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The International Management Magazine for Deutschsprachige Ausgabe Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions

The International Management Magazine for Meetings, Incentives, Congresses, Exhibitions

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Einzelverkaufspreis: 9,40 € www.events-magazine.com

Ausgabe 2– Mai 2009 The

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Die Generation Y:

eine neue Sicht auf Meetings, Events & Incentives?

43322

events-Leser stimmen ab! Der Stimmzettel zum CONGA-Award auf Seite 169

Destinationen:

Aktuelles zum Pharmakodex

Zum Niederknien: Korea

10 Tipps für Events mit kleinem Budget

Impressionen aus Irland

World of Events:

Aufbruchstimmung: Chemnitz

Vom vorläufigen Ende einer Marke


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Die Leidtragenden sind immer die Kinder!

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Szenen einer Ehe: W und N vertragen sich nicht mehr. So etwas kommt vor und ist kein Drama. Um das einzige Kind hat sich bisher vor allem N aufopfernd gekümmert. Über zehn Jahre lang. Eigentlich ist es ja sowieso ihr Kind, denn sie hat es mit in die Ehe gebracht. Der leibliche Vater des Kindes ist früh verstorben. Nun will N nach zahllosen Reibereien aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen, die W übrigens auch über Jahre hinweg ziemlich verlottern ließ. So sehr, dass man regelrecht Angst um die Gesundheit des Kindes haben musste. Da scheint es doch selbstverständlich, dass N das Kind nun mitnimmt, um ihm eine vernünftige Zukunft zu bieten. Von W will sie nichts. Sie will nur einen glatten Schlussstrich. Will nur, dass W sie in Frieden gehen lässt „Halt!“, ruft da W: „Wenn Du jetzt gehst, dann nehme ich Dir das Kind weg!“ Naja, W hat eben sonst nicht mehr viel, woran er sich fest halten kann und so ein wohl erzogenes Kind, damit kann man schon ganz schön Staat machen. Da bleibt N zunächst einmal glatt die Spucke weg. Aber schneller als die Polizei erlaubt, greift sich W das Kind und verrammelt die Tür. N beantragt eine einstweilige Verfügung und W muss das Kind wieder laufen lassen. Aber auch W findet einen gnädigen Richter, der es durchaus für möglich hält, dass wegen der gemeinsamen Jahre und so W vielleicht Recht auf ein halbes Kind bekommen könnte. Zum Entsetzen aller und trotz aller Vermittlungsbemühungen des Schwagers M von der gegenüber liegenden Seite des Flusses haben die beiden schließlich das hoffnungsvolle Kind zerrissen. Die Geschichte erinnert verdammt an Bertolt Brechts kaukasischen Kreidekreis, nicht wahr? Sie ist leider nur anders ausgegangen, weil eben jeder Vergleich und jede Allegorie ein wenig hinken muss. Die engsten Verwandten, die traurigen Spielgefährten und Schulkameraden des Kindes und sogar die Vertreter der lokalen Presse wollen N nun helfen, ein neues Kind großzuziehen. Es bleibt ihr ja bei aller Trauer nicht viel anderes übrig. Sie muss schließlich auch an ihre Altersversorgung denken. W hat sich ganz schnell getröstet und eine eitel herausgeputzte Göre adoptiert, die er jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Nur: so richtig mögen tut die eigentlich kaum einer! Und ob man

TUN SIE IHREM BETRIEBS� KLIMA ETWAS GUTES Wo Sie den perfekten Urlaub genießen, finden Sie auch das perfekte Ziel für Ihre Incentive- und Seminarreise. Drei Neueröffnungen mit idealer Infrastruktur gibt es dieses Jahr bei Aldiana: – Aldiana Salzkammergut in Österreich

ihr was zutrauen kann? Naja. Da kann man eben wieder einmal sehen, wohin

– Aldiana Bad Griesbach in Bayern

gnadenlose Rechthaberei, Eitelkeiten und die Unfähigkeit, in Anstand loszulassen

– Aldiana Makadi Bay in Ägypten

führen können. Das ist schon eine Welt, die der Events! Mit listigem Augenzwinkern grüßt Hans J. Heinrich, Chefredakteur

Auch in unseren Clubs in Spanien, Tunesien, Zypern, der Türkei und am Hochkönig in Österreich sind Sie und Ihre Kollegen herzlich willkommen.

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AUS DE M IN H ALT 2/2009

 Management Aktuelle Zahlen aus dem Event-& Incentivegeschäft....................................... 6 ROI bei Jahreshauptversammlungen............................................................... 7 Compliance: VIP-Einladung kostet Arbeitsplatz............................................... 9 Aktuelles zum Pharmakodex........................................................................ 12 Titelthema: Was erwartet die „Generation Y“ von Meetings, Events und Incentives?.......................................................... 17 Teil II: Qualitätsmanagement für Events........................................................ 26 Drum Sessions als dramaturgische Helfer..................................................... 29

 Destination-Reports Irland & Nordirland...................................................................................... 31 KOREA........................................................................................................ 69 Eine IMEX-Wildcard für Chemnitz.............................................................. 115 Ich hab´ noch einen Koffer in Berlin........................................................... 139

Special Locations aus der Metropolregion Rhein-Neckar kennenlernen:

Mehr ab Seite 164!

 Feedback Die STB in Mainz – drei Fragen an die Veranstalter....................................... 47 Überschätzt: Sportliche Großevents am Beispiel EURO 08............................. 54 Randbetrachtungen zu Branchenveranstaltungen am Golf .......................... 56 In den Kinderschuhen: Chinas Meeting Industrie.......................................... 58 Runde Sache: Der Kölner Kongress- & Eventtag........................................... 60 Eindrücke: Ein Famtrip nach Finnisch Lappland............................................. 62 EVVC-Jahreshauptversammlung: Neue Köpfe.............................................. 65 Meldungen aus der Agenturszene.......................................................... 85

 Ideenbörse Nightball – Augen zu und durch.................................................................. 91 Bei Dauerregen gratis schlafen..................................................................... 92 10 Tipps für Events mit kleinem Budget........................................................ 93 Erfolgreicher durch Einsatz von Düften......................................................... 94

>

Vote & Win Machen Sie mit bei der Abstimmung über die Branchenbesten:

Stimmzettel auf Seite 169

 Hotels Erfolgsstory: Dr. Monika Gomolla, Maritim-Hotels....................................... 96 IMEX-Gewinnspiel mit Dolce-Hotels und sechs Partnern............................... 99 Accor sorgt für einheitliche Buchungskonditionen...................................... 102 Personalien................................................................................................ 104

 Locations Color Line-Schiffe sind zertifiziert............................................................... 111 Bambi geht nach Babelsberg...................................................................... 112 Neue Penthouse-Location in Berlin............................................................. 114

 Destinationen Die besten Ziele für Partypeople................................................................. 131 Spitzenjahr in der Steiermark..................................................................... 133 Schon 60 Partner im Tegernsee-Netzwerk.................................................. 136 Online-Wettbewerb für Fußball WM in Südafrika....................................... 138 4 events 2/2009


 Kongresswirtschaft Fünf österreichische Zentren bilden neue Allianz........................................ 146 Glänzende Zahlen aus Karlsruhe................................................................ 148 Interplan verstärkt Führungsebene............................................................. 149 Kongress in Linz: Blut ist ein besonderer Saft.............................................. 152

 Verbände Fast am Ziel: die Lobby-Arbeit des EVVC.................................................... 153 Kurzmeldungen......................................................................................... 154

 Weiterbildung Hintergrundinformationen zum 8.Stuttgarter Wissensforum...................... 156 Breites GCB-Seminarangebot zur IMEX..................................................... 158

 Messe- & Veranstaltungsvorschau Am 4. Juni: Feine neue Eventlocation-Messe in Heidelberg......................... 164 Hannover HIGH – vier Tage und drei Nächte an der Leine .......................... 166 Conga Award 2009: Letzte Infos und Ihr Stimmzettel!!...................... 168 Die World of Events ist tot, es lebe….?????............................................... 170 Kurzüberblick zur IMEX 2009..................................................................... 172

 CSR Green Meetings in Bonn – der Anfang ist gemacht!................................... 174 Meldungen................................................................................................ 177 Impressum............................................................................................... 186 98860 PARKI Ad Events DE (204x110).qxp:x

16/04/09

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2700 Veranstaltungsplaner können nicht irren In einer gemeinsamen Studie – Future Watch 2009 – von American Express und MPI wurden 2740 Veranstaltungsprofis befragt. Das Ergebnis: Die Veranstaltungsbranche wird 2009 von den Themen Einsparungen, Werte, Flexibilität und Innovation bestimmt. Auf der einen Seite werden Veranstaltungen deutlich stärker nach betriebswirtschaftlichen Kriterien und konkreten Ergebnissen überprüft. Auf der anderen Seite dienen sie in Zeiten globaler Verunsicherung immer häufiger dazu, Werte zu transportieren und zu vermitteln. Darüber hinaus besteht ein Trend zu höherer Flexibilität und innovativen Lösungen. Die weltweit befragten Unternehmen, Kongress- und Veranstaltungsmanager sowie Lieferanten gehen davon aus, dass dieses Jahr im Schnitt neun Prozent weniger Veranstaltungen stattfinden als 2008 und die Budgets für Meetings und Events um sechs Prozent gekürzt werden. Sie erwarten außerdem, dass sich die Planung sowie der Inhalt von Veranstaltungen spürbar wandeln werden. So gaben drei von vier Befragten an, dass sie mittlerweile den Nutzen von Veranstaltungen systematisch messen. Dabei wird häufig der Ertrag pro eingesetztem Euro errechnet, beispielsweise anhand von erzielten Geschäftsabschlüssen. Da sich die Anzahl der Veranstaltungen 2009 tendenziell verringert, erwarten die Befragten, dass Einkäufer von Leistungen gegenüber Lieferanten wie etwa Hotels eine bessere Verhandlungsposition erhalten. Sie rechnen mit vermehrten Zugeständnissen und Vergünstigungen bis hin zu Gratisleistungen – zum Beispiel beim Transfer vom Flughafen zum Hotel oder bei der Verpflegung. „Als Anbieter professioneller Veranstaltungsdienstleistungen

begrüßen wir diese Trends. Wir erwarten, dass das erhöhte Kostenbewusstsein bei Unternehmen dazu führen wird, dass sie bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen stärker auf spezialisierte Dienstleister setzen. Dadurch sparen sie nicht nur Kosten, sondern gewinnen auch an Transparenz und Effizienz“, sagt Ralph Knoblauch, Manager American Express Corporate Groups & Events Deutschland, Österreich und Schweiz. „Gleichzeitig sind auch die Erwartungen hinsichtlich Flexibilität, Innovationen und Wertevermittlung bei Veranstaltungen gestiegen. Es zeichnet sich demnach ein Umbruch in der Planung und bei den Inhalten von Veranstaltungen ab. Meetings werden „grün“ Die Studie zeigt, dass weiche Faktoren wie soziale und ökologische Verantwortung bei Meetings und Veranstaltungen langfristig eine größere Rolle spielen werden. Manche Unternehmen wählen ihre Veranstaltungsorte danach aus, ob eine ökologisch verträgliche Anreise, beispielsweise

durch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, möglich ist. Andere Firmen spenden pro Teilnehmer einen gewissen Betrag an karitative Organisationen. „Zwar genießen entsprechende Maßnahmen aktuell nicht die höchste Priorität, doch ist erkennbar, dass diese Themen zunehmend in den Fokus rücken“, erklärt Knoblauch. Zeit für Flexibilität und Innovation Die Entwicklung zu flexibleren Verträgen im Veranstaltungsmanagement ist ebenfalls eine Folge engerer Budgetvorgaben. Sowohl Einkäufer als auch Lieferanten gehen zunehmend dazu über, Ausstiegsklauseln in ihren Geschäftsbedingungen zu verankern. So können sie besser reagieren, wenn Meetings abgesagt werden. Von Planern wird erwartet, dass sie flexible und innovative Lösungen für jegliche Art von Veranstaltung bereithalten. Damit in Verbindung steht der Anspruch der Unternehmen, weniger Veranstaltungen durchzuführen, den Qualitätsanspruch pro Veranstaltung jedoch höher anzusetzen.

Incentive-Reisen: Programmqualität ist wichtiger als die Destination Incentive-Reisen sind ein beliebtes Marketing-Instrument und wurden von über ¾ der von Quasar Communications im Rahmen einer Studie befragten Unternehmen bereits eingesetzt, 78,8 Prozent dieser Unternehmen halten solche Maßnahmen für wichtig bis sehr wichtig. Die Art und Weise des Einsatzes von Incentive-Reisen in Unternehmen und die zukünftigen Entwicklungen in diesem Segment standen im Fokus des im Februar 2009 durchgeführten Trendbarometers der Wiesbadener Agenturgruppe. Zu den Kernzielgruppen der IncentiveReisen zählen bei 51,6 Prozent der Unternehmen die Außendienst-Mitarbeiter, gefolgt von Handelspartnern (39,1 Prozent), 6 events 2/2009

Kunden (32,0 Prozent) und Verkäufern im Handel (26,6 Prozent). Mit dem Einsatz von Incentive-Reisen verfolgen die befragten Entscheider ganz konkrete Zielsetzun-

gen: Für jeweils 46,9 Prozent steht das Erreichen von Abverkaufszielen bzw. die Steigerung der Kundenbindung an erster Stelle und vier von zehn Unternehmen


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(39,1 Prozent) wollen damit besondere Leistungen belohnen. Über zwei Drittel (68,0 Prozent) der befragten Unternehmen setzen bei der Organisation einer Incentive-Reise auf eine Incentive-/Event-Agentur. Dabei haben sie ganz konkrete Anforderungen an die durchführende Agentur: Am wichtigsten ist für die Mehrheit der Unternehmen Kreativität in der Programmgestaltung (71,9 Prozent) sowie eine hohe Service- und Einsatzbereitschaft (67,2 Prozent) der Agentur. Darüber hinaus erwartet die Mehrheit der Befragten eine persönliche Betreuung vor Ort, Buchungskompetenz für Flüge und Hotels sowie Know-how im Bereich Teilnehmer-Management. Reiseziele innerhalb Europas werden von knapp zwei Drittel (64,2 Prozent) der Unternehmen als besonders attraktiv für In-

centive-Reisen angesehen. Bei drei Viertel Das Accentiv’ Quasar Trendbarometer der Unternehmen (76,9 Prozent) liegt die beruht auf einer Online-Befragung unReisedauer zwischen zwei und vier Tagen ter rund 4.200 Marketing-Entscheidern und die durchschnittlich pro Person für aus dem Kundenkreis von Quasar Comeine Incentive-Reise angesetzten Kosten munications und wird in regelmäßigen bewegen sich bei 69,5 Prozent der Unter- Abständen durchgeführt. Die gesamten nehmen zwischen 1.000 und 3.000 Euro. Umfrageergebnisse zum „Accentiv’ QuaHolger J. Bub, Geschäftsführer von Qua- sar Trendbarometer Februar 2009: Incensar Communications: „Das Trendbaro- tive-Reisen.“ – u.a. mit Angaben zur Reimeter zeigt die zentrale Bedeutung von sedauer, den durchschnittlich pro Person Incentive-Reisen innerhalb der Marke- veranschlagten Kosten, den eingesetzten tingstrategie von Unternehmen. Der Um- Programmkomponenten, dem Handling stand, dass über die Hälfte der befragten der Versteuerung des geldwerten Vorteils Unternehmen die Art der Umsetzung einer sowie der zukünftigen Markteinschätzung Incentive-Reise zukünftig für wichtiger hält – können als White Paper bei Quasar Comals die Destination, zeigt uns, dass Quasar munications über Holger J. Bub per Telefon sich mit seiner Ausrichtung als Full-Service- unter 0611 / 188 87-15 oder per E-Mail Dienstleister im Incentive-Reise-Segment unter hjb@quasar.de bestellt oder unter optimal und marktgerecht positioniert www.quasar.de heruntergeladen werden. hat.“

Neues Analyse-Instrument für Jahreshauptversammlungen Das Frankfurter Institut für Markencontrolling BrandControl GmbH bringt ein neues Bewertungsinstrument auf den Markt: Der Annual General Meeting Monitor (AGM-Monitor) misst den Erfolg der Jahreshauptversammlung börsennotierter Unternehmen. Mit diesem neuen, von einem neutralen Institut geschaffenen Controlling-Werkzeug können verantwortliche Organisatoren aus der Unternehmenskommunikation und der Investor Relations den Erfolg ihrer Tätigkeit dokumentieren: Wie ist die Resonanz der Wirtschaftsmedien auf die Versammlung? Welche Kernbotschaften sind den Aktionären vermittelt worden und wie glaubhaft erfolgte dies? Wie beurteilen die Analysten die Veranstaltung? Der AGM-Monitor ist die erste ad-hoc-Evaluation, die unabhängig und wissenschaftlich fundiert über den Erfolg einer Hauptversammlung Auskunft gibt. Mit dem AGM-Monitor von BrandControl bekommen die Verantwortlichen nun ein Instrument an die Hand, das den Erfolg der HV auf wissenschaftlicher Basis erfasst und die Optimierung zukünftiger Aktivitäten ermöglicht. Bereits 14 Tage nach der Versammlung liegt dem analysierten Unternehmen ein Abschlussbericht mit einem Stärken-Schwächen-Profil vor. „Mithilfe des AGM-Monitors können Kommunikationsleiter die Erfolge ihrer Arbeit in kürzester Zeit anhand von aussagekräftigen Kennzahlen belegen“, erklärt BrandControl Geschäftsführer Dr. Harald Jossé. „Außerdem wird der Vorstand die objektiven Analysen unseres Instituts stärker akzeptieren als Bewertungen aus den eigenen Rei8 events 1/2009

hen. Damit steigt die Wertschätzung der Leistung aller verantwortlichen Mitarbeiter, was deren Motivation enorm erhöhen kann.“ Der AGM-Monitor arbeitet in sechs Schritten. Nach einem Briefing analysiert BrandControl die Vorbereitungen zur Jahreshauptversammlung: Werden die Kernbotschaften – z. B. in Einladungen oder im Geschäftsbericht – klar kommuniziert? Präsentiert sich das Unternehmen dem angestrebten Image entsprechend? Sowohl eine Woche vor als auch eine Woche nach der HV befragt das Institut eine repräsentative Gruppe von 100 Aktionären, zehn Fachanalysten und zehn Fachjournalisten unter anderem nach diesen Kernbotschaften und ihrer Meinung zum Unternehmen-

simage. Zudem wertet es die Resonanz auf die HV in den zehn wichtigsten, meinungsführenden Wirtschaftsmedien aus. Der abschließende Analysereport zeigt Stärken und Schwächen bei der Vorbereitung, der Ausführung und der Bewertung der Versammlung auf. BrandControl hat mit dem Communication Information System (CIS) ein Instrument entwickelt, das in einem integrativen Ansatz gleichzeitig die Effekte der Unternehmenskommunikation, der Public Relations sowie der Markenkommunikation misst und verknüpft. Mit CIS hat das Institut den PR-Report-Award 2007 in der Kategorie „Best-evaluierte Kampagne/Unternehmenskommunikation“ gewonnen. www.brandcontrol.com


Endstation Schalke: Einladung zum Fußball kostet Arbeitsplatz Wie wichtig es für unsere Branche ist, endlich Rechtssicherheit in vielen Grauzonen zu bekommen, verdeutlicht der nachfolgende Beitrag, den wir mit freundlicher Genehmigung der Koblenzer Rhein-Zeitung nachdrucken. Ein Ärgernis ist bereits die hier mal zu strenge, dort mal zu wankelmütige steuerliche Behandlung von Incentives, Famtrips u.ä. besonders in Deutschland. Neben diesem nationalen Wettbewerbsnachteil wird nun auch der arbeitsrechtliche Aspekt zunehmend zu einem Damoklesschwert, dessen Gewicht, Länge und Schärfe keiner so richtig zu kennen scheint. Die Anbieter stecken den Kopf in den Sand und auslöffeln muss es am Ende der Eingeladene. Compliance ist wichtig und Bestechlichkeit ein moralisch verwerfliches Verbrechen. Man muss sich aber auch gerade in Deutschland hüten, wieder einmal päpstlicher zu sein als der Papst und im Zweifelsfall das Kind gleich mit dem Bade auszuschütten. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema ist es aber branchenintern höchste Zeit, sonst wird der verunsicherte Firmenkunde mit genereller Abstinenz reagieren und viele lieb gewonnene Instrumente der Kundenbindung laufen ins Leere. Die Zeichen mehren sich. Ab hier nun der Beitrag im Wortlaut: Folgenreicher Besuch eines Bundesliga­ spiels: Weil der Personalleiter eines Unternehmens aus dem Raum Bad Kreuznach sich in den Businessbereich des Schalker Stadions einladen ließ, ist er nach 18 Jahren in der Firma seine Stelle los. Das brisante Urteil in Sachen Kundenpflege hat das Landesarbeitsgericht getroffen. Die Firma durfte ihn zwar nicht fristlos kündigen, gegen die ordentliche Kündigung ohne vorherige Abmahnung haben die Richter aber nichts einzuwenden. Das Gericht stellt eine Praxis infrage, die die VIP-Bereiche nicht nur im Sport ausmacht. „Die besten Geschäfte macht man in außergewöhnlicher Atmosphäre - bei einem faszinierenden Fußballspiel“, wirbt etwa Eintracht Frankfurt für den Business

Club der Arena im Frankfurter Stadtwald. Bei einer Studie des Sportrechtevermarkters Sportfive unter 469 Marketing-Entscheidern, die Gast oder Gastgeber bei VIP-Veranstaltungen waren, gaben 92 Prozent an, Kundenpflege oder -bindung sei dabei sehr wichtig oder wichtig, mehr als 80 Prozent nannten Entwicklung von Neugeschäft und Verkaufsförderung. Schon der Eindruck potentieller Käuflichkeit genügt offenbar Was als „unvergessliches Erlebnis mit besten Erfolgsaussichten“ an Firmen verkauft wird, war für die Arbeitsrichter ein Verstoß gegen das Schmiergeldverbot. Eingeladen war der Personalleiter, der auch für den Einsatz von Leiharbeitern zuständig war, von einem Personaldienstleister mit meh-

reren Niederlassungen im Land. Für die Geschäftsführung ist es „Sinn eines solchen Engagements, bei einem einzelnen Event die Möglichkeit einer Teilnahme zu geben, sich somit etwas von der Masse der Schenkenden abzuheben und gemeinsam eine schöne Zeit zu verleben.“ Sogar abgeholt wurde der Mann. Seine Firma hatte er vom Trip nicht informiert. Das muss aber auch eine Führungskraft unter der Geschäftsführungsebene machen, so die Richter (Az.: 9 Sa 572/08). Er habe das für eine dauerhafte Weiterbeschäftigung nötige Vertrauen zerstört. Das auf 250 Euro geschätzte Geschenk sei nicht von geringem Wert. Es könne den Eindruck erwecken, der Betroffene sei käuflich. Und ob man sich als Beschenkter beeinflussen lässt oder nicht, spielt keine Rolle, so das Gericht: Alevents 2/2009 9


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lein der Anschein, dass ein führender Mitarbeiter bei Entscheidungen nicht allein die Interessen seines Arbeitgebers vertritt, sei nicht hinnehmbar. „Weltfremd“ nennt die Entscheidung Marco Klewenhagen, Geschäftsführender Chefredakteur von „Sponsors“. Das Magazin ist das Fachmedium der Sportbusiness-Branche, in der bereits wegen der strafrechtlichen Seite „merklich Verunsicherung“ herrscht, wie Klewenhagen sagt. Auch nach einem Freispruch für den früheren EnBW-Manager Utz Claasen nach WM-Einladungen an Politiker herrscht Unsicherheit, weil klare Leitlinien zu den strafrechtlichen Korruptionstatbeständen fehlen. Klewenhagen: „In Einzelfällen ist das daran spürbar, dass sich Sponsoren

zurückziehen.“ In der Studie von Sport- „Über das Thema wird gesprochen, seit five gaben 59 Prozent der VIP-Gastgeber es Logen gibt. Angst halte ich da für unan, dass die Diskussion um die Rechtslage begründet.“ Wenn Sponsoren ein EngaAuswirkungen auf ihre VIP-Maßnahmen gement überprüften, dann in erster Linie hat – nicht nur im Sport. wegen der Wirtschaftskrise. Verunsicherung könne auf die Politik zurückschlagen, so Klewenhagen: „Das ge- Für die Firma des entlassenen Personalfährdet die Refinanzierung der Stadien.“ chefs wurde der Spielbesuch nachträglich In der Bundesliga kommen 80 Prozent der zum Auswärtssieg: Der Manager sollte Zuschauereinnahmen von 20 Prozent der auch wegen 14 privat geführten TelefoPlätze. So will auch Mainz 05 mit einem naten entlassen werden. Für die ArbeitsStadionneubau die Zahl der Logen von richter war das allerdings noch kein Künderzeit 11 auf 30 erhöhen. „Das brauchen digungsgrund. wir, um wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Marketingleiter Dag Heydecker. Wegen Dieser Artikel von Lars Wienand erschien der „Grauzone“ um die VIP-Plätze liefen am 16.04.2009 in der Koblenzer RheinGespräche auf höchster Ebene mit der Zeitung. Wir bedanken uns für die GenehPolitik, so Heydecker. Er sagt aber auch: migung zum Abdruck.

Klassischer Kartenvorverkauf vor dem Aus? Ticketscript, niederländischer Marktführer für Online-Ticketshop-Software mit europäischen Ambitionen, geht in den deutschen Markt.

Festivals, Theater, Musicals, Sportveranstaltungen, Clubevents, Partys und Shows – mehr als 127 Millionen Eintrittskarten wurden im Jahr 2007 in Deutschland verkauft. Laut einer GfK-Studie (Studie der Gesellschaft für Konsumforschung) erzielte die Event-Branche damit einen Umsatz von rund 3,8 Milliarden Euro. Bislang profitieren die klassischen Vorverkaufsstellen von diesem Geschäft noch zu circa 43 Prozent. Das soll sich jetzt ändern. Mit seiner Online-Ticketshop-Software bietet das niederländische Unternehmen Ticketscript jedem Veranstalter einen einfachen und kostengünstigen Plug-and-Play Ticketshop für den Verkauf von e-Tickets über die eigene Homepage. 10 events 2/2009

In den Niederlanden ist das Unternehmen seit Ende 2006 aktiv. Bereits über 600 Organisationen verkauften bislang über eine Million Tickets mit Hilfe der sehr einfach zu handhabenden Software. „Wer einmal erlebt hat, wie man mit wenigen Mausklicks seinen eigenen Ticket-Shop auf seiner eigenen Homepage eröffnen kann, der bleibt als Kunde auch für alle zukünftigen Events bei unserem System“, kommentiert Unternehmensgründer und CEO Frans Jonker. Kernstück der benutzerfreundlichen Software ist das sogenannte „Dashboard“. Hiermit kann der Veranstalter jederzeit statistische Daten über den Stand des Vorverkaufs abrufen und außerdem mit seiner Klientel einen direkten Kontakt aufbauen, zum Beispiel via e-Mail.

Neben der Tatsache, dass er den Interessenten auf seiner Homepage hält, ist für den Veranstalter die Kostenersparnis ein starkes Argument für den Einsatz der Ticketscript-Software. Der Online-Verkauf mit Ticketscript ist für den Veranstalter komplett kostenlos. Das ganze System trägt sich über eine geringe Gebühr auf den Eintrittspreis, die im Vergleich zum klassischen Vorverkauf auf jeden Fall niedriger ist. Versandhandling und weiterer organisatorischer Aufwand entfallen, denn der Endkunde druckt sich sein e-Ticket selbst aus. Bei deutschen Veranstaltern stoßen wir mit unserem Angebot auf großes Interesse“, freut sich Jonker. Die UBC-Tigers aus Hannover, die zweite Basketball Bundesliga, der Hot Jazz Club in Münster, das Club Transmediale 09 Festival in Berlin und der ehrwürdige Circus Universal Renz wickeln ihren Kartenvorverkauf bereits ganz oder in Kombination mit den klassischen Vorverkaufsstellen über das neue System ab. Weitere Infos unter: www.ticketscript.com


Ready for take off: Station Airport.

Seit Anfang 2009 steht Ihnen im Fernbahnhof des Flughafens Düsseldorf International eine extravagante SpecialEventlocation zur Verfügung: Station Airport. Hier finden Sie auf zwei Ebenen rund 3.900 m² Gestaltungsfläche in futuristisch-funktionaler Architektur. Riesige Panorama-Fenster bieten Ihnen einen spektakulären Ausblick auf die Start- und Landebahnen. Auf der weitläufigen Außenterrasse direkt über dem Startbahnkopf scheinen die Flugzeuge zum Greifen nah. Und durch die direkte und schnelle Anbindung an Flugzeuge, Bahnen, Autos und Busse verfügen Sie hier über eine zentrale Location, in der fantastische Veranstaltungen durchstarten können. Wann landen Sie im Station Airport? Ihre Ansprechpartnerin: Andrea Preker, Tel. +49 (0) 2 11/ 421- 71 502. www.stationairport.de


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Zum Umgang der Pharmaagenturen mit dem FSA-Kodex

Wenn der Herr Doktor auf Kosten der PharmaIndustrie verreist...

...ist nichts mehr so, wie es war! „Bestechung ist das Versprechen oder Gewähren von Geschenken oder anderen Vorteilen an einen Beamten, um diesen zu einer pflichtwidrigen Handlung zu veranlassen.“ So steht es im Brockhaus. Und wieder einmal muss der Beamte für etwas herhalten, was sich längst auf andere Berufsstände ausgebreitet hat. Zweifelhafte Marketing- und Vertriebsmethoden der Pharmaindustrie, insbesondere Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, standen seit Jahren im Verdacht vorwiegend dem Vergnügen und damit der Bestechung zu dienen. Exklusive Reisen, Übernachtungen in Luxushotels und kurzweilige Golfevents waren an der Tagesordnung. Um diesem Gebaren Einhalt zu gebieten, gründeten 40 Unternehmen in 2004 die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V. (FSA). Ziel war es, ethisches Verhalten zwischen der Pharmaindustrie und Angehörigen der medizinischen Fachkreise zu fördern und einen fairen Wettbewerb sicherzustellen. Mit Erfolg. Die Rechtsprechung bei der sogenannten „Spree12 events 2/2009

waldaffäre“ in 2008 setzte ein deutliches Zeichen. Um ein neues Präparat zu bewerben, hatte Novartis Ärzte samt Familie zu einer lauschigen Kahnfahrt mit anschließendem Grillabend eingeladen. Das Wochenende wurde von der zuständigen Landesärztekammer als Fortbildungsveranstaltung genehmigt. Der fachliche Teil dauerte jedoch kaum länger als eine Ansprache.


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Novartis zahlte damals 50.000 Euro Strafe. Und mittlerweile haben sich über 80 Pharmahersteller der FSA angeschlossen.

Früher war alles erlaubt... Auf Initiative der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren fand am 17. Februar in Frankfurt die Fortbildung „Pharmakodex – mehr als nur Paragraphen“ statt. Anlass der Veranstaltung war eine Diplomarbeit, in deren Rahmen eine umfassende Befragung zum FSA-Wissensstand in Agenturen durchgeführt wurde. Fazit: Die Unkenntnis ist groß und bedarf dringend einer Korrektur. “Die heutige Fortbildung ist der Anfang für die notwendige Wissensvermittlung an Pharmaagenturen, damit diese auch zukünftig als kompetenter Gesprächspartner akzeptiert werden“, so Gerhard Bleile, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren und seit über 40 Jahren für die Pharmaindustrie tätig. Bleile bemängelt vor allem die fehlende Ernsthaftigkeit innerhalb der Branche und wünscht sich künftig eine Zertifizierung: „Früher war alles erlaubt was machbar ist, doch heute ist nur noch machbar, was erlaubt ist. Wenn die Agenturen Fehler machen, treffen Verstöße immer das jeweilige Unternehmen. Doch dann ist der Kunde weg, für immer.“

Es darf nicht nach Bestechung riechen... Laut Dr. Peter Dieners – der im Workshop ausführlich die juristischen Aspekte erläuterte – darf heutzutage kein Arzt zu einer Veranstaltung eingeladen werden, die nicht kodexkonform ist. Nach dem Heilmittelgesetzbuch dürfen Ärzte aus ethischen und gesundheitspolitischen Gründen keine Zuwendungen erhalten. Schließlich sollen sie – ganz im Sinne des Patienten – unabhängig agieren. Sicherlich muss ein Arzt sich weiterbilden dürfen, allerdings darf dadurch nicht gleich ein ganzer Berufsstand in Verruf geraten. „Eine Ärztefortbildung sollte immer berufsbezogen sein, ein Dermatologe hat also nichts auf einem Herzkongress zu suchen. Sobald es nach Bestechung riecht, gibt es Probleme“, mahnt Dieners. Als Jurist beschäftigt er sich seit Jahren mit Compliance Management im Gesundheitswesen und hat einen ausführlichen Ratgeber1 dazu geschrieben. Pflichtlektüre für jeden, der mit dem komplexen Thema vertraut sein muss. Zumal es nicht nur den deutschen Kodex gibt, der gegenwärtig 29 Paragraphen beinhaltet. Kompliziert wird es dann, wenn etwa ein dänisches Unternehmen deutsche und spanische Ärzte zu einem Kongress nach Italien einlädt. In diesem Fall greifen vier verschiedene Kodizes. Obgleich die europäischen Kodizes Parallelen aufweisen, sind landeseigene Feinheiten dringend zu beachten. Schwer wiegt nach Dieners Ansicht vor allem, dass viele Agenturen nicht die Tragweite ihres – oftmals unbedachten – Handelns erkennen. Denn inzwischen werden Verstöße gegen den Kodex auch als Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz (HWG, § 7) und das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG, § 3) geahndet.

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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht Nach Meinung von Wolfgang Ostrowitzki, Leiter Kongressservice Bayer Vital, haben viele Eventmanager den Kodex zu lange auf die leichte Schulter genommen. Doch inzwischen werden in Verträgen Haftbarkeitsklauseln untergebracht. Ergo wird bei einem nicht kodexkonformen Event die Agentur für den Schaden

events sprach mit Gerhard Bleile über eine konstruktive Umsetzung events: Herr Bleile, welche Errungenschaften hat der FSA-Kodex mit sich gebracht? Bleile: Provokativ gesagt “Weg von der Raff- und Giergesellschaft“, hin zu mehr Transparenz und weniger Beeinflussung der Ärzte.

Gerhard Bleile, Vorsitzender Vereinigung Deutscher Veranstaltungsorganisatoren

events: Wie beurteilen Sie den Einfluss des Kodex auf die Qualität medizinischer Veranstaltungen? Bleile: Generell ist der Kodex auf viel Widerstand gestoßen und führt noch immer zu kontroversen Debatten. Doch seit seiner Einführung in 2004 ist der Spaßfaktor bei medizinischen Veranstaltungen deutlich in den Hintergrund gerückt. Seitdem steht ausschließlich die Wissensvermittlung im Fokus. Und das ist auch gut so! events: Was hat sich für die Agenturen seitdem verändert? Bleile: Im Prinzip nichts. Verlierer waren jedoch die Agenturen, die sich vorwiegend auf Incentives für Ärzte spezialisiert hatten. Heutzutage müssen Agenturen einen hohen Wissensstand vorweisen, um den richtigen, kodexkonformen Rahmen für eine Veranstaltung zu finden. Der Kunde möchte schließlich eine verbindliche und rechtlich korrekte Beratung und Veranstaltungsabwicklung. Fehler sind bei diesem heiklen

Weiterführende Informationen Dr. Peter Dieners Handbuch Compliance im Gesundheitswesen, 3.Auflage Verlag C.H Beck, ISBN 978-3-406-58458-9 Kontakt Bleile: gerhard.bleile@t-online.de www.fs-arzneimittelindustrie.de www.efpia.org (Europäischer Verband der Pharmazeutischen Industrie)

14 events 2/2009

haftbar gemacht. „Ich bekomme täglich zahlreiche Anfragen von Veranstaltungsagenturen, die sich in der Vergangenheit kaum mit dem Thema befasst haben. Zwar haben sie es sich auf die Fahnen geschrieben, aber dahinter ist meist nur Luft“, empört sich Ostrowitzki. Weil jeder Verstoß mittlerweile ein gefundenes Fressen für die Medien ist, plädiert er für „Prävention vor Sanktion“.

Thema unverzeihlich und können noch dazu sehr teuer werden. events: Und was muss jetzt von Agenturseite getan werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben? Bleile: Allen sei dringend geraten, sich auf diesem Gebiet fortzubilden. Agenturen ohne Hintergrundwissen zu den komplexen Kodizes werden zukünftig kaum eine Chance haben Veranstaltungen für die Pharmabranche auszurichten. Denn die Konsequenzen könnten vernichtend sein und stellen ohnehin schon eine Abschreckung dar. Doch das muss nicht sein. Fortbildungen und eine Zertifizierung können hier mehr Sicherheit bringen. events: Wo kann man eine Zertifizierung erlangen? Bleile: Nun ja, das ist leider unser größtes Problem, an dem wir aber mit Nachdruck arbeiten. Denn derzeit gibt es deutschlandweit noch keine Möglichkeit eine Zertifizierung zu erlangen. Gemeinsam mit namhaften Experten möchte ich so schnell wie möglich ein Konzept ausarbeiten, um noch dieses Jahr entsprechende Kurse anbieten zu können. events: Wo finden Agenturen die notwendige fachliche Unterstützung? Bleile: Ich empfehle immer wieder das „Handbuch Compliance im Gesundheitswesen“ von Dr. Peter Dieners. Eine offizielle Beratungsstelle wird es nicht geben, da die Anfragen in der Regel zu individuell sind und immer einer ausführlichen Einzelfallbehandlung bedürfen. Wer dennoch konkrete Fragen zu einer Veranstaltung hat, kann sich auch gerne an mich wenden. events: Wer verfolgt rechtliche Verstöße? Bleile: Jeder. Sobald man einen Verdacht hat und diesen auch begründen kann. Ein Schreiben an die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie in Berlin genügt. Selbst Ärzte haben dort schon Verstöße gemeldet. Gisela Katharina Prenzel


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Neues Buch zur Eventkommunikation Lesen Sie in der Neuerscheinung „Eventkommunikation“, wie eine Marke über das richtige Eventmarketing Emotionen erzeugt. Ab sofort erhältlich. Gut ist, was man gut findet – angesichts zunehmend vergleichbarer Produkte entscheiden mehr und mehr die Verbraucher-Emotionen über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens. Das rückt die Inszenierung der Marke stärker in den Fokus. „Hier kommt die Eventkommunikation ins Spiel: Mit unserer Strategie involtainment® unterstützen wir Marken bei der Profilierung in einem immer schwierigeren Umfeld. Denn gerade in Zeiten wie diesen ist es für eine Marke mehr denn je entscheidend die Zielgruppe dynamisch in die Kommunikation einzubinden, damit sie aktiv einen Teil ihrer Zeit mit der Wahrnehmung und dem Erleben markentypischer Inhalte und Infor-

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Was erwartet die „Generation Y“ von Konferenzen und Incentive-Programmen? Jedes Unternehmen muss seine Produkte und Dienstleistungen an die wechselnden Erwartungen seiner Kunden anpassen, und Veranstalter von Konferenzen und Incentive-Reisen bilden da keine Ausnahme. Auch sie müssen sich laufend weiterentwickeln, damit die Veranstaltungen, die sie anbieten, den Bedürfnissen und Erwartungen jeder neuen Teilnehmergeneration gerecht werden. Heute sind zum ersten Mal in der Geschichte vier Generationen gleichzeitig auf dem Arbeitsmarkt und in den Managements zu finden: > Die Traditionalisten aus den Jahrgängen 1925 bis 1942. Von ihnen sind viele, aber keineswegs alle in Rente oder Altersteilzeit. > Die Baby Boomer der Jahrgänge 1943 bis 1960. Die ältesten dieser Gruppe scheiden derzeit aus dem Erwerbsleben aus. > Generation X, die Jahrgänge 1961 bis 1976. Von ihnen haben viele inzwischen die Führungsebene erreicht.

> Generation Y der Jahrgänge von 1977 bis 1995. Sie bilden die jüngste Generation, die nun auf den Arbeitsmarkt kommt. Dieser Artikel analysiert die besonderen Kennzeichen der Generation Y und erklärt, wie Konferenzen und Incentive-Programme aussehen müssen, um diese jüngste, aber am schnellsten wachsende Gruppe anzusprechen. Diese Empfehlungen sind vor allem für die Vermittler und Anbieter von Konferenzen und Incentive-Reisen gedacht, zum Beispiel für Kongress-

Ein Beitrag von Rob Davidson, Westminster University, London

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marketing- und Tourismusmarketing-Organisationen, für Tourismusmanager, professionelle Konferenzorganisatoren, Tagungs- und Veranstaltungszentren und Referenten.

Was ist die Generation Y? Die Forschung zur jüngsten Generation auf dem Arbeitsmarkt verwendet eine Vielzahl von Begriffen, um diese Altersgruppe zu beschreiben. Obwohl “Generation Y” am häufigsten gebraucht wird, gibt es alternative Bezeichnungen: Generation Next, Echo Boomers, Digital Natives, die Millennium Generation oder Millennials. Auch welche Jahrgänge genau zur Generation Y gehören, ist unter Wissenschaftlern umstritten. Manche setzen die Grenze bereits 1976 an und andere zu Beginn der 1980er Jahre. Zum Zweck dieser Untersuchung übernehmen wir die Definition von Hira (1) mit den Geburtsdaten von 1977-1995, da diese sich am stärksten durchgesetzt hat. Wir nennen die zu untersuchende Altersgruppe „Generation Y“, der Begriffe „Y-er“ bezeichnet einzelne Mitglieder der Generation Y.

„Die „verwöhnteste, bestinformierte, liberalste, technisch am meisten versierte Generation“ Eine genaue Kenntnis der Werte, Ansichten und Vorlieben der jüngsten Angestelltengeneration ist unerlässlich für jede Branche, deren Produkte und Dienstleistung auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind. Die heute Zwanzig- und Dreißigjährigen unterscheiden sich in vielen Punkten von früheren Angestelltengenerationen. Und sie machen einen immer größeren Anteil an jeder Belegschaft aus. 2008 war ein Wendejahr für die Machtbalance zwischen den Generationen. In diesem Jahr waren die Generationen X und Y zusammen stärker als die Baby Boomer. Diese beiden Generationen dominieren zunehmend die Wirtschaft, Medien und Öffentlichkeit und ihre Werte, Einstellungen sowie ihr Lebensstil ersetzen nach und nach die der älteren Generationen. Die auffallendsten Eigenschaften der Generation Y lassen sich mit der Formulierung eines Kollegen (2) als die „verwöhnteste, bestinformierte, liberalste, technisch am meisten versierte Generation“ zusammenfassen. Die Eltern der Y-er haben nach übereinstimmender Meinung ihren Nachwuchs von frühester Kindheit an mit einer Vielzahl von Beschäftigungsprogrammen gefördert und nehmen auch noch am Leben ihrer Kinder als junge Erwachsene aktiv teil. Dennoch bemühen sich viele Autoren zu betonen, dass die meisten Y-er trotz dieser elterlichen Fürsorge unabhängig und selbstbewusst auftreten. Auch scheint die Nachsicht ihrer Eltern die Y-er nicht zu einer besonders egoistischen Generation erzogen zu haben. Eher sehen die Mehrheit der Forscher Eigenschaften wie Toleranz, Wertschätzung von Gleichheit und Gerechtigkeit und ein starkes sozialen Bewusstsein als Kennzeichen dieser Generation.

Elektronische Geräte „als Teil des Körpers“ Die Wissenschaft ist sich weitgehend einig, dass das Selbstwertgefühl der Y-er seit ihrer Geburt von den eigenen Eltern aber auch den Medien sehr gestärkt wurde, und diese daher die Tendenz haben, hohe Erwartungen an sich selbst zu stellen, hartnäckig und kritisch zu sein, aber auch offen, voller Energie und Innovationsfreude. Viele Generationenforscher betonen die Tatsache, dass die Mitglieder der Generation Y vom Leben vor allem Spaß erwarten und deshalb mehr Wert auf ihr Privatleben und ihre Freizeit legen, als jede andere Generation vor ihnen. 18 events 2/2009


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Trotzdem gibt es kaum Anzeichen dafür, dass diese Generation insgesamt besonders hedonistisch oder faul ist. Im Gegenteil zeigen die Y-er ein starkes Verlangen nach ständiger Weiterbildung, die sie als Schlüssel zum beruflichen Erfolg sehen. Manche Forscher beschreiben sie als „lebenslange Lerner“, für die Aus- und Weiterbildungen eher die Regel sind als die Ausnahme. Wie erwartet, unterscheidet der sehr frühe Umgang mit aller Art von Technik und die daraus entstandene Geschicklichkeit die Generation Y von früheren Generationen. Manche sagen sogar, die Y-er würden Elektrogeräte als „Teil des Körpers“ ansehen, und ein Artikel (3) definiert sie als „Multimedia-Generation, mit der Fähigkeit, viel mehr Konzepte gleichzeitig zu verarbeiten als ihre Eltern“. Dies ist die erste Bevölkerungsgruppe, die mit dem Internet aufgewachsen ist, und offensichtlich dient ihr das Internet zur Kommunikation in beide Richtungen. Dank ihren hervorragenden technischen Fähigkeiten und ihrer Vorliebe für schnelle Kommunikation und soziale Netzwerke ist die Generation Y für Multitasking gut ausgebildet. Die ständige Beschäftigung mit High-Tech-Geräten sehen manche Forscher allerdings auch mit als auslösenden Faktor für das Phänomen, dass die Generation Y die sofortige, überall verfügbare Erfüllung aller Wünsche voraussetzt, wobei sie eine starke Tendenz zeigt, eine schnelle Belohnung zu erwarten, und eine deutlich kürzere Aufmerksamkeitsspanne aufweist als frühere Generationen.

Wie stellt man sich darauf ein? Obwohl die Einstellungen der Generation Y zu ihrer Teilname an Konferenzen und Incentive-Reisen noch vergleichsweise wenig erforscht ist, lassen sich doch aus Studien über ihre Erfahrungen in der Ausbildung und der Arbeitswelt allgemein einige Rückschlüsse ziehen. Tabelle 1 fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen Baby Boomern und den folgenden Generationen in diesen Bereichen zusammen. BABY BOOMER

GENERATIONEN X & Y

Struktur

Flexibilität

Mitarbeiter als Werkzeug

Mitarbeiter als Ressource

Arbeit als arbeitsintensiv

Arbeit als wissensintensiv

Hierarchische Strukturen

Demokratische Strukturen

Ausbildung abgeschlossen

Lebenslanges Lernen

Basierend auf Ramsborg und Tinnish 20 events 2/2009

Was bei oberflächlicher Betrachtung nach „Null Bock“ aussieht ist im Grunde nur das Ergebnis einer völlig falschen Ansprache

Aufgrund dieser Unterschiede weichen die Bedürfnisse und Erwartungen insbesondere der Generation Y in Bezug auf die Teilnahme an Konferenzen und Incentive-Reisen in vielen Belangen von denen früherer Generationen ab. Im zweiten Teil des Artikels werden diese Unterschiede analysiert und in Vorschläge für die Gestaltung von Veranstaltungen umgesetzt, die besonders die jüngste Altersgruppe auf dem Arbeitsmarkt ansprechen.

Effektive Kommunikationswege über Konferenzen und Incentive-Reisen für die Generation Y Y-er reagieren auf Botschaften, die ihre Einzigartigkeit, ihre spezielle Art der Informationsgewinnung und -verarbeitung berücksichtigen. Bei Marketing-Botschaften aus zu vielen Wörtern schaltet die Generation Y garantiert ab. Der Schlüssel zur erfolgreichen Kommunikation mit Y-ern ist die Verwendung möglichst weniger Begriffe und möglichst vieler starker Bilder. Nach Meinung der Expertin für Generationenmarketing Ann A. Fishman denkt diese Altersgruppe anders: sie denkt im SMS-Format – kurz, extrem kurz, rational ist angesagt. Ein anderer Beobachter betont den Einsatz von Bildern: „Generation Y lernt vor allem visuell. Sie sind mit Comics, Computerspielen, dem Internet und OnlineSpielen aufgewachsen. Diese Generation ist an bildhafte und graphische Werbung gewöhnt … um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, müssen Sie Graphiken und Bilder dynamisch einsetzen“.

Erfolgreich durch intelligente Nutzung von Technik Diese Generation erwartet stärkeren – und besseren – Einsatz technischer Hilfsmittel für jeden Aspekt der Planung von Konferenzen und Incentive-Veranstaltun-


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gen. Sie erwartet, dass sämtliche Informationen über die Veranstaltung online verfügbar sind – in einer ansprechenden, benutzerfreundlichen Form. Umständliche, komplexe Webseiten in schlechtem Design lassen sie kalt. Fishman rät Konferenzveranstaltern, die wirklich sicher gehen wollen, dass ihre Konferenzwebsites auch Teilnehmer der jüngeren Generation ansprechen, die Websites von eigenen Angestellten in diesem Alter analysieren und an die Generation Y anpassen zu lassen. „Teaser” zu Incentive-Programmen können auf das Lieblingskommunikationsmittel jüngerer Teilnehmer verschickt werden: das Handy. Oder wie die US-Forscher Ramsborg und Tinnish schreiben: „Vor, während und nach jeder Konferenz müssen die technologischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Blogs, Handys, YouTube, Facebook, MySpace, Podcasts, virtuelle Treffpunkte, RSS-Feeds, Videos, Palmtops, Mashups, Wikipedia, Moblogs und soziale Netzwerke… Lernende, die diese Technologien täglich nutzen, erwarten, dass technische Hilfsmittel in Lernsituationen wie z. B. Konferenzen nahtlos eingesetzt werden.“

Ganz wichtig: Beteiligung schon in der Planungsphase Die Generation Y ist eine interaktive Generation und gewohnt, zu vielen Bereichen ihres Lebens nach ihrer Meinung gefragt zu werden, sei es die Qualität ihrer Ausbildungskurse oder ihre Zufriedenheit mit den Produkten, die sie nutzt. Daher sind sie es gewohnt, mit Dienstleistungsanbietern aller Art zu kommunizieren. Anbieter von Konferenzen und Incentive-Reisen, die sich an diese Altersgruppe wenden, sind daher gut beraten, ihre Kunden von Anfang an in die Planung des Programms, der Aktivitäten und sogar die Auswahl der Referenten einzubeziehen, damit sie diese Veranstaltungen als „ihre“ ansehen. Fisherman schlägt vor, dass ... „der Konferenzplaner die ersten Teilnehmer, die sich anmelden, nach ihren besonderen Wünschen fragt [bitten Sie einfach um Antworten per E-Mail] und so sehen kann, ob die Konferenz den Bedürfnissen junger Teilnehmer entspricht oder etwas aufgepeppt werden muss. Dieser zusätzliche Schritt … kann enorm viel ausmachen“.

Soziale Verantwortung und Umwelt nicht ignorieren! Auf der EIBTM 2007 nannte Andy Besent von der InterContinental Hotels Group zwei Besonderheiten der Generation Y als Veranstaltungsteilnehmer: eine starke Beschäftigung mit dem Thema unternehmerische 22 events 2/2009

Gesellschaftsverantwortung und den Wunsch, mit der lokalen Gemeinschaft am Veranstaltungsort in Kontakt zu treten. Ohne Zweifel geht ein Großteil des Impulses für „grünere” Veranstaltungen und IncentiveReisen von dieser jüngsten Teilnehmergeneration aus, die Ressourcenverschwendung und negative Folgen dieser Veranstaltungen für die Umwelt weit weniger toleriert. Sie denkt aber auch an die gesellschaftlichen Folgen und lehnt den elitären Aspekt vieler Unternehmensveranstaltungen ab, insbesondere, wenn diese in Ländern stattfinden, in denen Armut und Benachteiligung weit verbreitet sind. Innovative Konferenz- und Incentive-Veranstalter reagieren darauf, indem sie ihren Teilnehmern während der Veranstaltung Freiräume für den Kontakt mit der örtlichen Bevölkerung geben und die Möglichkeit „etwas zurückzugeben“ – zum Beispiel durch die Spende für einen wohltätigen Zweck oder ein Fußballspiel mit der örtlichen Jugendmannschaft. Solche Aktivitäten sind für die Y-er sehr attraktiv, die sie als ethisch korrekte Alternative zu der auffallenden Verschwendung und dem elitären Stil sehen, der Unternehmensveranstaltungen gerne kennzeichnet.

Referenten besser eintakten Oft wird behauptet, die kurze Aufmerksamkeitsspanne der Y-er mache sie in jeder Konferenz zu einem schwierigen Publikum. Aber psychologische Studien zeigen, dass bei Teilnehmern aller Altersstufen die Aufmerksamkeit nach den ersten 20 Minuten eines Vortrags signifikant abnimmt. Die Nachfrage nach kürzeren, interaktiven Vorträgen wird weiter zunehmen, da die Y-er einen immer größeren Anteil der Teilnehmer an Unternehmensveranstaltungen stellen. Teilnehmer aus der Generation Y wollen die Möglichkeit, mit den anderen Teilnehmern und dem Referenten während der Seminare in Echtzeit zu kommunizieren, beispielsweise durch das Senden ihrer Fragen als Textnachricht auf einen großen Bildschirm. Durch ihren lebenslangen Umgang mit Computern und zahllosen Fernsehkanälen erwarten und stimulieren die an Multitasking gewöhnten Y-er ständige Wechsel und Stimulation. Was erwarten sie von Vorträgen? Laut Fishman wollen sie: > Konkrete Informationen, die sie an ihrem aktuellen Arbeitsplatz weiterbringen und auf künftige Karriereschritte vorbereiten. Motivationsseminare motivieren sie nicht. > Informationen, die sie weder aus dem Internet


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noch aus Büchern bekommen. Sie hassen es, ihre Zeit zu verschwenden. > Referenten in Führungspositionen. Sie wollen wissen, wie das Spiel läuft. > Die richtige Verwendung von PowerPoint: - PP-Folien, nur wo es sinnvoll ist - Keine „Einkaufsliste“ einzelner Punkte, auf die der Referent eingeht - Wenige Begriffe pro Folie

Zusammenfassung

Der künftige Erfolg der Anbieter von Konferenzen und Incentive-Reisen hängt davon ab, ob sie verstehen, was die Generation Y von Seminaren und IncentiveProgrammen erwartet, und ob sie mit den Y-ern zu deren Bedingungen kommuniziert. Wenn sich solche Veranstaltungen nicht an die Bedürfnisse dieser Generation anpassen, werden die Y-er mit den Füßen abstimmen, Verbandstreffen boykottieren und nicht Vor allem müssen die Referenten ihr Thema auf eine an Incentive-Programmen teilnehmen, die sie nicht Weise vermitteln, die Ausbildung und Information mit motivieren. Die Zukunft der UnternehmensveranstalUnterhaltung verbindet – die Y-er erwarten von jeder tungen – und der Branchen und Standorte, die von Aktivität vor allem Edutainment und Infotainment. ihnen leben – hängt davon ab, dass alle Beteiligten Oder in den Worten von Ramsborg und Tinnish: verstehen, wie Konferenzen und Incentive-Program„Der erwachsene Lernende von heute erwartet „In- me geplant und durchgeführt werden müssen, damit fotainment“, die Präsentation von Informationen in sie für Teilnehmer aus der Generation Y attraktiv sind unterhaltsamer Form. Selbst die seriösen Nachrichten – und gleichzeitig die Mitglieder älterer Generationen werden heute mit Graphiken, Musik, Beleuchtung auf dem Arbeitsmarkt nicht abschrecken. und Spezialeffekten präsentiert. Sportarenen verfügen über riesige Bildschirme, auf denen die besten Szenen sofort in Zeitlupe gezeigt werden, und über starke Au- diosysteme für die Kommentatoren und die Musik. Es Literatur gibt nicht mehr viele Orte, an denen den Besuchern Hira, N. A., Attracting the twentysomething worker, keine „Show“ geboten wird – und das gilt auch für (15. Mai 2007), abgerufen am 13. Januar 2008 unter http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune_arKonferenzen“. chive/2007/05/28/100033934/ Bryan, The New Workforce –Introduction (1. Februar 2007), abgerufen am 13. Januar 2008 unter http:// cmsreport.com/generation_next_4 Doing it Their Way (26. April 2005), abgerufen am 13. Januar 2008 unter http://www.smh.com.au/news/Business/Doing-it-their-way/2005/04/25/1114281505124. html Lockyer, S., Operators motivate Generation Y with responsibility, rewards, Nation’s Restaurant News (19. September 2005), abgerufen am 21. November 2007 unter http://findarticles.com/p/articles/mi_km2929/ is_200301/ai_n6937791 Ramsborg G and Tinnish S, How Adults Learn, Teil 1, aus: Convene magazine (PCMA), Januar 2008. Lynch, B M , Planning for the new demographic, aus: Meetings & Conventions magazine, Januar 2006. http://www.mcmag.com/on-the-cover. aspx?articleid=49490 Ramsborg G and Tinnish S, How Adults Learn, Teil 2, aus: Convene magazine (PCMA), Februar 2008. Fishman A, Where generations meet: how to adapt your meetings to younger generations, unter: http:// vnutravel.typepad.com/migurus/ann_fishman

24 events 2/2009


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Qualitätsmanagement für Events (Teil 2) Wie Sie die Qualität Ihrer Veranstaltungen systematisch planen und kontrollieren * Unter Marketing-Events verstehen wir hier alle Arten von Eigenveranstaltungen eines Unternehmens, die dem Zweck dienen, seine Marketing- und Kommunikationsziele zu erreichen. Die Begriffe „Event“ und „MarketingEvent“ werden im folgenden gleichbedeutend verwendet.

Im ersten Teil dieses Beitrags (erschienen in der Ausgabe 01/2009) haben wir uns mit den Grundlagen eines Qualitätsmanagements (QM) für Marketing-Events* befasst. Im vorliegenden zweiten und letzten Teil stellen wir nun ausgewählte QMInstrumente für Marketing-Events vor. Veranstaltungsprozess im Fokus Events sind interaktive Prozesse zwischen dem veranstaltenden Unternehmen und den Event-Teilnehmern. Der Ablauf dieser Interaktionen ist für die Zufriedenheit der Teilnehmer und ihr Qualitätsurteil über das Event von ausschlaggebender Bedeutung. Die Momente der persönlichen Begegnung zwischen den Teilnehmern und dem Event-Personal werden deshalb zu sprichwörtlichen „Augenblicken der Wahrheit“ für das Qualitätsmanagement von Events. Wir stellen deshalb nachfolgend einige Instrumente vor, die sich speziell für ein Qualitätsmanagement des Veranstaltungsprozesses – des sogenannten „Main Event“ – eignen. Damit soll keinesfalls gesagt sein, ein Qualitätsmanagement der „Pre Event“- und „Post Event“-Phase sei überflüssig; es soll lediglich der besonderen Bedeutung des Veranstaltungsprozesses für die Beurteilung der Veranstaltungsqualität Rechnung getragen werden.

