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THOMAS JOCHER ULRIKE WIETZORREK

DACHRÄUME

entwerfen konstruieren bewohnen


Impressum – inhaltsverzeichnis

Herausgeber Deutsches Dach-Zentrum e. V., Hamburg

Vorwort 004 Dachräume entwerfen, konstruieren, bewohnen

IDEE Thomas Jocher

PlanungsGrundlagen Dachräume entwerfen und konstruieren

GRUNDKONZEPTION Thomas Jocher Ulrike Wietzorrek

entwerfen Gebäudetypologie und Wohnfunktionen gebäudetypologie Abstandsflächen GRZ – GFZ – Vollgeschoss Flächenberechnungen Aufenthaltsräume und Gebäudeklassen Rettung Brandschutz Technische Gebäudeausrüstung Treppe, Treppenraum und Aufzug

008 010 012 014 016 018 024 026

WOHNfunktionen Anthropometrie Reinigen und Pflegen Kochen Essen – Wohnen – Schlafen Abstellen Fenster und Türen

036 040 044 048 050 052

konstruieren Das geneigte Dach als Teil der Gebäudehülle Schutzfunktionen und Bauteilschichten Tragwerk und Dämmung Wärmedämmstoffe Winterlicher Wärmeschutz Energieeinsparverordnung (EnEV) Sommerlicher Wärmeschutz Feuchteschutz Energetische Sanierung Exemplarische Dachaufbauten Schallschutz Brandschutz Witterungsschutz – Decken oder Dichten Deckwerkstoffe im Überblick Regensichernde Zusatzmaßnahmen An- und Abschlüsse aus Metall Entwässerung Dachflächenfenster

054 056 058 060 062 063 064 070 072 074 076 078 082 128 130 132 134

INHALT, Gestaltung, TEXTE und redaktion Ulrike Wietzorrek 002 Zeichnungen GRUNDLAGEN UND PROJEKTTEIL Ulrike Wietzorrek Sonja Schneider, Claudia Gerster, Tanja Kottermair Daria Cheremisinova Layout Ulrike Wietzorrek Sonja Schneider

VERLAG REDAKTION und Lektorat Steffi Lenzen (Projektleitung), Eva Schönbrunner, Heike Werner, Sandra Leitte (Schlusskorrektur), Duy Mac Zeichnungen DETAILSCHNITTE PROJEKTTEIL Ralph Donhauser, Marion Griese, Barbara Kissinger, Dejanira Ornelas Bitterer Cover und Herstellung / DTP Simone Soesters reproduktion ludwig:media, Zell am See druck und bindung Kösel GmbH & Co. KG, Altusried-Krugzell Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung auf anderen Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Eine Vervielfältigung dieses Werkes ist auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung zulässig. Sie ist grundsätzlich vergütungspflichtig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrechts.

© 2018, erste Auflage DETAIL Business Information GmbH, München

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ISBN: 978-3-95553-356-4 (Print) ISBN: 978-3-95553-357-1 (E-Book) ISBN: 978-3-95553-358-8 (Bundle)

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dachräumE entwerfen, konstruieren, bewohnen

Essay 138 Das Dach als räumliches Mittel – eine kleine Typenlehre Ulrike Wietzorrek Projektkatalog 156 BernaRdo Bader, Einfamilienhaus in Krumbach, Österreich 158 Buchner Bründler, Casa d´Estate in Linescio, Schweiz 162 Tegnestuen Vandkunsten, Ferienhaus auf Læsø, Dänemark 166 Thomas Kröger, Werkhaus in Gerswalde, Deutschland 170 Meck Architekten, Ferienhaus in Maria Alm, Österreich 174 UnterlandstättneR, Einfamilienhaus in Krailling, Deutschland 178 ACME, Hunsett Mill in Stalham, Großbritannien 182 Dekleva GregoriČ, Compact Karst House in Vrhovlje, Slowenien 186 Peter Haimerl, Schusterbauerhaus in München, Deutschland 190 ATELIER Scheidegger Keller, Haus mit zwei Stützen in Wilen, Schweiz 194 Miller & maranta, Altes Hospiz Sankt Gotthard-Pass, Schweiz 198 Leth & Gori, Wohnhaus in Fredensborg, Dänemark 202 BernaRdo Bader, Einfamilienhaus in Schwarzach, Österreich 206 Meck Architekten, Schmales Haus in München, Deutschland 210 Thomas Kröger, Schwarzes Haus in Pinnow, Deutschland 214 Caramel, Atriumhaus in Wien, Österreich 218 Leth & Gori, Brick House in Nyborg, Dänemark 222 Resell + NICCA / PIR II OSLO, Wochenendhaus auf Ryfylke, Norwegen 226 se(arch), Wohnhaus in Metzingen, Deutschland 230 Buchner Bründler, Wohnhaus Bernoulli in Basel, Schweiz 234 Stücheli, Wohnbebauung in Fruthwilen, Schweiz 238 Pedevilla, Haus am Mühlbach in Taufers, Italien 242 Jarmund / Vigsnæs, Haus in den Dünen in Suffolk, Großbritannien 246 Neff Neumann, Wohnungsbau Silberahorn in Küsnacht, Schweiz 250 Edelaar Mosayebi Inderbitzin, Wohnungsbau in Zürich, Schweiz 254 Rudolf + Sohn, Dachgeschossausbau in München, Deutschland 258 Meili, Peter München, Wohn- und Geschäftshaus in München, Deutschland 262 BKK-3, Franz Sumnitsch mit JoHnny Winter, Miss Sargfabrik in Wien, Österreich 266 Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher, Stickereiloft in Lustenau, Österreich 270 ETH Studio Monte Rosa / BEARTH DEPLAZES LADNER, Monte-Rosa-Hütte bei Zermatt, Schweiz 274 POOL, Dreifamilienhaus in Oberrieden, Schweiz 278 CEBRA, JDS, SEARCH und LouIs Paillard, Wohnbebauung Iceberg in Aarhus, Dänemark 282 KCAP ARCHITECTS & PLANNERS, Wohnungsbau Het Baken in Deventer, Niederlande 286 Amunt, Wohnhaus Schreber in Aachen, Deutschland 290 Bevk PerovIC´ , Haus R am Bohinjsee, Slowenien 294 Fuhrimann Hächler, Haus Presenhuber in Vnà, Schweiz 298 Meck Architekten mit susanne frank, Dachgeschossausbau in München, Deutschland 302 Amunt, Einfamilienhaus JustK in Tübingen, Deutschland 306 Caruso St John, Brick House in London, Großbritannien 310 Anhang Planungsregeln und Literatur 314 Sachwortregister 316 Abbildungsnachweis 318

003


004

a

vorwort


dachräumE entwerfen, konstruieren, bewohnen

Das Dach ist eines der bestimmendsten Elemente der Architektur. In seiner geneigten Form gehört es zu dem allseits vertrauten Bild vom Haus, und auch lange nach der Entwicklung des Flachdachs taucht das Satteldach in der Kinderzeichnung auf und steht dabei zeichenhaft für Schutz, Heimat und Behausung. [1] Lange Zeit gilt das Vorhandensein eines Daches überhaupt als eine Grundbedingungen für ein Haus. Das Modell der Urhütte findet über Vitruv und Laugiers Eingang in die Architekturtheorie: Vier Stützen und ein schräggestelltes Dach aus Ästen, das einen Giebel formt, bilden dabei das Grundmotiv aller Architektur. Während Wände und Fenster fehlen, entwickelt sich das Dach als lesbares Zeichen zum poetischen Motiv. Ein flaches Dach wirkt neutral, ein geneigtes Dach ist ungleich ausdrucksstärker in seiner gestischen Wirkung. Während es als klassisches Sattel- oder Walmdach nach außen körperhaft in Erscheinung tritt, kontextuelle Bezüge aufnimmt und ein städtebauliche Funktion ausübt, spielte der Raum unter dem geneigten Dach für das Wohnen jedoch lange Zeit keine Rolle. Als bauphysikalischer Pufferraum ist der Dachboden bis ins 20. Jahrhundert ein abgeschiedener, dunkler und ungenutzter Raum und dient allenfalls als Lagerfläche oder zum Trocknen der Wäsche. Das gesamte innere Raumvolumen funktioniert als feuchtigkeits- und temperaturregelnder Puffer. Doch längst stellt die bauphysikalische Machbarkeit keine unüberwindbare Hürde mehr da. Die moderne Bautechnik erlaubt die Ausführung von zunehmend flacher geneigten, dichten, hochgedämmten und ohne Gefahr von Tauwasserausfall ausgeführten Dachkonstruktionen. Somit bieten vormals ungenutzte Dachräume Potenzial für die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Neben dem nachträglichen Dachgeschossausbau tritt aber auch der Neubau geneigter Dächer sowohl mit seiner klassischen Differenzierung Dach zu Unterbau als auch in Form skulpturaler Gebäudehüllen, bei denen zwischen Fassade und Dach kaum unterschieden wird, zunehmend in den Fokus der Architekturdiskussion. Der Umgang mit dem geneigten Dach erlaubt uns dabei grundlegend, über den Raum des Wohnens und die damit verknüpften Typologien nachzudenken. Meist wird die Ausdehnung von Wohnräumen lediglich in Flächenmaßen angegeben. Man mietet beispielsweise eine 80-m2-Wohnung oder ein 130 m2 großes Haus, doch nie ist die Rede von dem Rauminhalt. Diese Konvention setzt voraus, dass der Raum des Wohnens auf eine durchgängige Höhe von ungefähr 2,50 m festgelegt ist. Dass weitaus weniger über differenzierte Raumhöhen nachgedacht wird als über Grundrisse, mag an der rationalistischen Herangehensweise und den ökonomischen Zwängen liegen, die sich in der Moderne begründen und mit denen sich die Architektur bis heute auseinanderzusetzen hat. Manch einer mag eine vom Standard abweichende Raumkonfiguration sogar als unfunktional oder verschwenderisch erachten. Doch berücksichtigt diese Sichtweise nicht, dass architektonischer Raum neben einer objektiv messba-

ren, metrischen Dimension auch über eine phänomenologische Komponente verfügt, die für das Wohnen ebenso bedeutsam ist wie das sich in Quadratmetern ausdrückende Flächenmaß. Differenzierte Raumhöhen und dynamische Schnittführungen lassen sich sehr wohl legitimieren, wenn wir das Erzeugen von Stimmungen als eine elementare Funktion der Architektur des Wohnens begreifen. Die Beispiele in diesem Buch zeigen, dass sich gerade durch die Auseinandersetzung mit dem geneigten Dach räumliche Typologien ergeben können, die dazu dienen, die gedankliche Fixierung auf den Grundriss aufzubrechen und sich stattdessen der komplexen Verkettung von Räumen in Grundriss und Schnitt zuzuwenden. Maßnahmen im Schnitt setzen Schwerpunkte im Raum, können Orientierungen betonen oder das Licht modellieren. Differenzierte Schnittlösungen ermöglichen den Räumen, Eigenschaften zu entwickeln – Orte der Repräsentation, Großzügigkeit und Gemeinschaft einerseits bzw. des intimen Rückzugs und der Behaglichkeit andererseits. Bei vielen der in diesem Buch versammelten Beispiele führt die Beschäftigung mit dem geneigten Dach nicht nur zu »abgesonderten« Dachräumen, sondern durchdringt das Konzept für das ganze Haus. Mit der Hinwendung zum Atmosphärischen gewinnt das geneigte Dach nicht nur innenräumlich, sondern auch bezogen auf seine äußere Gestalt zunehmend an Bedeutung in der zeitgenössischen Architekturdiskussion. In diesem Sinne dient diese Publikation dem Versuch, die architektonischen Möglichkeiten des geneigten Dachs in seiner Gänze aufzufächern.

005

b

[1] Vgl.: Janson, Alban; Tigges, Florian: Grundbegriffe der Architektur. Das Vokabular räumlicher Situationen. Basel 2013, S. 50ff.

a Thomas Kröger Landhaus in Fergitz Deutschland 2014 b Frontispiz von Marc-Antoine Laugiers Essai sur l’architecture: allegorische Darstellung der Vitruvianischen Urhütte, Charles Eisen 1755 c Ruinelli Associati Architetti Wohnhaus in Soglio Schweiz 2009 c


Ortgang

Grundbegriffe des geneigten Dachs Grat First

Kehle Traufe Ortgang Grat First

a

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Kehle Traufe

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einseitiger Dachreiter

d1 DAchformen

Fledermausgaube Dreiecksgaube Dachreiter einseitiger Dachreiter Fledermausgaube Dreiecksgaube Dachreiter

D1 Dachformen a Flachdach b Pultdach c Satteldach d Sheddach e Grabendach f Walmdach g Krüppelwalmdach h Mansarddach i Mansarddach mit Walm j Mansarddach mit flacher Zinne k Tonnendach l Spitzbogendach m Schalendach n Zeltdach o Kegeldach

grundlagen

D3 Dachtragwerke (historisch) a Pfettendach mit einfach stehendem Stuhl b Pfettendach mit mehrfach stehendem Stuhl c einfaches Hängewerk d doppeltes Hängewerk e Sprengwerk f Mansarddach g Sparrendach h Kehlbalkendach i Kehlbalkendach mit einfach stehendem Stuhl j Kehlbalkendach mit doppelt stehendem Stuhl k Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl

Zwerchhaus mit Satteldach und gedecktem Dreiecksgiebel Schlepptrapezgaube schräge Schleppgaube Lukarne Gaube mit zeltdachförmigem Dachaufbau Zwerchhaus mit Satteldach und gedecktem Dreiecksgiebel Walmgaube Schlepptrapezgaube Gaube mit Bogendach schräge Schleppgaube Walmgaube mit First Lukarne Flachdachgaube Gaube mit zeltdachförmigem Dachaufbau Schleppgaube Walmgaube Giebelgaube d2 Grundbegriffe Gaube mit Bogendach Walmgaube mit First Flachdachgaube


dachräume entwerfen und Konstruieren

einführung in die planungsgrundlagen Mit dem ersten großen Themenblock dieses Buchs, den »Planungsgrundlagen«, wollen wir Architekten ein umfassendes Kompendium für die Planung und Realisierung geneigter Dächer zu Wohnzwecken an die Hand geben. Ziel ist es, den Planer umfassend und übersichtlich über die grundlegenden Planungsregeln zu informieren, die sich von den entsprechenden Gesetzen, Normen, Verordnungen und technischen Richtlinien ableiten. Der Fokus liegt dabei auf der zeichnerischen Aufarbeitung der jeweiligen Grundprinzipien und Mindestanforderungen, sodass diese schon früh im Planungsprozess berücksichtigt werden können. Dem Architekten wird dadurch die Planungssicherheit vermittelt, die er benötigt, um eine maximale Freiheit in der Entwurfskonzeption zu erlangen. Während die meisten Publikationen, die sich mit dem geneigten Dach beschäftigen, die Thematik auf die Konstruktion reduzieren, stellt dieses Buch ebenso das Dach als räumliches Mittel mit seinem architektonischen Potenzial in das Zentrum der Betrachtung. Umfängliche Informationen zu Entwurf und Konstruktion werden somit gleichermaßen systematisch strukturiert aufbereitet. Als praxisnahes Nachschlagewerk umfassen die Planungsgrundlagen Informationen aus dem Baurecht, der Gebäudelehre und Bauphysik. Darüber hinaus bietet das Buch eine Übersicht über zu verwendende Baustoffe sowie grundlegende Konstruktionsprinzipen, um das geneigte Dach als Teil der Gebäudehülle zu realisieren. Die Struktur der Planungsgrundlagen lehnt sich dabei am Planungsprozess eines Wohngebäudes mit einem geneigten Dach an – unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder einen Umbau im Bestand handelt und führt von den grundlegenden gebäudetypologischen Entscheidungen bis hin zur Konstruktion im Detail. Die Planungsgrundlagen gliedern sich dazu in zwei Teile: das räumliche Entwerfen und das Konstruieren. entwerfen Der erste Teil der Planungsgrundlagen widmet sich dem Entwerfen und ist in »Gebäudetypologie« und »Wohnfunktion« untergliedert. Die »Gebäudetypologie« beschäftigt sich mit den Grundprinzipien der Gestalt und der Raumbildung, die sich in den baurechtlichen ­Anforderungen begründen. Ausgehend von der Baukörpergestalt und der baulichen Ausnutzung und ­ latzierung auf dem Grundstück, führt er über zu den P räumlich-typologischen und materiellen Grundanforderungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Brandschutz. Die materiellen und räumlichen Anforderungen an ein Dachgeschoss richten sich nach der Einordnung in die Gebäudeklassen, die wiederum abhängig von der Höhe des höchsten Aufenthaltsraums über dem Gelände ist. An eine Wohnnutzung in einem Dach­ geschoss der Gebäudeklasse 5 werden vollkommen andere Anforderungen gestellt als an einen Dachraum

entwerfen und konstruieren

in einem Einfamilienhaus. Schon kleine Eingriffe in die Substanz können weitreichende baurechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, die nicht nur materiell-kon­ struktiver, sondern auch räumlich-typologischer Natur sind. Vertieft betrachtet werden in diesem Zusammenhang die den Dachwohnungen zugeordneten Erschließungsräume und Rettungswege. Die »Wohnfunktionen« beschäftigen sich mit der Wechselwirkung zwischen Nutzer und Raum. Ausgehend vom menschlichen Körper als Bezugssystem wird untersucht, wie sich die grundsätzlichen Wohnfunktionen unter dem geneigten Dach realisieren lassen. Hierzu dient die Aufbereitung räumlicher Grundbausteine der Funktionen Wohnen, Essen, Kochen, Schlafen, Arbeiten, Reinigen und Pflegen in Abhängigkeit von der besonderen Raumgeometrie geneigter Dächer. Einheitliche maßstäbliche Zeichnungen propagieren ein Entwerfen im Schnitt und vermitteln die Grundlagen von Mindestraumbedarf, Raumbeziehung und Raumwahrnehmung ganz im Sinne einer Entwurfshaltung, die nicht vorgegebene, starre Grundrissdispositionen in den Vordergrund stellt, sondern ein situatives Aneignen durch den Bewohner ermöglicht.

