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déi Lénk wählen damit sich was ändert! Wie sie sich doch ähneln, die Parteien die sich im Schöffenrat abwechseln: CSV, LSAP und Grüne. Keine dieser Parteien nimmt in ihren Wahlprogrammen Stellung zur Taxenpolitik, die wie kein anderes Thema die Menschen in unserer Gemeinde bedrückt. Rechnungen von 500, 600 Euros pro Semester allein für das lebensnotwenige Gut Wasser kommen zu den gestiegenen Mülltaxen hinzu. Sie tragen zur allgemeinen Verteuerung des Lebens bei und belasten die Haushaltskassen. Daran ändert auch nichts wenn die Gemeindetaxen in kürzeren Abständen verrechnet werden. Wer sich nach den letzten Wahlen vor 6 Jahren von unserer „rot-grünen“ Koalition eine linke Politik erwartet hatte, wurde inzwischen eines „Besseren“ belehrt. Sie hat alles geschluckt was von „oben“ kam, so dass die CSV in all den Jahren keine richtige Angriffsfläche fand und das meiste mittrug (siehe unsere Hauptkritikpunkte Seite

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Parole, das ist nicht einfach ein Wahlslogan sondern widerspiegelt den Inhalt unserer politischen Alternativen. Die zahlreichen konkreten Vorschläge, die in unserem Wahlprogramm nachzulesen sind, zeugen von Kompetenz und Kohärenz.

5). Wen wundert‘s auch. Waren doch die Grünen die vorherigen Koalitionspartner der CSV in unserer Gemeinde. Sie sind jetzt seit 14 Jahren in der Verantwortung. Und auf Landesebene liegt die LSAP mit der CSV im Koalitionsbett. Man hat das Gefühl, alle diese Parteien seien austauschbar.

Nutzt das Stimmrecht voll aus! Wählt Liste 6 déi Lénk! Damit sich wirklich was ändert!

déi Lénk wollen für frischen Wind sorgen und den Gemeinderat aufrütteln. So wie der déi Lénk-Vertreter in der Abgeordnetenkammer, stehen déi Lénk Kandidatinnen und Kandidaten ohne Wenn und Aber für eine sozialgerechte und nachhaltige Politik für die Menschen in unserer Gemeinde.

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LSAP/Grünen Sträflich versagt: der euer der Krit Schöffenrat im Kreuzf Taxen

Lebendige Demokratie.

Die Jugend hat das Wort!

Hier soll der Contournement hinkommen. 1

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Sträflich versagt: der LSAP/Grünen Schöffenrat im Kreuzfeuer der Kritik. Logement

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Das Suessemer Schlass – Zentrum kultureller und sozialer Begegnung. Es gibt nicht viele Gemeinden im Süden unseres Landes die über ein so gut erhaltenes Schloss mit Areal verfügen. 1950 an die Gemeinde Esch verkauft und seit 1972 in staatlichem Besitz, hat das aus dem 13. Jahrhundert stammende sog. TornacoSchloss viele verschiedene Bestimmungen durchlebt. Wenn jetzt der dort beherbergte „Centre virtuel de la connaissance sur l’Europe“ nach Belval umzieht, wird es Zeit eine definitive Bestimmung für das Schloss und seine Grünanlagen festzu-

Die Gemeinde muss mithelfen, dass das Suessemer Schlass zu einem wichtigen Jugend-Zentrum mit Innen- und Außenbereichen, einer Jugendherberge, Café, Freilichtbühne, Wanderund Fahrradwegen wird. Hier sollten die Jugendlichen aller Alterskategorien ein Areal zugestanden bekommen und auch mitverantwortlich bei der Gestaltung und Verwaltung gemacht werden.

legen. Das Suessemer Schlass soll den Menschen gehören und allen voran der Jugend. Hier könnte ein Zentrum kultureller und sozialer Begegnungen für alle Generationen entstehen. Die Gemeinde muss beim Staat vorsprechen und die nötigen finanziellen Mittel hierfür beantragen. Das Schloss, das als „monument historique“ klassiert ist, kann am besten weiterbestehen wenn es mit Leben gefüllt wird.

gebiete, Grünzonen, kindergerecht angelegte Spielplätze, „Aktivzonen“ für Jugendliche, andere Orte, wo Menschen sich begegnen können. Das Areal des Schlosses könnte mit der Anlage des „Park Backes“ verbunden werden, ein Projekt mit Bienenzucht, Schulgarten, Naturlehrpfad und Naturklassenzimmer wäre durchaus realisierbar. „Winterfeelings and Summertime“ für das ganze Jahr!

