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Januar 2016, 6. Jahrgang

Herzlichen Dank unseren Schnopff채scht-Hauptsponsoren


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Januar 2016, 6. Jahrgang Fahnenweihe

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Nebst der jährlichen Sujetfahnen haben wir nun eine Fahne, welche feierliche geweiht wurde in der St. Peterskapelle.

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Rüüdige 16. Schweizermeisterschaft im Schnupfen organisiert durch die Chottlebotzer, Fliegerschuppen Luzern.

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Näbelhörner

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Glönggi Ehren

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Unsere Neumitglieder, genannt Näbelhörner, stellen sich vor. Jedes Jahr wird die Auszeichnung für besonders herausragendes Fettnäpfchen finden neu vergeben - de Glönggi

Impressum Choboloblitz

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Urgesteine

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Musikalisch

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Auch dieses Jahr haben wir wieder neue Stücke einstudiert und unsere Liederliste ergänzt.

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Von der CH-Meisterschaft zum 6. Schnopf- und Hudigääggeler-Fäscht der Chottlebotzer im Stadtkeller.

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Schnopffäscht

(c) Peti Federer

s'Chueli Panorama by ChueLee

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Der diesjährige Sommeranlass stand im wahrsten Sinne des Wortes unter Dampf.

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CH-Meisterschaft

Dampfender Event

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Chueli Horn S. 1/2 Chottlebotzer Lozärn 14/15

Drei Gründungsmitglieder stehen uns zu Schlagwörtern Red und Antwort. Daraus entstand ein amüsanter Rückblick aus 34-Jahren Chottlebotzer.

Unser musikalischer Leiter, Thomi Bättig, steht uns Red und Antwort.

Vorwort des Präsidenten Jubilaren Fasnachtsprogramm Wagenbauentwicklung Besuch vom Samichlaus Vereinsanekdoten Danke liebe Gönner Registerparodie Jahresprogramm

Herausgeber Auflage Inserenten Redaktion Layout und Satz

Vorstand Chottlebotzer Lozärn 700 Exemplare, Online-Publikation unter www.chottlebotzer.ch Hauptsponsoren & Sponsoren Schnopffäscht. Herzlichen Dank für die grosszügige Unterstützung! Martial Gross und Ursi Gross-Küttel Martial Gross

Kontakte Chottlebotzer Lozärn Web

Tobias Lanz, Präsident, Ebenaustrasse 21, 6048 Horw lanztobias@hotmail.com www.chottlebotzer.ch www.facebook.com/chottlebotzer

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Vorwort des Präsidenten Liebe Chottlebotzer Familie

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aum haben wir uns für einen Moment zurückgelehnt und die Festtage besinnlich im Kreise unserer Liebsten genossen, geht es bereits in den Endspurt betreffend Fasnachtsvorbereitung! Man kann sich beinahe nicht daran erinnern, dass der Schmudo mal so früh war wie in diesem Jahr! Ich kann es euch sagen, im 2008 war er sogar im Januar! So haben wir die heiligen Tage teilweise eher als die eiligen Tage empfunden und sind zwischen Weihnachtsbaum und Leimpistole oder Chinoise und Nähmaschine hin und her geswitched! In diesem Sinne hoffen wir, dass ihr schöne Feiertage verbracht habt und euch der Wechsel von Weih- auf Fasnacht gut gelungen ist! Zurückblickend auf die Zeit nach der Fasnacht 2015 können wir sagen dass wir alles andere als untätig waren. Schon sehr bald nach der GV, welche die Saison 2014/15 abgeschlossen hat, wurden bereits Ideen für das kommende Sujet gesammelt. Gewählt wurde das Sujet dann Ende Mai an der Sujet Versammlung und ab dann wurde in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammengesessen und Pläne für das Kleid und den Grind, den Wagen und die Plakette sowie die neuen Stücke erarbeitet. Wir sind überzeugt, unserem Publikum wiederum einen tollen Auftritt im gewohnten Chottlebotzer Stil, sei es optisch oder musikalisch, bieten zu können! Wir haben zudem die fasnachtslose Zeit damit verbracht ein Velorallye durchzuführen, eine Schnupf-Schweizermeisterschaft zu organisieren welche in die Geschichte eingegangen ist, eine Chottlebotzer Fahne zu gestalten und diese feierlich in der Peters-Kapelle zu weihen, einen Sommeranlass auf die Rigi inklusive Dampflockfahrt zu unternehmen und vieles mehr. Hierzu braucht es viele kreative und ausdauernde Organisatoren und Helfer. Oft waren es dieselben Personen welche in ver-

schiedenen Gruppen mitgeholfen haben! All jenen ein riesen Kompliment und herzlichen Dank für die vielen Stunden Arbeit, welche in die Projekte eingeflossen sind! Der Dank dafür war jeweils der gelungene Anlass und die vielen Komplimente der Teilnehmer. Wer dabei war, wird dies bestätigen können! Wir freuen uns nun gemeinsam auf die gute, freche, spezielle und vor allem rüüdige Fasnacht 2016. Herzlich Tobias Lanz Präsident Chottlebotzer Lozärn

Zur

person

Der in Schönenwerd SO aufgewachsene Tobias Lanz erblickte 1976 das Licht der Welt und erkannte erst viele Jahre später den wahren Wert des Lebens - nämlich als er 2002 Mitglied der Chottlebotzer wurde. Nach drei Jahren als Paukist wurde er 2005 an der GV zum Tambi gewählt. Drei Jahre Vorauslaufend ersetzte er 2008 den Tambistab durch Hammer und Nagel und setzte fortan seine Kreativität und sein gestalterisches Geschick im Wagenbau ein. Doch wenn Not am Mann ist kann man auf ihn zählen und so stellte er sich 2013 der Herausforderung des präsidialen Amtes. Inzwischen spielt er im Trompetenregister und dies ganz zur Zufriedenheit des Tambis - gäll Dave. Er ist verheiratet mit Nicole, stolzer Vater zweier Söhne und wohnt mit seiner Familie in Horw. Merci Presi för dini Arbet!


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Chottlebotzer mit neuer Fahne

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m Freitag den 11. September 2015 lud unser Präsident zur Fahnenweihe in der St. Peterskapelle ein und viele folgten seinem Aufruf.

geben! Denn, ersetzen werden wir die Chottlebotzer Sujetfahne nie! Nein, wir werden sie verstärken! Die Fasnacht jedoch, sie gehört ganz alleine der Sujetfahne!

Vom „Budgetposten Schnopf-Fahne“...

Gut gefüllte St. Peterkapelle

Keine Sujetfahne

Unsere jährlich wechselnden Sujetfahnen begleiten uns jeweils für eine Saison und werden dann im Archiv verstaut. Wir haben nun mit der Vereinsfahne ein zusätzliches Symbol verwirklicht, welches uns in Zukunft in Ehren begleiten und repräsentieren wird. Sei es als feierliche Unterstützung zum Jubilieren, Feste feiern und Freude bekunden oder als stille Präsenz, sollte es die Situation oder die Gegebenheit verlangen! Sie soll uns leiten und begleiten, unser Stolz sein, uns anführen und an unser Ziel bringen. Ob alleine oder die Sujetfahne flankierend, wird uns der Moment vor-

Und manchmal sind es Überraschungen, die das Leben so wunderbar erfrischen. An unseren Teilnahmen bei Schweizer Schnupfmeisterschaften haben wir entdeckt, dass einige Schnupfclubs mit Banner einmarschiert sind. Unser virtuoser Säckelmeister Martial hat deshalb für die 16. Schweizer Schnupfmeisterschaft „einen Budgetposten Fahne“ kalkuliert, unwissend, was daraus entstehen könnte. Um auf die Überraschung zurückzukommen: dies tat unser Gründungs- und Ehrenmitglied Urs „Hacker“ Doggwiler, im Schnopf-SM2015-

Pfarrer Beat Jung weiht Fahne und Anwesende

OK für neudeutsch „Food & Beverage“ verantwortlich, an einer OK-Sitzung. Wohl sei die jährliche Sujetfahne aus dem Fasnachtsbild der Chottlebotzer nicht wegzudenken, für besondere, offizielle Anlässe wäre doch eine „richtige“ Fahne oder Standarte das Richtige. Er hätte auch schon einen Sponsor mit Fahnengötti und –Gotte gefunden: nämlich er selber mit seiner Susi! Unsere Fahnenpaten


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...zur Chottlebotzer-Standarte

Gesagt, getan. Mit unserem genialen Grendeund Höugali-Künstler Piero Galbusera, welcher seit über 20 Jahren für die kreative Extraversion der Chottlebotzer mitzeichnet, wurde im Sommer DIE Chottlebotzer-Standarte entworfen.