räume und Vollgeschosse etc. ensprechend der jeweils geltenden LBO in Listenform gegenübergestellt. Nicht alle DIN-Normen sind gesetzlich verbindlich. Normen haben für sich genommen zunächst keine Gesetzeskraft, sondern lediglich Empfehlungscharakter. Ihre hohe Durchsetzungskraft begründet sich auf dem ihnen innewohnenden, qualifizierten Sachverstand. Vielfach tragen sie zu den anerkannten Regeln der Technik bei, die der Planer zu berücksichtigen hat. Durch die Anwendung von Normen lassen sich Rechtsstreitigkeiten vermeiden, weil sie eindeutige Festlegungen enthalten. Durch den Rechtsakt Dritter können Normen Verbindlichkeit erlangen, wenn z. B. in privaten Verträgen (Werkverträgen) oder in Gesetzen und Verordnungen (bauordnungsrechtlich eingeführte Normen) auf sie Bezug genommen wird.

007

konstruieren Der zweite Teil der Planungsgrundlagen beschäftigt sich mit der Konstruktion. Ausgehend von den Schutzfunktionen, die das Dach als Teil der Gebäudehülle übernehmen muss, werden die grundsätzlichen Kon­ struktionsprinzipien des geneigten Dachs aufgezeigt. Vertieft aufbereitet präsentieren sich die Deckungen, ­denen als äußeres Kleid des Baukörpers ein besonderes Gestaltungpotenzial innewohnt (>>> Schutzfunktionen und Bauteilschichten, S. 054).

Pfettendach

Sparrendach

a

g

Planungsregeln Die einzelnen Kapitel beziehen sich auf einschlägige Planungsregeln, Gesetze, Verordnungen und technische Richtlinien.

b

h

Musterbauordnung (MBO) und DIN-Normen Vor dem Hintergrund regionaler Bauweisen weicht das Bauordnungsrecht in einzelnen Aspekten erheblich voneinander ab. Um jedoch grundsätzliche Prinzipien, die das Bauordnungsrecht betreffen, vermitteln zu können, bezieht sich diese Publikation auf die Musterbauordnung in Deutschland (MBO 2002, zum letzen Mal geändert am 13.05.2016). Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die MBO sowie die mit ihr in Zusammenhang stehenden Musterverordnungen selbst keine Gesetzeskraft haben, sondern lediglich einen Orientierungsrahmen für die Bauordnungsgesetzgebung der Länder bieten, mit dem Ziel, die dem Landesrecht unterliegenden Landesbauordnungen (LBO) zu vereinheitlichen.

c

i

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j

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k

Erst die Bestimmungen der 16 verschiedenen Landesbauordnungen und die aufgrund dieser erlassenen Rechtsverordnungen bilden die maßgeblichen gesetzlichen Grundlagen des Bauordnungsrechts. Um exemplarisch landesspezifische Unterschiede aufzuzeigen, wurden beispielsweise Abstandsflächen, Aufenthalts-

f D3 historische dachtragwerke


2. OG

W2

h≤7m W1

2. OG W1

W/ NE1 h≤7m

W2

W/NE1

1. OG = DG1

W1 h≤7m

NE2

W1

W1

W/ NE1 h≤7m W / NE1

W1 h≤7m

NE2

W1

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W1/NE1

EG W1

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oder fh/fb WABW

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W1 h≤7m

W1

EG

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W1/NE1

UG

NE2

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W2 1. OG

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W2 EG

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NE2 2. OG = DG

2. OG = DG

NE2 1. OG

h≤7m

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W1/NE1

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2. OG W1/NE1

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b W1

a

NE2 2. OG

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a

W2

NE2 2. OG

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1. OG = DG1

a W2

W1/ NE1 h≤7m

W2

1. OG = DG1

a

W2 2. OG

NE2

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1. OG = DG1

020

W1

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oder fh/fb WABW

2. OG W1

W/ NE1 h≤7m

W1/NE1

NE2

W1/NE1

NE2

1. OG

h≤7m

W1

h≤7m

W2

EG W1/NE1

NE2 UG

UG

d

d

d

d

gebäudeklasse 1 (reine Wohnnutzung)

gebäudeklasse 1 (gemischt genutzt)

gebäudeklasse 2 (reine Wohnnutzung)

gebäudeklasse 2 (gemischt genutzt) !"#$%&"'()**"+-#

B1 anforderung an die erforderliche feuerwiderstandsdauer von Wänden und decken (trAgend und Raumabschliessend) im Dachgeschoss

ME GRUNDLAGEN

eingeschossiger Dachausbau bzw. oberste Ebene eines mehrgeschossigen Dachausbaus

erforderliche Feuerwiderstandsdauer der Bauteile im Dach Tragende und aussteifende Bauteile Wände, Decken, Stützen Trennwände 1 Dach- bzw. Deckenanschluss von Trennwänden, Trennwandführung bis zur

Gebäudeklasse GK 1

GK 2

GK 3

GK 4

GK 5

-

-

-

-

-

fh 4

fh 4

fh

fh

fh

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Rohdecke, mit Rohdecke fh 3, 4

Rohdecke, mit Rohdecke fh 4

Rohdecke, mit Rohdecke fh

Rohdecke, mit Rohdecke fh

Rohdecke, mit Rohdecke fh

Bauteile zum Abschluss von Räumen mit Explosions- o. erhöhter Brandgefahr (Wände, Decken, Böden)

fh 3, 4

fb 2, 4

fb 2

fb 2

fb 2

Dachschrägen, wenn die raumabschließenden Bauteile (z. B. Decken) bis zur Dachhaut geführt werden

-

-

-

-

-

Dachschrägen, wenn die raumabschließenden Bauteile (z. B. Decken) nicht bis zur Dachhaut geführt werden

fh 3, 4

fh 4

fh

fh

fh

a

Quelle: Appel, Stephan: Brandschutz im Detail – Dächer. FeuerTRUTZ Network GmbH. Köln 2015

grundlagen

Trennwände nach Abs. 2 müssen als raum­ abschließende Bauteile von Räumen oder ­Nutzungseinheiten innerhalb von Geschossen ausreichend lang widerstandsfähig gegen die Brandausbreitung sein (§ 29 Abs. 1 MBO). Sie sind u. a. erforderlich zwischen Nutzungseinheiten sowie zwischen Nutzungseinheiten und anders genutzten Räumen, ausgenommen notwendige Fluren und zum Abschluss von Räumen mit Explosions- oder erhöhter Brandgefahr (§ 29 Abs. 2 MBO). 2 Bei feuerbeständigen Bauteilen müssen auch deren tragende und aussteifende Bauteile in den darunterliegenden Geschossen feuerhemmend ausgeführt werden, auch wenn an das übrige Gebäude keine Anforderungen gestellt werden. 3 Bei feuerhemmenden Bauteilen in der GK 1 müssen auch deren tragende und aussteifende Bauteile in den darunterliegenden Geschossen feuerhemmend ausgeführt werden, auch wenn an das übrige Gebäude keine Anforderungen gestellt werden. 4 Das gilt nicht für Wohngebäude. 1

T1 AnforderungEN IM DACHGESCHOSS, WENN DARÜBER KEINE AUFENTHALTSRÄUME möglich sind gemäss MBO a


brandschutz – ein- und mehrgeschossige Dachausbauten

NE1

NE2

NE1 h≤7m

2. OG NE 1

NE1

NE2 h ≤ 13 m

4. OG NE1

NE2

7. OG NE1

NE2

1. OG = DG1

6. OG = DG1

a NE1

a NE1

NE2

NE1

NE2

h≤7m NE1

h ≤ 13 m

NE2

NE1

6. OG=DG1

2. OG = DG NE1

b NE1

NE2 h≤7m

NE2 4. OG = DG

NE2

NE1 h ≤ 13 m

1. OG

NE2 7. OG = DG

NE1

NE2

NE1

c

NE1

NE2 6. OG = DG

NE1

c eingeschossiges Dach im DG Aufenthaltsräume möglich Trennwandführung bis zur Rohdecke im Dachraum Rohdecke inklusive der sie tragenden und aussteifenden Bauteile feuerhemmend

NE2 5. OG

NE1

NE2

NE1

NE1

NE2

1.OG NE1

NE2

h≤7m

oder fh/fb WABW

NE2

EG NE1

NE2

NE2

NE1

NE2

2. OG

1. OG NE1

NE1

NE2 EG

NE1

NE1

NE1

NE2

feuerbeständig (fb) hochfeuerhemmend (hf)

NE2 UG

feuerhemmend (fh) 1.2+3+4"%"56"77"8&

d

d

gebäudeklasse 4

gebäudeklasse 5

!"#$%&"'()**"+/

d eingeschossiges Dach im DG Aufenthaltsräume möglich Trennwandführung bis unter die Dachhaut Dach ohne Anforderungen NE Nutzungseinheit W Wohnungen

EG

UG

gebäudeklasse 3

NE2 1. OG

NE2

UG

d

NE2 2. OG

NE1

Brandwand

2. OG = DG NE1

NE1

7 m < h ≤ 13 m

hochfeuerhemmend + M WABW

NE2

NE2 3. OG

3. OG NE1

NE2 4. OG

4. OG = DG

7 m < h ≤ 22 m

NE1

a ZWEIgeschossiges Dach in beiden DGs Aufenthaltsräume möglich; Trennwandführung bis zur Rohdecke im Dachraum DG 2: Rohdecke inklusive der sie tragenden und aussteifenden Bauteile feuerhemmend (Ausnahme GK 1/2 reine Wohnnutzung: keine Anforderung) Dach ohne Anforderungen DG 1: Dachtragwerk mit Anforderung in Abhängigkeit der Gebäudeklasse b ZWEIgeschossiges Dach in beiden DGs Aufenthaltsräume möglich Trennwandführung bis unter die Dachhaut DG 2: Dach ohne Anforderungen DG 1 Dachtragwerk mit Anforderung in Abhängigkeit der Gebäudeklasse

6. OG

c

Brandschutz im Dach Anforderungen an die Feuerwiderstandsdauer von Decken und Wänden, tragend und raumabschließend; die Anforderungen an ein zweigeschossiges Dach entsprechen den Anforderungen an ein mehrgeschossiges Dach.

h ≤ 22 m

NE2

3. OG

c

h ≤ 22 m

NE2

3. OG = DG1

b NE1

NE2 7. OG

NE1

NE2

1. OG = DG1

b

h ≤ 22 m

NE2

3. OG = DG1

a

NE2

192+3+6:;64"%"56"77"8& 1<2+3+4"%"5#"*=$8&>?

nicht oberste Ebene eines mehrgeschossigen Dachausbaus T2 AnforderungEN im DG, WENN DARÜBER AUFENTHALTSRÄUME möglich sind (mehrgeschossiger Dachausbau) gemäss MBO a erforderliche Feuerwiderstandsdauer der Bauteile im Dach Tragende und aussteifende Bauteile Wände, Decken, Stützen Trennwände 1 Dach- bzw. Deckenanschluss von Trennwänden, Trennwandführung bis zur

Gebäudeklasse GK 1

GK 2

GK 3

GK 4

GK 5

-

fh

fh

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fb

fh 3, 4

fh 4

fh

hf

fb

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Dachhaut oder

Rohdecke, mit Rohdecke fh 3,4

Rohdecke, mit Rohdecke fh 4

Rohdecke, mit Rohdecke fh

Rohdecke, mit Rohdecke hf

Rohdecke, mit Rohdecke fb

Bauteile zum Abschluss von Räumen mit Explosions- oder erhöhter Brandgefahr 3 (Wände, Decken, Böden)

fb 2, 4

fb 2, 4

fb 2

fb 2

fb

Dachschrägen, wenn die raumabschließenden Bauteile (z. B. Decken) bis zur Dachhaut geführt werden

-

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Dachschrägen, wenn die raumabschließenden Bauteile (z. B. Decken) nicht bis zur Dachhaut geführt werden

fh 3, 4

fh 4

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a

Quelle: Appel, Stephan: Brandschutz im Detail – Dächer. FeuerTRUTZ Network GmbH. Köln 2015

EntwerFen – gebäudetypologie

Anforderung an Trennwände abhängig von GK

B2 Trennwandführung bis zur dachhaut

Anforderung an Dachschrägen / Trennwände abhängig von GK

B3 Trennwandführung bis zur Rohdecke

021


MATERIALIEN

FORMEN

FÜGUNGEN

Reet Holz Schiefer Ziegel Beton Faserzement Glas Metall Bitumen Kunststoff

Halme ebene Schuppen verformte Schuppen ebene Platten verformte Platten Bänder Bahnen

Überdecken Falzen Klemmen Pressen Löten Schweißen Kleben

Funktionen der Dachhaut Die Dachhaut, die oberste Schicht des Dachsystems, schützt das Gebäude in erster Linie vor Niederschlägen. Daneben übernimmt sie aber noch weitere Funktionen, die bei der Planung zu berücksichtigen sind und die sich u. a. aus der Standsicherheit (Aufnahme von Eigen-, Schnee-, Wind- und Mannlasten), dem Schallund Brandschutz (Schutz vor Flugfeuer und strahlender Wärme) sowie dem Wärme- und Feuch­teschutz ableiten. Die Dachhaut muss außerdem gegen hohe Temperaturschwankungen, Strahlungen und Schadstoffbelastungen beständig sein. Decken versus Dichten Die Hauptfunktion der Dachhaut ist das Abführen von Niederschlägen. Dies kann auf zwei Arten geschehen: mit deckenden oder dichtenden Fügungen. Bei deckenden Fügungen wird das Wasser auf dem schnellsten Weg vom Dach zu den Rändern abgeführt, damit die geschuppte bzw. gefälzte Oberfläche nicht hinterlaufen wird, da die überlappenden Fügungen nicht wasserdicht ausgebildet sein müssen. Das ge-

Deckungen - Formen, Materialien, Dachneigungen Halme

078

Schuppen eben

dichtete Dach sperrt dagegen die darunterliegenden Schichten wasserdicht gegen Niederschlag ab. Die Dichtebene ist vor stehendem Wasser, mechanischer, thermischer und atmosphärischer Beanspruchung zu schützen.