Zu einem harmonischen Wohnumfeld gehören Naherholungs-

Lebendige Demokratie. Gelebte Demokratie beinhaltet immer auch Partizipation, Transparenz und Kommunikation. Und dies auf allen Ebenen der Institutionen, aber auch gegenüber den Menschen die in den Gemeinden leben. Das leuchtet ein und ist logisch, wird aber nicht konsequent angewandt weil es implizit auch bedeutet, dass man Macht und Verantwortung mit anderen teilen müsste. Das ist leider auch in unserer Gemeinde so. Ansatzweise werden öffentliche Versammlungen und Foren organisiert. Was bleibt sind die Erinnerungen an einen regen Austausch und ein schönes Foto für Presse und Archiv. Immerhin… meinen die einen. Nicht genug meinen die anderen…und wenn man die Wahlprogramme der Parteien liest, die jetzt oder früher in der Verantwortung waren, dann staunt man nicht schlecht über die „Selbstkritik“ die sie eigentlich ausüben…denn alle „versprechen“ mehr Demokratie nach diesen Wahlen. Demokratie braucht, um lebendig zu sein, neue Formen der Partizipation, die über Alibifunktionen hinausgehen. D.h. eine direkte und kontinuierliche Beteiligung der Bevölkerung in allen wichtigen Fragen der Kom-

munalpolitik und bei allen wichtigen Einzelprojekten, von der konzeptuellen Planung bis zur Aufstellung der großen Prioritäten des Haushalts (Bürgerhaushalt). Partizipation heißt, dass neben den Vertretern der Parteien und verschiedener Interessengemeinschaften auch parteiunabhängige Bürgerinnen und Bürger den Gemeindekommissionen als vollberechtigte Mitglieder beiwohnen können. Vorschläge aus Jugendgemeinderat und Kinderparlament müssen in die Überlegungen einfließen und bei der Beschlussfassung im Gemeinderat berücksichtigt werden.

nen müssen für alle zugänglich sein. Nur im offenen und ehrlichen Austausch kann ein Dialog entstehen. Hierzu bedarf es einer kommunalen Charta für BürgerInnenrechte, die Beziehungen zwischen Gemeindeverwaltung und BürgerInnen in Sachen Einsicht in die Gemeindegeschäfte, Informationsfluss, Reklamationen usw. regelt.

Transparenz ist die Voraussetzung für eine echte Partizipation. Alle Fakten und Informatio-

Nicht zuletzt spielt auch die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Kommunikation be2

schränkt sich allzu oft auf das Informieren über Einweihungen, Preisverteilungen und Selbstdarstellungen des Schöffenrates, jetzt auch über rss2citizen und sms2citizen. Im Zeitalter der Kommunikation wäre es angebracht, die Gemeinderatssitzungen über den Info-Kanal zu übertragen und auf der WebSeite der Gemeinde zu archivieren. Mehr Demokratie wagen, heißt die Menschen ernst nehmen!


Die Jugend hat das Wort! „Eine Gemeinde, in der es sich gut leben lässt“, so heißt es in einem TagblattInterview mit dem Bürgermeister. Aber was halten die Jugendlichen und Kinder von unserer ach so schönen, friedlichen und ruralen Gemeinde die immer mehr einen urbanen „Touch“ bekommen soll?

COSTANZI Mirka

SCHNEIDER Fabien ne

Studentin.

Assistante sociale diplomée.

