Niederschlesische Informationen 2/2021

Page 1

Niederschlesische Informationen

Zeitschrift der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau ISSN: 2299-2510, Nr. 2/2021 n Zeit    S. 4 Frühlingstreffen in einer ungewisse

Foto: Anna Zdanowska

Foto: Anna Zdanowska

Foto: Iwona Szustak

Foto: DSKG

„Mein Mini-Garten“ – vom Setzling bis zur prächtigen Tom ate

S. 6

Foto: Joanna Giel

Foto: Joanna Giel

„Wir haben das im Gedenken an unsere toten Kameraden getan“    S. 8

Foto: DSKG

Ausflug in eine Landschaft „wie im Märchen“    S. 10 Foto: DSKG

Foto: DSKG

log    S. 13

„Leinen los!“ für Austausch und Dia

Zum Volkstrauertag in Groß Nädlitz    S. 15


2

Niederschlesische Informationen

Foto: DSKG

ein herzliches Willkommen und vielen Dank an Sie alle dafür, dass Sie sich die Zeit genommen haben, den Inhalt unserer neuesten Ausgabe der Niederschlesischen Informationen zu lesen, in der wir über die Aktivitäten der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft und unserer Freundinnen und Freunden in ganz Niederschlesien in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 berichten. In diesem Moment, in dem ich mich mit diesem Vorwort an Sie wende, habe ich zum ersten Mal seit dem Frühjahr 2019 kein Gefühl von Angst und Unsicherheit, das uns in letzter Zeit begleitet und die meisten Bereiche des täglichen Lebens der Menschen stark beeinflusst hat. Auch für uns, die Mitglieder und Aktivisten der DSKG, war es sehr schwierig, die unerwartete Gefahr für Leben und Gesundheit zu erkennen und trotzdem weiter aktiv zu bleiben, sowohl individuell als auch gemeinsam. Glücklicherweise haben unsere Aktivisten und Mitarbeiter die Herausforderungen dank ihres Wissens und Engagements gemeistert. Fast unmittelbar nach der Einführung von neuen Geboten, Verboten und Verhaltensregeln legten sie spontan Lösungen und Änderungsentwürfe vor, die die Fortführung der für 2020 und 2021 festgelegten Aufgaben ermöglichten. Warum schreibe ich jetzt, im Herbst 2021, darüber? Diese spezielle, beängstigende Zeit war für uns alle eine Zeit der Konfrontation (wir gegen die Realität), des Bestehens einer Prüfung (meine Möglichkeiten, die Herausforderung zu meistern), einer Bewährungsprobe (ich weiß, dass ich es schaffen kann, aber werde ich genug Kraft haben?). Während dieser langen Monate haben wir versucht, möglichst allen zu helfen, damit sie nicht in Apathie verfallen und nicht passiv auf das Ende der Gefahr warten. Mit Rührung denke ich an die Momente, in denen die Organisatoren

Foto: privat

Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Mitglieder der DSKG,

Krystyna Kadlewicz, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft

Der Sitz der DSKG in Breslau

von Veranstaltungen und Aktivitäten die Freude der Gäste und Teilnehmer sahen und ihren Stolz darüber nicht verbergen konnten, dass sie trotz aller Widrigkeiten das, was sie sich vorgenommen hatten, mit einer neuen Formel erfolgreich umgesetzt haben. Auf den folgenden Seiten dieser Ausgabe werden einige der Aktivitäten und Veranstaltungen beschrieben. Wir überwanden eine Schwierigkeit nach der anderen und halfen uns gegenseitig dabei, ungewohnte Techniken und Verfahren zu erlernen und zahlreiche formale Anforderungen nicht zu vernachlässigen. Unter diesen Bedingungen wurde etwas geboren, was nicht geplant war: das Bedürfnis nach Freundlichkeit, gegenseitiger Unterstützung und der Wunsch, wenigstens ab und zu zusammen zu sein. Wir haben uns bemüht, unsere Mitglieder und Unterstützer so schnell und umfassend wie möglich über alles, was in unserer Gesellschaft geschieht, zu informieren. Die Webseite, Facebook und das Telefon spielten dabei eine große Rolle. Wir konzentrierten uns auf die Erfüllung unserer satzungsgemäßen Aufgaben und auf die weitere Stärkung unserer guten Beziehungen zur polnischen Gesellschaft und zu anderen nationalen Minderheiten sowie auf die Wiederaufnahme der Kontakte zu Schulen nach der Zeit des Fernunterrichts.

In diesem Jahr feierten wir den 30. Jahrestag der behördlichen Registrierung der DSKG in Breslau mit einem sehr festlichen Empfang in unserem Garten. Der Gründer unseres Vereins, Friedrich Petrach, beehrte die Gäste mit seiner Anwesenheit und erzählte ihnen von den Umständen, die zu diesem Ereignis führten und von seinen Erinnerungen an diese Zeit. Des Weiteren wurde ein Buch herausgegeben, das die langjährige Pflege der Gräber von gefallenen deutschen Soldaten und Opfern von Kriegen und totalitären Systemen durch einige unserer Mitglieder dokumentiert. Der Beginn der Zusammenarbeit mit der Deutschlehrerin Frau Marzena Wyrzykowska und mit dem ifa-Kulturmanager Herrn Julian Schorr gibt Anlass zur Freude und Hoffnung. Sie werden sich Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen. Für das kommende Jahr haben wir ein umfangreiches Programm an Aktivitäten sowie größere Renovierungsund Reparaturarbeiten in den Räumlichkeiten unseres Sitzes geplant. In der Hoffnung auf freudige und nahe Begegnungen und mit den herzlichsten Wünschen an Sie alle, gesund zu bleiben und ein fröhliches Weihnachtsfest zu feiern Ihre Krystyna Kadlewicz Vorstandsvorsitzende der DSKG


3

Nr. 2/2021

Voller Vorfreude auf eine neue Herausforderung Seit Anfang September bin ich, Julian Schorr, der neue ifa-Kulturmanager im Büro der DSKG in Breslau.

ein Start verlief etwas stotternd, denn wegen einiger bürokratischer Hürden konnte ich erst in der ersten Oktoberwoche vor Ort in Breslau meinen Dienst beginnen. Zuvor hieß es, wie schon oft in der letzten – von der Covid-19-Pandemie geplagten – Zeit: Home Office. Von zu Hause ist es natürlich schwieriger, die neuen Kolleginnen und Kollegen sowie Mitglieder näher kennenzulernen. Von daher bin ich sehr froh, nun endlich im Büro der DSKG angekommen zu sein. Breslau und Polen im Ganzen sind mir nicht unbekannt. Die Stadt kenne ich von ein paar touristischen Aufenthalten ein bisschen. In anderen Teilen Polens war ich auch schon, so habe ich ein Semester an der Universität Warschau verbracht, anschließend ein Praktikum bei der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit gemacht und zwischen 2016 und 2018 in Grünberg gearbeitet. Im Stu-

