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Kontakt, Karten, Informationen

Ruski Teatr Russisch-Deutsches Theater Nicolai Bakúlin & Ulrike Her­

eigenarten c/o peeng e.V. Winklers Platz 8, D-22767 Hamburg

zog Projekt Konzert Angela Guerreiro Tanztheater Proyecto Nazca

Tel./Fax 040-43 18 35 00 Infoline (ab Oktober) 040-43 28 07 67 www.festival-eigenarten.de email: peeng@t-online.de Veranstaltungen im goldbekHaus Tanz – Theater – Musik: 10/8 €; Aus­­stel­lungen und Installationen: freier Eintritt; alle Kinderver­an­staltungen: 5/3 €; Disco: 3 €. Reservierungen 040-43 28 07 67 und www.festivaleigenarten.de. Vorverkaufsstellen goldbekHaus, Kartenhaus Gertigstraße, ­Kar­ten­haus Schanzenstraße Reservierte Karten müssen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Die Abendkasse öffnet ca. eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Gelöste Eintrittskarten können nicht getauscht oder zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten (Einlass ist ca. 30 Minuten vor Veran­stal­­tungs­­beginn); nach Beginn der Aufführung ist kein Einlass mehr möglich. Die Rücknahme von Karten ist nur beim Ausfall der Veranstaltung möglich. Ton- und Bildaufzeichnungen während der Veran­ staltung sind nicht gestattet. Sämtliche Namens-, Nutzungs- und Urheberrechte verbleiben beim Veranstal­ ter. Es gel­ten die üblichen Veranstaltungsbedingungen und beim Verkauf von Eintrittskarten zusätzlich unsere AGB, die bei peeng e.V., Winklers Platz 8, 22767 Hamburg abgefordert werden können. Bei Vor­ lage des gültigen Berechtigungsnachweises (ggf. in Verbindung mit einem Personalausweis) werden die üblichen Ermäßigungen gewährt. Dieser Nachweis muss auch beim Einlass und während der Veranstal­ tung mit sich geführt werden.

Veranstaltungen an anderen Orten/Kooperationsveranstaltungen Die

Group Afroperuanische Musik Selva Latin Jazz Danza Om Tri Chore­o­­gra­ phische Solos Mimco Theater Theater:Playstation Junges Mu­siktheater Jana Mishenina Ensemble Slawischer Jazz Joje Watutsi Brasilianisches Tanz­theater Gitanic Mehrsprachiges Theaterprojekt Diamoral West­afri­­ka­ nisches Tanztheater Stefanie Ressin & Russya S. Otto Orientalischer Tanz und elektronische Musik Kolobok Kin­der­theater auf dem Tisch Eunyeon Yang In­stallation Yolanda Gutiérrez & Projects Video-Per­formance MAKSA, M. & N. Petschatnikov, Vladimir Volkov Installation – Per­for­ mance Han­ni­­mari Jokinen Installation Werkstatt für Migrations­ge­ schichten Ak­tions­woche Feridun Zaimog˘lu Lesung Theatergrund Afri­

Ein­­trittspreise und Besuchsbedingungen richten sich nach den Re­gel­ ungen der Träger der jeweiligen Veranstaltungsräume, bzw. nach unseren Koope­rationspartnern. Reservierungen sind ausschließlich über diese Trä­ ger zu tätigen.

Liste der weiteren Veranstaltungsorte mit den entsprechenden Telefon­ nummern für Reservierungen siehe S. 34. Mit Informationen hilft Ihnen die Infoline von eigenarten unter 040-43 28 07 67 nach Möglichkeit weiter. Außerdem können Sie zur Einholung der aktuellen Infos und teilweise

ka­nisch-Deutsches Theater RECAI Türkische Balladen Abaton Kino Inter­ kulturelle Filmreihe Vicky Cortes Tanztheater Carin Levine und Stefan Eblenkamp Neue Musik Iftar Orientalisches Festessen Shibly Band Orien­ talische Musik Asbuka Tanzinszenierung für Kinder 3. Hamburger Rat­ schlag Stadtteilkultur Interkultur Fach­kon­ferenz Kul­turhof Dulsberg

auch für Reservierungen die Links auf unserer Homepage www.festivaleigenarten.de nutzen.

eigenarten

Dulsberger HerbstLESE Company Ham­­burg Theater Wand­­kunstgruppe BILDNETZ Aus­stell­ung goldbekHaus, Kampnagel Hamburg und andere Veranstaltungsorte Aktuelle Informationen und Karten: www.festival-eigenarten.de Infoline 040-43 28 07 67

Freie und Hansestadt Hamburg Kulturbehörde

interkulturelles

festival

31. Oktober bis 10. November 2002 in Hamburg K u n s t M u s i k T a n z T h e a t e r F i l m L i t e r a t u r


Seite Inhaltsverzeichnis 4 Fest Eröffnung

Übersicht

6 Musik Nicolai Bakúlin & Ulrike Herzog Projekt 7 Tanztheater Angela Guerreiro Exposure no. 2 8 Musik Proyecto Nazca Group 8 Disco Latin Party 9 Tanztheater Danza Om Tri City Jaguar/Chaman 10 Theater Mimco Geschlossene Gesellschaft 11 Musik Selva 12 Theater Company Hamburg Krieg der Liebe – ein Medea-Projekt 13 Theater Theater:Playstation BLUT on the dancefloor 14 Musik Jana Mishenina Ensemble 15 Tanztheater Joje Watutsi Inédito 18 Theater Gitanic Menschenlandschaften 19 Tanztheater Diamoral Alltagskult:uhr 19 Disco African Disco 20 Tanz Stefanie Ressin & Russya S. Otto Elektro belly minimal 21 Kinderprogramm Asbuka Die Weltkugel 21 Kinderprogramm Kolobok Der Hase, der Fuchs und der Hahn 22 Video Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant SOUP 23 Installation Eunyeon Yang Du bist doch nicht aus Zucker! 24 Installation MAKSA, M. & N. Petschatnikov sinnspiel – spielsinn 25 Ausstellung BILDNETZ Wandbilder zur Agenda 21 26 Ausstellung Hannimari Jokinen standort barmbek 27 Aktionswoche Werkstatt für Migrationsgeschichten Ansichtssache!? 27 Theater Theatergrund Grüßen Sie Herrn Annan 28 Lesung Feridun Zaimog˘ lu German Amok 29 Kino Filmreihe Solino – Samsara – Amores Perros 30 Tanz Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name 31 Musik Fokus Israel – Neue Musik 32 Fest Iftar – das Fastenbrechen im Ramadan 33 Fachkonferenz 3. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur Interkultur 33 Aktionswochen Dulsberger HerbstLESE 34 Veranstaltungsorte und Partner 35 Kontakt, Karten und Infos 36 Programmübersicht 5 Theater Ruski Teatr Zigeuner

Theater + Tanztheater

Mix

Musik + Party

24 .10 .

Dulsberger HerbstLESE

Aktionswochen 24.10. bis 9.11.

S. 33

Werkstatt f. Migrationsgeschichten Ansichtssache!?

29 .10 .

Aktionswoche 29.10. bis 4.11.

31.10 .

S. 27

Eröffnung eigenarten 2002 S. 4 RECAI Türkische Balladen S. 4 Eunyeon Yang Du bist doch nicht aus Zucker! Vernissage

S. 23

Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant SOUP Filmpremiere

S. 22

1. 11 . Ruski Teatr Zigeuner S. 5

Nicolai Bakúlin & Ulrike Herzog Projekt Trans-zip

2 . 11 .

Angela Guerreiro Exposure no. 2 S. 7

S. 6

Musik S. 8

3 . 11 .

BILDNETZ Wandbilder zur Agenda 21 Vernissage, bis 11.11. S. 25

Proyecto Nazca Group Afroperuanische

Asbuka Die Weltkugel Kinderprogramm S. 21

Latin Party S. 8 Danza Om Tri City Jaguar/Chaman S. 9

5 . 11 . Hannimari Jokinen standort barmbek

6 . 11 .

Mimco Geschlossene Gesellschaft S. 10

7. 11 .

Selva Latin Jazz S.11

Company Hamburg Krieg der Liebe S. 12

Vernissage, bis 17.11.

S. 26

S. 24

Feridun Zaimog˘lu German Amok

Theater:Playstation BLUT on the dancefloor S. 13

Vernissage

MAKSA, M. & N. Petschatnikov sinnspiel – spielsinn Lesung

S. 28

Filmreihe Solino – Samsara – Amores Perros

7. bis 20.11.

S. 29

8 . 11 .

9. 11.

Theater:Playstation BLUT on the dancefloor S. 13

Jana Mishenina Ensemble Slawischer Jazz S.14

Joje Watutsi Inédito S. 15

Kolobok Der Hase, der Fuchs und der Hahn Kinderprogramm S. 21

Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name S. 30 Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name S. 30 Gitanic Menschenlandschaften S. 18 Diamoral Alltagskult:uhr S. 19

African Disco S.19

10 .11 . Stefanie Ressin,Russya S. Otto Elektro belly minimal S. 20

Carin Levine, Stefan Eblenkamp Fokus Israel S. 31

14 .11 .

