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FESTIVAL FOITEK

Nยบ 2 / 2019

MAGAZINE OF THE OFFICIAL FERRARI DEALER ZURICH 1


BENVENUTI Wenn Sie mich nach einem meiner Lieblingsgegenstände fragen, dann kommen weit oben meine Veldtschoen-Schuhe von Crockett & Jones. Ich kann mit ihnen stundenlang durch London laufen, trage sie fast immer auf meinen Bergwanderungen und bei jedem Hundespaziergang. Sie sind von solcher Eleganz, dass ich in jedem Golf & Country Club eine gute Figur mache. Bei der Veldtschoen-Machart handelt es sich um rahmengenähte Schuhe, bei denen das Futter ohne das Oberleder mit dem Rahmen an das Gemband genäht wird. Das Oberleder wird dann auf den Rahmen gelegt. Durch eine zweite Naht wird das Oberleder mit dem Rahmen und der Laufsohle verbunden. Diese Machart garantiert robuste und komplett wasserdichte Schuhe. Auch bei Crockett & Jones kennen nur noch die alten Schuhmacher diese spezielle Machart. Warum erzähle ich das? In diesem Beispiel geht es um Eleganz, um Qualität, um Handarbeit, um Individualität («tailor made»), aber auch um Robustheit und Funktionalität unter extremen Bedingungen.

Im neuen SF90 sind mehr als 100 Millionen Programmierzeilen enthalten. Das ist mehr Software als in einem Airbus A350. Und jedes Mal, wenn ich mich ans Steuer eines 250 GT Lusso setze, bin ich nicht nur seiner unglaublichen und zeitlosen Eleganz erlegen, sondern begeistert von der Art, wie sich dieser Sportwagen (Jg. 1963) auch heute noch fahren lässt. Dies alles, und vieles mehr, macht Ferrari aus. Kaum ein anderer Hersteller hat es aber geschafft, über mehr als 70 Jahre eine Begehrlichkeit zu schaffen und mit jedem Modell immer wieder neue Träume zu schaffen wie Ferrari. Dass seine automobilen Kreationen für die meisten Menschen sowieso unerreichbar bleiben, war Enzo Ferrari dabei durchaus klar. «Der Ferrari ist ein Traum – die Leute träumen davon, dieses spezielle Fahrzeug zu besitzen. Und für die meisten wird es ein Traum bleiben.» Liebe Leserinnen und Leser der zweiten Ausgabe von «Festival Foitek». Als Kunde von Foitek Zürich gehören Sie zu den ganz wenigen, welche sich den Traum eines Ferraris erfüllen konnten. Geniessen Sie dieses Privileg immer wieder von neuem.

Es gibt keinen anderen Sportwagenhersteller neben Ferrari, welcher einerseits auf eine über 70-jährige Erfahrung in der Entwicklung von Sportwagen und Hochleistungsmotoren zurückblicken kann und andererseits die heutige Entwicklung im Sportwagenbereich technisch anführt. Zum dritten Mal in Folge wurde der V8-Turbomotor von Ferrari bei den Internationalen Engine of the Year Awards 2018 ausgezeichnet und als bester Motor der letzten 20 Jahre (!) gewählt.

Beat Imwinkelried CEO

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FESTIVAL FOITEK Nº 2 / 2019

8 WHERE FERRARIS 52 FERRARI NACH IHREM GESCHMACK ARE BORN 54 FOITEK/FERRARI EVENTS 2019/2020

16 LA SCUDERIA FERRARI  24 UNIVERSO FERRARI

56 SWISS CLASSIC AND SUPERCAR IN LAUFEN  58 KÜNSTLERPORTRAIT

28 GO CRAZY 38 MYTHOS & LEBENDIGKEIT  42 DAS HERZBLUT PROJEKT

60 ART-DIALOG MIT MARC FERRERO 61 KÄSE-PASSION MIT ATTITUDE

46 PHIL HILL

64 AFTERSALES

48 FERRARI SAMMLERSTORY

66 OLD TIMES

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CONTRIBUTORS

MICHEL ZUMBRUNN Fotograf

DOROTHEE VOGEL Fashion Designer

Michel Zumbrunn, welcher sein Studio in Zürich hat, ist einer der weltweit bekanntesten Auto-Fotografen. Er war einer der freiberuflichen Gründungsfotografen des französischen Automagazins Automobiles Classiques, für das er, nebst vielen anderen Magazinen in Europa und Japan, bis heute noch arbeitet.

Das 2002 gegründete, mittlerweile international bekannte Label «Dorothee Vogel» trägt unverkennbar die persönliche ästhetische Handschrift ihrer Gründerin. Die Kollektionen von Dorothee Vogel folgen keinen Trends und sind nicht an Saisons gebunden. Stattdessen kreiert sie Lieblingsstile, die ihre Kundinnen gerne lange tragen – und die chic sind und das gewisse Etwas haben. Kein Wunder also, dass ihr Unternehmen «Le Freak c’est chic» heisst. Zu ihren Marken gehört eine Prints-Sonderedition, die sie in Zusammenarbeit mit berühmten Künstlern wie Alexis Saile, Walter Pfeiffer und Tobias Madison schafft.

TORVIOLL JASHARI Fotograf Torvioll Jashari lebt in Biel und fotografiert am liebsten Menschen. Dabei ist ihm die Spontaneität sehr wichtig, es darf nicht alles bis ins letzte Detail geplant sein, «denn es kommt sowieso nie so, wie man es sich im Vorfeld ausdenkt», meint er. Für diese Ausgabe hat er die «Go crazy Ski Collection» von Dorothee Vogel in Kollaboration mit AK-Ski fotografiert.

ANKE FISCHER Experience Manager Anke Fischer ist Experience Manager bei Foitek Zürich seit Mitte letzten Jahres. Sie konzipiert seit Jahren exklusive Events und Kommunikationsstrategien für verschiedene Wirtschaftsbranchen. Was bedeutet Luxus für sie? «Sinn- und stilvolle Erlebnisse mit Liebe zum Detail».

LUCA LOCATELLI Fotograf

FABIENNE DANNER Marketing & Digital Manager

Luca Locatelli ist ein italienischer Künstler, der künstlerische Fotografie und Fotojournalismus verbindet. Luca produziert seine Geschichten gemeinsam mit Journalisten, Umweltschützern und Wissenschaftlern, um den Kontext seiner Recherchen noch stärker herauszustellen. In seinen Arbeiten, die tief in der dokumentarischen und journalistischen Produktion verwurzelt sind, beschäftigt er sich mit den Interaktionen zwischen Mensch, Technologie und Umwelt und mit der Frage nach der Gestaltung der Zukunft. Luca ist Fotograf für das National Geographic Magazine und arbeitet ausserdem für das The New York Times Magazine sowie für andere Medien wie Time, The New Yorker, Bloomberg Businessweek, Wired, Smithsonian, Stern, Geo Frankreich, Geo Deutschland und das Sunday Times Magazine.

Fabienne Danner ist Marketing & Digital Manager bei Foitek Zürich. Seit 2006 ist sie der Marke Ferrari treu und eine echte Ferrarista mit detailliertem Hintergrundwissen und Erfahrung. Luxus bedeutet für sie, Individualität zu leben. «Die Ferrari-Welt bietet für mich immer wieder diese faszinierende Inspiration und Uniqueness.»

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Sie wollten schon immer einmal sehen, wie ein Ferrari entsteht? Die folgende Fotostrecke zeigt den kompletten Produktionsprozess der roten Renner im Ferrari-Werk in Maranello in der italienischen Provinz Modena. Bei Ferrari arbeiten rund 3300 Mitarbeiter. Viele der Handgriffe in der Kultstätte der Cavallino Rampante werden aber auch hier mittlerweile von Robotern durchgefßhrt.

WHERE FERRARIS ARE BORN Fotografie: Luca Locatelli

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Der Zusammenbau eines Ferrari ist wie auch bei vielen anderen Herstellern ein genau eingetakteter Produktionsprozess. Vom Giessen der AluminiummotorblÜcke ßber die Grundierung und anschliessende Lackierung der Karosserie bis hin zur Endmontage und der Qualitätskontrolle.


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In der modernen Produktionsstätte des italienischen Sportwagenherstellers lässt sich sehr gut beobachten, wie die Montage der Karosserie, der Fahrgestelle, Fenster und der Motoren vonstatten geht.


Viele Pflanzen stehen neben einer klar definierten Produktionslinie. Aufgeräumte Arbeitsplätze, die schon fast an den OP einer Klinik erinnern.


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LA Ferrari begann in den 1930er-Jahren mit seinen Rennsportaktivitäten und tritt seit 1940 mit selbstkonstruierten Rennfahrzeugen an. Bereits 1948 nahmen die traditionell roten Autos erstmals an einem Grand-Prix-Rennen teil. Seit Gründung der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahre 1950 gehört Ferrari als fester Bestandteil dazu.

SCUDERIA Mit über 200 Grand-Prix-Erfolgen sowie 15 Fahrer- und 16 Konstrukteurs-Weltmeisterschaften ist die Scuderia das erfolgreichste Team der Formel-1-Geschichte. Darüber hinaus beteiligte sich Ferrari bis in die 1970er-Jahre mit Erfolg an internationalen GT- und Sportwagenrennen. Das Tochterunternehmen Ferrari Corse unterstützt noch heute Privatteams mit Know-how und Technik im Bereich Touren- und Sportwagen.

FERRARI 16


Photos: Getty Images

Phil Hill gewinnt den italienischen Grand Prix von Monza, 10. September 1961. Sein Teamkollege Wolfgang von Trips hatte während des Rennens einen tÜdlichen Unfall, wobei auch etliche Zuschauer ums Leben kamen.

Phil Hill, Grand Prix von England, Aintree, 21. Juli 1962.

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Photos: Getty Images

Phil Hill, Jim Clark, Grand Prix von Holland, Circuit Park Zandvoort, 22. Mai 1961.

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Gilles Villeneuve, Grand Prix Monaco 1979, Monte Carlo.

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Photos: Getty Images

Niki Lauda gewinnt im Ferrari 312T2 026/Ferrari 015, Monte Carlo Grand Prix, Monaco, 30. Mai 1976.


Photos: Getty Images

Clay Regazzoni, Ferrari 312T2, Grand Prix von Spanien, Circuito del Jarama, 2. Mai 1976.

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Michael Schuhmacher vor dem neuen F1 Ferrari F310.

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Photos: Getty Images

Michael Schuhmacher, im F310B, GP von Spanien 1997.


BOUTIQUE ZURICH Bahnhofstraße 44

hublot.com 23

Classic Fusion Ferrari GT 3D Carbon. Entwickelt in Zusammenarbeit mit Ferrari. Dreidimensionales Karbon-Gehäuse, inspiriert vom "Gran Turismo" Universum. Manufakturwerk UNICO mit ChronographFunktion.Lederarmband aufgenäht auf Kautschuk. Limitierte Auflage von 500 Stück.


Im September fand in Maranello, der Heimatstadt von Ferrari, zum ersten Mal ein aussergewöhnliches Event statt, das sich ganz der Welt von Ferrari widmet.

UNIVERSO FERRARI Text: Anke Fischer

extrem als der 488 Pista Spider, aber sportlicher als der 488 Spider, den er ersetzt.

