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BERUFLICHE SCHULEN DES OSTALBKREISES

AALEN | SCHWÄBISCH GMÜND | ELLWANGEN

BERUFLICHE SCHULEN DES OSTALBKREISES VOM HAUPTSCHULABSCHLUSS BIS ZUM ABITUR. EINE DUALE AUSBILDUNG. GEH DEINEN WEG.


LEITSYSTEM AUF EINEN BLICK

LEGENDE SCHULABSCHLÜSSE

AUSBILDUNGSBERUFE

Banken Bankkaufmann/-frau Bankkaufmann/-frau plus Studium Bürokommunikation Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau für Büromanagement plus Studium Einzel-, Groß- und Außenhandel Kaufmann/-frau im Einzelhandel Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Verkäufer/-in Verkaufshelfer/-in

Das Ziel immer im Blick: Die farbigen Boxen verraten dir, welchen Schulabschluss du mit dem jeweiligen Bildungsweg erreichen kannst. Eine Übersicht aller Abschlüsse findest du hier. Ellwangen

Aalen

Ellwangen

Schwäb. Gmünd

Aalen

Kaufmännischer Bereich

Schwäb. Gmünd

Haus- und Landwirtschaftlicher Bereich

Forstwirtschaft Forstwirt/-in Hauswirtschaft Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft Hotel- und Gaststättenberufe Fachfrau/-mann für Systemgastronomie Hotelfachfrau/-mann Koch/Köchin Restauranfachfrau/-mann Landwirtschaft Landwirt/-in

Industrie Automobilkaufmann/-frau Fachlagerist/-in Fachkraft für Lagerlogistik Industriekaufmann/-frau Industriekaufmann/-frau plus Studium Industriekaufmann/-frau „Dual Degree”

Pflege Altenpfleger/-in Altenpflegerhelfer/-in Kinderpfleger/-in Pflegedienstleiter/-in Praxisanleiter/-in Stationsleiter/-in

Justiz Justizfachangestellte/-r Rechtsanwaltsfachangestellte/-r

Sozialpädagogik Erzieher/-in

Steuer Steuerfachangestellte/-r

KANN ICH MEIN HOBBY ZUM BERUF MACHEN? ONLINE BLÄTTERN?! WWW.BERUFLICHE-SCHULEN.OSTALBKREIS.DE

Herausgeber: Medienwerkstatt Ostalb GmbH & Co. KG Schleifbrückenstraße 6 · 73430 Aalen

Grafik: Younik GmbH Ein Unternehmen der SDZ Druck und Medien GmbH hello@younik-design.de · www.younik-design.de

Tel.: 0 73 61 | 4 90 45 20 · E-Mail: info@medienwerkstatt-ostalb.de

Druck: Aumüller Druck GmbH & Co. KG · Weidener Straße 2 · 93057 Regensburg

und Landratsamt Ostalbkreis

Gesamtauflage: 15.000 Stück

Stuttgarter Straße 41 · 73430 Aalen · Tel.: 0 73 61 | 5 03 - 0

Erscheinungstermin: Okt. 2017

info@ostalbkreis.de · www.ostalbkreis.de

Hauptschulabschluss Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss

Fachhochschulreife

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Gesellenbrief/Facharbeiterbrief/ Kaufmannsgehilfenbrief

Studium/Ausbildung dual Dual Degree

[ICH MÖCHTE MICH AUF DAS BERUFSLEBEN GUT VORBEREITEN!]

Versicherung Sozialversicherungsfachangestellte-/r

IMPRESSUM

AV dual, VAB

© 2017 Alle Rechte und Gebrauchsmuster für Konzept und Grafik, Umsetzung

Projektleitung: Josef Saum

und PR-Betreuung liegen beim Landratsamt Ostalbkreis und der Medienwerk-

Redaktion: Kerstin Schmidt (V.i.S.d.P.), Alexander Hauber

statt Ostalb GmbH & Co. KG.


GRUSSWORT

LIEBE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER, LIEBE ELTERN,

mit dieser neuen Ausgabe unserer Broschüre „Berufliche Schulen des Ostalbkreises“ möchten wir Ihnen die Vielzahl unserer Bildungsgänge transparent aufzeigen und vorstellen, welche Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sich an unseren drei Beruflichen Schulzentren bieten. Sie finden eine Übersicht unserer zahlreichen Bildungsgänge, Antworten auf Fragen zur Berufswahl, zu den verschiedenen Ausbildungsberufen unserer Firmen und Betriebe im Ostalbkreis und zur Möglichkeit des Erwerbs eines weiterführenden Schulabschlusses. Gerade für Euch Jugendliche ist dies eine wichtige Zeit in Eurem Leben, denn mit Eurer Berufswahlentscheidung legt Ihr den Grundstein für Euer berufliches Fortkommen. Einige von Euch wissen schon ganz genau, wohin es nach dem Abschluss für sie geht. Andere sind vielleicht noch unschlüssig und haben viele Fragezeichen im Kopf. Besonders ihnen soll diese Broschüre helfen und eine Orientierungshilfe bieten.

In Zusammenarbeit mit Industrie, Handwerk, Handel, Gewerbe und Dienstleistung überarbeitet der Ostalbkreis stets seine umfassenden Bildungsangebote, passt diese an geänderte Rahmenbedingungen an und stellt sich so den Herausforderungen eines ständigen Wandels besonders in Wirtschaft und Technik. Infolgedessen werden immer wieder neue Profile und Abschlussmöglichkeiten angeboten. Gerade die Digitalisierung und Industrie 4.0 werden neue Berufe und Ausbildungsgänge erfordern. Zudem konnten zwischen den Beruflichen Schulen des Ostalbkreises und allgemein bildenden Schulen im Ostalbkreis Kooperationen geschlossen werden. Durch diese Kooperationen wollen wir die Übergänge in die Sekundarstufe II – an unseren Beruflichen Schulen – für Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, vereinfachen. Mit einem Beruflichen Gymnasialtag, Informationsabenden, speziellem Förderunterricht und einer Sommerschule soll der Start in die Sekundar-

stufe II erleichtert werden. Damit sind wichtige Bausteine zum Erlangen der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) an unseren Beruflichen Schulzentren in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen hinzugekommen. Nun wünsche ich Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und Ihnen, liebe Eltern, bei der Durchsicht unserer Broschüre viele neue Anreize und Ideen und freue mich, Euch bald an einem unserer drei Beruflichen Schulzentren herzlich begrüßen zu können.

Klaus Pavel Landrat des Ostalbkreises

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INHALTSVERZEICHNIS

DIE SCHULEN

DER

INHALT IM ÜBERBLICK

06

BILDUNGSGÄNGE 06 Finde deinen Weg an den Beruflichen Schulen des Ostalbkreises 08 AVdual 10 Berufsschule 11 Berufsfachschulen 12 Berufskolleg 14 Berufsaufbauschulen/-ober schulen 15 Berufliche Gymnasien

16 AALEN 16 17 18 20 22 24

Berufliches Schulzentrum Aalen Duale Ausbildungen Technische Schule Aalen Kaufmännische Schule Aalen Justus-von-Liebig-Schule Aalen Interviews mit Schülerinnen und Schülern

26

SCHWÄBISCH GMÜND 26 Berufliches Schulzentrum Schwäbisch Gmünd 27 Duale Ausbildungen 28 Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd 30 Kaufmännische Schule Schwäbisch Gmünd 32 Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd 34 Interviews mit Schülerinnen und Schülern

36

ELLWANGEN 36 37 38 40 41 42

04

Kreisberufsschulzentrum Ellwangen Duale Ausbildungen Gewerblicher Bereich Kaufmännischer Bereich Hauswirtschaftlicher Bereich Interviews mit Schülerinnen und Schülern


INHALTSVERZEICHNIS

ELLWANGEN

44

AALEN

WEITERE BILDUNGSANGEBOTE IM OSTALBKREIS 44 Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd 46 Pflegeausbildungen in den Kliniken Ostalb 47 Kooperationsvereinbarung 48 Überregional einmalige Angebote 50 Studium & Ausbildung dual 51 Dual Degree 52 Lernfabrik 4.0 – Smart Factory 52 Bildung in der digitalen Welt – Tabletklassen 53 Der Ostalbkreis als Modellregion 54 Projekt Zukunft 55 Schulsozialarbeit 56 WiMINT-AG 57 KOOBO

90

VERZEICHNIS DER AUSBILDUNGSBERUFE 90 Alle Ausbildungsberufe dieser Broschüre auf einen Blick

AALEN SCHWÄBISCH GMÜND

58

UNTERNEHMEN 58 Unternehmen aus dem Ostalbkreis stellen sich vor 59 Landratsamt Ostalbkreis 60 Kessler & Co. GmbH & Co. KG 62 Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH 64 Stadtwerke Aalen 65 Kreishandwerkerschaft Ostalb 66 MAPAL Dr. Kress KG 68 Kreissparkasse Ostalb 70 Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG 72 Carl Zeiss AG 74 DRK-Kreisverband Aalen e.V. 76 SDZ Druck und Medien 78 Stadtwerke Ellwangen 79 ELWEMA Automotive GmbH 80 FNT GmbH 82 EnBW ODR AG 82 JRS, J. Rettenmaier & Söhne GmbH + Co. KG 84 GOA – Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirt­schaftung mbH 85 voestalpine Automotive Components Schwäbisch Gmünd GmbH & Co. KG 86 Kliniken Ostalb 88 Stadtwerke Schwäbisch Gmünd 89 Stiftung Haus Lindenhof

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DEIN WEG IN DIE ZUKUNFT

FINDE DEINEN WEG AN DEN BERUFLICHEN SCHULEN DES OSTALBKREISES Du hast gerade deinen Realschulabschluss in der Tasche und möchtest das Abitur oder die Fachhochschulreife erlangen? Oder du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und möchtest wissen, an welcher Berufsschule des Ostalbkreises du welchen Ausbildungsberuf lernen kannst? Dann bist du auf dieser Doppelseite genau richtig. Du startest unten auf der Seite – je nachdem, welchen Schulabschluss du bereits in der Tasche hast, dann kannst

MEIN ZIEL

Hauptschulabschluss → mehr auf Seite 8

Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) (Dauer: 1 Jahr)

Ausbildungsvorbereitung Dual (AVdual) (Dauer: 1 Jahr)

"Ich möchte einen guten Hauptschulabschluss."

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du verschiedene Wege einschlagen, um an dein ganz persönliches Ziel zu kommen. Die Kästchen mit der Überschrift "Mein Ziel" verraten dir, auf welcher Seite du in dieser Broschüre weitere Infos zum jeweiligen angestrebten Abschluss findest, etwa welche Zulassungsvoraussetzungen es gibt oder welche Möglichkeiten du mit diesem Abschluss hast. Im Anschluss an dieses Kapitel stellen sich ab Seite 16 die drei Schulzentren in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen mit ihren verschiedenen Bildungsgängen vor.

MEIN ZIEL

Mittlere Reife/Ausbildung → mehr auf Seite 10 und 11

Berufsschule und Berufliche Ausbildung (Dauer: 2 – 3 1/2 Jahre)

Berufsfachschule (BFS) (Dauer: 2 Jahre)

"Ich habe den Hauptschulabschluss."


ABSCHLÜSSE DEIN WEG IN DIE ZUKUNFT

[ICH MÖCHTE MICH AUF DAS BERUFSLEBEN GUT VORBEREITEN!]

MEIN ZIEL

Fachhochschulreife → mehr auf Seite 10, 12 und 13

MEIN ZIEL

Abitur → mehr auf Seite 14 und 15

Berufskolleg (BK)

Berufliches Gymnasium Berufsoberschule

(Dauer: 2 Jahre)

(Dauer: 3 bzw. 2 Jahre)

"Ich habe die Mittlere Reife."

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07


AVDUAL – DUALE AUSBILDUNGSVORBEREITUNG

AVDUAL – DUALE AUSBILDUNGSVORBEREITUNG Technische Schule Aalen, Justus-von-Liebig-Schule Aalen, Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd, Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen Der einjährige Bildungsgang AVdual wird im Ostalbkreis im Rahmen der Modellregion für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf und ohne Ausbildungsvertrag angeboten. Eine intensive Begleitung der Schülerinnen und Schüler und ein hoher Pra-

xisanteil stehen für die Erlangung der Ausbildungsreife aber auch für einen möglichen Hauptschulabschluss im Vordergrund. Die duale Ausbildungsvorbereitung an den Beruflichen Schulen mit einem

MEIN ZIEL

HAUPTSCHULABSCHLUSS starken betrieblichen Anteil hat folgende Struktur: ganztagesschulischer, dualer und einjähriger Bildungsgang.

ABLAUF DER AUSBILDUNGSVORBEREITUNG • 2- bis 6-wöchige Orientierungsphase mit Prüfung der Alternativen „Vermittlung in Ausbildung“ oder „Einstiegsqualifizierung“ • Binnendifferenzierte Unterrichtsmethodik • Zieldifferenter Unterricht in Lerngruppen • Nach Orientierungsphase - Kombination von schulischer Ausbildung und Betriebspraktikum (2 x je Woche) oder im Block • Ständige Überprüfung ob ein Übergang in eine betriebliche Ausbildung möglich ist

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• Der Hauptschulabschluss kann hier gemacht oder verbessert werden • AVdual Begleiterinnen und Begleiter (Sozialpädagoginnen und -pädagogen + Ausbilderinnen und Ausbilder), unterstützen beim Lernen, im Betrieb, in der Schule und beim Übergang. Der Übergang in eine betriebliche Ausbildung soll jederzeit möglich sein („Klebeeffekt“). Hierfür haben wir hier im Ostalbkreis die Zusicherung der Wirtschaft ausrei-

chend Praktikumsplätze bereitzustellen. Wir können heute schon die Zusage machen, dass jede Schülerin und jeder Schüler im AVdual einen Praktikumsplatz erhält. Für weitere Informationen können Sie sich gerne an Frau Marion Freytag (Telefon 07361-5031388 oder per E-Mail an marion.freytag@ostalbkreis.de) wenden. Alle Informationen erhalten Sie auch von den Schulen!


ABSCHLÜSSE VABO / VABR

VORQUALIFIZIERUNGSJAHR ARBEIT/BERUF (VABR) UND MIT SCHWERPUNKT ERWERB VON DEUTSCHKENNTNISSEN (VABO/VABR) Technische Schule Aalen, Justus-von-Liebig-Schule Aalen, Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd, Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Bildungsziel VABO Es ist ein einjähriger Bildungsgang in Vollzeit. Das VABO ist ein schulisches Angebot für Jugendliche ohne Deutschkenntnisse (EU-Bürger, Flüchtlinge oder Asylbewerber), die aufgrund von mangelnden Sprachkenntnissen keine Ausbildung beginnen können und der Berufsschulpflicht unterliegen. Ziel ist es, den Jugendlichen in einem Jahr umfangreiche Deutschkenntnisse zu vermitteln, so dass sie entweder das Regel-VABR (Hauptschulabschluss), einen anderen weiterführenden schulischen Bildungsgang oder eine Berufsausbildung beginnen können. Zusätzlich zur Vermittlung von Deutschkenntnissen wird neben allgemein bildenden Lehrinhalten auch berufliches Grundwissen gelehrt. Die Schülerinnen und Schüler können je nach Neigung auch innerhalb des Schuljahres an andere Bildungsgänge wechseln, so dass auf die Vorkenntnisse und das Lerntempo der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden kann. Das VABO soll die Jugendlichen gezielt auf den Einstieg in die Berufs- und Arbeitswelt vorbereiten und ihnen eine Integration in unsere Gesellschaft erleichtern.

Abschluss und Anschlüsse VABO Das VABO endet mit einem Abschlusszeugnis. Es wird kein allgemein bildender Schulabschluss erworben. Folgende Übergänge sind möglich: • Eintritt in eine Berufsausbildung • Übergang in das Vorbereitungsjahr Arbeit/Beruf (zum Erwerb eines Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschlusses – VABR) • Übergang in die Zweijährige Berufsfachschule (nach Erwerb des Hauptschulabschlusses) • Eintritt in eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme der Bundes agentur für Arbeit

Mit dem weiterführenden VABR kannst du • deine Chancen auf eine Ausbildungsstelle verbessern, • den Hauptschulabschluss machen • dich auf eine Berufsausbildung vorbereiten, • dich besser für die geeignete Ausbildung entscheiden. Was wird im VABR gemacht?

Du lernst bis zu drei Berufsfelder kennen (z.B. Metalltechnik, Holztechnik, Bautechnik, Elektrotechnik, Ernährung

und Hauswirtschaft, Körperpflege, Wirtschaft und Verwaltung, Sozialpflege). Auch der Unterricht in den allgemein bildenden Fächern (z.B. Deutsch und Mathematik) kommt nicht zu kurz. Schülerinnen und Schüler, die keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, erhalten Deutschunterricht in größerem Umfang.

Dauer 1-jährige Vollzeitschule

Abschluss Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen Teil in Fachtheorie und dem fachpraktischen Teil in einem Berufsfeld oder einer Projektprüfung. Mit dieser Prüfung kannst du den VABR-Abschluss erwerben. Wer eine Zusatzprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und als Option Englisch besteht, erwirbt einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss. Auf eine sich anschließende Berufsausbildung wird das VABR nicht angerechnet. Beginnst du nach dem VABR eine betriebliche Ausbildung, besuchst du weiterhin die dazu gehörende Berufsschule. Wer eine Arbeit aufnimmt, hat mit dem VABR seine Berufsschulpflicht erfüllt.

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BILDUNGSGÄNGE

BERUFSSCHULE / DUALE AUSBILDUNG Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Aalen, Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Form und Inhalt der Ausbildung Die meisten Jugendlichen entscheiden sich nach dem Besuch der allgemein bildenden Schule für eine Berufsausbildung im dualen System. Die Ausbildung erfolgt dabei an zwei Lernorten, an denen der gemeinsame Bildungsauftrag verwirklicht wird: im Betrieb und in der Berufsschule. Während der Betrieb die praktische Ausbildung übernimmt, vermittelt die Berufsschule neben einer Erweiterung und Vertiefung der allgemeinen Bildung hauptsächlich die theoretischen Kenntnisse, die zur Ausübung eines Berufes erforderlich sind. Welche Ausbildungsberufe an welchen Schulstandorten im Ostalbkreis ausgebildet werden, findest du auf der letzten Seite dieser Broschüre. • Wird vor Beendigung der Berufsschulpflicht eine duale Ausbildung begonnen oder eine Stufenausbildung fortgesetzt, so muss die Berufsschule bis zum Abschluss der Ausbildung besucht werden. • Beginnt eine nicht mehr berufsschulpflichtige Person eine duale Ausbildung oder eine Umschulung oder setzt sie eine Stufenausbildung fort, so kann sie die Berufsschule mit den Rechten und Pflichten eines Berufsschulpflichtigen bis zum Abschluss der Ausbildung besuchen.

Unterrichtsorganisation Die Ausbildung an der Berufsschule erfolgt in der Regel in Teilzeitunterricht.

Das bedeutet, dass die Auszubildenden an eineinhalb bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule besuchen. Der wöchentliche Unterricht kann aber auch in zusammenhängenden Zeitabschnitten (Blöcken) erteilt werden. Beispiel: Drei Wochen Berufsschule sechs Wochen Ausbildung im Betrieb wieder drei Wochen Unterricht usw. Blockunterricht findet vor allem bei Ausbildungsberufen statt, die nur eine geringe Anzahl von Auszubildenden aufweisen. In diesen Fällen ist das Einzugsgebiet der Berufsschule meist sehr groß, so dass vielen Schülern eine tägliche Rückkehr zum Wohnoder Ausbildungsort nicht möglich ist.

Abschluss der Ausbildung Die Ausbildung an der Berufsschule endet mit einer Berufsschulabschlussprüfung. Wer diese erfolgreich absolviert hat, erhält ein Berufsschulabschlusszeugnis.

Berufsausbildung mit Zusatzqualifikation Fachhochschulreife Kurzbeschreibung Als Auszubildender mit mittlerem Bildungsabschluss kannst du, wenn du eine 3-jährige Berufsausbildung absolvierst, durch den Besuch von Zusatzunterricht und durch eine Zusatzprüfung zeitgleich mit dem Berufsabschluss die Fachhochschulreife erwerben. Du besuchst Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und einem naturwissenschaftlichen Fach.

Zugangsvoraussetzungen • Mittlerer Bildungsabschluss • Ausbildungsvertrag • Fachhochschulreife oder Abitur bei Berufsausbildung mit Zusatz qualifikation Bachelor-Abschluss

Dauer In Verbindung mit dem erfolgreichen Abschluss der betrieblichen Ausbildung (Gesellen-, Gehilfen- oder Facharbeiterbrief) erwerben die Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss. Sofern es die erzielten Noten zulassen, können sich Auszubildende mit Hauptschulabschluss nach dem Abschluss der Berufsausbildung durch die für sie zuständige Berufsschule auch einen dem mittleren Bildungsabschluss gleichwertigen Bildungsstand zuerkennen lassen.

3 bis 3,5 Jahre

Abschluss • Berufsabschluss, Mittlere Reife • Fachhochschulreife • Berufsabschluss, Bachelor-Abschluss

MEIN ZIEL

FACHSCHULREIFE / MITTLERE REIFE MEIN ZIEL

ABSCHLUSS GESELLEN-/ KAUFMANNSBRIEF MEIN ZIEL

FACHHOCHSCHULREIFE

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ABSCHLÜSSE BILDUNGSGÄNGE

BERUFSFACHSCHULEN Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Aalen, Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

1-jährige Berufsfachschule (1BFS) 2-jährige Berufsfachschule (2BFS) Kurzbeschreibung

Kurzbeschreibung

Die 1BFS vermittelt die berufliche Grundbildung für einzelne Berufsfelder. Sie umfasst sowohl den regulären Berufsschulunterricht als auch die praktische Grundausbildung in den Werkstätten der Schule.

Die 2BFS richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Hauptschulabschluss, die den mittleren Bildungsabschluss (Fachschulreife, „mittlere Reife“, 9+2) oder eine fundierte Grundausbildung für einen möglichen späteren Beruf anstreben.

Mit der 1BFS erhältst du die Möglichkeit am Ende des Berufsfachschuljahres eine Prüfung abzulegen. Wer diese bestanden hat, kann in einem Ausbildungsbetrieb das zweite und dritte Ausbildungsjahr als duale Ausbildung absolvieren.

Was wird in der 1BFS gemacht? Die Schülerinnen und Schüler werden in den Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskompetenz unterrichtet, außerdem in Fachtheorie und Fachpraxis.

Zugangsvoraussetzungen • Hauptschulabschluss oder • Abschlusszeugnis des AVdual • Vorvertrag zu einem Berufsaus bildungsvertrag

Dauer 1-jährige Vollzeitschule

Mit der 2BFS erhältst du

rufsausbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, ein Berufskolleg oder ein Berufliches Gymnasium zu besuchen.

Zugangsvoraussetzungen • Hauptschulabschluss oder • Abschlusszeugnis des BEJ / VAB / AVdual

die Möglichkeit, die Prüfung der Fachschulreife (mittlerer Bildungsabschluss) abzulegen.

Dauer

Was wird in der 2BFS gemacht?

Abschluss

Berufsfachschulen (BFS) sind in der Regel Vollzeitschulen. Bei einigen Profilen werden Praktika durchgeführt (ein bis zwei Tage pro Woche oder im Block).

Nach 2-jährigem Besuch wird die Fachschulreife erworben. Die Fachschulreife ist dem Realschulabschluss („Mittlere Reife”) gleichgestellt.

Durch den Besuch einer Berufsfachschule ist in der Regel die Berufsschulpflicht erfüllt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten neben der Erweiterung und Vertiefung der Allgemeinbildung eine berufliche Grundbildung. Die 2BFS kann auf die Ausbildungszeit angerechnet werden. Den Absolventinnen und Absolventen der 2-jährigen BFS bieten sich eine Vielzahl an Be-

2-jährige Vollzeitschule

MEIN ZIEL

FACHSCHULREIFE / MITTLERE REIFE

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BILDUNGSGÄNGE

BERUFSKOLLEGS (BK) Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Aalen, Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Die Entwicklungen in der Arbeitswelt gehen hin zu anspruchsvolleren Berufstätigkeiten mit höheren Anforderungen im fachtheoretischen Bereich. Dabei ist der enge Theorie-Praxis-Bezug ein wesentliches Merkmal. Für die

Aufnahme in das Berufskolleg sind neben dem mittleren Bildungsabschluss teilweise weitere Voraussetzungen (zum Beispiel ein Praktikumsplatz) zu erfüllen. Das Berufskolleg endet in der Regel mit einer Abschlussprüfung. Da-

bei kann bei mindestens zweijährigen (auch gestuften) Bildungsgängen sowohl ein Berufsabschluss (zum Beispiel „Staatlich geprüfte/-r Assistent/in“) als auch die Fachhochschulreife erworben werden.

BERUFSKOLLEG I UND BERUFSKOLLEG II (BK I /BK II) Kurzbeschreibung Das BK I bereitet dich auf anspruchsvolle Berufstätigkeiten mit höheren Anforderungen vor. Du erhältst eine fachtheoretische und fachpraktische Grundbildung. Kernfächer sind z.B. im Kaufmännischen BK I das Fach Betriebswirtschaft, im Technischen BK I das Fach Grundlagen der Technik und im BK Gesundheit und Pflege I das Fach Biologie und Gesundheitslehre. Im BK Ernährung und Erziehung das Fach Chemie/Ernährungslehre. Daneben wird eine erweiterte Allgemeinbildung z.B. in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch vermit-

telt. Um eine Anbindung an die Betriebe zu verbessern, ist im BK I auch ein mehrwöchiges Praktikum Teil des Unterrichts. Nach dem BK I hast du keinen höheren Bildungsabschluss, jedoch bieten sich für dich verbesserte Chancen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich. Das BK II führt das BK I weiter. Der Erwerb der Fachhochschulreife ist das Ziel des BK II. Um beim BK II den Staatlich geprüften Assistenten zu bekommen, muss man den Zusatzunterricht besuchen. An das BK II schließt sich eine in der Regel verkürzte betriebliche Berufsausbildung oder ein Studium an.