Schuppen verformt

Es ist zu beachten, dass auch gedichtete Dächer geneigt und flach geneigte Dächer gedeckt ausgeführt werden können. Die Begriffe Flachdach und geneigtes Dach beschreiben verschiedene Dacharten somit lediglich bezüglich ihrer Gestalt, konstruktiv ist aber zwischen dem gedeckten und dem gedichteten Dach zu

Platten eben

unterscheiden. DIN 4108, Teil 3 definiert die Begriffe Decken und Dichten. Demnach müssen Dachdeckungen regensicher und Dachabdichtungen wasserdicht ausgeführt werden.

Platten verformt

Dachdeckungen – Deckende Fügungen Prinzip des geneigten Dachs Dachdeckungen bestehen aus einzelnen Teilen, Schuppen, Platten, Bänder oder Bahnen, die versetzt und übereinander derartig gefügt werden, dass sie das Niederschlagswasser sicher von der Dachfläche ableiten. Zusammen mit der entsprechenden Dachneigung entsteht in Abhängigkeit von der Fügungsart ein regen­ sichereres, aber kein wasserdichtes Dach (D2). Die Regensicherheit wird im Normalfall erreicht, wenn die in den Fachregeln angegebenen werkstoffabhän­

Bänder

gigen Regeldachneigungen und Werkstoffüberdeckungen eingehalten werden. Schuppenförmige Dachdeckungen können jedoch bei extremen Standorten oder besonderen Witterungsverhältnissen den Eintrieb

D1 deckungen: formen – materialien – dachneigungen

grundlagen

Kunststoff

Bitumen

Metall

Glas

Faserzement

Beton

Ziegel

Stein

Holz

Reet

Bahnen

von Treibregen und Flugschnee nicht gänzlich verhindern (D4). Bei zu Wohnzwecken ausgebauten Dachgeschossen ist dies im Unterschied zu untergeordneten Bauten wie Garagen auf jeden Fall zu vermeiden. Es sind dann Zusatzmaßnahmen erforderlich: Vielfach ist dies eine zusätzliche wasserableitende Schicht unterhalb der Deckung in Form eines Unterdachs, einer


Witterungsschutz – Decken oder dichten

­Unterdeckung oder Unterspannung. Außerdem ist es möglich, mit zusätzlichen Maßnahmen die Regeldachneigung bis hin zur Mindestdachneigung zu unterschreiten. Aufgrund der technischen Weiterentwicklung von Dachdeckungen und Unterdächern als zweite wasserführende Schicht lassen sich in den letzten Jahren immer flacher geneigte Dächer ausführen. Eine vollständige Wasserdichtigkeit erreicht man jedoch nur durch ein wasserdichtes Unterdach mit eingebundener Konterlattung. Zugeordnetes Regelwerk für deckende Fügungen: • Fachregeln für Dachdeckungen und Fachregeln für Metallarbeiten inklusive den dazugehörigen Hinweisen, Merkblättern und Produktdatenblättern, herausgegeben vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) Dachabdichtungen – Dichtende Fügungen Prinzip des Flachdachs Beim gedichteten Dach wird die Wirksamkeit der Dachhaut nicht durch die Eindeckung, sondern durch eine vollständig wasserdichte Abdichtung sichergestellt. Kennzeichnend für Dachabdichtungen sind die wasserdicht verbundenen Abdichtungswerkstoffe, die als bahnen- oder planenförmige Materialien hergestellt werden bzw. aus einer ganzflächigen Beschichtung bestehen. Dies erfordert wasserdichte Anschlüsse an Dachdurchdringungen sowie die Einhaltung vorgegebener Anschlusshöhen. Meist befindet sich über der Dachabdichtung eine Deckschicht, die als Schutz dient, z. B. gegen Windsog, UV-Strahlung oder mechanische Beschädigungen. Dafür eignen sich u. a. Kies, Holz, Betonplatten oder eine Pflanzschicht (D3). Zugeordnetes Regelwerk für dichtende Fügungen: • Fachregel für Abdichtungen (auch Flachdachrichtlinie), inklusive den zugehörigen Hinweisen, Merkblättern und Produktdatenblättern, herausgegeben vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) • DIN 18 531 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen • DIN 18 195 Abdichtung von Bauwerken – Begriffe Dachdeckungen Folgende Deckungsmaterialien sind in den Fachregeln festgelegt: Reet, Holz, Schiefer, Dachziegel, Dachstein, Faserzement, Bitumen und Metall. Das Regelwerk des ZVDH hat dabei den Status der allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die Liste der definierten Deckungsmaterialien und Deckarten erweitert sich durch regionale Differenzierungen ebenso wie durch neue Bau­ produkte. Die klassischen Deckungen und Fügungen werden durch eine zunehmende Zahl an Neuentwicklungen ergänzt, deren konstruktive Umsetzung sich von den Prinzipien der Fachregeln ableitet. Aber auch bei den gängigen Deckungsmaterialien bieten Hersteller vermehrt Produkte und Systeme an, die über die

Konstruieren

allgemein anerkannten Regeln der Technik hinaus­ gehen und zur Weiterentwicklung des Stands der Technik beitragen. Viele Hersteller unterschreiten mit ihren Dachdeckungsprodukten aufgrund nachgewiesener besserer Regensicherheit die in den Fachregeln aufgeführten Regeldachneigungen. Wird von allgemein anerkannten Regeln der Technik abgewichen, müssen Planer und Ausführende nachweisen, dass ihre Lösung mindestens gleichwertig ist. Dies kann mithilfe der Herstellerverarbeitungsvorschriften geschehen. Abweichungen von allgemein anerkannten Regeln der Technik sind also möglich, müssen im konkreten Fall aber mit dem Auftraggeber vereinbart werden. Ferner ist zu beachten, dass das Regelwerk unter Berücksichtigung des gegenwärtigen Stands der Technik eine Richtschnur gibt, aber den Planer nicht grundsätzlich vom eigenverantwortlichen Handeln entbindet. Insbesondere örtliche klimatische Verhältnisse und bauphysikalische Anforderungen sind besonders zu berücksichtigen.

D2 Prinzip des gedeckten dachs: Ableiten

DN D3 Prinzip des gedichteten dachs: Absperren

079

Das Kapitel Deckungen erläutert die wichtigsten Dach­ deckungsmaterialien bezüglich ihrer Gestaltungsmöglichkeiten und den konstruktiven Anforderungen. Da nicht der Deckwerkstoff die Regensicherheit herstellt, sondern erst die Kombination von Deckung und regensicherer Zusatzmaßnahme, wird im Folgenden die Dachdeckung mit der dazugehörigen Unterkonstruk­ tion (meist als Lattung oder Schalung) inklusive einer eventuellen Hinterlüftung der Deckung bis hin zur Unterspannung, Unterdeckung bzw. dem Unterdach betrachtet. Ebenso werden die Anforderungen, die sich hinsichtlich der Windsogsicherung ergeben, vorgestellt. Um eine bessere Vergleichbarkeit der verschiedenen Deckungsarten zu erreichen, sind die nachfolgenden Planungsregeln immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut:

D4 eintrieb von treibregen / flugschnee hinter die deckung

•  Einführung / Bedeutung •  Gestaltungshinweise •  Werkstoff Rohstoff, Baustoff, Herkunft, Herstellung •  Eigenschaften • Bauteile Maße, Form, Farbe, Oberfläche, Flächenbauteile, Randbauteile, Sonderbauteile, Sortierung •  Verlegung Unterkonstruktion (UK), Befestigung, Befestigungs mittel •  Regeldachneigung Mindestneigungen, Deckungsarten •  zusAtzMassnahmen •  Dachdetails Abschlüsse (Traufe, Ortgang, First, Grat, etc.) Anschlüsse, Durchdringungen, Einbauteile • Inspektion, Wartung, Haltbarkeit •  PLanungsregeln

DN

D5 definition der dachneigung (DN)


dachziegel mit Ringverfalzung Die Ringverfalzung kann durchgehend, wie hier dar­ gestellt (D2), oder über Eck unterbrochen ausgebildet sein. Kennzeichnend für Dachziegel mit durchgehendem Ringfalz wie z. B. Flachdachziegel ist es, dass der restwasserführende Kopf- und Seitenfalz nicht unterbrochen ist und aus einem oder mehreren ­ ­Falzsystemen besteht. Die Ringverfalzung ergibt sich beim Eindecken durch das Ineinanderfügen der Falze  auf Ober- und Unterseite des Ziegels. Durch das aufwendige Falzsystem wird das in den Falz einge­ drungene Regenwasser auf die Mulde desselben und / oder des darunterliegenden Tondachziegels abgeleitet.

REGELDACHNEIGUNG Die Regeldachneigungen zu Dachziegeln zeigt Tabelle T1, zu Dachsteinen Tabelle T2. Prinzipiell gilt für Dachziegel und Dachsteine gleichermaßen, dass die Ausbildung der Falze, die Form (eben / profiliert) sowie evtl. besondere Merkmale der Dachpfannen die Regensicherheit der Deckung bestimmen. Je höher die Passgenauigkeit und je aufwendiger das Verfalzungssystem ist, desto geringer kann die Regeldachneigung angesetzt werden. Sie liegt bei Dachziegeln mit Ringfalz und bei profilierten Dachsteinen mit hoch liegendem Seitenfalz bei 22°, steigt bei ebenen Dachsteinen mit tief liegendem Seitenfalz auf 25° an, beträgt bei Biberschwanzziegeln 30° und bei Hohlpfannen sogar 40°. Doch nicht nur das Dachpfannenmodell hat Einfluss

auf die Regensicherheit, sondern auch eine evtl. variable Höhenüberdeckung und die Deckart. So müssen sich Biberschwanzziegel mit Kronen- oder Doppel­ deckung bei einem 45° geneigten Dach nur um mind. 6 cm überdecken, bei 35° jedoch schon um mind. 9 cm. Wählt man mit dem gleichen Flächenbauteil die Einfachdeckung mit Spließen (Denkmalpflege), so beträgt die Regeldachneigung sogar 40° mit einer Mindesthöhenüberdeckung von 17 cm. Die Mindestdachneigung bei Dachsteinen und Dachziegeln beträgt 10°. Die Produkte verschiedener Hersteller unterschreiten aufgrund einer nachgewiesenen besseren Regeneintragssicherheit die in den Fachregeln aufgeführten Regeldachneigungen und können daher mit einer Mindestdachneigung von 7° gedeckt werden.

T1 Regeldachneigungen von Dachziegeln gemäSS ZVDH

104

Art/ Merkmal

Beispiel

Deckungsart

Regeldachneigung

mit Ringfalz (durchgehend oder unterbrochen)

Flachdachziegel

Einfachdeckung in Reihe

≥ 22°

Romanische Dachziegel Hohlfalzziegel

Einfachdeckung in Reihe mit besonderen Merkmalen1

Doppelmuldenfalzziegel

Einfachdeckung in Reihe mit besonderen Merkmalen1 oder Deckung im Verband

Reformziegel

Einfachdeckung in Reihe mit besonderen Merkmalen1

Glattziegel

Einfachdeckung im Verband

Verschiebeziegel

Einfachdeckung in Reihe mit besonderen Merkmalen1

Doppelmuldenfalzziegel Reformziegel Verschiebeziegel

Einfachdeckung in Reihe

Glattziegel

Einfachdeckung in Reihe mit besonderen Merkmalen1

Strangfalzziegel Falzbiber

Einfachdeckung im Verband

≥ 35°

Art / Merkmal

Beispiel

Deckungsart

Regeldachneigung

mit seitlicher übergreifender Überdeckung

Krempziegel

Einfachdeckung in Reihe

≥ 35°

mit Kopffalz oder Kopfrippe, Fußrippe und Seitenfalz

mit Kopffalz oder Kopfrippe, Fußrippe und Seitenfalz D2 Ringverfalzung

mit seitlicher eingreifender Überdeckung

≥ 25°

≥ 30°

Dachziegel ohne Verfalzung

gewölbt

AL näls

noit

eben

kur

tsno

K

Hohlpfanne

Aufschnittdeckung in Reihe

≥ 35°

Hohlpfanne

Vorschnittdeckung in Reihe

≥ 40°

Mönch und Nonne

Einfachdeckung in Reihe

≥ 40°

Biberschwanzziegel

Doppel- und Kronendeckung im Verband

≥ 30°

Einfachdeckung mit Spließen im Verband

≥ 40°

AL

Mindestdachneigung 10° Besondere Merkmale des Ziegels sind u. a. tiefer liegende, muldenförmige Ausbildung der wasserführenden Ebene, besondere Ausprägung der Rippen und Wasserführung in den Falzen, Rückführung des Restwassers aus den Falzen in die Mulde desselben Dachziegels bzw. aus dem Seitenfalz auf den darunterliegenden Dachziegel oder ein hoch liegender Seitenfalz.

1

TAL TÜ

P

T2 Regeldachneigungen von dachsteinen gemäSS ZVDH Art / Merkmal

Beispiel

Deckungsart

Regeldachneigung

hoch liegender Seitenfalz

profiliert

Einfachdeckung

≥ 22°

tief liegender Seitenfalz

eben

Einfachdeckung

≥ 25°

Dachsteine ohne Falz Art / Merkmal

Beispiel

Deckungsart

Regeldachneigung

eben

Biberformat

Doppel- und Kronendeckung

≥ 30°

Einfachdeckung mit Spließen

≥ 40° Mindestdachneigung 10°

D1 höhenüberdeckung

grundlagen

D3 Seitenüberdeckung


lz

ng ifender

Betondachstein profiliert hochliegender Seitenfalz asymmetrische Mittelwulst Braas Doppel-S 22°

Betondachstein profiliert hochliegender Seitenfalz symmetrische Mittelwulst Frankfurter Pfanne 22°

Betondachstein eben tiefliegender Seitenfalz

Betondachstein profiliert hochliegender Seitenfalz asymmetrische Mittelwulst Braas Doppel-S 22°

Betondachstein profiliert hochliegender Seitenfalz symmetrische Mittelwulst Frankfurter Pfanne 22°

Betondachstein eben tiefliegender Seitenfalz

Betondachstein Betondachstein eben profiliert Biberschwanzziegel hochliegender Seitenfalz Standard asymmetrische Mittelwulst Ziegel mit Verfalzung Dachstein 30° Doppel-S Braas mit Ringfalz (durchgehend) mit 22° hoch liegendem Seitenfalz Flachdachziegel asymmetrische Mittelwulst Rubin 15 profiliert 22°

Betondachstein profiliert hochliegender Seitenfalz asymmetrische symmetrische Mittelwulst Mittelwulst Ziegel mit Verfalzung Dachstein Braas Frankfurter Doppel-S Pfanne mit Ringfalz (durchgehend) mit 22° hoch liegendem Seitenfalz Romanischer Dachziegel symmetrische Mittelwulst Romane profiliert 22°

Betondachstein profiliert eben hochliegender tiefliegender Seitenfalz Seitenfalz symmetrische Mittelwulst Ziegel mit Verfalzung Dachstein Frankfurter Tegalit Pfanne mit Ringfalz mit 22° 25° tief liegendem Seitenfalz Hohlfalzziegel eben Achat 10 22°