Seit 1947 gab es hunderte von verschiedenen Ferrari-­ Modellen – Formel-1-Rennwagen, Sportwagen, GrandTurismo-Modelle und Spezialeditionen in limitierter Auflage. Ihre Formen haben sich über die Jahrzehnte gemäss der Trends in Design und technischen Entwicklung verändert, aber eins ist immer gleich geblieben: vom ersten 125 S aus dem Jahr 1947 bis zum jetzigen SF90 Stradale bleibt die Geschichte immer kontinuierlich und spektakulär. Sie zeugt unaufhörlich von Innovation, Performance, Handwerk, Design und tief verwurzelter Leidenschaft. Und sie findet immer wieder ihren Anhaltspunkt in Enzo Ferraris legendärem und oft wiederholtem Statement: «Der beste Ferrari aller Zeiten ist derjenige, der noch nicht gebaut wurde.» «Unpredictable & sensual» – unter diesem Motto wurden inmitten der «Universo Ferrari»-Ausstellung die beiden brandneuen Spider V12 und V8 in einer unglaublich emotionalen Inszenierung den Gästen präsentiert.

Neue Massstäbe für offene Sportwagen setzt der F8 Spider hinsichtlich nutzbarer Leistung und hervorragendem Handling, was sich in einem unglaublich bereichernden Fahrerlebnis niederschlägt. Tatsächlich verbindet er sein dynamisches Handling mit überraschendem Komfort im Inneren. Dieser Ferrari Spider kombiniert somit die Eigenschaften des mit dem höchsten Lob der Geschichte überschütteten Achtzylindermotors mit einmaligem Fahrvergnügen. Genau 50 Jahre nach dem Debüt des letzten Ferrari Spider mit V12-Frontmotor feiert dieser Modelltyp, der in der langen Geschichte des Unternehmens eine so zentrale Rolle gespielt hat, mit dem Ferrari 812 GTS eine triumphale Rückkehr. Wie seine historischen Vorgänger setzt auch der Ferrari 812 GTS neue Massstäbe für Leistung und Exklusivität. Mit seinem majestätischen 800-PS-V12-Motor ist er nicht nur der leistungsstärkste Serien-Spider auf dem Markt, sondern dank seinem Retractable Hardtop (RHT), einem einmaligen Merkmal in diesem Segment, auch der vielseitigste. Das RHT lässt sich bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h in nur 14 Sekunden öffnen und hat keinen Einfluss auf die Innenabmessungen, so dass das geräumige Cockpit des Ausgangsmodells erhalten bleibt. Dank der elektrischen Heckscheibe, die als Windstop dient, ist die Fahrt mit offe­ nem Verdeck ein echtes Vergnügen. Bei geschlossenem Verdeck kann sie hingegen offenbleiben, wenn die Insassen weiterhin den einmaligen Sound des V12-Saugmotors geniessen wollen.

FERRARI F8 SPIDER: DER OFFENE SPORTWAGEN MIT DEM ERFOLGREICHSTEN FERRARI-V8 UNTER DER HAUBE Der F8 Spider ist der jüngste Neuzugang zu einer exklusiven und prestigeträchtigen Reihe offener V8-Modelle, die mit dem 308 GTS 1977 ihren Anfang nahm. Er ist weniger

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Fotos: Ferrari SPA

Für diese Inszenierung wurde unweit des Ferrari-Werks ein eigenes Gebäude errichtet, um einen Einblick in alle ­Aspekte der Tätigkeit des Unternehmens zu geben – von den klassischen Sportwagen über die Rennerfolge bis hin zur aktuellen Modellpalette.


Model F8 Spider

ÂŤDer beste Ferrari aller Zeiten ist derjenige, der noch nicht gebaut wurde.Âť


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Ferrari 812 GTS: die Rückkehr des V12 Spider mit 800 PS


Go Crazy Ski Collection by Dorothee Vogel und AK-Ski.

Fotografie: Torvioll Jashari Text: Anke Fischer Post Production: @artworkspost Styling: Pascal Joel Weber Hair & Makeup: Nicola Fischer Digital Operator: Tobias Stampfli Light Assistant: Linus Bart Model: Johanna Didenko

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Maske: Hors Ligne

GO CRAZY


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Dorothee Vogel erzählt uns bei der Vorstellung der Go Crazy Ski Collection, dass Skifahren schon immer ihr absoluter Lieblingssport war. «Bereits mit drei Jahren liebte ich es, die weisse ‹Haut› hinunterzurutschen, so nannte ich damals Schnee. Vom Rutschen zum Skifahren mit Stöcken, von den Skistöcken zum Beitritt ins Rennteam Ostschweiz, und dann eroberte ich das Freestyle-Skifahren.» Ein wichtiger Teil dieser Liebe zum Skifahren waren die Outfits, und so kannte Dorothee immer die neuesten Styles.

Davon müssen wir Ihnen erzählen! Bei Foitek Zürich lieben wir alles, was mit einzigartigem Design, Genuss & Geschwindigkeit und besonders mit Leidenschaft zu tun hat. Ebenso finden wir es aufregend, neue inspirierende Partnerschaften einzugehen und zu erleben, wie aus diesen Synergien etwas Neues und Bewegendes entsteht. Im Januar dieses Jahres durften wir bereits gemeinsam mit AK-Ski ein exklusives Ski-Testing in Andermatt mit unseren Kunden erleben. Ein aussergewöhnlicher Tag voller Performance & Passion auf der Piste dank der technologischen Perfektion der AK-Ski und natürlich des so überaus herzlichen Engagements von Francesca und Marco Kuonen, den beiden Inhabern und Machern von AK-Ski.

Doch dann hatte Dorothee vor zwei Jahren einen Kreuzbandriss und wollte sich keine Ski mehr ausleihen, sie wollte ihre eigenen besitzen. Bei einer Wanderung in den Dolomiten entdeckte sie ihre Traumski im Fenster eines Sportgeschäfts. Schwarze, runde Klingen mit nur dem AK-SkiLogo versehen. «Ich musste sie haben!» So fuhr sie direkt nach ihrem Wanderurlaub zur AK-Ski-Fabrik in Stansstad. Obwohl es August war, waren die Schöpfer der Wunderski, Francesca und Marco Kuonen sowie Jeanpierre Erni, vor Ort. Die gegenseitigen Sympathien waren von Anfang an gross, und so wurde beschlossen, zusammenzuarbeiten: AK würden die Ski und Dorothee würde die Kleidung zur Verfügung stellen.

Die kommende Wintersaison 2019/20 überraschen uns die beiden mit einer «verrückten» Kollaboration zusammen mit der bekannten Zürcher Designerin Dorothee Vogel für ihre Ski- und Bekleidungs-Collection. Wir waren beim Preview am 22. August dabei und haben ein paar inspirierende Insights für Sie zusammengefasst. Vielleicht werden Sie auch diese Saison «crazy» auf der Piste… In unserem Showroom stellen wir wieder ein paar besondere Stücke aus der Collection bereit und am 31. Januar 2020 gehen wir gemeinsam mit AK-Ski auf die Piste zum persönlichen Testing.

Doch zuerst kaufte sich Dorothee ihre AK-Ski in glänzender rosa Beschichtung und traute sich zurück auf ihre geliebte Skipiste. «Die ersten Kurven im Schnee waren etwas zögerlich, aber dann flog ich wieder. Die neuen Ski waren

«FÜR ALLE, DIE ES WAGEN, AUF DER PISTE ANDERS ZU SEIN UND EIN ZEICHEN SETZEN WOLLEN»

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Auf den Daunenjacken findet man immer wieder die schwarz-weisse Rennflagge – für Dorothee Vogel eine Hommage an Steve McQueen und seinen Kultfilm «Le Mans» über das gleichnamige 24-Stunden-Rennen.

spektakulär. Sie boten grosse Unterstützung und waren schnell und einfach zu navigieren. Ich war überglücklich», schwärmt Dorothee.

«AK-Ski-Fahrer leben für ihren Sport – den Rausch der Geschwindigkeit, die eigene Fertigkeit und das Hochgefühl beim Carven über jungfräuliche Pisten.»

Mit all der Begeisterung im Rücken sollte nun die gemein­ same Ski-Collection Form und Farbe bekommen. So hatte Dorothee die Idee, eine bedruckte Daunenjacke für ihre Winterkollektion anzubieten. Als sie die ersten Prototypen erhielt, fotografierte sie diese und schickte sie gleich an Francesca weiter. «Sie waren wirklich toll und so sagte ich Francesca, dass ich unbedingt passende Ski dazu brauche.» Francesca war ebenfalls direkt begeistert et voilà – so entstand die gemeinsame «Go Crazy Ski Collection» für die neue und aufregende Skisaison 2019/20.

Aldo Kuonen ging 1996 mit seiner Firma AK-Ski an den Start. Der ehemalige Leiter des Rossignol Racing-Teams hatte bei der Gründung seines Unternehmens einen ganz einfachen Wunsch: Er wollte sein Engagement für technologische Perfektion und seine Passion für das Skifahren mit anderen Menschen teilen. Begeisterte Skifahrer aus der ganzen Welt wollte er zusammenbringen und seine Ski sollten das gemeinsame Bindeglied sein. AK ist das Ergebnis dieser Leidenschaft. AK war von Anfang an ein Familienunternehmen. Gemeinsam mit seiner Frau Hilary machte Aldo alles selbst: vom Design über die Tests und die Produktion bis hin zu Kundenbesuchen und die Bearbeitung von Bestellungen. Aldos Sohn Marco und Tochter Francesca haben von den bescheidenen Anfängen an in einem Garagenbetrieb in Stansstad mit ihrem Vater in der Werkstatt gearbeitet. 20 Jahre später ist AK immer noch ein Familienunternehmen. Marco und Francesca haben die Leitung übernommen und führen die Passion des Vaters fort. Jährlich werden rund 2500 Ski produziert nach der Maxime, Ski der besten Qualität zum bestmöglichen Preis zu liefern.

Und noch ein besonderes Detail: Auf den Daunenjacken findet man immer wieder die schwarz-weisse Rennflagge – für Dorothee Vogel eine Hommage an Steve McQueen und seinen Kultfilm «Le Mans» über das gleichnamige 24-Stunden-Rennen. Der Film handelt übrigens von der Rivalität zwischen dem US-amerikanischen Rennfahrer Michael Delaney (Steve McQueen) auf einem Porsche 917 und seinem deutschen Rivalen Erich Stahler (Siegfried Rauch) auf Ferrari 512S und deren erbittertem Duell auf der Rennstrecke von Le Mans. Vielleicht ein Revival-Film-Tipp für kalte Winterabende.

ak-ski.ch Weitere Informationen zur Designerin unter dorotheevogel.com

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Ein Gespräch mit Andrea Scherz, dem Besitzer des Grandhotel Palace Gstaad, über sein Erfolgsgeheimnis. Text: Anke Fischer Fotografie: Armin Grässl

Foto: Sven Germann

MYTHOS & LEBENDIGKEIT

Bei schönstem Sommerwetter führt uns die Fahrt durch das malerische Simmental ins Saanenland, um dort den heutigen Eigentümer und General Manager des Palace Hotel Gstaad, Andrea Scherz, zum Summerlunch und inspirierenden Gedankenaustausch zu treffen.

Andrea Scherz, höchst professioneller und ausgesprochen herzlicher Gastgeber, nimmt uns – im wahrsten Sinne – direkt mit auf seine sommerliche Terrasse und gleichzeitig auf seine ganz persönliche Erlebnisreise in die Welt der Luxus-Hotellerie.

Schon auf der kurvigen Strasse nach Gstaad werden wir eingenommen von dieser besonderen Region mit ihrer Mischung aus saftig-grünen Wiesen, Wäldern und Hügeln und den typischen Landhaus-Chalets. Mitten drin thront das weisse, märchenhafte Schloss mit alpinem Chic und über 100-jähriger Geschichte. Das Gstaad Palace öffnete seine Pforten im Jahre 1913 und wird seit 1939 von der Familie Scherz, als eines der letzten Hotels in Familienbesitz in der Schweiz, geführt.