Kontaktpunkt-Analyse Aus Unternehmenssicht ist entscheidend, dass alle Sinneseindrücke, die ein Teilnehmer im Verlauf eines Marketing-Events gewinnt, letztlich zu einem stimmigen Bild des Unternehmens, seiner Marken und Produkte konvergieren. Dazu ist es erforderlich, dass dem Teilnehmer an allen Kontaktpunkten im Verlauf der Veranstaltung ein gleich bleibender Qualitätseindruck vermittelt wird, der dem angestrebten Image des Unternehmens entspricht. Aus diesem Grund ist die sogenannte KontaktpunktAnalyse ein besonders viel versprechendes Instrument des Qualitätsmanagements für Events. Wie der Name schon sagt, dient sie zur systematischen Erfassung 26 events 2/2009

aller Schnittstellen im Event-Ablauf – der externen Schnittstellen zwischen Teilnehmern und Kontaktpersonal, aber auch der internen Schnittstellen zwischen dem Kontaktpersonal und den Back-office-Funktionen, die am jeweiligen Kontaktpunkt zuliefern. Dazu wird zunächst ein sogenanntes Blueprint (wörtl. „Blaupause“) erstellt. Dabei handelt es sich um ein Flussdiagramm, das den Veranstaltungsablauf als eine Abfolge von Kontaktpunkten darstellt (siehe das fiktive Beispiel eines Kongressempfangs in Abb. 1). Sodann werden die Prozesse, die am jeweiligen Kontaktpunkt ablaufen, nach ihrer Nähe zum Teilnehmer in Ebenen gegliedert, die durch Linien getrennt sind: > Die Kundeninteraktionslinie („Line of External Interaction“) trennt die Aktivitäten des Teilnehmers von denen des Event-Kontaktpersonals. > Die Sichtbarkeitslinie („Line of Visibility“) separiert die für den Teilnehmer sichtbaren von den für ihn unsichtbaren Aktivitäten. > Die interne Interaktionslinie („Line of Internal Interaction“) trennt die Aktivitäten des Kontaktpersonals von Aktivitäten, die im Rahmen unterstützender Prozesse erfolgen. Das Blueprinting (Abb. 1) ist von vielfältigem Nutzen für das Qualitätsmanagement von Events: Der Event-Prozess wird aus Teilnehmersicht erfasst und seine Struktur allen Beteiligten transparent gemacht. Sämtliche externen und internen Schnittstellen werden identifiziert und die Wechselwirkungen zwischen ihnen aufgedeckt. Dadurch wird es möglich, Qualitätsprobleme entweder im Rückblick zu erklären oder vorausschauend zu vermeiden, indem z. B. durch Modifikation der Abläufe Fehlerquellen verringert oder durch eine Umverteilung von Personal und technischer Ausstattung Engpässe vermieden werden. Und nicht


KARLSRUHE 09/10 MESSEN & KONGRESSE Abb. 1: Blueprint eines Kongressempfangs (eigene Darstellung)

zuletzt eignet sich das Blueprinting als Basis für Prozesssimulationen zur Schulung der Mitarbeiter und zum Training neuer Verhaltensweisen.

Critical-Incident-Technik Die „Critical-Incident-Technik“ (CIT) wurde ursprünglich für das Qualitätsmanagement von Dienstleistungsprozessen entwickelt, kann jedoch – wie so viele Modelle und Instrumente des Qualitätsmanagements von Dienstleistungen – problemlos auf Prozesse der Live-Kommunikation übertragen werden. Sie baut auf der Technik des Blueprinting auf. „Critical Incidents“ sind Kontaktsituationen, die der Event-Teilnehmer als besonders befriedigend oder unbefriedigend erlebt. Um diese qualitätskritischen Ereignisse im Veranstaltungsfluss zu identifizieren, werden die Probanden anhand eines Blueprints gebeten, den Ablauf der Veranstaltung nochmals im Geiste nachzuvollziehen. In der Regel werden ihnen dazu folgende Fragen gestellt: 1. Erinnern Sie sich an ein Ereignis, das Sie als Teilnehmer unserer Veranstaltung als besonders zufriedenstellend/ unzufriedenstellend empfunden haben? 2. Wann kam es dazu? 3. Welche spezifischen Umstände führten zu diesem Ereignis ? 4. Wie haben sich die betreffenden Ser-

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vice-Mitarbeiter verhalten? Was haben sie gesagt, getan? 5. Was hat bei Ihnen das Gefühl ausgelöst, dass es sich hierbei um ein besonders befriedigendes/unbefriedigendes Ereignis gehandelt hat? Durch die CIT werden also die besonders qualitätskritischen Kontaktsituationen herausgearbeitet. Damit ist allerdings noch nicht gesagt, welche von diesen vorrangig behoben werden sollten. Denn ein kritisches Ereignis, das nur sehr selten auftritt, muss kein erstrangiges Problem darstellen. Um Probleme priorisieren zu können, ist es also erforderlich, auch die Häufigkeit ihres Auftretens zu messen. Eben dies leistet das nächste Instrument, das nun vorgestellt werden soll:

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Frequenz-Relevanz-Analyse Die „Frequenz-Relevanz-Analyse für Probleme“ (FRAP) dient zur Beantwortung der Frage, wie dringend ein Qualitätsproblem behoben werden sollte. Die Dringlichkeit wird danach beurteilt, wie häufig das Problem auftritt (Problem-Frequenz) und wie störend es von den Teilnehmern empfunden wird (Problem-Relevanz). Beides wird durch eine Befragung der Teilnehmer ermittelt, die typischerweise folgende Items umfasst: > Ist das betreffende Problem aufgetreten?

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> Wie groß war Ihre Verärgerung? > Wie haben Sie reagiert/wollten Sie reagieren? Die Befragungsergebnisse werden in ein FrequenzRelevanz-Diagramm übertragen. In dem CateringBeispiel in Abb. 2 sind lange Wartezeiten auf die Getränke das vordringlichste aller Probleme, denn es ist besonders relevant und tritt leider auch besonders häufig auf. Hingegen werden kalte Speisen zwar als

wenn man sie nicht dazu auffordert, erzählen jedoch ihre Negativerlebnisse vielfach weiter und wirken somit nicht als Advokaten der Marke, sondern ganz im Gegenteil als deren Denunzianten. Aus diesem Grund reicht ein passives Beschwerdemanagement (Abwarten, bis Teilnehmer sich beschweren) nicht aus; Beschwerden müssen aktiv stimuliert werden – durch gezielte Ansprache und Aufforderung

besonders ärgerlich empfunden, doch tritt das Problem selten auf, weshalb es auch nicht als erstes angegangen werden sollte. Mittels der FRAP kann das Management klar erkennen, welche Probleme an welchen Kontaktpunkten besonders dringlich zu behandeln sind. Durch die Priorisierung der qualitätssteigernden Maßnahmen leistet die FRAP einen wichtigen Beitrag zu einem systematischen Qualitätsmanagement für Events.

der Teilnehmer, kritische Erlebnisse zu berichten. Eine solche „Beschwerdestimulation“ hat gleich mehrfache Vorteile: Bei unzufriedenen Teilnehmern wird eine hohe Beschwerde-Zufriedenheit hergestellt; sie werden dadurch gehemmt, ihre negativen Erlebnisse weiterzuerzählen; und es werden Informationen über (verdeckte) Qualitätsprobleme gewonnen – oft erhält man sogar kostenlose Verbesserungsvorschläge!

Abb. 2: FrequenzRelevanz-Analyse am Beispiel eines Caterings (nach Meffert/Bruhn, Dienstleistungsmarketing, 6. Aufl. 2009, S. 209 f.)

Prof. Dr. Hans Rück, Dekan an der FH Worms.

Aktives Beschwerdemanagement Ein aktives Beschwerdemanagement ist auch im Veranstaltungsbereich von überragender Bedeutung: Unzufriedene Veranstaltungsteilnehmer beschweren sich in der Regel nicht, 28 events 2/2009

Fazit und Ausblick Das Qualitätsmanagement von Events ist eine unverzichtbare Voraussetzung für wirksame und wirtschaftliche Veranstaltungen – und darum definitiv ein Thema mit Zukunft! An bewährten und nützlichen Instrumenten dafür mangelt es nicht, wie dieser Überblick gezeigt haben sollte. Es kommt also nur noch darauf an, sie anzuwenden!


Drum Cafe hilft bei der Eventdramaturgie Dramaturgie befasst sich stets mit Thema, Figuren und Struktur. Das ist im Theater oder Film nicht anders als in M.I.C.E. Events. Interessanterweise gibt es im deutschen Markt kaum ausgewiesene Dramaturgen und der Arbeitsbereich diversifiziert sich auf Event-Regie, Script Consulting und viele weitere Funktionen. Dabei ist die Frage einer guten Dramaturgie essenziell. Es ist wie Kochen: was ohne Salz nicht schmeckt kann gleichzeitig schnell versalzen werden. Eine dramaturgische Struktur, in der jedes Highlight das nächste jagt, hinterlässt die Teilnehmer genauso unzufrieden wie ein Leerlauf. Wird das Thema verfehlt oder werden die Figuren falsch gewählt geschieht Ähnliches. Ein Event sollte die Teilnehmer auf eine Reise mitnehmen, deren Erlebnis Hochs und Tiefs bietet, in der sich jeder wiederfinden kann. Man mixt und spielt mit Elementen wie Überraschung und Faszination, Spannung und Auflösung, Dynamik und Erholung, Mystik und Sinnhaftigkeit aber auch mit einer grundlegenden Logik und Glaubwürdigkeit. Jeder kennt das, wenn er

von einem guten Film erzählt und sollte diese Parameter bei der Eventkonzeption im Auge behalten. Drum Cafe Events nehmen die Teilnehmer auf eine solche Reise mit, beginnend mit der absoluten Skepsis, was die vielen Trommeln sollen und ob dies funktionieren kann. Gängige Muster werden umgangen, indem diese Frage in den ersten Minuten komplett nonverbal events 2/2009 29


M A N AGE M E N T

und dennoch erfolgreich beantwortet wird. Die Teilnehmer bleiben im Mittelpunkt und erleben, wie sich über das Vehikel der Trommelmusik gemeinsam ein vorher nicht vorstellbares Ergebnis schaffen lässt. Die Motivation und die Begeisterung über die eigene Leistungs- und Teamfähigkeit kommen aus dem Erlebnis selbst. Wenn das verstanden ist, ergibt sich die wichtige Frage, wann diese Botschaft gesetzt werden soll.

Von Nelson Mandelas Geburtstag bis zur Fußball-Nationalelf Das Timing erfordert Fingerspitzengefühl und die Beachtung, welche anderen Zutaten das Rezept des Tages gestalten. Das kann sich die Erfahrung aus Tausenden erlebter Gesamtevents und den Drum Cafe Events mit ihrer ganz eigenen Mikro-Dramaturgie gut einbringen. Weltweit hat Drum Cafe Events mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern begleitet. Unterstützung bei der Konzeption einer Gesamtdramaturgie ist aufgrund dieser Erfahrung elementarer Teil des Drum Cafe Services - wenn der Kunde dies wünscht. Was auch immer über Dramaturgie gesagt wird: Sich selbst zu fragen, was man mit seiner Dramaturgie erreichen möchte ist der erste Schritt, den Stellenwert überhaupt erst zu erkennen. Und damit die Basis für einen erfolgreichen Event.

> Zu Beginn der Veranstaltung, um die Energie mitzunehmen und weitere Beiträge immer wieder darauf zu reflektieren. > In der Mitte der Gesamtveranstaltung, wenn Fakten kommuniziert sind und die Teilnehmer sich emotional damit verbinden sollen. > Am Ende, um sicherzugehen, dass der Showdown motivierend den Tag zusammenfasst. > Oder in einer Kombination

Drum Cafe ist der Pionier und weltweite Marktführer für interaktive Drumming Events. Jeder Teilnehmer erhält eine eigene Trommel und wird Teil eines mitreißenden Gemeinschaftserlebnisses. Vom Teamtraining im Konferenzraum mit 20 Teilnehmern bis zur Fusion im Flugzeughangar und tausenden Teilnehmern und Trommeln, vom Firmenevent über öffentliche Galas bei Nelson Mandelas Geburtstag bis zur Motivationsveranstaltung für die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf die EM 2008. Das Erlebnis ist unvergesslich. www.drumcafe.de


Destinationen : Ir l and

Der Keltische Tiger brüllt nicht mehr Der 7. April 2009 war ein denkwürdiger Tag für Irland. Eine Nation klebte gebannt an Radios und TV-Geräten in Erwartung des Verdikts: Finanzminister Brian Lenihan verkündete „The Budget”, allseits gefürchtet und letzten Endes so schlimm wie erwartet. Um einen ins Trudeln geratenen Staatshaushalt wieder ins Lot zu rücken, hatte sich die Regierung eine Latte gravierender Einschnitte in die Portemonnaies ihrer Bürger ausgedacht. Erhöhung der Steuern und Abgaben bei Kürzung der Zuwendungen. So müssen beispielsweise für Einkommen von € 15,028, € 75,036 and € 174,980 zusätzlich 2%, 4% respektive 6% Steuern p.a. abgeführt werden, Krankenversicherungsbeiträge (Health Levy) verdoppeln sich je nach Einkommen auf 4% oder 5% – für deutsche Gemüter eher moderat, Kürzungen beim Kindergeld sollen eingeführt, Lohnerhöhungen verschoben und Ausgaben gestrichen werden. Lenihan war sich darüber im Klaren, dass dies scharfe Einschnitte in den Lebensstandard der Bevölkerung bedeute, Irland sei aber nach wie vor eines der am niedrigsten besteuerten Mitglieder der OECD – womit er Recht hat. Alle Maßnahmen treten am 1. Mai 2009 in Kraft. In Angriff zu nehmende Aufgaben seien nun die Stabilisierung des Bankensystems, Stimulierung der Wirtschaft, Wiederherstellung der Konkurrenzfähigkeit und des Vertrauens in die Ökonomie des Landes.

schleuderte, indem sie die Vergehen vergangener Jahre detailliert aufzählte. Der gescholtene Finanzminister schrumpfte zusehends in seinen Stuhl, den Kopf gesenkt zwischen hochgezogenen Schultern. Die Finanzkrise hat zugeschlagen, ein Land geht auf dem Zahnfleisch und auch private Insolvenzen sind unausweichlich. Bürger haben sich in den Boom-Zeiten zu teils staatlich geförderten Immobilienspekulationen hinreißen lassen, sich mehrstöckige Darlehen aufgehalst und Vermögen verspielt, die ihnen noch gar nicht gehörten: Hochpreisige Akquisitionen haben drastisch an Wert eingebüßt, sind aufgrund eines Überangebotes nicht zu vermieten und schon gar nicht zu verkaufen. Reißbrett-Projekte erstickten im Keim, die darin investierten Vorauszahlungen sind für immer verloren. Bisher konnten sich die Iren auf das „Section 23 Tax Relief Programme”stützen, aber auch das wird es in Zukunft in dieser Form nicht mehr geben.

Nach der Erklärung des Finanzministers Der Tiger leckt seine Wunden. Früher oder schlug die Stunde der Opposition, die der später wird er wieder auf die Pfoten fallen für die Misere verantwortlichen Regierung – wie alle Katzen. vor versammeltem Parlament wortgewaltig ihre geballte Eloquenz um die Ohren

Celtic Tiger beschreibt die Periode extrem schnellen Wachstums in Irland, das in den 1990ern beginnt und sich 2001 langsam entschleunigt. 2003 gibt es noch einmal einen Aufschwung, der 2007 endgültig vorbei ist. Anfang 2008 glauben Ökonomen noch an eine „weiche Landung”. Im Januar 2009 erklärt die Irish Times: Wir sind vom Celtic Tiger in ein Zeitalter der Angst gerutscht mit der Plötzlichkeit eines titanicartigen Schiffbruchs, von komfortablem Luxus in ein eiskaltes Meer der Ungewissheit. In Boom-Zeiten wandelt sich Irland von einem der ärmsten zu einem der reichsten Länder Westeuropas, mit hohen verfügbaren Einkommen, die den Binnenmarkt mächtig ankurbeln, einer Arbeitslosenrate, die in den besten Zeiten auf vier Prozent fällt. Der neue Reichtum wird in die Modernisierung der Infrastruktur investiert, Straßen, Tunnels, Transportsysteme ausgebaut und in ein neues Monument, das dem Höhenflug Ausdruck verleihen soll: der Spire of Dublin, im Volksmund ‚The Rod to God‘. Plötzlich ist das Emigrantenland Irland ein Immigrantenland vornehmlich für Menschen aus Polen und den Baltischen Staaten. Bereits 2007 sind zehn Prozent der Bevölkerung nicht-nativ. events 2/2009 31


DE STIN ATION E N : Irl and: Dublin

Dublin: Vorsicht! Ansteckend! Und: quirky! Die Modevokabel passt wie ein Handschuh: jung und vibrierend, kulturell, traditionell und historisch, modern und unkonventionell. Dublin traut sich, authentisch zu sein und auch ein bisschen verrückt. Spaß will man haben (Craic): Wozu gibt es sonst unzählige Pubs, Restaurants, Cafés, Bars, Clubs, Theater, Kinos, Konzerthallen, Mode oder Kunst? Hier stirbt keiner lebendig. Das Leben ist viel zu kurz, um trübsinnig in der Ecke zu hängen! Daran ändert das manchmal quer schießende Wetter nichts und bisher auch nicht die wirtschaftliche Situation. Die Preise fallen, auch in Hotels und Restaurants. Eine gute Nachricht für den Geschäftstourismus! Dublin ist hellwach – das ist spürbar und steckt an. 32 events 2/2009


Hurling ist Hockey ähnlich, wurde von Kelten schon vor 2.000 Jahren gespielt und ist somit Europas älteste Feldsportart. Mit dem Schläger „Hurley“ wird der Ball „Sliothar“ über ein 137 x 82m großes Feld geschlagen. Ein Tor ist gefallen und drei Punkte erzielt, wenn der Ball unterhalb der Querstange (Crossbar) ins Netz geht. Es werden zwei Halbzeiten à 35 Minuten von einer 15-köpfigen Mannschaft gespielt.

Wissen Sie, was Hurling ist? Der eigentliche Nationalsport Irlands wird Kindern schon in der Schule beigebracht, auch Mädchen (Camogie) und ist nach Eishockey der schnellste Sport der Welt. Spieler nehmen vor dem Match ein erfrischendes Bad in der Eiswanne, um richtig fit zu sein. Platz und Tor sind gleich wie bei Gaelic Football und beidem wird im Croke Park Stadium mit Inbrunst gefrönt. Dann steht eine Arena Kopf. Leere Sitze oder verlassene Kurven? Hier?? Das Temperament von knapp 82.300 Menschen – und mehr kann man nicht hineinquetschen – schwappt über in einem glutroten Hexenkessel bei immenser Geräuschkulisse und ein komfortabler Grundstock an Glückshormonen bis zum nächsten großen Showdown ist gesichert. Ähnlich gut gefüllt und umjubelt ist das Stadion auch bei Rockkonzerten, besonders bei Auftritten der nativen Band U2. Croke Park Stadium bietet eine Reihe von Meeting Facilities auf, in denen ernsthaft gearbeitet werden kann vor dem großen Match: über 5.000 qm Veranstaltungsfläche mit 87 Tagungsräumen, alle mit Tageslicht,

der Hogan Suite (einer von acht ) für bis zu 800 Personen (Theater) mit Blick in die Arena. Als Teambuilding-Maßnahme und zur generellen Einführung in die Regeln der Kunst kann man selber die Hand an den Hurley legen. Wobei Letzteres sehr amüsant sein kann, da der Ball mit dem Schläger in der Luft abzuschlagen ist und trotz großer Vehemenz häufig nicht getroffen wird. Die Geschichte von Hurling kann man im In-House-Museum nachverfolgen. www.crokepark.ie

Symbiotisch mit dem Stadion verbunden und bequem auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist Jurys Croke Park Hotel**** www.jurysdoyle.com/crokepark, ein sehr schönes, modernes Haus mit 232 Zimmern und Suiten und drei technisch fein ausgestatteten Tagungsräumen für max. 50 Delegierte (Theater). Tagungsgäste finden in Dublin gute Partner: Neben Convention Bureau und Tourist Board unterstützt das sogenannte Housing Bureau bei Anfragen: es weiß, events 2/2009 33


DE STIN ATION E N : Irl and: Dublin

wann wo welche Kapazitäten frei sind sowohl in den Hotels, als auch bei Kongresszentren und Locations (Kontakt über das Convention Bureau). Dublin ist fußläufig gut navigierbar, Venues und Hotels häufig nahe beieinander liegend und wer gut plant, hat keine logistischen Sorgen. Hier ein paar Tipps:

Zentrum Hotels Westbury Hotel***** www.doylecollection.com Es gehört zur Jury‘s Collection, ist ein Leading Hotel of the World und wurde 2008 für 20 Mio. Euro runderneuert (Steckdosen für Europa/USA/IRL!), feine Materialien in edlen, gedeckten Farben, tolle Lobby ‚The Gallery‘: Eine Kunstsammlerin im Vorstand sorgte für

Royal College of Physicians – www.rcpi.ie Meetings am Kaminsims: Das Venue nutzt eine Serie beeindruckender Räumlichkeiten zu einem guten Teil für Eigenveranstaltungen und solche, die in direktem Bezug zum medizinischen Gedanken des College stehen. Trotzdem geht hier eigentlich alles: ein CharityEvent unter James-Bond-Motto bei Vereinnahmung des gesamten Gebäudes, kleinere Gala-Dinners in der ältesten medizinischen Bibliothek Europas für 35 – 50 Personen oder hochtechnisierte Video-Konferenzen und Webcastings (6 Monate verfügbar); im Hearn Room können Menschen in acht Ländern miteinander in Kontakt treten. Im Museum ist Napoleons Zahnbürste ausgestellt, die er seinem irischen Leibarzt auf dem Totenbett vermachte, worüber der sich sicherlich sehr freute oder Amputationssägen benutzt an den malträtierten Gliedmaßen tapferer Soldaten. Royal College of Surgeons – www.rcsi.ie/information Im alten Teil des Gebäudes aus dem Jahr 1810 am Stadtpark St.Stephen’s Green: The College Hall (180 pax für Dinners) mit Galerie (The Minstrels Gallery) und der schön dekorierte ‘The Boardroom’ mit handgeknüpftem Teppich vor Kaminen für stimmungsvolle Empfänge (180 Gäste). Kombi beider Säle: 400 Personen/Empfang. Im modernen Teil moderne Auditorien für moderne Meetings. Weitere spannende Locations: Trinity College – www.tcd.ie Dublin Castle – www.dublincastle.ie Guinness Store House – www.guinness-storehouse.com

Trinity Capital Hotel*** – www.trinitycapitalhotel.com Dramatisch, gewagt und göttlich anders...

wertvolle Bilder in sämtlichen Räumen. Dieser Platz ist einer der Treffpunkte Dublins zum Tea, an dem nachmittags jeder der gemütlichen Sessel besetzt ist und das vertraute Raunen sich angeregt unterhaltender Menschen den Raum dominiert. Angrenzend ein Meeting Floor mit Business Centre: alle sieben Tagungsräume haben Tageslicht und gute Technik. Das Restaurant Wilde ist privatisierbar für max. 100 Gäste. Die auffaltbare Fensterfront des Novo Café holt die lebendige Straße ins Innere. Trendy: ‚Super-Pubs‘ in XXL-Format konzentriert in der Dawson Street: Die Brasserie Balzac im La Stampa Hotel www. lastampa.ie./balzac, Café en Seine – das Pendent zum Trinity Capital Hotel – www.capitalbars.com, Fire – The Mansion House Dawson – www.mansionhouse.i.e. 34 events 2/2009

Temple Bar – das Vergnügungsviertel Legends Bar – www.legends.ie Irish Night im Arlington Hotel Im Voraus buchen muss man schon, will man einen Abend in der Legends Bar verbringen. Es lohnt sich, denn mehr geballtes ‘Irland’ ist kaum möglich: Die kleine Karte enthält ausschließlich irische Hausmannskost (wie Irish Stew), das Bier kann sich, wer möchte, an einer Self-Service-Zapfstelle ziehen. Die Show beginnt um 21 Uhr mit einer fetzigen Folkband (Fidel, Gitarre und Bandoneon), es wird mitgesungen, mitgejauchzt und mitgetrauert, mitgeschunkelt, mitgeklascht und mitgestampft und am Ende frenetisch applaudiert. Vier ehemalige Mitglieder von Riverdance/Lord of the Dance performen danach eine halbe Stunde und stampfen ihr Publikum von den Barhockern, gefolgt von dreißig Minuten Band-Musik zum Ausklang. Pauschale (Essen/Show): 30 Euro p.P.


You too? The Clarence – www.theclarence.ie Künstlervolk herhören! Hier wurde Musikgeschichte geschrieben: Ruhm und Reichtum waren noch nicht in Sicht, als die Band U2 ausgiebig die Bar des Hauses frequentierte. 1992 kauften Bono und The Edge das Hotel aus reiner Nostalgie. Nach einer stilgerechten Renovierung ohne Schnörkel ist das Clarence nach wie vor Stützpunkt der Band. Wenn das Budget nicht zu knapp ist: Die 49 Zimmer samt Penthouse-Suite – sehr rechtzeitige Buchung vorausgesetzt – können komplett gemietet werden. Das authentisch gehaltene Tea Room Restaurant (max. 100 Personen) ist aber auch individuell exklusiv mietbar, so wie die legendäre Octagon Bar und drei kleinere Meetingräume mit Blick auf den River Liffey.

Docklands – alles neu Noch nicht ganz fertig und schon mit Spitznamen „The Barrel” heißt das von renommierter Architektenhand (Kevin Roche) entworfene hypermoderne

Convention Centre am Liffey, das im Mai 2010 fertig gestellt sein soll und schon jetzt gewaltig was hermacht. Um das gegenüberliegende Ufer bequem erreichen zu können, wird es neben bestehenden weiter entfernten auch bald eine neue Brücke über den Fluss geben, der dann innerhalb von Minuten per pedes oder Automobil zu überqueren ist. Gut für Gruppen, die in einem der Hotels „on the right bank” absteigen wollen. Beispiel: events 2/2009 35


DE STIN ATION E N : Irl and: Dublin

Sie sind in einer ausgedienten Kirche untergebracht: www.dublinconventionbureau.com · www.visitdublin.com

The Maldron Hotel**** – www.maldronhotels.com 304 Zimmer, Heath- and Fitness-Club. Im Frühjahr 2009 eröffnet im Maldron ein Konferenzzentrum mit sieben Tagungsräumen mit Tageslicht für bis zu 120 Delegierte, fünf weitere Meetingräume (2-50 pax) sind bereits verfügbar, gute Technik, 24-Stunden-Delegate-Package, eigener, der Veranstaltung zugeordneter Meeting- und Event-Koordinator. Die Bar Vertigo ist für 250 Personen privatisierbar. MV Cill Airne – Floating Restaurant, North Wall Quay – www.mvcillairne.com Früher brachte das Tenderboot Passagiere zu den großen Überseedampfern nach Amerika und lieferte Post ab. Heute geht sie dort ab: zwar liegt das Schiff brav und immobil in den Docklands, aber Restaurant (64 pax), Blue River Bistro Bar (120 pax) oder die White Bar (50 pax) sind stets brechend voll bei überbordender Stimmung! Aufgrund der hervorragenden Buchungssituation ist die Privatisierbarkeit limitiert.

Royal Marine Hotel

Kilmainham The Royal Hospital Kilmainham: Das älteste in Irland noch bestehende neo-klassizistische Gebäude war ursprünglich als Hospiz für Soldaten a.D. geplant. Es beherbergt das Museum of Modern Art und offeriert auf großzügigem Areal geschichtsträchtige Räume für große Dinners oder kleine Empfänge, Seminare oder Ausstellungen, Produkteinführungen oder Konzerte. Die ehemalige Kapelle dient heute als imposanter Tagungsraum, von der Kanzel spricht nun würdig der Referent Ihrer Veranstaltung, der prächtige Ballsaal gegenüber fasst 500 Dinner-Gäste. Direkter Zugang vom Kopfstein gepflastertem Innenhof mit dekorativen Kreuzgängen. Ein ideales Ensemble. www.rhk.ie Kilmainham Goal – das Gefängnis – ist Teil der unruhigen Vergangenheit Irlands: Irische Rebellen gegen die Britische Krone wurden dort inhaftiert, viele exekutiert. Der Knast war Drehort einiger Filme. Fünf Gehminuten von The Royal Hospital Kilmainham und der Bahnstation Heuston entfernt wartet ein imposanter Glasbau auf neue Kundschaft: das nagelneue Convention Center No. 1 Kilmainham. In praktischer Nähe zu beiden Venues: das Hilton Hotel Kilmainham****.

Dun Laoghaire/Dublin Bay – eine halbe Stunde Autofahrt vom City Centre Vom Kochmuffel zum Pasta-King Die Cooks Academy in Dun Laoghaire (= Dun Leary!) direkt am Jachthafen hat einen erfolgreichen Start ins Geschäft hingelegt und reüssiert seit vier Jahren bei 36 events 2/2009

den Kochschulen nun an vorderster Front. Hier weiht das Team um Gründer Tim Greenwood Menschen aller „Bedarfsstufen” in die Geheimnisse internationaler Cuisine ein, von „scharf-Thai bis irisch-Stew” (50 verschiedene Kurse). Einer der kürzesten Wege zum Erfolgserlebnis sind nach wie vor ansehnliche Sushi: das mögen alle und fast jeder kriegt sie hin. Reine Demonstrations-Shows sind ebenfalls sehr gefragt: dabei lernt der weltgewandte Corporate etwa, mit kryptischem Gerät den beinharten Panzer eines widerspenstigen Hummers zu knacken oder einem Fisch form-

vollendet das unversehrte Rückgrat aus dem Fleisch zu pulen. Gruppen bis max. 25 Personen helfen zwei Flachbildschirme über Sichtblockaden hinweg, die davor oder danach auch beim Meeting im selben Raum hilfreich sein können. Firmen wie Microsoft, Google, KPMG u.v.a. sind auf den Trichter gekommen, wie fruchtvoll eine Besprechung hier sein kann. Cooks Academy agiert auch als DMC und schnürt auf Wunsch gleich ein Paket, das neben lehrreichen, unterhaltsamen und interaktiven Koch-Sessions die Teilnahme an einer Segelregatta (www.sailingwest.ie ), den Theaterabend, einen Wanderausflug oder die Unterkunft, zum Beispiel im nahe gelegenen Royal Marine Hotel, beinhaltet, in dem man auch wunderbar tagen kann. www.cooksacademy.com Gute Stimmung im Royal Marine Hotel – www.royalmarine.ie Breite Gänge für Reifröcke wurden im Originalteil des Hotels eingeplant, damit u.a. Queen Victoria sich unbeschadet bewegen konnte. Zwischen 2004 und 2007 war das Royal Marine komplett für eine Renovierung geschlossen, die 70 Millionen Euro verschlang. Die 228 Zimmer sind alle sehr geräumig und komfortabel ausgestattet, die geschmackvollen Tagungsräume blicken hinaus aufs blaue Meer. Im größten Saal mit Galerie finden 750 Personen (Theater) Platz oder 400 bei einem Dinner. Veranstaltungsraum Laurel’s in Verbindung mit Hardy’s Bar für Begrüßungsempfänge. Spa mit neun Behandlungsräumen, riesiges FitnessCentre!


C H O O S E

tel: 353 (0) 21 4318036 mobile: 353 (0) 87 2883136 email: ann@corkconventionbureau.com www.corkconventionbureau.com

C O R K


DE STIN ATION E N : Irl and: Cork

Cork: Reise ins Schlaraffenland Deutsche haben ja immer gedacht, das Schlaraffenland läge in Hessen – irgendwo zwischen Kassel, Hanau und Steinau a.d. Straße, im Wirkungskreis der Gebrüder Grimm eben, die sich zeitlebens ungestraft Psychothriller für Kinder ausgedacht haben. Sie sind einfach nicht genug herumgekommen, sonst hätten sie gewusst: Das Schlaraffenland liegt in Cork City and County.

38 events 2/2009


Zum Kochen gebracht Fast so intensiv wie die Finanzkrise ist das Kochfieber über den Weltenbund gekommen und nichts ist heute wichtiger, als ‚mit einem Metzger seines Vertrauens‘ aufwarten zu können oder seinen Wolfsbarsch persönlich gekannt zu haben – wenn man schon keinen eigenen Weinberg hat. Frustrierend das Ergebnis einer Umfrage: die Leute können trotzdem nicht kochen! Damit das nicht so bleibt und aktive Teilnahme am Geschehen an die Stelle faulen Passiv-Bruzzelns tritt, nehmen sich verstärkt Kochschulen der kulinarischen Heiden an. Autsch! Finger! Es lohnt sich, sich vorab schon mal ein paar Fertigkeiten zuzulegen, die beim eigentlichen Kochen zupass kommen: mit gefährlich scharfen Profimessern ohne Amputation der eigenen Finger-

kuppen blitzschnell Frühlingszwiebeln zu hacken oder einem in voller Schönheit vor sich liegenden Oktopus so den Mantelsack über den Kopf zu stülpen, dass von seinen drei Herzen und neun (!) Gehirnen möglichst nichts verloren geht – und es hinterher noch gleichmäßige Ringe zum Braten gibt. In herrlicher irischer Landschaft liegt eine der renommiertesten Kochschulen des Landes geführt von den Allen‘s in Ballymaloe: gegründet von Mutter Myriam, fortgeführt von Tochter Darina und deren Schwiegertochter Rachel. Ihre Kochbücher sind Bibeln für moderne Iren, praktische Anweisungen geben Fernsehshows. In der Ballymaloe Cookery School werden ausschließlich Bioprodukte von eigenem Farmland, Gärten und Gewächshäusern verwendet. Fleisch liefern eigenes Vieh und Geflügel, der Fisch kommt direkt vom Fischerboot im nahen Ballycotton. www.cookingisfun.ie

Foto: mick dunne

Ballymaloe Guesthouse in Shanagarry ist ein einfaches Landhaus, mit Wintergarten und Teich und viel Charakter – für Schönheit und hervorragende Gourmet-Menüs. Nebenan: Ballymaloe Shop & Café und demnächst eine umgebaute Natursteinscheune als Convention Center für max. 400 Teilnehmer. www.ballymaloe.ie English Market in Cork City: alles biologisch-dynamisch! Besuchern des überdachten Marktes quellen vor Begeisterung förmlich die Augen über: erstklassige, appetitlich angerichtete Produkte auf Theken und hinter Vitrinen, Fisch, Muscheln, Austern, Salz- und Räucherfisch auf ausladenden, kruden Holztischen, fein pariertes Fleisch und Geflügel querbeet, farbenprächtiges Obst und Gemüse, ungeahnte Sortenvielfalt an Käse – und das alles zu ganz moderaten Preisen (fünf leckere Lambchops kosten events 2/2009 39


Old City Gaol

ganze 4 Euro!) und vielen Delikatessen, die es in keinem Supermarkt gibt. Ein ideales Jagdrevier für Gruppen: hier können sie sich aufs Allerfeinste vor ihrer Kochsession eindecken. Auf der Galerie betreibt Kay Harte ihr Restaurant Farmgate Café mit fester Hand und der Überzeugung, dass nur aus erstklassigen Produkten erstklassige Menüs entstehen können. Zu ihrer Philosophie, sich auf lokale Ware zu konzentrieren gehört auch, das Produkt nicht totzupräparieren. Bei ihr isst man leckeren Chowder, herrlichen

Jurys und Kingsley liegen nahe beieinander und pflegen eine erfolgreiche Kooperation. Ein perfektes Trio. Beide Hotels liegen pittoresk am River Lee mit idyllischer Aussicht auf das hügelige Cork. Ein Knast für den Gast: Old City Gaol Im ehemaligen Frauengefängnis sorgt eine Deckenheizung für mollige Wärme in den kühlen Gemäuern geeignet für Galadinners, Product Launches und Konzerte: wegen der Höhe ist die Akustik hervorragend! Und: Der Knast lässt sich wunderbar stimmungsvoll ausstaffieren! Für größere Events steht ein Zusatzzelt zur Verfügung und vier designierte Catering-Services zur Auswahl. www.corkcitygaol.com

Hotels in Cork Stadt

Fisch direkt vom Fischerboot/dem Händler auf dem Markt zu ihren Füßen und duftendes Brot zu gutem Wein. Geöffnet ist nur tagsüber während der offiziellen Zeiten des Marktes. Farmgatecafe@yahoo.ie

Venues UCC – University College Cork The Lewis Glucksman Gallery ist ein modern und offen gestaltetes Gebäude mit viel Glas und einer rotierenden Kunstausstellung mit schlicht-eleganten Räumen für Dinners oder Empfänge; der naturbelassene Holzboden mag allerdings keinen Rotwein. Die Cafeteria im Erdgeschoss für 120 Personen blickt durch eine komplett verglaste Front über die großzügige Terrasse direkt in den grünen Park und ist privatisierbar; die Atmosphäre im Tagungsraum auf derselben Ebene ist ähnlich überzeugend. Altehrwürdig, die Aula Maxima, ausgestattet mit einem wertvollen Bücherschatz, weshalb bei offenem Kerzenlicht Vorsicht geboten ist, etwa bei einem Galadinner mit 180 Gästen. www.ucc.ie Zur UCC gehört ein Sportfeld, das für TeambuildingAktivitäten gebucht werden kann. UCC, die Hotels 40 events 2/2009

The Jurys**** – www.doylecollection.com – in einer ausgesprochen einladenden und stimmigen Atmosphäre wohnen (182 Zimmer), feiern oder tagen. Der ‚Weir Room‘, derzeit noch Restaurant und Frühstücksraum, wird bald zum exklusiven Meeting Space. The Kingsley***** – www.KingsleyHotel.com – 131 Zimmer in luxuriöser Ausstattung und beim Frühstück spektakuläre Aussicht auf den River Lee und die dahinter liegenden Hügel. Acht Tagungssuiten, Ballsaal für 200 Dinner-Gäste. Sehr gute technische Ausstattung. Hayfield Manor***** – www.hayfieldmanor.ie – Das Fünfsternehaus in Cork ist bereits seit der vierten Generation in Familienbesitz und könnte schöner nicht sein: das alte Herrenhaus ist von einem friedlichen, großen Garten umgeben und atmet Geschichte. Aber nicht nur: Modernität hat Einzug gehalten und die Kombination aus beidem ist ‚very striking‘. Großzügig geschnittene Zimmer, jedes mit einem Miniatur-Putting-Green, feine Tagungsmöglichkeiten, Restaurants The Perrotts Garden Bistro und Orchid, privatisierbarer Weinkeller.

Cobh Cobh (Cove) – früher Queenstown – war der letzte Hafen, den die RMS Titanic anlief, bevor sie auf Große Fahrt über den Atlantik ging. Mit Cobh besitzt Cork den zweitgrößten Naturhafen der Welt. Er ist der Hauptstützpunkt der Irischen Marine, in den ehemaligen Schiffswerften werden lediglich noch Reparaturen durchgeführt, den Platz von Stahl- und Düngemittelproduktion hat nun die pharmazeutische Industrie übernommen und Pfizer, GlaxoSmithKline oder Novartis sind heute die größten Arbeitgeber in der Hafengegend. Die Orte hier draußen heißen Passage West oder Monkstown und sind dominiert von kleinen bunten Bilderbuchhäuschen über knall-


Incentives CorporateHospitality Exhibitions Belfast has been welcoming visitors to the city for over 400 years. Now a dynamic meetings and incentives destination, Belfast combines the spirit of a modern European city with famous Irish hospitality,internationalgolfcoursesandawardwinningvenues. Tofindoutmoreaboutwhyyoushouldholdyournextmeetingor event in Belfast visit:

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Cobh

blauem Meer. Nur noch ein roter Backsteinschlot ist übrig von den öffentlichen Badehäusern, in denen sich die Ärmsten unten den Emigranten entlausen, blank schrubben und mit frischen Kleidern versehen lassen mussten, ehe sie ihren Fuß an Bord eines Schiffes in die Neue Welt setzen durften. Die Passagiere der Lusitania überlebten nicht: Das Schiff wurde von einem deutschen U-Boot versenkt. Tickets für die Titanic kaufte man sich am Titanic Bar, dem kleinen gelben Gebäude an der Mündung des River Lee, das heute noch steht, so wie der marode Holzpier direkt davor: eine schlichte Pfahlkonstruktion mit einer inzwischen fast 100-jährigen Geschichte mit dramatischen Wendungen. A Whale of a Time Mit Mike Hallahan kann man einen Heidenspaß haben! In der Mündung des River Lee im Hafen oder den zahlreichen Seitenarmen in und um Cobh bis ca. 3 Meilen ins Meer hinein – bei quasi jedem Wetter. In seinen vier stabilen, teils offenen Gummibooten ist Platz für insgesamt maximal 50 in wind- und wetterfeste Kleidung gehüllte Passagiere, die auf Wunsch gerne in Hochgeschwindigkeit übers Wasser fegen dürfen. Mike bietet Treasure Hunts an, bei denen die Boote von den Teilnehmern selbst gesteuert werden, Lachsfischen, Delphin-Beobachtungen u.v.m. www.whaleofatime.ie

Mikrokosmos: Castlemartyr Hotel***** Earl und Countess heißen die beiden Irischen Setter: Wer es bisher noch nicht zum eigenen Vierbeiner gebracht hat, der kann sich auf elegantem Hotelgrund einen Probelauf mit Leihhund gönnen, eine glänzende Idee in einer Umgebung, in der Natur und Ganzheitlichkeit eine übergeordnete – und glaubhafte – Rolle spielen. Das Hotel bietet auf eigenem Gelände eine Reihe entspannender Aktivitäten an wie Yoga oder Meditation, Angeln, Radfahren, Kutschfahrten, Bogenschießen, Laser-Tontaubenschießen und natürlich: Golf auf einem 18-Loch-Championship-Golfplatz. Castlemartyr übernimmt die Organisation zahlreicher Programmpunkte in Cork und Umgebung. 103 aufwändig gestaltete Zimmer und Suiten, riesige Bäder, begehbare Schränke, 24.400 qm Spa!, Capel Suite, Glasatrium für 200 Gäste (Dinner), sehr elegant!, ‚Kiltha‘ für private Dinners mit 70 Personen, drei Boardrooms. www.castlemartyrresort.ie Fota House & Gardens Mit jedem Raum, den man betritt, entwickelt sich ein feineres Gespür für die Qualität dieser Location! Das mit großer Sorgfalt restaurierte und großzügig mit Kunst ausgestattete Fota House ist genau der richtige Rahmen für anspruchsvolle Kunden. Das Gebäude ist riesig und unzählige Türen öffnen sich zu einer fast unüberschaubaren Zahl aristokratischer Räume. Einen neugierigen Blick ‚back in time‘ erlaubt ein Besuch der alten Gutsküche mit Speisekammer, beides ein Museum. www.fotahouse.com

Auch Engel saufen: Jameson Distillery Es ist nicht nur das Alter, das über den Preis eines Whiskeys entscheidet: nach 18 Jahren Lagerung sind aus dem Fass bereits 50% des Inhalts ver- Sheraton Fota Island Resort & Spa dunstet, die sog. 131 Gästezimmer mit Komfort, viele mit herrlichem Panorama‚Angel‘s Share‘. blick auf die umliegenden Wälder und Golfplätze. Die Smith BarDie Distillerie ist ry Suite, ein eindrucksvoller Saal mit Kronleuchter und großem ein One-Stop- Kamin fasst 240 Personen für ein Dinner, die Außenterrasse mit Shop mit dem Wasserspielen und gestaltetem Rasen ist ideal für Grillfeste und Stills Cottage für Sommer-Soirées. Vier zusätzliche Tagungsräume für 8 – 60 Gäste. 12 Personen zum Das Hotel könnte komplett gemietet werden! Anfragen lohnt sich. Dinner, einem www.starwoodhotels.com Auditorium für Meetings, einem Cork und Cobh liegen keine halbe Stunde voneinander entfernt. Restaurant und Alle beschriebenen Plätze um Cobh sind in kürzester Zeit zu ereiner Bar mit Bühne für Whiskey-Tastings. Im Warehouse No. 8 reichen. Cork bietet ein Füllhorn an Incentive-Angeboten und lassen sich stimmungsvolle Veranstaltungen für bis zu 200 PerKonferenzmöglichkeiten auch außerhalb der Hotels sowie u.a. sonen organisieren; der davor liegende Hof ist im Sommer gut acht hochkarätige Golfplätze für Anhänger des grünen Sports. mitzubenutzen. www.jamesonwhiskey.com Cork Convention Bureau: www.corkconventionbureau.com 42 events 2/2009


Destinationen : Nordir l and

Belfast – City on the Rise

Belfast? Das Belfast? Die Welt hörte Jahrzehnte lang nur Schreckensmeldungen aus Nordirland. Bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen tobten durch die kleine Region gebeutelt durch die Destruktion nicht enden wollender Anschläge auf Mensch und Material, die am 21. Juli 1972 kulminierten: Am Bloody Friday detonierten in Belfast und Umgebung 22 Bomben, die insgesamt 11 Tote und 130 Verletzte forderten. 30 Jahre später bat die IRA dafür schriftlich um Vergebung. Offiziell beendet wurde der Konflikt 1998 durch das „Karfreitagsabkommen”. In den vergangenen zehn Jahren hatte Belfast Zeit, sich von seinen Blessuren zu erholen: Das politische Klima wurde wärmer, die Wirtschaft boomte und quasi über Nacht wandelte es sich zur ‚Destination‘: nicht nur der Freizeit- sondern auch der Tagungs- und Incentive-Tourismus entwickelten sich rasant durch Verfügbarkeit von über 3.000 Betten und gefördert durch schnelle Erreichbarkeit über Direktflüge aus den USA, Kanada und Europa. Auch Wirtschaft und Industrie haben sich neu angesiedelt und Finanzdienstleister, Elektronik- oder Telekommunikationskonzer-

ne trugen zum Aufschwung bei. Die Universitäten Queen‘s und Ulster sind treibende Kräfte bei der Entwicklung von Technologie und Forschung. Das Stadtbild rangiert von brandneu bis historisch und Belfast ist durch kompakte Anordnung sehr bequem zu Fuß zu erkunden, was auch beim Shopping durch zahllose Boutiquen und Konsumtempel durchaus von Vorteil ist. Die neue Mall auf dem Victoria Square kostete 320 Millionen Pfund Sterling und ist eine der größten Europas.

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DE STIN ATION E N : NordIrl and

Stadt der Viertel Titanic Quarter: Europas größtes Hafen-Entwicklungsprojekt bringt die Stadt einen Riesensprung nach vorne. An die industrielle Vergangenheit und ihre Schiffswerften erinnern Samson & Goliath, zwei gelbe Kräne, die stark und stolz in den Himmel ragen. Cathedral Quarter: hier tost das Leben: Kunstgalerien, Restaurants, Pubs, Bars, Nachtclubs in kopfsteingepflasterten Straßen und Gassen. Kosmopolitisches Lebensgefühl macht sich breit in einer Stadt, die die Zukunft fest im Blick hat ohne dabei ihre Vergangenheit aus dem Auge zu verlieren. Gediegene Unterkunft im Zentrum des Geschehens: das kürzlich eröffnete Merchant Hotel***** war früher eine Bank und überschaut nun aus denkmalgeschützten Wänden das Treiben im lebendigen Viertel. Queen‘s Quarter: Im Universitätsviertel (Queen‘s University) im Süden der Stadt ist „Belfast Festival at Queen‘s” zuhause, das größte Festival auf irischem Boden. Gaeltacht Quarter: auch hier wird gerne gefeiert! Berühmt ist das Viertel durch politische Graffiti, die „Murals”, der künstlerische Aufschrei der Bevölkerung an den Rest der Welt.

Wo möchten Sie denn gerne tagen? In einer presbyterianischen Kirche aus 1905, in ehrwürdiger Architektur mit original Bleiglasfenstern? Dann passt das Spires Conference and Exhibition Centre. www.spiresbelfast.co.uk. Oder etwa im interaktiven Wissenschaftsmuseum mit Blick auf den Lagan-Fluss? W5 bietet an Räumlichkeiten u.a. einen frontverglasten Board Room, ein Auditorium oder Flächen für Ausstellungen auf. Ein Schiff wäre doch auch nicht schlecht! SS Nomadic hat allerdings eine etwas traurige Geschichte: Sie wurde gemeinsam mit der Titanic gebaut, um 1. und 2.-Klasse-Passagiere auf den Unglücksdampfer zu bringen. Zur Erweiterung des historischen Grand Opera House aus dem Jahr 1895 wurden in der jüngsten Vergangenheit große Investitionen getätigt; es besitzt nun eine neue ‚Schwester‘ mit der gemeinsam noch flexibler agiert werden kann. Intelligente Meetings: Queen‘s University– von Queen Victoria 1845 persönlich gegründet. Oder saubere Meetings in einem ehemaligen Bad: In Ormeau Baths Gallery haben renommierte Künstler wie Yoko Ono oder Gilbert & George ihre Werke ausgestellt. Im Clifton House tat die Belfast Charitable Society einst Gutes für die Armen – ein hochhistorisches Venue für eine Konferenz mit sozialem Hintergrund?

The Incentive side: Up, up and away! Wer endlich einmal einen Überblick gewinnen möchte, bucht sich auf einen Flug mit einem Fesselballon ein und überfliegt so lautlos und entspannt den beeindruckenden Giant’s Causeway, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Irlands: Die riesigen Basaltsäulen wurden der Legende nach vom Riesen Finn McCool aufgetürmt. Nach den sanften Landung könnte einer der Champi44 events 2/2009

Wussten Sie, dass die RMS Titanic in Belfast gebaut wurde? Sie war zum Zeitpunkt der Indienststellung das größte Schiff der Welt. Bevor sie endgültig zur Jungfernfahrt nach Amerika ablegte, um für die schnellste Atlantik-Passage ehrgeizig das Blaue Band zu gewinnen, fuhr sie von Belfast über Southampton, Cherbourg und Queenstown (heute Cobh/Cork), um Passagiere an Bord zu nehmen. Am 14. April 1912 kollidierte sie gegen 23.40h mit einem Eisberg und sank innerhalb von zwei Stunden und 40 Minuten. Ca. 1500 der 2200 sich an Bord befindlichen Passagiere ertranken, weil nicht genügend Rettungsboote zur Verfügung standen. Eine Titanic Treasure Hunt ist somit ein Muss, auch wenn das dramatische Schicksal des Motorschiffs dabei die Gedanken beherrschen mag: Es wird in Realität wohl nicht so romantisch gewesen sein, wie von Leo DiCaprio und Kate Winslet im gleichnamigen Film dargestellt. onship-Golfplätze ein nächstes Ziel sein (Royal Portrush oder Royal Co Down) für eine Runde auf einem Parcours, auf dem es oh so grün grünt! Wenn die fünf Sinne nicht mehr auf ein Fingerschnippen verfügbar sein müssen: Whiskey-Tasting in der Bushmills Distillery...! Exkursionen ins Umland Im PKW brauchen Sie nur knapp zwei Stunden für eine Rundreise durch Nordirland. Der Weg könnte Sie nach Lisburn führen, wo Sie etwas über Irlands Leinenindustrie oder in der Hilden Brewery Details über die Herstellung von Ale erfahren. Oder nach


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Antrim an den Ufern von Lough Neagh in lieblicher Landschaft mit Antrim Castle. In Patterson‘s Spademill in Newtownabbey werden Spaten wie in vergangenen Zeiten hergestellt. In Carrickfergus wartet das älteste Kohlegaswerk von Großbritannien als Museum auf wissbegierige Besucher und das Grab von St. Patrick, dem irischen Schutzheiligen, kann man in Armagh & Down besuchen. In Derry (Londonderry) bleibt die turbulente Vergangenheit in den ‚Murals‘ wach; ein Besuch des Museum of Free Derry erinnert auch an den schwärzesten Tag in Derry, den „Blutsonntag” im Jahr 1972 (Bloody Sunday). Hotels Hilton Belfast***** www.hilton.co.uk/belfast Merchant Hotel***** www.themerchanthotel.com Best Western Wellington Park Hotel**** www.mooneyhotelgroup.com Hastings Europa Hotel**** / Hastings Stormont Hotel**** www.hastingshotels.com Holiday Inn Belfast**** www.holidayinn.com/belfast Park Plaza Belfast**** www.parkplazabelfast.com Radisson SAS**** www.belfast.radissonsas.com Ramada Belfast**** www.ramadabelfast.com Kontakt: Belfast Visitor & Convention Bureau info@belfastconventionbureau.com www.belfastconventionbureau.com Ansprechpartner für alle Irland-Themen: www.irland-incentive.de www.tourismireland.com CF

Anreise: Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus fliegt aus Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München direkt nach Dublin, von Berlin und München direkt nach Cork und von München direkt nach Belfast. Die Flugraten sind außerordentlich günstig, allerdings ist beim Einchecken in Dublin Self-Service gefragt. Getränke und Verzehr an Bord sind kostenpflichtig, die Betreuung sehr freundlich. www.aerlingus.com 46 events 2/2009


Feedback

Lernort stb Mainz:

Sie haben genau drei Sekunden! Oder: ein Hund ist keine Katze!

Auf den Begleitseminaren zu den Seminar- und Tagungsbörsen der MICE AG kann man prominente Referenten zum Nulltarif erleben und immer wieder mal was lernen. Und wenn man schon nicht immer Neues erfahren kann, so doch zumindest lange verschüttete Wissensschätze neu ins Bewusstsein heben. Dass da mal der eine oder andere Referent etwas zuviel Eigenwerbung betreibt, kennt man und so sei es auch hier verziehen. Bei der Mainzer STB trafen im März wieder 250 Aussteller, neun Referenten und pfiffige neue Ideen der Veranstalter auf 1.300 interessierte Planer. Martin Limbeck

Hardselling – Verkaufen heißt Verkaufen Man nimmt ihm sofort ab, was er sagt: markant, männlich und eindringlich präsentiert Martin Limbeck

in seinem Vortrag unter anderem die ‚DNA eines Hardsellers‘: Optimistisch muss der sein, indem er vor jedem Schlafgehen eine positive Tagesbilanz sieht, Spaß soll er haben mit Freude am Tun, fokussiert sein auf den Verkauf, aber Emotionen zeigen können. Aktiv seinen Erfolg modellieren, indem er sich lernbereit eievents 2/2009 47


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genem Benchmarking unterwirft (was machen andere besser?). Denn: ein guter Verkäufer will sich messen! Konkrete Ziele soll er sich setzen, die er realistisch plant und innerhalb eines festgesetzten Zeitraums erreichen kann. Der erfolgreiche Verkäufer ist gut gekleidet (wer ‚an das Geld anderer Leute will, muss nach Geld aussehen‘), selbstbewusst, motiviert, stets gut informiert und abschlusswillig. Dazu braucht er Mut, denn er stellt dem Kunden nach dem Verkaufsgespräch die alles entscheidende Abschlussfrage – wobei ‚Abschluss‘ gleichbedeutend ist mit ‚Auftrag‘: „Gesetzt den Fall, wir erfüllen Ihre Anforderungen in allen Punkten, können wir dann fest mit Ihrer Buchung rechnen?“

Wer seine Kunden nur beraten will, zwingt sie, woanders zu kaufen. Wer vom Verkauf leben muss, der verkauft auch: je höher das Grundgehalt, desto schwerer tut sich der Verkäufer. Fazit: Und dennoch ist > die wichtigste Sprache eines Verkäufers die Körpersprache (55%, Stimme 38%, Gesprächsinhalt 7%!!) > der erste Eindruck entscheidend (dafür bleiben ihm ganze drei Sekunden), denn: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Nix Neues, wohl wahr und immer wieder wert, erinnert zu werden! Softselling mit Biss

Kundenbegeisterung: Nicole Kobjoll, Schindlerhof Nürnberg Dass das Produkt ‚Hotel‘ anders vermarktet und verkauft werden muss als beispielsweise ein Auto, verwundert nicht. Neben Preis und Performance schwört Nicole Kobjoll auf Emotionen. Auch auf die ihrer Mitarbeiter, die mit ihrem Arbeitgeber so zufrieden sind, dass der jüngst auf Platz 8 der ‚Besten Arbeitgeber Deutschlands‘ landete. Persönlichkeitsförderung innerhalb des Teams, dessen Einbindung in Entwicklungsprozesse und Belohnungsrituale sind im Schindlerhof selbstverständlich. Schließlich schwört man dort bei QM-Merkmalen neben Basis-, Erwartungs- und Überraschungsqualität auch auf die Wirkung der Mitarbeiter. Nicht von ungefähr, denn befragte Gäste begründen ihren wiederkehrenden Besuch allem voran mit der Freundlichkeit und Effizienz des Teams! Für Kreativ-Sessions gehen alle gemeinsam in Klausur: In den drei verschiedenen Räumen Dream Space, Sweat 48 events 2/2009

Box und Realisierungsraum werden neue Konzepte ausgeheckt und in die Praxis umgesetzt. Die Schindlerhöfler werden dessen nicht müde, denn sie haben eines erkannt: Sie müssen „immer wieder neu überraschen“, um ihrer Philosophie treu zu bleiben und sich Erfolg zu sichern.

The road to business excellence never ends. Zur Veranschaulichung des Begriffs Authentizität – der sich auf eine Reihe von Bereichen ummünzen lässt bedient sich Nicole Kobjoll eines bildhaften Beispiels: Hängt man einem Hund ein Schild um, auf dem ‚Katze‘ steht, wird noch lange keine Katze aus ihm. Dem kann man unumwunden zustimmen! Dieter Lange

Den Sieger erkennt man am Start – den Verlierer auch Einstellung ist alles: Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist. Dieter Lange erzählt Unbehagliches: 40% der CEOs in den USA werden nach zwei Jahren wieder entlassen. Geheuert wegen fachlicher Expertise, gefeuert wegen Persönlichkeitsdefiziten. Denn: Erfolg ist, wenn man sich selbst folgt. Aber: Erfolg macht auch traurig! So wie Michael Schumacher während der Pressekonferenz am Höhepunkt seiner Karriere: In der Erkenntnis, dass es keine Steigerung mehr geben würde, brach er hemmungslos in Tränen aus. Andererseits: Man kann im Leben nicht ‚ankommen‘, ‚hinter dem Horizont geht es immer weiter‘. Deshalb ist und bleibt der Weg das Ziel. Arrivierte sind tendenziell unglücklich.

Wer sich selbst nicht vertraut, kann auch anderen nicht vertrauen. Wer sich selbst nicht motivieren kann, kann auch andere nicht motivieren. Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führen.


Die Essenz: Stimmt die Wahrnehmung, so ergeben sich die richtigen Folgeschritte automatisch. Nach dem alten Motto: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung! Im Grunde sind wir alle gespaltene Persönlichkeiten, permanent hin- und hergerissen zwischen Müssen und Wollen, zwischen einer Divergenz, die dauerhaftes Unwohlsein erzeugt – weil es bei ständigen Kompromissen ‚beiden Seiten‘ schlecht geht. Dieter Langes packende Ausführungen sind schwierig zu komprimieren. Offensichtlich war, dass er dem Publikum eine gute Stunde lang aus der Seele gesprochen hatte: Ein voll besetzter Saal lauschte gebannt und scheinbar fand sich so mancher in Langes Sätzen wieder. Der Schlusssatz war denn auch: ‚… aber insgeheim haben Sie das alles längst gewusst‘. Klar, dass alle genickt haben!

„Zersägen Sie Ihren Geschäftsführer!” fordert das Duo Ehrlich Entertainment und zeigt auf der STB auch gleich womit.

