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Die Malerzeitschrift

Vergoldung – Gold auf Putz und Stuck Reportage – Eine Erfolgsgeschichte Teppichfliesen – Böden flexibel gestalten Akustik – Lebensqualität schaffen

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Schlichter statt Richter

Foto: arge baurecht

Baurecht Als Bauhandwerker werden Sie immer wieder mit rechtlichen Schwierigkeiten konfrontiert: sei es mit dem Lieferanten oder dem Bauherrn als Kunde. Juristische Auseinandersetzungen sind für alle Beteiligten zeitaufwändig und kostspielig. Die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein »arge baurecht« hat sich zum Ziel gesetzt, Konflikte zwischen den Beteiligten nach Möglichkeit ganz zu vermeiden.

Baurechtsanwälte helfen bei rechtlichen Problemen am Bau, im Büro oder auch direkt auf der Baustelle

Dass es während eines Bauvorhabens zu Konflikten kommt, lässt sich nie ausschließen, es muss aber nicht zwangsläufig vor Gericht enden. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die frühzeitige Beteiligung von Baurechtsexperten an der Planung eines Bauvorhabens. Mit ihrem fundierten Wissen können die in der arge baurecht zusammengeschlossenen Spezialisten ein Immobilienprojekt während der gesamten Wertschöpfungskette beratend begleiten, von der Finanzierung über die vertragsrechtliche Ausgestaltung bis hin zur Konfliktlösung in Vergabe-, Abrechnungs- und Gewährleistungsfragen. Je früher dabei die Einbindung der Fachjuristen erfolgt, desto eher lassen sich Konfliktpotenziale erkennen, vermeiden und lösen.

Die SOBau: Schlichtungsstelle im Bau Auseinandersetzungen vor Gericht dauern unverhältnismäßig lange, sind teuer und kommen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Viel

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häufiger zahlt sich der Vergleich im Vorfeld aus. Um es gar nicht erst zum langwierigen Rechtsstreit kommen zu lassen, hat die arge baurecht die »SOBau« entwickelt, die »Schlichtungs- und Schiedsordnung für Baustreitigkeiten«. Das Instrument erleichtert kommerziellen Bauherren, Kommunen, Bauunternehmen, Handwerksbetrieben aber auch Architekten, Ingenieuren sowie privaten Bauherren die Abwicklung ihrer vielfältigen Baugeschäfte.

Wie funktioniert eine Schlichtung? Am besten vereinbaren die Vertragspartner bereits bei Vertragsabschluss die SOBau und legen auch gleich einen gemeinsamen Schlichter fest. Es ist sinnvoll, wenn alle an einem Bau Beteiligten die SOBau untereinander vereinbaren, also beispielsweise der Bauherr mit den zahlreichen Baufirmen wie auch mit einzelnen Planern. Die SOBau lässt sich aber auch später noch vereinbaren. Haben die Parteien dann aber schon Differenzen, wird die Einigung auf die SOBau natürlich auch schwieriger. Falls sie sich nicht auf einen Schlichter einigen können, dann bestimmt der Präsident des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) den Schlichter. Ist die SoBau vereinbart und es kommt zu Streitigkeiten, beantragt einer der Vertragspartner beim Schlichter die Einleitung der Schlichtung. Der Schlichter ist verpflichtet, schnell zu handeln. Er setzt sich mit den Parteien in Verbindung und klärt, wo die Probleme liegen und wie sie


Betrieb und Kunde

Tipp

Das muss auf Ihre Rechnung Sämtliche Rechnungen müssen die folgenden formalen Vorschriften erfüllen:

1. vollständiger Name und komplette Anschrift des Bauunternehmens und des Bauherrn 2. Steuernummer oder Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsstellers 3. Datum 4. Rechnungsnummer 5. genaue Bezeichnung, Art und Umfang der erbrachten Bauleistung 6. exakter Zeitpunkt der Leistung

7. Umsatzsteuersatz und zu zahlende Gesamtsumme am Ende der Rechnung 8. Hinweis auf Aufbewahrungspflicht der Rechnung Der Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht der Rechnung wird häufig vergessen. Er gehört ans Ende jeder Rechnung. Für Geschäftsleute gelten zehn Jahre. Dies gilt vor allem, wenn der Bauherr nicht als Privatmann baut, sondern Unternehmer ist und damit vorsteuerabzugsberechtigt. Aber auch private Bauherren, die nicht der Umsatzsteuer unterliegen, müssen ihre Rech-

möglicherweise behoben werden könnten. Er spricht mit den Streitenden, gemeinsam oder alleine, im Büro oder auch direkt auf der Baustelle.