Wir

halten sie hoch, wir halten sie fest, dass keiner sich finde, der die Fahne verlässt!

Freudige Fahnenpaten nach der Weihe

Selbstredend, dass der neue Stolz unseres Vereines nicht in irgend einer Kirche eingeweiht wurde, sondern in der Peterskirche – just im Fasnachts-Epizentrum beim Kapellplatz, auf welchem auch jedes Jahr unser Wagen steht während der Fasnacht. Pfarrer Beat Jung führte gekonnt wie immer durch die Fahnenweihe, welche durch den virtuosen Organisten Wolfgang Sieber würdig untermalt wurde.

Fahnengötti bei seiner Laudatio

Nach feierlichen Enthüllung und der Weihung durfte Peti Feder als erster Fahnenträger amten, was er mit sichtlichem Stolz und Freude

tat. Danach waren alle Gäste zu einen kleinen Imbiss vor der Kapelle eingeladen und konnten die Fahne von Nahem bestaunen. Ein rüüdig herzliches Dankeschön an unsere grosszügigen Fahnenpaten Susi & Hacker.

Piero Galbusera

Piero Galbusera zählt zu den prägenden Figuren der Luzerner Fasnacht. Der 1954 geborene Luzerner Künstler und Maskenbildner hat die Kunstgewerbeschule absolviert. Danach arbeitete er als Dekorateur, zusammen mit dem bekannten, diesen Sommer leider verstorbenen Grafiker Armin „Buddha“ Buholzer. Seit über 10 Jahren ist Piero Galbusera als freischaffender Künstler und Maskenbildner tätig, viele bekannte Guuggemusigen sind seit Jahren seine Kunden – die Chottlebotzer notabene seit über 20 Jahren mit Grende oder den jährlichen Fasnachts-„Höugali“.


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16. Schweizermeisterschaft im Schnupfen organisiert von den Chottlebotzer Lozärn

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ie sind wir da nur reingerutscht? Diese Frage wurde uns schon hundertfach gestellt, und irgendwie klingt es wie im Märchen. Nein, wir Chottlebotzer haben das Schnupfen definitiv nicht erfunden, ebenso waren wir nicht die ersten, die in Luzern schnupften. Auch wenn wir dies seit 30 Jahren tun und dies alles so scheinen mag. Aber: den Ruf als DIE Schnopf-Guuggemusig in Luzern haben wir nun, und damit leben wir allerbestens! Ein Rückblick von Peti Federer.

Offizielle Schweizer Schnupfmeisterschaft

Die offizielle Schweizer Schnupfmeisterschaft? Tatsächlich, sind wir doch seit 5 Jahren Mitglied beim Schweizerischen Schnupfverband, als notabene einzige Guuggemusig. Unter dem Lead eines neunköpfigen Chottle-Schnopf-OK’s begannen wir mehr als einem Jahr Vorlaufzeit mit der Planung. Und wenn wir ChottleSchnopfer etwas anpacken, dann richtig – dies sind unsere Chottle-Freunde ja seit Jahrzehnten an der Fasnacht mit unseren aufwändigen Schüschés und Wagen gewohnt. Der Fliegerschuppen des LFK Lozärner Fasnachtskomitée wurde deshalb in ein urchiges, gemütliches, liebevoll dekoriertes Chalet und Festhütte verwandelt.

Stadtführung

Am Samstag, 19. September 2015 war es so weit. Bereits am Nachmittag begrüssten wir

Die muntere Schnopferschar an der Stadführung

eine grosse Anzahl Schnupferfreunde von Schnupfclubs der ganzen Schweiz beim KKL zu einer exklusiven Stadtführung. Selbstredend, dass der Blick auf den Wasserturm, der Jesuitenkirche und wohl auf allen anderen, besuchten Sehenswürdigkeiten mit einer schönen Priiise Schnupf genossen wurde.

Das Eidgenössische

Um 18 Uhr öffnete dann der Fliegerschuppen seine Tore. Die Tätschchappe-Musig Lozärn

Einmarsch der Fahnendelegation

Schnopfer in der Jesuitenkirche

begrüsste die Schnupf-Gäste, welche sich als erstes kulinarisch und auch in flüssiger Form bestens verpflegten. Denn: knurrender Magen und trockene Kehle schnupft nicht gern. Erster


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emotionaler Höhepunkt war sicherlich der Einmarsch der Fahnendelegationen, passend zum Fahnenmarsch, und die Intonation der Schweizer Hymne. Schliesslich ist die alle zwei Jahre stattfindende Schweizer Schnupfmeisterschaft so etwas wie das „EidgenössiSchweizer Meister sche“! Festansprachen mitunter vom Präsidenten das Schweizer und des Internationalen Schnupfverbandes, später auch von Marcel Perren, dem Direktor von Luzern Tourismus, leiteten nahtlos zum eigentlichen Geschehen des Abends, der Meisterschaft, über.

Schweizer Meister

Die Schnupfmeisterschaft selber ist, kurz gesagt, eine Gaudi. Während einer Minute wird möglichst viel Tabak aus einer exakt mit 5000 Milligramm gefüllten Dose in die Nase gestopft. Während viele von uns Chottlebotzer

an den olympischen Gedanken halten („mitmachen ist wichtiger als gewinnen...“), zeigten uns die Schnupfprofis, wie flink sie diesen Schmalzler in die Nase drückten. Die Entscheidung insbesondere bei den Männern war denn auch entsprechend knapp: nach 5 Meisterschaften in Folge wurde Markus Albisser vom Schweizer Schnupfpräsidenten Uli Walpen, beide vom Napf-Schnupfclub Willisau, entthront. Und damit die Schnupfherrschaft Pokale by Thomi Bättig in fester Hand Familie Walpen bleibt, holte sich Uli’s Frau Pia bereits zum 9. Mal in Folge die Schweizer Meisterschaftskrone. Herzliche Gratulation! Höhepunkte wie die grandiose Tombola oder natürlich der Auftritt der Chottlebotzer liessen einen wunderbaren wie unvergesslichen Abend ausklingen.

Strahlende Sieger der 16. Schweizermeisterschaft im Schnupfen


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Impressionen der 16. Schweizermeisterschaft im Schnupfen


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C H O T T L E B O T Z E R ‘s

Schnopf- ond Hudigääggeler-Fäscht 20.03 21.25 23.03 00.30

Chottlebotzer Xenon Chottlebotzer Borggeischter

zwischendurch

„Ländlertrio Schiltbüäbä“ zu jeder vollen Stunde: Saalschnopf!

AMAG Ebikon AMAG Emmen E. Schneider Gebäudeunterhalt Hotel Schweizerhof Immobilien Börse AG Pöschl Tobacco Treuhand A. Willimann Schätzle AG Seven-Air Gebr. Meyer AG

Sponsoren

Hauptsponsoren

20.30 und 22.05: Qualifikation Lozärner Schnopfmeisterschaft & Ski-Versagen 23.45 Final Ski-Versagen, 00.05 Final Schnopfmeisterschaft Alois Herzog AG Amrein Autospritzwerk GmbH Auchli Carrosserie GmbH Axa Winterthur - Joël Gilli Blöchlinger Druckerei Brauchli AG Brun Projekt AG Chrisoph Rölli Malergeschäft Circelli AG Coiffeur Hautptsache CSS Versicherungen Doggwiler Metzgerei GmbH Druckerei Ebikon AG

Eggstein Holz AG Fadegrad Luzern Federer Training & Coaching Gfahrlos Fahrschule Gramoba AG Gut Gebäudetechnik AG Hans Abicht AG Hotel Weinhof Kästli & Mathys Storen AG Lüdi SMI GmbH Morf AG Musegg Immobilien AG Neudorf Papeterie Cham

P. Gassmann Immobilien AG Pilag AG Restaurant Moosmatt Restaurant Pallino Rigi Apotheke Rüegg Bäckerei Schmid Immobilien AG Schmidt Sanitär AG Schürch Getränke AG Seitz Handels- u. Kaderschule Sommer Sabatini GmbH Stocker Stahl AG Suidtersche Apotheke

Taxi Ernst Hess AG Texpress Textilpflege AG Toblers Event - Catering Tribschen-Garage AG Verkehrsbetriebe Luzern Vetter Gartenbau AG Walde & P. Immobilien AG Waldis Büro & Wohnen AG Wettstein Management Wostrag Metallbau