Von einer, die auszog…

Gabriele Schulze springt für Günter Mainka ein Rahmenprogramme, die aus dem Rahmen fallen wären sein Thema gewesen; leider fiel er durch Krankheit kurzfristig selbst aus dem Programm - ein allseits bedauerter Umstand. Aber Gabriele Schulze meisterte die ad-hoc-Herausforderung brillant, trat charmant und beherzt die Flucht nach vorne an, indem sie ein Programm moderierte, dessen Inhalt sie selbst


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nur bedingt kannte. Das punktete beim Publikum! Schützenhilfe leistete ein blödelnder Vertreter eines Improvisationstheaters, der sich zu den insgesamt zehn Rahmenprogramm-Vorschlägen hinter einem Paravent flugs die jeweils präsentierte ‚Identität‘ zulegte, um mit ‚Karaoke‘ (Platz 8) gestenreich und gröhlend endgültig das Eis zwischen Akteuren und Publikum zu knacken. „Michaee-la-a-ha“ kannten schließlich alle – und ein ganzer Saal ging auf ‚Empfang‘. Ganz zum Schluss folgten die drei allerbesten Empfehlungen für Rahmenprogramme, jeweils unterhaltsam gespielt von Event-Darstellern des entsprechenden Genres: Wildwest-Action mit zwei sich prügelnden Cowboys. Rätselhaftes beim Kryptex Code, vornehmlich getragen von einem ‚verrückten‘ Professor und letztendlich der ‚kriminellen‘ Komponente mit Leiche. Hier gelang die Interaktion mit dem Publikum besonders gut; nach kurzem Training begriff es rasch, an welcher Stelle es verzweifelt ‚Hilfe! Hilfe!‘, ‚Oh, mein Gott! Oh, mein Gott!‘ oder ‚Polizei! Polizei!‘ zu rufen hatte. Dem durch den Mittelgang zum Todesort gehetzten Mordopfer gelang es beinahe perfekt, auf der Bühne ‚in Form‘ zu fallen – in die vorgezeichneten Kreideumrisse à la Tatort. Und weil’s war wie im Kino, gab es Eis für die Zuschauer.

Kritisch betrachtet: Drei Fragen an die MICE AG Die stb marketplaces sind ein langjährig erfolgreiches Messeformat. Klar, dass da auch hin und wieder einmal kritisch hingeschaut wird, denn gerade bei Messen ist ähnlich wie in der Politik fast jeder selbst ein wenig Fachmann oder Fachfrau. Insbesondere das Ausscheiden von Kurt Schüller und der Zuwachs auf der Kommandobrücke des nun als MICE AG firmierenden Veranstalters durch Gabriele Schulze und Günter Mainka haben viel Bewegung in die Sache gebracht. Die stb sollen fit gemacht werden für die Zukunft. Veränderungen am Bewährten irritieren. Dabei weiß man doch, dass das gestern noch „Bewährte” schon morgen ein „alter Hut” sein kann. Zum Aufbruch zu unbekannten Ufern – manche nennen sie Zukunft! – braucht es immer Mut und Experimentierfreude. Der dafür kurzfristig zu zahlende Preis ist die Kritik mancher Beobachter, der langfristige Lohn bedeutet im Idealfall Zukunftssicherung und neues Wachstum. events: Frau Schulze, Herr Mainka: Manche sind begeistert, aber andere Beobachter werfen Ihnen auch vor, auf dem stb marketplace in letzter Zeit zu viel zu experimentieren. Was sagen Sie dazu – und vielleicht nutzen Sie gleichzeitig die Gelegenheit, erfolgreiche und eher erfolglose „Experimente“ zu beschreiben? MICE AG: Momentan verändern sich komplette Rahmenbedingungen in kürzester Zeit. Daher gewinnen auch nicht mehr die Größten, sondern die Schnellsten. Fragen wie: „Wer stellt heute auf dem stb marketplace aus? Wer entscheidet sich bewusst und aktiv dafür, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken?” und „Wer darf heute noch Messen zum Thema Veranstaltungen besuchen?”, müssen in vielen Fällen ganz anders beantwortet werden, als noch vor einem Jahr. Von daher ist jetzt nicht nur der richtige Zeitpunkt für mutige Entscheidungen und neue Konzepte – es ist ein Muss. Fassen wir zusammen, was wir innerhalb eines Jahres, seit der ersten stb im Jahr 2008, auf unseren Messen veränderten: > Jede Messe trägt jetzt ein individuelles Sonderthema (z.B. Gesund Tagen & Green Meetings, Weihnachtsfeiern, Rahmenprogramme & TeambuildingIdeen). Damit werden einerseits zusätzliche neue Besuchergruppen angesprochen. Andererseits geben wir Ausstellern die Möglichkeit, messegerecht NEUE Botschaften zu finden. Diese Botschaften und Ideen präsentieren sie anhand einer entsprechenden Gestaltung ihres Messestandes.

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Events Incentives Action Messen müssen Marktplätze der Neuigkeiten sein – sonst sind sie für Besucher nicht interessant genug. Und wenn ein Aussteller ein neues Rahmenprogramm oder eine coole Idee für eine Weihnachtsfeier in den Mittelpunkt seiner Standaussage stellt, dann erhält er die Chance einer zusätzlichen Aussage: „Hotel präsentiert innovatives Weihnachtsevent” – Das lockt wirklich neue Interessenten. > Wir strukturierten unser Workshop-Programm um. Besucher können maximal zwei Workshops im Vorfeld buchen. Zudem ist die Zahl der Plätze seit Essen 2008 begrenzt. So sind maximal 200 – 300 Fachbesucher parallel in einem Vortrag und die Frequenz in der Ausstellung bleibt deutlich gleichmäßiger. Früher sorgten drei bis vier Spitzenzeiten bei unseren Ausstellern für eine „gefühlte” Besucherfrequenz, denn es strömten 700 Menschen zeitgleich aus den Vorträgen in die Halle. > Mit dem letzten stb marketplace in Mainz haben wir kurzfristig auf die Erfahrungen in Hamburg reagiert und – ganz wie es unser Stil ist – umgehend neue Konzepte ins Leben gerufen. Der Meet & Greet, die Vorabendparty unserer Messe, ist generell in einer permanenten Evolution. 60% unserer Aussteller sind auf mehreren stb marketplaces vertreten und diese sollen sich am Vorabend nicht langweilen und schon die ersten Kundenkontakte machen können. Wie jeder Eventveranstalter wissen wir, dass Partygäste immer wieder irgendetwas Neues sehen und erleben möchten. Ganz besonders gut kam der letzte Meet & Greet in Mainz an: Jeder Gast wurde mittels seiner Visitenkarte namentlich angekündigt und vorgestellt. Während der Veranstaltung sorgten wir dafür, dass ganze Tischgruppen an andere Tische geführt wurden. Das war aktives Networking! Eine Hilfestellung und gleichzeitig ein Konzept, welches viele der Fachbesucher bei ihrer nächsten Veranstaltung sofort selbst umsetzen wollen. Auf Wunsch unserer Fachbesucher erweiterten wir den Ausstellermix. Mehr Künstler, Eventagenturen, Technikanbieter, Eventlocations, Buchungsportale und sonstige MICE-Dienstleister präsentieren sich nun auf dem stb marketplace. Den After Work Club verlegten wir mitten in die Ausstellung. Bis Hamburg fand dieser noch in einem separaten Saal statt. Der neue After Work Club findet seine Einleitung mit sogenannten „Party Zones”. Dazu wurden ab 16.00 Uhr bei dezenter Musik Snacks und Getränke an fünf zentralen Punkten der Ausstellung serviert. Aussteller und Besucher trafen sich in ungezwungener Atmosphäre, um wirklich bis zur letzten Minute aktives Networking zu betreiben. Ausstellerbefragungen ergaben, dass 80% dieses Konzept für richtig befinden – auch wenn wir noch an Details feilen müssen. Das sind die größten Veränderungen. Diese werden begleitet durch zahlreiche kleine Verbesserungen wie ein Aufbauservice für die Aussteller, eine Aktions-Sonderfläche, ein deutlich verbessertes, sehr hochwertiges Vortragsprogramm und das Andocken von Branchenveranstaltungen wie beispielsweise den HSMA MICE Day im August in Düsseldorf. Insgesamt ist zu sagen, dass „neu gemacht” nicht automatisch heißt, dass die Neuerungen von allen Besuchern und Ausstellern auch bewusst wahrgenommen und genutzt werden. Wir planen nun bereits den fünften stb marketplace mit einem Sonderthema und merken, dass sich die Mehrheit der Aussteller erst jetzt intensiver mit der Nutzung dieses Themas auseinandersetzen. Jede Neuerung braucht seine Zeit, um wahrgenommen und genutzt zu werden. Und während sich heute noch alle an die gegenwärtigen Veränderungen gewöhnen, arbeiten wir bereits an den nächsten Innovationen. Coming soon: Stille Auktionen, Networking vor der Messe zwischen Besuchern und Ausstellern, ein Weiterbildungsforum namens MICE Horizon und ein ganz neues,

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deutlich verbessertes Registrierungstool sind für Berlin am 16. und 17. Juni diesen Jahres in Vorbereitung. Lieber lassen wir uns nachsagen, wir seien zu schnell, als dass wir nicht mit der Zeit gehen! Das Veranstaltungsgeschäft verlangt ja schließlich auch ständig nach neuen Inszenierungen und Inhalten – die Trendmesse dieses Marktes darf da nicht stehen bleiben.

> Deutlich stärkere Kommunikation im Vorfeld: Neben den gewohnten umfangreichen Werbe- und Direkt­ marktingkampagnen haben wir im Vorfeld der stb mehr als 5.000 Firmen angerufen und persönlich zur stb eingeladen. > Fachbesucher sollen länger bleiben: Um Besucher länger auf der Ausstellung zu halten, locken wir die ersten 200 Gäste, die morgens das Drehkreuz durchschreiten, mit Reisegutscheinen. Zum Überbrücken der Zeit bis zum After Work Club riefen wir die Chill-Outund Party Zones ins Leben. events: Sie haben die erste zweitägige STB für 2010 beschlossen und gleichzeitig dafür den Standort Frankfurt gewählt – was die Abkehr vom Traditions­ standort Mainz bedeutet. Auch hier mutmaßen wieder einige Bedenkenträger: Na, wenn das mal gut geht! Was sagen Sie denen und was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

events: Es ist immer so bei Messen: Man hat ausgesprochen zufriedene Aussteller und weniger zufriedene. So auch unsere Wahrnehmung aus Gesprächen mit Ausstellern bei den STBs. Sie tun viel für die Besucher-Attraktivität. Trotzdem verstärkt sich ein Munkeln: Besucherschwund auf der STB! Stimmt die Wahrnehmung oder ist es eben nur eine Wahrnehmung und wenn ja, was tun Sie dagegen? MICE AG: Unsere Besucherzählungen und Ausstellerbefragungen sprechen eine klare Sprache. Die Zufriedenheit der Aussteller steigt und die Besucherraten ebenfalls. Auch wenn es sich zugegebenermaßen seit Anfang 2009 etwas schwieriger gestaltet, eine Zahl von 1.300 bis 1.500 Fachbesuchern zu erreichen. Wir haben weniger Aussteller – die allerdings die gleiche Gesamtfläche in Anspruch nehmen. Qualität statt Quantität. Durch die Präsentation der einzelnen Aussteller auf größerer Standfläche, können diese natürlich ihre Botschaften wesentlich deutlicher präsentieren. Das Verhältnis von Anzahl der Aussteller versus Anzahl Fachbesucher hat sich dadurch qualitativ deutlich verbessert. Um ein weiteres Wachstum der Fachbesucher zu ermöglichen, setzen wir folgende Maßnahmen um: > Genaue Analysen: Was erwarten Fachbesucher vom stb marketplace und was können wir zeitnah umsetzen (siehe die neuen Konzepte). 52 events 2/2009

MICE AG: Ein gutes Stichwort. Die erste 2-tägige stb realisieren wir bereits parallel zur SHOWTECH in Berlin im Juni dieses Jahres. Viele Aussteller betreiben mittlerweile einen hohen Standbau-Aufwand, der sich wesentlich besser rechnet, wenn anstelle der üblichen 1.500 dann mehr als 3.000 Fachbesucher das Potenzial darstellen. Da wir uns gegenseitig mit der SHOWTECH die Ausstellungen öffnen und in Berlin Besucher und Aussteller aus ganz Europa aufeinandertreffen, sind wir zuversichtlich, dass der Plan funktioniert. Mainz war für den stb marketplace viele Jahre ein sehr guter Standort. Auswertungen zeigen jedoch, dass Aussteller und Fachbesucher lieber in einer einzigen, großen Ausstellungshalle einander treffen. Das können wir in Mainz nicht mehr realisieren. Die Aussteller- und Fachbesucherzahlen entwickeln sich seit Jahren – zu unserer Freude – so positiv, dass uns die aktuelle Halle in Mainz mittlerweile leider ein bisschen zu klein ist. In Frankfurt können wir dem Wunsch von Ausstellern und Besuchern nachkommen und die Hessen freuen sich schon sehr. Auch sie wollen den stb marketplace aktiv für den Kongressstandort Hessen nutzen. Da wir in Mainz auch viele Fachbesucher aus Frankfurt begrüßen konnten, sind wir zuversichtlich, dass sich auch die Wiesbadener und Mainzer gerne nach Frankfurt locken lassen. Und unsere „Wanderstbs” – beispielsweise in NRW – zeigen auch deutlich, dass ein Standortwechsel (hier wechseln wir ja eigentlich jedes Jahr zwischen Köln, Düsseldorf, Essen oder auch Dortmund) auch wieder für viel frisches Blut auf unseren Messen sorgt. Genau das wünschen sich ja auch viele Aussteller.


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Wertschöpfung aus globalen Sportveranstaltungen:

Die Euro’08 in der Schweiz war überbewertet!

Die kürzlich publizierte Beherbergungsstatistik der Schweiz lässt aufhorchen, denn beim Thema Fußball-Europameisterschaft 2008 zeigen sich im Monat Juni 2008 erhebliche Frequenzeinbußen: Insgesamt ging die Logiernächtezahl gegenüber Juni 2007 um 2,5% zurück (-82.000 Logiernächte) und von den vier Gastgeberstädten konnte einzig Basel, das in der Schweiz am meisten Spiele organisierte, mit +3,7% zulegen. Zürich und Genf verzeichneten Einbußen von zwischen 4 und 5% und in Bern betrug das Minus sogar 12,7%. Aus den in der Schweiz spielenden Nationen verzeichneten die Niederlande ein Plus von 41.000 Logiernächte und Rumänien ein Plus von 21.000 Logiernächte. Bei Deutschland, welches in Österreich spielte, gingen die Logiernächte in der Schweiz um 37.000 zurück. Dieses negative Gesamtbild schreckt auf, da es das in der Branche und in der Öffentlichkeit gängige Image zerlegt, dass solche Großveranstaltungen ein starkes Übernachtungsplus kreieren. Jörg Krebs, der bei der Dachorganisation Schweiz Tourismus zuständige Projektleiter relativiert dies jedoch mit dem Argument, dass man einen natürlich Verdrängungseffekt erwartet habe und dass viele Nicht-Fußball-Touristen auf die Monate Mai und Juli/August ausgewichen seien. 54 events 2/2009

Ob diese These richtig ist, kann bezweifelt werden, denn die Zahlen für die Monate Juli und August waren vor allem deshalb ausgezeichnet, weil in der Schweiz bestes Sommerwetter herschte. Dies hat zu vielen kurzfristigen Buchungen geführt, welche also nicht wegen der umgangenen EM getätigt wurden, sondern wegen dem guten Wetter. Es ist eher denkbar, dass Reisende, welche einen Sportgroßanlass umgehen wollen, nicht ein anderes Rei-


sedatum wählen, sondern eine andere Destination. Im MICE-Bereich sind leider keine Zahlen vorhanden, da die meisten der privat-rechtlichen Events nicht gemeldet werden oder keine Übernachtungszahlen generieren. Im Vorfeld zu den großen Sportevents (wie im Moment auch zur WM 2010 in Südafrika) gibt es in der Branche immer eine große Triebsamkeit und Nervosität und alle lechzen nach den großen, fetten Aufträgen aus der Corporate Welt. Die Realität sieht dann meistens anders aus – ausser klassichen Hospitality-Paketen (welche die Grosssponsoren B-2-C-mässig einsetzen) gibt es recht wenig zu tun und auch zur EM 2008 gab es letztlich kaum Aufträge. Schweiz Tourismus weißt daher in ihrem Abschlussbericht auf die nicht kalkulierbare Wertschöpfung hin, wie eine generelle Image-Steigerung vor allem in den Nachbarsländer sowie eine nachhaltige positive Beeinflussung von Entscheidungsträger in der MICE-Szene und im Tourismus. Dies waren die ursprünglichen qualitativen Zielsetzungen: 1. Präsentation der Schweiz als sympathisches, sicheres, modernes und weltoffenes Land.

2. Stärken der Marke Schweiz sowie Schaffen von Aufmerksamkeit und Sympathie für die Schweiz, ihre Menschen und Produkte. 3. Die Schweiz bleibt als DAS Austragungsland in Erinnerung. Ob diese Ziele tatsächlich erreicht werden, wird wohl erst in zwei bis drei Jahren erfasst werden können. Und in der Zwischenzeit nagen allenfalls natürlich andere, negative Image-Träger (siehe Bankenkrise) an diesem Prozess. Tatsache bleibt aber, dass diese globalen Monster-Veranstaltungen nicht automatisch alle Hotelzimmer füllen, was gerade an den Olympischen Spielen in Peking wieder schmerzhaft gesehen wurde. Und auch in Südafrika, wo man im Moment von tausenden von fehlenden Hotelzimmern spricht, wird sich die WM nicht als großer Geldregen für die Hotelindustrie erweisen. Vielleicht, auch mit ein bisschen Glück, steigt dann die Nachfrage für die folgenden Jahre, aber der Fall von Barcelona, welches mit seiner erfolgreichen Olympiade 1992 die Stadt in eine der gefragtesten Tourismusund MICE Destinationen Europas katapultierte, wird nicht so schnell wieder geschehen. Daniel Tschudy


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Willkommen in der Realität Auf der Meetings-Industrie Woche in Abu Dhabi (MPI Gulf Conference und GIBTM Ausstellung) zog es die Branche vor, einmal nicht über die Krise zu sprechen. Das war erstaunlich, denn zum ersten Mal in ihrer Geschichte seit 1971 wurde die rasante Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate gestoppt. Mit ihren Petrol-Dollars und einer starken und zukunftsorientieren Führung hatte sie fast spielerisch die früheren Krisen überlebt: 1972 war sie selbst Teil des Problems und 1992 und 2002 wollte man gar nicht erst mit dabei sein (und sich seinem eigenen Wachstum widmen). Aber dieses Mal, im Herbst 2008, schwappte die globale Finanzkrise mit voller Wucht auch auf die Golfstaaten über. Aber: man spricht nicht (offen) darüber! Obwohl gerade die Meetings Industry hart getroffen wurde, war ‘Krise’ wohl das Unwort der kürzlichen Branchenevents in Abu Dhabi. Es gehört eben nicht zu den lokalen Traditionen, offen in eine Konfrontation zu gehen und andererseits fehlt auch die Erfahrung, hier in der Sonderstatus-Region mit globalen und derart negativen Problemen umgehen zu müssen. Dubai, dessen Einnahmen aus dem Öl bereits weniger als fünf gen Krediten in bis zu 80%iger Höhe, unbebaute Blätterarme auf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, scheint härter ge- der Palm Jumeirah (auf der ‚World’ arbeitet derzeit niemand...) troffen worden zu sein. Die fantastischen Ziele des zweitgrößten – das sind nur einige dieser Zeichen. Das vielgerühmte und mit Emirates, eine globale Mega-Stadt zu bauen, ein Zentrum des viel Pomp im vergangenen November eröffnete „Traumhotel” AtHandels, und ein Hub des Tourismus zwischen Ost und West zu lantis (an der Spitze der Palm) ist ein weiteres Menetekel an der werden, haben Kratzer bekommen. Bisher waren Platz und Geld Krisenwand: Offensichtlich mussten die Preise bereits so gesenkt verfügbar, billiges Personal ebenfalls (zum Beispiel aus dem na- werden, dass billige Massengruppen Einzug gehalten haben – mit hen Indischen Kerala) und so konnte die ‚Stadt Babel’ gebaut dem Resultat, dass man bis zu 20 Minuten beim Frühstück anstewerden. Der mittlerweile bereits zehn Jahre alte, elegante Burj al hen muss, dass der Service im Hause gestresst wirkt und dass der Arab, ursprünglich die Ikone Dubais, ist inmitten der gewaltigen ständige Lärmpegel an Disney-Land Orlando erinnert. Dubai ist Bauten im Stadtzentrum, in der Marina und in Jumeirah, fast zum in Gefahr, ob gewollt oder unwissend, sich auf sein Schicksal hin Boutique Hotel miniaturisiert worden. Denn nun wird der wahre zu entwickeln: „Las Vegas der Mittleren Welt“ ... (mit Macau als Turm von Babel gebaut: der Burj Dubai, der gleichzeitig fasziniert drittem ‚Vegas’ im Osten). Hin zu einem Produkte für die Massen und ängstigt mit seinen 818 Meter Höhe und 206 Stockwerken. mit Quantität statt Qualität.

Dubais Weg zum Las Vegas der „Mittleren Welt” Aber nun wird die Branche nervös und die Unfähigkeit zur direkten Konfrontation entwickelt sich zum Handicap. Während der Wachstumsjahre war es komfortabel zu kommunizieren, denn alle Entscheidungen waren einfach immer richtig. Nur jetzt müssten die Dinge angesprochen werden, offen, ernsthaft, und vor allem schnell. Aber offen über nicht mehr funktionierende Strategien zu reden (unabhängig davon wer Schuld trägt), das funktioniert hier eben nicht. Und so werden Entscheidungen herumgedreht, Projekte annulliert, auch Mitarbeiter entlassen, ohne dass darüber offen geredet oder berichtet wird. Und das kreiert Unsicherheit und das wiederum erhöht den Druck….. Die ersten Resultate sind bereits sichtbar, mehr in Dubai als in Abu Dhabi. Blockierte Baustellen, Angebote für Wohnungen mit billi56 events 2/2009

Ethihad Airways Speerspitze der Qualitätsoffensive Abu Dhabis Abu Dhabi arbeitet differenzierter – vielleicht auch ein bisschen weniger nervös. Gas und Öl sind in der Hauptstadt der UAE noch lange vorhanden und das Emirat arbeitet weiterhin an seinem vor zwei Jahren erstellten ‚Plan Abu Dhabi 2030’. Dabei ist Ethihad Airways in eine Führungs- und Motivationsrolle geschlüpft (ähnlich wie Qatar Airways in Qatar): Die erst fünf Jahre junge staatliche Fluggesellschaft bedient mit ihrer brandneuen Flotte bereits 50 Destinationen (inklusive neuerdings auch Australien) und kann es mit z.B. der Singapore Airlines spielend aufnehmen. Ein weiteres der Qualität gewidmetes Projekt ist die außerhalb von Abu Dhabi gelegene Insel Saadiyat. Dort werden im nächsten Jahr die beiden Museen Guggenheim und Louvre eröffnen und ein paar


Jahre später das Performing Arts Museum – klare Indizien für das Bekenntnis zu eher nachhaltiger Qualität. Aber auch in Abu Dhabi und während der kürzlichen Branchenwoche will niemand offen über eine Krise reden. Auf die Frage, wie die zusätzlichen 5000 Zimmer, welche bis 2010 noch eröffnet werden, gefüllt werden sollen, kommt keine Antwort. Und auch auf schriftliche Anfragen über die Krise reagieren selbst führende Branchenprofis – mit Stillschweigen! Aber die Region muss lernen, über schwierige Probleme zu reden, denn gerade in der Meetings und Events-Industrie bringt eine ‚Vogel Strauß’ Politik rein gar nichts. Denn ohne offene und direkte Kommunikation verliert jedes mühsam aufgebaute Vertrauen seine Grundlage. Und das ausländische Interesse und entsprechende Investitionen verschwinden so schnell wie sie gekommen sind. Zehntausende von Hotel- und Apartement-Zimmern werden ohne dieses Vertrauen leer bleiben ... oder mit billigster Nachfrage gefüllt. Das hätte verheerende Folgen für die Meetings und Events Industry, denn ein kaputtes Image lässt sich auf Jahre hinaus nicht reparieren.

MPI’s Führungsrolle in der Ausbildung MPI’s Einsatz in der Region ist führend und auch lobenswert: Der Verband engagiert sich auf verschiedenen Fronten und sieht zu, dass das Verständnis über die Meetings und Events Indust-

Event3_204x145_Events:Layout 1

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rie wächst, und dass die Probleme erkannt und angegangen werden. MPI sieht, dass einerseits eine fantastische Infrastruktur geschaffen wird (Hotels, Konferenzzentren, Events-Räumlichkeiten, Transport und fantastische Flughäfen) und dass andererseits im ‚software’-Bereich noch Einiges fehlt, häufig auch der ganz grundsätzliche Dienstleistungsgedanke. Was vor allem aber noch fehlt ist die Fähigkeit zur Konfrontation, zur offenen Problemlösung und zur direkten Kommunikation. Und was auch fehlt ist das Verständnis der Bedrohung durch den ‚globalen Whirlpool’: wenn er einmal angestellt ist, dann sprudelt er eben überall! MPI hat in Doha ein Middle East Büro eröffent, welches vom MICE Development Institute (QMDI) und der Qatar Foundation unterstützt wird. www.mpiorg.com

Erfolgreiche GIBTM 2009 Die dritte Ausgabe der GIBTM sah 240 Aussteller (7% mehr als im Vorjahr) mit mehreren neuen Destinationen wie z.B. Jordan und Oman. Insgesamt haben fast 2000 Besucher die Messe gesehen, davon 236 Hosted Buyers (15% mehr als 2008). Die nächste GIBTM findet in Abu Dhabi vom 29. – 31. März 2010 statt. www.gibtm.com Daniel Tschudy; für events Magazine

16. - 18. Juni 2009 | Messe Berlin

NEU: staltung Parallelveran w.s-t-b.org 2009 | ww ni 16. - 17. Ju

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FE E DBACK

China’s Meeting-Industrie:

Noch in den Kinderschuhen

Während die Dienstleistungs-Infrastruktur (also die „hardware” wie Flughäfen, Autobahnen, Hotels, Venues und Konferenzzentren) mit gewaltigen Schritten internationalen Bedürfnissen angepasst wird, ist der „software”-Bereich erst gerade im Aufbau. Schon das grundsätzliche Verständnis zwischen Tourismus, Geschäftsreisenden und Meetings IndustrieGästen (oder MICE, wie es noch in ganz Asien genannt wird) ist erst am Wachsen: Statistiken gibt es noch keine – Convention Bureaus auch nicht (oder sind erst gerade im Aufbau). Die Branche selbst verpackt „alles in einem” und versucht, wie wild zu verkaufen, was es zu vekaufen gibt. Häufig ohne klares Zielpublikum, geschweige denn mit detaillierten Marketingstrategien. Die IT&CM China in Shanghai zeigte dies klar: wenig Aussteller, noch weniger Besucher, und vor allem keine positive Energie – obwohl dies bereits die dritte Ausgabe der Fachmesse war. Der Auftritt der vorwiegend Chinesischen Anbieter (primär Hotels) mit seinen gut bewerteten 6.000 m2 (brutto) fokussierte sich letztlich auf die drei bis vier bekannten globalen Hotelketten, ein paar der Chinesischen Hauptdestinationen (Peking fehlte allerdings, ebenso wie Xian oder Tibet) sowie ein paar Nachbar58 events 2/2009

märkte (Japan nahm erstmals teil). Aus dem weiteren Ausland stach höchstens die Türkei hervor, die sich enorm Mühe machte, marktgerecht aufzutreten (eigenes Programm; Broschüren in Chinesich und Besuch des Türkischen Botschafters in China an der Messe).

Was will die IT&CM China? Für die offiziell 150 ausländischen Hosted Buyer war es schwierig, sich zu orientieren. Wenn es um die „Destination China” ging, dann war das Angebot nicht repräsentativ. Wenn es ganz Asien sein soll (das Motto lautetet: China for the world, and the world for China) dann war die Ausstellung noch weniger repräsentiv. Und für die offiziell 150 chinesischen Hosted Buyer stellte sich wohl die gleiche Frage: Was will uns die Messe zeigen? Dass sich die Weltausstellung 2010 an dieser Messe nicht präsentierte, zeigt wohl deutlich, dass auch lokal die Wahrnehmung über IT&CM China schwach war.


dritten Ausgabe nicht geschafft, mehr als ein paar Insider der Industrie an den Tisch zu bringen. 2007 gab es 26 Million nicht-chinesische Besucher nach China (plus 105 Mio. chinesisch-stämmige) – also die generelle Tourismus-Nachfrage ist da. Dennoch wird man noch warten müssen, bis die Meetings Industrie reif wird – vielleicht ist die September-Messe von Reed Travel Exhibitions, die CIBTM in Beijing (www.cibtm.com), ein fruchtbarer Boden für diese Aufbauarbeit.

Fakten Die dritte Ausgabe der IT&CM China sah mit verkauften 6.000 brutto m2 Ausstellungsfläche und 211 Ausstellern (laut Veranstalter „5%-10%“ weniger als im Vorjahr) und 300 Hosted Buyers (je zur Hälfte aus China und aus dem Ausland) – eine eher bescheidene Auflage! Daniel Tschudy; für events

BRAND ACTIVE

Offiziell sprechen die Verantalter zwar von 2000 Fachbesuchern – aber da müssten Aussteller, Medienvertreter und alle Hosted Buyer mitgezählt worden sein – die breiten Gänge waren mehrheitlich leer und das Verkaufspersonal an den Ständen überwog die Anzahl Besucher bei weiterem. Bei einem so immensen Markt wie Shanghai muss das eine Enttäuschung sein, denn hier hätten sich alleine aus der Branche Hunderte ins nicht gerade modernste „ShanghaiMall Expo”-Zentrum bewegen müssen. Aber dieses Wegbleiben der Industrie hat nichts mit einer fehlenden Einstellung der Chinesen zu tun, oder mit zuwenig Interesse für Weiterbildung und Networking. Es ist wohl einfach eher so, dass das Wissen über den Industriezweig MICE fehlt – oder zumindest in den Kinderschuhen steckt – und die „Meetings Industrie” auch in China praktisch keine Lobby hat. Dies ist erstaunlich, denn MPI hat im Bericht „War for Talents“ darauf hingewiesen, dass alleine in China in den kommenden zehn Jahren weit über eine Million ausgebildete Angestellte in der Hospitality Industrie benötigt werden. Die IT&CM China hat es in dieser

Im Prinzip: Ja!

Schon eine gute Sache, die

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FE E DBACK Josef Sommer, der Geschäftsführer von Köln Tourismus im intensiven Dialog mit Wilhelm Luxem, dem Sprecher der HotelVereinigung „Take Five” . www.takefivehotels.de

Noch früh am Morgen und in „Helm ab zum Gebet“-Pose: die ersten Besucher lauschen den Begrüßungsansprachen zum heraufziehenden Messetag im Kölner Gürzenich.

Ein „Weincasino” hatte die Kölner Welcome GmbH in einem Nebenraum eingerichtet und präsentierte dort an unterschiedlichen „Spieltischen” und mit großem Erfolg ihre tolle neue Alternative zum herkömmlichen Weintasting: Casino Vinophil www.welcome-gmbh.de

...oder können Sie mir bitte eine vernünftige Alternative zu KölnKongress nennen?“ scheint Bernhard Conin als oberster Vermarkter von zehn Locations hier zu fragen

Konzertlegende Fritz Rau war Stargast des Hosted Buyer-Abends und las aus seinem Buch „50 Jahre Backstage“

Ein charmanter Botschafter seiner Stadt: Kölns OB Fritz Schramma, nur einen Tag nach seiner Ankündigung, nicht erneut für das höchste städtische Amt zu kandidieren.

60 events 2/2009

Ein zufriedenes Lächeln bei Stephanie Frankes Begrüßungsansprache zum Hosted Buyer-Abend. „Als zentrales Kölner Kongressbüro setzen wir mit dem Kongress- und EventTag den Fokus darauf, das große Potential, das Köln als MICEDestination besitzt, deutschlandweit zu präsentieren. Wir möchten den Fachbesuchern die Möglichkeit bieten, das vielfältige Angebot gebündelt und direkt vor Ort kennenzulernen und auch auszuprobieren“, so die Leiterin des Cologne Convention Bureaus.

Claudia Stern ist viel mehr als „nur” Sommelière und Inhaberin, sie ist die „Seele vom Geschäft” im VINTAGE, der First Floor Genuss-Station in Sterns Eventsalon. www.sterns.tv


Über 600 Besucher durften Eau de Cologne schnuppern Mit vereinten Kräften haben die Kölner in der VINTAGE Genuss-Schule blieben am 31. März 2009 das große Potential der kulinarisch keine Wünsche offen und Domstadt auf dem Tagungs- und Event- wer wollte, der durfte in geschmackvolle markt demonstriert. Vereinte Kräfte heißt: Kochschürzen gekleidet den Köchen auch Das neu gegründete Cologne Convention selbst zur Hand gehen. Regelrecht umlaBureau, die IHK und KölnKongress. Erst- gert war die Austern-Bar auf der Terrasse, malig wurde am Vortag der Veranstaltung die mit Grillstation und Heizpilzen sogar an ein Hosted Buyer-Abend organisiert, so einem Ende März-Termin leicht mediterradass 50 ausgewählte Veranstaltungspla- nes Flair ausstrahlte. Chapeau: An diesem ner Gelegenheit zum zwanglosen Vorfeld- zwanglos-schönen Abend haben die KölDialog mit Kölner Anbietern hatten. Der ner gekonnt demonstriert, was man neben Schauplatz war von den gastgebenden „Halvem Hahn, Kölsch und Hämmchen“ Take Five-Hotels hervorragend gewählt – gastronomisch Anspruchsvolles in der Me-

tropole des Frohsinns zelebrieren kann. Vor allem: Mit leichter Hand! Am folgenden Tag ging dann in Kölns guter Stube, dem Gürzenich, die Kernveranstaltung mit über 600 Besuchern und 50 Ausstellern erfolgreich über die Bühne. Der mittlerweile schon 9.Kongress- & Eventtag zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass jeder Besucher individuell über einen bereit gestellten Shuttle Service zu Site Inspections in der Stadt jederzeit nach Wunsch aufbrechen kann, um das in der Messehalle präsentierte unmittelbar auf Herz und Nieren zu prüfen. Das begleitende Rahmenprogramm des Kongress- und EventTages wurde von den Fachbesuchern sehr gut angenommen und war bereits im Vorfeld komplett ausgebucht. Dazu gehörten Fahrrad- und Segway-Exkursionen, Workshops und das von der Welcome GmbH in Frechen entwickelte „Casino Vinophil“.


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Finnisch Lappland – Reise in eine andere Welt

Das Ren an sich ist störrisch Zuerst das Stadtleben – Helsinki im Schnelldurchlauf: Olympiastadion, rauf auf den Turm, Blick über die Stadt, weiter durch schnieke Straßen, dort das Theater, hier die Oper, runter zum Hafen, bald das Diplomatenviertel, rechts der finnische Meerbusen. Eva-Lisa, eine redselige Finnin, wirft derweil mit historischen Fakten nur so um sich. Über die Wikinger, die Zeit der russischen Besatzung, Jean Sibelius und die herrlichen Sommer. „Es heißt immer das Land der 1.000 Seen, das ist absolut falsch. Wir haben mehr als 180.000“, erklärt sie nicht ohne Stolz. So beginnt eine Reise von Helsinki bis in den hohen Norden Finnlands. Weiter geht’s. Rasch wird es dunkel. Noch flink ein Besuch auf dem vertrauen. Denn hier ist es leichter, einem Rentier als geschichtsträchtigen Senatsplatz, über dem majes- einem menschlichen Wesen zu begegnen. tätisch das Wahrzeichen Helsinkis mit seinen grünen Kuppeln thront: der klassizistische Dom. Das war Finn- In Lappland ticken keine Uhren land for Beginners. Mit dem Flugzeug geht es nordwärts – Kittilä, rund 150 Kilometer vom Polarkreis ent- Reijo Jääskelainen ist ein preisgekrönter Hunde-Schlitfernt. Bei der Landung moderate Temperaturen, minus tenrennfahrer. Seit er nicht mehr an Wettbewerben acht Grad. Am Flughafen bekommt jeder Teilnehmer teilnimmt, züchtet er Huskies und Wölfe; mit großem einen Ski-Overall und warme Boots. Unbeholfen stap- Erfolg. Einige sind inzwischen zu Filmstars avanciert. fen 14 Stiefelpaare durch den weichen Schnee. So- Und das domestizierte Ren am Eingangstor gibt per dann wird die Fahrt auf schnellen Kufen fortgesetzt: „Lockkeks-Befehl“ jedem Besucher einen pelzigen motorisierte Schlitten, von Insidern auch Ski-doo ge- Kuss. Zum Aufwärmen bittet der Ex-Rennfahrer in nannt. Lautes Getöse durchdringt die lappländische eine rustikale Holzhütte. Auf einer Kochplatte gluckst Nacht, irgendwo in der verschneiten Wildnis zwischen Fischsuppe und verströmt einen appetitanregenden Kittilä und Levi. Schnee und Birken, Birken und Schnee, Duft. „Die Deutschen sind immer in Eile, alles muss egal wohin man schaut. Wer sich verfährt, kann nur genau nach Plan laufen. Doch hier lebt man mit der noch auf Gott oder ein kälteresistentes Mobiltelefon Natur. Darum sammle ich vor jeder längeren Tour alle 62 events 2/2009


Uhren ein“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. Dann endlich: Es ist angespannt! Zehn Hunde vor einen Dreierschlitten. Eine Kläff-Kakophonie bricht los. Sie können es kaum erwarten ihre Zähigkeit unter Beweis zu stellen und rennen wie von Sinnen. Jääskelainen führt den Leitschlitten und brüllt unverständliche Befehle durch das Niemandsland. Ein gut trainierter Husky schafft 200 Kilometer am Tag, aber er braucht Ruhepausen und das richtige Futter. Beliebt sind die Wochentouren, quer durch Lappland. Mit Übernachtung in einem Cottage oder wahlweise in der Schneehöhle; selbstverständlich auf einem Rentierfell.

Rudolph ist ein Esel

Alles Schnee von heute

Coole Bar im Eishotel Snowvillage

Kaum irgendwo in Europa kann man sieben Monate der Pistengaudi frönen. In Finnisch-Lappland beginnt die Ski-Saison im November und selbst im Mai fällt zuweilen noch Schnee. Auch wenn die sanften Hügel nicht mit den Alpen konkurrieren können, die Schneequalität macht fehlende Höhe wieder wett. Die langen Winter bieten unzählige Möglichkeiten für OutdoorAktivitäten. Zunächst einmal alles, was sich auf Kufen bewegt: Husky-, Rentier- und Motorschlitten oder der zum Selbstziehen. Wer seine Kondition testen will, erkundet das Land auf schier endlosen Langlaufloipen. Hartgesottene hüpfen in einer Art „Teletubbi-Tauchanzug“ bei frostigen Temperaturen in die Ostsee und versuchen sich im Artic-Diving.

Samische Rentierzüchter wissen nahezu alles über Schnee – in ihrer Sprache gibt es unzählige Wörter für die weißen Flocken. Und sie können über die Beschaf- Für ganz Mutige gibt es eine Übernachtungsmöglichfenheit einer Flocke das Wetter vorhersagen. Mit den keit mit Frischhaltegarantie. Das Eishotel „Snow VilRentieren gestaltet es sich schwieriger – da ist nichts lage Lainio“, 40 Minuten von Kittilä entfernt, ist die vorhersagbar. Das Ren ist störrisch und an „Eseligkeit“ eisgekühlte Alternative zur kuschelig warmen Suite. nicht zu überbieten. Die smarte Lappländerin in tradi- In den 31 Doppelzimmern sind die Temperaturen ertioneller Tracht gibt Anweisung: „Zeig dem Ren wer staunlicherweise konstant (null bis minus drei Grad), der Boss ist, wenn es sein muss mit Gewalt.“ Die Kor- unabhängig von der Außentemperatur. Denn Eis isodel knallt laut gegen den Bretterzaun. Dann nimmt liert. Jeder Gast bekommt einen Polarschlafsack und der hölzerne Schlitten Fahrt auf, gleitet leise durch eine ausführliche Einweisung. Nicht Schlafwandeln! den verschneiten Wald. Kein Laut, nur die Glocke am Die kunstvolle Schnee- und Eis-Architektur wird allRentierhals und der eigene Herzschlag sind zu hören. jährlich im November in nur 13 Tagen komplett neu Entschleunigung und das weiße Nichts: Finnland for aufgebaut. Runaways. Nach wenigen Minuten bleibt das eigenwillige Vieh stehen, frisst Schnee und verweigert die Ar- Ist plötzlich so bunt hier beit. Jetzt ist Geduld gefragt. Nach der Tortur verrät die Rentierzüchterin, was jeder schon denkt: „Sometimes Gerade in der dunkelsten Jahreszeit – Dezember und you train a reindeer for more than two years to pull a Januar – erhellt ein physikalisches Phänomen die lappländischen Nächte: Polarlichter lassen den Himmel in sledge. But finally you decide: You better eat it!“

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wundersamen Pastelltönen leuchten. Die „Nordlicht- wurde, darf kollektiv geschwitzt werden. Außerdem farm Taivaanvalkeat“ (unweit von Levi) hält eigens können die Finnen mit einer Superlative der besondefür dieses imposante Spektakel eine Aussichtsterrasse ren Art protzen: die weltweit einzige Sauna-Gondel. bereit. „Bei uns herrschen arktische Verhältnisse, die Mit ihrer Holzverkleidung wirkt sie wie eine schwebenWinter sind hart und lang. Doch dank des warmen de Kartoffelkiste und zieht alle Blicke auf sich. Die 80Golfstroms gibt es auch andere Jahreszeiten, allerdings 100 Grad heiße Schwitzkapsel fährt bis auf den Gipfel kurz und heftig“, erzählt Päivikki Palosaari, gestande- des 718 Meter hohen Ylläs-Fjälls – einer der höchsten ne Hausherrin von „Taivaanvalkeat“. Wenn es im Mai Berge Lapplands. schlagartig Frühling wird, schießen die Blüten meist durch den Schnee und innerhalb weniger Tage ist alles Literaturtipp: Die Giftköchin rotgrüngelborangelila. Der Sommer folgt unverzüglich. Die Nähe zum Polarkreis bringt dann den Biorhythmus Arto Paasilinna, Finnlands populärster Autor und noch mächtig durcheinander. „Hier oben wachsen viele dazu in Kittilä geboren, verrät in diesem Buch viel über seltene Pflanzenarten, was ausschließlich auf die 24 die Eigenheiten seiner Landsleute. Es ist kein klassiStunden Tageslicht im Sommer zurückzuführen ist. scher Kriminalroman, vielmehr eine finnisch-skurrile Und unsere Erdbeeren schmecken unvergleichlich. Geschichte. Gewürzt mit Absurditäten, die hier durch-

Herrlich süß und saftig“, so Palosaari. Nimmermüde können rund um die Uhr Golf spielen, Angeln, Jagen, mit dem Kajak alle Seen abpaddeln, Nordic-Walking Stöcke heiß laufen oder bis zum Polarkreis wandern.

Spinnen die Finnen...? Sie pflegen ihre Saunatradition wie eine Religion und im Land gibt es mehr Schwitzhütten als Gotteshäuser. Über zwei Millionen Saunen für rund 5,3 Millionen Einwohner. Seit 1986 der Sauna-Feiertag eingeführt 64 events 2/2009

aus plausibel erscheinen. Wer das Land und seine Gepflogenheiten kennt, wird einiges wiedererkennen. Noch ist Kittilä nicht direkt von Deutschland aus erreichbar. Finnair fliegt mehrmals täglich von allen großen deutschen Städten nach Helsinki. Von dort gibt es stündlich Anschlussflüge. Die Eventakademie „Realize“ in München ist gerne bei der Veranstaltungsplanung behilflich. www.realize-events.de


Destination

Ein neuer EVVC-Präsident und ein neuer Vize sind gewählt Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Europäischen Verbandes der Veranstaltungszentren (EVV) stand ganz im Zeichen eines Machtwechsels. Es war ein Machtwechsel der angenehmen Art, der dort im Congress Center der Messe Frankfurt harmonisch über die Bühne ging. Der Vize „beerbte” seinen Präsidenten, der turnusgemäß nach zwei Wahlperioden ausschied und hatte sich – natürlich letztendlich bestätigt vom Votum der JHV! – seinen neuen Mitstreiter auf der Brücke bereits ausgesucht. Rückblick und Ausblick: In acht gemeinsamen Jahren haben sie viel bewegt, die beiden nach außen so unterschiedlichen Charaktere. Hier der charmant-extrovertierte Österreicher August Moderer, dem man nachsagt, im emotionalen Beziehungsmanagement ein „echter Riese” zu

sein und dort der eher zurückhaltend operierende Joachim König, der immer als das loyale „Mastermind“, als der intellektuelle Rückhalt hinter dem Präsidenten galt. Joachim König ist Direktor des Congress Centrum Hannover und wohl der richtige Mann, um die Arbeit des CC Mainz-Chefs fort zu führen, weiter starke Akzente im Bereich CSR zu setzen und insbesondere auch den angestrebten Verjüngungsprozess zu begleiten. Erste Glanztat auf diesem Weg war die Berufung des dynamischen Matthias Schultze zum Vizepräsidenten. Matthias Schultze ist mit seinen erst 38 Jahren Geschäftsführer einer so prestigeträchtigen Immobilie wie dem World Conference Center Bonn und macht den Eindruck, als habe er durchaus „noch nicht fertig“. events wünscht dem neuen Führungsduo des EVVC viel Fortune!

Die zwei konnten miteinander: der scheidende August Moderer und sein Nachfolger

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Ein chices Set Up für den Festabend im Mainzer Gutenbergsaal, der unter dem Motto „Passagen” stand

Impressionen am Rande einer Jahreshauptversammlung Das junge Team von Martina Engert – beim EVVC hat man immer wieder ein gutes Händchen für den Nachwuchs...

Kurt Schüller verriet am Rande der Tagung etwas über sein neues Betätigungsfeld: Er arbeitet an Zertifizierungssystemen für Altenheime und Betreutes Wohnen und hat „ganz nebenbei” eine LKWWaschstraße eröffnet

Sie kennt die Branche aus dem ff und lenkt mit sicherer Hand das hoch effektive „administrative Mutterschiff” des EVVC, die Geschäftsstelle in Bad Homburg: Martina Engert. Zwei nette Belege für die gute Nachwuchsarbeit: die „Ehemaligen” aus der EVVC-Geschäftsstelle: Simone Klotz, jetzt GCB und Jana Maria Schäfers, jetzt World Conference Center Bonn.

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Hoffentlich behält er seine gute Laune: Holger Syhre, der vor der schweren Herausforderung steht, den Wiesbadenern als Rhein Main-HallenGeschäftsführer eine neue Eventmesse aufzubauen.

Johann Wagner wechselt als StadtmarketingChef nach Mannheim, nachdem er die beiden Kongresszentren Böblingen und Sindelfingen erfolgreich „verheiratet” hat.

Höchste Zeit, dass mal einer den Fotografen fotografiert: Torsten Zimmermann, der Leib- und MagenFotograf des Verbandes.

Dr. Ursula Paschke, Halle Münsterland, freut sich über ihre neu geschaffene Vorstandsposition „CSR/Nachhaltigkeit”. Knut Seidel (Kassel) übernimmt von ihr das Marketing-Ressort.

Dufte Idee, so ein „Bed of Tulips“, meint eventsMitarbeiterin Kerstin Quirin...

Sandra Heincke, neu im Sales & Marketing-Team des CC Mainz im angeregten Gespräch mit Günter Ihlenfeld (Pforzheim) und Dr. Thomas Karsch (Kongresspalais Stadthalle Kassel)

Time to say Good Bye für zwei AGVorsitzende, eine Schatzmeisterin und einen Präsidenten!

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Die besten Center gewinnen Awards Beim Festabend zur Jahreshauptversammlung in der Rheingoldhalle Mainz wurden auch die diesjährigen EVVC-Awards verliehen, die auf zwei Strukturprinzipien aufbauen: Die Preise in den Kategorien „Beste Eigenveranstaltung und Social Responsibility werden traditionell juriert, die Best Center Awards hingegen über eine Mischung aus Kundenbefragung und ein fein differenziertes Mystery Shopping ermittelt. Konzipiert, durchgeführt und ausgewertet wird diese „Königsdisziplin“ alljährlich von Professor Helmut Schwägermann (FH Osnabrück) und einer studentischen Arbeitsgruppe. Es ist fast schon eine gute Übung, dass die beliebte ZDF-Moderatorin Gundula Gause den Gewinnern die Hände schüttelt und aufgrund ihrer fast schon familiären Nähe zum EVVC fast schon keinen Spickzettel mehr braucht und zu spontan-charmantem Small Talk fähig ist. Im edel-coolem Ambiente des mit einem „Bed of Tulips“ frühlingshaft akzentuierten GutenbergSaals wurden ausgezeichnet: In der Kategorie „EVVC Award – Best Center 2009“ der AG I (Häuser mit einer Kapazität bis zu 1.200 Plätzen bei Reihenbestuhlung im größten Saal) zunächst die Max-Reger-Halle Weiden. Die Lokhalle Göttingen (Hut ab!) gewinnt gleich doppelt: einmal den Award für die AG II (Häuser mit einer Kapazität bis zu 4.000 Plätzen bei Reihenbestuhlung im größten Saal) und den Preis für die beste Eigenveranstaltung mit „Pop meets Classic“. Gewinner der AG III (Häuser mit einer Kapazität über 4.000 Plätzen bei Reihenbestuhlung im größten Saal) ist die Stadthalle Rostock. Den Jurypreis für den „EVVC Award – Social Responsibility 2009“ in der Kategorie „Gesellschaft“ verdiente sich Gasteig München für das Projekt „Junge Akademie Gasteig“. Ökologisch punkten konnten in der Kategorie CSR die Westfalenhallen Dortmund für den Ausbau der Fotovoltaik-Anlage auf den weitläufigen Hallendächern.

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Foto: Kim Tae-su

Korea

Zum Niederknien!


Korea

Allgemeine Informationen Offizieller Name: Republik Korea (Daehan Minguk) Einwohner: ca. 48,5 Millionen Hauptstadt: Seoul Staatsform: Republik mit Präsidialverfassung

Staatsoberhaupt: Lee Myung Bak, Präsident Geschäftssprachen: Koreanisch, Englisch Religionen: 46% konfessionslos, Buddhisten + Christen: ca. 26% Zeitverschiebung: + 8 Std. (MEZ) Währung: Won (W) - 1 Won = ca. 0,79 EURO Ländervorwahl: +82

Tourismus Derzeit besuchen jährlich etwa rund sieben Millionen Touristen Korea, eine Zahl, die bis 2012 auf zehn Millionen gesteigert werden soll. Durch die Kampagne der Koreanischen Zentrale für Tourismus ‚Visit Korea 20102012‘ will das Land verstärkt auf sich aufmerksam machen – auch im Hinblick auf die 2012 vom südlich gelegenen Yeosu auszurichtenden Weltausstellung Expo 2012. Anfang Oktober 2008 rief die Regierung ein Komitee bestehend aus Experten der Reise-, Hotel-, Medien- und Kulturbranche ins Leben, mit dessen Unterstützung eine Reihe von Marketing- PR- und Werbemaßnahmen zur erfolgreichen Vermarktung Koreas beitragen sollen.

Wirtschaft Phönix aus der Asche 1960: Durch den Koreakrieg zwischen 1950 - 1953 weitgehend zerstört, ist die Republik Korea eines der ärmsten Länder der Welt. Es folgt eine rasante Wirtschaftsentwicklung über vier Jahrzehnte. Heute zählt der ‚Tigerstaat‘ zu den entwickelten Industrieländern und ist Mitglied der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Weltweit operierende Großunternehmen – sogenannte Chaebol - wie Samsung, LG oder Hyundai liegen im Automobilsektor, beim Schiffsbau und in der Informations- und Telekommunikationstechnologie global mit an der Spitze. Läuft gut 2007: erwirtschaftet Korea ein Bruttoinlandsprodukt von 970 Mrd. US-Dollar mit einem daraus resultierenden Pro-Kopf-Einkommen von ca. 20.000 US-Dollar. Industrie und Bauwirtschaft tragen rund 37 Prozent, der Dienstleistungssektor (einschl. Öffentlicher Dienst) ca. 57 Prozent dazu bei. Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft sinken aber auf unter 4 Prozent. Dank starker Exporte (+14,1 Prozent) und einer soliden Inlandsnachfrage (+4 Prozent) wächst die Volkswirtschaft um 4,9 Prozent weiter.

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Turbulente Zeiten 2008: Trotz zunehmend schwieriger werdender Rahmenbedingungen werden nach einer guten Konjunktur im ersten Halbjahr noch einmal knapp 4 Prozent Wirtschaftswachstum realisiert. Im 2. Halbjahr 2008 hat die globale Finanzkrise auch die koreanische Realwirtschaft eingeholt. Die Aussichten für 2009 müssen nach unten korrigiert werden (auf ca. 2 Prozent – lt. IWF). Im Herbst 2008 legt die Regierung mehrere Maßnahmenpakete auf, um die Liquidität des Finanzmarktes sicherzustellen und den Konjunktur-Motor am Laufen zu halten; die Binnennachfrage soll durch die Umsetzung bereits geplanter Senkungen der Einkommensund Körperschaftssteuern angekurbelt werden. Die Bank of Korea setzt den Leitzinssatz mehrfach in kurzen Abständen auf 4,25 Prozent herab. Mit der US Federal Reserve Bank wird im Oktober 2008 eine SWAP*-Vereinbarung über 30 Mrd. US-Dollar geschlossen, um Liquiditätsengpässen zu begegnen (*engl. (Aus-)Tausch = eine Vereinbarung zwischen Vertragspartnern zum Austausch von Zahlungsströmen/Cash-Flows. Doch: Die Devisenreserven sind hoch (200 Mrd. USDollar) und die Staatsverschuldung relativ gering (32 Prozent des BIP-2007). Zahlen, die der koreanischen Regierung einen komfortablen Spielraum geben, um ihre Volkswirtschaft durch eine internationale Wirtschaftskrise zu navigieren. Quelle: Auswärtiges Amt Dez. 2008 Ein Korea Convention Bureau existiert bereits seit 1979 als Unterdivision der KTO – Korea Tourism Organization. Seither eröffneten CVBs in Seoul, Daejeon, Daegu, Busan, Cheju und Gwangju.


Seoul

Schon im 18. Jahrhundert hatte König Yeongjo eine Vision, wie der Cheonggyecheon Fluss aussehen sollte, ließ durch eine Armada von 200.000 Arbeitern das Flussbett ausheben und den Verlauf begradigen. Nach dem Korea-Krieg in den 1950er-Jahren verkamen die Ufer zum Slum-Gebiet und wurden deshalb Jahre später kurzerhand zubetoniert und auch noch mit einer Stadtautobahn überdacht, um dem explodierenden Verkehrsaufkommen Herr zu werden. Durch das unaufhaltsame Wachstum Seouls gedieh das Gebiet schleichend zum hektischen Stadtzentrum, die Menschen waren gebeutelt von Umweltverschmutzung und Lärm. 2005 wurde der Fluss der Natur zurückgegeben! Klar und blau durchfließt er nun über sechs Kilometer die quirlige Metropole und bildet erneut den fokalen Punkt der 10 Millionen-Stadt. Seoul ist reich an kulturellem Erbe mit historischen Monumenten (zwei UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten), Königlichen Palästen und Tempeln, aufrecht erhalten durch kontinuierliche Restaurationen. 26 Hügel liegen in und um die Stadt, die aus 25 autonomen „Gu” besteht, über den Han-Fluss spannen sich 27 Brücken und mehr als 27 Prozent urbaner Fläche ist grün. Es

gibt 12 U-Bahn-Linien und 93 Prozent der Bevölkerung benutzen ein Mobiltelefon; manche scheinen nie zu schlafen und alle zusammen sind für 22,5 Prozent von Koreas Bruttosozialprodukt verantwortlich. Seoul rangiert unter den Top 10 der Kongress-Destinationen und stützt sich dabei auf die Expertise von 155 PCOs.

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Beliebte Rahmenprogramme Templestay mit Teezeremonie Abtauchen in die himmlische Ruhe eines buddhistischen Tempels inmitten der Großstadt, z.B. im Jogyesa-Tempel, der zu den inzwischen 41 Tempeln landesweit gehört, die sich Publikum öffnen! Menschen aus aller Herren Länder werden von Mönchen in deren geheimnisvolle Rituale eingeweiht: Buddhismus, Kultur, Meditation, Denk- und Lebensweise. Für handwerklich Begabte ist die Teilnahme an diversen Workshops möglich. The Changing of the Royal Guard Das farbenprächtige Spektakel findet mehrfach täglich am Deoksu Palast sowie am Gyeongbok Palast statt. Der aus der Joseon Dynastie herübergerettete Wachwechsel ist ein schöner Gruß aus der traditionellen Vergangenheit in die brodelnde Gegenwart. 56 km von Seoul entfernt: die entmilitarisierte Zone (DMZ – Demilitarized Zone) – der Grenzstreifen zwischen Nord- und Südkorea Der nach dem Koreakrieg 1953 festgelegte Grenzverlauf DMZ auf dem 38. Breitengrad ist 248 km lang und 4 km breit und wird in Panmunjeom von der Waffenstillstandskommission MAC (Military Armistice Commission) verwaltet, die aus Vertretern beider Seiten besteht; mittig verläuft die Militärische Demarkations72 events 2/2009

linie (MDL) – die eigentliche Grenze zwischen beiden Staaten. Der ehemalige südkoreanische Präsident Roh Moo-hyun tat einen Schritt zur Aussöhnung im Oktober 2007, als er die Grenze zu Fuß überschritt, um sich mit Nordkoreas Staatsführer Kim Jong-il in Pjöngjang zu einem politischen Gipfel zu treffen. Am höchsten Flaggenmast der Welt flattert die nordkoreanische Fahne über dem Propagandadorf Gijeong-dong: 270 kg schwer und mit 35 x 28m auch die größte, die es gibt. 12.773 Kriegsgefangene überquerten 1953 die „Brücke der Freiheit” von Nord nach Süd. Durch einen Tunnel in 73 m Tiefe bei einer Länge von 1.635 m retteten um die 10.000 Soldaten und 30.000 Zivilisten ihre Haut in den sicheren Süden. Eine kleine Bahn benötigt sieben Minuten zur unteren Plattform – nur 170 m von der DMZ entfernt. Menschen mit Herzproblemen, Klaustrophobie oder Asthma wird von einer Benutzung abgeraten.


