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GESUNDHEITSINFORMATIONEN AUSGABE 01 - 82

Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

WIE UNSER KÖRPER DEN KREBS BESIEGT Seite 78

CALCIUM-BLOCKER HEMMEN KOLLAGENBILDUNG Seite 77

WIE MIKRONÄHRSTOFFE VOR INFEKTIONEN SCHÜTZEN

Seite 82 © 2019 Dr. Rath Health Foundation

MIKRONÄHRSTOFFE BEI GEBÄRMUTTERHALSKREBS Seite 65

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Wahr – Gesundheit ist Vertrauenssache Gesundheitsinformationen Ausgabe 01 - 82 1. Auflage 2019 © 2019 Dr. Rath Research Institute Vertrieb: Dr. Rath Education Services B.V. Postbus 656 6400 AR Heerlen Niederlande Tel.: Fax:

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Gesundheit ist Vertrauenssache

INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe

Thema

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Seite

01 Information zur natürlichen Kontrolle von Hautkrebs ................................ 02 Mikronährstoffe können unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) verringern ............................................................................. 03 Mikronährstoffe können die Entwicklung von AIDS bei HIV-infizierten Menschen hemmen ............................................................ 04 Mikronährstoffe können im Kampf gegen Lungenkrebs von Nutzen sein .. 05 Neue Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung im Kampf gegen den Grippe-Virus ............................................................................. 06 Mikronährstoffe können helfen, ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko zu verringern ............................................................................................. 07 Mikronährstoff-Synergien: Der effektivste Weg zur Gesundheit! ............... 08 Der Nutzen von Mikronährstoff-Synergien bei Entzündungen ................... 09 Die natürliche Kontrolle von Darmkrebs .................................................... 10 Mit Mikronährstoff-Kombination gegen Prostatakrebs .............................. 11 Mikronährstoff-Synergien hemmen Blutversorgung von Tumoren ............. 12 Starkes Bindegewebe: Der wichtigste Schlüssel zur Hemmung 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38

der Krebsmetastasierung ........................................................................... Mit Mikronährstoffen Knochenbrüche heilen ............................................ Mikronährstoff-Synergie hilft bei Gelenkschmerzen .................................. Mikronährstoff-Synergie bei Bluthochdruck .............................................. Mikronährstoff-Synergie bei Asthma ......................................................... Mikronährstoffe wirksam gegen arzneimittelbedingte Nebenwirkungen .. Mikronährstoffe können Leberschäden durch freiverkäufliche Schmerzmittel reduzieren .......................................................................... Mikronährstoffe unterstützen die Optimierung des Blutzuckerspiegels ..... Der klinische Nutzen von Mikronährstoffen bei Tuberkulose ..................... Angst vor der Vogelgrippe? Mikronährstoffe können helfen! .................... Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel ....................................... Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatztherapie senken .. Mikronährstoffe helfen bei Hörverlust durch Tinnitus ................................ Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren ....................................................................... Der besondere Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Leukämie ......... Mikronährstoff-Synergie hilft bei Knochenkrebs ........................................ Mikronährstoffe wirksam gegen Brustkrebs .............................................. Medizinische Diagnose-Technologien: Nutzen und Risiken ........................ Mikronährstoff-Synergie schützt Zähne und Zahnfleisch ........................... Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Mikronährstoffe bei Gehirntumoren .......................................................... Antibiotika oder Mikronährstoffe für mangelernährte Kinder? .................. Quercetin .................................................................................................. Curcumin .................................................................................................. Resveratrol ................................................................................................ Kreuzblütler-Extrakte ................................................................................ Grüntee-Extrakt ........................................................................................

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Thema

Seite

Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Herzschwäche ................................ Unsere Studie beweist: Vitamin-C-Mangel verursacht Arteriosklerose ....... Bewiesen: Die Herz-Kreislauf-Erkrankung ist eine Frühform des Skorbuts! ... Mikronährstoffe für gesunde Augen .......................................................... Wie Frauen von einer optimalen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen profitieren ............................................................... Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für normale Gebärmutterkontraktion .............................................................. Mikronährstoffe bei Eierstockkrebs ........................................................... Der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen bei Psoriasis (Schuppenflechte) ................................................................. Mikronährstoffe für Haut und Kollagen ..................................................... Der Nutzen von Mikronährstoffen bei weißem Hautkrebs ......................... Mikronährstoffe für ein gesundes Verdauungssystem ............................... Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Nierenkrebs .................................... Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Blasenkrebs .................................... Mikronährstoffe können den natürlichen Tod von Krebszellen einleiten .... Die Vorteile von Mikronährstoffe bei Sarkomen ......................................... Mikronährstoffe bei Sarkomen im Kindesalter ........................................... Bewiesen: Mikronährstoffe fördern Gesundheit von Kindern .................... Neue Erkenntnisse der Zelluar Medizin bei Borreliose ............................... Mikronährstoffe bei Gebärmutterhalskrebs ............................................... Fucoidan aus Algen ................................................................................... Im Fokus der Wissenschaft: Die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C ..................................................................... Mikronährstoff-Synergien können Antibiotika-Resistenzen vorbeugen ..... Die Bedeutung von Mikronährstoffen für sportliche Leistung ................... Mikronährstoff unterstützen den Blutzuckerstoffwechsel .......................... Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kontext entzündlicher Krankheiten des Bindegewebes ..................................................................................... Mikronährstoffe unterstützen die Herzmuskelfunktion .............................. Mineralstoffe für eine normale Funktion von Herz und Herzmuskel .......... Wie wirksam sind Nahrungsergänzungsmittel ........................................... Calcium-Blocker hemmen Kollagenbildung in Gefäßwandzellen ............... Wie unser Körper den Krebs besiegt - Teil 1 ............................................... Wie unser Körper den Krebs besiegt - Teil 2 ............................................... Mikronährstoff-Synergien im Kampf gegen Borreliose .............................. Vitamin C: Die Form macht den Unterschied .............................................

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Wie Mikronährstoffe vor Infektionen schützen .......................................... Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht ................... Gesunde Haare durch Mikronährstoffe ...................................................... Gesundheitsrisiko Glyphosat ..................................................................... Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen - Teil 1 ............................. Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen - Teil 2 ............................. Die Vorteile von Phytonährstoffen bei Knochenkrebs ................................

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Natürliche Wege zur Kontrolle der Krebszellausbreitung


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Ausgabe 01: Information zur natürlichen Kontrolle von Hautkrebs

Information zur natürlichen Kontrolle von Hautkrebs

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in den USA und anderen Industrieländern. Alleine in den USA werden jährlich 3,5 Millionen neue Hautkrebs-Erkrankungen diagnostiziert. Bis heute gibt es kein wirksames Heilmittel gegen diese Krankheit.

Wir haben eine ganz spezielle Kombination von Mikronährstoffen entwickelt und wir haben diese getestet auf ihre Fähigkeit, das Ausbreiten von menschlichen Krebszellen zu hemmen. Ein einzigartiges Charakteristikum dieser Mikronährstoffe ist, dass sie synergistisch zusammenarbeiten, d. h. wie Instrumente in einem Orchester.

In dieser wegweisenden Studie* haben wir auch den spezifischen Mechanismus identifiziert, durch den diese Mikronährstoff-Synergie die Ausbreitung von Krebszellen im Körper hemmt. Der wichtigste unter diesen nutzbringenden Mechanismen ist die Hemmung der Enzyme, die jede Krebszelle benutzt um sich den Weg durch das Körpergewebe zu bahnen. Unsere Experimente haben gezeigt, dass durch die Blockade dieser „biologischen Scheren“, diese Mikronährstoffe die Ausbreitung der Krebszellen im Körper verlangsamen oder sogar stoppen.

Laut aktueller Statistiken erkrankt einer von 5 Menschen in den USA an Hautkrebs. Da es kein Heilmittel gibt, steigt dieser Prozentsatz sogar noch weiter an. www.skincancer.org/skin-cancer-information/skin-cancer-facts

Angesichts der vernichtenden Nebenwirkungen der Chemotherapie, der Bestrahlung oder anderer konventioneller Krebsbehandlungen, sind unsere Studien gute Neuigkeiten für Patienten mit Hautkrebs. Mehr noch, diese Studien bieten eine vernünftige Herangehensweise an den kritischsten aller Schritte – der Vorbeugung von Hautkrebs. Dies ist besonders wichtig für Personen mit einer familiären Vorbelastung durch Hautkrebs oder für Personen, die sich häufig der Sonne aussetzen.

Gute Neuigkeiten für Patienten Der Grund weshalb Hautkrebs so wahnsinnig gefürchtet ist, ist nicht der Tumor selbst, sondern die Tatsache, dass sich die Krebszellen von der Haut in andere Organe ausbreiten (metastasieren) und schließlich im ganzen Körper. Neun von zehn Krebspatienten sterben nicht in der Stufe eines einzelnen Tumors, sondern in der Stufe der Tumormetastasierung. Trotz dieser Tatsache wurde über die Jahre hinweg sehr wenig geforscht, um den Mechanismus der Metastasierung zu klären und wie man das Ausbreiten von Krebszellen verhindert. Die zwei Hauptgründe dafür sind: 1. Dieser Mechanismus ist eine besondere Herausforderung, weil er allen Krebstypen gemein ist, egal in welchem Organ er beginnt.

2. Medikamente, die den universellen Mechanismus wie Krebs sich ausbreitet, ins Visier nehmen, würden – zwangsläufig – den Umsatz der Pharmaunternehmen einschränken, die Milliarden verdienen an der Chemotherapie und anderen Krebsmedikamenten.

*Ref: M. Rath, T. Kalinovsky, A. Niedzwiecki; Journal of the American Nutraceutical; Association 2005, 8(3): 19-25

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Ausgabe: 01_01-2014 Art.-Nr. 6501


Ausgabe 02: Mikronährstoffe können unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) verringern

Mikronährstoffe können unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) verringern Allein in den USA sind 2,7 Millionen Menschen von einem schweren Schlaganfall und anderen Gesundheitsproblemen bedroht, die durch unregelmäßigen Herzschlag oder Arrhythmie ausgelöst werden. Die häufigste Form von Arrhythmie ist das Vorhofflimmern, das zu 80.000 Todesfällen jährlich in den USA beiträgt. Es wird prognostiziert, dass bis 2050 bis zu 12 Millionen Menschen von diesem Leiden betroffen sein werden. Die Behandlung von Vorhofflimmern ist mit riesigen Kosten für den Patienten und unserem Gesundheitssystem verbunden. Vorhofflimmern tritt auf, wenn die Zellen, die die biologische Elektrizität des Herzschlags erzeugen oder leiten, nicht richtig funktionieren. Dies kann sich zeigen durch schnellen oder unregelmäßigen Herzschlag, Palpitationen, Schwindel und in schweren Fällen Atemnot und Schmerzen in der Brust. Dieses Leiden betrifft ältere Menschen, Menschen mit Diabetes, hohem Blutdruck, Schilddrüsenanomalien oder jeglicher Form von Herzkrankheiten, sowie jüngere Sportler. Bei jeder Form von unregelmäßigem Herzschlag sollten Sie sich mit Ihrem Arzt besprechen. Seien Sie jedoch nicht überrascht, dass die konventionelle Medizin nicht immer die eigentliche Ursache dieses Problems identifizieren kann, hauptsächlich weil sie die Hauptursache der Funktionsstörung im Stoffwechsel der Herzzellen übersieht.

Angesichts des Fehlens von zufriedenstellenden Optionen haben wir die Möglichkeit ausgewertet, dass die Dysfunktion der Herzmuskelzellen ein Ergebnis eines langfristigen Mangels an Vitaminen und anderer Mikronährstoffe sein kann, die die Hauptträger von Bioenergie im Stoffwechsel von Herzzellen darstellen.

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Der Bericht der American Heart Association von 2011 stellt fest, dass die mit Vorhofflimmern verbundenen Staatskosten zwischen 6-26 Milliarden Dollar pro Jahr betragen.

ein identisch aussehendes Placebo. Die Auswertung nach drei und sechs Monaten der Studie zeigte, dass nach nur drei Monaten etwa 23% der Teilnehmer, die Nahrungsergänzungen nahmen, einen Rückgang der arrhythmischen Episoden erfuhren und sich nach sechs Monaten diese Zahl fast verdoppelte auf 43%. Andere Studienteilnehmer in der Nahrungsergänzungsmittelgruppe erfuhren einen signifikanten Rückgang in der Häufigkeit der arrhythmischen Episoden. Zudem gab es eine bemerkenswerte Verbesserung ihrer Lebensqualität, wie ein spezifischer Fragebogen zeigte.

Die Ergebnisse dieser klinischen Studie geben Millionen Menschen Hoffnung, die an Vorhofflimmern leiden sowie denjenigen, die ihre gesunde Herzfunktion erhalten möchten.

Solch ein Mangel betrifft besonders die „elektrischen“ Zellen des Herzens, die große Mengen an Energie benötigen, um den elektrischen Impuls für einen Herzschlag zu erzeugen. Optimale Bioenergie-Erzeugung in Zellen hängt von Mikronährstoffen wie Vitamin C, Lysin, CoQ10, Carnitin, den B-Vitaminen und vielen anderen ab.

Unsere Doppelblind placebokontrollierte multi-zentrische klinische Studie* umfasste 131 Patienten zwischen 18 und 70 Jahren, die antiarrhythmische Medikamente mit wenig Erfolg nahmen. Alle Teilnehmer wurden wahllos in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Hälfte nahm ein Multi-Nährstoff-Programm, die andere Hälfte

*Ref: M. Rath, T. Kalinovsky, A. Niedzwiecki; Journal of the American Nutraceutical; Association 2005, 8(3): 19-25 Ausgabe: 02_01-2014 Art.-Nr. 6502

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Ausgabe 03: Mikronährstoffe können die Entwicklung von AIDS bei HIV-infizierten Menschen hemmen

Mikronährstoffe können die Entwicklung von AIDS bei HIV-infizierten Menschen hemmen

Die Immunschwächekrankheit AIDS hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer globalen Epidemie ausgeweitet und ist eine ernste Bedrohung für die Gesundheit der Menschen weltweit. 2012 hatten sich weltweit etwa 34 Millionen Menschen mit dem Human Immune Deficiency Virus HIV infiziert, der in Verbindung mit AIDS gebracht wird.

Derzeit gibt es immer noch keine Heilung für AIDS. So genannte antiretrovirale Pharma-Präparate (ARVs) können zwar die Anzahl der Viren im Blut senken, aber sie sind weder in der Lage, eine HIV-Infektion zu heilen, noch können sie das Immunsystem wiederherstellen und damit der fortschreitenden Immunschwäche entgegenwirken. Darüber hinaus sind ARV-Präparate extrem toxisch und unterdrücken das ohnehin schon geschwächte Immunsystem von AIDS-Patienten weiter. Die extremen Kosten dieser so genannten „AIDS-Chemo“ von bis zu 15.000 Euro pro Person und Jahr unterstreichen die dringende Notwendigkeit für eine wirksame, sichere und erschwingliche „Waffe der Medizin“ im Kampf gegen die HIVInfektion und AIDS. Bereits vor einem Jahrzehnt führte die Dr. Rath Gesundheits-Stiftung ein Ernährungsprogramm in mehreren Armenvierteln von Südafrika durch, das die Bedeutung von Mikronährstoffen für Menschen mit AIDS eindeutig zeigte. Dieses Mikronährstoff-Programm wurde mit Hilfe der Gemeindeorganisation SANCO (South African National Civic Organization) bei 748 Menschen mit AIDS durchgeführt.

Bereits nach 10-12 Wochen Nahrungsergänzung durch Mikronährstoffe wurde bei den AIDS-Betroffenen eine signifikante Verbesserung der Gesundheit festgestellt. Alle für die AIDS-Krankheit charakteristischen Symptome – einschließlich dauerhaftem Fieber und Husten, chronischem Durchfall, kontinuierlichem Gewichtsverlust sowie das Auftreten weiterer Infektionskrankheiten – wurden um bis zu 78 % reduziert. (https://www.dr-rath-foundation.org/2008/10/mikronaehrstoffezur-kontrolle-der-aids-krankheit/?lang=de) Siehe auch Fußnote 1 - 3.

Diese Veröffentlichung über die Gesundheitsbedeutung von natürlichen Mikronährstoffen zur Förderung des Immunsystems und zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS hatte einen regelrechten Amoklauf der Pharma-Lobby zur Folge. Der Grund: Durch die Wirksamkeit von Mikronährstoffen im Kampf gegen die AIDSEpidemie sah diese Investmentbranche ihr zig Milliarden Euro schweres „Pharmageschäft mit der AIDS-Epidemie“ gefährdet. Unter rücksichtsloser Missachtung der wissenschaftlichen Fakten attackierten sie jahrelang Dr. Rath und sein Forschungsinstitut in den Medien und Gerichtssälen dieser Welt. Jedoch ohne Erfolg!

Selbst angeblich „basis-demokratische“ Online-Medien wie Wikipedia stimmten erstaunlicherweise in diese Kampagne mit ein – und öffneten dadurch unsere Augen über die wahren Hintermänner: Magnaten des Pharma- und Ölgeschäfts (siehe auch unsere Dokumentation auf https://www.dr-rath-foundation.org/2018/10/ wikipedia-cementing-the-power-of-the-status-quo/).

HIV(Human Immuno Deficiency Virus)-Partikel unter einem Elektronenmikroskop. Quelle: US-Regierungsbehörde CDC (Center for Disease Control).

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Ausgabe: 03_02-2014 Art.-Nr. 6503


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Jetzt wurde alles, was Dr. Rath und sein Forschungsteam vor fast einem Jahrzehnt über den Einsatz von Mikronährstoffen bei der Bekämpfung der AIDS-Epidemie veröffentlicht hatten, umfassend bestätigt. Im November 2013 publizierte das US-amerikanische Ärzteblatt (Journal of the American Medical Association, JAMA) die Ergebnisse einer umfassenden Studie mit fast 900 HIV-infizierten Patienten.4 Die verantwortlichen Ärzte und Wissenschaftler von führenden Forschungsinstituten der Welt bestätigten, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen die Zunahme der ImmunschwächeErkrankung signifikant, also eindeutig, hemmt und die Entwicklung der AIDS-Krankheit verzögern bzw. aufhalten kann.

Die Wissenschaftler und Ärzte, die die Studie durchführten, betonten die Wichtigkeit eines Einsatzes von Mikronährstoffen bereits im Frühstadium der Krankheit. Die Publikation dieser Studie bringt neue Hoffnung für Patienten, Ärzte, Gesundheitspolitiker und die Menschen weltweit, dass wirksame, nebenwirkungsfreie und erschwingliche Mikronährstoffe als wissenschaftlich begründete, wirksame „Waffe“ gegen die AIDSEpidemie bald weltweit zum Einsatz kommen.

Da die Pharma-Industrie derzeit mit jedem einzelnen HIV-Infizierten bzw. AIDS-Patienten bis zu 400.000 Euro verdient, ist der jetzt erfolgte endgültige Nachweis der Bedeutung von Mikronährstoffen im Kampf gegen AIDS ein schwerer Rückschlag für das milliardenschwere Pharma-Geschäft mit dieser Epidemie.

Aber der größte Rückschlag für das Pharma-Investmentgeschäft ist der Verlust seiner Glaubwürdigkeit. Durch den fast ein ganzes Jahrzehnt andauernden Amoklauf gegen Dr. Rath und gegen die lebensrettende Bedeutung von Mikronährstoffen im Kampf gegen AIDS, hat die Pharma-Investment-Branche ihr wahres Gesicht gezeigt: Zur Aufrechterhaltung ihres Milliardengeschäfts mit fragwürdigen aber patentierten ARV-Präparaten ist dieser Industriezweig bereit, die Gesundheits- und Lebensinteressen von Millionen Menschen aufs Spiel zu setzen.

Eine Zusammenfassung des Kampfs, den Dr. Rath im Namen der gesamten Menschheit im Zusammenhang mit diesem medizinischwissenschaftlichen Durchbruch geführt hat, finden Sie unter http://www.dr-rath-foundation.org/2017/11/end-aids/

Weiterführende Literatur:

1. „Mikronährstoffe als wirksamer, nebenwirkungsfreier und erschwinglicher Weg zur Kontrolle der AIDSKrankheit“ Matthias Rath, M.D., Raxit Jariwalla, Ph.D., Aleksandra Niedzwiecki, Ph.D., Dr. Rath Health Foundation Africa, Maud August, M.D. and team, South African National Civic Organization (SANCO). (https://www.dr-rath-foundation.org/2009/09/schluss-mit-derunterstuetzung-des-pharma-aids-geschaefts-durch-die-ekd/?lang=de) 2. R.J. Jariwalla, A. Niedzwiecki, M. Rath; Commonwealth Ministers Book, 2007, pg.187-189 (www.drrathresearch.org/attachments/259_role_of_micronutrients_in _the_control_of_hiv_and_aids.pdf)

3. R.J. Jariwalla, A. Niedzwiecki, M. Rath; Recent Translational Research in HIV/AIDS, ed. Y-W Tang, INTECH 2011; pg. 513-526 (http://www.intechopen.com/articles/show/ title/micronutrient-synergyin-the-control-of-hiv-infection-and-aids) 4. M.K. Baum, et al. JAMA; 2013;3 10(20):2154-2163. doi: 10.1001/jama. 2013. 280923 (http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1785464)

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Ausgabe 04: Mikronährstoffe können im Kampf gegen Lungenkrebs von Nutzen sein

Mikronährstoffe können im Kampf gegen Lungenkrebs von Nutzen sein

Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Todesursache unter den Krebskrankheiten. Jedes Jahr sterben fast 1,4 Millionen Menschen daran, also fast jeder fünfte Krebspatient1. Und die Epidemie geht weiter: Im Jahr 2012 wurden weltweit etwa 1,8 Millionen neue Fälle von Lungenkrebs diagnostiziert.

Chemotherapie, Bestrahlung und andere derzeitig angewandte Therapieverfahren sind wenig effizient, extrem toxisch – und mehr als die Hälfte aller Patienten, die damit behandelt werden, sterben innerhalb eines Jahres. Lediglich 3,5 % der Patienten, die mit Chemotherapie und anderen herkömmlichen Methoden behandelt werden, sind fünf Jahre nach einer „Lungenkrebs“-Diagnose noch am Leben. Und dieser Prozentsatz hat sich in den letzten Jahrzehnten auch nicht verbessert – trotz aller Ankündigungen über angebliche neue Therapieverfahren. Die Notwendigkeit neuer Forschungsansätze im Kampf gegen Lungenkrebs ist daher zwingend.

Unsere Forschungsarbeiten zeigten, dass Vitamin C, zusammen mit den natürlichen Aminosäuren Lysin und Prolin, N-Acetylcystein, Polyphenolen des grünen Tees (EGCG) und anderen Mikronährstoffen, die Ausbreitung von verschiedenen Arten von Lungenkrebszellen hemmen. Sie tun dies, indem sie spezifische Enzyme blockieren, die für die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verantwortlich sind.

Wir konnten diese Wirkung sogar im lebenden System, also im Tiermodell nachweisen, wo eine spezifische Nahrungsergänzung das Wachstum von Lungentumoren um fast 50 % hemmte.2 Auch bereits die Entstehung von Lungentumoren durch krebserregende Substanzen (hier Urethan) konnte durch eine Mikronährstoff-Supplementierung verhindert werden.3

Diese Ergebnisse wurden mit Mikronährstoffen erzielt, die aus natürlichen Quellen gewonnen wurden. Was jedoch passiert, wenn man zum Beispiel natürliches Vitamin E (d-alpha Tocopherol) mit synthetischem Vitamin E (dl-alpha Tocopherol) ersetzt, hat jüngst eine Studie mit Mäusen an der Universität Göteborg (Schweden) gezeigt. Die Forscher stellten unter Verwendung von künstlichem Vitamin E – was weitaus billiger ist als die natürliche Form und daher in vielen gängigen Vitaminpräparaten verwandt wird – sogar eine Zunahme von Krebs fest. Interessanterweise erhielt diese Studie ein breites Medienecho, wobei versucht wurde, Vitamine zur Krebsbekämpfung in Bausch und Bogen zu diskreditieren. Diese durchsichtige Strategie lässt darauf schließen, dass die „Göteborg-Studie“ im Interesse der Pharmalobby dazu missbraucht wurde, die wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit von Mikronährstoffen bei der Bekämpfung der Krebskrankheit zu diskreditieren.

Weltweit sterben jedes Jahr fast 1,4 Millionen Männer und Frauen an Lungenkrebs, der in diesem Bild als gelbe Struktur dargestellt ist.

Unsere Forschung zeigt einen solchen neuen Weg zur natürlichen Kontrolle von Lungenkrebs und anderen Krebsarten. Durch den Einsatz einer Kombination von Mikronährstoffen, die synergetisch – also wie ein „Orchester“ – zusammenarbeiten, konnten wir mehrere Mechanismen der Krebskrankheit gleichzeitig hemmen, insbesondere die Ausbreitung von Krebszellen in das umgebende Gewebe und die Metastasierung in weitere Organe.

Mit derartigen Kampagnen versucht die Pharma-Lobby regelmäßig, ihren Weltmarkt an fragwürdigen Chemotherapien gegenüber wirksamen und nebenwirkungsfreien, natürlichen Mikronährstoffen künstlich am Leben zu halten. Die Ihnen hier vorliegenden Informationen durchleuchten diese Pharma-Tricks und stellen die Fakten klar: natürliche Mikronährstoffe sind eine wirksame, nebenwirkungsfreie und hochmoderne biologische „Waffe“ im Kampf gegen den Krebs.

Ref: 1. Geschätzte Krebsinzidenz, Mortalität und Prävalenz weltweit im Jahr 2012, IARC 2. M.W. Roomi et al., Experimental Lung Research 2006, 32(9):441-453

3. M.W. Roomi, et al., Tumori 2009; 95(4): 508-513

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Ausgabe: 04_02-2014 Art.-Nr. 6504


Ausgabe 05: Neue Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung im Kampf gegen den Grippe-Virus

Neue Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung im Kampf gegen den Grippe-Virus Infektionen mit dem Grippe-Erreger, dem Influenza-Virus, gehören zu den weitest verbreiteten Erkrankungen und betreffen bis zu 20 % der Weltbevölkerung. Schätzungsweise sterben jedes Jahr zwischen 250.000 und 500.000 Menschen an einer Grippeinfektion1. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung ohne größere Komplikationen. Bei Menschen jedoch, deren Immunsystem geschwächt ist, auch bei älteren Menschen und Kindern, kann die Erkrankung oft schwerwiegende Folgen haben.

Der Grippe-Virus breitet sich durch die Luft oder durch direkten Kontakt aus. In den meisten Fällen sind einfache Maßnahmen wie häufiges Händewaschen und gute Ernährung wirksame Maßnahmen um einer Infektion vorzubeugen. Die Grippe-Infektion ist vor allem aber ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie: über ihr verbundene Medien‚ verkauft diese Industrie die Influenza-Impfung als den besten Schutz gegen eine Grippe-Infektion. Der weltweite Markt mit Grippe-Impfstoffen bringt derzeit bereits über zwei Milliarden Euro in die Kassen der Pharmafirmen, wobei Schätzungen davon ausgehen, dass es Ende 2014 bereits über drei Milliarden Euro sein werden.

Trotz aggressiver Marketingmethoden ist es schwierig, die Wirksamkeit von Grippe-Impfstoffen überhaupt nachzuweisen, da der Grippevirus sich ständig verändert und sich Resistenzen entwickeln. Dadurch werden die Impfstoffe oft wirkungslos. Derzeit gibt es auch keine Pharma-Präparate, die eine Grippe-Infektion heilen können. Einige der angebotenen Präparate können vielleicht die Grippe-Symptome um einen oder zwei Tage verkürzen, aber die gängigsten unter diesen Präparaten, wie zum Beispiel Tamiflu, bergen das Risiko von schweren Nebenwirkungen in sich, einschließlich Verhaltensstörungen, Halluzinationen, ja selbst von Anfällen.

Die tägliche Nahrungsergänzung mit Vitamin C ist eine weitverbreitete Maßnahme gegen die Grippe. Unsere Forschung hatte jedoch gezeigt, dass eine Kombination von Vitamin C mit den natürlichen Aminosäuren Lysin und Prolin sowie anderen Mikronährstoffen, wie Extrakten des Grüntees und N-Acetylcystein, eine sehr viel höhere Wirksamkeit hat, als Vitamin C alleine. Durch die Kombination dieser Mikronährstoffe können gleichzeitig mehrere Mechanismen der Grippeinfektion bzw. kann eine Ausbreitung der Influenza-Viren im Körper gehemmt werden.

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Mehr noch, die getestete Kombination von Mikronährstoffen kann die Zerstörung des körpereigenen Bindegewebes durch aggressive Enzyme hemmen, die Viren benutzen, um sich auszubreiten. Die getestete Mikronährstoff-Kombination war sowohl dann wirksam, wenn sie vor dem Auftreten der Infektion eingenommen wurde, als auch dann, wenn dies während und sogar nach einer erfolgten Infektion mit dem Grippe-Virus erfolgte.

Zusätzlich zu unseren Untersuchungen mit dem beim Menschen weit verbreiteten Grippevirus des Typs H1N1 haben wir die Mikronährstoff-Kombination auch beim Influenza-Virus vom Typ H5N1 (Vogelgrippe-Virus) getestet und deren Wirksamkeit mit Tamiflu und anderen antiviralen Pharma-Präparaten verglichen.

Influenza-Viren sind die Erreger der Grippe-Erkrankung

Die von uns getestete Mikronährstoff-Kombination war den Pharmapräparaten in ihrer Wirksamkeit gegen den Virus überlegen, und der Schutzeffekt hielt länger an als der von Pharmapräparaten3, ohne dass dabei Nebenwirkungen aufgetreten wären. Jetzt, wo die Grippe-Saison ihren Gipfel erreicht, sollten Sie diese Forschungsergebnisse für Ihre Gesundheit nutzen!

Unsere Forschungsergebnisse zeigten, dass die getestete spezielle Kombination von Mikronährstoffen die Vermehrung des Grippevirus um bis zu 82% hemmen kann und die Infektion menschlicher Körperzellen durch den Virus um bis zu 70%.2

Ref: 1. WHO, Seasonal Influenza Fact Sheet

2. RJ. Jariwalla, et al., Biofactors, 31(1), (2007) 1-15 3. PG Deryabin, et al., Biofactors 2008, 33(2): 85-97

Ausgabe: 05_02-2014 Art.-Nr. 6505

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Ausgabe 06: Mikronährstoffe können helfen, ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko zu verringern

Mikronährstoffe können helfen, ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko zu verringern

Fast 40% der Weltbevölkerung und über 10 Millionen Deutsche leiden unter erhöhtem Blutdruck, einem wesentlichen Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, von dem insbesondere Menschen mit einer zusätzlichen genetischen Veranlagung für diese Krankheiten betroffen sind. Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind Herzerkrankungen für jährlich 17 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich, 4 Millionen davon in Europa und 600.000 in den USA. Aller Voraussicht nach werden die Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis 2030 sogar um 40% zunehmen – und das, obwohl immer mehr Medikamente gegen Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinspiegel auf den Markt geworfen werden. Zurückzuführen ist diese epidemieartige Ausbreitung darauf, dass die konventionelle Medizin sich weitgehend auf eine Korrektur der Symptome beschränkt, anstatt die eigentlichen Ursachen der Probleme auf Zellebene anzugehen. Beispiele hierfür sind die Senkung des Blutdrucks bzw. Cholesterinspiegels mit synthetischen Pharma-Präparaten, die patentierbar – und damit hochprofitabel – sein müssen. Unsere Forschung hat bewiesen, dass Bluthochdruck und erhöhter Cholesterinspiegel vor allem auf einen chronischen Mangel an Mikronährstoffen in Millionen Zellen der Arterienwände zurückzuführen sind.

Diesen Mangel versucht der Körper auszugleichen, indem er vermehrt Reparaturmoleküle produziert. Hierzu gehört auch Cholesterin. Die Folgen sind eine Verdickung und erhöhte Wandspannung der Arterien, wodurch wiederum ein erhöhter Blutdruck entsteht.

In unserer Studie verwendeten wir ein neuartiges Tiermodell, mit dem sich das Risiko für Herzerkrankungen beim Menschen anhand zweier entscheidender Risikofaktoren nachahmen ließ: Bluthochdruck und eine genetische Veranlagung für hohen Cholesterinspiegel. Tiere mit diesen extremen Risikofaktoren profitierten gleich auf mehrfache Weise von einer Mikronährstoffkombination aus Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen Mikronährstoffen. Die Aufnahme dieser Mikronährstoffkombination über die Nahrung führte zu: • einer 60-prozentigen Verringerung von Fettablagerungen in den Arterienwänden

• ein um 31 % geringeres Ausmaß arteriosklerotischer Plaques

• 66 % weniger Plasma-LDL-Cholesterin und 32 % weniger Gesamt-Cholesterin

• einem verringerten „Einreißen“ des ArterienwandGewebes und weniger Bildung von Blutgerinnseln All dies führte zu einem verminderten Risiko für Durchblutungsstörungen der Herz- und Gehirngefäße.

Ein Aortenaneurysma (Aussackung der Aorta im Brust- bzw. Bauchbereich) ist eine häufige Todesursache bei älteren Menschen. Unsere Studie hat bewiesen, dass die Tiere, die im Rahmen der Untersuchung eine Mikronährstoffkombination erhielten, gegenüber den Tieren ohne Nahrungsergänzung stärkere Arterien entwickelten und infolgedessen 13% weniger abdominale Aortenaneurysmen in der Aorta aufwiesen.

Bis heute sterben jeder zweite Mann und jede zweite Frau in den Industrieländern an Herz-Kreislauferkrankungen. Zur Kontrolle dieser Krankheit müssen daher zwingend neue und wirksamere Lösungen gefunden werden.

Diese eindrucksvollen Ergebnisse zeigen, dass die von uns entwickelte Mikronährstoffkombination in der Lage ist, jene biologischen Mechanismen wirksam zu beeinflussen, die mit erhöhten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Es ist höchste Zeit, dass dieses Wissen in der Prävention und Behandlung von Herzkrankheiten praktische Anwendung findet.

Ref: 1. V. Ivanov, J. Cha, S. Ivanova, T. Kalinovsky, M. Rath, A. Niedzwiecki; Molecular Medicine Reports 2010(3):417-425

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Ausgabe: 06_03-2014 Art.-Nr. 6506


Ausgabe 07: Mikronährstoff-Synergien: Der effektivste Weg zur Gesundheit!

Mikronährstoff-Synergien: Der effektivste Weg zur Gesundheit! Die Auswahl eines wirksamen Nahrungsergänzungsmittels ist keine leichte Aufgabe. In den meisten Geschäften sind entweder Produkte erhältlich, die nur einen einzigen Wirkstoff enthalten, oder solche, deren Inhaltsstoffe nach reinen MarketingGesichtspunkten ausgewählt und beliebig miteinander kombiniert wurden. Der gesundheitliche Nutzen solcher Präparate ist mehr als fraglich. Wir sind im Bereich der modernen Gesundheitsforschung die Pioniere eines neuen biologischen Prinzips. Dieses Prinzip beruht auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass Mikronährstoffe in bestimmten Verhältnissen selektiv miteinander kombiniert werden müssen, damit sie ihre maximale biologische Wirkung entfalten können. Wir haben diesen Ansatz „Mikronährstoff-Synergie“ genannt.

Synergie Vitamine Mineralstoffe

Wirkung

Vitamine Mineralstoffe

Aminosäuren

Aminosäuren

Phytobiologika

Phytobiologika

Ohne Synergie

Mit Synergie

Vitamine, Mineralstoffe und andere Mikronährstoffe erfüllen in unserem Körper die unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionen, arbeiten aber niemals isoliert voneinander. Als Teil komplexer Stoffwechselprozesse arbeiten sie stets im Verbund mit anderen Mikronährstoffen, wobei sie sich in der Regel in ihrer Wirkung wechselseitig verstärken. Ihr optimales Zusammenspiel ist somit die Basis für Gesundheit.

Nahrungsergänzungen, die nicht auf dem Prinzip der Mikronährstoff-Synergie basieren, sind dagegen weniger wirksam, ja sogar oft mit unerwünschten Nebeneffekten verbunden. Zum einen können hohe Dosen eines Einzelstoffs den Mangel an anderen Mikronährstoffen verstärken, zum anderen kann die Verwendung zufällig gewählter Mikronährstoffkombinationen im Körper ein metabolisches Ungleichgewicht verursachen.

Wahr

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Dies ist auch der Grund, warum klinische Studien, die mit einem Einzelwirkstoff oder Kombinationen willkürlich gewählter Stoffe durchgeführt werden, oft zu widersprüchlichen Ergebnissen führen. In unserer langjährigen Forschung haben wir immer wieder den Beweis erbracht, dass Nahrungsergänzungsmittel am wirksamsten sind, wenn ihre Inhaltsstoffe nach dem Prinzip der Synergie miteinander kombiniert werden. Mikronährstoff-Kombinationen bieten zahlreiche Vorteile:

1. Sie tragen durch biologische Regenerationsprozesse einzelner Mikronährstoffe zu deren biologischen Wiederverwendbarkeit bei. 2. Mikronährstoffsynergien sind daher ein besonders ökonomischer Weg, biologische Energie in den Zellen unseres Körpers zu erzeugen. 3. Sie maximieren die Wirksamkeit jedes einzelnen Mikronährstoffs innerhalb der Kombination. 4. Sie machen hohe Mikronährstoff-Dosen überflüssig und erhöhen die Bioverfügbarkeit der anderen Bestandteile des Mikronährstoff-Teams. 5. Sie kopieren die biologische Situation im Körper und tragen zum Erhalt eines ausgeglichenen Stoffwechsels bei.

Im Rahmen einer von uns durchgeführten Studie konnten wir beobachten, dass Vitamin C, Lysin, Prolin und der Grüntee-Extrakt EGCG in der Einzelanwendung das Wachstum von Krebszellen jeweils um etwa ein Viertel hemmten. Als Mikronährstoff-Kombination angewendet, konnte der Effekt um mehr als das Doppelte gesteigert und eine Hemmung des Krebszellwachstums um bis zu 65 % erreicht werden.

Wenn diese Kombination durch kleinste Mengen weiterer Mikronährstoffe optimiert wurde, konnte sogar eine vollständige Hemmung des Krebszellwachstums erzielt werden1. Zusammenfassend können wir feststellen:

• Mikronährstoff-Synergien sind in der Lage, eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen in unseren Zellen positiv zu beeinflussen. • Dieser biologische Synergie-Effekt kann zur Verhinderung von Fehlfunktionen von Organen und als Beitrag zur Vorbeugung zahlreicher Krankheiten genutzt werden2. • Synergie bedeutet „mit weniger mehr erreichen“!

Jeder Mikronährstoff arbeitet in unserem Körper in Abhängigkeit von anderen Mikronährstoffen. Deshalb sind Mikronährstoff-Synergien die Voraussetzung für optimale Gesundheit! Ref: 1. Netke S, et al. Emerging Drugs 2003; Vol. II, IV37-IV50;

2. Niedzwiecki A et al. Cancer Metastasis Rev. 2010 Sep;29(3):529-42.

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Ausgabe 08: Der Nutzen von Mikronährstoff-Synergien bei Entzündungen

Der Nutzen von Mikronährstoff-Synergien bei Entzündungen

Entzündungen gehören zu den bei weitem häufigsten Gesundheitsproblemen, mit denen wir im Laufe unseres Lebens zu kämpfen haben. Jede Infektion in unserem Körper, wie z. B. eine Grippe oder Lungenentzündung, geht mit einer Entzündung einher. Entzündungen sind aber nicht nur auf Infektionen beschränkt – auch Volkskrankheiten wie Arteriosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis oder Krebs stehen mit ihnen im Zusammenhang. Darüber hinaus sind Entzündungen die „Antwort“ unseres Körpers auf „äußere“ Verletzungen wie Sonnenbrand, Schnittwunden oder auch verstauchte Knöchel.

Die charakteristischen Symptome aller Entzündungen – Rötungen, Hitzeempfinden, Schwellungen und Schmerzen – gehören zum natürlichen Heilungsprozess des Körpers und klingen für gewöhnlich schon nach kurzer Zeit ab. Eine Entzündungsreaktion kann den Körper schwer schädigen, da sie u.a. zum Abbau und zur Schädigung des Gewebes führt und so z.B. auch das Eindringen von Krankheitserre-

Entzündungen

DIE HEIMLICHEN KILLER ALZHEIMER KREBS

HERZ-KREISLAUFERKRANKUNGEN

DIABETES TYP II ARTHRITIS

AUTOIMMUNKRANKHEITEN

Entzündungen gehören zu den häufigsten Krankheitsprozessen in unserem Körper.

gern begünstigt, bevor der Wiederaufbau des Gewebes stattfinden konnte. Normalerweise wird dieser Prozess vom Körper streng reguliert, um gesundes Gewebe nicht zu schädigen. Wenn der Körper jedoch dauerhaft schädlichen Einflüssen oder Verletzungen ausgesetzt ist, nimmt der Entzündungsprozess eine chronische Form an, und eine Regulierung ist nur noch schwer möglich. Chronische Entzündungen können eine Vielfalt an Erkrankungen nach sich ziehen bzw. diese verschlimmern, einschließlich Herzkrankheiten, Arthritis, Asthma, Diabetes, Autoimmunkrankheiten und Krebs.

Die herkömmliche Medizin hat bisher wenig Möglichkeiten, die eigentliche Entzündung zu behandeln. Vielmehr begnügt sie sich damit, die Symptome der Entzündungskrankheit zu kaschieren, indem sie z.B. Steroide oder Schmerzmittel wie nichtsteroidale antiphlogistische Präparate (NSAP) einsetzt. Die eigentlichen zellulären Ursachen der Entzündung können mit diesen Mitteln natürlich nicht beseitigt werden. Im Gegenteil: Sie sind sogar mit schwerwiegenden und teils lebensgefährlichen Nebenwirkungen verbunden, darunter etwa Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder tödlichen Herzinfarkten. Vor diesem Hintergrund haben wir untersucht, ob Mikronährstoffe nach dem Ref: 1. V. Ivanov, et al., Journal of Cardiovascular Pharmacology 2007, 49(3): 140-145

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Prinzip der Synergie die verschiedenen Phasen des Entzündungsprozesses positiv beeinflussen können. Unter Synergie verstehen wir die sich wechselseitig begünstigende Wirkung von Mikronährstoffen, die miteinander kombiniert wurden. Besonderes Augenmerk galt hierbei dem Entzündungsprozess in den Blutgefäßen, einem wichtigen Faktor bei der Entwicklung der Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die bekanntlich zu Herzinfarkt und Schlaganfall führt.

Durch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut in Kalifornien konnten wir den Nachweis erbringen, dass eine spezifische Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, die glatten Muskelzellen der Arterienwände gegen Entzündungsschäden zu schützen1. Die Mikronährstoff-Kombination bot hierbei sogar einen besseren Schutz als das häufig eingesetzte Schmerzmittel Ibuprofen.

Unsere Untersuchungen beschränkten sich nicht nur auf Experimente mit Zellen und Gewebe (in vitro), sondern konnten auch in höheren lebenden Systemen (in vivo) bestätigt werden. So zeigte sich bei Versuchstieren, die an experimentell hervorgerufenen Entzündungen litten, dass mit Hilfe der Mikronährstoff-Kombination die Produktion verschiedener Entzündungsfaktoren • Zytokine • Interleukine und der • Tumor-Nekrose-Faktor TNF-alpha) um durchschnittlich 80-90 % gemindert werden konnte. Dagegen konnte das weitverbreitete Ibuprofen lediglich eine Hemmung der Entzündungsmarker um 20-30 % erzielen2.

Die von uns verwendete Mikronährstoff-Kombination besaß aber noch eine weitere wichtige Eigenschaft: Sie war in der Lage, das entzündungsfördernde Enzym Cyclooxygenase (COX-2), um 90 % zu hemmen! Dies ist umso bemerkenswerter, als dass Ibuprofen gegen das COX-2-Enzym unwirksam ist. Schlimmer noch, der von der PharmaLobby massiv beworbene COX-2-Blocker, wie z.B. das Präparat „Vioxx“, musste inzwischen zurückgerufen werden, nachdem bekannt wurde, dass das Präparat vielfach tödliche Herzinfarkte verursachte.

Zusammenfassend stellen wir fest: Unsere Forschung belegt, dass spezifische Mikronährstoff-Kombinationen bei der Kontrolle der wichtigsten Entzündungsmechanismen den konventionellen Pharma-Präparaten weit überlegen sind. Da eine Entzündung ein komplexer biologischer Prozess ist, erfordert die Kontrolle der verschiedenen beteiligten Mechanismen eine Kombination der richtigen Mikronährstoffe. Obwohl einzelne Mikronährstoffe eine gewisse entzündungshemmende Wirkung besitzen, kann eine speziell zusammengestellte Kombination unterschiedlicher Mikronährstoffe mehrere Mechanismen der Entzündungsreaktion gleichzeitig hemmen. Mikronährstoffe sind daher ein wirksamer und nebenwirkungsfreier Weg zur Kontrolle von entzündlichen Prozessen und den damit verbunden Krankheiten. 2. V. Ivanov, et al., International Journal of Molecular Medicine 2008; 22(6): 731-741

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Ausgabe: 08_03-2014 Art.-Nr. 6508


Ausgabe 09: Die natürliche Kontrolle von Darmkrebs

Die natürliche Kontrolle von Darmkrebs

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„Sie haben Darmkrebs!“ – Diese niederschmetternde Diagnose erhalten in Europa jedes Jahr ca. 450.000 Menschen1. Darmkrebs, auch als kolorektales Karzinom bezeichnet, ist in Europa die zweithäufigste neu diagnostizierte Krebsart und krebsbedingte Todesursache2. Weltweit ist Darmkrebs für jährlich 600.000 Todesfälle verantwortlich. Die durch die Krankheit verursachten jährlichen wirtschaftlichen Kosten belaufen sich in der EU auf 18 Milliarden Euro3. Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium (Stadium I) entdeckt, erfolgt für gewöhnlich eine operative Entfernung des Tumors. Problematisch ist jedoch, dass Darmkrebszellen sich sehr schnell in lebenswichtige Organe wie Lunge, Leber und Knochen ausbreiten. Zudem ermöglichen die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – keine Heilung und sind darüber hinaus mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, darunter z. B. Schädigung von Herz, Nieren, Leber, Knochenmark und anderen Organen, lebensbedrohlichen Infektionen, Blutungen, und dem Entstehen neuer Krebsarten. Der Hauptgrund für dieses breite Spektrum an Nebenwirkungen ist in der Aggressivität von „Chemo“ und Bestrahlung begründet: Durch die starke Schädigung von gesunden Zellen ist der Körper kaum noch in der Lage, den Krebs zu bekämpfen. Und wenn die Krebskrankheit erst einmal Metastasen gebildet hat, gibt es in der Regel gar keine Möglichkeit mehr, den Krebs effektiv zu bekämpfen. In den Lehrbüchern der Medizin findet man verschiedene Risikofaktoren aufgelistet, die mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung gebracht werden. Hierzu gehören etwa Übergewicht, Alkohol, Rauchen, entzündliche Darmerkrankungen sowie auch ein Reihe von erblichen Veranlagungen. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass insbesondere auch ein Langzeitmangel an bestimmten Mikronährstoffen (z. B. Folsäure, Vitamin C, B-Vitamine und Zink) die Zell-DNS schädigen und damit die Entstehung von Krebs begünstigen kann. Mikronährstoffmangel kann dazu führen, dass Stränge der Erbsubstanz (DNS) in den Körperzellen auseinanderbrechen, was wiederum zu krankhaften Abänderungen (Mutationen) der Erbsubstanz und damit zur Krebsentstehung führen kann.

Mikronährstoffmangel stellt damit ein erhebliches Krebsrisiko dar. Glücklicherweise kann dieser Mangel – gerade auch im Vergleich zu den anderen Risikofaktoren – auf einfache Weise korrigiert werden. Seit längerem ist bekannt, dass einzelne Mikronährstoffe – z. B. Vitamin C, grüner Tee usw. – über krebshemmende Eigenschaften verfügen. Umfangreiche Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut haben nun den Nachweis erbracht, dass eine Kombination mehrerer Mikronährstoffe, die sich wechselseitig ergänzen, weitaus effektiver ist. Der Grund dafür ist, dass dieser sy-

„Mit über einer halben Million Todesopfer jedes Jahr ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten weltweit.“

nergistische Einsatz von verschiedenen Mikronährstoffen gleichzeitig auf mehrere Krebsmechanismen abzielt.

Anhand zahlreicher wissenschaftlicher Studien haben wir dokumentiert, dass eine Mikronährstoff-Kombination mit Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und anderen wichtigen Komponenten die Ausbreitung von Krebszellen stoppen und das Tumorwachstum hemmen kann. Ferner können durch die untersuchte Mikronährstoff-Kombination Krebszellen selektiv eliminiert werden, ohne dabei die gesunden Zellen zu schädigen.

Wir haben die Wirksamkeit dieser Mikronährstoff-Kombination gegen Darmkrebszellen untersucht. Unsere Experimente mit Zellen und Gewebe (in vitro) sowie am lebenden Organismus (in vivo) beweisen, dass die Ausbreitung der Krebszellen mithilfe der Mikronährstoffe vollständig zum Stillstand gebracht werden kann (100%-ige Hemmung der Invasion).

Die ergänzende Zufuhr der Mikronährstoff-Kombination über die Nahrung, z.B. bei Mäusen, führte zu einer signifikanten Hemmung der Tumorentwicklung. Verglichen mit den Versuchstieren der Kontrollgruppe ohne Nahrungsergänzung durch Mikronährstoffe entwickelten sie Tumore, die bis zu 63% kleiner waren. Auch die Blutversorgung der Tumoren, eine Voraussetzung für deren weiteres Wachstum, war deutlich reduziert4.

Trotz verbesserter Krebsvorsorge-Untersuchungen überleben weniger als 10% der Darmkrebspatienten die Diagnosestellung länger als 5 Jahre. Die wissenschaftlichen Fortschritte, die auf dem Gebiet der Mikronährstoff-Forschung erzielt werden, lassen hoffen, dass die meist unwirksamen und fast immer toxischen Methoden der konventionellen Krebstherapie bald durch wirksame biologische Verfahren ersetzt werden können, die auf einer Regulation des Zellstoffwechsels begründet sind.

Ref: 1. Zahl von 2008, http://www.euro.who.int/ 2. European guidelines for quality assurance in colorectal cancer screening and diagnosis, http://bookshop.europa.eu/

3. Zahl von 2009, http://www.thelancet.com/ 4. Roomi, el al., Oncology Reports, 13, 421-425, 2005

Ausgabe: 09_03-2014 Art.-Nr. 6509

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Ausgabe 10: Mit Mikronährstoff-Kombination gegen Prostatakrebs

Mit Mikronährstoff-Kombination gegen Prostatakrebs

Einer von sechs Männern erkrankt im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs. Damit ist diese Krankheit die häufigste Krebsart bei Männern. In Industrieländern ist Prostatakrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern. Die Zahl der Neuerkrankungen beträgt pro Jahr 12 Millionen.

Trotz aller Maßnahmen zur Früherkennung von Prostatakrebs sind die Behandlungsmöglichkeiten der herkömmlichen Medizin begrenzt und mit teils schweren Nebenwirkungen behaftet. Darüber hinaus ermöglichen die derzeitigen Verfahren keine dauerhaften Heilungserfolge.

die Rolle von Mikronährstoffen bei der Vorbeugung und Behandlung u.a. von Prostatakrebs. Im Rahmen unserer dort durchgeführten Studien haben wir die Wirksamkeit einer spezifischen Kombination von Mikronährstoffen – u.a. Vitamin C, Grüntee-Extrakt und Selen – gegen das Wachstum und die Ausbreitung von Prostatakrebszellen untersucht. Hierbei konnten wir nachweisen, dass diese Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, das Tumorwachstum bei Mäusen um fast die Hälfte (47 %) zu hemmen. Mit dieser signifikanten Verringerung der Tumormasse ging eine verminderte Blutgefäßbildung in den Tumoren einher, was wiederum den wünschenswerten Effekt hat, dass die Nährstoffversorgung der Krebszellen gehemmt wird. Die Ausbreitung der Prostatakrebszellen und das Wachstum der Tumoren wurde durch eine Mikronährstoff-Nahrungsergänzung der Versuchstiere signifikant verringert1.

Krebs ist eine lebensbedrohliche Krankheit, weil sie den Körper überwältigen kann, indem Krebszellen in andere Organe eindringen und dort Tochtergeschwülste bilden. Im Stadium der Metastasierung sind auch beim Prostatakrebs die Heilungschancen sehr gering: die Fünf-Jahres-Überlebensrate in diesem Stadium beträgt gerade einmal 28 %.

Bereits der regelmäßige Verzehr von vitaminreichem Gemüse und Obst kann das Risiko von Prostatakrebs erheblich senken.

Prostatakrebs-Operationen zum Beispiel haben einen geringen Nutzen. Viele Patienten sind nach dem Eingriff impotent, inkontinent – oder beides. Hormonbehandlungen zur Unterdrückung der Testosteronaktivität steigern ebenso das Risiko für Impotenz, aber auch Brustwachstum, Osteoporose, Lebererkrankungen sowie beschleunigtes Krebswachstum können als Folge auftreten. Strahlentherapien sind als Behandlungsmaßnahme bei Prostatakrebs ebenfalls nur bedingt erfolgreich, und auch sie können das Auftreten von neuem Krebs verursachen bzw. beschleunigen. Neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung sind also dringend erforderlich.

Mit den wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren stehen uns effektive Möglichkeiten zur Kontrolle der Ausbreitung von Prostatakrebszellen zur Verfügung. Am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular-Medizin untersuchen qualifizierte Wissenschaftler

Krebszellen verbreiten sich im Körper mit Hilfe spezieller Enzyme, die die Fähigkeit besitzen, das die Zelle umgebende Gewebe – Kollagen und elastische Fasern – auflösen. Diese kollagenverdauenden Enzyme (die im Fachjargon z. B. als MMP-9 und uPA bekannt sind) sind ein Grund, warum Krebs eine so aggressive Krankheit ist. Frühere Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts konnten bereits den Nachweis erbringen, dass die von uns angewandte Mikronährstoff-Kombination die Absonderung dieser Enzyme zu 100 % hemmt, während sie gleichzeitig die Produktion natürlicher Hemmstoffe (Inhibitoren) steigert. Darüber hinaus sind die Mikronährstoffe in der Lage, das Bindegewebe zu stärken und dadurch die Prostatakrebszellen an ihrer Ausbreitung zu hindern.

Anders als ein einzelner Mikronährstoff oder ein Arzneimittel können Mikronährstoff-Synergien mehrere Krebsmechanismen gleichzeitig beeinflussen. Diese Eigenschaft verschafft ihnen einen deutlichen Vorteil gegenüber den konventionellen, pharmaorientierten Behandlungsansätzen, die den Krebs in den meisten Fällen nicht ausschalten können.

Auch auf Grund der offenbar unkontrollierbaren Kostenentwicklung bei herkömmlichen Krebstherapien sollten natürliche Ansätze, wie der Einsatz wissenschaftlich begründeter Mikronährstoff-Kombinationen, gezielt gefördert werden. Eine wirksame, sichere und kostengünstige Behandlung von Millionen Prostatakrebspatienten weltweit ist in greifbare Nähe gerückt.

Ref: 1. MW Roomi, et al., In vivo 19: 179-184 (2005)

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Ausgabe: 10_03-2014 Art.-Nr. 6510


Ausgabe 11: Mikronährstoff-Synergien hemmen Blutversorgung von Tumoren

Mikronährstoff-Synergien hemmen Blutversorgung von Tumoren Angiogenese beschreibt den physiologischen Prozess des Wachstums von Blutgefäßen aus bereits vorhandenen Blutgefäßen. Dieser Vorgang ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Funktion des Körpers und den normalen Ablauf von Reparaturprozessen, wie z.B. der Wundheilung. Jedoch machen sich auch Krebszellen diesen Prozess zu eigen, um das Tumorwachstum zu beschleunigen und sich im ganzen Körper ausbreiten zu können. Ab einem Durchmesser von 1-2 mm muss der Tumor seine eigene Blutversorgung organisieren, um für sein Wachstum noch genügend Nährstoffe aufnehmen zu können. Aus diesem Grund produzieren Krebszellen bestimmte Signalmoleküle, die die Bildung von neuen Blutgefäßen (Angiogenese) veranlassen. Die bekanntesten dieser Faktoren heißen „Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)“, zu Deutsch vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor, und Fibroblasten-Wachstumsfaktor (FGF, von engl. Fibroblast Growth Factor).

Vor rund 40 Jahren wurde die Bedeutung der Angiogenese für die Entwicklung von Krebs von der Fachwelt noch weitgehend ignoriert. So dauerte es fast ein ganzes Jahrzehnt, bevor dieser wichtige Ausbreitungsmechanismus von der herkömmlichen Medizin anerkannt wurde. Heute stehen mit den sogenannten Angiogenese-Hemmern Medikamente zur Verfügung, welche den Tumor im Prinzip schrumpfen lassen. Aber diese Wirkung ist oft nur vorübergehend, und der Krebs entwickelt gegen diese Substanzen Resistenzen. Damit gelingt es dem Tumor, die angiogenese-hemmende Wirkung zu umgehen, und es kommt zur Bildung von neuen Tumoren und Metastasen.

Doch nicht nur das: Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Medikamente das invasive Wachstum von Krebs in das angrenzende Gewebe hinein begünstigen und darüber hinaus mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden sind. Hierzu zählen z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und die Schädigung anderer Organe.

Auf der Suche nach sicheren und wirksamen Wirkstoffen zur Hemmung der Angiogenese haben die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts nach einem natürlichen Ansatz zur Regulierung dieses wichtigen Krebsprozesses geforscht. In früheren Studien hatten die Wissenschaftler bereits nachgewiesen, dass eine spezifische Mikronährstoff-Kombination das Tumorwachstum und die Krebszellinvasion in das angrenzende Gewebe hemmen kann.1 Nun gingen sie der Frage nach, ob diese Mikronährstoff-Kombination auch in der Lage ist, die Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren und andere Angiogenese-spezifischen Faktoren zu beeinflussen.

Wahr

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Hierbei stellten die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstitutes fest, dass diese Mikronährstoffe tatsächlich den Prozess der Angiogenese – ausgelöst durch den Wachstumsfaktor FGF (Fibroblast Growth Factor, zu Deutsch: Wachstumsfaktor der Bindegewebszellen) – in Mäuse-Embryonen hemmen konnten. Des Weiteren konnten sie zeigen, dass Mäuse etwa 53 % kleinere Tumore entwickelten, wenn ihr Futter mit der Mikronährstoff-Kombination angereichert wurde.

Angiogenese bei Tumoren Kleiner lokalisierter Tumor

Wachsender und sich ausbreitender Tumor

Angiogenese

Blutgefäß

Signalmolekül Quelle: Nationales Krebsinstitut der USA, NCI

Die Tumore dieser Tiere besaßen eine deutlich eingeschränkte Blutversorgung, wodurch dem Krebs Nährstoffe und Sauerstoff gezielt entzogen wurden. Dieses Ergebnis war keineswegs überraschend, da die Produktion der angiogenetischen Wachstumsfaktoren VEGF und FGF in diesen Mäusen um 72 % bzw. 45 % vermindert wurde.2

Im Gegensatz zu den meisten Pharmapräparaten können Mikronährstoffe mehrere Angiogenese-Mechanismen gleichzeitig beeinflussen.

Berechnungen zufolge wird der Weltmarkt für pharmazeutische Angiogenese-Hemmer bis 2015 mehr als 35 Milliarden Euro umfassen.

Die Ergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass mit wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren wirksame und nebenwirkungsfreie Alternativen zu diesen Pharmapräparaten zur Verfügung stehen.

Ref: 1. M.W. Roomi, et al., Oncology Reports 2005, 14(4): 807-815

2. M.W. Roomi, et al., Anti-Angiogenic Functional and Medicinal Foods, 2007, CRC Press, Boca Raton, London, NY, p:561-580. Ausgabe: 11_03-2014 Art.-Nr. 6511

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Ausgabe 12: Starkes Bindegewebe: Der wichtigste Schlüssel zur Hemmung der Krebsmetastasierung

Starkes Bindegewebe: Der wichtigste Schlüssel zur Hemmung der Krebsmetastasierung

Fällt der Begriff „Bindegewebe“, denken die meisten von uns an Haut- oder Gelenkprobleme. Dabei spielt es bei einer Vielzahl anderer chronischer Erkrankungen eine ebenso entscheidende Rolle, wie beispielsweise bei Herz-KreislaufErkrankungen oder Krebs.

Mehr als 90% der krebsbedingten Todesfälle sind auf eine massenhafte Ausbreitung von Krebszellen im Körper (Metastasierung) zurückzuführen. Um diese Ausbreitung zu bewerkstelligen, müssen die Krebszellen die sie umgebende Bindegewebs-„Barriere“ aufbrechen. Wie widerstandsfähig das Bindegewebe gegen diese „Angriffe“ ist, hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab: Erstens von einer optimalen Produktion von Kollagen, dem wichtigsten Bestandteil des Bindegewebes, und zweitens von der Hemmung der kollagenauflösenden Enzyme, die das Bindegewebe für die Krebszellen „durchlässig“ machen. Mikronährstoffe, insbesondere Vitamin C und die Aminosäuren Lysin und Prolin, sind an diesen zwei Mechanismen entscheidend beteiligt. Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir untersucht, wie mithilfe dieser Mikronährstoffe die Ausbreitung von Krebszellen durch das Bindegewebe hindurch verhindert werden kann.

Vitamin C und Lysin sind essentielle Mikronährstoffe, die unser Körper selbst nicht bilden kann. Da die Krebsforschung jedoch hauptsächlich mit Mäusen durchgeführt wird, die – wie alle Tiere – ihr eigenes Vitamin C produzieren, haben wir für unsere Studien ein spezielles Mausmodell entwickelt, bei dem die Bildung von Vitamin C im Körper künstlich „ausgeschaltet“ wurde. Dieses

Tiermodell simuliert also die Stoffwechsel-Situation des menschlichen Körpers an diesem wichtigen Punkt.

Gegenstand unserer Untersuchungen war die Frage, ob Vitamin C das Wachstum und die Ausbreitung von Krebs beeinflussen kann1. Zur Beantwortung dieser Frage teilten wir die Mäuse in zwei Gruppen ein: Eine Gruppe erhielt eine mit Vitamin C angereicherte Nahrung, während die andere Gruppe ein Futter bekam, dem dieser Mikronährstoff fehlte.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C das Tumorwachstum signifikant hemmen kann. Die Mäuse, deren Nahrung mit Vitamin C ergänzt wurde, entwickelten 64% kleinere Tumore als die Mäuse ohne Vitamin C Nahrungsergänzung.

Noch bemerkenswerter war die Tatsache, dass die Tumore der Vitamin-C-Gruppe durch eine starke Ummantelung aus Kollagenfasern begrenzt waren (siehe Abbildung). Ein auf diese Weise eingekapselter Tumor kann sich kaum noch in das angrenzende Gewebe ausbreiten. Bei den Tumoren der Mäuse ohne Vitamin C Nahrungsergänzung hingegen fehlte dieser Kollagen-„Mantel“ – mit der Folge, dass die Krebszellen sich frei bewegen und ausbreiten konnten. Unsere Studie beweist damit eindrucksvoll, dass Vitamin C ein entscheidender Faktor bei der Kontrolle von Krebs ist.

Wir machten aber noch weitere wichtige Beobachtungen. Zum einen konnte die Metastasierung des Krebses in Lunge, Leber und Nieren um etwa ein Drittel gehemmt werden, wenn die Nahrung der Mäuse neben Vitamin C mit weiteren Mikronährstoffen ergänzt wurde2. Dies bestätigt den Vorteil von Mikronährstoffsynergien gegenüber der Anwendung eines einzelnen Mikronährstoffs. Zum anderen ergab unsere Studie, dass Vitamin C – neben seiner Wirksamkeit gegen das Tumorwachstum – in der Lage ist, bestimmte Entzündungsmarker um durchschnittlich 90% zu mindern. Diese Wirkung ist deshalb so bedeutsam, da Krebserkrankungen oft mit Entzündungen einhergehen und bei vielen Krebspatienten die Ursache für Gewichtsverlust und andere Gesundheitsprobleme sind.

Schwache oder fehlende Ummantelung bei Tumoren ohne Vitamin-C-Versorgung: der Krebs breitet sich leicht aus.

Intakte Kollagen-Ummantelung bei Tumoren mit Vitamin-C-Versorgung: die Krebsausbreitung wird verhindert.

Noch immer ist Krebs die zweithäufigste Todesursache weltweit – trotz der angeblichen „Fortschritte“ in der konventionellen Therapie, die bei der Bekämpfung von Krebs ganz offensichtlich versagt hat. Vor diesem Hintergrund geben die von uns erzielten Erkenntnisse Millionen Krebspatienten neue Hoffnung.

Ref: 1. J. Cha, et al., Experimental Oncology 2011, 33(4):1-5

2. J. Cha, et al., Proceedings of the 104th Annual Meeting of the AACR, Vol 54, Abstract #2822, S. 691

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Ausgabe 13: Mit Mikronährstoffen Knochenbrüche heilen

Mit Mikronährstoffen Knochenbrüche heilen

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Jeder Mensch läuft Gefahr, bei Stürzen, sportlichen Aktivitäten oder einem Autounfall Knochenbrüche zu erleiden. Liegt eine Osteoporose-Erkrankung vor, können selbst leichte Stürze zu einer Fraktur führen. Knochenfrakturen sind nicht nur eine der schmerzhaftesten Verletzungen, sie beanspruchen auch eine lange Heilungsphase.

Zu den häufigsten Knochenfrakturen gehören Unterschenkelbrüche, die insbesondere bei sportlich aktiven Erwachsenen und Kinder auftreten. Betroffen ist meist das Schienbein (lateinisch: Tibia). Gewöhnlich ist eine Schienbeinfraktur nach 12-16 Wochen verheilt. Treten jedoch Komplikationen auf, die mit starken Schmerzmitteln behandelt werden müssen, kann sich der Heilungsprozess deutlich verlängern. Ein weiterer häufiger Knochenbruch ist die Osteoporose-bedingte Hüftfraktur mit europaweit 620.000 Fällen im Jahr 2010. Entgegen weitläufiger Meinung sind Vitamin D und Calcium nicht die einzigen Mikronährstoffe, denen bei der Unterstützung der Knochengesundheit eine bedeutende Rolle zukommt.

Der wichtigste Bestandteil der Knochen ist Kollagen. Dieses Protein bildet eine Art Netz, dessen Stabilität entscheidend von einer ausreichenden Verfügbarkeit zahlreicher Mikronährstoffe abhängt. Hierzu gehören z. B. Vitamin C, die Aminosäuren Lysin und Prolin sowie weitere Mikronährstoffe, die zum Erhalt des Kollagens – und somit zur Stabilität der Knochen – beitragen.

Da der menschliche Körper weder Vitamin C noch Lysin selbst bilden kann, besteht die Gefahr einer Mangelversorgung an diesen Mikronährstoffen, in deren Folge die Knochen porös und brüchig werden können. Eine Nahrungsergänzung mit bestimmten kollagenaufbauenden Mikronährstoffen könnte demnach zum Schutz der Knochen beitragen.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular Medizin haben wir eine klinische Studie* mit 131 Patienten durchgeführt, die eine Unterschenkel-Fraktur erlitten hatten, d.h. einen Bruch des Schienbeins (Tibia). Untersucht wurde die Wirkung einer Nahrungsergänzung mit bestimmten kollagenbildenden Mikronährstoffen auf die Heilungsdauer der Brüche.

Die Studienteilnehmer waren zwischen 15 und 75 Jahre alt und erhielten entweder ein Nahrungsergänzungsmittel, das die Mikronährstoffe Vitamin C, Lysin, Prolin und Vitamin B6 enthielt, oder ein wirkungsloses Placebo.

Knochenbruch im Bereich des Unterschenkels

Mikronährstoffe beschleunigen den Heilungsprozess (Röntgenaufnahme nach 10 Wochen)

Wir konnten feststellen, dass die Frakturen in der Nahrungsergänzungsmittelgruppe schneller heilten als die Frakturen der Patienten, die das Placebo bekamen. In der Placebo-Gruppe dauerte es drei Wochen länger, bis eine mit der Mikronährstoffgruppe vergleichbare Heilung des Schienbeinbruchs eintrat. Hinzu kam, dass bei etwa 25% der Patienten der Mikronährstoffgruppe die Frakturen bereits nach 10 Wochen vollständig geheilt waren, jedoch nur bei 14% der Placebo-Teilnehmer. Ferner verbesserte sich das allgemeine Wohlbefinden der Patienten, die das Nahrungsergänzungsmittel bekamen.

Unsere Studie belegt, dass gesundes Kollagen eine wichtige Rolle bei der Heilung von Knochenbrüchen spielt. Die konsequente Umsetzung dieses Wissens würde nicht nur die Genesungsdauer und die Beschwerden von Millionen Patienten deutlich reduzieren, sondern ebenso einen Großteil der Kosten verringern, die mit der Behandlung von Knochenbrüchen verbunden sind.

Ref: J. Jamdar, et al., Journal of Alternative and Complementary Medicine 2004, 10 (6): 915-916. Ausgabe: 13_04-2014 Art.-Nr. 6513

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Ausgabe 14: Arthritis: Mikronährstoff-Synergie hilft bei Gelenkschmerzen

Arthritis: Mikronährstoff-Synergie hilft bei Gelenkschmerzen

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Weltweit leiden heute mehr als 10% der Männer und 18% der Frauen an dieser entzündlichen Knochenerkrankung. Schätzungen zufolge wird die Anzahl von Patienten, die an Arthritis leiden bis zum Jahr 2030 um etwa weitere 20 % ansteigen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind nicht nur ältere Menschen von Arthritis und damit in Verbindung stehenden Gelenkschmerzen betroffen. Mehr als zwei Drittel der Arthritis-Patienten sind jünger als 65, und in Einzelfällen tritt die Krankheit bereits im Kindesalter auf.

Häufigste Ursache von Gelenkschmerzen ist die chronische Form der Knochen- bzw. Gelenkentzündung (Arthrose) der Knie- und Hüftgelenke als Folge von Überbeanspruchung und Abnutzung. Frauen und ältere Menschen neigen besonders zu Arthrose. Auch Fettleibigkeit, Traumen und dauerhafte Überbelastung von Gelenken erhöhen das Risiko der Erkrankung.

Bekanntermaßen mangelt es nicht an Schmerzmitteln, die bei Arthritis und Arthrose empfohlen werden, aber die Langzeit-Einnahme dieser Präparate ist fast immer mit schwerwiegenden, ja oft sogar lebensbedrohenden Nebenwirkungen verbunden. Dies gilt insbesondere bei älteren Menschen.

Eines dieser Schmerzmittel, Vioxx, musste 2004 wegen des erhöhten Risikos für tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle vom Markt genommen werden. Die am häufigsten verwendeten Schmerzmittel, die nicht steroidhaltigen entzündungshemmenden Präparate, gehen oft mit einem erhöhten Blutungsrisiko und lebensbedrohlichen Problemen, wie z. B. Herzrhythmusstörungen, einher.

Arthritis

Normales Gelenk Knochen Knochen- & Knorpelschädigung

Der Schlüssel zur gesunden Gelenkfunktion ist abhängig vom Vorhandensein einer ausreichenden Menge an gesunden Bindegewebsmolekülen, insbesondere Kollagen. Das Bindegewebe baut den Knorpel und die Knochen auf und ist zudem ein Bestandteil der biologischen Flüssigkeit, die die Gelenke schmiert. Ihre Produktion hängt von Mikronährstoffen ab, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, wie z. B. Vitamin C und B6, den Aminosäuren Lysin, Prolin und anderen. Fehlen diese Mikronährstoffe und mangelt es an regelmäßiger Bewegung, kann sich eine chronische Entzündung ausbilden, die dann die Gelenkschmerzen verursacht.

In unseren Studien1 haben wir im lebenden System (in vivo) gezeigt, dass die richtige Mikronährstoff-Kombination viele Entzündungsmarker wirksam senken kann. Dies gilt auch für ein besonders aggressives Enzym, das die Ausbreitung der Entzündung begünstigt. Es wird abgekürzt COX-2 genannt. Mikronährstoffe senken dieses Enzym um fast 90%.

Das oben bereits beschriebene Pharma-Präparat Vioxx, das wegen seiner tödlichen Nebenwirkungen vom Markt genommen werden musste, war ein künstlicher Hemmer des COX-2-Enzyms. Unsere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Mikronährstoffe die gleichen Gesundheitsergebnisse liefern können, ohne jedoch schädliche Nebenwirkungen zu verursachen. Wir haben auch eine klinische Pilotstudie2 durchgeführt, um die Wirkungen von Mikronährstoff-Ergänzungen bei Arthritis-Patienten (zwischen 45-84 Jahren alt) zu untersuchen. Nach 6 Monaten der Ergänzung mit einer bestimmten Mikronährstoff-Kombination zeigten 50% der Patienten eine deutliche Verbesserung ihrer Arthritis. Dies wurde auch durch Röntgenuntersuchungen bestätigt. Ferner wurde dadurch auch der Blutspiegel des C-reaktiven Proteins (CRP), also einem bekannten Entzündungs-Marker, um 30% reduziert.