Shibly Band Orientalische Musik S. 32

15 .11 . Theatergrund Grüßen Sie Herrn Annan S. 27

Iftar – das Fastenbrechen im Ramadan Festessen S. 32 3. Ratschlag Stadtteilkultur Fachkonferenz 15. + 16.11. S. 33


eigenarten 3. interkulturelles festival 31. Okt – 10. Nov 2002 Hamburg

Das interkulturelle Festival eigenarten ist in den letzten Jahren ein lebendiger Faktor im kulturellen Leben der Hansestadt ge­worden. eigen­arten hat auch in diesem Jahr ein vielseitiges Pro­gramm anzubieten. Das künstlerische Spektrum umfasst Theater, Tanztheater, Lesungen, Musik, eine Filmreihe, Ausstellungen und Installationen mit Hamburger KünstlerInnen aus aller Welt. In seiner dritten Edition versteht sich das Festival weiterhin als Platt­form für das interkulturelle künstlerische Potenzial Hamburgs. Die Geschichte Hamburgs ist eng verbunden mit Migrationsbewe­gungen. Die Hansestadt hat seit jeher durch Austausch auf vie­­len Gebieten weitreichende Verbindungen geschaffen und aus dieser Weltoffenheit Visionen für die Zukunft geschöpft. Das Festival vermittelt einen Eindruck davon, wie diese Ver­flech­tun­ gen in die urbane Kultur hineinwirken und sie bereichern.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Das eigenarten Team


Do 31. Okt 19 Uhr goldbekHaus – Bühne zum Hof

Eröffnung des Festivals

Herzlich willkommen bei eigenarten! Mit den KünstlerInnen, Kooperationspartnern und Gästen werden wir mit einer Vernissage, einer Kurzfilmpremiere und LiveMusik das Festival eröffnen. Grußwort: Gert Hinnerk Behlmer, Staatsrat der Kulturbehörde Premiere der Video-Performance »Quick Instant SOUP« von Yolanda Gutiérrez & Projects. Mehr darüber auf Seite 22 Vernissage der Installation »Du bist doch nicht aus Zucker!« von Eunyeon Yang. Mehr darüber auf Seite 23 Musik von RECAI Türkisch-orientalische Rhythmen und Melodien kombiniert der in Hamburg lebende Musiker RECAI mit jazzigen Gitarren­har­ mo­­nien. In den türkischen Texten greift er persönliche Erfah­ rungen seiner beiden Lebenswelten auf. Die Lieder, die er in bewusst sparsam instrumentierter Form vortragen wird, sind eine Auswahl seines im letzten Winter aufgenommenen Albums »Metamorfoz«. Mehr Infos unter www.metamorfoz.de.tf Ud/Cümbüs (türkische Laute) Sadik Bayram Darbuka/Bendir (Perkussion) Erol Sagbur Bass-Gitarre Mustafa Kahraman Gitarre/Gesang RECAI

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Fr 1. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Zigeuner Premiere Ruski Teatr Russisch-deutsches Theater

Was ist stärker? Die Liebe oder das Misstrauen? Diese Frage be­­ schäftigte Puschkin, als er 1826 in der Verbannung das Drama »Zi­geuner« schrieb. Der Fokus des Stückes richtet sich insbesondere auf das Fremdsein, auf das Außenseitertum unter Außen­ seitern. Mit viel Bewegung, Tanz und Musik wird die Geschichte des »out­­law« Aleko erzählt, der sich in die junge Zigeunerin Semfira verliebt und beschließt, mit ihr und ihrer Sippe durch die Steppen Bessarabiens zu ziehen. Eine Liebe, die daran zu scheitern droht, dass Aleko und die Zigeuner nicht »dieselbe Sprache« sprechen. Das Stück wird in deutscher und russischer Sprache ge­spielt. (Halle, 70 Min) SchauspielerInnen Alla Braiman, Bernd Nöning, Michaíl Bischov, Olga Go­lub­chykóva, Sebastian Asche, Sascha Poljakóv, Valentina Sazánova

Chore­ografie Leonijd Vild Künstlerische Mitarbeit Silke Mühlenstedt Konzept und Regie Lioudmíla Akinfieva Das Ensemble Ruski Teatr besteht aus russischen, deutschen und lettischen Künstlern und wurde 2002 von der aus Riga stammenden Schauspielerin und Regisseurin Lioudmíla Akinfieva gegründet. Dort war sie von 1965 bis 1994 am Staatstheater beschäftigt. In Hamburg arbeitete sie u.a. mit Ev­geni

Mestetschkin an der Einfachen Bühne. Zur Zeit führt sie Regie beim Teatro Imediato. »Zigeuner« ist die erste Produktion des Ruski Teatr, dass sich in der Tradition des klassischen russischen Theaters nach Cechov und Stanis­lavsky sieht.

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Fr 1. Nov 21 Uhr goldbekHaus

T r a n s-z i p : V o n M o s c o w n a c h L a H a b a n a Nikolai Bakúlin & Ulrike Herzog Projekt Konzert

Alles begann im Schanzenviertel, wo die beiden Musiker sich 1996 in einem kleinen Club zum ersten Mal trafen, um zusammen zu jammen. Insbesondere das Zusammenspiel von russischem Knopf­­akkordeon Bayán mit afroamerikanischen Percussionin­stru­ men­ten hat für sie besonderen Reiz. Inspiriert von dieser musika­ lischen Zusammenarbeit begannen sie ihr Projekt mit eigenen Kompositionen und musikalischen Einflüssen aus verschiedenen Kulturen sowie Jazzelementen zu entwickeln. So erwartet die ZuhörerInnen eine weltmusikalische Reise: Hierzulande unbe­ kan­nte Folkmusik aus dem dörflichen Leben Russlands verbindet sich mit musikalischen Einflüssen aus Kuba, Norwegen, Spanien, Nigeria und Argentinien. (Bühne zum Hof, 75 Min) Bayán, E-Bass, Voc Nikolai Bakúlin Percussion, Voc Ulrike Herzog Nikolai Bakúlin aus Novo-Ogarevka/Russland studierte neben seiner Ausbildung als Musiker Musikpädagogik, Komposition und das Dirigentenfach. In Hamburg arbeitete er mit der Gruppe Balalaika Transit zusammen und kom­ ponierte Film- und Theatermusiken für Dominique Horwitz und Ulrich Tukur.

Ulrike Herzog begann 1982 nach klassischem Musikstudium mit dem Stu­ dium der Percussioninstrumente. Ihre künstlerischen Aktivitäten reichen von Jazz über Latin-Jazz, Salsa, Flamenco, Funk und Soul hin zu experimenteller Musik. Die Spezialistin für Batá-Trommelmusik der Santería Cubas spielte u.a. auf großen Festivals wie Westport.

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Sa 2. Nov 20.30 Uhr goldbekHaus

Exposure no. 2 Angela Guerreiro Tanztheater

Zeig dich! – Mit »Exposure no. 2« setzt Angela Guerreiro ihre als Reihe konzipierte, experimentelle Soloarbeit fort, deren erste Version 2001 auf dem Hamburger Festival Manufacturing Dance Premiere hatte. »Exposure« ist inspiriert durch Soloperformer des 20. Jahrhunderts aus den Bereichen Tanz, Theater, Mu­­sik, Dichtung, bildende Kunst, Vaudeville und Kabarett. Insbe­son­­­ -de­re beeindruckte sie der Ansatz, in der künstlerischen Dar­stel­ lung die eigene politische, soziale und geschlechtsspezifische Haltung zu demonstrieren: »The work starts when I filter that information into this body of mine and make it alive again un­der another perspective, my own.« (Halle, 60 Min) Choreographie und Tanz Angela Guerreiro Angela Guerreiro ist in Lissabon geboren, wo sie ihre klassische Tanzausbildung absolviert hat. Zwischen 1990 und 1994 war sie festes Mitglied der Tanzcompagnie RE.AL von João Fiadeiro. In Hamburg, wo sie seit 1994 lebt, kreierte sie sieben eigene Tanztheaterproduktionen auf Kampnagel, darunter »Permanent Prints« (1999), »Trilogy – Project X, Y & Z« (2000 – 2002), mit denen sie auch an zahlreichen europäischen Tanztheaterfestivals teilnahm. Außerdem arbeitet sie als Gastchoreographin, zuletzt für »Lost Ob­jects«, Dresdner Musikfestspiele (2001), Company Woo, Kopenhagen (2002).

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Sa 2. Nov 21 Uhr goldbekHaus

Proyecto Nazca Group Afroperuanische Musik

L a t i n P a r t y Ab 22.30 Uhr wird DJ Bianca lateinamerikanische Musik (Salsa, Latin Reggae, Latin Hip-Hop) zum Tanzen auflegen.