In unserer Gemeinde hat sich vieles in den letzten Jahren verändert. Es wurde viel investiert, vieles errichtet, umstrukturiert und verwandelt, auch für die jüngeren Mitbürger unter uns. So wurden neue Buslinien etabliert, ein neuer Boulodrome wurde errichtet, die Schulen wurden renoviert, ein neues Schwimmbad ist im Bau,… Doch sind diese Veränderungen allerdings wirklich für die jungen Menschen der Gemeinde gedacht? Und ist die Jugend auch zufrieden damit? Das Jugendforum 2011 hat bewiesen, dass die jüngeren Bürger noch so manches verändert haben möchten und keine Scheu haben ihre Kritiken und Ideen auszusprechen, wenn man sie denn mal sprechen lässt! Die Jugend unserer Gemeinde fordert: • Mehr zusammenhängende Freizeitangebote für Jugendliche in der Gemeinde! Man muss auch bedenken, dass mit der Eröffnung des „Lycée Bel-Val“ und dem Umzug eines Teils der Uni Lëtzebuerg der Anteil an Jugendlichen in unserer Gemeinde substantiell wachsen wird!

• Mehr Freiräume wo sich Jugendliche aufhalten können und sich frei entfalten können, unabhängig von Jugendhäusern: Probesäle für Bands oder für andere unabhängige Jugendmeetings, Kunstgruppen, Cybercafés,…

den und über die bisherige Alibifunktion hinauszugehen! • Bus und Zugverbindungen besser miteinander verbinden damit, auch ohne vieles Umsteigen und lange Wartezeiten, man sich mühelos in der Gemeinde fortbewegen kann. Dies gilt auch für den neuen Gemeinde-Teil BELVAL!

• Die Gemeinde soll jedoch auch den Jugendhäusern mehr Mittel zu Verfügung stellen damit diese weitere attraktive Aktivitäten anbieten und die Einrichtungen weiter den Bedürfnissen der Jugendlichen anpassen können!

• Reguläre Bus- und Zugverbindungen während der Woche auch nach 1.00 Uhr und an den Wochenenden nach 3.00 Uhr. Dies würde einen sicheren Heimweg garantieren und die sozialen Kontakte nach spontanem Café-oder Kinobesuch stärken! Was nicht nur uns Jugendlichen sondern auch den Erwachsenen in unserer Gemeinde zu gute kommen würde.

• Den Bau einer Skating-Piste wie in den Gemeinden Düdelingen und Schifflingen! • Reales Mitspracherecht für Jugendliche in unsere Gemeinde: Die Initiative des „Jugendgemengerot“ für 12-18 Jahren und des „Jugendforum“ für bis zu 21jährige sollen beibehalten werden, aber auch ein Kinderparlament in den jeweiligen Schulen der Gemeinde soll her! Die gesammelten Vorschläge und Ideen der Kinder und Jugendlichen müssen dann auch so gut wie möglich umgesetzt wer-

• Wieso wird das alte Schwimmbad abgerissen wenn das neue noch gar nicht fertig ist? Die Kinder haben jetzt leider 2 Jahre 3

lang keinen Schwimm-Unterricht mehr! Dabei lernt man gerade im Kindesalter und in der Schule richtig schwimmen! • Das Suessemer Schloss soll den Menschen gehören und vor allem der Jugend: hier soll ein Zentrum sozialer und kultureller Begegnungen entstehen. (mehr auf Seite 2) • Mehr und gezielte Aufklärungsarbeit und Informationen - über Drogenmissbrauch und Verhütungsmöglichkeiten! déi Lenk finden, dass die Jugend und die Kinder in unserer Gemeinde ein Recht auf Partizipation und Transparenz haben. Denn der Jugend gehört schließlich die Zukunft! Unser Motto lautet also wie folgt: „Eine Gemeinde, in der es sich gut leben lässt und man auch als Kind und Jugendlicher ernst genommen wird.“


Contournement Bascharage:

Die Umgehungsstraße ist für uns nicht verhandelbar! Mit dem geplanten Bau der Niederkerschener Umgehungsstraße, auf Sassenheimer Terrain, werden die Naherholungsgebiete „Märzbierg“ und „Héierchen“ für immer zerstört. Aber auch der Bau auf Niederkerschener Boden würde einen weiteren Einschnitt in Natur und Umfeld der Menschen bedeuten. Der Bau der Schnellstraße hat nicht nur den Segen des Niederkerschener Gemeinderats, sondern auch den des rot-grünen Schöffenrats der Gemeinde Sanem. Einzige Bedingung der Sassenheimer LSAP und „déi gréng“: die Straße soll gefälligst auf Niederkerschener Gemeindegebiet gebaut werden. Die ursprünglichen Pläne sehen in der Tat vor, einen Großteil der Strecke auf Sassenheimer Terrain zu bauen. Aus diesem Grund wurde ein Expertenbüro beauftragt, eine Streckenführung auszuarbeiten, die exklusiv auf Niederkerschener Gemeindegebiet verlaufen soll. Vernetzt denken, lokal handeln – müsste man sich nicht auch hier die berechtigte Frage nach der Notwendigkeit und Opportunität des Baus einer weiteren Straße stellen, denn…