Zugangsvoraussetzungen • BK I: Mittlerer Bildungsabschluss • BK II: Abschlusszeugnis des BK I der entsprechenden Fachrichtung mit einem bestimmten Notendurchschnitt

Dauer BK I und BK II jeweils ein 1 Jahr Vollzeitschule (bitte abweichende Regelungen beim BK II für Ernährung und Erziehung beachten)

Abschluss BK II: Fachhochschulreife, mit Zusatzunterricht und Zusatzprüfung kann der Abschluss „Staatlich geprüfte/-r Assistent/in" erworben werden.

KAUFMÄNNISCHES BERUFSKOLLEG FREMDSPRACHEN (BKFR) Kurzbeschreibung Das BKFR ist eine 2-jährige Schulart für sprachbegabte Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss und einem ausgeprägten Interesse an Fremdsprachen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die nach der schulischen Ausbildung in kaufmännischen und verwaltenden Tätigkeiten in fremdsprachlich geprägten Aufgabenfeldern arbeiten wollen oder studieren möchten. Mit dem erfolgreichen Abschluss des BKFR er-

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wirbt man die Fachhochschulreife und qualifiziert sich damit für ein Studium an einer Fachhochschule in BadenWürttemberg. Neben den Fremdsprachen werden fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse des Kaufmännischen Profils vermittelt und gleichzeitig wird die Allgemeinbildung vertieft.

Zugangsvoraussetzungen Mittlerer Bildungsabschluss oder mit einem als gleichwertig anerkannten

Bildungsabschluss. Fachnote Englisch mindestens "befriedigend".

Dauer 2 Jahre Vollzeitschule

Abschluss Fachhochschulreife, mit Zusatzunterricht und Zusatzprüfung kann der Abschluss „Staatlich geprüfte/-r Assistent/in" erworben werden.


ABSCHLÜSSE BILDUNGSGÄNGE

BERUFSKOLLEG FÜR TECHNISCHE ASSISTENTEN Kurzbeschreibung Staatlich geprüfte z.B. Chemisch-technische Assistenten/-innen, Pharmazeutisch-technische Assistenten/-innen, Umweltschutztechnische Assistenten/innen und Informations- und Kommunikationstechnische Assistenten/-innen sind eigenständige vollschulische Ausbildungen (mind. 2 Jahre) bei denen im Zusatzunterricht die Fachhochschul­

reife erlangt werden kann (nur in Baden-Württemberg gültig).

Abschluss Berufsausbildung, mit Zusatzunterricht und Zusatzprüfungen kann die Fachhochschulreife (nur in BadenWürttemberg) erworben werden.

Zugangsvoraussetzungen • Mittlerer Bildungsabschluss

Dauer mind. 2 Jahre Vollzeitschule

BERUFSKOLLEG ZUM ERWERB DER FACHHOCHSCHULREIFE (BKFH) Kurzbeschreibung Die Ausbildung soll aufbauend auf dem mittleren Bildungsabschluss und einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum Studium an einer Hochschule qualifizieren. Die Abschlussprüfung, durch deren Bestehen die bundesweit anerkannte Fachhochschulreife erworben wird,

berechtigt zum richtungen.

Studium aller Fach-

Abschluss Fachhochschulreife

Zugangsvoraussetzungen • Mittlerer Bildungsabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung MEIN ZIEL

Dauer

FACHHOCHSCHULREIFE

1 Jahr Vollzeitschule

BERUFSKOLLEG (BK) – EINJÄHRIGES BERUFSKOLLEG FÜR SOZIALPÄDAGOGIK (1 BKSP) Kurzbeschreibung Das 1-jährige Berufskolleg für Sozialpädagogik ist für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss vorgesehen, die den Beruf „Erzieher/-in“ anstreben. Es bereitet auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik vor. Sowohl die fachlichen Grundlagen des Berufes „Erzieherin/Erzieher“ werden vermittelt als auch die Handlungskompetenz und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert. An drei Tagen in der Woche findet der Unterricht an der Schule und an zwei

Tagen an einer Praxisstelle statt, die mit der Schule zusammenarbeitet. Das Praktikum findet in einer Tageseinrichtung für Kinder statt. Der erfolgreiche Abschluss des BK berechtigt zur Aufnahme der Ausbildung in der Fachschule für Sozialpädagogik, wobei im Handlungsfeld Sozialpädagogisches Handeln mindestens die Note "befriedigend" erreicht sein muss.

Dauer 1 Jahr

Abschluss Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss des 1-jährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik.

Zugangsvoraussetzungen • Mittlerer Bildungsabschluss

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BILDUNGSGÄNGE

BERUFSAUFBAUSCHULEN/-OBERSCHULEN (BAS/BOS) Technische Schule Aalen, Kaufmännische Schule Aalen, Justus-von-Liebig-Schule Aalen

Mittelstufe (BAS) Die Mittelstufe der Berufsoberschule wird als Berufsaufbauschule (BAS) bezeichnet

Die Berufsoberschule ist untergliedert in die • Mittelstufe und die • Oberstufe

Kurzbeschreibung Nach 1-jährigem Besuch dieser Vollzeitschulform können Hauptschülerinnen und Hauptschüler mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung einen mittleren Bildungsabschluss (Mittlere Reife) erwerben. Aufbauend auf den bisher erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten erhalten die Absolventinnen und Absolventen dieser Schulform eine insbesondere auf technischem und wirtschaftlichem Gebiet erweiterte Allgemeinbildung und werden auf die Übernahme höher qualifizierter Tätigkeiten vorbereitet.

Oberstufe (BOS) • Abschluss eines anerkannten Ausbildungsberufs oder eine mindestens 4-jährige einschlägige praktische Tätigkeit mit guten Beurteilungen, wobei die Zeit des Besuchs einer Berufsfachschule angerechnet werden kann. • Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse (bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern)

Kurzbeschreibung

Abschluss

Die Oberstufe der Berufsoberschule bietet die Chance für Jugendliche mit einer bereits abgeschlossenen Ausbildung auf dem zweiten Bildungsweg bis zur fachgebundenen Hochschulreife beziehungsweise in Verbindung mit einer zweiten Fremdsprache bis zur allgemeinen Hochschulreife zu gelangen. Die Abschlüsse sind bundesweit anerkannt. Der Unterricht in der Oberstufe dauert zwei Jahre in Vollzeitform. Besonders befähigte junge Menschen mit Fachhochschulreife können unter bestimmten Bedingungen direkt in das zweite Jahr einsteigen.

Mittlerer Bildungsabschluss (Fachschulreife)

Zugangsvoraussetzungen

Dauer 1 Jahr in Vollzeitunterricht

MEIN ZIEL

MITTLERE REIFE

• eine abgeschlossene mindestens 2-jährige Berufsausbildung oder gleichgestellte Berufserfahrung und das Abschlusszeugnis der Berufsschule oder ein gleichwertiger Bildungsstand • Mittlerer Bildungsabschluss

Zugangsvoraussetzungen • Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand • Abschlusszeugnis der Berufsschule • Alternativ: - Abschlusszeugnis einer 1-jährigen Berufsfachschule - Abschlusszeugnis einer mindestens 2-jährigen Berufsfachschule, die nicht zum Erwerb der Fachschulreife führt

Dauer 2 Jahre Vollzeitunterricht, in Teilzeitform entsprechend länger.

Abschluss fachgebundene (mit einer Fremdsprache) oder allgemeine Hochschulreife (mit zwei Fremdsprachen) MEIN ZIEL

FACHGEB. HOCHSCHULREIFE MEIN ZIEL

ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE

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ABSCHLÜSSE BILDUNGSGÄNGE

BERUFLICHE GYMNASIEN (3-JÄHRIG) Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Aalen, Berufliches Schulzentrum des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd, Kreisberufsschulzentrum Ellwangen

Begabte Schülerinnen und Schüler haben eine Vielzahl von Möglichkeiten, nach dem Hauptschulabschluss oder dem mittleren Bildungsabschluss die Hochschulreife zu erreichen. Etwa die Hälfte aller Hochschulzugangsberechtigungen wird an Beruflichen Schulen erworben. Fast jedes dritte Abitur (30 Prozent) wird an einem Beruflichen Gymnasium erworben. Das Berufliche Gymnasium bereitet die Schülerinnen und Schüler auf das Studium an der Hoch-

schule und – durch seine fachlichen Ausrichtungen – in besonderer Weise auf das Berufsleben vor.

Dauer

Zugangsvoraussetzungen

Absolventinnen und Absolventen des Beruflichen Gymnasiums erhalten das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife. Es ist bundesweit anerkannt und berechtigt zum Studium an allen Hochschulen und Universitäten.

• Mittlerer Bildungsabschluss mit einem Mindestdurchschnitt von 3,0 in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik, Englisch) und in jedem dieser Fächer mindestens die Note „ausreichend” oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 eines Gymnasiums beziehungsweise Klasse 9 bei G8-Profil.

3 Jahre Vollzeitschule

Abschlüsse

MEIN ZIEL

ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE

FACHSCHULEN – WEITERBILDUNG Die 1- und 2-jährigen Fachschulen bieten für Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung die Möglichkeit, sich auf eine Tätigkeit im mittleren Management vorzubereiten oder sich für die berufliche Selbstständigkeit zu qualifizieren. Dazu werden die in der Berufsausbildung und im Beruf erworbenen Qualifikationen vertieft und er-

weitert. Der Besuch der Fachschule ist über BAföG oder das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) förderungsfähig. Seit 2006 besteht für Absolventinnen und Absolventen der Fachschulen zudem die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen ein Hochschulstudium aufzunehmen.

• Fachschule für Technik und Gestaltung • Fachschule für Wirtschaft • Meisterschulen • Fachschule für Weiterbildung in der Pflege • Fachschule für Organisation und Führung

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

Das Berufliche Schulzentrum Aalen umfasst die Technische Schule, die Kaufmännische Schule und die Justus-von-Liebig-Schule (Haus- und Landwirtschaftliche Schule). In der Technischen Schule werden etwa 3130 Schülerinnen und Schüler von 150 Lehrkräften, in der Kaufmännischen Schule 1650 Schü-

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lerinnen und Schüler von 80 Lehrkräften und in der Justus-von-Liebig-Schule 1000 Schülerinnen und Schüler von 90 Lehrkräften unterrichtet. Gemeinsam nutzen die 3 Schulen die auf dem Campus liegende Turnhalle und die Cafeteria mit überdachter Terrasse. Diese bietet für 350 Personen Sitzmöglichkeit zum Essen und ist

auch eine vielseitig nutzbare Kommunikationsstätte. Vielfältige Ausbildungswege ermöglichen jungen Menschen, sich vom Hauptschulabschluss bis zur Allgemeinen Hochschulreife, vom Auszubildenden bis zum Meister oder Techniker zu qualifizieren.


SCHULE BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN – DUALE AUSBILDUNGEN

TECHNISCHE SCHULE Bau- und Metallmaler/-in Bauzeichner/-in Beton- und Stahlbetonbauer/-in Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik Elektroniker/-in für Betriebstechnik Elektroniker/-in für Geräte und Systeme Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung Fachinformatiker/-in Systemintegration Fachkraft für Metalltechnik Fahrzeuglackierer/-in Feinoptiker/-in Feinwerkmechaniker/-in

AALEN

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in Friseur-/in Glaser/-in Hochbaufacharbeiter/-in Holzbearbeiter/-in Holzmechaniker/-in Industriemechaniker/-in IT-System-Elektroniker/-in Kfz-Mechatroniker/-in Maler und Lackierer/-in Maschinen- und Anlagenführer/-in Maurer/-in Mechatroniker/-in Produktionstechnologe/-in

Straßenbauer/-in Stuckateur/-in Systemelektroniker/-in Technische/-r Produktdesigner/-in Technischer/-r Systemplaner/-in Tiefbaufacharbeiter/-in Tischler/-in Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/-in Verfahrensmechaniker/-in Zimmerer/-in

KAUFMÄNNISCHE SCHULE Automobilkaufmann/-frau Bankkaufmann/-frau Fachkraft für Lagerlogistik Fachlagerist/-in

Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau im Einzelhandel Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Steuerfachangestellte/-r Verkäufer/-in Verkaufshelfer/-in

HAUS- UND LANDWIRTSCHAFTLICHE SCHULE JUSTUS-VON-LIEBIG-SCHULE Erzieher/-in Fachmann/-frau für Systemgastronomie Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft

Technische Schule Aalen

Forstwirt/-in Hotelfachmann/-frau Koch/Köchin Landwirt/-in

Restaurantfachmann/-frau Kinderpfleger/-in (zur Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung)

Kaufmännische Schule Aalen

Justus-von-Liebig-Schule Aalen

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

TECHNISCHE SCHULE AALEN Das bietet die Schule • VABO • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsschule / Duales Berufskolleg Metalltechnik Fahrzeugtechnik Elektrotechnik Bautechnik Holztechnik Farbtechnik Körperpflege

• Berufsfachschule Metalltechnik, Elektrotechnik

• Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik

• Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife

• Technikerschule Mit den Profilen: Maschinentechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Bautechnik

Reinhard Eberhardt, Vitus Riek Technische Schule Aalen Stellv. Schulleiter, Schulleiter „Mit der Faszination Technik junge Menschen für berufliche Bildung zu begeistern, sie mit modernem handlungsorientiertem Unterricht in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und bestmöglich auf die Herausforderungen in Beruf und Studium vorzubereiten, ist Zielsetzung der Technischen Schule Aalen.”

• Technisches Gymnasium Mit den Profilen: Mechatronik, Informationstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik, Technik und Management

• Technische Oberschule Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Technisches Gymnasium, Profile: Mechatronik, Informationstechnik, Gestaltungsund Medientechnik, Technik und Management, 3 Jahre Vollzeit Technische Oberschule, 2 Jahre Vollzeit Technikerschule (Maschinentechnik, Mechatronik, Elektrotechnik, Bautechnik, 2 Jahre Vollzeit, Maschinentechnik, 4 Jahre Teilzeit); Berufskolleg Fachhochschulreife, 1 Jahr Vollzeit; Berufskolleg Informations- und Kommunikationstechnik, 2 Jahre Vollzeit mit Zusatzunterricht Duale Berufsausbildung: Berufsschule und Betriebliche Ausbildung in Ausbildungsberufen der Bereiche Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik, Körperpflege, Informationstechnik Berufsfachschule Metalltechnik oder Elektrotechnik, 2 Jahre Vollzeit Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual)

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Fachhochschulreife

Gesellenbrief, Facharbeiterbrief, Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife Hauptschulabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

WIR SIND TECHNIK Die Technische Schule Aalen ist eine öffentliche Berufliche Schule mit naturwissenschaftlich-technischem Schwerpunkt und einem differenzierten Bildungsangebot. Zielsetzung ist, die jungen Menschen mit beruflicher Bildung, im Rahmen eines guten Unterrichts mit einem lernfördernden Klima, in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu fördern und sie bestmöglich auf die Herausforderungen in der Arbeitswelt, im Studium und in der Gesellschaft vorzubereiten sowie die Schule innovativ weiterzuentwickeln.

Partner der Wirtschaft Sie wirkt als Partner der Wirtschaft im dualen System der Berufsausbildung und bietet ein breites Angebot vollschulischer Bildungsgänge, das die jungen Menschen auf eine Berufsausbildung, auf eine weiterführende Berufliche Schule oder auf ein Studium vorbereitet. Weiterhin fördert die Tech-

nische Schule die berufliche Aufstiegsweiterbildung an den Technikerschulen und mit Kursen des Fördervereins die berufliche Fortbildung von Fachkräften der Wirtschaft. Mit etwa 3.000 Schülerinnen und Schülern ist sie eine der größten Schulen im Land und unterstützt mit über 20 Lehrerfortbildern aktiv die Entwicklung des Unterrichts der Beruflichen Schulen in BadenWürttemberg. Etwa 2.000 Jugendliche besuchen im Rahmen der dualen Berufsausbildung den Teilzeitunterricht in der Berufsschule oder im Dualen Berufskolleg in über 30 Berufen in den folgenden sieben Berufsfeldern: Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik, Fahrzeugtechnik und Körperpflege. Über 700 Schülerinnen und Schüler besuchen die beruflichen Vollzeitschulen, um sich für den Besuch von wei-

terführenden Bildungsgängen oder auf ein Studium an einer Hochschule oder Universität vorzubereiten. Fast 300 junge Menschen bereiten sich nach einer Berufsausbildung und Berufserfahrung als Facharbeiter/-in oder Gesellin/Geselle an der Technikerschule (Fachschule für Technik) mit vier Fachrichtungen auf eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit als "Staatlich geprüfte/-r Techniker/-in" in den Betrieben der Wirtschaft vor.

Moderne Unterrichtsräume Mit modern ausgestatteten Unterrichtsräumen, Labors und Werkstätten durch den Schulträger Ostalbkreis und engen Kontakten zu den Betrieben im Rahmen der dualen Berufsausbildung, dem Zusammenwirken bei der Erstellung von Technikerarbeiten sowie vielfältigen Fortbildungsmaßnahmen wird ein fachlich sehr aktueller und didaktisch-methodisch moderner Unterricht sichergestellt.

Steinbeisstraße 2 | 73430 Aalen Tel.: 07361 566-100 Fax: 07361 566-104 info@ts-aalen.de | www.ts-aalen.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

KAUFMÄNNISCHE SCHULE AALEN Das bietet die Schule • Berufsschule Automobilkaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Büromanagement Bankkaufmann/-frau Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Kaufmann/-frau im Einzelhandel Verkäufer/-in Verkaufshelfer/-in Steuerfachangestellte/-r Fachkraft für Lagerlogistik Fachlagerist/-in

• Kaufmännisches Berufskolleg I und II Profile: Übungsfirma, Geschäftsprozesse, Büromanagement und Juniorenfirma

• Wirtschaftsgymnasium Profile: Finanzmanagement Internationale Wirtschaft Wirtschaft

• Wirtschaftsoberschule

Schulleitungsteam der Kaufmännischen Schule Aalen (v.l.) Jochen Wörner, Hartmut Schlipf (Schulleiter), Werner Schäffer, Holger Jänisch, Thomas Rudolf, Joachim Barth „Die Kaufmännische Schule Aalen ist eine zukunftsorientierte Berufliche Schule, die ihren Schülerinnen und Schülern durch die Berufsausbildung und das Erreichen von Bildungsabschlüssen eine individuelle Entwicklung ermöglicht."

• Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) Wirtschaft und Verwaltung

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Wirtschaftsgymnasium, Profile: Wirtschaft, Finanzmanagement und Internationale Wirtschaft (internationales Abitur), 3 Jahre Vollzeit Wirtschaftsoberschule, 2 Jahre Vollzeit Kaufmännisches Berufskolleg I und Berufskolleg II Duale Ausbildung in den Bereichen Bank, Industrie, Büromanagement, Automobil, Steuer, Einzelhandel, Groß- und Außenhandel, Logistik

Kaufmännische Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) 2 Jahre Vollzeit Kaufmännische Berufsschule

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Fachhochschulreife Kaufmannsgehilfenbrief, Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

MIT UNS IN DIE ZUKUNFT Bei der Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf eine erfolgreiche Zukunft sind unsere Prioritäten: • Schüleraktive Lernmethoden Theoretische Lerninhalte werden durch Arbeit in Juniorenfirmen und Übungsfirmen praktisch vertieft. • Innovative Ausstattung in den Klassenzimmern hilft bei der Umsetzung moderner Lehrmethoden und sorgt für eine angenehme Atmosphäre in den Aufenthaltsbereichen.

• Besondere Projekte der Sprachen und internationaler Partnerschaften mit Schulen in Frankreich, Italien, Ungarn und Indien ermöglichen Erfahrungen im Ausland zu sammeln, die Persönlichkeitsentwicklung ergänzen. Dies gilt auch für Berufsschülerinnen und -schüler, die ein mehrwöchiges betriebliches Praktikum in England absolvieren.

Aktive Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler und SMV

Verantwortung für andere zu übernehmen, Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Anstand, Verlässlichkeit und Toleranz müssen erlebt und gelebt werden. Deshalb sind uns soziale Projekte und Veranstaltungen wichtig. Wir fördern deshalb das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für Studienfahrten, Exkursionen, gemeinsame Theaterbesuche und Aktionen wie „Max der Hase“, aus dessen Erlös Bedürftige direkt unterstützt werden.

Vertrauen: Unser Unterricht ist geprägt von Vertrauen, Verlässlichkeit, Leistungsbereitschaft und Verständnis.

Förderung: Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler durch gemeinsame Projekte und Aktivitäten.

Kooperation: Wir kooperieren mit Eltern, Ausbildungsbetrieben, Bildungsträgern sowie den Kammern und arbeiten mit unseren ausländischen Partnerschulen vertrauensvoll zusammen.

Innovation:

Besondere Beachtung finden die folgenden Werte

Wir orientieren uns an Bewährtem und sind offen für neue Entwicklungen.

Kompetenz:

Erfolg:

Die Stärkung der Fachkompetenz und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss.

• Hilfen für den erfolgreichen

Abschluss

wie Hausaufgabenbetreuung, Stützmaßnahmen durch Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Schulsozialarbeit ergänzen den Unterricht. Durch den Förderverein können Schülerinnen und Schüler auch finanziell unterstützt werden, damit sie an außerunterrichtlichen Veranstaltungen teilnehmen können.

Steinbeisstraße 4 | 73430 Aalen Tel.: 07361 566-300 Fax: 07361 566-304 info@ks-aalen.de | www.ks-aalen.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

JUSTUS-VON-LIEBIG-SCHULE AALEN Das bietet die Schule • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsschulen Forstwirtschaft (Grundstufe) Hauswirtschaft (Sonderberufsschule) Hotel- und Gaststättenberufe (Grundstufe) Landwirtschaft

• Berufsfachschulen zum Erwerb von Zusatzqualifikationen: Kinderpflegerin/Kinderpfleger (Vorbereitung Schulfremdenprüfung) Erzieherin/Erzieher Landwirt/-in zum Erwerb der Fachschulreife: Hauswirtschaft/Ernährung (2-jährig) Gesundheit/Pflege (2-jährig)

• Berufskolleg 1-jähriges Berufskolleg für Ernährung und Erziehung 1-jähriges Berufskolleg für Sozialpädagogik

• Berufliche Gymnasien

Schulleitungsteam der Justus-von-Liebig-Schule Aalen mit Schulleiterin Petra Hudak „Wir arbeiten vertrauensvoll und wertschätzend mit allen am Schulleben Beteiligten innerhalb und außerhalb unserer Schule zusammen."

Biotechnologie Ernährungswissenschaft Sozialwissenschaft

• Berufsoberschule für Sozialwesen • Fachschulen Sozialpädagogik - praxisintegriert Sozialpädagogik in Teilzeitform

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Biotechnologisches Gymnasium, Ernährungswissenschaftliches Gymnasium, Sozialwissenschaftliches Gymnasium: je 3 Jahre Vollzeit; Berufsoberschule für Sozialwesen, 2 Jahre Vollzeit Erzieher/-in; Landwirt/-in: 1 Jahr Vollzeit und 2 Jahre Teilzeit Weitere duale Ausbildungen in den Bereichen Forst / Hoga / Sozialpädagogik

2-jährige Berufsfachschulen mit den Profilen: Hauswirtschaft und Ernährung, Gesundheit und Pflege, 2 Jahre Vollzeit Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual), 1 Jahr Vollzeit mit Praxisphasen im Betrieb

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Gesellenbrief Erzieher/-in Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

WIR SIND VIELFALT Die Justus-von-Liebig-Schule ist eine Berufliche Schule mit den Profilen: • • • • • • •

Ernährung Sozialpädagogik Biotechnologie Hauswirtschaft Gastronomie Agrar- und Forstwirtschaft Gesundheit

Unsere Grundsätze: • Wir ermöglichen durch methodische und inhaltliche Vielfalt eine gute Vorbereitung auf Ausbildung, Beruf und Studium • Wir schaffen gute Lernvoraussetzungen und achten auf eine zeitgemäße Ausstattung unserer Räume • Wir würdigen das Engagement der Schülerinnen und Schüler

Unsere circa 1000 Schülerinnen und Schüler werden in 43 Klassen von 90 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler besuchen die Berufsschule, alle anderen eine Vollzeitschule. Wir bieten ein breit gefächertes Bildungsangebot. Die Vielfalt unserer Schularten sehen Sie auf der linken Seite.

• Wir gehen ehrlich, hilfsbereit und respektvoll miteinander um • Wir fördern und fordern Toleranz, Eigenverantwortlichkeit und Leistungsbereitschaft

• Wir versuchen alle am Schulleben Beteiligten in die Gestaltung des Schulalltags einzubeziehen • Wir entwickeln die Qualität unserer Arbeit weiter • Wir unterstützen die individuelle und soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler • Wir legen Wert auf verantwortliches Handeln Wir freuen uns, Sie persönlich kennen zu lernen. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen. Nehmen Sie dazu direkt mit uns Kontakt auf oder besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen.

• Wir nutzen außerschulische Lernorte und kooperieren mit unseren Bildungspartnern

Steinbeisstraße 6 | 73430 Aalen Tel.: 07361 566-200 Fax: 07361 566-204 info@jvl-aalen.de | www.jvl-aalen.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

INTERVIEWS MIT SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

CLAUDIA

TECHNISCHE SCHULE Fachrichtung Maschinenbau

LUKAS UND TIMO

TECHNISCHE SCHULE Technisches Gymnasium (TG)

NIKOLAI

JUSTUS-VON-LIEBIGSCHULE Forstwirt im ersten Lehrjahr

Auf welcher Schule bist du? Ich habe mich für die Technikerschule Fachrichtung Maschinenbau in Aalen entschieden, um eine gute Weiterbildungsgrundlage zu haben.

Was gefällt dir besonders gut? Mir gefällt der breitgefächerte Unterricht, der sehr praxisnah und interessant aufgebaut ist. Durch die große Themenbreite habe ich die Möglichkeit, eine Technikerarbeit in unterschiedlichsten Bereichen zu wählen. Es werden zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten wie zum Beispiel ein Robotertechnikkurs.

Was hast du nach deinem Abschluss vor? Ich habe das Ziel, eine Technikerstelle in einem guten Betrieb in der Nähe zu bekommen. Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, in welchen Bereich ich gehen möchte.

