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osnabrück

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www.stadtblatt-osnabrueck.de

Die nächste Stufe Mark Rauschen über das neue L&T Sporthaus

Ring frei So boxt Mann sich hier durch

Kleine Flamme Osnabrück – ein salafistischer Brennpunkt?

Offen für Abenteuer Feine Sahne Fischfilet – Polit-Punk aus Meckpomm

Schräge Teile Modedesignerin Klaudia Stavreva brennt für rebellische Looks

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DER UMFANGREICHE VERANSTALTUNGSKALENDER FÜR DIE REGION OSNABRÜCK

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inhalt 24.01.18 14:23 Seite 3

training. Iris Block arbeitet beim OSC Aktivital, in der Studioleitung. Und, isst sie auch mal Süßes? „Kuchen brauche ich nicht. Ich mag deftiges Essen.“ Seite 5

trademark. Mark Rauschen, L+T, über seine „neue Evolutionsstufe im Einzelhandel“: „Wir möchten unsere Kunden inspirieren.“ Seite 12

FOTO: JACOB MASON

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

trällern. Nele Kanke ist Jurymitglied beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Die deutschen Teilnehmer der letzten Jahre waren ihr zu „weichgespült“. Seite 4

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

FOTO: LIRIKA REXHA

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

februar 2018

treffer. Der Osnabrücker Boxszene ging es schon mal besser. Aber es gibt ja Fighter wie Atilla Kayabasi: „Boxen müsste wieder mehr in die Öffentlichkeit.“ Seite 18

therapie. Wer in Belm Haus Leonard besucht, die Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche, betritt eine Welt der Hoffnung. Seite 22 titel. Klaudia Stavrevas Mode ist sehr, sehr ungewöhnlich. Die Designerin versteht sich auch als Künstlerin, Geschichtenerzählerin, Forscherin. Seite 14

4 leute Nele Kanke, Jurymitglied Eurovision Song Contest Iris Block, Studioleitung im OSC Aktivital Valentin Stelz, Geschäftsführer Restaurant Mellow’s

6 aufgefallen Bedrohlicher Jazz. Die Urban Outreach Band der Hochschule Osnabrück steuert die Musik zu Andrea Mastrovitos „NYsferatu“ bei.

12 interview Die nächste Stufe. Mark Rauschen, Hauptgeschäftsführer L+T, über das neue Sporthaus, Surfwelle inklusive.

14 titel Schräge Teile. Klaudia Stavreva ist keine konventionelle Modedesignerin.

18 boxen Ring frei. Osnabrück war einmal eine Boxhochburg. Mittlerweile ist es ruhiger geworden.

20 extremismus Kleine Flamme. Ist Osnabrück ein salafistischer Brennpunkt, wie das LKA sagt?

21 ortstermin Startschuss für mehr. Junggesellenabschied auf der Elektrokartbahn am Nettebad.

TITELFOTO: JACOB MASON

22 familiensache Zwischen Elch und Zebra. Wohngemeinschaften für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche? Doch, das gibt es.

23 umwelt Mit Moos nix los. City Trees? Doch, das hat was mit Pflanzen zu tun. Aber hauptsächlich mit Elektronik.

24 what’s up Gastro & Nightlife-News

26 musik Offen für Abenteuer. Die Polit-Punks Feine Sahne Fischfilet verbinden Musik mit sozialer Verantwortung.

32 nachtaktiv/events Abtanzen im Februar Echt britisch. 5km-Läufe in Parkanlagen? Osnabrück ist mit dem Rubbenbruchsee dabei.

34 bühne Herzen heilen. In Senna Gammours Solo-Programm „Liebeskummer ist ein Arschloch!“ sollten auch Männer gehen.

36 kunst Neue Leuchtkraft. Die Kunstszene der Stadt wächst. Zu Besuch bei drei neuen Galerien.

38 kino Absurder Dilettantismus. James Franco gelingt mit „The Disaster Artist“ eine tragikomische Hommage an Tommy Wiseau, den Regisseur des schlechtesten Filmes aller Zeiten.

42 media CD’s, DVD’s, Bücher, Hörbücher, Spiele

46 wer wo was Der Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.2.–28.2.2018

61 kleinanzeigen Die bunte Wiese der Leserwünsche

62 Klick Wann: 20.1.2018 Wo: OsnabrückHalle Was geht ab: Ball der Universität Osnabrück Wir fragen: Was ist eure liebste Nebenbeschäftigung neben Studium oder Job?

intro Kein Fake

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Seit gut einem Jahr ist Donald Trump Präsident der USA. Seine Amtszeit wird wohl als eine der katastrophalsten in die Geschichte des Landes eingehen. Eine besonders gestörte Beziehung unterhält Trump zu Journalisten, die mehr als einmal fragen und die mehr wissen wollen als das, was er twittert. „Fake News“, so nennt er alles, was nicht in seine Welt passt. Aber seinem Ziel, die Medien klein zu halten, ist er damit kein Jota näher gekommen. Im Gegenteil: Journalisten weltweit schauen noch genauer hin, stellen unbequeme Fragen. Auch wir bemühen uns im STADTBLATT seit nun 40 Jahren – das Märzheft wird unsere Jubiläumsausgabe! – darum, hinzuschauen und so oft wie möglich vor Ort zu sein. Für diese Ausgabe hat sich zum Beispiel unser Redakteur Harff-Peter Schönherr auf den Weg nach Belm gemacht, wo mit dem „Haus Leonard“ ein Ort für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche entstanden ist. Und unsere Autorin Lirika Rexha hat an einem Junggesellenabschied im Nettedrom teilgenommen – und die Titelgeschichte über die Modedesignerin Klaudia Stavreva geschrieben und sich mit ihr getroffen. Fake News? Wir möchten im STADTBLATT echte Geschichten erzählen. Bis bald Mario Schwegmann

STADTBLATT 2.2018

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leute

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Seit wann verfolgst Du den Eurovision Song Contest? Bei mir hat das 2010 mit dem Sieg von Lena angefangen. Danach habe ich den ESC immer intensiver verfolgt. Was wünschst Du Dir von unserem Kandidaten für den ESC? Einen Auftritt, der besonders ist und polarisiert. Wenn wir zum Beispiel eine Metal-Band oder die Schlagersängerin Helene Fischer zum ESC schicken, hätten wir sicherlich gute Chancen. Was sind Deine ESC-Highlights der letzten Jahre? Ich fand den Auftritt von Conchita Wurst 2014 stark. Aber auch Lordi, die hatten 2006 eine starke Show mit ihren Monsterkostümen und der Pyrotechnik.

Vom Fan zum Jurymitglied Beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest wird der deutsche Act für den ESC in Lissabon in diesem Jahr von einer Jury ausgewählt. Teil dieser Jury ist die Osnabrücker Studentin Nele Kanke.

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m 22. Februar wird beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest der deutsche Kandidat für den ESC ausgewählt. Sechs Acts treten live in Berlin auf. Anschließend bestimmt eine Jury unseren Vertreter beim ESC. Die Jury setzt sich in diesem Jahr erstmals aus einer 100-köpfigen Laien-Jury, dem so genannte Europa-Panel, und einer 20köpfigen Experten-Jury zusammen. Die Osnabrückerin Nele Kanke ist lei-

denschaftlicher ESC-Fan und Teil des Europa-Panels. Für sie beginnt ein ESC nicht erst mit dem deutschen Vorentscheid. Sie informiert sich über die Gewinner der anderen Länder und schaut sich die Konkurrenz schon vor dem eigentlichen Wettbewerb an. Die Kommentare unter den Youtube-Videos seien hilfreich, um herauszufinden, welche Interpreten einen guten Auftritt hatten. „Unter den Videos kommentieren

häufig Menschen, dass ein anderer Act die Teilnahme am ESC verdient hätte.“ Anschließend schaut sie sich auch diese Künstler an und bildet sich ihr eigenes Urteil. Über die Eurovision Song Contests der vergangenen Jahre ist die 22-Jährige gut informiert: „Bei Youtube schaue ich mir Playlists an mit den besten ESC-Acts aus unterschiedlichen Jahren.“ Die deutschen Teilnehmer am ESC seien ihr in den vergan-

genen Jahren zu „weichgespült“ gewesen: „Die stören zwar niemanden, fallen aber auch nicht auf.“ Ihre Bewerbung für das Europa-Panel war ein logischer Schritt, aber nicht auf Anhieb erfolgreich. Erst im Nachrückverfahren wurde sie in die Jury berufen, auf die es etwa 10.000 Bewerbungen gab. „Dieses Jahr sind vielversprechende Kandidaten dabei“, berichtet Nele Kanke, die bereits die Vorauswahl begleiten konnte. „Auf den Auftritt von Michael Schulte freue ich mich besonders.“ Die ESC-Expertin, die auch Damenfußball spielt, sich für den Darts-Sport interessiert und neben dem Studium in einer Pressestelle arbeitet, fiebert jedes Jahr an der Seite der deutschen Teilnehmer, gönnt es aber stärkeren Acts, wenn die am Ende die Trophäe im Empfang nehmen dürfen. Jetzt selbst an der Auswahl beteiligt, ist sie gespannt auf den Vorentscheid und den Wettkampf der interessanten Kandidaten. Vielleicht entscheidet sich das Panel für einen Kandidaten, der im Gegensatz zu den letzten Jahren einen guten Platz belegt. JONAS HANENKAMP

Mein Osnabrück Valentin Stelz Geschäftsführer im Restaurant Mellow’s Ich arbeite als ... Geschäftsführer, mit meinem langjährigen Freund Malte Thomsen, im Restaurant Mellow´s in der Redlingerstraße. Osnabrück ist eine schöne Stadt zum Leben, weil … ich mich hier, nach vielen Jahren in anderen Städten, endlich wieder zuhause fühle. Für Osnabrück typisch ist … eine große Hilfsbereitschaft und der familiäre Zusammenhalt. Die Osnabrücker Lokale zeichnen sich aus durch … eine bunte Mischung aus alteingesessenen und jungen, modernen Konzepten. Wenn ich nicht im Mellow’s koche, dann findet man mich … auf dem Osnabrücker Wochenmarkt – auf der 4

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Suche nach frischem Gemüse und kleinen Leckereien. Dieses selbstkreierte Gericht passt gut zu Osnabrück … Unser hausgemachtes Chili, mit oder ohne Fleisch, ist seit 2 1/2 Jahren ein Dauerbrenner – daher passt es anscheinend ganz gut. An Osnabrück mag ich nicht … dass es einige Einkaufsstraßen rund um die Innenstadt, durch eine schlechte Anbindung oder ein zu hohes Verkehrsaufkommen, schwierig haben. Für die Osnabrücker Zukunft wünsche ich mir ... neue Ideen und mutige Konzepte, die das Stadtbild und die Szene bereichern. INTERVIEW: PHILIPP GRAVENHORST


