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franzmagazine.com CULTURE ON WEB AND PAPER aprile/maggio April/Mai 2011


INDEX

COLOPHON

6. Zeligs Erben in der Welt

publisheR inside cooperativa sociale editor in chief Fabio Gobbato

von Christoph Tauber

10. Martin Kaufmann: una vita attraverso il cinema di Fabio Gobbato e Anna Quinz

16. Barbara Romaner auf der Couch von Christian Wieser

20. Il sistema cinema Torino Piemonte di Cristina Vezzaro

26. Cinema e letteratura sulle vette di Cristina Pucher

32. Poesie sul cineforum di Ferruccio Cumer franz 7 – aprile/maggio 2011

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creative direction Anna Quinz Kunigunde Weissenegger EDITOR MARCO BASSETTI art direction Riccardo Olocco Daniele Zanoni photo direction Alexander Erlacher TEXT Ferruccio Cumer Fabio Gobbato Cristina Pucher Anna Quinz CHRISTOPH TAUBER Cristina Vezzaro CHRISTIAN WIESER photo Fabian Isensee Luca meneghel flickr.com Trentofilmfestival illustrations Lucia Conversi COVER Franz Kosta, 30, architect by Tiberio Sorvillo


EDITORIAL

Ton ab! An mein erstes Mal im Kino erinnere ich mich. „Damals“ gab es in Seis ein Kino. Kalt war’s meist, auch im Hochsommer, (angenehm) einsam und ruhig. In vielen kleineren Orten gab es Dorfkinos. Von damals und wie für ihn alles angefangen hat im Kinogeschäft, erzählt in dieser Ausgabe Martin Kaufmann, der Programmleiter des Filmclubs Bozen. Ton läuft! Inzwischen hat sich einiges getan: In Seis steht kein Kino und heutzutage haben viele ihr eigenes Dolby-SurroundProfessional-Home-Cinema. Warum also die Haxen vom Tischchen nehmen und sich außer Haus quälen? Auf einer anderen Couch für uns zum Interview niedergelassen hat sich hingegen die Südtiroler Schauspielerin Barbara Romaner, ausgezeichnet mit dem Österreichischen Filmpreis als Beste weibliche Darstellerin in Mahler auf der Couch. Kamera ab! Kein „richtiges“ Kino mehr hat auch Meran. Ist dieser Zeitvertreib also von gestern? In Kaltern gibt es seit einigen Monaten ein 3D-Kino. Also kann’s das nicht gewesen sein. Und in Bozen steht die Südtiroler Filminstitution: Zelig, Schule für Dokumentarfilm, Fernsehen und

Neue Medien. Ihr sind bereits einige erfolgreiche Filmemacherinnen und -macher entwachsen. Wir berichten darüber. Kamera läuft! Wie interessant ist also Südtirol als Filmland? Und wie war das noch mal: Film Comission? – Was sie kann, tut und wollen soll – eine Gegenüberstellung mit Turin, wo seit Jahren eine ebensolche besteht. Klappe, die erste! Streifzüglich kreuzen wir in dieser Ausgabe durch die Südtiroler Film- und Kinolandschaft, blicken aber auch über den Tellerrand hinaus, nicht weit, Richtung Süden: Vom Trento Film Festival erzählt im Interview Sergio Fant, Programmverantwortlicher dieses Bergfilmfestivals. Hintergrund, und los! Warum also ins Kino? – Sicher nicht, um neben einem Popcornverschlingenden und Limonadeschlürfenden Nachbarn zu sitzen. Oder doch? Vielleicht auch deshalb: Ferruccio Cumer, ehemaliger langjähriger Leiter des Cineforum Bozen, erzählt uns in Gedichten von seiner Kinowelt. Und nun fällt es mir wieder ein und ich seh’ ihn vor mir: den etwas älteren Herrn im noch älteren Kino, wie er die Filmrolle einlegt... Action! Kunigunde Weissenegger

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Zeligs Erben in der Welt Text von Christoph Tauber, Journalist und Medienanalyst Illustration von Lucia Conversi

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üdtirol hat mit der Filmschule Zelig eine eigene Ausbildungsstätte für Dokumentarfilmemacher. Überblickt man die derzeitige Filmlandschaft in Südtirol, so spiegelt sich diese dokumentarische Tradition wider. Doch der Erfolgsfilm des vergangenen Jahres war ein Spielfilm. Der Spielfilm Bergblut des jungen Passeirer Regisseurs und Produzenten Philipp J. Pamer hat im vergangenen Jahr Tausende Südtiroler in die Kinos gelockt und auch in Deutschland und Österreich entwickelte sich der Film zu einem Erfolg. Pamer ist einer jener jungen, begeisterten Südtiroler Filmemacher, welche den beschwerlichen Weg eines Filmemachers aus Südtirol gehen. Ein Kapital, das in der letzten Zeit vermehrt genützt wird, nehmen sie mit in die Ferne: die Südtiroler Landschaft, die sich hervorragend als

Filmkulisse eignet, und die Beziehungen nach Südtirol. Ursprünglich sollte der Film Das heilige Land Tyrol heißen und zum Tiroler Jubiläumsjahr erscheinen, doch daraus wurde nichts. Bergblut heißt der Film nun und er feierte vor knapp einem Jahr bei den Bozner Filmtagen Premiere. Liest man die Filmografie des 1985 in Meran geborenen Philipp Pamer, so zeigt sich seit 2005 eine Regelmäßigkeit in der Produktion. Zunächst waren es nur Kurzfilme wie Eine Geschichte aus zwei Dörfern aus dem Jahr 2005 oder Odi et Amo ein Jahr später. Der Höhepunkt bisher war der Film Bergblut aus dem Jahr 2009, der auch beim Internationalen Filmfest München ausgezeichnet wurde. Direkt vor seiner Nase hatte der Kastelruther Regisseur Hannes Lang die Filmkulisse und das Thema seines neuesten Films. Im Jänner drehte er in den Dolomiten die Dokumentation Super

Die Südtiroler Filmlandschaft lässt eine dokumentarische Tradition erkennen. Verantwortlich dafür könnte eine Institution sein. franz 7 – April/Mai 2011

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Dolomiti. Super Dolomiti soll ein filmisches Portrait der Alpen im Wandel der Zeit werden, in dem Kontraste wie die in den Alpen gewöhnlichen Schneekanonen den trachtentragenden Südtirolern gegenübergestellt werden. Hannes Lang hat an der Kunsthochschule für Medien in Köln studiert. Sein Diplomfilm Leawenworth, WA hat bereits mehrfache Auszeichnungen eingeheimst, unter anderem mit dem A38-Produktionsstipendium Kassel-Halle 2009. Auch in seiner Abschlussarbeit geht es um die Grenzen zwischen Realität und Illusion. Leavenworth ist ein Städtchen im US-Bundesstaat Washington und wäre dem Untergang geweiht gewesen, wenn nicht findige Marketing-Strategen auf die Idee gekommen wären, ganz auf Deutsch und die Alpen zu setzen. Der Vergleich mit dem Tiroler Klassiker Piefke Saga von Felix Mitterer kommt unwillkürlich auf, doch im Gegensatz zu Mitterers Piefke Saga ist Leavenworth eine reale Illusion mit Herrgottswinkel, Kuckucksuhren und einem alpenländischen Disneyland mit Dirndl- und Trachtengruppen mitten in den USA. Super Dolomiti wird unter anderem von der Standortagentur Business Location Südtirol gefördert, welche sich vermehrt der Förderung von Filmen in Südtirol widmet. Die FAS (Film Association of South Tyrol) tut dies ebenso. Deren Vorsitzender Andreas Pichler hat sich mit seiner Filmagentur Miramonte Film auch dem Dokumentarfilm verschrieben. Seit 1998 hat er bereits unzählige Dokumentarfilme gedreht. Der Film Der Pfad des Kriegers über seinen ehemaligen Schulkollegen aus der Volksschulzeit, der von einem Priester zu einem Revolutionär in Südamerika geworden ist, hat ihn nicht nur in Südtirol einer breiteren Masse bekannt gemacht. Bereits 2004 wurde der 1967 in Bozen geborene Filmemacher mit dem renommierten Adolf-Grimme-Preis ausgefranz 7 – aprile/maggio 2011