Eine Prise Korea Kimchi: Eine feurige Sache! Es ist höllisch scharf und wimmelt von Milchsäurebakterien. Igitt? Aber nein! Tongbaechu Kimchi, die Allzweckwaffe aus fermentiertem Chinakohl ist reich an den Vitaminen A, B und C, kann vorbeugend auf die Verbreitung von Hefepilzen im Körper wirken und nach neuesten Studien sogar die Bildung von Krebszellen unterbinden. Das Gemüse wirkt aufgrund seines hohen Faseranteils und geringen Fettgehalts entschlackend, ist ideal für Diäten und macht somit schön! Um die 200 Sorten aus unterschiedlichen Zutaten soll es davon geben – von frisch bis drei Jahre eingelegt... und konserviert in typischen braunen Keramik-Krügen: Onggi. Die Tongefäße sind atmungsaktiv, filtern schädliche Toxine heraus während sie die reine, körpereigene, revitalisierende Lebenskraft Chi absorbieren. Die Krüge stehen ordentlich nach Größe sortiert in Reihen im Freien oder werden gut vergraben, je nach Inhalt. Bodenschatz für Südkorea – aus Nordkorea Tricholoma matsutake wächst im Chilbosan-Nationalpark in Nordkorea. September ist Erntemonat für den Pilz, von dem für lokale Verhältnisse ungewöhnlich gut bezahlte nordkoreanische Sammler im Auftrag der Regierung jährlich ca. 200 Tonnen aus dem Boden drehen. Die begehrte Delikatesse zählt zu einer der wichtigsten Devisen-Einnahmequellen Nordkoreas, für die insbesondere in Japan und Südkorea Preise von über 500 Euro pro Kilo bezahlt werden! Hirschtee ist gesund! Aus etwa 500 Maralen wählt der Wildhüter und Geweih-Ernter Sasha Tcherepanov 60 aus. Für die im russischen Revier Sauzar lebenden Hirsche bedeutet dies ab Juni nur eins: bald ist das Geweih weg! Am meisten bringt der tierische Kopfschmuck den Händlern ein, wenn er noch „frisch” ist, mit Basthaaren überzogen und gut durchblutet. Mehrere hundert Dollar zahlen südkoreanische Abnehmer für ein solches Geweih: in hauchdünne Scheiben gehobelt wird es im Glauben an eine gesundheitsfördernde Wirkung Tees beigemischt. Taekwondo – Kampfsport für Körper und Geist Nachhaltiger und tragender als der pfeilschnelle kräftige Tritt in die Seite des Gegners könnte die hinter Taekwondo stehende Philosophie sein: Respekt gegenüber den Eltern (Älteren), Loyalität und Beherztheit und mentales Training.

74 events 2/2009

Convention Centres in Seoul: COEX: im Komplex des World Trade Centers. 1988 entstanden, 2000 erweitert und wieder eröffnet. 225.000 qm Fläche über acht Ebenen. Mit Auditorium, Kongresshalle, großem Ballsaal, 30 Tagungsräumen und vier weiteren Ausstellungshallen zwischen 1.639 und 10.368 qm, ASEM-Halle mit 428 qm. www.coex.co.kr. aT Center: 8.047 qm Ausstellungsfläche, Konferenzräume zwischen 58 und 548 qm. www.atcenter.co.kr Sejong University Convention Center: kann auf 2.700 qm bis zu 3.200 auf einmal aufnehmen, hat eine Reihe von Meeting Rooms für zwischen 40 und 200 pax – und 82 Gästezimmer. www.sejong.ac.kr 63 Building Convention Center: für max. 1.500 pax (Theater). www.63.co.kr Hotels In Hotels bieten sich bei hoher technischer Ausstattung Veranstaltungsmöglichkeiten in reicher Bandbreite und Zahl – teilweise im XXL-Format. Kein Wunder, denn in Korea benötigt man auch privat viel Platz – für Riesenhochzeiten. COEX Intercontinental Seoul (653 Zimmer): lange Liste an Räumen, größter ist der Harmony Ballsaal mit 10,108 qm! Neueste Technologie, erstklassige Kommunikationseinrichtungen und Services im Business-Center und den Gästezimmern. www.seoul.intercontinental.com Grand Hilton Seoul (396 Zimmer): erhebt sich vor der Kulisse des Mount Baengnyeonsan. Vom kleinen Meeting zu Seminar, Großkonferenz oder extravagantem Ball – das Hotel ist den Anforderungen gewachsen! Convention Center: 1.536 qm, Großer Ballsaal: 837 qm. www.grandhiltonseoul.com Grand Hyatt Seoul (601 Zimmer): freut sich über den Ruf, Koreas führendes Business-Hotel zu sein und gilt als Seoul‘s elegantestes Venue für Tagungen und Konferenzen. Größte Fläche: Großer Ballsaal 1.213 qm. www.seoul.grand.hyatt.com Grand Intercontinental Seoul (535 Zimmer): in den Grand Ballroom passen 1.800 Personen, zwei weitere Ballsäle, 14 Tagungsräume. Off-site Catering für Konferenzen und Banketts im COEX möglich. www.seoul.intercontinental.com Imperial Palace Hotel (395 Zimmer): Europäisch wirkendes Hotel mit Eleganz und Kultur mit dem Motto ‚Das Beste von allem‘. ‚Dubhe‘ und ‚Selena‘ als größte Räume für 800 bzw. 650 Personen. www.imperialpalace.co.kr JW Marriott Seoul (497 Zimmer): ein Hotel für Sportliche mit indoor Jogging Track, Scuba-Diving im Pool, Kletterwand, Fitness, Spa etc. Großer Ballsaal für 1.000 pax. Lotte Hotel Seoul (1.354 Zimmer): Hier kann ein ganzes Dorf Unterschlupf finden. Platz in vielen Räumen zwischen 40 und 1500 Personen. www.lottehotel.com Mayfield Hotel (202 Zimmer): Könnte den europäischen Geschmack mit Atmosphäre und Größe treffen. Konferenzen bspw. für 100 bis 500 Gäste. www.mayfield.co.kr The Lexington Hotel (234 Zimmer): Traditionell und elegant europäisch eingerichtetes Haus angenehmer Maße. Meetings in Räumen geeignet für 10 bis 200 Personen. www.thelexington.co.kr


KINTEX Erweiterungsplan

Goyang: KINTEX – ein Mega-Venue für Konferenzen in großem Kreis Und wir meinen: groß: fünf multifunktionale Hallen bei 53.541 qm, 22 Tagungsräume, ein Großer Ballsaal... Platz, den man gut wird gebrauchen können für den nächsten Mammut-Kongress im Juni 2009: für Herbalife APAC & China Extravaganzas treffen sich nicht weniger als 25.000 internationale Händler zu zwei Riesenkonferenzen und einer gigantischen VIP-Themen-Party. Herbalife entschied sich für KINTEX als Venue nicht nur aufgrund der verfügbaren Kapazitäten, sondern wegen dieses Cocktails: die tatkräftige Unterstützung durch lokale Regierungsstellen, beste Transport-Infrastruktur, die praktische Nähe des Kongresszentrums zu Koreas größtem Seen-Park, dem Urban Entertainment Center (UEC), der Demarkationslinie oder zur Metropolregion Seoul und umliegenden Städten. Mit ca. 70 Hotels aller Kategorien, zu erreichen in max. 50 Minuten, pflegt KINTEX eine erfolgreiche Kooperation, um Teilnehmern und Besuchern bestmögliche Raten, freien Shuttle-Service und andere kostenfreie Dienstleistungen zu ermöglichen.

KINTEX wurde im April 2005 eröffnet, ist Koreas größtes MICEVenue überhaupt und bequem sowohl über den nationalen, als auch den internationalen Flughafen zu erreichen. Die U-Bahn-Linie 3, Flughafen-Limousinen und KTX (Korea Train Express) stehen direkt am Komplex zur Verfügung. KINTEX organisiert für Kunden ein komplettes Kongresspaket mithilfe DMC-Partnern und Regierungsstellen: ein Komitee aus Stadt und Tourismus-Organisationen unterstützt die Marketing-Maßnahmen von MICE-Kunden durch PR/Promotion, Branding für die Veranstaltung über gemeinsame Pressekanäle, durch Newsletters und sogar durch freie Anzeigenschaltung. Etwa 4,6 Millionen Besucher, davon 100.000 ausländische, besuchen KINTEX jedes Jahr bei ca. 90 Messen und Veranstaltungen und 400 Konferenzen und Tagungen. Und noch ein Superlativ: 2016 trifft der Rotary Club zu einer Konferenz zusammen – mit 50.000 Teilnehmern! www.kintex.com events 2/2009 75


Gwangju

Das von Bergen umringte Gwangju im Südwesten Koreas war 2006 Schauplatz des Gipfels der Friedensnobelpreisträger. Während der Konferenz wurde unter anderem des Treffens des damaligen Präsidenten Kim Dae-jung mit Kim Jong-il im nordkoreanischen Pjöngjang gedacht, das mit der sogenannten Nord-Süd-Deklaration besiegelt wurde. Kim Dae-jung erhielt dafür im Jahre 2000 den Friedensnobelpreis. Gwangju profitierte stark vom Wirtschaftswachstum Koreas und erfuhr einen Aufschwung durch Entwicklungsprojekte wie z.B. den Gwangju Hi-tech Industrial Complex, sieht sich aber eher als Stadt der Kunst: Namjonghwa (Chinesische Malerei) und Pansori (koreanischer Gesang) sollen hier ihren Ursprung haben und die Biennale, ein Kunst- und Kulturfest, das drei Monate dauert, beschert einer mit einer großen Künstler-Population bevölkerten Stadt internationale Reputation! Während des Kimchi Festivals im Gwangju World Cup Stadium tut sich dem Besucher eine Welt von mehreren hundert eingelegten Kohl-Varianten auf, wobei die Herstellung in Workshops demonstriert wird; gut besucht ist auch das Internationale Musikfestival. Convention Centers Kimdaejung Convention Center: 10.800 qm Ausstellungsfläche bei neuester Technologie. Kongresshalle für 1.500 Personen (Theater). www.kdjcenter.or.kr 76 events 2/2009

Sori Arts Center of Jeollabuk-do: multidisziplinäres Kulturzentrum mit drei Theatern, Ausstellungshalle, Kongresshalle, Amphitheater (7.000 pax) und „Nori-madang” mit 4.410 qm Fläche. Bühne von 69 qm, Simultanübersetzungen in sechs Sprachen (251 Empfängerstationen). www.sori21.co.kr Hotels Hotel Tirol***** (114 Zimmer): sieht aus, wie es heißt: alpin mit Blick auf Mount Deokyusan (National Park). 14 Tagungsräume mit Namen wie Stubaital, Wilder Kaiser oder Edelweiß. www.mujuresort.com Prado Hotel (93 Zimmer): Hier sind Bankette für 90 – 240 Personen möglich. Shin Yang Park Hotel (87 Zimmer): Empfänge bis 800, Meetings zwischen 14 und 120 pax. www.shinyangparkhotel.com Core Hotel (111 Zimmer): fünf Säle für 40 bis 500 Teilnehmer (Theater). www.corehotel.co.kr Jeonju Core Rivera Hotela (165 Zimmer): Jeonju, Mekka der Kunst: zwei Säle mit 7.400 (!!) und 1.575 qm. www.hotel-rivera.co.kr Damyang Resort (42 Zimmer): idyllisch gelegen mit Spa und Pool. Bankettsaal: 438 qm, Seminarraum: 167,8 qm. www.damyangspa.com www.gwangjucvb.or.kr


Cheju

Haenyo – die Nixen von Cheju Sie ist schon 59 und war nie zimperlich. Ihr von Wind, Wetter und Salzwasser zu einer freundlichen Maske gegerbtes Gesicht hat um die Augen ganz besonders viele Fältchen. Der kleine kompakte Körper steckt in einem wulstigen, schwarzen Neoprenanzug, die zierlichen Füße in großen Schwimmflossen aus Gummi. Sie stülpt sich die mürbe Taucherbrille über die Augen, streift sich ihre U-Handschuhe über und taucht gemeinsam mit ein paar anderen Frauen ins eisige Meer ab. Das tut sie schon seit ihrem sechsten Lebensjahr, damals durfte sie nur Seetang ernten. Mit 14 schon wertvolle Schalentiere aus größerer Tiefe. Ihre Mutter hatte ihr ihr ureigenstes Revier verraten und ihr beigebracht, vor unter Wasser lauernden Gefahren stets auf 78 events 2/2009

der Hut zu sein. Bald schafft sie vier Tauchgänge pro Tag, heute immerhin noch zwei. Ihr Körper hat sich im Laufe der Jahrzehnte ständig höheren Anforderungen angepasst: das Lungenvolumen ist stark vergrößert und sogar ihre Milz dient als zusätzliches Sauerstoffreservoir. Ähnlich wie bei Walen und Robben zieht sich die Lunge beim Tauchen zusammen; so gelangen rote Blutkörperchen in den Kreislauf und erlauben längere Tauchgänge von ca. 90 Sekunden bis in eine Tiefe von etwa 20 Metern. Der unter Wasser zusammengepresste Brustkorb weitet sich nach dem Auftauchen sofort wieder und Sauerstoff strömt aus dem Blut in die Lunge. Ohnmachten sind da nicht selten, deshalb wird in Gruppen getaucht.


Korean Air: Portrait Executive Chef: Ultraleicht fliegen! Charles Muther ist nativer Schweizer, und ja, er kann auch Röschti braten! Er ist halt ein eingefleischter Globetrotter, der in Hotels und Resorts in Stockholm, Dubai, Hong Kong, Beijing, Taipei und Manila kochte und nun aus einem reichen gastronomischen Erfahrungsschatz schöpft: von jeder Cuisine etwas abgezwackt, Erkenntnisse implementiert und Produkte kontinuierlich weiterentwickelt. Weiterentwickelt werden unter seiner Ägide auch kulinarische Trends für Korean Air-Bordmenüs unter Einbindung westlicher Geschmackskomponenten: Ein Entwicklungsteam junger koreanischer Chefs forscht mit ihm gemeinsam fast fieberhaft nach immer neuen und raffinierteren Kreationen. Nach Muthers Philosophie muss Essen mehr als gut schmecken, auch die Textur ist ihm wichtig. Gesund soll es sein und leicht und bleibende Erinnerungen hervorrufen, nachdem es zuvor erstaunte Geschmacksnerven überzeugt hat. Bibimbap, eine koreanische Nationalspeise aufwändig serviert in vielen kleinen Schälchen, gehört bei Koren Air zum Standard-Menü; dafür gab es 1998 den Mercury Award der International Flight Catering Association. Charles Muther entwickelt Menüs für 34 (!) Airlines und produziert durchschnittlich 50.000 Mahlzeiten pro Tag – bei 20.000 verschiedenen Tagesmenüs.

Wer braucht Oswald Kolle? Zwischen Folklore und TeddybärMuseum: Der Themenpark „Love Land” erstreckt sich über eine Fläche von zwei Fußballfeldern und birgt äußerst interessante Exponate oft beeindruckender Ausmaße und Skulpturen in erstaunlich gelenkigen Positionen. Cheju, das als favorisiertes Ziel für Honeymooners gilt, bietet somit auch eine edukative Komponente in Form eines delikaten Parcours‘. www.jejuloveland.com

Sie arbeitet schnell, hackt mit scharfem Beil Schalentiere vom steinigen Meeresboden, lupft vorsichtig stachelige Seeigel in ihre Reuse, die von einer an der Oberfläche hüpfenden Styroporscheibe sicher gehalten wird, sammelt sündhaft teure Abalone-Schnecken ein – eine in asiatischen Restaurants kaum noch erschwingliche Delikatesse – lässt sich auch durch grimmig dreinblickende Tintenfische nicht aus der Ruhe bringen und erlegt so manchen dicken Fisch zielsicher mit spitzem Speer. Sie taucht auf mit Seitenstechen und aus ihren brennenden Lungenflügeln rasseln und pfeifen markdurchdringende, befremdliche Töne: der sogenannte Sumbisori entsteht durch das Ausströmen länger unterdrückter Atmung. Gleichzeitig auftauchende Haen-

yo verursachen so in einer außerirdischen Kakophonie einen fast unmenschlichen Singsang. Wie Sirenen. Sirenen von Cheju, die der Ozean an 15 nach dem Mondkalender festgelegten Tagen immer wieder neu verschluckt. Haenyo sind traditionell Matriarchinnen und Ernährerinnen ihrer Familien, dadurch ist ihr Status in der asiatischen Welt einzigartig. Seit 1950 hat sich ihre Zahl auf heute knapp 6.000 halbiert. Sie hat häufig Kopfschmerzen, hört schlecht und leidet an Neuralgie. Sie gehört zu den ältesten Taucherinnen in ihrem Dorf, dessen Einkommen durch abgesteckte Tauchgebiete gesichert ist, wie das der anderen Dörfer. Ihre Tochter taucht auch. Ihre Enkelin träumt von einer Karriere in der Großstadt.

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Busan Die reizvolle geografische Lage bei moderatem Klima könnte der Grund dafür sein, dass Busan sich zunehmend zur begehrten Film-Location gemausert hat und Produktionen aus Korea internationale Anerkennung finden. Der Spezialausdruck dafür ist Hallyu – die Welle. Auch außerhalb des Pusan International Film Festival PIFF sind die verschiedenen Drehorte frei zu besichtigen und auf dem ‚Walk of Fame‘ auf dem PIFF Square Handgrößen zu vergleichen. Gefördert durch das Ministerium für Kultur, Sport & Tourismus und Busan-Stadt findet PIFF im Oktober 2009 zum 14. Mal statt und wieder werden aus ca. 300 Einreichungen aus 60 Ländern die Besten gekürt. Die Organisatoren rechnen mit einem internationalen Publikums-Ansturm von etwa 200.000 Kinofans, denen sage und schreibe 37 ‚Screening Venues‘ in Haeundae und Nampo-dong zur Verfügung stehen.

Hotels Samsung Heavy Industries Geoje Hotel *****(80 Zimmer): nahe der Schiffswerft SHI, elegant-luxuriös ausgestattetes Hotel angenehmer Größe nach mitteleuropäischem Geschmack. Ein Tagungsraum bis 250 pax (Theater), vier Seminarräume für 8 – 10 Personen. www.sghotel.co.kr The Westin Chosun Busan (290 Zimmer): fünf Minuten von BEXCO. Fünf Säle zwischen 58 und 746 qm. www.echosunhotel.com Busan Marriott Hotel (356 Zimmer): Große Auswahl an Räumen und Sälen zwischen 44 und 539 qm. www.busanmarriott.co.kr Haeundae Grand Hotel (321 Zimmer): kleinster Raum 40 pax (Bankett), größter 660 pax (Classroom). www.grandhotel.co.kr Hotel Nongshim (242 Zimmer): besitzt eigene heiße Quelle Convention Centers Bexco Busan Exhibition & Conference Centre: neun Conven- ‚Hurshimchung‘, fünf Räume zwischen 102 und 1182 qm. tion- und Multifunktionshallen zwischen 104 und 2082 qm (Gr. www.hotelnongshim.com Ballsaal), fünf Messehallen 1 x 8.836 qm, 4 x 4.418 qm. Außen- Commodore Hotel Busan (314 Zimmer): im asiatischen Stil mit fläche: 13.223 qm. Bis 2012 wird hier weiter vergrößert – um Pagodendach und Blick auf den Hafen von Busan. Vier Veranstaltungsräume mit Flächen zwischen 103 und 705 qm. 20.000 qm und ein neues Auditorium mit 4.000 Sitzen. www.commodore.co.kr www.bexco.co.kr/eng CECO (Changwon Exhibition & Convention Center): zwei Konferenzhallen mit Platz für je 3.000 Teilnehmer (Theater), drei Das Busan Convention and Visitors Bureau (BCVB) verschafft nekleinere Räume für 130 bis 300 Gäste (Empfang), Infrarot-Simul- ben eingehener Beratung auch satte Rabatte bis zu 60% bei Hotan-Dolmetscheranlage für sechs Sprachen, hochklassige techni- tels, Venues oder Transport. sche Ausstattung. Zwei Ausstellungshallen à 3.913 qm, Außenflä- Anreise: Der Gimhae International Airport liegt eine Flugstunde von Seoul. Per Bahn/Bus: Wie die meisten Städte Südkoreas ist che: 2.800 qm. www.ceco.co.kr APEC House: 400 qm Konferenz- und 350 qm Bankett-Halle mit Busan durch viele Express-und Intercity-Busse sehr gut zu fast allen Städten des Landes angebunden. Der HochgeschwindigkeitsMeerblick. Busan Cultural Center: Kunst- und Kulturzentrum. Große Kon- zug KZX legt die 409 Kilometer lange Strecke nach Seoul in flotten ferenzhalle: 1.874 qm, Ausstellungsfläche 1 x 1.296, 1 x 756 qm. 160 Minuten zurück. www.busancvb.org www.bsculture.go.kr Das fünfstöckige Museum of Art ist Venue für die Busan Biennale – einem Festival für Gegenwartskunst; wer in Busans Kulturgeschichte eintauchen möchte, tut dies im Busan Museum mit über 25.000 Exponaten, von prähistorisch bis modern. Wie wichtig Kultur und Bildung für Busaner Bürger sind, zeigt dieses Kuriosum: Aus der wahrscheinlich einzigen U-Bahn-Bibliothek der Welt dürfen sich Passagiere aus offenen Regalen für die Dauer der Fahrt Bücher ausleihen. Wie sehr Busan auch Stadt für Konferenzen und Messen ist, zeigt die hervorragende Infrastruktur an Veranstaltungsstätten; das Shinsegae UEC (Urban Entertainment Center) nahe BEXCO ist gleich eine Welt für sich: es beherbergt außer einem Kaufhaus noch ein „Spa-Land”, eine Eislauf-Arena und das Haeundae Centrum Hotel mit 543 Zimmern.

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Foto: Kim Tae-su

Yeosu

Expo 2012 Den Ozean der Krise in einen Ozean Yeosu ist eine erfolgreiche asiatische Industriestadt mit der Hoffnung verwandeln Ölraffinerien, Schiffswerften und dem zweitgrößten „Yeosu” bedeutet „Schönes Wasser”. Und schön soll Container-Hafen Koreas. Im Zuge der Vorbereitungen es auch bleiben! Die 320.000 Ew-Stadt eine gute für die Expo tut die Stadt den nächsten Schritt zu einer Flugstunde von Seoul entfernt ist umgeben von 317 innovativen Meeresökonomie, die sie „Blue ECOpolis” Inselchen mit 915 km Küstenlinie. Die Bewohner der nennt – eine neue Generation mariner Wissenschaft, Südküste verdienen ihren Lebensunterhalt durch ein Industrie und Technologie. sauberes Meer und ein weitreichendes Wattgebiet www.expo2012.or.kr und genießen nach wie vor den reichen Fundus des Delegierte des Komitees für die Expo 2012 reisOzeans. Unter dem Motto „The Living Ocean and Coast – Di- ten 3,67 Mio. Kilometer rund um den Globus, versity of Resources and Sustainable Activities” richtet um ihre Ausstellung zu bewerben. Für 255 LänYeosu die Expo 2012 Co2-frei aus. Jegliche benötigte der benötigten sie 13.104 Stunden und legten Energie stammt aus erneuerbaren Quellen wie Wind- Distanzen zurück, die 91,65 Erdumrundungen kraft und Sonnenwärme. Nutzung der Kräfte der Ge- gleichkommen. zeiten und wie Energie meeresbiologisch gewonnen Auf 1,74 Mio. qm Ausstellungsfläche werden sich werden kann, soll anhand experimenteller Modelle 100 Länder präsentieren, besucht von erwarteten 7,5 Mio. Menschen innerhalb von 93 Tagen. herausgefunden werden. „Gerade der Fokus auf den Erhalt der Natur und der 12,3 Billionen Won soll die Expo generieren – und nachhaltigen Entwicklung dieser koreanischen Regi- 79.000 neue Jobs! on war für die Entscheidung für Yeosu 2012 mit ausschlaggebend”, sagte der Direktor der Koreanischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt, Herr Pyung-Sup Shin. Yeosu setzte sich gegen die Mitbewerber Tanger und Wroclaw/Polen durch. 82 events 1/2009


So kommt man nach Korea: Korean Air: www.koreanair.com, Asiana: www.flyasiana.com und Lufthansa fliegen den Seoul Incheon Airport direkt an. Passagieren mit einem längeren Stop-Over werden eine Reihe von Transit Tours angeboten, um ihre Zeit bis zum Weiterflug sinnvoll zu verbringen. Buchungen an den Transit Tour Desks. National sind die Flugzeiten nur kurz: Korea ist klein! Hochgeschwindigkeitszüge fahren von Seoul in alle größeren Städte. Das Busnetz ist gut ausgebaut. Generelle Informationen bei: www.visitkorea.or.kr Vertretung in Frankfurt: Korea Tourism Organization Baseler Str. 35 - 37 / 60329 Frankfurt am Main Fon: 49-69-23 32 26 / Fax: 49-69-25 35 19 E-Mail: kntoff@euko.de Quelle für Daten & Fakten betreffend Convention Centres und Hotels: Meeting Planner’s Guide, KTO.

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Agentu ren

Zwei neue Mitglieder im FME Neu im Verband Forum Marketing Eventagenturen sind die Agenturen McCann Momentum aus Frankfurt und Domset aus Köln. Damit zählt das Netzwerk der Spezialisten in der Live-Kommunikation aktuell 45 Mitglieder. Beide Agenturen beobachten das FME schon eine ganze Weile und haben sich jetzt aus ganz ähnlichen Gründen für eine Mitgliedschaft entschieden: So sieht McCann Geschäftsführer Ralf Specht den Vorteil der Mitgliedschaft im aktiven Networking mit Kollegen und einer besseren Branchenvertretung zu Themen wie „kultivierter“ Pitchkultur, Anerkennung der Leistungsfähigkeit von Eventagenturen, Vertretung der Brancheninteressen, Nutzung und Sicherung von juristischem Know how. Dominik Deubner, Geschäftsführer von Domset freut sich, dass er ab jetzt über das FME mit anderen Agenturen vernetzt ist, die mit ihm auf einer Wellenlänge liegen, wenn es um das Thema der Live-Kommunikation geht. „Der Verband vertritt unsere gemeinsamen Interessen und schafft ein Podium für Gewinn bringenden Austausch untereinander. Nicht zuletzt erzeugt die FMEMitgliedschaft gegenüber unseren (bestehenden und potenziellen) Kunden Vertrauen und Sicherheit – bezüglich unserer Kreations- und Umsetzungsleistung, aber auch in Bezug auf die Zuverlässigkeit und Professionalität der gesamten Projektabwicklung.“

Dominik Deubner, Geschäftsführer von Domset

MAM startet Zusammenarbeit mit Pharmaindustrie Die Münchner Agentur MAM – Marketing And More GmbH, seit 16 Jahren am Markt und zurzeit auf Platz 5 der besten deutschen Kreativagenturen laut W&V Ranking, erweitert ihr Portfolio mit dem Startschuss für den neuen Geschäftsbereich MAM Pharma Communication. Das Angebot umfasst Full-Service in Pharmazie und Gesundheitswesen. Hierzu zählen die Organisation und Durchführung von nationalen und internationalen Kongressen, Tagungen, Incentive-Trips, Messeauftritten und Produkteinführungen. Unit-Leiterin Katharina Hanowski fühlt sich auf dem internationalen Parkett der Pharmaindustrie zu Hause. Ihre Kompetenz basiert auf jahrelanger Zusammenarbeit mit namhaften pharmazeutischen Großkonzernen bei Kongressen und Meetings aller Art und weltweit. Die Pharma-Expertin übernimmt mit ihrem Team neben einer kundengerechten Bedarfsanalyse und der Planung des Veranstaltungsprogramms auch alle anderen Leistungen für kreative und kodexkonforme Kommunikation. Exklusivtarife bei Fluggesellschaften und Best-Price-Garantien durch Hotelkooperationen machen MAM zum optimalen Partner. Durch die synergetische Verknüpfung mit den anderen Geschäftsfeldern der Agentur MAM lassen sich gezielte Marketingstrategien und branchenbezogenes Eventmanagement unter einem Dach verwirklichen. www.m-a-m.de

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Agentur en

Sie nennen es „Düsseldorfer Pakt“... ...tun im Grunde aber nur in institutionalisierter Form, was viele Event­ agenturen tun: projektweise mit komplementären Kompetenzen zusammenarbeiten. Kogag, Totems Communication GmbH und Medienkünstler Andree Verleger sind ein kreatives Bündnis eingegangen. Unter dem Namen „Düsseldorfer Pakt“ zielt der Zusammenschluss darauf ab, die sich jeweils ergänzenden Kompetenzen der drei Spezialisten für Live-Kommunikation gebündelt zu nutzen und für ausgewählte Projekte gemeinsam tätig zu werden. In dieser Form ist es das erste Bündnis, das die jeweils führenden Vertreter der Disziplinen Architektur/Kommunikation im Raum (Totems), multimediale Inszenierung (Andree Verleger) und Live-Kommunikation (kogag) vereint. Zielgenau abgestimmte Konzepte liefern die drei jetzt aus einer Hand, wobei die Eigenständigkeit der Projektpartner nicht berührt wird. Die Agentur Totems, u. a. mit Standorten in Stuttgart, Amsterdam und neuerdings Düsseldorf gilt als eine der Top-Adressen für innovative Kommunikation im Raum. Zu den herausragenden Arbeiten zählt der von der Agentur konzipierte, mehrfach ausgezeichnete Deutsche Pavillon auf der Expo 2008 in Zaragoza. Andree Verleger, Düsseldorfer Medienkünstler, zeigte sich verantwortlich für weite Teile der medialen Inszenierung der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Bejing, wo er beeindruckende Bilder kreierte. Erfahrungen im Bereich Live-Kommunikation weist Verleger ebenfalls auf, denn er war lange als freier Creative Director Event tätig. Als eine der führenden Agenturen für die Konzeption und Umsetzung kreativer Live-Kommunikationsaufgaben in den Bereichen Event, Promotion und Incentive komplettiert kogag den Düsseldorfer Pakt. Dass das Konzept erste Früchte trägt, zeigen nach Angaben der Partner erste Gespräche mit interessierten Unternehmen. „Es sieht so aus, als lägen reizvolle Aufgaben vor uns“, so der positive Ausblick der drei Paktgründer.

VOK DAMS zum 10. Mal zertifiziert VOK DAMS wurde 1999 als erste Eventagentur zertifiziert und signalisiert seinen Kunden damit bereits über ein Jahrzehnt lang Prozesssicherheit. Das Zertifizierungsteams der TÜV CERT unter der Leitung

MCI: Expansionsdrang ungebremst Die MCI Group hat ihr 34. Büro weltweit eröffnet und das bereits dritte in China (nach Shanghai 2006 und Hong Kong 2008). MCI hat bereits substantielles Geschäft in Peking. In diesem Jahr im Juli zum Beispiel 3000 Delegierte beim sogenannten „Million Dollar Round Table” eines Verbandes im Lebensversicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich und im Juni 2010 den einwöchigen Weltkongress der Kardiologie, zu dem nicht weniger als 20.000 Teilnehmer erwartet werden. Zudem ist MCI ist der offizielle „Service Partner” der Weltausstellung 2010 in Shanghai.

des Lead-Auditor André Maschke vom TÜV Rheinland bescheinigt: „Mit diesem hohen Qualitäts-Standard stehen Sie im Vergleich an der Spitze und erfüllen schon jetzt die Anforderungen der überarbeiteten Norm DIN EN ISO 9001:2008.“, so André Maschke, „Mich fasziniert immer wieder, dass Sie Ihr QM-System nicht als lästige Pflicht empfinden, sondern es aktiv zur Qualifikation Ihrer Mitarbeiter und damit zur gelebten Unternehmens-Kultur nutzen.“

86 events 2/2009

Auf dem Foto von links nach rechts: Frankie Gao, General Manager, MCI China (Sitz in Shanghai, Roger Tondeur, Präsident MCI Group, Suvi Saxeen, General Manager, MCI Peking, Robin Lokerman, President, MCI Asia-Pacific (Sitz in Singapur)


Agentur en

Kogag freut sich über zwei schöne Incentive-Etats Die Solinger kogag meldet, dass sie von TOTAL Deutschland mit der Durchführung einer fünftägigen Incentivemaßnahme im Juni für 115 Teilnehmer nach Lissabon beauftragt wurde. Die 50 umsatzstärksten Tankstellenpartner mit Begleitpersonen sowie Direktoren, Regional-,Marketingund Vertriebsleiter von TOTAL. Bereits zum siebten Mal hat die kogag den Zuschlag für die Entwicklung und Umsetzung einer Incentive-Veranstaltung des Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket der Robert Bosch GmbH erhalten. 180 Teilnehmer aus ganz Europa gehen im Mai nach Budapest.

ART LIFE stattet E-Klasse Eurotraining aus Stagg & friends ist Lead-Agentur und der Eventdienstleister ART LIFE erneut für die Setgestaltung im Rahmen des Eurotrainings für die neue E-Klasse verantwortlich. Veranstaltungsort für das internationale Verkäufertraining von Mercedes Benz ist die Baleareninsel Mallorca. Mittelpunkt der diesjährigen Produktpräsentationen und Workshops sind der Robinson Club Cala Serena und das Sterne Resort Hotel Blau Porto Pedro. Beide Anlagen wurden für die Zeit von drei Monaten eigens dafür in Trainingszentren umfunktioniert. Nach dem Konzept der Düsseldorfer Kreativagentur für Marketing-Events stagg & friends realisierte Art Life die gesamte bauliche Umsetzung der Eventarchitektur. Dazu gehört der Bühnenund Dekorationsbau für die Fahrzeugpräsentation und für die Abendveranstaltung, die Ausstattung der Themenstationen sowie die Produktion der Ausstellungssysteme. 88 events 2/2009

Die ADC Nägel für die Kategorie „events“ sind vergeben Der Art Directors Club hat Ende April wieder eine Flut von „Nägeln“ vergeben. Darunter auch die Auszeichnungen für mustergültige Events nach Definition der ADC-Jury. Folgende Preise wurden vergeben: Silber ging an die Hornbach Baumärkte für „Das Haus der Vorstellung“ HEIMAT, Berlin, weiter an Airbus A380 „Erstauslieferung an Emirates“, Kontrapunkt Agentur für Kommunikation GmbH und schließlich an Sony Ericsson Walkman® Mobiltelefone „FanWalk 2008”, Serviceplan. Bronze gab es für taz, die tageszeitung „Danke für Ihr Abo“ taz Verlags- und VertriebsGmbH, für ELIA „Hot cars don‘t need hot girls“, Scholz & Friends, für ThyssenKrupp „IdeenPark 2008“, Milla und Partner Agentur & Ateliers und für Mercedes-Benz GLK „The :place“, Jung von Matt AG/Jung von Matt/relations GmbH. Auszeichnungen erhielten Rodenstock für „Larger than life“, THE EVENT COMPANY/THE COMPANIES, die Blaue Nacht Nürnberg „Ins Blaue“, phocus brand contact GmbH & Co. KG, die Olympischen Spiele 2008 in Peking für den Tai Chi-Part der Eröffnungsfeier, congaz düsseldorf visual media company GmbH und die Humba Aktion „11.000 Bauchtänzerinnen“, realisiert von der facts+fiction GmbH

Accor Services übernimmt Marketing- und IncentiveDienstleistungen für Maritz-Kunden in Europa Durch eine Allianz mit dem Accentiv’ Netzwerk von Accor Services will Maritz seine multinationalen Kunden in Europa mit Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Motivation, Qualifikation, Bindung, Anerkennung, Events und Belohnungssysteme versorgen, da es nun Zugriff auf Spezialdienstleister aus dem Accentiv’ Netzwerk in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien hat. In Deutschland gehört Quasar Communications, die Agentur für Sales- und Relationshipmarketing, zu Accentiv’. Holger J. Bub, Geschäftsführer von Accentiv’ und Quasar Communications: „Wir freuen uns, dass Maritz Accentiv’ mit den Dienstleistungen für seine Kunden in Europa betraut hat. Die MaritzKunden werden von unserer Erfahrung in den lokalen Märkten profitieren und so erfolgreich Programme außerhalb der USA und Kanada realisieren. Umgekehrt steht unseren Kunden mit Hilfe eines Branchenmarktführers wie Maritz eine attraktive Option für die Ausweitung ihrer Programme in die USA und Kanada zur Verfügung.“ Steve Maritz: „Das Incentive-Marketing-Netzwerk von Accentiv’ bei Accor Services hat einen exzellenten Ruf als hochwertiger Anbieter von Marketing- und Incentive-Dienstleistungen und Lösungsansätzen in Europa. Unsere Kunden sind diese Art von Service von Maritz gewohnt und dank der geschlossenen Vereinbarung sind wir in der Lage, ihnen diesen Service-Level nun auch in Europa durch einen Full-Service-Dienstleister in der gewohnten Qualität anzubieten.“


Erfrischend: munich one redet Klartext Da ist mal wieder einer ehrlich: munich zu senken. In diesem Prozess mussten wir one live communications reagiert auf die uns auch aus wirtschaftlichen Gründen Auswirkungen der Weltwirtschaftsrezes- von drei Mitarbeitern trennen, was wir sion mit einem gezielten Krisenmanage- sehr bedauern“, erklärt Michael Brohm, ment. Aufgrund des niedrigen Auftrags- Geschäftsführer munich one live communiveaus und verhaltener Prognosen für die nications, die eingeleiteten Maßnahmen. kommenden Monate hat der Münchner   Eventspezialist umgehend Gegensteue- Im vergangenen Jahr 2008 konnte munich rungsmaßnahmen zur Kostenreduktion one live communications gewinnbringend und Effizienzsteigerung eingeleitet: „Wir an die hervorragenden Geschäftsjahre begegnen der aktuell rückläufigen Markt- 2006/2007 anknüpfen, bestehende Kunsituation, indem wir uns für die nächsten den erfolgreich weiter ausbauen und neue Monate möglichst schlank aufstellen, die Kunden im Premiumsegment gewinnen. Krise managen und diesen Prozess durch Erstmals in seiner knapp vierjährigen Ereine transparente Kommunikationspolitik folgsgeschichte schaltet munich one nun nach innen und außen untermauern. Seit auf Konsolidierung: „Aktuell – und da sind Ende letzten Jahres haben wir damit be- die Zeiten jedweder Verbalkosmetik vorbei gonnen, die Kostenstruktur der Agentur – sind die Auftragseingänge rückläufig und

voraussichtlich wird der Sparkurs hinsichtlich der Kommunikationsetats und der damit verbundenen Budgets für das gesamte Jahr 2009 aufrechterhalten bleiben“, erläutert Martin Stenzel, geschäftsführender Gesellschafter munich one live communications, die aktuellen Prognosen.   Mit starkem Engagement und Zielstrebigkeit will munich one die Krise als Chance nutzen und die Agentur für die Zukunft erfolgreich strukturieren. So wird unter anderem das geschäftseigene Portfolio durch den Bereich Sponsoring und Sportmarketing unter der Leitung von Andreas Merkel strategisch erweitert und aktuelle Projekte werden mit gewohntem Premiumanspruch vorbereitet und umgesetzt. 


Agentur en

upstairs inszeniert & und motiviert erstmals für Linde Material Handling GmbH ...und lud unter dem Motto „Passion 4RED” im Febru- „Die Qualität der Veranstaltung wurde von den Teilar 2009 die Vertriebsmannschaft ihrer 27 Händler in nehmern sehr positiv beurteilt. Die Werte der Marke Deutschland zur jährlichen Auf- Linde konnten kompetent und in innovativem Umtaktveranstaltung nach Fulda ein. feld vermittelt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Für die Händler-JahresauftaktverDie Rahmenvoraussetzungen Eventteam von upstairs war vom ersten Tag der Voranstaltung 2009 der Linde Material für einen reibungslosen Ablauf bereitung an sehr angenehm und professionell. An der Handling GmbH setzte das Unterdes Events kreierte das Team der finalen Show der Veranstaltung haben alle 350 Teilnehmen erstmals auf die SeligenEventagentur upstairs unter dem nehmer aktiv mitgebaut. Nach Entwürfen des schwestädter upstairs Event & Congress Leitmotto „Passion 4RED“. Für dischen Wissenschaftlers Christopher Polhem (1661 Agentur GmbH. den multimedialen Auftakt im – 1751) entstand in viel Tüftelarbeit eine Maschine mit Plenum wurde so ein von Lichtinstallationen gepräg- der Größe von ca. 40 x 15 Metern. Mit gemeinsamer tes Umfeld geschaffen, das die Teilnehmer den Tag Kraft wurden so zwei der sieben neuen Linde Niederüber auf der Reise durch die verschiedenen Räume und Hochhubwagen furios durch die Händler selbst begleitete. In sieben Gruppen aufgeteilt wurden die inszeniert. Teilnehmer im weiteren Tagesverlauf durch ein ausge- Das Kernteam der Agentur upstairs Event & Congress klügeltes Lichtleitsystem zu den einzelnen Fachvorträ- Agentur zeichnete bei diesem Event neben der Ideengen und Praxisworkshops navigiert. findung auch für die Produktpräsentation verantwortUnterschiedliche Möblierungskonzepte in den einzel- lich, für die Show- und Konferenztechnik auf insgenen Workshop-Bereichen unterstützten die zu ver- samt drei Bühnen, den Bühnenbau, die Auswahl aller mittelnden Themen und sorgten zudem für erhöhte Partner und Akteure sowie den reibungslosen Ablauf Aufmerksamkeit. Emil Schneider, Leiter Marketing vor Ort. Deutschland der Linde Material Handling GmbH:

Buchtipp: Handbuch zum Eventrecht Funke/Müller Praktisch: Fehlende Genehmigungen, verletzte Veranstalterpflichten oder nicht beachtete Vorschriften können sowohl den Veranstalter als auch den Berater teuer zu stehen kommen. Um Events erfolgreich und mit sämtlichen rechtlichen Konsequenzen zu planen und durchzuführen, braucht man so etwas wie diesen parktischen praktischen Leitfaden, der von Praktikern für Praktiker geschrieben wurde mit Fallbeispielen. Grafiken, Checklisten und Musterformulierungen

Fundiert: Jeder frelevante Rechtsbereich wird genau erläutert: > Rechtsformwahl, Vertragsrecht, Incentive und Reisevertrag > Handelsrecht, Anmelde- und Genehmigungspflichten > Erlaubnisvorbehalte, Haftungs- und Versicherungsrecht, >Arbeitsrecht, Urheber-, Wettbewerbsund Medienrecht, >Umweltrecht, Steuerrecht >Künstlersozialversicherung

Neu aufgenommen wurden unter anderen die Themenbereiche > Foto- und Videorechte > Nichtraucherschutz > Personenbeförderung > Pokerveranstaltungen > Compliance

Folgende Verträge werden behandelt: > Naming-Right-Vertrag > Messebeteiligungsvertrag > Preferred-Partner-Vertrag > Kooperationsvertrag > Medienpartnerschaft

90 events 2/2009

Folgende Gesetze wurden integriert: > Telemediengesetz, MoMiG >Umweltschadengesetz, AGG. Kompetent: Beide Autoren sind Praktiker mit langjähriger Berufserfahrung: RA Elmar Funke ist auf Event-/Wettbewerbs- und Medienrecht spezialisiert. RA Günter Müller ist neben dem Eventrecht schwerpunktmäßig im Steuer- sowie Gesellschaftsrecht tätig. Probelesen in der Online-Bibliothek: www.otto-schmidt.de oder bestellen: Funke/Müller Handbuch zum Eventrecht. Von RA Elmar Funke und RA Günter Müller. 3. Auflage 2009, ca. 650 Seiten Lexikonformat, gbd. ca. 130,– €. ISBN 978-3-504-40095-8. Erschienen im März 2009.


ideen b ö r s e

Nightball – Bestnoten für Erfolg und Spaß Es ist ein weltweit einzigartiges Konzept, wissenschaftlich fundiert und ausgezeichnet mit dem Trainerpreis für Kreativität. Als Event bietet Nightball allen Beteiligten ein außergewöhnliches und nachhaltiges Erleben mit hohem Spaßfaktor. NightbalI feiert nun 15-jähriges Jubiläum. Bei Nightball hat der Spieler nur eine Aufgabe: Er muss ein Tor machen. Das ist nicht einfach, denn seine einzige Orientierung ist die Musik. Sehen kann er nichts. Er trägt eine Augenbinde und einen Nightball-Helm. Dass es ihm dennoch gelingt, ist ein Erfolg seiner im Spiel erarbeiteten Strategie und der lösungsorientierten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit seinem Team. Bei Nightball vollbringen Team und Spieler Höchstleistungen. Was sie daraus mitnehmen, ist das Gefühl, gemeinsam etwas Unmögliches geschafft zu haben.

gen in den Unternehmen, die Nightball in den vergangenen Jahren gebucht haben. Sportscheck in München beispielsweise, zählte zu den Ersten, die das „Blind-Date mit dem Teamgeist” organisierten. Inzwischen feiert Nightball sein15-jähriges Bestehen und kann auf eine lange Liste zufriedener Kunden verweisen, darunter die Audi-Akademie, die Accor-Hotelgruppe, Hypovereinsbank, Otto-Versand und viele mehr.

Ein Highlight im Event-Programm

Das visuell orientierte Verhalten wird ausgeblendet und die Teilnehmer agieren innerhalb der Gruppe authentisch. „Der große Erfolg von Nightball leitet sich vor allen daraus ab, dass alle Teilnehmer mit den gleichen Voraussetzungen agieren“, schildert „Erfinder“ André Lange. „In jedem Spiel wird das Eigene, Authentische der Spieler sichtbar. Damit wird das Entwicklungspotenzial jedes Einzelnen und auch der gesamten Gruppe deutlich und kann spielerisch erweitert werden.“ So nehmen die Spieler aus diesem Event noch wichtige Erkenntnisse für ihren Arbeitsalltag im Team mit. „Der Aha-Effekt war riesig“, schildern Teilnehmer ihre Erfahrungen.

Nightball wird von Agenturen und Unternehmen für ihre Events gebucht und beweist sich regelmäßig als Highlight im Programm. Nicht nur bei den Spielern auch bei den Zuschauern weckt Nightball eine Begeisterung, die auch nach dem Spiel noch lange anhält. Zum einem ist diese Begeisterung und Euphorie auf das gemeinsame Erleben und die Verbundenheit im Spiel zurückzuführen. Zum anderen auf den gemeinsam erlebten Spaß, der bei Akteuren und Zuschauern für positiven Gesprächsstoff und anhaltende Motivation sorgt. Dies zumindest sind die Erfahrun-

Viel spielerische Dynamik

Positive Effekte wissenschaftlich bewiesen Die nachhaltige Wirkung auf die jeweiligen Teams ist wissenschaftlich belegt. In einer Studie der Universität Freiburg konnte bereits nach einem dreistündigen Kurztraining eine deutliche Erhöhung der Teamreflexion festgestellt werden, die, so die Experten, nicht zuletzt auch auf die Auseinandersetzung mit den Lerninhalten zurückzuführen sei. Gute Noten erhielt auch der hohe Spaßfaktor des Trainingsmoduls. Lange: „Wir alle wissen doch, dass eine Gruppe durch nichts so sehr zusammengeschweißt wird, wie gemeinsam erlebten Spaß. Schon 2001 wurde Nightball mit dem Trainerpreis für Kreativität ausgezeichnet. Nightball eignet sich für Teams von sechs bis 500 Personen und kann in Seminarräumen oder Tagungsräumen in Hotels im In-und Ausland – auch mit mehrsprachigen Gruppen – durchgeführt werden.Je nach Gruppengröße werden die Teilnehmer von einem oder mehreren Trainern angeleitet und betreut. Die Gebühren für das mit hohem technischem Aufwand organisierte Training belaufen sich auf 199 Euro pro Person. www.lange-erfolg.de/nightball.php events 2/2009 91


Ide e n b ö r s e

Wenn´s regnet, schläft man umsonst! Das neue Schönwettergarantie-Konzept des Ferienart Resort & Spa Hotel in SaasFee sichert den Gästen sonnige Ferienstimmung. Die Schönwettergarantie wird allen Gästen des Hotels angeboten, die zwischen Juni und Oktober mindestens drei Tage buchen. Sollte es während des Aufenthaltes mehr als zwei Tage regnen, werden die Übernachtungen für jeden zusätzlichen verregneten Tag geschenkt. Ein Regentag ist, wenn die Wetterstation in Saas-Fee mehr als 5 mm Niederschlag pro Tag misst. „Wir versuchen unseren Gästen innovative Ferienkonzepte anzubieten. Dank neuer Instrumente im Wetterrisikomanagement entdeckten wir eine Möglichkeit, vom Ruf des Wallis als sonnigstem Kanton der Schweiz zu profitieren“, sagt Ferienartbesitzer Beat Anthamatten. Als Pionier seiner Branche ist Beat Anthamatten der erste Hotelier des Kantons, der das Potenzial von Wetterderivaten von CelsiusPro als Zusatznutzen für seine Gäste realisiert. CelsiusPro bietet Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie z.B. Event, Energie und Transport die Möglichkeit, sich vor wetterbedingten Verlusten abzusichern. Beat Anthmattens langjährige Erfahrung im Tourismusgewerbe und das Know-how von CelsiusPro im Wetterrisikomanagement ermöglichen ein Konzept, das sowohl Feriengästen ein attraktives Angebot bietet als auch Hotels vor wetterbedingten Einnahmeausfällen absichert. Events hat vor einigen Ausgaben bereits über die Wetterderivate von Celsius Pro berichtet. „Die Zusammenarbeit zwischen Ferienart und CelsiusPro kreiert neue Chancen für die Hotelindustrie. Deshalb führen wir mit der Ecole Hotellerie Lausanne eine Studie über Einsatzmöglichkeiten von Wetterderivaten als attraktivem Instrument für Risikomanagement und Marketing in der Hotelindustrie Europas durch“, erklärt Mark Rüegg, Geschäftsführer von CelsiusPro.

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CelsiusPro Die Schweizer Firma CelsiusPro AG ist auf die Strukturierung und den Verkauf individueller Wetterzertifikate spezialisiert. Die Wetterzertifikate der CelsiusPro AG basieren auf Daten, die von nationalen Wetterstationen zur Verfügung gestellt werden. Die Wetterstationen erstrecken sich von Oslo bis nach Sevilla. Seit Gründung arbeitet CelsiusPro AG mit der etablierten multinationalen Rückversicherungsgruppe, Swiss Re zusammen. www.celsiuspro.com

Ferienart Das 5-Sterne Resort & Spa Hotel Ferienart verfügt über 81 Zimmer, Suiten und Familienapartments, fünf Restaurants und einen modernen Wellness- und Spa-Bereich mit Fitnesszentrum. Neben der Wetterabsicherung bietet das Haus seinen Gästen auch ein CO2-Zertifikat während der Aufenthaltsdauer an. Außerdem gehört die Anlage aufgrund des einzigartigen Angebots und der zahlreichen Auszeichnungen zu den renommiertesten Hotelhäusern der Schweiz. www.ferienart.ch Weitere Informationen: Professional Weather Protection CelsiusPro AG, echnoparkstrasse 1, 8005 Zurich, Switzerland t.+41 44 445 3434, f.+41 44 445 3425 info@celsiuspro.com


Tipps für Events mit kleinem Budget Die Fullservice-Eventagentur Roadtrack AG (www.roadtrack.de) leistet ebenfalls einen sinnvollen Beitrag zur Krise und hat sich mit den 10 Geboten für vernünftigen Budget-Einsatz befasst. Nun, das ist zwar nicht alles neu und das Meiste sollte ohnehin für kluge Planer selbstverständlich sein, aber noch mal subsumieren schadet eben nicht. Die „Krise“ spült im Idealfall die Vernünftigen nach oben. Und das sind die, die es eigentlich schon immer richtig gemacht haben. 1. Veranstaltungsziel klar definieren: Was ist das Ziel der Veranstaltung? Beziehungspflege oder Informationsvermittlung? Wollen Sie Ihren Gästen eine besondere Show bieten oder steht ein nettes Miteinander im Vordergrund? Ein klarer Fokus hilft bei der Entscheidung, wo investiert werden soll – und wo man einfach sparen kann. 2. Zeitrahmen intelligent setzen: Legen Sie die Veranstaltung so, dass die Gäste nicht übernachten müssen – und idealerweise preiswerte Verkehrsmittel für An- und Abreise nutzen können. Open-End-Events mit Get together an der Bar lassen die Getränkerechnung oft ausufern. 3. Nur ein Highlight statt vieler: Zum Auftritt der Boygroup noch den berühmten Zauberer und den Moderator aus den Fernsehnachrichten? Vermeiden Sie zu viele Programmpunkte – gemäß dem Motto „Weniger ist mehr“. Oftmals hinterlässt ein einziges, sorgfältig ausgewähltes Highlight mehr Eindruck als eine ganze Parade. 4. Locations sinnvoll wählen: Special Locations können schon ein Highlight an sich sein und die Buchung teurer Künstler oder aufwändige Dekoration überflüssig machen. Andersherum darf man sich eine günstigere Location aussuchen, wenn man z.B. Stargäste oder einen Sternekoch für die Veranstaltung bucht. Tipp: Kinos sind für viele Events perfekt und die Atmosphäre stimmt hier auch. 5. Technik sinnvoll dimensionieren: Licht, Ton, Bild, Bühne – man sollte genau überlegen, welche Technik man in welcher Größenordnung wirklich braucht und auf was man gut verzichten kann. So sollte nicht ein extra angefertigtes Rednerpult mit einem dreidimensionalen Firmenlogo für Eindruck sorgen, sondern der Vortrag an sich. Hier besteht Sparpotenzial! 6. Catering, das sättigt und gut aussieht: Exquisites Fingerfood sieht zwar toll aus, ist aber manchmal nur wenig sättigend und zudem meist sehr teuer. Servieren Sie stattdessen lieber etwas „Handfestes“ und nutzen Fingerfood lediglich als Akzent. Sparen Sie damit bis zu 80 %. 7. Getränkekosten im Auge behalten: Vorsicht mit „Freie Auswahl an der Bar“, vor allem wenn teure Weine oder Cocktails im Spiel sind. Eine gut zusammengestellte Auswahl erfüllt auch die allermeisten Wünsche und schützt vor erhöhten Rechnungen. 8. Give-aways: Lieber kreativ als teuer: Ersetzen Sie „Toller, Teurer, Edler“ durch witzige und einmalige Ideen, die zudem auch günstiger sind. Eine witzige Fotoaktion am Ende der Veranstaltung, bei der alle Gäste mitmachen, bleibt vielleicht länger in Erinnerung als ein teures Give-away, wie z.B. ein Schweizer Messer. Tipp: Führen Sie ein Brainstorming in der ganzen Abteilung durch. 9. Aufbau- und Abbauzeiten reduzieren: Geschickte Planung und Logistik können die Rüstzeiten für Events deutlich reduzieren. Damit kann oft der teure und unproduktive Aufbautag gespart werden. 10. Menschliche Komponente nicht vergessen: Ihre Gäste wollen sich vor allem wohlfühlen. Geben Sie Ihnen die Chance und bauen Sie entsprechende Komponenten gezielt mit ein. Die persönliche Begrüßung am Einlass, der passende Gesprächspartner beim Essen … solche Aspekte sind oft wichtiger als Äußerlichkeiten.

THE CRETAN INCENTIVE

Kalimera Kriti liegt unmittelbar am Meer, nahe dem malerischen Fischerdorf Sissi, inmitten von blühenden Gärten an der Nordostküste Kretas. Hightech Konferenzräume kombiniert mit dem Luxus eines 5-Sterne Resorts bieten die besten Möglichkeiten für Konferenzen und Incentives. • Auditorium für 450 Personen mit modernster Technologieausstattung • Weitere Konferenzräume für 10 bis 360 Personen • Naturhöhle für unvergessliche Events • Beach Party & Themenabende • Auswahl an Restaurants & Bars • 415 luxuriöse Gästezimmer im Haupthaus, Bungalows und Suiten • Sandstrände, 2 Pools, Rasenflächen für Teamaktivitäten • Breites Sportangebot (Gym, Squash, Tennis, Fussball, Wassersport, etc)

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Ide e n b ö r s e

Düfte sind Headturner – und das auch bei Events! Skurrile Nachrichten sind gern gelesene Zeilen. Die jüngste dieser Art: „Forscher wollen Pharaonen-Parfum wiedererschaffen“, gefunden bei Spiegel.de. Kein Scherz. Ernstzunehmende Wissenschaftler aus Bonn haben neben der Mumie Hatschepsuts einen Flakon gefunden, dessen eingetrocknete Resttröpfchen nun in ihre Einzelteile zerlegt werden sollen. In der Hoffnung, den Geruch der ägyptischern Herrscherin auferstehen zu lassen. Auch den Pharaonen war die heilsame Wirkung von Düften durchaus bekannt. Sind sie dezent und angenehm, verstärken sie unsere Empfindungen. Eine fiese Duftwolke hingegen kann den ganzen Abend verderben. Und nicht zuletzt entscheidet die Nase, ob wir jemanden gut leiden oder nicht riechen können. Nun macht Flash Art, ein auf Event-Effekte (Pyro-, Laser- und Wassertechnik)  spezialisiertes Unternehmen auch im Duftmarketing von sich reden. Im April wurde das neue Beduftungs-Konzept mit den zugehörigen „CON SCENT“-Duftmaschinen erstmalig auf der Prolight & Sound in Frankfurt vorgestellt. Laut Handelsleiter Dengra Ju war die Resonanz überraschend positiv: „Die Leute haben unseren Stand vor allem gesucht und gefunden, weil sie dem angenehmen Vanilleduft gefolgt sind. Jeder der an unserem Stand vorbei kam, konnte nicht umhin den Kopf zu drehen. In Amerika würde man sagen: Es war ein absoluter Headturner.“ Die Duftmaschinen überzeugen durch ein breites Einsatzspektrum, sowohl im Veranstaltungsbereich als auch im Einzelhandel – wie etwa Supermärkte oder Autohäuser. Die verschiedenen Modelle beduften Räume von 200 bis 150.000 Kubikmetern. Ihr mobiler Einsatz und die vollautomatische Ansteuerung über Timer oder Infrarotsensoren, ermöglicht eine einfache Handhabung. „Duftmarketing ist in Deutschland noch ein junges Gebiet und potentielle Kunden müssen zunächst einmal für dieses Thema sensibilisiert werden“, so Dengra Ju. Nach Musik-, Licht- und Projektions-DJ wird es zukünftig auch einen Duft-DJ geben, der für die ausgewogene olfaktorische Stimmung sorgt. Und wenn das Event-Motto etwa „Dschungelbuch“ lautet, kann der „D-DJ“ dienstbeflissen Lianen, Krokodile, Schlangen und Mogli „aufriechen“ lassen.

