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Das Sprachrohr Gijoner EOI-Anzeiger

Dienstag, 31. Oktober 2017, Nr. 1, 3. Jahrgang

15. November Weltfriedenstag! r

Das gefällt mir an Gijón! Insider erzählen

15. November 2017: Weltfriedenstag in der EOI in Gijón vorläufiges Programm:  Deutsche Friedensnobelpreisträger Ausstellung im Gang vor den deutschen Klassensälen

 18.00 Uhr - Das Leben von Luther Wolfgang Baranda erzählt uns im Raum „Audiovisuales” von seiner Reise auf den Spuren Luthers.

 19.30 Uhr - Oktoberfest Es gibt Würstchen und selbstgemachten Kartoffelsalat und Musik. Für ein Würstchen mit Brot ist ein Unkostenbeitrag von 1,50 € zu entrichten. Bei Carlos im Café können Getränke gekauft werden. Wer Lust hat kann einen Kartoffelsalat machen. Bitte sagt Eurem Lehrer Bescheid, wenn Ihr etwas zu essen mitbringt. (Das Rezept von meiner Mutter findet Ihr auf der Seite 4)

-e Ausstellung – exposición auf den Spuren...– seguir la pista de… selbstgemacht – casero -r Unkostenbeitrag – contribución a los gastos Bescheid sagen – avisar, informar

3 Ausgaben pro Jahr

Mamas Kartoffelsalat Gute Vorsätze, von Eva Hofmann Ein neues Schuljahr wird mit den besten Vorsätzen begonnen. Man möchte dieses Jahr von Anfang an Vokabeln lernen, Texte auf Deutsch lesen, jeden Tag 10 Minuten in das Deutschbuch gucken und sich sogar mit der deutschen Kultur beschäftigen oder gar Texte auf Deutsch schreiben. Aber das ist in der heutigen Zeit gar nicht so einfach. Wir leben in einer Zeit, in der alles immer schneller geht und die Zeit, die man für eine Sache hat, kürzer und kürzer wird. Dadurch kommt natürlich auch die Frustration, denn man lernt nur langsam und nicht so effizient und nachhaltig wie früher. Deshalb hier mein Rat für diesen Kurs: Liebe Schüler, bitte nehmt Euch nicht zuviel vor und macht nur, worauf Ihr wirklich Lust habt, aber das macht richtig. Kommt in den Unterricht und macht die Hausaufgaben und wenn Ihr Lust habt, schreibt mir einen Artikel für die Schülerzeitung: evahofmanneoi@gmail.com -r Vorsatz – el proposito nachhaltig – sostenible, duradero -r Rat – el consejo


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Das gefällt mir an Gijón von Eva Maria Pérez 2 NB Ich finde Gijon eine gemütliche Stadt. Ich mag den Strand sowohl im Sommer wie im Winter. Die Nachtclubs sind wirklich klasse, die Stadt gibt viele Möglichkeiten, um Spaß zu haben und zu lernen ganzjährig.Theater und Kino sind Freizeitangebote, die ich aber nutze, um Spaß zu haben. Das Essen und der Apfelwein sind wichtig in Gijon. Der San Lorenzo Strand und der Botanische Garten sind nett, um einen Spaziergang zu machen. Gijón ist ein schöner Ort zum Leben. gemütliche – acogedor -e Möglichkeit – la posibilidad Spaß zu haben – disfrutar -s Freizeitangebot – la oferta de tiempo libre nutzen - aprovechar -r Apfelwein – la sidra -r Strand – la playa -r Ort – el lugar

DAS GEFÄLLT MIR AN GIJON von José Manuel Junquera Aubele 2 NB Madrid, Barcelona, Sevilla... Das sind alles tolle Städte, mit tollen Sehenswürdigkeiten. Alle diese Städte kenne ich und ich habe dort gewohnt. Aber Gijon gefällt mir, die Stadt ist nicht groß und nicht klein. Vielleicht ist es wegen ihrer Strände, ihre Parks oder ihrer Menschen oder vielleicht wegen ihres Wetters. Ich weiß es nicht, aber sie gefällt mir, weil ich ruhig durch ihre Straßen spazieren kann. Sie ist eine Stadt mit einer großen Lebensqualität. Die Läden, die Schulen und die Freunde sind in der Nähe. Ich kann mit dem Fahrrad durch ihre Straßen spazieren fahren oder ich kann das ganze Jahr mit meinem Hund am Strand spielen. Noch eine Sache: Es regnet viel! -e Sehenswürdigkeit – el monumento vielleicht - quizás wegen – por causa de -r Laden, Plural: Läden – la tienda

Was gefällt mir an Gijón? von Carmen Suárez Santos C1 Mir gefällt die Lebensqualität in Gijón. Gijón ist eine sehr freundliche Stadt zum Leben. Sie ist eine durchschnittlich große Stadt, 250.000 Einwohner. So ist alles in der Nähe und man kann jeden Ort zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Gijón ist auch eine sehr belebte Stadt, wo immer viele Leute auf der Straße sind. Sie ist eine lebendige Stadt mit einem Herz, das mit Kraft schlägt.