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Fragen an ... Iris Block Studioleitung im OSC Aktivital Osnabrück Bürozeiten geben, das weiß ich. Verwaltung kostet Zeit. Mir ist aber wichtig, dass ich weiter in Turnhose und Turnschuhe bleibe und nicht ganz schick gekleidet nur im Büro sitze. Ich möchte auf der Fläche bleiben und auf die Arbeit mit den Kunden und meinen Kollegen nicht verzichten. STADTBLATT: Sie trainieren neben der Arbeit auch selbst. Wie sieht ein typisches Training aus? IRIS BLOCK: 15 Minuten Aufwärmen. Das mache ich jeden Tag auf dem Ruderergometer. Danach 30 Minuten kerniges Gerätetraining. Sechs Übungen mit vollem Ehrgeiz, bei denen ich alles raushole was geht. Danach ca. 20-30 Minuten Faszientraining mit der Faszienrolle, Gymnastik und natürlich ein wenig Streching. STADTBLATT: Wie motivieren Sie sich jeden Tag aufs Neue? IRIS BLOCK: Ich liebe, was ich mache. Spaß ist der Hauptgrund, um dranzubleiben. Ein wenig ist es auch der Zwang der Regelmäßigkeit und daFOTO: LIRIKA REXHA

STADTBLATT: Seit Januar 2018 sind Sie an der Seite von Hendrik Witte die neue Studioleitung im OSC Aktivital. Welche neuen Aufgaben kommen auf Sie zu? IRIS BLOCK: Ich bin schon seit 12 Jahren im Aktivital und habe mich von der Teilzeitkraft über die sportliche Leitung zur Studioleitung hochgearbeitet. Meine Hauptaufgabe liegt jetzt darin, den Geschäftsführer Hendrik Witte zu entlasten. Ich übernehme somit, neben meinen anderen Tätigkeiten, zusätzlich die Strategie- und Personalplanung. STADTBLATT: Welche Kurse bieten Sie im OSC Aktivital an? IRIS BLOCK: Ich engagiere mich besonders im Seniorensport und arbeite im Rehabereich. Dazu gehören zum Beispiel Zirkel- und Wirbelsäulentraining oder Gymnastikkurse. Hier möchte ich auch weiterhin bleiben. STADTBLATT: Was ist Ihnen an dem neuen Job besonders wichtig? IRIS BLOCK: Es wird für mich nun mehr

Iris Block: „Man braucht viel Geduld und Zielstrebigkeit.“

durch, dass ich sowieso jeden Tag hier bin, halte ich mich eben nebenbei noch fit! STADTBLATT: Welche Tipps geben Sie Beginnern? IRIS BLOCK: Zeit lassen und das Ziel nicht zu hoch setzen. Der Körper braucht Zeit, um sich umzustellen. Für den sichtbaren Erfolg muss längerfristig trainiert werden. Man sollte sich außerdem feste Termine setzen, Regelmäßigkeit ist das A und O. Sport muss ein Teil des Alltags werden, sodass man auch mal sagen kann „Tut mir leid, ich kann nicht, da habe ich Sport.“ STADTBLATT: Worauf sollte man bei der Erstellung eines Trainingsplans achten? IRIS BLOCK: Die erste Frage, die man sich stellen sollte: Was will ich? Es ist wichtig, zu erkennen, welches Ziel man erreichen will. Dafür unterhalte ich mich intensiv mit Beginnern, frage nach Beschwerden, Wünschen. Ehrlichkeit ist dabei besonders wichtig, denn heimliche Wünsche helfen nicht. STADTBLATT: Auf dem Weg zum Ziel gibt es auch Stolpersteine. Welches sind die größten Hürden, die Ihnen bei Ihren Kunden auffallen? IRIS BLOCK: Das Durchhaltevermögen, und dass viele ihre Ziele viel zu hoch setzen. Es entsteht so ein enormer Druck, der schnell zu Enttäuschung führt. Was einige leider nicht verstehen, ist, dass sichtbare Ergebnisse erst nach Wochen eintreten. Man braucht viel Geduld und Zielstrebigkeit. STADTBLATT: Zur guten Fitness gehört auch eine gute Ernährung. Wie wichtig ist diese in Kombination zum richtigen Trainingsplan? IRIS BLOCK: Am Anfang sekundär. Man kann nicht alles gleichzeitig ändern. Je länger und regelmäßiger man trainiert, desto mehr möchte man auch auf seine Ernährung achten. Diese Ernährungsumstellung kann von Wochen bis zu Monaten dauern. Ich empfehle keine Diäten oder den kompletten Verzicht auf bestimmte Dinge. Statt einer Tafel Schokolade, isst man eben nur einen Riegel und so weiter. STADTBLATT: Wie oft gönnen Sie sich mal ein Stück Kuchen oder eine kalorienreiche Mahlzeit? IRIS BLOCK: Oh, ich bin überhaupt keine Süße! Kuchen brauche ich nicht. Ich mag aber deftiges Essen, das liebe ich. Meist esse ich diese Gerichte zum Mittag, denn meine letzte Mahlzeit nehme ich immer bis 19 Uhr ein. INTERVIEW: LIRIKA REXHA


FOTO MARIO SCHWEGMANN

aufgefallen

Proben im Kirchenschiff: Die Urban Outreach Band mit Prof. Frank Wingold (rechts)

Bedrohlicher Jazz Ab Mitte Februar ist in der Kunsthalle Andrea Mastrovitos Werk „NYsferatu. Symphony of a Century“ zu sehen. Die Musik zu dem einstündigen Animationsfilm steuert die Urban Outreach Band der Hochschule Osnabrück bei.

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ltsaxofonist Jan Paul Herbst bringt auf den Punkt, was für ein Gefühl es ist, im Kirchenschiff der Kunsthalle Osnabrück zu spielen: „Eindrucksvoll!“. Zusammen mit Johann Baldursson (Klavier), Paul Prassel (Gitarre), Lukas

Heilige Stille

Schnadt (Schlagzeug), Henning Vetter (Tenorsaxophon) und Aron Weise (Bass) bildet er die Urban Outreach Band, die zurzeit für die Ausstellung „NYsferatu. Symphony of a Century“ (11.2.-2.4.) des Künstlers Andrea Mastrovito probt. „NYsferatu“ ist ein

aus 35.000 Zeichnungen bestehender Animationsfilm, der auf Fritz Murnaus Kinofilm „Nosferatu“ (1922) zurück geht. Mastrovito geht der Frage nach, wovor Menschen heute Ängste haben. Der Italiener möchte auch andere Kreative in seine Arbeiten einbinden, und so kommt es auch zu einer Kooperation mit dem Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. An vier Sonntagen wird es Live-Musik-Aufführungen geben. Die Urban Outreach Band der Jazz-Klasse von Prof. Frank Wingold (Lehrstuhl für Jazzgitarre) probt bereits seit Dezember in der Kunsthalle, um sich auf die Begleitung des Films vorzubereiten. Frank Wingold: „Man kann das als eine große Improvisation bezeichnen.“ Am Anfang mussten die Jazz-Studenten erst einmal die Akustik der Kunsthalle ausloten, in der der Film auf eine sechs Meter hohe Bücherwand im Chor des Kirchenschiffs projiziert wird. Zur Demonstration bläst Saxofonist Jan Paul Herbst einen Ton, der noch lange durch das Gebäude weht und sich mit jeder verstreichenden Sekunde anders anhört. Und wenn Lukas Schnadt mit einem Geigenbogen ein Becken seines Schlagzeugs ,bearbeitet‘ und ihm unheimliche Töne entlockt, könnte es keinen besseren Raum für diesen einzigartigen Klang geben. Während der Probe sitzen die Musiker der Urban Outreach Band im Halbkreis vor einem Laptop, auf dem der Film von Andrea Mastrovito läuft und vertonen. Prof. Frank Wingold sitzt daneben und gibt Anweisungen und Tipps. Zu Pianist Johann Baldursson: „Übernimm‘ Du an dieser Stelle die Grundlage der Improvisation“. Woraufhin der einen Akkord auf dem Piano spielt, der die gezeigte Animationsszene dramatisch einfängt. Bei allem bewegt sich die Urban Outreach Band dabei zwischen Jazz, Avantgarde und Musik, wie man sie aus „Film Noir“-Klassikern kennt. MARIO SCHWEGMANN P 18.2., 4.3., 18.3., 1.4., Kunsthalle

denn die Samstage sind schon belegt.“ Und die Märkte, die schon für Sonntage angekündigt sind? „Da haben wir natürlich jetzt Zweifel, ob die genehmigt werden. Der einzige wirkliche Ausweg ist wohl die Gemeinnützigkeit.“ Erwerbsgeschäfte am Sonntag? Rechtlich heikel. Deshalb geht Viel Unsicherheit für die Veranstalter, viel Arbeit für die Stadt. Gerhard Meyes jetzt den Sonntagsmärkten an den Kragen. Schade eigentlich. ering, Stadt Osnabrück: Es sei „jeweils eine Einzelentscheidung zu treffen.“ Hintergrund ist das Niedersächsische Feiertagsgesetz. Das verbietet „öffentlich bem 4. Februar wird es spannend. Dann steht in der Halle Gartlage der merkbare Handlungen“, die „dem Wesen der Sonn- und Feiertage“ widersprechen. „Spielzeugmarkt“ an. Am 11. folgt der „Antik-“, am 18. der „Kunsthand- Das treffe auch auf Märkte zu, so das OVG, denn sie seien „in aller Regel vom werkermarkt“... Spannend wird es, weil sie von einer Entscheidung des Ober- Abschluss von Erwerbsgeschäften geprägt“, das habe „werktäglichen Charakter“. Das sieht die „Interessengeverwaltungsgericht Lüneburg meinschaft für den Erhalt von betroffen sind: Gewerbliche FlohSonntagsflohmärkten in Niederund Trödelmärkte seien an Sonnsachsen“, Bissendorf, natürlich und Feiertagen „grundsätzlich anders. Ihre Petition fordert die unzulässig". Also keine Sonn„Beibehaltung der seit über 40 tagsmärkte mehr in NiedersachJahren bestehenden Tradition“, sen? Immerhin gab es in 2017 sonst falle „schützenswertes Kulüber 5000 davon, mit Millionen turgut“ weg. Auch ökologische Besuchern ... Schwierig. Denn das Vorteile führt sie ins Feld: Die OVG macht eine Einschränkung: Wieder- und Weiterverwendung „nach einer Würdigung aller gebrauchter Artikel rette „ResUmstände des Einzelfalls“. sourcen für die Zukunft“. Bis Ende Ferdinand Hartmann, Osnabrü2017 kamen mehr als 33.000 Uncker Herdbuch eG (OHG), Melle, terschriften zusammen. Betreiber der Halle Gartlage, zu Und jenseits des wirtschaftlidieser Grauzone: „Das ist für uns chen GAUS für die Veranstalter: schon sehr beeinträchtigend. Das Müsste man dann nicht eigentsind ja Veranstaltungen, die auslich auch die verkaufsoffenen drücklich für Sonntage konzipiert Sonntage killen? sind. Und auf den Samstag ausweichen geht sowieso nicht, Bald nicht mehr möglich? Kunsthandwerkermarkt in der Halle Gartlage HARFF-PETER SCHÖNHERR

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aufgefallen

Baubeginn für neue Schule Die Arbeit des Afghanischen Frauenvereins aus Osnabrück geht auch zwei Jahre nach dem Tod ihres Schirmherrn Roger Willemsen weiter.