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zeichnet. Seine Milieustudie Call me Babylon über das Leben von Vincenzo, Johanna und Albert zeigt das Leben und Arbeiten in den Amsterdamer Callcentern. Die Arbeitsbedingungen heute und die Auswirkungen der Globalisierung sind in diesem prämierten Film Thema. In den Call-Centern entstehen die immateriellen Produkte der heutigen Zeit, Kundenbindung und Information. Weniger lang sind die Arbeiter dort gebunden, denn sie bleiben zumeist nur ein Jahr bei diesem Job. Die meisten der dort Beschäftigten bleiben nicht lange und ziehen dann weiter. 2009 wurde Andreas Pichler ein weiteres Mal mit dem Film Der Pfad des Kriegers für den Grimme-Preis nominiert. Auch Pichler war Absolvent der Filmschule Zelig. Liest man seine Filmografie, so ist diese angefüllt mit Dokumentarfilmen. Von den Südtirol Fragmenten, einer TV-Serie zur Zeitgeschichte Tirols, bis zur Dokumentation Sarner Ski – Erste Südtiroler Skifabrik der Welt oder Bolzano : Bozen – Geschichten einer Heimatstadt ist seine Heimat Südtirol Thema einer Vielzahl von Filmen und Dokumentationen. Die Arte-Dokumentation Mit der Seilbahn in den Himmel handelt auch von Südtirol: Der Oberprieschhof im hinteren Passeiertal ist nur mit der Seilbahn erreichbar. Der Film erzählt vom Leben der Bergbauernfamilie hoch über dem Tal. Marco Antoniazzi sticht aus dieser Reihe der Dokumentarfilmer etwas hervor, denn er dreht seit 1998 in unregelmäßigen Abständen hauptsächlich Spielfilme. Mit seinem Film Kleine Fische, den er zusammen mit Gregor Stadlober geschrieben und gedreht hat, hat Antoniazzi einen österreichweiten Erfolg gefeiert. Antoniazzi ist 1972 in Bozen geboren und studierte auch an der Filmschule Zelig. Danach arbeitete er als Kameraassistent und Cutter und studierte an der Filmakademie Wien.

Bereits in der Schulzeit hat Antoniazzi begonnen Videofilme zu drehen, doch erst nach der Matura an der Filmschule Zelig ist in ihm der Wunsch entstanden, Filmregisseur zu werden. In seinem Diplomfilm an der Filmakademie, Das Kettenkarussell, erzählt er die Ereignisse, welche nach einer Betriebsweihnachtsfeier in Südtirol passierten. Für Antoniazzi spielen sowohl Spielfilm als auch Dokumentarfilm eine Rolle in seinem Schaffen, doch zeigt sich in seiner Filmografie, dass das Pendel in den letzten Jahren eher in Richtung Spielfilm ausgeschlagen hat.

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Auszüge Filmografie Philipp J. Pamer: Bergblut, 2009. Jakobs Weg, 2008. Drei Paar Schuhe, 2007. Odi et Amo, 2006. Eine Geschichte aus zwei Dörfern, 2005. Hannes Lang: Super Dolomiti, 2011. Leavenworth – WA, 2009. Andreas Pichler: Einer von uns – Reise in ein populistisches Italien, 2011. Mit der Seilbahn in den Himmel, 2010. NATO’s secret armies, 2009. Der Pfad des Kriegers, 2008. August auf der Flucht, 2006. Meine 3 Zinnen, 2005. Call me Babylon, 2003. Marco Antoniazzi: Kleine Fische, 2009. Für einen Moment, 2001. Das Kettenkarussell, 2004. Max & Mora – ein Südtirol-Märchen, 1998.


Martin Kaufmann: una vita attraverso il cinema Testo di Fabio Gobbato, giornalista e Anna Quinz, copywriter Foto di Luca Meneghel

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artin Kaufmann al cinema è nel suo habitat. Ha iniziato a fare il proiezionista da adolescente e maneggiato pizze e obiettivi per decenni. Questo rapporto anche fisico con la pellicola, fa sì che abbia sviluppato una vera e propria memoria cinematografica. Le sequenze si associano ai luoghi, i luoghi alle epoche e ricordi sono più che mai nitidi. Centinaia di titoli, probabilmente diverse migliaia. Una vita scandita dai film. Da trent’anni Kaufmann batte i principali festival europei (Cannes, Berlino, Venezia) e ha sviluppato un certo fiuto nella scelta dei titoli da proiettare in città, ma tuttora, ammette,

per certi aspetti, le dinamiche con cui si formano i gusti del pubblico rimangono imperscrutabili. Quella che funziona sempre, chi l’avrebbe mai detto, “è la commedia francese”. Per questa intervista Martin Kaufmann ci accoglie in una delle sale del suo Filmclub, si mette comodo su una poltrona, e inizia a raccontare la sua storia. Che inizia al cinema, naturalmente. Com’è cominciato tutto, Martin? Sono nato e cresciuto a Nova Levante, dove mio padre nel ’57 ha aperto, accanto al suo hotel, il cinema del paese. È li che ho visto i primi film e quando avevo circa 14 anni, sono entrato più nel vivo della cosa, dando consigli a mio padre su quali pellicole prendere per la

Fin dall‘adolescenza ha intrecciato la sua storia a quella del cinema. A Franz ha raccontato questa storia, prima, durante e dopo i titoli di coda franz 7 – aprile/maggio 2011

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programmazione estiva. In estate lassù ci sono i turisti e dunque proiettavamo soprattutto film in italiano, tutto quel che offriva il mercato, da I 400 colpi di Truffaut a 8 e mezzo di Fellini. Il pubblico, principalmente composto da romani, apprezzava. Molti dei classici del cinema li abbiamo proiettati negli anni ‘60 e ’70. Taxi driver, ad esempio… La mia passione è nata lì. Dal paesino seguivo anche quel che succedeva in città, a Bolzano, a quei tempi c’era già il Filmrunde, il Cineforum e tanti cinema (oggi quasi tutto scomparsi, ndr) l’Augusteo, l’Astra, il Boccaccio, il Capitol, il Centrale, il Columbia, il Concordia, il Corso, il Druso, il Roma… Potevo entrarci gratis, avendo il tesserino Agis, e guardavo quanti più film possibile.

figliol prodigo di Luis Trenker. Ma anche i film di quando avevo 10 anni, come I magnifici 7, Ben Hur, Quo vadis, Alamo… E mi ricordo una proiezione qui al Capitol a Bolzano de La grande fuga: con tutti quei grandi attori, era un film eccezionale.