Foto: Hans Scherhaufer

M

Julian Schorr

dium (an der Universität Bremen und an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) habe ich mich mit der Geschichte Polens und den sehr wechselvollen deutsch-polnischen Beziehungen beschäftigt. Außerdem habe ich begonnen, die polnische Sprache zu lernen. Ein Prozess, der immer noch

andauert und vermutlich ein Leben lang andauern wird, denn die Grammatik und die Aussprache machen mir doch teilweise arge Schwierigkeiten. Mit den deutschen Minderheiten in Mittelosteuropa kam ich das erste Mal während eines Praktikums bei der Stiftung „Borussia“ in Allenstein in Kontakt, und das Thema hat mich dann im weiteren Verlauf meines Studiums und auch im Berufsleben weiter begleitet. Zuletzt war ich drei Jahre Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Czernowitz im Westen der Ukraine. Auch dort gab und gibt eine deutsche Minderheit, die ihre Kultur und Traditionen bis heute pflegt. Ich konnte im Rahmen meiner Tätigkeit dort einige Projekte über die Deutschen in der Bukowina (im „Buchenland“) durchführen und würde auch gerne meine Erfahrungen dort mit den Mitgliedern und Freunden der DSKG im Rahmen einer Veranstaltung teilen, zu der ich Sie schon an dieser Stelle ganz herzlich einladen möchte. Zapraszam serdecznie! n

Ich heiße Marzena Wyrzykowska, und seit Oktober arbeite ich als Deutschlehrerin bei der DSKG.

M

ein Abenteuer mit der deutschen Sprache begann in der Grundschule, schon von Anfang an hatte ich Spaß am Erlernen der deutschen Grammatikregeln und des Wortschatzes. Mein Interesse an der Sprache Goethes, Kafkas, Mozarts, Bachs und Beethovens war so groß, dass ich in der Abschlussklasse beschloss, daraus einen Beruf zu machen, und mich um die Aufnahme zum Germanistikstudium an der Fakultät für Philologie der Universität Breslau zu bewerben. Dieses Studium war eine schöne Zeit in meinem Leben. Ich verbesserte nicht nur meine Deutschkenntnisse, sondern nahm auch zweimal an einem Studentenaustausch im Rahmen des Erasmus-Programms

teil. Das gab mir die Gelegenheit, meine Vorstellungen von dem Land, dessen Sprache mich so faszinierte, mit der Realität zu konfrontieren. Während meines Stipendienaufenthaltes in Trier, der wahrscheinlich ältesten Stadt Deutschlands, war ich nicht nur von der Aussicht auf die schönen Weinberge, sondern auch von der deutschen Esskultur und der hervorragenden Organisation der Veranstaltungen und Vorlesungen an der Universität Trier begeistert. Ein weiterer Aufenthalt, diesmal am Fachbereich Translationswissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim, half mir, in die Welt der Übersetzung einzutauchen und ihre Geheimnisse zu erkunden. Bei meiner Arbeit als Lehrerin versuche ich, meine Schüler mit meiner Leidenschaft für die deutsche Sprache anzustecken und das Wissen und die

Foto: privat

Unsere neue Deutschlehrerin

Marzena im Landtag von Rheinland-Pfalz.

Erfahrungen weiterzugeben, die ich während meines Studiums in Polen und Deutschland gesammelt habe. Ich freue mich sehr, mein Wissen und meine Erfahrungen mit Menschen teilen zu können, für die die Vertiefung der Deutschkenntnisse ebenfalls eine Freude ist. n


4

Niederschlesische Informationen

Frühlingstreffen in einer ungewissen Zeit

Der Maikranz wird angebracht.

Gemeinsam wurde ausgelassen um den Maikranz getanzt.

Die Tür war einladend geschmückt.

Unsere Deutschlehrerin Aleksandra Rozum verteilte Diplome an fleißige Deutschlernende.

Es war eine schwierige und unsichere Zeit, dennoch entschloss sich der DSKG-Vorstand dazu, unser beliebtes Gartentreffen „Maikranz“ für unsere Mitglieder zu organisieren und vorzubereiten. o haben wir am 29. Mai mit viel Freude die neu angeschafften Gartengeräte zusammengebaut und aufgestellt, um allen Teilnehmenden eine angenehme Überraschung zu bereiten. Es kamen nicht nur unsere Mitglieder, sondern auch viele Gäste aus unserer Stadt und unsere Freunde aus Waldenburg. Zuvor hatten die Kinder in einem Workshop neue deutsche Wörter gelernt und unter Anleitung einer Deutschlehrerin und Senioren unserer Gesellschaft einen traditionellen Kranz geschmückt. Nachdem

Fotos: DSKG

S

Kinga Okulewicz begeisterte das Publikum mit ihrem musikalischen Können.

der Kranz an einer ebenfalls neuen Stange in der Mitte der Rasenfläche aufgehängt worden war, sangen alle Anwesenden gemeinsam und viele tanzten um den Kranz herum. Für

das leibliche Wohl war gesorgt, es gab musikalische Darbietungen und viele gemeinsame Gespräche. Diese freudigen Begegnungen sind für die deutsche Minderheit sehr wichtig und notwendig. Auf diese Weise bewahren wir unsere regionalen Traditionen, geben das Wissen über die Lebensweise unserer Vorfahren an die jüngere Generation weiter und präsentieren unsere Trachten. Diesmal trugen nicht nur einige der Teilnehmenden, Frauen und Männer, diese Trachten: Wir haben auch eine Ausstellung mit Schaufensterpuppen gestaltet, die verschiedene Varianten von Volkstrachten aus früheren Zeiten zeigt. Wir hoffen auf viele weitere solcher Frühjahrstreffen! Vorstandsvorsitzende Krystyna Kadlewicz


5

Nr. 2/2021

30. Jahrestag der Registrierung der Dskg Breslau

Der DSKG-Vorstand begrüßt die ehemalige Vorsitzende Renate Zajączkowska und den VdGVorsitzenden Bernard Gaida.

Friedrich Petrach fand berührende Worte.

Am 16. Juli kamen anlässlich des 30. Jahrestages der Registrierung der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau viele Menschen in unseren, speziell für diesen Tag schön geschmückten Garten. m Namen unserer Mitglieder hieß die Vorstandsvorsitzende Krystyna Kadlewicz die Gäste aus dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, dem Verband der Deutschen Gesellschaften in Polen und der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens aus Oppeln, Geistliche der katholischen und der evangelischen Kirchen, Vertreter von Hochschulen und Delegationen der DSKG aus Waldenburg und der ukrainischen nationalen Minderheit herzlich willkommen. Unter den vielen Gratulationen, Danksagungen und Reflexionen war die Rede von Herrn Friedrich Petrach, der als einziger der drei DSKG-Registratoren noch bei uns sein konnte, besonders bewegend. Petrach teile mit den Anwesenden seine Erinnerungen an jene Tage, die Umstände der

Fotos: DSKG

I

Der Generalkonsul der BRD im Ruhestand Dr. Zeitz überbrachte seine Glückwünsche.

Der Vorsitzende der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens überreichte ein Geschenk.

