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FEST/SPIEL/HAUS/ ST/POELTEN/ 2019/2020


Das Festspielhaus ist ein wichtiges europäisches „Tanzhaus“, weil es die so vielfältigen Facetten dieser Kunst aufgreift und programmiert und die verschiedenen Stile nicht gegeneinander ausspielt. Martin Schläpfer


WIR. HIER. KULTUR.

Festspielhaus St. Pรถlten


WIR. HIER. BEGEGNUNG.


Saison 2019/2020

www.festspielhaus.at


„Bei der Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2024 befindet sich St. Pölten auf einem guten Weg. Mit dem Festspielhaus kann die niederösterreichische Landeshauptstadt auf ein – auch architektonisch – beeindruckendes Kultur-Flaggschiff zählen. Als größte kulturelle Institution der Stadt nimmt das Festspielhaus einen zentralen Stellenwert ein. Mit seinem Programm aus Tanz, Orchester- und Weltmusik und Kulturvermittlung spielt das Festspielhaus in der ersten Liga der internationalen Kulturlandschaft und setzt durch die gebotenen künstlerischen Spitzenleistungen schon jetzt ein starkes Zeichen in Europa.“

Johanna Mikl-Leitner Landeshauptfrau von Niederösterreich/Governor of Lower Austria


Saison 2019/2020

Festspielhaus – ein europäisches Tanzhaus Eine märchenhafte Cinderella aus Monte-Carlo und ein nachtschwarzer Schwanensee aus Düsseldorf – große Handlungsballette gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester, die europäische Zusammenarbeit signalisieren. Ballett, Break Dance, Flamenco, zeitgenössischer Tanz aus Burkina Faso bis zu Doris Uhlichs radikaler Performance Every Body Electric – das Festspielhaus St. Pölten ist ein „europäisches Tanzhaus“ (Martin Schläpfer). Eine Arbeits-Residenz mit Starchoreograf Lloyd Newson und der Rambert Tanzcompagnie wird die spektakuläre Premiere der Neubearbeitung von Enter Achilles präsentieren, die australischen ArtistInnen von CIRCA und großartige MusikerInnen von John McLaughlin bis Mayra Andrade entführen in Circus und Jazz, World & Beyond. Das Festspielhaus St. Pölten ist seit Beginn auch Residenz für das Tonkünstler-Orchester. Unter der Leitung von Yutaka Sado bereichern symphonische Konzerte, weltenumspannende Plugged-Ins und Tonspiele für Kinder das Programm maßgeblich. Wertgeschätztes Publikum, Sie bedanken unsere KünstlerInnen mit großer Aufmerksamkeit. Wir freuen uns auf Sie in der kommenden Saison! With a ‘Cinderella’ from Monte Carlo and a black as night ‘Swan Lake’ from Düsseldorf, Festspielhaus St.Pölten demonstrates its status as “a European dance house.” Brilliant artists and musicians transport its audiences with circus arts, jazz, world music and more. The Tonkunstler Orchestra enriches its programme with symphonic concerts. Dear audience, we look forward to your visits in the season to come! Brigitte Fürle, Künstlerische Leiterin/Artistic Director

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Tanz / Oktober 2019

Cinderella Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler

sa 05/10

19.30 Uhr Großer Saal

so 06/10

16.00 Uhr Großer Saal Familienvorstellung ab 8 Jahren EUR 55, 50, 40, 28, 12 –50 % für alle unter 26 Einführung Sa, 18.30 Uhr, Kleiner Saal Bewegte Einführung So, 15.15 Uhr, Kleiner Saal Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien Sa, 17.00 Uhr So, 14.00 Uhr Abonnements Dreidimensional Seite 127 Tanz & Ballett Seite 129 Die ganze Familie Seite 143 Festspielhaus/Grafenegg Seite 148 Festspielhaus/ Landestheater Seite 149

UNDER THE PRESIDENCY OF H.R.H. THE PRINCESS OF HANOVER

choreografie

musik

bühne

orchester

kostüme

musikalische leitung

Jean-Christophe Maillot Ernest Pignon-Ernest Jérôme Kaplan

Sergej Prokofjew Tonkünstler-Orchester Nicolas Brochot

licht

Dominique Drillot

Tanz/Zeitgenössisches Ballett Zwischen Traum und Wirklichkeit schwingt dieses Ballett aus Monte-Carlo zu Musik von Sergej Prokofjew – live gespielt vom Tonkünstler-Orchester. Als begabter Märchenerzähler versetzt sich Choreograf Jean-Christophe Maillot in seiner lebhaften Cinderella-Inszenierung in die Gefühlswelt der Titelheldin. Er erzählt eine von starker Symbolik durchdrungene, ergreifende Geschichte, zwiespältige Gefühle, über Leid, Vergessen und Freude. Dabei befreit er den Stoff von Prunk und DisneyKitsch: Glitzernde Schuhe, verzauberte Kürbisse und umwerfende Kleider hat dieses Aschenputtel nicht nötig, um seinen Prinz zu betören. Es erobert barfuß und mit schlichter Eleganz sein Herz und rettet ihn am Ende vor einem auf Täuschungen auf­gebauten Leben. Als „traumhaft, modern, fließend“ lobte die französische Presse Maillots Stil. In seiner berührenden, zeitlosen Interpretation klassischer Motive verabschiedet er sich vom Schwarz-WeißDenken der Märchenwelt und legt die Komplexität der Gefühle in ihrer geheimnisvollen Schönheit frei. This ballet from Monte-Carlo oscillates between dream and reality: Jean-Christophe Maillot tells the story of Cinderella experienced through the emotional world of the heroine. His contemporary account abandons the black-and-white thinking of the fairy tale world and exposes the complexity of emotions in all their enigmatic beauty. 4


Cinderella


Tonkünstler-Orchester / Oktober 2019

Mozart/Haydn/Prokofjew Harriet Krijgh . Yutaka Sado

mo 14/10

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solistin

Harriet Krijgh Violoncello dirigent

Yutaka Sado

Einführung mit Ute van der Sanden 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper „Così fan tutte“ KV 588 * Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Hob. VIIb:1 * Sergej Prokofjew Suite aus dem Ballett „Romeo und Julia“ op. 64

Musik/Klassik Die in Wien lebende niederländische Cellistin Harriet Krijgh hat das lange verschollen geglaubte erste Cellokonzert in C-Dur von Joseph Haydn im Gepäck: betörende Musik, entstanden an der Schwelle vom Barock zur Klassik. Die große Klammer des Abends aber ist die in Musik gegossene Liebe! Sie tönt als pikantes Experiment der Treue wie in Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte-Ouvertüre und als bedingungsloser Weg bis in den Tod wie in den Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia-Suite. Ein von Tonkünstler-Chefdirigent Yutaka Sado eigenhändig zusammengestelltes Programm zum Träumen. The Dutch cellist Harriet Krijgh has brought Haydn’s First Cello Concerto in C major with her. Long believed lost, this beguiling work was created on the threshold between the baroque and classicism. The idea that binds the evening together, however, is love itself poured into music! We hear it in the risqué experiment in fidelity of Mozart’s ‘Così fan tutte’ overture and as a direct path to death in excerpts from Sergei Prokofiev’s ‘Romeo and Juliet’ suite.

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Kammermusik / Oktober 2019

Vienna Clarinet Connection Mozart & More

do 17/10

19.30 Uhr Kleiner Saal

EUR 29 Freie Platzwahl Abonnement Kammermusik Seite 147

mitwirkende

Helmut Hödl Klarinette Rupert Fankhauser Klarinette Hubert Salmhofer Bassetthorn Wolfgang Kornberger Bassklarinette

programm

Werke von u. a. Wolfgang Amadeus Mozart, Darius Milhaud, Niccolò Paganini, Felix Mendelssohn Bartholdy

Musik/Klassik Die Vienna Clarinet Connection lädt zu einer musikalischen Klang- und Zeitreise: Die vier Wiener Klarinettisten überschreiten seit 1995 alle musikalischen Genregrenzen und beziehen sich dabei auf Mozarts Wertschätzung eines Holzblas­ ensembles, das sein Adagio in B einst interpretierte. Kein Wunder, dass es auch von den Wiener Klarinettenensemble zum Besten gegeben wird. Die vier Virtuosen sind aber nicht allein der Klassik verpflichtet, es gibt genug Spielraum für modernere Konzertmusik, Jazz, Latin, Samba und Klezmer. Etwa mit George Gershwins Evergreen Summertime, der Mike-Curtis-Komposition Klezmer Wedding oder Werken von Percy A. Grainger und Darius Milhaud. Letzterer lebte u. a. in Rio de Janeiro, wo er entscheidende Impulse zur Fusion von Kunst mit Ethno und Pop erhielt. Eine Gabe, die auch die Vienna Clarinet Connection auszeichnet. The Vienna Clarinet Connection takes its listeners on a journey through sound and time entitled Mozart & More: since 1995 the quartet has consistently crossed musical boundaries while taking inspiration from Mozart’s appreciation of the woodwind ensemble that once performed his Adagio in B. Its four virtuosi do not confine themselves to classical works, also exploring modern concert genres such as jazz, latin, samba and klezmer. For example, they might play George Gershwin’s timeless hit ‘Summertime’, Mike Curtis’s ‘Klezmer Wedding’ or works by Darius Milhaud and Percy A. Grainger.

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Vertikal


Tanz / Oktober 2019

Mourad Merzouki . Compagnie Käfig Vertikal

sa 19/10

19.30 Uhr Großer Saal

so 20/10

16.00 Uhr Großer Saal Familienvorstellung ab 8 Jahren EUR 45, 39, 34, 28, 12 –50 % für alle unter 26 Einführung Sa, 18.30 Uhr, Kleiner Saal Bewegte Einführung So, 15.15 Uhr, Kleiner Saal Stammtisch Sa, nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien Sa, 17.00 Uhr So, 14.00 Uhr Abonnements Tanz & Ballett Seite 129 Die ganze Familie Seite 143 Österreich-Premiere

künstlerische leitung und choreografie

kostüme

musik

licht

szenische einrichtung aerial

tanz

Mourad Merzouki Armand Amar

Fabrice Guillot/Cie Retouramont

Pascale Robin Yoann Tivoli Compagnie Käfig

bühne

Benjamin Lebreton

Tanz/Akrobatik/Aerial Tanzend die Luft erobern, die Schwerkraft überwinden, den Raum akrobatisch in die Höhe ausweiten – in seiner jüngsten Arbeit Vertikal wagt sich Choreograf Mourad Merzouki mit seiner Compagnie Käfig in die Luft hinauf. Nach dem Erfolgsstück Pixel, einem spektakulären Spiel mit der Wirklichkeit, das 2018 im Festspielhaus zu sehen war, ist Vertikal eine Rückkehr zum Physischen und ein Tanz an den Grenzen des Möglichen. Merzouki spürt der Bedeutung von szenischen Räumen nach, erforscht, wie man sich die Luft mit den Mitteln des Tanzes aneignen kann. Die TänzerInnen geben die Bodenhaftung auf, wenn sie mit Techniken aus dem Aerial Dance auf mehreren Ebenen agieren, ihre schwebenden Körper in Dialoge treten und im Spiel mit Licht und Illusionen zu fliegen scheinen. „Atemberaubende Athletik im Traum eines Tänzers vom gravitationslosen Raum“ (The New York Times). In his latest piece ‘Vertikal’ choreographer Mourad Merzouki and his Compagnie Käfig take to the air and return to physicality, while pushing dance to its limits. The dancers abandon contact with the floor and adopt techniques from aerial dance: suspended bodies appear to fly in a blend of light and illusion. Eine Produktion des Centre Choréographique National de Créteil et du Val-de-Marne/Compagnie Käfig in Koproduktion mit Biennale de la danse de Lyon, Scène nationale du Sud-Aquitain, Maison des Arts de Créteil.

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Tanz / Oktober 2019

Eduardo Guerrero Guerrero

do 24/10

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Einführung mit Susanne Zellinger 18.30 Uhr, Kleiner Saal Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Tanz & Ballett Seite 129 Österreich-Premiere

choreografie und tanz

Eduardo Guerrero gitarre

Javier Ibáñez, Juan J. Alba gesang

Anabel Rivera, Sandra Zarzana, May Fernández

ton

Félix Vázquez lichtdesign

Antonio Valiente produktion

Clara Castro

Tanz/Flamenco Der Shootingstar einer neuen Generation des Flamenco tourte in den Compagnien von Eva Yerbabuena oder Rocío Molina durch die ganze Welt. Seit 2011 begeistert Eduardo Guerrero auch mit seinen eigenen Stücken. Der aus Cádiz stammende Künstler, der schon als Sechsjähriger eine Flamenco-Ausbildung begann und 2017 als tanzendes Model die Madrider Fashion Week eröffnete, vereint präzise Technik mit einer zeitgenössischen Ästhetik. Auf der Bühne zieht er unweigerlich alle Blicke auf sich, sobald er zu den ersten Zapateados ansetzt. In seiner Kreation Guerrero stehen die Beziehungen zu Frauen im Fokus: Mutter, Freundin, Geliebte oder Wegbegleiterin – drei virtuose Sängerinnen, die gemeinsam mit ihm performen, stehen für die Frauen in Guerreros Leben. Mit Drama, schwindelerregenden Drehungen und starkem Ausdruck wird ein Kampf der Gefühle ausgefochten; ein spektakuläres Ringen um Liebe, Anerkennung und Macht. He is the rising star of a new generation of flamenco artists. His creation ‘Guerrero’ focuses on relationships with women: mother, friend, lover or companion – the three virtuoso singers who perform along with him represent the women in Guerrero’s life. Dramatic and intensely expressive, this is a spectacular battle of the emotions.

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Guerrero


John McLaughlin


Musik / Oktober 2019

John McLaughlin & The 4th Dimension

sa 26/10

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

John McLaughlin Gitarre Gary Husband Keyboard, Schlagzeug

Etienne Mbappé Bass Ranjit Barot Schlagzeug

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

Musik/Jazz/Fusion Der britische Gitarrist und Komponist John McLaughlin mischte als Gründervater des Fusion-Genres einst Jazz, Rock und indische Einflüsse zu einem unwiderstehlichen Cocktail. Den Geist der 1960er hat er mitgeprägt und bis heute nicht vergessen. Sein legendäres Mahavishnu Orchestra war Inspirationsquelle unzähliger MusikerInnen. Doch McLaughlin blieb nicht etwa in den Nebelschwaden der Revolutionsjahre hängen: Er jammte mit Hendrix, arbeitete mit Santana und gestaltet bis heute die Jazz- und Fusion-Szene mit. Auf der Bühne strahlt er Besonnenheit aus, wenn er im blitzschnellen Zwiegespräch mit dem Pianisten seine Virtuosität zeigt. Miles Davis benannte einst einen Song nach ihm – ein Ritterschlag. Doch selbst diese Adelung ließ McLaughlin nicht abheben. Mit seiner Gitarre erzählt er Geschichten – und von denen hat er mehr als genug. British guitarist and composer John McLaughlin was one of the founding fathers of the fusion genre, mixing together jazz, rock and Indian influences in an irresistible cocktail. He helped to shape the spirit of the 60s that is still alive today. However, McLaughlin did not get stuck in the mists of those revolutionary times: he jammed with Hendrix, worked with Santana and continues to be a formative influence on the jazz and fusion scene. On stage he exudes calm while demonstrating his virtuosity on the guitar.

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Tonkünstler-Orchester / Oktober 2019

Bruckner 8 Yutaka Sado

mo 28/10

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester dirigent

Yutaka Sado

programm

* Anton Bruckner Symphonie Nr. 8 c-Moll

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung mit Ute van der Sanden 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

Musik/Klassik Musik wie Anton Bruckners achte Symphonie ruft nach Superlativen. Der Komponist selbst nannte sie sein „Mysterium“, andere sprachen von der „Apokalyptischen“, für manche ist sie schlicht die Krone der Musik des 19. Jahrhunderts. Drei Jahre lang hat Bruckner an diesem Werk getüftelt. Heraus­ gekommen ist eine Symphonie, die unsere Sinne beben lässt. Gemeinsam mit Chefdirigent Yutaka Sado tritt das TonkünstlerOrchester die Reise vom unbestimmt mäandernden Beginn des Werks bis zum großen, krachenden Finale an, in dem sich die Motive zu einem gigantischen Gebirge auftürmen, um schließlich in versöhnlicher C-Dur zu erstrahlen. Music such as Anton Bruckner’s Eighth Symphony demands superlatives. The composer himself dubbed it his ‘Mysterium’; some spoke of the ‘Apocalyptic’ Symphony; for others still it is simply the crown of 19th-century music. Together with Music Director Yutaka Sado, the Tonkunstler Orchestra journeys from the uncertainly meandering opening to the great, crashing finale in which the motifs tower up together into a vast mountain range, ultimately shining out in optimistic C major.

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Yutaka Sado


Workshop / November 2019

Jugendklub Das Workshop-Festival

fr 01/11 bis so 03/11

Festspielhaus St. Pölten Kulturbezirk St. Pölten Stadt St. Pölten Festival-Preis EUR 15 (inklusive einer Karte für Battle of Styles sowie Mittag- und Abendessen) Anmeldung jugendklub@ festspielhaus.at Detailprogramm ab Juni 2019 auf www.festspielhaus.at

programm

Workshops aus den Bereichen Parkour & Freerunning Tanz & Schauspiel Musik & Songwriting Kunst & Design

Workshop/Festival Drei Tage, an denen das Festspielhaus, der Kulturbezirk und die Stadt St. Pölten ganz und gar jungen Menschen gehören: Der Jugendklub lädt Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren zu intensiven drei Tagen voller Kreativität, Bewegung und Spaß. Aus einem Angebot von zehn Workshops können sich die TeilnehmerInnen einen Favoriten aussuchen und dann gemeinsam mit Gleich­gesinnten unter der Leitung von KünstlerInnen, MusikerInnen und pro­fessionellen Bewegungs­ talenten ihr Bestes geben und Neues kennenlernen. Ob Tanz, Parkour und Freerunning, Schauspiel oder Design, intensive Erlebnisse und spannende Erfahrungen sind beim Jugendklub garantiert! Three days when the Festspielhaus, the cultural quarter and the whole city of St. Pölten completely belong to young people: the Jugendklub is an intensive weekend of creativity, movement and fun open to young people between 15 and 25 years old. The participants can choose their favourites from a selection of ten different workshops and join others to do their best and learn new skills. Whether it is dance, parkour and free running, acting or design: at the Jugendklub intense and exciting experiences are guaranteed!

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Abschluss-Showing Jugendklub 2018


Ins Tanzen plus 2018


Jugendklub 2018


Yes.We.Share 2018


Drei Fragen an Friederike Kommer In der Community Tanz 60 plus und als Festspielhaus-Reporterin aktiv

Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit dem Festpielhaus St. Pölten erinnern? Ja, es war im Herbst 2001. Ich lebte damals in Wien und besuchte im Festspielhaus die Oper Satyagraha von Philip Glass in der Ausstattung von Hermann Nitsch. Damals begann meine Beziehung zu diesem Haus und eine vielschichtige Entwicklung, die für mich auch mit „Heimkommen“ zu tun hat. Sie sind auch Festspielhaus-Reporterin. Wie verändert sich durch das Schreiben Ihr Blick als Besucherin eines Tanzstücks? Ich beobachte mich selbst beim Beobachten … Das ist schon inte­ ressant. Im Vorfeld informiere ich mich über die KünstlerInnen und das Stück. Als Zuseherin bin ich ganz im Bann des Geschehens auf der Bühne. Festspielhaus-Reporterin zu sein schärft den Blick und geht über das reine Genießen hinaus. Es löst innere Prozesse aus. Ich möchte begreifen, was ich gesehen habe. Ich möchte spüren, worum es geht. Erst danach kann ich das Erlebte in aktuelle Kontexte einordnen und darüber schreiben. Doch der Zauber bleibt. Er vertieft sich. Ich möchte diese Art der Auseinandersetzung mit Kunst nicht mehr missen. Was bedeutet Ihnen die Mitwirkung an Tanz 60 plus? Was bedeutet es, Teil der Festspielhaus-Community zu sein? Ich fühle mich verwöhnt: vom Haus – wir proben in einem sehr schönen Studio mit Blick auf St. Pölten und die Berge im Süden –, von den Kulturvermittlerinnen und von den Choreografinnen. Ich fühle mich auch vom Leben verwöhnt. Ich tanze noch, und ich darf das eigene bewegte Leben bis in die Fingerspitzen spüren und zeigen. Die Communities geben mir ein Gefühl von Gemeinschaft, die über das Festspielhaus hinausreicht. Das Alter ist für uns kein Thema! Wir sind selbstbewusst geworden!

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Battle of Styles: Floor on Fire


Tanz / November 2019

Battle of Styles: Floor on Fire

sa 02/11 so 03/11

konzept

HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste Dresden

jeweils 18.00 Uhr Bühne Familienvorstellung ab 7 Jahren EUR 24 –50 % für alle unter 26 Freie Platzwahl Abonnements Die ganze Familie Seite 143 Fresh: Tanz für junges Publikum Seite 145

mitwirkende

The Saxonz, Hungry Sharks, TänzerInnen der freien Szene Dresden & TänzerInnen der Vereinigung Wiener Staatsopenballett

Tanz/Battle Ring frei für den Tanz! In Floor on Fire treffen TänzerInnen verschiedenster Stile aufeinander und zeigen, was sie können. KünstlerInnen aus den Bereichen Ballett, zeit­ genössischer Tanz, Urban Dance und Breaking treten in diesem von HELLERAU und der Dresdner Crew The Saxonz entwickelten Format, das 2015 zuletzt im Festspielhaus zu erleben war, gegeneinander an und versuchen, ihr jeweiliges Gegenüber zu übertrumpfen. Im Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Ästhetiken und Stile kommen die Individualität des/der Einzelnen und seine/ ihre unbegrenzte Kreativität so richtig zur Geltung. Im tänzerischen Ringkampf entsteht nach fairen Regeln und vor einer kritischen, unabhängigen Jury eine einzigartige, ansteckende Dynamik, die das Publikum bereits in Lyon, Prag und Paris begeistert hat! Let battle commence! In ‘Floor on Fire’ dancers from ballet, contemporary, urban and breaking backgrounds get together and show off their best moves. In the midst of this clash of different aesthetics and styles, the dancers’ own individual qualities really stand out. The battle that takes place according to fair rules and in front of a critical but independent jury has a unique and infectious dynamic that has already thrilled audiences in Lyon, Prague and Paris!

