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SEITE DER FRAU

„In zwei Welten“ Frauenbiografien zwischen Europa und Argentinien Deutschsprachige Emigration und Exil im 20. Jahrhundert - Livia Neumann-Székely. So lautet der geplante Titel eines Sachbuches, das die deutsche Soziologin Beate Hock in einigen Monaten bei edition tranvia (Berlin) veröffentlichen wird. Sie hat in den letzten drei Jahren in Argentinien gelebt und u. a. über ihre Mitarbeit im Archiv zur deutschsprachigen Immigration, „Centro DIHA“, Buenos Aires, insgesamt 20 spannende Porträts von Frauen recherchiert und aufgeschrieben, die die verschiedenen Einwanderungswellen des 20. Jahrhunderts beispielhaft beleuchten. Wir freuen uns, einige dieser Porträts in Kurzform an dieser Stelle vorab veröffentlichen zu können. Nachdem wir in unserer Ausgabe vom 3. Juni 2016 mit der sozialistischen Schriftstellerin Oda Olberg-Lerda bereits eine Vertreterin des politischen Exils vorgestellt haben, folgt hier nun mit Livia Neumann-Székely eine Vertreterin des jüdischen Exils der 1930er Jahre. Mit der sogenannten Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann der Exodus vieler Menschen, zunächst aus Deutschland, dann auch aus den annektierten Ländern wie z. B. Österreich und der Tschechoslowakei. Olga Elaine Rojer beziffert die Zahl der Exilierten auf 500.000 davon 470.000 Jüdinnen und Juden. Etwa 100.000 von ihnen emigrierten nach Lateinamerika, darunter 45.000 bis 50.000 nach Argentinien. Argentinien war damit – nach Palästina und den USA – das Land, das die meisten Flüchtlinge in dieser Zeit aufnahm. Im Gegensatz zu den Vertreterinnen des politischen Exils (vgl. Artikel vom 3.6.2016) war für die aus ihrer Heimat ausgestoßenen Jüdinnen und Juden die Rückkehr nach Deutschland bzw. Österreich nach dem Ende des Krieges in aller Regel keine Option. Livia Neumann-Székely: „Es muss gelingen. Es wird gelingen. Ich werde Erfolg haben.“ Die in Budapest geborene und in Wien aufgewachsene Jüdin Livia Neumann kam im Jahr 1938 als 28Jährige mit ihrem deutlich älteren Ehemann Joseph Székely nach Buenos Aires. Nach einem Studium der Individualpsychologie bei Alfred Adler hatte sie seit 1930 in Wien als Schriftstellerin und Journalistin gearbeitet. Schon als 18-Jährige veröffentlichte sie einen Roman („Jungmädchen aus dem Mittelstand“). Sie schrieb für verschiedene Boulevardblätter, u. a. Kurzgeschichten und Feuilletons. Ab 1933 leitete sie eine Frauen-Rubrik im linksradikalen „Wiener Morgen“, und zwischen 1934 und 1938 arbeitete Neumann am regimetreuen „Neuen Wiener Journal“ mit. Ihr Ehemann war ebenfalls in Wien als Journalist und Herausgeber tätig. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich ging das Ehepaar 1938 ins Exil nach Argentinien. Die genaueren Hintergründe sind nicht bekannt. In Buenos Aires angekommen arbeitete Livia Neumann fünf Jahre für das „Argentinische Tageblatt“, bis sie die Redaktion – wohl bedingt durch Meinungsverschiedenheiten – verließ. Ihr erster Beitrag für das „Argentinische Tageblatt“ war mit „Momentaufnahmen aus dem braunen Wien“ betitelt und unter dem Pseudonym L. Degner veröffentlicht. Neumann ließ in ihren zahlreichen folgenden Beiträgen (ebenfalls unter dem Namen L. Degner) viele Flüchtlinge selbst zu Wort kommen, von denen sie viele am Hafen von Buenos Aires interviewte. Außer für das Tageblatt arbeitete Livia Neumann wohl auch noch für die „Jüdische Wochenschau“ (Buenos Aires) und die „Deutschen Blätter“ (Chile) sowie das „Deutsche Volksecho“ (New York). Später hatte Neumann beim „Argentinischen Tageblatt“ eine eigene Rubrik, die sog. „Seelenklinik“, eine Art „seelische Beratungsstelle“, die sich mit psychischen Problemen beschäftigte. Unter anderem auf Basis dieser Rubrik veröffentlichte sie im Jahr 1942 im „Editorial Cosmopolita“ den Lebens- und Liebesratgeber „Hab Mut zum Glück“. Der Ratgeber widmete ein eigenes Kapitel den „Problemen der Emigration“. Ihre nach wie vor aktuell erscheinenden Ausführungen und Ratschläge seien hier in Auszügen wiedergegeben: „Nicht krampfhaft eine Kolonie müder Schiffbrüchiger hinter chinesischen Mauern bilden und von nichts anderem reden, an nichts anderes denken als an Vergangenes, ‚an die gute alte Zeit‘.“ Livia Neumann sprach sich in ihrem Ratgeber unter anderem auch für eine „Mischung“ mit den Einheimischen aus. Des Weiteren plädierte sie für die Erwerbstätigkeit der Frau und Heirat auch ohne großes Geld. Sie gab auch ganz praktische Tipps, z. B. in Montevideo zu heiraten, da so eine spätere Scheidung möglich sei (in Argentinien gab es im Jahr 1942 noch keine Scheidungsmöglichkeit). Wie auch später noch in ihrem Roman (s. u.) - ging sie ausführlich auf die Problematik knapper materieller Mittel und deren negative Auswirkungen auf die Beziehung/Ehe ein. Rücksicht und Konzessionen unter den Bedingungen des Exils seien dringend notwendig, denn: „Das Leben ist kein Fest-