Das kulturelle Leben von Gijón sollte auch berücksichtigt werden. Es gibt ein sehr vielfältiges kurlturelles Angebot mit kulturellen Zentren wie das Jovellanos Theater, das Alte Institut, die städtischen Zentren, u.s.w. Das Vorhandensein von Parks und Grünflächen in den verschiedenen Stadtvierteln beeinflusst auch positiv die Lebensqualität. Eine andere Sache, die ich an Gijón mag, sind ihre Strände, weil ich das Meer liebe. Für mich ist der Strand von San Lorenzo wegen seiner Nähe zum Zentrum, wegen der Qualität seines Wasser und seiner Sandfläche und wegen seiner Sicherheit am bemerkenswertesten, obwohl er im Sommer immer überfüllt ist. Zum Schluss würde ich gern drei Orte hervorheben, die mir wirklich gefallen: die Nachbarschaft von Cimadevilla, der Botanische Garten und das großartige Gebäude der Universität Laboral. 1. Das Viertel von Cimadevilla ist ein altes Viertes, das früher das Fischerviertel war und das heute seine ganze Pracht mit seinen engen und steilen Straßen in Richtung des Hügels von Santa Catalina wiedererlangt hat. 2. Der Botanische Garten ist ein Juwel der Natur dank der Menge einheimischer und fremder Arten, die er präsentiert. Aus meiner Sicht ist dieser Garten ein Luxus für eine Stadt von der Größe Gijóns. 3. Die Universität Laboral ist ein architektonisches Juwel, das von allen Punkten der Stadt aus gesehen wird, und ein Ort der Kultur an und für sich ist, was er beherbergt. Von hier lade ich alle Bewohner der Stadt und die Leute ein, die die Stadt besuchen, all diese Orte, die mir gefallen kennenzulernen. freundlich – ambable, durchschnittlich – mediano, -r Einwohner – el habitante, öffentliche Verkehrsmittel – medios de trasporte público, belebte – animado, vivo, berücksichtigen – tener en cuenta, vielfältig – variado, -s Vorhandensein – la existencia, am bemerkenswertesten – lo más destacable, überfüllt – abarrotado, hervorheben – realzar, s Viertel – el barrio, -e Pracht – el esplendor, steil – pindio, -r Hügel – la colina, -s Juwel – la joya, beherbergen – alojar, hospedar an und für sich – de por sí


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Das gefällt mir an Gijón

Was mir an Gijón gefällt

von Bea Arroyo Sánchez NA 2 Was mir am meisten an Gijón gefällt ist „La universidad Laboral“. „La universidad Laboral“ liegt im Stadtviertel Cabueñes, in fast 3 km Entfernung von der Stadtmitte. Das Gebäude wurde zwischen 1946 und 1956 gebaut und wird mit seinen 270000 m2 für das größte Gebäude Spaniens gehalten. 2016 wurde es als ein Gut von kulturellem Interesse deklariert. Mitte 1940, wegen eines Unfalls in einem Kohlenbergwerk, tagte hier der Arbeitsminister in Gijón mit der Idee, eine Schule für Waisen zu schaffen. Während des Baus des Gebäudes beschloss das Arbeitsministerium „las universidades laborales“ zu bauen. Deshalb hat das Waisenhaus sich in „La universidad laboral“ verwandelt. Das Gebäude wurde in Anlehnung an das Pantheon von Athen errichtet. Man muss, um es zu betreten, einen Umweg machen und auf diese Weise seine Größe bewundern. Der ganze Komplex besteht aus vielen Gebäuden: einer Kirche, einem zentralen Hof, einem Theater mit 1700 Parkettplätzen, einer Küche, Schlafzimmern, einem Studentenwohnbereich, Werkstätten, Sportplätzen, dem Turm (dem höchsten Gebäude in Asturien), ... Während der 80er Jahre wurde das Gebäude praktisch aufgegeben, aber zwischen 2001 und 2007 wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt, und so wurde die „La Laboral, ciudad de la cultura“ geschaffen. Heutzutage gibt es einen Teil mit Wohnungen für junge Leute. Bis 1996 existierte ein Teil, in dem ein Nonnenorden untergebracht war, aber jetzt wird dieser Bereich von der TPA, dem öffentlichen Fernsehen Asturiens, belegt. Dieser große Komplex gefällt mir, nicht nur weil ich finde, dass es das schönste Gebäude Asturiens ist, sondern auch, weil es viele kulturelle Aktivitäten gibt.