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is zu seinem Tod war Roger Willemsen Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins. In dieser Eigenschaft besuchte er auch mehrere Male Osnabrück. Den Schülerinnen und Schülern des Carolinums mag sein Besuch im Jahr 2012 in guter Erinnerung sein. Damals zeigte der Autor und Moderator seinen süffisanten und entwaffnend ehrlichen Humor. Auf die Frage einer

Schülerin, warum er sich gerade für das Land Afghanistan engagiere, antwortete er, dass dies an seiner jugendlichen Vorliebe für die Haschisch-Sorte „Schwarzer Afghane“ gelegen habe. Das Carolinum unterhielt damals eine Partnerschaft mit der Marefatschule in der pakistanischen Stadt Peschawar, wo afghanische Flüchtlingsmädchen eine kostenlose Schulbildung auf hohem Niveau erhielten.

FELIX NUSSBAUM, SOIR (SELBSTBILDNIS MIT FELKA PLATEK), 1942. FELIX-NUSSBAUM-HAUS OSNABRÜCK, LEIHGABE DER NIEDERSÄCHSISCHEN SPARKASSENSTIFTUNG. FOTO © FELIX-NUSSBAUM-HAUS OSNABRÜCK

Sauberes Trinkwasser: Nadia Nashir, Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins, nimmt 2017 einen Brunnen in Betrieb

Die musste 2016 schließen. Nun unterhält das Carolinum eine Partnerschaft mit der Bojasar-Schule bei Kabul. Eine Schule will der Afghanische Frauenverein nun auch im Norden Kabuls errichten. Baubeginn soll im Frühjahr 2018 sein, so Nadia Nashir, Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins. „Die Schule soll 1000 Schülerinnen und Schüler aufnehmen und Unterricht von der ersten Klasse bis zur Abiturreife am Ende des zwölften Schuljahrs anbieten“, sagt sie. Für Kinder und Jugendliche in Afghanistan ist der Schulbesuch nicht so selbstverständlich wie hierzulande. Viele nehmen einen beschwerlichen und auch gefährlichen Schulweg in Kauf, um am Unterricht teilzunehmen. Insbesondere in den Gebieten Afghanistans, die von den Taliban beherrscht werden, ist der Weg zur und der Besuch der Schule vor allem für Mädchen lebensbedrohend. Es passt nicht ins mittelalterliche Weltbild der islamistischen Terrorbewegung, dass Mädchen an Bildung teilhaben können. In der Vergangenheit wurden Teile von Schulen des Afghanischen Frauenvereins in den Kämpfen zwischen den Taliban und der Nato zerstört. Das Gebiet der neuen Schule liegt in einem sicheren Gebiet, sagt Nadia Nashir. Die Finanzierung der Roger Willemsen Schule in Kabul ist noch nicht gesichert. Für den Bau des Gebäudes wird noch Geld benötigt. Der Afghanische Frauenverein ruft zu Spenden auf. Das Konto lautet: IBAN: DE28 5708 0070 0680 8505 00, BIC: DRESDEFF570. Infos unter www.afghanischerfrauenverein.de. Und mit Herbert Grönemeyer hat sich ein Nachfolger für die Schirmherrschaft des Vereins gefunden. MARIO SCHWEGMANN

Vertrautes Paar Der Schriftsteller Hans Joachim Schädlich hat einen Roman geschrieben über Felix Nussbaum und seine Lebensgefährtin Felka Platek. Und damit auch über Osnabrücks Geschichte.

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s hätte schön sein können. Der talentierte Osnabrücker Maler Felix Nussbaum und die in Warschau geborene Felka Platek, ebenfalls eine aufstrebende Malerin, leben Anfang 1933 als Stipendiaten in der Villa Massimo in Rom. Hier sollen sie in Ruhe arbeiten. Doch die Geschichte nimmt einen tragischen Verlauf: Das jüdische Paar flieht vor den Nazis in den folgenden Jahren durch halb Europa und im Jahr 1944 werden Felka Platek und Felix Nussbaum im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht. Der Schriftsteller Hans Joachim Schädlich (Jahrgang 1935) hat jetzt einen Roman über „Felix und Felka“ (Rowohlt) veröffentlicht, in dem er die Beziehung zwischen den beiden Künstlern in den Mittelpunkt rückt. Ihm gelingt es, Geschichte und Fiktion miteinander zu vereinen – so hätte es sein können, wie Felix Nussbaum und Felka Platek miteinander gelebt haben, worüber sie gesprochen haben, wie sie als

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Paar waren. Hier der leidenschaftliche, manchmal auch impulsive junge Maler von Anfang 30, auf der anderen Seite die fünf Jahre ältere und besonnene Frau. Hans Joachim Schädlich beschreibt das Leben des Paares im Exil, an der französischen Riviera, in Ostende … Und immer wieder gibt es Rückblenden oder Bezüge zu seinem Leben in Osnabrück. Hans Joachim Schädlich hat sich für „Felix und Felka“ intensiv mit dem Leben und Werk Nussbaums und Plateks befasst und zahlreiche Dokumente aus jener Zeit studiert. Für Osnabrücker, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren, oder im Besonderen für Felix Nussbaum, ist der Roman ein Muss. Das Buch inspiriert aber auch zu einem erneuten Besuch des Felix-NussbaumHauses, das mit zwei Ölgemäl-den und 28 Gouachen die weltweit größte FelkaPlatek-Sammlung besitzt. MARIO SCHWEGMANN

Der Abend naht: Felix Nussbaum malte sich und Felka Platek – und ahnte wohl ihr Schicksal


FOTO: AOK

Kauft Mehetia!

Prophylaxe ist besser

snabrück gibt es nur einmal? Stimmt nicht! Es gibt ein Zweit-Osnabrück, viel schöner (Palmen!) als unseres hier in Deutschland: Pazifik, Inseln über dem Winde, Französisch-Polynesien, 110 km östlich von Tahiti, knapp 2,3 qkm groß. Ein Vulkan-Hotspot, unbewohnt. Gut, polynesisch heißt der Ort Mehetia, aber europäisch hieß er früher Osnaburgh. Und das kam so: Am 18. Juni 1767 sichtet der Ausguck der britischen 22-Kanonen-Fregatte HMS Dolphin Land. Eine Ausschiffung scheitert zwar (hammerheftige Brandung!) aber Kapitän Samuel Wallis, geübter Inselentdecker der Krone (Tahiti!) benennt den basaltischen Fund nach Friedrich August, Herzog von York und Albany, dem letzten Fürstbischof des Hochstiftes Osnabrück. Ein kurzer Blick auf den bis 435 m hohen Hauptberg, dann segelt er weiter. Damals war die Insel übrigens noch bewohnt. Aber auf einer winzigen Insel zu leben, auf der die Erde ständig schwankt (eines der aktivsten Jahre war 1981, mit 3.536 Erdbeben) ist gefährlich: Exodus. Und heute steht die Insel zum Verkauf. Vorschlag an die Stadtverwaltung Osnabrück: zuschlagen. Und unbewohnt lassen. Für immer. Als Naturparadies. Als Ausgleichsmaßnahme für Bauvorhaben in Osnabrück (okay, die alten polynesischen Kultund Wohnplätze dort können ja vorher von Stadt- und Kreisarchäologe Axel Friederichs untersucht werden). Geht nicht? Anderthalb Millionen US-Dollar werden sich doch irgendwo in der Stadtkasse noch zusammenkratzen lassen ... HARFF-PETER SCHÖNHERR

as Jahr 2018 ist noch jung, und für viele steht auf der To-do-Liste, mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig, von der bewussteren Ernährung bis hin zu Sport. Auch die eigene Krankenkasse hilft dabei. So stellt zum Beispiel die AOK Niedersachsen für jedes ihrer Mitglieder ein Mehrleistungs-Budget von 500 Euro im Jahr zur Verfügung. Über dieses Budget können etwa zwei professionelle Zahnreinigungen im Jahr, Reiseschutzimpfungen sowie Sonderleistungen bei Schwangerschaften abgerechnet werden. Und, was weniger bekannt ist, auch ostheopathische und homöopathische Leistungen fallen in dieses Budget. Klaus Hachmeister, Regionaldirektor der AOK im Osnabrücker Land: „Ein Tipp sind in diesem Bereich auch homöopathische Arzneimittel wie Gelomyrtol und Sinupret. Auch hier, wie bei den anderen Mehrleistungen, bekommen unsere Versicherten 80 Prozent ihrer Kosten erstattet.“ Die Spitzenwerte bei der Kundenzufriedenheit zeigen, dass die GesundheitsMARS kasse hier auf dem richtigen Weg ist.

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Zwei Tiere, zwei Sprachen

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olle? Klar, ein Schaf. Gack? Klar, ein Huhn. Zwei sehr unterschiedliche Tiere, mit denen das Osnabrücker Musiktheater Lupe erzählt, dass Verschiedenheiten nicht dazu führen müssen, dass man einander nicht versteht. Aus ihrem Bühnenstück für Kinder ist nun ein Kurzfilm geworden, deutsch-arabisch, gefördert von Nordmedia, als Kooperation mit Die Etagen und der Drehteam Filmproduktion. Und er ruft auf, zu was auch die deutsch-arabische Bühnenfassung aufruft: sich von „diesen Stolpersteinen von Multikulti erheitern“ zu lassen. Das Motto: „Fremd ist man nur, solange man sich nicht kennt.“ Entspannter lässt sich das überhitzteste Thema unserer Tage nicht rüberbringen! Wolle, das zufriedene Schaf, in seiner ländlichen Idylle aufgestört durch seinen neuen Nachbarn, das Huhn: Konfrontationen bahnen sich an. Aber dann kommt alles anders. Das Versprechen: „Das wird Schaftastisch. Mööööh.“ HPS

Und der Sieger ist ... In unserer Januar-Ausgabe hatten wir euch zur Wahl eures Lieblings-Stadtblatt-Covers aufgerufen. Viele von euch haben mitgemacht. Habt Dank dafür! Und hier die Ergebnisse:

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1 . Platz Heft 8, August: „Wahre Worte“ (Kulturnacht)

2 . Platz Heft 10, Oktober: „Freigeist“ (Thomas Jankowski)

3 . Platz Heft 6, Juni: „Die Leute vom Berg“ (Piesberg) Heft 9, September: „Hungrig?“ (Kochen) Und im nächsten Januar dann der Rückblick auf 2018 ... STADTBLATT 2.2018

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aufgefallen

Tür zu, Verstand an Stunde voller Rätsel: Auch in Osnabrück gibt es jetzt Escape Room Games. Bei Fox. Wir waren da.

