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Ausgabe 12 Weihnachten

Dezember 2012

Mitteilungen aus der Pfarrei St. Dionysius Kerken

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Blickpunkte Liebe Gemeinde, liebe Leser, das Licht des Himmels erleuchtet die Menschen, denn wir feiern Weihnachten. Das nebenstehende Fenster von Strather zeigt wunderschön wie das Licht des Himmels – der hell leuchtende Stern – auf die Welt scheint. Das kleine Kind wird erleuchtet. Es ist Jesus, der Christus, er ist das Licht der Völker, wie es die dogmatische Kirchenkonstitution des II. Vatikanischen Konzils (1962-65) sagt. Ich wünsche Ihnen im Namen des Seelsorgeteams, des Pfarrgemeinderates und der Blickpunkteredaktion ein helles und frohes Weihnachtsfest.

Ihr Pastor Theodor Prießen Chorfenster und Hauptportal der St. Dionysiuskirche saniert! Bereits in vier Artikeln konnte ich über den Fortgang der seit 2008 laufenden Sanierungsarbeiten an unserer altehrwürdigen St. Dionysiuskirche berichten. Heute informiere ich über die Abwicklung der Investitions- und Finanzierungsanträge Nr. 8, Sanierung der „Westfassade und des Hauptportals“ und Nr. 9, Sanierung der „großen Chorfenster“ – zu denen auch das nebenstehende Weihnachtsfenster gehört. Beide im Jahre 2012 begonnenen Maßnahmen konnten trotz auftretender Sonderarbeiten pünktlich und im Rahmen der Finanzierungsansätze abgewickelt und abgeschlossen werden. Westfassade/Hauptportal Bereits im Jahre 2007 hatten wir eine gutachterliche Stellungnahme zum Zustand des Außenmauerwerks, besonders der Westfassade der Kirche, eingeholt. Schon damals wurden umfangreiche Schäden festgestellt. >>>


Alte Fenster im neuen Glanz

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Blickpunkte | Weihnachten 2012

<<< Die seinerzeit angeratene labortechnische Untersuchung der Mauersteine ließen wir nicht durchführen, sondern hatten uns zunächst auf die Sanierung des Turmes und der Uhren konzentriert. Jetzt aber war eine Sanierung der Westfassade und des Hauptportals nicht mehr zu umgehen. Die Schäden bestanden aus Rissen, Stein- und Fugenauswaschungen im Mauerwerk, an den unteren Gurtgesimsen sowie an den Sandsteineinfassungen des Hauptportals. Diese waren teils irreparabel und mussten erneuert werden. Am Mauerwerk wurden rd. 500 verwitterte Sandsteine ausgebaut und durch neue, handgesägte Sandsteine ersetzt. Die Front wurde großflächig neu gefugt. Am Hauptportal waren die Eichenholz-Deckblätter gerissen und gefault. Sie wurden erneuert, die schmiedeeisernen Zierbeschläge wurden repariert. Im Verlauf der Arbeiten traten stets neue Probleme auf, die sofort angepackt und gelöst werden mussten. Für diesen rein baulichen und die Substanzerhaltung der Kirche betreffenden Sanierungsaufwand beantragten wir eine Finanzierung zu 100% aus Kirchensteuermitteln. Diesem Antrag wurde seitens des Bistums entsprochen. Es wurden 43.000 € bewilligt, Eigenmittel waren bei dieser Maßnahme nicht erforderlich. Die Arbeiten konnten Ende November 2012 erfolgreich beendet werden.

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Drei Chorfenster und Strebepfeiler Nachdem in den Jahren 2010 und 2011 in den ersten beiden Bauabschnitten 17 große Seitenschifffenster, 3 Giebelfenster der Seitenkapellen, 1 Turmgiebelfenster und 3 Sakristeifenster mit einem Kostenaufwand von rd. 430.000 € saniert werden konnten, stellten wir im Januar 2012 den Antrag, 5 große Chorfenster und 2 kleinere Obergadenfenster in einer Maßnahme sanieren zu dürfen. Dies hätte den Vorteil gehabt, dass wir nur einmal Gerüste im Chorraum unserer Kirche gehabt hätten und die gesamte Baumaßnahme in 9 Monaten abgeschlossen gewesen wäre. Aber die von mir mit 315.000 € veranschlagten Kosten waren dem Bistum dann doch für eine Teilmaßnahme zu hoch. Somit mussten wir uns mit einer Unterteilung dieses 3. Bauabschnitts begnügen und im April 2012 einen neuen Antrag mit ausführlicher Begründung und neuen Angeboten etc. stellen. Unser Wunsch, Schutzverglasungen einbauen zu dürfen, wurde abgewiesen. Erst nachdem wir in einem dritten Antrag uns durch eine Erbschaft zugeflossene zweckgebundene Eigenmittel nachweisen konnten, war das Bischöfliche Generalvikariat mit dem Einbau einer Schutzverglasung für die Chorfenster einverstanden. Dieses ganze Procedere verzögerte den Arbeitsbeginn um Monate.

Außerdem wurden im September 2012 weitere Schäden im Mauerwerk unterhalb des Kranzgesimses und an den Kopfplatten der Strebepfeiler in 13 Meter Höhe sichtbar, die bei der Planung nicht zu erkennen waren. Die Kopfplatten sind gerissen und drohen abzustürzen. Durch die Risse dringt Feuchtigkeit ins Mauerwerk der Pfeiler ein. Das darunter befindliche Mauerwerk und die Fugen sind teilweise morsch. Im Oktober wurden neue Kopfplatten – jede 40-50 kg schwer – in der Eifel bestellt. Lieferzeit: 4 Wochen. Für die Montage und die zusätzlich erforderlich werdenden Fugarbeiten mussten weitere Quergerüste aufgestellt werden. Wir führten eine stringente Bauüberwachung und ein konsequentes Kostenmanagement. Hierdurch konnten wir – trotz mancher Sondereinflüsse – einen planmäßigen Abschluss der Arbeiten im Innenraum der Kirche sowie die Einhaltung des Finanzierungsplanes von 165.000 € erreichen. Die Arbeiten an der Außenfassade des Chorraumes dauern – je nach Wetterlage – bis mindestens Dezember 2012 an. Die vorgenannten Verzögerungen verschoben den Beginn der Baumaßnahme, so dass hiermit erst am 23.07.2012 begonnen werden konnte. Vor Aufbau der Gerüste musste der Hochaltar gesichert bzw. „eingehaust“ werden. Erst danach erfolgte der Aufbau der Außen- und Innengerüste mit der staubfreien Abplanung. Der Ausbau der Buntglasfenster ging zügig vonstatten. Danach wurden die verrosteten Sturmeisen ausgebaut, die Steinrippen, Sohlbänke und Fensterbekrönungen repariert bzw. erneuert. Diese Arbeiten waren Ende August beendet, so dass mein an unseren Pastor gegebenes Versprechen: „Wenn Sie von Ihrer Israel-Fahrt zurückkommen, ist die Schutzverglasung eingebaut und die Kirche ist wieder dicht“, pünktlich am 20.09.2012 eingehalten wurde. Am 18.09.2012 besuchte ich die Werkstatt der Glasmalerei Derix, Kevelaer, um mich nach dem Stand der Sanierungsarbeiten zu erkundigen. Unsere Fenster wurden dort in alle Einzelteile zerlegt. Die Buntglasteile wurden gesäubert, zerbrochene Stücke entweder geklebt oder neu gemalt und gebrannt. Alle Fenster wurden neu verbleit, verkittet und jede Teilfläche in einem Messingrahmen gefasst. Das Bild zeigt den Fortgang der Arbeiten, die bis zum 24.10.2012 in der Werkstatt beendet werden konnten. Ab dem 25.10. wurden die Buntglasfenster wieder in die „Ecclesia in Gelre“ eingebracht. Anschließend wurden die Malerarbeiten ausgeführt.


Aktuelles

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Wir dürfen deshalb weiter um Ihre Spenden bitten. Gerne nehmen wir Barspenden im Opferstock in der Kirche oder im Pfarramt entgegen. Überweisungen auf das Spendensonderkonto sind ebenfalls möglich. Gerne stellen wir eine Spendenbescheinigung aus. Dieter Janßen Beauftragter für die Kirchenund Kirchenfenstersanierung

„Glasmalereien Dionysiuskirche Nieukerk“ Spendensonderkonto: 310 1571 0575 Volksbank an der Niers BLZ 320 613 84

85 Jahre Pfarrer em. Rinus Speek feiert Geburtstag! Am 27. Dezember – für manche der 3. Weihnachtsfeiertag – wird Pfarrer Rinus Speek 85 Jahre.

Ende Oktober 2012 erfolgte die Erweiterung der Außengerüste, damit die zusätzlich erforderlich werdenden Steinmetzarbeiten an den oberen Traufen- und Kranzgesimsen sowie an den Strebepfeilern vorgenommen werden können. Um zu verhindern, dass der aggressive Vogelkot die Sohlbänke wieder zerfrisst, wurde im Bereich der Fensterbekrönungen ein Vogelschutz aus Edelstahldraht angebracht. Der Abbau der Gerüste soll noch vor Weihnachten erfolgen. Ausblick 2013/2014 Gemäß einer Absprache mit dem Bistum wird das Fenstersanierungsprogramm im Jahre 2013 fortgeführt. Erste Gespräche mit der Bauabteilung des Bistums führten wir am 25.10.2012. Zunächst ist die Sanierung der beiden Chorfenster und der Obergadenfenster des Malers Otto Lauterbach beabsichtigt. Hierfür müssen Altar und Chorgestühl eingehaust oder evtl. versetzt werden. Außerdem ist an eine Erneuerung der Elektrik hinter dem Chorgestühl gedacht. Erste Angebote der bisher beteiligten Handwerksfirmen liegen bereits vor, so dass noch in diesem Jahr ein Antrag an das Bistum gestellt werden kann. Die Sanierung des zweiten Weihnachtsfensters unserer Kirche, welches auch als „Orgelfenster“ bekannt ist, muss noch etwas zurückstehen, bis für unsere Orgel die Standortfrage gelöst ist. Für die Sanierung dieses Fensters fehlen noch Eigenmittel.

Hartelyk Welkom sagt er allen am Donnerstag, 27. Dezember von 11.00 bis-13.00 Uhr in der Begegnungsstätte Aldekerk, Bruchstraße zu einer kleinen Geburtstagsfeier. Und seine Wünsche? „Mit Fortschreiten der Jahre“, so Pastor Speek, „wird der Wunschzettel immer kleiner, die Wünsche aber immer kostbarer. Gesundheit bleibt an erster Stelle in der Hoffnung mit einigen seelsorglichen Aufgaben der Gemeinde noch von Dienst sein zu können. Dies gerne auch von meiner geliebten Wohnung an der Marktstraße im Schatten der Pfarrkirche aus.“ Wir wünschen Pastor Speek von Herzen alles Gute und Gottes Segen zum Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Unsere Kirchenfenster bei der Sanierung in Kevelaer

1962 kam er als Aushilfe in die Kirchengemeinde St. Martinus in Emmerich-Elten und ist seit dieser Zeit in Deutschland, das sind nun genau 50 Jahre. Seine Herkunft spiegelt sich aber bis heute in seiner Sprache wieder: Am 27. Dezember 1927 wurde er in Oud-Gastel, Niederlande geboren. Nach Abschluss des Theologie Studiums in Nimwegen und Rom wurde er im September 1953 zum Priester geweiht und begeht im kommenden Jahr sein 60 jähriges Priesterjubiläum.

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Weihnachtszeit

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Weihnachten in Kerken Mo., 24. Dezember – Heiligabend 14.30 Uhr Messe zum heiligen Abend in der Elisabeth-Kapelle 15.00 Uhr Familienwortgottesdienst zum Heiligen Abend in St. Peter und Paul gestaltet von Total Vokal und Flötengruppe der Singschule. Eingebunden in den Familienwortgottesdienst ist das Krippenspiel „Die Lichter der Hirtenkinder“, Text: Susanne Brand, Musik: Reinhard Horn. Zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest singen und spielen ab 14.30 Uhr Kinder von Total Vokal und der Flötengruppe der Singschule. 16.00 Uhr Krippenfeier in St. Dionysius und St. Thomas 17.30 Uhr Festmesse zum Heiligen Abend in St. Peter und Paul gestaltet vom Kirchenchor St. Peter und Paul, Schola Cantorum, dem „Coro piccolo“ und Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker sowie Klaus Stockhausen und Friedhelm Schöpkens, Trompete und Bernd Leffrang, Pauken. Die große Speith-Orgel spielt in gewohnter Weise Dr. Georg Hoever. Leitung: Karl Hammans, MD.

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Am „Heiligen Abend“ um 17.30 Uhr und am 2. Weihnachtstag um 9.15 Uhr erklingt die Missa in honorem Sancti Dominici von Michael Haydn, Auszüge aus dem Oratorienfragment „Die Geburt Christi“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und die traditionellen weihnachtlichen Liedsätze, bearbeitet für Chor, Orchester und Gemeinde von Heinz van Hall wie „Stille Nacht, heil’ge Nacht“ und „Menschen, die ihr ward verloren“.

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Missa in honorem Sancti Dominici, Messa delle Benedicenze, Johann Michael Haydn Die Messen Johann Michael Haydns sind Meisterwerke ihrer Gattung und waren zu seinen Lebzeiten äußerst beliebt, wie die Vielzahl an Abschriften zeigt. Dies gilt auch für die Missa Sancti Dominici, die auf Grund der Besetzung mit Trompeten und Pauken zu der Gattung der Missa solemnis zählt. Die pracht- und klangvolle Gestaltung zeigt sich aber auch in der dichten musikalischen Anlage, die durch die zum Teil rasche Abfolge von Chor- und Solistellen, die vom „Coro piccolo“ gesungen werden, geprägt ist. Spannungsreiche und festliche Musik laden zum Weihnachtsfest ein. 18.00 Uhr Festmesse zum Heiligen Abend in St. Thomas musikalisch begleitet von Musikern des Musikvereins Aldekerk

22.00 Uhr Christmette in St. Dionysius mitgestaltet vom Kirchenchor St. Dionysius Zu Heiligabend und am 6. Januar 2013 wird der Kirchenchor St. Dionysius Nieukerk unter dem Dirigat von Valerie Pöllen die Missa brevis in C (Missa della Beneficenza) von Johann Michael Haydn (1737-1806) erklingen lassen. Solistische Stellen werden von einer kleinen Chorauswahl getragen. Musikalisch unterstützt wird der Chor durch vier Instrumentalisten (Kleine Orgel, 1. Violine, 2. Violine, Cello). Die Orgel auf der Orgelempore spielt Godehard Pöllen.

Di., 25. Dezember – 1. Weihnachtstag 7.30 Uhr

Hirtenmesse in St. Peter und Paul

8.00 Uhr

Hirtenmesse in St. Dionysius

9.15 Uhr Festhochamt mit deutschen Weihnachtsliedern in St. Peter und Paul 10.30 Uhr

Festhochamt in St. Thomas

11.00 Uhr

Festhochamt in St. Dionysius

Mi., 26. Dezember – Hl. Stephanus 8.00 Uhr

Hl. Messe in St. Dionysius

9.15 Uhr Festhochamt in St. Peter und Paul Programm wie am Heiligen Abend, 17.30 Uhr 10.30 Uhr Festhochamt mit Kindersegnung in St. Thomas 11.00 Uhr Familiengottesdienst mit Kindersegnung in St. Dionysius 15.30 Uhr Weihnachtliche Familienandacht mit Kindersegnung in St. Peter und Paul 19.00 Uhr

Festabendmesse in St. Peter u. Paul

Mo., 31. Dezember – Silvester 17.00 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Peter und Paul 18.15 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Dionysius 19.00 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Thomas 23.00 Uhr Festliche Orgelmusik zum Jahreswechsel in St. Peter und Paul anschl. Tedeum und Segen 23.00 Uhr Meditatives Gebet mit Impulsen zur Jahreswende in St. Dionysius (bis 24.00 Uhr)


Weihnachtszeit

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„Christkind Aktiv“ in Kerken 2012

Die Frage, was machen wir an Weihnachten, stellt sich uns oft schon dann, wenn die letzten Sommertage sich langsam verabschieden, herbstliches Wetter mit seiner bunten Farbenpracht der Bäume und Sträucher uns daran erinnert, dass sich unser Alltag bald stiller und sinnlicher gestaltet. Vor uns liegen aber auch kurze graue Tage, die weder richtig kalt noch warm, nicht richtig hell, sondern diesig und trübe sind. Könnten wir es uns wünschen, sollte die Witterung nasskalter Tage einfach weggeschaltet werden. Und wenn der Schalter wieder umgelegt wird, gäbe es kühle und sonnige Wintertage. Eine Zeit, in der Vorfreude auf kommende gemütliche Adventabende aufkommt. Wir planen für das nahende Weihnachtsfest und erinnern uns an die Weihnachtszeit des letzten Jahres. Glückliche Erinnerungen an Weihnachten in der eigenen Kindheit sind in unseren Gedanken, die oft heute noch unsere Vorfreude auf die Weihnachtszeit prägen. Eine Redewendung sagt: „Erinnerung vergoldet“. Vielleicht! Aber gerade in der oft lange zurückliegenden Zeit der eigenen Kindheit waren die christlichen Feiertage von besonderer Festlichkeit geprägt. Weihnachten stand da ganz oben an. Früher wie heute stehen geheime Wünsche und Erwartungen auf dem Wunschzettel, die Hoffnung auf Erfüllung ebenso. Mit der Aktion „Christkind Aktiv“ der Caritas werden in unserer Gemeinde auch Menschen in eine gemeinsame Vorfreude auf das Weihnachtsfest einbezogen, die wie wir alle Wünsche und Erwartungen haben, aber oft sorgenvoll auf die Weihnachtstage blicken. Insbesondere bei Eltern kommt mehr Sorge als Freude auf, wenn sie aus finanzieller Not nicht einmal zu Weihnachten ihre Kinder mit der Erfüllung eines Wunsches glücklich machen können. Die Sorge, die fröhliche Botschaft der Geburt Christi nicht wie Nachbarn, Freunde aus der Schule oder dem Kindergarten als ein besonderes Fest feiern zu können, macht traurig.

Die erste Aktion „Christkind Aktiv“ zu Weihnachten 2011 hat gezeigt, dass sie von den zu Beschenkenden zögerlich angenommen wurde, vielleicht noch nicht überall bekannt war, die Geschenke aber bei den richtigen Empfängern ankamen. Die Bereitschaft der Gemeinde für diese Aktion zu spenden war enorm, es hätten noch viele weitere beschenkt werden können. Der Ausschuss der Caritas hofft ebenso wie das Redaktionsteam der Blickpunkte sehr, dass heute dieses Projekt alle erreicht, die es brauchen. Was machen wir an Weihnachten? wie möchten wir das Weihnachtsfest verbringen? Was haben wir vorzubereiten? Mit wem möchten wir die Festtage, oder zumindest einen „Feiertag“ verbringen? Wem möchten wir was schenken? Und vielleicht – was erwarten wir in diesem Jahr ganz persönlich von Weihnachten? Die Aktion „Christkind Aktiv“ macht deutlich, dass die nicht vergessen sind, die eher sorgenvolle Vorfreude auf Weihnachten verspüren. Mancher wünscht sich einfach nur zu einem gemeinsamen Essen eingeladen zu werden, einbezogen in ein familiäres Fest, wie unser Redaktionsteam in persönlichen Gesprächen als Reaktion auf die Aktion „Christkind Aktiv“ 2011 erfahren hat. Das zu vermitteln kann die Aktion „Christkind Aktiv“ nicht leisten, weil sie wie versprochen für Beschenkte, für Schenker und ebenso für das „Christkind Aktiv-Team“ anonym ist und bleiben soll. Die Wünsche können also recht vielfältig sein, ebenso wie die Gründe, die dazu führen, zu wenig zu haben, finanziell oder durch fehlende Bindungen in den Familien. Deshalb ist „Christkind Aktiv“ ein wichtiger Beitrag zu mehr Gemeinsamkeit. Und vielleicht erwarten wir ja gerade das in diesem Jahr ganz persönlich von Weihnachten. Fröhliche Weihnachten Doris Jetten

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Und heute, am Heiligen Abend, sind wieder stille freiwillige Helfer unterwegs, die wie im vergangenen Jahr durch die kalte und schneebedeckte Landschaft ziehen und bei Familien in unserer Gemeinde klingeln. Sie bringen mit einer kleinen weihnachtlichen Geste auch eine Weihnachtsüberraschung zu den Menschen unter uns, die sonst kein Weihnachtsgeschenk für sich und ihre Kinder erwarten können.

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Abschied nehmen

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Ein Haus ohne Herz ist kein Haus! Nach mehr als 15 Jahren gibt Gertrud Schreurs die Leitung des Magdalenenheims Aldekerk in neue Hände, die Ruhephase Ihrer Altersteilzeit beginnt zum 1. Dezember 2012. In einem Gespräch mit zwei Redakteuren der Blickpunkte wagt sie einen Blick zurück und man merkt sofort wie eng verbunden Frau Schreurs mit ihrer Arbeit ist. Viele kleine Details sind ihr in Erinnerung, aber auch die liebevoll gestalteten Bildbände, gut sortierten Ordner und Schriften geben Aufschluss über ihre Zeit im Magdalenenheim und der Gemeinde Aldekerk.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

1997 übernahm Frau Schreurs die Leitung des Magdalenenheims. Danach folgten 15 Jahre der Modernisierung und Umgestaltung – der Bauhelm auf dem Büroschrank zeugt auch heute noch davon. Begonnen wurde mit der Errichtung des Neubaus und der drauf folgenden Sanierung des Altbaus, ehe in den Folgejahren die Begegnungsstätte hergerichtet und die Klosterschule wieder nutzbar gemacht wurde. Die Qualität der Zimmer im Altenheim hat sich dabei stark verbessert, statt mit Gemeinschaftsbäder ist nun jedes Zimmer mit eigener behindertengerechter Dusche ausgestattet. Bei aller Modernisierung blieb ihr Ziel, „ein lebendiges Haus in dem alles stimmig ist“ zu schaffen. Seien es die Fenster, die Treppengeländer oder die Stühle. Alles muss sich in den Raum einpassen, um ein Zuhausegefühl zu ermöglichen. Doch auch die Funktionalität darf nicht zu kurz kommen. Stühle z.B. müssen so beschaffen sein, dass sie für die Bewohner Halt bieten.

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Wenn man mit Frau Schreurs durch das Magdalenenheim geht, merkt man sofort ihre Beliebtheit in den Augen der Bewohner. Sie selbst hat für jeden einen kurzen Moment Zeit für ein nettes Wort oder ein kleines Gespräch. Kontakt halten zu den Bewohnern ist ihr wichtig. Der Kontakt und die Geborgenheit sind Ausdruck ihres Selbstverständnisses in der Altenbetreuung und mit ein Grund, dass sich die Bewohner hier so wohl fühlen. Sowohl was das Leben im Haus, als auch die Gestaltung des Hauses angeht, pflegt sie heute – wie damals bei der Leitungsübernahme – zu sagen: „Ein Haus ohne Herz ist kein Haus!“ Gerade jetzt zur Weihnachtszeit ist dies zu spüren, wenn nicht nur die weihnachtliche Deko das Innere des Magdalenenheimes prägt, sondern auch auf die Stimmung und das Gefühl von Weihnachten geachtet, dabei das Wesentliche – die Geburt Christi – jedoch nicht aus den Augen verloren wird.