332/420 mm Deckbreite 300 mm Lattenabstand 312 – 345 mm Ziegel mit Verfalzung Einfachdeckung in Reihe mit Ringfalz (durchgehend) Flachdachziegel Regeldachneigung 22° Rubin 15 22° kg / Stück 4,4 ca. 10 Stück /m2

330/420 mm Deckbreite 300 mm Lattenabstand 312 – 345 mm Ziegel mit Verfalzung Einfachdeckung in Reihe mit Ringfalz (durchgehend) Romanischer Dachziegel Regeldachneigung 22° Romane 22° kg / Stück 4,4 ca. 10 Stück /m2

330/420 mm Deckbreite 300 mm Lattenabstand 312 – 340 mm Ziegel mit Verfalzung Einfachdeckung im Verband mit Ringfalz Hohlfalzziegel Regeldachneigung 25° Achat 10 22° kg / Stück 5,5 ca. 10 Stück /m2

Ziegel Ziegel mit mit Verfalzung Verfalzung mit mit Ringfalz Kopffalz (durchgehend) oder Kopfrippe und Fußrippe und Flachdachziegel Rubin Seitenverfalzung 15 Ziegel mit Verfalzung Doppelmuldenfalzziegel 22° mit Kopffalz Granat 15 oder Koprippe und 30° Fußrippe und Seitenfalz Glattziegel Tomalin 30°

Ziegel mit mit Verfalzung Verfalzung Ziegel mit Ringfalz Kopffalz (durchgehend) oder Kopfrippe mit Flachdachziegel und Fußrippe Dachziegel und SeitenverRomanischer Rubin falzung 15 Romane Ziegel mit Verfalzung Reformziegel 22° mit seitlich eingreifender Topas 15 Standard Überdeckung 30° Strangfalzziegel Profil 35°

Ziegel mit Verfalzung DAchziegel mit Verfalzung Kopffalz oder Koprippe mit und Fußrippe und Seitenfalz Flachdachziegel Glattziegel Tomalin mm 330/420 30° Deckbreite 204 mm Lattenabstand 330 – 350 mm Einfachdeckung in Reihe

DACHZIEGEL UND DACHSTEINE Tegalit 25°

Tegalit 25°

Betondachstein eben Biberschwanzziegel Standard 30°

DECKUNGEN

Betondachstein eben Biberschwanzziegel Standard 30°

Betondachstein eben Biberschwanzziegel tiefliegender Seitenfalz Standard Ziegel mit Verfalzung Dachstein 30° Tegalit mit Kopffalz oder Kopfrippe eben 25° und Fußrippe und Biberschwanzformat Seitenverfalzung Doppelmuldenfalzziegel Granat 15 170/420 mm 30° Doppelund Kronendeckung

Betondachstein eben Biberschwanzziegel Standard Ziegel mit Verfalzung 30° mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Reformziegel Topas 15 Standard 30°

Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Verschiebeziegel Maxima 30°

im Verband Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und 30° Regeldachneigung Seitenverfalzung Doppelmuldenfalzziegel Granat 15 30°

Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Reformziegel Topas 15 Standard 30°

Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Verschiebeziegel Maxima 30°

Ziegel Ziegel mit mit Verfalzung Verfalzung mit mit Ringfalz Kopffalz (durchgehend) oder Kopfrippe Hohlfalzziegel Romanischer und Fußrippe Dachziegel und SeitenverAchat 10 Romane falzung Ziegel ohne Verfalzung Verschiebeziegel 22° mit seitlicher übergreifender Maxima Überdeckung 30° Krempziegel 35°

Ziegel mit Verfalzung mit Ringfalz Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Hohlfalzziegel Achat Seitenverfalzung 10 Ziegel ohne Verfalzung Doppelmuldenfalzziegel 22° gewölbt Granat 15 Hohlpfanne 30° 35/40°

Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Seitenverfalzung Ziegel ohne Verfalzung Doppelmuldenfalzziegel Reformziegel gewölbt Granat 15Standard Topas 15 Mönch und Nonne 30° 45°

Ziegel mit Verfalzung mit Kopffalz oder Kopfrippe und Fußrippe und Seitenverfalzung Ziegel ohne Verfalzung Reformziegel Verschiebeziegel eben 15 Standard Topas Maxima Biberschwanzziegel 30° Opal Standard 30°

Ziegel mit Verfalzung Dachziegel mit Verfalzung seitlich eingreifender mit ÜberdeckungDachziegel Romanischer Strangfalzziegel Profil 299/463 mm 35° Deckbreite 237 mm Lattenabstand 370 – 373 mm Einfachdeckung in Reihe

Ziegel ohne Verfalzung Dachziegel mit Verfalzung seitlicher übergreifender mit Überdeckung Hohlfalzziegel Krempziegel 35° 292/470 mm Deckbreite 251 mm Lattenabstand 360 – 390 mm Einfachdeckung in Reihe

Ziegel ohne Verfalzung Dachziegel gewölbt mit Verfalzung Mönch und Nonne Reformziegel 45° 242/410 mm Deckbreite 205 mm Lattenabstand 320 – 350 mm Einfachdeckung in Reihe

Regeldachneigung 22° (16°) 1 Ziegel Verfalzung Ziegel mit ohne Verfalzung mit Kopffalz oder Koprippe gewölbt 2,9 kg / Stück und Fußrippe und Seitenfalz Hohlpfanne ca. 14 –15 Stück /m2 Glattziegel 35/40° Tomalin 30°

Regeldachneigung 22° Ziegel Ziegel mit ohne Verfalzung Verfalzung Kopffalzeingreifender oder Koprippe mit gewölbt seitlich 3,9 kg / Stück und Fußrippe und Seitenfalz Mönch und Nonne Überdeckung 2 ca. Glattziegel 45°11 Stück /m Strangfalzziegel Tomalin Profil 30° 35°

Regeldachneigung 22° Ziegel mit ohne Verfalzung ohne Verfalzung Ziegel Verfalzung eben seitlicher übergreifender mit seitlich eingreifender 3,9 kg / Stück Biberschwanzziegel Überdeckung Stück /m2 ca. 10 –11 Opal Standard Krempziegel Strangfalzziegel 35° 30° Profil 35°

Ziegel ohne Verfalzung Dachziegel gewölbt mit Verfalzung Hohlpfanne Doppelmuldenfalzziegel 35/40° 242/420 mm Deckbreite 205 mm Lattenabstand 338 – 350 mm Einfachdeckung in Reihe oder im Verband Regeldachneigung 30° Ziegel ohne Verfalzung

Ziegel ohne Verfalzung Dachziegel eben mit Verfalzung Biberschwanzziegel Verschiebeziegel Opal Standard 30° 333/403 mm Deckbreite 300 mm Lattenabstand 310 – 350 mm Einfachdeckung in Reihe oder im Verband Regeldachneigung 25° (22°) 1 Ziegel ohne Verfalzung

DAchziegel mit Verfalzung Glatt- oder Flachziegel

Dachziegel mit Verfalzung Strangfalzbiber

Dachziegel ohne Falz Biberschwanzziegel

280/475 mm Deckbreite 240 mm Lattenabstand 335 – 380 mm Einfachdeckung in Reihe oder im Verband

205/400 mm Deckbreite 180 mm Lattenabstand 270 – 300 mm Einfachdeckung im Verband

Regeldachneigung 30° 4,4 kg / Stück ca. 11–12 Stück /m2

105

1

Regeldachneigung 30° Ziegel ohne Verfalzung gewölbt 3,2 kg / Stück Hohlpfanne Mönch und Nonne 2 ca. 35/40° 45° 14 –15 Stück /m

eben gewölbt 4,3 kg / Stück Biberschwanzziegel Mönch und Nonne ca. 10 –11 Stück /m2 Opal Standard 45°

Dachziegel ohne Verfalzung Krempziegel

Dachziegel ohne Falz Hohlpfanne

Dachziegel ohne Falz Mönch- und Nonnenziegel

265/350 mm Deckbreite 235 mm Lattenabstand 255 – 270 mm Einfachdeckung in Reihe

245/393 mm Deckbreite 195 mm Lattenabstand max. 323 mm Vorschnittdeckung in Reihe

140/455 und 222/450 mm Deckbreite 122/222 mm Lattenabstand 365 mm Einfachdeckung in Reihe

Regeldachneigung 35° (30°) 1

180/380 mm Deckbreite 300 mm Lattenabstand 145 –165 mm Lattenabstand 290 – 300 mm Doppel- und Kronendeckung im Verband Regeldachneigung 30°

Regeldachneigung 35°

Regeldachneigung 40°

Regeldachneigung 40°

2,5 kg / Stück ca. 11 Stück /m2

1,8 kg / Stück ca. 34 – 38 Stück /m2

2,8 kg / Stück ca. 15 –18 Stück /m2

2,5 kg / Stück ca. 16 Stück /m2

2,0 / 3,1 kg / Stück ca. je 12 Stück /m2

gewölbt mit seitlicher übergreifender 3,1 kg / Stück Hohlpfanne Überdeckung 2 ca. 14 Krempziegel 35/40° Stück /m 35°

30°

aufgrund der nachgewiesenen besseren Regeneintragsicherheit geringere Regeldachneigung des Hersteller für das Dachpfannenmodell als in den ZVDH Fachregeln angegeben

D4 dachstein- und ziegelarten

Konstruieren

kleinformatige, ebene oder profilierte Schuppen

Zieg mit K und falzu Vers Max 30°

Zieg eben Bibe Opa 30°


DACHFLÄCHENFENSTER Schwingfenster und Klapp-Schwing-Fenster T1 Dachflächenfenster: Räumliche PLanung Funktion

Anforderung

erläutert unter

Dachflächenfenster untergeordnete Bauteile

Größe Lage

Abstandsflächen >>> S. 008

Rettungsfenster (2. Rettungsweg)

Mindestgröße Rettung Lage >>> S. 016

Entrauchungs- / Wärmeabzugsfenster (Treppenraum)

Mindestgröße Treppenräume Lage >>> S. 028

notwendige Fenster in Aufenthaltsräumen Brandüberschlag an Gebäudetrenn- / Brandwänden

Öffnungswinkel 1 (ca.)

Schwingfenster

15 – 90°

45°

Klapp-Schwing-Fenster (KSF)

15 – 55°/ 65°

45°

Klapp-Schwing-Fenster als Rettungsfenster

15 – 55°

65°

Ausstiegsfenster mit Türfunktion

15 – 85°/ 65°

90°

Mindestgröße Aufenthaltsräume >>> S. 014

Dachbalkon, zweiteilig oben KSF, unten Türfunktion

35 – 55°

45° (oben), > 90° (unten)

Dachbalkon, zweiteilig, KSF + unten ausklappbar

35 – 55°

45° (oben), vertikal (unten)

Lage

Schiebefenster

25 – 55°

-

Brandwände >>> S. 022

F1 Schwingfenster mit Aussen liegender markise

F2 Schwingfenster mit elekrtischem antrieb

F4 Klapp-schwing-fenster

grundlagen

T2 Dachflächenfenster: Dachneigungsbereiche und ÖfFnungswinkel Dachneigungsbereich 1 (ca.)

134

F3 Schwingfenster

LICHT

Fenstertyp

1

Dachneigungsbereiche und Öffnungswinkel variieren herstellerabhängig; zum Reinigen sind die meisten Typen 180° schwenkbar

Dachflächenfenster Dachflächenfenster sind liegende Fenster, die in die Ebene der geneigten Dachflächen bzw. aus konstruk­

schon früh in der räumlichen Planung zu berücksichtigen sind (T1).

tiven Gründen leicht über diese erhöht eingebaut ­werden. Sie bestehen meist aus Kunststoff oder Holz sowie einer wetterfesten Abdeckung aus Metall und zählen zu den Einbauteilen bei den Deckungen. Sie werden mit einem auf die Deckung abgestimmten

Fenstertypen

­ indeckrahmen geliefert, um einen regensicheren AnE schluss an die Dachhaut sicherzustellen. Grundsätzlich gilt, dass der Anschluss des Einbauteils an die Deckung und die regensichernde Zusatzmaßnahme mindestens der Anforderung an die regensichernde Zusatzmaßnahme entsprechen und daher ebenfalls mindestens regensicher ausgeführt werden muss (>>> Regen­sichernde Zusatzmaßnahmen, S. 128). Darüber hinaus müssen alle weiteren Anschlüsse an die Funktionsschichten des Dachaufbaus den Anforderungen an diese Schichten entsprechen. Besonders zu beachten sind die Anschlüsse an die Luftdichtheitsschicht, Dampfsperre und Wärmedämmung. Zusätzlich sind die Anforderungen an den Schallschutz, Brandschutz sowie die Stand­sicherheit zu berücksichtigen. Dachflächenfenster lassen sich zwar auch handwerklich herstellen, meist kommen jedoch vorgefertigte Systembauteile zum Einsatz. Ausgereifte Komplettlösungen gewährleisten einen bauphysikalisch einwandfreien Anschluss an alle Funktionsschichten. Hersteller bieten Dachfenster in verschiedenen Größen an (F6). Durch Aufdopplung der Sparren, Wechsel und Hilfssparren lassen sich die Öffnungen im Dach unter Berücksichtigung der Statik an die verfügbaren Produktformate anpassen (F5). Um den Lichteinfall zu maximieren, sollten die Wechselabstände so groß gewählt werden, dass die obere Fensterlaibung waagerecht und die untere senkrecht ausgebildet werden kann. Der zusätzliche Einbau von Untenelementen bzw. die Kombination mehrerer Fenster über- und / oder nebeneinander sowie der Einsatz spezieller Fenstersysteme ermöglicht das Herstellen großzügiger Fensterflächen (>>> F1, S. 136). An Dachflächenfenster können verschiedene Anforderungen bestehen, die

Die gebräuchlichsten Typen sind Schwing- und KlappSchwing-Fenster. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Dreh-Kipp-Achse, der Anordnung der Fenstergriffe und des Öffnungsmechanismus. Schwingfenster sind an einer waagerechten Mittelachse (Hoch-Schwingfenster im oberen Drittel) befestigt und lassen sich zum Öffnen bzw. Reinigen um diese Achse kippen. Der Öffnungsgriff befindet sich entweder am unteren oder am oberen Teil des Fensters. Klapp-Schwing-Fenster sind am oberen Teil des Fensters fest verankert, daher befindet sich der Griff an der unteren Kante. Im Vergleich zu Schwingfenstern ist der Öffnungswinkel größer, sodass bei geöffnetem Fenster ein ungehinderter Blick ins Freie möglich ist (>>> Fenster und Türen, S. 052). Je nach Anforderung und Komfort unterscheidet man Dachfenster mit Oben-, Unten-, elektrischer (auch solarbetriebene) Bedienung bzw. mit automatischer Steuerung. Dachneigungsbereich Dachflächenfenster können ab einer Fensterneigung von 15° eingebaut werden. Bei niedrigeren Neigungen (ab ca. 10°) empfiehlt sich die Verwendung eines Aufkeilrahmens. Bei der Wahl der Produkte sind die entsprechenden zugelassenen Dachneigungsbereiche zu berücksichtigen. Diese hängen vom Dachflächenfenstertyp ab und variieren je nach Hersteller. Den größten Anwendungsbereich haben Schwingfenster: Sie lassen sich zwischen 15 und 90° Dachneigung einsetzen (T2). Sondertypen mit spEzialfunktion Neben den Standardtypen werden eine Vielzahl von Sondertypen mit Spezialfunktionen angeboten. Fenster mit Balkonfunktion Zweiteilige Dachelemente ermöglichen als Fenster in Kombination mit einem Türelement den Austritt auf einen Balkon bzw. mit einem unterseitigen ausklappba-


dachflächenfenster

einbauteile

F5 Verhältnis Dachtragwerk und Fensterbreite a Sparrenabstand etwas zu breit: Sparren aufdoppeln b Sparrenabstand erheblich zu breit: Wechsel und Hilfssparren einziehen c Sparrenabstand etwas zu schmal: Hilfssparren anflanschen, Sparren ausschneiden d Sparrenabstand erheblich zu schmal: Sparren ausschneiden, Wechsel und Hilfssparren einziehen

a

b

c

d

F5 verhältnis Dachtragwerk und Fensterbreite 55

Standardgrößen Dachflächenfenster

78

114

94

140

118

98

Fenster mit Ausstiegsfunktion Der Ausstieg aus einem Dachflächenfenster kann für Handwerker oder Schornsteinfeger zu Wartungszwecken (Ausstiegsfenster mit Türfunktion) oder zur Sicherstellung des zweiten Rettungswegs nötig sein. Sollen Dachflächenfenster als Rettungsfenster fungieren, werden meist Klapp-Schwing-Fenster mit einem größeren

66

78

ren Zusatzelement die Öffnung zu einem umwehrten Stehaustritt (>>> F3, S. 136).