Registrierung und seine persönliche Sicht auf die vergangenen 30 Jahre. Außerdem berichtete er von den Jahren zwischen 1957 und 1990, die er ebenfalls der deutschen Minderheit gewidmet hat. Nach einer Erfrischung genossen die DSKG-Mitglieder und ihre Gäste ein Konzert und führten anschließend noch bis in den Abend Gespräche, so

dass die neu angeschaffte Außenbeleuchtung zum ersten Mal zum Einsatz kam. Schon im nächsten Jahr werden wir die Gelegenheit haben, uns wieder anlässlich eines Jubiläums zu treffen. Unsere Gesellschaft ist seit 1957 aktiv, also werden wir 2022 auf 65 Jahre Tätigkeit zurückblicken können. Krystyna Kadlewicz

In der Ausgabe 1/2021 dieser Zeitschrift wurde ein ausführlicher Artikel veröffentlicht, der die Geschichte der DSKG in Breslau erzählt.


6

Niederschlesische Informationen

Unser mehrmonatiges Projekt „Mein Mini-Garten“, das von März bis Oktober lief, hat ein glückliches Ende gefunden! An diesem Projekt waren Senioren und Kinder, die bei der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft lernen, ebenso wie ihre Eltern und Großeltern beteiligt. Sie haben ihre eigenen Pflanzen – Tomaten – gepflanzt!

D

ie Koordinatoren des Projekts waren die DSKG-Vorsitzende Frau Krystyna Kadlewicz, die Deutschlehrerin Frau Aleksandra Rozum und die Sachbearbeiterin Frau Joanna Szmit. Alles begann mit dem Säen mit der DSKG-Vorsitzenden, Krystyna Kadlewicz, die sicher war, dass aus diesen kleinen Samen große und schöne Pflanzen und köstliche Tomaten wachsen werden. Die Kinder hatten die Möglichkeit, ihre frisch gesäten Pflanzen nach Hause mitzunehmen oder sie im Gebäude der DSKG abzugeben. Nach nur einem Monat waren die ersten Ergebnisse unserer Arbeit sichtbar – die Samen begannen zu keimen! Dies war ein großer Anreiz für die Kinder, einen neuen Wortschatz kennenzulernen. Während des Projekts haben die jungen Gärtnerinnen und Gärtner eine Menge Vokabeln über den Pflanzenanbau auf Deutsch gelernt und das gemeinsame Lernen trug dazu bei, dass sie sich näherkamen und ihre Sprachkenntnisse erweiterten. Trotz des Fernlernens standen wir in ständigem Kontakt mit den Kindern und Senioren, die an dem Projekt teilgenommen haben. Die Kinder haben von uns regelmäßig Fotos von den der Pflanzen erhalten, die sie im Gebäude der DSKG gesät und abgegeben haben. Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner haben uns auch Fotos ihrer Setzlinge geschickt, und die Berichte über die Fortschritte wurden regelmäßig auf der Website unserer Gesellschaft veröffentlicht (Foto 2). Nachdem die Samen gekeimt hatten, war es die Zeit, sie zu pikieren –

ein weiterer Schritt, bei dem zu dicht wachsende Sämlinge getrennt werden. Die Kinder konnten auf die Hilfe ihrer Eltern und Großeltern zählen. Der nächste Schritt war das Einpflanzen der Tomaten in den Boden. Wir sind besonders stolz auf die Leistungen von Jędrek, der in Zusammenarbeit mit seiner engsten Familie wunderbare Tomaten gepflanzt hat, und als er im Urlaub war, haben sich seine Großeltern um seine Pflanzen gekümmert. Allen Kindern ist es gelungen, große und leckere Tomaten anzubauen, und wir haben vier Kinder mit köstlichem Honig sowie Diplomen für die besondere Pflege ihrer Pflanzen geehrt: 1. Jędrek 2. Natalia und Kornelia 3. Laura

Wir möchten uns bei den Kindern und Senioren bedanken, dass sie an diesem wunderbaren Projekt teilgenommen haben. Es hat den Kindern so viel Freude bereitet und sie gelehrt, systematisch vorzugehen und die Verantwortung für kleine Samen und später für große und schöne Pflanzen zu übernehmen. Wir freuen uns, dass die Kinder durch die Teilnahme an dem Projekt „Mein Mini-Garten“ neue Vokabeln gelernt haben und auch die Möglichkeit hatten, sich von der virtuellen Welt abzukoppeln. Wie bereits erwähnt, waren auch die Eltern und Großeltern beim Projekt engagiert und halfen den Kindern beim Pikieren, Jäten, Gießen und Fotografieren der Pflanzen. Diese generationenübergreifende Zusammenarbeit hat zu einer so reichen und leckeren Ernte beigetragen, auf die wir sehr stolz sind. „Mój Mini Ogród” – od sadzonki do pięknego pomidora Nasz wielomiesięczny projekt trwający od marca do października „Mój Mini Ogród” dobiegł szczęśliwie do końca! W tym przedsięwzięciu wzięli udział seniorzy i dzieci uczące się języka niemieckiego w Niemiec-

Foto: Anna Zdanowska

„Mein Mini-Garten“ – vom Setz

Stolz werden die Ergebnisse gezeigt

kim Towarzystwie Kulturalno-Społecznym, które zasadziły swoje własne rośliny – pomidory, a także ich rodzice i dziadkowie.

K

oordynatorami projektu były przewodnicząca NTKSu, Pani Krystyna Kadlewicz, nauczycielka języka niemieckiego, Pani Aleksandra Rozum oraz pracownica biura NTKSu, Pani Joanna Szmit. Projekt rozpoczął się sianiem nasion z przewodniczącą, panią Krystyną Kadlewicz, która mówiła wówczas, że z tych małych nasionek wyrosną duże i piękne rośliny oraz pyszne pomidory. Dzieci miały możliwość zabrać swoje świeżo zasadzone rośliny do domu lub zostawić je w siedzibie NTKSu. Po zaledwie miesiącu było widać pierwsze efekty naszej pracy – nasiona zaczęły kiełkować! Była to dla dzieci wspaniała zachęta do zapoznania się z nowym słownictwem, ponieważ w trakcie projektu dzieci nauczyły się wielu słówek w języku niemieckim z obszaru upraw roślin. Wspólna nauka przyczyniła się do zacieśniania więzi i wzbogacenia ich warsztatu językowego. Mimo nauki zdalnej byliśmy cały czas w stałym kontakcie z dziećmi i seniorami uczestniczącymi w projekcie. Najmłodsi uczestnicy regular-


7

Nr. 2/2021

Zur Erinnerung: So fing alles an.

nie otrzymywali zdjęcia roślinek, które posiały i pozostawiły w siedzibie NTKSu. Młodzi ogrodnicy dzielili się także z nami zdjęciami swoich sadzonek, a relacje z ich postępów były regularnie zamieszczane na stronie internetowej naszego Towarzystwa. Po tym, jak rośliny wykiełkowały, nadszedł czas na ich przepikowywanie – był to kolejny etap polegający na rozdzieleniu zbyt gęsto rosnących siewek. Dzieci mogły liczyć przy tym na pomoc bardziej doświadczonych rodziców i dziadków. Następną fazą było sadzenie pomidorów do gruntu. Szczególne dumni jesteśmy z osią-

Ein Zwischenergebnis

gnięć Jędrka, który we współpracy z najbliższymi wyhodował wspaniałe okazy pomidorów, a gdy był na wakacjach, o jego rośliny dbali dziadkowie. Wszystkim dzieciom udało się wyhodować duże i pyszne pomidory, a za szczególną troskę nad swoimi roślinkami uhonorowaliśmy pysznymi miodami i dyplomami czwórkę dzieci: 1. Jędrka 2. Natalię i Kornelię 3. Laurę Serdecznie dziękujemy za udział w tym wspaniałym przedsięwzięciu, które przyniosło dzieciom tyle radości

Foto: Iwona Szustak Foto: DSKG

Natalia präsentiert ihre Pflanze

Foto: DSKG

Die ganze Familie hilft mit.

