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165 Peter Engerisser Pavel Hrnčiřík

Nördlingen 1634 Die Schlacht bei Nördlingen Wendepunkt des Dreißigjährigen Krieges

Auszug aus dem Original

Verlag Heinz Späthling


Peter Engerisser – Pavel Hrn i ík

Nördlingen 1634


Vorwort In den ersten Septembertagen des Jahres 1634 spielte sich vor den Toren der freien Reichsstadt Nördlingen ein dramatisches Schauspiel ab. In diesem Jahr jährt sich diese, zu ihrer Zeit den gesamten schwäbischwürttembergischen Raum verheerende Schlacht mit Teilnehmern aus zahlreichen Nationen zum 375. Mal. Sicher kein zwingender Grund, aber zumindest Anlass, deren längst vergangene Abläufe nochmals zu rekapitulieren. Bereits 2007 hatten Peter Engerisser und Pavel Hrn i ík, beide Freizeithistoriker mit eher technischem Berufshintergrund, unabhängig voneinander zwei Monografien vorgestellt, die sich mit dem Thema Nördlinger Schlacht 1634 unter Verwendung neueren und bisher wenig berücksichtigten Quellenmaterials auseinandersetzten 1. Seit diesen Veröffentlichungen sind mittlerweile zwei Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sich zahlreiche an diesem Thema interessierte Geschichtsliebhaber zu Wort gemeldet. Viele neue Informationen konnten gesammelt, neue Erkenntnisse daraus gewonnen werden. Zahlreiche Sachverhalte konnten ergänzt, einige Zahlen und Daten mussten auch aufgrund neuerer Informationen korrigiert werden. Im Prinzip stellt die nachfolgende Arbeit eine Kombination dieser beiden Bücher dar – allerdings neu strukturiert und mit zahlreichen Erweiterungen und Verbesserungen versehen. Auf eine strikte Trennung der einzelnen Autorenschaften wurde in dieser kombinierten Neuauflage bewusst verzichtet. Jedoch widmete sich Hrn i ík schwerpunktmäßig der von deutschen Historikern bisher kaum beachteten spanischen Konfliktpartei, ihren Protagonisten und den Kämpfen am Albuch (dem Kernpunkt des Schlachtgeschehens), einschließlich einer ausführlichen Untersuchung der heute dort noch sichtbaren Feldbefestigungen, während Engerisser sich auf das Schlachtgeschehen aus schwedisch-protestantischer Sicht und die fränkisch-württembergischen Ereignisse im Vor- und Nachfeld der Schlacht konzentrierte, auch den Anhang erstellte. Themen und Hintergründe die kaiserlichen und bayerischligistischen Armeen betreffend wurden autorenübergreifend erarbeitet. Damit, so hoffen die Autoren, steht nun eine auf den nach derzeitigem Kenntnisstand aussagekräftigsten Quellen basierende Gesamtschilderung und Analyse der Schlacht bei Nördlingen im Jahr 1634 zur Verfügung. Ergänzt durch zahlreiche biographische und regimentshistorische Details, Zahlen, Daten und Hintergrundinformationen. Peter ENGERISSER: Von Kronach nach Nördlingen. Der Dreißigjährige Krieg in Franken, Schwaben und der Oberpfalz 1631-1635, Weißenstadt 2004. Zweite, mit ausführlichen Regiments- und Offizierslisten der Nördlinger Schlacht von 1634 ergänzte Auflage, Weißenstadt 2007. PAVEL HRN I ÍK: Spanier auf dem Albuch. Ein Beitrag zur Geschichte der Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, Aachen 2007.

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Unser Dank gilt allen denjenigen, die uns in vielfältiger Weise bei der Entstehung dieses Buches unterstützt haben. Besonders Frau Marcela Hrn i íková für ihre Mithilfe bei der graphischen Gestaltung der Farbtafeln. Möge dieses Buch allen an diesem Thema interessierten Geschichtsliebhabern eine willkommene Informationshilfe zu diesem in der Vergangenheit oft sehr kontrovers beschriebenen Ereignis sein. Kronach und Mnichovice im August 2009 Peter Engerisser