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Welches Profil belegt ihr am TG in Aalen?

Was gefällt dir an deinem Beruf?

Wir haben uns für das noch relativ neue Profilfach Technik und Management entschieden. Es ist abwechslungsreich gestaltet, da man sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge behandelt. Außerdem sind die Berufsperspektiven in diesem Bereich ausgezeichnet.

Die Vielseitigkeit. In der Natur ist jeder Tag anders. Die Aufgaben in der Forstwirtschaft sind sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich. Als Forstwirt ist man, anders als in einer Fabrikhalle, stündlich mit neuen Gegebenheiten konfrontiert.

Wie gefällt es euch am TG? Die Gemeinschaft am TG ist hervorragend, da mit vielen Unternehmungen die Stufe zusammen geschweißt wird. Der Unterricht wird durch Abwechslung zwischen Theorie- und Laborunterricht interessant gestaltet.

Was macht ihr nach dem Abi? Zuerst möchten wir ein Jahr in Australien verbringen, um unser Englisch zu verbessern. Anschließend möchten wir beide ein Studium im naturwissenschaftlichen Bereich absolvieren.

In meinem Beruf arbeite ich nicht nur für mich und meine Generation, sondern auch für die folgenden Generationen. Diese Verantwortung übernehmen zu dürfen, zeichnet die Forstwirtschaft aus. Als Forstwirte arbeiten wir immer im Team, was besonders viel Spaß macht. Und natürlich arbeiten wir auch mit großen, schweren Fahrzeugen, deren Bedienung komplex ist. Aber es bereitet viel Freude.


SCHULE BERUFLICHES SCHULZENTRUM AALEN

AALEN

KRISTINA

LENA

JENNY UND MICHAEL

JUSTUS-VON-LIEBIGSCHULE

KAUFMÄNNISCHE SCHULE

KAUFMÄNNISCHE SCHULE

Was gefällt dir an deinem Beruf?

Ausbildungsbetrieb:

Ausbildungsberuf:

Firma MAPAL Dr. Kress KG in Aalen

Bankkauffrau/-mann

Bisherige Schulen:

Ausbildungsbetrieb:

Alemannenschule in Hüttlingen (Grund- und Hauptschule), Kaufmännische Schule Aalen (Wirtschaftsschule)

Abtsgmünder Bank

Erzieherin, PIA

Der Beruf einer Erzieherin bietet einen vielseitigen und abwechslungsreichen Tag. Jeder Tag ist anders, Kinder machen täglich neue Entwicklungsschritte. Dabei ist es sehr schön, die Kinder zu begleiten und sie zu unterstützen.

Warum hast du dich für die Justus-von-Liebig-Schule entschieden? Aufgrund meiner vorherigen Ausbildung auf dieser Schule entschied ich mich hier zu bleiben.

Was gefällt dir an der Justusvon-Liebig-Schule? Besonders gut gefällt mir, dass die Schule sehr helle Räume hat. Man fühlt sich direkt wohl. Auch die Ruheplätze sind schön gestaltet. Die Lehrer und die Schüler begegnen sich sehr wertschätzend. Dazu herrscht eine sehr angenehme Lernatmosphäre.

Auszubildende zur Industriekauffrau, Wirtschaftsschule

Auszubildende Bankkaufleute

Bisherige Schulen: Friedrich-von-Keller-Schule, St. Gertrudis

Gründe für die Berufswahl: Nach meinem 1-wöchigen Praktikum bei der Firma MAPAL stand mein Entschluss für den Beruf der Industriekauffrau schnell fest. Zum Erwerb des mittleren Bildungsabschlusses habe ich die 2-jährige Wirtschaftsschule besucht und so eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung geschaffen. In der Schule freue ich mich besonders auf die betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Fächer. Auch gefällt mir, dass es einen PCRaum für Schüler gibt, den wir auch nach der Unterrichtszeit noch nutzen und so selbstständig arbeiten können.

Gründe für die Berufswahl: Freude am Kontakt mit Kunden und Interesse am Finanzmarktgeschehen

In der Schule freuen wir uns auf: » die moderne Klassenzimmerausstattung » die gute Klassengemeinschaft » die freundlichen Lehrer

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND Die Gewerbliche Schule, die Kaufmännische Schule und die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) bieten vielfältige Wege zu schulischen und beruflichen Abschlüssen unter der Maxime „Kein Abschluss ohne Anschluss“: Fachschulreife („Mittlere Reife“) in der 2-jährigen Berufsfachschule, Fachhochschulreife in den Berufskollegs, Allgemeine Hochschulreife (Abitur) in unterschiedli-

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chen Profilen im Beruflichen Gymnasium, Berufsabschluss in der Berufsschule als dualer Partner der Betriebe. Wir bieten für viele berufliche Bereiche optimale Bedingungen. DREI SCHULEN – ALLE CHANCEN Als Schule für Technik und Gestaltung pflegt die Gewerbliche Schule eine besonders lange Ausbildungstradition für die Gold- und

Silberschmiede und die Ausbildungen für Designer/-innen und Gestalter/-innen. Auch die Oberflächenbeschichterinnen und -beschichter (ehemals Galvaniseure/-innen) nutzen hier die über 100-jährige Bildungskompetenz. Es bestehen optimale technische Rahmenbedingungen für die modernen Berufe der Metall- und Elektrotechnik/Mechatronik, der Fahrzeugtechnik, der Textiltechnik, der Körperpflege und der Nahrung.


SCHULE BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND – DUALE AUSBILDUNGEN

An der Kaufmännischen Schule finden Schülerinnen und Schüler modernste DV-Anlagen und in allen Bereichen die aktuelle Software. Moderner interaktiver Unterricht wird durch den Einsatz von Dokumentenkameras unterstützt. Der Bereich Fremdsprachen ist inzwischen ebenso ein sehr wichtiges Standbein für den kaufmännischen Bereich. Interkulturelles Wissen und interkulturelle Qualifikation spielen in einer globalen Welt eine immer wichtigere Rolle. Die Kombination von Sprachen und Wirtschaft ist somit unentbehrlich für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

In der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule finden alle Schülerinnen und Schüler, die sich für die Schwerpunkte Gesundheit, Pflege, Soziales und Ernährung interessieren, passende Angebote. Für die Bereiche Gesundheit und Pflege hält die Agnes-vonHohenstaufen-Schule bestens ausgestattete Skillslabs vor, in denen die Arbeit mit Säuglingen genauso gut eingeübt werden kann, wie die mit älteren Menschen. Für den Bereich Ernährung stehen gut ausgestattete Küchen und Chemielabore zur Verfügung. Die drei einzelnen Schulen bieten in vielen Bereichen gemeinsam Unter-

SCHWÄBISCH GMÜND

richt an und können damit etwa ein großes Angebot an Sprachausbildungen machen. Gemeinsam genutzt werden von den drei Schulen die zentral gelegenen Labore und Übungsräume der Naturwissenschaften. Auch für die Sportlerinnen und Sportler ist im Beruflichen Schulzentrum bestens gesorgt. Ein Stadion mit Rundlaufbahn und einer Rasenspielfläche, ergänzt durch eine gut ausgestattete, dreiteilige Sporthalle, bietet für jeden und für jede, der/die Freude an Bewegung hat, genau das Richtige.

DUALE AUSBILDUNGEN: GEWERBLICHE SCHULE Änderungsschneider/-in Anlagenmechaniker/-in Bäcker/-in Bäckerei-Fachverkäufer/-in Elektroniker/-in Feinwerkmechaniker/-in Fleischer/-in Fleischerei-Fachverkäufer/-in Friseur/-in Gold- und Silberschmied/-in

Industriemechaniker/-in Karosserie- und Fahrzeugmechaniker/-in Kfz-Mechatroniker/-in Konstruktionsmechaniker/-in Land- und BaumaschinenMechaniker/-in Maschinen- und Anlagenführer/-in Maßschneider/-in Mechatroniker/-in Metallbauer/-in

Metallfachwerker/-in Modeschneider/-in Oberflächenbeschichter/-in Technische/-r Konfektionär/-in Textil- und Modenäher/-in Textil- und Modeschneider/-in Werkzeugmechaniker/-in Zerspanungsmechaniker/-in Zweiradmechaniker/-in

KAUFMÄNNISCHE SCHULE Bankkaufmann/-frau Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

Kaufmann/-frau im Einzelhandel Sozialversicherungsfachangestellter/ -angestellte

Verkäufer/-in

HAUSWIRTSCHAFTLICHE SCHULE AGNES-VON-HOHENSTAUFEN-SCHULE Altenpflegehelfer/-in

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

GEWERBLICHE SCHULE SCHWÄBISCH GMÜND Das bietet die Schule • VABO • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsfachschule Körperpflege, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Metalltechnik, Installationstechnik, Feinwerkmechanik

• Berufsschule Metalltechnik / Kfz-Technik / Elektrotechnik, Mechatronik, Oberflächenbeschichtung, Edelmetall, Nahrung, Körperpflege, Textiltechnik

• Berufskolleg Technik Gestaltung Produktdesign Design, Schmuck und Gerät

• Technisches Gymnasium

Schulleitungsteam Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd Andree Kedves, Andreas Ebner, Schulleiterin Sabine Fath, Reinhold Isele, stv. Schulleiter Helmut Berroth, Volker Rogoll, Hartmut Köller (v.l.n.r.)

Gestaltungs- und Medientechnik

Informationstechnik Mechatronik

Technik und Management

• Fachschulen

„Perspektiven öffnen, notwendige Qualifizierungen unserer Jugend für Handwerk, Industrie und Studium gewährleisten, das ist unser Streben. Das ist im besten Sinne zukunftsgerechte individuelle Förderung.“

Galvanotechnik Leiterplattentechnik Design, Schmuck und Gerät

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Technisches Gymnasium, Profile: Informationstechnik, Technik und Management, Mechatronik, Gestaltungs- und Medientechnik, 3 Jahre Vollzeit 1-jähriges Berufskolleg Technik/Gestaltung; 2-jähriges Berufskolleg Produktdesign; 3-jähriges Berufskolleg für Design, Schmuck und Gerät, Fachschule für Galvanotechnik/Leiterplattentechnik/Design, Schmuck und Gerät

Fachhochschulreife, Meister/Techniker

Duale Berufsausbildung (Berufsschule und betriebliche Ausbildung) in Ausbildungsberufen der Bereiche Metalltechnik, Kfz-Technik, Mechatronik, Elektrotechnik, Oberflächenbeschichtung, Edelmetall, Nahrung, Körperpflege, Textiltechnik

Gesellenbrief, Facharbeiterbrief

Gewerblich-technische Berufsfachschule Metalltechnik/Elektrotechnik, 2 Jahre Vollzeit Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) für Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, 1 Jahr Vollzeit

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife

Hauptschulabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

DEIN WEG IST UNSER ZIEL Die Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd hat ihren Sitz im Beruflichen Schulzentrum auf dem Hardt. Bis in das Jahr 1776 können wir unsere Wurzeln zurückverfolgen, als man eine Zeichenschule gründete, um die handwerklichen Wettbewerbschancen in Schwäbisch Gmünd zu sichern.

Tradition und Innovation Die Zukunft unserer Jugend und unseres Landes zu sichern - das ist das Ziel unserer Schule, dem fühlen sich alle Lehrkräfte verpflichtet. So verbinden wir Tradition und Innovation, um kommenden Generationen von Schülerinnen und Schülern Chancen zu öffnen und Wege zu weisen, um beruflichen Erfolg zu erlangen. Aus der noch überschaubaren Zeichenschule aus dem 18. Jahrhundert ist heute die Schule für Technik und Gestaltung mit fast 2.000 Schülerinnen und Schülern geworden. Unsere Ausbildungsangebote sind vielfältiger denn je: Neben einer breit

aufgestellten Berufsschule, die Auszubildende in den Bereichen Metalltechnik, KFZ-Technik, Mechatronik, Elektrotechnik, Oberflächenbeschichtung, Textiltechnik, Gold- und Silberschmied, Nahrung und Körperpflege ins Berufsleben führt, besteht auch die Möglichkeit, sich schulisch zu qualifizieren. So kann man vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur alle Schulabschlüsse erreichen, die bundesweit anerkannt werden. In unseren Werkstätten findet eine praxisorientierte und moderne Ausbildung statt, angeleitet von motivierten Lehrkräften, die über viel Fachwissen und Pädagogik verfügen, um bedürfnisgerecht und zielorientiert zu unterrichten.

Technik brauchen wir, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen und unseren Wohlstand zu erhalten. Das Technische Gymnasium, unsere Fachschulen und das Berufskolleg bieten hier eine hervorragende Mög-

lichkeit, sich zu qualifizieren, um später nach einem Studium an der Universität oder Hochschule als Ingenieur/-in tätig zu sein. Ebenso ist unsere Berufsschule ein Garant für zuverlässige Handwerkskunst und ein landesweit anerkannter Ausbildungsort für die Industrie in den bereits genannten Bereichen.

Gestaltung brauchen wir, weil unsere Gesellschaft aus Individuen besteht, die das Bedürfnis haben, auf unsere Umwelt kreativ Einfluss zu nehmen oder Produkte konsumieren zu wollen, die ästhetisch und einzigartig sind. Das Technische Gymnasium, unsere Berufskollegs und die Edelmetallabteilung eröffnen in diesem Bereich Zugänge, um sich für den Bereich Design zu qualifizieren. Nicht selten führt der Weg unserer Absolventinnen und Absolventen an die Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd.

Heidenheimer Straße 1 73529 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171 804-100 www.gs-gd.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

KAUFMÄNNISCHE SCHULE SCHWÄBISCH GMÜND Das bietet die Schule • Berufsschule Bankkaufmann/-frau Industriekaufmann/-frau Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Kaufmann/-frau im Einzelhandel Sozialversicherungsfachangestellter/ -angestellte Verkäufer/-in

• Berufsfachschule Wirtschaft mit Übungsfirma (2 BFW)

• Berufskolleg Berufskolleg FH (BKFH) Kaufmännisches Berufskolleg I (BK I) Kaufmännisches Berufskolleg II (BK II) Kaufmännisches Berufskolleg Fremdsprachen (BKFR)

• Wirtschaftsgymnasium

Schulleitungsteam (v.l.) Horst Frösch (BK/2BFW), Robert Zirker (KBS), Karin Wagner (Schulleiterin), Axel Walther (WG), Markus Hieber (stellv. Schulleiter) "Als Kaufmännische Schule bereiten wir unsere Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage kaufmännischer und allgemein bildender Inhalte auf das Leben, das Studium und die Berufswelt vor. Dabei steht für uns der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns."

Profil Wirtschaft (WGW) Profil Internationale Wirtschaft (WGI) Profil Finanzmanagement (WGF)

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Wirtschaftsgymnasium, Profile: Finanzmanagement, Wirtschaft und Internationale Wirtschaft (bilingual), 3 Jahre Vollzeit

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Berufskolleg (FH), für Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung, 1 Jahr Vollzeit; Kaufmännisches Berufskolleg I mit Übungsfirma und Kaufmännisches Berufskolleg II, je 1 Jahr Vollzeit, aufeinander aufbauend; Kaufmännisches Berufskolleg Fremdsprachen, 2 Jahre Vollzeit

Fachhochschulreife

Duale Berufsausbildung in den Bereichen: Bank, Büromanagement, Einzelhandel, Groß- und Außenhandel, Industrie und Sozialversicherung

Berufsfachschule (Wirtschaftsschule) mit Übungsfirma, 2 Jahre Vollzeit

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Kaufmannsgehilfenbrief, Mittlere Reife Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

WIR VERSTEHEN UNSERE SCHULE ALS LERN- UND LEBENSRAUM Wenn Sie sich für einen weiterführenden Schulabschluss interessieren oder wenn Sie eine Ausbildung in einem kaufmännischen Beruf ergreifen wollen, dann sind Sie bei uns genau richtig! Wirtschaftliche Aspekte sind so sehr in den Mittelpunkt des menschlichen Lebens gerückt, dass der Auftrag der

Schulen, auf die Bewältigung von Lebenssituationen vorzubereiten, auch eine breite und vertiefte ökonomische Allgemeinbildung erfordert. Die Erkenntnisse aus den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Unterrichtsgebieten bereiten Absolventinnen und Absolventen zielgerichtet auf die Anforderungen der Zukunft vor.

Weit über 600 Vollzeitschülerinnen und -schüler und 400 Auszubildende werden zurzeit in unserem Vollzeitbereich und in der Berufsschule von über 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. An der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd können Sie auf vielfältigen Wegen zu einem Schulabschluss kommen: • in der Kaufmännischen Berufsschule als Dualer Partner der Betriebe zu einem Berufsabschluss • in der Berufsfachschule zur Fachschulreife • in den Berufskollegs zur Fachhochschulreife • im Wirtschaftsgymnasium zum Abitur. Jeder dieser Schulabschlüsse eröffnet Ihnen wiederum sehr viele Möglichkeiten der Weiterbildung.

Wir unterstützen Sie gerne, Ihren Bildungsweg zu finden und zu gehen.

Heidenheimer Straße 1 73529 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171 804-200 www.ks-gd.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

HAUSWIRTSCHAFTLICHE SCHULE AGNES-VON-HOHENSTAUFEN-SCHULE Hauswirtschaftliche Schule für Ernährung, Gesundheit, Pflege und Soziales

Das bietet die Schule • VABO und VABR • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsschule Berufsfachschule für Altenpflegehilfe (1BFAH)

• Berufsfachschule Profil: "Ernährung und Hauswirtschaft", 2-jährig (2 BFH) Profil: "Gesundheit und Pflege", 2-jährig (2 BFP)

• Berufskolleg 1-jähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (BKFH) 1-jähriges Berufskolleg für "Gesundheit und Pflege I" (BKP I) 1-jähriges Berufskolleg für "Gesundheit und Pflege II" (BKP II)

• Berufliche Gymnasien Profil Ernährungswissenschaft (EG) Profil Gesundheitswissenschaft (GG) Profil Sozialwissenschaft (SG)

Schulleitungsteam der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule, Schwäbisch Gmünd Cornelia Seemann, Reinhard Goldig, Stellvertretender Schulleiter Jonathan Kuhn und Schulleiter Jens-Peter Schuller „EG – ein Begriff, der in der Öffentlichkeit oft gleich gesetzt wird mit der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd. Stimmt, das sind wir auch. Aber darüber hinaus eben noch viel mehr. Mit den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Pflege und Soziales bietet die Schule viele Möglichkeiten, den angestrebten Abschluss zu erreichen. Die Agnes-von-Hohenstaufen ist eine Schule, die es versteht, eine Atmosphäre zu schaffen, die das Lernen positiv beeinflusst.“

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Ernährungswissenschaftliches Gymnasium (EG), 3 Jahre Vollzeit Gesundheitswissenschaftliches Gymnasium (GG), 3 Jahre Vollzeit Sozialwissenschaftliches Gymnasium (SG), 3 Jahre Vollzeit Berufskolleg (FH), für Schüler mit abgeschlossener Berufsausbildung, 1 Jahr Vollzeit Berufskolleg I mit dem Profil: "Gesundheit und Pflege", 1 Jahr Vollzeit Berufskolleg II mit dem Profil: "Gesundheit und Pflege", 1 Jahr Vollzeit Berufsfachschule, Profile: "Gesundheit und Pflege" sowie "Ernährung und Erziehung", 2 Jahre Vollzeit Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual), für Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, 1 Jahr Vollzeit

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Fachhochschulreife

Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss


BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

DER MENSCH STEHT BEI UNS AN ERSTER STELLE Angebot Die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule (AvH) steht für die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems: Kein Abschluss ohne Anschluss ist die Devise. Je nach Bildungsabschluss haben bei uns alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein auf sie individuell zugeschnittenes Bildungsangebot zu bekommen. Sei es im Anschluss an eine vorangegangene Schulausbildung oder auch als schulische Weiterqualifizierung nach einer Berufsausbildung.

Vielfalt Mit etwa 50 Lehrerinnen und Lehrern und circa 600 Schülerinnen und Schülern bietet die Agnes-von-Hohenstaufen-Schule eine überschaubare Einheit. Eingebunden im Beruflichen Schulzentrum Schwäbisch Gmünd sind wir eine Schule mit äußerst vielfältigem Angebot. Gleichzeitig steht die individuelle Betreuung im Vordergrund unseres pädagogischen Handelns.

Heimat Integration ist bei uns kein leeres Schlagwort, sondern gelebter Schulalltag. Unsere Schule versteht sich als ein Ort der Begegnung verschiedener Kulturen. Die am Schulleben Beteiligten bieten allen Schülerinnen und Schülern ein Stück Heimat. Die Agnes-

von-Hohenstaufen-Schule ist Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage. An der Agnes-von-Hohenstaufen-Schule Schwäbisch Gmünd können Schülerinnen und Schüler auf vielfältigen Wegen zu einem Schulabschluss kommen: zum Abitur / zur Allgemeinen Hochschulreife: • im Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium (EG), • im Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium (GG) oder • im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SG) zur Mittleren Reife / Fachschulreife (2 BFS): • in der Berufsfachschule zur Fachhochschulreife: • in den Berufskollegs - 1-jähriges Berufskolleg zur Fachhochschulreife (1 BKFH) - das Berufskolleg für Gesundheit und Pflege I (BKP I) - das Berufskolleg für Gesundheit und Pflege II (BKP II)

zur Erfüllung der Berufsschulpflicht bzw. zum Hauptschulabschluss: • in der Dualen Ausbildungsvorbereitung (AVdual) zum Beruf führend: • Altenpflegehelfer/-in Insbesondere durch vielfältige Zusatzangebote schafft die Schule für jede Schülerin und für jeden Schüler ein differenziertes Bildungs- und Unterstützungsangebot. An der AvH wird die Individualisierung als zentrale Maxime im Bildungs- und Lehrangebot ernst genommen. Dies geschieht durch eigene Angebote, aber auch in Zusammenarbeit mit externen Anbietern. Ganz wichtig sind auch die Bildungspartnerschaften mit dem Stauferklinikum Mutlangen und der Stiftung Haus Lindenhof. Praktikumsabschnitte in fast allen Schularten ergänzen die schulische Bildung perfekt und geben den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitswelt.

Heidenheimer Straße 1 73529 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171 804-300 www.avh-gd.de

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BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

INTERVIEWS MIT SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

AHMED

RICARDA

GEWERBLICHE SCHULE

GEWERBLICHE SCHULE

2-jähriges Berufskolleg für Produktdesign

Abiturientin am Technischen Gymnasium Profil Technik und Management

Warum gehst du auf das Berufskolleg für Produktdesign?

Warum gehst du auf das Technische Gymnasium?

Warum gehst du auf das Wirtschaftsgymnasium?

Meine große Leidenschaft ist das Fotografieren und das Zeichnen. Ich mag es, Dinge zu gestalten. Deshalb habe ich mich für das Berufskolleg für Produktdesign entschieden. Hier kann ich gleichzeitig eine Berufsausbildung zu Produktdesignassistenten und die Fachhochschulreife machen. Die brauche ich, wenn ich an der Hochschule für Gestaltung studieren möchte.

Ich habe dieses Profil gewählt, weil mich das Technische schon immer fasziniert hat. Aber auch das Fach Wirtschaft fand ich interessant und deshalb war dieses Profil am Technischen Gymnasium perfekt für mich.

Ich habe hier an der Kaufmännischen Schule bereits die 2-jährige Berufsfachschule besucht und meine Mittlere Reife absolviert. Das Fach Wirtschaft hat mich bereits dort interessiert. Für mich war immer klar, dass ich weiter auf die Schule gehen und mein Abitur machen möchte. Das Wirtschaftsgymnasium mit Profil Wirtschaft hat sich dann natürlich angeboten.

Was gefällt dir besonders an diesem Profil? Die Schule ist sehr gut ausgestattet. In den Werkstätten ist alles da, was man zum Arbeiten braucht und man muss auch nicht hungern, denn das Essen in der neuen Mensa schmeckt exzellent.

Was gefällt dir besonders an diesem Profil? Die Kombination aus Theorie und praktischer Umsetzung finde ich sehr abwechslungsreich. Durch die Projektplanung, die technische Realisation in den Werkstätten mit 3-D-Drucker und die Konzeption für eine Produkteinführung bekommt man einen ganz neuen Blick auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge. Auch dass wir bei Führungen Betriebe wie Bosch kennenlernen können, finde ich super.

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KATHARINA

KAUFMÄNNISCHE SCHULE

Schülerin des Wirtschaftsgymnasiums Profil Wirtschaft

Die detaillierten Infos zum Thema Steuern und Unternehmensgründung sowie viele weitere Schwerpunkte rund um die BWL und VWL begeistern mich und bringen mich auch privat weiter. Wenn ich das Abitur erfolgreich abgeschlossen habe ist es mein Wunsch, BWL und Geschichte auf Lehramt zu studieren. Es wäre für mich etwas Besonderes, später einmal Schülern das beizubringen was mir so viel Freude bereitet.


SCHULE BERUFLICHES SCHULZENTRUM SCHWÄBISCH GMÜND

SCHWÄBISCH GMÜND

RAPHAEL

KAUFMÄNNISCHE SCHULE

Auszubildender bei der Firma Bosch Automotive Steering GmbH

Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Ich befinde mich jetzt im zweiten Lehrjahr der Ausbildung zum Industriekaufmann. Zuvor habe ich meine Mittlere Reife an der Adalbert-StifterRealschule absolviert. Für mich war es klar, dass ich nach der Schule vorrangig eine kaufmännische Ausbildung machen möchte, um Arbeit und Schule miteinander zu kombinieren und mein eigenes Geld zu verdienen. Die duale Ausbildung schafft dabei einen abwechslungsreichen Alltag. Nach der Ausbildung möchte ich mich in meinem Beruf weiterentwickeln und strebe einen Abschluss zum Bachelor an. Die Schule finde ich toll, da sie in der Nähe meines Wohnortes ist. Außerdem bietet die neue Mensa viel Platz zum Lernen und in der richtigen Klassenatmosphäre macht alles doppelt so viel Spaß. Zudem besteht ein guter Kontakt zwischen Ausbildern und Schule.