DAS PALACE – EINZIGARTIGE GESELLSCHAFTLICHE BÜHNE VOLLER WANDEL UND DOCH BEWAHRUNG Gerade wurde er zum «Hotelier des Jahres 2019» gekürt, was für Andrea Scherz nicht nur grosse Freude, sondern auch wohltuende Wertschätzung bedeutet. Seit 1996 führt er das Hotel mit den Werten, dem Stil und der Kontinuität seines Grossvaters und seines Vaters. «Das Geheimnis unseres Erfolges resultiert ganz klar daraus, dass wir über diese drei Generationen viel bewahrt haben, ohne uns jedoch den Herausforderungen der sich wandelnden Zeiten zu verschliessen», betont der Hotelier. Für die Gäste sei es wichtig, Beständigkeit und Ruhe im Gstaad Palace zu finden und klar zu wissen, was sie immer wieder bekommen. Dabei steht «das Menschliche» stets im Mittelpunkt der Überlegung, um den Gästen das höchste Mass an Wohlbefinden zu bieten. So wird es im Palace keine Key-Cards geben, denn der herkömmliche Schlüssel ist wortwörtlich auch Schlüssel zum Kontakt und Austausch untereinander. Wenn eines besonders auffällt im Gstaad Palace, sind es die vielen vertrauten Gesichter der Mitarbeitenden des Hotels, die ihre Gäste seit Jahren kennen und deren Vorlie-

Bereits beim Betreten des Hotels spüren wir das Flair stilvoller, gewachsener Tradition gepaart mit dem Glamour der 60er Jahre. Man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, als internationale Stars wie Marlene Dietrich und Louis Armstrong bei winterlichen Galadiners das Leben in Gstaad zelebrierten. Ebenso weckt der legendäre Nightclub «GreenGo» von 1971 Erinnerungen an ausgelassene Zeiten der Schönen, Berühmten und Reichen. Viele internationale und nationale Persönlichkeiten aus Film und Wirtschaft haben im Gstaad Palace Geschichte geschrieben. Sie kamen gerne und auch immer wieder zurück in dieses aussergewöhnliche Ambiente des Gstaad Palace.

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Navigierender Beifahrer ist der Hotelier übrigens bei der bekannten Flying Scotsman Rallye, die mit Vorkriegsfahrzeugen im Frühjahr in England und Schottland stattfindet. Das sei schon «hardcore», bei den teils widrigen Wetterbedingungen im Aston Martin Mark II Jahrgang 1934 ohne Dach unterwegs zu sein. Was fasziniert den Autoliebhaber so am Rallye-Fahren? «Rallye-Fahren bedeutet für mich Abschalten vom Alltag und immer wieder Akzeptieren von Dingen, die man nicht beeinflussen kann, wenn man auf einer Tour unterwegs ist.»

ben verinnerlicht haben, eben durch diese engen Kontakte miteinander. Nicht nur die Gäste schätzen diese Art des aufmerksamen Umgangs, auch die Mitarbeitenden sind durchschnittlich 18 Jahre mit Herz und Seele dabei und sorgen für das gegenseitige Wohlbefinden. Für Andrea Scherz ist klar: «Das schönste Hotel ist nichts wert ohne all diese Persönlichkeiten und all die dadurch geknüpften Freundschaften. Leute ziehen Leute an.» «ICH ARBEITE HEUTE MEHR ALS NOCH VOR ZEHN JAHREN!» Seine eigenen Gastgeberqualitäten hat er sich bei einem befreundeten Winzer der Region abgeguckt und hebt hervor, dass die Mentalität des Kantons Waadt – eine Mischung aus Kümmern und Lässigkeit – eine hervorragende Eigenschaft sei. Denn gerade heutzutage, mit der stetigen Übersättigung durch die digitalen Medien, die enormen künstlich generierten Stress auslösen, braucht es Besinnung auf das Wesentliche. «Ich arbeite heute mehr als noch vor 10 Jahren, ohne dass ich dabei mehr erreiche oder verdiene», erzählt Scherz. Eine Referenz dafür sind zum Beispiel die Log-Bücher seiner Autos, in denen er immer die durch das Jahr gefahrenen Kilometer notiert, bevor die Fahrzeuge in den «Winterschlaf» geschickt werden. «Jedes Jahr sind es weniger Kilometer, da die Zeit zum Fahren immer geringer wird», bedauert Andrea Scherz. Zwei Rallyes sind aber fester Bestandteil der Palace-Agenda – eine Oldtimer-Rallye und die hauseigene «Gstaad Palace-Challenge (GPC) for ambitious bon vivants», die er aufgrund seiner Leidenschaft für Autos und Genuss vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. «Rallye-Fahren bedeutet für mich Abschalten vom Alltag und immer wieder Akzeptieren von Dingen, die man nicht beeinflussen kann.»

GROSSVATER FUHR EINEN FERRARI 275 GTB Autos waren schon immer eine besondere Leidenschaft der Familie Scherz. Der Grossvater fuhr einst einen Ferrari 275 GTB, den sein Vater damals mit «Ach und Krach» an einen Coiffeur verkaufte, was heute noch grosses Bedauern auslöst. Somit zieht sich diese Passion über all die Generationen der Familie Scherz hindurch. Heute teilt Andrea Scherz diese Leidenschaft ebenfalls mit seinem Sohn Alexander u.a. in einem alten Familienerbstück, einem Triumph. Leider sei es heute teilweise schwierig, aus politischen und gesellschaftlichen Gründen, ein Luxusfahrzeug wie beispielsweise einen Ferrari zu fahren. Es sei vergleichbar mit vielen Situationen, die er auch in der Luxushotellerie erlebe. So erinnert er sich an vergangene Zeiten, als Gäste glamouröse Kleider und Schmuck trugen. Überall im Palace zeugen herrliche Schwarz-Weiss-Fotos von diesen Zeiten, genau wie die Fotos von der Côte d’Azur, als man stolz mit seinem Ferrari ausfuhr. Im Palace Gstaad kann man dieses Lebensgefühl heute noch leben und erleben. Doch woher weiss Andrea Scherz denn, welche Trends kommen und ob seine Gäste daran Gefallen finden? Einerseits reise er in seiner Funktion als Verwaltungsrat der Leading Hotels of the World viel und sehe daher immer wieder viele inspirierende Dinge. Andererseits sagt er: «Am Schluss mache ich, was meine Gäste hier wollen!» So habe man eine Studie für ein neues Restaurationskonzept anhand eines Fragebogens an die Gäste erhoben, um die Kulinarik zu verbessern. Das Ergebnis war eindeutig: «Verändert nicht zu viel, werdet kein modernes Stadthotel – wir geniessen die Tradition im Palace Gstaad!» Die Kunden zu kennen, sei ebenfalls seine Passion, erklärt uns Andrea Scherz – teilweise besuche er diese auch privat, um sie in ihrer Umgebung und ihren Kreisen zu erleben.

Die Idee der eigenen GPC-Rallye entstand durch einen Gast – auch hier hat Andrea Scherz wieder aufmerksam zugehört. Als Hubschrauberpilot kennt er sich zwar mit dem Navigieren aus, aber bis dato hatte er noch nie ein Roadbook in der Hand gehalten. Bei der GCP-Rallye in Gstaad gehe es auch um vielfältige Herausforderungen, wie Zeitfahren, Geschicklichkeits- und Navigationstests, aber eben auch um den guten Genuss. Man spürt sofort, dass Andrea Scherz auch hier nicht nur Initiant ist, sondern vor allem auch Gastgeber, der die Teilnehmenden individuell zusammenführt und zu einem unvergesslichen Fahrerlebnis mit Automobilen zwischen 0–1986 einlädt.

«Rallye-Fahren bedeutet für mich Abschalten vom Alltag und immer wieder Akzeptieren von Dingen, die man nicht beeinflussen kann.» 40


Liz Taylor am Feiern im Gstaad Palace. Gstaad, 1954.

Foto: Gstaad Palace Archiv

SINN & SINNE BELEBEN IN DER WALIG-HÜTTE – LUXUS EINMAL GANZ ANDERS Ein weiterer Trend «zurück zur Natur» wurde bereits vor 11 Jahren mit der Alphütte «Walig» umgesetzt, welche die Gäste zum Mittag-/Abendessen oder auch zum Übernachten mieten können. Es gibt keinen Strom, dafür einen holzbefeuerten Ofen und Kamin sowie nur kaltes Wasser. «Doch die Gäste lieben es und nutzen das Angebot regelmässig, um sich wieder selbst zu finden», erzählt Scherz.

Hotel war, wurde auch Andrea Scherz mehrmals herzlich umarmt und mit Dankesbekundungen für diese wundervolle Erfahrung überschüttet. Der amerikanische Gast war um 180 Grad verändert, da er scheinbar so ohne Handy und mitten in der Natur Besinnung gefunden hatte. «WIR SIND DIE LETZTEN MOHIKANER IN DER SCHWEIZ» Besonders stolz ist Andrea Scherz darauf, dass das Gstaad Palace bis heute als Familienunternehmen geführt werden kann. Er erzählt, wie sein Grossvater, Ernst Scherz, nach dem 2. Weltkrieg das Hotel für 500.000 Schweizer Franken mit 23 Freunden und Gästen erwerben konnte. So wurde eine Aktiengesellschaft gegründet, mit dem Versprechen, dass Ernst Scherz die Aktien zum selben Preis zurückkaufen könne. Im Laufe seines Lebens gelang es ihm tatsächlich, 97 Prozent der Aktien zurückzuerwerben. «Anfangs hatte mein Grossvater noch nicht einmal die Mehrheit – doch er hat jeden Rappen gespart und in das Hotel gesteckt. Wir sind fast die letzten Mohikaner unter den inhabergeführten Luxushotels in der Schweiz», sagt der Hotelier mit Stolz. Ob dies in 20 Jahren unternehmerisch noch möglich sei, wisse er nicht. Doch hoffe er sehr, dass eine solche Positionierung, die auf Traditionen mit Charakter und Authentizität basiert, gegenüber all den grossen Hotelketten immer etwas menschlich Berührendes und Besonderes sein werde.

«Die Walig-Hütte ist komplementär zum Luxus und Service, der im Gstaad Palace geboten wird.» So erinnert sich Andrea Scherz etwa lebhaft an eine Gegebenheit, als das Hotel Palace einen Preis bei der Pink Ribbon Night in New York zur Verfügung stellte. Ein sehr reicher Amerikaner gewann die zwei Nächte in der Suite im Gstaad Palace und eine Übernachtung in der besagten Walig-Hütte. Er reiste mit dem Privatjet an, Andrea Scherz stand natürlich pflichtbewusst zur persönlichen Begrüssung parat, wurde jedoch vom amerikanischen Gewinner kaum wahrgenommen. Er blieb zwei Übernachtungen in der Suite des Hotels und reiste dann mit einem Hotel-Mitarbeiter zur Walig-Hütte weiter. Auf einmal meldete sich der Mitarbeiter bei Andrea Scherz und fragte unsicher nach, ob der Gast möglicherweise auf ihn stehe, da er ihn die ganze Zeit umarmen wolle. Als der Amerikaner wieder zurück im

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DAS HERZBLUT PROJEKT 42


Zu Besuch im Maison Davidoff in Basel. Ein Gespräch über Genuss, Passion und die Herausforderungen in der Zigarrenwelt mit CEO Oettiger Davidoff, Beat Hauenstein. Text: Anke Fischer

«ZINO WAR DER CHARAKTERKOPF, DIE INSPIRATION UND DR. SCHNEIDER DAS UNTERNEHMERISCHE GENIE.» Beat Hauenstein ist seit 16 Jahren bei Oettinger Davidoff in verschiedenen Positionen tätig, als CIO, COO und nun seit August 2017 als CEO. Er arbeitete noch mit dem langjährigen und bekannten Eigentümer Dr. Ernst Schneider zusammen. Der, wie Beat Hauenstein erklärt, ein brillanter Unternehmer und Visionär war und der besonders nach dem Kauf des Genfer Geschäfts von Zino Davidoff 1970 diesen legendären und globalen Aufbau der Marke Davidoff bis zu seinem Tode 2009 sehr strategisch vorantrieb. «Er war eine prägende Persönlichkeit, die das Potential und die Reputation des Genfer Tabakgeschäftes von Zino Davidoff früh erkannte. Zino war der Charakterkopf, die Inspiration und Dr. Schneider das unternehmerische Genie.» Beat Hauenstein wurde im Jahr 2002 von Dr. Schneider persönlich eingestellt – und lernte vom ihm, Werte vorzulegen und zu verteidigen sowie Stärken auszubauen.