Weltweit sind Arthritis und Arthrose die Hauptursachen für Erwerbsunfähigkeit, mehr als Herzerkrankungen, Krebs oder Diabetes. Es wird erwartet, dass der globale Absatzmarkt für Arthritis- und Arthrose-Präparate bis 2016 auf 5,5 Milliarden US Dollar anwächst. Angesichts dieser Hintergründe ist eine einfache, sichere und wirkungsvolle Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen, kombiniert mit einer gesunden Lebensweise, ein einfacherer und besserer Weg, um die Lebensqualität der von Arthritis betroffenen Personen zu verbessern.

Knorpel Geschwollenes, entzündetes Gelenk

Ref: 1. V. Ivanov, et al., International Journal of Molecular Medicine 2008; 22(6): 731-741 2. Cellular Health Communications Vol 1, No 1, 2001

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Ausgabe: 14_04-2014 Art.-Nr. 6514


Ausgabe 15: Mikronährstoff-Synergie bei Bluthochdruck

Mikronährstoff-Synergie bei Bluthochdruck Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist von allen HerzKreislauf-Erkrankungen die verbreitetste Volkskrankheit. Jeder zweite Deutsche über 60 Jahre leidet darunter. Insgesamt sind etwa 35 Millionen Bundesbürger von Bluthochdruck betroffen, und bei vielen weiteren zeichnet sich die Krankheit bereits in ihrer Frühform ab

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erhöhter Blutdruck kann dadurch normalisiert werden. In einer Tierstudie (in vivo) haben wir außerdem nachweisen können, dass das Zusammenspiel verschiedener Mikronährstoffe (Synergie) in der Lage ist, bei Mäusen die Blutdruck-, Cholesterin- und Blutglukose-Werte zu verringern.

Weltweit zeigt sich ein ähnlich dramatisches Bild: Über 1 Milliarde Menschen leiden an Bluthochdruck. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahre 2025 um 60% erhöhen, und die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Bluthochdruck zu erkranken, liegt ab dem Alter von 55-60 Jahren bei mehr als 90%. Handlungsbedarf zugunsten einer wirksamen Behandlung dieser Volkskrankheit ist also dringend geboten. Die Diagnose „Bluthochdruck“ erfolgt, wenn die Grenze des normalen Blutdrucks von 140/90 mmHg in Ruhe über einen längeren Zeitraum überschritten wird. Oft wird die Erkrankung nur zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt, da sie anfangs keine Beschwerden hervorruft. Bluthochdruck gilt deshalb auch als eine „stille Krankheit“. Ist der Druck in den Blutgefäßen jedoch über Jahre hinweg zu hoch, drohen Gesundheitsrisiken wie Herzinsuffizienz, Nieren- und Augenschäden oder sogar tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Meist kommen mehrere unterschiedliche Faktoren als BluthochdruckUrsachen infrage. Bei manchen Patienten ist eine familiäre Vorbelastung vorhanden, in anderen Fällen hat die Erkrankung organische Ursachen. Vielfach kommt es während einer Schwangerschaft zu erhöhtem Blutdruck. In 90% aller Fälle war die Ursache der Bluthochdruckkrankheit bislang jedoch ungeklärt geblieben. Die hohe Zahl der Erkrankungen ohne erkennbare Ursache hatte dazu geführt, dass die herkömmliche Medizin sogar einen eigenen Diagnosebegriff erfunden hat, die „essentielle Hypertonie“ - d.h. „Ursache unbekannt“.

Umso wichtiger sind daher die bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Naturheilforschung bei der Prävention und unterstützenden Behandlung der Bluthochdruckkrankheit. Nach dem Verständnis der Zellular Medizin ist deren Hauptursache ein chronischer Mangel an essentiellen Mikronährstoffen in Millionen Zellen der Arterienwände. Mikronährstoffe wie Vitamin C, Lysin, Prolin, Arginin, Magnesium und andere tragen zur Stärke und Elastizität der Blutgefäße bei – und unterstützen somit einen normalen Blutdruck. (Weitere Informationen zu diesen neuen Erkenntnissen finden Sie hier: www.warum-kennen-tiere-keinen-herzinfarkt.org/bluthochdruck) Neueste Studien, die am Dr. Rath Forschungsinstitut an menschlichen Zellsystemen (in vitro)1 durchgeführt wurden, haben bewiesen, dass die Mikronährstoffgruppe der Bioflavonoide die Kontraktion von Millionen kleinster Muskelzellen hemmen, die die Weit- und Engstellung der Arterienwände regulieren. Durch die Hemmung der Engstellung wird der Durchmesser der Blutgefäße vergrößert und ein

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Bluthochdruck ist weltweit eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Er ist ein Hauptrisikofaktor für Schlaganfall und andere Formen der HerzKreislauf-Erkrankung.

Des Weiteren haben wir eine klinische Pilotstudie2 mit Bluthochdruck-Patienten im Alter von 32 bis 60 Jahren durchgeführt, um die Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen gegen diese Erkrankung zu testen. Am Ende unserer 6-monatigen Studie zeigte sich bei 70% der Teilnehmer eine deutliche Verbesserung der Blutdruckwerte. Insgesamt sanken die Werte um 15%-16%, sodass sie am Studienende bei durchschnittlich 138/83 mmHg lagen – und somit noch unter dem Bereich, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Hypertonie zugeordnet wird. Die herkömmliche Medizin beschränkt sich weitgehend darauf, die Symptome der Bluthochdruckkrankheit – nicht deren eigentliche Ursache – zu behandeln. Mit Betablockern, Diuretika und anderen Medikamenten wird versucht, den Blutdruck zu senken. Derzeit stehen für die Blutdrucksenkung 11 Substanzgruppen sowie unzählige Untergruppen und Marken zur Verfügung, die der Pharma-Industrie ein Riesen-Geschäft bescheren – der Nutzen dieser Blutdrucksenker bleibt allerdings fraglich. Gleichzeitig entsteht aufgrund der hohen Behandlungskosten der Hypertonie jedes Jahr ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden. Im Jahr 2006 etwa betrugen die direkten Kosten rund 8,6 Milliarden Euro.

Vor diesem Hintergrund eröffnet der von uns angewendete ursachenorientierte Ansatz der Mikronährstoff-Synergie bei der Behandlung von Bluthochdruck eine sichere und wirksame Alternative zur Pharma-Medizin.

Ref: 1. V. Ivanov, et al., The Journal of Cardiovascular Pharmacology 2005, 46(5): 570-6 2. Cellular Health Communications Vol 1, No. 1, 2001

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Ausgabe 16: Mikronährstoff-Synergie bei Asthma

Mikronährstoff-Synergie bei Asthma

Asthma ist eine entzündliche Atemwegserkrankung, die durch immer wieder auftretende Atemnotanfälle gekennzeichnet ist. Menschen aller Altersgruppen leiden unter Asthma. In Deutschland sind etwa fünf Prozent der Erwachsenen und bis zu zehn Prozent der Kinder von der Erkrankung betroffen. Weltweit schätzt man die Zahl der Asthmatiker auf 235 Millionen Menschen. Die Zahl der asthmabedingten Todesfälle beträgt etwa 180.000 pro Jahr.

gische Reaktionen auf Schadstoffe in der Luft. In der Folge ziehen sich die glatten Muskelzellen entlang der Luftwege (Bronchien) zusammen, wodurch weniger Luft durch die Atemwege strömen kann und die typischen Asthma-Beschwerden auftreten.

Die wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren schaffen die Grundlage für eine natürliche und ursachenorientierte Vorsorge und Unterstützung bei Asthma. Am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular Medizin, einem führenden Zentrum der Naturheilforschung, haben wir die Wirkung einer spezifischen MikronährstoffKombination auf die glatten Muskelzellen im Bereich der Bronchien untersucht1. Im Rahmen unserer Untersuchung haben wir diese Zellen verschiedenen allergischen Reizen ausgesetzt, wie z. B. Histamin, bakteriellen Proteinen und entzündungsauslösenden chemischen Stoffen.

Wir konnten beobachten, dass durch die MikronährstoffKombination die krankheitsverursachende „Anspannung“ der glatten Muskelzellen signifikant gemindert wird. Obwohl jeder Mikronährstoff (u.a. Vitamin C, Lysin und Prolin) bereits in der Einzelanwendung zur Entspannung der Muskelzellen beitrug, war dieser Effekt umso größer, als die Mikronährstoffe miteinander kombiniert verabreicht wurden. Dieses Ergebnis unterstreicht einmal mehr den Vorteil von Mikronährstoffsynergien gegenüber einzeln angewendeten Substanzen.

Asthma ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege und Millionen Menschen, insbesondere in Städten mit hoher Luftbelastung, leiden darunter.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Asthma-Erkrankten rasant gestiegen. Es wird geschätzt, dass das Auftreten von Asthma in Westeuropa sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Damit hat sich die Krankheit zu einer bedeutenden Volkskrankheit von großer medizinischer und gesundheitsökonomischer Relevanz entwickelt. Die direkten Kosten, die in Deutschland im Zusammenhang mit Asthma anfallen, liegen bei 690 bis 980 Mio. € im Jahr. Arzneimittel sind die größten Kostenverursacher im Bereich der direkten Kosten. Die Tatsache, dass sich die Asthma-Erkrankungen weiter ausbreiten, ist Ausdruck davon, dass die herkömmliche Medizin bislang keine ursächliche Therapie für diese Krankheit gefunden hat und sich daher darauf beschränkt, lediglich die Symptome der Erkrankung zu lindern.

Typische Asthmabeschwerden sind Luftnot, Husten, pfeifende Atemgeräusche und Kurzatmigkeit. Sie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und werden durch verschiedene Reize ausgelöst. Hierzu gehören z. B. Infektionen, Entzündungen und aller-

Dieses beeindruckende Ergebnis konnten wir durch eine klinische Pilotstudie2 bestätigen, die wir mit Asthma-Patienten im Alter von 45-75 Jahren durchführten.

Die Patienten erhielten drei Monate lang eine spezielle Mikronährstoff-Kombination. Anhand von Lungenfunktionstests stellten wir am Ende des Studienzeitraums bei allen Teilnehmern eine erhöhte Lungenkapazität fest. Verglichen mit den zu Studienbeginn gemessenen Werten hatte sich bei vielen Patienten die Lungenkapazität sogar verdoppelt.

Unsere Erkenntnisse im Bereich der Mikronährstoff-Forschung belegen eindeutig, dass eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen Asthmabeschwerden lindern kann, ohne die für Pharmapräparate typischen Nebenwirkungen hervorzurufen. Die konsequente Anwendung und Umsetzung unserer Ergebnisse würde zudem die hohen Kosten der Behandlung von Asthma drastisch reduzieren.

Ref: 1. V. Ivanov et al., American College of Nutrition 45th Annual Meeting, Sept, 2005 2. Cellular Health Communication, Vol 1, No. 1, 2001

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Ausgabe: 16_05-2014 Art.-Nr. 6516


Ausgabe 17: Mikronährstoffe wirksam gegeb arzneimittelbedingte Nebenwirkungen

Mikronährstoffe wirksam gegen arzneimittelbedingte Nebenwirkungen

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Viele Menschen nehmen regelmäßig Medikamente ein. Oft sind es mehrere täglich. Mit ihnen steigt das Risiko für schädliche Neben- und Wechselwirkungen – für die Pharma-Industrie aber sind sie ein Milliarden-Geschäft. 2010 betrugen die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland fast 30 Milliarden Euro. Pharma-Medikamente sind bekannt dafür, nicht die Ursache einer Krankheit zu behandeln, sondern allenfalls Symptome zu verdecken. Deswegen ermöglichen sie auch selten langfristige Heilung. Ein weiteres Problem ist, dass synthetische Arzneimittel die Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Mikronährstoffen beeinträchtigen. Da der Körper diese aber für sein normales Funktionieren und den Schutz vor gefährlichen Nebenwirkungen benötigt, drohen bei dauerhafter Medikamenten-Einnahme körperliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen.

Am Dr. Rath Forschungsinstituts haben wir die Schutzwirkung einer spezifischen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen vor möglichen Nebenwirkungen bestimmter Pharma-Präparate untersucht1. Eines der Präparate mit den häufigsten Nebenwirkungen ist das Medikament Amiodaron, das von der herkömmlichen Medizin zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen empfohlen wird. Unter Amiodaron kommt es häufig zu Organschädigungen, wie z.B. Lungen- und Leberschäden.

Bei unseren Studien wurde Mäusen das Präparat Amiodaron verabreicht und danach die Blutkonzentration bestimmter Enzyme (CPK, AST) ermittelt, die Auskunft über Schädigungen des Herzens und anderer Organe geben. Bei den mit Amiodaron behandelten Mäusen stellten wir – wie erwartet – erhöhte Konzentrationen dieser Enzyme fest. Nachdem wir den Mäusen die Mikronährstoffe verabreicht hatten, sanken die Konzentrationen dieser Enzyme jedoch in den Normalbereich. Diese Normalisierung der Enzymwerte war noch deutlicher, wenn die Mäuse noch vor der Verabreichung von Amiodaron die Mikronährstoffe erhielten. Diese Tatsache deutet darauf hin, dass die Organschädigungen durch die frühzeitige Mikronährstoff-Gabe weniger stark ausgeprägt und somit einfacher zu beheben waren.

In einer weiteren Studie2 mit dem Krebsmedikament Adriamycin zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Einnahme von Adriamycin kann zu schweren irreversiblen Schäden an Herz und Leber führen. Wir haben dieses Krebsmedikament daher einer Gruppe von Mäusen verabreicht, die zuvor eine spezifische Mikronährstoff-Kombination erhielt. Spezielle Marker im Blut (hier AST, ALT, Kreatinin, Harnstoff etc.) zeigten an, dass die Schädigungen an Herz, Leber, Nieren und anderen Organen mithilfe der Mikronährstoff-Kombination signifikant reduziert wurden.

Allein in Deutschland werden mit oft fragwürdigen Pharmapräparaten jedes Jahr 30 Milliarden Euro umgesetzt. Durch die bekannten Nebenwirkungen dieser Präparate kommen jedes Jahr 25.000 Menschen ums Leben. Die Notwendigkeit für neue medizinische Ansätze ist offensichtlich.

Die für Pharmapräparate typischen Nebenwirkungen sind oft schwieriger zu behandeln als die ursprüngliche Krankheit selbst und führen nicht selten sogar zum Tod. Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich 25.000 Todesfälle durch Nebenwirkungen verursacht; bei 500.000 Personen treten arzneimittelbedingt schwere unerwünschte Wirkungen auf. Die Kosten für die damit verbundenen Krankenhausbehandlungen werden hierzulande auf bis zu 400 Millionen Euro jährlich geschätzt. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Pharma-Medikamente nicht nur bei der Behandlung von Krankheiten versagen, sie schwächen auch lebenswichtige Organe des Körpers und sorgen so für eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands der ohnehin schon angeschlagenen Patienten. Unsere Studien belegen, dass durch eine regelmäßige Nahrungsergänzung mit essentiellen Mikronährstoffen die Gefahr von arzneimittelbedingten Organschäden minimiert werden kann, und Patienten schneller in ihr Alltagsleben zurückkehren können.

Ref: 1. M. W. Roomi, et al., Experimental And Therapeutic Medicine 7: 987-989, 2014

2. M. W. Roomi, et al., Experimental And Therapeutic Medicine 7: 1040-1044, 2014

Ausgabe: 17_05-2014 Art.-Nr. 6517

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Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Ausgabe 18: Mikronährstoffe können Leberschäden durch freiverkäufliche Schmerzmittel reduzieren

Mikronährstoffe können Leberschäden durch freiverkäufliche Schmerzmittel reduzieren

Paracetamol zählt weltweit zu den meistverkauften Arzneimitteln zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. In vielen Ländern unterliegt es nicht der Verschreibungspflicht und kann daher ohne ärztliches Rezept erworben werden. Viele Menschen verwenden Paracetamol deshalb mit gefährlicher Sorglosigkeit und schlucken die Tabletten wie Bonbons – oft ohne zu ahnen, dass sie damit ernste Nebenwirkungen riskieren.

Schmerzmittel wie Paracetamol können schon bei leichter Überdosierung zu schweren Leberschädigungen führen.

Doch nicht nur das: Paracetamol ist in fast 600 nicht rezeptpflichtigen Medikamenten enthalten und birgt somit schnell die Gefahr einer lebensgefährlichen Überdosierung. Selbst in vergleichsweise geringer Überdosierung wirkt Paracetamol toxisch und führt zu schweren Leberschäden. So ist Paracetamol in den USA mittlerweile die Hauptursache für akutes Leberversagen, und in Deutschland mussten alleine in der Stadt Essen innerhalb von drei Jahren zwei Lebern nach Paracetamol-Vergiftungen transplantiert werden.1 Insgesamt wurden hierzulande in nur einem Jahr über 4.100 Paracetamol-Vergiftete registriert. Die Toxizität von Paracetamol ist nicht auf den Wirkstoff an sich zurückzuführen, sondern auf eines seiner Stoffwechselprodukte (Metaboliten), welches in der Leber produziert wird und sich dort mit Glutathion und anderen Antioxidantien verbindet. Als Folge davon entleeren sich die körpereigenen Antioxidantien-Speicher; der Körper wird anfällig für Angriffe durch freie Radikale und läuft Gefahr, durch die nachteiligen Effekte von Paracetamol in Mitleidenschaft gezogen zu werden. N-Acetylcystein, eine Vorstufe von

Gluthation, ist das häufigste Gegenmittel, das bei einer Paracetamol-Vergiftung eingesetzt wird.

Paracetamol kann auch bei Tieren bekanntermaßen leber- und nierenschädigende Wirkungen hervorrufen. Deshalb haben Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts am Tiermodell die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination mit Vitamin C, Lysin, Prolin, N-Acetylcystein und anderen Mikronährstoffen untersucht.2 Die Mäuse wurden hierfür in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt gewöhnliches Futter, die andere eine mit der Mikronährstoff-Mischung angereicherte Nahrung. Nach zwei Wochen wurde beiden Gruppen eine hohe Dosis Paracetamol verabreicht. Anhand von Leberfunktionstests haben wir bestimmte Leberwerte (AST, ALT und alkalische Phosphatase) ermittelt, die Auskunft über die Schädigung dieses Organs geben. Wir stellten hierbei fest, dass die Mäuse der Mikronährstoff-Gruppe 80 Prozent weniger Leberschäden aufwiesen als die Mäuse, die keine Mikronährstoffe bekamen. Ebenso konnten in der Mikronährstoff-Gruppe die Nierenschäden um 38 Prozent und der Harnstoff-/KreatininQuotient um 32 Prozent verringert werden.

Akutes Leberversagen durch paracetamolhaltige Medikamente ist die häufigste Todesursache, die im Zusammenhang mit Lebertodesfällen steht. Im Januar 2014 hat die Arzneibehörde der USA (FDA) deshalb die Empfehlung ausgesprochen, dass rezeptpflichtige Kombinationen von Paracetamol mit anderen Substanzen nicht mehr als 325 mg Paracetamol enthalten sollten. Ärzten wurde zudem geraten, ihren Patienten keine Präparate mehr zu verschreiben, die diese Höchstgrenze überschreiten. Im Mai dieses Jahres folgte eine erneute Aufforderung der FDA an Pharmazeuten, wonach die Verschreibung einer Kombination verschiedener Schmerzmittel mit hohen Dosen Paracetamol eingestellt werden soll. Dagegen gab es bisher keine Verfügung, welche die Abgabe breit verfügbarer rezeptfreier Medikamente mit 500 mg Paracetamol pro Dosis einschränkt.

Um Verbraucher für die Gefahr einer Paracetamol-Überdosierung zu sensibilisieren, wurde in Deutschland 2009 die rezeptfreie Abgabe in Apotheken auf 10 Gramm begrenzt. Größere Mengen sind seither verschreibungspflichtig. Gefährliche Leberschäden kann Paracetamol jedoch nicht nur bei kurzfristiger Überdosierung, sondern auch bei langfristiger Einnahme von therapeutischen, also eigentlich unbedenklichen Dosen, verursachen. Unsere Studie zeigt, dass eine regelmäßige Nahrungsergänzung mit spezifischen Mikronährstoffen in der Lage ist, die mit Paracetamol in Verbindung gebrachten Schädigungen der Leber zu reduzieren.

Ref: 1. Der Spiegel, Ausgabe 50/2011, http://www.spiegel.de/spiegel/a-802955-2.html

2 MW Roomi, et al., Human & Experimental Toxicology 2008, 27: 223-230

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Ausgabe 19: Mikronährstoffe unterstützen die Optimierung des Blutzuckerspiegels

Mikronährstoffe unterstützen die Optimierung des Blutzuckerspiegels Sicherlich werden Sie sich wundern, dass Diabetes die häufigste Erkrankung der heutigen Zeit ist1. Sie führt häufig zu Beinamputationen, Erblindung oder Nierenversagen. Weltweit ist Diabetes eine der weitest verbreiteten nicht übertragbaren Krankheiten und stellt somit eine der größten Herausforderungen unseres Jahrhunderts an unser Gesundheitswesen dar. In den letzten beiden Jahrzehnten explodierte die Zahlung der Diabetes-Erkrankten, und ein Anstieg von 171 Mio in 2000 auf 438 Mio in 2030 wird prognostiziert.

Typ II Diabetes wird von vielen als Erkrankung älterer und übergewichtiger Menschen angesehen, wird jedoch immer häufiger auch bei Kindern und jungen Menschen unter 25 Jahren diagnostiziert sowie bei Menschen, die nicht an Übergewicht leiden.

Typ II Diabetes zeichnet sich durch eine Unfähigkeit der Zellen aus, auf Insulin zu reagieren und Glukose zu absorbieren, was zu einem abnormen Glukosespiegel im Blut führt. Dies wird oft von einer Vielzahl von Symptomen begleitet, die man zusammengefasst auch metabolisches Syndrom nennt. Die Symptome reichen von Übergewicht, hohem Blutzucker, Bluthochdruck bis hin zu hohem Cholesterinspiegel. Es ist erwiesen, dass eine fruktosereiche Ernährung die Entstehung eines metabolischen Syndroms begünstigen kann. Darüber hinaus gibt es hiergegen keine speziellen Medikamente oder Therapien. Alle verarbeiteten Lebensmittel, Müsli, Softdrinks, Salatsoßen, Ketchup und sogar Hot Dogs sind gesüßt mit Haushaltszucker, Fruktose oder fruktosereichem Maissirup.

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Auch führten wir eine klinische Pilotstudie mit dieser Mikronährstoff-Mischung an Patienten durch, die an Typ II Diabetes litten3. Nach 6 Monaten mit diesem Mikronährstoff-Programm sank der Blutzuckerspiegel dieser Teilnehmer um 23 %. Die Mikronährstoffe unterstützen sogar die Reduzierung des glykosylierten Hämoglobinwertes A1c (HbA1c) um durchschnittlich 9,3 %. HbA1c ist ein wichtiger Parameter bei der Beurteilung des Langzeit-Blutzuckerspiegels. Obwohl zahlreiche Medikamente für die Regulierung des Blutzuckerspiegels auf dem Markt sind, ist Diabetes weiterhin unheilbar. Wir konnten nachweisen, dass mit sicheren, wirksamen und erschwinglichen Mikronährstoffen Millionen Diabetiker ihren Blutzuckerstoffwechsel verbessern und zahlreiche Risikofaktoren für Diabetes-Komplikationen reduzieren können.

Da eine fruktosereiche Ernährung die Entstehung von Symptomen ähnlich dem menschlichen metabolischen Syndrom bei Mäusen auslösen kann, haben wir untersucht, wie sich die Einnahme von Mikronährstoffen bei der Ernährung auf diesen Prozess auswirkt im Vergleich zu einem üblichen Anti-Diabetes-Mittel (Metformin)2. Junge Mäuse, die vorher fruktosereich ernährt wurden, bekamen dazu entweder eine spezielle Mikronährstoff-Mischung (aus Vitamin C, B-Vitaminen, Zimt-Extrakt, Traubensaatextrakt u.a.) oder aber für 7 Wochen Metformin.

Wir konnten beobachten, dass bei den Mäusen, die die Mikronährstoff-Mischung bekommen hatten, der Fruktosamin-Wert (ein spezieller Diabetes-Marker) um 4 % sank, während bei der Gruppe, die das Metformin erhalten hatte, ein Anstieg um 15 % zu verzeichnen war. Außerdem wiesen die Mäuse der Metformin-Gruppe einen niedrigeren Insulinspiegel auf, während sich bei der Mikronährstoff-Gruppe eine Wiederherstellung des Insulinspiegels zeigte. Auch führte die Zuführung von Mikronährstoffen zu einem Absenken des Blutdrucks und des Cortisons – und somit zu einer Reduzierung des kardiovaskulären Risikos, der häufigsten Todesursache bei Diabetes-Patienten.

Ref: 1. Diabetes care, Vol 27, No.5,2004

2. J. Cha, et al., Mol Med Rep, 2011

3. Cellular Health Comm, Vol 1, No.1,2001

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Ausgabe 20: Der klinische Nutzen von Mikronährstoffen bei Tuberkulose

Der klinische Nutzen von Mikronährstoffen bei Tuberkulose

Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit Tuberkulose (TB) infiziert, auch wenn nicht bei allen Infizierten Symptome auftreten. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt die Zahl der Erkrankungen weltweit 8,6 Millionen; etwa 1,3 Millionen Menschen starben 2012 an der Krankheit.1 In Deutschland erkranken jährlich rund 7.000 Menschen an Tuberkulose. Besondere Verbreitung findet sie aber in den Entwicklungsländern, wo 90% der Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 15 bis 44 Jahren an TB erkranken oder sterben.

Angesichts des vermehrten Auftretens resistenter TuberkuloseBakterienstämme wird die Zahl der Erkrankungen in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach weiter ansteigen. Neue Therapieformen sind somit zwingend notwendig.

Die Infektion mit Tuberkulose geschieht normalerweise über die Atemwege. Durch die Atemluft gelangen die Tuberkulosebakterien in die Lungen, den Hauptinfektionsherd, und siedeln sich dort an. Über die Blutbahnen können sich die Bakterien aber auch im übrigen Körper verbreiten, z. B. in den Lymphknoten, den urogenitalen Organen, Knochen, Gelenken und im Gehirn. Erste Anzeichen einer Tuberkulose-Erkrankung sind Fieber, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Im fortgeschrittenen Stadium gehören Nachtschweiß und anhaltender Husten mit blutigem Auswurf zu den Symptomen, die in dieser Form hochansteckend sind. Ist das Abwehrsystem des Körpers stark genug, werden die Bakterien in der Lunge eingekapselt. Man spricht hierbei von einer latenten („verborgenen“) Tuberkulose-Infektion, da die Erreger nicht ausgeschieden werden, und der Betroffene in diesem Krankheitsstadium nicht ansteckend ist. Wenn die Abwehrkräfte jedoch schwächer werden, können diese „schlummernden“ Bakterien sich vermehren und zu den beschriebenen Krankheitssymptomen führen. Fehlernährung und ein Mangel an essentiellen Mikronährstoffen führen zu einer Schwächung des Immunsystems und sind daher

Der Erreger der Tuberkulose, Mycobacterium Tuberculosis, unter dem Elektronenmikroskop.

Hauptrisikofaktoren, die – bei einer Infektion durch Bakterien oder Viren – das Ausbrechen der Krankheit mitbestimmen.

Doch obwohl Antioxidantien erwiesenermaßen die Infektionsraten verringern und den Genesungsprozess beschleunigen, gehören Natursubstanzen immer noch nicht zur Standardtherapie der Tuberkulose.

Um zu untersuchen, ob eine zusätzlich zur Standardtherapie verwendete Kombination spezifischer Mikronährstoffe den Heilungsverlauf von Tuberkulose begünstigen kann, haben wir eine klinische Studie an Krankenhaus-Patienten mit akuter Lungentuberkulose durchgeführt.2 Am Ende des Studienzeitraums zeigten Röntgenaufnahmen und andere Parameter, dass die Patienten, die zusätzlich mit den Mikronährstoffen versorgt wurden, deutlichere Anzeichen einer Heilung aufwiesen. Im Vergleich zu den Patienten der Kontroll-Gruppe ohne Mikronährstoff-Gabe war bei ihnen die Heilungsrate in Bezug auf die tuberkulosetypischen Hohlräume (Kavernen) im Bereich der Lunge 30% höher. Darüber hinaus wurden alle Patienten (100%) der Mikronährstoffgruppe negativ auf Tuberkulosebakterien getestet, aber nur 88% der Patienten der Kontrollgruppe. Leberschäden gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen der medikamentösen Tuberkulosetherapie. Kaum verwunderlich ist deshalb, dass 40 bis 50% der Tuberkulosepatienten an Leberversagen sterben. In unserer klinischen Studie berichteten die Patienten der Mikronährstoffgruppe über weniger arzneimittelbedingte Nebenwirkungen: nur 11% dieser Patienten meldeten das Auftreten von Nebenwirkungen; 89% verspürten im Vergleich zur Standardtherapie eine bessere Verträglichkeit, z. B. einen besseren Leberschutz. Dagegen traten bei 46% der Patienten ohne Mikronährstoffversorgung leichte bis mittelschwere Nebenwirkungen auf, die eine weitere Behandlung erforderten.

Tuberkulose galt bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts quasi als „ausgemerzt“. Doch mit ihrem Wiederaufkeimen überall auf der Welt wird die Krankheit erneut zu einer ernsthaften Bedrohung. Die medikamentöse Standard-Behandlung der Tuberkulose ist langwierig und mit einer Reihe von schweren Nebenwirkungen verbunden, die sich negativ auf die Therapietreue des Patienten auswirken und damit die Entwicklung resistenter Bakterien begünstigen. Unsere Studie zeigt, dass spezifische Mikronährstoffe den Genesungsprozess von Tuberkulosepatienten beschleunigen und Schäden durch Arzneimittel-Nebenwirkungen begrenzen können. Diese Ergebnisse sollten bei der Behandlung von Tuberkulosepatienten in Zukunft dringend berücksichtigt werden.

Ref: 1. http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs104/en/

2. L.V. Turchenko, et al., The Open Products Natural Journal 2008; 1: 20-26

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Ausgabe: 20_07-2014 Art.-Nr. 6520


Ausgabe 21: Angst vor der Vogelgrippe? Mikronährstoffe können helfen!

Angst vor der Vogelgrippe? Mikronährstoffe können helfen! Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Vogelgrippe-Epidemie von 2003 und die öffentliche Aufregung, die darauf folgte. Millionen infizierter Vögel wurden getötet, um die Ausbreitung des Virus auf den Menschen einzudämmen. Ungeachtet dessen infizieren sich auch heute noch zahlreiche Menschen mit dem Vogelgrippe-Virus, das seit seinem Ausbrechen zudem zahlreiche Todesfälle forderte. Zur Behandlung der Vogelgrippe empfiehlt die US-Gesundheitsbehörde („Food and Drug Administration“, FDA) antivirale Grippe-Medikamente wie Tamiflu und Relenza. Leider haben sich diese Präparate in der Virusbekämpfung jedoch als wenig wirksam erwiesen. Inzwischen hat der Vogelgrippe-Virus bereits Resistenzen gegen andere bekannte Grippe-Medikamente wie Amantadin und Rimantadin entwickelt. Die Symptome des Vogelgrippe-Virus können sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein und reichen von Bindehautentzündung, Fieber, Husten, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen bis hin zu ernsthaften Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung und neurologischen Erkrankungen. Eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus erfolgt in den meisten Fällen durch den Kontakt mit infizierten Vögeln bzw. mit deren Ausscheidungen oder Körperflüssigkeiten. H5N1, H7N7 und H9N2 sind die Subtypen des Vogelgrippevirus, die den Menschen infizieren können. Durch seine rasche Veränderung (Bildung von Mutationen) entwickelt der VogelgrippeVirus leicht Resistenzen gegen Medikamente. Obwohl einige Infektionen beim Menschen leicht verlaufen, können sie sich schnell zu einem akuten Atemnotsyndrom entwickeln, das unter Umständen sogar zum Tod führt. Interessanterweise sind davon vor allem an sich gesunde junge Erwachsene betroffen. Etwa 60% der Infizierten erliegen dem hoch-pathogenen Influenza-Virus H5N1, der deshalb als besonders gefährlich gilt.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit einer Mikronährstoff-Kombination mit Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen Zell-Vitalstoffen gegen den Vogelgrippevirus getestet. Dazu untersuchten wir infizierte Vögel1, die – wie der Name schon sagt – als Hauptträger dieses Virus gelten. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt die Mikronährstoff-Kombination, die andere normales Futter.

Wir stellten fest, dass die Vögel der Mikronährstoff-Gruppe deutlich weniger Grippesymptome aufwiesen. Da Mikronährstoffe die Aktivität der spezialisierten weißen Blutzellen in der Luftröhre und in den Bronchien unterstützen, trug die Kombination zusätz-

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lich zu einer verringerten Schleimproduktion bei. Die Atemwege und Lungenbläschen wurden auf diese Weise von übermäßigen Sekreten frei gehalten – mit der Folge, dass 3 Tage nach der Infektion keinerlei Rasselgeräusche in den Lungen der Vögel mehr festgestellt wurden. Darüber hinaus fanden wir heraus, dass die untersuchte Mikronährstoff-Kombination auch gegenüber menschlichen Grippeviren wirksam war. Dabei zeigte sich, dass die Anwendung dieser Kombination wirksamer war als die von Vitamin C alleine. Dieses Ergebnis bestätigt unsere Beobachtung, wonach die Wirksamkeit von Mikronährstoff-Synergien, also mehreren aufeinander abgestimmten Zell-Vitalstoffen, deutlich höher ist als die eines einzelnen Mikronährstoffs. Interessanterweise waren die von uns getesteten Mikronährstoffe nicht nur wirksamer als das häufig angewandte

Die Vogelgrippe ist eine weltweit gefürchtete, durch Viren verursachte Infektionskrankheit.

Grippepräparat Tamiflu, sie riefen auch keine arzneimitteltypischen Vergiftungen hervor.

Häufige Mutationen lassen Grippeviren zu einer echten Bedrohung werden, da mit ihnen die Gefahr einer weltweiten tödlichen Epidemie (Pandemie) steigt. Obwohl die Übertragung des Vogelgrippe-Virus von Mensch zu Mensch sehr selten ist, kann eine solche Bedrohung durchaus ernst genommen werden: 2013 wurden erstmals Hinweise gefunden, dass der Virus von Mensch zu Mensch springen kann. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe – neben einfachen Hygienemaßnahmen – ein wirksamer Ansatz zum Schutz unseres Körpers vor VogelgrippeViren sind.

Ref: 1. Barbour EK, et al., International Journal of Applied Research in Veterinary Medicine 2007; 5(1): 9-16 Ausgabe: 21_07-2014 Art.-Nr. 6521

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Ausgabe 22: Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

Jeder zweite Erwachsene in Deutschland und Europa ist von zu hohen Cholesterinwerten betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat errechnet, dass über die Hälfte der Erwachsenen in den Industrieländern und 25%-35% der Erwachsenen in den Entwicklungsländern erhöhte Cholesterinspiegel aufweisen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Cholesterinsenker zu den meistverkauften Medikamenten weltweit zählen. In Deutschland werden jährlich so viele Mittel aus der Medikamenten-Gruppe der Statine – der gängigsten Cholesterinsenker – verschrieben, dass 3,8 Millionen Menschen täglich damit behandelt werden können.

Cholesterin wird vonseiten der Pharma-Medizin als eine „unerwünschte“ Substanz betrachtet, da sie angeblich nicht nur die Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch von vielen anderen Krankheiten ist. Beispielsweise legen einige Studien nahe, dass hohe Cholesterinspiegel das Brustkrebsrisiko erhöhen – obwohl die überwiegende Zahl der Krebspatienten erwiesenermaßen zu niedrige Cholesterinwerte im Blut hat. Andere Quellen besagen, dass sehr niedrige Cholesterinspiegel die Entwicklung von Demenz begünstigen können. Derart widersprüchliche Informationen können bei betroffenen Patienten Irritationen hervorrufen und werden der wichtigen Rolle, die Cholesterin für unsere Gesundheit spielt, nicht gerecht.

Setzt sich dieser Reparaturprozess der Gefäßwand aufgrund eines anhaltenden Mikronährstoffmangels immer weiter fort, entstehen arteriosklerotische Plaques, die dann letztendlich zum vollständigen Verschluss der Arterie und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.

Vitamin C spielt jedoch nicht nur eine bedeutende Rolle für die Stabilität der Blutgefäße. Es kann auch die Produktion von Cholesterin direkt beeinflussen. Vitamin C hemmt das Schlüsselenzym der Cholesterin-Synthese, die HMG-CoA-Reduktase. Dies ist exakt derselbe Effekt, den auch die sehr viel teurere Medikamentengruppe der Statine ausübt.

NAHRUNG: chronische Mangelernährung an Vitaminen und anderen Zell-Vitalstoffen

LEBER:

ARTERIENWAND: Reparatur wird erforderlich

Cholesterin ist eine lebenswichtige Komponente aller Zellmembranen und notwendig für die Produktion von Nebennieren- und Sexualhormonen sowie für die Gallebildung. Außerdem ist Cholesterin neben anderen Substanzen eine Vorstufe von Vitamin D und wird für eine optimale Funktion des Gehirns und anderer Organe benötigt.

Dr. Rath fand heraus, dass ein hoher Cholesterinspiegel nicht die Ursache, sondern bereits die Folge einer sich entwickelnden HerzKreislauf-Erkrankung ist. So können erhöhte Cholesterinwerte auf eine geschwächte Arterienwand hindeuten, die von einem chronischen Mangel an Vitamin C und anderen Mikronährstoffen hervorgerufen wird. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwand produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle wie Cholesterin, Lipoproteine (LDL und Lp(a)) sowie andere Faktoren. Je fortgeschrittener die Gefäßschädigung, desto mehr Cholesterin wird folglich von der Leber produziert und in den Wänden der Blutgefäße abgelagert.

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BLUT: Lipoproteine

Zuckermoleküle Gerinnungseiweiße

Atherosklerose entwickelt sich

Reparatur-Faktoren für die Arterienwand werden zu Risiko-Faktoren der Herz- KreislaufErkrankung

Bei Vitaminmangel erhält die Leber das Signal zur vermehrten Produktion von Reparaturfaktoren zur Abdichtung und Stabilisierung der Arterienwand1. (Mehr zum Thema Cholesterin erfahren Sie in dem Buch „Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt ... aber wir Menschen“)

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Ausgabe: 22_08-2014 Art.-Nr. 6522


Ausgabe 22: Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

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Vitamin C ist aber nicht der einzige wichtige Mikronährstoff, der für den Erhalt gesunder Cholesterinwerte erforderlich ist. Im Zusammenspiel (Synergie) mit Lysin, Prolin, Vitamin B3 und anderen Mikronährstoffen verbessert es die Struktur der Arterienwände und reguliert die Cholesterinsynthese in der Leber.

Wir haben im Rahmen einer klinischen Pilotstudie eine spezifische Kombination verschiedener Mikronährstoffe untersucht, die wichtig für einen gesunden Cholesterin-Stoffwechsel sind. Die Studienteilnehmer waren im Alter von 34-68 Jahren und litten alle an Fettstoffwechselstörungen. Nach sechs Monaten Mikronährstoffzufuhr stellten wir eine Verringerung des durchschnittlichen Gesamt-Cholesterinspiegels um 14%, des „schlechten“ LDL-Cholesterins um 10%, der Triglyceride um 22% und des Homocysteins um 3% fest. Darüber hinaus verringerten sich die Lp(a)-Spiegel um 13%. Lp(a) ist ein äußerst gefährlicher Risikofaktor für HerzKreis-Erkrankungen, der durch keines der derzeit verfügbaren Medikamente wirksam gesenkt werden kann.

Obwohl ihr Nutzen umstritten ist, zählen Cholesterinsenker weltweit zu den umsatzstärksten Medikamenten. Experten kritisieren, dass diese viel zu häufig verschrieben werden. Selbst Menschen, die keine konkreten Anzeichen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung aufweisen, erhalten Statine mitunter als „vorbeugende Maßnahme“.

Unsere Untersuchungen zeigen eindeutig, dass spezifische Mikronährstoff-Synergien Störungen des Fettstoffwechsels wirksam beheben können. Im Gegensatz dazu sind die von der Pharma-Industrie angebotenen Cholesterinsenker nicht nur wenig effektiv, sondern auch mit einer Reihe von Nebenwirkungen behaftet. Ergänzend zu einer gesunden Ernährung und regelmäßiger körperlicher Bewegung sind Mikronährstoffe daher eine sichere und wirksame Maßnahme, um den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Niveau zu halten.

Im Rahmen unserer Studie konnte mithilfe der von uns getesteten Mikronährstoffkombination außerdem das „gute“ HDL-Cholesterin um 8% erhöht werden. HDL trägt zur Vorbeugung und Reduzierung der arteriosklerotischen Plaques bei.

Ref: 1. Cellular Health Communication, Vol 1, No. 1, 2001

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Ausgabe 23: Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatztherapie senken

Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatztherapie senken

Während der Wechseljahre, der Menopause, erleben Frauen zahlreiche Symptome wie Hitzewallungen, nächtlicher Schweiß, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Diese Wechseljahre dauern oft mehrere Jahre, bei einigen Frauen sogar bis zu 15 Jahren, mit stark variierenden Ausprägungen. Etwa 20-25% der Frauen haben starke Symptome, die einer Behandlung bedürfen. Hier wird die Hormonersatztherapie (HET) oder Menopausale Hormontherapie (MHT) eingesetzt, also eine Behandlung mit weiblichen Hormonen zur Linderung jener Wechseljahresbeschwerden, die durch den Rückgang der Produktion an Östrogen und Progesteron verursacht werden.

Im Jahr 2002 wurde jedoch eine großangelegte klinische Studie unter den Namen Women’s Health Initiative (Frauengesundheitsinitiave, kurz WHI) gestoppt, da die beteiligten Forscher feststellten, dass die Risiken der HET den Nutzen bei Weitem überwogen. Bei über 80% der Frauen wurde die HET umgehend abgesetzt, da diese Behandlung das Auftreten von Herzinfarkten, Blutgerinnseln und Schlaganfällen signifikant erhöhte. Nur wenig später wurde zudem herausgefunden, dass die HET das Risiko von bestimmten Krebsarten wie Gebärmutter-, Brust- und Eierstockkrebs sowie Leber- und Gallenblasenerkrankungen erhöhte, und somit eine weitere Behandlung notwendig wurde.

Da das Herz-Kreislauf-Erkrankungs-Risiko und Krebsrisiko die Hauptgründe für den Stopp der WHI-Studie waren, haben wir Untersuchungen durchgeführt, in denen wir testen, ob eine Kombination spezieller Mikronährstoffe diese, durch die Östrogen- und Progesteron-Behandlung verursachten, Nebenwirkungen reduzieren kann. Die Plaquebildung in den Arterien, die Hauptursache von Herzinfarkten, geht einher mit der unkontrollierten Vermehrung glatter Muskelzellen in der Arterienwand sowie Entzündungen, die schließlich zur kompletten Blockade des Blutflusses führen. Unkontrolliertes Zellwachstum stellt in ähnlicher Weise auch ein Hauptmerkmal von Krebs dar; diese Zellen dringen anschließend in andere Gewebe ein. Mithilfe einer Zellkultur aus aortischen, glatten Muskelzellen haben wir verschiedene Wirkungsweisen von Mikronährstoffen (Vitamin C, Lysin, Prolin, N-Acetyl-Cystein u. a.) in Zusammenspiel mit den weiblichen Sexualhormonen Östrogen und Progesteron untersucht. Während Östrogen und Progesteron dieses Zellwachstum erhöhten, hat die Mikronährstoffkombination dieses Wachstum nicht nur um 30% gehemmt, mehr noch, sie reduzierte dieses Wachstum sogar, selbst bei gleichzeitiger Anwendung von Östrogen und Progesteron.

Die HET erhöht das Risiko von mehreren Krebsarten. Wir haben bei diesen Studien festgestellt, dass die Zellen, die mit Östrogen oder Progesteron behandelt wurden, in das umliegende Gewebe eindringen konnten und damit auch das Risiko der Metastasenbildung erhöhten.

Die verwendete spezielle Mikronährstoffkombination reduzierte signifikant dieses Eindringen in das Gewebe um 78%. Diese Mikronährstoffkombination reduzierte zudem die Entzündungsmarker, die Atherosklerose oder Krebs auslösen können. Gleichzeitig wurde durch den synergistischen Effekt der Mikronährstoffe die Stabilität der Blutgefäßwände deutlich erhöht und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesenkt.

Der Einsatz der Hormonersatztherapie sollte entsprechend dem individuellen Bedarf und der Risikofaktoren beurteilt werden. Einige neuere Studien sagen, dass Frauen sich für eine kurze Zeit zu Beginn der Wechseljahre einer HET unterziehen können, um die Symptome zu lindern; dies gilt auch für jüngere Frauen. Dennoch überwiegt hier nach wie vor das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und verschiedene Krebsarten, besonders für Brustkrebs.

Unsere Studie zeigt deutlich, dass Millionen von Frauen, die sich für eine HET entscheiden, zusätzlich Mikronährstoffe nehmen sollten, um sich vor ernsthaften Nebenwirkungen zu schützen. Langzeit-Hormongabe erhöht das Krebsrisiko. Ref: V. Ivanov, et al., JANA, Vol 8, No.1, 2005

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Ausgabe: 23_08-2014 Art.-Nr. 6523


Ausgabe 24: Mikronährstoffe helfen bei Hörverlust durch Tinnitus

Mikronährstoffe helfen bei Hörverlust durch Tinnitus Tinnitus bezeichnet ein Symptom, das durch Störgeräusche in einem oder beiden Ohren gekennzeichnet ist. Tinnitus-Patienten nehmen diese Geräusche in der Regel als Klingeln, Rauschen, Pochen oder Ticken wahr. Schätzungen zufolge leben weltweit etwa 100 Millionen Menschen mit Tinnitus, der die Lebensqualität der betroffenen Personen stark einschränkt. Hörverlust, Schlafstörungen, beeinträchtigte Denkfunktion, Depressionen sowie eingeschränkte soziale Fähigkeiten, die zu Schwierigkeiten im Beruf oder in privaten Beziehungen führen, sind nur einige der Probleme, mit denen Tinnitus-Patienten zu kämpfen haben.

Menschen jeden Alters können von Tinnitus betroffen sein. Gehäuft tritt er jedoch ab einem Alter von 40 bis 50 Jahren auf. Lärmgeschädigte und stressbelastete Menschen zählen zu den Hauptbetroffenen dieses Symptoms.

Während die genauen Auslöser des Tinnitus und des dadurch hervorgerufenen Hörverlustes weitgehend unbekannt sind, ist das Symptom in vielen Fällen auf eine Schädigung der Haarzellen des Innenohrs infolge großer Lärmbelastung zurückzuführen. Weitere Ursachen können eine Blockade des Gehörgangs, abnormes Knochenwachstum im Bereich des Ohres sowie Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress, Kopf- und Halsverletzungen oder das Akustikusneurinom, ein gutartiger Hirntumor, sein. Darüber hinaus stehen über 200 Medikamente im Verdacht, Hörprobleme auszulösen – darunter etwa einige Antibiotika, Schmerzmittel, Diuretika und Chemotherapeutika. Eine wirksame Behandlung ermöglichen diese Mittel nicht, und auch der Einsatz von Hörgeräten ist beim Tinnitus bedingten Hörverlust eine eher unbefriedigende Lösung.

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Entzündungen und die oxidative Schädigung der Zellen des Gehörgangs und des Innenohrs gehören zu den bekannten Krankheitsmechanismen des Tinnitus. Mikronährstoffe wie die Vitamine B, C und E, Glutathion, Coenzym Q10, Magnesium u.a. besitzen antientzündliche und anti-oxidative Eigenschaften und üben daher eine Schutzfunktion auf das Gehör aus.

Auf Grundlage dieser Erkenntnis haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut eine klinische Pilotstudie durchgeführt. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit einer Mikronährstoff-Kombination gegen Tinnitus zu testen*. Die Teilnehmer der Studie waren Tinnitus-Patienten im Alter von 44 bis 85 Jahren, die seit über drei Monaten an dem Symptom litten. Alle Teilnehmer erhielten eine Nahrungsergänzung mit speziellen Mikronährstoffen.

Nach vier Monaten Anwendung war das Hörvermögen bei 30% der Patienten leicht verbessert. Bei 45% zeigte sich eine deutliche Hörverbesserung von 10-20 Dezibel, während bei 25% der Teilnehmer sogar eine Verbesserung von 25-50 Dezibel und eine Wiederherstellung des normalen Hörvermögens festzustellen war. Zudem konnten die Ohrgeräusche bei über 75% der Patienten verringert werden. Bei der Hälfte der Teilnehmer verschwanden diese sogar fast vollständig.

Vielerorts sind wir starkem und teilweise dauerhaftem Lärm ausgesetzt, der unserer Gesundheit massiv schaden kann. Neben einfachen Schutzmaßnahmen, wie der Vermeidung von Lärm, können Mikronährstoffe uns helfen, einem Hörverlust durch Tinnitus entgegenzusteuern. Unsere Studie liefert einen eindrucksvollen Beleg dafür.

Erschöpfung

Tinnitus

Angst

Schlaflosigkeit

Angespanntheit, Stress

Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit

Depression

Isolation

Sozialer Rückzug

Ref: Cellular Health Communication,Vol 1, No. 1, 2001 Ausgabe: 24_09-2014 Art.-Nr. 6524

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Ausgabe 25: Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren

Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren

Alle drei Minuten erhält ein Mensch in der westlichen Welt die Diagnose Blutkrebs. Bei Blutkrebs werden folgende drei Arten unterschieden: Krebs der weißen Blutzellen (Leukämie), Krebs des lymphatischen Systems (Lymphom) und Knochenmark-Krebs (Myelom). Ein Lymphom ist eine Krebserkrankung des Immunsystems, bei der die Lymphozyten (eine Untergruppe der weißen Blutzellen) betroffen sind und sich die Lymphknoten vergrößern. Diese Vergrößerung verursacht keine Schmerzen, im Gegensatz zu den schmerzhaft vergrößerten Lymphknoten im Falle einer Infektion.

Schmerzlose Vergrößerungen der Lymphknoten am Hals, in den Achselhöhlen und in der Leistengegend sind meist eines der Anfangssymptome von Lymphomen und gehen mit Gewichtsverlust, nächtlichem Fieber und anderen Symptomen einher.

Laut Globocan1-Schätzungen wurden 2012 in Europa 93.518 neue Fälle an NHL (Non-Hodgkin-Lymphom) diagnostiziert. Weltweit gehört dieses Lymphom zu den zehnthäufigsten diagnostizierten Krebsarten. Bei neunzig Prozent der Lymphom-Erkrankungen handelt es sich um ein Non-Hodgkin-Lymphom, die restlichen zehn Prozent sind Hodgkin-Lymphome. Abgesehen von der Stammzellen-Transplantation sind die konventionellen Behandlungsansätze bei Lymphomen und bei Leukämie während der vergangenen Jahre gleich geblieben. Die konventionellen Behandlungsansätze umfassen Chemotherapie, Bestrahlung und Immuntherapie. Diese Ansätze konnten weder das erneute Auftreten von Lymphomen noch die Überlebensrate der Patienten deutlich verändern. Nachdem wir erfolgreich eine Mikronährstoff-Mischung bei verschiedenen Krebsarten getestet haben, haben wir die Kombination von Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und weiteren MiLymphatisches System

Krebszelle

Leukämie

Normales Blut

Weiße Blutkörperchen Erythrozyten

Neutrophile

Thrombozyten

Lymphozyten

Monozyten

kronährstoffen bei zwei der aggressivsten Zell-Linien des NonHodgkin-Lymphoms untersucht2.

Bei der Förderung des Wachstums und der Verbreitung aller Krebsarten gelten Matrix-Metalloproteinase Enzyme (MMP-Enzyme) als Schlüsselkomponenten. Die genaue Rolle von MMP wurde jedoch erst vor kurzem identifiziert, als erhöhte MMP-Sekretmengen in hochaggressiven Non-Hodgkin-Lymphomen festgestellt wurden.

Wir konnten mit unserer Mikronährstoff-Kombination erfolgreich die Produktion von MMP-Enzymen bei den getesteten NHLKrebsformen stoppen und zudem deren Ausbreitung z.T. vollständig blockieren.

Ferner führte diese Mikronährstoff-Kombination zum fast vollständigen Absterben (Apoptose) der getesteten Lymphom-Krebszellen. In einer weiteren Studie3 haben wir bewiesen, dass diese Mikronährstoffe die Entzündungsmarker (COX-2) signifikant senken und gleichzeitig sowohl die Blutversorgung des Tumors (Angiogenese) als auch das Tumorwachstum reduzieren konnten. Aufgrund ihrer Krebserkrankung und der enormen Nebenwirkungen der herkömmlichen Behandlung, v.a. der Chemotherapie, kommt es bei Krebspatienten zu einem Mangel an Mikronährstoffen.

Unsere Forschungsergebnisse belegen eindrucksvoll, dass die Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen die Behandlungserfolge von Lymphom-Patienten signifikant verbessert. Ref: 1. globocan.iarc.fr 2. Roomi MW et al, Exp Oncol. 2009 Sep; 31(3):149155 3. Roomi MW et al, Exp Oncol. 2013 Sep; 35(3):180-186.

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Ausgabe: 25_09-2014 Art.-Nr. 6525


Ausgabe 26: Der besondere Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Leukämie

Der besondere Nutzen einer MikronährstoffSynergie bei Leukämie

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Jedes Jahr erkranken etwa 11.400 Menschen in Deutschland an Leukämie, etwa 6 Prozent davon sind Kinder unter 15 Jahren. Die Leukämie ist eine Krebserkrankung des Knochenmarks, in dem fast alle Blutzellarten des Menschen gebildet werden. Gekennzeichnet ist die Leukämie durch die übermäßige Produktion weißer Blutzellen (Leukozyten).

Je nachdem, welche Zellart betroffen ist, unterscheidet man folgende vier Leukämiearten: akute myeloische Leukämie (AML), akute lymphatische Leukämie (ALL), chronisch myeloische Leukämie (CML) und chronisch lymphatische Leukämie (CLL).

Zu den möglichen Ursachen einer Leukämieerkrankung zählen zahlreiche Faktoren wie z.B. Strahlenbelastungen (durch Röntgenoder Radiotherapie, CT-Scan etc.), Umweltbelastungen, Viren wie das humane T-Lymphotrope Virus 1 (HTLV-1) und HIV oder Belastungen durch Benzol (z. B. Tabakrauch, Autoabgase) und chemische Substanzen (z.B. Haarfärbemittel). Auch Chemotherapeutika, die bei der Behandlung von Krebserkrankungen zum Einsatz kommen, sowie genetische Krankheiten wie das Down Syndrom gehen oft mit Leukämie einher.

Bei der konventionellen Behandlung der Leukämie – vor allem durch Chemotherapie – beträgt die durchschnittliche 5-JahresÜberlebensrate lediglich 50 bis 60 Prozent. Das heißt, jeder zweite Leukämie-Patient ist 5 Jahre nach Beginn der Chemotherapie tot.

Alternative Behandlungsmethoden sind also dringend erforderlich. Mehr als 90% der krebsbedingten Todesfälle sind auf eine massenhafte Ausbreitung von Krebszellen im Körper (Metastasierung) zurückzuführen. Dies trifft auch auf Leukämiezellen zu. Leukämie-Patienten sterben an einem Versagen der „Filterorgane“ des Körpers, wie Leber und Milz, weil Millionen weißer Blutzellen, die enorme Mengen kollagenverdauender Enzyme produzieren, invasionsartig aus dem Blut in diese Organe eindringen und sie buchstäblich von innen heraus „verdauen“.

Wir haben am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirkung verschiedener Mikronährstoffe auf HTLV-1-abhängige Leukämiezellen untersucht. Vitamin C war einzeln angewendet in der Lage, das Wachstum der Blutkrebszellen zu hemmen und den Zelltod (Apoptose) einzuleiten1. Die Absonderung und Aktivität der kollagenverdauenden Enzyme (Metalloproteinasen, MMP) konnte durch die Gabe von Lysin vermindert werden2. Auch Grüntee-Extrakt hatte eine hemmende Wirkung auf die Absonderung der MMP-Enzyme und konnte den Zelltod auslösen3.

Leukämie-Zellen unter einem hochauflösenden Elektronenmikroskop. Die fortlaufende Bildung kollagenverdauender Enzyme wird durch rote „Pacmen“ dargestellt. Mehr zu diesem Prozess erfahren Sie im Buch „Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit“ von Dr. M. Rath und Dr. A. Niedzwiecki.

In unserer neuesten Studie4 zur Wirksamkeit von Mikronährstoffen bei Leukämie haben wir eine Mikronährstoff-Kombination aus u.a. Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und Arginin untersucht. Die Ergebnisse unserer Untersuchung zeigen, dass die Mikronährstoffe kombiniert angewendet viel wirksamer waren als in der Einzelanwendung. Bereits in der niedrigsten Konzentration war die Kombination in der Lage, Produktion, Absonderung und Aktivität der Metalloproteinasen wirksam zu hemmen. Bei maximaler Mikronährstoff-Konzentration konnten die MMP-Enzyme fast vollständig gehemmt werden. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass die von uns getestete Mikronährstoff-Kombination eine sichere und wirksame Maßnahme zur erfolgreichen Kontrolle der Leukämie ist.

Ref: 1. Harakeh S, et al, Anticancer Res. 2007 Jan-Feb;27(1A): 289-98. 2. Harakeh S, et al, Chem Biol Interact. 2006 Dec 1;164 (1-2):102-14.

3. Harakeh S, et al, Asian Pac J Cancer Prev. 2014;15(3): 1219-25.

4. Harakeh S, et al, Int J Oncol. 2014 Nov;45(5):2159-66. Epub 2014 Sep 3.

Ausgabe: 26_09-2014 Art.-Nr. 6526

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Ausgabe 27: Mikronährstoff-Synergie hilft bei Knochenkrebs

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Mikronährstoff-Synergie hilft bei Knochenkrebs

Mit 200 Neuerkrankungen pro Jahr allein in Deutschland ist das Osteosarkom die häufigste Form von Knochenkrebs. Es tritt hauptsächlich bei Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 30 Jahren auf. Aber auch Menschen über 60 sind häufiger von dieser Knochenkrebsart betroffen.

Die ersten Anzeichen für ein Osteosarkom, wie Knochenschmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen, sind schwer zu deuten und werden oftmals fälschlicherweise als Wachstumsbeschwerden (bei Kindern) oder Arthritis (bei älteren Erwachsenen) diagnostiziert. Das Osteosarkom tritt besonders häufig in den Röhrenknochen der Arme und Beine auf. Diese Bereiche des Körpers sind durch eine sehr hohe Stoffwechselaktivität gekennzeichnet, insbesondere während der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen sowie während des Knochenabbaus im Alter.

Knochenkrebs bei Kindern Gelenk Osteosarkom im Bereich maximalen Knochenwachstums (Epiphyse)

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirkung bestimmter kollagenaufbauender Mikronährstoffe auf das Tumorwachstum bei Mäusen mit Osteosarkom untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Mäuse, die zusätzlich mit Mikronährstoffen, wie z.B. Vitamin C, Lysin, Prolin und Grünteeextrakt versorgt wurden, im Vergleich zu den Mäusen der Kontrollgruppe 53% kleinere Tumoren entwickelten1.

Darüber hinaus waren diese Mikronährstoffe in der Lage, das Krebszellwachstum, die Absonderung der Metalloproteinasen sowie die spezifischen Wachstumsfaktoren für die Ausbildung neuer Tumorblutgefäße zu hemmen. Auf diese Weise wurde die Blutversorgung der Tumoren und damit auch ihr Wachstum wirksam verringert.

Vitamin C, Lysin, Prolin und andere Mikronährstoffe unterstützen die Bildung von stabilem Bindegewebe, das eine natürliche Barriere zum Schutz vor dem Eindringen von Krebszellen darstellt. In einer weiteren Studie haben wir dieselbe Mikronährstoff-Kombination deshalb hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, das Bindegewebe zu stärken und die invasionsartige Ausbreitung der Osteosarkom-Zellen zu hemmen2. Wir stellten fest, dass die Mikronährstoffe in der Lage waren, das Wachstum der Krebszellen um 70% zu hemmen und ihr Eindringen (Invasion) in benachbartes Gewebe zu unterdrücken. Zusätzlich wurde unter Anwendung dieser Mikronährstoffe das Bindegewebe deutlich gestärkt, so dass dieses der auflösenden Wirkung der MMP-Enzyme standhalten konnte.

Knochenkrebs zeichnet sich durch sein hohes Ausbreitungspotential aus. In 20 bis 25% aller Erkrankungsfälle ist das Osteosarkom bei Diagnosestellung bereits in die Lunge oder andere Knochen metastasiert. In diesem Stadium ist die Krankheit nur noch schwer zu behandeln. Trotz aggressiver Therapien wie Amputation, Chemotherapie und Bestrahlung liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei gerade einmal 15 bis 30%.

Der Knochenkrebs (Osteosarkom) ist die achthäufigste Krebsform bei Kindern.

Der Aufbau der Knochen geht mit einer Umstrukturierung des Knochengewebes einher, bei der kollagenverdauende Enzyme (Metalloproteinasen, MMP) eine große Rolle spielen. Dies erklärt, warum das Risiko für Knochenkrebs in diesen Altersgruppen so hoch ist: Krebszellen benutzen genau diese MMP-Enzyme, um das sie umgebende Bindegewebe aufzulösen und sich im Körper auszubreiten.

Unsere Studienergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Alternative zum Schutz vor der Ausbreitung dieser Krebsart darstellen.

Ref: 1. MW Roomi, et al, Medical Oncology 2006, 23(3): 411-417 2. V. Ivanov, et al., Medical Oncology 2007, 24(2): 209-217

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Ausgabe: 27_10-2014 Art.-Nr. 6527


Ausgabe 28: Mikronährstoffe wirksam gegen Brustkrebs

Mikronährstoffe wirksam gegen Brustkrebs Mit rund 70.000 Neuerkrankungen und 17.000 Sterbefällen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung und Krebstodesursache bei Frauen in Deutschland. Auch weltweit führt Brustkrebs die Krebsstatistiken an. Jedes Jahr erkranken etwa 1,2 Millionen Frauen an dieser Krebsform, 458.000 sterben daran.

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Chemische Belastungen sind ein wichtiger Faktor für die Entstehung von Brustkrebs. In einer weiteren Studie haben wir deshalb die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination – u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt – auf chemisch induzierte Brustkrebstumoren von Ratten untersucht2.

Obwohl viele Frauen sich des hohen Risikos für Brustkrebs bewusst sind, treffen nur wenige ausreichende Maßnahmen zur Vorbeugung. Seit 1984 gilt der Oktober deshalb weltweit als offizieller Brustkrebsmonat, der mit zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen auf diese Krebserkrankung aufmerksam machen soll. Ein Grund für die Aggressivität von Krebs ist die Tatsache, dass Krebszellen sich von ihrem Ursprungsort aus leicht in andere Organe des Körpers ausbreiten können (Metastasierung). Mithilfe von kollagenverdauenden Enzymen „hacken“ sie sich den Weg durch das dichte Bindegewebe zu den Organen frei.

Verschiedene Mikronährstoffe tragen zur Bildung von stabilem Bindegewebe bei und spielen somit eine wichtige Rolle bei der Hemmung der Krebsausbreitung. Da unser Körper diese Mikronährstoffe aber nicht selbst oder nur unzureichend bilden kann, ist er auf ihre regelmäßige Zufuhr angewiesen. Krebspatienten sind von einem noch stärkeren Vitamin-Mangel als gesunde Menschen betroffen. Ihr Körper ist ohne die zusätzliche Unterstützung durch eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen kaum in der Lage, die Krankheit effektiv zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund haben wir in einer Studie am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei Mäusen untersucht, denen zuvor menschliche Brustkrebszellen eingepflanzt worden waren1. Da Mäuse normalerweise große Mengen Vitamin C selbst produzieren können, konnte diese Untersuchung nur an speziell gezüchteten Mäusen durchgeführt werden, die – ebenso wie wir Menschen – nicht in der Lage sind, Vitamin C im Körper herzustellen.

Im Vergleich zu den Mäusen, die im Rahmen der Untersuchung kein zusätzliches Vitamin C in der Nahrung erhielten, entwickelten die Mäuse, die hohe Vitamin-C-Mengen bekamen, um 28% kleinere Tumoren. Die Tumoren waren darüber hinaus von einem dichten Kollagenmantel umschlossen, sodass ihre Fähigkeit zur Metastasierung deutlich gesenkt wurde.

Entzündungen sind, neben der Metastasierung, ein Grund für typische Krebssymptome wie Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Muskelabbau. Unsere Ergebnisse zeigen, dass diejenigen Mäuse, die mit hohen Mengen Vitamin C in der Nahrung versorgt wurden, kein Gewicht verloren und um 85% geringere Entzündungsmarker aufwiesen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen weltweit. Trotz der herkömmlichen Behandlungsmethoden sterben jedes Jahr immer noch 458.000 Frauen daran.

Wir beobachteten, dass durch die Zufuhr der Mikronährstoffe die Zahl der Tumoren um 68% gesenkt werden konnte. Außerdem stellten wir fest, dass die Tumoren der Tiere unter Anwendung der Mikronährstoff-Kombination kleiner waren und weniger Geschwüre aufwiesen. Dies lässt auf eine stärkere Kollagenschicht und ein geringeres Metastasierungspotential der Tumoren schließen.

Trotz kostenaufwendiger Behandlungsmethoden und der Entwicklung neuer Krebsmedikamente ist Brustkrebs noch immer die häufigste und tödlichste Krebsart bei Frauen. Daran konnten auch die zahlreichen Informations- und Aufklärungskampagnen in aller Welt nichts ändern, die sich in den meisten Fällen ohnehin nur auf die Früherkennung der Krankheit durch Mammographie und andere gängige Vorsorgeuntersuchungen beschränken.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Alternative zu den derzeit angewendeten konventionellen Therapieformen bei Krebs darstellen. Dieses Wissen weltweit zu verbreiten, ist eine entscheidende Maßnahme zum Sieg über den Brustkrebs.

Ref: 1. J. Cha, et al., International Journal of Oncology 2013, 42: 55-64 2. M.W. Roomi, et al., Breast Cancer Research 2005, 7:R291-R295

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Ausgabe 29: Medizinische Diagnose-Technologien: Nutzen und Risiken

Medizinische Diagnose-Technologien: Nutzen und Risiken

Die meisten Frauen wissen, dass Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen zählt und sie somit ein gewisses Risiko tragen, im Laufe ihres Lebens an dieser Krebsform zu erkranken. Zu diesem Bewusstsein haben nicht zuletzt die zahlreichen Kampagnen beigetragen, die über mögliche Risikofaktoren, aber auch vorhandene Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs aufklären. Dennoch – nach jahrzehntelanger Anwendung dieser Diagnoseverfahren bei Millionen Frauen stellen sich zunehmend Zweifel ein, ob diese Maßnahmen angesichts der fast epidemieartigen Verbreitung von Brustkrebs überhaupt hilfreich sind. Tatsache ist, dass viele Gesundheitsexperten der Empfehlung zur jährlichen Mammographie-Untersuchung für Frauen über 40 inzwischen kritisch gegenüber stehen.

Neben den bei Brustkrebs angewendeten Diagnoseverfahren sind auch CT-Scans und Röntgen-Untersuchungen bei Krebserkrankungen der Lunge und Schilddrüse kontrovers diskutierte Themen. Die derzeit angewendeten Screening-Programme haben ihr eigentliches Ziel, die Todesfälle durch diese Krebsarten deutlich zu reduzieren, bislang nicht erreicht. Wie bei Brust- und Prostatakrebs ist auch bei diesen Krebsarten ein unverhältnismäßig starker Anstieg der Diagnose- und Behandlungsraten im sogenannten „Frühstadium“ zu beobachten, was – logischerweise – die Gefahr einer Überdiagnostizierung und unnötigen Behandlung in sich birgt.

Verschiedene Faktoren geben Aufschluss über den individuellen Nutzen einer Mammographie. Die allgemeine Empfehlung für alle Frauen über 40, sich einmal im Jahr einer Mammographie-Untersuchung zu unterziehen, birgt aufgrund der wiederholten Strahlenbelastung gesundheitliche Gefahren. Da das Gewebe in der Brust eine kontinuierlich hohe Zellaktivität aufweist, ist dieses Organ gegenüber Strahlungsschäden besonders empfindlich. Z.B. kann die Strahlenbelastung durch eine Mammographie 75 Röntgenaufnahmen des Brustkorbes entsprechen. Weitere strahlenempfindliche Organe sind Schilddrüse, Knochenmark sowie die Verdauungs- und Fortpflanzungsorgane.

Wir haben in einem Übersichtsartikel2 die Risiken verschiedener Screening-Technologien zusammengefasst und dargelegt, wie Mikronährstoffe die Zellen des Körpers vor Strahlenbelastungen schützen.

• Sekundäre Pflanzenstoffe wie Grüntee-Extrakt, Quercetin, Resveratrol und andere spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz sich schnell teilender Zellen und zellulärer Strukturen wie DNA, Chromosomen und Mitochondrien.

Über den Sinn und Nutzen von Mammografie-Screenings und andere radiologische Diagnoseverfahren von Brustkrebs wird seit Jahren diskutiert. Studien deuten darauf hin, dass diese Verfahren mehr schaden als nützen könnten.

Eine aktuelle Studie1, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, berichtet, dass das routinemäßige Mammographie-Screening keine signifikante Senkung der Todesfälle durch Brustkrebs bewirken konnte. Grundlage dieser Studie war eine 25-jährige Untersuchung mit fast 90.000 Studien-Teilnehmerinnen. Bei 22 Prozent der Frauen, die am Mammographie-Screening teilnahmen, wurde ein Tumor überdiagnostiziert und unnötig behandelt. Das bedeutet, dass eigentlich gesunde Frauen sich wiederholt Mammographien, Biopsien, Operationen und anderen aggressiven Therapieverfahren unterziehen mussten, die ihrer Gesundheit eher schadeten und nicht notwendig gewesen wären.

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• Curcumin schützt die Organe vor Strahlenschäden, erhöht aber auch die Aktivität jener Gene, die für den Krebszelltod verantwortlich sind.

• Vitamin C, E und N-Acetylcystein sorgen sogar noch nach einer Strahlenexposition für einen gewissen Schutz der Zellen.

Die Notwendigkeit einer Mammographie sollte jede Frau mit ihrem Facharzt individuell abklären, um die Gesundheitsrisiken dieses Diagnoseverfahrens so gering wie möglich zu halten. Außerdem ist es enorm wichtig, für eine optimale tägliche Zufuhr von Mikronährstoffen zu sorgen. Auf diese Weise können die Gesundheitsrisiken strahlendiagnostischer Untersuchungen bereits im Vorfeld minimiert werden. Ref: 1. Miller AB, et al., BMJ. 2014 Feb 11;348:g366.

2. How to use diagnostic technologies wisely and for the benefit of your health. Bilwa Bhanap, MD, Aleksandra Niedzwiecki, PhD. February 2011.

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Ausgabe: 29_11-2014 Art.-Nr. 6529


Ausgabe 30: Mikronährstoff-Synergie schützt Zähne und Zahnfleisch

Mikronährstoff-Synergie schützt Zähne und Zahnfleisch Von Zahnfleischerkrankungen sind in Deutschland mehr als 70 Prozent der Bevölkerung betroffen. Sie können in jeder Altersgruppe auftreten.

Erste Anzeichen einer Erkrankung sind rotes, geschwollenes oder schmerzendes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch oder ein schlechter Geschmack im Mund. Obwohl diese Symptome vielen zunächst als harmlos erscheinen, können die Folgen gravierend sein. So enden unbehandelte Zahnfleischerkrankungen nicht selten mit Zahnverlust. Studien zufolge begünstigen chronische Erkrankungen des Zahnfleischs außerdem die Entstehung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, rheumatoider Arthritis, Diabetes und vielen anderen Erkrankungen.

Zahnfleischerkrankungen beginnen mit einer bakteriell verursachten Infektion und Entzündung des Zahnfleisches, die sich in zwei Stadien einteilen lässt: die Gingivitis als Frühstadium und die sich daraus entwickelnde Parodontitis. Bei der Gingivitis führt bakterieller Plaque zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Diese äußert sich vor allem durch Blutungen, zum Beispiel beim Zähneputzen oder Essen. Bei Ausbreitung der Entzündung entstehen zwischen Zahn und Zahnfleisch Taschen. Es kommt zu einem schrittweisen Abbau von Bindegewebe und Knochen, der mit der Lockerung der betroffenen Zähne einhergeht und schließlich zum Zahnausfall führt. In diesem fortgeschrittenen Stadium spricht man von einer Parodontitis.

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mit einer Sonde Druck auf das Zahnfleisch der Patienten ausgeübt wurde (Blutung auf Druckreiz, engl. bleeding-on-probe, BOP). Zur diagnostischen Beurteilung wurde der BOP-Index herangezogen. Er gibt den Prozentwert der Zahnfleischtaschen an, die bei Druckreiz zu bluten beginnen. Zu Beginn der Studie betrug der durchschnittliche BOP-Wert 60 Prozent, was dem fortgeschrittenen Stadium einer Zahnfleischerkrankung entspricht. Nach sechs Wochen Mikronährstoffeinnahme verringerte sich dieser Wert allmählich, sodass er nach acht Wochen bei nur noch 14 Prozent lag. Am Ende des Untersuchungszeitraums war dieser Wert bei allen Patienten festzustellen. Zusätzlich beobachteten wir, dass die Festigkeit des Zahnfleisches zunahm und die Neigung zu spontanem Zahnfleischbluten – also ohne Einwirkung von außen – abnahm. Unsere Studie beweist, dass eine Nahrungsergänzung mit speziellen Mikronährstoffen neben der täglichen Mundhygiene eine einfache und wirksame Maßnahme darstellt, um Erkrankungen des Zahnfleischs vorzubeugen.

