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JANUAR // FEBRUAR 1.2013 5,- EUR / 18447

JANUAR // FEBRUAR 1.2013

motivation

BE SPECTACULAR! messe

ALLE JAHRE WIEDER mut

WORK-LIFE-BALANCE

E X T R A

hausgemacht


O P T I 2 013 - H A L L E C 4 S TA N D 5 2 0


VINTAGE, DAS ORIGINAL.

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VINTAGE, DAS ORIGINAL.

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VINTAGE, DAS ORIGINAL.

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AM MARKT KANN MAN UNTER TAUSENDEN QUALITATIV HOCHWERTIGER GLASSCHRAUBEN WÄHLEN. LUNOR WAR KEINE PERFEKT GENUG. SO HABEN WIR UNSERE EIGENE ENTWICKELT.

Die einzigartige Randform garantiert eine perfekte Druckverteilung und -ableitung auf dem Glas. PRÄZISION EXTREM VERGRÖSSERT, KOPFDURCHMESSER 2,7 MM

ALS WIR UNSEREN TITANPAD PERFEKTIONIERTEN, DACHTEN WIR ZUERST AN EINEN ANGENEHMEN SITZ. SCHÖN, DASS UNSER PAD AUCH EIN BRILLENLEBEN LANG HÄLT.

Dank bombiertem Rand ist das Tragegefühl typisch Lunor und im Gegensatz zu Kunststoffpads müssen Titanpads nie getauscht werden.

MANCHMAL SIND WIR ZU PINGELIG, ABER ÄNDERN WERDEN WIR UNS NICHT, VERSPROCHEN!

Um einen besonders schönen und dauerhaften Oberflächenglanz zu erzielen, legen wir bis zu vier Schichten aus edlen Metallen übereinander und schützen das Ganze durch eine EPH-Deckschicht. Bei matten Oberflächen liegt die Messlatte bei Lunor natürlich kein bisschen tiefer.

SIEHT AUS WIE EIN EINFACHER W-STEG, ABER DIESER HAT DIE LEGENDÄRE LUNOR-PASSFORM.

Man muss schon so ins Detail versessen sein wie Lunor, wenn man ein solch einfaches Teil über 5 Jahre perfektioniert. Dabei sieht man kaum einen Unterschied zum ersten Modell. Aber man spürt ihn beim Tragen.

SCHARNIER IST BEI UNS NICHT SCHARNIER, DESHALB HABEN WIR UNSER EIGENES.

Jetzt, da Sie uns besser kennen, würden Sie sich vermutlich wundern, wenn wir mit einem Großserienteil zufrieden wären. Sind wir natürlich nicht. Wenn über 95% der Mitbewerber solche Teile verbauen, heißt das, dass diese nicht schlecht sein können. Aber sind sie auch so schön wir unsere? Die Antwort überlassen wir Ihnen. MAC HEN WIR ES BESSER ODER MAC HEN WIR ES NUR ANDERS?

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INHALT

1. 2013

JANUAR / FEBRUAR

Titel: Cazal www.cazal-eyewear.com EYE-DITORIAL

ALLES BLEIBT BESSER

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EYE NEWS

KURZNACHRICHTEN

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EYE-LINER

BE SPECTACULAR! Weltmeisterlich

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MESSE

ALLE JAHRE WIEDER opti 2013 KLASSIKER Brillen aus der Vergangenheit

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OUTLOOK

GESCHENKTES GLÜCK Gutes Sehen für alle DÄMMERT’S? Nacht-Sicht

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MEINUNG

SONNENBRILLEN-GESCHÄFT? Nachgerechnet

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DESIGN

FENSTER ZUM MEER Mediterrane Spurensuche UNVERGLEICHLICH Brillen-Hausmarke MISSION POSSIBLE Lifestylewelt AUS PRINZIP REBELLISCH 3. Generation ABGEHOBEN Völkerverständigung

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HISTORY

MIT 66 JAHREN… Immer jung DER HEIMLICHE RIESE 100 Jahre Eschenbach

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DESIGN-SPECIAL 1

HAUSGEMACHT Aus heimischer Herstellung

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EYE-LIGHTS

ADVERTORIALS AUS INDUSTRIE UND GROSSHANDEL

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PORTRAIT

WORK-LIFE-BALANCE Roland Hils, Landau

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RECHT

NAMENS-FRAGEN Markenschutz

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EYE-DEAL

RAN AN DEN KUNDEN! Ausreden

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EYECONOMY

ZUR MARKE WERDEN Sein oder nicht Sein

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TERMINE

WAS – WANN – WO: Der große augenoptische Eventkalender

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EYE BOOK

DIE „STARS“ AUS EYEBIZZ 1.2013

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LAST BUT NOT LEAST

EIN- UND AUSBLICKE

WWW.EYEBIZZ.DE

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„Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung.“

(ALAN AYCKBOURN, ENGL. DRAMATIKER, GEB. 1939)

(MARCEL PAGNOL, FRANZÖSISCHER SCHRIFTSTELLER, 1895-1974)

EYEDITORIAL

ALLES BLEIBT

BESSER

LIEBE LESER, wenn in den Wintermonaten in den Medien vom Wetter die Rede ist, überschlagen sich heute manche mit Superlativen: Vom „Winterchaos“, von der „Schneewalze“ oder gar von der „Russenpeitsche“ ist dann die Rede; gerne mit pessimistischen Verweisen auf den „menschengemachten Klimawandel“. Manche Wettervorhersager versuchen anscheinend, die Prognosen ihrer Mitbewerber mit beinahe apokalyptischen Prophezeiungen zu übertreffen; zumindest gefühlt packten viele noch mal ein paar Zentimeter und Minusgrade mehr auf die Vorhersagen der Kollegen. Hauptsache, man hat überhaupt irgendwas mitgeteilt – und man war nicht bei den Unwissenden, falls es tatsächlich mal ein paar Tage richtig kalt wird.

In der Rückschau erweisen sich die meisten dieser Vorhersagen aber buchstäblich als „warme Luft“. Es hätte genügt, einfach zu sagen „Liebe Leute, es ist Dezember; bitte rechnen Sie mit winterlichen Straßenverhältnissen und passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an.“ Aber das ist nicht sensationell und wäre daher kaum erwähnenswert. Ähnliches geschieht mit Vorhersagen über unsere wirtschaftliche Zukunft angesichts der aktuellen Euro-, Schulden-, Griechenland-, Wirtschafts- oder sonstwas-Krise. Selbst minimale Konjunkturschwankungen werden von Berufspessimisten heute gleich als Vorboten von etwas Schrecklichem gewertet; vor allem die mit einem Minuszeichen. Dabei gab es solche Schwankungen schon immer; man konnte sie nur nicht so fein und so schnell messen und verbreiten. Aber fast jeder will etwas dazu gesagt haben. Ob man sich an diesem Pessimismus beteiligen möchte, entscheidet jeder von uns für sich selbst. Sicher ist allerdings: Aus negativem Denken entspringen keine unternehmerischen Ideen. Zuminderst keine, die über irgendwelche Sparmaßnahmen hinausgehen. Aber kann man sich wirklich gesundsparen, indem man minderwertige Ware ein- und verkauft, seine Mitarbeiter schlecht bezahlt, den längst fälligen Ladenumbau noch einmal um Jahre verschiebt und nicht einmal mehr auf Messen fährt? Und vor allem: Macht das Freude? Anders herum wird viel eher ein Schuh daraus: Als Unternehmer haben Sie es selbst in der Hand, durch optimistisches Denken und unternehmerischen Mut Ihren lokalen Markt in Ihrem Sinn zu beeinflussen. Sie haben sich ja nicht selbständig gemacht, um Ihren Beruf zu erleiden, sondern um Signale zu setzen, um Menschen zu Kunden zu machen, indem Sie sie von Ihren Produkten und Dienstleistungen begeistern. Wenn wir Ihnen also für das neue Jahr etwas mitgeben können, ist es der gute Vorsatz, sich nicht von pessimistischen Prognosen anderer deprimieren zu lassen, sondern positiv zu denken, auf sich selbst zu vertrauen und wirklich etwas zu „unternehmen“. Notfalls eben auch einmal nach der Devise „Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt - mach Limonade draus!“ Viele Menschen da draußen warten auf Sie, Ihre Ideen und Ihre Lösungen. Was dabei möglich ist, zeigen wir Ihnen mit jeder Ausgabe von EYEBizz – und werden das auch 2013 mit derselben Freude weiter tun wie in den vergangenen neun Jahren. In diesem Sinne herzlichst Ihr Martin Graf

WWW.EYEBIZZ.DE

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NEWS

NEUE VERKAUFSREPRÄSENTANTIN BEI YELLOWSPLUS DEUTSCHLAND

VERTRIEB

Die Firma Bachmann Eyewear aus der Schweiz freut sich über die neue Zusammenarbeit mit Anneli Sloma, Augenoptiker-Meisterin aus Melle. Sie übernahm ab Januar 2013 die Betreuung der edlen Kollektion aus Japan. Nach einem erfolgreichen Start in der Schweiz wird Anneli Sloma für den Aufbau der Marke in Deutschland verantwortlich sein. Der Vertrieb erfolgt über Bachmann Eyewear. Die Kollektion wird auch auf der opti 2013 gezeigt.

NEUE MARKE - NEUER KOPF

HOVEN

Seit dem 1. Oktober 2012 zeichnet Markus Schröder als Sales Manager Europe für die kalifornische Trendmarke Hoven verantwortlich. Gemeinsam mit seinem Team wird er seine langjährige Erfahrung im Augenoptikund Sportmarkt als Vertriebsleiter von Marchon Deutschland nun für die Hoven Europe AG mit Sitz in der Schweiz einsetzen, wie CEO Manuel Fitz mitteilte. Markus Schröders Aufgabengebiet umfasst ganz Europa. Für Hoven wird er sich engagiert auf die Neueinführung der Korrektions- und Lifestylebrillen sowie der Goggles und Textilneuheiten von Hoven konzentrieren.

LAUNCH VON STRENESSE EYEWEAR AUF DER OPTI

IVKO

Praktikum in der Designabteilung von OWP freuen. Der zweite Preis und damit 1.000 EUR gehen an Zohar Azuz aus Israel mit seinem Konzept „Bling“. Der Designer sieht Brillen als Masken, die die Persönlichkeit des Einzelnen zum Ausdruck bringen, als eine Form der wortlosen Selbstidentifikation. Platz drei mit 500 EUR belegte der Entwurf „one“ von Le NTP aus den Niederlanden. Das Konzept zeigt eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen als Kernmaterial, nämlich Natural Fiber Reinforced Plastics (NFK). Dieses Material wird derzeit schon in der Automobilindustrie und anderen Bereichen eingesetzt. OWP gratuliert allen Gewinnern ganz herzlich. Eine Ausstellung der Siegerarbeiten findet auf der opti in München auf dem Messestand von OWP in Halle C2, Stand 206/307 statt.

SAFILO VERSTÄRKT VERTRIEBSTEAM

SAFILO

Zum Team der deutschen Safilo Niederlassung gehört seit kurzem Panagiota Fotoglidou als Dior Distribution Managerin für Deutschland, Österreich und Osteuropa. Die 42-jährige Wirtschaftsjuristin steht als Ansprechpartnerin speziell den Dio-Kunden zur Verfügung. Frau Fotoglidou verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Vertrieb und Marketing in der Luxusgüterbranche und war in ihrer beruflichen Karriere unter anderem für die Bulgari GmbH und die Tommy Hilfiger Deutschland GmbH tätig.

SILMO DEBÜTIERT IN INDIEN

SILMO

Vom 2. bis 4. Februar 2013 findet in Neu-Delhi die zehnte „In Optics“, die wichtigste augenoptische Messe in Indien, statt. Es werden rund 15.000 Besucher erwartet. Auch die Silmo wird erstmals dort vertreten sein. Unter dem Banner „Silmo Village“ werden etwa 40 europäische Unternehmen beteiligt sein. Der augenoptische Sektor Indiens hat ein jährliches Wachstum von 30% und bietet mit 45.000 Optik-Geschäften und einem Umsatz von 2.9 Milliarden Euro ein großes Potenzial.

Zur opti 2013 launcht IVKO die Eyewear-Kollektion von Strenesse, dem einzigen familiengeführten internationalen Modelabel aus Deutschland. Strenesse steht für ein modernes Design, das Stil, Qualität und Leidenschaft mühelos miteinander verbindet. In dieses Bild fügt sich auch die neue Eyewear-Linie perfekt ein.

HANDY-SEHTEST

OWP DESIGN CONTEST – DAS ERGEBNIS

DESIGN

Die Passauer OWP veranstaltete im Jahr 2012 einen Designwettbewerb. Jetzt wurden aus einer Vielzahl von Einsendungen aus 27 Ländern die Gewinner ausgewählt. Den ersten Platz belegt das Konzept „Ball-inSocket Hinge“ von Coerte Voorhees aus den USA. Die Brille zeichnet sich durch sportliche Ästhetik und ein neuartiges Scharnierdesign aus. Der Sieger darf sich über einen Geldpreis in Höhe von 2.000 EUR oder wahlweise ein

CARL ZEISS MIT VERBRAUCHER-APP RUND UM BESSERES SEHEN

Um den Verbrauchern mehr Verständnis rund um das eigene Sehen zu vermitteln und sie zugleich ihre Sehleistung überprüfen zu lassen, hat Carl Zeiss eine neue App entwickelt: Die „myGlasses“ App, die ab sofort im App Store für das iPad verfügbar ist. Mit ihrer Hilfe lässt sich die eigene Sehkraft schnell und völlig unkompliziert am eigenen Gerät überprüfen. Sie hilft dabei, eine Bedarfsanalyse durchzuführen, falls sich herausstellt, dass das Sehvermögen nicht mehr optimal ist. Die App leistet eine erste Orientierung und empfiehlt je nach Sehanforde-

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WROOOM A HEAD spectacular-eyewear.com / michael-pachleitner-group.com

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rungen verschiedene Arten und Typen von Zeiss-Brillengläsern. Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse kann der Anwender zudem gleich online an den Zeiss-Augenoptiker seiner Wahl schicken und mit ihm einen Termin in seinem Fachgeschäft vereinbaren.

KINDERBRILLE GEWINNT PREIS IN JAPAN

FLEYE

Jedes Jahr wird auf der International Optical Fair Tokio (IOFT) in Japan der „Eyewear of the Year Award“ verliehen. Der Professoren-Look der Kinderbrille „Troll 049“ des dänischen Brillenherstellers Fleye gewann diesen Preis Ende 2012 in der Kategorie Kinderbrillen.

POLYCORE OPTICAL EUROPE GMBH AUFGELÖST

AUFLÖSUNG

Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.11.2012 wurde die Gesellschaft Polycore Optical Europe GmbH, Benzstraße 46-50, 12277 Berlin, zum gleichen Datum aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werden gebeten, sich bei den Liquidatoren Dr. Christian Jean Bachheimer, 121 Tanjong Rhu Road. '04-16 Tanjong Ria, Singapore 436914, oder Herrn Christian Schäfer, Auschwitzer Str. 14, 04158 Leipzig, zu melden.

LUXOTTICA ÜBERNIMMT ALAIN MIKLI

ÜBERNAHME

Der italienische Brillenhersteller Luxottica übernimmt das französische Designerlabel Alain Mikli. Das Unternehmen, das auf Brillen im Luxussegment spezialisiert ist wurde von Alain Mikli 1978 gegründet und hatte 2011 einen Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro.

GEBALLTE POWER IM SAUFLONAUßENDIENST

SAUFLON

Sauflon komplettierte mit drei Neueinstellungen seine Außendienstpräsenz in Deutschland. Miriam Jäckel (li) ist gelernte Augenoptikermeisterin und bringt eine langjährige Erfahrung im Außendienst innerhalb der Glasindustrie mit. Ihr Reisegebiet erstreckt sich von Frankfurt, Wiesbaden über Koblenz, Trier und Saarbrücken. Kontakt: eMail: Miriam.Jaeckel@sauflon.de, mobil 0160-7481067. Marc Hertrampf (2.vl), der das Gebiet bislang kommissarisch betreut hat, wechselte das Reisegebiet und betreut nun die Kunden in Niedersachsen, Bremen bis Oldenburg. Stefan Stieber (Mitte) betreut seit Oktober als Gebietsleiter die Kunden aus Fulda, Aschaffenburg, Darmstadt und Heidelberg. Er ist gelernter Marketingfachkaufmann und war vor seiner Zeit bei Sauflon in der Kontaktlinsenindustrie und bei einer großen Optikerkette tätig. Kontakt: eMail: Stefan.Stieber@sauflon.de, mobil 0170-5290320. Ganz neu im Team ist Roman Choreny (2.vr). Er ist zuständig für die Kunden in Garmisch-Partenkirchen, Kempten und der Bodensee-Region bis hoch nach Ulm. Auch Roman Choreny arbeitete vor seiner Sauflon Zeit bei einem großen Kontaktlinsenanbieter. Kontakt: eMail: Roman.Choreny@sauflon.de,

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mobil 0171-8688211. Seit Oktober ist Sabine Girenz (re) vom Sauflon Kundenservice in den Außendienst gewechselt. Sie ist gelernte Augenoptikerin und Betriebswirtin. Kontakt: eMail: Sabine.Girenz@sauflon.de, mobil 015146501255. Marco Buglowski wechselte seinen Aufgabenbereich und widmet sich nun zu 100% als Key Account Manager neuen Herausforderungen und Aufgaben. Zuvor hatte er parallel noch seine Kunden im Reisegebiet Heilbronn, Stuttgart, Göppingen und Tübingen betreut. Marco Buglowski ist weiterhin unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar: eMail: Marco.Buglowski@sauflon.de, mobil 0160-97771436.

ZVA MAHNT TCHIBO AB

ABMAHNUNG

Der Zentralverband der Augenoptiker hat Tchibo und dessen Kooperationspartner 4Care GmbH (www.lensbest.de) wegen des ab Januar 2013 geplanten Verkaufs von Gleitsichtbrillen abgemahnt. Der Kaffeeröster kündigte diese Onlineaktion Ende November in einer Pressemitteilung unter der Überschrift an: „Nicht länger eine Frage des Preises: Hochwertige Gleitsichtbrillen mit Qualitätsgläsern bei Tchibo“. „Dieser von Tchibo behauptete Anspruch ist in keiner Weise mit der tatsächlichen Qualität der angekündigten Gleitsichtbrillen vereinbar“, erklärt ZVAPräsident Thomas Truckenbrod. So hat unlängst auch das Landgericht Kiel in einem rechtskräftigen Urteil vom 30.10.2012 dem Kooperationspartner 4Care GmbH bescheinigt, dessen Brillen könnten Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Schwindel zur Folge haben. Aus Sicht des ZVA ist es grob wettbewerbswidrig und nicht hinzunehmen, die von den Kooperationspartnern vertriebenen Brillen in „Optiker-Qualität“ oder als „hochwertig“ anzupreisen; zudem sollten die Verbraucher von Tchibo auch über die eingeschränkte Verwendungsmöglichkeit der Brillen aufgeklärt werden. Denn beispielsweise im Straßenverkehr sollten solche Brillen keinesfalls getragen werden.

EMMERICH EXCLUSIVBRILLEN UNTERSTÜTZT DEN ARTENSCHUTZ

SPENDE

Für jedes Foto, das während der opti 2013 von den Besuchern auf dem Stand von Emmerich Exclusivbrillen mit einer Fassung aus den firmeneigenen Kollektionen gemacht werden darf, spendet das Unternehmen einen Euro zugunsten des Artenschutzes. Zusätzlich wird unter allen Teilnehmern ein Artenschutzkalender 2013 verlost. Damit erhält jeder Fotografierte die Chance, einen von auf 2013 Exemplare limitierten Kalender zu gewinnen. Seit 2012 unterstützt Emmerich Exclusivbrillen den Artenschutzkalender, dessen Verkaufserlös zu gleichen Teilen vier verschiedene Hilfsorganisationen zugute kommt, die sich für das

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Überleben der im Kalender präsentierten Arten einsetzen. So kamen 2012 mehr als 25.000 Euro zusammen. Emmerich Exclusivbrillen wird sich auch 2013 für dieses Projekt engagieren. Die Schirmherrschaft hat wieder der bekannte Dokumentarfilmer und Schauspieler Hannes Jaenicke übernommen. BON

NEUE GESCHÄFTSFÜHRUNG

Zum 1. November 2012 übergab der Firmengründer von bon, Jochen Kaber (66) die Geschäftsführung an Louise Meiners, die in mehr als 15 Jahren Erfahrung im internationalen ophthalmologischen Geschäftsfeld sammelte. Nach erfolgreichen Jahren als Vorstandsmitglied bei dem englischen Hersteller Keeler wechselte Sie 2003 zu bon. Als Prokuristin war sie verantwortlich für den Ausbau des Exportgeschäftes. Ihre Berufung zur Geschäftsführerin soll das ständige und solide Wachstum von bon sicherstellen. Der Firmengründer übernahm die Position eines Aufsichtsrats. KONGRESS

ESSILOR IMPULSE 2012 – ERFOLGREICHER START FÜR NEUEN FACHKONGRESS Essilor lud am 19. und 20. Oktober 2012 rund 700 Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Berlin zum Kongress „Essilor Impulse 2012“. Leitthemen der Tagung: Impulse bei Produktinnovation, Impulse für den Markt, Impulse für mein Geschäft, Impulse für mein Leben. Im fachlichen Mittelpunkt stand die neue Generation Gleitsichtgläser „Varilux S series“. Fachvorträge und Workshops wurden ergänzt durch Auftritte hochkarätiger Redner die zu den Themen Marketing, Social Media, Entscheidungen und ungewöhnlicher Lebendwege referierten. Moderiert wurde „Essilor Impulse 2012“ von TV-Star Barbara Schöneberger, die kompetent, schlagfertig und mit Augenzwinkern durch das Kongressprogramm führte. Die Auswertung der Kundenbefragung zeigte, dass 98 Prozent der Teilnehmer „Essilor Impulse 2012“ weiter empfehlen. Die Vorbereitungen für den nächsten Kongress in 2014 laufen bereits.

SACHVERSTÄNDIGE ERHALTEN EINBLICK IN GUTACHTEN ZU „INTERNET-BRILLEN“

ZVA

Den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen des Augenoptiker-Handwerkes wurde bei ihrer traditionellen Fortbildungsveranstaltung des ZVA am 6. November 2012 in Frankfurt unter anderem ein Gutachten über die Qualität von „Internet-Brillen“ vorgestellt. Im Mittelpunkt standen Rechts- und Fachthemen rund um die Sachverständigentätigkeit. Ein Schwerpunkt war insbesondere die Frage der Qualität von „Internet-Brillen“: Prof. Dr. Hans-Jürgen Grein (FH Lübeck) stellte sein Gutachten vor, das er im Auftrag des Landgerichtes Kiel in einer wettbewerbsrechtlichen Angelegenheit erstellt hat. In

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dem Gutachten kommt er zum Ergebnis, dass über das Internet verkaufte Korrektionsbrillen nicht die einschlägigen DIN-Normen einhalten können. ZVA

SENIOREN-UNFALLSTATISTIK STÜTZT FORDERUNG DES ZVA

Das statistische Bundesamt hat nach der Straßenverkehrsunfallstatistik für 2011 auch eine Analyse des Unfallgeschehens von Senioren ab 65 Jahre präsentiert. Die Erkenntnisse dieser Analyse stützen die seit Jahren bestehende Forderung des ZVA für einen verpflichtenden Wiederholungssehtest für Führerscheininhaber. Obwohl ein Wiederholungssehtest unabhängig vom Alter des PKW-Fahrers sinnvoll ist, zeigen die Untersuchungen des Bundesamtes, dass die Unfallursachen in der Altersgruppe der über 64-Jährigen auf altersbedingte Einschränkungen der Wahrnehmungsfähigkeit deuten. Mit dem Sehvermögen lässt auch die Reaktionsfähigkeit der Senioren am Steuer nach. Deswegen tragen sie sehr häufig die Hauptschuld an einem Verkehrsunfall: 2011 waren von den über 64-Jährigen, die in einen Unfall verwickelt waren, mehr als zwei Drittel (67 %) Hauptverursacher. Bei den Autofahrern ab 75 Jahre sind sogar drei von vier (76,3 %) Beteiligten die Unfallverursacher. NIGURA METZLER

INSOLVENZVERFAHREN NIGURA METZLER OPTICS INTERNATIONAL GMBH

Die „NiGuRa Metzler Optics International GmbH“ hat am 21.11.2012 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Paul Fink aus der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma Rechtsanwälte Steuerberater bestellt. „Unser Unternehmen ist bis vor kurzem noch handlungsfähig gewesen, bis unser seit März 2012 neuer Mehrheitsgesellschafter aus Asien überraschend seine finanzielle Unterstützung eingestellt hat“ betonte Jan Willem van den Brink, Geschäftsführer der NiGuRa Metzler Optics International GmbH. Der erst seit Mitte des Jahres 2012 bei der Gesellschaft eingesetzte Geschäftsführer hatte die Sanierung des Unternehmens bereits begonnen, für dessen Geschäftsentwicklung sich seit längerer Zeit ein negativer Trend abzeichnete. „Im Rahmen des Restrukturierungsprozesses war die Gesellschafterfinanzierung jedoch ein unerlässlicher Baustein, die unvorhersehbar weggebrochen ist.“ Am Standort Düsseldorf arbeiteten zuletzt rund 40 Mitarbeiter. Es wurden bereits erste Gespräche mit Investoren aufgenommen. Zudem haben insbesondere die wichtigsten Kunden und Lieferanten signalisiert, das Unternehmen weiter unterstützen zu wollen. SPECTARIS

KONTAKTLINSEN-PORTAL HEISST 1500. AUGENOPTIKER WILLKOMMEN

Das Spectaris-KontaktlinsenPortal www.cl-portal.com begrüßte den 1.500. Augenoptiker als neues Mitglied. Das

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Serviceportal bietet allen Augenoptikern die Möglichkeit, sich kostenlos die aktuellen Kontaktlinsen-Kataloge der verschiedenen Lieferanten herunterzuladen und in die eigene Software einzubinden. Zugleich können über das Portal bei den meisten der teilnehmenden Unternehmen umgehend OnlineBestellungen durchgeführt werden. Gibt es neue Kataloge oder Updates, werden alle registrierten Nutzer hierüber automatisch informiert. Der Service ist kostenlos, es ist nur eine einmalige Registrierung in wenigen Schritten erforderlich.