Qual è il primo film in assoluto che ti ricordi e che ti ha fatto scoprire la passione per cinema? Di sicuro Stanlio e Olio… o forse Il

Facevi anche il proiezionista? Il nostro proiezionista a Nova Levante era l’elettricista del paese. E beveva tanto. C’erano momenti in cui non riusciva a mettere a fuoco… Cosi durante una proiezione di un film mio padre gli ha detto “basta”, e sono subentrato io. Avevo 15 anni. Per farmi imparare bene, mio padre mi ha mandato a Bolzano a lavorare in un cinema, insieme a un altro elettricista del paese, che aveva la patente. Poi ho insegnato il mestiere anche a mio fratello. In quegli anni a Bolzano frequentavo le proiezioni organizzate da Forcato al Rainerum o quelle del Cineforum.

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Si guardavano i film in originale, per me era una cosa nuova. Lì ho visto le pellicole del nuovo cinema tedesco con sottotitoli in italiano… non saprei dire dove li avevano trovati. Negli anni ’60 a Bolzano esisteva anche la Filmrunde, guidata a quei tempi da un certo signor Gramm. Sua moglie era di Nova Levante, venivano lassù in vacanza d’estate. Nei primi anni ’70 mi ha chiesto di entrare a far parte del Filmrunde, perché sapeva che ero in grado di reperire i film. Ho portato loro per primo i film di Fassbinder: erano un po’ irritati, inizialmente, ma poi la cosa ha funzionato. Avevano i soldi o, almeno, davano l’impressione di averli, perciò mi hanno mandato a Monaco per incontrare i responsabili della FilmVerlagderAutoren che era appena nata. Così sono stato a visitarla, e mi ricordo che ho incrociato Herzog – che in quel periodo girava Aguirre furore di dio – che era in giro a fare fotocopie! Poi a metà anni ’70 la prima Filmrunde ha chiuso l’attività: hanno pensato non ci fosse più bisogno, ma decisamente non era così. A quel tempo c’era anche il Kulturzentrum, che mi ha invitato a lavorare per loro sempre perché sapevo trovare i film. Le proiezioni le facevamo al Rainerum. Polanski ad esempio, o i film con James Dean, e poi Hitchcock… Hanno subito capito che “Martin riesce a portare la gente al cinema”, ma poi anche quell’esperienza è finita. Nel ’78 abbiamo iniziato con le proiezioni all’Eden, ma volevano troppi soldi, anche prima della proiezione… Il cinema culturale era difficile da proiettare, non si fidavano… Abbiamo iniziato con una rassegna di film sulla letteratura, c’erano film in italiano come Morte a Venezia, Il deserto dei tartari o qualche film del Goethe Institut. Dall’Eden siamo passati al Rainerum. poi siamo andati dall’allora assessore Zelger. Anche se

all’inizio era decisamente diffidente sul tema cinema, ci ha invitati ad utilizzare la Waltherhaus. All’inizio pagavano loro l’affitto, facevamo film il lunedì e stranamente – oggi lunedì è il giorno peggiore - andava molto bene. Lì abbiamo proiettato film come Apocalipse now o Mephisto.

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Facevi solo questo di lavoro? Quand’è che il cinema è diventato la tua professione? Questo era il guaio! Papà aveva l’albergo e il cinema era un elemento secondario. Quando è morto, nel ’74, mia madre mi ha detto “basta occuparti solo di cinema, devi fare l’albergatore”. Ci ho provato, l’ho fatto e praticamente l’hotel ha sovvenzionato il mio lavoro nel cinema... Ho resistito fino all’83 poi ho avuto un momento di crisi, non ce l’ho fatta più e ho dato l’hotel in gestione. Nel frattempo avevo iniziato a fare la distribuzione dei film tedeschi, li portavamo a Silandro, Caldaro… Non andava benissimo, sinceramente. In pratica fino al ’90 ero sempre solo pagato a fattura. Dal ’90 però sono diventato dipendente. Era sempre tutto molto modesto, se penso agli onorari di certi imprenditori culturali di oggi… Quando hai inziato a girare per festival? Nell’80 sono andato per la prima volta a Venezia, a Berlino e al Hof Festival dove, mi ricordo, c’erano Fassbinder e Herzog che giocavano a calcio... Poi anche a Cannes. Era importante andare ai festival. Anche il nostro festival era importante per me e così ho iniziato a invitare distributori tedeschi o svizzeri, per far capire che si potevano fidare di me e di questa realtà. Andando ai festival hai l’occasione di incontrare e conoscere gente; puoi spiegare la particolarità dell’Alto Adige, che alla fin fine è interessante per tutti. Soprattutto per chi viene da nord più che da sud.


E il Filmclub? Qui abbiamo aperto nell’89. La saletta che avevamo prima era stretta, veramente un po’ underground, però la gente ci veniva. Qui ricordo Daunbailò o Paris Texas. Gli altri cinema non facevano questi film, allora non sapevano chi era Wenders, noi abbiamo avuto per primi questa informazione, e tanta gente si è avventurata.

coraggio di dire “ah, vado avanti”. Il tempo e questo lavoro mi hanno tolto un po’ il piacere di vedere i film, li vedo sempre con un pensiero in testa: “il pubblico verrà? Amerà questo film?” È un approccio diverso, non riesco tanto a uscirne e perdo così la prima impressione, quella più spontanea del film. Ogni tanto, quando sono lontano da qui, a Monaco o non so dove, vado al Per te il nuovo cinema tedesco ha avuto cinema. Allora riesco ancora un po’ a evidentemente un ruolo importante, ma togliermi dalla mia veste professionale, quali sono i film o gli autori che ti hanno e godermi la visione! coinvolto di più? Mi piacciono molto anche i film sul È chiaro che non sono né sono mai cinema, i film sui film. C’era un film stato questo grande intellettuale su 5/6 registi tedeschi che stanno cinematografico… Sono un grande al cinema e fanno vedere il loro film amante di Hitchcock o di John Ford, che preferito. Mi è piaciuto molto, così ho scoperto recuperando i dvd. I vecchi anche il film di Herzog su Kinski Il mio cineforum dove si è visto Eisenstein migliore nemico. mi hanno impressionato e anche certi film muti, non solo dell’espressionismo Quali sono i tuoi criteri per scegliere un tedesco. In fondo arrivo dal cinema film? del mio paese, e le prime impressioni Regole non ce ne sono. Ci sono però erano date dal cinema colossal: più delle logiche. Qui sono piu sicuri i c’erano grandi attori più mi colpiva. film dove, per fare un esempio, c’è del Film come La caduta dell’impero balletto o Isabelle Huppert. Ad esempio romano, Dottor Zivago o Love Il discorso del re: ho ricevuto dal story. Avevo capito che si trattava di distributore una mail sul film a Natale. polpettoni, ma ero affascinato anche Ho pensato “boh, forse non è brutto”. E dal fatto che il pubblico riempisse la ora vince l’Oscar e la gente fa la fila per sala ed apprezzasse questi film. Ho vederlo. Altre volte però gli Oscar non sempre cercato di pensare con la testa hanno smosso così tanto il pubblico, il del pubblico locale, di non proporre film dell’Oscar non è mai una certezza. Il cose troppo pesanti, anche se abbiamo film ideale è la commedia alla francese. proiettato Godard, ad esempio. Ma O i film tratti da un libro famoso, come anche nel suo cinema ci sono film più o per esempio Gomorra. Il problema però meno facili. è spesso legato alla distribuzione. Un distributore ti dà i film più facilmente, Degli ultimi anni quali film ricordi con un altro meno. In alcuni casi devi fare piacere? un film, altrimenti non ti danno un altro Devo ammettere che le cose sono film che vorresti. È una scacchiera molto passate veloci negli ultimi anni… La delicata, che limita le scelte, soprattutto prima cosa che ricordo sono i film di nelle nostre condizioni, con poche sale e Clint Eastwood o quelli proprio recenti, vincolate dalla logica italiano/tedesco… come Black swan. Per fortuna in mezzo Sennò ti ritrovi che sono incazzati gli ai tanti c’è sempre un film che ti dà il uni, e gli altri… franz 7 – aprile/maggio 2011