Verbindungen aber auch über das Altenheim hinaus bestimmen ihr Leben. Die gute Zusammenarbeit mit den Bruderschaften, Gruppen und Vereinen Aldekerks kann sie nur lobend erwähnen. Sie freut sich, dass diese immer wieder Anlass geboten haben, Leben in das Magdalenenheim zu bringen und so den Tag der Bewohner abwechslungsreicher zu gestalten. Doch auch an den Ortsgrenzen machen ihre Kontakte nicht halt. Ob zu umliegenden Karnevalsvereinen oder Menschen, die einfach einmal zu Besuch waren, versucht sie noch heute Kontakt zu halten. Eine ganz enge Freundschaft hat sich dabei zu den Schwestern Unserer Lieben Frau aus Coesfeld und Mühlhausen sowie zu den Franziskanerinnen in Münster-Mauritz aufgebaut. Gerne zieht sie sich zu Bekannten in Klöstern in ganz Deutschland zurück, nicht nur zum Besuch, sondern auch um eigene Ruhe zu finden. Es gab für Frau Schreurs durchaus den Gedanken sich mit dem Ordensleben zu befassen, doch für jemanden der gern gestalten will, sind manche Regeln des Ordenslebens dann doch zu eng. Nach dem Besuch der Volkshochschule in Hartefeld begann sie eine Ausbildung im Schneiderhandwerk, ehe sie später in die Krankenpflege eintrat und diese Arbeit 22 Jahre verrichtete, davon über 13 Jahre als leitende Pflegefachkraft. Kein Wunder, dass sie da auch ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter hat, kennt sie doch die Sorgen und Nöte aus ihrer eigenen Zeit als Pflegekraft. Nun hieß es Abschied nehmen: Am 1. Dezember waren zur Pfarrkirche und zum anschließendem Empfang Freunde und Wegbegleiter, Vereine und Bruderschaften geladen. Ihre drei Vorgesetzten dieser Zeit Pastor Wilmsen, Pastor Spindelmann und Pastor Prießen sind natürlich ebenfalls gerne gekommen. Gerne hätte Frau Schreurs noch mehr Personen eingeladen – doch irgendwann wird auch der größte Saal zu klein. Ihre Arbeitsstätte verlässt Frau Schreurs mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ist sie doch froh die vielen Verwaltungstätigkeiten abzugeben, so wird ihr die persönliche Begegnung fehlen. Diese will sie nun auf anderen Gebieten aber nachholen: Geplant ist eine dreiwöchige Reise nach Indien zum Besuch alter Freunde. Weitere Besuche bei Weggefährten in Deutschland sind ebenfalls geplant. So wird es Frau Schreurs wohl erst einmal nicht langweilig – und die ersten Bauprojekte am Haus in Hartefeld sind schon geplant.


Abschied nehmen

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„Das Bild der Rose begleitet mich durch meine Arbeit“, sagt sie beim gemeinsamen Treffen. „Eine Rose ist so wunderschön und doch trägt sie Dornen. Aber erst durch die Kombination wird sie zur Rose. Nur wer den Schmerz fühlt, kann sich richtig an der Schönheit erfreuen.“ Und so lebt sie auch ihre Arbeit. „Schlechte Tage und Erlebnisse sind nur die andere Seite einer ansonsten wundervollen Arbeit. Beides gehört zusammen. Dies gibt unglaubliche Kraft und Ruhe.“ – Kein Wunder also, dass sich in ihrem Büro mehr als nur eine Rose findet.

Frau Gertrud Schreurs in ihrem Büro. Gut zu sehen: Ihr Wegbegleiter – die Rose

Erst in ein paar Monaten, möchte sie überlegen wie ihre Freizeit gestaltet werden kann. Da es im Magdalenenheim oft spät wurde, war hierfür bisher wenig Zeit. Doch Stress und Unzufriedenheit waren ihr selten anzumerken.

Wir wünschen Frau Schreurs alles Gute im Ruhestand und danken für die gemeinsamen Jahre im Magdalenenheim. Wir hoffen für sie, dass sie ihr Motto „entweder macht man etwas richtig oder man lässt es“ auch in den kommenden Aufgaben umsetzen kann. Gleiches gilt auch für ihren Nachfolger Herrn Wilhelm Pampus aus Schwerte, den wir in unserer nächsten Ausgabe vorstellen wollen. Schon jetzt wünschen wir aber von der ganzen Gemeinde aus einen guten Start. Johannes Bonn und Jens Kaltenecker

Advent an der Hubertuskapelle

Ein Freundeskreis rund um Wim Looschelders, Robert van Ende, Theo Fürtjes, Jakob Kempkens, Walter Stevens, Mathias Teneyken und Paul Cladders hatte gemeinsam mit zahlreichen Bausteinspendern im Jahre 2007 den Wunsch realisiert, eine Hubertuskapelle zu bauen, in der auch die Heilige Messe gefeiert werden kann. Vieles wurde in Eigenleistung erledigt, einiges – vor allem die Innenausstattung – gestiftet.

Heute wird in der Hubertuskapelle monatlich die Heilige Messe gefeiert. Die Einträge im Mitteilungsbuch zeugen davon, dass viele hierhin kommen, um zu beten und um Beistand zu bitten. Die Hubertuskapelle ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Der Kapellenbauverein lädt jährlich ein zum Krippenaufbau und Schmücken des Weihnachtsbaums an der Hubertuskapelle. In diesem Jahr am 30. November.

Auch das offene Adventstürchen mit der lebendigen Krippe, besinnlichen Geschichten, Weihnachtsliedern und weihnachtlichem Gebäck ist immer einen Besuch wert. Auch hierzu sind alle Kerkener Bürger eingeladen. Hoffentlich erreicht Sie unser Pfarrbrief rechtzeitig vor dem Termin 17. Dezember 2012 um 19.00 Uhr. Gerne laden wir Sie aber auch danach ein, unsere schöne Kapelle und die große lebende Krippe davor zu bestaunen. Johannes Bonn

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Die Hubertuskapelle am Ratherweg 29 ist eine religiöse Begegnungsstätte für alle Kerkener Bürger, aber auch Rastplatz zum Innehalten, Beten und Besinnen für Vorbeikommende.

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Weihnachtszeit

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Die Sternsinger sind unterwegs … „Segen bringen – Segen … in Aldekerk sein!“ heißt das Leitwort

der Aktion Dreikönigssingen 2013. Denn es ist ein Segen, dass es die Sternsinger gibt – ein Segen für die Menschen in unseren Gemeinden wie für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. Denn mit ihren Projekten lindert die Aktion Dreikönigssingen die Not unzähliger Kinder in über 100 Ländern. Noch immer leiden viel zu viele Kinder an vermeidbaren und behandelbaren Krankheiten, weil es an medizinischer Versorgung fehlt. Deshalb nehmen wir am Beispielland Tansania besonders das Thema Gesundheitsversorgung in den Blick: „Für Gesundheit in Tansania und weltweit“. In Kerken sammeln wir für unterschiedliche Projekte. Die Sammlung aus Aldekerk ist für Straßenkinder und Aids-Waisen in Moshi (Tansania) vorgesehen. Die Spenden aus Nieukerk und Stenden werden dem Kindermissionswerk für eine Vielzahl von Projekten zur Verfügung gestellt. Doch auch hier gilt in diesem Jahr dem Beispielland Tansania ein besonderes Augenmerk.

Wenn die Paramentengruppe wieder königliche Gewänder näht, das Sternsingerteam neue Kronen bastelt, das Küchenteam des Altenheims ein leckeres Essen plant, dann ist es bald wieder soweit:

Die Sternsingeraktion 2013 startet! Im Sommer war Pater Aloyce Urio aus Moshi zu Gast in Aldekerk. Er konnte uns vom Schulalltag der Kinder in Tansania berichten. Nach einem langen Fußweg erhalten die Kinder in der Schule erst einmal eine Mahlzeit, damit sie nicht mit leerem Magen lernen müssen. Viele Kinder haben morgens vorher auch schon auf dem Feld geholfen. Die Schule sorgt für Essen, Schulmaterial und medizinische Betreuung. Um all das finanzieren zu können, sind Pater Aloyce und seine Helfer auf Spenden aus Deutschland angewiesen. Die Sternsinger möchten auch in diesem Jahr wieder helfen und ziehen am

Donnerstag, 3. Januar 2013 durch Aldekerk. Die Aussendungsfeier findet um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul statt. Die Rückkehrmesse feiern wir als Familiengottesdienst am Samstag, 5. Januar um 17 Uhr ebenfalls in St. Peter und Paul. Für die Kinder in Tansania opfern die Sternsinger einen Tag ihrer Ferien und klingeln an jeder Haustüre in Aldekerk, Eyll, Rahm und Kengen, egal bei welchem Wetter. Bitte nehmen Sie die Kinder freundlich auf und helfen Sie mit Ihrer Spende den Waisenkindern in Moshi! Wenn Sie nicht zu Hause sein können, kann vielleicht ein Nachbar ihre Spende abgeben. Jeder Euro hilft!

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Sternsingerteam Aldekerk

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Weihnachtszeit

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… in Nieukerk

… in Stenden

Jedes Jahr wieder gehen die Sternsinger von Haus zu Haus und bringen den Leuten Gottes Segen. Sie sammeln aber auch Geld für Entwicklungsländer, damit die Menschen dort ein besseres Leben leben können. Dieses Jahr geht das Geld an das Land Tansania. Dort wird es benutzt, um Schulen zu bauen, die Krankenhäuser zu unterstützen und noch vieles mehr damit es den Leuten dort besser geht.

Werde auch du ein heller Stern und leuchte als Wegweiser, damit Kinder in Tansania und auf der ganzen Welt eine gute Gesundheitsvorsorge bekommen!

Bei einem zweiten Treffen wurden Kronen gebastelt und die Gewänder ausgeteilt – damit auch jeder wie ein richtiger König aussieht. Das letzte Treffen findet nun schließlich am 06. Januar 2013 statt. An diesem Tag treffen wir uns um 8.30 Uhr am Pfarrheim damit wir um 9.00 Uhr gemeinsam in die als Familiengottesdienst gestaltete Sonntagsmesse gehen können, zu der auch die Gemeinde herzlich eingeladen ist. Für alle Fragen steht Trudi Greven (Tel. 2377) jederzeit bereit. Wir würden uns sehr freuen wenn ganz viele kommen, damit Gottes Segen in alle Häuser kommt und damit wir viel Geld für die Menschen in Tansania sammeln können! Also fragt eure Freunde, ob sie auch mitmachen und kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch! 

Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und leuchtende Sterne: Am Samstag, 05. Januar 2013 sind die Sternsinger wieder in den Straßen von Stenden unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+13“ bringen sie als die Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Wir beginnen den Morgen mit der Aussendungsfeier um 10.00 Uhr in der St. Thomas Kirche. Zum Mittagessen treffen dann alle Sternsinger um 14.00 Uhr in der Begegnungsstätte ein. Für das Mittagessen werden noch dringend fleißige Helfer gesucht. Bitte hierzu bei Maria Eyckmanns (Tel. 7736) melden. Anschließend gehen die Sternsinger noch mal aus und besuchen die Häuser, die sie noch nicht besucht haben. Am Sonntag, 6. Januar feiern wir gemeinsam mit den Sternsingern den Gottesdienst um 10.30 Uhr. Die Sternsinger freuen sich über offene Türen, freundliche Menschen und ab und zu einen warmen Tee oder Kakao auf ihrem Weg. Maria Eyckmanns-Wolters

Wussten Sie schon, ... 

Jana Hankammer

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dass am 7. Januar 2013 um 20 Uhr in der evangelische Kirche Aldekerk an der Ringstraße ein ökumenisches Bibelgespräch angeboten wird? dass wir für die Blickpunkteredaktion dringend noch Mitarbeiter – gerade aus Aldekerk und Stenden brauchen? dass unser Internetteam auf Ankündigungen und Berichte aus der Gemeinde angewiesen ist? Nutzen Sie diese Form der Öffentlichkeitsarbeit über www.pfarrei-kerken.de. dass wir den Tag des Gebetes für die gesamte Pfarrei am 3. Fastensonntag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul begehen? Die Gestaltung liegt bei Vereinigungen aus allen drei Orten, die dazu in den nächsten Monaten noch angesprochen werden. dass wir am 7. Juli 2013 unser 3. Pfarrfest – diesmal in Stenden rund um den „Dom“ St. Thomas – feiern?

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Um die Kinder über das Beispielland zu informieren, fand bereits im November ein erstes Treffen statt. Dort wurde genau gesagt wo das Geld hingeht und wofür es benutzt wird. Außerdem kamen zu diesem Treffen auch Iris Itgenshorst und Pastor Theodor Prießen, die beide schon in Tansania waren. Sie erzählten über ihre Erlebnisse und Eindrücke, die sie in Tansania sammeln konnten und beantworteten die Fragen der Kinder.

Am Mittwoch, 2. Januar 2013 treffen sich alle Kinder die Sternsinger (auch Begleiter) werden möchten um 16.00 Uhr in der Begegnungsstätte zum gemeinsamen Kronenbasteln und zur Kostümprobe.

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Aus den Gremien

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Neujahrsempfang

Der Kirchenvorstand

Am Sonntag, 13.01.2013 findet um 17.00 Uhr im Jugendheim in Aldekerk zum zweiten Male der Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde St. Dionysius Kerken statt.

Der KV hat sich in den letzten Sitzungen u.a. mit folgenden Punkten befasst:

Wie im Jahre 2012 soll auch diesmal das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen in unserer Gemeinde hervorgehoben werden. Bekanntlich hat ja der Pfarrgemeinderat beschlossen, jeweils bei den Neujahrsempfängen eine Person oder eine Gruppe für ihre ehrenamtliche Tätigkeit mit der Dionysiusplakette besonders zu ehren. Wer das in diesem Jahr sein wird, soll als Überraschung erst bei der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Zu dieser Feier ist die ganze Pfarrgemeinde herzlich eingeladen. Diese Blickpunkte, Informationen in der Triangel oder in den Schaukästen oder im Internet gelten als Einladung an alle. Auf persönliche Einladungen via Post wird verzichtet. Bei dieser Feier im Saal des Jugendheimes werden Kaffee, kalte Getränke und Knabbereien angeboten. Es ist wünschenswert, wenn möglichst viele Pfarrangehörige am Neujahrsempfang teilnehmen, um somit die hohe Wertigkeit des Ehrenamtes zu würdigen. In diesem Sinne wünscht der Pfarrgemeinderat auf diesem Wege allen Gemeindemitgliedern ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und ein Frohes Neues Jahr 2013. Zum Abschluss des Neujahrsempfanges feiern wir um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die feierliche Sonntagsmesse, zu der alle recht herzlich eingeladen sind.

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Hermann Mertens

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Die Dionysiusplakette ist das Symbol der neuen Ehrung der ehrenamtlichen in unserer Pfarrgemeinde in Kerken. Den „Kopf hinhalten“ für Ihre Überzeugungen, müssen unsere Ehrenamtlichen heute zum Glück nicht mehr. Doch auch heute heißt es bis zum Ende für seine Sache einzustehen.

U3-Betreuung im Marienkindergarten Die Erweiterung der U3-Betreuung liegt zur Genehmigung beim Kreis Kleve (und dem Land NRW). Ein entsprechender Bauantrag zur baulichen Erweiterung ist bereits genehmigt. Es liegt im Augenblick also nur am fehlenden Landeszuschuss, damit gebaut werden kann. Haushaltsplan 2012/2013 für die Kindergärten Für das neue Kindergartenjahr 2012-2013 (vom 1.8.2012 bis 31.7.2013) wurde der Haushaltsplan beschlossen. Dabei wird sich die Finanzierung gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Für den Johanneskindergarten sind hierbei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 371.600,- Euro geplant mit einer Zuführung zur Sonderrücklage von 3.825,- Euro. Für den Raphael-Kindergarten ergibt sich ein Budget von 280.950,- Euro bei einem geplanten Überschuss von 39.410,- Euro. Ein ähnlich hoher Überschuss wird mit 33.520,- Euro beim Marienkindergarten erwartet, der mit Ein- und Ausgaben von 467.100,- Euro kalkuliert. Der Haushalt konnte damit gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 67.960,- Euro erhöht werden. Fast 10 Prozent der Gesamteinnahmen der Kindergärten von rund 1,1 Mio. Euro werden dabei durch Zuschüsse des Bistums finanziert und ermöglichen so die hochwertige Arbeit in unseren Kindergärten. Finanzen Der Kirchenvorstand hat ein Haushaltskonsolidierungskonzept verabschiedet, das bis zum Jahre 2015 geht und Sparanstrengungen in allen Bereichen zur Folge hat. Das Konzept liegt jetzt beim Bistum zur Genehmigung. Bekanntlich waren die Haushalte seit der Fusionierung nicht mehr ausgeglichen und vom Bistum wurde das Haushaltskonsolidierungskonzept gefordert. Im Zuge des Haushaltskonsolidierungskonzeptes wird vom Bistum die Überprüfung der Liegenschaften gefordert. Der Kirchenvorstand hat dabei beschlossen, sich vom ehemaligen Pfarrhaus in Stenden zu trennen und als Anbau an die Kirche ein neues Pfarrheim zu errichten. Die ersten Vorüberlegungen sind gestartet. Dies wird jedoch noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Besondere Beobachtung durch den Kirchenvorstand haben auch die kirchlichen Friedhöfe nötig. Sowohl in Aldekerk als auch in Stenden sind aufgrund verschiedener Ursachen die Ausgaben größer als die Einnahmen. Willi Geurtz


Wahlen in St. Dionysius

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Sie haben gewählt! Am 17. / 18. November wurde die Hälfte der Mitglieder im Kirchenvorstand unserer Pfarrei St. Dionysius Kerken neu gewählt. Die Wahlbeteiligung von 11,7 Prozent bewegte sich auf dem Niveau der bisherigen Kirchenvorstandswahlen, war aber keineswegs mit der enorm hohen Beteiligung von 17,0 Prozent bei der ersten Wahl nach der Fusion zu vergleichen. Dennoch gab es in allen drei Wahllokalen und bei der Auszählung – welche erstaunlich früh beendet war – viel zu tun. Und auch beim Wahlausgang selbst kam es zu einem guten Ergebnis. Erfreulich ist – wie schon vor zwei Jahren – dass alle Pfarrbezirke ausgewogen im neuen Kirchenvorstand vertreten sind. So kann eine gemeinsame Arbeit für unsere Gesamtgemeinde und alle drei Pfarrbezirke erfolgen – gerade dann, wenn sich die Gewählten auch für die „anderen“ Ortsteile einsetzen.

Uns so ist es auch richtig: Es geht nicht um die Herkunft, sondern um die Fähigkeiten, die eine Person in die kirchliche Arbeit zum Wohle der Gemeinde einbringen kann. Wir wünschen den Neugewählten alles Gute bei Ihrer Aufgabe und hoffen, dass immer genug Zeit und Ausdauer bereitsteht, die anfallenden Aufgaben zu erledigen. Ein Dankeschön gilt an dieser Stelle auch den bisherigen Mitgliedern im Kirchenvorstand, die zum Teil mehrere Jahrzehnte in den bisherigen Kirchengemeinden mitgewirkt haben und sich mit viel Leidenschaft und Engagement eingesetzt haben. Aus Alters- oder Berufsgründen sind ausgeschieden: Günter Bossmanns, Thomas Gertzen, Peter Nick und Hans-Peter Sibben. Wir bedanken uns und sind sicher, dass sie uns weiterhin mit Rat und Tat bei Bedarf zur Seite stehen werden. Jens Kaltenecker

Kirchenvorstand Wahlberechtigte: 6.399; abgegebene Stimmen: 751; Wahlbeteiligung: 11,7 Prozent Gewählt wurden in alphabetischer Reihenfolge

Clemens Diepers 465 Stimmen

Willi Geurtz 516 Stimmen

Yvonne Kappels 226 Stimmen

Heinz Minten 238 Stimmen

Paul-Theo Stockhausen 317 Stimmen

Im Falle des Ausscheidens eines Mitglieds während der Amtszeit stehen als Nachrücker in der Reihenfolge ihrer Stimmen bereit Matthias Hoever (219 Stimmen), Marlies Scherzer (178 Stimmen); Hermann-Josef van Rißenbeck (171 Stimmen) und Heinz Freese (145 Stimmen). Es ist schade, dass sie nicht gewählt wurden und so Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit umsetzen können. Danke jedoch für das Zur-Wahl-Stellen, verbunden mit der Hoffnung, in anderen Gebieten auf die Unterstützung bauen zu können. Vorsitzender des neuen Kirchenvorstands ist Pastor Prießen als Pfarrer der Gemeinde. Zusätzlich werden an den Sitzungen je ein Vertreter des Pfarrgemeinderates und der Zentralrendantur als beratende Mitglieder teilnehmen. Durch Beauftragung oder in einzelnen Ausschüssen können auch nicht Gewählte an der Arbeit des Kirchenvorstands mitwirken.

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Die neugewählten Mitglieder bleiben bis 2018 im Amt. Sie werden von den verbliebenen Mitgliedern im Kirchenvorstand – Hanni Evers, Ludger Mötter, Kathi Quinders, Monika Vedder und Maria Wormanns-Beniers – unterstützt, welche in 2015 neu zur Wahl stehen.

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Aus den Gremien

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Pfarrversammlung in Kerken geplant! Der Pfarrgemeinderat St. Dionysius Kerken plant für das Frühjahr 2013 die Gemeinde zu einer Pfarrversammlung einzuladen. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Eine Pfarrversammlung? Was steckt dahinter? Aufgabe der Pfarrversammlung ist es, „Fragen aus dem Aufgabenbereich des Pfarrgemeinderates zu erörtern und diesem hierzu Anregungen und Vorschläge für die Arbeit zu geben“ (Zitat aus: Anregungen für den Pfarrgemeinderat, Diözesanrat). Der Diözesanrat regt an, eine Versammlung dieser Art einmal im Jahr stattfinden zu lassen. Wir, der Pfarrgemeinderat St. Dionysius, möchten diese Anregung gerne aufnehmen, da uns u.a. die Anregungen der Gemeinde für die Arbeit des Pfarrgemeinderates für unsere Gemeinde wichtig sind. Vielleicht gelingt es uns, so noch näher an der Gemeinde zu sein bzw. die Gemeinde näher an der Arbeit des Pfarrgemeinderates. Gerade nach der Zusammenlegung zu einer Pfarrgemeinde und den damit verbundenen strukturellen Änderungen – mit denen Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sehr beschäftigt waren – ist es nun wieder Zeit, sich auf die inhaltliche Arbeit in Kerken zu konzentrieren. Dabei sind die Fragen, die an diesem Tag besprochen werden sollen, sehr vielfältig: •

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Was läuft in unserer Gemeinde gut bzw. was müsste sich in Kerken ändern, damit ich mich in meiner Kirchengemeinde (wieder) wohl fühle? Welche Punkte möchte ich ohnehin immer einmal ansprechen? Das können kleine oder scheinbar banale Themen sein, aber auch Gespräche über einzelne Entscheidungen des Pfarrgemeinderats oder Pastors bzw. einfach die Frage warum manches so und nicht anders gehandhabt wird? Wie geht es mit unserer Kirchengemeinde weiter? Wie kann unsere Gemeinde in fünf oder zehn Jahren aussehen und welche Veränderungen sind notwendig?

Im Dialog miteinander geht es dabei allerdings nicht (nur) um Kritik an der bestehenden Situation, sondern vor allen Dingen auch um Vorschläge, wie die Situation besser gestaltet werden kann, so dass eine positive Veränderung erfolgt. Damit dieser Dialog auch stattfinden kann, haben Sie die Möglichkeit mit anhängender Rückmeldung Ihr Thema, das in der

Pfarrversammlung besprochen werden soll, dem Pfarrgemeinderat mitzuteilen. Schön wäre es natürlich, wenn Sie die Rückmeldung unter Nennung Ihres Namens und Telefonnummer abgeben würden, denn dann könnte man Sie direkt bei Rückfragen ansprechen – eine anonyme Rückmeldung wird aber auch angenommen. Geben Sie die Rückmeldung bitte (im Umschlag oder offen) in Ihren Pfarrbüros ab. Um dem Vorbereitungsteam die Möglichkeit zu geben die Themen frühzeitig kennenzulernen, freuen wir uns auf eine Rückmeldung bis zum 13. Januar 2013. Gerne können Sie Ihre Einsendung an diesem Tag auch beim Neujahrsempfang in Aldekerk abgeben. Natürlich können aber auch danach noch Rückmeldungen eingereicht werden. Machen Sie mit und kommen Sie mit ihren gewählten Vertreterinnen und Vertretern ins Gespräch. Norbert Käfer

Rückmeldung! In der Pfarrversammlung St. Dionysius Kerken würde ich gerne folgendes Thema besprochen haben:

………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… Meine Meinung hierzu ist:

………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… ………………………………………… Die folgenden Angaben sind freiwillig: Mein Name: _______________________________ Telefonnummer: ____________________________ Mein Wohnort: (bitte ankreuzen) Aldekerk Nieukerk Stenden Sollte der Platz nicht reichen, können Sie uns gerne Ihre Rückmeldung „formfrei“ oder via E-Mail über pfarrrversammlung@pfarrei-kerken.de zusenden.