...die Umgehungsstraße löst keine Probleme. déi Lénk sind der Meinung, dass mit dem Bau der geplanten Umgehungsstraße die falschen Akzente gesetzt werden. Sie wird neuen Verkehr aus der ganzen Region anziehen und den Rückstau nur verlagern: nach Sanem und weiterhin in die Durchfahrten von Dippach, Bartringen und Merl, denn das Contournement wird hinter der Luxguard enden. Die Umgehungsstraße wird auch die Ortsdurchfahrt in Bascharage nicht wirklich entlasten, denn diese wird auch weiterhin von den Cactus-Kunden, vom Tankstellenverkehr, von großen Transportund Busunternehmen aus der Ge-

meinde sowie vom Lokalverkehr in Anspruch genommen werden. Sowohl die Gemeinde Bascharage als auch die Regierung haben planlos Industrie- und Gewerbezonen angelegt, ohne die Verkehrsproblematik zu berücksichtigen.

…der Bau des „Contournements“ widerspricht allen Nachhaltigkeitprinzipien. Der geplante Bau der Umgehungsstraße Bascharage-Sanem verstößt gegen elementare Richtlinien des „Plan national du développement durable“ und des „Paquet climat“, die als Schwerpunkte den Schutz der natürlichen Ressourcen, eine nachhaltige Raumstrukturierung und Überdenken der Konsum und Produktionspolitik, die Entkoppelung von Wirtschaftsentwicklung & Verkehrsaufkommen und ein Globalkonzept zur Raumentwicklung mit Einbeziehung sämtlicher EinwohnerInnen wie auch der Pendler vorsehen.

Die geplante Umgehungsstraße steht in direkter Konkurrenz zur Eisenbahnlinie Frankreich/Belgien-Petingen–Bascharage/Sanem– Luxemburg, die für zig Millionen Euro modernisiert und ausgebaut wurde. Damit ein Großteil des Pendlerverkehrs von der Straße genommen werden kann, bedarf es einer ernsthaften, grenzüberschreitenden Förderung des öffentlichen Personenverkehrs, sowie des Anlegens zusätzlicher Park&Ride-Kapazitäten vor und hinter der Grenze. 4

déi Lénk fordern die Schaffung einer kommunalen Wirtschaftsund Entwicklungskommission, die eine sozial und ökologisch orientierte Entwicklungsplanung in unserer Geermöglichen meinde soll, sowie ein grundUmdenken legendes in Punkto Verkehrs-, Bebauungs- und Gewerbezonenpolitik und dies in konkurrenzfreiem Verbund mit unseren Nachbargemeinden, auch grenzüberschreitend.