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6. Schnopf- ond Hudigääggeler-Fäscht

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ber eben: der Alltag holt uns bald wieder ein, und so steht das bereits 6. Schnopfond Hudigääggeler-Fäscht im Stadtkeller vor der Tür. „Alltag“ mag so nach kargem Brot klingen, aber für uns ist dies eine erfolgreiche und bewährte Rezeptur: Hudigääggeler-Klänge vom Ländlertrio Schiltbüäbä aus dem Ürnerland, Guuggepower von Xenon, den Borggeischter und natürlich von uns gastgebenden Chottlebotzer; die Weltmeisterschaft im Ski-Versagen stehen genauso im Zentrum wie die 5. Lozärner Schnupfmeisterschaft. Also: den Samstag, Hudigääggelertenü 23. Januar 2016 rot und fett in der Agenda markieren, Dirndl, Edelweisshemden und Lederhosen durchlüften, Tickets kaufen (VV startet Anfangs Januar 2016), Plätze im Stadtkeller reservieren und los geht’s. Priiiis! Peti Federer Schnopf-OK-Präsident & Ehrentambourmajor Weitere Infos unter www.schnopf.ch

Weitere

bilder unter www.chottlebotzer.ch


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Unsere Näbelhörner stellen sich vor Simone Schmid Jahrgang: 1989 Wohnort: Küssnacht Beruf: Polizistin Instrument: Trompete

So kam ich zu den Chottlebotzer: Per Zufall ;-)

M artina Suter Jahrgang: 1996 Wohnort: Emmenbrücke Beruf: Wohntextilgestalterin Instrument: Trompete So kam ich zu den Chottlebotzer: Meine Familie hat mich mit dem Fasnachtsvirus angesteckt.

M arkus Meck Theiler Jahrgang: 1967 Wohnort: Meggen Beruf: Verwaltungsmanager Instrument: Posaune So kam ich zu den Chottlebotzer: Rückkehr zu wunderbaren alten Freunden, nachdem ich in 1997 und 1998 den „verreckten Haufen“ als Präsidenten führen durfte und 1997 das „Glönggi-Amt“ inne hatte. Da ich damals in Arosa während fünf Jahren beruflich engagiert war, musste ich leider austreten. Nach dem Revival 2012 musste ich aus geschäftlichen Gründen. Nach zwei Jahren leider wieder den Austritt geben. Zum 3. Mal als „Näbuhörn“ hält es :-)!


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Unsere Näbelhörner stellen sich vor Sara Haas Jahrgang: 1997 Wohnort: Auw Beruf: Coiffeuse Instrument: Posaune So kam ich zu den Chottlebotzer: durch meine beste Freundin Chiara (deren Mutter ist Chottlebotzerin, Anmerkung der Redaktion)

Salomé Picariello Jahrgang: 1997 Wohnort: Luzern Beruf: Detailhandeslfachfrau Instrument: Trompete

So kam ich zu den Chottlebotzer: Schon fast familiäre Tradition

Jessica-M arisa Furer Jahrgang: 1997 Wohnort: Emmen Beruf: In Ausbildung zur Pferdewartin Instrument: Chochi

So kam ich zu den Chottlebotzer: durch meine Cousine

Fabienne Zemp Jahrgang: 1992 Wohnort: Kriens Beruf: Hauptsache Coiffeuse Instrument: Posaune So kam ich zu den Chottlebotzer: Da ein paar bei Hauptsache sich für Silvester frisieren liessen und dann auch immer wieder zu mir kamen hat es mich dann gepackt und ich wollte auch dazu gehören. Da ihr wirklich `geili Sieche` send.


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Unsere Näbelhörner stellen sich vor Fabian Zimmermann Jahrgang: 1986 Wohnort: Dierikon Beruf: Gipser Instrument: Pauke

So kam ich zu den Chottlebotzer: War schon einmal bei den Chottle

K arin Herger Jahrgang: 1985 Wohnort: Lozärn Beruf: Kreative Verarbeiterin vo Läbensmettel Instrument: Trompete

So kam ich zu den Chottlebotzer: De Chottlebus hed mech abgholt

Vanessa Zubler Jahrgang: 1990 Wohnort: Triengen Beruf: HR-Fachfrau Instrument: Posaune

So kam ich zu den Chottlebotzer: Durch ein Mitglied der Chottlebotzer

Thomas Emmenegger Jahrgang: 1987 Wohnort: Buchrain Beruf: Pflegemitarbeiter Instrument: Posaune So kam ich zu den Chottlebotzer: Chottlebotzer fiere Fasnacht pur, das lid i minere Natur, Fasnacht fiere Fasnacht gniesse, nochem spiele no eis hendere giesse, Musig und Sujet hemi ned la hocke, darum machi me mit de Chottlebotzer ofd Socke.


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Jubiläen 2016

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chon seit vielen Jahren Mitglied der Chottlebotzer Lozärn. Der Vorstand gratuliert herzlich zum runden Jahr und wünscht den Jubilaren weiterhin viele tolle Chottle-Momente. Im Jahr 2016 feiern folgende Mitglieder ein rundes Chottlebotzer-Fasnachtsjahr.

5-Jahre Chottlebotzer

25-Jahre Chottlebotzer

Jasmine Achermann Meier Remo Mosimann Sascha Rauber Karin Weibel Claudio

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30-Jahre Chottlebotzer -

10-Jahre Chottlebotzer

34-Jahre Chottlebotzer

Alexi Dubach Fabienne Lüdi

Zwar kein rundes Jubiläum, jedoch seit der Gründung ein Chottlebotzer. Urs Hacki Doggwiler (Gründugnsmitglied) Jahn Hubert, de Hubi Hermann Suter (Gründungsmitglied) Roland Roller Mosimann (Gründungsmitglied)

Sujet 2007 - Metzgermusig

15-Jahre Chottlebotzer

Thomas Bättig, üse musikalisch Leiter Gross Ursi Lanz Tobi, üse Präsi Pino Schürmann

20-Jahre Chottlebozer Tanja Federer André Fedier, dr‘Ürner Claudia Kiener

Sujetfahne 1998

Das erste Sujet 1983


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Fasnachtsprogramm Wann

Was

Wo

SchmuDo, 4ter, 05.00

Platzkonzert mit Fötzeliräge

ob Fritschibrunnen

SchmuDo, 4ter, 09.00

Uftrett bi de CS

Schwanenplatz

SchmuDo, 4ter, 10.30

Uftrettbi de Lozärner Chaote

Mühlenplatz

SchmuDo, 4ter, 13.30

Fototermin zum Ersten

Treppe vor Hofkirche

SchmuDo, 4ter, 14.00

Fritschiomzg, em Block 1, Nommer 5 Start am Nationalquai

SchmuDo, 4ter, 21.00

Uftrett, 45-Jahre Altstadtfest

Münzgasse

SchmuDo, 4ter, 22.30

Uftrett bi de Spöitzer

Hirschenplatz

SchmuDo, 4ter, 24.00

Uftrett uf de Guuggerbühne

Mühlenplatz

SchmuDo, 4ter, Nachts

Gässle i üsem Spanier noche (Tambi) Altstadt

Komisch Frytig, 5ter, 13.00

Uftrett bi “Schränze ohni Gränze“ vo de Blattlüüs

Hotel Schweizerhof

Komisch Frytig, 5ter, 15.30

Uftrett bi de Födlitätscher

Mühlenplatz

Komisch Frytig, 5ter, 22.00

Uftrett bim Fäscht vo de Gaugewäudler

Emmenbrücke, Gersag

Rüüdige Samschtig, 6ter

Tee met Schnaps am Chappelplatz 13.00: Glätzesträhler Luzern 13.45: Chottlebotzer Lozärn 14.30: Blächschade Lozärn 15.00: CH-Guugger Ämmebrogg 15.30: Lozärner Kracher 16.00: Spöitzer Lozärn 16.30: Gaugewäudler Ämmebrogg 17.00: Födlitätscher Lozärn