Aus der Mission

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Ein Brief aus Afrika ganz herzlich liebe Grüße sende ich Ihnen und Euch allen aus Arusha. Vielleicht haben einige von Ihnen/Euch schon gehört, dass mein Weg sehr bald von Arusha wegführt. Am 20. Dezember 2012 werde ich nach Nairobi reisen und in der dortigen Pfarrgemeinde mit einer neuen Aufgabe betraut. Wie aber geht es mit dem Kindergarten in Arusha weiter? Der Kindergarten bleibt in katholischer Trägerschaft und unsere Schwestern führen die Verwaltungs- und Finanzaufgaben im Kindergarten weiter. Die eigentliche Arbeit mit den Kindern aber übergeben wir in die Hände von einheimischen afrikanischen Erzieherinnen, die unter meiner Anleitung seit einigen Monaten in ihre Aufgaben eingeführt werden. Wir tun dies in der Überzeugung, dass es wichtig und richtig ist, die Aufgabe der Betreuung und Entwicklung afrikanischer Mädchen und Jungen in die Verantwortung der afrikanischen Mitglieder unserer Pfarrgemeinde zu übergeben. Sie können Sie sich sicher gut vorstellen, dass ich aus diesem Grund zurzeit alle Hände voll zu tun habe, um alles für eine gute Übergabe vorzubereiten. Ich bin aber sehr froh, dass mir diese Zeit von unseren Schwestern eingeräumt wurde. Der tansanische Staat verlangt, dass alle privaten und kirchlichen Kindergärten und Schulen registriert werden. Ohne Registrierungsnummer würde ein Kindergarten oder eine Schule geschlossen werden. Diese administrative Anforderung des Staates habe ich bereits vorbereitet und werde sie bis zu meiner Versetzung hoffentlich abschließen können. Die Versetzung von Arusha nach Nairobi hat mich anfangs sehr traurig gestimmt. Es gehört aber zu dem Leben einer Missionsschwester, jederzeit bereit zu sein, eine neue Aufgabe zu übernehmen, wenn die Umstände es verlangen. Im Verlauf einer Ausbildung zur Missionsschwester müssen wir alle diese Zeiten örtlicher Veränderungen durchlaufen.

Es ist für mich nicht leicht, die hier begonnene Arbeit loszulassen und Abschied zu nehmen von den Kindern und den mir liebgewordenen Menschen in der Pfarrgemeinde, von den Schwestern hier in Arusha, von meiner Arbeit und all dem, was ich hier aufgebaut habe. Und doch sehe ich auch das Gute darin, und ich bin gespannt auf meine neue Aufgabe. Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei Ihnen und Euch allen für die jahrelange treue Unterstützung unseres Kindergartenprojektes bedanken. Ich kann Ihnen und Euch versichern: Ihr Engagement hat sich vielfach gelohnt und wenn ich die leuchtenden, strahlenden Kinderaugen beim Spielen, Basteln, Singen und auch Lernen sehe, dann weiß ich ganz genau, dass ich hier in Afrika – mit Gottes und Ihrer Hilfe – an der richtigen Stelle bin, um Gutes zu tun für die Menschen, die unsere Hilfe dringend benötigen. Mit Hilfe der letzten Spenden konnten wir die Küche, das Büro mit angrenzendem Zimmer und unserem Kindergarten einen neuen Anstrich „spendieren“. Außerdem mussten wir einige kleinere bauliche Veränderungen vornehmen, die von den Schulinspektoren im Rahmen der Registrierung unseres Kindergartens eingefordert wurden. Zum Ende meines Berichtes bleibt mir noch, Ihnen und Euch allen von Herzen ein gesegnetes und gnadenreiches Weihnachtsfest und ein gesundes und friedvolles Jahr 2013 zu wünschen. Möge das Licht unseres Mensch gewordenen Gottes über Ihnen und Euch allen leuchten und Euer Herz friedvoll und freudenreich machen. Im Gebet an der Krippe (in diesem Jahr in Nairobi) bin ich mit Ihnen und Euch allen tief verbunden und grüße alle herzlich

Ihre/Eure Sr. Birgitta PS: Für die Arbeit unseres Kindergartens können natürlich auch weiterhin Spenden eingezahlt oder überwiesen werden. Unsere Kontodaten: Weiße Schwestern Konto-Nr. 98 21 24 Sparkasse Trier BLZ 585 501 30 Verwendungszweck „Apostolische Arbeit“ Vielen Dank für Ihre Spende!

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Liebe Freunde und Bekannte der Pfarrgemeinde St. Dionysius,

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Kirche in der Welt

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Austritt aus der Kirche mit Folgen! Es ist ganz schnell so dahin gesagt: wer nicht zahlt fliegt! Doch so einfach hat sich die Kirche es nicht gemacht. Sie haben sicherlich in den Medien von den Gerichtsentscheidungen zum Thema Austritt aus der Kirche und der nun schriftlich fixierten Haltung der Kirche gelesen. Die Begründung, die im allgemeinen Dekret der Deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt vom 20. September 2012 aufgeführt wird, geht weiter. Es heißt dort: „Wer vor der zuständigen zivilen Behörde aus welchen Gründen auch immer seinen Kirchenaustritt erklärt, verstößt damit gegen die Pflicht, die Gemeinschaft der Kirche zu wahren und gegen die Pflicht seinen finanziellen Beitrag dazu zu leisten, dass die Kirche ihre Aufgaben erfüllen kann.“ (Aus: Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 20.9.2012 Allgemeines Dekret der deutschen Bischofskonferenz zum Kirchenaustritt). Was ist damit gemeint? • Pflicht die Gemeinschaft der Kirche zu wahren. • Pflicht seinen finanziellen Beitrag dazu zu leisten, dass die Kirche ihre Aufgaben erfüllen kann.

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Kirche ist eine Gemeinschaft, sie ist die Gemeinschaft aller Gläubigen, die an Jesus Christus glauben. Darüber hinaus gibt es noch die Institution/Organisation, ebenfalls als Kirche bezeichnet. Es gibt nun immer mehr Menschen, die sagen, ich möchte der Gemeinschaft aller Gläubigen angehören, jedoch akzeptiere ich die Institution/Organisation mit den dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (hauptberuflich oder ehrenamtlich tätige beauftragte/geweihte Menschen in den verschiedensten Funktionen) nicht.

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Dies ist nach Kirchengesetz nicht möglich, denn auch diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören der Gemeinschaft aller Gläubigen an. Mittels der Organisationsstruktur – hier kommt wieder das Wort Kirche zum Vorschein – ist gewährleistet, dass ein Gottesdienst gefeiert werden kann, der in seinen Grundsätzen auf der Welt gleich ist. Ebenfalls ist durch die Organisationsstruktur gewährleistet, dass im Rahmen der Gemeinschaft Hierarchien, die zur Führung der Gemeinschaft unbedingt erforderlich sind, geschaffen werden und eingesetzt sind.

Eine Kritik an den Menschen, die sich hauptberuflich in der Institution Kirche angestellt sind (Priester in der Funktion als Kaplan, Pastor, Dechant, Bischof, Kardinal oder sogar Papst sowie auch Diakone, Pastoralreferenten, Gemeindereferenten) wird häufig an irgendwelchen Punkten, die teilweise sehr individuell den Kritiker betreffen, festgemacht. Es gilt dabei zu bedenken, dass alle Kritisierten Menschen sind, die hier und da Fehler begehen, aber auf jeden Fall mit dem Wunsch arbeiten, die Lehre Christi in die Praxis umzusetzen. Kirche ist aber nicht nur „Glaubenshüter“ und „Glaubenslehrer“, sondern sie setzt die Menschenliebe auch in die Praxis um, indem sie zum Beispiel in den verschiedenen Bereichen des sozialen Lebens tätig wird. Hierzu zählen z.B. alle Einrichtungen, die seitens kirchlicher Institutionen zu finden sind (vom Kindergarten über das Krankenhaus bis zum Beratungsbüro). Häufig ist vielen Menschen gar nicht bekannt, in welchen vielen Arbeitsfeldern Kirche tätig ist. Kirche, mit ihren sehr engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet vor Ort viele Arbeitsfelder und Angebote an. Da wären zum Beispiel: • • • • • •

Treffpunkte für ältere Menschen Büchereien Sozialdienstes für Männer und Frauen Kindergruppen Gruppen zur Unterstützung von bestimmten Projekten, auch in Deutschland konzertantes Singen zum Beispiel in Kirchenchören

vielleicht fällt Ihnen hierzu noch mehr ein. Stellen sie sich mal ganz einfach vor, die Kirche würde sich aus allen Aufgaben, die sie in unserer Gesellschaft wahrnimmt, zurückziehen. Es würde einen großen Aufschrei geben und der Ruf nach dem Staat würde laut. Schließlich sind Caritas und Diakonie – nach dem Staat selbst – an 2. und 4. Stelle der Zahl der Angestellten in Deutschland. Da der Staat aber mit eigenen Mitteln nicht sofort in die Bresche springen könnte, wären Erhöhungen der Nutzungsgebühren oder auch Steuererhöhungen eine logische Folge. Die viele Angebote der Kirche sind für alle Menschen (auch NichtMitglieder der Kirche) vielfach ohne zusätzliche Beitragszahlung oder Nutzungsgebühren offen.


Kirche in der Welt

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Ich glaube daran, dass es wichtig wäre, dass die Menschen, die einerseits aus der Kirche ausgetreten sind und andererseits aber Leistungen annehmen möchten, die die Kirche mit ihren vielfältigen Angeboten bietet, die Kosten tragen sollen, die real entstehen, ohne Anteil der kirchlichen Gemeinschaften. Klar, das würde manchmal richtig teuer, aber wer es möchte…… (der hat es mit seinem Austritt so gewollt). In Deutschland hat der Staat die Aufgabe die Kirchensteuer einzuziehen. Schauen wir doch mal ins Nachbarland (Niederlande oder Frankreich), dort erhält zum Beispiel der tätige Geistliche seitens des Staates kein Geld, die örtliche Gemeinde finanziert ihn direkt durch Kollekten. Dieses Modell könnte man theoretisch auch zu uns nach Deutschland transportieren. Der Vertrag mit dem Staat müsste entsprechend aufgekündigt werden. Wollen wir das wirklich? Fazit: Wer aus der Kirche austritt ist draußen. Wie er sich dann dabei fühlt, muss er selbst einschätzen. Es ist auf jeden Fall nicht konsequent, einerseits aus der Kirche auszutreten und andererseits die Dienstleistungen der Kirche (Kindergärten, Krankenhäuser, Sakramente, ...) zu beanspruchen. Nichtsdestotrotz steht die Kirche jedem (Wieder-) Gläubigen offen. Keinem wird der Zutritt oder die Rückkehr verwehrt. So lange es leistbar ist, werden auch Ausgetretene soweit gewünscht mit den kirchlichen Dienstleistungen wie Kindergarten, Hochzeiten, etc. bedacht. Einen Anspruch darauf kann man jedoch für sich nicht herleiten, jedenfalls dann nicht, wenn man der Institution Kirche und damit der Gemeinschaft Kirche den Rücken gekehrt hat. Aber es bleibt beim Kommunikationsangebot: Wer aus der Kirche austritt, wird künftig von dem für ihn zuständigen Pfarrer per Brief zum Gespräch eingeladen. Die Beweggründe und Konsequenzen dieser Entscheidung sollen darin thematisiert werden. Wer sein Bekenntnis zu Christus ernst meint, der akzeptiert auch „Kirche“ – selbst wenn es hier und da Beispiele von Fehlverhalten und fehlerhaften Handlungen von Menschen in der Kirche gibt. Norbert Käfer

Caritas Hospizdienst Neuer Befähigungskurs: Freiwillige für ambulanten Hospizdienst der Caritas gesucht Auch in den letzten Augenblicken ihres Lebens möchte die Caritas die Menschen nicht alleine lassen und ihnen einen Abschied in Frieden ermöglichen. Daher hat der Caritasverband einen ambulanten Hospizdienst eingerichtet, der Menschen während ihrer letzten Lebenstage zu Hause oder im Seniorenheim begleitet. Für diesen Dienst werden wieder ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die bereit sind, etwa zwei Stunden pro Woche Sterbenden und ihren Angehörigen in dieser schweren Situation zu Seite zu stehen. Dabei geht es weniger darum, große Wünsche zu erfüllen, sondern einfach darum zuzuhören, Zeit zu haben und so ein wenig Licht in den Alltag der Betroffenen zu bringen. Interessierte sind eingeladen, sich in einem ersten gemeinsamen Gespräch zunächst bewusst zu machen, ob sie sich dieser Aufgabe gewachsen fühlen. Wer sich für den Dienst als Hospizhelfer entscheidet, wird im kommenden Jahr bei einem Qualifizierungslehrgang intensiv vorbereitet. Dieser Lehrgang umfasst unter anderem die Themen Kommunikation und Zuhören können, Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, Krankheitssymptome, sowie Nähe und Distanz. Auch anschließend werden die Hospizhelfer während ihrer Tätigkeit von den Mitarbeitenden der Caritas weiter begleitet. Dazu gehört auch der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit anderen Mitgliedern der Hospizgruppe. Weitere Informationen gibt es bei Birgit Stienen vom Caritas-Pflegeteam Kevelaer unter Telefon 02832 / 9780550. Tobias Kleinebrahm Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.

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Was ist nun mit den Menschen, die aus eigener bewusster Entscheidung erklären, ich will keiner Kirche mehr angehören und demnach auch erklären, dass sie nicht nur aus der Gemeinschaft ausscheiden, sondern auch die Leistungen der Kirche, zu der sie ja mit dem Austritt nichts mehr beitragen wollen, nicht mehr benötigen. Vielfach wird dann allerdings gesagt, dass die Kirche kein Recht hätte, diese Leute von ihren Leistungen, die ja grundsätzlich für alle gelten, auszugrenzen.

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Sakramente

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Firmkatechetennachmittag in Mariendonk Am 27. Oktober 2012 trafen sich 11 Firmkatecheten und -katechetinnen in der Abtei Mariendonk zu einem Gespräch mit der Benediktinerin Sr. Theresia, um sich für die laufende Firmvorbereitung inspirieren zu lassen. Gerade in der „heißen Phase“ der Firmvorbereitung, in den Gruppenstunden, erfahren die FirmbegleiterInnen in den Gesprächen mit den Jugendlichen über Glaubenserfahrungen und -vermittlung oft ihre eigenen Grenzen. Daher wurde das Angebot, mit Sr. Theresia über Fragen in der Firmvorbereitung zu sprechen und Antworten zu finden, von den Katecheten freudig angenommen. Sr. Theresia stellte den KatechetInnen drei Fragen, die in der Runde ausführlich diskutiert und beantwortet wurden: Die 1. Frage hieß: „Was wird in der Firmvorbereitung als Ziel angestrebt?“ Als angestrebte Ziele wurden genannt: -

Distanz der Jugendlichen zum Glauben abbauen Freude und Begeisterung für den Glauben wecken Bindung zum Glauben und zur Kirche wiederherstellen Bereitschaft entwickeln, Christ zu sein das Wissen erwerben, wie ich mich als mündiger Christ verhalte, d.h. theoretische und praktische Kenntnisse über mein Christsein erwerben

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Zur 2. Frage „Welche Aufgaben hat die Katechetin bzw. der Katechet?“ wurden folgende Antworten zusammengestellt: - Katechet muss selbst ein mündiger Christ sein - Katechet muss danach streben, den eigenen Glauben zu vertiefen - Katechet darf und muss den Jugendlichen zum Fragen und auch zum In-Frage-Stellen ermuntern

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Die 3. Frage lautete: „Welche Hilfe brauche ich für diese Aufgabe?“ Zunächst suchen wir Katecheten während der Firmvorbereitung Hilfe in der praktischen Unterstützung, d.h. - Unterstützung durch die Eltern (u.a. auch Messbesuche von Eltern mit den Firmanden) - Erfahrungsaustausch unter den Katecheten - gute Arbeitsmaterialien - gute seelsorgerische Begleitung - Hintergrundwissen

Diese Hilfestellungen können uns jedoch nur unterstützen. Die wahre Hilfe kann nur in der eigenen Bereitschaft des Katecheten liegen, im Gespräch mit Gott zu sein, ihm seine Wünsche und Nöte im Gebet zu schildern und auf Gottes Wort zu hören. Und dieses Wort zu hören ist ganz einfach, wie Sr. Theresia uns verdeutlichte: „Wir sind mit dem Wort des lebendigen Gottes angesprochen; d.h. das Evangelium ist keine Erzählung von vor 2000 Jahren, sondern gilt für uns – jetzt und hier – immer wenn wir es hören. Wir hören keine Geschichte, wir werden direkt angesprochen als Antwort auf unsere Fragen.“ Und daraus folgt dann nur eins: In unserer Situation als Katecheten sind wir berufen, und auch mit Gottes Hilfe befähigt, unseren Glauben zu teilen und uns mit den Jugendlichen gemeinsam auf den Weg zu machen. Dankbar für diesen guten Nachmittag nahmen wir zum Abschluss an der Vesper, dem Abendgebet, in der Abtei Mariendonk teil. Eine Fortführung des Gesprächs mit Sr. Theresia wurde von den Katecheten gewünscht und wird im nächsten Jahr auch umgesetzt werden. Petra Franke -für das Vorbereitungsteam-

Die Firmvorbereitung Mehr als 60 Jugendliche machen sich in verschiedenen Gruppen auf den Weg, um im Gespräch untereinander und durch Anregungen von außen Ihren Platz im Glauben zu finden. Die Wege sind dabei ganz unterschiedlich. Manch ein Jugendlicher hat schon sehr starke Vorstellungen von seinem Glaubensleben und macht sich viele Gedanken, was es bedeutet zu glauben. Andere sind noch mehr auf der Suche. Wo die Jugendlichen sich selber sehen, ist in der Firmvorbereitung jedoch nicht so wichtig. Es geht um den Austausch und um die Bereitschaft sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Die Rückmeldungen aus den Gruppen über den Verlauf der ersten Treffen sind durchweg positiv. Viele Gruppen berichten von tiefgehenden und ehrlichen Gesprächen. Gerade in der Adventszeit haben die Firmanden nun an verschiedenen Aktionen wie dem lebendigen Adventskalender, der Friedenslichtaktion oder Fahrten zu anderen Orten teilgenommen, um mehr über verschiedene Formen des Glaubenlebens und der Gottesdienstfeier zu erfahren. Der nächste große Termin ist die Tauferneuerungsfeier für alle Firmbewerber am Sonntag, 13. Januar 2013 um 10.30 Uhr in St. Thomas Stenden zu der auch die ganze Gemeinde herzlich eingeladen ist.


Sakramente

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Erstkommunion 2013 in unserer Pfarrei Vernetzt mit Jesusein Spinnennetz – gewoben aus feinen leicht zerreißbaren Fäden? Vernetzt mit Jesusein Fischernetz – geflochten aus starken Fasern? Vernetzt mit Jesus jeder Satz beginnt mit ihm. Wünschen wir unseren derzeit 87 Kommunionkindern viele schöne Erfahrungen bei der Entdeckung der Vernetzung mit Jesus und begleiten wir sie mit unserem Gebet.

St. Peter und Paul 7. April 2013 Kira Borsich Jana Both Lorenz Brands Lena Bremenkamp Lotta Bücker Elisa Claßen Elianne Demke Celina Dohmen Laura Ernst Laura-Sophie Esenwein Sophia Ettrich Florentine Ettrich Tobias Färbers Gina Friebe Emilie Funken Ben Gerum Mia Gipmans Luca Grüter Nikolaj Haffmanns Timo Kleinmanns Johannes Lemmen Jule Leurs Michele Maaßen Nele Maesmanns Julia Sophia Misch Sina Nilius Cosmo Noy Larissa Pelz Lars Peters Naema Redant Mona Schöpkens Paul Schramm Erik Schwarz Marco Smidt Lucas Thielen Justin Wagner Jasmin Weber Lucia Wenders Celine Wrenn

Am Vorstgraben 1 Hülser Str. 20a Bahnhofstr. 40 Hermans Mühle 36 Rheinstr. 30 Eyller Str. 207 Gartenstr. 13 Obereyller Str. 53 Azaleenweg 25 Hülser Str. 22 Alter Dyck 12 Alter Dyck 12 Obereyller Str. 53a Rheinstr. 17 Obereyller Str. 102 An de Koul 1 Hörnenweg 14 An de Koul 9 Friedrichstr. 102 Jahnstr. 34 Hochstr. 131 Bruchstr. 27 Gartenstr. 18 Obereyller Str. 13 Narzissenweg 10 Am Vorstgraben 62 Hochstr. 100 Doulenweg 11 Hörnenweg 12a Stendener Str. 19 Rahmer Kirchweg 33 Rahmer Kirchweg 31 Hochstr. 111 Pannepad 12 Rheinstr. 4 Jahnstr. 23 Am Vorstgraben 70 Rather Weg 4 Hochstr. 155

St. Thomas 14. April 2013 Florian Balkowski Marek Hynas Emily Janzen Philipp Noethen Finn Straetmans Lucy Straetmans Noah Wiegers

Hoefnagelsdyk 56 Dorfstraße 171 Dorfstraße 147d Dorfstraße 171 a Dorfstraße 199 Dorfstraße 207 Dorfstraße 99

St. Dionysius 21. April 2013 Raymond Schönfeld Lea Bomsien Tim Brückmann Lucie Braun Manolito Brand Miriam Büttner Maria Dargonaki Alexander Luca Dusetti Till Eickes Phil Färbers Tim Niklas Frenzen Jule Fuchs Nils Maximilian Hanke Emma Hartmann Luca Jan Itani Kelvin Itani Nic van Koeverden Lena Sophie Kohlstedt Jonas Koppers Maxima Kratzenberg Joel Kresken Jule Kückelheim Martin Lagrave Jan Linßen Paula Lucas Fabian Mertens Maiko Minten Alisha Planken Jule Preuß Henriette Emma Reinicke Lukas van Rickelen Ole Rottmann Marlon Max Rogahn Samantha-Sophia Scheida Marie Schmidt Jonas Schultes Marc Spandik Hanna Verf��rth Chiara Maria Vilgertshofer Angelina Olivia Wallach Till Willems

Eichendorffstraße 22 Friedensstraße 5 Rotdornweg 19 Nieukerker Straße 2 (Wachtendonk) Vernumer Weg 20 An der Landwehr 22 Goethestraße 27 Am Weinberg 112 Friedensstraße 20 Winternam 59 Dennemarkstraße 8 Kölner Straße 45 Nordstraße 14 Otto-Hahn-Straße 3 Gelderner Straße 3 Weststraße 22 Kleine Bleiche 17 Gelderner Straße 78 Wiesenstraße 3 Am Weinberg 58 Obereyller Straße 7 Am Körschmannsdyck 30 Oststraße 12 Winternam 102 St. Barbara Weg 13 Melmesfeld 42 Winternam 197 Heuweg 29 Meisenweg 52 Melmesfeld 24 Am Schüttenhof 41 Römerweg 8 Winternam 177 Straelener Straße 514 Karl-Leisner-Straße 18 Goethestraße 25 Winternam 65 An der Landwehr 19 Marienstraße 32 Feldstraße 30 A Petersweg 6

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Vernetzt mit Jesus eine direkte Leitung – Kabel – Funk – Internet?