Sonnenschutzsystem Bezüglich des Sonnenschutzes unterscheidet man außen (Markisen, Rollläden) und innen liegende (Jalousien, Stoffrollos) sowie in die Verglasung integrierte Systeme (Sonnenschutzglas, elektrochrome Verglasung).

Konstruieren

60 115 137

Dachaustritt zweiflügelig/ Dachbalkon Fassade mit Türfunktion

94/114

78

136

78

109 Dachbalkon Variante 1

Dachausstieg für Kalträume

Dachbalkon Variante 2 54

46 83

Systemlösungen Dachfenster lassen sich vielfältig mit Zubehörelementen wie Lüftungs- und Sonnenschutz-, Verdunklungsoder Sichtschutzvorrichtungen kombinieren, die auf das jeweilige Herstellersystem abgestimmt sind.

Zusatzelemente Wand (feststehend oder mit Kippfunktion)

252

ausbildung (mit /ohne zu öffnende Fenster) u. U. ein Fenster zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt ≥ 1 m2 an oberster Stelle gefordert, das vom Erdgeschoss sowie vom obersten Treppenabsatz zu öffnen sein muss und dazu dient, den Rettungsweg im Brandfall rauchfrei zu halten. Zum Betrieb ist ein Steuerungssystem nötig, das dem Fenstermotor das Signal zum Öffnen gibt. Im Brandfall wird der Steuerzentrale entweder manuell durch das Einschlagen der Glasscheibe der Hauptbedienstelle, durch das Einschlagen der Glasscheibe der in der Steuerzentrale integrierten Hauptbedienstelle oder automatisch durch den Rauchmelder Feuer gemeldet (>>> F2.a /b, S. 136).

Zusatzelemente Dachschräge

61

Rauch- und Wärmeabzugsfenster /-anlagen (RWA) In notwendigen Treppenräumen ist in Abhängigkeit von Gebäudeklasse und Nutzung sowie der Treppenraum­

95

(>>> F2.c/d, S. 136).

92

160

Öffnungswinkel eingebaut, um das bauordnungsrechtlich geforderte lichte Öffnungsmaß zu gewährleisten

F6 StandardgröSSen dachflÄchenfenster (herstellerabhängig)

78

78

134

135


Pezo von Ellrichshausen Casa Parr in Chiguayante, Chile Gestalt Haus als Figur / Haus als Skulptur Raum Einraum Raum – Gestalt Differenz – Poché

GSEducationalVersion

146

GSEducationalVersion

Bearth Deplazes Ladner Turmhaus Lötscher in Sevgein, Schweiz Gestalt Haus als Figur / Haus als Haus Raum vertikales Raumkontinuum, Split-Level Raum – Gestalt Differenz – Poché

0

Cino Zucchi Wohnungsbau in Venedig, Italien

2.5

5.0 m

Bearth & Deplazes Grundriss 1:500

Gestalt nur Körper, verstecktes Dach Camouflage Raum Dach als nicht genutztes Innenvolumen Raum – Gestalt Differenz – Absonderung

ANSICHT SUED ANSICHT WEST

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Miller & Maranta Altes Hospiz St. Gotthardpass, Schweiz Gestalt Dach als Fläche / Dach als Körper Raum Dachkammern Raum – Gestalt Raumausstülpungen, Differenz – Poché

essay

ANSICHT OST

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körpergestalt und raumgefäss

ARX Portugal Wohnhaus in Possanco, Portugal Gestalt Haus als Figur / Haus als Skulptur Raum Raumübergreifungen, Porosität Raum – Gestalt Differenz – Poché

ETH Studio Monte Rosa / Bearth Deplazes Ladner Monte-Rosa-Hütte bei Zermatt, Schweiz Gestalt Gebäude als Skulptur Raum Dachkammern, Raumsequenzen Raum – Gestalt Ähnlichkeit / Teil und Ganzes

meck architekten Schmales Haus in München, Deutschland

ANSICHT OST ANSICHT WEST ANSICHT SÜD ANSICHT NORD M 1:200

Gestalt Haus als Figur / Haus als Haus Raum Raumsequenzen Raum – Gestalt Kongruenz Dach und Decke, Raumausstülpungen

ANSICHT OST ANSICHT WEST OST ANSICHT SÜD WEST ANSICHT NORD SÜD M 1:200 NORD ANSICHT M 1:200

Rudolf + Sohn Dachgeschossausbau in München, Deutschland Gestalt Dach als Körper /  Dach als Fläche Raum Raumgefäß und eingestellte Körper Raum – Gestalt Raumausstülpungen und Einfaltungen

das dach als räumliches mittel – eine kleine typenlehre

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projekte


Projektkatalog

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Inhaltsverzeichnis

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LAGEPLAN  M 1:2000

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projekte

Gestalt Haus als Haus / Dach als Fläche, einfaches lagerndes Satteldachvolumen, knapper Dachüberstand Raum Trennung Tag- / Nachtbereich, fließende Raumfolgen mit differenzierten Raumhöhen und Deckenausbildungen Licht EG: großformatige Fensterelemente, DG: verglaste Dachloggia und situativ gesetzte Dachflächenfenster Konstruktion Kernzonen aus Beton, Außenhülle als Holzelementbau, Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung, Kupferblechdeckung Fertigstellung 2013 Ort Krumbach, Österreich


bernardo bader

Bei der Planung ließ sich der Architekt von einem auf der Wiese liegenden Baumstamm inspirieren. Als lang ge­streckter Riegel mit einer Grundfläche von 8,5 ≈ 36 m erstreckt sich das eineinhalbgeschossige Wohnhaus mit ortstypischem Satteldach von Norden nach Süden und bildet durch seine Lage am Waldrand den Abschluss einer Siedlung. Bei der Organisation des Grundrisses diente der traditionelle Typus des Bregenzerwälder Bauernhauses als Referenz, bei dem der Wohntrakt durch die sog. Tenne vom Stall abgetrennt ist. Im Verhältnis des Goldenen

Einfamilienhaus in Krumbach, Österreich

Schnitts ist das Haus in zwei Bereiche geteilt: das Wohnen auf der Südseite sowie ein Büro bzw. Studio mit offener Schlafgalerie und die Garage mit Dach­ boden im Norden. Dazwischen befindet sich, offen, wie eine Tenne, der überdeckte Eingangsbereich. Raumhohe Schiebetore ermöglichen die flexible Nutzung als erweiterter Innenraum bzw. als Freibereich mit Terrasse, die sich wie ein durchgesteckter Steg zu beiden Seiten in die Landschaft schiebt. An der Tenne liegt der Hauseingang, von dort öffnet sich der Raum zur Küche mit Essplatz und im ­Anschluss

zu dem bis in den Dachspitz offenen Wohnraum mit zentralem Kamin. Im Obergeschoss stellt eine lang ­gestreckte Loggia vor den Schlafräumen den Bezug zur Landschaft her. Die Räume werden von Osten und von Westen belichtet, sodass der Tagesverlauf deutlich spürbar ist. Das einfache, »lagernde« Bauvolumen mit symmetrischem Satteldach besticht durch die bewegte Schnittführung. Die differenzierte räumliche Aus­ formulierung von Dach und Decke verleiht den Innen­ räumen eine ihrer jeweiligen Nutzung entsprechende Individualität mit besonderer Erlebnisqualität. 159

LÄNGSSCHNITT OBERGESCHOSS ERDGESCHOSS QUERSCHNITTE M 1:400

EINFAMILIENHAUS

NEUBAU


BERNARDO BADER, EINFAMILIENHAUS IN KRUMBACH, ÖSTERREICH

1 1 1 Dachaufbau: Stehfalzdeckung Kupferblech 0,5 mm Vordeckbahn, Holzschalung 27 mm Lattung / Hinterlüftung 80/60 mm Unterdachbahn diffusionsoffen Holzfaserdämmplatte 60 mm Sparren Konstrukionsvollholz (KVH) 80/280 mm dazwischen Wärmedämmung Zellulosefaserflocken Schalung Fichte Nut + Feder 20 mm, Dampfbremse, Lattung / Wärmedämmung 60/50 mm, Lattung 10/60 mm 2 Pfette Fichtenholz 200/600 mm 3 innere Bekleidung: Tanne 20 mm Hohlraumdämmung / Lattung 60 mm 4 Wandaufbau: Lärche 2≈ 25 mm Lattung / Hinterlüftung 50/50 mm

Fassadenbahn, diffusionsoffen Schalung Fichte Nut + Feder 20 mm Kantholz vertikal KVH 60/280 mm dazwischen Wärmedämmung Zellulosefaserflocken Schalung Fichte Nut + Feder 20 mm Dampfbremse Lattung / Wärmedämmung 60 mm 5 Holzfenster mit Dreischeibenisolierverglasung ESG 5 + SZR 18 + ESG 6 + SZR 16 + ESG 5 mm Ug = 0,5 W/(m2K) 6 Riemenboden Tanne geschraubt 24 mm Lehmziegel mit Fußbodenheizung 60 mm dazwischen Latten, Holzweichfaserplatte 20 mm Fichte Unterboden 20 mm Holzrost Kreuzlage 2≈ 80 mm dazwischen Trittschalldämmung Perliteschüttung Stahlbeton 200 mm

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projekte


VERTIKALSCHNITTE Mâ&#x20AC;&#x201A;1:20

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SATTELDACH

METALLBAHNEN


Gestalt Haus als Figur / Haus als Skulptur, homogene Hülle, abstrakter Körper aus vier bzw. fünf Giebeln Raum vertikale Trennung von Wohn- und Schlafbereich, offener Wohnbereich mit Treppe auf Galerie, Dach­ faltung innenräumlich wirksam Licht versetzt angeordnete Wand- und Dachflächenfenster Konstruktion Bestand: unverputztes Mauerwerk, Ziegeldeckung, Neubau: Holztafelbau mit Aufdachdämmung, Holzschalung für Dach und Wand Fertigstellung 2009 Ort Stalham, Norfolk, Großbritannien LAGEPLAN  M 1:1000

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projekte


ACME

Hunsett Mill ist eine von nur mehr sechs Windwassermühlen Englands und eines seiner bekanntesten Land­ schafts­motive. Die Mühle steht am Ufer einer Flussbiegung im Nationalpark Norfolk Broads etwa drei Autostunden nordöstlich von London. Die 1860 errichtete Mühle war bis etwa 1900 in Betrieb und der Müller lebte mit seiner Familie in dem kleinen Mill Keeper Cottage nebenan. Der neue Anbau ersetzt eine Vielzahl über Jahrzehnte entstandener Erweiterungen und fügt sich diskret in das Ensemble ein. Die Lösung besteht darin, das neue

Hunsett Mill in Stalham, Großbritannien

Gebäudevolumen außerhalb der Sichtachse vom Fluss anzuordnen und gleichzeitig in der Höhe auf das Niveau des denkmalgeschützten Altbaus zu begrenzen. Die Grundform des alten Backsteinhauses diente dabei als Vorlage für die Transformation in ein Ferienhaus. Vom Fluss aus betrachtet, verschwindet das abgewinkelte Volumen beinahe vollständig hinter dem kleinen roten Wärterhäuschen, sodass heute die historische Ansicht von der Flussbiegung aus nahezu komplett wieder­hergestellt ist. Der mehrfach geknickte Baukörper mit seinen vier bzw. fünf Giebeln erscheint wie ein

Schatten des Ursprungsbaus. Diese Wirkung wird durch die schwarz geflämmte Holzverschalung, die den Anbau homogen umhüllt, nochmals unterstützt. Entsprechend einer regionalen Tradition landwirtschaftlicher Funktionsbauten wurden die Fassaden und das Dach mit schwarzen, verkohlten Zedernholzbrettern bekleidet. Die Fenster sind verspiegelt und reflektieren die Umgebung und den Himmel. Das gefaltete Gebäudevolumen ist in Holztafelbau­ weise erstellt, die inneren Oberflächen wurden im starken Kontrast zu der äußeren Hülle hell belassen. 183

DACHAUFSICHT ERDGESCHOSS SCHNITT OBERGESCHOSS M 1:200

FERIENHAUS

UMBAU


ACME, HUNSETT MILL IN STALHAM, GROSSBRITANNIEN

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Im Erdgeschoss erzeugt die Faltung eine offene Raumfolge und nimmt die gemeinschaftlichen Funktionen auf. Das Obergeschoss, das über eine offene Treppe und eine Galerie mit der unteren Ebene verbunden ist, dient dem privaten Rückzug. Hier befinden sich die Schlafzimmer und Bäder. Großformatige Öffnungen in Dach und Fassade, Innenverglasungen sowie Spiegel lassen die Räume unter der gefalteten Dachlandschaft größer erscheinen, als sie eigentlich sind. Die geschickt platzierten Fenster bieten außergewöhnliche Ausblicke auf den Fluss und die umgebende Marschlandschaft. 184

projekte

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VERTIKALschnittE M 1:20

FALTWERK

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1 Dachaufbau: Schalung Zeder geflämmt 19 mm Lattung / Hinterlüftung 38 mm Flüssigabdichtung Wärmedämmung Holzfaserplatte, wasserabweisend 80 + 60 mm 2 Wandaufbau: Schalung Zeder geflämmt, verdeckt genagelt 19 mm Lattung / Konterlattung 2≈ 38/25 mm Dichtungsbahn winddicht, diffusionsoffen Wärmedämmung Holzfaserplatte, wasserabweisend 80 + 60 mm 3 Tragkonstruktion Brettsperrholz 4 Rinne Stahlblech verzinkt 5 Ziegel (Bestand) neu gedeckt

Lattung / Konterlattung 2≈ 38/25 mm Dichtungsbahn Wärmedämmung 50 mm, Dampfbremse Holzschalung 19 mm, Sparren (Bestand)   6 Festverglasung auf Holzrahmen innenseitig verklebt   7 Aluminiumblech weiß beschichtet  8 Festverglasung   9 Sitzbank Nadelholz weiß gebeizt auf Holzrahmen 10 Hochwasserschutz WU-Beton 11 Bekleidung Nadelholz 27 mm 12 Bodenaufbau: Parkett 19 mm, Trittschalldämmung 5 mm Heizestrich auf Ausgleichsestrich 75 mm Stahlbeton 75 mm, Stahlbeton (Bestand)