Fotos: Sven Germann

Dieses Mal sind wir zu Besuch im Maison Davidoff in Basel, um mit Beat Hauenstein, CEO Oettinger Davidoff, ein Gespräch über Genuss, Passion und Herausforderungen in der Zigarrenwelt zu führen. Die Oettinger Davidoff AG mit einem Umsatz von über einer halben Milliarde Schweizer Franken und 3600 Beschäftigten auf der ganzen Welt kann ihre Wurzeln bis in das Jahr 1875 zurückführen und ist bis heute ein Familienbetrieb. Schon von weitem fällt der expressive Neubau ins Auge mit seinen 210 tragenden Aussenstützen im «Torpedo»-Format, die sich ganz harmonisch an die weichen Rundungen der Gebäudeform anpassen. Der Neubau und Hauptsitz des Basler Familienunternehmens Oettinger Davidoff AG wurde Ende Oktober 2017 eröffnet und ersetzt das alte Firmengebäude von 1930. Ein echtes «Herzblut-Projekt» sowohl der Inhaberfamilie als auch der Architekten Diener & Diener, die gemeinsam dieses moderne und kommunikativ-offene Ambiente für die 160 Mitarbeiter entworfen haben. Innendrin spiegelt sich die Leichtigkeit der grossen Räume, eben wie von aussen getragen, wider und wird durch die Kombination von warmen Beigetönen und vielfältigen Materialien unterstrichen. So sitzen wir auch schon mit Beat Hauenstein in einer der beiden attraktiven Zigarrenlounges zusammen – die ersten Zigarren werden fachmännisch entzündet und es entsteht direkt eine ganz besondere Atmosphäre. Um ehrlich zu sein, es ist gerade 9 Uhr am Vormittag und die Zigarren schaffen es augenblicklich, die Zeit langsamer und bewusster wahrnehmen zu lassen.

«Heute sind wir ein globales Team, das mit Innovation und Leidenschaft und Integrität auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet: unsere Kunden mit einzigartigen Produkten und unvergesslichen Marken- und Kundenerlebnissen zu begeistern.» Im Gespräch zwischen Beat Hauenstein und Beat Imwinkelried dreht sich viel um die Gemeinsamkeiten der beiden Luxusunternehmen Davidoff und Ferrari. In beiden Fällen werden Produkte vermarktet, die Leidenschaften­

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«Heute sind wir ein globales Team, das mit Innovation und Leidenschaft und Integrität auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet: unsere Kunden mit einzigartigen Marken und einem unvergleichlichen Einkaufserlebnis zu begeistern.» ansprechen, die zum Geniessen da sind und die auch gleicher­massen vom regulatorischen Umfeld sehr eingeengt werden. So baut Ferrari Hochleistungsautos mit 1000 PS und gleichzeitig versucht der Gesetzgeber das freie Autofahren zunehmend einzuschränken, sei es durch Vorgaben in Verkehr oder Emissionsabgaben. Beat Hauenstein kennt diese regulatorische Situation sehr gut aus der Tabak­branche und erkennt Parallelitäten zwischen Ferraris Businessmodell und Davidoffs Handwerkskunst: «Wie auch Ferrari legen wir bei unseren Produkten grossen Wert auf Innovation und Qualität. Um die Qualitäts-, Innovations, und Beständigkeitsversprechen unserer Produkte gegenüber unseren Kunden gewährleisten zu können, helfen vor allem unsere langjährige Expertise und Passion und ein über die Jahre spezialisiertes Savoir-faire in der Herstellung und der Vermarktung von Premium-Zigarren.»

Imwinkelried möchte wissen, ob dies auch ein Spagat für Davidoff sei, quasi zwischen Agrarhersteller und gleichzeitig Luxuslabel zu balancieren. In der Tat sei man bei Davidoff Bauer, Produzent und Händler von Produkten und das zähle genauso wie die Disziplin, Zigarren bei den, Kunden zu vermarkten und Luxus nach aussen zu leben. Das Durchschnittsalter der Davidoff-Kunden liege bei 40 bis 50 Jahren, das Eintrittsalter bei 30 bis 35 Jahren – doch dürfe man in vielen Ländern aufgrund der Gesetzgebung kaum noch mit Kunden kommunizieren – kein Sampling und keine Werbung. Da fiele schon ein wichtiger Teil vom Luxus-Branding weg. «Allerdings kann man bei uns mit 20 bis 30 Franken schon ein Produkt erwerben, im Gegensatz zu einem Ferrari», schmunzelt Herr Hauenstein.

«DAS REGULATORISCHE UMFELD BEDINGT AUCH IMMER, DASS MAN INNOVATIV BLEIBT.» Im Falle von Ferrari beispielsweise mit neuen Produktentwicklungen wie dem Ferrari SP 90 Hybrid mit 1000 PS. Auch bei Davidoff spielen Produkteinnovationen eine ganz besonders wichtige Rolle. Neue innovative Produkte wie beispielweise die «Davidoff Robusto Especiales 7»-Zigarre, die sieben verschiedene und über Jahre fermentierte Tabake vereint. Es wurde anfänglich kaum für möglich gehalten, aus so vielen Komponenten eine geschmackvolle Zigarre zu entwickeln, erklärt Beat Hauenstein. Allerdings sei ein deutlicher Unterschied zu der Automobilherstellung, dass es sich bei der Zigarrenherstellung um ein absolutes Naturprodukt handle, wo technische Aspekte nicht einfliessen könnten. «Es ist die Kraft der Natur kombiniert mit unserer Handwerkskunst, welche unsere Produkt ausmachen.» Wohingegen die Qualität der beiden Produkte gleichbedeutend sei. «Qualität und Konsistenz unserer Zigarren müssen während des gesamten Prozesses von der Pflanze bis in den Laden sichergestellt werden. Dieses Premium-Versprechen geben wir gleichermassen unseren Kunden.»

IM RAUSCH DER GESCHWINDIGKEIT AUF DER PISTE ODER IN DER LUFT Die Automobil-technische Passion von Beat Hauenstein dreht sich klar um die Faszination der Geschwindigkeit. «Ich bin gerne bei Events rund um tolle Fahrzeuge und konnte schon selber ein paar Runden auf der Rennstrecke fahren. Schon mein Vater arbeitete 1960 als Techniker für den bekannten Rennfahrer Phil Hill bei der Scuderia Ferrari.» (Infobox Phil Hill). Das seien noch andere Zeiten gewesen – dennoch, die Begeisterung für die Symbiose von Mensch und Maschine und der Respekt vor den Fahrern,

Ferrari verstehe sich ja nicht als Automobilhersteller, sondern als Luxushersteller – letztendlich sei ein Ferrari-­ Händler aber in erster Linie ein gewerblicher Betrieb. Beat

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Fotos: Sven Germann

EINE FRAGE DER PERSÖNLICHKEIT Wie sieht es in Ihrer Branche aus mit dem «zur Schau stellen» bei Zigarren, möchte Beat Imwinkelried wissen. Beim Ferrari-Kauf oder -Fahren, sei es ja oftmals die Überlegung, was die Leute denken könnten. Beat Hauenstein erklärt, dies sei für Davidoff weniger ein Thema, zwar gäbe es die Zigarrenkäufer, denen der Ring sehr wichtig sei, oder solche, die eine der limitierten Modelle suchten. «Unsere Davidoff Oro Blanco – eine Sonderedition, die für 500 Franken erhältlich ist, ist beispielsweise sehr beliebt in Regionen, wo man Luxus gut zeigen kann – im arabischen und asiatischen Raum und Cities wie LA, New York und Hongkong.» Aber auch im Schweizer Markt gehe man sehr offen damit um. Letztendlich sei es ja immer eine Frage der Persönlichkeit, die Freude zu leben und zu geniessen – sei es beim Zigarren-­ Rauchen oder beim Ferrari- Fahren.


«Das regulatorische Umfeld bedingt auch immer, dass man innovativ bleibt, ansonsten geht man unter.» bzw. vor den Menschen, die diese Fahrtechnik entwickel­ ten, bliebe immer gleich. Er selber kenne sich mit Geschwindigkeit sehr gut aus, da er bereits mehr als 2800 Freifall-Absprünge beim Fallschirmtraining absolviert habe. «Bei Geschwindigkeiten von 280–330 km/h reicht schon eine falsche Fingerbewegung und dann ist man weg.» Aber auch klassische Fahrzeuge gefielen Beat Hauenstein sehr, da sie einerseits Nostalgie – wie beim 250 GTO – und andererseits Kindheitserinnerungen – wie beim Testarossa – weckten.

Transformation in unserer Branche statt, um den Kunden immer vollständiger kennen zu lernen und dessen knappes Gut «Zeit» sinn- und stilvoll für ihn gestalten zu können. Diese Analogie sieht Beat Hauenstein ebenso, sprich durch das Lifecycle-Management die Erlebnisse mit dem Produkt für die Kunden individuell zu verbinden. Der Kauf sei anschliessend die Konsequenz daraus. «Was bei Ferrari die Rennstecke ist bei uns ein genussvoller Anlass (z.B. an einem Davidoff Gourmet-Event oder hier in der Schweiz auf dem Davidoff Schiff) – oder was bei Ferrari der Werksbesuch ist, entspricht bei uns einer Besichtigung unserer Fabrikation in der Dominikanischen Republik oder Honduras.» Bei all diesen Kundenerlebnissen stehe natürlich der Genuss im Vordergrund.

«WENN ICH ES GENIESSE, DANN MUSS ES DAS RICHTIGE SEIN!» Beat Imwinkelried ergänzt, dass das Auto heutzutage neben all der emotionalen Passion zusätzlich ein Eintritts-Ticket zu einer besonders erlebnisreichen Kundenunterhaltungswelt geworden sei. Es finde eine enorme

Alle Events unter smokeonthewater.ch

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PHIL HILL Phil Hill war seit seiner Kindheit, bereits mit 9 Jahren, ein vielversprechender Rennfahrer. Ein einziger Ausflug reichte aus, um seine junge Leidenschaft für den Motorsport zu entfachen. Im Jahr 1946, im Alter von 19 Jahren, errang er seinen ersten Sieg bei der Rallye San Fernando Valley, bevor er 1949 nach Grossbritannien aufbrach. Die Erfahrungen, die er in England sammelte, waren für seine folgende Karriere sehr hilfreich, als er an mehreren Wettbewerben teilnahm, von Strassen- bis hin zu Langstreckenrennen.

Sensibel und flexibel, mit einem makellosen Fahrstil und der Schule der Scuderia hinter sich, war der amerikanische Fahrer nun bereit für die Formel 1. 1958 hatte er sein Formel-1-Debüt beim französischen GP nicht am Steuer eines Ferrari, sondern mit dessen grössten Konkurrenten Maserati.