Sachverständige hinzuziehen Ziel der Schlichtung ist immer eine gütliche Einigung. Zur Beurteilung von Baumängeln kann der Schlichter, der ja Jurist ist, unabhängige Bausachverständige hinzuziehen. Er kann auch im Rahmen der Schlichtung ein so genanntes isoliertes Beweissicherungsverfahren anordnen, bei dem die Sachverständigen das Problem auf der Baustelle begutachten und den Zustand des Baus, Ursachen eventueller Schäden und Verzögerungen feststellen. Sie klären auch, was die Beseitigung des Mängels kostet oder die durch Behinderungen entstandenen Bauverzögerungen. Damit wiederum kann der Schlichter Vorschläge zur Vergütung zum aktuellen Zeitpunkt ableiten.

nungen aufbewahren – und zwar zwei Jahre lang. Damit will der Gesetzgeber der Schwarzarbeit vorbeugen. Kann der Bauherr innerhalb dieser zwei Jahre dem Finanzamt auf Nachfrage keine Rechnung vorweisen, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 5.000 ¡. Außerdem braucht der Bauherr die Rechnungen, um später eventuelle Gewährleistungsansprüche bei Baumängeln geltend zu machen. Dabei können die Fristen abhängig von der vertraglichen Vereinbarung auch länger als zwei Jahre sein. arge baurecht

Scheitert die Schlichtung, gibt es auch noch das Schiedsgericht Wenn eine Schlichtung scheitert, etwa wenn eine Partei dem abschließenden Schlichterspruch nciht zustimmt, können die Streitenden den ganzen Fall noch einmal in einem so genannten schiedsrichterlichen Verfahren aufrollen. Bis zu einem Streitwert von 100.000 ¡ besteht das Schiedsgericht aus einem Einzelschiedsrichter, bei höheren Summen aus drei Schiedsrichtern. Das schiedsrichterliche Verfahren endet mit einem Schiedsspruch, einem Vergleich oder einem Beschluss, der dann Rechtskraft hat. Die Kosten für Schlichtung oder Schiedsgericht richten sich nach der Größe des Projekts und nach dem Aufwand. Die Kosten für die Schlichtung tragen die betroffenen Parteien je zur Hälfte. Nach welchem Modus abgerechnet wird muss im Vorfeld schriftlich vereinbart werden.

Das leistet die arge baurecht Die arge baurecht ist der größte Berufsverband von baurechtlich spezialisierten Rechtsanwälten in Deutschland und Europa. In ihr haben sich ca. 3.000 Fachanwälte für Bau- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltvereins zusammengeschlossen. Für Bauunternehmen bietet sie folgende Tätigkeitsfelder an: Gestaltung von Bauverträgen mit projektbezogener Risikovorsorge (GUVerträge, Arge-Verträge, Subunternehmerverträge)

Gestaltung von Musterverträgen, Allgemeinen Geschäftsbedingungen, BVB, ZVB Beratung bei grenzüberschreitenden Bauvorhaben und Zusammenarbeit Beratung und Begleitung von Unternehmen im Vergabeverfahren Durchführung von Nachprüfungsverfahren bauspezifisches Arbeitsrecht (AEntG, Mindestlöhne, Bürgenhaftung u.ä.) Beratung bei Nachtragskonflikten, Bauzeitverschiebungen und im Vorfeld hierzu

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frühzeitige Sicherung von Werklohnansprüchen und deren Durchsetzung Gestaltung von Bauträgerverträgen mit den für diesen Mischvertragstyp besonderen Problembereichen Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen aus Bauträgerverträgen Vertragsverhandlungen auf Unternehmer- und Auftraggeberseite Abwicklung von Bauschäden am Bau Mehr Informationen im Internet unter www.arge-baurecht.com oder per Fon (0 30) 72 61 52 - 0, E-Mail an dav@anwaltverein.de

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Betrieb und Kunde

Mit dem richtigen Werkzeug am Berufsstart Aus- und Weiterbildung Welche und wie viele Werkzeuge braucht ein Auszubildender im Malerhandwerk? Antworten auf diese Frage gibt ein Projekt, das Brillux mit Begleitung der Mappe initiiert hat. Wir präsentieren die Ergebnisse.

Fotos: Brillux . Mappe

Basisausstattung: Werkzeuge und Hilfsmittel für Spachtel-, Dispersions-, Lackier- und Tapezierarbeiten. Auf allgemeine Verbrauchsmaterialien wie Klebebänder wurde verzichtet

Werkzeugkisten für Auszubildende sind nichts Neues. Angeboten werden leere Koffer zur individuellen Bestückung, Zusammenstellungen mit wenigen Einzelteilen oder auch Komplettlösungen mit mehr oder weniger fragwürdigem Nutzen. Die Auswahlkriterien für diese Sets sind nicht immer nachvollziehbar.