LIVE BEIM RTL-SPENDENMARATHON UND BEI N-TV

IGA OPTIC

Am 23. November fand die „Flaggenaktion“ des Dattelner Augenoptikverbundes IGA Optic ihren krönenden Abschluss: Geschäftsführer Carsten Schünemann und Marketingchef Helmut Schweda überreichten mit 24 Dattelner Kindern einen Spendenscheck über 40.000 Euro an RTL-Moderator und Charity-Chef Wolfram Kons. Im Bus ging es mittags los, direkt nach Hürth, wo der Privatsender mit vielen Prominenten insgesamt 24 Stunden lang Spenden für Kinder in aller Welt sammelte. Am Ende hatte die Stiftung „RTL - Wir helfen Kindern“ mehr als 8,827 Mio. gesammelt, das ist ein neuer Rekord. LIZENZ

ALLISON UND REPLAY: LIZENZVEREINBARUNG Das italienische Unternehmen Fashion Box mit den Marken Replay, Replay & Sons, We Are Replay und Red Seal hat einen Lizenzvertrag mit Allison SpA für die Marke Replay unterzeichnet. Die Lizenz wurde für fünf Jahre geschlossen und beinhaltet die komplette Kollektion von Korrektions- und Sonnenbrillen. Die erste Kollektion soll auf der MIDO im März 2013 präsentiert werden.

mations- und Motivationsvortrages von Berater Clemens Feldmann, der 40 Jahre lang selbst erfolgreich Brillen und Kontaktlinsen verkauft hat und fortan interessierte Fachleute von den Vorteilen einer kombinierten Anpassung überzeugen möchte. Wie Augenoptiker den Sprung vom „Brillenverkäufer“ neben vielen zum persönlichen Rundumberater für beide Korrektionsmittel schaffen können, wird 2013 auf verschiedenen Branchen-Veranstaltungen zu sehen und zu hören sein. Los geht es auf der opti in München, wo Clemens Feldmann im Rahmen des „opti-Forums“ sprechen wird.

BACH OPTIC UNTERSTÜTZT ENGAGE MENT FÜR TOGO

SPENDE

Mit einem großen Lächeln nahm Jörg Imgenberg (links) am 19. Oktober 2012 die Spende von rund 100 Sonnenbrillen des Kölner Großhandels Bach Optic entgegen. Sie wurde überreicht von Dieter Mangerich, Vertriebsmitarbeiter von Bach Optic. Seit über sechs Jahren setzt sich der Augenoptikermeister aus Köln-Rodenkirchen für kranke und vor allem sehschwache Menschen in der Region Anecho in Togo ein. Das Projekt ist für ihn eine absolute Herzensangelegenheit. Bis heute konnte Imgenberg viele Kontakte in der Region aufbauen, so dass Stück für Stück aus der reinen Projektarbeit „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird. „Nur mit einem kompetenten Team das dauerhaft vor Ort ist, kann eine ausreichende Versorgung auch langfristig gewährleistet werden.“ Zu Beginn finanzierte Imgenberg das Projekt aus eigenen Geldern. Auch heute noch fließen von jeder verkauften Brille seines Geschäftes 10 EUR in die Projektarbeit; hinzu kommen Spendengelder und Sachspenden. Für die Zukunft erhofft sich der Augenoptikermeister weitere Unterstützung. Nähere Informationen zum Projekt unter www.togofreunde.de. SPECTARIS

VOLKER GRAHL NEUER VORSITZENDER DES SPECTARIS-FACHBEREICHS KONTAKTLINSEN

Der Fachbereich Kontaktlinsen des Industrieverbandes Spectaris hat Volker Grahl, Geschäftsführer von MPG&E, zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er ist damit Nachfolger von Dr. Frank Seibel.

INFORMATION

VORTRAG UND FILM: WARUM SICH KONTAKTLINSEN FÜR AUGENOPTIKER LOHNEN

90 Prozent aller Brillenträger in Deutschland haben noch nie Kontaktlinsen probiert, so das Ergebnis der KGS-Allensbachstudie. Dabei wäre jeder Dritte bereit, die kleinen Sehhelfer testweise zu tragen. Hier schlummert ein riesiges Potential für Augenoptiker, das es zu nutzen gilt. So lautet die Kernbotschaft des neuen Infofilms, der in Ergänzung zum Marketing-Ratgeber „Kontaktlinse und Brille – Ein lohnendes Duo für Augenoptiker“ erschienen ist und im neuen Jahr auf Branchenveranstaltungen zu sehen sein wird. Der Film ist Teil eines Infor-

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Volker Grahl nannte als Ziel, die vielfältigen Gemeinschaftsaktivitäten im Fachbereich – zum Beispiel eine herstellerneutrale Kontaktlinsen-Kampagne und einen gemeinsamen Hochschultag „Faszination Kontaktlinse“ - in den nächsten Jahren erfolgreich weiterzuentwickeln. Er sei sehr dankbar, dass der Fachbereich in Zeiten eines rückläufigen gesellschaftspolitischen Engagements und trotz des sehr harten Wettbewerbs untereinander so gut an der Ausweitung des Kontaktlinsen-Marktes gemeinsam arbeitee, was der gesamten Branche zu Gute käme. //

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EYELINER

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FÜR MENSCHEN, DIE MEDIEN in irgendeiner Form nutzen, ist es fast unmöglich, Red Bull nicht zu kennen. In wenigen Jahren hat es der österreichische Energy-Drink-Hersteller geschafft, eine Markenbekanntheit zu erreichen, von der die meisten anderen Unternehmen nur träumen können. Und zwar auch bei Menschen, die noch nie eine Red Bull-Dose in der Hand hatten oder gar getrunken haben. Die Marke steht für Sport, Abenteuer, Schnelligkeit, Lifestyle, Verrücktheit und vieles andere, das man subsumieren kann unter „braucht man zwar nicht wirklich, aber macht eine Menge Spaß“. Die treibende Kraft hinter Red Bull ist der österreichische Unternehmer Dietrich Mateschitz, der die Idee für seinen taurinhaltigen Energy-Drink Ende der 80er Jahre aus Thailand mitbrachte und für den Weltmarkt verfeinerte. Vor allem aber hatte er schon damals verinnerlicht, dass ein Produkt nur so gut ist wie das, was andere davon halten. Als geschickter PR-Stratege erreichte er das nicht über klassische Werbung, sondern über PR nach dem Motto „Veranstalte oder sponsere Events, die Menschen Spaß machen – und sorge dafür, dass alle davon reden und darüber schreiben.“ NTS, LE SERE EVE DA S S A L ER SPON DA F Ü R , D E O G R E T O L S TA EN“ ND „VERANS SCHREIB HEN – U ARÜBER A S S M AC P D S D N N E U H SC EDEN DIE MEN DAVON R Sein Zielpublikum fand er zunächst in der alternativen Jugend- und Club-Szene wie Techno, Mountainbiking und Snowboarding; später bei allem, was schnell, abgefahren und teuer ist. Die „Red Bull Air Races“ trugen seine Markenbotschaft ebenso um die Welt wie die „Flying Bulls“, eine Flotte ausgefallener und seltener Fluggeräte, für die auf dem Salzburger Flughafen eigens der „Hangar 7“ gebaut wurde; ein Veranstaltungscenter, das weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt ist. 2012 fand die Marke auch ein weltweites Publikum, als sie den Stratosphären-Sprung des Extremsportlers Felix Baumgartner finanzierte: Einem Einsatz von ein paar Millionen Euro stand eine Medienpräsenz gegenüber, die mit Geld gar nicht zu bezahlen gewesen wäre. Die herausragendste und aufwendigste Aktivität von Dietrich Mateschitz ist allerdings sein Formel-1-Rennteam, das 2004 gegründet wurde und 2012 nach einer unglaublich spannenden Saison die Marken- und mit dem Deutschen Sebastian Vettel auch die Fahrer-Weltmeisterschaft gewann – beides bereits zum dritten Mal in Folge. Das ist die absolute Krone in der „Königsklasse“. Dass ein paar Kritiker Motorsport gelegentlich abschätzig als „im Kreis herumfahren“ bezeichnen – geschenkt. Was wirklich zählt, sind harte Fakten. Und zu denen gehört beispielsweise, dass die Formel 1 live und per Fernsehen weltweit regelmäßig ein Milliardenpublikum erreicht. An diesem Punkt drängt sich die Vergabe von Lizenzen beinahe auf – wenn man die richtigen Partner hat.

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EYELINER

Von diesem Geschäft hat Dr. Michael Pachleitner aus dem österreichischen Graz eine Menge Ahnung. Mit seiner Pachleitner Group, für die er vor drei Jahren ein architektonisch spektakuläres Geschäftsgebäude entwerfen ließ, bedient er diverse augenoptische Produktsparten – von der Designer-Brillenfassungskollektion bis zu unterschiedlichsten Brillengläsern. Seit kurzem gehört auch die „Red Bull Racing-Eyewear-Kollektion“ zum Portfolio des innovativen Unternehmens. Die Schnelligkeit, mit der die Lizenzvergabe erfolgte, ist Formel-1-verdächtig: Die ersten Gespräche fanden im Februar 2011 statt; im September 2011 wurden die ersten Modelle auf der Pariser SILMO vorgestellt; Anfang 2012 kam die Kollektion auf den Markt. Aktuell umfasst sie bereits 70 Sonnen- und Sportbrillenmodelle in jeweils drei bis acht Farben sowie etwa 25 Korrektionsfassungen. 2013 soll diese Produktwelt nochmals stark ausgeweitet werden. ZIEL N EINEM O V R E N WEG ACHLEIT DESTEN ICHAEL P RBER EM GERA D WENN M F U MITBEWE A E R E IN E T S H E KT , DIE GT IST, G RSCHREC NSCHAFT ÜBERZEU SCHEN E INE EIGE IS E B – IN U E Z TLICH DA R AU F GELEGEN

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Das scheint verwunderlich – und ist es nicht. Denn bei Michael Pachleitner geht alles schnell. Er setzt Ideen um, über die andere noch nicht einmal diskutieren. Er fordert (und bekommt) Entscheidungen, während andere noch zögern. Und wenn er von einem Ziel überzeugt ist, geht er auf dem geradesten Weg darauf zu – eine Eigenschaft, die seine Mitbewerber gelegentlich ein bisschen erschreckt. Vor allem, weil er damit sehr erfolgreich ist. Natürlich war es für die Brillenlizenz kein Hindernis, dass Pachleitner seit vielen Jahren Dr. Helmut Marko kennt, einen ehemaligen Rennfahrer aus Graz und heute Rennsportchef von Red Bull Racing. „Die größte Bedeutung haben zwar Menschen und Emotionen, aber natürlich hat auch diese Österreich-Österreich-Connection eine Rolle gespielt“, erzählt er lächelnd. Solche Verbindungen öffnen Türen. Aber um hinter diesen Türen etwas zu erreichen, muss man erheblich mehr mitbringen als die Frage „Wollt Ihr uns eine Lizenz für Brillen geben?“ Vor allem bei einem Unternehmen wie Red Bull Racing, das sehr restriktiv bei der Lizenzvergabe ist und zuvor noch überhaupt keine vergeben hatte. Michael Pachleitner brachte jedoch gleich ein ganzes Konzept mit: Eine Lizenzmarke aus Sonnenbrillen, Korrektionsfassungen, Sport-Funktions-Brillen, Skibrillen und Gläsern, die bei Materialwahl, Design und Anspruch wesentliche Elemente des Rennsports enthalten sollte. Zum Beispiel den im Rennwagenbau verwendeten Werkstoff Carbon – unglaublich stabil und gleichzeitig sehr leicht, ein echtes Zukunftsmaterial. Dazu gehörten auch die Verglasung mit Polycarbonat-Gläsern und die Verwendung anderer moderner Werkstoffe wie NXT, Titan und Gummi; außerdem zeitgemäßes Design, fühlbare Techno-

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DIE N ZWAR AT AUCH NG HABE U T ESPIELT“ U E D RLICH H E Ü B T E A T ROLLE G N S E S R Ö E IN R B E G A N , IE N IO D E „ CT EMOTION H-CONNE EN UND STERREIC -Ö H MENSCH IC E R ÖSTER logie und eine akzentuierte Farbgebung. All das sind Elemente, die ein echtes Lizenzprodukt enthalten muss, wenn es dem Lizenzgeber nicht nur ein paar zusätzliche Euros in die Kasse spülen, sondern seine Botschaft glaubhaft transportieren soll. Eines der Erkennungsmerkmale: In solchen Fällen kann das Logo recht klein sein, denn das ganze Produkt ist die Botschaft und nicht (nur) der Aufdruck. Zu Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz pflegt Pachleitner ebenfalls ein enges Verhältnis: „Unsere Chemie passt extrem gut; auch in dem, was er sagt und denkt. Er hat großes Verständnis für uns als Partner. Und wenn man mit ihm spricht, hat er Unmengen von Ideen darüber, was er tun würde, wenn er an unserer Stelle wäre,“ erzählt Michael Pachleitner im Gespräch mit EYEBizz. Eine weitere Gemeinsamkeit: Ab einem bestimmten Punkt geht es Top-Unternehmern nicht mehr ums Geld, sondern darum, dass Ideen funktionieren. „Es war uns ein Anliegen, eine weltweit erfolgreiche Sport- und Fassungskollektion nach den Richtlinien von Red Bull zu entwikkeln, weil wir fähig sind, die Marke zu verstehen und mit ihr zu arbeiten“, beschreibt Dr. Pachleitner seine Motivation. „Sie sollte vor allem die Attribute berücksichtigen, für die Red Bull in Sport, Abenteuer und Wettkampf steht.“ Ein großer Vorteil ist natürlich auch, nicht nur den Namen, sondern auch das Team und die Fahrer von Red Bull Racing als Testimonials nutzen zu dürfen. Im Katalog und auf der Website werden die Brillen deshalb von diversen Mitarbeitern des im englischen Milton Keynes ansässigen Teams getragen; für die Außendarstellung in Werbung und PR sorgen dagegen vor allem die weltweit bekannten Gesichter der Fahrer: Mark Webber aus Australien und der sympathische, junge Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel aus dem hessischen Heppenheim sind Markenbotschafter, deren Werbewert fast unbezahlbar ist. Im Moment hat die Formel 1 Winterpause; zumindest nach außen. Hinter den Kulissen werden aber mit Hochdruck bereits die Fahrzeuge für die nächste Saison entwickelt, die am 17. März 2013 im australischen Melbourne starten wird. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass auch 2013 die blau-rot-gelben Fahrzeuge mit dem Logo des österreichischen Getränkeherstellers sehr oft auf Pole-Positions und ihre Fahrer am Ende des Rennens auf dem Siegerpodest stehen werden. Vermutlich meistens in Begleitung einer brandneuen Sonnenbrille aus Graz. opti 2013: Halle C1, Stand 309 www.spectacular-eyewear.com

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ES GEHT UM EINE IDEE, EINE VISION, DIE FREUDE AN DER HERSTELLUNG – UND UM DIE VERANTWORTUNG FÜR HUNDERTE VON MENSCHEN

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MESSE

OPTI 2013

ALLE JAHRE WIEDER Seit Jahren ist die Müncher opti der offizielle Startschuss für das neue augenoptische Geschäftsjahr. Vom 25. bis 27. Januar 2013 werden in München etwa 480 Aussteller ihre Neuheiten und Produktpremieren, aber auch Best- und Longseller präsentieren – ein Pflichttermin für jeden Unternehmer

WAS AUCH IMMER die Augenoptik bewegt – auf der opti 2013 wird es zu sehen sein. Großkonzerne präsentieren ihre Produktneuheiten auf der ersten internationalen Fachmesse des Jahres genauso wie kleine, innovative Designmanufakturen. Und auch wenn aus organisatorischen Gründen der Messetermin des Jahres 2013 erst Ende Januar stattfinden kann, werden dort die Weichen für das neue Geschäftsjahr gestellt. Neu ist 2013 auch das „Gewand“ der opti: Mit einem frischen und klaren Logo und der Unterzeile „Die internationale Messe für Optik & Design“ haben sich die Messemacher optisch und typographisch endgültig der „alten“ opti verabschiedet. Etwa 480 Aussteller zeigen Ende Januar in den Hallen C1 bis C4 auf etwa 40.000 Quadratmetern Hallenfläche die Neuheiten und Trends für 2013. Ein paar große Aussteller werden fehlen; dafür sind zahlreiche kleinere dazugekommen. Und wenn man den Erfahrungen der vergangenen Jahre vertraut, wer-

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den die meisten von ihnen nach drei Tagen mit den Ergebnissen zufrieden oder sogar sehr zufrieden sein – genauso wie die Besucher, wie die regelmäßigen Befragungen immer wieder ergeben. Trotz des breiten Produktspektrums will die opti eine Messe der kurzen Wege sein. „Nirgendwo sonst findet der Fachbesucher ein derart umfassendes Angebot aus allen augenoptischen Bereichen auf so kompakter Fläche“, erklärt Dieter Dohr, der Geschäftsführer des Veranstalters GHM. „Auch Messebesucher mit wenig Zeit können sich innerhalb eines einzigen Tages auf der Messe ein umfassendes Bild über aktuelle Entwicklungen verschaffen.“ Hilfreich ist dabei die klare Struktur und der schlüssige Aufbau der Messe, der in jeder Halle klare Schwerpunkte setzt. In Halle C1 finden sich etablierte Lifestylemarken und attraktive Kollektionen. Dazu liefert der „Walk of Frame“, eine Allee aus Glasvitrinen im Zentrum der Halle, einen kompakten

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MESSE

Überblick über die opti-Neuheiten. Passend zum neuen Markenauftritt der Messe wird er komplett neu gestaltet. Auf einem neuen italienischen Gemeinschaftsstand präsentieren sich hier auch zehn Unternehmen aus Norditalien erstmals gemeinsam in München. Ein Platz für vielbeachtete Produkt-Premieren waren in den vergangenen Jahren die Hallen C2 und C3. Auch 2013 zeigen marktführende Fassungs-, Glas- und Kontaktlinsenhersteller hier ihre Neuheiten. Daneben findet der Messebesucher in diesen beiden Hallen alles zu den Themen technisches Equipment, Präzisionswerkzeuge und Low Vision. Aussteller aus diesem Bereich haben bei der opti traditionell ein Heimspiel, denn deutsche Unternehmen gehören hier zu den führenden Anbietern weltweit. Die Halle C4, die gemeinsam mit der Halle C1 eine Art „Designklammer“ bildet, ist seit Jahren eine viel beachtete und gern besuchte Spielwiese für Trendsetter und Trendscouts der augenoptischen Branche. Im dortigen YES! (Young Eye Styles)-Bereich erleben Fachbesucher innovative, ausgefallene und originelle Designneuheiten. Newcomer und kleine Manufakturen präsentieren hier ihre Kollektionen vielfach erstmals der Öffentlichkeit. Auch auf der opti 2013 werden dort zahlreiche neue Ideen zu sehen sein und für Gesprächsstoff in der Branche sorgen. In dieser Halle finden sich auch die „opti-Boxen“, mit denen junge Start-Up-Unternehmen die Chance erhalten,

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sich erstmals einem großen internationalen Messepublikum zu präsentieren. Sehenswert werden außerdem auch die Auftritte der Ladenbauer und Shopdesigner sein; nicht zuletzt, weil Messen für diese Unternehmen eigentlich die einzige Gelegenheit sind, sich einem größeren Fachpublikum zu präsentieren, denn Ladenbau kann man nicht in Kollektionskoffern herumtragen. Diese Firmen werden anhand von Beispielen demonstrieren, wie man bei Verbrauchern Lust auf Brille und gutes Sehen machen kann und wie man Brillen und Kontaktlinsen richtig inszeniert. Erwähnenswert sind nicht zuletzt auch die Vorträge des opti-Forums, die sämtlich simultan ins Englische übersetzt werden und so den internationalen Anspruch der Messe unterstreichen. Sie bieten dem Augenoptiker wichtige und hilfreiche Impulse für das Tagesgeschäft, für Marketing und Verkauf. Überdies wird in München am Messesamstag (26. Januar 2013) der Marketingpreis „Trendy“ verliehen. Wie in jedem Jahr hat EYEBizz auch diesmal wieder den bewährten Messeguide „Start 2013“ im (hand-)taschenfreundlichen Kleinformat aufgelegt, der Sie bei der Vorbereitung und beim Besuch der opti tatkräftig unterstützen wird. Ihr persönliches Exemplar liegt dieser Ausgabe von EYEBizz bei. // www.opti-munich.com E Y E B I Z Z // 1 . 2 0 1 3


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MESSE

AND THE WINNER IS…

KLASSIKER Es ist schon eine feine Tradition: Jedes Jahr stellt EYEBizz auf der Münchner opti einem StartUp-Unternehmen eine „opti-Box“ für eine erstmalige Messepräsenz zur Verfügung. 2013 ist Siegfried Lucki aus dem hessischen Oberursel mit seiner brandneuen „Classic Style Collection“ der glückliche Gewinner

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SIEGFRIED LUCKI IST Augenoptiker mit Leib und Seele. In seinem kleinen Augenoptiker-Geschäft in der Altstadt von Oberursel bedient er gemeinsam mit seiner Frau Christa seit zehn Jahren anspruchsvolle Kunden aus dem Großraum Frankfurt und weit darüber hinaus. Vierstellige Endpreise sind bei ihm keine Ausnahme, sondern die Regel. Brillenfassungen, die man nur auspacken und verkaufen muss, interessieren ihn aber eigentlich schon lange nicht mehr. Seine Liebe gehört vielmehr dem Handwerk, dem Einzelstück, der Sonderanfertigung. Und alten Autos, denn auch die wurden früher von Hand zusammengebaut. Als junger Augenoptik-Unternehmer hat er vor vielen Jahren seinen eigenen Oldtimer – einen alten Mercedes 170 – verkauft, um das Startkapital für seine Selbständigkeit zusammenzubekommen. Und irgendwann will er einen alten Traum wahrmachen und sich in den USA nach einem alten Ford-Pick-Up aus den 30ern umsehen. Seit langem hat er auch immer wieder mit Kunden zu tun, die ein automobiles Schätzchen (oder auch mehrere davon) in der Garage haben – und die immer wieder feststellen, dass man bei Ausfahrten mit einem solchen Fahrzeug mit einer gewöhnlichen Alltagsbrille einfach falsch angezogen ist. Unzählige

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Maßanfertigungen für Automobil- und Nostalgie-Liebhaber hat er in seiner kleinen Werkstatt schon gebaut – aber meist als Einzelstücke, obwohl die wachsende OldtimerBegeisterung ahnen lässt, dass es weit über Hessen hinaus Bedarf an dazu passenden Brillen geben muss. Dieses Bedürfnis wird künftig die „Classic Style Collection“ bedienen. Kleinserien von Brillenfassungen in klassischen Formen und Farben, die in einer eigenen Manufaktur mit Hilfe erfahrener Brillenmacher entstehen. Eine Retro-Kollektion ist es trotzdem nicht; das wäre Siegfried Lucki zu einfach, zumal es Retro inzwischen ja wirklich an jeder Ecke gibt. Stattdessen hat er Versatzstücke und Stilelemente der Brillenmacherkunst aus zwei Jahrhunderten zusammengetragen, auch handwerkliche Verfahren und Fähigkeiten aus früheren Zeiten, und all das in vertraut erscheinenden, in Wirklichkeit aber vollkommen neuen Modellen zusammengemixt. Die eigentliche Besonderheit sind die technischen Details, die beispielsweise von Zwickern und Kneifern entlehnt und hier neu kombiniert werden. Manche der Teile, die Siegfried Lucki verwendet, sind übrigens tatsächlich Jahrzehnte alt: Ziselierte Randdrähte oder Pads beispielsweise, die er irgendwo in alten Brillenfabriken aufgetrieben und in seinen

Brillen zu neuem Leben erweckt hat. Andere werden aus Chirurgenstahl hergestellt und auf alt getrimmt. Wer es ganz akkurat haben möchte, kann seine Brille sogar im Farbton seines alten Autos bekommen. Oder mit einem passenden Sonnenclip. Oder mit einem handgenähten Nasenschutz aus feinem Leder. Nur die Phantasie setzt Grenzen. Das Bestechende an der kleinen, feinen Kollektion ist der Umstand, dass der Begriff „Design“ gar nicht erforderlich ist, um sie zu erklären: Sie erklärt sich beim genauen Hinschauen, beim Anfassen und Aufprobieren von allein. Das ist in einer Zeit, in der angebliche „Designer-Kollektionen“ mit immer ähnlicher werdenden Produkten beliebiger Herkunft wie Pilze aus dem Boden schießen (und oft genug genauso schnell wieder verschwinden) eine wahre Wohltat. Die EYEBizz-Redaktion hat deshalb entschieden, dass „Classic Style Eyewear“ die opti-Box 2013 bekommen soll: Gute Ideen brauchen einfach ein großes Publikum. Und sich auf Vergangenes zu besinnen, ohne es einfach nachzubauen, kann eine richtig gute Idee sein. //

opti 2013: Halle C4, Stand 615

www.classic-style-eyewear.com

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OUTLOOK

DER ZVA UND DER DEUTSCHE Caritasverband waren die Schirmherren der Aktionswochen, die Firmen Silhouette und Essilor hatten mit großzügigen Sachspenden die „Hardware“ zur Verfügung gestellt und die 65 teilnehmenden Augenoptiker-Betriebe steuerten die „Software“ in Form von Refraktionen, Anfertigung und Anpassung bei. Am 9. November führten Augenoptik Studenten der Beuth Hochschule in Berlin im Rahmen der Aktion außerdem einen Aktionstag durch, bei dem Obdachlose refraktioniert und anschließend mit passenden Brillen versorgt wurden. Der eigentliche Anlass für die Aktion war die Tatsache, dass selbst in einer aufgeklärten und wohlhabenden Gesellschaft wie der Bundesrepublik Deutschland viele Menschen unterschiedlichster Einkommensklassen gar nicht wissen, wie existenziell wichtig gutes Sehen ist – und dass längst nicht jeder Zugang dazu hat. Für die einen ist gutes Sehen selbstverständlich; für die anderen fast unerreichbar; vor allem, seit eine Brille keine Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung mehr ist. „Gutes Sehen für alle“ sollte deshalb nicht nur in jedem Einzelfall Gutes tun, sondern auch Aufmerksamkeit erzeugen und Menschen sensibilisieren – zum Beispiel für die Folgen schlechten Sehens, von Armut, Krankheit, erschwertem Zugang zu Bildung und sozialer Ausgrenzung; ebenso für die Wichtigkeit von Sehtests und für die Kompetenz der deutschen Augenoptiker. Die politische Grundidee war auch für Sylvia Brandt, die Obermeisterin der Berliner Innung, der Hauptgrund, bei der

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SPENDENAKTION

GESCHENKTES

GLÜCK

Es war eine bemerkenswerte Initia tive: Von Mitte Oktober bis Ende November 2012 konnten von Armut bedrohte Berliner Bürger im Rahmen der Aktion „Gutes Sehen für alle“ bei 65 Berliner Augenoptikern einen Sehtest durchführen lassen und im Anschluss daran kostenfrei eine individuell und fachmännisch angefertigte Brille erhalten