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Musik / November 2019

Janoska Ensemble . Thomas Gansch Revolution – From Vienna to Liverpool

sa 09/11

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

Ondrej Janoska Violine Roman Janoska Violine František Janoska Klavier

Julius Darvas Kontrabass Thomas Gansch Trompete

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnements Extra.Klassik Seite 139 Festspielhaus/Grafenegg Seite 148

Musik/Klassik/Pop Wenn sich das legendäre Janoska Ensemble und Mnozil-Brass-Trompeter Thomas Gansch zusammenschließen, dann werden musikalische Grenzen regelrecht überwunden. Zwischen strahlendem Blech und weichen Streichern widmet man sich in Revolution – From Vienna to Liverpool nicht nur den KönigInnen der Klassik, sondern auch dem Adel der modernen Pop-Musik. Mit Interpretationen von Evergreens wie Let it be und Yesterday zollen die Musiker den Beatles Tribut und schlagen dabei gleichzeitig die Brücke zu Tschaikowski und Bach. Hinzu mischen sich Pilzkopf-Zitate mit Mozart und das H-Dur-Meisterstück Penny Lane mit schwungvollem Tango. KlassikpuristInnen und Neulinge begeistern sie dabei gleichermaßen, wenn sie gefühl­ voll an der Uhr drehen – oder diese gleich komplett aus dem Yellow Submarine werfen: Denn großartige Musik ist schließlich zeitlos. When the legendary Janoska Ensemble joins forces with the trumpeter Thomas Gansch they really do tear down all the musical boundaries. In ‘Revolution - From Vienna to Liverpool’ they apply their range from glorious brass to gentle strings not only to the classiest of classics but also the greatest modern pop songs. They pay tribute to The Beatles with versions of timeless hits such as ‘Let It Be’ and ‘Yesterday’ while also including works by Tchaikovsky and Bach.

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Thomas Gansch/Janoska Ensemble


Wayne Marshall


Tonkünstler-Orchester / November 2019

Dupré/Poulenc/Schmidt Wayne Marshall

mo 11/11

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist und dirigent

Wayne Marshall Orgel

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung mit Christian Heindl 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Marcel Dupré Cortège et Litanie für Orgel und Orchester op. 19/2 * Francis Poulenc Konzert für Orgel, Streicher und Pauke g-Moll * Franz Schmidt Symphonie Nr. 2 Es-Dur

Musik/Klassik Für Francis Poulenc war die Orgel ein Instrument, mit dem er vollkommen neue Klangwelten erschaffen konnte. Sein Konzert für Orgel, Streicher und Pauke hat das Publikum bereits bei seiner Uraufführung 1939 von den Sitzen gerissen: ein effektvolles, bombastisches und doch immer wieder fein atmendes Werk. Der britische Orgelvirtuose Wayne Marshall setzt es in Szene, ebenso wie Cortège et Litanie, eines der populärsten Stücke des Poulenc-Zeitgenossen Marcel Dupré. Den zweiten Teil widmen die Tonkünstler unter Wayne Marshalls Leitung dem Komponisten Franz Schmidt. Die zweite Symphonie des Wiener Spätromantikers kam zwei Jahre nach dem Tod von Gustav Mahler heraus und vereint die klassische Form mit modernen Klängen. Poulenc’s Concerto for Organ, Strings and Timpani brought audiences to their feet right from its premiere in 1939: a powerful and bombastic work that nonetheless breathes with delicacy. The British organ virtuoso Wayne Marshall stages it alongside ‘Cortège et Litanie’, one of the most popular works by Poulenc-contemporary Marcel Dupré. The Tonkunstler Orchestra devotes the second half, led by Wayne Marshall, to the composer Franz Schmidt, who’s Symphony No. 2 combines classical form with modern tonality.

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Musik / November 2019

Mayra Andrade

sa 16/11

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

mitwirkende

Mayra Andrade & Band

Musik/Pop/Morna Vom Senegal bis Deutschland, von Kanada bis Angola: Mayra Andrade ist weitgereiste Weltbürgerin. Die Musik der im Inselstaat Kap Verde Aufgewachsenen ist jedoch im reich­ haltigen Boden der afrikanischen Tradition verwurzelt: Zwischen perkussivem Bewegungsdrang und feurigem Enthusiasmus für das kulturelle Vermächtnis schuf Mayra Andrade ihre persönliche Neu­interpretation der klassischen Morna-Musik. Sang sie ihr Debüt Nevaga noch in kapverdischem Kreol, wirken ihre neueren Alben mit englischen Songs noch kosmopolitischer. Musikalisch spricht sie ohnehin ihre ganz eigene Sprache: Der Song Manga groovt auf Herzschlagfrequenz und in verträumtem TropicalArrangement. Mit unkonventionellen Melodieauflösungen schlängelt sie sich elegant an Trends und Vorurteilen vorbei. Mayra Andrade ist eine rastlose Seele, die überall dort zu Hause ist, wo man ihr zuhört. Mayra Andrade is a much travelled citizen of the world. Having grown up in the Cape Verde Islands, her music is rooted in the fertile soil of African tradition: between a percussive urge to move and passionate enthusiasm for its cultural legacy she has created her own personal reinterpretation of classic morna music. While she sang her debut ‘Nevaga’ in Cape Verdean Creole, her more recent albums including English songs seem more open. However, in musical terms she speaks a language entirely her own. Mayra Andrade is a restless soul who is at home everywhere anyone listens to her.

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Mayra Andrade


Time for Three


Plugged-In / November 2019

Time for Three . Keith Lockhart

mi 20/11

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester dirigent

Keith Lockhart

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Abonnement Plugged-In Seite 133

gäste

Time for Three, Jazzensemble: Nicolas Kendall Violine Charles Yang Violine Ranaan Meyer Kontrabass

Musik/Jazz Die ganze Vielfalt der Musik steht im Zentrum des Streichertrios Time for Three: Klassik, Bluegrass, Rock, Hip-Hop oder Jazz? Alles ist möglich! Die Combo gründete sich am Curtis Institute of Music in Philadelphia, hat längst Weltkarriere gemacht und nennt sich selbst gern eine „Garagenband mit klassischen Wurzeln“. Typisch für Time for Three sind ihre Spiellust und ihre Experimentierfreudigkeit, die sie gern mit großen Orchestern teilen – dieses Mal mit den Tonkünstlern unter Keith Lockhart, der unter anderem das Boston Pops Orchestra leitet. Ein PluggedIn-Abend, der vitale Klänge und ein erlesenes Hörvergnügen garantiert! The string trio Time for Three specialises in the entire diversity of music: Classical, bluegrass, rock, hip-hop, jazz? All of the above! The combo has been an international hit for years and calls itself a “garage band with classical roots”. Characterised by joyful playing and a passion for experimentation that they love to share with great orchestras, Time for Three here joins the Tonkunstler Orchestra conducted by Keith Lockhart. A Plugged-In evening with vibrant sounds and sophisticated musical enjoyment guaranteed!

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Circus / November 2019

Circa’s Peepshow

sa 23/11

19.30 Uhr Großer Saal

so 24/11

16.00 Uhr Großer Saal Familienvorstellung ab 12 Jahren EUR 42, 38, 33, 26, 12 –50 % für alle unter 26 Bewegte Einführung So 15.15 Uhr, Kleiner Saal Abonnements Die ganze Familie Seite 143 Festspielhaus/ Landestheater Seite 149 Österreich-Premiere

kreation

Yaron Lifschitz, Libby McDonnell und das Circa-Ensemble kostüme

Libby McDonnell

licht

Richard Clarke, Jason Organ musik

Ori Lichtik

Circus/Akrobatik Circa stellt seit 15 Jahren die Circuswelt auf den Kopf und kommt mit einer aufregenden neuen Kreation wieder ins Festspielhaus: Die australische Compagnie spielt in ihrer Peepshow mit athletisch-anmutiger Akrobatik und viel Humor mit Klischees und Erwartungshaltungen. Vergessen Sie alles, was Sie sich bisher unter Peepshows vorgestellt haben. Yaron Lifschitz, visionäres Mastermind der innovativen Truppe, versammelt einige der weltbesten ArtistInnen um sich und zeigt atemberaubende, körperbetonte Akrobatik auf Weltklasseniveau. Fulminante Kunststücke in luftiger Höhe, ironische BurlesqueSzenen und dynamische Gruppeneinlagen ergeben eine ebenso sinnliche wie spielerische Show, die einem Tanz durch das Spiegelkabinett der Vorstellungskraft gleicht. Circa has been turning the circus world upside down for the last 15 years and now returns to the Festspielhaus with a new creation: in Circa’s Peepshow the Australian company uses acrobatic athleticism and plenty of humour to play with clichés and expectations as they embark on a seductive dance through the hall of mirrors that is your imagnation. Yaron Lifschitz, the visionary mastermind behind this innovative troupe has gathered together some of the best artists in the world to present a breathtaking show of physical acrobatics of the very highest level.

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Circa’s Peepshow


Tonspiele / November 2019

Orchesterspaziergang The Young Person’s Guide to the Orchestra

di 26/11

10.30 Uhr Großer Saal Schulkonzert ab 14 Jahren EUR 6

Einführung/Workshop 09.30 Uhr, Kleiner Saal EUR 4 Anmeldung tonspiele@tonkuenstler.at

besetzung

Tonkünstler-Orchester dirigent

Simone di Felice regie

Anna Bernreitner

programm

* Benjamin Britten „The Young Person’s Guide to the Orchestra“ für Orchester und Sprecher ad libitum op. 34

konzeption

Anna Bernreitner, Lena Jaeger

Musik/Klassik/Schauspiel Mit The Young Person’s Guide to the Orchestra präsentiert das Tonkünstler-Orchester einen Klassiker moderner Musikvermittlung! Meisterhaft erläutert Benjamin Britten die Vorgänge in einem Orchester. Überarbeitet und den heutigen Bedürfnissen angepasst, bietet das Orchesterstück einen idealen Einstieg in ein tieferes Verständnis für die Instrumentengruppen und die Besonderheiten einzelner Instrumente. Auf einem prächtigen barocken Thema von Henry Purcell beruhend, veranschaulicht das Variationswerk die Vielfalt orchestraler Klangfarben und ihr Zusammenwirken. Das junge Publikum kann sich vorab bei einem Einführungsgespräch mit MusikerInnen des Tonkünstler-Orchesters und dem Dirigenten auf das Konzert einstimmen. With ‘The Young Person’s Guide to the Orchestra’ the Tonkunstler Orchestra presents a modern classic of musical education which offers an ideal introduction into a deeper understanding of the particular features of individual instruments. Benjamin Britten brilliantly communicates the workings of an orchestra. Based on a baroque theme by Henry Purcell, this collection of variations surveys the range of tonal colours. Before the concert the young audience is invited to partici­pate in an introductory discussion with musicians and the conductor.

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Kammermusik / November 2019

Angelika Kirchschlager . Erwin Steinhauer Krieg und Frieden: Eine Freundschaft aus Liebe

do 28/11

19.30 Uhr Kleiner Saal

EUR 34 Freie Platzwahl Abonnement Kammermusik Seite 147

besetzung

Angelika Kirchschlager Bertha von Suttner Erwin Steinhauer Alfred Nobel Edda Andrea Graf Klavier Elvira M. Gross Übersetzung Alexander Doent Buch

programm

* Musik von Daniel F. E. Auber, Franz von Suppé u. a. * Texte von Bertha von Suttner und Alfred Nobel

Musik/Kammerspiel Weltweit betrachtet steigt die Zahl der Kriege und der bewaffneten Konflikte, darüber hinaus muss man in jüngster Zeit eine Eskalation des verbalen Säbelrasselns zwischen den Großmächten feststellen. Passend zu diesen Szenarien lesen Angelika Kirchschlager und Erwin Steinhauer aus dem über Jahre geführten Briefwechsel zwischen Bertha von Suttner und dem Erfinder des Dynamits Alfred Nobel. Zwischen Komplizenschaft und Liebe changiert der Tonfall der Briefe, während die beiden vordergründig die beginnende Kriegsgefahr in Europa erkennen und thematisieren. Das Unausgesprochene, die Pausen und Aus­ lassungen sprechen eine eigene Sprache, welche in ihrer Besonderheit hier erstmals zum Ausdruck kommt. Zu hören sind Daniel-François-Esprit Aubers L’éclat de rire – Lachlied, Ach welche Lust, Soldat zu sein! aus François-Adrien-Boieldieus Oper Die weiße Dame sowie Gustav Mahlers Lob des hohen Verstands. Two local audience favourites present a programme of music and literature on the theme of War and Peace: Angelika Kirchschlager and Erwin Steinhauer read pacifist protests against the background of the murderous sound of war. The literary works include excerpts from the letters between Nobel Peace Prize winner Bertha von Suttner and the inventor of dynamite Alfred Nobel – while an acoustic peace offering is delivered at the highest artistic level with music by Auber, Boieldieu, Mahler and others.

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Musik / November 2019

Jett Rebel

fr 29/11

20.00 Uhr Bühne

EUR 24 –50 % für alle unter 26 Stehplatz Backstage-Führung 19.00 Uhr Anmeldung karten@festspielhaus.at Abonnement OnStage Seite 137

besetzung

Jett Rebel & Band

Musik/Pop Auf dem Debut Venus & Mars startete Jett Rebel den Motor seiner Karriere mit blitzschnell gespielter, mitreißender Gitarre. Der holländische Multiinstrumentalist wirft dabei die ZuhörerInnen mit Lichtgeschwindigkeit zurück in die Zukunft des Rock. Seiner Maxime getreu It´s never gonna be the same, führt Jett Rebel auf dem Folgealbum in die 1980er-Jahre, wo Synthesizer und Drum-Machine-Loops zu gebührendem Einsatz kommen, nur um auf seinem neuesten Werk ¥eah ¥eah ¥eah No wieder eine musi­kalische Kehrtwende Richtung Hardrock zu unternehmen. Dabei verrät er gleich noch sein Motto des Jahres: „Have a guitar, will travel“. With his debut ‘Venus & Mars’ Jett Rebel started the engine of his career with a lightning-fast, sweeping guitar that the Dutch multiinstrumentalist used to transport the listener at light speed back to the future of rock. Remaining true to his maxim – “It´s never gonna be the same,” in his follow-up album ‘7’ Jett Rebel took us forward into the 1980s with heavy use of synthesizers and drum loops only to return to hard rock once again with his latest work ‘¥eah ¥eah ¥eah No’. His philosophy for this year: “Have guitar, will travel.”

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Jett Rebel


John McLaughlin


Yaron Herman


Alice Sara Ott


Kurt Elling


El Gusto


Canadian Brass


Mayra Andrade


Musik erzählt unser Leben: Vom Geburtsschrei bis zum Trauermarsch, von der Liebeskummerballade bis zum Hochzeitswalzer, vom Protestsong bis zum Schlaflied. In Musik finden wir Ausgelassenheit, Trost und Freiheit. Sie in einer möglichst großen Bandbreite im Programm des Festspielhauses zu präsentieren ist Anspruch, Anreiz und Vergnügen. Constanze Eiselt

Musikkuratorin im Festspielhaus St. Pölten


Tonkünstler-Orchester / Dezember 2019

Larcher/Schumann Andrè Schuen . Hannu Lintu

mo 02/12

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

Andrè Schuen Bariton dirigent

Hannu Lintu

programm

* Thomas Larcher „Alle Tage“ Symphonie für Bariton und Orchester * Robert Schumann Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Einführung mit Gustav Danzinger 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

Musik/Klassik Als Pianist und Komponist ist Thomas Larcher dem Tonkünstler-Orchester seit mehr als 30 Jahren eng verbunden. In seiner Symphonie Alle Tage taucht er in das Universum der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann ein, für das er einen Echoraum geschaffen hat. In sieben Sätzen umspielt das Orchester vier der Bachmann-Texte, gesungen von Bariton Andrè Schuen, bis sich die Musik vom Wort löst. Seelentiefe suchte auch Robert Schumann in seiner vierten Symphonie: ein Werk, in dem das Heitere immer auch melancholisch wirkt und das Traurige stets von einem Schmunzeln getragen wird. Thomas Larcher has been closely associated with the Tonkunstler Orchestra as a pianist and composer for more than 30 years. In his symphony ‘Alle Tage’ he immerses himself in the universe of Austrian writer Ingeborg Bachmann. In seven movements the orchestra plays around four Bachmann texts, which are sung by baritone Andrè Schuen. Robert Schumann also plumbs the depths of the soul in his Fourth Symphony: a work in which cheerfulness always has something melancholic about it and sadness is always borne with a smile.

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Hannu Lintu


Szene aus der Produktion ‚UNITXT‘


Tanz / Dezember 2019

Richard Siegal/Ballet of Difference New Ocean

fr 06/12

19.30 Uhr Großer Saal

choreografie und bühne

Richard Siegal

tanz

Ballet of Difference

licht

Matthias Singer

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Stammtisch nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Tanz & Ballett Seite129 Österreich-Premiere

Tanz/Zeitgenössisches Ballett Vom ersten Augenblick an entfalten seine Stücke Sogwirkung: Richard Siegal steht für feinste Spitzentechnik und messerscharfe Präzision. Dabei gelingt es Siegal, der in der Saison 2015/2016 als Artist in Residence im Festspielhaus wirkte, dem zeitgenössischen Tanz eine neue Facette zu geben. Mit seiner Compagnie Ballet of Difference begibt sich Siegal nun einmal mehr ins Spannungsfeld zwischen ruhmreicher Geschichte und zukunftsweisender Gegenwart des Tanzes. Sein brandneues Stück New Ocean (Uraufführung im September 2019) ist eine Hommage an Merce Cunningham, der 2019 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Musikalisch orientiert sich Siegals Auseinander­ setzung mit dem ozeanischen Prinzip an John Cages ursprünglichem Ansatz. Die einzigartige Klangkulisse wird zu einem immersiven Erlebnis, während Siegal die mythische Form des Kreises aufzubrechen versucht, um das Chaos in den Kosmos eindringen zu lassen. A brand new work by American star choreographer Richard Siegal and homage to mark Merce Cunningham’s 100th birthday: ‘New Ocean’ is the second full length choreography that the one-time Festspielhaus artist in residence will create for his new company Ballet of Difference, to be premiered in Cologne in September 2019. Here Siegal tracks down the mythical Greek god Oceanus inspired by music by John Cage, and allows chaos to invade the cosmos.

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Tonspiele / Dezember 2019

Der kleine Nussknacker Kammermusik für Kinder

mi 11/12

15.00 Uhr Kleiner Saal Familienvorstellung von 4 bis 7 Jahren EUR 12 –50 % für alle unter 26 Freie Platzwahl Kindergarten- und Schulkonzerte 09.00 Uhr 10.15 Uhr EUR 6 Abonnement Die ganze Familie Seite 143

besetzung

MusikerInnen des Tonkünstler-Orchesters

programm

Auszüge aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Der Nussknacker“

regie

Nina Kupczyk

Musik/Klassik/Schauspiel Wir erleben das berühmte Weihnachts­ märchen von Tschaikowskis Ballett Der Nussknacker in einer Fassung für Bläserquintett und SchauspielerInnen! Die Kleinen begeben sich gemeinsam mit Marie und ihrem verzauberten hölzernen Prinzen auf eine Reise durch das Land zuckersüßer Träume und tanzender Rohrflöten. Sie beginnt, als Marie zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt bekommt, den sie sofort in ihr Herz schließt. Nachdem es sich um Mitternacht in den Salon geschlichen hat, wird das Mädchen von einer kriegerischen Mäuseschar überrascht. Dank des beherzten Eingreifens Maries gewinnen der Nussknacker und seine Spielzeugsoldaten den erbitterten Kampf gegen das Heer des Mäusekönigs. Pyotr Ilyich Tchaikovsky’s ballet ‘The Nutcracker’, one of the most famous musical Christmas stories, is presented here in a version for brass quintet and actors. The youngest audiences can join Marie and her enchanted wooden Prince on a journey through the land of sweetest dreams and dancing reed instruments. It begins when Marie is given her Christmas present of a nutcracker and she immediately falls in love with it.

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Mir hat das Konzert sehr gefallen, vor allem wie alle zu den Bewegungen des Dirigenten gespielt haben. Das Orchester hat sich fĂźr uns sehr viel MĂźhe gegeben. Amin

SchĂźler, nach einem Konzertbesuch der Tonspiele


Kurt Elling


Musik / Dezember 2019

Kurt Elling The Beautiful Day: Kurt Elling Sings Christmas

fr 13/12

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

besetzung

Kurt Elling & Band

Musik/Jazz Was den Jazzsänger aus Chicago so besonders macht, ist sein breites Repertoire: Kurt Ellings vier Oktaven umspannende Baritonstimme veredelt Jazzstandards ebenso wie moderne Kompositionen und improvisierte Solos von Wayne Shorter, Keith Jarrett und Pat Metheny. Mit seinem Weihnachtsprogramm The Beautiful Day gelingt dem grammyprämierten Stimmwunder nun ein ergreifender Brückenschlag zwischen religiöser Bedeutung und weltlicher Annäherung. Mit seinen Interpretationen jazziger und traditioneller Lieder versprüht er musikalische Funken der Hoffnung und lässt an Weihnachtswunder glauben. With his Christmas programme ‘The Beautiful Day’ Grammy award-winning vocal wonder Kurt Elling has found a moving reconciliation between religious meaning and worldly accessibility. His versions of both jazz and traditional songs create musical sparks of hope and give us reason to believe in Christmas miracles.