Chappelplatz


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Wann

Was

Wo

Güdismäntig, 8ter, 06.00

Weytagwache

Kappelplatz

Güdismäntig, 8ter, 10.00

Uftrett bi de Spöitzer

Hirschenplatz

Güdismäntig, 8ter, 11.30

Tradtitionsuftrett bim Hacki

Metzgerei Doggwiler

Güdismäntig, 8ter, 14.00

Weyumzug, em Block 1, Nommer 5

Start am Nationalquai

Güdismäntig, 8ter, 20.00

Uftrett bi üsem Kafiwage

Kappelplatz dänk

Güdismäntig, 8ter, 21.30

Uftrett bi de Hügü Schränzer

Werchlaubengässli

Güdismäntig, 8ter, 22.30

Uftrett uf de Guuggerbühne

Jesuitenplatz

Güdiszischtig, 9ter, 00.30

Uftrett vo de Spöitzer bi üs

Ou Chappelplatz dänk

Güdiszischtig, 9ter, Nachts

Gässle, de Tambi weis wo döre

Altstadt

Güdiszischtig, 9ter, 16.00

Mer spele eis a üsem Wage

genau - Chappelplatz

Güdiszischtig, 9ter, 16.30

Blattlüüs spele eis a üsem Wage

ufem Chappelplatz

Güdiszischtig, 9ter, 17.00

Hügü Schränzer spelid bi üs uf

dort wo üse Wage stot

Güdiszischtig, 9ter, ab 19.00 Monstercorso, Block drüü

quer dor d‘Altstadt

bis am Äschermettwoch

i de Altstadt ond ufem Chappelplatz

Eifach üsem Dave de Tambi Soto noche

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Fasnachtsfüerer 2016

guet fräch speziell rüüdig Chottlebotzer Saga


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De Glönggi - nur die Besten schaffen diese ehrenvolle Ernennung...

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n die Musig gebracht durch Urs Doggwiler, welcher dieser ehrenvolle Amt 1982 aus den Schöttsteinfäger zu den Chottlebotzer mitnahm.

Der Glönggi

Der aktuelle Glöngi bestimmt jeweils seinen Nachfolger selbst und übergibt ihm für seinen erfolgreichen Sprung in ein Fettnäpfchen einen Ehrenpreis. In der heutigen bekannten Form und Gestalt wurde der Neuer Glönggi Glönggi erstmals 1999 durch Hacki an Armin Peter vergeben und erfreut noch heute die Musig mit den Geschichten der verschiedenen Glönggi-Würdenträgern. Glönggi kann man nur einmal werden in seiner Vereinskarriere. Die Aus- 1. „neuer“ Glönggi zeichnung ist an allen offiziellen Anlässen zu tragen und während dem Ehrenjahr ist dem Verein eine Glönggi-Runde zu offerieren. Martial mit Crémeschnitten-Glönggirunde - 2009

Pflichtenheft des Glönggis aus dem Jahre 1983

Glönggis

der

Chottlebotzer Lozärn

1983: Hermann Suter 1984: Pio Rossit 1985: Gino Rossit 1986: Hanspeter Bütler 1987: Werner Styger 1988: Andy Lanski 1989: Urs Styger 1990: René Steinegger 1991: Barbara Kempf 1992 - 1996: unbekannt 1997: Meck Theiler 1998: Urs Doggwiler 1999: Armin Peter 2000: André Fedier 2001: Andreas Unternährer (erbte das Amt nach Austritt von Emilio) 2002: Urs Amberg 2003: Daniel Kläy 2004: Andreas Lüdi 2005: Hans Scheidegger 2006: Sandra Kiener 2007: Patrick Sidler 2008: Jörg Schenk 2009: Martial Gross 2010: Thomas Zihlmann 2011: Peter und Tanja Federer 2012: Michael Kretschmann 2013 Cornelia Styger 2014: Svenya Gapp 2015: Martin Buchmann


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Sommeranlass 2015 - ein dampfendes Erlebnis der besonderen Art

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edes Jahr legen wir Chottlebotzer an der Generalversammlung ein wenig Geld auf die Seite für einen tollen Chottle-Anlass, unwissend was wir genau damit machen werden – nicht so jedoch in diesem Jahr!

Dampfendes Abenteuer

Nach einer rüüdig verreckten und dampflokomotivigen Fasnacht hatte Dani Sommer die Idee, die Rigi mit Dampf zu erklimmen.

zu wissen, wohin die Reise gehen wird. Nach einer kurzen Begrüssung ging es sogleich zum Steg Nummer 1, wo wir dampfmottogerecht mit Dampfschiff auf den Weg in Richtung Vitznau begaben. Damit die Fahrt nicht zu trocken wurde waren kehlkühlende Flüssigkeiten mitverschifft und stets verfügbar. So durften auch ordentlich auf dem Dampfschiff Mitreisende von unseren Erfrischungen köstigen und von unserer Unterhaltung „profitieren“.

Vertrautes Pfeifen

Nach gemütlicher Fahrt kamen wir gestärkt in Vitznau an und wurden freudig von der Dampflokomotive der Rigibahnen begrüsst. Was für ein wohlklingendes Pfeifen in unserer Ohren, das uns nur zu gut bekannt war. Man kann uns auch so schreiJa, das vertrau- ben - trotzdem klappt‘s te Pfeifen begleitete uns die ganze Fasnacht – schön es wieder zu hören, denn schliesslich durften wir unserer Wagen, die riesige Dampflokomotive, mit einer Original Rigi-Dampfpfeife ausrüsten. Bevor wir jedoch schnaufend die Rigi befah-

Unsere dampfende Freundin

Aus dieser Idee und der Frage an den Kassier „hämmer nochli Gäld“ wurde schlussendlich unser Sommeranlass 2015. Pünktlich um 13.00 Uhr, die Logbücher notierten eine sonnigen und warmen 29. August, besammelte sich die reiselustige Gesellschaft der Chottlebotzer am Bahnhof Luzern ohne

Dampfende Gemütlichkeit


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ren konnten, musste unser Dampflokomotive zuerst richtig eingeheizt werden, was uns die Möglichkeit gab tolle Erinnerungsfotos zu schiessen.

First in Angriff zu nehmen. Nun gut, bekanntlich führen viele Wege nach Rom und somit auch mehrere Wege auf die First. Ob es der Aussicht wegen oder den örtlichen Unkennt-

Die muntere Chottlebotzer-Reiseschaft vor dem dampfenden Aufstieg

Vor dem historischen Wagen mit der prächtigen Loki hatte jede und jeder ein breites und freudiges Grinsen auf dem Gesicht. Danach ging es dampfend und gemächlich die Rigi hinauf, jedoch nicht ohne gehöriges Pfeifen und staunen der neidischen Touristen.

nissen zufolge ein Grossteil der Chottlebotzer erst später zum Restaurant gelangten entzieht sich unseren Kenntnissen. Vermutlich lag es daran, dass für einmal nicht der Tambi Vorneweg lief. Wie auch immer, zuletzt erreichten alle die richtige Örtlichkeit und genossen den Abend bei Grill und Salat und toller Geselligkeit. Wie bestellt zeigte sich der Mond noch in voller Pracht und liess den Tag ausklingen.

Ein

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt

M al

nicht dem

Tamib

nach

Oben angekommen, nach einem letzten Pfeifkonzert zum Abschied, genossen wir die Aussicht auf der Rigi und stärkten uns mit Wurst und Brot um den Abstieg zum Restaurant Rigi

dampfender

Tag

geht zu

Ende

Zu später Stunde ging es dann wieder hinab nach Vitznau, während dessen einige das Nachtquartier im Hotel bezogen. In Vitznau undampfend angekommen brachte uns ein Car zurück nach Luzern und ein dampfender und unvergesslicher Sommerausflug neigte sich dem Ende entgegen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön ans Organisationskomitee – dampfender Dank euch!


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Herzlichen Dank unseren Schnopff채scht-Sponsoren


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Stets ein Hingucker - unser Wagen

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chon seit Beginn der 34-jährigen Vereinsgeschichte war der Wagen ein fester Bestandteil der Chottlebotzer. Zuweilen als schlichtes Kaffewägeli unterwegs ist er heute vielmehr als nur ein dankbarer Zgraggen-Teeli-Spender.

Nichts desto trotz hat jedes musizierende Ak­tivmitglied die Pflicht, am Wagenbau sein handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Und so ist unser Wagen zu einem festen Bestandteil des Sujets geworden und erfreut sich Jahr für Jahr immer neuen – ja, zum Teil auch verrückten – Ideen. Chottlebotzer like halt.

Unser erster Wagen - 1983

Hämmern

und

Sagen

Der Bau wurde immer aufwendiger und Detailverliebter und so erstaunt es nicht, dass vor einigen Jahren die Mitgliedschaft als Wagenbauer den Weg in die Statuten fand. Während die einen ins Guuggi blasen und die kakaphonischen Klänge zum Besten geben, hämmern, sagen, schneiden, leimen, malen die Anderen unermüdlich am Wagen.