Pavel Hrn i ík


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Inhaltsverzeichnis Vorwort ............................................................................................................................5 Inhaltsverzeichnis ............................................................................................................7 Abbildungsverzeichnis:.....................................................................................................9 Einleitung ......................................................................................................................13 Die Vorgeschichte 1632-1634 .........................................................................................19 Herzog Bernhard und sein „Herzogtum Franken“ ....................................................19 Bernhards „Fränkische Armee“ ...............................................................................22 Herzog Bernhards Feldzug im Jahr 1633 (Januar – Dezember 1633) .......................25 Die Eroberung Regensburgs (4.-14. November 1633) .......................................33 Die schwedische Besetzung Oberschwabens (Februar – Dezember 1632) ................37 Die Aktionen Gustav Horns mit Beginn des Jahres 1633 (Januar – Dez. 1633) ........43 Der Feldzug des Herzogs von Feria (September – Dezember 1633) ..........................52 Horns Feldzug seit Beginn des Jahres 1634 (Januar – Juni 1634) ...........................57 Die Vereinigung der Armeen Horns und Bernhards (Juni – Juli 1634) .....................62 Die kaiserliche Rückeroberung Regensburgs (Mai – Juli 1634). ...............................64 Herzog Bernhards Entsatzversuch für Regensburg ..........................................66 Kaiserlicher Generalsturm und Einnahme Regensburgs ..................................68 Die „Odyssee“ der Weimar’schen Armee (November 1633 – Juni 1634).....................71 Die Belagerung Forchheims (Juni – August 1634) ...................................................74 Horns und Bernhards Weg nach Nördlingen ...........................................................77 Der kaiserlich-bayerische Einbruch nach Württemberg...........................................80 Die Belagerung Nördlingens ...................................................................................85 Die Schlacht bei Nördlingen am 5. und 6. September 1634 .............................................97 Das Kavalleriegefecht bei Ederheim am 5. September, 16-18 Uhr ............................99 Der Kampf um den Heselberg am 5. September, 18-24 Uhr ...................................104 Die Vorbereitung auf die Schlacht am 6. September, 0-5 Uhr ................................108 Der Kampf um die mittlere Schanze, 5-vor 8 Uhr ..................................................119 Der Kampf um die Nordseite des Albuch, vor 8-10 Uhr..........................................125 Der Durchbruch in den Heselwald und die Niederlage der Schweden, 10-12 Uhr ...130 Der Verlauf auf dem linken schwedischen Flügel...................................................131 Nach der Entscheidung ........................................................................................142 Flucht und Neuorganisation der schwedischen Truppen .......................................148 Der Zug der spanischen Armee durch Franken und die Wetterau ..........................152 Schlussfolgerungen ..............................................................................................155 Die Auswirkungen der Schlacht ............................................................................159 Farbtafeln – Abbildungen 19 bis 31 ..............................................................................161 Die Feldbefestigungen auf dem Albuch .........................................................................177 Gefechtsformationen und Truppenaufstellungen auf dem Albuch..................................185 Die Verteidiger des Albuch ....................................................................................185 Die Spanische Infanterietaktik und das Te rcio ...............................................186 Die Infanterie................................................................................................190 Die Kavallerie ...............................................................................................193 Die Aufstellung der angreifenden schwedischen Truppen ......................................195 Die Infanterie................................................................................................195 Die Kavallerie ...............................................................................................198 Geschichte der Truppen ...............................................................................................201 Das spanische Heer......................................................................................................201 Infanterieeinheiten ...............................................................................................201 Kavallerieeinheiten ...............................................................................................217 Die „neuen“ Kavallerietruppen ..............................................................................220


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Abb. 21: Der Sieg bei Nテカrdlingen, テ僕gemテ、lde von Peeter Snayers oder Peeter Meulener, Nationalmuseum Stockholm, Inv.-Nr. NM 279