Eine mangelnde Mundhygiene ist ein Hauptfaktor für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen. Daneben können Rauchen, hormonelle Veränderungen (während Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause), eine genetische Veranlagung oder systemische Erkrankungen wie Diabetes zu krankem Zahnfleisch beitragen. Außerdem spielen Ernährungsfaktoren wie ein Mangel an Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen Mikronährstoffen eine bedeutende Rolle.

Eine durch schweren Vitamin-C-Mangel hervorgerufene Krankheit ist Skorbut, der Symptome einer Gingivitis aufweist: Er äußert sich anfänglich durch Zahnfleischbluten und führt im weiteren Verlauf u.a. zur Lockerung und zum Ausfallen der Zähne.Die meisten Symptome des Skorbuts gehen auf eine mangelhafte Bildung von Kollagen zurück, das ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes ist. Vitamin C und Lysin sind notwendig für ein stabiles Bindegewebe. Ihre regelmäßige Zufuhr unterstützt den Erhalt und die Funktionsfähigkeit des Zahnapparats.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir eine klinische Pilotstudie mit Parodontitis-Patienten durchführt. Die Teilnehmer erhielten 12 Wochen lang eine Mikronährstoff-Kombination mit Vitamin C, Lysin, Prolin und weiteren kollagenaufbauenden Mikronährstoffen. Beurteilt wurde das Auftreten von Reizblutungen, nachdem

Ausgabe: 30_11-2014 Art.-Nr. 6530

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Fast jeder zweite Erwachsene ist von Parodontitis betroffen. Neben einer adäquaten Mundhygiene leisten Mikronährstoffe einen grundlegenden Beitrag zur Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Ref: . Cellular Health Communication, Vol 1, No. 1, 2001 (www.drrathresearch.org/pub/pdf/hsns1446.pdf) Weitere Quellen:

J Dent Res. 2012 Feb;91(2):167-72. doi: 10.1177/0022034511431702. Epub 2011 Dec 13.(www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22166583)

J Dent Res. 2007 Dec;86(12):1171-5. (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18037650)

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Ausgabe 31: Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Die Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache „Pankreas“ genannt, ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch des Menschen, das zahlreiche Verdauungsenzyme und Hormone – z.B. Insulin – zur Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper ausschüttet.

Krebsgeschwüre (Karzinome) der Bauchspeicheldrüse machten in Deutschland mit rund 16.000 Neuerkrankungen im Jahr 20101 „nur“ drei Prozent aller Krebserkrankungen aus. Gleichzeitig zählt Bauchspeicheldrüsenkrebs aber zu den tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt: Die Fünf-Jahres-Überlebensrate für Pankreaskrebs beträgt gerade einmal vier bis fünf Prozent. Das bedeutet: Innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnosestellung sterben fast 96 Prozent aller Patienten. Diese schlechte Prognose liegt hauptsächlich darin begründet, dass ein Pankreastumor aufgrund unspezifischer Symptome und Beschwerden beim Patienten meistens zu spät erkannt wird, um noch erfolgreich behandelt werden zu können – ganz zu schweigen davon, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – ohnehin keine wirksame Heilung ermöglichen. Darüber hinaus beschleunigen die Verdauungsenzyme des Pankreas den Krebsprozess durch die Förderung des Auftretens begleitender Gewebeentzündungen.

Überlebensrate in %

Bauchspeicheldrüsen(Pankreas-)-Krebs ist eine der aggressivsten Krebsarten überhaupt. Mit den Behandlungsmethoden der herkömmlichen Medizin sind 3 Jahre nach Diagnosestellung nur noch 5% der Patienten am Leben.

Lebensjahre nach Diagnosestellung

Im frühen Stadium dieser Krebserkrankung gibt es keine typischen Krankheitszeichen. Plötzlich auftretende Symptome wie Gelbsucht, Bauchschmerzen und veränderte Stuhlgewohnheiten mit Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme können jedoch auf Pankreaskrebs im fortgeschrittenen Stadium hindeuten und sollten vom Arzt genauer abgeklärt werden.

Pankreastumoren sind auch deshalb so gefährlich, weil sie bei ihrer Diagnose meistens bereits in andere Organe vorgedrungen sind. Diese Ausbreitung innerhalb des Körpers wird durch einen wichtigen Mechanismus ermöglicht – die Fähigkeit von Krebszellen, das sie umschließende Kollagen und Bindegewebe aufzulösen.

Derzeit stehen nur wenige Mittel zur Verfügung, um die Krebsausbreitung (Metastasierung) wirksam zu unterbinden. Ein erfolgreicher Ansatz ist die Anwendung von Mikronährstoff-Synergien. Am Dr. Rath Forschungsinstitut konnten wir in zahlreichen Studien nachweisen, dass Mikronährstoffe, wie Vitamin C, Lysin, Prolin, Grünteeextrakt und andere, die kollagenverdauenden Enzyme (Matrix-Metalloproteinasen, MMPs) hemmen, die für die Metastasierung vieler Krebsarten verantwortlich sind.

In einer unserer Studien haben wir deshalb untersucht, ob eine Kombination dieser Mikronährstoffe auch gegen das Wachstum und die Ausbreitung von Pankreaskrebszellen in das umliegende Gewebe wirksam ist.2

Wir stellten fest, dass unsere Mikronährstoff-Kombination das Krebszellwachstum um 62 Prozent reduzierte. Darüber hinaus waren die Mikronährstoffe in der Lage, die Absonderung der kollagenauflösenden MMP-Enzyme vollständig zu stoppen und das umgebende Bindegewebe deutlich zu stärken. Die Ausbreitung der Bauchspeicheldrüsenkrebszellen konnte auf diese Weise um bis zu 87 Prozent gehemmt werden.

Angesichts der Tatsache, dass die konventionelle Krebsmedizin keine wirksamen Methoden zur erfolgreichen Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs kennt, sind unsere Forschungsergebnisse von größter Bedeutung. Sie beweisen, dass die wissenschaftsbasierten natürlichen Heilansätze die beste Alternative darstellen, um diese für so viele Patienten tödliche Krebserkrankung erfolgreich zu kontrollieren.

Quelle: Cancer Centers of America, 2000 - 2009

Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs in Verbindung gebracht werden, sind Rauchen, Fettleibigkeit, Kontakt mit bestimmten Chemikalien, eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), genetische Veranlagungen und Typ2-Diabetes. Ref: 1. Robert Koch Institut, http://www.rki.de/

2. M.W. Roomi et al., International Journal of Gastrointestinal Cancer 2005, 35(2): 97-102.

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Ausgabe: 31_12-2014 Art.-Nr. 6531


Ausgabe 32: Mikronährstoffe bei Gehirntumoren

Mikronährstoffe bei Gehirntumoren

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Ein Gehirntumor ist eine hoch aggressive Krebsart. Entwickelt er sich aus dem Hirngewebe, so spricht man von einem primären Gehirntumor. Dagegen bezeichnet man Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Tumoren, die z. B. aus Melanomen, Lungen, Brust, Nieren oder Darm in das Gehirn einwandern, als sekundäre Gehirntumore.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen an einem Hirntumor. Europaweit wurden für das Jahr 2012 über 57.000 Fälle von bösartigen Hirntumoren gezählt. Man unterscheidet verschiedene primäre Hirntumor-Arten, von denen Gliome mit Abstand die häufigsten sind. Sie machen 45 Prozent aller primären Gehirntumoren aus.

Gliome sind nach den Gliazellen benannt, den Stützzellen des Gehirns, aus denen sie entstehen. Wenn die Tumorzellen noch normalen Gliazellen ähneln, handelt es sich um einen gutartigen Hirntumor. Mit Zunahme der entarteten Zellen erhöht sich gleichzeitig die Aggressivität des Krebses. Die aggressivste Art eines Glioms ist das sogenannte Glioblastom.

Das Glioblastom zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr schnell wächst und in das umgebende Hirngewebe eindringt. Die Symptome eines Glioblastoms hängen von der genauen Lokalisation des Gehirntumors ab und äußern sich häufig als Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaganfall sowie Probleme beim Sprechen und Sehen.

Die herkömmliche Behandlung besteht aus Maßnahmen wie Operation, Strahlen- und Chemotherapie, die jedoch keine wirksame Heilung des Hirntumors versprechen.

Wie andere Tumoren auch, nutzen Gehirn- und Rückenmarkstumoren den Mechanismus der Bindegewebsauflösung, um sich im Körper auszubreiten (Metastasierung). Krebszellen produzieren hierzu spezielle Enzyme, wie z.B. sogenannte Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Plasminogen-Aktivatoren (uPAs). Diese „biologischen Schneidewerkzeuge“ besitzen die Fähigkeit, Kollagenfasern und andere Bindegewebsmoleküle zu zerteilen.

Hohe MMP- und uPA-Werte kennzeichnen in der Regel besonders aggressive Gehirntumoren. Andererseits stehen dem Körper spezifische Hemmer dieser biologischen Schneidewerkzeuge zur Verfügung, z. B. die sogenannten TIMPs.

Glioblastome sind eine häufige und besonders aggressive Form unter den Gehirntumoren. Die durchschnittliche Überlebenszeit von Glioblastom-Patienten beträgt kaum mehr als ein Jahr.

Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut eine Studie an drei verschiedenen Glioblastom-Zelllinien durchgeführt, um die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination (Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere) auf MMP, deren Hemmer (TIMP) sowie uPA zu testen.*

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Mikronährstoff-Kombination die Produktion der kollagenverdauenden MMP-Enzyme durch die Krebszellen wirksam hemmte. Bei einer höheren Dosierung der Mikronährstoffe wurde sogar eine vollständige Blockade der Enzyme erzielt. Des Weiteren konnte die uPA-Produktion gehemmt werden, während die Produktion der MMP-hemmenden TIMP gleichzeitig erhöht wurde. Die herkömmlichen Behandlungsmethoden bei einem Hirntumor sind, wie bei fast allen Krebsarten, kaum wirksam und mit zahlreichen Nebenwirkungen behaftet.

Im Gegensatz dazu bieten Mikronährstoffe die Möglichkeit, die Entwicklung von Gehirntumoren und deren aggressive Ausbreitung wirksam und nebenwirkungsfrei zu unterdrücken.

Ref: * MW Roomi et al., International Journal of Oncology 45: 887-894, 2014 Ausgabe: 32_12-2014 Art.-Nr. 6532

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Ausgabe 33: Antibiotika oder Mikronährstoffe für mangelernährte Kinder?

Antibiotika oder Mikronährstoffe für mangelernährte Kinder?

Mangelernährung heißt nicht Hunger. Obwohl weltweit nach wie vor Milliarden Menschen an Hunger leiden, ist schwere akute Mangelernährung ein Problem, das für 45% der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verantwortlich ist. Weltweit sind 34 Millionen Kinder von Mangelernährung betroffen, und jedes Jahr sterben mindestens eine Million von ihnen daran oder an dadurch verursachten Krankheiten.

Entgegen weitläufiger Meinung ist Mangelernährung nicht nur ein Problem von Entwicklungsländern. Etwa ein Prozent aller Kinder in den USA und rund drei Millionen in Großbritannien gelten aufgrund einer unausgewogenen Ernährung als mangelernährt. In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen als mangelernährt zu bezeichnen, die meisten davon sind Senioren. Die amerikanischen „Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention“ (Centers for Disease Control and Prevention) haben zudem berechnet, dass alleine in den USA jedes Jahr zwischen 2.000 und 3.000 ältere Menschen infolge von Mangelernährung sterben.

Infektionen verwendet, die infolge von Mangelernährung auftreten. Leider forcieren Interessengruppen der Pharma-Industrie den Einsatz von Antibiotika als Standardtherapie bei Mangelernährung – ungeachtet des individuellen Ernährungszustands eines Patienten. Dies ist problematisch, da Antibiotika nicht die eigentliche Ursache von Mangelernährung beseitigen, sondern das bereits angeschlagene Immunsystem noch weiter schwächen.

Eine Studie*, die mit mangelernährten Kindern in Malawi durchgeführt wurde, warnt in diesem Zusammenhang zudem vor den Gefahren von Resistenzen, die Bakterien gegenüber Antibiotika aufgrund ihres unbedachten und übermäßigen Einsatzes entwickeln können. Allein in den USA sterben jedes Jahr 23.000 Menschen aufgrund von Infektionen durch Antibiotika-Resistenzen.

Abgesehen hiervon sprechen die hohen Kosten eines flächendeckenden Einsatzes von Antibiotika gegen diese Therapieoption. Sie ist im Vergleich zu der kostengünstigeren Mikronährstofftherapie für viele Entwicklungsländer nicht nur unerschwinglich, sondern zudem mit einem breiten Spektrum an Nebenwirkungen verbunden.

Neben der Bereitstellung notwendiger Nahrungsmittel in Form von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten sind Mikronährstoffe unerlässlich für die Wiederherstellung und den Erhalt der Gesundheit unterernährter Bevölkerungsgruppen. Mikronährstoffe sind erforderlich für eine gesunde Funktion des Immunsystems, einschließlich der Bildung der für die Körperabwehr enorm wichtigen weißen Blutkörperchen. Erst das gesamte Spektrum von immununterstützenden Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren) kann die gewünschte Immunstärkung erreichen. Außerdem tragen Mikronährstoffe zum Erhalt von Gewebe und Organen bei, die Antikörper für eine dauerhafte Immunität produzieren.

Mangelernährung ist verbunden mit einem chronischen Defizit an Vitaminen, Mineralien und anderen Mikronährstoffen, die für den Erhalt von Zellen, Gewebe und Organen benötigt werden. Neben zahlreichen anderen Gesundheitsproblemen verursacht Mangelernährung eine Schädigung verschiedener Organsysteme, wie z. B. des Immunsystems, und führt zu einer verminderten Immunabwehr. Die betroffene Person wird dadurch anfällig für schwere, lebensbedrohliche Infektionen. Ein langanhaltender und unbehandelter Mikronährstoffmangel und darauf zurückzuführende Infektionen gehören zu den häufigsten Todesursachen mangelernährter Menschen.

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist aus diesem Grund ein erster wichtiger Schritt, um Mangelernährung zu bekämpfen. Antibiotika und andere Medikamente werden darüber hinaus zur Therapie von

Die am Dr. Rath Forschungsinstitut durchgeführten Studien konzentrieren sich auf das Prinzip der Mikronährstoff-Synergie als effektivsten Ansatz zur Optimierung des Zellstoffwechsels. In unserer langjährigen Forschungstätigkeit haben wir immer wieder den Beweis erbracht, dass Mikronährstoff-Synergien eine deutlich höhere Wirksamkeit haben als einzelne Mikronährstoffe.

Eine Nahrungsergänzung durch Mikronährstoffe bietet effektive Lösungen bei der Bekämpfung von Mangelernährung, da sie die Ursachen einer erhöhten Infektanfälligkeit unterernährter Menschen bekämpft. Mikronährstoff-Synergien sind entscheidend für die Verbesserung der allgemeinen Widerstandskraft des Körpers und für die Unterstützung zahlreicher anderer physiologischer Funktionen, die wichtig für die Gesundheit sind. Ref: * Antibiotics as Part of the Management of Severe Acute Malnutrition; Trehan I, et al. N Engl J Med 2013;368:425-435

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Ausgabe: 33_01-2015 Art.-Nr. 6533


Ausgabe 34: Quercetin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Quercetin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

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Phytonährstoffe sind natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Aufrechterhaltung des Stoffwechsels der Pflanzen, sondern sie dienen auch deren Schutz, z. B. vor Insekten, Krankheiten, Trockenheit, UV-Strahlen oder Schadstoffen. Durch die Aufnahme dieser Pflanzenextrakte über die Nahrung profitieren auch wir Menschen – aber erst seit wenigen Jahren wird die volle Bedeutung von Pflanzenstoffen für unsere Gesundheit wissenschaftlich bestätigt und anerkannt.

besseren Schutz gegen Entzündungen boten als Ibuprofen, das als das am häufigsten verwendete entzündungshemmende Medikament gilt. So war unsere Mikronährstoffkombination in der Lage, die Aktivität des entzündungsfördernden Enzyms Cyclooxygenase (COX-2) und anderer Entzündungsparameter zu hemmen3, während das Pharma-Präparat unwirksam blieb.

Quercetin kommt in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Zitrusfrüchten, Beeren und Zwiebeln vor. Seine Wirkungen sind vielfältig:

Weiterhin konnten wir zeigen, dass Quercetin und Grüntee-Extrakte hoch wirksame Hemmer des Enzyms Angiotensin II sind. Angiotensin II verursacht Kontraktionen der Blutgefäße, die wiederum zu Bluthochdruck führen, einem entscheidenden Risikofaktor für Arteriosklerose. In unserer Studie war Quercetin in Kombination mit grünem Tee in der Lage, dieses Enzym um 120% bzw. 97% zu hemmen4.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Phytonährstoffe das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere chronische Krankheiten reduzieren können. In dieser Ausgabe der „Wahr“ konzentrieren wir uns auf einen biologisch aktiven Pflanzenstoff aus der Gruppe der Polyphenole und Flavonoide – Quercetin.

• Als Antioxidans ist es in der Lage, unsere Körperzellen vor Freien Radikalen zu schützen. • Es besitzt antientzündliche Eigenschaften. • Es hemmt die Ausschüttung von Histamin, einem Hormon, das eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen spielt. • Quercetin ist darüber hinaus für seine positive Wirkung auf Blut und Blutgefäße bekannt. So wirkt dieses Polyphenol z. B. der Verklumpung von Blutplättchen entgegen und beugt auf diese Weise der Bildung von Blutgerinnseln vor. • Des Weiteren übt Quercetin eine schützende Wirkung auf die Leber aus und hemmt Schädigungen durch künstlich hergestellte Östrogene. • Ebenso fördert Quercetin die Aufnahme von Vitamin C.

Kombiniert mit anderen Pflanzenextrakten kann der Nutzen von Quercetin deutlich gesteigert werden: Wie unsere Studien am Dr. Rath Forschungsinstitut beweisen, erhöht Quercetin die Verfügbarkeit der Polyphenole des Grünen Tees1,2. Das bedeutet, dass sich der gesundheitsfördernde Effekt von Grüntee-Extrakten – beispielsweise im Rahmen des Krebsschutzes – durch die Zugabe von Quercetin noch besser in unserem Körper entfalten kann (Prinzip der Synergie).

Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften war Quercetin Gegenstand zahlreicher Studien über entzündliche Erkrankungen, wie etwa Arteriosklerose, rheumatoide Arthritis und Krebs. Sehr häufig ist der Einsatz von Quercetin bei Entzündungen der Blase und Prostata.

In einer unserer Studien haben wir den Nachweis erbracht, dass eine Mikronährstoffkombination aus Quercetin, Citrus-Bioflavonoiden und weiteren ausgewählten Naturstoffen verschiedene Entzündungsmarker signifikant hemmen kann. In einer Vergleichsanalyse zeigte sich sogar, dass die Mikronährstoffe einen deutlich

Ausgabe: 34_02-2015 Art.-Nr. 6534

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Ein bekannter COX-2-Blocker war das Präparat Vioxx, das 2004 vom Markt genommen wurde, nachdem es durch seine Anwendung zu tausenden Todesfällen und schwerwiegenden Herzkrankheiten gekommen war. Derartige Nebenwirkungen sind auch bei den heute erhältlichen Entzündungshemmern nicht vollkommen auszuschließen. Dagegen haben sich Mikronährstoffe als nebenwirkungsfreie, sichere und hochwirksame Methode zur Hemmung von entzündlichen Erkrankungen erwiesen.

Ein starkes Bindegewebe ist eine wichtige Voraussetzung, um der Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen (Plaques) in den Blutgefäßen entgegenzuwirken, die zum Verschluss der Arterie und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Unsere Forschung beweist, dass Quercetin in Kombination mit Grüntee-Extrakt und Vitamin C wesentlich zur Stärkung der Arterienwände beiträgt5 – und damit zur Reduzierung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Quercetin verfügt zusätzlich über eine ausgeprägte antikarzinogene Wirkung. Eine weitere Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts belegt: Quercetin kann zusammen mit anderen Mikronährstoffen das Wachstum von Brustkrebstumoren hemmen und deren Malignität reduzieren6.

Wir halten fest: Quercetin ist ein Phytonährstoff, der risikomindernd für viele Erkrankungen beim Menschen wirkt. Unsere Studien belegen einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme dieses Pflanzenstoffs und einem verminderten Risiko für Krebs, HerzKreislauf-Erkrankungen und weiteren Krankheiten. Wie andere Mikronährstoffe auch, sollte Quercetin deshalb unbedingt mit der täglichen Nahrung oder als gezielte Nahrungsergänzung aufgenommen werden.

Ref: 1. A. Kale, et al., Phytother Res. 2010 Jan;24 Suppl 1:S48-55

2. S. Gawande, et al., Phytother Res. 2008, Vol. 22- 6, pp 802–808 3. V. Ivanov, et al., Int J Mol Med. 2008 Dec;22(6):731-41

4. V. Ivanov, et al., 5th Annual Conf. on Arteriosclerosis, Abstract #67 5. V. Ivanov, et al., J Cardiovasc Pharmacol. 2008 Jul;52(1):55-65 6. A. Kale, et al., Oncology Letters 2010, 1: 313-317

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Ausgabe 35: Curcumin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Curcumin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Curcumin ist der in der Natur am häufigsten vorkommende natürliche Pflanzeninhaltsstoff der Phenol-Gruppe. Er wird aus der Wurzel der Kurkuma-Pflanze gewonnen und ist wichtiger Bestandteil von Curry und anderen asiatischen Gewürzpulvern. Aber nicht nur in der Küche Asiens findet dieser Pflanzenstoff Verwendung. Aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften gilt Curcumin als beliebtes Naturheilmittel zur Behandlung von Haut-, Atemwegs-, Magen-Darm-Krankheiten, Lebererkrankungen, Muskel-Verstauchungen oder Gelenkschmerzen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben die antioxidativen, antientzündlichen und immunstärkenden Potentiale dieses Phyto-Extrakts untersucht und nachgewiesen.

Als Antioxidant übt Curcumin einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem aus. So fördert es z. B. die Blutzirkulation, indem es die Fließeigenschaft (Viskosität) des Blutes verbessert und Ablagerungen in den Arterienwänden entgegenwirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass Curcumin das LDL-Cholesterin und die Triglyceridspiegel reduziert1. Dadurch hält es den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Niveau. Außerdem ist Curcumin in der Lage, das Anfangsstadium der Diabeteskrankheit positiv zu beeinflussen. Curcumin wirkt auch als Radikalfänger und verhindert in dieser Funktion oxidative Schädigungen der DNA im Zellkern. Diese Schäden an der DNA sind verantwortlich für die Entstehung von Krebs. Zu den krebsschützenden Eigenschaften von Curcumin zählen: Hemmung des Krebszellwachstums, Auslösen des Krebszelltodes (Apoptose), Hemmung von kollagenverdauenden Enzymen und der Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese). Unter Berücksichtigung der Enzyme, die Einfluss auf den Zelltod haben, kann Curcumin selektiv die Krebszellen eliminieren, die in dem Organsystem gebildet werden. Studien zeigen außerdem, dass Curcumin ähnlich wirkt wie gängige Anti-Krebs-Medikamente – z. B. Herceptin, Humira und Avastin etc. –, jedoch ohne dabei die schädlichen Nebenwirkungen hervorzurufen, die mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht werden2.

Während diese Medikamente bekannt dafür sind, die normale Funktion des Immunsystems zu unterdrücken, verfügt Curcumin über wirksame das Immunsystem unterstützende Eigenschaften, d.h. es kann beispielsweise die weißen Blutkörperchen (Leukozyten oder „Polizeizellen“) und natürliche Killerzellen aktivieren, die bei der Bekämpfung von Infektionen helfen.

Wir haben am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirksamkeit einer ZellVitalstoff-Kombination aus Curcumin, Quercetin, Resveratrol und anderen Pflanzeninhaltsstoffen gegen Melanom(Hautkrebs)-Zellen untersucht3. Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen, dass mithilfe der Zell-Vitalstoffe das Krebszellwachstum um 80 Prozent gehemmt werden konnte. Zudem war die getestete Kombination in der Lage, die kollagenverdauenden (MMP-)Enzyme, die für das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen verantwortlich sind, vollständig zu blockieren und die Apoptose („biologischer Selbstmord“) der Mela-

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Der aus der Kurkuma-Wurzel gewonnene Phyto-Extrakt Curcumin verleiht asiatischen Gewürzpulvern nicht nur ihre charakteristische Farbe, sondern ist auch für zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften verantwortlich.

nom-Zellen auszulösen. Die Anzahl der getöteten Krebszellen ging dabei mit der Erhöhung der Mikronährstoff-Dosis einher.

Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist das hohe entzündungshemmende Potential von Curcumin. Durch seine blockierende Wirkung auf verschiedene Botenstoffe der Entzündung, z. B. Cyclooxygenase (COX) und Zytokine, kann es Entzündungen effektiv unterdrücken. Dennoch gehören COX-2-Blocker noch immer zu den am häufigsten verschriebenen nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs) zur Behandlung arthritischer Schmerzen.

Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Curcumin auch vor Demenzerkrankungen schützen kann. Dies liegt in einer besonderen Eigenschaft dieses Phytonährstoffs begründet: Curcumin kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, die eine Barriere zwischen dem Blutkreislauf und dem Zentralnervensystem aufbaut und so dafür sorgt, dass keine Krankheitserreger und Gifte vom Blut ins Gehirn eindringen. Laut Studienergebnissen ist Curcumin zusammen mit Vitamin D im Stande, die für die Alzheimer-Krankheit typische Bildung von amyloiden Plaques (eiweißhaltigen Ablagerungen) im Gehirn zu unterbinden.

Die beschriebenen Studien belegen, dass Curcumin weit mehr als nur ein Curry-Gewürz ist. Seine zellschützenden, antioxidativen und immunstärkenden Potentiale machen diesen Inhaltsstoff der Kurkuma-Wurzel zu einem hochwirksamen Naturheilmittel bei der Prävention und Behandlung von Krebs, Entzündungen, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Zellular-Medizin spielt Curcumin – zusammen mit anderen biologisch aktiven Pflanzenstoffen – eine wichtige Rolle. Ref: 1. Yi-Sun Yang, et al., Phytoth Res, Vol 28:12, p. 1770–1777, (2014) 2. Aggarwal BB et al., Adv Exp Med Biol. 2007;595:1-75.

3. MW Roomi et al., Proceedings of the 102nd Annual Meeting of the AACR, Vol 52, Abstract #1503, p.361

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Ausgabe: 35_02-2015 Art.-Nr. 6535


Ausgabe 36: Resveratrol – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Resveratrol – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs Polyphenole kommen als bioaktive Substanzen in zahlreichen Pflanzen vor, wo sie ihre Wirkung zum Schutz der Pflanze vor Bakterien und Pilzen entfalten. Sie sind besonders reich in Tee, Beeren und Trauben, Zitrusfrüchten, Nüssen und dunkler Schokolade enthalten. Auch wir Menschen profitieren von dem hohen Schutzpotential der Polyphenole. So verfügen diese Pflanzenstoffe über starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die für die Unterstützung der Zellfunktionen von besonderem Wert sind. Resveratrol ist als Antioxidans in der Lage, zur Verlangsamung des Alterungsprozesses auf Zellebene beizutragen. Darüber hinaus besitzt dieses Polyphenol schützende Eigenschaften gegen Krebs, Bluthochdruck und Diabetes. Möglicherweise beeinflusst Resveratrol auch die Energieproduktion innerhalb der Zellen, indem es den Abbau eines bestimmten Moleküls namens cyclisches Adenosinmonophosphat (cAMP) hemmt.

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Resveratrol verfügt ferner über sehr gute krebshemmende Wirkungen. Es ist in der Lage, Krebszellen selektiv zum Absterben zu bringen (Apoptose) und die Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese) – eine Voraussetzung für deren Wachstum – zu unterdrücken. Aufgrund seiner Fähigkeit, die kollagenzerstörenden Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) zu hemmen, die das Bindegewebe für die Krebszellen durchlässig machen, kommt Resveratrol zudem eine bedeutende Rolle bei der Hemmung der Krebs-Metastasierung (Tumorausbreitung) zu.

Forschungen zufolge wirken sich die antioxidativen Eigenschaften von Resveratrol günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus. So schützt Resveratrol die Blutgefäße, verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und trägt zur Verringerung des „schlechten“ LDLCholesterins bei, während es das „gute“ HDL-Cholesterin erhöht. Neben seinen antioxidativen und antientzündlichen Wirkungen verfügt Resveratrol über starke blutverdünnende Eigenschaften, die darauf zurückzuführen sind, dass es die Zusammenlagerung (Aggregation) von Blutplättchen hemmt. Resveratrol trägt außerdem zur Entspannung der Blutgefäße bei und hilft auf diese Weise, den Blutdruck auf einem normalen Niveau zu halten.

Im Bereich des Diabetesschutzes gehen von Resveratrol wichtige Mechanismen aus, die die Entwicklung der Krankheit positiv beeinflussen. Typ 2 Diabetes entsteht zum einen durch eine zunehmende Unempfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, das die Aufnahme von Glucose in die Zellen reguliert; zum anderen durch eine dauerhafte Überproduktion von Insulin, die langfristig zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse führt. Resveratrol macht die Zellen der Bauchspeicheldrüse empfindlicher für das vorhandene Insulin und erhöht den Abbau von Glucose. Weiterhin verhindert Resveratrol Nierenschäden, die als Folgeerkrankung des Diabetes durch dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte entstehen.

In einer Studie erhielten Patienten mit Typ 2 Diabetes Resveratrol zur Nahrungsergänzung. Ein Teil der Patienten nahm ausschließlich das Nahrungsergänzungsmittel, während der andere Teil neben der Nahrungsergänzung weiterhin die gängigen DiabetesMedikamente einnahm. Nach drei Monaten Anwendung zeigte sich eine deutliche Verringerung der Glykohämoglobinwerte (Hb1Ac), die Indikatoren für die langfristige Kontrolle des Blutzuckers sind. Die Resveratrol-Anwender wiesen gegenüber den Probanden der Kontrollgruppe ebenfalls signifikant bessere Gesamt-Cholesterin- und Blutdruckwerte auf.

Ausgabe: 36_03-2015 Art.-Nr. 6536

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Resveratrol kommt besonders reichhaltig in roten Trauben vor. Mit seinen zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften nimmt dieses Polyphenol einen hohen Stellenwert in unserer Ernährung ein.

Wir haben an Fibrosarkom-Zellen, einer hoch aggressiven Krebsform des Bindegewebes, die krebshemmenden Eigenschaften von Resveratrol und anderen Pflanzenstoffen untersucht*. Dabei stellten wir fest, dass die von uns untersuchte Phytonährstoff-Kombination das Krebszellwachstum um 80 Prozent reduzierte, die Apoptose auslöste und die Absonderung der kollagenauflösenden MMP-Enzyme hemmte.

Die vorliegenden Erkenntnisse belegen, dass Resveratrol unsere Gesundheit auf vielfältige Weise unterstützen kann, wenn wir diesen Pflanzenstoff regelmäßig mit unserer Nahrung aufnehmen. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind vielfältig und reichen von der Unterstützung des Herz-KreislaufSystems über die Steigerung von Energie und Leistung bis hin zu einem möglichen Schutz vor Nervenkrankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Ref: * MW Roomi, et al., Proceedings of the 102nd Annual Meeting of the AACR, Vol 52, Abstract #1500, Seite 360

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Ausgabe 37: Kreuzblütler-Extrakte – gesundheitsfördernde Eigenschaften wichtiger Pflanzennährstoffe

Kreuzblütler-Extrakte – gesundheitsfördernde Eigenschaften wichtiger Pflanzennährstoffe

Täglich fünf bis neun Portionen Obst und Gemüse – so lautet die Faustregel für gesunde Menschen, um den täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralien und anderen Mikronährstoffen zu decken. Doch Ernährungsberichte legen nahe, dass die meisten Menschen in Europa und den USA die allgemeinen Empfehlungen für den Verzehr dieser vitalstoffreichen Lebensmittel nicht erreichen.

So schätzt die Weltgesundheits-Organisation, dass nur etwa 20 Prozent der US-Bürger sich in ausreichendem Maße mit Obst und Gemüse versorgen; und in mehr als der Hälfte aller europäischen Länder liegt der Verzehr pflanzlicher Lebensmittel bei weniger als 400 Gramm pro Tag1. Diese Berechnungen beinhalten in vielen Fällen sogar industriell verarbeitetes und haltbar gemachtes Obst und Gemüse, welches einen großen Teil seines ursprünglichen Nährstoffgehalts verloren hat. Dass einer Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse deutlich mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden muss, ist leicht nachvollziehbar. Studien belegen, dass der Verzehr von natürlichen, vitalstoffreichen Lebensmitteln einen enormen Schutz gegen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes bietet.

Eine wichtige Position im Speiseplan nehmen die KreuzblütlerGewächse ein, zu denen u.a. Brokkoli, Kohlgemüse, Mangold, Senfkörner und Rüben zählen. Mit ihrem hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen biologischen Pflanzenextrakten sind sie eine wichtige Bereicherung für die Gesundheit. Zu beachten gilt, dass die aktiven Inhaltsstoffe von Kreuzblütlern vor allem durch die Zubereitung (Schneiden oder Zerhacken) freigesetzt werden. Beim Kochvorgang (starkes Erhitzen) dagegen verringert sich die Menge der wirksamen Substanzen.

Kreuzblütler-Extrakte besitzen wichtige Schutzwirkungen gegen Krebs: Sie wirken antioxidativ, können das Tumorwachstum hemmen, den natürlichen Tod von Krebszellen („Apoptose“) einleiten und Prokarzinogene (Vorstufen krebserregender Substanzen) unschädlich machen. Studien haben gezeigt, dass eine hohe Aufnahme von Kreuzblütlergemüse mit einem geringeren Risiko für Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs in Verbindung gebracht wird, sowie auch hormonabhängige Krebsarten wie Brustund Prostatakrebs.

Wichtige Inhaltsstoffe der Kreuzblütler-Gewächse sind die sogenannten Glucosinolate. Hierbei handelt es sich um schwefelhaltige Moleküle, die für den kräftigen und scharfen Geschmack dieser Pflanzenfamilie verantwortlich sind. Die zu den Glucosinolaten zählenden Sulforaphane sind aufgrund ihrer antioxidativen und

Kreuzblütler sind reich an Glucosinolaten und anderen biologisch aktiven Pflanzenstoffen. Ihre Aufnahme vermindert das Risiko für Krebs und viele weitere Krankheiten.

krebshemmenden Eigenschaften Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Studien berichten, dass diese Pflanzenstoffe das Wachstum von Leukämiezellen hemmen und deren Tod (Apoptose) auslösen2.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir Krebsstudien mit einer Kombination verschiedener Kreuzblütler-Extrakte, z. B. aus Weißkohl, Blumenkohl, Brokkoli und Karotten, sowie anderen Pflanzenstoffen, wie Quercetin, Resveratrol, Curcumin und Grüntee-Extrakt, durchgeführt. In einer Studie3 an Melanomzellen – einer besonders aggressiven Krebsart – haben wir nachgewiesen, dass diese Phytonährstoff-Kombination die Melanomzellen schon bei einer sehr niedrigen Konzentration (25 µg/ml) um 80 Prozent hemmen und ihren Tod (Apoptose) einleiten konnte. Ebenso war die Kombination in der Lage, die kollagenauflösenden Matrix-Metalloproteinasen (MMP-Enyzme) zu hemmen, die für die Ausbreitung (Metastasierung) der Melanomzellen in lebenswichtige Organe wie Gehirn und Lunge verantwortlich ist. Weitere Studien mit diesen Pflanzenstoffen werden von uns derzeit durchgeführt und in Kürze veröffentlicht. Pflanzenextrakte aus der Familie der Kreuzblütler sind wichtige Komponenten für eine umfassende Mikronährstoff-Versorgung des Menschen. Ihre Wirkungen sind vielfältig und umfassen – neben ihren krebshemmenden Eigenschaften – Schutzfunktionen gegen die diabetische Neuropathie, Alzheimer und Parkinson sowie Hirnverletzungen. Kreuzblütler-Gewächse sollten deshalb fester Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Ref: 1. EUFIC Review 01/2012

2. Suppipat K, et al., PLoS One. 2012;7(12):e51251.

3. M.W. Roomi, et al., Proceedings of the 102nd Annual Meeting of the AACR, Vol 52, Abstract #1503, Seite 361

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Ausgabe: 37_03-2015 Art.-Nr. 6537


Ausgabe 38: Grüntee-Extrakt – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Grüntee-Extrakt – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs Grüner Tee gilt als eines der gesündesten Nahrungsmittel. Die ihm zugesprochene gesundheitsfördernde Wirkung ist hauptsächlich auf die in den Teeblättern enthaltenen Polyphenole zurückzuführen. Sie bilden die größte Gruppe der sogenannten „sekundären Pflanzenstoffe“ und verfügen über starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die z.B. der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken.

Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass Grüner Tee auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor rheumatoider Arthritis, Alzheimer und vielen weiteren Krankheiten leistet.

Ein wichtiger Vertreter der in Grünem Tee enthaltenen Polphenole ist Epigallocatechingallat (EGCG), dem die stärksten antioxidativen und antikarzinogenen, also krebshemmenden Wirkungen zugeschrieben werden. Ein wichtiger Mechanismus dabei ist, dass EGCG die Produktion von Glutathion-S-Transferasen (GST) anregt – Enzymen, die eine wichtige Rolle beim Schutz des Körpers gegen Krebs spielen. Die krebsschützenden Eigenschaften von EGCG sind seit vielen Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit am Dr. Rath Forschungsinstitut. Wie wir mehrfach nachgewiesen haben, sind Polyphenole gegen Krebszellen besonders wirksam, wenn sie mit weiteren Mikronährstoffen kombiniert werden.

Beispielsweise war eine von uns getestete EGCG-haltige Mikronährstoff-Kombination in der Lage, der Bildung von Metastasen vorzubeugen, indem sie das Wachstum neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese) und die Produktion der kollagenverdauenden MMP (Matrix-Metalloproteinasen)-Enzyme hemmte. Die Produktion dieser Enzyme und die damit einhergehende Zerstörung des Bindegewebes sind entscheidende Schritte, die die Ausbreitung

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von Krebs im Körper möglich machen. EGCG und weitere Inhaltsstoffe des Grünen Tees waren unseren Untersuchungen zufolge außerdem im Stande, den natürlichen Tod von Krebszellen (Apoptose) einzuleiten. Diese wichtigen Ergebnisse unseres Forschungsinstituts haben wir in mehr als 80 wissenschaftlichen Studien veröffentlicht.

Da der Grüntee-Extrakt verschiedenen Oxidations- und Stoffwechselprozessen unterliegt, nimmt seine Verfügbarkeit im Körper schrittweise ab. Aus dem Verdauungstrakt im Blutplasma angekommen, ist EGCG nur noch in geringen Konzentrationen vorhanden. Dies lässt darauf schließen, dass ein großer Teil seines Wirkpotentials während der Aufnahme aus dem Darm verloren geht.

Wie Dr. Rath und sein Forschungsteam bereits in früheren Untersuchungen zeigen konnten, lassen sich die Konzentrationswerte von EGCG im Blutplasma durch den Zusatz von Vitamin C, Lysin, Prolin und weiteren Mikronährstoffen erhöhen. Durch diesen Synergie-Effekt kann EGCG bereits in geringer Konzentration seine gesundheitsfördernden Wirkungen ausüben.

In einer weiteren klinischen Studie haben wir untersucht, ob die zusätzliche Gabe von Quercetin die Wirkung von EGCG im Blutplasma der Studienteilnehmer erhöht*. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aufnahme von EGCG aus dem Darm durch den Zusatz von Quercetin verbessert wurde. Weiteren Beobachtungen zufolge sorgt der Synergie-Effekt von Quercetin und EGCG für den Schutz gesunder Zellen vor Schädigungen durch Freie Radikale und für die Regulierung eines gesunden Zell-Wachstums.

Die vorliegenden Ergebnisse beweisen, dass Grüntee-Extrakte wie EGCG bei der Prävention und der Kontrolle verschiedener Erkrankungen eine zentrale Rolle spielen.

Grüner Tee und Lebenserwartung

Durchschnittliches Sterbealter

82

Männer

82

Frauen

Grüner Tee Konsumierung (Tassen pro Tag)

80

80

78

78

3 oder weniger

76

76

4 bis 9

74

74

72

72

70

70

68

68

66

66

über 10

Ausgabe: 38_04-2015 Art.-Nr. 6538

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Prospective, 11-year cohort study of 8,552 subjects in Yoshimi, Japan, 1986-1997. From: H. Fujiki et al., Ann. N.Y.Acad.Sci., 928:274, 2001

Ref: * Kale A, et al., Phytotherapy Research 2010; 24(S1); S48-S55

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Ausgabe 39: Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Herzschwäche

Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Herzschwäche

Herzschwäche, fachsprachlich Herzinsuffizienz genannt, ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr dazu in der Lage ist, die erforderliche Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Schätzungsweise drei Millionen Patienten sind in den fünf größten EU-Staaten – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien – von Herzschwäche betroffen.

In Deutschland leiden ca. 1,3 Millionen Menschen an Herzschwäche, und mit 57.000 Todesfällen pro Jahr ist sie eine der häufigsten Todesursachen. Die Herzinsuffizienz ist eine Krankheit mit einer besonders schlechten Prognose: 5 Jahre nach Diagnosestellung ist jeder zweite Patient bereits verstorben.

Die Behandlungskosten für Patienten mit Herzinsuffizienz betragen in Deutschland rund 5 Milliarden Euro. Weltweit werden die Kosten auf 80 Milliarden Euro geschätzt – mit steigender Tendenz. Diese alarmierenden Fakten und Zahlen lassen nur einen Schluss zu: Angesichts des offensichtlichen Versagens der herkömmlichen Behandlungsmethoden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind dringend wirksame Alternativen erforderlich.

Häufige Symptome einer Herzschwäche sind Müdigkeit, Atemnot, Schwindel, Husten sowie Schwellungen der Knöchel, Beine und des Bauchraumes. In einem geringen Teil der Fälle geht die Entwicklung einer Herzschwäche auf eine Vorerkrankung des Herz-Kreislauf-Systems zurück, z. B. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Bluthochdruck. In den meisten Fällen (ca. 90%) blieb die Ursache der Herzschwäche unbekannt. Um diese Tastsache zu verschleiern, führte die herkömmliche Medizin die Kunstdiagnose „idiopathische Kardiomyopathie“ ein – also eine „Herzschwäche unbekannter Ursache“. Die zellularmedizinische Forschung hat gezeigt, dass der großen Mehrheit dieser Fälle ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen zu Grunde liegt. Vitamin C, B-Vitamine, Carnitin, Coenzym Q10 und andere Zell-Vitalstoffe liefern lebenswichtige Bioenergie für die Herzmuskelzellen.

Das Herz ist ein Muskel, der auf eine ständige und ausreichende Zufuhr von Energie in Form des Zellbrennstoffs Adenosintriphosphat (ATP) angewiesen ist. Diese Energie wird benötigt, um den elektrischen Impuls für einen Herzschlag zu erzeugen und das Blut im Körper weiterzuleiten. Ein Mangel an Bioenergie ist folglich die Hauptursache für Herzschwäche – eine Tatsache, die von der konventionellen Medizin leider noch immer ignoriert wird. Gewöhnlich wird die Krankheit deshalb lediglich durch symptomorientierte Präparate wie Diuretika oder Beta-Blocker behandelt, die z.T. mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet sind. Diuretika werden zur Ausscheidung von Wasser eingesetzt, das sich in der Lunge angesammelt hat – einem häufigen Symptom einer fortgeschrittenen Herzschwäche. Die langfristige Anwendung dieser Präparate – ohne dass Zell-Vitalstoffe ergänzt werden – hat jedoch katastrophale Folgen: Durch die Diuretika-Therapie werden lebens-

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Den Zusammenhang zwischen Zell-Vitalstoff-Mangel in der Nahrung, Energiemangel in den Herzmuskelzellen und verminderter Pumpfunktion des Herzens (Herzschwäche) können Sie auf der Webseite www.bodyxq.org interaktiv und im Detail untersuchen.

wichtige Zell-Vitalstoffe aus dem Körper des Patienten ausgeschwemmt. Der Einsatz von Beta-Blockern und Digitalis-Präparaten kann den Mangel an Mikronährstoffen im Körper weiter verstärken.

Zahlreiche medizinische Studien haben gezeigt, dass ein Mangel an Coenzym Q10, Carnitin, Vitamin C und Vitamin B1 das Risiko für Herzschwäche erhöht. Wir haben eine klinische Pilotstudie mit Herzschwäche-Patienten im Alter von 41 bis 68 Jahren durchgeführt1. Diese Patienten erhielten sechs Monate lang eine spezifische Mikronährstoff-Kombination. Unsere Ergebnisse zeigen eine deutlich verbesserte Herzpumpfunktion der Studienteilnehmer. Dies äußerte sich auch in einer verbesserten Lebensqualität der Teilnehmer.

Zu Beginn der Studie litten 70 Prozent der Patienten unter starken Herz-Kreislauf-Beschwerden, die eine große Einschränkung ihres Alltagslebens zur Folge hatten. 30 Prozent der Patienten verspürten eine mäßige Einschränkung. Am Ende der Studie gaben 80 Prozent der Patienten eine Verbesserung ihres Wohlbefindens an. Entsprechend der Einteilung der New York Heart Association verbesserte sich der Schweregrad ihrer Herzschwäche um eine oder mehrere Stufen. Nach sechs Monaten konnte die Hälfte der Patienten wieder ein normales und beschwerdefreies Leben führen.

Weitere klinische Studien bestätigen diese Ergebnisse und zeigen damit einmal mehr, wie bedeutsam eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen ist2. Eine regelmäßige Zufuhr dieser lebenswichtigen Natursubstanzen ist der einzig wirksame Weg, das Herz mit genug Bioenergie zu versorgen, damit es seinen normalen Aufgaben und Funktionen nachgehen kann. Ref: 1. Cellular Health Communications Vol 1, No. 1, 2001

2. Witte KK, et al., Eur Heart J. 2005 Nov;26(21):2238-44

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Ausgabe: 39_04-2015 Art.-Nr. 6539


Ausgabe 40: Unsere Studie beweist: Vitamin-C-Mangel verursacht Arteriosklerose

Unsere Studie beweist: Vitamin-C-Mangel verursacht Arteriosklerose Die Herz-Kreislauf-Erkrankung, vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall, ist die verbreitetste Krankheit der Erde und verursacht bis heute über 17 Millionen Todesfälle jedes Jahr. Hohe Cholesterinspiegel, eine fettreiche Ernährung und Übergewicht wurden hierfür bislang als Hauptursachen ausgemacht. Jedoch unterstreicht die epidemieartige Ausbreitung dieser Krankheit, dass die Therapiemaßnahmen der herkömmlichen Medizin, wie die Reduzierung von Fett in der Nahrung und die künstliche Senkung des Blutcholesterins durch Statine, kaum wirksam sind.

Darüber hinaus treten arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques), die Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall, innerhalb der fast 100.000 Kilometer langen Blutgefäß-Pipeline hauptsächlich in dem kurzen Abschnitt der Herzkranzgefäße auf. Diese Tatsache kann von der herkömmlichen Medizin und ihrer „CholesterinTheorie“ als Ursache der Herz-Kreislauf-Erkrankung ebenso wenig erklärt werden wie die Frage, warum Tiere – anders als wir Menschen – nicht an Arteriosklerose erkranken.

1990 stellten Dr. Matthias Rath und der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling ein revolutionäres neues Konzept vor1. Dieses besagt, dass die Herz-Kreislauf-Erkrankung eine Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbut ist: Chronischer Vitamin-C-Mangel führt zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände, die der Körper durch die Ablagerung arteriosklerotischer Plaques in den Gefäßwänden zu reparieren versucht. Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein solches Reparatur-Molekül, das quasi als Ersatzstoff für Vitamin C in einer geschwächten Arterienwand fungiert. Da wir Menschen, im Gegensatz zur Tierwelt, die Fähigkeit zur VitaminC-Herstellung im Laufe der Evolution verloren haben, wurde Lp(a) zu einem Hauptbestandteil unseres Blutplasmas, um die Folgen eines langfristigen Vitamin-C-Mangels einzudämmen.

Doch während die Rolle von Lp(a) bei der Entstehung der HerzKreislauf-Erkrankung wissenschaftlich anerkannt ist, gibt es keine wirksamen Arzneimittel, um diesen gefährlichen Risikofaktor zu senken. Ärzte konzentrieren sich deshalb ausschließlich auf die künstliche Senkung der Cholesterin-transportierenden LDL-Moleküle (umgangssprachlich auch als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet).

Forscher des Dr. Rath Forschungsinstituts haben nun ein einzigartiges Tiermodell entwickelt, das ein grundlegend neues Verständnis der Entstehung der Herz-Kreislauf-Erkrankung ermöglicht. Dieses Modell einer transgenen Maus ahmt zwei wichtigste Aspekte nach – die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen und stattdessen Lp(a) zu produzieren. Unser Mausmodell stellt damit ein Ereignis der menschlichen Evolution nach, das vor über 40 Millionen Jahren in unseren Vorfahren stattgefunden hat.

Unsere Studie mit diesem neuartigen Tiermodell hat gezeigt, dass eine Mangelversorgung an Vitamin C in der Nahrung die Lp(a)-

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Spiegel drastisch ansteigen lässt. Gleichzeitig kommt es zu einer Ablagerung von Lp(a) in jenen Abschnitten der Arterien, die durch die Pumpaktion des Herzens einer besonderen Belastung ausgesetzt und daher extrem anfällig für Schädigungen (Einrisse) sind. Im Gegensatz dazu führt die Zufuhr von Vitamin C über die Nahrung zu einer verminderten Ablagerung von Lp(a) in der Arterienwand und zu einer Senkung der Lp(a)-Spiegel. Dieser Vorgang ist leicht zu erklären: Vitamin C fördert die Bildung von Kollagen, das für die natürliche Stabilität der Arterienwände sorgt und somit die Notwendigkeit der Ablagerung von Reparaturmolekülen in den Blutgefäßwänden überflüssig macht.

Studien an unserem Forschungsinstitut ermöglichen jetzt ein neues Verständnis der Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall: Sie sind die Folge einer Strukturschwäche der Arterienwand, die vor allem durch einen Mangel an Vitamin C und anderen Mikronährstoffen in unserer Nahrung entsteht.

Die Ergebnisse unserer Studie wurden im April in der Fachzeitschrift American Journal of Cardiovascular Disease veröffentlicht2. Sie bestätigen den Zusammenhang zwischen Vitamin-C- Mangel in der Nahrung, der Ablagerung von Lp(a) in den Gefäßwänden und der Entwicklung von Arteriosklerose. Diese Forschungsergebnisse beweisen ein grundsätzlich neues Verständnis der Arteriosklerose: Sie ist ein Reparatur-Mechanismus des Körpers, um – bei einer Erschöpfung der VitaminC-Reserven (Skorbut) – den drohenden Tod durch Verbluten zu verhindern. Bei langandauendem Vitaminmangel kommt es zu einer übersteigerten Reparaturfunktion und die gefährlichen Plaques entstehen. Eine regelmäßige und optimale Nahrungsergänzung mit Vitamin C kann diesen Prozess verhindern und, in vielen Fällen, wieder rückgängig machen.

Ref: 1. M. Rath, L. Pauling, Proc. Nati. Acad. Sci. USA Vol. 87, pp. 6204-6207, 1990 2. J. Cha, A. Niedzwiecki, M. Rath; Am J Cardiovasc Dis 2015;5(1):53-62

https://www.drrathresearch.org/attachments/education/Cholesterol-Is-Not-the-Major-Cause-of-Heart-Disease.pdf Ausgabe: 40_05-2015 Art.-Nr. 6540

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Ausgabe 41: Bewiesen: Die Herz-Kreislauf-Erkrankung ist eine Frühform des Skorbuts!

Bewiesen: Die Herz-Kreislauf-Erkrankung ist eine Frühform des Skorbuts!

Skorbut ist eine durch schweren Mangel an Vitamin C (Ascorbinsäure) hervorgerufene Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine langsame Auflösung des Bindegewebes, unter anderem in den Wänden der Blutgefäße, die in der Folge auseinanderbrechen und schwere Blutungen bei den Betroffenen verursachen. In früheren Jahrhunderten war Skorbut insbesondere bei Seefahrern eine äußerst gefürchtete Krankheit. Da ihre Nahrung damals hauptsächlich aus Nahrungsmitteln bestand, die praktisch kein Vitamin C enthielten, starb bei einer Weltumseglung innerhalb weniger Monate fast die komplette Schiffsbesatzung an schwerem Blutverlust.

Heute gilt Skorbut in den Industrieländern zwar als besiegt, doch tritt er in seiner Frühform nach wie vor auf – z. B. bei älteren Menschen, Säuglingen oder bei einseitiger Ernährung.

Vitamin C ist für die körpereigene Produktion von Kollagen und anderen Strukturbestandteilen des Bindegewebes unerlässlich. Aufgrund einer spontanen Veränderung der Erbsubstanz (Genmutation), die vor über 40 Millionen Jahren in unseren Vorfahren stattfand, kann der menschliche Körper jedoch kein Vitamin C selbst herstellen. Eine regelmäßige Zufuhr optimaler Mengen von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen ist für unsere Gesundheit und unser Überleben somit zwingend notwendig. Die meisten Tiere können – im Unterschied zu uns Menschen – hohe Mengen an Vitamin C selbst produzieren und sind daher weitgehend unabhängig von der Nahrungsaufnahme dieses Vitamins.

Vor über 20 Jahren hat Dr. Rath mit der Entdeckung der SkorbutHerzinfarkt-Verbindung ein bahnbrechendes neues Konzept vorgestellt, das die Herz-Kreislauf-Erkrankung als Frühform des Skorbuts definiert. Chronischer Vitamin-C-Mangel führt zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände, die der Körper durch die Ablagerung von Reparaturmolekülen wie LDL und Lp(a) in den Gefäßwänden zu reparieren versucht. Hält der Zustand einer chronischen Vitamin-Unterversorgung über Jahre oder Jahrzehnte an, setzt sich dieser Reparaturvorgang so lange fort, bis es schlussendlich zum vollständigen Verschluss der Arterie – und somit zu Herzinfarkt und Schlaganfall – kommt.

Der Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Mangel und Arteriosklerose wurde von uns in einer Studie mit Meerschweinchen bestätigt, die genau wie wir Menschen nicht in der Lage sind, Vitamin C selbst herzustellen1.

Wir haben beobachtet, dass diese Tiere ohne die Zufuhr von Vitamin C über die Nahrung arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques) in der Gefäßwand entwickelten. Diese Ablagerungen wurden begleitet von Schädigungen der Gefäßinnenwand – insbesondere in Bereichen nahe beim Herzen, die durch die Pumpaktion des Herzens einer besonderen Belastung ausgesetzt sind. Wurden die Meerschweinchen dagegen mit Vitamin C gefüttert, blieben ihre Blutgefäße intakt.

Unsere Studie bestätigt, dass die Auflösung des Bindegewebes und der Verlust der Schutzbarriere in Arterienwänden die Folge eines dauerhaften Vitamin-C-Mangels sind.

Ein weiteres bedeutendes Merkmal des menschlichen Stoffwechsels ist seine Fähigkeit, Lipoprotein(a), kurz Lp(a), zu produzieren. Dr. Rath entdeckte, dass dieses Lipoprotein erstmals im Menschen auftrat, als dieser die Fähigkeit zur Vitamin-C-Synthese verloren hatte2. Folglich fungiert Lp(a) als Ersatzmolekül für Vitamin C, um den Folgen eines Vitamin-C-Mangels – instabiles Bindegewebe und somit „brüchige“ Gefäßwände – entgegenzuwirken.

Lp(a) und weitere biologische Reparaturfaktoren können bei niedrigen Vitamin-C-Konzentrationen die Gefäßwand stärken. Hält dieser Mangelzustand jedoch dauerhaft an, überschreitet der Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und Herzinfarkt bzw. Schlaganfall hervorrufen. In unserer neuesten Studie haben wir die Vitamin-C-HerzinfarktVerbindung3 anhand eines einzigartigen Mausmodells bestätigt. Dieses Modell ahmt die zwei wichtigsten Aspekte nach – die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen und stattdessen Lp(a) zu produzieren.

Ref:

1. M. Rath, L. Pauling, Proc. Nati. Acad. Sci. USA Vol. 87, pp. 6204-6207, 1990 2. M. Rath, L. Pauling; Journal of Orthomolecular Medicine 1991, 6:125-134 3. J. Cha, A. Niedzwiecki, M. Rath; Am J Cardiovasc Dis 2015;5(1):53-62

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Ausgabe: 41_05-2015 Art.-Nr. 6541


Ausgabe 41: Bewiesen: Die Herz-Kreislauf-Erkrankung ist eine Frühform des Skorbuts!

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Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Unsere Studie mit diesem Tiermodell hat gezeigt, dass ein Mangel an Vitamin C in der Nahrung die Blutspiegel von Lp(a) ansteigen lässt. Es ist insbesondere dieser „Reparaturfaktor”, der sich in den arteriosklerotischen Plaques der Arterienwände ablagert. Im Gegensatz dazu führt die ausreichende Zufuhr von Vitamin C über die Nahrung zu einer Senkung der Lp(a)-Spiegel und zur Verhinderung der Bildung arteriosklerotischer Ablagerungen.

Während diese Studie zur Herz-Kreislauf-Erkrankung ausschließlich mit Vitamin C durchgeführt wurde, haben unsere weiteren Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut ergeben, dass eine Kombination mehrerer Mikronährstoffe für den Erhalt gesunder Arterien besonders wichtig ist. Hierzu zählen neben Vitamin C auch Lysin, Prolin und andere Mikronährstoffe. Zusammen angewendet sorgen sie für die optimale Funktion der Blutgefäßwände als wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Herz-Kreislauf-System.

Die Arteriosklerose entwickelt sich vor allem als Folge chronischen Vitamin-Mangels in unserer Ernährung. Charakteristisches Merkmal einer beginnenden Arteriosklerose ist die Strukturschwäche der Arterienwand, gekennzeichnet z.B. durch Lücken zwischen den Endothelzellen (s. Bild). Als Folge davon lagert der Körper Reparaturmoleküle ab, die schließlich zu den gefürchteten arteriosklerotischen Ablagerungen führen.

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Ausgabe 42: Mikronährstoffe für gesunde Augen

Mikronährstoffe für gesunde Augen

Sehschwächen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Das zeigt sich schon an der Tatsache, dass allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Menschen – fast zwei Drittel der erwachsenen Bundesbürger – auf eine Sehhilfe angewiesen sind.

Obwohl Sehprobleme alle Altersklassen betreffen, treten diese vorwiegend im fortgeschrittenen Alter auf, da zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr die Linse des Auges zunehmend an Flexibilität verliert. Dieser altersbedingte Funktionsverlust der Augen ist zwar ein ganz normaler Vorgang, doch verbirgt sich hinter manchen Alters-Sehschwächen der Beginn einer ernstzunehmenden Augenkrankheit. Erkrankungen der Augen ziehen fast immer Folgen nach sich, die unsere Lebensqualität erheblich beeinflussen können. Hierzu gehört, dass wir uns sozial zurückziehen, uns weniger bewegen und depressive Verstimmungen aufkommen. Natürlich häuft sich bei unbehandelten Augenkrankheiten auch die Gefahr von Stürzen und anderen Unfällen.

Die häufigsten Augenkrankheiten im Alter sind Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und die diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie).

• Katarakte sind für 51% der weltweit auftretenden Fälle von Blindheit verantwortlich und bezeichnen die Trübung der Augenlinse. Unter den altersbedingten Augenkrankheiten sind sie die am einfachsten zu behandelnde Sehstörung. Die Standardbehandlung des Grauen Stars ist der operative Linsenaustausch. • Glaukome bezeichnen eine Gruppe von Erkrankungen, die den Sehnerv schädigen. Da die Krankheit lange unbemerkt von den Betroffenen abläuft, bezeichnet man sie auch als „stiller Dieb des Sehens“. Patienten mit diagnostiziertem Grünen Star werden von der Schulmedizin dazu angehalten, dauerhaft Medikamente einzunehmen.

• Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) führt zu einer beeinträchtigten Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld aufgrund eines reduzierten Blutflusses in der Makula, einem Bereich der menschlichen Netzhaut. AMD ist die häufigste Ursache für Blindheit in den Industrieländern. Eine Heilung der

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AMD ist derzeit nicht möglich, bestenfalls können ihre Symptome gelindert werden.

• Die Diabetische Retinopathie beschreibt eine durch Diabetes mellitus hervorgerufene Netzhaut-Erkrankung. Sie wird verursacht durch Schädigungen der Netzhautgefäße, die unbehandelt zu Sehverlust führen können. Wird der Blutzuckerspiegel dauerhaft im Normbereich gehalten, ist es jedoch möglich, dem Entstehen bzw. Fortschreiten einer diabetischen Retinopathie erfolgreich entgegenzuwirken.

Die häufigsten Risikofaktoren für die Entstehung von altersbedingten Augenkrankheiten sind Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Schlaganfall sowie Schäden durch freie Radikale, die infolge von UV-Licht, Rauchen und anderen giftigen Chemikalien verursacht werden. Ebenso tragen Umweltschadstoffe und Medikamente – z. B. Steroide, Antidepressiva und orale Verhütungsmittel – zur Entwicklung dieser Krankheiten bei, da sie dem Körper wichtige Nährstoffe entziehen, die für eine gesunde Funktion der Augen benötigt werden. Auch stundenlanges Fernsehen und Computerarbeit sowie ein Mangel an Tageslicht können das Sehvermögen beeinträchtigen. Das Zusammenspiel der Augen mit dem Gehirn und anderen Teilen des Körpers erfordert Tausende von Kommunikationskanälen, die aus vielen unterschiedlichen Zelltypen aufgebaut sind und gemeinsam als visuelles System funktionieren. Dieses System umfasst Netzhaut, Lederhaut, Pupille, Iris, Hornhaut, Linse, Makula, Kammerwasser und Glaskörper, Sehnervenpapille und Sehnerv.

Damit die verschiedenen Bestandteile des visuellen Systems richtig funktionieren und miteinander kommunizieren können, wird eine Vielzahl spezifischer Mikronährstoffe benötigt. Beispielsweise besteht die Netzhaut aus Hunderttausenden von kleinen Stäbchen und Zapfen, die Licht wahrnehmen und für das Farbsehen verantwortlich sind. Mikronährstoffe wie Lutein, Zeaxanthin, Cryptoxanthin, Beta-Carotin, Zink, Bioflavonoide und Vitamin A und C sind von wesentlicher Bedeutung für das reibungslose Funktionieren dieser Zellen in der Netzhaut und Makula.

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Ausgabe: 42_06-2015 Art.-Nr. 6542


Ausgabe 42: Mikronährstoffe für gesunde Augen

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Die Ziliarmuskeln helfen bei der Anspannung (Kontraktion) und Entspannung der Linse, die auf diese Weise scharf gestellt wird. Die optimale physische Funktion des Sehnervs, der Signale und Lichtimpulse von der Retina zum Gehirn überträgt, wird sichergestellt durch Mikronährstoffe wie Aminosäuren, Cystein, Vitamin C und E sowie Liponsäure.

Vitamin C gewährleistet eine optimale Produktion von Kollagen, das für die Festigkeit und Stabilität der Blutgefäße sorgt. Außerdem reduziert Vitamin C den okularen Druck in den Augen. Da der Gehalt an Vitamin C in den Augen mit dem Alter abnimmt, ist eine zusätzliche Nahrungsergänzung mit diesem Vitamin unbedingt erforderlich. Die Verschlechterung des Sehvermögens ist ein Prozess, der im Laufe des Älterwerdens fast immer auftritt. Dennoch ist es möglich, die Gesundheit der Augen auf einfache und natürliche Weise zu unterstützen und oft bis ins hohe Alter eine gute Sehkraft zu bewahren. Hierzu gehören ein gesunder Lebensstil mit Verzicht auf Nikotin und andere schädigende Stoffe, viel Bewegung im Freien, eine ausgewogene Ernährung sowie vor allem eine regelmäßige Nahrungsergänzung mit speziellen Mikronährstoffen zur Unterstützung der normalen Sehfähigkeit.

Spezielle Mikronährstoffe sind in der Lage, die gesunde Funktion unserer Augen zu erhalten und zu unterstützen. Auf diese Weise tragen sie entschieden zu Lebensqualität und Wohlbefinden bei.

Die Blutgefäße versorgen das Auge mit Blut und Nährstoffen. Sie sind aus Zellen aufgebaut, die für die Anspannung und Entspannung der Linse verantwortlich sind. Hierfür wird die Aminosäure Arginin benötigt.

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Ausgabe 43: Wie Frauen von einer optimalen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen profitieren

Wie Frauen von einer optimalen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen profitieren

Der Nährstoffbedarf von Frauen unterscheidet sich von dem von Männern in vielerlei Hinsicht. Spezielle physiologische Prozesse, wie Menstruation, Schwangerschaft, Stillzeit und Menopause stellen ganz besondere Ansprüche an die Mikronährstoff-Versorgung der Frau.

Die unterschiedliche Physiologie beider Geschlechter hat auch zur Folge, dass Gesundheitsprobleme bei Frauen anders auftreten als bei Männern. Beispielsweise erkranken mehrheitlich Frauen an Autoimmunerkrankungen, Arthritis, Osteoporose und Depressionen. Auch Herzerkrankungen, die oft als rein männliches Gesundheitsproblem betrachtet werden, sind unter Frauen weit verbreitet. Insgesamt sterben Frauen sogar häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als an jeder anderen Krankheit. Frauen profitieren in den verschiedenen Phasen ihres Lebens von einer Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen (Mikronährstoffen). Richtig zusammengestellt und dosiert, stellen sie die optimale Funktion der Zellen von Nerven-, Immun-, Herz-Kreislauf- und Hormonsystem sicher. Mentale Gesundheit Fast jedes Organsystem im Körper wird durch das Nervensystem überwacht und gesteuert. Es gliedert sich in das zentrale Nervensystem, das aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht, sowie in das periphere Nervensystem, welches die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegenden Nervenzellen umfasst.

Die Zellen des Nervensystems stellen extrem hohe Anforderungen an die Versorgung mit Mikronährstoffen, da sie an der Produktion von Neurotransmittern (biochemische Botenstoffe, welche Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen oder zu Zellen weitergeben) und am Erhalt der Zellmembranen der Nervenzellen beteiligt sind.

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Nervenzellen verbrauchen mehr Energie als jede andere Zelle des Körpers. Sind sie einmal beschädigt, können sie sich zudem nur noch in eingeschränktem Maße reproduzieren – und ihre Aufgaben und Funktionen kaum mehr wahrnehmen. Eine kontinuierliche Versorgung des Nervensystems mit Zell-Vitalstoffen ist somit unerlässlich.

Die wichtigsten Zell-Vitalstoffe zur Unterstützung der Gehirnzellen sind die Vitamine C, B6 und B12 sowie Inositol und Cholin. Im Vergleich zu anderen Organen enthält das Gehirn die höchste Menge an Vitamin C. Außerdem benötigt es Cholesterin, um optimal zu funktionieren.

Immunsystem Das Immunsystem der Frau wird im Laufe des Lebens wiederholt beansprucht, z. B. während der Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause. All diese natürlichen Vorgänge erhöhen die Anfälligkeit für Schilddrüsenerkrankungen, Zöliakie und Morbus Crohn, Arthritis, Psoriasis, Hautkrankheiten und andere Erkrankungen, die bei Frauen unter 65 Jahren die Hauptursache für Erwerbsunfähigkeit sind.

Zell-Vitalstoffe wie Vitamin C, Vitamin B, Selen, Folsäure und Sojaisoflavone aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe sind entscheidende Faktoren für ein optimal funktionierendes Immunsystem. Hormone In den verschiedenen Wachstumsphasen des Körpers und im Stoffwechsel ist eine optimale Funktion des Hormonsystems von entscheidender Bedeutung. Obwohl sie nur in winzigen Mengen direkt in die Blutbahn abgegeben werden, beeinflussen Hormone den Stoffwechsel einer Frau im Laufe ihres gesamten Lebens. Viele Beschwerden – wie das prämenstruelle Syndrom (PMS), Wechseljahresbeschwerden und Migräne – sind meist auf hormonelle Störungen zurückzuführen.

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Ausgabe: 43_07-2015 Art.-Nr. 6543


Ausgabe 43: Wie Frauen von einer optimalen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen profitieren

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Die Vitamine C, B5 und B6, die Spurenelemente Jod und Selen sowie Sojaisoflavone spielen in allen Aspekten des Hormon- und Zellstoffwechsels eine wichtige Rolle. Vitamin B5 und B6 können die Wirkung der Hormone Cortisol, Progesteron und Östrogen beeinflussen, die im weiblichen Stoffwechsel an der Wachstumsund Stressregulierung beteiligt sind.

Schwangerschaft, Stillzeit und die Einnahme oraler Verhütungsmittel fördern einen Mangel an Vitamin C und B. Hormonelle Verhütungsmittel und Hormonersatztherapien werden zudem mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Herz-Kreislauf-System Die Symptome von Herz-Kreislauf-Erkrankungen äußern sich bei Frauen unspezifischer als bei Männern – mit der fatalen Folge, dass diese Erkrankungen bei weiblichen Betroffenen oft unerkannt bleiben und deshalb häufiger zum Tode führen.

Zell-Vitalstoffe wie Vitamin C, E, B3, B6, B9, B12 und die Aminosäuren Lysin und Prolin tragen zur optimalen Funktion des Herz-Kreislauf-Systems bei. Besonders Vitamin C ist ein entscheidender Faktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Es sorgt für die optimale Synthese und Struktur von Kollagen, dem Hauptbestandteil des Bindegewebes, wodurch die Blutgefäße Stärke und Flexibilität erhalten. Vitamin C ist darüber hinaus am Cholesterinstoffwechsel beteiligt und hilft dabei, die Lipoprotein(a)- und LDL-Spiegel – die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung der Atherosklerose – niedrig zu halten. Gleichzeitig sorgt Vitamin C für einen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterins im Blut.

Menstruation, Schwangerschaft und Menopause sind im Lebenszyklus einer Frau natürliche Prozesse, die eine kontinuierliche Unterstützung durch Mikronährstoffe erfordern. Ebenso können Krankheiten, Stress und die Einnahme oraler Verhütungsmittel und anderer Pharma-Präparate den Mikronährstoffbedarf erhöhen. Eine Nahrungsergänzung mit speziellen Zell-Vitalstoffen unterstützt den weiblichen Stoffwechsel auf vielfältige Weise und trägt damit zur Gesundheit der Frau bei.

Frauen haben einen besonderen Bedarf an Mikronährstoffen, der im Laufe des Lebens unterschiedlich hoch sein kann. Eine gezielte Nahrungsergänzung hilft, die Stoffwechselprozesse im Körper der Frau optimal zu unterstützen.

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Ausgabe 44: Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für normale Gebärmutterkontraktion

Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für normale Gebärmutterkontraktion

Die Gebärmutter (medizinisch Uterus) ist ein sehr ausdehnbares Hohlorgan im Körper der Frau, in dem die befruchteten Eizellen im Verlauf der neunmonatigen Schwangerschaft zu einem Embryo bzw. Fötus heranreifen. Das Organ besteht aus einer starken, unwillkürlichen (nicht willkürlich steuerbaren) Muskulatur – auch glatte Muskulatur genannt –, die sich während Menstruation und Geburt zusammenzieht. Abnormale und verfrühte Gebärmutterkontraktionen können während einer Schwangerschaft vorzeitige Wehen und eine Frühgeburt auslösen.

Eine normale Schwangerschaft dauert für gewöhnlich etwa 40 Wochen. Medizinisch gesehen spricht man von einer Frühgeburt, wenn der Säugling vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt. Der Statistik zufolge werden in Deutschland ca. 9 Prozent aller Kinder zu früh geboren.

Da lebenswichtige Organe wie Gehirn, Lunge und Leber erst in den letzten Wochen der Schwangerschaft voll ausgereift sind, kann eine Geburt vor der vollständigen Organentwicklung verheerende Auswirkungen auf das Baby haben. Als langfristige Folgen einer Frühgeburt können beim Kind Blindheit, Taubheit, Zerebralparese und weitere neurologische Probleme sowie andere Behinderungen auftreten. Kurzfristigere Komplikationen, die den Krankenhausaufenthalt des Säuglings verlängern, sind z.B. Gelbsucht, Atembeschwerden, eine geringe Immunität und Infektionen.

bestehende Erkrankungen der Mutter, wie z.B. Diabetes und Bluthochdruck.

In den meisten Fällen treten vorzeitige Wehen und eine Frühgeburt spontan auf, und es stehen nur wenige Maßnahmen zur Verfügung, die eine drohende Fehlgeburt abwenden können. Beispielsweise sind wehenhemmende Medikamente in der Frühschwangerschaft unwirksam und darüber hinaus mit Nebenwirkungen verbunden.

