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Ausgabejahr 19 ¡ September 2017

Starkes StĂźck Junge Menschen, die ihr Ding machen

Qual der Wahl

Kostenlos zum Mitnehmen

Wiesn Wahnsinn WIESN-TISCH zu gewinnen!

Interview-Marathon mit den Bundestagskandidaten

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Inhalt

espresso Magazin, September 2017

INHALT GESELLSCHAFT 9

FÜR HÜBSCHE FROLLEINS Vintage-Wiesntrends

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FÜR ZUKÜNFTIGE MARSBEWOHNER Trends vom anderen Stern

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FÜR BLUMENMÄDCHEN Benedikt Alberter zeigt seine Ausstellung als Floraldesigner

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FÜR ENTSCHEIDER Andrea Funk hat den „Decider“ erfunden

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FÜR CHECKER Unsere Bundestagskandidaten im Check

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32 FÜR STERNENKRIEGER: NICOLE & ANDREAS HEINE UND IHRE STAR WARS-HOCHZEIT

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Foto: Daniel Huber www.hd-photography.de

FÜR GLÜCKSKINDER: TISCH AUF DEM OKTOBERFEST GEWINNEN

ZUM VERGNÜGEN 20

FÜR NEUGIERIGE Urlaubsfotos von Söder & Co.

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FÜR FANS FCI & ERCI Mannschaftsfotos zum Herausnehmen

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FÜR ZOCKER Gewinnspiel und Sprücheklopfer


espresso Magazin, September 2017

Inhalt

Tischlein deck dich! Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage: „In diesem Magazin erfüllen wir Ihnen alle Ihre Wünsche“? Ich bin mir sicher, viele von Ihnen würden gerne einmal einen Blick in die Zukunft werfen. Das haben wir für Sie erledigt. Wir präsentieren Ihnen die Trends aus einer anderen Galaxie (S. 34) und berichten über die Hochzeit von Prinzessin Leia (S. 32, Star Wars lässt grüßen). Sie wünschen sich mehr Geld? Dann gehen Sie doch zur Bundestagswahl und wählen die richtige Partei. Insgesamt 13 Kandidaten aus der Region sind uns in diesem Monat Rede und Antwort gestanden (S. 80). Wenn auch das nicht Ihr Wunsch ist, wie wäre es dann mit einem Wiesn-Tisch inklusive Verpflegung auf dem Oktoberfest? Vielen Dank dafür an den besten Wiesn-Wirt der Region, Lorenz Stiftl, der diesen Preis spendiert! Herzlichen Dank sei an dieser Stelle auch an all unsere treuen Kunden, Leserinnen und Leser gesagt, wir präsentieren Ihnen wieder ein tolles, volles 100-Seiten espresso Magazin! Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Stefanie Bergmüller, Chefredakteurin espresso

Unsere Medienberaterinnen:

espresso lesen - bis zum

Evelin Raffalt 0841/95154-110 raffalt@espressomediengruppe.in

Kaffeesatz Natali Motter 0841/95154-112 motter@espressomediengruppe.in

Titelfoto Foto: adobe Stock / Anatol Misnikou

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Da legst di nieder! Es ist Wiesn-Zeit

Die Volksfeste in der Region sind in vollem Gange: Wir zeigen Ihnen Trends zur Wiesn, berichten über den Barthelmarkt und das Kellerfest in Titting. Bald ist auch wieder das Ingolstädter Herbstfest. Am besten lassen Sie Dirndl und Lederhose gleich den ganzen September über an und fiebern mit, wenn es um einen Wiesn-Tisch im StiftlWiesnzelt geht. Wir verlosen einen Tisch für 10 Personen inklusive 10 Maß Bier und 10 halben Hendl! Mehr dazu auf den folgenden Seiten..

Dirndl: ENA Trachten Schleißheimerstr. 96, München Blumenkränze & Hüte: Miss Piecemaker Foto: Angela Peron Photography

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Dirndl: ENA Trachten Schleißheimerstr. 96, München Blumenkranz: Miss Piecemaker Vintage Fahrräder: z.B. im Radhaus, Ingolstadt Foto: Angela Peron Photography

We love Vintage Mach‘s doch mal wieder auf die altmodische Art: Schreib einen Brief an deine liebsten Menschen. Süße und witzige bayerische Postkarten wie diese gibt es zum Beispiel bei „Drumherum“ in der Moritzstraße 2 in Ingolstadt.

Ich und mein Holz! Auf der Wiesn ist mogeln erlaubt! Mit dem trägerlosen Magic Pushup-BH wird das Dekolleté noch schöner! Das Wäschegeschäft „Drunter“ aus Ingolstadt spendiert einen BH in Wunschgröße! Stichwort: „Holz vor der Hütten“

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Rein in dein schönstes Dirndl, rauf aufs Radl und ab auf die Wiesn!

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handgemacht

Wiesntrend Blumenkranz, handgemacht von Miss Piecemaker www.miss-piecemaker.de

Zuckersüße Armbänder, handgemacht in München, gibt es von Keraminga. Die kleinen Brezen und Herzerl sind mit Liebe aus Keramik gefertigt. Die Bänder sind in verschiedenen Farben erhältlich. Für zwei Freundinnen gibt es jeweils ein Armband zu gewinnen! Stichwort: „Keraminga“

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n gewinne u z 2 x 1

Für Zuagroaste Der erste Band des Lustigen Taschenbuches Mundart ist wieder da! Nicht nur die Zuagroasten unter uns, sondern auch alle Freunde des Lustigen Taschenbuchs können sich bis zum Start des größten Volksfestes der Welt sicheres Münchnerisch in acht kurzen, aber echt bayerischen Geschichten aneignen. Die gesamte Duck-Familie ist auf der Wiesn zu Gast, erklimmt die malerischen Gipfel der bayrischen Berge, gewinnt ein Wettessen und besichtigt sogar Schloss Neuschwanstein. Natürlich ist die Panzerknackerbande mit von der Partie. Die Gangster locken die Ducks auf eine Verfolgungsjagd bis in die Schweiz. Doch dank der bayrischen Gemütlichkeit werden sie nicht für ihre Untaten bestraft, sondern dürfen Onkel Dagobert beim Verwalten seines Vermögens helfen. Im Handel für 4,99 Euro erhältlich.

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Foto: Stiftl

WiesnTisch

beim Stiftl zu

gewinnen! Gastronom Lorenz Stiftl hat sich mittlerweile seit einigen Jahren mit seinem Zelt auf der Wiesn etabliert. Rund 440 Gäste finden in der gemütlichen Stube, die sich innen als rustikale Skihütte präsentiert und wo „Hüttenfeeling“ garantiert ist, Platz. Die vielen Stammgäste in Stiftls Wiesnzelt schätzen vor allem die gemütlich, urige Atmosphäre, das familiäre Miteinander, die gute Stimmung, die sofort überschwappt, und natürlich das leckere bayrische Essen. Für unsere Leser spendiert Lorenz Stiftl einen Wiesn-Tisch für 10 Personen inklusive Verpflegung (10 Maß Bier und 10 halbe Hendl) am Donnerstag, 21. September 2017 von 11.00 bis 16.30 Uhr! Wenn Sie den Tisch gewinnen möchten, schreiben Sie uns unter dem Stichwort „Stiftl Wiesn-Tisch“

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Um Jahre jünger Pora Pur meso|Beauty Lifting® verändert das Schicksal der Haut Sobald das Gesicht die Spuren gelebter Zeit zeigt, ist es mit normaler Pflege nicht mehr getan. Tiefenwirkung ist dann gefragt, das Schicksal der Haut dort beeinflussen, wo die Probleme beginnen. Vor 9 Jahren löste das meso|Beauty Lifting® eine neue Anti-Aging-Welle aus. Darauf aufbauend wurde weiter geforscht und eine Methode entwickelt, die noch viel besser und intensiver wirkt: Das PORA PUR BEAUTY LIFTING. Jetzt freut sich Silke Lukas, in ihrem Institut Beauty & Wellness in Wolnzach als eine der ersten in der Region zwischen Nürnberg und München das Pora Pur System anbieten zu können.

WIE FUNKTIONIERT DAS? MAKELLOS GLÄTTEN – TADELLOS STRAFFEN. Das Pora Pur System balanciert die optische Hautverjüngung in drei Schritten: • Sanft wird die obere Haut von Verhornungen und Ablagerungen befreit, der Grauschleier abgestreift. • Die tieferen Schichten werden per Porotation (elektrische Impulse) mit 20 – 45 ml Biomolekülen unterfüllt und aufgepolstert. • Mimikfältchen, hervorgerufen durch verspannte oder er-

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schlaffte Muskeln, werden durch Muskelstraffung und -aufbau gemildert. Selbst bittere Zornes- und Nasolabialfalten werden unterfüttert und geglättet.

SCHMERZLOS VERJÜNGEN Computergesteuert werden mit Impulsen feine Lipide tief in die Haut geschleust. Das Ziel: Reparatur von UV-Schäden der Oberfläche, Auffüllen der Feuchtigkeitstanks, Anregung der Collagenbildung und Stabilität der Hautgerüste, Aufbau schlaffer Muskeln, straffere Konturen und ein ebenmäßiges feines Gesicht.

„Meine Kunden sind bereits nach der ersten Testbehandlung von den sofort sichtbaren und verblüffenden Ergebnissen begeistert“, schwärmt die erfahrene Kosmetikerin Silke Lukas.


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Tradition

Ja, da muaß i hi, juche!

Fotos: Kajetan Kastl

Den Barthelmarkt in Oberstimm wollten sich auch heuer wieder knapp eine viertel Million Feiernde nicht entgehen lassen. Sicherlich auch, weil sie dort einmal im Jahr alle ihre alten Freunde treffen. Davon singen sie jedenfalls im Festzelt beim Barthelmarktlied. Mit zwei kräftigen Schlägen zapfte Manchings Bürgermeister Herbert Nerb das erste Fass Bier im Ingobräu-Zelt an und eröffnete damit am Barthelmarkt-Freitag offiziell eines der größten Volksfeste Bayerns.

Das war der Barthelmarkt 2017 in Oberstimm

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espresso Magazin, September 2017

Prost, Mädels!

Tradition

Herbert Nerb hat es in der Hand: Das Bier durfte am Barthelmarktfreitag ab 14 Uhr fließen.

Zuvor gab es bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen ein Standkonzert an der Kirche mit einem anschließenden Festzug zum Barthelmarktgelände. Das Gerangel um die besten Plätze war wie immer groß. Ein Reizgasangriff am späten Samstagabend hatte das Herrnbräu-Zelt jedoch etwas lichter werden lassen. „Rund 1000 Besucher verließen das Zelt, vorsichtshalber“, teilte Herrnbräu-Geschäftsführer Gerhard Bonschab mit. Wie sich herausstellte, handelte es sich beim versprühten Gas um Pfefferspray. Etwa 20 Personen wurden am Abend wegen Atembeschwerden behandelt. Munter ging es am nächsten Tag jedoch weiter bei der Wahl zur Barthelmarktkönigin 2017 im Stiftl-Festzelt. Die 18-jährige Anna-Maria Bichler aus Reichertshofen hat die Wahl für sich entschieden und löst damit Vorjahressiegerin Tanja Lettenmeyer ab. Die Blondine arbeitet als Industriekauffrau und tanzt in der Garde. (sb)

Resi, i hol di mit‘m.. Schubkarren ab!

Das Pferderennen am Samstag hat Tradition.

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Lifestyle

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espresso Magazin, September 2017

Auf geht´s! Vom 22. 9. bis 3.10. ist Volksfest in Ingolstadt

Foto: Steffi Bergmüller

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Jedes Jahr gibt es in Ingolstadt zwei große Volksfeste – im Frühjahr und im Herbst. Am 22. September ist es wieder soweit: Zehn Tage lang können Volksfestbesucher dann an der Dreizehnerstraße Fahrgeschäfte, Warenangebote und Unterhaltung auf dem Ingolstädter Volksfest auskosten. Besondere Anziehungskraft haben das große Brillantfeuerwerk am ersten und letzten Freitag sowie der Seniorennachmittag am Dienstag und der Kindernachmittag am Mittwoch, an denen die Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit vergünstigten Preisen werben und damit das Volksfest wirklich zu einem Fest für Jung und Alt machen. Übrigens: Das erste moderne Volksfest, wie wir es heute kennen, wurde nur ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, im Juli 1946, abgehalten. Bis heute ist der damalige Standort vor dem Taschenturm – zwischen Eisstadion, Hallen- und Freibad – bei vielen Ingolstädtern noch als der „alte Volksfestplatz“ bekannt. 1972 wurde das Volksfest auf den 40.000 m² großen Platz an der Dreizehnerstraße verlegt.


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espresso Magazin, September 2017

Lifestyle

„Aufg`macht is“ statt „Ozapft is“ Fröhlich und friedlich wurde beim Tittinger Kellerfest 2017 gefeiert

„Ein Prosit der Gemütlichkeit“ stimmten nicht nur die Schambachtaler Blaskapelle und Brauerei-Chef Michael Gutmann an. Unter den alten Kastanienbäumen auf den Brauereikellern feierten die Gäste fröhlich und friedlich.

Rund um die Brauerei und das historische Wasserschloss der Brauerei Gutmann verbreiteten die Festbesucher aus allen Himmelsrichtungen eine besondere Atmosphäre. Stimmungsvolle Blasmusik, ein buntes Rahmenprogramm, viele kulinarische Köstlichkeiten und frisches Weizenbier sorgten für die passenden Rahmenbedingungen. Traditionell wird zum Auftakt des Kellerfestes kein Fass angestochen, denn das Gutmann Hefeweizen gibt es nur in der Flasche. Daher hieß es zu Beginn auch „Aufg‘macht is“ statt „Ozapft is“. Zum Öffnen der ersten Weizenbier-Flaschen kamen auch der Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl, Landrat Anton Knapp, Bezirksrat Reinhard Eichiner und etliche Bürgermeister aus der Umgebung. In einem Rundgang durch die Brauerei konnten sich die Besucher über die traditionelle Flaschengärung informieren. Bei der Tittinger Familienbrauerei wird sie noch immer praktiziert. Ein Handwerkermarkt lud zum Flanieren über den Brauereihof ein. Für die kleinen Gäste gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Kutschenfahrten, Weizenkrug-Schieben und TrampolinSpringen. Gleichzeitig mit dem Fest wurde auch der Gutmann-Cup der U19-Fußballer ausgetragen. Zur Pokalübergabe auf der Festbühne schaute auch Fußball-Legende Ulf Kirsten vorbei. Begleitet vom „Prosit der Gemütlichkeit“ ließen die Gäste das Fest harmonisch ausklingen. 19


Sommer, Sonne, Kaktus

espresso Magazin, September 2017

Teutonengrill vs. Freibad? Comedian Florian Simbeck zeigt sich auf Instagram eher weniger begeistert an diesem Urlaubsstrand abseits seiner Heimatstadt Pfaffenhofen. instagram.com/flosimbeck

Was bloß TUN zur Ferienzeit?

NO? Warum also in die Ferne schweifen, wenn es doch im Freibad direkt vor der Haustüre (in diesem Fall Wolnzach) viel lustiger ist? Spart Geld und schont die Umwelt!

Schwimmen, Reden, Backen

YO!

So wie es scheint hat Ingolstadts Stadtrat Karl Ettinger seine ganz persönliche Ferien-to-do-Liste erstellt und auf Facebook gepostet (Bild oben). Nummer 7 gefällt uns besonders gut: „Schneide in dein T-Shirt Muster“. Mal sehen, wie das bei der nächsten Stadtratssitzung ankommt.

Neu eingekleidet Wenn sich die einen am Strand ausziehen, lässt sich das Team des ERCI von CINQUE einmal neu für die Saison 2017/18 einkleiden. Zum Urlaub waren viele der Spieler übrigens mit Partnerin in Afrika, bevor es wieder aufs Eis gehen wird. instagram.com/ercingolstadt_official

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Urlaubsfeeling

auf Instagram

& Facebook

Sommer, Sonne, Söders Sohlen Vom Gardasee postete Finanzminister Markus Söder im August einige Bilder. Ganz uneitel zeigt er, dass auch ein Minister mal die Füße hochlegen darf. Und auch er kann es nicht lassen, der Welt Fotos von seinem Essen vor die Nase zu halten. Wer ihn glücklich machen will, der bringt ihm also am besten Pistazieneis an den Strand. Wir finden Söders Instagram-Account sehr amüsant, folgen Sie dem Minister ruhig! instagram.com/markus.soeder

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Wer

war wo?

Sprungbrett ins Ausland Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondent/in bei inlingua

„So a Schmarrn!“ Familie Geiser ließ es sich im August beim Gabalier-Konzert in Kitzbühel gut gehen. Bei der Apres Party des Sängers unter dem Motto „So a Schmarrn!“ gab es Kaiserschmarrn für den Hunger und verrückte Brillen, wie sie auch Gabalier trägt, auf die Augen. Fast jedes Wochenende zieht es die Ingolstädter nach Kitzbühel. Mal zur Oldtimer-Ralley, mal zum ATP Tennisturnier.

Amore mio in Venedig Ingolstadts hübscheste Zahnärztin Meike Knott und ihr berühmter Rechtsanwalt Sebastian schipperten wie frisch verliebt im Sommerurlaub durch Venedig. Gesehen auf facebook.de/meike.knott. 22

Wer Fremdsprachen liebt und sich für internationale Zusammenhänge in Wirtschaft und Politik interessiert, der sollte nach dem Schulabschluss die Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten ins Auge fassen. inlingua, die staatlich anerkannte Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe direkt in der Ingolstädter Fußgängerzone, berät Interessierte gerne jederzeit über alle Details der zweijährigen Ausbildung. Beratungstermine können unkompliziert online gebucht werden! Viele Absolventen haben bereits ihre bei inlingua erworbenen Kenntnisse erfolgreich als Sprungbrett ins Ausland genutzt, zum Beispiel bei der Aufnahme eines Bachelor-Studiums in Großbritannien oder zum Start einer Karriere auf internationaler Bühne. Seit über 40 Jahren bildet inlingua junge, talentierte Menschen aus und bereitet sie optimal auf die Berufswelt vor.


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Lifestyle

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espresso Magazin, September 2017

Kindertag in der Ingolstädter Innenstadt Am Samstag, den 16. September verwandelt sich unsere schöne Innenstadt von 10:00 – 18:00 Uhr wieder in eine kunterbunte Spiel- und Spaß-Area. Wie gewohnt steht das Vergnügen der kleinen Besucher an erster Stelle: Wer sich so richtig austoben will, ist auf dem Wabbelberg, der Riesenrutsche oder beim Kletterturm richtig aufgehoben. Alle, die es etwas ruhiger angehen lassen wollen, können den verschiedenen Geschichten einer Märchenerzählerin lauschen, das Figurentheater besuchen, Riesenseifenblasen machen, die historische Eisenbahn testen oder ihrer Kreativität beim Filzen und Mosaiken freien Lauf lassen. Außerdem finden sich beim Kindertag die verschiedensten Mitmachaktionen, wie ein Kinderlaufstegtraining, Sand sieben oder Armbänder basteln. Natürlich dürfen auch Luftballons, Kinderschminken oder lustige Maskottchen nicht fehlen. Die Eventbühne präsentiert auch in diesem Jahr Bennis Playland am Paradeplatz: Hier kann man sein Geschick bei Beachball- und Frisbee-Challenges unter Beweis stellen, sich beim Dreirad-Parcours versuchen, beim Benni Dance teilnehmen oder einfach die Tanzeinlagen verschiedener Gruppen genießen. Tolle Preise gibt es beim großen Luftballonwettbewerb zu gewinnen und es wird eine Verlosung von Tagestickets für das Wonnemar Ingolstadt, den Zoo Augsburg, Pullman City und mehr geben. Infos unter: www.in-city.de

„Neuburg leuchtet“ Am 22. September 2017 ist es wieder soweit: Bummeln, Shoppen und Spaß haben bis spät in die Nacht, denn in Neuburg findet wieder die beliebte Lange Einkaufsnacht statt. Unter dem Motto „Neuburg leuchtet“ laden das Stadtmarketing Neuburg und die Werbegemeinschaft Neuburg City zu einem bunten Treiben in die Innenstadt. Aufgrund einer Sondergenehmigung ist es möglich, dass in ausgewählten Straßen von den gesetzlichen Ladenschlusszeiten abgewichen werden kann und damit zahlreiche Geschäfte ihre Türen bis 23 Uhr öffnen dürfen. Neben einer Cocktailbar in der Schmidstraße, einem Food Truck in der Färberstraße und weiteren unterhaltsamen Aktionen kommen Groß und Klein auf ihre Kosten. Die Straßen der Innenstadt werden durch bunte Lichter beleuchtet sein und auch die Stelzenläufer und „Lebenden Lichtobjekte“ des Traumtheaters Neuburg präsentieren die Innenstadt von einer ganz anderen Seite. Auch auf den Straßen wird den Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm mit Live-Musik und Tanzauftritten geboten. Alle teilnehmenden Geschäfte und Aktionen sind auf einem Flyer zusammengestellt, der u. a. in der Innenstadt Neuburgs und auf www.stadtmarketing-neuburg.de zu finden ist. Dieser Abend bietet die optimale Gelegenheit, sich neben den Angeboten des lokalen Handels auch von Ute Patels einzigartiger Hutschau (22. bis 24. September) verzaubern zu lassen. 24


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Gesellschaft

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Ansturm auf den Sommergarten 2. Auflage am 9. und 10. September

Mit so viel Ansturm haben die Veranstalter nicht gerechnet. Bereits vor der offiziellen Eröffnung des Schanzer Sommergartens kamen die ersten Besucher in die Gärtnerei Trögl. Die meisten kamen per Rad oder zu Fuß auf das Gelände der Gärtnerei, um das grüne Ambiente und die Band „The Booze Bros.“ zu erleben. Die Kombination aus wunderschönem blühendem Gärtnereierlebnis und populärem Rock und Pop war einzigartig. Es ging Schlag auf Schlag. Nur wenige Stunden nach dem Partyevent wurde die Gärtnerei Trögl zum Spielparadies für Kinder aller Altersklassen umgebaut. Mit Hüpfburg, Livemusik von „Erich dem Koch“ und vielen Aktionen kamen kleine und große Gäste voll auf ihre Kosten. Spielen, essen und trinken wurden zum grünen Outdoor-Event, bei dem die Besucher die Liegewiese voll ausnutzten. „Unsere Erwartungen wurden in jeder Hinsicht übererfüllt, da müssen wir natürlich nachlegen“, so Andreas Rohrmeier aus dem Veranstalterkreis.