Lateinamerika, Afrika und Europa: fünf junge Musiker präsentieren eine international wenig bekannte Facette der peruanischen Musik, die durch eine kulturelle Mischung aus einheimischer, afrikanischer und spanischer Tradition geprägt ist: die »musica afro-peruana«. Vertreter dieser Stilrichtung sind z.B. Lucila Cam­ pos, Chabuca Gran­de und insbesondere das Ensemble »Peru Negro«. Typisch für die »musica afro-peruana«, die im »Lando«-­ Rhythmus gespielt wird, sind die »cajón« (Holzkisten-Trommel) und die »quijada de burro« (Rassel aus Muli-Knochen). (Bühne zum Hof, 90 Min)

Gesang Juan Iriarte, Abel Pareja, Samuel Castillo Percussion Juan Iriarte Cajon Abel Pareja, Juan Iriarte Congas Jaime Velasco Bass Alfredo Silva Lead-Gitarre Samuel Castillo Proyecto Nazca, benannt nach einer alten peruanischen Zivilisation, entstand aus dem Wunsch, eine Volkskultur von großem historischen Wert wieder aufleben zu lassen und fortzuschreiben. Die fünf Musiker ließen sich durch black music und Walzermusik in peruanischer Spiel­art inspirieren und schlugen damit einen neuen Weg ein. Ihr Ziel ist es, die musikalische Phantasie ihrer Vorfahren mit der europäischen Spieltechnik und den afrikanischen Rhythmen in Einklang zu bringen.

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So 3. Nov 20 Uhr goldbekHaus

City Jaguar/Chaman Danza Om Tri Choreographische Solos Premiere: Chaman tres estados del alma

Schamanismus und moderne Welt. Schamanen realisieren über den Zustand des zweiten Gesichts mystische Reisen oder körperliche Transformationen. Im ers­ten Solo »City Jaguar« ergründet eine Stadtneurotikerin die Dimension des Animalischen. Im Traum verwandelt sie sich in das Tier ihrer Macht und geht dann endgültig in dieser Dimension auf. Das zweite, hier uraufgeführte Solo »Schamane Drei Zustände der Seele« geht wiederum von der Wahrnehmungswelt eines Stadtmenschen aus. Mit seinem rituellen Tanz beschwört er den Geist der Vorzeit zur Hei­ lung seiner zivilisatorisch bedingten Wunden. (Halle, 60 Min) Choreographie und Tanz Elisabeth Ladrón de Guevara (City Jaguar); Carlos LaTorre (Chaman tres estados del alma) Musik World of Noise; Edición So­nora Foto/Video Borge Meinhart, Marcelo Hernandez Szenographie Car­los Goiach

Danza Om Tri wurde 1992 in Santiago de Chile von den Tänzern, Choreographen und Tanzpädagogen Elisabeth Ladrón de Guevara (Chile) und Car-los LaTorre (Kolumbien) gegründet. Die Compagnie erhielt vor allem in Bo­gotá zahlreiche Auszeichnungen. Ihre inhaltliche Ausrichtung orientiert sich am Konzept des Schamanismus und der Philosophie der indigenen Völker Südamerikas, die Umsetzung am zeitgenössischen Tanztheater.

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Di 5. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Geschlossene Gesellschaft Mimco Theater

Drei Personen aus drei verschiedenen Ländern in der Hölle. Jede hat ihre Vorstellung dessen, was nach dem Tod passieren wird. Jedoch kommt alles anders als erwartet. Die Inszenierung nach Sartres Vorlage beleuchtet ungeschminkt die Entstehung und Entwicklung zwischenmenschlicher Beziehungen. Zwischen der Situation der drei Protagonisten und derer vieler Migranten be­stehen Parallelen. Auch die Migranten stellen sich unter ihrer neuen Heimat etwas anderes vor als das, was sie vorfinden. Das Leben im Ausland wird in erster Linie nicht von übergeordneten Instanzen bestimmt, sondern von den Menschen selbst – Einheimischen und Migranten. »Es gibt keine Hölle, die Hölle sind die Anderen.« (Bühne zum Hof, 90 Min) SchauspielerInnen Natascha Bilic, Felicitas Breest, Mirko Girmann Regie Memet Gülbeyaz Memet Gülbeyaz stammt aus der Türkei und lebt seit 1979 in Hamburg. Er studierte Pantomime in Paris und arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Dozent. 1992 bis 1997 leitete er die Schauspielabteilung der Stage School in Hamburg. Dort inszenierte er u.a.: »Die Geschichte vom Soldaten« (Stravinsky/Ramuz), »Die Wirtin« (Peter Turrini), »Lügengespinst« (Sam Shepard). Das Theater Mimco, gegründet 1991, entwickelt mittels Körpersprache, Tanz und Musik Inszenierungsformen, die Sprachbarrieren überwinden, damit ein polyglottes Publikum erreicht wird.

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Mi 6. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Selva Latin Jazz

Latin Jazz und Fusion: Musiker aus Argentinien, Guatemala, Ku­ba treffen zusammen und lassen urwüchsig lebendige Musik entstehen. Daraus wurde in wechselnder Besetzung die Gruppe Selva (Urwald). Für den Bandleader Antonio Cosenza ist es ein wesentliches Merkmal des Latin Jazz, überall zu Hause zu sein. Der Latin Jazz entwickelte sich in Kuba und gelangte über die USA bis nach Europa. Die Stücke, die auf diesem Konzert präsentiert werden, sind rhythmisch geprägt, melodiös und erfrischend innovativ. Bossa Nova, Rai, Cha Cha Cha und Salsa gehören zum Programm. Fast ausschließlich werden selbst kompo­nier­te Stücke zu hören sein. (Bühne zum Hof, 90 Min) Schlagzeug Daniel Irigoyen Bass Omar Rodriguez Calvo Saxophon Ilan Le­vanon Gitarre Antonio Cosenza Antonio Cosenza studierte am Nationalkonservatorium in Guatemala. 1987 machte er sein Diplom an der Hochschule für Musik in Hamburg mit einer Arbeit über »Die traditionelle Musik aus Livingston«, zwei Jahre später grün­dete er die Gruppe Selva. Seit 16 Jahren veröffentlicht Cosenza Kom­ positionen für Orgel, Chor, Ensemble und Gitarre. Als Solo-Gitarrist hatte er bereits zahlreiche Auftritte in Europa und Lateinamerika.

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Do 7. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Krieg der Liebe – ein Medea-Projekt Company Hamburg Theater Premiere

»Ich bin verlassen, ohne Heimat, bin verhöhnt vom Manne, der aus fremdem Lande mich geraubt« (Medea, Euripides). Das Mo­­ tiv der Fremden in der Fremde ist in der antiken Tragödie von Euripides ebenso Thema wie Macht und Ohnmacht, Leiden­schaft, Eifersucht und Rache als Facetten privater und politischer Be­ziehungen. Kinder werden zum Spielball der Machtkämpfe. Der Mythos der Medea wurde in Romanen, Filmen und Theater-stücken vielfach bearbeitet. Ihre Gestalt fasziniert und verwirrt – und bleibt trotz aller Deutungsversuche ein Geheimnis. Die Schauspieler von Company Hamburg verfolgen auf eigenwillige Art die Spuren der Medea. Mit einem Sprach-, Musik- und Be­wegungsgeflecht führen sie in die Abgründe von Kulturen und Geschlechtern – ein Medea-Fragment mit »schrecklichem Char­me und Witz«. (Bühne zum Hof, 60 Min) SchauspielerInnen Christos Topoulos, Sarah Walker Konzept und Regie Telat Yurtsever Der Regisseur Telat Yurtsever begründete 1999 die Company Hamburg wäh­­ rend seiner Studienzeit am Institut für Theater, Film und Musik der hiesigen Universität. Die Theatergruppe besteht aus Künstlern unterschiedlicher Spar­ten, die für gemeinsame Projekte zusammentreffen. Eine weitere ak­tuelle Inszenierung von Company Hamburg ist die Literatur-Performance »Ein Fest für Nazim Hikmet«. Mehr Infos unter www.companyhamburg.de. Weitere Aufführung von »Krieg der Liebe – ein Medea-Projekt« am 10. November um 20 Uhr im goldbekHaus

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Do 7. Nov und Fr 8. Nov 20 Uhr Kampnagel

BLUT on the dancefloor Theater:Playstation Junges Musik-Theater

Wenn Blicke töten ... Die Rahmenhandlung des Stücks basiert auf einer wahren Begebenheit. Im Sommer 2001 kam es in einer Hamburger Diskothek zu einer Schießerei. Zwei junge Männer starben. Als Ursache für den Streit nannten Zeugen, der Schütze habe sich durch Blicke belästigt gefühlt. Szenische, musikalische und choreographische Episoden, die in Zusammenarbeit mit den jungen Darstellern entstanden, erzählen von einer ganz normalen Disconacht und zeigen, welche Gefühle unter der Ober­fläche des Nachtlebens der Generation zwischen 16 und 24 schlummern. (Kampnagel [kmh], 70 Min)

SchauspielerInnen Martha Marx, Anna Lena Möller, Jamilah Djaman, Mable Preach, Jana Behnke, Kieron Freigang, Andy Pfundstein, Timo Pohl, Attila Kilic, Gökmen Cigdem, Moritz Grabbe, Danilo Gomez Choreographie Trini­ dad Martinez Musikalische Leitung Ulrike Hiby Bühnenbild und Lichtregie Felix Martin Regie David Chotjewitz Gefördert durch: Hamburger Volkshochschule, Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburgische Kulturstiftung, Bezirksamt Nord, Stiftung NUE.

Theater:Playstation ist eine Gruppe von 12 jungen Hamburger SängerInnen, MusikerInnen, TänzerInnen und SchauspielerInnen mit unterschiedlichen so­zialen und kulturellen Backgrounds. Sie versteht sich als künstlerisch ex­perimentelles, sozial und kulturell integratives Projekt. Mehr Infos unter:

www.theaterplaystation.de Am Mi, 6. November um 11 Uhr findet eine Schulaufführung statt. Infos dazu unter 040-48 98 01.

