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Ausgabe 02/2004

Juli

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Finnwelle.de Nachrichtenmagazin der Deutschen Finnsegler Vereinigung e.V.


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.Inhalt dieser Ausgabe.

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Terminänderungen und zusätzliche Termine 2004 Einladung zur Jahresversammlung Sued-West Vorwort von Friedrich Müller Impressum Ansprechpartner der DFSV e.V.-Deutsche Finnsegler Vereinigung e.V. Wie geht es weiter mit der Print-Finnwelle ? Messe boot Düsseldorf 2004 Faschingstraining am Gardasee 21.-24.02.2004 Das Finndinghy - Beschreibung von Walter Mai Olympic Garda 2004 Krefeld — Training am Elfrather See Krefelder Finn Cup Stuttgarter Finn Osterregatta in Rastatt Ostertraining in Seebruck Wannsee Pokal RKC-Regatten im Landeshafen Wörth/Rhein Finnregatta Biggesee 24.-25.04.2004 Finn-Trophy Bad Zwischenahn NDM 2004 Bayerncup Bad Wiessee, 01.-02. Mai 2004 Nesselblatt Steinhude RL 1,35 — 07. - 09. Mai 2004 Der Sorpesee ist eine Reise wert! Trainingsbericht Steinhude 2004 Cartoooooohhhhnnnn´s Fischbacher Jollenregatta Chiemo -Preis Seebruck 15. und 16. Mai 2004 Protokoll der Jahreshauptversammlung 2004 der DFSV e.V. Wittensee Einhand 2004

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Warnemünder Woche 2004 Segelverein Biblis e.V.-Finn-Dinghy Ranglistenregatta-Hessencup-Hessenmeisterschaft Finn World Masters 2004 in Cannes Erreichnen von Sonder-wertungen: ein Problem? Westerwald Finncup Niendorfer Einhandjolle 2004 Oberland Pütz Seeshaupt 19./20.6.2004 Warnemünder Woche 2004 Bericht zur Jubileumsregatta Senftenberg Finn-Cup Brombachsee (WAB) am 03.-04.07.2004 „Finn-Fight Waging" oder „Die schönste Art nicht zu segeln". Warnemünder Woche 2004 Ein Schritt in die falsche Richtung von David Guminski Meine Meinung zur Regel 42 (Artikel von D. Gumminski) Kommentar zu m Diskussionsbeitrag von David Guminski Secound Hand Aufnahmeantrag

Terminänderungen und zusätzliche Termine 2004 11.-12.09.2004 Schweriner Einhand 1,1, Schweriner Yacht-Club e.V. Diese Regatta fällt aus !!! 25.09.2004—Jahresversammlung Sued-West in Plobsheim 18.-19.09.2004 - 1. Internationale BMW Tiroux/Waldmüller Cup Finn Dinghi und 470er Sweriner Segler-Verein von 1894 e.V., Tiroux/Waldmüller GmbH, Schulzenweg 34, 19061 Schwerin Tel. 0385/64438-0, Fax 0385/64438-16 Diese Regatta ist neu kreiert worden !!! 25.-28.09.2004—Tschechische Meiserschaft Nove Mlyny, eine Ta lsperre an der Thaya im Suedmaehren, nicht weit von der oesterreichischen Grenze (ca. 100 km nördlich von Wien). Place: Nove Mlyny lake- close to Austria border, 50km South-East from Brno city yacht club: YC Dyje Breclav- In Pavlov village Entry: 24.-25.9. 2004, 40eur, In club YC Dyje Breclav

Einladung zur Jahresversammlung Sued-West Einladung zur Jahresversammlung Sued-West, anlässig der Sued-West Meisterschaften inP lobsheim am 25.-26.Sept. Nach den Wettfahrten am Samstagspätnachmittag findet die Jahresversammlung statt— Samstag. 25. September. Heinz Stammnitz, Regionalvertreter Sued-West, GER 40


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Vorwort

Impressum

Liebe Finnsegler, die Zeit schreitet unerbittlich voran; die halbe Saison ist bereits schon vorbei. Zunächst das erfreulichste: Michael Fellmann ist für die Olympischen Spiele in Athen 2004 nominiert! Zu diesem Zeitpunkt befindet er sich bereits vor Ort zum Training. Wir sind alle froh und wünschen Michael viel Erfolg! Unsere besten Wünsche begleiten ihn. Die Harmonische Jahreshauptversammlung der Finnsegler Vereinigung fand in diesem Jahr beim SLSV, Steinhude, statt. Das Protokoll, von Horst Schlick erstellt, ist bereits auf unserer Homepage (www.finnwelle.de) veröffentlicht. Die Masters in Cannes fand mit 193 Teilnehmern einen neuen Rekordansturm. Ich denke, die Organisatoren sind hiermit an Ihre Grenzen gestoßen. Ein Gremium wurde gewählt, um eventuelle neue Strukturen aus zu arbeiten. Ansonsten waren auch diese Masters ein großartiges Ereignis an Land und auf dem Wasser. Die Int. Deutsche Meisterschaft auf dem Chiemsee liegt vor uns. Ich hoffe dass, viele Meldungen aus Nah und Fern beim Seebrucker Regattaverein eingehen werden.

Herausgeber: Deutsche Finnsegler Vereinigung e.V.

DFSV e.V. Vorsitzender Friedrich Müller GER 146 Basaltstr. 8 26725 Emden Telefon +49 4921 21139 Fax +49 4921 358770

Redaktion / Layout / Druck: Felix Spring user.service Tannenweg 19 87463 Dietmannsried Tel 08374 588100 Mobil 0171 1211100 Fax. +49 1212 5 27385028 www.FelixSpring.de Post@FelixSpring.de

Freie Fotofachfrau Jolanta Sahler, danke ;-)))

Bis dahin verbleibe ich Euer Friedrich Müller

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE Wird noch im Internet bekannt gegeben !!! Der Herausgeber und die Redaktion behalten sich vor, Beiträge zu kürzen oder zu veröffentlichen. Für Übersandte Bilder und Texte wird keine Haftung übernommen.

Bankverbindung der DFSV e.V. Sparkasse Kiel BLZ: 21050170 Konto Nr.: 92025063 Bank-codes: IBAN: DE79 2105 0170 0092 0250 63 BIC (Swift-code): HSHNDEH1KIE


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DFSV e.V.

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Deutsche Finnsegler Vereinigung e.V.

Vorsitzender

Regionalvertreter Nord

Friedrich Müller GER 146 Basaltstr. 8 26725 Emden Telefon +49 4921 21139 Fax +49 4921 358770

Carsten Niehusen GER 217 Pestalozzistr. 28 19053 Schwerin Tel. +49 177 2945257 Fax +49 385 7607207

Stellvertreter Jugendarbeit und Sport Hartmut Duisberg GER 203 Schierenplack 11 22955 Hoisdorf Tel. +49 4107 5757 Tel. +49 4107 1907 Fax +49 4107 312794 eMail: Hartmut.Duisberg@Finnwelle.de

Regionalvertreter Ost Uwe Hand GER 16 Blissestr. 51 10713 Berlin Tel. +49 30 3139212 Fax. +49 30 89724488 Mobil: +49 171 8320337 Uwe.Hand@Finnwelle.de

Regionalvertreter West Rangliste Dr. Adalbert Wiest GER 36 Schleißheimer Str. 186 80797 München Tel. / Fax +49 89 3087502 Adalbert.Wiest@Finnwelle.de

Reffelmann Klaus GER 206 Singelers Garten 57 59457 Werl-Holtum Tel. +49 2922 866159 Fax +49 2922 866159 Klaus.Reffelmann@Finnwelle.de

Regionalvertreter Süd-West Kassenwart Kai Falkenthal GER 91 Kappelnerstr. 10 24106 Kiel

Webmaster „www.finnwelle.de“ Felix Spring GER 32 Tannenweg 19 87463 Dietmannsried Tel. +49 8374 588100 Mobil +49 171 1211100 Fax. +49 1212 5 27385028 Felix:Spring@Finnwelle.de

Layout und Organisation PrintFinnwelle Name GER ?? Anschrift

Heinz Stammnitz GER 40 Pestalozzistr. 3 68519 Viernheim Tel.priv. +49 6204 911310 Tel.gesch. +49 6204 600460 Fax +49 6204 600470 Mobil +49 171 5555318 Heinz.Stammnitz@Finnwelle.de

Regionalvertreter Süd Herbert Straub GER 5 Dahlienstr. 14 85591 Vaterstetten Tel +49 8106 358405 Fax +49 8106 358404 Herbert.Straub@Finnwelle.de


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Wie geht es weiter mit der Print-Finnwelle ? Dieses brisante Thema möchte ich nun aufgreifen, der Anlass dazu ist folgender: Ich komme mir hier vor wie ein Alleinunterhalter für Euch Finnsegler, in Bezug auf den Rest der Vorstandschaft. Der Redaktionsschluss wurde in Abstimmung mit dem Vorstand festgelegt, als einziger hat mir Heinz Stammnitz seinen Beitrag dazu rechtzeitig gebracht. Das Vorwort von Friedrich Müller ist etwas spät gekommen, na ja immerhin ist es gekommen und sonst hat mir keiner zugearbeitet..!! Die Regionen Nord, Süd, West, und Ost haben scheinbar kein Interesse an unserer Print-Finnwelle..!? An die Mitglieder, die inzwischen ganz ganz fleißig Ihre Regattaberichte schreiben, möchte ich mich mit einem dicken Lob als Dankeschön wenden. Ich hoffe Ihr werdet In Zukunft weiter so zuarbeiten. Nun ja, da ich die Arbeit für Euch sehr gerne mache und sehr viel Zeit dort investiere, habe ich nun aber ein Problem, denn in der Zeit, wo ich mich um die Print-Finnwelle kümmere kann ich mich nicht um meinen Beruf kümmern. Die meisten wissen, dass ich Hauptberuflich bei der Telekom im IT-Bereich tätig bin, nebenher auch noch eine eigene Firma mir aufgebaut habe und inzwischen immer mehr Kunden bekomme und das ist auch gut, so, sonst kann ich mir das Segeln nicht mehr leisten.

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Kurz um ich habe keine Zeit mehr, mich um die Print-Finnwelle zu kümmern. Auf diesem Wege suche ich jemanden, der vielleicht auch zusammen mit mir die Print-Finnwelle produziert. Ich würde mir da vorstellen, weiterhin die Redaktion zu übernehmen und alle Info´s zusammen sammeln und demjenigen dann auch in digitaler Form zur Verfügung stellen, denn diese Informationen habe ich ja sowieso, denn die www.Finnwelle.de werde ich natürlich für Euch weiterhin machen, Zeitaktuell halten, sofern Ihr das wollt. Zur Information für meinen Nachfolger der Print-Finnwelle Jobliste: ? Redaktionsdaten sichten und sortieren ? Inserenten für Gewerbliche Inserate anschreiben und Layoutvorlagen einfordern ? Rechnungen für Inserenten schreiben, verschicken und eine Kopie an den Kassier schicken ? Layout in Digitaler Form erstellen ? Kontakt zur Druckerei schaffen bzw. Druck managen und überwachen ? Kontakt zur Druckweiterverarbeitung (flazen, klammern, Adressen müssen aufgedruckt werden, Hefte eintüten, eventuell, wie in dieser Ausgabe zusätzliche Hefte/ Prospekte beibringen, Versand... usw.) Also bei mir sind da ca. min. 50 Std kalkuliert.

Vielleicht macht sich hier der Eine oder Andere Gedanken und bringt sich in unsere Gemeinschaft mit ein. Mir wächst die Vorstandsarbeit bald über den Kopf. Denn nicht nur die Öffentlichkeitsarbeit wird von mir gemacht, sondern auch die Pflege der Mitgliederdatei..!

Herzlich Grüße Euer Webmaster Felitsche GER-32


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Messe boot Düsseldorf 2004 Auch in diesem Jahr haben viele Mitglieder und Interessenten unseren Stand auf dem Segelcenter in Halle 17 besucht. Herzlichen Dank hierfür! Von HIT v.d. Horst Dronten, geliefert, zeigten wir einen nagelneuen Devoti-Finn mit HIT-Mast und D2L (?) North Segel, mit berühmter Segelnummer GER 10. Dieses war allerdings nicht das einzige Finnsegel, welches auf der Messe zu bewundern war. In der Nachbarhalle, auf dem Stand der Zeitschrift Yacht war das 64er Olympia-Finn von Willi Kuhweide mit Sege lnummer G 711 zu bewundern. Daneben lag als moderne Variante Pata Lemieux GER 711 von André Budzien. Welch eine Entwicklung hat hier in 40 Jahren statt gefunden! Zwei weitere Finnsegel entdeckte ich in der Halle mit Motorbooten. Die Firma Kuperus Watersport hatte eine wunderschönen Sloop ausgestellt. Dieses Motorboot war zusätzlich mit zwei Finnriggs ausgerüstet. (s. Foto). Mein ganz besonderer Dank gilt den Helfern, die spontan für den Standdienst zur Verfügung standen: Karl-Heinz Erich, Herbert Sondermann, Holger Dietrich, Rainer Haaks, Steffen Fölsing, Detlev und David Guminski und Matthias Wolff.