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Musik / Dezember 2019

Sounds of Silence Klänge im Advent

so 15/12

18.00 Uhr Großer Saal

EUR 12 Freie Platzwahl Abonnement Vokal.Spezial Seite 141

mitwirkende

Weltchor, Chor 50 plus, Singgemeinschaft Ruprechtshofen & St. Leonhard, Konzertchor Niederösterreich, Landesjugendchor Niederösterreich

programm

Chormusik zur Winter- und Weihnachtszeit

Musik/Vokal Süßer die Stimmen nie klingen: Die beiden singenden Festspielhaus-Communities, der Weltchor und der Chor 50 plus, laden zu einem winterlich-weihnachtlichen Programm mit befreundeten Chören aus Niederösterreich. Vielstimmig jubilierend wird da der Advent besungen und ein wärmendes Klangfeuer inmitten der Winterkälte entzündet. Eine musikalische Winterreise, die auf das große Fest einstimmt und zugleich den Chor 50 plus mit einem Ständchen zum zehnten Geburtstag ehrt. These voices have never sounded sweeter: the Festspielhaus community choirs, the World Choir and the 50 plus Choir, invite everybody to join them for a winter and Christmas programme together with other associated choirs from Lower Austria. A polyvocal Advent celebration and a whole range of warming sounds will banish the cold of winter. A musical journey to prepare everyone for the holiday season that also provides an a capella serenade to mark the 50 plus Choir’s tenth birthday.

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Tonkünstler-Orchester / Dezember 2019

Dvořák/Brahms Simon Trpčeski . Lionel Bringuier

mo 16/12

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

Simon Trpčeski Klavier dirigent

Lionel Bringuier

programm

* Johannes Brahms Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 * Antonín Dvořák Symphonie Nr. 5 F-Dur op. 76

Einführung mit Christian Glanz 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

Musik/Klassik Johannes Brahms’ erstes Klavierkonzert war eigentlich ein Zufallsprodukt: Kurz nach dem ersten Suizidversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann versuchte er sich an einer Sonate für zwei Klaviere, die ihm allerdings misslang – woraufhin er beschloss, sie in ein Klavierkonzert umzuschreiben. Darin verarbeitete Brahms auch seine Nähe zu Schumanns Frau Clara. Ihr schrieb er: „Auch male ich an einem sanften Porträt von Dir, das dann (das) Adagio werden soll.“ Der mazedonische Pianist Simon Trpčeski interpretiert das Konzert gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester unter der Leitung des jungen französischen Stardirigenten Lionel Bringuier, der sein Debüt bei den Tonkünstlern mit der poetisch-pastoralen fünften Symphonie in F-Dur von Antonín Dvořák krönt. Johannes Brahms’ First Piano Concerto was actually a product of chance: he attempted a sonata for two pianos – albeit without success. He then decided to rewrite it as a piano concerto. Part of what Brahms expressed in it was his closeness to Clara Schumann. He wrote to her: “I’m also painting a delicate portrait of you, which will then become the Adagio.” The Macedonian pianist Simon Trpčeski interprets the concerto together with the Tonkunstler Orchestra under the baton of the young French star conductor Lionel Bringuier, who crowns his debut with the Tonkunstler with the poetic and pastoral Fifth Symphony in F major by Antonín Dvořák.

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Tonkünstler-Orchester / Jänner 2020

Neujahrskonzert Alfred Eschwé . Tonkünstler

mi 01/01

18.00 Uhr Großer Saal

mo 06/01 11.00 Uhr und 16.00 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester solistinnen

Sooyeon Lee Sopran (01. und 06.01., 11.00 Uhr) Claudia Goebl Sopran (06.01., 16.00 Uhr)

programm

Arien aus Opern und Operetten, Walzer und andere beschwingte Instrumentalstücke

dirigent

Alfred Eschwé

EUR 65, 60, 54, 38, 18 Die Neujahrskonzerte sind seit Jänner 2019 im Verkauf. Sichern Sie sich Ihre Karten!

Musik/Klassik/Vokal Drei, zwei, eins ins neue Jahr! Auch 2020 begleiten die Tonkünstler ihr Publikum wieder mit Walzern, Auszügen aus Opern und Operetten und champagnerprickelnder Orchestermusik beim Jahreswechsel. Optimismus, Lebensfreude und Humor stehen am Beginn des neuen Jahres, wenn die Welt im Dreivierteltakt schwelgt. Arien, Lieder und schwungvolle Klänge – nicht nur – der Strauss-Dynastie sorgen für gute Laune: augenzwinkernde Musik, um über Rollenbilder, die Liebe und die Politik zu schmunzeln. Somit sind die Tonkünstler-Konzerte zum Jahreswechsel längst eine Institution und begeistern das Publikum durch ihren Witz, ihre Musikalität und die gute Stimmung. Three, two, one into the New Year! The Tonkunstler Orchestra plays in the New Year for its audience with waltzes, opera and operetta excerpts and orchestral music as effervescent as fine champagne. Optimism, joie de vivre and humour stand at the start of the new year, as the world carouses in waltz time. With arias, lieder and rousing melodies from the Strauss dynasty, a good atmosphere is guaranteed: tongue-in-cheek music for a sideways glance at role models, love and politics. This concert of Tonkunstler Orchestra has long been a New Year’s institution, delighting audiences with its wit, musicality and good cheer.

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Alfred EschwĂŠ


Musik / Jänner 2020

Canadian Brass Happy New Year with Canadian Brass

mi 08/01

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

Christopher Coletti Trompete Caleb Hudson Trompete Jeff Nelsen Horn

Achilles Liarmakopoulos Posaune Chuck Daellenbach Tuba

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnements Jazz, World & Beyond Seite 135 Extra.Klassik Seite 139

Musik/Blech Eine gute Atemtechnik gehört zum kleinen Einmaleins von Blechbläsern. Nützlich ist ein langer Atem auch mit Blick auf das Haltbarkeitsdatum einer Band. Das weiß Charles „Chuck“ Daellenbach, der 1970 im kanadischen Toronto gemeinsam mit Gene Watts Canadian Brass gründete. Der heute 73-jährige Tubist hat in den letzten fünf Jahrzehnten mit verschiedenen Kollegen an Trompete, Horn und Posaune rund 80 Alben veröffentlicht. Stilistische Vielfalt ist bei dem Bläserquintett Trumpf – Barock reimt sich auf Broadway, Renaissance auf Ragtime. Neben zahl­ reichen Eigenkompositionen spielt die Blechblaskapelle launige Interpretationen aus dem klassischen Musikfundus: von Kom­ ponisten wie Beethoven, Mozart, Bach, Wagner, Monteverdi oder Vivaldi. Auch die frühe Jazzgeschichte sowie Standards und Klassiker der Unterhaltungsmusik bekommen die blecherne Wohlfühlbehandlung verpasst. Man kann auch Crossover dazu sagen – den zelebrieren die Musiker auch mit ihrem Outfit: Zum Anzug tragen sie stilecht ausschließlich weiße Turnschuhe. Charles “Chuck” Daellenbach and his Canadian Brass, founded in Toronto in 1970, offer everyone a resoundingly Happy New Year. The 73-year-old tuba player has now released 80 albums accompanied by various colleagues on trumpet, horn and trombone. The brass quintet’s great strength is its mastery of a broad range of styles – baroque meets Broadway, and the Renaissance rubs shoulders with ragtime. These versatile musicians’ commitment to crossover even applies to their outfits, where suits are always worn with white trainers.

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Musik / Jänner 2020

Barucco . Chor Ad Libitum . Heinz Ferlesch Ins Paradies

so 19/01

18.00 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12

solistinnen und solisten

Elisabeth Wimmer Sopran Sophie Rennert Alt Daniel Johannsen Tenor Yorck Felix Speer Bass

programm

Werke von W. A. Mozart: Kyrie in d-Moll KV 341, Exultate, jubilate KV 165, Ave verum KV 618, Requiem KV 626

chor

Einführung 17.00 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Vokal.Spezial Seite 141

Chor Ad Libitum orchester

Barucco

musikalische leitung

Heinz Ferlesch

Musik/Klassik/Vokal Geradewegs „Ins Paradies“ entführt Heinz Ferlesch mit seinem gleichnamigen Chorprogramm entlang der großen sakralen Werke Wolfgang Amadeus Mozarts. Das legenden­umrankte Requiem des genialen Komponisten, das, obschon es ein Fragment geblieben ist, zu den tiefgründigsten, erhabensten Schöpfungen der Musikliteratur zählt, bereitet mit dem effektvollen Dies irae und geballter musikalischer Kraft den Weg vom Totenbett ins Jenseits. Heinz Ferlesch führt an diesem Abend zwei erlesene Ensembles zusammen: das OriginalklangOrchester Barucco, das mit his­torischen Instrumenten den Klang des ausgehenden 17. Jahr­hunderts zu neuem Leben erweckt, und den von ihm 1993 gegründeten Chor Ad Libitum, der mit Klangschönheit ein breites Repertoire von Barock über Klassik bis hin zu Gegenwartsmusik in die Konzertsäle bringt. Heinz Ferlesch seeks to take listeners straight ‘To Paradise’ with his eponymous choral programme based on the great religious works of Wolfgang Amadeus Mozart. His partners on stage are the original sound orchestra Barucco, which seeks to revive the sound of the end of the 17th century, and the choir ad Libitum that has brought a broad repertoire from the baroque to the classic period.

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Tonkünstler-Orchester / Jänner 2020

Dvořák/Tschaikowski Daniel Müller-Schott . Dmitrij Kitajenko

mo 20/01

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

Daniel Müller-Schott Violoncello dirigent

Dmitrij Kitajenko

Einführung mit Clemens Hellsberg 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Antonín Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 * Pjotr Iljitsch Tschaikowski „Der Nussknacker“ Ballett in zwei Akten op. 71, Auszüge aus dem zweiten Akt (Zusammenstellung: Dmitrij Kitajenko)

Musik/Klassik „Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann?“, soll Johannes Brahms geseufzt haben, als er das h-Moll-Konzert von Antonín Dvořák hörte. Bis heute ist es mit seinem spirituellen Allegro, dem liebessehnsüchtigen Adagio und dem melancholischen Schlusssatz wohl das leidenschaftlichste Cellokonzert überhaupt. Daniel MüllerSchott kehrt mit diesem Meisterwerk zum Tonkünstler-Orchester zurück, bevor die MusikerInnen unter der Leitung von Dmitrij Kitajenko eine weitere Traumwelt inszenieren und Ausschnitte aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Nussknacker-Suite zum Besten geben. “Why didn’t I know that one can write a cello concerto like this?”, Johannes Brahms is said to have sighed on hearing Antonín Dvořák’s Concerto in B minor. To this day, with the spirituality of its Allegro, the lovelorn yearning of its Adagio and the melancholy final movement, it probably remains the most passionate cello concerto of them all. Daniel Müller-Schott returns to the Tonkunstler Orchestra with this masterpiece; next, the musicians under the baton of guest conductor Dmitri Kitayenko bring another dream-world to life and present excerpts from Tchaikovsky’s ‘Nutcracker’ Suite.

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Daniel MĂźller-Schott


George Li


Harriet Krijgh


Andrè Schuen


Drei Fragen an Ursula Erhart Cellistin im Tonkünstler-Orchester seit 1987

Was war Ihr schönstes Konzerterlebnis als Mitglied des Residenzorchesters im Festspielhaus St. Pölten? Wir MusikerInnen empfinden ein Konzert oft anders als das Publikum – es spielen viele Faktoren mit, die in ihrer Gesamtheit den persönlichen Eindruck widerspiegeln: die eigene Tages­ verfassung, die Affinität zum jeweiligen Programm, zum Dirigenten, zum Solisten. „Kleine“ Ereignisse können ein Konzert für mich zum Erlebnis machen – wenn beispielsweise KollegInnen ein Solo besonders schön spielen. Wenn ich allerdings konkrete Konzerte nennen soll, dann sind es vielleicht jene mit den großen MahlerSymphonien wie das Eröffnungskonzert des Festspielhauses am 1. März 1997, in dem wir seine zweite Symphonie gespielt haben, und im Dezember 2017 das Konzert mit Mahlers achter Symphonie, die nicht zuletzt wegen ihrer riesigen Besetzung sehr beeindruckend ist. Die Tonkünstler spielen symphonische Programme, Ballett­ kompositionen und Plugged-Ins mit KünstlerInnen aus Jazz und Weltmusik. Welches ist Ihr Lieblingsgenre? Ich habe kein Lieblingsgenre – für mich gibt es nur gute und schlechte Musik. Ich bin neugierig und offen für alles Neue, und daher macht die Vielfalt der Programme, die wir Tonkünstler unserem Publikum präsentieren, die Arbeit in diesem Klang­ körper besonders interessant für mich. Was schätzen Sie am Publikum im Festspielhaus besonders? Das Publikum ist sehr ehrlich und unvoreingenommen. Es ist kein Publikum, das ein Konzert aus gesellschaftlichen Gründen besucht, sondern eines, das sich mit Begeisterung und Offenheit auf die unterschiedlichsten Musikdarbietungen einlässt. Da wird nicht nur höflich applaudiert: Im Orchester merken wir sehr deutlich, ob die Aufführung „angekommen“ ist.

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Tanz / Jänner 2020

Ballet BC Vancouver Solo Echo/Bedroom Folk/Busk

fr 24/01

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Stammtisch nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Tanz & Ballett Seite 129 Österreich-Premiere

choreografie

Crystal Pite (Solo Echo) Sharon Eyal & Gai Behar (Bedroom Folk) Aszure Barton (Busk)

tanz

Ballet BC Vancouver

Tanz/Zeitgenössisches Ballett Das Ballet BC Vancouver zeigt drei starke, zukunftsweisende Positionen des gegenwärtigen Tanzes. Die Compagnie rückt die weibliche Perspektive und damit einen immer noch unterrepräsentierten Zugang zum bewegten Körper in den Fokus. Solo Echo von Crystal Pite eröffnet mit einer bahnbrechenden künstlerischen Untersuchung von Spannung und deren Auflösung. Gewaltig treffen hier Konflikt, Verlust und Akzeptanz aufeinander. Bedroom Folk von Sharon Eyal und Gai Behar ist ein dynamisches Tanztheater von hypnotisierender Synchronizität. Busk, den modernen Klassiker der kanadischen Choreografin Aszure Barton, bringt das Ballet BC in einer brandneuen Fassung auf die Bühne und lotet darin die Grenzen des menschlichen Individuums und sein Verschwinden in der Masse aus. Ballet BC from Vancouver presents three strong and progressive artistic statements within the genre of contemporary ballet. The company focuses on a female perspective and hence an under­ represented approach to the moving body in motion. ‘Solo Echo’ by Crystal Pite opens with an innovative artistic exploration of tension and its resolution. ‘Bedroom Folk’ by Sharon Eyal and Gai Behar is a dynamic piece of dance theatre of hypnotic synchronicity. ‘Busk’, the modern classic by Canadian choreographer Azsure Barton, is staged here in a brand new version and examines the boundaries of human individualism and its disappearance within the mass.

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Ballet BC Vancouver


Ukulele Orchestra of Great Britain


Musik / Jänner 2020

Ukulele Orchestra of Great Britain

sa 25/01

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Hester Goodman, Will Grove-White, Leisa Rea, Ben Rouse, David Suich,

Richie Williams, Peter Brooke Turner, Jonty Bankes

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

Musik/Crossover Vor gut 60 Jahren war Hawaii der letzte exotische Schrei. Mit Musik von den Tropeninseln wurde das Leben hier­ zulande bunter und lustiger: In den 1950er-Jahren hielt das Zupfinstrument Ukulele Einzug in internationale Musikproduktionen. Lounge Jazz und Easy Listening lebten vom Exotenbonus der „kleinen Kusine“ der Gitarre. Schon seit 1985 zupft sich das achtköpfige Toporchester aus Leeds durch die Musikgeschichte. Erstmals gastiert das Ukulele Orchestra of Great Britain mit seinen „hüpfenden Flöhen“ (so die wörtliche Übersetzung aus dem Hawaiianischen) im Festspielhaus St. Pölten: mit Ukulelen in unterschiedlichen Tonlagen, rund um Mastermind George Hinchliffe Coverversionen und Medleys zum Besten geben. Weder Nirvana (Smells Like Teen Spirit) oder David Bowie (Life On Mars), noch die Sex Pistols (Anarchy In The UK) oder Filmsoundtracks (Shaft, Ennio Morricone) sind vor den virtuosen Entertainern sicher. Built to be strummed, the ukulele first arrived on the international music scene in the 1950s. This “little cousin” of the guitar brought a new freshness to both lounge jazz and easy listening. This marks the debut of the Ukulele Orchestra of Great Britain and their “dancing fleas” (translated from Hawaiian) at the Festspielhaus. The eightperson orchestra met in Leeds in 1985 and have been twanging their way through musical history ever since. The group creates a glorious series of conversations and melodies.

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Musik / Jänner 2020

Pam Pam Ida Sauber

do 30/01

20.00 Uhr Bühne

besetzung

Andreas Eckert Julian Menz Jürgen Neumeier

Daniel Randlkofer Thomas Thumann Christian Winkler

EUR 24 –50 % für alle unter 26 Stehplatz Backstage-Führung 19.00 Uhr Anmeldung karten@festspielhaus.at Abonnement OnStage Seite 137

Musik/Mundart/Pop Wo auch immer sie ihre feine Mischung aus herzhaftem Schmäh und mitreißendem Folk von der Bühne werfen – die bayerische Band Pam Pam Ida rund um Sänger Andreas Eckert erntet Beifall. Shots aus Sozialkritik, ein Maß bayerisches Lokalkolorit und eine Prise Emotion sorgen für Freudentaumel und allgemeine Beschwingtheit. Da gewohnte Gang brennt zuweilen wie ein Gin ins Gsicht oder wirkt beruhigend wie ein Flug zum Mond. Mit Liebe zum Musik­ handwerk bleiben sie auch auf „funky beat“ noch bodenständig und driften zwischen großen Gefühlen niemals in Melodramatik ab. Mit Vaterland eckten Pam Pam Ida an, mit Gockl landeten sie einen echten Youtube-Hit. Seither entfachen sie in immer mehr Städten Feuer – und erwärmen dabei Publikumsherzen in der „gmiadlichen“ Stammtischnische, auf dem Dancefloor oder in der Bar. Bavarian band Pam Pam Ida led by singer Andreas Eckert has attracted a considerable following for their elegant and infectious folk music . They roll a carpet of strings out under their playful musical thinking and the band’s mix of social criticism and local Bavarian colour guarantees them an enthusiastic reception. Their musicianship keeps them right on the sharpest of funky beats and has brought them a genuine YouTube hit with ‘Gockl’.

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Pam Pam Ida


Philipp Hochmair


Kammermusik / Februar 2020

Philipp Hochmair Der Hagestolz

do 13/02

19.30 Uhr Kleiner Saal

EUR 34 Freie Platzwahl Abonnement Kammermusik Seite 147

mitwirkende

Philipp Hochmair Lesung Die Österreichischen Salonisten: Peter Gillmayr Violine Andrej Serkow Bajan Judith Bik Violoncello Roland Wiesinger Kontrabass

programm

* Lesung aus dem Roman „Hagestolz“ von Adalbert Stifter * Werke von Anton Bruckner

arrangements

Evelyn Klaunzer

Musik/Lesung Zwei Giganten mit oberösterreichischen Wurzeln treffen an diesem musikalisch-literarischen Abend aufeinander: Adalbert Stifter und Anton Bruckner galten als hochbegabte, genialische Künstler, denen man ein gewisses Maß an Exzentrik nachsagte. Beider scheinbare Weltfremdheit, aber auch ihre Liebe zur Natur werden in Text und Musik eingefangen und behutsam in Beziehung gesetzt. Schauspieler Philipp Hochmair, der im Sommer 2018 mit seinem Einspringen als Salzburger Jedermann für Furore sorgte, stellt einmal mehr sein Talent für darstellende Soli unter Beweis. Er liest Auszüge aus Stifters Roman Hagestolz, in dem ein jugendlicher Optimist loszieht, um das Geheimnis seiner Familien­geschichte zu ergründen, und im Dialog mit seinem betagten Onkel die großen Fragen des Lebens aufgreift. Jung trifft Alt – das gilt auch für die von den Österreichischen Salonisten eindrucksvoll und mutig interpretierten Werke Anton Bruckners, die an diesem Abend einen Bogen von frühen Werken bis zu den späten Symphonien des Musikvisionärs spannen. Two giants of Upper Austrian culture meet in this evening of music and literature: Adalbert Stifter and Anton Bruckner are explored in relation to each other. Philipp Hochmair reads passages from Stifter’s ‘Hagestolz’, and the Österreichische Salonisten perform works by Anton Bruckner, from his early pieces to the late symphonies.

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Tanz / Februar 2020

Ballet Rambert & Sadler’s Wells Lloyd Newson: Enter Achilles

fr 14/02

19.30 Uhr Großer Saal ab 15 Jahren/Age 15+

idee und regie

musik

choreografie

tanz

Lloyd Newson (DV8 Physical Theatre) Lloyd Newson mit den Performern

Adrian Johnston Ballet Rambert

bühnenbild

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Info kein Nacheinlass no latecomers Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Stammtisch nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Tanz & Ballett Seite 129 Premiere der Neubearbeitung FestspielhausKoproduktion

Ian MacNeil

Tanz 25 Jahre nachdem Tanz-Revolutionär Lloyd Newson und DV8 mit Enter Achilles die britische Pub-Kultur eindringlich lautstark auf die Bühne brachten (Uraufführung 1995, Wiener Fest­ wochen), präsentieren Rambert und Sadler’s Wells Newsons Neubearbeitung dieser weg­weisenden Physical-Theatre-Produktion, die im Rahmen einer Arbeitsresidenz am Fest­spielhaus St. Pölten zur Premiere gelangt. „Gewalttätig, häßlich, politisch in­korrekt und wahnsinnig komisch“ (The Australian), – entlarvt die Pro­duktion „die Zwangsjacke dessen, was Männlichkeit auszumachen scheint“ (The Observer) und den Terror und die Zärtlichkeit von bier­­­­­g­e­tränktem Testosteron. Twenty-five years after legendary dance iconoclast Lloyd Newson first dragged British pub culture kicking and yelling onto the stage, Rambert and Sadler’s Wells present Newson’s reworking of this “triumphant” (Daily Telegraph) physical-theatre production. Disturbing, funny and pertinent, ‘Enter Achilles’ wrestles with the notion of masculinity, illuminating the terrors and tenderness of beersoaked testosterone. The critically acclaimed original production was made into an Emmy Award-winning film. It now returns to the stage with a new cast, selected by Newson, in his first-ever collaboration with another company, the world-renowned Rambert. This production is part of a working residency at the Festspielhaus, which culminates in the recreation premiere. Eine Ballet Rambert & Sadler’s Wells Koproduktion in Zusammenarbeit mit Onassis STEGI, Athen. Koproduktion: Festspielhaus St. Pölten (mit einer Arbeits-Residenz).