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gerade im Bau, dreht sich um einen Karmann-Ingenieur, der den ultimativen Kraftstoff der Zukunft entwickelt hat und der Mineralölindustrie in die Fänge gerät. Ein schallisolierter Raum also, ein spannendes Szenario, ein kreatives Team, ein Kampf gegen die Uhr, und draußen ein Gamemaster, der über Kameras alles beobachtet und notfalls Hilfestellung gibt. Schöne: „70 Prozent schaffen es, 30 nicht. Aber auch Ge-

scheiterte erleben die Lösung – der Gamemaster spielt mit ihnen das Spiel zuende. Manchmal sind Teams auch schon in 30 Minuten durch, ganz ohne Hilfe. Aber das ist sehr, sehr selten.“ Die Zielgruppe ist breit gefächert, vom Kindergeburtstag bis zum FirmenTeambildungsevent. Meisner: „Witzig ist, dass Kids oft Dinge entdecken, die Erwachsenen entgehen.“ Wirklich abgeschlossen wird übrigens gar nicht. Das ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Und bei Fox steht immer die Geschichte im Vordergrund, die Atmosphäre, das Rätsel, nicht, wie in anderen Rooms, eine endlose Folge von Codes und Vorhängeschlössern, das Entkommen selbst. Meisner: „Macht total Spaß, sich das alles auszudenken. Und zu bauen. Und auszuprobieren, bis alles klappt.“ Nach zwei, drei Jahren werden die Szenarien dann durch neue ersetzt. Und dann erzählt Schöne. Dass „Fox“ nochmal umzieht, sich von 100 auf 600 qm erweitert. Und wie schnell sich Möbelstücke und Requisiten abnutzen. „Jeder zieht mal an jeder Schublade, dreht jedes Buch um ...“ Aber das muss ja auch. Denken allein reicht nicht.

Geheimnisvoll: Der Opferhain, zu dem nicht alle ohne Hilfe vordringen

HARFF-PETER SCHÖNHERR

FOTO: LIRIKA REXHA

üchse sind schlau, heißt es ja. Und schlau sein musst du, wenn du gefangen bist, in einem blutverschmierten Folterlabor zum Beispiel, oder in der Villa dieses stinkreichen Kunstsammlers, den du eigentlich gerade ausrauben willst, umgeben von Rätseln, und du entkommst nur, wenn du sie löst. Klar also, woher „Room Fox“, Osnabrücks erster Live-Escape-GameAnbieter, seit September 2017 am Start, seinen Namen hat. Eine kurze Einführung, und schon tauchst du ein in Inna Meisners und Björn Schönes „Varus-Fluch“: Die Tür fällt zu, und ab jetzt hast du 60 Minuten, in Professor Armins Wohnung nach Hinweisen zu suchen, was es auf sich hat mit dessen geheimnisvollen Münzfunden in Kalkriese. Schaffst dus nicht, rafft dich der Fluch dahin. Ein Szenario, dass, wenn du schlau genug bist, in einem dunklen Opferstätten-Hain endet. Obwohl du ja an der Sutthauser Straße bist, in einem ehemaligen Tattoo-Studio.

Wer Computerspiele wie „Silent Hill 4: The Room“ kennt und weiß, wie die Mission „Cell“ der SpecOps-TV-Fortbildung „One Man Army” des Ex-Green Beret Mykel Hawke funktioniert, hat Vorteile. Auch Erfahrungen aus anderen Escape-Rooms helfen natürlich, von denen es bundesweit mittlerweile über 400 gibt. Aber Meisner und Schöne setzen auf Unterscheidbarkeit – durch Lokales. Deshalb auch Varus. Ihr zweites Spiel,

blickpunkt!

Plan B?

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dnan Mousa ist aus Syrien und vor zweieinhalb Jahren aus seiner Heimat geflohen. Der 30Jährige hat in Syrien neben einem Juradiplom auch einen Abschluss in Erdöl- und Gastechnik. Heute steht Adnan hinter einem Baklavastand in der Großen Straße und verkauft selbstgemachte Süßspeisen und Falafel. „Ich habe meinen Integrationskurs und auch mein B1-Sprachdiplom in Deutschland absolviert. Meine Abschlüsse werden aber noch immer nicht anerkannt. Auch nach fünf Praktika im Elektronik und IT-Bereich werde ich an der Universität nicht angenommen. Also musste ich mir mit einem Freund einen Plan B ausdenken.“ Doch schnell wurde aus Plan B eine Geschäftsidee. Adnan Moussa und sein Freund, ebenfalls syrischer Geflüchteter, wollen nun mit der „Laterne“ nicht nur am Stand verkaufen, sondern auch ihren eigenen Catering-Service aufbauen. „Unser größtes Ziel ist, ein Restaurant mit syrischen Speisen und orientalischen Süßigkeiten zu eröffnen.“ LIRIKA REXHA

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Treten, treten

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ine Fahrradmesse, ausgerechnet im Autohaus? Klingt ja ein bisschen seltsam. Wenn beide Gruppen im Straßenverkehr aufeinander treffen (oder, schlimmer noch, stoßen), ist Ärger ja meist vorprogrammiert. Aber scheinbar ist bei der 6. Osnabrücker Fahrradmesse eine Vernunftehe möglich. Und es geht nicht nur um neueste Trends in Sachen Fahrrad, um Tourangebote. HelpAge ist, als Charity-Partner der Messe, mit „Schneller auf dem Rad als Usain Bolt“ am Start, einem Wettlauf (oder sagt man da Wettfahrt?) zwischen Zweirad und Zweibeiner. Der ADFC informiert. Und wenn am Ende die Preise der Tombola vergeben werden, von der Luftpumpe bis zur Fahrrad-Reise, ist sicher auch (und wenns nur undercover ist) der eine oder andere Autofahrer dabei. Hoffen wir, dass dadurch ein bisschen ökologische Vernunft auf die Vierrädler abfärbt. HARFF-PETER SCHÖNHERR

P 4.3., Autohaus Härtel

Thomas Jankowski, mit Wienhausen-Porträt: „Alles easy.“

Und: fertig!

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Wer radelt, muss sich stärken: Fahrradmesse? Das hat auch mit Kuchen zu tun

as gut werden soll, braucht manchmal ein bisschen Zeit. Gerade wenn es um Kunst geht. Das war auch bei Thomas Jankowski so. Über die Osnabrücker Legende, deren ARTelier-Café jüngst in der Altstadt an den Start ging, hatten wir im Oktober 2017 eine Titelgeschichte im Heft. Wer wollte, konnte sich bei uns um ein Porträt bewerben, gemalt von Thomas Jankowski, natürlich gratis. Das haben viele getan. Unter ihnen: Musical-Mann Sascha Wienhausen, Professor am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Jankowski sichtete die Bewerber, entschied sich für Wienhausen, überlegte, malte: „Hat echt Spaß gemacht! Ist zuhause entstanden, nach Feierabend. Alles easy.“ Dann stand das Bild ein bisschen im ARTelier-Café. Und mittlerweile ist es abgeholt. Resonanz? Thomas Jankowski: „Er fands super!“ HPS

klartext-grafik.de

Gutes Raumklima

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„Konkret mehr Raum“ hieß es 2015 rund um das, was heute Museumsquartier heißt. Und das wiederholt sich jetzt, gewissermaßen, denn der Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück ruft für 2018 das interdisziplinäre Kooperationsprojekt „Raum“ aus, als „Kulturextra“. Wer sich berufen fühlt, von Performance bis Musik, von Lesung bis werweißwas, kann sich bis Ende Februar bewerben, für den „Kulturraum Altstadt“, sprich: für das Areal vom NussbaumHaus bis zur Kunsthalle, vom Dom bis zum Heger Tor, für den Zeit-

raum vom 16. Juli bis 21. Oktober. Und damit das Ganze möglichst reibungsfrei ins Rollen kommt, reichen „formlose Einreichungen, die Ideen grob skizzieren“, lockt Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur. Wer auf Frische und Nachhaltigkeit setzt, hat gute Karten. Also: Ist Raum messbar? Ist Raum gestaltbar? Ist Raum eine Illusion? Drei städtische Fragen, auf die die Kulturschaffenden der Stadt wohl eine Antwort finden. HPS www.osnabrueck.de/kulturfoerderung/kulturextras-der-stadt

© ruckszio/photocase

Ganz schön mutig! Aktiv werden und Kindern in Not helfen? Zum Beispiel mit einer mutigen Aktion? Wir zeigen Ihnen, wie das geht. www.tdh.de/wwwdg

Vier für die Kultur: Nils-Arne Kässens, Anke Bramlage, Wolfgang Beckermann und Patricia Mersinger (v.l.) bitten um Ideen STADTBLATT 2.2018 11


interview Mark Rauschen auf der Baustelle des neuen L+T Sporthauses, das Anfang März eröffnet wird: „Wir verstehen uns als Teil der Stadt, und wir wollen weiterhin dazu beitragen, dass Osnabrück interessant ist– aber immer im Konzert mit den anderen.“

Die nächste Stufe


Nach zweijähriger Bauzeit eröffnet am 3. März das neue L+T Sporthaus.