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espresso Magazin, September 2017

DER SCHANZER SOMMERGARTEN GEHT WEITER Am 9. und 10. September öffnet die Gärtnerei Trögl wieder ihre Tore für den Schanzer Sommergarten. Diesmal werden für den Feiersamstag noch mehr Food Trucks und Getränkestationen eingeplant. „The Lazy Bones“ treten am Samstag auf, am Familiensonntag spielen zum Frühschoppen „Gerry & The Wagtails“ und später gibt es eine Liveperformance von „Erich dem Koch“. Kinderschminken, Hüpfburgen und eine Märchenerzählerin warten auf die Kinder. Und was vor allem die Erwachsenen freut: Am Sonntag gibt es Biergartenbetrieb bis 20:00 Uhr. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Veranstaltungsreihe wird mit Sicherheit noch mehr Fans bekommen.

Gesellschaft

Fotos: Kajt Kastl

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Hochzeit

espresso Magazin, September 2017

Verliebt, verlobt..

Die Braut: Sabine Kuffer, (Englhardt), 41 Jahre, Inhaberin bei Studio Figurella, geb. aus Wellheim Der Bräutigam: Markus Kuffer, 40 Jahre, Sparkassenbetriebswirt aus Appertshofen Kennengelernt: „Wir haben uns beim Weggehen getroffen und sofort verliebt!“ Standesamt: im Arco Schlösschen Neuburg

fer f u K . s r M Mr. & am 5. 8.2016 Standesamt: 8.2017 chzeit: am 5. Ho he ic Kirchl

Hochzeitsfeier: im Köschinger Waldhaus Blumen: Dehner Torte: Cafe Kate, Neuburg Ringe: Bilz Goldschmiede Flitterwochen: auf den Malediven

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Hochzeit

Einer der Hochzeitstrends 2017 schlechthin: eine Candy-Bar

In Sachen Brautkleid wurde Sabine Kuffer bei „Mein Hochzeitsladen“ in Lenting fündig. Inhaberin Marion Ferber hilft beim Ankleiden. „Marion hat alles wunderschön und sehr romantisch vorbereitet mit Musik, Pralinen und Prosecco“, so erinnert sich Sabine zurück an ihren schönsten Tag. Fotos: hans@untch.de

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espresso Magazin, September 2017

Fotos: hd-photography.de

Hochzeit

Einmal im Leben Prinzessin sein: Nicole fühlte sich in ihrer Rolle als Prinzessin Leia sichtlich wohl. Das Kleid hatte sie sich in Italien schneidern lassen. Andreas fand sein Kostüm von Han Solo bei „Jedi Robe“, einem Shop in Großbrittanien. Linus Rott als Sturmtruppler gab das Blumenmädchen, Sascha Hein schlüpfte in die Rolle des Direktor Krennic (re.)

Möge die Liebe mit Euch sein Nicole und Andreas Heine hielten ihre Hochzeit unter dem Motto Star Wars Sich am Hochzeitstag bekriegen, das wünscht sich keiner. Anders an Nicole und Andreas Heines Hochzeit, da kreuzten sich die Lichtschwerter. Verschanzen konnte man sich im Bällebad oder man hoffte auf eine Revanche auf der Nintendo64. Auf dem Arco Schlösschen in Neuburg gaben sich der 28-Jährige und die 32-Jährige das Ja-Wort im Rahmen einer Freien Trauung. Ihr Sohn Oliver Luke (2) war als Luke Skywalker verkleidet und auch viele der Gäste kamen in StarWars-Kostümen.

Martin Wäckerle als Rebellenpilot

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Süßes Baby: Eva Ruth mit Papa Sebastian Wuka

Das Brautpaar mit Andreas Mutter, Beatrix van Zwol (verkleidet als Rey, 2.v.r.), machte ihn zum StarWars-Fan. Deren Lebensgefährte, Andre Kaspareit, verkleidet als Jedi Ritter (li.), machte den Spaß auch gerne mit.

Kennengelernt hatte sich das Paar - wie könnte es anders sein - im Kino. Nicole arbeitet als Serviceleitung im Cinestar, Andreas hatte dort 2013 nebenbei gejobbt und sich ziemlich schnell in „seine Chefin“ verliebt. Nach einem halben Jahr waren sie ein Paar. „Es ist nicht leicht, jemanden zu finden, der sofort mit meinem nerdigen Freundeskreis klar kommt, aber Nicole mochten sie von Anfang an!“, lacht Andreas. Gemeinsam-

Galaktisch gut: Nicoles Arbeitskollegin hatte eine Star Wars-Torte zur Überraschung gebacken.

keiten haben sie so einige: Sie lieben beide Metal und Rockmusik, tragen ein gleiches Flügel-Tattoo am Unterarm und sehen sich gerne ScienceFiction- und Horrorfilme an. Bei über 1000 BlueRays und DVDs in ihrer Sammlung, Spielekonsolen und dem Bällebad mit 3000 Bällen, wird der Spaß bei den Heines auch nach der Hochzeit nicht zu kurz kommen. (sb)

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Grüne Ideen

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espresso Magazin, September 2017

EN

Grün, grüner, ANDY GRE

„Andy Green“ nennt sich ein neuer Laden in der Ingolstädter Moritzstraße, der ganz besondere Smoothies, Salate, Suppen, Reisgerichte, Muffins und vieles mehr - ohne künstliche Geschmacksverstärker und unerwünschte Zusatzstoffe - anbietet. Hinter Andy Green steht Andreas Waldinger (Bild oben), Marketingexperte seinerseits, der sich jahrelang mit Ernährungswissenschaften beschäftigte. „Wir kochen in unserer regionalen Natural Food Kitchen in Kösching mit hochwertigen und natürlichen Zutaten, ohne Industriezucker. Unsere Verpackungen sind aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen und durch eine besondere Innenbeschichtung kommen weniger Schadstoffe ins Essen als bei herkömmlichen Verpackungen.“ Andy Green ist eine grüne Idee aus der Region, die Ihnen ein gutes Gefühl geben wird! Thumbs up!

Schnell und gesund essen - das geht bei Andy Green, Natural Food Kitchen

Happy Chicks

Besuch auf dem Prielhof: Kerstin Schnapp und Sigi Hagl (re.) mit Pater Lukas und einem seiner glücklichen Hühner.

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Ein Besuch auf dem Naturlandbetrieb des Klosters Scheyern gibt Grund zur Freude. Die Landesvorsitzende der Bayerischen Grünen, Sigi Hagl und Kerstin Schnapp, schauten bei Cellerar Pater Lukas vorbei, um sich über ökologischen Landbau und artgerechte Tierhaltung auszutauschen, denn das wird bei Pater Lukas groß geschrieben. 400 Hühner, 200 Masthähnchen und 125 Ziegen haben es derzeit richtig gut bei ihm. Erst wenn die Hühner nicht mehr legen wollen, kommen sie zur Kloster-Metzgerei, wo sie als Suppenhühner ihr glückliches Leben besiegeln. Kloster-Metzgereien von Pater Lukas gibt es neben der in Scheyern auch in Pfaffenhofen und Gerolsbach.


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Hautnah informiert Wissenswertes rund um unser größtes Organ

Neu in der Medizin Intime Hautverjüngung für die Frau

Intravaginale Lasertherapie bei vaginaler Atrophie Leider noch immer ein häufiges Tabuthema: Frauen in den Wechseljahren erleben oft eine Reihe von unschönen Symptomen, einschließlich vaginaler Trockenheit, Juckreiz, einer geringeren Elastizität sowie Spannkraft der Vagina und dadurch bedingt häufig Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Dieser Zustand wird als „Vaginalatrophie“ bezeichnet, hervorgerufen durch die natürliche verringerte Östrogenproduktion durch die Eierstöcke. Dadurch kommt es zur allmählichen Ausdünnung der vaginalen Schleimhaut. Sie wird trocken, teils rissig und verliert dabei ihre ursprüngliche Funktionsfähigkeit auch zum Schutz vor fremden Organismen wie Bakterien und Pilzen. Intravaginale Lasertherapien mittels fraktioniertem Erbium:YAG-Laser können genau bei diesen Beschwerden endlich helfen. Und das ohne Hormontherapien, die aufgrund mangelnder Therapiealternativen überwiegend zum Einsatz kommen. Durch die Laserbehandlung kommt es zum Wiederaufbau und zur Straffung des kollagenen Bindegewebes, was zur Verjüngung und Straffung der Vaginalwand führt. Der Zustand der Schleimhaut wird durch die Neubildung von Kollagen wieder verbessert. Die innere Schleimhaut wird wieder elastisch und feucht. Juckreiz, Reizungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verschwinden. Wiederkehrende Infektionen durch Pilze und Bakterien werden weniger. Eine leichte (Belastungs-)Harninkontinenz, meist Resultat nach Entbindungen, wird ebenso positiv beeinflusst. Brechen wir das Tabu und erzählen unseren Müttern und Freundinnen von dieser neuen und effektiven Behandlungsmethode.

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Dr. med. Anna Elisabeth Meier, Fachärztin für Dermatologie, Venerologie & Allergologie, Inhaberin Haut- & Laserzentrum Altmühltal, Eichstätt


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Yoga

Weg zum Glück Buchtipp: „Wo gehts denn hier zum Glück?“ Eine Frau, 13 Länder und die Suche nach dem Glück. Warum sind Menschen in anderen Ländern glücklicher als wir? Um das herauszufinden, reist Maike van den Boom in die 13 glücklichsten Länder der Erde und spricht vor Ort mit Glücksforschern, Korrespondenten, Auslands-Deutschen und Menschen auf der Straße. Von Australien bis Island entdeckt sie ganz bestimmte Aspekte in der Lebenseinstellung, die dazu führen, dass Menschen mit ihrem Leben zufrieden sind. In einem sind sich alle einig: Glücklich zu sein, ist das Wichtigste im Leben. Preis: ab 9,99 Euro, Verlag: Fischer Krüger.

THE POWER OF YOGA

klich: Bei Yoga Yogi-Girls glüc e findet man Hier werden aß tr Theresiens Spörer in der Geist! r Körper und fü n tio ira sp In

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Ballett & Metallica Sommerliche Gala der Jungen Oper Neuburg Das Wetter? Perfekt! Das Ambiente? Herrlich! Die Künstler? Mit vollem Herzen dabei! Die Junge Oper Neuburg hatte zur sommerlichen Gala in den Garten des Neuburger Stadtmuseums geladen. Rund 70 Mitwirkende hatten für diesen Abend intensiv geübt und geprobt, neben den Sängerinnen und Sängern der Jungen Oper Neuburg waren auch die Ballettschüler/-innen der Ballettschule Anita Haas und die Bläserklasse der PaulWinter-Realschule Neuburg an diesem musikalischen Sommergenuss beteiligt. Durch die Gala führten Lauren Francis und Franz Garlik („Voice Passion“), die Vorsitzenden des Vereins „Junge Oper Neuburg“, die natürlich auch selbst in 40

das „Geschehen“ eingriffen und mal als Duett oder in wechselnden Konstellationen mit den Sängern der Jungen Oper bezaubernde Arien präsentierten. Rund 200 Zuschauer (die Gala war ausverkauft) erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit einem klassisch-romantischen Start, nämlich der „belle Nuit“ aus Offenbachs Oper „Hofmanns Erzählungen“. Es folgten Musikstücke, Duette und Ballette von Verdi, Mozart, Strauss und Co. Nach der Pause standen Musicals und sogar Metallica auf dem Programm. Und den stimmungsvollen Abschluss des Abends bildete Verdis „Trinkerlied“ aus der Oper La Traviata als schwungvolle Zugabe.


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Lifestyle

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espresso Magazin, September 2017

App in den Lifepark Personal-Trainer Alexandru vom LIFEPARK in Ingolstadt und Partner Philipp erfanden eine neuartige Fitness-App für ganzheitliches Personal-Training mit den Schwerpunkten Training, Ernährung, Motivation und Community, die sich ganz auf individuelle Trainings-Bedürfnisse anpassen lässt.

Alexandru, wie entstand die Idee? Als Fitnesstrainer bin ich zwei Tage die Woche im Lifepark. Zeitlich kann ich da 3–4 Mitglieder betreuen und coachen. Weil viele Mitglieder aber Hilfe benötigten, kam mir die Idee, mein Wissen, das ich mir jahrelang in diesem Bereich angeeignet habe, auf einer Plattform wiederzugeben und für Mitglieder online abrufbar zu machen.

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Hinter den App-Erfindern Alexandru (4.v.l.) und Philipp (3.v.l.) steht ein starkes Team, das alle Bereiche des Personal-Trainings abdeckt und bestmöglichen Support garantiert. V.l.: Funktional-Trainerin Sabrina, Mental- und Motivationscoach Manuel, Personal-Trainer Florian, Kurstrainerin Sabine und Carola und Ramona vom Physioteam.

überall irgendwo zusammensuchen muss. Eigene individuelle Trainings- und Ernährungspläne werden möglich sein sowie vorhandene Trainingstemplates aus allen Prinzipien, die man dann sogar selber noch individualisieren kann.

Was kostet die App? Da wir 365 Tage im Jahr professionelle Trainingsvideos, Rezepte und Beiträge bringen sowie individuelle Tipps zu Fitness und Ernährung geben, kostet es 2,90 Euro pro Woche.

Was ist der Unterschied zu bestehenden Fitness-Apps?

Kann man die App auch im Studio nutzen?

Oftmals deckt eine App nur einen Bereich ab – wir werden mit dem LIFEPARK Portal jeden Bereich abdecken und somit ein Komplettprogramm für das Mitglied schaffen. Die Idee war, dass man sich nicht alles

Ja! Es werden 2 Touchterminals im WESTPARK eingerichtet. Ich und andere Trainer stehen den LifeparkMitgliedern vor Ort gerne zur Seite! www.lifeparkportal.de


Das Toyota Autohaus Reith: Das Autohaus Reith ist seit 1977 ein familiengeführtes Wo Menschen seit 40 Jahren gut Unternehmen, ankommen das für Qualität, Stabilität und Ver-

Cornelia Reith-Appel, Jakob Reith jun., Ingrid Reith, Jakob Reith sen. und Simone Reith

Das Autohaus Reith ist seit 1977 ein familiengeführtes Unternehmen, das für Qualität, Stabilität und Vertrauen steht. Jakob und Ingrid Reith gründeten das Unternehmen in Ingolstadt, 1987 wurden sie Vertragshändler für Toyota. Das Angebot ist schon immer erstklassig: Qualitativ hochwertige Produkte zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, gepaart mit geschulter Facharbeit, sowie eine persönliche und ehrliche Betreuung. Die täglich gelebte Umsetzung dieser Werte durch die Mitarbeiter sichert den Kunden Professionalität und Qualität auf höchstem Niveau. Deshalb wurde das Autohaus als eines der 50 besten Toyota Händler deutschlandweit ausgezeichnet. Seit 2008 gibt es einen Zweitbetrieb in Pfaffenhofen. Beide Autohäuser

Standort Ingolstadt Hebbelstr. 61 85055 Ingolstadt 0841 / 955 38 – 0 www.toyota-reith.de kontakt@toyota-reith.de

haben sich neben dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen auch auf den Import von amerikanischen Toyota Fahrzeugen spezialisiert und stehen Interessenten von Raritäten und exotischen Fahrzeugen gerne mit Erfahrung und ausgeprägtem Know-How auf dem Weg zum Traumauto zur Seite. Zudem finden Sie in der Nürnberger Straße in Ingolstadt eine große Auswahl an Gebrauchtwagen. Das Team von Autohaus Reith bedankt sich bei seinen Mitarbeitern und Kunden für die langjährige Zusammenarbeit und heißt Sie jederzeit herzlich willkommen! Feiern Sie mit uns am 16. September von 10 bis 16 Uhr in beiden Autohäusern unter dem Motto „Chill‘n‘Grill“ unser 40-jähriges Bestehen.

Standort Pfaffenhofen Färberstraße 11 85276 Pfaffenhofen 08441 / 879 85 – 0 www.toyota-reith.de pfaffenhofen@toyota-reith.de

GW-Center Nürnberger Str. 91 85055 Ingolstadt 0841 / 99 36 43 03 www.toyota-reith.de kontakt@toyota-reith.de

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Fotos: privat

Benedikt Alberter aus Denkendorf ist Internationaler Floraldesigner und hat schon für Designer-Größen wie Jean Paul Gaultier gearbeitet


Vielen Dank für die

Blumen

Polizist oder Feuerwehrmann wollte Benedikt Alberter aus Denkendorf nie werden. „Ich habe als Kind schon viel gemalt und gebastelt, ich wollte irgendetwas Kreatives machen!“ Seit diesem Sommer ist der 26-Jährige „Internationaler Floraldesigner“. Das Bild zeigt das Ergebnis der Meisterausstellung. Diese wurde von der ganzen Klasse als Gesamtprojekt verwirklicht. „In allen über 150 Werkstücken ist so viel Liebe, Emotion, Zeit, Leidenschaft und Kraft investiert, dass es zu schade gewesen wäre, die Werkstücke nur für die Prüfung aufzustellen! Es wurden so viele Ideen gesponnen, gezeichnet, Modelle gebaut, wieder verworfen und wieder neu gestaltet und ausgearbeitet. In meinem Kranz, der einen Durchmesser von 1,8 m hat, sind 4000 Blätter verarbeitet, die in über 16 Arbeitsstunden an den Rohaufbau aufgebracht wurden. Da ist man schon stolz drauf und freut sich, wenn man diese Fleißarbeit zeigen kann! So etwas macht man nur einmal im Leben.“

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„Ich brauche immer Blumen um mich und etwas zu arbeiten, sonst werde ich ungeduldig und zappelig“

Benedikts großer Traum war es immer, die Meis„Es gibt keine andere Branche mit so viel Gefühl terschule zu besuchen. Dabei führte es ihn auf die und Emotion“, findet Benedikt Alberter. Das kreaweltweit größte dieser Art für Floristik, die Acadetive Gestalten mit Blumen und Dekoelementen an my of Flowerdesign Zürich/Innsbruck. Er zog daHochzeiten, Geburtstagen und persönlichen Anfür von Bayern in die Schweiz und schnupperte lässen liebt er. Seine Tante ist gelernte Floristin, so nebenbei ins Schweizer kam er auf den Geschmack Blütenbusiness - fernab einer Lehre als Florist in von Geldinstituten. „Die Beilngries. Fünf Jahre lang Schule ist in der Grünen arbeitete er später in reBranche über die Grennommierten Blumenfach„Mit dieser zen hinaus bekannt. Es geschäften in München, die Ausbildung stehen ist so bereichernd, wenn sich auf Hochzeit-, Hoteleinem weltweit die man sich mit Mitschüund Eventfloristik spezialilern aus anderen Länsiert hatten. „Ein besondeTüren offen!“ dern und Kulturen ausres Erlebnis war es, die Blutauschen kann und vonmendekoration für die Auseinander lernt! In Italien stellung von Jean Paul arbeitet man z. B. teilweiGaultier in der Kunsthalle se viel mit getrockneten Blumen, in China ist ganz mitzugestalten“, erinnert er sich. Nicht alltäglich viel Ikebana verbreitet, in Russland ist es für unwar auch die Dekoration für die Weihnachtssensere Verhältnisse eher kitschig und glitzernd“, dung von Carmen Nebel im TV, für die er zustänschmunzelt der 26-Jährige. dig war.