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Enter Achilles


Elena Zhidkova


Tonkünstler-Orchester / Februar 2020

Verdi: Requiem Yutaka Sado . Wiener Singverein

mo 17/02

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung mit Ute van der Sanden 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

besetzung

Tonkünstler-Orchester solistinnen und solisten

Emily Magee Sopran Elena Zhidkova Mezzosopran Wookyung Kim Tenor Yasushi Hirano Bass

programm

* Giuseppe Verdi Messa da Requiem für Soli, Chor und Orchester

chor

Wiener Singverein (Leitung: Johannes Prinz) dirigent

Yutaka Sado

Musik/Klassik /Vokal „Verdis beste Oper“? Vielleicht ist diese Bezeichnung des Requiems gar nicht so falsch: Selten hört man so eindrucksvoll, wie sich der Schlund zur Hölle mit Pauken, Posaunen und Trompeten öffnet, selten vernimmt man auf Erden, wie zart der Himmel tönen könnte. Mit seinem Requiem für den Freiheitskämpfer Alessandro Manzoni ist Giuseppe Verdi ein musikalisches Spektakel gelungen, das ein Kopfkino über Leben, Tod und Erlösung entfacht. Das gewaltige, abendfüllende sakrale Meisterwerk wird vom Tonkünstler-Orchester unter der Leitung seines Chef­dirigenten Yutaka Sado zusammen mit dem Wiener Singverein und einer außerordentlichen SolistInnenriege in Szene gesetzt. “Verdi’s best opera”? This description of the ‘Requiem’ might not be as deluded as it sounds: seldom is the chasm opening into hell heard so formidably with kettledrums, trombones and trumpets; seldom is heard on earth how delicately heaven might sing. With his Requiem Giuseppe Verdi managed to create a musical spectacle that stages a visual epic of life, death and redemption in the mind of the listener.

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Musik / Februar 2020

Yaron Herman

fr 21/02

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

mitwirkende

Yaron Herman & Band

Musik/Jazz Erst im Alter von 16 Jahren tauschte Yaron Herman sportliche Ambitionen gegen leidenschaftliches Klavierspiel. Überbordendes Talent an den Tasten reichten zwar für einen Nachwuchspreis – ihm selbst jedoch nicht. Mit einer selbst entwickelten Theorie der musikalischen Improvisation sorgte er auch abseits seiner Konzerte für Aufsehen. Mittlerweile ist der ehe­ malige Jury-Präsident des Montreux Festivals vom Wunderkind zum renommierten Star-Pianisten geworden: Sein Plattenvertrag mit den legendären Blue Note Records ist ein weiterer Schritt auf dem Weg in die Geschichtsbücher des Jazz. Auf seinen Alben demonstriert Herman Offenheit im Crossover zur Klassik, ein Markenzeichen sind seine unkonventionellen Interpretationen von Welthits des Pop und Rock. Sein Spiel ist nicht nur energetisch, sondern weiß auch mit melancholischer Schwere zu überzeugen. It wasn’t until he was 16 years old that Yaron Herman swapped his sporting ambitions for a passion for piano-playing. His remarkable talent may have been sufficient to win him a prize for emerging performers – but this wasn’t enough for him. His own theory of musical improvisation gained him considerable attention beyond the concert platform. The former President of the Montreux Festival jury has now progressed from being a child prodigy to an established star: his recording contract with the legendary Blue Note Records is one further step on his way through the history books of jazz. On his albums Herman demonstrates his openness in crossovers to the classics while his unconventional interpretations of pop and rock hits remain another of his trademarks. His playing is not only energetic: it also carries a persuasive melancholy power.

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Yaron Herman


Rost


Tanz / Februar 2020

De Dansers . plan dRost

so 23/02

16.00 Uhr Bühne Familienvorstellung ab 7 Jahren EUR 18 –50 % für alle unter 26 Freie Platzwahl Schulvorstellung Mo, 24.02. 10.30 Uhr EUR 6 Publikumsgespräche nach den Vorstellungen Abonnements Die ganze Familie Seite 143 Fresh: Tanz für junges Publikum Seite 145

konzept, choreografie und performance

Andreas Denk, Guy Corneille, Josephine van Rheenen

bühne und ausstattung

Andreas Denk, Pink Steenvoorden

Tanz Rost zeigt in dieser berührenden Performance drei Figuren auf der Suche nach dem Lichtstreif der Menschlichkeit und wird zu einem kuriosen Spiel mit Körpern und Alltagsgegenständen. Akrobatisches Miteinander lässt die ZuseherInnen immer wieder an ihrer Wahrnehmung zweifeln: So schnell werden hier elegante Bewegungen in einen formlosen Rahmen gegossen. So über­ raschend wachsen Kräfte zusammen und trennen sich, wenn Säge auf Gitarre, Musik auf Stille und Mensch auf Müll trifft. Die Geschichte einer Frau, die in eine seltsame Welt voll scheinbar unbrauchbarer Dinge und Erinnerungen fällt, fesselt von der ersten Sekunde an – und lässt das Publikum die Welt mit anderen Augen sehen. A touching performance about the beauty of the abnormal. ‘Rost’ shows three characters, each searching for a spark of humanity – it turns into an intriguing game between bodies and everyday objects. Their acrobatic interplay repeatedly makes those watching doubt their senses. This story of a woman who falls into a bizarre world full of apparently unusable objects and sad memories grips the viewer from the very first second – and encourages its audience to see the world with new eyes.

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Plugged-In / Februar 2020

Peter Erskine on Drums Peter Erskine . Yutaka Sado

mi 26/02

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester

gast

Peter Erskine Schlagzeug

dirigent

Yutaka Sado

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Abonnement Plugged-In Seite 133

Musik/Jazz Die direkte Wirkung von Rhythmen auf den menschlichen Körper? Sie ist garantiert, wenn Peter Erskine, einer der weltweit führenden Perkussionisten und Mitglied der legendären Jazz-Fusion-Band Weather Report, zu spielen beginnt. Ob in einem neuen Stück des amerikanischen Jazzkomponisten Vince Mendoza oder in einem seiner eigenen Werke: Stets bestimmt der Rhythmus den Ton. Der Komponist Mark-Anthony Turnage sagte einmal: „An der Musik interessiert mich am meisten ihr physischer Aspekt.“ Und der steht auch im Zentrum seiner Komposition für Schlagzeug und Orchester Erskine, die nichts anderes will, als ihr Publikum im wahrsten Sinne des Wortes zu berühren. The unmediated impact of rhythm on the human body? This experience is guaranteed when Peter Erskine, one of the world’s leading percussionists and member of the legendary jazz fusion band ‘Weather Report’, takes to the stage. Whether presenting a new work by the American jazz composer Vince Mendoza or performing one of his own works, rhythm always sets the tone.

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Tonkünstler-Orchester / März 2020

Beethoven/Deutsch/Franck Johannes Moser . Yutaka Sado

mo 09/03

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

Johannes Moser Violoncello dirigent

Yutaka Sado

Einführung mit Alexander Moore 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Ludwig van Beethoven Ouvertüre zu Collins Trauerspiel „Coriolan“ op. 62 * Bernd Richard Deutsch Konzert für Violoncello und Orchester * César Franck Symphonie d-Moll

Musik/Klassik Bernd Richard Deutsch ist dem Publikum des Tonkünstler-Orchesters durch die emotionale Saisoneröffnung 2014 mit seinem Tripelkonzert für Trompete, Posaune, Tuba und Orchester bestens bekannt. Nun steht das neue, im Auftrag der Tonkünstler entstandene Cellokonzert des Komponisten aus dem niederösterreichischen Wöllersdorf auf dem Programm, umrahmt von Ludwig van Beethovens unruhig-treibender und spannungsreicher Coriolan-Ouvertüre und der prominenten d-Moll-Symphonie von César Franck. Als diese 1889 im Pariser Konservatorium aufgeführt wurde, überforderte Francks eigenwilliger Stil das Publikum. Heute gilt das Stück als Meisterwerk und beweist, dass der Skandal der Gegenwart ein Klassiker der Zukunft werden kann. The Austrian composer Bernd Richard Deutsch brings his new Cello Concerto, commissioned by the Tonkunstler, to the stage, bookended by Ludwig van Beethoven’s restlessly driven and tense ‘Coriolanus’ Overture and the famous Symphony in D minor by César Franck. When the latter was premiered in 1889 in the Conservatoire de Paris, Franck’s idiosyncratic style asked too much of the audience. Now the piece is an acknowledged masterpiece and proves that today’s scandal can become tomorrow’s classic. Auftragswerk des Hessischen Rundfunks und des Tonkünstler-Orchesters | Uraufführung am 6. März 2020

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Operette / März 2020

Die Rose von Stambul Gastspiel Bühne Baden

mi 11/03

18.00 Uhr Großer Saal

EUR 52, 47, 40, 28, 12

Operette in drei Akten von Leo Fall

choreografie

musikalische leitung

mit

Michael Zehetner inszenierung

Thomas Smolej bühne Sam Madwar

Michael Kropf Verena Barth-Jurca, Roman Frankl, Alexander Kröner, Nadja Maleh, Stephan Paryla-Raky, Sebastian Reinthaller, Matthias Trattner und Ivana Zdravkova

kostüme

Agnes Hamvas

Operette Kondja, die Tochter des Paschas, schwärmt für den europäischen Schriftsteller André Léry dessen liberale Einstellung sie bewundert und mit dem sie einen regen Briefwechsel pflegt. Auf Geheiß ihres Vaters soll sie jedoch Achmed Bey heiraten. Sie ahnt nicht, dass es sich dabei um ihren Schriftstellerfreund handelt. Das schwungvolle Verwirrspiel um Identitäten erzählt vom Konflikt zwischen westlichen Kulturen und dem Islam und mündet doch in einem Happy End … Ein Meisterwerk der Operettenliteratur, in dem Leo Fall mit Walzern und Märschen klangliche Ausflüge in das türkische Milieu unternimmt, aber die Wiener Herkunft nicht verleugnen kann! Kondja, the Pasha’s daughter, is in love with the European writer André Léry, admiring his liberal attitudes and maintaining an animated correspondence with him. However, on her father’s orders she must marry Ahmed Bey. Little does she suspect that he is in fact the man who has been writing to her. A heady concoction of mistaken identities illustrates the conflict between western cultures and Islam but manages to lead to a happy ending after all… A masterpiece of the operetta form!

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Musik / März 2020

Chorus sine nomine . ALMA KAIROS

so 15/03 18.00 Uhr Großer Saal

konzept

Marie-Theres Stickler, Johannes Hiemetsberger musikalische leitung

EUR 39, 35, 30, 24, 12

Johannes Hiemetsberger

programm

Werke von u. a. Francis Poulenc, John Cage, ALMA, Jan Sandström, Heinrich Isaac, Samuel Barber, Richard Strauss, Lukas Haselböck

mitwirkende

Abonnement Vokal.Spezial Seite 141

Chorus sine nomine ALMA

Musik/Vokal Anstoß, Aufruf und Auflehnung bringt diese Zusammenarbeit des Chorus sine nomine mit dem zeitgenössischen Volksmusikensemble ALMA zum Ausdruck: gegen den permanenten Zwang zur Selbstoptimierung, für Menschlichkeit und menschenwürdige Lebensumstände für alle. Mit Werken von so unter­ schiedlichen Komponisten wie u. a. Francis Poulenc, Richard Strauss, Jan Sandström, Heinrich Isaac und John Cage werden nicht nur thematisch, sondern auch strukturell Zwänge aufgebrochen und das Publikum motiviert, selbstbestimmt zu handeln. Der Titel Kairos benennt in der griechischen Philo­sophie den günstigen Moment, um eine Chance zu ergreifen – und darf an diesem Abend unter anderem als Aufforderung verstanden werden, selbst zu entscheiden, wann das Konzert beendet ist. An impulse, a summons, a rebellion – such is the atmosphere underlying this collaboration between the Chorus sine nomine and ALMA: an expression of resistance towards the constant pressure towards self-optimization in favour of humanity and dignified living conditions for all. Works by such diverse composers as Francis Poulenc, Richard Strauss, Jan Sandström, Heinrich Isaak and John Cage defy constraints on both a thematic and structural level and encourage the audience to act autonomously.

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Tonkünstler-Orchester / März 2020

Tschaikowski/Sibelius Alena Baeva . Michal Nesterowicz

mo 16/03

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung mit Walter Weidringer 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

besetzung

Tonkünstler-Orchester solistin

Alena Baeva Violine dirigent

Michał Nesterowicz

programm

* Pjotr Iljitsch Tschaikowski Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 * Jean Sibelius Symphonie Nr. 1 e-Moll op. 39

Musik/Klassik Der Winzerort Clarens am Genfersee hat Pjotr Iljitsch Tschaikowski gut getan. Hier erholte sich der Komponist von Depressionen und einem Nervenzusammenbruch. Seinen neuen Lebensmut goss er in ein Violinkonzert, dessen blühenden, lichten und berauschenden Charakter Tschaikowskis Landsfrau, die Geigerin Alena Baeva, in Szene setzt. Den eher herben Charakter der Natur in seiner Heimat illustrierte der finnische Komponist Jean Sibelius in seiner ersten Symphonie: ein kontrastreiches Panoptikum von Jugend und Reife, von Licht und Schatten, Sehnsucht und Schmerz, dirigiert vom polnischen Dirigenten Michał Nesterowicz. A stay in the wine-growing village of Clarens on the shores of Lake Geneva did Pyotr Ilyich Tchaikovsky the power of good. Here the composer convalesced from a nervous breakdown. He poured his regained courage into a violin concerto, here brought to life in all its blossoming, heady and intoxicating character by Tchaikovsky’s compatriot, violinist Alena Baeva. In his first Symphony, the Finnish composer Jean Sibelius illustrated the rather austere character of the natural world in his homeland: a varied panopticon of youth and ripeness, light and shadow interpreted here by the Polish conductor Michał Nesterowicz.

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Alena Baeva


Tanz / März 2020

Schwanensee Martin Schläpfer . Ballett am Rhein . Tonkünstler

sa 21/03

19.30 Uhr Großer Saal

so 22/03

16.00 Uhr Großer Saal Familienvorstellung ab 10 Jahren EUR 55, 50, 40, 28, 12 –50 % für alle unter 26 Einführung Sa, 18.30 Uhr, Kleiner Saal Bewegte Einführung So, 15.15 Uhr, Kleiner Saal Stammtisch Sa, nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien Sa, 17.00 Uhr So, 14.00 Uhr Abonnements Dreidimensional Seite 127 Tanz & Ballett Seite 129 Die ganze Familie Seite 143

Österreich-Premiere

choreografie

musik

bühne und kostüme

orchester

licht

musikalische leitung

Martin Schläpfer Florian Etti

Stefan Bolliger

P. I. Tschaikowski „Schwanensee“ Tonkünstler-Orchester Axel Kober

Tanz/Zeitgenössisches Ballett Schwarze Romantik im weißen Federkleid: Die Legende von Odette, die durch den bösen Fluch ihrer Stiefmutter in der Gestalt eines Schwans gefangen gehalten wird und nur durch die Liebe gerettet werden kann, lässt seit der Uraufführung vor fast 150 Jahren niemanden kalt. Dank der zwischen Gesellschaftstänzen und überirdisch schönen lyrischen Ausschweifungen changierenden Musik von Tschaikowski avancierte Schwanensee zum Inbegriff des klassischen Balletts. Live gespielt vom Tonkünstler-Orchester unter der Leitung von Axel Kober, entfaltet das Stück seine zauberhafte Wirkung. Mit seiner umjubelten Schwanensee-Choreografie gab Martin Schläpfer, der ab 2020 das Wiener Staatsballett leiten wird, sein Klassikerdebüt. Mit dem preisgekrönten Ballett am Rhein hat er Tschaikowskis Ballett zu einem intensiven Kammerspiel verdichtet: Schläpfer erzählt die märchenhafte Geschichte einer verratenen Liebe und zeigt, wie die Welt der Menschen mit ihren Träumen und Sehnsüchten vom Einwirken dunkler Kräfte erschüttert wird. The Artistic Director Designate of the Vienna State Ballet Martin Schläpfer makes an impressive classical debut with his acclaimed production of ‘Swan Lake’. With the award-winning Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg he has condensed Tchaikovsky’s ballet into an intense chamber piece.

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Schwanensee


Every Body Electric


Ballet BC Vancouver


Cinderella


Vertikal


Circa’s Peepshow


Schwanensee


Drei Fragen an Martin Schläpfer Ballettdirektor und Chefchoreograf der Deutschen Oper/Ballett am Rhein

Sie waren mit dem Ballett am Rhein schon mehrmals im Festspielhaus St. Pölten zu Gast. Was schätzen Sie an diesem Haus? Dass es ein wichtiges europäisches „Tanzhaus“ ist, weil es die so vielfältigen Facetten dieser Kunst aufgreift und programmiert und nicht mit diesen so oft zu findenden, mühsamen und ermüdenden Trennlinien zwischen klassischem modernem oder performativem Tanz agiert, die verschiedenen Stile nicht gegeneinander ausspielt. Welche Bedeutung kommt dem Orchester in „Schwanensee“ zu, und was ist Ihnen mit Blick auf die Zusammenarbeit mit dem Tonkünstler-Orchester wichtig? Für mich ist klar: Schwanensee muss live gespielt werden – und ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit dem Ton­ künstler-Orchester. Für meine Fassung ist ein schnittiger, zügiger und nicht überroman­tischer Ansatz sehr wichtig. Bereits lange vor Probenbeginn habe ich mit Axel Kober verschiedene Interpretationen diskutiert, und wir waren uns einig, dass wir auf keinen Fall in die traditionellen, oft sehr behäbigen Balletttempi hineingehen wollen. Wie haben Sie sich für einen „eigenen“ Schwanensee entschieden? Was mir schlussendlich den finalen Kick gab, war Seiji Ozawas Einspielung mit dem Boston Symphony Orchestra, ein sehr radikaler und so anders erscheinender musikalischer Ansatz. Ich bin überzeugt, dass es Axel Kober gelingen wird, auch das TonkünstlerOrchester für diese Version zu begeistern, in der ich aber auch mit längeren Abschnitten der Stille arbeite, aus denen sich die Musik dann mit einer umso stärkeren Wirkung als Reaktion auf die psychischen Interaktionen der ProtagonistInnen ins Geschehen ergießt. Auf diese Weise entsteht eine äußerst fragile Dramaturgie, die von den TänzerInnen auf der Bühne wie von den MusikerInnen im Graben höchste Konzentration und Wachheit erfordert. Gelingt das Zusammenspiel, können Momente von großer Magie entstehen.

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Kindertheater / März 2020

Christoph Steiner . Next Liberty Wolf oder Rotkäppchens Entscheidung aus dem Bauch heraus

fr 27/03

16.00 Uhr Kleiner Saal Familienvorstellung ab 6 Jahren EUR 18 –50 % für alle unter 26 Freie Platzwahl Publikumsgespräch nach der Vorstellung Schulvorstellungen im Rahmen von KiJuBu Di, 24.03., bis Fr, 27. 03. jeweils 09.00 Uhr EUR 2,50 Publikumsgespräche für Schulklassen nach den Vorstellungen Workshops für Schulklassen 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr Buchung ab Jänner 2020 info@kijubu.at www.kijubu.at Abonnement Die ganze Familie Seite 143

konzept und regie

Christoph Steiner ausstattung

Helene Payrhuber mit

Christoph Steiner

live-musik

Paul J. Diwiak Kontrabass Stefan Matl Akkordeon Magdalena Susic Violine Elisabeth Weinzerl Klarinette

Theater/Live-Musik Ein Mädchen, ein roter Umhang, eine kranke Großmutter, ein Weg, von dem man nicht abkommen soll, und schließlich: ein Wolf. So weit, so bekannt. Aber wie schwierig es ist, sich nicht ablenken zu lassen oder sich nicht zu verlaufen, darüber haben die Brüder Grimm uns nichts erzählt! Wer hätte geahnt, dass das Mädchen nicht nur auf einen bösen Wolf, sondern auch auf eine ambitionierte Krähe, einen besserwisserischen Erzähler und einen fast blinden Maulwurf trifft? Und es eröffnet sich die Frage, ob denn tatsächlich alles Rotkäppchens Schuld war – denn vom Weg abzukommen, passiert das nicht anderen auch? Christoph Steiner erzählt das Märchen von Rotkäppchen in seinem Regiedebüt mit Schauspiel, Figurentheater und LiveMusik auf inspirierende neue Art. A girl, a red cape, a sick grandmother, a path that must be followed and last of all: a wolf! That much is familiar. But what the Brothers Grimm did not tell us was how difficult it is not to be distracted or lose one’s way. Who might have thought that the girl would not only meet a big bad wolf but also an ambitious rook, a smarty-pants narrator and mole who is almost blind? Christoph Steiner uses actors, puppets and live music to tell the story of Little Red Riding Hood in a new way.