POsnabrück ist damit Standort des innovativsten Sporthauses Europas und erhält nach dem Hasehaus ein weiteres markantes Gebäude in der Innenstadt. Auf 5.000 Quadratmetern und fünf Etagen werden nicht nur Sportbekleidung und Sportgeräte angeboten, das L+T Sporthaus beherbergt auch einen Fitnessclub sowie, als besonderes Highlight, die „Hasewelle“ – auf der Kunden surfen dürfen. Über die Idee zum Sporthaus, über Osnabrücks Zukunft als Einkaufsstadt und über Mountainbike-Touren am Dörenberg sprachen wir mit Mark Rauschen, Hauptgeschäftsführer des Unternehmens L+T. INTERVIEW | FOTO MARIO SCHWEGMANN

STADTBLATT: Wie ist die Idee zu dem Sporthaus ent-

standen? MARK RAUSCHEN: Das hat zwei Gründe. Zum einen

können wir es schon: Wir haben seit 30 Jahren ein stetig wachsendes Sportsegment hier im Haus. Zum anderen ist der Markt interessant. Die Mode wird immer sportlicher, die Menschen entdecken die Bedeutung des Sports für ihre Gesundheit zurück. Sport, das ist Quality Time – Zeit, in der man etwas für sich tut und die man mit netten Menschen verbringt. Da wollen wir gerne Partner auf Augenhöhe sein. Und damit wir konkurrenzfähig sind gegenüber dem Onlinehandel, haben wir unsere Sportfläche mehr als verdoppelt. STADTBLATT: Können Sie etwas zur Architektur des Sporthauses sagen? MARK RAUSCHEN: Wir haben uns bewusst für einen mutigen Entwurf entschieden und wollten ein Statement geben an diesem Standort. Die Dynamik, für die Sport steht, soll schon von außen anhand der Fassade und auch aufgrund der Größe des Gebäudes erkennbar sein. STADTBLATT: Sie sprechen von der nächsten Evolutionsstufe im Einzelhandel. Was meinen Sie damit? MARK RAUSCHEN: Das Haus L+T hat sich vor 25 Jahren dafür entschieden, Aufenthaltsqualität und Erlebnis in den Fokus zu rücken. Unsere Philosophie ist nicht die reine Produktpräsentation, sondern wir möchten unsere Kunden inspirieren und ihnen einen ganzen Look vorstellen. Mit dem Sporthaus wollen wir jetzt noch weiter gehen in Richtung Freizeitgestaltung, und auch Kunden, die aus dem Umland kommen, noch einen Grund mehr zu geben, zu uns zu kommen. Wir wollen der Treffpunkt für die sportliche Community werden. Für alle – vom Breiten- bis zum Spitzensportler. Dazu gehören eine große Auswahl und kompetente Beratung. STADTBLATT: Wie halten Sie sich persönlich fit? MARK RAUSCHEN: Ich habe bis letztes Jahr geboxt und fahre im Winter gerne Ski, und ich habe jetzt das Mountainbiken wieder für mich entdeckt. Das ist schön, draußen an der Luft zu sein. Ich fahre meistens am Dörenberg oder am Hüggel, manchmal auch am Piesberg. STADTBLATT: Sie kündigen auch einen Health Club an. Was wird das sein? MARK RAUSCHEN: Nach dem Motto „Sport im Sporthaus“ wird ein Fitness-Studio mit dem Namen „City Gym“ dazu gehören, mit dem wir uns viel Mühe gegeben haben und das wir selber betreiben

werden – damit wir die Möglichkeit haben, die selben Mitarbeiter als Trainer einzustellen wie in der Beratung und im Verkauf, um dem Kunden ganzheitlich entgegen zu kommen. STADTBLATT: Es soll auch eine grüne Oase geben, mit Gastronomie und im Sommer mit der Möglichkeit für Open Air Kino. MARK RAUSCHEN: Das wird am Haseuferweg entstehen, in dem ehemaligen Garten des Wilhemsstiftes und auf der früheren Terrasse des L’Italiano. Wir haben Gastronomie an dieser Stelle vorbereitet, aber das werden wir erst im Sommer 2019 realisieren. Dann aber eher in Richtung von Aktionen und einem Food Truck zum Beispiel, kein festes Restaurant. STADTBLATT: Der VfL Osnabrück wird auch Teil des Sporthauses sein, mit einem lilaweißen Fanshop. Was schätzen Sie an solchen Kooperationen? MARK RAUSCHEN: Wir sind seit Jahren immer enger mit dem VfL zusammen gekommen und finden, dass die Partnerschaft sehr gut passt. Der VfL ist ein Teil von Osnabrück, und wir sehen uns letztlich auch als einen Teil von Osnabrück. Mit dem Sporthaus haben wir jetzt auch in der Größe die Möglichkeit, den Fanshop hier abzubilden.

„Wir wollen der Treffpunkt für die sportliche Community werden. Für alle – vom Breitenbis zum Spitzensportler.“ STADTBLATT: Wenn das Sporthaus im Frühjahr er-

öffnet wird – ist die L+T-Familie dann komplett oder haben Sie schon die nächsten Bauvorhaben im Blick? MARK RAUSCHEN: Wir machen jetzt erstmal das Sporthaus fertig, das wird dann auch das größte Projekt in meinem Berufsleben sein. Und dann ist das Ziel, das Sporthaus gut in Schwung zu bringen. Anschließend werden wir das Modehaus dort, wo der Sport auszieht, renovieren und anders nutzen. Auch die Markthalle wird renoviert, womit wir schon begonnen haben. Und dann wollen wir auch mal wieder zur Ruhe kommen – wir sind Händler und kein Bauunternehmen. (lacht). STADTBLATT: Es gibt Stimmen in Osnabrück, die die Entwicklung von L+T kritisieren und Ihnen vorwerfen, zu viel Platz in der Stadt zu beanspruchen. Was sagen Sie diesen Kritikern?

MARK RAUSCHEN: Wir haben uns vor langer Zeit dafür entschieden, Osnabrück treu zu bleiben und unsere Kraft in diese Stadt zu investieren. Zum Glück haben wir den Erfolg in den letzten Jahrzehnten gehabt und konnten hier wachsen. Heute sind wir ein Treffpunkt für die Region, der über Jahre harmonisch gewachsen ist. Wir verstehen uns als Teil der Stadt und wir wollen weiterhin dazu beitragen, dass Osnabrück interessant ist – aber immer im Konzert mit den anderen. STADTBLATT: Sie sind seit 2014 auch Vizepräsident der IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und haben somit auch das Wohl großer Teile der Osnabrücker Wirtschaft im Blick. Wie ist es um den Einzelhandel in Osnabrück aus Ihrer Sicht bestellt? MARK RAUSCHEN: Osnabrück bekommt nach wie vor gute Noten als Standort, für seine Aufenthaltsqualität. Was uns Sorgen bereitet, ist die Erreichbarkeit. Es wäre schade, wenn wir diesen Standortvorteil verspielen, zumal Osnabrück da auch im Wettbewerb ist mit anderen Oberzentren. STADTBLATT: Beim Thema Einzelhandel kommt man nicht um die Entwicklungen am Neumarkt umher. Wie stehen Sie zum geplanten Einkaufscenter von Unibail-Rodamco? Sind Sie für den Bau oder für eine Alternative? MARK RAUSCHEN: Das ist ein sensibles Thema, aber unsere Meinung zum Einkaufscenter hat sich nicht geändert. Wir glauben nicht, dass Osnabrück nach der Kamp Promenade und unserem Haus noch ein drittes Einkaufscenter braucht. Wir lehnen das aber nicht aus Wettbewerbsgründen ab: Wir haben die Kamp Promenade begrüßt und auch die Renovierung von Peek & Cloppenburg. Wir unterstützen heute jegliche Alternativplanung am Neumarkt: Wohnen in der Innenstadt wird immer interessanter, und auch die beiden Hochschulen suchen nach neuen Standorten. Auch Handel wäre möglich, aber in anderer Form als in einem Einkaufscenter. STADTBLATT: Wie denken Sie über den digitalen Handeln nach? MARK RAUSCHEN: Digitaler Handel ist ein großes Thema. Die Digitalisierung betreiben wir vor allem im Bereich Social Media, um mit unseren Kunden zu kommunizieren. Wir sind noch nicht an dem Punkt, einen Onlineshop zu eröffnen. Ich persönlich bin überzeugt, dass der Marktplatz, der sich seit 1.000 Jahren in Europa etabliert hat, weiterhin funktioniert. Ein Produkt anfassen, einen Kaffee trinken – sehen und gesehen werden. Nennen Sie mich romantisch, aber für diese Idee kämpfe ich. STADTBLATT: Zum Schluss: Welchen Sportler würden Sie gerne zur Eröffnung des Sporthauses begrüßen? MARK RAUSCHEN: Bastian Schweinsteiger. Sein Einsatz bei der Fußball-WM 2014 war fantastisch. Und er ist sympathisch. STADTBLATT: Und haben Sie schon heimlich für die Welle trainiert? MARK RAUSCHEN: Das habe ich tatsächlich, unter anderem am Atlantik und in München. Wir machen die „stehende Welle“ aber nicht als Gimmick, sondern Surfen steht für mich für ein Lebensgefühl. Und das holen wir nach Osnabrück! STADTBLATT 2.2018 13


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Schräge Teile

Klaudia Stavreva: „Ich verbinde die deutsche Kultur mit meinem mazedonischen Temperament.“ 14 STADTBLATT 2.2018


Klaudia Stavreva ist keine konventionelle Modedesignerin – sie ist Künstlerin, Forscherin und Geschichtenerzählerin. Ihre Kollektion fällt auf – durch die im wahrsten Sinne des Wortes schrägen Teile, aber auch durch ihren extravaganten Stil, den sie ohne Scheu zur (Moden-)Schau trägt. Ihr Ziel: Eine Kollektion, die in der Region Osnabrück geschneidert wird. VON LIRIRA REXHA | FOTOS JACOB MASON

HAARE: FRISEURE LEUSCHE-WEIGEL, MELLE | MAKE-UP: SARINA TIEMEYER UND INGA MARTING, KOSMETIKSTUDIO STERNSTUNDEN, MELLE LOCATION: MUSEUM INDUSTRIEKULTUR

KREATOR Ihre roten Lippen sind ihr Markenzeichen. Wie viele Lippenstifte sie schon aufgebraucht hat? Daran kann sich Klaudia Stavreva nicht erinnern. Sie ist die Gründerin von STAVREVA KREATOR, beschreibt sich selbst als Künstlerin, Designerin, Geschichtenerzählerin und Forscherin kultureller und historischer Phänomene, die über die klassischen Grenzen von Mode, Sexualität, Geschlecht, Alter und Religion hinausgehen. Im März kommt ihre neue Boxershorts-Kollektion auf den Markt. Sie produziert sie zunächst in Arnheim, Niederlande. Klaudia Stavreva: „Da ich dort mein kreatives Netzwerk habe, fokussiere ich mich erst auf Arnheim. In den nächsten Jahren will ich aber meinen Standort wechseln und in der Heimat produzieren. In Melle.“ Klaudia Stavreva ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, ihre Herkunft liegt in Mazedonien. „Die mazedonische Kultur, mit der ich aufgewachsen bin, ist bunt, kitschig und übertrieben. Ich verbinde die deutsche Kultur mit meinem mazedonischen Temperament.“ Klaudia Stavreva hat in Arnheim ihren Master in Modedesign absolviert und 2017 ihre erste eigene Kollektion „Bosstvrva“ unter dem Modelabel STAVREVA KREATOR auf der Amsterdam und Pariser Fashionweek präsentiert. „Ich benutze das ,K‘ wie in meinem Namen ,Klaudia‘. Indem ich ,Kreator‘ als meine persönliche Charakterisierung benutze, repräsentiert es auch mein kulturelles Erbe.“ Ihre Präsentationen sieht sie als „Spektakel“, als „Show“, von Performance bis Film, erzählt als Geschichte.