Gemeinsam mit Auszubildenden entwickelt Brillux wählte daher einen authentischen Weg, um einen tragfähigen Konsens und eine optimale Lösung zu finden: Mit Auszubildenden und Chefs diskutieren, ihre Erfahrungen ernst nehmen und berücksichtigen. »Kernfrage ist, was wirklich benötigt wird«, erklärt Dieter Vanheiden, Brillux Produkt-Manager für Werkzeuge: »Wir haben uns die Zeit genommen, etliche Bestückungslisten erstellt, diese kritisch erörtert, wieder verworfen oder verändert. Ergebnis ist eine 40-teilige Basis-Ausstattung in einem Holzkoffer, die ab August 2010 in unseren 140 Niederlassungen erhältlich ist.«

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In die Entscheidungsfindung waren zwei Berufsschulen eingebunden, das Adolph-Kolping-Berufskolleg in Münster und das Berufskolleg Ost der Stadt Essen. Im Mai fand in Münster eine Abschlusspräsentation mit 17 Auszubildenden der Klasse Maler/Malerin U1 statt, die kurz vor dem Wechsel in das zweite Ausbildungsjahr stehen – begleitet von den Lehrern Ingo Gericke als Bildungsgangleiter und Verena Hagedorn. Dort wurde der »Erlkönig« des Brillux AzubiWerkzeugkoffers gezeigt. Dieter Vanheiden präsentierte das Konzept, das sich als Schnittmenge aus vielen Gesprächen gebildet hatte: »Wir haben uns auf Spachtel-, Dispersions-, Lackier-, und einfache Tapezierarbeiten konzentriert. Hinzu kommen übergreifende Bereiche wie z. B. der Arbeitsschutz. Herausgekommen ist eine bezahlbare Basis-Ausstattung, die einen optimalen Berufsstart ermöglicht.«

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(oben) Belebt den handlungsorientierten Fachunterricht: Oberstudienrat Ingo Gericke bei der Entscheidungsfindung zu Tapezierwerkzeugen Alles drin und alles dran? Fachkundige Meinungsbildung in Kleingruppen


Betrieb und Kunde

58 x 38 x 18 cm große AzubiKoffer mit 40 Teilen und Bestückungsliste im August erhältlich ist, wird er 149 ¡ kosten. Das Fazit von Dieter Vanheiden: »Der Prozess der Meinungsbildung hat dazu beigetragen, einen Werkzeugkoffer mit und für Auszubildende zu entwickeln. Auch von den aktuellen Vorschlägen werden wir das eine oder andere berücksichtigen. Wir werden den Koffer partnerschaftlich weiter entwickeln.« Roland Wahl

Motivation und Wertschätzung

Durchstarten: Der Brillux Werkzeuger-Koffer enthält eine Basis-Ausstattung, die wesentliche Arbeits- und Ausbildungsbereiche abdeckt

Die Auszubildenden beschäftigten sich kritisch mit dem Kofferinhalt. Über diejenigen Werkzeuge und Hilfsmittel wurde diskutiert, bei denen Ergänzungs- oder Änderungsbedarf gesehen wurde – z. B. eine Tapezierrolle oder ein Tapezierwischer, eine 25 cm statt 18 cm breite Farbwalze, ein 20 cm Doppelblattspachtel als Ergänzung oder eine Kneifzange anstatt einer Flachzange. Die Vorschläge der Auszubildenden spiegelten großes Interesse und Sachverstand wider – sie fühlten sich als Fachleute ernst genommen und spürten die Wertschätzung ihrer Gesprächspartner. Das Werkzeugangebot, mit denen diese Auszubildenden im Moment umgehen, entsprach im Querschnitt der Realität: Werkzeug wird nur leihweise zur Verfügung gestellt: wenige Handwerkzeuge in einem leeren Gebinde, gesammelte Werkzeuge in einer alten Tapezierkiste. Konsens war, dass das eigene Werkzeug eher gepflegt wird. Wichtig war auch der Hinweis, dass ein Werkzeugkoffer eine Bestückungsliste enthalten muss – zur wöchentlichen Kontrolle, ob noch alles vorhanden ist.