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Die Vorgeschichte 1632-1634

nächst nach Kräften gegen die Einlegung dieser Garnisonen, ließen sie aber bei Annäherung der kaiserlichen Truppen schließlich doch zu ihrem Vorteil ein. Die Truppen Werths und Strozzis mussten deshalb, trotz nachdrücklicher Übergabeaufforderungen, von Rothenburg (19.8.) und Dinkelsbühl erfolglos wieder abziehen. Feuchtwangen wurde eingenommen und geplündert. Gegen die schwedische Besatzung (Bad) Mergentheims konnten die Werth’schen Reitertruppen, von denen man eine starke Abteilung von 7 Regimentern in das Taubertal kommandiert hatte, am 22.8. nichts ausrichten. Der darauf folgende Angriff wurde von der Besatzung und der Bürgerschaft abgeschlagen und Werth musste sich nach dem Verlust von ca. 500 Mann wieder zurückziehen. Auf dem Weg dorthin wurden jedoch die Orte Aub, Creglingen, Röttingen und Weikersheim eingenommen und erlitten das gleiche Schicksal wie die ansbachischen und nürnbergischen Ämter. Bei Creglingen fiel Markgraf Johann Georg von Brandenburg in die Hände einer Rotte streifender Werth’scher Kroaten und wurde für ein Jahr nach Wien in Gefangenschaft geschickt. Während dieser Aktionen wurden die kaiserlich-bayerischen Truppen jedoch wieder nach Nördlingen abgefordert. In der Nacht vom 22. auf den 23. August standen Werth und Strozzi bereits wieder bei Dinkelsbühl und begaben sich über Gunzenhausen zur Hauptarmee zurück, wo sie am 23.8. eintrafen. [u. a. C HEMNITZ II, S. 521] . Das Verhältnis zwischen der kaiserlichen und der bayerischen Armee war, gelinde gesagt, als reserviert zu bezeichnen. Der bayerische Generalkriegskommissar, Johann Christoph Freiherr von Ruepp, schrieb daher am 17. 8. an Kurfürst Maximilian: „Die Kaiserlichen werden E. Kurf. Durchl. und Dero Armada wenig zu Willen sein, wie es sich dann schon in etwas will ansehen lassen.“ Vom Kriegsrat des gleichen Tages berichtet Ottheinrich Graf Fugger aus Appetshofen südlich von Alerheim, dass die Generalität noch unentschlossen sei, ob man nach Württemberg oder Franken gehen solle. Da allerdings das Heer sehr abgemattet sei, auch die Spanier bereits im Anzug begriffen wären, habe man sich entschlossen, diese hier im Quartier zu erwarten und bis dahin die Armee etwas ruhen zu lassen. „Morgen, 18., solle der Feldmarschallieutenant Baron [Ernst Roland] de Suys mit Stücken und kommandierten Volk mit . Nördlingen anfangen.“ [H EILMANN II, S. 479, 480] Inzwischen waren die kroatischen Vortruppen der kaiserlichen Armee unter ihrem General Isolano 94 in das Nördlinger Ries und weiter nach „Isolano ist der Crabaten Oberst, hat kein Haar an seinem ganzen Leibe, weder auf dem Kopfe noch ums Maul noch sonsten und ist ein alter Kauz; man sagt, dass es wegen der Franzosen [Syphillis] sei.“ Diese interessante Beschreibung von Isolanos Äußerem findet sich im Tagebuch des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen in einem Eintrag anlässlich seines Aufenthaltes vom 21. März bis 5. Juni 1628 in Prag [mitgeteilt von Georg I RMER im Maiheft der „Deutschen Revue“ von 1885] . In der Tat spiegelt der berühmte Portraitstich von Pieter de Jode genau jenen Typus wieder, den Landgraf Wilhelm beschreibt. Goan (Giovan) Lodovico Hector Graf von Isolano kam um 1586 in Görz (Gorica) in der gleichnamigen Grafschaft am Isonzo zur Welt. Er „entstammte einer Familie, so ihren Ursprung aus der 94


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Württemberg ausgeschwärmt. Giengen, Aalen, Bopfingen, Heidenheim und Leipheim an der Donau wurden geplündert und zum Großteil in Asche gelegt. Höchstädt (bei Dillingen) wurde von den Kroaten erstürmt, die Bewohner auf das Grausamste misshandelt.

Abb. 3: Goan Lodovico Hector Graf von Isolano. Kupferstich von Pieter de Jode nach Casp. de Crayer Stadt Nicosia in Cypern, und zwar vom Geschlechte Lusignan haben soll“ [ZEDLER Bd. 14, S. 1393] . Isolano kam früh zum Militärdienst. Bereits um 1601 kämpfte er zusammen mit seinem Vater gegen die Türken, um die Besitzungen der Familie in Kroatien zu sichern. Wallenstein holte Isolano um 1625 in seine Truppen, wo er ein Regiment aus 14 Kompanien leichter kroatische Reiter in einer Stärke von ca. 600 Pferden innehatte. Isolano bekam ab 1632 den Oberbefehl über die gesamten kroatischen Regimenter der kaiserlichen Armee. Sein eigenes Regiment wurde bis 1631 von Oberstleutnant Wenzel Zahradecky, ab 1632 von Nicolas de Milli-Draghy geführt. [DBBTI V/LKKA, S. 392, 403, 404, 416, 437, 453, 455, 457] . Für seine Loyalität während der Wallensteinischen Querelen im Februar 1634 wurde Isolano am 6. Mai dieses Jahres in den Reichsgrafenstand erhoben und erhielt die Herrschaft Böhmisch Aicha ( eský Dub). Johann Ludwig Hector Graf von Isolano starb im März 1640 in Wien. Seine Hinterlassenschaft in Böhmisch Aicha erbte seine Tochter Regina und damit das Kloster der Augustinerinnen zu St. Jakob in Wien. [H. . H ALLWICH in ADB 14, 637f.]