Das Familien-Finn eine Slup... entdeckt auf der Boot Von Friedrich Müller

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Faschingstraining am Gardasee 21.-24.02.2004 End lich

lange gefiebert auf diesen Termin hin, bei uns lag noch Schnee, ein Kumpel von mir hat mir zwei Tag zuvor noch gesagt, er könne sich gar nicht vorstellen, dass ich bereits am Wochenende wieder auf dem Wasser zu sehen sei, ich habe mir dabei, als ich rundherum nur weiss sah das auch nicht vorstellen können. Aber nun ist es geschafft, angekommen bin ich am Freitag Abend ganz gemütlich über den Fernpass und dem Reschenpass, leider ein paar LKW auf der Straße, die mir die Fahrt etwas verlängerten, aber na ja, ich bin ja gut angekommen. Manni Pöschl, Orlando, Monika und Tini waren auch schon da. Elmar Seidler ist noch eine Stunde Später dazugekommen. Den Abend haben Elamr und ich bei einer Brotzeit im Auto verbracht. Spät am Abend kam dann noch der Thomas Ruppert dazu. Das war also die kleine harte Truppe am Lago beim Frühjahrstraining. Doch leider hat es mit dem Training nicht so geklappt wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. Am ersten Morgen, die Zwei Bilder hier Zeigen die 420er beim Aufbau Ihrer Jachten, regen und sau viel Wind. ( Weisse Schaferln liefen über den See ) Wir Finner hatten uns dann doch erst einmal auf die von Chiochetti Hans gestifteten Jausn gestürzt und dank seiner Holzlieferung, hatten wir es warm in der Bude. Hans vielen Dank für Dein Fesper, Wein und Dein Holz, diese haben uns das schlechte Wetter verge ssen lassen können. Schade dass Du verhindert warst und Dich nicht in unsere Runde einreihen konntest, aber in Kaltern zur Blüte sehen wir uns wieder. Entweder hatten wir fast unsegelbaren Wind mit weisse Schaferln oder keinen Wind... Hier dann zum Schluß meines kurzen Berichtes noch ein paar Bilderchen vom Lago... Habe meinen Anhänger nun in Riva stehen und werde in zwei Wochen ho ffen, dass das Wetter besser wird und der Wind nicht ganz so doll mit weissen Schaferln am See sein wird. Weitere Details entnehmt Ihr einfach den Bilderchen. Viele Grüße bis bald, Euer Webmaster Felitsche

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Das Finndinghy Olympische Einhandjolle, Männer Wenig Bootsklassen können eine dem Finndinghy vergleichbare Erfolgsstory vorweisen. Diese Einhandjolle ist seit 1952 ununterbrochen olympisch, länger als jede andere Klasse. Ein Finn (wie das Boot kurz unter Seglern genannt wird) aus den Anfangsjahren hat freilich nur wenig gemein mit einem von heute. Die wesentlichen Abmessungen sind gleich geblieben, aber sonst… Der 4,50 m lange, voll abgeschottete Rumpf segelt auch bei rauesten Verhältnissen stets trocken. Das Boot ist nicht leicht beherrschbar, aber es ist enorm seetüchtig. Dazu trägt nicht zuletzt sein verhältnismäßig hohes Rump fgewicht (120kg) bei, welches ihm eine gute Eigenstabilität gibt, und nebenbei eine lange Lebensdauer und Wertbeständigkeit garantiert (auch 10 Jahre alte Boote können noch Weltmeisterschaften ersegeln). Der Unterschied zu früher liegt aber hauptsächlich darin, dass in jahrzehntelanger wissenschaftlicher Tüftelei und Experimentierarbeit herausgefunden wurde, wo die Rumpfstrukturen flexibler und wo sie steifer ausgestattet werden müssen, um optimale Sege leigenschaften zu erzielen. Modernste Kunsthofftechnologie machte diese Entwicklung möglich, ebenso wie eine (streng kontrollierte) Massenkonzentration, welche mit herkömmlichen Ba uverfahren wie z.B., aus Holz nie erreichbar wäre. Gegenüber früher geht heute ein Finnrumpf unvergleichlich „leichfüßig“ und elegant über die Wellen. Die augenfälligste Entwicklung machten aber Segel und Masten durch: Faserverstärkte Kunsthoff-Folien ohne jegliche Dehnung für die Segel ermöglichen heute eine supergenaue Kontrolle des Segelprofils und somit optimalen Vortrieb für jede Anforderung. Die hierfür erforderlichen Bedienelemente (Beschläge, Leinen usw. ) sind vollkommen freigestellt, auch die dafür verwendeten Materialien. Das Paradestück ist freilich der Mast. Die eno rme Dynamik in der Klasse, welche die besten Segler der Welt hervorbringt (die Skipper der letzten America´s Cup Finals waren alle Finnsegler - und vergessen wir nicht Segellegende Hubert Raudaschl!), gebar hier ein wahres technisches Wunderwerk.

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Aus kohlefaserverstärktem Kunststoff gefertigt, mit tropfenförmigem Querschnitt, freistehend (d.h. unverstagt), und trotzdem mit genau zum Segel passender Biegekurve, zweieinhalb- bis dreieinhalbtausend Euro teuer, aber selbst diesen Preis wert. Das Finn wird heute gern mit der Autolegende Porsche 911 verglichen: mit seinen fast altmodischen, wenngleich perfekten Linien, verbunden mit feinster Technik. Es ist immer noch die schnellste Einmannjolle der Welt ohne Trapez, eine ultimative Rennmaschine. Noch ein Wort zu den Anforderungen an den Segler. Das Boot reagiert empfindlich auf den Gewichtstrimm und muß bei Wind hart ausgeritten werden. Um Internationale Ehren zu erringen, ist der 80 bis 100 kg schwere, voll durchtrainierte Athlet gefordert. Da die Geschwindigkeitsunterschiede gut getrimmter Finns relativ gering sind und das Boot schnelle Manöver zuläßt, kommt der Taktik entscheidende Bedeutung zu. Der Segler muß blitzschnell Entscheidungen treffen um auch geringe Änderungen des Windes, des Seegangs, der Strömung und der Position der Boote untereinander zu nutzen. Dass er hierfür un vielen Trainingsstunden eingeübte, perfekte Manöver fahren kann, ist Vorraussetzung und selbstverständlich. Finnsegeln ist eine harte Schule. Für dir Leistungsdichte spricht, dass bei Welt- und Europameisterscha ften unter den Top 20 regelmäßig mindestens 15 verschiedene Nationen aufscheinen. Insgesammt wird das Finndinghy in über 60 Ländern gesegelt. Finndinghy, Hauptdaten: Länge: 4,50 m Breite: 1,50 m Tiefgang: 0,85 m Gewicht des Rumfes incl. Schwert und Leinen: 120 kg Segelfläche 10 qm Sämtliche Masse, welche die Geschwindigkeit beeinflussen, sind streng reglementiert. Bezüglich der Bedienungseinrichtungen und Beschläge besteht weitgehende Freiheit. Hersteller: Devoti, Großbritanien Pata Lemieux, Ungarn Mader, Deutschland Die Neupreise bewegen sich etwa zwischen 12000und 15000 EUR ohne Segel Walter Mai (GER 3)


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Olympic Garda 2004

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Krefeld — Training am Elfrather See Es war wieder so weit. Die für mich 2 Anfängersaison konnte beginnen. Als Auftakt hatte ich mich für das Training am Elfrather See unter Susann Ebbeke entschieden. Also den Finn aus dem Winterlager geholt und ab zum Elfrather See. Die Wetterprognose sah mies aus, Regen, Starkwind mit nachfolgendem Sturmtief. Pünktlich angekommen zeigte sich der Elfrather See von seiner schönsten Seite inklusive kleiner Schaumkronen, gekenterter 470 und in Gleitfahrt daher flitzender Kader Opti`s. Wo aber waren die Finnsegler und vor allem die vielen Anfänger. Also stellte ich mich schon auf einen schönen Vortrag mit Kaffee und Kuchen ein. Aber leider waren meine beiden Mitstreiter Steffen und Olaf schon in Ihrem Freizeitdress a la Neopren Longjohn und Trainerin Susann mahnte schon zur Eile. So schnell den Mader ins Wasser und los unter Raumschot und Gleitfahrt. Dann ein Pfiff mit der Trillerpfeife, aha das Signal zur Halse, nicht ganz so elegant wie bei Steffen und Olaf aber geschafft. Dann Halbwindkurs,abfallen,anluven, hängen nicht vergessen. Zwei Pfiffe zurück zu Susann. Manöverkritik. Dann wieder Hoch am Windkurs, Achtung Böen. 3 Pfiffe zurück zum Steg,festmachen. Steffen und Olaf drehten dann noch mal richtig auf bei 7 Bft. Zurück in Ihrer „ Boxengasse“ bauten die beiden mein Boot um und bereicherten mein Boot mit diversen Mastsicherungen und Bolzen. Nach einer warmen Mahlzeit im schönen Segelheim wurde noch Theorie gebüffelt und unsere Boote für die Nacht sturmsicher gemacht. 2 Tag. Wieder keine Flaute, aber Sonne und wieder wurden wertvolle Tips gegeben, auch mein nagelneuer Verklicker wurde abgebaut,denn das es Windfäden im Segel gibt hatte ich vergessen. Für mich war es ein tolles Wochenende, bei dem sich gezeigt hat das unser Finn ein sicheres und gutmütiges Boot ist und selbst Finn Neulinge unter sachkundiger Anleitung bei 7Bft ihren Spaß haben. Es war eine rund Veranstaltung, also Finn Anfänger keine Scheu und ab zum Training mit Susann am Elfrather See 2005. Burkhard Hankel

Krefelder Finn Cup Für alle die das ab 19:30 Uhr verpasst haben, hier nocheinmal ein Paar Bilder die im WDR Fernsehen ausgestrahlt wurden. Das Interview wurde mit Tagessieger Dirk Meid und Olaf Ebbecke gehalten. Sie zeigten dem Fernsehpublikum, das Leben des Finn´s Wobei zugegebenermaßen die Haltung als Stehsegler nicht gerade Medienwirksam ist und im Finn etwas untypisch ist. Komentar: Felix Spring, Webmaster


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Zum diesjährigen Krefelder Finn-Cup hatten 15 Finnrecken gemeldet. Darunter konnte die Finnklasse zwei Neueinsteiger begrüßen, zum einen Jürgen Rau (GER 50) und zum anderen Burkhard Hankel (GER ). Leider blieb der Wind dieses Jahr weitgehenst aus, so daß wir mit viel Glück ein Rennen am Samstag absolvieren konnten. Dieses Rennen konnten wir eigentlich dem Fernsehen (WDR) verdanken, denn der WDR hatte sich kurzfristig angekündigt, eine kleine Reportage über die Finnklasse zu machen und so wurden wir auf der Piste gefilmt und mußten den Lauf bei Windstärken zwischen 0 und 1 zu Ende segeln. Am Ende hatte der WDR einige Aufnahmen der segelnden bzw. dümpelnden oder auch pumpenden Finns, sowie ein Interview mit Olaf und dem Tagessieger Dirk im Kasten. Diese beiden Finnrecken haben dem WDR mehr oder weniger erklärt, daß das Finn ein Männerboot sei. Ich glaube Sie haben unsere segelnden Damen aus dem Norden und Osten vergessen. Eine Protest haben wir übrigens auch noch erleben dürfen. Die Seglenummer GER 209 segelte bei den Verhältnissen lieber stehend, was wiederum der Sege lnummer GER 92 gar nicht gefiel. Ich glaube hier lagen einfach einige Nerven blank, dies sah wohl auch das Schiedsgericht so und ließ alles auf sich beruhen. Sicherlich haben in dieser Wettfahrt wohl alle mehr oder weniger versucht, sich irgendwie fortzubewegen, aber ich kann versichern, daß keiner gerudert oder gepaddelt ist. Am Samstagabend gab es dann ein leckeres Essen, sowie Freibier und wie immer war es sehr nett in Susanns und Olafs Krefelder Segel Club. Der Sonntag versprach dann mit viel Sonnenschein einen tollen Segeltag abzugeben, aber leider schlief der Wind während der zweiten Wettfahrt ein, so daß wir recht schnell die Preisve rteilung durchführen konnten. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung für die ich mich bei Susann und Olaf recht herzlich bedanke und hoffe im nächsten Jahr einpaar Finns mehr begrüssen zu können. So nun wünsche ich allen eine tolle Sege lsaison Klaus Reffelmann (GER 206)

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Stuttgarter Finn


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Osterregatta in Rastatt Hier w端rde der Bericht von J端rgen Eiermann stehen ! Bootstaufe Gummi und badischer Bulle, ich denke mal da brauchen wir nicht fragen, wer hier die Eigner sind !

Hier ist wohl einer gestrandet...auf einer der Inseln im Goldkanal...