Die Gebärmutter ist fast im gesamten Verlauf der Schwangerschaft relativ „ruhig“. Verschiedene körpereigene Substanzen – z. B. Östrogen und Progesteron, Prostazyklin, Stickoxid und Relaxin – hemmen die Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur. Gegen Ende der Schwangerschaft reagiert die Muskulatur der Gebärmutter jedoch extrem empfindlich auf das Hormon Oxytocin, welches Kontraktionen der Gebärmutter anregt. Infektionen und Entzündungen können ebenfalls zu vorzeitigen Wehen und Frühgeburten führen. Entzündungsmarker und bindegewebsauflösende Enzyme, wie die Matrix-Metalloproteinasen (MMP-9), sind bei vorzeitiger Wehentätigkeit erhöht.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit von Mikronährstoffen gegen Kontraktionen der glatten Gebärmuttermuskulatur untersucht, die durch bestimmte Hormone und entzündungsfördernde Stoffe (Entzündungsmediatoren) ausgelöst werden*. In unserer Studie stellten wir fest, dass die Entzündungsmediatoren (TNF-alpha und Prostaglandine) die Kontraktionen der glatten Gebärmuttermuskulatur erhöhten.

Dagegen hemmte eine von uns getestete Mikronährstoff-Kombination die Aktivität dieser Mediatoren signifikant und sorgte zu einer bis zu 300%igen Entspannung der Gebärmuttermuskulatur. Weiterhin wurde unter Anwendung der Mikronährstoffe die Ausschüttung der MMP-Enzyme reduziert.

Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen während der Schwangerschaft ist wichtig, um das Wohl von Mutter und Kind sicherzustellen. Eine Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass spezielle Mikronährstoffe frühzeitige Gebärmutterkontraktionen verhindern können.

Zu den häufigsten Risikofaktoren für eine Frühgeburt zählen Nikotin- und Alkoholkonsum, Drogenmissbrauch, die Einnahme bestimmter Medikamente, Mehrlingsschwangerschaft, Stress oder

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Unsere Untersuchung zeigte außerdem, dass die verwendeten Mikronährstoffe – u.a. Lysin, Prolin, Vitamin C und Grüntee-Extrakt – in dieser Kombination wirksamer zur Entspannung der Gebärmuttermuskulatur beitrugen, als wenn diese Stoffe einzeln angewendet wurden. Jedes Arzneimittel kann während der Schwangerschaft schädliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Wer als werdende Mutter die Gesundheit des Ungeborenen und die eigene unterstützen will, sollte daher von natürlichen, nebenwirkungsfreien Maßnahmen Gebrauch machen. Mikronährstoff-Kombinationen bieten eine sichere und effektive Möglichkeit, um eine gesunde und unbeschwerte Schwangerschaft zu genießen. Ref: * V. Ivanov et al., Journal of Obstetrics and Gynaecology Research 2006, 32(1): 23-31

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Ausgabe: 44_07-2015 Art.-Nr. 6544


Ausgabe 45: Mikronährstoffe bei Eierstockkrebs

Mikronährstoffe bei Eierstockkrebs Die Eierstöcke, fachsprachlich Ovarien, befinden sich zu beiden Seiten der Gebärmutter. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, im gebärfähigen Lebensabschnitt Eizellen zu produzieren bzw. zu speichern und – im Rahmen des monatlichen Eisprungs – in den Eileiter abzugeben. Zum anderen sind die Eierstöcke eine Produktionsstätte der Hormone Östrogen und Progesteron, die u.a. den Menstruationszyklus und die Schwangerschaft kontrollieren. Außerdem wirken diese Hormone schützend auf Herz, Knochen und verschiedene Organsysteme der Frau. Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) gehört zu den aggressivsten Tumorarten – weniger als die Hälfte der Patientinnen lebt noch 5 Jahre nach der Diagnosestellung. Ein Grund dafür ist, dass sich die Symptome von Eierstockkrebs häufig erst dann bemerkbar machen, wenn die Tumoren bereits weit fortgeschritten sind.

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Zeitpunkt der Erstdiagnose bereits Metastasen gebildet haben, sind also dringend alternative Behandlungsmöglichkeiten erforderlich.

Damit Krebszellen metastasieren und sich im ganzen Körper ausbreiten können, werden von ihnen kollagenverdauende Enzyme, die sogenannten Matrix-Metalloproteinasen (MMPs), abgesondert. Diese „biologischen Schneidewerkzeuge“ besitzen die Fähigkeit, Kollagenfasern und andere Bindegewebsmoleküle zu zerteilen, um der Krebszelle den Weg zu anderen Organen des Körpers zu bahnen.

Wir haben am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirkung verschiedener Mikronährstoffe – u.a. Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt – hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, die kollagenverdauenden MMP-Enzyme zu hemmen1. Unsere Wahl fiel auf diese Mikronährstoffe, da sie bedeutende Faktoren für die Bildung eines stabilen und widerstandsfähigen Bindegewebes sind – einer wichtigen Voraussetzung, um Krebszellen an ihrer Ausbreitung zu hindern. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mikronährstoffe die MMP-Enzyme vollständig blockierten und, in Verbindung mit ihrer stabilisierenden Wirkung auf das Bindegewebe, die Ausbreitung der Krebszellen um bis zu 100% hemmten.

In normalen Zellen wird die Aktivität der kollagenverdauenden Enzyme durch verschiedene Substanzen aus dem umgebenden Gewebe reguliert, z. B. Signalstoffe (Zytokine) und bestimmte Hormone. Dieser regulatorische Mechanismus ändert sich bei Krebs jedoch drastisch: die Absonderung der Matrix-Metalloproteinasen findet nunmehr unkontrolliert und unablässig statt.

Eierstockkrebs zählt zu den häufigsten und aggressivsten Krebsarten bei Frauen. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe die Ausbreitung von Eierstockkrebszellen wirksam hemmen können.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 7.800 Frauen an Eierstockkrebs, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit dem Alter deutlich ansteigt. Übergewicht und die Einnahme von Hormonpräparaten sind bei Frauen über 60 Jahren bedeutende Risikofaktoren für diese Krebserkrankung. Die familiäre Vorbelastung spielt ebenfalls eine erhebliche Rolle. Wenn es in einer Familie eine Häufung von Eierstock- oder Brustkrebs gibt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein eines gemeinsamen Erbmerkmals, dem BRCA-Gen, hoch.

Es gibt verschiedene Formen von Eierstockkrebs, die nach ihrem Ursprungsgewebe unterschieden werden. Am häufigsten entsteht der Tumor aus der oberflächlichsten Gewebeschicht des Ovars, dem Epithel. Die konventionelle Therapie von Eierstockkrebs besteht im Wesentlichen aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Hat der Krebs sich jedoch bereits in andere Organe ausgebreitet, d.h. metastasiert, sind diese Therapieformen weitgehend unwirksam und mit extremen Nebenwirkungen behaftet. Da sich bei vielen Patientinnen zum

In einer weiteren Studie haben wir deshalb verschiedene chemische Verbindungen, welche die Absonderung von MMP-Enzymen erhöhen, mit der von uns getesteten Mikronährstoff-Kombination verglichen2. Wir stellten dabei fest, dass die Mikronährstoffe die Absonderung der kollagenverdauenden Enzyme auch in Gegenwart von Zytokinen und Hormonen eindeutig hemmten. Die Mikronährstoffe waren außerdem in der Lage, das Wachstum der Eierstockkrebszellen und ihre Fähigkeit zur Metastasierung einzudämmen.

Fazit: Eierstockkrebs ist eine besonders aggressive Krebsart, die zum Zeitpunkt ihrer Diagnose in vielen Fällen bereits Metastasen in anderen Organen gebildet hat. Die Erfolgsaussichten durch Chemotherapie und andere konventionelle Therapieverfahren sind in diesem Stadium sehr schlecht.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe das Wachstum von Eierstockkrebszellen hemmen, ihren natürlichen Tod (Apoptose) einleiten und ihre Fähigkeit zur Metastasierung verringern. Damit stellen unsere Forschungsergebnisse einen neuen Ansatz zur wirksamen Behandlung dieser Krebsart in Aussicht. Ref: 1. MW Roomi, et al., Journal of Obstetrics and Gynaecology Research 2006, 32(2):148-154.

2. MW Roomi et al., Oncology Reports 2010, 23: 605-614. Research 2006, 32(1): 23-31

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Ausgabe 46: Der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen bei Psoriasis (Schuppenflechte)

Der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen bei Psoriasis (Schuppenflechte)

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die gekennzeichnet ist von rötlichen Hautverdickungen mit silbrig-weißen Schuppen. Diese Hautschuppen treten hauptsächlich auf der Kopfhaut, an den Ellbogen, Knien und im unteren Rückenbereich auf. Die genaue Krankheitsursache ist zwar unbekannt, jedoch ist die Erkrankung nicht ansteckend. 2-3 % der Weltbevölkerung leiden an Psoriasis, dabei sind Männer und Frauen zwischen 15 und 45 gleichermaßen betroffen.

Normalerweise erneuern sich die Hautzellen alle 3-4 Wochen. Bei Psoriasis werden jedoch schneller neue Hautzellen gebildet, als der Körper in der Lage ist, die alten abzustoßen. Im Laufe der Psoriasis-Erkrankung greifen weiße Blutkörperchen (T-Lymphozyten) die Hautzellen an und lösen eine entzündliche Reaktion aus. Die Lymphozyten schütten dabei Zytokine aus, insbesondere den Signalstoff Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha), der die Entzündung fördert und das Wachstum der Hautzellen beschleunigt. Dadurch kommt es zur Bildung von „psoriatischen Plaques“ mit schuppiger und juckender Fleckenbildung an den entzündeten Stellen.

Psoriasis-Patienten wird eine psoriatische Arthritis – eine Komplikation der Psoriasis – häufig sogar noch vor der eigentlichen Psoriasis diagnostiziert.

Derzeit gibt es noch kein wirkliches Heilmittel gegen Psoriasis. Die Erkrankten müssen ihr Leben lang die Symptome mit verschiedenen Pharma-Präparaten, die natürlich auch wieder Nebenwirkungen aufweisen, bekämpfen.

Unser Forschungsinstitut hat vor kurzem eine sehr beeindruckende Studie über eine 36jährige Frau veröffentlicht, die seit ihrem 22. Lebensjahr an schwerer Psoriasis litt1. Am ganzen Körper, außer im Gesicht, zeigten sich die Symptome. Die Patientin benutzte seit 14 Jahren Heilsalbe, ohne dass sich eine wirkliche Besserung zeigte.

Parallel zu dieser Behandlung stellte die Patientin ihre Ernährung um und nahm eine spezielle Mikronährstoff-Kombination aus Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen lebenswichtigen Mikronährstoffen in synergetischer Dosierung ein. Durch diese Mikronährstoffe konnte die Entzündung vermindert und das Immunsystem optimiert werden.

Psoriasis-Patientin vor gezielter Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen

Dieselbe Patientin nach 6 Monaten Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen

Psoriasis ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung mit Phasen leichter bis schwerer Symptome. Durch bestimmte Faktoren, wie z.B. Stress, Hormonstörungen, Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht, Einnahme von starken Antibiotika bei wiederkehrenden Hals- oder Hautinfektionen, Bluthochdruck- und Anti-Malaria-Mitteln sowie Schmerzmitteln kann es zu einer Verschlimmerung der Psoriasis kommen.

Nach zwei Monaten stellte die Patientin fest, dass die psoriatischen Schuppen an ihrem Oberkörper abzuheilen begannen. Die gesundheitlichen Fortschritte gingen weiter, und nach 6 Monaten waren die Psoriasis-Plaques komplett abgeheilt, sogar an den Beinen.

Neben den enormen sozialen und physischen Belastungen durch die Psoriasis können bei langanhaltender Erkrankung auch Herzerkrankungen, Diabetes und Krebs entstehen. Bei ca. 20 % der

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Diese beeindruckenden Ergebnisse beim Einsatz von natürlichen, effektiven Mikronährstoffen bringen neue Hoffnung für Tausende Psoriasis-Patienten.

Ref: 1. Experimental and Therapeutic Medicine 2015; 10, 1071-1073.

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Ausgabe: 46_08-2015 Art.-Nr. 6546


Ausgabe 47: Mikronährstoffe für Haut und Kollagen

Mikronährstoffe für Haut und Kollagen

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Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Die Haut ist nicht nur eines der größten „Organe“ des Menschen, sondern gilt auch als Spiegel von Gesundheit und Wohlbefinden. Viele Krankheiten der Verdauungsorgane, des Herz-Kreislaufund des Nervensystems sowie Hormon-störungen und entzündliche Erkrankungen schlagen sich im Hautbild nieder.

Die Funktionen der Haut sind vielfältig. Beispielsweise bietet sie den inneren Organen Schutz, reguliert die Körpertemperatur und sorgt für den Abtransport von Stoffwechselprodukten. Viele Menschen definieren die Haut ferner als wichtigstes „Aushängeschild“ ihrer Person. Kein Wunder also, dass der Umsatz von Hautpflegeprodukten weltweit jährlich über 100 Milliarden Dollar beträgt.

Bekannte Risikofaktoren für eine ungesunde Haut sind ein Übermaß an UV-Strahlung, Umweltgifte, Wassermangel, eine mikronährstoffarme Ernährung sowie der Konsum von zuckerhaltigen Getränken, Alkohol und Zigaretten. Auch das sogenannte „metabolische Syndrom“, die Kombination von Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Hormonstörungen, kann die Haut negativ beeinflussen.

Unsere Haut gliedert sich in drei wesentliche Schichten. Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste Schicht und enthält die Proteine Keratin (zur Stärkung der Haut) und Melanin (zum Schutz vor aggressiven Sonnenstrahlen). Die zweite Schicht ist die Lederhaut (Dermis). Sie besteht neben Blutgefäßen und Nerven aus Kollagenfasern, welche für die Festigkeit und Elastizität der Haut sorgen. Die Unterhaut (Hypodermis), die dritte Hautschicht, ist reich an Fettzellen, die der Regulation der Körpertemperatur dienen.

Als Hauptbestandteil von Haut und Bindegewebe ist Kollagen im ganzen Körper zu finden. Dieses Eiweiß bildet ein dichtes Fasernetz, das dem Bindegewebe Halt und Festigkeit verleiht. Da mit zunehmendem Alter weniger Kollagen entsteht, zugleich aber mehr davon abgebaut wird, verliert das Kollagengeflecht mehr und mehr an Stabilität – die Folge: das Bindegewebe erschlafft, es kommt zu Hautalterung und Hautschäden.

Auch Hormone haben einen wesentlichen Einfluss auf die Beschaffenheit und Gesundheit der Haut. So begünstigen abnehmende Östrogenspiegel eine trockene und faltige Haut und lassen sie dünner werden. Die verringerte Ausschüttung von Wachstumshormonen, die gewöhnlich im höheren Alter einsetzt, macht sich durch eine matte Haut bemerkbar, da in Folge der verringerten Hormonproduktion weniger Hautzellen neu gebildet werden und sich abgestorbene Zellen in den äußeren Hautschichten ansammeln.

Die Grundsubstanz in der Haut, die extrazelluläre Matrix, enthält große Mengen an Glykosaminoglykanen, zu denen die Hyaluronsäure zählt. Ist die Produktion der Hyaluronsäure verringert, kann die Haut sich nicht ausreichend regenerieren, und die Hautstruktur wird beeinträchtigt.

Ausgabe: 47_09-2015 Art.-Nr. 6547

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Schöne Haut ist primär das Ergebnis einer gesunden Ernährung. Eine große Rolle spielen dabei Mikronährstoffe, die für die Bildung von Kollagen und anderen Stabilitätsmolekülen des Bindegewebes notwendig sind.

Ein entscheidender Faktor, der unsere Haut altern und anfällig für Schäden werden lässt, ist ein Mangel an Vitamin C, Prolin, Lysin, Zink, Selen und anderen Mikronährstoffen. Ihre regelmäßige Zufuhr über die Nahrung ist unerlässlich, um ausreichend Kollagen für ein stabiles Bindegewebe zu bilden – und damit die Haut gesund und straff zu halten.

Vitamin C ist das Schlüsselmolekül für die Bildung eines dichten Kollagennetzes. Zusammen mit Lysin und Prolin sorgt es für die körpereigene Synthese und die Funktionsfähigkeit von Kollagen und Elastin, einem weiteren Baubestandteil des Bindegewebes. Lysin besitzt außerdem eine wichtige Schutzfunktion für das Kollagen: Es ist in der Lage, die enzymatische Auflösung des Kollagens zu verhindern.

Vitamin C ist darüber hinaus ein wichtiges Antioxidans, das den Körper vor Freien Radikalen schützt. Diese aggressiven Moleküle aktivieren die Enzyme, die für den Abbau von Kollagen und Elastin sorgen. Faktoren wie Zigarettenrauch, übermäßige UV-Strahlung und Chemikalien in Lebensmitteln sind typische Quellen Freier Radikale. Neben Vitamin C besitzt auch Vitamin E die wichtige Eigenschaft, Freie Radikale unschädlich zu machen. Weitere wichtige Mikronährstoffe für eine gesunde Haut sind Grüntee-Extrakte, Carotinoide, Lycopin, Curcumin und Coenzym Q-10. Tagtäglich sind wir zahlreichen Faktoren ausgesetzt, die das Bindegewebe belasten und die Haut schneller altern lassen. Eine kontinuierliche und ausreichende Versorgung mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen unterstützt die normale Kollagenbildung im Bindegewebe und trägt damit entschieden zu einer gesunden Haut bei.

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Ausgabe 48: Der Nutzen von Mikronährstoffen bei weißem Hautkrebs

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei weißem Hautkrebs

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Allein in Deutschland waren 2012 mehr als 1,5 Millionen Menschen an dieser Krebsart erkrankt. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt in Deutschland bei ca. 200.000 pro Jahr – Tendenz steigend.

Der sogenannte „schwarze Hautkrebs“, in der Fachsprache auch „malignes Melanom“ bezeichnet, ist eine besonders aggressive Variante des Hautkrebses, die schnell Metastasen im Körper bildet. Sie wird jährlich etwa 20.000mal diagnostiziert. Weniger gefährlich, mit etwa 130.000 Neuerkrankungen pro Jahr aber weitaus häufiger, ist der „weiße“ oder „helle“ Hautkrebs („nichtmelanozytärer Hautkrebs“). Hierzu zählen das Basalzell- und das Plattenepithelkarzinom.

Der größte Risikofaktor für weißen Hautkrebs ist eine viele Jahre andauernde hohe UV-Belastung durch die Sonne. Daher erkranken meist Menschen über 60 Jahre am weißen Hautkrebs. Aber auch Jüngere sind in steigendem Maße betroffen. Regelmäßige Solarienbesuche, Chemotherapie, Bestrahlung, ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem und Belastungen durch krebserregende Chemikalien in Nahrung und Wasser sind wichtige Faktoren, die bereits im jungen Erwachsenenalter zu Hautkrebs führen können1. Am häufigsten tritt er an Körperstellen auf, die besonders intensiv der UV-Strahlung ausgesetzt sind, z.B. Gesicht, Ohren, Lippen, Nacken, Arme und Handrücken. Der weiße Hautkrebs umfasst viele verschiedene Hautkrebsarten, wobei die aus den Epithelien und den Basalzellen der Haut entstehenden Krebsformen am weitaus häufigsten auftreten. So macht das Basalzellkarzinom etwa 80% aller nichtmelanozytären Hautkrebsformen aus. Hautkrebs (Basalzellkarzinom)

Basalzelle

Oberhaut

(Epidermis)

Lederhaut

(Dermis)

Melanozyt

Muskelschicht Das Basalzellkarzinom, der „weiße” Hautkrebs, entsteht aus den Basalzellen der Oberhaut (Epidermis). Es zählt zu den häufigsten Hauttumoren. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe ein bedeutsames Potential für die Vorbeugung und Behandlung von Hautkrebs haben.

Das Basalzellkarzinom bildet in der Regel keine Metastasen in anderen Organen, kann aber in das umgebende Gewebe hineinwachsen und es zerstören. Darüber hinaus ist auch nach einer operativen Behandlung ein Wiederauftreten (Rezidiv) des Tumors nicht vollständig auszuschließen.

Patienten werden deshalb regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen und Folgebehandlungen empfohlen. Hierzu gehören Maßnahmen der ästhetischen und plastischen Chirurgie, da nach Entfernung des Tumors oft auffälliges Narbengewebe im Gesicht des Patienten zurückbleibt. Nicht zu unterschätzen ist ebenfalls die psychische Belastung, die in Folge einer Hautkrebserkrankung auftreten kann und deshalb eine zusätzliche psychologische Unterstützung des Patienten erfordert.

UV-Strahlung ist ein Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Sie verursacht oxidativen Stress durch Freie Radikale, welche die DNA der Hautzellen beschädigen und übermäßiges Zellwachstum auslösen. Antioxidative Mikronährstoffe, wie Vitamin C, Lysin und Prolin, können Freie Radikale abfangen und neutralisieren, bevor sie Zellen und Gewebe angreifen.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination gegen Hautkrebs untersucht. Unsere Experimente mit Zellen und Gewebe (in vitro) zeigen, dass Mikronährstoffe die Vermehrung von Krebszellen hemmen und somit das Tumorwachstum zum Stillstand bringen können. Ebenfalls sind Mikronährstoffe nachweislich in der Lage, die kollagenverdauenden MMP-Enzyme zu blockieren, die für das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen verantwortlich sind.

Unsere Untersuchungen an Mäusen (in vivo) haben darüber hinaus den Beweis erbracht, dass eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen das Wachstum von Hautkrebszellen hemmt. Die Tumoren der mit Mikronährstoffen versorgten Tiere waren durch eine starke Ummantelung aus Kollagenfasern begrenzt, wodurch die Krebszellen sich kaum noch in das angrenzende Gewebe ausbreiten konnten2.

Angesichts der steigenden Zahl der Hautkrebs-Neuerkrankungen nimmt ein ausreichender Sonnenschutz einen immer höheren Stellenwert ein. Neben der Vermeidung von starker Sonneneinstrahlung und dem Tragen von angemessener Kleidung können Mikronährstoffe – insbesondere Antioxidantien – entscheidend zur Vorbeugung von weißem Hautkrebs beitragen.

Ref: 1. Khosravi H, et al., J Am Acad Dermatol. 2015;doi: 10.1016/ j.jaad.2015.08.007. 2. J. Cha, et al., Experimental Oncology 2011, 33(4):1-5

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Ausgabe: 48_09-2015 Art.-Nr. 6548


Ausgabe 49: Mikronährstoffe für ein gesundes Verdauungssystem

Mikronährstoffe für ein gesundes Verdauungssystem Unser Verdauungssystem (Gastrointestinaltrakt) ist ein ausgeklügeltes Zusammenspiel verschiedener Organe und Prozesse, die der Aufnahme, der Zerkleinerung, dem Weitertransport und der Resorption der Nahrung dienen. Er umfasst die an Aufnahme und Verwertung unserer Nahrung beteiligten Organe von Mund bis After sowie die Verdauungsdrüsen Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse (s. Grafik).

Im Prozess der Verdauung werden die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe aus dem Darm an das Blut weitergeleitet. Von dort gelangen sie in die Körperzellen, wo die Umwandlung der Nahrungsbestandteile in Energie stattfindet. Im Laufe eines Lebens verarbeitet der Körper mit Hilfe dieses Vorgangs mehr als 25 Tonnen Nahrung. Spezialisierte Zellen, die die einzelnen Verdauungsorgane aufbauen, übernehmen hierbei unterschiedliche Funktionen.

Verdauungssystem

Unsere Verdauung hat einen enormen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden. Damit die Zellen des Verdauungstraktes ihre hochspezifischen Aufgaben erfüllen können, ist eine regelmäßige Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe erforderlich.

Die Verdauung beginnt bereits im Mund, wo das im Speichel enthaltene Enzym Amylase die Kohlenhydrate zerlegt. Das Kauen stimuliert die Ausschüttung spezieller Hormone durch die Zellen der Speicheldrüsen, wodurch wiederum die Thymusdrüse zur Bildung der T-Lymphozyten (weiße Blutzellen) angeregt wird, die für eine gesunde Immunfunktion wichtig sind.

Nachdem die Nahrung vom Speichel aufgeweicht wurde, wandert sie durch die Speiseröhre in Magen, Dünn- und Dickdarm. Die

Ausgabe: 49_10-2015 Art.-Nr. 6549

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Muskeln der Speiseröhre pressen die Nahrung in fortschreitenden, wellenförmigen Bewegungen (Peristaltik) in den Magen. Hier findet die enzymatische Verdauung statt. Die Hauptaufgabe des Magens ist es, die aufgenommene Nahrung in eine suppenartige Flüssigkeit, den Speisebrei (fachsprachlich „Chymus“), zu verarbeiten. Dieser Vorgang markiert den Beginn der Proteinverdauung. Die Magenzellen produzieren Salzsäure (HCl), die für diese Proteinverdauung sowie zum Abtöten von Mikroorganismen vor Eintritt der Nahrung in das weitere Verdauungssystem benötigt wird.

Die Leber ist ein wichtiges Organ des Verdauungssystems. Durch die Produktion von Verdauungssäften ermöglichen die Leberzellen u.a. den Abbau von Fetten. Spezialisierte Zellen der Bauchspeicheldrüse produzieren die Verdauungsenzyme Amylase, Lipase und Protease, welche etwa die Hälfte der Eiweiße und Kohlenhydrate sowie 90% der Fette verdauen, die wir täglich zu uns nehmen. Darüber hinaus übernimmt die Bauchspeicheldrüse wichtige Funktionen bei der Produktion von Insulin und bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels.

Im nächsten Verdauungsschritt erreicht die Nahrung den Dünndarm, wo die letzte Phase der enzymatischen Verdauung stattfindet und fast alle Nährstoffe abgebaut und in die Blutbahn abgegeben werden. Der Dickdarm hat die Aufgabe, dem noch flüssigen Speisebrei, der aus Magen und Dünndarm kommt, das Wasser zu entziehen und die Abfallprodukte schließlich zur Ausscheidung vorzubereiten. Verdauung ist ein hochkomplizierter Vorgang, der auf eine optimale Funktion der Zellen des Verdauungssystems angewiesen ist, aber auch des Immun-, Hormon- und Kreislaufsystems. Damit alle diese Zellen ihre hochspezifischen Aufgaben erfüllen können, ist eine dauerhafte Zufuhr essentieller Mikronährstoffe erforderlich. Schlechte Ernährungsgewohnheiten, Krankheiten, Stress oder die Einnahme von Medikamenten tragen zu einem Mangel an Mikronährstoffen bei und können damit zu Beschwerden des Verdauungstrakts führen.

Mikronährstoffe wie Vitamin C, B6, B12 und Folsäure unterstützen die normale Funktion des Verdauungssystems. Darüber hinaus sind Betain-Hydrochlorid, die Enzyme Bromelain und Papain sowie Ingwer- und Pfefferminzextrakte wichtige verdauungsunterstützende Substanzen. Eine regelmäßige Nahrungsergänzung mit diesen Mikronährstoffen bietet den Zellen des Verdauungssystems die notwendige Unterstützung, um den ganzen Körper mit den Nährstoffen versorgen zu können, die er für ein gesundes Funktionieren braucht.

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Ausgabe 50: Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Nierenkrebs

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Nierenkrebs

Die Nieren sind paarig angelegte Organe, die rechts und links der Wirbelsäule im hinteren Bauchraum liegen. Die Hauptfunktion der Nieren ist die Ausscheidung von Wasser und Abfallstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, welcher in der Harnblase gespeichert und über die Harnwege aus dem Körper ausgeschieden wird.

Nierenkrebs bezeichnet bösartige Tumoren, die sich aus den Zellen der Niere entwickeln. Mit etwa zwei Prozent aller bösartigen Tumorerkrankungen und ca. 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört er zu den selteneren Krebsformen in Deutschland.

Unter allen Nierentumoren treten die Nierenzellkarzinome (Hypernephrome) mit einem Anteil von 90% am häufigsten auf. Sie können sich durch Blut im Urin sowie Schmerzen im Bauch, Rücken und in der Flanke bemerkbar machen. Anfängliche unspezifische Symptome, wie Gewichtsverlust und ungewöhnliche Blutwerte, erschweren eine eindeutige Diagnose und vergrößern damit die Gefahr, dass das Nierenzellkarzinom gefährliche Metastasen bildet. Bei 20% bis 30% der Nierenkrebs-Patienten hat das Karzinom zum Zeitpunkt der Diagnose bereits metastasiert, wodurch die 5-Jahres-Überlebensrate für Nierentumoren gerade einmal 60% beträgt. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Nierenkrebs-Patient 5 Jahre nach Diagnosestellung tot ist.

Alle Krebszellen, unabhängig von ihrem Ursprungsorgan, produzieren kollagenverdauende Enzyme, sogenannte Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Diese zerstören gezielt das umgebende Bindegewebe und ermöglichen damit die Ausbreitung von Krebs im Körper. Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination – u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt – gegen Nierenzellkarzinomzellen untersucht1. Wir stellten fest, dass diese Mikronährstoff-Kombination die häufigsten Enzyme aus der Gruppe der Matrix-Metalloproteinasen (MMP-2 und MMP-9) nahezu vollständig hemmte.

In einer weiteren Studie untersuchten wir, ob die Mikronährstoffe zusätzlich im Stande sind, den natürlichen Tod der Nierenkrebszellen (Apoptose) einzuleiten2. Unsere Ergebnisse belegen, dass die Mikronährstoff-Kombination sowohl den natürlichen Tod der Nierenzellkarzinomzellen erfolgreich einleitete als auch das weitere Wachstum der Krebszellen hemmte.

Das Nierenzellkarzinom zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und hohes Ausbreitungspotential aus. Mikronährstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von Nierenkrebs, indem sie wichtige Entstehungs- und Ausbreitungsmechanismen dieser Krebskrankheit hemmen.

Da die Symptome meist unspezifisch sind, wird Nierenkrebs oft nur zufällig entdeckt. Ist der Tumor bei Diagnosestellung klein, erfolgt in der Regel eine operative Entfernung. Sobald sich die Nierenkrebszellen aber in anderen Organen ausgebreitet haben (Metastasierung), verschlechtern sich die Behandlungschancen enorm.

Als wichtigste Risikofaktoren für Nierenkrebs gelten Rauchen, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Bluthochdruck und der häufige Kontakt mit potenziell nierenschädigenden chemischen Substanzen, z.B. Benzol, Asbest und bestimmten Pestiziden. Erbliche Faktoren spielen vermutlich ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Nierenkrebs.

Die Nieren gehören zu den Organen, die besonders gut durchblutet sind. Dadurch besitzt der Nierenkrebs ein hohes Ausbreitungspotential, weshalb er insbesondere im fortgeschrittenen Stadium nur schwer behandelbar ist. Die gängigen Therapiemethoden bei Nierenkrebs – die vollständige Entfernung der Niere, gefolgt von Chemotherapie und Bestrahlung – sind darüber hinaus mit schweren Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten extrem einschränken.

Unsere wissenschaftlichen Arbeiten zeigen, dass die Anwendung von Mikronährstoffen eine wirksame und nebenwirkungsfreie Möglichkeit bietet, diese aggressive Tumorart frühzeitig einzudämmen – und damit die Überlebenschancen von Nierenkrebs-Patienten zu erhöhen.

Ref: 1 MW Roomi, et al., Oncol Rep. 2006 Nov;16(5):943-7. Anticancer effect of lysine, proline, arginine, ascorbic acid and green tea extract on human renal adenocarcinoma line 786-0. 2 MW Roomi, et al., A Nutrient Mixture Induces Apoptosis in Human Renal Cell Carcinoma 786-0 and Human Melanoma Cell Line A2058.

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Ausgabe: 50_10-2015 Art.-Nr. 6550


Ausgabe 51: Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Blasenkrebs

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Blasenkrebs In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.000 Menschen an Harnblasenkrebs, wobei Männer fast dreimal so häufig betroffen sind wie Frauen. Die Erkrankungsraten für Blasenkrebs steigen mit dem Alter stetig an. So beträgt das durchschnittliche Erkrankungsalter 72 Jahre bei Männern und 74 Jahre bei Frauen; im mittleren oder jungen Erwachsenenalter ist das Blasenkarzinom dagegen sehr selten.

Die Blase ist Teil des menschlichen Harnsystems. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Urin zu speichern und über die Harnröhre auszuscheiden. Etwa 400 bis 600 Milliliter Urin kann die Blase fassen.

Als Hohlorgan ist die Blase mit Deckzellen (Epithel) ausgekleidet, das in der Blase Urothel genannt wird. Dieses Gewebe bildet die innere Schicht der Blasenwand. 90 Prozent aller Blasenkarzinome haben hier ihren Ursprung und werden aus diesem Grund auch als Blasenepithel- oder Urothelkarzinome bezeichnet. Die Überlebensrate innerhalb von 5 Jahren ist bei einem nur oberflächlich vorhandenen Urothelkarzinom relativ gut. Allerdings verschlechtert sich die Überlebenschance der Patienten drastisch, wenn das Urothelkarzinom in die Muskelschicht der Harnblase hineinwächst und von dort die Nachbarorgane und schließlich die Lymphknoten befällt (Metastasierung).

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Blasenkrebs zählen Rauchen, chronische Harnblasenentzündungen und ein häufiger berufsbedingter Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen (z. B. Arsen, Benzol). Des Weiteren stehen Chemotherapeutika, Diabetes-Medikamente und andere synthetische Pharmapräparate im Verdacht, Blasenkrebs zu verursachen.

Erstes Anzeichen von Blasenkrebs ist das häufige Auftreten von Blut im Urin. Bei rund 80 Prozent der Blasenkrebs-Patienten ist dies das erste Anzeichen der Erkrankung. Andere Krankheitszeichen sind oft unspezifischer und äußern sich in Form von Flankenschmerzen, häufigem Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen. Da diese Beschwerden auch auf andere Erkrankungen hindeuten können (z. B. Harnwegsinfektionen, Nierensteine oder eine vergrößerte Prostata), ist eine eindeutige Diagnose insbesondere im Anfangsstadium dieser Krebserkrankung schwierig. In vielen Fällen ist das Blasenkarzinom bei Diagnosestellung deshalb bereits metastasiert und somit auf konventionellem Wege kaum behandelbar.

Mehr als 90 Prozent der krebsbedingten Todesfälle – auch beim Blasenkrebs – sind auf die Streuung des Tumors in andere Organe des Körpers zurückzuführen. Bei diesem Metastasierungs-Prozess

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spielen bestimmte Enzyme, sogenannte Matrix-Metalloproteinasen, eine wichtige Rolle, die das umgebende Bindegewebe auflösen und somit die Ausbreitung der Krebszellen im Körper ermöglichen.

Blase Entwicklungsstadien des Blasenkrebses

Das Harnblasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der in den meisten Fällen von der Harnblasenschleimhaut, dem sogenannten Urothel, ausgeht. Je fortgeschrittener das Stadium, umso schlechter ist die Prognose für die Patienten. Jetzt konnte nachgewiesen werden, dass Mikronährstoffe in der Lage sind, wichtige Mechanismen dieser Krebserkrankung zu hemmen.

Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben an menschlichen Harnblasenkrebszellen die Wirksamkeit einer Mikronährstoff-Kombination gegen Matrix-Metalloproteinasen (MMP-2 und MMP-9) getestet. Die Mikronährstoff-Kombination bestand aus Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt sowie weiteren Mikronährstoffen.

Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass die MMP-Enzyme mit Hilfe der Mikronährstoffe vollständig gehemmt werden konnten. Darüber hinaus war die Kombination in der Lage, den natürlichen Krebszelltod (Apoptose) der Blasenkrebszellen auszulösen.*

Die gängigsten Behandlungsmethoden bei Harnblasenkrebs umfassen – je nach Metastasierungsgrad des Tumors – Operation (Blasenentfernung), Chemotherapie und Bestrahlung. Diese Maßnahmen sind für den Betroffenen oft mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden. Unsere Ergebnisse im Bereich der natürlichen Krebsforschung geben Millionen HarnblasenkrebsPatienten Hoffnung auf eine wirksame und nebenwirkungsfreie Therapie dieser weit verbreiteten Krebsart.

Ref: MW Roomi et al., Anti-Tumor Effect of Ascorbic Acid, Lysine, Proline, Arginine, and Green Tea Extract on Bladder Cancer Cell Line T-24; International Journal of Urology 2006, 13(4): 415-419. Ausgabe: 51_11-2015 Art.-Nr. 6551

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Ausgabe 52: Mikronährstoffe können den natürlichen Tod von Krebszellen einleiten

Mikronährstoffe können den natürlichen Tod von Krebszellen einleiten

Der Begriff „Apoptose“ – abgeleitet vom griechischen Wort für „abfallen“ – beschreibt den kontrollierten „Selbstmord“ einer Zelle, der vom „Software-Programm“ der Zelle, der DNA, ausgelöst wird. Man bezeichnet die Apoptose deshalb auch als „programmierter Zelltod“. Der programmierte Zelltod ist ein ganz normaler Vorgang, um die normale Entwicklung und Funktion des Organismus sicherzustellen. So sterben z.B. im Knochenmark und Darm eines gesunden Menschen pro Stunde Millionen von Zellen ab. Jeden Tag begehen im menschlichen Körper schätzungsweise zwischen 50 und 70 Milliarden normaler Zellen „Selbstmord“.

Der Lebenszyklus einer Zelle (Teilung, Neubildung, Funktion und Tod) ist in unserem Körper streng kontrolliert. Normalerweise zerstört eine Zelle sich selbst, wenn sie nicht länger benötigt wird. Wie

OHNE Mikronährstoffe: Lebende Krebszellen sind grün markiert

MIT Mikronährstoffen: Krebszellen, die absterben, sind orange markiert

Ein Markenzeichen jeder Krebsform ist ihre Fähigkeit, ewig zu leben. Diese Störung wird von einem Fehler im „Software-Programm“ der Krebszelle verursacht. Unsere Studien dokumentieren, dass Mikronährstoffe Krebszellen „umprogrammieren“ und zum „Selbstmord“ treiben können, ein Prozess, der Apoptose genannt wird.

oben erwähnt, wird zu diesem Zweck im Inneren der Zelle ein „Selbstmordprogramm“ aktiviert. Andere Zellen oder Gewebe werden durch diesen Vorgang nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Apoptose spielt beim Wachstum und bei der Umbildung von Organen eine besondere Rolle, wenn „alte“ Zellen durch neue ersetzt werden. Dies ist z.B. bei der Embryonalentwicklung der Fall, wenn Finger und Zehen eines Fötus ausgebildet werden. Unser Körper macht sich den Vorgang des Zell-Selbstmords ferner zu Nutze, um fehlerhafte Zellen zu zerstören, die bestimmte Krankheiten – wie Autoimmunerkrankungen oder Krebs – verursachen können. Ref:

1 S. Harakeh, M. et al., Apoptosis induction by Nutrient Synergy in HTLV1 positive and negative malignant T-cells, Leukemia Research 2006, 30: 869-881

2. M. W. Roomi, et al., The Anti-Cancer Effect of a Novel Nutrient Mixture by Inhibiting MMPs Expression, Invasion and Inducing Apoptosis in

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Es gibt mehrere Faktoren, die zur Vermehrung entarteter Zellen und damit zur Bildung von Tumoren beitragen können. Einer davon ist die Fähigkeit von Krebszellen, dem programmierten Zelltod zu entgehen. Krebszellen entziehen sich der Apoptose, indem sie die zelluläre Maschine „kapern“ und ein bestimmtes Apoptose auslösendes Gen – p53 – ausschalten.

Die Aufgabe dieses Gens besteht darin, entartete Zellen an ihrer Teilung zu hindern und zu reparieren. Sind die Schäden zu groß, schickt das Gen die betroffenen Zellen in den Tod. Hierzu aktiviert p53 spezielle Proteine (aus der Bcl2-Familie) und Enzyme (Caspasen), die den Prozess der Apoptose einleiten und aufrechterhalten. Eine Fehlfunktion von p53 verursacht sehr schnell wachsende und aggressive Krebsarten.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir bestimmte Mikronährstoffe hinsichtlich ihrer Fähigkeit untersucht, die Apoptose in verschiedenen Krebszellarten auszulösen. Unsere Untersuchungen an Leukämiezellen ergaben, dass die von uns getestete Mikronährstoff-Kombination die Aktivierung spezifischer Apoptose fördernder Gene (p53) und Proteine (Bax) steigerte. Gleichzeitig konnten die Mikronährstoffe die Aktivität solcher Proteine (Bcl-2 alpha) verringern, welche für gewöhnlich zur Hemmung der Apoptose beitragen1.

In einer weiteren Studie haben wir den Nachweis erbracht, dass mit steigenden Mikronährstoff-Konzentrationen die Anzahl der Krebszellen zunimmt, welche „Selbstmord begehen“2.

Die wichtigste Maßnahme der herkömmlichen Medizin, die Chemotherapie, zielt darauf ab, Krebszellen durch den Einsatz von Giftstoffen abzutöten. Natürlich können diese Stoffe nicht zwischen Krebszellen und gesunden Zellen unterscheiden, sodass es zwangsläufig zu massiven Schädigungen des gesamten Körpers kommt. Neben Chemotherapie-Resistenz ist tödliches Leberversagen eine schwere Nebenwirkung, die mit diesen Chemotherapeutika in Verbindung steht.

In unseren Untersuchungen blieben die gesunden Zellen dagegen intakt. Dies ist ein Beleg dafür, dass Mikronährstoffe Krebszellen selektiv abtöten können3.

Obwohl die Apoptose ein lebenswichtiger Mechanismus für die Zerstörung entarteter Zellen ist, trägt sie ebenso zur Aufrechterhaltung eines gesunden Organismus bei. Voraussetzung hierfür ist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Zellneubildung und Zelltod. Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass Mikronährstoffe ein sicherer und wirksamer Weg sind, um dieses Gleichgewicht sicherzustellen. Chondrosarcoma Cell Line SW-1353Vol 1, No 2 (2012)

3. M.W. Roomi, et al., Induction of Apoptosis in the Human Prostate Cancer Cell Line DU-145 by a Novel Micronutrient Formulation, Open Journal of Apoptosis, 2015, 4: 11-21

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Ausgabe: 52_11-2015 Art.-Nr. 6552


Ausgabe 53: Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Sarkomen

Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Sarkomen Sarkome sind bösartige Tumoren, die entweder vom Knochengewebe oder vom Weichteilgewebe – z.B. weichen Bindegewebe, Muskelgewebe, Fettgewebe – ausgehen. Man bezeichnet sie dementsprechend als Knochen- oder als Weichteilsarkome. Obwohl Weichteilsarkome in allen Bereichen des Körpers vorkommen können, treten sie am häufigsten in Armen, Beinen und im Bauchraum auf. Insgesamt lassen sich über 50 verschiedene Subtypen der Weichteilsarkome abgrenzen. Zu den verbreitetsten dieser Art zählen das Liposarkom, das seinen Ursprung in den Zellen des Fettgewebes hat, das Fibrosarkom, welches aus den Bindegewebszellen entsteht, das Chondrosarkom, das sich aus dem Knorpelgewebe entwickelt, sowie das vom Muskelgewebe ausgehende Leiomyosarkom.

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In einer anderen Studie haben wir die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination auf eine weitere wichtige Art von Enzymen untersucht, die von Krebszellen zur Ausbreitung verwendet werden, nämlich den Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (uPA)2. Im Rahmen dieser Untersuchung stellten wir fest, dass die Mikronährstoffe sowohl die Produktion der Urokinasen als auch die der MMPs hemmten. Des Weiteren konnte in unterschiedlichen Sarkomzellarten – Fibrosarkom, Chondrosarkom, Liposarkom und Leiomyosarkom des Uterus – die Produktion eines spezifischen Hemmers dieser bindegewebsauflösenden Enzyme (TIMP-2) gesteigert werden.

Schematische Darstellung von Sarkom-Tumoren (links) und deren Auftreten im Körper (rechts)

Die konventionelle Behandlung des Liposarkoms und des Fibrosarkoms, der zwei häufigsten Sarkom-Typen beim Erwachsenen, sieht eine operative Entfernung des Tumorgewebes vor, gefolgt von Strahlen- und Chemotherapie. Jedoch fördern diese hochaggressiven und mit zahlreichen Nebenwirkungen behafteten Behandlungsmethoden die Entwicklung von Resistenzen. Das bedeutet, dass die Tumorzellen im Laufe der Therapie unempfindlich gegen diese Behandlungen werden. Therapieresistente Tumoren sind die häufigste Todesursache bei Patienten mit metastasiertem (fern vom Entstehungsort abgesiedeltem) Krebs. Rund 50 Prozent aller Patienten, die an einem Sarkom erkrankt sind, sterben innerhalb von 5 Jahren nach Beginn der Metastasierung.

Die Voraussetzung dafür, dass Krebszellen wachsen und sich ausbreiten (metastasieren) können, ist die Überwindung der Begrenzung durch das umgebende Bindegewebe. Der Mechanismus, mit dessen Hilfe Krebszellen diese Barriere durchbrechen, ist die Bildung bestimmter bindegewebsauflösender Enzyme, der sogenannten Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Signalmoleküle (Zytokine) wie der Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) oder der epidermale Wachstumsfaktor (engl. epidermal growth factor, EGF) sorgen für die Regulierung der Aktivität dieser MMP-Enzyme. Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirkung einer MikronährstoffKombination auf verschiedene Sarkom-Zelllinien untersucht1. Dabei stellten wir fest, dass die Mikronährstoffe Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere zu einer signifikanten Hemmung der MMP-Produktion führten. In einer Vergleichsuntersuchung mit dem Antibiotikum Doxycyclin erwies sich bereits der Grüntee-Extrakt für sich genommen als wirksam. Er hatte denselben Effekt wie Doxycyclin, ohne aber dabei die für dieses PharmaPräparat typischen toxischen Effekte auf die Zellen auszuüben.

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Sarkome sind Krebsgeschwülste des Knochen- bzw. weichen Bindegewebes, wie z.B. Knorpel-, Muskel- oder Fettzellen. Sie können überall im Körper auftreten. Mikronährstoffe helfen, Sarkomzellen wirksam an der Ausbreitung zu hindern.

Erhöhte Blutwerte an diesen bindegewebsverdauenden Enzymen (MMP- und uPA) werden mit Tumorwachstum und der Ausbreitung der Krebserkrankung im Körper in Verbindung gebracht – Faktoren also, die die Lebenserwartung von Sarkom-Patienten erheblich einschränken. Mikronährstoffe tragen sowohl zur Stärkung und Stabilisierung des Bindegewebes als auch zur Hemmung der MMP- und uPA-Produktion bei. Auf diese Weise können sie die Überlebens- und Genesungschancen von Sarkom-Patienten wesentlich fördern. Ref:

1. M.W. Roomi, et al., In vitro modulation of MMP-2 and MMP-9 in adult human sarcoma cell lines by cytokines, inducers, and inhibitors, International Journal of Oncology 43: 1787-1798, 2013 2. M.W. Roomi, et al., Modulation of u-PA, MMPs and their inhibitors by a novel nutrient mixture in adult human sarcoma cell lines, International Journal of Oncology 43: 39-49, 2013

Ausgabe: 53_11-2015 Art.-Nr. 6553

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Ausgabe 54: Mikronährstoffe bei Sarkomen im Kindesalter

Mikronährstoffe bei Sarkomen im Kindesalter

Sarkome sind bösartige Tumoren, die im harten Bindegewebe (Knochengewebe), im weichen Bindegewebe bzw. Weichteilgewebe (Muskelgewebe) und in den Sehnen entstehen. Obwohl das Sarkom eine eher seltene Krebsform ist, tritt es im Kindes- und Jugendalter relativ häufig auf. Während bei Erwachsenen beispielsweise nur ca. 1% aller bösartigen Krebserkrankungen Tumoren des Weichteilgewebes sind, machen sie bei Kindern einen Anteil von 10% aus. Auch das Osteosarkom, ein bösartiger Knochentumor, betrifft vorwiegend junge Menschen. Die meisten Erkrankungen werden in der Altersgruppe zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr diagnostiziert. Die Überlebensrate für Kinder und Jugendliche mit Sarkom liegt bei 59–68%, wobei die Prognose von verschiedenen Faktoren abhängt. Entscheidend sind z. B. die Lage des Tumors, das Geschlecht des Patienten sowie Umwelt- und genetische Faktoren.

Da Bindegewebe überall im Körper vorkommt, können Sarkome in allen Bereichen des Körpers entstehen. Dennoch treten bei jungen Menschen vermehrt das Rhabdomyosarkom, das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom auf. Rhabdomyosarkome entstehen im Muskelgewebe. Besonders häufig finden sie sich im Kopf-Hals-Bereich, in den Gliedmaßen und im Rumpf. Mehr als 50% der Rhabdomyosarkome treten bei Kindern unter 10 Jahren auf; jüngere Kinder haben eine bessere Aussicht auf Heilung als ältere. Sofern sich das Rhabdomyosarkom nicht in andere Bereiche des Körpers ausbreitet (metastasiert), beträgt seine Heilungsrate 90%. Haben sich dagegen Tochtergeschwülste (Metastasen) in weiter entferntem Gewebe gebildet, verschlechtern sich die Heilungschancen auf nur 20%.

Osteosarkome können sich in allen Knochen ausbilden. Man findet sie aber sehr oft an den schnell wachsenden Enden der Knochen in direkter Nähe zum Knie- und zum Schultergelenk. Die Überlebensrate für metastasierte Osteosarkome beträgt nur 15-30%.

Eine weitere häufige Art von Sarkomen im Kinder- und Jugendalter sind Ewing-Sarkome, die meist im Knochen auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Hüftknochen, die Rippen, Schulterblätter und Beine.

Die Ursachen für Sarkome sind weitgehend unbekannt. Genetische Faktoren werden als mögliche Risikofaktoren betrachtet. Außerdem kann vermutlich Medikamentenkonsum während der Schwangerschaft beim Nachwuchs die Entwicklung eines Sarkoms begünstigen.

Das Osteosarkom ist ein bösartiger Knochentumor, der am häufigsten bei Heranwachsenden auftritt. Studienergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Maßnahme zum Schutz vor der Ausbreitung dieser Krebsart sind.

Schmerzen häufig zunächst auf die hohe körperliche Aktivität von Heranwachsenden zurückgeführt. Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung hat sich das Sarkom in vielen Fällen bereits so stark ausgebreitet, dass eine erfolgreiche Behandlung kaum mehr möglich ist. Die Ausbreitung der Krebszellen in Lunge, Leber und andere lebenswichtige Organe des Körpers geschieht mit Hilfe kollagenbzw. bindegewebsverdauender Enzyme – Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (uPA).

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination, bestehend u.a. aus Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und anderen Mikronährstoffen, auf Osteosarkom- und Rhabdomyosarkom-Zelllinien untersucht. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Mikronährstoffe sowohl in der Lage waren, die Produktion der MMP- und upA-Enzyme zu hemmen, als auch die Produktion der Gewebeinhibitoren von Metalloproteinasen („tissue inhibitors of metalloproteinases“, TIMPs) zu erhöhen, welche die Aktivität der MMPs kontrollieren1. In einer Tierstudie erbrachten wir zusätzlich den Nachweis, dass die Mikronährstoffe das Wachstum von Osteosarkomen um 53% hemmten und die Neubildung von Blutgefäßen – eine entscheidende Voraussetzung für das Wachstum von Tumoren – deutlich verringerten2.

Ref:

Die Studienergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe die Grundlage eines starken und intakten Bindegewebes sind, das eine natürliche Barriere zum Schutz gegen die zerstörerische Wirkung kollagenverdauender MMP-Enzyme bildet3. Die von uns getesteten Mikronährstoffe waren zudem vollkommen frei von schädlichen Nebenwirkungen4. Unser Ansatz stellt damit eine wirksame Alternative zu den gängigsten Behandlungsformen kindlicher Sarkome dar.

2. MW Roomi, et al., Medical Oncology 23: 411-417, 2006

4. MW Roomi, et al., J American College Nutrition 22: abs. 86, 2003

Sarkome bleiben oft lange Zeit unentdeckt, da die Tumoren anfänglich keine spezifischen Symptome hervorrufen. So werden 1. MW Roomi, et al., International Journal of Oncology 43:4, 1027-1035, 2013

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3. V Ivanov, et al., Medical Oncology 24:2, 209-217, 2007

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Ausgabe: 54_12-2015 Art.-Nr. 6554


Ausgabe 55: Bewiesen: Mikronährstoffe fördern Gesundheit von Kindern

Bewiesen: Mikronährstoffe fördern Gesundheit von Kindern Nahezu zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an einer Unterversorgung mit Mikronährstoffen, viele davon sind Kinder. Die Folgen: Ein geschwächtes Immunsystem, chronische Erkrankungen, Wachstumsstörungen, eine verringerte Lernfähigkeit und viele weitere Gesundheitsprobleme. Anders als vielfach angenommen ist Mangelernährung nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer, sondern betrifft auch zunehmend Heranwachsende in den Industrienationen. Veränderte Ernährungsgewohnheiten, wie der Konsum von Fast Food, Fertigprodukten oder stark zucker- und fettreicher Nahrung, haben zu einem kontinuierlichen Anstieg ernährungsbedingter Krankheiten geführt – allen voran Fettleibigkeit (Adipositas), die mit höheren Gesundheitsrisiken im späteren Leben verbunden ist, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs.

Aber auch eine vermeintlich gesunde Ernährung schützt nicht immer davor, Mangelkrankheiten zu entwickeln: Die Böden in der Landwirtschaft wurden durch den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass in der heutigen Nahrung von vornherein kaum noch genügend Nährstoffe enthalten sind, um den Körper ausreichend zu versorgen. Eine 2004 im „Journal of the American College of Nutrition“ veröffentlichte Studie bestätigte, dass der Nährstoffgehalt von Lebensmitteln im Laufe der letzten 50 Jahre deutlich abgenommen hat.

Kinder und Jugendliche haben durch ihr Wachstum einen besonders hohen Nährstoffbedarf. Die Bildung von Blut, die Entwicklung von Knochen und allen Organsystemen, insbesondere des Nerven- und Immunsystems, erfordern die ständige Bereitstellung von Mikronährstoffen. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist somit die wichtigste Maßnahme, um die gesunde Entwicklung junger Menschen zu unterstützen.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat in Zusammenarbeit mit der Ukrainischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften den gesundheitlichen Nutzen einer Mikronährstoff-Supplementierung bei Kindern untersucht*. An der klinischen Studie nahmen 69 Schulkinder teil, die 7 Monate lang ein Nahrungsergänzungsmittel erhielten. Weitere 34 Kinder, die als Kontrollgruppe dienten, bekamen dagegen keine zusätzlichen Mikronährstoffe. Alle Studienteilnehmer nahmen in der Schule das gleiche Essen ein. Der Gesundheitszustand der Heranwachsenden wurde zu Beginn und am Ende der Studie beurteilt.

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Es stellte sich heraus, dass die Schüler der Mikronährstoff-Gruppe nach 7 Monaten Nahrungsergänzung körperlich deutlich leistungsfähiger waren als die Schüler der Kontrollgruppe. So wiesen die mit Mikronährstoffen versorgten Kinder eine verringerte und damit gesündere Herzfrequenz auf. Auch leicht erhöhte Blutdruckwerte konnten weitgehend normalisiert werden. Zusätzlich verbesserte sich ihre Herz-Kreislauf-Funktion um 28% und ihre Muskelkraft

Ein gesunder Ernährungsstil ist ausschlaggebend für die ungestörte Entwicklung junger Menschen – sowie Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

um 16%. Bei den Kindern ohne Mikronährstoff-Ergänzung stellten die Forscher darüber hinaus eine Verschlechterung der Lungenund Atemfunktion um 14% fest.

Weiterhin zeigten die Kinder, die im Rahmen der Untersuchung Mikronährstoffe einnahmen, eine verbesserte Widerstandskraft gegen Krankheiten: Die Zahl der Erkrankungen konnte in dieser Gruppe um 25% verringert werden. Zudem erzielten diese Schüler im Vergleich zur Kontrollgruppe in mehreren Fächern deutlich bessere Noten. Der allgemeine Gesundheitszustand, die körperliche Aktivität und das Wohlbefinden der Kinder mit MikronährstoffErgänzung konnten ebenso signifikant verbessert werden. Im Kindes- und Jugendalter, das durch eine rasante körperliche und geistige Entwicklung geprägt ist, hat die Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und weiteren Mikronährstoffen einen hohen Stellenwert. Die vorliegenden Studienergebnisse beweisen, dass eine tägliche Nahrungsergänzung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen die Gesundheit von Heranwachsenden effektiv unterstützt und fördert.

* Korzun V, et al., Journal of Cellular Medicine and Natural Health. 2015 Ausgabe: 55_01-2016 Art.-Nr. 6555

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Ausgabe 56: Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für normale Gebärmutterkontraktion

Neue Erkenntnisse der Zellular Medizin bei Borreliose

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, ist die häufigste durch Zecken übertragbare Krankheit. Jedes Jahr werden allein in Europa ca. 65.000 bis 80.000 Menschen infiziert. In den USA liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen bei etwa 30.000. Aufgrund häufiger Fehldiagnosen werden zahlreiche Borreliose-Fälle statistisch jedoch gar nicht erst erfasst, weshalb viele Experten von einer 5- bis 10-mal höheren Zahl infizierter Menschen ausgehen.

Die Lyme-Borreliose macht sich zunächst in Form einer entzündlichen Erkrankung bemerkbar, die verschiedene Organe des Körpers betreffen kann. Die frühe Phase der Erkrankung äußert sich zunächst als lokaler Hautausschlag. In späteren Stadien befällt die Entzündung Gelenke, Nervensystem und – in selteneren Fällen – Herz, Muskeln, Gelenke und weitere Organe (chronische Form). Die Auslöser der Borreliose sind Bakterien der Gattung Borrelia, auch Borrelien genannt. Borrelien werden fast immer durch Zecken auf den Menschen übertragen. Die Zecke selbst infiziert sich mit den Borrelien, indem sie beim Stich das Blut eines infizierten Wirts (Tier oder Mensch) aufnimmt.

Borrelien können in unserem Körper in drei verschiedenen Formvarianten auftreten. Diese Eigenart ermöglicht es den Bakterien, selbst widrigen Lebensbedingungen standzuhalten. Die drei Bor-

relien-Formen sind: Aktive Form (Larven oder Spirochäten), latente (runde) Form und „Biofilm“-Form. Beim Biofilm handelt es sich um eine Art „Nest“, in dem die Bakterien sich innerhalb des Körpergewebes regelrecht „einnisten“, um sich dort Jahre bzw. Jahrzehnte aufzuhalten (chronische Erkrankung).

Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten, sieht die herkömmliche Medizin bei Borreliose eine Behandlung mit Antibiotika vor. Tatsächlich aber treten bei 10–20% (manchmal sogar bei bis zu 50%) der Patienten nach abgeschlossener Antibiotika-Therapie erneut Symptome einer Lyme-Borreliose auf, einschließlich Gelenkund/oder Muskelschmerzen und Müdigkeit. Diese Symptome dauern mehrere Monate oder sogar Jahre an, wodurch die Lebensqualität der Patienten stark eingeschränkt wird.

Die Tatsache, dass viele Betroffene nach Abschluss einer Antibiotika-Behandlung erneut Rückfälle erleiden, beweist, dass eine effektive Bekämpfung bzw. wirksame Beseitigung der Borrelien-Bakterien durch Antibiotika nicht möglich ist. Umso wichtiger ist die Erforschung neuer Ansätze, die eine dauerhafte und wirksame Eindämmung der Borreliose erlauben.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirksamkeit 45 verschiedener Naturstoffe gegen die Borrelienarten Borrelia burgdorferi (Haupterreger der Borreliose in den USA) und Borrelia garinii (Haupterreger der Borreliose in Europa) in ihren drei Formen (Spirochäten, runde Form, Biofilm) untersucht. Unsere Ergebnisse zeigten, dass alle getesteten Mikronährstoffe die Spirochäten-Form erfolgreich bekämpften. Die runden Formen wurden am effektivsten durch folgende Naturstoffe gehemmt: cis2-Decensäure, Rosmarinsäure, Baicalein, Monolaurin, Luteolin und Kelp (Jod). Ferner waren fünf der genannten Natursubstanzen (Baicalein, Monolaurin, Luteolin, cis-2-Decensäure und Kelp) in der Lage, Biofilm-Bakterienkolonien einzudämmen. Baicalein und Monolaurin waren die Substanzen mit der größten Wirksamkeit gegen die Bildung der Biofilm-Bakterienform.

Die Borreliose ist eine Infektion, die durch Bakterien der Gattung Borrelien ausgelöst wird. Diese werden durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass bestimmte Mikronährstoffe mit hoher Wirksamkeit gegen Borrelien eingesetzt werden können.

Unsere Studie belegt, dass bestimmte Mikronährstoffe alle Formen einer Borrelien-Infektion bekämpfen und deshalb eine hervorragende Alternative zu Antibiotika darstellen, die in vielen Fällen mit schädlichen Nebenwirkungen behaftet sind.

Weitere Details finden Sie in der Originalstudie (englischsprachig), die Sie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Applied Microbiology“ einsehen können:

Goc, A., Niedzwiecki, A. and Rath, M. (2015), In vitro evaluation of antibacterial activity of phytochemicals and micronutrients against Borrelia burgdorferi and Borrelia garinii. J Appl Microbiol, 119: 1561–1572. doi:10.1111/jam.12970 http://onlinelibrary.wiley.com/resolve/doi?DOI=10.1111/jam.12970

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Ausgabe: 56_02-2016 Art.-Nr. 6556


Ausgabe 57: Mikronährstoffe bei Gebärmutterhalskrebs

Mikronährstoffe bei Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs, das sogenannte Zervixkarzinom, ist einer der häufigsten bösartigen Tumoren bei Frauen. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 6.500 Frauen neu daran und 2.000 sterben an seinen Folgen. Die meisten Gebärmutterhals-Karzinome treten im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf.

In den letzten Jahrzehnten sind die Erkrankungszahlen an Gebärmutterhalskrebs dank einer verbesserten Früherkennung vielerorts zurückgegangen. In den Entwicklungsländern, wo selten Vorsorgeuntersuchungen wie der „PAP-Test“ durchgeführt werden, endet diese Tumorart dagegen meist tödlich. Aber selbst in Europa steht Gebärmutterhalskrebs – nach Brustkrebs – noch immer an zweiter Stelle der durch Krebs verursachten Todesfälle bei Frauen unter 45 Jahren. Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter, der den Muttermund enthält. Bei der Zellschicht, die den Gebärmutterhals im Bereich des Muttermundes auskleidet, handelt es

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sich um das sogenannte Plattenepithel. Hier entsteht die häufigste Form des Gebärmutterhalskrebses, das „Plattenepithelkarzinom”. Etwas seltener sind die sogenannten Adenokarzinome. Sie entstehen im Drüsengewebe des Gebärmutterhalses.

Häufige Risikofaktoren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sind Rauchen, Fettleibigkeit, die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel und Schwangerschaft, insbesondere im Teenager-Alter. Als die wichtigsten Auslöser einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung gelten jedoch spezielle Typen des Humanen Papillom-Virus (HPV). Gebärmutterhalskrebs verursacht in frühen Stadien meist keine spezifischen Symptome. Wenn der Krebs ein fortgeschritteneres Stadium erreicht hat, können Ausfluss, unregelmäßige Blutungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf die Erkrankung hindeuten.

Gebärmutterhalskrebs ist weltweit einer der häufigsten bösartigen Tumoren bei Frauen. Wenn diese Krebsart sich im Körper ausbreitet, verschlechtern sich die Überlebenschancen der betroffenen Frauen enorm. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe die Ausbreitung von Gebärmutterhalskrebszellen wirksam blockieren können.

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Ausgabe 57: Mikronährstoffe bei Gebärmutterhalskrebs

Mikronährstoffe bei Gebärmutterhalskrebs

Wie alle anderen Krebsarten ist auch der Gebärmutterhalskrebs nur schwer behandelbar, sobald er sich im Körper ausbreitet. Dieser als Metastasierung bezeichnete Vorgang beruht auf der Auflösung des Bindegewebes durch kollagenverdauende Enzyme (Matrix-Metalloproteinasen, MMP und Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator, uPA), die von den Krebszellen produziert werden.

Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts haben vielfach den Nachweis geliefert, dass Mikronährstoffe wie Vitamin C, Lysin, Prolin oder Grüntee-Extrakt die Entstehung und Ausbreitung von nahezu allen Krebsarten wirksam blockieren können. Die entscheidenden krebshemmenden Mechanismen, die von Mikronährstoffen ausgehen, umfassen die Hemmung der MMP-Enzyme, die Eindämmung des Wachstums von Blutgefäßen, welche den Tumor mit Nährstoffen versorgen, sowie die Stärkung der Bindegewebsmatrix, welche die Krebszellen umschließt. Unsere neueste Krebs-Studie* bestätigte diese Ergebnisse nun auch für Gebärmutterhalskrebs. Untersucht wurden Mäuse mit Gebärmutterhals-Tumoren, die entweder eine Nahrungsergänzung mit einer Kombination spezifischer Mikronährstoffe oder ihre normale Nahrung – ohne zusätzliche Mikronährstoffe – erhielten. Die Ergebnisse unserer Studie zeigten, dass die Mikronährstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs auf mehrfache Weise wirksam waren: Tumoren traten in der Mikronährstoff-Gruppe nicht nur seltener auf, sie waren im Schnitt auch deutlich kleiner als die der Kontroll-Gruppe.

Des Weiteren metastasierten die Tumoren der MikronährstoffGruppe vergleichsweise seltener. Dies konnten wir darauf zurückführen, dass die Tumoren von einer starken Kollagenschicht eingekapselt waren, die eine Barriere gegen die Ausbreitung der Gebärmutterhalskrebszellen bildete. Bei den Tumoren der Kontroll-Gruppe fehlte dagegen eine solche Kollagenbarriere, sodass sich die Krebszellen leicht in benachbartes Gewebe ausbreiten konnten. Ferner fanden wir in den Tumoren der mit Mikronährstoffen versorgten Mäuse abgestorbene Zellen und Gewebe, ein wesentliches Kennzeichen des Krebszelltodes (Nekrose), der auf die Rückbildung der Gebärmutterhalskrebs-Tumoren hindeutete.

Die Diagnose Gebärmutterhalskrebs bedeutet für die betroffenen Frauen eine große psychische und körperliche Belastung. Dies ist insbesondere bei fortgeschrittenen Tumorstadien der Fall: Hat der Krebs sich bereits auf andere Organe ausgebreitet, kann er mithilfe herkömmlicher Therapiemethoden kaum noch wirksam behandelt werden. Die Ergebnisse dieser Studie beweisen, dass Mikronährstoffe ein nebenwirkungsfreier, kostengünstiger und effektiver Ansatz zur Kontrolle von Gebärmutterhalskrebs sind und damit Tausenden Patientinnen eine hoffnungsvolle Alternative zur pharma-orientierten Krebs-Medizin bieten.

* Ref.: Roomi, M.W., Cha, J., Kalinovsky, T., Roomi, N., Niedzwiecki, A., & Rath, M. (2015). Experimental and Therapeutic Medicine, 10, 901-906. http://www.spandidos-publications.com/10.3892/etm.2015.2591

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Ausgabe: 57_02-2016 Art.-Nr. 6557


Ausgabe 58: Fucoidan aus Algen: ein möglicher Ersatzstoff für Vitamin C

Fucoidan aus Algen: ein möglicher Ersatzstoff für Vitamin C

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall, fordern jährlich mehr als 17 Millionen Todesopfer und sind damit die häufigste Todesursache weltweit. Unter dem Oberbegriff Herz-Kreislauf-Erkrankung werden Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zusammengefasst. Diese umfassen Arteriosklerose, hohe Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und viele weitere Symptome. Darüber hinaus stehen Herz-Kreislauf- Erkrankungen häufig in Verbindung mit Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes. Vor über zwei Jahrzehnten stellte Dr. Rath sein bahnbrechendes Konzept zum Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Mangel und der HerzKreislauf-Erkrankung als Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbut vor. Dieses Konzept wurde 1991 im Journal of Orthomolecular Medicine1 veröffentlicht und enthält eine Beschreibung der natürlichen Anpassungsmechanismen, die der Mensch im Laufe der Evolution für sein Überleben in Zeiten einer ungenügenden Vitaminversorgung entwickelt hat.

Dr. Raths Konzept besagt, dass ein langfristiger Mangel an Vitamin C in der Nahrung beim Menschen zu einer Strukturschwäche der Arterienwände führt, in deren Folge ein biologischer Reparaturmechanismus in Gang gesetzt wird: Cholesterin-transportierende Lipoproteine lagern sich in den Arterienwänden ab, um ein Einreißen der Arterien (Frühform von Skorbut) zu verhindern. Dauert dieser Prozess über Jahre an, kommt es zur Entstehung gefährlicher Plaques, die Verengungen der Arterien hervorrufen. Die Folge davon sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein besonders effektives Reparaturmolekül: Aufgrund seiner einzigartigen Struktur dient es in einer geschwächten Arterienwand als Ersatz für Vitamin C. Da wir Menschen, im Gegensatz zur Tierwelt, die Fähigkeit zur Vitamin-C-Herstellung verloren haben, wurde Lp(a) zu einem Hauptbestandteil unseres Blutplasmas, um bei einem langfristigen Vitamin-C-Mangel die Arterienwände effektiv zu schützen.

Während der Eiszeiten waren vitaminreiche Nahrungsmittel knapp. Eine der wenigen Ausnahmen bildeten Algen und andere Wasserpflanzen, die unsere Vorfahren in den Gewässern in der Nähe ihrer Siedlungen fanden. Diese Annahme hat unsere Aufmerksamkeit auf die Inhaltsstoffe der Alge gelenkt. Seealgen besitzen einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien. Reichlich in Algen enthalten sind Vitamin D, Jod und Omega-3-Fettsäuren. Vitamin C ist eher in geringerer Menge enthalten.

Ein weiterer Inhaltsstoff der Seealge ist Fucoidan. Diesem Polysaccharid werden wichtige Funktionen bei der Stärkung des Immunsystems sowie bei der Vorbeugung von Krebs nachgesagt. Außerdem leistet es einen Beitrag zur Herz-Kreislauf-Gesundheit. Fucoidan ist ferner in der Lage, Glukose- und Insulinspiegel zu beeinflussen sowie erhöhte Triglyzerid-Werte – ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Er-

Ausgabe: 58_03-2016 Art.-Nr. 6558

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Fucoidan ist ein natürlicher Inhaltsstoff von Algen. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass diese Substanz bei fehlender Vitamin-C-Versorgung die Stabilität und Elastizität der Arterienwände sicherstellen kann.

krankungen – und den Blutdruck zu senken. Fucoidan wird daher häufig im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom untersucht.

Neben zahlreichen anderen Mikronährstoffen ist Fucoidan auch Gegenstand der Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut. In einer aktuellen Studie haben wir die Wirkung von Fucoidan auf die Produktion bestimmter Bindegewebskomponenten untersucht. Deren optimale Verfügbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung für die Stabilität und Elastizität der Arterienwände. Unser besonderes Augenmerk galt der Frage, ob Fucoidan in den Blutgefäßwänden als temporärer Ersatzstoff für Vitamin C fungieren kann2. Diese Studie mit glatten Muskelzellen der Aorta zeigte, dass die Bildung des Bindegewebsbestandteils Kollagen unter der Gabe von Fucoidan zunahm, und zwar selbst ohne die gleichzeitige Zufuhr von Vitamin C. Dies legt nahe, dass Fucoidan bei der Stärkung der Gefäßwände eine ebenso wichtige Rolle zukommt wie Vitamin C. Dementsprechend könnte die Substanz während eines vorübergehenden Mangels an Vitamin C ein hilfreicher Ersatznährstoff sein.

Die vorliegenden neuen Erkenntnisse bilden eine wichtige Ergänzung zu Dr. Raths Theorie über die Verbindung zwischen Skorbut, Vitamin-C-Mangel und Arteriosklerose. Nachdem der Mensch aufgrund einer Genmutation die Fähigkeit zur Vitamin-C-Produktion verloren hatte, stellte die Natur Lp(a) als Ersatzmolekül bereit, um den Folgen eines Vitamin-C-Mangels entgegenzuwirken. Wir können nun davon ausgehen, dass dem Menschen neben Lp(a) weitere wirksame Ersatzstoffe für Vitamin C zur Verfügung gestellt wurden, welche in Zeiten extremer klimatischer Bedingungen sein Überleben sicherten. Unsere Studie hat nachgewiesen, dass einer dieser Ersatzstoffe Fucoidan aus Algen ist. * Ref.: 1. Rath M, Pauling L; Journal of Orthomolecular Medicine 1991, 6:125-134 2. Ivanov V, et al., Journal of Cellular Medicine and Natural Health, 2015 http://www.jcmnh.org/wp-content/uploads/2015/06/Ivanov-281215.pdf

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Ausgabe 59: Im Fokus der Wissenschaft: Die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C

Im Fokus der Wissenschaft: Die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C

Mit jährlich 7,5 Millionen Todesfällen weltweit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Etwa jede dritte Frau und jeder zweite Mann sind im Laufe ihres Lebens von dieser Krankheit betroffen. Die American Cancer Society erwartet, dass bis 2020 jedes Jahr mehr als 1 Millionen Menschen neu an Tumoren erkranken.