von Paloma Fernández Arribas NA 2 Gijón gefällt mir sehr gut. Ich finde, dass es eine sehr gemütliche Stadt zum Wohnen ist. Ich bin nicht in Gijón geboren, aber ich zog vor fast zwanzig Jahren nach Gijón um. Am Anfang war ich nicht allzu froh, weil ich in Gijón fast niemanden kannte. Wenn ich in der Stadt spazieren ging, traf ich nie jemanden. Aber bald lernte ich viele Personen kennen, die mir Gijón zeigten. Seitdem fand ich sehr schöne und interessante Orte: in der Nähe von Gijón gibt es Gärten, viele Wege, wo man spazieren kann. Es gibt auch einen sehr schönen Weg an der Küste entlang, wo man viele Kilometer laufen kann und fesselnde Landschaft sieht. In Gijón kann man auch sehr gut essen. Es gibt beides, in der Stadt und in der Nähe, viele „sidrerias“ und „llagares“. Viele „sidrerias“ haben Gärten und es ist sehr schön, mit Freunden dort zu sitzen, um „sidra“ zu trinken und etwas zu essen. Ich finde, dass Gijón eine seht attraktive Stadt zum Wohnen ist, aber es gibt auch manche wichtige Probleme. Für mich ist die Luftverschmutzung ein wichtiges Problem. In der Nähe von Gijón gibt es nicht nur „sidrerias“ und schöne Landschaften, sondern auch viele Industrien und Firmen, die oft zu viel Abgase, Abfälle und Abwasser produzieren. Aber viele Städte, groß und klein, haben das gleiche Problem. Dieses Problem muss bald gelöst werden, um schönere und gesundere Städte zu haben. entlang – a lo largo fesselnd – fascinante -e Luftverschmutzung – la contaminación del aire -e Abgase – los gases residuales -e Abfälle – la basura -s Abwasser – aguas residuales

halten für – considerar -s Kohlenbergwerk – mina de carbón -r Waise – el húerfano ; -r Nonnenorden – la orden de monjas -r Bau – la construcción beschließen, beschloss – acordar, decidir in Anlehnung an – siguiendo el ejemplo de -r Umweg – el rodeo -r Studentenwohnbereich – el area de residencia de estudiantes -e Werkstatt – el taller -e Sanierungsarbeit – trabajos de reforma


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Was gefällt mir an Gijón?

von Susana de la Rubia NA 2

Ich komme aus Oviedo, aber ich habe aus Arbeitsgründen an verschiedenen Orten gewohnt. Von Extremadura bis auf den Kanarischen Inseln und auch viele Jahre in Madrid, neben anderen Städten. Vor vierzig Jahren bin ich das erste Mal nach Gijón umgezogen. Jetzt, viele Jahre später, bin ich vor drei Jahren wieder nach Gijón gekommen. Ich bin der Meinung, dass die Städte, die am Meer liegen, offener und toleranter sind. Deswegen finde ich, dass Gijón eine gemütliche Stadt zum Wohnen ist. Wenn ich etwas Besonderes von Gijón betonen wollte, würde es ihr breites kulturelles und sportliches Angebot sein. Allerorts kann man jede Art von Leuten sehen, die Sport treiben: Auf der Straße, in den Parks, am Strand,... Überall und zu jeder Zeit gibt es Leute, die joggen, Ball spielen, u.s.w. Der Sport gehört zu der Stadt. Andererseits, wie schon erwähnt, gibt es ein vielfältiges kulturelles Angebot. In Gijón sind die Schauspiele nicht nur im Theater sondern auch auf der Straße. Ein paar gute Beispiele können sein: Das Tanzfestival oder FETEN, das Kinder Theater Festival, unter anderen. Schließlich machen die Kultur, der Sport und das Meer aus Gijón den richtigen Ort zum Wohnen. betonen – subrayar, realzar allerorts – en todos los sitios wie schon erwähnt – ya mencionado antes

Der Kartoffelsalat von meiner Mutter Zutaten: 1 kg Kartoffeln (festkochend), 1 Zwiebel, 50 g Schinkenwürfel roh, ca. 250 ml Gemüsebrühe, Essig, Salz, Pfeffer, Öl, 4 Gewürzgurken. Zubreitung: Zuerst die Pellkartoffeln kochen und dann häuten. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden. Die Zwiebel würfeln. Die Hälfte der Zwiebel mit den Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und mit Gemüsebrühe aufgießen und 1 Esslöffel Essig drangeben. Die Gemüsebrühe soll von den Kartoffeln aufgesogen werden. 1 Stunde ziehen lassen. Nach einer Stunde in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl die Zwiebel und die Schinkenwürfel goldgelb braten und an den Salat geben. Jetzt die Gewürzgurken halbieren und in Scheiben schneiden und an den fertigen Kartoffelsalat geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Dekoration Petersilie und Gewürzgurkenstreifen auf dem Salat anrichten. Guten Appetit!

Impressum

festkochend – patata para ensalada, -r Schinkenwürfel – el taquito de jamón, -e Gemüsebrühe – el caldo de verduras, häuten – pelar, aufgießen – verter, aufsaugen, aufgesogen – absorber,

-e Gewürzgurke – el pepinillo, -e Pfanne – la sartén

Wer versteckt sich hinter dem Sprachrohr? Die Redaktion: Fachbereich Deutsch der Escuela Oficial de Idiomas in Gijón Redaktionsleitung: Eva Hofmann Korrektur: Rosa Pérez Beiträge an: evahofmanneoi@gmail.com

Ausgabe 1 November 2017  
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