Es war eine glänzende Karriere mit zahlreichen Siegen und grossartigen Ergebnissen wie dem Sieg der 24 Stunden von Le Mans 1955. Zweifellos war dies Hills erste grosse Leistung in Europa, während er sich bei denen, die wie Enzo Ferrari immer auf der Suche nach neuen Talenten waren, bekannt machte. Ebenfalls im Jahr 1955 startete der US-Pilot als Beifahrer von Olivier Gendebien in einem Ferrari auf der 1000 Kilometer langen Strecke. Es war wie ein Blitz: Hill holte sich einen zweiten Platz im Rennen. Jetzt war es nur noch ein kleiner Schritt für den ambitionierten Fahrer nach Modena, um Teil von Ferrari zu werden. In den folgenden zwei Jahren nahm Hill zusammen mit Peter Collins an mehreren renommierten Wettbewerben in den USA teil. Das Siegerteam Hill-Gendebien kam 1958 für die 24 Stunden von Le Mans zurück: ein hart erkämpfter zweiter Platz in einem Rennen unter widrigen Wetterbedingungen, gefolgt von zwei weiteren Siegen bei den 12 Stunden von Sebring.

1961 und 62 gewann er das Rennen in Sebring und die 24 Stunden von Le Mans. Ende des Jahres verliess Hill Ferrari für eine ungewisse Zukunft im ATS-Team und ging 1967 im Alter von 39 Jahren in den Ruhestand.

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Photo: Getty Images

Zu diesem Zeitpunkt bot Enzo Ferrari Hill an, als offizieller Scuderia-Pilot in der prestigeträchtigsten Meisterschaft zu fahren, was den Traum des jungen Amerikaners wahr werden liess. Im ersten Rennen in Monza belegte er sofort den dritten Platz. Während er über die folgenden GPs ständig wuchs, errang er 1960 seinen ersten Platz auf dem Podium. Es war ein gutes Jahr für Hill, der aggressiver und schneller denn je war. Sein grösster Konkurrent war Wolfgang von Trips, ein gleichgültiger Fahrer, der wusste, wie man sich jeder einzelnen Strecke nähert. Spannende Duelle zwischen den beiden Rivalen folgten über die gesamte Saison. Ein Rekordjahr für Phil Hill, der es als erster Fahrer überhaupt schaffte, mit der Scuderia 156 in weniger als neun Minuten eine Runde auf dem Nürburgring zu fahren und den Fahrer-Welttitel zu holen und damit der einzige in Amerika geborene Fahrer zu sein, der diese Meisterschaft gewann.


Phil Hill gewinnt den belgischen Grand Prix, Spa-Francorchamps, 18. Juni, 1961.

Phil Hill im Ferrari 296 MI, Race of Two Worlds, Autodromo Nazionale Monza, 29. Juni 1958.

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Foto: Sven Germann

FERRARI SAMMLER STORY Nยบ1

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Dass Menschen gerne jagen und sammeln, ist ja schon seit Urzeiten bekannt. Dass Menschen Ferrari sammeln aus den unterschiedlichsten Beweggründen, ist heute auch kein Novum mehr. Und dass es sich bei einem Ferrari-Sammler um eine persönlich-geprägte Synergie aus Passion und Persönlichkeit handelt, ist auch augenscheinlich. Text: Anke Fischer

Schnell kommen jedem von uns Bilder und Vorstellungen in den Sinn, was das wohl für ein Typ sein könnte, der Ferrari sammelt. Geht es vordergründig um menschliche Bedürfnisse wie besitzen wollen, Absicherung durch eine gute Wertanlage oder vielleicht um ganz individuelle Geltungsbedürfnisse? Oder steht der Brand beziehungsweise das Sammlerobjekt mit seinen Besonderheiten wie Performance, Technik, Design und Mythos im Vordergrund? Die Frage nach dem «Warum» führt logischerweise zum «Wie» – wie fängt man so etwas an? Das Schöne daran ist, dass gerade die automobile Sammlerpassion voller individueller und begeisternder Geschichten steckt. Aus unserem täglichen Foitek-ZürichUmfeld möchten wir genau diese Geschichten gerne erzählen und teilen. Starten möchten wir mit einem «jungen» Sammler – in diesem Fall bedeutet jung einerseits, dass er noch nicht so lange sammelt und andererseits auch noch jung ist. Patrick erzählt voller Spritzigkeit, dass sein allererstes Auto aus beruflichen Gründen ein Lieferwagen war und seine Affinität zu Autos erst Jahre später mit einem Audi R8 angefangen hat.

Der Verkauf dieses Fahrzeuges war eher schwerfällig und brachte auch einen grösseren Wertverlust mit sich, so dass Patrick ganz klar der Meinung war, er kaufe sich nie mehr so einen Sportwagen. «Das bringt’s einfach nicht, das hart verdiente Geld so wegzuwerfen», erzählt er lachend und wohlwissend, dass er heute, 5 Jahre später – 16 Sportwagen besitzt. Aber der Reihen nach… Nach dem Winter ohne sportliches Gefährt kam der Frühling und damit verbunden auch die sportlichen Frühlingsgefühle. Also zog Patrick los mit dem Wunsch, ein Cabrio zu finden mit der einzigen Zusatzbedingung, dass ein Maxicosi Kindersitz hineinpassen müsse. Und so ist er 2014 bei Foitek und genauer gesagt bei Emilio gelandet. Es wurde schlussendlich ein Maserati, den Patrick heute noch besitzt und fährt. Zu der Zeit war er absolut begeistert von der Marke Maserati, doch wer Emilio kennt, weiss jetzt eigentlich schon, was passiert. Anfangs hat sich Patrick gegen Ferrari gewehrt, weil er meinte: «Das ist so 80er-JahreHawaii-Hemd-Style – nie im Leben.» Ein Freund lud ihn ein, in seinem 430 Scuderia mitzufahren und paralell begeisterte auch Emilio weiter, bis Patricks Fassade immer weicher wurde

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und auf ein «Na gut – ein California würde mir jetzt noch gefallen» wechselte. Nach einem Ferrari California Testdrive-Wochenende in Monaco war das Eis endgültig gebrochen. Das war 2015 – wichtig war beim ersten Ferrari ein gewisser «Gentleman-style» in eher klassischem Rosso California gepaart mit dem Cabrio-Feeling für Patrick. Im Winter kaufte er dann zusätzlich einen Ferrari F12 und dann ging es Schlag auf Schlag: 430 Scuderia, 16M, 599 GTO, 485 Italia, 458 Speciale, 484 Speciale Aperta, 488 GTB, 488 Pista, Lusso, F12 Tdf und weitere sind bereits bestellt. Bei solch einem Portfolio ist die häufigste gestellte Frage von Freunden und Bekannten, ob er all die Autos überhaupt fahren könne? «Es geht bei mir nicht ums Fahren», sagt Patrick und fügt lachend seinen bewusst dekadenten Spruch an: «Ferrari fährt man nicht, den hat man.» Ferrari seien für ihn wie Kunstwerke – klar seien es auch die Geschichte und der Kult rund um die Marke Ferrari sowie die Geschwindigkeit und Technologie, die ihn faszinierten. «Die V8-Linie, die ich besitze, fahre ich eigentlich nicht auf der Strasse.» Dort bevorzuge er eher seinen California, F12 oder Lusso, also


eher klassischer, und dann spiele es auch keine Rolle, wenn man ihn damit sehe. Die Sondereditionen wolle er auch nicht sinnlos mit Kilometern vollladen. «Es ist für mich wirklich Kunst. Es weckt die Sinne – ich mag die Ästhetik, das Design.» Ziel sei es einfach, alle V8-Modelle zu besitzen ab 2003, ab dem Ferrari 360 Stradale – diese Modelle beispielsweise suche er noch für seine Sammlung. Ansonsten sei keine Wertvermehrungs- oder Anlage-Überlegung für ihn dahinter. Seine V12-Modellreihe sei auch noch nicht komplett  – ein La Ferrari – aber nicht um jeden Preis. Aber eben, Patrick hat schon oft «nie oder auf keinen Fall» gesagt ... «Ich bin kein Auto-Fan, schaue keine Formel 1 und lese keine Auto-Maga-

zine», erzählt Patrick. «Wenn Du ein bisschen mitmachst, bei den Menschen bist, kommst Du schon rein.» Und wenn ein neues Ferrari-Modell lanciert wird, überlege er nicht lange, ob es ihm gefalle oder finanziell interessant sei. Nein, er kaufe es direkt! Das sei für ihn einfach der «Hype», den Ferrari draufhabe. Die Kombination aus Limitierung und aussergewöhnlichen Formen begeistere immer. Aber auch Design-Ausrutscher würden Ferrari verziehen, betont Patrick Mittlerweile hat Patrick schon mehrmals seine Garage in seiner eigenen Immobilie vergrössert, um sich somit seinen «Männer-Traum» individueller zu gestalten: «Du kannst nicht nur schöne Autos haben, Du musst auch

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das Gefäss dazu haben.» So ist der Ausbau ganz nach seiner Vorstellung und mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Kollegen verwirklicht worden. Nun habe er einen passenden Raum für die Autos und gleichzeitig sei er froh, dass die Fahrzeuge nicht am gleichen Ort stünden, wo er privat wohne. Zwar mache er keinen Hehl draus, dass er mehrere Ferrari besitze, und doch spüre er schon die Verwirrung der Nachbarn, die mittlerweile nicht mehr wüssten, wie viele es tatsächlich seien. Mittlerweile ist die Garage schon wieder zu klein und die Erweiterung des Ausbaus für die kommenden ein bis eineinhalb Jahre geplant. Patrick sagt: «Ich bin enorm vorwärts gerichtet und höre nicht so sehr auf das, was andere sagen!»

Fotos: Sven Germann

«Die V8-Linie, die ich besitze, fahre ich eigentlich nicht auf der Strasse.»


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#tastetheelements 51

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FERRARI NACH IHREM GESCHMACK

Kunden sollen keine Zweifel offen lassen, dass sie sich genau den richtigen Ferrari auf ihren Geschmack zusammengestellt haben. Was Sie für die Wahl brauchen? Etwas Zeit und wir helfen Ihnen, dass Ihr Traumferrari bald das FerrariWerk zu Ihnen verlassen kann.

Ihr Ferrari soll einzigartig werden und Sie möchten bei den Materialien und Farben Ihrer Kreativität freien Lauf geben? Dann sind Sie im Tailor-Made-Programm herzlich willkommen. Ein Erlebnis der Superlative! Reisen Sie mit uns in das neu eröffnete Tailor Made Center in Maranello. Dort stehen Ihnen während einem Tag Ferrari-Designer zur Verfügung, die mit Ihnen einen Ferrari mit «one of a kind»-Charakter zusammenstellen. Im Tailor Made Center bewegen wir uns weg von Standardausstattungen der Automobilindustrie. So durften wir einen Kunden bereits mit einer persönlichen Sonderlackierung lautend auf seinen Namen beglücken. Zur Inspiration der Tailor-Made-Kunden führt Ferrari drei Kollektionen: Scuderia – die sportlich angehauchte, Classica – die elegante und traditionsbewusste, und Inedita – die innovative. Nicht zuletzt geniessen Sie bei Ferrari auch den Tailor-Made-Kundenstatus.