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Fr 8. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Jana Mishenina Ensemble Slawischer Jazz

Echt – frisch – emotional: so klingt Volksmusik slawischen Ur-sprungs von Jana Mishenina. Erfolgreich stellte sie ihr Ensemble bei den Oriental Grooves im März 2002 in der Fabrik vor. Mit Musikern aus Russland, der Ukraine, Georgien, Deutschland und Kamerun, die alle in Hamburg leben und arbeiten, hat sie ein Repertoire, das vollständig aus Eigenkompositionen besteht, er­arbeitet. Stilistisch definieren sich die Stücke und Improvisa­ti­o­nen durch slawische Melodien und Klänge in Verbindung mit Elementen aus Jazz und afrokubanischer Musik. (Halle, 90 Min) Violine, Gesang, Texte Jana Mishenina Klavier, Kompositionen David Malazonia Akkordeon, Gesang Sergej Bezrukov Bandura, Gesang Roman Antonyuk Bass Gros Ngolle-Pokossi Percussion Jogi Jokusch

Jana Mishenina absolvierte ihre Ausbildung als klassische Geigerin in Moskau. In Deutschland spielte sie in verschiedenen namhaften Orchestern. Ihren persönlichen Ausdruck fand sie in internationaler und in russischer Folklore. David Malazonia stammt aus Georgien, wo er am Staatskonser­ vatorium Klavier studierte und sich später auf Komposition und georgische Polyphonie spezialisierte. Er gründete in Russland die Jazz-Formation ADIO, die auch in Deutschland bekannt ist. Die Kompositionen Malazonias sind geprägt durch ihre virtuose Kombination der traditionellen georgischen Vo­kalpolyphonie mit Stilmitteln des modernen Jazz.

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Fr 8. Nov 21 Uhr goldbekHaus

Inédito Premiere Joje Watutsi Interkulturelles Tanztheater

Ein getanztes ABC der brasilianischen Musikgeschichte: Afro, Baião, Choro. Inédito heißt soviel wie »noch nicht da gewesen« und ist ein exemplarischer Bericht über das Zusammenkommen verschiedener Kulturen im Alltag des globalen Dorfs. Afro – die Elemente des Lebens, Begrüßungsrituale, Kriegsschreie, Rhyth­mus, Klatschen und Afrotanz, Gedichte und Sinnsprüche. Baião – Volksfest des armen Nordosten, volle Bühne mit Volks­ tänzen, arabische Einflüsse, Instrumente: Triangel, Zabumba und Viola. Choro – klassisch beeinflusst, moderne Aristokratie, tanzende Paare, Globalisierung, das große Finale. Die Basis dieses Tanztheaterstückes bilden drei eigens dafür komponierte Stücke des Musikers Jonas Mo. Von Livemusikern be-gleitet führt eine Gruppe von Tänzern mit wechselnden Tanz-stilen und Kostümen durch die Entwicklung der brasilianischen Kultur. (Bühne zum Hof, 75 Min) Regie Joje Watutsi Musik Jonas Mo Joje Watutsi stammt aus Salvador da Bahía und ist afrobrasilianischer Tän­ zer, Perkussionist, Regisseur und Choreograph. Seit 12 Jahren lebt er in Europa und hat, wie auch der Musiker Jonas Mo, schon viele Aspekte der brasilianischen Kultur auf Hamburger Bühnen gebracht. Inédito ist eine Musikperformance, ausgeführt von einer Gruppe Hamburger Profi- und All­ tagskünstlerInnen verschiedener Herkunft.

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Sa 9. Nov 20 Uhr goldbekHaus

Menschenlandschaften Gitanic mehrsprachiges Theaterprojekt Premiere

Unfreiwillig Reisende auf der Gitanic ... Ausgangspunkt sind Texte des türkischen Dichters Nazim Hikmet, dessen Leben von Krieg, erzwungenem Unterwegssein und Gefangenschaft ge­zeichnet war. Gitanic verbindet die Poesie Hikmets mit den Ge­schichten von Flüchtlingen auf einem Floß, irgendwo auf den Weltmeeren. Zu Hause in der Heimatlosigkeit, sind sie von jeder Bindung und Gewissheit befreit. »Gitanic« erzählt von ihrem Versuch, sich zu erinnern, zu vergessen, dem irreal gewordenen Dasein einen neuen Sinn zu geben, Liebe, Humor und sich sel­b­st neu zu entwerfen. Die Schauspieler, die solche Menschen­ landschaften aus eigener Erfahrung kennen, spielen in ihren real gelebten Sprachen. So prägen neben der deutschen Spra­ che auch Pashtun, Französisch, Wolof, Persisch und Arabisch den Klang auf der Bühne. (Bühne zum Hof, 90 Min) SchauspielerInnen Hossai Wardak, Abdullah Daglioglu d. J., Abdullah Daglioglu d. A., Ziya Soltani, Lila Alfari Regie Recai Hallaç

Recai Hallaç lebt in Hamburg und ist als Regisseur, Schauspieler und Übersetzer tätig. Er wurde in Istanbul geboren, war dort Mitherausgeber einer Kulturzeitschrift und Gründer des Kulturzentrums Ithaka. In Deutschland arbeitete er als Redakteur, Sprecher und Schauspieler bei ARD, WDR und DW. Fünf Jahre spielte er unter der Regie von Roberto Ciulli am

Theater an der Ruhr/Mülheim. Mit eigenen Theaterprojekten war er in Österreich und Zypern/Green Line unterwegs. »Menschenlandschaften« ist die erste Produktion von Gitanic. 18


Sa 9. Nov. 21 Uhr goldbekHaus

Alltagskult:uhr Premiere Diamoral Westafrikanisches Tanztheater

African Disco Ab 22.30 Uhr legt DJ Alfa Gibba westafrikanische Musik und Reggae auf.

Echt afrikanisch, oder? Im Zuge der Globalisierung orientieren sich viele Kulturen und Länder der Welt verstärkt am westlichen Lebensstil. Parallel dazu entwickeln sich jedoch auch »Retro«Bewegungen. Traditionelle Alltagskulturen und neue Kunst- und Lebensformen gehen interessante Verbindungen ein, aus der z.B. alternative Kleidermoden, aber auch innovative Mu­­sikrichtungen erwachsen. Diese Tendenzen setzt Diamoral mit den Mitteln des traditionellen und modernen afrikanischen Tanz­ theaters in Szene. Weitere Inhalte sind die sich schnell verändernden Familienstrukturen und Geschlechterbeziehungen, die »Afri­kanisierung« und Adaption europäischer und amerikanischer Lebensstile. (Halle, 90 Min) TänzerInnen Aliou Badji, San Diedhiou, Yanconba Badji, Kelja Badji, Nicola Joseph, Lana Gyimah, Kekso Lamine Diabang, Gabriel Dali, Frank Thra, Gerd Zilles, Fofo Kpekou

Diamoral bedeutet »Verständnis« – das Wort stammt aus der Sprache der Diola, einer Ethnie in Senegal und Gambia. Die 1996 gegründete Gruppe um Aliou Badji und Sana Diedhiou mit 11 TänzerInnen und MusikerInnen aus dem Senegal, Gambia, der Elfenbeinküste, Angola, Trinidad, Belgien und Deutschland möchte Verständnis für Tanz, Rhythmen und die Ge-schichte Westafrikas wecken. Bei eigenarten 2000 präsentierte Diamoral bereits das »Vollmondfest«.

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Sa 9. Nov 21 Uhr Kampnagel Premiere

Elektro belly minimal – Part One Stefanie Ressin & Russya Sandra Otto Orientalischer Tanz und elektronische Musik

Fusion aus orientalischem Tanz und neuer elektronischer Musik. Tanz und Musik werden als eigenständige Charaktere präsentiert, finden sich jedoch in dieser Kombination zu einer konzentrierten Sprache zusammen. Die Sinnlichkeit des traditionellen Tanzes bleibt auch in den Formen reduzierter Bewegung lebendig und verbindet sich mit den Kompositionen für Synthesizer und drum machines. Hier wird der Bauchtanz entgegen einer ge­schlechtsspezifisch unterhaltenden Ausrichtung zu einer unabhängigen und zeitlosen Tanzform, losgelöst von vorgefertigten Bildern, traditionellem Kontext und musikalischen Elementen. (Kampnagel [K1], 60 Min) Komposition und Musik Stefanie Ressin Choreographie und Tanz Russya Sandra Otto

Elektro belly minimal ist das erste gemeinsame Projekt der beiden Künstlerinnen. Die Kompositionen von Stefanie Ressin, zwischen klassisch no-tierten Partituren und formaler minimalistischer Klarheit angesiedelt, sind dem Hamburger Publikum bereits durch Produktionen wie »Schön Haut Monster« und «Die Meinung des Dorfes« (beide auf Kampnagel aufgeführt) bekannt. Die Tänzerin Russya Sandra Otto arbeitet sowohl in Deutschland als auch in Asien und Australien als Bauchtänzerin und als Lehrerin für klassische orientalische Tanztechnik.