Düfte muss man „cracken“... Duftmaschinen können zur Beseitigung unangenehmer Gerüche, als verkaufsfördernde Maßnahme oder 94 events 2/2009

zur effektvollen Untermalung einer Veranstaltung eingesetzt werden. Derzeit sind über 80 Düfte – von Apfelkuchen bis Zedernholz – verfügbar. Alle Aromastoffe wurden unter medizinischen Aspekten geprüft und für unbedenklich erklärt. Auf Wunsch kann nahezu jeder Duft (mit einer gewissen Vorlaufzeit) hergestellt werden. Beim Odeur der Pharaonin sind die Bonner Wissenschaftler sicherlich gerne behilflich. „Düfte üben eine heimliche Macht über unsere Gefühle aus. Wohlgerüche wecken Emotionen, die der Verstand nicht mehr kontrollieren kann“, unterstreicht Dengra Ju. Doch der Duft muss im Unterbewusstsein wirken und darf nicht aufdringlich erscheinen. Darum sollte die Beduftung unbedingt dezent eingesetzt werden. Sicherlich haben sich schon andere Unternehmen im Duftmarketing versucht, doch die ausgefeilte Technik der „CON SCENT“-Maschinen ist brandneu. Bei herkömmlichen Beduftungsanlagen wird der Duftstoff erhitzt, was meist den Geruch verfälscht und schnell zu einer unangenehmen Stinkwolke führt. „Bei unseren Maschinen geschieht die Verdampfung per Ultraschall. Dabei werden die Duftpartikel „gecrackt“, sprich in kleinste Teilchen zerlegt. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung über die Luft, was wesentlich dezenter und effektiver ist“, betont Dengra Ju. Derzeit sind die Maschinen noch zu Messe-Einstiegspreisen erhältlich und liegen zwischen 135 und 3.150 Euro. Wer sie nicht käuflich erwerben will, kann sie auch tage- oder wochenweise mieten. Kontakt: www.flashart.com G.K.Prenzel


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Portugal: CLUB MED DA BALAIA****

Abtauchen an der Algarve 21 Hektar ist das Areal groß und wer es durchschreitet, atmet den würzigen Duft der Olivenbäume oder den ätherischen von Eukalyptus und Pinien ein, während der Blick vom Plateau der Steilküste hoch über dem Atlantik über die Weite des Ozeans schweift. Nicht ohne den herrlichen Sandstrand erfasst zu haben, der bequem über eine Treppe zu erreichen und Garant für einen entspannten Aufenthalt ist. Das Club-Resort wurde im April 2009 nach Renovierung und Neugestaltung durch den Innendesigner Didier Gomez wiedereröffnet. Mit seinen zahlreichen Salons und Lounge-Ecken ist die Anlage zur Wohlfühloase geworden. Die 372 Zimmer und Suiten des Club-Resorts teilen sich auf drei durch verglaste Passagen miteinander verbundene Hotels auf: das achtstöckige ‚La Tour‘ mit Aufzug gegenüber dem Swimmingpool, das ‚Pyramide‘ mit viergeschossigem Hauptgebäude und Seitenflügel mit zwei Etagen in der Nähe der Tennisplätze und das „Golf” mit sechs Stockwerken nicht weit vom Golf Club House gelegen. Nach sportlichen Aktivitäten wie Bogenschießen, Volleyball, Fitness-Training, Salsa-Tanzkursen, Hochseefischen oder einem spritzigen Segeltörn bieten Pool, Hamam und eine schön renovierte Wellness-Oase den richtigen Gegenpol. Restaurants: Da Balaia mit internationalem Buffet – Vasco da Gama mit kulinarischen Highlights (und spätem Mittagessen für Golfer). Organisatoren von Meetings oder anderen Veranstaltungen winken für eine Reihe zur Verfügung stehender Räumlichkeiten attraktive Pauschalen:‚Evora‘ für 40 Gäste beispielsweise kostet 240 Euro/Tag, ‚Algarve‘ für 180 Personen 680 Euro (beides Theaterbestuhlung). Das Club Resort Da Balaia ist vom Flughafen Faro in ca. 45 Minuten zu erreichen. Kontakt in Deutschland: Club Med Business-Team Club Méditerranée Deutschland GmbH Schwalbacher Str. 62, D-65760 Eschborn Fon: +49 (0) 6196 / 7640-300 Fax: +49 (0) 6196 / 7640-170 Email: cmb.deutschland@clubmed.com www.clubmed.de events 2/2009 95


Hote ls

Erfolgsstory 3:

Dr. Monika Gommolla – Erfolg durch Vorleben. „Tagen und Wohnen unter einem Dach“. Tja, ein wirklich sehr einfacher Grundsatz und eine auf der Hand liegende Logik. Irgendwie schlicht - finden wir heute. Und doch ist dies eine der erfolgreichsten Ideen, die ein deutscher Hotelier je hatte. Zu einer Zeit nämlich entwickelt, als Tagungen und Hotelübernachtungen überhaupt nicht zusammen gehören, ist sie genial und der Grundstein für eines der größten deutschen Kongress- und Ferienhotelimperien, das längst auch in Übersee und sogar an der Chinesischen Mauer angekommen ist. Mir gegenüber im Maritim Köln sitzt sie nun – die Grande Dame der bekanntesten Hotelgruppe Deutschlands – die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Maritim Hotels. Ich muss erst einmal sagen, dass sie umwerfend freundlich und angenehm unprätentiös ist. Später erfahre ich, wie engagiert und leidenschaftlich sie in der Sache ist. Eines der ganz wenigen Bilder von Dr. Monika Gommolla

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Als Kind habe ich davon geträumt, wie phantastisch es sein müsste, wenn mein Vater der Chef von unserem kleinen Edeka-Laden wäre. Ich wollte gerne mithelfen, Gummibärchen zu verkaufen. Er war aber „nur“ Lehrer. Hoteldirektor – was für ein noch größerer Traum! Bei Frau Dr. Monika Gommolla wird er Wirklichkeit. Heute ist sie das Oberhaupt der gesamten Kette mit einer Verantwortung, die größer nicht sein kann: 49 Hotels, davon 37 in Deutschland und 12 im Ausland mit über 9.400 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen in 2008 von 436,1 Millionen Euro. Ich möchte nicht die Umsatzsteigerung von 46 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau verschweigen. Klug ist sie, sehr klug. Das Jurastudium schließt sie mit der Promotion ab. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Denn nicht die Rechtswissenschaft, sondern das unternehmerische Denken und Handeln wird wie bei ihrem Vater ihr Leben bestimmen. Sein beruflicher Werdegang ist abso-

lut eindrucksvoll. Die Eltern kommen aus 1969 entsteht ein Luxushotel, damals sehr Ostdeutschland, der Vater ist Torfstecher. ungewöhnlich, außerhalb einer Großstadt: Seine Liebe gehört jedoch der Präzision Das Seehotel Maritim am Timmendorfer des Maschinenbaus und er wird Mitgesell- Strand. Eigentlich wollte die Gemeinde schafter einer Firma für Holzbearbeitungs- ein Kongresszentrum, doch Hans-Joachim Gommolla überzeugt den Bürgermeister, maschinen. ein Hotel mit großem Tagungszentrum Der Vater hat die Spanplatte zu bauen. Die Idee hat es wirklich in sich. erfunden Ab jetzt ist das ganze Jahr Hochsaison. Langweilig? Nein, er erfindet die Spanplat- Der Name Maritim wirkt. Und auch die te und gehört zu den wenigen Menschen nächsten Schritte des Unternehmens sind in den 50er Jahren, die beruflich bedingt wohldurchdacht und kraftvoll wie Langdie ganze Welt bis ins hinterste Indien streckenschwimmen. umreisen. Nicht nur die Hotelaufenthalte werden später ein wertvoller Erfahrungs- In den folgenden Jahren entstehen viele schatz. Der einfallsreiche Mann schafft den Hotels in mittelgroßen Städten mit großem Sprung zur Architektur, was nur logisch Volumen, Ende der 80er Jahre folgen die ist im notwendigen Wohnungsbau der ausgezeichneten Bauten der ganz großen Nachkriegszeit. Als dritter Mann in einem Maritim Hotels in den Großstädten. Bonn Architekturbüro baut er so lange Häuser, kommt ins Guinnessbuch der Rekorde und bis der Markt fast gesättigt ist. Damit die das erst 2007 gebaute Haus am DüsseldorMitarbeiter weiter in Lohn und Brot ste- fer Flughafen – das größte Tagungshotel hen können fängt er an, Hotels zu bauen. in NRW – wird äußerst buchungsfreudig Macht irgendwie Sinn, ist aber eigentlich von der Meeting-Industrie angenommen. eine große Idee. Selbstverständlich werden alle Häuser und events 2/2009 97


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der gesamte Innenausbau vom eigenen Architekturbüro des Unternehmens entwickelt und ausgeführt. Das erworbene Know-how und die Kostenersparnis kommen dem Unternehmen und letztendlich dem Gast zu Gute.

Die Innenarchitektur: „Wir heben uns ab!“ Ich wage einen Hauch von Kritik und deute an, dass die Innenarchitektur der Maritim Hotels doch eher eigenwillig konservativ sei. Ich erröte schon beim Sprechen, denn meine Synapsen flüstern, dass Sheraton schon viermal den Eigentümer gewechselt hat und Accor auch bei der Positionierung etwas eiert. Und was lernen MarketingStudenten im ersten Semester? Positionierung steht vor dem Marketing. „Wir heben uns ab“, sagt sie nur. Ich muss lächeln. Sie hat ja so was von Recht! Wo Maritim draufsteht ist auch Maritim drin. Überall. Die Positionierung ist eindeutig. Vor allem im Innenleben. Frau Dr. Gommolla ist unentwegt im Familienunternehmen unterwegs. Sie lebt die Unternehmenskultur vor. Sie ist ein Vorstand zum Anfassen und vertraut ihren vielen langjährig tätigen Mitarbeitern. „Ein Kunde spürt das auch. Man geht nicht ins Maritim, sondern zu Herrn Huber”, sagt sie. Die Würdigung des Geschäfts geht in beide Richtungen. Und Frau Dr. Gommolla bedankt sich jährlich nicht nur bei ihren Mitarbeitern, sondern auch bei einer Vielzahl von treuen Kunden mit originellen Einladungen. Wenn sie also z. B. mit dem Innenminister der Emirate auf dem Wochenmarkt ihres Heimatortes Bad Salzuflen spazieren geht, wundert sich niemand. Die Expansion ist ihre Sache. Allerdings: „Wir müssen nicht”, sagt sie. Gesundes Wachstum und eine kluge, schrittweise Weiterentwicklung sind ihr Credo. Eine schnelle Rendite findet sie unseriös. Diese Aussage ist evident. Acht Jahre braucht es von der Idee eines Hotels bis zur Ausführung. Aber dann sitzt das Konzept und der Gewinn bei Maritim ist nachweisbar. 98 events 2/2009

„Was man gibt, bekommt man zurück!”

tesgaden oder auf einer Ostfriesischen Insel beherbergt, den hat es schwer getrofEs erübrigt sich, nach ihrem Privatleben fen, denn die Nachbarn in Österreich oder zu fragen. Man ahnt schon, dass das Holland können viel preiswerter anbieten”. kaum stattfinden kann. Doch was macht Mit Vehemenz fordert sie die Gleichstelihr Freude? Sie sagt, ihr Leben kann nicht lung. Gleichstellung betont sie, nicht Hilfeschöner sein. Sie ist dankbar dafür, dass sie stellung wie bei der Autoindustrie. „Übertagtäglich interessante Menschen kennen- haupt”, konstatiert sie, „der Mittelstand lernen und interessante Erfahrungen ma- – das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – chen darf. „Was man gibt, bekommt man bietet Millionen mehr Arbeitsplätze als die zurück. Wenn ich bei einem Dinner mit Autoindustrie.” Geschäftspartnern auf Mauritius unterm Es gibt ein wenig Hoffnung. Sarkozy habe Sternenhimmel sitze, habe ich das Gefühl, sich schon für die Gastronomie in Frankdass ich alles zurückbekomme. Ich genieße reich eingesetzt; der Druck auf Frau Merdas wirklich.” kel wächst also. „Wir arbeiten hart daran, „Wo geht die Reise hin“, frage ich sie in dass der Mittelstand im Hotel- und GastZeiten einer wahren Wirtschaftskrise im ronomiegewerbe gestärkt wird,” sagt sie. weltweiten Hotelgewerbe. Sie sagt, dass Deutschland womöglich besser die Kri- Das ist gut für Deutschland, se meistern könne als andere Länder. Die denke ich. konjunkturelle Talfahrt beträgt in Deutsch- Richtig gut ist ihre neueste Idee. Das Patiland (letztes Quartal 2008) ca. 6,9 %, im entenhotel. Als eine der ersten Hotelketten Gegensatz zu Spanien mit 25%. „Aber in Deutschland engagiert sich die Maritim selbst renommierte Wirtschaftsweisen Hotelgesellschaft für eine innovative Prokönnen ja keine zuverlässigen Prognosen duktlinie. Die Einrichtung kommt stationären Patienten in der Regenerationsphamachen”, meint sie. Maritim investiert also mutig weiter in be- se und ambulanten Patienten zugute. Es stehende Häuser und treibt die Expansion rechnet sich, die Krankenkasse zahlt! Anim Ausland voran. So hat u.a. die mit Ma- gehörige sind selbstverständlich gern geritim verbundene HMS International Hotel sehene und potentielle Gäste. Partner bei GmbH einen zweiten Managementvertrag diesem Projekt ist das Universitätsklinikum für ein Hotel in Anting bei Shanghai un- Schleswig-Holstein. Und man fragt sich alterzeichnet. Das neue Fünf-Sterne Maritim len Ernstes, wieso ist denn da nicht schon Hotel Huizun befindet sich zur Zeit im Bau vorher jemand drauf gekommen? „Es wurund soll zu Beginn der Expo – Shanghai de allein zweieinhalb Jahre am Konzept Anfang Mai 2010 eröffnet werden. Die gefeilt, aber jetzt sind die entsprechenden Gesellschaft ist durch eine Reihe von Ver- Verträge in Lübeck unterschrieben”, sagt triebs- und Marketing-Maßnahmen gut Frau Dr. Gommolla nicht ohne Stolz. aufgestellt und rechnet 2009 mit einem An der Lübecker Bucht also. Aha. Da hat stabilen Umsatz gegenüber 2008. die Erfolgsgeschichte vor 40 Jahren schon Es ist höchste Zeit, die einmal begonnen. Geburtstag ist am 26. Hotel-Mehrwertsteuer zu senken! April 2009 und wie soll es auch anders Trotz des Optimismus für ihr eigenes Un- sein, Frau Dr. Gommolla lädt zum „Tag ternehmen sorgt sich Frau Dr. Gommolla der offenen Tür” in alle Maritim Hotels ein. ernsthaft um die Branchenkollegen. Sie Dankeschön. Und von Tausenden von zusagt, die ermäßigte Mehrwertsteuer müsse friedenen Tagungsplanern die allerbesten her. „Manchen Hoteliers steht das Wasser Glückwünsche. Herzlichst! bis zum Hals; wer beispielsweise in Berch- Marie Fink


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„Collect and win” mit Dolce Hotels Auf der IMEX 2009 präsentiert Dolce Hotels and Resorts in Kooperation mit aus­ gewählten Medien und Convention Bureaus seine sechs europäischen Desti­ na­tionen. Messe-Besucher und Hosted Buyer können auf ei­nem Dolce-Parcours Punkte sammeln und Wochenenden in den exklusiven Tagungs­resorts in Deutschland, Frankreich, Spanien und Belgien gewinnen.

Wer auf der Messe am events-Stand vorbeikommt oder hier bereits einen Termin ein­geplant hat, der sollte nicht vergessen zu „punkten“. events ist einer von vier Medien­partnern, der die Dolce-Gruppe bei deren Messe-Aktion „collect and win“ unterstützt. Der internationale Meeting-Spezialist in der Hospi­tality Branche schickt IMEX-Besucher auf einen Parcours mit europäischen Wochenend-Aussichten: Benötigt wird eine Teil­ neh­merkarte, die von einer Dolce-Hostess am Stand F 615 oder bei den Partnern (siehe Kasten) ausgegeben wird.

Gemäß der Firmen-Philosophie „meet with inspiration“ fordert die Karte dazu auf, drei aus neun po­ tentiellen Stationen aufzusuchen, sich inspirieren zu lassen und Gewinn­punkte zu sammeln. Xavier Louyot, Director PR & Marketing Dolce Europe: „Ein erfolgreiches Meeting beginnt mit einem guten Gespräch. Ent­sprechend haben wir das Netzwerk unserer Partner gewählt: Die deutschen Leitmedien der MICE-Branche sowie die Convention-Büros der Dolce-Stand­orte in Europa bieten mit vielfältigen und spezialisierten Informationen einen über­zeu­genden Mehrwert für die


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Weitere Preise sind Wochenenden für 2 Personen im Dolce Chantilly nahe Paris, im Dolce Frégate Provence nahe Marseille, im Dolce Sitges bei Barcelona, im belgischen Design Resort & Conference Hotel Dolce La Hulpe Brussels sowie im Dolce Bad Nauheim nahe Frankfurt. Dolce „collect and win“-Partner: events magazine, Stand G 010 Tagungswirtschaft, Stand B 700 CIM, Stand G250 Convention International, Stand G 308 German Convention Büro, Stand F 100 Kongressbüro München, G 120 Maison de la France, Stand D 200 Sitges Convention Bureau, Stand Tourspain E 400 OPT Wallonie et Bruxelles, Stand E 120 Teil­nehmer.“ Welche der zur Auswahl stehenden Stän­ de auf­­gesucht werden, entscheidet der Karteninhaber individuell nach persön­lichem In­teresse. Abzugeben sind die Gewinnkarten nach vollführtem Parcours am Dolce-Stand. Hier findet am 26. und 27. Mai 2009 jeweils um 16 Uhr auch die Auslosung der Preise statt. Der Hauptgewinn: Ein VerwöhnWochenende für sechs Personen in der neuen Ta­ gung­s­destination Dolce Munich, die im April 2010 im Norden der bayerischen Lan­des­hauptstadt eröffnet.

100 events 2/2009


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Practice makes perfect.

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09

26-28 May/Frankfurt


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Accor:

Einheitliche Buchungskonditionen in 170 deutschen Tagungshotels Als erste Hotelkette bietet Accor den Geschäftskunden einheitliche Buchungskonditionen für seine 170 Tagungshotels in Deutschland. Die Marken Sofitel, Pullman, MGallery, Novotel, Mercure, Suitehotel, all seasons und Ibis verfügen ab sofort bundesweit über einheitliche Tagungspauschalen, die einen Full-Service zum Festpreis bieten, auf den sich Geschäftskunden verlassen können, sowie über vereinheitlichte Stornierungs- und Depositkonditionen. „Mit dem innovativen Konzept Advanced Meeting Condition setzt Accor neue Maßstäbe im Geschäftsreisemarkt”, sagt Daniela Schade, Vice President Sales & Distribution. „Wir ermöglichen unseren Businesskunden damit nicht nur eine schnelle, einfache und transparente Tagungs- und Budgetplanung, sondern präsentieren uns – gerade in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen – als starker Partner, der Sicherheit und Vertrauen bietet.“

Für jede Business-Veranstaltung passende Konzepte Mit seinem breiten Markenportfolio von der Budget- bis zur Luxushotellerie wird Accor unterschiedlichen Ansprüchen und Budgets gerecht. Dabei garantiert das dichte deutschlandweite Hotelnetzwerk hohe Flexibilität bei der Wahl eines geeigneten Tagungshotels. Mit einer Besonderheit wartet die Economy-Marke Ibis im Bereich Geschäftsreisen auf. Die neue Tagungsflatrate auf Stundenbasis verbindet maximale Flexibilität mit einem ausgezeichneten Verhältnis von Preis, Leistung und Service. Zum Tagungsraum als Grundleistung können weitere indivi102 events 2/2009

duelle Leistungen hinzu gebucht werden. Accor reagiert mit dem Tagungsangebot von Ibis auf den aktuellen Spartrend vieler Unternehmen bei Geschäftsreisen und auf die Verschiebung hin zur Budget- und Economy-Hotellerie. „Die Wurzeln von Accor liegen in der Budget- und Economy-Hotellerie. Wir sind in diesem Bereich weltweiter Marktführer und verfügen über ein breites Produktportfolio. Angesichts des Trends hin zu Budget- und Economy-Marken blicken wir mit positiven Erwartungen in die Zukunft“, so Daniela Schade.

Kooperation mit AirPlus Meeting Solution sichert zeitgemäßes Procurement Die AirPlus Meeting Solution bietet eine innovative Abrechnungslösung: Veranstaltungsbuchungen ohne Anzahlung, eine standardisierte, zentralisierte Abrechnung, frei wählbare Buchungskanäle, ein zentral gesteuertes Zahlungsmittel und vor allem einen transparenten und papierlosen Rechnungsprozess. Damit garantieren die Tagungshotels von Accor Daten- und Kostentransparenz – ein wichtiger Faktor für die finanzielle Planung von Unternehmen, der das Vertrauen in den Hotelpartner erhöht. Die Novotel Hotels in Deutschland

verfügen bereits seit Ende 2008 über die AirPlus Meeting Solution. Sofitel, Pullman und Mercure wurden im 1. Quartal 2009 angeschlossen.

Accor: Der Quartalsbericht ist von der Krise gezeichnet 8,7 Prozent Umsatzrückgang in der Hotellerie meldet accor für das erste Quartal 2009 auf vergleichbarer Basis. Im 1. Quartal 2009 erwirtschaftete die Sparte Hotellerie 1.182 Millionen Euro Umsatz und verzeichnete damit einen ausgewiesenen Rückgang von 7,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008. Der Umsatz berücksichtigt den Verkauf von Objekten (Anteil -2,4%), die Entwicklungspolitik des Konzerns (Eröffnung von 5 110 Hotelzimmern und Vollkonsolidierung von Orbis: 32 Millionen Euro, was mit zusätzlichen 4,2 Prozent zum Quartalsumsatz beitrug und die Wechselkurseinflüsse, die den Umsatz der Berichtsperiode weiterhin um 0,9 Prozent senkten. In den meisten europäischen Ländern (hauptsächlich Deutschland, Spanien und Belgien) fielen die Osterferien 2008 in den Monat März, während sie 2009 erst im April stattfanden. Diese Verschiebung trug mit 0,9 Prozentpunkten zum Umsatz der Hotellerie bei. Da 2008


jedoch ein Schaltjahr war, sank der Quartalsumsatz 2009 um 1,0 Prozentpunkte.

Hotels der Luxus- und Mittelklasse verlieren mehr Im 1. Quartal 2009 betrug der veröffentlichte Umsatzrückgang der Hotellerie der Luxus- und Mittelklasse 9,2 Prozent. Im Allgemeinen litten die Hotels der Mittelklasse weniger als die Hotels der Luxusklasse. Diese Feststellung bestätigt auch Frankreich, wo die Mittelklasse (RevPAR -10,1 Prozent) widerstandsfähiger als die Luxusklasse (RevPAR -13,4 Prozent) war. Außerdem war Paris stärker betroffen (RevPAR -14,7 Prozent) als die übrigen Landesteile (RevPAR -6,6 Prozent). In Deutschland belief sich der vergleichbare Umsatzrückgang auf 1,9 Prozent. Bereinigt um die verschobenen Osterferien betrug er 8,1 Prozent. In Großbritannien ist der Rückgang in den

Regionen höher (RevPAR -16,5 Prozent) als in London, wo der RevPAR um 7,0 Prozent sank. Das Segment Economy zeichnete sich durch eine Volatilität des RevPAR aus, die doppelt so hoch war wie die BIP-Änderungen. In der Luxus- und Mittelklasse wurden sogar vier- bis sechsfache Werte gemessen. Da das BIP in den meisten europäischen Ländern stark eingebrochen ist, sank der ausgewiesene Umsatz der Economy Hotels im 1. Quartal 2009 um 7,7 Prozent. In Deutschland ging der vergleichbare Umsatz um 5,0 Prozent zurück, bei Ibis und Etap Hotel waren es jeweils 4,6 Prozent. In Großbritannien war der Umsatzeinbruch in London höher (RevPAR -15,1 Prozent) als in den übrigen Landesteilen (RevPAR -11,5 Prozent). Andere europäische Länder wurden stärker getroffen, so zum Beispiel Spanien (vergleichbarer Umsatzrückgang um 29,3 Prozent), Italien (- 17,5 Prozent), die

Niederlande (- 10,9 Prozent) und Belgien (- 10,5 Prozent). Die Economy Hotels in den USA verzeichneten sogar 11,5 Prozent Umsatzrückgang auf vergleichbarer Basis.

Es muss gespart werden! Vor dem Hintergrund der sich besonders in Europa beschleunigenden Konjunkturabkühlung im 1. Quartal 2009 gegenüber dem 4. Quartal 2008 hat der Konzern beschlossen, die jährlichen Modernisierungsinvestitionen für 2009 und 2010 auf 315 Millionen Euro zu beschränken. Dieser Betrag ist um 175 Millionen Euro niedriger als der Aufwand 2008. Neben den bereits angekündigten Einsparungen bei den Gemeinkosten (75 Millionen Euro in 2009 und 25 Millionen Euro in 2010) plant Accor bereits weitere Kostenreduktionen.

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Wolfgang M. Neumann führt Arabella Hospitality Group Mit Wolfgang M. Neumann tritt ein ausgewiesener Tophotelier die Nachfolge von Stefan Schörghuber an der Spitze der Arabella Hospitality GmbH & Co. KG an. Zugleich wird er den Unternehmensbereich Hotel im Vorstand der Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG vertreten. Er bildet damit gemeinsam mit Christian Böll, der für Marketing und Vertrieb verantwortlich zeichnet, und dem kaufmännischen Geschäftsführer Dr. Christoph Scherk das Führungstrio der Gesellschaft, in der die Schörghuber Unternehmensgruppe ihre Hotelund touristischen Aktivitäten bündelt. Nach seiner Ausbildung am renommierten Institute for Tourism and Hotelmanagement an der Tourismusschule Kleßheim in Salzburg trat Wolfgang M. Neumann 1984 in die Dienste der Hilton Hotelgruppe ein. Nach ersten Managementstationen in New York (1984 bis 1989), London (1989 bis 1992 und erneut 1995 bis 1996) sowie Brüssel (1992 bis 1995) wurde Neumann 1996 General Manager des Hilton Paris. 1998 wechselte er als Opening General Manager nach Frankfurt, ehe er dort 1999 zum Vice President von Hilton Western & Northern Europe berufen Über die Schörghuber Unternehmensgruppe wurde. Nach weiteren länderübergreifenden Führungsfunktionen als Senior Die vier Unternehmensbereiche der UnternehmensVice President von Hilton Nordic in Stockholm (2001 bis 2003) und President gruppe mit den Geschäftsfeldern Hotel, Flugzeugleavon Hilton United Kingdom and Ireland in London (2003 bis 2005) wurde sing, Getränke sowie Bauen & Immobilien national Neumann 2005 zum President von Hilton Europe ernannt. In dieser Funktion und international beschäftigen rund 6.300 Mitarwar er für 90 Hotels in 25 europäischen Ländern mit mehr als 20.000 Mitarbeiter. www.schoerghuber-unternehmensgruppe.de. beitern verantwortlich. Die Arabella Hospitality Group als Teil der Gruppe „Mit seinen mehr als 25 Jahren Berufserfahrung in der internationalen Tophobündelt alle Hotel- und touristischen Aktivitäten der tellerie ist Wolfgang M. Neumann der Richtige, um unsere Hotelgruppe mit Schörghuber Unternehmensgruppe. Sie ist Mehrheitsihren herausragenden Häusern – trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten gesellschafterin (51 Prozent) des Joint Ventures mit – in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und die Vision der Gastlichkeit, so Starwood Hotels & Resorts (49 Prozent), der Arabelwie Stefan Schörghuber sie geprägt hat, fortzuführen“, zeigt sich Dr. Klaus laStarwood Hotels & Resorts GmbH, und HauptakN. Naeve überzeugt. tionärin der Design Hotels AG (49,8 Prozent), einer Der designierte Vorstandsvorsitzende der Schörghuber Unternehmensgruppe der weltweit erfolgreichsten Marketingplattformen und Firmenchefin Alexandra Schörghuber haben mit der Berufung Wolfgang für Lifestyle-orientierte Luxushotels. Darüber hinaus M. Neumanns zugleich auch das zukünftige Führungsquartett der Schörghuumfasst sie eine Beteiligung an der Reisemanufaktur ber Stiftung & Co. Holding KG komplettiert. Diesem werden neben Dr. Naeve aovo Touristik AG (40 Prozent) sowie Golfaktivitäten und Neumann noch Hans-Peter Hoh für den Unternehmensbereich Getränke und Servicedienstleistungen. und Dr. Jürgen Büllesbach für den integrierten Bau- und Immobilienbereich der Schörghuber Unternehmensgruppe angehören.

Neuer Marketing-Direktor im Dolce Bad Nauheim Seit 1. April 2009 be­kleidet Stefan Fischer die Position des Director of Sales and Marketing im Ta­gungshotel Dolce Bad Nau­heim. Zuvor war der 36jährige drei Jahre als Director In­ternational Sales für das Vier-Sterne-Haus tätig. Umfangreiche Erfahrungen im inter­nationalen Business sammelte er auch bei renommierten Hotelmarken wie Hilton Ho­tels Worldwide (Sales Ma­nager MICE und Key Account Ma­na­ger für Süddeut­schland, Öster­reich und die Schweiz) sowie der Mandarin Oriental Hotel Group (Re­gional Sales Manager Groups & Incen­ti­ves). Fischer ist schließlich seit fünfeinhalb Jahren mit Über­zeugung bei Dolce: „Die meisten Kollegen sind bereits lang­jährig für die Gruppe tätig und versprühen eine hohe Identifikation mit dem Produkt. Das spüren auch unsere Ta­gungs- und Freizeitgäste.“

104 events 2/2009


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events 2/2009 105


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Martina Wendel für fünf Park Inn-Häuser verantwortlich Mit Martina Wendel wurde die zweite Position des Area Director of Sales bei Park Inn neu besetzt: Neben Danuta Krawczyk (seit Dezember 2008 zuständig für die Park Inn Hotels in Bochum, Dortmund, Düsseldorf/Kaarst, Hannover, Kamen/Unna und Köln) zeichnet sie ab sofort für die Häuser in Bielefeld, Düsseldorf-Süd, Hamburg, Mainz, Mannheim innerhalb der Kölner Event Hotelgruppe verantwortlich. Martina Wendel ist Hotelbetriebswirtin, verfügt über Auslandserfahrung und war zuletzt als Director of Sales im Hotel Crowne Plaza Heidelberg tätig.

Best Western baut Marketing aus

Mit Elke Born und Yvonne Hentschel haben die neu strukturierten Marketingbereiche der Best Western Hotels Deutschland GmbH weibliche Verstärkung bekommen: Elke Born ist als Marketingdirektorin Touristik für die Weiterentwicklung der Marke im Bereich touristische Programme federführend, während Yvonne Hentschel als Direktorin die Aktivitäten der Abteilung Marketing Geschäftsreisen verantwortet. Die Touristikfachwirtin Elke Born (47) war seit 1994 in verschiedenen Führungspositionen bei der Steigenberger Hotels AG in Frankfurt/Main tätig und zum Schluss als Bereichsleiterin Marketing & Verkauf für die Marketing- und Verkaufsaktivitäten der europäischen Ferienhotels der Marke verantwortlich.

Yvonne Hentschel

Elke Born

Die Position der Marketingdirektorin Geschäftsreisen konnte aus den eigenen Reihen besetzt werden: Dipl. Kauffrau Yvonne Hentschel (32) ist bereits seit 2002 bei Best Western Hotels Deutschland tätig und verantwortete zuletzt als Key Account Managerin die Betreuung von Firmenkunden im süddeutschen Raum und war danach Verkaufsdirektorin Corporate Market.

Erstes Tierpark-Themen-Hotel in Hamburg Das erste Tierpark-Themen-Hotel der Welt wurde in Hamburg direkt am Tierpark

können. Um beispielsweise das Aufstellen

und Tropen-Aquarium Hagenbeck eröffnet. Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck

von Stellwänden zu vermeiden, hat der

beherbergt 158 Zimmer auf fünf Etagen. Das rund 30 Millionen Euro teure Haus

verantwortliche Innenarchitekt die Wände

ist im kolonial-exotischen Stil gestaltet. Die Innenarchitektur der verschiedenen

mit einer Metallschicht überziehen lassen.

Etagen orientiert sich an den Kontinenten Afrika und Asien. Das oberste Stock-

Präsentations- und Schulungsunterlagen

werk mit den Suiten und dem Wellness-Bereich spiegelt weitgehend die arkti-

können so mit Magneten direkt an der

sche Themenwelt wider. 

Wand präsentiert werden, ohne dabei Spuren zu hinterlassen.Für eine außergewöhn-

Kenner der Veranstaltungsszene in Ham-

Magnetisierte Wände –

burg sind ganz sicher: „Einen Saal wie

bühnenreife Technik

lage zuständig. Für die Ausleuchtung und

diesen hat es in Hamburg noch nicht ge-

Mit vielen Innovationen warten auch die

Präsentation von Personen oder Produkten

geben.“ Die Rede ist vom Carl-Hagenbeck-

weiteren vier Veranstaltungsräume, auf,

wird zudem zurzeit eine Beleuchtungstech-

Saal. Schon von außen sind die Ausmaße

die einzeln oder kombinierbar als 120

nik installiert, die sonst nur an Theatern

des insgesamt 250 Quadratmeter großen

Quadratmeter großer Saal genutzt werden

liche Akustik ist eine Digital Surround-An-

eingesetzt wird. RGB (Rot-Grün-Blau)-Licht

Raumes mit seiner eigenen Terrasse zu

sorgt dabei für eine perfekte Ausleuchtung

erkennen: Fünf Meter hohe Sprossenfens-

für unterschiedliche Bedürfnisse, denn bei

ter ziehen sich dabei über drei Seiten des

Modepräsentationen braucht man bei-

sieben Meter hohen Saales und über den

spielsweise ein möglichst neutrales Licht

Glaswänden schwebt ein zweistufiges Pa-

mit höherem Blauanteil, bei Lebensmitteln

godendach mit einem weiteren Lichtband

ist wärmeres Licht mit mehr Rotanteilen

zwischen den Dächern.

günstiger. www.lindner.de

106 events 2/2009


Dialog im Park:

Zwei neue Rahmenprogramme in Bad Driburg im Gräflichen Park, wo sich schon Friedrich Hölderlin bei seinen Spaziergängen inspirieren ließ, kann man sich prima zurückziehen. Das First Class-Hotel „Gräflicher Park Hotel & Spa” unweit von Paderborn ist jeher Treffpunkt für Menschen und Meinungen, für Situationen und Stimmungen. Die gut ausbalancierte Kombination aus Hotel mit 135 stilvollen Zimmern, 13 repräsentativen Tagungs- bzw. Banketträumen für bis zu 500 Personen, dem eleganten „Caspar‘s Restaurant” des Geländes als Parcours für spannende Off-Roadund dem urig-gemütlichen Lokal „Pferdestall”, dem Expeditionen genutzt werden. Für Incentive-Gruppen authentischen GARTEN SPA mit Medical Spa (alles stehen geeignete Fahrzeuge bereit und die Teilnehmer im 65 Hektar großen mehrfach prämierten Gräflichen werden von Profis eingewiesen ehe sie das anspruchsPark) ist eine Attraktion auf dem Tagungs- und Event- volle Gelände testen. markt für gehobene Ansprüche. Die Anlage bietet viel Fechten steht für Wettbewerbsfähigkeit, ZielgenauRaum für Begegnungen, Kontakte und Miteinander, igkeit, Strategie, Geschick, Ausdauer, Konzentration, kurz: für den Dialog im Park. Zwei neue Rahmenpro- Timing und Teamfähigkeit. Fechten ist daher ein ideales Management-Training. In einem solchen Training gramme gibt es. mit dem Fecht-Doppelolympiasieger Dr. Arndt Schmitt Off-Road Expeditionen stehen für Nervenkitzel und und seinem Team können die Gäste des „Gräflicher Teamgeist. Denn nur wenige Kilometer vom Hotel ent- Park Hotel & Spa” die ganze Faszination einer der älfernt, eingebettet in die herrliche hügelige Landschaft testen Kampfsportarten der Welt kennenlernen. Die der Region – entsteht in Kürze das Drive Resort „Bils- komplette Fechtausrüstung der Teilnehmer wird geter Berg”. Schon jetzt kann die einmalige Topographie stellt. www.graeflicher-park.de

Treff Hotel eröffnet im Herbst in Münster

Kölner Interconti erneut unter den Besten

Mit dem Treff Hotel Münster City Centre eröffnet im Herbst erstmalig ein Haus der Hospitality Alliance AG (RAMADA und Treff Hotels Gruppe) in der westfälischen Metropole seine Pforten. Das Vier-Sterne-Objekt ist eingebettet im neuen Stubengassenzentrum und liegt damit in prominenter Lage zwischen Hauptbahnhof und historischer Altstadt.

Das InterContinental Köln belegt Platz 11 der besten deutschen Businesshotels und ist damit als einziges Kölner Haus im Ranking der Top 25 vertreten. Um sagenhafte 9 Plätze hat sich das Hotel von Platz 20 (2008) vorgearbeitet. Angeführt wird die Bestenliste vom Ritz Carlton Berlin auf Platz 1, gefolgt vom Taschenbergpalais in Dresden und dem Breidenbacher Hof in Düsseldorf. Die Experten bewerten die deutschen Hotels in den Kategorien Lage, Business-Faktor, Service, Komfort, Küche und zum ersten Mal in diesem Jahr auch in der Sparte Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit drei weiteren Häusern in dem Ranking der Top 25 ist InterContinental Hotels & Resorts damit auch zur besten Hotel-Kette in Deutschland gewählt worden. Die Schwesterhotels in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt belegen die Plätze 7, 8 und 18. Hintergrund: Um die besten Businesshotels des Landes zu ermitteln hat das Wirtschaftsmagazin „€uro“ auch in diesem Jahr wieder seine Jury aus fünf namhaften Hotelfachleuten einberufen. Jetzt wurden die Ergebnisse veröffentlicht.

Die Gäste erwarten 130 komfortable, mit Flat­ sreens ausgestattete Doppelzimmer sowie acht 50 qm große Suiten, die zudem jeweils über eine eigene Dachterrasse verfügen. Das Restaurant verfügt über 140 Plätze und erhält seine besondere Note durch das attraktive Glasdach. Angrenzend: eine große Terrasse. Zwei Konferenzräume bieten eine Kapazität von bis zu 120 Personen.

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Steigenberger-Direktoren mit MBA in Tourism Management 22 Führungskräfte der Steigenberger Hotel Group begannen im September 2007 ein Studium zum „Executive MBA in Tourism Management“ an der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall. Nun konnten sie ihre Diplome entgegennehmen. An der berufsbegleitenden 18-monatigen Ausbildung der Steigenberger Akademie in Bad Reichenhall, die in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur/Schweiz sowie dem Europäischen Institut für Hotelmanagement in Heilbronn durchgeführt wird, nahmen fast zwei Dutzend Direktoren der Steigenberger und InterCityHotels sowie der Steigenberger Konzernzentrale teil.

Im letzten Jahr erarbeiteten die Examenskandidaten des Executive MBA ihre Abschlussarbeiten, die sie im Februar vor Vertretern der Hochschule, des Heilbronner Instituts und der Steigenberger Hotel Group erfolgreich präsentierten. Am 3. April 2009 fand die feierliche DiplomVerleihung statt. Für ihre erbrachten Leistungen neben dem täglichen Berufsleben ehrte das Hotelunternehmen die Executive MBA-Teilnehmer im Steigenberger Frankfurter Hof mit einem Empfang und anschließendem Galadiner. André Witschi, Vorstandsvorsitzender der Steigenberger Hotel Group, hob das besondere Engagement der Mitarbeiter für ihr Unternehmen

hervor und lobte die sehr guten Studienergebnisse der Abschlussklasse 2009.  Der Executive MBA-Studiengang über die Steigenberger Akademie ist der einzige seiner Art in Deutschland, der Führungskräften der Hotelbranche ein Masterstudium ohne vorherigen Universitätsabschluss ermöglicht. Der berufsbegleitende Masterstudiengang vertieft gezielt die Kenntnisse leitender Mitarbeiter und bereitet sie auf die heutigen Anforderungen der weltweiten Hotel- und Tourismusindustrie vor. Er vermittelt praxisnah die Theorien und Managementinstrumente zur ganzheitlichen Führung von Hotelbetrieben und hotelähnlichen Einrichtungen.

Dorint beteiligt sich an Qualitätsoffensive Eine einheitliche und flächendeckende Förderung der Service-Qualität im Tourismus ist das Ziel der Qualitätsoffensive „ServiceQualität Deutschland”, die initiiert wurde von den Landestourismusverbänden und den Landesregierungen. Als eine der ersten Hotelketten beteiligen sich die Dorint Hotels & Resorts jetzt geschlossen an dieser Initiative. „Qualität ist das A und O, wenn es darum geht, aus Gästen, Stammgäste zu machen”, weiß E. Ulrich Schweitzer, Bereichsdirektor Operations der Dorint Hotels & Resorts. „Deshalb ist es für uns selbstverständlich, die Qualitätsoffensi108 events 2/2009

ve zu unterstützen und die Schulungen durchzuführen.” Die staatliche Zertifizierung löst damit den bisherigen internen Dorint Qualitäts-Index (DOQX) ab. Bis zum Jahresende sollen in allen 29 deutschen Dorint Hotels & Resorts die Zertifizierungsanträge gestellt sein, um die Stufe 1 der Qualitätsoffensive zu erreichen. Dazu werden zunächst rund 120 Qualitäts-Coaches ausgebildet. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter der einzelnen Häuser, die die Aufgabe haben, die anderen Mitarbeiter für den Service-Gedanken zu sensibilisieren. Ziel : die Erwartungen

der Gäste zu übertreffen. In den Schulungen werden Themen wie zum Beispiel Beschwerdemanagement vermittelt. Zudem sollen Qualitätslücken im eigenen Hotel erkannt und behoben werden. „Die Teilnahme an der Qualitätsoffensive zwingt uns dazu, unsere Arbeit regelmäßig zu hinterfragen und die Sicht der Gäste einzunehmen”, erklärt Schweitzer. Das motiviere die Mitarbeiter und garantiere eine ständige Weiterentwicklung. Und: „Wir freuen uns schon heute darauf, 2010 das Q-Logo an allen Eingängen der Dorint Hotels & Resorts zu sehen!“


Höhere Mehrwertsteuer in deutschen Hotels bleibt ein Dauerärgernis In einem offenen Brief wendet sich der Vorsitzende der Hoteldirektoren-Vereinigung an die Politik. Thema: Die immer und ewig ausgebremste Diskussion um einen reduzierten Mwst.-Satz. „Liegt das Problem in der fehlenden Bündelung, die die Branche bei den Forderungen und in der Wahrnehmung schwach erscheinen lässt?“, fragt Alexander Aisenbrey. Und weiter: „Die Verbände müssen sich noch enger zusammenschließen - und sind dabei auf einem guten Weg. Die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e. V. steht mit der DEHOGA und der IHA in Kontakt; auch die FBMA und die HSMA sehen eine gute Basis für gemeinschaftliche Aktionen und Geschlossenheit. DEHOGA und IHA präsentieren sich in den heiklen Fragen schon in Einigkeit. Wann nimmt uns die Politik ernst? Wann gibt es mal Erleichterungen für unsere Branche und nicht nur neue oder erhöhte Kosten – wie z. B. GEMA, VG Wort, VG Medien, Rundfunkgebühren, Fremdenverkehrsabgabe, Kurtaxe –, denen wir unseren Gästen zuliebe ausgeliefert sind? Und ein anderes

Steuerproblem wird zum Beispiel gar nicht angesprochen. Die Hotels kaufen Ware für 7 % ein, und in dem Augenblick, in dem sie die Küche durchlaufen haben, werden sie mit 19 % besteuert. Wer bezahlt die Differenz?“ Im Ausland hat es die Hotellerie leichter. Die Politiker, die sonst so gerne von Wettbewerbsverzerrungen sprechen, bleiben auf diesem Auge blind.

Stadthotels kämpfen gegen die Krise Nach den durch die Finanzmarktkrise gedämpften Umsatzerwartungen atmen die in der Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (HDV) organisierten Führungskräfte langsam wieder auf. 55 Prozent der Befragten gaben an, dass sie 2009 mit einem stabilen oder sogar wieder besseren Geschäftsergebnis rechnen. Die in der HDV zusammengeschlossenen Mitglieder repräsentieren rund 350 Häuser mit mehr als 40.000 Zimmern, etwa 20.000 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro.

Dem verhaltenen Optimismus der Branche stehen allerdings 45 Prozent der Befragten gegenüber, die für 2009 mit einem nochmals schlechteren Ergebnis als im Vorjahr rechnen und Umsatzrückgänge zwischen zehn und 30 Prozent erwarten. Entsprechend groß ist das Interesse an neuen Wegen aus der Krise. Sparmaßnahmen zu realisieren, die von den Hotelgästen nicht wahrgenommen werden, sind schwierig umzusetzen. Im Fokus: Energiekosten und Warenwirtschaft. Einsparungen im Personalbereich bis hin zu Kündigungen werden ebenfalls in Erwägung gezogen. Der Aufbau von Überstunden, Kurzarbeit und vakante Stellen, die nicht neu besetzt werden können, sind weitere Folgen der Krise. Viele Hotelchefs sehen allerdings auch in Investitionen Rezepte gegen die Krise. Vor allem für Service, Einrichtung und Ausstattung möchten die Hoteliers auch 2009 wieder Geld in die Hand nehmen.

InterConti-Gruppe lanciert „Green Engage“ Die InterContinental Hotels Group, gemessen an der Zimmerzahl weltweit größte Hotelgesellschaft, testet ein Online-Angebot für ein effektives Umweltmanagement im Hotel. Erste Versuche mit dem Planungs-Tool „Green Engage*“ brachten ausgesprochen positive Ergebnisse: Allein beim Thema Energieverbrauch zeigten sich Einspar-Potenziale bis zu 25 Prozent. Wird das Online-Angebot bei allen 4.000 zur Gruppe zählenden Hotels angewendet, könnten die Einsparungen bei über 200 Millionen US-Dollar liegen. Das unternehmensintern entwickelte System ist für alle sieben IHG-Marken verfügbar – inklusive InterContinental Hotels & Resorts, Crowne Plaza sowie Holiday Inn. Seit Ende Januar 2009 wird es, voraussichtlich von Mitte 2009 an soll das Angebot dann allen Eigentümern und Managern

der 4.000 Häuser weltweit zur Verfügung stehen. Die einzelnen Hotels und Resorts geben ihre Daten in die „Green-Engage“Software ein. Das System vergleicht automatisch ähnliche Häuser auf der ganzen Welt und führt eine Reihe von passenden Aktionsmöglichkeiten auf, um Abfall und den Verbrauch von Wasser und Energie zu reduzieren.

Gäste achten stärker auf Umweltengagement

Hier können die IHG-Häuser aktiv werden: > Erfassen – des eigenen Energie- und Wasserverbrauchs, des Abfallaufkommens und der CO2-Emissionen. Alle Hotels können sich selbst mit anderen Hotels vergleichen und anspruchsvolle, aber erreichbare Ziele zur Reduktion ihrer Werte festlegen. > Regeln – der Elemente des Hotels mit dem größten Einfluss auf die Umwelt. Die Möglichkeiten reichen hier von der Isolierung der Heißwasserleitungen über die Einführung von Recycling-Programmen oder die Umstellung auf Bio-Putzmittel bis hin zur Auszeichnung einzelner Angestellter als „Green Champion“. > Berichten – über erreichte Fortschritte, intern genauso wie den Gästen und Geschäftskunden des Hotels.

Die Initiative geht damit auf das steigende Interesse von Hotelgästen ein, die bevorzugt in Häusern übernachten, die verantwortlich mit der Umwelt umgehen. Neben Entscheidungskriterien wie Lage, Preis oder besonderen Annehmlichkeiten besitzt auch die Umweltbilanz ausschlaggebende Bedeutung bei der Buchung eines Hotels. * „Green Engage“-Patentierung steht bevor events 2/2009 109


Hote ls

Bendorfer Hospitality Consulting baut aus Das Beratungs- und Hotelbetriebsunternehmen Hospitality Consulting (HC) nimmt Kurs auf die Marktführerschaft in der Hotelberatung von Mittelstands- und Kettenhotellerie in Deutschland. Die Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe um Firmengründer Haakon Herbst (44) erweitert sich um Irene Bakker (40) und Fritz Pütz (50). Herbst wird weiterhin für Geschäfts- und Düsseldorf und Köln sind 20 Mitarbeiter in 20.000 Hotels in Deutschland, von denen Produktentwicklung sowie die Kommuni- der Beratung tätig. nur 3.500 Hotels einer Marke angehören, kationspolitik des Unternehmens zustän- Die Beratungskompetenz der HC ba- ist der Ruf nach dem Allheilmittel der Mardig sein. Irene Bakker, die bereits seit sechs siert auf einem Erfahrungshintergrund ke groß. HC verficht den Mittelweg, denn Jahren für die operativen Belange der von strategischem, technologischem und ausgefeilte Produktpolitik kann das BranHC-Eigenbetriebe verantwortlich zeichnet, strukturellem Wissen der Distribution, be- ding zusätzlich forcieren. Das HC-Manageübernimmt die Bereiche Operations & Fi- triebswirtschaftlicher Expertise und hoher mentteam ist der Auffassung, dass es drei nance. Fritz Pütz bringt seit dem 01. März Vernetzung in Mittler- und Kundenmarkt. Hoteltypen mit Überlebenspotenzial gibt: 2009 als Teilhaber der HC seine Sales-, Pri- Über die Verbände HSMA, VDR, Veran- Budgethotels zur Primärbedürfniserfüllung cing- & Distributionskompetenz aus der in- staltungsplaner und Travel Industry Club des Schlafens, starke Markenhotels der 3-5 ternationalen Konzernhotellerie ein. greifen die Berater auf einen profunden Sterne Kategorie aufgrund von ManageNach 16 Jahren Beratungsexpertise in Netzwerk- und Wissenspool zurück. ment- und Distributionskompetenz und den Segmenten Sanierung, Turnaround Nischenhotels mit spitzer ZielgruppenanManagement und Projektentwicklung Haben nur noch drei sprache. werden diese künftig mit InterimsmanageHoteltypen Zukunft? ment und Vertriebsberatung komplettiert. Die Hospitality Consulting gehört zu den Die Dienstleistungspalette der HC deckt „Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für gute führenden Unternehmensberatungen in damit die Disziplinen Sales & Marketing, Leute“– mit diesem Zitat begründet Haa- der Hotellerie. Mit der Eröffnung des EiDistribution, Produkt, Hotelpacht- und kon Herbst seinen Entschluss gerade im genbetriebs hotel friends Düsseldorf Hotelmanagement, Insolvenzberatung, wirtschaftlich schwierigen Umfeld – nach (2002) war HC Vorreiter bei der KonzeptiHotelkonzeption, Hotelarchitektur und über 200 Beratungsprojekten, davon 50 on von Budget Design Hotels mit ThemenHaustechnik als Vollsortimenter für die Ho- begleitete Hoteleröffnungen und Etablie- zimmern. Weitere Häuser der Marke eröfftellerie ab. Ausgenommen sind lediglich rung von Eigenbetrieben – in das Wachs- neten in Köln (2003), Hückelhoven (2007) die Bereiche Recht & Steuern. Von den 100 tum der Firmengruppe zu investieren. sowie in Bendorf bei Koblenz (2008) – letzMitarbeitern der Unternehmensgruppe Vor dem Hintergrund von 3.000 Hotelin- teres als erstes Budget-Tagungshotel. Die mit Niederlassungen in Bendorf, Frankfurt, solvenzen in den letzten zwei Jahren und „hotel friends“ beweisen die produktplanerische und zielgruppengenaue Expertise, Die zwei Neuen im Kurzporträt ausgerichtet auf Betreiber und Gast. Die Die gebürtige Amsterdamerin Irene Bakker übernahm nach der Hotelfachschule die Leitung des HC arbeitet nicht von der Stange. Jedes Ramada Schlosshotel Goldschmieding. Nach Stationen bei Renaissance, Marriott und Carlson Projekt startet auf einem leeren Blatt. Group beauftragte sie die Aachener und Münchner als Hoteldirektorin für das Grandhotel Schloss Bensberg mit Pre-Opening und Hoteleröffnung. Ausgestattet mit Erfahrung in allen HotelkategoZu der 2002 eingeführten Budget Design rien verantwortete sie seit 2003 die Budget-Design-Eigenbetriebe der hotel friends in Köln, DüsHotelmarke „hotel friends“ werden in seldorf, Hückelhoven und Bendorf sowie „Diesayn Burg“ in Sayn/Koblenz. den nächsten 12 Monaten weitere sechs Netzwerker“ Fritz Pütz (50) hatte zuletzt Positionen in der internationalen Hotellerie als VP Global Sales für die Dorint AG und nach Integration bei Accor wie VP Sales & Marketing für Betriebe eröffnen, darunter ein Hotel bei die Division Northern, Central & Eastern Europe der InterContinental Hotels Group. Seit 2005 Heidelberg, ein Business-Boutique-Hotel in ist er selbständiger Berater für die Hotellerie & Eventindustrie, zuletzt auch als Partner der Darmstadt und ein Taucherhotel in Siegeventcompetence+compagnie, mit der er gemeinsame Produkte für die Meeting-Hotellerie etabburg. lierte und auch weiterhin betreibt. www.hospitalityconsulting.de 110 events 2/2009


LOC ATIONS

Neuer Maßstab für Tagungen auf See:

Color Line als „Certified Conference Ship” ausgezeichnet

Die norwegische Reederei setzt mit ihren Kreuzfahrtschiffen im Liniendienst neue Maßstäbe für Konferenzen, Tagungen und Events auf See. Die beiden Schiffe, M/S Color Magic und M/S Color Fantasy, die zwischen Kiel und Oslo im Einsatz sind, wurden am 27. März 2009 als erste Schiffe vom VDR ­ Verband Deutsches Reisemanagement e.V. mit dem Prädikat „Certified Conference Ship” ausgezeichnet. Die beiden Cruise-Liner verfügen über hochmoderne, separate Konferenz-Abteilungen, die Platz bieten für Veranstaltungen und Kongresse mit bis zu 330 Teilnehmern. Die Zertifikate des Geschäftsreise Verbands VDR gelten als Qualitätsprädikate in der Hotellerie und Tagungswirtschaft. M/S Color Magic und M/S Color Fantasy sind nun die ersten Konferenz-Anlagen auf See, die nach dem detaillierten VDR-Kriterienkatalog als „Certified Conference Ship“ geprüft sind und damit nachweislich den hohen Qualitätsanforderungen professioneller Tagungsveranstalter entsprechen. Der Präsident des VDR, Michael Kirnberger lobt die Konferenzschiffe der Color Line auf ihrem Weg zwischen Kiel und Oslo als eine gute Alternative zur Tagung an Land: „In inspirierender Umgebung fließen die Gedanken – Ergebnisse erarbeiten und Teamgeist wecken wird zum einmaligen

Tagungserlebnis. Tagungsentscheider sind immer auf der Suche nach innovativen Tagungsorten mit hohem Qualitätsstandard.“

Moderne Technik Die flexibel kombinierbaren Tagungsräume an Bord eignen sich für kleine Meetings und große Kongresse. Bis zu 680 Gäste können sich in den 1.600 Quadratmeter großen separaten Konferenzabteilungen auf Deck 12 aufhalten. Im größten Saal, im Auditorium, finden 330 Personen Platz. Vernünftige Technik in allen Bereichen, auch WLan-Internet auf See, ist selbstverständlich. Sämtliche Geräte stehen ohne Aufpreis zur Verfügung und das Ambiente an Bord von Color Line macht jede

Veranstaltung zu einem ungewöhnlichen Erlebnis. Als Rahmenprogramm können die Gäste die ganze Bandbreite des CruiseAngebots nutzen: Show und Entertainment, Wellness- und Fitness-Einrichtungen, große gastronomische Vielfalt in acht Restaurants und die Option auf verschiedene Landausflüge in Oslo. Tagungen an Bord von Color Line werden zum Paketpreis ab 269 Euro pro Teilnehmer angeboten. Darin enthalten ist die Schiffsreise ab/bis Kiel, zwei Übernachtungen in der gebuchten Kategorie, zweimal Frühstücksbuffet, ein Lunchimbiss, zweimal skandinavisches Schlemmerbuffet, Konferenzraum inkl. Technik, Softdrinks, Kaffee und frisches Obst während der Konferenz. events 2/2009 111


Glamour & Tradition – Made in Babelsberg! Die Metropolis Halle® am traditionsreichen Standort Potsdam Babelsberg hat sich in den ersten sechs Monaten seit ihrer Eröffnung zum gefragten Austragungsort für Großveranstaltungen entwickelt. Für Messen, Kongresse und allen voran glamouröse Medienereignisse: nach Stefan Raabs „Bundesvision Song Contest“ hat sich nun die BAMBI-Verleihung gleich für zwei Jahre in der neu erbauten Halle angekündigt. 17 Live-Bands traten bei der Live-Übertragung des „Bundesvision Song Contest“ in der Metropolis Halle® auf. Die 2.000 Gäste im Studio waren beeindruckt von den riesigen LED-Wänden und der herausragenden Licht- und Tontechnik. Kernstück des Studios: eine runde Bühne von 13 Metern Durchmesser. Das Equipment dafür rollte in 25 Sattelschleppern an. Eine logistische Meisterleistung für Holger Rennert, Technikchef der Produktionsfirma Brainpool. Er lobt die technischen Bedingungen in der Metropolis Halle®: „Es gibt feste Stellplätze für Übertragungswagen, die Kabelwege zu den Kameras sind kurz.“ Auch die Stromversorgung sei dank zweier unabhängiger Trafos mit je 2000 Ampere „hervorragend“. Beste Voraussetzungen für ein Medienereignis dieser Größenordnung. Die Halle in Potsdam Babelsberg hat aber noch weitere Vorzüge ... Im März, nur vier Wochen später, verkünden Hubert Burda Media mit dem Land 112 events 2/2009

Brandenburg und der Stadt Potsdam die Nachricht: „Deutschlands wichtigster Medienpreis BAMBI wird am 26. November 2009 und auch 2010 in Potsdams neuer Metropolis Halle® im Filmpark Babelsberg verliehen.“ BAMBI-Gesamtverantwortliche Patricia Riekel freut sich auf den neuen Veranstaltungsort: „In Potsdam konzentrieren sich deutsche Gesellschaft und Geschichte, europäische Tradition und internationaler Glamour. In den berühmten Filmstudios Babelsberg drehen regelmäßig Weltstars und bringen Hollywood-Flair nach Brandenburg. Potsdam stehe wie kein anderer Ort für das kulturelle und erfolgreiche Zusammenwachsen Deutschlands, insbesondere in den Jubiläumsjahren 20 Jahre nach dem Mauerfall und der Deutschen Einheit. Das neue fernsehtaugliche Multifunktionsatelier in direkter Anbindung an den Filmpark Babelsberg wurde im Oktober 2008 eröffnet. Die Multifunktionalität der Halle hat sich bewährt. Parteitage, Konzerte,

Galaveranstaltungen, Präsentationen und Kongresse für bis zu 3.000 Teilnehmer sind bereits gebucht. Nach den ersten Messen in der Metropolis Halle® Enrico Schulze, Messe Potsdam GmbH: „Die Halle hat uns qualitativ einen großen Schritt vorangebracht – als Messe Potsdam haben wir jetzt einen professionellen Veranstaltungsort. Und dieser neue, hochwertige Standort weckt auch bei den Ausstellern das Interesse, sich in Potsdam zu präsentieren. Bei unseren ersten vier Messen haben sich 530 Aussteller knapp 30.000 Besuchern präsentiert.“ Auf über 4.000 qm Fläche können in der Halle Veranstaltungen für bis zu 5.000 Gäste stattfinden. Die Architektur der Metropolis Halle® lehnt sich an die der Filmstudios der Gründerzeit an. Der Name der Halle erinnert an den Film „Metropolis“, Fritz Langs monumentalen Science-Fiction Film, der 1927 in den Babelsberger Studio entstand. www.metropolis-halle.de


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Neue 400 m2 Penthouse Eventlocation in Berlin Schlichte Eleganz, atemberaubende Perspektiven, hochwertige Umsetzung – diese Elemente verbindet das KARLSSON über den Dächern des Gendarmenmarktes. Es überzeugt durch sein modernes und hochwertiges Ambiente und bietet einen einzigartigen Blick auf die historischen Wahrzeichen Berlins wie Schauspielhaus und Deutschen sowie Französischen Dom. Die U-förmig angelegte Location im 6. Stock des Wissenschaftsforums erfüllt einen hohen Anspruch an Ausstattung, Materialwahl und Möblierung – und verfügt auf einer Fläche von 400 Quadratmetern mit eigener Bar, Raucherlounge und Garderobe über die passende Infrastruktur für jede Veranstaltung. Über Beamer und Flatscreen kann das Firmenlogo platziert werden und die Lichtanlage ermöglicht eine Beleuchtung in allen Spektralfarben – ergänzt wird das Angebot durch eine professionell ausgestattete Musikanlage.Über das Atrium gelangen die Gäste über zwei Fahrstühle direkt in das Penthouse. Kapazitäten: 450 Party, 400 Empfang, 160 Dinner, 80 Reihenbestuhlung. www.karlsson-berlin.de 

Nagelneu: Lufthansa Training & Conference Center in Seeheim Knapp zwei Jahre nach Abriss des alten Gebäudes und nach einer Investition von rund 100 Millionen Euro wurde das LH Training & Conference Center im Februar 2009 als eines der modernsten Konferenzzentren Deutschlands neu eröffnet. Auf 9.120 qm sind ein Tagungshotel mit 483 Zimmern, Konferenzräume bis max. 600 qm und eine umfangreiche Gastronomie mit Lounges und großen Außenterrassen unterbracht. Hauptnutznießer des eleganten Venues sind etwa 109.000 Lufthanseaten aus mehr als 150 Nationen, die sich dort zu Schulungen, Seminaren, Tagungen und zur Netzwerkbildung zusammenfinden. Umweltfreundlich ist der Komplex außerdem: Nach dem Niedrigenergie-Konzept erbaut, sorgen ein Regenrückhaltebecken, optimale Wärmedämmung und eine Geothermie-Anlage für umweltfreundlichen Verbrauch. www.lh-seeheim.de

Neuer Direktor Business Solutions für Disneyland Resort Paris Eloi Courcoux heißt der neue Director Business Solutions im Disneyland Resort Paris. Er ist Nachfolger von Carlo Olejniczak, der zum Vice President Sales und Marketing France ernannt wurde. In seiner Funktion leitet Eloi Courcoux das für alle MICE-Events verantwortliche Team in den Disneyland Resort’s Hotels und Themenparks. Courcoux ist bereits seit neun Jahren bei Disneyland in verschiedenen Funktionen tätig. Vorher war er in Madrid verantwortlich für das Marketing von L´Oreal, Paris – also offensichtlich ein Mann der weiß, was Corporates wünschen! Eloi Courcoux hat ein Masters Degree in Marketing Studies & Strategy am Pariser Institute of Political Studies erworben und einen MBA in Lausanne. 114 events 2/2009


Hört Ihr Leut‘ und lasst Euch künden:

Vom Aufbruch in eine

neue Zeit

Chemnitz hat für Europas größte Meeting- & Incentive Fachmesse IMEX im Mai 2009 in Frankfurt eine Wild Card bekommen und darf am GCB-Gemeinschaftsstand kostenlos von seiner Wettbewerbsfähigkeit überzeugen. Das ehemalige Karl-Marx-Stadt hat die Grautöne der Vergangenheit endgültig ausgewaschen und will sich nachhaltig positionieren auf dem Tagungsmarkt. Bereits jetzt sind nach Angaben von Michael Quast, dem Geschäftsführer der City-Management und Tourismus Chemnitz GmbH (CMT), 90% der Übernachtungen geschäftlich veranlasst, und in diesem Segment liegt neben der nun auch fälligen touristischen Neupositionierung als Stadt der Moderne die wahre Stärke. www.kongress-chemnitz.de „Wir sind industriell ungeheuer stark aufgestellt – im Export-Schwerpunkt Maschinenbau sind wir die Nummer Drei in Deutschland und das ergibt mit dem Kultur- und Tagungsflächenangebot ein sehr funktionelles Zusammenspiel. Wir gehören zu den zehn wachstumsstärksten Städten in Deutschland,” erklärt Quast.