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Musik / März 2020

Volkskultur Österreich . aufhOHRchen Europa hören!

fr 27/03

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

Christof Spörk, Naschmarkt, Singgemeinschaft Oisternig, Familiengesang Poglitsch

& konzeption Dorli Draxler & Edgar Niemeczek moderation

EUR 42, 38, 33, 26, 12

Musik/Volksmusik Aktuell sorgt das Friedensprojekt Europa mehr denn je für künstlerische Projektionsflächen. Die humoristisch musikalische Reflexion von Christof Spörk über Brexit, Öxit, Dexit und wie sie alle so schön heißen ist nur ein Beispiel davon. Das Ensemble Naschmarkt hingegen bietet uns abwechslungsreiche musikalische Köstlichkeiten unterschiedlichster Regionen Europas, angefangen vom Csardas bis zur Polka. Die Singgemeinschaft Oisternig aus dem Gailtal lässt mit Bodenständigem aus dem süd­ lichen Dreiländereck aufhorchen während uns der Familiengesang Poglitsch tief in die musikalische Seele des Traisentales hinein­ blicken lässt. Dabei möchte die Reihe aufhOHRchen sich in diesem Jahr im Festspielhaus auf den ursprünglichen Gedanken einer europäischen Wertegemeinschaft besinnen. Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte. Peace in Europe is a project that artists are now more concerned with than ever. The aufhOHRchen series looks back at the original idea of a European community of shared values: respect for human dignity, liberty, democracy, equality, the rule of law and the preservation of human rights.

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AngĂŠlique Kidjo


Plugged-In / März 2020

Angélique Kidjo . Wayne Marshall

sa 28/03

19.30 Uhr Großer Saal

besetzung

Tonkünstler-Orchester

gast

Angélique Kidjo Gesang

dirigent

Wayne Marshall

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Abonnements Plugged-In Seite 133 Jazz, World & Beyond Seite 135

Musik/Afropop Für ihre Weltmusikalben hat sie mehrere Grammys gewonnen: Wer Angélique Kidjos Stimme hört, begibt sich auf eine sinnliche Reise in ferne Länder. Abenteuerliche Rhythmen aus Kidjos westafrikanischer Heimat Benin begegnen einer eigenen Summertime-Interpretation und sphärischen Klängen von Philip Glass, kombiniert mit einer außerordentlichen Tanzperformance. Nun trifft die afrikanisch-französische Ausnahmekünstlerin und UNICEF-Botschafterin, deren liebstes Instrument das Banjo ist, auf das Tonkünstler-Orchester und verpackt ihr musikalisches Spektrum von Afropop über Jazz bis hin zu lateinamerikanischen Beats in große, bewegende Sounds. Ein kosmopolitischer PluggedIn-Abend unter der Leitung von Wayne Marshall! Her world-music albums have earned her multiple Grammys – no surprise, since to hear Angélique Kidjo’s voice is to set off on a sensory journey to far-off lands. Adventurous rhythms from Kidjo’s West African homeland of Benin feature in her very own ‘Summertime’ interpretation along with spherical sounds from Philip Glass. Now the outstanding African-French artist meets the Tonkunstler Orchestra and drapes her musical spectrum, ranging from jazz to Latin American beats, in powerful, stirring sounds. A cosmopolitan Plugged-In evening conducted by Wayne Marshall!

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Tonspiele / April 2020

Beethoven feiert Geburtstag Symphonie pastorale

mi 01/04

18.00 Uhr Großer Saal Familienkonzert ab 6 Jahren

EUR 32, 28, 25, 19, 12 –50 % für alle unter 26 Schulvorstellung 10.30 Uhr EUR 6 Workshops in Schulen EUR 4 Infos & Buchung tonspiele@tonkuenstler.at Abonnement Die ganze Familie Seite 143

besetzung

Tonkünstler-Orchester schauspiel

Christoph Matl

programm

* Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

konzeption und regie

Nicole Marte dirigent

N. N.

Musik/Klassik/Schauspiel Am Schreiberbach im Westen Wiens findet Ludwig van Beethoven die Bilder und Klänge für seine sechste Symphonie. Fünf Dinge entdeckt er in seinem Picknickkorb: ein Kissen zum Ausruhen nach der Ankunft auf dem Lande, ein Fernrohr für die Szene am Bach, eine Flasche Wein für das lustige Zusammensein der Landleute, einen Regenschirm für das Gewitter und ein Lamm zum Hirtengesang. Das moderierte Konzert für die ganze Familie führt behutsam in ein symphonisches Meisterwerk ein, das die Stimmungen der Natur widerspiegelt und zugleich die Gefühlswelt des Komponisten ausdrückt. Nachdem der Dirigent einen hitzigen Streit über Programmmusik geschlichtet hat, folgt das junge Publikum mit umso größerem Vergnügen einer Aufforderung zum Tanz … On the banks of the Schreiberbach Ludwig van Beethoven finds the images and sounds for his Sixth Symphony. This concert with commentary gives children a considered introduction to a symphonic masterpiece that expresses both nature’s moods and the emotional world of the composer. Once the conductor has settled a heated debate about programme music, the young audience can take even more pleasure in being invited to dance.

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Kammermusik / April 2020

Trio Alba Schubert/Beethoven/Brahms

do 02/04

19.30 Uhr Kleiner Saal

besetzung

Livia Sellin Violine Chengcheng Zhao Klavier Philipp Comploi Cello

EUR 29 Freie Platzwahl Abonnement Kammermusik Seite 147

programm

* Franz Schubert Notturno, Adagio in Es-Dur, D 897 * Ludwig van Beethoven Trio in D-Dur „Geistertrio“ op. 70/2 * Johannes Brahms Trio in H-Dur op. 8 (Fassung 1889)

Musik/Klassik Eine musikalische Dreieinigkeit von jugendlicher Frische, Leidenschaft auf der Bühne und profunder Kenntnis von Klanggestaltung werden dem Trio Alba zugeschrieben, das seit 2009 Kammermusik in höchster spielerischer Qualität zu Gehör bringt. Das Trio, das beim Studium in Graz zueinanderfand, hat sich inzwischen in der internationalen Kammermusikszene fest etabliert und spielt auf Tourneen in den großen Konzertsälen auf allen fünf Kontinenten. Lebendig, ausdrucksstark und gefühlvoll bei gleichzeitig makelloser Technik verleitet das Trio Alba mit Werken wie dem Es-Dur-Trio von Schubert zum Träumen – oder löst mit furiosdramatischen Interpretationen Euphorie und Begeisterung aus. Trio Alba are renowned for a musical trinity of youthful freshness, on-stage passion and a profound knowledge of how to create sound. They met while studying together in Graz, the trio is now firmly established on the international chamber music scene, having been playing top quality chamber music since 2009. Lively, expressive and full of feeling while also possessing flawless technique, Trio Alba transports audiences into dreamlike states with works such as Schubert’s E flat Major trio – or generates euphoria with its bravura dramatic performances.

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Eric Bibb


Musik / April 2020

Eric Bibb Global Griot

fr 03/04

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

Eric Bibb Gitarre Solo Cissokho Gesang, Kora

Staffan Astner Gitarre Neville Malcolm Bass Paul Robinson Schlagzeug

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

Musik/Blues Mit seinem Folk in bluesigem Gewand füllte Eric Bibb von den frühen 1970er-Jahren bis heute bereits unzählige Alben– und blieb dabei immer relevant. Sein jüngstes Album Global Griot wirft einen kritischen Blick auf neue politische Machtverhältnisse: „We’ve let a rich man’s boy climb to the top and hijack democracy“, singt Bibb den ZuhörerInnen vor hypnotischem Beat und klagender E-Gitarre ins Gewissen. Seine Anfänge als Straßen­ musiker lehrten den amerikanischen Singer-Songwriter mit der akustischen Gitarre, die wahren Werte zu schätzen. In Songs wie New Friends zeigt er auch eine zerbrechliche Seite. Im Duett mit Linda Tillery singt er: „We once saw old enemies. May we find new friends.“ Bei seinen Konzerten dürfte er sich ein ums andere Mal zahlreiche neue Freunde machen. Eric Bibb has recorded countless albums of folk-influenced blues between the 1970s and the present day. His most recent album ‘Global Griot’ casts a critical perspective on the latest political situation. In songs like ‘New Friends’ he also shows his fragile side. In a duet with Linda Tillery he sings: “We once saw old enemies. May we find new friends.” At his concerts he can make numerous new friends time and time again.

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Tonkünstler-Orchester / April 2020

Beethoven: Pastorale Dorothy Khadem-Missagh . Gabriel Bebeselea

mo 06/04

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solistin

Dorothy Khadem-Missagh Klavier dirigent

Gabriel Bebeselea

Einführung mit Otto Brusatti 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* George Enescu Pastorale Fantasie für kleines Orchester * Ferdinand Ries Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 D-Dur op. 120 „Concerto Pastoral“ * Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

Musik/Klassik Willkommen auf dem Land, in der Welt musikalischer Pastoralen, in Wäldern aus Tönen und Flüssen aus Noten. Der Beethoven-Schüler und -Bewunderer Ferdinand Ries steht hier wieder einmal im Zentrum eines Tonkünstler-Programms. Das ländliche Idyll, das sein drittes Klavierkonzert zeichnet, erweckt die aus Baden stammende Pianistin Dorothy Khadem-Missagh zum Leben. Pastoral geht es auch in der Fantasie des rumänischen Komponisten George Enescu zu, der das Szenario eines modernen Landlebens des Fin de Siècle entwarf. Schließlich erklingt Ludwig van Beethovens große naturverbundene sechste Symphonie – die bekannteste klassische Pastorale. Welcome to the countryside, the world of the musical pastoral, to forests of chords and rivers of notes. Once again the Beethoven student and admirer Ferdinand Ries is the focus of a Tonkunstler programme. The rural idyll painted by his Third Piano Concerto is brought to life by Dorothy Khadem-Missagh. The pastoral mood continues in a fantasy by the Romanian composer George Enescu and finally we hear Ludwig van Beethoven’s mighty, nature-evoking Sixth Symphony – the most famous classical ‘Pastorale’.

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Gabriel Bebeselea


Kirina


Tanz / April 2020

Serge Aimé Coulibaly . Rokia Traoré Kirina

sa 18/04

19.30 Uhr Großer Saal

konzept und choreografie

Salah Barka

komposition und musikalische leitung

lichtdesign

Rokia Traoré

EUR 45, 39, 34, 28, 12

libretto

Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal

bühne

Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Stammtisch nach der Vorstellung Abonnement Tanz & Ballett Seite 129 Österreich-Premiere

kostüme

Serge Aimé Coulibaly

Felwine Sarr Catherine Cosme

Nathalie Perrier tanz

Faso Danse Théâtre 30 Laien aus der Region

Tanz/Live-Musik Der Choreograf Serge Aimé Coulibaly ist einer der wichtigsten tänzerischen Botschafter Westafrikas. In seinem neuen Stück Kirina folgt er den Spuren des westafrikanischen Volks der Mandinka. Bewegt von den globalen Migrationsströmen und den Mythen der Mandinka, beleuchtet Coulibaly die Suche nach der Zukunft – mit all ihren Herausforderungen und Opfern. Immer haben Veränderungen und Migrationsbewegungen unsere Kulturen geprägt und verändert. Mit der preisgekrönten aus Mali stammenden Musikerin Rokia Traoré und einem ausdrucksstarken Ensemble aus TänzerInnen, MusikerInnen und SchauspielerInnen greift Kirina Fragen nach den Sprachen, musikalischen Formen und Erzählungen auf, die durch Migration entstanden sind, und beleuchtet, wie diese die Kulturen anderer Völker und Länder beeinflussen. Eine bewegende Feier kultureller Vielfalt! The choreographer Serge Aimé Coulibaly is one of the most powerful voices in West African dance. Together with the award-winning Malian-born musician Rokia Traoré and a commanding ensemble, ‘Kirina’ examines questions relating to the languages, musical forms and narratives created by migration and illuminates how these cultures have influenced other countries. A moving celebration of cultural diversity that finds a place for the myths of ancient Greece alongside Bible stories and African myths.

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Tonkünstler-Orchester / April 2020

Bruckner: Romantische Pablo Ferrández . Robert Trevino

mo 20/04

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

Pablo Ferrández Violoncello dirigent

Robert Trevino

Einführung mit Klaus Laczika 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Richard Strauss „Don Quixote“ Fantastische Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters op. 35 * Anton Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur „Romantische“

Musik/Klassik Ritter Don Quixote sattelt in diesem Konzert­ programm das Cello, um spannende Abenteuer zu bestehen – nicht nur den Kampf gegen Windmühlen. Richard Strauss hat mit seiner Sinfonia concertante Don Quixote den berühmten Roman von Miguel de Cervantes in Töne gegossen. Der spanische Cellist Pablo Ferrández übernimmt den Solopart. Im Zentrum von Anton Bruckners vierter Symphonie stehen die Hörner, die für die „romantische“ Stimmung dieses wohl beliebtesten Werks des Komponisten verantwortlich sind. Mit ihm kehrt der amerikanische Dirigent Robert Trevino zu den Tonkünstlern zurück. In this programme, Don Quixote saddles a cello for his intrepid adventures – of which combat with windmills is just one. Richard Strauss’s sinfonia concertante ‘Don Quixote’ is Miguel de Cervantes’ novel poured into sound. The Spanish cellist Pablo Ferrández takes on the solo part. Horns are the centrepiece of Anton Bruckner’s fourth Symphony, responsible for the ‘romantic’ mood of what is probably the composer’s best-loved work. It’s brought to us by the American conductor Robert Trevino in a return visit to the Tonkunstler Orchestra.

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Pablo Ferrรกndez


Konstantin Gropper


Musik / April 2020

Get Well Soon

fr 24/04

20.00 Uhr Bühne

EUR 24 –50 % für alle unter 26 Stehplatz Backstage-Führung 19.00 Uhr Anmeldung karten@festspielhaus.at Abonnement OnStage Seite 137

besetzung

Konstantin Gropper & Band

Musik/Pop Was der deutsche Musik-Tausendsassa Konstantin Gropper mit Get Well Soon aus dem Boden stampfte, lässt sich beim besten Willen nicht kategorisieren. Sein Hit It’s Love stapft fast schon bedrohlich in die Ohren, bleibt dank des asketischen Arrangements vom ersten Moment an zeitlos und entführt die ZuhörerInnen genau dorthin, wo Gropper sie haben will: in ein ambivalentes Spiegel­kabinett. Diese Prämisse thront auch – prominent wie der Hollywood- Schriftzug – über dem neuen Album. An jene vermeintliche Traumfabrik erinnert The Horror mit seinen ausladenden Streichern und dramaturgischen Kniffen. Hinter dunklen Moll-Akkorden warten erhebende Kurswechsel in euphorische Gefilde. Bombastische Symphonien werden ins Dissonante geschliffen, um dann mit Pauken und Trompeten zum nächsten Gipfel getrieben zu werden. Get Well Soon lässt Platz – für Interpretation, für Träume, für Albträume und vor allem für viel Begeisterung. What the German musical multi-talent Konstantin Gropper has managed to achieve with ‘Get Well Soon’ defies all description. His hit ‘It´s Love’ is one you can’t stop hearing; from the very first moment it remains timeless, whisking its listeners away to exactly where Gropper wants them: an ambivalent hall of mirrors. Lurking behind dark minor chords uplifting shifts will take us to more euphoric places. ‘Get Well Soon’ offers scope for interpretation, for dreams, nightmares and above all for delight.

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Tanz / April 2020

Cie. Philippe Saire Hocus Pocus

so 26/04

16.00 Uhr Bühne Familienvorstellung ab 7 Jahren

choreografie

Philippe Saire mit den Tänzern Philippe Chosson, Mickaël HenrotayDelaunay bühne

Léo Piccirelli

EUR 18 –50 % für alle unter 26 Freie Platzwahl Schulvorstellung Mo, 27.04. 10.30 Uhr EUR 6 Publikumsgespräche nach den Vorstellungen Abonnements Die ganze Familie Seite 143 Fresh: Tanz für junges Publikum Seite 145

ausstattung

Julie Chapallaz, Hervé Jabveneau sounddesign

Stéphane Vecchione musik

Auszüge aus „Peer Gynt“ von Edvard Grieg

Tanz Abrakadabra! Auf geradezu magische Weise erscheinen im Licht zweier Neonröhren auf der Bühne die Körper von zwei Tänzern, nur um im nächsten Moment wieder von der Dunkelheit verschluckt zu werden. In einem Spiel aus Nähe und Abwesenheit entspinnt sich in Hocus Pocus eine Beziehung zwischen den Figuren. Das einzigartige Bühnenbild eröffnet den Zugang zu einer magischen Welt, musikalisch untermalt von Edvard Griegs Peer Gynt. Konzipiert für Kinder ab 7 Jahren, entfacht dieses zeit­ genössische Schweizer Tanztheaterstück deren Fantasien. Die Offenheit des Genres lässt zu, dass die ZuseherInnen aus den faszinierenden Bildern – abhängig von der eigenen Persönlichkeit und Erfahrung – individuelle Geschichten entwickeln können. Abracadabra! As if by magic the bodies of two dancers appear on stage in the light of two neon strips – only to be swallowed by darkness again a moment later. This original stage set allows us to enter a magic world that is also evoked through the music of Edvard Grieg’s Peer Gynt. Created for children aged 7 and over, this piece of contemporary dance theatre from Switzerland challenges their imagination and allows them to create their own stories from its fascinating images.

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Hocus Pocus


Every Body Electric


Tanz / April 2020

Doris Uhlich Every Body Electric

mi 29/04

19.30 Uhr Bühne

EUR 24 Freie Platzwahl Publikumsgespräch nach der Vorstellung

choreografie

dramaturgie

performance

sound

Doris Uhlich Erwin Aljukic, Yanel Barbeito Delgado, Adil Embaby, Sandra Mader, Karin Ofenbeck, Thomas Richter, Vera Rosner-Nogel, Katharina Zabransky

Elisabeth Schack Boris Kopeinig licht und raum

Gerald Pappenberger kostüme

Zarah Brandl

Tanz/Performance Doris Uhlich wurde 2017 für ihr Duett Ravemachine mit einem Nestroy geehrt, im selben Jahr entwickelte sie das Ensemblestück Every Body Electric, in dem Menschen mit physischer Beeinträchtigung ihre Körper zu wummernden Techno­beats bewegen und gängige Vorstellungen von Energie und Kraft in ihren Grundfesten erschüttern. Mit Every Body Electric nimmt Uhlich, die bereits als Artist in Residence im Festspielhaus wirkte, einmal mehr die Arbeit mit nonkonformen Körpern in Angriff: Sie zeigt, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn technische Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen und Krücken als Körpererweiterung begriffen und auch als solche inszeniert werden. Individuelle Stärke und Präsenz liegen den PerformerInnen genauso im Blut wie die Fähigkeit, einzigartige Tanzstile zu kreieren. Eine schlichte und radikale Performance! With ‘Every Body Electric’, Uhlich – a former Artist in Residence at the Festspielhaus – once again addresses the non-conforming body. She shows what happens once crutches and wheelchairs have ceased to be technical aids and progressed into body extensions. In this radical performance people with physical disabilities move to throbbing techno beats and shake conventional ideas of energy and strength to their foundations.

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Tanz/Musik / April 2020

Yes.We.Share.

do 30/04 18.00 Uhr Bühne

EUR 5 keine Ermäßigungen Freie Platzwahl Weitere Informationen zu unseren Communities und Kulturvermittlungsangeboten auf Seite 120-121. www.festspielhaus.at

mitwirkende

TeilnehmerInnen der Festspielhaus-Communities Atelier für Alle, Chor 50 plus, Tanz 60 plus und Weltchor

Tanz/Musik Sie sind der beständige Herzschlag des Festspiel­haus St. Pölten: Die Communities, die Woche für Woche die Probe­bühnen bespielen, das Haus mit Leben füllen, mit KünstlerInnen in einem partizipativen Prozess Neues entstehen lassen und durch ihre beharrliche, aktive Auseinandersetzung mit der Kunst kreative Dialogfelder erschließen, die weit über die Festspielhaus-Bühnen hinausstrahlen. Auftritte bei diversen Veranstaltungen und Festivals haben diese Communities bislang nicht nur hinaus in die Stadt, sondern bereits bis nach London geführt. „Ja, wir teilen!“ lautet das ebenso großzügige wie mutige Motto dieses Abends auf der Festspielhaus-Bühne, an dem die Communities zeigen, was sie in dieser Saison unter professioneller künstlerischer Leitung erarbeitet haben. Ein lebendiges Best-of von Musik und Tanz, das mit Leidenschaft und Kraft die Liebe zur Kunst spürbar macht. They are the regular heartbeat of Festspielhaus St. Pölten: the four vital communities that work in our rehearsal spaces every week, fill the building with life and collaborate with artists to enable new things to be created. ‘Yes.We.Share.’ is the generous and brave philosophy behind this evening on the main stage where the communities present the work they have prepared this season. A lively compilation of the best music and dance in which the passion and power of the performers’ love of art is evident to all.

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Rezital / Mai 2020

Nobuyuki Tsujii Schubert/Skrjabin/Chopin

do 07/05

19.30 Uhr Kleiner Saal

mitwirkende

Nobuyuki Tsujii Klavier

EUR 29 Freie Platzwahl Abonnement Kammermusik Seite 147

programm

* Franz Schubert 4 Impromptus, D. 899 * Alexander Skrjabin Klaviersonate No. 5, Op. 53 * Frédéric Chopin 4 Balladen

Musik/Klassik Der von Geburt an blinde Pianist Nobuyuki Tsujii entdeckte schon in frühester Kindheit das Klavier als Ausdrucksmittel seiner inneren Welt. Stücke erarbeitet er sich mit einem Vorspieler und über das Gehör. Mehrfach preisgekrönt, spielte Nobuyuki Tsujii bereits mit einigen der besten Orchester und DirigentInnen der Welt. Mit einem Highlight-Klavierprogramm ist Publikumsliebling „Nobu“ nun erstmals solo zu erleben: Ein Abend mit absoluten Meisterwerken der lyrischen Klavierliteratur endet fulminant mit den Balladen Chopins. Deren vierte gilt als das Glanzstück der Klavierliteratur schlechthin, als raffiniertes, hintergründiges und Chopins „admirabelstes“ Werk, mit dem Pianisten in einer höllisch schwierigen Bravourcoda ihre technische Perfektion unter Beweis stellen und zugleich empfindsames Ausdrucks­vermögen zeigen können. The pianist Nobuyuki Tsujii, who was born blind, revealed his vast musical talent in early childhood, discovering the piano as his means of expression. Now this audience favourite plays solo for the first time with a programme of musical highlights: an evening of absolute masterpieces from the lyric piano repertoire comes to a thrilling climax with Chopin’s ballads, whose fourth is regarded as Chopin’s “most admirable” work, with which pianists can prove their technical perfection while at the same time being able to display a sensitive range of expression.