Foto: DSKG

Gewinner Jędrek bei der Tomatenernte

Foto: Anna Zdanowska

Foto: Anna Zdanowska

zling bis zur prächtigen Tomate

Die Siegerehrung

i nauczyło ich systematyczności oraz odpowiedzialności za małe nasionka, a potem za duże i piękne rośliny! Cieszymy się, że dzięki projektowi „Mój Mini Ogród” dzieci nauczyły się nowego słownictwa, a także miały okazję oderwać się od wirtualnego świata. Jak wspomnieliśmy, do projektu włączeni zostali także rodzice i dziadkowie, którzy pomagali dzieciom w pikowaniu, plewieniu, podlewaniu i robieniu zdjęć roślinom. Ta wielopokoleniowa współpraca przyczyniła się do tak obfitych i pysznych plonów, z czego jesteśmy bardzo dumni! Aleksandra Rozum


8

Niederschlesische Informationen

In diesem Jahr hatte ich die Ehre, an dem Buch „Die Fürsorge der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft für die deutschen Kriegsgräber in Breslau“ zu arbeiten, das schließlich im Oktober erschienen ist. Es illustriert die Aktivitäten der Mitglieder der Deutschen SozialKulturellen Gesellschaft in Breslau für die Aufrechterhaltung des Gedenkens an die deutschen Soldaten und die Zivilbevölkerung, die während des Ersten und Zweiten Weltkrieges in der und um die Stadt gefallen sind bzw. gestorben ist.

D

iese Initiative wurde noch in den kommunistischen Zeiten von Stanisław Sommerfeld begonnen, obwohl solch eine Aktivität damals Probleme in allen Sphären des Lebens mit sich bringen konnte. Stanisław Sommerfeld führte ein Verzeichnis der Gräber der gefallenen Soldaten und der gestorbenen Zivilbevölkerung, die auf dem Friedhof Oswitz ruhen; dank seinem Engagement wurde ein würdiges Bild dieser Gräber wiederhergestellt. Sommerfeld beteiligte sich auch an der Suche nach zeitweiligen Ruhestätten der Gefallenen, um die Exhumierungen und eine würdige zweite Beerdigung zu ermöglichen. Er initiierte auch das inzwischen zur Tradition gewordene Entzünden der Grablichter auf den zahlreichen Gräbern der Gefallenen am 1. November, das bis heute von den Mitgliedern der DSKG fortgesetzt wird. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil trägt den Titel „Die Fürsorge der Mitglieder der DSKG für die deutschen Soldatengräber aus dem 1. und 2. Weltkrieg in Breslau“ und enthält die eigentliche Beschreibung dieser Initiative. Der Darstellung geht eine kurze Charakteristik des Friedhofs Oswitz, der Deutschen Kriegsgräberstätte in Groß Nädlitz und der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Niederschlesien und Breslau voran. Der zweite Teil des Buches trägt den Titel „Zeugen der Geschichte“

und enthält die von mir gesammelten Interviews mit Mitgliedern der Gesellschaft, die ihre Aktivitäten für die Pflege der Kriegsgräber illustrieren. Zeugen der Geschichte sind auch die beiden Geistlichen, die als Seelsorger für die Gesellschaft wirkten: Pater Marian Arndt und der emeritierte Pastor Andrzej Fober. Kapitel ihrer Autorschaft befinden sich deshalb in diesem Buchteil. Das Buch runden Archivfotos ab, die die langjährige Aktivität der Mitglieder der DSKG für die Pflege über die Kriegsgräber illustrieren. Das Buch hatte zum Ziel das darzustellen, was die Mitglieder der DSKG getan haben, um das Gedenken an die deutschen Soldaten zu bewahren, die in Breslau und in der Umgebung während des Ersten und Zweiten Weltkrieges gefallen waren. Aus den Interviews, die ich mit den Mitgliedern der Gesellschaft geführt habe, geht hervor, dass hinter ihren Aktivitäten die Idee steckt, den jung gestorbenen Menschen zu gedenken. Davon zeugen auch die erhaltenen Worte von Stanisław Sommerfeld. In einem Brief an Holger Kopicki vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 21. September 1995 heißt es: „Wir haben das im Gedenken an unsere toten Kameraden, für das Opfer, das sie uns mit ihrem Leben gebracht haben, getan“. Die Initiative der Mitglieder der Gesellschaft hatte und hat zum Ziel, den Verstorbenen die Würde zurückzugeben, was aus dem Pflichtgefühl des Menschen resultiert. Im Sinne des Gedankens, dass das Leben jedes Menschen wertvoll ist und eine würdige Beerdigung und Gedenken verdient. Deshalb habe ich mich für auch für dieses Titelbild entschieden. Das Foto, das darauf zu sehen ist, ist ein Fragment des Namensverzeichnisses auf dem Denkmal zur Erinnerung an die an den Fronten des Ersten Weltkrieges gefallenen Lehrer und Schüler des Breslauer Matthias-Gymnasiums. Das Denkmal wurde 1922 enthüllt und

Foto: Joanna Giel

„Wir haben das im Gedenken an u

Das Buch erzählt eine wichtige Geschichte.

2007 im Ossolineum, das seit 1947 seinen Sitz im Gebäude des ehemaligen Matthias-Gymnasiums hat, gefunden und restauriert. Heute befindet es sich im Hof des Ossolineums. Die auf dem Foto illustrierten Namen sollen die Bedeutung des Lebens eines jeden Menschen unterstreichen, der sich hinter diesem Namen verbirgt. Ich möchte allen Personen danken, die zur Entstehung dieses Buches beigetragen haben. Am Buch hat ein ganzes Team gearbeitet. Ich danke Frau Krystyna Kadlewicz, die Vorsitzende der DSKG in Breslau, die auf die Idee kam, die Initiative der Mitglieder zur Pflege der deutschen Kriegsgräber zu dokumentieren und die Vorbereitung der Publikation organisatorisch leitete. Eine besondere Danksagung gilt den Mitgliedern der Gesellschaft – Friedrich Petrach, Ryszard Wierzbowski und Richard Kurzynski, die mir von der Pflege der Gräber erzählt haben. Das Buch entstand auch anhand des wertvollen Quellenmaterials, das Stanisław Sommerfeld gesammelt und an seine nächsten Mitarbeiter übergeben hat. Das Buch konnte auch dank dem Bericht von Herrn Henryk Hartwich, dem Leiter der Deutschen Kriegsgräber-


9

Nr. 2/2021

Foto: Joanna Giel

unsere toten Kameraden getan“

Die Autorin Joanna Giel

stätte in Groß Nädlitz, entstehen. Ich danke Pater Marian Arndt und Pastor Andrzej Fober für ihre Beiträge zum Buch. Eine Danksagung gilt auch dem Mitglied des Vorstandes der DSKG in Breslau, Herrn Witold Hanak, der das Fotomaterial bearbeitet hat, das sich im Anhang dieses Buches befindet. Dr. Joanna Giel „Uczyniliśmy to dla upamiętnienia naszych zmarłych towarzyszy” W mijającym roku miałam zaszczyt pracować nad książką pt. „Opieka Niemieckiego Towarzystwa Kulturalno-Społecznego nad niemieckimi grobami wojennymi we Wrocławiu”, która ukazała się na przełomie października i listopada br. Jak tytuł wskazuje, publikacja ilustruje działalność członków Niemieckiego Towarzystwa Kulturalno-Społecznego we Wrocławiu na rzecz zachowania pamięci o niemieckich żołnierzach i cywilach poległych w czasie I i II wojny światowej.