Aktion „Gutes Sehen für alle“ mitzumachen. Dass viele dieser Ziele erreicht wurden, steht außer Frage: Es wurde Aufmerksamkeit geschaffen und auf den Kern des Problems gelenkt. Gleichzeitig haben dank der Aktion knapp 2.500 Menschen mit einer neuen Brille eine echte Chance erhalten, für die gutes Sehen zwingend erforderlich ist. Die teilnehmenden Augenoptiker konnten ihre fachliche und soziale Kompetenz unter Beweis stellen, indem sie ihren weniger gut situierten Mitbürgern wieder zu gutem und gesundem Sehen verhalfen. Aber auch der gesamte Berufsstand der Augenoptiker hat sich damit bundesweit als sozial engagiert und verantwortungsvoll dargestellt. Die durch die Aktion entstandene Aufmerksamkeit soll jetzt genutzt werden, um bei Vertretern von Politik und Öffentlichkeit die Dringlichkeit der politischen Forderung der Caritas und des ZVA nach einer Änderung der bestehenden Gesetzeslage zur Versorgung mit Sehhilfen zu untermauern. ZVA-Präsident Thomas Truckenbrod bekräftigte: „Gutes Sehen ist elementar wichtig für die Teilhabe an der Gesellschaft. Wir müssen diese Erkenntnis in die Politik tragen und weiter auf dieses Problem aufmerksam machen, damit gutes Sehen für alle zur Normalität wird.“ Dass die Aktion zwischen allen Beteiligten trotz der großen Nachfrage reibungslos ablief, ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass die Zahl der Menschen, die in Deutschland bislang keine Chance auf gutes Sehen haben, sich als noch größer erwiesen hat als befürchtet. Deshalb wird bereits geprüft, ob und wie sich „Gutes Sehen für alle“ in anderen deutschen Städten wiederholen lässt. //

www.essilor.de; www.silhouette.at; www.zva.de; www.caritas.de


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OPTICS

DÄMMERT’S Seit vielen Jahren vergibt der renommierte Brillenglas-Hersteller Rupp + Hubrach aus Bamberg jedes Jahr einen Wissenschafts preis für eine herausragende Abschluss arbeit an einer deutschen Hochschule 2012 für eine Arbeit, die sich mit der Dämmerungsmyopie befasst

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ANFANG NOVEMBER 2012 erhielt die Bachelorabsolventin Anne Bullwinkel des gemeinsamen Studiengangs Augenoptik/Optometrie der Fielmann Akademie und der FH Lübeck den begehrten Rupp + Hubrach Wissenschaftspreis für Augenoptik. Die Preisträgerin hatte sich in ihrer prämiierten Abschlussarbeit mit der Frage befasst, ob neuartige Brillengläser geeignet sind, die unterschiedlichen Korrektionsanforderungen bei Helligkeit und bei Dämmerung in einem Glas zu vereinen. Damit beleuchtete sie ein für die Verkehrssicherheit immens wichtiges Thema. Denn die Frage, ob und wie sich durch spezielle Gläser das Sehen in der Dämmerung verbessern lässt, beschäftigt alle Brillenglas-Hersteller; auch Rupp + Hubrach, wo man mit der YSISBrillenglas-Familie seit Jahren Erfahrungen mit freiform-optimierten Einstärkengläsern gesammelt hat. Ausgangsüberlegung war die Erkenntnis, dass viele Menschen bei Nacht ungern Auto fahren, weil sie selbst das Gefühl haben, nicht genug zu sehen. Der obligatorische Führerschein-Sehtest ist oft schon viele Jahre her; überdies findet er unter idealen Bedingungen statt: Bei tageslichtähnlicher, heller Beleuchtung und hohem Kontrast der verwendeten Sehzeichen. Die Veränderungen des Sehvermögens bei abnehmenden Leuchtdichten werden hierbei nicht berücksichtigt. Die Anpassung des visuellen Systems an die Dämmerung geht jedoch mit einer Verschlechterung fast aller Sehfunktionen einher. Das Kontrastsehen, das Farbensehen und die Sehschärfe verschlechtern sich erheblich. Die nachts erforderliche Brillen-

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glasstärke kann sich daher von der tagsüber erforderlichen Korrektion deutlich unterscheiden. Ein neuartiges Brillenglas soll diese Unterschiede kompensieren. Bei seinem Design verändert sich die Glasstärke - ausgehend vom Korrektionswert für das Tagessehen kontinuierlich in Richtung Minus, bis der Unterschied -0,40 dpt beträgt. Dieser Stärkenverlauf befindet sich etwas oberhalb des Hauptdurchblickpunktes. Ein dämmerungsmyoper Brillenträger kann somit durch leichtes Neigen seines Kopfes die situativ beste Korrektion finden. In einer aufwendigen Blindstudie prüfte Anne Bullwinkel den Effekt der Brillengläser auf das Sehen bei niedrigen Leuchtdichten. In der Testgruppe befanden sich Probanden mit einer Dämmerungsmyopie, die Probanden der Kontrollgruppe hatten diese Symptomatik nicht. Je eine Hälfte der Probanden beider Gruppen erhielt eine Brille mit den neuartigen Brillengläsern, die andere Hälfte einen Glastyp, der keinen positiven Einfluss auf die Dämmerungsmyopie haben kann. Neben der Durchführung eines Trageversuchs, der den Effekt der Brillengläser auf das Dämmerungssehen nach objektiven Kriterien prüfte, ermittelte Anne Bullwinkel mit Hilfe eines Fragebogens auch den subjektiven Effekt der Gläser. Die Studie ergab, dass die neuen Brillengläser sowohl objektiv als auch subjektiv einen positiven Einfluss auf das Dämmerungssehen haben. In der Gruppe der dämmerungsmyopen Probanden führte der neue Glastyp sogar zu einer signifikanten Verbesserung der Sehschärfe unter schlechten Lichtbedingungen. Ein überaus vielversprechender Ansatz für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – und natürlich auch für neue Produkte und Umsatzchancen. // Anne Bullwinkel

PREIS-WÜRDIG

opti 2013: Halle C2, Stand 316

www.brillenglas.de

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MEINUNG

NACHGERECHNET

SONNENBRILLEN-

Fast jeder Augenoptiker hat Sonnenbrillen in seinem Sortiment, aber nur wenige haben dabei die Rendite im Blick. Und die ist oft deutlich kleiner als vermutet. EYEBizz-Autor Jochen Pülz stellt daher die provokante Frage „Warum tun wir uns das an?“ SONNENBRILLEN SIND FÜR VIELE Augenoptiker ein schlechtes Geschäft. Jeder weiß das. Trotzdem werden alle Jahre Vororders erteilt und spätestens im Januar die neuen Kollektionen eingekauft. Aber wer weiß, ob überhaupt die Sonne scheinen wird? Und selbst wenn: Was würde dieses Wissen bringen? Im Juli – also eigentlich in der Hauptsaison – werden Sonnenbrillen vielerorts bereits mit 50 Prozent Rabatt angeboten, um die vollen Lager wieder leer zu bekommen. Im Oktober kräht kein Hahn mehr nach den Modellen vom Frühjahr. Spätestens bei der Inventur wird abgewertet oder gleich ein Paket für Afrika geschnürt. Die Kalkulation ist unter aller Kanone: 50 Prozent Wareneinsatz sind üblich; nach Abzug der Mehrwertsteuer bleiben in der Regel noch 34 bis 50 Prozent zur Deckung der Kosten. Das reicht meist nicht für die viele Ware, die vielen Beratungen und die vielen „ich überleg’s mir nochmal’s“.

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GESCHÄFT?

Jeder x-beliebige Händler – mit oder ohne das Flair der Mode kann heute Sonnenbrillen anbieten – und tut das auch. Der Großmarkt, die Drogerie, die Modeboutique, die Tankstelle, der Sporthändler, der Onlinehändler. Alle Welt verkauft Sonnenbrillen. Ja, Augenoptiker auch. Natürlich kann man sich alles auch schönreden, die positiven Seiten der Sonnenbrille beleuchten und von Frequenzsteigerung träumen. Die ist aber teuer erkauft. 30 Stück oder mehr pro Kollektion muss man oft abnehmen, um ein Markendepot zu sichern, die „unverbindliche Preisempfehlung“ und die Preise bei Online-Versendern zementieren den maximalen Verkaufspreis – und am Ende zehren die Restbestände den Ertrag auf. Bevor Sie diesen Gedanken folgen und Ihr Sortiment an eine Welt ohne Sonnenbrille anpassen, sollten Sie natürlich Ihre Zahlen anschauen: Wie viel Frequenz und Deckungsbeitrag haben Sie in den letzten Jahren mit Sonnenbrillen wirklich erzielt? Wobei ich gerne einräume, dass es durchaus weiße Flecken auf dieser Landkarte gibt, an denen ein positives Ergebnis erzielt wurde. In Urlaubs- und Badeorten oder in 1a-Geschäftslagen wäre es sicher töricht, als Augenoptiker keine Sonnenbrillen zu führen. Aber überall? Ich finde jedenfalls, dass es an der Zeit ist, das eigene Sonnenbrillen-Konzept zu überdenken und neu zu erstellen. Wir sind doch für den Fehlsichtigen da! Also lasst uns der Welt vor allem klarmachen, dass es beim Augenoptiker Sonnenbrillen mit Korrektion gibt. Damit präsentieren wir uns als Sonnenbrillen-Spezialist für rund 60 Prozent der Bevölkerung. Das kann kein anderer – nur der Augenoptiker! Das sind dann Sonnenbrillen-Fassungen, die von der Form und der Technik her zur Einarbeitung von Korrektionsgläsern geeignet sind. Sonnenbrillen, die wirklich angepasst werden müssen und Anspruch auf ein Mindestmaß an Qualität erfüllen. In diesem Segment stimmt die Kalkulation und wird durch Gläser in unzähligen Varianten noch um ein Vielfaches verbessert. Sie haben dort die Auswahl zwischen unterschiedlichsten Glasmaterialien, Veredelungen und anderen Features, die Sie Ihren Kunden empfehlen können. Für den Brillenträger ab 50 wird die Gleitsicht-Sonnenbrille fast zum „Muss“ – und im Urlaub dankt der so Beglückte im Stillen seinem Augenoptiker für dieses Stückchen unersetzlicher Lebensqualität. Lasst uns die Sonnenbrille also neu erfinden - für die Menschen, die unsere Dienste auch wirklich brauchen: Rund 50 Millionen Fehlsichtige, die – manchmal im Gegensatz zur Alltagsbrille – ihre Sonnenbrille oft und gerne aufsetzen werden. Die Industrie wird keine Probleme haben, Ihnen die richtigen Fassungen in Form, Qualität und Preis anzubieten. Auch wenn die Sonnenbrille vom Augenoptiker also eigentlich tot ist – auf diese Weise wird sie höchst lebendig. // JOCHEN PÜLZ (68) ist Unternehmensberater mit Spezialisierung auf die Augenoptik und Geschäftsführer der Kölner Unternehmensberatung AVG 24 consult GmbH. Kontakt: info@avg24.de

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DESIGN

SPUREN-SUCHE

FENSTER ZUM

MEER Keine Frage: Der Markt für Brillenfassungen ist größer als die Nachfrage; einen sachlichen Bedarf für weitere Marken gibt es eigentlich nicht. Aber einen gefühlten: Wenn es um die Geschichten geht, die man Menschen erzählen kann und die zu einem Teil des Lebens mit ihrer neuen Brille werden

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DAS MITTELMEER IST DAS ZIEL unzähliger Sehnsüchte. Man assoziiert es mit mehr als zwei Jahrtausenden Kultur, mit dem Genuss von gutem Wein und gutem Essen, mit einzigartiger Architektur. Aber auch mit dem Geruch von Sonnencreme auf gebräunter Haut, mit heißen und sonnigen Tagen an Stränden, mit lauten Häfen, stillen Gassen, farbigen Landschaften und vielem mehr. Doch solche Eindrücke sind nur ein Teil des Ganzen; ihren „mediterranen Sinn“, bekommen sie erst, wenn man sie mit bestimmten Werten anreichert: Nah bei der Familie zu sein, sich mit Freunden zu treffen, mit einem entspannten Lächeln einfach Zeit mit anderen zu teilen, ohne auf die Uhr schauen zu müssen. Solche Momente der Freude und des Teilens sind es, die die wahre Bedeutung des Lebens ausmachen. Wenn man erst einmal erkannt hat, dass unser tägliches Leben aus lauter schönen Details besteht, gehen die Uhren automatisch langsamer und das Licht wird heller. Der Blick richtet sich auf das wirklich Wesentliche. Und das heißt „Leben“ und nicht nur „Arbeit“. Dieses Bild beschreibt in etwa die Rahmenbedingungen, unter denen in den vergangenen Monaten in Rekordzeit eine neue Fassungskollektion mit mediterranem Touch entstand. Jördis Neubauer aus Deutschland und der Mallorquiner Francisco Marin Palliser kennen sich durch die langjährige Zusammenarbeit für einen bekannten Brillenhersteller und brachten in ihre Kooperation ihr in Jahren gesammeltes Wissen über Brillen und ihre Emotionen für das mediterrane Lebensgefühl ein. Beides miteinander zu verschmelzen und für andere erfahrbar zu machen wurde zum bestimmenden Element

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ihrer gemeinsam entworfenen Brillenkollektion, für deren Namen sie einfach ein Kunstwort aus ihren Vornamen machten: Jisco. Ende 2012 lag ihre erste gemeinsame Kollektion auf dem Tisch: Über 90 verschiedene, großenteils handgefertigte Metall- und Blockacetatfassungen, die ihren Besitzern zumindest ein wenig südländisches Lebensgefühl vermitteln sollen, denn jedes Modell ist von bezaubernden mediterranen Landschaften geprägt: Einfache Linien, sanfte Kurven und lebhafte Farben sind die Inspirationen, die im speziellen Licht des Mittelmeerraums erst richtig zur Geltung kommen. Großen Wert legen die Macher von Jisco – mediterranean eyewear allerdings auf hohe Fertigungsqualität nach neuesten Herstellungsprozessen; ebenso auf großen Tragekomfort durch anatomische Gestaltung von Brücken und Bügeln sowie die Verwendung hochwertiger Federscharniere. Jördis Neubauer Trotz dieses Anspruchs Francisco Marin Palliser soll das Ergebnis einen sehr wettbewerbsfähigen Preis haben – wer mediterran lebt und denkt, will schließlich auch noch gut essen und trinken können. Ein wenig folgt die Jisco-Idee auch einem Spruch des griechischen Philosophen Aristoteles, der sein ganzes Leben ebenfalls am Mittelmeer verbrachte und wusste: „Man kann den Wind nicht ändern - aber die Segel anders setzen.“ // opti 2013: Halle C4, Stand 518

www.jiscoeyewear.com

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DESIGN

BRILLEN-HAUSMARKE

GLEICHLICH

UNVER

Die Sortimentszusammenstellung ist eine zentrale Entscheidung jedes Augenoptik-Unternehmers: Hier entscheidet sich, ob Produkte und Kunden zueinander passen – und vor allem, ob am Ende eine schwarze Zahl übrigbleibt. Mit „me too“Produkten geht das oft nicht mehr

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ES IST NOCH GAR NICHT lange her, dass es für ambitionierte Augenoptiker beinahe zum guten Ton gehörte, schon an der Ladentür eine ganze Leiste mit den Logos der angebotenen Fassungsmarken zu haben; nicht selten nach der Devise „je mehr, desto besser.“ Der Glaube, dass ein bekannter Name aus der Mode die Brillen fast von allein verkaufe und hohe Preise erkläre, war weit verbreitet. Heute kann ein interessierter Kunde viele Modelle – auch so genannte „Marken“-Brillen - bei entsprechender Recherche leicht bei Online-Brillenhändlern finden und bestellen. Zusammen mit den Preiskriegen lokaler Discounter bedeutet das aber schlicht: Diese Marken sind für den rechnenden mittelständischen Augenoptiker „verbrannt“; seine Teilnahme am Preiswettbewerb wäre ruinös. Andererseits funktioniert der „Verkauf über Marke“ in der Breite sowieso nur bei Sonnenbrillen; im Korrektionsbereich sucht die Mehrzahl der Kunden – egal, ob sie lokal oder online kaufen – auch heute eher nach der „schönen“ oder „passenden“ Brille und nicht nach dem Label. Hinzu kommt, dass mittelständischen Augenoptikern seit Jahren von unterschiedlichen Seiten immer wieder gesagt wird, dass ihre Zukunft und ihre Ein-

die auf der Innenseite eines Bügels angebracht wird. Entscheidend ist die non-verbakle Produktbotschaft: „Diese Brille kommt von einem ganz speziellen Augenoptiker und nicht von irgendwoher.“ Zusätzlich kann jedes Modell auch noch mit einer speziellen Gravur personalisiert werden; beispielsweise mit dem Namen des Kunden oder seiner Telefonnummer. „Der Kundenname auf der Innenseite ist viel überzeugender als D&G auf der Außenseite“, weiß Marian Mittelman, einer der Initiatoren des Projekts. „Und wenn eine junge Dame ihre Handy-Nummer eingravieren lässt, lernt sie nach einem Verlust ihrer Brille vielleicht sogar nette Menschen kennen.“ Die knapp 50 Korrektions- und etwa 20 Sonnenbrillenmodelle der Kollektion aus Acetat und Titan bilden eine solide und wirklich „unvergleichliche“ Basis für gute Geschäfte, zufriedene Kunden und attraktive Margen für den Augenoptiker. Beim Design und der dezenten Farbwahl wurde auf gute Verkäuflichkeit geachtet; Extravaganz und Schnörkel sind nicht vorgesehen. Dafür enthält die Kollektion auch Modelle für Menschen mit schmalen und besonders breiten Köpfen - fast wie früher, als es bei Korrektionsbrillen noch richtige Größentabellen gab.

zigartigkeit nicht darin liegen, ein MarkenSammelsurium anzubieten, sondern selbst zur Marke zu werden. An diesem Punkt setzt die in Berlin beheimatete F+M Project GmbH mit einer Idee an, die im Kontaktlinsen-Bereich und auch in anderen Branchen bereits großen Erfolg hat. Das Zauberwort heißt „private label“ und steht hier für eine Kollektion schöner, gut verkäuflicher und exzellent gefertigter Brillenfassungen und Sonnenbrillen, die zunächst namenlos sind und erst durch den Augenoptiker zum Markenprodukt werden: Er selbst bestimmt, welchen Markennamen sie tragen sollen, wenn er sie in sein Sortiment aufgenommen hat. Das kann der Name seines eigenen Geschäfts sein, aber genauso gut auch eine Phantasie-Bezeichnung wie „Hamburger Brillenwerft“ oder „BerlinVue“,

Die Sonnenbrillen sind mit hochwertigen Mineral-Gläsern ausgestattet. „Das ist zwar schwerer, aber wertiger als der ganze ChinaKrempel von der Tankstelle“, erläutert Marian Mittelman, der im übrigen großen Wert darauf legt, die „private label“-Idee zwar bundesweit, aber nicht inflationär zu verbreiten: „Drei Kollegen in derselben Strasse mit der identischen ‚eigenen’ Kollektion wären sicher nicht besonders glaubhaft.“ Wer also mit dem Gedanken spielt, zu den Wurzeln des Augenoptikerberufs zurückzukehren, als Brillenfassungen noch solide und gut verkäuflich sein mussten und kein Logo auf dem Bügel brauchten: Ein eigenes „private label“ ist die Gelegenheit dazu. //

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opti 2013: Halle C1, Stand 332

www.frischkorn-mittelman.com

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LIFESTYLEWELT

MISSION POSSIBLE Bei Sport- und Lifestyle-Brillenmarken geht es um weit mehr als nur Schutz oder Look. Wie man Lebensgefühl in eine Fassung und zwei Gläser packt, zeigt das kalifornische Label „Hoven“

WÜRDEN SONNENBRILLEN nur nach dem reinen Nutzeffekt verkauft, lägen ihre Kaufzyklen vermutlich bei fünf oder mehr Jahren. Erfreulicherweise sind Sonnenbrillen als goggles, shades oder sunwear aber eines der beliebtesten StylingAccessoires. Was nicht zuletzt an ihrer prominenten Position liegt: Vor den Augen oder in den Haaren ihres Trägers können sie die beabsichtigten Statements viel besser abgeben als Schuhe, Hosen oder Taschen. Bevor Craig Lark sein eigenes Brillenlabel „Hoven“ ins Leben rief, war er erfolgreich am Aufbau und der Vermarktung anderer

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Marken beteiligt. Bei Oakley hatte er aktiv den langen Weg vom Hersteller von Motocrossbrillen-Bändern zur Premium-Sonnenbrillenmarke begleitet und danach er mit einem Partner das Label „Arnette“ gegründet. Der Mann weiß also, wie es geht. Surfer, Skateboarder, Skifahrer und Snowboarder bilden die Lifestylewelt von „Hoven“. In diesen Sportarten geht es immer darum, alles herauszuholen und nie aufzugeben, um die stetige Jagd nach der perfekten Welle, um den besten Skatespot oder die Suche nach unberührtem Pulverschnee. Aber auch die Musikszene ist ein wichtiger Teil der Produkt- und Lebenswelt, in der sich die Käufer und Träger dieser Brillen wiederfinden sollen. Eine der Stärken des Unternehmens liegt auch im so genannten „grassroot-Marketing“. Es beruht darauf, dass Werbebotschaften nicht einfach ins Blaue geschossen, sondern gezielt bei der angepeilten Zielgruppe eines Produkts platziert werden. Damit bestimmen vor allem die Konsumenten, wie, wann und wo eine Werbebotschaft verbreitet wird. In der Summe geht es um das tägliche Bestreben, anders zu handeln, unkonventionelle Marketing-Methoden einzusetzen, das ultimative Produkt zu entwickeln und dieses dann erstklassig zu vermarkten. Eine Einstellung, die sich am Ende auch im ultimativselbstbewussten Slogan der Marke wiederfindet: The only brand that matters. // opti 2013: Halle C4, Stand 207

www.hovenvision.eu

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DESIGN

3.

GENERATION

PRINZIPIELL

REBELLISCH Für manche Sachverhalte hat der Volksmund gleich mehrere Weisheiten parat. Er weiss, dass „der Apfel nicht weit vom Stamm fällt“. Aber auch, dass man in den Schuhen von anderen keine eigenen Spuren hinterlassen kann MIT DEM FAMILIENNAMEN Marwitz in der Augenoptik aufzuwachsen ist nicht immer ein einfaches Los. Adrian Marwitz kann ein Lied davon singen: Sein Großvater war 1918 einer der Mitbegründer des Fassungsherstellers „Marwitz & Hauser“ in Stuttgart; sein Vater Hans-Joachim Marwitz erlangte mit der Firma „Marwitz Berlin“ und der Marke Conquistador ebenfalls große Bekanntheit in der Branche. Das sind schon einmal ziemlich große Schuhe. Adrian Marwitz ist mit Brillen aufgewachsen; sie waren seit frühester Kindheit dauerpräsent: Der Vater Brillenhersteller, die Mutter Inhaberin eines Augenoptikergeschäfts – da war die Ausbildung zum Augenoptiker fast unvermeidlich. Adrian Marwitz machte sie bei der „Brillenwerkstatt“ im Berliner Stadtteil Kreuzberg, wechselte nach dem Zivildienst mit 23 Jahren ins Produktmanagement der väterlichen Firma und studierte nebenbei Marketing und Kommunikationsmanagement. Das sind eigentlich ideale Voraussetzungen, um sich irgendwann in ein gemachtes Bett zu legen und zu sagen „Mach’ ich halt mit dem weiter, was meine Eltern gemacht haben.“ Aber auch wenn der Volksmund sagt „der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ – hier fiel er etwas weiter. Denn die Vorstellung, etwas Bestehendes weiterzuführen, schien Adrian Marwitz als Herausforderung einfach nicht groß genug. Er wollte seine

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Fotos: Daniel J. Matousek

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Kenntnisse und Fähigkeiten vielmehr in etwas einbringen, das bei Null beginnen sollte – inklusive des unternehmerischen Risikos, damit auch scheitern zu können: Eine eigene Fassungsmarke unter dem eigenen Namen. Familienkrach gab es deshalb nicht; die meisten Eltern sind schließlich stolz darauf, wenn ihre Kinder eigene Wege gehen. Anfang 2012, kurz nach seinem 27. Geburtstag, nahm die Idee konkret Gestalt an: Nicht die x-te Retro-Kunststoff- oder „me too“-Kollektion war das Ziel, sondern eine kleine Brillen-Selektion, die die traditionellen Werte des Brillenmacherhandwerks mit neuem Leben erfüllen sollte. Als Material wollte Adrian Marwitz Vollblocktitan verwenden; die Herstellung sollte handwerklich geprägt sein und in Deutschland stattfinden. Gestalterisch schwebte ihm eine Mischung aus Bewährtem und Neuem vor: Gut tragbar, gut verkäuflich, keine Gimmicks – und trotzdem nicht für jeden. Die Modelle seiner „Hip and crazy wildlife“-Kollektion tragen deshalb auch keine schnöden Nummern, sondern heißen beispielsweise „Crodile Drum“, „Meerkat Beat“, „Tiger Lilly“ oder „Lion Roar“. In dritter Generation will er den traditionsreichen Namen „Marwitz“ damit in einem anderen und neuen Licht erscheinen lassen: Frisch, cool, unabhängig und ein bisschen rebellisch. Auch seine Zielgruppe kann der Jungunternehmer schon ziemlich genau benennen: Sie sind mehrheitlich zwischen 20 und 50 Jahre jung und verstehen ihre Brille bewusst als cooles Accessoire, das nicht jeder hat. Sie brauchen keine Label; es ist ihnen aber auch nicht egal, wo ihre Brille herkommt. Und auch bei anderen Produkten kaufen sie am liebsten abseits des Massengeschmacks ein. „Menschen die meine Brillen tragen, fah-

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Adrian Marwitz

ren beispielsweise einen Audi A5 Sportback, arbeiten in einer innovativen Werbeagentur als Creative Director und wohnen in Berlin beispielsweise in Kreuzberg und in München im Glockenbachviertel“, sagt Adrian Marwitz lächelnd – und hofft, dass sich ein paar seiner Wünsche erfüllen, wenn er seine Kollektion aus derzeit zehn Modellen in jeweils vier Farbkombinationen auf der opti 2013 zum ersten Mal einem großen und anerkannt kritischen Publikum vorstellt. Wenn man so will, schließt sich damit ein fast 100 Jahre alter Kreis. Denn auch sein Großvater war einst mit einem ähnlichen Anspruch angetreten: Richtig gute Brillen herzustellen. // opti 2013: Halle C4 Stand 514

www.adrianmarwitz.com

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DESIGN

VOM ERSTEN TAG AN wollte Etnia Barcelona nichts anderes sein als eine erkennbar eigenständige Brillen-Marke. Neben dem gewollten Verzicht auf fremde Namen und Inspirationen zeichnen sich die Brillenfassungen und Sonnenbrillen des spanischen Labels deshalb vor allem durch ein sehr spezielles und kreatives Verhältnis zum Thema Farbe aus. Viele der Colorationen und Muster, die die spanischen Brillenmacher in ihren Kollektionen einsetzen, werden sogar speziell für das Unternehmen hergestellt, bevor Brillenmacher im Großraum Mailand die Brillen der Kollektion daraus fertigen. Zentrales Element aller Etnia-Kreationen ist der spanische Lebensstil – bunt, fröhlich, lebenslustig, anders. „Radikale Farbmetrik als differenzierendes Element“ nennt Firmenchef David Pellicer dieses Konzept, das längst Freunde in aller Welt gefunden hat. Im Lauf der Jahre hat Pellicer ein kreatives und dynamisches Team von jungen Mitarbeitern um sich geschart, die große stilistische Freiheiten haben und so der Marke ihre eigene und unverwechselbare Identität geben. Zu diesen Freiheiten gehört unter anderem, nicht „nur“ Brillen zu entwerfen, sondern immer wieder auch die Grenzen zwischen der Brille auf der einen und der Mode-, Kunst- und Designszene auf der anderen Seite auszuloten und gelegentlich zu überschreiten. Immer mit dem Anspruch, eigene Wege zu gehen und sich von anderen zu unterscheiden.