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Ostertraining in Seebruck Um es gleich vorwegzunehmen, ein Programm und Verhältnisse wie man sie selten findet. Leider nur 3 Finnisti wagten sich am Karfreitag nach Seebruck um dann jedoch an einem der exclusivsten Trainingsveranstaltungen der Scene teilzunehmen. Gleich von Anbeginn kulinarisch verwöhnt war für Mani Hans und Bernd der Aufbau ihrer Kampfgeräte ein wahres Vergnügen und ein strammer und nicht zu kühler West trieb denn auch die kleine Rotte zu einem warm up auf den sonnenbestrahlten Chiemsee. Ich durfte Begleitboot spielen und die Geschmacksfäden rannen mir die Mundwinkel hinunter. Nach etlichen Stunden wunderbaren Segelns gings unter die Dusche des schönen neuen Clubhauses und danach in den Seewirt zum Essen. Dort erwartete uns schon ein gutgelaunter Luca Devoti und der Abend verging bei einem hochinteressanten Vortrag über Bootsbautechnik und Geheimnisse des neuen Devoti Wunderfinns recht schnell und es wurde ziemlich spät. Am nächsten Tag bei ähnlichen Verhältnissen lies es sich Luca nicht nehmen ein kleines Training abzuhalten was allen hochinteressante Erkenntnisse über die Möglichkeiten der Speedoptimierung durch reine Segeltechnik brachte. Nachmittags musste uns Luca leider verlassen denn er hatte einen Termin in der Schweiz bei seinem Psychiater. Es hatte sich aber schon hochrangiger Ersatz eingefunden. Marco Salani und Antal Gabor waren mit Testsegeln und Masten angereist und waren den Nachmittag beschäftigt jeden mit einer Testkombination Pata-Willets masts und Synergy sails auszurüsten. Keine schlechte Sache . Der Abend brachte dadurch natürlich heisse fachliche Diskussionen gekühlt durch Bier und Wein und einem herrlichen kalten Buffet gesponsert von Mani und Christl. Spät gings wieder ins Bett und am Ostersonntag durfte nach einem kleinen Absegeln jeder zufrieden zu seiner Familie nach Hause. Danke an den SRV und ganz besonders an Christl und Mani für dieses einmalige Erlebnis! Orlando

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Wannsee Pokal


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RKC-Regatten im Landeshafen Wörth/Rhein Liebe Finnselger! Wir wollen versuchen, an eine alte Tradition anzuknüpfen und mit den Finns wieder bei der Einhand Regatta in Wörth starten, die dieses Jahr am 24. Und 25. April stattfindet und somit mit keiner Finnregatta in unserer Region kollidiert. Da ich annehme, daß nicht alle SüdwestFinner zum Kalterer See fahren wollen, hoffe ich, einige von Euch in Wörth begrüßen zu können. Das Revier zeichnet sich bei dem vorherrsche nden, oft kräftigen und böigen Westwind -aber natürlich auch bei Ostwind- durch eine wunderbar lange Kreuzstrecke und eine ebensolche Vorwindstrecke aus, während die Raumsche nkel relativ kurz sind. In der Anlage findet Ihr die Ausschreibung, zu der ich hier noch einige Erläuterungen gebe: In der Meldegebühr von 16,- € ist kein Abendessen enthalten. Das Clubhaus des RKC ist bewirtschaftet und hier kann zu Abend gegessen werden. Beim Clubhaus ist reichlich Stellplatz für Wohnmobile vorhanden. Auch ein elektrischer Anschluß ist mit Absprache des Vereins möglich. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in 76744 Wörth in folgenden Hotels: Hotel Anker: Familie Mehl, Wilhelmstraße 7, Tel. 07271/79366 Hotel Hirsch***: Familie Schulz, Luitpoldstraße 9, Tel. 07271/76000, Fax 07271/760076 Hotel Insel***: Familie Pfirrmann, Friedrichstraße 38-40, Tel. 07271/93400, Fax 07271/934020 Hotel Vater Rhein, Eisenbahnstraße 4, Tel. 07271/94880 Ich würde mich sehr freuen, wenn wir die fr ühere Tradition wiederbeleben könnten und wünsche allen einen guten Start in die neue Saison. Karl Prömpeler-Kuhn 76149 Karlsruhe, Gildestraße 34 e-mail: Proempeler-Kuhn@t-online.de

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Am Samstag empfingen uns in Wörth ein herrlicher Sonnenschein bei angenehmen Tempera-turen und ein etwas kühler N-NE-Wind sowie die freundlichen und hilfsbereiten Mitglieder des Ruder und Kanu Club. Das Rega ttateam um Wettfahrtleiter und Vereinsvorstand Wolfgang Endle hatte alles perfekt vorbereitet. 15 Laser und 8 Laser radial waren zur Ranglisten-Regatta angetreten und zum ersten Mal seit Jahren waren wir mit immerhin 7 Finns wieder dabei. Um 14.30 Uhr gings auf die Bahn und wir genossen bei 3-4 BF, in Böen auch darüber, die herrlich lange Kreuz- und die ebenso wunderbare Vorwindstrecke. Gleich drei Runden über insgesamt 7 sm durften wir den schönen Wind in der 1. Wettfahrt genießen und da hatten die beiden Favoriten Jürgen Eiermann und Franz Menzer viel Zeit und Raum, sich weit von dem "Feld" abzusetzen, in dem hart um die Positionen gekämpft wurde. Das taten die beiden dann auch in der 2. Wettfahrt, in der wir nur 2 Dreiecke über 4,8 sm durchhalten mußten. Der Wind war etwas böig, wobei die Böen durchaus um 15-20 Grad drehten. Nach 3 3/4 Stunden hatten wir uns dann redlich unser Abendessen verdient, zu dem es Steaks gab, die auch in den 15 Euro Startgeld enthalten waren. Von den Freigetränken für die Finn-segler machten unsere Recken wohl aus falsch verstandener Rücksichtnahme auf den Spender unverständlicherweise kaum Gebrauch. Später tischte Marion Eiermann am Wohnwagen noch eine Bowle auf und so klang der Abend in einer gemütlichen Runde aus. Am Sonntag, dem Fest des heiligen Markus, konnten wir nicht am Gottesdienst teilnehmen, denn um Punkt 10.00 Uhr schickte uns die Wettfahrtleitung wieder auf die 7 sm Strecke. Der Wind war mit 2-3 BF etwas schwächer als am Vortag, aber Böen gab's auch bis 4 BF und ab und zu ein Windloch, aber nie so, daß die Regatta zur Lotterieveranstaltung wurde. Jürgen und Franz eilten wieder weit voraus und schenkten sich wegen ihres uneinholbaren Punkte-vorsprungs dann am Nachmittag die 4. Wettfahrt, bei der es nochmals über 4,8 sm ging. Jürgen beobachtete lieber den Kampf um die Plätze mit seiner Familie von der Liegewiese aus mit dem Fernglas. Bei diesem Kampf war ich bei den leichten Windverhältnissen als Federgewicht der Finnklasse leicht begünstigt - oder bietet jemand weniger als meine 67 kg "Kampfgewicht"? Und so durfte ich jetzt den Bericht schreiben. Es war ein wunderschönes Regattawochenende und wir waren einer Meinung, daß wir nächstes Jahr wieder an der Regatta teilnehmen sollten. Vielleicht haben wir dann den hier viel häufigeren Westwind, der meist mit 5 BF bläst und im Winter, wenn wir hier jeden Sonntag unser Wintertraining segeln auch mit 6 BF. Karl Prömpeler GER 52


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Finnregatta Biggesee 24.-25.04. Nach vierjähriger Abstinenz wurde die Biggeseeregatta dank des Einsatzes von Klau Reffelmann beim Aggertaler Segelclub reaktiviert. Trotz Unterstützung aus dem hohen Norden (Uwe Kinast) und dem hohen Süden (Jürgen Rauch) traten letztlich 9 Teilnehmer zur Regatta an . Eine Ranglistenregatta kam somit nicht zustande. Der Nachwuchsmangel der Region West kam hiermit deutlich zum Ausdruck. Für das nächste Jahr wurde ein

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Ich möchte Euch daher auf diesem Wege bitten, die Regatta 2005 mit einzuplanen. Vielleicht gelingt es dann auch kräftigere Lasersegler vom Finn zu überzeugen. Ausdrücklich möchte ich mich nochmals im Namen aller Teilnehmer beim den Verantwortlichen des Aggertalers Segelclubs für die hervorragende Organisation und die freundliche Bewritung trotz des frustrierenden Meldeergebnisses bedanken. E.Zopfs GER 300


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Finn-Trophy Bad Zwischenahn NDM 2004 Völlig entspannt zeigte sich Situation an Land und auf dem Wasser. Wir waren die einzige Bootsklasse auf dem „Teich“. Das kannte ich auch anders. In den Jahren zuvor herrschte zuweilen das totale durcheinander. Leider waren unsere Finnisten aus dem Westen nur sehr zart vertreten. Berlin glänzte gänzlich durch Abwesenheit. Stark wie immer die Segler aus MeckPomm. Nicht nur in der Anzahl sondern auch im Ergebnis. Altmeister Bieber zeigte wieder eine starke Leistung in allen 4 Wettfahrten und hat verdient gewonnen. Während wir am Samstag erst sehr spät auf die Piste gingen (kein Wind) und eine Operette segelten, ging es Sonntag pünktlich um 10.00 Uhr los. 3 schöne Wettfahrten bei Wind um 2-3 Bft rundeten die NDM ab. Besonders zu loben ist die kompetente Wettfahrtleitung die einen tollen Job gemacht hat. Ebenfalls besonders hervorzuheben die Bewirtung im Clubhaus. Danke ! Woller Tamm GER 13

Bei Flaute wird Ball gespielt...


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Bayerncup Bad Wiessee, 01.-02. Mai 2004 Ein auf 10 Teilnehmer zusammengeschrumpftes Kontingent traf sich an diesem ersten Maiwochenende zu der seit 30 Jahren bestehe nden Regatta, ein trauriges Ergebnis; zum geringsten Teil des Wetters wegen, hauptsächlich wegen der Entscheidung der Klassenführung „kein Faktor für 2 Regatten auf einem Revier“. Die Fragwürdigkeit dieser Bestimmung illustriert nichts besser als die Tatsache, daß rund 3 Viertel aller deutschen Binnenreviere mit Finnregatten kleiner sind als der Tegernsee (wenn man die besegelbare Fläche und den größten einzubeschreibenden Kreis als Maßstab nimmt). Die 10 kleinsten passen allesamt locker in die Fläche des Tegernsees. Alle Teilnehmer waren sich einig, daß diese Entscheidung keinen Bestand haben darf, zumal in weitestem Umkreis keine Überschneidung zu diesem Termin vorliegt. Peter Raderschadt, derzeit nur Finnbesitzer in spe, hatte die Aufgabe des Regattadompteurs übernommen. Darum war er nicht zu beneiden angesichts der undurchsichtigen Wetterlage. Am Samstag mittag stand eine leichte NW-Brise – nichts Verheißungsvolles. Doch als der Wind auf NO drehte, ließ Peter „antreten“ – goldrichtige Entscheidung, wie sich herausstellte. Es reicht für eine volle Wettfahrt ohne Windschweinereien. Helmut Gubi AUT 36 führte nach der ersten Kreuz, abwechselnd verfolgt vom Schreiber GER 3 und Bernd Fischer GER 311. Am Ende der 3. Kreuz aber genügte eine kleine Unaufmerksamkeit, und er fand sich auf Platz 3 wieder. Der Opa führte von da an bis ins Ziel vor Bernd, während Helmut auf der Zielkreuz noch auf den undankbaren 4. Rang hinter "Mascht" Mitterer GER 22 zurückfiel. Dann hatte der Wind plötzlich keine Lust mehr und die schon angekündigte 2. Probe fiel aus. Man zog sich ins Clubheim zu Steak, Bier und fröhlicher Unterhaltung zurück ( Spitze: Conny von der DLRG als Witze-Erzähler, mit CoEntertainer Peter Raderschadt) Die am Sonntag nach dem obligatorischen Weißwurstfrühstück gestartete Wettfahrt mußte wegen einschlafenden Windes abgebrochen werden. Walter Mai, GER 3


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Nesselblatt Steinhude RL 1,35 — 07. - 09. Mai standing ovation für den ausrichtenden Verein um das SchaumburgLippische Nesselblatt 2004 für einen an Genialität grenzenden Sieger in der olympischen Finn-Klasse Extrakt In der Zeit vom 7.- 9. Mai segelten 76 Starter aus 5 Ländern 52,5 Seemeilen um die Wette. Nach sechs bei teilweise idealen aber auch mit Regen geschwängerten Regatten konnte der Veranstalter mit seinem freundlichen Landteam und einer Wettfahrtleitung, der man ansehen konnte, dass sie das des öfteren macht, einen Sieger ermitteln, der mit 6 Tagessiegen, eine Leistung präsentierte, die die Konkurrenz als Debütanten aussehen lies. Alle freuten sich auf das verlängerte Regattawochenende in Steinhude. Für unsere Klasse ist es neben der Deutschen Meisterschaft der Wettkampf, wo sich die Sportler aus allen Himmelsrichtungen und auch über die Bundesgrenze hinaus, auf Grund der zentralen Lage zum überprüfen ihrer Leistungsfähigkeit treffen. Der Verein zeigte sich mit seiner Bewirtung im Vereinsheim und seinen Entscheidungen, die den Wettkampf auf dem Wasser betrafen, von seiner besten Seite. Eine traditionell gewachsene Gemütlichkeit und Regattaatmosphäre begegnete den Sportlern und dem Fahrerlager. Wir freuen uns auf die Deutsche Meisterschaft 2005. Die im Rahmen dieses Wettkampfes stattfindende Jahreshauptversammlung der Deutschen Finn Klasse, wurde von dem 1. Vorsitzenden Herrn Friedrich Müller und unserem Vorstand sehr gut vorbereitet. Dieses trug dazu bei, dass ohne ausufernde Diskussionen die Sitzung nicht zu lange dauerte. Die Möglichkeit zu angeregten Diskussionsrunden blieb somit erhalten. Wo kam eigentlich das ganze Freibier her? Eine Entscheidung, die im Vorfeld der Regatta getroffen wurde und bereits bei der Norddeutschen Meisterschaft in Bad Zwischenahn praktiziert wurde, bewerte ich als gelungen. Die in der Finn Kla sse seit ewigen Zeiten diskutierte Auslegung über faire und/oder im Grenzbereich befindliche Fortbewegung, sprich Regel 42, wurde praxisnah eingegrenzt. Alle Teilnehmer hatten die Information im Programm, bis zum hissen der Flagge „Q“ die Schot über den Fußblock zu fahren.