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Una volta riuscivate a fare delle rassegne, oggi sono ancora proponibili? La gente non viene più? Abbiamo capito che funzionano gli special del giovedì. Creando un po’ di “evento” la gente arriva. Se proietti semplicemente il film tutti pensano che l’hanno già visto, che hanno a casa il dvd, che possono sempre scaricarlo…

ci vuole un’attrazione aggiuntiva. Un po’ ci siamo riusciti. L’effetto dvd ha distrutto la logica della rassegna. Lì trovi il making of, interviste, contenuti speciali… Anche la reperibilità è diventata più complicata e costosa. La gente in fondo ha già tutto, cosa può trovare di più al cinema?

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Barbara Romaner auf der Couch Wenn mir jemand ein Interview als Psychoanalyse durchgehen lässt, macht der Titel sogar Sinn. Text von Christian Wieser, Manager von Yomo Foto von Fabian Isensee

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s erweist sich als recht kompliziert, eine Frau von Welt namens Barbara Romaner ausfindig zu machen, welche laufend zwischen München, Wien und Berlin umherschwirrt. Nach einiger Herumtelefoniererei (die ich auf andere abschiebe) lassen sich jedoch zur Freude von Redaktion und Leserschaft einige Worte mit der Schau-

spielerin austauschen. Die gebürtige Boznerin, die letztens auf der Leinwand wieder in das von ihr nicht vergessene Bozen zurückkehrte, steht zurzeit wohl in der Blüte ihrer Karriere; man munkelt über Angebote aus Hollywood. In Percy und Felix Aldons Spielfilm Mahler auf der Couch gibt das Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters, Gustav Mahlers Gattin Alma Schindler zum Besten und wird dafür auch zu Recht

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Fabian Isensee

ausgezeichnet. Die frisch gebackene Mutter im Interview über Film, Theater, Kind und Kegel.

Mutter und überhaupt. Schlafen tue ich gar nicht so wenig, aber anders verteilt, öfter und kürzer, im Babyrhythmus.

Liebe Frau Romaner, Sie sind vor kurzem Mutter geworden. Gratulation! Wie sieht der Alltag momentan aus? Wann haben Sie das letzte Mal geschlafen? Es ist wirklich ein ganz anderes Leben jetzt und ich staune täglich immer wieder über mein Kind, über mich als

Inwieweit lässt sich der Nachwuchs mit der Theater- oder Filmarbeit vereinen? Das weiß ich auch noch nicht. Fanny ist jetzt acht Wochen alt, mal sehen. Mitte Mai geht Orestie am Volkstheater wieder los, da spiele ich Klytaimnestra, die ihren eigenen Sohn ersticht. Wer

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weiß, ob sich das jetzt als echte Mutter anders spielt. Sie sind vor kurzem mit dem Österreichischen Filmpreis als beste weibliche Darstellerin für ihre Alma Schindler in Mahler auf der Couch ausgezeichnet worden. War Alma für Sie eine schwierige Aufgabe oder liegen Barbara Romaner und Alma Schindler gar nicht so weit auseinander? Es gibt immer Rollen, bei denen man schon beim ersten Lesen „mitschwingt“ und bei diesem Drehbuch war das sicher so. Ich sage auch bewusst „Drehbuch“ und „Rolle“, weil wir uns gar nicht anmaßen wollten, die einzig wahre Alma zu zeigen, sondern eine Interpretation von ihr, also wie ein unvollendetes Alma-Mosaik, in dem bestimmte Stückchen fehlen, während andere wiederum besonders glänzen. Und da fließt natürlich viel Romaner mit ein, aber stets auf der Suche nach der Alma. Und diese Frau war so schrecklich beeindruckend: Schon im Alter von neun Jahren hat sie den legendären Spruch getextet: „Wer vor Eifer brennt, der kann schwer gelöscht werden.“ Dann hat sie hinzugefügt: „Und der Spruch ist nicht von Goethe, nicht von Schiller, der ist von mir, von der Alma Schindler.“ Sie war also schon als Kind hochintelligent, musikalisch schweinebegabt und durch ihre Familie im wohlhabenden Künstlermilieu zu Hause, das prägt und fördert. Da musste ich ganz schön strampeln, um da annähernd hinterherzukommen. Ich habe meinen Bach vom Konservatorium herausgekramt und stundenlang auswendig gelernt; Alma spielte hervorragend auswendig Klavier. Ich habe Platons Schriften über Sokrates gelesen; Alma verschlang wissensdurstig alles was für eine humanistische Bildung wichtig ist. Ihre Mutter nahm ihr den Faust wieder weg, weil sich das für ein junges Mädchen nicht schickt, der Vater franz 7 – aprile/maggio 2011

steckte ihn ihr wieder zu. Und selbst körperlich haben wir nachgeholfen: Meine Schuhe waren dreifach besohlt, damit ich ja neben Mahler sehr groß wirke und bei meinen Brüsten haben wir auch arg nachgelegt, denn Almas Busen war in Wien angeblich stadtbekannt. Am Schluss des Filmes bleibt Alma trotz allem doch bei ihrem Gustav und stellt Gropius in die Warteschleife. Hätten Sie in diesem Punkt gleich gehandelt, oder sind Freiheit und die eigene Entfaltung unablässig? (Eine etwas bizarre Frage, wenn man bedenkt, dass der Mann vom Bauhaus ja ihr wirklicher Partner ist. Und: ist die Frage zu persönlich?) Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass sie ein Leben lang bei Mahler geblieben wäre, aber leider ist er Jahrzehnte vor ihr gestorben. Ehen sind immer Kompromisse und vermutlich hätte sie einen Weg gefunden, ihre Ehe langfristig zu retten. Wie ich nach zehn Jahren Ehe handeln würde, keine Ahnung, ich bin ja nicht einmal verheiratet. Zieht es Sie nach dieser Filmarbeit mehr auf die Leinwand oder sind Sie da eher wie Ulrich Matthes, der für die Bühnenbretter den Bösewicht in James Bond ablehnt? Hat er das gemacht? Ist ja spannend, wir sind ja in der gleichen Agentur, da werde ich mal nach den Gründen fragen... Ich habe Lust auf gute Geschichten, egal ob Bühne oder Film. Lars Eidinger hat mal gesagt, dass bei Dreharbeiten „dieses Ding, das Schauspieler mit dem Publikum haben,“ fehle. Bei den Arbeiten zu Alle anderen habe er nach dem Dreh nie gewusst, ob die Szene denn gut oder schlecht war. Man hat dann als Feedback für ihn geklatscht. Teilen Sie seine Ansichten? Oh ja, das habe ich beim Alma-Dreh 18


auch gespürt, da fängt dich niemand auf, meistens denken ja alle, die Schauspieler brauchen den Applaus als „Belohnung“, inzwischen habe ich für mich verstanden, dass ich ihn als „Ritual-Ende“ brauche, als würdevolles TschüssSagen zwischen Spieler und Zuschauer. Beim Drehen braucht man das Glück, einen Regisseur zu haben, der dich nach jedem kleinen Take liebevoll „entlässt“, aber oft ist der ja arg gestresst und muss sich um 1000 andere Sachen kümmern. Warum möchten Sie mit Philipp J. Pamer drehen? Ich fand seinen Film Bergblut so Hammer.