I

nicjatywę te rozpoczął jeszcze w czasach komunistycznych członek NTKS we Wrocławiu, śp. Stanisław Sommerfeld, pomimo tego, że taka działalność mogła wówczas przynieść kłopoty we wszystkich sferach życia. Śp. Stanisław Sommerfeld prowadził ewidencję grobów poległych żołnierzy i cywilów spoczywających na Cmentarzu Osobowickim, dzięki jego działaniom grobom tym przywracany był godziwy wygląd; pan Sommerfeld uczestniczył również w odnajdowaniu tymczasowych miejsc spoczynku poległych,

by doprowadzić do ekshumacji i ich godnego wtórnego pochówku, a także zainicjował uroczystość zapalania zniczy na licznych grobach poległych spoczywających na Cmentarzu Osobowickim w dniu 1 listopada. Ta inicjatywa jest kontynuowana przez członków Towarzystwa do dzisiaj. Książka składa się z dwóch części. Pierwsza część „Opieka członków NTKS nad grobami żołnierzy niemieckich z okresu I i II wojny światowej we Wrocławiu” stanowi właściwy opis tej inicjatywy. Przedstawienie to poprzedza krótka charakterystyka Cmentarza Osobowickiego oraz Cmentarza wojennego w Nadolicach Wielkich, a także Niemieckiego Towarzystwa Kulturalno-Społecznego na Dolnym Śląsku i we Wrocławiu. Druga część, „Świadkowie historii”, zawiera zebrane przeze mnie wywiady z członkami Towarzystwa, Świadkami historii są również duchowni opiekujący się Towarzystwem, ks. Marian Arndt oraz emerytowany pastor Andrzej Fober. Dlatego podrozdziały ich autorstwa zostały umieszczone w tej części książki. Publikację zamyka materiał zdjęć archiwalnych, ilustrujący wieloletnią działalność członków Towarzystwa na rzecz opieki nad grobami wojennymi. Celem książki było ukazanie, co uczynili członkowie Towarzystwa, aby zachować pamięć o żołnierzach niemieckich, którzy polegli we Wrocławiu i w okolicach w czasie I i II wojny światowej. Z wywiadów, które przeprowadziłam z członkami Towarzystwa wynika, że myślą, która im przyświecała i przyświeca, jest oddanie czci młodym zmarłym ludziom i ich upamiętnienie. Poświadczają to również zachowane słowa śp. Stanisława Sommerfelda. W liście z dnia 21 września 1995 do pana Holgera Kopickiego z Niemieckiego Związku Ludowego Opieki nad Grobami Wojennymi, pan Sommerfeld napisał: „Uczyniliśmy to dla upamiętnienia naszych zmarłych towarzyszy, za ofiarę, jaką złożyli nam swoim życiem”.

Inicjatywa członków Towarzystwa miała i ma zatem na celu przywrócenie godności zmarłym, co wynika z poczucia powinności jako człowieka. Liczy się zatem pojedynczy człowiek, zgodnie z myślą, że życie każdej jednostki jest cenne i wymaga godnego pochówku i upamiętnienia. Dlatego też zdecydowałam się na taką okładkę książki. Prezentowane na niej jako tło zdjęcie to fragment spisu nazwisk na pomniku dla upamiętnienia nauczycieli i uczniów Gimnazjum św. Macieja poległych na frontach I wojny światowej. Pomnik ten został odsłonięty w 1922 r., a w 2007 roku został odnaleziony i odrestaurowany przez Zakład Narodowy im. Ossolińskich. Nazwiska te mają zatem podkreślić znaczenie życia każdego człowieka, który za tym nazwiskiem się kryje. Chciałabym podziękować wszystkim osobom, które przyczyniły się do powstania publikacji. Nad książką pracował zespół osób. Dziękuję pani Krystynie Kadlewicz, Przewodniczącej NTKS we Wrocławiu, która poddała pomysł udokumentowania działalności Towarzystwa na rzecz opieki nad niemieckimi grobami wojennymi, a także organizacyjnie koordynowała przygotowanie publikacji. Dziękuję członkom Towarzystwa – panu Friedrichowi Petrachowi, panu Ryszardowi Wierzbowskiemu i panu Richardowi Kurzynskiemu, którzy opowiedzieli mi o historii opieki nad grobami. Książka powstała także na podstawie cennych materiałów źródłowych, które zebrał śp. Stanisław Sommerfeld i przekazał najbliższym współpracownikom. Publikacja mogła powstać również dzięki relacji pana Henryka Hartwicha, kierownika Cmentarza wojennego w Nadolicach Wielkich. Szczególne wyrazy wdzięczności kieruję do ks. Mariana Arndta oraz pastora Andrzeja Fobera za ich ogromny wkład w książkę. Dziękuję także panu Witoldowi Hanak, członkowi Zarządu Towarzystwa, za to, że technicznie przygotował znajdujący się w książce materiał zdjęć archiwalnych. n


10

Niederschlesische Informationen

Ausflug in eine Landschaft „wie Der 6. November war so sonnig, warm und windstill, dass es schwer war, die tatsächliche Jahreszeit zu erkennen. Ein optimaler Zeitpunkt also für einen Ausflug im Rahmen des Zyklus „Gewinner des Kulturpreises Schlesien“ ins Riesengebirge.

D

ie Teilnehmer und Ausführenden der Busreise für Mitglieder der DSKG Breslau ins Hirsch­ber­ger Tal hörten nach der offiziellen Begrüßung in freudiger Stimmung und in der Hoffnung auf einen schönen Tag voller Eindrücke nicht nur eine ausführliche Programmbeschreibung, sondern auch die Begründung für die Wahl des Projektthemas und die Vorstellung der Organisation „Stiftung der Schlösser und Gärten des Hirschberger Tals“ mit Sitz in Breslau, sowie die Entstehung und Leistungen des „Kulturpreises Schlesien“. Die Zeit während der Busfahrt wurde genutzt, um die Geschichte der Region Niederschlesien zu skizzieren, wobei der Schwerpunkt auf den politischen Veränderungen lag, die im Laufe von mehr als zehn Jahrhunderten stattgefunden haben. So wurden die Gründe deutlich, warum diese Gebiete nicht nur für die Besiedlung, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen seit jeher für mächtige Familien und Staaten so interessant und begehrt waren. Das Besichtigungsprogramm sollte durch die Präsentation von architektonischen Denkmälern und natürlichen Objekten, die hier noch existieren, den besonderen Wert des hier geschaffenen kulturellen Erbes demonstrieren. Die Präsentation der nachfolgenden Ortschaften und ihrer Denkmäler wies auf eine große Gruppe historisch bedeutender Menschen hin, die hier lebten, arbeiteten und wohnten. Darunter waren Ritter, Könige, Fürsten, Grafen, Literaten und Musikanten, aber auch sehr reiche Kaufleute, begabte Industrielle, angesehene Politiker und Militärs. Viele der

Die Teilnehmenden drückten in Lomnitz (Łomnica) freiwillig die Schulbank.