HOLZSCHALUNG


Planungsregeln

314

Die EU hat für eine Anzahl von Produkten Richt­linien erlassen, um insbesondere Sicherheit und Gesund­ heit der Anwender zu gewährleisten. Diese Richtli­ nien müssen in den Mitgliedsstaaten in verbindliche Gesetze und Verordnungen umgesetzt werden. Die Richtlinien selbst enthalten keine technischen Details, sondern nur verbindliche grundlegende An­ forderungen. Die technischen Werte dafür sind in zugeordneten technischen Regeln und in Form von europaweit harmonisierten Normen (EN-Normen) festgelegt. Allgemein stellen technische Regeln Arbeitshinweise und Hilfsmittel für den Arbeitsalltag dar. Sie sind kei­ ne Rechtsvorschriften, sondern geben Entschei­ dungshilfen, bilden eine Richtschnur für einwandfrei­ es technisches Vorgehen und /oder konkretisieren Inhalte von Verordnungen. Grundsätzlich steht die Anwendung der technischen Regeln jedermann frei. Erst wenn diese in Gesetzen, Verordnungen oder Vorschriften vorgesehen sind, werden sie rechtsver­ bindlich (z. B. im Baurecht) – oder wenn vertraglich die Verbindlichkeit einzelner Normen zwischen den Vertragspartnern festgelegt wird. Zu den technischen Regeln gehören u. a. DIN-Normen, VDI-Richtlinien und die als Regeln der Technik bezeichneten Werke (z. B. Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS). Die Normen unterscheiden sich in Produkt-, Anwen­ dungs- und Prüfnormen. Oftmals beziehen sie sich nur auf eine spezifische Material- oder Produktgrup­ pe. Diesen Normen liegen entsprechende Prüf- und Rechenmethoden für die jeweiligen Materialien zu­ grunde. Grundsätzlich gilt immer die neueste Version einer Norm, die dem Stand der Technik entsprechen soll. Eine neue oder überarbeitete Norm wird in Form eines Normentwurfs öffentlich zur Diskussion ge­ stellt, um später als Norm verabschiedet zu werden. Welchen Ursprung und Einflussbereich eine Norm hat, lässt sich aus ihrer Bezeichnung ersehen: DIN plus Zählnummer (z. B. DIN 4108) besitzt überwie­ gend nationale Bedeutung (Entwürfe werden mit E und Vornormen mit V gekennzeichnet). Bei DIN EN plus Zählnummer (z. B. DIN EN 335) handelt es sich um die deutsche ­Ausgabe einer europäischen Norm, die unverändert von der europäischen Normungsor­ ganisation CEN übernommen wurde. Bei DIN EN ISO (z. B. DIN EN ISO 13 786) spiegelt sich der nationa­ le, europäische und weltweite Einflussbereich wider. Auf Grundlage einer Norm der internationalen Nor­ mungsorganisation ISO wurde eine europäische Norm erarbeitet, die als DIN-Norm übernommen wurde. Bei DIN ISO (z. B. DIN ISO 2424) handelt es sich um eine unveränderte Übernahme einer Norm der ISO als nationale Norm. Die nachfolgende Zusammenstellung ist eine Aus­ wahl von Normen, die den Stand der Technik wieder­ gibt (November 2017). Verbindlich sind immer nur die Normblätter mit dem neuesten Ausgabedatum des DIN (Deutsches Institut für Normung e. V.). Freiwillige Vereinbarungen über das strikte Einhalten von Normen, die nicht baurechtlich gefordert werden sowie zusätzliche Eigenschaften und Anforderun­ gen müssen vertragsrechtlich vereinbart werden. Der Hinweis in Verträgen, dass alle Normen einzuhalten sind, ist sinnlos und kann in Zukunft nicht mehr gel­ ten. Um Wider­sprüche zu vermeiden, muss unbe­ dingt festgelegt werden, welche Normen einzuhalten sind und welche Einzelheiten aus den Normen bei eventuellen Anfor­derungs­stufen gelten sollen.

Gesetze und verordnungen Musterbauordnung (MBO) in der Fassung vom 1. November 2002; zuletzt geändert durch den Be­­ schluss der Bauministerkonferenz vom 13.05.2016. Normgeber Bund Landesbauordnungen der 16 Bundesländer Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwir­ kungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge (Bundes-

ANHANG

Immissionsschutzgesetz – BimSchG). Ausferti­ gungsdatum: 15.03.1974. Stand: Neugefasst durch Bek. v. 17.5.2013 I 1274; zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 18.7.2017 I 2771 Muster-Feuerungsverordnung (MFeuV) Stand: Sep­ tember 2007, zuletzt geändert durch den Be­­ schluss der Fachkommission Bauaufsicht vom 28.1.2016 Verordnung über die bauliche Nutzung der Grund­ stücke (Baunutzungsverordnung – BauNVO), Fas­ sung: 23.1.1990; zuletzt geändert am 4.5.2017 Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäu­ den (Energieeinsparverordnung – EnEV), Fassung: 24.07.2007, zuletzt geändert am 24.10.2015 Verordnung zur Berechnung der Wohnfläche (Wohn­ flächenverordnung – WoFlV). 25.11.2003 Richtlinien Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anfor­ derungen an hochfeuerhemmende Bauteile in Holzbauweise – M-HFHHolzR (Fassung Juli 2004) VDI-Richtlinie 4100: Schallschutz im Hochbau – Wohnungen. 10/2012 VDI-Richtlinie 6000: Ausstattung von und mit Sanitär­ räumen – Wohnungen. 02/2008 Bauregelliste Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt): Bauregelliste A, Bauregelliste B und Liste C, Ausgabe 2015/2 Normen ANTHROPOMETRIE DIN 18 040-2 Barrierefreies Bauen – Planungsgrund­ lagen – Teil 2: Wohnungen. 09/2011 DIN 33 402-2 Ergonomie – Körpermaße des Men­ schen – Teil 2: Werte des Menschen. 12/2005 Flächen DIN 277-1 Grundflächen und Rauminhalte im Bau­ wesen – Teil 1: Hochbau. 01/2016 Treppen und Aufzüge DIN 13 024-1 Krankentrage – Teil 1: Mit starren Hol­ men – Maße, Anforderungen, Prüfung. 09/2016 DIN 15 306 Aufzüge – Personenaufzüge für Wohn­ gebäu­de – Baumaße, Fahrkorbmaße, Türmaße. 06/2002 DIN 18 065 Gebäudetreppen – Begriffe, Messregeln, Hauptmaße. 03/2015 DIN EN 14 975 Bodentreppen – Anforderungen. Kennzeichnung und Prüfung. 12/2010 Raumlufttechnik DIN 1946-6 Raumlufttechnik – Teil 6: Lüftung von Wohnungen – Allgemeine Anforderungen, Anfor­ derungen zur Bemessung, Ausführung und Kenn­ zeichnung, Übergabe / Übernahme (Abnahme) und Instandhaltung. 05/2009 DIN 18 017-3 Lüftung von Bädern und Toilettenräu­ men ohne Außenfenster – Teil 3: Lüftung mit Venti­ latoren. 09/2009 Brandschutz DIN 4102-1 Brandverhalten von Baustoffen und Bau­ teilen – Teil 1: Baustoffe; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen. 05/1998 DIN 4102-2 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 2: Bauteile; Begriffe, Anforderungen und Prüfungen. 09/1977 DIN 4102-3 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 3: Brandwände und nichttragende Außenwände, Begriffe, Anforderungen und Prüfun­ gen. 09/1977 DIN 4102-4 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 4: Zusammenstellung und Anwen­ dung klassifizierter Baustoffe, Bauteile und Son­ derbauteile. 05/2016 DIN 4102-7 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 7: Bedachungen; Begriffe, Anforde­ rungen und Prüfungen. 07/1998

DIN 4102-11 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 11: Rohrummantelungen, Rohrab­ schottungen, Installationsschächte und -kanäle sowie Abschlüsse ihrer Revisionsöffnungen; Be­­ griffe, Anforderungen und Prüfungen. 12/1985 DIN 4102-13 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 13: Brandschutzverglasungen; Be­­ griffe, Anforderungen und Prüfungen. 05/1990 DIN EN 13 501-1 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 1: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Prü­ fungen zum Brandverhalten von Bauprodukten. 01/2010 DIN EN 13 501-2 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 2: Klassifizierung mit den Ergebnissen aus den Feu­ erwiderstandsprüfungen, mit Ausnahme von Lüf­ tungsanlagen. 12/2016 DIN EN 13 501-5 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten – Teil 5: Klas­ sifizierung mit den Ergebnissen aus Prüfungen von Bedachungen bei Beanspruchung durch Feuer von außen. 12/2016 Schallschutz DIN 4109-1 Schallschutz im Hochbau – Teil 1: Min­ destanforderungen. 07/2016 DIN 4109-33 Schallschutz im Hochbau – Teil 33: Daten für die rechnerischen Nachweise des Schall­ schutzes (Bauteilkatalog) – Holz-, Leicht- und Tro­ ckenbau. 07/2016 DIN 4109 Beiblatt 2: Schallschutz im Hochbau – Hin­ weise für Planung und Ausführung; Vorschläge für einen erhöhten Schallschutz; Empfehlungen für den Schallschutz im eigenen Wohn- oder Arbeits­ bereich. 11/1989 Wärmeschutz DIN 4108-2 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz. 02/2013 DIN 4108-3 Wärmeschutz und Energie-Einspa­ rung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuch­ teschutz – Anforderungen, Berechnungsverfah­ ren  und Hinweise für Planung und Ausführung. 11/2014 DIN 4108-4 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 4: Wärme- und feuchteschutz­ technische Bemessungswerte. 03/2017 DIN 4108-7 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 7: Luftdichtheit von Gebäuden – Anforderungen, Planungs- und Ausführungs­ empfehlungen sowie -beispiele. 01/2011 DIN 4108 Beiblatt 2: Wärmeschutz und Energie-­ Einsparung in Gebäuden – Wärmebrücken – Pla­ nungs- und Ausführungsbeispiele. 03/2016 Holz und Holzschutz DIN 4074-1 Sortierung von Holz nach der Tragfähig­ keit – Teil 1: Nadelschnittholz. 06/2012 DIN 68 800-1 Holzschutz – Teil 1: Allgemeines. 10/2011 DIN 68 800-2 Holzschutz – Teil 2: Vorbeugende bau­ liche Maßnahmen im Hochbau. 02/2012 DIN 68 800-3 Holzschutz – Teil 3: Vorbeugender Schutz von Holz mit Holzschutzmitteln. 02/2012 DIN 68 800-4 Holzschutz – Teil 4: Bekämpfungsund Sanierungsmaßnahmen gegen Holz zerstö­ rende Pilze und Insekten. 02/2012 Deckungen DIN 68 119 Holzschindeln. 09/1996 DIN EN 490 Dach- und Formsteine aus Beton für Dächer und Wandbekleidungen – Produktspezifi­ kationen. 04/2017 DIN EN 491 Dach- und Formsteine aus Beton für Dächer und Wandbekleidungen – Prüfverfahren. 11/2011 DIN EN 492 Faserzement-Dachplatten und dazuge­ hörige Formteile – Produktspezifikation und Prüf­ verfahren. 12/2016

DIN EN 494 Faserzement-Wellplatten und dazuge­ hörige Formteile – Produktspezifikation und Prüf­ verfahren. 12/2015 DIN EN 534 Bitumen-Wellplatten – Produktfestlegun­ gen und Prüfverfahren. 07/2010 DIN EN 538 Tondachziegel für überlappende Verle­ gung – Prüfung der Biegetragfähigkeit. 11/1994 DIN EN 539-1 Dachziegel für überlappende Verle­ gung – Bestimmung der physikalischen Eigen­ schaften – Teil 1: Prüfung der Wasserundurchläs­ sigkeit. 12/2005 DIN EN 539-2 Dachziegel für überdeckende Verle­ gung – Bestimmung der physikalischen Eigen­ schaften – Teil 2: Prüfung der Frostwiderstands­ fähigkeit. 08/2013 DIN EN 544: Bitumenschindeln mit mineralhaltiger Einlage und /oder Kunststoffeinlage – Produktspe­ zifikation und Prüfverfahren. 09/2011 DIN EN 1024 Tondachziegel für überlappende Verle­ gung – Bestimmung der geometrischen Kenn­ werte. 06/2012 DIN EN 1304 Dach- und Formziegel – Begriffe und Produktspezifikationen. 08/2013 DIN EN 12 326-1 Schiefer und Naturstein für über­ lappende Dachdeckungen und Außenwandbeklei­ dungen – Teil 1: Spezifikationen für Schiefer und carbonathaltige Schiefer. 11/2014 DIN EN 12 326-2 Schiefer und Naturstein für über­ lappende Dachdeckungen und Außenwandbeklei­ dungen – Teil 2: Prüfverfahren für Schiefer und car­ bonathaltige Schiefer. 09/2011 Abdichtung DIN 18 195 Abdichtung von Bauwerken  – Begriffe. 07/2017 DIN 18 531-1 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen – Teil 1: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Anforderun­ gen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze. 07/2017 DIN 18 531-2 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen – Teil 2: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Stoffe. 07/2017 DIN 18 531-3 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen – Teil 3: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Auswahl, Ausführung und Details. 07/2017 DIN 18 531-4 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen – Teil 4: Nicht genutzte und genutzte Dächer – Instandhal­ tung Regensichernde Zusatzmassnahmen DIN EN 13 859 Abdichtungsbahnen – Definitionen und Eigenschaften von Unterdeck- und Unter­ spannbahnen. 07/2014 DIN EN 14 964 Unterdeckplatten für Dachdeckungen – Definitionen und Eigenschaften. 01/2007 Entwässerung DIN 1986-100 Entwässerungsanlagen für Gebäu­ ­de und Grundstücke – Teil 100: Bestimmungen in Verbindung mit DIN EN 752 und DIN EN 12 056. 12/2016 DIN EN 612 Hängedachrinnen mit Aussteifung der Rinnenvorderseite und Regenrohre aus Metall­ blech mit Nahtverbindungen. 04/2005 DIN EN 1462 Rinnenhalter für Hängedachrinnen – Anforderungen und Prüfung. 12/2004 DIN EN 12 056-1 Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 1: Allgemeine und Ausführungsanforderungen. 01/2001 DIN EN 12 056-3 Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden – Teil 3: Dachentwässe­ rung, Planung und Bemessung. 03/2000 ZVDH-Regelwerk Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhand­ werks e. V. (ZVDH). Deutsches Dachdeckerhand­ werk – Regelwerk


planungsregeln und Literatur Literatur

Grundregel für Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen. 09/1997 Fachregeln Dachdeckungen Fachregel für Dachdeckungen mit Schiefer. 02/2016 Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen. 12/2012 Fachregel für Dachdeckungen mit FaserzementDachplatten. 06/2001 Fachregel für Dachdeckungen mit FaserzementWellplatten. 03/2002 Fachregel für Dachdeckungen mit Bitumenschindeln. 06/2001 Fachregel für Dachdeckungen mit Bitumenwell­ platten. 06/2001 Regeln für Dachdeckungen mit Holzschindeln. 04/1986 Fachregel für Dachdeckungen mit Reet. 10/2008 Fachregeln Abdichtungen Fachregel für Abdichtungen – Flachdachrichtlinie. 11/2017 Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumen­ dickbeschichtungen (KMB). 05/2010 Fachregeln Metallarbeiten Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhand­ werk. 06/2017 Blei im Bauwesen, Teil 1: Technische Regeln. 01/2013 Hinweise Hinweise Holz und Holzwerkstoffe. 11/2017 Hinweise zur Lastermittlung. 12/2011 Fachinformation: Windsoglasten auf Dächern. 09/2017 Fachinformation: Windlasten auf Dächern mit Dach­ ziegel- und Dachsteindeckungen. 03/2011 Merkblätter Merkblatt Wärmeschutz bei Dach und Wand. 04/2015 Merkblatt für Unterdächer, Unterdeckungen und Un­­ terspannungen. 01/2010 Merkblatt Äußerer Blitzschutz auf Dach und Wand. 04/2011 Merkblatt Einbauteile bei Dachdeckungen. 07/2013 Merkblatt Solartechnik für Dach und Wand. 04/2011 Merkblatt zur Bemessung von Entwässerungen. 03/2011 Produktdatenblätter Produktdatenblatt für Schiefer. 02/2016 Produktdatenblatt für Dachziegel. 09/2000 Produktdatenblatt für Dachsteine. 09/2000 Produktdatenblatt für Reet. 04/2011 Produktdatenblatt für Bitumenschindeln. 06/2001 Produktdatenblatt für Bitumenwellplatten. 06/2001 Produktdatenblatt für Faserzement-Dachplatten. 06/2001 Produktdatenblatt für Faserzement-Wellplatten. 03/2002 Produktdatenblatt für Faserzement-Fassadenplat­ ten /-tafeln. 03/2002 Produktdatenblatt für Dampfsperrbahnen. 12/2011 Produktdatenblatt für Wärmedämmstoffe. 11/2017 Produktdatenblatt für Bitumenbahnen. 12/2016 Produktdatenblatt für Kunststoff- und Elastomer­ bahnen. 12/2016 Produktdatenblatt für Flüssigkunststoffe. 12/2016 Produktdatenblatt für Unterdeckbahnen. 01/2010 Produktdatenblatt für Unterspannbahnen. 01/2010 Produktdatenblatt für Unterdeckplatten aus Holz­ fasern. 12/2012 ZVSHK Klempnerfachregeln Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): Richtlinie für die Ausführung von Klempnerarbei­ ten an Dach und Fassade (Klempnerfachregeln). 3/2016