Cabriowagen - 1997

Unser Wagen als Pfaditurm - 2005

Die Dampflokomotive

Als eines der Highlight darf sicherlich die Lokomotive der Fasnacht 2015 aufgezählt werden. Imposant und mit Original Rigi Pfeifen zog sie durch Luzern und entlockte den Zuschauer viele “aahs“ und “oohs“. Sogar die SRF Kommentatoren übertrafen sich mit Superlativen über diese gelungene und in seiner Grösse noch nie gesehene Dampf-Lokomotive an der Lozärner Fasnacht.

Imposante Dampflokomotive - 2015


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Unser Repertoire 2016

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nsere Liederliste umfasst an der Fasnacht 2016 wiederum eine tolle Auswahl von 21 verschiedenen Stücken. Von Klassikern bis zur Neuzeit, zum Schunkeln oder Rocken, zum Geniessen oder Mitsingen - und natürlich immer guet-fräch-speziell-rüüdig.

Titel

Spiele

Ängel

2007

Robbie Williams - Angels (1997)

Hier kommt Alex!!

2009

Die Toten Hosen - Hier kommt Alex (1988)

Chottle-BallaBallermann

2015

Tim Toupé - So ein schöner Tag (Fliegerlied, 2008) Gebroeders Ko - Schatje mag ik je foto (2009) Olaf Henning - Cowboy & Indianer (2006) Höhner - Viva Colonia (2003)

Baseballs - Hot‘n‘cold

2011

Baseballs - Hot N Cold (2009)

Bon Jovi

2016

Bon Jovi - You Give Love a Bad Name (1986)

Linkin Park

2015

Linkin Park - Castle Of Glass (2012)

s‘Chueli

2015

ChueLee - So es schön‘s Panorama (2004)

Eskimo

2012

Gotthard - Mighty Quinn (1996), Coverversion von Bob Dylans “The Mighty Quinn“ 1970)

Friends

2016

The Rembrandts - I‘ll Be There For You (1994)

Du-die-Wanne-ist-voll

2013

Grease - You‘re The One That I Want (1978)

Haube Rosé

2007

Polo Hofer und die Schmetterband - Alperose (1985)

Neri

set Urzyte

Traditionell Ticino - Aveva gli occhi neri Traditionell Ticino/Italien - Bionda bella bionda Jupp Schmitz & Kurt Feltz - Wer soll das bezahlen (1949)

Meat Loaf

2011

Meat Loaf - I‘d do Anything for Love (1992)

Metallica

2007

Metallica - Nothin else Matters (1991)

wir seit

Herzlichen Dank

an


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Titel

Spiele

Music

2014

John Miles - Music (1976)

OMD

set Urzyte

Orchestral Manoevres in the Dark - Maid of Oerleans (1982)

Runaway

2014

Bon Jovi - Runaway (1981)

Sämpacher

set Urzyte

Traditionell - Sempacherlied (ca 1470) Text der heutigen Version von Heinz Bosshard (1836)

Sunrise Avenue

2016

Sunrise Avenue - Hollywood Hills (2011) Sunrise Avenue - Lifesaver (2013)

Walking on sunshine

2006

Katrina and the Waves - Walking on Sunshine (1985)

Tschutte

2011

Seven nation army - White Stripes (2003) Baschi - Bring en hei (2006)

wir seit

Herzlichen Dank

an

LIEDERLISCHTE 2016

Zom Schonkle ond Verliebe Ängel Meat Loaf Metallica Music D’Klassiker OMD Sämpacher

Zom Metsenge Ballaballermann Neri Chueli

Haube Rosé Tschutte

Let’s Roch’n’Punk’n’Fätz! Alex Baseballs Bon Jovi Castle of Glass Eskimo Friends Grease Runaway Sunrise Sunshine


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Vergleich dreier Urgesteine

S

eit der Gründung 1982 hat sich die Mitgliederzahl stetig erhöht und natürlich auch verändert. Nach 34-Jahren Vereinsleben sind drei Gründungsmitglieder wieder - im Falle von Urs Doggwiler noch immer - aktiv mit Guuggi oder Trommel dabei. Grund genug für uns, diese drei Urgesteine mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu bekamen alle drei die gleichen Stichwörter und mussten sich darüber äussern. Ein nicht ganz ernst zu nehmender Vergleich der Chottlebotzer-Unverwüstlichen Urs “Hacker“ Doggwiler (Jahrgang 1959), Roland “Roller“ Mosimann (Jahrgang 1956) und Hermann “(Herr-)Mändeli“ Suter (Jahrgang 1960).

Chottlebotzer

seit...

Getrunkene Pastis

während der

Fasnacht

Urs Doggwiler: Seit Geburt! … mit der Vision, einmal die Chottlebotzer zu gründen und somit wurde 1982 der Grundstein gelegt. Jahrgang 1959, zusammen mit Bryan Adams, Hella von Sinnen und Tennis-Star John McEnroe. Hermann Suter: 1982, Gründungsmitglied und Ehrenmitglied. Roland Mosimann: 1982, Gründungsmitglied und Ehrenmitglied.

Urs Doggwiler: Pastis-Rekordhalter 1990 in Bassecourt. Danach und bis jetzt 3x täglich zum Zähneputzen. Roland Mosimann: Nur ab und zu. Aenis-Chräbeli bevorzuge ich mehr. Hermann Suter: Das habe ich einmal getrunken und es hat mir gereicht. Das ist etwas vom Schlimmsten, was es zu trinken gibt. Lieber einen Schluck Odol.

Aktive Fasnachten

Chottlebotzerische Vorstandstätigkeiten

mit den

Chottlebotzern

Hermann Suter: Das weiss ich nicht so genau, es dürften so 22 sein. Ich war jedoch immer ein sehr aktives Ehrenmitglied. Beachtet die Anträge, welche ich in jener Zeit erfolgreich vertreten habe. Ich war die sogenannte graue Eminenz! Jetzt bezahle ich wieder alles. Wenn ich den Kafiwage dazu zähle, waren es 33 Fasnachten. Roland Mosimann: es waren 29 bis jetzt. Urs Doggwiler: Lückenlos alle. Minus ½-Mal, da ich einen bösen Hörsturz, genau einen Tag vor dem Schmutzigen Donnerstag, erwischte.

Gespielte Instrumente

Roland Mosimann: Trommel, Trompete, Sousaphon und Bass. Bin von der vordersten Reihe in die letzte gerückt - ist aber kein Abstieg. Urs Doggwiler: Ein Leben lang Trommler (Tambour)! Weil ein Trommler, immer an der Spitze einer Gruppierung, in den Kampf zieht. Hermann Suter: Bei den Chobolos Cornett und Trompete, sonst spiele ich ES-Horn.

Roland Mosimann: Oh ja, war am Anfang der Chottlebotzer Präsident - ungefähr 8 Jahre. Weiss es nicht mehr genau, ist halt schon ein paar Stunden her. Hermann Suter: Die ersten drei Jahre musikalischer Leiter und Tambourmajor. Ich spielte aber immer mit und am Umzug lief ich rückwärts, damit man mich in der Musig hörte. Wir waren nur mit 18 Personen unterwegs.! Damals hatten wir noch Cinellen (das sind Pfannendeckel), Lyras und Saxophone. Das waren die schlimmsten Erfahrungen in meiner Anfangszeit. Nach mir wurde dann ein Schläger, René Steinegger, Tambourmajor. Das war der erste eigentliche Tambourmajor. Heute ist das so einfach, dass ich es auch machen könnte. Gruss an Dave, du machst es hervorragend. Ab dem 8. Jahr 8 Jahre Präsident, dann ein Jahr nichts und dann nochmals 1 Jahr Präsident. Urs Doggwiler: Und wie, ganze 20-jahre Kassier.


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Schon Glönggi

gewesen?