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Probenfoto ‚Outwitting the Devil‘


Tanz / Mai 2020

Akram Khan Company Outwitting the Devil

sa 09/05

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal

choreografie

Akram Khan dramaturgie

Ruth Little Lichtdesign Aideen Malone

musik und sounddesign

Vincenzo Lamagna kostüme

Kimie Nakano autor

Jordan Tannahill

bühne

Tom Scutt

Stammtisch nach der Vorstellung Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 17.00 Uhr Abonnement Tanz & Ballett Seite 129 Österreich-Premiere

Tanz Nach seinem fulminanten letzten Solostück Xenos aus dem Jahr 2018 kehrt Akram Khan mit seiner jüngsten Choreografie nach St. Pölten zurück. Am Ende seiner eigenen Tänzerkarriere angekommen, hat sich Khan einer neuen Art des Tanzes geöffnet: „(…) meine Gedanken durch die Körper anderer zu tanzen – einschließlich älterer TänzerInnen, die ihre Geschichten und komplexen emotionalen Erfahrungen in sich tragen.“ Unverändert bleibt Khans Leidenschaft für die Entdeckung alter und neuer Mythen und ihre Verortung in der Gegenwart: Inspiration für Outwitting the Devil schöpfte der britische Starchoreograf aus Leonardo da Vincis Letztem Abendmahl. Seine radikale Inter­ pretation dieses Meisterwerks der Renaissance rückt den menschlichen Körper als Träger seiner eigenen, ihm eingeschriebenen Geschichte in den Fokus und gerät zu einem emotionalen Erlebnis: so nah und intim, dass es einem den Atem verschlägt! Akram Khan returns to St. Pölten with his latest choreographic work and once again displays his passion for discovering myths old and new and locating these in the present: he found the inspiration for ‘Outwitting the Devil’ in Leonardo Da Vinci’s ‘Last Supper’. His radical interpretation of this masterpiece focuses on the human body as bearer of its own inscribed history and turns into an emotional experience so close and intimate it will take your breath away!

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Tanz / Mai 2020

Musik.Tanz.Bewegung

di 12/05

18.00 Uhr Großer Saal

mitwirkende

TänzerInnen aus ganz Niederösterreich

Eintritt frei!

Tanz Der Große Saal des Festspielhaus St. Pölten tobt, wenn bei Musik.Tanz.Bewegung TänzerInnen aus ganz Niederösterreich die Bühne betreten. Begleitet von einer großen Fangemeinde ist dieser Abend ganz dem jungen Tanz gewidmet. Die Festspielhausbühne wird zur Arena für Tanzensembles aller Altersgruppen, deren Darbietungen von Musical bis zu Zeitgenössischem Tanz reichen. Tanz in der Schule und auch in der Musikschule schafft Begeisterung für Kunst, Spaß an der Bewegung und Stärkung der Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche – und das soll an diesem Abend gefeiert werden! The main auditorium at Festspielhaus St. Pölten is filled with noise when dancers from all over Lower Austria take to the stage for Musik. Tanz.Bewegung. Supported by a large community of fans, this is an evening devoted to young dancers. The Festspielhaus’s main stage becomes an arena for dance companies of all age groups who present work ranging from musicals to contemporary dance. Dancing at school and at the Academy of Music encourages children and young people to love the arts, enjoy movement and forge stronger communities – and this is an evening to celebrate these achievements.

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Das Festspielhaus St. Pölten ist ein Ort der Begegnung mit „Festspielen“ und Kultur für alle gleichermaßen! Begegnung – das ist auch Kulturvermittlung und Partizipation – und vor allem Tuchfühlung mit dem Publikum. Brigitte Fürle

Künstlerische Leiterin


Alice Sara Ott & Ólafur Arnalds


Musik / Mai 2020

Alice Sara Ott & Ólafur Arnalds The Chopin Project

fr 15/05

19.30 Uhr Großer Saal

mitwirkende

Alice Sara Ott Klavier Ólafur Arnalds Synthesizer, Elektronik Streichquartett

programm

Werke von Frédéric Chopin

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnements Jazz, World & Beyond Seite 135 Extra.Klassik Seite 139

Musik/Elektro/Klassik Eine ganz spezielle Melancholie wohnt den Stücken von Frédéric Chopin inne. In der Annäherung an den polnischen Komponisten beschreiten der isländische Komponist Ólafur Arnalds und die deutsch-japanische Star-Pianistin Alice Sara Ott völlig neue Wege: Auf verstimmten Kneipen-Pianos in Reykjavik eingespielt und mit Synthesizer unterlegt, präsentiert das Duo eine Offensive gegen den „reinen“ Klang. „Chopin selbst hat seine Nocturnen in Bars gespielt. Da war es nicht still wie in einem Konzertsaal von heute“, sagt Arnalds. Das Ergebnis des undogmatischen Zugangs ist kein Chopin im schicken LoungeStil, sondern im leichten Vintage-Gewand, der das urromantische Lebens- und Leidensgefühl poetisch, in sich ruhend und doch leicht aufschäumend einfängt. A very particular melancholy inhabits the piano works of Frédéric Chopin. Icelandic composer Ólafur Arnalds and German-Japanese star pianist Alice Sara Ott take up an entirely new approach to the Polish composer: using recordings of out of tune pianos from Reykjavik bars underlaid with synthesizers, the duo present an attack on “pure” sound. “Chopin himself would play his nocturnes in bars. They weren’t quiet places like today’s concert halls,” says Arnalds. The result of this undogmatic strategy is not a chic, lounge-style Chopin but one in light vintage clothing that captures the poetry of his remarkable romantic feeling for life and suffering in a way that is both touching and lightly effervescent.

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Tonkünstler-Orchester / Mai 2020

Beethoven/Schumann George Li . Yutaka Sado

mo 18/05

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12

besetzung

Tonkünstler-Orchester solist

George Li Klavier dirigent

Yutaka Sado

Einführung mit Ute van der Sanden 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Tonkünstler-Orchester Seite 131

programm

* Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ KV 620 * Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 * Robert Schumann Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Musik/Klassik Was für ein Wurf! Ludwig van Beethoven klopft mit seinem G-Dur-Konzert für Klavier und Orchester, interpretiert vom chinesisch-amerikanischen Pianisten George Li, bereits an die Tür zur Romantik: Orchester und Soloinstrument verschmelzen zu einem großen Ganzen. Für Robert Schumann war dieses vierte Klavierkonzert „Beethovens vielleicht größtes“. Von ihm selbst steht die zweite Symphonie auf dem Programm, in der Chef­ dirigent Yutaka Sado der inneren Zerrissenheit des Komponisten nachhorchen lässt – ein zutiefst persönliches Werk, mit dem Schumann Heilung von seinen Depressionen suchte. What a hit! With his Concerto for Piano and Orchestra in G major, interpreted here by the Chinese-American pianist George Li, Ludwig van Beethoven was already knocking on the door of romanticism: orchestra and solo instrument merge into a greater whole. For Robert Schumann, this fourth Piano Concerto was “perhaps Beethoven’s greatest”. Schumann himself provides the evening’s other work, his Second Symphony. Music Director Yutaka Sado lets us hear the composer’s inner conflict in this deeply personal piece.

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Musik / Mai 2020

El Gusto Chaâbi d’Algiers

do 28/05

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 42, 38, 33, 26, 12 Einführung 18.30 Uhr, Kleiner Saal Abonnement Jazz, World & Beyond Seite 135

mitwirkende

El Gusto Orchestra

Musik/Maghreb/Blues Es ist wohl das deutlichste Symbol für die völkerverbindende Kraft der Musik: ein Orchester bestehend aus MuslimInnen und JüdInnen, die gemeinsam traditionelle arabischandalusische Volksmusik spielen. Bereits vor Jahrzehnten ins Leben gerufen, wurde das El Gusto Orchestra durch die kalte Realität von Krieg und Politik auseinandergerissen. Seit seiner Reunion vor wenigen Jahren trägt es Zauber und Lebensfreude, Tragik und Weisheit der Chaâbi-Musik um die Welt. Deren ergreifender Wettlauf entlang der arabischen Tonleiter lässt niemanden kalt. Wenn feine Klänge der ägyptischen Laute auf afrikanische Rhythmen und traditionelle Volksgesänge auf die glockenhellen „Flügel“-Schläge des Pianisten treffen, dann erwacht ein Orchester zum Leben, das Hürden von Zeitgeschichte und Generationen überwindet: „Wohin du auch gehst, du wirst wiederkehren!“ This has to be the clearest symbol of music’s power to bring different people together: an orchestra consisting of Muslims and Jews playing traditional Arabic and Andalusian folk music together. Founded several decades ago, the El Gusto Orchestra was torn apart by the cold reality of war and politics. However, it was reunited a few years ago and has since taken the magic and joie de vivre, the tragedy and wisdom of chaâbi music around the world. This is an orchestra that has overcome the hurdles of history and generations. “Wherever you go,” they sing, “you shall return.”

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Tanz /Juni 2020

Sylvain Émard Danse Le Grand Continental: alle tanzen

fr 05/06

17.30 Uhr 22.00 Uhr Vorplatz Festspielhaus

choreografie

Sylvain Émard

sounddesign

Martin Tétreault mitwirkende

150 lokal gecastete LaientänzerInnen

Eintritt frei! Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 16.30 Uhr Casting & Probentermine Jänner bis Mai 2020 Infos & Anmeldung kulturvermittlung@ festspielhaus.at

Tanz/Partizipation Zum großen Saisonfinale erobert der Tanz den Platz vor dem Festspielhaus. Mit seinem 2009 für das Festival TransAmériques konzipierte Le Grand Continental bringt der aus Montreal stammende Choreograf Sylvain Émard ein einzigartiges, groß angelegtes Tanzprojekt erstmals nach Österreich: Angeleitet von einigen wenigen professionellen TänzerInnen entdecken dabei 150 Tanzbegeisterte jeden Alters, ob mit oder ohne Erfahrung, die Ausdruckskraft des Tanzes und den eigenen Körper als Kommunikationsmittel für sich! Aus der puren Freude des Moments heraus wird dabei die ganze Stadt von der Begeisterung für den Tanz angesteckt. In der Choreografie von Sylvain Émard treffen traditionelle Elemente des Line Dance auf die Expressivität der Gegenwartskunst. Eine explosive, elektrisierende Mischung aus Volksfeststimmung und zeitgenössischem Tanz! Dance conquers the square outside the Festspielhaus in our season’s grand finale. The Montreal-based choreographer Sylvain Émard brings his concept ‘Le Grand Continental’ (originally created at the Festival TransAmériques in 2009) to Austria for the first time: 150 dance enthusiasts of all ages, with or without experience, are able to discover the expressive power of dance and the use of their own bodies as a means of communication. Traditional elements of line dance and the expressivity of contemporary art meet in Sylvain Émard’s choreography. An electrifying mix of the atmosphere of a public fete with contemporary dance!

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Le Grand Continental


Un break Ă Mozart 1.1


Tanz / Juni 2020

Un break à Mozart 1.1 Kader Attou . Cie Accrorap

fr 05/06

19.30 Uhr Großer Saal

EUR 45, 39, 34, 28, 12 Einführung 18.30 Uhr Shuttle-Bus Abfahrt aus Wien 16.30 Uhr Abonnements Dreidimensional Seite 127 Tanz & Ballett Seite 129 Premiere im deutschsprachigen Raum

choreografie

Kader Attou lichtdesign

Denis Chapellon kostüme

Josy Lopez

musikalische leitung

Bénédicte Trotereau live-musik MusikerInnen des Orchestre des Champs-Élysées

tanz

Cie Accrorap

Tanz/Hip-Hop/Live-Musik Tanz von heute zu Musik aus dem Jahrhundert der Aufklärung. In Un break à Mozart 1.1 treffen zwei grundverschiedene künstlerische Welten aufeinander, um aus der Fusion der Stile ein berauschendes Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen. Kader Attou, Leiter der renommierten Compagnie Accrorap am CCN in La Rochelle, nimmt konzertante Auszüge aus Mozarts Requiem sowie Motive aus Don Giovanni als strahlenden dramaturgischen Bogen dieses außergewöhnlichen Kunstgenusses für Augen und Ohren. Zehn Hip-Hop-Tänzer performen zu klassischer Live-Musik von zehn MusikerInnen des Orchestre des Champs-Elysées und verkörpern die Unsterblichkeit der Musik Mozarts, die im Dialog mit urbanem Tanz ihre ganze Kraft und einem unwiderstehlichen Sog entfaltet. Breakdance meets music from the century of the Enlightenment. In Kader Attou’s mesmerising work ‘Un break à Mozart 1.1’ two highly contrasting artistic worlds meet and create an exhilarating Gesamtkunstwerk. Ten hip-hop dancers perform to music by Mozart, played live by ten musicians from the Orchestre des Champs-Elysées, impressively embodying the immortality of Mozart’s music, whose irresistible fascination is revealed through this dialogue with contemporary dance. Eine Produktion von CCN de La Rochelle / Cie Accrorap, Direction Kader Attou und l’Orchestre des Champs-Elysées (Künstlerischer Leiter Philippe Herreweghe) in Koproduktion mit La Coursive, Scène Nationale de La Rochelle und Les Gémeaux, Scène Nationale de Sceaux.

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Partner / Saison 2019/2020

Partner

Das Festspielhaus St. Pölten dankt seinen Partnern und Unterstützern: Förderer KAE Kunst Holding GmbH

Gesellschafter

Hauptsponsoren

Unterstützer

Medienpartner

Kooperationspartner

VORTEILSPARTNER Fragen Sie nach Ihrem Clubvorteil!

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Team / Saison 2019/2020

Christina Aksoy Stv. Leitung Künstlerisches Produktionsbüro, Mitarbeit Programm

Lena Arends Kulturvermittlung

Fidan Atilmis Reinigung

Herbert Baireder Beleuchtungsinspektor

Ahmet Bayazit Hausorganisation, Vermietungen

Elif Budak Reinigung

Elke Cumpelik Assistenz Geschäfts­ führung, Sekretariat Künstlerische Leitung

Andreas Dröscher Tonmeister, Stv. Technischer Direktor

Marlies Eder Künstlerisches Produktionsbüro, Kulturvermittlung

Constanze Eiselt Musikkuratorin, Leitung Künstlerisches Produk­ tionsbüro, Prokuristin

Gabrielle Erd Kulturvermittlung

Maria Fahrnberger Portierin

Lotte Forstner Chefbilleteurin

Brigitte Fürle Künstlerische Leiterin, Programm

Thomas Gludovatz Geschäftsführer

Florian Hackel Veranstaltungstechnik, Bühnentechnik

Reinhard Hagen Technischer Direktor

Gerlinde Högel Portierin

Herbert Kaminsky Betriebstechnik

Münevver Karabulut Reinigung

Ayben Karadag Portierin

Linda Laurson Künstlerisches Produktionsbüro

Bernd Neuwirth Stv. Tonmeister

Sylvia Poysdorfer Leitung Marketing & Verkauf, Prokuristin

Andreas Prieling Presse, Redaktion

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Team / Saison 2019/2020

Camilla ReimitzWachberger Kulturvermittlung

Manuel Resch Chefkassier

Silvia Rohn Datenbankmanagement

Ulli Roth Verkauf, Kundenberatung, Gruppenbuchungen

Juliane Scherf Künstlerisches Produktionsbüro

Martin Schmidt Beleuchtungstechnik

Katharina Schober-Dufek Künstlerisches Produktionsbüro, Kulturvermittlung

Gülcan Simsek Stv. Leitung Marketing, Werbung, Kooperationen, Medien

Robert Sommer Stv. Beleuchtungsinspektor

Johannes Sterkl Geschäftsführer

Eva Swoboda Bühnenmeisterin

Michaela Troll Portierin

Aynur Tuna Reinigung

Jürgen Westermayr Stv. Bühnenmeister

Katharina Zettel Online Marketing

Christian Zörner Bühnentechnik

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Derzeit karenziert: Julia Dorninger (Redaktion, Publikationen) Veronika Holzmann (Stv. Leitung Künstlerisches Produktionsbüro, Mitarbeit Programm) Julia Müllner Chefkassierin

Kartenbüro St. Pölten Robert Balogh (Leitung) Doris Peschl (Stv. Leitung) Daniela Fichtinger Christina Fischer Bianca Hagn Stefanie Kohaida Johanna Lietz Susanne Papst Derya Polat Manuel Resch Sabine Retzer Elena-Nely Simtion Judith Weber


Service & Informationen / Saison 2019/2020

Programm & Barrierefreiheit

Online informieren

Auf Papier nachlesen

Barrierefrei Kultur genießen

Auf www.festspielhaus.at finden Sie Details zu unseren Ver­anstaltungen, Trailer, Tonbeispiele und Hintergrundinfos zu unseren KünstlerInnen. Registrieren Sie sich für unseren Newsletter und folgen Sie uns auf Facebook und Instagram.

Sie informieren sich lieber in gedruckter Form? Unsere Abend­ programme (Programmzettel kostenlos, Programmheft um EUR 2,70 bzw. 0,80) erhalten Sie am Infotisch oder direkt bei unserem Publikumsdienst. Übrigens: Am Veranstaltungstag stellen wir Ihnen das Programmheft auch kostenlos auf www.festspielhaus.at zum Download bereit.

Verbinden Sie sich per App Sennheiser MobileConnect mit unserer hauseigenen Induktionsschleife und erleben Sie uneingeschränkten Hörgenuss. Sind Sie nicht im Besitz eines eigenen Smartphones, können Sie gegen eine Kaution von EUR 50 ein Induktionsgerät am Infotisch ausleihen. Das Festspielhaus ist über den Haupteingang bzw. über einen Lift aus der Tiefgarage barrierefrei zu erreichen, Aufzüge fahren gehbehinderte BesucherInnen in die einzelnen Saal- und Foyer­ ebenen, Rollstuhlplätze im Parkett bieten uneingeschränkte Sicht auf die Bühne und Begleitpersonen sitzen in direkter Nähe. Für unsere kleinsten Gäste können Sie Sitzerhöhungen gegen eine Kaution von EUR 5 am Infotisch ausleihen.

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Service & Informationen / Saison 2019/2020

Anreise & Gastronomie

Autoanreise & Parken

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, parken Sie in den Parkgaragen des Kulturbezirks werktags ab 17.00 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sogar ganztägig kostenlos. Einen genauen Lageplan für Ihre Anreise finden Sie auf www.festspielhaus.at. (GPS: E 15°37,830' / N 48°12,032' [WGS84]) Direkt beim Klangturm im Regierungsviertel befindet sich eine Ladestation für Ihr Elektroauto. Behindertengerechte Parkplätze befinden sich direkt vor dem Haupteingang.

Anreise per Bahn & Bus

Komfortable Zugverbindungen im Halbstundentakt und bis Mitternacht machen eine Anreise mit der Bahn besonders attraktiv. Reisen Sie gemütlich von Wien an: Bei ausgewählten Veranstaltungen bringt Sie ein Shuttle-Bus von Elite Tours um EUR 14 (EUR 11 im Abo) direkt zum Festspielhaus und retour (kostenloses Programmheft inklusive).

Gastronomie vor Ort

Das Festspielhaus-Café, die Foyer-Bar (1. Stock) und die KadaBar (2. Stock) sind an Veranstaltungstagen für Sie geöffnet – auch Vorreservierungen sind möglich. Zu ausgewählten Veranstaltungen präsentieren österreichische WinzerInnen ihre Weine im Festspielhaus. Termine und Restauranttipps für St. Pölten finden Sie auf www.festspielhaus.at, www.stpoeltentourismus.at und www.niederoesterreich.at.

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Service & Informationen / Saison 2019/2020

Rund um die Vorstellung

Kostenlose Einführung

BackstageFührung

Publikumsgespräch

Stammtisch

Hausführung

Ob Einführungen mit ExpertInnen oder bewegte Einführungen mit unseren Kulturvermittlerinnen: Wir laden Sie bei ausgewählten Veranstaltungen ein, sich mit allen Sinnen einzustimmen.

Vor den Konzerten der Reihe OnStage versprechen BackstageFührungen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen.

Im Anschluss an vielen Tanzproduktionen haben Sie die Möglichkeit, sich bei einem Publikumsgespräch mit den KünstlerInnen direkt über Ihr Kunsterlebnis auszutauschen und offene Fragen zu stellen.

An ausgesuchten Tanzabenden laden wir Sie ein, beim moderierten Stammtisch mit Gleichgesinnten über das gesehene Stück zu diskutieren. Sie müssen keine ExpertIn sein, um Ihre Eindrücke mit uns zu teilen – probieren Sie es einfach aus!

Sie wollen einen Blick hinter die Kulissen werfen? Lernen Sie unser Haus im Rahmen einer klassischen Hausführung (60 min) oder einer Erlebnisführung (90 min) auf informative und unterhaltsame Weise neu kennen. Für alle Altersgruppen, Schulklassen und Gruppen ab zehn Personen. Anmeldungen bitte an kulturvermittlung@festspielhaus.at, weitere Informationen auf www.festspielhaus.at. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Hausordnung sowie Datenschutzerklärung finden Sie auf www.festspielhaus.at.

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Service & Informationen / Saison 2019/2020

Kulturvermittlung

FestspielhausReporterInnen

Communities

Workshops & Masterclasses

Für PädagogInnen

Info und Kontakt

Begleitet von erfahrenen JournalistInnen können sich Tanzund Schreibbegeisterte hier als KulturjournalistIn ausprobieren. Die entstandenen Texte, Fotos und Videos werden auf www.festspielhaus.at veröffentlicht.