Welchen Nutzen bietet der Brillux Azubi-Koffer? Aus dem Feedback der Jugendlichen ist zu entnehmen, dass sie Wertschätzung und entgegen gebrachtes Vertrauen spüren mit eigenem Werkzeug verantwortungsbewusster umgehen Werkzeuge besser und gründlicher pflegen mehr Vertrauen in eigene Fähigkeiten haben

Was darf’s denn kosten? Was ist der Chef wohl bereit, für einen solchen Koffer zu bezahlen? Diese Frage wurde jedem Auszubildenden gestellt. Die Bandbreite der Antworten lag zwischen 120 und 280 ¡, wobei 150 ¡ am häufigsten genannt wurden. Betont wurde auch, dass Qualität bei der Arbeit nur mit gutem Werkzeug zu erzielen ist, aber Ausgaben dafür für den Chef bezahlbar sein müssten. Wenn der

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Finale am AdolphKolping-Berufskolleg in Münster: 17 Auszubildende der Klasse Maler U1 beschäftigten sich intensiv mit der letzten Vorserien-Version des Brillux Werkzeugkoffers

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Betrieb und Kunde

Mit dem eigenen Gesicht in die Werbung

Impulse

Warum Gesichter in der Werbung so gut ankommen, weiß Christian Jürgens, Marketingberater der Handwerkskammer Braunschweig-LüneburgStade: »Gesichter wecken Emotionen und beeinflussen damit stark die Kaufentscheidung«, erläutert der Experte. Das funktioniert auch im Handwerk und bietet Unternehmen zudem die Chance, über die Gesichter ihre Bekanntheit in der Region zu steigern. Es geht ums Image, nicht um den Abverkauf. Ideal sei es, wenn sich der Inhaber für solche Aufnahmen zur Verfügung stellt, weiß Tanja Dibke von der Marke-

WDVS-Dämmstoffe der Zukunft Sie machen schon länger von sich reden und wurden im Frühjahr auf der »Farbe« in München dem interessierten Fachpublikum präsentiert: innovative Dämmmaterialien, die auch in WDVSystemen zum Einsatz kommen. Immer dünner sollen Dämmstoffe sein und gleichzeitig immer bessere Werte liefern – nach der Devise: schlank und effizient. Die Industrie arbeitet konsequent an der Entwicklung solcher Hochleistungsdämmmaterialien. So kann der Malerfachbetrieb heute schon mit zwei Zentimeter dicken Vakuumisolationspaneelen die gleichen Werte erreichen wie mit 16 bis 20 Zentimeter dicken »konventionellen« Dämmstoffen in WDV-Systemen. Auch der Dämmstoff Phenolharz (WLG 022) beginnt sich als Variante langsam zu etablieren. Mit solchen schlankeren Systemen lassen sich nicht nur die Anschlussarbeiten an andere Bauteile optimieren, auch Phänomene wie reduzierter Lichteinfall oder Grundstücküberbauungen, die im Zusammenhang mit hohen Dämmstoffdicken diskutiert werden, entfallen. Noch sind die Innovationen deutlich teurer als die etablierten Systeme mit EPS und Mineralwolle, sodass sich im Tagesgeschäft bei der Montage eines klassischen WDVS für den ausführenden Malerfachbetrieb in der Regel zunächst wenig ändert. Dennoch ist nach Ansicht von Branchenexperten gut beraten, wer sich frühzeitig mit den

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tingagentur Feinwerberei in Elsfleth. Doch auch Unternehmerfrau oder Mitarbeiter kämen dafür infrage. »Entscheidend ist, dass derjenige fotogen ist, sympathisch und ein markanter Typ, den man wiedererkennt, dessen Gesicht sich einprägt.« Zudem sollte sich das Unternehmen bei seinem Model darauf verlassen können, dass es auch außerhalb der Arbeitszeit korrekt auftritt. Fotos nicht überfrachten! Weniger ist bei Fotos oft mehr. Dringend rät Christian Jürgens auch von Gruppenaufnahmen mit dem ganzen Team ab, außer bei Werbung

Energiesparkompass neuen Technologien und Materialien auseinandersetzt und beispielsweise ein Herstellerseminar über die Anwendung neuer Dämmstoffe absolviert. So sichern Sie sich gegenüber den Mitbewerbern einen Wissensvorsprung und stärken Ihre Kompetenz – zu Ihrem und zum Vorteil Ihrer Kunden. Unterstützung auf breiter Front finden Sie als Maler bei den Systemlieferanten. Hier bekommt der Profi ein komplettes Serviceangebot, das von der Vermittlung von theoretischem Wissen über die Erstellung von Detailzeichnungen bis hin zur Hilfe bei der Montage der Dämmsysteme reicht. Und auch der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme bündelt Informationen und Argumentationshilfen zum Thema: sowohl auf seinen Internetseiten als auch im Energiesparkompass. Rüdiger Lugert, Vorstand Technik des Verbandes, empfiehlt dem ausführenden Fachhandwerk: »Sich zu informieren, die Weiterbildungsveranstaltungen der Handwerksverbände und der Mitglieder des Fachverbandes zu nutzen und vor allem offen für Neues zu sein – das ist meines Erachtens bei den innovativen Dämmstoffen das Gebot der Stunde.« Weitere Informationen: ENERGIESPARKOMPASS, die aktuelle Branchenstudie des Fachverbands WDVS, Baden-Baden. Im Internet: www.heizkosteneinsparen.de

