Issuu on Google+

Ballkleid

Die schönste Geschichte zum Ballkleid ist sicherlich das Märchen vom Aschenputtel. Aschenputtel gilt als Schönste auf dem Ball und wird auch von den Stiefschwestern nicht erkannt. Am dritten Ballabend, an dem Aschenputtel noch prächtiger herausgeputzt ist, verpasst sie beinahe die Mitternacht, eilt beim ersten Glockenschlag hinaus und verliert dabei einen ihrer Glasschuhe, der sich nicht zurückverwandelt. Nun lässt der Prinz im ganzen Land bekannt geben, dass er nur das Mädchen heiraten will, dem der Schuh passt. Er beauftragt einen Höfling, die Anprobe vorzunehmen. Die beiden Stiefschwestern scheitern bei dem Versuch, während der Schuh Aschenputtel passt. Sie zieht nun den zweiten Schuh aus der Tasche. In diesem Moment kommt die Fee hinzu und verwandelt Aschenputtels Küchenkittel in ein prächtiges Ballkleid.

Januar

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

2. Woche

6

7

8

9

10

11

12

Hl. Drei Könige *


BallonMütze

Noch ganz unbedarft getragen wurde die Ballonmütze zum ersten Mal in der Arbeiterklasse Amerikas in den 20er Jahren. Hemdsärmelig und leger zugleich schmückten sich die Männer der Tat mit der einfachen Mütze aus Tweed. Charakteristisch die acht Teile, aus denen die „Sandwich“Cap zusammengenäht war. Dadurch erschien sie zwar immer etwas unförmig, aber man konnte sie getrost zusammenrollen und in die Jackentasche stecken. Vorne dann der Schirm gegen den kühlen Wind, der einem damals auf der Straße ins Gesicht blies. Eine Mütze fürs harte Leben also. Aber nicht nur Robert Redford kann sie tragen, sondern auch die Damenwelt.

Januar

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

3. Woche

13

14

15

16

17

18

19


Bettelarmband

Das Bettelarmband mit den kleinen Anhängern am Handgelenk – „charms“ genannt – und die Vielfalt der Motive und Kombinationsmöglichkeiten erfreuten schon vor Jahrzehnten die Liebhaber individueller Schmuckstücke. Die in das Sammelarmband eingehängten Symbole können unterschiedliche Bedeutung haben, z.B. Liebeszeugnis, Glaubenszeichen, Glücksbringer oder Erinnerungsstücke an Orte und Personen. Beliebt sind vor allem Glücks- und Liebessymbole wie Herzen, Hufeisen und Kleeblätter. Der Name Bettelanhänger kommt vermutlich aus den ursprünglich vom Träger von verschie-

denen Personen zusammengebettelten (gesammelten) Anhängern, die man dann komfortabel mit Karabinerverschluss in sein Sammelarmband einhängen konnte. Beliebt sind Bettelarmbänder auch deshalb, weil man immer wieder, z.B. zu Geburtstagen, Konfirmation, Ostern, Weihnachten mit einem neuen Anhänger leicht und schnell etwas Passendes zum Ausgestalten und Schenken findet. Eine spezielle Form dieses Armbandes ist das in Mode gekommene sogenannte Italienische Glücksarmband, das nach und nach mit persönlichen Glückssymbolen oder Buchstaben vervollständigt wird.

Januar

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

4. Woche

20

21

22

23

24

25

26


Bikini Jan. / Feb. 5. Woche

Waren die Römer die wahren Erfinder des Bikinis? Dass der Bikini älter ist, als man vielleicht glaubt, beweisen antike Wandmalereien und ein antikes Mosaik aus dem 4. Jh. n. Chr. im sizilianischen Bergstädtchen Piazza Armerina. Auf diesen tragen junge Frauen lediglich Höschen und Brustbänder, die dem heutigen Bikini ähneln. Ob es sich bei der Bekleidung um Unterwäsche, Sport- oder Bademode handelt, bleibt ungeklärt. Wer später sonnenhungrig und wagemutig war, für den gab es in den 30er Jahren des 20. Jhs. Zweiteiler aus Baumwolle oder Leinen. Ein sackartiges Leibchen mit schmalen Trägern und kurzen Höschen – immer noch weit vom Bikini entfernt – und trotzdem war die konservative Bevölkerung von so viel Unmoral entrüstet. Ein Grund dafür, dass sich dieser uns heute bekannte sexy Zweiteiler erst in den 60er Jahren so richtig durchsetzen konnte.

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

27

28

29

30

31

1

2


Der Bob ist eine Kurzhaarfrisur, die in der klassischen Form etwa kinnlang geschnitten wird. Anna Wintour, Chefin der US-Vogue, hat den Frisuren-Klassiker zu ihrem Markenzeichen gemacht. Populär wurde der Bob Anfang der 1920er Jahre als Ausdruck eines neuen, emanzipierten Frauenbilds, der vor allem durch die Schauspielerin Louise Brooks weltweit Verbreitung fand. Diese Frisur wurde auch Bubikopf oder Garçon-Schnitt genannt und zeichnete sich durch kurzes, bis zum Ohrläppchen geschnittenes Haar und einen geraden Pony aus. 1963 erfand der Friseur Vidal Sassoon eine vereinfachte Variante des Garçon-Schnitts, die heute als klassischer Bob bezeichnet wird. Berühmt wurde er vor allem wegen seines präzisen Schnitts, der die Haare immer wieder in die ursprünglich frisierte Position zurückfallen ließ, ohne dass es eines aufwendigen Stylings bedurfte. Bezeichnend hierfür auch Sassoons Ausruf, nachdem er einer Frau die Frisur geschnitten hatte: Shake it, Baby!

Bob Februar 6. Woche

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

3

4

5

6

7

8

9


Boho ist eigentlich kein Modestil, sondern eine Lebenseinstellung, denn Boho ist die Abkürzung von „Bohemian“. Im 19. und 20. Jh. waren die Bohemiens oder die Boheme oft Künstler, Maler, Schriftsteller oder Studenten – Intellektuelle, die sich von den Normen ihres Elternhauses oder ihrer gesellschaftlichen Klasse befreiten und authentischer, kreativer, selbstverwirklicht und eigenständiger leben wollten. Genauso vielfältig ist auch der BohoStil in der Mode: ein Mix aus verschiedensten Richtungen – von romantischem Ethno bis wildem Rock. Der Look ist lässig und chic zugleich. Ein Modestil, der in den 70er Jahren wieder auferstand und durch Hippie- und Gypsyelemente geprägt ist. Er steht dafür, dass man frei von Konventionen verschiedene Stoffe und Muster kombinieren kann. Typisch für diesen Stil sind florale Designs, Druckmuster, Fellwesten, -Mäntel und Tuniken.

Boho Februar 7. Woche

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

10

11

12

13

14

15

16


[filefield-filename]