INSPIRATION Besonders das Praktikum bei Maison Margiela in Paris hat Klaudia Stavreva und ihre Mode stark beeinflusst. Das in Paris gegründete Modeunternehmen machte sich mit avantgardistischer, dekonstruktivistischer Mode einen Namen. Margiela nahm bereits bestehende Kleidung auseinander und setzte sie in eher unüblicher Weise und Materialkombination wieder zusammen. Nicht nur die Eindrücke der Modewelt prägten die Designerin, sondern auch ihre südosteuropäische Herkunft. Die Farben, Muster und die F Lebensweise im Balkan.

Das Hauptoutfit aus Klaudia Stavrevas Kollektion „BOSSTVRVA“.Das Ziel: aus sehr maskulinen, langweiligen und eintönigen Anzügen etwas Außergewöhnliches zu kreieren. An der übergroßen Hose sind alle Nähte offen, nur der Taillenbund ist so eng geschnitten, dass er auch einer Frau passt. Man erkennt den Frauenkörper unter dem Anzug, eine Art „verdeckte Sinnlichkeit“, so Stavreva. STADTBLATT 2.2018 15


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Klaudia Stavrevas Herzstück: Power Dressing Inversé. Die Unterwäsche ist mit Perlen, Steinen, Silikon oder Münzen versehen. Sehr aufregend. Diese Mode ist besonders für selbstbewusste und starke Frauen. Etwas kalt war dem Model beim Fotoshooting im Industriemuseum in dieser Unterwäsche-Kollektion definitiv.

Ein Wort: Kontrast! Die Hose ist ein extrem dicker Jacquardstoff aus den 80er Jahren, das Oberteil ein neuer Seidenstoff aus Amsterdam. Der Farb- und Materialmix soll an den kitschigen osteuropäischen Einrichtungsstil erinnern. Ein alter Bahnwaggon ist dafür der passende Hintergrund.

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Dieser blaue Anzug soll den Eindruck machen, als hätte die Tochter einen Anzug vom Vater an, der aber, aufgrund des aufwendigen Schnittes der Jacke, trotzdem passt. Das Top ist aus der „Power Dressing Inversé“-Kollektion. Es ist mit Silikon, Perlen und Steinen verziert.

Klaudia Stavreva: „Für ,Bosstvrva‘ wurde ich von den geschworenen Jungfrauen in Albanien inspiriert. Sie sind Frauen, die das Leben von Männern leben. Sie schwören, nie zu heiraten oder Kinder zu haben. Während meiner Recherchen habe ich plötzlich darüber nachgedacht, wie meine Schwester und ich uns in den 90er Jahren in den Hugo Boss-Anzügen unseres Vaters verkleidet und Videos gedreht haben, also habe ich beschlossen, die beiden Geschichten miteinander zu kombinieren.“

MODE In ihrer Kollektion geht es um die Aufhebung von Geschlechterrollen. Frauen tragen Anzüge, hochgeschnittene Stoffhosen, schon fast steif und uniformähnlich. Neben ihrer klassischen und schlichten Boxershorts-Kollektion, entwirft Klaudia Stavreva Kleidungsstücke, die Kunst, Kultur und Geschichte miteinander verbinden. „Ich verwende alte Stoffe aus den 80er und 90er Jahren, die nicht mehr produziert werden. Besonders alte Stoffe aus Mazedonien liebe ich. Diese gibt es hier nicht überall und machen meine Teile besonders.“ Ihr Herzstück? Ihre Dessous. „Indem ich meine Arbeit mit autobiographischen und anekdotischen Referenzen verbinde, möchte ich den Begriff des Luxus neu definieren und ihn zum Bereich der weiblichen Erfahrung machen. Intuitiv, rätselhaft und multidimensional.Wenn mich jemand fragt, was meine Mode und mich ausmacht, sage ich nur drei Wörter: „Power Dressing Inversé.“

POWER DRESSING INVERSÉ „Für mich liegt die Kraft der Frau in ihr selbst. Schönheit und Selbstbewusstsein sollte mit meiner Mode eine neue Bedeutung bekommen.“ Die Dessous sind von innen mit Perlen, Federn, Münzen oder Modesteinen bestickt. Von außen wirken die Teile unscheinbar, die wahre Kunst befindet sich innen, und soll die Frau stimulieren und ein Gefühl von Erotik verleihen. Klaudia Stavreva wollte mit dieser Kollektion ein Statement setzen, etwas kreieren, was sie vorher noch nicht gesehen hat. „Diese Teile sind für starke, selbstbewusste, erfolgreiche Frauen geschaffen, die ein gesundes Selbstwertgefühl mitbringen. Ich wollte nicht etwas entwerfen, das man nur sehen kann, sondern auch etwas, das man am Körper fühlt.“

ZUKUNFTSPLÄNE Klaudia Stavreva steht vor großen Aufgaben. Im März kommt ihre erste eigene Boxershorts-Kollektion auf den Markt. Diese wird in ihrem Webshop www.stavrevakreator.com verkauft. Danach erhofft sie sich eine Ausweitung auf Geschäfte, zunächst in Rotterdam, Amsterdam und Berlin. „Ich werde viel über Social Media werben, damit ich mit meiner neuen Kollektion viele Menschen erreiche und neugierig mache.“ Dazu kommt ihr Businessplan, um ihr Label STAVREVA KREATOR weiter aufzubauen. Sie schneidert Kostüme für das Stück „Through the Valley“ der niederländischen DanceCompany „Teddy’s Last Ride“, arbeitet auch schon an einer neuen Kollektion, die sie im Herbst auf der Amsterdam Fashionweek präsentieren möchte. Wie wird die neue Kollektion aussehen? „Man muss nicht alles aufdecken, Rätsel sind spannend. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich noch in Arnheim bleiben, ich hoffe nicht mehr lange. Ich hoffe, ich kann bald in Melle produzieren. Zurück in die Heimat.“

Die Lederjacke aus Kalbsleder? Ein Hingucker. Die Idee dahinter? Klaudia Stavreva: „Es sollte so aussehen, als hätte man aus einer Ledercouch eine Jacke kreiert, die Mann und Frau tragen können.“ Verrückt und unkonventionell. Die braune Anzughose wieder weit und maskulin, das Bustier ist ein Kontast und steht für die Weiblichkeit der Frau.

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boxen

Ring frei Osnabrück war einmal eine Boxhochburg. Mittlerweile ist es ruhiger um den Faustkampf geworden. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt auch heute noch positive Entwicklungen. VON MALTE SCHIPPER | FOTOS JACOB MASON

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um Beispiel in einer Turnhalle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Eversburg. Dort bietet Heinz Janocha vom OSC seit gut zehn Jahren einen Boxfitness-Kurs an. Der 59-Jährige boxt seit seinem 13. Lebensjahr und war ein erfolgreicher Amateur. Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr holte der Maschinenschlosser sein Abitur nach und studierte Erziehungswissenschaften. Während seiner Arbeit als Streetworker beim Haus der Jugend bot er schon Kurse an. „Als der OSC diese Halle übernommen hat, bin ich angesprochen worden, ob ich Interesse hätte, das hier mit aufzubauen“, erinnert sich Janocha. Die Boxgymnastik hat der lizenzierte Boxtrainer selbst aus jahrzehntelanger Erfahrung zusammengestellt. „Man hält sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch fit.“, sagt Janocha. Nach der Gymnastik gibt es für die Teilnehmer die Chance, unter Janochas Anleitung an den Boxgeräten zu trainieren oder zum Sparring in den Ring zu steigen. „Das ist aber jedem freigestellt“, unterstreicht Janocha. „Bei uns muss keiner Handschuhe anziehen.“ Besondere Voraussetzung braucht es für die Kursteilnahme nicht. „Hier kann jeder hinkommen“, sagt Janocha. „Wir haben alle mal bei null angefangen.“ Jeweils donnerstags wird ein Probetraining angeboten. Nach der Anmeldung kann vier Mal in der Woche trainiert werden. Das Teilnehmerfeld ist breit gefächert. „Bei uns sind alle Berufsgruppen und Nationalitäten vertreten“, sagt Janocha. „Wir sind ein guter Haufen.“ Der Trainer coacht auch die offizielle Boxerstaffel des OSC. „Leider hat es mit dem Boxen in Osnabrück etwas nachgelassen“, meint Janocha. „Während meiner aktiven Zeit war Osnabrück eine Hochburg. Ganz früher gab es die Veranstaltungen in der Halle Gartlage, später in der Schlosswallhalle. Damals gehörte Osnabrück zu den stärksten Staffeln in Norddeutschland.“ Von seiner eigenen Truppe ist der Trainer angetan: „Hier treffen sich sowohl deutsche Jugendliche als auch Jugendliche anderer Nationalitäten, die sich vorher nicht gekannt haben. Es gibt sofort einen wunderbaren Zusammenhalt. Das ist wie beim Schneeballprinzip. Aus einem kleinen Ball wird eine riesige Kugel. Es gibt kein besseres Medium als Sport.“ Was treibt den Ehrenamtlichen an, immer weiter zu machen? „Wenn man mit jungen Leuten arbeitet, bleibt man selber jung. Man ist immer auf dem Laufenden und kann mitreden. Wenn man dann noch Erfolge vorzuweisen hat, und sieht, wie die Leute sich zusammenraufen, ist das ein tolles

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Atilla Kayabasi: „Boxen müsste wieder mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden.“

Gefühl.“ Doch wunschlos glücklich ist Janocha noch nicht. „Ich würde mich über den einen oder anderen Sponsor freuen, der uns finanziell unterstützt, damit wir noch ein paar Geräte, Trainingsanzüge und Trikots bekommen.“ Ums Osnabrücker Boxen geht es auch im McFIT an der Hannoverschen Straße. Dort trainieren mit Atilla Kayabasi und Sascha Prinz zwei hoffnungsvolle Osnabrücker Kämpfer. Der Leichtgewichtler Kayabasi, der bislang all seine neun Profikämpfe gewonnen hat, kam durch einen Schulfreund zum Boxen. „Mir hat gefallen, dass das Training den ganzen Körper beansprucht“, erinnert sich der 28-Jährige. „Man kann sich nicht

auf jemand anderes verlassen, wenn man im Ring bestehen will.“ Angefangen hat Kayabasi beim Boxring Osnabrück in der Schlosswallhalle. Später ging es zum BSV Holzhausen. „Da hat mich Delroy ‚Danny‘ Daniels trainiert“, erzählt Kayabasi. „Er hat mir das Boxen richtig beigebracht. Mit seiner Hilfe habe ich auch viele Titel gewonnen. Er ist so etwas wie mein Mentor.“ Zwischenzeitlich wurde Kayabasi auch von der Osnabrücker Box-Legende Heiko Schütz und dem Trainer Tobby Damke beim Boxclub Osnabrück gecoacht. Mittlerweile steht er bei First Punch Promotion unter Vertrag und wird von Alexander Der trainiert.