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Internationaler Floraldesigner: Was ist der Unterschied zum Floristen? „Der Titel ist ein international anerkannter Meistertitel“, erklärt Benedikt Alberter, „vergleichbar mit einem Bachelorabschluss. Absolventen belegen daher oft hohe Positionen in Unternehmen. Das Dolder Grand Hotel in Zürich hat etwa zwei Absolventen als Hotelfloristen, die für das blumige Erscheinungsbild des 5 Sterne Hauses zuständig sind, eingestellt. Mit dieser Ausbildung stehen einem weltweit die Türen offen.“

Was ist der Anspruch eines Meisters?

BENEDIKT ALBERTER Meisterflorist Mobil: +4917632690545 Mail: ben_alberter@web.de Instagram: benedikt_alberter_floraldesign

„Als Meisterflorist sollte man natürlich einen Blumenladen samt Mitarbeiter führen können. Der Anspruch an einen Meister sollte aber auch sein, Floristik dem Kunden in immer neuer, ausgereifter und zeitgemäßer Gestaltung zu präsentieren.“ Im Dezember möchte er wieder zurück nach Bayern ziehen und hier kreativ werden, vielleicht mit einem eigenen Business. (sb)

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Lifestyle

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espresso Magazin, September 2017

Ein Apfel mit Ecken und Kanten Andrea Funk hat mit dem „Decider“ ein bayrisch-britisches Getränk entwickelt

Andrea Funk hat aus ihrem Lieblingsgetränk eine Geschäftsidee gemacht.

Eine Garage und ein Firmenlogo mit einem Apfel. Na, wenn das keine erfolgversprechende Kombination ist! Dabei geht es aber nicht um irgendeine Software oder ein Gadget, das die „Kids“ von heute begeistern soll. Hier in Tauberfeld ist der Apfel im eigentlichen Sinn die Grundlage für ein vielversprechendes Projekt, das bayerisches Obst mit britischer Genusstradition verbindet. Ein Jahr lang hat Andrea Funk aus Tauberfeld im britischen Brighton studiert. Und was macht der Brite an sich nach Büroschluss oder dem Ende der Vorlesung? Genau. Er gönnt sich einen Drink. Das ist nicht selten ein Bier, aber es darf auch gerne ein Cider, also ein Apfelschaumwein sein. Und genau dieser Cider hatte es auch der Studentin aus Bayern angetan. Zurück in Deutschland fehlte Andrea Funk ihr Lieblingsgetränk auf 48

den Karten diverser Kneipen und Restaurants. Also was tun? Ganz einfach: Selbst einen deutschen Cider produzieren! Und zwar einen, der ihrem eigenen Geschmack entspricht und nicht so „papp-süß“ daher kommt. So wurde aus der Studentin (sie studiert Sinologie und VWL in Würzburg und promoviert zum Thema „Crowdfunding in China“) eine Jungunternehmerin, die 2014 das Wagnis „eigene Firma“ in Angriff genommen hat. Zunächst ging es darum, einen Cider-Produzenten zu finden, der das Getränk nach den Vorstellungen der jungen Tauberfelderin herstellen kann und auch dazu bereit ist. „Es war grundsätzlich nicht einfach, einen Betrieb zu finden, der die Kombination Alkohol, Frucht und Kohlensäure hinbekommt“, erklärt Andrea Funk, die schließlich in Baden-WürtApfel, Kirsche und Birne sind die aktuellen Sorten. temberg fündig wurde. Nicht


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espresso Magazin, September 2017

deshalb auch beim Brass Wiesn Festival in Eching am Start. „Der Cider als Getränk ist im Kommen“, da ist sich Andrea Funk sicher.

Fotos: Arzenheimer

nur die Ansprüche an den Geschmack waren hoch: Das Getränk sollte einen Alkoholgehalt von etwa 4,5 Prozent haben und ohne Zuckerzusatz und ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt werden. Die Äpfel stammen aus Mittelfranken und dem Hohenloher Raum, das Rezept aus Tauberfeld. So weit, so gut. Aber schmeckt er denn auch, der Decider? Das musste erst noch „decided“, also entschieden werden. „Meine Familie musste als die ersten Versuchskaninchen herhalten“, gibt Andrea Funk zu, die selbst in unzähligen Probeverkostungen mit der Kelterei den idealen Geschmack erarbeitete oder besser „erschmeckte“. Als das Ergebnis schließlich fest stand, ging es an die Produktion: Mit 12 000 Flaschen startete das „Projekt Decider“.

Lifestyle

IN CHINA IN DER LEDERHOSE MIT DEM DECIDER-SONG Eine außergewöhnliche Möglichkeit, ihr Getränk zu präsentieren, ergab sich 2015 für die Jungunternehmerin. Auf einer Messe für deutsche Produkte in Qingdao, der Hauptstadt des chinesischen Bieres, bekam sie die Chance, den Decider vorzustellen. Und die Studentin der Sinologie („Chinawissenschaften“) überlegte sich etwas, das die Aufmerksamkeit auch wirklich auf sie lenken sollte: Sie hat ihr Produkt nicht erklärt, sondern besungen! Dazu wurde der von ihr komponierte Decider-Song auf chinesisch übersetzt und Andrea Funk trug ihn in Lederhosen selbst vor. So etwas hatte man in China bis dato noch nicht gesehen. Zwei Paletten Decider sind auch gleich in Fernost geblieben. Zurück in Deutschland hat sich die Produktpalette mittlerweile vergrößert. Zum klassischen Apfel (als Decider trägt er den Namen „Golden Gatsby“) kamen 2016 die neuen Geschmacksrichtungen Kirsche (Pretty Pandora) und Birne (Lazy Lola) hinzu. Und mit jedem neuen Schritt, den sie wagte, hat Andrea Funk dazu gelernt. Vom Erarbeiten eines Logos über den Vertrieb bis hin zur Verpackung – an alles muss gedacht werden. „Für mich war das neben der Promotion eine tolle Bereicherung.“ Zum Glück hatte sie die volle Unterstützung ihrer Familie und ihr Bruder Johannes (hat u. a. ein Masterstudium Landwirtschaft absolviert) ist außerdem am jungen Unternehmen beteiligt: „Er managt die Sache vor Ort“, freut sich Andrea Funk: „Wir ergänzen uns gut!“ Jetzt geht es darum, den Decider bekannt zu machen und auch Gastronomen davon zu überzeugen, ihn mit auf die Karte zu nehmen. Gerade erst war man

Hier packt die Geschäftsführung noch selbst an: Andrea Funk und ihr Bruder Johannes

Bleibt noch eines zu klären: Warum Decider? Natürlich steckt da Cider drin, aber Decider-Schöpferin Andrea Funk hat diesen Produkt-Namen auch aus einem anderen Grund gewählt: „Runde Menschen sind langweilig“, meint sie. „Ein Decider ist jemand, der seine Leidenschaft lebt, sich dafür entscheidet. Das kann ein Kindergärtner genauso sein wie ein Investmentbanker.“ Und so wurde aus dem eher runden Apfel ein Apfel mit Ecken und Kanten. Ganz nach dem Motto:

„Mach dein Ding. Entdecke den Decider in Dir!“ Übrigens: 10 % der Unternehmensgewinne gehen an soziale Projekte. Zu kaufen gibt es den Decider u. a. bei EDEKA in Eitensheim und Buxheim, ausgeschenkt wird er u. a. in Eichstätt im Wirtshaus zum Gutmann, im Bogartz und im dasda, in Ingolstadt im Schutterhof und der Flyt´s Bar, in der Birkenheide und in etlichen anderen Lokalen der Region. Man kann sich den Decider auch liefern lassen (z. B. für Partys) über den Getränkehandel Leimi´s aus Neuburg, der in die Region ausliefert (www.leimis.com) (ma)

Informationen über Herstellung des Decider, Zutaten und mehr sowie einen Online-Shop finden Sie auf www.decider.de

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Lifestyle

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espresso Magazin, September 2017

Mit uns zum Schulabschluss: Abitur - Mittlere Reife Qualifizierender Mittelschulabschluss

„Wir müssen uns um jeden Einzelnen kümmern, weil Bildung eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass das eigene Leben gelingt.“ - Johannes Rau

Mit individueller Betreuung und Förderung in kleinen Gruppen kommt man bei Citykolleg zum gewünschten Abschluss.

Dieser Grundgedanke ist Fundament und Leitlinie des Citykollegs. Eine breit angelegte Bildung mit erfolgreichem Schulabschluss öffnet Türen – beruflich und sozial. Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt, eine Berufswahl Ihrer Neigung, eine gesicherte Zukunft und gesellschaftliche Anerkennung sind damit verbunden.

DAS CITYKOLLEG MITTEN IN DER STADT Das Citykolleg ist ein unabhängiges privates Bildungsinstitut, das Sie auf den Schulabschluss Ihrer Wahl vorbereitet – fachlich fundiert, in absehbarem Zeitrahmen und in freundlicher Atmosphäre. Sie können hier Ihren Qualifizierenden Mittelschulabschluss oder Ihre Mittlere Reife nachholen und auch Ihr Abitur erwerben. Alle Kurse bieten wir in der Vollzeitform als Tagesschule oder in der Teilzeitform als Abendschule an. Jeder Abschluss ist zugleich eine Berechtigung für die Aufnahme in die nächsthöhere Schulform. MIT SYSTEM ZUM GROßEN ZIEL Junge Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihren klassischen Bildungsweg abbrechen mussten oder bewusst eine Alternative zum staatlichen Schulsystem suchen, können sich hier in kleinen Klassen und mit sehr individueller Unterstützung vorbereiten auf den Erwerb von • Abitur • Mittlerer Reife • Qualifizierendem Mittelschulabschluss Dies ist entweder im Tageskurs oder berufsbegleitend in der Abendschule möglich. Bei auftretenden Lernproblemen wird bei uns nicht selektiert, sondern gefördert. Niemand wird mit unverstandenem Stoff allein gelassen. 50

STAATLICHES ABSCHLUSSZEUGNIS Unser Ziel ist das staatliche Abschlusszeugnis für unsere Schülerinnen und Schüler. Dieses Dokument öffnet neue Wege in die berufliche Zukunft oder Zugang zu einer Universität. INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG Wer mit uns ins neue Schuljahr starten möchte, kann sich gerne noch anmelden. Für den Quali, die Mittlere Reife und die Q 11 des Abiturkurses beginnt der Unterricht am 19. September 2017, für die Q 12 bereits am 5. September 2017. Beratung unter: Tel. 0841 – 93165595 AUSSAGEN VON ABSOLVENTEN 2016/17 Sven: Abitur „Durch die geringe Gruppengröße konnten sich die Lehrer sehr individuell um die Schüler kümmern. Ich habe mich auch deshalb so wohl gefühlt, weil deutlich zu spüren war, dass die Lehrer selbst Spaß an der Unterrichtsarbeit hatten. Durch den engen Kontakt konnte man jederzeit offene Fragen klären – auch per Whatsapp oder Email. Nun habe ich mich an der Uni immatrikuliert und beginne mein Journalismus-Studium.“ Michelle: Quali „Mein Problemfach war Mathe. Ich war überzeugt, dass ich zu diesem Lernstoff einfach keinen Zugang finde. Aber nach ein paar Wochen hab‘ ich gemerkt, dass ich die Aufgaben immer besser verstehe.“ Matthias: Mittlerer Schulabschluss „Der Unterricht am Citykolleg findet in kleinen Klassen statt. Man kann jederzeit Fragen stellen und auch nachmittags im Team üben und Aufgaben lösen.“


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Gesellschaft

espresso Magazin, September 2017

Raritäten im Oldtimermuseum in der Lohmühle

„Ich bin der Meinung, dass Oldtimer die richtige Geldanlage waren!“ Oliver Mayer

Oldtimer & andere Schätze Vor 30 Jahren eröffnete Oliver Mayer sein privates Oldtimermuseum in Schambach

Uli Schwarz mit Biker-Freunden

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Mit einer Harley über den Highway düsen oder eben mit dem Ferrari Enzo durch das Altmühltal. Oliver Mayer könnte beides. Er hat sein eigenes kleines Oldtimermuseum mit 60 Motorrädern und 7 Automobilen. Schon während seiner Studienzeit in Regensburg entdeckte er seine Passion zu Oldtimern. „Ich habe damals Motorräder gesammelt!“, erzählt er. Schon zu dieser Zeit war sein Traum ein eigenes Museum. Gesagt, getan. Auf die Räumlichkeiten in der Lohmühle im Altmühltal kam er zufällig. Sein erstes Exponat war eine NSU Quickli aus dem Jahr 155 für 50 Mark, ein Moped aus der Nachkriegszeit. Sein letztes Taschengeld gab er kurze Zeit später für eine Terrot, BJ 1934.


espresso Magazin, September 2017

Die Ehre gab sich an dem Tag auch Mayers Freund Wolfgang Fierek, der schon vor 30 Jahren zur Eröffnung spielte.

Oliver Mayer mit Marianne und Reinhard Büchl

Gesellschaft

Willi Koch, Vorstand Motocross Club IN, Roman Bartsch mit Frau, Bülent Celik

Martha, Oliver Mayer und Ralf Hummel Fotos: Evelin Raffalt/ Jürgen Schuhmann

Zum 30-jährigen Jubiläum begrüßte der Oldtimerfan rund 3000 Gäste, die seine kleinen und großen Schätze in der Luxus-Garage in der Lohmühle bestaunten: Neben den Blechraritäten setzte man beim Jubiläum - zur Feier des Tages - Koi-Karpfen in den Teich neben dem Museum. Unter den vielen geladenen Gästen war auch Schauspieler Wolfgang Fierek. Er war sozusagen seit der Geburtsstunde des Museums mit an Bord und ist seitdem mit Mayer befreundet. (sb)

„Mein erstes Auto, einen Citroen 11, hab´ ich mir für rund 5500 Mark gekauft!“ Oliver Mayer

Am Jubiläumstag wurden Koi in den Gartenteich am Museum gesetzt.

Thomas und Gisela Frank

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Gut gerüstet Die Art, wie Sie Ihren Garten nutzen, kann sich im Laufe der Zeit verändern. Entsprechend wandlungsfähig sollte das grüne Wohnzimmer konzipiert sein. Wer daran geht, seinen Garten zu planen, ist oft geneigt, seine derzeitige Lebenssituation zum Maß aller Dinge zu machen. Professionelle Gar-

Wandlungsfähige Planung: Aus dem Sandkasten wird später eine Grillstelle oder ein Feuerplatz.

tengestalter wie Stefan Arndt aus Rohrbach (Ilm) raten, die Zukunft nicht außer Acht zu lassen, denn: „Ein gut geplanter Garten funktioniert mit Leichtigkeit über mehrere Jahrzehnte und sollte sich mit wenigen behutsamen Eingriffen auch den Lebensphasen mit ihren sich wandelnden Bedürfnissen anpassen lassen.“ Voraussetzung ist allerdings, dass das Grundkonzept durchdacht ist. An56

hand eines fiktiven Beispielgartens zeigt der Profi in Plänen und Bildern, wie ein Garten sich entwickeln kann, wenn zur Familie zunächst Kleinkinder, dann Teenager und schließlich Enkel gehören.

PARADIES FÜR JUNGE FAMILIEN Der Garten ist frisch angelegt, Bäume und Sträucher sind noch jung. Die großzügige Terrasse bildet das gestalterische Zentrum des Gartens. Im Winkel der Terrasse befindet sich der ausgedehnte Sandspielbereich, der sowohl vom Sitzplatz als auch aus der Küche des Hauses problemlos einsehbar ist. Die große Rasenfläche bietet dem Nachwuchs reichlich Platz zum Krabbeln, Rennen, Bobbycar-Fahren und Ballspielen. Die jungen Bäume laden zu ersten Kletterversuchen ein, zwischen zwei Schatten spendenden Schirmplatanen an der Gartenmauer findet im Sommer das Planschbecken Platz, gleich nebenan können kleine Gärtner in den Gemüsebeeten live und in Farbe erleben, wie Gemüse wächst. Überhaupt ist dieser Garten etwas für Genießer: Kirschbaum, Beerenund Haselnusssträucher können in der Saison täglich abgeerntet, frische Kräuter quasi aus dem Küchenfenster heraus geerntet werden. RÜCKZUGSORTE FÜR ALLE Gerade hat er noch im Sand gebuddelt, jetzt lädt der Nachwuchs schon Schulfreunde an den neu angelegten Naturpool ein. Dieser nimmt die gera-


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Gartentrends

den Linien des Hauses auf, wird zum täglichen Treffpunkt und sorgt jederzeit für eine Erfrischung. An seinem Ende ist unter einer modernen Pergola ein neues Refugium entstanden, das die Teenager gern nutzen, wenn ihre Eltern mit Freunden auf der Terrasse sitzen. Noch mehr Wasser und eine weitere Ruhezone gibt es bei den Schirmplatanen, die nun ein neues Holzdeck beschatten. Der ehemalige Sandspielbereich hat sich zur Freude aller Familienmitglieder in eine Feuerstelle verwandelt. Hier darf nach Herzenslust gekokelt werden, aber auch das Grillgut kommt durch die Nähe zum Sitzplatz ganz heiß auf der Terrasse an. Die Bäume sind mittlerweile so kräftig, dass sie mühelos eine Hängematte tragen.

DER ALTERSGERECHTE GARTEN Der Garten ist mit seinen Besitzern gewachsen und reifer geworden. Die Generation der „Best Ager“ erfreut sich an sorgfältig ausgewählten Kunstwerken, die den Blick auf sich ziehen und noch einmal ganz neue Impulse geben. Mehr denn je steht der Genussaspekt im Vordergrund. In ergonomischen Hochbeeten gedeihen duftende Kräuter und aromatisches Gemüse. Hainbuchen, Immergrüne und Stauden minimieren den Pflegeaufwand, während durchdacht geplante Gartenwege für die nötige Sicherheit sorgen. Ein bisschen Nostalgie schwingt mit, wenn für die kleinen Enkel das Planschbecken genau dort aufgestellt wird, wo schon die eigenen Kinder gebadet haben, und auch der Sandkasten lässt sich an der alten Stelle problemlos wieder installieren. Nun sind es bereits drei Generationen, die den Fußball über den Rasen kicken. www.arndt-gartenbau.de www.gaertner-von-eden.com 57


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Die Sieger der verschiedenen Klassen mit Sepp Mißlbeck (li.) und Gerhard Vonderthann (re.)