Das Schloss in Buchwald (Bukowiec).

Teilnehmer waren überrascht, dass es auf einem so kleinen Gebiet (ca. 100 km²) so viele Zeugnisse von Macht, Reichtum, Schönheit und Naturvielfalt gibt (ca. 100 Denkmäler, darunter 30 Schlösser und Herrensitze). Eine unserer Teilnehmerinnen sagte spontan: „Hier ist es wie im Märchen“. So strömten Visionäre, Träumer, Un-

ternehmungslustige und Kreative in dieses „Märchenland“ mit dem legendären Berggeist „Rübezahl“. Wir haben viel gesehen, darunter Schloss- und Parkanlagen in Schildau, Lomnitz, Buchwald und Erdmannsdorf. In Lomnitz wurde unsere Gruppe vom Hausverwalter durch das Schloss geführt, der mit Begeiste-


11

Nr. 2/2021

e im Märchen“

Fotos: DSKG

Die Gruppe in Bad Warmbrunn (Cieplice Śląskie-Zdrój), heute Teil Hirschbergs.

Das Schloss in Schildau (Wojanów).

rung und Interesse über die architektonischen Besonderheiten, die Ausstattung, die perfekt restaurierte Inneneinrichtung, aber auch über die Menschen, die hier ihr Haus gebaut hatten, sprach – wie sie lebten und arbeiteten. Wir erfuhren auch vom Schicksal des Komplexes nach 1945 bis heute. Das Schloss in Schildau –

imposant, in leuchtenden Farben gehalten, mit einem Springbrunnen im Vorhof und einem weitläufigen Park geschmückt – machte einen derartigen Eindruck, dass es schwerfiel, die Teilnehmenden für die Weiterreise zu sammeln. Die Liste der Besitzer von Schildau erregte großes Interesse, da es sich unter anderem um Mitglie-

der königlicher Familien handelte. In Buchwald wurden die Bemühungen um den Wiederaufbau der zerstörten Gebäude gezeigt. Die Arbeiten dort sind in vollem Gange, aber man kann schon an den bereits durchgeführten Arbeiten sehen, wie schön es sein wird. Anschließend besuchten wir Erdmannsdorf, wo im ehemaligen Königspalast heute Kinder lernen. Die beeindruckende Architektur, das Wirken herausragender deutscher Architekten und die Lage des Schlosses interessierten die Teilnehmenden ebenso wie die umfangreiche Geschichte von mehr als 400 ausgewanderten Tirolern, die Mitte des 19. Jahrhunderts gezwungen waren, ihre alte Heimat zu verlassen und als königliches Geschenk eine Bleibe am Fuße der Schneekoppe erhielten. Das Mittagessen wurde in einem Restaurant serviert, das an sich schon fast ein Museum mit regionaler Einrichtung aus verschiedenen Epochen ist, die meist aus Holz gefertigt wurde. Im ganzen Raum herrschten Wärme und der Geruch des Kamins. Die Gerichte typisch für die Region: saure Suppe, schlesische Klöße zu einem Braten, der tief in dunkle aromatische Soße getaucht war, und Rotkohl mit Granatapfel. Nur langsam mochten wir uns von diesem Ort verabschieden, bis zur letzten Minute wurde die Zeit für Fotos genutzt. Unser letztes Ziel war Bad Warmbrunn, heute ein Stadtteil von Hirschberg. Wir begannen unseren Spaziergang an den Lichtern der Hauptpromenade, die vor dem Palast der Familie, die hier jahrhundertelang herrschte, verläuft und zu einem großen Park mit historischen Objekten führt. Die Aussicht war so romantisch und die Geschichten so fesselnd, dass wir uns versprachen, wiederzukommen und mehr über die Geschichte unserer Heimat zu erfahren. Wir kamen glücklich und pünktlich in Breslau an, das DSKG-Projekt ging wie geplant zu Ende. Krystyna Kadlewicz


12

Niederschlesische Informationen

Fotos: DSKG

Stimmungsvolle Stimmen

Die Chöre zeigten ihr Können auf der Bühne.

Vor dem Gebäude der Mineralquelle

Am 24.10. nahmen Mitglieder der „Heimatsänger“ der Deutschen SozialKulturellen Gesellschaft in Breslau auf Einladung der DSKG in Waldenburg am Chor-Festival „Beati Cantores“ teil. Im altehrwürdigen Theater in Bad Salzbrunn (Szczawno Zdrój) trafen sich Chöre, um ihr Können und ihr Repertoire zu zeigen und sich untereinander auszutauschen.

als es hieß „Bringen Sie der Frau am Klavier noch ’nen Bier“. Die Freude an der Musik war im ganzen Saal spürbar, da wurde sogar wohlwollend mitgeklatscht als – durchaus lokalpatriotisch – gesungen wurde „Glatzer Mädchen, Glatzer Jungen sind dem Herrgott gut gelungen“. Am Ende sangen alle Teilnehmenden und Gäste im Saal zusammen die „Ode an die Freundschaft“, wiederrum auf Deutsch und Polnisch („Oda do radości“), was völlig zu diesem gelungenen Treffen passte. Julian Schorr

D

ie Atmosphäre im wunderschönen Saal war von Beginn an gelöst, die Teilnehmenden warteten auf ihren großen Auftritt und lauschten dabei wie die Gäste den Liedern der anderen Chöre. Dabei war das Programm höchst verschieden. Die Stücke hatten deutsche, polnische,

deutsch-polnische, teils auch englische Texte, hier und da waren auch regionale Mundarten zu hören. Von der „Melodie der Heimat“ und der „Sehnsucht nach Schlesien“ bis zum amerikanischen Spiritual „Go down Moses“, es wurde viel geboten. Auch lustige Einlagen gab es, zum Beispiel

Gäste vom Forum Unna bei der DSKG in Breslau

N

atürlich wird das häufig nicht so gern vom Arbeitgeber gesehen, obwohl dieser „Urlaub“ kein Erholungsurlaub ist und deshalb auch „Bildungsfreistellung“ genannt wird. Zur Auswahl stehen den Interessierten viele – auch schwierige – Themen sowie Ziele in unterschiedlichen Ländern und Städten. Angeboten wird auch die Weiterbildung „Zwischen Breslau und Wrocław, zwischen Aussöhnung und Verständigung“. Ein Punkt im Programm ist der „deutsche Tag“, an dem die Teilnehmenden über die in Schlesien gebliebenen Deutschen in-

Foto: Małgorzata Urlich-Kornacka

Die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu nehmen, ist immer noch wenig bekannt, obwohl sie in Deutschland durch entsprechende Landesgesetze gesichert ist. Arbeitnehmer dürfen in der Regel einmal im Jahr so einen Urlaub beantragen.