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Sofort erkannte der überwiegende Teil der Segler, dass bei diesen Bedingungen weitaus andere Fähigkeiten gefragt sind, als wie ein Möchtegernathlet im Boot bei wenig Wind herumzuhopsen. International wurde dieses mit Wohlwollen notiert, denn gerade im letzten Jahr spielte sich an gleicher Stelle, bei wenig Wind graue nhaftes ab. Ich bezeichne diesen Versuch, der zu Klarheit und Wahrheit beiträgt, als gelungen. Junge Sportler, die in die Klasse einsteigen, haben bei Wind die Gelegenheit der Präsentation Ihrer Kondition und können sich für das internationale Tablett vorbreiten. Bei wenig Wind werden sie gleichwohl so geschult, dass auch Sie in der Lage sind, ein anderes Boot (auch Dickschiff) bei leichten und sich ändernden Bedingungen mit Gefühl, schnell über den Parcours zu bringen. Also sollten wir den Weg weiter gehen! Eine Sensation der besonderen Dimension, war die Art und Weise, wie sich der diesjährige Sieger darstellte. Er reiste als Vizeweltmeister der Masters 2003 und als Norddeutscher Vize Meister 2004 in Steinhude an. Er verließ Steinhude als souveräner Sieger, begleitet von vielen erstaunten und anerkennenden Blicken seiner Konkurrenten. Andre Budzin auf GER 711 vom Schweriner Yacht – Club bele gte in allen sechs Wettfahrten mit nennenswerten Vorsprüngen immer erste Plätze. Aufgewertet wird diese Leistung noch durch die wechselnden Winde und das bei 76 Startern. Das Rezept seiner Form ist uns allen unbekannt. Das Andre einer von den ganz Guten ist, war der Szene schon klar. Aber diese Leistung war einfach genial. Soweit ich wahrnehmen konnte, ich hatte nämlich reichlich mit mir und der Konkurrenz zu tun, waren die Starts von Andre sehr gut, seine Reaktion ließ auf die regattaentscheidenden Einflüsse bilderbuchartig keine Fehler erkennen. Mir fehlen buchstäblich die Worte, um das Ereignis weiter zu kommentieren. Im Interesse der Entwicklung unserer Klasse, hoffen wir natürlicher Weise als Konkurrenz von Andre, dass das kein Dauerzustand wird. Wenn ja, dann aber nur, wenn wir Dich Andre, bei der nächsten Olympiakampagne unterstützen dürfen. Diese soll’s nun mit meiner Verpflichtung als Dritter gewesen sein. Für die, die das ungeschriebene Gesetz in unserer Klasse noch nicht kennen: Der Drittplazierte einer Regatta schreibt einen Bericht, der den daheim gebliebenen ein Bild vermittelt , über das was sie versäumt haben. Ich bitte die, die diese Regel ehemals entwickelt haben, sich noch mal zu äußern, wie das bei Regatten mit internationaler Beteiligung oder im Ausland zu handhaben ist. Sowohl Michael Fellmann als auch Mathias Miller bitte ich doch, uns entsprechende Informationen zu transportieren. Die Argumente, von wegen keine Zeit, treffen für alle zu. Denn wir sind auch Profis, wenn leider oder Gott sei Dank, nicht im Segeln. Den Erwachsenen unter uns wünsche ich eine problemlose Anfahrt nach Cannes. Den Jugendlichen (unter 40) gute Trainingseinheiten und ein Trost – Bald seid auch Ihr der Krabbelgruppe entschlüpft und dürft bei den Großen mitsegeln. Eberhard Bieberitz, GER - 10


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Der Sorpesee ist eine Reise wert! Am Abend des 16.Aprils kam ich nach gut dreistündiger Autofahrt am Segel-Club Sorpesee gegen 23.00 Uhr an. Im gemütlichen Clubhaus gab es ein Wiedersehen nach der langen Winterpause mit Karl-Heinz, Dirk, Herbert, Gerd und Holger. Holger hatte den Ausschank des Freibiers übernommen und der Abend an der Theke wurde schon recht gemütlich. Am Samstag Morgen begrüßte uns die Sorpe mit einem leichten Säuselwind, der pünktlich zum ersten Start um 14.00 Uhr etwas auffrischte. Mit dem Startschuss gingen 12 Finns auf den Kurs, bei drehenden 2 bis 3 Windstärken aus Süd. Unter der strengen Kontrolle unseres Finn- Altmeisters Gerd Hübner segelten wir eine reelle Wettfahrt, die, wie kann es bei solchen Bedingungen anders sein, Kalle Erich für sich entschied. Ich ging als zweiter ins Ziel, gefolgt von Dirk Meid. Zur zweiten Wettfahrt wurden die Windverhältnisse nicht gerade besser, es gab immer wieder, und für mich unverhofft, Wind-Aussetzer, doch Karl-Heinz und Steffen wussten, wo es lang geht, und wurden in der genannten Reihenfolge 1. und 2.. Für Verwirrung sorgten einige Segler, weil sie auf dem letzten Vorwindgang die bereits ausgelegte Ziellinie durchsegelten. Unsicher geworden drehte Friedrich nach dem Passieren der Linie vor dem Wind um, um seinen vermeintlichen Fehler zu korrigieren, und segelte jetzt regelkonform doch leider zu früh von Lee nach Luv durchs Ziel und wurde disqualifiziert. Er hat diese unglückliche Angelegenheit sehr gelassen genommen und das ist sicherlich das Beste gewesen. Am Abend zeigte sich der ausrichtende Klub von einer sehr großen Gastfreundlichkeit, es gab ein hervorragendes Menü und jede Menge Freibier. Die Geselligkeit war groß und die anschließende Nacht eher etwas kurz. Der Sonntag begrüßte uns mit einer frischen Brise der Stärke 4 bis 5 und die Wettfahrtleitung schickte uns über einen schönen langen Parcours von 7 sm. Vom Start an war Eggo kaum zu halten. Er führte das Feld zwei Runden an, gefolgt von Dirk, mir und Karl-Heinz. In der vorletzten Runde konnten sich dann Dirk und ich etwas vom Feld absetzen. Vor dem Wind konnte ich Dirk einholen, an der Zielkreuz ha tte er jedoch die bessere Kondition und wurde 1. im dritten Lauf. Fazit: Die Sorpe ist eine Reise wert, die Segelbedingungen waren gut, die Gastfreundlichkeit toll und Gerd Hübner hatte zu jeder Zeit das Geschehen voll im Griff. – Ein herzliches Dankeschön aus Emden an die Organisatoren! Uwe Kinast (Das neue Boot!)

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Trainingsbericht Steinhude 2004 Wieder mal ist es der Klassenvereinigung gelungen eine Top Trainingsveranstaltung zu organisieren.(Danke Hartmut). 18 Finnrecken nahmen am 07-08.05.2004 an dem Training auf dem Steinhuder Meer teil. Um 10 Uhr hieß es antreten mit gefechtsklaren Finns an der Slipanlage. Unser Trainer Andre flitzte schon PS Stark auf dem Steinhuder Meer herum. Für mich ,als der Neue ,ging es unter NNW Kurs mit dem Gedanken an der dort gelegenen Untiefe mit 3Bft Richtung Andre. Unterwegs führten die Finnrecken ein Ballet der besonderen Art vor und zwar Schiften auf Kommando. Die Wasserarbeit dauerte ca.6 Stunden (nur unterbrochen durch eine Mittagspause).Sie beinhaltete Startübungen, Manöver, Testwettfahrten. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Als die Finnrecken rückwärts segeln sollten, dachte ich an einen Scherz, aber meine Trainingspartner überzeugten mich vom Gegenteil. Mit schweren Oberschenkeln/Armen wurde der Tag mit guten Essen und Fachgesprächen abgeschlossen.(Nicht zu vergessen der tolle Sonnenuntergang) 2 Tag. Eigentlich stand um 7 Uhr Frühsport auf dem Programm, allerdings verhinderten meine Oberschenkel dies. Hoch motiviert ging es um 9 Uhr mit der Wasserarbeit weiter. Allerdings ohne Sonne, aber mit viel Wind, Dauerregen und Welle. Obwohl wir so viele Teilnehmer waren , hatte Andre für jeden Teilnehmer Tips für Trimm und Bootsbeherrschung parat. Fazit. Ich hoffe das diese Veranstaltung 2005 wieder stattfindet. Im Namen aller Trainingsteilnehmer (ich hoffe das ihr mir zustimmt) möchte ich mich bei unserem Trainer Andre bedanken und Ihm zu seinem grandiosen Sieg bei der Nesselblatt 2004 gratulieren. Weiter so Andre!! Danke, Burkhard Hankel GER 305

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Cartoooooohhhhnnnn´s

Das Finnsegeln und die Hausfrauen...

Steffen, wir haben Dich erwischt ...


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Fischbacher Jollenregatta Am 15./16. Mai war der Wassersportverein Fischbach wieder einmal Gastgeber für die Finn-Klasse, ebenso für die Laser standard, Laser radial und OK-Jollen. Wie auch in den Vorjahren war es möglich, direkt am Wasser zu campen und eine exklusive Wohnlage zu geniessen, mit dem Prädikat „Bodensee 5m vor der Autotür“. So ging es am Samstag gewohnt zügig und unkompliziert aufs Wasser in die Fischbacher Bucht, exakt dort, wo früher DornierFlugboote ihre Wasserlandungen probten. Die stärkste Klasse am Start waren die OKs mit 15 Booten, gefolgt von 13 Laser standard und 12 Laser radial. Aber egal, sie alle mussten erstmal warten, bis 11 schnittige Finns ihr Startprozedere hinter sich gebracht hatten. Wir hatten konstante 2-3Bft aus SW, mit einem konstanten Sieger in beiden Wettfahrten. Thomas Finke, in manchen Ergebnislisten auch bekannt unter dem Pseudonym „Herr Fink“, hat uns allen mal wieder bewiesen, dass die Jugend im Finn niemals schläft. Die ältere Jugend hingegen, die in gar nicht so ferner Zukunft nahtlos in den MastersStatus übergehen wird, war stets vom Glanze seines Heckspiegels geblendet. Der Versuch einer dritten Wettfahrt am selben Nachmittag sche iterte leider nach einer Runde an Windmangel, jedoch brachten diverse Schlepps das gesamte Feld umgehend und direkt in Richtung Abendessen. Es gab leckere Spaghetti mit unbegrenztem Nachschlag und natürlich Getränke dazu. Nebenbei wurde über wichtige Themen philosophiert, sorry, gefachsimpelt, wie z.B. über einen grossen europäischen Gesangswettbewerb aus aktue llem Anlass, oder darüber, ob man einen Finnmast besser oben oder unten absägt, wenn unsere Freunde aus der OK-Klasse jetzt auf Carbon-Technik umsatteln. Der Sonntagmorgen begann so beschaulich, wie der Samstag geendet hatte, und so liefen wir erst um die Mittagszeit aus, in der Hoffnung auf eine dritte Wettfahrt. Der Wind setzte ablandig ein, und das routinierte Regattateam um Horst Böck verlor nicht viel Zeit, es wurde sofort gestartet. Nach einer schönen Runde folgte eine sehr durchwachsene Phase, und am Schluss war ein Abbruch des Rennens erneut unausweic hlich. Somit bliebs bei den 2 Wettfahrten vom Vortag, mit einem souveränen Sieger, Thomas Finke, mit Horst Wühn auf Rang zwei, und mir selbst auf dem Lit eraturplatz. Gratulation nochmal an alle Mitstreiter, und ein herzliches Dankeschön an den Wassersportverein Fischbach für diese gelungene Veranstaltung! Viele Grüsse Alex Rück GER-166