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Die Schlacht bei Nördlingen 1634

Abb. 8: Aufmarsch der Truppen. Radierung von Jacques Callot

Vor den nach Norden abfallenden Abhängen des Rieskraterrandes, gegenüber der Ortschaft Hürnheim, wirft sich eine strategisch günstige und unbewaldete Erhöhung namens Albuch auf. Dieser Hügel fällt nach Süden relativ moderat ab und ist von den Höhenzügen der Schwäbischen Alb durch ein damals teilweise sumpfiges Bachtal getrennt, durch welches in westöstlicher Richtung der Retzenbach (ehemals Goldbach) fließt, welcher östlich von Hürnheim in den Forellenbach mündet. An den Albuch schließt sich nach Westen eine Reihe mehr oder weniger zusammenhängender Erhebungen an. Die markanteste davon ist der bewaldete Heselberg (auch Häselberg), nordöstlich der Ortschaft Ederheim gelegen. Daran gliedert sich in westlicher Richtung der nördlich Ederheims liegende, teilweise bewaldete Lachberg mit seinen sanft in die Nördlinger Riesebene abfallenden Hängen und dessen bewaldeter und etwas höher gelegener westlicher Fortsatz, das Ländle. Den westlichen Abschluss dieser Hügelkette bildet das so genannte Himmelreich, eine flache Felsformation, vom Ländle durch eine Senke getrennt, durch welche die Straße von Ulm nach Nördlingen führt. Bei Annäherung der protestantischen Truppen, die man erst bemerkte, als die Vorhut unter Herzog Bernhard auf der Straße westlich von Ederheim aus dem Wald kam, wurden diese Anhöhen von kaiserlichspanischen Abteilungen besetzt. Der Großteil des katholischen Heeres sammelte sich auf dem Schönefeld, einer flachen Erhöhung im Süden


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Nördlingens zwischen Reimlingen, Schmähingen, Herkheim und dem Albuch und auf den Höhen bei Reimlingen. Einige Regimenter kaiserlicher Kürassiere wurden von König Ferdinand (bzw. dem General Matthias Gallas, der den Oberbefehl über die kaiserlichen Truppen führte) auf die leicht erhöhten Ausläufer des Tannenbergs zwischen Ederheim und der Ulmer Straße, südlich des Ländle kommandiert, um dort am Fuß des Arnsbergs (bzw. Thalbergs) einen Posten zu fassen und zu versuchen, die Annäherung der weimarischen Vorhut unter Bernhard aufzuhalten und den Pass zwischen Ländle und Himmelreich zu sichern.

Das Kavalleriegefecht bei Ederheim am 5.9., 16-18 Uhr „Umb 4. Uhren [nachmittags] ist der Feind mit Reutter, Fussvolck unnd Stucken auss dem Waldt auff der Ulmer Strass auff Nördlingen herauss YSTAD , S. 121] . Unter kommen [...]“ [Kurze eylfertige Relation etc., bei R den kaiserlichen Vorposten auf den Anhöhen nordwestlich von Ederheim, vorwiegend aus leichten kroatischen Reitern und einigen Dragonerabteilungen zusammengesetzt, beobachtete auch Sydnam Poyntz, ein englischer Hauptmann im kaiserlichen Dragonerregiment Butler, den völlig unerwarteten schwedischen Vormarsch [Poyntz, S. 109] . Gewarnt durch die Vorposten, entschloss sich die Führung des verbündeten katholischen Heeres, als eine unmittelbare Gegenmaßnahme den strategisch wichtigen bewaldeten Heselberg östlich von Ederheim zu besetzen, wofür man 200 spanische und 200 italienische Musketiere bereitstellen sollte [Rel. Vitt., S. 271] . Gleichzeitig wurde beschlossen, auch den ebenso wichtigen, östlich anschließenden Albuch zu besetzen. Zunächst ließ man jedoch gegen die inzwischen anrückenden Schweden einige kaiserliche Reiterei unter Herzog Aldobrandini vorrücken [S ODINI , S. 185; E STRADA , S. 448] , um der überforderten Vorpostenkavallerie den notwendigen Entsatz zu geben und damit Zeit zu gewinnen [FIII, S. 39; Poyntz, S. 110] . Unterdessen hatten 200 spanische Musketiere vom Tercio 102 Fuenclara unter Sargento mayor 103 Francisco de Escobar den Wald auf dem Heselberg besetzt [Escobar, S. 421; Poyntz, S. 110] . Die kaiserlichen Kürassiereinheiten, ca. 3000 Reiter stark unter dem Kommando des Generalwachtmeisters Morzin 104, konnten das VordrinTercio : in damaliger Zeit die größte organisatorische Einheit der spanischen Infanterie, es entsprach etwa dem deutschen Regiment (vgl. S. 186f.). 103 Sargento mayor : zweithöchster Offizier des Tercio und Stellvertreter des Maestre de Campo , entsprechend etwa dem deutschen Offiziersrang Oberstleutnant (vgl. Anm. 166). 104 Die Rolle des Generalwachtmeisters Rudolf von Morzin als Kommandeur des 3000 Pferde starken kaiserlichen Kavalleriedetachments im Gefecht bei Ederheim wird allein in der Relation des kaiserlichen Dragonerhauptmannes Sydnam Poyntz erwähnt [P OYNTZ , S. 110] . Dies ist umso erstaunlicher, als Morzin sich zu Mitte August noch bei seinem Regiment in Schlesien befand [DBBTI V, Nr. 972] . Morzins Rolle in der Nördlinger Schlacht wird jedoch in einem Brief des kaiserlichen Obersten Wolf Matthias Teuffel vom 10. September bestätigt, in dem dieser schreibt, dass Generalwachtmeister Morzin mit 3000 Pfer102