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VÖLKERVERSTÄNDIGUNG

ABGEHOBEN Die Namensgebung für Brillen geht unterschiedlichste Wege. Frei erfundene Nummern und Namen sind die Regel. Die Idee, Brillen nach den Flugverbindungen zwischen zwei Metropolen auf zwei Kontinenten zu benennen, hatte bislang jedenfalls noch niemand

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Diese ausdrückliche „Erlaubnis zur Kreativität“ geht manchmal eigene und unvorhersehbare Wege. Eine Reise zwischen den Metropolen Paris und Tokyo brachte die Designer von Etnia auf die Idee, eine gleichermaßen atypische wie fortschrittliche Brillen-Kollektion zu entwerfen, die jetzt als „Kollektion in der Kollektion“ unter dem

den Einflüssen der 60er Jahre im Stil von Yoko Ono und Modell „JL406“ (Japan Airlines) trägt eine hippe Form im „Rockstar"Stil. Die meisten Modelle haben ein mattes, transluzentes, helles Finish, das teilweise an die gedeckten Farben erinnert, die man in großer Höhe beim Blick aus dem Flugzeug-

Namen „Paris – Tokyo“ vorgestellt wurde. Eine Hommage an die Mode und die Technologie von zwei sehr unterschiedlichen Kulturen auf zwei Kontinenten, die zwar viele Kilometer, aber gleichzeitig nur wenige Flugstunden auseinander liegen und im Jet-Zeitalter immer mehr miteinander verschmelzen. „Paris – Tokyo“ besteht aus drei UnisexModellen, von denen jedes nach der realen Flugnummer einer Fluglinie benannt wurde, die regelmäßig zwischen dem Charles De Gaulle-Flughafen in Paris und dem NaritaAirport in Tokyo verkehren: NH206, AF280 und JL406. Modell „NH206“ (Nippon Airways) wurde von den „Bildschirm“-Modellen der 80er Jahre mit futuristischem Stil inspiriert; Modell „AF280“ (Air France) lebt von

fenster sieht. Jedes Modell gibt es in 46 verschiedenen Farben und Farbkombinationen; ein Luxus an farblicher Vielfalt, den sich im Zeitalter optimierter Verkaufsstatistiken kaum ein anderer Hersteller leistet. Genauso wenig wie den Luxus, die Imagekampagne für die Kollektion von einer FotografenLegende in Szene setzen zu lassen: David Pellicer verpflichtete hierfür den japanischen Fotokünstler Nobuyoshi Araki, der nicht wegen des Honorars zusagte, sondern weil ihn die Aufgabe reizte: Sonnenbrillen zu fotografieren, die das Reisen zwischen verschiedenen Kulturkreisen symbolisieren; über alle Sprach- und Landesgrenzen hinweg – und doch in einer Sprache, die jeder versteht. // www.etniabarcelona-paristokyo.com

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HISTORY

RUNDE GEBURTSTAGE feiern kann jeder; Schnapszahlen feiern ist dagegen etwas Besonderes. Am 13. Januar 1947 wurden jedenfalls die „Optischen Werke Passau“ – kurz OWP – gegründet, die seither auf eine durchaus bewegte, 66-jährige Geschichte zurückblicken können. Mit technischen Innovationen und erstklassiger Qualität haben sich das Unternehmen und die Marke OWP in der Branche einen Namen gemacht und sind heute als führender Anbieter hochwertiger Brillenfassungen und Sonnenbrillen rund um den Globus mit eigenen Niederlassungen und Vertriebspartnern vertreten. Dass dabei ziemlich viel richtig und wohl nur wenig falsch gemacht wurde, beweist allein der Umstand, dass das Unternehmen bis heute erfolgreich am Markt besteht, während viele ehemalige Mitbewerber schon seit langem nur noch in den Geschichtsbüchern der Branche zu finden sind. OWP – das sind die Brillen der eigenen und Lizenzmarken. Es sind aber vor allem auch Menschen, vom Azubi bis zum Geschäftsführer, vom Designer bis zum Techniker, vom Gründer bis zum Distributeur: Sie alle haben zur OWP-Historie beigetragen. Daher sind vor allem sie die Protagonisten des jetzt erschienenen Jubiläumsmagazins, das Erinnerungen weckt und Sujets wie Innovationen, Generationen, Internationalität, Qualität, Ästhetik und Visionen thematisiert. Bilder von Modellen, Kollektionen, Werbepräsentationen und Alltagsszenen illustrieren die Entwicklung der Optischen Werke Passau über fast sieben Jahrzehnte Unternehmens- und Brillengeschichte.

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IMMER JUNG

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…da fängt das Leben an – sang Udo Jürgens Ende der 70er Jahre. Was für dynamische Menschen gilt, trifft auch auf Unternehmen zu – sofern sie selbst dafür sorgen, jung und auf der Höhe der Zeit zu bleiben

Das Jubiläumsmagazin, das in drei Sprachen übersetzt wurde, bietet Medien, Kunden, Partnern und Mitarbeitern international die Möglichkeit zu einem umfassenden Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens. Gute und langjährige Kunden bekommen darüber hinaus ein ganz besonderes Geschenk: Die Replik eines klassischen Modells aus den Anfangsjahren des Unternehmens, das unter dem Namen „Modell 1947“ aus neuem Material, aber mit alter Sorgfalt und Liebe wieder aufgelegt wurde. OWP-Geschäftsführer Werner Paletschek ist sich der Verantwortung für dieses renommierte Unternehmen sehr bewusst: „Wir brauchen Modernität ebenso wie Tradition. Und wir brauchen den Fortschritt, so wie wir auch von Zeit zu Zeit stehen bleiben und einfach zurück blicken müssen.“ . // opti 2013: Halle 2, Stand 307

www.owp.de

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HISTORY

100 JAHRE ESCHENBACH

JOSEF ESCHENBACH WIRD bei der Gründung seiner „Optischen Industrieanstalt“ im Jahr 1913 kaum geahnt haben, welche Rolle sein Unternehmen ein Jahrhundert später spielen würde. Aber vermutlich machte er sich über die ferne Zukunft sowieso keine Gedanken; die Lösung der nahe liegenden Probleme war damals mit Sicherheit wichtiger. In der Anfangszeit umfasste das Lieferprogramm allerdings nicht nur optische Produkte, sondern auch andere feinmechanische Gerätschaften, zum Beispiel Reiß- und Messwerkzeuge. Diese Diversifikation könnte einer der Gründe dafür sein, warum das Unternehmen auch im 21. Jahrhundert grundsolide dasteht: Während viele Mitbewerber sich im Lauf der Zeit immer weiter spezialisierten, stand Eschenbach von jeher auf mehreren Beinen und spielt heute in den Bereichen Eyewear, vergrößernde Sehhilfen, Freizeitoptik und Technische Optik ganz vorne mit. Das allerdings immer mit fränkischer Bescheidenheit; viele Branchenteilnehmer kennen die inneren Werte und die wahre Größe des Unternehmens überhaupt nicht: Die Eschenbach Gruppe ist nach eigenen Angaben heute der größte deutsche

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DER HEIMLICHE

RIESE

2013 wird die Nürnberger Eschenbach Optik 100 Jahre alt. Ein biblisches Alter für ein Unternehmen – und ein spannender Weg vom fränkischen Familienunternehmen zum weltweit agierenden Optik-Konzern

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Brillenanbieter weltweit und international die „Nummer acht“; außerdem Marktführer für Brillenfassungen und Qualitätsferngläser in Deutschland und Weltmarktführer für optische Sehhilfen. Ein heimlicher Riese also, der über seine vielschichtigen und erfolgreichen Aktivitäten allerdings viel weniger Wind macht als manche kleinen DesignerLabel. „In all den Jahren hat Eschenbach Optik immer mit innovativen Produktentwicklungen beeindruckt“, blickt CEO Dr. Wolfgang Rebstock zurück. Und verweist beispielhaft auf das kleine Fernglas „club 8x20“, das sich als erstes Fernglas überhaupt einen Platz im Museum of Modern Art in New York sicherte, wo es unter dem Titel „Das kleine Schwarze für den Mann“ ausgestellt wird.

Ein anderer Meilenstein sind die TitanflexBrillenfassungen. Auf der optica 1987 – lange, bevor die Branche sich überhaupt mit Titan als Brillenwerkstoff befasste - hatte Walter Eschenbach eine Brille in der Tasche, die sich unglaublich verbiegen ließ und danach wieder ihre Ursprungsform annahm. Unzählige Male demonstrierte er seine flexible Brille, denn er war trotz aller Skeptiker unbeirrbar vom Potenzial dieses Materials überzeugt. Der Rest ist Geschichte; die Titanflex-Brillen sind heute eine der tragenden Säulen des Unternehmens. „Mit Titanflex hat Eschenbach den Brillenmarkt revolutioniert und besetzt damit bis heute die marktführende Rolle in diesem Segment“, bestätigt auch Geschäftsführer Peter Schwind. Prominente Testimonials wie Fußballtrainer Jürgen Klopp oder die Musiker-Legende Bryan Adams

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haben in jüngerer Vergangenheit buchstäblich den Kopf dafür hingehalten. Konstruktiv und kontinuierlich werden daneben die eigenen Brillenmarken Brendel und Humphrey’s weiterentwickelt und immer so positioniert, dass sie sich sauber voneinander abgrenzen. Daneben stehen gleichberechtigt Lizenzmarken wie Bogner und Marc O’Polo, die das Portfolio sinnvoll ergänzen und dem Augenoptiker breite und solide Grundsortimente erlauben. Innovation und hohe Präzision prägen nicht zuletzt auch den Erfolg des jüngsten Bereiches „Technische Optik“, der in wenigen Jahren mit optischen Komponenten aus eigener Entwicklung und Produktion im Hochtechnologiesektor zu einem verlässlichen Partner in diesem Segment wurde. Mit diesem soliden und breiten Angebot ist Eschenbach ein typisches Beispiel für ein mittelständisches Unternehmen von Weltgeltung, das nach langjähriger Leitung durch drei Generationen der Gründerfamilie heute von einem erfolgreichen Management weitergeführt wird. Wenn es ein Erfolgsgeheimnis für dieses lange Unternehmensleben gibt, liegt es vermutlich vor allem in der Pflege echter unternehmerischer Tugenden wie Mut, Weitblick, Verantwortungsbewusstsein, dem Gespür für Menschen und Märkte sowie einer offenen Unternehmenskultur, in der nicht nur auf Profite geschaut wird, sondern auch darauf, dass die Menschen sich wohlfühlen, deren tägliche Arbeit die Seele des Unternehmens ausmacht. Mit solchen unternehmerischen Werten kann man auch das zweite Jahrhundert in Angriff nehmen. // opti 2013: Halle C2, Stand 317

www.eschenbach-optik.de

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Zum Jahresbeginn werden die Karten überall neu gemischt. Auch in der Augenoptik sind die opti in München und die Brille & Co in Dortmund so etwas wie der Startschuss ins neue Geschäftsjahr. Den dafür nötigen Optimismus scheint die Branche nicht nur zu brauchen, sondern auch zu haben. Es ist jedenfalls erstaunlich, dass und wie innovativ inländische Hersteller derzeit sind – nicht nur in Sachen Produktentwicklung und Design, sondern auch in Produktionsfragen. Viele von ihnen setzen mittlerweile wieder auf den Produktionsstandort Deutschland, Österreich und die Schweiz – oder haben nie etwas anderes getan. Die Voraussetzungen für hochwertige „hausgemachte“ Produkte waren aber auch schon lange nicht mehr so gut wie heute: In Zeiten der Unsicherheit über die Zukunft und die Stabilität des Geldes suchen Menschen verstärkt nach echten Gegenwerten – und die finden sich am ehesten bei Produkten mit einer bekannten Herkunft, auch wenn sie etwas mehr kosten als heimatloses „no name“. Die Preissprünge bei Immobilien und Edelmetallen beweisen eindrücklich, dass derzeit viele Menschen weniger dem Geld trauen als dem, was man dafür kaufen kann. Hinzu kommt, dass sich derzeit selbst das Sparen nicht lohnt: Die Haben-Zinsen kompensieren nicht einmal die Inflationsrate – da kann man das Geld auch ausgeben anstatt ihm beim Wertverlust zuzusehen. Hochwertige Konsum- und Investitionsgüter heimischer Provenienz erweisen sich dabei zunehmend als besonders krisenfest. Grund genug, zu Beginn des Jahres wieder einmal nachzuschauen, was in der Augenoptik unter den Dächern des deutschen Sprachraums entwickelt, entworfen und hergestellt wird. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen Unternehmen vor, bei denen „made in Germany, Austria or Switzerland“ als zentrales Produktmerkmal gepflegt wird, auf das die Urheber mit berechtigtem Stolz verweisen. Die meisten dieser Firmen können Sie im Januar auch „live“ auf den beiden deutschen Fachmessen in München und Dortmund treffen.

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R O D E NS TO C K IC BERLIN

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Qualität und Know-How „made in Germany“ haben Rodenstock zu einem der weltweit führenden Hersteller von Brillengläsern und Brillenfassungen gemacht. Nach wie vor forschen und entwickeln hochqualifizierte Brillenglasexperten vom Münchner Headquarter aus. Die Innovationen können sich sehen lassen. Rodenstock präsentiert zwei neue Produktgenerationen von HighTech Brillengläsern – Multigressiv 2 und Impression 2 – und perfektioniert damit das einzigartige „System des besseren Sehens“.

opti 2013: Halle C3, Stand 320/324

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Brillen von ic! Berlin sind Luxusprodukte, die Stück für Stück in Berlin in Handarbeit gefertigt werden. Wer eine solche Brille in den Händen hält, fühlt, warum dieser Aufwand gerechtfertigt ist: Sie bestechen durch ihre Oberfläche, Formstabilität und Flexibilität. In den schraubenlosen „Blechbrillen“ bündeln sich die Ideen und der Anspruch der Firma: Die Brillen sind einfach und nackt, so wie Berlin. Sie sind ebenso unkonventionell wie alltagstauglich, hochqualitativ, flexibel, nahezu unkaputtbar und dazu noch federleicht.

opti 2013: Halle C4, Stand 229

ME Y E R

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Um am Ende eines langen Prozesses ein perfektes und unvergleichbares Produkt tragen zu können, fertigt Meyer zu 90 Prozent selbst und arbeitet eng mit Spezialisten zusammen. Die Brillen sind so einzigartig, dass vom Scharnierzylinder bis zur Titanschraube nur eigene technologische Lösungen eingesetzt werden. Um diese Liebe zur Perfektion fühlen zu können, produziert das Unternehmen mit Herzblut in der eigenen Manufaktur in Saarbrücken und beeindruckt mit einer Modell- und Farbvielfalt von etwa 4.000 Varianten.

opti 2013: Halle C4, Stand 427

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Die Produktion von hochwertigen Brillengläsern ist seit über 60 Jahren die Leidenschaft von Stratemeyer Brillenglas. Deshalb investiert der Glashersteller aktuell an seinem Bochumer Standort in neueste Technologien, beispielsweise für die Freiform-Flächenbearbeitung, hochwertige Veredelungen sowie zur Schleifmittelaufbereitung. All das trägt dazu bei, dass das Unternehmen – unter Einhaltung strengster Umweltauflagen – jedes Glas perfekt in Deutschland fertigen kann.

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S C H O E L L E R & S TA N Z WE R K

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Schoeller & Stanzwerk hat in Zusammenarbeit mit einem namhaften Unternehmen spezielle Brillenboxen mit einem hochwertigen Inlay speziell für Augenoptiker entwickelt, die in Deutschland handgefertigt werden. In einer Box finden bis zu vier Brillenfassungen Platz und können kratzsicher und geschützt transportiert werden.

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Nur wenn Möbel im Detail und mit Anspruch geplant werden, entsteht ein sensibles Produkt, das nicht von der Stange kommt. So zum Beispiel bei Exclusiv Optik Söhnges in München. Bei der Renovierung des Geschäfts mit viel Tradition half kein großer Innenausbaubetrieb mit CNC-Maschine, der neue, moderne Möbel herstellen kann: Hier mussten in liebevoller Detailarbeit Schnitzereien und Oberflächen aufgearbeitet und erhalten werden. So entstand diese Theke: Einst ein mit Schnitzereien versehenes Möbelstück, das eine Art Erkennungszeichen für das Geschäft darstellte – und heute mit einer Glashaube „konserviert“, kann sie ihre Funktion wieder für viele Jahre erfüllen.

opti 2013: Halle C2, Stand 127

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Deutsche Wertarbeit bedeutet für RK Design aus Weil der Stadt vor allem, dass Design, Innovation und Produktion ihren Ursprung in Deutschland haben und zeitnah in eigenen Räumen ausgeführt werden können, um wichtige Entscheidungen und Trends schnell umzusetzen und mit hohem Qualitätsanspruch Brillenfassungen zu fertigen. Zur opti 2013 wird unter anderem die neue Kowalski „stonewash“-Kollektion vorgestellt: „Used look“-Brillenfassungen in den tollsten Farbvarianten.

MOEBEL+RAUM

opti 2013: Halle C1, Stand 418

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Handwerkliche Präzision und Liebe zum Detail zeichnen die neuen Naturhornbrillen der Firma Brillenart aus. Durch die Leichtigkeit des Naturmaterials wird höchster Tragekomfort garantiert. Unterschiedliche Farben und Maserungen lassen jede Hornbrille zu einem Unikat werden. Handpolierte Oberflächen fördern oft ungeahnte Farbtiefe zu Tage. Präsentiert werden die neuen Modelle auf der opti.

opti 2013: Halle C4, Stand 532

R K D E S I GN

B R IL L E N A R T

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COL IBRIS

GÖTTI

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In der Tierwelt findet man bei Kolibris die kleinsten Vogelarten der Welt. Das Gleiche gilt bei Colibris seit dem Jahr 2000 für die Brillenwelt. Diese Brillen finden regional wie international großen Anklang. Alle Modelle werden in Deutschland aus hochwertigen Materialien handgefertigt. Die Marke Colibris steht außerdem für die größte Auswahl an kleinen modischen Brillen für zarte und zierliche Gesichter.

opti 2013: Halle C1, Stand 324

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Stilbewusst setzt sich die neue Kollektion von Götti aus Acetat in Szene. Durch die dünnrandige Ausarbeitung kommen besonders die starken Formen der Brillenfassung zur Geltung. Die leichte und elegante Charakteristik wird zudem vom filigranen Keyhole-Nasensteg unterstrichen, der aus dem Brillenarchiv ausgegraben wurde und in der neuen Kollektion zu einem spannenden Stilelement wird.

opti 2013: Halle C4, Stand 524 I VK O

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Die Brillen von Maybach werden in Deutschland gefertigt; die Manufaktur Ivko ist in der Eifel ansässig. Jede einzelne Fassung wird mit größter Sorgfalt in zahlreichen manuellen Arbeitsschritten hergestellt, perfektioniert und geprüft. Verarbeitet werden hochwertigste Materialien wie Büffelhorn, Edelhölzer, Gold, Carbonfaser sowie Pianolack. Im Herbst wurde zudem eine Fassung präsentiert, die durch feine silber- oder goldfarbene Akzentstreifen am Bügelrand hervorsticht. Deutsche Handwerkskunst auf höchstem Niveau garantiert Stil und Qualität.

opti 2013: Halle C1, Stand 414 WWW.EYEBIZZ.DE

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IPRO

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winIPRO, die Branchensoftware, und die beiden anderen „Erfolgsgeheimnisse“ Support und Services wurden von vornherein als Angebote für Europa entwickelt. Entsprechend wurde Ipro immer mehr zum europäischen Unternehmen. Eine faszinierende Perspektive, wenn man sich darauf verlassen kann, dass man mit seinem Produkt fest auf dem Boden des „made in Germany“ steht und dabei flexibel genug ist, um auch in vielen europäischen Ländern zu funktionieren. Das kommt überall gut an: Der modulare Aufbau der Software, aktiver Support bei der Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen und genau die Services, die die Anwender brauchen.

opti 2013: Halle C3, Stand 312 BAHR

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Der Bahr-Einschleifservice fertigt passgenaue Magnetclips für Brillen. Genauigkeit und Ästhetik spielen dabei eine große Rolle - typisch deutsch halt. Auf der opti wird das neue Lieferprogramm an Sehhilfen fürs Kino und zum Autofahren bei Nacht vorgestellt. Bahr fertigt in Deutschland, weil durch Qualität und Geschwindigkeit überzeugt werden soll: Das Unternehmen bietet einen 24Stunden-Service an, der bei Fertigung im Ausland nicht möglich wäre.

opti 2013: Halle C3, Stand 433

3

HE R R L I C H T

Seit vor einigen Jahren die ersten Herrlicht-Brillen auf den Markt kamen, ist der Name zum Synonym für Holzbrillen geworden. Entsprechend seinen eigenen Ansprüchen werden die handwerklich hochwertigen Fassungen von Andreas Licht Stück für Stück in Thüringen hergestellt. Handwerk und Design verbinden sich zu einem wertvollen Ganzen, dem man die aufwendige Fertigung ansieht. Die Unikate aus der Erfurter Manufaktur gehen schließlich in alle Welt – überall dahin, wo man Originalität und Qualität zu schätzen weiß.

opti 2013: Halle C4, Stand 328

4

Lunor setzt seit über 20 Jahren auf den Produktionsstandort Deutschland. Besonders beliebt und international geschätzt sind die Acetatfassungen im klassischen Retro-Design. Die langjährige Zusammenarbeit mit Herstellern aus der Region ist wichtiger Bestandteil des Erfolgsrezepts. Von der ersten Skizze bis zur abschließenden Handpolitur sind pro Fassung bis zu 200 Arbeitsschritte nötig. Dabei wird auf Großserienteile verzichtet. Jede Schraube und jedes Scharnier entspricht höchsten Qualitätsstandards, da sie ebenfalls das Gütesiegel „made in Germany“ tragen.

opti 2013: Halle C4, Stand 619

LUNOR

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S CHUL Z

5

Seit über 60 Jahren verbindet Schulz in Glücksburg traditionsreiche Werte mit Offenheit gegenüber Neuem und lebt Synergieeffekte zu Partnerbetrieben. Die Produktentwicklung wird auf der Basis von Kundenund Marktbedürfnissen vorangetrieben. Der konsequente Einsatz von Qualitätsmanagement trägt zur Produktexzellenz, dem erfolgreichen Vertrieb und Ausbau des Sortiments unter der Traditionsmarke Schulz bei. Das Gütesiegel „made in Germany“ besitzt für alle Schulz Produkte Gültigkeit und dient als Aushängeschild des Unternehmens.

KNÖPPEL

opti 2013: Halle C1, Stand 310

6

Service bieten, Kompetenz zeigen - dank seiner geringen Abmessungen passt dieses Service-Terminal in jeden Verkaufsraum. Kleine Reparaturen können problemlos vor den Augen der Kunden ausgeführt werden. Entwickelt wurde das Service-Terminal zusammen mit einem Augenoptikermeister am Firmenstandort von Knöppel in Hagen. Dort wird es auch produziert. So bleibt der gesamte Entstehungsprozess in einer Hand.

T I N PA L

opti 2013: Halle C1, Stand 608

7

Immer noch arbeitet Martin Pallasch an neuen Möglichkeiten, Brillen anders zu verglasen. In der Kollektion „tinpal“ kommen zum Jahresbeginn 2013 neue VN-Modelle. Diese Vollrandfassungen haben keinen Schießblock mehr, die Gläser werden von Nylorfäden fixiert. Ausgestattet werden sie mit besonders dünnen Acetatbügeln, die in Deutschland produziert werden.

opti 2013: Halle C4, Stand 327

WWW.EYEBIZZ.DE

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O P TO V I S I O N

1

optoVision ist stolz auf seine Produkte, die seit 33 Jahren in Deutschland entwickelt und herstellt werden. Das Qualitätsmerkmal „made in Germany“ ist als ganzheitlicher Ansatz ein wichtiger Baustein der Firmenphilosophie. Es steht nicht nur für deutsche Markenqualität, sondern auch für Zuverlässigkeit und innovative Technologien. Hochqualifiziertes Fachpersonal sorgt für beste Qualität, optimale Brillenglasverträglichkeit und professionelle Kundenberatung. Kürzeste Lieferwege und damit eine Liefertreue von mehr als 99% sind das Ergebnis.

2

R U P P + H UB R A C H

SEIKO OPTICAL

Platz eins für das beste Fachhandelskonzept, führend in Qualität und Service. Das erreicht man nur, wenn man, wie von Rupp + Hubrach gewohnt, mit einem hervorragenden Team antritt - und das bereits seit 1922. Gegründet als Familienbetrieb hat das Unternehmen bis heute die Schlagkraft, Schnelligkeit und Kompetenz erhalten, die unter dem Motto: „Entwickelt und hergestellt in Deutschland“ erwartet wird. Die Marktpartner profitieren davon: Konzepte für bestes Sehen, in Verbindung mit intelligenten Marketingstrategien und hochwertig veredelten Brillengläsern aller Couleur.

opti 2013: Halle C2, Stand 316

3

Mit der Übernahme der Brillenglasproduktionsstätte der Krane Optic GmbH legte Seiko Optical Europe im Oktober 2007 den Grundstein vom Nischenanbieter zum Vollsortimenter. Während immer mehr Wettbewerber Produktion und Logistik nach Asien verlegten, ging Seiko Optical Europe den umgekehrten Weg und setzte selbstbewusst auf japanische Technologie „made in Germany“. Unter der Firmierung Seiko Optical Europe Laboratory GmbH & Co. KG in Lippstadt zeigt das Unternehmen seitdem Flagge für die nationale Wirtschaft. Heute zählt Lippstadt zu den modernsten FreiForm-Labs in Europa und hat seine gesetzten Ziele mehr als erfüllt.

opti 2013: Halle C3, Stand 234

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ROLF

MA R GOT T E E Y E WE A R

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„Handgefertigt in Tirol“ ist das Markenzeichen der hölzernen Brillenfassungen von „Rolf“, die durch außergewöhnliches handwerkliches Geschick und mit höchster Genauigkeit in der eigenen Manufaktur in Weißenbach am Lech gefertigt werden. Vom Design bis zum fertigen Produkt wird alles hausintern produziert. Die Rolf-Holzbrille kommt ohne Schrauben und Metall aus - hochwertige, sehr leichte Brillenfassungen aus Holz, Bambus und als Stein-/Holzkombination. Jede Brille ist ein Unikat, denn kein Stück Holz gleicht dem anderen.

opti 2013: Halle C4, Stand 521

5

Seit 2006 entwirft und produziert Margotte Eyewear seine Brillen in Deutschland. Alle Teile zur Entstehung der Brillenfassungen kommen von Herstellern aus Deutschland: Das Metall kommt gewalzt von Thyssen Krupp, die Galvanik aus Süddeutschland, der Grundlack ist von Bayer und die Fertigung ist echte deutsche Hand- und Wertarbeit.

opti 2013: Halle C4, Stand 223

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Klares Design, fantasievolle Farben und modische Statements sind die Markenzeichen von Axel S. Deutsche Wertarbeit ist der Kern der Firmenphilosophie - insbesondere Produktqualität, Service und Persönlichkeit. Denn jede einzelne Fassung wird im Haus selbst entworfen und in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Das Motto „the handmade Collection“ ist lebendiger Ausdruck für kreative Gestaltung aus heimischer Tradition und handwerklicher Vollkommenheit.

opti 2013: Halle C1, Stand 318 Brille & Co Dortmund: Halle 3B, Stand D 1.3

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AXEL S.