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Chiemo-Preis Seebruck 15. und 16. Mai 2004 Mani Pöschl GER 48 durfte heuer erstmals seinen Finnkameraden das neue Vereinsheim des SRV vorstellen. Ein luftiger Holzbau, optimal plaziert mit herrlichem Ausblick über den Chiemsee. Fast möchte man dem Geschehen auf dem Wasser lieber von der Terrasse aus zuscha uen, als sich dem Regattastress draußen zu unterwerfen. Das Wetter hätte zu diesem Anlaß ruhig ein wenig besser ausfallen können, aber immerhin gab es 2 reelle Läufe, am Samstag bei leichtem NW, am Sonntag bei mäßigem SW. Die Würze am Sonntag bestand aus Regen- und Graupelschauern, so daß keiner der Teilnehmer traurig war, als die Wettfahrtleitung nach einigem Zögern gegen 14 Uhr auf die Durchführung der noch fehlenden 2 Wettfahrten verzichtete (der Wind fing eh an, verrückt zu spielen). Jürgen Eiermann GER 8 war der Dominator auf dem Wasser; mit 2 ersten Plätzen unterstrich er seine derzeit exzellente Form. Der Schreiber GER 3 konnte sich nur vorübergehend im Glanz der Führung bei der 2. Wettfahrt sonnen, dann war es wieder vo rbei mit der Altknackerherrlichkeit. Wie sonst noch gesegelt wurde, kann der Ergebnisliste entnommen werden. Wie man sieht, ging das "ewige Duell" Struppi GER 5 vs. Sitting Bull GER 49 diesmal eindeutig zugunsten des Regionalfürsten aus: " An Schaufebagger hams braucht, um an Bull wieder ausz’grabn, so tiaf hob i eahn in Dreeg neitretn!". Der stark segelnde Drittplazierte Pöschl übergab als Veranstalter die Schreiberbürde dem Zweiten, welcher sich dieser Pflicht in diesem Fall gern unterzieht, da der Mani als die Seele dieser Veranstaltung einen Riesenjob abgeliefert hat. Der gesellschaftliche Teil war kaum zu toppen, wenngleich die abendliche Ciapi(rinha)-Fete manchem Teilnehmer die Sinne gehörig vernebelt haben dürfte (der Schreiber kam als Autofahrer leider nicht in diesen Genuß). Dank sei in diesem Zusammenhang noch an Christl und die übrigen Damen gerichtet, welche alle Wünsche in bezug auf das leibliche Wohl der Gäste perfekt erledigten. Diese Regatta kann als Maßstab für alle anderen Finn- Events dienen. Walter Mai, GER 3


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Protokoll der Jahreshauptversammlung 2004 der Deutschen Finnsegler Vereinigung e.V. Datum: Ort: Beginn: Ende: Anwesend:

08. Mai 2004 Clubraum SLSV Steinhude 19.15 Uhr 19.55 Uhr 40 stimmberechtigte Mitglieder (laut Unterschriftenliste) sowie Mitglieder des Vorstandes entschuldigt fehlte Uwe Hand

TOP 1 - Begrüßung Der erste Vorsitzende Friedrich Müller eröffnet die Jahreshauptversammlung und stellt fest, dass die Einladung frist- und formgerecht erfolgt ist und stellt damit die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. TOP 2 - Wahl des Protokollführers Zum Protokollführer wurde Horst Schlick einstimmig gewählt. Friedrich Müller dankte unter Applaus Hendrik Vincke für die vorbildliche Protokollführung der letzten 2 Jahre. TOP 3 - Bericht des Vorstandes (Friedrich Müller) Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2003 ist allen Mitgliedern mit der Finnwelle, Ausgabe 2004 bekannt gemacht worden, keine Wortmeldungen dazu. Der Mitgliederbestand beträgt zur Zeit 276 Personen, davon 12 Jugendliche. Der Bestand hat sich gegenüber 2003 um 2 Personen erhöht, die Fluktuation beträgt 20 Personen. Fast alle Mitglieder sind aktiv. Im Berichtszeitraum 2003 fanden 2 Vorstandssitzungen statt. Die Zusammenarbeit im Vorstand ist vertrauensvoll. Ständig werden Informationen über das Geschehen in der Klasse ausgetauscht. Unter Applaus Dank an die Vorstandskollegen. Im Berichtszeitraum erschienen zwei Finnwellen, eine in schwarz-weiß, eine aufwendig farbig. Dank an folgende Inserenten, die das ermöglicht haben: Marina Dellas, Fa. Sprenger, André Budzin mit Handelsagentur Dreipunkt, Devoti Sailing, v.d. Horst HIT Mast und in der letzten Ausgabe Doyle Raudaschl. Die Produkte dieser Firmen sind besonders empfohlen. Besonderer Dank unter Applaus gilt Bernd Fischer, der uns in wirtschaftlich schwerer Zeit unterstützt. Inserenten sind eingeladen, Produktinformationen (ohne Betriebsgeheimnisse) mit Philosophien z.b. über Maste, Boote und Segel z.b. Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Materialien, in der Finnwelle zu veröffentlichen, das ist bestimmt für alle interessant. Zu unserer Homepage, www.Finnwelle.de unter Applaus herzlichen Dank an Felix. Die Homepage ist ein Renner, wird international und vom DSV sehr beachtet. Bitte unterstützt Felix mit Regattaberichten, Revierbeschreibungen, Trainingshinweisen, Trimaspekten und anderem. In den Regionen wird erfolgreiche Arbeit geleistet. Zum Beispiel Training im Südwesten, in Langen für Einsteiger, am Gardasee und Nordtraining vor Warnemünde. Herzlichen Dank für alle Initiatoren (Applaus). Auf der BOOT in Düsseldorf haben wir uns wieder erfolgreich präsentiert. Herzlichen Dank an alle Helfer. Es fand auch eine Sitzung vom DSV statt, Ausschuss Klassenvereinigung, an der ich teilgenommen habe. Der im Jahr 2002 gestellte Antrag auf Spreizung der Ranglistenfaktoren wurde mit Schreiben vom 15.02.03 abgelehnt. Walter Mai hat dankenswerter-weise ausführlich mit Tabellen aller olympischen Klassen unsere Ansicht untermauert. Mit Schreiben vom 19.02.04 wurden diese Unterlagen Herrn Steinke (Vizepräsident DSV) zugeschickt. Wir bleiben dran, unser Antrag ist ganz wichtig, besonders für jüngere Segler sinnvoll, um ein besseres Angebot zum Besuch internationaler Regatten zu machen und den Einstieg in die internationale Professionalität zu erleichtern. An dieser Stelle kann gesagt werden, dass die Zusammenarbeit mit dem DSV-Präsidium und der Geschäftsstelle ausgesprochen gut und kooperativ ist.


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Ranglistenregatten: 2003 haben 59 Regatten stattgefunden, die Jahresrangliste wurde in der Finnwelle 2004 veröffentlicht. Adalbert Wiest führt die Gesamt - und Regionalrangliste, herzlichen Dank an Adalbert für die umfangreiche Arbeit (Applaus). Ve rbunden mit der Hoffnung, das er das auch in den nächsten Jahren weiterführt (Adalbert stimmt zu). An dieser Stelle die dringende wiederholte Bitte, die Ergebnislisten mit allen Daten zu versehen, ansonsten kann die Regatta nicht gewertet werden. Für 2004 gibt es wieder ein umfangreiches Regattaangebot, für jeden ist etwas dabei. Die französische Meisterschaft in der Bre tagne hat Ranglistenstatus. Herausragender Termin ist wieder die IDM vom 06.-10.09.2004 am Chiemsee, davor Lindenblatt 04. u. 05.09.2004, anschließend an die IDM Schweizer Meisterschaft vom 11.-14.09.2004 auf der Insel Reichenau. Es bietet sich also eine Südtour an. Regionalzuordnung: Auf der Vorstandssitzung am 07.05.2004 wurde beschlossen, Edersee und Krombachtalsperre der Region West zuzuordnen, die Mitglieder werden entsprechend den Postleitzahlen zugeordnet. Friedrich Müller übergibt an Hartmut Duisberg: Vor dem Nesselblatt hatten wir hier für 2 Tage ein Training. Das Training wurde von André Budzin geleitet – Herzlichen Dank (Applaus) Wiederholung 2005. Es wurde ein umfangreiches Programm absolviert, die Leistungsbreite war relativ groß. Ein Tra ining für Neueinsteiger findet im Herbst in Langen statt. Organisator ist Detlev Guminski. Besonders hinzuweisen ist die Kieler Woche, unmittelbar davor auf die Regatta in Niendorf an der Ostsee. In Kiel werden wir in diesem Jahr eine Stegparty für alle teilnehmenden Finnsegler organisieren. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der skandinavischen Meisterschaften vor Kopenhagen vom 03.-06.06.2004 und die dänische Meisterschaft vom 27.-29.08.2004, ebenfalls vor Kopenhagen. TOP 4 - Bericht des Kassenwartes Kai Falkenthalberichtet: Das Jahr war nicht einfach, besonders schwierig hat sich der Eingang der Mitgliedsbeiträge gestaltet. Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen für e.V. Mitglieder Pflicht ist. Es ist wichtig, dass bei Einzugsermächtigungen sämtliche Daten aktuell sein müssen, sonst erheben die Banken zusätzliche Ge bühren zu Lasten des Vereins. Nur durch strenges Kostenmanagement in allen Positionen war es möglich das Jahr leicht positiv abzuschließen. Geholfen dazu haben auch Spenden, besten Dank (Applaus). Friedrich Müller dankt dem ausgewiesenen Fachmann Kai für seine mit großem Aufwand verbundene Arbeit (Applaus). TOP 5 - Bericht der Kassenprüfer Der Bericht der Kassenprüfer wurde in deren Abwesenheit verlesen. Lothar Köpnick und Johannes Diefenbach stellen darin fest, dass alle Auskünfte vom Kassenwart, Herrn Kai Frankenthal, bereitwillig erteilt wurden, es wurden Überprüfungen vorgenommen. Die Buchführung und die Einnahmen-/Ausgabenrechnung entsprechen nach unserer pflichtmäßigen Prüfung den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Buchführung. TOP 6 - Aussprache zu TOP 3 bis TOP 5 Keine Wortmeldungen TOP 7 + 8Genehmigung des Jahresberichtes, des Jahresabschlusses sowie Entlastung des Vorstandes In allen drei Punkten wurde Genehmigung bzw. Entlastung ohne Gegenstimmen erteilt. Wahl der Kassenprüfer für das Jahr 2004: Vorgeschlagen und einstimmig gewählt wurden Matthias Wolff und Lutz Bughun. Beide haben die Wahl angenommen. TOP 9 - JHV 2005 Turnusgemäß findet die JHV zur IDM statt. Abweichend davon schlägt Friedrich Müller vor, 2005 die JHV anlässlich Nesselblatt in Steinhunde durchzuführen, damit der dann zu wählende Vorstand das Geschäftsjahr noch vor sich hat. Abstimmung zu diesem Vorschlag: 36 Ja - 5 Nein - 1 Enthaltung. Damit findet die JHV 2005 in Steinhunde statt. TOP 10 Bestätigung von Regionalobleuten Friedrich Müller dankt Matthias Wolff für seine Arbeit als Obmann West, er hat sich u.a. gemeinsam mit seinen Eltern um unsere Präsenz auf der BOOT Düsseldorf gekümmert. Als Ausdruck des Dankes für seine Arbeit überreicht Friedrich Müller ein Finn-Halb modell (Applaus). Als neuer Obmann West wurde Klaus Reffelmann vorgeschlagen und einstimmig gewählt.


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TOP 11 Verschiedenes 1. Es wurde gefragt, wie es mit der Olympiateilnahme von Michael Fellmann aussieht. Walter Mai antwortet: International hat sich Michael qualifiziert, er muss seine Leistung noch bestätigen, dann erfolgt die Meldung durch das NOK. 2. Rangliste: Adalbert Wiest erklärt die Ermittlung der Rangliste und verweist auf seine Internetseite, wo alles im Detail nachzulesen ist. Kurz gefasst: Neun Wertungen müssen ersegelt werden, bei einer Regatta über zwei Tage werden drei Wettfahrten gewertet, auch wenn vier Wettfahrten gesegelt werden. Bei einer Regatta über mehr als zwei Tage werden vier Wettfahrten aus vier oder fünf gwertet, bei mehr als fünf Wettfahrten werden 5 gewertet.