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eigenarten für Kinder So 3. Nov 15 Uhr goldbekHaus

Die Weltkugel Asbuka Tanzinszenierung

Wer möchte nicht mal auf Weltreise gehen? Die TänzerInnen von Asbuka (Alphabet) tanzen in eineinhalb Stunden um die Welt und machen neugierig auf das kulturelle Erbe der Völker, die sich unseren Globus teilen. Dabei werden Musik, Tänze und Kos­tü­me aus verschiedenen Ländern präsentiert. (Bühne zum Hof, 90 Min) Projektleiterin Natalja Dergatscheva Mitwirkende Vera Petschanikova u.a. Natalja Dergatscheva aus St. Petersburg ist Choreographin und Päda­go­ gin. Seit 1995 lebt sie in Hamburg und leitet seit 1997 das Tanzensemble Asbu­ka, dem zur Zeit 40 Kinder und Jugendliche angehören. eigenarten für Kinder Sa 9. Nov 15 Uhr goldbekHaus

Der Hase, der Fuchs und der Hahn Kolobok Musical

Das Kindertheater auf dem Tisch! Die Flötenspielerin Ga­lina Jarkova und die Ärztin Jana Jarkova, beide in Moskau ge­boren, erzählen mit ihrem mobilen MiniTheater und ihren selbst ge­ba­­stel­ten Puppen ein russisches Volksmärchen über die Odyssee eines Hasen. Im Anschluss an das Musi­cal wird die Ge­schichte mit den Kindern nachgespielt. (Kinderetage, 60 Min) Konzept und Texte Jana Jarkova Musik und Gesang Galina Jarkova Kolobok (Kugelkuchen) wur­de 1996 gegründet und versteht sich als interkulturelles Theater für Kinder. 21


Do 31. Okt – Sa 9. Nov goldbekHaus

Quick Instant SOUP Yolanda Gutiérrez & Projects Video-Performance Premiere

Keine Zeit zum Kochen, keine Zeit zum Essen, keine Zeit zum Reden – auch die traditionelle, zeitintensive Esskultur Mexikos bleibt nicht verschont von den Folgen urbaner Schnelllebigkeit. Quick-instant-Suppen mit allen möglichen Zutaten und Ge-schmacksrichtungen sind en vogue. Das fünfminütige Video, das in Mexiko gedreht wurde, zeigt auf eine »Suppenl��nge« die Gegensätzlichkeit zwischen ständig beschleunigtem Lebensrhyth­mus und der Notwendigkeit, zur Ruhe zu kommen. Keine Zeit zum Essen, keine Zeit für Kunst, und sie gibt es trotzdem. Performance Graciela Cervantes Schnitt Roberto Aguirre, Arte Digital Madre Terre Kamera, Choreographie und Regie Yolanda Gutiérrez

Yolanda Gutiérrez, mexikanische Tänzerin und Choreographin, präsentierte bei eigenarten 2001 die Erstaufführung von »Origen Nullpunkt«, einer interdisziplinären Tanzperformance, die in diesem Jahr als Filmdokumentation in Vorbereitung ist. Als Mitglied der ersten zeitgenössischen Tanzcompagnie »Yocoyani Danza Teatro« in Cuernavaca tourte sie durch Mexiko. Nach di-versen Workshops in den USA und Europa machte sie die Ausbildung für Neuen Tanz und Performance in Hannover. 1997 – 99 realisierte sie in Ham­burg die Trilogie »proyecto tres«. Ihre Interessen liegen in den übergreifenden Beziehungen zwischen Tänzern verschiedener Nationalitäten und Kunstdisziplinen. Premiere anlässlich der Eröffnung des Festivals am 31. Okt um 19 Uhr, Bühne zum Hof. An den folgenden Festivaltagen wird die Video-Performance auf dem goldbekHof laufend präsentiert.

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Do 31. Okt – Sa. 9. Nov goldbekHaus

Du bist doch nicht aus Zucker! Eunyeon Yang Installation

»Du bist doch nicht aus Zucker!« Diese für den koreanischen Sprachgebrauch befremdliche deutsche Redewendung, die El­tern gelegentlich ihren Kindern sagen, wenn sie bei Regen nicht nach draußen wollen, inspirierte die Künstlerin Eunyeon Yang zu ihrer neuen Installation. 10 000 Stücke Würfelzucker dienen hier nicht mehr ihrer ursprünglichen vergänglichen Be­stim­­mung, sondern werden zweckentfremdet zu Trägern von (Foto-) Ge­sich­tern und damit haltbar – eben »nicht (nur) aus Zucker«. Die­se Installation ist wie ein Mandala: Kaum ist die schöpferische Akti­vität vollendet, beginnt die Auflösung – alle BesucherInnen können sich ein Stück Kunst mitnehmen. (Bühne zum Hof)

Eunyeon Yang studierte Kunst an der Kyonggi Universität in Seoul/Korea. In Ham­­burg zeigte sie bereits eine Einzelausstellung (mediadeck 2000) und eine Rauminstallation zu »Jeonki Yeorum«, einem Konzert des TonArt Sound En­sembles (Atrium 2001). Vernissage anlässlich der Eröffnung des Festivals am 31. Oktober, 19 Uhr. Gefördert durch FO’KO (Forum für Kulturelle Kooperation)

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Do 7. Nov. – So 17. Nov Kampnagel

sinnspiel – spielsinn MAKSA, Maria & Nathalia Petschatnikov, Vladimir Volkov Installation – Performance

Die Welt: ein Spielfeld – das auf vielen (Um-)Wegen wahrgenommen werden kann. Spielregeln: Die Kunst ist Medium für mentale Transformationen des Menschen. Der Künstler entwickelt den Weg des Spiels. Der Betrachter a.) akzeptiert das Spiel aktiv oder passiv, b.) ignoriert das Spiel aktiv oder passiv. Pfade im mehrdimensionalen Raum ergeben ein Bild. Der Be-trachter wandert auf diesen Pfaden – sozusagen im Bild – und stößt auf aktive Punkte, wo er audiovisuelle Situationen erleben kann: Gewöhnliche Dinge und Zeichen erfahren dort eine Sinn-Metamorphose. (Kampnagel [K3]) MAKSA, Malerin und Performerin, arbeitete bis 1994 in St. Petersburg. Seit­ dem lebt sie in Hamburg und stellt ihre Werke u.a. in Paris, Berlin, Basel, Zürich, Dresden aus. Maria und Nathalia Petschatnikov absolvierten ihre Kunstausbildung in St. Petersburg, Paris und New York, wo sie von 1991 bis 1999 arbeiteten. Ihre Werke wurden bereits weltweit in verschiedenen Kunst­metropolen ausgestellt. Vladimir Volkov, Kontrabassist aus St. Petersburg, bewegt sich in der russischen und europäischen Klassik genauso selbstverständlich wie im Bereich des Free Jazz. Er nahm an internationalen Festivals, u.a. Montreux Jazz Festival, teil. Vernissage 7. November, 18 Uhr. Öffnungszeiten 7. – 9. Nov und 13. – 17. Nov, 18 – 23 Uhr Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung und die Robert-Bosch-Stiftung

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Fr 1. Nov – Mo 11. Nov Foyer im Bezirksamt Nord

W a n d b i l d e r z u r A g e n d a 21 Wandkunstgruppe BILDNETZ Ausstellung

Mural Global: 1998 rief der Düsseldorfer Verein Farbfieber Künst­lerInnen aus aller Welt auf, Wandbilder zu den Themen der Agen­da 21 zu entwerfen und umzusetzen. Seitdem entstanden weltweit mehr als 100 Wandbilder. Pro Einzelvorhaben realisieren zwei KünstlerInnen aus verschiedenen Ländern und Kultu­ren jeweils gemeinsam zwei Wandbilder. Diese miteinander korrespondierenden Wandbilder werden im Dialog beider Kün­st­ler­Innen zusammen entworfen und in deren jeweiliger Heimat­region gemalt. Seit 1999 entstanden in Hamburg und mehreren Partnerstädten bisher neun Wandbilder. Diese und die dazugehörigen Arbeitsprozesse sind in der Ausstellung dokumentiert. Eines der Hamburger Wandbilder zur Agenda 21 befindet sich am goldbekHaus (Kanalseite). BILDNETZ wurde von mehreren Hamburger KünstlerInnen gegründet, die ihren Arbeitsschwerpunkt in der Wandmalerei haben. Bei den eingeladenen GastkünstlerInnen handelte es sich u.a. um Arpana Caur (Indien), Alva­ro Montané (Chile), Gregorij Molchanow (RF) und Samuel Mbingilo (Nami­bia). Betreut und organisiert werden diese Projekte von dem Verein peeng e.V. Vernissage am Fr 1. Nov um 14 Uhr mit Kurzvorträgen und Hintergrundinformationen. Die Öffnungszeiten rich­ten sich nach den regulären Dienstzeiten im Bezirksamt. Die Ausstellung wird durchgeführt in Koope­ ration mit dem Verein für Internationalen Kulturaustausch e.V.. Gefördert von der EED.