Unsere vier Communities trainieren zwei bis viermal pro Monat auf unseren Probebühnen und bereiten sich auf ihren großen Auftritt bei „Yes.We.Share.“ vor. Generationenübergreifende Tanzlust findet im Atelier für Alle Raum, Musikbegeisterte jeden Alters und jeder Herkunft bekommen im Weltchor eine Stimme. Der Chor 50 plus vereint SängerInnen ab 50 zu einem Ensemble und bei Tanz 60 plus können sich alle ab 60 tänzerisch entfalten. Vorkenntnisse sind bei keiner der Communities nötig – alle sind willkommen! Die Termine für die kommende Saison werden ab Juni 2019 veröffentlicht.

Bei ausgewählten Tanzvorstellungen bieten wir immer wieder Open Level Workshops für verschiedene Altersgruppen an. Professionelle TänzerInnen und Tanzstudierende haben zudem mehrmals pro Saison die Möglichkeit, mit Mitgliedern der gastierenden Tanzcompanies Masterclasses zu besuchen.

Neben den Schulvorstellungen gibt es selbstverständlich noch weitere Angebote für Kindergartengruppen, Schulklassen und PädagogInnen. Schulklassen (ab 10 Personen) besuchen unsere Abendvorstellungen um EUR 8 pro Karte.

Alle Fragen und Anmeldungen zu unseren Angeboten schicken Sie per E-Mail an kulturvermittlung@festspielhaus.at. Unsere aktuellen Angebote finden Sie auch auf www.festspielhaus.at. 121


Service & Informationen / Saison 2019/2020

Hauptbahnhof St. Pölten

Bahnhofplatz

Stöhr-Haus

Sparkassenpark Klostergasse

Mühlbach Park-Promenade

Kremser Gasse

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Lederergasse Schu

Schulring

Parkgarage Kulturbezirk P West

Josefstraße

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Schreinergasse

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Wiener Straße

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Café Schubert

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Rathausplatz

Domplatz P. Wellenstein

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Kartenbüro St. Pölten

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Ausgang Bahnhof Nord Park-Promenade

Hauptausgang Bahnhof

Mühlbach

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St. Pölten Ost

Niederösterreichring

Fußweg vom Bahnhof, ca. 13 Minuten Mit dem Auto, GPS: E 15°37,830' / N 48°12,032' (WGS84) Kulinarik-Tipps


Service & Informationen / Saison 2019/2020

Kartenbuchung

Kartenverkauf

Einzelkartenverkauf ab 22. Mai 2019

Kartenbüro St. Pölten Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten T: +43 (0) 2742/90 80 80 600, F: +43 (0) 2742/90 80 83 E: karten@festspielhaus.at, www.festspielhaus.at Mo bis Fr (werktags) 9.00 bis 18.00 Uhr und Sa 9.00 bis 14.00 Uhr, vom 01. Juli bis 24. August 2019 , am 27., 28. & 30. Dezember 2019 und 02. bis 04. Jänner 2020 9.00 bis 13.00 Uhr Abendkassa Festspielhaus: 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn Ihre Einzelkarten können Sie auch bei allen NÖKU-TicketsPartnerbetrieben in Baden, Grafenegg, Krems, Melk, St. Pölten und Wien erwerben. Nähere Infos finden Sie auf www.noeku.at/tickets. Einzelkarten für ausgewählte Veranstaltungen sind gegen einen geringen Aufpreis auch in allen Raiffeisen­kassen in Nieder­ österreich und Wien sowie auf www.oeticket.com buchbar.

OnlineTickets

Kultur schenken

Hunger auf Kunst und Kultur

Buchen Sie Ihr Ticket auf www.festspielhaus.at und nutzen Sie unseren print@home-Service.

Gutscheine in jeder beliebigen Höhe sind bei unserem Verkaufsteam im Kartenbüro St. Pölten und online erhältlich.

Das Festspielhaus unterstützt die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“. Mit dem Kulturpass erhalten Sie gegen Vorlage eines gültigen Ausweises freien Eintritt zu allen Eigenveranstaltungen , Workshops und Communities (begrenztes Kartenkontingent, Karten müssen reserviert und bis eine Stunde vor Vorstellungs­ beginn abgeholt werden).

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Service & Informationen / Saison 2019/2020

Ermäßigungen

Mehr buchen, weniger zahlen

Standardermäßigungen

-50 % für alle unter 26

Gruppen ab 15 Personen

Ab drei Veranstaltungen gewähren wir Ihnen eine Ermäßigung von 10 %, satte 20 % erhalten Sie bei einer Buchung ab 6 Veranstaltungen (ausgenommen Neujahrskonzerte). TIPP Geben Sie bei Ihrer Buchung weitere Ermäßigungen an.

50 % • Gäste im Rollstuhl und deren Begleitperson 20 % • AbonnentInnen, die zusätzlich zum Abo weitere Veranstaltungen buchen (ausgenommen Neujahrskonzerte) • Freunde der Kultur St. Pölten Vom Kulturbezirk bis zur Innenstadt • Freunde der Kunstmeile Krems 10 % • Ö1 Club-Mitglieder • ÖAMTC-Mitglieder • AK Niederösterreich-Mitglieder • Mit der Grafenegg-Card und der Pluspunkt Vorteilskarte des Tonkünstler-Orchesters • Menschen mit Behinderung Alle Ermäßigungen finden Sie auf www.festspielhaus.at. Ermäßigungen nur mit gültigem Ausweis!

Kinder und Jugendliche unter 26 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50 % auf Einzelkarten und zahlen pro Karte im Jugendabo nur EUR 8. Restkarten gibt es nach Verfügbarkeit an der Abend­ kasse um EUR 8.

Ab 15 Personen gewähren wir eine Ermäßigung von 10 %, ab 30 Personen eine Ermäßigung von 20 % (ausgenommen Neujahrskonzerte). Kontakt: Ulli Roth, T: +43 (0) 2742/90 80 80 855, E: ulli.roth@festspielhaus.at.

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Abonnements / Saison 2019/2020

Abonnements

Abovorteile

Bis 28. April 2019 Abo buchen und Stammplatz sichern!

Ihre Bestellung hat Vorrang – die besten Plätze und Ihren Stammplatz unter Beibehaltung Ihres Abonnements sichern Sie sich bei Buchung bis zum 28. April 2019! ACHTUNG: Danach verfällt Ihr Anspruch auf Ihren Stammplatz. Mit unseren Abonnements genießen Sie zahlreiche Abovorteile und bleiben dennoch flexibel: • 30 % Ermäßigung gegenüber den Einzelkartenpreisen • Bis zu 20 % Ermäßigung auf alle weiteren Kartenkäufe bei Eigenveranstaltungen (ausgenommen Neujahrskonzerte) • Übertragbare Abokarten bei Terminkollisionen • Tausch von Aboterminen (bis max. 3 Werktage vor dem jeweiligen Termin) • Bereits ab 6 Veranstaltungen 30 % Ermäßigung bei den Abonnements Tanz & Ballett, Jazz, World & Beyond und im Abonnement Die ganze Familie sogar schon ab 4 Veranstaltungen • Kostenloser Versand Abokarten sind von der Rückgabe ausgeschlossen!

Wahlabonnements

Jugendabo < 26

Stellen Sie sich Ihr eigenes Abonnement zusammen! Sie genießen dabei dieselben Annehmlichkeiten und folgende Preisvorteile (ausgenommen Neujahrskonzerte): • 10 % im Kleinen Wahlabonnement (3 bis 5 Veranstaltungen) • 20 % im Großen Wahlabonnement (ab 6 Veranstaltungen)

Ganz egal in welchem Abo: Kinder und Jugendliche unter 26 Jahren zahlen pro Karte im Abonnement nur EUR 8.

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Cinderella


Abonnements / Saison 2019/2020

Dreidimensional Tanz mit Live-Orchesterklang

Preise

ABONNEMENT 3 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 108, 97, 79, 58, 24 Jugendabo < 26 EUR 24 Shuttle-Bus aus Wien

sa 05/10 Cinderella so 06/10 Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

4

Zeitlose Interpretation klassischer Motive fernab vom Schwarz-Weiß-Denken der Märchenwelt: Traum und Wirklichkeit umhüllt von der Musik Prokofjews.

sa 21/03 Schwanensee so 22/03 Martin Schläpfer . Ballett am Rhein . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

72

Schwarze Romantik im weißen Federkleid: Martin Schläpfer gibt sein Klassikerdebüt und erzählt die märchenhafte Geschichte einer verratenen Liebe.

fr 05/06 Un break à Mozart 1.1 Kader Attou . Cie Accrorap Tanz/Hip-Hop/Live-Musik

107

Tanz von heute zu Musik aus der Aufklärung: Akrobatische Breakdancer und MusikerInnen des Orchestre des Champs-Elysées bringen Mozart und Hip-Hop zusammen.

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Richard Siegal / Ballet of Difference

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Abonnements / Saison 2019/2020

Tanz & Ballett Internationaler Tanz in all seiner Vielfalt

Preise

ABONNEMENT 10 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 326, 287, 245, 194, 80 Jugendabo < 26 EUR 80 Wählen Sie Ihre Lieblingsvorstellungen und erhalten Sie schon ab 6 Veranstaltungen 30 % Ermäßigung! Shuttle-Bus aus Wien

sa 05/10 Cinderella so 06/10 Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

4

Ballett zwischen Traum und Wirklichkeit: eine berührende, zeitgemäße Interpretation des Aschenputtel-Märchens, die mit schlichter Eleganz verzaubert.

sa 19/10 Mourad Merzouki . Compagnie Käfig Vertikal so 20/10 Tanz/Akrobatik

9

Tanz gegen die Schwerkraft: spektakulärer Aerial Dance in luftiger Höhe.

do 24/10 Eduardo Guerrero Guerrero Tanz/Flamenco Der Shootingstar einer neuen Flamenco-Generation rückt seine Beziehung zu

10

Frauen in den Fokus.

fr 06/12 Richard Siegal/Ballet of Difference New Ocean Tanz/Zeitgenössisches Ballett

37

Feinste Spitzentechnik und messerscharfe Präzision in der jüngsten Kreation des Starchoreografen.

fr 24/01 Ballet BC Vancouver Solo Echo/Bedroom Folk/Busk Tanz/Zeitgenössisches Ballett

50

fr 14/02 Ballett Rambert . Lloyd Newson Enter Achilles Tanz

58

Ein Abend mit drei Choreografinnen zeigt starke Positionen des gegenwärtigen Tanzes.

Neuinterpretation eines DV8-Klassikers: Artist in Residence auf den Spuren der Männlichkeit.

sa 21/03 Schwanensee Martin Schläpfer . Ballett am Rhein . Tonkünstler so 22/03 Tanz/Zeitgenössisches Ballett

72

sa 18/04 Serge Aimé Coulibaly . Rokia Traoré Kirina Tanz/Live-Musik

85

sa 09/05 Akram Khan Company Outwitting the Devil Tanz

97

Das „Ballett der Ballette“ verdichtet sich mittels expressiver Tanzsprache zu einem intensiven Kammerspiel.

Eine musikalisch-choreografische Reflexion über Migration und Mythen afrikanischer Kultur.

Reflexion über das Letzte Abendmahl: Das brandneue Stück von Akram Khan.

fr 05/06 Un break à Mozart 1.1 Kader Attou . Cie Accrorap Tanz/Hip-Hop/Live-Musik

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Tanz von heute zu Musik aus der Aufklärung: Akrobatische Breakdancer und MusikerInnen des Orchestre des Champs-Elysées bringen Mozart und Hip-Hop zusammen.

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TonkĂźnstler-Orchester


Abonnements / Saison 2019/2020

Tonkünstler-Orchester Die Vielfalt der Symphonik in 12 Abonnementkonzerten

Preise

ABONNEMENT 12 Konzerte mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 360, 324, 282, 228, 96 Jugendabo < 26 EUR 96

mo 14/10 Mozart/Haydn/Prokofjew Harriet Krijgh . Yutaka Sado

6

Ein Abend ganz im Zeichen der Liebe mit der jungen Cellistin Harriet Krijgh als Solistin.

mo 28/10 Bruckner 8 Yutaka Sado

14

Eine Symphonie, die nach Superlativen ruft: Bruckners Achte lässt die Sinne beben.

mo 11/11 Dupré/Poulenc/Schmidt Wayne Marshall

23

Als Dirigent und Solist bringt Wayne Marshall Spätromantik und Poulencs Orgelkonzert zu Gehör.

mo 02/12 Larcher/Schumann Andrè Schuen . Hannu Lintu

34

Ein Abend mit Seelentiefe: Melancholie und Heiterkeit treffen in Schumanns Vierter zusammen.

mo 16/12 Dvořák/Brahms Simon Trpčeski . Lionel Bringuier

43

Ein Programm mit der poetisch-pastoralen fünften Symphonie Dvořáks.

mo 20/01 Dvořák/Tschaikowski Daniel Müller-Schott . Dmitrij Kitajenko

48

Das leidenschaftlichste aller Cellokonzerte gibt Daniel Müller-Schott zum Besten.

mo 17/02 Verdi: Requiem Yutaka Sado . Wiener Singverein

61

Ein eindrucksvolles Spektakel über Leben, Tod und Erlösung ist Verdis Requiem.

mo 09/03 Beethoven/Deutsch/Franck Johannes Moser . Yutaka Sado

67

Einst Skandal, heute Ohrwurm: Musik von César Franck und ein brandneues Werk von Bernd Richard Deutsch.

mo 16/03 Tschaikowski/Sibelius Alena Baeva . Michal Nesterowicz Lebensmut und Naturverbundenheit versprühen die Stücke dieses Abends

70

mit Geigerin Alena Baeva.

mo 06/04 Beethoven: Pastorale Dorothy Khadem-Missagh . Gabriel Bebeselea

82

Ländliche Idylle steht im Fokus dieses Programms rund um Beethovens sechste Symphonie.

mo 20/04 Bruckner: Romantische Pablo Ferrández . Robert Trevino Ein spanisches Abenteuer von Richard Strauss geht Bruckners

86

„romantischer“ Vierter voran.

mo 18/05 Beethoven/Schumann George Li . Yutaka Sado Tiefgründiges Saisonfinale mit dem Pianisten George Li und Beethovens viertem Klavierkonzert.

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AngĂŠlique Kidjo


Abonnements / Saison 2019/2020

Plugged-In Klassik trifft Welt: Crossover-Konzerte mit den Tonkünstlern

Preise

ABONNEMENT 3 Konzerte mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 88, 78, 69, 54, 24 Jugendabo < 26 EUR 24

mi 20/11 Time for Three . Keith Lockhart Musik/Jazz

27

mi 26/02 Peter Erskine on Drums Peter Erskine . Yutaka Sado Musik/Jazz

66

Als „Garagenband mit klassischen Wurzeln“ sieht sich das Streichertrio aus Philadelphia, das mit viel Experimentierfreude für einen vitalen Abend sorgt.

Starperkussionist Peter Erskine macht die direkte Wirkung von Rhythmen auf den Körper spürbar und besticht mit den Tonkünstlern durch eine meisterhafte Vielfalt.

sa 28/03 Angélique Kidjo . Wayne Marshall Musik/Afropop Wer ihre Stimme hört, begibt sich auf eine sinnliche Reise in ferne Länder: Die afrikanisch-französische Ausnahmekünstlerin Angélique Kidjo macht große, bewegende Sounds spürbar.

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Eric Bibb


Abonnements / Saison 2019/2020

Jazz, World & Beyond Top-Acts & neue Talente aus unterschiedlichen musikalischen Genres

Preise

ABONNEMENT 10 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 300, 268, 233, 186, 80 Jugendabo < 26 EUR 80 Wählen Sie Ihre Lieblingsvorstellungen und erhalten Sie schon ab 6 Veranstaltungen 30 % Ermäßigung!

sa 26/10 John McLaughlin & The 4th Dimension Musik/Jazz/Fusion

13

Virtuose Saiten-Symphonien einer wahren Legende des Jazz-Fusion-Genres.

sa 16/11 Mayra Andrade Musik/Pop/Morna

24

Die faszinierende Mischung aus Pop und kapverdischer Musik ist schlicht herzergreifend.

fr 13/12 Kurt Elling The Beautiful Day: Kurt Elling Sings Christmas Musik/Jazz

41

Jazzig, traditionell, magisch - ein musikalisches Weihnachtswunder.

mi 08/01 Canadian Brass Happy New Year with Canadian Brass Musik/Blech

46

sa 25/01 Ukulele Orchestra of Great Britain Musik/Crossover

53

fr 21/02 Yaron Herman Musik/Jazz

62

sa 28/03 Angélique Kidjo . Wayne Marshall Musik/Afropop

77

Das Bläserquintett verpasst Komponisten wie Beethoven und Monteverdi sowie Klassikern der Unterhaltungsmusik die blecherne Wohlfühlbehandlung.

Mit acht Ukulelen durch die Musikgeschichte: Coverversionen und Medleys auf der „kleinen Kusine“ der Gitarre.

Energetisches Spiel und melancholische Schwere: Das Wunderkind verwandelt sich zum Star-Pianisten und präsentiert grandiose Eigenkompositionen.

Die afrikanisch-französische Ausnahmekünstlerin macht große, bewegende Sounds spürbar.

fr 03/04 Eric Bibb Global Griot Musik/Blues

81

Sozialkritisch und melodieverliebt – sein Folk in bluesigem Gewand geht direkt ins Herz.

fr 15/05 Alice Sara Ott & Ólafur Arnalds The Chopin Project Musik/Elektro/Klassik

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Eine Offensive gegen den „reinen Klang“: Auf verstimmten Kneipen-Pianos und Synthesizer in neue Dimensionen der Klangwelt Chopins.

do 28/05 El Gusto Chaâbi d’Algiers Musik/Maghreb/Blues Tragik und Weisheit der Chaâbi-Musik zwischen ägyptischer Laute und andalusischen Rhythmen.

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Konstantin Gropper


Abonnements / Saison 2019/2020

OnStage Stehkonzerte in Clubatmosphäre

Preise

ABONNEMENT 3 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung EUR 48 Jugendabo < 26 EUR 24 Backstage-Führung jeweils vor dem Konzert Anmeldung karten@festspielhaus.at

fr 29/11 Jett Rebel Musik/Pop

32

do 30/01 Pam Pam Ida Sauber Musik/Mundart/Pop

54

fr 24/04 Get Well Soon Musik/Pop

89

Provokant, mitreißend, genial - mit blitzschnellen 60s-Gitarren und kraftvollen Texten zurück in die Zukunft des Rock.

Bayrischer Lokalkolorit und mitreißender Folk sorgen für einen lyrischen Vollrausch - und allgemeine Beschwingtheit.

Bombastische Symphonien und bewusstseinsverändernde Klangflächen verwischen die Grenzen zwischen (Alb-)Traum und Wirklichkeit.

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Thomas Gansch


Abonnements / Saison 2019/2020

Extra.Klassik Klassische Musik, über Genregrenzen hinausgedacht

Preise

ABONNEMENT 3 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 94, 81, 71, 58, 24 Jugendabo < 26 EUR 24

sa 09/11 Janoska Ensemble . Thomas Gansch Revolution – From Vienna to Liverpool Musik/Klassik/Pop Zwischen weichen Streichern und strahlendem Blech treffen Evergreens

20

wie Let it be und Yesterday auf Tschaikowski und Bach.

mi 08/01 Canadian Brass Happy New Year with Canadian Brass Musik/Blech

46

Das Bläserquintett verpasst Komponisten wie Beethoven und Monteverdi sowie Klassikern der Unterhaltungsmusik die blecherne Wohlfühlbehandlung.

fr 15/05 Alice Sara Ott & Ólafur Arnalds The Chopin Project Musik/Elektro/Klassik Eine Offensive gegen den „reinen Klang“: Auf verstimmten Kneipen-Pianos und Synthesizer in neue Dimensionen der Klangwelt Chopins.

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ALMA


Abonnements / Saison 2019/2020

Vokal.Spezial Die Stimme, das ursprünglichste aller Instrumente, im Fokus

Preis

ABONNEMENT 3 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–5 EUR 65, 59, 52, 43, 24 Jugendabo < 26 EUR 24 In Kooperation mit der Chorszene Niederösterreich

so 15/12 Sounds of Silence Klänge im Advent Musik/Vokal

42

so 19/01 Barucco . Chor Ad Libitum . Heinz Ferlesch Ins Paradies Musik/Klassik/Vokal

47

so 15/03 Chorus sine nomine . ALMA KAIROS Musik/Vokal

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Die Chöre der Festspielhaus-Communities laden mit befreundeten Chören aus Niederösterreich zu einem weihnachtlichen Programm. Ein wärmendes Klangfeuer inmitten der Winterkälte.

Heinz Ferlesch entführt das Publikum „Ins Paradies“ der großen sakralen Werke Wolfgang Amadeus Mozarts.

Mit Werken so unterschiedlicher Komponisten wie Richard Strauss und John Cage wird das Publikum motiviert, selbstbestimmt zu handeln.

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Circaâ&#x20AC;&#x2122;s Peepshow


Abonnements / Saison 2019/2020

Die ganze Familie Das Wahlabo für Klein und Groß

Preise

ABONNEMENT Wählen Sie Ihre Lieblingsvorstellungen für die ganze Familie! ab 4 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung im Jugendabo < 26 EUR 8 pro Karte

Für die Kleinen sa 02/11 Battle of Styles: Floor on Fire (ab 7) so 03/11 Tanz/Battle Körperpoesie pur mit Ballett, Contemporary, Hip-Hop und Streetstyle.

19

mi 11/12 Der kleine Nussknacker Kammermusik für Kinder (von 4 bis 7) Musik/Klassik/Schauspiel Das Weihnachtsmärchen in einer Fassung für Bläserquintett und Schauspiel.

38

so 23/02 De Dansers . plan d- Rost (ab 7) 65 Tanz Akrobatisches Miteinander in einer seltsamen Welt voller Alltagsrelikte und Erinnerungen. fr 27/03 Wolf oder Rotkäppchens Entscheidung aus dem Bauch heraus (ab 6) Theater/Live-Musik Christoph Steiner erzählt das Märchen auf inspirierende neue Art.