Planungsgrundlagen Entwerfen Appel, Stephan: Brandschutz im Detail. Dächer. Köln 2015 Battran, Lutz; Mayr, Josef: Brandschutzatlas. Ordner­ werk. Köln 2015 Deplazes, Andrea (Hrsg.): Architektur konstruieren – vom Rohmaterial zum Bauwerk. Basel 2008 Kister, Johannes (Hrsg.); Neufert, Ernst: Neufert. Bau­ entwurfslehre. Wiesbaden 2015 Wüstenrot Stiftung (Hrsg.) Jocher, Thomas; Loch, Sigrid; Institut Wohnen und Entwerfen, Universität Stuttgart: Raumpilot Grundlagen. Stuttgart 2010 Planungsgrundlagen Konstruieren Dierks, Klaus; Wormuth, Rüdiger: Baukonstruktion. 7. Auflage. Köln 2011 Hegger, Manfred; Auch-Schwelk, Volker; Fuchs, Matthias; Rosenkranz, Thorsten: Baustoff Atlas. München 2005 Kaufmann, Hermann; Krötsch Stefan; Winter, Stefan: Atlas Mehrgeschossiger Holzbau. München 2017 Kolb, Josef: Holzbau mit System. Tragkonstruktion und Schichtenaufbau der Bauteile. 3. aktualisierte Auflage. Basel 2010 Monier Braas GmbH (Hrsg.): Braas Handbuch. Ge­­ neig­­te Dächer. 9. Auflage. Oberursel 2014 Schunck, Eberhard; Oster, Hans Jochen; Barthel, Rainer; Kiessl, Kurt: Dach Atlas. Geneigte Dächer. München 2002 Essay Burren, Barbara; Tschanz, Martin; Vogt, Christa; ZHAW Zentrum Konstruktives Entwerfen (Hrsg.): Das schräge Dach. Ein Architekturhandbuch. Salenstein 2008 Janson, Alban; Tigges, Florian: Grundbegriffe der Architektur. Das Vokabular räumlicher Situationen. Basel 2013

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A Abdichtung 078ff. Abgasanlage 024f. Abgasleitung 024f. Abschlüsse 054f., 080ff. Abstandsflächen >>> 008, 010, 035 Abstellen >>> 050 Altdeutsche Deckung 088ff. Altdeutsche Doppeldeckung 088ff. Aluminium 083, 120ff. An-/Abschlüsse, Metall >>> 130 Anschlüsse 055, 064f., 071, 075, 079ff. Anthropometrie >>> 036 Aufdachdämmung 056f. Aufenthaltsraum >>> 014, 007, 010ff., 016ff., 031, 043f., 048, 063, 075, 134 Aufschnittdeckung 102ff. Aufsparrendämmung 054ff., 068ff., 128f. Aufstellfläche 016f. Aufzug >>> 026 B Bad >>> 040 Bahnen 078 Bänder 078 >>> 120 Baumetalle Baunutzungsverordnung (BauNVO) 010ff. Baustoffklasse 018f. Bauteil, untergeordnet 008f. >>> 054 Bauteilschichten 061, 064ff. Bauteilverfahren 062, 071 Bebauungsplan 010ff., 075 22f. Bedachung, harte Bedachung, weiche 22f., 24 124f. Belgische Leiste Betondachstein 055, 078ff., >>> 100 Biberformat 114f. Biberschwanz 074f., 080, 082f.,100ff. 078ff., 128 Bitumen Bitumenkorrosion 82, 116, 121 055, 080ff., >>> 114 Bitumenschindeln Bitumenwellplatten 055, 080ff., >>> 116 083, 120ff. Blei Blower-Door-Test 065, 071 Bogenschnittdeckung 080, 089ff., 095 Bogenschnittplatten 080, 088ff. Bogenschnittstein 088 Brandschutz >>> 018, >>> 076 009, 014ff., 027, 028f., 054f., 056f., 058f., 065, Brandwand 015, 018f., >>> 022, 076 Bundesimmissionsschutzgesetz 024 Brutto-Grundfläche (BGF) 012ff. D Dach, einfach belüftet 067 Dach, gedeckt 078f. Dach, gedichtet 078f. Dach, regensicher 078f. Dach, unbelüftet 069 Dach, zweifach belüftet 069 Dachdeckung 054, 078ff., >>> 084, Dachdurchdringungen 079, 086, 130f. Dachflächenfenster >>> 52, >>> 134 016, 022f., 024f., 034f., 043, 060ff., 081 Dachformen 006 Dachgaube 006 008, 011, 016, 023, 035, 042f., 052f., 128, 132 Dachhaut 008ff., 018ff., 028f., 035, 054f., 062, 068, 072ff., 078f. Dachkonstruktion, belüftet 066ff. Dachkonstruktion, nicht belüftet 066ff. Dachneigung 078ff. Dachreiter 006 120, 132f. Dachrinne Dachsparren 054ff. Dachsteine 055, 078ff., >>> 100 Dachsystem 055, 078

ANHANG

Dachsystemteile 106 Dachtragwerke, historische 006f. Dachziegel 055, 078ff., >>> 100 Dämmung, harte 059 Dämmung, weiche 059 Dämpfung 100 Dampfbremse 054ff., 064ff., 067 Dampfbremse, feuchteadaptive 054, 066ff. Dampfsperre 067 Deckbreite 109 Decken und Dichten >>> 078 Deckung 078 Deckung in Reihe 102ff. Deckung im Verband 102ff. Deckungsmaterial 078f., 082 Deckwerkstoffe, Überblick 082f. Deutsche Deckung 089ff. Deutsche Leiste 124f. Diffusion 055, 064f. diffusionsdicht 067 diffusionshemmend 067 diffusionsoffen 067 DIN-Normen 007, 314 080, 094ff., 102ff., Doppeldeckung 112, 114 Doppelmuldenfalzziegel 101ff. Doppelstehfalz 122ff. 072, 123ff. Doppelstehfalzdeckung Doppelwulstziegel 110 080, 114f. Dreieckformat Dreiecksgaube 006 089 Dynamische Rechteck-Doppeldeckung E Eckenschnitt 116, 118 123 Edelstahldeckung, rollnahtgeschweißt Einbauteile 054, 078, 080, 128ff. Einfachdeckung 102ff. Empore 014ff., 030f., 034f. 054, 066, >>> 070 Energetische Sanierung Energieeinsparverordnung (EnEV) >>> 062, 063, 065, 071, 136 Engobe 100 Entrauchung 019, 028, 035, 134 Entwässerung 121, >>> 132, Essen >>> 048 F Fallrohr 120, 132f. Fallrohrentlüftung 024 Falzbiber 104f. Falzziegel 101 Falzen 078, 081 Falztechnik >>> 124 Falzverbindung 124f. Faserzement 078 Faserzementdachplatten 082, >>> 094 Faserzementwellplatten 082, >>> 118 Fenster >>> 052 Festhaft 125 Feuchteschutz 054f., >>> 064 feuerbeständig 018f. feuerhemmend 018f. Feuerungsverordnung 024f. Feuerwiderstandsklasse 018f., 076f. First 006, 079, 081, 128f., 130f. Firstpfette 057 Flachdach 006, 078f. Flachdachziegel 100f., 104f. Flächenberechnung >>> 012 Fledermausgaube 006 Flüssigabdichtung 081 Fügungen, deckende 078ff. Fügungen, dichtende 079ff. G Galerie Gaube (s. Dachgaube) Gebäudeabschlusswand

012ff., 035 006 022, 076

Gebäudehülle >>> 054 Gebäudeklassen 007ff., >>> 014, 016ff., Gebindesteigung 080, 082, 088ff. Gefällestufe 126 Geländeoberfläche 008, 010, 014 Gesamtenergiedurchlassgrad 062, 136 Geschoss 008, 010, 012, 014, 016, 018 Geschosshöhe 010, 026, 032, 034 Geschossfläche (GF) 010, 012 Geschossflächenzahl (GFZ) >>> 010, 012 Glaserverfahren 068 Glasur 100 Glattziegel 101ff. Grabendach 006 Grat 006, 079, 128f., 130f. Grundfläche 010, 014 Grundflächenzahl (GRZ) >>> 010, 012 H Haft 120ff. Halme 078, 082f. Hängewerk 006 Hieb 090 054, 067, 079 Hinterlüftung Höhenüberdeckung 104 hochfeuerhemmend 018f. Hohlfalzziegel 80, 83, 102ff. 101, 104f. Hohlpfanne Hohlwulst 125 057, 078, 082f., 086f. Holz Holzschindeln 082, >>> 086, 069, 072 Holzschutz Holzstabsystem 057 Holzwulst 123ff. I Innendämmung 056ff. 022f. innere Brandwand K Kegeldach 006 006, 057 Kehlbalkendach Kehle 006, 126, 127f., 130f. Kehlfalz 126 Kehlrinne 133 052f., 134ff. Klapp-Schwingfenster Klemmen 078, 081 Klick-Leistensystem 124f. Kniestock 045ff., 051 Kochen >>> 044 Konstruktions-Grundfläche 012f. 066f., 077ff., 128f., Konterlattung 137 054, 064ff. Konvektion Korrosionsschutz 120ff. Krempziegel 102ff. Kronendeckung 075, 080, 102ff. Krüppelwalmdach 006 Küche >>> 044 Kühlung, passive 062 Kunststoff 078, 081 Kupfer 083, 120ff. Kurzwellplatten 118 L Landesbauordnung (LBO) 006ff. Lattung 054, 066ff. 128ff., 137 Legeschindel 086 leicht entflammbar 018f. Leiste, Belgische 124f. Leiste, Deutsche 124f. Leistenfalz 123ff. Leistenfalzdeckung 072, 080, 123ff. Leitertreppe 031ff. Lichtkuppel 023 lichte Raumhöhe (LRH) 010ff. Liegefalz 125f. Löten 078, 081, 120 Luftdichtheit 054f., 064ff., 07ff., 134

Luftdichtheitskonzept 065 Luftdurchlässigkeitsklasse 136 Lüfterfirst 127 Luftschichtdicke, wasserdampfdiffusionsäquivalente 067f. Lüftungsanlage 024 Lüftungsquerschnitt 068 Luftwechsel 024, 062, 136 Lukarne 006 M Mansarddach 006 Massivdach 056f. Metall 078ff., >>> 120 Metallbänder 055, 080ff., >>> 122 Metallblech 120ff. Metallplatten 055, 083, >>> 122 Metallrautendeckung 072 Mindestdachneigung 079, 081 Mindestfensterfläche 014 Mindestlüftungsquerschnitt 069 Mindestwärmeschutz 060ff. 082, 100ff. Mönch-Nonnen-Deckung Mönch- und Nonnenziegel 102ff. 007ff., Musterbauordnung (MBO) 042, 044, 048, 052, 076, 136 N naht- und perforationsgesichert 128f. Naturstein 082 014 Netto-Grundfläche Netto-Raumfläche 012 018f. nicht brennbar Nockenkehle 098f., 112 031ff. nicht notwendige Treppe normal entflammbar 018f. 016 notwendiges Fenster notwendige Treppe 016, 019, 031ff. 012, 062 Nutzfläche Nutzungseinheit (NE) 012ff., 028 012 Nutzungsfläche (NUF) O oberste Geschossdecke Ortgang

062, 070f. 006, 079ff. 128ff.

P Pfettendach 006, 056 Platten, ebene 078 Platten, verformte 078 Pressdachziegel 100f. Pressen 078 006, 057, 068 Pultdach Q Querfalz 126 R Randbauteil 82 Rauchabzugsfenster 136 Rauminhalt 012f. Rautendeckung 072, 080, 127 Rechteck-Doppeldeckung 089ff. Rechteckformat 114f. Rechteckstein 088 Reet 054, 062, 078, 082, >>> 084 Reetdach, gebunden 084f. Reetdach, genäht 084f. Reetdach, geschraubt 084f. Reetfirst 084f. Referenzgebäude 062 Reformziegel 101, 104f. Regeldachneigung 078ff., 128 Regenfallrohr 132f. Regenrinne 132f. Regensicherheit 78ff., 128 regensichernde Zusatzmaßnahmen >>> 128 Reinigen und Pflegen >>> 040 Rettung >>> 016 Rettungsfenster 016ff., 028, 134


stichwortregister

Rettungsweg 011, 014ff., 028ff. 134 Rhombusdeckung 094, 096ff. Ringverfalzung 080, 102ff. Rinne 132f. RIOPT-Studie 062 Romanische Dachziegel 104f. S Sanierung 066, 070f. Sanitärräume 040ff. Sargdeckel 056, 074, 076 Satteldach 006 Schalendach 006 Schalldämmmaß 074f. Schalldämmung 059 Schallschutz 054ff., 065, >>> 074, 134ff. Schallschutzklasse 136 Scharbreite 124 Schare 083, 124 Scharschindel 080ff., 086f. Schiebehaft 124 Schiefer 054, 078ff., >>> 088, 098 Schieferdeckung 088ff. Schindeln 082f., >>> 086, 114f. >>> 048 Schlafen Schleppgaube 006 Schneefanggitter 81 Schornstein 024f. Schuppen 77ff. Schuppendeckung 080ff., 089ff. 078 Schuppen, ebene Schuppen, verformte 078 Schuppenstein 088ff. Schutzfunktionen >>> 054 078, 081 Schweißen Schwingfenster 016, 052f., 134 018f. schwer entflammbar SD-Wert 065ff. Seitenfalz 083 Seitenüberdeckung 104 Sheddach 006 069 Simulationsverfahren, hygrothermisches Solaranlage 022 Sonderbau 014 006, 056 Sparrendach Sparrenschub 057 Sparschalung 086f. Spitzboden 012 Spitzbogendach 006 Spitzschablonendeckung 094ff. 080, 089ff., 093 Spitzwinkeldeckung Spitzwinkelplatten 080, 088, 091 Spitzwinkelstein 088 Split-Level 035 Sprengwerk 006, 057 Stahl, nicht rostend 83, 120f. Stahl, verzinkt 83, 120f. Standardwellplatten 118f. Stehfalz, doppelter 124f. Stehfalz, einfacher 124f. Steinplatten 082 Strangdachziegel 100f. Strangfalzbiber 104f. Strangfalzziegel 100f., 104f. Stroh 082, 084 Sturmklammern 108ff. T Tauwasser 054f., 060f., 064ff., 121, 128 Tauwasserschutz 054, 069 Technische Gebäudeausrüstung (TGA) >>> 024 Technikfläche 012f. Titanzink 083, 120ff. Tonnendach 006 Tragwerk und Dämmung >>> 056 Transmissionswärmeverlust 062 080, 122 Trapezblech Traufe 006, 067ff., 079ff., 128ff. Trennlage 054, 066, 072, 121ff. Trennlage, strukturiert 054, 066, 072, 123