Sportliche Jugend Tennisstadtmeisterschaft beim STC Rot-Weiß Ingolstadt Sportliche Spiele wurden auch in diesem Jahr wieder auf der Anlage des STC Rot-Weiß Ingolstadt bei der Tennisstadtmeisterschaft der Jugend ausgetragen. Über 120 junge Tennisspielerinnen und Spieler in elf Altersklassen und 14 Konkurrenzen nahmen teil. Vor zahlreichen Zuschauern und Eltern der Aktiven wurden die spannenden Begegnungen auch vom Vertreter der Stadt Ingolstadt, Bürgermeister Sepp Mißlbeck, mit Begeisterung verfolgt. Sepp Mißlbeck war sichtlich angetan von dem hohen Niveau, dass in den Finals der verschiedenen Altersklassen gezeigt wurde. Man konnte die Freude und den Stolz der jungen Sportlerinnen und Sportler deutlich erkennen, als die Platzierten und Sieger ihre Pokale aus den Händen von Sepp Mißlbeck und Gerhard Vonderthann, dem Präsidenten des STC Rot-Weiß, in Empfang nehmen konnten. Zum Abschluss der Veranstaltung unterstrich Mißlbeck nochmals die Arbeit der Turnierleitung und bedankte sich bei Uschi Sellinger und Gerhard Vonderthann für ihren Einsatz und die Qualität des Events. In diesem Jahr wurden die Titel nahezu gleichmäßig unter den Vereinen aus Ingolstadt, Manching und Gaimersheim aufgeteilt. Die Sieger in den Einzeln lauteten: U 10 W Olivia Voigt (DRC), U 10 M Kian Campara

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(MBB), U 12 W Annamaria Iwasekiw (MBB Manching), U 12 M Samuel Dietl (Gaimersheim), U 14 M Tobias Freisinger(Gerolfing). Bei den U 14 W Hannah Campara (MBB). Bei den U 16 M gewann Michael Eichinger (MBB) und die U16 W gewann Logan Koitka (DRC). Der Sieg bei den U 21 M Wettbewerb ging an Oliver Kraus (Zuchering). Die Doppel wurden, dem schlechten Wetter geschuldet, dann noch in der Halle des STC Rot-Weiß ausgespielt. Hier konnte auch der Gastgeber STC RotWeiß noch einige Titel holen. Nach fünf Tagen Tennissport auf der schönen Anlage des STC-RotWeiß Ingolstadt, mitten im Naherholungsgebiet am Baggersee, kann man nur ein positives Fazit ziehen und die Leistungsstärke und den Einsatz der jungen Sportler und Sportlerinnen bewundern. In 2018 feiert der Segel- und Tennisclub RotWeiß sein 50-jähriges Bestehen. In diesem Zusammenhang findet dann auch wieder die Bayerische Jugendmeisterschaft 2018 auf der Anlage des STC Rot-Weiß statt. Ein besonderer Dank gilt neben der Turnierleitung auch all unseren Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu realisieren wäre. Gerhard Vonderthann

Lifestyle


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Lifestyle

smarte Typen ...unterwegs auf der 17. Praunsmändtl smartTour

Der Duft von Hopfenreben lag den Teilnehmern der Praunsmändtl smartTour in der Nase, als sie bei der diesjährigen Ausfahrt die Hallertau durchfuhren. Vorbei an Hopfengärten und malerischen Ortschaften führte der erste Teil der Route die Teilnehmer zur Klosterschenke nach Scheyern. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast ging es nach Pfaffenhofen in den jüngsten Betrieb des Autohauses Praunsmändtl. Dort absolvierten die Roadbook-Teilnehmer eine Wertungsprüfung, bevor es dann über Umwege nach Ingolstadt zurückging. Die Tour endete in der Antonius-Schwaige, wo die Gruppe den Tag gemeinsam ausklingen ließ. smartCenter Leiter Gerrit Jan Gerritsen freute sich über die gute Stimmung und darüber, dass alle Teilnehmer heil im Ziel angekommen sind. „Eine rundum gelungene Veranstaltung, ich bin sehr zufrieden!“, erklärte er. Übrigens: ob smart fortwo, forfour oder fortwo cabrio: 100 Prozent Fahrspaß bei null Emissionen ist für die urbane Trendmarke schon heute Realität. smart ist der einzige Automobilhersteller, der seine gesamte Modellpalette mit konventionellem und batterieelektrischem Antrieb anbietet. 59


Golftipp

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Ballybunion Golf Club Old Course

Loch 7 „The Beach“

Der Südwesten Irlands ist ein Paradies für Golfer. Großartige Plätze, bestes Linksgolf und Parkland Plätze, viel Geschichte, schöne Landschaft, unglaublich enge Straßen und Menschen, bei denen man sich einfach wohlfühlt. Das Wetter ist besser als in Schottland, die Green Fees günstiger, nur leider ist es an Wochenenden viel schwerer, eine Startzeit zu bekommen. Viele Plätze sind an den Wochenenden nur für Mitglieder offen oder große Touroperators aus den USA haben alles gebucht. Ja, Amerikaner haben anscheinend an der Gegend Gefallen gefunden, für sie ist Irland, was für Deutsche „Malle“ ist. Vermutlich fliegen die Cowboys nach Shannon, der größte Airport im Südwesten, von München sehr umständlich zu erreichen. Deshalb ab nach Dublin und gut 3 Stunden Autobahn genießen. Ja, ab Shannon warten romantische, von viel Grün und Steinen begrenzte Sträßlein auf den Golfer. Man wird ständig von Schildern ermahnt, nicht schneller als 80 zu fahren, unser Racingdriver hat es kaum auf 70 geschafft. Besonders absurd sind Überholverbotsschilder auf Straßen, die unser Tourbus, 7 Sitze, mehr als ausgefüllt hat. Ballybunnion ist ein Dorf von etwa 1500 Einwohnern, im Sommer vermute ich ehr 10 000. Jeden60

falls eine belebte „City“, viele Restaurants, Bars und eine am Wochenende stark frequentierte Disco. Es wird kolportiert, dass wir dort noch um 3 Uhr morgens gesehen worden seien. Am besten, Sie nehmen Quartier bei David im „The Tides“. Ein großartiges Bed and Breakfast. Etwas außerhalb gelegen, sehr schöne und komfortable Zimmer, außerordentlich sauber und gutes Frühstück. Vor allem David hat guten Kontakt zu den umliegenden Golfclubs, besorgt Startzeiten und weiß, wo es auch sonntags am Abend noch was Ordentliches zu essen gibt. Der Mann ist Gold wert, nicht nur weil er morgens korrekte Eier brät. Der Ballybunnion Golf Club wurde 1893 gegründet und hat heute zwei Plätze. Den Old Course und den von Robert Trent Jones Sen. designten Cashen Course. Zunächst 9 Löcher, erst 1927 wurde auf 18 Löcher erweitert und zuletzt hat Tom Watson im Jahre 2000 Renovierungen vorgenommen. Heute gilt der Platz als einer der 20 besten der Welt. Ist er wirklich so gut? Der Platz beginnt kurios, am ersten Abschlag gilt es, nicht am rechts liegenden Friedhof zu landen. Er ist out of Bounce und kommt dem Dogleg rechts sehr nahe. Das zweite Loch ist zunächst sehr offen, der zweite Schlag hat`s dann in sich.


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Golftipp

Loch 15 „Black Rocks“

Zunächst ein enges Tal und dann 20 Meter rauf zu einem nicht einzusehenden Grün. Es bleibt kurios, auf der 3, einem schönen Par 3, muss man verdammt auspassen, nicht Spieler der 4 zu treffen. Die kreuzt die Bahn, so wie auch auf der 5. Die weiteren Löcher sind nicht spektakulär. Erst auf der 7 kommt ein großartiges Par 4 am Meer entlang. Es folgt eine Reihe von sehr anspruchsvollen und traumhaften Löchern. Aber Vorsicht, das Birdiebook ist das schlechteste weltweit, sie sehen darin nix außer dem Abschlag. Trotzdem einige Löcher sind unvergleichlich, die 11 zum Beispiel. Ein Par 4, der Abschlag am Meer erhöht, auf ein wie Treppen abfallendes Fairway. Der zweite Schlag über Dünen , es bleibt ein kleines Tal dazwischen auf ein großes erhöhtes Green. Später ein 200 Meter langes Par 3 ohne Raum vorzulegen.

Die 17 und die 18 sind ein Traum, sehr anspruchsvoll. Zuerst rund um eine riesige Düne nach links, rechts das Meer, auf das Green und dann über das 17te Grün den Berg rauf zum Clubhaus, das Green wieder von Dünen kaum einsehbar. Der Platz ist spektakulär, hat aber auf den ersten 9 seine Schwächen. Trotzdem auf jeden Fall einmal hinfahren und spielen. Nehmen Sie den Cashen Course unbedingt mit, der ist sehr tricky, aber visuell ein Genuss. Den besten Platz unserer Tour im Südwesten stelle ich Ihnen im Oktober vor. Bis dahin genießen Sie einen Irischen Whiskey, wir fanden Red Breast gut, vielleicht etwas zu gut! Bilder und Text© Stefan Lahme / Frühere Folgen dieser Serie finden Sie unter www.Sichtbetont.de/Golf

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Ein Muss für Mountainbiker

Die Radsportabteilung des VfB Kipfenberg - Team Radsport Heller ist beim Day of Bike in Wettstetten wieder vertreten.

Der Day of Bike am 9. September am Högnerhäusl in Wettstetten Diese Veranstaltung zählt jedes Jahr zu den Höhepunkten im regionalen Radsportkalender: Am 9. September lädt der Radfahrerverein Wettstetten wieder zu seinem legendären Day of Bike ein. Am Högnerhäusl werden sich erneut Mountainbiker aller Altersklassen (und auch Pedelec-Fahrer!) auf die Strecke(n) machen. Von 12.15 Uhr bis 14 Uhr wird in den unterschiedlichen Klassen gestartet, der finale Höhepunkt ist das Mountainbike Hauptrennen über die 35 Kilometer (sieben Runden à 5 Kilometer und 100 Höhenmeter), das um 14 Uhr beginnt. Zuvor sind die Nachwuchssportler dran. Und die Zuschauer, die können die Sportler nicht nur anfeuern, sondern sich auch im Biergarten im Start-Zielbereich eine gemütliche Brotzeit gönnen.

DER GRÜNE NACHWUCHS AUS KIPFENBERG Wenn in der Region (oder darüber hinaus) ein Radl-Event stattfindet, dann sind sie mit dabei:

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Die Mitglieder der Radsportabteilung des VfB Kipfenberg. Als „grüne Gefahr“ sind sie bekannt, unterstützt und als Team „gemanagt“ werden sie von Thomas Heller (Radsport Heller Kipfenberg), der mit seinem Fachgeschäft seit Jahren auch als Sponsor bei Day of Bike vertreten ist. Hier in Wettstetten steht für ihn vor allem die Förderung künftiger Talente im Vordergrund, weswegen er mit seiner Firma die Nachwuchsrennen unterstützt: „Nachwuchsarbeit wird bei uns im Verein sehr groß geschrieben“, erklärt der Ex-Straßenradrennfahrer, „wir haben tolle Trainer, es wird den Kindern und Jugendlichen die richtige Fahrtechnik für das Mountainbike beigebracht und bei den geführten Touren wird den Nachwuchssportlern auch Wissenswertes über ihre Heimat und ihre Umwelt vermittelt. Es ist also auch ein bisschen sportliche Heimatkunde, die wir da betreiben.“


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ZEITPLAN DAY OF BIKE: 10:00 – 12:00 Uhr Nachmeldung und Streckenbesichtigung möglich 10:00 – 13:00 Uhr Startnummernausgabe 12:15 Uhr Kinderrennen 12:45 Uhr Start U11 und U13 12:50 Uhr Start Einradfahrer 13:15 Uhr Siegerehrung der Kinderrennen 13:45 Uhr Startaufstellung und Wettkampfbesprechung im Startblock 13:55 Uhr Start E-MTB 14:00 Uhr Start Mountainbike Hauptrennen circa 15:30 Uhr Zielschluss nach Siegerdurchfahrt 16:30 Uhr Siegerehrung auf der Bühne, danach noch gemütliches Zusammensitzen im wunderschönen Biergarten mit angrenzendem Spielplatz für die Kleinen Infos: www.rv-wettstetten.de

Sport

Etliche Nachwuchsradler helfen auch bei der Versorgung der „großen Teilnehmer“.

Mountainbike-Gruppe für Kinder im VfB Kipfenberg: Trainingszeiten Gruppe ab 8 Jahren freitags 17:00 Uhr – 18:30 Uhr Gruppe ab 12 Jahren montags 17:30 Uhr – 19:00 Uhr Jetzt anmelden unter: Thomas Heller Tel. 0172 98 42 159 Treffpunkt: Radsport Heller Försterstraße 10, 85110 Kipfenberg Infos: www.vfb-kipfenberg.de www.radsport-heller.de

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Sport

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Stolz präsentierten die drei Gewinnerteams nach der Fan-Olympiade ihre Urkunden. Sieger wurde die Gruppe um die Profis Dennis Swinnen und Darin Olver. Fotos: Sabine Kaczynski

Saisoneröffnung beim ERCI Die Panther feierten mit ihren Fans ein großes Familienfest

Bereits um 11 Uhr begann die fröhliche Feier am Donaustrand mit einem Weißwurstessen, untermalt von der Band „Cash and Carry on“, die die Besucher auf die Saisoneröffnung einstimmten. Dann bekamen die Dauerkarteninhaber ihre Tickets von den ERC-Profis in der Saturnarena überreicht, bevor auf der großen Bühne am Donaustrand das bunte Programm losging. Zunächst kam der neue Sportdirektor, gefolgt vom neuen Trainerstab und schließlich den heiß ersehnten Profis auf die Bühne, vorgestellt von Stadion-Sprecher Hannes Langer.

OLYMPIADE MIT DEN FANS Bereits zuvor hatten alle Fans die Möglichkeit, sich für eine „Olympiade“ zu qualifizieren, verschiedene Attraktionen der Sponsoren auszuprobieren oder sich am mobilen Fanshop mit den neuesten Trikots einzudecken. Nach der Vorstellung der Mannschaft wurden Teams aus je zwei Spielern

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Sport

und zwei Fans (die sich vorher für die Olympiade qualifiziert hatten) ausgelost, die schließlich den Sieger aus der Olympiade ausspielten. Die Fanbeauftragten Petra Vogl, Oliver Höherl und Sabine Schauer betreuten das Ganze und achteten darauf, dass alles mit rechten Dingen zuging. Sieger war schließlich Team zwei mit den beiden Profis Dennis Swinnen und Darin Olver.

AUTOGRAMME UND SELFIES Schon während die Teams bei den einzelnen Disziplinen unterwegs waren, mischten sich die restlichen Panther unter die Fans und plauschten mit ihnen, bevor endlich die sehnsüchtig erwartete Autogrammstunde mit allen ERC-Profis stattfand und den Anhängern die Möglichkeit gab, Unterschriften von ihren Lieblingen zu ergattern und die obligatorischen Selfies zu schießen. TRAUMWETTER FÜR PARTYSTIMMUNG Die Panther hatten Glück, dass Petrus auf ihrer Seite war – es war sogar zu heiß! Bei schönstem Sonnenschein feierten die Fans am Donaustrand ausgelassen bei leckeren Speisen und Getränken ihre Stars und hatten bis in die Abendstunden Spaß – ein rundum gelungener Saisonauftakt, der auf eine tolle Saison hoffen lässt! (sk)

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Interview

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„Ich will mir verdienen, im Tor zu stehen!“ Timo: Ich war mit meiner Freundin auf Sri Lanka, danach habe ich den Großteil des Sommers bei meiner Familie in Deggendorf verbracht. Es ist immer ganz wichtig, auch mal aus der Stadt und vom Eishockey wegzukommen, um wieder frisch zurückzukehren. Das hat ganz gut funktioniert und jetzt freue ich mich auf die neue Saison.

Timo Pielmeier blickt optimistisch auf die neue Eishockeysaison 12 neue Spieler, neuer Sportdirektor, neuer Co- und Torwarttrainer, neue medizinische Abteilung, dazu eine frisch aufgehübschte Kabine und Spielstätte: Beim ERC Ingolstadt tut sich was. Wie sehen die „altgedienten“ Profis diese Entwicklung? Blickpunkt hat Goalie Timo Pielmeier nach dem ersten Eistraining in der Saturnarena zu einigen Neuerungen befragt: Ihr wart heute zum ersten Mal auf dem Eis – wie hat es sich angefühlt? Timo Pielmeier: Das ist natürlich schön, denn das ist ja unser Hobby, das wir zu unserem Beruf gemacht haben. Die vier Monate Sommerpause waren jetzt schon sehr lange. Mit den warmen Temperaturen draußen werden die ersten Monate schon sehr hart, aber da müssen wir uns durchbeißen und hart arbeiten – dann kommt langsam der Spaß auch wieder dazu. Wie hast du die freie Zeit verbracht? Warst du im Urlaub? 70

Ziemlich genau die Hälfte der Mannschaft ist neu – was können die „alten“ Spieler tun, um die Neuen zu integrieren? Timo: Zu den „alten“ Spielern zähle ich Greile (Thomas Greilinger, Anm. d. Red.) und mich, denn ich bin jetzt das fünfte Jahr hier, Greile sogar noch länger. Wir müssen die Message an die neuen Spieler weitergeben, dass wir hier sind, um zu gewinnen, dass wir eine Play-off-Mannschaft sind und da vorn mitspielen wollen. Das ist die Nachricht, die bei den neuen Jungs ankommen muss. Hatte die Mannschaft schon Zeit, sich kennenzulernen? Wie ist der erste Eindruck? Timo: Jetzt am Anfang sind verbringen wir viel Zeit miteinander, man sieht sich fast den ganzen Tag im Stadion. Das wird dann weniger, je länger die Saison dauert. Aber jeder, der hier ist, ist vom Charakter her ein guter Typ. Durch die vielen Neuen gibt’s beim ERC einen frischen Wind, wie sich das dann auswirkt, wird sich im Laufe der Saison zeigen. Fabian Dahlem ist der neue Torwarttrainer – war es für dich wichtig, dass es einen Trainer eigens für die Goalies gibt? Timo: Ja, das ist sehr wichtig. Ich will jetzt nichts Falsches sagen (grinst), aber ich glaube, der Torhüter ist vielleicht die wichtigste Position in der Mannschaft, zumindest eine der wichtigsten Positionen. Und ich finde, da sollte – übrigens nicht nur


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Interview

in Ingolstadt, sondern überhaupt im deutschen Eishockey – Wert darauf gelegt werden, dass man auch die Goalies professionell trainiert und ihnen einen eigenen Trainer zur Seite stellt. Der ERC hat das gemacht. Meiner Meinung nach sollte in der DEL jeder Verein einen hauptamtlichen Torwarttrainer haben. Mit Jochen Reimer kam ein weiterer erfahrener Goalie zum ERC: Wie fühlt es sich an, echte Konkurrenz zu haben? Timo: Ich find‘s gut! Ich kenne Danny aus den Birken von Red Bull München sehr gut, dort wird das ähnlich gehandhabt, auch dort gibt es zwei sehr gute Torhüter. Danny sagt, das hat ihn besser gemacht. Ich denke, wir werden uns gegenseitig pushen. Ich kenne Jochen, das ist ein Super-Typ und wir sind beide erwachsene Menschen. Den Kindergarten können dann die Medien draus machen, da werden wir cool bleiben (lacht). Wir werden hart und ehrlich arbeiten. Ich will mir auch verdienen, im Tor zu stehen. Ich will nicht im Tor stehen, nur weil ich hier bin. Dein Ziel bleibt aber, die Nr. 1 zu sein? Timo: Auf alle Fälle! Du hast mit den Panthern schon den Meistertitel geholt, aber auch zuletzt weniger gute Spielzeiten erlebt: Was muss sich in dieser Saison ändern, damit der ERC wieder erfolgreich wird? Timo: Wir müssen als Mannschaft zusammenwachsen, als Team spielen, auf dem Eis jeder für jeden alles geben. Eine Eishockeysaison hat immer Höhen und Tiefen und wir versuchen natürlich, die Tiefen nicht so lange dauern zu lassen wie die letzten Jahre. Es ist jetzt noch zu früh, um zu sagen, wo wir stehen werden. Nach den Vorbereitungsspielen und dem Anfang der Saison können wir dann Ziele formulieren. Aber der erste Schritt ist, im ersten Saisonspiel gegen Straubing zu gewinnen und Punkte mitzunehmen. Was danach kommt, darauf fokussieren wir uns später. Was sind deine Ziele mit dem ERC – und deine persönlichen Ziele in dieser Saison? Timo: Mein Ziel ist die Meisterschaft. Das war es schon 2014, als ich als no-name gekommen bin und das war es die letzten vier Jahre auch. Zweimal Finale und zweimal das Pre-Playoff-Aus sind daraus geworden. Die letzten zwei Jahre Jochen Reimer, waren natürlich ärgerlich. der neue Goalie für das Tor der Panther Aber ich weiß, um was es geht und ich werde – gemeinsam mit Jochen – alles dafür tun, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind. (sk)

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Gesundheit

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Fotos: Evelin Raffalt

THE CUBE

Für das Bauchtraining steht ein separater Raum zur Verfügung. Auf Wunsch steht ein Personaltrainer zur Seite.

Sport-Fitness Club feiert Neueröffnung in Ingolstadt

Das Trainerteam bei THE CUBE - Sport-Fitness Club rund um Cheftrainer Christian Kares (rechts) geht individuell auf Ihre Trainingsziele ein.