„Die Leute glauben, dass Boxen viel mit Gewalt zu tun hat und keine richtige Sportart ist. Dabei lernt man in erster Linie Disziplin und Respekt.“ Atilla Kayabasi

Heinz Janocha: „Bei uns sind alle Berufsgruppen und Nationalitäten vertreten. Wir sind ein guter Haufen.“ Dass der Osnabrücker bei den Profis gelandet ist, kam eher durch Zufall. Bei einer Meisterschaft boxte Kayabasi innerhalb einer Stunde das Halbfinale und Finale und schlug unter anderem einen siebenfachen deutschen Meister. „Da sind Leute aus dem Profilager auf mich aufmerksam geworden und haben mich angesprochen.“ Auch Kayabasi wünscht sich mehr Boxen in Onabrück. „Boxen müsste wieder mehr in die Öffentlichkeit gerückt werden“, sagt er. „Die Leute glauben, dass Boxen viel mit Gewalt zu tun hat und keine richtige Sportart ist. Dabei lernt man in erster Linie Disziplin und Respekt.“ Diese Eigenschaften benötigt Kayabasi auch bei der Leistung, Beruf, Familie und

Sport unter einen Hut zu bekommen. „In den letzten zwei Jahren habe ich vielleicht vier Stunden pro Nacht geschlafen“, erzählt der Dachdeckermeister, der zur Zeit bei der Bundeswehr ist. Kayabasi war früher auch gern als Zuschauer bei den Veranstaltungen in der Schlosswallhalle dabei. „Es wäre schön, wenn es das wieder öfter geben würde“, meint er. Für ihn selbst steht am 3. März der größte Kampf seiner Karriere an. Im Vorprogramm des Fights zwischen Avni Yildirim und Derek Edwards in Köln wird Kayabasi einen Kampf im Vorprogramm bestreiten. „Mir ist egal, wo ich boxe“, meint Kayabasi. „Ich bereite mich immer gewissenhaft

vor und gehe immer fit in den Ring. Aber es wird sicher ein anderes Gefühl sein, vor einem so großen Publikum zu boxen. Da möchte man sich natürlich super präsentieren.“ Auch der Schwergewichtler Sascha Prinz, Trainingspartner von Kayabasi und ebenfalls von Alexander Der trainiert, freut sich auf seine kommenden Kämpfe. „Mit meinem Management CM Sports sind für dieses Jahr sechs bis sieben Kämpfe angepeilt, die ich natürlich alle gewinnen möchte“, sagt der 28-Jährige, der seine drei Profikämpf erfolgreich bestreiten konnte. Auch für Prinz war die Schlosswallhalle eine wichtige Anlaufstelle. „Ich habe im Alter von 14 Jahren nach einer Abwechslung zum Fußball gesucht. Mit meinem Cousin, der zu der Zeit schon boxte, habe ich dann eine Trainingseinheit in der Schlosswallhalle besucht.“ Später schaute Prinz als Zuschauer bei mehreren Profibox-Veranstaltungen zu. „Da habe ich gesehen, dass man nicht so weit von der Leistung entfernt ist, die die Jungs dort erbrachten. Durch einen guten Kontakt ging es dann ganz schnell.“ Das gemeinsame Training mit Kayabasi hat für Prinz nur Vorteile: „Wenn der eine mal einen Durchhänger hat, zieht der andere ihn mit. Da wir privat wie beruflich die gleichen Interessen verfolgen, passt das sehr gut.“ Auch Prinz kennt die Anforderungen, die einem Beruf, Familie und Boxen abfordern: „Es ist nicht immer einfach. Gerade mit dem Pensum an Training. Aber wenn dir die Familie den Rücken freihält, hilft das.“ Im April sind Prinz’ acht Jahre bei der Bundeswehr um. „Dann kann ich mich meinem Verwaltungsfachwirt widmen.“ Auch Prinz bricht eine Lanze für mehr Boxen in Osnabrück. „Osnabrück war mal eine Boxhochburg. Da wollen wir die Stadt wieder hinbringen!“ STADTBLATT 2.2018 19


extremismus

Kleine Flamme Ist Osnabrück ein salafistischer Brennpunkt, wie das LKA sagt? Islamophobe Hysteriker horchen auf. Aber ein Brand sieht anders aus. TEXT HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTO: MILKYWAY71/PHOTOCASE.COM

s war ein hartes Wort, dass Uwe Kolmey, Präsident des Landeskriminalamts Niedersachsen (LKA), am 17.11.2017 über Osnabrück sagte: „Brennpunkt“. Er tat es in einer Grußwortrede zur Jahrestagung der „Kompetenzstelle Islamismusprävention Niedersachsen“ in Hannover. Der Hintergrund: Salafismus. Osnabrück, ein salafistischer Brennpunkt? Gut, es gab Tage, da wurde auf der Großen Straße der Koran verteilt. Und es wurden Spenden gesammelt. Aber darüber hinaus? Osnabrück ist doch so stolz auf sein gutes multikulturelles Klima? Hans Retter, Pressebüro LKA: Ja, neben Braunschweig, Wolfsburg, Hildesheim, Göttingen und Hannover habe Kolmey auch Osnabrück als „salafistischen Brennpunkt“ bezeichnet. Und das gelte unverändert, „auch wenn Osnabrück bei einer gesamt-niedersächsischen Betrachtung nicht an erster Stelle stehen dürfte“ und „eine quantitativ und qualitativ geringere Bedeutung innehat“. Die

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salafistische Szene werde allerdings „vorrangig vom Verfassungsschutz beobachtet“. Frank Rasche, Pressebüro des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sachgebiet Verfassungsschutz: 850 Anhänger habe die salafistische Szene in Niedersachsen aktuell. In Osnabrück seien „Einzelpersonen des salafistischen Spektrums bekannt“. Im Vergleich habe Osnabrück aber „eine quantitativ und qualitativ geringere Bedeutung“. Coskun Saglam, Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück: „Brennpunkt? Stellt sich mir nicht so dar. Und wir achten natürlich schon sehr genau drauf, was hier vor Ort passiert. Sagen wir mal so: Ich sehe kein Indiz dafür, dass von Osnabrück irgendeine Gefahr für den Weltfrieden ausgeht.“ Sara Höweler, Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge „Exil“, sieht das genauso: „Ich hab da nichts vor Augen.“ Annekatrin Teschner, Präventionsnetzwerk „Präsenz“ des Diakonischen Werks Stadt und Landkreis Entspannt euch: Der Mond über Osnabrück ist kein muslimisches Symbol, sondern einfach nur – der Mond.

Osnabrück: „Als das Wort Brennpunkt fiel, waren wir natürlich besorgt und haben geschaut, wer uns das untermauern kann.“ Und, wieviel salafistische Präsenz hat „Präsenz“ gefunden? Teschner, die antritt, „die Vernetzung sämtlicher Akteure im Bereich der Prävention gegen islamistische Radikalisierung und gegen Demokratiefeindlichkeit zu fördern und zu gestalten“: „Kommt ja auch auf die Sichtweise an. Wo ein Brennpunkt ist, da ist Feuer. Die Frage ist: Brennt das Haus oder ist nur der Ofen ein bisschen warm?“ Die Buntheit der Stadt durch Migration sieht Teschner als Gewinn. Anfang Oktober 2017 hat „Präsenz“ seine Arbeit aufgenommen: „Toll ist die hohe Bereitschaft der Osnabrücker, mit uns zu schauen, was passiert. Und nicht gleich den Stab zu brechen.“ Kolmeys Äußerung sieht sie auch als Chance: „Das weckt vielleicht auch ein wenig die Sensibilität, die wir brauchen.“ Leonie Jantzer, für die Initiative No Lager Mitglied im Osnabrücker Netzwerk „Solidarity-City“, sieht Osnabrück eher als eine Hochburg ganz anderer Art: „Als die der Solidarität!“ Und: Gefahr gehe „auch vom Staat aus“, durch Restriktionen für Flüchtlinge, Abschiebungen, „das verhärtet die Diskussion“. Und die Polizeidirektion (PD) Osnabrück? „Salafistische Tendenzen“ lassen sich, sagt sie unter Verweis auf den Verfassungsschutzbericht 2016, „mittlerweile in Niedersachsen flächendeckend nachweisen“. Aber: „Als islamistische Brennpunkte werden generell keine Städte, sondern einzelne Objekte wie z.B. Vereine, Moscheen, etc. angesehen, die nicht nur vorübergehend von islamistischen Aktivitäten betroffen sind.“ Heißt für Osnabrück? „Personen aus dem islamistischen Spektrum haben ihre Aktivitäten an einem einzelnen Objekt in Osnabrück so zentriert, dass im konkreten Einzelfall von einem Brennpunkt gesprochen werden kann.“ Da ist er also, der Brennpunkt. Nadine KlugeGornig, Pressebüro, für den örtlichen Zuständigkeitsbereich der PD Osnabrück: Die Zahl der „eingestuften Personen“ beziffere sich „im einstelligen Bereich“. Die Zahl der ausgereisten, mehrheitlich wieder rückgekehrten Islamisten ebenfalls. Rund 20 niedersächsische Moscheen seien dem islamistischen Spektrum zuzurechnen, eine davon befinde sich in Osnabrück. Sabina Ide, als Dialogbeauftragte der PD eine Brücke zwischen Polizei und Migranten: „Es wäre naiv, zu denken, Osnabrück sei auf der Landkarte des Salafismus ein weißer Fleck. Aber wir haben hier eine sehr besondere Situation. Alle Beteiligten kennen sich sehr gut, seit langem, auch unsere Kontakte zu den Moscheegemeinden, zu den Imamen, sind sehr vertraut, die wollen auch keine faulen Eier im Nest, die sind genauso verunsichert wie die Restbevölkerung. Kommen Fremde und nehmen unerwünscht Einfluss, werden die höflich aber bestimmt gebeten zu gehen.“ Natürlich ist Ide auch auf dem Symposium „Polizei und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ präsent, am 22.2. in der Schlossaula der Universität Osnabrück. Wie Kolmeys Wort vom „Brennpunkt“ zu erklären ist? Es darf gerätselt werden.


ortstermin 10 Mann: Aufgeben ist an diesem besonderen Tag verboten!