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auf Plakatwänden. Schwierig werde es auch, gleichzeitig Emotionen und Produkte ins Bild zu setzen. In personalisierter Werbung gehörten Produkte allenfalls in den Hintergrund. Keine gute Idee sei es zum Beispiel, eine neue Heizungsanlage komplett samt Monteur abzulichten: »Da fehlt die klare Botschaft, die Aufmerksamkeit teilt sich auf und es entstehen keine Emotionen.« Daher empfiehlt Christian Jürgens, einen professionellen Fotografen zu engagieren. »Emotionen lassen sich besonders schwer fotografisch einfangen, das ist keine Aufgaben für Hobbyfotografen nach Feierabend.« handwerk.com

Kunden geben viel Geld für Renovierung aus Mit ihrer aktuellen Wohnsituation ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung zufrieden. Dennoch ziehen pro Jahr mehr als 4 Mio. Menschen um. Aufschlussreiche Hinweise auf das Kundenverhalten, die Sie für Ihr Unternehmen nutzen können, bietet der Branchenreport »Wohnwünsche 2010« von BBE Retail Experts: Konkrete Pläne für Ausgaben im Wohnbereich konzentrieren sich auf das Wohnzimmer und das Bad (jeweils 42 %), gefolgt vonKüche (35 %) und Außenanlage (28 %). Für Renovierungen in der Wohnung oder im Haus wollen die investitionsbereiten Haushalte in den nächsten Jahren jeweils über 20.000 ¡


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ausgeben. Ältere Bundesbürger (50 Jahre bis 65 Jahre) planen sogar Ausgaben von fast 28.000 ¡ . Insgesamt haben die Verbraucher durchschnittlich über 9.000 ¡ für Bestandsoptimierungen angespart. In Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 2.500 ¡ sind es fast 12.000 ¡ Während der Spareifer für Wohnwünsche stark ausgeprägt ist, zeigen sich die Verbraucher deutlich reservierter, wenn es um die Aufnahme von Krediten zur Finanzierung von Wohnungsinvestitionen geht. Für 36 % kommt dies überhaupt nicht in Frage. 43% der Kreditwilligen würde einen Kredit für den Kauf einer neuen Küche in Anspruch zu nehmen, 39% für eine neue Heizungsanlage und 35% für die Erfüllung von Wünschen

Der Großteil der befragten Verbraucher will mehr als 1000 Euro für Wohnveränderungen ausgeben

im Wohnbereich/ Wohnzimmer. Der ausführliche Branchenreport kostet 750 ¡ zzgl. MwSt. Bestellung unter www.markt-studie.de/ studien/bbe-retail-expertsm-101.html

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Maler unternehmen

Auf Spurensuche hinter Ruß und Farbe Mein Lieblingsobjekt Viele Treppenhäuser in Berliner Altbauten verbergen hinter Schichten wahre Schätze. Jörn Bornemann hat sie in einem Neuköllner Mietshaus freigelegt. Positiver Nebeneffekt: Mit der Renovierung hat er dafür gesorgt, dass die Mieter sich wieder mit ihrem Zuhause identifizieren können und auf Sauberkeit achten, was wiederum der Vermietbarkeit zugute kommt: Für ein schönes Objekt lassen sich leichter Mieter finden.

Fotos: Jörn Bornemann

»Jetzt, wo das Treppenhaus so schön geworden ist, fühle ich mich hier endlich wieder richtig wohl«, sagt Gabriele Wolckenhaar. Sie wohnt in einem Haus in Nord-Neukölln, das in den letzten Jahren immer mehr zu verkommen drohte. Baujahr: Vermutlich irgendwann zwischen 1895 und 1905. Der erste Eindruck, wenn man den Hausflur betrat, war düster im wahren Wortsinn. Denn der Ruß aus den Gaslampen,die früher hier hingen, hatte sich an den Wänden festgesetzt und Staub war in dieser fettigen Schicht haften geblieben. Weiter oben haben die Wände dagegen sehr viel weniger gelitten.»Durch den Eingangsbereich sind natürlich besonders viele Menschen gekommen«, sagt Jörn Bornemann, der das Treppenhaus derzeit restauriert. Dieser »Durchgangsverkehr« nach oben und zum Hinterhof und auch die klimatischen Bedingungen durch immer wieder offen stehende Türen haben dem Treppenhaus vor allem im unteren Bereich arg zugesetzt und zum Beispiel auch dazu geführt, dass viel Farbe abgeblättert ist.