Die Technologie bietet uns die Möglichkeit, anhand des Car Konfigurators Ihnen Ihr Fahrzeug auf dem Bildschirm bereits visualisiert perfekt zusammenstellen zu können. Doch haben Sie bereits überlegt, dass Sie für Ihren nächsten Ferrari noch das gewisse Detail dazu konfigurieren könnten? Sei es eine bestimmte Widmung im Interieur, farbiges Karbon oder eine spezielle Lackierung? Dann sind Sie bei den zwei verschiedenen Personalisierungs-Möglichkeiten von Ferrari, dem Atelier- und TailorMade-Programm, genau richtig. Wir helfen Ihnen dabei, sich selbst in einer der drei Konfigurations-Möglichkeiten wiederzufinden: Sie haben eine Vorstellung, wie Ihr Fahrzeug aussehen soll, und möchten sich innerhalb des üblichen Ferrari-Angebots inkl. deren Spezialoptionen gemäss dem Katalog bewegen? Zudem möchten Sie den Wagen möglichst ortsnah konfigurieren ohne grossen Aufwand? Dann stehen wir Ihnen gerne in

Unser Verkaufspersonal berät Sie gerne, damit Sie die richtige Wahl bei der Fahrzeugkonfiguration treffen.

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Foto: Christopher Griffith

unserem Showroom mit unserem stets aktuell ausgebildeten Verkaufspersonal zur Verfügung. Sie möchten sich gerne etwas mehr mit der Auswahl der Optionen auseinandersetzen und investieren gerne etwas mehr Zeit dafür? Zudem soll Ihr Fahrzeug gerne auch Spezialoptionen erhalten, welche Sie gerne in Realität zuerst sehen möchten? Dann sind Sie beim Atelier-Programm genau richtig. Wir reisen mit Ihnen ins Atelier im Ferrari-Werk in Maranello. Dort stehen Ihnen Profis zur Verfügung, welche Ihnen Empfehlungen und Ideen geben, reale Beispiele wie auch Fahrzeuge zeigen und Ihnen so bei der Wahl zu Ihrem perfekten Ferrari helfen.

Ein Ferrari wird von unseren Kunden oftmals klassisch mit roter Lackierung und einem passenden Interieur in Beige oder Schwarz bestellt. Doch selbst diese Konfiguration lässt heutzutage weitere Konfigurationen zu. Rote Lackierungen gibt es stets neue dazu, so z. B. in Rosso Portofino, und auch beim Interieur wird die Auswahl stets grösser.


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FOITEK/FERRARI EVENTS 2019/2020 28. November 2019 F8 TRIBUTO SPIDER

Static Roadshow in unserem Showroom

11. Januar 2020 CSI BASEL

Internationales Reitturnier in Basel

29. Januar 2020 WELCOME 2020 Surprise Night

31. Januar 2020 AK-SKI TESTING EVENT

Foitek Zürich & AK-Ski gemeinsam auf der Ski-Piste

13.–17. Mai 2020 TRIBUTE TO MILLE MIGLIA Rallye durch Italien

Anmeldeschluss: Ende Februar

15./16. Mai 2020 (tbc) FOITEK FERRARI WERKSBESUCH Zugang in das Ferrari-Werk

7. Juni 2020 FERRARI-TREFFEN IM SCHLOSS LAUFEN Partnerevent mit Swiss Classic und Supercar

19.–21. Juni 2020 Rallye «Emozioni Famiglia» Die Foitek-Familienrallye

Unser Marketingteam, Anke Fischer (T 044 736 17 69 / a.fischer@foitek.ch) und Fabienne Danner (T 044 736 17 69 / f.danner@foitek.ch), steht Ihnen gerne für weitere Informationen zur Ver fügung.

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NEUER WERKSTATTLEITER BEI FOITEK ZÜRICH: CLAUDIO GUZZO Seit Juli 2019 stellt sich Claudio Guzzo neuen Herausforderungen als Werkstattleiter bei uns. Durch seine Laufbahn bei Foitek Zürich seit Januar 2018 als Garantiesachbearbeiter, stellvertretender Ersatzeillager- und Werkstattleiter kennt er alle Prozesse und Zusammenhänge, die für den Service und Aftersales-Bereich so wichtig sind. Zusätzlich wird er innerhalb seines neuen Aufgabenfelds kontinuierliche Weiterbildungen für sein technisches Know-how bei Ferrari Spa in Maranello absolvieren, um diese Bereiche für unsere Kunden auf ein qualitatives, hochklassiges Niveau zu führen. Claudio ist ein ausgeglichener und gleichzeitig dynamischer Teamplayer, der es versteht, zu motivieren und den Teamspirit zu fördern. Privat ist er ein echter Familienmensch und ist in seiner Freizeit sehr interessiert an Formel 1 und Moto GP.

BENVENUTI ZUR 1. EMOZIONI FAMIGLIA RALLYE Wann haben Sie mit einem geschätzten Familienmitglied  – sei es Ihr Sohn, Ihre Tochter, Ehefrau, Ihr Onkel oder Neffe – das letzte Mal einen unvergesslichen Moment erlebt? Unsere neue Rallye «Emozioni Famiglia» soll genau solche Momente und Emotionen in familiärem Ambiente ermöglichen. Natürlich dürfen Fahrspass in traumhaften Landschaften, kleine Geschicklichkeitsherausforderungen auf dem Parcours und eine einzigartige Location für Genuss & Erholung nicht fehlen. Bürgenstock Resort 19. bis 21. Juni 2020

Fotos: Sven Germann/Getty Images

Für weitere Informationen stehen Ihnen Fabienne Danner (f.danner@foitek.ch) und Anke Fischer (a.fischer@foitek.ch) gerne zur Verfügung.

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SWISS CLASSIC AND SUPERCAR IM SCHLOSS LAUFEN

light: das Podiumsgespräch mit dem aktuellen Schweizer DTM-Piloten Nico Müller, dem zweifachen DTM-Meister Timo Scheider sowie Fredy Barth, dem ehemaligen Tourenwagen-Weltmeisterschafts-Fahrer. Moderiert und geleitet vom «Swiss Classic & Supercar»-Gründer erzählten die drei Rennfahrer aus den «Nähkästchen» ihrer Karrieren und standen anschliessend den Teilnehmern während dem Dessertbuffet für Fragen, Fotos und Autogramme zur Verfügung.

20’000 Pferdestärken, die tosenden Wassermassen des Rhein-­ falls und die imposanten Mauern vom Schloss Laufen, die hoch empor über dem Felsen unter blauem Himmel und der grellen Sonne thronen. Was für eine Kulisse für die zweite Austragung des «Tributo Ferrari»-Events mit über 50 springenden Pferden aus Maranello! Trotz der noch jungen Geschichte des Events ist es den Organisatoren von «Swiss Classic & Supercar» in enger Zusammenarbeit mit FOITEK gelungen, ein in allen Punkten überzeugendes wie abwechslungsreiches Programm zu bieten. Nach dem Check-in fanden sich die Teilnehmer zum Empfang im Innenhof des Schlosses ein und nutzten die Zeit bis zum anschliessenden Lunch im historischen Rittersaal für einen Spaziergang entlang der ausgestellten Fahrzeuge, für Benzingespräche unter Gleichgesinnten, aber auch für das Wiedersehen unter Freunden. Im öffentlichen Bereich, wo sich – streng bewacht – Ferrari an Ferrari reihte, vermischten sich die Teilnehmer mit den staunenden Besuchern des Rheinfalls aus der ganzen Welt und sorgten für eine aussergewöhnliche Atmosphäre.

Perfekt organisiert bot der Anlass jedem Ferrari-Fan, egal ob Teilnehmer oder Besucher, ein grossartiges Erlebnis und eine seltene Gelegenheit, sündhaft teure Raritäten live und auf der Strasse zu sehen. Bravissimo – wir kommen am 07. Juni 2020 wieder!

Nach dem hervorragenden Essen startete das gesamte Feld zu einem einstündigen Corso über die Landstrassen der Region. Über Hügel, durch Wälder und Wiesen, die Schweiz zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Zurück beim Schloss erwartete die Teilnehmer bereits ein weiteres High-

Weitere Informationen unter swissclassicandsupercar.ch

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Fotos: Pia Redard

Im beeindruckenden Line-up aus historischen Meisterwerken und modernen Exklusivitäten sind der 599 GTB Zagato «Nibbio» (einer von insgesamt 9 produzierten), der 330 GTO und der 250 GT Lusso oder aber der F40, der auch am Schloss wieder alle Blicke auf sich gezogen hatte, besonders aufgefallen. Für grosses Staunen sorgte der am Schlossturm auf einer hohen, filigranen Stahlkonstruktion präsentierte F12, der über die Köpfe der Besucher hinweg zu fliegen schien – wow!


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WALIG HUT – THE SIMPLE LUXURY Whether for lunch or dinner, or even an overnight stay, the beauty and the calm of our Walig experiences will capture you within minutes and make it hard to leave this magical spot (only available from June to September). Reservations with our Group & Events department on events@palace.ch or at +41 33 748 50 00.

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KÜNSTLERPORTRAIT

BIG BANG ONE CLICK MARC FERRERO Das Zifferblatt der Special Edition erzählt die Geschichte dieser Heldin der Moderne und zeigt das Bild «Lipstick», das legendäre Werk des Künstlers Marc Ferrero. Hinter ihrer schwarzen Sonnenbrille wirkt sie rätselhaft und gleichzeitig souverän im Angesicht all der Herausforderungen, die im alltäglichen Leben auf sie zukommen. Nur mit ihrem Lippenstift «bewaffnet» zeigt sie sich selbstbewusst und steht zu ihrer vollkommenen Weiblichkeit. Ob Spinellen in unterschiedlichen Rottönen oder Topase in Nuancen von Türkis, 42 funkelnde Edelsteine zieren die Lünette des 39-mm-­ Gehäuses, das sich mühelos an das weibliche Handgelenk schmiegt. Durch das patentierte One-Click-System lässt sich das Kautschukarmband mit nur einem Klick durch das raffinierte Alligatorlederarmband austauschen. Diese feminine Special Edition zeigt sich in Rot und Türkis und ist jeweils auf 50 Exemplare limitiert. PORTRAIT MARC FERRERO Man gelangt nicht an die Spitze einer neuen malerischen

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Strömung, wenn man nicht ein enormes Wissen über die Malerei und die wichtigsten Meilensteine hat, die ihre Geschichte geprägt haben. Marc Ferrero ist einer der wenigen zeitgenössischen Maler, dank derer sich zeigt, dass die Malerei noch immer neue Wege gehen kann und durch die Kraft der Fantasie das grafische Abenteuer des letzten Jahrhunderts fortgesetzt werden kann. Die Kunst von Marc Ferrero ist eng mit der Bewegung der Storytelling Art verbunden und weckt bleibendes Interesse, denn sie besitzt charakteristische Merkmale, die man nirgendwo sonst findet: fiktive Geschichten, die uns mit auf eine Weltreise nehmen und sich auf alle Arten von Kulturen beziehen, ausgedachte Personen, wahre Spiegel der kollektiven Hoffnungen unserer Zeit. Es ist eine vergessene Mischung aller Stilrichtungen in einem einzigen Bild, die den Begriff von Raum und Zeit der Malerei verändert. Es ist ein Spiel von Erzählungen und Variationen von Motiven, dank derer jedes Werk ein Symbol für ein aussergewöhnliches Abenteuer ist. Somit ist es auch nicht verwunderlich, wenn man Marc Ferrero persönlich trifft, dass man sofort in seinen Bann gezogen wird. Seine Präsenz, die Aufmerksamkeit und Nähe, die er seinem Gegenüber zuteilwerden lässt, ist ganz besonders. Es entsteht sogleich ein Gefühl von Vertrautheit und Leichtigkeit, das durch Marc Ferreros Esprit und Humor charmant in ein eigenes Abenteuer übergeht. Während unseres Events begeisterte Marc von der ersten bis zur letzten Minute alle Anwesenden – beim Aperitif wollte er jeden kennenlernen, beim Dinner wechselte er mehrmals den Platz, um tiefer ins Gespräch zu gelangen, beim Malen auf die Leinwand nahm er die gespannten Gäste mit in seine Bildreise und bis zum Schluss zeichnete er für jeden Teilnehmer ein kleines Kunstwerk mit persönlicher Botschaft in die Einladungskarten.