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Wir über uns!

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Caritasausschuss der Pfarrei St. Dionysius Die Caritasausschüsse Aldekerk, Nieukerk und Stenden bestehen auch nach der Fusion der Kirchengemeinde St. Dionysius Kerken ortsbezogen weiter. Sie arbeiten jetzt jedoch auch vermehrt zusammen. Dies wollen wir durch das Gruppenbild (wegen Terminschwierigkeiten fehlen leider ein paar Mitglieder) verdeutlichen.

Ortsausschuss Caritas Nieukerk Im Ortsausschuss Nieukerk sind zur Zeit vier Personen tätig. Tatkräftige Unterstützung erhalten wir durch die kfd Nieukerk, die die Sammlungen zweimal jährlich durchführt, in der Adventszeit unsere Mitbürgerinnen und Bürger ab 85 Jahren, mit einem kleinen Geschenk und viel Zeit zum Erzählen, besucht. Für diese großartige Mithilfe sind wir sehr dankbar, denn unser Team ist viel zu klein, alle diese Aufgaben allein zu bewältigen.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Trude Peters betreut seit 1974 die Caritaskasse. Aus eigener Erfahrung kann sie sagen, dass die Zahl der hilfsbedürftigen Menschen stark zunimmt. Besonders Familien mit Kindern und ältere Menschen mit kleiner Rente brauchen Unterstützung. Bisher konnten wir diese Aufgaben dank der Sammlungen und einer jährlichen Kollekte erfüllen.

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Weitere Aktivitäten sind der Besuch von verarmten Menschen zu Weihnachten mit einer Geschenktüte. Innerhalb der Gemeinde St. Dionysius besteht auch der FED („Familienentlastender Dienst“), der pflegenden Angehörigen Freiraum für eigene Bedürfnisse geben soll, auch wenn dieser Dienst keine pflegerische Tätigkeit ermöglichen kann. Zu Weihnachten 2011 haben wir erstmalig die Aktion „Christkind Aktiv“ zusammen mit den Gruppen aus Aldekerk und Stenden gestartet. Hierüber wird Not leidenden Menschen, besonders auch Kindern ein Weihnachtsgeschenk ermöglicht. Diese Aktion war erfolgreich und wir hoffen auf eine Steigerung für 2012. Schön wäre, wenn sie uns helfen Bedürftige zu finden und diese ansprechen an der Aktion teilzunehmen.

Ganz großen Wert legen wir dabei auf Anonymität, damit niemand Angst haben muss, sich öffentlich zu melden. Die Anforderungen an unsere Caritasgruppe werden auf Dauer immer größer, somit suchen wir neue Mitstreiter und Mitstreiterinnen. Meldungen bei Interesse erbeten an Trude Peters Tel.-Nr. 5277, Hannelore Reuvers Tel.-Nr. 2302, oder Willi Smeets Tel-Nr. 2143.

Ortsausschuss Caritas und Soziales Aldekerk Der Ausschuss Caritas und Soziales Aldekerk umfasst acht Personen, die sich ehrenamtlich engagieren. Gerade im sozialen Bereich benötigen die Ehrenamtlichen viel Einfühlungsvermögen und Flexibilität, um ihre Aufgaben wahrzunehmen. So werden sie mit Schicksalsschlägen der bedürftigen Personen konfrontiert und sind nicht selten Ersthelfer in akuten Notsituationen. Manchmal hilft schon ein offenes Ohr eines Mitgliedes, aber das reicht nicht immer aus. So kann es sein, dass Lebensmittel benötigt werden, Kleidung nicht finanziert werden kann oder die Strom- oder Heizkostenabrechnung die Familie oder die Einzelperson finanziell überlastet. Auch kurzfristige finanzielle Hilfe wird geleistet. Ebenso arbeitet der Ausschuss mit der Caritasstelle in Geldern zusammen, die unter anderem eine Schuldnerberatung anbietet. Jedoch nicht nur Einzelfallhilfe gehört zum Aufgabenbereich des Caritasausschusses. Besonders die älteren Mitbürger freuen sich über Besuche und Gespräche. So werden in Aldekerk alle Mitbürger, die das 80ste Lebensjahr vollendet haben in der Vorweihnachtszeit besucht. Um dies zu ermöglichen unterstützt die kfd tatkräftig das Caritasteam. Des Weiteren beteiligt sich der Caritasausschuss am FED Projekt, dem familienentlastenden Dienst. Die Mitarbeiter dürfen zwar keine pflegerischen Tätigkeiten ausüben, aber sie können dem Pflegebedürftigen Gesellschaft leisten und den Möglichkeiten der Person entsprechend, die Freizeitgestaltung mit


Wir über uns!

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übernehmen. Dazu kann eine Ausfahrt im Rollstuhl genauso gehören, wie das Vorlesen einer Geschichte oder der Zeitung. Auch die örtliche Organisation der Aktion „Christkind Aktiv“ obliegt den Mitgliedern des Ortsausschusses. So sagen wir als Caritasausschuss in diesem Rahmen „Danke“, allen, die sich ehrenamtlich für das Wohl der Menschen in der Gemeinde einsetzen und ein offenes Ohr für den Nächsten haben. Besonders bedanken wir uns bei den ehrenamtlichen Sammlerinnen, den Frauen der kfd, die im Frühsommer und in der Adventszeit die Caritassammlungen durchführen. Ebenso bei allen Spendern. Ohne Spendengelder wären Hilfsleistungen seitens des Caritasausschusses nicht möglich!

Mit den Sammlungsgeldern werden Bedürftige unterstützt und 30% des Erlöses wird an die Caritas Geldern für den Topf „Menschen in Not“ weitergegeben. Auch bieten wir den FED –Familien entlastender Dienst in unserer Ortsgemeinde an. Derzeit nimmt eine Person diesen in Anspruch. Ebenso organisieren wir auch die „Christkind aktiv“ Aktion in unserem Bezirk. Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung und bei unserem Team für die emsige Arbeit. Wer gerne bei uns mitmachen möchte ist herzlich willkommen. Das Caritasteam Stenden (Maria Eyckmanns, Tel. 7736)

Sollten Sie sich gerade in einer schwierigen Lebenslage befinden haben Sie die Möglichkeit sich unter der Tel.-Nr. 6988 bei Ute Müller an den Caritasausschuss zu wenden. Ute Müller für den Ausschuss Caritas und Soziales Aldekerk

Ferienfreizeit 2013 Nach den tollen Erfahrungen und Erlebnissen in den 14 Tagen im Sommer 2012 wird vom Ferienlager unserer Pfarrgemeinde auch im kommenden Jahr wieder Westerburg angesteuert.

Zur Aufgabe machten sich die Helfer für das Wohl besonders der älteren, bedürftigen und kranken Mitbürger zu sorgen. Seit dieser Zeit gibt es 14tägige Besuchsdienste für das Krankenhaus in Kempen und Kranke zu Hause. Desweiteren besuchen wir die Mitbürger zu runden Geburtstagen ab 75 Jahren und älter. Zum Martinsfest kann sich das Martinskomitee auf die Mithilfe verlassen: Wir übernehmen die Verteilung der Martinstüten an die Senioren ab 75 Jahren, eine schöne Aufgabe, denn nicht selten wird man mit einer Tasse Kaffee und leckeren Püfferchen belohnt. Einmal jährlich werden alle Alleinstehenden zu einem gemütlichen Nachmittag mit Unterhaltungsprogramm bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Auch wird die jährliche Caritassammlung von uns durchgeführt, die jedoch dieses Jahr einmalig ausgesetzt wurde.

Viele der bisherigen Teilnehmer haben bereits großes Interesse bekundet, auch 2013 wieder das Schullandheim unsicher machen zu wollen. Gerne sind natürlich auch neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich dazu eingeladen im kommenden Jahr 2 Wochen Ferienfreizeit mit zu erleben. Einen Termin gibt’s auch schon: 27.07.2013 – 09.08.2013. Anmeldungen dazu liegen in den 3 Kirchen aus. Weitere Infos bei Christian Kaltenecker (Tel. 1898594). Teilnehmen dürfen Kinder zwischen 8 und 12 Jahren (Ausnahmen möglich) aus Kerken und Umgebung. Im Preis von 329 Euro sind alle Ausflüge, die Busfahrt, die Unterkunft und die Verpflegung enthalten.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Ortsausschuss Caritas Stenden Das Team Caritasausschuss Stenden umfasst zur Zeit zehn Helfer. Im Jahr 1995 trug Pastor Rinus Speek dazu bei, die Caritas wieder mehr in den Blickpunkt der Ortsgemeinde zu stellen. Durch Mundpropaganda fanden sich schnell Mitstreiter und der Caritashelferstamm wurde größer.

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Rückblick

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Born this way Disco-Licht flackert, laute Musik, Liedtexte werden auf eine Leinwand projiziert. Fast 100 Personen, die überwiegende Anzahl davon jugendlich, haben sich an einem Freitagabend Anfang September versammelt, um zu feiern, Gottesdienst zu feiern. Spontan finden sich junge Menschen, die bereit sind, sich an der Umsetzung zu beteiligen. Die Texte werden in eigenen freigesprochenen Worten wiedergegeben und alle richten ihre Aufmerksamkeit auf die Redner. „Eine Messe mit unserer Musik“ so begrüßte Sven die Anwesenden. „Born this Way“ von Lady Gaga ertönt, die zumeist exzentrisch gekleidete Popdiva singt über Gott und seine Schöpfung. „Ich bin auf meine Art wunderschön, denn Gott macht keine Fehler“, heißt es darin. Fabian tritt ans Mikrofon und redet über das Lied: „Ich finde da geht es ganz viel um Mut. Den Mut nicht so perfekt zu sein, wie die Models bei Heidi Klum und die Sänger bei Dieter Bohlen. Es geht darum, einfach zu sich selber zu stehen. Denn seit mal ehrlich: Gott hat dich doch ziemlich gut hingekriegt!" Pastor Prießen sitzt zwischen den Jugendlichen und hört, wie Fabian alles auf einen Punkt bringt, "wir können die Welt im Kleinen etwas besser machen, wenn wir uns, und die anderen so respektieren wie wir sind. Denn wir wurden schließlich alle von Gott so geschaffen. Egal, welche Hautfarbe, welches Handycap oder welchen Makel du selbst an dir feststellst – jeder ist auf seine Art wunderschön. Lady Gaga hat es mit ihrem Song ‚Born this way‘ einfach mal auf den Punkt gebracht!" Die Verbindung zwischen dem Matthäus-Evangelium (7, 7-12; „Alles, was ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen“) und dem Song, zwischen dem typisch Kirchlichen und dem Modernen ist geglückt. Die Resonanz – sehr positiv!

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Iris Itgenshorst

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Born this way Der Songtext Es ist egal ob du Gott liebst, heb‘ einfach deine Hände hoch, denn du wurdest nun mal so geboren. Meine Mutter erzählte mir, als ich jung war, dass wir alle geborene Superstars sind. Vor dem Spiegel wickelte sie mir Locken und trug mir Lippenstift auf. „Es ist nichts falsch daran, sich so zu lieben wie man ist“, sagte sie. „Weil er dich vollendet erschaffen hat, Kleines. Also Kopf hoch Mädchen und du wirst weit kommen in deinem Leben. Höre auf mich, wenn ich sage: Ich bin auf meine Art wunderschön, weil Gott keine Fehler macht. Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich wurde so geboren. Verstecke dich nicht hinter deinen Zweifeln, liebe einfach dich selbst und du bist bereit. Ich bin auf dem richtigen Weg, ich wurde so geboren, Kleines. Es gibt gar keinen anderen Weg. Ich wurde so geboren. Verstell dich nicht, sei einfach eine kleine Königin. Sei umsichtig und liebe deine Freunde. Kind des Untergrunds, erfreue dich an deiner Wahrheit. Im Glauben der Unsicherheit muss ich jetzt ich selbst sein und meine Jugend respektieren. Ein anderer Geliebter ist keine Sünde, aber glaube Ihm. Ich liebe mein Leben, ich liebe das Wort und meine Liebe braucht Vertrauen. Verstell dich nicht, sei einfach eine kleine Königin. Ob du pleite bist, oder flüssig, schwarz oder weiß, beige, Libanese oder aus dem Orient bist. Ob du ausgeschlossen bist wegen einer Behinderung oder schikaniert wirst. Freue dich über dich heute, liebe dich. Denn du wurdest so geboren. Es ist egal ob du schwul, hetero oder bi bist, lesbisch oder transsexuell. Ich wurde geboren um zu überleben, ich bin auf dem richtigen Weg Kleines, und ich wurde geboren um tapfer zu sein. Ich bin auf dem richtigen Weg. Ich wurde so geboren.“


Reiseberichte

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Gemeindefahrt nach Israel und Jordanien

Montag, 17.09.2012 Nach einer relativ kurzen Nacht trafen wir uns um 9.30 Uhr zu unserem ersten gemeinsamen Frühstück. Nachdem wir alle gemütlich und ausgiebig gefrühstückt hatten, ging unsere Fahrt dann los. Zuerst fuhren wir zum Berg Nebo, dem Berg, von dem Moses nach dem Auszug aus Ägypten das Gelobte Land zum ersten Mal sah. Hier führt nur eine relativ schmale Serpentinenstraße durch eine wüstenartige Gegend hoch, die erst zum Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahre 2000 angelegt bzw. ausgebaut worden war. Vom Berg Nebo genossen wir das einmalige Panorama: Den Blick zum Toten Meer und nach Israel. Leider war es etwas dunstig, aber wir konnten die judäischen Berge, Jericho und den Jordangraben erkennen. In einer kleinen Kapelle auf dem Berg Nebo feierten wir dann unsere erste gemeinsame Messe. Nach der Messe hatten wir noch etwas Zeit, uns Ausgrabungen auf dem Berg anzusehen, bevor unsere Fahrt dann weiter nach Madaba ging. In Madaba angekommen gingen wir zur „St. Georges Mosaic Map Church“, einer griechischorthodoxen Kirche, in der sich eine große, sehr berühmte Mosaikkarte des Heiligen Landes befindet. Nach einer kurzen Erklärung durch unseren tollen Guide Farah sahen wir uns dann das Mosaik und die Kirche an. Von Madaba aus ging unsere Fahrt dann weit in den Süden, durch die Wüste bis nach Petra / Wadi Musa. Während der Fahrt erzählte uns unser Guide viele interessante Dinge über Jordanien und das Leben dort. Dienstag, 18.09.2012 Einziger Punkt auf unserem Tagesplan war heute Petra, die berühmte Felsenstadt und der meistbesuchte Ort Jordaniens. Petra war zur Zeit um Christi Geburt die Hauptstadt des Reiches der Nabatäer. Dadurch dass Petra verkehrsgünstig an den wichtigsten Handelsrouten, z.B. der Weihrauchstraße lag, wurde es ein bedeutender Handelsplatz. Wegen der Grabtempel und den Monumentalfassaden, die direkt aus dem Fels gemeißelt wurden, gilt Petra als einzigartiges Kulturdenkmal und wurde 1985 zum UNESCO-Welterbe ernannt.

In wenigen Schritten waren wir vom Hotel aus am Besucherzentrum von Petra angekommen. Hier erklärte uns Farah, was wir an diesem Tag alles auf unserer Wanderung sehen würden. Wir gingen erst durch offenes Gelände. Schon dort konnten wir viele interessante und beeindruckende Felsformationen und in die Felsen geschlagene Gräber bestaunen.

Um zum eigentlichen Zentrum Petras zu gelangen, mussten wir dann durch eine lange, schmale Felsschlucht, den sogenannten Siq, gehen. Dieser Siq ist ca. 1,5 km lang und an der breitesten Stelle nur knapp 3 m breit. Die Wände des Siq gehen ca. 100 m steil hinauf. Im Siq selber gab es auch einiges zu bestaunen, z.B. die Aquädukte, die in den Fels geschlagen waren und die gesamte Stadt mit Wasser versorgten. Aber auch das wunderbare Farbspiel der Felsenformationen. Am Ende des Siq öffnen sich die Felsen und wir hatten einen einmaligen Blick auf das sog. Schatzhaus des Pharao, eine riesige Grabanlage. Die Fassade ist fast 40 Meter hoch und in einem Stück aus dem Stein gehauen. Nach einer kurzen Pause gingen wir weiter, an mehreren kleineren Felsengräbern und einem alten Theater vorbei und kamen dann zu den Resten einer alten Basilika. Nach einer kurzen Besichtigung sprachen wir dort noch ein Gebet und gingen dann weiter, um uns an einem kleinen Restaurant mit kühlen Getränken zu erfrischen und für den anstehenden Rückweg zu stärken. Den ersten Teil des Rückwegs ritt ein Teil der Gruppe auf Eseln. Eine nicht alltägliche und auch nicht wirklich bequeme Form der Fortbewegung, aber es hat allen Spaß gemacht. Der Rückweg durch den Siq und bis zum Hotel war dann auch wegen der großen Hitze etwas anstrengender. Nach einer längeren Erfrischungspause, die einige auch zum Schwimmen im Hotelpool nutzten, trafen wir uns vor dem Abendessen zu einem Abendgebet und konnten den Tag so ausklingen lassen.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Sonntag, 16.09.2012 Am Sonntagmittag trafen sich 20 Pilger aus Kerken und Geldern auf dem Kirchplatz, um gemeinsam mit Pastor Prießen zu ihrer Reise ins Heilige Land aufzubrechen. Nachdem Pater Abraham am Hochkreuz allen den Reisesegen gespendet hatte, ging es endlich los in Richtung Flughafen. Von Düsseldorf aus flogen wir über Frankfurt nach Amman, der Hauptstadt Jordaniens. Dort kamen wir mitten in der Nacht an und wurden dort schon von unserem Flughafen-Guide erwartet. Dieser regelte auch alle Einreiseformalitäten für uns. Vor dem Flughafen wartete dann auch schon unser Bus, der uns zu unserem ersten Hotel bringen sollte. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt kamen wir dann auch gegen halb 4 in der Nacht endlich am Hotel, das direkt am Ufer des Toten Meers lag, an.

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Reiseberichte

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Mittwoch, 19.09.2012 An diesem Tag verließen wir Jordanien, um den Rest der Reise in Israel zu verbringen. Dabei hatten wir eine lange Fahrtstrecke, von Petra weit im Süden Jordaniens bis hoch in den Norden Israels an den See Genesareth, zu bewältigen. Im Bus sprachen wir zuerst wie immer ein gemeinsames Morgengebet. Von Petra aus fuhren wir zunächst zur Festung Shoubak, einer alten Kreuzfahrerfestung und konnten die Reste dieser Festungsanlage besichtigen. Von dort ging die weite Fahrt wieder Richtung Norden durch die jordanische Wüste bis hoch zum Jordan. Hier auf der jordanischen Seite fuhren wir zu einer Stelle am Ufer, an dem Jesus von Johannes getauft wurde.

Direkt am Ufer des Jordans konnten wir eine schöne und stimmungsvolle Tauferinnerungsfeier begehen. Dabei besprengte uns Pastor Prießen mit gesegnetem Wasser aus dem Jordan. Das Vater Unser betete unser Guide Farah auf Arabisch für uns.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Dann ging die Fahrt weiter zur jordanisch-israelischen Grenze. Leider mussten wir uns an der Grenze von unserem jordanischen Guide Farah und unserem Busfahrer Seth verabschieden. An den beiden Grenzstationen mussten wir mehrere Kontrollprozeduren durchlaufen, bis wir schließlich die Grenze (und damit auch den Jordan) überqueren konnten. Auf der anderen Seite der Grenze wurden wir dann vom israelischen Busfahrer und unserem neuen Guide Gabriel erwartet und nach 1 ½ Stunden konnten wir unsere Reise zum See Genesareth endlich fortsetzen. Wir hatten nun für mehrere Nächte unser Quartier im Pilgerhaus in Tabgha bezogen, ein wirklich schönes Haus in dem wir uns alle sehr wohl fühlten.

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So begann unsere Zeit in Israel, in der wir den See Genezareth und seine Umgebung, die Mittelmeerküste, Jerusalem, die Gegend um das Tote Meer, Jericho und Betlehem besuchten. Die spannenden Erlebnisse und prägenden Eindrücke dort lassen sich nicht in wenigen Worten gebührend beschreiben. So haben wir uns entschlossen in den nächsten Ausgaben als kleine Serie Stück für Stück entsprechend der kirchlichen Feste über unsere Reise zu berichten. So ist in dieser Ausgabe zu Weihnachten auch noch Platz für eine Station unserer Reise: Betlehem Am Dienstag, 25.09. ging die Fahrt früh morgens nach Bethlehem. Wir hatten zum Glück keine Probleme die Grenze zu den palästinensischen Gebieten zu passieren.

Es ist aber schon ein bedrückendes Gefühl, durch diese hohe Mauer, die Bethlehem umgibt, in den Ort zu fahren. In Bethlehem angekommen, gingen wir zum Krippenplatz mit der Geburtskirche. Wir konnten uns zunächst die Geburtskirche in Ruhe ansehen, so z.B. auch die alten Mosaike, die noch aus dem 4. Jahrhundert stammen. Leider mussten wir sehr lange warten, um in die Geburtsgrotte zu kommen, da dort noch ein griechisch-orthodoxer Gottesdienst stattfand und dieser mehr als eine Stunde länger dauerte als geplant. Dann konnten wir aber doch endlich in die Geburtsgrotte hinunter gehen. Wir sahen uns die Geburtsstelle Jesu, die durch einen silbernen Stern mit der Inschrift „Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est“ (Hier wurde Jesus Christus von der Jungfrau Maria geboren) gekennzeichnet ist, an und konnten dort natürlich auch ein kurzes Gebet sprechen.

Zum Mittagessen waren wir bei einer palästinensischen Familie eingeladen. Leider war an diesem Tag die Mutter der einladenden Frau gestorben, so dass uns eine Bekannte der Familie empfing. Wir bekamen ein hervorragendes und reichhaltiges Mittagessen mit Nachtisch, Tee und Kuchen serviert. Während des Essens erzählte uns die Bekannte der Familie bedrückende Einzelheiten und Begebenheiten aus dem israelisch-palästinensischen Konflikt, wie z.B. über die Landendeignungen, sie sprach aber auch über aktuelle Kriegsgefahr in Israel, die von Seiten des Iran droht. Wir hätten ihren Ausführungen gerne noch länger zugehört, aber der nächste Programmpunkt stand auf unserem Plan. So fuhren wir nach dem Mittagessen nach Bet Sahur, einem kleinen Vorort von Bethlehem, zu den Hirtenfeldern. Dem Ort, an dem die Hirten lagerten, als der Engel ihnen die Botschaft von der Geburt Jesu gebracht hat. In einer Grotte neben der Hirtenfeldkirche feierten wir einen stimmungsvollen Weihnachtsgottesdienst. Mit den typischen Weihnachtsliedern wie z.B. „Nun freut euch ihr Christen“, „Menschen, die ihr wart verloren“ und „Stille Nacht“ kam trotz der hohen Temperaturen Weihnachtsstimmung auf. Leider hatten wir nach der Messe nur noch wenig Zeit uns die Hirtenfeldkirche anzusehen.


Reiseberichte

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Da am nächsten Tag der jüdischen Feiertag Yom Kippur gefeiert wurde, wurde die Grenze schon um 16.00 Uhr geschlossen, so dass wir schon früher das Gebiet um Bethlehem verlassen mussten. Wir hatten aber wieder Glück und das Passieren der Grenze war kein Problem. Zurück in Jerusalem machten wir gemeinsam noch einen Spaziergang durch die Altstadt von Jerusalem mit den kleinen verwinkelten und engen Basarstraßen.