Hermann Suter: Ich war der erste Glönggi überhaupt (82/83) die Geschichte die war diese. Wir splitterten uns ja bekanntlich von den Schöttsteifägern ab, unter anderem, weil diese alles nicht ganz so genau nahmen, auch den Probebesuch nicht. So kam es dann, dass ich als musikalischer Leiter als einziger an einer Chottlebotzer Probe war und das ging mir in den falschen Hals. Ich verstand die Welt nicht mehr und ging frustriert nach Hause und setzte mich an die Schreibmaschine. PC’s gab es zu dieser Zeit noch nicht. (ich hätte die Arrangements sonst darauf gemacht) Für jene, die nicht mehr wissen was eine Schreibmaschine ist, hier eine kurze Beschreibung. Eine Schreibmaschine ist ein Gerät mit welchem man Briefe und derartiges schrieb. Die Tastatur sieht gleich aus wie jene eines PC’s, Kindheitserinnerung allerdings auf verschiedenen Ebenen wie bei einer Kirchenorgel. Auch die Anordnung der Buchstaben ist dieselbe. Diese hat folgenden Grund. Wenn man einen Buchstaben drückte, schlug der dazugehörige „Hammer“ auf ein Farbband und druckte den Buchstaben auf das eingespannte Papier. Der gedrückte Buchstabe war also unwiderruflich geschrieben. So kam es dann, dass ich in der Wut einige Schreibfehler machte. Zu guter Letzt unterschrieb ich mit „Schöttleboltzer“, eine Kombination der beiden genannten Musigen. Hacki hat mich dann zum Glönggi gemacht und diese Tradition erschaffen. Toll, dass es diese heute noch gibt. Urs Doggwiler: Ja, 1998 hat es mich erwischt, als Glönggi-Ur-Vater, selbst „brutal“ erwischt… Roland Mosimann: Nein, gehört halt schon etwas Glück dazu und natürlich auch jahrelange Chobolo-Erfahrung. Inoffiziell bin ich immer wieder ein bisschen Glönggi.

Getrunkene Zgraggen-Teeli

am

Wagen

Hermann Suter: Das kommt in der Hitparade gerade nach dem Pastis. Ich bin ein Biertrinker. Urs Doggwiler: Mehrere Hektoliter und als Stamm-Trinker durfte ich sogar eine Betriebsführung in der Distillerie Z‘graggen, in Lauerz, miterleben. Roland Mosimann: 1625 und immer wieder.

Gemachte Sujetvorschläge

Urs Doggwiler: Zahlreiche! Einige sind immer noch hängig, wie z. B.: Chleiderbügel, Kaktus oder Brille. Roland Mosimann: Einige Sujetvorschläge, aber immer ohne Erfolg... habe aber trotzdem bei jedem Sujet brav mitgemacht. Hermann Suter: Da glänze ich im Gegensatz zu meinem meiner Nachfolger mit einer blanken Null. Ich habe dafür auch noch nie einen Sujetvorschlag nicht durchgebracht! Im Gegensatz zu meinen ...

Näbuhornpapi

gewesen

Roland Mosimann: Ja sicher - 8 Jahre. Der Präsident war zugleich auch Näbuhorn-Papi. Viele haben bei mir Ihr Herz ausgeschüttet und dabei auch ein paar Tränen vergossen. Hermann Suter: Damals war es so, dass der Präsident so zu sagen auch Näbuhornbeauftragter war, bis wir dies nach einigen Jahren, selber davon betroffen, dann änderten. Das war mein erster Antrag! Roller und ich sind demzufolge mehrjährige Näbuhornpapis. Urs Doggwiler: Wollte nie werden, sonst suchen einem die Näbelhörner später noch das Altersheim aus.

Anträge

an der

Generalversammlung

Hermann Suter: Aus Eigeninitiative nur den schon erwähnten. Ich habe aber unzählige vertreten und alle durchgebracht. Ich war auch ein grossartiger Verwerfer von Gegenvorschlägen oder solchen von anderen Mitgliedern. Fedi weiss Bescheid. Ein einziges Mal, da musste ich wegen der Geburt meiner Zwillin-


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ge die Vorstandssitzung verlassen (Martina ist mitschuldig). Während Tanja mich nach Hause fuhr, geschah das Unheil und das Gönnermatinee wurde vom Vorstand an der fortgeführten Vorstandssitzung beschlossen und an der folgenden Sujetversammlung vom Vorstand beantragt und angenommen. Das Schlimmste daran war, dass ich den Antrag auch noch selber vortragen musste. Das Gönnermatinee war also auf Antrag des damaligen Passivkassiers, Fedi, beschlossene Sache. Rentiert hat das Matinee jedoch nur der Tombola wegen und diese Jammergeschichten kennen wir ja zur Genüge. Aber wie alle wissen, sollte ich später dennoch Recht bekommen und die Geschichte wurde nach einigen Jahren wieder auf Eis gelegt. Das Thema Tombola allerdings wurde in anderem Zusammenhang wieder aufgenommen. Siehe Probenews, diese gab es damals logischerweise auch noch nicht, das Porto betrug für B-Post 50 Rappen und die Couverts wurden von Hand angeschrieben. Eine Fotokopie kostete 20 Rappen, die meiste Korrespondenz habe ich allerdings bei mir auf Kleinoffsetdruck vervielfältigt. Dazu braucht es die beschriebene Schreibmaschine und eine Matrize. Diese wird dann im Offsetdrucker eingespannt und ... genaueres auf Anfrage im nächsten Blitz. Urs Doggwiler: Früher kannten wir das Antrag stellen nicht, sondern wir offenbarten unsere Anliegen mit geballtem Charme und grosser Überzeugung! Roland Mosimann: Zirka 10 - wurden alle angenommen.

Erlebte Chottle-Auftritte Urs Doggwiler: In diesen 33-Jahren unzählbar!... aber: „all over the world!“ Roland Mosimann: 1329 Auftritte plus/minus. Hermann Suter: Ich habe nicht oft gefehlt!!!

Bournemouth GB

Lieblingsessen Generalversammlung

Roland Mosimann: Spaghetti oder sowas. Hermann Suter: Fondue Chinoise oder Rindsfilet (350g) an Pfefferrahmjus mit Pommes Williams und frischem Saisongemüse. Zum Dessert Coupe Dänemark, voraus Rindstartar mit Butter Kapern, Zwiebelringen und Toast, Spargelcremesuppe (saisonal?) und frischem Salat assortie. Nein, ärnschthaft, ich bin nicht heikel. Nur keine “Südwörscht“. Urs Doggwiler: Natürlich: CHOTTLE!

Kutteln

essen

Roland Mosimann: 1929 einzelne Chottle... zähle sie jedesmal auf dem Teller. Hermann Suter: Neuerdings noch einmal im Jahr am Pro- Leckere Chottle beweekend, früher war dies noch öfter der Fall. Jedes Mal, wenn wir im Geschäft für Kunden Chottle kochen durften, gab es mindestens eine Portion für mich. Meine Familie hatte jeweils keine grosse Freude. Martina liebt es auch heute noch nicht. Urs Doggwiler: Hochgerechnet, die geputzten Mägen von ca. 20 Kühen!

Teilnahme Probeweekend

Hermann Suter: Das ist Ehrensache, da geht man immer. Es ist ja auch sehr effizient, Gratulation an die Verantwortlichen für das Musikalische, das Kulinarische und das Häusliche. Unglaublich, wie schnell wir die neuen Stücke spielen. Das macht mich stolz auf die CHOBOLOS. Urs Doggwiler: Alle, ausser diejenigen, die ich in Hoch-Ybrig, Flühli oder Engelberg verpasst hätte… Roland Mosimann: Ups, sehr viele und viele mehr.


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Besuch vom Samichlaus

W

ie auch in den vergangenen Jahren besuchten wir den Samichlaus im Wald. Gespannt und leicht nervös erwarteten wir den Samichlaus oberhalb des Schiessstandes Blossegg in Meggen. Der Samichlaus erschien mit seinem Knecht Rupprecht und tollen Samichlaussäckli am wärmenden Feuer - und natürlich mit seinem dicken Buch mit allen unseren Taten des vergangenen Jahres. Sei es nun was Gutes oder auch was weniger Tolles gewesen, mit grossem Staunen mussten wir bemerken, dass der Samichlaus auch in diesem Jahr sehr viel von einem Jedem gesehen und auch gehört hat. Nachdem die Anwesenden Chottlebotzer und Chottle-kinder vom Samichlaus Lob und Tadel bekamen liessen wir den Abend im Schiessstand bei Schinken im Brotteig und Salaten ausklingen. Wiederum ein gelungener und gemütlicher Abend für alle Anwesenden. Herzlichen Dank an die organisierenden Ehrenchläuse und Ehrenschmotzlis der Chottlebotzer Lozärn.