Fabian Isensee

Ist die Geierwally immer noch ihre Lieblingsrolle? Ich bin in der Schule bei der Lektüre fast gestorben. Dann ticken unsere Seelen wahrscheinlich anders. Ich habe das Buch verschlungen.

Ist die Schauspielerei ein Beruf für’s Leben, oder hat man ihn auch irgendwann satt: Hassliebe? Ich habe meistens alles, was mich umgibt, zwischendrin auch mal satt. Und dann finde ich es wieder super. Haben Sie noch eine Beziehung zu Bozen oder haben die Großstädte Sie mittlerweile verschluckt? Sie sind zur Zeit in Berlin. Ich liebe Bozen, ich finde die Größe der Stadt ideal, man ist mit dem Fahrrad schnell überall. Essen, Wetter und Leute sind „sonnig“ und das italo-deutsch Gemischte schätze ich sehr. Grad bin ich in Berlin und wir haben Glück, der Frühling kommt auch hier mit voller Wucht um die Ecke gekrochen. Gibt es ein festes Ziel für die kommende Zeit, auf das Sie hinarbeiten – eine Rolle, ein Regisseur – oder ist die nahezu perfekte Karriere der Barbara Romaner durch glückliche Zufälle bestimmt? Meine Karriere fühlt sich nicht perfekt an. Genau das Gegenteil: sprunghaft, störrisch und kunterbunt. Aber vielleicht ist das ja auch nahezu perfekt. Und so freu ich mich auf die nächste Überraschung. Gibt es noch etwas, das sie unbedingt loswerden möchten, ansonsten bedanke ich mich für die Zeit und ziehe den Schlussstrich. Ich ziehe den Hut vor allen Müttern! Meine Geburt war so lang und schwierig und ich dachte 1000 Mal: nie wieder, nie wieder! Dieser Schmerz – krass! Ich habe so richtig verstanden, warum die Wehen Wehen heißen: weil sie so wehtun. Als das Baby dann da war, war alles fast vergessen; aber nur fast. In diesem Sinn: Ihr Mütter dieser Erde, meine Hochachtung!

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Il sistema cinema Torino Piemonte Testo di Cristina Vezzaro, traduttrice letteraria, blogger, scrittrice e storyteller

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re camion sono parcheggiati in Piazza della Consolata, in pieno centro storico a Torino. Oggi si gira. Questa, come molte altre location in città, sono oramai scenari familiari grazie alla popolarità regalata loro da serie televisive e film per il cinema. “Buona parte del successo che ha avuto Torino”, spiega Alfonso Papa, dell’Ufficio produzione della Film Commission Torino Piemonte, “è probabilmente legato anche al territorio stesso. Torino è indubbiamente una città molto caratteristica ma anche molto eclettica in alcune sue parti; siamo felicissimi quando Torino è Torino in un film, ma Torino è stata anche molte altre città.” La Film Commission Torino Piemonte è nata nel 2000, tra le prime d’Italia, una vera e propria case history, un

modello per quelle che sono seguite. È una fondazione privata no profit i cui soci sono il Comune di Torino, che l’ha creata, e la Regione Piemonte. Oltre a Torino città, si cerca infatti di promuovere l’intera regione Piemonte. Il gioiellino, il film di Andrea Molaioli sulla vicenda Parmalat in questi giorni nei cinema, è stato girato perlopiù ad Acqui Terme, ma anche Alessandria e Biella sono già diventate location di fiction per la TV. In questa promozione del territorio si promuove anche l’idea che il cinema possa diventare un lavoro, e per i Comuni può essere un’importante ribalta per eventuali ricadute, magari a livello turistico. Ma di cosa si occupa nel concreto la Film Commission? “La Film Commission si occupa di produzioni audiovisive, non solo cinematografiche, di fiction, in gran numero, e poi documentari,

Da città grigia degli anni ’80, Torino è oggi fulcro di un virtuoso sistema cinema. Cosa può imparare dalla sua esperienza la neonata Film Commission altoatesina? franz 7 – aprile/maggio 2011

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DoctorTac

La Mole Antonelliana, sede del Museo Nazionale del Cinema

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cortometraggi, spot commerciali e audiovisivi quali filmati istituzionali, filmati industriali, videoclip musicali e filmati di vario genere fino ai servizi fotografici,” precisa Enrico De Lotto, sempre dell’Ufficio produzione. “I servizi sono basati sulle esigenze di un film: il primo passo è normalmente la ricerca di una location perché la produzione deve verificare che in Piemonte esistano i luoghi dove poter girare il film. Una prima parte di servizi comprende la fornitura di un location manager che raccoglie informazioni, foto, cerca le location principali del film, insieme a noi le propone al regista e allo scenografo, che accompagniamo in un primo giro di sopralluoghi. Se la produzione decide poi di scegliere il Piemonte per girare il film, da lì parte tutta una serie di servizi tra cui soprattutto la fornitura di una base logistica per la produzione, che è il Cineporto all’interno della struttura in cui ha sede la Film Commission Torino Piemonte. È un business center, non un teatro di posa, una base logistica con uffici temporanei, che funge da deposito per le scenografie e i costumi, e dove si fanno quelli che si chiamano i reparti per il periodo della produzione.” “Uno dei lavori iniziali”, si riaggancia Papa, “è stato proprio quello di creare una rete di contatti con le istituzioni, un rapporto per cui una telefonata, una lettera della Film Commission diventasse un referente chiaro. In pochissimi giorni si possono così organizzare sia i sopralluoghi, sia le riprese vere e proprie, con riduzione di tempi e costi ed evidenti vantaggi per le produzioni.” Tutti questi servizi sono forniti gratuitamente. In compenso, la produzione porterà 2–3 milioni di euro sul territorio, e non solo in termini di indotto diretto, ovvero servizi legati al cinema, alberghi, catering, noleggio di