Jugendfreizeit der ev. Gemeinde Wir erobern Burg Ellenberg

Diese kleine eigene „Burg“ in Altusried im Oberallgäu wird unser neues Ferienziel für 2 ereignisreiche Wochen sein. Tolle Ausflüge und spannende Erlebnisse erwarten Euch: Skyline-Freizeitpark, Schloss Neuschwanstein, Skywalk Allgäu, Forggensee, Stadt Kempten und vieles mehr! Natürlich gibt es auch wieder jede Menge Spaß beim Spielen, Schwimmen, Singen und Basteln! Wann? Wo?

Vom 20. Juli bis 02. August 2013 Freizeitheim Lerchenmüller in Altusried/Oberallgäu Veranstalter? Ev. Kirchengemeinde Kerken Anmeldung? Evangelisches Gemeindebüro Tel. 02833/2116, Fax 02833/2328 Infos? Birgit Schultz, Melmesfeld 26 Tel. 02833/5443 Teilnehmer? 30 Jugendliche 4 Betreuer/ 2 Küchenteam Alter? 12-15 Jahre Und das Ganze für nur 395 € (200 € fällig bei Anmeldung, 195 € fällig zum 01.06.2013). Ermäßigung für Geschwisterkinder möglich.

Weltgebetstag der Frauen Frauen aller Konfessionen laden ein

Weltgebetstag mit dem Schwerpunktland Frankreich

Freitag, 1. März 2013 Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Frage stellten sich 12 Französinnen aus 6 christlichen Konfessionen. Ihr Gottesdienst zum WGT 2013, überschrieben mit dem Bibelzitat „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25, 35), fragt: Wie können wir „Fremde“ bei uns willkommen heißen? Der WGT 2013 liefert dazu biblische Impulse (Mt 25, 31-40; 3. Buch Mose/Lev 19, 2;33-37; Offb 21, 3-4) und Frauen teilen ihre guten und schwierigen Zuwanderungsgeschichten mit uns. In der Bibel, einem Buch der Migration, ist die Frage der Gastfreundschaft immer auch Glaubensfrage: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25, 40) Mutig konfrontiert uns dieser Weltgebetstag so auch mit den gesellschaftlichen Bedingungen in unserer „Festung Europa“, in der oft nicht gilt, wozu Jesus Christus aufruft: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“. In der Gemeinde Kerken finden die Frauengottesdienste am Nachmittag in Nieukerk in der evangelischen Kirche um 17.00 Uhr mit anschließender Begegnung in der Quelle statt, in Aldekerk in der evangelischen Kirche Ringstraße um 15.00 Uhr mit anschließender Begegnung. Die Frauen aus Stenden schließen sich dort an. Die Frauen der Vorbereitung aus Aldekerk, Nieukerk und Stenden freuen sich auf Mithilfe weiterer interessierter Frauen aus den Ortschaften. Bitte melden sie sich bei den verantwortlichen der Kfd oder an die Verantwortlichen der evangelischen Kirche ihres Ortes.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

In der Kirche beeindruckten insbesondere die Wandgemälde, die die Geburt, den Engel bei den Hirten und die Hirten auf dem Weg zur Krippe zeigten. Ein weiteres Foto der Gemälde finden Sie – passend zu Weihnachten – auf der Rückseite dieser Blickpunkteausgabe.

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Gottesdienste und Termine

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Dezember 2012 07.00 Uhr Rorate-Messe in St. Peter und Paul Sa.

4. Advent 22. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Jugendgottesdienst gestaltet von den Firmanden in St. Dionysius

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul So. 23. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 14:30 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle 15:00 Uhr Krippenfeier mit Total Vokal in St. Peter und Paul 16:00 Uhr Krippenfeier in St. Dionysius 16:00 Uhr Krippenfeier in St. Thomas M0. 24. Heiligabend 17:30 Uhr Festmesse mitgestaltet durch Kirchenchor, Coro Piccolo und Orchester in St. Peter und Paul 18:00 Uhr Festmesse mit Bläsern in St. Thomas 22:00 Uhr Christmette mit Kirchenchor in St. Dionysius Weihnachten - Hochfest der Geburt des Herrn 07:30 Uhr Hirtenmesse in St. Peter und Paul 08:00 Uhr Hirtenmesse in St. Dionysius Di. 25. 09:15 Uhr Festhochamt mit deutschen Weihnachtsliedern in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Festhochamt in St. Thomas 11:00 Uhr Festhochamt mit Bläsern in St. Dionysius Fest der Heiligen Familie - Hl. Stephanus 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 09:15 Uhr Festhochamt mitgestaltet durch Kirchenchor, Coro Piccolo und Orchester in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Festhochamt mit Kindersegnung in St. Thomas Mi. 26. 11:00 Uhr Familiengottesdienst in St. Dionysius anschl. Kindersegnung 15:30 Uhr Weihnachtliche Familienandacht und Segnung der Kinder in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Festabendmesse in St. Peter und Paul Hochfest der heiligen Familie Sa. 29. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Silvester 17:00 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Peter und Paul anschl. Darbietung der Turmbläser Mo. 31. 18:15 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Dionysius 19:00 Uhr Jahresabschlussmesse in St. Thomas 23:00 - 0:00 Uhr Meditatives Gebet in St. Dionysius 24:00 Uhr Tedeum und Segen in St. Peter und Paul So.

Mo.

07.

Di.

08.

Sa.

12.

So.

13.

Mo.

14.

Di.

15.

Fr..

18.

Sa.

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20.

Mo.

21.

Do.

22.

Sa.

26.

30.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Januar 2013 Di.

01.

Do.

03.

Sa.

So.

Mo.

24

05.

06.

07.

Hochfest der Gottesmutter Maria – Neujahr 11:00 Uhr Neujahrsmesse in St. Peter und Paul 17:00 Uhr Neujahrsmesse in St. Thomas 19:00 Uhr Neujahrsmesse in St. Dionysius 09.00 Uhr Aussendungsfeier der Sternsinger in St. Peter und Paul Erscheinung des Herrn 10:00 Uhr Aussendungsfeier der Sternsinger in St. Thomas 17:00 Uhr Familienmesse in St. Peter und Paul und Rückkehr der Sternsinger 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius Erscheinung des Herrn 09:00 Uhr Familiengottesdienst mit Sternsinger in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul anschl. ab 10:30 Uhr Drei-Königs-Singen mit Kirchenchor, Männergesangverein und Liederkranz 10:30 Uhr Familiengottesdienst mit Sternsinger in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe mit Kirchenchor in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Ende der Weihnachtsferien 18:00 Uhr Hl. Messe für die St. Georgs- und Carolusbruderschaft Winternam in St. Dionysius

So.

27.

Mo.

28.

20:00 Uhr Ökumenischen Bibelgespräch in der evangelischen Kirche Aldekerk 18:30 Uhr Andacht für die Lebenden und Verstorbenen des Kirchenchores Aldekerk in der Klosterkirche anschl. Namenstagsessen 10:30 Uhr Jahreshauptversammlung des Kirchenchors St. Dionysius Nieukerk in der Gaststätte Till Taufe des Herrn 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe mit Tauferneuerung für die Firmbewerber aus Kerken in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 11:00 Uhr Kinderkirche in St. Peter und Paul 15:00 Uhr Tauferinnerungsfeier der Erstkommunionkinder in St. Dionysius 17:00 Uhr Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen der Pfarrgemeinde St. Dionysius im Jugendheim Aldekerk 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe für die Feuerwehr Eyll in St. Antonius, Eyll 09:00 Uhr Hl. Messe für die St. Antonius-Bruderschaft Niedereyll in St. Antonius, Eyll 15.00 Uhr Hl. Messe für die „Gebetsbruderschaft Königin des Friedens“, besonders für die Kinder, in St. Antonius Rahm 09:45 Uhr Patronatsmesse der St. Antonius-Bruderschaft in St. Antonius Rahm 2. Sonntag im Jahreskreis / Afrikasonntag 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Patronatsmesse der St. Sebastianus- und Paulus-Bruderschaft in St. Peter und Paul anschl. Generalversammlung im Schnakenhaus 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe zum Afrikasonntag in St. Dionysius 15:00 Uhr Tauferinnerung der EK-Kinder in St. Thomas 16:30 Uhr Orgelkonzert mit Georg Hoever und Flötensolist zum 10jährigen Bestehen der Singschule Aldekerk 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe für die Mitglieder der St. Sebastianus-Bruderschaft in St. Dionysius 09:00 Uhr Hl. Messe der St. Sebastianus- und Paulusbruderschaft in der Klosterkirche 19:00 Uhr Hl. Messe f. d. Verstorbenen der St. Antoniusbruderschaft in St. Antonius, Rahm (die heilige Messe in der Brigittenkapelle Poelyck entfällt) Generalversammlung der St. Antoniusbruderschaft Rahm 3. Sonntag im Jahreskreis / Welt Lepra-Tag 15:30 Uhr Krabbelgottesdienst in St. Dionysius 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe des Leprakreis mit Musikverein Aldekerk in St. Peter und Paul anschl. JHV Musikverein 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe mit Aufnahme der neuen Messdiener in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen der St. Michaelis-Bruderschaft Baersdonk in St. Dionysius 10:30 Uhr Hl. Messe der St. Paulus-Bruderschaft in der Brigittenkapelle Poelyck

Februar 2013 Sa.

4. Sonntag im Jahreskreis / Darstellung des Herrn (Kleinkarneval) 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Blasiussegen 02. in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Kerzenweihe und Blasiussegen in St. Dionysius

So.

09:15 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen in St. Peter u. Paul 10:30 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe mit Kerzenweihe 03. und Blasiussegen in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe mit Blasiussegen in St. Dionysius (anstatt in St. Peter und Paul aufgrund des Karnevalszuges)


Gottesdienste und Termine

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Sa.

So.

Mo.

Mi.

Do. Sa.

So.

Fr.

Sa.

So.

09:30 Uhr Hl. Messe für die Feuerwehr Winternam in der Elisabeth-Kapelle Nieukerk 5. Sonntag im Jahreskreis (Karnevalssonntag) 09. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 04.

09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul Die Kirchen und Kapellen unserer Pfarrei bleiben am 11. Rosenmontag geschlossen. Es entfallen alle Messen außer 14.30 Uhr Hl. Messe in der Elisabeth-Kapelle Aschermittwoch 06:00 Uhr Beginn des 40stündigen Gebets in der Elisabeth-Kapelle mit der Feier der heiligen Messe. 08:00 Uhr Schulmesse in St. Dionysius 08:00 Uhr Schulmesse in St. Peter und Paul 15:00 Uhr Gottesdienst der Kindergärten in St. Dionysius 17:30 Uhr Hl. Messe mit Aschekreuz in St. Thomas 13. 19:00 Uhr Hl. Messe mit Aschekreuz in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Hl. Messe mit Aschekreuz in St. Dionysius In der Fastenzeit Hungertuchmeditationen während der Gottesdienste am Di., 19:00 Uhr St. Dionysius Mi., 09:00 Uhr St. Thomas Do., 08:00 Uhr St. Peter und Paul 21:30 Uhr Komplet zum Abschluss 14. des 40stündigen Gebets in der Elisabeth-Kapelle 1. Fastensonntag 16. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe mit Aussendung der 17. Erwachsenentäuflinge in St. Dionysius 11.00 Uhr Kinderkirche in St. Peter und Paul 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 20:00 Uhr Treffen der Heilfastengruppe zu Beginn der Fastenwoche im Pfarrheim St. Dionysius 22. 19:00 Uhr Taizégebet in St. Dionysius 2. Fastensonntag 15:30 Uhr Krabbelgottesdienst in St. Dionysius 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 23. 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Musikverein Nieukerk in St. Dionysius anschl. Jahreshauptversammlung des Musikvereins Nieukerk 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 24. 10:30 Uhr Familiengottesdienst in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul

März 2013 Fr.

Sa.

Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr Hl. Messe zu Herz-Jesu in St. Thomas 01. 15:00 Uhr Weltgebetstag in der evangl. Kirche Aldekerk 17:00 Uhr Weltgebetstag in der evangl. Kirche Nieukerk 19:00 Uhr Hl. Messe zu Herz-Jesu in St. Dionysius 3. Fastensonntag 02. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius

So.

Sa.

So.

Tag des Gebets für die gesamte Gemeinde 03. in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Aldekerk Beginn: 10.15 Uhr – Die Vorbereitung durch die Gruppen wird noch bekannt gegeben. Ende um 19:00 Uhr Festmesse mit sakramentalem Segen mitgestaltet durch Coro Piccolo in St. Peter und Paul 4. Fastensonntag 09. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Familiengottesdienst in St. Dionysius 10. 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 09:00 Uhr – 18:00 Uhr Leprabasar im Jugendheim Aldekerk

Sa.

So.

Di. Mi. Do. Fr.

Sa.

So.

5. Fastensonntag 16. 17:00 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius 09:15 Uhr Hl. Messe mit Schola Cantorum in St. Peter und Paul 17. 10:30 Uhr Hl. Messe in St. Thomas 11:00 Uhr Hl. Messe in St. Dionysius 19:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter und Paul 19. 19:00 Uhr Bußmesse in St. Dionysius 20. 19:00 Uhr Bußmesse in der Klosterkirche 21. 19:00 Uhr Bußmesse in St. Thomas 22. Jugendkreuzweg 10:00-12:00 Uhr Palmstockbasteln unter anderem für Erstkommunionkinder und Eltern (Stenden) 15:00 Uhr Palmstockbasteln (Nieukerk) Palmsonntag 17:00 Uhr Palmprozession vom Pfarrgarten 23. zur Kirche, gestaltet als Familienmesse gestaltet vom Marienkindergarten mit Total Vokal in St. Peter und Paul 18:15 Uhr Sonntagvorabendmesse mit Palmweihe in St. Dionysius Beginn der Osterferien (bis 07. April 2013) Palmsonntag 09:15 Uhr Hochamt mit Palmweihe in St. Peter und Paul 10:30 Uhr Palmweihe im Bürgerpark anschl. Prozession und Familiengottesdienst in St. Dionysius gestaltet vom St. Raphael-und Johannes-Kindergarten anschl. Fastenes24. sen im Pfarrheim gestaltet vom Eine-Welt-Laden 10:30 Uhr Palmweihe auf dem „Roten Platz“ anschl. Familiengottesdienst in St. Thomas 19:00 Uhr Abendmesse mit Palmweihe in St. Peter und Paul

Gottesdienstordnung Regelmäßige Gottesdienste, ab 1. Advent 2012 Montags 09:00 Uhr 14:30 Uhr 18:00 Uhr 19:00 Uhr

Hl. Messe in der Klosterkirche (1. Mo. im Monat: Frauenmesse anschl. gem. Frühstück i. d. Begegnungsstätte) Seniorenmesse in der Elisabeth-Kapelle (letzter Montag im Monat: in St. Dionysius) Vesper in St. Dionysius Kapellenmesse (1. Mo.: St. Antonius Eyll, 2. Mo.: St. Hubertus Eyll, 3. Mo.: Brigittenkapelle Poelyck, 4. Mo.: St. Antonius Rahm)

Dienstags 19:00 Uhr Abendmesse mit gem. Jahrgedächtnis in St. Dionysius (letzter Di. im Monat: Monatsversammlung der kfd) Mittwochs 08:00 Uhr Schulmesse in St. Dionysius (nur 3. Mi. im Monat) 09:00 Uhr Hl. Messe in St. Thomas (2. Mi. im Monat Seniorenmesse) 19:00 Uhr Abendmesse mit gem. Jahrgedächtnis in der Klosterkirche Donnerstags 08:00 Uhr Hl. Messe in St. Peter u. Paul (3. Do.: Schulmesse) 16:30 Uhr Rosenkranz in St. Dionysius 19:00 Uhr Anbetungsgottesdienst in St. Dionysius Freitags 07:30 Uhr 08:00 Uhr 09:00 Uhr 19:00 Uhr 19:00 Uhr

Rosenkranzgebet in St. Peter und Paul Hl. Messe in St. Peter und Paul Hl. Messe in St. Thomas mit gem. Jahrgedächtnis (nur Herz-Jesu-Freitag) Hl. Messe in St. Dionysius (nur Herz-Jesu-Freitag) Taizégebet in St. Dionysius (letzter Fr. im Feb., Mai, Aug. und Nov. – falls Ferien am 1. Fr. n. d. Ferien)

Samstags 17:00 Uhr 18:15 Uhr

Sonntagvorabendmesse in St. Peter und Paul Sonntagvorabendmesse in St. Dionysius

Sonntags 09:15 Uhr 10:30 Uhr 11:00 Uhr 19:00 Uhr

Hl. Messe in St. Peter und Paul Hl. Messe in St. Thomas Hl. Messe in St. Dionysius Abendmesse in St. Peter und Paul

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Mo.

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Rückblick

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Ein 214 Jahre altes Geschenk Nach vielen Monaten der Vorbereitung konnten drei Kirchenchöre nun endlich das Geprobte auf die Bühne bringen: Haydns Schöpfung in zwei Stunden. Zwei Stunden nach dem Konzertbeginn forderten die Zuhörer in Aldekerk die erste Zugabe. War das Publikum bis dahin ruhig geblieben, schenkten sie den 60 Akteuren in der restlos ausverkauften St. Peter und Paul Kirche minutenlang Applaus. An der großartigen Darbietung von Haydns Schöpfungsoratorium beteiligten sich drei Kirchenchöre, die Duisburger Sinfoniker und Solisten. Das Konzert war Teil des Festprogramms zum 50. Geburtstag der evangelischen Kirchengemeinde Kerken. Und wo sonst sind Menschen gleichzeitig Schenkende und Beschenkte?

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Da der eigene Chor in Kerken für dieses große Werk zu wenige Mitglieder zählt und auch der Kirchenraum für eine Aufführung zu klein ist, suchte die evangelische Kirchengemeinde Partner und fand diese schnell in der Nachbarschaft. Sowohl die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde Geldern als auch der Kirchenchor an St. Peter und Paul Aldekerk machten gerne mit. Der Dank von Pfarrer Hartmut Pleines ging außerdem an die Pfarrei St. Dionysius Kerken für die Bereitstellung der Kirche, an Musikdirektor Karl Hammans als Organisator und Tenorsolist, sowie an die Sparkasse Krefeld für die Finanzierung der professionellen Musiker.

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Strahlende Augen nahmen nicht nur dankbar den Applaus des Publikums und der Musiker untereinander auf. Sie verrieten auch den Stolz, an so einem großen Konzert mitgewirkt zu haben. Drei Dinge waren an dem Abend besonders bemerkenswert: Der Klang eines Oratoriums, das 214 Jahre nach seiner Erstaufführung die Menschen immer noch zu begeistern weiß, das funktionierende Gemisch aus unterschiedlichen Chören, aus Laien und Profimusikern mit Dirigent Hyun-Soo Park, der alles zusammenhielt. Seine Leistung ist umso höher zu bewerten, da die Chöre und die Instrumentalisten nur ein einziges Mal zusammen geprobt haben. Trotzdem klappte die Kommunikation zwischen dem Kantor der Kirchengemeinden Kerken und Geldern mit den Musikern hervorragend. Auf seinem Pult lagen nicht etwa große Papierstapel an Noten, das zweistündige Konzert war in einem dicken Wälzer untergebracht. Es erzählt die Schöpfungsgeschichte, wie sie im 1. Buch Mose geschrieben steht. Das Oratorium begann mit der „Vorstellung des Chaos“, an dem sich zunächst nur die Instrumentalisten beteiligten und endete mit dem lang verzierten „Amen“, das durch die Stimmen gereicht wurde. Musikalisch abwechslungsreich erzählt, wechselten sich TuttiStellen mit instrumentellen Passagen und Vorträgen der Solisten Semi Kim (Sopran), Karl Hammans (Tenor) und Dong In Choi (Bass) ab.


Rückblick

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Pausen gehören zur Musik wie die Töne selbst. Während der eigenen Pause verfolgten die Sänger die Partitur, um vom nächsten Einsatz nicht überrascht zu werden. Die Hand des Dirigenten ließ die zwischenzeitlich Sitzenden innerhalb von 1,5 Sekunden aufstehen, schneller als ein Rennwagen die 100 km/h erreicht. Das Oratorium wurde in Geldern bereits eine Woche vorher aufgeführt, auch dort begeisterte der Großchor eine vollbesetzte HeiligGeist-Kirche. Gemeindebrief evangl. Kirchengemeinde Weihnachten 2012

Das Angebot am Pfingstmontag sollte ursprünglich variabel gehalten werden, so dass die Möglichkeit bestände in jedem Ort einen Gottesdienst zu besuchen. Diese Regelung führte zu einigen Irritationen, und wird nun durch eine feste Regelung ersetzt. Am Pfingstsonntagabend findet um 19:00 Uhr ein Gottesdienst in Stenden statt. Am Pfingstmontag selber um 8:00 Uhr in St. Dionysius Nieukerk und um 19:00 Uhr in St. Peter und Paul Aldekerk. Mittelpunkt des Pfingstmontags bildet der ökumenische Gottesdienst um 10:00 Uhr an wechselnden Orten in Kerken. Die getroffenen zeitlichen Regelungen der übrigen Gottesdienste ist insgesamt gut angenommen worden, auch wenn nicht alle Interessen (z.B. zu frühen und späten Gottesdienstzeiten) berücksichtigt werden konnten. So erfolgen hier nun keine weiteren Veränderungen. Die Entwicklung der Gottesdienstbesucherzahlen wird jedoch weiter beobachtet, um bei Bedarf Änderungen herbeizuführen.

Zu Beginn des letzten Kirchenjahres (1. Advent 2011) wurde die neue Gottesdienstordnung umgesetzt, welche auf Grund des vom Bistum vorgegebenen langfristigen Stellenplanes notwendig wurde. Ziel war dabei die Gestaltung der Gottesdienste in der Form, dass werktäglich diese von einem Priester und am Wochenende von zwei Priestern gefeiert werden können. Bei langfristig nur zwei Priestern in Kerken die einzige Möglichkeit, die auch schon eine Vertretungsregelung mit dem umliegenden Pfarreien beinhaltet. Zwischenzeitlich nach nun einem Jahr kamen Rückmeldungen der Priester und Küster, die gezielt die Gottesdienstangebote im letzten Jahr in den Blick genommen haben. Der Gottesdienst am Freitag um 17:30 Uhr in St. Dionysius Nieukerk wird oftmals lediglich von einer geringen Anzahl von Gläubigen wahrgenommen. Mit dem neuen Kirchenjahr (1. Advent 2012) wird nun nur noch ein Gottesdienst am Herz-Jesus-Freitag (1. Freitag im Monat) um 19:00 Uhr angeboten. Bei einer Kollision mit dem Taizé-Gebet, verschiebt sich dieses um eine Woche.

Der Erlös des letzten Pfarrfestes war wie beschlossen zu 1/3 für die Jugendarbeit in Aldekerk bestimmt und verweilt zur Zeit auf einem Sonderkonto bei der Zentralrendantur Geldern. Neben den Messdienern haben auch Organisatoren von Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen die Küchenausstattung im Jugendheim Aldekerk bemängelt. Dieser Missstand führte in der Vergangenheit dazu, dass Wegwerf-Geschirr käuflich erworben werden musste. Auf Langezeit gesehen ist dieses die kostspieligere und umweltschädlichste Alternative, weshalb nun eine Grundausstattung für das Jugendheim angeschafft wird. Die Eingaben zum Diözesanpastoralplan sind rechtzeitig dem Bistum zugegangen und werden zusammen mit den Eingaben der anderen Pfarreien ausgewertet. Die hieraus erarbeitete Vorlage wird dem Diözesanrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Pfarrgemeinderat wird sich dann mit den bistumsweit vorgegebenen neuen Pastoralregeln beschäftigen. Iris Itgenshorst

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Aus dem Pfarrgemeinderat

Im kommenden Jahr ist eine Pfarrversammlung geplant, um den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich über die Motive der getroffenen Entscheidungen des Pfarrgemeinderates zu informieren, mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und auch Anregungen für die zukünftige Arbeit zu geben. In einem eigenen Artikel finden Sie bereits jetzt weitere Infos.