Sträflich versagt: der LSAP/Grünen Schöffenrat im Kreuzfeuer der Kritik: Taxen Der Schöffenrat hat die „Taxen“, d.h. den Kostenpunkt der öffentlichen Dienstleistungen wie Wasser, Müllabfuhr, oder auch die Preise im Altersheim, richtig teuer gemacht. Er will, dass die Benutzer dieser Dienste integral für die Kosten aufkommen (Kostendeckungsprinzip). Er macht sich damit zum Komplizen einer Steuerpolitik, die nicht mehr den Reichtum besteuert - die Besteuerung der Profite von Stahlindustrie und Banken wurde gleichzeitig von ihm herabgesetzt –, sondern alle Bürger gleich taxiert. Wie jede indirekte Steuer ist auch die kostendeckende Taxenpolitik sozial ungerecht. déi Lénk wollen eine Umverteilung von Oben nach unten! Wir wollen z.B. 50 Liter Wasser gratis pro Tag abgeben, weil es ein Recht auf Wasser gibt, Verschwendung aber teuer machen. Wir werden auch die wirklich großen Profite wieder stärker besteuern – die kleinen Handwerksbetriebe und Geschäfte werden bei dieser Steuer nicht belastet. „Reichtum verpflichtet“, das ist das Prinzip des Sozialstaates. Die Koalition hat dieses Prinzip aufgegeben. Wir werden die Umverteilung wieder „umdrehen“. Logement Der Schöffenrat hat sträflich beim Wohnungsbau versagt. Er hatte nur Augen im Kopf für die Entwicklung von Belval, ohne zu merken, dass dort Häuser zu „grössenwahnsinnigen“ Preisen von 720.000 Euro verkauft werden. Dass jetzt auch in den anderen Teilen der Gemeinde die Immobilienpreise und die Mieten explodieren scheint ihn nicht zu stören. Jetzt auf einmal entdecken der Schöffenrat und besonders der Bürgermeister den Sozialen Wohnungsbau! Eine Woche vor den Wahlen wird rasch ein Abkommen für ein Wohnungsbauprojekt am „Geessewee“ unterschrieben. déi Lénk werden dafür sorgen, dass eine der großen sozialen Frage – die Wohnungsfrage – in der Gemeinde zum Schwerpunkt erklärt wird. Wir wollen 10% öffentliche Wohnungen bauen und die Bodenspekulation mit der ganzen Härte des bestehenden gesetzlichen Instrumentariums bekämpfen. Nachhaltige Entwicklung Der LSAP/Grüne-Schöffenrat hat das Nachhaltigkeitsprinzip aufgegeben. Auf dem ehemaligem Industriegebiet Belval entsteht staatlich saniertes Bauterrain, aber auf gutem Ackerland entwickeln sich nur halb genutzte Gewerbezonen, der Verkehr wächst und mit ihm der Stau in Beles und Zolwer. Die Koalition würde den Contournement von Bascharage akzeptieren wenn die Strecke auf dem Gebiet der Nachbargemeinde verlaufen würde. Damit werden alle nachhaltigen landesplanerischen Konzepte über Bord geworfen. déi Lénk werden nicht nur über Nachhaltigkeit reden. Wir werden die angestrebten Ziele des „Plan national du développement durable“ konsequent umsetzten. Wir werden die bestehenden Möglichkeiten des öffentlichen Transports voll nutzen und weiter ausbauen (P&R, Verbindung von Bus und Zug, Tarifpolitik usw.), nicht nur in der Gemeinde sondern auch über die Grenze hinaus, so dass ein großer Teil des Pendelverkehrs schon früh aufgefangen werden kann. Den Contournement werden wir in keiner Form akzeptieren! Verantwortung Der LSAP/Grüne-Schöffenrat hat immer sein Mäntelchen dem Wind nach gedreht der von „oben“ blies und nicht wirklich selber Verantwortung übernommen. Er hat die Vermarktung von Belval akzeptiert, sich für ein Untersuchungsgefängnis verkauft, das Ausdruck einer Amerikanisierung des Strafvollzugs ist, er hat kein Entwicklungskonzept für die Gemeinde und lässt sich von den den Entscheidungen der Technokraten und Minister treiben. Mit déi Lénk wird eine solche Politik der vollendeten Tatsachen nicht möglich sein. Wir werden die Entwicklung der Gemeinde zum Gegenstand der öffentlichen Debatte machen und nicht den Technokraten und Ministern überlassen. Verantwortung übernehmen, heißt oft auch gegen den Strom schwimmen! 5


Eis Kandidaten/innen fir d‘Gemeng Suessem. Nos candidats/es pour la commune de Sanem.

ARENDT Patrizia

ARMANI Eugenie

BETTI-SORBELLI Silvia

CECCARELLI Remo

Employée de l’Etat, mariée, mère de trois enfants, syndiquée auprès du LANDESVERBAND. Patrizia travaille dans une école de recherche publique fondée sur la pédagogie inclusive. Les questions de démocratie participative et d’égalité des chances lui tiennent particulièrement à cœur.

Femme au foyer, mariée et mère de deux enfants. Eugénie s’intéresse tout particulièrement aux questions de l’environnement et de solidarité entre les générations. Son caractère jovial et son côté pratique sont bien appréciés par tous.