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Vernissage Mi 6. Nov 18 Uhr Genauer Ort und Zeitraum werden noch bekannt gegeben.

standort barmbek Hannimari Jokinen Installation

»Für Zukunft haben wir keine Zeit«: Diesen Satz hörte Hannimari Jokinen des öfteren, und dieser Paradoxie ging sie in ihrer Arbeit »standort barmbek« nach. Ihre Fotografien wählen unspektakuläre Blicke auf die Menschen. Um die Zeitdimension des städtischen Lebens zum Ausdruck zu bringen, ist der abgebildete hek­tische Körper bewusst unscharf gehalten. Dazu sind Interviews zu hören, die zusammen mit den Bildern eine RaumKlang-Ein­heit bilden. Auf den Hamburger Stadtteil Barmbek und auf seine Bewoh­ nerInnen wird ein betont individualistischer Blick geworfen. Die Menschen im Quartier werden jedoch mit ihren sozialen und kulturellen Eigenschaften präsentiert und melden sich auch als Mitglieder unterschiedlicher urbaner oder urbanisierter Gesell­ schaftsgruppen zu Wort. Die daraus entstehenden poetischen Qualitäten spiegeln die kulturellen Potenziale eines konkreten hamburgischen Lebensraumes wider. Hannimari Jokinen, geboren und aufgewachsen in Finnland, lebt seit vielen Jahren hauptsächlich in Hamburg. Neben verschiedenen Ausstellungen in Hamburg viele internationale Einzel- und Gruppenausstellungen. Gründungs­ mitglied der Netzkunstgruppe 5te Ebene.

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Kooperation 29.

Okt – 4. Nov Museum der Arbeit

A n s i c h t s s a c h e !?

Junge HamburgerInnen zur Einwanderung Werkstatt für Migrationsgeschichten Aktionswoche

Wie lebt es sich mit Erfahrungen von Migration? Ein halbes Jahr lang begleitete die »Werkstatt für Migrationsge­schich­ ten« Projekte junger HamburgerInnen zu dieser Frage. Viel­ farbige Ergebnisse werden zu sehen und zu hören sein – außer­dem die von Marily Stroux initiierten »Videobriefe nach Hause« junger Flüchtlinge sowie Dokumentarfilme von Hanno Krieg/ ­­Silke Mauritius und Danijela Dordevic´ /Marija Sabo/­Nives Konik (mit­ Diskussion); Workshops in der Woche: Theater/­Irinell Ruf, Musik/ ­Octavian Iepan, Foto/M. Stroux, Erzählwerk­statt/­Anne-Gaëlle Rocher. Öffnungszeiten: Di bis Sa 10 – 17 Uhr, So 10 – 18 Uhr, Mo 13 – 21 Uhr

Informationen zu den einzelnen Aktivitäten und Anmeldung: A.-G. Rocher, Tel: 42832-2150, rocher@museum-der-arbeit.de und www.museum-der-arbeit. de/Sonder/GeteilteWelten/machmit.html Kooperation Do

14. Nov 20.30 Uhr Bugenhagen-Kultur-Kirche

Grüßen Sie Herrn Annan Premiere Theatergrund Afrikanisch-deutsches Theater

Theater zu Entwicklungspolitik, Glaube und Diaspora: ein Mann, der in seiner afrikanischen Heimat gegen die Dik­ta­tur kämpft, wird ins Gefäng­nis geworfen. Als ihm dort Jesus erscheint, sagt er sich von seiner terroristischen Widerstandsgruppe los. Er gründet eine Kirche, die das Regime zu gefährden droht. Als er von einer Deutsch­­land­reise zurückkehrt wirft man ihn wieder ins Ge­fängnis. Sein muslimer Ge­fäng­niswärter hilft ihm… SchauspielerInnen Fattah Yunusah, Sa­muel Bodom, Joe Gyamfi-Schieler, Evelyne Nagie, Evelyn Owusu-Ansah, Leondina Herbek, Ron Matz, u.a.

Idee und Inszenierung Hanno Hack­barth Erstaufführung, gefördert durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, AKWD, NUE. Weitere ­Aufführungen: 15. – 17. Nov, 21. – 24. Nov, 27., 29., 30. Nov und 1. Dez, Do – So 20.30 Uhr. Öffentliche Probe am 10. Nov, 16 Uhr. Kartenreservierung siehe unter www.festival-eigenarten.de

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7. Nov 20 Uhr Literaturhaus (Saal) Kooperation

German Amok Feridun Zaimog˘lu Lesung

Eine Reise bis ans Ende der Nacht ... Der Sprachschöpfer Feridun Zaimog˘lu liest aus seinem neuen Roman »German Amok«. Er wirft darin böse Blicke auf den Zerfall menschlicher Authen­ tizi­tät. Mit spöttischem Furor geißelt der Ich-Erzähler, ein erfolgloser Künstler und begehrter Lustsklave, die Hohlheit eines Mili­eus, das sich auf Oberflächenreize spezialisiert hat. Zaimog˘lu schlägt in »German Amok« einen neuen Ton an. Bildreich, wortmächtig und eindringlich lässt er eine abgründige Welt entstehen, de­ren Verfall nicht aufzuhalten ist. In drastischer Gnaden­losig­keit wird ihre Verkommenheit angeprangert und lustvoll wird sie der Verdammnis überantwortet. Lesung Feridun Zaimog˘lu Moderation Jens Jessen Foto Melanie Grande Feridun Zaimog˘lu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit mehr als 30­ Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin und arbeitet heute als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist. Mit seinem ersten Buch »Kanak Sprak« wurde er 1995 zum Kultautor. 1998 wurde ihm der Drehbuchpreis des Landes Schleswig-Holstein verliehen. Im September 2000 kam der Film »Kanak Attack«, die Verfilmung seines Buches »Abschaum«, in die Kinos. Nach der literarischen Vorlage von Zaimog˘lus »Koppstoff – Ka­nak Sprak vom Rande der Gesellschaft« wurde die gleichnamige Text­ kollage unter der Regie von Neclâ Akgün beim 1. interkulturellen Festival eigen­arten 2000 aufgeführt. Im März erhielt Feridun Zaimog˘lu den Friedrich-­ Heb­bel-Preis 2002. Mehr Infos unter www.literaturhaus-hamburg.de

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Kooperation 7.

Nov – 20. Nov Abaton Kino

Solino – Samsara – Amores Perros Abaton Kino Filmreihe

Verschiedene Lebensräume und Erfahrungswelten stehen im Mittelpunkt der interkulturellen Filmreihe, die das Abaton Kino im Rahmen des Festivals eigenarten zeigt. Mehr Infos erhalten Sie unter www.abaton.de. Solino Solino 1964 – ein kleines Dorf in Italien: die Familie Amato be­schließt, nach Deutschland zu gehen. In Duisburg eröffnet sie die erste Pizzeria des Ruhrgebietes. Der Zusammenhalt untereinander wird auf eine harte Probe gestellt. D 2002, 120 Min., deutsche Fassung mit teilw. ital. O.m.U. Start ab 7. Nov. Von Fatih Akin, Buch: Ruth Toma, mit Barnaby Metschurat, Moritz Bleibtreu, Antonella Attili. Mo, 11. Nov 20 Uhr zu Gast: Drehbuch­autorin Ruth Thoma, die das Drehbuch angelehnt an die Geschichte ihres aus Italien stammenden Ehe­mannes schrieb.

Samsara »Ayurveda«-Regisseur Pan Nalin erzählt die Geschichte des jungen buddhistischen Mönches Tashi, der sein Kloster verlässt, um Samsara, die Welt, zu entdecken. »Samsara« ist der erste Spiel­film, der ausschließlich in Ladakh gedreht wurde. Indien/D 2001, 138 Min., deutsche Fassung. Von Pan Nalin, mit Sahwn Ku, Christy Chung, Neelesha BaVora. Termine 10. Nov 11 Uhr. Im 2€99-Special: 14./15. Nov um 15 Uhr, 16. Nov um 13 Uhr, 17. Nov 22.30 Uhr, 18. bis 20. Nov um 15 Uhr

Amores Perros Mexico City – drei Bewohner dieser am dichtesten bevölkerten Metropole der Welt treffen durch einen Autounfall aufeinander ... »Amo­res Perros« wurde von der New York Times als »der erste Klassiker des neuen Jahrhunderts« bezeichnet. Mexiko 2000, 147 Min., span. O.m.U. Von Alejandro Gonzáles Inárritu, mit Gael Garcia Bernal, Emilio Eche­varría. Termine: 3. Nov um 11 Uhr, 4./5. Nov um 23 Uhr mit Kurzfilm vom Festival: Quick Instant SOUP, Mexiko 2002, von Yolanda Gutiérrez & Projects (siehe Seite 22)

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Fr 8. Nov 21 Uhr Kampnagel [K]-Koproduktion

Beauty Sleep: Provisional Name Vicky Cortes Tanztheater Premiere Teil 2

Illusion und Realität – Erwartung versus tatsächliche Eigen­ schaf­­ten: In »Beauty Sleep: Provisional Name« untersucht Vicky Cortes die Differenz zwischen Selbstbild und Schönheitsideal. Es geht um das alltägliche Phänomen, ständig Bilder von sich zu konstruieren und mit gesellschaftlichen Standards abzugleichen. Re­konstruierte Bilder werden auf der Bühne teils zu humoristisch­en Requisiten, teils zur ironischen Entlarvung von gängigen Mus­tern. Durch die Kombination von tänzerischen Bewegungen mit Video, Musik und Licht wird auf der Bühne eine Art tangentialer Raum geschaffen. Der erste Teil von »Beauty Sleep« wurde bei »Feuer + Flamme« auf Kampnagel gezeigt. (Kampnagel [K2], 55 Min) Tanz Enrico Tedde, Vicky Cortes Choreographie Vicky Cortes Musik Sven Grönwoldt Bühne und Licht Sergio Pessanha