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Gefechtsformationen und Truppenaufstellungen

Die Infanterie Nun wieder zurück zur Frage der Truppenaufstellung auf dem AlbuchPlateau. Voraussetzung für eine erfolgreiche Rekonstruktion der Schlachtordnung ist neben der Kenntnis der taktischen Systeme auch die Kenntnis der Truppenzusammensetzung, d.h. das Verhältnis von Pikenieren zu Schützen. Da die vorhandenen Quellen darüber keine hinreichende Klarheit geben, muss das Verhältnis anhand der zeitgenössischen Gewohnheiten und analoger Fälle geschätzt werden. Zunächst zur Infanterie der spanischen Armee, die auf dem Albuch neben den national-spanischen auch durch italienische, deutsche und burgundische (Franche-Comté) Einheiten vertreten war. Wie bei den anderen Armeen verschob sich im Laufe des Krieges das Verhältnis von Pikenieren zu Schützen auch in der spanischen Armee zugunsten der letzteren. Dieser Trend geht deutlich aus den sog. Ordenanzas hervor, d.h. offiziellen spanischen Anordnungen bezüglich der Truppenorganisation aus den Jahren 1632 und 1636. Während die 1632 für die in Italien und Flandern stationierten Infanterietruppen erlassene Ordenanza der Zusammensetzung 37% Picas , 42% Arcabuceros und 21% Mosqueteros entsprach, änderte sich die Struktur laut der Ordenanza von 1636 für dieselben Truppen in Flandern auf 31% Picas , 11% Arcabuceros und 56% Mosqueteros [P ICOUET ]. Auf der Grundlage der oben angegebenen Daten kann man die Zusammensetzung der spanischen Infanterie in der Schlacht bei Nördlingen auf ca. 35% Pikeniere und 65% Schützen schätzen. Bei den zwei deutschen Regimentern in spanischem Sold (Salm, Wurmser), die vor der Schlacht durch neu geworbene Soldaten verstärkt worden waren, lag der Anteil der Pikeniere vermutlich nur bei ca. 1/3. Wie es in der spanischen Armee üblich war, waren die Schützen der beiden deutschen Regimenter lediglich Musketiere. Bei den kaiserlichen bzw. bayerischen Fußregimentern herrschten vermutlich sehr ähnliche Verhältnisse. Nach den Schriften von Raimondo Montecuccoli umfasste 1632/33 eine typische Gefechtsformation der kaiserlichen Infanterie (Bataillon oder auch Brigata genannt) 1000 Mann, unter denen sich nebst Musketieren auch 300 bis 400 Pikeniere befanden [MONTECUCCOLI , S. 90] . Um die Schlachtordnung der Infanterietruppen auf dem Albuch rekonstruieren zu können, muss noch erläutert werden, wie die typischen Gefechtsformationen, die spanische Escuadrón oder das kaiserlich/bayerische Bataillon (bzw. Brigata ), auf dem Schlachtfeld formiert waren. Das spanische Escuadrón konnte auf viele verschiedene Weisen geordnet werden, die übliche Formation war jedoch ein viereckiger Schlachthaufen mit verschiedenen Tiefe/Breite-Verhältnissen. Die Wahl des konkreten Formationstyps war immer abhängig von der Zahl der verfügbaren Soldaten, den Terrainverhältnissen, der Art des Einsatzes,


Gefechtsformationen und Truppenaufstellungen

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des Gegners, usw. Aus den zeitgenössischen Quellen ergibt sich jedoch, dass in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts die sog. Escuadrón doblete oder forma doblada , bei der das Verhältnis Tiefe/Breite bei 1 zu 2 lag, den von der spanischen Infanterie am meisten bevorzugten Formationstyp darstellte [MONTECUCCOLI , S. 88; B RANCACCIO , S. 77] . So bestand z.B. eine Escuadrón doblete von 450 Pikenieren aus 30 Reihen, jede Reihe 15 Glieder tief (30 x 15), dazu kamen auf beiden Seiten der Pikenierformation zwei Guarniciones mit je 5 x 15 Schützen (5 Reihen breit, 15 Glieder tief), insgesamt also 600 Mann. Es kann daher angenommen werden, dass die spanische Heeresleitung für die Schlachtordnung auf dem Albuch ein ähnliches System gewählt hat. Dafür sprechen auch die lokalen Geländeverhältnisse sowie die Proportionen der Schanzanlagen, die einer flacheren und somit breiteren Escuadrón mit begleitenden Mangas nicht genügend Raum geboten hätten. In den kaiserlichen und bayerischen Heeren wurden dagegen die Pikenierformationen mit einer festen Tiefe (7 bis 10 Glieder) gestaffelt, begleitende Guarniciones gab es nicht, der Pikenierhaufen (auch Squadron genannt) wurde auf beiden Seiten von starken Musketierabteilungen begleitet, die etwa den spanischen Mangas entsprachen. Eine komplette kaiserliche/bayerische Brigata (Pikenierhaufen + Musketierabteilungen) zählte im Durchschnitt etwa 1000 Mann [M ONTECUCCOLI , S. 90; G UTHRIE II, S. 28] . Auf der Grundlage der oben angeführten Untersuchung wurde die Schlachtordnung der spanischen und der kaiserlich-bayerischen Infanterietruppen auf dem Albuch wie folgt rekonstruiert: Stellung: Kommandant: Truppen: Gefechtsformation:

Stellung: Kommandant: Truppen: Gefechtsformation:

nördliche Schanze Maestre de Campo Gaspare Toraldo 900 Mann der neapolitanischen Tercios Toraldo, San Severo 312 Picas in Escuadrón (26 x 12), 120 Arcabuceros in 2 Guarniciones je 60 Mann (5 x 12), 468 Arcabuceros und Mosqueteros in 3 Mangas je 156 Mann (26 x 6) mittlere Schanze Graf von Salm, Oberst Wurmser ca. 1500 Mann der deutschen Regimenter Salm, Wurmser 512 Picas in Escuadrón (32 x 16), 160 Mosqueteros in 2 Guarniciones je 80 Mann (5 x 16), 816 Mosqueteros in 4 Mangas je 204 Mann (34 x 6)


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Personen- und Ortsnamenregister

„Wallenstein-Affäre“ 83, 111, 152, 244, 275, 278, 279 Wallerstein [Ort und Schloss b. Nördlingen, Kreis Donau-Ries, Schwaben] 84, 101, 273 Walmerode, Reinhard von, kais. Generalkriegskommissar 100, 120, 134, 145 Wangen [LK Ravensburg, Allgäu, Bad.Württembg.] 39, 42, 57, 60, 240 Wangler, Johann d. Ä. († 1636), kais. Oberst z. F. (Rgt. Alt-Wangler), 1634 Generalwachtmeister 274 (Alt-)Wangler, kais. Infanteriergt. 274 Wangler, Johann d. J., kais. Oberstlt. z. F., später Oberst (Rgt. Jung-Wangler) 64 Watts, William, engl. Feldkaplan unter Prinz Rupert von d. Pfalz, Verfasser des „Swedish Intelligencer“ 296 Webel (Waevel), Anton, kais. Oberst z. F., später GenWM 95, 225, 228f. , 274, 275 Webel (Anton), kais. Rgt. z. Fuß, später Generalmajor 64, 111, 130, 145, 192, 225, 228f., 229, 273, 274, 275 Weckerlen, Adam (richtig: Adam Jacker, auch Jäckle, genannt Weckerlen) aus Goldburghausen (Krauthausen), von Nördlingen ausgesandter Bote 89, 92, 93 Wedell, Jürgen Ernst von, 1631 schwed. Oberst eines Rgts. z. R., später Generalmajor 41 Wedell (Jürgen Ernst) Reiterrgt. 27, 41, 44, 49 Weikersheim [a. d. Tauber, östl. Bad. Mergentheim, Bad.-Württembg.] 82 Weikersheim (Hohenlohe-), Grafschaft 266 Weimar [Stadt in Thüringen] 20, 21, 41, 75, 96 Weimar (Sachsen-), Herzogtum: passim Weimar, Herzöge von Sachsen-W., s. Bernhard Hzg. v. Sachsen-W., Wilhelm, Hzg. v. Sachsen-W., Ernst, Hzg. von Sachsen.-W. (später SachsenGotha) Weinb(r)öck, Thomas, schwed. Leutnant z. Fuß 272 Weingarten [füher Altdorf, Stadt und Kloster b. Ravensburg, BW] 39, 40, 42, 240, 266 Weismain [(zeitgen. Weißmain), LK Lichtenfels, Oberfr.] 26, 255