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Rund um St. Thomas

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Ewiges Licht Vor einigen Jahren durchforstete Pastor Prießen mit den damaligen Kirchenvorstandsmitgliedern sämtliche Dachböden und Abstellkammern in St. Thomas, um sich ein Bild vom Bauzustand und eventuell vorhandenen Kunstgegenständen zu machen. Sie fanden einige beachtliche Kultgegenstände, die aus den verschiedensten Gründen aus dem Kirchenraum St. Thomas entfernt wurden. Teils waren sie nicht mehr ansehnlich, defekt oder passten nicht mehr zum Zeitgeschmack. Heute sieht man diese Gegenstände wieder mit anderen Augen und möchte die Ursprünglichkeit des Kirchenraumes soweit es geht wieder herstellen. Zwar mag es dem ein oder anderen etwas zu üppig erscheinen, aber wirkungsvoll und passend sind diese Dinge schon, wie man an den beiden siebenarmigen Leuchtern, den sechs Altarleuchtern, dem barocken Gottvaterrelief und dem wieder voll restaurierten Hochaltar sehen kann.

Am Sonntag, 14. Oktober stellte Pastor Prießen das restaurierte Licht vor und verband dies mit der Lesung des Sonntags: „Ich betete, und es wurde mir Klugheit gegeben; ich flehte, und der Geist der Weisheit kam zu mir. Ich zog sie Zeptern und Thronen vor, Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit ihr. Keinen Edelstein stellte ich ihr gleich; denn alles Gold erscheint neben ihr wie ein wenig Sand, und Silber gilt ihr gegenüber so viel wie Lehm. Ich liebte sie mehr als Gesundheit und Schönheit und zog ihren Besitz dem Lichte vor; denn niemals erlischt der Glanz, der von ihr ausstrahlt. Zugleich mit ihr kam alles Gute zu mir, unzählbare Reichtümer waren in ihren Händen.“ (Buch der Weisheit 7, 1-11) Natürlich ist so eine Restaurierung aber nicht kostenlos, doch – so ersann Pastor Prießen in der Predigt – als „bildliche Lösung“ ist die Finanzierung schnell gelöst: Es braucht nur 30 Personen, die eine Spende von 50 € geben. Da die Kfd daraufhin schon 100 € auf der Jahreshauptversammlung spendete werden nun nur noch 28 Spender gebraucht. Auf Wunsch wird auch eine Spendenquittung ausgestellt. Maria Eyckmanns

Wussten Sie schon, ...  

Blickpunkte | Weihnachten 2012

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Eine weitere Augenweide ist nun in St. Thomas das ewige Licht, das als hängende Ampel in Messing, einem Kranz mit je vier roten und grünen Glassteinen besetzt, mit vorrangig romanischen Elementen (Palmetten und Kugeln) gefertigt ist. Leider ist kein Foto vom Originalzustand vorhanden – dennoch wurde vor ca. 3 Jahren das Licht zur Restaurierung an den Goldschmied Norbert van Ooyen in Kevelaer gegeben. Er reinigte, reparierte und ersetzte einige Teile. Auch über die Befestigung und Aufhängung musste nachgedacht werden. So fand sich ein Messingarm historisch mit romanischen Elementen, vormals vermutlich Apostelleuchter, der nun mit einem Haken ergänzt wurde und das Ewige Licht hält.

dass unsere St. Thomas-Kirche täglich von 9 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet ist? dass der Gesangverein „Cäcilia“ Stenden am 3. Adventssonntag, 16.12.2012 um 16 Uhr zum Adventskonzert in die St. Thomas-Kirche einlädt? dass sich wieder einige Familien bereiterklärt haben, die Krippenfeier an Heilig Abend um 16 Uhr zu gestalten? dass wir in der Christmesse um 18 Uhr wieder Musiker vom Musikverein für die Gestaltung gewinnen konnten? dass an Herz Jesu Freitagen der Gottesdienst um 9 Uhr zugleich als Frauenmesse und mit gemeinsamen Jahrgedächtnis für die Verstorbenen der letzten 10 Jahre gefeiert wird? dass die Frauengemeinschaft das Frühstück nach der Herz-Jesu-Messe in der Begegnungsstätte für alle Gottesdienstbesucher anbietet? Ein kleiner Obolus wird erbeten. dass die Familiengottesdienste 2013 in unserer Kirche am 6. Januar mit den Sternsingern und am 2. Fastensonntag mit den Erstkommunionkindern gefeiert werden?


Rund um St. Thomas

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Wieder gelungene Veranstaltungen im Festzelt Nach dem gelungenen Schützenfest im September hat die Bruderschaft in Stenden auch in diesem Jahr wieder ein Oktoberfest, die alljährliche Generalversammlung und eine St. Martin-Feier im Festzelt veranstaltet. Das Oktoberfest am 27.10.2012 war mit 660 Gästen ausverkauft und bei hervorragender Stimmung und reichlich selbstgezapftem Bier wurde wieder bis zur Zeitumstellung gefeiert. Das „Do it your self“Angebot beim Bierzapfen und die anderen im Eintrittspreis enthaltenen Getränke sowie die gute Musikauswahl haben das in diesem Jahr größere Zelt wieder mal gut gefüllt. Für das leibliche Wohl war gesorgt und auch die Freunde des „hochprozentigen“ kamen preiswert auf ihre Kosten.

Am 03.11.2012 zog dann St. Martin mit seinen Herolden (Mathias Damms, Christian Kox Tobias Kolbe) hoch zu Ross durch Stenden. Nach dem Gottesdienst setzte sich der Zug von der Kirche aus in Bewegung und St. Martin wurde von vielen mit Laternen ausgestatteten Kindern und Erwachsenen auf seinem Zug durch das geschmückte Dorf begleitet. Nach der Mantelteilung am Feuer nahm der Zug Kurs auf das Festzelt, in welchem St. Martin nach einer kurzen Ansprache die durch das St. Martinskomitee vorbereiteten Tüten an die Kinder verteilte. Die Kinder haben sich anschließend auf der Hüpfburg im Zelt vergnügt, wogegen die Erwachsenen erneut ihre Feierfestigkeit unter Beweis gestellt haben. Auch hier hat es weder an Musik, Getränken oder Essen gefehlt.

Nun hält auch in Stenden die ruhigere Winterzeit Einzug wobei die Bruderschaft auch in dieser Zeit mit der St. Thomas-Kirmes, dem Schubkarrenrennen, dem Skatturnier und dem Einkehrtag ihren Mitgliedern einige Abwechslung bietet, bevor es im nächsten Frühjahr mit diversen Open-AirVeranstaltungen wieder in die neue Freiluftsaison geht. Bernd Gebauer

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Am 31.10.2012 wurde dann traditionsgemäß die Generalversammlung einschließlich Ehrung einiger Mitglieder abgehalten. Auch hier wurden die Mitglieder mit Getränken und einer deftigen Suppe versorgt.

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Rund um St. Thomas

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Jahreshauptversammlung der kfd St. Thomas Am 21. Oktober 2012 feierte unsere kfd mit den neuen Kommunionkindern einen Familiengottesdienst um 10.30 Uhr. Diese hl. Messe haben wir unter dem Thema „Gott wohnt in den Kleinen“, gemeinschaftlich vom Liturgiekeis, der kfd und dem Conchoral Chor gestaltetet. Die Jahreshauptversammlung der kfd St. Thomas Stenden begann dann nachmittags um 14.30 Uhr in der Begegnungsstätte. Team Sprecherin Gerda Pietsch begrüßte alle unsere Mitglieder und die Gäste aus der kfd Nieukerk Gisela Olie und Renate Planken sowie Pastor Theodor Prießen. Danach gedachten wir den Verstorbenen im Gebet. Einen kurzen Jahresrückblick der kfd Aktivitäten machte Frau Roesler und verwies dabei auf den kommenden „Filmabend“ der kfd am Donnerstag, 8. November 2012 in der Begegnungsstätte. Der Film heisst „Marigold Hotel“. Weitere Termine in diesem Jahr, auf die auch hingewiesen wurde, waren der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg am Montag, 3. Dezember. Es folgt der Kassenbericht durch Frau Buchmüller. Diese wurde von Renate Hahnen geprüft und war einwandfrei. In diesem Jahr beschloss das kfd-Team 100 Euro für die Restaurierung des ewigen Lichts zu spenden. Jetzt glänzt es wieder wie Gold und ist mit roten und grünen Glassteinen bestückt.

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Dann begrüßte Pastor Prießen die kfdMitglieder aus St. Thomas. Pastor Prießen stellte die Frage: „Was ist die Kirche ohne Frauen?“ Die Versammlung stimmte mit Nicken zu! Pastor Prießen bedankt sich für die Spende und wies darauf hin, dass weiterer Spenden herzlich angenommen werden. Es gab kurze Informationen über die Planung des neuen Pfarrheims in Stenden. Eines der Themen, welches zurzeit den Kirchenvorstand und Münster beschäftigen.

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Bei gemeinsamen rheinischer Kaffeetafel war eine angenehme und ausgelassene Stimmung. Danach wurde hoch konzentriert (man könnte was verpassen) Bingo gespielt und alle hatten Spaß. Es gab viele schöne Preise zu gewinnen. An dieser Stelle „Danke“ an alle Sponsoren. Anschließend gab es noch eine Verlosung. Während des Nachmittags hörten wir lustige Vorträge und Gedichte. Zum Ausklang des Nachmittags bedankte sich das kfd Team bei allen für die Unterstützung und sagte, dass sie immer offen sind für Ideen und Vorschläge von den Mitglieder.

Kfd-Stenden Infos Das ganze Jahr über ist die kfd in Stenden aktiv. Hier nur eine kleine Auswahl der Aktionen vom Jahresende 2012 22.11.2012 Bastelabend „Weihnachtssterne“ 03.12.2012 Weihnachtsmarkt nach Duisburg 07.12.2012 Herz-Jesu-Messe mit anschließendem Frühstück 11.12.2012 Lebendiger Adventskalender an der Bücherei in Stenden Unsere Aktivitäten sind offen für alle Interessierten. Weitere Infos in der Bücherei, im Pfarrbüro oder im Schaukasten an der Kirche. Gerne sind wir auch telefonisch erreichbar bei Frau Pietsch (Tel. 4203) oder Frau Roesler (Tel. 1528). Gesellschaftsengagement der kfd Artikel aus Frau und Mutter Zeitschrift (November 2012)

Erziehungsleistungen von Frauen gleich Bewerten. Kfd und KDFB bringen sich weiter in die Rentendiskussion ein ... Im Vorfeld der Entscheidungen über die Gestaltung der Rente appellieren die beiden großen katholische Frauenverbände, die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), in einem gemeinsamen Brief an die Regierungsfraktionen, die Erziehungszeiten generationengerecht anzuerkennen. „Die Lebensleistung von Müttern, die vor 1992 ihre Kinder zur Welt brachten, muss bei der Rente ebenso mit drei Entgeltpunkten pro Kind bewertet werden wie die Erziehungsarbeit jüngerer Frauen“, fordern kfd-Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen und KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. Beide Verbände halten diese Veränderung des Rentenrechts für zwingend notwendig, um Generationengerechtigkeit herzustellen und der Altersarmut von Frauen vorzubeugen.


Rund um St. Thomas

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Rund um St. Dionysius

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Die kfd Unterschriftaktion wurde auch von den kfdGruppen aus der Pfarrei St. Dionysius Kerken unterstützt. Rose Roesler für das kfd-Team.

Messdieneraufnahme Am Sonntag, 9. Dezember wurden vier neue Messdiener in St. Thomas feierlich während des Gottesdienstes in ihren Dienst einfgeführt. Charlotte Scherzer, Fabienne Kleinmanns, Rebecca Kühl und Sarah Straeten freuen sich auf ihre Aufgaben am Altar und auf die Gemeinschaft. Vorbereitet wurden sie von Julia Kleinmanns und Maria Eyckmanns. Die nächsten Termine stehen schon an: Am Montag, 17. Dezember gestalten die Messdiener das Adventstürchen um 18.00 Uhr am Pfarrhaus Stenden und haben anschließend Nikolausfeier in der Begegnungsstätte. Herzlichen Dank für eure Bereitschaft den Dienst am Altar zu übernehmen und viel Freude in der Gemeinschaft der Messdiener St. Thomas.

kfd-Programm 2013 Für alle Interessierten hier das Jahresprogramm der kfd St. Dionysius Nieukerk für 2013. Januar 2013 15.01. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Februar 2013 13.02. Aschermittwoch der Frauen im Priesterhaus Kevelaer, Anmeldung erforderlich. 19.02. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim 27.02. Besinnungstag in Steyl, Thema:„ Herr, stärke Glauben“, Abfahrt um 8.00 Uhr ab Schlecker März 2013 01.03. 17.00 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der evangelischen Kirche, anschl. Begegnung. Thema: „Frauen in Frankreich“ 19.03. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim April 2013 16.04. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Mai 2013 06.05. Fahrradtour zu einem Bauerncafe 15.05. 15.00 Uhr Jahreshauptversammlung der Kfd im Pfarrheim 21.05. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Juni 2013 12.06. Tagesauflug 18.06. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Juli 2013 16.07. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim August 2013 20.08. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim September 2013 04.09. Sternwallfahrt des Dekanates Thema: „Suchen und Fragen“ 17.09. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Oktober 2013 15.10. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim 16.10. 14.30 Uhr Seniorentag im Adlersaal November 2013 19.11. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim 20.11. Veranstaltung der kfd Dezember 2013 01.02. ab 09.00 Uhr Handarbeitsbasar im Pfarrheim (Kuchenspenden erwünscht) 17. 12. 19.30 Uhr meditativer Tanz im Pfarrheim Terminänderungen und ausführliche Mitteilungen über Veranstaltungen werden in der Triangel, im Internet, in der Kirchenzeitung und in der Tageszeitung bekanntgegeben.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Kfd und KDFB sehen aufgrund der enormen Resonanz auf ihre Unterschriftenaktion „Mehr Generationengerechtigkeit bei der Rente“, bei der innerhalb von sieben Wochen mehr als 202.000 Unterschriften gesammelt und an Bundesministerin Ursula von der Leyen übergeben wurden, eine deutliche Zustimmung zu einer gleichen Anerkennung von Erziehungszeiten. Weiterer Infos über kfd Bundesebene unter www.kfd.de

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Rund um St. Dionysius

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Die Adventszeit erleben

Krippenfeier

Lichter auf dem Weg zum Stall

Was wäre der Heilige Abend ohne eine Krippenfeier?

Nachdem die erste Kerze an dem selbstgebundenen Adventskranz im Kindergarten den Advent ankündigt, machen sich die Kinder und Erzieherinnen gemeinsam mit allen Familien auf den Weg zum Stall. Das kleine Gedicht von Monica Maria Mieck inspiriert uns, jeden Tag im Advent mit einem neuen Licht zu begrüßen. „Ansteckend wirken Hast Du heute schon ein Licht angezündet und weitergereicht; von Hand zu Hand, von Herz zu Herz? Mach Du den Anfang, dann wird es heller und wärmer in unserem Land.“ Ein Licht, das es heller und wärmer werden lässt in unserem Kindergarten, in unserem Herzen, in unseren Gedanken, in unserem Handeln – Tag für Tag.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Als weiterer Symbolträger dient uns der Weg zum Stall. Dieser ist für alle Kinder und Familien sichtbar im Kindergartenflur aufgebaut und präsentiert. Der von den Erzieherinnen gestaltete Weg beginnt am Haus von Nazareth, davor stehen Maria und der Verkündigungsengel. Ausgelegt ist der Weg mit Moos, Steinen und Rinde. Der Stall ist liebevoll mit Stroh ausgelegt und mit einer Schafherde umgeben. Jeden Tag kommen wir begleitet von dem Licht einer Kerze und eines Sterns dem Stall ein Stück näher. 24 Lichter galt es anzuzünden. Dann ist Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu erreicht. Die Kinder und deren Familien, haben jeden Tag die Möglichkeit, für einen Moment am Weg zum Stall innezuhalten und ihre Erlebnisse und Gedanken miteinander auszutauschen. Es ist für jede Kindergruppe ein schönes Ritual, einmal am Tag hier zusammenzukommen, in den Schein der Kerzen zu schauen, die Kerzen zu zählen und zu überlegen: Wie viel Mal noch schlafen? Die Kinder berichten von Erlebnissen und Begegnungen in dieser spannenden Zeit im Kindergarten und zu Hause. Außer den Gesprächen begleiten uns auf den Weg auch Geschichten, Bilderbücher, Lieder und gemeinsame Augenblicke, in denen die Kinder und Erzieherinnen ein bisschen näher zusammen rücken. Die Mitarbeiterinnen des St. Raphael Kindergartens

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Und alle Jahre wieder ... proben wir in der Adventszeit dafür. Die Vorbereitungen beginnen bereits im Herbst. Es wird ein passendes Spielstück erarbeitet und die „Spielerschar“ zusammengestellt. Auch in diesem Jahr, haben sich Menschen zusammen gefunden, die daran Freude haben, beim Krippenspiel in St. Dionysius mitzumachen. Vor 11 Jahren ging Pastor Theodor Prießen auf die damaligen Leiterinnen der katholischen Kindergärten in Nieukerk zu und regte die Idee eines Krippenspiels für Kinder am Hl. Abend, eingebettet in einen Wortgottesdienst an. Erwachsene spielten damals die Weihnachtsgeschichte für Kinder und alle Beteiligten, Mitwirkende und Besucher freuten sich. Seit ihrer Gründung hat sich die Gruppe der Aktiven weiterentwickelt. Mittlerweile sind alle Generationen Kinder, Jugendliche, Eltern und Großeltern engagiert dabei. Spielerisch und kindgemäß können sich die Kinder in der Krippenfeier der Weihnachtsbotschaft nähern. Unsere Krippenfeier hält sich an einen klassischen vertrauten Stil, der sich an das Weihnachtsevangelium nach Lukas anlehnt. Die Gestaltung der Kulisse gibt Raum für Fantasie. Einfachste Mittel wie ein Ballen Stroh und eine Futterkrippe werden zum Stall von Bethlehem, ein „Lagerfeuer“ und warme Decken führen uns zu den Hirten auf die Felder und ein Engel, der von der Kanzel herab zu uns spricht, deutet die himmlische Engelschar an. Die Beleuchtung in der Kirche untermalt die Stimmung der einzelnen Szenen. Einen besonderen Beitrag leistet seit Jahren die musikalische Besetzung. Alljährlich verschönert sie die Feier durch die Begleitung und den Gesang bekannter und neuer Weihnachtslieder. Am 24. Dezember endet die Adventszeit und mit unserer Krippenfeier um 16.00 Uhr in der St. Dionysius Kirche öffnen wir das letzte Fenster vom lebendigen Adventskalender in Nieukerk. Dazu seid Ihr alle ganz herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf Euch. Ihr Kinderlein kommet! (Ansprechpartner für die Krippenfeier Gabriele Wieland)


Rund um St. Dionysius

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Neues aus dem St. Raphael Kindergarten Erfolgreiche Gründung eines Fördervereins

Geschafft! Auch der St. Raphael Kindergarten hat jetzt einen Förderverein. Auf der Gründungsversammlung wurde die Satzung des Fördervereins St. Raphael Kindergarten Nieukerk e.V. von den 16 anwesenden Gründungsmitgliedern einstimmig beschlossen und trat somit in Kraft. Als Vorstandsmitglieder stellten sich folgende Eltern zur Wahl und wurden einstimmig gewählt: Martin Kandzior als 1. Vorsitzender, Anke Kühn als 2. (stellvertretende) Vorsitzende, Jeannette Kandzior als Kassenwartin, Andrea Kittelmann als stellvertretende Kassenwartin, Sandra Viehmann als Schriftführerin und Sven Kubasik als stellvertretender Schriftführer.

Als erstes großes Projekt soll in enger Kooperation mit dem engagierten Elternrat die Anschaffung und der Aufbau einer Matschanlage auf dem Außengelände des Kindergartens realisiert werden. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Mitgliedschaft oder einer einmaligen Spende. Mitgliedsanträge und die Satzung des Vereins liegen im St. Raphael Kindergarten aus, können jedoch auch online über folgende E-Mail-Adresse angefordert werden: info@St-Raphael-Niekerk.de

Nachdem nunmehr alle formalen und rechtlichen Hürden genommen sind und das Finanzamt die Gemeinnützigkeit anerkannt hat, möchte der Förderverein bald mit seiner aktiven Arbeit beginnen und möglichst zahlreiche Mitglieder - natürlich nicht nur unter den Kindergarteneltern - gewinnen. Ziele des Fördervereins sind in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Mittel und ständig drohender weiterer Kosten- und Personaleinsparungen neben der finanziellen Unterstützung des Kindergartens durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Erlöse auch die aktive Unterstützung des Kindergartenpersonals bei Festen, Veranstaltungen und weiteren Aktionen. Wir wollen helfen, vorhandene Ideen, welche nicht mit dem Budget des Kindergartens abgedeckt werden können, unbürokratisch und schnell umzusetzen. So möchten wir den Alltag im Kindergarten verschönern und bereichern.

 dass für unsere Krippe wieder Leute für den Krippenwachdienst gesucht werden? Bei Interesse bitte bei Familie Geurtz, Tel. 2311 melden.  dass wir am 6. Januar um 9.00 Uhr die Aussendungsfeier für die Sternsinger feiern?  dass wir am 20. Januar den Afrikasonntag halten?  dass am 26. Januar die Aufnahme der neuen MessdienerInnen ist?  dass am 2. und 3. Februar Kerzenweihe mit Austeilen des Blasiussegen ist?  dass am 29. Februar der Besinnungstag der Kfd–Frauen in Steyl ist?  dass am 1. März der Weltgebetstag der Frauen aller Konfessionen ist? In diesem Jahr sind wir in der evangelischen Kirche. Das Thema ist: „Frauen in Frankreich“.

Der Vorstand des Fördervereins St. Raphael Kindergarten Nieukerk e.V.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Wussten Sie schon, …

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Rund um St. Dionysius

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Neues aus dem Johanneskindergarten Johannes Kindergarten 47647 Kerken Loyendyck 16 Tel.: 02833 – 5762820 Email: kita-johannes-kerken@bistum-muenster.de

Es war nicht „DSDS“, nicht „X-Faktor“ und auch nicht „Voice of Germany“! Es waren die Kinder des Johannes Kindergartens, die mit kräftiger sowie zarter Stimme eine eigene Weihnachts-CD im INSIDE AUDIO Tonstudio in Kempen live eingesungen haben. Insgesamt 32 Kinder haben mit Unterstützung ihrer Erzieherinnen und Eltern an dieser hoffentlich nicht letzten CD mitgewirkt. Die Idee stammt von Herrn Jörg Wolski, Produzent und Sänger hier am Niederrhein. Das Ergebnis ist umwerfend, wie auch einzigartig! Schon bei den Vorbereitungen hatten die Kinder viel Freude und das ein oder andere Lied wurde zuhause zur Freude der Eltern bis in die Dämmerung hinein geträllert. Die CD wird rechtzeitig zum Weihnachtsabend erscheinen und ist über den Förderverein des Johannes Kindergartens zu erwerben. Der Verkaufserlös kommt den Kindern zu Gute. Machen Sie zum Weihnachtsfest Ihren Angehörigen und sich selbst eine Freude und melden Sie sich bei Interesse bitte in der Einrichtung.

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Gabi Wieland und Jörg Wolski

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Rund um St. Dionysius

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Neues aus der Bücherei St. Dionysius Nieukerk Spende der Sparkasse Krefeld Liebe Leser(innen) und Freunde der Bücherei! Die Sparkasse Krefeld unterstützte in diesem Jahr mit einer Buchspende die Arbeit der Bücherei St. Dionysius. Herr Kühn, Leiter der Zweigstelle Nieukerk, überreichte Frau Kornelia Papenheim, Leiterin der kath. öffentlichen Bücherei, einen Barscheck, der zur Aktualisierung des Kindersachbuchbestandes genutzt wurde.