Zu den häufigsten Krebs-Neuerkrankungen zählen Melanome, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs. Rauchen ist nach wie vor der wichtigste Risikofaktor für Krebs, aber auch Fettleibigkeit und Stoffwechselstörungen tragen zur Entstehung von bestimmten Tumorarten bei.

Das dramatische Ausmaß der Krebserkrankung zeigt, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemo- und Strahlentherapie – diese Epidemie nicht wirksam bekämpfen können. Im Gegenteil, diese Verfahren schädigen nicht nur die Krebszellen, sondern gleichzeitig auch gesunde Zellen und führen dadurch zu neuen Krebserkrankungen und anderen schädlichen Begleiterscheinungen.

Zahlreiche Studien beweisen, dass viele Krebsformen mit Hilfe von Mikronährstoffen aufgehalten und sogar umgekehrt werden können. Vitamin C ist eine besonders wirksame Substanz, die als Radikalfänger die Zellen vor oxidativem Stress – einem Risikofaktor für die Entstehung von Krebs – schützt. Zusammen mit den Aminosäuren Prolin und Lysin trägt Vitamin C ferner zur Bildung von stabilem Bindegewebe bei, das eine natürliche Barriere gegen die Ausbreitung von Krebszellen bildet.

Wir haben die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C ausführlich in einer aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Cellular Medicine and Natural Health1 dargestellt. In unserem Artikel beschrieben wir die verschiedenen Mechanismen, über die Vitamin C die Ausbreitung und das Wachstum von Krebszellen eindämmen kann. Diese Mechanismen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Vitamin C ist in der Lage, Krebszellen selektiv abzutöten. Der entscheidende Vorgang dabei ist der „Selbstmord“ (Apoptose) von Krebszellen, der von Vitamin C eingeleitet werden kann. Wir haben nachgewiesen, dass Vitamin C die Aktivität verschiedener Apoptose-auslösender Gene fördert, wie z. B. p53 und p21.

Weiter nimmt Vitamin C eine entscheidende Rolle bei der Kollagen-Synthese und bei der Einkapselung von Tumoren ein. Beide Mechanismen sind wichtige Voraussetzungen für die Hemmung der Krebs-Ausbreitung. Den Beweis lieferte uns ein spezielles Mausmodell, bei dem kein Vitamin C im Körper gebildet wurde. Anhand dieses Modells konnten wir zeigen, dass mit Vitamin C versorgte Mäuse weniger Tumoren entwickelten als Mäuse, welche kein Vitamin C über die Nahrung bekamen. Die Tumoren der Vitamin-C-Versuchsgruppe waren durch eine starke Ummantelung aus Kollagenfasern begrenzt, wodurch ihre Ausbreitung in angrenzendes Gewebe kaum noch möglich war. Nach unseren Beobachtungen konnte die Tumorausbreitung auf diese Weise um bis zu 71% gehemmt werden.

Vitamin C trägt ferner zum Erhalt von normalem Gewebe bei. Diese Erkenntnis ist insofern von Bedeutung, da die schädlichen Auswirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie so deutlich reduziert werden können.

Die Wirksamkeit von Vitamin C bei der Krebsbekämpfung wurde in wissenschaftlichen Studien vielfach bewiesen. Ein Großteil dieser Studien beschränkt sich auf die Anwendung von Vitamin C als Einzelnährstoff. Unsere Untersuchungen am Dr. Rath Forschungsinstitut haben dagegen den Nachweis erbracht, dass Vitamin C in Kombination mit anderen Mikronährstoffen einen weitaus größeren Nutzen bietet.

Vitamin C ist ein Schlüsselmolekül für die Vorbeugung und Bekämpfung von Krebs. Sein Potential war Gegenstand zahlreicher Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts und umfasst u.a. die Hemmung des Krebszellwachstums und die Einleitung des natürlichen Krebszelltodes.

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Der Grund dafür ist, dass der synergistische Einsatz verschiedener Mikronährstoffe gleichzeitig auf mehrere Krebsmechanismen abzielt: Zusammen mit Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt, Quercetin und anderen Mikronährstoffen hemmt Vitamin C das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen, löst deren Selbstmord (Apoptose) aus und verringert die Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese). Diese Erkenntnisse versetzen uns in die Lage, die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C maximal auszuschöpfen. * Ref.:

1. MW Roomi, et al., Journal of Cellular Medicine and Natural Health, 2015.

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Ausgabe: 59_04-2016 Art.-Nr. 6561


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Ausgabe 60: Mikronährstoff-Synergien können Antibiotika-Resistenzen vorbeugen

Mikronährstoff-Synergien können AntibiotikaResistenzen vorbeugen Die Widerstandsfähigkeit (Resistenz) von Krankheitserregern gegenüber Antibiotika stellt weltweit eine zunehmende Gefahr für die Gesundheit dar. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) litten zum Beispiel 2013 etwa 480.000 Menschen an einer multiresistenten Form von Tuberkulose (engl. „Extensively drug-resistant tuberculosis“, XDR-TB). Multiresistente Erreger sind gegenüber mehreren medikamentösen Wirkstoffen unempfindlich und damit besonders schwer behandelbar. Andere krankheitsverursachende und hoch ansteckende Organismen, die bereits Resistenzen entwickelt haben, sind Methicillinresistenter Staphylococcus aureus (MRSA), die bakterielle Infektionskrankheit Gonorrhoe, aber auch Malaria-Parasiten sowie der Candida Pilz.

Arzneimittelresistente Bakterien verursachen Schätzungen zufolge jedes Jahr etwa 25.000 Todesfälle in Europa. Arzneimittelresistenz kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Die unkontrollierte und oftmals überflüssige Verabreichung von Antibiotika bei Virusinfektionen, die unzuverlässige Einnahme von Antibiotika seitens der Patienten bei Bakterieninfektionen oder der unkontrollierte Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung – all dies trägt zu der Entwicklung und Ausbreitung von arzneimittelresistenten Mikroorgansimen bei. Ein wesentlicher Grund für die Ausbreitung arzneimittelresistenter Bakterien sind mangelnde Hygienemaßnahmen. Besonders in Krankenhäusern, in denen die resistenten Keime auf zahlreiche geschwächte Menschen treffen, hat diese Sorglosigkeit gravierende Folgen. Schätzungen für Deutschland gehen von 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen infolge multiresistenter Bakterien aus, die in zahlreichen Fällen sogar zum Tod führen.

Resistente Erreger werden auch für junge Menschen zu einem wachsenden Problem. In einer kürzlich im British Medical Journal veröffentlichten Studie kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass viele Kinder nicht mehr auf eine Behandlung mit den gängigsten Antibiotika ansprechen. Zu beobachten sei dies insbesondere bei Kindern mit Harn- oder Atemwegsinfektionen, die die resistenten Bakterien noch bis zu sechs Monate nach der Behandlung in sich tragen und somit verbreiten können.

Angesichts der hier dargestellten Problematik sind effektive Lösungsansätze dringend erforderlich. Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen eine Studie mit arzneimittelresistenten Bakterien durchgeführt, die für die häufigsten Infektionen verantwortlich sind1.

Antibiotikum

normale Flora

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Antibiotikum

leicht antibiotikaresistente Bakterien

antibiotikaresistente Bakterien

Die Entstehung und Ausbreitung von Organismen, die gegenüber Antibiotika unempfindlich sind, sind die Folge eines unkontrollierten und teils überflüssigen Gebrauchs von antimikrobiellen Substanzen bei Mensch und Tier. Spezifische Mikronährstoff-Kombinationen sind nachweislich in der Lage, Antibiotikaresistenzen von Bakterien zu verringern.

Zu den verwendeten Bakterienstämmen zählten: Staphylococcus (Harnwegs-, Atemwegs- und Hautinfektionen), E. Coli und Salmonellen (Lebensmittelvergiftung, Harnwegsinfektionen, Anämie, Nierenversagen und Tod) sowie L. monocytogenes (grippeähnliche Symptome). Die Bakterienstämme waren gegen die gängigsten Antibiotika hochresistent.

Unsere Forschungsergebnisse zeigten, dass die untersuchten Bakterienstämme unter Gabe von Vitamin C eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika aufwiesen. Noch wichtiger war die Erkenntnis, dass der synergistische Einsatz von verschiedenen Mikronährstoffen im Vergleich zur alleinigen Anwendung von Vitamin C eine wesentlich höhere Wirkung hatte. Besonders wirksam war eine spezifische Kombination von Mikronährstoffen bestehend aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt.

Der verantwortungslose Umgang mit Antibiotika ist eine der wichtigsten Ursachen für die Entwicklung arzneimittelresistenter Bakterien, die weltweit eine wachsende Bedrohung darstellen. Experten warnen bereits vor ähnlich verheerenden Situationen wie zu Zeiten vor der Entdeckung des Penicillins. Unsere Studie gibt Anlass zur Hoffnung, dass die Empfindlichkeit dieser Organismen gegenüber gängigen antimikrobiellen Therapien durch die Anwendung bestimmter MikronährstoffKombinationen gesteigert und verbessert werden kann.

* Ref.:

1. Harakeh S. et al., African J of Microbial Disease, Vol. 7(20), pp. 2351-2358, 2013

Ausgabe: 60_04-2016 Art.-Nr. 6560

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Ausgabe 61: Die Bedeutung von Mikronährstoffen für sportliche Leistung

Die Bedeutung von Mikronährstoffen für sportliche Leistung

Für Sportler sind Ausdauer- und Leistungssteigerung oder die Vermeidung von Muskelerschöpfung und Verletzungen wichtige Kriterien. Eine spezifische Sporternährung nimmt für sie deshalb einen hohen Stellenwert ein. Doch während auf dem Speiseplan vieler sportlich Aktiver reichlich Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Proteinen, Kohlehydraten und Fetten zu finden sind, wird die Zufuhr von Mikronährstoffen gerne vernachlässigt. Die Folge davon sind schnelle Ermüdungserscheinungen, Muskel- oder Knochenverletzungen und andere Beschwerden, wie z. B. Arthritis. Bei intensiven körperlichen Aktivitäten, die mit einem erhöhten Stoffwechselumsatz verbunden sind, kommt es deshalb auf eine optimale regelmäßige Ergänzung der Nahrung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen an.

Unsere Gesundheit wird auf der Ebene der Zellen entschieden, aus denen unsere Organe und unser gesamter Körper besteht. Jede Zelle dient als eine Art Miniatur-Fabrik, die verantwortlich ist für die Erzeugung von Bioenergie (Mitochondrien), die Herstellung von Proteinen (Ribosomen) und die Koordination aller Lebensfunktionen (Zellkern). Für diese Vorgänge in unseren Körperzellen ist eine optimale tägliche Zufuhr von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen erforderlich.

Durch die intensivere körperliche Belastung während des Trainings und der damit einhergehenden beschleunigten Herzfrequenz muss

ein hohes Maß an Energie bereitgestellt werden. Ein starker Herzmuskel und intakte Blutgefäße sind hierbei entscheidend, um das Blut in dem rascheren Tempo unaufhörlich durch den Körper zu pumpen. Mikronährstoffe wie Carnitin, Coenzym Q10, Vitamin C und B-Vitamine werden benötigt für die Energieproduktion in den Herzmuskelzellen, die für eine anhaltende körperliche Belastbarkeit von wesentlicher Bedeutung ist. Gleichermaßen sind gesunde Blutgefäße entscheidend für eine optimale Blutversorgung des Herzens und anderer Muskeln, um vorzeitiger Ermüdung vorzubeugen. Magnesium reguliert den Gehalt anderer Mineralien in den Zellen, wie Natrium, Kalium und Kalzium. Ein übermäßiger Verlust dieser Mineralien durch das Schwitzen ist einer der Hauptgründe für Muskelkrämpfe und Verletzungen. Sportler sollten deshalb stets ihre Mineralstoff-Aufnahme im Blick haben. Auch Alpha-Liponsäure unterstützt die Muskeln während des Trainings und beugt so Muskelermüdung vor und fördert die Ausdauer. Der deutlich gesteigerte Sauerstoffverbrauch während des Trainings führt zur vermehrten Bildung Freier Radikale, die oxidativen Stress und damit Schäden an den Zellen hervorrufen. Eine ausreichende Zufuhr an Antioxidantien, wie Vitamin A, C und E, Carotinoiden und Selen kann dabei helfen, Freie Radikale abzufangen und den Körper so vor Zellschäden zu schützen.

Wer regelmäßig Sport treibt, ist auf eine optimale Zufuhr lebenswichtiger Mikronährstoffe angewiesen. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass bestimmte Mikronährstoff-Kombinationen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden Sporttreibender maßgeblich unterstützen können.

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Ausgabe 61: Die Bedeutung von Mikronährstoffen für sportliche Leistung

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Unsere Mikronährstoff-Forschung hat ergeben, dass diese Antioxidantien in ihrer Wirkung sogar deutlich verstärkt werden, wenn sie zusammen mit spezifischen Pflanzenextrakten, wie Quercetin, Grüntee-Extrakt, Resveratrol und Curcumin, aufgenommen werden. So miteinander kombiniert tragen die Mikronährstoffe zur Verringerung von Muskelschäden, -entzündungen und -schmerzen bei, während gleichzeitig die Muskelregeneration nach körperlicher Beanspruchung beschleunigt wird.

Die Unterstützung der Knochen und Gelenke mithilfe von Mikronährstoffen ist für Sportreibende ebenfalls wichtig, um ein nachhaltiges Training zu gewährleisten und das Risiko für Osteoporose und Arthritis zu verringern. Besonders die Gelenke sind bei sportlicher Betätigung einer extremen Belastung ausgesetzt. Neben der regelmäßigen Zufuhr von Kalzium, Magnesium, Bor sowie Vitamin D und A sind die Knochen auf starkes Kollagen angewiesen, das in unserem Körper eine Art Netz bildet und die Grundstruktur der Knochen, Knorpel oder Muskeln bildet. Die Elastizität und optimale Funktion des Kollagens hängt von bestimmten Zellen ab, die für die Bildung der Gelenkschmiere (Synovialflüssigkeit) zuständig sind. Außerdem helfen Glucosamin und Chondroitin bei der Knorpelbildung, der Gelenkreparatur und der Schmierbildung in den Gelenken.

Ausgabe: 61_05-2016 Art.-Nr. 6562

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In einer klinischen Studie haben wir die Wirkung einer spezifischen Kombination an Mikronährstoffen auf Schienbeinfrakturen getestet. Hierbei stellten wir fest, dass die Frakturen unter der Gabe einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination schneller heilten als die Frakturen von Patienten, die ein wirkungsloses Placebo bekamen.*

Zur Steigerung von Ausdauer und Kondition greifen viele Sportler auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Leider liegen der Mehrheit dieser Produkte weder wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde, noch wurden ihre Inhaltsstoffe nach dem Prinzip der Mikronährstoff-Synergie zusammengestellt. Ihre Wirksamkeit ist deshalb eher fraglich.

Unsere Forschungsergebnisse zeigen dagegen, dass durch die Kombination spezifischer Mikronährstoffe hohe synergistische Wirkungen erzielt werden können, die eine optimale Unterstützung für die Zellen des Herzens, der Blutgefäße, Muskeln, Knochen, Gelenke und aller anderen Organe bieten. Auf diese Weise tragen Mikronährstoffe entscheidend zur Leistungsfähigkeit von Sportlern bei.

* Ref.:

J. Jamdar, et al., Journal of Alternative and Complementary Medicine 2004, 10 (6): 915-916.

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Ausgabe 62: Mikronährstoffe unterstützen den Blutzuckerstoffwechsel

Mikronährstoffe unterstützen den Blutzuckerstoffwechsel

Eine neue Studie gibt Anlass zur Sorge: Wie das medizinische Fachjournal „The Lancet“ kürzlich berichtete, hat sich die Zahl der Diabetes-Erkrankten seit 1980 von 108 Mio auf 422 Mio nahezu vervierfacht1. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahm die starke Ausbreitung der Krankheit im April zum Anlass, Diabetes ins Zentrum ihres Weltgesundheitstages zu rücken. Das dabei ausgegebene Ziel: die wirksame Vorbeugung und Behandlung der „Zuckerkrankheit“. Doch die Diabetes-Epidemie wird sich mit den Maßnahmen der konventionellen Medizin nicht erfolgreich bekämpfen lassen. Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Ihre häufigste Ausprägungsform ist der sogenannte Typ-2-Diabetes, bei dem das körpereigene Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert, zunehmend seine Wirksamkeit verliert. Dadurch kommt es zu einem Anstieg der Blutzuckerspiegel, die langfristig ernsthafte Folgeschäden nach sich ziehen können, wie z. B. Arteriosklerose, Schlaganfall, Nierenversagen, Neuropathie, Wundheilungsstörungen, Katarakte und langfristige Behinderung.

Diabetes ist längst nicht mehr nur ein Problem reicher Länder, sondern vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern auf dem Vormarsch. Die Aneignung eines „westlichen“ Lebensstils – Bewegungsarmut gepaart mit einem hohen Konsum extrem zuckerhaltiger Lebensmittel – gilt als Mitursache für seine explosionsartige Ausbreitung in diesen Ländern. Zu den häufigsten Risikofaktoren für Diabetes zählen Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel und ein gestörter Zuckerstoffwechsel. Die Kombination dieser Risikofaktoren wird auch als „metabolisches Syndrom“ bezeichnet. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts haben gezeigt, dass eine optimale Nahrungsergänzung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen eine wirksame Maßnahme zur Vorbeugung des metabolischen Syndroms darstellt. Fructose („Fruchtzucker“) wird vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln zum Süßen zugesetzt. Wir haben die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination auf Mäuse untersucht, die Nahrung mit einem hohen Fructosegehalt erhielten, und mit der Wirkung des Diabetes-Medikaments Metformin verglichen2.

Nach 7 Wochen Behandlung stellten wir fest, dass die Konzentration von Fructosamin (an Bluteiweiße gebundener Traubenzucker) im Blut der mit Mikronährstoffen versorgten Mäuse um 4 % gesunken war. Dagegen verzeichneten wir bei den Mäusen, die mit dem Medikament behandelt wurden, eine 15prozentige Steigerung der FructosaminWerte. Die Fructosamin-Konzentration spiegelt die Blutzuckerwerte der vergangenen 1–2 Wochen wider.

Die weitere Auswertung unserer Studie ergab zudem, dass die Mäuse der Metformin-Gruppe verringerte Insulin-Werte aufwiesen, während die Insulinspiegel der Mäuse in der Mikronährstoff-Gruppe ein normales Niveau erreicht hatten. Weitere positive Wirkungen der Mikro-

* Ref.: 1. Worldwide trends in diabetes since 1980: a pooled analysis of 751 population-based studies with 4.4 million participants, The Lancet, Vol 387, Nr. 10027, S. 1513–1530, 9. April 2016

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Die Zahl der Menschen, die an Diabetes erkranken, steigt rasant. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe dazu beitragen, diese Stoffwechselkrankheit zu verhindern bzw. zu verbessern.

nährstoff-Kombination umfassten die Senkung von Bluthochdruck und Gesamtcholesterin sowie die Eindämmung der schädlichen Auswirkungen zu hoher Fructosamin-Konzentrationen im Blut. Auf diese Weise war die Mikronährstoff-Kombination zusätzlich in der Lage, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Die herkömmliche Medizin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die Symptome von Diabetes zu behandeln, das heißt, den Blutzuckerspiegel künstlich zu senken. Ohne die Grundursachen dieser Krankheit zu kennen – ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen in den Zellen der insulinproduzierenden Bauchspeicheldrüse, einhergehend mit einem langfristigen Mikronährstoff-Mangel in den Arterienwänden und anderen Körperorganen –, ist eine wirksame Vorbeugung und Behandlung von Diabetes jedoch nicht möglich.

Für Pharma-Unternehmen ist Diabetes ein lohnenswertes Geschäft. Schwerwiegende Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen, die von Pharma-Präparaten ausgehen, werden dabei natürlich bewusst in Kauf genommen. In einer aktuellen Veröffentlichung im British Medical Journal berichten Forscher beispielsweise über einen Zusammenhang zwischen der Anwendung eines Diabetes-Medikaments und dem erhöhten Auftreten von Blasenkrebs3.

Die Mehrzahl der Patienten, die an Diabetes oder an einer seiner Folgeerkrankungen leidet, ist zwischen 15 und 69 Jahre alt. Diese Tatsache stellt aufgrund der hohen Gesundheitskosten und Fehlzeiten der Patienten bei der Arbeit eine enorme finanzielle Belastung für die Gesellschaft dar. Gemäß der eingangs erwähnten Studie in The Lancet betragen die Kosten, die pro Jahr weltweit für die Behandlung von Diabetes aufgebracht werden, etwa 825 Mrd. US-Dollar.

Auch vor diesem Hintergrund sind Mikronährstoffe ein kostengünstiger, nebenwirkungsfreier und effektiver Weg, die DiabetesEpidemie zukünftig auf ein Minimum zu reduzieren. 2. J. Cha, et al., Molecular Medicine Reports, 2011, DOI: 10.3892/mmr.2011.562

3. M. Tuccori, BMJ, 2016 i1541

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Ausgabe: 62_06-2016 Art.-Nr. 6562


Ausgabe 63: Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kontext entzündlicher Krankheiten des Bindegewebes

Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kontext entzündlicher Krankheiten des Bindegewebes Bindegewebe ist der am häufigsten vorkommende Gewebetyp in unserem Körper. Es befindet sich u.a. in der Haut, in den Blutgefäßen, im Fettgewebe (Fettzellen), in den Sehnen, Bändern und Zähnen. Die Beschaffenheit des Bindegewebes hat einen entscheidenden Einfluss auf die Form und Struktur des Körpers, einschließlich seiner Organe, Muskeln, Knochen und Knorpel.

Da Bindegewebe in allen Bereichen des Körpers vorkommt, umfasst der Begriff „Bindegewebserkrankung“ ein entsprechend breites Spektrum von Krankheiten. Manche dieser Erkrankungen werden vererbt, andere treten infolge einer schweren Entzündung auf. Beispiele für entzündliche Erkrankungen des Bindegewebes sind u.a. Sklerodermie, Lupus, rheumatoide Arthritis, Vaskulitis (Entzündung der Blutgefäße) oder gemischte Bindegewebserkrankungen.

Eine Studie in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Scientific Reports“ berichtete jüngst, dass Menschen mit Bindegewebserkrankungen auch vermehrt von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind1.

Die Veröffentlichung bezog sich auf eine Auswertung medizinischer Daten von über 250.000 erwachsenen Patienten mit Bindegewebserkrankungen, wie sie beispielsweise oben aufgeführt wurden. Die Autoren schlussfolgerten, dass Patienten afroamerikanischer Herkunft ein deutlich höheres Risiko besaßen, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie z. B. Arteriosklerose, Herzinfarkt, Angina pectoris oder Schlaganfall zu entwickeln als europäischstämmige Patienten. Diese Erkrankungen sind gekennzeichnet durch Verengungen der Blutgefäße und systemische (den gesamten Organismus betreffende) Entzündungen. Ferner haben die Studienergebnisse gezeigt, dass junge afroamerikanische Patienten mit Bindegewebserkrankungen im Vergleich zum Rest der Bevölkerung schneller Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln.

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Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die entzündungshemmende Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination, bestehend aus Vitamin C, den Aminosäuren Lysin und Prolin sowie Grüntee-Extrakt, auf menschliche glatte Muskelzellen der Aorta untersucht2. Die Ergebnisse sind deshalb relevant, da sie den Zusammenhang zwischen Entzündungsprozessen und dem Fortschreiten von Arteriosklerose aufzeigen.

In einer weiteren Studie haben wir nachweisen können, dass eine Kombination ausgewählter Mikronährstoffe, die auch ZitrusFlavonoide und Quercetin enthielt, Entzündungsmarker im Blut signifikant verringerte3. Zudem bot die getestete MikronährstoffSynergie einen besseren Schutz vor Entzündungen als gängige Schmerzmittel (Ibuprofen) und war ferner in der Lage, die Aktivität des entzündungsfördernden Enzyms Cyclooxygenase (COX-2) zu hemmen. Synthetische COX-2-Hemmer wie das Pharma-Medikament „Vioxx” sind mit schweren Nebenwirkungen, z. B. Herzinfarkt, verbunden und wurden vor einigen Jahren vom Markt genommen. Während die pharmaorientierte Medizin eher auf eine symptomatische Behandlung ausgerichtet ist, zeigen die vorliegenden Erkenntnisse auf dem Gebiet der Zellular Medizin, dass Entzündungen des Bindegewebes und damit in Verbindung stehende Krankheiten sich auf natürliche Weise vorbeugen und bekämpfen lassen.

Die Studie beschäftigte sich nicht mit den Ursachen des gehäuften Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Patienten mit Bindegewebserkrankungen. Bekannt ist jedoch, dass beide Krankheiten durch systemische Entzündungen hervorgerufen werden.

Eine Entzündung ist eine vorübergehende Reaktion des Körpers, die bei jeder Art von Gewebeschädigung auftritt. Dauert sie über Jahre an, kann sie eine chronische Form annehmen, etwa wenn das Gewebe langfristig schädigenden Einflüssen ausgesetzt ist. Die Folge davon sind chronische Arthritis, Gastritis, multiple Sklerose, Arteriosklerose und sogar Krebs. Deshalb ist es wichtig, das Entstehen einer Entzündung von Anfang an zu unterbinden. * Ref.: 1. F J. Alenghat. Scientific Reports, 2016; 6:20303 (2016)

2. V. Ivanov, et al., Journal of Cardiovascular Pharmacology 2007, 50(5): 541-547

Ausgabe: 63_06-2016 Art.-Nr. 6563

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Entzündungen können im Bindegewebe zahlreiche Krankheiten zur Folge haben. Auch die Herz-Kreislauf-Erkrankung steht mit entzündlichen Prozessen im Zusammenhang. Durch ihre blockierende Wirkung auf verschiedene entzündungsfördernde Enzyme sind Mikronährstoffe in der Lage, Entzündungen effektiv zu unterdrücken.

3. V. Ivanov, et al., International Journal of Molecular Medicine 2008; 22(6): 731-741

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Ausgabe 64: Mikronährstoffe unterstützen die Herzmuskelfunktion

Mikronährstoffe unterstützen die Herzmuskelfunktion

Das Muskelgewebe macht etwa 30−40 % des gesamten Körpergewichts aus. Man unterscheidet drei verschiedene Arten: die Skelettmuskulatur, die glatte Muskulatur und die Herzmuskulatur. Jede dieser Muskelarten besitzt eine spezielle Struktur und Funktion.

Die Skelettmuskulatur macht den Großteil der Gesamtmuskulatur im Körper aus. Sie umfasst die Muskeln, die am Skelett fixiert sind und die Bewegung des Körpers unterstützen. Man nennt sie auch quergestreifte oder willkürliche Muskulatur, da sie bewusst gesteuert werden kann. Zur Erzeugung willkürlicher Bewegungen werden vom Gehirn Nervenreize über das Rückenmark an die Skelettmuskulatur weitergeleitet.

Die glatte Muskulatur befindet sich in den Muskelwänden von Hohlorganen wie Magen, Darm und Blutgefäßen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Substanzen durch die Organe zu bewegen (z. B. den Nahrungsbrei bei der Verdauung). Die glatte Muskulatur wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert und arbeitet unwillkürlich, das heißt, anders als die Skelettmuskulatur kann man sie nicht bewusst beeinflussen.

Die Herzmuskulatur nimmt zwischen den oben genannten Formen der Muskulatur eine Sonderstellung ein. Obwohl die Struktur der Herzmuskulatur große Ähnlichkeit zur Skelettmuskulatur (quergestreiften Muskulatur) aufweist, ist sie unter funktionellen Gesichtspunkten der glatten Muskulatur zuzuordnen – sie arbeitet unwillkürlich. Die Herzmuskulatur ist ausschließlich im Herzen zu finden und besitzt die Aufgabe, das Blut durch den Körper zu pumpen.

Der Herzmuskel verfügt noch über eine weitere spezielle Eigenschaft: Seine rhythmische Kontraktion und Erschlaffung wird durch einen „natürlichen Schrittmacher“ innerhalb des Herzens gesteuert, den Sinusknoten, weshalb die Tätigkeit des Herzmuskels auch als „autorhythmisch“ bezeichnet wird.

Im Gegensatz zur glatten und zur Skelettmuskulatur ist die Muskulatur des Herzens die einzige im Körper, die ein ganzes Leben lang ohne Pause arbeitet. Sie sorgt dafür, dass jede Minute etwa 5 Liter Blut durch den Körper gepumpt werden. Für seine ständige Pumptätigkeit ist der Herzmuskel auf eine kontinuierliche Zufuhr von Nährstoffen angewiesen ist. Ein chronischer Mangel an essentiellen Mikronährstoffen macht sich durch eine verminderte Herzfunktion bemerkbar, die sich beispielsweise in Form von Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathie), Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) und Herzschwäche äußert.

Unsere Forschung zeigt, dass die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf einen chronischen Mangel bestimmter Mikronährstoffe zurückzuführen sind und folglich durch eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen vermieden werden können. Insbesondere BVitamine, Carnitin, Taurin und Coenzym Q10 sind für die Bereitstellung von Bioenergie zur Unterstützung einer optimalen Herzfunktion erforderlich. Ferner haben wir belegt, dass die Wirksamkeit dieser Mikronährstoffe weitaus größer ist, wenn sie mit anderen natürlichen Substanzen kombiniert werden. Eine solche „Synergiewirkung“ haben wir beispielsweise für eine Kombination der oben genannten Mikronährstoffe mit Vitamin C, alpha-Liponsäure und anderen Stoffen nachgewiesen.

Zusammenfassend ergaben unsere Studien, dass eine spezifische Mikronährstoff-Kombination die normale Funktion der Herzzellen unterstützt und den Herzmuskel mit der notwendigen Energie versorgt, die er für seine optimale Tätigkeit benötigt.

Der Herzmuskel ist der einzige Muskel, der ständig in Bewegung ist. Für seine optimale Funktion muss er regelmäßig mit essentiellen Mikronährstoffen versorgt werden.

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Ausgabe: 64_07-2016 Art.-Nr. 6564


Ausgabe 65: Mineralstoffe für eine normale Funktion von Herz und Herzmuskel

Mineralstoffe für eine normale Funktion von Herz und Herzmuskel

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Eine Mikronährstoff-Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen ist für den menschlichen Organismus lebensnotwendig, da eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen nur durch ihr Vorhandensein möglich ist. Vitamine sind organische Verbindungen, die von Pflanzen oder Tieren gebildet werden. Mineralstoffe dagegen sind anorganische Substanzen – sie kommen in der Erde und im Wasser vor und werden von Pflanzen absorbiert. Wir Menschen nehmen Mineralstoffe auf, indem wir Pflanzen als Nahrung zu uns nehmen. Eine 2004 im Journal of the American College of Nutrition veröffentlichte Studie fand heraus, dass der Nährstoffgehalt von Lebensmitteln im Laufe der letzten 50 Jahre deutlich abgenommen hat. Vitamin C und B2, Calcium, Eisen und Phosphor sind insbesondere von diesem Rückgang betroffen, aber auch der Gehalt an weiteren Mikronährstoffen, wie Magnesium, Zink, Vitamin B6 und Vitamin E nimmt laut Einschätzung der Autoren in der Nahrung zunehmend ab. Ursache hierfür ist vor allen Dingen der Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln in der Landwirtschaft, wodurch dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen werden. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass man heutzutage täglich acht Apfelsinen essen müsste, um die gleiche Menge an Provitamin A (Betacarotin) zu sich zu nehmen, wie es noch vor zwei Generationen durch den Verzehr von nur einer Apfelsine möglich war. Mineralstoffe sind für verschiedene Funktionen in unserem Körper lebenswichtig, z. B. Wachstum und Stoffwechsel. Dies umfasst die Bildung von Zähnen, Knochen, Haaren, Haut und Nerven, die Weiterleitung von Nervenimpulsen, die Produktion von Hormonen, das Zusammenziehen und die Erschlaffung des Herzens und anderer Muskeln sowie die Aufrechterhaltung eines normalen Herzrhythmus.

Ein einzelner Mineralstoff arbeitet in unserem Körper nicht allein, sondern stets im Verbund mit anderen Mineralstoffen und Vitaminen, die sich gegenseitig in ihrer Wirkung unterstützen. Der Körper benötigt große Mengen an essentiellen Mineralstoffen, wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Schwefel, sowie geringere Mengen an Spurenelementen wie Eisen, Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Jod, Chrom und andere.

Mineralstoffe sind entscheidend an der Funktion der Muskeln beteiligt. Schon kurzzeitige Defizite dieses Mikronährstoffs können sich deshalb in Form von Muskelkrämpfen äußern. Hält der Mineralstoff-Mangel über einen längeren Zeitraum an, sind gar Muskelkrankheiten und tödliche Herzinfarkte mögliche Folgen. Mit Hilfe einer angemessenen Mineralstoff-Versorgung kann man diesen Beschwerden jedoch effektiv vorbeugen.

Ausgabe: 65_08-2016 Art.-Nr. 6565

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Mineralstoffe gehören wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und andere natürliche Verbindungen zu den lebensnotwendigen Nahrungsbestandteilen, die der Mensch selbst nicht bilden kann und daher als Teil der täglichen Ernährung aufnehmen muss. Mineralstoffe werden benötigt, um zahlreiche Funktionen des Körpers aufrechtzuerhalten und zu fördern. Eine wichtige Rolle kommt ihnen bei der Unterstützung der Muskel- und Herzfunktion zu.

Die Funktion der Muskeln ist an das Vorhandensein von Natrium und Kalium geknüpft, die auch zu den Elektrolyten gezählt werden. Durch ihre Rolle bei der Nervenfunktion und der Leitung von Nervenimpulsen und elektrischen Signalen sind diese Mineralstoffe für die Steuerung der Muskelkontraktion von Bedeutung.

Weitere essentielle Mineralstoffe für Herz und Muskeln sind Calcium und Magnesium. Muskel-Proteine benötigen Calcium, um die Kontraktion der Muskeln einzuleiten; Magnesium hingegen ist für die Entspannung der Muskelfasern zuständig. Magnesium erhöht auch die Aufnahme von Calcium aus dem Blut und wird für die Proteinsynthese und die Energieproduktion benötigt. Eisen und Vitamin B6 haben ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Muskeln, da sie für deren Kontraktion und Entspannung Sauerstoff und Bioenergie bereitstellen.

In Deutschland ist die Mineralstoff-Versorgung in der Regel unzureichend. Das gilt vor allem für Magnesium, dessen Bedarf durch die Ernährung allein meist nicht angemessen gedeckt wird. Deshalb ist es sinnvoll, auf eine ergänzende Zufuhr verschiedener Mineralstoffe und anderer Mikronährstoffe zu achten. Ihre kombinierte Aufnahme hilft dabei, die normale Funktion der Muskeln optimal zu unterstützen und das Herz und weitere Organe gesund zu erhalten.

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Ausgabe 66: Wie wirksam sind Nahrungsergänzungsmittel?

Wie wirksam sind Nahrungsergänzungsmittel?

Das Dr. Rath Forschungsinstitut stellt auf diesem Gebiet eine der wenigen Ausnahmen dar. Die wissenschaftliche Arbeit, die das Team um Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki an dem in Kalifornien ansässigen Institut betreibt, bildet nicht nur die Grundlage für die Entwicklung hochwertiger MikronährstoffKombinationen zur natürlichen Kontrolle verschiedener Krankheitsprozesse, sondern wird auch fortlaufend in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert und veröffentlicht.

Die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln, die einen einzelnen Mikronährstoff enthalten, wie z. B. Vitamin C, Vitamin D, Calcium oder einen bestimmten Pflanzeninhaltsstoff, ist sehr groß. Auch Mikronährstoff-Kombinationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was aber kaum ein Verbraucher weiß: Bei der Mehrheit dieser Produkte wurden die Inhaltsstoffe nahezu beliebig zusammengestellt. Ob sie in unterschiedlichen Dosierungen gleich wirksam sind, ob sie im Verbund mit anderen Mikronährstoffen arbeiten, ob ihre Wirkung durch die willkürliche Kombination mit anderen Substanzen vielleicht sogar herabgesetzt wird – all diese Fragen finden bei der Entwicklung gängiger Nahrungsergänzungsmittel kaum Beachtung.

Im Gegensatz dazu verfügen die am Dr. Rath Forschungsinstitut erprobten Mikronährstoff-Kombinationen über ausgeprägte zellschützende Eigenschaften. Die auf dem Prinzip der Mikronährstoffsynergie – also der wechselseitig günstigen Wirkung ausgewählter Mikronährstoffe – beruhenden Kombinationen üben auf verschiedene menschliche Zellarten einen hohen Schutz gegen die toxische Wirkung von Wasserstoffperoxid aus – mit der Folge, dass die Zellen überlebensfähiger sind und sich metabolisch erholen. Eine vergleichende Auswertung zeigte, dass die synergistischen Mikronährstoff-Kombinationen das gesunde Zellwachstum um 40–50 % steigern konnten, während die Kombinationen anderer Hersteller nur ein geringes Zellwachstum hervorriefen.

Aufgrund unserer Ergebnisse ermutigen wir alle Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln, von den Herstellern einen wissenschaftlichen Nachweis über die Wirksamkeit ihrer Produkte zu verlangen. Erst, wenn der Nutzen dieser Mikronährstoff-Präparate für Gesundheit und Wohlbefinden in wissenschaftlichen Tests bestätigt wurde, kann eine fundierte Entscheidung zugunsten (oder gegen) entsprechende(r) Nahrungsergänzungsprodukte getroffen werden.

Die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben vor diesem Hintergrund die Wirksamkeit verschiedener Nahrungsmittelergänzungen hinsichtlich ihrer Funktion im Zellstoffwechsel untersucht. Viele dieser Präparate waren in den USA und in Europa beliebte Nahrungsergänzungsprodukte der obersten Preiskategorie.1

Da diese Produkte Antioxidantien enthalten und laut den Angaben einiger Hersteller antioxidative Wirkungen ausüben, gingen wir der Frage nach, wie wirksam die Produkte Zellen vor Schäden durch oxidativen Stress schützen können. Oxidativer Stress ist ein Ungleichgewicht zwischen der Bildung und dem Abbau von reaktiven Sauerstoffverbindungen (freien Radikalen). Oxidativer Stress trägt zur Entstehung verschiedener Krankheiten bei, wie Arthritis, entzündliche Erkrankungen, Herzerkrankungen, Alzheimer und Krebs.

Wir fanden heraus, dass einige der Präparate, die einen hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Antioxidantien besitzen, nicht die von den Herstellern versprochene antioxidative Wirkung erzielten. So waren Zellen, die in unserer Untersuchung den Angriffen freier Radikale ausgesetzt wurden, unter Anwendung dieser Präparate nicht ausreichend gegen oxidative Schädigungen geschützt. Der Grund hierfür ist nicht eindeutig, kann aber damit zu erklären sein, dass die vom Hersteller empfohlene Einnahmedosis zu niedrig ist, die verwendeten Rohstoffe eine mangelhafte Qualität haben oder dass zwischen den Inhaltsstoffen der Formulas sogar nachträgliche Wechselwirkungen auftreten.

Der Markt der Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben führende Mikronährstoff-Produkte einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis ist eindeutig: Viele Produkte haben kaum Wirkung. * Ref.:

1. M Chatterjee, et al., Journal of Cellular Medicine and Natural Health, 2016

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Ausgabe: 64_09-2016 Art.-Nr. 6566


Ausgabe 67: Calcium-Blocker hemmen Kollagenbildung in Gefäßwandzellen

Calcium-Blocker hemmen Kollagenbildung in Gefäßwandzellen

Wahr

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Häufig verschriebenes Herz-Kreislauf-Medikament kann zur Schwächung der Arterienwände führen

Calcium-Blocker hemmen den Eintritt von Calcium (und anderen wertvollen Mineralien) in die Zellen. Dazu blockieren sie die spezifischen Kanäle, die sich auf den Membranen der Zellen von Blutgefäßwänden, Herzmuskeln und anderen Geweben befinden. Es kommt zu einer verringerten Muskelkontraktion, wodurch sich der Herzschlag und die Schlagkraft des Herzens vermindern.

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigte, dass diese Medikamente nicht nur den Eintritt von Calcium in die Zellen blockieren, sondern auch die Aufnahme von Vitamin C. Vitamin C ist ein lebenswichtiger Mikronährstoff für die Produktion von Kollagen – dem wichtigsten Stabilitätsmolekül für die Wände der Blutgefäße und das Bindegewebe im Allgemeinen. Ein langfristiger Mangel an Vitamin C wirkt sich in den Zellen der Arterienwände besonders schwerwiegend aus, da strukturelle Schädigungen hier zur Bildung atherosklerotischer Ablagerungen führen, der Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Die Studie, die in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift American Journal of Cardiovascular Disease veröffentlicht wurde1, legt den Schluss nahe, dass der Calcium-Blocker Nifedipin die Kollagenproduktion durch die Gefäßwandzellen am stärksten einschränkt.

Bedenkt man, dass Calcium-Blocker in der Regel auf eine längerfristige Einnahme ausgelegt sind, geben die Risiken und Nebenwirkungen dieser Medikamente Anlass zur Sorge.

In dieser Hinsicht ist ein weiteres Ergebnis der Studie bedeutsam: Die durch Calcium-Blocker provozierte Hemmung der Kollagenproduktion kann durch die Gabe von hochdosiertem Vitamin C

Calcium-Blocker hemmen die Kollagenproduktion in menschlichen Bindegewebszellen (Fibroblasten) 100%

Kollagenproduktion

Etwa 20 bis 30 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck – das ist fast jeder Dritte in Deutschland. Auch Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Allein an der am häufigsten auftretenden Herzrhythmusstörung – Vorhofflimmern – sind in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen erkrankt. Bei der Behandlung dieser und anderer Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen seit Jahrzehnten die sogenannten „Calcium-Blocker“ oder „Calciumantagonisten“ zum Einsatz, zu denen auch die Natrium- und Kalium-Blocker zählen. Mit einem Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro gehören sie weltweit zu den 10 am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln.

50%

Calcium-Blocker

Vitamin C Dilitiazem Verapamil Nifedipin Eine Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass Calcium-Blocker – insbesondere Nifedipin – die Produktion von Kollagen, dem wichtigsten Stabilitätsmolekül des Bindegewebes und der Blutgefäßwände, blockieren. Vitamin C ist dagegen in der Lage, diese Blockade aufzuheben.

abgemildert werden. Besonders wirksam dabei ist Ascorbylpalmitat, die fettlösliche Form von Vitamin C. In dieser Form kann Vitamin C besonders gut von den Zellen aufgenommen und verwertet werden. Weltweit nehmen Millionen von Herzpatienten Calcium-Blocker ein, in dem Glauben, einem Herzinfarkt vorzubeugen. Die Tatsache, dass diese Medikamente in Wirklichkeit das Infarktrisiko sogar noch erhöhen, ist eines der größten Probleme in der Kardiologie. Die aktuelle Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass Vitamin C dieser verheerenden Wirkung entgegenwirken kann und unterstreicht damit die Notwendigkeit, Calcium-Blocker stets in Kombination mit Vitamin C zu verwenden.

* Ref.:

1. Ivanov V, et al., Am J Cardiovasc Dis 2016:6(2):26-35

Online-Publikation zum Downloaden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4913212/

Ausgabe: 67_11-2016 Art.-Nr. 6567

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Ausgabe 69: Wie unser Körper den Krebs besiegt

Wie unser Körper den Krebs besiegt

Teil

1

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache der Welt. Laut Prognosen der Internationalen Agentur für Krebsforschung, einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), könnte sich die Zahl der Krebskranken bis zum Jahre 2030 sogar um rund 75 bis 90 Prozent erhöhen – und das, obwohl Jahr für Jahr Unsummen für die Krebsforschung ausgegeben werden. Die Erklärung hierfür ist einfach: Die etablierten Krebsforschungseinrichtungen befassen sich im Wesentlichen mit den bekannten, herkömmlichen Ansätzen der Krebstherapie, verschließen sich aber meist neueren, innovativeren Konzepten. Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat bei der Erarbeitung neuer Erklärungs- und Behandlungsansätze im Bereich Krebs Pionierarbeit geleistet. Wichtiges Augenmerk liegt dabei auf der Bekämpfung der Krebsausbreitung (Metastasierung). Dies ist insbesondere deshalb so bedeutsam, weil Krebsmetastasen – und nicht der Primärtumor – für mehr als 90 % aller Krebstodesfälle verantwortlich sind. Im Mittelpunkt unserer Forschung steht das Bindegewebe, dessen Stabilität und Unversehrtheit eine grundlegende Voraussetzung dafür ist, die Ausbreitung bösartiger Zellen im Körper zu unterbinden. Unser Ansatz beruht auf der Anwendung natürlicher, ungiftiger Substanzen zur Unterstützung und Optimierung des Bindegewebes und seiner Funktionen.

In zahlreichen Studien haben wir bestätigen können, dass eine synergistisch wirkende – also sich wechselseitig verstärkende – Kombination von Mikronährstoffen (Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und andere) die Ausbreitung von Krebszellen sowie weitere entscheidende Krebsmechanismen hemmen kann. Entscheidende Funktionen dieser Mikronährstoff-Kombination sind die Stärkung des Bindegewebes und die Blockade bestimmter Enzyme, die von Krebszellen produziert werden, um das Bindegewebe aufzulösen und in andere Organe zu gelangen (siehe Bild oben). Die Wirksamkeit der o. g. Mikronährstoff-Kombination ist von uns an über 60 verschiedenen Krebszellarten nachgewiesen worden. Kürzlich haben die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts einen weiteren Beweis für die zentrale Rolle von gesundem Bindegewebe in der Krebsbekämpfung geliefert und damit ein Konzept bekräftigt, das vor mehr als 20 Jahren von Dr. Rath aufgestellt wurde.

Nach diesem Konzept führt langanhaltender Vitamin-C-Mangel zu einer Schwächung und Instabilität des Bindegewebes, die der Körper mithilfe eines einzigartigen Reparaturmoleküls namens Lipoprotein(a) [Lp(a)] zu überbrücken versucht, welches als temporärer Ersatzstoff für Vitamin C zum „Abdichten“ des Bindegewebes herangezogen wird. Diese Funktion von Lp(a) kommt auch bei Krebs zum Tragen: Als Bestandteil eines durch Vitamin-C-Mangel geschwächten Bindegewebes trägt Lp(a) dazu bei, Krebszellen an ihrer Ausbreitung im Körper zu hindern.

Zur Bestätigung dieses Konzepts haben wir Studien mit einem einzigartigen Maus-Modell durchgeführt, welches eigens an unserem

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Mikroskopische Aufnahme von Brustkrebszellen (braune Zellanhäufung in der Mitte), die in die Leber „metastasiert“ sind. Die Metastasierung beschreibt den Vorgang, bei dem sich die Krebszellen eines Organs in einem entfernten Organ ansiedeln und sich dort vermehren. Dieser Prozess wird durch die als rote „Pacmen“ dargestellten Enzyme ermöglicht. Weitere Einblicke in die Mechanismen der Krebsentwicklung finden Sie in Dr. Raths Buch „Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit“.

Forschungsinstitut entwickelt wurde. Dieses Modell ahmt zwei wichtige Aspekte nach: 1. die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen; 2. stattdessen Lp(a)-Moleküle zu produzieren. Unser Maus-Modell stellt damit ein Ereignis der menschlichen Evolution nach, das vor über 40 Millionen Jahren in unseren Vorfahren stattgefunden hat. Anhand dieses Modells konnten wir eindeutig nachweisen, dass Lp(a) vom Körper als Vitamin-C-Ersatz eingesetzt wird, um brüchige Blutgefäßwände instand zu setzen. In letzter Konsequenz führt dieser Reparaturprozess zu Atherosklerose, der Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.1

Unsere neueste Studie2 an diesem Maus-Modell befasste sich mit den natürlichen Mechanismen des Wachstums und der Entwicklung von Krebszellen. Dabei gingen wir insbesondere der Frage nach, ob Lp(a) bei Krebs eine ähnliche Funktion wahrnimmt wie bei der Herz-Kreislauf-Erkrankung, nämlich die eines Ersatzmoleküls für Vitamin C. In der Tat stellten wir fest, dass Lp(a) ein wichtiger Stabilitätsfaktor für das Bindegewebe ist, der zu einer verminderten Entwicklung von Primärtumoren und Metastasen beiträgt. Weitere Details hierzu erfahren Sie in der nächsten „Wahr“-Ausgabe.

* Ref.:

1. J. Cha, A. Niedzwiecki, M. Rath; Am J Cardiovasc Dis 2015;5(1):53-62 2. J. Cha, MW Roomi, et. al, Int J Onco 49:895-902, 2016

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Ausgabe: 69_01-2017 Art.-Nr. 6569


Ausgabe 70: Wie unser Körper den Krebs besiegt

Wie unser Körper den Krebs besiegt Unsere letzte „Wahr”-Ausgabe behandelte die wichtige Rolle von Lipoprotein(a), kurz Lp(a), als Ersatzstoff für Vitamin C. Lp(a) ist ein klebriges Molekül, bestehend aus einer großen Proteinkette namens Apolipoprotein(a), kurz Apo(a), die an der Oberfläche des „Low Density Lipoprotein“ (deutsch: Lipoprotein niederer Dichte) anbindet. Die Funktionen von Lp(a) umfassen u.a. den Transport von Cholesterin und Triglyceriden im Körper. Durch das Apo(a)-Molekül ist Lp(a) darüber hinaus mit den besonderen Fähigkeiten ausgestattet, an Kollagen und anderen Strukturproteinen „anzuhaften“ sowie die Blutgerinnung zu fördern.

Lp(a) kommt nur im Menschen vor sowie in einigen Tierarten, die kein körpereigenes Vitamin C herstellen können. Sein Auftreten im menschlichen Stoffwechsel fällt in etwa mit dem Verlust der Vitamin-C-Produktion in unseren Vorfahren zusammen. Die einzig plausible Erklärung hierfür liefert Dr. Raths Entdeckung, dass Lp(a) ein Ersatzstoff für Vitamin C ist, der in der geschwächten Arterienwand als temporärer „Reparaturfaktor“ fungiert.

Die Fähigkeit von Lp(a), durch Vitamin-C-Mangel geschwächtes Bindegewebe zu stabilisieren, kommt auch beim Krebswachstum zum Tragen. Bestätigt wurde dies anhand eines speziellen MausModells, das am Dr. Rath Forschungsinstitut entwickelt wurde. Dieses Modell ahmt den menschlichen Stoffwechsel in Bezug auf zwei wichtige Aspekte nach: 1. die Unfähigkeit, körpereigenes Vitamin C herzustellen; 2. stattdessen Lp(a)-Moleküle zu produzieren.

In unserer Studie wurden genetisch veränderte Mäuse, die mit eben diesen Merkmalen ausgestattet waren, in acht Gruppen eingeteilt, von denen jede eine unterschiedliche Dosis an Vitamin C erhielt. Als Kontrollgruppe dienten Wildmäuse, die zur Herstellung von Vitamin C in der Lage sind. Allen Mäusen wurden Brustkrebszellen injiziert. Der Beobachtungszeitraum betrug sechs Wochen. Die Studienergebnisse zeigten, dass genmodifizierte Mäuse, die hohe Dosen an Vitamin C über die Nahrung erhielten, im Durchschnitt 50 % weniger Tumoren bildeten. Ein Teil der Tiere war im Gegensatz zu den Wildmäusen am Ende des Untersuchungszeitraums sogar vollkommen tumorfrei. Eine Mäusegruppe bekam in den ersten drei Studienwochen Vitamin C in hochdosierter Form und in den letzten drei Wochen der Untersuchung Vitamin C in niedriger Dosierung. Hierbei zeigte sich, dass die Aufnahme von hochdosiertem Vitamin C in frühen Tumorstadien offenbar von besonders großer Bedeutung ist, da die Hemmung des Tumorwachstums selbst noch in der späteren Studienphase fortbestand, als die Mäuse auf eine Nahrung mit niedrigdosiertem Vitamin C umgestellt wurden.

Ein weiteres Ergebnis unserer Studie war, dass die Krebsausbreitung (Metastasierung) in die Lunge unter Anwendung hoher Dosen Vitamin C signifikant gesenkt werden konnte. So sank die Anzahl von Lungenknoten um 90 % und das Lungengewicht um 50 %. Im Kern der Tumoren, die von den genmodifizierten Mäusen gebildet

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wurden, kam es zu einer vermehrten Anhäufung von Lp(a)-Molekülen. Begleitet wurde dies von einer hohen nekrotischen Aktivität, einem körpereigenen Mechanismus zur Eliminierung betroffener Zellen.

Grundsätzlich wiesen Mäuse mit höheren Lp(a)-Blutspiegeln 30– 40 % weniger Primärtumoren (Tumoren, von denen aus sich der Krebs auf andere Organe ausbreitet) sowie eine verminderte Neigung zur Metastasenbildung auf. Bei Tieren mit höheren Konzentrationen an Lp(a) führte die Gabe von zusätzlichem Vitamin C zu einer weiteren Verringerung der Krebsmetastasen. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass Vitamin C bei der Eindämmung der Krebsausbreitung eine ähnlich wichtige Rolle spielt wie Lp(a).

In früheren Studien wurde von unseren Forschern bereits auf die Bedeutung eines starken Bindegewebes bei der Unterdrückung der Krebsausbreitung hingewiesen. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse können wir darauf schließen, dass die Lp(a)-Konzentrationen, die in der vorliegenden Studie innerhalb und in der Umgebung der Tumoren nachgewiesenen wurden, als eine Reaktion des Körpers zu verstehen sind. Dieser versucht, mittels der Produktion hoher Mengen Lp(a) das Bindegewebe zu stärken, um somit der Entwicklung von Krebsmetastasen entgegenzuwirken.

Zahlreiche Studien haben auf die extrem niedrigen Vitamin-CSpiegel von Krebspatienten hingewiesen. Gleichzeitig wissen wir, dass Menschen mit Krebs vergleichsweise hohe Lp(a)-Konzentrationen besitzen. Die neuen Erkenntnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts über die Rolle von Lp(a) bei Krebs beweisen, dass dieses Molekül zu einer verminderten Entwicklung von Primärtumoren und Metastasen beiträgt und deshalb – wie Vitamin C – ein wichtiger „Stabilitätsfaktor“ für geschwächtes Bindegewebe ist.

Modell einer Krebszelle. Ein wichtiger Faktor zur Eindämmung der Krebsausbreitung ist das Fett-Eiweiß-Molekül Lipoprotein(a). * Ref.:

1. J. Cha, MW Roomi, et al., Int J Oncology, 49: 895-902, 2016

Ausgabe: 70_03-2017 Art.-Nr. 6570

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Mikronährstoff-Synergien im Kampf gegen Borreliose

In Europa und den USA infizieren sich jährlich zehntausende Menschen neu mit Borreliose. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer der an Borreliose Erkrankten deutlich höher liegt. Hauptgrund hierfür ist, dass die Diagnose dieser heimtückischen Krankheit schwierig ist. Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Es können viele Jahre verstreichen, bis die BorrelioseErkrankung als solche erkannt und korrekt diagnostiziert wird. Erklären lässt sich das durch die sehr unspezifischen Symptome, das heißt, die Symptome können auch einer Reihe anderer Erkrankungen zugeordnet werden.

Dies stellt eine Gefahr für den Körper dar, denn in dieser Zeit können sich die Borreliose-Erreger im Körper verbreiten, erhebliche Schäden anrichten und sich in hartnäckige Formen verwandeln. Problematisch dabei ist, dass die Bakterien in diesen hartnäckigen Formen nicht vom menschlichen Immunsystem erkannt werden und gegen die herkömmliche Therapie, die sich in der Regel auf Antibiotika-Gabe beschränkt, viel resistenter sind. Ist die Erkrankung endlich erkannt, bleibt ein Nutzen einer leitliniengerechten Antibiotika-Therapie in fortgeschrittenen Stadien daher in den meisten Fällen aus.

In der Zellular Medizin werden ausgewählte Zell-Vitalstoffe miteinander kombiniert, die in ihrer synergetischen Wirkung die Gesundheit positiv beeinflussen können. Im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung, die wir 2016 zusammen mit einer privatärztlichen Institution zur Diagnose und Behandlung von Borreliose durchführten, untersuchten wir eine Nährstoff-Kombination auf ihre Wirksamkeit gegen Bakterien der Gattung Borrelia, die Borreliose-Erreger, in einer Langzeitanwendung über sechs Monate. Es nahmen 17 Borreliose-Patienten mit überwiegend starker Ausprägung der Symptomatik teil. In den ersten fünf Wochen wurde parallel zur Zell-Vitalstoff-Anwendung die in der privatärztlichen Institution übliche IPT (Insulin-Potenzierte-Therapie) durchgeführt, danach richtete sich der Fokus auf die Anwendung der Zell-Vitalstoffe.

Die Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung sprechen für sich: Bei knapp der Hälfte der teilnehmenden Betroffenen zeigte sich eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes nach sechsmonatiger Anwendung von Mikronährstoffen. Eine Weiterführung des synergistischen Einsatzes von Pflanzenstoffen und Mikronährstoffen ist hier angezeigt. Rund 20 % der Teilnehmer berichteten bereits nach einer Anwendungsdauer von sechs Monaten von einer vollkommenen Beschwerdefreiheit.

* Ref.: 1. In vitro evaluation of antibacterial activity of phytochemicals and micronutrients against Borrelia burgdorferi and Borrelia garinii, A. Goc, A. Niedzwiecki und M. Rath, 2015, Journal of Applied Microbiology, 119(6):1561-1572

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Verbesserung Verbesserung des Gesundheitsstatus bei Borreliose-Patienten nach sechsmonatiger Zell-Vitalstoff-Anwendung

Bei 11,8 % der Patienten resultierte die Zell-Vitalstoff-Anwendung in moderaten Verbesserungen des Gesundheitszustandes, während 23,5 % keine Verbesserungen erfuhren und einzelne Teilnehmer die Anwendung frühzeitig beendeten. Wird berücksichtigt, dass unter konventioneller Therapie in fortgeschrittenen Krankheitsstadien der Borreliose praktisch keinerlei Verbesserung bekannt ist, sind diese Ergebnisse höchst bedeutsam.

Trotz der starken Ausprägung der Borreliose-Symptomatik bei allen teilnehmenden Betroffenen zu Beginn der Beobachtung berichteten rund zwei Drittel (64,7 %) der Teilnehmer bereits nach sechs Monaten Mikronährstoff-Anwendung von einer enormen Besserung des Gesundheitszustands. Aus diesem Grund zogen die begleitenden Therapeuten der privatärztlichen Praxis das Fazit, dass die synergetische Anwendung von Mikronährstoffen in Zukunft in jeden Therapieansatz gegen Lyme-Borreliose als Langzeitgabe integriert werden sollte. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis, dass Mikronährstoffe nicht nur in der frühen Phase der Borreliose-Erkrankung einen hohen Nutzen zeigen, sondern auch in fortgeschrittenen Krankheitsstadien, wenn herkömmliche Antibiotika-Therapien an ihre Grenzen stoßen. Dies beweist einmal mehr die Überlegenheit von Naturstoffen gegenüber konventionellen Therapieverfahren.

2. The anti-borreliae efficacy of phytochemicals and micronutrients: an update, A. Goc und M. Rath, 2016, Therapeutic Advances in Infectious Disease, 3(3-4):75-82

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Ausgabe: 71_07-2017 Art.-Nr. 6571


Ausgabe 72: Vitamin C: Die Form macht den Unterschied

Vitamin C: Die Form macht den Unterschied Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, der für unsere Gesundheit und unser Überleben unerlässlich ist. Es verfügt über hohe antioxidative und immunstärkende Eigenschaften und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Bindegewebe, das dem Körper und seinen Organen Stabilität verleiht. Vitamin C sorgt für eine schnelle Wundheilung und beugt zahlreichen chronischen Erkrankungen vor. In ausreichender Menge aufgenommen, hält Vitamin C unser Herz-Kreislauf-System leistungsfähig.

Eine weitere Schlüsselfunktion von Vitamin C umfasst seine Rolle als Kofaktor für bestimmte biologische Enzyme, die für eine bessere Verstoffwechslung von Cholesterin, Triglyceriden und anderen Risikofaktoren für Herzkrankheiten benötigt werden. Vitamin C fungiert darüber hinaus als Energiemolekül, das der Neuaufladung von Energieträgern innerhalb der Zellen dient.

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rungsergänzungsmittel angewiesen. Vitamin C liegt in den unterschiedlichsten Formen vor, wie z. B. Ascorbinsäure, Calciumascorbat, Magnesiumascorbat usw., wobei die meisten Nahrungsergänzungsmittel nur eine Vitamin-C-Form enthalten – meistens die Ascorbinsäure. Diese ist wasserlöslich und wird daher vom Körper schnell wieder ausgeschieden – mit der Folge, dass sie kaum ihren vollen Nutzen für unsere Gesundheit entfalten kann. Aus diesem Grund muss Ascorbinsäure ständig dem Körper zugeführt werden.

Mineralsalze der Ascorbinsäure, wie Calciumascorbat und Magnesiumascorbat, werden leicht vom Körper aufgenommen und umgewandelt. Diese Verbindungen von Vitamin C mit Calcium und Magnesium („gepuffertes“ Vitamin C) wirken sich schonender auf den Magen aus. Calcium ist darüber hinaus für die normale Kontraktion der Muskelzellen – einschließlich der Herzmuskelzellen – und für die Übertragung von Nervenimpulsen erforderlich. Ferner unterstützt es die Härtung und Stabilisierung der Knochen und Zähne. Magnesium ist ein natürlicher Calcium-Blocker, der im Herz-Kreislauf-System eine wichtige Funktion einnimmt. Klinische Studien haben z. B. bewiesen, dass Magnesium zur Normalisierung eines erhöhten Blutdrucks und unregelmäßigen Herzschlags beiträgt.

Vitamin C ist ein ebenso bekannter wie verbreiteter Mikronährstoff, der in unterschiedlichen Formen vorliegt. Die kombinierte Aufnahme einzelner Vitamin-C-Formen ermöglicht uns, den täglichen Bedarf an Vitamin C optimal zu decken – und den vollen Nutzen dieses Vitamins auszuschöpfen.

Es ist ferner wichtig für die Produktion von Carnitin, einem Molekül, das Fettsäuren zur Energiegewinnung in die Mitochondrien transportiert. Benötigt wird Vitamin C auch, um Vitamin E, Glutathion und andere Zellschutzmoleküle zu regenerieren. Vitamin C erhöht die Calcium-Aufnahme im Körper und übt wichtige Schutzfunktionen aus. So neutralisiert es verschiedene Giftstoffe und schützt gesunde Zellen vor den Nebenwirkungen von PharmaMedikamenten und vor anderen schädlichen Einflüssen.

Wir Menschen können kein eigenes Vitamin C herstellen und sind deshalb auf seine Zufuhr über unsere Nahrung oder über Nah-

Ausgabe: 72_08-2017 Art.-Nr. 6572

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Irrtümlicherweise wird Calciumascorbat immer wieder mit dem vermehrten Auftreten von Nierensteinen in Verbindung gebracht. Tatsache ist jedoch, dass diese vorwiegend aus Calciumoxalat bestehen, einem Bestandteil zahlreicher Lebensmittel, wie Limonaden, Kaffee, Schokolade, Spinat und Rüben. Auch eine ungenügende Wasserzufuhr kann zur Bildung von Nierensteinen beitragen. Klinische Studien haben bisher keinen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin C aus Nahrungsergänzungsmitteln und einem erhöhten Risiko für Nierensteine finden können. Eine weitere Form von Vitamin C ist das fettlösliche Ascorbylpalmitat. Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss eines Ascorbinsäuremoleküls mit einem Fettsäuremolekül. Im Vergleich zur Ascorbinsäure wird diese Form besser von den Zellen aufgenommen. Zellmembranen, in denen Ascorbylpalmitat eingelagert ist, sind beständiger gegen oxidative Schäden und somit besser vor Krankheiten und Alterung geschützt. Ascorbylpalmitat ist außerdem ein sehr wirksamer Radikalfänger, d.h. es neutralisiert aggressive Substanzen. Weiterhin besitzt die fettlösliche Vitamin-C-Form den Vorteil, dass sie in Bereiche des Körpers gelangen kann, die einfaches Vitamin C nicht erreicht. Außerdem ist die Wirkung des Ascorbylpalmitats im Vergleich langanhaltender. Schlussendlich trägt eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C maßgeblich zum Schutz Ihrer Gesundheit bei – vorausgesetzt, die Vitamin-C-Zufuhr erfolgt nach dem Prinzip der Synergie und umfasst verschiedene Formen dieses essentiellen Mikronährstoffs.

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Ausgabe 73: Wie Mikronährstoffe vor Infektionen schützen

Wie Mikronährstoffe vor Infektionen schützen

Infektionserreger wie Bakterien, Viren und Parasiten sind allgegenwärtige Begleiter des Menschen, die zu einer echten Herausforderung für unser Immunsystem werden können. Ein Erreger, der im vergangenen Jahr besonders große Aufmerksamkeit auf sich zog, war das sogenannte Zika-Virus. Von 2015 bis 2016 sorgte Zika für eine Epidemie in Mittel- und Südamerika – alleine in Brasilien infizierten sich in dieser Zeit mehr als eine Million Menschen mit dem Virus. Zur Bekämpfung von Zika-Viren stehen keine wirksamen Therapieansätze zur Verfügung. Umso wichtiger ist es, den Fokus auf vorbeugende Maßnahmen zu richten, insbesondere die Stärkung und den Schutz des Immunsystems. Ein optimal funktionierendes Immunsystem ist die wichtigste und wirksamste Waffe gegen Viren und andere Infektionserreger. Als Bestandteil unseres Immunsystems sind bestimmte Zellen, die Lymphozyten, in der Lage, spezifische Proteine (Antigene) zu erkennen, welche von infektiösen Organismen gebildet werden. Lymphozyten produzieren Antikörper gegen diese Antigene, um den Körper vor ihren Angriffen zu schützen. Das Immunsystem ist auf den Schutz durch spezifische Zellen im Blutkreislauf sowie lymphatische Organe, z. B. Thymusdrüse, Knochenmark, Lymphknoten, Milz, Mandeln und Leber, angewiesen. Darüber hinaus trägt das Verdauungssystem zu einem gesunden Immunsystem bei. Der Blinddarm und die Peyerschen Plaques im Dünndarm sind ebenfalls wichtige lymphatische Organe, die zur Abwehr von Antigenen beitragen. Grundlegende Voraussetzungen für den Schutz vor Infektionen sind eine gesunde Ernährung, die reich an Obst und Gemüse ist, körperliche Aktivität, häufiges Händewaschen und ausreichend Schlaf. Daneben gilt es, das Immunsystem durch eine regelmäßige und optimale Zufuhr von Mikronährstoffen zu unterstützen. Mikronährstoffe sind in verschiedenen Stadien des viralen Lebenszyklus wirksam.

• Vitamin C trägt zur Eindämmung der Virusvermehrung bei, indem es die Virus-DNS inaktiviert. Außerdem unterstützt Vitamin C die Antikörperproduktion und die Phagozytose (Aufnahme extrazellulärer, fester Partikel) der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), der Abwehrzellen unseres Körpers.

• Vitamin C und Lysin wirken der Ausbreitung von Infektionserregern entgegen, indem sie zur Hemmung kollagenverdauender Enzyme und zur Stärkung des Bindegewebes beitragen.

• Antioxidative Mikronährstoffe wie Zink und Selen unterstützen das lymphatische Gewebe in der Thymusdrüse und die Funktion der weißen Blutkörperchen.

Viren sind Krankheitserreger, die Infektionen auslösen können. Die Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems durch Mikronährstoffe ist der beste Weg, um eine Ansteckung zu vermeiden.

• Der Extrakt der Astragalus-Pflanze besitzt immunstärkende und antioxidative Eigenschaften und fördert die Produktion weißer Blutkörperchen.

• Quercetin und Jod steigern die Unempfindlichkeit des Körpers gegenüber Infektionserregern. Zusammen mit Vitamin C wirkt Quercetin auch entzündungshemmend. Jod unterstützt die Funktion der Schilddrüse, die vom Immunsystem beeinflusst wird.

• Der Intinsic-Faktor ist für das Immunsystem ebenfalls von großer Bedeutung und wird für die Aufnahme von Vitamin B12 benötigt.

Fazit: Der beste Schutz vor Virusinfektionen ist die Unterstützung unseres Immunsystems durch Vitamine und weitere Mikronährstoffe. Vitamin C nimmt eine besonders wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern ein. Zu beachten gilt jedoch, dass Vitamin C niemals alleine aufgenommen werden sollte, sondern stets in Kombination mit anderen wertvollen Mikronährstoffen, wie Zink, Quercetin und Selen. Auf diese Weise können die Stoffe ihre optimale Wirkung gegen Viren entfalten und unseren Körper effektiv schützen. * Ref.:

1. R. J. Jariwalla, et al.,Recent Translational Research in HIV/AIDs, InTech Publishers,Ch.25,pp-513-526

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Ausgabe: 73_09-2017 Art.-Nr. 6573


Ausgabe 76: Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht

Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht

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Nierenkrebs ist weltweit eine der 10 häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen. Die American Cancer Society schätzt, dass in den USA jährlich über 60.000 neue Fälle von Nierenkrebs diagnostiziert werden. Nierentumore können entweder gutartig (nicht krebsartig) oder bösartig (krebsartig) sein. Da sie dazu neigen, ohne spezifische Symptome schnell zu wachsen, werden sie in der Regel entfernt, bevor eine Biopsie durchgeführt wird. Männer erkranken doppelt so häufig an Nierenkrebs wie Frauen.

bild. Bis zur Diagnosestellung verbreiten sich die Krebszellen (metastasieren), indem sie sich vom Tumor lösen und durch Lymphgefäße zu nahe gelegenen Lymphknoten oder durch Blutgefäße zu Lunge, Knochen oder Leber gelangen. Aufgrund des Fehlens spezifischer Symptome haben 20-30% der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose bereits metastasierten Krebs. Ihre Chance, innerhalb von 5 Jahren zu überleben, liegt damit nur noch bei 60 %.

Es gibt verschiedene Arten von Zellen, die Nierenkrebs verursachen. Das Nierenzellkarzinom ist jedoch der häufigste Zelltyp und stellt eine aggressive Form von Krebs dar. Mit Ausnahme von Blut im Urin sind die Anzeichen und Symptome von Nierenkrebs ungenau und können die Diagnose verzögern. Hierzu zählen Bauch-, Rückenoder Flankenschmerzen, Gewichtsverlust und ein auffälliges Blut-

In unserer bisherigen Forschung haben wir gezeigt, dass eine spezifische Mikronährstoff-Zusammensetzung aus Vitamin C, Lysin, Prolin und Grüntee-Extrakt die kollagenabbauenden Enzyme, die als Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) bekannt sind, blockieren kann.2 MMP-Enzyme sind unerlässlich für die Ausbreitung von Krebs. In den frühen Phasen der Krebsentstehung versucht der Körper, interne Gewebehemmer der MMP-Enzyme (TIMPs) zu produzieren, um die Krebsausbreitung zu verlangsamen.

Häufige Risikofaktoren für Nierenkrebs sind Rauchen, Fettleibigkeit und die Belastung durch Chemikalien wie Benzol, Asbest und bestimmte Pestizide. Menschen, in deren Familie Bluthochdruck, Lymphome oder Nierenkrebs vorliegen, haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Nierenkrebs.

In einer Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts wurde untersucht, ob eine synergistisch wirkende Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, den "Selbstmord" (Apoptose) von Nierenkrebszellen auszulösen1. Apoptose ist der programmierte Zelltod. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mikronährstoffe bei mehr als 90% der Krebszellen erfolgreich die Apoptose auslösen konnten. Die gesunden Zellen blieben dabei unbeeinträchtigt.

Wir stellten fest, dass die Kombination von Mikronährstoffen dazu beitrug, die Produktion von TIMPs zu erhöhen und die Ausbreitung von Nierenkrebs weiter zu hemmen. Auch eine weitere Gruppe von Enzymen - Urokinase-Typ Plasminogen Aktivator (uPA) - spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung von Krebs.

Wir berichteten, dass die Mikronährstoffkombination die Absonderung von u-PA-Enzymen selbst bei sehr geringer Dosierung hemmt. Da Nierenkrebs zum Zeitpunkt der Diagnose in der Regel recht fortgeschritten ist, sind die häufigsten konventionellen Behandlungsmöglichkeiten die Entfernung der gesamten Niere, gefolgt von Chemotherapie und Bestrahlung, die alle mit schweren Nebenwirkungen verbunden sind. Allerdings ist Nierenkrebs besonders schwierig zu behandeln, da er gegen die konventionell verwendeten Therapien resistent werden kann.

Das Nierenzellkarzinom zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und hohes Ausbreitungspotential aus. Mikronährstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von Nierenkrebs, indem sie wichtige Entstehungs- und Ausbreitungsmechanismen dieser Krebskrankheit hemmen.

Unsere Studien zeigen, dass Mikronährstoffe auf vielfältige Weise zur natürlichen Kontrolle des Krebsverlaufs beitragen können, wie z.B. mittels der Hemmung von Enzymen, die die Metastasierung und die Ausbreitung von Krebs erleichtern (MMPs und u-PA), und der Steigerung ihrer natürlichen Hemmer. Außerdem tragen Mikronährstoffe zur Krebsbekämpfung bei, indem sie den natürlichen Tod von Nierenkrebszellen auslösen.