Jörn Bornemann spürt alten Dekorationsmalereien nach und lässt sie wieder aufleben

Spuren echter Handwerksarbeit Bornemann ist Farbtechniker und hat sich auf Dekorationsmalerei und historische Techniken spe-

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zialisiert. »Bei meinen Renovierungsarbeiten habe ich immer wieder entdeckt, welche kunsthistorischen Schätze hinter einer Farbschicht stecken können«, erzählt er. Über die Hobbymalerei – Jörn Bornemann hatte schon in jungen Jahren gerne gemalt und Motive klassischer Ölbilder kopiert – kam er in den Beruf. Nach Tätigkeiten in der Raumausstattung und Theatermalerei entschloss er sich zu einer Malerausbildung: »Ich wollte dann schon wissen, wie das alles genau geht.« Er absolvierte die zweijährige Fachschule am OSZ in Berlin und schloss mit der Meisterprüfung ab. Über Renovierungsaufträge kam er dann zum Restaurieren. Vor rund drei Jahren hat Bornemann sich damit selbständig gemacht. Seit einigen Monaten arbeitet er das Neuköllner Treppenhaus wieder auf. Zu dem Auftrag ist er durch die Hausverwaltung gekommen, die per Weiterempfehlung auf ihn aufmerksam geworden ist. Heute würde oft einfach mit der Malerrolle oder mit Spritztechniken gearbeitet, bedauert er. »Dadurch geht viel handwerkliche Individualität verloren.« Dabei hatte Bornemann selbst am Anfang gedacht,er könne etwa bei den Blumenmustern an den Treppenhauswänden in dem Neuköllner Haus mit fertigen Schablonen arbeiten. »Der Maler, der hier ursprünglich am Werk war, hatte jedoch einen sehr feinen und eigenen Pinselstrich.« Deshalb hat Bornemann sich entschieden, eigene Schablonen herzustellen und die Motive mittels Pausbeutel auf die Wand zu übertragen. »Das hinterlässt eine feine Spur, nach der ich die Ornamente nachmalen


Maler unternehmen

kann«, erklärt er. »Sie sind dadurch viel näher am Original als bei einer herkömmlichen Schablone.« Zum Beispiel würden kleine Unregelmäßigkeiten sichtbar,die nach seiner Einschätzung in dem Haus von Anfang an gewollt waren. So seien die Muster zum Teil in der Höhe versetzt. »Handwerker haben früher gerne solche Unregelmäßigkeiten eingebaut, um nicht anmaßend gegenüber Gott zu erscheinen.« So wurde zum Beispiel auf exakte Spiegelungen verzichtet oder, wie hier, mit versetzten Höhen gearbeitet. Die einzelnen Blüten hat Bornemann mit Ölfarbe und einem groben Pinsel nachgemalt, damit die Blütenstruktur besser herauskommt. »So hatte es auch der ursprüngliche Maler gemacht, die Struktur konnte man immer noch fühlen.«

Eigentum verpflichtet: Die Geschichte eines Gebäudes ist ein Wert an sich

Wahre Schätze verbergen sich unter Ruß und Schmutz – in vielen Berliner Treppenhäusern warten sie darauf, freigelegt zu werden

Das Neuköllner Treppenhaus ist üppig verziert, Decken und Wände mit Blumenmustern und -girlanden geschmückt. Neoklassizistische Anklänge zeigen sich im Stuck des Eingangsbereichs, neogotische in den Verzierungen des Treppengeländers. Sie stehen neben Jugendstilelementen wie frei geschwungenen Linien und floralen Ornamenten an der Decke. Dieses Nebeneinander verschiedener Stile ist typisch für die Zeit des späten Historismus, in der das Haus wie so viele andere in Berlin gebaut wurde. Durch die dunkelbraune Rußschicht ließ sich das alles nur noch erahnen. Einem Jugendstil-Gemälde im ersten Stock fehlte irgendwann die komplette untere Hälfte, Fenster wurden teilweise durch zwei einfache Glasscheiben ersetzt, Farbe war abgebröckelt, die Wände beschmiert. Dann hat ein Wiener Eigentümer das Haus gekauft,der das Treppenhaus nun wiederherstellen lässt. Umlegen auf die Mieter kann er die Kosten dafür nicht. Seine Beweggründe, es dennoch nicht einfach zu überstreichen, sondern lieber in eine aufwändige und entsprechend teurere Restaurierung zu investieren,seien auch seinem Bezug zur Historie geschuldet, sagt er. Der Eindruck eines Gebäudes sei ein Wert und dazu zähle schließlich

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auch seine Geschichte. »Davon abgesehen hilft ein schönes Treppenhaus natürlich auch bei der Vermietung«, meint Ingo Kerschischnik von der zuständigen Hausverwaltung BPM Berlin Property Management GmbH. »Das Haus soll nicht totsaniert werden, sondern die alte Patina noch zu spüren sein«, betont er. Deshalb orientiert sich Bornemann zum Beispiel an den Maltechniken, Pigmenten und Bindemitteln, die es vor rund 100 Jahren überhaupt gab.