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Ingolstadt wird noch ein Stück sportlicher. Mit THE CUBE öffnet ein neuer Sport- und Fitness-Club in Ingolstadt seine Pforten. Trainierende profitieren von Öffnungszeiten rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Neben einem CardioBereich mit freiem WLAN stehen Geräte zum Muskelaufbau und vielfältige Kursangebote zur Gewichtsreduzierung und dem allgemeinen Wohlbefinden zur Verfügung. Starten Sie mit einer Körper- und Rückenanalyse, persönlicher Ernährungsberatung und individuellem Trainingsplan perfekt in Ihr Work-out und definieren Sie Ihren Körper nach Ihren Vorstellung mit Hilfe eines Personal-Trainers. Es stehen ein Funktional Tower sowie Plate loaded Geräte für Sie bereit. Auch für Senioren bietet THE CUBE spezielle Programme und Gesundheitstrainings an. Profitieren Sie vom Know-how der geschulten Trainer und sichern Sie sich das Eröffnungsangebot von 29,95 Euro anstatt der regulären 39,95 pro Monat. Das Team von THE CUBE freut sich auf Ihren Besuch und berät Sie gerne. Parkplätze sind in der Manchinger Straße 107 zahlreich vor Ort.


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Gesundheit

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Lifestyle

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Damen-Power-Duo Andrea Vogl und Friederike Binder sind ein Bodystreet-Team

Andrea Vogl (li) und Friederike Binder (vorne) mit Personaltrainer Thomas Knott (hat gerade seinen ersten Ironman-Triathlon absolviert - als 54ster der Deutschen Meisterschaft!) und Bodystreet Studioinhaberin Iris Porstendörfer

Muskelaufbau – das ist für Andrea Vogl und Friederike Binder das große Thema. Deshalb trainieren beide bei Bodystreet in Ingolstadt. Andrea Vogl aus Egweil gleicht damit den Bewegungsmangel aus, der sich zwangsläufig aus einer sitzenden Tätigkeit ergibt: „Für mich, die wenig Zeit hat und effizient trainieren möchte, bietet das EMS-Training die optimale Lösung. Hier wird nicht nur der gesamte Körper trainiert, sondern auch gezielt die Rückenmuskulatur gestärkt“, erklärt sie. Seit über zwei Jahren ist sie nun schon dabei und hat so ihre Rückenprobleme erfolgreich bekämpft. Friederike Binder war krankheitsbedingt ein halbes Jahr ans Bett gefesselt. „Dabei hat meine Muskulatur total abgebaut.“ Was auch sie suchte, war eine Trainingsmethode, die speziell auf den Muskelaufbau zugeschnitten ist. Mit dem EMS-Training bei Bodystreet hat die Ingolstädterin genau das gefunden: 20 intensive Mi74

nuten reichen! Zusammen mit Andrea Vogl trainiert sie nun einmal die Woche. Ein Pflichttermin für beide: „Da gibt’s keine Ausreden und kein Pardon!“, betont Friederike Binder. Als sie vor etwa 4 Monaten zufällig „zusammengebucht“ wurden (bei Bodystreet trainieren maximal zwei Personen gleichzeitig), passte die Chemie sofort. Seitdem sind sie ein Trainingsteam: „Wir können Bodystreet nur weiter empfehlen!“ Und manchmal gibt’s zur Muskelstärkung auch noch eine neue Freundschaft gratis dazu. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Probetraining und überzeugen Sie sich selbst! Bodystreet Ingolstadt Süd Münchener Straße 93 Tel.: 0841 / 99 38 99 90

Bodystreet Ingolstadt West Friedrichshofener Straße 18 Tel.: 0841 / 99 34 75 00


Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur

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FC Ingolstadt 04 – 2017/2018 Dritte Reihe von links: Zeugwart Michael Klattenbacher, Physiotherapeut Benjamin Sommer, Physiotherapeut Hermann Eikam, Hauke Wahl, Romain Brégerie, Maximilian Thalhammer, Stefan Kutschke, Phil Neumann, Marcel Tisserand, Tobias Schröck, Mannschaftsarzt Prof. Dr. med. Florian Pfab, Physiotherapeut Christian Haser, Zeugwart Christian Gaull Zweite Reihe von links: Cheftrainer Maik Walpurgis, Co-Trainer Michael Henke, Co-Trainer Ovid Hajou, Lukas Gerlspeck, Max Christiansen, Antonio Colak, Marvin Matip, Marcel Gaus, Darío Lezcano, Torwarttrainer Martin Scharrer, Athletiktrainer Jörg Mikoleit, Teamkoordinator Stefan Schröder, Vordere Reihe von links: Almog Cohen, Stefan Lex, Markus Suttner, Sonny Kittel, Moritz Hartmann, Fabijan Buntic, Ørjan Nyland, Martin Hansen, Robert Leipertz, Alfredo Morales, Florent Hadergjonaj, Ryoma Watanabe, Thomas Pledl


ERC Ingolstadt – 2017/2018 hinten v. l. n. r.: Simon Schßtz, David Elsner, Brett Olson, Darin Olver, Christoph Kiefersauer, Kael Mouillierat, Sean Sullivan, Dennis Swinnen, Laurin Braun Mitte v. l. n. r.: Maritta Becker (Fitnesscoach), Joachim Ramoser, Mike Collins, Brandon Buck, Petr Taticek, Matt Pelech, Benedikt Schopper, Patrick McNeill, Jacob Berglund, Fabio Wagner, Scott Atkins (Fitnesscoach) vorne v. l. n. r.: Dustin Friesen, Thomas Greilinger, Jochen Reimer, Clayton Beddoes (Co-Trainer), Tommy Samuelsson (Trainer), Fabian Dahlem (Torwarttrainer), Timo Pielmeier, John Laliberte, Benedikt Kohl

Foto: Ritchie Herbert.

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Gesundheit

Robert Hiebl, Ihr DiaExperte für Ingolstadt und Michael Hiebl (re.) von Fusskult begrüßen Sie Am Stein 9.

NEU in Ingolstadt: DiaExpert Robert und Michael Hiebl bieten mit DiaExpert und Fusskult das Rund-umProgramm für Diabetiker

Vertreter der Audi BKK-Filiale, Stadtmitte zu Gast bei Fusskult und Dia Expert.

Am Stein 9 | KOBOLDBLOCK | 85049 Ingolstadt Tel: 0841/99364450 - Fax 0841/99364447 Termine nach Vereinbarung

Bei Fusskult am Stein 9 gibt es ab sofort einen neuen Anbieter für Diabetesbedarf. Das DiaExpert Fachgeschäft bietet Menschen mit Diabetes ein umfangreiches Produktsortiment von Teststreifen, Pennadeln, Insulinpumpen-Zubehör bis hin zur Patch-Pumpe mylife OmniPod. Robert Hiebl ist der neue DiaExperte vor Ort und berät Sie gerne zu allen Produkten und beantwortet Ihre Fragen. Entdecken Sie Produkte, die das Leben mit Diabetes leichter machen. Sie können Ihr Rezept gleich einlösen, alles ist vorrätig.

Besuchen Sie Fusskult und DiaExpert Am Stein 9 und profitieren Sie von verschiedenen Eröffnungsangeboten!

DiaExpert Fachgeschäft Am Stein 9 85049 Ingolstadt Tel. 0841 / 45 67 76 00 Fax 0841 / 45 67 76 01

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30 - 12.30 Uhr Mo, Di: 13.30 - 17.30 Uhr Do: 13.30 bis 18.30 Uhr

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Gesundheit

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Volkskrankheit Rückenschmerz: keine Frage des Alters Klinikum Ingolstadt lädt am 26. September zum Vortrag mit Wirbelsäulen-Experten Dr. Morrison Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Fast 80 Prozent aller Deutschen leiden mindestens einmal im Leben darunter. Während bei jüngeren Menschen oft die Bandscheibe Probleme macht, ist bei der älteren Generation häufig eine Osteoporose der Wirbelsäule der Auslöser. Deshalb lädt das Klinikum Ingolstadt am Dienstag, 26. September 2017, von 18 bis 19.30 Uhr zum Expertenvortrag zum Thema „Rückenschmerzen – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“ ein. Der Vortrag von Dr. Robert Morrison, dem Leiter der Sektion Wirbelsäulentherapie, findet im Veranstaltungsraum „Oberbayern“ statt.

dem Alter sinkt der Mineralgehalt in den Knochen, der sie eigentlich stark und widerstandsfähig macht. Dadurch verlieren sie an Festigkeit und brechen leichter. Das macht sich nicht in allen Fällen sofort bemerkbar, im Gegenteil: „Häufig haben Betroffene erst einmal keine Symptome. Erst wenn die Knochenmasse schon so weit abgebaut ist, dass Wirbel einbrechen, merken die Patienten: Da stimmt etwas nicht“, so der Sektionsleiter. „Gerade Wirbelbrüche kommen oft wie aus heiterem Himmel und verursachen zunächst starke Schmerzen.“ Im Lauf einiger Wochen klingen sie dann wieder ab. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Probleme sich erledigt hätten. Im Gegenteil: „Ist die Osteoporose schon weit fortgeschritten und haben bereits mehrere Wirbeleinbrüche stattgefundenen, kommt es zu chronischem Rückenschmerz und zu Fehlstellungen.“ Deshalb sollte Zur Person: Dr. Robert Morrison ist seit Februar Leiter der neugebei extremen Rückenschaffenen „Sektion für konservative und operative Wirschmerzen sowie Taubbelsäulentherapie“ am Zentrum für Orthopädie und Unheitsgefühlen immer ein fallchirurgie und damit der Rückenspezialist am Klinikum Ingolstadt. Er war zuletzt Leitender Oberarzt für die Facharzt aufgesucht werWirbelsäulentherapie in der Schön-Klinik Nürnberg/ den.

23 Bandscheiben, jeweils nur wenige Quadratzentimeter groß, dafür aber prall gefüllt mit Flüssigkeit und deshalb sehr elastisch, besitzt die Wirbelsäule des Menschen. „Man kann sie sich wie kleine Gelkissen vorstellen, die voll mit Wasser sind und dafür sorgen, dass die Stöße, die im Alltag auf unsere Wirbelsäule wirken, abgefedert werden. Zugleich halten sie Fürth und ist Mitglied verschiedener Vereinigungen für die einzelnen Wirbel beChirurgen und Wirbelsäulenspezialisten. weglich, aber stabil“, erBeide Krankheitsbilder klärt Dr. Morrison. Zu Problemen kommt es, wenn haben also viel mit natürlichem Verschleiß zu tun. die kleinen Stoßdämpfer verschleißen. Die Folge Dennoch sind sie kein Schicksal, wie Dr. Morrison kann Rückenschmerz sein, der sich vor allem beim weiß: „Sowohl Osteoporose wie auch Bandscheibenschweren Heben oder auch langem Sitzen bemerk- verschleiß können verhindert oder zumindest lange bar macht. Je weiter der Verschleiß fortschreitet, um- Zeit hinausgezögert werden, wenn man einige Dinge so stärker werden die Schmerzen und umso länger beachtet.“ Wie man Rückenschmerzen vorbeugt, welhalten sie an. che Therapiemöglichkeiten, sowohl konservativ als auch operativ, zur Verfügung stehen und ab wann eiGanz anders sind die Symptome beim anderen ne OP überhaupt erst in Frage kommt, auch darüber Krankheitsbild, das Dr. Morrison an dem Abend vor- wird Dr. Morrison in seinem Vortrag reden. Danach stellt: Plötzlich nämlich treten die Schmerzen auf, die haben die Zuhörer zudem die Gelegenheit, persöneine Osteoporose der Wirbelsäule verursachen kön- lich mit dem Sektionsleiter zu sprechen. Der Eintritt nen. Denn egal, ob Mann oder Frau: Mit zunehmen- ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 78

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Politik

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Foto: © Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net

Wohin geht die Reise? 5 Fragen

an 11 Bundestagskandidaten der Region

1. Die Region Ingolstadt ist geprägt von der Automobilindustrie, tausende Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt davon ab. Wie sieht Ihrer Meinung nach ein zukunftsfähiges Modell für diesen dominierenden Wirtschaftszweig in der Region aus? 2. In Zeiten von „Fake News“ wird auch über die „Macht der Medien“ diskutiert. Sollte es politischen Parteien nach wie vor erlaubt sein, sich an privaten Zeitungen, Radiosendern, Fernsehproduktionsgesellschaften, Verlagen etc. zu beteiligen bzw. diese sogar ganz zu besitzen? 3. Bundestagstagsabgeordnete haben nach nur einer Legislaturperiode von vier Jahren einen Pensionsanspruch von 932 Euro. Die Durchschnittsrente für Männer liegt in Bayern bei 1078,10 Euro, für Frauen bei 610,40 Euro, wenn sie ein Leben lang gearbeitet haben. Halten Sie die Pensionsregelungen für Abgeordnete für gerecht?

REINHARD BRANDL, CSU 1. Zuerst einmal bin ich froh, dass wir eine solche starke Automobilindustrie in Deutschland und vor allem in der Region haben. Für die Zukunft sehe ich für die Branche noch große Entwicklungschancen, zum Beispiel im Bereich des automatisierten Fahrens oder der Entwicklung umweltneutraler Antriebe. Von Seiten des Bundes und des Freistaats unterstützen wir die Industrie mit einer Vielzahl von Forschungsprojekten auf diesem Weg. Auch die Stadt Ingolstadt bringt sich hier in hervorragender Weise mit ein. 2. Ich hielte ein solches Verbot für richtig.

4. Was halten Sie von Volksentscheiden auf Bundesebene? 5. Wie geht die Wahl am 24. September aus? 80

3. Der Deutsche Bundestag hat als Orientierungsgröße für die Entschädigung der Abgeordneten die Bezüge von Be-


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amten gewählt, die einer vergleichbaren Verantwortung und Belastung unterliegen. Konkret ist das die Gruppe der einfachen Richter bei einem obersten Gerichtshof des Bundes. Für jedes Jahr im Parlament erhält ein Abgeordneter einen Anspruch von 2,5 Prozent seiner Bezüge als Alterssicherung. Nach 27 Jahren Parlamentszugehörigkeit ist der Höchstbetrag von 67,5 Prozent erreicht. Das Geld wird erst bei Erreichen des Rentenalters bezahlt. Das steigt im Moment, analog zur gesetzlichen Rentenversicherung, stufenweise vom 65. auf das 67. Lebensjahr. Ich halte diese Regelung zumindest für nachvollziehbar.

2. Diese Frage befremdet mich etwas. Wenn ich die Entwicklung der Medienlandschaft richtig deute, haben wir einen hochgradigen Konzentrationsprozess auf immer weniger Unternehmen. Davon ist ja auch der Donaukurier betroffen. Parteien spielen hierbei als Besitzer oder Investoren keine Rolle. Ich sorge mich vielmehr um die Vielfalt der Medienlandschaft, die immer stärker schwindet, während gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten immer schlechter werden. Ich möchte, dass dieser Konzentrationsprozess gestoppt wird.

4. Wir sehen uns als CSU in einer Koalition mit dem Bürger. Unser Politikstil ist, die Bürger an der Ausgestaltung unserer Politik eng zu beteiligen. Das bereichert und ergänzt die parlamentarische Demokratie. Wir wollen deshalb die Beteiligungsmöglichkeiten weiter ausbauen. Dazu gehören auch bundesweite Volksentscheide. Das heißt aber nicht, dass jede Frage, die auf Bundesebene entschieden wird, automatisch auch für einen Volksentscheid geeignet ist.

3. Ich bin grundsätzlich bei der Altersversorgung Anhänger einer Erwerbstätigenversicherung, denen auch Abgeordnete angehören sollten. Dies würde dazu führen, dass auch Abgeordnete Beiträge zahlen und sich hieran die Höhe der Rente bemisst.

5. Die Zukunft kann ich leider nicht vorhersehen und ich glaube auch keinen Umfragen. Ich weiß nur, dass ich bis zur letzten Minute um das erneute Vertrauen der Menschen in die CSU werben werde. Dann muss der Wähler entscheiden.

WERNER WIDUCKEL, SPD 1. Die Automobilindustrie befindet weltweit sich im größten Umbruch ihrer Geschichte. Dieser Umbruch betrifft nicht nur umweltfreundliche Antriebe für Fahrzeuge, sondern viel mehr. Automobilunternehmen der Zukunft werden Dienstleistungen für Mobilität anbieten, ohne dass diese für die Kunden mit dem Besitz von Fahrzeugen einhergehen werden. Mobilität wird zum vernetzten System von Fahrzeugen, die ständig in Bewegung sind, statt 80–90 % ihrer Nutzungsdauer zu stehen. Zur vernetzten Mobilität gehört Kommunikation der Kunden, die sich nicht mehr mit dem Fahren beschäftigen wollen. Das ist zugegebenermaßen ein wenig weiter in die Zukunft gedacht. Für mich ist sehr entscheidend, dass auch die Belegschaften von Audi, der Zulieferer und des Handels mit dieser Entwicklung eine Perspektive für die Zukunft erhalten. Hierzu gehören wesentlich Kompetenzentwicklung und Qualifizierung. Es geht immer auch um die Menschen, nicht nur um Modelle.

Politik

4. Ich bin grundsätzlich ein Befürworter solcher Entscheide. Allerdings sollte man hieran auch nicht zu große Erwartungen knüpfen. Dies zeigen die eher mäßigen Beteiligungsquoten bei Bürgerentscheiden auf kommunaler und Landesebene. Darüber hinaus kommt es sehr stark auf die Regelung von Details an. Für mich wäre es auch wichtig, dass die „Ewigkeitsgarantie“ der ersten zwanzig Artikel unseres Grundgesetzes hiervon unberührt bleibt. 5. Das Ergebnis für die SPD wird deutlich besser sein, als dies gegenwärtige Umfragen vermuten lassen.

AGNES KRUMWIEDE, DIE GRÜNEN 1. Wenn die deutsche Automobilindustrie nicht ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren und wertvolle Arbeitsplätze aufs Spiel setzen möchte, muss mehr in die Forschung und Entwicklung innovativer Antriebssysteme investiert und verstärkt auf E-Autos gesetzt werden. Damit diese Umsteuerung zeitnah gelingt, sind andere politische Rahmenbedingungen erforderlich. Das wirksamste Instrument sind ambitionierte CO2-Grenzwerte, die auch auf der Straße eingehalten werden. 2. Medien und Presse in einer Demokratie sollten frei und unabhängig sein, deshalb gibt es beispielsweise auch den ungeschriebenen Kodex, dass JournalistInnen keiner Partei angehören sollten. Jegliche 81


Politik

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finanzielle Beteiligung durch Parteien an privaten Zeitungen, Magazinen, TV- und Radiosendern, ebenso an Onlineportalen, Verlagen oder Druckereien steht für mich im krassen Widerspruch zur freien und unabhängigen Berichterstattung. Die beste Prävention gegen „Fake News“ liegt für mich in einer Stärkung des freien und unabhängigen QualitätsJournalismus. 3. Maßnahmen gegen die Altersarmut gehören für mich zu den drängendsten politischen Herausforderungen unserer Zeit. Wir Grünen wollen umfangreiche Reformen gegen die Altersarmut umsetzen: Dazu gehört allem voran eine Garantierente über die gesetzliche Rentenversicherung. Alle Versicherungszeiten sollen anerkannt werden, auch Zeiten der Arbeitslosigkeit, der Ausbildung und Kindererziehung, Pflege und Erwerbsminderung. Die betriebliche und private Altersvorsorge wird dabei nicht angerechnet. Wir Grüne wollen eine Grüne Bürgerversicherung, in die alle einzahlen. Das bedeutet, dass zukünftig Selbstständige und eben auch Bundestagsabgeordnete genauso wie MinijoberInnen in die gesetzliche Rentenversicherung miteinbezogen wären. Eine große Gerechtigkeitslücke sehe ich bei der signifikanten Altersarmut von Frauen. Ein erster Schritt wäre, Lohngleichheit endlich umzusetzen. Zudem wollen wir Grünen, dass soziale Berufe – in denen überproportional mehr Frauen arbeiten – besser bezahlt werden. Das größte Armutsrisiko für Frauen in Deutschland ist, Kinder zu bekommen. Diesem Missstand wollen wir mit unserem „Familienpaket“ begegnen, das mit 12 Mrd EUR ausgestattet werden soll. Mit einer Kindergrundsicherung, einem Kindergeld-Bonus u. v. m. wollen wir dafür sorgen, dass Kinder zu bekommen in unserem reichen Land endlich kein Armutsrisiko mehr ist und Kinderarmut effektiv bekämpft wird! 4. Volksentscheiden auf Bundesebene stehe ich vor allem dann kritisch gegenüber, wenn dabei die Belange von Minderheiten in unserer Gesellschaft tangiert würden. Es besteht die Gefahr, dass Minderheiten diskriminiert werden könnten. Zudem zeigt die Erfahrung mit dem Brexit, dass umfassende Informationen über mögliche Konsequenzen aus den Ergebnissen eines Volksentscheides notwendige Voraussetzungen sein müssen für dessen Durchführung. 5. Diese Entscheidung liegt bei den Wählerinnen und Wählern.