* Ref.:

1. MW Roomi, et al., E-Book Apoptose, Ch.1, avidscience.com 2. MW Roomi, et al., Oncol Rep. 2006 Nov;16(5):943-7.

Ausgabe: 76_03-2019 Art.-Nr. 6576

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Ausgabe 78: Gesunde Haare durch Mikronährstoffe

Gesunde Haare durch Mikronährstoffe

Haare gehören zu den wichtigsten und unverkennbaren Merkmalen aller Säugetiere, einschließlich des Menschen. Nahezu unser gesamter Körper ist von Haaren bedeckt. Neben ihrer kosmetischen Bedeutung – Kopfhaare gelten in den meisten Kulturen als Schönheitsideal – erfüllen Haare zahlreiche Funktionen. Zu den wichtigsten gehören die Regulierung der Körpertemperatur (Erleichterung der Schweiß-Verdunstung bei Hitze) und die Wärmedämmung (Schließen der Hautporen bei Kälte). Der Haarfollikel ist die Produktionsstätte der Haare. Damit sie wachsen können, versorgen winzige Blutgefäße am Ende des Haarfollikels die Haarwurzel mit Nährstoffen. Dennoch sind die auf dem Körper sichtbaren Haare (Haarschaft) nichts anderes als tote Zellen. Werden an der Basis des Haarfollikels neue Zellen gebildet, sterben zur gleichen Zeit ältere Zellen ab und werden entlang des Follikels der Kopfhaut entgegengeschoben.

dünn werden. Störungen der Nebennieren führen mitunter zu trockenem und sprödem Haar und eine Psoriasis (Schuppenflechte) macht sich auf dem Kopf (und an anderen Körperstellen) durch stark schuppende Flecken bemerkbar.

Die sogenannte Alopecia areata ist wiederum eine Krankheit, die ausschließlich die Haare betrifft. Bei dieser Erkrankung greifen die Immunzellen die Haarfollikel an – die Folge ist Haarausfall. In Deutschland sind schätzungsweise 1 Million Menschen von Alopecia areata betroffen. Es gibt derzeit keine Therapie, die diese Haarkrankheit ursächlich heilen kann.

Haarausfall kann ebenfalls durch die Einnahme von PharmaMedikamenten hervorgerufen werden, wie z. B. Chemotherapeutika, Betablocker (Propranolol, Atenolol), Blutverdünner (Warfarin) und viele Medikamente zur Behandlung von Arthritis, Parkinson und anderen Krankheiten. Auch können chemische Stoffe in Haarpflegeprodukten die Haare schädigen.

Eine gesunde Ernährungsweise ist die einfachste und beste Grundlage für schönes Haar. Mikronährstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren, Proteine, B-Vitamine, Folsäure, Zink, Vitamin C und Vitamin E sorgen dafür, dass die Haare kräftig, glänzend und geschmeidig sind. Zusammen mit den Aminosäuren Lysin und Prolin trägt Vitamin C zur Bildung von Kollagen bei, einem Grundbestandteil unseres Körpers. Dieses Protein stützt das Bindegewebe und stabilisiert u.a. die Haare. Vitamin C leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor Freien Radikalen, aggressiven Sauerstoffverbindungen, die unsere Haare spröde und zerbrechlich werden lassen.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat die Wirkung einer Mikronährstoff-Kombination aus Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen natürlichen Substanzen auf den Haarwuchs untersucht.1 Die Studie wurde mit Mäusen durchgeführt, die wie wir Menschen zu Haarausfall neigten. Die Mäuse wurden in drei Gruppen aufgeteilt und mit Olivenöl behandelt, welches auf die rasierte Haut der Tiere aufgetragen wurde. Während die Gruppen 1 und 3 einfaches Olivenöl bekamen, war das Öl in der zweiten Gruppe mit der o.g. Mikronährstoff-Kombination angereichert.

Mikronährstoffe sind nicht nur für unsere Gesundheit im Allgemeinen wichtig, sondern auch für gesunde und schöne Haare. Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben kürzlich nachgewiesen, dass eine Kombination verschiedener Zell-Vitalstoffe den Haarwuchs fördern kann.

Haare definieren nicht nur unser äußeres Erscheinungsbild, sondern sind auch ein Spiegel unserer Gesundheit im Allgemeinen. So können Haare infolge einer Schilddrüsenerkrankung, z. B. bei einer Unterfunktion der Schilddrüse, glanzlos, schlaff, fein und

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Das Dr.-Rath-Forscherteam stellte fest, dass die Mäuse, die das mikronährstoffhaltige Olivenöl erhielten, im Vergleich zu den beiden anderen Versuchsgruppen einen deutlich stärkeren Haarwuchs aufwiesen.

Viele Haarwuchs- und Haarpflegemittel enthalten Unmengen an Chemikalien, die das Haar stark schädigen können. Wer Wert auf volles, schönes Haar legt, sollte deshalb lieber auf natürliche Substanzen zurückgreifen.

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Ausgabe: 78_05-2019 Art.-Nr. 6578


Ausgabe 79: Gesundheitsrisiko Glyphosat

Gesundheitsrisiko Glyphosat Die Berichte über die zerstörerische Wirkung des Unkrautvernichters „Roundup“ sind so zahlreich wie beunruhigend. Dessen Inhaltsstoff Glyphosat gilt als eines der gefährlichsten Herbizide. Im April gewann ein französischer Bauer einen Rechtsstreit gegen die Bayer-Tochter Monsanto, die das Pflanzengift vertreibt. Ein Gericht entschied, dass das Mittel für die schweren gesundheitlichen Schäden des Landwirtes verantwortlich sei. Bereits im August 2018 sprach eine Jury in den USA einem Krebspatienten 289 Millionen Dollar zu. Die Geschworenen waren überzeugt, dass Roundup zur Krebserkrankung des Mannes beigetragen hat.

Verwundern können diese Meldungen nicht. Immerhin wird vor der krebserregenden Wirkung von Glyphosat schon seit Jahrzehnten gewarnt. 2015 kam die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC, eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation) zu dem Schluss, dass Glyphosat im Zusammenhang mit dem sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom steht. Dennoch erlaubt die US-Umweltschutzbehörde (EPA) derzeit 50-mal mehr Glyphosat auf Maiskulturen als 1996. Jedes Jahr werden allein in den USA mehr als 125.000 Tonnen Glyphosat in der Landwirtschaft eingesetzt, ein Großteil davon beim Mais- und Sojaanbau. Inzwischen wurden in vielen beliebten Frühstückszerealien, Haferflocken und Müsliriegeln große Mengen an Glyphosat nachgewiesen.

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450-mal geringer ist als die Dosierung, die beim Besprühen verwendet wird. Neben dem Non-Hodgkin-Lymphom kann Glyphosat auch Schilddrüsen-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen-, Nieren- und Harnblasenkrebs auslösen. Studien zeigen, dass Herbizide, die Glyphosat enthalten, als endokrine Disruptoren wirken. So werden Stoffe genannt, die bereits in geringsten Mengen die Funktion des Hormonsystems beeinträchtigen und dadurch die Gesundheit schädigen. Dafür reichen zum Teil schon die Grenzwerte von Glyphosat im Trinkwasser aus. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass das Unkrautgift mit dem erhöhten Aufkommen bestimmter Krankheiten im Zusammenhang steht, wie z. B. Zöliakie und Morbus Crohn, Laktose- und Glutenunverträglichkeit, Fettleber, metabolisches Syndrom sowie neurologische Erkrankungen wie Autismus, ADHS und Alzheimer.

Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben die Auswirkungen verschiedener Glyphosat-Konzentrationen auf menschliche Zellen untersucht.* Die Studie wurde mit menschlichen Hautfibroblasten durchgeführt, um die Aufnahme dieses Herbizids über die Haut nachzuahmen. Des Weiteren wurden Nierenzellen verwendet, da Arbeiter, die Glyphosat ausgesetzt sind, ein erhöhtes Risiko für Nierenschäden besitzen. In die Studie wurden auch verschiedene im Handel erhältliche Nahrungsergänzungsmittel einbezogen. Ziel dabei war es, die Wirkungen dieser Präparate gegen Glyphosat-bedingte Zellschäden zu untersuchen und so festzustellen, ob sie geeignete Mittel zum Schutz vor den Schäden dieses vielfach eingesetzten Herbizids sind.

Die Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass Glyphosat für menschliche Zellen toxisch ist. Mit Ausnahme von nur einem Nahrungsergänzungsmittel boten die in dieser Studie getesteten Produkte keinen Schutz vor den schädlichen Wirkungen dieses Pflanzengifts. Die spezifische Mikronährstoffkombination, die als einzige zellschützende Wirkungen aufwies, war eine auf dem Prinzip der Mikronährstoffsynergie entwickelte Formula mit starken Antioxidantien wie Vitamin C, GrünteeExtrakt, Quercetin und anderen Pflanzenstoffen.

Landwirte, die glyphosathaltigen Herbiziden ausgesetzt sind, haben im Vergleich zu anderen Menschen ein doppelt so hohes Risiko, das Non-Hodgkin-Lymphom zu entwickeln. Bereits die Einatmung geringer Mengen Glyphosat schädigt die DNS in den Zellen – und das selbst bei einer Glyphosat-Konzentration, die

Angesichts der Gefahren von Glyphosat muss der Einsatz des Unkrautvernichters strenger geregelt werden. Wer seine Gesundheit selbst in die Hände nehmen will, sollte auf gentechnisch veränderte und verarbeitete Lebensmittel verzichten, insbesondere solche, die Mais, Soja und Raps enthalten. Zusätzlich dazu ist es angebracht, über eine Nahrungsergänzung mit wissenschaftlich erforschten Mikronährstoffpräparaten nachzudenken.

* Ref.:

M Chatterjee, et al., Cellular Medicine and Natural Health Journal, Mar 2017

Ausgabe: 79_06-2019 Art.-Nr. 6579

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Ausgabe 80: Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen

Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen

Mit dem Beginn des Sommers zieht es uns hinaus ins Freie. Gleichzeitig wachsen unsere Sorgen vor Hautschäden, das Risiko für Sonnenbrand oder Hautkrebs steigt. Tatsächlich hat die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die häufigsten Formen von Hautkrebs sind das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und Melanome; das maligne Melanom gilt als die tödlichste Hautkrebsform.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 21.200 Menschen an einem malignen Melanom, das 4 % aller bösartigen Neubildungen ausmacht. Weltweit treten jedes Jahr mehr als 250.000 neue Fälle von malignem Melanom auf. Männer über 50 Jahre und Frauen unter 50 haben ein erhöhtes Risiko, Hautkrebs zu entwickeln. Die jährlichen Kosten für die Behandlung von Hautkrebs sind schneller gestiegen als die jährlichen Behandlungskosten für alle anderen Krebsarten zusammen.

Ein guter Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung von Hautkrebs. Dazu gehört in erster Linie, die Haut mit Kleidung zu bedecken und die Mittagssonne zu meiden. Auch Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor sollten verwendet werden. Allerdings sind diese aufgrund ihrer toxischen Inhaltsstoffe nicht die beste Form von Sonnenschutz. Sonnenschutzmittel enthalten oft gefährliche Substanzen wie Octinoxat, Oxybenzon, Octocrylen oder Parabenverbindungen, die

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Hormonstörungen verursachen oder freie Radikale produzieren, mit der Folge von Zellschäden und anderen Haut- oder Systemerkrankungen – einschließlich anderer Krebsarten.

Zudem blocken viele Sonnencremes UVB-Strahlen ab, die für die körpereigene Produktion von Vitamin D unerlässlich sind.

Vitamin D reguliert den Stoffwechsel von Calcium und Phosphor, das Wachstum und die Entwicklung der Knochen und Zähne und unterstützt die normale Immunfunktion. Neuere Studien belegen auch, dass Vitamin D wichtig für die Vorbeugung verschiedener Krebsarten ist. Aufgrund von Sonnenmangel, bedingt z. B. durch häufiges Aufhalten in geschlossenen Räumen, leiden jedoch mehr als 50 % der Weltbevölkerung an einem Mangel an Vitamin D. In Hinblick auf die Tatsache, dass immer mehr Menschen von chronischen Krankheiten betroffen sind, ist Vitamin-D-Mangel zu einem globalen Gesundheitsproblem geworden.

Die Haut ist das größte Organ des Körpers und nimmt alles auf, was in Kontakt mit ihr kommt. Aus diesem Grund ist es wichtig, einen möglichst natürlichen Sonnenschutz zu wählen. In der nächsten Ausgabe der „Wahr“ zeigen wir Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie für eine gesündere Haut sorgen, Schäden durch freie Radikale verhindern und den Körper vor chronischen Krankheiten schützen, ohne ihm essentielle Nährstoffe wie Vitamin D zu entziehen.

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Ausgabe: 80_07-2019 Art.-Nr. 6580


Ausgabe 81: Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen

Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schützen

In der letzten Ausgabe der „Wahr“ haben wir über Hautkrebs, dessen Ursachen und mögliche Vorbeugungsmaßnahmen berichtet. Der häufigste Risikofaktor für nichtmelanozytären Hautkrebs (Plattenepithelkarzinome, Basalzellkarzinome) ist eine übermäßige Sonneneinstrahlung. Unter dem Einfluss von UV-Strahlung entstehen freie Radikale, die gesunde Hautzellen schädigen. Es kommt zu DNA-Schäden, in deren Folge Hautkrebs entstehen kann.

Zur Vorbeugung von Hautkrebs wird üblicherweise die Verwendung von Sonnenschutzmitteln empfohlen. Die meisten Sonnencremes enthalten jedoch gefährliche Chemikalien und bringen in vielen Fällen daher mehr Schaden als Nutzen. Darüber hinaus blockieren Breitband-Sonnenschutzmittel neben UV-A- auch UV-BStrahlen, die für die Anregung der Bildung von körpereigenem Vitamin D verantwortlich sind. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau in der Kindheit.

Ein Mangel an Vitamin D ist eine der wichtigsten Ursachen für Osteoporose oder Osteomalazie, eine schmerzhafte Knochenkrankheit bei Erwachsenen. Außerdem können niedrige VitaminD-Spiegel das Risiko für Darm-, Brust- und Prostatakrebs erhöhen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Diabetes hervorrufen. Neben der Synthese von Vitamin D reguliert die Sonneneinstrahlung auch die Cortisolproduktion im Körper und hilft bei der Stressbewältigung. Sie wirkt zudem stimmungsaufhellend und beugt Depressionen und anderen psychischen Störungen vor.

Teil

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Die Verfügbarkeit von Lycopin ist bei erhitzten Produkten (z. B. gekochten Tomaten) höher als bei rohen. Pflanzliche Polyphenole wie Resveratrol aus Trauben schützen vor UV-Schäden und besitzen eine beträchtliche Schutzwirkung gegen Krebs und Herzkrankheiten. Ebenso haben Sulforaphane aus Kohlgemüse, Anthocyane aus Beeren und Astaxanthin aus Lachs und Garnelen schützende Effekte gegen UV-Schäden. Omega-3-Fettsäuren verringern nachweislich die Gefahr von Zellschäden, die zu Hautkrebs führen können. Flavonoide, die z. B. in dunkler Schokolade enthalten sind, sorgen ebenfalls für einen hervorragenden Schutz der Haut vor den schädlichen Einflüssen der Sonne. Fazit: Bei langfristiger Anwendung sind spezifische Mikronährstoffe sowohl für den Schutz der Haut als auch für die Prävention verschiedener chronischer Krankheiten von hohem Nutzen. Angesichts der schädlichen chemischen Inhaltsstoffe vieler Sonnenschutzmittel bieten sie die beste Möglichkeit, effektiv Sonnenschäden vorzubeugen.

Aus diesem Grund ist es zwar wichtig, regelmäßig Sonne zu tanken, doch sollte dabei stets auf einen ausreichenden Hautschutz geachtet werden. Das Vermeiden exzessiver Sonnenbäder und Tragen von Kleidung, Kopfbedeckungen und Sonnenbrille sind einfache Möglichkeiten, sich vor starken Sonnenstrahlen zu schützen. Wer zu Sonnencremes greift, sollte Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen verwenden. Des Weiteren bietet eine Nahrungsergänzung mit spezifischen Mikronährstoffen einen guten Schutz.

Zu nennen sind hier vor allem Antioxidantien wie Vitamin C und E sowie Carotinoide aus rotem und orangefarbenem Gemüse und Obst. Diese haben eine ausgeprägte Sonnenschutzwirkung und reduzieren die Sonnenbrand-Gefahr. Polyphenole aus grünem Tee wirken nicht nur krebshemmend, sie bieten auch einen wirksamen Sonnenschutz und verringern das Sonnenbrand-Risiko. Lycopin besitzt ebenfalls ein hohes Sonnenschutzpotenzial. Es ist hauptsächlich in Tomaten, aber auch in Wassermelonen und Aprikosen enthalten.

Ausgabe: 80_07-2019 Art.-Nr. 6580

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Ausgabe 82: Die Vorteile von Phytonährstoffen bei Knochenkrebs

Die Vorteile von Phytonährstoffen bei Knochenkrebs

Knochenkrebs bezeichnet Krebs, der in den Knochen und dem umgebenden Gewebe entsteht. Die meisten Knochentumoren entwickeln sich jedoch als Folge einer anderen Krebserkrankung. Sie entstehen dann, wenn ein entfernter Tumor ins Knochengewebe streut und Knochenmetastasen bildet. Das Osteosarkom ist der häufigste primäre – also direkt vom Knochengewebe ausgehende – bösartige Knochentumor, gefolgt vom Chondrosarkom, Ewing-Sarkom, Fibrosarkom und anderen.

Ein Chondrosarkom ist ein bösartiger Tumor der Knorpelzellen und betrifft vor allem Erwachsene im Alter von 40–60 Jahren. Etwa 30– 40 % aller primären Knochenkrebsarten sind Chondrosarkome. Diese Krebsart tritt vor allem in den Beinen, Oberarmen, Schulterblättern, Rippen und Beckenknochen auf. Die genaue Ursache für die Entstehung des Chondrosarkoms ist unklar. Es ist aber bekannt, dass genetische Erkrankungen und vorbestehende nicht-karzinogene Knochen- oder Knorpeltumoren mit einem höheren Risiko für die Entstehung eines Chondrosarkoms verbunden sind.

Chondrosarkome werden fast ausschließlich operativ behandelt, da Chemotherapie und Strahlenbehandlung bei dieser Krebsart weniger wirksam sind. Die Überlebenschancen von Patienten mit ausgeprägtem Chondrosarkom sind im Vergleich zu anderen Krebsarten schlechter, nur 38 % der Patienten überleben 10 Jahre ohne Krebs.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut stellte 2017 eine Studie vor, die mit einer Kombination von Phytonährstoffen (Grüntee-Extrakt, Curcumin, Resveratrol, Quercetin und einer Kombination von Extrakten aus Kreuzblütlern wie Kohl, Blumenkohl, Karotten und Brokkoli) durchgeführt wurde. Untersucht wurde die Wirkung der Phytonährstoffe auf Chondrosarkomzellen*. Ziel der Studie war es, die Wirkungsmechanismen von Krebserkrankungen – einschließlich Zellvermehrung, Invasion der Basalmembran und Ausbreitung der Krebszellen in andere Organe (Metastasierung) – zu erforschen. Die Studie fand heraus, dass die untersuchten Mechanismen der Chondrosarkomzellen mit Hilfe der Phytonährstoff-Kombination deutlich gehemmt wurden. So war die Kombination in der Lage, die kollagenauflösenden Matrix-Metalloproteinasen (MMP-Enzyme) zu hemmen. Die Produktion dieser Enzyme und die damit einhergehende Zerstörung des Bindegewebes sind entscheidende Schritte, die die Ausbreitung von Krebs im Körper möglich machen.

Außerdem wurde die Zellmigration (Bewegung von Zellen innerhalb eines Organismus) zu 100 % blockiert. Darüber hinaus half die Phytonährstoff-Kombination, das Wachstum der Chondrosarkomzellen um bis zu 66 % zu hemmen. Mittels einer speziellen Färbemethode wurden die von den Phytonährstoffen hervorgerufenen Veränderungen der Krebszellen sichtbar gemacht, die letztendlich zum Zelltod (Apoptose) führen.

Fazit: Die konventionelle Behandlung des Chondrosarkoms besteht in der operativen Entfernung des Tumors. Die Wirkungsmechanismen des Tumors, wie die Metastasierung von Krebszellen in andere Organe, finden dabei keine Beachtung. Der Nutzen einer zusätzlichen Chemotherapie ist nicht bewiesen. Wie bei allen anderen Krebsarten ist die Hemmung der Metastasierung ein entscheidender Schritt bei der Bekämpfung von Knochenkrebs, da dieser Prozess für 90 % aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich ist. Phytonährstoffe haben, ähnlich wie viele andere essentielle Mikronährstoffe, eine Vielzahl krebs-hemmender Eigenschaften und besitzen das Potenzial, die Entwicklung und Ausbreitung von Krebs zu stoppen.

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Alle Ausgaben im Überblick

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Die Wahr erscheint seit Januar 2014. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Wahr Gesundheitsinformationen dieser Sammelausgabe. Gerne senden wir Ihnen kostenlos Ihre Wunschausgaben zu!

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Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in den USA und anderen Industrieländern. Alleine in den USA werden jährlich 3,5 Millionen neue Hautkrebs-Erkrankungen diagnostiziert. Bis heute gibt es kein wirksames Heilmittel gegen diese Krankheit.

Gute Neuigkeiten für Patienten

Information zur natürlichen Kontrolle von Hautkrebs Der Grund weshalb Hautkrebs so wahnsinnig gefürchtet ist, ist nicht der Tumor selbst, sondern die Tatsache, dass sich die Krebszellen von der Haut in andere Organe ausbreiten (metastasieren) und schließlich im ganzen Körper. Neun von zehn Krebspatienten sterben nicht in der Stufe eines einzelnen Tumors, sondern in der Stufe der Tumormetastasierung. Trotz dieser Tatsache wurde über die Jahre hinweg sehr wenig geforscht, um den Mechanismus der Metastasierung zu klären und wie man das Ausbreiten von Krebszellen verhindert. Die zwei Hauptgründe dafür sind:

diese getestet auf ihre Fähigkeit, das Ausbreiten von menschlichen Krebszellen zu hemmen. Ein einzigartiges Charakteristikum dieser Mikronährstoffe ist, dass sie synergistisch zusammenarbeiten, d. h. wie Instrumente in einem Orchester. In dieser wegweisenden Studie* haben wir auch den spezifischen Mechanismus

1. Dieser Mechanismus ist eine besondere Herausforderung, weil er allen Krebstypen gemein ist, egal in welchem Organ er beginnt. 2. Medikamente, die den universellen Mechanismus wie Krebs sich ausbreitet, ins Visier nehmen, würden – zwangsläufig – den Umsatz der Pharmaunternehmen einschränken, die Milliarden verdienen an der Chemotherapie und anderen Krebsmedikamenten. Wir haben eine ganz spezielle Kombination von Mikronährstoffen entwickelt und wir haben

Laut aktueller Statistiken erkrankt einer von 5 Menschen in den USA an Hautkrebs. Da es kein Heilmittel gibt, steigt dieser Prozentsatz sogar noch weiter an. www.skincancer.org/skin-cancer-information/ skin-cancer-facts

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Allein in den USA sind 2,7 Millionen Menschen von einem schweren Schlaganfall und anderen Gesundheitsproblemen bedroht, die durch unregelmäßigen Herzschlag oder Arrhythmie ausgelöst werden. Die häufigste Form von Arrhythmie ist das Vorhofflimmern, das zu 80.000 Todesfällen jährlich in den USA beiträgt. Es wird prognostiziert, dass bis 2050 bis zu 12 Millionen Menschen von diesem Leiden betroffen sein werden. Die Behandlung von Vorhofflimmern ist mit riesigen Kosten für den Patienten und unserem Gesundheitssystem verbunden.

Hoffnung für Millionen Menschen!

Mikronährstoffe können unregelmäßigen Herzschlag (Arrhythmie) verringern Vorhofflimmern tritt auf, wenn die Zellen, die die biologische Elektrizität des Herzschlags erzeugen oder leiten, nicht richtig funktionieren. Dies kann sich zeigen durch schnellen oder unHerzschlag, Palpitationen, regelmäßigen Schwindel und in schweren Fällen Atemnot und Schmerzen in der Brust. Dieses Leiden betrifft ältere Menschen, Menschen mit Diabetes, hohem Blutdruck, Schilddrüsenanomalien oder jeglicher Form von Herzkrankheiten, sowie jüngere Sportler. Bei jeder Form von unregelmäßigem Herzschlag sollten Sie sich mit Ihrem Arzt besprechen. Seien Sie jedoch nicht überrascht, dass die konventionelle Medizin nicht immer die eigentliche Ursache dieses Problems identifizieren kann, hauptsächlich weil sie die Hauptursache der Funktionsstörung im Stoffwechsel der Herzzellen übersieht. Angesichts des Fehlens von zufriedenstellenden Optionen haben wir die Möglichkeit ausgewertet, dass die Dysfunktion der Herzmuskelzellen ein Ergebnis eines

langfristigen Mangels an Vitaminen und anderer Mikronährstoffe sein kann, die die Hauptträger von Bioenergie im Stoffwechsel von Herzzellen darstellen. Solch ein Mangel betrifft besonders die „elektrischen“ Zellen des Herzens, die große Men-

Der Bericht der American Heart Association von 2011 stellt fest, dass die mit Vorhofflimmern verbundenen Staatskosten zwischen 6-26 Milliarden Dollar pro Jahr betragen. gen an Energie benötigen, um den elektrischen Impuls für einen Herzschlag zu erzeugen. Op-

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 1 | 2014

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Die Immunschwächekrankheit AIDS hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer globalen Epidemie ausgeweitet und ist eine ernste Bedrohung für die Gesundheit der Menschen weltweit. 2012 hatten sich weltweit etwa 34 Millionen Menschen mit dem Human Immune Deficiency Virus HIV infiziert, der in Verbindung mit AIDS gebracht wird. Derzeit gibt es immer noch keine Heilung für AIDS. So genannte antiretrovirale Pharma-Präparate (ARVs) können zwar die Anzahl der Viren im Blut senken, aber sie sind weder in der Lage, eine HIV-Infektion zu heilen, noch können sie das Immunsystem wiederherstellen und damit der fortschreitenden Immunschwäche entgegenwirken.

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BRGOKS;NOPQKIITUG.SSTSUHRTU 1SQ+RJGFLSAU*KSUE>3=UCTRU />@0RSIR8RTOQTSUBTSPJNTSUNTDDTS Darüber hinaus sind ARV-Präparate extrem toxisch und unterdrücken das ohnehin schon geschwächte Immunsystem von AIDS-Patienten weiter. Die extremen Kosten dieser so genannten „AIDS-Chemo“ von bis zu 15.000 Euro pro Person und Jahr unterstreichen die dringende Notwendigkeit für eine wirksame, sichere und erschwingliche „Waffe der Medizin“ im Kampf gegen die HIV-Infektion und AIDS. Bereits vor einem Jahrzehnt führte die Dr. Rath Gesundheits-Stiftung ein Ernährungsprogramm in mehreren Armenvierteln von Südafrika durch, das die Bedeutung von Mikronährstoffen für Menschen mit AIDS eindeutig zeigte. Dieses Mikronährstoff-Programm wurde mit Hilfe der Gemeindeorganisation SANCO (South African National Civic Organization) bei 748 Menschen mit AIDS durchgeführt. Bereits nach 10-12 Wochen Nahrungsergänzung durch Mikronährstoffe wurde bei den AIDS-Betroffenen eine signifikante Verbesserung der Gesundheit festgestellt. Alle für die AIDS-Krankheit charakteristischen Symptome – einschließlich dauerhaftem Fieber und Husten, chronischem Durchfall, kontinuierlichem Gewichtsverlust sowie das Auftreten weiterer Infektionskrankheiten – wurden um bis zu 78 % reduziert (http://www4ger.dr-rath-foundation.org/open_letters/ekd06/mikronaehrstoffprogramm.html) Siehe auch Fußnote 1 - 3. Diese Veröffentlichung über die Gesundheitsbedeutung von natürlichen Mikronährstoffen zur Förderung des Im-

munsystems und zur Bekämpfung der Immunschwächekrankheit AIDS hatte einen regelrechten Amoklauf der Pharma-Lobby zur Folge. Der Grund: Durch die Wirksam-

HIV(Human Immuno Deficiency Virus)-Partikel unter einem Elektronenmikroskop. Quelle: US-Regierungsbehörde CDC (Center for Disease Control).

keit von Mikronährstoffen im Kampf gegen die AIDS-Epidemie sah diese Investmentbranche ihr zig Milliarden Euro schweres „Pharmageschäft mit der AIDS-Epidemie“ gefährdet. Unter rücksichtsloser Missachtung der wissenschaftlichen Fakten attackierten sie jahrelang Dr. Rath und sein Forschungsinstitut in den Medien und Gerichtssälen dieser Welt. Jedoch ohne Erfolg! Selbst angeblich „basis-demokratische“ Online-Medien wie Wikipedia stimmten erstaunlicherweise in diese Kampagne mit ein – und öffneten dadurch unsere Augen

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 2 | 2014

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Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Todesursache unter den Krebskrankheiten. Jedes Jahr sterben fast 1,4 Millionen Menschen daran, also fast jeder fünfte Krebspatient1. Und die Epidemie geht weiter: Im Jahr 2012 wurden weltweit etwa 1,8 Millionen neue Fälle von Lungenkrebs diagnostiziert.

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2F?HBJ4DHIGBAAKL?1JJKJLF=L*E=%A @K@KJL)CJ@KJ?HK>IL&BJL(CG'KJLIKFJ Chemotherapie, Bestrahlung und andere derzeitig angewandte Therapieverfahren sind wenig effizient, extrem toxisch – und mehr als die Hälfte aller Patienten, die damit behandelt werden, sterben innerhalb eines Jahres. Lediglich 3,5 % der Patienten, die mit Chemotherapie und anderen herkömmlichen Methoden behandelt werden, sind fünf Jahre nach einer „Lungenkrebs“-Diagnose noch am Leben. Und dieser Prozentsatz hat sich in den letzten Jahrzehnten auch nicht verbessert – trotz aller Ankündigungen über angebliche neue Therapieverfahren. Die Notwendigkeit neuer Forschungsansätze im Kampf gegen Lungenkrebs ist daher zwingend. Unsere Forschung zeigt einen solchen neuen Weg zur natürlichen Kontrolle von Lungenkrebs und anderen Krebsarten. Durch den Einsatz einer Kombination von Mikronährstoffen, die synergetisch – also wie ein „Orchester“ – zusammenarbeiten, konnten wir mehrere Mechanismen der Krebskrankheit gleichzeitig hemmen, insbesondere die Ausbreitung von Krebszellen in das umgebende Gewebe und die Metastasierung in weitere Organe. Unsere Forschungsarbeiten zeigten, dass Vitamin C, zusammen mit den natürlichen Aminosäuren Lysin und Prolin, N-Acetylcystein, Polyphenolen des grünen Tees (EGCG)

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Neue Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung im Kampf gegen den Grippe-Virus

Infektionen mit dem Grippe-Erreger, dem Influenza-Virus, gehören zu den weitest verbreiteten Erkrankungen und betreffen bis zu 20% der Weltbevölkerung. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung ohne größere Komplikationen. Bei Menschen jedoch, deren Immunsystem geschwächt ist, auch bei älteren Menschen und Kindern, kann die Erkrankung oft schwerwiegende Folgen haben. Schätzungsweise sterben jedes Jahr zwischen 250.000 und 500.000 Menschen an einer Grippeinfektion1. $?:="?9=@;=?<4?>@?7?;@'8 <@!8;=@+2*@19::9#>?>@10>>?<@6>7 (<86?>@8>@&6>5?>3<?4;2@7?<@9>@79?;?@)9:7@8:;@5?:4?@%=<63=6<@78<5?;=?::=@9;=,@

und anderen Mikronährstoffen, die Ausbreitung von verschiedenen Arten von Lungenkrebszellen hemmen. Sie tun dies, indem sie spezifische Enzyme blockieren, die für die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verantwortlich sind. Wir konnten diese Wirkung sogar im lebenden System, also im Tiermodell nachweisen, wo eine spezifische Nahrungsergänzung das Wachstum von Lungentumoren um fast 50 % hemmte.2 Auch bereits die Entstehung von

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Infektionen mit dem GrippeErreger, dem Influenza-Virus, gehören zu den weitest verbreiteten Erkrankungen und betreffen bis zu 20 % der Weltbevölkerung. Schätzungsweise sterben jedes Jahr zwischen 250.000 und 500.000 Menschen an einer Grippeinfektion1.

keine Pharma-Präparate, die eine Grippe-Infektion heilen können. Einige der angebotenen Präparate können vielleicht die Grippe-Symptome um einen oder zwei Tage verkürzen, aber die gängigsten unter diesen Präparaten, wie zum Beispiel Tamiflu, bergen das Risiko von schweren Nebenwirkungen in sich, einschließlich Verhaltensstörungen, Halluzinationen, ja selbst von Anfällen. Die tägliche Nahrungsergänzung mit Vitamin C ist eine weitverbreitete Maßnahme gegen die Grippe. Unsere Forschung hatte jedoch gezeigt, dass eine Kombination von Vitamin C mit den natürlichen Aminosäuren

Der Grippe-Virus breitet sich durch die Luft oder durch direkten Kontakt aus. In den meisten Fällen sind einfache Maßnahmen wie häufiges Händewaschen und gute Ernährung wirksame Maßnahmen um einer Infektion vorzubeugen. Die Grippe-Infektion ist vor allem aber ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie: über ihr verbundene Medien‚ verkauft‘ diese Industrie die Influenza-Impfung als den besten Schutz gegen eine Grippe-Infektion. Der weltweite Markt mit Grippe-Impfstoffen bringt derzeit bereits über zwei Milliarden Euro in die Kassen der Pharmafirmen, wobei Schätzungen davon ausgehen, dass es Ende 2014 bereits über drei Milliarden Euro sein werden. Trotz aggressiver Marketingmethoden ist es schwierig, die Wirksamkeit von Grippe-Impfstoffen überhaupt nachzuweisen, da der Grippevirus sich ständig verändert und sich Resistenzen entwickeln. Dadurch werden die Impfstoffe oft wirkungslos. Derzeit gibt es auch

Influenza-Viren sind die Erreger der Grippe-Erkrankung Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 5 | 2014

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Wahr Ausgabe 01/2014

Wahr Ausgabe 02/2014

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Wahr Ausgabe 04/2014

Wahr Ausgabe 05/2014

Information zur natürlichen

Mikronährstoffe können unregelmäßigen Herzschlag

Mikronährstoffe können die Entwicklung von AIDS bei HIV-

Mikronährstoffe können im Kampf gegen Lungenkrebs von

Neue Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung im Kampf

(Arrhythmie) verringern

infizierten Menschen hemmen

Nutzen sein

gegen den Grippe-Virus

Kontrolle von Hautkrebs

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Wahr

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Fast 40% der Weltbevölkerung und über 10 Millionen Deutsche leiden unter erhöhtem Blutdruck, einem wesentlichen Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind Herzerkrankungen für jährlich 17 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich, 4 Millionen davon in Europa und 600.000 in den USA.

Mikronährstoffe können helfen, ein erhöhtes Herz-KreislaufRisiko zu verringern

Fast 40% der Weltbevölkerung und über 10 Millionen Deutsche leiden unter erhöhtem Blutdruck, einem wesentlichen Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall, von dem insbesondere Menschen mit einer zusätzlichen genetischen Veranlagung für diese Krankheiten betroffen sind. Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind Herzerkrankungen für jährlich 17 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich, 4 Millionen davon in Europa und 600.000 in den USA.

Aller Voraussicht nach werden die Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis 2030 sogar um 40% zunehmen – und das, obwohl immer mehr Medikamente gegen Bluthochdruck oder erhöhten Cholesterinspiegel auf den Markt geworfen werden. Zurückzuführen ist diese epidemieartige Ausbreitung darauf, dass die konventionelle Medizin sich weitgehend auf eine Korrektur der Symptome beschränkt, anstatt die eigentlichen Ursachen der Probleme auf Zellebene anzugehen. Beispiele hierfür sind die Senkung des Blutdrucks bzw. Cholesterinspiegels mit synthetischen Pharma-Präparaten, die patentierbar – und damit hochprofitabel – sein müssen. Unsere Forschung hat bewiesen, dass Bluthochdruck und erhöhter Cholesterinspiegel vor allem auf einen chronischen Mangel an Mikronährstoffen in Millionen Zellen der Arterienwände zurückzuführen sind.

Diesen Mangel versucht der Körper auszugleichen, indem er vermehrt Reparaturmoleküle produziert. Hierzu gehört auch Cholesterin. Die Folgen sind eine Verdickung und erhöhte Wandspannung der Arterien, wodurch wiederum ein erhöhter Blutdruck entsteht.

Wahr Gesundheit ist Vertrauenssache

In unserer Studie verwendeten wir ein neuartiges Tiermodell, mit dem sich das Risiko für Herzerkrankungen beim Menschen anhand zweier entschei-

Die Auswahl eines wirksamen Nahrungsergänzungsmittels ist keine leichte Aufgabe. In den meisten Geschäften sind entweder Produkte erhältlich, die nur einen einzigen Wirkstoff enthalten, oder solche, deren Inhaltsstoffe nach reinen Marketing-Gesichtspunkten ausgewählt und beliebig miteinander kombiniert wurden. Der gesundheitliche Nutzen solcher Präparate ist mehr als fraglich.

Mikronährstoff-Synergien: Der effektivste Weg zur Gesundheit! Wir sind im Bereich der modernen Gesundheitsforschung die Pioniere eines neuen biologischen Prinzips. Dieses Prinzip beruht auf der wissenschaftlichen Tatsache, dass Mikronährstoffe in bestimmten Verhältnissen selektiv miteinander kombiniert werden müssen, damit sie ihre maximale biologische Wirkung entfalten können. Wir haben diesen Ansatz „Mikronährstoff-Synergie“ genannt.

Vitamine, Mineralstoffe und andere Mikronährstoffe erfüllen in unserem Körper die unterschiedlichsten Aufgaben und Funktionen, arbeiten aber niemals isoliert voneinander. Als Teil komplexer Stoffwechselprozesse arbeiten sie stets im Verbund mit anderen Mikronährstoffen, wobei sie sich in der Regel in ihrer Wirkung wechselseitig verstärken. Ihr optimales Zusammenspiel ist somit die Basis für Gesundheit. Bis heute sterben jeder zweite Mann und jede zweite Frau in den Industrieländern an Herz-Kreislauferkrankungen. Zur Kontrolle dieser Krankheit müssen daher zwingend neue und wirksamere Lösungen gefunden werden.

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Nahrungsergänzungen, die nicht auf dem Prinzip der Mikronährstoff-Synergie basieren, sind dagegen weniger wirksam, ja sogar oft mit unerwünschten Nebeneffekten verbunden. Zum einen können hohe Dosen eines Einzelstoffs den Mangel an anderen Mikronährstoffen verstärken, zum anderen kann die Verwendung zufällig gewählter Mikronährstoffkombinationen im Körper ein metabolisches Ungleichgewicht verursachen.

Dies ist auch der Grund, warum klinische Studien, die mit einem Einzelwirkstoff oder Kombinationen willkürlich gewählter Stoffe durchgeführt werden, oft zu widersprüchlichen Ergebnissen führen.

Synergie Vitamine Mineralstoffe

Wirkung

Vitamine Mineralstoffe

Aminosäuren

Aminosäuren

Phytobiologika

Phytobiologika

Ohne Synergie

Mit Synergie

In unserer langjährigen Forschung haben wir immer wieder den Beweis erbracht, dass Nahrungsergänzungsmittel am wirksamsten sind, wenn ihre Inhaltsstoffe nach dem Prinzip der Synergie miteinander kombiniert werden.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 6 | 2014

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Art. Nr.: 6504

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Entzündungen gehören zu den bei weitem häufigsten Gesundheitsproblemen, mit denen wir im Laufe unseres Lebens zu kämpfen haben. Jede Infektion in unserem Körper, wie z. B. eine Grippe oder Lungenentzündung, geht mit einer Entzündung einher. Entzündungen sind aber nicht nur auf Infektionen beschränkt – auch Volkskrankheiten wie Arteriosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthritis oder Krebs stehen mit ihnen im Zusammenhang. Darüber hinaus sind Entzündungen die „Antwort“ unseres Körpers auf „äußere“ Verletzungen wie Sonnenbrand, Schnittwunden oder auch verstauchte Knöchel. Die charakteristischen Symptome aller Entzündungen – Rötungen, Hitzeempfinden, Schwellungen und Schmerzen – gehören zum natürlichen Heilungsprozess des Körpers und klingen für gewöhnlich schon nach kurzer Zeit ab. Eine Entzündungsreaktion kann den Körper schwer schädigen, da sie u.a. zum Abbau und zur Schädigung des Gewebes führt und so z.B. auch das Eindringen von Krankheitserregern begünstigt, bevor der Wiederaufbau des Gewebes stattfinden konnte. Normalerweise wird dieser Prozess vom Körper streng reguliert, um gesundes Gewebe nicht zu schädigen. Wenn der Körper jedoch dauerhaft schädlichen Einflüssen oder Verletzungen ausgesetzt ist, nimmt der Entzündungsprozess eine chronische Form an, und eine Regulierung ist nur noch schwer möglich. Chronische Entzündungen können eine Vielfalt an Erkrankungen nach sich ziehen bzw. diese verschlimmern, einschließlich Herzkrankheiten, Arthritis, Asthma, Diabetes, Autoimmunkrankheiten und Krebs. Die herkömmliche Medizin hat bisher wenig Möglichkeiten, die eigentliche Entzündung zu behandeln. Vielmehr begnügt sie sich damit, die Symptome der Entzündungskrankheit zu kaschieren, indem sie z.B. Steroide oder Schmerzmittel wie nichtsteroidale antiphlogistische Präparate (NSAP) einsetzt. Die eigentlichen zellulären Ursachen der Entzündung können mit diesen Mitteln natürlich nicht beseitigt wer-

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9=01+=-8=4>=<4>3/;>=<18<->=<3'8!24:0>= 6;"=3>20:.; 1>::>=<2=<8=:>;><6/;.>;) den. Im Gegenteil: Sie sind sogar mit schwerwiegenden und teils lebensgefährlichen Nebenwirkungen verbunden, darunter etwa Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder tödlichen Herzinfarkten. Vor diesem Hintergrund haben wir untersucht, ob Mikronährstoffe nach dem Prinzip der Synergie die verschiedenen Phasen des Entzündungsprozesses positiv beeinflussen können. Unter Synergie verstehen wir die sich wechselseitig begünstigende Wirkung von Mikronährstoffen, die miteinander kombiniert wurden. Besonderes Augenmerk galt hierbei dem Entzündungsprozess in den Blutgefäßen, einem wichtigen Faktor bei der Entwicklung der Arterienverkalkung (Arterio-

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 7 | 2014

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Die natürliche Kontrolle von Darmkrebs

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„Sie haben Darmkrebs!“ – Diese niederschmetternde Diagnose erhalten in Europa jedes Jahr ca. 450.000 Menschen1. Darmkrebs, auch als kolorektales Karzinom bezeichnet, ist in Europa die zweithäufigste neu diagnostizierte Krebsart und krebsbedingte Todesursache 2. Weltweit ist Darmkrebs für jährlich 600.000 Todesfälle verantwortlich. Die durch die Krankheit verursachten jährlichen wirtschaftlichen Kosten belaufen sich in der EU auf 18 Milliarden Euro 3. Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium (Stadium I) entdeckt, erfolgt für gewöhnlich eine operative Entfernung des Tumors. Problematisch ist jedoch, dass Darmkrebszellen sich sehr schnell in lebenswichtige Organe wie Lunge, Leber und Knochen ausbreiten. Zudem ermöglichen die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – keine Heilung und sind darüber hinaus mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, darunter z. B. Schädigung von Herz, Nieren, Leber, Knochenmark und anderen Organen, lebensbedrohlichen Infektionen, Blutungen, und dem Entstehen neuer Krebsarten. Der Hauptgrund für dieses breite Spektrum an Nebenwirkungen ist in der Aggressivität von „Chemo“ und Bestrahlung begründet: Durch die starke Schädigung von gesunden Zellen ist der Körper kaum noch in der Lage, den Krebs zu bekämpfen. Und wenn die Krebskrankheit erst einmal Metastasen gebildet hat, gibt es in der Regel gar keine Möglichkeit mehr, den Krebs effektiv zu bekämpfen.

In den Lehrbüchern der Medizin findet man verschiedene Risikofaktoren aufgelistet, die mit der Entstehung von Darmkrebs in Verbindung gebracht werden. Hierzu gehören etwa Übergewicht, Alkohol, Rauchen, entzündliche Darmerkrankungen sowie auch ein Reihe von erblichen Veranlagungen.

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„Mit über einer halben Million Todesopfer jedes Jahr ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebsarten weltweit.“

Mikronährstoffmangel stellt damit ein erhebliches Krebsrisiko dar. Glücklicherweise kann dieser Mangel– gerade auch im Vergleich zu den anderen Risikofaktoren –auf einfache Weise korrigiert werden.

In Industrieländern ist Prostatakrebs die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern. Die Zahl der Neuerkrankungen beträgt pro Jahr 12 Millionen.

Mit Mikronährstoff-Kombination gegen Prostatakrebs Trotz aller Maßnahmen zur Früherkennung von Prostatakrebs sind die Behandlungsmöglichkeiten der herkömmlichen Medizin begrenzt und mit teils schweren Nebenwirkungen behaftet. Darüber hinaus ermöglichen die derzeitigen Verfahren keine dauerhaften Heilungserfolge.

Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass insbesondere auch ein Langzeitmangel an bestimmten Mikronährstoffen (z. B. Folsäure, Vitamin C, B-Vitamine und Zink) die Zell-DNS schädigen und damit die Entstehung von Krebs begünstigen kann. Mikronährstoffmangel kann dazu führen, dass Stränge der Erbsubstanz (DNS) in den Körperzellen auseinanderbrechen, was wiederum zu krankhaften Abänderungen (Mutationen) der Erbsubstanz und damit zur Krebsentstehung führen kann.

Einer von sechs Männern erkrankt im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs. Damit ist diese Krankheit die häufigste Krebsart bei Männern.

Vorbeugung und Behandlung u.a. von Prostatakrebs. Im Rahmen unserer dort durchgeführten Studien haben wir die Wirksamkeit einer spezifischen Kombination von Mikronährstoffen – u.a. Vitamin C, Grüntee-Extrakt und Selen – gegen das

Prostatakrebs-Operationen zum Beispiel haben einen geringen Nutzen. Viele Patienten sind nach dem Eingriff impotent, inkontinent – oder beides. Hormonbehandlungen zur Unterdrückung der Testosteronaktivität steigern ebenso das Risiko für Impotenz, aber auch Brustwachstum, Osteoporose, Lebererkrankungen sowie beschleunigtes Krebswachstum können als Folge auftreten. Strahlentherapien sind als Behandlungsmaßnahme bei Prostatakrebs ebenfalls nur bedingt erfolgreich, und auch sie können das Auftreten von neuem Krebs verursachen bzw. beschleunigen. Neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung sind also dringend erforderlich. Mit den wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren stehen uns effektive Möglichkeiten zur Kontrolle der Ausbreitung von Prostatakrebszellen zur Verfügung. Am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular-Medizin untersuchen qualifizierte Wissenschaftler die Rolle von Mikronährstoffen bei der

Bereits der regelmäßige Verzehr von vitaminreichem Gemüse und Obst kann das Risiko von Prostatakrebs erheblich senken.

Wachstum und die Ausbreitung von Prostatakrebszellen untersucht. Hierbei konnten wir nachweisen, dass diese Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, das Tumorwachstum bei Mäusen um fast

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 9 | 2014

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Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 10 | 2014

Wahr Ausgabe 06/2014

Wahr Ausgabe 07/2014

Wahr Ausgabe 08/2014

Wahr Ausgabe 09/2014

Wahr Ausgabe 10/2014

Mikronährstoffe können helfen, ein erhöhtes Herz-Kreislauf-

Mikronährstoff-Synergien: Der

Der Nutzen von Mikronährstoff-Synergien bei

Die natürliche Kontrolle von

Mit Mikronährstoff-Kombina-

Darmkrebs

tion gegen Prostatakrebs

effektivste Weg zur Gesundheit

Risiko zu verringern

Entzündungen

Art. Nr.: 6507

Art. Nr.: 6506

Wahr

MikronährstoffSynergien hemmen Blutversorgung von Tumoren

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Angiogenese beschreibt den physiologischen Prozess des Wachstums von Blutgefäßen aus bereits vorhandenen Blutgefäßen. Dieser Vorgang ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Funktion des Körpers und den normalen Ablauf von Reparaturprozessen, wie z.B. der Wundheilung. Jedoch machen sich auch Krebszellen diesen Prozess zu eigen, um das Tumorwachstum zu beschleunigen und sich im ganzen Körper ausbreiten zu können. Ab einem Durchmesser von 1-2 mm muss der Tumor seine eigene Blutversorgung organisieren, um für sein Wachstum noch genügend Nährstoffe aufnehmen zu können. Aus diesem Grund produzieren Krebszellen bestimmte Signalmoleküle, die die Bildung von neuen Blutgefäßen (Angiogenese) veranlassen. Die bekanntesten dieser Faktoren heißen „Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)“, zu Deutsch vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor, und Fibroblasten-Wachstumsfaktor (FGF, von engl. Fibroblast Growth Factor). Vor rund 40 Jahren wurde die Bedeutung der Angiogenese für die Entwicklung von Krebs von der Fachwelt noch weitgehend ignoriert. So dauerte es fast ein ganzes Jahrzehnt, bevor dieser wichtige Ausbreitungsmechanismus von der herkömmlichen Medizin anerkannt wurde. Heute stehen mit den sogenannten Angiogenese-Hemmern Medikamente zur Verfügung, welche den Tumor im Prinzip schrumpfen lassen.

Aber diese Wirkung ist oft nur vorübergehend, und der Krebs entwickelt gegen diese Substanzen Resistenzen. Damit gelingt es dem Tumor, die angiogenese-hemmende Wirkung zu umgehen, und es kommt zur Bildung von neuen Tumoren und Metastasen.

Doch nicht nur das: Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Medikamente das invasive Wachstum von Krebs in das angrenzende Gewebe hinein begünstigen und darüber hinaus mit schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden sind. Hierzu zählen z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und die Schädigung anderer Organe.

Angiogenese bei Tumoren Kleiner lokalisierter Tumor

Wachsender und sich ausbreitender Tumor

Angiogenese

Blutgefäß

Signalmolekül Quelle: Nationales Krebsinstitut der USA, NCI

Auf der Suche nach sicheren und wirksamen Wirkstoffen zur Hemmung der Angiogenese haben die Wissenschaftler des Dr. Rath For-

Wahr Gesundheit ist Vertrauenssache

Fällt der Begriff „Bindegewebe“, denken die meisten von uns an Haut- oder Gelenkprobleme. Dabei spielt es bei einer Vielzahl anderer chronischer Erkrankungen eine ebenso entscheidende Rolle, wie beispielsweise bei Herz-KreislaufErkrankungen oder Krebs.

Starkes Bindegewebe:

Wahr

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Ergebnisse unserer Forschung

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Der wichtigste Schlüssel zur Hemmung der Krebsmetastasierung durchgeführt wird, die – wie alle Tiere – ihr eigenes Vitamin C produzieren, haben wir für unsere Studien ein spezielles Mausmodell entwickelt, bei dem die Bildung von Vitamin C im Körper künstlich „ausgeschaltet“ wurde. Dieses Tiermodell simuliert also die Stoffwechsel-Situation des menschlichen Körpers an diesem wichtigen Punkt.

Wie widerstandsfähig das Bindegewebe gegen diese „Angriffe“ ist, hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab: Erstens von einer optimalen Produktion von Kollagen, dem wichtigsten Bestandteil des Bindegewebes, und zweitens von der Hemmung der kollagenauflösenden Enzyme, die das Bindegewebe für die Krebszellen „durchlässig“ machen. Mikronährstoffe, insbesondere Vitamin C und die Aminosäuren Lysin und Prolin, sind an diesen zwei Mechanismen entscheidend beteiligt. Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir untersucht, wie mithilfe dieser Mikronährstoffe die Ausbreitung von Krebszellen durch das Bindegewebe hindurch verhindert werden kann. Vitamin C und Lysin sind essentielle Mikronährstoffe, die unser Körper selbst nicht bilden kann. Da die Krebsforschung jedoch hauptsächlich mit Mäusen

Jeder Mensch läuft Gefahr, bei Stürzen, sportlichen Aktivitäten oder einem Autounfall Knochenbrüche zu erleiden. Liegt eine Osteoporose-Erkrankung vor, können selbst leichte Stürze zu einer Fraktur führen. Knochenfrakturen sind nicht nur eine der schmerzhaftesten Verletzungen, sie beanspruchen auch eine lange Heilungsphase.

Mit Mikronährstoffen Knochenbrüche heilen

Ergebnisse unserer Forschung

Mehr als 90% der krebsbedingten Todesfälle sind auf eine massenhafte Ausbreitung von Krebszellen im Körper (Metastasierung) zurückzuführen. Um diese Ausbreitung zu bewerkstelligen, müssen die Krebszellen die sie umgebende Bindegewebs-„Barriere“ aufbrechen.

Art. Nr.: 6509

Art. Nr.: 6508

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Zu den häufigsten Knochenfrakturen gehören Unterschenkelbrüche, die insbesondere bei sportlich aktiven Erwachsenen und Kinder auftreten. Betroffen ist meist das Schienbein (lateinisch: Tibia). Gewöhnlich ist eine Schienbeinfraktur nach 12-16 Wochen verheilt. Treten jedoch Komplikationen auf, die mit starken Schmerzmitteln behandelt werden müssen, kann sich der Heilungsprozess deutlich verlängern. Ein weiterer häufiger Knochenbruch ist die Osteoporose-bedingte Hüftfraktur mit europaweit 620.000 Fällen im Jahr 2010.

Da der menschliche Körper weder Vitamin C noch Lysin selbst bilden kann, besteht die Gefahr einer Mangelversorgung an diesen Mikronährstoffen, in deren Folge die Knochen porös und brüchig werden können. Eine Nahrungsergänzung mit be-

Entgegen weitläufiger Meinung sind Vitamin D und Calcium nicht die einzigen Mikronährstoffe, denen bei der Unterstützung der Knochengesundheit eine bedeutende Rolle zukommt.

Schwache oder fehlende Ummantelung bei Tumoren ohne Vitamin-C-Versorgung: der Krebs breitet sich leicht aus.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 11 | 2014

Intakte Kollagen-Ummantelung bei Tumoren mit Vitamin-C-Versorgung: die Krebsausbreitung wird verhindert.

Der wichtigste Bestandteil der Knochen ist Kollagen. Dieses Protein bildet eine Art Netz, dessen Stabilität entscheidend von einer ausreichenden Verfügbarkeit zahlreicher Mikronährstoffe abhängt. Hierzu gehören z. B. Vitamin C, die Aminosäuren Lysin und Prolin sowie weitere Mikronährstoffe, die zum Erhalt des Kollagens – und somit zur Stabilität der Knochen – beitragen.

Knochenbruch im Bereich des Unterschenkels

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 12 | 2014

Mikronährstoffe beschleunigen den Heilungsprozess (Röntgenaufnahme nach 10 Wochen)

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Art. Nr.: 6510

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Ergebnisse unserer Forschung

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Weltweit leiden heute mehr als 10% der Männer und 18% der Frauen an dieser entzündlichen Knochenerkrankung. Schätzungen zufolge wird die Anzahl von Patienten, die an Arthritis leiden bis zum Jahr 2030 um etwa weitere 20 % ansteigen.

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Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind nicht nur ältere Menschen von Arthritis und damit in Verbindung stehenden Gelenkschmerzen betroffen. Mehr als zwei Drittel der Arthritis-Patienten sind jünger als 65, und in Einzelfällen tritt die Krankheit bereits im Kindesalter auf.

parate, gehen oft mit einem erhöhten Blutungsrisiko und lebensbedrohlichen Problemen, wie z. B. Herzrhythmusstörungen, einher.

Normales Gelenk

Häufigste Ursache von Gelenkschmerzen ist die chronische Form der Knochen- bzw. Gelenkentzündung (Arthrose) der Knie- und Hüftgelenke als Folge von Überbeanspruchung und Abnutzung. Frauen und ältere Menschen neigen besonders zu Arthrose. Auch Fettleibigkeit, Traumen und dauerhafte Überbelastung von Gelenken erhöhen das Risiko der Erkrankung.

Knochen

Bekanntermaßen mangelt es nicht an Schmerzmitteln, die bei Arthritis und Arthrose empfohlen werden, aber die Langzeit-Einnahme dieser Präparate ist fast immer mit schwerwiegenden, ja oft sogar lebensbedrohenden Nebenwirkungen verbunden. Dies gilt insbesondere bei älteren Menschen.

Knorpel

Eines dieser Schmerzmittel, Vioxx, musste 2004 wegen des erhöhten Risikos für tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle vom Markt genommen werden. Die am häufigsten verwendeten Schmerzmittel, die nicht steroidhaltigen entzündungshemmenden Prä-

Arthritis

Knochen- & Knorpelschädigung

Geschwollenes, entzündetes Gelenk

Der Schlüssel zur gesunden Gelenkfunktion ist abhängig vom Vorhandensein einer ausreichenden Menge an gesunden Bindegewebsmolekülen, insbesondere Kollagen. Das Bindegewebe baut den Knorpel und die Knochen auf und ist zudem ein Bestandteil der biologischen Flüssigkeit, die die Gelenke schmiert. Ihre Produktion hängt von Mikronährstoffen ab, die unser Körper nicht selbst her-

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 13 | 2014

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, ist von allen HerzKreislauf-Erkrankungen die verbreitetste Volkskrankheit. Jeder zweite Deutsche über 60 Jahre leidet darunter. Insgesamt sind etwa 35 Millionen Bundesbürger von Bluthochdruck betroffen, und bei vielen weiteren zeichnet sich die Krankheit bereits in ihrer Frühform ab.

Mikronährstoff-Synergie bei Bluthochdruck

Ergebnisse unserer Forschung

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Weltweit zeigt sich ein ähnlich dramatisches Bild: Über 1 Milliarde Menschen leiden an Bluthochdruck. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl bis zum Jahre 2025 um 60% erhöhen, und die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Bluthochdruck zu erkranken, liegt ab dem Alter von 55-60 Jahren bei mehr als 90%. Handlungsbedarf zugunsten einer wirksamen Behandlung dieser Volkskrankheit ist also dringend geboten.

Die Diagnose „Bluthochdruck“ erfolgt, wenn die Grenze des normalen Blutdrucks von 140/90 mmHg in Ruhe über einen längeren Zeitraum überschritten wird. Oft wird die Erkrankung nur zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt, da sie anfangs keine Beschwerden hervorruft. Bluthochdruck gilt deshalb auch als eine „stille Krankheit“. Ist der Druck in den Blutgefäßen jedoch über Jahre hinweg zu hoch, drohen Gesundheitsrisiken wie Herzinsuffizienz, Nieren- und Augenschäden oder sogar tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle.

höhtem Blutdruck. In 90% aller Fälle war die Ursache der Bluthochdruckkrankheit bislang jedoch ungeklärt geblieben. Die hohe Zahl der Erkrankungen ohne erkennbare Ursache hatte dazu geführt, dass die herkömmliche Medizin sogar einen eigenen Diagnosebegriff erfunden hat, die „essentielle Hypertonie“ d.h. „Ursache unbekannt“.

Umso wichtiger sind daher die bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Naturheilforschung bei der Prävention und unterstützenden Behandlung der Bluthochdruckkrankheit. Nach dem Verständnis der Zellular Medizin ist deren Hauptursache ein chronischer Mangel an essentiellen Mikronährstoffen in Millionen Zellen der Arterienwände.

Meist kommen mehrere unterschiedliche Faktoren als Bluthochdruck-Ursachen infrage. Bei manchen Patienten ist eine familiäre Vorbelastung vorhanden, in anderen Fällen hat die Erkrankung organische Ursachen. Vielfach kommt es während einer Schwangerschaft zu er-

Bluthochdruck ist weltweit eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Er ist ein Hauptrisikofaktor für Schlaganfall und andere Formen der Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 15 | 2014

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Wahr Ausgabe 11/2014

Wahr Ausgabe 12/2014

Wahr Ausgabe 13/2014

Wahr Ausgabe 14/2014

Wahr Ausgabe 15/2014

Mikronährstoff-Synergien hemmen Blutversorgung von

Starkes Bindegewebe: Der wichtigste Schlüssel zur Hem-

Mit Mikronährstoffen Knochen-

Mikronährstoff-Synergie hilft

Mikronährstoff-Synergie bei

brüche heilen

bei Gelenkschmerzen

Bluthochdruck

Tumoren

mung der Krebsmetastasierung

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Asthma ist eine entzündliche Atemwegserkrankung, die durch immer wieder auftretende Atemnotanfälle gekennzeichnet ist. Menschen aller Altersgruppen leiden unter Asthma. In Deutschland sind etwa fünf Prozent der Erwachsenen und bis zu zehn Prozent der Kinder von der Erkrankung betroffen. Weltweit schätzt man die Zahl der Asthmatiker auf 235 Millionen Menschen. Die Zahl der asthmabedingten Todesfälle beträgt etwa 180.000 pro Jahr.

Mikronährstoff-Synergie bei Asthma

Ergebnisse unserer Forschung

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In den letzten Jahren ist die Zahl der AsthmaErkrankten rasant gestiegen. Es wird geschätzt, dass das Auftreten von Asthma in Westeuropa sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Damit hat sich die Krankheit zu einer bedeutenden Volkskrankheit von großer medizinischer und gesundheitsökonomischer Relevanz entwickelt. Die direkten Kosten, die in Deutschland im Zusammenhang mit Asthma anfallen, liegen bei 690 bis 980 Mio. € im Jahr. Arzneimittel sind die größten Kostenverursacher im Bereich der direkten Kosten. Die Tatsache, dass sich die Asthma-Erkrankungen weiter ausbreiten, ist Ausdruck davon, dass die herkömmliche Medizin bislang keine ursächliche Therapie für diese Krankheit gefunden hat und sich daher darauf beschränkt, lediglich die Symptome der Erkrankung zu lindern.

Typische Asthmabeschwerden sind Luftnot, Husten, pfeifende Atemgeräusche und Kurzatmigkeit. Sie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und werden durch verschiedene Reize ausgelöst. Hierzu gehören z. B. Infektionen, Entzündungen und allergische Reaktionen auf Schadstoffe in der Luft. In der Folge ziehen sich die glatten Muskelzellen entlang der Luftwege (Bronchien) zusammen, wodurch weniger Luft

Asthma ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege und Millionen Menschen, insbesondere in Städten mit hoher Luftbelastung, leiden darunter.

durch die Atemwege strömen kann und die typischen Asthma-Beschwerden auftreten. Die wissenschaftlich begründeten Naturheilverfahren schaffen die Grundlage für eine natürliche und ursachenorientierte Vorsorge und Unterstützung bei Asthma. Am Dr. Rath Forschungsinstitut für Zellular Medizin, einem führenden Zentrum der Naturheilforschung, haben wir die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-Kombination auf die glatten Muskelzellen

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Viele Menschen nehmen regelmäßig Medikamente ein. Oft sind es mehrere täglich. Mit ihnen steigt das Risiko für schädliche Neben- und Wechselwirkungen – für die Pharma-Industrie aber sind sie ein Milliarden-Geschäft. 2010 betrugen die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland fast 30 Milliarden Euro.

MIKRONÄHRSTOFFE WIRKSAM GEGEN ARZNEIMITTELBEDINGTE NEBENWIRKUNGEN

Ergebnisse unserer Forschung

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Pharma-Medikamente sind bekannt dafür, nicht die Ursache einer Krankheit zu behandeln, sondern allenfalls Symptome zu verdecken. Deswegen ermöglichen sie auch selten langfristige Heilung. Ein weiteres Problem ist, dass synthetische Arzneimittel die Versorgung des Körpers mit lebenswichtigen Mikronährstoffen beeinträchtigen. Da der Körper diese aber für sein normales Funktionieren und den Schutz vor gefährlichen Nebenwirkungen benötigt, drohen bei dauerhafter Medikamenten-Einnahme körperliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen.

Am Dr. Rath Forschungsinstituts haben wir die Schutzwirkung einer spezifischen Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen vor möglichen Nebenwirkungen bestimmter Pharma-Präparate untersucht1. Eines der Präparate mit den häufigsten Nebenwirkungen ist das Medikament Amiodaron, das von der herkömmlichen Medizin zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen empfohlen wird. Unter Amiodaron kommt es häufig zu Organschädigungen, wie z.B. Lungenund Leberschäden.

Bei unseren Studien wurde Mäusen das Präparat Amiodaron verabreicht und danach die Blutkonzentration bestimmter Enzyme (CPK, AST) ermittelt, die Auskunft über Schädigungen des Herzens und anderer Organe geben. Bei den

Allein in Deutschland werden mit oft fragwürdigen Pharmapräparaten jedes Jahr 30 Milliarden Euro umgesetzt. Durch die bekannten Nebenwirkungen dieser Präparate kommen jedes Jahr 25.000 Menschen ums Leben. Die Notwendigkeit für neue medizinische Ansätze ist offensichtlich.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 16 | 2014

Wahr

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Ergebnisse unserer Forschung

Paracetamol zählt weltweit zu den meistverkauften Arzneimitteln zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. In vielen Ländern unterliegt es nicht der Verschreibungspflicht und kann daher ohne ärztliches Rezept erworben werden. Viele Menschen verwenden Paracetamol deshalb mit gefährlicher Sorglosigkeit und schlucken die Tabletten wie Bonbons – oft ohne zu ahnen, dass sie damit ernste Nebenwirkungen riskieren.

Mikronährstoffe können Leberschäden durch freiverkäufliche Schmerzmittel reduzieren

Dr. Rath Research Institute CUTTING-EDGE RESEARCH IN NATURAL HEALTH

Doch nicht nur das: Paracetamol ist in fast 600 nicht rezeptpflichtigen Medikamenten enthalten und birgt somit schnell die Gefahr einer lebensgefährlichen Überdosierung. Selbst in vergleichsweise geringer Überdosierung wirkt Paracetamol toxisch und führt zu schweren Leberschäden. So ist Paracetamol in den USA mittlerweile die Hauptursache für akutes Leberversagen, und in Deutschland mussten alleine in der Stadt Essen innerhalb von drei Jahren zwei Lebern nach ParacetamolVergiftungen transplantiert werden.1 Insgesamt wurden hierzulande in nur einem Jahr über 4.100 Paracetamol-Vergiftete registriert.

Die Toxizität von Paracetamol ist nicht auf den Wirkstoff an sich zurückzuführen, sondern auf eines seiner Stoffwechselprodukte (Metaboliten), welches in der Leber produziert wird und sich dort mit Glutathion und anderen Antioxidantien verbindet. Als Folge davon entleeren sich die körpereigenen Antioxidantien-Speicher; der Körper wird anfällig für Angriffe durch freie Radikale und läuft Gefahr, durch die nachteiligen Effekte von Paracetamol in Mitleidenschaft gezogen zu werden. N-Acetylcystein, eine Vorstufe von Gluthation, ist

das häufigste Gegenmittel, das bei einer Paracetamol-Vergiftung eingesetzt wird.

Paracetamol kann auch bei Tieren bekanntermaßen leber- und nierenschädigende Wirkungen hervorrufen. Deshalb haben Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts am Tiermodell die Wirksamkeit einer spezifischen Mikronährstoff-Kombi-

Schmerzmittel wie Paracetamol können schon bei leichter Überdosierung zu schweren Leberschädigungen führen.

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Ergebnisse unserer Forschung

Sicherlich werden Sie sich wundern, dass Diabetes die häufigste Erkrankung der heutigen Zeit ist1. Sie führt häufig zu Beinamputationen, Erblindung oder Nierenversagen. Weltweit ist Diabetes eine der weitest verbreiteten nicht übertragbaren Krankheiten und stellt somit eine der größten Herausforderungen unseres Jahrhunderts an unser Gesundheitswesen dar.

Mikronährstoffe unterstützen die Optimierung des Blutzuckerspiegels

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In den letzten beiden Jahrzehnten explodierte die Zahlung der Diabetes-Erkrankten, und ein Anstieg von 171 Mio in 2000 auf 438 Mio in 2030 wird prognostiziert.

Lebensmittel, Müsli, Softdrinks, Salatsoßen, Ketchup und sogar Hot Dogs sind gesüßt mit Haushaltszucker, Fruktose oder fruktosereichem Maissirup.

Typ II Diabetes wird von vielen als Erkrankung älterer und übergewichtiger Menschen angesehen, wird jedoch immer häufiger auch bei Kindern und jungen Menschen unter 25 Jahren diagnostiziert sowie bei Menschen, die nicht an Übergewicht leiden.

Da eine fruktosereiche Ernährung die Entstehung von Symptomen ähnlich dem menschlichen metabolischen Syndrom bei Mäusen auslösen kann, haben wir untersucht, wie sich die Einnahme von Mikronährstoffen bei der Ernährung auf diesen Prozess auswirkt im Vergleich zu einem üblichen Anti-Diabetes-Mittel (Metformin)2. Junge Mäuse,

Typ II Diabetes zeichnet sich durch eine Unfähigkeit der Zellen aus, auf Insulin zu reagieren und Glukose zu absorbieren, was zu einem abnormen Glukosespiegel im Blut führt. Dies wird oft von einer Vielzahl von Symptomen begleitet, die man zusammengefasst auch metabolisches Syndrom nennt. Die Symptome reichen von Übergewicht, hohem Blutzucker, Bluthochdruck bis hin zu hohem Cholesterinspiegel. Es ist erwiesen, dass eine fruktosereiche Ernährung die Entstehung eines metabolischen Syndroms begünstigen kann. Darüber hinaus gibt es hiergegen keine speziellen Medikamente oder Therapien. Alle verarbeiteten

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Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit Tuberkulose (TB) infiziert, auch wenn nicht bei allen Infizierten Symptome auftreten. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt die Zahl der Erkrankungen weltweit 8,6 Millionen; etwa 1,3 Millionen Menschen starben 2012 an der Krankheit.1 In Deutschland erkranken jährlich rund 7.000 Menschen an Tuberkulose. Besondere Verbreitung findet sie aber in den Entwicklungsländern, wo 90% der Jugendlichen und Erwachsenen im Alter von 15 bis 44 Jahren an TB erkranken oder sterben.

,ECF8;ABAD7>EF*@?%EBF#<BF +A8C<B(>CD?<99EBF:EAF)@:EC8@;<DE Angesichts des vermehrten Auftretens resistenter Tuberkulose-Bakterienstämme wird die Zahl der Erkrankungen in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach weiter ansteigen. Neue Therapieformen sind somit zwingend notwendig. Die Infektion mit Tuberkulose geschieht normalerweise über die Atemwege. Durch die Atemluft gelangen die Tuberkulosebakterien in die Lungen, den Hauptinfektionsherd, und siedeln sich dort an. Über die Blutbahnen können sich die Bakterien aber auch im übrigen Körper verbreiten, z. B. in den Lymphknoten, den urogenitalen Organen, Knochen, Gelenken und im Gehirn. Erste Anzeichen einer Tuberkulose-Erkrankung sind Fieber, Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Im fortgeschrittenen

Stadium gehören Nachtschweiß und anhaltender Husten mit blutigem Auswurf zu den Symptomen, die in dieser Form hochansteckend sind. Ist das Abwehrsystem des Körpers stark genug, werden die Bakterien in der Lunge eingekapselt. Man spricht hierbei von einer latenten („verborgenen“) Tuberkulose-Infektion, da die Erreger nicht ausgeschieden werden, und der Betroffene in diesem Krankheitsstadium nicht ansteckend ist. Wenn die Abwehrkräfte jedoch schwächer werden, können diese „schlummernden“ Bakterien sich vermehren und zu den beschriebenen Krankheitssymptomen führen. Fehlernährung und ein Mangel an essentiellen Mikronährstoffen führen zu einer Schwächung des Immunsystems und sind daher Hauptrisikofaktoren,

Der Erreger der Tuberkulose, Mycobacterium Tuberculosis, unter dem Elektronenmikroskop.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 17 | 2014

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 18 | 2014

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 19 | 2014

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Wahr Ausgabe 16/2014

Wahr Ausgabe 17/2014

Wahr Ausgabe 18/2014

Wahr Ausgabe 19/2014

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Mikronährstoff-Synergie bei

Mikronährstoffe wirksam gegen arzeimittelbedingte

Mikronährstoffe können Leberschäden durch freiverkäufliche

Mikronährstoffe unterstützen die Optimierung des Blut-

Der klinische Nutzen von Mikronährstoffen bei Tuber-

Nebenwirkungen

Schmerzmittel reduzieren

zuckerspiegels

kulose

Asthma

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Vielleicht erinnern Sie sich noch an die VogelgrippeEpidemie von 2003 und die öffentliche Aufregung, die darauf folgte. Millionen infizierter Vögel wurden getötet, um die Ausbreitung des Virus auf den Menschen einzudämmen. Ungeachtet dessen infizieren sich auch heute noch zahlreiche Menschen mit dem Vogelgrippe-Virus, das seit seinem Ausbrechen zudem zahlreiche Todesfälle forderte. Zur Behandlung der Vogelgrippe empfiehlt die USGesundheitsbehörde („Food and Drug Administration“, FDA) antivirale Grippe-Medikamente wie Tamiflu und Relenza. Leider haben sich diese Präparate in der Virusbekämpfung jedoch als wenig wirksam erwiesen. Inzwischen hat der VogelgrippeVirus bereits Resistenzen gegen andere bekannte Grippe-Medikamente wie Amantadin und Rimantadin entwickelt.