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OCULUS

GL O R YF Y

1

Deutsche Wertarbeit beginnt im Kopf. Bestes Beispiel hierfür ist die stetige Weiterentwicklung des Oculus Keratographen. Inzwischen ist die fünfte Generation auf dem Markt. Oculus bietet dem Nutzer eine große Bandbreite in Klassifizierung und Anpassung. Anschauliche Bilder dienen zur Kundenaufklärung und sind unverzichtbar für Marketing und Kundenbindung. Der Name Oculus steht aber auch dafür, dass die Entwicklungen weitergehen.

opti 2013: Halle 3, stand 317

2

Für Gloryfy war die Entscheidung für den Standort Österreich ganz klar. Die Innovationskraft in einem Land mit hoher Lebensqualität, Sicherheit und guter Mitarbeiterausbildung ist auf höherem Niveau als in anderen Regionen, wo diese Bedingungen nicht gegeben sind. Außerdem ist der Standort im Herzen von Europa ideal für das Unternehmen: Die wichtigsten Metropolen Deutschlands, Italiens, Österreichs und der Schweiz sind nur wenige Autostunden entfernt.

MU N I C E Y E WE A R

opti 2013: Halle C1, Stand 401

3

Feines Design, filigrane Technik und hoher Tragekomfort – Dieses Modell von MunicEyeWear ist „handmade in Austria“.

opti 2013: Halle C4, Stand 218

4

Der „Phorostar 600“ ist der weltweit kleinste AutoPhoropter mit blitzschnellem Glaswechsel, engineered + made in Germany. Er repräsentiert das heute mögliche Optimum aus Feinmechanik, Optik und Mikroelektronik. Warum Doms seine Produkte trotz „Go east“ auch weiterhin nur in Saalfeld/Thüringen entwickelt und produziert, ist einfach zu erklären: Thüringen bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur im technologischen Umfeld von Zeiss, qualifizierte Mitarbeiter und leistungsfähige Zulieferer. Nur so lassen sich hochwertige Produkte und schnelle Reaktionszeiten für individuelle Kundenwünsche realisieren.

opti 2013: Halle C3, Stand 528

D O MS

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C O N C E P T- S

5

Hier kommt Bewegung in die Brillenpräsentation: „Move“ ist der Neuzugang bei concept-s. Ablagen für Brillen und sonstige hochwertige Accessoires bewegen sich fortlaufend um zwei Achsen und sorgen so für einen absoluten Hingucker, ob als Tisch- oder Schaufenstervariante. Am Standort Schorndorf sind alle Bereiche vom Design bis zur Produktion vereint. Nur so entstehen Innovationen entsprechend den eigenen hohen Ansprüchen an Qualität und Funktionalität.

opti 2013: Halle C4, Stand 606

6

Die Marke Zeiss steht für Präzision, Offenheit, Inspiration, Verantwortung und bahnbrechende Innovationen. Über das gesamte Portfolio - von Präzisionsgläsern und Vermessungstechnologie bis zum Erleben im Relaxed Vision Center – löst das Unternehmen sein Markenversprechen jeden Tag bei seinen Kunden ein. Die Wurzeln von Carl Zeiss Vision liegen in Deutschland, Australien und den USA. So wird nicht nur auf „made in Germany“ gesetzt; mit Fertigungs- und Vertriebsstandorten auf fünf Kontinenten ist Zeiss immer nahe bei seinen Kunden weltweit.

opti 2013: Halle C3, Stand 321

7

Die Branche darf gespannt sein: Auf der kommenden opti wird Ollendorf Mess-Systeme mit einer völlig neuen Produktfamilie in München eine echte Revolution initiieren. Basis für diese bahnbrechende Innovation ist eine perfekte Kombination aus neuester mobiler Technik und individuell auf den Nutzer abstimmbarer Anwendungsmöglichkeiten.

opti 2013: Halle C3, Stand 531

ZEISS

OLLENDORF

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P O MB E R GE R

1

Mit der einzigartigen Farbgestaltung jeder Johann von Goisern Brille steht der Brillenträger im Mittelpunkt. Jede Brille ist 100 Prozent „handmade in Austria“. Denn als eine der letzten österreichischen Acetatproduktionen legt Pomberger besonderen Wert auf Qualität und Design. Die Acetat-Farbvariationen werden in einem sehr aufwendigen Verfahren im eigenen Werk in Bad Goisern hergestellt, auch die Scharniere sind komplett in Österreich gefertigt.

FLAIR

opti 2013: Halle C4, Stand 114

2

VISALL

Flair hat einen hohen Innovations-Anspruch und verfolgt gleichzeitig die traditionellen Werte Qualität und Produktion „made in Germany“. Die filigranen, funkelnden Dekore mancher Modelle werden mit Hilfe der Nano-Protofusion, einer Technik aus der Schmuckindustrie, geschaffen. Sie weisen eine außergewöhnliche Stabilität und Leichtigkeit auf, obwohl sie aus 18-karätigem Gold gefertigt sind. Die Perfektion des Golddekors und die zusätzliche Diamantierung per Hand sind nur mit einer Produktion in Deutschland möglich.

opti 2013: Halle C2, Stand 303/205

3

Das Visall IQ ist ein Maßanzug in Sachen Gleitsichtglas aus Schweizer Präzisions-Fertigung. Es passt sich in allen Parametern perfekt seinem Träger an. Dabei kann der Kunde selbst entscheiden, wie viel Individualität er möchte. Optimierung nach Standardparametern ist genauso möglich wie PD-Optimierung oder Vollindividualisierung. 20 verschiedene Basiskurven ermöglichen eine perfekte Abstimmung von Vorder- und Rückfläche. Die Berechnung von 40.000 Bildpunkten sorgt für brillantere Farben und schärfere Abbildungsqualität als bei anderen Gleitsichtgläsern.

opti 2013: Halle C2, Stand 327

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EB_Special_13-1_A!_EB_Special_12-1 27.12.12 10:34 Seite 55

Der Moment, in dem wir gemeinsam neue Perspektiven entdecken. FĂźr diesen Moment arbeiten wir.

// FASZINATION MADE BY ZEISS

Besuchen Sie uns auf der Opti und erleben Sie besondere und einzigartige Momente. Als Auftakt eines erfolgreichen Jahres 2013 erĂśffnet Ihnen ZEISS ganz neue Perspektiven.

www.zeiss.de/opti

Willko mme auf der n Opti 2 013 Halle C St a n d 3 321


EB_Special_13-1_A!_EB_Special_12-1 21.12.12 14:43 Seite 56

BREITFELD & S CHL ICKERT

1

Die „Optosonic“ Profi-Geräte von Breitfeld & Schlickert bieten optimale Reinigung und umfangreiche Ausstattung bei leichter Bedienung. Die ausgefeilte Technologie „made in Germany“ liefert viele Vorteile: Perfekte Reinigungsergebnisse: Die angepasste Frequenz von 37-kHz erzeugt für die Reinigung optimale Schallwellen. Gleichmäßige Reinigungsintensität: Die eingebaute Sweep-Funktion sorgt für optimale Verteilung der Schallleistung im gesamten Tank. Keine langen Wartezeiten: Die Degas-Funktion entfernt die Sauerstoff-Partikel aus der neu eingefüllten Reinigungsflüssigkeit innerhalb von Minuten.

opti 2013: Halle C2, Stand 320

2

Etienne Navarre, ein Franzose in New York, lässt seine Brillenkollektion in Deutschland designen und einzelne Modelle wie beispielsweise „Lena“ auch fertigen. Diese vereint den nach wie vor unschlagbaren Nerdlook von außen mit Mut zur Farbe von innen. Durch ihre Farbenfreude wird nicht nur das Innenleben der Fassungen, sondern auch das des Trägers erhellt. Anhänger des Nerd-Zeitalters finden in „Lena“ noch mehr Individualität und ausgefallenes Design und lieben den neuen Look.

opti 2013: Halle C4, Stand 117

3

B B _ E Y E WE A R

Der freistehende Hörakustikstuhl mit integrierten Boxen von style interior design bietet Augenoptikern die Möglichkeit, ihr Betätigungsfeld auf die Hörakustik zu erweitern, ohne dass Verkabelungen in den Wänden oder räumlich aufwendige Umbaumaßnahmen nötig wären. Der sehr auffällige und moderne Akustikstuhl ist durch seinen drehbaren Boxenhalbkreis auch für Rollstuhlfahrer geeignet und wird durch einen freistehenden Arbeitsplatz mit 4. Box, PC und Bildschirm für Simulationen ergänzt. Sämtliche Komponenten werden von deutschen bzw. regionalen Handwerkern in hoher Handwerksarbeit und Qualität produziert.

opti 2013: Halle C4, Stand 217

4

Warum Augenoptiker und Endverbraucher sich bevorzugt für „made in Germany“ entscheiden ist ganz klar: Man muss sich um die Qualität der deutschen Wertarbeit keine Sorgen machen. Das Modell „Pleasure“ aus der „Frost F-Type“ Kollektion ist eine Fassung, die diese Werte mit Innovation und Kreativität verbindet. Die preisgekrönte und patentierte Funktionsweise dieser Modellreihe ist das Sahnehäubchen der deutschen Wertarbeit.

opti 2013: Halle C4, Stand 625

S T YL E I N T E R I O R D E S I GN

FROST

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MARKT

Aussendienst bei ProDesign gesucht !

Wir suchen DICH (m/w) für unsere Marken ByWP WOLFGANG PROKSCH

ZUR UNTERSTÜTZUNG UNSERES TEAMS SUCHEN WIR NÄCHSTMÖGLICH KEINE/N VERTRETER, SONDERN EINE PERSÖNLICHKEIT. FÜR EIN EINGEFÜHRTES VERKAUFSGEBIET „ DEUTSCHLAND SÜD-WEST“ DAS ZEICHNET SIE AUS: • Sie sind modebewusst • Kommunikations- und Begeisterungsfähigkeit • Eigeninitiative, Selbständigkeit und Durchsetzungsvermögen • Auch Reiselust und Eigenmotivation sind keine Fremdworte • Englischkenntnisse (vorteilhaft) IHRE AUFGABEN: Eigenverantwortliche Führung Ihres Vertriebsgebietes, Akquisition von Neukunden, sowie Betreuung der Bestandskunden. WIR BIETEN: • Eine leistungsorientierte Vergütung • Ein neutrales Geschäftsfahrzeug mit Eigennutzung • Ein freundliches und ungezwungenes Betriebsklima FÜHLEN SIE SICH ANGESPROCHEN? Dann senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung. Bitte vorzugsweise per Mail an Holger Rehmers: holger@prodesigndenmark.com oder per Post an: ProDesign International GmbH, Bahnhofstr. 90, 21423 Winsen/Luhe

AGENT/HANDELSVERTRETER (D, CH U. RESTL. EUROPA) AB 1.1. 2013 PMD designt und vetreibt weltweit innovative DesignerBrillen, die mit exzellenten internationalen Preisen dekoriert wurden. Unsere Kunden sind anspruchsvolle, marktorientierte Augenoptiker. Idealerweise bist Du jung oder „jung genug“ fur diesen Job, selbstsicher im Auftreten, Du liebst die Herausforderung im Gepräch, bist stilbewußt und authentisch, frei, um gerne und viel zu reisen sowie willens und bereit, den Erfolg zu erarbeiten. Wir geben auch Branchenfremden oder Neueinsteigern eine Chance, sich neu zu orientieren. Email-Bewerbung (mit Photo) bitte an: Margit Proksch mproksch@pmd-eyewear.net Tel. +49 (0)7232 31 333 0 CC (für D, CH) an: Wolfgang Mentzel, V-Mgr. wmentzel@pmd-eyewear.net Tel. +49 (0) 172 2 68 69 51 GmbH D-75203 Koenigsbach-Stein (Germany) www.pmd-eyewear.net GmbH D-75203 Koenigsbach-Stein (Germany) www.pmd-eyewear.net

Repräsentanten m/w für verschiedene Gebiete in ganz Deutschland gesucht! Die OXIBIS Deutschland GmbH ist die neue Niederlassung der Oxibis Group aus Frankreich. Wir sind Spezialist in der Fertigung und dem Vertrieb attraktivster Brillenfassungen Made in France für die augenoptische Branche. Unsere hohe Innovationskraft, die konsequente Designsprache und das Streben nach ständiger Verbesserung zeichnen uns aus. Wir expandieren und suchen zum kundenorientierten Neuausbau unseres Vertriebes

Repräsentanten / Handelsvertreter m/w für verschiedene Gebiete in ganz Deutschland, die unser Team baldmöglichst verstärken. Interesse, Engagement und Motivation sind für Sie eine Selbstverständlichkeit. Ihre überragende Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit setzen Sie täglich im Dialog ein. Sie konnten schon Branchenerfahrung sammeln und verfügen über gute Kontakte zu Ihren Kunden. Aber auch Quereinsteigern oder Augenoptikern, die in den Vertrieb wechseln wollen, geben wir gerne die Möglichkeit sich zu verändern und beim erfolgreichen Aufbau der Kollektionen Exalto und NEU: Jean-Charles de Lemps mitzuarbeiten. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung an unsere Personalabteilung: Oxibis Deutschland GmbH · Auenheimer Str. 26 · D-77694 Kehl · E-mail: azliox@oxibis.com · www.oxibis.com · www.exalto.fr · www.dilem.fr

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BoDe Design steht für modisches Brillen-Design und kreative Marktbearbeitung. Augenoptiker aus ganz Europa zählen zu unseren Kunden. Unser Erfolgsrezept basiert auf trendigen Kollektionen, partnerschaftlicher Zusammenarbeit und Mut zu neuen Konzepten in der Verkaufsförderung. Zum weiteren Ausbau unseres Vertriebsnetzes suchen wir für die Kollektionen Superdry., yan und yana eyewear, Good Times und Yobo für das Gebiet • 70-73, 75-79, und 86-89

Vertriebsmitarbeiter (m/w) im Außendienst IHRE AUFGABEN A Eigenverantwortliche Marktbearbeitung eines festen Verkaufsgebiets A Markteinführung neuer High-Interest-Kollektionen mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis A Systematische Gewinnung von Neukunden und Betreuung von Bestandskunden A Markt- und Wettbewerbsanalysen im Verkaufsgebiet IHR PROFIL A Begeisterungsfähigkeit für modische, trendige Produkte A Ausgezeichnetes Gespür für die Bedürfnisse anderer A Selbstsicheres, freundliches und verbindliches Auftreten A Abschlussstärke in einem wettbewerbsintensiven Markt A Hohe Leistungsbereitschaft und sehr gute Selbstorganisation A Spaß an Reisetätigkeit IHRE ERWARTUNGEN A Erstklassige Kollektionen mir sehr hohem Marktpotential A Intensive Einarbeitung und Unterstützung in der Startphase A Hervorragende Unterstützung durch ein hoch motiviertes Innendienst-Team A Firmen-Pkw der Mittelklasse auch zur privaten Nutzung A Gehaltsmodell mit guten Verdienstchancen SIND SIE INTERESSIERT? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung an: sbopp@bode-design.de BoDe Design Vertriebs GmbH & Co. KG • Wiesener Straße 110 • 97833 Frammersbach Tel. +49 (0) 9355/97651-20 • Fax +49 (0) 9355/97651-11 • www.bode-design.de

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EYE-LIGHTS

INDIVIDUALITÄT, CHARAKTER, PERSÖNLICHKEIT, UNVERKENNBARER STIL! Sie schwimmen nicht gerne mit dem Strom. Sie lieben das Außergewöhnliche und besitzen ein unbeirrbares Gefühl für Mode. Kult ist wichtiger als Trend, Stil ist wichtiger als Marken. Sie sind offen für alles Neue! Das macht sie aus, die Helden der Großstadt. Wir statten sie mit ihrem neuesten Accessoire aus. Brillenmodelle, die retro aussehen, aber aus brandneuem Acetat gefertigt sind. Die Kollektion Metropolitan wird um vier neue Modelle und drei Modelle in neuen Farben erweitert. Metropolitan. Zeig dich der Stadt. Mehr Infos: OWP Brillen, Passau, Telefon: 0851-5901-0

DAS NEUE MAILSHOP BRILLENGLASPROGRAMM 2013

Interessante Neuheiten bietet das Brillenglasprogramm 2013 des MailShop: Das neue MONO DL 60 uni HART R-SET direkt macht Sie zum Augenoptiker mit den schönsten Sonnenbrillen. Intelligente Glasdesigns, individuelle Wirkungsoptimierung und in allen Aspekten überzeugend sind die neuen synergiei Gleitsichtgläser – die neue MailShop Gleitsichtglas Komfortklasse. Die neue Option „MDR online“ ermöglicht die kostenlose Formoptimierung bei online-Bestellung über den MailShop Bestellassistenten oder Ihre Branchensoftware. Weitere Infos unter Tel. 07041-884 110.

SUMMER IN THE CITY

opti 2013: Halle C2, Stand 307 // www.metropolitan-eyewear.de

opti 2013: Halle C2, Stand 505 // www.mailshop.de

TOPOGRAPHIE IST BUNT! Die hochauflösende Farbkamera und der integrierte Vergrößerungswechsler legen den Grundstein für die neuen Funktionen im OCULUS Keratograph 5M und schaffen neue Perspektiven im Bereich der professionellen Bilddokumentation. Die bislang verwendeten subjektiven Methoden sind stark untersucherabhängig und gelten aus diesem Grund als wenig vergleichbar. Mit dem R-Scan im Keratograph 5M wird der Rötungsgrad des Auges nicht nur dokumentiert, sondern auch klassifiziert. Die Gefäße der Bindehaut werden detektiert und bewertet. Der Rötungsgrad wird automatisch auf Grundlage des JENVIS-Klassifizierungsschlüssels für jeden Bereich analysiert. Zudem wird der Gesamteindruck klassifiziert und die Größe der detektierten Fläche angegeben. Der R-Scan ist das erste Modul, das den Anforderungen an eine objektive und einfache Befunddokumentation gerecht wird. Nur der OCULUS Keratograph 5M liefert eine definierte Beleuchtungs- und Beobachtungssituation, mit der eine automatische und objektive Auswertung der Bin-

dehautrötung möglich ist. In Sekundenschnelle erhalten Sie eine ausgewertete Aufnahme! Mühsames Vergleichen mit Klassifizierungsbögen gehört der Vergangenheit an. Darüber hinaus bietet Ihnen der OCULUS Keratograph weitere Hilfestellungen im Bereich der Befunddokumentation. Haben sie schon einmal versucht die Sterne am Himmel zu zählen? Dieser Aufgabe stellt sich der Kontaktlinsenanpasser täglich. Die Einschätzung, wie viele Stippen in welchem Bereich zu sehen sind und ob diese seit der letzten Kontrolle zu- oder abgenommen haben, ist schwer zu beurteilen. In der Software des OCULUS Keratograph 5M ist der JENVIS-Klassifizierungsschlüssel hinterlegt. Jede angefertigte Aufnahme kann direkt am Bildschirm mit einer Beispielaufnahme verglichen und zugeordnet werden. Dies spart Zeit und schafft mehr Sicherheit in der Befunddokumentation. Erleben Sie die Macht der Farben live am OCULUS Messestand. // www.oculus.de

opti 2013: Halle C3, Stand 317

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EYEBIZZ // 1.2013


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EYE-LIGHTS

MANN SIEHT SICH! Rechtzeitig zur opti 2013 baut CAZAL Eyewear seine Herrenkollektion weiter aus und präsentiert eine abwechslungsreiche Bandbreite von modischen Brillen für anspruchsvolle Männer. Trendbewusst und dennoch wunderbar zeitlos bereichern aktuelle PantoFormen, lässiger Nerd-Style und edle Oversize-Modelle in Titan, Edelstahl oder Acetat die attraktive CAZAL-Palette. Passend zum Thema verlost CAZAL auf der opti unter seinen Kunden einen Fiat 500 in maskulinem „Rock Star“ Look. Der sportliche CityFlitzer steht dem Gewinner ein ganzes Jahr lang zur Verfügung.

KOMPLETT NEU Nach vier Jahren ist es endlich wieder soweit: Die Firma Lealeks aus Bochum bringt Ihre zweite Acetat- Kollektion auf den Markt. Sowohl die Fronten als auch die Bügel sind komplett neu konstruiert und designt. Verschiedene Acetat -und Bügelfarben lassen keine Kombinationswünsche offen. Präsentiert wird die neue Kollektion auf der opti in München.

opti 2013: Halle C2, Stand 306

opti 2013: Halle C4, Stand 532 // www.lealeks.de

// www.cazal-eyewear.com

MASAO – FÜR REIFE LEISTUNGSTRÄGER

FREUDENHAUS erwartet Sie auf der opti 2013 Halle C4, Stand 217 Ganz ehrlich: Wenn Sie während der opti ein Date mit einem Superstar in Hollywood haben, dann wünschen wir Ihnen viel Spaß.

Doch eine andere Entschuldigung gibt es nicht. Der Besuch bei uns ist allein schon wegen unserer neuen Sonnenbrillen-Kollektion zwingend. Außerdem wegen Rick, Sands, Harper, Bernadette und Gina – unseren extrem sehenswerten neuen sexy Brillenfassungen. Und nicht zu vergessen: Es warten Luden und Luder, die Sie noch nie zuvor gesehen haben. Wir freuen uns sehr auf Sie. // www.freudenhaus.com

Mann liebt moderne Klassiker – aber bitte mit besonderem Charakter. Dank MASAO nimmt die Lust auf so viel eigenständigen Stil jetzt neue Formen an. Zum Beispiel mit dieser Kombi-Brille (13014). Sie ist nur eines von 16 gleitsichttauglichen Modellen in jeweils vier Farben der neuen VISIBILIA-Männermarke, die auf der opti 2013 zum ersten Mal zu sehen ist. Designer Richard Rembs gab der bekannten Carrée-Form einen frischen Schwung. Der schwarze Kunststoff-Oberbalken lässt seine rote Hinterlegung fein durchblitzen. Nach unten schließt der Metallrand die leichte Form elegant ab. Freude machen – neben der gesamten hochwertigen Verarbeitung – auch die perfekte Passform und funktionelle Details. Mehr Infos bei VISIBILIA, Telefon 07173-7140-0.

opti 2013: Halle C2, Stand 308

WWW.EYEBIZZ.DE

// www.visibilia.de

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EYE-LIGHTS

KOLLEKTION „METAL BAR“ 2013

SAM-MOBIL SAM, die modulare Systemlösung für den Augenoptiker, wird mobil. Ob auf dem Tablet PC oder dem Smartphone mit SAM sind Sie immer bestens informiert, egal wo Sie sich gerade aufhalten. SAM ist jetzt im Echtzeitbetrieb in der Cloud. Dabei bestimmen Sie, was Sie nutzen und bezahlen nur, was Sie wirklich brauchen. Testen Sie uns jetzt: www.haebra.de Und rufen Sie gleich unsere Expertenhotline an: Tel. 05131-476581. // www.haebra.de

„metal bar“ heißt die neue Brillenkollektion für 2013, die York Milchraum für sein Label „SYMBOL eyewear +l+“ kreiert hat. Kräftiges, mattiertes Acetat sorgt für den markanten Auftritt und der Dekorbalken aus Edelstahl - die „metal bar“- verleiht den Fassungen ihre Exklusivität. Die eingeprägten „Polka Dots“ im Edelstahlbalken lassen diesen je nach Lichteinfall unterschiedlich stark aufleuchten. Die drei Modelle, jeweils in den drei klassischen Farbausführungen havanna, grauverlauf oder schwarz lieferbar, können von Damen und mutigen Herren gleichermaßen getragen werden. Die „metal bar“-Kollektion und weitere Neuheiten von SYMBOL eyewear +l+ sind vom 25. bis 27. Januar auf der opti in München zu bestaunen. // www.symbol-eyewear.de

opti 2013: Halle C1, Stand 431

hääl branchenlösungen Ernst-Wiechert-Str. 3 30826 Garbsen Fon: 05131-476581 Fax: 05131-476582 e-mail: sam@haebra.de

15 JAHRE QUEDZUWEIT Ein kleiner, aber mittlerweile nicht mehr ganz unbekannter Stern am optischen Himmel feiert sein Firmenjubiläum: Vor mittlerweile genau 15 Jahren hatte sich der gelernte Augenoptiker Walter Quedzuweit nach vielen Jahren Erfahrung im Verkauf mit seiner Firma Quedzuweitoptik selbständig gemacht. Mit viel Fleiß und Ausdauer, Zuverlässigkeit und persönlichem Engagement hat er sich mittlerweile einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Er versorgt mit seinen Kollektionen erfolgreich mittelständische Augenoptiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sein Erfolgsrezept sind Fassungen und Sonnenbrillen, die es nicht an jeder Ecke gibt, in hoher Qualität zu wirklich fairen Preisen. Besonderen Wert legen er und sein Team auf hervorragenden Service, was sich durch eine gute Lagerhaltung und eine schnelle Ersatzteilversorgung auszeichnet. Jede eilige Walter Quedzuweit Bestellung verlässt in der Regel innerhalb von 24 Stunden das Haus. Die Kollektion von Quedzuweitoptik hat ihre Schwerpunkte im Titan-, Memotitan- und jetzt auch im Acetatbereich. Die Linien WQ, CELINE DION und COUR CARRÉ sind am Brillenmarkt mittlerweile keine Unbekannten mehr. Sehr hilfreich ist bei Quedzuweitoptik auch die neue Homepage mit Händlershop. Damit verfügt der Augenoptiker durch hervorragende Bilder über die gesamte Produktpalette und kann bei Bedarf online bestellen – und natürlich auch wie bisher anrufen, faxen oder mailen. Damit verfügt die Firma Quedzuweitoptik über beste Voraussetzungen, um ihre Kunden auch in Zukunft bestens mit Brillen und Sonnenbrillen zu versorgen. Tel. 08751875078 // www.quedzuweitoptik.de

opti 2013: Halle C1, Stand 118 Brille & Co, Halle 3b, D1.5

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EYEBIZZ // 1.2013


EB_PR_13-1_TEIL_1_EB_PR_13-1_TEIL_1 21.12.12 13:23 Seite 61

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EYE-LIGHTS

EINE WELTNEUHEIT VON NIKON

Nikon gilt seit langem als Pionier in der Entwicklung von Brillengläsern. Die Neuentwicklung von High-Tech-Brillengläsern ist das Ergebnis der umfassenden Erfahrungen von Nikon. NIKA Geschäftsführer Stefan Rüdiger und Produktmanager Michael Okos sind stolz darauf, eine Weltneuheit präsentieren zu können: Nikon SeeCoat Blue ist eine revolutionäre Neuentwicklung auf dem weltweiten Brillenglasmarkt.