74

mi 01/04 Beethoven feiert Geburtstag Symphonie pastorale (ab 6) Musik/ Klassik/Schauspiel Ein moderiertes Konzert, das Beethovens Meisterwerk erlebbar macht.

78

so 26/04 Cie. Philippe Saire Hocus Pocus (ab 7) Tanz Eine magische Welt musikalisch untermalt durch Edvard Griegs Peer Gynt.

90

Für die Großen sa 05/10 Cinderella so 06/10 Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler (ab 8) Tanz/Zeitgenössisches Ballett

4

Eine berührende, zeitgemäße Interpretation des Aschenputtel-Märchens.

sa 19/10 Mourad Merzouki . Compagnie Käfig Vertikal (ab 8) so 20/10 Tanz/Akrobatik/Aerial Schwebende Körper im Spiel mit Licht und Illusionen.

9

sa 23/11 Circa’s Peepshow (ab 12) so 24/11 Circus/Akrobatik Ein sinnliches Kuriosum aus fulminanten Kunststücken und Burlesque-Szenen.

28

sa 21/03 Schwanensee Martin Schläpfer . Ballett am Rhein . Tonkünstler (ab 10) so 22/03 Tanz/Zeitgenössisches Ballett

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Schläpfers Klassikerdebut: die märchenhafte Geschichte einer verratenen Liebe.


Hocus Pocus


Abonnements / Saison 2019/2020

Fresh: Tanz für junges Publikum Tanz-Abenteuer über Freundschaft, fremde Welten & das eigene Ich

Preise

ABONNEMENT 3 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung EUR 42 Jugendabo < 26 EUR 24

sa 02/11 Battle of Styles: Floor on Fire (ab 7) so 03/11 Tanz/Battle Ob Head Spin oder Pirouette – dem Publikum wird der Kopf verdreht,

19

wenn sich KünstlerInnen aus Ballett, Contemporary und Hip-Hop mit Streetstyle-Stars messen. Körperpoesie in einer gemeinsamen Sprache: Tanz.

so 23/02 De Dansers . plan d- Rost (ab 7) Tanz Akrobatisches Miteinander in einer seltsamen Welt voller Alltagsrelikte

65

und Erinnerungen.

so 26/04 Cie. Philippe Saire Hocus Pocus (ab 7) Tanz Eine magische Welt vor einzigartigem Bühnenbild – musikalisch untermalt durch Edvard Griegs Peer Gynt.

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Trio Alba


Abonnements / Saison 2019/2020

Kammermusik Musik pur im intimen Rahmen

Preis

ABONNEMENT 5 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung EUR 108 Jugendabo < 26 EUR 40

do 17/10 Vienna Clarinet Connection Mozart & More Musik/Klassik

7

Jenseits der Tradition - Charmante Bonmots, klangliche Vielfalt und technische Brillanz in Werken von Gershwin, Mozart und Paganini.

do 28/11 Angelika Kirchschlager . Erwin Steinhauer Krieg und Frieden: Eine Freundschaft aus Liebe Musik/Kammerspiel

31

do 13/02 Philipp Hochmair Der Hagestolz Musik/Lesung

57

do 02/04 Trio Alba Schubert/Beethoven/Brahms Musik/Klassik

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Zwei heimische Publikumslieblinge thematisieren verbales Säbelrasseln und menschliche Annäherung.

Adalbert Stifter und Anton Bruckner - die zwei Giganten der oberösterreichischen Kultur treffen an diesem musikalisch-literarischen Abend in Starbesetzung aufeinander.

Mit vollendeter Technik und überbordender Spielfreude begeistert Trio Alba mit Werken von Schubert, Beethoven und Brahms.

do 07/05 Nobuyuki Tsujii Schubert/Skrjabin/Chopin Musik/Klassik Ein Abend mit Meisterwerken der lyrischen Klavierliteratur endet fulminant: In den Balladen Chopins kann „Nobu“ technische Perfektion und empfindsames Ausdrucksvermögen unter Beweis stellen.

147

95


Abonnements / Saison 2019/2020

Festspielhaus/Grafenegg Klassische Klänge & märchenhafte Interpretationen

Preise

ABONNEMENT 4 Veranstaltungen mit bis zu 30 % Ermäßigung Kategorie 1–4 EUR 211, 187, 156, 128 Jugendabo < 26 EUR 86, 78, 68, 60

Grafenegg, Wolkenturm sa 07/09 Philippe Herreweghe und das Orchestre des Champs-Élysées Musik/Klassik

Bruckners zweite Symphonie und Brahms’ Doppelkonzert mit Carolin Widmann und Marie-Elisabeth Hecker.

Festspielhaus St. Pölten sa 05/10 Cinderella so 06/10 Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

4

Ballett zwischen Traum und Wirklichkeit: eine berührende, zeitgemäße Interpretation des Aschenputtel-Märchens, die mit schlichter Eleganz verzaubert.

Festspielhaus St. Pölten sa 09/11 Janoska Ensemble . Thomas Gansch Revolution – From Vienna to Liverpool Musik/Klassik/Pop Zwischen weichen Streichern und strahlendem Blech treffen Evergreens

wie Let it be und Yesterday auf Tschaikowsky und Bach.

Grafenegg, Auditorium so 08/12 Weihnachtskonzert Tonkünstler-Orchester . Stefan Gottfried Musik/Klassik Da kommt Weihnachtsstimmung auf: Festliche Barockmusik verbreitet Glanz und Gloria.

148

20


Abonnements / Saison 2019/2020

Festspielhaus/Landestheater Klassiker & Zeitgenössisches auf St. Pöltens großen Bühnen

Preis

ABONNEMENT 4 Veranstaltungen mit 30 % Ermäßigung Kategorie 1–3 EUR 126, 116, 95 Jugendabo < 26 EUR 45, 43, 38

Festspielhaus St. Pölten sa 05/10 Cinderella so 06/10 Les Ballets de Monte-Carlo . Jean-Christophe Maillot . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

4

Ballett zwischen Traum und Wirklichkeit: eine berührende, zeitgemäße Interpretation des Aschenputtel-Märchens, die mit schlichter Eleganz verzaubert.

Festspielhaus St. Pölten sa 23/11 Circa’s Peepshow so 24/11 Circus/Akrobatik Ein sinnliches Kuriosum aus fulminanten Kunststücken und Burlesque-Szenen.

28

Landestheater Niederösterreich do 09/01 Hamlet William Shakespeare Inszenierung: Rikki Henry. Schauspiel Shakespeares rätselhafteste Rachetragödie wird in der atmosphärischen Inszenierung des jungen britischen Regisseurs Rikki Henry zum modernen Mythos über Macht und Moral.

do 20/02

Landestheater Niederösterreich Der Parasit Friedrich Schiller Inszenierung: Fabian Alder. Schauspiel Eine Koproduktion mit dem Stadttheater Klagenfurt

Friedrich Schillers Der Parasit ist ein furioses Lustspiel über die Winkelzüge eines Hochstaplers, der im Büro eines Ministers seinen unaufhaltsamen Aufstieg plant.

149


Bildnachweis/Impressum / Saison 2019/2020

Bildnachweis Joanna Pianka (Umschlag), Martina Siebhandl (S. 3, 116, 117), Alice Blangero (S. 5, 72–73, 126), Laurent Philippe (S. 8, 72–73), Felix Vázquez (S. 11), Andrea Palmucci (S. 12), Takeda Masahiko (S. 15), Katharina Zettel (S. 16–17), Eva Koch (S. 17), Stephan Floss (S. 18), Andreas H. Bitesnich (S. 21 oben), Maria Frodl (S. 21 unten, 138), Edgar Brambis (S. 22), Ojoz (S. 25), Shervin Lainez (S. 26), Andy Phillipson (S. 29, 140), Kay Nambiar (S. 32–33), Ina McLaughlin (S. 32–33), Julien Mignot (S. 32–33, 63), Jonas Becker (S. 32–33), Elliot Mandel (S. 32–33, 40), Yvan Manioski (S. 32–33), MBOdeg (S. 32–33), NaïmDeLaLisiere (S. 32–33), Veikko Kahkonen (S. 35), Ray Demski (S. 36, 128), Peter Artzberger (S. 45), Uwe Arens (S. 48–49), Simon Fowler (S. 48–49), Marco Borggreve (S. 48–49), Guido Werner (S. 48–49), Michael Slobodian (S. 51), Allison Burke (S. 52), Rebecca Schwarzmeier (S. 55), Ela Angerer (S. 56), Hugo Glendinning (S. 59), Joern Kipping (S. 60), Menno van der Meulen (S. 64), Vladimir Shirokov (S. 71), Gert Weigelt (S. 72–73), Fabian Heublein (S. 72–73), Wendy D Photography (S. 72–73), Kurt Petersen (S. 72–73), Sofia And Mauro (S. 76, 132), Adam Patterson (S. 80, 134), Ionut Macri (S. 83), Philippe Magoni (S. 84), Igor Studio (S. 87), Clemens Fantur (S. 88, 136), Philippe Pache (S. 91, 142), Theresa Rauter (S. 92), Jean Louis Fernandez (S. 96), Hedinn Eiriksson (S. 100), Robert Torres (S. 105), Pierre Meuniè (S. 106), Nancy Horowitz (S. 109, 130), Daliah Spiegel (S. 144), Marija Kanizaj (S. 146). Das Festspielhaus St. Pölten hat sich bis Redaktionsschluss intensiv bemüht, die InhaberInnen der Abbildungsrechte ausfindig zu machen. Sollten Personen oder Institutionen, die möglicherweise nicht erreicht wurden, die Rechte an verwendeten Abbildungen beanspruchen, werden diese gebeten, sich nachträglich mit dem Festspielhaus in Verbindung zu setzen. Impressum Herausgeber, Verleger und Medieninhaber NÖ Kulturszene Betriebs GmbH, Festspielhaus St. Pölten, Kultur­bezirk 2, 3100 St. Pölten. Für den Inhalt verantwortlich nach dem Mediengesetz Thomas Gludovatz, Johannes Sterkl. Programm Brigitte Fürle. Musikprogramm (ausgenommen Tonkünstler-Programm) Constanze Eiselt. Redaktion Isabella Pohl, Sylvia Poysdorfer, Gülcan Simsek. Texte Gerhard Dorfi, Julia Dorninger, Brigitte Fürle, Janea Hansen, Isabella Pohl, Jakob Schweikhardt, Ute van der Sanden. Redaktionelle Mitarbeit Constanze Eiselt, Ulli Roth. Lektorat Katharina Sacken. Übersetzungen David Tushingham, Paul Richards (Tonkünstler-Programm). Konzept, Art Direction Martina Veratschnig. Animation/Design Studio Process – Studio for Art und Design. Bildbearbeitung Blaupapier. Druck Grasl Druck & Neue Medien GmbH. Druck­koordination design­werkstatt, Sylvia Poysdorfer. Papier Munken Lynx (Umschlag), Salzer Touch (Kern). Stand März 2019. Termin-, Programm- und Besetzungs­änderungen bleiben vorbehalten. Für Druckfehler wird keine Haftung übernommen. Datenschutzhinweis Wir verarbeiten Ihre Daten in der Unternehmensgruppe der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH (siehe www.festspielhaus.at/ datenschutzerklaerung) und verwenden diese auch zur Zusendung von Informationen. Diese Daten haben wir unter Umständen von einem Betrieb unserer Unternehmensgruppe erhalten. Wenn Sie das nicht wünschen, dann teilen Sie uns das per eMail an datenverwaltung@festspielhaus.at oder auf andere Art und Weise mit (Widerspruchsrecht). Wir senden Ihnen daraufhin keine Informationen mehr zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutz­ erklärung, die wir Ihnen auch gerne zusenden.

150


Saalplan / Saison 2019/2020

¬ Kategorie 1 ¬ Kategorie 2 ¬ Kategorie 3 ¬ Kategorie 4 ¬ Kategorie 5 ¬ Eingang

BÜHNE

1

3

7

Balkon Rechts

Balkon Links

Rang Links

2

Stehplätze

6

A B

Rang Rechts

Stehplätze

A B

10

Parkett Links

Parkett Mitte

Parkett Rechts

Parkett Stehplätze 5

4

Balkon Mitte

9

8

Stehplätze im Festspielhaus: Bei Veranstaltungen im Großen Saal sind (nach Verfügbarkeit) Stehplatzkarten zu EUR 10 an der Abendkassa erhältlich (keine Ermäßigungen möglich). Orchesterreihen: Um bei ausverkauften Veranstaltungen möglichst vielen Gästen den Besuch zu ermöglichen, behalten wir uns vor, vor der Reihe 1 im Parkett Orchesterreihen einzubauen.


Oktober 2019 sa so

05 06

 9.30 Uhr 1 16.00 Uhr Großer Saal

mo 14 19.30 Uhr Großer Saal

eur

seite

Cinderella Les Ballets de Monte-Carlo . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

55, 50, 40, 28, 12

4

Tonkünstler-Orchester Mozart/Haydn/Prokofjew Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

6

29

7

do

17

19.30 Uhr Kleiner Saal

Vienna Clarinet Connection Mozart & More Musik/Klassik

sa so

19 20

19.30 Uhr 16.00 Uhr Großer Saal

Mourad Merzouki . Compagnie Käfig Vertikal 45, 39, 34, 28, 12 Tanz/Akrobatik/Aerial

9

do 24 19.30 Uhr Großer Saal

Eduardo Guerrero Guerrero Tanz/Flamenco

42, 38, 33, 26, 12

10

sa 26 19.30 Uhr Großer Saal

John McLaughlin & The 4th Dimension Musik/Jazz/Fusion

45, 39, 34, 28, 12

13

mo 28 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Bruckner 8 Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

14

November 2019

sa so

02 03

eur

seite

Battle of Styles: Floor on Fire Tanz/Battle

24

19

Janoska Ensemble . Thomas Gansch Revolution – From Vienna to Liverpool Musik/Klassik/Pop

45, 39, 34, 28, 12

20

Tonkünstler-Orchester Dupré/Poulenc/Schmidt Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

23

sa 16 19.30 Uhr Großer Saal

Mayra Andrade Musik/Pop/Morna

42, 38, 33, 26, 12

24

19.30 Uhr mi 20 Großer Saal

Time for Three . Keith Lockhart . Tonkünstler Musik/Jazz

42, 38, 33, 26, 12

27

 8.00 Uhr 1 18.00 Uhr Bühne

09 19.30 Uhr Großer Saal sa

mo

11

19.30 Uhr Großer Saal

23 24

19.30 Uhr 16.00 Uhr Großer Saal

Circa’s Peepshow Circus/Akrobatik

42, 38, 33, 26, 12

28

do 28

19.30 Uhr Kleiner Saal

34

31

Angelika Kirchschlager . Erwin Steinhauer Krieg und Frieden: Eine Freundschaft aus Liebe Musik/Kammerspiel

fr 29 20.00 Uhr Bühne

Jett Rebel Musik/Pop

24

32

sa so


Dezember 2019

eur

mo 02

 9.30 Uhr 1 Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Larcher/Schumann Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

34

19.30 Uhr Großer Saal

Richard Siegal/Ballet of Difference New Ocean Tanz/Zeitgenössisches Ballett

45, 39, 34, 28, 12

37

15.00 Uhr Kleiner Saal

Der kleine Nussknacker Kammermusik für Kinder Musik/Klassik/Schauspiel

12

38

fr

06

mi

11

seite

fr 13 19.30 Uhr Großer Saal

Kurt Elling The Beautiful Day: Kurt Elling Sings Christmas 42, 38, 33, 26, 12 Musik/Jazz

18.00 Uhr so 15 Großer Saal

Sounds of Silence Klänge im Advent Musik/Vokal

12

42

mo 16 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Dvořák/Brahms Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

43

Jänner 2020

mi 01 mo 06

 8.00 Uhr 1 11.00 Uhr 16.00 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Neujahrskonzert Musik/Klassik/Vokal

65, 60, 54, 38, 18

44

eur

41

seite

mi

08

19.30 Uhr Großer Saal

Canadian Brass Happy New Year with Canadian Brass Musik/Blech

45, 39, 34, 28, 12

46

so

19

18.00 Uhr Großer Saal

Barucco . Chor Ad Libitum . Heinz Ferlesch Ins Paradies Musik/Klassik/Vokal

42, 38, 33, 26, 12

47

mo 20 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Dvořák/Tschaikowski Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

48

19.30 Uhr fr 24 Großer Saal

Ballet BC Vancouver Solo Echo/Bedroom Folk/Busk Tanz/Zeitgenössisches Ballett

45, 39, 34, 28, 12

50

19.30 Uhr sa 25 Großer Saal

Ukulele Orchestra of Great Britain Musik/Crossover

42, 38, 33, 26, 12

53

20.00 Uhr do 30 Bühne

Pam Pam Ida Sauber Musik/Mundart/Pop

24

54

Februar 2020

do

13

19.30 Uhr Kleiner Saal

eur

seite

Philipp Hochmair Der Hagestolz 34 Musik/Lesung

57

fr

14 19.30 Uhr Großer Saal

Ballet Rambert & Sadler’s Wells Lloyd Newson: Enter Achilles Tanz

45, 39, 34, 28, 12

58

mo 17 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Verdi: Requiem Musik/Klassik/Vokal

45, 39, 34, 28, 12

61


fr

21

 9.30 Uhr 1 Großer Saal

so 23 16.00 Uhr Bühne mi

26

19.30 Uhr Großer Saal

März 2020 mo 09 19.30 Uhr Großer Saal

Yaron Herman Musik/Jazz

42, 38, 33, 26, 12

62

De Dansers . plan d- Rost Tanz

18

65

Peter Erskine on Drums . Tonkünstler Musik/Jazz

42, 38, 33, 26, 12

66

eur

seite

45, 39, 34, 28, 12

67

Tonkünstler-Orchester Beethoven/Deutsch/Franck Musik/Klassik

11 18.00 Uhr Großer Saal

Die Rose von Stambul Gastspiel Bühne Baden Operette

52, 47, 40, 28, 12

68

Chorus sine nomine . ALMA KAIROS Musik/Vokal

39, 35, 30, 24, 12

69

Tonkünstler-Orchester Tschaikowski/Sibelius Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

70

19.30 Uhr 16.00 Uhr Großer Saal

Schwanensee Martin Schläpfer . Ballett am Rhein . Tonkünstler Tanz/Zeitgenössisches Ballett

55, 50, 40, 28, 12

72

16.00 Uhr fr 27 Kleiner Saal

Wolf oder Rotkäppchens Entscheidung aus dem Bauch heraus Theater/Live-Musik

18

74

19.30 Uhr fr 27 Großer Saal

Volkskultur Österreich Europa hören! Musik/Volksmusik

42, 38, 33, 26, 12

75

19.30 Uhr sa 28 Großer Saal

42, 38, 33, 26, 12

77

Angélique Kidjo . Wayne Marshall . Tonkünstler Musik/Afropop

April 2020

mi

so

15

18.00 Uhr Großer Saal

mo 16 19.30 Uhr Großer Saal sa so

21 22

mi 01 18.00 Uhr Großer Saal

eur

seite

Beethoven feiert Geburtstag Symphonie pastorale Musik/Klassik/Schauspiel

32, 28, 25, 19, 12

78

do

02

19.30 Uhr Kleiner Saal

Trio Alba Schubert/Beethoven/Brahms Musik/Klassik

29

79

fr

03

19.30 Uhr Großer Saal

Eric Bibb Global Griot Musik/Blues

42, 38, 33, 26, 12

81

mo 06 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Beethoven: Pastorale Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

82

19.30 Uhr sa 18 Großer Saal

Serge Aimé Coulibaly . Rokia Traoré Kirina Tanz/Live-Musik

45, 39, 34, 28, 12

85


mo 20 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Bruckner: Romantische Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

86

fr 24 20.00 Uhr Bühne

Get Well Soon Musik/Pop

24

89

so 26 16.00 Uhr Bühne

Cie. Philippe Saire Hocus Pocus Tanz

18

90

19.30 Uhr mi 29 Bühne

Doris Uhlich Every Body Electric Tanz/Performance

24

93

do 30 18.00 Uhr Bühne

Yes.We.Share. Tanz/Musik

5

94

Mai 2020

eur

seite

Nobuyuki Tsujii Schubert/Skrjabin/Chopin 29 Musik/Klassik

95

Akram Khan Company Outwitting the Devil Tanz

45, 39, 34, 28, 12

97

Musik.Tanz.Bewegung Tanz

Eintritt frei!

98

45, 39, 34, 28, 12

101

Alice Sara Ott & Ólafur Arnalds The Chopin Project Musik/Elektro/Klassik

mo 18 19.30 Uhr Großer Saal

Tonkünstler-Orchester Beethoven/Schumann Musik/Klassik

45, 39, 34, 28, 12

102

do 28 19.30 Uhr Großer Saal

El Gusto Chaâbi d’Algiers Musik/Maghreb/Blues

42, 38, 33, 26, 12

103

do

07

19.30 Uhr Kleiner Saal

sa 09 19.30 Uhr Großer Saal

di 12 18.00 Uhr Großer Saal fr 15 19.30 Uhr Großer Saal

Juni 2020 17.30 Uhr fr 05 22.00 Uhr Vorplatz fr 05 19.30 Uhr Großer Saal

eur

seite

Sylvain Émard Danse Le Grand Continental: alle tanzen Tanz/Partizipation

Eintritt frei!

104

Un break à Mozart 1.1 Kader Attou . Cie Accrorap Tanz/Hip-Hop/Live-Musik

45, 39, 34, 28, 12

107


Kartenbüro St. Pölten Rathausplatz 19, 3100 St. Pölten T: +43 (0) 2742/90 80 80 600 E: karten@festspielhaus.at www.festspielhaus.at

Profile for Festspielhaus St. Pölten

Saisonbroschüre 2019/2020 | Festspielhaus St. Pölten  

Die gesamte Spielzeit 2019/2020 des Festspielhaus St. Pölten in einer Broschüre.

Saisonbroschüre 2019/2020 | Festspielhaus St. Pölten  

Die gesamte Spielzeit 2019/2020 des Festspielhaus St. Pölten in einer Broschüre.

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