Die Vorsitzende Krystyna Kadlewicz empfing die Gruppe im Sitz der DSKG.

formiert werden. Warum sind sie geblieben? Wie war ihre Situation nach dem Krieg? Und was machen sie und ihre Familien heute? Antworten auf diese Fragen erhielten die „Bildungsurlauber“ vom Forum Unna beim Franziskanerpater Dr. Marian Arndt, der für die katholische Seelsorge in Schlesien zuständig ist, und bei Krystyna Kadlewicz, der Vorsitzenden der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Bres-

lau. Beide Treffen waren für die Gäste aus Deutschland sehr interessant, vor allem deshalb, weil sie authentisch waren und in einer netten, gemütlichen Atmosphäre verliefen. Das Wichtigste für die Teilnehmenden war jedoch, dass sie einen aktuellen Überblick über die wichtigsten Aspekte des heutigen Lebens der deutschen Minderheit in Polen bekommen haben. Małgorzata Urlich-Kornacka


13

Nr. 2/2021

„Leinen los!“ für Austausch und Dialog Unter dem Motto „Poznajmy się lepiej” – Lernen wir uns besser kennen – lud die Vorsitzende der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau, Frau Krystyna Kadlewicz, Freunde und Mitglieder der DSKG am 9. Oktober auf eine Schifffahrt auf der Oder ein. Außerdem gab es davor bereits die Möglichkeit, auf einem Spaziergang im Botanischen Garten mit den anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen. itglieder der Deutschen SozialKulturellen Gesellschaft (DSKG) in Breslau und ihre Gäste trafen sich bei strahlendem Sonnenschein am Eingang des Botanischen Gartens. Sie waren gekommen, um von Frau Dr. Magdalena Mularczyk mehr über ihre Arbeit dort, ihr Buch „Ferdinand Albin Pax i dzieło jego życie / und sein Lebenswerk“ über den renommierten Breslauer Botaniker und die tausenden vielfältigen Pflanzenarten, die im Botanischen Garten zu finden sind, zu erfahren. Das Wetter war wie bestellt, so dass die Gruppe die wunderschön angelegten Pflanzen in ihrer ganzen Pracht bestaunen konnte. Viel Zeit blieb jedoch nicht, denn die „Wratislavia“ wartete bereits am Anleger. Und so sprach Frau Dr. Mularczyk noch eine herzliche Einladung zu weiteren Besuchen aus, um die Schönheit des Botanischen Gartens und seine malerischen Panoramen noch einmal ganz in Ruhe genießen zu können. Am Anleger warteten bereits weitere Teilnehmende, und nach einer kurzen Pause für Fotoaufnahmen ging es auch schon an Bord. Die Vorsitzende der DSKG hieß die Mitglieder und die Gäste willkommen und betonte die Wichtigkeit des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit, unabhängig von Nationalität oder Religion. Bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee oder Tee kamen die Teilnehmenden ins Gespräch und betrachteten gemeinsam die vorbeiziehende Stadt. Die Zeit verging wie im Flug, und als das

Fotos: DSKG

M

DSKG-Mitglieder vor dem Eichendorff-Denkmal im Botanischen Garten

Die Teilnehmenden an Bord der „Wratislavia“

Schiff gewendet hatte, um die Rückfahrt anzutreten, stellten sich einige der Teilnehmenden der ganzen Gruppe näher vor. Den Anfang machte der Vorsitzende des Ukrainischen Zentrums in Breslau, Herr Igor Salamon. In seiner charmanten und humorvollen Art machte er auf die bereits 26 Jahre andauernde Zusammenarbeit zwischen den Deutschen und den Ukrainern in Breslau aufmerksam. Dabei betonten Herr Salamon und Frau Kadlewicz das besondere Engagement hierfür des früheren Vorsitzenden der DSKG, Herr Friedrich Petrach, der ebenfalls anwesend war. Zu Wort kam auch Krzysztof Mojszenowicz als Vertreter der Armenischen Gesellschaft, der wie Herr Andrzej Kopcza als Vorsitzender der Vereinigung der Lemken für die Einladung und die Möglichkeit des Austauschs dankte. Herr Kopcza blickte voraus und lud die Anwesenden seinerseits zu anstehenden

Veranstaltungen der Vereinigung der Lemken ein. Aus Waldenburg waren Vertreter der dortigen Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Einladung gefolgt und freuten sich sehr, mit dabei gewesen zu sein. Frau Barbara Górniak vom Marschallamt der Woiwodschaft Niederschlesien beehrte die Gruppe mit ihrer Anwesenheit und betonte die Wichtigkeit des Austauschs zwischen den Minderheiten und mit der Mehrheitsgesellschaft, der mit solchen Projekten gefördert werden könne. Kurz darauf legte das Schiff auch schon wieder an. Nach einigen kurzen Momenten auf Deck mit weiteren Gesprächen und ein paar Abschiedsfotos war es auch schon Zeit, sich zu verabschieden – ganz im Sinne des Titels der Veranstaltung mit vertieften Bekanntschaften und Vorfreude auf weitere gemeinsame Treffen. Julian Schorr


14

Niederschlesische Informationen

Foto: Iwona Szustak

Das Andenken bewahren

Stanisław Marcisz, Richard Kurzyński, Zbigniew Krzywański, Ryszard Wierzbowski (v.l.n.r.) waren an Allerheiligen unterwegs.

W

ie schon seit vielen Jahren hat auch in diesem Jahr eine Gruppe von Mitgliedern unserer Gesellschaft an Allerheiligen an den Gräbern der im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen deutschen Soldaten und an den Gräbern der Breslauer Zivilisten, die während der Kämpfe um die Stadt

Fotos: DSKG

Die Gräber der deutschen Soldaten auf dem Oswitzer Friedhof (Osobowice)

Die Kreuze erinnern an die Opfer unter der Zivilbevölkerung.

ihr Leben verloren haben, Kerzen angezündet. Sie besuchten auch das Grab von Pater Bernhardin Gerhard Leisner, der sich nach 1945 jahrzehntelang um die deutschen Katholiken in Breslau gekümmert hatte, und die ewige Ruhestätte von Stanisław Sommerfeld, der als Erster eine Gruppe

von Personen organisierte, um an diesem besonderen Tag denjenigen zu gedenken, deren Gräber von ihren Familien nicht besucht werden konnten. Die Gräberpflege wurde vom Vorstand und von den Mitarbeitern der DSKG vorbereitet. Krystyna Kadlewicz


15

Nr. 2/2021

Foto: DSKG

Zum Volkstrauertag in Groß Nädlitz

Die Anwesenden gedachten den Toten gemeinsam mit Gesang und Gebeten.

Es wird oft gesagt, dass das Einzige, was wir den Toten geben können, unsere Erinnerung ist.