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scharfe

Gönneranlass 2016

Sitzung

Fall drei: Vorstandssitzung in Buchrain beim Organisatoren. LöLö lässt eine „Gastköchin“ kommen. Das Essen ist so scharf, dass ausser Hacki und seine Tochter Marina niemand davon mehr als zwei Gabeln ertragen konnte. Fazit: Schweissdurchtränkt nach Hause.

n)

Auch diese Jahr freuen wir uns, euch am 6. Februar zu unserem Gönneranlass auf dem Chappelplatz begrüssen zu dürfen. Nebst einer kleinem Apéro und einem Imbiss gibt es wieder jede Menge Guuggensound. Ein gemütlicher Nachmittag mit euch, für euch und vor allem um euch zu danken. Bes bald ufem Chappelplatz. ag e

Das nächste Erlebnis, da nehme ich die Schuld auf mich. Ich glaubte, dass wir um ca 23.00 Uhr mit der Sitzung fertig wären und „bestellte das Essen“ auf 23.00 Uhr. Die Gastgeberin war unsere damalige Aktuarin, sie arbeitet zwischenzeitlich auf der Gemeinde Emmen und heisst neu Egli. Nachdem die Sitzung halt bis nach 01.00 Uhr dauerte, war der Hörnligratin so hart, dass er wie Steine zu essen war. Damals war mein ältester Sohn gerade Mal 2 Jährig und ich sprach mit seinen Worten: „Gäll, Babi, so hemmer‘s no nie gha, do hets jo Schtei drene“. Wir konnten vor Lachen nicht mehr, aber vergessen hat dieses Essen keiner der Beteiligten.

W

Stein

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Gönner ab CHF 20.CHF 50.CHF 100.CHF 200.-

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So kam es, dass wir in den ersten Jahren in Küssnacht eine solche hatten. Der Gastgeber und damalige Präsident arbeitete bei einer teigverarbeitenden Firma. Es gab also Fisch zum z’Nacht. Ihr kennt diese alle, sie sind aus Teig und leicht salzig. Die meisten Essen diese zum Apéro.

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Apérofisch

D

ie Fasnacht zu erleben in einer Guuggenmusig macht nicht nur rüüdig verreckt viel Spass. Es ist auch mit einer Menge an Arbeit verbunden. Nebst den wöchentlichen Proben ab September, dem Grende basteln und dem Kleid nähen wollen wir natürlich einen tollen Wagen dabei haben. Es gibt also immer allerhand zu tun und wer uns kennt weiss, dass wir keine halben Sachen machen - wenn schon, denn schon. Dies alles wäre jedoch nicht möglich ohne euch liebe Gönner. Jedes Jahr unterstützt ihr uns von neuem mit eurem Gönnerbeitrag und deshalb sagen wir “Merci vel mol“.

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I

ch, Hermann Suter, weiss nicht wie das heute ist, aber früher gab es nach den Vorstandssitzungen, welche wir jeweils bei einem Vorstandmitglied zu Hause abhielten, etwas zu Essen. (Anm der Redaktion: Dies ist auch heute noch so) Das sind zum Teil eindrückliche Erlebnisse.

Vielen Dank - liebe Gönner

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Anekdoten aus dem Vereinsleben

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Unser Gönnersystem

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Registerparodie Komm

H

zur dunklen

Seite

der

Fasnacht -

von

Hans Scheidegger

eute, Kinder, wird’s was geben. Und zwar kommt es pechschwarz. Soll mir einer noch sagen können, die Fasnacht sei ein Ponygeburtstag oder ein Kinderhof. Nein, nein, wenn man hinter die Fassade schaut, dann tun sich einem Abgründe auf: Schläger werden zu Strippern, gestandene Trompeter verkleiden sich oft und gerne als Frauen, Posaunisten machen’s mit Posaunistinnen, aus Fahnenträgern werden Tambis, Bassisten zieht es nach Basel… Höchste Zeit, dass mal jedes Instrument sein Fett weg kriegt!

Instrumentenparade

Jeder Guuggemusiker und jede Guuggemusikerin weiss es: sein Instrument ist das Beste, Schönste und Wichtigste. Und das ist ja auch gut so. Wie sonst wären wir denn zu den folgenden, nicht immer ganz ernst gemeinten Geschichten gekommen (ganz nach dem Motto: was sich liebt, das leckt neckt sich).

Trompete (trötius

fortissimus)

Hazy musste es ja wissen, denn „Susy“, wie er seine Lieblingstrompete nannte, war ja bei seinen Auftritten immer dabei.

Oh wie schön wäre es, wenn auch wir unserem liebsten… aber lassen wir das. Eine junge Frau geht im Wald spazieren. Da wird sie angesprochen. Ein Frosch sitzt vor ihr und sagt: „Hallo, ich bin ein verwunschener Trompeter, wenn Du mich mitnimmst und küsst, werde ich befreit und gehöre dir“. „Und was habe ich davon?“, fragt die Frau. „Ich spiele für Dich. Richtig gut, ich bin ein Profi!“. „Hm“ sagt die Frau, „ich nehme dich mit, aber ich küsse dich nicht. Mit einem sprechenden Frosch mache ich mehr Geld als mit einem Trompeter“. Ein Trompeter geht am Sandkasten vorbei. Kleiner Bub spielt mit Sand. Trompeter: „Was baust du denn da?“

Der Bub: „Einen Trompeter!“ Trompeter: „Wie geht‘n das, Bub?“ Der Bub: „Ich nehme Sand, Wasser und Gaggi!“ Der Trompeter haut ihm eine rein. Dasselbe am nächsten und am übernächsten Tag: Immer kriegt der Bub Haue. Am vierten Tag. Trompeter trifft wieder den Bub im Sandkasten: „Was baust du denn da?“ Bub: „Einen Paukisten!“ Trompeter: „So?“, sagt der Trompeter, „Wie geht‘n das?“ Bub: „Ich nehme Wasser und Sand!“ Darauf der Trompeter: „Ja... und kein Gaggi?“ Darauf der Bub: „Nein! Sonst wird‘s ja wieder ein Trompeter!“ Übrigens: es gibt Menschen, die werden schon als Trompeter geboren:


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Hörnli (registeris

fidelius)

Warum sind Hörnli auf modernen CD-Aufnahmen nicht zu hören? Weil die Technik inzwischen bei Aufnahmen jegliche Störgeräusche herausfiltern kann.

Ein Bassetti zum anderen: „Der Tambi hat dich gerade so angesehen. Ob er gemerkt hat, dass du einen falschen Ton gespielt hast?“ „Glaube ich nicht, denn ich habe so zurückgeschaut, als ob ich richtig gespielt hätte.“ Was ist der Unterscheid zwischen einem Bassetti und einer Waschmaschine? 1. Die Waschmaschine vibriert regelmäßiger. 2. Was aus der Waschmaschine rauskommt, ist sauber. 3. Ins Schleudern kommt die Waschmaschine erst am Schluss.

Ein Hörnlispieler sitzt heulend vor der Beiz. Kommt ein Mann vorbei und fragt: „Was ist denn mit dir los?“ Da schluchzt das Hörnli: „Ich habe keinen Durst...“

Posaune (guuggibus

ziehstossis)

Frage: Warum ist die Posaune ein göttliches Instrument? Antwort: Ein Mensch bläst zwar hinein, aber Gott allein weiss, was raus kommt… Was haben ein Posunist und der Blitz gemeinsam? Keiner trifft zweimal die gleiche Stelle.

Bass (blasius

maximus)

Wie viele Bassettis braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? Genau vier. Einer schraubt, und die anderen drei saufen so lange, bis sich der Raum dreht.

Tambourmajor (lärmius

longus)

Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Tambi? Der liebe Gott weiß, dass er kein Tambi ist! Der Tambi unterbricht die Probe: „Die zweite Trompete hat gerade falsch gespielt!“ Darauf einer des ersten Trompetenregisters:“ Die sind doch noch gar nicht da.“ Antwortet der Tambi: „Dann sagt es ihnen eben, wenn sie kommen.“ Der Tambi unterbricht ständig meckernd die Probe. „Posuune: Nicht so laut! Trompeten: Eleganter! Schlag: Schaut auf das Tempo!“ Und immer so weiter... Nach einer Weile ruft jemand von den Hörnlis: „Und wenn du nicht endlich aufhörst zu motzen, dann spielen wir so, wie du dirigierst!“

Schlag (Chnöttlerus

zulautus)

Warum spielen Schlagzeuger in ihrem ganzen Leben nie verstecken? Keiner würde sie suchen… Ein Schlagzeuger sitzt heulend vor der Beiz. Kommt ein Mann vorbei und fragt den Schlagzeuger: „Was ist denn mit dir los?“ Da schluchzt dieser: „Ich habe keinen Durst...“


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Guuggiträger,

the next

Level:

Und zum Schluss noch dies - der wohl beste Guuggiträger aller Zeiten.

