Schon beim Bau der Papiermühlen und Baumwollspinnereien vor 360 bis 150 Jahren war das Thema Energie der entscheidende Faktor für die Standortwahl am Fluss. Durch den notwendigen Ersatz der fossilen Energieträger steht das Thema heute wieder im Mittelpunkt und die ehemaligen Produktionsstätten bieten beste Bedingungen für eine CO2-neutrale Energieversorgung. Häufig können bestehende Industriebauten weiter genutzt und damit graue Energie erhalten werden. Sie verleihen den Arealen eine historisch gewachsene Identität und sichern die Akzeptanz in der Bevölkerung. Für Planende jedoch stellen die energetische Ertüchtigung des Bestands sowie der gestalterische Spagat zwischen Alt und Neu eine Herausforderung dar.