spiel und draußen tobt der Krieg! Halten Sie Frieden!“. Dennoch sprach sie sich dafür aus, auch im Exil die Entscheidung für Kinder zu treffen. Ihre Begründung: „Denn diese [die Nazis, B. H.] sind anderen Sinnes! Die vermehren sich ohne Rücksicht auf Gegenwart und Zukunft, die betrachten Nachkommenschaft als erste Pflicht, die sehen in ihren Kindern die Bannerträger ihrer Idee, die Ablöse in dem höllischen Stafettenlauf um die Macht! Sollen sie uns besiegen? Sollen sie auch in Zukunft allein und stark, da in der Übermacht, die Welt beherrschen?“ Das „Mantra“ ihres Ratgebers, das sie ihren Leserinnen und Lesern mit auf den Weg gab, war das Folgende (3 x pro Tag zu sagen): „Es muss gelingen. Es wird gelingen. Ich werde Erfolg haben.“ Dieses Mantra wird auch die Exilantin Livia Neumann wohl öfter in ihrem Leben gebraucht haben… Neben diesem Ratgeber, hat Livia Neumann in ihren ersten argentinischen Jahren auch einen (Exil-) Roman geschrieben. Der Roman „Puerto Nuevo – Neuer Hafen“, 1943 im Editorial Cosmopolita veröffentlicht, schildert das Leben im Exil in Buenos Aires Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre. Hauptfiguren sind Toni, eine Christin aus wohlhabendem, aristokratischen Wiener Elternhaus, und Max, jüdischer Musiker und Dirigent, ebenfalls aus Wien. Während Max als Jude nach dem sogenannten Anschluss Österreichs ausreisen muss, folgt ihm Toni aus Liebe acht Monate später nach. Im Mittelpunkt des Romans steht die Beziehung dieses frisch getrauten Paares, das Auf und Ab ihrer wirtschaftlichen Lage, ihre Zugeständnisse und Herangehensweisen. Während Toni (wie übrigens viele ihre Geschlechtsgenossinnen im wirklichen Leben) bald bereit ist, Kompromisse einzugehen und sich auch nicht zu schade ist, in einer Bar zu tanzen und für den Alkoholkonsum der Gäste zu sorgen („zu animieren“), tut sich Max mit seinem künstlerischen Anspruch sehr schwer und hat dann auch noch Pech, dass der Krieg ausbricht, als er gerade in einem englischen Club eine gute Anstellung als Dirigent bekommen hatte, dann aber als „Deutscher“ entlassen wird. Daneben wird aber auch das Schicksal einer Vielzahl weiterer Flüchtlinge beschrieben: ihr Leben in billigen Pensionen, ihr beruflicher und sozialer Abstieg in verschiedenen gering entlohnten Tätigkeiten, ihr Kampf mit der für sie fremden Sprache, ihre gegenseitige Unterstützung, ihre Erniedrigungen und ihr Zerfall. „Am 26. kam ein Schiff. Es brachte eine neue Welle von Emigranten, die sich wie ein kleiner, dunkler Zufluss in den Strom der bereits Ansässigen ergossen. Der Strom nahm immer wieder zu, er wurde breiter und träger, je öfter die Zuflüsse kamen; alles ergoss sich in die Staubecken der Metropole und die Möglichkeiten einer Existenz wurden zusehends geringer. So wälzte sich der düstere Emigrantenstrom immer lässiger, träger, müder dahin. Trotz aller Einschränkungen und unmenschlich strenger Paragraphen der Einwanderungsgesetze wurden immer wieder neue Lücken in das Gestrüpp der Gesetze und Gebote gerissen, - die verzweifelten, vertriebenen, vogelfreien Menschen fanden immer wieder Mittel und Wege, um ins gelobte Land, um in eines der gelobten Länder zu kommen.“ Livia Neumanns Roman zeugt von einer tiefen Kenntnis und Auseinandersetzung mit der Exilerfahrung. Er hat sich wohl damals auch nicht schlecht verkauft. „Puerto Nuevo – Neuer Hafen“ liest sich aber auch heute noch sehr gut (ist allerdings nur noch antiquarisch zu erhalten). Leider ist Livia Neumann aber dennoch der Erfolg als Literatin versagt geblieben. Außer einigen Gedichten, die sie in einem Sammelband („Herz an der Rampe“) – ebenfalls im Editorial Cosmopolita – 1944 veröffentlicht hat – hat sie nach „Puerto Nuevo“ nur noch journalistisch gearbeitet und vor allem Artikel für Zeitungen (in Deutschland, Österreich und Argentinien) geschrieben. Nach dem Tod ihres Ehemannes, der 1955 verstarb, führte sie wohl ein Leben am Existenzminimum. So schreibt sie in einem erhalten gebliebenen Brief: „.. ich brauche dringend einen Nebenverdienst, da ich als Witwe und als Österreicherin, die keinerlei Wiedergutmachung erhielt, einen schweren Existenzkampf führe. Ich übersetze auch (zur Zeit fachpsychiatrische Gutachten für deutsche Entschädigungsverfahren) aus dem Spanischen ins Deutsche…“. Auch ein Antrag, den sie – relativ verzweifelt – an den österreichischen Hilfsfonds im Jahr 1964 stellte, wurde negativ beschieden. Zu ihrem weiteren Leben ist leider wenig bekannt. Sie verstarb 1978 mit nur 66 Jahren in Buenos Aires. In ihrer Sterbeurkunde wird sie als Ehefrau von Segismundo Noe geführt. Beate Hock