Weitere Instrumente

Instrumente, die nicht eine Guuggenmusig gehören, aber hier auch das Recht haben, veralbert zu werden. Wie klingt eine Klarinette am besten? Leise knisternd im Kamin! Fragt die Lehrerin: „Wär cha mer es Musiginstrumänt säge?“ Fritzli: „Gitarre.“ Lehrerin: „Guet, Fritzli“ Marie: „Klavier.“ Lehrerin: „Bravo, Marie“ Lara: „Trompete.” Lehrerin: “Prima, Lara” Dave: “Saksovol” Lehrerin: “Wie bitte?” Dave: „Saksovol“ Lehrerin: „Hä? Das Instrumänt kenn ech gar ned… meinsch du vielleicht s’Saxophon?“ Dave: „Nänai, das han ech chörzlech us em Schlofzemmer vo mine Eltere ghört, do hed s’Mami zom Papi gseit: Das esch Musig, wenn ech dine Saksovol gseh!“


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Interview mit unserem musikalischen Leiter

I

n nun 34-Jahren Vereinsgeschichte hatten wir neun verschiedene musikalische Leiter - unser musikalisches Gewissen sozusagen. Es gab auch Jahre, in denen sich drei Mitglieder dieses Amt geteilt haben, wie dies 1991 zwischen Urs Sidler mit Unterstützung von Gino Rossit und René Steinegger der Fall war. Nach mehreren Wechseln in unseren Jugendjahren haben wir mit Beginn der Ära von Peti Federer, 11 Jahre musikalischer Leiter, nun auch mit unserem aktuellen Musikgehör und -gewissen, Thomi Bättig, weiter an unserem musischen Fähigkeiten gearbeitet und eine rüüdig verreckte Kontinuität hingekriegt. Gründe genug, ihm mal ein paar Fragen zu stellen und zu hören, was er eigentlich so macht - unser musikalischer Leiter. Seit mittlerweile 10-Jahren bist unser musikalischer Leiter. Was hat dich 2005 bewogen, diese Amt zu übernehmen? Es war nicht meine Absicht musikalischen Leiter zu werden. Ich habe mir das eigentlich gar nicht zugetraut, vor einem grossen „Sauhuufe“ zu stehen und Proben zu leiten. Als ein Nachfolger für Peti Federer gesucht wurde, wurde ich angefragt und habe Mit Herz(zwärgli)dame zugesagt, ganz nach dem Motto: „no risk - no music“. Als musikalischer Leiter übst du zusammen mit der Musikkommission die neuen Stücke ein. Was gehört noch zu deinem Aufgabenfeld? Mein Pflichtenheft beinhaltet unteranderem: - Das überarbeiten der Liederliste im Sinne des Vereins. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Musikkommission. Anschliessendes Arrangieren (lassen) der neu gewählten Stücke. - Im Sommer, wenn alle in der Badi liegen, die arrangierten Noten von der Partitur aufbereiten und Probe CD’s erstellen. - Das Probeweekend leiten. Die neuen Stücke werden einstudiert und das bestehende Repertoire aufgefrischt.

- Den Tambi in musikalischer Hinsicht Unterstützen und als Stellvertreter allzeit bereit sein. - Die Chottlebotzer immer ein wenig weiterbringen. Wie war deine musikalische Laufbahn? Ich habe meine musikalische Karriere, wie die meisten um meinen Jahrgang, mit der Blockflöte angefangen. Nachher bin ich auf Trompete umgestiegen. Als kleines Intermezzo habe ich einige Jahre Tuba im Jugend Blasorchester

Thomis Seite im Näbuhornbuch - 2002


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Januar 2016, 6. Jahrgang

Luzern (JBL) gespielt. Schlussendlich bin ich bei den Chottlebotzer gelandet und habe die richtige Musik-Kultur für mich entdeckt…

verbreiten wie möglich.

Und zu guter Letzt. Bist du nach 10-Jahren schon amtsmüde Musikalischer Leioder dürfen wir ter zu sein ist uns auf zehn weiwohl nicht immer tere Jahre mit dir ein Zuckerschleals musikalischer cken. Mit welchem Leiter freuen? Problemen kämpft Der musikalisich so ein musis che-L eiter-J o b kalischer Leiter gefällt mir. Es durchs Vereinslemacht Spass für ben? den Verein einen „Zu schwierig, zu wesentlichen Teil kompliziert…“ Mit beizutragen. Ich ein wenig Fleiss habe nicht vor, 2014 Verkehrte Welt im wahrsten Sinne des Wortes funktioniert es in euch zu verlassen, den meisten Fälsofern ihr immer len problemlos. Dasselbe gilt auch für das aus- schön brav für mich „voted“ werde ich euch wendig lernen. Traut euch etwas zu und nicht als musikalischer Leiter erhalten bleiben. bei den ersten Hürden aufgeben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Danke Thomi für das Interview und wir nehDie neuen Stücke für die kommende Fasnacht men dich beim Wort... wurden am Probeweekend einstudiert. Bist du zufrieden mit dem Resultat? Das Probeweekend ist sehr gut verlaufen. Die Chottlebotzer hatten die neuen Stücke schnell Zur Person einstudiert und wir konnten rasch in die DeThomi Bättig ist 1981 getails gehen. Das verdanke ich natürlich den boren und wohnt in Kriens. Register-Chefs, sie sind eine unentbehrliche Unterstützung und jeweils top vorbereitet! Seit 2002 ist er Mitglied der Chottlebotzer Luzern Vielen Dank für euer Engagement! und spielt Trompete. 2005 wurde er an der GeneralWenn du als musikalischer Leiter der Chottleversammlung zum musikabotzer einen freien Wunsch hättest – wie würlischen Leiter gewählt und studiert seither de dein Wunsch lauten? die neuen Stücke mit uns ein, was ihm an Es dauert manchmal sehr lange bis die Chottleden Probeweekends sicherlich schon das botzer spielbereit sind. Ich wünschte mir, dass eine oder andere graue Haar beschert hat. wir während den Proben besonders bei AufZudem versieht er pflichtbewusst die Noten tritten konzentrierter sind. Durch die langen jeweils mit Zahlen, sodass wir auch immer Pausen zwischen den einzelnen Stücken wird Wissen was wir drücken oder ziehen sollten. die tolle Stimmung im Publikum ausgebremst. Lieber Thomi, herzlichen Dank für dein unWährend den relativ kurzen Auftritten wollen ermüdliches Schaffen. wir doch so viel gute Stimmung und Freude


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Januar 2016, 6. Jahrgang

Jahresprogramm 2016 Wann

Was

Wo

Samstag, 09.1.2016 20.10 und 00.45 Uhr

Auftritt an der Expedition 2016 der Fläckegosler Roteborg

Rothenburg, Chärnshalle

Samstag, 16.01.2016

Auftritt an der Wörzenacht der Glatzesträhler

Luzern, Pfarreizentrum Würzenbach

Samstag, 23.01.2016 19.00 Uhr

6. Chottlebotzer‘s Schnopf- und Hudigääggeler-Fäscht

Luzern, Stadtkeller

Freitag, 29.01.2016 21.00 Uhr

Auftritt beim „d‘ Chatze im Chäl- Luzern, Stadtkeller ler“ der Wäsmeli-Chatze

Samstag, 30.01.2016 17.00 Uhr

Auftritt am LFK Fasnachtsmäärt

Luzern, onder de Egg

Samstag, 06.02.2016 13.00 - 18.00 Uhr

Gönneranlass

Luzern, Chappelplatz

Samstag, 13.02.2016

Wagenabbau

Inwil, Wagenbaulokal

Samstag, 13.02.2016 17.00 Uhr

Fasirückblick

Luzern, Feuerwehrdepot Kleinmattstrasse

Samstag, 19.03.2016

Generalversammlung

Luzern, Weinhof

Samstag, 30. April 2016

Helfereinsatz Stadtlauf

Luzern, Kornmäärt

Freitag, 20.05.2016

Sujetversammlung

Luzern, Weinhof

Samstag, 11.06.2016

20. Schnopf-Weltmeisterschaft

Willisau, Festhalle

September 2016

Probebeginn

Buchrain, Vieille-Prune

Samstag, 03.09.2016

Velorallye

Raum Luzern

Freitag, 04.11.2016

Chottle-Stamm

Engelberg

Sa / So, 05.-06.11.2016

Probeweekend

Engelberg, Juhui

Stets aktuell in unserer Agenda unter www.chottlebotzer.ch

Choboloblitz Nr 9  
Choboloblitz Nr 9  

Offizielles Informationsballt der Chottlebotzer Lozärn.

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