DILARA

BENEDIKT

AGNES-VONHOHENSTAUFEN-SCHULE

AGNES-VONHOHENSTAUFEN-SCHULE

2-jährige Berufsfachschule Gesundheit und Pflege

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Warum gehst du in die Berufsfachschule mit dem Profil Gesundheit und Pflege?

Warum gehst du auf das Sozialwissenschaftliche Gymnasium?

Ich kümmere mich gerne um Menschen und helfe gerne, dafür bietet mir diese Schulart die besten Voraussetzungen.

Mein Berufswunsch geht in Richtung Pädagogik, eventuell Sonderpädagogik. Die Profile Pädagogik und Psychologie interessiert mich von allen Möglichkeiten, ein Abitur machen zu können, am meisten.

Was gefällt dir an diesem Profil? Mir gefällt der große Anteil an Praxis in diesem Profil. Die Erfahrungen mit den richtigen Handgriffen, z.B. bei Behinderten oder Älteren werden mir in der Zukunft im Beruf nützen.

Was gefällt dir an der Agnesvon-Hohenstaufen-Schule besonders gut? Man erfährt große Unterstützung durch die Lehrer und kann sich hier einfach wohlfühlen.

Was gefällt dir besonders an diesem Profil? Man lernt viel über den Menschen im Allgemeinen, aber auch über sich selbst. Das Individuum steht im Fokus und dies in Theorie und Praxis.

Was gefällt dir an der Schule besonders gut? Dass es für jede Fragestellung eine Ansprechperson gibt und mir immer geholfen wird. Ich habe das Gefühl, dass jeder nach Kräften durch die Schule unterstützt wird, um den angestrebten Abschluss erreichen zu können.

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KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN Gewerbliche, kaufmännische und hauswirtschaftliche Ausbildungen – alles an einer Schule finden Sie am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen. Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen ermöglicht Synergien. Handwerk, Justiz und Verwaltung, Gesundheitsberufe und Altenpflege sind Schwerpunkte des Ellwanger Bildungsangebotes.

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In der dualen Ausbildung sind wir Partner der Wirtschaft.

Vielfalt. Und es gilt: „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

KOOP Acht – ein Projekt zur beruflichen Orientierung für Achtklässler, Dual Degree – duale Ausbildung plus Studium, Zertifikate für berufsbezogenes Englisch, Praktika an einer britischen Universität, Weiterbildungsangebote im Handwerk, in Pharmazie und in der Pflege: Dies alles zeigt unsere

Egal, mit welchem Abschluss die Schülerinnen und Schüler kommen: Für jede und jeden gibt es die Möglichkeit zum Erreichen der nächsten Stufe. Und dabei werden immer auch zusätzliche berufliche Kompetenzen erworben.


SCHULE KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN – DUALE AUSBILDUNGEN

ELLWANGEN

DUALE BERUFSAUSBILDUNG Das Kreisberufsschulzentrum ist eine öffentliche Schule. Das heißt auch: kein Schulgeld, Lernmittelfreiheit, Berechtigung zur Abnahme aller Prüfungen. Hier unterrichtet qualifiziertes, vom Land ausgebildetes Lehrpersonal. Knapp 2.000 Schülerinnen und Schüler nehmen dieses Angebot derzeit gerne in Anspruch – unter anderem auch Abiturientinnen und Abiturienten, die eine praktische Ausbildung als hervorragende Grundlage für ein berufsverwandtes Studium se-

hen. Miteinander leben – miteinander lernen! Die Persönlichkeit stärken, auf die Arbeitswelt vorbereiten, selbstständig und im Team arbeiten, Verantwortung für sich und andere übernehmen – das sind unsere Ziele aus dem Leitbild der Schule. Jugendberufshelferinnen und -helfer, Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter, Sonderpädagoginnen und -pädagogen, Beratungslehrerinnen und -lehrer und Schulseelsorgerinnen und

-seelsorger unterstützen unser Kollegium dabei, diese Ziele zu erreichen. Auch Schülerinnen und Schüler mit Handicaps finden bei uns einen Platz: Die kooperative Berufsvorbereitende Einrichtung (BVE) am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen nimmt Förderschülerinnen und -schüler und Jugendliche aus den Berufsschulstufen der Schulen für Behinderte auf und unterstützt sie auf dem Weg in eine angelernte Berufstätigkeit.

GEWERBLICHER BEREICH Anlagenmechaniker/-in Sanitär, Heizung, Klima Autofachwerker/-in Elektroniker/-in für Gebäude-/ Energietechnik Fachpraktiker/-in Anlagenmechanik Sanitär, Heizung, Klima

Fachpraktiker/-in für Zerspanungsmechanik Fachwerker/-in für Metallbautechnik Feinwerkmechaniker/-in Industriemechaniker/-in Kfz-Mechatroniker/-in Konstruktionsmechaniker/-in Maschinen- und Anlagenführer/-in

Medizinische/-r Fachangestellte/-r Metallbauer/-in Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte/-r Werkzeugmechaniker/-in Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r

KAUFMÄNNISCHER BEREICH Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau im Einzelhandel Industriekaufmann/ -frau "Dual Degree" Industriekaufmann/-frau Justizfachangestellte/-r

Rechtsanwaltsfachangestellte/-r Verkäufer/-in

HAUSWIRTSCHAFTLICHER BEREICH Altenpflegehelfer/-in Altenpfleger/-in

Praxisanleiter/-in Stationsleiter/-in

Pflegedienstleiter/-in

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KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

GEWERBLICHER BEREICH Das bietet die Schule • VABO und VABR • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Hauptschulabschluss für Metallwerker • Berufsschule Metalltechnik Metallbautechnik Installationstechnik Elektrotechnik Gesundheit Pharmazie Medizin Zahnmedizin

• Berufsfachschule Metalltechnik

• Berufskolleg Technik Chemie Pharmazie Umweltschutztechnik

Schulleitungsteam des Kreisberufsschulzentrums Ellwangen Schulleiter Peter Lehle (links) „Die persönliche und berufliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler steht im Zentrum des schulischen Handelns. Bildung und Ausbildung sind das Rüstzeug, mit dem die Jugendlichen in Beruf und Studium ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Jedem, der zu uns kommt, wollen wir die ‚Türen öffnen’. ”

• Technisches Gymnasium Mechatronik Umwelttechnik Gestaltungs- und Medientechnik

Wenn du diesen Bildungsweg gehst, bekommst du diesen Abschluss Technisches Gymnasium, 3 Jahre Vollzeit 2-jährige Berufskollegs Technische Assistenten: vollschulische Berufsausbildung in den Bereichen Chemie, Pharmazie, Umweltschutztechnik; Zugang Mittlere Reife Berufskolleg I Technik Duale Berufsausbildung: Berufsschule und betriebliche Ausbildung der Bereiche Elektrotechnik, Metalltechnik (siehe Einzelaufstellung bei der Abteilung), SanitärHeizung-Klimatechnik und Gesundheit (Pharmazie, Medizin, Zahnmedizin); Zugang Hauptschulabschluss 2-jährige Berufsfachschule Metalltechnik Fachpraktiker/-in für Metallbautechnik, Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) für Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, 1 Jahr Vollzeit, Profil Metall, Holz

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Allgemeine Hochschulreife (Abitur) Gesellenbrief, Kaufmannsgehilfenbrief, Facharbeiterbrief

Fachhochschulreife Fachhochschulreife Gesellenbrief, Kaufmannsgehilfenbrief, Facharbeiterbrief Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss


KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

WIR MACHEN FORTSCHRITT ALLTÄGLICH Die drei gewerblichen Abteilungen in Ellwangen verstehen sich als Dienstleister für die Ausbildungsbetriebe in der Region und wollen den Auszubildenden mit einem attraktiven Unterrichtsangebot in guter Lernatmosphäre die besten Voraussetzungen geben, die täglichen Herausforderungen der Arbeitswelt zu meistern. In den gut ausgestatteten Unterrichtsräumen, Werkstätten und Laborräumen findet eine zeitgemäße, an der täglichen Berufspraxis orientierte Ausbildung statt. Fachkompetente und motivierte Lehrerinnen und Lehrer gewährleisten die enge Verzahnung mit den Betrieben vor Ort. Mit immer wieder neuen Angeboten wollen wir die Schülerinnen und Schüler fit machen für die Anforderungen der Zukunft. Inzwischen kann bei jeder der gewerblichen Ausbildungen ein Englisch-Zer-

tifikat erworben werden, das sich an der jeweiligen Fachsprache orientiert. Das Handwerk braucht sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele der Auszubildenden starten in ein erstes Ausbildungsjahr an der Schule und haben schon einen Vorvertrag mit einem Betrieb in der Tasche oder schließen diesen noch während des Ausbildungsjahres ab. Mechatronik ist der Schwerpunkt in den Ausbildungen für die Metallindustrie. Gut ausgebildete Werkzeugmechanikerinnen und -mechaniker und Industriemechanikerinnen und -mechaniker halten diese Region zukunftsfähig und sichern das wirtschaftliche Fortkommen. Die Versorgung der Bevölkerung in Arztpraxen, Apotheken und Zahnarztpraxen wird unterstützt durch die Fachangestellten, die in diesen Berei-

chen arbeiten. Mit einer alternden Bevölkerung wird das Angebot an Arbeitsplätzen weiter zunehmen. In den Ausbildungen zu technischen Assistenten (Chemie, Pharmazie und Umweltschutztechnik) werden die Grundlagen vermittelt für analytische, herstellende und verfahrenstechnische Arbeiten auch bei überregionalen Betrieben. 2-jährige Berufsfachschule, Berufskolleg und Technisches Gymnasium bieten gute Möglichkeiten, in einem technischen Umfeld den nächsthöheren allgemein bildenden Abschluss zu erwerben. Die dabei miterworbenen technischen Kompetenzen sind ein zusätzliches Plus – und für viele Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Motivation, denn in den meisten Fällen führen sie zu einer verkürzten Ausbildungszeit.

Berliner Straße 19 73479 Ellwangen Tel.: 07961 872- 0 www.kbsz-ellwangen.de

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KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

KAUFMÄNNISCHER BEREICH Das bietet die Schule • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsschule Wirtschaft, Verwaltung, Justiz

• Berufsfachschule Wirtschaft

• Berufskolleg Wirtschaft I und II Kaufmännischer Bereich

• Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife

BÜRO WILL ORGANISIERT SEIN Der kaufmännische Bereich am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen steht für berufliche Angebote in Wirtschaft, Handel, Justiz und Verwaltung. Als Dienstleister für die Ausbildungsbetriebe in der Region wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern mit einem attraktiven Unterrichtsangebot in guter Lernatmosphäre beste Voraussetzungen bieten, um sich den Anforderungen ihres Arbeitsplatzes immer wieder stellen zu können. In den gut ausgestatteten Fach- und EDV-Räumen kann eine zeitgemäße, an der täglichen Berufspraxis orientierte Ausbildung stattfinden. Fachkompetente, motivierte Lehrer/-innen werden un-

terstützt von Spezialistinnen und Spezialisten aus Justiz und Verwaltung. Verkäufer und Einzelhandelskaufleute, Verkäufer/-innen, Kaufleute für Bürokommunikation und Industriekaufleute bilden das Profil Wirtschaft und Handel an der Schule. Die Schwerpunkte Justiz und öffentliche Verwaltung werden regional nur an der Ellwanger Schule angeboten. Fachangestellte/-r für Büromanagement mit Verwaltung, Justizfachangestellte/-r und Rechtsanwaltsfachangestellte/-r bilden dieses Profil. Inzwischen kann für alle diese Berufe ein Englisch-Zertifikat erworben werden, das sich an der entsprechenden

Verkürzte Ausbildung als Industriekauffrau/-mann und gleichzeitiges Studium zum Bachelor BWL (Dual Degree) 1-jähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife Berufskollegs I und II Duale Berufsausbildung: Berufsschule und betriebliche Ausbildungen des Bereichs Wirtschaft: Industrie, Büro, Verwaltung, Justiz, Einzelhandel 2-jährige Berufsfachschule Wirtschaft Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) für SchülerInnen mit und ohne Hauptschulabschluss, 1 Jahr Vollzeit

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Fachsprache orientiert. Das erleichtert Absolventinnen und Absolventen den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt oder zu Praktika im Ausland. Wirtschaftsschule, die Berufskollegs Wirtschaft und das Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife bieten gute Möglichkeiten, in einem wirtschaftlichen Umfeld einen nächsthöheren allgemein bildenden Abschluss zu erwerben, um damit bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu haben oder um ein Studium aufzunehmen. Eine wirtschaftliche Grundbildung ist inzwischen unverzichtbar und erleichtert das Alltagsmanagement eines jeden. Studienmöglichkeit: fachgebunden an Hochschulen Fachhochschulreife Gesellenbrief, Kaufmannsgehilfenbrief, Facharbeiterbrief Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss


KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

HAUSWIRTSCHAFTLICH-PFLEGERISCHER BEREICH Das bietet die Schule • VABO und VABR • Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) • Berufsschule Altenpflege, Altenpflegehilfe, Altenpflegehilfe für Migrantinnen und Migranten

• Berufsfachschule Hauswirtschaft und Ernährung, Gesundheit und Pflege

• Berufskolleg Gesundheit und Pflege

ZWEI SÄULEN: ALLTAGSKOMPETENZ UND PFLEGE Altenpflegehilfe und Altenpflege als grundständige Berufsausbildungen, dazu Weiterbildungen zu Praxisanleitung, Stationsleitung und Pflegedienstleitung – bei uns im hauswirtschaftlichpflegerischen Bereich werden die Altenpflegekräfte in guter Partnerschaft mit den und für die Einrichtungen der Region für den beruflichen Alltag fit gemacht.

Die 2-jährige Berufsfachschule und Berufskolleg mit pflegerischem Schwerpunkt bieten die Möglichkeit, in diesem Umfeld einen nächsthöheren allgemein bildenden Abschluss zu erwerben. Das gilt ebenso für die 2-jährige Berufsfachschule mit hauswirtschaftlichem Profil. Häufig werden sie auf eine Berufsausbildung angerechnet und führen zu einer verkürzten Ausbildungszeit.

In den sachgerecht ausgestatteten Unterrichtsräumen arbeiten engagierte Lehrer/-innen, die ihre eigene pflegerische Berufserfahrung mit einbringen. Der Unterricht wird begleitet durch Praxisbesuche in den Alten- und Pflegeheimen.

Gerade im hauswirtschaftlichen Bereich finden auch Schüler/-innen, deren Schullaufbahn bisher nicht geradlinig verlief, eine zweite Chance. Ein Team von Lehrkräften mit sonderpädagogischer Ausbildung, Jugendberufshelfer/innen und Jugendsozialarbeiter/-innen

Abendschule: Praxisanleitung, Stationsleitung, Pflegedienstleitung Berufskolleg I Gesundheit und Pflege

Duale Berufsausbildung: Berufsschule und betriebliche Ausbildung des Bereichs Pflege: Altenpflegehilfe, Altenpflege 2-jährige Berufsfachschulen Hauswirtschaft und Ernährung, Gesundheit und Pflege Duale Ausbildungsvorbereitung (AVdual) für Schüler mit und ohne Hauptschulabschluss, 1 Jahr Vollzeit, Profile Hauswirtschaft, Gästebetreuung, Pflege

organisiert individuelle Unterstützungsangebote und vermittelt eine berufliche Orientierung in verschiedenen Berufsfeldern. Ganztagesangebote, hoher Praxisanteil, zum Teil auch in Praktika außerhalb der Schule, und Kooperationen mit externen Partnern schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen, um diesen Schüler/-innen den Weg in Arbeit und Beruf zu ebnen. Von diesem Angebot profitieren auch Jugendliche, die mit geringen Deutsch-Kenntnissen zu uns kommen. Durch sprachliche Fördermaßnahmen und Erfolg in der Schule können sie in unsere Gesellschaft integriert werden. Studienmöglichkeit: fachgebunden an Hochschulen, Meisterstudium Fachhochschulreife Gesellenbrief, Kaufmannsgehilfenbrief, Facharbeiterbrief Mittlere Reife Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss Hauptschulabschluss

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KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

INTERVIEWS MIT SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

JOHANNES

GEWERBLICHER BEREICH

ADRIAN

JOHANNA

frisch gebackener Abiturient mit 1,0 Notendurchschnitt, Schüler am Technischen Gymnasium mit dem Profilfach Technik.

Anlagenmechanik Sanitär, Heizung, Klima (SHK), 4. Lehrjahr

GEWERBLICHER BEREICH

GEWERBLICHER BEREICH

Das Profilfach Technik ist die perfekte Basis für mein zukünftiges Studium im Fach Mechatronik, da dabei sowohl vertiefte Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik und Elektronik, als auch wichtige Grundlagen im Maschinenbau gelegt werden.

Der Anlagenmechaniker SHK ist ein extrem vielfältiger und zukunftsorientierter Beruf, bei dem man jeden Tag Kontakt mit anderen Menschen hat.

Chemie hat mich schon immer begeistert – deshalb wollte ich nach meinem Abitur eine Ausbildung in diesem Bereich machen. Im Rahmen der vollschulischen zweijährigen Ausbildung zur CTA erhalte ich tiefe Einblicke in naturwissenschaftliche Bereiche wie anorganische, organische, physikalische und analytische Chemie. Auch die Praxis kommt dabei nicht zu kurz: An zwei Tagen pro Woche experimentiere ich in einem der hochmodern ausgerüsteten Labors des KBSZ.

Außerdem finde ich gut, dass das Profilfach Technik in Mechatronik umgewandelt wurde, da dies den veränderten technischen Anforderungen Rechnung trägt. Durch die Einrichtung des Profils Umwelttechnik am Technischen Gymnasium in Ellwangen nehmen auch neue Technologien Einzug in den Unterricht.

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Die Kombination von Theorie und Praxis verschafft uns jeden Tag neue Einblicke in die Haustechnik. Außerdem werden wir von meiner Firma auf Fortbildungen geschickt. Nach meiner Lehre habe ich viele Möglichkeiten, z.B. den Besuch der Meisterschule oder die FH-Reife nachholen und Versorgungstechnik studieren. Das ist alles sehr spannend.

Berufskolleg Chemisch-technische Assistenten (CTA), 2. Jahr

Bei meiner Projektarbeit zum Thema „Gendiagnostik“ kann ich das gentechnische Sicherheitslabor der Stufe 1 nützen, ein Speziallabor, das normalerweise für die Ausbildung der Umweltschutztechnischen Assistenten (UTA) zur Verfügung steht. Meine Chancen sind gut, deshalb habe ich meinen zukünftigen Arbeitsplatz bei einem großen pharmazeutischen Unternehmen bereits einige Wochen vor meiner Abschlussprüfung in der Tasche.


SCHULE KREISBERUFSSCHULZENTRUM ELLWANGEN

ELLWANGEN

BLISS WANJA

CARINA

CONSTANZE

HAUSWIRTSCHAFTLICHER BEREICH

HAUSWIRTSCHAFTLICHER BEREICH

KAUFMÄNNISCHER BEREICH

Altenpflege ist der Beruf für mich – alte Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen, das bereitet mir Freude. Überhaupt ist es wichtig, für andere da zu sein – nicht nur, wenn sie alt und gebrechlich werden. Hier an der Schule lernen wir nicht nur die theoretischen Grundlagen aus der Pflege, der Medizin oder der Gerontopsychiatrie. Wir lernen auch wie es ist, wenn man sich nicht mehr auf seine Sinne oder seinen Körper verlassen kann und welche Ängste damit verbunden sind. Und wir lernen, was wir tun können, um ein angenehmes Umfeld zu schaffen.

Nach dem Hauptschulabschluss wollte ich die mittlere Reife erwerben, deshalb habe ich mich für die Zweijährige Berufsfachschule mit Fachrichtung Hauswirtschaft entschieden. Hier lernt man viele Dinge wie Kochen oder Wäschepflege.

Bei meiner Ausbildung hier kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ich bekomme in der Berufsschule die theoretischen Kenntnisse, die ich für meinen Beruf als Industriekauffrau brauche und arbeite natürlich in meinem Betrieb mit. Das läuft so wie in jeder dualen Ausbildung.

Ausbildung zur Altenpflegerin

Die Lehrerinnen und Lehrer wissen genau, wovon sie sprechen, denn sie waren – und sind teilweise immer noch – in verschiedenen Bereichen der Pflege oder des Hospizdienstes tätig. Das merkt man einfach an dem, wie sie Inhalte rüberbringen. Was meine Zukunftspläne sind? Die Ausbildung beenden und das tun, was für mich Sinn im Leben macht – Menschen zu helfen.

2-jährige Berufsfachschule für Hauswirtschaft

Der gute Ruf der Zweijährigen Berufsfachschule Ellwangen und die Möglichkeit eine Vertiefung im Bereich Sport, Musik oder Gestaltung wählen zu können, machten mir die Entscheidung für Ellwangen einfach. Sport mit sechs Stunden pro Woche zu haben, macht einfach Spaß. Er stellt einen Ausgleich zu den anderen Fächern her und wir lernen hier auch viele neue und unbekannte Sportarten. Mir haben Projekte wie Streetlight oder auch die Kennenlerntage auf der Borro-Ranch super gut gefallen. Die Lehrer waren einfach für uns Schüler da, so dass ich die Zweijährige Berufsfachschule auf jeden Fall wieder machen würde.

Ausbildung zur Industriekauffrau mit gleichzeitigem Bachelor-Studium (Dual Degree)

Die zweite „Fliege“ aber ist, dass in der Berufsschule der Unterricht an meinem Kenntnisstand als Abiturientin andockt und auch Studieninhalte vermittelt werden. Deswegen habe ich am Ende meiner verkürzten zweijährigen Ausbildung auch noch den Bachelor in BWL in der Tasche! Das finde ich sensationell.

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LANDESGYMNASIUM FÜR HOCHBEGABTE

EINE SCHULE FÜR KÄPSELE Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (LGH)

Ein Gymnasium ausschließlich für Hochbegabte? Das Landesgymnasium in Schwäbisch Gmünd hat sich mit diesem besonderen Ansatz in einer immer vielfältiger werdenden Schullandschaft erfolgreich positioniert. Seit 2004 werden Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse aufgenommen. 11 Jahrgänge haben seitdem die Schule verlassen, und zwar nicht nur mit dem jeweils besten Abiturnotendurchschnitt des Landes, sondern auch nach der Bewältigung vielfältiger Aufgaben, die zu einem besonderen Persönlichkeitsprofil führen. Das Landesgymnasium ist eine herausfordernde Schule für Schülerinnen und Schüler, die schon in jungen Jahren Herausforderungen suchen, um an ihnen gemeinsam mit anderen zu wachsen und sich damit eine außergewöhnliche Studierfähigkeit zu erarbeiten. In die größte staatliche Internatsschule in Süddeutschland werden auch externe Schülerinnen und Schüler aufgenommen, die sich gleichermaßen dem besonderen Auswahlverfahren stellen. Die Hochbegabung wird mittels standardisierter wissenschaftlicher Verfahren festgestellt. Ohne eine entspre-

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chende Intelligenzdiagnostik ist eine Aufnahme nicht möglich. Aber auch die Projekttage, an denen Schülerinnen und Schüler ihre Motivation und ihre sozialen Fähigkeiten unter Beweis stellen, müssen erfolgreich abgeschlossen werden. Das Landesgymnasium muss nicht für jede hochbegabte Schülerin oder jeden hochbegabten Schüler die Schule erster Wahl sein. Für diejenigen, die sich darauf einlassen, bieten sich gerade, wenn sie aus dem ländlichen Raum stammen, einzigartige Chancen in eher kleinen Klassen und auf einem überschaubaren Campus. Sobald man Mitglied der Schulgemeinschaft ist, stellt sich die Frage nach der Hochbegabung nicht mehr. Man hat es geschafft und lernt nun wie an jedem anderen allgemein bildenden Gymnasium in Baden-Württemberg – nur schneller, vielfältiger und in engerem Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern. Der enge Kontakt zu den Lehrerinnen und Lehrern ist unter anderem durch die Gymnasialmentorin oder den Gymnasialmentor gesichert, die bzw. den man zu Beginn eines Schuljahres wählt. Die Freude am Denken steht bei allen Beteiligten im Vordergrund.

Der Unterricht im Fundamentum der Mittelstufe erfolgt verkürzt, wird akzeleriert, wobei sämtliche gängigen Sprachkombinationen und naturwissenschaftliche Schwerpunkte möglich sind. Durch die Konzentration spart man Zeit und Energie, um sich vielfältigen Wahlpflichtangeboten im Additum-Bereich zu widmen, die Jahr für Jahr neu gewählt bzw. fortgeführt werden können. Durch dieses Enrichment wird das Kerncurriculum individuell erweitert. Alte Sprachen, Arabisch, Chinesisch oder Russisch werden nicht an jeder Schule angeboten, ebenso wenig eine Spitzenförderung im Fach Mathematik oder in den Naturwissenschaften. Wenn man spezielle Vorlieben oder Stärken hat, findet man unter Garantie in der Schüler- oder Lehrerschaft jemanden, der die eigene Orientierung versteht, schätzt und unterstützt. Gleichzeitig kann man mit all seinen speziellen Schwerpunkten bis zum Abitur Generalist bleiben. Man erhält vertiefte Einblicke, ohne sich zu früh oder endgültig festlegen zu müssen oder gar seine musischen oder sportlichen Interessen aufgeben zu müssen.


LANDESGYMNASIUM FÜR HOCHBEGABTE

Das Landesgymnasium ist eine Schule, an der Leistung zählt und längst nicht alles ist. Je nach eigenem Leistungsvermögen wird man in den ersten und zweiten Fremdsprachen sowie in Mathematik in Fähigkeitsgruppen unterrichtet: Langeweile muss nicht sein. Die Übernahme von Verantwortung kann an einer Internatsschule, an der die Schülerinnen und Schüler tagtäglich gerade auch nach dem Unterricht zusammenleben, nicht ausbleiben. Gegenseitige Rücksichtnahme fängt schon im Doppelzimmer an, in dem die Schülerinnen und Schüler untergebracht sind. In einer Wohngemeinschaft hat jeder Aufgaben, in herausgehobene Ämter wird man gewählt. Soziales Engagement wächst und bewährt sich im Alltag, aber auch bei der Organisation von besonderen Veranstaltungen und Feiern, die das Campusleben prägen. Einige Rituale wie die Schaumtaufe der Neuen, das morgendliche Frühkonzil oder regelmäßige Schülervollversammlungen sind aus dem Leben einer Schulgemeinschaft von ungefähr 240 Schülerinnen und Schülern und circa 40 Kolleginnen und Kollegen nicht mehr wegzudenken.