Vicky Cortes ist Tänzerin und Choreographin und hat mit den wichtigsten Choreographen ihres Heimatlandes Costa Rica gearbeitet. Weitere Stationen ihres künstlerischen Wirkens waren die USA, Lateinamerika und Israel. Sie tanzte am Folkwang-Tanzstudio (Leitung: Pina Bausch und Lutz Förster), am Wuppertaler Tanztheater (Leitung: Pina Bausch) und am Bremer Tanz­ theater (Leitung: Susanne Linke). Zur Zeit lebt sie in Hamburg und arbeitet in eigenen sowie in Produktionen von anderen Choreo­graphen. Weitere Aufführung auf Kampnagel [K2]: Sa 9. Nov um 19.30 Uhr

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Kooperation Sa

9. Nov 20 Uhr Hochschule für Musik und Theater, Mendelssohn-Saal

Fokus Israel Neue Musik zur 64. Wiederkehr der »Reichspogromnacht«

»Denkt, dass dieses gewesen ... sonst sollen eure Häuser zerbers­ ten, Krankheiten über euch kommen, eure Nachgeborenen das Gesicht von euch wenden«, gebietet Primo Levi, Auschwitz­ge­ fangener und -überlebender: »meditate, che questo è stato!« Neue Musik zum Thema Judentum und Vernichtungsterror präsentieren Carin Levine und Stefan Eblenkamp. Special guest des Abends: der Komponist Tzvi Avni, 1927 in Saarbrücken geboren, als Kind nach Israel ausgewandert, der sich in »5 Variations for Mr. K.« dem Prager Juden Franz Kafka zuwendet. Prof. Dr. Klaus Hinrich Stahmer übernimmt die Moderation und zeichnet ein Porträt Avnis in seinen menschlichen und künstlerischen Dimen­ sionen. Ein weiteres Schlüsselwerk des Abends ist »King of Den­ mark« von Morton Feldman. Eine jüngere Generation von Kom­ ponisten aus Israel kommt zu Gehör in »Visions of Time« von Ari Ben-Shabetai sowie »Lamentation« von Mark Kopytman. Für sein Werk »che questo è stato – Denkt, dass dieses gewesen!« entzifferte Klaus H. Stahmer jüdische Grabsteine und gab ihnen in einer Toncollage mit Klängen aus Israel und aus der deutschen Vergangenheit ein erinnerungsträchtiges Ambiente. Flöte Carin Levine Schlagzeug Stefan Eblenkamp Moderation Prof. Klaus Hinrich Stahmer Carin Levine und Stefan Eblenkamp zählen zu den international bekannten Spitzenmusikern der zeitgenössischen Musik; zahlreiche CDs, Funk- und Fernsehaufnahmen belegen den hohen Rang ihrer Auftritte.

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So 10. Nov 17.30 Uhr Museum für Völkerkunde Kooperation

Iftar

Das Fastenbrechen im Ramadan

Orientalisches Festessen Musik Vorträge

Zum Abschluss des Festivals: Feiern Sie mit uns Iftar! Der Rama­ dan ist der muslimische Fastenmonat. Das Fasten muss von der Mor­gendämmerung bis zum Sonnenuntergang streng eingehalten werden. Das sogenannte Iftar, das Mahl des Fastenbrechens, wird mit opulenten Speisen beschickt. Die Veranstaltung gibt mit zwei Vor­trägen Aufschluss über die Bedeu­tung des Fastens im muslimischen und christlichen Kontext und lädt zu­gleich zum ge­meinsamen Genießen ein: Bei einem traditionellen arabischen Menü mit Tafelmusik können die Besucher das If­tar hautnah er­leben. Ein Gaumen- und Ohrenschmaus! 17.30 Uhr Vorträge: Dr. Shirin Fathi (Institut für Orientalistik), Dr. Hans-Gerd Schwandt (Katholische Akademie Hamburg) 18.30 Uhr Musik mit der Shibly Band (Oud: Ali Shibly, Kontrabass: Daniel Thieme, Violine: Peter Imig, Saxo­ phon: Matthias Meier ) und traditionelles arabisches Menü im Restaurant Mondial/Museum für Völkerkunde. Die 1999 gegründete Hamburger Shibly Band entwickelt eine eigene Stilrichtung aus traditioneller arabischer Musik und Jazzelementen. Die arabisch-deutsche Gruppe spiegelt in ihrer Musik das Spannungsfeld zwischen Morgen- und Abendland wider und ist für ihre ungewöhnlichen Komposi­ tionen weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt. VVK ausschließlich über das Museum für Völkerkunde! Eintritt: VVK 19 E /20 E a. d. Abendkasse (incl. Vor­ träge, Museumseintritt und Festessen). Nur Vortrag (incl. Museumseintritt): 6,-/4,50 E , nur Festessen: 15,- E , VVK ratsam, da begrenztes Platzangebot! Infos unter Tel. 01805-30 88 88

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Kooperation Fr

15. Nov ab 18 Uhr und So 16. Nov ab 10 Uhr Honigfabrik

INTERKULTUR

Soziokultur im Dialog der Kulturen: Fachkonferenz 3. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur

Neue Impulse: Diese Fachkonferenz möchte den Dialog der Kul­ turen für die Praxis und die Konzepte der Stadtteil- und Sozio­ kultur vorantreiben. Weltweite Märkte und neue Medien lösen das traditionelle Ge­füge der Kulturen auf. Schon lange nicht mehr lässt sich das Zu­sammenwirken von Sprache, ethnischer oder territorialer Her­kunft, Religion, Alter, Ge­schlecht etc. durch einen in sich ge­schlos­­­senen Kulturbegriff fassen. So wie die Stadt­teil- und Soziokultur in ihren Anfängen nach dem Motto »Kul­tur für alle!« Kunst und Gesellschaft zusammenbrachte, so könnte für sie ein neues Auf­gabenfeld im Hinblick auf das Zusammen­spiel der Kulturen er­wachsen. Veranstalterin: Kulturbehörde Hamburg – Landesrat für Stadtteilkultur, Anmeldung: Kulturbehörde, Werner Frömming, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg, Tel. 040-42824-221, Fax: 040-42824-256. Der Eintritt ist frei!

Kooperation 24.

Okt – 9. Nov Kulturhof Dulsberg u. a.

Dulsberger HerbstLESE Lesung – Musik – Theater – Tanz

Zum dritten Mal findet die »Dulsberger Herbst­LESE – das interkulturelle und literarische Stadtteilfestival« statt. Do 24. Okt ab 15 Uhr Don Quijote Kindertheater mit Rootslöffel, Heute schön, morgen tot Krimilesung von Martina Bick mit Jazz

Kulturhof Dulsberg

Di 29. Okt 19 Uhr Leben einzeln und frei ... Nazim Hikmet 1902 – 1963. Ausstellungseröffnung mit Musik und Lesung

Bücherhalle Dulsberg

Sa 2. Nov ab 15 Uhr Ghanaischer Kulturtag Film, Informationen, Café, Work­shop und Spielen für Kinder, Trommelkonzert und Tanzaufführung

Sa 9. Nov 19.30 Uhr Nicht alle waren Mörder Lesung mit Rolf Becker aus Michael Degens Roman, Musik: Rotdorn Kulturhof Dulsberg Informationen: Stadtteilbüro Dulsberg, Tel. 040 - 652 80 16, www.dulsberg.de

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Veranstaltungsorte Abaton-Kino Allende-Platz/Grin­del­hof (S-Dammtor); 040-41 32 03 20 Bezirksamt Nord Foyer Kümmell­str. 7 (U3 Kellinghusenstraße) Bugenhagen-Kultur-Kirche Biedermann­platz 13 (U2 Hamburger Straße) goldbekHaus Moorfuhrtweg 9 (U3 Borgweg und MetroBus 6); 040-27 87 02-0 Hochschule für Musik und Theater Mendelssohnsaal, Harvestehuder Weg 12, Eingang Milchstraße (U3 Hallerstraße); 040-42848-2591

Honigfabrik Kommunika­tions­zen­trum e.V., Industriestr. 127 – 131, (S3 Wilhelmsburg), Anmeldung zur Fachkonferenz unter 040-42824-221

Kampnagel Hamburg Jarrestr. 20, (U/S-Barm­bek); Infos, Karten unter 040-27 09 49 49 Kulturhof Dulsberg Alter Teichweg 200 (U1 Alter Teichweg); Info 040-652 80 16 Literaturhaus e.V. Schwanenwik 38 (U1 Lohmühlenstraße); 040-22 70 20-22 Museum der Arbeit Wiesendamm 3 (U-Barmbek); 040-42832-2150 Museum für Völkerkunde Rothenbaumchaussee 64 (U1 Hallerstr.); 01805-30 88 88