Fotos: Hublot/Sven Germann

Facettenreich, unberechenbar und einzigartig, die Frau von heute nimmt die verschiedensten Rollen ein – je nach Tageszeit, Anforderung oder Gelegenheit schlüpft sie in die Rolle der Ehefrau, Mutter, Freundin, Geliebten, Geschäftsfrau, Femme fatale, Modeikone oder Nachschwärmerin. Mit Leichtigkeit und Charme meistert sie die einfachen Dinge des Alltags und die Herausforderungen des Lebens. Die Heldin unseres Abends erzählt: On my way to Zurich – I met her – I was driving my Ferrari – we fell in love – Happy End! Sehen Sie selbst und kommen Sie vorbei, das Original-Kunstwerk von Marc Ferrero ist bei uns im Showroom ausgestellt.


Ich habe in meiner Familie, als ich jung war, nie jemanden getroffen, der ein Kunstwerk gekauft hat, so dass ich sehr weit davon entfernt war, Maler zu werden. Mein Talent zu entdecken, war ein langer Weg, auch wenn ich seit meiner Kindheit die ganze Zeit zeichnete. So liess ich mir viel Zeit für meine Leidenschaft, die Kunst, und liess sie Schritt für Schritt heranwachsen. Heute lebe ich meine Leidenschaft auf eine fantastische Weise und es wird nie aufhören.

Marc Ferrero verzauberte an diesem Abend und liess jeden Einzelnen zu einem lebendigen Teil seiner Geschichte werden! Lesen Sie selber seine Sicht auf die Kunst und das Leben: 1 ME Marc FERRERO Naturgeborener Maler 1963 Schöpfer der Bewegung Storytelling Art Bei Kunst geht es jetzt nicht mehr darum, farbige Oberflächen zu arrangieren, sondern Bilder zu produzieren, die Geschichten erzählen, verführerische Geschichten, die Emotionen wecken.

5 AUTHENTIZITÄT Wie kann man ein Künstler sein, ohne authentisch zu sein? Echte Kunst mag keine Kompromisse, Kalkulationen, Sicherheit und ein angenehmes Leben. Echte Kunst erforscht neue Territorien. Kunst ist eine Geschichte, die fortgesetzt werden muss. Authentizität ist der einzige Weg, um neue Territorien zu entdecken.

2 MENSCHEN Wir sind alle Geschichtenerzähler, wenn ich neue Leute kennenlerne, ist meine erste Frage: Was ist deine Geschichte, denn der Erfolg meiner Kunst kommt aus der Öffentlichkeit, aus allen Ländern, aus allen Generationen. Ich habe zu Beginn meiner Karriere nie versucht, die «grossen Kunstmarkt-Mogule» zu verführen. Menschen zu treffen und ihnen meine Vision von Kunst näher zu bringen, das ist es, was ich wirklich liebe. Durch alle Geschichten, die ich in meinen Bildern erzähle, können wir Emotionen teilen.

6 INTUITION Die subtilste aller Arten von Intelligenz. Es ist in uns aus der Zeit vor der Zeit, viele Menschen haben es durch ihre eigene Geschichte verloren. Ich trat nie in ein soziales System ein, ich verliess meine Familie und die Schule sehr früh, ich reiste viel. Und ich habe akzeptiert, den Preis zu zahlen, um mich zu weigern, in das System einzutreten. Das ist der Grund, warum Intuition mein bester Berater ist.

3 VERANTWORTUNG Maler zu sein bedeutet, 10/12 Stunden im Alltag mit meinen Bildern zu verbringen, allein zu sein. Während dieser langen Zeit der Arbeit unterhalte ich mich gerne mit den grossen Meistern der Kunst der vorherigen Generationen. Die Resonanz ihres Geistes begleitet mich täglich bei meiner Arbeit.

7 AUSDRUCK Für ein glückliches Leben finde deinen eigenen Ausdruck, sei frei zu sein, was du bist. Ein Künstler zu sein, bedeutet, das zu respektieren, und wenn man das respektiert, ist man ein Künstler, auch wenn man ein Bankier, Klempner usw. ist…

4 LEIDENSCHAFT Das Spiel des Lebens ist es, herauszufinden, wofür man geschaffen wird, und es ist anders als nur eine Leidenschaft für irgendetwas. Ich habe in meinem Leben mehrere Leiden­ schaften erlebt, aber ich bin als Maler geboren. Um eine echte Leidenschaft zu kennen, musst du dich zuerst finden.

ferreroart.com storytelling-art.com

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Hublot und Ferrari stehen beide für Tradition, für aussergewöhnliche Qualität und für innovative Technik. Seit 2011 ist Hublot exklusiver Uhrenpartner von Ferrari. Text: Anna Birkenmeier

ART-DIALOG MIT MARC FERRERO – einen 250 GT Lusso aus dem Jahre 1963 – als Kunstwerk, das für diese Italianità, Ästhetik und stilprägendes Design und vor allem für die emotionale Kraft, dem wahren Wert der Marke Ferrari, steht, aus.

Auf Donnerstagabend, dem 04. April 2019, hat sich unser ganzes Foitek-Team gemeinsam mit unserem Partner, der Luxusuhrenmanufaktur HUBLOT, lange gefreut und hingearbeitet. Ging es doch darum, unseren 60 handverlesenen Kunden einen inspirierenden Abend voller Kunst, Kultur und Kulinarik in unserem sonst mit Ferrari-Modellen bestückten Showroom in Urdorf zu bieten. Gemeinsam war es unsere Idee, zu überraschen und zu begeistern über unser tägliches Business mit Luxus-Fahrzeugen und Luxus-Uhren hinweg. So fügten sich viele einzelne Puzzlesteine nahtlos zusammen, sodass optisch und inhaltlich ein Gesamtkunstwerk ganz im Stil des bekannten Künstlers Marc Ferrero entstehen konnte.

Schlussendlich lieben wir alle Geschichten und möchten Teil davon sein. So wurde an diesem Abend optisch der komplette Showroom für den «Art-Dialog» umdesignt mit einer langen Festtafel in den vom Künstler oft verwendeten Farben, das italienische Dinner farblich abgestimmt, die Aperitif-Bar ganz im Stil der der 60er Jahre ausgerichtet. Überall Bilder, Uhren, Ferrari – alles sollte zum Gesamt-Kunstwerk passen und für den Künstler und die Gäste die richtige Atmosphäre zaubern. Als die Gäste bereits ihren Champagner genossen, fuhr der Künstler Marc Ferrero im Ferrari vor die Türen zur grossen Begrüssung. Und ab diesem Moment war Marc Ferrero präsent! Er strahlte voller Freude, Herzlichkeit und Begeisterung. Mit seiner offenen Art und seinem unverkennbaren französischen Charme ohne jegliche Allüren gewann er im Höhenflug die Herzen der Gäste. Er toppte seine Begeisterungsfähigkeit noch, als er während des Dinners anfing, sein Kunstwerk auf die Leinwand zu malen. In 3 Sessionen à 20 Minuten raubte er mit seiner Maltechnik – sei es mit Pinseln oder Händen, seinem «Auge» für Details und seinem Gespür für die entstehende Geschichte – den zuschauenden Gästen den Atem. Wohlgemerkt tanzte er fast vor der Leinwand zu seiner eigens mitgebrachten Playlist mit 80er-Jahre-Disco-Songs. So wird der Text von «Gloria – you’re always on the run now…» fest mit Marc Ferreros Kunstwerk in Erinnerung bleiben. Es war einfach faszinierend zu erleben, wie aus einzelnen Bereichen ein Gemälde und noch viel mehr eine eigene lebhafte Geschichte rund um seine aussergewöhnliche Heldin auf der Leinwand entstand.

So hatten die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur Hublot und der Künstler Marc Ferrero, der Erfinder der «Storytelling Art», gerade im Februar in Monaco die Big Bang One Click Marc Ferrero enthüllt. Eine Hommage an die Frau des 21. Jahrhunderts, die sich in einer Vielzahl an Facetten zeigt und in die unterschiedlichsten Rollen schlüpft. Vorgestellt wurde diese neue Special Edition von Hublot, die die Frau als wahre Heldin der Moderne zeigt, erstmals an der Basel World, knapp 3 Wochen vor unserem gemeinsamen Abend. Eine Geschichte von aufregenden Abenteuern fernab von zeitlichen Grenzen wird durch diese neue Special Edition, die Big Bang One Click Marc Ferrero, erzählt. Aber auch Autos sind Kunst! Sie prägen ganze Generationen und sie wecken immer auch Emotionen und Passionen! Leidenschaft braucht kein Alter und kein Geschlecht. Technologie und Eleganz treffen sich und verschmelzen zu Meisterwerken, die weltweit Anerkennung fanden. Um dies zu verdeutlichen, stellte Foitek an diesen Abend eine Ikone

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KÄSE-PASSION MIT ATTITUDE Text: Fabienne Danner und Anke Fischer

JUMI SPEZIALITÄTEN KÄSEPASSION MIT ATTITUDE Immer auf Ideensuche für eigene Foitek-Events und inspirierende Erlebnisse mit und für unsere Kunden in der Schweiz, haben wir uns für unsere erste Tour ein Ziel im Berner Emmental ausgesucht. Die Fahrt mit dem Ferrari Portofino führte uns dabei durch wunderschöne Regionen wie das Entlebuch über Kämmeriboden zum kleinen Ort Boll. Wir waren sehr neugierig, hatten wir doch im Vorhinein so viele begeisternde und ungewöhnliche Sachen über die Käse- und Fleischspezialitäten-Produktion Jumi gehört. Die Rede war von Foodhipstern, die es mit innovativen einheimischen Landwirtschaftsprodukten geschafft haben, sich im absoluten Premiumsegment zu positionieren, und dies insbesondere durch ihre anscheinend unnachahmliche authentische Art. Angekommen im Gasthof Bären, dem eigens umgebauten Zuhause von Jumi, treten wir gefühlt in eine andere Welt ein. Wir spüren direkt, dass hier eine wuselige, lockere und unkonventionelle Atmosphäre herrscht. Im ersten Moment waren wir mehr als überrascht, dass wir keinen durchgestylten

Produktionsbetrieb mit akribischen Arbeitsprozessen und Computer-gesteuerten Abläufen sehen. Mike, einer der beiden Gründer, empfängt uns so herzlich-offen und Fabienne und Anke wollen direkt loslegen, um alle Informationen von Mike zu erfahren. Das klappt aber so schon einmal nicht, wir laufen Mike hinterher durch die unterschiedlichsten Räume, Kühlkammern und Keller, in denen entweder Käse gelagert, hergestellt oder verpackt wird. Überall persönlich umsorgt von netten und entspannten Jumianern, Treppe rauf, raus über den Hof und wieder zurück. Wir sind umhüllt von den unterschiedlichsten Gerüchen, Temperaturen und Käsesorten in verschiedenen Reifestadien. Wir sehen Namen wie «Miuchgsicht», «dr Bsoffnig» oder «blaus Hirni». So entstand die bekannte Belper Knolle durch einen Zufall. Damals wurde eine Knolle im Kühlkeller vergessen und aus dem Frischkäse entstand ein Hartkäse. Mike erzählt und zeigt voller Wissen und Leidenschaft. Wir folgen fasziniert, leicht überfordert und uns insgeheim fragend, wie wir all diese Eindrücke in Worte fassen können für unseren Bericht. Immer wieder

nachfragend, versuchen wir zu verstehen, wie das bei Jumi abläuft und wie die alten-bekannten und neuen-kreierten Käse-Kreationen hier erschaffen werden. Mike bleibt ganz entspannt und erklärt uns, dass es ganz einfach sei. Die unterschiedlichen Käsesorten hätten alle einen Kreislauf, den es zu betreuen gäbe. So wie bei unserem eigenen menschlichen Tagesablauf, lediglich die kleinen Abweichungen in diesem Ablauf würden zu anderen Ergebnissen führen, bzw. den Käse in seiner Beschaffenheit verändern. Es sei somit nur wichtig im Gesamtzyklus die kleinen Abweichungen zu betreuen, aber bitte immer nur eine kleine Veränderung nach der anderen. Jetzt verstehen wir – neben all dem Wissen und der Erfahrung, die die beiden Gründer Mike und Jürg und all deren Mitarbeitenden haben, wird jeder Käse hier sehr intuitiv, voller Hingabe und quasi wie ein Teil der ganzen Jumi-Familie umsorgt. «Der Käse ist lebendig und entwickelt sich immer weiter», erklärt Mike voller Leidenschaft. «Die Natur hat grossen Einfluss auf die Sorten, so kann es geschmacklich auch Abweichungen geben.» Mittlerweile hat Jumi über 50 Käsesorten aus Rohmilch im Sortiment.