Weißenburg [Mittelfr.] 26, 31 Weißenhorn [Lk Neu-Ulm, Bayern] 37, 40 Weißer Berg [(Bila Hora), b. Prag, Böhmen, 8.11.1620 Schlachtenort] 60, 189, 227, 230, 243, 265, 301 Weißes Regiment z. Fuß (schwedisch; Inh.: 1630 Sigfried v. Damitz – gef. Breitenfeld 1631, 1631 Jost von Rehn – gef. 1632, 1632 Wilhelm Bürt – gef. Alte Veste 1632, 1632 Dodo v. Innund Knyphausen – gef. 1636, 1637-38 Sarazini) 137, 273 Weitknecht, Michael, Leutnant im Kurländischen Rgt. z. Ross 271 Welsch, Johann Melchior, Stadthptm. in Nördlingen 85, 95 Werder, Dietrich von dem (1584-1657), bis 1622 Geheimrat und Oberhofmarschall am Hessen-Kasseler Hof, 16311635 schwed. Oberst (Grünes Rgt.), zul. kurbrandenbg. Obrist und Geheimrat, Literat 261 Werth, Johann Reichsfreiherr von, vlg. Jan de Werth (1591-1652), kurköln., dann bayer. Obristwachtmeister z. R., Oberst d. Liga, Febr. 1634 Generalwachtmeister, Okt. 1634 Feldmarschall-Leutnant, 1643 kurbayerischer, 1647 kais. General d. Kavallerie 2428, 31-33, 45, 47, 48, 59, 62, 63, 66, 80, 82, 84, 87-89, 91, 93, 101, 103, 117, 131-133, 136, 142, 145, 146, 155, 258, 259, 267, 277, 279, 281, 283 Werth (Johann v.), bayer. Dragonerrgt. (ehem. Cronberg, dann Ganß, ab Aug. 1634 Werth) 283, 286 Werth (Johann v.), Infanteriergt. d. Liga (ab März 1634 Rgt. Salis) 144, 282, 284 (Neu-)Werth, Kürassierrgt d. Liga (ehem. Rgt. Eynatten, dann Salis, ab März 1634 Werth) 65, 282, 283, 284, 285 Werth (Johann v.), Leibrgt. z. Ross (ehem. Rgt. Münch v. Steinach) 65, 283, 284, 285 Wertheim [a. Main, Main-Tauber-Kreis, Bad.-Württembg.] 151 Westenrieder, Lorenz von (1748-1829), bayer. Historiker u. Schriftsteller 132, 281, 282 Wettberg, Christoffer von (gef. Nördlingen 1634), 1632 braunschweig-lüneburgischer, dann schwedisch-weima-

Anhang


Personen- und Ortsnamenregister rischer Oberst z. Ross 143, 144, 254, 266 Wettberg (Christopher), Rgt. z. R. 55, 71, 254, 266 Widerhold, Conrad (1598-1667), Major der württembergischen Landesdefensionstruppen, ab 1634 bis Kriegsende Kommandant auf dem Hohentwiel 159 Wien [Österreich] 64, 82, 83, 100, 111, 142, 148, 272, 281 Wildberg, Philipp von (gef. 1636 b. Wittstock), Oberstlt., dann Oberst des Florentinischen Kürassierrgt. 235 Wildenstein, Georg Wulf von (gef. Lützen 16.11.1632), schwed. Oberst z. F., Kommandant in Bamberg 41, 263 Wildenstein (Georg Wulf), Rgt. z. Fuß (ab 1633 Rgt. Limbach) 23, 27, 41, 72, 253, 261, 262, 263 Wilhelm IV., Hzg. von Sachsen-Weimar (1598-1662), schwed. Generalleutnant 20, 22-24, 27, 29, 30, 41, 75, 77, 78, 102, 149, 151, 266 Wilhelm (Hzg. v. Sachs.-Weim.), Leibkompanie (Major Erdmann Gaul) 30 Wilhelm (Hzg. v. Sachs.-Weim.), altes Leibrgt. z. Fuß (Oberst Brandenstein) 23, 27, 30, 49, 75, 76, 256 Wilhelm (Hzg. v. Sachs.-Weim.), altes Leibrgt. z. Ross (Oberstlt. Wolframsdorf) 23, 25, 26, 27, 36, 49 Wilhelm (Hzg. v. Sachs.-Weim.), neues Leibrgt. z. Fuß (Oberstlt. Günther) 256 Wilhelm (Hzg. v. Sachs.-Weim.), neues Leibrgt. z. Ross (Oberst Brossard) 256 Wilhelm Otto, Graf von Nassau-Siegen (1607-1641, Sohn Johanns VII. v. Nassau-Siegen), schwed.-weimar. Oberst, dann Direktor der franz.-weimar. Armee 44, 103 Wilhelm V. (1602-1637), Landgraf von Hessen-Kassel, schwed. Bündnispartner u. General 82, 118, 151, 261, 265 Wilhelm, Markgraf von Baden-Baden (1593-1677), kais. Oberst z. R. u. F., 1633 Generalwachtmeister, Kommandant in Breisach, 1635 Feldzeumeister 52, 229, 230, 274 Wilhelm (Markgraf von Baden), Regiment z. F. (vorher Alt-Sachsen) 229f. , 274 (Bad) Wimpfen [Bad.-Württembg.], 6.5.1622 Schlachtenort 20, 123, 189, 227, 265 Winckel, Hans Georg aus dem (15961639), schwed. Oberst über d. Alte