Protokollführer Horst Schlick GER 131

Diese Regatta zum Wittensee ist immer eine Reise wert und diesmal war es das 20-jährige Jubiläum. Am Freitagabend empfing uns Kelli, wie immer, mit einer Grillparty auf der Dorfwiese. Leider waren es bei der 1. Wettfahrt nur 20 Starter, obwohl sich 3 Finnrecken aus der Ferne auf dem Weg gemacht hatten, Ingo aus dem Süden, Herbert aus dem Westen, Frank aus Berlin. Unser Wettfahrtleiter war wieder einmal Erik Kelle rmann, der das Geschehen auf dem Wasser trotz des sehr kleinen Startschiffes sehr gut meisterte und sich von seinem Vater nicht beirren ließ. Kelli hatte sehr gutes Segelwetter bestellt, Sa. 5-6 Bft. und am So. 2-3 Bft.. Am Samstag segelten Düsi und Kai souverän und teilten sich die beiden ersten Plätze. Am Samstagabend gab es wieder das gemütliche Abendessen im Dorfkrug " König Ludwig". Diese Regatta auf dem schönen Revier im Norden müssen wir unbedingt erhalten. Ich hoffe, daß wir in den nächsten Jahren wieder mehr Finn-Segler aktivieren können (vielleicht wieder wie früher ca. 40 Finns). Vielen Dank Kelli und deinem Sohn für eure Bemühungen. Hermann Heide, GER 51


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Warnem端nder Woche 2004


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Segelverein Biblis e.V. - Finn-Dinghy Ranglistenregatta - Hessencup und - Hessenmeisterschaft Alljährlich, über das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt, ermitteln die hessischen Finnsegler in zwei nacheinander geschalteten Wettfahrtserien Ihren aktuellen Hessenmeister. Laut Meisterschaftsordnung ist die Teilnahmeberichtigung an dieser Meisterschaft auf ordentliche oder Jugendmitglieder eines Mitgliedervereins des Hessischen Seglerverbandes beschränkt. Nun ja, vor 10 Jahren noch ein Highlight mit 30-40 hessischen Booten aber die Zeiten ändern sich. Teilnehmer aus den ehemaligen Finnhochburgen in Eschwege, Inheiden oder auch dem Westerwald sind heute eher die Ausnahme bei einer Regatta oder einer Hessenmeisterschaft. Zurück zu führen auf persönliches Engagement von einigen unserer aktivsten Mitglieder bilden sich aber auch glücklicherweise regional neue Flotten wie die des Seglervereines Biblis e.V. an seinem Riedsee. Basierend auf einer regionalen Kreismeisterschaft nahmen die Anzahl der startenden Finn`s von Jahr zu Jahr zu und übertraf im letzten Jahr sogar die Meldungszahl der zeitgleich ausgerichteten Ranglistenregatta am Altmühlsee. Aufgrund der ständig sinkenden Anzahl von hessischen Teilnehmern an der Meisterschaft, entstand nun die Idee, die Hessenmeisterschaft in Verbindung mit einer Ranglistenregatta der Deutschen Finnseglervereinigung e.V. zu koppeln und so jedem Starter die Möglichkeit zu geben, über das verlängerte Wochenende an 6 möglichen Wettfahrten, in zwei bzw. drei (für hessische Segler) Auswertungskategorien teilzunehmen. Nachfolgend möchte ich nun von der gerade zu Ende gegangen Veranstaltung sowie von den 6 durchgeführten Vollwettfahrten in den 3 Wertungskategorien berichten. Am Mittwoch Nachmittag trafen die ersten Teilnehmer beim Segelverein Biblis ein. Sommerliche Te mperaturen in der geografisch südlichsten Spitze von Hessen, der bevorstehende Feiertag, 26 Meldungen aus 5 Nationen und der Seglerhock im Freundeskreis, bereits der erste von vielen Höhepunkten dieser absolut gelungenen Veranstaltung.

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Pünktlich um 12.00 Uhr wurde dann auch der 1. Lauf für die Wertung (Hessenmeisterschaft u. Hessencup) von Wettfahrtleiter Michael Justen gestartet. 17 Boote am Start, Sonne, Temperaturen um 20 Grad, Nordwind 1-2, olympisches Dreieck, 3 Runden. Zurückzuführen auf einen guten Start konnten sich die Boote DEN 224 Henrik Thomson, GER 202 Rolf Elsässer und GER 92 Detlev Guminski direkt nach dem Start vom Feld absetzen und anschließend die Führung kontinuierlich ausbauen. Nach 2 Runden Führungsarbeit zog DEN 224 bei einem Winddreher aus West an GER 92 vorbei und konnte so den 1. Lauf vor GER 92 u. GER 202 u. GER 39, K.H. Erich gewinnen. In der anschließenden 1 ½ stündigen Pause, hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, das direkt vor der Regattabahn gelegene Vereinsheim anzusteuern, um sich am Grill und Getränkestand zu verköstigen. Ach ja, es war ja auch Vatertag und der Segelverein Biblis hatte zusätzlich noch etwas die Werbetrommel gerührt und zu einem Seefest mit Livemusik eingeladen. So war es dann auch nicht verwunderlich, das die Hütte voll war und man froh sein konnte, noch ein Plätzchen an einem Tisch zu ergattern. Als der Startbram dann auslief und mit der Follow me Flagge seine Absichten anzeigte, hatte ich mir schon mein drittes 0,5er Bier hineingeschüttet und beim Autofahren sicherlich Ärger mit der Polizei bekommen. Zum Glück ist dieses aber beim Regattasegeln noch kein Thema, aber auch hier sollte man Vorsichtig sein, denn allzu übermütig legte ich dann gleich beim 2. Lauf einen Frühstart hin, bekam dies natürlich überhaupt nicht mit und so war das Rennen für mich gelaufen. Um so deutlicher setzte sich dann KarlHeinz gefolgt von David vom Feld ab und zog ungefährdet seinem ersten Sieg in der Wertung Hessencup u. Hessenmeisterschaft entgegen. Wie angekündigt, veränderte sich die Wetterlage von Donnerstag auf Freitag Nacht und so kühlte es zunehmend ab. Der Wind frischte auf 4-5 Windstärken auf und so konnten die dagebliebenen Brückentag-Urlauber, sowie eine Jugendgruppe von speziell angereisten 420er Seglern einen schönen Trainingstag durchführen. Am Samstag Morgen dann etwa die gleichen Verhältnisse. Start zur 3. Wettfahrt Hessencup u. Hessenmeisterschaft um 12.00 Uhr. Es sollte die Wettfahrt der Pinnenausleger werden, denn gleich 4 Stück gaben Ihren Geist auf. Nach seiner ersten Vorwindkent erung in dieser Saison gab David seine Führung in diesem Rennen nach der 1 Runde an unseren Talsperrenkönig Karl Heinz ab und daran sollte sich dann bis zum Zieleinlauf nichts mehr ändern.

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Etwa 2 Stunden später wurde dann der erste Lauf zur Ranglistenregatta bzw. der 4. Lauf Hessencup u. Hessenmeisterschaft mit 21 Regattateilnehmern gestartet. Obwohl einige Herren es erst nicht glauben wollten, als es bekannt wurde, aber es bestätigte sich tatsächlich auf dem Riedsee in Biblis. Unter den Teilnehmern an der diesjährigen Ranglistenregatta befand sich unsere Olympiahoffnung für Athen, Michael Fellmann. Er war am Abend zuvor angereist und wollte die Gelegenheit nutzen, um ein wenig unter Regattabedingungen zu trainieren. Es passte, denn der Wind blies auch weiterhin konstant mit jetzt 3-4 Windstärken aus West und zumindest im 1. Lauf konnten wir Michi ganz gut unter Druck setzten. Obwohl er am Ende der Serie dann doch alle 3 Wertungsläufe für sich entscheiden konnte. Nach seinen schweren Erkrankung in den vergangenen Monaten versucht Michael im Augenblick, den Trainingsrückstand schnellstmöglich aufzuarbeiten und ist derzeitig schon wieder auf dem Weg zur Spa Regatta nach Medemblick. Ich glaube im Namen aller Teilnehmer an dieser Regatta sagen zu können, dass wir uns sehr gefreut haben, uns mit Michi an diesem Wochenende zu messen und wünschen Ihm auch für Athen 2004 alles Gute. Pünktlich zum Start des Formel 1 Rennens in Monaco endete die Veranstaltung. Die einzelnen Placierungen entnehmt bitte den beigefügten Ergebnislisten. Detlev Guminski , GER 92


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Finn World Masters 2004 in Cannes


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Erreichnen von Sonderwertungen: ein Problem?

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Für die allgemeine Wertung mag das angehen. Bei je 50 Teilnehmern gleicht sich vieles aus. In der Altersgruppe 60+ ergab sich :

Analyse der Altersgruppenwertungen bei der Finn World Masters Championshipexemplarisch dargestellt an der Wertung der Altersgruppe 60+

a. quantitativ: 11 Teilnehmer in Gruppe A 8 in Gruppe B 14 (16) in Gruppe C (2 nicht angetreten)

6. in Gruppe D Eine solche Ungleichverteilung ist in Bezug auf das angewandte Wertungsverfahren ein gravierender Fehler. Denn jeder Segler 60+ in Gruppe D hatte sich mit mehr Alterskonkurrenten auseinanderzusetzen als jene in den anderen Gruppen. Im günstigsten Fall hatte er 23 Gegner (Kombination Grp. B-D), im schlechtesten 29 (Grp. C-D). Beim Gegenpol, der Ursache war ein völlig neuer Ansatz für die WerGrp. B, lauten die entsprechenden Zahlen 18 (Grp. tung. Hierbei wurde für jede Altersgruppe pro Wett- A-B) bzw. 23 (B-D). Anders ausgedrückt: die Olfahrt eine Reihung unter Wegfall aller übrigen Aldies 60+ in Grp. B konnten nie schlechter abschne itersgruppen vorgenommen, wobei evtl. Vorsprünge den als 19. bis 24, jene der Grp. D aber zwischen 24 in der Platzierung unberücksichtigt blieben; d.h., der und 30. Durchschnittlich war der 60+Oldie in Grp. beste einer Altersgruppe bekam die Platzziffer 1, D gegenüber denen der anderen Gruppen zwischen der nächst bessere die 2 usw., egal, wie groß der tat- knapp 1 (Grp. C) und gut 3 Plätzen (Grp.B) benachsächliche Abstand war, ob 1 oder 30 Plätze. Dass es teiligt. unter diesen Umständen zu Verschiebungen kommen kann, liegt auf der Hand. a. qualitativ: Ein qualitativer Ausgleich ist bei so kleinen Zahlen Die Abweichungen waren freilich so gewaltig, dass ohne eine Setzliste (wie z.B. auch beim Tennis übnoch weitere Ursachen mit im Spiel sein mussten. lich) mit dem Zufallsgenerator nicht zu erwarten. So lag beispielsweise in der Altersklasse 60+ der 64. Über die tatsächliche Verteilung gibt das Ergebnis der allgemeinen Wertung vor dem 17. (Differenz: der allgemeinen Wertung Aufschluss: 47 Plätze!), oder gar der 88. Vor dem 35. (Diff. 53 Plätze !). Da muss etwas faul sein, denkt sich hier Die 60+Oldies in Grp. A ersegelten nach Streicher Otto Normalverbraucher; daher lohnt es sich, eine durchschnittlich 252 Punkte genauere Analyse vorzunehmen. Grp. B 277 Wenn das heuer angewandte System im Rahmen der Segelei in Gruppen einigermaßen leistungsgerechte Grp. C 286 Ergebnisse liefern soll, dann muss die Zuteilung zu den Gruppen nicht nur für die allgemeine Wertung Grp: D 208 stimmen, sondern auch für die Altersklassen. Der durchschnittliche 60+Oldie in Grp. D war also Für die allgemeine Wertung wurden mit dem Zuum bis zu 16 Plätze pro Wettfahrt / (286-208):5/ fallsgenerator 4 gleich große Gruppen zu je rund 50 besser als die der anderen Gruppen. Teilnehmern gebildet; die Altersgruppen blieben dabei unberücksichtigt. Bei der Platzierung lauten die entsprechenden Za hlen 116-124-130-92! Allgemeines Kopfschütteln rief die Bekanntgabe der Sonderwertungen in den Altersklassen bei den diesjährigen Finn World Masters hervor. Die Reihungen wichen teilweise drastisch von jenen ab, die sich aus der Ergebnisliste der allgemeinen Wertung ergaben. Das war bis dato noch nie vorgekommen.


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Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass es ein seglerisches Gefälle von Gruppe zu Gruppe gab, welches der Zufallsgenerator nicht ausgeglichen hat. Fazit: Die Oldies mussten sich also von Gruppe zu Gruppe mit unterschiedlich vielen und unterschiedlich starken Gegnern auseinandersetzen. Dies gilt, es sei ausdrücklich betont, nur für die Altersklassenwertung nach dem untersuchten Verfahren. Die sich daraus ergebenden Verschiebungen zwischen den Gruppen sind beträchtlich. Während die Gruppen A bis C sich verbesserten, mußten die Grp. D-Segler Verschlechterungen hinnehmen. Am meisten profitierte Grp.B (Verbesserung pro Segler durchschnittlich 4,4 Plätze), A um 1,9 Plätze und C um 0,9 Plätze; alles zu Lasten der Grp. D. Deren Oldies mussten durchschnittlich eine Abwertung um 4,3 Plätze hinnehmen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Verfahren in Zukunft nicht mehr angewendet wird. Sonst könnte es auch mal passieren, dass der Gesamterste nicht Sieger in seiner Altersgruppe wird. Für die Teilnahme an den Masters wird viel Geld ausgegeben, sicher aber nicht in der Absicht, Schnapsideen auszukosten. Walter Mai, GER 3


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Westerwald Finncup


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Niendorfer Einhandjolle 2004 Zur diesjährigen Regatta an der Ostsee haben sich nur 18 Finnsegler eingefunden – ein blamables Meldeergebnis. Aus Mecklenburg / Vorpommern war nur 1 Segler angereist, wobei dieses Bundesland doch direkt an Schleswig / Holstein angrenzen soll. Die Vereinsführung des Niendorfer Segler – Vereins in Alten Zollhaus betreut die Segler mit einem Großaufgebot an Vereinsmitgliedern mit einer wohltuenden Fürsorge und Herzlichkeit, die besticht. Mit „PIO“ – Frank Piotrowski wurde extra ein erfahrener Wettfahrtleiter aus Berlin engagiert. Also Finnrecken lasst Niendorf in 2005 nicht im Stich, sonst droht die Absage wegen finanzie ller Unrentabilität. Nun zum Seglerischen Mit unserem Olympiastarter in Athen Michael Fellmann und Andre` Budzien, der in Cannes erneut Vizeweltmeister wurde, war eine spannende, hochkarätige Auseinandersetzung vorprogrammiert. Das Wetter schien dem bevorstehenden Sommeranfang keine Bedeutung beizumessen – Regen mit Hagelschauerfronten, bockigem abla ndigem Wind bis 5 – 6 Bf., aber auch Sonnenschein waren zu genießen.