Speziell für Jugendliche des Ostalbkreises bietet das LGH etwas Besonderes: Nach der Schulzeit kann man sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bewerben, auf dem Campus leben und arbeiten und so nach Abschluss der eigenen Schulzeit Schule aus einer ganz anderen vielleicht ungewohnten, in jedem Fall aber spannenden Perspektive kennenlernen.

AUSWAHLVERFAHREN • Intelligenzdiagnostik • Projekttage (Assessment Center) • Potentialgruppierung

MITTELSTUFE (KLASSEN 7-10) • Allgemein bildendes Gymnasium mit vertieftem G8-Profil • Akzeleration im Fundamentum • Enrichment im verpflichtenden Additum • Äußere Differenzierung in den 1. und 2. Fremdsprachen • Äußere Differenzierung in Mathematik • Individuelle Förderung durch Gymnasialmentorinnen und –mentoren • Jahrgangsspezifika wie Soziales Lernen (Klasse 7), Theater (Klasse 8), Gesundheitssport und Tanzen (Klas-

»LANGEWEILE MUSS NICHT SEIN.« se 9), Praktika mit sozialem Schwerpunkt (Klasse 10)

KURSSTUFE (KLASSEN 11-12) • Allgemein bildendes Gymnasium mit regulärem G8-Profil • Vielfältige Wahlmöglichkeiten im Fundamentum • Offenes Enrichment im freiwilligen Additum • Individuelle Förderung durch Gymnasialmentorinnen und –mentoren

ALLGEMEINE HOCHSCHULREIFE Fünf vierstündige Kurse, eine verpflichtende Fremdsprache, zwei verpflichtende Naturwissenschaften, Zertifizierung des Bildungsgangs durch das Land Baden-Württemberg, MINTEC-Zertifizierung.

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PFLEGEAUSBILDUNGEN IN DEN KLINIKEN OSTALB

AUSBILDUNG AN DEN SCHULEN DER KLINIKEN OSTALB IN AALEN, ELLWANGEN UND SCHWÄBISCH GMÜND Die Kliniken Ostalb sind ein großer Ausbildungsträger und bilden an allen Standorten in der Gesundheits- und Krankenpflege, der Operationstechnischen Assistenz und der Krankenpflegehilfe aus. Die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege wird in Aalen und Schwäbisch Gmünd ermöglicht. Am Ostalb-Klinikum Aalen besteht zudem die Möglichkeit der Hebammenausbildung in der Praxis durch eine Kooperation mit der ANregiomed-Akademie Ansbach. An allen drei Standorten besteht die Möglichkeit der akademischen Pflegeausbildung über ein duales Studium. Die drei Schulen sind eng vernetzt und bieten mit den drei Klinikstandorten der Kliniken Ostalb eine optimale Verzahnung mit der Praxis. Zukünftig besteht die Möglichkeit im April und Oktober mit der Ausbildung zu beginnen. Auskünfte erteilen gerne die jeweiligen Ansprechpartner. Auf den Seiten 86 und 87 geben Auszubildende der Kliniken Ostalb einen kurzen Einblick in ihren Beruf.

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PFLEGEN, BERATEN, BETREUEN UND BEGLEITEN. EINE AUFGABE JETZT UND IN ZUKUNFT. Die Handlungsfelder der Pflegenden sind vielfältig. Die tägliche Begegnung mit Menschen aller Altersgruppen, unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft und die durch Krankheit hervorgerufenen schwierigen Lebenssituationen und der ständige Zugewinn an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, machen eine fortschrittliche Berufsausbildung unabdingbar. So vielfältig die Handlungsfelder der Pflegenden sind, so breit gefächert sind auch die Lerninhalte, welche an den drei Pflegeschulen Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen vermittelt werden. Pflegewissenschaft, Rehabilitation, Sozialwissenschaft, Psychologie und Medizin: Die Ausbildung umfasst ein umfangreiches Gebiet. Das gemeinsame Ziel unserer Schulen ist es, unsere Auszubildenden dazu zu befähigen, in ihrem späteren Berufsalltag eigenständig und verantwor-

tungsbewusst im Sinne des Patienten und dessen Angehörigen agieren zu können. Unsere Pflegefachkräfte tragen eine große gesellschaftliche Verantwortung. So stehen Sie an der Seite der Menschen, die auf unmittelbare Hilfe angewiesen sind. Dabei nehmen Sie die Schlüsselrolle im Gesundheitssystem ein, weil Sie unmittelbar und operativ am und mit dem Patienten arbeiten. Die theoretische Ausbildung ist im Blocksystem organisiert. Die praktische Ausbildung dagegen erfolgt in den unterschiedlichen Fachabteilungen der Kliniken Ostalb. Unsere Auszubildende sammeln in den Kliniken wichtige Erfahrungen in allen Einsatzgebieten. Um den Theorie-PraxisTransfer sicher zu stellen, stehen unseren Auszubildenden speziell geschulte Praxisanleiter auf den Stationen zur Seite. Exkursionen im In- und Ausland, sowie zahlreiche Projektwochen rund um die Themen Pflege und Gesundheit, zählen zu den Ausbildungs-Highlights unserer Schulen.


KOOPERATIONSVEREINBARUNG

KOOPERATIONSVEREINBARUNG DER BERUFLICHEN SCHULEN DES OSTALBKREISES UND ALLGEMEIN BILDENDER SCHULEN IM OSTALBKREIS Der Ostalbkreis hat die Bedeutung des Übergangs von Schule in den Beruf erkannt und stellt sich der Aufgabe diesen weiter auszubauen und zu optimieren. Er richtet seinen Fokus aber auch auf den Übergang Schule – Schule, also auf Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Begabungen und ihres Interesses von einer Werkrealschule, einer Realschule oder einer Gemeinschaftsschule die Sekundarstufe II und somit die allgemeine Hochschulreife erlangen wollen. Hierfür brauchen sie Informationen und Unterstützung, denn sie stellen sich viele Fragen: • Was erwartet mich auf einem Beruflichen Gymnasium? • Was lerne ich eigentlich im Profil Biotechnologie, Sozialwissenschaft, Mechatronik oder Internationale Wirt schaft? • Habe ich hierfür die Fähigkeiten und Fertigkeiten unabhängig von meinen derzeitigen Schulnoten? • Welche Berufe kann ich mit welchen Profilen anstreben? • Wie sieht eigentlich eine Berufliche Schule aus? • Wie ist der Übergang nach Abitur in eine berufliche Ausbildung oder was verlangt die Hochschule? Der Ostalbkreis als Träger der Beruflichen Schulzentren in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen hat daher gemeinsam mit den ersten allgemein bildenden Schulen, den Schulleitungen und ihren Trägern Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet, um den Übergang Schule – Schule bestmöglich zu gestalten. Durch die Kooperationen wird besonders die individuelle Wahlentscheidung der jungen Menschen in den Fokus gelegt und der Übergang aus der Sekundar-

stufe I in eine Ausbildung oder in weitere teilzeit- oder vollzeitschulische Maßnahmen wie u.a. der Sekundarstufe II thematisiert und optimiert. Es ist beabsichtigt, diese Kooperationen mit weiteren allgemein bildenden Schulen zu schließen. Die Beruflichen Schulen des Ostalbkreises sind Zentren beruflicher Bildung und leisten mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen einen wichtigen Beitrag zur Förderung der individuellen Wahlentscheidung über die berufliche Zukunft der jungen Menschen und ihrem individuell bestmöglichen Schulabschluss. Mit einem mittleren Bildungsabschluss besteht für Gemeinschaftsschüler, Realschüler und Werkrealschüler die Möglichkeit, an den Beruflichen Gymnasien die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben. Ebenso sichern auch Berufskollegs, duale Ausbildungsgänge sowie sons-

»EINE STARKE KOOPERATION FÜR DEINE ZUKUNFT.« tige Vollzeitbildungsangebote die Fortführung der Arbeit der Schulen mit Sekundarstufenbereich I. Inhaltliche Punkte dieser Kooperationsvereinbarungen sind unter anderem: regelmäßige Austauschgespräche der Kooperationspartner, das Angebot eines jährlichen Gymnasialtages am Bußund Bettag, regelmäßige Elterninformationsabende, das Angebot einer Sommerschule, Förderunterricht, Teilnahme an Ausbildungsplatzmessen und die Vorbereitung auf den Berufsfindungstag Handwerk.

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BESONDERHEITEN

ÜBERREGIONAL EINMALIGE ANGEBOTE TECHNISCHE SCHULE AALEN

KAUFMÄNNISCHE SCHULE SCHWÄBISCH GMÜND

In Aalen wird die Landesfachklasse im Ausbildungsberuf Feinoptiker /-optikerin beschult. Außerdem wird hier die länderübergreifende Fachklasse im Ausbildungsberuf Produktionstechnologe/-technologin unterrichtet.

Der duale Ausbildungsberuf Sozialversicherungsfachangestellte/-r wird für die gesamte Region Ostwürttemberg angeboten.

KAUFMÄNNISCHE SCHULE AALEN

JUSTUS-VON-LIEBIG-SCHULE AALEN

Im 3-jährigen Berufskolleg für DesignSchmuck und Gerät (3BKDSG) erwerben die jungen Menschen vertiefte gestalterische, fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse in der Herstellung von Schmuck und Gerät aus edlen Werkstoffen. Die Ausbildung schließt mit der Prüfung zum staatlich geprüften Designer ab. Über Zusatzunterricht kann auch die Fachhochschulreife erreicht werden.

Hier wird eine Ausbildung in Landund Forstwirtschaft sowie im Hotelund Gaststättengewerbe angeboten.

An der Fachschule für Gestaltung, Schmuck und Gerät (FGSG) wird in ei-

Die dualen Ausbildungsberufe Steuerfachangestellte, Automobilkaufleute und Fachangestellte für Lagerlogistik / Fachlagerist werden für die gesamte Region Ostwürttemberg angeboten.

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GEWERBLICHE SCHULE SCHWÄBISCH GMÜND

ner 2-jährigen Weiterbildung von Goldund Silberschmiedegesellinnen und -gesellen oder Absolventinnen und Absolventen des 3-jährigen Berufskollegs Design, Schmuck und Gerät auf die Prüfung zum/zur staatlich geprüften Gestalter/Gestalterin (=Technikerprüfung) sowie die Meisterprüfung im Gold- und Silberschmiedehandwerk vorbereitet. Der Ausbildungsschwerpunkt liegt in der Gestaltung, dem Entwurf und der handwerklichen Herstellung von Schmuck und Gerät. Gleichzeitig erwerben die Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife. Eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung ist dem Bachelorabschluss gleichgestellt. Die Fachschule für Galvano- und Leiterplattentechnik (FTCG/LP) bietet einen in Europa einmaligen Ausbildungsgang zum/zur Leiterplattentechniker /zur Leiterplattentechnikerin.


BESONDERHEITEN

Beide Berufe, Galvanotechniker/-in und Leiterplattentechniker/-in, sind eng verwandt und werden als Klappklasse mit überwiegend gemeinsamem Unterricht geführt. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und schließt mit dem/der Staatlich geprüften Techniker/-in ab. Gleichzeitig erwerben die Absolventinnen und Absolventen die Fachhochschulreife.

KREISBERUFSSCHUL­ ZENTRUM ELLWANGEN Seit 2015 ist das Kreisberufsschulzentrum Ellwangen im Rahmen des Studiengangs Pharmamanagement und -technologie als Kompetenzzentrum Kooperationspartner der SRH Fernhochschule (The mobile University). Im Rahmen dieses Studiengangs finden fünf zentrale Praxismodule in Form von Präsenzveranstaltungen in den hochwertig ausgestatteten Labors

und Fachräumen des Kreisberufsschulzentrums Ellwangen statt. Diese Kooperation bietet auch Vorteile für die Ellwanger Technischen Assistenten, da bestimmte Laborleistungen/ Laborprüfungen anerkannt werden können. Im Bereich der Weiterbildung/Erwachsenenbildung werden Kurse zur Herstellung von applikationsfertigen Zytostatika-Zubereitungen, zu Validierungsverfahren und zur Sterilität in der Zytostatika-Herstellung sowie zum Molekularbiologischen Arbeiten angeboten. Die Zytostatika-Kurse sind die einzigen derartigen Weiterbildungsangebote für nichtakademische Berufe im gesamten deutschsprachigen Raum und werden von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol besucht. Dieses Kursangebot kann bei der jetzt anstehenden Neuordnung der PTA-Ausbildung auch Basis einer Spe-

zialisierung für Krankenhaus- bzw. Industrie-PTA sein. Im Bereich der Altenpflege werden Weiterbildungen in Form einer Abendschule angeboten. Inhalte der Weiterbildung sind die Themen Praxisanleitung, Leitung einer Funktionseinheit und Pflegedienstleitung.

Bei Fragen und weiterem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte gerne an Frau Marion Freytag, Geschäftsbereich Bildung und Kultur, Telefon: 07361 5031388 marion.freytag@ostalbkreis.de

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STUDIUM & AUSBILDUNG DUAL

STUDIUM ZUM BACHELOR OF ARTS UND KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG (STUDIUM & AUSBILDUNG DUAL) an den Kaufmännischen Schulen des Ostalbkreises in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen

Im Ostalbkreis neu eingeführt wurde das duale Ausbildungskonzept „Studium&Ausbildung dual“, bei dem Auszubildende mit Abitur oder Fachhochschulreife parallel zu ihrer Berufsausbildung zum Bankkaufmann/ zur Bankkauffrau, zum Industriekaufmann/ zur Industriekauffrau oder zum Kaufmann/ zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel ein berufsbegleitendes BWL-Studium zum Bachelor of Arts (B.A.) absolvieren können. Das berufsbegleitende BWL-Studium findet an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen statt. Die Auszubildenden starten, wie gewöhnlich, in einem der oben genannten Ausbildungsberufe. Im letzten Ausbildungsjahr beginnt aber parallel zur Berufsausbildung das berufsbegleitende BWL-Studium an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen. Da bestimmte Ausbildungsinhalte angerechnet werden können, ist das Studienprogramm der ersten beiden Semester reduziert. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung, erhöht sich der Anteil an Vorlesungen des berufsbegleitenden BWL-Studiums an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen. Vorteile dieses Studienkonzepts „Studium&Ausbildung dual“ sind zum einen, dass die Absolventen gleich zwei Abschlüsse in der Tasche haben. Zum anderen erleichtert das

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berufsbegleitende BWL-Studium die Studienfinanzierung, da ab dem dritten Semester bereits eine Beschäftigung im erlernten Ausbildungsberuf erfolgt. „Studium & Ausbildung dual“ ermöglicht außerdem einen schnelleren Berufseinstieg und stärkt die regionale Verankerung.

Ansprechpartner von „Studium&Ausbildung dual“ ist die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen. Studiengangmanagerin: Janina Bohler Telefon +49 (0) 7361 576 4981 janina.bohler@hs-aalen.de Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Christina Ravens Telefon +49 (0) 7361 91490 21 christina.ravens@hs-aalen.de Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Ralf-Christian Härting Telefon +49 (0) 7361 576 214 ralf.haerting@hs-aalen.de


DUAL DEGREE

DUAL DEGREE Mitten in den Beruf Dank Dual Degree – Kooperatives Ausbildungsangebot Industriekaufleute mit Studium am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen Ausbildung PLUS für Abiturientinnen und Abiturienten: Abiturientinnen und Abiturienten sowie Schülerinnen und Schüler mit Fachhochschulreife und einem Ausbildungsvertrag als Industriekauffrau/-mann können in zwei Jahren den IHK-Abschluss und nach weiteren zwei Jahren den Bachelorabschluss in BWL erwerben. Das Kreisberufsschulzentrum Ellwangen bietet in Partnerschaft mit der SRH Riedlingen einen speziellen Bildungsgang für Abiturientinnen und Abiturienten an, der schon in 2 Jahren zum Beruf Industriekauffrau/-mann führt und ein berufsbegleitendes Studium möglich macht.

Voraussetzungen:

Die Vorteile: • Ausbildung in Kombination mit einem berufsbegleitenden Studium • Während der Ausbildungszeit beziehen die Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung. • Während des weiteren Studiums bleiben die Studentinnen und Studenten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und werden auch bei reduzierter Wochenarbeitszeit durch einen Verdienst als Industriekauffrau/-mann gut an Ihre Firma gebunden. • Die Auszubildenden werden im ersten Jahr jeden Montag und jeden zweiten Freitag in der Schule sein, im zweiten Jahr dann genau umgekehrt. An den Unterrichtstagen werden jeweils 9 Unterrichtsstunden erteilt. • Durchschnittlich 3,5 Tage je Woche werden die Auszubildenden ihrem Betrieb zur Verfügung stehen, d.h. auf jeden Fall von Dienstag bis Donnerstag.

Voraussetzung ist das Abitur oder die Fachhochschulreife und ein Ausbildungsvertrag als Industriekauffrau/-mann. Die duale Ausbildung beträgt 2 Jahre, sie findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Die Lehrplaninhalte der AusAusbildung mit Zukunft bei Friedrich Kicherer KG bildung sind mit den Lehrplaninhalten der Fernhochschule Riedlingen abgestimmt. Berufskraftfahrer Die Friedrich Kicherer KG in Kontinuierliche InvestitioKaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel

Informatikkaufmann/-kauffrau Bachelor of Arts

in Zusammenarbeit mit der DH Heidenheim

Double Degree

Ellwangen gehört zu den größten mittelständischen Stahlgroßhandlungen in Deutschland. Das Kerngeschäft liegt im Großhandel von Stahl, Eisenwaren, Bauartikeln und Bauelementen.

Kaufmännische Ausbildung mit Abschluss + BWLBachelor-Studium Integriertes Ausbildungskonzept des Kreisberufsschulzentrum Ellwangen in Zusammenarbeit mit der Fernhochschule SRH Riedlingen

nen in die unterschiedlichen Fachbereiche und in die Ausbildung eines hochmotivierten Mitarbeiterstammes haben Kicherer zum kompetenten Partner für Kunden aus Industrie, Handel, Bauindustrie und Bauhandwerk werden lassen.

Ausbildungsbeginn: 01.09.2015 | Bewerbungsschluss: 31.08.2014 Studienbeginn: 01.10.2015 | Bewerbungsschluss: 30.09.2014 Informationen zu Ausbildungsberufen und Studienmöglichkeiten erhalten Sie von Evelyn Abele, Tel.: 07961/885-107

Stahlgroßhandel und Produktions-Verbindungshandel

Friedrich Kicherer KG | Ludwig-Lutz-Str. 4 | 73479 Ellwangen Tel.: 07961/885-0 | www.kicherer.de | info@kicherer.de

Bei der Friedrich Kicherer GmbH & Co. KG gibt es aktuell 28 Auszubildende und Studenten, darunter elf kaufmännische, sieben dual studierendeSTARTit! sowie drei Berufs– DIE AUSSTELLER kraftfahrer, einen Fachlageristen und eine Fachkraft für Lagerlogistik. Im Bild (von links nach rechts): Dual Degree Studenten Jonas Schenk, Lukas Burkart und Lukas Schneider.

Lukas Burkart, 20 Jahre, Dual Degree Student im 2. Jahr: Das Modell des Dual Degree ist noch relativ neu. Kicherer bietet diese Ausbildung bereits seit 5 Jahren an. Die Verbindung zwischen Theorie im Studium und Praxis im Berufsalltag bzw. der Anwendungsbezug der Theorie im Studium auf den Berufsalltag im Unternehmen finde ich genial. So hat man eine Ausbildung als zweite Stütze und Grundlage neben dem Studium. Diese Art des Studiums zeichnet sich zudem durch viel Berufserfahrung aus sowie einem geregeltem Einkommen. Die Dauer des Studiums sind 4 Jahre – die ersten 2 Jahre absolviert man eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studiert nebenher 2 Semester. In den letzten 2 Jahren studiert man parallel zum Berufsalltag 4 Semester und schließt das Studium schließlich mit dem Bachelor of Arts ab. Nach erfolgreichem Abschluss habe ich bei Kicherer die Möglichkeit auf einen attraktiven Arbeitsplatz mit interessanten Verantwortungsbereichen und abwechslungsreichen Aufgaben, die ich durch mein erworbenes Wissen im Studium optimal erfüllen kann.

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Gleich acht Dual Degree Azubi-/Studenten absolvieren derzeit bei JRS, J. Rettenmaier & Söhne, Rosenberg, ihre Ausbildung: Aktuell in der Ausbildung: Sarah Grimm, Simon Haas, Anita Nast. Fertig mit der Ausbildung, mitten im Studium: Kathrin Vogel, Valentin Dostal, Eva Gaugler, Peter Eiberger und Sabrina Fuchs.

Kathrin Vogel: „Am Dual Degree-Studienkonzept hat mich überzeugt, dass ich in nur 4 Jahren eine solide Basis für meinen weiteren beruflichen Weg schaffen kann. Mir gefällt an dem praxisnahen Ausbildungsund Studienkonzept, dass wir gleich von Anfang an in die betrieblichen Abläufe voll eingebettet sind und das internationale Geschäft der JRS mit all seiner Branchenvielfalt mitbekommen. Mich beeindruckt, dass sich die JRS Familienunternehmensgruppe mit ihrer langfristig angelegten Vision ganz den Anforderungen der modernen Industrie nach zukunftsweisenden, nachhaltigen Problemlösungen für die moderne Industrie verschrieben hat."

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LERNFABRIK 4.0 UND TABLETKLASSEN

LERNFABRIK 4.0 – SMART FACTORY Die Digitalisierung im Land schreitet immer weiter voran und die Arbeitswelt wird zunehmend einem Wandel unterzogen. In Zukunft wird die Zahl intelligenter digital vernetzter Maschinen und Prozesse weiter steigen. Das Land Baden-Württemberg hat daher als Vorreiter unter dem Begriff „Industrie 4.0“ ein Leuchtturmprojekt entwickelt, welches zum Ziel hat, in der besonders mittelständisch geprägten Wirtschaft des Landes das Know-How aufzubauen, das die Digitalisierung in der Produktion ermöglicht. Als Raum der Talente und Patente und als Wirt-

schaftsstandort, sieht sich der Ostalbkreis in der Pflicht bei „Industrie 4.0“ mitzuwirken und damit den Auszubildenden, Jugendlichen und der Wirtschaft in der Region eine Grundlage für den zukünftigen Erfolg zu liefern und Innovationen zu fördern. Vor diesem Hintergrund ist die „Lernfabrik 4.0“ smart factory entwickelt und an der Technischen Schule Aalen und der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd umgesetzt worden. Die „Lernfabrik 4.0“ soll regionaler Ort für die Demonstration von typischen Pro-

zessen in der Produktion der Zukunft sein. Mit Hilfe der Lernfabriken kann das Know-how im Maschinenbau und in der Elektrotechnik, in der Informations- und Kommunikationstechnik, der Sensorik, der Photonik, im industriellen Design und in der Mikrosystemtechnik weiter ausgebaut werden. Für Gruppen, die sich in der Berufsausbildung befinden, Teilnehmer/-innen aus Technikerschulen oder Lehrerfortbildungen besteht hier die Möglichkeit, Grundlagen zu erlernen und im Labor anwendungsnahe Prozesse kennenzulernen. Aber auch die kleinen und mittleren Unternehmen selbst können in der „Lernfabrik 4.0“- smart factory Anregungen für ihre eigenen Wege zur Industrie 4.0 sammeln. Das Projekt wurde mit Kooperationen mit der örtlichen Wirtschaft, dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und weiteren Partnern realisiert. Bei Interesse können Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 10 bis max. 16 Personen individuell vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.smartfactory.ts-aalen.de.

BILDUNG IN DER DIGITALEN WELT – TABLETKLASSEN Schülerinnen und Schüler, sowie Auszubildende müssen vermehrt die Fähigkeiten und Bereitschaft entwickeln, Wissen digital aufzubereiten und zu teilen. Eine Weiterentwicklung des Lehr- und Lernverständnisses der Ausbilder und Lehrer, hin zu mehr selbstorganisierten Lernprozessen ist deshalb erforderlich. Ausbildungskonzepte in Betrieb und Schule aber auch die Rahmenbedingungen in den Schulen und Betrieben müssen die Nutzung digitaler Lernmöglichkeiten berücksichtigen. Der Ostalbkreis als Schulträger der Beruflichen Schulen erarbeitet der-

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zeit eine Digitalisierungsstrategie zur Schaffung der Rahmenbedingungen und der technischen und rechtlichen Voraussetzungen. Zudem laufen Pilotprojekte wie das Tablet-Projekt an Beruflichen Gymnasien/Berufskollegs und das TabletProjekt in der dualen Ausbildung an einzelnen Schulen und wird bei Bedarf auf weitere Schulen ausgeweitet. Für den Ostalbkreis sind die Bildung mit Medien, die Verwaltung und Organisation mit Medien, die Bildung über

Medien und die Schulentwicklung mit Medien Aufgabe und zentrales Ziel.