Impressum Veranstalter peeng e.V.: Judy Engelhard, Kai Peters; Katrin Mengen Presse Katrin Mengen Pro­ gramm Judy Engelhard Management Kai Peters Technik Jürgen Krenz Internet Uli Maas Förderer Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg – Referat für interkulturelle Projekte, Aktion Selbstbesteuerung e.V., Ausschuss für Kirchliche Weltdienste (AKWD), Ham­burgische Kultur­ stif­tung, Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Umver­ teilen. Danke! Medienpartner Szene Hamburg, hamburg:pur, hamburg.de Kooperationspartner Abaton Kino, goldbekHaus, Hochschule für Musik und Theater, Kamp­na­gel Hamburg, Kulturhof Dulsberg, Landesverband Soziokultur, Literaturhaus e.V., Museum der Arbeit, Museum für Völkerkunde, Verein für Internationalen Kulturaustausch e.V. (ika) Gestaltung sommer + van de loo, 040-39 80-57/-58 Druck Druckerei Zollenspieker, 040-793 13 90 Auflage 10.000 Redaktion Judy Engelhard, Katrin Mengen, Kai Peters Herz­lichen Dank an Dirk Langenfeldt, Ulrich Laaser, Cecilia Amado und an die Jury ViSdP Kai Peters

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hamburg.de

goldbekHaus

stadtteilzentrum winterhude


Seite Inhaltsverzeichnis 4 Fest Eröffnung

Übersicht

6 Musik Nicolai Bakúlin & Ulrike Herzog Projekt 7 Tanztheater Angela Guerreiro Exposure no. 2 8 Musik Proyecto Nazca Group 8 Disco Latin Party 9 Tanztheater Danza Om Tri City Jaguar/Chaman 10 Theater Mimco Geschlossene Gesellschaft 11 Musik Selva 12 Theater Company Hamburg Krieg der Liebe – ein Medea-Projekt 13 Theater Theater:Playstation BLUT on the dancefloor 14 Musik Jana Mishenina Ensemble 15 Tanztheater Joje Watutsi Inédito 18 Theater Gitanic Menschenlandschaften 19 Tanztheater Diamoral Alltagskult:uhr 19 Disco African Disco 20 Tanz Stefanie Ressin & Russya S. Otto Elektro belly minimal 21 Kinderprogramm Asbuka Die Weltkugel 21 Kinderprogramm Kolobok Der Hase, der Fuchs und der Hahn 22 Video Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant SOUP 23 Installation Eunyeon Yang Du bist doch nicht aus Zucker! 24 Installation MAKSA, M. & N. Petschatnikov sinnspiel – spielsinn 25 Ausstellung BILDNETZ Wandbilder zur Agenda 21 26 Ausstellung Hannimari Jokinen standort barmbek 27 Aktionswoche Werkstatt für Migrationsgeschichten Ansichtssache!? 27 Theater Theatergrund Grüßen Sie Herrn Annan 28 Lesung Feridun Zaimog˘ lu German Amok 29 Kino Filmreihe Solino – Samsara – Amores Perros 30 Tanz Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name 31 Musik Fokus Israel – Neue Musik 32 Fest Iftar – das Fastenbrechen im Ramadan 33 Fachkonferenz 3. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur Interkultur 33 Aktionswochen Dulsberger HerbstLESE 34 Veranstaltungsorte und Partner 35 Kontakt, Karten und Infos 36 Programmübersicht 5 Theater Ruski Teatr Zigeuner

Theater + Tanztheater

Mix

Musik + Party

24 .10 .

Dulsberger HerbstLESE

Aktionswochen 24.10. bis 9.11.

S. 33

Werkstatt f. Migrationsgeschichten Ansichtssache!?

29 .10 .

Aktionswoche 29.10. bis 4.11.

31.10 .

S. 27

Eröffnung eigenarten 2002 S. 4 RECAI Türkische Balladen S. 4 Eunyeon Yang Du bist doch nicht aus Zucker! Vernissage

S. 23

Yolanda Gutiérrez & Projects Quick Instant SOUP Filmpremiere

S. 22

1. 11 . Ruski Teatr Zigeuner S. 5

Nicolai Bakúlin & Ulrike Herzog Projekt Trans-zip

2 . 11 .

Angela Guerreiro Exposure no. 2 S. 7

S. 6

Musik S. 8

3 . 11 .

BILDNETZ Wandbilder zur Agenda 21 Vernissage, bis 11.11. S. 25

Proyecto Nazca Group Afroperuanische

Asbuka Die Weltkugel Kinderprogramm S. 21

Latin Party S. 8 Danza Om Tri City Jaguar/Chaman S. 9

5 . 11 . Hannimari Jokinen standort barmbek

6 . 11 .

Mimco Geschlossene Gesellschaft S. 10

7. 11 .

Selva Latin Jazz S.11

Company Hamburg Krieg der Liebe S. 12

Vernissage, bis 17.11.

S. 26

S. 24

Feridun Zaimog˘lu German Amok

Theater:Playstation BLUT on the dancefloor S. 13

Vernissage

MAKSA, M. & N. Petschatnikov sinnspiel – spielsinn Lesung

S. 28

Filmreihe Solino – Samsara – Amores Perros

7. bis 20.11.

S. 29

8 . 11 .

9. 11.

Theater:Playstation BLUT on the dancefloor S. 13

Jana Mishenina Ensemble Slawischer Jazz S.14

Joje Watutsi Inédito S. 15

Kolobok Der Hase, der Fuchs und der Hahn Kinderprogramm S. 21

Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name S. 30 Vicky Cortes Beauty Sleep: Provisional Name S. 30 Gitanic Menschenlandschaften S. 18 Diamoral Alltagskult:uhr S. 19

African Disco S.19

10 .11 . Stefanie Ressin,Russya S. Otto Elektro belly minimal S. 20

Carin Levine, Stefan Eblenkamp Fokus Israel S. 31

14 .11 .

Shibly Band Orientalische Musik S. 32

15 .11 . Theatergrund Grüßen Sie Herrn Annan S. 27

Iftar – das Fastenbrechen im Ramadan Festessen S. 32 3. Ratschlag Stadtteilkultur Fachkonferenz 15. + 16.11. S. 33


Kontakt, Karten, Informationen

Ruski Teatr Russisch-Deutsches Theater Nicolai Bakúlin & Ulrike Her­

eigenarten c/o peeng e.V. Winklers Platz 8, D-22767 Hamburg

zog Projekt Konzert Angela Guerreiro Tanztheater Proyecto Nazca

Tel./Fax 040-43 18 35 00 Infoline (ab Oktober) 040-43 28 07 67 www.festival-eigenarten.de email: peeng@t-online.de Veranstaltungen im goldbekHaus Tanz – Theater – Musik: 10/8 €; Aus­­stel­lungen und Installationen: freier Eintritt; alle Kinderver­an­staltungen: 5/3 €; Disco: 3 €. Reservierungen 040-43 28 07 67 und www.festivaleigenarten.de. Vorverkaufsstellen goldbekHaus, Kartenhaus Gertigstraße, ­Kar­ten­haus Schanzenstraße Reservierte Karten müssen 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden. Die Abendkasse öffnet ca. eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Gelöste Eintrittskarten können nicht getauscht oder zurückgenommen werden. Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Anfangszeiten (Einlass ist ca. 30 Minuten vor Veran­stal­­tungs­­beginn); nach Beginn der Aufführung ist kein Einlass mehr möglich. Die Rücknahme von Karten ist nur beim Ausfall der Veranstaltung möglich. Ton- und Bildaufzeichnungen während der Veran­ staltung sind nicht gestattet. Sämtliche Namens-, Nutzungs- und Urheberrechte verbleiben beim Veranstal­ ter. Es gel­ten die üblichen Veranstaltungsbedingungen und beim Verkauf von Eintrittskarten zusätzlich unsere AGB, die bei peeng e.V., Winklers Platz 8, 22767 Hamburg abgefordert werden können. Bei Vor­ lage des gültigen Berechtigungsnachweises (ggf. in Verbindung mit einem Personalausweis) werden die üblichen Ermäßigungen gewährt. Dieser Nachweis muss auch beim Einlass und während der Veranstal­ tung mit sich geführt werden.

Veranstaltungen an anderen Orten/Kooperationsveranstaltungen Die

Group Afroperuanische Musik Selva Latin Jazz Danza Om Tri Chore­o­­gra­ phische Solos Mimco Theater Theater:Playstation Junges Mu­siktheater Jana Mishenina Ensemble Slawischer Jazz Joje Watutsi Brasilianisches Tanz­theater Gitanic Mehrsprachiges Theaterprojekt Diamoral West­afri­­ka­ nisches Tanztheater Stefanie Ressin & Russya S. Otto Orientalischer Tanz und elektronische Musik Kolobok Kin­der­theater auf dem Tisch Eunyeon Yang In­stallation Yolanda Gutiérrez & Projects Video-Per­formance MAKSA, M. & N. Petschatnikov, Vladimir Volkov Installation – Per­for­ mance Han­ni­­mari Jokinen Installation Werkstatt für Migrations­ge­ schichten Ak­tions­woche Feridun Zaimog˘lu Lesung Theatergrund Afri­

Ein­­trittspreise und Besuchsbedingungen richten sich nach den Re­gel­ ungen der Träger der jeweiligen Veranstaltungsräume, bzw. nach unseren Koope­rationspartnern. Reservierungen sind ausschließlich über diese Trä­ ger zu tätigen.

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Freie und Hansestadt Hamburg Kulturbehörde

interkulturelles

festival

31. Oktober bis 10. November 2002 in Hamburg K u n s t M u s i k T a n z T h e a t e r F i l m L i t e r a t u r


eigenarten 2002