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Es wurde jeweils ein olympischer Kurs gesegelt, an der Kreuz konnte man seine geschrumpften Gelenkbänder reichlich strecken. Am Sonnabend wurde zwischen den beiden Favoriten mit allen taktischen Mittel gekämpft - aber 3 x hatte Andre` den Bug vorn. Am Sonntag – der Wind frischte auf– konnte Michael seine Starkwindqualitäten in den letzten beiden Regatten durchsetzen und die Zweikämpfe für sich entscheiden. Insgesamt Punktsieg von Andre`mit 7 vor Michael mit 9 Punkten. Um Platz 3 wurde hart mit unterschiedlichen Zwischenergebnissen gekämpft – letztendlich konnte sich Hartmut Duisberg durch konstante 3. Plätzen durchsetzen, zumal er sich in der 2. Wettfahrt erdreiste, als 2. vor Michael Fellmann ins Ziel zu kommen. In der Ergebnisliste wurden trotz 5 Wettfahrten aus nicht erfindlichen Gründen kein Streicher berücksichtigt. Eine erfrischendes Wochenende an der Ostsee mit optimaler Betreuung im Verein – als einziger Kritikpunkt ist anzumerken, dass während des köstlichen Abendessens uns ein Fernsehprogramm mit dem Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Lettland vorgesetzt wurde, dass für teilweise erhebliche Mis sstimmung schon während des Spiels als auch am Schlusspfiff sorgte. Ich empfehle im nächsten Jahr eine Fußballkonserve des Damen WM Finale von 2003 vorzuführen – trotz Spannung ist für ein Happy End gesorgt. Egbert Vincke


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Oberland Pütz Seeshaupt 19./20.6.2004 Nach langem Ringen um einen neuen Termin konnte die Oberland Pütz in der Hoffnung auf besseren Wind dieses Jahr schon im Juni stattfinden. Leider ist das Projekt nur zum Teil gelungen, da der Wind zwar besser war, dafür das Wetter um ein Vielfaches der Verbessung schlechter gewesen ist. 14 Recken sind aber trotzdem zum Wettkampf um den Wanderpreis angetreten, und wurden von Petrus am Samstag mit besserem Wetter als angekündigt belohnt. Nach etlichen Diskussionen um die Frage des Kurses wurde beschlossen die 505er segeln Up and Down, die Finns das klassische Dreieck, ein gute Lösung, so sind wir uns fast nicht begegnet. Am Samstag konnte von Ernst Wunder pünktlich gestartet werden. Mein persönlichen Dauerduell mit dem Bull ging gleich ganz schrecklich los weil dieser Kerl die Startkreuz dominiert hat, gottseidank konnte ich ihn dann nach einigen Löchern und lustigen Drehern wieder in Dreg nei trettn das a nimma aussagscha ut hod. Die zweite Wettfahrt ist dann schon eher in der richtigen Reihenfolge losgegangen mit dem Bull hinter mir. Le ider konnte ich mit der genialen Taktik von Bull (des hod ma ois gseng) nicht mithalten und er ist auf den 1. Platz vorgedüst ohne daß einer noch eine Chance gehabt hat das Schreckliche zu verhindern. Genutz hats ihm nicht viel, er is hoid a bissl ausikumma ausm Dreg, aba glangt hods eam ned fia mi. Die mit viel Optimismus noch angezettelte 3. Wettfahrt wurde vom gnädigen Herrn Wettfahrtleiter dann doch noch zusammengeschossen. Das Rahmenprogramm mit Abendessen und Nachspeisenbuffet war beim SVOS wie gewohnt perfekt. Am Sonntag hat das Wetter dann unbarmherzig mit Regen und Flaute zugeschlagenen so daß keine Wettfahrt mehr zustandekam. Details siehe Liste Struppi, GER 5

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Bericht zur Jubileumsregatta Senftenberg Am Freitag dem 25.06.04 war's mal wieder soweit, Boot anhängen und ab in die sonnige Lausitz, seit Jahren übrigens fast das beste Wetter Deutschlands, abgesehen von den Freunden da ganz unten im Südwesten. Fahrräder nicht vergessen und ab geht's Richtung Ba ggersee (aber der ganz große Braunkohlenbagger hatte da in den 50er Jahren zugeschlagen). Dank Mitsommernächten kann man auch um 22.00 Uhr noch im Hellen ankommen. Das Meldebüro hat auch noch offen und das Willkommensgetränk schmeckt, nach knapp 2 Stunden Autofahrt von Berlin-Südost, wie immer köstlich. Viele sind schon da und nach dem 5 Getränk muss die obligatorische Senftenberger Schmalzstulle dazukommen - lecker. Nu mal nicht so spät ins Bett morgen sollen 4-5 Winde sein - also 0.30 Uhr reicht. Sa. 8.00 Uhr Handyalarm: Reiner fragt: "Seit Ihr schon auf der Autobahn?" - "Ne schon da - Guten Morgen", also raus aus dem Auto und diesmal kein Morgenschwimmen wie in den letzten Jahren, dit is zu kalt.

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Superfrühstück in der neuen Seglermesse f•r 3,00 Euro - na geht doch mit den Preisen bei den Preußen! Doppelhänger abladen bastell, bastell... na wie immer, nisch wie Arbeit so früh am Morgen. 9.00 Uhr Kursbesprechung mit Schautafel, die Bojen liegen scho n, da klappt es auch für die Schussels. 11.00 Uhr Erster Start konstanter Westwind 4-5 Deutschi brettert auf dem ersten Raumschenkel davon. So bleibt es auch nach Dreieck Diagonale Dreieck bis ins Ziel. Gratuliere, Alfred ist auf Platz 2 auch nicht zu kriegen, super gesegelt, dann folgt Jürgen Kraft, der Vorwind auch rast wie irre. ca. 13.00 Uhr Zweiter Start konstanter Westwind 4-5 Deutschi legt einen Start-Zielsieg hin, na looft doch besser als die Holzkiste im letzten Jahr watt? 2. Platz für meine Wenigkeit, Dritter wieder Jürgen Kraft. So gemütlich ist die Lausitz: jetzt fahren wir erstmal zum Mittagessen Gulaschsuppe auf Essenmarke - schmeckt immer. Die Damen sind auch wieder da: Sieglinde und Barbara haben Fotos gemacht per Fahrrad und auch das Essen gerochen. 16.00 Uhr 3. Wettfahrt der Wind flaut leider etwas ab, so um die 3 Erst scheints ein Anlieger zum Luvfaß zu werden dann dreht die Briese doch noch 2 Minuten vorm Start zurück - autsch - falsche Seite! Patrick ist auf der richtigen Seite, auch Jürgen Kraft macht alles richtig, Deutschi k„mpft sich nach vorn auf Platz 2 und Patrick rettet einen guten 3.Platz nach überragender Startkreuz, ins Ziel. Und was macht eigentlich Detlev Schreiber? 4+8+4= 4.Platz, nicht schlecht für einen Gelegenheitskapitän und einen Bericht muß man da auch nicht schreiben Herr Schreiber! Nach drei Rennen gibts Freibier und "a Musik" in der Messe wie die Bayern sagen würden. Sonntag koin Wind , warten....warten.... warten.... Abbruch, Aufladen, Essen, Preisverteilung, jetzt ist Wind, aber nu is zu spät. Was soll es, mal früh zum Sonntags Nachmittagskaffee zu Hause. Es war wie immer ein Genuss in Senftenberg wir kommen wieder. Irgendwie hat dieses Tagebauloch was!??! Gruß Thomas Schulz GER 58


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Finn-Cup Brombachsee (WAB) am 03.-04.07.2004 Die zweite Regatta im Herzen Frankens—sprich BrombachSpeicher—war wieder eine Reise Wert. Hätte GER 5 seine über´s Wasser gleitende Figur nicht zum unerlaubten Vortrieb benutzt, wäre er der Schreiber dieser Zeilen gewesen ! Es war wieder so wie im letzten Jahr, dass wir eine Westwindlage hatten mit Windstärken von 3-5 Bft, was das Revier auszeichnet. Es waren 3 hervorragende Wettfahrten, wobei die Wettfahr tleitung noch einiges dazu lernen muß (Startlinie, Kurs usw.) Ansonsten war das kulinarische Angebot—wie üblich in Franken—hervorragend. Es waren 17 Finn am Start; für dieses Revier eigentlich viel zu wenig. Vom seglerischen her waren aber alle zufrieden. Felix Spring (GER32) siegte souverän mit zwei ersten Plätzen und einem fünften Platz vor GER 5 und dem Schreiber GER 63. Die weiteren Platzierungen sind aus der Ergebnisliste ersichtlich. Bip Pandler, GER 63

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„Finn-Fight Waging" oder „Die schönste Art nicht zu segeln". Wie die Überschrift schon zeigt, es ging mal wieder nichts am Waginger See. Mehrere Startversuche am Samstag die in einer, nach einer halben Runde abgebrochenen, Wettfahrt endeten; Das wars auch schon mit dem Wassersport. Die 25 angereisten Finnistas konnten sich wichtigerem zuwenden. Dass es trotzdem ein gelungenes Wochenende wurde, liegt an den für Waging typischen Gegebenheiten als da wären: Gastfreundschaft u. Engagement des WSC u. der Gastronomie, angenehme Badetemperatur des Tümpels, ein um die Organisation bemühter u. mit hintergründiger Unterstützung des alten Flottenkapitäns auch erfolgreicher neuer (hänschenhüscher) Waginger Finnhäuptling, reichlich Bier (diesmal direkt aus dem Hydranten), verhungern musste auch niemand u. schließlich noch Entertainment vom feinsten (die haben den Blues). Das eindruckvollste Erlebnis war allerdings das Comeback von GER 66 „Orlando" Balthasar. Dieser Verrückte glaubt doch tatsächlich dass er, nicht mal zwei Jahre nach seinem schweren Unfall, den Rollstuhl gegen das Finn austauschen muss. Es war schon unglaublich mitzuerleben mit welcher Zähigkeit u. mit welchem Willen er alles daran gesetzt hat uns das Leben bei Regatten wieder zu erschweren. Weiter so Roland. Wir freuen uns, dass du wieder da bist. Und denkt dran „Waging ist überall" (sogar in Warnemünde die Wettfahrten 1 und 2, Anmerkung vom Webmaster) Manfred Pöschl, GER 48


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Beide mit Herzen auf den Augen und sittsam zu erleben – ein Genuss! Bevor ich nun noch weiteDie Wetterkarte sagte zyklonales Wetter voraus, also re Details verpetze, breche ich hier ab. Sachen packen und mit den sado- maso- Erinnerungen Abendliches Flanieren am „Alten Strom“ entder Warnemünder Woche des letzten Jahres, ab an die lang den Seekreuzern mit kulinarischen AbKüste. Der Freitag gestaltete sich, da wir uns noch vor wechselungen entschädigten dann für die Ander Warmfront befanden, sehr moderat. Bei wenig strengungen. Der folgende Morgen nach einem Wind wurde auf dem Ostkurs mit den Piraten und den opulenten Frühstück in der Sportschule des La nOK’s auf einem Parcours gesegelt. Zwei Regatten bei dessportbundes bei Jürgen Mier (Weltmeister im denen die Strömung (stimmte mit dem Wind nicht über- Finn), hatte dann noch etwas mehr Wind und ein) für einige Verwunderungen sorgte, wurden am AWelle für uns. Also rein in die Kampfpelerine bend beim gemeinsamen Grillen der Finn Segler auf der und für ein Rennen raus. Die Kreuzen standen Anlage der Sportschule, ausgewertet. Der Abend ließ unter dem Zeichen von sado/maso (was ist eierkennen, dass die Warmfront eingetroffen war. Es war gentlich was?) aber die Downkurse entschädigausgesprochen warm und ein leichter Landregen setzte ten dann doch. Obwohl ich dachte, ich hätte 5 x ein. Der Morgen begrüßte uns dann mit stetig zune h200 m Sprints hinter mir, so das Gefühl wenn mendem Wind und ausgeprägten Cummuluswolken. man pumpend wie ein Maikäfer um die Tonne in Die Warmfront war durch und alle erahnten was nun im Lee schoss. Alles in allem ein schönes Segelerwarmen Sektor passiert. lebnis. Es war zwar noch nicht der Grenzbereich Drei Rennen bei 5 – 7 Bft auf dem Kurs der 470er und des segelbaren, aber zumindest für viele von 5O5er - aber Hallo. Da die Ostsee dort etwas tiefer ist, uns, das härteste in diesem Jahr. Dann verladen, hatten wir das Vergnüge n die sich aufbauende Welle Siegerehrung, Verabschieden und Heimfahrt – aus Nord zu genießen. Allen, egal wie sich jeder einzel- na alles wie gehabt. Montag früh zur Arbeit – ne entschieden hat, zolle ich meinen Respekt. Alle Ach- was ist das? Mein Gang glich dem eines Tele tung vor denen, die bei dem Wetter um die Wette geeiTabbis. fert haben, aber auch Anerkennung für die seemänniEberhard Bieberitz GER - 10 sche Entscheidung in den Hafen zu fahren, oder gleich zu bleiben. Das ist nun mal bei der Regatta wie im ric htigen Leben, jeder ist für seine Handlung selbst verantwortlich. An Land angekommen, gab es natürlich viel zu erzählen. Hier zwei Beispielhafte Überschriften im BILD – Stiel. MIT OFFENEM KOPF UND DEM RENNBOOT VOLLER BLUT, DEM STURM GETROTZT oder SEGLER LÄSST SICH BEI VOLLEM BEWUSSTSEN UND OHNE NARKOSE ZUSAMMENNÄHEN Hier der Extrakt von dem was ich mitbekommen habe. Walter haut’s bei der Halse im ersten Rennen den Baum gegen die Verkleidung seiner Festplatte. Boot und Walter liegen in der brüllenden See. Walter richtet dann das Boot auf, rettet sich in dieses und wundert sich über das viele Rot im Cockpit. Nachdem er dann anschließend noch zwei Regatten segelte, endlich an Land angekommen, redet man und tauscht seine Erlebnisse aus. Egbert seines Zeichens Doktor bekommt das mit und hat dann unter Frontbedingungen unseren Walter wieder zusammengenäht. Also Jungs, ich bin kein Held mal vorne weg. Das ist wohl alte Schule und Ihr aus der durablen Generation seid dann doch aus anderem Holz. Die beiden jüngeren Kerle , Heinzi und Woller dagegen hatten ganz andere Sorgen.