OSTALBKREIS ALS MODELLREGION

OSTALBKREIS ALS MODELLREGION NEUGESTALTUNG DES ÜBERGANGS VON DER SCHULE IN DEN BERUF Neugestaltung Übergang Schule – Beruf in Baden-Württemberg

Im Rahmen der Erprobung des Eckpunktepapiers „Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf in Baden-Württemberg" wurde der Ostalbkreis im Schuljahr 2014/2015 gemeinsam mit dem Rems-Murr Kreis, Mannheim und der Stadt Weinheim als eine der ersten vier Modellregionen ausgewählt. Zwischenzeitlich liegt die Zahl der Modellregionen bei zwölf, bis 2018 soll sich deren Anzahl auf 22 erhöhen. Das baden-württembergische Ausbildungsbündnis hat vor dem Hintergrund des demografisch bedingten Rückgangs an Schülerinnen und Schülern und des zunehmenden Fachkräftebedarfs einen Schwerpunkt auf eine Reform des Übergangsbereichs von der Schule in den Beruf gelegt. Das Ausbildungsbündnis lässt sich dabei von folgenden formulierten gemeinsamen Ziel leiten:

„Vorrang hat der unmittelbare Einstieg der Schülerinnen und Schüler in das duale Ausbildungssystem vor schulischen und anderen Übergangsmaßnahmen. Es bietet die besten Voraussetzungen, sowohl den Qualifizierungsbedürfnissen der Wirtschaft als auch einer gelingenden Integration Jugendlicher in Arbeit und Gesellschaft gerecht zu werden“. • Eine systematische Berufsorientierung an den allgemein bildenden Schulen mit dem Ziel mehr Direkteinstieg in berufliche Ausbildung und weniger Schülerinnen und Schüler im Übergangsbereich. • Eine duale Ausgestaltung der Ausbildungsvorbereitung durch Einstiegsqualifizierung oder in dualer Form. Einführung von AVdual an den Beruflichen Schulen (duale Ausbildungsvorbereitung

Stand September 2014

mit hohem Praxisanteil), für Jugendliche mit Förderbedarf nach dem Verlassen der allgemein bildenden Schule. • Berufsqualifizierung dual für Jugendliche ohne Förderbedarf, die keinen Ausbildungsplatz haben. • Einführung eines landkreisweiten Regionalen Übergangsmanagement (RÜM) Schule-Beruf. Die Zusammenarbeit der Organisationen, die im Bereich des Übergangs Schule-Beruf tätig sind wird weiter ausgebaut. Dazu werden Vernetzungs-, Kommunikations- und Planungsprozesse (auch rechtskreisübergreifend) etabliert. • Die Schülerinnen und Schüler im AV dual werden durch pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleitet, mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, Baden-Württemberg.

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PROJEKT ZUKUNFT

AN DEN ALLGEMEIN BILDENDEN SCHULEN Im Ostalbkreis fordern die Entwicklungen der letzten Jahre (u. a. demographischer Wandel, Fachkräftemangel) eine verstärkte Fokussierung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Deshalb gibt es seit 2007 das von der Verwaltung im Ostalbkreis, dem Staatlichen Schulamt Göppingen und der Agentur für Arbeit ins Leben gerufene Projekt ZUKUNFT als Unterstützungsprogramm für Jugendliche mit „Förderbedarf am Übergang Schule–Beruf“ an Haupt-/Werkrealschulen, Gemeinschafts-, Real- und Beruflichen Schulen im Ostalbkreis. Das Projekt erzielt seit Jahren gute Erfolge. Mit dem Pilotprojekt ZUKUNFT GYM wird

nun auch seit dem Jahr 2016 Unterstützung für interessierte Gymnasien angeboten. Hier werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 der Pilotschulen bei der beruflichen Orientierung am Übergangsprozess begleitet. Die Berufsorientierung wird dabei in die Hände von Personen gelegt, die unabhängig mit den Schülerinnen und Schülern auf Grundlage derer Stärken individuelle Berufsprofile erstellen. Die Bildungsbegleiterinnen und -begleiter von ZUKUNFT suchen somit auf der Grundlage der persönlichen Voraussetzungen und Interessen jedes einzelnen Jugendlichen gemeinsam

mit den Berufsberatern nach individuellen, passgenauen Angeboten und Übergängen. Diese Fachkräfte haben ihr Büro in der Schule und sind fest verankert im Netzwerk „Übergang Schule-Beruf“. Sie besitzen vertiefte Kenntnisse des lokalen Arbeitsmarktes und arbeiten vornehmlich nur an diesem Thema.

Konkret bedeutet dies: • Verbindlicher Beratungsprozess mit Anschlussvereinbarung am Ende der Vorabgangsklasse • Individuelle Förderung auf der Grundlage von Kompetenzanalysen • Enge Begleitung für Jugendliche mit Förderbedarf.

AN DEN BERUFLICHEN SCHULEN Der Ostalbkreis verfolgt als oberstes Ziel, dass mehr Jugendliche nach der Schule direkt in ein Ausbildungsverhältnis wechseln und hierbei die bestmögliche - individuelle Unterstützung und Begleitung erhalten. Für alle 7 Schulen der 3 Beruflichen Schulzentren des Ostalbkreises sind deshalb BildungsbegleiterInnen als AVdual-BegleiterInnen, JugendberufshelferInnen und SchulsozialarbeiterInnen tätig.

AVdual BegleiterInnen und JugendberufshelferInnen Weitere Pädagoginnen sind als AVdual BegleiterInnen und als JugendberufshelferInnen im Rahmen von Projekt ZUKUNFT an den drei Standorten der

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Beruflichen Schulen tätig. Bei dieser Art der Unterstützung sind zwei Dinge elementar: Erstens die Erlangung eines Schulabschlusses und zweitens das Erreichen der Ausbildungsreife durch die Vermittlung zentraler Elemente im Rahmen der Berufsorientierung. Aufgrund der Tatsache, dass Jugendliche von Schulabbruch und Schulversagen bedroht sind, ist es notwendig, die Schülerinnen und Schüler zum Lernen zu motivieren, ihnen Schule als Lernort wieder zugängig zu machen sowie Schlüsselqualifikationen und soziale wie personale Kompetenzen zu vermitteln, die es ihnen ermöglichen, wieder am Lernen teilzuhaben und mit Frustrationserlebnissen besser umzugehen.

Grundgedanke dieser Förderung ist es, den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sich für ihre berufliche Zukunft selbst wieder neu zu engagieren. Darüber hinaus ist es wichtig, Kontakte zu Betrieben herzustellen und die angebahnten intensiven Kontakte in den vermehrten Praktikaphasen, zwischen den Jugendlichen und den Ausbildungsverantwortlichen, zu begleiten und zu fördern, um eine mögliche Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis zu erreichen. Hierfür dient ein gut funktionierendes und ausgebautes Netzwerk. Die AVdual BegleiterInnen werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau gefördert.


PROJEKT ZUKUNFT

Schulsozialarbeit Inhalt und Ziele Gerade an Beruflichen Schulen eignet sich das Angebot der Schulsozialarbeit sehr gut, um den Übergang SchuleBeruf aktiv zu gestalten, d. h. mit den Schülerinnen und Schülern eine berufliche Orientierung zu entwickeln und damit Perspektiven für ihren beruflichen oder schulischen Werdegang zu eröffnen. Neben diesen Gesichtspunkten rücken auch persönliche Problematiken der Schülerinnen und Schüler in den Fokus der Arbeit. Die Schulsozialarbeit hat sowohl einen präventiven als auch intervenierenden Auftrag. Daher umfassen ihre Kernaufgaben: • Einzelfallhilfe und Beratung in individuellen Problemlagen, • Konfliktmanagement, • sozialpädagogische Gruppenarbeit, Projekte und Arbeit mit Schulklassen, • Unterstützung beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt, • Unterstützung des sozialen Klimas an den Schulen, • Kooperation mit Schul- sowie Fachbereichsleitungen und Lehrerinnen und Lehrern, • innerschulische und außerschulische Vernetzung und Gemeinwesenarbeit sowie • offene Angebote für alle Schülerinnen und Schüler.

Tätigkeitsfelder der BildungsbegleiterInnen

Gruppenangebote

Individuelle Beratung im Einzelfall • individuellen Begleitung und Beratung in schwierigen Schul- und Lebenssituationen.

An allen Schulen finden Klassenangebote zur beruflichen Orientierung und zum Bewerbungsverfahren statt. Interkulturelles Training und Infoveranstaltungen zu verschiedenen Berufsfeldern werden beispielsweise im Bereich Einzelhandel (Aalen) ebenfalls im Klassenverband angeboten.

Hierbei beziehen die Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter auch das familiäre Umfeld der Jugendlichen, die Lehrerinnen und Lehrer sowie entsprechende Beratungsstellen vor Ort mit ein. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Übergang von der Schule in den Beruf. Hierzu zählen: • die Motivation der Jugendlichen, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen, • die Berufsorientierung, • die Praktika- und Ausbildungsplatzsuche sowie • die Unterstützung im gesamten Bewerbungsverfahren.

Zusammenarbeit mit den Schulen Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit sind in den schulischen Alltag integriert und nehmen an Konferenzen, Elternabenden teil und beteiligen sich an der fortlaufenden Schulentwicklung. Ansprechpartnerin: Hermine Nowottnick Tel.: 07361 503-1684 hermine.nowottnick@ostalbkreis.de

Das Ziel der Schulsozialarbeit ist es, auch sonstige Benachteiligungen und Vermittlungshemmnisse zu verringern und die Schülerinnen und Schüler beim Lösen ihrer Probleme zu unterstützen. Hierbei greift sie auf ein gut ausgebautes, tragfähiges Netzwerk zurück, bestehend aus Jugendamt, psychologischen Beratungsstellen, Berufsberatung und den örtlichen Jobcentern.

K O N TA K T Stefanie Fuchs Hermine Nowottnick Telefon 07361 503-1684 stefanie-yvonne.fuchs@ostalbkreis.de

Fritz Hofstätter – Schulamtsdirektor – Telefon 07161 63-1500 fritz.hofstaetter@ssa-gp.kv.bwl.de

Landratsamt Ostalbkreis Bildungsbüro Stuttgarter Straße 41 73430 Aalen

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WIMINT-AG

WIMINT-AG // SCHWÄBISCH GMÜND

WiMINT-AG Mathematik

Vorkurs Mathematik

Studium

Mindestanforderungskatalog Mathematik der cosh-Gruppe

Zwischen der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd und der Hochschule Aalen besteht seit Jahresbeginn 2015 ein neues Projekt: Die WiMINT-AG. Durch eine zunehmende Anzahl von Bildungswegen mit sehr unterschiedlichen Schulabschlüssen die zu einem Studium an einer Hochschule berechtigen hat die Heterogenität der Studierenden in ihren Bildungsbiografien weiter zugenommen. Die Leistungsfähigkeit und Stärken der Studienanfänger insbesondere hinsichtlich der Grundlagenfächer Mathematik und Physik hat sich dadurch noch stärker aufgefächert. Auch die Bildungsaufträge von Schulen und Hochschulen sind häufig unterschiedlich. „In der Hochschule wird Mathematik überwiegend als Werkzeug und Sprache zur Formulierung und Lösung von komplexen, praxisrelevanten Problemen eingesetzt. In der Schule steht dagegen der allgemein bildende Charakter des Mathematikunterrichts im Vordergrund. Kompetenzen wie Argumentieren, Problemlösen oder Modellieren haben in den letzten Jahren im Mathematikunter-

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richt ein deutlich größeres Gewicht erhalten“. Deshalb wird seit Schuljahresbeginn 2015/16 in einer WiMINT-AG an der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd durch geeignete Maßnahmen versucht, den Übergang Schule – Hochschule zu verbessern. Diese AG findet an Terminen á wöchentlich 4 Unterrichtsstunden in drei Blöcken statt. Diese WiMINT-AG hat somit studienvorbereitenden Charakter und stellt insbesondere keine Nachhilfe dar. Kernziele sind wie folgt: • Kommunikation der Anforderungen an ein Hochschulstudium, • Vertiefung und Festigung der Grundlagen der Mittelstufenmathematik und Teile der Oberstufenmathematik, • Wiederholung und kontinuierliches Lernen, • Verbesserung der Startchancen, • dauerhafte Verfestigung der Schulmathematik vor Studienbeginn.

Der Unterricht wird dabei von jeweils erfahrenen studentischen Tutorinnen und Tutoren der Hochschule Aalen durchgeführt. Die Lehr- und Lerninhalte folgen den im MiAnKa genannten Themenblöcke und Inhalten • Elementare Algebra, • Elementare Geometrie / Trigonometrie, • Funktionen, • Lineare Algebra / Analytische Geometrie, • Differenzial- und Integralrechnung. Durch diesen an der Hochschule Aalen üblichen Tutoriumscharakter des Unterrichts sollen die Schüler auch einen Einblick in die auf sie zukommenden Änderungen des Lehrens und Lernens erhalten. Flankierend soll die Bedeutung der behandelten Themen im Studium erläutert und insbe­ sondere auf Fragen von Schülerinnen und Schülern zum Studium eingegangen werden.


KOOBO

KOOBO (KOOPERATIVE BERUFSORIENTIERUNG)

KOOPERATIVE BERUFSORIENTIERUNG - KOOBO

Ein Projekt für Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden und beruflichen Schulen.

Nutze deine Talente - du kannst so viel!

Probiere praktisch aus und nutze die Möglichkeiten der beruflichen Schulen. Das Schülerprojekt Projekt KOOBO ist ein zusätzliches Angebot KOOBO ist ein zusätzliches An-für Schülerinnen und der Schüler im Bereich der Am Berufsoriengebot im Bereich Berufsorientierung. Kreisbetierung. Am Kreisberufsschulzentrum rufsschulzentrum in Ellwangen findet in esEllwangen vierstündigfinan det es Nachmittag vierstündig an einem Nachmittag Je nach einem statt. Je nach Projekt statt. sammeln die Projekt sammeln Schülerinnen undErfahrungen Schüler praktiSchülerinnen unddie Schüler praktische in sche Erfahrungen in den Berufsfeldern z.B. den Berufsfeldern der Schule, z.B. KFZder mitSchule, Elektro, Labortechnik oderLabortechnik Pflege. Zusätzlich werden AusbilKFZ mit Elektro, oder Pfl ege. Zusätzlich dungsmöglichkeiten in den entsprechenden Berufen werden Ausbildungsmöglichkeiten in den entsprechenbesprochen. den Berufen besprochen.

Bei Projekten mit Beruflichen Schulen als Partner machst du dich mit deren Profilen und Ausbildungsmöglichkeiten vertraut. Das Kreisberufsschulzentrum Ellwangen ist mit fünf Projekten für Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse an Gemeinschafts-, Real-, Werkrealschulen und Sonderpädagogischen Bildungsund Beratungszentren dabei.

Mache mit KOOBO einen großen Schritt: Richtung Berufswahl, Richtung Zukunft. KOOBO - ein Projekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mit Förderung durch  den Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg  die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Weitere Informationen für dich und deine Schule:

www.km-bw.de/koobo

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

Auf den folgenden Seiten dieser Broschüre stellen sich Unternehmen aus dem Ostalbkreis vor, die dir eine berufliche Zukunft bieten möchten. Außerdem berichten Azubis aus erster Hand, warum sie sich für ihren Beruf und das jeweilige Unternehmen entschieden haben.

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HÜTTLINGEN

ABTSGMÜND

WESTHAUSEN

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AALEN

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AALEN

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OBERKOCHEN

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS Anzeige

AUSBILDUNG BEIM LANDRATSAMT OSTALBKREIS

WIR BILDEN AUS HAUPTSCHULABSCHLUSS

• Forstwirt (m/w)

• Straßenwärter (m/w) MITTLERE REIFE | SEHR GUTER HAUPTSCHULABSCHLUSS

• Kaufleute für Büromanagement (m/w) • Vermessungstechniker (m/w) MITTLERE REIFE

• Beamte (m/w) im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst • Verwaltungsfachangestellte (m/w) • Fachinformatiker Systemintegration (m/w) ABITUR | FACHHOCHSCHULREIFE

• Bachelor of Arts (B.A.) (m/w) Studienbereich Sozialwesen • Bachelor of Arts (B.A.) (m/w) Studienbereich Public Management • Bachelor of Engineering (B.Eng.) (m/w) Studienbereich Bauwesen

I NFO S

A U C H I M I NT ERNET

unter www.ausbildung.ostalbkreis.de jetzt auch mit Filmen bei YouTube oder unter StartbahnSüd www.startbahnsued.de Gerne beantwortet unsere Ausbildungsleiterin Frau Ursula Winkler weitere Fragen. Telefon 07361 503-1232 | E-mail:ursula.winkler@ostalbkreis.de

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

AUSZUBILDENDE BEI KESSLER + CO VIELSEITIGE AUSBILDUNG IM FAMILIENBETRIEB

„Der gute Ruf der Firma hat mich dazu bewogen mich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.“

SANDRA DOLDERER (17 JAHRE) UND SEBASTIAN STOCK (17 JAHRE) ABSOLVIEREN BEIDE EINE AUSBILDUNG ALS ZERSPANUNGSMECHANIKER/-IN IM ZWEITEN LEHRJAHR. (Foto: privat)

Sandra Dolderer und Sebastian Stock befinden sich beide derzeit im zweiten Lehrjahr zum/r Zerspanungsmechaniker/in und haben sich aus unterschiedlichen Gründen für eine Ausbildung bei dem familiengeführten Maschinenbauunternehmen Kessler + Co, mit Sitz in Abtsgmünd, entschieden. Im Fokus steht eine umfassende und vielseitige Ausbildung der Nachwuchskräfte bei einem der größten Ausbildungsbetriebe in der Region mit guten Übernahmechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung. Sandra, eines von neun Mädchen unter allen Auszubildenden, hat den ersten Kontakt bereits während ihrer

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Schulzeit zu ihrem heutigen Arbeitgeber gehabt, als sie mit ihrer Klasse im Technik-Unterricht in der Kessler-Lehrwerkstatt einen Nussknacker angefertigt hat. „Das war für mich der Auslöser, ein Schulpraktikum im Rahmen der Berufs­ orientierung bei der Firma zu absolvieren. Die netten Ausbilder in der Lehrwerkstatt sind ausführlich auf meine Fragen eingegangen und haben mir die alltäglichen Aufgaben der Zerspanungsmechanikerin näher gebracht. Auch die freundliche Aufnahme der Azubis und der gute Zusammenhalt haben mich darin bestärkt, meinen Wunschberuf in dieser Firma zu ergreifen.“

„Dass es dann auch geklappt hat hat mich besonders gefreut“, erzählt der 17-jährige Sebastian. „Als angehender Zerspaner durfte ich beispielsweise bereits im ersten Lehrjahr CNC-Programme für die computergesteuerten Dreh- und Fräsmaschinen schreiben, mit denen ich anschließend Bauteile aus Metall präzise mit verschiedenen spanenden Fertigungstechniken bearbeite. Die Werkstücke, die oft in vielen Schritten bearbeitet werden, sind schnell einige tausend Euro wert. Da kann jeder Fehler teuer werden. Daher muss man z. B. beim Programmieren immer hellwach und fit sein. Wenn ich ein glänzendes, präzises Teil aus der Maschine nehme, wo ich vorher einen rostigen Rohling eingelegt habe, ist das schon ein gutes Gefühl und man weiß was man gemacht hat.“ Bei Kessler + Co werden Achsen, Getriebe und Radantriebe für Spezialund Sonderfahrzeuge im Hochlastbereich hergestellt. Sandras und Sebastians spätere Arbeit könnte nach der Ausbildung also in großen Automobilkranen oder Untertagefahrzeugen stecken – auch das ist eine beeindruckende Perspektive.

Mehr Infos unter: www.kessler-achsen.de


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Eine Ausbildung, die begeistert. Mit Zukunft. Kessler Achsen und Getriebe

Kessler + Co entwickelt, fertigt und vertreibt seit über 60 Jahren schwere Planetenachsen, Radantriebe und Getriebe für eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, darunter zum Beispiel Baumaschinen, Mobilkrane, Umschlaggeräte und Untertagefahrzeuge. Mit einer schlanken und effizienten Organisation, einer innovativen Konstruktion und einem internationalen Einkauf sind wir weltweit wettbewerbsfähig. Wir bieten interessierten Jugendlichen eine Ausbildung in den technischen und kaufmännischen Berufen an:

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Technische/r Produktdesigner/in Industriekaufmann/frau Bachelor of Engineering (DHBW)

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Fabian Amon Mechatroniker zweites Lehrjahr

» Meine Ausbildung bei der Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH ist sehr abwechslungsreich. «

Ich bin stolz, meine Ausbildung bei der Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH machen zu dürfen. Es ist toll, hier zu arbeiten, da das Unternehmen einer der größten und gefragtesten Arbeitgeber der Region ist und besonders die Ausbildung einen sehr guten Ruf genießt. Als Mechatroniker nehme ich mit meinen Kollegen beispielsweise ganze Anlagen in Betrieb – von der Planung über die Montage bis zur Übergabe an unsere Kunden. Am meisten Spaß macht mir der Wechsel zwischen dem Mechanischen und dem Elektrischen. Meine Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Derzeit befinde ich mich im zweiten Lehrjahr meiner

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Ausbildung zum Mechatroniker und möchte dem Unternehmen auch nach der Ausbildung treu bleiben, denn: Nach einem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung habe ich sogar die Chance auf ein Stipendium für weiterführende Qualifikationen. Neben der fundierten Ausbildung in Theorie und Praxis ist es der Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH wichtig, uns Auszubildende ganzheitlich zu betreuen. Hierzu gehören auch die ausbildungsbegleitenden Aktivitäten wie sozialpädagogische Seminare, Sucht-Präventions Seminare, Betriebssport, Englischunterricht, Auslandspraktika und zahlreiche Exkursionen.

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Die Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH produziert hochwertige Kurbelwellen und Härtemaschinen – vornehmlich für den Großmotorenbau, die Automobilindustrie und den Rennsport. Wir sind Technologie- und Innovationsführer in unseren Segmenten – weltweit. Und damit das so bleibt, brauchen wir Euch!

W E K E E P IT R U N N I N G Foto: Friedrun Reinhold

Industriemechaniker m/w | Mechatroniker m/w | Zerspanungsmechaniker m/w Werkzeugmechaniker m/w Fachrichtung Formentechnik Verfahrensmechaniker m/w Fachrichtung Stahlumformung Bachelor of Engineering m/w Fachrichtungen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor of Science m/w Fachrichtung Wirtschaftsinformatik Bachelor of Arts m/w Fachrichtung BWL Industrie Wir freuen uns auf Deine Bewerbung! Maschinenfabrik ALFING Kessler GmbH Personalabteilung Auguste-Kessler-Str. 20 73433 Aalen/DE

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T : + 49 (0)7361 / 501 - 43 12 F : + 49 (0)7361 / 501 - 43 98 ausbildung@mafa.alfing.de www.mafa-alfing.de

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DAMIT DAS TRINKWASSER ZU UNS NACH HAUSE FLIESST André de Olivera Lima hat seine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik bei den Stadtwerken Aalen abgeschlossen. Wasser ist ein wichtiges Lebensmittel. Damit wir es bequem aus dem Wasserhahn fließen lassen können, sind Technik und Fachleute am Werk. Die „Fachkraft für Wasserversorgungstechnik“ überwacht und sorgt dafür, dass das Wasser vom Brunnen, gereinigt, gefiltert und in gleichbleibender Top-Qualität das Wasserwerk erreicht. André de Olivera Lima hat unlängst seine dreijährige Ausbildung bei den Stadtwerken Aalen abgeschlossen. Den ehemaligen Azubi André reizte die Abwechslung, die dieser Beruf mit sich bringt und „das viele draußen Anzeige

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sein“. Damit sind die in Summe circa 70 Speicheranlagen, Pump- und Wasserwerke gemeint, die die Stadtwerke Aalen im Radius von rund 40 Kilometern zu betreuen haben. Da meistens im Zweierteam gearbeitet wird, ist Teamfähigkeit wichtig, sagt Ausbilder Werner Ruschke. Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Zu den Arbeitseinsatzbereichen gehören unter anderem Wassertürme, Quell­ fassungen/-schächte und Filtrationsanlagen. Die Fachkräfte sind gefragt: „Bisher wurde jeder Azubi übernom-

men“, sagt Ruschke. Jedes Jahr startet ein neuer Berufsanfänger. Voraussetzung ist ein guter Hauptschulabschluss. „Damit auch die Anforderungen in der Berufsschule bewältigt werden können, wird beim Auswahlverfahren auf gute Mathe- und Physiknoten geachtet“, sagt Personal-/Ausbildungsleiter Dietmar Ebert. Die theoretischen Kenntnisse werden in je drei Blöcken pro Ausbildungsjahr in der Berufsschule gelehrt. Umwelttechnik, Biologie und Chemie gehören dazu – und im Werkstattunterricht kommt das praktische Arbeiten nicht zu kurz.


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DIE OSTALB BRAUCHT HANDWERKER UND SUCHT DICH. 130 Ausbildungsberufe warten auf dich. Informier dich bei den Ausbildungsbetrieben, mach ein Praktikum und entdecke was du wirklich willst. Unsere Ausbildungsbetriebe und die Kreishandwerkerschaft Ostalb helfen dir bei der Suche.

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Geschäftsstelle Schw. Gmünd Leutzestraße 53 . 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 0 71 71 / 50 33 khs-gmuend@handwerk-ostalb.de

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AUSZUBILDENDE BEI MAPAL

ALINA SCHNEIDER, 18 AZUBI ZUR INDUSTRIEKAUFFRAU Ich mag es, am Computer zu arbeiten und mit Menschen in Kontakt zu sein. Bei MAPAL bin ich richtig. Ich hatte mir das Unternehmen beim „Zukunftstag 2014“ angeschaut und ein einwöchiges Praktikum im Betrieb gemacht. Als angehende Industriekauffrau bin ich alle sieben Wochen in einer anderen Abteilung. Jedes Mal lerne ich etwas Neues und werde von den Arbeitskollegen herzlich aufgenommen. Was ich auch super finde: das Weiterbildungsangebot bei MAPAL. In der Academy gibt es sogar Kurse für Azubis. Zum Beispiel für Business Englisch oder technisches Englisch.

MARCUS KURZ, 22 DUALER STUDENT MASCHINENBAU Das Abitur machen und studieren? Ich doch nicht, dachte ich nach der Mittleren Reife. Aber während meiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker bei MAPAL lief es dann so gut, dass ich mich doch dazu entschlossen habe. Jetzt studiere ich dual die Fachrichtung Maschinenbau und habe null Probleme mit dem Lernstoff. Mein Theoriewissen lässt sich optimal mit den Praxisphasen im Unternehmen verbinden. Ich arbeite bei MAPAL an interessanten Projekten mit und lerne alle betrieblichen Abläufe kennen.