Foto: DSKG

eit vielen Jahrzehnten kümmert sich die deutsche Minderheit in Breslau um die Gräber der deutschen Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg in Breslau gefallen sind, sowie um die Gräber der Zivilbevölkerung, die während der Kampfhandlungen in und um Breslau oder durch Gewalt totalitärer Regime ihr Leben verloren hat. Jedes Jahr am 1. November zündet eine Gruppe von Mitgliedern der DSKG auf diesen Gräben Kerzen an und legt Blumen nieder. Darüber können Sie auf Seite 14 mehr erfahren. Die Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die tragisch gefallenen Soldaten und Zivilisten organisiert die DSKG jedes Jahr auf dem Gelände des deutschen Soldatenfriedhofs in Groß Nädlitz (Nadolice Wielkie). In diesem Jahr nahmen an dieser feierlichen und bewegenden Zeremonie am 13. November der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Breslau, Geistliche der katholischen und der evangelischen Gemeinden,

Foto: Witold Hanak

S

Krystyna Kadlewicz (3.v.l.) überreicht Generalkonsul Hans Jörg Neumann das Buch von Joanna Giel (2.v.l.).

Vertreter der deutschen Minderheit aus Oppeln und Breslau kamen im Friedenspark (Park Pokoju) zusammen.

zu denen unsere Mitglieder gehören, viele Pilger von den Organisationen der deutschen Minderheit aus Oppeln und unsere Mitglieder teil. In den Reden und Gebeten wurde speziell der Wert des menschlichen Lebens betont, das unter besonderen Umständen und zu bestimmten Zeiten besonders bedroht ist. Gemeinsam beteten wir für die friedliche Ruhe der Verstorbenen, und unser Chor stimmte einige Trauerlieder an. Die Vorstandsvorsitzende der DSKG in Breslau führte durch diese Zeremonie und überreichte dem Generalkonsul der BRD, Hans Jörg Neumann,

ein neu erschienenes Buch, das die Fürsorge der Mitglieder der DSKG für die Kriegsgräber in Breslau seit dem Zweiten Weltkrieg dokumentiert. Anschließend fand ein Treffen mitsamt Vortrag der Autorin dieses Buches, Dr. Joanna Giel, im Sitz der DSKG in Breslau statt. Der Präsentation folgte eine interessante Diskussion zum Thema. Es gab so viel zu sagen, und so viele Fragen blieben offen, dass der Wunsch nach einem weiteren Treffen zu diesem Thema laut wurde. Die Vorstandsvorsitzende der DSKG Krystyna Kadlewicz


16

Niederschlesische Informationen

Liebe Mitglieder, Freundinnen und Freunde,

der Vorstand und die Mitarbeiterinnen der Deutschen SozialKulturellen Gesellschaft in Breslau wünschen Ihnen und Ihren Liebsten ruhige, besinnliche, gesunde und fröhliche Weihnachtsfeiertage. Für das Neue Jahr wünschen wir Ihnen nur das Beste: viel Glück, Erfolg, Freude und natürlich Gesundheit! Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf viele weitere Treffen und Begegnungen mit Ihnen!

Kurzmitteilungen: Oktoberfest in Glatz: Das erste Fest des Jahres – im Oktober. Das klingt ungewöhnlich, aber in Corona-Zeiten haben wir uns an Einiges gewöhnt. Eine Einladung nach Glatz erhielt auch der Vorstand der DSKG und wurde vom Vizevorsitzenden Witold Hanak repräsentiert. Der Tag begann mit einem deutschen Gottesdienst mit Pater Arndt, der dann später auch am Fest teilnahm. Die Feierlichkeiten selbst fanden im Hotel Metro statt. Neben Speis und Trank sorgten die Chöre aus Glatz und Waldenburg für eine fröhliche Atmosphäre. Im weiteren Verlauf brachten Bozena aus Neurode (Nowa Ruda) mit ihrem Schlagerprogramm und Waldemar aus Ratibor (Racibórz) am Akkordeon und begleitet von seinen Töchtern am Saxofon und an der Violine den Saal ordentlich in Wallung. Allerheiligen in der Grafschaft Glatz: Vor einigen Jahren kamen ältere Mitglieder auf den Vorstand des DFK Glatz zu mit der Bitte, das Grab des Glatzer Organisten und Komponisten Paul Kaupert zu retten. Das Grab wurde schließlich vom Vorsitzenden neu gekauft und anschließend mit einem ordentlichen Stein samt Grabplatte versehen. Es befindet sich in der Nähe des Friedhofeingangs von der Seite mit den vielen Geschäften und wird nun weiterhin für künftige Generationen Zeugnis der Deutschen in Schlesien sein. In

Eckersdorf (Bożków) befinden sich die Gräber von Pfarrer Brauner und der Grafen Magnis. Das Mausoleum verfällt leider weiter. Erhebliche Renovierungsmaßnahmen wären nötig, die der DFK Glatz aber leider nicht leisten kann. Die Gräber der Ordensschwestern in Tscherbeney (Czermna), das Grab der ehemaligen Besitzerin des Hirschfelder-Hauses, Frau Rokitenski, das Denkmal für Elisabeth Kynast, die ehemalige Vorsitzende der DFK-Ortsgruppe in Bad Kudowa (Kudowa-Zdrój), und das Grab des Seligen Gerhard Hirschfelder werden von den dort wohnenden Mitgliedern gepflegt. Der Kreisverband Glatz übernimmt die Kosten für Blumenschmuck und Kerzen. Wir lernen uns noch besser kennen! Unter dem Motto „Poznajmy się lepiej“ hat die DSKG Breslau bereits einen Ausflug auf der Oder unternommen. Nun ist es Zeit, sich noch besser kennenzulernen. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe werden im neuen Jahr Vertreter anderer nationaler Minderheiten, die in Niederschlesien zu Hause sind, zu uns eingeladen und sich dann näher vorstellen. Es soll über Traditionen und Bräuche gehen, aber auch darüber, wie diese Minderheitengruppen nach Breslau bzw. Niederschlesien gekommen sind. Wir freuen uns schon auf einige spannende Treffen und einen fruchtbaren Austausch.

Unterstützen Sie die „Niederschlesischen Informationen“

S

ie lesen unsere Zeitung gern und möchten sich für deren Erhalt einsetzen? Dann bitten wir Sie freundlich um eine Spende. Für unsere Gesellschaft bedeuten

die Ausgaben für Layout, Druck und Porto eine starke Belastung. Jede noch so kleine Spende wäre eine große Hilfe! Wir danken Ihnen für Ihr Engagement!

Niederschlesische Informationen Zeitschrift der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau

Bankverbindung: Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft Breslau, BIC/SWIFT: WBKPPLPP Für Überweisungen in Euro: IBAN: PL 54 1090 2529 0000 0001 3033 1425 Für Überweisungen in Złoty: IBAN: PL 67 1090 2398 0000 0006 0801 7074

Redaktion: Krystyna Kadlewicz, Julian Schorr, Kontakt: Witold Hanak Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft Breslau Internetseite: www.ntks.pl ul. Saperów 12, 53-151 Wrocław, Polen Gestaltung: Mateus Joschko Tel.: +48 71 361 62 06, +48 71 361 62 36 Druck: Chroma Print E-Mail: biuro@ntks.pl, kkadlewicz@ntks.pl Die Publikation wird durch das Ministerium für Inneres und Verwaltung der Republik Polen unterstützt.


Millions discover their favorite reads on issuu every month.

Give your content the digital home it deserves. Get it to any device in seconds.