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Stiefeletten Als Stiefeletten bezeichnet man Stiefel mit sehr kur­ zem Schaft, der nicht weit über den Knöchel reicht. Ursprünglich dazu gedacht, in Kombination mit Hosen bequem getragen werden zu können, haben sich Stiefeletten längst zu einem modisch eigen­ ständigen Thema in Haute Couture und Modebranche entwickelt. Nachdem Stiefel über Jahrhunderte die Beinkleider von Männern waren, begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Damenmode Stiefel und

Stiefeletten in den unterschiedlichsten Varianten und aus verschiedensten Materialien zu entdecken. Besonders im Paris des Henri de Toulouse­Lautrec wurden Stiefeletten zum Symbol der sich rasant ent­ wickelten Kultur der Varietés und Operettenhäuser des Montmartre. Dabei sind Stiefel und Stiefeletten nicht allein eine Modeerscheinung, sondern aus medizinischer Sicht eine gute Vorbeugung gegen das Umknicken des Fußgelenks.

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Modistin Modistin, ehemals Putzmacherin, oder auch Hutmacherin ist bis heute ein staatlich anerkannter Aus­ bildungsberuf und wird vorwiegend von Frauen erlernt und ausgeübt. Modistinnen sind die Schöpferinnen phan­ tasievoller Hüte für Damen, die es sich leisten können, denn die verwendeten Materialen sind meist kostbar und daher auch teuer. Eine der ersten war Marie­Jeanne Bertin, besser bekannt als Rose Bertin. Sie ist eine der wenigen Frauen des 18. Jahrhunderts aus der großen anonymen Gruppe von Schneiderinnen, Hutmacherinnen und Modistinnen, die nament­ lich bekannt sind und die es zu ihrer Zeit zu großem Ruhm brachten. Madame Bertin entwarf Kleider und Hüte und ließ sie von ihren dreißig Arbeiterinnen in ihrem Geschäft anfertigen. Ab dem Jahr 1774, nachdem Marie Antoinette zur französischen Königin gekrönt war, stellte Rose Bertin zweimal wöchentlich ihre neuesten Kreationen der jungen Königin vor. Aber die wohl berühmteste Modistin war Coco Chanel. Noch lange vor ihrer Karriere als Modeschöpferin eröffnete sie 1910 in Paris ein Hutatelier.

Juli 28. Woche

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Oktober 43. Woche

Taftkleid

Taft, auch Thaiseide genannt, ist wie Seide ein exklusiver Stoff für festliche und elegante Kleidung und in der Braut­ und Abendmode ein unentbehrliches Material. Taftseide hat aufgrund seiner dichten Bindung eine feine und gleichmäßige Ober­ fläche und ist dadurch gut für bestickte Kleider geeignet. Die Einzigartigkeit und Schönheit dieses Materials ergibt sich aus der leichten Unregelmäßigkeit in der Struktur und dem chan­ gierenden, luxuriösen Seiden­ glanz, was den edlen Charakter ausmacht. Ein Taftkleid garan­ tiert immer einen glänzenden Auftritt. Prinzessin Margaret von England trug dieses be­ zaubernde, mit Diamanten bestickte Taftkleid ca. 1950. Aber Vorsicht, wenn Sie ein Taftkleid tragen, am besten nicht Platz neh­ men, denn Taft knit­ tert leicht. Ein Tipp: nur mit Hilfe eines Stofftuches, das auf den Taft ge­ legt wird, bügeln.

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