Unsere Umwelt und unser Lebensstil verändern sich. Die Entwicklung von künstlichem Licht nimmt stark zu und begleitet uns in TFT-Monitoren, Mobiltelefonen, Energiesparlampen sowie im Straßenverkehr. Neue Technologien sollen unseren Alltag erleichtern und auch unsere Umwelt schonen. Glühbirnen werden durch LED-Lampen ersetzt und alle Mobiltelefone, Laptops, Monitore und auch Fernseher werden in LED-Technologie produziert. Das menschliche Auge kann sich diesen Innovationen nicht anpassen. Aber Nikon-Brillengläser passen sich dem menschlichen Auge an und versuchen es zu schützen. Blaues Licht wirkt sich sehr stark auf den menschlichen Körper aus und ist 15 mal schädlicher für die Netzhaut als andere Spektren. Mögliche Folgen sind Makulapathie und im fortgeschrittenem Stadium auch Makuladegeneration.

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SeeCoat Blue revolutioniert nun das Sehen, indem der Blauanteil des Lichtes, also das Lichtspektrum um 450 nm, herausgefiltert wird. Dies erreichte man bislang nur mit gelben oder orangefarbenen Tönungen. Nikon Brillengläser mit SeeCoat Blue-Beschichtung bieten einen optimalen Kontrast, reduzieren visuellen Stress, steigern die Leistungsfähigkeit und erhalten die visuelle

Gesundheit. Kratzbeständigkeit und Antistatikeffekt sind weitere Vorteile. Sie erhalten SeeCoat Blue für folgende Nikongläser: Einstärken Rezeptgläser weiß + Transitions A Presio w weiß + Transitions A Presio Power weiß + Transitions A SeeMax Power weiß + Transitions A

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Serviceteam unter 02606-9209-0 zur Verfügung.

opti 2013: Halle C3 Stand, 230/331 // www.nikonoptic.de

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EYE-LIGHTS

Mod. 1370, 1371, 1372

VOLLAUTOMATISCHE FUNDUSKAMERA Die DRS-Funduskamera vom MailShop ist perfekt für Augenoptiker geeignet, da bei der Messung auf pupillenerweiternde Mittel verzichtet werden kann. Die Messung wird vollautomatisch gesteuert, von der Zentrierung bis zur Anpassung der Blitzhelligkeit. Die installierte Software erlaubt die Speicherung von bis zu 160.000 Aufnahmen, die direkt auf das mitgelieferten iPad übertragen werden. Bei Aufnahmen, die im Stereomodus erstellt wurden, sind Veränderungen besonders leicht mit der 3D-Brille erkennbar. Weitere Informationen unter Tel. 07041-16-101.

opti 2013: Halle C2, Stand 505

NEUE ACCESSOIRES FÜR MODEBEGEISTERE DAMEN Das sogenannte „Budapester“ Muster, das die Bügel dieser Modelle zeigen, hat seinen Ursprung tatsächlich in der ungarischen Metropole. Man kennt das typische Lochmuster von trendigen Schuhen oder Handtaschen. Jetzt können modebegeisterte Damen die passende Brille zu den modischen Lederaccessoires tragen. Die Farbkombinationen werden von angesagten Nude-Tönen bis hin zu gedecktem Schwarz oder Braun angeboten. Mehr Infos: OWP Brillen, Passau, Telefon: 0851-5901-0

opti 2013: Halle C2, Stand 307 // www.owp.de

// www.mailshop.de

LEVI’S EYEWEAR WINTER Im diesem Winter bietet SEIKO Optical Europe für Levi’s® Eyewear eine ausgesprochen raffinierte Kollektion, die nicht nur gut aussieht, sondern sich auch angenehm anfühlt. Die Inspiration für diese Kollektion waren die beeindruckenden Küstenlinien der Vereinigten Staaten, die Reinheit ihrer Farben und die Handwerkskunst, die dort auf dem Land praktiziert wird. Die Farbpalette reicht von Erdfarben und gedämpften Brauntönen über Blau und Schwarz bis zu Rot und Rosa für Damen. In Anspielung auf die beliebten Arbeitshemden von Levi’s® haben die Brillen dieser Saison ein kariertes Muster und sind in vielen verschiedenen Farbtönen erhältlich; auch in Rosa, Blau, Schwarz und Rot. Jedes Modell verfügt über individuelle Merkmale – wie zum Beispiel die raffinierte Abbildung einer Gürtelschnalle – und ist aus einem speziellen Acetat

hergestellt, das der Brille eine holzähnliche Anmutung gibt. Das Design zeichnet sich auch dadurch aus, dass in die Fassungen original Levi's® Stoffe eingearbeitet sind. Mit einem speziellen Produktionsverfahren kann echter Stoff zwischen zwei transparente Acetatplatten gepresst werden, so dass er im Bereich der Bügel sichtbar ist und der Brille ihr unverwechselbares Karodesign gibt. Sowohl die neuen Sonnenbrillen als auch die Korrektionsbrillen sind in fünf verschiedenen Stoffdesigns erhältlich. Die Kollektion umfasst neben eleganten, von aktuellen und Retro-Trends inspirierten Modellen auch moderne Designs. Für den Brillenträger eine perfekte Mischung aus Tradition und Moderne. SEIKO Optical Europe ist ExklusivDistributeur für Levi s® Eyewear und Levi s Kids Eyewear® in Deutschland und Österreich.

opti 2013: Halle C3, Stand 234 // www.seiko-optical.de

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KOMFORT UND ÄSTHETIK – KLAR IM DESIGN, PRÄZISE IM DETAIL Koberg+Tente entwickelt neue Brillen-Kollektion „Koberg“ Die Stärken der neuen Brillenkollektion „Koberg“ kurz umschrieben: Diskret und komfortabel oder auffällig unauffällig. Zudem trägt sie das Prädikat „Made in Germany“. „Unsere neue Kollektion steht für kompromissloses Design und höchste Qualität. Beste Scharniere und Schrauben, beste Pads und Farben sind der Garant für Langlebigkeit und Tragekomfort“, betont Geschäftsführer Heiner Tente und fügt hinzu: „Diese Fassung mussten wir in Deutschland fertigen. Alles andere wäre inkonsequent.“ Das Design der neuen Brillenkollektion stammt vom Diplom Designer Josef Lanta. „Die Kollektion „Koberg“ steht für einen komfortablen Minimalismus. Ich freue mich sehr, dass meine Skizzen eines schraubenlosen Scharniers so viel Anklang gefunden haben und bin stolz auf das Endprodukt“, so Lanta. Die gesamte Produktion verantwortet die Deoma AG mit Sitz in Gerlingen, deren Kernkompetenzen in den Bereichen Brillenfärberei und Brillenproduktion liegen. Die Koberg Brille besteht aus vergütetem und gewalztem Edelstahl mit flexiblen und anpassbaren Bereichen. Eines der Highlights ist ein schraubenloses Scharnier mit wartungsfreier Gangregulierung über eine lange Tragezeit. Eine absolut verträgliche und hochwertige Mehrschicht-Lackierung mit Berlac-Farben aus der Schweiz und hautfreundliche Pads von Frey & Winkler betonen den hohen Anspruch an Qualität. Und so mochte man auch bei der Schließblockschraube nur ungern auf den konventionellen Schlitzantrieb zurückgreifen und hat daher mit dem renommierten Teile-Hersteller OBE aus Ispringen eine Schraube mit präzisem Torx Kopf entwickelt. Bei den Randlosbrillen garantieren die „Safety Nuts“ – Sicherungsschrauben von OBE mit integrierter Metall- und Kunststoffunterlegscheibe – eine dauerhafte und spannungsarme Verglasung sowie eine dezente Optik. Premiere feiert die Koberg-Kollektion auf der opti 2013, der internationalen Messe für Optik und Design in München vom 25. bis 27. Januar 2013. Weitere Informationen unter Tel. 0251- 60951-0

ÜBER KOBERG & TENTE Seit 1946 ist das Familienunternehmen Koberg + Tente auf dem Markt und wird in dritter Generation von Heiner und Frank Tente geleitet. Das Münsteraner Traditionsunternehmen ist Spezialist für Brillenfassungen und Sonnenbrillen. Zum internationalen Kundenstamm gehören vor allem mittelständische Augenoptik-Fachgeschäfte in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Österreich und weiteren europäischen Ländern. Koberg + Tente beschäftigt mehr als 30 Mitarbeiter, davon 12 Kundenberater im Außendienst als Ansprechpartner vor Ort. // www.koberg-tente.de

opti 2013: Halle C2, Stand 501

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SEHR FEMININ

Mod. 1373, 1374, 2132

AUFFÄLLIGE PRINTS IM MUSTER-MIX Streifen oder Karo, Blumen oder Paisley – an Prints kommt zur Zeit keiner vorbei. Sie sind das Thema der Saison auf Taschen, Schuhen, Klamotten und Möbeln. Je ausgefallener, desto besser. Die drei neuen OWP-Damenmodelle greifen den aktuellen Trend in verschiedenen Variationen auf: Geometrische Formen in spannenden Kontrasten, wilder Mustermix in Leuchtfarben oder nur als schlichter Akzent - Geschmack und Stil der Trägerin dürfen entscheiden. Die All-Over-Prints am Bügel werden mit modischen Mittelteilen in Acetat oder Edelstahl kombiniert. Das Ergebnis ist sensationell und sieht richtig klasse aus. Mehr Infos: OWP Brillen, Passau, Telefon: 0851/5901-0.

opti 2013: Halle C2, Stand 307 // www.owp.de

Der hübsche Cat Eye Style zeigt sich mit verspielt-verzierten Bügeln. Ihr vom Art déco inspiriertes Design wird vom feinen Zusammenspiel zweier Farben unterstrichen. Das leichte und besonders tragefreundliche, hochelegante Modell ist in Farben wie warmem Pink, trendigem Havanna oder als prägnantes Schwarz-Gold-Ensemble erhältlich.

opti 2013: Halle C4, Stand 202 // www.charmant.de

9 GRAMS OF PURE TITANIUM Skandinavische Schlichtheit ist ein Gestaltungsprinzip, das weltweit verstanden wird. Jetzt gibt dieses Prinzip auch eine Antwort auf die Frage „Wie kann man möglichst leichte und dezente Brillen machen, ohne den Rand wegzulassen?“

opti 2013: Halle C4, Stand 330 // www.nine-eyewear.eu

FRIO- FRESZ INTERNATIONAL OPTICS ERWEITERT ANGEBOTSPALETTE MEOPTA · Sport Optik – Fernglas und Spektiv für Naturbeobachter. Höchste Qualität zum besten Preis. 2013 wird MEOPTA 80 Jahre. PIUMA · Federleichte Nylonfassungen und Sonnenbrillen in faszinierenden Farben. Made in Italy MUGE · aus Fukui, 18 Karat Solid Gold ,Dry Carbon, Titan classic Made in Japan. Onbeat ist die japanische Marke, die außergewöhnliches Design mit höchster Handwerkskunst im oberen Preissegment bietet. Hergestellt werden Beta Titan-Fassungen und Sonnenbrillen aus einem Stück ohne Lötstellen und Schrauben. NEU und einmalig in Europa – exklusiv bei FRIO. Illusioneottica · Fassungen und Sonnenbrillen aus Acetat und Metall. FRIO · Anfertigung nach individuellen Designvorgaben. SOLUTIONS · Promotion zur individuellen Profilierung für Augenoptikgeschäfte.

opti 2013: Halle C3 Stand 129 // www.frio-consulting.com

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DESIGN UND GLAMOUR

Design und Glamour sind auch in diesem Jahr wieder die unverkennbaren Merkmale der Jette Kollektion. Bei der Gestaltung der Kollektion ist es Jette Joop gelungen, neueste Brillen-Trends mit Einflüssen aus ihrer Schmuckkollektion zu verbinden. Auf Wunsch unserer Kunden beinhaltet die Sonnenbrillen-Kollektion fast ausschließlich verglasbare Modelle. Obwohl Jette Joop auf qualitativ hochwertigste Materialien setzt, ist es gelungen die Kollektion als Luxusmarke im Einsteigersegment zu positionieren. Bei den Korrektionsfassungen bleibt Jette Joop ihrem erfolgreichen Konzept treu und setzt weiter auf ausgefallenes Design. Es erwartet Sie eine trendige Edelstahllinie mit innovativer Nylon-Verglasungstechnik, die sich durch absolute Leichtigkeit sowie ausdrucksstarke Farbgebung auszeichnet. Zum ersten Mal ergänzen auch Titanbrillen, die farblich ganz neue Akzente setzen, die JetteKollektion. Im Laufe des Jahres können Sie sich noch auf weitere innovative Designs und Konzepte mit Holzbügeln und Schmuckapplikationen aus Keramik freuen.

opti 2013: Halle C2, Stand 509 Brille&Co.: C 2.4 in Halle 3b // www.licefa.de

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MEHR UMSATZ, WENIGER STRESS. Welche konkreten Vorteile bringt vonBogen? 1. Mehr Umsatz: Top-verkäufliche Fassungen in Kombination mit effektiven Werbekonzepten aus dem Programm Selli Imagebildung. Sie als Augenoptiker stehen bei unserem Handeln im Mittelpunkt. Wir stärken gezielt Ihre Marke am regionalen Markt und helfen so kurz- und mittelfristig, Umsatz zu generieren sowie langfristig Ihren Unternehmenserfolg zu sichern.

MONTE CERVINO

Das mehrfach preisgekrönte Schweizer Brillenlabel STRADA DEL SOLE präsentiert die neue Herbst-/Winterkollektion „Monte Cervino“. Auch die neuen Modelle lassen sich dank der patentierten Klick-Bügel ultraflach zusammenklappen, so dass die Brille in jede Jeanshosentasche passt und nicht kaputt geht, selbst wenn man sich draufsetzt. Hinter dem Design steht Sandra Kaufmann aus Zürich. Die Brillen werden in aufwändiger Handarbeit an der Langstrasse in Zürich gefertigt. Die Brillen sind weltweit erhältlich.

opti 2013: Halle C4, Stand 629 // www.stradadelsole.ch

2. Mehr Sicherheit: Wir gewähren allen Augenoptikern 7 Jahre kostenlose Reparaturgarantie auf unsere Fassungen. Diese gilt gegenüber dem Augenoptiker – nicht gegenüber dem Endverbraucher! Sie entscheiden, ob Sie diesen kostenlosen Service weiterverkaufen oder sich lieber dadurch positiv von Ihren Mitbewerbern abheben. Hohe Qualität gepaart mit einmaligen Serviceleistungen - wir tun viel für die Zufriedenheit Ihrer Kunden. 3. Mehr Möglichkeiten: Sonderanfertigung, Wunschfarbe, Antiallergielack, Galvanisierung – die Liste ist schier endlos. Wir betreiben eine der größten Fassungswerkstätten Europas mit nur einem Zweck: Ihnen und Ihren Kunden jeden Sonderwunsch um die Brille zu erfüllen.

4. Partnerprogramm: Ihr Kundenbetreuer zeigt Ihnen gerne unser Partnerprogramm mit tollen Prämien, Verkaufsunterstützungen und Vielem mehr. Lassen Sie sich begeistern! opti 2013: Halle C1, Stand 317 // www.vonbogen.de

HERREN BUSINESS-KOLLEKTION

EINZIGARTIG Hand made in Germany bekommt ein anderes Gesicht, wenn man behaupten kann, dass alles aus Deutschland ist. Das Metall von Thyssen Krupp, die Galvanik, der Lack von Bayer. Die Fertigung? Die ist echte deutsche Wertarbeit von Margotte Eyewear. Einen Auszug unserer Fassungsfarben sehen Sie hier:

Die Herren Business-Kollektion der Marke EVATIK liegt in einem attraktiven Preissegment mit bestem Preis-/Leistungsverhältnis. Konzipiert ist diese vielseitige Herrenkollektion besonders für die männliche Zielgruppe ab 40 Jahren, die beruflich wie auch privat eine Brille als ausdrucksstarkes Element zur Unterstreichung der Persönlichkeit trägt. Das Model 9047 ist hierfür beispielhaft und überzeugt durch Form und Design. Zusätzlich zu jeder Fassung gibt es ein hochwertiges Case dazu und auf Wunsch auch Counter-Cards als Dekomaterial. Terminvereinbarung zur Präsentation unter Tel. 07721-9940-250.

Unser einzigartiges Konzept sowie unsere Brillen zeigen wir Ihnen gerne auf der

opti 2013: Halle C4, Stand 223 (YES-Bereich) // www.margotte-eyewear.com

opti 2013: Halle C2, Stand 414 // www.libuda-optik.de

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EYE-LIGHTS

CHOICE IS LUXURY?

Die Designabteilung von Jean-François Rey hat sich einer neuen Herausforderung gestellt: Das technisch fortschrittliche Moije-Konzept des französischen Herstellers besticht mit einer innovativen und exclusiven Clip-Lösung, mit der die Bügel von High-End-Fassungen ausgetauscht werden können. Die handwerkliche Herstellung der Brillen ist zu 100 Prozent „made in France“. Die Mittelteile bestehen aus Metall; für die Bügel kommen edle Materialien wie Edelhölzer, Acetate und Büffelhorn zum Einsatz. Den Kunden werden die exclusiven Wechselbügel in einem wunderschönen Luxus-Koffer präsentiert. // www.jfrey.fr

opti 2013: Halle C4, Stand 425

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PORTRAIT

WORK-LIFE-

BALANCE

Den Beruf des Augenoptikers kann man bekanntlich auf unterschiedlichste Weise ausüben. Viele machen vieles gleich oder ähnlich, aber manche gehen neue und andere Wege, mit Mut zum Risiko und dem Willen, ausgetretene Pfade zu verlassen. Solche Unternehmerpersönlichkeiten portraitiert EYEBizz in jeder Ausgabe. Dieses Mal ist es ROLAND HILS, LANDAU

KAUM EIN AUGENOPTIK-Unternehmer dürfte seinen Betrieb beim Erwerb besser gekannt haben als Roland Hils aus dem pfälzischen Landau: In genau dem Geschäft, das er in seiner Heimatstadt vor acht Jahren kaufte, hatte er zuvor schon seine Ausbildung gemacht und danach über die Jahre sämtliche augenoptischen Tätigkeiten vom Azubi bis zum Geschäftsführer ausgeführt. Darüber hinaus kannte er beim Beginn seiner Selbständigkeit aber auch hunderte anderer Geschäfte, denn zwischenzeitlich hatte er sechs Jahre lang als Außendienstler für das Fassungslabel „Freudenhaus“ Augenoptikerkollegen in ganz Deutschland Brillen verkauft. Besser kann man kaum auf die eigene Selbständigkeit vorbereitet sein: Man sieht täglich, was andere richtig gut machen – aber auch ihre Fehler. Der Entschluss, das Repräsentanten-Dasein zu beenden und wieder sesshaft zu werden,

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„DER WICHTIGSTE RATGEBER IN SOLCHEN SITUATIONEN WAR DER GLAUBE AN MEINE EIGENEN ZIELE“

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hatte im Jahr 2004 ganz handfeste Gründe: „Ich habe jedes Jahr -zigtausende Kilometer im Auto gesessen, an manchen Tagen mehr Stunden als ich bei meinen Kunden war. Aber vor allem wollte ich meine Kinder nicht nur am Wochenende sehen“, begründet Roland Hils seine damalige Entscheidung, bei der er bewusst Einkommenseinbußen in Kauf nahm, aber eine Menge persönliche Lebensqualität gewann. Erleichtert wurde sein Vorhaben durch ein Vorkaufsrecht, das ihm der bisherige Besitzer und frühere Chef eingeräumt hatte; außerdem durch einen fairen Kaufpreis, der unter anderem mit Hilfe eines KfW-Kredits bezahlt werden konnte. Und auch wenn das Geschäft damals bereits das Image des lokalen Marktführers in Sachen Design und Progressivität hatte, brachte Roland Hils seither eine Menge eigener Ideen ein, um diesen Abstand auszubauen und zu halten. Das manifestiert sich unter anderem in der speziellen Inneneinrichtung im Industrie-Look, aber auch in der ungewöhnlichen Wand- und Deckenfarbe, die aktuell mit „nasser Zement“ recht treffend beschrieben ist.

sich vorgestellt hatte – oder zumindest nicht so schnell: „Der wichtigste Ratgeber in solchen Situationen war dann der Glaube an meine eigenen Ziele – und das Wissen, dass gute Ideen manchmal eben Zeit brauchen, um bei der potenziellen Kundschaft anzukommen und zu wirken.“ Deshalb widerstand er zu allen Zeiten der Versuchung, sein Unternehmenskonzept zu verlassen und gegen eigene Überzeugungen Dinge zu tun, die man nur wegen des Umsatzes macht. Eine Aufweichung der Zielgruppe oder eine Verwässerung seines Sortiments

„MANCHMAL MUSS MAN EINFACH MAL MITEINANDER IN DIE KNEIPE GEHEN“ Die Seele und der Kern des Unternehmenskonzepts ist der Verkauf hochqualitativer Produkte an anspruchsvolle Endverbraucher – und zwar ausnahmslos. Inzwischen hat sich dieses Vorhaben in der eher ländlich geprägten Umgebung der Vorderpfalz als tragfähig und erfolgreich erwiesen – aber ein Spaziergang war der Weg dorthin nicht. Immer wieder hatte Roland Hils schlaflose Nächte, wenn Ideen nicht so funktionierten wie er es

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wären für ihn nie in Frage gekommen: „Es hat wirklich drei Jahre gedauert, bis aus Kunden Stammkunden wurden. Ich musste einfach warten, bis sie soweit waren.“ Die Geduld seiner Mitarbeiter wurde in dieser Zeit ebenfalls immer wieder auf die Probe gestellt. Wie in jeder guten Ehe hält Roland Hils auch hier Kommunikation für herausragend wichtig. Es geht nicht nur darum, von „Teamgeist“ und „Freude am Job“ zu spre-

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PORTRAIT

„DER SCHWEIZER OPTIKER FREUT SICH ‚OH, DIE SIND ABER TOLL, DA KANN ICH SICHER VIEL GELD DAMIT VERDIENEN.’ VIELE DEUTSCHE KOLLEGEN STÖHNEN DAGEGEN EHER ‚OH JE, WAS DAS WIEDER KOSTET!’“ chen; man muss vor allem in einem dauernden Dialog sein. Der findet bei den Landauer Brillenmachern allerdings nicht nur im Laden und zu den Geschäftszeiten statt: „Manchmal muss man einfach mal miteinander in die Kneipe gehen.“ Als Unternehmer interessiert ihn nicht der Superverkäufer, der keinen Kunden ohne Umsatz aus dem Laden lässt, sondern ein Team, dessen Horizont nicht an der Ladentür endet. Sein Mitarbeiter Tim Maußhardt beispielsweise hat auch schon als Animateur im Robinson-Club gearbeitet und ganze Theaterkulissen gebaut; Nikolina Bernhard dagegen kommt eigentlich aus der Modebranche und ist – nicht nur nebenbei – eine begabte Künstlerin: Aktuell ziert gerade eine Ausstellung ihrer Bilder die Ladenwände.