Kurzfassung; Quellenangaben auf Nachfrage: beate.hock@freenet.de Liebe Leserin, lieber Leser: Sollten Sie noch Angaben zu Livia Neumanns weiterem Leben haben, lassen Sie es mich wissen!

Freitag, 22. Juli 2016

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HEIDIS ECKE 26. Der Bauernmarkt-Tag: Halten Sie heute Ausschau nach einem BioLandwirt in Ihrer Nähe, wo Sie künftig gesunde Lebensmittel frisch geerntet und in bester Qualität kaufen können. Es gibt auch Bio-Produkte in gewissen Supermärkten oder Läden. 27. Der Abschiedstag: Sie haben eine Arbeitsstelle, die Sie nicht mögen? Verlassen Sie sie! Schrauben Sie Ihren Lebensstil herunter, so dass Sie mit weniger Geld auskommen, und dann verfolgen Sie das, was Sie wirklich gerne machen. In einem kleinen Haus glücklich zu sein ist besser, als sich in einem großen Haus unglücklich zu fühlen. Natürlich verlassen Sie Ihre Arbeitsstelle nicht sofort auf der Stelle. Stattdessen machen Sie sich heute zwei Pläne: Plan A: Schreiben Sie auf, was passieren müsste, damit Sie sich an Ihrer jetzigen Arbeitsstelle wohler fühlen könnten und überlegen Sie, wie sich das umsetzen ließe. Sprechen Sie mit Kollegen und Vorgesetzten darüber. Plan B: Schreiben Sie auf, was es für Alternativen gäbe, wenn Sie Ihre Arbeitsstelle verlassen würden. Planen Sie genau, wie Sie über die Runden kämen und welche Schritte Sie in die Wege leiten würden, um Ihren Traumjob zu bekommen. Denken Sie daran: Den Mutigen gehört die Zukunft! 28. Der Arzneimittelschrank-Tag: Inspizieren Sie heute Ihren Arzneimittelschrank und schreiben Sie sich auf, welche Medikamente Sie wie oft einnehmen. Überlegen Sie, welche Medikamente davon unnötig sind. Wenn Sie der Meinung sind, Ihre Medikamente seien unentbehrlich, dann suchen Sie nach natürlichen und ganzheitlichen Massnahmen, die Ihren Gesundheitszustand so verbessern können, dass Sie Ihre Medikamente langsam aber sicher absetzen oder ausschleichen können. 29. Der Anti-TV-Tag: Schalten Sie Ihren Fernseher aus! Und vor allem, schalten Sie ihn nie wieder ein, nur weil Ihnen langweilig ist. Sie können gerne eine Sendung ansehen, die Sie wirklich interessiert und auf die Sie sich freuen. Machen Sie aus Fernsehen etwas Besonderes und Seltenes. Lassen Sie daraus bloss nichts Alltägliches werden. Fernsehen ist absolute Zeitverschwendung, genauer gesagt Lebenszeit-Verschwendung. Überlegen Sie, wie viel Zeit Sie vor dem Fernseher verbringen. Sagen wir, es sind drei Stunden täglich. Das sind 21 Stunden in der Woche und 84 Stunden im Monat. 84 Stunden! Das ist Wahnsinn! Überlegen Sie jetzt, was Sie in dieser Zeit alles tun könnten. Sie könnten mit Ihren Kindern Spaß haben. Sie könnten Ihrem Partner eine Freude machen und mit ihm gemeinsam etwas unternehmen. Sie könnten diese Zeit für Ihre Gesundheit investieren (Tipps dafür haben Sie ja jetzt genug). Sie könnten eine Aus- oder Weiterbildung anpacken und damit Ihrem Leben und Ihrer Karriere neue Impulse bescheren. heidiboehmecke@hotmail.com