ALICIA LESCHNER, 20 AZUBI ZUR ZERSPANUNGMECHANIKERIN UND MAPAL AUSBILDUNGSBOTSCHAFTERIN Mir war es wichtig, zuerst praktische Erfahrungen zu sammeln. Ich habe am Technischen Gymnasium das Abitur gemacht und bin jetzt im ersten Ausbildungsjahr zur Zerspanungsmechanikerin. Bei MAPAL bin ich Teil eines großen Teams. Wir sind 130 Auszubildende, davon lernen 110 einen technischen Beruf. Im MAPAL Ausbildungszentrum arbeiten wir an modernen Maschinen. Auch auf Sauberkeit in der Produktion wird viel Wert gelegt. Ich fühle mich hier richtig wohl.

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Zukunft gestalten. MAPAL ist einer der führenden Anbieter von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe. Wir beliefern weltweit namhafte Kunden aus der Industrie. Als global aufgestelltes Familienunternehmen mit knapp 5.000 Mitarbeitern bieten wir Dir herausfordernde Aufgaben, gute Entwicklungsmöglichkeiten sowie attraktive Rahmenbedingungen für eine perfekte Ausbildung.

Nutze Deine Chance! Wir bieten folgende Ausbildungsberufe an: 

Zerspanungsmechaniker/-in

Industriemechaniker/-in

Mechatroniker/-in

Industriekaufmann/-frau

Bachelor of Engineering (B. Eng.) Studiengang Informatik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen

Haben wir Dein Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Deine Bewerbung. Weitere Informationen und Ansprechpartner findest Du unter www.mapal.com/karriere/ausbildung | Ihr Technologiepartner in der Zerspanung

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AUSZUBILDENDE DER KREISSPARKASSE OSTALB

TIM REICHEL 17 JAHRE AUSZUBILDENDER ZUM BANKKAUFMANN IM 2. LEHRJAHR

JANA KRÖNER 20 JAHRE AUSZUBILDENDE ZUR KAUFFRAU FÜR BÜROMANAGEMENT IM 2. LEHRJAHR

JULIA ENGEL 20 JAHRE STUDENTIN ZUM BACHELOR OF ARTS (B. A.) AN DER DHBW IN HEIDENHEIM, 5. SEMESTER

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Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus? „Als Azubi zum Bankkaufmann lerne ich die Arbeit mit unseren Kunden kennen und darf dabei selbst aktiv werden. Ich bediene Kunden am Service, also tätige zum Beispiel Ein- und Auszahlungen, darf an Beratungsgesprächen teilnehmen und auch die Arbeitsabläufe in internen Abteilungen kennen lernen. An der Kaufmännischen Schule besuche ich ergänzend den Blockunterricht, der mein Wissen optimal erweitert.“

Was macht Dir besonders Spaß? „Es macht mir sehr viel Spaß unseren Kunden bedarfsgerechte Lösungen zu präsentieren. In den Geschäftsstellen steht mir ein Ausbilder vor Ort zur Seite, der mich dabei unterstützt. Auch die hausinternen Schulungen gefallen mir sehr, da man dort Wissen vermittelt bekommt, das direkt im Alltag eingesetzt werden kann.“

Welche Aufgaben hat eine Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement? „Als Azubi zur Kauffrau für Büromanagement stehe ich im direkten Kundenkontakt. Die Pflege der persönlichen Kundenverbindung sowie die Gestaltung von Texten und Schriftstücken gehören zu meinem individuellen Aufgabengebiet. Die Ausbildung erfolgt auf den Geschäftsstellen und in ausgewählten Fachabteilungen. Der Unterricht an der Kaufmännischen Schule Aalen fin-

det an zwei Tagen jeder Schulwoche statt und bereichert meine Ausbildung.“

Wie ist der Ablauf des Studiums? „In jedem Semester gibt es eine Theorie- und eine Praxisphase. Die Studieninhalte an der Dualen Hochschule sind anspruchsvoll und interessant. Während der Praxisphase bekomme ich Einblick in alle wichtigen Bereiche und Abteilungen. Durch die Mitarbeit habe ich die große Chance das theoretische Wissen praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Der Wechsel von Theorie und Praxis hilft mir Aufgaben effektiv zu lösen.“

Was ist das Besondere an diesem Studium? „Bei einem dualen Studium bei der Kreissparkasse Ostalb hat man beste Aussichten Karriere zu machen. In den Praxisphasen hat man die Möglichkeit zu testen, welche Abteilungen und Bereiche besonders viel Spaß machen und in welchen Bereichen man später arbeiten möchte. Eine weitere Besonderheit ist, dass man während der kompletten Zeit Geld verdient, nicht nur in den Praxisphasen, sondern auch während der Theorie.“

Was macht den Beruf für Dich interessant? „Besonders gefällt mir, dass meine Aufgaben sehr abwechslungsreich sind. Langeweile kommt nicht auf, weil es immer viel für mich zu tun gibt. Interessant finde ich auch, dass ich Einblicke in Abteilungen wie Vermögensbetreuung, Personal oder Kommunikation bekomme.“


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[ FÜR MICH IST PAPIER NICHT GLEICH PAPIER ] RICHARD BAUDENBACHER LABORLEITER UND AUSBILDUNGSLEITER DER PAPIERFABRIK PALM AALEN-NEUKOCHEN

„DIE PRODUKTION VON PAPIER IST FASZINATION PUR” Alles begann mit meiner Ausbildung zum Papiermacher (heute Papiertechnologe) in den Jahren 2000 bis 2003. Hier lernte ich die Produktionsprozesse an den drei Papiermaschinen der Papierfabrik Palm in Aalen-Neukochen von Grund auf kennen und steuern. Die Produktion von neuem Papier, das bei der Papierfabrik Palm zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt wird, übt seitdem eine große Faszination auf mich aus. Nach einer kurzen Übergangszeit als Packmaschinengehilfe an der PM2, arbeitete ich von 2003 bis 2012 als Laborant und absolvierte parallel dazu 2008 einen Lehrgang zum Ausbilder, sowie in den Jahren 2012 und 2013 die Meisterausbildung am Pa-

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piermacherzentrum in Gernsbach im Schwarzwald. Ich bin verantwortlich für alle Laborgeräte und EDV-Systeme zur Labordatenerfassung, organisiere und beschaffe die im Labor benötigten Arbeitsmittel und wirke mit an der Qualitätsund Prozessüberwachung. Als Ausbildungsleiter bin ich außerdem erster Ansprechpartner für alle Papiertechnologen der Papierfabrik und freue mich darauf, vielleicht auch Dich bald hier im Unternehmen zu begrüßen. Traut Euch, fragt und seid neugierig. Egal, für welchen Berufsweg Ihr Euch entscheidet, wichtig ist, dass Ihr mit dem Herzen dabei seid und Lust habt, etwas zu bewegen.


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Die Papierfabrik in Aalen-Neukochen von oben

EINE AUSBILDUNG BEI DER PAPIERFABRIK PALM – MIT DAMPF IN DIE ZUKUNFT Die Papierfabrik Palm zählt zu den führenden Unternehmen der europäischen Papierindustrie. Der Spezialist für die Herstellung von Zeitungsdruckund Wellpappenrohpapier wird in der vierten Generation als Familienunternehmen geführt. In fünf Papierfabriken stellen 1.000 Mitarbeiter jährlich circa 1.030.000 Tonnen Zeitungsdruckund 1.150.000 Tonnen Wellpappenrohpapier her. Alle Papiersorten werden zu 100 Prozent aus sortiertem Altpapier hergestellt. Lea Hoffmann und Tonio Zelic sind Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei der Papierfabrik Palm in AalenNeukochen. Lea lernt den Beruf der Industriekauffrau, Tonio wird Papiertechnologe. Für Lea spielte bei der Entscheidung für eine Ausbildung zur Industriekauffrau die Vielseitigkeit der Aufgabengebiete eine entscheidende Rolle. Nun lernt sie innerhalb von drei Jahren die verschiedenen Verwaltungsabteilungen genau kennen: zum Beispiel den Einkauf und den Vertrieb, die Personalabteilung und die Buchhaltung. Lea schätzt dabei besonders, dass ihr Ausbildungsbetrieb ein Familienbetrieb ist, in dem man sich einfach gegenseitig kennt. Für ihren Beruf ist Teamfähigkeit besonders wichtig und dass man gerne mit Menschen arbei-

Unsere Auszubildenden

Lea Hoffmann

Tonio Zelic

tet und freundlich auftritt. Schon im Vorfeld hatte Lea viel Positives über die Firma Palm gehört und sich daraufhin beworben. Eineinhalb Tage pro Woche besucht sie nun die Berufsschule in Aalen, die restliche Zeit arbeitet sie im Unternehmen, wo das in der Schule erworbene theoretische Wissen Anwendung und Ergänzung in der Praxis findet. Später möchte Lea den Bachelor erwerben.

Interessenten, die sich bei der Papierfabrik Palm um einen Ausbildungsplatz zum Industriekaufmann bewerben möchten, können ihre Ausbildung zukünftig mit einem berufsbegleitenden BWL-Studium an der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen verbinden. Das Unternehmen zahlt in diesem Falle die kompletten Studiengebühren. Tonio hat sich für einen eher außergewöhnlichen Beruf entschieden: Er bewarb sich nach dem Schulabschluss um die Ausbildung zum Papiertechnologen. Hier hat er die Chance, nach Beendigung der Ausbildung im Unternehmen zu bleiben und sich weiterzuentwickeln. Der Betrieb ist bestrebt seine Auszubildenden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Tonio lernt im Rahmen der dreijährigen Lehrzeit alle wichtigen Bereiche der Papierproduktion kennen. Die theoretische Ausbildung erfolgt in drei mehrwöchigen Blöcken pro Jahr an der Papiermacherschule in Gernsbach im Schwarzwald. Dort sind die Auszubildenden auch untergebracht und werden voll verpflegt. Seine Ausbildung beschreibt Tonio als „toll, interessant und abwechslungsreich“ – und er würde sich wieder dafür entscheiden. www.palm.info

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Ausbildung mit Weitblick Die ZEISS Berufsausbildung bietet eine Vielzahl attraktiver Ausbildungsberufe und Dualer Studiengänge. Starten Sie Ihre Karriere in einem weltweit erfolgreichen Unternehmen.

Die Welt der Optik fasziniert Sie? Dann sind Sie bei ZEISS genau richtig. Die ZEISS Berufsausbildung bietet drei verschiedene Einstiegsmöglichkeiten: technische und kaufmännische Ausbildungsberufe sowie verschiedene Duale Studiengänge. Erleben Sie eine spannende, moderne Ausbildung und gestalten Sie Ihre Zukunft. Erfahren Sie alles rund um eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei ZEISS unter www.zeiss.de/ausbildung.

Digitale Ausrichtung „Moderne Wissensvermittlung wird bei ZEISS großgeschrieben“, erläutert Udo Schlickenrieder, Leiter der ZEISS Berufsausbildung. „Neue digitale Technologien und Lernmethoden gehören zum Standard der ZEISS Berufsausbildung. Hierzu gehört beispielsweise der Einsatz von iPads und 3D-Druckern. Ebenso ein Muss in unserer modernen, zukunftsorientierten Ausbildung sind natürlich Schulungen rund um das Thema „Robotik“. Bei uns steht der Auszubildende mit seinem individuellen Lernerfolg im Mittelpunkt“, so Schlickenrieder.

Internationale Vernetzung Das Spannende? Als globales Unternehmen fördert ZEISS die internationale Kompetenz. Auslandsaufenthalte und verschiedene fachliche Vertiefungsmöglichkeiten erweitern das Kompetenzprofil der Azubis und Studierenden. Nicht zu vergessen: Der professionelle Umgang mit Kunden und Lieferanten. Die praxisnahe und breite Ausbildung eröffnet neue Perspektiven und ebnet den Weg für eine spätere Karriere bei ZEISS.

Verantwortung übernehmen Ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Zukunft ist, sich selbst und seine Stärken einzubringen. „Hier dürfen Auszubildende Chef sein“ ist das Motto der ZEISS Juniorenfirma. Sie können als Abteilungsleiter schon früh eigenverantwortlich agieren und erkennen die komplexen Zusammenhänge eines Unternehmens. Das macht Spaß und bietet einen großen Mehrwert für ihre berufliche Entwicklung.

Auszubildende und die Smart Factory (linke Spalte, oberes Bild) Auszubildende in der ZEISS Juniorenfirma (linke Spalte, unteres Bild)

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Shaping the future. Your challenge at ZEISS

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Berufsausbildung und Duales Studium bei ZEISS Die Welt der Optik fasziniert Sie? Gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft und finden Sie Ihre individuelle Einstiegsmöglichkeit bei ZEISS – einem weltweit tätigen Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie.

Weitere Informationen unter www.zeiss.de/ausbildung

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FREIWILLIGE BEIM DRK-KREISVERBAND AALEN E.V.

SARAH AUS AALEN EINSATZORT: DRK-KREISVERBAND AALEN E.V.,

1. Wie lässt sich Dein Freiwilligendienst in einem Satz zusammenfassen? Ich wollte mit dem FSJ ausprobieren, ob ein sozialer Beruf wirklich zu mir passt und mir Spaß macht und jetzt weiß ich, dass das der Fall ist. 2. Was macht Dir jeden Tag am meisten Spaß? Die Arbeit im Team macht mir sehr viel Spaß. Ich freue mich aber auch, wenn ich auf Ausbildungsmessen dabei sein kann oder an Schulen Vorträge halten darf.

3. Was nimmst Du für Deine Zukunft mit? Ich nehme aus dem FSJ einen Studienplatz mit, den ich ohne das FSJ wahrscheinlich nicht bekommen hätte. Viele schöne Erinnerungen an eine tolle Zeit und tolle Kollegen. 4. Welchen Ratschlag hast du für Unentschlossene? Einfach mal machen. Ich habe meine Entscheidung, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen, kein einziges Mal bereut. Am Ende hat man vielleicht seinen Traumberuf gefunden.

1. Wie lässt sich Dein Freiwilligendienst in einem Satz zusammenfassen? Mein Freiwilligendienst bietet mir eine Einsicht hinter die Kulissen eines Krankenhauses und erste Erfahrungen mit einem festen Job über ein ganzes Jahr.

3. Was nimmst Du für Deine Zukunft mit? Für meine Zukunft nehme ich viel Wissen über die verschiedensten Untersuchungen mit. Viele davon konnte ich sogar selber ansehen.

TEAM FREIWILLIGENDIENSTE

JONAS AUS WESTHAUSEN EINSATZORT:

2. Was macht Dir jeden Tag am meisten Spaß? Am meisten Spaß habe ich jeden Tag mit Patienten, die freundlich sind und mit mir über Gott und die Welt reden.

4. Welchen Ratschlag hast du für Unentschlossene? Ich würde jedem empfehlen ein FSJ zu machen, da es eine unglaublich gute Erfahrung für das Leben ist und die sozialen Einrichtungen die Freiwilligen unglaublich dringend brauchen können.

1. Wie lässt sich Dein Freiwilligendienst in einem Satz zusammenfassen? In meinem Freiwilligendienst habe ich viele neue Erfahrungen und schöne Eindrücke der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen im Heimbereich sammeln dürfen. 2. Was macht Dir jeden Tag am meisten Spaß? Die Begleitung der Kinder und Jugendlichen in alltäglichen Situationen und Problemen. Vor allem aber die gemeinsamen Unternehmungen der ganzen Wohngruppe.

3. Was nimmst Du für Deine Zukunft mit? Die vielen verschiedenen Erfahrungen, die ich durch unterschiedliche Charaktere erfahren habe. Auch nehme ich Dinge, die ich während meines FSJ neu dazugelernt habe, mit. 4. Welchen Ratschlag hast du für Unentschlossene? Der Freiwilligendienst ist keine Zeitverschwendung, da er bei vielen Arbeitgebern gut angesehen wird. Außerdem sollte man die Erfahrung einmal gemacht haben im sozialen Bereich zu arbeiten.

ST. ANNA VIRNGRUNDKLINIK ELLWANGEN

JANA AUS ELLENBERG EINSATZORT: KINDER- UND JUGENDDORF MARIENPFLEGE ELLWANGEN

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FREIWILLIGENDIENSTE – DAS DICKE PLUS IM LEBENSLAUF Es gibt viele Gründe, sich für einen Freiwilligendienst zu entscheiden: „weil ich weiterkommen will“, „weil ich Menschen Respekt zeigen will“, „weil ich Verantwortung übernehmen will“, „weil ich meinen Weg finden will“, „weil ich Menschen helfen will“ oder „etwas Sinnvolles tun will“ – einfach „weil ich will“. Spricht einer dieser Sätze Deine momentanen Gedanken an, dann bist Du beim DRK-Kreisverband Aalen e.V. genau richtig! Bei uns hast Du die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst in un-

terschiedlichen sozialen Einrichtungen in Baden-Württemberg zu absolvieren. Du kannst die Chance nutzen und Dich im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines Bundesfreiwilligendienstes für ein Jahr sozial und bürgerschaftlich zu engagieren. Außerdem kannst Du wichtige berufliche Qualifikationen und Kenntnisse erwerben und Dich gezielt auf eine spätere Ausbildung oder Studiengänge vorbereiten oder eine einjährige Orientierungschance in der Berufswelt wahrnehmen. Ein Freiwilligendienst dauert in der Regel 12 Monate und ist eine praktische, ganztätige Hilfstätigkeit in sozialen, pflegerischen und pädagogischen Aufgabenfeldern. Neben dieser praktischen Arbeit in Deiner Einsatzstelle bieten wir in regelmäßigen Abständen Bildungsseminare an. Dort hast Du die Möglichkeit, Neues zu lernen und Dich mit anderen FSJ- bzw. BFD-lern auszutauschen um interessante Impulse

und Ideen für den weiteren Einsatz in der Einrichtung zu erhalten. Wir, der DRK-Kreisverband Aalen e.V. kooperiert in Baden-Württemberg mit vielfältigen und interessanten Einsatzstellen – bestimmt ist die Richtige für Dich dabei. Haben wir Dein Interesse geweckt – dann mach dieses Jahr zu deinem dicken Plus im Lebenslauf!

DRK-Kreisverband Aalen e.V. Team Freiwilligendienste Bischof-Fischer-Str. 119 73430 Aalen Telefon: 07361/951-265 Telefax: 07361/951-280 len.de E-Mail: freiwilligendienste@drk-aa t an uns Schicke deine Bewerbung direk unter ren rfah oder nutze das Onlineve n.de -aale nste ndie www.freiwillige

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Moderne Medienberufe mit Zukunft ab Herbst 2018

AUSBILDUNGSBERUFE Wir bilden aus:

Fachinformatiker/Fachinformatikerin • Anwendungsentwicklung • Systemintegration

Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print

Kaufmann/-frau für Büromanagement Medienkaufmann/Medienkauffrau Digital und Print

„Wir können viel mehr als nur Zeitung“ Medienunternehmen als Arbeitgeber. Wie SDZ. Druck und Medien regional verankert den weltweiten Medienwandel meistert.

D

ie SDZ Mediengruppe – hinter den drei Buchstaben steckt mehr, als man denkt. Das Unternehmen ist bekannt für seine Marken Schwäbische Post und Gmünder Tagespost. Doch die Bandbreite, die der Süddeutsche Zeitungsdienst als Arbeitgeber bietet, ist vielfältig und überraschend. Das Medienhaus ist am Puls der Zeit für alle Formen der Kommunikation. Es kann aber auch IT, Event-Organisation oder Agenturdienstleistungen. Das „Konzernle“, wie es die Mitarbeiter liebevoll nennen, bietet Fachkräften aus den verschiedensten Bereichen, sei es Technik, Verwaltung, Verkauf, Kommunikation

eine Perspektive. Welche Herausforderungen Arbeitnehmer bei der SDZ Mediengruppe für sich finden können, darüber informieren Konzernpersonalchef Wilfried Kapfer sowie Marc Haselbach, Geschäftsführer des Vermarkters Media Service Ostalb. Was macht ein modernes Medienunternehmen heute alles? Wilfried Kapfer: Kommunikation ist

nach wie vor das zentrale Thema in Medienhäusern – dafür sind wir DIE Experten. Kommunikation findet heute allerdings auf unterschiedlichsten Plattformen statt: analog wie digital. Soziale Netzwerke spielen dabei ebenso eine Rolle wie Kurznachrichtendienste und Infoplattformen.

MITDENKEN. MITGESTALTEN. MITVERANTWORTEN. Arbeiten in der SDZ Mediengruppe

A

ls eigenständiges eigenständiges Familienunternehmen sind wir enunternehmen sind in der der Region Region Ostwürttemberg zu zu Hause. Hause. Täglich versorgen versorgen wir unsemit wir mit ren Tageszeitungen Schwäbische unseren Tageszeitungen SchwäPost undPost Gmünder bische und Tagespost, Gmünder den TaWochenzeitungen Wochenpost gespost, den Wochenzeitungen und Gmünder und Anzeiger, der WirtWochenpost Gmünder Anschaftszeitung Regional zeiger, der Wirtschaft Wirtschaftszeitung sowie den VeranstaltungsmagaziWirtschaft Regional sowie den nen XAVER und SOKOMAG mehr Veranstaltungsmagazinen XAals 150.000 Leser mit aktuellen loVER und SOKOMAG mehr als kalen Nachrichten. 150.000 Leser mit aktuellen lokaSDZ. Druck und Medien lenDoch Nachrichten. ist Doch mehr als nurDruck ein Zeitungsverlag. SDZ. und Medien geist Zur mehrUnternehmensgruppe als nur ein Zeitungsverlag. hört VermarkZurdie crossmediale Unternehmensgruppe tungsgesellschaft Media Service gehört die crossmediale VerOstalb, der Corporate Publishing marktungsgesellschaft Media Verlag Ostalb, Medienwerkstatt Ostalb, Service der Corporate Puder Brief-Zustelldienst Ostalb blishing Verlag Medienwerkstatt

Ostalb,derder Brief-Zustelldienst Mail, IT-Dienstleister SDZeOstalb Mail, der IT-Dienstleister COM, die Druckereien DigitalSDZeCOM, das Druckzentrum Druck Deutschland und DruckzenHohenlohe-Ostalb, der Messevertrum Hohenlohe-Ostalb, der Mesanstalter SDZ.Events, die Werbeseveranstalter SDZ.Events, die Werbeagentur younik, Theiss agentur younik, das das Theiss & & BinkowskiRechenzentrum Rechenzentrum und Binkowski und der der SchwäPo-Shop. SchwäPo-Shop. MedienunternehAls modernes modernes Medienuntermen entwickeln wir kontinuierlich nehmen entwickeln wir kontinuneue Dienstleistungen ierlichinnovative neue innovative Dienstund erweitern Portfolio im leistungen undunser erweitern unser Bereich Medien. DaPortfolioder imdigitalen Bereich der digitalen für sind wir auf der Suche Medien. Dafür sind wirnach auf tatder kräftigen Talenten und QuerdenSuche nach tatkräftigen Talenten kern, die gemeinsamdie mitgemeinuns in und Querdenkern, eine erfolgreiche Zukunft starten sam mit uns in eine erfolgreiche wollen. Zukunft starten wollen. SDZ. Druck und Medien Medien bebeschäftigt Mitarbeiter an schäftigt über über 300 Mitarbeiter den Aalen, Schwäbisch den Standorten Standorten Aalen, SchwäGmünd und Ellwangen. bisch Gmünd und Ellwangen.

Ein Haus voller Möglichkeiten – die SDZ Mediengruppe.

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Das sind aber aber doch doch nicht nicht alle Das sind alle Geschäftsfelder? schäftsfelder? Natürlich nicht. Wilfried Wilfried Kapfer: Kapfer: Natürlich

Der SDZ hat sich zum größten Event-Organisator Region entEvent-Organisatorderder Region wickelt. EgalEgal ob Frauenmesse oder entwickelt. ob Frauenmesse unsere AktionAktion „Lauf „Lauf geht’s“geht’s“ – wir oder unsere stellen höchst höchst erfolgreiche Veran– wir stellen erfolgreiche staltungen auf die auf Beine. des Veranstaltungen dieTeil Beine. Unternehmens Teil des Untersind auch eine nehmens sind Grafikund auch eine Graeine Medienfik- und eine agentur. Wir Medienagenhaben einhaben eigetur. Wir nes ein Rechenzeneigenes trum, Re c hden e n zPostentvertrieb rum, denOstalb PostMail, eineOstalb Digivertrieb taldruckerei, Mail, den ITWilfried Kapfer den IT-DienstDienstleister leister eCom und nicht zuletzt den eCom und nicht zuletzt Schwäpo-Shop Aalen. Hinzu Schwäpo-Shop in in Aalen.

Eine Fülle an Stellen und Herausforderungen“

Wilfried Kapfer, Personalchef

kommen interne Dienstleistungen wie Buchhaltung, Controlling, Personalwesen und Immobilienmanagement. Das ergibt eine Fülle an Arbeitsplätzen und Ausbildungsberufen, in denen sich Arbeitnehmer verwirklichen können. Welche beruflichen Perspektiven bietet der Multimediavermarkter MSO? Marc Haselbach: Wir erstellen mit

dem Kunden maßgeschneiderte Konzepte und bedienen dabei alle Plattformen – digital und analog. SDZ ist als familiengeführtes Unternehmen sehr in der Region verwurzelt. Unsere Mitarbeiter kennen nicht Marc Haselbach nur die Menschen und ihre Bedürfnisse, sie haben auch das Know-how, dass Produkte und Dienstleistungen beim Kunden ankommen. Wir setzen auch auf ständige Weiterbildung. So steht unseren Mitarbeitern ein Coach zur Seite, damit sie in Theorie und Praxis auf Kundenwünsche 4.0 gerüstet sind.