Der rollende Bücherkoffer Die Bewohner des Elisabeth-Hauses kommen seit dem 26. Juli 2012 in den Genuss einer mobilen Buchausleihe. Mit unserem rollenden Bücherkoffer möchten wir es der älteren Generation unserer Gemeinde ermöglichen in regelmäßigen Abständen Bücher bequem und ohne Aufwand auszuleihen. Wir sind gespannt, wie sich dieses Angebot entwickelt. Die erste Ausleihe hat den Mitarbeiterinnen und den Bewohnern des Elisabeth-Hauses auf jeden Fall großen Spaß bereitet.

Herbstferienaktion und Buchausstellung In den Herbstferien hatten die Kinder unserer Gemeinde die Möglichkeit ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Während einer Kriminalrallye durch den Ort mussten die jungen Detektive ein Lösungswort finden. Hierzu waren Hinweise in den Schaufenstern verschiedener Geschäfte zu finden und richtig zu deuten. Mehr als 70 Kinder holten sich den Teilnehmerbogen in der Bücherei ab. Das Lösungswort „Spurensuche“ fanden 43 Kinder heraus. Diese dürfen nun den Titel „Meisterdetektiv“ tragen.

Die Schulbuchausleihe wird schon seit vielen Jahren in einer gut funktionierenden Zusammenarbeit mit unserer Grundschule durchgeführt. Im Laufe des 3. und 4. Schuljahres besuchen die Schulklassen unsere Bücherei, um das Medienangebot der Einrichtung zu sichten und auch mit großer Freude zu nutzen. Dieses Angebot der Bücherei ist kostenlos und dient der Leseförderung der Kinder im Grundschulalter. Neben einer großen Anzahl von Sachbüchern finden sich hier auch ausreichend Bücher, die den Anforderungen des Antolin-Programms entsprechen. Schauen Sie mit ihrem Kind einmal vorbei und überzeugen Sie sich von dem reichhaltigen Angebot unserer Bücherei.

Der rollende Bücherkoffer – lesen Sie mehr hierzu in diesem Artikel

Für die Dauer der Rallye stellten die Geschäfte Berrischen, Die Blume, Der Strumpfladen, Geltenpoth, Metzgerei Jansen, Känguru, Mördergrube, Salon Haargenau, Loy und Strathen, freundlicherweise ihre Schaufenster zur Verfügung. Wir danken ganz herzlich für die Unterstützung! Bei der großen Anzahl der richtigen Antwort hat das Büchereiteam die ersten drei Sieger im Losverfahren ermittelt. Sieger sind Lydia Hagens, Lukas van Rickelen und Emma Hartmann. Alle drei erhielten jeweils ein Wunschbuch.

Die Siegerehrung aller Meisterdetektive nahm Klaus Stickelbroeck nach seiner spannenden Lesung „Die Klasse 3 c und der schreckliche Bilderdiebstahl“ während unserer Buchausstellung am 04. November 2012 vor.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Während der Schulbuchausleihe nahmen die Kinder der Mariengrundschule die informativen neuen Sachbücher gerne als erweitertes Angebot an. Wir danken der Sparkasse Krefeld ganz herzlich für die großzügige Unterstützung!

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Rund um St. Dionysius

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Die Geschichte spielt in der Nieukerker MarienGrundschule und die Kinder der Klasse 3 c stellen gemeinsam zwei Kunstdiebe. Alte Bekannte wie der Hausmeister Herr Forth, Herr Kleinen oder unser Dorfpolizist Herr Kuschel machten die Geschichte für die Kinder so real, dass die Spannung den Jungen und Mädchen während der Lesung regelrecht im Gesicht geschrieben stand. Klaus Stickelbroeck, fesselte die Kinder und trieb die Spannung durch seine lebhafte und gestenreiche Lesung auf den Höhepunkt. Gruselig wurde es noch einmal bei der Geschichte „Der unheimliche Kutscher“. Klaus Stickelbroeck erzählte den Kindern, dass er überlegt, ob er diese Geschichte überhaupt erzählen soll. So gruselig wie sie ist. Nur die Mutigen blieben da um das Abenteuer mit Klaus Stickelbroeck in Eyll der früheren Jahre, im dunklen Wald, im Sumpf zu erleben. Vor kurzem ist sein neues Werk „Auf die harte Tour“ erschienen. Klaus Stickelbroeck ist Mitglied im Syndikat und einer der fünf KRIMI-Cops, die gemeinsam Kriminalromane schreiben.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Spannend wurde es im Pfarrheim noch einmal am Nachmittag, als Irene Scharenberg aus ihrem Kriminalroman die „Sünderinnen“ las. Der Roman wurde 2011 auf der Criminale am Niederrhein vorgestellt.

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Kommissar Pielkötter verfolgt einen Mörder, der Frauen mit einem Dolch ersticht, die sich von ihrem Mann getrennt haben. Ist es Zufall, dass sie alle denselben Psychologen aufsuchten? Und gelingt es Pielkötter das rätselhafte Mordmotiv zu entschlüsseln, um weitere Opfer zu verhindern?

Irene Scharenberg, in Dinslaken geboren, ist in Duisburg aufgewachsen und hat hier Chemie und Theologie für das Lehramt studiert. Seit 2004 sind zahlreiche ihrer Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften erschienen und in Wettbewerben ausgezeichnet worden. 2009 gehörte die Autorin zu den Gewinnern des Buchjournal-Schreibwettbewerbs, zu dem mehr als 750 Geschichten eingereicht wurden. Irene Scharenberg ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Auch wenn sie heute am Rande des Ruhrgebiets in Moers lebt, so ist sie doch nach wie vor ihrer alten Heimat Duisburg und dem gesamten Pott sehr verbunden. „Die Sünderinnen“ ist ihr erster Kriminalroman.

Frau Scharenberg ist Mitglied im Syndikat (Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren) und bei den „Mörderischen Schwestern". Ihr zweiter Krimi „Gefährliches Doppel" ist Ende 2011 erschienen. In nächster Zeit wird ihr dritter Roman erwartet. Der Titel steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Frau Scharenberg überzeugte durch ihre hervorragende und deutliche Vortragsweise und versetzte die Zuhörer in Spannung. Es war eine gelungene Veranstaltung. Der Eine Welt Laden präsentierte Produkte aus verschiedenen Ländern und auch das Moshi Team war mit einem reichhaltigen Angebot an Karten in der Buchausstellung vertreten. Die Firmlinge unserer Pfarrgemeinde, die in der Bücherei ihr Firmpraktikum absolvieren, gingen dem Büchereiteam während des Auf- und Abbaus der Buchausstellung tatkräftig zur Hand und waren eine wahrlich gute Unterstützung. Herzlichen Dank dafür an Katharina Leuker, Timo Diepers, Florian Diepers, Simon Drießen, Alexander Kempkens und Nils Tenberken. Es hat Spaß gemacht mit den jungen Leuten zu arbeiten.


Rund um St. Dionysius

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Öffnungszeiten Unser Angebot der erweiterten Öffnungszeiten wurde von der Gemeinde nicht in dem Umfang angenommen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aus diesem Grunde werden wir im Jahr 2013 zu unseren alten Öffnungszeiten zurückkehren. Für unsere Leser aller Altersklassen sind wir an folgenden Tagen da Unsere Öffnungszeiten: Sonntag 10.00 – 12.00 Uhr Dienstag 10.00 – 11.00 Uhr Mittwoch 16.00 – 17.30 Uhr

Besuchen Sie Ihre Katholische Öffentliche Bücherei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sie finden uns auch im Internet auf unserer Pfarrei-Seite www.pfarrei-kerken.de. Für das Büchereiteam Kornelia Papenheim

Wenn die „Chemie“ stimmt! Valerie Pöllen ist neue Chorleiterin des Kirchenchores Dass Valerie Pöllen im September 2012 die musikalische Leitung des Kirchenchores St. Dionysius Nieukerk übernommen hat, ist für den Chor eine „sehr glückliche Fügung“.

Neben Messgestaltungen war der Auftritt beim diesjährigen Martinskonzert mit erfrischend „aufgepeppten“ Chorstücken ein überaus gelungener Einstieg!

Die aus einer überaus musizierfreudigen Familie stammende Chorleiterin des Kirchenchores kam schon sehr früh mit Musik in Kontakt. Ihr musikalisches Schaffen am Klavier, das Blockflötenspiel sowie das Singen in verschiedenen Chören (Kinderchor, Jugendchor, Kirchenchor) begleiteten und gestalteten fortan ihren Lebensweg. In der Gymnasialzeit beschäftigte sie sich verstärkt mit Musiktheorie, Musikgeschichte, Gehörbildung sowie Solfège, einer speziellen Tonlehre. Valerie Pöllen nahm außerdem erfolgreich an verschiedenen Meisterkursen teil. Noch vor ihrem Abitur machte sie eine nebenberufliche Kirchenmusikausbildung (C-Examen), in der sie die bereits erlernten Fertigkeiten der Chorleitung und des Instrumentalspiels vertiefte.

Natürlich würden wir uns sehr darüber freuen, wenn sich die Reihen des Chores weiter mit Sängerinnen und Sängern füllen, die ebenfalls einen guten Chorklang zu schätzen wissen und die zukünftige „Nieukerker Kirchenchorgeschichte“ mit schreiben wollen. Wann und Wo? Jeden Mittwoch um 20:00 Uhr im Nieukerker Pfarrheim!

Was lag da näher, als sich nach der Schulzeit zu entschließen, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Mit der Aufnahme des Studium an der FolkwangHochschule, an der sie bereits ein Jahr zuvor als Jungstudentin Unterricht im Fach Blockflöte erhalten hatte, studierte Valerie Pöllen zunächst Musikpädagogik mit den Hauptfächern Blockflöte und Cembalo. Diesen Studiengang schloss sie 2011 erfolgreich mit dem Diplom ab. Derzeit studiert sie aufbauend „Chorleitung mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt“, ebenfalls an der FolkwangUniversität. Begleitend zum Studium unterrichtet sie seit fünf Jahren an der Musikschule Tönisvorst Blockflöte und Klavier. Wir, die Mitglieder des Kirchenchores St. Dionysius Nieukerk, freuen uns auf eine kreative und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die „Neue“: Valerie Pöllen

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Klaus Viehmann

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Rund um St. Dionysius

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Neues von der Spielzeug- und Kinderkleiderbörse Ein „süßes“ Bonbon für die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. Düsseldorf Der Erlös aus der Spielzeug- und Kinderkleiderbörse Herbst 2012 geht an die Elterninitiative der Kinderkrebsklinik Düsseldorf. Anlass zu dieser Entscheidung ist der Kampf von Maja – einem Kindergartenkind des RaphaelKindergartens – gegen die heimtückische Krankheit Leukämie. (www.mutigemaja.de.tl) Nach einer Besichtigung der Kinderkrebsstation in Düsseldorf wurde die Spende im Spielzimmer übergeben. Der Erlös in Höhe von 350 € wurde vom Team der Spielzeug- und Kinderkleiderbörse aufgestockt. So konnte sich die Elterninitative über eine eine Spende in Höhe von 400 € freuen. (www.kinderkrebsklinik.de)

Von links: Herr Fleßer (Elterninitiative), Frau Wehling-Helikum (Kinderkrebsstation), Hiltrud Hermans und Monika Trienekens (Team Spielzeugund Kinderkleiderbörse), Jakob mit Mama – Frau Zacharias (Patient)

Eveline Treptow

Altentagesstätte Die Altentagesstätte St. Dionysius Nieukerk ist montags und donnerstags für Besucher geöffnet, die Freude am Karten oder sonstigen Spielen haben und Geselligkeit suchen. Montags kommen ca. 20-25 Personen, donnerstags etwas weniger. Neue Gäste sind herzlich willkommen.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Ein volles Haus haben wir immer dann, wenn wir besondere Aktivitäten anbieten. In diesem Jahr luden wir zum Sommerfest ein, das am Montag, 16. Juli 2012 stattfand. Leider konnten wir wegen des Dauerregens nicht wie geplant im Garten feiern, sondern im Dionysiussaal. Dort sorgten wir mit einem abwechslungsreichen Programm und mit leckeren Waffeln für gute Laune bei unseren 38 Besuchern trotz des miesen Wetters.

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Eine weitere besondere Aktion war der Nachmittagsausflug am 30. August 2012, der uns zuerst nach Auwel-Holt führte, wo wir Interessantes über den Ort und die Kirche erfuhren. Weiter ging es mit dem Bus durch die schöne niederrheinische Landschaft zu den Krickenbecker Seen. Bei schönem Wetter und Seeblick genossen wir gerne den leckeren Kuchen mit einer guten Tasse Kaffee. Zum Abschluss in Nieukerk verwöhnte uns „Felix“ mit herzhaften Leckereien, so dass unsere Senioren wieder sehr zufrieden den Heimweg antraten.

Am 1. Oktober 2012 konnten wir uns an einem reich gedeckten Tisch für die Früchte der Erde und für viele andere guten Gaben bedanken. Mit passenden Texten und Liedern wurde die Erntedankfeier abgerundet. Es blieb noch etwas Zeit zum Spielen bis gegen 17.00 Uhr sich jeder Gast am „Erntetisch“ bedienen durfte und alle reich beschenkt nach Haus gingen. Der nächste besondere Nachmittag wird unsere Adventsfeier am 17. Dezember 2012 sein. „Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Treffen an interessierte Senioren, die unsere Einrichtung kennenlernen möchten“ sagt Das Team der Altentagesstätte St. Dionysius


Rund um St. Dionysius

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Jahr des Glaubens 2013

Beuroner Kunst

Ein Evangeliar für die Gemeinde

Ein neuer Priestersitz steht in St. Dionysius Nieukerk. Na gut, so neu ist er nicht mehr, wir haben uns schon an seinen Anblick gewohnt. Neben den drei bisherigen Hockern leuchten die roten Sitze in den Kirchenraum und in den Blick des Betrachters. Die vier Sitze wurden anlässlich der Erstkommunion 2010 der Tochter Lea von der Polsterei Dohrenbusch in Nieukerk kostenlos mit tiefrotem Mohairstoff bezogen. So wird es Zeit, nach zwei Jahren den Stuhl der Gemeinde einmal vorzustellen.

Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 50. Jahrestages der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils das Jahr 2013 zum „Jahr des Glaubens“ ausgerufen. Der Pfarrbezirk Nieukerk der Pfarrei St. Dionysius Kerken möchte sich unter dem Motto „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“ aktiv an diesem Jahr beteiligen und – wie bereits im Jahr 2003 (Lesejahr A) – ein handschriftlich geschriebenes Evangeliar für unsere Dionysiuskirche erstellen, diesmal zum Lesejahr C. Dazu haben wir ein schön gebundenes und verziertes Gemeindeevangeliar mit leeren Seiten erworben und bereits im November viele Gruppen und Vereine schriftlich eingeladen, jeweils ein Sonntagsevangelium in das Buch einzutragen. Durch die Beteiligung und das Engagement von 52 verschiedenen Gruppierungen entsteht so seit dem 2. Dezember 2012 bis zum Ende des Kirchenjahres im November 2013 unser zweites handgeschriebenes Gemeindeevangeliar. Schon jetzt bedanke ich mich für das Engagement aller Beteiligten und verbleibe mit freundlichen Grüßen Theodor Prießen, Pfarrer Die „Tür des Glaubens“, die in das Leben der Gemeinschaft mit Gott führt und das Eintreten in seine Kirche erlaubt, steht uns immer offen. Es ist möglich, diese Schwelle zu überschreiten, wenn das Wort Gottes verkündet wird und das Herz sich durch die verwandelnde Gnade formen lässt. Durch diese Tür zu gehen bedeutet, einen Weg einzuschlagen, der das ganze Leben fortdauert.

Es ist ein Stuhl mit interessanter Geschichte: Als Magisterstuhl der Abtei Mariendonk wurde er um 1920 vom damaligen Spiritual der Benediktinerinnen Pater Thomas Holenstein geschnitzt. Pater Thomas war Mönch von Beuron und führte bis ungefähr 1916 als Prior die kleine benediktinische Gründung auf Heumischhof der Ziegelheide in Kempen. Nach Auflösung des Männerklosters wohnte er mit einem Mitbruder weiter auf der Neersdommer Mühle. Den Patres oblag die Seelsorge im Frauenklosters. Pater Prior Thomas war für die Schwestern von Mariendonk ein sehr wichtiger Begleiter des geistlichen Lebens. Über 40 Jahre hat er beratend und lehrend bei den Schwestern gewirkt. Pater Prior Thomas liebte die Schnitzarbeit als Hobby in seiner spärlich bemessenen Freizeit. Dieser Stuhl diente zunächst als Thron der Priorin, eine Äbtissin gab es noch nicht, im Kapitelsaal. Bis in die siebziger Jahre war der Stuhl noch als Stuhl der Novizenmeisterin (Magistra) im Einsatz. Er hatte noch lange einen Ehrenplatz als kostbares Erinnerungsstück an den ersten „Vater“ und Lehrer des Klosters bis er 2010 als Priestersitz für St. Dionysius Nieukerk erworben wurde. Pastor Theodor Prießen

Das Logo Das Logo zum „Jahr des Glaubens“ besteht aus einem Quadrat bzw. einer umrandeten Fläche, auf der ein Boot als Symbol für die Kirche abgebildet ist, das auf graphisch minimalistisch dargestellten Wellen segelt. Der Hauptmast des Bootes ist ein Kreuz, dessen Segel als dynamische Zeichen so angeordnet sind, dass sie das Trigramm Christi bilden (IHS). Hintergrund der Segel ist eine Sonne, die zusammen mit dem Trigramm auch auf die Eucharistie hinweist.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Papst Benedikt XVI.

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Rund um St. Peter und Paul

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Kirchenmusiken – ein Jahresrückblick Ein erfolgreiches und musikalisches Jahr liegt wieder hinter den Verantwortlichen der Singschule und der Kirchenmusiken. 25. März In der Pfarrkirche St. Peter und Paul Aldekerk erklangen zu Passionsbilder berühmter Maler, wie Goya, da Vinci, Rembrandt u.a. Orgelimprovisationen von der großen Speith-Orgel, gespielt von Karl Hammans. Mittels einer Leinwand konnte das Publikum die entsprechenden Bilder betrachten. 30. April Nachdem der Kranz für den Maibaum von den Jugendlichen von Total Vokal geschmückt worden war, wurde dieser feierlich am 30. April aufgestellt. Der Musikverein, der Männergesangverein „Liederkranz“ und die Kinder von Total Vokal und Löwenbande begleiteten dieses Ereignis musikalisch und animierten die Zuschauer zum Mitsingen.

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7. Mai Der Marienkindergarten in Aldekerk feierte mit seinen Midi-Kindern ein Indianerfest. Mehrere Male kamen die Kinder im Vorfeld zur Singschule, um dort ein paar schmissige Indianerlieder zu lernen. Sie konnten diese Lieder sogar mit Trommeln und Rasseln begleiten.

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6. Juni Die Kinder und Eltern der Liedergarten-Gruppen der Singschule besuchten das Feuerwehr Gerätehaus auf der Kempener Straße.

Die kleinen Sänger und Sängerinnen, die vorher so begeistert waren, die Feuerwehr besuchen zu können, waren angesichts der großen Feuerwehrautos sichtlich beeindruckt. Nach kurzer Zeit war aber das Eis gebrochen und die kleinen Feuerwehrleute belagerten die Fahrzeuge. Die Eltern stellten dem Brandschutzerzieher Karl-Heinz Kleinmanns viele Fragen, wie z.B. „Warum fährt die Feuerwehr auch nachts mit eingeschaltetem Martinshorn durch den Ort?“ und viele Unklarheiten konnten geklärt werden. 18. Juni Nachdem Karl Hammans und Jutta Kleinmanns seit Februar regelmäßig die Grundschulkinder besucht hatten, um mit ihnen ein Musical einzustudieren war an diesem Tag die große Aufführung in der Turnhalle der Grundschule. Die ganze Gemeinde war eingeladen und viele Erwachsene füllten den Zuschauerraum.

22. Juni Im Pfarrgarten fand morgens während der Kindergartenzeit im Zuge der Kerkener Kulturtage für den Marienkindergarten und für den Kindergarten Spatzennest eine musikalische Reise mit dem „Liederbus“ statt. Wochen vorher hatte Jutta Kleinmanns beide Kindergärten regelmäßig besucht, um mit den Kindern und Erzieherinnen neue Lieder einzustudieren.


Rund um St. Peter und Paul

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16. und 23. Juni Das Theaterstück „Jedermann“ wurde unter Mitwirkung der musiktreibenden Vereine und einer tollen Schauspielertruppe in Nieukerk und in Aldekerk unter freiem Himmel aufgeführt. Das Publikum war begeistert. 18. bis 22. Juni An diesen Tagen fanden auch im Rahmen der Kerkener Kulturtage jeden Tag Orgelführungen in der Pfarrkirche statt und auch konnte man jeden Tag im ganzen Ort Orgelmusik aus der Kirche hören. Die Zuhörer waren von der Aktion „Bach vom Dach“ begeistert. Mit Lautsprechern, die auf dem Turm von St. Peter und Paul aufgestellt waren, konnte man die Musik, die in der Kirche gespielt wurde hören. Ein großartiges Erlebnis! 24. Juni Fast alles ist planbar – nur das Wetter nicht. Eigentlich sollte der Singschultag im Pfarrgarten stattfinden. Es regnete aber ununterbrochen und so zogen die jungen Musiker der Singschule in das alte Edeka-Gebäude auf der Marktstraße um, wo gleichzeitig eine Kunstausstellung stattfand. Ein Highlight war das neu erstandene E-Piano, das durch Mittel der Sparkasse gekauft werden konnte. Klavier-, Keyboard-, Gitarren- und Flötenspieler zeigten ihr Können. Die Löwenbande durfte natürlich mit ihren Liedern auch nicht fehlen. Die zufällige Mischung aus Malerei und Musik, die ja nur wetterbedingt entstanden war, fand bei allen Besuchern großen Anklang und es entstand die Idee, diese Mischung häufiger miteinander zu verknüpfen.

29. Juni Nachdem die Patronatsmesse mit musikalischer Unterstützung des Kirchenchores stattgefunden hatte, war die Gemeinde zu einem Umtrunk in den Pfarrgarten eingeladen worden. Die Jugendlichen von Total Vokal versorgten die Besucher, die sehr viel Spaß hatten und viel lachten. Selbst die SchönstattSchwestern, die am Oermterberg zuhause sind, unterhielten sich gerne mit den Besuchern und blieben bis zum Schluss. 25. August Der Kirchenchor feierte sein Sommerfest bei Karl-Heinz und Jutta Kleinmanns im Garten. Nach einer Fahrradtour ließ man es sich bis in den späten Abend wohlergehen. 30. September Die Aufführung des Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn zum Jubiläum der evangelischen Kirchengemeinde. Dies lässt sich nicht in wenigen Worten beschrieben – lesen Sie hierzu den besonderen Artikel in dieser Ausgabe. 28. Oktober Der 93-minütige Stummfilm „Wunder der Schöpfung“ von Hanns Walter Kornblum aus dem Jahre 1925 begeisterte das Publikum. Mit den damaligen technischen Mitteln gelang ein spannender Film und durch die instrumentale Begleitung von Karl Hammans an der Orgel in der Pfarrkirche St. Peter und Paul Aldekerk wurde dieser Film zu einem Erlebnis, das sicher noch einmal wiederholt wird. 4. November Zum St. Martinsliedersingen in der Pfarrkirche kamen jede Menge Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Erwachsenen zum Mitsingen am Straßenrand während der Martinsumzüge zu animieren. Holzwurm Willi und Jutta Kleinmanns führten die Kinder durch die St. Martinsgeschichte und unterhielten sich mit Karl Hammans, der die Orgel erklärte und auch die St. Martinslieder begleitete. Natürlich unterstützten auch einige Flötenkinder aus der Singschule. Holzwurm Willi, der gerne Orgelpfeifen anknabbert und auch Blockflöten mag, fand es ebenso wie das Publikum interessant, dass man den Spieltisch der Orgel und auch Karl Hammans auf der Leinwand, die im Mittelschiff aufgebaut war, per Übertragungskamera sehen konnte. 10. November Die St. Martinszüge zogen wieder durch Aldekerk. Vor dem Kindergartenzug hatte es sich ausgeregnet und der Umzug konnte mit viel Gesang stattfinden. Auf dem Marktplatz fand eine Vorführung der Kindergartenkinder zur St. Martinsgeschichte statt, die der Bischof St. Martin vorlas.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Der Ablauf im Pfarrgarten war aber ein großes Geheimnis. Bewaffnet mit Papptellern, die zum Teil fantasievoll bemalt waren, trafen die Kinder im Pfarrgarten ein. Diese Teller wurden dann in Lenkräder für den Bus verzaubert und dann konnte die Reise losgehen. Langweilig war diese Fahrt auf jeden Fall nicht, da die Kinder den Tausendfüßler Tiggititag retten konnten. Mit vielen Liedern wurde die Fahrt fortgesetzt und sogar ein Zauberklavier war auf jeden Platz installiert. Begeistert konnten die Kinder nach einer Fahrt von 45 Minuten wieder in ihre Kindergärten zurückkehren.