1C:BAF"=DF8EDF7=:E9:D>44E*F )>5D=C%@DBA=;;EF5'CCECF@E9;EC.F Die Symptome des Vogelgrippe-Virus können sehr unterschiedlich stark ausgeprägt sein und reichen von Bindehautentzündung, Fieber, Husten, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen bis hin zu ernsthaften Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung und neurologischen Erkrankungen. Eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus erfolgt in den meisten Fällen

durch den Kontakt mit infizierten Vögeln bzw. mit deren Ausscheidungen oder Körperflüssigkeiten. H5N1, H7N7 und H9N2 sind die Subtypen des Vogelgrippevirus, die den Menschen infizieren können. Durch seine rasche Veränderung (Bildung von Mutationen) entwickelt der VogelgrippeVirus leicht Resistenzen gegen Medikamente. Obwohl einige Infektionen beim Menschen leicht verlaufen, können sie sich schnell zu einem akuten Atemnotsyndrom entwickeln, das unter Umständen sogar zum Tod führt. Interessanterweise sind davon vor allem an sich gesunde junge Erwachsene betroffen. Etwa 60% der Infizierten erliegen dem hoch-pathogenen Influenza-Virus H5N1, der deshalb als besonders gefährlich gilt.

Die Vogelgrippe ist eine weltweit gefürchtete, durch Viren verursachte Infektionskrankheit

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Art. Nr.: 6518

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Jeder zweite Erwachsene in Deutschland und Europa ist von zu hohen Cholesterinwerten betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat errechnet, dass über die Hälfte der Erwachsenen in den Industrieländern und 25%-35% der Erwachsenen in den Entwicklungsländern erhöhte Cholesterinspiegel aufweisen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Cholesterinsenker zu den meistverkauften Medikamenten weltweit zählen. In Deutschland werden jährlich so viele Mittel aus der Medikamenten-Gruppe der Statine – der gängigsten Cholesterinsenker – verschrieben, dass 3,8 Millionen Menschen täglich damit behandelt werden können.

Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

Ergebnisse unserer Forschung

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Cholesterin wird vonseiten der Pharma-Medizin als Zellmembranen und notwendig für die Produktion eine „unerwünschte“ Substanz betrachtet, da sie von Nebennieren- und Sexualhormonen sowie für angeblich nicht nur die Ursache von Herz-Kreislaufdie Gallebildung. Außerdem ist Cholesterin neben Erkrankungen, sondern auch von vielen anderen anderen Substanzen eine Vorstufe von Vitamin D Krankheiten ist. Beispielsund wird für eine optimale NAHRUNG: weise legen einige Studien Funktion des Gehirns und chronische Mangelernährung an Vitaminen und nahe, dass hohe Cholesterinanderer Organe benötigt. anderen Zell-Vitalstoffen spiegel das Brustkrebsrisiko LEBER: erhöhen – obwohl die überDr. Rath fand heraus, dass wiegende Zahl der Krebspaein hoher Cholesterinspietienten erwiesenermaßen gel nicht die Ursache, sonzu niedrige Cholesterindern bereits die Folge einer werte im Blut hat. Andere sich entwickelnden HerzBLUT: Quellen besagen, dass sehr Kreislauf-Erkrankung ist. So ARTERIENWAND: Lipoproteine Reparatur wird erforderlich niedrige Cholesterinspiegel können erhöhte Cholestedie Entwicklung von Derinwerte auf eine geZuckermoleküle menz begünstigen können. schwächte Arterienwand hindeuten, die von einem Gerinnungseiweiße Derart widersprüchliche Inchronischen Mangel an Viformationen können bei tamin C und anderen MiReparatur-Faktoren betroffenen Patienten Irrikronährstoffen hervorgerufür die Arterientationen hervorrufen und fen wird. Für die Wiederinwand werden zu werden der wichtigen Rolle, standsetzung der geschäRisiko-Faktoren der Herz- Kreislaufdie Cholesterin für unsere digten Arterienwand proAtherosklerose entwickelt sich Erkrankung Gesundheit spielt, nicht geduziert der Körper verBei Vitaminmangel erhält die Leber das Signal zur recht. mehrt Reparaturmoleküle vermehrten Produktion von Reparaturfaktoren zur wie Cholesterin, LipoproAbdichtung und Stabilisierung der Arterienwand 1. Cholesterin ist eine lebensteine (LDL und Lp(a)) sowie (1 Mehr zum Thema Cholesterin erfahren Sie in dem Buch „Warum kennen Tiere keinen Herzinfarkt wichtige Komponente aller andere Faktoren. Je fortge... aber wir Menschen“)

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Während der Wechseljahre, der Menopause, erleben Frauen zahlreiche Symptome wie Hitzewallungen, nächtlicher Schweiß, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Diese Wechseljahre dauern oft mehrere Jahre, bei einigen Frauen sogar bis zu 15 Jahren, mit stark variierenden Ausprägungen.

Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatztherapie senken

Ergebnisse unserer Forschung

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Da das Herz-Kreislauf-Erkrankungs-Risiko und Krebsrisiko die Hauptgründe für den Stopp der WHI-Studie waren, haben wir Untersuchungen durchgeführt, in denen wir testen, ob eine Kombination spezieller Mikronährstoffe diese, durch die Östro-

Im Jahr 2002 wurde jedoch eine großangelegte klinische Studie unter den Namen Women’s Health Initiative (Frauengesundheitsinitiave, kurz WHI) gestoppt, da die beteiligten Forscher feststellten, dass die Risiken der HET den Nutzen bei Weitem überwogen. Bei über 80% der Frauen wurde die HET umgehend abgesetzt, da diese Behandlung das Auftreten von Herzinfarkten, Blutgerinnseln und Schlaganfällen signifikant erhöhte. Nur wenig später wurde zudem herausgefunden, dass die HET das Risiko von bestimmten Krebsarten wie Gebärmutter-, Brust- und Eierstockkrebs sowie Leber- und Gallenblasenerkrankungen erhöhte, und somit eine weitere Behandlung notwendig wurde.

Langzeit-Hormongabe erhöht das Krebsrisiko.

Tinnitus bezeichnet ein Symptom, das durch Störgeräusche in einem oder beiden Ohren gekennzeichnet ist. TinnitusPatienten nehmen diese Geräusche in der Regel als Klingeln, Rauschen, Pochen oder Ticken wahr. Schätzungen zufolge leben weltweit etwa 100 Millionen Menschen mit Tinnitus, der die Lebensqualität der betroffenen Personen stark einschränkt. Hörverlust, Schlafstörungen, beeinträchtigte Denkfunktion, Depressionen sowie eingeschränkte soziale Fähigkeiten, die zu Schwierigkeiten im Beruf oder in privaten Beziehungen führen, sind nur einige der Probleme, mit denen Tinnitus-Patienten zu kämpfen haben.

Mikronährstoffe helfen bei Hörverlust durch Tinnitus

Ergebnisse unserer Forschung

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Etwa 20-25% der Frauen haben starke Symptome, die einer Behandlung bedürfen. Hier wird die Hormonersatztherapie (HET) oder Menopausale Hormontherapie (MHT) eingesetzt, also eine Behandlung mit weiblichen Hormonen zur Linderung jener Wechseljahresbeschwerden, die durch den Rückgang der Produktion an Östrogen und Progesteron verursacht werden.

Art. Nr.: 6520

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Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 22 | 2014

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Art. Nr.: 6519

Menschen jeden Alters können von Tinnitus betroffen sein. Gehäuft tritt er jedoch ab einem Alter von 40 bis 50 Jahren auf. Lärmgeschädigte und stressbelastete Menschen zählen zu den Hauptbetroffenen dieses Symptoms.

des Tinnitus. Mikronährstoffe wie die Vitamine B, C und E, Glutathion, Coenzym Q10, Magnesium u.a. besitzen anti-entzündliche und anti-oxidative Eigenschaften und üben daher eine Schutzfunktion auf das Gehör aus.

Während die genauen Auslöser des Tinnitus und des dadurch hervorgerufenen Hörverlustes weitgehend unbekannt sind, ist das Symptom in vielen Fällen auf eine Schädigung der Haarzellen des Innenohrs infolge großer Lärmbelastung zurückzuführen. Weitere Ursachen können eine Blockade des Gehörgangs, abnormes Knochenwachstum im Bereich des Ohres sowie Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stress, Kopfund Halsverletzungen oder das Akustikusneurinom, ein gutartiger Hirntumor, sein. Darüber hinaus stehen über 200 Medikamente im Verdacht, Hörprobleme auszulösen – darunter etwa einige Antibiotika, Schmerzmittel, Diuretika und Chemotherapeutika. Eine wirksame Behandlung ermöglichen diese Mittel nicht, und auch der Einsatz von Hörgeräten ist beim Tinnitus bedingten Hörverlust eine eher unbefriedigende Lösung.

Auf Grundlage dieser Erkenntnis haben wir am Dr. Rath Forschungsinstitut eine klinische Pilotstudie durchgeführt. Ziel dieser Studie war es, die Wirksamkeit einer Mikronährstoff-Kombination gegen Tinnitus zu testen*. Die Teilnehmer der Studie waren Tinnitus-Patienten im Alter von 44

Entzündungen und die oxidative Schädigung der Zellen des Gehörgangs und des Innenohrs gehören zu den bekannten Krankheitsmechanismen

Ab dem 40. Lebensjahr gehören chronische Ohrgeräusche (Tinnitus) zu den häufigsten Krankheiten.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 23 | 2014

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Ergebnisse unserer Forschung

Alle drei Minuten erhält ein Mensch in der westlichen Welt die Diagnose Blutkrebs. Bei Blutkrebs werden folgende drei Arten unterschieden: Krebs der weißen Blutzellen (Leukämie), Krebs des lymphatischen Systems (Lymphom) und Knochenmark-Krebs (Myelom). Ein Lymphom ist eine Krebserkrankung des Immunsystems, bei der die Lymphozyten (eine Untergruppe der weißen Blutzellen) betroffen sind und sich die Lymphknoten vergrößern. Diese Vergrößerung verursacht keine Schmerzen, im Gegensatz zu den schmerzhaft vergrößerten Lymphknoten im Falle einer Infektion.

Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung eines Lymphoms reduzieren

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Schmerzlose Vergrößerungen der Lymphknoten am Hals, in den Achselhöhlen und in der Leistengegend sind meist eines der Anfangssymptome von Lymphomen und gehen mit Gewichtsverlust, nächtlichem Fieber und anderen Symptomen einher.

Laut Globocan1-Schätzungen wurden 2012 in Europa 93.518 neue Fälle an NHL (Non-HodgkinLymphom) diagnostiziert. Weltweit gehört dieses Lymphom zu den zehnthäufigsten diagnostizierten Krebsarten. Bei neunzig Prozent der Lymphom-Erkrankungen handelt es sich um ein NonHodgkin-Lymphom, die restlichen zehn Prozent sind Hodgkin-Lymphome.

Nachdem wir erfolgreich eine Mikronährstoff-Mischung bei verschiedenen Krebsarten getestet haben, haben wir die Kombination von Vitamin C, Lysin, Prolin, Grüntee-Extrakt und weiteren Mikronährstoffen bei zwei der aggressivsten Zell-Linien des Non-Hodgkin-Lymphoms untersucht2. Bei der Förderung des Wachstums und der Verbreitung aller Krebsarten gelten Matrix-MetalloLymphatisches System

Abgesehen von der Stammzellen-Transplantation sind die konventionellen Behandlungsansätze bei Lymphomen und bei Leukämie während der vergangenen Jahre gleich geblieben. Die konventionellen Behandlungsansätze umfassen Chemotherapie, Bestrahlung und Immuntherapie. Diese Ansätze konnten weder das erneute Auftreten von Lymphomen noch die Überlebensrate der Patienten deutlich verändern.

Krebszelle

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 24 | 2014

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 25 | 2014

Wahr Ausgabe 21/2014

Wahr Ausgabe 22/2014

Wahr Ausgabe 23/2014

Wahr Ausgabe 24/2014

Wahr Ausgabe 25/2014

Angst vor der Vogelgrippe? Mikronährstoffe können helfen!

Mikronährstoffe für optimale Cholesterinspiegel

Mikronährstoffe können das Risiko einer Hormonersatz-

Mikronährstoffe helfen bei

Mikronährstoffe können das Wachstum sowie die Ausbreitung

Hörverlust durch Tinnitus

therapie senken

Art. Nr.: 6521

Wahr

Art. Nr.: 6522

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Jedes Jahr erkranken etwa 11.400 Menschen in Deutschland an Leukämie, etwa 6 Prozent davon sind Kinder unter 15 Jahren. Die Leukämie ist eine Krebserkrankung des Knochenmarks, in dem fast alle Blutzellarten des Menschen gebildet werden. Gekennzeichnet ist die Leukämie durch die übermäßige Produktion weißer Blutzellen (Leukozyten). Je nachdem, welche Zellart betroffen ist, unterscheidet man folgende vier Leukämiearten: akute myeloische Leukämie (AML), akute lymphatische Leukämie (ALL), chronisch myeloische Leukämie (CML) und chronisch lymphatische Leukämie (CLL).

Der besondere Nutzen einer MikronährstoffSynergie bei Leukämie

Ergebnisse unserer Forschung

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Zu den möglichen Ursachen einer Leukämieerkrankung zählen zahlreiche Faktoren wie z.B. Strahlenbelastungen (durch Röntgen- oder Radiotherapie, CT-Scan etc.), Umweltbelastungen, Viren wie das humane T-Lymphotrope Virus 1 (HTLV-1) und HIV oder Belastungen durch Benzol (z. B. Tabakrauch, Autoabgase) und chemische Substanzen (z.B. Haarfärbemittel). Auch Chemotherapeutika, die bei der Behandlung von Krebserkrankungen zum Einsatz kommen, sowie genetische Krankheiten wie das Down Syndrom gehen oft mit Leukämie einher. Bei der konventionellen Behandlung der Leukämie – vor allem durch Chemotherapie – beträgt die durchschnittliche 5-Jahres-Überlebensrate lediglich 50 bis 60 Prozent. Das heißt, jeder zweite Leukämie-Patient ist 5 Jahre nach Beginn der Chemotherapie tot. Alternative Behandlungsmethoden sind also dringend erforderlich.

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Ergebnisse unserer Forschung

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Der Aufbau der Knochen geht mit einer Umstrukturierung des Knochengewebes einher, bei der kollagenverdauende Enzyme (Metalloproteinasen, MMP) eine große Rolle spielen. Dies erklärt, warum das Risiko für Knochenkrebs in diesen Altersgruppen so hoch ist: Krebszellen benutzen genau diese MMP-Enzyme, um das sie umgebende Bindegewebe aufzulösen und sich im Körper auszubreiten. Leukämie-Zellen unter einem hochauflösenden Elektronenmikroskop. Die fortlaufende Bildung kollagenverdauender Enzyme wird durch rote „Pacmen“ dargestellt. Mehr zu diesem Prozess erfahren Sie im Buch „Krebs – Das Ende einer Volkskrankheit“ von Dr. M. Rath und Dr. A. Niedzwiecki.

Mit 200 Neuerkrankungen pro Jahr allein in Deutschland ist das Osteosarkom die häufigste Form von Knochenkrebs. Es tritt hauptsächlich bei Kindern und jungen Erwachsenen zwischen 10 und 30 Jahren auf. Aber auch Menschen über 60 sind häufiger von dieser Knochenkrebsart betroffen. Die ersten Anzeichen für ein Osteosarkom, wie Knochenschmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen, sind schwer zu deuten und werden oftmals fälschlicherweise als Wachstumsbeschwerden (bei Kindern) oder Arthritis (bei älteren Erwachsenen) diagnostiziert.

$A3C<B/@CD?<;;-#&BEC4AE @A2;?F:EAF%B<9@EB3CE:D Das Osteosarkom tritt besonders häufig in den Röhrenknochen der Arme und Beine auf. Diese Bereiche des Körpers sind durch eine sehr hohe Stoffwechselaktivität gekennzeichnet, insbesondere während der Wachstumsphase von Kindern und Jugendlichen sowie während des Knochenabbaus im Alter.

Am Dr. Rath Forschungsinstitut haben wir die Wirkung bestimmter kollagenaufbauender Mikronährstoffe auf das Tumorwachstum bei Mäusen mit Osteosarkom untersucht. Unsere Ergebnisse

eines Lymphoms reduzieren

Art. Nr.: 6524

Art. Nr.: 6523

Knochenkrebs bei Kindern

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Mit rund 70.000 Neuerkrankungen und 17.000 Sterbefällen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung und Krebstodesursache bei Frauen in Deutschland. Auch weltweit führt Brustkrebs die Krebsstatistiken an. Jedes Jahr erkranken etwa 1,2 Millionen Frauen an dieser Krebsform, 458.000 sterben daran. Obwohl viele Frauen sich des hohen Risikos für Brustkrebs bewusst sind, treffen nur wenige ausreichende Maßnahmen zur Vorbeugung. Seit 1984 gilt der Oktober deshalb weltweit als offizieller Brustkrebsmonat, der mit zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen auf diese Krebserkrankung aufmerksam machen soll.

Mikronährstoffe wirksam gegen Brustkrebs

Ergebnisse unserer Forschung

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Ein Grund für die Aggressivität von Krebs ist die Tatsache, dass Krebszellen sich von ihrem Ursprungsort aus leicht in andere Organe des Körpers ausbreiten können (Metastasierung). Mithilfe von kollagenverdauenden Enzymen „hacken“ sie sich den Weg durch das dichte Bindegewebe zu den Organen frei.

krebszellen eingepflanzt worden waren1. Da Mäuse normalerweise große Mengen Vitamin C selbst produzieren können, konnte diese Untersuchung nur an speziell gezüchteten Mäusen durchgeführt werden, die – ebenso wie wir Menschen – nicht in der Lage sind, Vitamin C im Körper herzustellen.

Gelenk Osteosarkom im Bereich maximalen Knochenwachstums (Epiphyse)

Der Knochenkrebs (Osteosarkom) ist die achthäufigste Krebsform bei Kindern.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 26 | 2014

Verschiedene Mikronährstoffe tragen zur Bildung von stabilem Bindegewebe bei und spielen somit eine wichtige Rolle bei der Hemmung der Krebsausbreitung. Da unser Körper diese Mikronährstoffe aber nicht selbst oder nur unzureichend bilden kann, ist er auf ihre regelmäßige Zufuhr angewiesen. Krebspatienten sind von einem noch stärkeren Vitamin-Mangel als gesunde Menschen betroffen. Ihr Körper ist ohne die zusätzliche Unterstützung durch eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen kaum in der Lage, die Krankheit effektiv zu bekämpfen. Vor diesem Hintergrund haben wir in einer Studie am Dr. Rath Forschungsinstitut die Wirksamkeit einer Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei Mäusen untersucht, denen zuvor menschliche Brust-

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen weltweit. Trotz der herkömmlichen Behandlungsmethoden sterben jedes Jahr immer noch 458.000 Frauen daran.

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Ergebnisse unserer Forschung

Die meisten Frauen wissen, dass Brustkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen zählt und sie somit ein gewisses Risiko tragen, im Laufe ihres Lebens an dieser Krebsform zu erkranken. Zu diesem Bewusstsein haben nicht zuletzt die zahlreichen Kampagnen beigetragen, die über mögliche Risikofaktoren, aber auch vorhandene Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs aufklären. Dennoch – nach jahrzehntelanger Anwendung dieser Diagnoseverfahren bei Millionen Frauen stellen sich zunehmend Zweifel ein, ob diese Maßnahmen angesichts der fast epidemieartigen Verbreitung von Brustkrebs überhaupt hilfreich sind. Tatsache ist, dass viele Gesundheitsexperten der Empfehlung zur jährlichen MammographieUntersuchung für Frauen über 40 inzwischen kritisch gegenüber stehen.

Medizinische Diagnose-Technologien: Nutzen und Risiken

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Eine aktuelle Studie1, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, berichtet, dass das routinemäßige Mammographie-Screening keine signifikante Senkung der Todesfälle durch Brustkrebs bewirken konnte. Grundlage dieser Studie war eine 25-jährige Untersuchung mit fast 90.000 Studien-Teilnehmerinnen. Bei 22 Prozent der Frauen, die am Mammographie-Screening teilnahmen, wurde ein Tumor überdiagnostiziert und unnötig behandelt. Das bedeutet, dass eigentlich gesunde Frauen sich wiederholt Mammographien, Biopsien, Operationen und anderen aggressiven Therapieverfahren unterziehen mussten, die ihrer Gesundheit eher schadeten und nicht notwendig gewesen wären.

Neben den bei Brustkrebs angewendeten Diagnoseverfahren sind auch CT-Scans und RöntgenUntersuchungen bei Krebserkrankungen der Lunge und Schilddrüse kontrovers diskutierte Themen. Die derzeit angewendeten ScreeningProgramme haben ihr eigentliches Ziel, die Todesfälle durch diese Krebsarten deutlich zu reduzieren, bislang nicht erreicht. Wie bei Brust- und Prostatakrebs ist auch bei diesen Krebsarten ein unverhältnismäßig starker Anstieg der Diagnoseund Behandlungsraten im sogenannten „Frühsta-

Über den Sinn und Nutzen von MammografieScreenings und andere radiologische Diagnoseverfahren von Brustkrebs wird seit Jahren diskutiert. Studien deuten darauf hin, dass diese Verfahren mehr schaden als nützen könnten.

dium“ zu beobachten, was – logischerweise – die Gefahr einer Überdiagnostizierung und unnötigen Behandlung in sich birgt. Verschiedene Faktoren geben Aufschluss über den individuellen Nutzen einer Mammographie. Die allgemeine Empfehlung für alle Frauen über 40,

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 28 | 2014

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Art. Nr.: 6525

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Ergebnisse unserer Forschung

Von Zahnfleischerkrankungen sind in Deutschland mehr als 70 Prozent der Bevölkerung betroffen. Sie können in jeder Altersgruppe auftreten. Erste Anzeichen einer Erkrankung sind rotes, geschwollenes oder schmerzendes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten beim Putzen, Mundgeruch oder ein schlechter Geschmack im Mund. Obwohl diese Symptome vielen zunächst als harmlos erscheinen, können die Folgen gravierend sein. So enden unbehandelte Zahnfleischerkrankungen nicht selten mit Zahnverlust. Studien zufolge begünstigen chronische Erkrankungen des Zahnfleischs außerdem die Entstehung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, rheumatoider Arthritis, Diabetes und vielen anderen Erkrankungen.

Mikronährstoff-Synergie schützt Zähne und Zahnfleisch

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Zahnfleischerkrankungen beginnen mit einer bakteriell verursachten Infektion und Entzündung des Zahnfleisches, die sich in zwei Stadien einteilen lässt: die Gingivitis als Frühstadium und die sich daraus entwickelnde Parodontitis.

Bei der Gingivitis führt bakterieller Plaque zu einer Entzündung des Zahnfleisches. Diese äußert sich vor allem durch Blutungen, zum Beispiel beim Zähneputzen oder Essen. Bei Ausbreitung der Entzündung entstehen zwischen Zahn und Zahnfleisch Taschen. Es kommt zu einem schrittweisen Abbau von Bindegewebe und Knochen, der mit der Lockerung der betroffenen Zähne einhergeht und schließlich zum Zahnausfall führt. In diesem fortgeschrittenen Stadium spricht man von einer Parodontitis. Eine mangelnde Mundhygiene ist ein Hauptfaktor für die Entstehung von Zahnfleischerkrankungen. Daneben können Rauchen, hormonelle Veränderungen (während Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause), eine genetische Veranlagung oder systemische Erkrankungen wie Diabetes zu krankem Zahnfleisch beitragen. Außerdem spielen Ernährungsfaktoren wie ein Mangel an Vitamin C, Lysin, Prolin und anderen Mikronährstoffen eine bedeutende Rolle.

Fast jeder zweite Erwachsene ist von Parodontitis betroffen. Neben einer adäquaten Mundhygiene leisten Mikronährstoffe einen grundlegenden Beitrag zur Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch.

Eine durch schweren Vitamin-C-Mangel hervorgerufene Krankheit ist Skorbut, der Symptome einer Gingivitis aufweist: Er äußert sich anfänglich durch Zahnfleischbluten und führt im weiteren Verlauf u.a. zur Lockerung und zum Ausfallen der Zähne.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 29 | 2014

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 30 | 2014

Wahr Ausgabe 26/2014

Wahr Ausgabe 27/2014

Wahr Ausgabe 28/2014

Wahr Ausgabe 29/2014

Wahr Ausgabe 30/2014

Der besondere Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei

Mikronährstoff-Synergie hilft bei Knochenkrebs

Mikronährstoffe wirksam

Medizinische Diagnose-Techno-

Mikronährstoff-Synergie

gegen Brustkrebs

logien: Nutzen und Risiken

schützt Zähne und Zahnfleisch

Leukämie

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Wahr

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Ergebnisse unserer Forschung

Die Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache „Pankreas“ genannt, ist ein lebenswichtiges Organ im Oberbauch des Menschen, das zahlreiche Verdauungsenzyme und Hormone – z.B. Insulin – zur Regulierung des Blutzuckerspiegels im Körper ausschüttet. Krebsgeschwüre (Karzinome) der Bauchspeicheldrüse machten in Deutschland mit rund 16.000 Neuerkrankungen im Jahr 20101 „nur“ drei Prozent aller Krebserkrankungen aus.

Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

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Gleichzeitig zählt Bauchspeicheldrüsenkrebs aber zu den tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt: Die Fünf-Jahres-Überlebensrate für Pankreaskrebs beträgt gerade einmal vier bis fünf Prozent. Das bedeutet: Innerhalb von fünf Jahren nach der Diagnosestellung sterben fast 96 Prozent aller Patienten. Diese schlechte Prognose liegt hauptsächlich darin begründet, dass ein Pankreastumor aufgrund Bauchspeicheldrüsen(Pankreas-)-Krebs ist eine der aggressivsten Krebsarten überhaupt. Mit den Behandlungsmethoden der herkömmlichen Medizin sind 3 Jahre nach Diagnosestellung nur noch 5% der Patienten am Leben.

Überlebensrate in %

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Lebensjahre nach Diagnosestellung Quelle: Cancer Centers of America, 2000 - 2009

unspezifischer Symptome und Beschwerden beim Patienten meistens zu spät erkannt wird, um noch erfolgreich behandelt werden zu können – ganz zu schweigen davon, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemotherapie und Bestrahlung – ohnehin keine wirksame Heilung ermöglichen. Darüber hinaus beschleunigen die Verdauungsenzyme des Pankreas den Krebsprozess durch die Förderung des Auftretens begleitender Gewebeentzündungen. Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskrebs in Verbindung gebracht werden, sind Rauchen, Fettleibigkeit, Kontakt mit bestimmten Chemikalien, eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), genetische Veranlagungen und Typ-2-Diabetes. Im frühen Stadium dieser Krebserkrankung gibt es keine typischen Krankheitszeichen. Plötzlich auftretende Symptome wie Gelbsucht, Bauchschmerzen und veränderte Stuhlgewohnheiten mit Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme können jedoch auf Pankreaskrebs im fortgeschrittenen Stadium hindeuten und sollten vom Arzt genauer abgeklärt werden.

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Ein Gehirntumor ist eine hoch aggressive Krebsart. Entwickelt er sich aus dem Hirngewebe, so spricht man von einem primären Gehirntumor. Dagegen bezeichnet man Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Tumoren, die z. B. aus Melanomen, Lungen, Brust, Nieren oder Darm in das Gehirn einwandern, als sekundäre Gehirntumore. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen an einem Hirntumor. Europaweit wurden für das Jahr 2012 über 57.000 Fälle von bösartigen Hirntumoren gezählt.

Mikronährstoffe bei Gehirntumoren

Ergebnisse unserer Forschung

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Man unterscheidet verschiedene primäre Hirntumor-Arten, von denen Gliome mit Abstand die häufigsten sind. Sie machen 45 Prozent aller primären Gehirntumoren aus.

Die herkömmliche Behandlung besteht aus Maßnahmen wie Operation, Strahlen- und Chemotherapie, die jedoch keine wirksame Heilung des Hirntumors versprechen.

Gliome sind nach den Gliazellen benannt, den Stützzellen des Gehirns, aus denen sie entstehen. Wenn die Tumorzellen noch normalen Gliazellen ähneln, handelt es sich um einen gutartigen Hirntumor. Mit Zunahme der entarteten Zellen erhöht sich gleichzeitig die Aggressivität des Krebses. Die aggressivste Art eines Glioms ist das sogenannte Glioblastom. Das Glioblastom zeichnet sich dadurch aus, dass er sehr schnell wächst und in das umgebende Hirngewebe eindringt. Die Symptome eines Glioblastoms hängen von der genauen Lokalisation des Gehirntumors ab und äußern sich häufig als Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaganfall sowie Probleme beim Sprechen und Sehen.

Glioblastome sind eine häufige und besonders aggressive Form unter den Gehirntumoren. Die durchschnittliche Überlebenszeit von Glioblastom-Patienten beträgt kaum mehr als ein Jahr.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 31 | 2014

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Ergebnisse unserer Forschung

Mangelernährung heißt nicht Hunger. Obwohl weltweit nach wie vor Milliarden Menschen an Hunger leiden, ist schwere akute Mangelernährung ein Problem, das für 45% der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren verantwortlich ist. Weltweit sind 34 Millionen Kinder von Mangelernährung betroffen, und jedes Jahr sterben mindestens eine Million von ihnen daran oder an dadurch verursachten Krankheiten.

Antibiotika oder Mikronährstoffe für mangelernährte Kinder?

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Entgegen weitläufiger Meinung ist Mangelernährung nicht nur ein Problem von Entwicklungsländern. Etwa ein Prozent aller Kinder in den USA und rund drei Millionen in Großbritannien gelten aufgrund einer unausgewogenen Ernährung als mangelernährt. In Deutschland sind ca. 1,5 Millionen Menschen als mangelernährt zu bezeichnen, die meisten davon sind Senioren. Die amerikanischen „Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention“ (Centers for Disease Control and Prevention) haben zudem berechnet, dass alleine in den USA jedes Jahr zwischen 2.000 und 3.000 ältere Menschen infolge von Mangelernährung sterben. Mangelernährung ist verbunden mit einem chronischen Defizit an Vitaminen, Mineralien und anderen Mikronährstoffen, die für den Erhalt von Zellen, Gewebe und Organen benötigt werden. Neben zahlreichen anderen Gesundheitsproblemen verursacht Mangelernährung eine Schädigung verschiedener Organsysteme, wie z. B. des Immunsystems, und führt zu einer verminderten Immunabwehr. Die betroffene Person wird dadurch anfällig für schwere, lebensbedrohliche Infektionen. Ein langanhaltender und unbehandelter Mikronährstoffmangel und darauf zurückzuführende Infek-

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 32 | 2014

tionen gehören zu den häufigsten Todesursachen mangelernährter Menschen.

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist aus diesem Grund ein erster wichtiger Schritt, um Mangelernährung zu bekämpfen. Antibiotika und andere Medikamente werden darüber hinaus zur Therapie von Infektionen verwendet, die infolge von Mangelernährung auftreten. Leider forcieren Interessengruppen der Pharma-Industrie den Einsatz von Antibiotika als Standardtherapie bei Mangelernährung – ungeachtet des individuellen Ernährungszustands eines Patienten. Dies ist problematisch, da Antibiotika nicht die eigentliche Ursache von Mangelernährung beseitigen, sondern das bereits angeschlagene Immunsystem noch weiter schwächen.

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Ergebnisse unserer Forschung

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*@D=@2EGH#H<IF@G>BIECF?%D>IDG>I )E<IGF=BA?CIGHIEGIFH1E=BCE<IG &?7AG/IGG(BDFC:??F Als Antioxidant übt Curcumin einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem aus. So fördert es z. B. die Blutzirkulation, indem es die Fließeigenschaft (Viskosität) des Blutes verbessert und Ablagerungen in den Arterienwänden entgegenwirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass Curcumin das LDL-Cholesterin und die Triglyceridspiegel reduziert1. Dadurch hält es den Cholesterinspiegel auf einem gesunden Niveau. Außerdem ist Curcumin in der Lage, das Anfangsstadium der Diabeteskrankheit positiv zu beeinflussen.

Medikamente – z. B. Herceptin, Humira und Avastin etc. –, jedoch ohne dabei die schädlichen Nebenwirkungen hervorzurufen, die mit diesen Medikamenten in Verbindung gebracht werden2. Während diese Medikamente bekannt dafür sind, die normale Funktion des Immunsystems zu unterdrücken, verfügt Curcumin über wirksame das Immunsystem unterstützende Eigenschaften, d.h. es

Unter Berücksichtigung der Enzyme, die Einfluss auf den Zelltod haben, kann Curcumin selektiv die Krebszellen eliminieren, die in dem Organsystem gebildet werden. Studien zeigen außerdem, dass Curcumin ähnlich wirkt wie gängige Anti-Krebs-

Der aus der Kurkuma-Wurzel gewonnene Phyto-Extrakt Curcumin verleiht asiatischen Gewürzpulvern nicht nur ihre charakteristische Farbe, sondern ist auch für zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften verantwortlich.

&BKE?KFGHJ#J>KIBH@DKGFIA4E@KEH@KJ *G>KHI?DCAFKHJKGHKIJ%G?DFG>KHJ 'A8CH)KH:(2DEIF7AAI Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Phytonährstoffe das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere chronische Krankheiten reduzieren können. In dieser Ausgabe der „Wahr“ konzentrieren wir uns auf einen biologisch aktiven Pflanzenstoff aus der Gruppe der Polyphenole und Flavonoide – Quercetin. Quercetin kommt in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Äpfeln, Zitrusfrüchten, Beeren und Zwiebeln vor. Seine Wirkungen sind vielfältig: • Als Antioxidans ist es in der Lage, unsere Körperzellen vor Freien Radikalen zu schützen.

Kombiniert mit anderen Pflanzenextrakten kann der Nutzen von Quercetin deutlich gesteigert werden: Wie unsere Studien am Dr. Rath Forschungsinstitut beweisen, erhöht Quercetin die Verfügbarkeit der Polyphenole des Grünen Tees1,2. Das bedeutet, dass sich der gesundheitsfördernde Effekt von GrünteeExtrakten – beispielsweise im Rahmen des Krebsschutzes – durch die Zugabe von Quercetin noch besser in unserem Körper entfalten kann (Prinzip der Synergie). Aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften war Quercetin Gegenstand zahlreicher Studien über entzündliche Erkrankungen, wie etwa Arteriosklerose, rheu-

• Es besitzt antientzündliche Eigenschaften. • Es hemmt die Ausschüttung von Histamin, einem Hormon, das eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen spielt. • Quercetin ist darüber hinaus für seine positive Wirkung auf Blut und Blutgefäße bekannt. So wirkt dieses Polyphenol z. B. der Verklumpung von Blutplättchen entgegen und beugt auf diese Weise der Bildung von Blutgerinnseln vor. • Des Weiteren übt Quercetin eine schützende Wirkung auf die Leber aus und hemmt Schädigungen durch künstlich hergestellte Östrogene. • Ebenso fördert Quercetin die Aufnahme von Vitamin C.

Quercetin ist ein wichtiger Inhaltsstoff verschiedener Gemüse- und Fruchtarten 6CDEJ9J=KIBH@DKGFJGIFJ5KEFECBKHIIC?DKJ9J+BI>C$KJ.-J/J;<:<;0,

Wahr Ausgabe 31/2014

Wahr Ausgabe 32/2014

Wahr Ausgabe 33/2015

Wahr Ausgabe 34/2015

Mikronährstoffe bei Gehirntumoren

Antibiotika oder Mikronährstoffe für mangelernährte Kinder?

Quercetin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

Wahr

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Ergebnisse unserer Forschung

Polyphenole kommen als bioaktive Substanzen in zahlreichen Pflanzen vor, wo sie ihre Wirkung zum Schutz der Pflanze vor Bakterien und Pilzen entfalten. Sie sind besonders reich in Tee, Beeren und Trauben, Zitrusfrüchten, Nüssen und dunkler Schokolade enthalten. Auch wir Menschen profitieren von dem hohen Schutzpotential der Polyphenole. So verfügen diese Pflanzenstoffe über starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die für die Unterstützung der Zellfunktionen von besonderem Wert sind.

Resveratrol – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs

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Resveratrol ist als Antioxidans in der Lage, zur Verlangsamung des Alterungsprozesses auf Zellebene beizutragen. Darüber hinaus besitzt dieses Polyphenol schützende Eigenschaften gegen Krebs, Bluthochdruck und Diabetes. Möglicherweise beeinflusst Resveratrol auch die Energieproduktion innerhalb der Zellen, indem es den Abbau eines bestimmten Moleküls namens cyclisches Adenosinmonophosphat (cAMP) hemmt.

Im Bereich des Diabetesschutzes gehen von Resveratrol wichtige Mechanismen aus, die die Entwicklung der Krankheit positiv beeinflussen. Typ 2 Diabetes entsteht zum einen durch eine zunehmende Unempfindlichkeit der Körperzellen für Insulin, das die Aufnahme von Glucose in die Zellen

Neben seinen antioxidativen und antientzündlichen Wirkungen verfügt Resveratrol über starke blutverdünnende Eigenschaften, die darauf zurückzuführen sind, dass es die Zusammenlagerung (Aggregation) von Blutplättchen hemmt. Resveratrol trägt außerdem zur Entspannung der Blutgefäße bei und hilft auf diese Weise, den Blutdruck auf einem normalen Niveau zu halten.

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Ergebnisse unserer Forschung

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len. Mit ihrem hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen biologischen Pflanzenextrakten sind sie eine wichtige Bereicherung für die Gesund-

Resveratrol kommt besonders reichhaltig in roten Trauben vor. Mit seinen zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften nimmt dieses Polyphenol einen hohen Stellenwert in unserer Ernährung ein.

Eine wichtige Position im Speiseplan nehmen die Kreuzblütler-Gewächse ein, zu denen u.a. Brokkoli, Kohlgemüse, Mangold, Senfkörner und Rüben zäh-

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Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Grüner Tee gilt als eines der gesündesten Nahrungsmittel. Die ihm zugesprochene gesundheitsfördernde Wirkung ist hauptsächlich auf die in den Teeblättern enthaltenen Polyphenole zurückzuführen. Sie bilden die größte Gruppe der sogenannten „sekundären Pflanzenstoffe“ und verfügen über starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die z.B. der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken.

Grüntee-Extrakt

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gesundheitsfördernde Eigenschaften eines wichtigen Pflanzennährstoffs Neuere Forschungen weisen darauf hin, dass Grüner Tee auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor rheumatoider Arthritis, Alzheimer und vielen weiteren Krankheiten leistet.

Ein wichtiger Vertreter der in Grünem Tee enthaltenen Polphenole ist Epigallocatechingallat (EGCG), dem die stärksten antioxidativen und antikarzinogenen, also krebshemmenden Wirkungen zugeschrieben werden. Ein wichtiger Mechanismus dabei ist, dass EGCG die Produktion von Glutathion-S-Transferasen (GST) anregt – Enzymen, die eine wichtige Rolle beim Schutz des Körpers gegen Krebs spielen.

hergehende Zerstörung des Bindegewebes sind entscheidende Schritte, die die Ausbreitung von Krebs im Körper möglich machen. EGCG und weitere Inhaltsstoffe des Grünen Tees waren unseren Untersuchungen zufolge außerdem im Stande, den natürlichen Tod von Krebszellen (Apoptose) einzuleiten. Diese wichtigen Ergebnisse unseres Forschungsinstituts haben wir in mehr als 80 wissenschaftlichen Studien veröffentlicht.

Kreuzblütler sind reich an Glucosinolaten und anderen biologisch aktiven Pflanzenstoffen. Ihre Aufnahme vermindert das Risiko für Krebs und viele weitere Krankheiten.

Beispielsweise war eine von uns getestete EGCG-haltige Mikronährstoff-Kombination in der Lage, der Bildung von Metastasen vorzubeugen, indem sie das Wachstum neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese) und die Produktion der kollagenverdauenden MMP (Matrix-Metalloproteinasen)-Enzyme hemmte. Die Produktion dieser Enzyme und die damit ein-

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*FIJ=AGDIF5IJ%ACJ 'F$GAC7EGHDA>>ICJ <IFJ(IG)H?E&7?EI In Deutschland leiden ca. 1,3 Millionen Menschen an Herzschwäche, und mit 57.000 Todesfällen pro Jahr ist sie eine der häufigsten Todesursachen. Die Herzinsuffizienz ist eine Krankheit mit einer besonders schlechten Prognose: 5 Jahre nach Diagnosestellung ist jeder zweite Patient bereits verstorben.

Diese alarmierenden Fakten und Zahlen lassen nur einen Schluss zu: Angesichts des offensichtlichen Versagens der herkömmlichen Behandlungsmethoden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind dringend wirksame Alternativen erforderlich. Häufige Symptome einer Herzschwäche sind Müdigkeit, Atemnot, Schwindel, Husten sowie Schwellungen der Knöchel, Beine und des Bauchraumes. Grüner Tee enthält große Mengen an Polyphenolen, denen zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

In einem geringen Teil der Fälle geht die Entwicklung einer Herzschwäche auf eine Vorerkrankung des HerzKreislauf-Systems zurück, z. B. Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Bluthochdruck.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 38 | 06-2015

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Herzschwäche, fachsprachlich Herzinsuffizienz genannt, ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr dazu in der Lage ist, die erforderliche Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Schätzungsweise drei Millionen Patienten sind in den fünf größten EU-Staaten – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien – von Herzschwäche betroffen.

Die Behandlungskosten für Patienten mit Herzinsuffizienz betragen in Deutschland rund 5 Milliarden Euro. Weltweit werden die Kosten auf 80 Milliarden Euro geschätzt – mit steigender Tendenz.

Die krebsschützenden Eigenschaften von EGCG sind seit vielen Jahren Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit am Dr. Rath Forschungsinstitut. Wie wir mehrfach nachgewiesen haben, sind Polyphenole gegen Krebszellen besonders wirksam, wenn sie mit weiteren Mikronährstoffen kombiniert werden.

Dass einer Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse deutlich mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden muss, ist leicht nachvollziehbar. Studien belegen, dass der Verzehr von natürlichen, vitalstoffreichen Lebensmitteln einen enormen Schutz gegen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes bietet.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 36 | 04-2015

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Täglich fünf bis neun Portionen Obst und Gemüse – so lautet die Faustregel für gesunde Menschen, um den täglichen Bedarf an Vitaminen, Mineralien und anderen Mikronährstoffen zu decken. Doch Ernährungsberichte legen nahe, dass die meisten Menschen in Europa und den USA die allgemeinen Empfehlungen für den Verzehr dieser vitalstoffreichen Lebensmittel nicht erreichen.

+JLC8;@4I@LJ6<!IJF"ILK)K ?LHCGAELDIHB(JALJGALK <D?LGH>EFBILGK D>EID?LJK *B@FG8LGG&EJHI7BBL So schätzt die Weltgesundheits-Organisation, dass nur etwa 20 Prozent der US-Bürger sich in ausreichendem Maße mit Obst und Gemüse versorgen; und in mehr als der Hälfte aller europäischen Länder liegt der Verzehr pflanzlicher Lebensmittel bei weniger als 400 Gramm pro Tag1. Diese Berechnungen beinhalten in vielen Fällen sogar industriell verarbeitetes und haltbar gemachtes Obst und Gemüse, welches einen großen Teil seines ursprünglichen Nährstoffgehalts verloren hat.

Forschungen zufolge wirken sich die antioxidativen Eigenschaften von Resveratrol günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus. So schützt Resveratrol die Blutgefäße, verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und trägt zur Verringerung des „schlechten“ LDL-Cholesterins bei, während es das „gute“ HDL-Cholesterin erhöht.

Curcumin wirkt auch als Radikalfänger und verhindert in dieser Funktion oxidative Schädigungen der DNA im Zellkern. Diese Schäden an der DNA sind verantwortlich für die Entstehung von Krebs. Zu den krebsschützenden Eigenschaften von Curcumin zählen: Hemmung des Krebszellwachstums, Auslösen des Krebszelltodes (Apoptose), Hemmung von kollagenverdauenden Enzymen und der Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren (Angiogenese).

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Phytonährstoffe sind natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Aufrechterhaltung des Stoffwechsels der Pflanzen, sondern sie dienen auch deren Schutz, z. B. vor Insekten, Krankheiten, Trockenheit, UV-Strahlen oder Schadstoffen. Durch die Aufnahme dieser Pflanzenextrakte über die Nahrung profitieren auch wir Menschen – aber erst seit wenigen Jahren wird die volle Bedeutung von Pflanzenstoffen für unsere Gesundheit wissenschaftlich bestätigt und anerkannt.

Der Nutzen einer Mikronährstoff-Synergie bei Bauchspei-

Art. Nr.: 6531

Curcumin ist der in der Natur am häufigsten vorkommende natürliche Pflanzeninhaltsstoff der Phenol-Gruppe. Er wird aus der Wurzel der Kurkuma-Pflanze gewonnen und ist wichtiger Bestandteil von Curry und anderen asiatischen Gewürzpulvern. Aber nicht nur in der Küche Asiens findet dieser Pflanzenstoff Verwendung. Aufgrund seiner zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften gilt Curcumin als beliebtes Naturheilmittel zur Behandlung von Haut-, Atemwegs-, Magen-Darm-Krankheiten, Lebererkrankungen, Muskel-Verstauchungen oder Gelenkschmerzen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben die antioxidativen, antientzündlichen und immunstärkenden Potentiale dieses Phyto-Extrakts untersucht und nachgewiesen.

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Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 33 | 01-2015

cheldrüsenkrebs

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Den Zusammenhang zwischen Zell-Vitalstoff-Mangel in der Nahrung, Energiemangel in den Herzmuskelzellen und verminderter Pumpfunktion des Herzens (Herzschwäche) können Sie auf der Webseite www.bodyxq.org interaktiv und im Detail untersuchen. 4BEGJ8J:IH@C;EIFDJFHDJ=IGDGB@ICHHB?EIJ8J+@H#B<IJ/,J2J9-3091.

Wahr Ausgabe 35/2015

Wahr Ausgabe 36/2015

Wahr Ausgabe 37/2015

Wahr Ausgabe 38/2015

Wahr Ausgabe 39/2015

Curcumin – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines

Resveratrol – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines

Kreuzblütler-Extrakte – gesundheitsfördernde Eigenschaften

Grüntee-Extrakt – gesundheitsfördernde Eigenschaften eines

Die Vorteile von Mikronährstoffen bei Herzschwäche

wichtigen Pflanzennährstoffs

wichtigen Pflanzennährstoffs

wichtiger Pflanzennährstoffe

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Art. Nr.: 6535

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Die Herz-Kreislauf-Erkrankung, vor allem Herzinfarkt und Schlaganfall, ist die verbreitetste Krankheit der Erde und verursacht bis heute über 17 Millionen Todesfälle jedes Jahr. Hohe Cholesterinspiegel, eine fettreiche Ernährung und Übergewicht wurden hierfür bislang als Hauptursachen ausgemacht. Jedoch unterstreicht die epidemieartige Ausbreitung dieser Krankheit, dass die Therapiemaßnahmen der herkömmlichen Medizin, wie die Reduzierung von Fett in der Nahrung und die künstliche Senkung des Blutcholesterins durch Statine, kaum wirksam sind.

$AFHEHG%D@:BHG4H#HBFD)G 9BDC1BA>(>&CA3H;G "HE@EFC8?DG6EDHEB<F';HE<FH Darüber hinaus treten arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques), die Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall, innerhalb der fast 100.000 Kilometer langen Blutgefäß-Pipeline hauptsächlich in dem kurzen Abschnitt der Herzkranzgefäße auf. Diese Tatsache kann von der herkömmlichen Medizin und ihrer „Cholesterin-Theorie“ als Ursache der Herz-Kreislauf-Erkrankung ebenso wenig erklärt werden wie die Frage, warum Tiere – anders als wir Menschen – nicht an Arteriosklerose erkranken.

1990 stellten Dr. Matthias Rath und der zweifache Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling ein revolutionäres neues Konzept vor1. Dieses besagt, dass die HerzKreislauf-Erkrankung eine Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbut ist: Chronischer Vitamin-C-Mangel führt zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände, die der Körper durch die Ablagerung arteriosklerotischer Plaques in den Gefäßwänden zu reparieren versucht. Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein solches Reparatur-Molekül, das quasi als Ersatzstoff für Vitamin C in einer geschwächten Arterienwand fungiert. Da wir Menschen, im Gegensatz zur Tierwelt, die Fähigkeit zur Vitamin-C-Herstellung im Laufe der

Studien an unserem Forschungsinstitut ermöglichen jetzt ein neues Verständnis der Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall: Sie sind die Folge einer Strukturschwäche der Arterienwand, die vor allem durch einen Mangel an Vitamin C und anderen Mikronährstoffen in unserer Nahrung entsteht.

http://www.dr-rath-foundation.org/breakthrough_CVD-research/

Art. Nr.: 6536

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Skorbut ist eine durch schweren Mangel an Vitamin C (Ascorbinsäure) hervorgerufene Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch eine langsame Auflösung des Bindegewebes, unter anderem in den Wänden der Blutgefäße, die in der Folge auseinanderbrechen und schwere Blutungen bei den Betroffenen verursachen. In früheren Jahrhunderten war Skorbut insbesondere bei Seefahrern eine äußerst gefürchtete Krankheit. Da ihre Nahrung damals hauptsächlich aus Nahrungsmitteln bestand, die praktisch kein Vitamin C enthielten, starb bei einer Weltumseglung innerhalb weniger Monate fast die komplette Schiffsbesatzung an schwerem Blutverlust. Heute gilt Skorbut in den Industrieländern zwar als besiegt, doch tritt er in seiner Frühform nach wie vor auf – z. B. bei älteren Menschen, Säuglingen oder bei einseitiger Ernährung.

Bewiesen: Die Herz-Kreislauf-Erkrankung ist eine Frühform des Skorbuts!

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Vitamin C ist für die körpereigene Produktion von Kollagen und anderen Strukturbestandteilen des Bindegewebes unerlässlich. Aufgrund einer spontanen Veränderung der Erbsubstanz (Genmutation), die vor über 40 Millionen Jahren in unseren Vorfahren stattfand, kann der menschliche Körper jedoch kein Vitamin C selbst herstellen. Eine regelmäßige Zufuhr optimaler Mengen von Vitamin C und anderen Mikronährstoffen ist für unsere Gesundheit und unser Überleben somit zwingend notwendig. Die meisten Tiere können – im Unterschied zu uns Menschen – hohe Mengen an Vitamin C selbst produzieren und sind daher weitgehend unabhängig von der Nahrungsaufnahme dieses Vitamins.

Vor über 20 Jahren hat Dr. Rath mit der Entdeckung der Skorbut-Herzinfarkt-Verbindung ein bahnbrechendes neues Konzept vorgestellt, das die Herz-KreislaufErkrankung als Frühform des Skorbuts definiert. Chronischer Vitamin-C-Mangel führt zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände, die der Körper durch die Ablagerung von Reparaturmolekülen wie LDL und Lp(a) in den Gefäßwänden zu reparieren versucht. Hält der Zustand einer chronischen Vitamin-Unterversorgung über Jahre oder Jahr-

Art. Nr.: 6537

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):(@7?";@A<799B 9,@C6BA=?8BC4=6B? Die häufigsten Augenkrankheiten im Alter sind Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), die Altersab-

hängige Makuladegeneration (AMD) und die diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie). • Katarakte sind für 51% der weltweit auftretenden Fälle von Blindheit verantwortlich und bezeichnen die Trübung der Augenlinse. Unter den altersbedingten Augenkrankheiten sind sie die am einfachsten zu behandelnde Sehstörung. Die Standardbehandlung des Grauen Stars ist der operative Linsenaustausch.

• Die Diabetische Retinopathie beschreibt eine durch Diabetes mellitus hervorgerufene Netzhaut-Erkrankung. Sie wird verursacht durch Schädigungen der Netzhautgefäße, die unbehandelt zu Sehverlust führen können. Wird der Blutzuckerspiegel dauerhaft im Normbereich gehalten, ist es jedoch möglich, dem Entstehen bzw. Fortschreiten einer diabetischen Retinopathie erfolgreich entgegenzuwirken.

• Glaukome bezeichnen eine Gruppe von Erkrankungen, die den Sehnerv schädigen. Da die Krankheit lange unbemerkt von den Betroffenen abläuft, bezeichnet man sie auch als „stiller Dieb des Sehens“. Patienten mit diagnostiziertem Grünen Star werden von der Schulmedizin dazu angehalten, dauerhaft Medikamente einzunehmen. Die Arteriosklerose entwickelt sich vor allem als Folge chronischen Vitamin-Mangels in unserer Ernährung. Charakteristisches Merkmal einer beginnenden Arteriosklerose ist die Strukturschwäche der Arterienwand, gekennzeichnet z.B. durch Lücken zwischen den Endothelzellen (s. Bild). Als Folge davon lagert der Körper Reparaturmoleküle ab, die schließlich zu den gefürchteten arteriosklerotischen Ablagerungen führen.

http://www.dr-rath-foundation.org/breakthrough_CVD-research/

• Die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) führt zu einer beeinträchtigten Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld aufgrund eines reduzierten Blutflusses in der Makula, einem Bereich der menschlichen Netzhaut. AMD ist die häufigste Ursache für Blindheit in den Industrieländern. Eine Heilung der AMD ist derzeit nicht möglich, bestenfalls können ihre Symptome gelindert werden.

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 41 | 09-2015

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Sehschwächen sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Das zeigt sich schon an der Tatsache, dass allein in Deutschland mehr als 40 Millionen Menschen – fast zwei Drittel der erwachsenen Bundesbürger – auf eine Sehhilfe angewiesen sind. Obwohl Sehprobleme alle Altersklassen betreffen, treten diese vorwiegend im fortgeschrittenen Alter auf, da zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr die Linse des Auges zunehmend an Flexibilität verliert. Dieser altersbedingte Funktionsverlust der Augen ist zwar ein ganz normaler Vorgang, doch verbirgt sich hinter manchen Alters-Sehschwächen der Beginn einer ernstzunehmenden Augenkrankheit. Erkrankungen der Augen ziehen fast immer Folgen nach sich, die unsere Lebensqualität erheblich beeinflussen können. Hierzu gehört, dass wir uns sozial zurückziehen, uns weniger bewegen und depressive Verstimmungen aufkommen. Natürlich häuft sich bei unbehandelten Augenkrankheiten auch die Gefahr von Stürzen und anderen Unfällen.

Art. Nr.: 6538

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Art. Nr.: 6539

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Ergebnisse unserer Forschung

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Der Nährstoffbedarf von Frauen unterscheidet sich von dem von Männern in vielerlei Hinsicht. Spezielle physiologische Prozesse, wie Menstruation, Schwangerschaft, Stillzeit und Menopause stellen ganz besondere Ansprüche an die Mikronährstoff-Versorgung der Frau. Die unterschiedliche Physiologie beider Geschlechter hat auch zur Folge, dass Gesundheitsprobleme bei Frauen anders auftreten als bei Männern. Beispielsweise erkranken mehrheitlich Frauen an Autoimmunerkrankungen, Arthritis, Osteoporose und Depressionen. Auch Herzerkrankungen, die oft als rein männliches Gesundheitsproblem betrachtet werden, sind unter Frauen weit verbreitet. Insgesamt sterben Frauen sogar häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als an jeder anderen Krankheit.

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Frauen profitieren in den verschiedenen Phasen ihres Lebens von einer Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen (Mikronährstoffen). Richtig zusammengestellt und dosiert, stellen sie die optimale Funktion der Zellen von Nerven-, Immun-, Herz-Kreislauf- und Hormonsystem sicher.

Die wichtigsten Zell-Vitalstoffe zur Unterstützung der Gehirnzellen sind die Vitamine C, B6 und B12 sowie Inositol und Cholin. Im Vergleich zu anderen Organen enthält das Gehirn die höchste Menge an Vitamin C. Außerdem benötigt es Cholesterin, um optimal zu funktionieren.

Nervenzellen verbrauchen mehr Energie als jede andere Zelle des Körpers. Sind sie einmal beschädigt, können sie sich zudem nur noch in eingeschränktem Maße reproduzieren – und ihre Aufgaben und Funktionen kaum mehr wahrnehmen. Eine kontinuierliche Versorgung des Nervensystems mit Zell-Vitalstoffen ist somit unerlässlich.

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Die Gebärmutter (medizinisch Uterus) ist ein sehr ausdehnbares Hohlorgan im Körper der Frau, in dem die befruchteten Eizellen im Verlauf der neunmonatigen Schwangerschaft zu einem Embryo bzw. Fötus heranreifen. Das Organ besteht aus einer starken, unwillkürlichen (nicht willkürlich steuerbaren) Muskulatur – auch glatte Muskulatur genannt –, die sich während Menstruation und Geburt zusammenzieht. Abnormale und verfrühte Gebärmutterkontraktionen können während einer Schwangerschaft vorzeitige Wehen und eine Frühgeburt auslösen.

Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für normale Gebärmutterkontraktion ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Eine normale Schwangerschaft dauert für gewöhnlich etwa 40 Wochen. Medizinisch gesehen spricht man von einer Frühgeburt, wenn der Säugling vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt. Der Statistik zufolge werden in Deutschland ca. 9 Prozent aller Kinder zu früh geboren.

Mentale Gesundheit Fast jedes Organsystem im Körper wird durch das Nervensystem überwacht und gesteuert. Es gliedert sich in das zentrale Nervensystem, das aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht, sowie in das periphere Nervensystem, welches die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegenden Nervenzellen umfasst. Die Zellen des Nervensystems stellen extrem hohe Anforderungen an die Versorgung mit Mikronährstoffen, da sie an der Produktion von Neurotransmittern (biochemische Botenstoffe, welche Reize von einer Nervenzelle zu einer anderen oder zu Zellen weitergeben) und am Erhalt der Zellmembranen der Nervenzellen beteiligt sind.

Spezielle Mikronährstoffe sind in der Lage, die gesunde Funktion unserer Augen zu erhalten und zu unterstützen. Auf diese Weise tragen sie entschieden zu Lebensqualität und Wohlbefinden bei.

Wahr

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Frauen haben einen besonderen Bedarf an Mikronährstoffen, der im Laufe des Lebens unterschiedlich hoch sein kann. Eine gezielte Nahrungsergänzung hilft, die Stoffwechselprozesse im Körper der Frau optimal zu unterstützen.

Da lebenswichtige Organe wie Gehirn, Lunge und Leber erst in den letzten Wochen der Schwangerschaft voll ausgereift sind, kann eine Geburt vor der vollständigen Organentwicklung verheerende Auswirkungen auf das Baby haben. Als langfristige Folgen einer Frühgeburt können beim Kind Blindheit, Taubheit, Zerebralparese und weitere neurologische Probleme sowie andere Behinderungen auftreten. Kurzfristigere Komplikationen, die den Krankenhausaufenthalt des Säuglings verlängern, sind z.B. Gelbsucht, Atembeschwerden, eine geringe Immunität und Infektionen. Zu den häufigsten Risikofaktoren für eine Frühgeburt zählen Nikotin- und Alkoholkonsum, Drogen-

Eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen während der Schwangerschaft ist wichtig, um das Wohl von Mutter und Kind sicherzustellen. Eine Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass spezielle Mikronährstoffe frühzeitige Gebärmutterkontraktionen verhindern können. Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 44 | 12-2015

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Wahr Ausgabe 40/2015

Wahr Ausgabe 41/2015

Wahr Ausgabe 42/2015

Wahr Ausgabe 43/2015

Wahr Ausgabe 44/2015

Unsere Studie beweist: Vitamin-C-Mangel verursacht Arteriosklerose

Bewiesen: Die Herz-KreislaufErkrankung ist eine Frühform des Skorbuts!

Mikronährstoffe für gesunde Augen

Wie Frauen von einer optimalen Nahrungsergänzung mit

Mikronährstoffe bei Schwangerschaft: Unterstützung für nor-

Mikronährstoffen profitieren

male Gebärmutterkontraktion

Art. Nr.: 6540

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6DC<=3>DA@EAC@ 0DB@B?<D=CC?7>D ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Die Eierstöcke, fachsprachlich Ovarien, befinden sich zu beiden Seiten der Gebärmutter. Ihre Aufgabe besteht zum einen darin, im gebärfähigen Lebensabschnitt Eizellen zu produzieren bzw. zu speichern und – im Rahmen des monatlichen Eisprungs – in den Eileiter abzugeben. Zum anderen sind die Eierstöcke eine Produktionsstätte der Hormone Östrogen und Progesteron, die u.a. den Menstruationszyklus und die Schwangerschaft kontrollieren. Außerdem wirken diese Hormone schützend auf Herz, Knochen und verschiedene Organsysteme der Frau.

%A9B;=*>BC@;88DE :DAE'ADBC@;799BD:C Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) gehört zu den aggressivsten Tumorarten – weniger als die Hälfte der Patientinnen lebt noch 5 Jahre nach der Diagnosestellung. Ein Grund dafür ist, dass sich die Symptome von Eierstockkrebs häufig erst dann bemerkbar machen, wenn die Tumoren bereits weit fortgeschritten sind.

siert, sind diese Therapieformen weitgehend unwirksam und mit extremen Nebenwirkungen behaftet. Da sich bei vielen Patientinnen zum Zeitpunkt der Erstdiagnose bereits Metastasen gebildet haben, sind also dringend alternative Behandlungsmöglichkeiten erforderlich.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 7.800 Frauen an Eierstockkrebs, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung mit dem Alter deutlich ansteigt. Übergewicht und die Einnahme von Hormonpräparaten sind bei Frauen über 60 Jahren bedeutende Risikofaktoren für diese Krebserkrankung. Die familiäre Vorbelastung spielt ebenfalls eine erhebliche Rolle. Wenn es in einer Familie eine Häufung von Eierstock- oder Brustkrebs gibt, ist die Wahrscheinlichkeit für das Vorhandensein eines gemeinsamen Erbmerkmals, dem BRCA-Gen, hoch. Es gibt verschiedene Formen von Eierstockkrebs, die nach ihrem Ursprungsgewebe unterschieden werden. Am häufigsten entsteht der Tumor aus der oberflächlichsten Gewebeschicht des Ovars, dem Epithel. Die konventionelle Therapie von Eierstockkrebs besteht im Wesentlichen aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie. Hat der Krebs sich jedoch bereits in andere Organe ausgebreitet, d.h. metasta-

Art. Nr.: 6541

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die gekennzeichnet ist von rötlichen Hautverdickungen mit silbrig-weißen Schuppen. Diese Hautschuppen treten hauptsächlich auf der Kopfhaut, an den Ellbogen, Knien und im unteren Rückenbereich auf. Die genaue Krankheitsursache ist zwar unbekannt, jedoch ist die Erkrankung nicht ansteckend. 2-3 % der Weltbevölkerung leiden an Psoriasis, dabei sind Männer und Frauen zwischen 15 und 45 gleichermaßen betroffen.

Der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen bei Psoriasis (Schuppenflechte) ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Normalerweise erneuern sich die Hautzellen alle 3-4 Wochen. Bei Psoriasis werden jedoch schneller neue Hautzellen gebildet, als der Körper in der Lage ist, die alten abzustoßen. Im Laufe der Psoriasis-Erkrankung greifen weiße Blutkörperchen (T-Lymphozyten) die Hautzellen an und lösen eine entzündliche Reaktion aus. Die Lymphozyten

schütten dabei Zytokine aus, insbesondere den Signalstoff Tumornekrosefaktor-alpha (TNFalpha), der die Entzündung fördert und das Wachstum der Hautzellen beschleunigt. Dadurch kommt es zur Bildung von „psoriatischen Plaques“ mit schuppiger und juckender Fleckenbildung an den entzündeten Stellen.

Eierstockkrebs zählt zu den häufigsten und aggressivsten Krebsarten bei Frauen. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe die Ausbreitung von Eierstockkrebszellen wirksam hemmen können.

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Psoriasis-Patientin vor gezielter Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen

Dieselbe Patientin nach 6 Monaten Nahrungsergänzung mit Zell-Vitalstoffen

Art. Nr.: 6542

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Die Haut ist nicht nur eines der größten „Organe“ des Menschen, sondern gilt auch als Spiegel von Gesundheit und Wohlbefinden. Viele Krankheiten der Verdauungsorgane, des Herz-Kreislaufund des Nervensystems sowie Hormonstörungen und entzündliche Erkrankungen schlagen sich im Hautbild nieder. Die Funktionen der Haut sind vielfältig. Beispielsweise bietet sie den inneren Organen Schutz, reguliert die Körpertemperatur und sorgt für den Abtransport von Stoffwechselprodukten. Viele Menschen definieren die Haut ferner als wichtigstes „Aushängeschild“ ihrer Person. Kein Wunder also, dass der Umsatz von Hautpflegeprodukten weltweit jährlich über 100 Milliarden Dollar beträgt.

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Bekannte Risikofaktoren für eine ungesunde Haut sind ein Übermaß an UV-Strahlung, Umweltgifte, Wassermangel, eine mikronährstoffarme Ernährung sowie der Konsum von zuckerhaltigen Getränken, Alkohol und Zigaretten. Auch das sogenannte „metabolische Syndrom“, die Kombination von Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Hormonstörungen, kann die Haut negativ beeinflussen.

Unsere Haut gliedert sich in drei wesentliche Schichten. Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste Schicht und enthält die Proteine Keratin (zur Stärkung der Haut) und Melanin (zum Schutz vor aggressiven Sonnenstrahlen). Die zweite Schicht ist die Lederhaut (Dermis). Sie besteht neben Blutgefäßen und Nerven aus Kollagenfasern, welche für die Festigkeit und Elastizität der Haut sorgen. Die Unterhaut (Hypodermis), die dritte Hautschicht, ist reich an Fettzellen, die der Regulation der Körpertemperatur dienen. Als Hauptbestandteil von Haut und Bindegewebe ist Kollagen im ganzen Körper zu finden. Dieses Eiweiß bildet ein dichtes Fasernetz, das dem Bindegewebe Halt und Festigkeit verleiht. Da mit zunehmendem Alter weniger Kollagen entsteht, zugleich aber mehr davon abgebaut wird, verliert das Kolla-

Wahr — Gesundheit ist Vertrauenssache — Ausgabe 46 | 14-2015

Schöne Haut ist primär das Ergebnis einer gesunden Ernährung. Eine große Rolle spielen dabei Mikronährstoffe, die für die Bildung von Kollagen und anderen Stabilitätsmolekülen des Bindegewebes notwendig sind.

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Art. Nr.: 6543

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Art. Nr.: 6544

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Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Allein in Deutschland waren 2012 mehr als 1,5 Millionen Menschen an dieser Krebsart erkrankt. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt in Deutschland bei ca. 200.000 pro Jahr – Tendenz steigend. Der sogenannte „schwarze Hautkrebs“, in der Fachsprache auch „malignes Melanom“ bezeichnet, ist eine besonders aggressive Variante des Hautkrebses, die schnell Metastasen im Körper bildet. Sie wird jährlich etwa 20.000mal diagnostiziert. Weniger gefährlich, mit etwa 130.000 Neuerkrankungen pro Jahr aber weitaus häufiger, ist der „weiße“ oder „helle“ Hautkrebs („nichtmelanozytärer Hautkrebs“). Hierzu zählen das Basalzellund das Plattenepithelkarzinom.

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Der größte Risikofaktor für weißen Hautkrebs ist eine viele Jahre andauernde hohe UV-Belastung durch die Sonne. Daher erkranken meist Menschen über 60 Jahre am weißen Hautkrebs. Aber auch Jüngere sind in steigendem Maße betroffen. Regelmäßige Solarienbesuche, Chemotherapie, Bestrahlung, ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem und Belastungen durch krebserregende Chemikalien in Nahrung und Wasser sind wichtige Faktoren, die bereits im jungen Erwachsenenalter zu Hautkrebs führen können1. Am häufigsten tritt er an Körperstellen auf, die besonders intensiv der UV-Strahlung ausgesetzt sind, z.B. Gesicht, Ohren, Lippen, Nacken, Arme und Handrücken. Der weiße Hautkrebs umfasst viele verschiedene Hautkrebsarten, wobei die aus den Epithelien und den Basalzellen der Haut entstehenden Krebsformen am weitaus häufigsten auftreten. So macht das Basalzellkarzinom etwa 80% aller nichtmelanozytären Hautkrebsformen aus. Das Basalzellkarzinom bildet in der Regel keine Metastasen in anderen Organen, kann aber in das umgebende Gewebe hineinwachsen und es zer-

stören. Darüber hinaus ist auch nach einer operativen Behandlung ein Wiederauftreten (Rezidiv) des Tumors nicht vollständig auszuschließen. #72/.16,05 "7073-633.71-*'( /./0(1001

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Unser Verdauungssystem (Gastrointestinaltrakt) ist ein ausgeklügeltes Zusammenspiel verschiedener Organe und Prozesse, die der Aufnahme, der Zerkleinerung, dem Weitertransport und der Resorption der Nahrung dienen. Er umfasst die an Aufnahme und Verwertung unserer Nahrung beteiligten Organe von Mund bis After sowie die Verdauungsdrüsen Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse (s. Grafik).

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Im Prozess der Verdauung werden die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe aus dem Darm an das Blut weitergeleitet. Von dort gelangen sie in die Körperzellen, wo die Umwandlung der Nahrungsbestandteile in Energie stattfindet. Im Laufe eines Lebens verarbeitet der Körper mit Hilfe dieses Vorgangs mehr als 25 Tonnen Nahrung. Spezialisierte Zellen, die die einzelnen Verdauungsorgane aufbauen, übernehmen hierbei unterschiedliche Funktionen.

seröhre pressen die Nahrung in fortschreitenden, wellenförmigen Bewegungen (Peristaltik) in den Magen. Hier findet die enzymatische Verdauung statt. Die Hauptaufgabe des Magens ist es, die aufgenommene Nahrung in eine suppenartige Flüssig-

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%20.63! 0+4*+4/ Das Basalzellkarzinom, der „weiße” Hautkrebs, entsteht aus den Basalzellen der Oberhaut (Epidermis). Es zählt zu den häufigsten Hauttumoren. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe ein bedeutsames Potential für die Vorbeugung und Behandlung von Hautkrebs haben.

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Die Verdauung beginnt bereits im Mund, wo das im Speichel enthaltene Enzym Amylase die Kohlenhydrate zerlegt. Das Kauen stimuliert die Ausschüttung spezieller Hormone durch die Zellen der Speicheldrüsen, wodurch wiederum die Thymusdrüse zur Bildung der T-Lymphozyten (weiße Blutzellen) angeregt wird, die für eine gesunde Immunfunktion wichtig sind. Nachdem die Nahrung vom Speichel aufgeweicht wurde, wandert sie durch die Speiseröhre in Magen, Dünn- und Dickdarm. Die Muskeln der Spei-

Unsere Verdauung hat einen enormen Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden. Damit die Zellen des Verdauungstraktes ihre hochspezifischen Aufgaben erfüllen können, ist eine regelmäßige Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe erforderlich.

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Wahr Ausgabe 45/2015

Wahr Ausgabe 46/2015

Wahr Ausgabe 47/2015

Wahr Ausgabe 48/2015

Wahr Ausgabe 49/2015

Mikronährstoffe bei Eierstockkrebs

Der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen bei

Mikronährstoffe für Haut und

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei weißem Hautkrebs

Mikronährstoffe für ein gesundes Verdauungssystem

Kollagen

Psoriasis (Schuppenflechte)

Art. Nr.: 6545

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Art. Nr.: 6546

Art. Nr.: 6547

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Art. Nr.: 6548

© 2019 Dr. Rath Health Foundation

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Die Nieren sind paarig angelegte Organe, die rechts und links der Wirbelsäule im hinteren Bauchraum liegen. Die Hauptfunktion der Nieren ist die Ausscheidung von Wasser und Abfallstoffen aus dem Körper durch Bildung des Harns, welcher in der Harnblase gespeichert und über die Harnwege aus dem Körper ausgeschieden wird.

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Nierenkrebs bezeichnet bösartige Tumoren, die sich aus den Zellen der Niere entwickeln. Mit etwa zwei Prozent aller bösartigen Tumorerkrankungen und ca. 15.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört er zu den selteneren Krebsformen in Deutschland.

Unter allen Nierentumoren treten die Nierenzellkarzinome (Hypernephrome) mit einem Anteil von 90% am häufigsten auf. Sie können sich durch Blut im

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In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 16.000 Menschen an Harnblasenkrebs, wobei Männer fast dreimal so häufig betroffen sind wie Frauen. Die Erkrankungsraten für Blasenkrebs steigen mit dem Alter stetig an. So beträgt das durchschnittliche Erkrankungsalter 72 Jahre bei Männern und 74 Jahre bei Frauen; im mittleren oder jungen Erwachsenenalter ist das Blasenkarzinom dagegen sehr selten.

'GEH$?C+GDH&>D %A6E>D1@EFC>;;GD <GAH(5BFGD6EG<F Die Blase ist Teil des menschlichen Harnsystems. Ihre Hauptfunktion besteht darin, den Urin zu speichern und über die Harnröhre auszuscheiden. Etwa 400 bis 600 Milliliter Urin kann die Blase fassen.