Fragt man nach, warum man denn nun ausgerechnet zur kleineren Schwester und nicht gleich nach Dresden oder Leipzig mit seiner Tagung gehen soll, so sagt er selbstbewusst: „Chemnitz ist zentraler und ich denke, dass nach Abwägung aller Faktoren auch der Preis eine Rolle spielt. Deutschlandweit liegt Chemnitz bei


DESTINATIONEN: C HE M NIT Z

hotel.de auf dem zweiten Platz beim Preis-/Leistungsverhältnis in der Hotellerie. Kulturell haben wir auch auf unserer Seite durchaus einige Alleinstellungsmerkmale. Und bei Post- oder Pre-Convention Tours ist man hier viel schneller in der Natur!“ Stimmt. Die CMT bietet mit neun Mitarbeitern den klassischen Komplettservice eines Convention-Büros von der Beratung über die Buchung bis zur Organisation und ist dafür auch personell gut gerüstet: Geschäftsführer Michael Quast selbst hat früher in Leipzig sechs Millionen Umsatz im Incoming abgewickelt und verweist u.a. auch auf eine ehemalige Vok Dams-Mitarbeiterin im CMT-Team.

Drittgrößte Stadt der neuen Bundesländer... Chemnitz ist mit 245.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Sachsens und damit gleichzeitig auch die drittgrößte Stadt der neuen Bundesländer. Das „Tor zum Erzgebirge“ war nach dem Mauerfall berühmtberüchtigt als die Stadt mit den größten Baulücken Europas. Das ist Geschichte. Die Lücken sind nun fast geschlossen und positiv geblieben ist die Weitläufigkeit, sind die breiten Straßen und der hohe Anteil an Grünflächen in der Stadt. Man sonnt sich sogar verdientermaßen in dem Lob, historische Hauptstadt der Wiedervereinigung zu sein, denn aus der ehemaligen

Berühmte Chemnitzer Sportler: Jan Hoffman Michael Ballack Katarina Witt Lars Riedel (Olympiasieger und fünffacher Weltmeister im Diskuswurf) Matthias Steiner (Olympiasieger im Gewichtheben) Die aktuellen Weltmeister im Eiskunstlauf, Sawtschenko/Szolkowy Berühmte Autoren: Stefan Heym Peter Härtling Stephan Hermlin

ostdeutschen Industriekapitale Karl-Marx-Stadt hat sich in erstaunlich kurzer Zeit eine Stadt von Kunst, Kultur, Bildung und High Tech-Industrie entwickelt. Für die gelungene Konversion wurde gar ein berühmter internationaler Immobilienpreis gewonnen, verliehen für die beispielhafte Sanierung des Stadtkerns in den letzten acht Jahren. Gleich hinter Oslo sind die Sachsen gelandet und weit vor Rom und anderen wichtigen Städten. Klar: In Chemnitz lassen sich spannende Rückbau-Konzepte von Plattenbauten bewundern, auf dem Kaßberg eines der bedeutendsten „Freilicht-

Die völlig neu gestaltete „Innenstadt der kurzen Wege” liegt rund um die Stadthalle und den „Roten Turm”, in dem auch August Bebel inhaftiert war. Ein hochmodernes Parkhaus, dessen Fassade großflächig mit Photovoltaik verkleidet ist, eine 20.000 qm Verkaufsfläche-Einkaufspassage, die mit ihren verspielt südländischen Fronten vom Reißbrett Professor Kollhoffs aufs Schönste an Italien erinnert, ein „Chemnitzer Welle” genanntes Peek & Cloppenburg-Haus aus der Ideenschmiede eines

116 events 2/2009


Museen” für restaurierte Gründerzeithäuser – Lothar Günter Buchheim („Das Boot”) hat hier eine Weile gewohnt! – und im neuen Zentrum waren einige der renommiertesten Architekten der Neuzeit am Werk. Die Metamorphose des „sächsischen Manchester” ist so beeindruckend wie die Zahl der Partnerstädte, zu denen natürlich auch die doppelt so große britische Fußball-Metropole gehört. Beide galten sie seinerzeit als die europäischen Hauptstädte der Textilindustrie. Beide haben sie eine Talsohle durchschritten und nun einen neuen Aufschwung erlebt. Das Privileg, die erste mechanische Produktionsstraße für Baumwollspinnerei unter Dampf gesetzt zu haben, das darf allerdings das „Tor zum Erzgebirge“ für sich in Anspruch nehmen! Und ganz nebenbei auch noch die Ehre, Geburtsort der guten alten Thermoskanne zu sein… Ach ja, alte und neue Spinner – in einem verfallenen Relikt der Frühzeit der industriellen Spinnerei hat ein ganz besonderer, weltberühmter „Spinner“ und Spross einer bettelarmen Weberfamilie um 1860 herum als Fabriklehrer gearbeitet: Karl May! 135 Jahre später entstanden in einer modernen Spinnerei klug ersonnene und fein gesponnene Unterwäsche-Kollektionen der Marke Bruno Banani – Jahr für Jahr bringen die erfolgreichen Entrepreneure von hier aus etwa eine Million Wäscheteile an die Frau und an den Mann.

Alle 30 Sekunden läuft ein VW-Motor vom Band Wer sich über den Inselcharakter der historischen Bauten wundert, der muss wissen, dass auch Chemnitz ähnlich wie Kassel nach dem II. Weltkrieg zu 80% zerstört war. Mehr oder weniger stehen geblieben waren vierhundert ehemalige Fabrikgebäude, von denen immerhin in den letzten Jahren 53 in unterschiedlichster Weise und eigentlich immer spannend saniert wurden. In der damals prosperierenden Industrielandschaft stand 1932 die Wiege der Automarke mit den vier Ringen, der Auto Union, und zwar genau da, wo heute das VW Motorenwerk steht. Alle 30 Sekunden läuft dort ein neuer Motor vom Band, alle 20 Minuten ein Ausgleichswellen-Getriebe. Dass man in nur 35 Minuten am Sachsenring ist und dort automobile Rahmenprogramme durchführen kann, das passt prima zur revitalisierten PS-Kompetenz am Standort!

Die Geschichte der Stadt spiegelt sich auch im Leben der Gästeführerin Renate Otto, die seit 1996 hier Führungen durchführt, und in ihrem „ersten Leben” eine von 30.000 Mitarbeiter/innen des Textilkombinats Chemnitz war.

berühmten Düsseldorfer Architekten und ein Atem beraubend schöner Glaspalast Galeria-Kaufhof, der von keinem Geringeren als Helmut Jahn erbaut wurde – architektonisch anspruchsvoller kann man ein Zentrum nicht völlig neu aus dem Boden stampfen! Zu karibischen Rhythmen im Sand stampfen können Tagungsgruppen und junge Chemnitzer auf dem Oberdeck des angrenzenden Parkhauses – dort erwacht jeden Sommer ein City-Beach zu neuem Leben.

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DESTINATIONEN: C HE M NIT Z

ting & Handelsbetriebslehre durch Vorträge und einige wichtige Untersuchungen und Veröffentlichungen im Fachbereich Eventmarketing. Bekanntheit gewinnen wird wohl auch bald der im Aufbau befindliche Smart Systems Campus, ein universitäres und ökonomisches Cluster für Mikrosystem-Technik am Standort von TU und zwei Fraunhofer Instituten. So wird das ehemalige Karl-Marx-Stadt an allen Ecken und Enden als lebenswerter Wohn- und Arbeitsplatz für die Zukunft hoch gerüstet.

Mund-art im doppelten Wortsinne: Chemnitzer Fresstheater

DAStietz mit dem „Versteinerten Wald” im Lichthof. Ein ehemaliger Kaufhauspalast ist zu einem multifunktionalen Haus der Kunst, Kultur und Bildung mutiert. Es beherbergt ein wunderbares Naturkunde-Museum, vor allem aber im überdachten Lichthof den „Versteinerten Wald“, Bäume, die 290 Millionen Jahre alt sind! Das ist ein außergewöhnlicher Ort für ein abendliches Bankett bei Veranstaltungen mit wissenschaftlichem Hintergrund. Einen sehr modernen Tagungs- und Vortragssaal findet man im Bereich der zweiten Ebene.

Ein schönes Chemnitzer Rahmenprogramm sind romantische Rundgänge und Klettertouren mit Türmer oder Nachtwächter. Der internationale Kongress der Nachtwächter und Türmer hat unlängst in Chemnitz statt gefunden.

Lust auf weitere Superlative? Wussten Sie, dass Chemnitz die einzige Stadt der Welt ist, die auf einem „Versteinerten Wald“ aufgebaut ist? Dass man immer wieder vom „sächsischen Bayreuth” spricht, weil hier Jahr für Jahr aufgrund historischer Traditionen vier Wagner-Opern auf dem Spielplan stehen und zwar hoch gelobte Aufführungen, zu denen es nicht nur die Dresdner nach Chemnitz lockt! Dass im Museum Gunzenhauser die größte Otto DixSammlung der Welt beheimatet ist? Viele Kirchen wurden in den letzten Jahren saniert. Am Theaterplatz steht eine der schönsten mit einer berühmten Orgel: die neugotische St.Petri-Kirche. Der Theaterplatz ist das städtebauliche Prunkstück und ein Sammelbecken architektonischer Epochen. Das weite Viereck wird flankiert von der Opernterrasse des Chemnitzer Hofes (klassische Moderne), dem im Inneren mit schlichter Eleganz in Weiß aufwartenden Opernhaus in schönstem Neobarock, dem König-Albert-Museum im Stil der Neo-Renaissance und dem neuen Hotel an der Oper in postmoderner sozialistischer Architektur. 1992 wurde dem Opernhaus noch nachgesagt, es habe die beste Tonanlage Europas und die leiseste Tribüne Deutschlands.

Auf 4,5 Hektar Fläche entsteht ein SMART Systems Campus 10.000 Studenten studieren an der TU. Die Diplomingenieure, die hier mit kürzesten Studienzeiten ihre Ausbildung absolvieren, gehen weg wie „warme Semmeln”, wie man hier immer wieder hört. Durchaus bekannt in der deutschen Veranstaltungslandschaft ist Professor Cornelia Zanger vom Lehrstuhl für Marke-

Im ehemaligen Hotel Continental befindet sich ein historischer Spiegelsaal. Er ist Schauplatz des Chemnitzer „Fress-Theaters”, eines deftigen Mundartspektakels, bei dem nicht minder deftig gegessen wird und die Gäste in die schauspielerische Dramaturgie einbezogen werden. Authentischer und wohl auch vergnüglicher kann ein Rahmenprogramm wohl kaum sein! Der Spielplan läuft von April bis September und in der laufenden Saison ist von „Gaffeegladsch“ bis „Oma zahlt alles“ fast alles ausverkauft! www.fresstheater.de

Schnell mal mit der Straßenbahn ins Umland... Moderne Verkehrsinfrastruktur ist eine Selbstverständlichkeit für einen Ort, der sich „Stadt der Moderne” nennt. Auffällig sind die fast schon futuristisch wirkenden Busbahnhöfe, weniger auffallend die Straßenbahngleise, die aber eine Besonderheit darstellen: sie haben die gleiche Spurbreite wie die Bundesbahn, so dass man mit der Straßenbahn bis ins Umland fahren kann. Interessant ist das für eine Exklusivanmietung mit der Tagungsgruppe. Wer von „Umland” spricht, muss Oberwiesenthal erwähnen, denn die Wintersport-Hauptstadt der neuen Bundesländer ist gerade mal 56 Kilometer entfernt.


...und zur Party in die alte Industriellen-Villa Liebevoll restaurierte Villen ehemaliger Textilbarone und Maschinenbauer ziehen immer wieder am Straßenrand erstaunte Blicke auf sich: So wie die Zimmermannsche Villa, ein spätgotisches Palais, in das heute Szene-Gastronomen eingezogen sind – das obere Ensemble, eine Balustraden-Bar mit Disko-Lounge, kann man für kleine Partyveranstaltungen anmieten. www.villa-zimmermann.de

Burgfeste & Cabrio-Touren Burgfeeling lässt sich rund um Chemnitz reichlich genießen. Beispielsweise im Jagdschloss von August dem Starken, Schloss Augustusburg, 20 Kilometer in Richtung Zschopau gelegen. Die urige Gastronomie steht für erfolgreiche mittelalterliche Bankette. Näher und feiner: das Barockschloss Lichtenwalde. Bizarr auf einer Felsnadel gelegen bietet Burg Scharfenstein einen interessanten Innenhof für mittelalterliche Hoffeste, die dort ein gelerntes Format sind.

Alle drei Erlebnisburgen sind auf einer Homepage gebündelt www.die-sehenswerten-drei.de. Sachsenring, Daetz-Zentrum, das böhmische Karlsbad, Dresden, die Erzgebirgsklassiker Seiffen und Oberwiesenthal, das Horch-Museum in Zwickau und die Villa Esche kann man programmatisch wunderbar verknüpfen zu einer beliebig langen Incentivetour mit Cabrios oder Oldtimern.

Messen, Tagungen, Showbusiness oder Spitzenangebote im Eventbereich Wir sehen uns zur IMEX 2009 am Stand F100/25

Event- und Messegesellschaft Chemnitz mbH Messeplatz 1 · 09116 Chemnitz Tel.: 03 71/380 38-100 · Fax: 03 71/380 38-109

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Viel Eventkompetenz bei der Messe Chemnitz

lichten Vorbau mit viel Platz für Begleitausstellungen Kaum haben die letzten der 60.000 Teilnehmer der aber schlägt das Herz einer alten Industriehalle, in Pro Christ-Bewegung, die hier eine Woche lang back der früher Flugzeugmotoren produziert wurden. Das to back das Management in Atem hielten, das Messe- außergewöhnlich lange Hallen-Rechteck bezieht aus gelände verlassen, schon rollen wieder die Lastwagen dieser hervorragend renovierten Traditionskulisse seidurch die Arena und verteilen 160 Tonnen Sand für nen sehr originären Charme, der insbesondere bei eine große Motorcross- Veranstaltung. Schnelle Um- Veranstaltungen wie dem legendären Super Cross rüstzeiten sind Standard, weil man im Wesentlichen hervorragend zur Geltung kommt. Der alte Duft von nur eine große und eine klei- „Arbeiterschweiß” vermischt sich mit modernen Techne Halle hat und darin ein un- nikinstallationen bis hin zu Regie- und Dolmetscherkageheuer breites Spektrum an binen. Von allen Seiten zur Hallenmitte verschiebbare Veranstaltungen abfährt. Die Tribünen ermöglichen größtmögliche Variabilität in der Event- und Messegesellschaft Raumnutzung. Gut behütet vor Wind und Wetter geChemnitz mbH erfreut sich langt man über eine breite, verglaste Passagenbrücke guter Belegung und hat aktu- hinüber in die kleinere Halle 2, wo die klassischen Firell 14% Umsatzzuwachs und men- und Verbandsveranstaltungen gut aufgehoben 27% mehr Veranstaltungen sind – die große Halle macht erst richtig Spaß ab 3.000 zu verzeichnen. Besondere Teilnehmer. Bei Formaten bis zu 800 Teilnehmern aber Expertise hat das Team um kann man in Chemnitz gut wählen zwischen dem AuGeschäftsführer Michael Ky- ditorium in der Stadthalle oder der atmosphärischen nast auf dem Sektor der begleitenden Ausstellungen Entscheidung pro Industrie-Ambiente mit Laufkatzen und natürlich bei Sportveranstaltungen – namhafte und Stahlträgern, aber hochmoderner Bestuhlung von Sportler sitzen im Fachbeirat. Brunner – hier in der Messehalle 2. Chemnitz-typisch „Wir haben hier ein sehr intaktes wirtschaftliches liegen rund um die Hallen üppige Freiflächen, darunter Umfeld mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und ein Parkplatz für über 2.500 PKWs. Automobilzulieferung und eine hoch interessante Hochschullandschaft. Dieses Stärkenprofil ist eine gute Wiege für Veranstaltungsideen, so dass wir der Zukunft sehr gelassen entgegen sehen.“ Die große Halle aus dem Jahr 1957 hat dank des vorgebauten Foyers aus jüngeren Jahren eine ausgesprochen moderne Außenwirkung. Hinter dem


Lebendiges Industriemuseum mit Charisma Ein moderner, gläserner Eingangskubus versinnbildlicht den vorbildlichen Renovierungszustand einer Industrie-Ikone aus dem beginnenden 20. Jahrhundert, in der sich auf 4.000 qm und in fünf einzelnen Backsteinhallen wie in einem Brennglas fast 200 Jahre sächsischer Industriekultur bündeln. Industriekultur in Bewegung – das ist hier durchaus wörtlich gemeint! Die besondere Aura und die interaktive Konzeption wurde vom European Museums Forum 2005 mit einer Anerkennung gewürdigt. In diesem denkmalgeschützten Showcase finden alle Generationen ihr ganz persönliches Aha-Erlebnis. Das gesamte Museum ist aufgeteilt in Themenwelten, die sehr dekorativ hinter großen, durchlässigen Glasscheiben aufgebaut sind. In einer inspirierenden Aura aus Metall, Öl und Transmissionsriemen steht von alten Schreib-, Spinnerei- und Strickmaschinen bis hin zu Trabbi und Horch alles, was sich unter Glanz und Gloria des sächsischen Maschinenbaus subsumieren lässt. Halt: Es steht nicht nur – es läuft! Denn im Untergeschoss erwecken Vorführer die Mechanik im Rahmen von Führungen zum Leben und erlauben staunende Einblicke in die diffizile Welt der Archetypen frühindustrieller Textilherstellung. Für Eventplaner gibt es hier ein paar echte Schmankerl. So beispielsweise den Bereich von Galerie und Maschinenhaus, wo man sich nicht wie Pfeiffer & Co. in der „Feuerzangenbowle“ erst mühsam erklären lassen muss, was eine Dampfmaschine ist – hier steht eine, eine ganz große und die wird auch in Gang gesetzt,

wenn um das stampfende Ungetüm herum bis zu 80 Teilnehmer (je nach Bestuhlungsvariante) bei Empfängen Industriezeitalter-Luft schnuppern. Quer durchs Museum und die Exponate verläuft das Europa-Forum, abgerundet durch eine gewaltige Dampflok und einen großen Bartresen. Hier ist der richtige Platz für ein Bankett für bis zu 120 Gäste. Die 600 qm große Ausstellungs- und Veranstaltungshalle mit schönen Proportionen und bestens renoviertem IndustriehallenCharme schließlich ist ein guter Ort für geschlossene Veranstaltungsformate – natürlich nur, wenn gerade keine Wechselausstellung stattfindet und der nötige Planungsvorlauf berücksichtigt wurde. Ein großes LKW-Tor ermöglicht eine problemlose Event-Logistik. Wie und wann die einzelnen Bereiche zu nutzen sind, muss individuell abgesprochen werden. Das hübsche Terrassen-Restaurant „Brasserie Polster“, gleichzeitig der Cateringpartner, ein Seminarraum und reichlich Parkplätze hinter dem Museum runden das abwechslungsreiche Flächenangebot ab. www.saechsisches-industriemuseum.de

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Ein Zuhause auf Zeit für gehobene Ansprüche: Villa Esche Ganz so wie es ihr gebührt liegt hoch auf dem Hügel in einem herrschaftlichen Park die ehemalige Villa des Strumpffabrikanten Herbert Esche. Sie wäre eine liebevoll restaurierte Industriellenvilla wie so viele andere auch, hätte sie nicht der große Jugendstil-Architekt und -Designer Henry van de Velde erbaut. Vom Keller über die Möbel bis unters Dach hat van de Velde, der Meister der „gespannten Linien” mit seinem ersten Architekturauftrag in Deutschland ein künstlerisch geschlossenes Lebensumfeld geschaffen. Kunst

baren offenen Kamin durchaus gern gesehene Schlüsselrollen zukommen. In Wohnzimmer und Halle finden 50 Tagungsteilnehmer parlamentarisch Platz, 66 Gäste zum Bankett. Zwei Salons, ein Arbeitszimmer, die ehemalige Remise (sie beherbergt heute eines der fünf besten Restaurants im Freistaat!), ein großer Balkon und natürlich der bespielbare Park mit seinem alten Baumbestand beleben Veranstalter-Phantasien. Unter dem Dach des behindertengerecht sanierten Hauses

als Lebensraum, multifunktional, multidimensional und mit neuen An- und Einsichten hat er hier konsequent durchdekliniert und zwar vom Brieföffner über die Türklinke bis hin zur Garderobe der Hausherrin. Vor acht Jahren wurde dieses Baudenkmal von europäischem Rang nach aufwendigen Restaurierungen wieder eröffnet und lockt nun als „good local citizen” auch regelmäßig zu öffentlichen Veranstaltungen, zur literarischen Matinée wie zum gefühligen Blues-Abend. Das ist ganz im Sinne des traditionellen Nutzungskonzepts, denn auch die Familie Esche positionierte ihr Haus im Sinne aufgeklärten Mäzenatentums als lebendigen Ankerpunkt für Politik, Wirtschaft und Kultur. Diese Tradition lebt. Fünf Räume stehen in musealen Nutzungskonzepten, der Rest wird genutzt für gediegene Veranstaltungen unterschiedlichster Art, bei denen dem herrlichen Flügel und dem befeuer-

wurde der ehemalige Wäscheboden aufwändig zu einem modernen Veranstaltungssaal umgebaut, in dem heute bis zu 200 Gäste in Reihenbestuhlung Platz finden. Der verschattbare Raum mit dem leistungsstarken Beamer gefällt ausgesprochen gut wegen seiner reizvollen Kontraste von Historie und Moderne, dem mit dem Tageslicht spielenden Lichthof-Charakter, den freiliegenden, gekälkten Giebel-Tragwerkskonstruktionen aus altem Holz und der gediegenen angrenzenden Lounge mit Kabinettausstellung. Dienstag und Donnerstag ist das Museum geschlossen und das Haus somit komplett für externe Veranstalter nutzbar. Das hohe Bekenntnis der Hausleitung zu professionellem Veranstaltungsservice dokumentiert sich in der seit Jahren starken Branchenpräsenz und einem glaubhaften Fullservice-Versprechen, auf dessen Qualität man dank der umfassenden Expertise getrost bauen kann. Von der ersten Anfrage über den Floristen und die Tischkärtchen bis zum Ziehen des letzten Steckers werden Veranstaltungen kompetent betreut. www.villaesche.de


Die weltweit größte Einzelsammlung von Otto Dix-Werken Auch in den renommierten Kunstsammlungen sind Veranstaltungen hoch willkommen und werden zu sehr moderaten Konditionen angeboten. Die Führungen müssen bezahlt werden und für die Bereitstellung der Flächen bittet man „vornehm-zurückhaltend nach Chemnitzer Art” um eine angemessene Spende. Ab 18 Uhr, wenn die Museumstore geschlossen sind, lassen sich im unteren Foyer des König-Albert-Museums bis zu 200 Gäste zu Stehempfängen zusammenbringen. Auf einer das Foyer überspannenden Brücke kann man wunderbar Musiker oder Vortragskünstler platzieren. Von hier aus sind dann in zwangloser Folge halbstündige Gruppenführungen (Karl Schmidt-Rottluff!) möglich. Bis zu 50 Gäste passen in das Foyer im Obergeschoss. Im neuen Museum Gunzenhauser, das die weltweit größte Sammlung an Otto Dix Werken beherbergt, kann sogar dreigeteilt operiert werden – zur Hauptveranstaltung geht man in einen Museums-

saal, zum Catering in das angrenzende Foyer und auf die große Otto Dix-Entdeckungsreise jederzeit zur exklusiven Führung. Das Schlossbergmuseum schließlich als drittes Haus im Bunde ist ein säkularisiertes Kloster und wird schon sehr bald zu einem neuen Mekka der Freunde spätgotischer Kunst avancieren. Bereits heute ist dort eines von nur vier weltweit noch existierenden „Heiligen Gräbern” zu besichtigen. Nebenan in der Schlossbergkirche gehört ein Orgelkonzert zu den bevorzugten Abendformaten, ehe man sich zum Dine Out in das kleine Gastro-Mekka am Fuße des Schlossberges begibt. Wenn Sie dem Rest der Welt einmal erklären wollen, wie eine Waldpilzsuppe schmecken muss, dann holen Sie sich im urigen „Kellerhaus“ den Maßstab für die Ewigkeit! In geschmackvoll-rustikalem Ambiente des ältesten Gasthauses der Stadt isst man hervorragend bodenständig zu sehr zivilen Preisen! Das Gasthaus aus dem Jahr 1698 wurde 2000 sorgfältig renoviert und ist heute mit Terrasse und Kellergewölbe d e r Tipp schlechthin am Schlossberg-See!


DESTINATIONEN: C HE M NIT Z

Gut essen & trinken in Chemnitz Als hervorragender Caterer wird in den Gesprächen vor Ort immer wieder alexxanders empfohlen, der auch ein geschmackvolles ***Hotel & Boardinghouse betreibt. www.alexxanders.de Relativ preiswert, thematisch variantenreich und ausgesprochen gut isst und trinkt man in Chemnitz vielerorts – hier ein paar Beispiele: Restaurant Villa Esche Parkstr. 58, 09120 Chemnitz Öffnungszeiten: Di - Sa 12.00 – 24.00 Uhr, So 12.00 – 18.00 Uhr In der ehemaligen Remise der „Villa Esche” lädt das gleichnamige Restaurant sein Publikum ein, den Blick auf das Lebenswerk Henry van de Veldes in stilechtem Ambiente und vollen Zügen zu genießen. Regionale und internationale Spezialitäten und TOP-Weine auf drei Ebenen. Heck-Art Mühlenstraße 2, 09111 Chemnitz Öffnungszeiten: täglich 11.00 bis 1.00 Uhr Im Geburtshaus des ehemaligen Arbeiterführers Heckert steht die leichte, feine, verführerische Küche im Mittelpunkt in stilvollem Ambiente bei perfektem Service. Das Restaurant hat 13 Gault MillauPunkte. Die moderne Einrichtung des restaurierten Bürgerhauses wird ergänzt durch die Kunstwerke des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Künstlers Michael Morgner. Restaurant Janssen Schloßstraße 12, 09111 Chemnitz Öffnungszeiten: Mo-Fr 11.00 - 24.00 Uhr, Sa 10.00 - 24.00 Uhr, So 10.00 - 21.00 Uhr Das Restaurant liegt idyllisch unmittelbar am Ufer des Chemnitz-Flusses und dennoch sehr zentral unweit vom Stadtzentrum in der rekonstruierten Janssenfabrik. Cocktailbar Maroon Ulmenstraße 16, 09112 Chemnitz (Kaßberg) Öffnungszeiten: Di-Sa 18.00 – 01.00 Uhr In dezentem Kerzenlicht, „eingepackt“ von detailvoll gestalteten Wänden und passendem Mobiliar kann man sich hier von einem sehr umfangreichen Cocktailangebot verwöhnen lassen. Die Cocktails werden vom Besitzer, der schon an zahlreichen Cocktailmeisterschaften erfolgreich teilgenommen hat, fast immer selbst gemixt und gelten als „top of Chemnitz“.


Daetz-Centrum – weltweit einzigartige Sammlung von Holzbildhauer-Kunst Knapp 25 Kilometer westlich von Chemnitz liegt im Landkreis Zwickau und unweit vom Sachsenring in der „sächsischen Toskana” der beschauliche Ort Lichtenstein. Was den Ort an den Ausläufern des Erzgebirges erwähnenswert macht, ist die hier beheimatete faszinierende Sammlung von 550 Exponaten aus Holz, von handwerklicher Holzbildhauerkunst aus Asien, Afrika, Nordamerika und Europa. Ein ehemaliger SiemensManager, Peter Daetz, hat sie nach dem Abschluss seiner langjährigen Auslandstätigkeiten 2001 hier im malerischen Schlosspalais von Lichtenstein im Rahmen einer Stiftung zusammengeführt und hat dafür den deutschen Stifterpreis 2004 bekommen. Die sehr sinnliche, exotische Ausstellung ist weltweit einzigartig und rechtfertigt alleine wegen des außerordentlich hohen Unterhaltungswertes auf jeden Fall einen Rahmenprogrammpunkt – vielleicht sogar im Rahmen einer Oldtimer- oder Cabrio-Ausfahrt ins Erzgebirge, die bis hinunter ins böhmische Prachtbad Karlsbad reichen könnte. Viel Platz für unterschiedliche Veranstaltungsformate bietet das Zentrum. An das wunderschöne, nach oben weit offene Foyer mit guter Akustik schließt sich ein großer Vortragssaal an, drei kleinere Tagungsräume liegen auf der Galerie im Obergeschoss und in einem Workshop-Raum werden auf Wunsch thematisch pas-

sende Angebote rund um das Thema Schnitzen und fremde Kulturen angeboten. Der Innenhof und die weitläufigen Gartenanlagen können für Autopräsentationen und Gartenschauen genutzt werden, Innenund Außenbereiche sind gut miteinander verbindbar. Das ethnografisch anspruchsvolle Programm ist nach Kontinenten aufgebaut und hinter fast allen Exponaten stehen kulturhistorisch bedeutungsvolle Geschichten, Mythen und Rituale, die im Rahmen von 20 thematisch differenzierten Themenführungen (bis hin zu Körpersprache-Führungen!) ungeheuer spannend erläutert werden. Die Vielfalt des zu Bestaunenden reicht vom originalgetreuen Mandalay-Ochsenkarren aus Myanmar, der filigran aus Hunderten von handgeschnitzten Teakholz-Fragmenten konstruiert ist über indianische und afrikanische Masken, überdimensionale Reliefs bis zu fast schon experimenteller Holzkunst. Jede Abteilung ist wie eine eigene exotische Duftorgel und die „dichte” Atmosphäre wird gestützt von landestypischer Musik und das vom Grödnertal bis Tansania. 365 Tage im Jahr ist geöffnet, drahtlose Audioguides in mehreren Sprachen erklären – die gekonnte Inszenierung eines Kniefalls vor den künstlerischen Begabungen des Menschen“. Es gibt eine eigene Veranstaltungsabteilung. www.daetz-centrum.de


DESTINATIONEN: C HE M NIT Z

Ein lebendiges Kongresszentrum: Stadthalle Chemnitz 350 Veranstaltungen pro Jahr gehen in „Carmen Nebels Fernsehkathedrale“ über die Bühne und 290.000 Besucher zählt man über alle Veranstaltungsformen hinweg. Die Halle hat die vollständige Infrastruktur für Kongresse zwischen 1000 und 2000 Teilnehmern und ein eingebettetes Mercure-***plus-Hotel mit respektablen 386 Zimmern. Und dennoch: Yvonne Waschnig, Bereichsleiterin Marketing & PR in der Stadthalle Chemnitz, bringt das Imageproblem auf den Punkt: „Es ist oft nicht einfach, Tagungskunden auf Anhieb für unsere Stadt zu begeistern. Aber wenn sie mal hier sind, dann findet man sie alle sehr angetan von dem, was sie vorfinden!” Die Gäste (und dazu darf man auch die 1000 Teilnehmer des Bundeskongresses der Wirtschaftsjunioren zählen, der unlängst hier stattfand!) genießen dabei natürlich auch den gut renovierten 70er-Jahre Charme (man mag ihn, oder man mag ihn nicht!) dieser Stadthalle mit dem schön angelegten, urbanen Vorfeld im Herzen der City. Erweiterungsbauten stehen allerdings in den nächsten Jahren an, damit man vor allem dem gewachsenen Anspruch nach mehr Breakout-Räumen gerecht werden kann. Die Aufstockung des Foyers ist dabei eine von mehreren Planungsvarianten. Eine ausgefallene Einzellocation in der Stadthalle ist für stimmungsvoll ausgeleuchtete Abendveranstaltungen

126 events 1/2009

das „Tropenhaus” mit der dazugehörigen Foyer-Peripherie. Es ist auf halbem Weg zwischen dem großen und dem kleinen Saal gelegen und damit ist klar: Die Stadthalle Chemnitz ist nicht einfach nur eine Stadthalle, sondern ein veritables kleines Kongresszentrum mit Galerien, großen Foyers und zwei Hauptsälen. Im großen Saal mit der repräsentativen Orgel hinter der großen Vollbühne können die ersten fünf Sitzreihen noch einmal zurückgefahren werden und ermöglichen dann sehr tiefe Kulissenbauten. Die Bestuhlung wurde 2005 komplett erneuert – das sieht man auf den ersten Blick! Das optisch üppige Auditorium hat bei voller Bestuhlung Platz für 1200 Delegierte, mit Galeriebelegung sogar für 1.800. Vor der kleinen Halle (650 qm) mit einer wesentlich schlichteren, reduzierten Formen- und Materialsprache findet der Kongressgast wieder die komplette Infrastruktur und innen sehr harmonische Proportionen bei wiederum sehr variabler Nutzungsdefinition – alle Sitze können schnell entfernt werden. Ein idealer Saal


für Dinner-Präsentationen und auch für das Einbringen großer Exponate. 550 Gäste haben Platz in Reihe. Nahtlos ist der Übergang zu „Terminal 3”, einem vielseitigen gastronomischen Minikosmos mit u.a. einer der größten Diskotheken Sachsens. Das Wasserschloss Klaffenbach am südlichen Stadtrand wird ebenfalls von der Stadthalle Chemnitz gemanagt. Neun Salons zwischen 20 und 100 qm Größe machen das romantische Kleinod im Grünen zu einem Geheimtipp für die Planung anspruchsvoller Veranstaltungsformate. Hinzu kommt der attraktive, allerdings

nicht säulenfreie Bürgersaal im Giebelbereich mit Platz für 150 Tagungsgäste, die dort schöne Kontraste von offenporigen Holzständerkonstruktionen und energetisch roter Bestuhlung genießen können. Das Wasserschloss ist eingebettet in eine weitläufige Gutsanlage, zu der auch ein Hotel mit 49 Zimmern und verschiedene Restaurants gehören. Das Freigelände ist in den warmen Monaten sehr gut für Autopräsentationen, Sommerfeste, Schlosskonzerte und Serenaden geeignet und der Golfplatz für kleine Firmenturniere oder Schnupperkurse. www.wasserschloss-klaffenbach.de

Wasserschloss Klaffenbach: oben Gesamtansicht, unten Bürgersaal

events 2/2009 127


DESTINATIONEN: C HE M NIT Z

Holen Sie sich auf der IMEX einen von 50 dieser attraktiven USB-Sticks! Einfach diesen kleinen Coupon ausschneiden und am Stand F100/25 abgeben! Und: Chemnitz feiert 2009 das Richard Hartmann-Jahr – 200 Jahre Richard Hartmann, den sächsischen Lokomotiv-König. Der hatte zwar eine Lokomotiv-Fabrik, aber keinen Gleisanschluss. Daher musste man 50 Jahre lang die tonnenschweren Dampfrösser mit bis zu 30 Pferden durch die Stadt zum Bahnhof ziehen. Das wird am 22. August mit 16 Pferden nachgestellt und wer Eisenbahn-affin ist, der kann sich am IMEX-Stand der Chemnitzer auch dafür im Rahmen eines Famtrips registrieren lassen.

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Der größte Karl-Marx-Kopf (ein „mäschtscher Nischl”, wie die Sachsen sagen würden) ist hier immer noch gegenüber der Stadthalle zu bestaunen. 95 zusammengeschweißte Bronzeteile, 40 Tonnen schwer und sieben Meter hoch, vor einer Riesentafel mit dem Proletarier-Vereinigungs-Spruch in mehreren Sprachen. Das ist nicht nur für unbelehrbare Alt 68er ein schöner Hintergrund fürs Gruppenfoto...


Hotels in Chemnitz 3.800 Hotelbetten gibt es in der Stadt und im unmittelbaren Umfeld. Die Zimmerauslastung liegt zwischen beachtlichen 70 und bei einigen Häusern sogar 95%. Den kleinen Überblick beginnen wir etwas ausführlicher mit dem Günnewig Hotel Chemnitzer Hof. land-Equipment und Vitra-Bestuhlung fast gegenüber vom Chemnitzer Hof. Das Restaurant hat einen sehr guten Ruf. www.hoteloper-chemnitz.de Das Mercure-Hotel als klassisches Kongress-Hotel ist das höchste Gebäude der Stadt in bester Zentrumslage und unmittelbar in das Stadthallen-Ensemble eingebunden. Der Beherbergungsriese hat 386 Zimmer und 8 Tagungsräume! www.mercure.com. Das Penta-Hotel (226 Zimmer) bietet immer noch den guten Hardware-Standard des ehemaligen Renaissance-Hotels in einem jungen Baukörper am Schlossberg, immer noch sehr zentrumsnah. Viele Biergärten in der Peripherie animieren zum unkomplizierten geselligen Ausklang Erbaut vom Architekten Straumer, der damit in Chemnitz 1930 den Stil der Klassischen Moderne begründete, ist das Viersterne superior-Hotel seither erstes Haus am Platz. 46 Einzel- und 46 Doppelzimmer – leicht zu merken. 1994 erfuhr es ein großes Faceliftfing nach den Plänen des berühmten Erbauers, dem hier auch der Hauptveranstaltungssaal gewidmet ist. Zentrale Kraftachse des Hotels im schönsten Art Deco ist die Lichthof-Lobby, repräsentativer Empfangs-Vorraum zum Straumer-Saal mit separater Smokers Lounge. Das ist der Ort für anspruchsvolle Empfänge in Chemnitz. Der Aussichtsbalkon zur Hochkultur auf den Theaterplatz ist die weitläufige Opernterrasse. Der Straumer-Saal ist der passende Ort für Events, bei denen auf traditionelle und dennoch schlichte großbürgerliche Aura Wert gelegt wird. Sechs Meter hoch, schöne Raummaße, viel Tageslicht. Der Multifunkti- am Abend. www.pentahotels.com. Im Seaside Resionscharakter – auch für Tanzveranstaltungen – wird denz-Hotel haben alle 193 Zimmer eine eigene Logpositiv befördert durch die anbindbare Lichthof-Lobby. gia, dazu gibt es 7 Konferenzräume bis 126 qm Größe. Der angrenzende Spiegelsaal hat ebenfalls eine schöne www.residenzhotelchemnitz.de Deckenhöhe und eine heitere Ausstrahlung mit wandhohen Fenstern. Drei kleinere Tagungsräume komplet- Nicht direkt in der City liegt das ****Amber Hotel tieren das „Veranstaltungszentrum der kurzen Wege” in der Nähe des Autobahnkreuzes Chemnitz-Nord mit im Erdgeschoss. Der Chemnitzer Hof ist wohl nicht 103 Zimmern und Suiten und Tagungsräumen für bis ohne Grund der Local Player mit den meisten Veran- zu 100 Personen. www.amber-hotels.de staltungen, wie Direktor Leichsenring nicht ohne Stolz Im näheren Umland steuert das Hotel Park-Inn in erwähnt. www.guennewig.de Hartmannsdorf 86 Zimmer bei und das moderne Das Hotel an der Oper ist ganz neues Haus in einem ***superior Best Western Hotel Lichtenwalde 84 alten Gebäudekörper und eine ausgesprochen moder- Zimmer und die Lage nahe einem der schönsten Bane Viersterne-Alternative in der City. Die Ausstattung rockgärten Sachsens. Nicht zu vergessen: das Hotel im ist neueren Radisson oder nh-Hotels nachempfunden. Wasserschloss Klaffenbach mit 49 Zimmern und ei91 schöne Zimmer, 300 qm Tagungsfläche mit Neu- genem Golfplatz! www.wasserschloss-klaffenbach.de


Historischer Loktransport am 22. August 2009 Im Jahr 2009 jährt sich der Geburtstag des „Sächsischen Lokomotivkönigs“ Richard Hartmann (1809–1878) zum zweihundertsten Mal. Seine Produkte, voran die Lokomotiven und Textilmaschinen, trugen den Namen von Chemnitz in alle Welt. Höhepunkt der vielfältigen Veranstaltungen im Jubi-

läumsjahr ist die Nachstellung des historischen Loktransports. Mit 16 Pferden wird die 20 Tonnen schwere „Hegel“ noch einmal den Weg durch die Chemnitzer Innenstadt nehmen. Alle Informationen erhalten Sie unter www.richardhartmann.info


Ibiza und Berlin mit besten Hotels für Party-People Wo kann man nach der Tagung „am meisten los machen“? Citysam.de bringt es ans Licht: Ibiza ist immer noch die beste Wahl als Reiseziel für Party-People gleichauf mit der Hauptstadt Berlin. Für alle, die in ihrem nächsten kurzen oder langen Urlaub gerne feiern wollen, hat das Hotel- und Reiseportal die „Top 20 Party-Locations” ermittelt. Bei Ibiza und dem drittplatzierten S‘Arenal scheint Empfehlungs-Durchschnitt von 83 Prozent. In das Ervor allem die Mischung aus Strandurlaub und tou- gebnis sind zu gleichen Teilen Bewertungen von Sinristischem Nightlife den Erfolg zu bringen. Auch im gles, Familien und anderen Zielgruppen eingeflossen Ländervergleich sind vor allem die Hotels in den spa- – so ist sichergestellt, dass das Resultat nicht dadurch nischen Urlaubsorten für Party-Touristen bestens ge- verfälscht wird, dass zum Beispiel nach Ibiza nur juneignet. Dagegen führen in Berlin vor allem die urbane ges Partyvolk reist während etwa München von vielen Clubszene sowie das reichhaltige Angebot an zentra- älteren Gästen besucht wird. len und günstigen Hotels zu der Top-Platzierung. Alle Faktoren zusammen – also eine gute Mischung aus Strand, Sonne und Metropole – sind ebenfalls begehrt und sorgen dafür, dass auch Hotels von Miami, Barcelona und Los Angeles auf die Empfehlungsliste stehen. Knapp hinter der Spitze liegen weitere bekannte Urlaubsorte wie Bodrum und Lloret de Mar sowie London und New York. Nach Ländern zusammengefasst bedeutet das Platz eins für Spanien gefolgt von Griechenland, Deutschland, USA und der Türkei. Was den Flirt-Faktor betrifft ist ebenfalls eindeutig Spanien führend. S‘Arenal, Ibiza und Barcelona belegen hier Platz eins, zwei und fünf. Platz drei hat sich Miami und Platz vier Bodrum gesichert. Als erste Stadt aus Deutschland liegt Berlin beim Flirten und Kennenlernen etwas abgeschlagen auf Rang acht gefolgt von Frankfurt (Platz 17), Köln (19), Düsseldorf (36) und München (68).

Die „Citysam Top-20 Party-Locations“ im Überblick Platz

Stadt

Empfehlung*

1

Ibiza (Spanien)

84%

2

Berlin (Deutschland)

84%

3

S’Arenal / Playa de Palma (Spanien)

83%

4

Miami / Miami Beach (USA)

78%

5

Bodrum (Türkei)

76%

6

London (U.K.)

76%

7

Lloret de Mar (Spanien)

76%

8

New York City (USA)

75%

9

Barcelona (Spanien)

75%

10

Santorin (Griechenland)

75%

11

Los Angeles (USA)

75%

12

Mykonos (Griechenland)

75%

13

Rimini (Italien)

75%

14 Frankfurt (Deutschland) 74% Zur Ermittlung der besten 20 Party-Locations und auch 15 Las Vegas (USA) 74% für den besten Flirt-Faktor hat Citysam.de mehr als 5.000 Kunden befragt, die über das Portal ein Hotel 16 Manchester (U.K.) 74% gebucht haben. Im Anschluss an ihre Reise konnten 17 Amsterdam (Niederlande) 73% sie auf einer Skala von Null bis 100 Prozent angeben, 18 Paris (Frankreich) 73% wie sehr ihr Hotel für Party-Touristen oder zum Flirten und Kennenlernen geeignet ist. Die höchste Punktzahl 19 Wien (Österreich) 73% bekamen die Hotels auf Ibiza und in Berlin – sie wur20 Zürich (Schweiz) 72% den im Durchschnitt zu 84 Prozent für Party-Reisen empfohlen. S‘Arenal kam beim Flirt-Faktor auf einen *Durchschnittliche Empfehlung der Hotels für Partyreisende events 2/2009 131


DESTINATIONEN

Hotellerie in Ungarn:

Keine Rhapsodie – aber auch nicht Blues!

Die ungarische Hotellerie sieht sich derzeit in einer schwierigen Situation. Seit Oktober 2008 verzeichneten Stadthotels vornehmlich in Budapest einen starken Rückgang auf dem Geschäftsreise-Sektor. Dort ist der Anteil inländischer Nachfrage wesentlich geringer als bei den Freizeit-Hotels auf dem Lande. Diese Land-, Kur- und Wellness-Hotels haben sich bis Februar 2009 überraschend gut geschlagen, verzeichnen aber seither

auch im Vergleich zum Vorjahr niedrige- samt- und 40-45 % des Inlandsumsatre Umsätze bei fallender Auslastung. Der zes bedeuten würde. Die Branche hofft, Mini-Aufschwung über die Osterfeiertage dass ihr diese einschneidende Maßnahme war nur ein kleiner Trost, denn die Vorzei- auch nächstes Jahr erspart bleiben wird! chen bis Juli sind wieder mäßig bis schlecht. Mit einer Großaktion unter dem Motto Ein positiver Aspekt in dieser turbulenten ‚Sommer-Adventure Budapest‘ startet die Wirtschaftssituation ist der Fokus auf Si- Budapester Stadthotellerie einen Feldzug cherung der Arbeitsplätze: Nur ganz we- zur Ankurbelung des Sommergeschäfts. nige Hotels trennen sich von Mitarbeitern! Dabei kommt der geschwächte Forint sehr Stattdessen konzentrieren sie sich auf gelegen – er ist derzeit für den Gast aus Kostensenkungen und auf noch besseren Euro-Land das Doppelte wert! Auch das Service am Kunden, um die momentane Ungarische Tourismusamt verstärkt seine „Durststrecke“ gemeinsam mit ihrem Team Bemühungen in den Quellmärkten und durchzustehen. wirbt mit einem sensationellen Preis-Leistungsverhältnis. Bei den direkten Nachbarn Eine große Erleichterung bedeutet dabei ist der Effekt bereits ersichtlich: Besucher auch ein erfreuliches Signal von Seiten aus der Slowakei freuen sich zunehmend der neuen Regierung: die Aufschiebung über die Kaufkraft ihres Euro und auch aus der geplanten Versteuerung der ‚Holi- Österreich ist noch kein Umsatzeinbruch in day Checks‘, die in vielen ungarischen Sicht. Provinzhotels bereits 24-25 % des Ge-


Steirischer Kongress- und Tagungstourismus:

Was kommt nach dem Spitzenjahr 2008? Mit Umsatzsteigerungen von durchschnittlich zehn Prozent im Kongress- und Tagungstourismus zogen die Mitglieder der „Steiermark Convention“ eine mehr als zufriedene Bilanz übers vergangene Jahr. Auch 2009 gab es im Januar und Februar ein leichtes Plus. „Der Kongress- und Tagungstourismus ist eine sehr wichtige Säule im steirischen Tourismus. Mich freut, dass das letzte Geschäftsjahr so gut gelaufen ist und auch heuer die Buchungslage gut ausschaut“, sagt „Steiermark Tourismus“-Chef Georg Bliem. Klar freut´s ihn, denn der Tagungstourist lässt durchschnittlich mehr Geld im Land und belebt die Zwischensaisonen. Die Steiermark Convention zählt 43 Mitglieder und zwar: 26 Tagungshotels, sechs Kongresszentren, vier Veranstaltungslocations, zwei Eventagenturen, drei Regionale Conventions Bureaus und zwei Ausflugsziele. Im letzten Jahr verbuchte die ARGE 200 Anfragen alleine über die kostenlose Informationsstelle der „Steiermark Convention“. Dazu kommen noch die Anfragen, die direkt an die Mitgliedsbetriebe gingen. Kongresskalender 2009 – Hotellerie: Gute Buchung bei knappen Budgets Gut gefüllt ist der Kongresskalender in der ganzen Steiermark. Graz, Leoben, Schladming, Bad Radkersburg (dort wird das neue Kongresszentrum im Mai eröffnet!) – sie alle melden Kongresse mit über tausend Teilnehmern (siehe Infobox). Die Tagungshotels sind daher für 2009 grundsätzlich gut gebucht. Aber: „Die Kunden-Budgets lassen nicht mehr viel Spielraum. Ein

solides Preis-Leistungsverhältnis für die gute Qualität sorgt dafür, dass die Kunden wiederkommen“, erläutert Andrea Sajben, Leiterin der Steiermark Convention. Seit fünf Jahren sorgt die „Steiermark Convention“ für die nationale und internationale Vermarktung der steirischen Kongress-, Tagungs- und Seminarspezialisten – mit ihrem Qualitätsmarkenzeichen „Steirisch tagen“. Rund 200 direkte Buchungsanfragen kamen über die „Steiermark Convention“ so Sajben. Viele Kunden wandten sich direkt an die Betriebe. Der Erfolg des gemeinsamen Auftretens geht weiter: die Arbeitsgemeinschaft „Steiermark Convention“ unter dem Dach der „Steiermark Convention“ wurde um drei Jahre verlängert.

Graz

RoboCup

2.000 Teilnehmer

Juni

Graz

Investmenttagung

1.000 Teilnehmer

April

Graz

Österreichische Bibliothekertag

1.000 Teilnehmer

September

Graz

40. Kongress für Allgemeinmedizin

1.000 Teilnehmer

November

Leoben

Städtetag

   800 Teilnehmer

Mai

Gynäkologiekongress

   200 Teilnehmer 

Oktober

Volksbanken Winterspiele

1.500 Teilnehmer

März

UniCredit group SkiMeeting

4.000 Teilnehmer

März

Schladming

Bad Radkersburg

Blasmusiker Kongress – Mid Europe

3.500 Teilnehmer

Juli

Geodäten-Tagung

1.000 Teilnehmer

Oktober

ÖGATAP Kongress (Öster. Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allg. Psychotherapie)

   500 Teilnehmer

September

events 2/2009 133


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DESTINATIONEN

Incentive-Reisen mit Beachcomber-Hotels

Ein Incentive-Erlebnis mit Charakter erwartet alle Insel-Liebhaber in den Beachcomber Hotels auf Mauritius und den Seychellen. Speziell für Gruppen- und Incentive-Reisen werden maßgeschneiderte Programme angeboten. Auch Kombinationen verschiedener Beachcomber-Häuser sind möglich, die alle eine eigene IncentiveAbteilung haben. Dabei ist eine solche Reise oft günstiger als ein entsprechendes Angebot innerhalb Europas. Beispiel für eine Gruppenreise in das Beachcomber Hotel Le Mauricia – Preis 998 €/Person inkl. Flug! Freitag: Die Reiseteilnehmer können noch bis nachmittags arbeiten, da der gemeinsame Abflug von Deutschland erst abends ab Frankfurt geht. Der bequeme Nachtflug kann beispielsweise mit Air Mauritius direkt von Frankfurt aus erfolgen. Nur zwei Stunden Zeitverschiebung. 134 events 2/2009

Samstag: Nach der Ankunft am Morgen auf Mauritius führt ein Transfer durchs Landesinnere vorbei an Zuckerrohrfeldern, bunten Tempeln, blühenden Alleen und hübschen Städtchen direkt in das Beachcomber Hotel Le Mauricia. Empfang mit mauritischer Live-Musik empfangen. Das schöne Hotel direkt an der Bucht von Grand Baie ist bekannt für seine herzliche und trendige Atmosphäre. Der erste Tag: Entspannung am Hotelstrand, eine der zahlreichen kostenlosen Sportaktivitäten ausprobieren oder einen Ausflug nach Grand Baie mit seinen vielen kleinen Bars, Bistros, Boutiquen und angeregtem Nachtleben unternehmen. Die Hotelgäste können von hier aus hier bequem zu Fuß Shopping und Entertainment genießen. Sonntag: Jetzt lernen die Gäste mehr über mauritische Kultur und Traditionen, während sie in Jeeps jenseits der Touristenpfade die Insel durchfahren. Stopps werden eingelegt beispielsweise für eine Demonstration der Rumherstellung, eine Sega-Tanz Unterrichtsstunde oder ein Kartenspielturnier mit Einheimischen. Am Abend: Entspanntes Piratendinner mit den Füßen im Sand und verschiedenen Leckereien an Tischen unter Palmen. Montag: Auf geht es mit dem Boot durch türkisblaues Wasser zur Trauminsel Ile des Deux Cocos! Wegen der schönen Lage mitten im Meeresschutzgebiet liegen hier einige der besten Stellen zum Schnorcheln mit Korallen und bunten Tropenfischen. Champagner, Schnorcheln oder Schwimmen, Sonnen oder einen Spaziergang durch die reiche Vegetation der Insel unternehmen und: direkt am Strand ein opulentes Beach-BBQ! Zurück im Le Mauricia kann bei einem mauritischen Abend das am Vortag Erlernte noch einmal in die Tat umgesetzt werden und die Reise perfekt ausklingen: Nach typischen Gerichten wird zur Sega-Musik im Sand getanzt bis die Fackeln ausgehen… Dienstag: Rückfahrt zum Flughafen und zurück in Richtung Heimat. Am Abend Ankunft. Beispiel für eine Gruppenreise in die Beachcomber Hotels Shandrani und Dinarobin – Preis auf Anfrage Mittwoch: Anreise und Ankunft wie bei Beispiel 1. Donnerstag: Blumenempfang am Flughafen. Auf dem Weg zum Hotel: ein Champagner Frühstück ganz abgeschieden in einem der Zuckerrohr-Felder. Wer es gerne etwas pompöser mag, kann sich für die Fahrt ins Hotel eine Polizeieskorte bestellen – auf Mauritius für jedermann möglich. Und so werden die Gäste dann,


abgeschirmt wie ein Staatspräsident, zur ersten Unterkunft gebracht, dem Beachcomber Shandrani Resort & Spa, dem ersten Fünf-Sterne-All-Inklusive Hotel auf Mauritius. Nach dem Check in: eine Runde Thai Chi, ein schönes Beauty Treatment oder eine Anti-Jetlag-Massage im Spa? Freitag: Nach einem Traumfrühstück geht es direkt vom Hotelstrand zur Pirogue Regatta in traditionellen Fischerbooten. Die Segel können bei Bedarf auch mit Firmenlogo bedruckt oder nach individuellen Wünschen gestaltet werden. Danach ist beim klassischen Tilapia-Fischen etwas Entspannung angesagt. Erfolgreiche Fischer verwerten ihre Fänge gleich am Abend: Beim Beach-Barbecue am Strand klingt der Abend im Schein des Feuers aus. Samstag: Mini Cabrio Rally: Nach einem morgendlichen Tea Tasting geht es weiter zur Produktion eines eigenen Parfums. Dann führt der Weg in die „Escale Creole“ zu traditioneller kreolischer Küche und Kultur. Nächste Station ist eine Rum-Probe direkt in der eigenen Schau-Destillerie. Danach Ankunft im zweiten Beachcomber Hotel der Reise – dem Dinarobin Hotel, einem All-Suite Hotel direkt am Fuße des Berges Le Morne. In der Carbanon Bar wartet ein Sundowner bei „chilliger” Musik und Lounge-Atmosphäre. Dann ein Abend

der Extraklasse – der Fisherman‘s Evening im Restaurant La Ravanne. Boote bringen die Gäste im Dunkeln bis zum Restaurant und auf der mit Fackeln illuminierten Hafeneinfahrt tanzt eine Gruppe Sega-Tänzer zu stimmungsvollen mauritischen Klängen. Sonntag: Früh geht es zur Katamaran-Tour zu Delphin – oder je nach Saison – auch zu Walbeobachtungen. Zwischendurch: Schnorchelstopps am Riff! Bordmusik zum Lobster-BBQs an Deck. Am Nachmittag: Je nach Geschmack entweder ein Unterwasserspaziergang auf dem Meeresboden, eine Fahrt auf einem Unterwasser-Scooter oder eine U-Boot-Expedition. Charity-Tombola. Zur Abendveranstaltung geht es auf eine eigene Insel in der Lagune vor dem Beachcomber Hotel Paradis. Bei Ebbe ist sogar ein nächtlicher Fackelspaziergang zur Insel möglich. Falls doch mal ein unerwarteter Regentropfen fällt, steht ein transparentes Marquee bereit. Die Gruppe verbringt die letzten Stunden mit SegaDancing und dem Schlemmen von Meeresfrüchten, bis ein Abschlussfeuerwerk den nächtlichen Himmel erhellt. Montag: Ein Helikopter-Transfer mit einmaliger Aussicht rundet die Eindrücke und bringt die Gruppe auf schnellstem Wege zur Maschine in Richtung Heimat, wo man am Abend ankommt. Beachcomber Hotels Dianastr. 4, 85221 Ottobrunn Tel: +49 (0)89 / 629 84 90 Fax: +49 (0)89 / 609 68 11 Ihr Ansprechpartner für fertige Präsentationen: Christian Ast c.ast@beachcomber.de

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DESTINATIONEN

Hotel Zur Post in Kreuth

Tegernsee-Netzwerk wächst weiter Erfreulich gewachsen ist die Vereinigung der Veranstaltungsprofis am Tegernsee. 60 Unternehmen kümmern sich seit Gründung des Tagungserlebnis Tegernsee 2007 mittlerweile um das Wohl der Geschäftsreisenden im Tegernseer Tal.