automobili d’epoca o altro. La presenza di produzioni ha infatti creato delle professionalità, tanto che oramai, al pari di Roma, a Torino ci sono tutte le figure professionali legate al cinema sul territorio e ci sono persone che ne hanno fatto il loro lavoro a tempo pieno. Questa è una novità per Torino, una realtà degli ultimi dieci anni. Quello che è successo a Torino è significativo: i film degli anni novanta che hanno portato di fatto alla nascita della Film Commission sono stati tre film ambientati a Torino, scritti pensando a Torino, e dove si vede effettivamente Torino nonostante all’epoca fosse ancora difficile girare in città. Parliamo di La seconda volta, di Mimmo Calopresti, con Nanni Moretti; Così ridevano, di Gianni Amelio, chiave di volta che ha vinto anche a Venezia, e Tutti giù per terra di Davide Ferrario, tratto dall’omonimo romanzo del torinese Giuseppe Culicchia. E proprio a Davide Ferrario chiediamo: perché Torino? “Mi sono trasferito a Torino nel ’98 per motivi personali”, racconta il regista, sceneggiatore e scrittore lombardo, “ma sono stato fortunato, perché il mio trasferimento ha coinciso con la nascita della ‘Nuova Torino’, quella svincolata dalla FIAT e proiettata verso una nuova immagine della città. E in qualche misura credo di aver contribuito con Tutti giù per terra e Dopo mezzanotte a rendere popolare questa immagine.” È vero infatti che Torino, in quegli anni, viveva una vera e propria rinascita, come ricostruisce per noi Stefano Boni, responsabile della programmazione del Museo nazionale del cinema di Torino. “Quando nel 1982 nacque il Festival cinema giovani ad opera di un gruppo di critici e studiosi – dal professore Gianni Rondolino che ne era direttore all’inizio e poi ne è diventato presidente, ad Alberto Barbera, attuale direttore del

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Jean-Pierre Dalbéra

panoramica sulla città di Torino dalla Mole Antonelliana

Museo nazionale del cinema, a Steve della Casa, attuale presidente della Film Commission Torino Piemonte, a Roberto Turigliatto, anche lui uno dei direttori del Torino Film Festival che ora vive e lavora in Rai a Roma – a Torino non c’era praticamente niente. C’erano solo le cattedre di cinema nate all’università di Torino, forse tra le prime cattedre di storia e critica del cinema, dove all’epoca insegnavano Gianni Rondolino e Guido Aristarco, il famoso critico che lasciò poi il posto a Paolo Bertetto. E poi c’era l’Aiace, l’associazione dei cinema d’essai nata negli anni sessanta che a Torino organizzava piccole rassegne, faceva le tesserine per il ridotto per le sale d’essai. La città, e lo dicono tutti i torinesi, era molto grigia, non c’era nulla. Quando, sempre nel 1982, ci fu a Torino il concerto dei Rolling Stones,

fu un evento talmente eccezionale che furono girati documentari: non si poteva credere che una band di successo planetario facesse l’unica data italiana a Torino. Da lì in poi le cose hanno iniziato a cambiare, e all’inizio degli anni novanta c’è stato un moto propulsivo decisamente importante, che è poi quello all’origine dell’attuale Museo nazionale del cinema.” In quegli anni nasceva infatti per volontà della città di Torino il Cinema Massimo (1989), cineteca oggi legata al Museo nazionale del cinema in cui, come ricorda Stefano Boni, “proprio come nelle cineteche di Berlino, Londra, Parigi e New York si organizzavano tre o quattro proiezioni al giorno di film diversi”; nasceva (1994) la Scuola Holden di Baricco, la scuola di scrittura creativa di cui la narrazione cinematografica è sempre stata uno

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dei pilastri portanti e di cui, come sottolinea il direttore didattico Gianluca Pallaro, “le declinazioni della narrazione per immagini, per quanto del tutto indipendenti da qualsiasi istituzione, producono ‘maestranze’ che spesso trovano sbocco nel mondo del cinema o delle fiction tv come sceneggiatori ma anche come direttori di produzione o altro”; il Festival cinema giovani si trasformava in Torino Film Festival (1998); il Museo nazionale del cinema, nato nel 1954 per volontà di Maria Adriana Prolo, collezionista di precinema e cinema delle origini, trovava (nel 2000) degna sede nella nuova Mole Antonelliana, simbolo della città a lungo inutilizzato a causa di una struttura che non permetteva grandi cose e quindi degnamente valorizzato con la scala elicoidale interna dell’architetto Gritella. E nasceva anche la Film Commission Torino Piemonte, che completava quel sistema cinema su cui le istituzioni avevano deciso di investire in tutti i sensi. “Quando ho girato Tutti giù per terra”, racconta Davide Ferrario, “la città stava già cambiando. Nel decennio successivo ha dispiegato tutto quello che già si coglieva in germe allora: vivacità culturale, un’idea di vita urbana basata sulla convivenza civile, un’amministrazione con un progetto. In qualche modo il cinema, la musica, l’editoria hanno contribuito a creare un circolo virtuoso che ha generato un evidente orgoglio locale.” E i fatti lo dimostrano: il Museo nazionale del cinema è attualmente, con 500.000 visitatori all’anno, il primo museo torinese, prima addirittura dello storico Museo egizio; la Film Commission Torino Piemonte ha registrato negli ultimi dieci anni una crescita esponenziale arrivando, lo scorso anno, a ben 20 produzioni tra quelle solo cinematografiche;

Torino ospita, oltre al Torino Film Festival, anche il GLBT Film Festival Da Sodoma a Hollywood e il Festival Cinemambiente, tuttora promossi dalle associazioni culturali che li hanno fondati ma oramai facenti capo al Museo nazionale del cinema per la parte amministrativa, organizzativa e promozionale grazie ai contributi, sia governativi, sia locali, che il Museo riceve a questo scopo. Grazie all’instancabile lavoro della Film Commission Torino Piemonte, la presenza in città di numerosissime produzioni e con esse di registi, sceneggiatori e altri addetti ai lavori mette inevitabilmente in moto un’interazione tra le diverse istituzioni che attorno al cinema ruotano e che non può che risultare in un circolo virtuoso. Nel frattempo a queste istituzioni si sono aggiunte il Torino Film Lab, una realtà che si occupa a livello internazionale di aiutare, anche in termini economici, i giovani registi a sviluppare le loro sceneggiature e i loro progetti di film e, dal 2010, il FIP (Fondo Investimento Piemonte), un fondo cosiddetto revolving, ovvero in compartecipazione con la produzione del film a fronte dell’acquisizione dei diritti di sfruttamento dell’opera, stanziato inizialmente dalla Regione Piemonte ma che dovrebbe oramai autosostenersi e con il quale è stato prodotto ad esempio il film di Massimo Venier girato tra Torino e New York tratto dal libro di Fabio Volo Il giorno in più. E se l’unica scuola di cinema, il Centro sperimentale di cinematografia, continua a essere a Roma, è in corso un importante processo di decentramento, come indica l’apertura, a Chieri, del dipartimento di animazione del Centro sperimentale di cinematografia in collaborazione con la regione Piemonte. Certo, oltre che essere stata la prima capitale d’Italia, 150 anni fa, Torino