Da die Symptome meist unspezifisch sind, wird Nierenkrebs oft nur zufällig entdeckt. Ist der Tumor bei Diagnosestellung klein, erfolgt in der Regel eine operative Entfernung. Sobald sich die Nierenkrebszellen aber in anderen Organen ausgebreitet haben (Metastasierung), verschlechtern sich die Behandlungschancen enorm. Als wichtigste Risikofaktoren für Nierenkrebs gelten Rauchen, Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Bluthochdruck und der häufige Kontakt mit potenziell nierenschädigenden chemischen Substanzen, z.B. Benzol, Asbest und bestimmten Pestiziden. Erbliche Faktoren spielen vermutlich ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Nierenkrebs.

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Blase

Als Hohlorgan ist die Blase mit Deckzellen (Epithel) ausgekleidet, das in der Blase Urothel genannt wird. Dieses Gewebe bildet die innere Schicht der Blasenwand. 90 Prozent aller Blasenkarzinome haben hier ihren Ursprung und werden aus diesem Grund auch als Blasenepithel- oder Urothelkarzinome bezeichnet.

Das Nierenzellkarzinom zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und hohes Ausbreitungspotential aus. Mikronährstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von Nierenkrebs, indem sie wichtige Entstehungs- und Ausbreitungsmechanismen dieser Krebskrankheit hemmen.

Die Überlebensrate innerhalb von 5 Jahren ist bei einem nur oberflächlich vorhandenen Urothelkarzinom relativ gut. Allerdings verschlechtert sich die Überlebenschance der Patienten drastisch, wenn das Urothelkarzinom in die Muskelschicht der Harnblase hineinwächst und von dort die Nachbarorgane und schließlich die Lymphknoten befällt (Metastasierung). Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Blasenkrebs zählen Rauchen, chronische Harnblasenentzündungen und ein häufiger berufsbedingter Kontakt mit

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Entwicklungsstadien des Blasenkrebses

Das Harnblasenkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der in den meisten Fällen von der Harnblasenschleimhaut, dem sogenannten Urothel, ausgeht. Je fortgeschrittener das Stadium, umso schlechter ist die Prognose für die Patienten. Jetzt konnte nachgewiesen werden, dass Mikronährstoffe in der Lage sind, wichtige Mechanismen dieser Krebserkrankung zu hemmen.

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Der Begriff „Apoptose“ – abgeleitet vom griechischen Wort für „abfallen“ – beschreibt den kontrollierten „Selbstmord“ einer Zelle, der vom „SoftwareProgramm“ der Zelle, der DNA, ausgelöst wird. Man bezeichnet die Apoptose deshalb auch als „programmierter Zelltod“. Der programmierte Zelltod ist ein ganz normaler Vorgang, um die normale Entwicklung und Funktion des Organismus sicherzustellen. So sterben z.B. im Knochenmark und Darm eines gesunden Menschen pro Stunde Millionen von Zellen ab. Jeden Tag begehen im menschlichen Körper schätzungsweise zwischen 50 und 70 Milliarden normaler Zellen „Selbstmord“.

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Der Lebenszyklus einer Zelle (Teilung, Neubildung, Funktion und Tod) ist in unserem Körper streng kontrolliert. Normalerweise zerstört eine Zelle sich selbst, wenn sie nicht länger benötigt wird. Wie oben erwähnt, wird zu diesem Zweck im Inneren der Zelle ein „Selbstmordprogramm“ aktiviert. Andere Zellen oder Gewebe werden durch diesen Vorgang nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Aufgabe dieses Gens besteht darin, entartete Zellen an ihrer Teilung zu hindern und zu reparieren. Sind die Schäden zu groß, schickt das Gen die betroffenen Zellen in den Tod. Hierzu aktiviert p53 spezielle Proteine (aus der Bcl2-Familie) und Enzyme (Caspasen), die den Prozess der Apoptose einleiten und aufrechterhalten. Eine Fehlfunktion von p53 verursacht sehr schnell wachsende und aggressive Krebsarten.

Die Apoptose spielt beim Wachstum und bei der Umbildung von Organen eine besondere Rolle, wenn „alte“ Zellen durch neue ersetzt werden. Dies ist z.B. bei der Embryonalentwicklung der Fall, wenn Finger und Zehen eines Fötus ausgebildet werden. Unser Körper macht sich den Vorgang des Zell-Selbstmords ferner zu Nutze, um fehlerhafte Zellen zu zerstören, die bestimmte Krankheiten – wie Autoimmunerkrankungen oder Krebs – verursachen können. Es gibt mehrere Faktoren, die zur Vermehrung entarteter Zellen und damit zur Bildung von Tumoren beitragen können. Einer davon ist die Fähigkeit von Krebszellen, dem programmierten Zelltod zu entgehen. Krebszellen entziehen sich der Apoptose, indem sie die zelluläre Maschine „kapern“ und ein bestimmtes Apoptose auslösendes Gen – p53 – ausschalteng.

OHNE Mikronährstoffe: Lebende Krebszellen sind grün markiert

MIT Mikronährstoffen: Krebszellen, die absterben, sind orange markiert

Ein Markenzeichen jeder Krebsform ist ihre Fähigkeit, ewig zu leben. Diese Störung wird von einem Fehler im „Software-Programm“ der Krebszelle verursacht. Unsere Studien dokumentieren, dass Mikronährstoffe Krebszellen „umprogrammieren“ und zum „Selbstmord“ treiben können, ein Prozess, der Apoptose genannt wird.

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Wahr Ausgabe 50/2015

Wahr Ausgabe 51/2015

Wahr Ausgabe 52/2015

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Nierenkrebs

Der Nutzen von Mikronährstoffen bei Blasenkrebs

Mikronährstoffe können den natürlichen Tod von Krebszellen einleiten

Art. Nr.: 6550

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Sarkome sind bösartige Tumoren, die entweder vom Knochengewebe oder vom Weichteilgewebe – z.B. weichen Bindegewebe, Muskelgewebe, Fettgewebe – ausgehen. Man bezeichnet sie dementsprechend als Knochenoder als Weichteilsarkome. Obwohl Weichteilsarkome in allen Bereichen des Körpers vorkommen können, treten sie am häufigsten in Armen, Beinen und im Bauchraum auf.

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Insgesamt lassen sich über 50 verschiedene Subtypen der Weichteilsarkome abgrenzen. Zu den verbreitetsten dieser Art zählen das Liposarkom, das seinen Ursprung in den Zellen des Fettgewebes hat, das Fibrosarkom, welches aus den Bindegewebszellen entsteht, das Chondrosarkom, das sich aus dem Knorpelgewebe entwickelt, sowie das vom Muskelgewebe ausgehende Leiomyosarkom.

Die konventionelle Behandlung des Liposarkoms und des Fibrosarkoms, der zwei häufigsten Sarkom-Typen beim Erwachsenen, sieht eine operative Entfernung des Tumorgewebes vor, gefolgt von Strahlen- und Chemotherapie. Jedoch fördern diese hochaggressiven und mit zahlreichen Nebenwirkungen behafteten Behandlungsmethoden die Entwicklung von Resistenzen. Das bedeutet, dass die Tumorzellen im Laufe der Therapie unempfindlich gegen diese Behandlungen werden. Therapieresistente Tumoren sind die häufigste Todesursache bei Patienten mit metastasiertem (fern vom Entstehungsort abgesiedeltem) Krebs. Rund 50 Prozent aller Patienten, die an einem Sarkom erkrankt sind, sterben innerhalb von 5 Jahren nach Beginn der Metastasierung. Die Voraussetzung dafür, dass Krebszellen wachsen und sich ausbreiten (metastasieren) können, ist die Überwindung der Begrenzung durch das umge-

bende Bindegewebe. Der Mechanismus, mit dessen Hilfe Krebszellen diese Barriere durchbrechen, ist die Bildung bestimmter bindegewebsauflösender Enzyme, der sogenannten Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Signalmoleküle (Zytokine) wie der Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) oder der epidermale Wachstumsfaktor (engl. epidermal growth factor, EGF) sorgen für die Regulierung der Aktivität dieser MMP-Enzyme.

Schematische Darstellung von Sarkom-Tumoren (links) und deren Auftreten im Körper (rechts)

Art. Nr.: 6551

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Sarkome sind bösartige Tumoren, die im harten Bindegewebe (Knochengewebe), im weichen Bindegewebe bzw. Weichteilgewebe (Muskelgewebe) und in den Sehnen entstehen. Obwohl das Sarkom eine eher seltene Krebsform ist, tritt es im Kindes- und Jugendalter relativ häufig auf. Während bei Erwachsenen beispielsweise nur ca. 1% aller bösartigen Krebserkrankungen Tumoren des Weichteilgewebes sind, machen sie bei Kindern einen Anteil von 10% aus. Auch das Osteosarkom, ein bösartiger Knochentumor, betrifft vorwiegend junge Menschen. Die meisten Erkrankungen werden in der Altersgruppe zwischen dem 10. und 25. Lebensjahr diagnostiziert. Die Überlebensrate für Kinder und Jugendliche mit Sarkom liegt bei 59–68%, wobei die Prognose von verschiedenen Faktoren abhängt. Entscheidend sind z. B. die Lage des Tumors, das Geschlecht des Patienten sowie Umwelt- und genetische Faktoren.

"1,0/. &0+)/**23$213 #(0,/-2.31-3!1.%2+(')20 Da Bindegewebe überall im Körper vorkommt, können Sarkome in allen Bereichen des Körpers entstehen. Dennoch treten bei jungen Menschen vermehrt das Rhabdomyosarkom, das Osteosarkom und das Ewing-Sarkom auf.

Rhabdomyosarkome entstehen im Muskelgewebe. Besonders häufig finden sie sich im Kopf-HalsBereich, in den Gliedmaßen und im Rumpf. Mehr als 50% der Rhabdomyosarkome treten bei Kindern unter 10 Jahren auf; jüngere Kinder haben eine bessere Aussicht auf Heilung als ältere. Sofern sich das Rhabdomyosarkom nicht in andere Bereiche des Körpers ausbreitet (metastasiert), beträgt seine Heilungsrate 90%. Haben sich dagegen Tochtergeschwülste (Metastasen) in weiter entferntem Gewebe gebildet, verschlechtern sich die Heilungschancen auf nur 20%. Osteosarkome können sich in allen Knochen ausbilden. Man findet sie aber sehr oft an den schnell wachsenden Enden der Knochen in direkter Nähe zum Knie- und zum Schultergelenk. Die Überlebensrate für metastasierte Osteosarkome beträgt nur 15-30%.

Sarkome sind Krebsgeschwülste des Knochen- bzw. weichen Bindegewebes, wie z.B. Knorpel-, Muskel- oder Fettzellen. Sie können überall im Körper auftreten. Mikronährstoffe helfen, Sarkomzellen wirksam an der Ausbreitung zu hindern.

Eine weitere häufige Art von Sarkomen im Kinderund Jugendalter sind Ewing-Sarkome, die meist im Knochen auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Hüftknochen, die Rippen, Schulterblätter und Beine.

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Das Osteosarkom ist ein bösartiger Knochentumor, der am häufigsten bei Heranwachsenden auftritt. Studienergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass Mikronährstoffe eine wirksame Maßnahme zum Schutz vor der Ausbreitung dieser Krebsart sind.

Alle Ausgaben im Überblick

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Art. Nr.: 6552

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Nahezu zwei Milliarden Menschen weltweit leiden an einer Unterversorgung mit Mikronährstoffen, viele davon sind Kinder. Die Folgen: Ein geschwächtes Immunsystem, chronische Erkrankungen, Wachstumsstörungen, eine verringerte Lernfähigkeit und viele weitere Gesundheitsprobleme.

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Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, ist die häufigste durch Zecken übertragbare Krankheit. Jedes Jahr werden allein in Europa ca. 65.000 bis 80.000 Menschen infiziert. In den USA liegt die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen bei etwa 30.000. Aufgrund häufiger Fehldiagnosen werden zahlreiche Borreliose-Fälle statistisch jedoch gar nicht erst erfasst, weshalb viele Experten von einer 5- bis 10-mal höheren Zahl infizierter Menschen ausgehen.

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Anders als vielfach angenommen ist Mangelernährung nicht nur ein Problem der Entwicklungsländer, sondern betrifft auch zunehmend Heranwachsende in den Industrienationen. Veränderte Ernährungsgewohnheiten, wie der Konsum von Fast Food, Fertigprodukten oder stark zucker- und fettreicher Nahrung, haben zu einem kontinuierlichen Anstieg ernährungsbedingter Krankheiten geführt – allen voran Fettleibigkeit (Adipositas), die mit höheren Gesundheitsrisiken im späteren Leben verbunden ist, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs.

Die Lyme-Borreliose macht sich zunächst in Form einer entzündlichen Erkrankung bemerkbar, die verschiedene Organe des Körpers betreffen kann. Die frühe Phase der Erkrankung äußert sich zunächst als lokaler Hautausschlag. In späteren Stadien befällt die Entzündung Gelenke, Nervensystem und – in selteneren Fällen – Herz, Muskeln, Gelenke und weitere Organe (chronische Form).

Aber auch eine vermeintlich gesunde Ernährung schützt nicht immer davor, Mangelkrankheiten zu entwickeln: Die Böden in der Landwirtschaft wurden durch den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass in der heutigen Nahrung von vornherein kaum noch genügend Nährstoffe enthalten sind, um den Körper ausreichend zu versorgen. Eine 2004 im „Journal of the American College of Nutrition“ veröffentlichte Studie bestätigte, dass der Nährstoffgehalt von Lebensmitteln im Laufe der letzten 50 Jahre deutlich abgenommen hat.

Ein gesunder Ernährungsstil ist ausschlaggebend für die ungestörte Entwicklung junger Menschen – sowie Gesundheit und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter.

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Wie bei vielen anderen Infektionskrankheiten, sieht die herkömmliche Medizin bei Borreliose eine Behandlung mit Antibiotika vor. Tatsächlich aber treten bei 10–20% (manchmal sogar bei bis zu 50%) der Patienten nach abgeschlossener Antibiotika-Therapie erneut Symptome einer LymeBorreliose auf, einschließlich Gelenk- und/oder Muskelschmerzen und Müdigkeit. Diese Symp-

Die Auslöser der Borreliose sind Bakterien der Gattung Borrelia, auch Borrelien genannt. Borrelien werden fast immer durch Zecken auf den Menschen übertragen. Die Zecke selbst infiziert sich mit den Borrelien, indem sie beim Stich das Blut eines infizierten Wirts (Tier oder Mensch) aufnimmt. Borrelien können in unserem Körper in drei verschiedenen Formvarianten auftreten. Diese Eigenart ermöglicht es den Bakterien, selbst widrigen Lebensbedingungen standzuhalten. Die drei Borrelien-Formen sind: Aktive Form (Larven oder Spirochäten), latente (runde) Form und „Biofilm“Form. Beim Biofilm handelt es sich um eine Art „Nest“, in dem die Bakterien sich innerhalb des Körpergewebes regelrecht „einnisten“, um sich dort Jahre bzw. Jahrzehnte aufzuhalten (chronische Erkrankung).

Gebärmutterhalskrebs, das sogenannte Zervixkarzinom, ist einer der häufigsten bösartigen Tumoren bei Frauen. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 6.500 Frauen neu daran und 2.000 sterben an seinen Folgen. Die meisten Gebärmutterhals-Karzinome treten im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf.

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*6#26165+4'2&305",31-0//64 / 3.6354)61%5.,62-4$054(25.635 Kinder und Jugendliche haben durch ihr Wachstum einen besonders hohen Nährstoffbedarf. Die Bildung von Blut, die Entwicklung von Knochen und allen Organsystemen, insbesondere des Nerven- und Immunsystems, erfordern die ständige Bereitstellung von Mikronährstoffen. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist somit die wichtigste Maßnahme, um die gesunde Entwicklung junger Menschen zu unterstützen.

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In den letzten Jahrzehnten sind die Erkrankungszahlen an Gebärmutterhalskrebs dank einer verbesserten Früherkennung vielerorts zurückgegangen. In den Entwicklungsländern, wo selten Vorsorgeuntersuchungen wie der „PAP-Test“ durchgeführt werden, endet diese Tumorart dagegen meist tödlich. Aber selbst in Europa steht Gebärmutterhalskrebs – nach Brustkrebs – noch immer an zweiter Stelle der durch Krebs verursachten Todesfälle bei Frauen unter 45 Jahren.

Ausfluss, unregelmäßige Blutungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf die Erkrankung hindeuten. Wie alle anderen Krebsarten ist auch der Gebärmutterhalskrebs nur schwer behandelbar, sobald er sich im Körper ausbreitet. Dieser als Metastasierung

Der Gebärmutterhals ist der untere Teil der Gebärmutter, der den Muttermund enthält. Bei der Zellschicht, die den Gebärmutterhals im Bereich des Muttermundes auskleidet, handelt es sich um das sogenannte Plattenepithel. Hier entsteht die häufigste Form des Gebärmutterhalskrebses, das „Plattenepithelkarzinom”. Etwas seltener sind die sogenannten Adenokarzinome. Sie entstehen im Drüsengewebe des Gebärmutterhalses.

Die Borreliose ist eine Infektion, die durch Bakterien der Gattung Borrelien ausgelöst wird. Diese werden durch Zeckenstiche auf den Menschen übertragen. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass bestimmte Mikronährstoffe mit hoher Wirksamkeit gegen Borrelien eingesetzt werden können.

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Häufige Risikofaktoren für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs sind Rauchen, Fettleibigkeit, die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel und Schwangerschaft, insbesondere im Teenager-Alter. Als die wichtigsten Auslöser einer Gebärmutterhalskrebs-Erkrankung gelten jedoch spezielle Typen des Humanen Papillom-Virus (HPV).

Gebärmutterhalskrebs ist weltweit einer der häufigsten bösartigen Tumoren bei Frauen. Wenn diese Krebsart sich im Körper ausbreitet, verschlechtern sich die Überlebenschancen der betroffenen Frauen enorm. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts belegen, dass Mikronährstoffe die Ausbreitung von Gebärmutterhalskrebszellen wirksam blockieren können.

Gebärmutterhalskrebs verursacht in frühen Stadien meist keine spezifischen Symptome. Wenn der Krebs ein fortgeschritteneres Stadium erreicht hat, können

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Wahr Ausgabe 53/2015

Wahr Ausgabe 54/2015

Wahr Ausgabe 55/2016

Wahr Ausgabe 56/2016

Wahr Ausgabe 57/2016

Die Vorteile von Mikronährstoffe bei Sarkomen

Mikronährstoffe bei Sarkomen im Kindesalter

Bewiesen: Mikronährstoffe fördern Gesundheit von Kindern

Neue Erkenntnisse der

Mikronährstoffe bei

Zelluar Medizin bei Borreliose

Gebärmutterhalskrebs

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall, fordern jährlich mehr als 17 Millionen Todesopfer und sind damit die häufigste Todesursache weltweit. Unter dem Oberbegriff Herz-KreislaufErkrankung werden Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße zusammengefasst. Diese umfassen Arteriosklerose, hohe Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und viele weitere Symptome. Darüber hinaus stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig in Verbindung mit Stoffwechselkrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes.

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Vor über zwei Jahrzehnten stellte Dr. Rath sein bahnbrechendes Konzept zum Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Mangel und der Herz-Kreislauf-Erkrankung als Frühform der Seefahrerkrankheit Skorbut vor. Dieses Konzept wurde 1991 im Journal of Orthomolecular Medicine1 veröffentlicht und enthält eine Beschreibung der natürlichen Anpassungsmechanismen, die der Mensch im Laufe der Evolution für sein Überleben in Zeiten einer ungenügenden Vitaminversorgung entwickelt hat.

Hauptbestandteil unseres Blutplasmas, um bei einem langfristigen Vitamin-C-Mangel die Arterienwände effektiv zu schützen. Während der Eiszeiten waren vitaminreiche Nahrungsmittel knapp. Eine der wenigen Ausnahmen bildeten Algen und andere Wasserpflanzen, die unsere Vorfahren in den Gewässern in der Nähe ihrer Siedlungen fanden. Diese Annahme hat unsere Aufmerksamkeit auf die Inhaltsstoffe der Alge gelenkt.

Dr. Raths Konzept besagt, dass ein langfristiger Mangel an Vitamin C in der Nahrung beim Menschen zu einer Strukturschwäche der Arterienwände führt, in deren Folge ein biologischer Reparaturmechanismus in Gang gesetzt wird: Cholesterin-transportierende Lipoproteine lagern sich in den Arterienwänden ab, um ein Einreißen der Arterien (Frühform von Skorbut) zu verhindern. Dauert dieser Prozess über Jahre an, kommt es zur Entstehung gefährlicher Plaques, die Verengungen der Arterien hervorrufen. Die Folge davon sind Herzinfarkt oder Schlaganfall. Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein besonders effektives Reparaturmolekül: Aufgrund seiner einzigartigen Struktur dient es in einer geschwächten Arterienwand als Ersatz für Vitamin C. Da wir Menschen, im Gegensatz zur Tierwelt, die Fähigkeit zur Vitamin-CHerstellung verloren haben, wurde Lp(a) zu einem

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Mit jährlich 7,5 Millionen Todesfällen weltweit ist Krebs nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Etwa jede dritte Frau und jeder zweite Mann sind im Laufe ihres Lebens von dieser Krankheit betroffen. Die American Cancer Society erwartet, dass bis 2020 jedes Jahr mehr als 1 Millionen Menschen neu an Tumoren erkranken.

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Zu den häufigsten Krebs-Neuerkrankungen zählen Melanome, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs. Rauchen ist nach wie vor der wichtigste Risikofaktor für Krebs, aber auch Fettleibigkeit und Stoffwechselstörungen tragen zur Entstehung von bestimmten Tumorarten bei.

Fucoidan ist ein natürlicher Inhaltsstoff von Algen. Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass diese Substanz bei fehlender Vitamin-C-Versorgung die Stabilität und Elastizität der Arterienwände sicherstellen kann. E8$3:H:F64,7%$695:945:&63538,674481$6:H:),408<6:?=:C:G@DAGB>

Die Widerstandsfähigkeit (Resistenz) von Krankheitserregern gegenüber Antibiotika stellt weltweit eine zunehmende Gefahr für die Gesundheit dar. Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) litten zum Beispiel 2013 etwa 480.000 Menschen an einer multiresistenten Form von Tuberkulose (engl. „Extensively drug-resistant tuberculosis“, XDR-TB). Multiresistente Erreger sind gegenüber mehreren medikamentösen Wirkstoffen unempfindlich und damit besonders schwer behandelbar.

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)71439%"4253..0' 984/7896 1,99896*957-73571&0 (8272589!896 34-8/89 der Entwicklung und Ausbreitung von arzneimittelresistenten Mikroorgansimen bei. Ein wesentlicher Grund für die Ausbreitung arzneimittelresistenter Bakterien sind mangelnde Hygienemaßnahmen. Besonders in Krankenhäusern, in denen

Arzneimittelresistente Bakterien verursachen Schätzungen zufolge jedes Jahr etwa 25.000 Todesfälle in Europa.

Zahlreiche Studien beweisen, dass viele Krebsformen mit Hilfe von Mikronährstoffen aufgehalten und sogar umgekehrt werden können. Vitamin C ist eine besonders wirksame Substanz, die als Radikalfänger die Zellen vor oxidativem Stress – einem Risikofaktor für die Entstehung von Krebs – schützt. Zusammen mit den Aminosäuren Prolin und Lysin trägt Vitamin C ferner zur Bildung von stabilem Bindegewebe bei, das eine natürliche Barriere gegen die Ausbreitung von Krebszellen bildet. Wir haben die krebshemmenden Eigenschaften von Vitamin C ausführlich in einer aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of Cellular Medicine and Natural Health1 dargestellt. In unserem Artikel beschrieben wir die verschiedenen Mechanismen, über die Vitamin C die Ausbreitung und das Wachstum von Krebszellen eindämmen kann.

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Andere krankheitsverursachende und hoch ansteckende Organismen, die bereits Resistenzen entwickelt haben, sind Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), die bakterielle Infektionskrankheit Gonorrhoe, aber auch Malaria-Parasiten sowie der Candida Pilz.

Das dramatische Ausmaß der Krebserkrankung zeigt, dass die konventionellen Behandlungsmethoden – Chemo- und Strahlentherapie – diese Epidemie nicht wirksam bekämpfen können. Im Gegenteil, diese Verfahren schädigen nicht nur die Krebszellen, sondern gleichzeitig auch gesunde Zellen und führen dadurch zu neuen Krebserkrankungen und anderen schädlichen Begleiterscheinungen.

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Vitamin C ist ein Schlüsselmolekül für die Vorbeugung und Bekämpfung von Krebs. Sein Potential war Gegenstand zahlreicher Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts und umfasst u.a. die Hemmung des Krebszellwachstums und die Einleitung des natürlichen Krebszelltodes.

Arzneimittelresistenz kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Die unkontrollierte und oftmals überflüssige Verabreichung von Antibiotika bei Virusinfektionen, die unzuverlässige Einnahme von Antibiotika seitens der Patienten bei Bakterieninfektionen oder der unkontrollierte Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung – all dies trägt zu

Antibiotikum

normale Flora

Antibiotikum

leicht antibiotikaresistente Bakterien

antibiotikaresistente Bakterien

Die Entstehung und Ausbreitung von Organismen, die gegenüber Antibiotika unempfindlich sind, sind die Folge eines unkontrollierten und teils überflüssigen Gebrauchs von antimikrobiellen Substanzen bei Mensch und Tier. Spezifische Mikronährstoff-Kombinationen sind nachweislich in der Lage, Antibiotikaresistenzen von Bakterien zu verringern.

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Für Sportler sind Ausdauer- und Leistungssteigerung oder die Vermeidung von Muskelerschöpfung und Verletzungen wichtige Kriterien. Eine spezifische Sporternährung nimmt für sie deshalb einen hohen Stellenwert ein. Doch während auf dem Speiseplan vieler sportlich Aktiver reichlich Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Proteinen, Kohlehydraten und Fetten zu finden sind, wird die Zufuhr von Mikronährstoffen gerne vernachlässigt. Die Folge davon sind schnelle Ermüdungserscheinungen, Muskel- oder Knochenverletzungen und andere Beschwerden, wie z. B. Arthritis. Bei intensiven körperlichen Aktivitäten, die mit einem erhöhten Stoffwechselumsatz verbunden sind, kommt es deshalb auf eine optimale regelmäßige Ergänzung der Nahrung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen an.

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Unsere Gesundheit wird auf der Ebene der Zellen entschieden, aus denen unsere Organe und unser gesamter Körper besteht. Jede Zelle dient als eine Art Miniatur-Fabrik, die verantwortlich ist für die Erzeugung von Bioenergie (Mitochondrien), die Herstellung von Proteinen (Ribosomen) und die Koordination aller Lebensfunktionen (Zellkern). Für diese Vorgänge in unseren Körperzellen ist eine optimale tägliche Zufuhr von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen erforderlich.

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Eine neue Studie gibt Anlass zur Sorge: Wie das medizinische Fachjournal „The Lancet“ kürzlich berichtete, hat sich die Zahl der Diabetes-Erkrankten seit 1980 von 108 Mio auf 422 Mio nahezu vervierfacht1. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nahm die starke Ausbreitung der Krankheit im April zum Anlass, Diabetes ins Zentrum ihres Weltgesundheitstages zu rücken. Das dabei ausgegebene Ziel: die wirksame Vorbeugung und Behandlung der „Zuckerkrankheit“. Doch die Diabetes-Epidemie wird sich mit den Maßnahmen der konventionellen Medizin nicht erfolgreich bekämpfen lassen.

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Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Ihre häufigste Ausprägungsform ist der sogenannte Typ-2-Diabetes, bei dem das körpereigene Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert, zunehmend seine Wirksamkeit verliert. Dadurch kommt es zu einem Anstieg der Blutzuckerspiegel, die langfristig ernsthafte Folgeschäden nach sich ziehen können, wie z. B. Arteriosklerose, Schlaganfall, Nierenversagen, Neuropathie, Wundheilungsstörungen, Katarakte und langfristige Behinderung.

Durch die intensivere körperliche Belastung während des Trainings und der damit einhergehenden beschleunigten Herzfrequenz muss ein hohes Maß an Energie bereitgestellt werden. Ein starker Herzmuskel und intakte Blutgefäße sind hierbei entscheidend, um das Blut in dem rascheren Tempo unaufhörlich durch den Körper zu pumpen. Mikronährstoffe wie Carnitin, Coenzym Q10, Vitamin C und B-Vitamine werden benötigt für die Energieproduktion in den Herzmuskelzellen, die für eine anhaltende körperliche Belastbarkeit von wesentlicher Bedeutung ist. Gleichermaßen sind gesunde Blutgefäße entscheidend für eine optimale Blutversorgung des Herzens und anderer Muskeln, um vorzeitiger Ermüdung vorzubeugen. Magnesium reguliert den Gehalt anderer Mineralien in den Zellen, wie Natrium, Kalium und Kalzium. Ein übermäßiger Verlust dieser Mineralien durch das Schwitzen ist einer der Hauptgründe für Muskelkrämpfe und Verletzungen. Sportler sollten deshalb stets ihre Mineralstoff-Aufnahme im Blick haben. Auch Alpha-Liponsäure unterstützt die Muskeln während des Trainings und beugt so Muskelermüdung vor und fördert die Ausdauer.

Art. Nr.: 6557

Kombination auf Mäuse untersucht, die Nahrung mit einem hohen Fructosegehalt erhielten, und mit der Wirkung des Diabetes-Medikaments Metformin verglichen2.

Nach 7 Wochen Behandlung stellten wir fest, dass die Konzentration von Fructosamin (an Bluteiweiße gebundener Traubenzucker) im Blut der mit Mikronährstoffen versorgten Mäuse um 4 % gesunken war. Dagegen verzeichneten wir bei den Mäusen, die mit dem Medikament behandelt wurden, eine 15prozentige Steigerung der Fructosamin-Werte. Die Fructosamin-Konzentration spiegelt die Blutzuckerwerte der vergangenen 1–2 Wochen wider.

Diabetes ist längst nicht mehr nur ein Problem reicher Länder, sondern vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern auf dem Vormarsch. Die Aneignung eines „westlichen“ Lebensstils – Bewegungsarmut gepaart mit einem hohen Konsum extrem zuckerhaltiger Lebensmittel – gilt als Mitursache für seine explosionsartige Ausbreitung in diesen Ländern.

Wer regelmäßig Sport treibt, ist auf eine optimale Zufuhr lebenswichtiger Mikronährstoffe angewiesen. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts beweisen, dass bestimmte Mikronährstoff-Kombinationen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden Sporttreibender maßgeblich unterstützen können.

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Zu den häufigsten Risikofaktoren für Diabetes zählen Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Cholesterinspiegel und ein gestörter Zuckerstoffwechsel. Die Kombination dieser Risikofaktoren wird auch als „metabolisches Syndrom“ bezeichnet. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts haben gezeigt, dass eine optimale Nahrungsergänzung mit lebenswichtigen Mikronährstoffen eine wirksame Maßnahme zur Vorbeugung des metabolischen Syndroms darstellt.

Die Zahl der Menschen, die an Diabetes erkranken, steigt rasant. Studien des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Mikronährstoffe dazu beitragen, diese Stoffwechselkrankheit zu verhindern bzw. zu verbessern.

Fructose („Fruchtzucker“) wird vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln zum Süßen zugesetzt. Wir haben die Wirkung einer spezifischen Mikronährstoff-

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Wahr Ausgabe 58/2016

Wahr Ausgabe 59/2016

Wahr Ausgabe 60/2016

Wahr Ausgabe 61/2016

Wahr Ausgabe 62/2016

Fucoidan aus Algen

Im Fokus der Wissenschaft: Die krebshemmenden Eigen-

Mikronährstoff-Synergien können Antibiotika-Resistenzen

Die Bedeutung von Mikronähr-

Mikronährstoff unterstützen

stoffen für sportliche Leistung

den Blutzuckerstoffwechsel

schaften von Vitamin C

vorbeugen

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++

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Bindegewebe ist der am häufigsten vorkommende Gewebetyp in unserem Körper. Es befindet sich u.a. in der Haut, in den Blutgefäßen, im Fettgewebe (Fettzellen), in den Sehnen, Bändern und Zähnen. Die Beschaffenheit des Bindegewebes hat einen entscheidenden Einfluss auf die Form und Struktur des Körpers, einschließlich seiner Organe, Muskeln, Knochen und Knorpel.

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Bindegewebserkrankungen im Vergleich zum Rest der Bevölkerung schneller Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln. Die Studie beschäftigte sich nicht mit den Ursachen des gehäuften Auftretens von Herz-KreislaufErkrankungen bei Patienten mit Bindegewebser-

Art. Nr.: 6559

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++

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Das Muskelgewebe macht etwa 30−40 % des gesamten Körpergewichts aus. Man unterscheidet drei verschiedene Arten: die Skelettmuskulatur, die glatte Muskulatur und die Herzmuskulatur. Jede dieser Muskelarten besitzt eine spezielle Struktur und Funktion.

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Die Skelettmuskulatur macht den Großteil der Gesamtmuskulatur im Körper aus. Sie umfasst die Muskeln, die am Skelett fixiert sind und die Bewegung des Körpers unterstützen. Man nennt sie auch quergestreifte oder willkürliche Muskulatur, da sie bewusst gesteuert werden kann. Zur Erzeugung willkürlicher Bewegungen werden vom Gehirn Nervenreize über das Rückenmark an die Skelettmuskulatur weitergeleitet.

Herzmuskulatur ist ausschließlich im Herzen zu finden und besitzt die Aufgabe, das Blut durch den Körper zu pumpen.

Entzündungen können im Bindegewebe zahlreiche Krankheiten zur Folge haben. Auch die Herz-KreislaufErkrankung steht mit entzündlichen Prozessen im Zusammenhang. Durch ihre blockierende Wirkung auf verschiedene entzündungsfördernde Enzyme sind Mikronährstoffe in der Lage, Entzündungen effektiv zu unterdrücken. C1-89H9E;50:3-;7697569D;86810;:551#-;9H9>05,1$;9F@9=9G?/AGBF

Die Herzmuskulatur nimmt zwischen den oben genannten Formen der Muskulatur eine Sonderstellung ein. Obwohl die Struktur der Herzmuskulatur große Ähnlichkeit zur Skelettmuskulatur (quergestreiften Muskulatur) aufweist, ist sie unter funktionellen Gesichtspunkten der glatten Muskulatur zuzuordnen – sie arbeitet unwillkürlich. Die

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++

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Der Herzmuskel ist der einzige Muskel, der ständig in Bewegung ist. Für seine optimale Funktion muss er regelmäßig mit essentiellen Mikronährstoffen versorgt werden.

Eine Mikronährstoff-Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen ist für den menschlichen Organismus lebensnotwendig, da eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen nur durch ihr Vorhandensein möglich ist. Vitamine sind organische Verbindungen, die von Pflanzen oder Tieren gebildet werden. Mineralstoffe dagegen sind anorganische Substanzen – sie kommen in der Erde und im Wasser vor und werden von Pflanzen absorbiert. Wir Menschen nehmen Mineralstoffe auf, indem wir Pflanzen als Nahrung zu uns nehmen.

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Eine 2004 im Journal of the American College of Nutrition veröffentlichte Studie fand heraus, dass der Nährstoffgehalt von Lebensmitteln im Laufe der letzten 50 Jahre deutlich abgenommen hat. Vitamin C und B2, Calcium, Eisen und Phosphor sind insbesondere von diesem Rückgang betroffen, aber auch der Gehalt an weiteren Mikronährstoffen, wie Magnesium, Zink, Vitamin B6 und Vitamin E nimmt laut Einschätzung der Autoren in der Nahrung zunehmend ab. Ursache hierfür ist vor allen Dingen der Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngemitteln in der Landwirtschaft, wodurch dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen werden. Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass man heutzutage täglich acht Apfelsinen essen müsste, um die gleiche Menge an Provitamin A (Betacarotin) zu sich zu nehmen, wie es noch vor zwei Generationen durch den Verzehr von nur einer Apfelsine möglich war.

Die glatte Muskulatur befindet sich in den Muskelwänden von Hohlorganen wie Magen, Darm und Blutgefäßen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Substanzen durch die Organe zu bewegen (z. B. den Nahrungsbrei bei der Verdauung). Die glatte Muskulatur wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert und arbeitet unwillkürlich, das heißt, anders als die Skelettmuskulatur kann man sie nicht bewusst beeinflussen.

Art. Nr.: 6561

Art. Nr.: 6560

Mineralstoffe sind für verschiedene Funktionen in unserem Körper lebenswichtig, z. B. Wachstum und Stoffwechsel. Dies umfasst die Bildung von

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Mineralstoffe gehören wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und andere natürliche Verbindungen zu den lebensnotwendigen Nahrungsbestandteilen, die der Mensch selbst nicht bilden kann und daher als Teil der täglichen Ernährung aufnehmen muss. Mineralstoffe werden benötigt, um zahlreiche Funktionen des Körpers aufrechtzuerhalten und zu fördern. Eine wichtige Rolle kommt ihnen bei der Unterstützung der Muskelund Herzfunktion zu.

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++

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Der weltweite Markt für Nahrungsergänzungsmittel macht jährlich schätzungsweise 76 Milliarden Euro aus, von denen etwa 33,5 Milliarden Euro alleine durch die amerikanische Nahrungsergänzungsmittelindustrie erwirtschaftet werden. Angesichts der Größe des Marktes und einer schier unüberschaubaren Menge an Mikronährstoff-Produkten stehen Verbraucher vor der schwierigen Aufgabe, die für sie passende Nahrungsmittelergänzung zu finden. Erschwerend wirkt außerdem, dass viele Firmen den Anwendern kaum wissenschaftliche Informationen an die Hand geben, auf die sie ihre Kaufentscheidung stützen können.

'1.4"10$3*+4312&4 (*%0-2/3.0/ 2!-2/3+1,,.#) Das Dr. Rath Forschungsinstitut stellt auf diesem Gebiet eine der wenigen Ausnahmen dar. Die wissenschaftliche Arbeit, die das Team um Dr. Rath und Dr. Niedzwiecki an dem in Kalifornien ansässigen Institut betreibt, bildet nicht nur die Grundlage für die Entwicklung hochwertiger Mikronährstoff-Kombinationen zur natürlichen Kontrolle verschiedener Krankheitsprozesse, sondern wird auch fortlaufend in zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen dokumentiert und veröffentlicht.

Die Nachfrage nach Nahrungsergänzungsmitteln, die einen einzelnen Mikronährstoff enthalten, wie z. B. Vitamin C, Vitamin D, Calcium oder einen bestimmten Pflanzeninhaltsstoff, ist sehr groß. Auch Mikronährstoff-Kombinationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was aber kaum ein Verbraucher weiß: Bei der Mehrheit dieser Produkte wurden die Inhaltsstoffe nahezu beliebig zusammengestellt. Ob sie in unterschiedlichen Dosierungen gleich wirksam sind, ob sie im Verbund mit anderen Mikronährstoffen arbeiten, ob ihre Wirkung durch die willkürliche Kombination mit anderen Substanzen vielleicht sogar herabgesetzt wird – all diese Fragen finden bei der Entwicklung gängiger Nahrungsergänzungsmittel kaum Beachtung. Die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben vor diesem Hintergrund die Wirksamkeit verschiedener Nahrungsmittelergänzungen hinsichtlich

ihrer Funktion im Zellstoffwechsel untersucht. Viele dieser Präparate waren in den USA und in Europa beliebte Nahrungsergänzungsprodukte der obersten Preiskategorie.1

Art. Nr.: 6562

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++ Etwa 20 bis 30 Millionen Bundesbürger leiden an Bluthochdruck – das ist fast jeder Dritte in Deutschland. Auch Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Allein an der am häufigsten auftretenden Herzrhythmusstörung – Vorhofflimmern – sind in Deutschland etwa 1,8 Millionen Menschen erkrankt. Bei der Behandlung dieser und anderer Formen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen seit Jahrzehnten die sogenannten „Calcium-Blocker“ oder „Calciumantagonisten“ zum Einsatz, zu denen auch die Natrium- und Kalium-Blocker zählen. Mit einem Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro gehören sie weltweit zu den 10 am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln.

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Calcium-Blocker hemmen den Eintritt von Calcium (und anderen wertvollen Mineralien) in die Zellen. Dazu blockieren sie die spezifischen Kanäle, die sich auf den Membranen der Zellen von Blutgefäßwänden, Herzmuskeln und anderen Geweben befinden. Es kommt zu einer verringerten Muskel-

Calcium-Blocker hemmen die Kollagenproduktion in menschlichen Bindegewebszellen (Fibroblasten) 100%

kontraktion, wodurch sich der Herzschlag und die Schlagkraft des Herzens vermindern.

Der Markt der Nahrungsergänzungsmittel ist groß. Die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben führende Mikronährstoff-Produkte einer eingehenden Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis ist eindeutig: Viele Produkte haben kaum Wirkung.

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Eine neue wissenschaftliche Untersuchung des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigte, dass diese Medikamente nicht nur den Eintritt von Calcium in die Zellen blockieren, sondern auch die Aufnahme von Vitamin C. Vitamin C ist ein lebenswichtiger Mikronährstoff für die Produktion von Kollagen – dem wichtigsten Stabilitätsmolekül für die Wände der Blutgefäße und das Bindegewebe im Allgemeinen. Ein langfristiger Mangel an Vitamin C wirkt sich in den Zellen der Arterienwände besonders schwerwiegend aus, da strukturelle Schädigungen hier zur Bildung atherosklerotischer Ablagerungen führen, der Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall.

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Kollagenproduktion

Art. Nr.: 6558

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Calcium-Blocker

Vitamin C Dilitiazem Verapamil Nifedipin Eine Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigt, dass Calcium-Blocker – insbesondere Nifedipin – die Produktion von Kollagen, dem wichtigsten Stabilitätsmolekül des Bindegewebes und der Blutgefäßwände, blockieren. Vitamin C ist dagegen in der Lage, diese Blockade aufzuheben.

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Wahr Ausgabe 63/2016

Wahr Ausgabe 64/2016

Wahr Ausgabe 65/2016

Wahr Ausgabe 66/2016

Wahr Ausgabe 67/2016

Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Kontext entzündlicher

Mikronährstoffe unterstützen die Herzmuskelfunktion

Mineralstoffe für eine normale Funktion von Herz und Herz-

Wie wirksam sind Nahrungs-

Calcium-Blocker hemmen Kollagenbildung in Gefäß-

Krankheiten des Bindegewebes

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ergänzungsmittel

muskel

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© 2019 Dr. Rath Health Foundation

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wandzellen

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+++ Wichtige Gesundheitsinformation für alle +++

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Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache der Welt. Laut Prognosen der Internationalen Agentur fĂźr Krebsforschung, einer Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kĂśnnte sich die Zahl der Krebskranken bis zum Jahre 2030 sogar um rund 75 bis 90 Prozent erhĂśhen â&#x20AC;&#x201C; und das, obwohl Jahr fĂźr Jahr Unsummen fĂźr die Krebsforschung ausgegeben werden. Die Erklärung hierfĂźr ist einfach: Die etablierten Krebsforschungseinrichtungen befassen sich im Wesentlichen mit den bekannten, herkĂśmmlichen Ansätzen der Krebstherapie, verschlieĂ&#x;en sich aber meist neueren, innovativeren Konzepten.

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Teil

Das Dr. Rath Forschungsinstitut hat bei der Erarbeitung neuer Erklärungs- und Behandlungsansätze im Bereich Krebs Pionierarbeit geleistet. Wichtiges Augenmerk liegt dabei auf der Bekämpfung der Krebsausbreitung (Metastasierung). Dies ist insbesondere deshalb so bedeutsam, weil Krebsmetastasen â&#x20AC;&#x201C; und nicht der Primärtumor â&#x20AC;&#x201C; fĂźr mehr als 90 % aller Krebstodesfälle verantwortlich sind.

Gesundheit ist Vertrauenssache

Unsere letzte â&#x20AC;&#x17E;Wahrâ&#x20AC;?-Ausgabe behandelte die wichtige Rolle von Lipoprotein(a), kurz Lp(a), als Ersatzstoff fĂźr Vitamin C. Lp(a) ist ein klebriges MolekĂźl, bestehend aus einer groĂ&#x;en Proteinkette namens Apolipoprotein(a), kurz Apo(a), die an der Oberfläche des â&#x20AC;&#x17E;Low Density Lipoproteinâ&#x20AC;&#x153; (deutsch: Lipoprotein niederer Dichte) anbindet. Die Funktionen von Lp(a) umfassen u.a. den Transport von Cholesterin und Triglyceriden im KĂśrper. Durch das Apo(a)-MolekĂźl ist Lp(a) darĂźber hinaus mit den besonderen Fähigkeiten ausgestattet, an Kollagen und anderen Strukturproteinen â&#x20AC;&#x17E;anzuhaftenâ&#x20AC;&#x153; sowie die Blutgerinnung zu fĂśrdern.

Wie unser KĂśrper 2 den Krebs besiegt

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Teil

Lp(a) kommt nur im Menschen vor sowie in einigen Tierarten, die kein kĂśrpereigenes Vitamin C herstellen kĂśnnen. Sein Auftreten im menschlichen Stoffwechsel fällt in etwa mit dem Verlust der Vitamin-CProduktion in unseren Vorfahren zusammen. Die einzig plausible Erklärung hierfĂźr liefert Dr. Raths Entdeckung, dass Lp(a) ein Ersatzstoff fĂźr Vitamin C ist, der in der geschwächten Arterienwand als temporärer â&#x20AC;&#x17E;Reparaturfaktorâ&#x20AC;&#x153; fungiert.

Die Studienergebnisse zeigten, dass genmodifizierte Mäuse, die hohe Dosen an Vitamin C ßber die Nahrung erhielten, im Durchschnitt 50 % weniger Tumoren bildeten. Ein Teil der Tiere war im Gegensatz zu den Wildmäusen am Ende des Untersuchungszeitraums sogar vollkommen tumorfrei.

Mikroskopische Aufnahme von Brustkrebszellen (braune Zellanhäufung in der Mitte), die in die Leber â&#x20AC;&#x17E;metastasiertâ&#x20AC;&#x153; sind. Die Metastasierung beschreibt den Vorgang, bei dem sich die Krebszellen eines Organs in einem entfernten Organ ansiedeln und sich dort vermehren. Dieser Prozess wird durch die als rote â&#x20AC;&#x17E;Pacmenâ&#x20AC;&#x153; dargestellten Enzyme ermĂśglicht. Weitere Einblicke in die Mechanismen der Krebsentwicklung finden Sie in Dr. Raths Buch â&#x20AC;&#x17E;Krebs â&#x20AC;&#x201C; Das Ende einer Volkskrankheitâ&#x20AC;&#x153;.

In unserer Studie wurden genetisch veränderte Mäuse, die mit eben diesen Merkmalen ausgestattet waren, in acht Gruppen eingeteilt, von denen jede eine unterschiedliche Dosis an Vitamin C erhielt. Als Kontrollgruppe dienten Wildmäuse, die zur Herstellung von Vitamin C in der Lage sind. Allen Mäusen wurden Brustkrebszellen injiziert. Der Beobachtungszeitraum betrug sechs Wochen.

Modell einer Krebszelle. Ein wichtiger Faktor zur Eindämmung der Krebsausbreitung ist das Fett-EiweiĂ&#x;-MolekĂźl Lipoprotein(a).

Wahr Gesundheit ist Vertrauenssache

Wie Mikronährstoffe vor Infektionen schßtzen ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Ein optimal funktionierendes Immunsystem ist die wichtigste und wirksamste Waffe gegen Viren und andere Infektionserreger. Als Bestandteil unseres Immunsystems sind bestimmte Zellen, die Lymphozyten, in der Lage, spezifische Proteine (Antigene) zu erkennen, welche von infektiÜsen Organismen gebildet werden. Lymphozyten produzieren AntikÜrper gegen diese Antigene, um den KÜrper vor ihren Angriffen zu schßtzen. Das Immunsystem ist auf den Schutz durch spezifische Zellen im Blutkreislauf sowie lymphatische Organe, z. B. Thymusdrßse, Knochenmark, Lymphknoten, Milz, Mandeln und Leber, angewiesen. Darßber hinaus trägt das Verdauungssystem zu einem gesunden Immunsystem bei. Der Blinddarm und die Peyerschen Plaques im Dßnndarm sind ebenfalls wichtige lymphatische Organe, die zur Abwehr von Antigenen beitragen.

Grundlegende Voraussetzungen fĂźr den Schutz vor Infektionen sind eine gesunde Ernährung, die reich an Obst und GemĂźse ist, kĂśrperliche Aktivität, häufiges Händewaschen und ausreichend Schlaf. Daneben gilt es, das Immunsystem durch eine regelmäĂ&#x;ige und optimale Zufuhr von Mikronährstoffen zu unterstĂźtzen. Mikronährstoffe sind in verschiedenen Stadien des viralen Lebenszyklus wirksam.

â&#x20AC;˘ Vitamin C trägt zur Eindämmung der Virusvermehrung bei, indem es die Virus-DNS inaktiviert. AuĂ&#x;erdem unterstĂźtzt Vitamin C die AntikĂśrperproduktion und die Phagozytose (Aufnahme extrazellulärer, fes-

Viren sind Krankheitserreger, die Infektionen auslÜsen kÜnnen. Die Stärkung des kÜrpereigenen Abwehrsystems durch Mikronährstoffe ist der beste Weg, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Gesundheit ist Vertrauenssache

Mikronährstoff-Synergien im Kampf gegen Borreliose ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Borreliose, auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch Zecken Ăźbertragen wird. Es kĂśnnen viele Jahre verstreichen, bis die Borreliose-Erkrankung als solche erkannt und korrekt diagnostiziert wird. Erklären lässt sich das durch die sehr unspezifischen Symptome, das heiĂ&#x;t, die Symptome kĂśnnen auch einer Reihe anderer Erkrankungen zugeordnet werden.

In der Zellular Medizin werden ausgewählte Zell-Vitalstoffe miteinander kombiniert, die in ihrer synergetischen Wirkung die Gesundheit positiv beeinflussen kÜnnen. Im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung, die wir 2016 zusammen mit einer privatärztlichen Institution zur Diagnose und Behandlung von Borreliose

Vitamin C: Die Form macht den Unterschied ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Eine weitere Schlßsselfunktion von Vitamin C umfasst seine Rolle als Kofaktor fßr bestimmte biologische Enzyme, die fßr eine bessere Verstoffwechslung von Cholesterin, Triglyceriden und anderen Risikofaktoren fßr Herzkrankheiten benÜtigt werden. Vitamin C fungiert darßber hinaus als Energiemolekßl, das der Neuaufladung von Energieträgern innerhalb der Zellen dient. Es ist ferner wichtig fßr die Produktion von Carnitin, einem Molekßl, das Fettsäuren zur Energiegewinnung in die Mitochondrien transportiert. BenÜtigt wird Vitamin C auch, um Vitamin E, Glutathion und andere Zellschutzmolekßle zu regenerieren. Vitamin C erhÜht die Calcium-Aufnahme im KÜrper und ßbt wichtige Schutzfunktionen aus. So neutralisiert es verschiedene Giftstoffe und schßtzt gesunde Zellen vor den Nebenwirkungen von Pharma-Medikamenten und vor anderen schädlichen Einflßssen.

durchfßhrten, untersuchten wir eine Nährstoff-Kombination auf ihre Wirksamkeit gegen Bakterien der Gattung Borrelia, die Borreliose-Erreger, in einer Langzeitanwendung ßber sechs Monate. Es nahmen 17 Borreliose-Patienten mit ßberwiegend starker Ausprägung der Symptomatik teil. In den ersten fßnf Wochen wurde parallel zur Zell-Vitalstoff-Anwendung die in der privatärztlichen Institution ßbliche IPT (InsulinPotenzierte-Therapie) durchgefßhrt, danach richtete sich der Fokus auf die Anwendung der Zell-Vitalstoffe. Die Ergebnisse der Anwendungsbeobachtung sprechen fßr sich: Bei knapp der Hälfte der teilnehmen-

70%

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Wir Menschen kĂśnnen kein eigenes Vitamin C herstellen und sind deshalb auf seine Zufuhr Ăźber unsere Nahrung oder Ăźber Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Vitamin C liegt in den unterschiedlichsten Formen vor, wie z. B. Ascorbinsäure, Calciumascorbat, Magnesiumascorbat usw., wobei die meisten Nahrungsergänzungsmittel nur eine Vitamin-C-Form enthalten â&#x20AC;&#x201C; meistens die Ascorbinsäure.

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Verbesserung Verbesserung des Gesundheitsstatus bei BorreliosePatienten nach sechsmonatiger Zell-Vitalstoff-Anwendung Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 71 | 03-2017

Diese ist wasserlĂśslich und wird daher vom KĂśrper schnell wieder ausgeschieden â&#x20AC;&#x201C; mit der Folge, dass sie kaum ihren vollen Nutzen fĂźr unsere Gesundheit entfalten kann. Aus diesem Grund muss Ascorbinsäure ständig dem KĂśrper zugefĂźhrt werden.

Vitamin C ist ein ebenso bekannter wie verbreiteter Mikronährstoff, der in unterschiedlichen Formen vorliegt. Die kombinierte Aufnahme einzelner Vitamin-C-Formen ermĂśglicht uns, den täglichen Bedarf an Vitamin C optimal zu decken â&#x20AC;&#x201C; und den vollen Nutzen dieses Vitamins auszuschĂśpfen. Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 72 | 04-2017

Wahr Ausgabe 69/2017

Wahr Ausgabe 70/2017

Wahr Ausgabe 71/2017

Wahr Ausgabe 72/2017

Wie unser KĂśrper den Krebs besiegt - Teil 2

Mikronährstoff-Synergien im Kampf gegen Borreliose

Vitamin C: Die Form macht den Unterschied

Wahr

+++ Wichtige Gesundheitsinformation fĂźr alle +++ Wichtige Gesundheitsinformation fĂźr alle +++

Gesundheit ist Vertrauenssache

Nierenkrebs ist weltweit eine der 10 häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen. Die American Cancer Society schätzt, dass in den USA jährlich ßber 60.000 neue Fälle von Nierenkrebs diagnostiziert werden. Nierentumore kÜnnen entweder gutartig (nicht krebsartig) oder bÜsartig (krebsartig) sein. Da sie dazu neigen, ohne spezifische Symptome schnell zu wachsen, werden sie in der Regel entfernt, bevor eine Biopsie durchgefßhrt wird. Männer erkranken doppelt so häufig an Nierenkrebs wie Frauen.

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht

Häufige Risikofaktoren fßr Nierenkrebs sind Rauchen, Fettleibigkeit und die Belastung durch Chemikalien wie Benzol, Asbest und bestimmte Pestizide. Menschen, in deren Familie Bluthochdruck, Lymphome oder Nierenkrebs vorliegen, haben ein erhÜhtes Risiko fßr die Entwicklung von Nierenkrebs.

Es gibt verschiedene Arten von Zellen, die Nierenkrebs verursachen. Das Nierenzellkarzinom ist jedoch der häufigste Zelltyp und stellt eine aggressive Form von Krebs dar. Mit Ausnahme von Blut im Urin sind die Anzeichen und Symptome von Nierenkrebs ungenau und kĂśnnen die Diagnose verzĂśgern. Hierzu zählen Bauch-, RĂźckenoder Flankenschmerzen, Gewichtsverlust und ein auffälliges Blutbild. Bis zur Diagnosestellung verbreiten sich die Krebszellen (metastasieren), indem sie sich vom Tumor lĂśsen und durch LymphgefäĂ&#x;e zu nahe gelegenen Lymphknoten oder durch BlutgefäĂ&#x;e zu Lunge, Knochen oder Leber gelangen. Aufgrund des Fehlens spezifischer Symptome haben 20-30% der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose bereits metastasierten Krebs. Ihre Chance, innerhalb von 5 Jahren zu Ăźberleben, liegt damit nur noch bei 60 %.

In einer Studie des Dr. Rath Forschungsinstituts wurde untersucht, ob eine synergistisch wirkende Mikronährstoff-Kombination in der Lage ist, den "Selbstmord"

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 73 | 01-2019

(Apoptose) von Nierenkrebszellen auszulÜsen1. Apoptose ist der programmierte Zelltod. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mikronährstoffe bei mehr als 90% der

Art. Nr.: 6570

Wahr

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Gesundheit ist Vertrauenssache

Haare gehĂśren zu den wichtigsten und unverkennbaren Merkmalen aller Säugetiere, einschlieĂ&#x;lich des Menschen. Nahezu unser gesamter KĂśrper ist von Haaren bedeckt. Neben ihrer kosmetischen Bedeutung â&#x20AC;&#x201C; Kopfhaare gelten in den meisten Kulturen als SchĂśnheitsideal â&#x20AC;&#x201C; erfĂźllen Haare zahlreiche Funktionen. Zu den wichtigsten gehĂśren die Regulierung der KĂśrpertemperatur (Erleichterung der SchweiĂ&#x;-Verdunstung bei Hitze) und die Wärmedämmung (SchlieĂ&#x;en der Hautporen bei Kälte).

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

Gesunde Haare durch Mikronährstoffe

Der Haarfollikel ist die Produktionsstätte der Haare. Damit sie wachsen kĂśnnen, versorgen winzige BlutgefäĂ&#x;e am Ende des Haarfollikels die Haarwurzel mit Nährstoffen. Dennoch sind die auf dem KĂśrper sichtbaren Haare (Haarschaft) nichts anderes als tote Zellen. Werden an der Basis des Haarfollikels neue Zellen gebildet, sterben zur gleichen Zeit ältere Zellen ab und werden entlang des Follikels der Kopfhaut entgegengeschoben.

Die sogenannte Alopecia areata ist wiederum eine Krankheit, die ausschlieĂ&#x;lich die Haare betrifft. Bei dieser Erkrankung greifen die Immunzellen die Haarfollikel an â&#x20AC;&#x201C; die Folge ist Haarausfall. In Deutschland sind schätzungsweise 1 Million Menschen von Alopecia areata betroffen. Es gibt derzeit keine Therapie, die diese Haarkrankheit ursächlich heilen kann.

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 76 | 04-2019

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Art. Nr.: 6572

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Gesundheit ist Vertrauenssache ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

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Die Berichte Ăźber die zerstĂśrerische Wirkung des Unkrautvernichters â&#x20AC;&#x17E;Roundupâ&#x20AC;&#x153; sind so zahlreich wie beunruhigend. Dessen Inhaltsstoff Glyphosat gilt als eines der gefährlichsten Herbizide. Im April gewann ein franzĂśsischer Bauer einen Rechtsstreit gegen die Bayer-Tochter Monsanto, die das Pflanzengift vertreibt. Ein Gericht entschied, dass das Mittel fĂźr die schweren gesundheitlichen Schäden des Landwirtes verantwortlich sei. Bereits im August 2018 sprach eine Jury in den USA einem Krebspatienten 289 Millionen Dollar zu. Die Geschworenen waren Ăźberzeugt, dass Roundup zur Krebserkrankung des Mannes beigetragen hat.

Gesundheit ist Vertrauenssache

Verwundern kĂśnnen diese Meldungen nicht. Immerhin wird vor der krebserregenden Wirkung von Glyphosat schon seit Jahrzehnten gewarnt. 2015 kam die Internationale Agentur fĂźr Krebsforschung (IARC, eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation) zu dem Schluss, dass Glyphosat im Zusammenhang mit dem sogenannten Non-Hodgkin-Lymphom steht. Dennoch erlaubt die US-UmweltschutzbehĂśrde (EPA) derzeit 50-mal mehr Glyphosat auf Maiskulturen als 1996.

Mit dem Beginn des Sommers zieht es uns hinaus ins Freie. Gleichzeitig wachsen unsere Sorgen vor Hautschäden, das Risiko fßr Sonnenbrand oder Hautkrebs steigt. Tatsächlich hat die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die häufigsten Formen von Hautkrebs sind das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und Melanome; das maligne Melanom gilt als die tÜdlichste Hautkrebsform.

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Gesundheitsrisiko Glyphosat

Jedes Jahr werden allein in den USA mehr als 125.000 Tonnen Glyphosat in der Landwirtschaft eingesetzt, ein GroĂ&#x;teil davon beim Mais- und Sojaanbau. Inzwi-

Haare definieren nicht nur unser äuĂ&#x;eres Erscheinungsbild, sondern sind auch ein Spiegel unserer Gesundheit im Allgemeinen. So kĂśnnen Haare infolge einer SchilddrĂźsenerkrankung, z. B. bei einer Unterfunktion der SchilddrĂźse, glanzlos, schlaff, fein und dĂźnn werden. StĂśrungen der Nebennieren fĂźhren mitunter zu trockenem und sprĂśdem Haar und eine Psoriasis (Schuppenflechte) macht sich auf dem Kopf (und an anderen KĂśrperstellen) durch stark schuppende Flecken bemerkbar.

Das Nierenzellkarzinom zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum und hohes Ausbreitungspotential aus. Mikronährstoffe spielen eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle von Nierenkrebs, indem sie wichtige Entstehungsund Ausbreitungsmechanismen dieser Krebskrankheit hemmen.

Art. Nr.: 6571

1 Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schßtzen

schen wurden in vielen beliebten FrĂźhstĂźckszerealien, Haferflocken und MĂźsliriegeln groĂ&#x;e Mengen an Glyphosat nachgewiesen.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 21.200 Menschen an einem malignen Melanom, das 4 % aller bÜsartigen Neubildungen ausmacht. Weltweit treten jedes Jahr mehr als 250.000 neue Fälle von malignem Melanom auf.

Landwirte, die glyphosathaltigen Herbiziden ausgesetzt sind, haben im Vergleich zu anderen Menschen ein doppelt so hohes Risiko, das Non-Hodgkin-Lymphom zu entwickeln. Bereits die Einatmung geringer Mengen Glyphosat schädigt die DNS in den Zellen â&#x20AC;&#x201C; und das selbst bei einer Glyphosat-Konzentration, die 450-mal geringer ist als die Dosierung, die beim BesprĂźhen verwendet wird. Neben dem Non-Hodgkin-Lymphom kann Glyphosat auch SchilddrĂźsen-, Leber-, Bauchspeichel-

Männer ßber 50 Jahre und Frauen unter 50 haben ein erhÜhtes Risiko, Hautkrebs zu entwickeln. Die jährlichen

Teil

Kosten fßr die Behandlung von Hautkrebs sind schneller gestiegen als die jährlichen Behandlungskosten fßr alle anderen Krebsarten zusammen.

Ein guter Sonnenschutz ist die beste Vorbeugung von Hautkrebs. Dazu gehĂśrt in erster Linie, die Haut mit Kleidung zu bedecken und die Mittagssonne zu meiden. Auch Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutz-

Mikronährstoffe sind nicht nur fĂźr unsere Gesundheit im Allgemeinen wichtig, sondern auch fĂźr gesunde und schĂśne Haare. Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts haben kĂźrzlich nachgewiesen, dass eine Kombination verschiedener Zell-Vitalstoffe den Haarwuchs fĂśrdern kann. Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 78 | 06-2019

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 79 | 07-2019

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 80 | 08-2019

Wahr Ausgabe 73/2019

Wahr Ausgabe 76/2019

Wahr Ausgabe 78/2019

Wahr Ausgabe 79/2019

Wahr Ausgabe 80/2019

Wie Mikronährstoffe vor Infektionen schßtzen

Mikronährstoffe bekämpfen Nierenkrebs in vielerlei Hinsicht

Gesunde Haare durch Mikronährstoffe

Gesundheitsrisiko Glyphosat

Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schßtzen - Teil 1

Art. Nr.: 6573

Wahr

Art. Nr.: 6576

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Gesundheit ist Vertrauenssache

In der letzten Ausgabe der â&#x20AC;&#x17E;Wahrâ&#x20AC;&#x153; haben wir Ăźber Hautkrebs, dessen Ursachen und mĂśgliche VorbeugungsmaĂ&#x;nahmen berichtet. Der häufigste Risikofaktor fĂźr nichtmelanozytären Hautkrebs (Plattenepithelkarzinome, Basalzellkarzinome) ist eine ĂźbermäĂ&#x;ige Sonneneinstrahlung. Unter dem Einfluss von UV-Strahlung entstehen freie Radikale, die gesunde Hautzellen schädigen. Es kommt zu DNA-Schäden, in deren Folge Hautkrebs entstehen kann.

ERGEBNISSE UNSERER FORSCHUNG

2 Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schßtzen

Teil

Zur Vorbeugung von Hautkrebs wird Ăźblicherweise die Verwendung von Sonnenschutzmitteln empfohlen. Die meisten Sonnencremes enthalten jedoch gefährliche Chemikalien und bringen in vielen Fällen daher mehr Schaden als Nutzen. DarĂźber hinaus blockieren Breitband-Sonnenschutzmittel neben UV-A- auch UV-BStrahlen, die fĂźr die Anregung der Bildung von kĂśrpereigenem Vitamin D verantwortlich sind. Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle beim Knochenaufbau in der Kindheit. Ein Mangel an Vitamin D ist eine der wichtigsten Ursachen fĂźr Osteoporose oder Osteomalazie, eine schmerzhafte Knochenkrankheit bei Erwachsenen. AuĂ&#x;erdem kĂśnnen niedrige Vitamin-D-Spiegel das Risiko fĂźr Darm-, Brust- und Prostatakrebs erhĂśhen, aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis und Diabetes hervorrufen. Neben der Synthese von Vitamin D reguliert die Sonneneinstrahlung auch die Cortisolproduktion im KĂśrper und hilft bei der Stressbewältigung. Sie wirkt zudem stimmungsaufhellend und beugt Depressionen und anderen psychischen StĂśrungen vor.

Wahr Gesundheit ist Vertrauenssache

Knochenkrebs bezeichnet Krebs, der in den Knochen und dem umgebenden Gewebe entsteht. Die meisten Knochentumoren entwickeln sich jedoch als Folge einer anderen Krebserkrankung. Sie entstehen dann, wenn ein entfernter Tumor ins Knochengewebe streut und Knochenmetastasen bildet. Das Osteosarkom ist der häufigste primäre â&#x20AC;&#x201C; also direkt vom Knochengewebe ausgehende â&#x20AC;&#x201C; bĂśsartige Knochentumor, gefolgt vom Chondrosarkom, Ewing-Sarkom, Fibrosarkom und anderen.

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Die Vorteile von Phytonährstoffen bei Knochenkrebs

Ein Chondrosarkom ist ein bĂśsartiger Tumor der Knorpelzellen und betrifft vor allem Erwachsene im Alter von 40â&#x20AC;&#x201C;60 Jahren. Etwa 30â&#x20AC;&#x201C;40 % aller primären Knochenkrebsarten sind Chondrosarkome. Diese Krebsart tritt vor allem in den Beinen, Oberarmen, Schulterblättern, Rippen und Beckenknochen auf. Die genaue Ursache fĂźr die Entstehung des Chondrosarkoms ist unklar. Es ist aber bekannt, dass genetische Erkrankungen und vorbestehende nicht-karzinogene Knochen- oder Knorpeltumoren mit einem hĂśheren Risiko fĂźr die Entstehung eines Chondrosarkoms verbunden sind.

Das Dr. Rath Forschungsinstitut stellte 2017 eine Studie vor, die mit einer Kombination von Phytonährstoffen (GrĂźntee-Extrakt, Curcumin, Resveratrol, Quercetin und einer Kombination von Extrakten aus KreuzblĂźtlern wie Kohl, Blumenkohl, Karotten und Brokkoli) durchgefĂźhrt wurde. Untersucht wurde die Wirkung der Phytonährstoffe auf Chondrosarkomzellen*. Ziel der Studie war es, die Wirkungsmechanismen von Krebserkrankungen Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 81 | 09-2019

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 82 | 10-2019

Wahr Ausgabe 81/2019

Wahr Ausgabe 82/2019

Wie Sie Ihre Haut vor Sonnenschäden schßtzen - Teil 2

Die Vorteile von Phytonährstoffen bei Knochenkrebs

Art. Nr.: 6581

Art. Nr.: 6578

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Art. Nr.: 6580

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Chondrosarkome werden fast ausschlieĂ&#x;lich operativ behandelt, da Chemotherapie und Strahlenbehandlung bei dieser Krebsart weniger wirksam sind. Die Ă&#x153;berlebenschancen von Patienten mit ausgeprägtem Chondrosarkom sind im Vergleich zu anderen Krebsarten schlechter, nur 38 % der Patienten Ăźberleben 10 Jahre ohne Krebs.

Aus diesem Grund ist es zwar wichtig, regelmäĂ&#x;ig Sonne zu tanken, doch sollte dabei stets auf einen ausreichenden Hautschutz geachtet werden. Das Vermeiden exzessiver Sonnenbäder und Tragen von Kleidung, Kopfbedeckungen und Sonnenbrille sind einfache MĂśglichkeiten, sich vor starken Sonnenstrahlen zu schĂźtzen.

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Wahr

Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, der fĂźr unsere Gesundheit und unser Ă&#x153;berleben unerlässlich ist. Es verfĂźgt Ăźber hohe antioxidative und immunstärkende Eigenschaften und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Bindegewebe, das dem KĂśrper und seinen Organen Stabilität verleiht. Vitamin C sorgt fĂźr eine schnelle Wundheilung und beugt zahlreichen chronischen Erkrankungen vor. In ausreichender Menge aufgenommen, hält Vitamin C unser HerzKreislauf-System leistungsfähig.

Wie unser KĂśrper den Krebs besiegt - Teil 1

Art. Nr.: 6569

Infektionserreger wie Bakterien, Viren und Parasiten sind allgegenwärtige Begleiter des Menschen, die zu einer echten Herausforderung fĂźr unser Immunsystem werden kĂśnnen. Ein Erreger, der von 2015 bis 2016 besonders groĂ&#x;e Aufmerksamkeit auf sich zog, ist das sogenannte Zika-Virus. Zika sorgte fĂźr eine Epidemie in Mittel- und SĂźdamerika â&#x20AC;&#x201C; alleine in Brasilien infizierten sich in dieser Zeit mehr als eine Million Menschen mit dem Virus. Zur Bekämpfung von Zika-Viren stehen keine wirksamen Therapieansätze zur VerfĂźgung. Umso wichtiger ist es, den Fokus auf vorbeugende MaĂ&#x;nahmen zu richten, insbesondere die Stärkung und den Schutz des Immunsystems.

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In Europa und den USA infizieren sich jährlich zehntausende Menschen neu mit Borreliose. Es ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer der an Borreliose Erkrankten deutlich hÜher liegt. Hauptgrund hierfßr ist, dass die Diagnose dieser heimtßckischen Krankheit schwierig ist.

Wahr â&#x20AC;&#x201D; Gesundheit ist Vertrauenssache â&#x20AC;&#x201D; Ausgabe 70 | 02-2017

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Dies stellt eine Gefahr fßr den KÜrper dar, denn in dieser Zeit kÜnnen sich die Borreliose-Erreger im KÜrper verbreiten, erhebliche Schäden anrichten und sich in hartnäckige Formen verwandeln. Problematisch dabei ist, dass die Bakterien in diesen hartnäckigen Formen nicht vom menschlichen Immunsystem erkannt werden und gegen die herkÜmmliche Therapie, die sich in der Regel auf Antibiotika-Gabe beschränkt, viel resistenter sind. Ist die Erkrankung endlich erkannt, bleibt ein Nutzen einer leitliniengerechten Antibiotika-Therapie in fortgeschrittenen Stadien daher in den meisten Fällen aus.

Die Fähigkeit von Lp(a), durch Vitamin-C-Mangel geschwächtes Bindegewebe zu stabilisieren, kommt auch beim Krebswachstum zum Tragen. Bestätigt wurde dies anhand eines speziellen Maus-Modells, das am Dr. Rath Forschungsinstitut entwickelt wurde. Dieses Modell ahmt den menschlichen Stoffwechsel in Bezug auf zwei wichtige Aspekte nach: 1. die Unfähigkeit, kÜrpereigenes Vitamin C herzustellen; 2. stattdessen Lp(a)-Molekßle zu produzieren.

Im Mittelpunkt unserer Forschung steht das Bindegewebe, dessen Stabilität und Unversehrtheit eine grundlegende Voraussetzung dafĂźr ist, die Ausbreitung bĂśsartiger Zellen im KĂśrper zu unterbinden. Unser Ansatz beruht auf der Anwendung natĂźrlicher, ungiftiger Substanzen zur UnterstĂźtzung und Optimierung des Bindegewebes und seiner Funktionen. In zahlreichen Studien haben wir bestätigen kĂśnnen, dass eine synergistisch wirkende â&#x20AC;&#x201C; also sich wechselseitig verstärkende â&#x20AC;&#x201C; Kombination von Mikronährstoffen (Vitamin C, Lysin, Prolin, GrĂźntee-Extrakt und andere) die Ausbreitung von Krebszellen sowie weitere entscheidende Krebsmechanismen hemmen kann. Entscheidende Funktionen dieser Mikronährstoff-Kombination sind die Stärkung des Bindegewebes und die Blockade bestimmter Enzyme, die von

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GESUNDHEITSINFORMATIONEN AUSGABE 01 - 82

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BEWIESEN: DIE HERZ-KREISLAUF-ERKRANKUNG IST EINE FRÜHFORM DES SKORBUTS! Seite 46

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Diese Informationen werden Ihnen vom Dr. Rath Forschungsinstitut in den USA zur Verfügung gestellt. Das Institut ist zu 100% eine Tochter de...

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