Chic geworden: das Hotel Bayern

136 events 2/2009

Neu hinzugekommen geschiedenheit suchen, um beispielsweise eine Klauist das Hotel zur Post surtagung für die Führungsebene abzuhalten, ist die in Kreuth. Das 4-Ster- Suttenhütte in Rottach-Egern geradezu ideal. Sie ist ne Traditionshotel mit bequem mit dem Auto zu erreichen und liegt doch bayerischer Gemütlich- fernab vom Trubel mitten in den Tegernseer Bergen. keit bietet vom kleinen 11 Zimmer und perfekt abgestimmte RahmenproGesprächskreis bis zur gramme für Zivilsationsflüchtlinge! Firmentagung mit 100 Gesund Tagen ist in aller Munde und auch hier hat Personen den idealen das Tagungserlebnis Tegernsee nun den idealen PartRahmen für preisbe- ner gefunden mit der TerraSana Life AG – zukunftswusste Kunden. Gäste orientierte und am persönlichen Bedarf ausgerichtete die es eher familiär und exklusiv lieben, finden mit Gesundheitsarbeit wird speziell für Tagungsteilnehmer dem Hotel Garni Westerhof in Tegernsee ein ideales entwickelt und versieht jede Veranstaltung mit MehrAngebot. Hoch über dem See gelegen bietet dieses wert. schöne Privathotel dem Gast eine grandiose Aussicht und eher den richtigen Rahmen für eine kleine feine Hotel Bayern nach Umbau wieder eröffnet Tagung. Für Kunden, die noch mehr Ruhe und Ab- Dass Qualität und Tradition die Formeln sind, die im


Tegernseer Tal aufgehen, zeigt das neue Angebot der beiden 4 und 5 Sterne Häuser, *****Park-Hotel Egerner Höfe in Rottach-Egern und ****Hotel Bayern in Tegernsee. Mit sehr hochwertigen Tagungszentren zeigen sie was zur Zeit im Tegernseer Tal „State of the Art“ ist. Hoch über dem See thront das nach umfangreichem Umbau 2008 gerade erst wieder eröffnete SuperiorHotel Bayern mit seinem berühmten Sengerschloss. Das Haus gilt als echter Hot Spot unter den Businessund Wohlfühlhotels außerhalb der bayerischen Landeshauptstadt. Mit seinem neuen Tagungszentrum, in dem ein ganz außergewöhnliches Kunstprojekt einer Münchner Galerie umgesetzt wurde, neu designten Zimmern und dem neuen NaturSpa, bietet es nun noch bessere Bedingungen und ausreichend Raum für ein Mitarbeiter- oder Kundenevent. Für Veranstaltungen stehen auf zwei Etagen Räumlichkeiten für bis zu 200 Personen zur Verfügung. Verschiedene, klimatisierte und mit modernster Technik sowie High Speed DSL- und W-Lan ausgestattete Locations von 30m² bis 124m² lassen sich flexibel vergrößern oder verkleinern. Wer statt kleiner Teambuildings oder exklusiver Firmentagung eher Kapazitäten für einen großen Kongress oder ein Bankett sucht, dem steht mit der Wandelhalle in Bad Wiessee ein großzügiger Ver-

Idylle pur: Suttenhütte

anstaltungsraum mit einer Kapazität von bis zu 600 Personen zur Verfügung. Das professionell geführte Netzwerk Tagungserlebnis Tegernsee bietet interessierten Geschäftskunden den kostenfreien Service von zugeschnittenen Individualangeboten für einen Seminar- und Tagungsaufenthalt am Tegernsee und unterbreitet darüber hinaus Vorschläge für den perfekten Rahmen rundherum. Das ganze Jahr über präsentiert sich das Netzwerk auf Fachmessen wie der ITB in Berlin oder der IMEX in Frankfurt sowie bei den nationalen Seminar- und Tagungsbörsen. Sogar für den CongaAward 2009 sind die rührigen Tegernseer nominiert! www.tagungserlebnis-tegernsee.de

events 2/2009 137


DESTINATIONEN

Indisches FVA mit neuem Tourismusdirektor Das Indische Fremdenverkehrsamt hat einen neuen Direktor für den europäischen Raum. M.N. Javed leitet für die kommenden drei Jahre als Tourismusdirektor das Fremdenverkehrsamt in Frankfurt und die angeschlossenen zwölf Büros in der Europäischen Union, den CIS- Staaten und Israel. Ihm zur Seite steht Anil Oraw als weiterhin stellvertretender Direktor. Der 56jährige Tourismusmanager blickt auf eine lange Erfahrung im Tourismusgeschäft zurück und hat aus seiner früheren Tätigkeit als Direktor des Indischen Fremden­verkehrsamtes in Madrid (1989-1993) den europäischen Markt noch in guter Erinnerung. Als Direktor für Südamerika verantwortete er von 1999-2002 die Tourismuswerbung im gesamten lateinamerikanischen Raum. Darüber hinaus ist M.N. Javed ein ausgewiesener Kenner des indischen Marktes: Hier führte er mehrere regionale Tourismusbüros und war in leitenden Funktionen im Tourismusministerium tätig. Zuletzt zeichnete er als Deputy Director General für den gesamten indischen Hotelsektor verantwortlich. Als langjähriger Repräsentant Indiens für die WTO hat sich M.N. Javed auch auf internationalem Parkett einen Namen gemacht. Aufgrund seiner bisherigen Leistungen und Verdienste um die indische Tourismusindustrie wurde er vielfach von touristischen Leistungsträgern ausgezeichnet, darunter 2004, 2005 und 2008 mit dem „Award of Excellence“ und 2007 vom nationalen Hotel- und Gastronomieverband für eine „25jährige hervorragende Zusammenarbeit“.

Mit etwas Glück zur WM nach Südafrika Damit die Begeisterung im Hinblick auf die Fußballweltmeisterschaft richtig in Schwung kommt, hat South African Tourism nun eine große Kampagne vorgestellt, die von prominenter Seite tatkräftig unterstützt wird. Mit Team-Geist kann man Teil einer riesigen Fan-Community werden und eine Reise zur FIFA WM 2010, sowie tolle Preise gewinnen! Was haben Desmond Tutu, Mario Adorf, Johann Lafer und Veronica Ferres gemeinsam? Sie alle sind bekennende Südafrika-Fans und Teil der aktuellen von South African Tourism ins Leben gerufenen Kampagne. Zahlreiche Prominente aus Gesellschaft, Showbiz und Sport haben auf www.deinsuedafrika. de bereits ihr Statement zum Traumland am Kap gegeben und werden von anderen Südafrika-Freunden tatkräftig unterstützt. Auf www.dein-suedafrika.de können Gleichgesinnte noch bis Ende Mai 2010 Teil des Südafrika-Teams werden und erzählen, was sie am Land und seinen Menschen besonders begeistert. Einfach registrieren, ein Foto hochladen und einen kurzen Kommentar zu Südafrika schreiben. Am Ende entsteht dann ein riesiges Foto-Mosaik mit vielen Südafrika-Freunden und zahlreichen VIPs! Neben vielen tollen Monatspreisen wird unter allen Teilnehmern auch eine Reise inklusive WM-SpielBesuch verlost! 138 events 2/2009

Marokko mit humorvoller Kampagne Mit einer netten Anti-Krisen-Kampagne fällt Marokko positiv auf. Auf www.marokkotherapie.de konnte man sich seit 1. April 2009 von Professor Karam auf Alltagsleiden testen und entsprechend therapieren lassen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den freundlichen Professor Karam und nach Beantwortung einiger Fragen müssen sich die User der Diagnose des Professors stellen. Damit sie genau verstehen, an welcher Krankheit sie leiden, werden diese mit Videos veranschaulicht, in denen Patienten von ihren Erfahrungen berichten… und von Professor Karams erfolgreicher Therapie. Egal, welche Krankheit diagnostiziert wird, der ewig lächelnde Professor Karam hat direkt die passende Therapie parat: Nur ein Aufenthalt in Marokko kann noch helfen – Sporturlaub gegen Schlappitis, akute Aufbrausitis dagegen wird am besten mit Wellness- und Thalasso-Behandlungen oder auch Wandern und Relaxen in marokkanischer Natur behandelt. Fest steht: Marokko ist mit seiner Kultur und Landschaft ein Allheilmittel gegen Alltagsleiden! Nachdem die englische, französische und spanische Sprachversion der Website in der ersten Woche 30.000 Besucher verbuchen konnte (www.moroccotherapy.com), ist nun auch die deutsche Version unter www.marokkotherapie.de abrufbar.


Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin... Teilnehmer von Tagungen und Kongressen, Incentives und Events aus aller Welt schätzen Berlins exzellente Hotels, die reiche Palette an Tagungsmöglichkeiten und die praktische Anreise. Im Städteranking der International Congress & Convention Association belegt die Hauptstadt einen exzellenten 2. Platz. Die kulturelle Vielfalt ist seit der Wende förmlich explodiert, aber die kulturelle Freiheit mit kaum zu bezähmenden Ausbünden an Kreativität gab es schon, als Berlin noch von einer hohen Mauer mit Stacheldrahtkrone umzingelt war.

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DESTINATIONEN: Berlin

Ein Hauptbahnhof wie ein Kristallpalast. Einst stand hier der Lehrter Stadtbahnhof und unweit, nur ein Stückchen die Invalidenstraße hoch, fangen die blauen Neonröhren des U-förmigen Hamburger Bahnhofs erstaunte Blicke ein: heute ist er Museum und Location mit herrlichem Hof und einem SarahWiener-Restaurant im Seitenflügel.

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In unscheinbaren Hinterhöfen entwickelten ehrgeizige Modedesigner unverdrossen ihr damals noch unbekanntes Label, malten Maler in schäbigen Ateliers mit klammen Fingern wunderbare Bilder, lebte eine genügsame Subkultur ihr Leben ganz nach eigenem Gusto und ließ sich damals wie heute die ‚Berliner Schnauze‘ nicht verbieten. Berlin war immer schon authentisch und frech und hat sich nie verbiegen oder einschüchtern lassen. Jetzt ist es auch noch neu, edel, kulinarisch, kosmo- und bundespolitisch, also herzeigbar und somit international angesagt! Es hat ein Herz – und eine Seele und einen Reiz, den eine einzige Vokabel kaum zu beschreiben vermag.

Statistiken: zur Orientierung – und zur Freude!

internationaler Flugverbindungen wie Nonstop-Flüge aus den USA von Delta Airlines/Continental sowie aus Katar durch Qatar Airways bringen internationalen Geschäftstourismus auf schnellstem Wege nach Berlin, bald über einen brandneuen Flughafen.

Berlin Brandenburg International (BBI) – Projekt verläuft nach Plan Der neue Airport Berlin Brandenburg International BBI entsteht auf dem Gelände des Flughafens BerlinSchönefeld: nicht nur er wird ersetzt, sondern auch der viel zu klein gewordene Flughafen Tegel (Tempelhof wurde bereits Ende Oktober 2008 geschlossen, siehe events 5/2008)). Die Eröffnung des BBI ist für 2011 vorgesehen. In den beeindruckenden gläsernen Hauptbahnhof in der Nachbarschaft des Reichtags und des Kanzleramtes rollen vorwiegend nationale Besucher ein. Nach Inbetriebnahme des BBI verbinden Airport-Shuttles im 20-Minuten-Takt die City mit dem neuen Flughafen.

2001 initiierte das BCO als Pilotprojekt eine Kongressstatistik, die seither aussagekräftige Zahlen und Fakten über die Entwicklung des Tagungs- und Kongresswesens in Berlin liefert; halbjährlich ausgewertet dienen die Daten als Wegweiser für künftige Planungen. Die Ergebnisse für 2008 sind hervorragend: 8,15 Mil- Hervorragendes Hotellerie-Angebot... lionen Besucher zog es nach Berlin (2007: 7.970.000), 20 Prozent davon aus dem Ausland und es fanden ...bei sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: damit 104.600 Events statt (2007: 101.200). Die Anreise kann Berlin auf jeden Fall punkten, denn Tagungserleichtert die positive Entwicklung der Anbindung und Kongressteilnehmer schätzen diesen Aspekt ganz über den Land- und Luftweg. Der weitere Ausbau besonders: 4,7 Millionen Übernachtungen haben sie


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DESTINATIONEN: Berlin

2008 zum Lohn generiert – das sind fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Hotels internationaler Gruppen profitieren bereits von Berlins Potenzial oder planen in nächster Zukunft Eröffnungen: die spanische Silken-Gruppe im Herbst 2009 mit einem Vier-Sterne-Design-Hotel in der Nähe des Ku‘Damms oder die Scandic-Gruppe Anfang 2010 mit einem Haus am Potsdamer Platz. Die bereits bestehenden 161 Tagungshotels repräsentieren knapp 53 Prozent des Angebots an Veranstaltungsflächen: 2008 wurden hier 87.600 Veranstaltungen durchgeführt (+3%) und insgesamt 4,8 Millionen Teilnehmer bewirtet (+2%). Besonders reizvoll ist für Veranstalter Berlins Bandbreite an Locations: hinter 135 historischen, designten oder ausgefallenen Wänden spielten sich 14.500 Zusammenkünfte (+5%) mit 2,5 Millionen Teilnehmern (+2%) ab. In den sechs Kongresszentren und Hallen der Stadt fanden im Jahr 2008 rund 2.500 Veranstaltungen mit 850.000 Teilnehmern statt, wie z.B. im Estrel Berlin – Europas größtem Convention-, Entertainment- und Hotel-Komplex, im axica Tagungs- und Kongresszentrum am Pariser Platz oder im ICC.

Das Geschäft brummt im ICC Berlin Die Nachfrage ist groß, die Buchungssituation für 2009 hervorragend und die Aussichten daher vielverspre-

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chend. Zusätzliche Konferenzeinrichtungen auf dem Berliner Messegelände und im Palais am Funkturm werden zunehmend für Tagungen aller Art genutzt. Buchungen von Kongressveranstaltern reichen bis ins Jahr 2016! 2008 wurden insgesamt 623 Tagungen und Shows mit über 280.000 Teilnehmern durchgeführt. Verglichen mit dem bisherigen Rekordjahr 2005 hat sich der Umsatz 2008 mit 20 Millionen Euro verdoppelt. Der wirtschaftliche Erfolg im Kongressbereich wird deutlich durch weltweite Anerkennung: zum fünften Mal in Folge wurde das ICC mit dem World Travel Award als „Leading Conference & Convention Centre“ ausgezeichnet – dem „Oscar der Reiseindustrie.“ Rund 167.000 Fachleute der Tourismuswirtschaft aller Kontinente aus Agenturen, Hotels, bei Airlines, Tourismuszentralen und anderen touristischen Institutionen votierten in der Abstimmung.

Medizinische Kongresse im ICC Besonders ihnen verdankt Berlin seine Spitzenstellung als internationale Kongressdestination und auch für die Zukunft haben sich renommierte Veranstalter von Mediziner-Kongressen zunehmend für das ICC Berlin entschieden: > der gemeinsame Kongress Orthopädie und Unfallchirurgie bringt bis 2015 mehr als 10.000 Spezialisten in die Metropole an der Spree > der Kongress „Medizin + Gesundheit“ mit ca. 7.500 Teilnehmern wird bis 2012 einmal jährlich stattfinden


> die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) wird ihre Jahrestagungen mit rund 8.000 Teilnehmern bis 2011 in Berlin abhalten > zum Kongress und Krebsaktionstag kommt die Deutsche Krebsgesellschaft in den geraden Jahren bis 2012 mit rund 15.000 Experten zusammen > in geraden Jahren zwischen 2008 und 2016 treffen sich beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie bis zu 6.000 Mediziner aus Praxis und Forschung

Sperrstunde? Weit gefehlt!

Kunsthalle Berlin auf dem Schlossplatz: für zwei Jahre ist sie Venue für Gegenwartskunst – und für Veranstaltungen für bis zu 1.000 Gäste; im Oktober wird das Neue Museum auf der Museumsinsel wiedereröffnet. Nach der seit Jahren erfolgreich praktizierten „Langen Nacht der Museen” wurde im April erstmals die „Lange Nacht der Opern und Theater” angeboten, während der sich 60 Berliner Bühnen in halbstündigen Veranstaltungen präsentierten.

In unzähligen eleganten, schrulligen oder rustikalen Restaurants oder Gaststätten (wie die dauerhaft brechend volle Ständige Vertretung am Bahnhof Friedrichstraße, gediegene wie das „Vau”, edel-gemütliche wie Lutter und Wegner am Gendarmenmarkt... u.v.m.), Clubs oder Bars mit originellen Namen wie Bar jeder Vernunft, WunderBar oder Bar Celona mischen Für flotte Sportler, weiße Rösser sich Ur-Berliner, Zugezogene, sich temporär hier Nieoder rockige Musiker: dergelassene und Besucher gleichermaßen. Leben ist überall. Auf dem Berliner Veranstaltungskalender sind die O2-Arena am Ostbahnhof täglich 1.500 Termine gelistet und 175 Museen, über 150 Millionen Euro hat sie gekostet – realisiert wur130 Bühnen in Opern- und Schauspielhäuser, Theater de die neue Arena als Gemeinschaftsprojekt von der und Ensembles sowie sieben große Sinfonieorches- Anschutz Entertainment Group aus den USA und ter stehen für mehr Abwechslung, als die meisten dem Münchner Telekommunikationsunternehmen verkraften können. Hinzugekommen sind im Februar 09 das Dalí-Museum am Potsdamer Platz für Freunde vornehmlich surrealer Kunst und davor die Temporäre


DESTINATIONEN: Berlin

O2. Mit Plätzen für bis zu 17.000 Besucher, 59 Entertainment-Suiten und einer Gesamtfläche von 60.000 Quadratmetern ist die O2-Arena Austragungsort zahlreicher Sport-, Musik- und Entertainment-Veranstaltungen. Höhepunkte in 2009: der Auftritt der Spanischen Hofreitschule (14.-16. Mai) und die MTV Europe Music Awards am 5. November.

Berlin-Ticker > Im März dachte sich das BCO für eine Roadshow in Düsseldorf, Frankfurt und München ein Spezial-Konzept aus: 31 Hotelvertreter stellten „ihre” Location in Berlin vor. Das Originelle daran: auf Staffeleien wurden die Locations in Form von gemalten Bildern dreidimensional präsentiert – und vom jeweiligen Paten erläutert. > Die Liste ist eher merkwürdig, trotzdem ist der 4. Platz ein schöner Erfolg: den belegt Berlin unter den Top 44 von der New York Times gekürten Destinationen – nach Beirut, Washington DC und den Galapagos-Inseln! > An einem Stück Mauer können sich Gäste des Westin Grand anlässlich des Jahrestages des Mauerfalls (9. November) versuchen: es wird dafür extra in die Friedrichstraße geschafft. > Funkhaus Berlin jetzt Location: Die Treugast 105 GmbH vermarktet das Funkhaus Treptow-Köpenick seit März 09 als Location.

> Und noch eine neue Location: Karlsson (auf dem Dach): ein Penthouse mit Blick auf den Deutschen und den Französischen Dom am Gendarmenmarkt bietet auf 450 qm Platz für bis zu 450 Gäste. > ICC feiert 30-jähriges Jubiläum: Seit April 1979 haben dort 17.777 Kongress- und Show-Veranstaltungen stattgefunden mit rund 11,1 Millionen Veranstaltungsteilnehmern! > Air Berlin gewann den European Business Award in der Kategorie „Customer Focus”. Berlin Convention Office Das Berlin Convention Office (BCO) der Berlin Tourismus Marketing unterstützt bei der Organisation von Kongressen, Tagungen und Incentives. Interessenten werden eingehend über Berlin als Kongress- und Veranstaltungsmetropole sowie über gastronomische und kulturelle Highlights informiert; darüber hinaus profitieren Kunden von einem weiten Kontaktnetzwerk und der kostenfreien Vermittlung und Buchung von Hotelkontingenten. Das BCO ist Mitglied der ICCA und der UIA – Union of International Associations (UIA) – wodurch Zugriff auf die aktuellen Statistiken beider Organisationen zum weltweiten Tagungs- und Kongressmarkt besteht. Berlin Convention Office Am Karlsbad 11 10785 Berlin www.berlin-convention-office.de www.meeting-place-berlin.com T:+49 (0)30 26 39 183

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Die Hauptstadt wirbt erneut mit „Meeting Place Berlin 2009” Vom 2. bis 6. Juli 2009 ist die Metropole an der Spree erneut Gastgeber für rund 100 nationale und internationale Entscheidungsträger aus der Meetings- und Incentives-Industrie: Zum fünften Mal laden das Berlin Convention Office (BCO) der BTM, die BTM-Partnerho144 events 2/2009


tels e.V. und die Preferred Agencies gemeinsam zum Austausch auf eine Kommunikationsplattform ein, die Anbieter und Nutzer bisher gleichermaßen positiv aufgenommen haben. Auch dieses Jahr werden Hosted Buyers aus Verbänden, Unternehmen und Agenturen die Qualitäten der Hauptstadt als Tagungs- und Kongress-Standort innerhalb eines mehrtägigen Workshops eingehend kennen lernen; in Gruppen eingeteilt absolvieren sie im Rotationssystem folgenden Ablauf: > „Meet Professionals Day“: hier treffen innerhalb eines festen Terminplans (pre-scheduled appointments) lokale Anbieter wie Fünf-Sterne-Hotels, Locations/Venues oder aus der Gastronomie auf Teilnehmer ihrer Wahl, d.h.: der Leistungsträger geht auf den Teilnehmer zu. > „Meet Facilities Day“: hier ist Feldstudie angesagt: Wie umfangreich das Angebot Berlins an Veranstaltungsstätten ist, erfahren Hosted Buyers live auf einer Tour von Site-Inspections quer durch die Veranstaltungsszene. > „Meet Berlin Day“: ein Tag, um sich vom Charme der „Hauptstadt mit Herz” vereinnahmen zu lassen: Kunst, Kultur und Berlin pur stehen auf den Programm.

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Ein unvergessliches Erlebnis könnte das Highlight des Tages werden: der Besuch des Classic Open Air-Festivals am Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins. Die Anreise ist günstig: das 1.Klasse-Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn kostet hin und zurück nur 49 Euro. Informationen zum Meeting Place Berlin 2009: www.meeting-place-berlin.com

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Fünf Zentren formieren sich zu neuem Sternenbild an Österreichs Kongresshimmel Take five ist das Motto, denn auch in Österreich schließen sich Kongresszentren zu Allianzen zusammen. Ziel: die Effizienz der Außenauftritte zu steigern und gleichzeitig Kosten einzusparen. So haben sich in großer Einmütigkeit Bregenz, Graz, Innsbruck, Linz und Salzburg zusammengeschlossen und treten fortan als 5Star Congress Group Austria gemeinsam am Markt auf. Die „Taufe“ mit bestehenden und hoffentlich bald neuen Kunden, Kongress- und Eventveranstaltern fand in der Wiener Kammeroper statt.

Die 5Star-Gruppe in der Wiener Kammeroper: Heinz Kammerlander, Barbara Schwaiger (beide Salzburg), Helga Ginzinger, Gerhard Stübe (beide Bregenz), Ralph Kerschbaumer (Innsbruck), Heidrun de Jong, Thomas Ziegler (beide Linz), Claudia Kranjec (Graz), Sabine Peternel (Innsbruck), Elisabeth Hansa (Graz).

Auf die Besonderheiten der fünf Zentren will man aufmerksam machen und die sind: Hohe fachliche Kompetenz, persönliche Betreuung und Beratung, schnelle und unkomplizierte Abwicklung, zuvorkommende Dienstleistungen. Da hat jeder aus der Vergangenheit sein ganz persönliches Erfolgsprofil vorzuweisen: Bregenz konnte mit seiner spektakulären Lage direkt am See sogar die Macher des neuesten BondFilms beeindrucken, Linz begeistert im Design-Center mit inszenierten Erlebnissen in zeitlos moderner Architektur. Für Innsbruck liegt der Erfolg in der Natur, Salzburg ist Bühne des Erfolges, Graz vereint eine der 146 events 2/2009

schönsten Städte Europas mit einem beeindruckenden Kongress-Standard. Alle fünf sind groß genug, um höchsten Ansprüchen zu genügen. Auf der anderen Seite aber auch noch so überschaubar, dass die Wege kurz und die Zusammenarbeit persönlich bleiben. Dazu kommen eine beeindruckende Architektur und ein reichhaltiges Angebot im Umfeld der Kongresszentren, die jedem Ort für sich eine besondere Note verleihen. Als 5Star Congress Group Austria gibt es nun einen gemeinsamen Marktauftritt. Zu den einzelnen Maßnahmen gehören neben Homepage (www.5starcongressgroup.

com) und Newsletter auch eine intensive PR-Arbeit, Veranstaltungen und Telefonmarketing-Maßnahmen. „Davon versprechen wir uns noch mehr Aufmerksamkeit als wenn jeder nur im Alleingang für sich wirbt“, ist Projektleiterin Helga Ginzinger überzeugt. Die 5Star-Gruppe im Internet www.5starcongressgroup.com Bregenz: www.festspielhausbregenz.at Graz: www.mcg.at Innsbruck: www.come-innsbruck.at Linz: www.design-center.at Salzburg: www.salzburgcongress.at


Te Ke sten nn S zu enle ie un ge rnr s: win ei ne se n!

Andrea Bisping neue Vorsitzende des Munich ICCA Committe Andrea Bisping, die Leiterin des Internationalen Congress Center München (ICM) wurde zum 1. April 2009 als neue Vorsitzende des Munich ICCA Committee (MIC) berufen, dem erfolgreichen Zusammenschluss der Münchner Kongresswirtschaft. Als Nachfolgerin von Peter Trautmann, der als Geschäftsführer der Flughafen München GmbH dem Gremium bis Ende 2008 vorstand, will Andrea Bisping das konzertierte Destination-Marketing für München weiter forcieren und die Internationalisierung des Kongressgeschäfts erfolgreich vorantreiben. Die Wahl von Andrea Bisping zur Vorsitzenden des Munich ICCA Committee unterstreicht die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit der Akteure am Kongressund Tagungsstandort München und wurde von allen MIC-Mitgliedern begrüßt. Vorgänger Peter Trautmann: „Ich freue mich sehr, dass Andrea Bisping als Leiterin des Internationalen Congress Center München mit weiblichem Charme und hoher Fachkompetenz die Belange der Kongress-Branche in München weiter vorantreiben wird. In ihrer nur kurzen Zeit im ICM hat sie mit großem Erfolg weitreichende Kontakte zur Branche aufgebaut und damit nicht zuletzt zur höchst erfolgreichen Durchführung des renommierten Kardiologen-Kongresses in 2008 beigetragen. Als Vorsitzende des Munich ICCA Committees wird Andrea Bisping die Position Münchens als internationale Top-Destination insbesondere im gegenwärtig schwierigen Marktumfeld nochmals stärken und Münchens Profil über alle Sparten des Kongressgeschäfts hinweg schärfen.“ Zum Munich ICCA Committee (MIC) haben sich die Münchner Mitglieder der International Congress and Convention Association (ICCA) – weltweiter Dachverband der Kongress- und Eventindustrie – zusammengeschlossen, um auf lokaler Ebene professionelles Kongressund Eventmanagement zu garantieren (Informationen unter www.icca-muc.de oder www.icm-muenchen.de ).

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Messe und Kongress in Karlsruhe in der Erfolgsspur Publikumsmagnet „Faszination Modellbau“ zieht nach Karlsruhe – drittes neues großes Publikumsthema für 2010 sorgt für ausgebuchtes erstes Karlsruher Messehalbjahr

Charmant und durchschlagskräftig als KarlsruheBotschafterin auf der ITB: Regina Halmich

„Wir können von Januar bis Mai 2010 Vollbelegung vermelden“ freut sich die Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH KMK, Britta Wirtz, über den Umzug der Erfolgsmesse „Faszination Modellbau“ auf die Messe Karlsruhe ab 2010. Damit ist es den Verantwortlichen der KMK gelungen nach dem „Echtdampf Hallentreffen“ und der „Faszination Motorrad“ die dritte große Publikumsmesse für den Messestandort Karlsruhe zu gewinnen. „Optimale Voraussetzungen vor Ort bieten der ‚Faszination‘ in Karlsruhe beste Startbedingungen. Das Fluggelände direkt am Messegelände, ausreichend Platz zur Entfaltung, die kurze Distanz zum bisherigen Erfolgsstandort Sinsheim und ein neues Besucherpotential in der Großregion Karlsruhe“ lassen die Veranstalterin der „Faszination Modellbau“, die Messe Sinsheim GmbH, für die „Faszination Modellbau Karlsruhe“ optimistisch in die Zukunft blicken. Schon im Januar war der Umzug der „Faszination Motorrad“ und des „Echtdampf-Hallentreffens“ von Sinsheim nach Karlsruhe bekannt gegeben worden. Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH und die Messe Sinsheim GmbH hatten sich damals auf eine weitreichende Zu-

Schon zweitgrößte Kunstmesse in Deutschland: die art Karlsruhe

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sammenarbeit geeinigt. Danach werden ab 2010 die beiden jährlich stattfindenden Publikumsmessen mit über 500 Ausstellern und rund 60.000 Besuchern in Karlsruhe stattfinden. Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister sieht in der unternehmerischen Entscheidung der beiden Messegesellschaften die „Bestätigung dafür, dass im Messeland Baden-Württemberg ein Klima von Kooperation statt Konfrontation herrscht“. Mit dem Umzug „Faszination Modellbau“ wurde diese strategische Kooperation jetzt fortgeschrieben. Doch auch die Eigenentwicklungen der Messe Karlsruhe haben im ersten Messequartal 2010 für beste Schlagzeilen gesorgt - die art KARLSRUHE mit über 40.000 Besuchern (Rekord) bei einer neuen Bestmarke in Sachen Aussteller (212), die niemals zuvor so gute Umsätze verzeichnen konnten. „Von Krise keine Spur“ lautete die Bilanz der Fachweltund die art KARLSRUHE hat sich unter den Top Zwei der deutschen Kunstmessen etabliert. Auch die neue Nutzfahrzeugmesse für den Südwesten NUFAM hatte Ende März gegen jeden Trend vom Start Weg ein Ausstellerhoch zu verzeichnen, genauso wie die RESALE. Doch auch vom Kongressstandort Karlsruhe gibt es Positives zu berichten. Die Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie „KIT“ sorgt zum Beispiel dafür, dass die „International Conference on Magnetism (ICM)“, die größte und bedeutendste internationale Tagung auf dem Gebiet des Magnetismus, im Kongresszentrum Karlsruhe stattfindet – nach Rom 2003 und Kyoto 2008. Zur einwöchigen Konferenz werden mehr als 1500 Physiker, Chemiker und Materialwissenschaftler aus aller Welt erwartet. Zu diesen Meldungen passt, dass der Standort Karlsruhe für das Jahr 2008 mit rund 850.000 Übernachtungen in eine neue Dimension vorgestoßen ist. Vor dem Bau der Messe und der Investitionen in das Kongresszentrum im Herzen der Stadt (2003) hatte man gerade die 600.000-Grenze überschritten. 30% Zuwachs in fünf Jahren bedeuten: Karlsruhe boomt- und alle profitieren.


INTERPLAN bleibt auf Wachstumskurs und erweitert das Management Im Zuge des Unternehmenswachstums der INTERPLAN AG gibt es Verstärkung in der Geschäftsleitung. Zum 1. März 2009 wechselten die langjährigen Mitarbeiterinnen Marion Metzner und Ursula Lau-Thurner in die Geschäftsleitung. „Dieser Schritt war zwingend erforderlich, um dem Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre gerecht zu werden und um die Vielzahl der Kongresse weiterhin individuell und erstklassig betreuen zu können“ so INTERPLAN-Vorstand Dr. Markus Preußner.

uns Wir sehen EX 2009 auf der IM rt in Frankfu 8. Mai. vom 26.–2ndstand F 100 eutschla Koje 28

Halle 8 | D

Darüber hinaus gibt es weitere personelle Verstärkung am Hauptsitz München. Der Bereich Hoteleinkauf wird unter der Leitung von Heike Störmer zentralisiert. Sie war zuletzt für Maritim in Ursula Lau-Thurner Stuttgart tätig. Und auch die Marketing & Sales Abteilung wird ausgebaut und durch Sylvie Lohr verstärkt, die viele Jahre als Veranstaltungsleiterin bei der Hanns-Seidel-Stiftung und zuletzt bei CMP-WEKA tätig war. Trotz der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Lage, freut sich INTERPLAN über nunmehr 60 fest angestellte Mitarbeiter und weiterhin anhaltendes Wachstum. „Da wir unser Stammkundengeschäft auf mittlerweile 70% ausbauen konnten, sehen wir der Zukunft sehr optimistisch entgegen“, so Vorstand Bruno Lichtinger.

Marion Metzner

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Going Orange:

DüsseldorfCongress war und ist „Farb-Trendsetter“ der Stadt Düsseldorf für die zu der Zeit noch ungewöhnliche Farbe Orange. Damit knüpfte DüsseldorfCongress an die Farbgebung der Messe an – denn diese richtete ihre Unternehmenskommunikation damals ebenfalls schon am Farbton Orange aus. Hilmar Guckert, Sprecher der Geschäftsführung von DüsseldorfCongress, hat seine vor 14 Jahren getroffene Wahl nicht ein einziges Mal bereut: „Als In-Farbe der 70er Jahre verkörpert Orange das Auffällige, Gewagte, Kraftvolle und Kreative. Die Farbe ist ein Symbol für Optimismus und Lebensfreude und wird oft assoziert mit Dynamik, Energie und Spaß.“

Die Oranje-Hemden in den Fußballstadien haben Konkurrenz bekommen, denn in der jüngsten Vergangenheit haben immer mehr Unternehmen, Verbände und Parteien eine ganz neue Farbe für sich entdeckt: die Farbe Orange! Es begann im Jahr 2004, als die ukrainische Opposition die Signalfarbe Orange zum Symbol ihres Widerstandes gegen die Wahlfälscher der damaligen Regierung wählte. Sie erinnern sich: die „orange Revolution“. Daraufhin setzten mehrere westliche Parteien ebenfalls auf die neue Farbe – unter anderem die CDU. Auch bei Unternehmen und Verbänden wird Orange seitdem immer öfter zur Farbe der Wahl. Und die Veranstaltungsbranche bildet hier keine Ausnahme. Zuletzt entschieden sich beispielsweise die Kongressallianz in Wiesbaden und die Mercatorhalle in Duisburg für die Unternehmensfarbe Orange. Ein Vorreiter des neuen Farben-Trends in der Tagungs- und Eventbranche ist die DüsseldorfCongress Veranstaltungsgesellschaft.

Vor 14 Jahren war´s noch mutig Bereits bei der Unternehmensgründung Anfang 1995 entschied sich die Tochtergesellschaft der Messe und 150 events 2/2009

Genau diese Assoziationen, findet Guckert, sollen den Besuchern bei den Veranstaltungen in den verschiedenen Locations von DüsseldorfCongress vermittelt werden. „Kongresse und Tagungen sollen neue Impulse geben, die Branche in Schwung bringen. Konzerte und SportEvents sollen Freude, Ausgelassenheit und Spannung hervorrufen. Um diese Botschaften auch in unserer Werbung zu signalisieren, haben wir uns für die Farbe Orange entschieden.“ Dass Orange nun zur neuen Trend-Farbe der europäischen Wirtschaft und Politik avanciert, ist für Hilmar Guckert äußerst erfreulich: „In unserer Branche sind wir damit zum Trendsetter geworden – ein schöner Nebeneffekt unserer Farbwahl, den man vor 14 Jahren natürlich noch nicht voraussehen konnte.“ Um die positive Wirkung der Unternehmensfarbe weiter zu stärken, kommt das Orange bei DüsseldorfCongress seit kurzem nicht mehr nur in der Werbung zum Einsatz, sondern auch als Design-Farbe – beispielsweise bei den derzeit stattfindenen Modernisierungsmaßnahmen im CCD Congress Center Düsseldorf. Hier sollen demnächst unter anderem die Infotheken und das Mobiliar die Farbe Orange tragen.


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KONGRESSW IRT S C HAF T

Kongress in Linz:

Blut ist ein besonderer Saft... Vom 16. – 17. April 2009 fand im DESIGN CENTER LINZ der 10th Annual Nata Kongress mit rd. 400 Teilnehmern statt. Die Themen des NATA-Kongresses waren unter anderem die Transfusion von Blut und Blutprodukten. Die Akquisition dieses Kongresses zeigt, dass der Standort Linz für internationale Kongressveranstalter immer interessanter wird. Solche Standortentscheidungen haben allerdings meistens auch etwas zu tun mit den thematischen Synergien am Ort. So ist Österreich nach Griechenland und Dänemark drittgrößter Blutverbraucher in Europa. Prof. Dr. Hans Gombotz, Primar der Anästhesie und operativen Intensivmedizin am AKH Linz, ist seit Jahren Verfechter blutsparender Maßnahmen in Krankenhäusern und kann anhand zahlreicher internationaler Studien beweisen, dass nicht indizierte Bluttransfusionen für den Patienten deutliche Nebenwirkungen haben – bis hin zu einer erhöhten Infek152 events 2/2009

tionsgefahr und höherer Herzinfarktrate. Die Auswirkungen auf das Gesundheitssystem – auch monetär gesehen – sind daher von größter Bedeutung. Mit diesem Problem beschäftigten sich im Zuge des NATA-Kongress international anerkannte Experten aus den Bereichen Anästhesie, Intensivmedizin, Chirurgie, Hämatologie und Transfusionsmedizin. Zum Tagungsort: Neben der sehr guten Erreichbarkeit über den blue danube airport linz und einem vielseitigen Rahmenprogramm im Zusammenhang mit dem Kulturhauptstadtjahr 2009, überzeugte das Design Center Linz als optimaler Tagungsort. Die zeitlos moderne Architektur des Design Center bietet viel Raum für Ideen. Einmalig ist vor allem das Glasdach, das Tageslichtatmosphäre erzeugt. Auf rund 10.000 m² Fläche befinden sich 22 Räume verschiedener Größe (32 – 4.300 m²). Das sonnig helle Ambiente gilt als ausgesprochen kommunikationsfördernd und die erstklassige Veranstaltungstechnik trägt das ihre dazu bei.


v er b ä n de

Erfolgreicher EVVC-Vorstoß in den Bundestag Das konsequent umgesetzte Bekenntnis zu aktiver Lobbyarbeit im politischen Berlin hat Früchte getragen. Und wieder war es der EVVC, der nicht nur „dicke Backen“ gemacht, sondern gehandelt hat. Erstmals in der Geschichte der Veranstaltungsindustrie hatte diese nun die Möglichkeit, sich dem Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages vorzustellen und dort ihre politischen Positionen zu vertreten. Bei seiner Präsentation am 25. März 2009 wurde der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) mit großem Interesse empfangen und stieß auf viele offene Ohren. Marlene Mortler MdB (CSU), Vorsitzende des Ausschusses, begrüßte den Besuch und den Meinungsaustausch mit den Worten: „Es gilt, unsere Veranstaltungsbranche zu unterstützen damit sie ihre führende Stellung in Europa halten und weiter rund eine Millionen standortgebundener Arbeitsplätze in Deutschland sichern kann.“ Aha, da ist was in Gang gekommen!

4.Unterstützung bei der Entwicklung eines Flexibilisierungsmodells des Arbeitszeitgesetzes (Aufweichung der 10-Stunden-Regel) zur kostenneutralen Optimierung von Qualität und Service im Wettbewerb, natürlich  vollständiger Achtung des Jugendschutzes. In den anschließenden drei Fragerunden gingen die Abgeordneten besonders auf die wirtschaftliche Lage der Branche ein, fragten nach der Bedeutung der Umwegrentabilität von Veranstaltungen und möglichen Überkapazitäten ebenso wie nach der Kooperation des EVVC mit anderen Verbänden, insbesondere der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). Intensiv diskutiert wurde auch die Bedeutung der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Zukunft der Branche. Hierzu wurde dem EVVC von den Sprechern aller Fraktionen Unterstützung signalisiert. Auch der Wunsch, den Veranstaltungsstandort Deutschland gemeinsam international zu präsentieren, um dem starken weltweiten Wettbewerbsdruck standhalten zu können, fand Unterstützung.

August Moderer (zu diesem Zeitpunkt noch Präsident EVVC und Geschäftsführer Congress Centrum Mainz) und Joachim König (Vizepräsident EVVC und Direktor Hannover Congress Centrum), präsentierten dem knapp 20 köpfigen Gremium mit Unterstützung von Dr. Hubert Koch (EVVC Hauptstadtbüro) zunächst wichtige Zahlen und Fakten der Branche und des Verbandes, um anschließend vier konkrete politische The- „Erstmals konnten wir die Idee der Kongresstaxe vor eimen und Bitten zu formulieren: nem politischen Gremium präsentieren,“ zog August Moderer ein positives Fazit. „Die Mitglieder des Touris1. Unterstützung der Branche bei der Entwicklung ei- musausschusses honorieren unseren Versuch, dass wir nes einheitlichen Berufsbildes „Event-Manager“ mit uns um alternative Finanzierungsmodelle für unsere verbindlichen Einstiegsvoraussetzungen, einem ein- Häuser bemühen.“ heitlichen Curriculum und verbindlicher Ausbildungsdauer. Den Vorschlag der Ausschuss-Mitglieder, in der neu2. Unterstützung bei der Vermarktung des Kongress- en Legislaturperiode einen parlamentarischen Abend und Veranstaltungsstandortes Deutschland im Aus- in Berlin zu veranstalten, da viele Themenfelder des land z.B. durch Teilnahme von Branchenvertretern an EVVC auch für Mitglieder anderer Ausschüsse interesAuslandsreisen von Kanzlerin und Ministern. sant seien, war für Joachim König, Vizepräsident des 3. Impulse seitens der Politik zu setzen zur Verbesse- Verbandes, ein positiver Abschluss und Übergang für rung der Finanzierungslage der Veranstaltungszentren. die Lobbyarbeit in den nächsten Jahren. „Diese Idee Der EVVC schlägt hier z.B. eine Kongresstaxe vor – die- werden wir selbstverständlich aufgreifen“, so König in se würde die Steuerzahler entlasten, da sie von den einem persönlichen Resumée. Nutzern erhoben wird. Gleichzeitig reduziert sie den Subventionsbedarf.

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V e r b ä n de

Dirk Gerdom ist neuer VDR-Präsident von links nach rechts: Volker Huber, Bernd Ruttloff, Daniela Schade, Carsten Czub, Ralph Rettig (VizePräsident), Dirk Gerdom (Präsident) und HansIngo Biehl (HGF)

Die Mitglieder des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR), dem deutschen Geschäftsreise-Verband, haben auf der 35. VDR-Jahreshauptversammlung am 2. April 2009 in Köln turnusgemäß ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Dirk Gerdom, Head of Global Travel Management der SAP AG in Walldorf. Er gehört dem Präsidium seit 2003 an. Als Vize-Präsident wiedergewählt wurde Ralph Rettig, Senior Manager Corporate Travel Management ZF Group der ZF Friedrichshafen AG in Friedrichshafen, der dem

Präsidium seit 1997 angehört. Bernd Ruttloff, Leiter Procurement Indirect Material & Services der Hochtief AG in Essen, Mitglied des Präsidiums seit 1994, wurde als Schatzmeister im Amt bestätigt. Neu ins Präsidium gewählt wurde Carsten Czub, Corporate Travel/Fleet Coordinator der GEA Group AG in Bochum, VDR-Mitglied seit 1997. Als Vertreter der Supplier gehören dem Präsidium weiterhin an Daniela Schade, Vice President Sales & Distribution der Accor Deutschland SMARD GmbH in München (seit 2000 Präsidiumsmitglied),

und Volker Huber, Senior Vice President Global Sales & Solutions der Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH in Neu-Isenburg (seit 2004 Präsidiumsmitglied). Die Amtszeit des ehrenamtlich tätigen Präsidiums beträgt drei Jahre. Siebtes Präsidiumsmitglied ist Hans-Ingo Biehl, Hauptgeschäftsführer des VDR e.V. und Geschäftsführer der VDR-Service GmbH. Michael Kirnberger, VDR-Präsident seit 1994, wurde von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten gewählt.

Stolze 460 Teilnehmer bei MPIs EMEC in Turin Die European Meetings and Events Conference 2009 in Turin des internationalen Verbandes MPI war ein paneuropäisches Treffen der Extraklasse mit 467 Teilnehmern aus 36 Nationen. 35 Weiterbildungsbausteine wurden während der dreitägigen Veranstaltung im schönen Turin angeboten – im Brennpunkt standen Herausforderungen und Chancen der Meeting Industrie in operativer und strategischer Hinsicht. MPI CEO Bruce MacMillan kündigte die Einführung der neuen OnlinePlattform www.MeetingIndustryCrisisCenter.org an und erste Zahlen aus EventView 2009, einer Untersuchung, die wieder in Kooperation zwischen der MPI Foundation, dem Event Marketing Institute (EMI) und 154 events 2/2009

George P. Johnson durchgeführt wird. Als weitere Neuigkeit wurde die Gründung eines polnischen MPI-Chapters verkündet. Knapp 40 Mitglieder hat der neue Landesverband schon und wird geleitet von Krzysztof Celuch, einem Senior Projektmanager beim Polnischen Convention Bureau. Sue Potton von George P Johnson: „Ich habe in den letzten Jahren schon viele MPI-Konferenzen besucht – in Nordamerika und in Europa gleichermaßen. Aber das Kaliber der Referenten und das inhaltliche Niveau waren in Turin so hoch wie nie! Politische und ökonomische Schlüsselthemen, die unsere Branche tangieren, wurden offen angesprochen und die Veranstaltung bot aufregende Möglichkeiten zu sinnvol-

len Dialogen mit einem breiten Spektrum von Marktteilnehmern.“ Heather Phelps von der Canadian Tourism Commission sah es so: „Angesichts so vieler dramatischer Veränderungen in der Branche gab es hier viele Gelegenheiten die tieferen Zusmamenhänge zu verstehen. Die Networking Sessions haben mir einen guten Erfahrungsaustausch mit Meeting Plannern aus Großbritannien und Europa (das hat sie so gesagt!!) und wertvolle neue Kontakte gebracht.” Im nächsten Jahr findet die große europäische MPI-Konferenz an der sonnigen Costa del Sol statt und zwar ab 28.Februar in Malaga.


SITE International Conference 2010 in Kapstadt Über die im Dezember 2010 erstmals auf afrikanischem Boden stattfindende Konferenz freut sich Dave Frandsen, Executive Manager des International Marketing & Cape Town Convention Bureau. „Wir betrachten unsere Destination als eine der besten für Incentives weltweit und freuen uns, internationalen Incentive-Verantwortlichen Kapstadt und die westliche Kapregion zeigen zu können.“ Ausgesucht wurde Kapstadt laut SITE-CEO Brenda Anderson wegen Vielfältigkeit, Wachstum und Zukunftsorientierung.

Von der Fresswelle zur Authentizität Anlässlich eines DeGefest Regionaltreffens wurden Marketingkonzepte für die Tagungswirtschaft diskutiert. Einen Einblick in die Wirtschaftstrends von der Bedarfsdeckung der 40er Jahre über Fresswelle, Konsumwelle. Freizeitwelle, Postmaterialismus und den Lifestyle-Trend der 90er bis zur gegenwärtigen Polarisierung zwischen Versorgungs- und Erlebniskonsum gab Prof. Stefan Luppold (Merkur Internationale Fachhochschule Karlsruhe) im Darmstadtium Wissenschaftsund Kongresszentrum Darmstadt. Luppold leitete daraus einen Ausblick auf künftige Trends ab und bot Strategien an, mit denen die Herausforderungen an das Tagungsgeschäft der Zukunft gemeistert werden können. „Auf Experience Economy setzen“, lautet sein Credo: Nicht das Produkt stehe im Mittelpunkt, sondern der Nutzen für den Kunden – und den gelte es besser als bisher zu kommunizieren. Doch es reiche nicht, den Nutzen zu benennen. Hinzukommen müsse Authentizität, also die Fähigkeit, langfristig den Nutzen glaubwürdig zu beweisen. Sollten Sie Interesse an der Präsentation von Prof. Luppold haben, melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle per Mail (info@ degefest.de) oder telefonisch (0800-2288227).

Zu Dir oder zu mir? Zu zweit ist es am schönsten! Die Kongresshalle Böblingen und die Stadthalle Sindelfingen sind das Congress Center Böblingen / Sindelfingen. Congress Center Böblingen / Sindelfingen GmbH, Schillerstraße 23, 71065 Sindelfingen Fon: +49 7031-4911-0, Fax: +49 7031-4911-999, info@cc-bs.com, www.cc-bs.com

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we it er bildung

Bloß nicht an Weiterbildung sparen! Erfolg lebt von Initiative: Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Ohne pro-aktives Handeln sind keine Veränderungen und Verbesserungen zu erzielen. Wir haben Gerd Kulhavy, Geschäftsführer der Top-100-Referentenagentur Speakers Excellence und Veranstalter der maßgeblichen Bildungskongresse gefragt, wie es Unternehmen gelingen kann, mit überschaubaren Zeit- und Investitionsbudgets wertvolle Impulse für Veränderungsprozesse zu gewinnen. Herr Kulhavy, Sie veranstalten am 2. Oktober 2009 das 8. Stuttgarter Wissensforum, das sich zum größten Weiterbildungsevent im deutschsprachigen Raum entwickelt hat. Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren in der Weiterbildung verändert? Im Zuge eines immer stärker zusammenwachsenden Europa nimmt die Bedeutung der Ressource Personal

für Unternehmen eine immer größer werdende Rolle ein. Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sind Führungskräfte gefragt, die das Ruder „Bildung“ in die Hand nehmen. Fatalerweise machen viele Unternehmen den Fehler, die Budgets für Training, Coaching und Weiterbildung in wirtschaftlich gespannten Zeiten zu kürzen oder sogar ganz zu streichen. Dies jedoch ist ein komplett falscher Affekt-Impuls. Weiterbildung ist kein „nice to have“ – Weiterbildung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor eines Unternehmens. Was raten Sie denn den Verantwortlichen, z.B. im Bereich Automotive oder in der chemischen Industrie, wo bereits jetzt erhebliche Absatzschwierigkeiten bemerkbar sind, für ihre Weiterbildungsplanung? Können Sie nicht nachvollziehen, dass die Personalentwickler gezwungen sind, die Budgets herunterzufahren? Wie schon gesagt, Budgetkürzung ist das falsche Signal. Es gibt für jede Zielsetzung und jedes Budget ein Angebot an Maßnahmen, das Mitarbeiter und den Unternehmenserfolg fördern kann. Wir bei Speakers Excellence tragen diesem unterschiedlichen Bedarf von jeher Rechnung. Bei uns können Sie Redner, Trainer und Coaches aus ganz verschiedenen Kompetenzbereichen buchen, und unser Team hilft den Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung der Weiterbildungskampagnen. Es gilt, mit mehr Effektivität zu planen, die Konzepte zu durchdenken, die Mannschaft zum Selbstlernen zu motivieren, Kontinuität zu zeigen. Und natürlich spielt die Auswahl der Trainer und Berater, die auf den ganz spezifischen Bedarf passen, eine ganz entscheidende Rolle. Wie ordnen Sie Ihre Großveranstaltungen ein? Sind sie ein wichtiger Baustein der Weiterbildungskonzepte Ihrer Kunden?

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Ja, definitiv. Gerade mit unseren Bildungsevents machen wir es den Unternehmen besonders leicht, an Module der Aus- und Weiterbildungswelt zu kommen. Dieses Jahr veranstalten wir unsere Wissensforen in Stuttgart, Rosenheim, Zürich, Rostock, Passau, Köln und Wien. Darüber hinaus sind wir Veranstalter der Wissensakademien bei den Seminar- und Tagungsbörsen in Hamburg, Mainz, Berlin, Düsseldorf und München präsent. Wir fungieren auch als Mitveranstalter anderer namhafter Kongresse wie dem 13. Schweizer Erfolgsforum, dem Schweizerischen Marketingtag und einer der Top-Veranstaltungen in Europa, dem Internationalen Alpensymposium. Sie sehen, wir gehen dahin, wo die Unternehmen sind. Wir sind im gesamten deutschsprachigen Raum präsent und so ist es leicht, die Mitarbeiter zu unseren Veranstaltungen einzubuchen und ihnen wertvolle Impulse für Job und Privatleben zu liefern. Wie sehen diese Veranstaltungen genau aus? Was nehmen die Teilnehmer mit? Bei den Wissensforen treten jeweils sechs bis acht Referenten aus unserem Top-100-Pool auf. Das heißt, die Besten der Besten aus den Bereichen Persönlichkeit & Erfolg, Kommunikation & Motivation, Marketing & Verkauf, Management & Führung sowie Gesundheit & Fitness. Das sind Tage mit dem geballten Erfolgswissen hervorragender Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet. Zu jedem Wissensforum gibt es eine kleine „Messe”, auf der unsere Aussteller Dienstleistungen und Produkte rund um die Weiterbildung präsentieren. Einen großen Raum nimmt auch der Bereich Networking ein. Personalentwickler und Entscheider haben die Möglichkeit, sich mehrere Referenten an einem Tag anzusehen und mit ihnen für die weitere Planung in Kontakt zu kommen. Unsere Wissensforen haben sich in den letzten Jahren zu regelrechten Branchentreffs entwickelt, an denen keiner mehr vorbeikommt, der mit Bildungskonzepten nach vorne kommen möchte. Ihre Stuttgarter Veranstaltung, sozusagen das „Original“ und soll dieses Jahr noch größer und besser werden. Sie haben eine richtige Messe angedockt, die den Event noch attraktiver machen soll. Was planen Sie genau? Fast 3.000 Besucher in 2008, mehr als 40 Aussteller, 55 Partner und Sponsoren, ein neuer Teilnehmerrekord und das beste Wissensforum-Programm, das es je gab, haben uns überzeugt, dass wir mit der Planung für das diesjährige Wissensforum auf der richtigen Linie sind. Das 8. Stuttgarter Wissensforum wird im Rahmen einer neuen Messe stattfinden, der Motivation, einer

Fachmesse für Motivation, Incentives und professionelle Anreizsysteme. Die Messe findet am 1. und 2. Oktober 2009 in der Hans-Martin-Schleyer-Halle statt. Das Wissensforum findet dann am zweiten Messetag direkt nebenan in der Porsche-Arena statt. Zusammen mit den Fachleuten der spring Messe Management GmbH, die neben der Zukunft Personal verschiedene andere namhafte Personalmessen veranstaltet, bieten wir ein gutes Referenten- und Ausstellerspektrum. Es geht um Training und Weiterbildung, um Anreizsysteme in Verkauf und Marketing, um Customer Relationship Management und Incentives. Auch auf der Messe selbst werden namhafte Experten auftreten. In zwei frei zugänglichen Praxisforen liefern Fach-Referenten Best-Practice-Vorträge, die den Bogen zwischen Theorie und Praxis schlagen sollen. Darüber hinaus haben wir einige Koryphäen für Keynote-Vorträge engagiert.