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Jean-Pierre Dalbéra

Banco di montaggio analogico, 1940, museo nazionale del cinema

è stata anche la città che all’inizio del novecento ha dato i natali al cinema italiano prima che fosse tutto spostato a Roma, durante il fascismo: i primi film muti italiani sono stati infatti girati qui, le prime grandi case di produzione italiane, la Itala Film, la Ambrosio Film, erano case di produzione torinesi. La scelta di Città e Regione di riportare il cinema a Torino è stata una scelta importante, che si iscrive nella tendenza che ha oggi il cinema italiano di decentrarsi. Oltre alla Film Commission Torino Piemonte, senza dubbio una delle più attive d’Italia, negli ultimi tempi si sono distinte altre Film Commission che lavorano molto bene: l’Apulia Film Commission, che è stata molto attiva negli ultimi due anni, ospitando tra l’altro il set di Mine Vaganti, di Ferzan Ozpetek, e che vanta due piccoli cineporti come quello

di Torino; e la Film Commission di Trieste, dove è stato girato ad esempio La ragazza del lago, sempre di Andrea Molaioli. È quasi sera: in piazza della Consolata si è finito di girare. Dieci anni fa ci sarebbe stato un capannello di curiosi a sbirciare le riprese per cogliere lo sguardo di Raoul Bova o di Valerio Mastandrea. Oggi i torinesi sono abituati. Sono diventati cittadini di una città che si vede al cinema e sanno che questo è stato un bene per la città intera. Ha dato lavoro a molti e ha soprattutto contribuito a creare un clima culturale che si respira per le strade e che, oltre ad attrarre turisti da tutto il mondo, attrae i torinesi stessi. Perché Torino non è più la città grigia di quel lontano giorno del 1982 in cui, come marziani, i Rolling Stones arrivarono in città.

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Trentofilmfestival

Trento Film Festival: all‘interno dell‘ossatura centrale legata a un programma cinematografico e letterario tradizionale, si insinuano una serie di proposte originali

Cinema e letteratura sulle vette franz 7 – aprile/maggio 2011

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ALONE THE WALL usa, 2009

Testo di Cristina Pucher, scrittrice freelance

d aprile e maggio Trentino Alto Adige vuol dire anche cinema. Sono due le rassegne organizzate tra Bolzano e Trento, rispettivamente “Bolzano CinemaBozner Filmtage”, in programma

A

dal 13 al 17 aprile e “Trento Film Festival”, in calendario dal 28 aprile all’8 maggio. Mentre Bolzano offre al pubblico una rassegna di film nuovi che difficilmente circuitano al cinema se non prettamente d’essai e parte della produzione cinematografica locale,

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Trentofilmfestival

Himalaya, le Chemin du Ciel, FRANCIA, 2008

oppure film di registi emergenti dei paesi confinanti quali Austria, Svizzera, Francia e Germania, che difficilmente sono stati proiettati nelle sale, Trento con il ‘FilmFestival’ torna ogni anno ad essere capitale internazionale della montagna, dell’esplorazione e dell’avventura. Le due manifestazioni sono un’occasione per trascorrere alcuni giorni immersi nel mondo del cinema, per esplorare e conoscere altre culture, ma anche per incontrare i registi, gli attori e i produttori dei film proposti. La kermesse trentina, in particolare, offre l’opportunità di esplorare tutti i volti dell’incantata dimensione della montagna attraverso le vette, le scalate degli alpinisti e la loro fatica, seguendo gli occhi e gli sguardi di chi la montagna non solo la conosce in ogni anfratto, ma la rappresenta. Il ‘TrentoFilmFestival’ regala emozioni tra sogno, incubo e grandi passioni lette ed interpretate tra le righe degli scrittori, le avventure dei

grandi scalatori, i ricordi degli alpinisti. Per saperne di più, abbiamo intervistato Sergio Fant, responsabile del programma cinematografico: i film da non perdere, gli appuntamenti a cui non rinunciare e i personaggi da incontrare.

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Film Festival 2011, cosa ci dobbiamo aspettare? Otto giorni di programmazione piena con un’offerta davvero particolare, aperta a tutti i tipi di gusti e interessi e a pubblici diversi. Come da tradizione non mancano i temi alpinistici e di avventura, ma le proposte legate alla montagna diventano oggi più che mai scenario di questioni sociali, umanitarie e di estrema attualità. La montagna permette di affrontare un percorso interessante attraverso le anticipazioni di alcuni fenomeni, come per esempio il ritorno alla montagna stessa, a ritmi di vita più lenti, a uno stile di vita più sostenibile. La montagna è quindi


specchio di una tendenza sociale, è più facile infatti che determinanti cambiamenti avvengano prima in montagna piuttosto che in una città, come i forti cambiamenti climatici o lo scomparire di certe popolazioni.

Siberia e che cacciano come si faceva 300 anni fa. Personaggi incredibili raccontanti dallo stesso Herzog con una vena di romanticismo e con un’attenzione particolare al fascino della natura.

Cosa offre il genere documentario rispetto al film narrativo? Per tradizione il Film Festival è di genere documentaristico, anche se ci sono nel programma dei film narrativi. La realtà è cosi abbondante di storie, ricca di stimoli e spesso più originale della fantasia stessa. Oggi è la fiction ad apparire sempre un po uguale. Il documentario gode del fascino del viaggio, di portare lo spettatore con se in tutto il mondo tra culture e paesaggi diversi. Attraverso il documentario diamo alla proposta del Festival un valore culturale e apriamo i confini.

Un’apertura e una chiusura in 3D del Festival… Si, l’evento di apertura è appunto il 3D di Herzog, mentre l’ultimo film in programma è la versione in 3D di Nanga Parbat di Joseph Vilsmaier, che racconta la storia dei fratelli Messner e che l’anno scorso aveva riscosso un notevole successo registrando il soldout a tutte le serate proposte. Questa è l’occasione per riproporlo.

Quali i personaggi di spicco di questa edizione per quanto riguarda la programmazione? Werner Herzog non potrà essere presente personalmente al Festival, ma nella programmazione non poteva mancare il cineasta di riferimento per il Festival. Due i film di Herzog per la prima volta in Italia e uno sarà l’evento di apertura in programma il 30 aprile, si tratta di Cave of Forgotten Dreams, un documentario realizzato in 3D nel 2010 che riguarda la Grotta Chauvet, in Francia, famosa per i suoi dipinti preistorici risalenti a 30–40.000 anni fa. Un luogo inaccessibile a cui invece Herzog è riuscito ad arrivare, un luogo magico ed esplorarlo in 3D è qualcosa di fenomenale.

Siamo a quasi sessant’anni di Festival, da dove siamo partiti e come si è sviluppata questa rassegna negli anni? Pensare e organizzare un festival tematico come questo sessant’anni fa è stato sicuramente un evento coraggioso ed eccezionale. Il coraggio di oggi sta nel cercare di proporre qualcosa di diverso rispetto a quello che normalmente gli spettatori si aspettano, un’idea di paesaggio che normalmente non possiamo immaginare e far in modo che i sentimenti di chi affronta la montagna nel film diventino emozioni per chi lo vede. Un esempio di questo tipo lo offre Alpi di Armin Linke: un ragionamento sul paesaggio alpino e una ricerca delle Alpi a Dubai attraverso un’estrema trasformazione post moderna.