«Jeder Käse hat seinen eigenen Kreislauf. Wir verfeinern, bis ein perfekter Reifeprozess entsteht.» 61


Belper Knollen im Reifeprozess.

Fotos: Foitek

Auf dem Weg in die Käserei.

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«Die Natur hat grossen Einfluss auf die Sorten, so kann es geschmacklich auch Abweichungen geben.»

Auch beim Vertrieb ihres Käsesortiments war Jumi eine natürliche Kette wichtig – sie wollten bewusst auf Grosshandel oder grosse Filialisten verzichten. So bauten Jürg und Mike anfangs ihr eigenes Vertriebsnetz auf und fuhren die Schweizer Gastro-­ Szene mit ihrem VW-Bus ab. Mittlerweile sind die Küchenchefs aber von sich aus ganz versessen darauf, die Spezialitäten aus dem Emmental auf ihrer Speisekarte zu haben. In vielen Schweizer Gourmet-Restaurants wird als Abschluss der Käse von Jumi serviert. Im Jumi-Alltag spielen Vertrauen, Bauchgefühl und das offene Miteinander eine sehr grosse Rolle. So arbeitet Jumi sehr vertrauensvoll und transparent mit seinen Partnern zusammen. Mike berichtet, dass sie sich ganz offen mit ihren zuliefernden Bauern austauschen und gegenseitig unterstützen über die ganze Wertschöpfungskette vom Milchpreis bis zum End-Umsatz bei Jumi. «Wenn der Milchpreis zu hoch ist, helfen uns die Bauern mit günstigeren Preisen und wenn wir am Jahresende mehr Gewinn haben, geben wir ihnen auch davon ab.» In der Tat spürt man überall bei Jumi den Sinn und auch den Spass bei der Arbeit. Es geht um weit mehr als wirtschaftlichen Erfolg, eher um Geschichten und Emotionen. Wer die Mannschaft von Jumi bei der Produktion in Boll beobachtet, merkt schnell, hier steht das gemeinsame Erschaffen im Vordergrund, mit sehr

viel Energie und Freude bei der täglichen Arbeit. Die Jumi-Familie isst täglich gemeinsam am langen Tisch im Bären zu Mittag. Und noch bevor wir die Rückreise gegen Mittag starten wollen und die Jumi-Mittags-Tradition nicht stören wollen, sitzen wir schon am gemeinsamen Tisch und haben nebst einer grossen Käseplatte allerlei Köstlichkeiten wie frische Burger, Schnitzel, Belper-Knollen-Mousse auf dem Teller. Genauso unkompliziert ist das Mittagessen. Ein gemeinsamer Austausch, ein kurzer Tischfussballmatch und viel Herzlichkeit bleiben uns. Wir sind absolut ver  «jumisiert» und schwärmen zurück bei uns im Büro vom Erlebten und bringen natürlich viel Käse mit für unser Foitek Zürich Team. Der wöchentliche Samstagsmarkt in der Berner Münstergasse, ist nach wie vor das Zuhause von Jumi. Dort begann auch die Geschichte: Jeden Samstag standen Mike und Jürg früh auf und verkauften ihren ersten Käse. Mittlerweile strömen die Jumi-Kunden explizit am Samstag herbei. «Ich freue mich noch immer jede Woche auf den Markt», sagt Mike, «dort erhalten wir das ehrlichste Feedback.» So ist auch das Jumi-Prinzip: Was auf dem Bärner Märit funktioniert, das kommt ins Sortiment. Unser Résumé: Jumi ist kein Brand – Jumi ist pure Begeisterung, Lebens­freude und Inspiration, wie man sinnund genussvoll zusammenarbeiten kann. Die Käse- und Fleischprodukte

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sind sehr vielfältig, regional hergestellt und mit Hingabe und Sorgfalt kreiert. 2005 gründete der gelernte Käser Mike Glauser zusammen mit seinem langjährigen Kollegen Jürg Wyss die Firma Jumi. Der Name setzt sich aus den Vornamen der beiden Gründer zusammen. Bei Jumi werden Käseund Fleischspezialitäten selber entwickelt. Den Käse lassen sie bei Käsern herstellen, die Piemonteser Rinder lassen sie bei Bauern ihres Vertrauens züchten. Die Produktion wird von ihnen stark kontrolliert, damit die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt werden. Anschliessend werden Käse und Fleisch bei Jumi verarbeitet, affiniert und verfeinert. So bekommt man bei Jumi auf dem Märit in Bern eine riesige Käseauswahl. Der Emmentaler ist der einzige bekannte, alles andere sind Eigenentwicklungen von Jumi: Belper Knollen, Appenberger, Tom’s Alpkäse, La Bouse, Mürgu oder viele weitere. Das Sortiment bietet von Halbhart- und Hartkäse über Rotschmierkäse, Weiss- und Blauschimmelkäse bis hin zu Frischkäse von der Kuh, der Ziege und vom Schaf eine breite Vielfalt. Früchtebrot, aromatisierte Öle, Saucen, Sirups und viele andere Dinge, welche zum Käse passen. Sie vertreiben ihre Spezialitäten ausschliesslich über Wochenmärkte, Dorf- und Delikatessenläden sowie gehobene Restaurants und Hotels im In- und Ausland. Weitere Informationen unter jumi.lu


AFTERSALES

FERRARI Die neue, elegante Indoor-Abdeckplane für das Auto wird für jedes einzelne Modell nach Mass gefertigt und ist in zwei Farbvarianten erhältlich: schwarz und rot. Die aus kratzfestem Material hergestellte Abdeckplane sichert maximalen Schutz der Karosserie und trägt dank ihrer Fertigungsqualität zur Aufwertung der Stillinien des Fahrzeugs bei. Die Stickereien auf der vorderen und hinteren Haube unterstreichen die Eleganz des Modells. 64

Fotos: Foitek

INDOOR-ABDECKPLANE


FERRARI GENUINE BEIFAHRER-DISPLAY IN VERSCHIEDENEN AUSFÜHRUNGEN Ferrari Genuine bietet die Möglichkeit, im Aftersales das emotionale Beifahrer-Display zu installieren. Das­ auf der Beifahrerseite des Armaturenbretts eingebaute Display ermöglicht es dem Mitfahrer, am Fahrgeschehen teilzunehmen. Neben dem Bildschirm befindet sich eine Taste, mit der die Bildschirminhalte durchlaufen werden können, die folgende Informationen enthalten:

FERRARI CAR CARE SET

Motordrehzahl, Geschwindigkeit, eingelegter Gang, Manettino-Stellung, Wiederholung der Navigationsinformationen mit Bildzeichen und Bordcomputer. Beifahrer-Display Beifahrer-Display, Karbon • Beifahrer-Display, für Parkkamera • Beifahrer-Display, Kohlefaser und Parkkamera • Beifahrer-Display • Beifahrer-Display, Karbon

PFLEGESET FÜR INNENUND AUSSENREINIGUNG

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Die Pflegesets für die Innen- und Aussenreinigung sowie das Touring-Set, die exklusiv von Ferrari Genuine entwickelt und hergestellt werden, bestehen aus verschiedenem Zubehör, das eine komplette und sichere Pflege Ihres Fahrzeugs innen wie aussen ermöglicht. Spezielle Mittel zur Reinigung, Pflege oder Politur aller Verarbeitungen, die die Qualität der Materialien schützen, individuell gestaltete und unverwechselbare Ferrari-Düfte, hochwertige Emulsionen, die das Leder schützen und umweltfreundlich sind: Das sind einige der Lösungen für die Autopflege, die Sie nur beim offiziellen FerrariNetz finden, um die Schönheit und den Glanz Ihres Autos zu erhalten und zur Geltung zu bringen, jeden Tag, in der Stadt oder auf Reisen. Car Care Set, Pflegeset Exterieur Car Care Set, Pflegeset Interieur • Car Care Set, Touring-Set • •

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OLD TIMES

FERRARI 330 GTO Text: Nina Tremel

Basis ist in jedem Fall der supererfolgreiche 250 GTO, Dominator auf den Pisten dieser Zeit. Um in Le Mans, Sebring, der Targa Florio oder am Nürburgring gewinnen zu können, musste man sich 1962 allerdings statt in der seriennahen Klasse in jener der Prototypen einschreiben, und dazu

brauchte es einen Motor mit vier anstatt drei Litern Hubraum wie im 250. Kurzerhand verband man das Beste aus dem Siegbringer 250 GTO, der gezielt aerodynamisch verbessert wurde, mit dem Vierliter-Motor des Hauses. Unter die Fronthaube kam also das Aggregat aus dem Ferrari 400 Superamerica, nicht ohne vorher mit feinster Technik wie Trockensumpfschmierung rennsporttauglich gemacht worden zu sein. Der Zwölfzylinder mit 330 Kubikzentimetern Hubraum pro Zylinder (daher der Name) hatte pro Zylinder eine Zündspule und gut 400 PS Leis-

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tung. Das Potenzial des Wagens war zweifellos vorhanden, doch Irrungen und Wirrungen im Reglement beschränkten seinen Einsatz auf wenige Rennen – und die gewann er mangels ernsthafter Konkurrenz in aller Regel deutlich. Das verhinderte, dass mehr Exemplare dieses hinreissenden Frontmotor-Coupés entstanden. In den Folgejahren wurde das Konzept des 330 GTO beständig verfeinert und den technischen Regularien angepasst. Als 330P sollte er in den nächsten Jahren die Prototypen-Rennszene dominieren, wenngleich mit völlig anderer Optik.

Foto: Getty Images

Unter den legendären Rennwagen Ferraris der frühen 1960er-Jahre nimmt der 330 GTO eine Sonderstellung ein: Bloss zwei Exemplare entstanden in den Jahren 1962 und 1963, wobei Historiker uneins sind, ob noch ein drittes Chassis den Namen 330 GTO zu Recht tragen darf.


IMPRESSUM Redaktion FOITEK ZÜRICH Design CHARLES BLUNIER & CO. Druck DRUCKEREI SCHÖB


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Festival Foitek Nr. 2  

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