Man respektiert die Arbeit »Wo gibt es das denn heute noch,dass jemand fein säuberlich mit dem Pinsel in einem Treppenhaus arbeitet!«, staunt Mieterin Wolckenhaar. Das Treppenhaus ist ein großes Thema in der Hausgemeinschaft. Seit im Haus gesäubert, abgeklebt und gepinselt wird, stehen die Mieter hier öfter zusammen, unterhalten sich begeistert darüber und achten viel mehr als vorher darauf, dass kein Müll auf dem Boden liegt. »Das ist ein ganz typischer Effekt«, hat Bornemann auch in anderen Häusern erlebt. »Die Mieter fühlen sich wohler im Haus, setzen sich damit auseinander,identifizieren sich eher damit und bleiben dann auch gerne dort wohnen.« Dass ein Haus in einem eher armen Bezirk wie Neukölln derart »zurechtgemacht« wird, sei eher selten. Doch sei erstmal ein Treppenhaus restauriert, ziehe das oft Nachahmer in der Umgebung nach sich. Kristina Simons


Wissen und Technik

Böden nachhaltig und flexibel gestalten Teppichfliesen Gegenüber herkömmlich verklebten Teppichböden bieten sich Teppichfliesen immer mehr als wirtschaftliche und nachhaltige Alternative bei der Bodenverlegung an. Und darüber hinaus fordern sie durch die Vielfalt an Strukturen, Dessins und Verlegungsarten die Kreativität heraus. Wir haben das aktuelle Marktangebot der Hersteller gesichtet und stellen Ihnen die Vorteile vor, die Sie als gute Argumente in Ihrem Gespräch mit den Kunden anführen können.

»Piece by Piece to the perfect Picture« – das Leitmotiv eines der weltweit größten Teppichfliesen-Herstellers bringt die Stärke der Teppichfliese auf den Punkt: Es ist eine funktionale Art, mit stilvollen Teppichbodenelementen Räume nachhaltig zu gestalten. In der Tat sprechen vor allem in Objekten viele Gründe für ihren Einsatz. Da die Elemente mit dem Untergrund nicht fest verklebt werden, sondern für die lose bzw. fixierte Verlegung konzipiert sind, können sie beispielsweise bei extremer Verschmutzung oder Beschädigung problemlos aufgenommen und ausgetauscht werden. Die lose Verlegung ermöglicht zudem ein effizientes Kabel-Management bei Hohlraumund Doppelböden. Das ist besonders in Büroprojekten ein Plus, denn hier ist die elektronische Vernetzung von Arbeitsplätzen unverzichtbar, ebenso wie die flexible Anpassung von Raumsitutionen an neue Organisationsstrukturen. Darüber hinaus verspricht ein modularer Teppichboden im Vergleich zur Bahnenware bei der Verlegung bis zu 90 % weniger Verschnitt. In Ländern wie England, Frankreich oder den USA behauptet sich die Fliese seit Jahren mit einem Anteil von rund 30 bis 40 % erfolgreich am texti-

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Object Carpet: »Quadramodul« bietet extravagante Muster wie »Leo«, ein Leopardenfellmuster

len Bodenbelagsmarkt. »Stück für Stück« scheint sich inzwischen auch der deutsche Markt von ihren Vorzügen überzeugen zu lassen. Vor allem unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und zukunftsorientierter Raumarchitektur lässt sie auch hier ein moderater Zuwachs erwarten. Das kann nur richtig sein, wenn man sieht, wie innovativ sich die Teppichbodenbranche inzwischen mit dem Thema auseinandersetzt. Was derzeit bei Teppichfliesen Maßstäbe setzt, haben wir unter anderem bei Herstellern wie Desso, Flor by heuga, Fletco, Object Carpet, InterfaceFLOR und Vorwerk entdeckt.