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Ein Schritt in die falsche Richtung

Meine Meinung zur Regel 42 (Artikel von D. Gumminski)

Ich muss mich outen: Ich ziehe direkte Path und werde es auch weiter tun, dem Trend des Fuáblockziehens werde ich mich als Junger Wilder nicht anschlieáen. Im Anfangsstadium des Finnsegelns schaut man mit einem gewissen Respekt auf die internationale Elite, welche es schafft so m•helos und schmerzfrei die direkte Path den ganzen Raum/Vorwindkurs zu ziehen. Auf der IFA-Sitzung 2002 in Athen, an der ich teilgenommen habe, sprachen sich die WM Teilnehmer f•r die Freigabe des direkten Ziehens aus um die Finnklasse athletischer zu gestalten. Laut IFABeschluss wurde das direkte Ziehen ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit auch freigegeben. Doch in Deutschland f•hrt man nun entgegen den international praktizierten Anwendungen ein, dass man die Schot nur noch •ber den Fuáblock fahren darf. Was in Steinhude den Anfang gemacht hat, setzt sich nun auch auf kleineren Revieren, auf speziellen Wunsch einiger betagter Segler durch. Doch im Ausland, wie auf der ™sterreichschichen Staatsmeisterschaft 2004 wird der deutsche Fuáblock- Antisportler dann vom Rest des Feldes lachend •berholt. Mir stellt sich die Frage warum bestimmte alte Herren den Generationswechsel mit solchen Žnderungen verhindern wollen. Ob dieses sogenannte Fuáblock "Rocking", wie vom Sieger des Nesselblatts so eindrucksvoll praktiziert, das deutsche Finnsegeln fairer machen soll wage ich stark zu bezweifeln. Eher nimmt es den k”rperlich trainierten Seglern einen. mit viel Schweiá erworbenen, Vorteil. Macht das Finnsegeln doch nicht zu einem langweiligen Rentnersport wo man sich Seitenweise dar•ber auslassen muss welcher Bewertungsmaástab bei den •ber 65 J„hrigen bei einer OldieRegatta zum tragen kommt. Lasst den Jungen Wilden und den Finnseglern die sich noch Jung f•hlen doch lieber die M”glichkeit sich weiterhin sportlich zu bet„tigen.

So wie es in Steinhude gehandhabt wurde ist schlicht und einfach Unsinn. Anzunehmen es würde nicht mehr „gepumpt" wenn nur über den Fußblock gefahren werden darf ist grotestk. Es schaut halt anders aus was da gemacht wird, der Regel 42 entspricht es trotzdem nicht. Gegen die Regel 42 kann man wie alle wissen (und oft tun) auch anders ve rstoßen. Wenn der Veranstalter sich schon dazu berufen sieht da was zu machen dann sollte zuerst einmal angefangen werden an den Bahnmarken zuzuschauen was sich dort so abspielt. Das wär mal das Grundlegende. Wenn das mal im Griff ist kann gerne mit Jurybooten die Einhaltung der Regel 42 kontrolliert werden. Aber das ist den Herrschaften meist zu unbequem. Die international praktizierte Übung ab einer bestimmten Windstärke die Regel 42 aufzuheben ist meiner Ansicht nach die beste Lösung, insbesondere wenn gleichzeitig auch Kontrollboote unterwegs sind. ES kann doch keinem ernsthaft Spaß machen bei entsprechend Wind und Welle Raumschots nur über den Fußblock zu fahren. Irgendwann ist mit dem direkten Ziehen ja naturbedingt eh Schluß. Wer das bei 4 bft schon nicht mehr schafft sollte vielleicht weniger Geld in glänzende und bunte Hardware stecken und dafür ein wenig mehr für seinen Körper tun. Ist langfristig billiger, erfolgreicher und gesünder.

GER 12 David Guminski

GER 5 Struppi


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Der "Schritt in die falsche Richtung" Kommentar zum Diskussionsbeitrag von David Guminski Ich gehöre zu den "alten Herren" der "über 65jährigen", darf mich also angesprochen fühlen. Gleich vorweg: mir ist die Fußblockregel völlig schnurz; ich komme mit und ohne zurecht. Freilich denke ich, daß diese Regel ein ziemlich einfältiger und untauglicher Versuch ist, das Pumpen zu verhindern, soweit es illegal ist. Was aber dahinter steht, ist trotzdem diskussionswürdiger Dauerbrenner; es geht ja nicht darum, wie man den Baum bewegt, ob direkt oder durch den Fußblock, sondern um die Frage, ob das Pumpen etc. erlaubt ist oder nicht. Grundsätzlich ist es nämlich verboten, WR 42.1., und nur ausnahmsweise erlaubt. Darüber wird teilweise gestritten, aber es ist halt die Regel. In dem hier erörterten Kontext geht es um WR 42.3.(b), und da steht fest: ohne Surf- oder Gleitbedingungen greift die Ausnahmeregelung nicht. Dabei gilt: 1x pro Welle (Surfen) bzw. Bö (ins Gleiten kommen) ist Pumpen erlaubt. Für die Finnklasse gilt darüberhinaus: wenn ab 4 Beaufort die entsprechende Flagge gezeigt wird, dann kann raumschot/ vorwind beliebig gepumpt usw. werden (CR 5.7) Dabei sollte die offizielle Intention beachtet werden, welche bei der Einführung dieser Regel als Anmerkung zur Regel veröffentlicht wurde: "... when stronger wind and wave conditions are present..."! (Wo gibt es auf den meisten unserer heimischen Binnentümpel "stronger wave conditions"?). Zur Warnemünder Woche gab es die entsprechenden Bedingungen. Leider waren von den "jungen Wilden" kaum welche erschienen, und so konnten sie ihre athletischen Fähigkeiten nicht beweisen. Vielleicht tun sie’s lieber bei Flaute. Ich glaube, die einzig praktikable Lösung des Problems besteht darin, daß vermehrt kompetente Juries auf dem Wasser die Vortriebsregel überwachen. Dann mag jeder die Vortriebstechnik wählen, die ihm am meisten zusagt.

Walter Mai, GER 3

P.S. Ob das schrankenlose Pumpen nach CR 5.7der Weisheit letzter Schluß ist, wage ich zu bezweifeln und stehe mit meiner Meinung nicht allein. Letztlich besteht der Charme des Regattasegelns auch darin, daß geistige Leistung eine angemessene Belohnung findet. Es wäre schade, wenn nur noch die gorillahafte Muskelentfaltung sich durchsetzte, auch wenn man damit ein wenig leichter an den "alten Deppen" vorbeikäme.


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Kaufgesuche ! Victory-Segel Victory-Segel, 2002-2004 gebraucht zu kaufen gesucht. Oliver Baltes <oliver. baltes@hamburg.de> Finn gesucht Suche gebrauchtes Finn (ca. 5 - 10 Jahre alt) mit Anhänger und Slipwagen. Tel. 06184 - 51 260 Günter Wendel <lorenzop13@aol.com> Ich h abe einen uralt-Finn und brauche dafür ein Segel. Holzmast! Bitte alles anbieten, das Ding soll nur wieder fahren. Ach ja, 'n Klappruder könnte auch nicht schaden. Olaf Haupt 0171/186789 haupt Olaf <olafhaupt@freenet.de> Segel alloundsegel für finn gebraucht oder neu auf jedenfall günstig soll es sein bierekoven <bierekovenf@tonline.de> Oberpersenning Moin Moin, wer kann mir eine alte Oberpersenning für meinen Finn verkaufen. Auch rep.bedürftig. MfG Roger Roger Abitz <R.Abitz@gmx.de> Mast Moin, Moin, suche einen günstigen Mast für ein altes Finn Dinghi da ich leider Mastbruch erlitten habe. Sollte möglichst günstig sein, kann auch aus Holz sein ! Nils Rosien <Nilus71@aol.com > Finn suche älteren segelfertigen finn, kunst stoff oder holz, mit slipwagen bis 1000 €. Raum Bodensee. Nicolas Werckshagen <werckshagen@gmx.de> steckbaum aus holz wir suchen einen 4,5m langen alten steckbaum aus holz. wer kann uns helfen? satzinger-rauter <ulli_satzinger_rauter@hotmail.com> Wilke-Mast Ich suche dringend einen Wilke-Mast 2002/2003, 95 kg aus dem Großraum Stuttgart oder Allgäu Tel. 0 7 0 2 6 - 5 3 5 5 Ewald Schmid <Ewald. Schmid@gmx.de> Carbon Mast Rund Hallo Finn-Segler, suche günstigen gebrauchten Carbon Mast rund mit aufgesetzter oder integrierter Nut(kann auch am Mastfuss beschädigt sein) für Umbau auf OK.Raum Süddeutschland Stefan Bleich <Bleich@web.de> Finn Segel Ich suche ein Finn Segel ( Raudaschl, North , Victory) für rund 350 Euro Sollte in angemessendem Zustand sein. Wenn möglich für Wenig bis Mittelwind !!! Alexander Gensch <alexander1982_2000@yahoo.de> Groß-Finn Biete neuwertiges, unbenut ztes FinnGroß,vermessen, o. Segelnummer,o. Fenster,Material Dacron,ca.180 g/qm, Latralschnitt,für Training o. Touring; Preis VHS G.Henning <menippos-sayler@gmx.net> Suche ALU-Mast (Finn) Suche für mein Trainingsfinn gebrauchten ALU-Mast. Darf gern etwas härter sein. Raum Bielefeld, Hannover, Münster Neumann <neumann1@nexgo.de>

Verklicker Moin ich suche einen Verklicker oder Mastverklicker für einen Finn. Halterung vorhanden. Gruß Ralph p.s. leider auch in Biete eine Anzeige aufgegegben. Ralph Kress <ncschultbe2@netcologne.de> Looking for a second hand Finn HI, Im looking for second-hand Finn, ready to sail, for maximum Chf 2000.-. I live in Geneva so, it should be not too far. So if you have some pictures and details, please don't hesitate send me a message. Thanks stef. Stéphane Martignano <s. martignano@bluewin.ch> Looking for a carbon mast for 70 kg (very flexible?) and use on lakes. Marco Petroni <marco.petroni@tin.it> Segel Suche Starkwindsegel, kann auch aus Dacron sein. Tel. 07562/982-2541 Konrad Kühner Suche gebrauchte Persenning Suche gebrauchte Persenning mit Mastkamin für Finn 04105 - 585508 Klaas Körner <maipenraix3@gmx.de> North -Segel Suche gut erhaltenes North-Segel für ca. € 300,- Ingo Schütz <i. scheutz@baederland.de> Suche Finn Dinghi Hallo miteinander, nach langer Zeit des nicht segelns, bin ich auf der Suche nach einem Finn Dinghi. Dabei sollte es sich um ein GFK Rumpf mit Holzdeck (oder GFK), Alu Rigg, SlipTrailer, kompl. laufenden und stehenden Gut handeln. Sozusagen Segelfertig. Danke im Voraus für mögliche Angebote. Eckart Klages <e. klages@archi-tek.de>


Deutsche Finnsegler Vereinigung e.V.

Bitte ausfüllen und übersenden an: Kai Falkenthal Kappelnerstr.10 24106 Kiel Formular erstellt am 29.07.2003 F.Spring

Name / Vorname Straße / HS-Nr. PLZ, Ort Telefon 1 Telefon 2 / Mobil Faxnummer eMail-Adresse (Postfach@Provider.de) Internet (www.Name.de) Segelclub (Kurzform) Segelclub (ausgeschrieben) DSV Nr. (BA..., BW... usw.) Region (N / O / W / SW / S) Geburtsdatum (TT.MM.JJJJ)

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Der Jahresbeitrag ist im Januar eines jeden Kalenderjahres fällig. Datum:

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