Aus dieser Konstellation entstehen immer wieder kreative Ideen. Und auch der Einkauf ist immer eine Gemeinschaftsleistung und keine einsame Chef-Entscheidung. Aus seiner Außendienst-Tätigkeit, die ihn unter anderem regelmäßig in die Schweiz führte, kennt Roland Hils allerdings auch markante

Modellen pro Kollektion lässt sich nach Ansicht des innovativen Unternehmers die dahinter stehende Idee wirklich darstellen – was auch regelmäßig geschieht: Die quadratischen, beleuchteten Schaukästen an den Wänden zeigen für einen bestimmten Zeitraum immer nur Modelle einer Marke, die dann regelmäßig gegen andere Kollektionen getauscht werden. Seit 2011 gibt es außerdem eine eigene Brillenkollektion namens „Hörndel: Roland Hils hat darin seine Vorliebe für den „Onassis-Style“ in Brillen übersetzt. Die handgefertigten, massiven Hornmodelle werden nach seinen Entwürfen bei Design Naturell in der Eifel hergestellt und tragen ungewöhnliche Namen wie „Freiherr“, „Halber Ritter“ oder „Gräfin“. Die Preise sind ambitioniert – und trotzdem kein Verkaufshindernis für Menschen, die sich wirklich etwas Besonderes gönnen wollen: 1.500 EUR kann eine solche Fassung schon kosten. Etwa 20 davon hat er

ROLAND HILS WILL MIT SEINEM ONLINE-AUFTRITT LUST AUF BRILLE MACHEN; KEINE VERBRAUCHER-AUFKLÄRUNG BETREIBEN Unterschiede bei der Reaktion von Augenoptiker-Kollegen auf hochwertige Produkte: „Der Schweizer Optiker freut sich ‚Oh, die sind aber toll, da kann ich sicher viel Geld damit verdienen.’ Viele deutsche Kollegen stöhnen dagegen eher ‚Oh je, was das wieder kostet!’“ erinnert der Unternehmer sich lächelnd and die Bandbreite möglicher Reaktionen auf ein- und dieselbe Kollektion. Seine eigene Produktauswahl umfasst derzeit etwa 700 Brillenmodelle und Sonnenbrillen von 13 ausgesuchten Lieferanten – von Wolfgang Proksch und Alain Mikli über Mykita und Freudenhaus bis Rolf und Hamburg Eyewear. Nur mit 40 bis 60

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im Verlauf des vergangenen Jahres bereits im eigenen Laden verkauft; jetzt sollen sie auch ausgesuchten Kollegen angeboten werden - inklusive der Option, auch echte Maßanfertigungen bestellen zu können. Aber nicht nur Brillen, sondern vor allem Erlebnisse sollen das Bild des Unternehmens in der Öffentlichkeit prägen. Neben wechselnden Ausstellungen von Malern und Bildhauern gibt es deshalb auch kulinarische Events: Ausgesuchte Kunden bekommen dann beispielsweise eine Einladung zu einer Weinprobe mit korrespondierendem Essen, das direkt im Laden gekocht wird. Die Teilnahme kostet 40 EUR pro Person; der diagonal in den Raum gestellte Tisch ist mit 25 Per-

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KENNEN SIE... ...auch einen Kollegen, dessen außergewöhnliche unternehmerische Leistungen so interessant sind, dass sie in EYEBizz vorgestellt werden sollten? Oder sind Sie am Ende selbst einer? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an: Tel. +49 7735-9191957 oder eMail: redaktion@eyebizz.de

sonen bis auf den letzten Platz besetzt – und alle Gäste gehen am Ende eines vergnüglichen Abends mit dem sicheren Gefühl nach hause, bei „ihrem“ Optiker viel mehr erleben zu können als „nur Brillen“. Vor allem aber sprechen sie hinterher über solche Events; das ist ein Multiplikator, der nicht mit Geld aufzuwiegen ist. So bemerkenswert wie der Umgang mit den anspruchsvollen Kunden ist auch die Homepage des Unternehmens: Sie besteht im Wesentlichen aus animierten SchwarzWeiß-Fotos von Menschen unterschiedlichsten Alters in drei „Zuständen“: Geschlossene Augen, offene Augen und mit einer markanten Brille. Die auf vielen AugenoptikerWebsites beliebten „Informationen über Fehlsichtigkeiten“ oder ausführliche „VorabGlasberatungen“ gibt es dagegen nicht: Roland Hils will mit seinem Online-Auftritt Lust auf Brille machen; keine VerbraucherAufklärung betreiben. Dass er am Ende eines guten Beratungsgesprächs die richtigen Glä-

DER BRILLENMACHER – ROLAND HILS MARKTSTR. 40, 76829 LANDAU TEL. 06341-85440, FAX 06341-969742 EMAIL: KONTAKT@DER-BRILLENMACHER-LANDAU.DE WWW.DER-BRILLENMACHER-LANDAU.DE WWW.HOERNDEL.DE

ser in die ausgesuchte Brille einbaut, trauen ihm seine Kunden durchaus zu. Über seine unternehmerische Zukunft hat Roland Hils keine detaillierten Pläne; schließlich hat er privat und beruflich alles erreicht, was er braucht und was ihm Freude macht. Ausgeschlossen scheint allerdings nichts: „Vielleicht kaufe ich irgendwann mal einen alten Winzerhof in den Weinbergen und mache den Laden da rein. Dort könnte man dann noch mehr schöne Dinge miteinander verbinden - Laden, Restaurant, Stammtisch, Galerie – aber wer weiß heute schon, was ich mit 50 Jahren mache?“ //

„KEINE NAMEN, UNTER DENEN AUCH UNTERHOSEN VERKAUFT WERDEN“

„ICH BRAUCHE STÄNDIG BEWEGUNG UND VERÄNDERUNG“

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RECHT

NAMENS-

FRAGEN

Für das eigene Geschäft einen unterscheidungkräftigen und originellen Namen zu finden scheint nicht besonders schwierig. Wenn dabei bestehende Unternehmenskennzeichen oder Markenrechte missachtet werden, kann es allerdings richtig schwierig werden FÜR EINEN AUGENOPTIKER-Betrieb ist ein ansprechender, werbewirksamer Auftritt selbstverständlich und als Unterscheidungsmerkmal in seinem lokalen Markt sogar unverzichtbar. Neben der Schaufenstergestaltung, der Inneneinrichtung und der Internetpräsenz gehört hierzu auch und vor allem der Name des Geschäfts. Das weiß auch Augenoptik-Unternehmer Müller, der nach einem einprägsamen Namen für seinen neuen Betrieb sucht. „Optik Müller“ scheint ihm weder angemessen noch besonders originell, zumal es in der Nähe einen Mitbewerber mit einem ähnlichen Namen und damit eine konkrete Verwechslungsgefahr gibt. Deshalb schwebt ihm eher ein Wortspiel wie „Augenweide“ vor. Größere Gedanken über mögliche Markenrechte oder Unternehmenskennzeichen Dritter an diesem Begriff macht sich der Unternehmer dabei nicht: Zum einen kennt er einen Kollegen, der einen ähnlichen Namen benutzt; zum anderen ergibt eine schnelle GoogleRecherche nach den Begriffen „Augenweide“ und „Optiker“ über 750.000 Treffer – eine Menge, die die Vermutung nahelegt, dass dieser Name jedem zur Verfügung stehe und inflationär verwendet werde.

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Das ist im vorliegenden Fall jedoch ein Irrtum. Bereits eine kurze, kostenlose OnlineRecherche im Markenregister des Deutschen Patent- und Markenamts (www.dpma.de) hätte ergeben, dass ein Kölner Augenoptiker seit vielen Jahren die eingetragenen Rechte an dieser Wortmarke für die augenoptisch relevanten Schutzklassen 5, 9, 35 und 44 besitzt – und zwar bundesweit. Eine deutsche Marke gewährt dem Markeninhaber hieran ein ausschließliches Recht. Dritten ist es daher untersagt, ohne Zustimmung des Markeninhabers im Geschäftsverkehr in Deutschland eine identische oder ähnliche Bezeichnung für identische oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen zu verwenden. Würde AugenoptikUnternehmer Müller im Geschäftsverkehr also als „Augenweide Optic“ auftreten, würde er die eingetragene Marke „Augenweide“ ebenfalls verletzen. In beiden Fällen kann der Markeninhaber einen Unterlassungs- und Schadensersatzanspruch gegen ihn geltend machen und diesen gegebenenfalls auch erfolgreich gerichtlich durchsetzen. Hierbei wird der Markenverletzer in der Regel zunächst anwaltlich und kostenpflichtig abgemahnt, die Verwen-

dung des geschützten Namens unverzüglich einzustellen – und zwar komplett. Was im konkreten Fall nicht nur das Einstampfen von Briefpapier oder Visitenkarten bedeutet, sondern beispielsweise auch die Neugestaltung der Unternehmens-Website und die Änderung des Firmeneintrags in zahlreichen Adressverzeichnissen, Telefonbüchern etc. Besonders teuer kommt in einem solchen Fall der Austausch einer Lichtwerbeanlage am Geschäft; allein dafür können leicht mehrere tausend Euro fällig werden. Vom Imageverlust bei der Kundschaft gar nicht zu reden. Da der Markeninhaber in vielen Fällen den ihm durch eine solche Markenverletzung entstandenen Schaden nicht nachweisen oder beziffern kann, gewähren ihm Gesetz und Rechtsprechung alternativ oft auch eine angemessene Lizenzgebühr für die (unberechtigte) Benutzung der Marke – und zwar auch rückwirkend bis zum Zeitpunkt der Benutzungsaufnahme. Zusätzlich müsste Augenoptik-Unternehmer Müller eine so genannte „strafbewehrte Unterlassungserklärung“ abgeben, in der er sich verpflichtet, die missbräuchliche Verwendung des geschützten Firmennamens künftig zu unterlassen und bei einem Verstoß gegen diese Unterlassungserklärung eine Vertragsstrafe an den Markeninhaber zu bezahlen. Würde er diese Unterlassungserklärung nicht abgeben, könnte der Markeninhaber seinen Unterlassungsanspruch im Rahmen eines gerichtlichen Eil- oder Klageverfahrens durchsetzen – mit besten Erfolgsaussichten. Und dann wird es noch teurer. Neben dem beschriebenen Markenschutz sind bei der Namenswahl für das eigene Geschäft auch Unternehmenskennzeichen Dritter unbedingt zu beachten. Dazu zählen vor allem Firmennamen wie beispielsweise „Augenweide Optik GmbH“ oder „Augenweide Optik e.K“. Auch ohne Markenschutz genießt der Geschäftsinhaber in solchen Fällen bereits einen Namensschutz aufgrund seiner bloßen Firmierung. Der Schutz beginnt mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit und erstreckt sich geografisch auf das - in der Regel - lokale Verkaufsgebiet des Unternehmens, zum Beispiel Stuttgart und Umgebung. Ein Geschäftsinhaber könnte dann - vergleichbar zum Markeninhaber – allein aufgrund seines „Unternehmenskennzeichens“ gegen einen anderen Augenoptiker aus der Umgebung vorgehen, der den Begriff „Augenweide“ zeitlich nach ihm im Geschäftsverkehr ver-

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wendet. Außerhalb des eigenen Verkaufsgebietes, also beispielsweise in München, bestünde ein solcher Schutzanspruch aus dem Unternehmenskennzeichen gegenüber dort ansässigen Kollegen allerdings nicht. Wenn jedoch eine Marke eingetragen wurde, genießt der markenrechtlich geschützte Begriff Schutz in der gesamten Bundesrepublik; auch außerhalb des Einzugsgebiets des Markeninhabers. Bei einer derart wichtigen Entscheidung wie der Firmierung eines Unternehmens darf man sich also keineswegs nur auf die eigene Intuition oder flüchtige Google-Recherchen verlassen. Vielmehr empfiehlt es sich für jeden umsichtigen Unternehmer bei der Namensfindung, lange vor der Geschäftseröffnung Recherchen nach identischen oder ähnlichen Marken durchzuführen; beispielsweise im Handelsregister am örtlichen Amtsgericht, bei der zuständigen IHK, in Branchenbüchern und „Gelben Seiten“. Und natürlich ist auch eine Markenrecherche

ERSTE HILFE AUF DER OPTI ’13 SPEZIELL FÜR AUSSTELLER der opti bietet EYEBizz wieder einen besonderen Service an: Falls Sie vor oder während des Aufbaus überraschend mit einer Abmahnung oder Unterlassungserklärung konfrontiert werden (das wird auf Messen gerne mit der Androhung verbunden, ansonsten den Stand schließen zu lassen), können Sie EYEBizz-Autor Manfred Hammer schnell und unbürokratisch unter Tel. 0151-14553080 erreichen und das sinnvollste Vorgehen absprechen. Manfred Hammer wird auch persönlich auf der opti sein.“

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beim Deutschen Patent- und Markenamt ratsam. Es ist nicht übertrieben, diese Aufgabe in die Hände eines spezialisierten Rechtsoder Patentanwalts zu legen, um mit überschaubarem Aufwand böse Überraschungen wie einen Rechtsstreit und eine nachträgliche und teure Umfirmierung zu vermeiden. Ein unschuldiges „das habe ich ja nicht gewusst!“ taugt jedenfalls nicht als Instrument zur nachträglichen Gefahrenabwehr. Dann hilft höchstens noch, sich mit dem Markeninhaber über eine Lizenz und entsprechende Lizenzgebühren zu unterhalten. // MANFRED HAMMER, (40) LL.M. (Cape Town) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz in der Wirtschaftskanzlei „Menold Bezler“ in Stuttgart. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Wettbewerbsrecht und gewerbliche Schutzrechte. Für EYEBizz beleuchtet er regelmäßig Rechtsgebiete, die für den augenoptischen Berufsund Unternehmeralltag von Bedeutung sind. Kontakt: manfred.hammer@menoldbezler.de


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EYE DEAL

war der Erfahrungsbericht einer jungen Augenoptiker-Auszubildenden im 3. Lehrjahr. In ihrem Ausbildungsbetrieb ist die Kunden-Analyse mit Hilfe des Sehprofils seit Jahren Standard bei ausnahmslos jedem Verkaufsgespräch. Auch für die jungen Auszubildenden dort ist es daher vollkommen normal, von jedem Kunden ein solches Sehprofil zu erstellen und ihm danach die Brillen vorzuschlagen, die er für optimales Sehen benötigt – was bei den meisten Brillenträgern bedeutet, dass sie mindestens zwei und manchmal auch drei Brillen oder zusätzlich ein KontaktlinsenTauschsystem brauchen, weil ihre verschiedenen Sehanforderungen nicht mit einer einzigen Brille zu lösen sind.

VERKÄUFE VON ZWEI ODER DREI BRILLEN SIND FAST NORMAL UND AUFTRAGSWERTE VON 2.500 EUR KEINE SELTENHEIT

AUSREDEN

RAN

AN DEN KUNDEN!

Echte Verkaufsschulungen sind bis heute kein Bestandteil der AugenoptikerAusbildung. Der Münchner Augenoptiker und Trainer Martin Groß plaudert in EYEBizz deshalb immer wieder aus dem Nähkästchen – diesmal über Ausreden und vermeintliche regionale Besonderheiten

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ZU BEGINN EINES NEUEN und spannenden Geschäftsjahres, das uns allen neue Herausforderungen bringen und uns mächtig fordern wird, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Bilanz zu ziehen und ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Denn bei meiner persönlichen Jahresbilanz für 2012 stellten sich natürlich Fragen wie „was habe ich während meiner Coachingaufgaben in Augenoptiker-Betrieben gehört?“, „wer hat sich wie weiterentwickelt?“ – aber eben auch „was hat sich immer noch nicht geändert?“ Trotzdem hoffe ich immer wieder, den einen oder anderen wachrütteln zu können, der immer noch lieber redet und diskutiert und dabei das Handeln vergisst. Eines der Erlebnisse, die mich in jüngerer Vergangenheit am meisten beeindruckten,

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Auch die genannte junge Auszubildende macht das ganz selbstverständlich so; sie kennt es gar nicht anders. Mit ihren zarten 19 Jahren und noch nicht allzu reichlicher Berufserfahrung strahlt sie dabei zwar noch nicht jedes Mal perfektes Selbstbewusstsein und 100-prozentige Sicherheit aus; trotzdem sind Verkäufe von zwei oder drei Brillen für sie fast normal und Auftragswerte von 2.500 EUR keine Seltenheit. Für alle Ausredensucher sei an dieser Stelle gesagt: Dieser Betrieb befindet sich nicht in einer 1A-Lage in München oder Hamburg, sondern in einer sehr ländlichen Struktur, die allen „bei uns geht das sowieso nicht“-Kollegen viel Spielraum für das „nicht handeln“ geben würde. Als sie mir erzählte, dass sie das auch in der Berufsschule bei den Übungen zu Verkaufsgesprächen gemacht und dabei nicht nur bei ihrer Fachlehrerin, sondern auch bei ihren Mitschülern großes Erstaunen geerntet habe, wurde mir bewusst, dass eine neue Generation an Augenoptikern heranwächst, die in Betrieben ausgebildet wird, in denen Kreativität nicht beim Suchen und Finden von Ausreden endet, sondern wo in Fortbildung und Training investiert wird. Ich finde, jungen Menschen kann kaum etwas Besseres passieren als bei Augenoptikern ausgebildet zu werden, die ihren inneren Schweinehund zu Hause lassen und ihren Auftrag wirklich wahrnehmen: Menschen, die sich vertrauensvoll an sie wenden, für jede Sehsituation die richte Brille zu verkaufen und sich nicht dafür zu entschul-

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JUNGEN MENSCHEN KANN KAUM ETWAS BESSERES PASSIEREN ALS BEI AUGENOPTIKERN AUSGEBILDET ZU WERDEN, DIE IHREN AUFTRAG WIRKLICH WAHRNEHMEN digen, dass das „leider“ Geld kostet. Nur so entsteht eine neue Generation von Augenoptikern, die zu ihren Werten und Leistungen steht - und die sich ihre Leistungen selbstverständlich auch bezahlen lässt. Immer wieder passiert es mir, dass ich von einem Training oder Coaching eines Kollegen zurückkomme, der diese Aufgaben und Werte eines Augenoptikers total verinnerlicht hat und die Mehrbrillen-Strategie erfolgreich praktiziert. Natürlich funktioniert diese nicht in allen Fällen, aber wirklich sehr oft. Und kurz danach – manchmal schon am nächsten Tag bekomme ich in einem anderen Seminar auf die von mir gegebenen Lösungsvorschläge wieder die bekannten Antworten wie „das funktioniert sowieso nicht!“, „die Kunden haben doch kein Geld“, „bei unseren Kunden kann man das nicht machen“, „unsere Kunden sind ganz speziell“ oder

„das geht vielleicht in München, aber doch nicht in der Provinz!“ Kennen Sie diese Ausreden? Ich kenne sie gut, denn ich höre sie oft. Trotzdem bin ich mehr als je zuvor überzeugt davon, dass solche Konzepte an jedem Standort funktionieren, denn die Menschen haben überall die gleichen Sehsituationen und brauchen überall die richtigen Lösungen dafür; egal, ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen. Es gibt nämlich keine typischen Stadtund Landkunden – aber es gibt hier wie dort Kollegen, die etwas tun und solche, die um keine Ausrede verlegen sind, um sich und anderen ihre eigene Handlungsunfähigkeit schönzureden. Niemand muss mir mit irgendwelchen Ausreden erklären, dass es nicht möglich sei, denn ich kenne aus täglicher und häufiger Erfahrung das Gegenteil: Zahlreiche Augenoptiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz fahren sehr gut mit selbstbewussten Mehrbrillen-Konzepten. Falls Sie noch nicht dazugehören, ist die Frage also nur: Wann sind Sie soweit, erprobte Methoden von Kollegen für sich selbst anzuneh-

men, sie zu trainieren und damit das Reden in Handeln zu verwandeln? Zugegeben: Es ist kein Selbstläufer und am Anfang auch nicht einfach, aber es lohnt sich – und Ihre Kunden werden es Ihnen danken. Mich persönlich motiviert es jedenfalls unglaublich, zu sehen, wie der Nachwuchs von mutigen, modernen und fleißigen Augenoptikern ausgebildet wird. Und ich

„ALLE SAGTEN IMMER ‚DAS GEHT NICHT“. DANN KAM JEMAND, DER DAS NICHT WUSSTE - UND HAT ES EINFACH GEMACHT!“ erinnere mich dabei ein wenig an den Spruch: „Alle sagten immer ‚das geht nicht“. Dann kam jemand, der das nicht wusste - und hat es einfach gemacht!“ //

MARTIN GROSS (47) ist gelernter Augenoptiker mit vielen Jahren Berufserfahrung in allen Bereichen der Augenoptik. Nach einer Trainerausbildung bei Richardson powersales in Los Angeles und New York arbeitet er heute unter anderem als Verkaufstrainer in der Augenoptiker-Branche. Mehr Infos zu den lebendigen Verkaufsschulungen über mg@martingross.eu


EB_Eyeco_13-1_zur marke..._EB_Eyeco_13-1_zur marke... 21.12.12 13:39 Seite 76

EYECONOMY

SEIN ODER NICHT SEIN

ZUR MARKE WERDEN Kunden kaufen gerne Markenartikel, denn sie vermitteln ihnen Sicherheit. Das gilt aber nicht nur für Produkte, sondern auch für ihre Anbieter. Deshalb sollte auch jeder Augenoptiker versuchen, selbst zu einer Marke zu werden, die für etwas steht und wo Kunden gerne kaufen man modisch nichts falsch machen“ oder „bei Fielmann gibt es modische Brillen zu günstigen Preisen.“ Aber auch jeder mittelständische Augenoptiker hat die Möglichkeit, in seinem lokalen Markt selbst zur Marke zu werden, bei der Kunden gerne kaufen, weil die Marke für etwas steht. Mit bloßen Behauptungen oder Werbeslogans schafft man das allerdings nicht; ein paar Voraussetzungen müssen dafür schon erfüllt sein:

SICH POSITIONIEREN

ALS KONSUMENT HABEN SIE diese Situation selbst schon erlebt: Sie stehen vor einem Supermarktregal, um Marmelade zu kaufen. Aber die Angebotsvielfalt erschlägt Sie. Also schauen Sie mal hier, mal da, auf Marmeladengläser und Preise. Und dann greifen Sie zum Beispiel zur Himbeer-Marmelade von Schwartau, ohne genau zu wissen, warum. Die Erklärung ist einfach: In Ihrem Unterbewusstsein ist verankert, dass das eine gute und bekannte Marke ist, dass Sie damit nichts falsch machen und von Ihrem Kauf nicht enttäuscht sein werden. Marken spielen bei vielen unserer Kaufentscheidungen eine bedeutsame Rolle. Sie sind auch und vor allem ein Sortierkriterium, denn je größer das Warenangebot ist, umso schneller verlieren wir den Überblick. Also kaufen wir bevorzugt das, von dem wir wissen oder annehmen „das sieht gut aus“, „das hat eine hohe Qualität“ oder auch „damit war schon meine Oma zufrieden“. Solche Leistungsversprechen einer Marke sparen Zeit und vermitteln Sicherheit. Das gilt natürlich auch für die Produkte des Augenoptikers. Plastische Beispiele für Leistungsversprechen sind beispielsweise „Die Gläser von Zeiss haben eine Top-Qualität“, „mit einer Sonnenbrille von Ray Ban kann

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Jede (echte!) Marke hat auch eine Markenidentität. Hugo Boss beispielsweise gilt als Label für junge, aufstrebende Männer, während adidas eher bei sportlicheren Kunden punkten möchte. Genauso müssen auch Sie sich als Unternehmer überlegen, wofür Sie und Ihr Unternehmen stehen – oder künftig stehen wollen. Hieraus können Sie ableiten, wie Sie sich im Verkaufsalltag verhalten müssen, um für Ihre Zielkunden unverwechselbar und somit eine Marke zu werden. Dazu kann auch gehören, ein paar alte Zöpfe abzuschneiden. Denn das bekannte „bei uns gibt es Brillen für alle Altersgruppen und jeden Geldbeutel“ steht einer Markenidentität entgegen.

BEGEISTERT SEIN Für alle Marken gilt: Sie sprechen ihre Kunden auf irgendeine Weise emotional an. Die einen vermitteln ihren Kunden das Gefühl von Exklusivität und Glamour; andere stehen für bedingungslose Solidität und Haltbarkeit; wieder andere für modisches Trendsetting. Einen wesentlichen Anteil daran haben die zugehörigen visuellen und sprachlichen Werbebotschaften. Dieses Gefühl muss auch ein Augenoptiker seinen Kunden vermitteln. Aber dafür ist natürlich Voraussetzung, dass er selbst von seiner Dienstleistungsqualität und den von ihm ausgewählten und angebotenen Produkten begeistert ist.

AN MENSCHEN INTERESSIERT SEIN Für alle Markenartikler gilt: Sie geben viel Geld für das Erforschen der Bedürfnisse und des Verhaltens ihrer Kunden aus. Denn sie wollen wissen, wie ihre Zielgruppen „ticken“ und über welche Kanäle sie erreichbar sind. Das gilt auch für Sie als Augenoptik-Unternehmer. Denn auch Sie brauchen scharfe Antennen für Ihre Kunden und müssen ein echtes Interesse an ihnen haben. Nur wenn Ihr Kunde spürt „Der interessiert sich echt für mich“, kann er sich auch für Sie begeistern.

ANDERS SEIN AUTHENTISCH SEIN Es gibt schrille Modelabels und Marken für Menschen, die schlichtes Understatement bevorzugen. Dasselbe gilt auch für Verkäufer: Es gibt Top-Verkäufer, die wegen ihres schrägen Habitus und ihres Hangs zur Selbstdarstellung eine echte Fan-Gemeinde haben – und andere, die ruhig und seriös den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Und natürlich eine Menge Schattierungen dazwischen. All das hat – im richtigen Kontext – seine Existenzberechtigung. Wichtig ist nur, dass Sie zu Ihrer Persönlichkeit samt Ihren Ecken und Kanten stehen. Denn Kunden spüren es sofort, wenn ein Verkäufer nur eine Rolle spielt und etwas zu sein versucht, was er gar nicht ist.

Für alle Marken gilt: Sie versuchen, anders zu sein als ihre Konkurrenzprodukte, unverwechselbar und einzigartig. Deshalb hat zum Beispiel Milka-Schokolade immer eine lila-farbene Verpackung, während Ritter-Sport-Schokolade immer quadratisch ist. Dahinter steckt die schlichte Erkenntnis: Wenn sich unsere Produkte nicht von denen der Mitbewerber unterscheiden, sind sie langweilig. Dasselbe gilt auch für den Berater im AugenoptikerGeschäft. Der Kunde empfindet aalglatte Verkäufer, die zwar gut geschult sind, hinter denen aber keine Persönlichkeit zu spüren ist, als langweilig. Was für Sie bedeutet: Entwikkeln Sie Ihren eigenen Stil. Denn dann sind Sie für Ihre Kunden interessant.

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EB_Eyeco_13-1_zur marke..._EB_Eyeco_13-1_zur marke... 21.12.12 13:39 Seite 77

OFFEN SEIN Markenartikel sind in der Anschaffung meist teurer als no-name-Produkte. Dafür sehen sie oft besser aus, halten länger oder haben zumindest ein Image, mit dem man andere beeindrucken kann. Stehen Sie also dazu, dass Brillen und Kontaktlinsen bei Ihnen etwas teurer sind als bei anderen. Falls ein Kunde moniert, dass Ihre Preise höher seien als anderswo, sollten Sie ihm das selbstbewusst bestätigen – und ihm noch einmal die Vorzüge Ihres Produkts und Ihrer Dienstleistung aufzählen. Denn nichts verunsichert Kunden mehr als ein Verkäufer, der ihnen ausweichende Antworten gibt.

EHRLICH SEIN Jede Marke hat einen Markenkern und eine Markenpersönlichkeit. Das bedeutet, dass man unter einem bestimmten Markennamen nicht alles verkaufen kann; sonst wird die Marke verwässert. Von Coca-Cola zum Beispiel gibt es nur Softdrinks, aber kein Bier und keinen Apfelsaft. Von Porsche gibt es zwar Lizenzprodukte, aber nur solche, die aus Sicht der Marketing-Verantwortlichen zum Lifestyle der Marke passen. Daran müssen sich auch Augenoptiker orientieren. Seien Sie ehrlich! Sagen Sie zu einem Kunden auch mal „Ich habe derzeit nicht die passende Brille für Sie. Ich empfehle Ihnen...“ Dann entgeht Ihnen zwar kurzfristig Umsatz, aber mit großer Sicherheit kommt dieser Kunde wieder. Oder er schickt seine Bekannten zu Ihnen, weil er von Ihrer ehrlichen Beratung begeistert war.