ROLAND MEIER, LINKE 1. Zunächst einmal muss die Industrie mit ihrem Geschäftsmodell der letzten Jahre brechen, nämlich mit betrügerischen Mitteln Fahrzeuge mit viel zu hohen Emissionen in Umlauf zu bringen. Hier wurden für kurzfristige Gewinne langfristige Unternehmensperspektiven aufs Spiel gesetzt. Technisch muss man sich zudem von der Fixierung auf den Verbrennungsmotor lösen. Power-to-Gas halte ich zunächst für einen vernünftigen ergänzenden Schritt. Das fossile Gas muss sukzessive durch regenerative Erzeugung ersetzt werden. Auch Brennstoffzellen haben eine Zukunft im Fahrzeugbau. Für die unterschiedlichen Anforderungen an individuellen und öffentlichen Personenund Warenverkehr wird es künftig ebenso unterschiedliche Antriebstechnologien geben. 2. Wer die Medien beherrscht, beherrscht die Wähler. Die Beteiligungen sollten dermaßen deutlich gemacht werden müssen, dass sie auch bei flüchtiger Betrachtung keinesfalls übersehen werden können. Wenigstens ein Teil der Medien sollte vollkommen neutral, frei und unabhängig berichten können, auch und vor allem unabhängig vom Quoten- oder Auflagendruck oder gar Parteibuch, z. B. durch staatliche Förderung dieser Medien. 3. Die Durchschnittsrenten sind definitiv zu niedrig! DIE LINKE fordert 1.050 Euro Mindestrente (pro Monat) und ansonsten ein Rentenniveau von 53 %. Über die Pensionsansprüche von Bundestagsabgeordneten kann man nachdenken. Im Sinne einer solidarischen Gleichbehandlung sollten Abgeordnete wie auch Selbstständige und Beamte so in die Rentenkasse einzahlen, wie auch abhängig Beschäftigte. Es sollten auch die Abfindungen unserer „Winterkörner“ hinterfragt werden! 3.100 Euro Ruhestandsbezüge pro Tag! Rente kann man das wohl nicht mehr nennen. 4. Absolut sinnvoll! Allerdings sollten die Wahlberechtigten neutral und vollumfänglich darüber informiert sein, worüber sie entscheiden, also auch über die langfristigen Konsequenzen der Entscheidung! Ich könnte mir Volksentscheide auch auf Europaebene vorstellen. 5. 53 % der Wähler entscheiden sich für ein Rentenniveau von 53 % und wählen DIE LINKE. Grüne und V³-Partei bilden eine konstruktive Opposition. Die

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bisherigen Systemparteien werden für ihre jahrelange „weiter-so-Strategie“ belohnt und fallen in die Bedeutungslosigkeit.

JAKOB SCHÄUBLE, FDP 1. Grundsätzlich ist das Sache der Unternehmen. Was ich fordere, ist eine echte Gründerkultur in Ingolstadt. Dazu müssen bürokratische Hemmnisse abgebaut und Räume für Gründer aufgebaut werden. Zudem muss die Politik ein leistungsfähiges Bildungssystem aufbauen, um die Menschen in der Region für die Herausforderungen wie die Digitalisierung zu wappnen. Damit meine ich insbesondere auch die Möglichkeit auf „lebenslanges Lernen“ im besten Sinne. 2. Ich sehe in Deutschland in dem Bereich aktuell wenig Handlungsbedarf. Viel eher könnte man über die politische Einflussnahme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutieren. 3. Wenn Bundestagsabgeordnete ihre volle Arbeitskraft dem Bundestag zur Verfügung stellen, dann sollen sie auch angemessen bezahlt werden. Problematischer finde ich Nebentätigkeiten und versteckte Privilegien. Ich finde, dass die Pensionen neu geregelt werden sollten. Die Abgeordneten sollten wesentlich höhere Diäten beziehen, für ihre Rente aber selbst vorsorgen. Damit wäre die Transparenz über die Gesamthöhe der Bezüge wesentlich verbessert. 4. Nicht jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich bei sehr weitreichenden Entscheidungen umfassend zu informieren und deshalb besteht die Gefahr, dass emotionale und unsachliche Schwarz-Weiß-Entscheidungen getroffen werden. Ich stehe deshalb Volksentscheiden auf Bundesebene sehr skeptisch gegenüber. 5. Ich vermute, dass die FDP knapp nicht den Bundeskanzler stellt. Im Ernst, meine Hoffnung ist tatsächlich, dass möglichst viele Wähler zur Wahl gehen und ihr Recht wahrnehmen, sich an der politischen Meinungsbildung zu beteiligen.

Politik

ANGELA MAYR, FREIE WÄHLER 1. Die Entscheidung für die Monopolstruktur ist in der Vergangenheit getroffen worden und die weiteren Zuzüge von Zulieferern und Zuarbeitern ist einer optimalen Anbindung geschuldet. Jetzt weitere Wirtschaftszweige anzusiedeln, ist aufwendig und erfordert langfristige Strukturmaßnahmen. Eine Möglichkeit wäre, Bevorzugung bei der Grundsteuer oder bei den Ansiedlungskosten und den Grundstückspreisen. Darin könnte man allerdings wieder eine unzulässige Wettbewerbsverzerrung sehen. 2. Wenn die Beteiligung an den Medien in jedem Exemplar/Sendung ausgewiesen ist, damit das Produkt als Partei-„Medium“ sich outet, kann ich damit leben. Insgesamt halte ich eine größere Transparenz bei Parteivermögen und Parteieinkünften für notwendig. Dabei sehe ich die Grenze weitaus niedriger und wesentlich umfassender als das Parteiengesetz. 3. Das gesamte Rentensystem ist zu überarbeiten. In die Rentenkassen müssen alle einzahlen und alle sich beteiligen. Dies gilt auch für Politiker. Der Pensionsanspruch – wie oben dargestellt – ist nicht vermittelbar und für den Großteil der Bevölkerung eine Ungerechtigkeit. Politiker jeder Ebene sollten selbst für die Altersversorgung sorgen. 4. Ich befürworte Volksentscheide auf Bundesebene. Die Gefahr des Populismus wird willkürlich übertrieben. Bei entsprechender Aufklärung sehe ich jeden BürgerIn in der Lage, die Sachverhalte zu verstehen. 5. Wenn ich das wüßte ….. ich hoffe auf eine hohe Wahlbeteiligung … mit einem Ergebnis für eine solide Regierungsbildung und ich wünsche mir den Einzug der Freien Wähler in den Bundestag für ideologiefreie Sachpolitik.

JOHANNES HUBER, AFD 1. Zur Sicherung der wirtschaftlichen Basis in der Region müssen auf allen Ebenen in Schulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen die naturwissenschaftlichen MINT-Fächer 83


Politik

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stärker gefördert werden. Das erfordert neben finanziellen Mitteln auch eine anhaltende Kampagne für die Bedeutung und die Perspektiven solcher Ausbildungsgänge – insbesondere in der regionalen Automobilindustrie. 2. Nein. Die Beteiligung der Parteien an Unternehmen, insbesondere an Medienunternehmen, wie es die SPD handhabt, muss aus Gründen der Demokratie genauso untersagt sein wie die Annahme von Firmenspenden. Parteifinanzierte politische Inhalte in den Medien, die sich möglicherweise als Fake-News herausstellen, müssen ein Ende haben. 3. Die Pensionsregelungen sind ungerecht. Daher müssen Bundestagsabgeordnete in Zukunft ebenfalls Rentenbeiträge zahlen. Außerdem muss das kostspielige und den Steuerzahler übermäßig belastende Versorgungsmodell für Abgeordnete grundlegend reformiert und auf ein System privater Altersvorsorge umgestellt werden. 4. Bundesweite Volksabstimmungen ist meine wichtigste Forderung. Die Bürger müssen endlich an der Politik beteiligt werden und über richtungsentscheidende Fragen abstimmen dürfen. Das gelingt, wenn der Bundestag analog zum Wahlgesetz, das bereits seit 1949 besteht, auch ein einfaches Abstimmungsgesetz beschließt. Der Artikel 20 im Grundgesetz besagt nämlich eindeutig, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht, in Wahlen und Abstimmungen! 5. Die Alternative für Deutschland wird im Vergleich zur letzten Bundestagswahl die meisten Stimmen gewinnen.

JAKOB SEDLMEIER, ÖDP 1. Grundsätzlich sehe ich unsere hiesige Automobilindustrie in Bezug auf die Megatrends E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung aktuell auf dem richtigen Weg. Allerdings ist mir Audi etwas zu leise beim Vermarkten der g-tron Modelle. Durch die nahezu regenerative Erzeugung des für die Fahrzeuge erforderlichen Gases mit dem ‚Power to Gas‘-Konzept hätten wir die Chance, den Verbrennungsmotor sogar aus ökologischen Gründen am Leben zu halten. Dennoch gibt es bestimmt aber auch noch Möglichkeiten, völlig neue Konzepte in Angriff zu nehmen. 2. Medien sind ein wichtiger Faktor für die Meinungsbildung. Und um eine möglichst unabhängige 84

Meinungsbildung zu ermöglichen, haben Parteien in der Medienlandschaft nichts zu suchen. 3. Nein! Eine Mehrfach- oder Überversorgung von Politikern, die aus der aktiven Arbeit ausscheiden, ist zu beschneiden. Die Altersversorgung der Bundestagsabgeordneten ist über die gesetzliche Rentenversicherung zu regeln. 4. Eine direkt-demokratische Mitbestimmung auf Bundesebene halte ich für sinnvoll. 5. Leider deutet vieles auf vier weitere Jahre starre, unbewegliche, große Koalition hin. Doch jede Stimme für die ÖDP ist wertvoll, da sie unsere politische Arbeit stärkt und die etablierten Parteien zum Nachdenken bringt.

WOLFGANG DISTLER, BAYERNPARTEI 1. Besser hätte es die letzten Jahre für unsere Region nicht laufen können. Die Herausforderung ist nun, den Platz an der Sonne zu verteidigen, indem man sich stetig verbessert und sich gegebenenfalls rechtzeitig neu erfindet. Das gelingt nicht immer, die Kautschukstadt Manaus in Brasilien und Seattle, die Autostadt in den USA, sind mahnende Beispiele dafür. Aus wirtschaftlichen und unternehmerischen Detailfragen sollten sich Staat und Politik jedoch heraushalten. Lediglich bei der Bereitstellung und Unterhaltung von Infrastruktur sollten sich Staat und Kommunen einbringen. Zu allererst ist der Staat zuständig für die innere und äußere Sicherheit, ein hohes Maß an Rechtssicherheit und mäßige Abgabenbelastung kämen derzeitig dominierenden Wirtschaftszweigen zu Gute und auch den eventuell zukünftigen. 2. Bekanntermaßen ist ein größerer Teil der etablierten deutschen Medien im Besitz der SPD, für einen strohfeuerartigen Schulz-Hype hat es gereicht, mehr aber nicht. Das Meinungs- und Verbreitungsmonopol der etablierten Medien ist dem Internet zum Opfer gefallen und der Besitz an selbigen nicht mehr so entscheidend. 3. Nun, immerhin werden dabei weibliche und männliche Abgeordnete gleich behandelt. Neben der Altersversorgung ist auch das laufende Einkommen aus dem Mandat sehr attraktiv. Die Abgeordneten sollen sich nun mal frei von Existenzsorgen um


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ihre Arbeit kümmern. Aber kann man sich als Staat gute Politiker kaufen? Und wessen Gehaltsscheck würde geringer ausfallen, wenn man ihn sich selbst ausfüllen kann? Gerechter wäre es, die Diäten an die Entwicklung der Durchschnittseinkommen in Deutschland zu koppeln.

5. Wir werden mit absoluter Mehrheit (100%+X) in den Bundestag einziehen und dann sofort die endgültige Teilung Deutschlands in Angriff nehmen.

4. Das Instrument der Volksentscheide könnte auf Bundesebene durchaus sinnvoll erweitert werden. Leider traut die derzeitige Politik den Bürgern keine durchdachten Entscheidungen zu. Im Gegenteil, es wird versucht, die eigene Politik durch zahllose Auftritte in Talk-Shows zu legitimieren. Statt den Menschen zuzuhören, werden sie totgequatscht.

1. „Made in Germany“, das klang bis vor kurzem nach ehrlicher Wertarbeit, für die sich Kunden weltweit begeisterten. Seit dem Dieseskandal steht „Made in Germany“ weltweit auch für kostengetriebene Tricksereien und die Unfähigkeit und den Unwillen, von Politik und Autoindustrie, den verursachten Schaden ernsthaft zu beheben. Um die Arbeitsplätze zu erhalten gilt es zu aller erst Vertrauen zurückzugewinnen. Ein windiges Softwareupdate ist hier keine Lösung. Es braucht eine wirkliche Hardware Nachrüstung der Dieselfahrzeuge und ein echtes Schuldeingeständnis der Konzerne, um den Imageschaden zu begrenzen. In das Thema Dieselgate, spielt natürlich das Thema Stickoxid -und Co2-frei fahrende Autos eine Rolle. Seid Jahren ist klar, dass von Kalifornien bis China Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor Fahrverbote drohen und weltweit E- Mobilität gefördert wird. China führt als größter Automobilmarkt der Welt eine feste Absatzquote für Elektroautos ein. Während auf vielen ausländischen Märkten Elektroautos in Fahrt kommen, fällt Deutschland zurück. Mit ihrer Kaufprämie hat die Bundesregierung seit 2016 gerade einmal 8.700 Batterieautos auf die Straße gebracht – vom ihrem 1-Million-Ziel sind Kanzlerin Merkel und Verkehrsminister Dobrindt weit entfernt. Wir Grüne wollen einen neuen industriepolitischen Kurs setzen, mit der wir die Stärke unserer Automobilwirtschaft erhalten. Für eine Autoindustrie mit Zukunft wollen wir, dass Deutschland vorangeht und das Jahr 2030 als Zeitpunkt festlegt, ab dem kein Auto mit fossil betriebenem Verbrennungsmotor mehr vom Band rollt. Gleichzeitig braucht es ein Bundesprogramm für flächendeckende Ladeinfrastruktur, wirksame Förderprogramme für den Kauf von Elektroautos, gezielte Forschungsförderung, gerade auch für KMUs im Bereich E-Mobilität , aber auch in den Bereichen Smart Mobility, Wertschöpfung 4.0 ect. und (Fort-)Bildungsprogramme, um die Beschäftigten fit zu machen für die Anforderungen der technologischen Transformation.

5. Wir leben in einer sehr interessanten, bisweilen schnelllebigen Zeit. Daher möchte ich mich jetzt nicht festlegen. Ich muss aber dabei zugeben, dass ich vorsichtshalber in Berlin noch nichts angemietet habe.

BERND SANDNER, DIE PARTEI 1. Da unser Automobilwerk in Ingolstadt die zweifellos besten Autos der Welt baut (Abgasreinigung ist nur in Großstädten relevant und die meisten Autos fahren auf dem Land und auf der Autobahn) brauchen wir uns nun wirklich keine Sorgen über diesen großartigen Wirtschaftszweig machen. 2. Da auch wir über ein sehr gutes Zentralorgan, das Faktenmagazin Titanic, verfügen und dies auch zu unseren Zwecken gebrauchen, sehen wir kein Problem damit. 3. Wir regeln die Besoldung und somit die Pensionen von Abgeordneten nach unserer Machtübernahme komplett neu. Damit erledigt sich das Thema wie von selbst. Siehe hierzu auch Punkt 11 aus dem PARTEI-Wahlprogramm zum Thema Bürgergeld:„Sämtliche Bundestagsabgeordneten verfügen über ein nicht unerhebliches bedingungsloses Grundeinkommen und sollten ein solches auch dem Bürger nicht vorenthalten. Bis zur Umsetzung werden ihre Diäten an die Hartz-IV-Sätze gekoppelt. 4. Da dem Volk nicht zu trauen ist – schließlich wählt ein nicht unerheblicher Teil unserer Bevölkerung Pfeifen wie AFD, NPD und V-Partei – lehnen wir Volksentscheide kategorisch ab.

Politik

KERSTIN SCHNAPP, DIE GRÜNEN

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Politik

espresso Magazin, September 2017

2. Ich habe kein Problem damit, dass Parteien ihre Meinung publizieren, wenn wie beim Bayernkurier der CSU oder beim Vorwärts der SPD erkennbar ist, wer hier veröffentlicht. Wo für den Leser nicht klar ist, wer verlegt oder daran beteiligt ist, sollte jedoch ein Riegel vorgeschoben werden. Wichtig ist es hier Transparenz herzustellen, indem die Beteiligungsverhältnisse effektiv offengelegt werden und zwar möglichst auf der Titelseite oder bei Filmen und Radio im Vorspann. 3. Nein, das ist nicht gerecht. Mit den Sonderrechten für Politiker bei der Altersversorgung muss endlich Schluss sein. Abgeordnete und Beamte sollten aus Sicht der Grünen in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Dann bekommen sie später eine ganz normale Rente. Die Rentenversicherung muss zu einer Bürgerversicherung für alle Menschen werden, das ist unser Credo. Mit der Grünen Bürgerversicherung wollen wir die bestehenden Ungerechtigkeiten beenden. Alle Bürgerinnen und Bürger werden unter der Berücksichtigung aller Einkunftsarten in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen. So sind sie gut abgesichert und versorgt und beteiligen sich entsprechend ihres Einkommens an der Finanzierung. Langfristig sorgt es dafür, dass die Rentenversicherung stabil und verlässlich finanziert ist. Mit der Grünen Bürgerversicherung in der Rente ließe sich eine starke positive Wirkung auf Rentenniveau und Beitragssatz erreichen. 4. Bereits seit vielen Jahren fordern wir Volksbegehren, Volksinitiative und Volksentscheid und haben dazu eingehende Vorschläge vorgelegt. Bei der verfassungsrechtlichen Ausgestaltung muss natürlich darauf geachtet werden, welche Fragen per Volksentscheid geklärt werden können, aber alle vier Jahre wählen gehen reicht nicht. Die Demokratie muss sich gerade in unserer Zeit bewähren und die Bürger wollen längst mehr Mitsprache und Beteiligung. 5. Grün wird drittstärkste Kraft und regiert mit. Aufgaben – wie Klimaschutz/Energiewende, Bekämpfung der Alters- und Kindermut, Einschränkung des Flächenverbrauchs, Förderung von E-Mobilität, Beenden des Pflegenotstands usw.von denen Union und SPD gerne in Sonntagsreden sprechen, die sie aber in ihrer Regierungszeit nicht angefasst haben, werden im ersten Schritt endlich umgesetzt. -------------------------------------------------------------

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In diesem oder anderen Sinne: Gehen Sie wählen!

„Ein Trost bleibt den geschlagenen Kandidaten – sie müssen ihr Wahlversprechen nicht halten.“ André Siegfried (1875–1959), frz. Soziologe

Wählen? - 7 Gründe dafür 1. Weil uns dieses Privileg in die Wiege gelegt worden ist und wir nicht vergessen sollten, das zu schätzen. In vielen Ländern wird für dieses Recht gekämpft. 2. Weil die Welt vor großen Herausforderungen steht. Wir sollten nicht tatenlos zusehen, wie unser Planet aus den Fugen gerät. 3. Eine Stimme ist wie ein Mosaiksteinchen. Jedes Steinchen trägt seinen Beitrag zum Gesamtkunstwerk bei. Oft gehen Wahlen sehr eng aus. Jede Stimme zählt! 4. Die wenigsten Menschen wollen Krieg und Fremdenhass - und trotzdem besteht auch in unseren Zeiten die Gefahr, dass sich die Geschichte wiederholt. Wählen ist Schutz vor Extremismus! Wer nicht wählt, erleichtert extremistischen Strömungen, Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Eine hohe Wahlbeteiligung kann ein böses Erwachen verhindern. 5. Wählen heißt, Verantwortung zu übernehmen! Verzichten Sie nicht darauf, Ihre eigenen Lebensbedingungen und die Zukunft Ihrer Kinder mitzugestalten. 6. Sie jammern gerne über alles, aber gehen nicht wählen? Dann haben Sie kein Recht, sich über vorherrschende Verhältnisse zu beklagen! 7. Weil Sie mit Ihrem Gedanken, es sei bereits alles entschieden, falsch liegen. (Beispiel USA) Ein Großteil der Gesellschaft ist laut Statistik selbst kurz vor der Wahl noch unentschlossen. (sb)


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Interview

Privat & mit Humor.. Andreas Mehltretter, Bundestagskandidat der SPD im WK Pfaffenhofen - Freising, spricht mit espresso ausnahmsweise mal nicht nur über Politik Sprache – mein Lieblingsfilm ist „A Beautiful Mind“ über den genialen und schizophrenen Mathematiker John Nash.