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Blaue Rgt. z. F. und 1 Kp. Dragoner, Gouverneur in Augsburg, zuletzt Generalmajor 24, 61, 122, 123 Winckel (Hans Georg), Blaues Infanteriergt. 24 , 25, 32, 33, 36, 72, 122f. Winckler, Johann (gef. 16.11.1632 b. Lützen), 1631 schwed. Oberstlt. im Fußregiment Johann Georgs v. Brandenbg., 1632 schwed.-weimar. Oberstlt. in Hzg. Bernhards (Grünem) Leibrgt. z. F. 261 Winckler, 1634 Oberst in der Armee des Pfalzgrafen Christian v. Birkenfeld 71 Windsheim (Bad) [LK Neustadt/Aisch, Mittelfr.] 42, 76, 81 Winterscheidt, Johann von († vor 1654 in Biberach), 1641 kurbayer. Oberst z. F. (ehem. Rgt. Alt-Pappenheim), zul. Generalwachtmeister 282 Wittenberg, Arvid (1606-1657), schwed. Oberst einer finnischen Squadron z. R., 1640 Generalmajor, 1645 General d. Kavallerie, 1655 Feldmarschall, schwed. Reichsrat u. Gouverneur in Pommern 118, 143, 252, 257 , 270, 272 Wittenberg (Arvid), Finnische Squadron z. Ross 49, 55, 118, 252 Wittenweier [westl. v. Lahr a. Rhein, Breisgau, Bad.-Wüttembg., 9.8.1638 Schlachtenort] 12, 142, 197, 263 Wittgenstein, s. Sayn Wittgenstein (Graf Johann von Sayn-), schwed. Regiment zu Pferd 153, 256 Wittstock a. d. Dosse [LK Ruppin, Brandenbg., 4.10.1636 Schlachtenort] 233, 258, 260 Witzleben, Georg Melchior von, schwed. Oberstlt. im Leibrgt. Gustav Horn z. R. 118, 119, 128, 156, 198, 252 Wolfenbüttel [Niedersachs.] 143 Wolframsdorf, Georg Friedrich von, schwed.-weim. Oberstlt (Leibrgt. Hzg. Wilhelm v. Weim. z. R.), später kursächs. Oberst z. R. (Rgt. „Ramsdorf“) 12, 25, 27, 36 Wolkenstein, Graf von, Oberst eines Infanterieregiments Erzherzog Leopolds von Tirol, Kommandant von Reutte 38 Worms [Rheinl.-Pfalz] 88, 144, 151, 268 Wrangel, Hans („af Ludenhof“, † 1667), schwed. Oberst z. R. über das Livländische Rgt., ab Oktober 1632-1633? über das Kurländische Rgt. 84, 266

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Die Schlacht bei Nördlingen am 5. und 6. September 1634 mit ihren weit reichenden Auswirkungen zählt unbestritten zu den Schlüsselereignissen des Dreißigjährigen Krieges. In dieser Auseinandersetzung traf das verbündete katholische Heer der Spanier, der Kaiserlichen und der bayerisch dominierten Liga unter der formalen Führung des spanischen Kardinalinfanten Ferdinand und des Königs Ferdinand von Ungarn, zweier habsburgischer Vettern, auf die Truppen des Heilbronner Bundes (die Schweden und ihre deutsch-protestantischen Verbündeten) unter dem Kommando von Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar und Feldmarschall Gustav Horn. Das Treffen endete mit einem totalen Sieg der beiden Habsburger, welcher auch den Zusammenbruch der gesamten schwedischen Macht im süddeutschen Raum nach sich zog. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als ob dieses Ereignis relativ gut bekannt und oft beschrieben worden ist, handelt es sich doch immer noch um ein Geschichtsthema mit vielen lückenhaften Stellen, das auch heute dem neugierigen Forscher noch reiche Möglichkeiten bietet. Der Versuch der beiden Autoren, aus bisher wenig bekanntem oder berücksichtigtem Quellenmaterial ein erweitertes Bild dieser Schlacht zu zeichnen, förderte auch zahlreiche neue Erkenntnisse über Ablauf, Hintergründe und Auswirkungen derselben zu Tage. Abgerundet wird diese Darstellung durch topografische Untersuchungen der heute noch vorhandenen Feldbefestigungen auf dem Schlachtfeld, sowie eine umfassende Geschichte der teilnehmenden Truppen, ihrer Regimenter und Befehlshaber. Sämtliche im Zeitraum zwischen 1630 und 1635 sowie in einem Zeitfenster von fünf Jahren davor und danach in Erscheinung getretenen höheren Offiziere und andere Protagonisten dieser Epoche werden zudem im Anhang dieses Buches erschlossen.

ISBN 978-3-926621-78-8


Die Schlacht bei Nördlingen 1634 - Wendepunkt des Dreißigjährigen Krieges - Druckkultur Späthling