VERBINDLICH SEIN Auch Markenartikler leben vom Verkauf. Steuern Sie deshalb den Kaufabschluss gezielt an, wenn der Kunde die Vorzüge Ihres Produkts erkannt hat. Keine Angst, Ihr verkaufsaktives Verhalten stört den Kunden nicht, sofern ihre Beziehung stimmt. Im Gegenteil: Es vermittelt ihm das Gefühl „Auch der mir so sympathische Augenoptiker ist offensichtlich überzeugt davon, dass wir das passende Produkt gefunden haben.“ Und er ist froh, dass er sich keine weiteren Gedanken mehr über seine Kaufentscheidung machen muss, sondern sich über den Nutzen und den neuen Look seiner neuen Brille freuen kann. //

INGO VOGEL ist leidenschaftlicher Verkäufer, Trainer, Redner, Buchautor und Verkaufsexperte für Emotionale Verkaufsrhetorik. Seine Kunden sind der Mittelstand und namhafte Adressen der europäischen Wirtschaft. Zwei seiner aktuellen Publikationen sind die Bücher „Das Lust-Prinzip – Emotionen als Karrierefaktor“ und „Top Emotional Selling: Die 7 Geheimnisse der Spitzenverkäufer“. Kontakt: info@ingovogel.de

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TERMINE

KONTAKTLINSENSEMINARE DATUM

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12.1.13 12.1.13 13.1.13 1.2.13 2.2.13 5.2.13 16.2.13 18.2.13 20.2.13 25.2.13 26.2.13 27.2.13 2.3.13 5.3.13 12.3.13 14.3.13 18.3.13 23.3.13 23.3.13 12.4.13

TAGE

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VERANSTALTU NG

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Seminar „Kontaktlinsenassistenz“ Refraktionsseminar Seminar „Spaltlampe“ Seminar „Kontaktlinse - Die Weichen“ Grundlagenseminar „Weich“ Seminar „Orthokeratologie“ Grundlagenseminar „Formstabil“ Seminar „Effektive Kunden-/Patientenkommunikation Fortg., III“ Seminar „Kommun., Spaltlampentechnik., Komplikationsmanagement“ Seminar „Compliance&Gesundheit, Tränenfilm, Mat.eigenschaften, II“ Seminar „Einstieg in die KL-Anpassung Teil 1“ Seminar „Effektive Kunden-/Patientenkommunikation für Fortgeschrittene, III Refraktionsseminar Seminar „Kontaktlinsenanpassung für Einsteiger“ Seminar „Presbyopieversorgung mit KL“ Seminar „Kontaktlinsenanpassung weich“ Seminar „Orthokeratologie“ Seminar „Kontaktlinse - Mehrstärken“ Grundlagenseminar „Weich“ Seminar „Kontaktlinse - Die Harten“

ORT

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Schwarmstedt Dresden Schwarmstedt Schwarmstedt Dresden München Dresden Prag Prag Prag München Prag Dresden Karlsruhe München Hankensbüttel München Schwarmstedt Dresden Schwarmstedt

VERANSTALTER

NDOC Wöhlk NDOC NDOC Wöhlk Techno-Lens Wöhlk Johnson&Johnson Johnson&Johnson Johnson&Johnson Techno-Lens Johnson&Johnson Wöhlk ifb Techno-Lens FA für Augenoptik Techno-Lens NDOC Wöhlk NDOC

3 Fachakademie für Augenoptik: Tel. 05832-6052. Fax 05832-6054, www.fachakademie-augenoptik.de, eMail: sekretariat@fachakademie-augenoptik.de IfB: Tel. 0721-848377, Fax 0721-845937, www.ifb-karlsruhe.de, eMail: info@ifb-karlsruhe.de Johnson&Johnson Vision Care Inst.: Tel. 040-529-74242, Fax: 040-5297-3253, www.acuvue.de, eMail: TVCI_de@its.jnj.com NDOC: Tel.: 05071-510 265, Fax 05071-510 266, www.ndoc.info, eMail: info@ndoc.info Techno-Lens: Tel. 089-32367000, Fax 089-3244712, www.technolens.de, eMail: info@technolens.de Wöhlk: Tel. 0431-991-1152, Fax 0431-991-1154, www.woehlk.com, eMail:seminare@woehlk.com

REFRAKTIONSSEMINARE DATUM

5.1.13 18.1.13 19.1.13 5.2.13 6.2.13 9.2.13 9.2.13 16.2.13 23.2.13 23.2.13 1.3.13 1.3.13 2.3.13 3.3.13 4.3.13 8.3.13 9.3.13 9.3.13 11.3.13 15.3.13 16.3.13 17.3.13 19.3.13 20.3.13 20.3.13 6.4.13 9.4.13 10.4.13 10.4.13 12.4.13

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TAGE

2 4 2 1 1 2 2 2 2 2 2 3 2 1 1 2 2 2 4 2 2 2 1 2 1 2 1 1 2 1

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VERANSTALTU NG

Seminar „Refraktion - Die Kreuzzylindermethode“ Seminar „Funktionaloptometrie Visualtraining IV“ Seminar „Skiaskopie“ Seminar „Ophthalmoskopie“ Seminar „Skiaskopie“ Seminar „Refraktionsassistenz“ Seminar „Kinderoptometrie Teil 1“ Seminar „Refraktionsassistenz“ Seminar „Die gute Refraktion“ Seminar „Kinderoptometrie Teil 2“ Seminar „MKH“ Basis-Seminar „Anpassung von vergrößernden Sehhilfen“ Seminar „Prismenprüfung nach MKH“ Seminar „Kinderoptometrie“ Seminar „Screening“ Seminar „Screening“ Seminar „Refraktionsassistenz“ Seminar „Kreuzzylinder intensiv Teil 1“ Refraktions-Leistungsseminar Seminar „MKH“ Seminar „Kreuzzylinder intensiv Teil 2“ Grundkurs Refraktionsassistenz Seminar „Brillenanpassung“ Seminar „Die gute Refraktion“ Seminar „Vergrößernde Sehhilfen“ Seminar „MKH Intensiv Teil 1“ Seminar „Binokulare Augenglasbestimmung“ Seminar „Skiaskopie“ Seminar „MKH Einsteiger / Polatest-Methodik“ Seminar „Zylinder-Nebelmethode“

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ORT

Schwarmstedt Diez Schwarmstedt Knechtsteden Knechtsteden Hankensbüttel Schwarmstedt Hankensbüttel Karlsruhe Schwarmstedt Hankensbüttel Hohenroda Schwarmstedt Knechtsteden Knechtsteden Hankensbüttel Hankensbüttel Schwarmstedt Karlsruhe Hankensbüttel Schwarmstedt Knechtsteden Knechtsteden Karlsruhe Knechtsteden Schwarmstedt Knechtsteden Karlsruhe Knechtsteden Knechtsteden

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VERANSTALTER

NDOC Optonia NDOC ZVA Fbz ZVA Fbz FA für Augenoptik NDOC FA für Augenoptik ifb NDOC FA für Augenoptik Schweizer NDOC ZVA Fbz ZVA Fbz FA für Augenoptik FA für Augenoptik NDOC ifb FA für Augenoptik NDOC ZVA-BZ ZVA-BZ ifb ZVA-BZ NDOC ZVA-BZ ifb ZVA-BZ ZVA-BZ

3 Fachakademie für Augenoptik: Tel. 05832-6052. Fax 05832-6054, www.fachakademie-augenoptik.de, eMail: sekretariat@fachakademie-augenoptik.de IfB: Tel. 0721-848377, Fax 0721-845937, www.ifb-karlsruhe.de, eMail: info@ifb-karlsruhe.de NDOC: Tel.: 05071-510 265, Fax 05071-510 266, www.ndoc.info, eMail: info@ndoc.info Optonia: Tel. 06432-2191, Fax 06432-2312, www.optonia.de, eMail: info@optonia.de Schweizer: Tel. 09191-7210-0, www.schweizer-optik.de, eMail: a.schaufler@schweizer-optik.de ZVA-Bildungszentrum: Tel. 02133-978890, Fax 02133-978891, www.zva-fbz.de, eMail: post@zva-fbz.de

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EB_Termine_13-1!_EB_Termine_13-1 21.12.12 13:44 Seite 79

TERMINE

SPORTOPTIK-SEMINARE DATUM

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TAGE

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VERANSTALTU NG

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ORT

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18.2.13

1

Seminar „Einstieg in die Sportbrillenberatung“

Berlin

Carl Zeiss Vision

17.4.13 21.8.13

1 1

Seminar „Sommersport“ Seminar „Sportoptik“

Speyer Knechtsteden

SWAV ZVA-BZ

25.9.13

1

Seminar „Wintersport“

Speyer

SWAV

3 SWAV: Tel. 06232-6469-0, Fax: 06232-646911, www.swav.de, eMail:info@swav.de Carl Zeiss Academy: Tel. 07361-591362, Fax 07361-591773, www.zeiss.de/vision, eMail: sibylle.winter@vision.zeiss.com ZVA-Bildungszentrum: Tel. 02133-978890, Fax 02133-978891, www.zva-fbz.de, eMail: post@zva-fbz.de

UNTERNEHMER-SEMINARE DATUM

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TAGE

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1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 1

22.1.13 30.1.13 5.2.13 9.2.13 19.2.13 2.3.13 3.3.13 7.3.13 9.3.13 12.3.13 14.3.13 21.3.13 26.3.13 24.5.13 19.6.13

VERANSTALTU NG

Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar Seminar

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„Kunden–Empfehlungsverhalten verstärken“ „Mehr Umsatz durch Einführung eines Kontaktlinsen-Abos“ „Mitarbeiter–Einsatz und Leistungsbereitschaft fördern“ „Arbeitsrecht kompakt“ „Sortiment–Lagerumschlagsgeschwindigkeit erhöhen“ „Azubi - aber richtig“ „Forderungsmanagement“ „Kalkulation für Augenoptiker“ „Diebe, Betrüger, Notwehr“ „Marketing–Impulse für höchste Rücklaufquoten setzen“ „Kalkulation für Augenoptiker“ „Kalkulation für Augenoptiker“ „Unternehmenspotenziale erkenne und optimieren“ „Aktuelle Themen, was bewegt uns in unserem Tagesgeschäft“ „BG-Seminar“

ORT

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Köln Stuttgart Köln Schwarmstedt Köln Schwarmstedt Schwarmstedt Hankensbüttel Schwarmstedt Köln Hankensbüttel Hankensbüttel Hankensbüttel Hankensbüttel Speyer

VERANSTALTER

Tameling Consulting SWAV Tameling Consulting NDOC Tameling Consulting NDOC NDOC FA für Augenoptik NDOC Tameling Consulting FA für Augenoptik FA für Augenoptik FA für Augenoptik FA für Augenoptik SWAV

3 Fachakademie für Augenoptik: Tel. 05832-6052. Fax 05832-6054, www.fachakademie-augenoptik.de, eMail: sekretariat@fachakademie-augenoptik.de NDOC: Tel.: 05071-510 265, Fax 05071-510 266, www.ndoc.info, eMail: info@ndoc.info SWAV: Tel. 06232-6469-0, Fax: 06232-646911, www.swav.de, eMail:info@swav.de Tameling Consulting: Tel. 02234-690330, Fax 02234-690333, www.tameling-consulting.de, eMail: info@tameling-consulting.de

SEMINARE FÜR MITARBEITER UND AUSZUBILDENDE DATUM

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TAGE

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VERANSTALTU NG

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ORT

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VERANSTALTER

4.2.13

12

Meisterkurs Teil IV (Vollzeit)

Schwarmstedt

NDOC

7.2.13 16.2.13

1 1

Seminar „Praxistraining für Auszubildende“ Seminar „Vorbereitung praktische Zwischenprüfung“

Berlin Hankensbüttel

Carl Zeiss Vision FA für Augenoptik

24.2.13 6.3.13

1 1

Seminar „Body-Statement“ Seminar „Verkaufstraining für Azubis“

Schwarmstedt Speyer

NDOC SWAV

7.3.13 12.3.13

353 1

Seminar „Meisterkurs Teil I+II (Teilzeit)“ Seminar „Von der Lehre zum Lernen“

Schwarmstedt Speyer

NDOC SWAV

23.3.13 25.3.13

1 45

Seminar „Body-Spezial“ Meisterkurs Teil III (Vollzeit)

Schwarmstedt Schwarmstedt

NDOC NDOC

26.3.13 27.3.13

1 1

Seminar „Fit für die Prüfung“ Seminar „Fit für die Prüfung“

ÜbA/Leonberg ÜbA/Leonberg

SWAV SWAV

2.4.13 3.4.13

2 1

Seminar „Werkstatt“ Seminar „Löten für Azubis“

Schwarmstedt ÜbA/Leonberg

NDOC SWAV

4.4.13 8.4.13

1 11

Seminar „Löten für Azubis“ Seminar „Optik-Assistent Grundkurs“

ÜbA/Leonberg Schwarmstedt

SWAV NDOC

4.5.13 13.5.13

1 9

Seminar „Brillenanpassung“ Seminar „Optik-Assistent Aufbaukurs“

Schwarmstedt Schwarmstedt

NDOC NDOC

21.5.13 25.5.13

193 1

Meisterkurs Teil I+II (Vollzeit) Seminar „Vorbereitung praktische Gesellenprüfung“

Schwarmstedt Hankensbüttel

NDOC FA für Augenoptik

29.5.13

2

Seminar „Werkstatt“

Schwarmstedt

NDOC

3 Fachakademie für Augenoptik: Tel. 05832-6052. Fax 05832-6054, www.fachakademie-augenoptik.de, eMail: sekretariat@fachakademie-augenoptik.de NDOC: Tel.: 05071-510 265, Fax 05071-510 266, www.ndoc.info, eMail: info@ndoc.info SWAV: Tel. 06232-6469-0, Fax: 06232-646911, www.swav.de, eMail:info@swav.de Carl Zeiss Academy: Tel. 07361-591362, Fax 07361-591773, www.zeiss.de/vision, eMail: sibylle.winter@vision.zeiss.com

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EB_Termine_13-1!_EB_Termine_13-1 21.12.12 13:44 Seite 80

TERMINE

KONGRESSE UND TAGUNGEN DATUM

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24.2.13 27.4.13 11.5.13 12.5.13

TAGE

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1 2 1 1

VERANSTALTU NG

|

Saarländische Fachtagung 64. WVAO Jahreskongress 26. IVBS Jahreskongress Tag der Optometrie

ORT

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Kloster Hornbach München Heidelberg Heidelberg

VERANSTALTER

WVAO WVAO IVBS ZVA

3 IVBS: Tel. 06432-920320, Fax 06432-920321, www.ivbv.org, eMail: ivbvmail@t-online.de WVAO: Tel. 06131-613061, Fax 06131-614872, www.wvao.org, eMail: info@wvao.org ZVA: Tel. 0211-8632350, Fax 0211-8632335, www.zva.de, eMail: info@zva.de

MESSEN DATUM

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19.1.13 25.1.13 12.2.13 2.3.13 15.3.13 20.4.13 31.8.13 26.9.13 3.10.13 9.10.13 6.11.13

TAGE

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2 3 3 3 3 2 2 4 3 3 3

VERANSTALTU NG

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3 Emergexpo plc: Tel + 44 -1442-871577, Fax + 44 -1442-87014, www.theeyeshow.com, eMail: ida@theeyeshow.com GHM: Tel. 089-94955-230, Fax 089-94955-239, www.opti-munich.com, eMail: opti@ghm.de Hong Kong Trade Development Council: Tel. 069-95772-144, Fax 069-95772-200, www.hktdc.com HVVplus GmbH: Tel. 0221-992239-0, www.brille-und-co.de, eMail: e.frings@hvvplus.de MIDO: Tel. 0039-02-32673673, www.mido.com, e-mail: infomido@mido.it OPTIK PLUS Marketing Ring: Tel. 05141-886670, www.optikplus.com, eMail: optikplus@gmx.net Reed Exhibition: Tel. 0211-556281, Fax 0211-556231, www.germany.reedexport.com, eMail: nicole.houben@reedexpo.co.uk Reed Exhibitions Japan: Tel. 0081-3-33498508, www.ioft.jp/english, eMail: ioft-eng@reedexpo.co.jp SILMO: Tel. 0033-1-49096135, Fax 0033-1-43462762, www.silmo.fr, eMail: info@silmo.fr

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN 9.1.13 19.1.13 2.2.13 6.2.13 23.2.13 25.2.13 26.2.13 26.2.13 27.2.13 28.2.13 28.2.13 3.3.13 5.3.13 6.3.13 9.3.13 11.3.13 12.3.13 13.3.13 16.3.13 20.3.13 9.4.13 11.4.13 11.4.13 12.4.13 15.4.13 16.4.13 20.4.13

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Seminar „Erfolgreich mit dem i.Profiler (Teil 1)“ Seminar „Visualoptometrie“ Seminar „Grundlagen des augenoptischen Tagesgeschäftes 1“ Seminar „Social Media-Schulung“ Seminar „Social Media-Schulung“ Seminar „Führung und Teambuilding“ Seminar „Führung und Motivation“ Seminar „Unternehmermodell-Arbeitssicherheit“ Seminar „Die ZeissSehanalyse im Relaxed Vision Center“ Seminar „Das Relaxed Vision Center als Marketinginstrument“ Seminar „Wirkungsvolles Marketing für Augenoptiker“ Seminar „i.Profiler® und i.Scription für Spezialisten (Teil 2)“ Workshop I, Überaddition, Licht & Beleuchtung, Kantenfilter Workshop II, Anpassung von Fernrohrlupensystemen Seminar „Funktionaloptometrie“ Workshop I, Überaddition, Licht & Beleuchtung, Kantenfilter Workshop II, Anpassung von Fernrohrlupensystemen Seminar „Basistraining: Erfolgreich verkaufen“ Seminar „Grundlagen des augenoptischen Tagesgeschäftes 2“ Seminar „Excel“ Schweizer Hausmesse Schweizer Hausmesse Seminar „Bildschirmarbeitsplatzbrille“ Seminar „Das Sehprofil, wichtigstes Instrument z. Steigerung v. Zusatzbrillen“ Workshop I, Überaddition, Licht & Beleuchtung, Kantenfilter Workshop II, Anpassung von Fernrohrlupensystemen Seminar „Grundlagen des augenoptischen Tagesgeschäftes 3“

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Köln Karlsruhe Speyer Stuttgart Speyer Leimen/Heidelberg Leimen/Heidelberg Karlsruhe München München Köln Berlin Forchheim Forchheim Schwarmstedt Wiesloch Wiesloch Erfurt Speyer Hankensbüttel Nürnberg Berlin Speyer Hankensbüttel Hannover Hannover Speyer

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Carl Zeiss Vision ifb SWAV SWAV SWAV Carl Zeiss Vision Carl Zeiss Vision ifb Carl Zeiss Vision Carl Zeiss Vision Carl Zeiss Vision Carl Zeiss Vision Schweizer Schweizer NDOC Schweizer Schweizer Carl Zeiss Vision SWAV FA für Augenoptik Schweizer Schweizer SWAV FA für Augenoptik Schweizer Schweizer SWAV

3 Fachakademie für Augenoptik: Tel. 05832-6052. Fax 05832-6054, www.fachakademie-augenoptik.de, eMail: sekretariat@fachakademie-augenoptik.de IfB: Tel. 0721-848377, Fax 0721-845937, www.ifb-karlsruhe.de, eMail: info@ifb-karlsruhe.de NDOC: Tel.: 05071-510 265, Fax 05071-510 266, www.ndoc.info, eMail: info@ndoc.info Schweizer: Tel. 09191-7210-0, www.schweizer-optik.de, eMail: a.schaufler@schweizer-optik.de SWAV: Tel. 06232-6469-0, Fax: 06232-646911, www.swav.de, eMail:info@swav.de Carl Zeiss Academy: Tel. 07361-591362, Fax 07361-591773, www.zeiss.de/vision, eMail: sibylle.winter@vision.zeiss.com

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T EBROMOI KN E

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Braun Classics GmbH Tel. 089-8132472, www.braun-classics.de Breitfeld & Schliekert GmbH Tel. 06039-993-0, www.b-s.de Brille & Co - HVVplus GmbH Tel. 0221-992239-0, www.hvvplus.de

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F· Flair-Modellbrillen GmbH Tel. 02521-8400-0 www.flair.de FreudenHaus Optik Vertriebs GmbH Tel. 089-340848-0, www.freudenhaus.com

Lunor Aktiengesellschaft, Tel 07051-937995, Tel 0800 LUNORAG, www.lunor.com

M· MailShop GmbH Tel. 07041-16-225, www.mailshop.de

Marchon Germany GmbH Tel. 08131-38350 www.marchon.com Margotte Eyewear Tel. 02151-410-26-26, www.margotte-eyewear.com Möbel und Raum GmbH Tel. 06061-7018-0, www.moebelundraum.de

N· Neostyle Personality Eyewear Tel. 07152-35936-0, www.neostyle.de

Frio Josef Frész international optics Tel. 08678-7470544, www.frio-consulting.com

Nika Optics GmbH Tel. 02606-9209-0 www.nika.de

Frischkorn & Mittelman Tel. 030-4786-4215, www.frischkorn-mittelman.com

Nine Eyewear Tel. 089-8941-8507, www.nine-eyewear.com

G· gloryfy Vertriebs GmH Tel. 0043-7751-80070-0, www.gloryfy.com

Götti Switzerland (G.P.N. GmbH) Tel. 0041-44-78260-47, www.gotti.ch

H· Hääl Branchenlösung Tel. 05131-47658-1, www.haebra.de WWW.EYEBIZZ.DE

Norddeutsches Optik Colleg NDOC Tel. 05071-510-265, www.ndoc.info

O· Oculus Optikgeräte GmbH Tel. 0641-2005-0 www.oculus.de

Ollendorf Mess-Systeme Tel. 039361-9670 www.visu-real.de

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Schoeller & Stanzwerk Tel. 02421-27578-00 www.schoeller-stanzwerk.de Schöne Optik-Maschinen GmbH Tel. 02153-97970, www.schoene.com Seiko Optical Europe GmbH Tel. 02154-9412-0, www.seiko-optical.de Silhouette Deutschland GmbH Tel. 0180-5442010 www.silhouette.com Strada del Sole Tel. +41-71-91155-22, www.stradadelsole.ch STYLE - interior design Tel. 07543-605997, www.style-interiordesign.com Symbol Eyewear - Brillengalerie York Milchraum GmbH Tel. 07041-8626-11, www.symbol-eyewear.com

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3D-Fernsehen kann Sehstörungen hervorrufen

DESIGN/COMMUNICATION

3D-Filme sind auf dem Vormarsch. Und auch in den heimischen Wohnzimmern wird der eine oder andere 3D-Fernseher unterm Weihnachtsbaum gelegen haben. Was zunächst für leuchtende Augen sorgt, kann jedoch zu ernsthaften Beschwerden wie Augenschmerzen, Schwindel oder Doppelbildern führen, so das Ergebnis einer neuen amerikanischen Studie. Laut einer Erhebung des College of Optometry der Pacific University in Oregon ähneln die Symptome, die von 3D-Filmen hervorgerufen werden, denen der Reise- oder Seekrankheit. So berichteten 20 Prozent der untersuchten Personen, die sich Filme auf einem Fernsehgerät ansahen, von Augenbeschwerden, unscharfem Sehen, Schwindelgefühlen und Problemen, sich im Raum zu orientieren. Einige klagten über Wahrnehmungsstörungen wie Doppelbilder, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Die meisten Sehprobleme waren am nächsten Tag aber wieder verschwunden. Erstaunlich: Vor allem jüngere Menschen in der Altersgruppe von 24 bis 34 hatten Probleme beim 3D-Fernsehen; nicht selten ist eine unkorrigierte Heterophorie oder Anisometropie die Ursache. „Das Betrachten von 3D-Filmen auf dem Fernseher ist eine große Herausforderung für unsere Augen”, bestätigt auch Dr. Wolfgang Wesemann, Direktor der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln. „Auf dem heimischen TV-Gerät sind die Symptome stärker ausgeprägt als im Kino.” Mitunter lassen sich Sehprobleme verringern, indem man sich den Film aus einem anderen Betrachtungswinkel ansieht, die Helligkeit des BildNWEIS:I H N E G A L I BE von EYEBizz schirms verändert oder flimmernde Leuchtstofflampen im Raum ausschaltet. „Wer zu nah vor Dieser Ausgabe r Firmen de n ge ila Be dem Bildschirm sitzt, erlebt den Film zwar viel intensiver, kann aber auch viel stärkere Sehpron liege UM und MÖBEL UND RA bleme und Symptome bekommen”, so Wesemann. uflage)

(Gesamta PRESENTA NOVA d , ORANGE X un sowie SCHÖNE e) bei. lag uf ila Te ils NIKA (jewe re Leser um Wir bitten unse achtung. Be e ich freundl

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Fielmann holt Tochter in die Firma

ANZEIGENLEITUNG UND -DISPOSITION

Am 21. November 2011 erhielt Günther Fielmann in Berlin den „Lifetime Award“ des Handelsverbands Deutschland. Am Tag vorher gab der 73-jährige bekannt, dass er seinen Nachlass ordnet und die Familienstiftung mit einer Aktienmehrheit ausstattet; so möchte er verhindern, dass seine Optikerkette irgendwann zum Übernahmeobjekt werden könnte. Seine beiden Kinder, der 23-jährige Marc und die 18-jährige Tochter Sophie Luise möchte er eng an die Firma binden. „Marc ist bereits im Unternehmen tätig. Er erlernt das augenoptische Handwerk von der Pike auf“, sagte Günther Fielmann der „Welt am Sonntag“. Neu ist hingegen, dass die Tochter, die gerade das Internat in Salem abgeschlossen hat und Wirtschaftspsychologie studieren will, auch in das Unternehmen eintritt. Sie arbeitet parallel zum Studium in Niederlassungen des Unternehmens. „Sophie Luise ist für eine Führungsaufgabe im Unternehmen prädestiniert“, so Günther Fielmann. Ob es an der Stiftungsspitze auch einmal einen Familienfremden geben könne, beantwortete er mit einem klaren „Nein“.

Dagmar Schwall Schillerstraße 8, D-67122 Altrip Tel. 0 62 36 / 42 52 18, Fax 0 62 36 / 42 52 19 eMail: anzeigen@eyebizz.de GESCHÄFTSFÜHRER

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Sema Torun (Leitung Strategischer Vertrieb) Rainer Herbrecht (Leitung Operativer Vertrieb) Tina Neumayer (Strategischer Vertrieb / Objekt-Manager) Tel.: 0731 / 1520-143, Fax: 0731 /1520-185 EYEBIZZ VERTRIEBSSERVICE

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„Gelber Zettel“ kann schon ab dem 1. Tag verlangt werden Nach § 5 Abs. 1 Satz 3 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) ist ein Arbeitgeber berechtigt, von einem Arbeitnehmer die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung über das Bestehen seiner Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer schon vom ersten Tag der Erkrankung an zu verlangen. Wie das Bundesarbeitsgericht kürzlich entschied, steht die Ausübung dieses Rechts im Ermessen des Arbeitgebers und sei nicht an besondere Voraussetzungen gebunden.

PRODUKTIONSLEITUNG

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…Uefa Verbandspräsident Michel Platini, der meinte, eine gute Brille sei besser als die derzeit diskutierte Torlinientechnologie. „Diese Technologie in unseren Wettbewerben einzuführen würde in fünf Jahren 50 Millionen Euro kosten“, sagte der 57-Jährige vor kurzem, „ich würde dieses Geld lieber in die Entwicklung des Fußballs investieren. Wenn der Torlinien-Richter einen Meter von der Linie entfernt ist und eine gute Brille trägt, dann kann er sehen, ob der Ball drin ist oder nicht.“

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Sparkasse Ulm (BLZ 630 500 00), Konto-Nr. 90 917 Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Gezeichnete Artikel decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Für unverlangt eingesandte Manuskripte haftet der Verlag nicht. Im Falle höherer Gewalt oder bei Störung des Arbeitsfriedens besteht kein Anspruch auf Lieferung oder Entschädigung. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Ulm (Donau).

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