Das wichtigste zur Person Andreas Mehltretter • Alter: 25 Jahre • Wohnort: Freising • Fam.stand: seit 5 Jahren in fester Partnerschaft • Beruf: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität München Abseits der Politik wollen wir etwas mehr über Andreas Mehltretter erfahren, der für die SPD im WK 215 in den Bundestag einziehen möchte:

Was lieben Sie in Ihrem Wahlkreis am meisten? Die Kombination aus schönen Dörfern und Städten und der tollen Landschaft mit ihren Hügeln, Hopfengärten und Wäldern.

Wo besteht Handlungsbedarf? Beim täglichen Verkehrschaos auf vielen Strecken und dem immer teureren Wohnungsmarkt – da brauchen wir dringend den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und mehr Investitionen in bezahlbaren Wohnraum!

Welches Auto fahren Sie?

Herr Mehltretter, wissen Sie noch, was Ihr Berufswunsch als Kind war?

Einen 17 Jahre alten Opel Astra. Wenn ich das Geld dafür habe, kaufe ich mir ein Elektroauto.

Ich wollte Schriftsteller werden, aber die ersten Versuche waren nicht ganz so vielversprechend, sodass sich das dann irgendwann zerschlagen hatte.

Womit macht man Sie glücklich?

Waren Sie in der Schule der Streber oder haben Sie abgeschrieben? Ich war zwar recht gut in der Schule, aber ein richtiger Streber war ich nicht, dafür habe ich zu wenig Zeit in das Lernen investiert.

Wer/was war Ihre erste große Liebe? Mein Kuschelhasi, ohne den ging gar nichts!

Haben Sie ein Vorbild?

Mit guter Musik, am liebsten live auf einem Konzert!

Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Da sehe ich mich natürlich als Vertreter unserer Region in meiner 3. Legislaturperiode im Bundestag.

Was ist Ihre größte Stärke? Zuhören und mitnehmen, was anderen Menschen wichtig ist – das halte ich nicht nur in der Politik für sehr wichtig, sondern auch im täglichen Umgang mit Familie, Freunden und Kollegen.

Habe ich tatsächlich nicht – es gibt aber natürlich Menschen, von denen man viel lernen kann, wie z. B. Helmut Schmidt im Politischen oder verschiedene Wissenschaftler, die ich kennen lernen durfte.

Ihre Schwächen?

Welche 3 Dinge würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Ich will erstens, dass der wirtschaftliche Wohlstand in unserem Land wieder bei allen ankommt: Dafür brauchen wir gute Löhne, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen, anständige Renten und eine zuverlässige Grundsicherung. Und zweitens müssen wir auch dafür sorgen, dass dieser Wohlstand uns auch in Zukunft erhalten bleibt. Das heißt: Jetzt die richtigen Weichen stellen und investieren in Bildung, Bahn, Straßenerhalt, Energiewende, bezahlbaren Wohnraum und Glasfasernetze. (sb)

Mein iPhone mit Ohrhörern und ganz viel Musik, meinen Kindle, voll geladen mit Büchern, und natürlich meine Freundin, damit die einsame Insel nicht ganz so einsam ist.

Welches ist Ihr Lieblingsbuch/ Film? Mein Lieblingsbuch ist „Was davor geschah“ von Martin Mosebach, wegen seiner wunderschönen

Hin und wieder denke ich zu kompliziert oder will Dinge zu perfekt machen.

Ihre politischen Ziele im Bundestag?

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Interview

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Wer fährt nach Berlin? Thomas Neudert (WK 215) will für die FDP in den Bundestag. Er fordert Soli runter und mehr Geld für die Bundeswehr. Weht ihn der Wind des Wandels nach Berlin? Dabei sind Windräder gar nicht das seine.. Das Wichtigste zur Person: Thomas Neudert • aus Wolnzach (WK 215), • 41 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, rk • arbeitet seit 16 Jahren für einen internationalen Konzern in München • Ausbildung: Dipl. Kaufmann, Jurist und European Master of Business Sciences • Reserveoffizier (OTL) • Betriebsratstätigkeit, • FDP-Kreisvorsitzender LK PAF • Hobbys: Fußball, Langlaufen, Moutainbiken, neuere Geschichte

anderen Regionen (Mittelgebirge, Norddeutschland, Ost-, Nordsee) eher wenig „nutzbarer“ Wind. Daher ist die Rentabilität nicht gegeben und es macht somit keinen Sinn, unsere Landschaft mit weiteren Windrädern zu beeinträchtigen. Der beste Weg, CO2 zu reduzieren, ist, Energie zu sparen. Hier müssen die Sparmaßnahmen intensiviert und auch

Die FDP ist wie ich in der politischen Mitte beheimatet und hier fühle ich mich auch wohl. Die Partei hat ihre „Auszeit“ gut genutzt, um sich intensiv Gedanken zur Zukunft Deutschlands zu machen und auch nicht betretene Wege zu wagen. Dies wird unter unserem Slogan „Wir denken neu“ gut zusammengefasst.

Die Menschen sind sehr freundlich und bodenständig. Ich fühle mich in den ländlichen Strukturen wohl, habe aber gleichzeitig die Nähe zu den angrenzenden Großstädten. Der Wahlkreis gilt als eine der wirtschaftlichen Boom-Regionen in Europa. Die Schattenseiten sind dadurch bedingt: Verkehr, Lärm und schwierige Wohnungsmarktsituation.

Sie sind gegen weitere Windräder im Raum Pfaffenhofen. Warum und welche Wege der CO2-Reduzierung erachten Sie für sinnvoll? In unserer Gegend weht im Vergleich zu

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Was denken Sie, welche Auswirkungen wird der Diesel-Skandal für die Region um Pfaffenhofen haben? Viele Menschen (wie auch ich) sind direkt betroffen, da sie ein Dieselauto haben. Neben Wertverlust droht auch den München-Pendlern, dass sie nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz fahren dürfen. Ich sehe ferner die Gefahr, dass Autohändler und vor allem Audi samt Zulieferern als Großarbeitgeber der Region wirtschaftliche Probleme bekommen könnten. Daher trete ich zwar für ein konsequentes Vorgehen ein, das aber auch maßvoll genug ist, um die Schlüsselindustrie Automobilwirtschaft nicht zu gefährden.

Herr Neudert, Sie engagieren sich schon seit Ihrer Jugend in der Politik. Zunächst in der JU und der CSU, dann führte Sie Ihr Weg 2014 zur FDP. Warum ist die FDP Ihre Partei?

Was gefällt Ihnen an Ihrer Heimat und wo sehen Sie Defizite in Ihrem Wahlkreis Freising-Pfaffenhofen?

Forschung investiert werden. Vielleicht kann man sich ja die „Monstertrassen“ von Nord nach Süd sparen, wenn man das „Power to Gas“ wirtschaftlich machen und die bestehenden Gasnetze nutzen kann.

Können Sie sich vorstellen, schon bald ein Elektro-Auto zu fahren? Thomas Neudert, Bundestagskandidat FDP

verstärkt gefördert werden. Aber bitte stets mit einer Kosten-Nutzen-Abwägung. Grundsätzlich sehe ich auch einen Ausbau der Öko-Stromerzeugung positiv, nur eben, wo es Sinn macht. Meiner Einschätzung nach liegt das Hauptproblem der Energiewende nicht mehr in der Erzeugung von Ökostrom, sondern in der Unregelmäßigkeit der Bereitstellung. Hier gilt es, Speichermöglichkeiten zu verbessern, um bei Flaute oder Dunkelheit genügend ÖkoStrom bereitstellen zu können und nicht teure und CO2-lastige Reservekraftwerke anlaufen lassen zu müssen. Hier muss deutlich mehr Geld in die

Ja, das habe ich bei meiner letzten Autoanschaffung schon intensiv geprüft. Damals gab es kein passendes Leasingangebot und auch auf „meinem“ Park&Ride-Parkplatz in Garching gibt es keine Auflademöglichkeit. Wenn dies in zwei Jahren gelöst ist und gleichzeitig die Reichweite von E-Autos weiter gestiegen ist, werde ich ein E-Auto leasen. Allerdings würde ich mich freuen, wenn die Klimabilanz von E-Autos im Hinblick auf Batterie- und Stromproduktion dann auch besser wäre.

Thema Rente: Welche Aspekte müsste ein Finanzierungsmodell Ihrer Meinung nach berücksichtigen? Grundsätzlich finde ich unser Dreisäulenmodell (Gesetzliche, betriebliche und private Säule) gut, auch wenn auf


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Grund des positiven Arbeitsmarkts und des niedrigen Zinsniveaus das Umlageverfahren momentan deutlich besser als das Kapitalanlageverfahren läuft. Das war aber schon mal anders und wird sich auch im Hinblick auf die demografischen Veränderungen in Deutschland wieder umkehren. Gerade wegen der Demografie ist zu überlegen, ob nicht auch in die gesetzliche Rentenversicherung eine kapitalgedeckte Komponente (z. B. Kapitalstock, dessen Erträge an die Rentner fliesen) bekommen sollte, um das Rentenniveau langfristig zu stabilisieren. Allein mit dem Umlageverfahren wird es sowohl zu einem geringeren Rentenniveau als auch zu deutlich höheren Beiträgen als heute kommen. Momentan haben wir den Handlungsspielraum dafür, müssen aber aufpassen, dass dieser nicht weiter für teure „Geschenke“ für die aktuelle Generation, wie die Rente mit 63, verwendet wird, sondern die Rentenhöhe der nächsten und folgenden Generation stabilisiert. Bei der betrieblichen Rente hat die Bundesregierung durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es gilt aber zu prüfen, ob dies zu einer deutlichen Ausweitung der betrieblichen Rente führt. Auf jeden Fall muss die Doppelverbeitragung von betrieblichen Renten aufhören. Aktuell ist es so, dass für Betriebsrenten (auch Einmalzahlungen) sowohl der Arbeitgeberals auch Arbeitnehmerbeitrag für Kranken- und Pflegeversicherung fällig wird. Ich bin dafür, dass hier nur der Arbeitnehmerbeitrag fällig ist und dass frühere Beitragszahlung an Kranken- und Pflegeversicherung berücksichtigt werden. Die private Vorsorge soll inklusiv Riester-Rente weiter gefördert werden, muss aber attraktiver werden. Hier sehe ich neben dem Staat (durch Zuschüsse, Entbürokratisierung) auch die private Finanzwirtschaft in der Pflicht, attraktive Produkte auch für kleine Beiträge bereit zu stellen. Grundsätzlich muss auch sicher gestellt werden, dass jeder der arbeitet und in die Kassen einzahlt, in der Rentenzeit besser dasteht, als jemand, der nichts einbezahlt hat. Daher befürworte ich z. B., dass ein bestimmter Freibetrag pro Arbeitsjahr festgelegt wird, der nicht auf die Mindestrente angerechnet wird.

Als Reserveoffizier interessieren Sie sich für die Außen- und Sicherheitspolitik. Welche Themen brennen Ihnen da unter den Nägeln? Insbesondere natürlich die Ausstattung der Bundeswehr. In den letzten Jahren hat man hier deutlich zu wenig Geld zur Verfügung gestellt, aber gleichzeitig die Anforderungen an Mensch und Material signifikant erhöht. Letztendlich hat man von der Substanz gelebt. Hier müssen deutlich mehr Finanzmittel bereitgestellt werden. Ich würde mir auch wünschen, dass die Vor-Ort-Hilfe der Bundesrepublik in Krisengebieten deutlich erhöht und verbessert wird. So kann man die Ursachen für Flüchtlingsströme verhindern oder zumindest abmildern. Ansonsten bewegen mich die Themen Brexit und Trump sehr. Beim Brexit spreche ich mich für faire Austrittsverhandlungen aus, aber d. h. nicht, dass Großbritannien wieder Sonderlocken bekommt, die anderen assoziierten Ländern wie Norwegen nicht gewährt werden. Grundsätzlich sollte auch die Tür für eine Wiederaufnahme in die EU offen stehen. Denn mittlerweile sollte es auch dem letzten Briten dämmern, dass das Land hier ein großes Risiko eingeht. Trump macht sehr vielen Menschen durch seine unprofessionelle Art, mit Konflikten umzugehen, Angst. Hier gilt es, dem US-Präsidenten eine starke europäische Stimme entgegenzusetzen.

Halten Sie eine Flüchtlingsobergrenze für sinnvoll? Eine harte Grenze halte ich für nicht verfassungsgemäß. Dennoch muss faktisch eine Begrenzung da sein, um den Staat und die Gesellschaft nicht wie in der Vergangenheit zu überfordern und eine gute Integration zu gewährleisten.

Wie steht es um die Integration von Flüchtlingen in Ihrem Wahlkreis? Hier agiert jeder Landkreis etwas anders. In FS wird es z. B. den Asylbewerbern schwer gemacht, eine Arbeit aufzunehmen. Grundsätzlich ist aber mein Eindruck, dass hier schon sehr viel gemacht wurde. Auch dank der aufopferungsvollen Arbeit von unzähli-

Interview

gen Freiwilligen. Letztendlich hängt die Integration aber auch von den einzelnen Flüchtlingen ab. Hier habe ich z. B. einen Pakistaner in Deutsch und Physik unterstützt, der sehr motiviert und wissbegierig ist. Er spricht jetzt sehr gut Deutsch und ist im 2. Lehrjahr. Auf der anderen Seite hat meine Frau Sprachunterricht für Flüchtlinge erteilt. Hier gab es auch Fälle, dass kein oder nur geringes Interesse am Erlernen der deutschen Sprache da war. Gefördert wird dies natürlich nicht gerade dadurch, dass viele nicht wissen, ob sie in Deutschland bleiben dürfen oder nicht. Daher muss die Bearbeitung der Anträge deutlich zügiger erfolgen.

Wie sieht Ihr Wahlkampf-Alltag aus? Was machen Sie Ihrer Meinung nach besser als andere Kandidaten? Da ich bis zur Bundestagswahl in jeder Gemeinde meines Wahlkreis sein will, hab ich schon noch einiges vor mir. Dabei werde ich aber dankenswerterweise von meinen motivierten Parteifreunden unterstützt. Bisher hat die Bevölkerung sehr positiv auf mich reagiert, mit ganz wenigen Ausnahmen. Das finde ich super und so macht Wahlkampf Spaß. Ich denke, dass ich durch meine offene Art mit der Fähigkeit, auch zuhören zu können, meinen vielfältigen Lebenserfahrungen außerhalb der Politik und meine Position in der politischen Mitte viele Leute ansprechen kann. Es ist auch mein erklärtes Ziel als Abgeordneter, für alle da zu sein. Ich hoffe, dass dies die Wähler bei ihrer Erststimmenabgabe, die ja eine reine Personenwahl ist, berücksichtigen werden.

Welche Chancen rechnen Sie sich für die Bundestagswahl aus? Ich rechne mir eine Chance auf das Direktmandat aus, wenn es mir gelingt, die Leute von meiner Person zu überzeugen und klar zu machen, dass die Erststimme keine Parteienstimme, sondern eine reine Personenstimme ist, die keinen Einfluss auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag hat. Dafür gibt es dann die Zweitstimme. Es wird spannend! (sb)

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Interview

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Große Resonanz Interview mit Oberbürgermeister Christian Lösel zum Sommerspaziergang durch die Innenstadt kommen werden, gezeigt. Mit den „Fußnoten zur Stadtgeschichte“ wird es außerdem ein attraktives Element geben, um auf historische Gebäude, Personen und Ereignisse in der Fußgängerzone hinzuweisen. Die rund zweieinhalbstündige Tour endete schließlich mit einem kleinen Höhepunkt: Die Teilnehmer des Spaziergangs konnten das Georgianum in Augenschein nehmen. Das alte Gebäude an der Hohen Schule wird neben einer universitären Nutzung auch einen Veranstaltungssaal sowie eine Gastronomie bekommen.“

Herr Oberbürgermeister, die Resonanz auf Ihren Sommerspaziergang durch die Altstadt war mit über 80 Teilnehmern groß, hat Sie das überrascht? „Für einen Freitagabend im August, wo ja doch viele im Urlaub sind, und angesichts der unsicheren Wetterprognose hat mich die Resonanz sehr positiv überrascht. Aber das bestätigt auch sehr gut mein Gefühl, dass sich die Ingolstädter sehr für ihre Altstadt, die Gebäude und die verschiedenen Nutzungen dafür interessieren. Der Sommerspaziergang stand ja unter dem Motto „Alte Bauten – neue Nutzung“ und da tut sich in unserer Heimatstadt momentan ja wirklich viel.“

An welchen Stationen haben Sie auf Ihrer Tour Halt gemacht?

„Wir sind am Gießereigelände gestartet, wo neben dem Kavalier Dallwigk, das ja künftig Heimat des Digitalen Gründerzentrums „brigk“ wird, auch die Gießereihalle im Fokus stand. In das historische Gebäude an der Roßmühlstraße wird ab dem Jahr 2020 das Museum für Konkrete Kunst und Design einziehen. Schräg gegenüber haben wir uns dann ein anderes Projekt näher angeschaut: Derzeit laufen am Neuen Schloss die Arbeiten für die Öffnung des Feldkirchner Tores. Die Eröffnung soll schon im kommenden Jahr erfolgen. Dann gibt es wieder eine direkte Wegeverbindung zwischen Paradeplatz und Gießereiareal. Durch die Fußgängerzone, deren Umgestaltung sicherlich das Mammutprojekt der kommenden Jahre wird, ging es bis zur Musterfläche an der Theresienstraße. Dort habe ich die erst kürzlich vom Stadtrat beschlossenen Pflastervarianten, die künftig zum Einsatz 90

Was ist für Sie das Besondere an so einem Stadtspaziergang? „Zunächst bieten Veranstaltungen wie der Stadtspaziergang eine sehr gute Möglichkeit, mit den Bürgern direkt ins Gespräch zu kommen. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit und stellten Fragen zu den Projekten oder gaben interessante Hinweise, die ich gerne aufgreife und in die laufenden Prozesse mit einbringe. Der Stadtspaziergang ist also auch ein sehr gutes Instrument zur Bürgerbeteiligung. Darüber hinaus bietet sich bei derartigen Veranstaltungen natürlich auch die Möglichkeit für die Bürger, aktuelle Informationen zu den aktuellen Projekten sozusagen aus erster Hand zu bekommen. Es freut mich daher sehr, dass dieses Angebot so gut angenommen wurde.“


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Rechtstipp

Der Radfahrer - juristisch immer auf der sicheren Seite?

200 Jahre Fahrrad

Fahrradfahrer haben Radwege zu benutzen, wenn solche da und durch Radwegschilder gekennzeichnet sind. Tut man das nicht oder fährt auf der falschen Straßenseite auf dem Radweg, ist ein Bußgeld von 20 € angedroht. Schwerwiegender ist jedoch, dass bspw. bei einem Unfall mit einem Auto, welches aus einer Einfahrt heDr. Sebastian Knott, rausfährt und eigentlich wartepflichFachanwalt für Vertig wäre, der Fahrradfahrer bei einer kehrs- und Arbeitsrecht Kollision (mindestens) eine Mitschuld erhält und es sogar bereits Urteile gibt, die dem Autofahrer keine Mitschuld zuweisen. Ein weit verbreiteter Irrtum ist auch, dass Fahrradfahrer verkehrt in die Einbahnstraße fahren dürfen. Das ist grundfalsch, wenn es nicht explizit durch Verkehrszeichen erlaubt ist. Hierauf steht ein Bußgeld von (ohne Gefährdung anderer) 20 €. Anzumerken ist noch, dass auch in der Einbahnstraße (außer man will links abbiegen) das Rechtsfahrgebot gilt. Ein Rotlichtverstoß eines Fahrradfahrers kostet (ohne Gefährdung) 60 – 100 € (je nach Dauer der Rotphase bei Verstoß) plus 1 Punkt in Flensburg. Auch auf dem Fahrrad ist telefonieren bei Androhung einer Geldbuße von 25 € verboten. Ebenso verboten, doch etwas billiger (5 €) ist es, freihändig Fahrrad zu fahren. Das teuerste ist es, einen beschrankten Bahnübergang (bei geschlossener Schranke) mit dem Fahrrad zu passieren: 350 € plus 2 Punkte!