Der ideale Beruf Es scheint, dass ich den verkehrten Beruf gewählt habe. Geschrieben habe ich immer, schon als Kind; auch später, als ich meine Familie mit Reiseberichten quälte, oder lange Briefe – damals mit der Hand und auf hauchdünnem Luftpostbriefpapier – verfasste. Dann produzierte ich eine Zeit lang Kurzgeschichten, bis mir eines Tages ein Licht aufging: Ich könnte doch das, was mir gefiel, auch beruflich machen. Und so fing es an. Trotz der Warnung, dass man damit nicht reich wird. Recht hat er gehabt, der Kollege, der mich gewarnt hat. Heute glaube ich, dass es mir als Köchin finanziell besser ergangen wäre. Als Köchin eines Politikers von der Sorte eines De Vidos, wäre ich heute Landbesitzerin in Norden des Landes, besäße eine Flotte von Luxusautos im Wert von einigen Millionen Peso und eine Wettagentur. Bestimmt hätte ich auch weniger Probleme. Ich bräuchte mich nicht um Grammatikregeln zu kümmern, um Adjektive und Partizipien oder richtige Zeichensetzung und die gefürchteten „Termine“ würden sich lediglich auf bestimmte Esszeiten beziehen. Ich bräuchte nicht einmal schreiben zu können! Und was das Lesen betrifft, so hätte ein Minimum gereicht, um Rezepte zu entziffern. Fast sicher würde solch eine Tätigkeit auch die Unterkunft einschließen, sodass ich die Miete sparen würde. Und trotzdem: Kochen statt schreiben? Nie und nimmer ... Marion

Genießerküche

Rezepte von Irmgard Uhlig Kartoffelklösse Für 4 Personen: 1) 1 kg gekochte Kartoffeln, 2 Eier, 1 – 2 Teelöffel Salz, 1 Messerspitze Pfeffer, so auch Muskatnuss, 60 g Mehl, 100 – 125 g Griess.

Zubereitung

Kartoffeln kochen und durchdrücken, alle Zutaten zum festen Teig kneten. Klösse formen, ins kochende Wasser gleiten lassen. Flamme klein stellen, köcheln lassen bis Klösse schwimmen. Dieses ist das Grundrezept. 2) Klösse aus rohen und gekochten Kartoffeln: Wenn es Klösse aus rohen und gekochten Kartoffeln sein sollen, den Teig auf die Hälfte zubereiten und 500 g Kartoffeln roh reiben und dann alles kneten, sollte Festigkeit fehlen, Griess nachfüllen. 3) Bauernknödel: Weitere Zutaten: Petersilie, 200 g geräucherter Speck. Masse wie Grundrezept, nur etwas gehackte Petersilie beifügen und den geräucherten Speck schön ausbraten, bräunen und dem Teig beifügen. Klösse formen und so wie angegeben kochen. 4) Käse-Kräuter Klösse: Weitere Zutaten: Petersilie, Dill, Kerbel, 100 g Gouda-Käse. Teig zubereiten (wie Grundrezept). Dazu passt feine Tomatensauce mit kleinen Fleischklössen und grünem Salat, oder Bratwurst. 5) Semmelknödel: Zutaten: 400 g altbackenes Weissbrot, ¼ l Milch, 2 Eier, Salz, Muskatnuss, Petersilie, 100 g Mehl oder Griess. Brötchen in Milch weichen, alle Zutaten zum Teig mischen (Milch muss kochend über das Brot gegossen werden), abkühlen und Teig kneten. Knödel formen und im heissen Wasser kochen (bei offenem Topf, Flamme klein stellen und köcheln bis Knödel schwimmen).

Alle Zutaten für dieses Rezept erhalten Sie bei JUMBO. Irmgard Uhlig kocht bei der Deutschen Vereinigung Munro, Deán Funes 780. Villa Adelina. Bs. As. E-Mail: deutschevm@gmail.com

In zwei Welten - Beate Hock / AT 22Juli2016  

Buch von Beate Hock im Argentinischen Tageblatt

In zwei Welten - Beate Hock / AT 22Juli2016  

Buch von Beate Hock im Argentinischen Tageblatt

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