Trennwand 014, 018ff., 075 Trennwandführung 020f. Treppe >>> 026 Treppenraum >>> 028 012ff., 026f., 032ff. Trocknungsreserve 069 Türen >>> 052 U 060ff., 071ff. U-Wert Überdecken 078ff. Überhangstreifen 130f. Unterspannung, überlappte 128f. Universaldeckung 089 Universalstein 088 Unterdach 054, 066, 078ff., 094 >>> 128 Unterdach, regensicheres 128f. Unterdach, wasserdichtes 128f. Unterdeckplatten 057, 074, 128f. Unterdeckung 054, 066ff., 080ff. >>> 128 Unterdeckung, naht- und perforationsgesicherte 128f. 128f. Unterdeckung, überdeckte Unterdeckung, überlappte 128f. 128f. Unterdeckung, verklebt Unterdeckung, verschweißt 128f. 054f., 072, 077ff. Unterkonstruktion Unterspannung 054, 066, 078ff.,  >>> 128 Unterspannung, nahtgesicherte 128f. Unterspannung, naht- und perforationsgesicherte 128f. 055ff., 067ff. Untersparrendämmung V VDI 6000 041 Verkehrsfläche 012f. Verschiebeziegel 101ff. >>> 010, 012 Vollgeschoss Vollsparrendämmung 067, 072 Vordeckung 128 Vorschnittdeckung 102ff. W Wabenformat 114f. Walmdach 006, 082 Walmgaube 006 Walzblei 121, 130 Wandhöhe 008f. Rauchabzugsfenster 134ff. Rauch- und Wärmeabzugsfenster 134ff. Wärmebrücke 056f., 061 Wärmebrückenzuschlag 062 Wärmedämmstoffe >>> 058, 060ff. Wärmedämmung 054ff. Wärmedurchgangskoeffizient 061 Wärmedurchgangswiderstand 061 Wärmedurchlasskoeffizient 061 Wärmedurchlasswiderstand 061, 068 Wärmeleitfähigkeit 058f., 061 Wärmeschutz 054ff., 136f. Wärmeschutz, sommerlicher >>> 063 Wärmeschutz, winterlicher >>> 060 Wärmeübergangswiderstand 061 Wasserdampfdiffusionswiderstand 067 065 Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl Wasserdichtigkeit  079, 129 wasserführende Schicht, erste 054f. wasserführende Schicht, zweite 054f. Wellblech 083, 122 Windsog 054, 079, 108 Winkelstehfalz 123f. Winkelstehfalzdeckung 072, 123ff. Winterlicher Wärmeschutz >>> 060 Witterungsschutz 54f., >>> 080 Wohnen >>> 048 Wohnfläche 012f. Wohnflächenberechnung 012

Wohnraumförderungsgesetz 012 Wohnflächenverordnung 012 Z Zeltdach 006 Ziegel 078ff., 100ff. Zink 083, 120ff. ZVDH 079f., 081ff. Zwerchhaus 006 Zwischensparrendämmung 054ff., 068ff., 129

ARCHITEKTEN A – Z ACME182 ARX Portugal 147 Amunt 144, 286, 306 Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher 270 Atelier Scheidegger Keller 194 Bearth Delpazes Ladner 139, 143ff., 274 Bernardo Bader  158, 206 Bevk Perović 143, 294 BKK-3, Franz Sumnitsch mit Johnny Winter 141, 266 BIG140 Buchner Bründler 142, 145f., 154, 162, 234 142, 145, 148 Buol & Zünd Caramel 139, 144, 218 310 Caruso St John CEBRA, JDS, SeARCH und Loius Paillard 282 Cino Zucchi 140, 143, 146 140 Covas Hunkeler Wyss Dekleva Gregorič 186 141, 144, 254 Edelaar Mosayebi Inderbitzin ETH Studio Monte Rosa / 143ff., 147, 274 Bearth Deplazes Ladner Fuhrimann Hächler 143, 155, 298 140 Helena Paver Njirić Jarmund / Vigsnæs 246 140, 286 KCAP Architects&Planners Koji Tsutsui 151 202, 222 Leth & Gori MAMM 140, 143, 153 139, 140, 144, 147, meck architekten  174, 210, 302 Meili, Peter München 141, 145, 262 Miller & Maranta 146, 198 Neff Neumann 141, 250 Nerma Linsberger 141 142, 149 Pascal Flammer Pedevilla242 Peter Haimerl 142, 190 Peter Kunz 139 Pezo von Ellrichshausen 139, 144, 146 pool Architekten 141, 278 Productora139 Resell+Nicca / Pir II Oslo 226 Rudolf + Sohn 140, 144, 147, 258 se(arch)230 Sou Fujimoto 143, 150 Stücheli 139, 141, 144, 238 Susanne Frank 302 Tegnestuen Vandkunsten 166 Thomas Kröger 005, 145, 170, 214 Unterlandstättner 144, 178 Valerio Olgiati 143, 152

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Zeichnungen und Tabellen

Sämtliche Zeichnungen und Tabellen in diesem Werk sind eigens angefer­ tigt. Folgende Abbildungen und Tabellen sind von nachstehenden Quellen abgeleitet.

Quellenverzeichnis Zeichnungen und Tabellen Literatur   [1] Appel, Stephan: Brandschutz im Detail – Dächer. Köln 2015  [2] Battran, Lutz; Mayr, Josef: Brandschutzatlas. Ordnerwerk. Köln 2015  [3] Hegger, Manfred; Auch-Schwelk, Volker; Fuchs, Matthias; Rosen­ kranz, Thorsten: Baustoff Atlas. München 2005  [4] Schunck, Eberhard; Oster, Hans Jochen; Barthel, Rainer; Kiessl, Kurt. Dach Atlas. Geneigte Dächer. München 2002  [5] Wüstenrot Stiftung (Hrsg.); Jocher, Thomas; Loch, Sigrid; Institut Wohnen und Entwerfen, Universität Stuttgart: Raumpilot Grundla­ gen. Stuttgart 2010

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Internet  [6] Fachinformation Architektenkammer Bayern. M3_BayBO_Bauli­ cher_Brandschutz.pdf (Stand 28.4. 2016; www.byak.de; Zugriff am 10.5.2017)  [7] vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e. V. (Hrsg.). Technische Regeln für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit Polymerbitumen- und Bitumenbahnen. 5. Auf­ lage. Frankfurt 2012 (www.derdichtebau.de; Zugriff am 10.5.2017)   [8] Versicherungskammer Bayern, Risk-Management (Hrsg.): Die Bay­ erische Bauordnung 2013. Brandschutztechnische Inhalte im Über­ blick (https://www.vkb.de/content/services/schaden-verhueten/#/ Broschueren-schadenverhuetung; Zugriff am 10.5.2017)  [9] Versicherungskammer Bayern, Risk-Management (Hrsg.): Brand­ wände und Öffnungen in Brandwänden. Technische und rechtliche Anforderungen (https://www.vkb.de/content/services/schaden-ver­ hueten/#/Broschueren-schadenverhuetung; Zugriff am 10.5.2017) Fachregeln [10] Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH): Deutsches Dachdeckerhandwerk – Regelwerk. Ordnerwerk. Köln 2017 [11] Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK): Richtlinie für die Ausführung von Klempnerarbeiten an Dach und Fassade (Klemp­ nerfachregeln). 3/2016 Produktinformationen Hersteller [12] Beyer Produktinformationen www.holzschindel.at [13] Bjarnes System Produktinformationen www.bjarnessystem.se [14] Braas Produktinformationen www.braas.de [15] Creaton Produktinformationen www.creaton.de [16] Dörken Produktinformationen www.doerken.de [17] Eternit Produktinformationen www.eternit.de [18] Gutta Produktinformationen www.gutta.com [19] Isover Produktinformationen www.isover.de [20] Kalzip Produktinformationen www.kalzip.com [21] Nelskamp Produktinformationen www.nelskamp.de [22] Nedzink Produktinformationen nedzink.com [23] Prefa Produktinformationen www.prefa.de [24] Rathschek Produktinformationen www.rathschek.de [25] Rheinzink Produktinformationen www.rheinzink.de [26] Velux Produktinformationen www.velux.de [27] Wienerberger Produktinformationen wienerberger.de Entwerfen

ANHANG

S. 017, R4/6 S. 020/021, B1 S. 020/021, T1/2 S. 022, T1 S. 026, TA1/2 S. 027, T1 S. 028, T1 S. 029, TR2 S. 031, TR2/3/4 S. 032, TR 1/2 S. 033, TR 6 S. 036/037, A1– 4 S. 041, S2 S. 044, K3/4, S. 048/049, EW 1–7 S. 050, A2, S. 052, FT 1.a, FT2/3

[5] [2] [1] [6], [8] [5] [6], [8] [6], [8] [2] Florian Musso, München [5] [5] [5] [5] [5] [5] [5] [26]

Konstruieren S. 057, TD2 S. 060, MW1/2 S. 064, F3 S. 065, T1 S. 066, F1 S. 072, M1–8 S. 073, U1 S. 076, BS1 S. 077, BS2 S. 077, BS3 S. 078, D1 S. 079, D2/3 S. 081, D1 S. 083, D1 S. 085, R1–11 S. 087, H1–9 S. 088/089, S1–9 S. 090/091, T1 S. 092/093, S1-3 S. 094/095, F1 S. 096/097, T1, F1– 6 S. 098, SF1– 6 S. 099, SF7–15 S. 100, D1–3, S.102 /103, D1/2 S. 104, D1–3 S. 105, D5 S. 106, D1 S. 107, D2 S. 109, D1–3 S. 110/111, D1–13 S. 112, D1/2 S. 113, D3 S. 114, B1 S. 115, B3/4 S. 116/117, B1–13 S. 118, F1 S. 118/119, F2–12 S. 122, M1–5 S. 124/125, M1–15 S. 126, M1/2 S. 127, M4–18, S. 126, M3 S. 127, M4–18 S. 130/131, A1/2/6 S. 131, T1 S. 132, R1/2 /4 S. 132, R3 S. 133, R5 S. 133, R6–8, S. 134/135, F1–6 S. 136/137, F1–4

Stefan Krötsch, München Wolfgang Huss, München [10] [19] [16] [16] [25] [14], [16], [19] [2], [9] [19] [2], [9] [4] [4] [3] [14], [20] [23], [24] [4], [10] [4], [10], [12] [10], [24], Schiefer-Fachverband in Deutschland [10], [24], Schiefer-Fachverband in Deutschland [10], [24], Schiefer-Fachverband in Deutschland [10], [17] [17] [17] [17] [14], [15], [21], [27] [14], [15] [21], [27] [14], [15] [21], [27] [14], [15] [21], [27] [4], [14] [14], [15] [21], [27] [14], [15] [21], [27] [14], [15] [21], [27] [4], [10] [14], [16] [7], [10] [4], [10] [10], [18] [10] [17] [20] [10], [11], [13], [22], [25] [10], [11], [23] [10], [13], [22], [25] Florian Musso, München [23], [25] [10], [11] [10], [11], [25] [4] [25] [23] [4] [26] [26]


abbildungsnachweis Fotos

COVER Wohnhaus Bernoulli in Basel, Schweiz Architekten: Buchner Bründler Fotograf: Mark Niedermann S. 4 S. 5 oben S. 5 unten S. 148 S. 149 S. 150 S. 151 S. 152 S. 153 S. 154 S. 155 S. 158 S. 160 S. 161 S. 162 S. 164 S. 166 S. 168 S. 169 S. 170 S. 173 S. 174 S. 176 S. 178 S. 180 oben S. 180 unten S. 181 S. 182 S. 184 S. 185 S. 186 S. 188 S. 189 oben S. 189 unten S. 190 S. 192 S. 193 S. 194 S. 196 S. 197 S. 198 S. 200 S. 201 S. 202 S. 204 S. 205 S. 206 S. 208 S. 209 S. 210 S. 212 S. 213 oben S. 213 unten S. 214 S. 216 S. 217 S. 218 S. 220 oben S. 220 unten S. 221 S. 222 S. 224 S. 225 S. 226 S. 228 S. 229 S. 230 S. 232 S. 233 S. 234 S. 236 oben S. 236 unten

Thomas Heimann MIT Rotch Visual Collection Archiv Ruinelli Associati Georg Aerni Ioana Marinescu Photo: Iwan Baan Photo: Iwan Baan Archive Olgiati Takumi Ota Ruedi Walti Valentin Jeck Adolf Bereuter Adolf Bereuter Adolf Bereuter Ruedi Walti Giuseppe Micciché Helene Høyer Mikkelsen Helene Høyer Mikkelsen Helene Høyer Mikkelsen Thomas Heimann Thomas Heimann Florian Holzherr Florian Holzherr Michael Heinrich Michael Heinrich Michael Heinrich Michael Heinrich Cristobal Palma Photography Cristobal Palma Photography Cristobal Palma Photography Janez Marolt Janez Marolt Janez Marolt Janez Marolt Edward Beierle für Euroboden Edward Beierle für Euroboden Edward Beierle für Euroboden Karin Gauch und Fabien Schwartz Karin Gauch und Fabien Schwartz Karin Gauch und Fabien Schwartz Ruedi Walti Ruedi Walti Ruedi Walti Stamers Kontor Stamers Kontor Stamers Kontor Adolf Bereuter Adolf Bereuter Adolf Bereuter Florian Holzherr Stefan Müller-Naumann Florian Holzherr Florian Holzherr Ina Steiner Ina Steiner Ina Steiner Hertha Hurnaus Hertha Hurnaus Hertha Hurnaus Hertha Hurnaus Stamers Kontor Stamers Kontor Stamers Kontor Olav Resell Olav Resell Olav Resell Zooey Braun Zooey Braun Zooey Braun Mark Niedermann Mark Niedermann Mark Niedermann

S. 238 S. 240 S. 241 S. 242 S. 244 S. 245 S. 246 S. 248 S. 250 S. 252 S. 253 S. 254 S. 256 S. 258 S. 260 S. 261 S. 262 S. 264 S. 266 S. 268 S. 269 S. 270 S. 272 S. 273 oben S. 273 unten S. 274 S. 276 S. 277 S. 278 S. 280 S. 281 oben S. 281 unten S. 282 S. 285 S. 286 S. 288 S. 289 S. 290 S. 292 oben S. 292 unten S. 293 S. 294 S. 296 unten S. 297 S. 298 S. 300 S. 301 S. 302 S. 305 S. 306 S. 308 S. 309 S. 310 S. 312 S. 313

Dario Lanfranconi Dario Lanfranconi Dario Lanfranconi Gustav Willeit Gustav Willeit Gustav Willeit Ivar Kvaal Ivar Kvaal Roger Frei Roger Frei Roger Frei Roland Bernath Roland Bernath Stefan Müller-Naumann Stefan Müller-Naumann Stefan Müller-Naumann Meili, Peter Architekten München Michael Heinrich Hertha Hurnaus Hertha Hurnaus Hertha Hurnaus Günter König Günter König Günter König Christian Grass Tonatiuh Ambrosetti Tonatiuh Ambrosetti Tonatiuh Ambrosetti Ralph Feiner Ralph Feiner Ralph Feiner Ralph Feiner Rob ’t Hart Rob ’t Hart CEBRA | Mikkel Frost CEBRA | Mikkel Frost CEBRA | Mikkel Frost Filip Dujardin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Filip Dujardin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Filip Dujardin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Filip Dujardin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Miran Kambič Miran Kambič Miran Kambič Valentin Jeck Valentin Jeck Valentin Jeck Michael Heinrich Michael Heinrich Brigida González Brigida González Brigida González Hisao Suzuki Hisao Suzuki Hisao Suzuki

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Thomas Jocher, Ulrike Wietzorrek und der Verlag danken dem Deutschen Dach-Zentrum e. V. für die Förderung der Publikation:

Dachräume  

Leitfaden für die Planung geneigter Dächer. Weitere Infos & bestellen: http://bit.ly/2nxEuVO

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