Happy people è invece il film in concorso di Herzog, di cosa si tratta? Werner Herzog presenta un documentario sulla vita dei cacciatori che vivono nel cuore della Taiga in

Selezione e criteri di valutazione, quanti si presentano e come vengono selezionati? Abbiamo ricevuto 400 film tra corto e lungometraggi, una varietà che va dai 10 secondi a progetti più complessi ed articolati che durano fino a 5 ore. Facciamo un lavoro di ricerca durante tutto l’anno tra festival specializzati

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Sergio Fant

in Europa e nel resto del mondo e tra festival internazionali stringendo contatti interessanti per portare novità e prime assolute in Italia con l’obiettivo di garantire sempre più prestigio al Festival. Cerchiamo di garantire qualità artistica e di contenuto e di unire il tema della montagna a qualcosa di stimolante e inaspettato. Cosa si cela dietro allo slogan: Babbo Natale arriva a Maggio? Per la prima volta in Italia e direttamente dall’Europa del Nord torna Babbo Natale con un film che distrugge l’immagine di lui che negli anni più o meno tutti ci siamo costruiti, un film tra il comico e l’horror, ma non voglio anticipare troppo. Non perdetevi Rare Exports.

Italia di Herzog. Per quanto riguarda i film fuori concorso mi sento di consigliare una novità che presentiamo quest’anno, ovvero un percorso dentro il festival che prevede un viaggio verso un paese o una regione particolare e ogni anno questa destinazione sarà diversa. Quest’anno il viaggio è da Trento alla Finlandia. Ogni giorno sarà proiettato un film che permetterà di conoscere un paesaggio simile a quello che offre quello montano da noi, ma allo stesso tempo sorprendente e di scoprire come vive il popolo finlandese. Invito quindi alla scoperta di questa nuova proposta attraverso i 10 film proposti da una selezione di festival internazionali divisi in 7 appuntamenti. Inoltre, tra i film in concorso, assolutamente da non perdere “Into Eternety” di Michael Madsen. Il viaggio ci porta in un luogo sperduto nell’estremo nord della Finlandia dove si sta costruendo un deposito di scorie nucleari che dovrebbe resistere per almeno 100.000 anni, un tunnel sotterraneo, una grande opera ingegneristica, la cui costruzione richiederà 150 anni. Si tratta di un primo tentativo di affrontare il tema del nucleare, oggi attuale più che mai, e di offrire un confronto con questa problematica come una sfida per la scienza, senza dover trarre giudizi. Quale il personaggio da incontrare? Enrico Brizzi presenta, sabato 7 maggio, il suo nuovo libro accompagnato dalla prima visione del film tratto dallo stesso 150 italica. Si tratta della cronaca di un viaggio a piedi intrapreso da Brizzi con altri camminatori per percorrere l’Italia da nord a sud.

Quale il film da non perdere? Definitivamente i film da non perdere sono le due prime visioni assolute in

Quale il tuo genere preferito e quale la tua impronta al festival? I generi che mi appassionano di più sono quello del documentario e quello

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Trentofilmfestival

Birdman of the Karakorum, REGNO UNITO, 2009

dell’arte contemporanea. Ritengo che questi offrano molti stimoli e che si leghino alla tradizione e alla storia di questo Festival e anche a quello che potrà essere in futuro. Dal 2010 è nata la Trentino Film Commission, che tipo di collaborazione è stata instaurata tra questa realtà e il Festival? Quest’anno il Film Festival presenta una novità realizzata in collaborazione con Trentino Film Commission, ovvero una sezione dedicata a film del Trentino Alto Adige intitolata Orizzonti Vicini, che offre diversi sguardi sul nostro territorio e sulla sua storia. Alcuni dei film in programma provengono dall’iniziativa della Trentino Film Commission Raccontare l’avventura, un workshop dedicato a giovani registi che presentano i loro lavori. Tra i film di questa nuova sezione del Festival da non perdere sicuramente franz 7 – April/Mai 2011

Gli uomini della luce di Katia Bernardi, una storia sulle centrali idroelettriche in Trentino e I nemici del silenzio di Riccardo Tamburini, 150 anni di storia di un paese sperduto raccontata attraverso chi in questo paese ha fatto musica, nonostante le guerre e le carestie: la banda sociale di Cimego. Dove sta andando il cinema internazionale? Ci stiamo muovendo verso immagini e idee molto più stimolanti, variegate ed originali di quando non sembri andando al cinema. La proposta commerciale risulta spesso ripetitiva e limitata a due o tre tipi di genere. A maggior ragione la proposta di festival, internet e dvd mostra cosa stia succedendo davvero nel cinema ottenendo anche successo a livello di numeri di pubblico.

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Poesie sul Cineforum (1968-1972) Ferruccio Cumer, autore delle poesie che seguono, è nato a Bolzano nel 1940. Laureato in lettere alla Cattolica di Milano con una tesi su Pavese, insegna in un liceo scientifico della sua città. Si occupa di cinema fin dai tempi del liceo ed è stato a lungo responsabile del Cineforum Bolzano per il quale ha organizzato innumerevoli proiezioni e rassegne. Ama Orson Welles, ma anche i Simpson, e, in letteratura, predilige Conrad e Simenon. Ha diretto la Biblioteca del Cinema di Bolzano, da lui creata, ed ha insegnato presso la Scuola di documentario Zelig (www.zeligfilm.it) della quale è cofondatore e presidente da più di vent’anni. Nel tempo libero – racconta egli stesso – si dedica incostantemente alla scrittura (è da anni opinionista del Corriere dell’Alto Adige). Non pratica alcuno sport, ma è appassionato di automobilismo. Da ragazzino preferiva Bartali a Coppi e la Lambretta alla Vespa, ora è uno degli innumerevoli fan della Apple; però detesta il telefono cellulare, che per lo più tiene spento.

Ah cabina magica caverna ticchettante di baleni casa di gnomi ventre di doppi soli e di obbiettivi cristalli magica cella conventuale creatrice d’ombre di luce nell’ombra ponte sospeso porta segreta faro d’occhi metallica palpebra.

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In sala si fumava. Sull’ondata luminosa della nebbia vorticosa visi bianchi e visi neri balenanti nell’ombra sussurrante balenanti nel buio tenebroso dal fruscio di conchiglia balenavano balenavano mani balenavano occhi

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nel silenzio galleggiava il volto di

Parlavano le immagini con le parole senza parole noi sommavamo ancora parole.

Toshiro Mifune.

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E dove potevamo parlare dove imparare dove affilare le spade le scimitarre della parola detta se non nel caldo d’ombre e di luci cine-cinèma cinematografo?

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Si rizzava all’improvviso sempre a destra in fondo laggiù nella penultima fila distaccato e furente il tormentato Benito M.

A me fu generoso il ripido Druso ad altri il polveroso Concordia a te il consacrato Rainerum e lì tutti finalmente vomitammo parole intrecciammo parole davanti al bianco spettro del muto, grandissimo schermo uguali finalmente gravidi di perché senza cioè.

e tutti ci accusava di onanismo intellettuale.

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Frusciava giù in fondo l’altoparlante dietro il pallido schermo le sue parole al tornar della luce lunghi silenzi torbidi io poi tremante tremante tremante pronunciavo le mie parole.

Oh San Peckimpah perdonali, i seguaci del torrentizio Leone perché troppo hanno letto Tex e non hanno visto abbastanza i tapini il misogino Hawks.

Le luci s’attenuavano pian piano le tenebre e il silenzio discendevano lenti dal proscenio si taceva perfino durante i titoli di testa talvolta mi giravo all’indietro a spiare i cento e cento occhi balenanti d’immagini di dentro.

Il cinema è il cinema? Come il presente allora no, non lo era ancora ed oggi certamente non lo è più.

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