Employée communale, mariée et mère d’une fille. Silvia s’engage au sein de l’OGBL et auprès de ses collègues pour la reconnaissance du travail des aide-éducatrices et pour la réévaluation de leur carrière.

Fonctionnaire de l’Etat, marié. Remo est également membre de la «Sinistra Ecologia Libertà» et s’engage surtout pour l’intégration des concitoyens italiens. Il est collaborateur chez « Passaparola ».

KUNNERT Leo

MENSTER Laurie

PANUNZI Ferruccio

PASSERI Marcello

Ouvrier e.r., marié et père de trois enfants, ancien conseiller communal, ancien président de la délégation des ouvriers d’ARBED-BELVAL. Son expérience des combats de longue haleine font que Léo est l’un des piliers de notre section locale.

Employée e.r., veuve et mère d’une fille, syndiquée auprès de l’OGBL. Laurie consacre tout son temps libre à son petit-fils. Pour elle tout le monde devrait s’engager à ce que les enfants puissent grandir et s’épanouir dans une société solidaire et équitable.

Électronicien, marié et père de deux filles. Ferruccio est membre de la délégation du personnel chez ARCELOR-MITTAL à Belval. Il est sympathisant de la politique de Jean-Luc Mélenchon du «Parti de Gauche» en France.

Technicien e.r., marié et père d’une fille. Marcello, concitoyen de nationalité italienne, est également membre du «Partito Democratico» et très engagé auprès du CLAE. Nous adorons tous sa bonne «cucina romana» à la Festa de l’Unità et au Circolo Curiel.

50 ans, Sanem

69 ans, Belvaux

54 ans, Soleuvre

63 ans, Belvaux

45 ans, Soleuvre

55 ans, Soleuvre

43 ans, Ehlerange

63 ans, Ehlerange


09/2011

COSTANZI Mirka 23 ans, Soleuvre

Assistante sociale diplômée. Mirka vient de recevoir son diplôme. Pour elle, les plus démunis dans notre société doivent être traités avec respect et dignité et non être irresponsabilisés comme quémandeurs dépendants.

SCHNEIDER Claude

DA SILVA MATOS Manuel

HEINEN Hubert

HOLLERICH Hubert

Ouvrier industriel, marié, syndiqué auprès de l’OGBL. Manuel est immigré du Portugal et comme beaucoup de ses concitoyens il a trouvé une nouvelle patrie et s’est construit une existence au Luxembourg. Pour lui, participer à la vie sociale et politique est une question de responsabilité.

Fonctionnaire e.r., veuf et père d’une fille, ancien membre du «comité des fonctionnaires de l’Etat» de l’OGBL, Hubert, notre aîné, s’inquiète des dégradations annoncées des pensions et retraites. Pendant son temps libre il se parfait en clarinette, piano et violon.

Secrétaire syndical, marié et père de trois enfants. En tant que secrétaire central du syndicat du transport auprès de l’OGBL, Hubert s’intéresse surtout aux questions de mobilité, de transport public et de développement durable.

43 ans, Soleuvre

71 ans, Belvaux

43 ans, Soleuvre

19 ans, Soleuvre

SCHNEIDER Fabienne

URBANY Serge

Technicien, marié et père d’une fille. Claude est secrétaire de l’OGBL Soleuvre/Ehlerange. Il est membre de « l’Amicale Héichuewen A+B » et de « l’Entente Mine Cockrill », des engagements qui ont pour objet la conservation du patrimoine industriel.

Etudiante, Fabienne, notre cadette, revendique le droit à la parole pour les jeunes et souhaite que leurs propositions soient non seulement écoutées mais également prises en compte lors de décisions au niveau du conseil communal.

Juriste auprès de l‘OGBL, marié et père de trois enfants, porte-parole de déi Lénk, ancien député, ancien conseiller communal. Serge est réputé pour sa fermeté et persévérance dans la défense des acquis sociaux et sa perspicacité contre les injustices sociales. Il succèdera André Hoffmann à la Chambre des députés.

59 ans, Sanem

44 ans, Belvaux

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Zeitung fir d'Gemeng Suessem (Nr. 3)  
Zeitung fir d'Gemeng Suessem (Nr. 3)  

3. Zeitung vun déi Lénk Gemeng Suessem - September 2011

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