Nikolaus Enkelmann, ein Klassiker unter den Management-Trainern

Können Sie schon einige Namen für das Stuttgarter Wissensforum und die Motivation nennen? Für das Wissensforum haben wir mit Nikolaus B. Enkelmann, Thorsten Havener, Slatco Sterzenbach, Urs Meier, Klaus-J. Fink, Dominik Neidhard, Dieter Lange, Stefan Spies und Günter Mainka insgesamt acht Top-Referenten und einen Top-Moderator verpflichtet. Für die Messe-Keynotes konnten wir bislang den Experten für erfolgreiche Selbstmotivation, Dr. med. Stefan Frädrich, die Trainerin Daniela A. Ben Said, Vertriebsprofi Ady Hagmaier, Alexander Christiani, Antony Fedrigotti und Susanne Kleinhenz gewinnen. An weiteren Programm-Highlights arbeiten wir derzeit auf Hochtouren. events 2/2009 157


we it er bildung

Tolle GCB-Seminare zur IMEX

Colja M. Dams, geschäftsführender Gesellschafter der VOK DAMS GRUPPE

Alljährlich im Mai schnürt das GCB zur IMEX ein attraktives Weiterbildungspaket. 15 kostenfreie deutschsprachige Seminare und ein englischer Vortrag stehen 2009 auf dem geistigen Speiseplan. GCB-Geschäftsführer Lutz P. Vogt ist stolz auf das Programm: „Wir haben erneut hochkarätige Referenten aus verschiedensten Bereichen gewinnen können und bieten den IMEX-Besuchern damit eine einmalige Auswahl zur Weiterbildung über aktuelle Themen der Tagungs- und Geschäftsreisebranche.“ Wir geben Ihnen ein paar ausführliche Beispiele und am Ende des Beitrags eine Gesamtübersicht. Unter dem Titel „Kleiner Etat große Wirkung – spannende Catering-Konzepte auch in Zeiten schmaler Budgets“ erläutert Georg W. Broich am Dienstag, 26. Mai, von 9.30 bis 10.30 Uhr, worauf es bei der Inszenierung eines Events ankommt. Dabei gewährt er Einblicke hinter die Kulissen von Broich Premium Catering – 2005 zum „Caterer des Jahres“ ausgezeichnet. Zum Portfolio des bereits 1891 gegründeten Familienunternehmens gehören eigene Event-Locations, etwa in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und am Nürburgring, sowie europaweites EventCatering für Veranstaltungen mit 50 bis 5.000 Personen. „Ich freue mich sehr darüber, meine

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Ideen auf der führenden MICE-Messe zu präsentieren und damit vielleicht noch mehr Kreativität in deutsche Catering-Angebote bringen zu können“, so Georg W. Broich. Am zweiten Messetag der IMEX, dem 27. Mai, richtet Colja Dams von 16.00 bis 17.00 Uhr den Fokus auf „Trends in Events: der Einfluss aktueller Trends auf das Live-Marketing“. Neben allgemeinen gesellschaftlichen Trends und ihren Einfluss auf die Kommunikation von Unternehmen erläutert der Referent ihre Auswirkungen auf die Event-Branche und zeigt anhand zahlreicher Beispiele konkrete Lösungswege


Georg W. Broich, Caterer auf. Der Vortrag beleuchtet Themen wie zum Beispiel des Jahres 2005 Ökologie und Live-Marketing, den Stellenwert des Individuums im Internet oder die Freizeit als „heilige Kuh“ der Konsumenten. Colja M. Dams ist geschäftsführender Gesellschafter der VOK DAMS GRUPPE, der Agentur für Events und Live-Marketing, die auf direkte, erlebnis- und ergebnisorientierte Marketing-Kommunikation spezialisiert ist. Neben ihrem Stammsitz in dieses Zusammenspiel zu meistern“, setzt sich Melanie Wuppertal betreibt die Agentur Dependancen in Ham- Botzki zum Ziel. burg, München und Frankfurt sowie Niederlassungen in Frankreich, den USA, China und Dubai. „Als eine „Traveling Smarter – Prioritäten für ein effektives der führenden Live-Marketing-Agenturen betreuen Travel Management in der Wirtschaftskrise“ ist wir in Deutschland und im Ausland Kunden mit welt- das Thema des Workshops von Martina Eggler am bekannten Marken. Ich freue mich, diese Erfahrungen Donnerstag, 28. Mai, von 09.30 bis 10.30 Uhr. Als mit den Seminarteilnehmern zu teilen“, so Dams. Vice President Strategic Sales & Account Management, Marketing Central & Eastern Europe bei Carlson WaDer Workshop „Versicherungslösungen für Events gonlit Travel verfügt Martina Eggler über detaillierte – Wie sichere ich den wirtschaftlichen Erfolg der Kenntnisse im Segment der Geschäftsreisen. AusgeVeranstaltung? Vorschläge zur Haftungsminimie- hend davon, dass die Geschäftsreisekosten in diesem rung und -übertragung“ am Mittwoch, 27. Mai, von Jahr bei allen Unternehmen besonders im Fokus ste9.30 bis 10.30 Uhr zeigt auf, wie der Veranstalter Ri- hen, behandelt das Seminar Fragen wie: An welchen siken vermeiden beziehungsweise mindern und sich Hebeln sollte im Jahr 2009 angesetzt werden, um damit vor Ertragseinbußen durch Schadenersatzforderungen schützen kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die erfolgreiche kaufmännische Durchführung der Veranstaltung, auch bei unvorhersehbaren Problemen. Zudem stellt Referent Thomas John Meyer, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens von Rauchhaupt & Senftleben GmbH, Versicherungsprodukte über die Haftpflicht- bzw. VeranstaltungsAusfallversicherung hinaus vor. „Unser Unternehmensmotto lautet: Risiken kalkulierbar machen heißt: Chancen nutzen“, so Referent Meyer. „Mit dem Workshop auf der IMEX hoffe ich, die Chancen für erfolgreiche Kongresse und Tagungen zu verbessern“.

Die Event- und Kulturmanagerin Melanie Botzki beleuchtet am Donnerstag, 28. Mai, von 15.00 bis 16.00 Uhr das Thema „Projektmanagement für Veranstaltungen – von der ersten Idee zur erfolgreichen Veranstaltung“. In einem Kurzvortrag gibt die Referentin einen praxisorientierten Überblick über alle Facetten der Veranstaltungsplanung, von der richtigen Organisation über Dramaturgie und Inszenierung. Verschiedene Planungsphasen sowie zielgruppengerechte Konzeption sind weitere Themen des Workshops. Melanie Botzki ist seit 2004 mit ihrem Unternehmen botzki konzept als Event- und Kulturmanagerin in Hannover selbständig und zudem Mitglied im Vorstand des Kulturzentrums EISFABRIK e.V. in der Landeshauptstadt. „Eine gelungene Veranstaltung ist ein komplexes Zusammenspiel aus Zielen, Kreativität, Logistik, Akteuren und natürlich Improvisation. Ich möchte Neulingen in der Veranstaltungsplanung Hilfen an die Hand geben,

gerade in diesem instabilen wirtschaftlichen Umfeld die Reisekosten besser zu kontrollieren und weiter zu optimieren? Was sind neben den direkten Reisekosten weitere Ansatzpunkte zur Optimierung des Firmenreiseprogramms? Wie wichtig ist gerade jetzt eine Reiserichtlinie? Wie wirkt sich die Wirtschaftlage auf die Planung von Meetings & Events aus? „Gerade jetzt kann der Wert eines effektiv geführten Firmenreiseprogramms besonders hervorgehoben werden – diese Chance sollten Business Travel-Planer nutzen“, so Martina Eggler.

Musiker und Extremsportler Joey Kelly

Besonderes Highlight: das Seminar mit Joey Kelly Neben der Veranstaltungsplanung decken die GCBSeminare auf der IMEX auch Themen rund um Marevents 2/2009 159


we it er bildung

keting, Kreativität und Motivation ab. So wird Joey Kelly am Mittwoch, 27. Mai, von 9.30 bis 10.30 Uhr einen Vortrag über seine sportlichen Erfolge halten: „Du musst dir ein Ziel setzen, und dann musst du einfach anfangen.“ Der Folk-Musiker hat sich auch als Extremsportler einen Namen gemacht. So beendete er innerhalb nur eines Jahres als erster Triathlet der Welt acht Ironman-Wettbewerbe. Zudem absolvierte er unter anderem 34 Marathons, 20 Ultra-Marathons,

mehrere 24 Stunden-Bike-Marathons und Extremläufe mit hervorragenden Platzierungen. Mit seiner Teilnahme unterstützte Joey Kelly auch öffentlichkeitswirksame Spendenmarathons. „Wenn man etwas wirklich will, gibt es keine Grenzen. Jeder, der das erkennt, erfährt einen unglaublichen Motivationsschub – und den kann man sich auch in der MICE-Branche zu nutze machen“, ist sich der Musiker und Extremsportler Joey Kelly sicher.

Datum, Uhrzeit, Raum, Level (E = Einsteiger, F = Fortgeschrittene)

Titel, Referent

Dienstag, 26. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Logos, E

CSR im Marketing – mit Kreativität und Innovationen Referent: Kristin Vorbohle, CSR NEWS GmbH

Dienstag, 26. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Esprit, E/F

Kleiner Etat, große Wirkung – spannende Cateringkonzepte auch in Zeiten schmaler Budgets Referent: Georg W. Broich, Broich Premium Catering

Dienstag, 26. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Genius, E

Herausforderungen und Strategien für eine effiziente Interessenvertretung im Wahljahr 2009 Referent: Dr. Hans Bellstedt, hbpa - Hans Bellstedt Public Affairs

Dienstag, 26. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr, Raum Dialog, E

Boom-Faktor 50plus – Marketing in Zeiten des demographischen Wandels Referent: Andreas Reidl, A.GE – Agentur für Generationen-Marketing

Dienstag, 26. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr, Raum Logos, E/F

Klimafreundliche Veranstaltungen als Win-Win-Strategie Referent: Rainer Lucas, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Dienstag, 26. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr, Raum Genius, E

Leichtathletik-WM 2009 – Chancen und Risiken des Spitzenfachverbandes bei einem Megaevent Referent: Frank Kowalski, Deutscher Leichtathletik-Verband e.V.

Mittwoch, 27. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Logos, F

Versicherungslösungen für Events – Wie sichere ich den wirtschaftlichen Erfolg der Veranstaltung? Vorschläge zur Haftungsminimierung und -übertragung Referent: Thomas John Meyer, Von Rauchhaupt und Senftleben GmbH

Mittwoch, 27. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Esprit, E/F

„No Limits – Du musst dir ein Ziel setzen, und dann musst du einfach anfangen“ Referent: Joey Kelly

Mittwoch, 27. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr, Raum Seminar, E

Trends in Events: der Einfluss aktueller Trends auf das Live-Marketing Referent: Colja Dams, VOK DAMS GRUPPE

Mittwoch, 27. Mai, 16.00 – 17.00 Uhr, Raum Logos, E

Medical Events – Umsetzung kodexkonformer Veranstaltungen Referentin: Petra Kimmig, Sanofi Aventis Deutschland GmbH

Donnerstag, 28. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Logos, E

Kreativität – mit Innovation an die Spitze Referent: Joachim Böttcher, Gesellschaft für Kreativität

Donnerstag, 28. Mai, 09.30 – 10.30 Uhr, Raum Genius, E/F

„Traveling Smarter“ – Prioritäten für ein effektives Travel Management in der Wirtschaftskrise Referentin: Martina Eggler, Carlson Wagonlit Travel

Donnerstag, 28. Mai, 08.45 – 10.00 Uhr, Raum Esprit, E/F

Why most conferences are boring Referent: Richard John, RJA (GB) Ltd. - englisches Seminar -

Donnerstag, 28. Mai, 15.00 – 16.00 Uhr, Raum Seminar, E

Projektmanagement für Veranstaltungen – von der ersten Idee zur erfolgreichen Veranstaltung Referentin: Melanie Botzki, botzki konzept

Donnerstag, 28. Mai, 15.00 – 16.00 Uhr, Raum Logos, E

Corporate Social Responsibility – Nachhaltigkeit im Travel Management Referent: Torsten Kriedt, Verband Deutsches Reisemanagement e.V. / VDR Akademie

Donnerstag, 28. Mai, 15.00 – 16.00 Uhr, Raum Esprit

Aktives Reisekostenmanagement – Steigerung von Transparenz und Sicherheit Referent: Michael Fürer, Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH

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8. STUTTGARTER WISSENSFORUM MENSCHEN BEGEISTERN – UNTERNEHMEN AKTIVIEREN

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Alexander Christiani

Stefan Spies

Urs Meier

Dominik Neidhart

Dieter Lange

Nikolaus B. Enkelmann

Klaus-J. Fink

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SHOWTECH 2009 erstmals gemeinsam mit der STB Rund 350 Aussteller zeigen vom 16. bis 18. Juni in Berlin auf der internationalen Fachmesse technische Ausstattung aus den Bereichen Bühnentechnik, Lichttechnik, Veranstaltungssicherheit, Audio- und Medientechnik aber auch Services für Festinstallationen und Events. Technische Leiter aus Veranstaltungshäusern aber auch von Messegeländen, Tagungsstätten, Kongress-Centern und Arenen finden auf der Messe ein einzigartiges Angebot. Mit der Plattform EVENT3 bietet die SHOWTECH auch in diesem Jahr wieder Event-Managern aus Agenturen und Unternehmen Ideen und Know-how für neue Konzepte. Erstmals werden dabei SHOWTECH und stb international an zwei Tagen parallel fahren (16./17.Juni) und erstmals werden auch die Conga-Awards zu diesem Anlass in Berlin verliehen. Das verspricht interessante Synergien. Unter dem Label EVENT3 bietet die SHOWTECH bereits seit 2007 einen Branchentreffpunkt für die Eventbranche. Hier treffen Verleiher von Veranstaltungstechnik, Anbieter von Locations und Event-Dienstleister auf Event-Manager aus Agenturen und Unternehmen. In einem dreitägigem Vortragsforum geben Experten den Blick hinter die Kulissen ausgezeichneter Projekte frei und vermitteln Details der Technik,

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Planung und Kreation erfolgreicher Events: Die Themen reichen von technischem Equipment über temporäre Bauten, Personal und Catering bis hin zur Sicherheit. Dass Public Viewing mehr ist, als eine tageslichttaugliche LED-Wand aufzustellen und bei Open-Air-Konzerten auch Risikomanagement gefragt ist, zeigen die Experten im diesjährigen EVENT3 Forum. Wie sehen die Trends im Eventbereich aus? Wie arbeiten Kreative und Techniker optimal zusammen? 22 Referenten geben Antworten auf die aktuellen Fragen der Eventbranche.

Aktionsbühne Sicherheit: Von Rigging bis Lärmschutz-Management Das Thema Sicherheit bei Veranstaltungen wird in allen Aspekten auf der SHOWTECH 2009 groß geschrieben. So wird das Thema unter anderem das Programm im EVENT3Forum am dritten Messetag bestimmen. Live- Demonstration auf der neuen Aktionsbühne Sicherheit in Halle 3 runden unterdessen das Programm an allen drei

Messetagen ab. Ganztägig demonstrieren Experten, wie Fehler in der Event-Sicherheit vermieden werden können und welche Standards einzuhalten sind.

Kongressprogramm der DTHG Begleitet wird die SHOWTECH durch den Kongress der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft (DTHG), des ideellen Trägers der SHOWTECH. Im Mittelpunkt des diesjährigen Programms steht die Veranstaltungstechnik im 21. Jahrhundert. Die Themen in den messebegleitenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen drehen sich unter anderem um Innovationen im Bereich des Licht- und Set-Designs, die veränderten Produktionsbedingungen in den Theaterwerkstätten sowie Möglichkeiten und Grenzen der Audiotechnik. www.showtech.de


Alles außer gewöhnlich! Neue Messe in Heidelberg Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr in Mainz mit 600 Besuchern findet am 04. Juni 2009 mit der LOCATIONS Rhein-Neckar eine weitere „LOCATIONS“Veranstaltung in Heidelberg und damit in der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Feiern im Oldtimer-Museum, tagen im weltberühmten Schloss oder einfach einmal ein ganzes Fußballstadion mieten? Oder darf es vielleicht ein Kino für die nächste Party sein? „Alles außer gewöhnlich“ – so lässt sich der Trend bei der Auswahl von Veranstaltungsorten beschreiben. Und an außergewöhnlichen Veranstaltungsorten haben die „LOCATIONS“-Veranstaltungen viel zu bieten. Rund 600 registrierte Fachbesucher aus dem Marketing- und Eventbereich konnten sich 2008 von der Vielfalt an außergewöhnlichen Veranstaltungsräumen im Rhein-Main-Gebiet überzeugen. Als Aussteller präsentierten sich insbesondere Veranstaltungsorte, die durch ihr besonderes Flair und Ambiente, ihre außergewöhnliche Geschichte, oder durch ihre exponierte Lage überzeugen. Die Metropolregion Rhein-Neckar gehört zu den dynamischen Wirtschaftsräumen und zeichnet sich durch die hohe Dichte an Unternehmen, Agenturen, Verbänden und Institutionen sowie ein umfangreiches

Angebot an unterschiedlichsten Locations aus, die diese Region gerade für Veranstaltungsplaner zu einer der attraktivsten machen.

Viele unverbrauchte Geheimtipps Die Vielfalt der unterschiedlichen Veranstaltungsorte spiegelt sich auch in den bereits angemeldeten Ausstellern für die LOCATIONS Rhein-Neckar wieder. So haben zum Beispiel der Mannheimer Rosengarten, das Capitol Mannheim, das Dorint Kongresshotel und das Maritim aus Mannheim sowie das John Deere Forum aus Mannheim, das Kesselhaus und die Turbinenhalle aus Worms, der Hockenheim Ring, die Alte Wollfabrik aus Schwetzingen, das Portland Forum aus Leimen bei Heidelberg, die Halle 02 aus Heidelberg oder auch der Europäische Hof aus Heidelberg sowie weitere attraktive Veranstaltungsorte und Dienstleister aus dem gesamten Rhein-Neckar-Gebiet ihre Teilnahme bereits zugesagt. Viele dieser Aussteller sind als echte Geheimtipps auf keiner anderen Ausstellung vertreten und

wollen von den Besuchern auf der LOCATIONS Rhein-Neckar entdeckt werden. Unter den Ausstellern befindet sich mit den Schlössern aus Mannheim, Bruchsal, Schwetzingen und Heidelberg wahre Perlen unter den Locations. Das Automuseum Dr. Carl Benz aus Ladenburg präsentiert sich mit den Räumlichkeiten, in denen Carl Benz als Pionier des Automobils selbst tätig war. In den stimmungsvollen Räumen der ehemaligen Fabrikhalle kann man heute zwischen Oldtimern stilvolle Veranstaltungen durchführen. Den historischen Veranstaltungshäusern stehen aber auch moderne Locations, wie zum Beispiel die neue Rhein-Neckar-Arena des FußballBundesligisten TSG 1899 Hoffenheim gegenüber, die sich ebenfalls auf der LOCATIONS Rhein-Neckar präsentieren. Gleichzeitig präsentiert sich mit dem Hockenheim Ring eine besondere Location, in der man regelmäßig die neuesten Entwicklungen der automobilen Technik im Renngeschehen bewundern kann, und die als Rennstrecke des Formel-1-Zirkus ein Begriff für Motorsportfreunde in der ganevents 2/2009 163


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zen Welt ist. Zur Veranstaltung passt, dass sie nicht in einer funktionalen Messe- oder Ausstellungshalle stattfindet, sondern im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg im

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prachtvollen Jugendstilambiente durchgef端hrt wird. Die Stadthalle Heidelberg verbindet die historische Bausubstanz mit moderner Technik und wird als HCCE-Mit-

glied, ebenso wie der Mannheimer Rosengarten, in einem Atemzug mit der Wiener Hofburg oder der Central Hall Westminster in London genannt.


...und ein gut strukturiertes Vortragsprogramm Ergänzend zur Ausstellung erfahren von 10.30h bis 16.50 Uhr die Besucher im Rahmen des begleitenden Vortragsprogramms mehr über Veranstaltungsorte in der Metropolregion Rhein-Neckar. Namhafte Referenten und anerkannte Fachleute aus der Region nehmen Stellung zu aktuellen Themen wie u.a. Catering, Veranstaltungsdramaturgie, Haftpflicht-Fragen, zeigen Trends auf und stehen für Fragen der Besucher zur Verfügung. So konnten unter anderem m:con-Geschäftsführer Michel Maugé aus Mannheim, Anke Pruust, stellvertretende Geschäftsführerin des GCB, Vera Cornelius, Geschäftsführerin der Heidelberg Marketing GmbH, Professor Dr. Rück oder Jörn Huber Geschäftsführer der pro-event live-communication GmbH als Referenten gewonnen werden. Moderiert wird der Vortragsteil von MPI-Geschäftsführer Uwe Klapka. Zur Zielgruppe auf Seiten der Besucher zählen insbesondere Entscheider aus den Bereichen Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb, Veranstaltungsabteilung, Sekretariat in Firmen, Veranstaltungsagenturen und Verbände, die sich im Rhein-Neckar-Gebiet präsentieren möchten und hierfür einen passenden Veranstaltungsort suchen. Veranstalter der „LOCATIONS“-Veranstaltungen ist SINN! – Agentur für Veranstaltungsorganisation, Eventdesign und Inszenierung aus Wiesbaden. Dahinter steht Michael Sinn, der von 2000 – 2007 in den Rhein-MainHallen in Wiesbaden und im Congress Centrum Mainz als Leiter Marketing, Vertrieb & Planung tätig war, in beiden Häusern als Vertreter des Geschäftsführers. Seit August 2007 ist die Agentur SINN! im Bereich der Veranstaltungsorganisation tätig und organisiert seitdem Fachveranstaltungen, Publikumsmessen und Events sowie begleitende Rahmenprogramme. Für die LOCATIONS Rhein-Neckar konnten mit dem Convention Bureau der Metropolregion Rhein-Neckar und der Heidelberg Marketing GmbH zwei starke örtliche Partner gewonnen werden. Die LOCATIONS-Veranstaltungen werden durch die Fachzeitschrift events als Medienund Kompetenzpartner begleitet. Weitere Informationen über die „LOCATIONS“-Veranstaltungen finden Sie unter www.locations-rhein-neckar und www.locations-rhein-main.de.

Als events-Leser können Sie sich kostenlos registrieren unter www.locations-rhein-neckar.de/events


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Zum dritten Mal, weil‘s so gut war: Hannover HIGH 2009 Vom 4. bis zum 7. Juni 2009 lädt HannoverKongress, der zentrale und unabhängige Ansprechpartner für Kongresse und Events in Hannover, zum dritten Mal potentielle Kunden aus der MICE-Branche zu Hannover HIGH 2009 (Hannover Information & Greater Hospitality) ein. An drei Tagen präsentieren sich den Gästen die besten Agenturen, Locations, Caterer, Hotels, Kongresszentren sowie weitere Dienstleister und stellen das breit gefächerte Leistungsspektrum Hannovers vor. Zu Hannover HIGH 2009 werden Entscheider, Branchenkenner und Interessenten aus ganz Deutschland in die Leinemetropole eingeladen, denn es gilt gemeinsam mit den Dienstleistern den Standort Hannover als ideale Destination für den Wirtschaftstourismus zu präsentieren. Neben der perfekt ausgestatteten Infrastruktur, die Hannover europaweit das Alleinstellungsmerkmal „Stadt der kurzen Wege“ bescheinigt, verfügt die Stadt über ein satt aufgestelltes Angebot an Übernachtungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten. An diesem verlängerten Juniwochenende erleben die Gäste einen interaktiven Dialog in Form von Workshops, gespickt mit Leckerbissen und viel Entertainment (Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten).Weitere Informationen (Programm, Zielgruppe, Sponsoren und Partner etc.) finden Sie unter www.hannover-high.de. Der direkte Link zum Anmeldeformular: www.hannover-high.de/anmeldung (Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2009) 

Verschoben: Amerika-MICE-Messe AIBTM in Baltimore Während der in Melbourne stattfindenden AIME verkündete Reed Travel Exhibitions (RTE), die für Juni 2010 geplante AIBTM – Americas Incentive, Business Travel & Meetings Exhibition – auf 2011 oder 2012 zu verlegen. Der Grund dafür läge in der derzeitigen globalen Wirtschaftssituation generell und nicht vornehmlich an der Entwicklung der Meetings Industry selbst, hob Paul Kennedy hervor. „Wir haben uns wegen des makroökonomischen Klimas zu einem Aufschub bis 2011 oder 2012 entschlossen”, sagte er. „Wir freuen uns, die Messe in Baltimore zu einem späteren Zeitpunkt aufzulegen. Ich bin mir sicher, dass die Meetings Industry gesund ist – ebenso unser Portfolio – aber jetzt wäre ein schlechter Zeitpunkt für eine Investition dieser Größenordnung”. 166 events 2/2009

Neu: Bodensee Branchen-Treff in Friedrichshafen Der Bodensee darf sich 2009 auf einen Branchen-Treff der besonderen Art freuen. H&B Hotel Professionals wird am 13. Juli 2009 erstmals einen Bodensee Branchen-Treff auf der MS Graf Zeppelin veranstalten. Ab 17:30 Uhr startet das Schiff ab Friedrichshafen zu einer „bewegten Netzwerkplattform“. In Kooperation mit event.Friedrichshafen erwarten etwa 60 ausgewählte Repräsentanten von deutschen sowie österreichischen geschäftstouristischen Betrieben rund 140 Veranstaltungsplaner. Bei Prosecco und Flying Buffet bieten sich in lockerer Atmosphäre ideale Kontakt- und Gesprächsmöglichkeiten über Leistungsangebote, Rahmenprogramme sowie Tagungskapazitäten. „Das Konzept ist rund“ so Susanne Heil von H&B Hotel Professionals, die bereits seit fünf Jahren solche Schiffsevents veranstaltet, „denn es bietet den Veranstaltungsplanern in lockerer und angenehmer Atmosphäre Top-Unternehmen aus dem Drei- bis FünfsterneBereich und mit unterschiedlichsten Kapazitäten.“ Der Eintritt für die persönlich eingeladenen Kunden ist kostenfrei. Begleitpersonen zahlen bei der Registrierung einen Betrag von 20 Euro, der an die Stiftung „Antenne Bayern hilft“ gespendet wird. Diese Stiftung unterstützt Menschen und Familien, die unverschuldet in Not geraten sind. Einen Überblick über die Aussteller bekommen Sie auf www.hotel-professionals.com


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Der Conga-Award 2009 wird verliehen Zum dritten Mal werden am Abend des 16. Juni 2009 der Conga-Award in zehn Kategorien verliehen. Im Marshall-Haus (auch bekannt als ZDF-Fernsehgarten) auf dem Gelände der Messe Berlin werden zeitgleich zur stb international und SHOWTECH vor 400 Gästen im Rahmen eines Gala-Abends die Branchenbesten ausgezeichnet. Durch den Abend führen in diesem Jahr der Comedian Martin Quilitz und die STUDIOeins Moderatorin Christiane Stein (ARD). Auf eine dramaturgisch und atmosphärisch gelungene Veranstaltung werden sich schon jetzt alle freuen, die dieses umfassendste und interdisziplinärste Branchentreffen auch in den vergangenen Jahren bereits genossen haben. Zum Conga-Award Der Conga-Award ist kein Jury-Preis, sondern eine Auszeichnung, die von den Veranstaltungsplanern in Deutschland per zweistufiger Abstimmung vergeben wird. In der ersten Stufe wurden einige hundert Experten, bestehend aus Fachmedienvertretern, besonders erfahrenen Veranstaltungsplanern und MICE-OpinionLeadern nach ihren Top Ten, ihren Favoriten in 10 Kategorien befragt. Das Ergebnis sehen Sie nun auf der nächsten Seite auf Ihrem Stimmzettel. In der zweiten Stufe des Verfahrens wählt nun die Gesamtheit der

Veranstaltungsplaner die jeweils besten Anbieter, die dann mit dem Conga-Award ausgezeichnet werden. Verschaffen Sie sich einen Eindruck durch Bilder und Informationen von der letztjährigen Veranstaltung unter www.conga-award.de ...

... denn jetzt müssen Sie wählen! Solche Branchenpreise, die nicht von einer Jury, sondern vom „Kunden” vergeben werden, leben natürlich von einer möglichst breiten Abstimmungsbasis. Beteiligen Sie sich also bitte und füllen Sie den nebenstehenden Abstimmungsbogen aus, der exklusiv den events-Lesern präsentiert wird. Zusätzlich wird nur noch auf der IMEX in Frankfurt gevoted und per E-MailBefragung. Machen Sie mit, wählen Sie 10 x mit je einem angekreuzten Kästchen Ihren Top-Favoriten pro Kategorie und lassen Sie eine Kategorie, zu der Sie nichts sagen können, einfach aus.


Abstimmen ist Ehrensache. Und lohnt sich. So funktioniert es: Pro Kasten einen Favoriten ankreuzen (Sie können auch Kästchen komplett auslassen), im Absendecoupon Ihre Kontaktdaten eintragen, Blatt heraustrennen und per Fax an 069-955236 22 schicken. Einsendeschluss ist der 29. Mai 2009. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Das wird unter den Einsendern verlost: 1. Preis: 1 Berlin-Wochenende mit Flug innerhalb Deutschlands und zwei Übernachtungen 2. Preis: 1 Übernachtung und zwei Karten zur Award-Gala (Kartenwert: 390,- Euro) 3. Preis: 2 Karten zur Award-Gala Destinationen international  Salzburg  Dubai  Barcelona  Amsterdam  Edinburgh  Kapstadt  Stockholm  Straßburg  Prag  Mallorca Destinationen national  Berlin  Hamburg  München  Köln  Leipzig  Düsseldorf  Stuttgart  Essen  Dresden  Tegernsee Tagungshotels  Estrel, Berlin  Schloss Rheinfels, St.Goar  Yachthafenresidenz Hohe Düne  Hotel Concorde, Berlin  Bio-Seehotel Zeulenroda  Schindlerhof Nürnberg

 WestLB Akademie Schloss Krickenbeck  Parkhotel Bremen  Grand Elysee Hamburg Kongresszentren  Messe Köln  CCH, Hamburg  Congress Center Messe Hannover  CCM, Mainz  ICS, Stuttgart  Congress Center Messe Frankfurt  ICC Berlin  ICM, München  Congress Center Düsseldorf  Congress Center Messe Leipzig Eventlocations  Zeche Zollverein, Essen  Europapark, Rust  Phantasialand, Brühl  Alte Oper, Frankfurt  Kai 10, Hamburg  E-Werk, Berlin  Adagio, Berlin  Da Capo, Leipzig  Tanzbrunnen, Köln  Wasserwerk, Berlin

Veranstaltungstechnik  Lightcompany  Gahrens & Battermann  Brähler ICS Konferenztechnik  Lichtwerk  Team Technik  Showtech GmbH  PCS  rent4event  screenvisions  tennagels Messe- & Eventservice  TRUST Prom., München  Storz GmbH, Esslingen  Alles Klar  Anzug Alex  Bitsteps  Smavicon  Kirberg Catering  Fairnet  BPE Events & Services GmbH, Kempen  VOM:FAIR Speakers & Moderatoren  Prof. Dr. Lothar Seiwert  Jörg Löhr  Klaus J. Fink  Sabine Asgodom  Bernhard Wolff  Nina Ruge

 Hermann Scherer  Nikolaus B. Enkelmann  Frank M. Scheelen  Alexander Christiani Referenten & Trainer  Andreas Buhr  Slatco Sterzenbach  Oliver Geisselhart  Sanjay Sauldie  Peter Sawtschenko  Antony Fedrigotti  Monika Matschnig  Sabine Hübner  M. Betschart  Martin Limbeck Entertainment  Ehrlich Entertainment  Cirque Bouffon  Improtheater Paternoster  Rhythm, Drum & Dance  Thorsten Strotmann  Waldemar Müller  music4friends/Goodfellas  Ladies Swing Quartet  Junge Junge  Meet the Beatles

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Rauchende Colts High Noon: Es war Freitag, der 20.03. 2009 um die Mittagszeit, als Rhein-Main-Hallen Geschäftsführer Holger Syhre eine kleine Bombe hoch gehen und Emails durch die Lande schicken ließ mit folgendem Intro:

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„Die World of Events (WoE) in den Rhein-Main-Hallen Zusammenarbeit mit CC ist leider gescheitert“, komWiesbaden (RMH) hat sich längst als „die“ Leitmesse mentiert Syhre jetzt die ergebnislos abgebrochenen der Event-Branche etabliert und bei ihrer elften Aufla- Vertragsverhandlungen mit Corporate Communicage im Januar 2009 ihren eigenen Rekord mit 430 aus- tions. „Bei der World of Events 2010, die für den 20. stellenden Unternehmen und rund 8500 Besuchern und 21. Januar 2010 terminiert ist, werden wir einen gebrochen.” „Hessens Landeshauptstadt wird auch sehr erfahrenen neuen Messe-Partner an unserer Seite in Zukunft der Treffpunkt für Innovationen rund um haben“, kündigte Syhre an. den Veranstaltungsservice sein“, betont Holger Syhre, Geschäftsführer der Rhein-Main-Hallen Betriebsgesell- Der Text läuft noch weiter; Syhre wirbt ungeniert mit schaft, – „allerdings unter veränderten Vorzeichen.“ einer Vergangenheit, die nicht zwingend seine ist und Bislang war die World mittlerweile ist auch „Neue Ideen, neue Konzepte, neuer Standort – unsere of Events von der Corlängst der Partner Leitmesse erfindet sich neu“, freut sich Vok Dams, CEO porate Communicaaus dem Sack: Es ist des „VOK DAMS : ILM Institut für Live-Marketing” in tions GmbH und der die Messe Frankfurt. Wuppertal. „Nach elf Jahren in Wiesbaden und einem Rhein-Main-Hallen Schnitt. Kurz darauf erfolgreichen Auf- und Ausbau zu einer der wichtigsten Betriebsgesellschaft bekamen die Rheingemeinsam ausge- Branchenmessen, bietet Dortmund als neuer Standort die Main-Hallen per einstMöglichkeit zu einer Neuorientierung und einer weiteren richtet worden. „Die weiliger Verfügung undynamischen Entwicklung hin zu der bedeutendsten Event-Messe in Europa.“ VOK DAMS


„Keine WoE mehr!? Zuerst haben wir gedacht: Geht`s noch? Dann: warum nicht? Jede Änderung hat auch die Chance einer Verbesserung in sich. Und Wiesbaden war an seine Grenzen gestoßen. Und Dortmund ist 2010 Kulturhauptstadt. Und außerdem: Bea Nöhre ist die Mutter aller Eventmessenveranstalter. Also hat sich die Frage, ob wir mitgehen oder nicht, gar nicht gestellt. SOUL KITCHEN wird 2010 stattliche 15 Jahre alt. Das sollte zusammen mit der neuen Messekonzeption zu einer gigantischen Party reichen! Wir freuen uns auf 2010 in Dortmund! Stefan Köhl, SOUL KITCHEN

tersagt, die Marke „World of Events“ für ihre geplante Messe in Anspruch zu nehmen. Absender: Bea Nöhre von Corporate Communications GmbH, legitime Inhaberin der Markenrechte, die nun ihrerseits ankündigte, am 20. und 21. Januar die World of Events in der Messe Westfalenhallen Dortmund stattfinden zu lassen. Was ihr prompt auch eine einstweilige Verfügung von den Rhein-MainHallen eintrug, die der Veranstalterin die alleinige Inhaberschaft der Markenrechte im Zuge einer noch ausstehenden gerichtlichen Auseinandersetzung streitig machen will. Als erste Leiche auf der Mainstreet konnte man die Marke World of Events ausmachen. Quasi im Handstreich war der Markenwert pulverisiert und eine ganze Branche verunsichert. Zwei Eventmessen in 2010? Mit zwei neuen Namen zum gleichen Termin? Das roch nach Krieg bis aufs Messer. Was war denn geschehen?

Dortmund bietet gute Voraussetzungen für Neuaufbau Nun, der Rhein-Main-Hallen-Geschäftsführer – und hier muss man wohl sagen, die dahinter stehende Lokalpolitik – reklamierte

a breath of fresh air

...Halifax

world of e v e nt s

aufgrund juristisch noch zu klärender Vorgänge anteilige Markenrechte an der WOE für sich und wollte darüber hinaus die Veranstalterin Corporate Communications GmbH für mehrere Jahre neu an den Standort Wiesbaden binden. Dies, obwohl über einen bevorstehenden Umbau der RMH, ja sogar über einen drohenden Abriss in den nächsten Jahren heftigst im Wiesbadener Kurier räsonniert worden war und in diesem Artikel sogar seitens der RMH-Verantwortlichen von „Baufälligkeit“ in einzelnen Bereichen gesprochen wurde.

Zu alledem hatten sich nach Angaben der Veranstalterin immer mehr Aussteller und Besucher über schlechte Parkmöglichkeiten beschwert, über absolut unbefriedigende Auf- und Abbaulogistik geklagt, über zu enge und knappe Außenflächen und sich an allen Ecken und Enden über Rahmenbedingungen an den Grenzen des Möglichen geärgert. Es kündigte sich das fast schon klassische RMH-Drama an: Wenn eine Messe, die in Wiesbaden aus der Taufe gehoben wurde, eine gewisse Größe erreicht hat, zieht sie um, damit Wachstum nicht durch die begrenzten baulichen Gegebenheiten behindert wird.

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m e s s e- u n d e v e n tvors chau „Mit dem Umzug nach Dortmund bekommt die Event-Messe eine neue Initialzündung, auf die wir schon seit zwei Jahren gewartet haben“, so Alexander Ostermaier, Leiter Unternehmenskommunikation von Neumann & Müller Veranstaltungstechnik. „Für die Aussteller bedeutet das großzügigere Flächenkonzept, dass sie ihr Leistungsspektrum eindeutig besser präsentieren können – und damit wird die gesamte Messe für die Besucher noch attraktiver. Eine gute Entscheidung!“

Das war schon öfter so. Gegebenheiten, die deutlich machen, wie wenig die Rhein-Main-Hallen eigentlich ein typisches Messegelände sind. Aber bedingt durch das enge persönliche Vertrauensverhältnis mit dem im vergangenen Jahr in Ruhestand gegangenen Geschäftsführer Thomas Krohne hatte Bea Nöhre als Veranstalterin über manchen Mangel gerne hinweg gesehen. Von einem auch nur annähernd als vertrauensvoll zu bezeichnenden Verhältnis zum neuen Geschäftsführer Holger Syhre war die Veranstalterin indes aufgrund zahlreicher kleiner Querelen weit entfernt.   Und nun sollte Sie die Marke teilen und sich darüber hinaus an ein Haus und Menschen binden, mit denen sie nicht mehr zurecht kommt? Es war eine logische und konsequente Entscheidung, eine neue Messe an einem richtigen Messeplatz aufzubauen. Dortmund, Kulturhauptstadt 2010, bietet erstklassige Voraussetzungen für einen Neustart unter einer neuen Marke: Best of Events. Man muss sich kaum umstellen: aus WOE wird BOE! Der Ehrenbeirat und wichtige Schlüsselaussteller haben Bea Nöhre eindeutig zu diesem Schritt ermutigt. Bei Redaktionsschluss wa-

ren bereits über 1.600 qm Ausstellungsfläche gebucht, standen Ehrenbeirat und erste Branchenmagazine „wie eine Eins“ hinter der Veranstalterin. Wir wagen, wie auch das Magazin „event partner“, eine Prognose und sehen in Dortmund die Zukunft!

Und Wiesbaden?

Was nicht bedeuten soll, dass Wiesbaden ein schlechter Standort für Meetings und Events und sogar kleinere Messeformate ist. Eben nur nicht für eine Eventmesse in der fraglichen Größenordnung. Nun wird von den Rhein-Main-Hallen aber unbeirrt gemeinsam mit einem von der Messe Frankfurt gegründeten Veranstalter (Nachtigall, ick hör`Dir trapsen!) die „Universe of Events“ lanciert. Auf Crashkurs zum absolut identischen Termin. Mit dem von Hybris und/oder Chuzpe geprägten Untertitel “The World is not enough“. Das unnachgiebige Spiel wird für einen der Kontrahenten nicht gut gehen. Machen Sie sich selbst ein Bild über den Stand der Dinge auf der jeweiligen Homepage: www.universeofevents.de, www. boe-messe.de Lesen Sie im Editorial noch etwas mehr „Meinung“ zum Thema.

IMEX 2009 hat verstärkt die Umwelt im Blick Am 26., 27. und 28 Mai steht Frankfurt im Zeichen der IMEX. 2008 war IMEX die erste Fachmesse, die ihren lokalen Energiebedarf aus Wasserkraft generierte und bei den 21.000 Eintrittskarten und Messeausweisen auf die biologisch abbaubare und recycelba-

re Variante umstellte, nachdem in den Jahren zuvor Plastik-Ausweise und -Halterungen zum Einsatz gekommen waren. Durch Nutzung von 100 Prozent recycelbarem, mit einem Polymer aus Milchsäure beschichtetem Material konnte eine Menge an Plastik eingespart werden, die dem Gewicht von fünf durchschnittlich schweren Personen entspricht. Der erste unabhängige Öko-Audit der IMEX, durchgeführt von „The Carbon Consultancy“ bestätigt den erzielten Erfolg der Fachmesse in diesem Segment: trotz steigender Teilnehmerzahlen konnten die CO2-Emissionen pro Teilnehmer um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden. Desweiteren wurden Reduzierungen bei der Anreise der Hosted Buyers per Flugzeug, der Anreisemodalitäten der IMEX-Mitarbeiter sowie beim Abfallaufkommen erzielt.

2009 noch umweltfreundlicher Als erste Messe wird die IMEX Bänder aus pflanzlicher Seide einführen und Namensschilder aus organischem Material zur Verfügung stellen, das aus Abfällen der Getreideernte gewonnen 172 events 2/2009


Dateiname: 175453 Malta Marketing.pdf; Nettoformat:(88.00 x 263.00 mm); Datum: 06. Apr 2009 14:30:02; PDF-CMYK; L. N. Schaffrath DruckMedien

wird. Ferner werden bio-betriebene Transfer-Busse eingesetzt, überschüssiges Essen durch lokale Anbieter weiterverwertet und Taschen und Drucksachen aus umweltfreundlichen Materialien bestehen. Auch 2009 wird es wieder das „Corporate Responsibility Centre“ geben, das in Kooperation mit dem Green Meeting Industry Council (GMIC) zugunsten der Besucher und Aussteller geführt wird. Auf der Agenda stehen Information über nützliche Ressourcen und Ratschläge für Veranstaltungsplaner, die ihre sozialen und umweltfreundlichen Bemühungen optimieren möchten. Am Corporate Responsibility Stand werden erstmals „grüne“ Workshops angeboten. Tamara Kennedy, Executive Director des Green Meeting Industry Council, und Fiona Pelham, Gründungsmitglied von Positive Impact, werden täglich zwei Seminare veranstalten mit Tipps über die aktuellsten Maßnahmen der Branche. Innerhalb der IMEX Green Awards in Kooperation mit GMIC werden Preise für erfolgreichen Umweltschutz in den Kategorien Green Meetings, Green Supplier, Green Exhibitor und Commitment to the Community verliehen. Globale Studien zu Umweltthemen sind kostenlos herunterzuladen bei: www.imex-frankfurt.com/dataexchange.html

Entdecken Sie das Herz des Mittelmeers

Meetings under the Microscope: zehn neue Workshops Vorerst wird „Meetings Under the Microscope” aus zehn kostenlosen Workshops bestehen, in denen Teilnehmer einen schnellen Einblick in bewährte Fallbeispiele der Veranstaltungsplanung und -auswertung erhalten sowie eine Einführung in sozialwissenschaftliche Grundlagen, die dabei eine Rolle spielen. Unter aktiver Einbindung der Teilnehmer werden u.a. Lernpsychologie, Handhabung von Befindlichkeiten und Kommunikations-Management vermittelt. Vorträge von Experten wie Maarten Vanneste, Autor des Buches „Meeting Architecture, A Manifesto”, Holger Scholz, IAF zertifizierter Schulungsleiter und Jon Bradshaw, Personalberater und Gründer von Equinox Motivation sind vorgesehen. Alle Teilnehmer erhalten zum Anschluss ein „Meeting Under the Microscope“Diplom-Paket mit kostenlosem Unterrichtsmaterial, Fallstudien sowie ein elektronisches Handbuch. Die Workshops finden auf dem IMEX Professional Development and Innovation Pavilion statt. Dieses Jahr trumpft die IMEX mit mehr als 70 Fortbildungs-Veranstaltungen auf. Das GCB German Convention Bureau vermarktet außerdem zusammen mit der Messe IMEX die deutschsprachigen Seminare unter dem neuen Markennamen GCB-Seminartage „Innovision – Learning more Effective Meetings & Events“.

... Entdecken Sie Malta für Tagungen und Incentives! Das EU-Land bietet alles, was das Herz eines jeden Veranstaltungsplaners höher schlagen lässt: bequeme und schnelle Erreichbarkeit in nur knapp drei Flugstunden aus sieben deutschen Städten, kurze Transferzeiten vor Ort bei einer Fläche von nur 316 km², eine 7000-jährige Geschichte, die sich in zahlreichen historischen Locations offenbart, drei Konferenzzentren und fünfzehn 5-Sterne Tagungshotels mit insgesamt mehr als 3500 Zimmern. Gepaart mit der Professionalität unserer Partner vor Ort sowie der maltesischen Gastfreundschaft - die Garantie für den Erfolg Ihrer Veranstaltung!

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v.l.n.r. Bürgermeister Host Naaß, Dr. Markus Große Ophoff, Prof. Helmut Schwägermann, Dr. Winfrid Häser, Matthias Schultze, Prof. Michael-Thaddäus Schreiber, August Moderer und Dr. Andreas Rechkemmer.

In Bonn werden die Standards für CSR in der deutschen Meeting Industrie entwickelt! 174 events 2/2009


Am 3. und 4. März 2009 hat sich das WCC Bonn als Veranstalter der ersten „Green Meetings Germany“Konferenz wieder einmal als 1A-Standort auf dem Gebiet nachhaltiger Veranstaltungskultur profilieren können. Matthias Schultze vom WCC hatte die Idee – falsch: die hatten auch schon andere. Aber ihm gebührt der Ruhm, als erster die PS auf die Straße gebracht zu haben! Interdisziplinär wurde vorgetragen und diskutiert, wie man einheitliche Empfehlungen für CSR-Standards in der deutschen Veranstaltungswirtschaft entwickeln und implantieren kann. Dies natürlich neben allen ehrenwerten Beweggründen auch im Idealfall unter betriebswirtschaftlich hoch relevanten Aspekten und vor allem mit dem Ziel, den Standort Deutschland international langfristig wettbewerbsfähig zu halten und die jetzt schon vorhandene Vorreiterrolle auf diesem Felde weiter auszubauen. Deutschland ist gut unterwegs. „Put the message!” hieß es. „Wir brauchen Symbole!” hörte man aus klugem Munde und dass man jetzt das Bewusstsein ändern müsse und nicht warten solle, bis über eine „Kontingentierung von Flugmeilen pro Menschenleben” ernsthaft diskutiert würde. events 2/2009 175


König, damals noch Vizepräsident EVVC, Marco Böttger, Vorstand der ISPEX Aktiengesellschaft, Dr. Große Ophoff, Dannie Quilitzsch, CSR-Berater, Peter Westenberger, Leiter Nachhaltigkeits- und Umweltinformation der Deutsche Bahn AG, Jan-Ole Jacobs, Umweltkonzepte Deutsche Lufthansa AG, Prof. Dr. Thaddäus Schreiber vom Europäischen Institut für TagungsWirtschaft, Tilmann Flaig, Geschäftsführer, Tourismus & Congress GmbH Bonn-Region/ Rhein-Sieg/ Ahrweiler und Gerrit Jessen, Geschäftsführer des MCI-Berlin Office

Rund um eine entspannte Abendveranstaltung waren zwei nicht minder entspannte und dennoch höchst anregende halbe Tage platziert, die angefüllt waren mit denkwürdigen Vorträgen und Workshops. Unter den rund 250 Teilnehmern im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages (kann man eine derartige Veranstaltung wirkungsvoller platzieren?) waren viele bekannte Gesichter aus unterschiedlichsten Bereichen der Meeting Industrie und auch die Referentenliste war aller Ehren wert. Dies, obwohl die Premierenveranstaltung mit relativ geringem zeitlichem Vorlauf aus der Taufe gehoben wurde!

Respektable Akteure fanden den Weg nach Bonn > Dr. Andreas Rechkemmer, Executive Director, der United Nations University sprach über das globale Klimaschutzprogramm und innovative Lösungen für den öffentlichen und privaten Sektor > Dr. Markus Große Ophoff, fachlicher Leiter des Zentrums für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hielt einen engagierten und hoch kompetenten Vortrag über Nachhaltigkeitsstrategien Deutschlands und deren Umsetzung in der Veranstaltungsbranche > Über Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei Deutsche Post World Net sprach Dr. Winfried Häser, Vice President Umweltstrategie und -politik des Konzerns. > Die anschließenden Workshops zu verschiedensten Kompetenzthemen wurden geleitet von Joachim

Am Folgetag sprachen noch Guy Bigwood, Director Green Meeting Industry Council, Elisabeth Steingrübner vom Umweltbundesamt, EVVC-Präsident August Moderer („Einer muss den Gashebel halten, und das werden wir sein!“) und Prof. Dipl.-Volkswirt Helmut Schwägermann von der Fachhochschule Osnabrück, der abschließend mögliche Ziele formulierte für die Folgekonferenz in 2010. Dort soll es dann schon sehr konkret zu umsetzungsfähigen Beschlüssen kommen, vielleicht sogar zu Zertifizierungsstandards und damit zum „Schwur“, der das Ende der bis dato immer noch relativ unverbindlichen Willensbekundungen bedeuten könnte. Vielleicht geht es aber auch nicht gar so schnell wie man möchte, denn zwischenzeitlich gab es ein weiteres Arbeitstreffen unter Federführung des EVVC am Rande der EVVC-Jahreshauptversammlung, bei dem sogar ein grober Zeitplan bis Ende 2011 erarbeitet wurde. Zunächst soll bis Herbst 2009 ein Abschluss der Bestandsaufnahme zum Status Quo „Nachhaltiges Tagen“ erfolgen, dem sich eine Mitgliederbefragung des EVVC in Zusammenarbeit mit ISPEX anschließt. Dabei werden die aktuellen Daten zu Energiewirtschaft, Abfallmanagement, Materialverbrauch und Catering abgefragt. Das German Convention Bureau erstellt mit Unterstützung von MCI eine Übersicht über bisherige Standards – auch international – und definiert die erweiterte Wertschöpfungskette von Green Meetings. Ende Juni ist ein nächstes Arbeitstreffen der AG geplant, um konkrete Projektbeschreibungen und einen endgültigen Zeitplan zu verabschieden. Das Projekt ist

Die Imex macht‘s vor! Die Imex in Frankfurt wurde als gutes Beispiel für ökologisch-ökonomische Ernsthaftigkeit genannt: 87% des Gesamtmülls werden der Wiederverwertung zugeführt und der Abfall insgesamt wurde 2008 um 34% reduziert im Vergleich zum Vorjahr. Alleine 40 Tonnen Papierreste wurden zu 91.000 Exemplaren FAZ recycelt, so dass man jetzt mit Fug und Recht behaupten kann: Müll bildet! 32 Tonnen Papier mutierten zu Schuhkartons und und und . Zumindest semantisch betrachtet war der Einwurf von Edgar Hirt (CC Hamburg) seinen Applaus wert: Man könne doch einmal darüber nachdenken, ob die Hosted Buyer, die partout nicht klimafreundlich anreisen, nicht eine Art „Green Fee“ zahlen könnten. 176 events 2/2009


eben kompliziert, der konzertierte Anfang höchst lobenswert und die Zeit dafür ist reif, denn:

80 % der Buyer ziehen Umweltaspekte in Betracht... …wenn sie einen Event organisieren. Das zeigen Ernst zu nehmende jüngere Umfragen. Ergo spricht Professor Schwägermann nicht grundlos von Handlungszwängen und davon, dass die nachwachsende Generation entsprechende Forderungen stellen wird. Dabei ist es alles andere als unwichtig, dass die Nachfrageseite nicht nur Forderungen postuliert, sondern entsprechende Bemühungen engagierter und fortschrittlicher Anbieter auch per prioritärer Auftragsvergabe Wert schätzt! Anbieter, die ihr CSR-Engagement offensiv vermarkten wollen, sollten daher nicht zögern, sich rechtzeitig CSR oder Green Meetings-Beauftragte ins Haus zu holen, weil nur so eine effektive Performance sicher gestellt werden kann. Effektive Performance in Sachen CSR meint übrigens immer das Dreisäulenmodell der Nachhaltigkeit: Ökologie, gesellschaftliche Verantwortung und Ökonomie. Denn dass nachhaltiges Wirtschaften auch sehr konkret betriebswirtschaftliche Vorteile bringen kann und auch soll, zeigten einige vorgetragene Beispiele. Demnach sind es meistens die unsichtbaren Dinge, mit denen die echten „Big Points“ gemacht werden, ist das im Keller versteckte Blockheizkraftwerk effektiver als der gewaltige, Eindruck schindende Solarpark auf dem Messedach. Interessantes steuerte Monika Zimmermann von ICLEI bei. ICLEI ist ein weltweiter Verband von Kommunen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen und der auch ein eigenes Klimabüro in Bonn unterhält. Bei ICLEI-Konferenzen ist fast immer eine Pauschale für Klimakompensation enthalten. Was bei den CO2-Fußabdrücken internationaler Konferenzen aber auch schon einmal so teuer werden kann, dass es nicht mehr praktikabel ist, weil es die Teilnahmegebühren um über 100 Euro nach oben treiben kann. Beruhigend die Einschätzung, dass es wohl in nächster Zeit nicht zu gesetzlichen Drangsalierungen durch die EU kommen wird. Bessere Standards und Leitakteure helfen eben viel eher, die Dinge voranzubringen. Umwelthysterie ist in der derzeitigen Situation etwas, was niemand braucht. Verantwortliches Handeln an allen Fronten indes schon. August Moderer hat mit Recht gewarnt – und als Engagierter ist er zudem völlig unverdächtig: „Unsere Branche ist ein Energiefresser und bewegt Massen von Menschen“. Da sind wir sehr sensibel und können uns nicht leisten, in jeder Hinsicht blindwütig den vorauseilenden Musterknaben zu geben – das hätte er noch selbst bei den eifrigsten Gutmenschen straffrei anfügen können. Ganz generell gilt: Praktikable Leitlinien sind auf diesem Felde stärker als Empfehlungen und viel, viel besser als Gesetze. Von daher gebührt der Bonner Initiative, die vom EVVC beispielhaft getrieben wird, alle Achtung und volle Unterstützung. events wird weiter berichten.

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Nachhaltigkeit zur Nachahmung empfohlen! Wie betreibt man ein Kongresszen- tegrierten Umwelt- und Sozialpolitik. Das trum ohne Emissionen und Müll? In ECC erhielt dafür den Benchmark Status Reaktion auf den Markttrend verfolgt in Bronze durch Green Globe – die erste das Estoril Centro de Congressos die- Phase der Zertifizierung. ses Ziel ehrgeizig durch eine neue Strategie: Der Gedanke an den Schutz Eine im Dezember 2008 durch das ECC der Umwelt, die soziale Verantwor- lancierte Kampagne beinhaltet fünf innotung für die Gesundheit der Öffent- vative Services, die Kunden die Möglichlichkeit, von Mitarbeitern, Lieferanten keit zur Qualitätssteigerung ihrer Veranund Partnern soll – wo irgend mög- staltungen gemäß Umwelt-Richtlinien und lich – durch Vermeidung oder Aufbe- CSR-Zielen geben. Die fünf neuen Services reitung von Verschmutzung jeglicher sind: Art gepflegt und umweltfreundliche CSR-, Sicherheits-, Wellness-Programme, Produkte und Services zur Verfügung Green Events und Carbon-Zero-Events gestellt werden – zusammen mit orts- – als Antwort auf die Umwelt-Anfordeansässigen Firmen. rungen und -Bedürfnisse auf dem Meetings- und Incentives-Markt; so sollen VerDazu verpflichtete sich das Zentrum zu anstaltungen effektiver werden und mehr einer Serie von Maßnahmen innerhalb Teilnehmer generieren. eines Umwelt-Katalogs zur Bekanntgabe des Energie- und Wasserverbrauchs, des Unter dem Slogan „Reduce your Footprint Müllaufkommens, kommunales Engage- and Survive” und der Schirm-Marke „B ment und die Implementierung einer in- Green the only option” widmet ECC auch

seine Kampagne in 2009 der Verantwortung für grünere Meetings – und erhielt so eine Einladung zur GMIC 2009 (Green Meetings Industry Council) in Pittsburgh/ USA, um die Teilnehmer über die Nachhaltigkeitsstrategie des ECC und den Zertifikationsprozess ins Bild zu setzen. Bradley Cox, COO von Green Globe International ist sich sicher, dass das ECC durch diese Zertifizierung und praktizierte Nachhaltigkeit auf bestem Wege ist, in seiner Destination die Führungs- und Vorbildposition bei „grünen” Veranstaltungen zu übernehmen. Als CSR-Projekt unterstützt das ECC Afrika bei der Distribution von iStraw, einem einfachen Wasserreinigungssystem, das Kunden durch Sponsoring unterstützen können. www.estorilcongresscenter.com

Neu: Denkfabrik für Nachhaltigkeit Wissen Sie, was LOHAS sind? Wie kann man Kosten senken, die Umwelt schonen und gleichzeitig neue Kunden gewinnen? Die Antwort auf die Frage liegt in der Nachhaltigkeit. Allerdings besteht sowohl auf Konsumentenals auch auf Unternehmensseite ein großer Informations- und Beratungsbedarf. Diese Lücke schließt die neu gegründete Denkfabrik für Nachhaltigkeit. In einer individuellen, dem Kunden angepassten Analyse zeigen die Trend- und Zukunftsforscherinnen Ingrid Schick und Anja Kirig auf, welches Potenzial für Nachhaltigkeit in einem Unternehmen steckt. Kommunikationsprofi Steffen Ball entwickelt daraus strategische PR-Maßnahmen, um neue Absatzmärkte effektiv zu erreichen. Als Unternehmens- und Kommunikationsberatung entwickelt die Denkfabrik für Nachhaltigkeit individuelle und gewinnbringende Konzepte: „Nachhaltigkeit erweist sich als rezessionsresistente Strategie. Nachhaltig arbeitende Wirtschaftszweige sind bewiesenermaßen profitabel und versprechen auch in der Krise Gewinne“, erklärt Ball. Das größte Kundenpotenzial sehen die Expertinnen bei den sogenannten LOHAS. Diese Konsumentengruppe pflegt den gleichnamigen „Lifestyle of Health and Sustainability“. Ein Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert und Konsum mit Verantwortung vereint. Im Gegensatz zu den Alt-Ökos pflegen sie keine Dogmatismen oder Ideologien. Die LOHAS sind eine gut informierte, kritische und modern vernetzte Kundengruppe. „Unternehmen, die das Potenzial der LOHAS erkannt haben, können sich die Märkte der Zukunft sowie langfristige Kundenbindungen sichern“, ist sich Kirig sicher. Mehr Informationen zur Denkfabrik für Nachhaltigkeit im Internet unter www.lohas-pr.de. 178 events 2/2009


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events 2/2009 179


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180 events 2/2009

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events 2/2009 181


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Impressum

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ICCA – International Congress and Con­vention Association GCB – German Convention Bureau EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. VERANSTALTUNGSPLANER.DE – Vereinigung deutscher Veranstaltungs­organisatoren Verlag: Werbe- und Verlags-Gesellschaft Ruppert mbH, Trakehner Straße 7–9, Bürohaus A, D-60487 Frankfurt a.M. Tel.: +49/69/95 52 36-0 Fax: +49/69/95 52 36-22 E-Mail: info@events-magazine.de www.events-magazine.com Geschäftsführer Gerrit Klein Chefredakteur Hans Jürgen Heinrich Redaktion Christina Feyerke Verlags- und Anzeigenleiter Joachim Berger Manager Sales Central Europe Kerstin Quirin Manager International Sales Inga Schade Birte Oberfranz Freie Redaktionsmitarbeiter Gisela Katharina Prenzel, Daniel Tschudy, Marie Fink Gestaltung Rainer Schmoll, 65307 Bad Schwalbach Druck L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co. KG, 47608 Geldern Anzeigenpreisliste Nr. 37 vom 1. November 2008 Anzeigendisposition: Thomas Pfisterer, Katja Wittig Anzeigenvertretungen/Advertising Representatives: Ungarn: Media & Print Kft. Tátrá u. 12/a fszt. 2., H-1136 Budapest Tel.: +36/1/32 92 174 u. 32 05 410 Fax: +36/1/35 93 046 Middle East: Media Seen, Mr. Sunil Anand, Director, Cell: +97150/6490344, Ms. Indira Mohandas, Sales Manager, Cell: +97150/3672089, 3rd Floor, Moosa Habib Building, Al Wahda Street, Sharjah, PO Box 5320, United Arab Emirates Tel. +9716/5593711, Fax: +9716/5591226 Dubai Office: Tel. +9714/3535049, Fax: +9714/3535479, E-Mail: sales@mediaseen.com, www.mediaseen.com Jahresabonnement Euro 42,– Einzelpreis Euro 9,40 + Versandspesen u. MwSt. Inland Konto: Frankfurter Sparkasse, Kto. 320 200, BLZ 500 502 01 Mitglieder des EVVC, des FAMAB und des VERANSTALTUNGSPLANER.DE erhalten das Magazin events im Rahmen des Mitgliedsbeitrages. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge ­geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangte Einsendungen keine Gewähr. Druck-Auflage: 23.000 Exemplare, IVW I./2009 © Werbe- und Verlags-Gesellschaft Ruppert mbH, Frankfurt/Main


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