Bachelor of Arts (B.A.) • Dienstleistungsmanagement, Medien und Kommunikation • Onlinemedien • Mediendesign (Grafikdesign)

INTERESSIERT? Dann richten Sie Ihre Bewerbung an: SDZ Druck und Medien GmbH Personalabteilung Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen, Telefon: (0 73 61) 5 94-6 83 personal@sdz-medien.de

Arbeiten in der SDZ-Mediengruppe Als eigenständiges Familienunternehmen sind wir in der Region Ostwürttemberg zuhause. Täglich versorgen wir mit unseren Tageszeitungen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost, den Wochenzeitungen Wochenpost und Gmünder Anzeiger, der Wirtschaftszeitung Wirtschaft Regional sowie den Veranstaltungsmagazinen XAVER und SOKOMAG mehr als 150.000 Leser mit aktuellen lokalen Nachrichten. Doch SDZ. Druck und Medien ist mehr als nur ein Zeitungsverlag. Zur Unternehmensgruppe gehört die crossmediale Vermarktungsgesellschaft Media Service Ostalb, der Corporate Publishing Verlag Medienwerkstatt Ostalb, der Brief-Zustelldienst Ostalb Mail, der IT-Dienstleister SDZeCOM, das Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb, der Messeveranstalter SDZ.Events, die Werbeagentur younik, das Theiss & Binkowski Rechenzentrum und der SchwäPo-Shop. Als modernes Medienunternehmen entwickeln wir kontinuierlich neue innovative Dienstleistungen und erweitern unser Portfolio im Bereich der digitalen Medien. Dafür sind wir auf der Suche nach tatkräftigen Talenten und Querdenkern, die gemeinsam mit uns in eine erfolgreiche Zukunft starten wollen. SDZ. Druck und Medien beschäftigt über 300 Mitarbeiter an den Standorten Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen. www.sdz-medien.de

Das können Sie erwarten: MITDENKEN. MITGESTALTEN. MITVERANTWORTEN. • Wir suchen Macher mit konzeptionellem Denken. • In unseren flachen Hierachien finden Ihre Konzepte Gehör. • Sie erhalten den Gestaltungsspielraum, gute Ideen auch zu verwirklichen. • Dabei fordern und fördern wir gleichermaßen.

Weitere Informationen zum Ausbildungs- und Studienangebot erhalten Sie unter www.sdz-medien.de.


DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS Anzeige

Freie Ausbildungsstelle zum 01. September 2018 als:

> Fachangestellte/-r für Bäderbetrieb (Mittlere Reife / Hauptschulabschluss)

Der dreijährige Ausbildungsberuf ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Fachangestellte für Bäderbetriebe sorgen in Hallen-, Frei- und Erlebnisbädern dafür, dass der Badebetrieb sicher und reibungslos abläuft. Sie überwachen daneben die technischen Anlagen und tragen Verantwortung für die Reinigung und Hygiene. Außerdem wirken Sie bei Verwaltungsaufgaben und in der Öffentlichkeit mit. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte legen Sie der Bewerbung Ihre letzten zwei Schulzeugnisse bei. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung mit Vorrang berücksichtigt. Versorgungs- und Bädergesellschaft mbH | Bahnhofstraße 28 | 73479 Ellwangen T 07961 52280 | E wellenbad@ellwangen.de | W www.ellwanger-wellenbad.de

KANN ICH MEIN HOBBY ZUM BERUF MACHEN? AN WELCHE BERUFLICHE SCHULE IM OSTALBKREIS MUSS ICH DAZU GEHEN? Mehr Infos gibt's im Netz unter WWW.BERUFLICHE-SCHULEN.OSTALBKREIS.DE

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DAS KANNST DU BESSER – WIR SIND ÜBERZEUGT! Steig ein in die spannende Welt der Automobilindustrie – wir wissen, wie es geht. Dein ELWEMA-Ausbilder-Team

WIR BILDEN GERNE AUS:

MECHATRONIKER M/W TECHNISCHER PRODUKTDESIGNER M/W DHBW-STUDENT M/W

BACHELOR OF ENGINEERING MASCHINENBAU

KOOPERATIVER STUDENT M/W

MECHATRONIKER M/W UND BACHELOR OF ENGINEERING MECHATRONIK UND ROBOTIK (DOPPELQUALIFIKATION IN NUR 5 JAHREN)

Deine Bewerbungsunterlagen sendest du bitte an: ELWEMA Automotive GmbH Frau Sarah Gebhardt · Dr.-Adolf-Schneider-Str. 21 · 73479 Ellwangen Telefon: +49 7961 877-382 · karriere@elwema.de · www.elwema.de

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AUSZUBILDENDE DER FIRMA FNT GMBH

FASZINIERT VON COMPUTERN Eine Ausbildung zum Fachinformatiker bei FNT bedeutet, mit viel Teamarbeit einen abwechslungsreichen Beruf mit besten Zukunftsperspektiven zu erlernen.

AUSZUBILDENDE BEI FNT IN ELLWANGEN

Unter den Programmierern finden sich alles Bildungsqualifikationen.

Engagement und Freude an der Aufgabe sind entscheidend.

„FNT Command“, so heißt das Produkt, das im Zentrum der Arbeit bei der FNT GmbH steht. Dieses Produkt immer besser zu machen, daran arbeitet auch Christoph Vieweg mit. Der 20-Jährige ist Angestellter der FNT GmbH, bei der er auch seine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung – auch Softwareentwickler oder Programmierer genannt – gemacht hat. FNT Command erklärt er, ist eine Software, die man sich wie die Verwaltung einer großen Firma vorstellen kann. Mit ihr lassen sich große IT-Infrastrukturen dokumentieren. Da immer wieder neue Produkte entwickelt werden, muss auch die Software ständig weiterentwickelt werden. „Programmieren ist ein bisschen wie Kuchenbacken“, vergleicht Christoph. Jeder Programmierer bringe seine Zutat ein, gemeinsam werde ein Kuchen daraus. Weil dazu viel Teamarbeit nötig ist, sei Kommunikation im Unternehmen sehr wichtig. Ordnung und Struktur sind bei Hardware, Software und in

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SOFTWARE

[ PROGRAMMIEREN IST EIN BISSCHEN WIE KUCHENBACKEN ] CHRISTOPH VIEWEG

der Firma entscheidend, wenn alles funktionieren soll. Computer haben Christoph schon immer fasziniert. „Seit der dritten Klasse habe ich an PCs rumgeschraubt“, sagt er. Bis heute ist er ein „case modder“, ein Gehäusebastler geblieben, der PCs aus einzelnen Komponenten zusammenbaut und optimiert. Irgendwann in der neunten Klasse hat er sich ge-

fragt: „Was macht eigentlich die Firma, deren Gebäude im Wasser steht?“ Der FNT-Firmenhauptsitz in Ellwangen fußt auf freiliegenden Betonstelzen über einem Fischteich. Über die Recherche auf der Homepage lernte er das Unternehmen kennen und bewarb sich mit einem guten Hauptschulzeugnis. Danach setzte er noch die zehnte Klasse drauf und machte die mittlere Reife. Ob Haupt- oder Realschulabschluss, Abi oder Studium, unter den Programmierern finden sich alles Bildungsqualifikationen. Auf Mathe, Deutsch und Englisch komme es an. „Mathe wegen der Logik, Deutsch für die Dokumentation und Englisch ist die internationale Sprache für die Quellcodes“, erklärt Christoph. Die Programmiersprachen muss man erlernen, wie eine Fremdsprache. Aber das ist keine Voraussetzung, sondern Inhalt der Ausbildung. „Ich bin da ganz blank hergekommen“, sagt Christoph. Man sollte engagiert sein, Freude am Thema haben und dran bleiben“, rät er.


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FNT ist führender Anbieter integrierter Softwareprodukte, mit denen IT Infrastrukturen, Rechenzentren und Kommunikationsnetze optimal geplant und betrieben werden können. Dank unserer Software können Banken schneller Transaktionen ausführen, stehen Produktionsstraßen niemals still und können Flughäfen bestes WLAN bereitstellen. An unseren nationalen und internationalen Standorten leisten rund 300 Mitarbeiter jeden Tag einen Beitrag für die digitale Zukunft. Deshalb vertrauen weltweit mehr als 500 Kunden auf unsere marktführende Lösung. Gestalte mit uns zusammen in einem kollegialen Arbeitsumfeld die Entwicklung eines zukunftssicheren und international erfolgreichen Softwareunternehmens, das seine Software mit großer Leidenschaft und viel Innovationsgeist entwickelt – und das bereits seit 1994.

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS Anzeigen

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS Anzeige

Wir bilden aus! Gut ausgebildete Fachkräfte sichern die Qualität unserer Arbeit. Das erreichen wir durch eine praxisnahe und handlungsorientierte Ausbildung im eigenen Unternehmen. Wir suchen darum motivierte junge Menschen, denen wir eine umfassende Ausbildung in diesen Berufen bieten:

Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (m/w)

(Schwerpunkt Abfallbehandlung und Abfallbeseitigung)

Kfz-Mechatroniker/-in (Nutzfahrzeugtechnik)

Kaufmann/-frau für Büromanagement Die moderne Abfallwirtschaft stellt immer höhere Anforderungen an die umweltgerechte Verwertung, Behandlung und Beseitigung von Abfällen. Gut ausgebildete und engagierte Nachwuchskräfte sind uns deshalb sehr wichtig. Mit einem guten Schulabschluss und Interesse an einer dynamischen Branche können Sie bei uns Ihre berufliche Zukunft starten. Telefon 07171 1800-352 84

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Unsere Ausbildungsberufe Industriekaufmann/-frau Werkzeugmechaniker/-in – Fachrichtung Stanztechnik Maschinen- und Anlagenführer/-in Fachrichtung Metall- und Kunststofftechnik Mechatroniker/-in Bachelor of Engineering – Studiengang Maschinenbau

Unser Anspruch ist es, immer einen Schritt voraus zu sein. Mache mit uns den nächsten Schritt.

Bewege etwas! Wenn Du, wie wir, einen Schritt voraus bist, dann bewirb Dich direkt online unter www.voestalpine.com/lehre. Für Rückfragen steht Dir Herr Ullersperger, Personalreferent, T. +49/7171/972-0, gerne zur Verfügung. voestalpine Automotive Components Schwäbisch Gmünd GmbH & Co. KG www.voestalpine.com

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

Natalie Weinschenk Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im 3. Ausbildungsjahr, Ostalb-Klinikum Aalen Mein Berufswunsch stand nach dem einwöchigen Bogy-Praktikum in der 9. Klasse auf der Kinderstation fest. Die Schwester, die sich in diesen Tagen um mich gekümmert hat war einfach toll und hat einen sehr guten Eindruck auf mich gemacht. Was ich an der Ausbildung gut finde, ist der Wechsel von Theorie und Praxis und das Zusammenspiel zwischen Medizin und Pflege. Junge Menschen, die flexibel sind und gerne Umgang mit Menschen und Kindern haben, sind in der Pflege sehr gut aufgehoben. Jeder Tag ist anders und es wird nie langweilig.

Pauline Bühr, OTA, operationstechnische Assistentin im 1. Ausbildungsjahr, Ostalb-Klinikum Aalen Ich habe als Medizinische Fachangestellte bei einem Hautarzt gearbeitet. Dort haben mir vor allem die kleineren operativen Eingriffe, bei denen ich helfen durfte, sehr gut gefallen. Eine Kollegin hat mir eines Tages vom Beruf OTA erzählt und ich konnte im OstalbKlinikum ein dreitägiges Praktikum machen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich gleich beworben habe und eine weitere Ausbildung begonnen habe. Ich bin jetzt acht Monate dabei und freue mich über den abwechslungsreichen Job, der jeden Tag etwas Neues bringt. Man arbeitet im Team und lernt viel über die Anatomie der Körpers. Vielleicht nicht für jeden geeignet, denn Blut sollte man schon sehen können. Dafür spare ich mir am Morgen das Haarstyling. Die sind eh nicht zu sehen.

Friederike Schöppner Gesundheits- und Krankenpflegerin im 3. Ausbildungsjahr, St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen „In der Pflege sind wir von der Aufnahme bis zur Entlassung an allen Prozessen rund um den Patienten beteiligt. Diese besondere Verantwortung fordert uns, gibt uns durch die vielen positiven Rückmeldungen aber auch unglaublich viel zurück. Auch unsere weitere berufliche Laufbahn bietet uns vielfältige Chancen: Zahlreiche Fachweiterbildungen und pflegewissenschaftliche Studiengänge bieten uns die Möglichkeit, uns weiterzuentwickeln und zu spezialisieren.“

Ann-Celine Zeberer Gesundheits- und Krankenpflegerin im 3. Ausbildungsjahr, St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen „An der Ausbildung gefällt mir besonders, wie abwechslungsreich der Pflegeberuf ist. Die Arbeit mit Menschen macht jeden Tag einzigartig. Besonders schön finde ich den Zusammenhalt unter uns Auszubildenden. Gemeinsam erarbeiten wir uns die theoretischen und praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um als professionelle Pflegefachpersonen das Gesundheitssystem maßgeblich und im Interesse unserer Patienten zu gestalten.“

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Moritz Kast Gesundheits- und Krankenpfleger im 1. Ausbildungsjahr, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Das Klinikum bietet eine sehr gute Ausbildung an. Man hat immer eine Ansprechperson und das Schulteam erkundigt sich nach jedem Praxiseinsatz, was man Neues erlernen konnte. Es gibt natürlich Bereiche im Haus, auf die man sich besonders freut. Zu diesen Bereichen, die auch gesetzlich Pflicht sind, gehören die Psychiatrie, Sozialisationen, lntensivstationen, Chirurgie und die lnnere Medizin. Darüber hinaus gibt es auch nicht Pflichtstationen sind, wie die Endoskopie, Anästhesie und die Tagesklinik, die ich als Höhepunkt der Ausbildung sehen würde.

Tobias Bethge Gesundheits- und Krankenpfleger im 3. Ausbildungsjahr, Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Das Schönste am Beruf ist, mit Menschen in Kontakt zu treten. Nach meinem FSJ/Bufdi war die Ausbildung für mich eine tolle Perspektive. Der Pflegeberuf ist sehr vielfältig, abwechslungsreich und vor allem ein zukunftsträchtiges Berufsfeld. In keiner Ausbildung lernt man so viel für das Leben sowie sich in einem Team zu integrieren oder unterschiedlichste Patienten individuell zu versorgen. Es macht einfach Spaß!

Deine Ansprechpartner an den drei Standorten

Ostalb-Klinikum Aalen Bildungszentrum Gesundheit und Pflege Schulleitung Frau Bettina Seidel Im Kälblesrain 1 73430 Aalen www.ostalb-klinikum.de

St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Fachschule für Gesundheitsund Krankenpflege

Schulleitung Frau Erika Kuhn Dalkinger Straße 22/1 73479 Ellwangen www.klinik-ellwangen.de

Schulleitung Frau Ulrike Schleich M.A. Wetzgauer Straße 85 73557 Mutlangen www.stauferklinikum.de

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

BERUFSSTART MIT ENERGIE Zwei Azubis der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd berichten, warum sie mit der Wahl ihres Arbeitgebers die richtige Entscheidung getroffen haben. Der Berufsstart von Emelie Abele verlief klassisch. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie ein Praktikum bei den Stadtwerken und entschloss sich, daraufhin eine Ausbildung zur Industriekauffrau zu machen. Einen anderen Lebensweg kann Aline Ruch vorweisen: Die 35-Jährige hatte freiberuflich als Hebamme gearbeitet und wollte sich aufgrund der versicherungstechnisch schwierigen Situation für Hebammen umorientieren. Sie ergriff die Chance, eine TeilzeitausbilEmelie Abele und Aline Ruch machen bei den dung bei den Stadtwerken Schwäbisch Stadtwerken Schwäbisch Gmünd eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich. Gmünd zu machen. Emelie Abele ist zurzeit im Einkauf tätig, wo sie Verwaltungstätigkeiten ausführt. Zudem erledigt sie Bestellungen

ABEN DU DRAUF H ft DAS MUSST ergiewirtscha

an der En ✓ Interesse ng und gute ende Bewerbu ch re sp ✓ An Leistungen schulische Teamgeist ssenheit und lo ✓ Aufgesch

und beantwortet Anfragen. Die erste Station für Aline Ruch bei den Stadtwerken ist die Personalabteilung. „Ich fühle mich überall äußerst wohl und herzlich willkommen. Die Kolleginnen und Kollegen sind alle freundlich und aufgeschlossen und helfen gerne weiter“, sagt sie über das Betriebsklima. Neben den Grundlagen der Bürotätigkeit steht hier das Kennenlernen der Mitarbeiter, was ihr besonderen Spaß macht, und der Unternehmensstruktur im Vordergrund. Für Beide stehen noch zusätzlich die Abteilungen Kundenservice, Rechnungswesen, Materialwirtschaft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Netze auf dem Ausbildungsplan.

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Finde es heraus! Mit der richtigen Ausbildung bei den Stadtwerken Gmünd. www.stwgd.de/ausbildung.html

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DEINE ZUKUNFT IM OSTALBKREIS

„SAY YES!“ & „SAY YEAR!“ Junge Menschen für die Stiftung gewinnen So spannend wie das Leben ist eine Ausbildung in den Einrichtungen der Stiftung Haus Lindenhof. Deshalb: „SAY YES!“, sag „Ja“ zu einer Berufsperspektive in der Stiftung Haus Lindenhof. Mit diesem Slogan wirbt die Stiftung um Nachwuchskräfte in Schulen oder auf den Ausbildungsplatzmessen in der Region. Aber auch: „SAY YEAR!“ zu einem Jahr das sich lohnt, zu einem Jahr fürs Leben. Denn so spannend wie das Leben ist auch ein Praktikum, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst. Soziale Berufe brauchen den Menschen, mit seiner ganzen Persönlichkeit, mit seiner Kreativität, seinen

Interessen und Fähigkeiten. Die Tätig- den Beruf der Altenpfleger/-in, insgekeitsfelder in der Stiftung sind vielsei- samt 60 wollen Heilerziehungspfleger/tig und abwechslungsreich. Sie bieten in werden. Vorpraktikanten und über vielfältige Möglichkeiten zu persönli- 100 Freiwilligendienstleistende bereicher und beruflicher Weiterentwick- ten sich auf eine Ausbildung vor oder lung. wollen neue Erfahrungen im sozialen Die Stiftung Haus Lindenhof ist nicht Bereich sammeln. Dazu kommen Ausnur ein großer Arbeitgeber in der Re- zubildende zur Kauffrau bzw. des gion, sie bietet auch eine große Zahl Kaufmann für Büromanagement und an Ausbildungsplätzen. Dazu kommen Studenten der Dualen Hochschule. Ausbildungsplätze gibt es auch in der Hauswirtschaft und sogar den Beruf SOZIALE BERUFE BRAUCHEN des Kochs kann man in der Stiftung erDEN MENSCHEN, MIT SEINER lernen. Insgesamt sind in der Stiftung GANZEN PERSÖNLICHKEIT." Haus Lindenhof ca. 125 Auszubildenweitere Praktikanten und Freiwilligen- de, Studenten, Praktikanten und Freidienstleistende (FSJ, FÖJ und BFD). willigendienstleistende in den EinrichAnfang September und Oktober be- tungen der Stiftung im Ostalbkreis ginnen in jedem Jahr viele junge Men- und in den Kreisen Heidenheim und schen mit ihrer Ausbildung, einem Göppingen beschäftigt. Praktikum oder einem Freiwilligendienst in den Einrichtungen der Stif- Weitere Infos unter: tung Haus Lindenhof. Derzeit erlernen www.say-yes.social und beispielsweise 70 junge Menschen www.say-year.social.

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say yeS! Eine Berufsperspektive die sich lohnt.

Eine Berufsperspektive die begeistert. Dein Ja zur Stiftung Haus Lindenhof So spannend wie das Leben ist eine Ausbildung in den Einrichtungen der Stiftung Haus Lindenhof, ein Praktikum, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst. Hier findest Du vielfältige Möglichkeiten für den Berufseinstieg oder ein Studium. www.haus-lindenhof.de

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AUF EINEN BLICK

AUSBILDUNGSBERUFE

Bautechnik Bau- und Metallmaler/-in Bauzeichner/-in Beton- und Stahlbetonbauer/-in Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in Hochbaufacharbeiter/-in Maurer/-in Straßenbauer/-in Stuckateur/-in Tiefbaufacharbeiter/-in Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/-in Zimmerer/-in

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Gewerblicher / Technischer Bereich

Gesundheit Medizinische/-r Fachangestellte/-r Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r Holztechnik Glaser/-in Holzbearbeiter/-in Holzmechaniker/-in Tischler/-in Körperpflege Friseur/-in

Chemie Metalltechnik Oberflächenbeschichter/-in Anlagenmechaniker/-in für Sanitär, Heizung und Klima Elektrotechnik Fachpraktiker/-in für Anlagentechnik Sanitär, Elektoniker/-in Heizung und Klima Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik Fachpraktiker/-in für Metallbautechnik Elektroniker/-in für Betriebstechnik Fachpraktiker/-in für Zerspanungsmechanik Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik Feinoptiker/-in Elektroniker/-in für Geräte und Systeme Feinwerkmechaniker/-in Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung Gold- und Silberschmied/in Fachinformatiker/-in Systemintegration Industriemechaniker/-in IT-Systemelektroniker/-in Konstruktionsmechaniker/-in Mechatroniker/-in Maschinen- und Anlagenführer/-in Systemelektroniker/-in Metallbauer/-in Metallfachwerker/-in Ernährung Produktionstechnologe/-in Technische/-r Produktdesigner/-in Bäcker/-in Bäckerei-Fachverkäufer/-in Technische/-r Systemplaner/-in Verfahrensmechaniker/-in Fleischer/-in Fleischerei Fachverkäufer/-in Werkzeugmechaniker/-in Zerspanungsmechaniker/-in Fahrzeugtechnik Pharmazie Autofachwerker/-in Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Karosserie- und Fahrzeugmechaniker/-in Kfz-Mechatroniker/-in Angestellte/-r für Personenkraftwagentechnik / Nutzfahrzeugtechnik Land- und Baumaschinenmechaniker/-in Textiltechnik und Bekleidung Zweiradmechaniker/-in Änderungsschneider/-in Maßschneider/-in Farbtechnik Modeschneider/-in Technische/-r Konfektionär/-in Fahrzeuglackierer/-in Maler und Lackierer/-in Textil- und Modenäher/-in Textil- und Modeschneider/-in

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LEITSYSTEM AUF EINEN BLICK

LEGENDE SCHULABSCHLÜSSE

AUSBILDUNGSBERUFE

Banken Bankkaufmann/-frau Bankkaufmann/-frau plus Studium Bürokommunikation Kaufmann/-frau für Büromanagement Kaufmann/-frau für Büromanagement plus Studium Einzel-, Groß- und Außenhandel Kaufmann/-frau im Einzelhandel Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel Verkäufer/-in Verkaufshelfer/-in

Das Ziel immer im Blick: Die farbigen Boxen verraten dir, welchen Schulabschluss du mit dem jeweiligen Bildungsweg erreichen kannst. Eine Übersicht aller Abschlüsse findest du hier. Ellwangen

Aalen

Ellwangen

Schwäb. Gmünd

Aalen

Kaufmännischer Bereich

Schwäb. Gmünd

Haus- und Landwirtschaftlicher Bereich

Forstwirtschaft Forstwirt/-in Hauswirtschaft Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft Hotel- und Gaststättenberufe Fachfrau/-mann für Systemgastronomie Hotelfachfrau/-mann Koch/Köchin Restauranfachfrau/-mann Landwirtschaft Landwirt/-in

Industrie Automobilkaufmann/-frau Fachlagerist/-in Fachkraft für Lagerlogistik Industriekaufmann/-frau Industriekaufmann/-frau plus Studium Industriekaufmann/-frau „Dual Degree”

Pflege Altenpfleger/-in Altenpflegerhelfer/-in Kinderpfleger/-in Pflegedienstleiter/-in Praxisanleiter/-in Stationsleiter/-in

Justiz Justizfachangestellte/-r Rechtsanwaltsfachangestellte/-r

Sozialpädagogik Erzieher/-in

Steuer Steuerfachangestellte/-r

KANN ICH MEIN HOBBY ZUM BERUF MACHEN? ONLINE BLÄTTERN?! WWW.BERUFLICHE-SCHULEN.OSTALBKREIS.DE

Herausgeber: Medienwerkstatt Ostalb GmbH & Co. KG Schleifbrückenstraße 6 · 73430 Aalen

Grafik: Younik GmbH Ein Unternehmen der SDZ Druck und Medien GmbH hello@younik-design.de · www.younik-design.de

Tel.: 0 73 61 | 4 90 45 20 · E-Mail: info@medienwerkstatt-ostalb.de

Druck: Aumüller Druck GmbH & Co. KG · Weidener Straße 2 · 93057 Regensburg

und Landratsamt Ostalbkreis

Gesamtauflage: 15.000 Stück

Stuttgarter Straße 41 · 73430 Aalen · Tel.: 0 73 61 | 5 03 - 0

Erscheinungstermin: Okt. 2017

info@ostalbkreis.de · www.ostalbkreis.de

Hauptschulabschluss Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss

Fachhochschulreife

Allgemeine Hochschulreife (Abitur)

Gesellenbrief/Facharbeiterbrief/ Kaufmannsgehilfenbrief

Studium/Ausbildung dual Dual Degree

[ICH MÖCHTE MICH AUF DAS BERUFSLEBEN GUT VORBEREITEN!]

Versicherung Sozialversicherungsfachangestellte-/r

IMPRESSUM

AV dual, VAB

© 2017 Alle Rechte und Gebrauchsmuster für Konzept und Grafik, Umsetzung

Projektleitung: Josef Saum

und PR-Betreuung liegen beim Landratsamt Ostalbkreis und der Medienwerk-

Redaktion: Kerstin Schmidt (V.i.S.d.P.), Alexander Hauber

statt Ostalb GmbH & Co. KG.


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AALEN | SCHWÄBISCH GMÜND | ELLWANGEN

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Erscheinungstermin: Okt. 2017

info@ostalbkreis.de · www.ostalbkreis.de

Hauptschulabschluss Fachschulreife, Mittlere Reife, Mittlerer Bildungsabschluss

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Projektleitung: Josef Saum

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Redaktion: Kerstin Schmidt (V.i.S.d.P.), Alexander Hauber

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Profile for Medienwerkstatt Ostalb

Berufliche Schulen im Ostalbkreis 2017  

In der aktualisierten Neuauflage der Broschüre stellen wir dir übersichtlich vor, welchen Bildungsweg du an den beruflichen Schulzentren im...

Berufliche Schulen im Ostalbkreis 2017  

In der aktualisierten Neuauflage der Broschüre stellen wir dir übersichtlich vor, welchen Bildungsweg du an den beruflichen Schulzentren im...

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