Die Rückenkonstruktion ist Träger vieler Eigenschaften Ein Großteil der wichtigen Technik verbirgt sich bei der Teppichfliese im Unsichtbaren, also in der Rückenkonstruktion. Sie bestimmt viele ihrer Eigenschaften wie etwa das Liegeverhalten oder die Dimensionsstabilität. Darüber hinaus hat der Rücken auch Einfluss etwa auf die Raumakustik, den Gehkomfort und nicht zuletzt auf die Nachhaltigkeit. Gerade in diesen Punkten haben die Hersteller Entwicklungsarbeit geleistet: Desso beispielsweise hat jetzt mit »Soundmaster« eine


Wissen und Technik

Teppichfliesen erlauben maximale gestalterische Freiheit

Desso: »Soundmaster« ist eine Teppichfliese, die durch ihr leistungsfähiges Trägermaterial eine bis 60-prozentige Verbesserung der akustischen Leistung verspricht

Teppichfliese im Programm, die durch ihr leistungsfähiges Trägermaterial eine bis 60-prozentige Verbesserung der akustischen Leistung verspricht. Erreicht wird das durch einen besonderen Schichtaufbau des Rückens, der zu 100% aus Polyestervlies (40 % recycelt) besteht. Außerdem ist der Teppichhersteller aus dem niederländischen Waalwijk das erste Unternehmen, das Teppichfliesen nach dem »Cradle-to-Cradle«Prinzip herstellt. Kurz gesagt: Es wird darauf geachtet, dass sämtliche Rohstoffe und Abfälle komplett recycelbar bzw. wieder verwertbar sind. Zudem muss der gesamte Produktionsprozess einschließlich der Prozesse von Zulieferern einschlägige Bedingungen wie nachhaltige Energieerzeugung und die Vermeidung der Verschwendung neuer Rohstoffe erfüllen. Mit »Pallas« und »Torso« werden bereits zwei derartige Fliesen angeboten. Auch Vorwerk setzt seinen Schwerpunkt auf Produkte für nachhaltiges Bauen. Mit der Einführung der außergewöhnlich kreativen Design-Kollektion »Scale by Hadi Teherani« stellt das Unternehmen gleichzeitig ein besonders umweltgerechtes Beschichtungsverfahren vor. TEXtiles nennt sich der voll recycelbare Rücken aus Polyolefin und einem stark vernadelten und kalandrierten Polyester-Vlies. Die Fliesen haben einen Recyclinganteil von 60 Prozent, sind ressourcenschonend und umweltgerecht hergestellt. Außerdem ist die gesamte Kollektion vom TÜV Nord mit dem Zertifikat »Für Allergiker geeignet« ausgezeichnet und wird aufgrund der speziellen feinstaubbindenden Eigenschaften vom Deutschen Allergie und Asthmabund e.V. (DAAB) empfohlen.

Für kreative Verleger sind darüber hinaus vor allem die gestalterischen Spielräume der Teppichfliese interessant: Neben den Standardelementen (50 x 50 cm) werden spezielle Formate in 50 x 100 sowie 100 x 100 cm angeboten, die durch ihre Kombination besonders reizvolle Muster ermöglichen. Wer hingegen eine einheitliche Flächenwirkung von Bahnenware bevorzugt, kann die Fliesen quasi nahtlos aneinanderlegen. Eine ganz neue Ausdrucksform hat Vorwerk der Fliese mit seiner DesignKollektion »Scale by Hadi Teherani« gegeben. Bei diesem Fliesenkonzept gibt es keine festen Raster mehr und auch das quadratische Denken wurde verlassen. Erstmals halten damit Freiformen Einzug in den Baukasten für textile Bodenarchitektur. Mit verschiedenen Elementgrößen, Materialqualitäten, Tuft- und Webarten, Mustern und Farbwelten bietet er ein Kompositionsspiel, das einem Flur ebenso gerecht wird wie einem Vorstandsbüro oder einem Konferenzraum. Insgesamt sechs der hochwertigsten Web- und Tuftqualitäten aus dem Vorwerk Objekt-Programm wurden für die Fliesenkollektion ausgewählt und als Unioder Designvarianten umgesetzt. Neue Maßstäbe will auch der dänische Teppichhersteller Fletco mit seiner von Philippe Starck

Vorwerk: Bei der Kollektion »Scale by Hadi Teherani« halten erstmals Freiformen Einzug in den Baukasten für textile Bodenarchitektur

Argumente für Teppichfliesen leicht zu transportieren und einfach zu handhaben kein lösemittelhaltiger Kleber nötig Zeitersparnis bei Verlegung und Renovierung leicht wiederaufzunehmen partiell austauschbar vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten mit interessanten Bodenoptiken (Schachbrett-, Bahnen-, Zufallseffekte) wirtschaftlich, da keine Unterbrechung des regulären Geschäftsbetriebs, Räume sind sofort wieder nutzbar einfaches Zuschneiden dekorativer Intarsien oder Logos einfaches Belegen von Kabelkanälen geringer Verschnitt ideal auch für kleine Flächen keine Geruchsentwicklung/keine Ablüftzeiten umweltfreundlich, da weniger Altmaterial entsorgt werden muss ressourcenschonend

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