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Rund um St. Peter und Paul

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Mit viel Musik zogen die Kinder zu den Einrichtungen, wo sie auch ihre Tüten bekamen. Beim Schulumzug konnte man auch wieder schön gebastelte Laternen sehen und auch die Schulkinder bekamen nach dem Feuerwerk ihre Tüten. Übrigens sangen bei beiden Umzügen auch viele Erwachsene vom Straßenrand aus mit.

Jubiläum in 2013 Im Jahr 2013 feiert die Singschule ihr 10-jähriges Bestehen. Viele musikalische Veranstaltungen sind schon in der Planung. Ein besonderes Ereignis ist aber der Besuch aus Slowenien in der Zeit vom 25. bis 31.08.2013 (die letzte Woche der Sommerferien). Vor vier Jahren waren schon einmal Kinder aus Trzisce, Krmelj und Sentjanz zu Besuch. Mit den Kindern und den Gastfamilien wurden einige Ausflüge gemacht und Feste gefeiert. Natürlich gab es auch ein Konzert. Auch diesmal sollen die Kinder in Familien der Gemeinde untergebracht werden und auch im nächsten Jahr werden wieder in dieser Zeit viele Aktivitäten gestartet und es wird auch wieder ein Konzert stattfinden. Aus Erfahrung sind diese Besuche für alle Seiten sehr interessant. Familien, die bereit sind mindestens zwei Kinder im Alter von 10 – 15 Jahre aufzunehmen, können sich in der Singschule (Tel. 574242, Mail: singschule@t-online.de) melden. Jutta Kleinmanns

Unsere Bücherei

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Mit einem Buch, das unser Herz berührt, bekommen die trüben Tage Licht und Farbe.

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Das Jahr geht zu Ende, für uns Anlass, Jahresbilanz zu ziehen. Unsere Highlights 2012:

Hier einige Themenbeispiele der neuen spiele / Hörbücher:

Bilderbuchkino für Kindergartenkinder 10 Veranstaltungen am Sonntagvormittag. Die Bücherei ist zu diesen Terminen ein Treffpunkt für junge Familien geworden.

Was ist was junior Komplette Reihe zu einzelnen Sachthemen, informativ und unterhaltsam nicht nur für Kindergartenkinder.

Aktion Ich bin Bibfit für die Maxi-Kindergartenkinder: Die Maxis sind mit Spaß bei der Sache und die Zusammenarbeit mit den Kindergärten wird gefestigt.

Große Buchausstellung am Buchsonntag Anfang November mit BücherDirektverkauf, Cafeteria der Landfrauen, Karten-Verkauf des Moshi-Teams ist seit vielen Jahren aus dem Veranstaltungskalender in Aldekerk nicht wegzudenken und bringt der Bücherei eine willkommene, „kleine“ Aufbesserung der Mittel für die Neuanschaffung aktueller Bücher.

Bekannte Kinderbücher als Hörspiele oder Hörbücher von Astrid Lindgren, Selma Lagerlöf, Paul Maar, Otfried Preussler, Goscinny u.a.; Klassiker der Kinderbuchliteratur immer noch aktuell, bekannt und beliebt bei Generationen von Kindern.

Märchenklassiker Grimms Märchen in umfangreicher Anzahl und andere Märchen. mit prominenten und hochkarätigen Sprechern, Phantasie beflügelnd und faszinierend wie eh und je.

Aktuelle Bücher als Hörspiele oder Hörbücher: Der kleine Drache Kokosnuss, Die Olchis, Gregs, Tagebuch, Das magische Baumhaus usw.

Bestandserweiterung unserer Tonträger Durch einen Sonderzuschuss des Bistums Münster konnten wir endlich unseren antiquierten Bestand an Kinderkassetten durch ca. 100 neue CDs ersetzen und somit den vorhandenen CD-Bestand maßgeblich erweitern.

Ein Besuch in der Bücherei lohnt sich! Das Bücherei-Team wünscht allen Lesern Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2013

Hör-


Buchseite

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Buchvorstellung Der Buchtipp der Bücherei Nieukerk kommt diesmal von unserer Mitarbeiterin Karin Paasen. Dieses und weitere Bücher erhalten Sie in der Bücherei, Dionysiusplatz 9.

Ich mit ohne Mama – Knüller Jonas wird erwachsen von Jonas und Doro Zachmann Doro Zachmann hat bereits in zwei Büchern „Mit der Stimme des Herzens“ und „Bin Knüller“ über das Leben mit ihrem Sohn Jonas, der mit Down Syndrom zur Welt gekommen ist, berichtet. Nach den ersten beiden Büchern stand für Jonas fest, er schreibt das nächste Buch – das ist kein Problem. So entstand “Ich mit ohne Mama“. Es sind die Erfahrungen die Frau Zachmann mit ihrem temperamentvollen und fröhlichen nicht immer unkomplizierten heranwachsenden Sohn macht. Jonas steuert eigene Texte bei, handgeschrieben und eingescannt oder er hat diktiert. Es wird aus der Zeit zwischen Jonas 15. und 18. Geburtstag berichtet. Jonas kämpft die Kämpfe die jeder Teenager hat. Selbstständig werden, Liebeskummer und Träume für die Zukunft. Es ist eine herausfordernde Phase für Familie Zachmann in der es aber immer wieder etwas zu lachen und zu feiern gibt. Jonas lernt es morgens selbstständig aufzustehen, zu frühstücken und das Haus zu verlassen, es ist ein Sieg für Jonas und seine Eltern. Es bedeutet für beide Seiten mehr Selbständigkeit. Als Jonas 16 Jahre ist, macht er ein Praktikum in einem Supermarkt. Am vorletzten Tag setzt er sich bockend in den Laden und will keine Kartons mehr zerreißen, der Chef schickt ihn nach Hause und beendet vorzeitig das Praktikum. Das bedeutet für Jonas eine Niederlage und er ärgert sich über sich selbst. Wenn Jonas erst einmal eine Sicht auf Dinge hat, ist es schwer ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Eine Zeitlang kommt Jonas mit sich selbst und seiner Behinderung überhaupt nicht zurecht. In dieser Zeit muss die Familie einiges aushalten. Was ihn beschäftigt, platzt aus ihm heraus. Er wünscht sich nicht mehr behindert zu sein, es soll aufhören. Es braucht eine längere Zeit bis Jonas wieder sagen kann „Ja, ich bin ein Down Syndrom“.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Doro und Jonas Zachmann geben einen sehr ehrlichen Einblick in ihr Leben. Man bekommt eine Ahnung wie lebensfroh und begabt er trotz oder gerade wegen seiner Einschränkung ist. Ich finde es gut, dass Jonas nicht locker gelassen hat und dieses Buch geschrieben wurde.

St. Peter und Paul Aldekerk Als katholische Bücherei legen wir ganz besonderen Wert auch auf religiöse Literatur. Unser Buchtipp für alle Leser sind daher diesmal religiöse Kinderbücher. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unseren Räumlichkeiten im Jugendheim – Eingang Gartenstraße.

Jona und der Wal von Elke-Maria Schmidt-Hanssen und Daniela Chudzinski Herder (Freiburg), 2012, 12,95€ Religiöses Kinderbuch des Monats Oktober 2012 des Borromäusvereins e.V. Sicherlich gibt es einige Kinderbücher zu dieser alttestamentlichen Geschichte, aber dieses wunderschöne, neue Buch beeindruckt nachhaltig durch seine ausdrucksvollen und doch einfachen Bilder und durch seinen Text, der in Reimform geschrieben, in Wortwahl und Sprachstil kindgerecht und verständlich, spannend und super zum Vorlesen ist und die Botschaft, dass Gott gnädig ist, weil er die Menschen liebt, herausarbeitet und bemerkenswert auch für Kinder überträgt. Wir schließen uns vorbehaltlos der Empfehlung des Borromäusvereins an: „Sehr empfehlenswert, um Kinder ab 4 Jahren mit einem Stück biblischer Literatur vertraut zu machen.“ (Jona und der Wal – medienprofile.de – Medienempfehlungen mit Wert ) Übrigens: Ein Surf-Tipp für Leser, die an Buchbesprechungen interessiert sind und über Bücher „mit Wert“ informiert sein wollen und vieles mehr um und über Bücher: www.medienprofile.de

St. Thomas Stenden Auch in der Bücherei St. Thomas liegt immer ein gutes Buch für Sie bereit. Christine Buchmüller freut sich immer über Ihren Besuch in der Bücherei im Anbau der Kirche.

Blickpunkte | Weihnachten 2012

St. Dionysius Nieukerk

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Hallo Kinder, eure neue Kinderseite ist für manchen von euch uch vielleicht ungewohnt. Aber, die Weihnachtsferien haben en begonnen, und wer von euch Zeit und Lust hat, kann sich mit dem neuem Aussehen und den neuen Inhalten leichtt anfreunden. Habt ihr Anregungen oder Wünsche? Schreibtt mir einfach. Ich würde mich freuen. Ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, achtsfest, tolle Weihnachtsferie tes Jahr. Weihnachtsferien, und sage tschüss bis nächstes

Der Fuchs Der Fuchs gehört zur Familie der Hunde. In n Deutschland ist das meist der Rotfuchs. Füchse e e jagen kleine Nagetiere, wie etwa Mäuse. Füchse e leben in vielen Ländern, bei uns trifft man sie in Wäldern, auf Feldern und Wiesen. Das Fuchsweibchen wird auch Fähe genannt und bekommt vier bis sechs Junge. Füchse leben in Familiengruppen.

Rätsel für Musikalische Tipp

Kennt ihr schon Musiknoten? Unser kleiner Fuchs, Felix ist ein großes Gesangstalent. Ob du KHUDXVÀQGHQ NDQQVW ZDV HU GD LQ die Natur herausposaunt?

Genauso wie bei uns gibt es auch bei den Füchsen Mädchen und Jungs. Felix sucht seine Schwester, Jana.

Gewinner Und das sind die Gewinner aus der Oktoberausgabe: n Jule Franzen, 10 Jahre aus Stenden Herzlichen Glückwunsch! Bitte hole deinen Preis im Pfarrbüro ab.

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Tierische Tricks Brr! Ist das heute wieder eine Kälte drauĂ&#x;en, Nasen und Ohren sind rot und kalt, die FĂźĂ&#x;e fĂźhlen sich an wie Eisklumpen und die Finger sind steif. Wir packen XQV GLFN HLQ GDPLW ZLU XQV NHLQH Ă&#x20AC;HVH (UNlOWXQJ einhandeln. Und mit welchen Tricks schĂźtzen sich Tiere gegen die Kälte? Die Meise zum Beispiel. Sie wiegt gerade einmal ein paar Gramm, hat keine wärmende Speckschicht und ist auch nicht in einen dicken Pelz gehĂźllt. Was schĂźtzt die Meise also gegen die Kälte? Es ist ihr Federkleid. Federn halten nämlich oft besser warm als Fell. Federn speichern die Wärme und lassen sie nicht entweichen. Kennen wir doch auch, denn bei enjacken eisiger Kälte kuscheln wir uns gerne in Daunenjacken oder Daunenbetten.

Sudoku fĂźr Schulkinder 1

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6

2

5

3

3 6 4

3 1

1

4

2 5

4 1

So geht`s

Die sechs BlĂścke sind mit den fehlenden Zahlen von 1 bis 6 so aufzufĂźllen, dass jede Zahl in jedem Block, senkrecht und waagerecht nur einmal vorkommt. 8P GLH /|VXQJ KHUDXV]XĂ&#x20AC;QGHQ ]lKO HLQIDFK DOOH Zahlen, die du eingetragen hast zusammen. Die LĂśsung kannst du, mit Name und Adresse vversehen, bis zum 31. Januar 2013 im PfarrbĂźro abgeben. Unter allen Teilnehmern wird eine kleine Ă&#x153;berraschung verlost.

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Herzlichen Glückwunsch

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Geburtstage 75 Jahre 02.01. Peter Baetzen, Freiheitsstr. 1a 05.01. Katharina Peschers, Friedrich-Nettsheim-Str. 3 12.01. Johann Wienen, Hochstr. 149 17.01. Heinrich Everaerts, Lichtenberger Weg 13 19.01. Gertrud Hammelstein, Paeschensdyck 27 20.01. Elisabeth Peschers, Rheinstr. 16 25.01. Elisabeth Hähnchen, Am Vorstgraben 7 31.01. Katharina Straeten, Eilder Dyk 38 01.02. Horst Kandzior, Am Körschmannsdyck 11 12.02. Emil Düpont, Friedrichstr. 21 12.02. Hildegard Puls, Am Mühlenberg 29d 14.02. Johanna Lemmen, Bruchstr. 11 19.02. Johanna Stegers, Eyller Str. 172 19.02. Gertrud Wefers, Eyller Str. 80 25.02. Anna Linßen, Obereyller Str. 16 28.02. Katharina Friedrich, Hochstr. 59 28.02. Klara Monßen, Melmstr. 28 02.03. Mathilde Steeger, Lessingstr. 1 03.03. Gertrud Heyer, Rather Weg 92 09.03. Anita von den Driesch, Kuhdyk 35 11.03. Erika Bellen, Bahnhofstr. 9 12.03. Gerda Laumann, Am Wiesengrund 17 16.03. Helene Vallen, Winternamer Mühlenweg 7 20.03. Magdalena Baumeister, Weststr. 15a 25.03. Hermine Harich, Narzissenweg 45 80 Jahre 02.01. Helena Gutsfeld, Kroppweg 1 04.01. Franz Smitmans, Am Berkmannsgraben 19 06.01. Gertrud Angenvoort, Dennemarkstr. 61 12.01. Johann Steger, Kapellenweg 9 14.01. Hubertine Büskens, Eyller Str. 96 15.01. Johannes Rimbach, Schulstr. 3 20.01. Gertrud Steger, Kapellenweg 9 26.01. Josef Vanheiden, Dorfstr. 20 27.01. Franz Brückner, Bahnhofstr. 3 08.02. Marianne Tönneßen, Beginenweg 9 14.02. Catharina Geerkens, Am Mühlenberg 31 28.02. Günter Meretz, Mittelstr. 46a 01.03. Josefine Bonn, Rather Weg 63 03.03. Margarete Gaelings, Karl-Arden-Str. 12 13.03. Heinrich Bodden, Am Mühlenberg 9c

Blickpunkte | Weihnachten 2012

Wir gratulieren unseren Geburtstagskindern

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In der nächsten Ausgabe werden die Geburtstage vom 1. April bis 7. Juli veröffentlicht. Wenn Sie keine Veröffentlichung wünschen, können Sie in den Pfarrbüros unserer Gemeinde dieser widersprechen.

85 Jahre 02.01. Helene van Hall, Rahmer Kirchweg 14 03.01. Friedrich Schaaf, Nordstr. 8a 17.01. Jakob Elspaß, Wiesenstr. 10 21.01. Mechtilde Soppenberg, Gastendonker Weg 2 25.01. Paul Wanzek, Bruchstr. 36 29.01. Getrud Dappers, Vernumer Weg 31 02.02. Agnes Piepers, Bruchstr. 28 06.02. Peter Klanten, Klever Str. 102 06.02. Elisabeth Lörsch, Dorfstr. 30 08.02. Maria Witjes, Eyller Str. 231 16.02. Erich Trapp, An der Landwehr 8 17.02. Marianne Müller, Elisabethstr. 5 21.02. Johanna Saeß, Am Wickenhof 3 26.02. Antonia Heurs, Kölner Str. 14 27.02. Manfred Melchior, Kuhdyk 38 01.03. Franz Pooth, Kölner Str. 20 13.03. Agnes Todten, Obereyller St. 20 15.03. Ruth Linßen-Püschel, Römerweg 13 22.03. Anna Friedrichs, Melmstr. 33 90 Jahre 08.01. Alfred Krüger, Friedrichstr. 3 29.01. Helene Optehostert, Tulpenweg 5 05.02. Anita Boetzkes, Rahmer Kirchweg 1 07.02. Catharina Berger, Beginenweg 13 17.02. Sibilla Seyen, Daermansweg 16 20.03. Anna Kouker, Rahmer Kirchweg 1 25.03. Margot Schweinsberg, Eylle Str. 66 29.03. Anna Ibes, Hochstr. 73 91 Jahre 10.01. Johann Schouten, Ringstr. 17 05.02. Elisabeth Stienen, Am Maasend 3 26.02. Sofia Kempkens, Kölner Str. 24 18.03. Maria Külkens, Winternam 32 92 Jahre 16.03. Maria Brimmers, Eyller Str. 39 93 Jahre 02.01. Maria Haubold, Fulkenbruchsweg 4 11.01. Richard Dercks, Elisabethstr. 5 23.01. Louisa Rosauer, Obereyller Str. 12 21.02. Margarete Ballenthin, Rahmer Kirchweg 1 28.03. Gertrud Leufkens, Eichendorffstr. 21 94 Jahre 13.02. Katharina Gasthuys, Elisabethstr. 5 95 Jahre 19.01. Elisabeth Drißen, Bruchstr. 4 12.02. Helene Schneiders, Kleine Bleiche 2 97 Jahre 28.03. Katharina Hohl, Rahmer Kirchweg 1 98 Jahre 02.02. Karl-Heinrich Lohmann, Rahmer Kirchweg 1 06.02. Margaretha Schmitt, Straelener Str. 512 101 Jahre 14.02. Maria Janßen, Elisabethstr. 5


Aus den Kirchenbüchern

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Kirchenbücher Durch die Taufe haben wir in unsere Pfarrgemeinde aufgenommen:

01.09. St. Peter und Paul, Aldekerk Margaretha Sofia Leurs Winternamer Mühlenweg 2 Julia Witkowska, Narzissenweg 4 06.10. St. Peter und Paul, Aldekerk Aaron Zac Anstötz, Bahnhofstr. 65 14.10. St. Dionysius, Nieukerk Miriam Johanna Boland, Am Grütherhof 13 Kira Euchler, Wiesenstr. 30 Ole Quinders, Weberstr. 11

Das Fest der Goldhochzeit feierten:

25.09. St. Maria Magdalena Klosterkirche, Aldekerk Gerhard und Annelies Mölders, Klosterstraße 19 28.09. St. Antonius, Eyll Johannes und Fine Verhoeven, Eyller Straße 153 29.09. St. Thomas, Stenden Josef und Gerta Kleinmanns, Dorfstr. 112 29.09. St. Dionysius, Nieukerk Barbara und Werner Kisters, Sevelener Str. 17 06.10. Oermter Berg Elvira und Norbert Rottmann, Postweg 10 Die nachfolgenden Termine erscheinen in der nächsten Ausgabe

17.08. 24.08. 02.09. 04.09. 17.09. 21.09. 28.09. 29.09. 01.10. 02.10. 04.10 07.10. 08.10. 08.10. 15.10. 24.10. 01.11.

Mechtilde Neyer (55), St. Barbara Weg 21 Heinz Jakob Bistervels (68), Rheinstr. 28 Marianne Schaper (89), Elisabethstr. 5 Theodorus Bartels (92), Hülser Str. 50 Margarete Steinert (88), Dorfstraße 177 Doris Henkes (83), Elisabethstr. 5 Hildegard Vesely (95), Feldstraße 12 Theo van de Locht (71), Friedrich-Ebert-Straße 11 Wolfgang Büttner (55), An der Landwehr 22 Gertrud Katharina Jeschonneck (82), Elisabethstraße 5 Paul Dammertz (73), Krefeld Elisabeth Konings (91), Hochstraße 123 Adele Kleinmans (89), Winternam 163 Christine Kleinmanns (84), Friedrichstr. 17 Josef Stegers (77), Keensweg 10 Henny Gutowski (84), Gelderner Str. 17 Bruno Wolscht (83), Hörnenweg 12 Das Sakrament der Ehe spendeten sich:

14.09. St. Dionysius, Nieukerk Marcella Notz u. Markus Smeets, Vernumer Weg 22 15.09. St. Peter und Paul, Aldekerk Sandra Stenhorst u. Martin Kleingrothe, Bruchstr. 2a 29.09. St. Dionysius, Nieukerk Stefanie Heyer und Timo Lecydyl, Krefeld 29.09. St. Thomas, Stenden Lea Tebarts und Paul Rogacki, Ratingen Ihr silbernes Ehejubiläum feierten:

15.09. St. Peter und Paul, Aldekerk Bettina und Willi Heenen, Dorfstr. 191 21.09. St. Peter und Paul, Aldekerk Annemie u. Franz-Josef Thönes, Kolinscher Weg 31

Die Redaktion Vielen Dank an alle Gemeindemitglieder, die uns bei dieser Ausgabe auf vielfältige Weise unterstützt haben. Unser nächster Pfarrbrief erscheint zu Ostern. Redaktionsschluss ist der 10. Februar 2013. Unsere weiteren Erscheinungstermine sind dann im Sommer, im Oktober und an Weihnachten. Ihr Redaktionsteam: Johannes Bonn (4346), Maria Eyckmanns-Wolters (7736), Doris Jetten (575694), Norbert Käfer (3186), Jens Kaltenecker (575553), Pastor Theodor Prießen (2231) und Eveline Treptow (573277). E-Mail: pfarrbrief@dionysius-kerken.de Wie immer gilt: Es werden dringend neue Redakteure aus allen Ortsteilen gesucht. Rufen Sie uns gerne an.

Anschriften Pfarramt Aldekerk, Marktstr. 4, Tel. 4248 (Mo., Mi., Do., Fr., 9 – 12 Uhr, Mi. 16 – 18 Uhr) stpeterupaul-aldekerk@bistum-muenster.de Pfarramt Nieukerk, Dionysiusplatz 10, Tel. 2231 (Di., Mi., Fr. 8.30 – 12 Uhr, Di. 15 – 18 Uhr) stdionysius-nieukerk@bistum-muenster.de Pfarramt Stenden, Kirchplatz 3, Tel. 4532 (Mo., Mi., Fr. 9 – 11.30 Uhr) stthomas-stenden@bistum-muenster.de Pastor Prießen, Tel. 2231, Handy 0170 / 1526267 Pater Abraham, Tel. 2823, Handy 0151 / 52388441 Pater Josef, Tel. 921017, Handy 0173 / 5325352 Pfarrer em. Speek, Tel. 97233 Diakon Johannes Siebers 02831 / 5061 Notfallseelsorge über das Gelderner Krankenhaus, Tel. 02831 / 3900 Besuchen Sie uns auch www.pfarrei-kerken.de

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Blickpunkte | Weihnachten 2012

Verstorben sind:

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Sie sehen ein Wandgemälde aus der Hirtenfeldkirche in Bait Sahur, einem Vorort von Betlehem. Einige Gemeindemitglieder waren hier im Herbst zu Gast. Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe. Viel Spaß bei der Lektüre. Im Namen von Pastor Prießen, dem Seelsorgeteam und der Redaktion wünschen wir ein

Frohes und gesegnetes Weihnachtsfest


Ausgabe 12 - Weihnachten 2012