Radoffensive im Landkreis Pfaffenhofen Passend zur „Radoffensive“ initiiert das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm (KUS) einen Fotowettbewerb und sucht die schönsten Aufnahmen zum Thema „Radeln im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm“. Beim romantischen Sonnenuntergang, beim Besuch einer Sehenswürdigkeit oder in der freien Natur – der Kreativität bei der Motivauswahl sind keine Grenzen gesetzt. Teilnehmen darf jede/r Hobbyfotograf/in, die/der im Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm wohnt. Eingereicht werden können die Bilder per E-Mail bis zum 15. Oktober 2017. Weitere Informationen zum Projekt und die detaillierten Teilnahmebedingungen können unter www.kus-pfaffenhofen.de eingesehen werden. Die Radoffensive ist ein LEADERProjekt, das durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert wird. Die kostenlosen Printprodukte des KUS erleichtern die Ausflugsplanung. Das Informationsmaterial kann beim KUS angefordert (Tel. 08441 40074–40, info@kus.pfaffenhofen.de) oder online heruntergeladen werden: www. kus-pfaffenhofen.de. 91


Veranstaltungen

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Alf Lechner Museum Foto: Werner Huthmacher

2 DIE BAROCKTAGE 8. September, 20 Uhr, Bauer Konferenzgebäude, Schrobenhausen

Das Motto dieses Festivals lautet „Luther & Bach“, zum 500. Jubiläum der Reformation. Jakob Rattinger – der Intendant dieses Spektakels – hält für Freunde der alten Musik mal wieder ein beeindruckendes Programm bereit, mit Hilfe des international renommierten SchlüsselfidelVirtuosen Marco Ambrosini. Die Karten für die Barocktage Schrobenhausen sind bei allen ticket-regional-vorverkaufsstellen und unter www.ticket-regional.de erhältlich.

1 NINA HAGEN

ker“ nennt sie „Deutschlands bedeutendsten Beitrag zur Popkultur seit Brecht“. Zwischen Punklady und Provokateurin oszillierend, etabliert sie sich als schrillster Pop-Star Deutschlands. Heute ist Nina Hagen eine weltbekannte „Legende“ – unbestritten als brillante Sängerin und immer wieder überraschend als wandlungsfähige Schauspielerin („Sieben Zwerge“) oder als liebenswürdige Popstar-Jurorin. Beginn: 20 Uhr. Die Eintrittskarten sind erhältlich beim Donaukurier-Ticketservice, im Westpark Ingolstadt, in der Touristeninfo am Ingolstädter Hauptbahnhof und im Internet auf eventim. „JA, DAS STUDIUM DER WEIBER IST SCHWER!“ 16. September, Bürger-und Kulturzentrum, Kipfenberg,

12. September, Kulturzentrum neun

Nina Hagen hat viele Gesichter: Nina die „Punkröhre“, Nina der „Vamp“«, Nina der „Bürgerschreck“. Wer sie wirklich ist, weiß nur sie selbst. Nina Hagen wurde 1955 in Ostberlin geboren. Nach mit Auszeichnung abgeschlossener Gesangsausbildung hat sie erste Erfolge in der DDR („Du hast den Farbfilm vergessen“). 1976 geht sie in den Westen, wo sie die Nina Hagen Band gründet und mit ihrer unverwechselbaren Stimme große Erfolge zwischen Punk und New Wave hat. Bald konzertiert Nina Hagen zwischen Amsterdam, Paris, Rio und Los Angeles. „Melody Ma-

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Luigi (dargestellt von Frank Selzle) liegt die Frauenwelt zu Füßen, denn sowohl Rosi (Bettina Walter – Heinz, Mezzosopran) als auch Natascha Moskovskaja (Alice Paper – Burghardt, Sopran) sind in den Frauenhelden verliebt. Ob Luigi hier ein Happy End erwarten kann? Eine heitere Inszenierung beliebter Arien, Duette und Ensembles aus Oper und Operette erwartet Sie bei diesem Spektakel über Luigis musikalisches Leben. Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn ab 19:00 Uhr, Kartenvorverkauf bei Schreibwaren Gürtner, Kipfenberg. Telefon 08465–281. Infos unter Tel 08465–941040 und in der Tourist Information Kipfenberg.


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Veranstaltungen

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NACHT DER AUTOREN Fr. 22. September, Altes Stadttheater Eichstätt

Vom Krimi bis zum Kult-Kinderbuch, vom Gedicht bis zur Biografie: Die Autoren Hans-Peter Schneider, Georg „Schorsch“ Irmer, Thomas Neumeier, Peter Odendahl und Melanie Arzenheimer lesen bei der „Nacht der Autoren“ im Alten Stadttheater aus ihren Werken. Musikalisch umrahmt wird die Benefizveranstaltung durch die Birkhofer Blechmusik. Der Eintritt ist frei (Spenden werden erbeten), Einlass um 18 Uhr (der Saal wird bewirtet), Veranstaltungsbeginn 19 Uhr.

3 KUNST IM GUT 30. September und 1. Oktober im Klostergut Scheyern

Zum 35. Mal organisiert Veranstalterin und Künstlerin Margit Grüner das weithin bekannte Event Kunst im Gut. Wer zum ersten Mal die anregend bunte Atmosphäre von Kunst im Gut betritt, ist überwältigt von der Größe, Vielfalt und hohen Qualität der großen Kunstausstellung und des niveauvollen Unterhaltungsprogramms. Viel Neues zaubert Veranstalterin Margit Grüner auch dieses Mal auf der bunten Palette von Kunst, Musik und Theater: eine Sonderschau mit funkelnden Mosaik-Figuren, beeindruckende Lichtkunstwerke, abwechslungsreiche Unterhaltung im Musikcafé von stimmungsvoller Weltmusik bis zum amerikanischen Blues, ein poetisches Marionettentheater und viele neue Exponate, Workshops und Anregungen. Über 100 Künstler und Kunsthandwerker stellen ihre Werke aus. Im großen Innenhof gibt es wieder buntes Markttreiben rund um den Biergarten. In den angrenzenden Innenräumen geht‘s im Theaterraum und Musikcafé unterhaltsam zu und edle Mode, Schmuck, Keramik, Kleinmöbel, Glas- und Papierkunst werden von den Künstlern und Kunsthandwerkern präsentiert, die teilweise bis aus den Niederlanden, Österreich und Tschechien anreisen. Immer wieder neue Theater-, Musikgruppen und Solisten machen Kunst im Gut zu einem unverwechselbaren Kulturfestival. Für Verpflegung ist gesorgt und auch die Kinder erwartet ein buntes Programm. Mehr Info zu Ausstellung und Programm unter www.kunst-im-gut.de und auf Facebook 93


Gute Nachrichten

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gefund f u r e b

m Trau

In der Zeit ihres zwölfmonatigen FSJ hat die Afghanin Morwarid Weda einen engen Kontakt zu den „Vinzlingen“ entwickelt. Foto: Andrea Schödl

Freiwilliges Soziales Jahr im Caritas-Zentrum St. Vinzenz Der Grund, warum sich Morwarid Weda für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kinderkrippe „Vinzlinge“ des Caritas-Zentrum St. Vinzenz in Ingolstadt entschieden hat, ist einfach: „Weil Kinderpflegerin mein Traumberuf ist“, sagt die 19-jährige afghanische Asylbewerberin. Schon in ihrem Heimatland Afghanistan wollte sie nach dem Vorbild ihrer Tante Kinderpflegerin werden. Doch die Flucht vor gut vier Jahren veränderte ihr Leben. Jetzt ist es für sie nicht mehr so leicht, in diesem Beruf Fuß zu fassen. „Es ist die Sprache Deutsch“, erklärt sie. Obwohl sie die Mittelschule erfolgreich abgeschlossen hat und gut spricht, reichen ihre Sprachkenntnisse für die anspruchsvolle Ausbildung noch nicht aus. Deshalb hat sie auf ihre Bewerbungen viele Absagen bekommen. Von einer deutschen Freundin bekam sie den Tipp, sich um ein Freiwilliges Soziales Jahr zu bemühen. „Ich dachte, es wäre besser, erst mal praktisch mit den Kindern zu arbeiten“, erzählt Morwarid. Tatsächlich klappte es schnell mit der FSJ-Stelle: Ihre Bewerbung schrieb sie im August vergangenen Jahres, im September konnte sie bei den „Vinzlingen“ anfangen. Auch für den Caritasverband Eichstätt ist dieser Einsatz Neuland. „Grundsätzlich steht der Dienst allen jungen Menschen bis 27 Jahre offen – unabhängig ihrer Nationalität, doch bei uns ist Morwarid Weda die erste Asylbewerberin im FSJ“, informiert Jakob Streller, der Freiwilligendienste im Caritasverband koordiniert. Die Afghanin weiß, dass für ihren Weg in den Traumberuf gute Sprachkenntnisse nötig sind. Deshalb würde sie gerne einen zwölfmonatigen Deutsch-Intensivkurs absolvieren. Einstweilen genießt sie noch die Praxis – zur eigenen Orientierung und zur Freude der Kinder. 94

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Die Integrative Kunstschule im Kreativquartier Pfaffenhofen in der Alten Kämmerei hat ihre erste Saison erfolgreich absolviert. Im September starten nun mehrere neue Kurse, in denen Kinder und Jugendliche in verschiedenen Altersgruppen künstlerisch aktiv werden können. Außerdem gibt es im Herbst zwei Workshops in Siebdruck und Papierschöpfen. Die Integrative Kunstschule versteht sich als Ort der Fantasie. Sie wird gefördert von der Stadt Pfaffenhofen und dem Neuen Pfaffenhofener Kunstverein. In jedem Kurs werden auch Plätze für Flüchtlingskinder sowie Kinder aus einkommensschwächeren Familien reserviert. Informationen dazu gibt es im Rathaus im Sachgebiet Familie und Soziales. Die Kunstschule befindet sich in der zweiten Etage des Kreativquartiers in der Alten Kämmerei, Frauenstraße 34–36. Die Kurse laufen im ersten Schulhalbjahr 2017/18 und beginnen in der zweiten Schulwoche. Die Kosten für alle Materialien sind in den Kursgebühren enthalten. Nähere Informationen und Anmeldungen bei Annette Marketsmüller, Tel. 0151 11004253, E-Mail a.marketsmueller@gmx.de, www.facebook.com/ KunstschuleKreativquartier.

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Gute Nachrichten

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gem e b e i L t i M

Immer mehr Menschen in Pfaffenhofen kennen und schätzen den InterKulturGarten als Ort der Begegnung. Auch die Familien, die im Rahmen des Projekts „Patenschaften für Flüchtlingskinder“ zum Bergfest mit Brunch geladen waren, genossen den Vormittag im Garten bei angenehm warmen Temperaturen sichtlich. Ein ganzes Jahr besteht das Projekt nun schon und die Atmosphäre beim Bergfest war geprägt von Freundschaftlichkeit und Vertrautheit. Eine große Freude haben die arabischen Frauen aus Pfaffenhofen der Gruppe „A Sayel“ den Paten und den Projektverantwortlichen gemacht: Sie haben 300 Euro gespendet, die sie mit dem Verkauf von Spezialitäten aus ihren Herkunftsländern beim Open-Air-Konzert am Internationalen Tag auf dem Hauptplatz eingenommen hatten.

Week g in p p o h S y t i r a Ch

In der Integrativen Kunstschule im Kreativquartier wird gemalt und gezeichnet, gespielt und gebaut. Foto: Marketsmüller

In der Woche vom 25. bis 30. September führt die Freiwilligen Agentur Ingolstadt eine groß angelegte Spendenaktion für soziale Einrichtungen und Vereine in Ingolstadt durch. Es werden noch Geschäfte und Dienstleister gesucht, die sich an der Aktion beteiligen. Während des Aktionszeitraums bitten wir Geschäfte, einen festen Betrag oder selbst bestimmten Anteil des Umsatzes, z. B. aus dem Verkaufserlös eines bestimmten Produktes/ Dienstleistung, an soziale Einrichtungen oder Vereine zu spenden. Nähere Informationen unter: www.ehrenamt-in.de 95


Gute Nachrichten

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espresso Magazin, September 2017

Jubiläum bei Ponzer

Christian Ponzer und seine Ehefrau Iris (re.) ehrten die beiden Jubilarinnen Lucia Jurca und Sandra Kraus für langjähriges Engagement bei Pflegedienst Ponzer.

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Jah 1 0 e1 Stolz

Anna Matschke ist eine der ältesten Pfaffenhofenerinnen. Kürzlich konnte sie im Altenheim St. Franziskus ihren 101. Geburtstag feiern. Nur wenige Tage zuvor hatte ihr Sohn seinen 80. Geburtstag. Roland Dörfler (Bild) gratulierte im Namen der Stadt Pfaffenhofen. Anna Matschke hat es nicht einfach gehabt in ihrem langen Leben. Geboren wurde sie am 17. August 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, in der Nähe von Weißwasser in der Oberlausitz. 1944, im Zweiten Weltkrieg, fiel ihr Mann an der Ostfront in Russland. Als junge Witwe musste sie nun sich und ihren Sohn allein durchbringen. Bis ins Rentenalter arbeitete sie als Glasschleiferin in einer Glasfabrik. Nach dem Mauerfall zogen die Enkelkinder nach Bayern. Vor neun Jahren zog dann auch ihr Sohn Bernhard mit seiner Frau von Sachsen nach Pfaffenhofen – und da nahm er seine Mutter mit, wie Anna Matschke erzählt: „Die Kinder haben rübergemacht, da hab ich mitgemacht.“ Zu ihrem Jubeltag erhielt sie ein Schreiben des Bayerischen Ministerpräsidenten samt einer Medaille der „Patrona Bavariae“ in Gold. 96

Der Privat-Soziale Pflegedienst PONZER ist seit dem 01. Juli 1993 auf dem Freien Markt. Es war der erste Private Anbieter dieser Art. Seit 15 Jahren mit dabei ist Sandra Kraus (2.v.re) als leitende Hauswirtschafterin für die Organisation von Hauswirtschaftlicher Versorgung, Haushaltshilfen, Betreuungsleistungen und Entlastungsleistungen im Rahmen der Pflegeversicherung zuständig. Und sogar ein zweites Jubiläum wurde gefeiert: Lucia Jurca (2.v.li.) ist immerhin seit zehn Jahren Sekretärin der Geschäftsleitung. Die Firma Ponzer bedankt sich für die langjährige Zusammenarbeit und freut sich auf die Unterstützung für viele weitere gemeinsame Jahre im Dienste der Patienten.


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espresso Magazin, September 2017

Kultur

Der Oktober ist eine Frau Vom 24. 9. bis 25. 10 steht Ingolstadt wieder im Zeichen der Frau „Der Oktober ist eine Frau“ – und dies nun bereits schon zum 23. Mal. Dieser Monat voll weiblicher Kunst, Kreativität und Lebensfreude begeistert Frauen und Männer gleichermaßen. Die Ingolstädter Künstlerinnentage sind deutschlandweit einzigartig und weit über die Grenzen Ingolstadts hinaus bekannt. Nationale und internationale Künstlerinnen werden das Publikum im Oktober zum Zuhören, Nachdenken, Staunen und Lachen bringen. Auf dem Programm stehen bekannte, bereits sehr erfolgreiche Künstlerinnen und solche, die neu in der Kunst- und Kulturszene sind. Heuer sind unter anderem zwei Künstlerinnen aus unserer Partnerstadt Murska Sobota zu Gast, außerdem die charismatische Sängerin Judith Holofernes, die junge bayerische Kabarettistin Christina Baumer und auch die Kanzlersouffleuse Simone Solga mit ihrem Programm „Das gibt Ärger“. Solga wurde bereits mit dem Deutschen Kabarettpreis 2014 und dem „Salzburger Stier“ 2015 ausgezeichnet.

In Ingolstadt war sie in den letzten Jahren regelmäßig mit 100% ausverkauft – also eine satte Mehrheit für Simone Solga, das schafft nicht einmal die Kanzlerin. In ihrem neuen Programm nach den Wahlen lässt Simone Solga alle Hemmungen fallen. Die Kanzlersouffleuse rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Politisch korrekt war gestern, und so steht jetzt schon fest: das gibt Ärger. Begleiten Sie Solga live an ihre Grenzen und noch ein ganzes Stück weiter. Und wenn Sie sich auf dieses Abenteuer einlassen, dann sind Sie nicht mehr einfach nur Steuerzahler, nein Sie werden Komplize, Weggefährte, Seelenfreund und Fluchthelfer.

Eröffnet werden die Künstlerinnentage mit der Ausstellung zweier Künstlerinnen aus Murska Sobota am Sonntag, 24. September um 11 Uhr in der Städtischen Galerie im Theater.

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Zu guter Letzt

espresso Magazin, September 2017

HARTE FAKTEN

„Vom heiklen Versuch einen Kaktus zu umarmen..“

Foto: adobe / Fotomontage espresso

Die Gartenschau Pfaffenhofen ist zu Ende und man zieht Bilanz. Eine der wohl amüsantesten Statistiken ist die der „Krankenfälle“ auf der Gartenschau. Was glauben Sie, was war die häufigste Verletzung auf der Gartenschau in Pfaffenhofen? - Ja, genau! Die Sanitäter waren tatsächlich am häufigsten damit beschäftigt, bei den Besuchern Stacheln von Kakteen zu entfernen. (sb) Fotomontage: Walter Karl, Geschäftsführer der Gartenschau Pfaffenhofen

GEWINNSPIELE WIESN-TISCH Gewinnen Sie einen Tisch auf der Wiesn am 21. September im Stiftl Festzelt für insgesamt 10 Personen inklusive 10 Maß Bier und 10 halben Hendl. Reserviert ist für Sie von 11.00 bis 16.30 Uhr, sponsored by Stiftl. Stichwort: „Wiesn-Tisch Stiftl“ Einsendeschluss ist der 13. 9. 2017

GEWINNSPIELADRESSE: espresso Mediengruppe Wagnerwirtsgasse 8 85049 Ingolstadt Fax: 0841-9 51 54-120 E-Mail: win@espresso-magazin.de

WIESN-ACCESSOIRE Wir verlosen 2 handgemachte Armbänder für Sie und Ihre Freundin von „Keraminga“. Stichwort: „Keraminga“ Einsendeschluss ist der 17. 9. 2017

IMPRESSUM

LUXUS-SEIFEN Jedes Stück ist ein handgemachtes Unikat. Sie sehen aus wie Edelsteine, Bad-Juwelen. Soap-Rocks eignen sich als Gesichtsreinigung, Make-up-Entferner, zur Haarpflege, also nur zum Händewaschen viel zu schade! Gewinnen Sie eine der Seifen (S. 34/35) von Kosmetik Annemarie Wolfsteiner, Vohburg. Stichwort: „Seifen“. Einsendeschluss ist der 17. 9. 2017 GEWINNSPIELAUFGABE: Wir suchen die schönsten, lustigsten oder kreativsten Gewinnspielpostkarten! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! 98

Verlag: espresso Publikations GmbH & Co. KG Adresse: Wagnerwirtsgasse 8 | 85049 IN | Tel. 0841/95154–0 Fax 0841/95154–120 | info@espresso-mediengruppe.in www.espresso-mediengruppe.in V.i.s.d.P.: Michael Stern Geschäftsführung: Michael Stern Redaktionsleitung: Stefanie Bergmüller Redaktion: Melanie Arzenheimer, Kajetan Kastl, Sabine Roelen, Silke Federsel, Sabine Kaczynski, Dr. Anna Elisabeth Meier Art & Satz: Daniela Kornprobst, Jonas Wagner, Stefanie Bergmüller Titelfoto: adobestock / Fotografin: Anatol Misnikoul Druck: Mayr Miesbach Auflage: 20.000 Die nächste Ausgabe erscheint am: 28.09.2017


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Espresso Magazin September 2017  

Monatliches Lifestylemagazin für Ingolstadt und die Region

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