Bräutigam Matthias Schrey: „Unten im Kart oder auf der Kartbahn ist natürlich Alkoholverbot.“

Startschuss für mehr Michael Schrey hat seinen Bruder Matthias vor dessen Hochzeit mit einem Junggesellenabschied voll Nervenkitzel überrascht – auf der Indoor-Elektrokartbahn am Nettebad. TEXT | FOTOS LIRIKA REXHA

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ut gelaunt und ein wenig erschöpft sitzen 10 Männer im Obergeschoss des Nettedroms. Aufgeben ist an diesem besonderen Tag verboten! Bräutigam Matthias Schrey: „Unten im Kart oder auf der Kartbahn ist natürlich Alkoholverbot. Dieses erste Bier gibt aber den Startschuss für viel mehr.“ Denn das spannende Kopf-an-Kopf-Rennen war nur die erste Station für den Junggesellenabschied des 27-Jährigen. Matthias wurde am frühen Morgen von seinen Freunden und Bruder Michael überrascht. Für den Projektleiter des Nettedroms war die Organisation einfach, bei der Planung gab es trotzdem einige Schwierigkeiten. Michael Schrey: „Als Trauzeuge von Matthias hab ich natürlich das meiste geplant. Die Kartbahn im Nettedrom ist ein spannendes und vor allem wetterunabhängiges Kontrast-Programm zum typischen Junggesellenabschied. Schwierig war es, alle Jungs zusammenzubekommen und einen passenden Termin zu finden.“ Die beiden Brüder sind, so Michael Schrey, „wahnsinnig oft im Nettedrom, privat und beruflich“. Daher war es für die gesamte Truppe klar, dass es der perfekte Ort ist, um ein letztes Mal auf den werdenden Bräutigam anzustoßen. Auf mehr als 4.000 Quadratmetern bietet die EKartbahn Nettedrom jede Menge Raum für packendes Rennfeeling. Mit der kostenlosen FacebookApp können Konkurrenten ihre Rennzeiten verwalten, Freunde online herausgefordert und die Er-

folgsentwicklung verfolgt werden. Besonders geeignet für Adrenalinjunkies, die das Kartfahren nicht nur als einmaliges Ereignis erleben wollen. Auf Wunsch kann kostenlos eine Go-Pro-Actionkamera auf dem Helm installiert werden und auch Zuschauer haben von der Besucherempore oder der Kartbahn-Gastronomie eine ausgezeichnete Sicht auf das Rennfeld und können die Rundenzeiten der Fahrer auf Monitoren beobachten. Tatjana Kimmel, E-Kartbahn: „Mittlerweile bekommen wir fast jedes Wochenende Anfragen für Junggesellenabschiede. Den Anstieg haben wir in

den letzten Monaten deutlich gemerkt. Aber auch andere Gruppen von 10 bis 12 Personen reservieren sich die Bahn für 30 Minuten voll Rennspaß." Warum sich das Kartfahren besonders für einen Junggesellenabschied eignet? Michael Schrey: „Naja, Jungs vergleichen sich ja gerne und lieben den Wettbewerb. Und auch das schnellere Fahren mit Adrenalin ist ja schon was. Ich würde schon sagen, die erste Runde war das Highlight. Da wurde schon ein wenig ausgeteilt und überholt.“ Ein Junggesellenabschied, der Männerherzen höher schlagen lässt.

Bruder und Trauzeuge: Michael Schrey Wie nah stehst Du Deinem Bruder? Wir haben eine sehr starke Bindung zueinander. Wir haben viele gemeinsame Interessen, Hobbys, und unternehmen sehr viel zusammen. Besonders unsere Leidenschaft fürs Kartfahren ist ausgeprägt. Wie geht es heute noch weiter? Ich hoffe, er hört jetzt nicht mit, aber gleich geht es mit dem Bus zum Bahnhof und dann nach Bremen. Wir schauen uns das Spiel gegen den VFB Stuttgart an. Danach kommen wir zurück nach Osnabrück und danach in eine Bar und lassen den Tag ausklingen. Wie spät in die Nacht es geht, können wir jetzt noch nicht sagen. Aber für Morgen ist definitiv nichts geplant. Wie schwer war die Geheimhaltung? Eigentlich war er heute morgen total unwissend und überrascht. Matthias hatte keine Ahnung, wann wir kommen und wo es heute hingeht. Vor einigen Tagen aber hat sich meine Frau verplappert, er wusste also, dass wir was mit Fußball machen, aber ich denke, ein Bundesligaspiel erwartet er nicht.

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familiensache

Helfer mit ihren Gehilfen: Thimo Korpok, Melanie Seestern-Pauly und Jana Bröker freuen sich auf ihre ersten Patienten

Taschenfahrplan

FOTO: HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Hauptfach auf, Handy, Chemie- und Englischbuch rein, fünf zerfledderte, bekritzelte Mappen, zwei Hefte und das mit Unterschriften und Kommentaren übersäte Etui. Ach ja, und Geld natürlich, nach der Schule geht’s ja noch in die Stadt. Essen und Trinken kommen in die Außentaschen. Durch den schon ausgeblichenen, verwaschenen Stoff sind Buttons gespießt, alle Löcher und kaputten Reißverschlüsse mit Sicherheitsnadeln verschlossen. „Näh' ich mal, wenn ich Zeit hab.“ Jacke an, Schuhe, und los geht’s. Später, im Bus, triffst du dann aber auch auf ganz andere Gestalten. Bei denen sieht es

Zwischen Elch und Zebra Wohngemeinschaften für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche? Doch, das gibt es. Zum Beispiel im Haus Leonard in Belm. Es hat gerade eröffnet.

Zeig mir, was du trägst, und ich sage dir, wer du bist eher so aus: Täschchen auf (Vorsicht, der Nagellack könnte noch nicht ganz trocken sein!), Haarbürste, weißes, noch sauberes (!) Etui mit drei Glitter-Gelschreibern und einem Schönschreibfüller rein, drei sehr ordentliche, ja fast verdächtig unberührt wirkende Mappen, ein Klappspiegel und ein Notfall-Make-Up Set. Bücher passen leider nicht mehr dazu. Aber dafür sieht die elegant über die Schulter geschwungende Handtasche mit den gold-bronze-farbenen Reißverschlüssen einfach besser aus als das was Mama immer so toll findet: Eastpack-Rucksack? Ja, würde zwar auch alles reinpassen, aber das passt ja garnicht zum restlichen Outfit. Die dritte Kategorie ist dann die, die auf Mama hört: Irgendwas Rückenfreundliches. Passt alles rein, gibt’s in Floral-Mustern, schlicht oder kariert. Was aber auffällt: Das Persönliche fehlt. Und das Allereleganteste ist es auch nicht. Erfüllt aber trotzdem seinen Zweck. HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

w

er in Belm die Lindenstraße langfährt, von der B 65 Richtung Kirche, kommt ins Grübeln. Ein Pflege- und Therapiezentrum nach dem anderen, gefühlt an jeder zweiten Straßenecke, und keins davon sieht aus, als stünde es hier schon sonderlich lange. Dazwischen: Ärzte, eine Apotheke. Eins der Glieder dieser lokalen Kette des Gesundheitssystems ist Haus Leonard, Lindenstraße 60. Eins seiner Angebote: eine ambulant betreute „Wohngemeinschaft“ für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche, neun Plätze stark. Kein Zimmer, dass nicht noch ein bisschen nach Farbe riecht, so neu ist hier alles. Kein Flur, der nicht noch ein bisschen wie in einem Möbelhaus aussieht, so perfekt arrangiert ist hier alles, vom Vintage-Schränkchen bis zum Spielzeugtier. Thimo Korpok, Bereichsleiter des Herforder Kranken- und AltenpflegeDienstleisters Bonitas Holding, zu dem das „Haus Leonard“ gehört und der mit rund 4000 Mitarbeitern einer der ganz

Mami Moshpit

.

February stars! Foo Fighters, of course. Bestimmt haben Dave „Gott“ Grohl und seine bärtigen Barden damit nicht den „Bätsch“ 2018 oder andere tagesaktuelle TV-Sternchen gemeint. Nein, es geht darum, dass da auch an den dunkelsten, kältesten Tagen des Jahres etwas ist, das größer ist als wir selbst und Ewigkeit verspricht und hoffnungsvolles Strahlen. (So wie der Karneval. Alle mal, ähm, lachen. Tatäää!) Gerade jetzt sind viele krank; Mamis Familie ist es fast geschlossen seit Mitte Dezember, und so manche Nacht wurde schlafarm am Bett der Motte verbracht. Der geht es gottseidank endlich langsam besser, dafür hat es jetzt mich erwischt. Pfeiffersches Drüsenfieber! Kann noch ein paar Wöchelchen dauern; subjektives Körpergefühl habe ich

22 STADTBLATT 2.2018

Großen der Branche ist: „Wir haben komplett umgebaut. Jetzt ist es bald soweit, und die ersten Gäste sind da.“ Das erste Kind, das hier einzieht, ist ein Dreivierteljahr alt. Ein Mädchen, aus Dinklage. Zur Zeit liegt es im Uniklinikum Münster. Leonard-Pflegedienstleiterin Jana Bröker: „Ein supertolles Krankenhaus, medizinisch. Aber für die Eltern ist da natürlich wenig Platz.“ Platz. Das sieht hier anders aus. Die psychosoziale Betreuung ist intensiv. Und alle Zimmer sind Einzelzimmer, mit eigenem Bad – Angehörige und Freunde haben hier nicht nur ein schmales Stühlchen. Wer will, kann sich seine eigenen Möbel mitbringen. Bröker: „Das ist eben wirklich eine WG. Klar, da sind die Pflegekräfte. Es geht ja um neuromuskuläre Erkrankungen, Hirn- und Lungenschädigungen, manchmal auch um Palliativmedizin. Aber die Bewohner bestimmen ihren Alltag weitgehend selbst.“ Außerklinische Intensivpflege für Kinder und Jugendliche. So wie sie hier aussieht, stellen die meisten sie sich

sicher nicht vor. An der Wand neben dem Aufzug, wie Trophäen, plüschige Köpfe von Elefant, Elch, Zebra und Hase. In der Gemeinschaftsküche bequeme Sessel in knalligem Rot, Grün und Violett. An den sattfarbigen Wänden alle paar Meter riesige Gemälde von Mühlen, Meereslandschaften, Papageien. An einer wandgroßen Kreidetafel schon ein paar Zeichnungen. Erkennbar nicht von Kindern. Melanie Seestern-Pauly: „Das waren die Handwerker. Damits nicht so nackt aussieht.“ Gut, einiges bleibt noch zu tun. Der kleine Garten zum Beispiel. Aber drinnen ist alles fertig. 1 Pflegekraft auf 3 Gäste, referiert Korpok, Alter der Patienten zwischen drei Monate und 18 Jahre, Aufenthaltsdauer zwischen einigen Wochen und einigen Jahren. Vor Bonitas war die Lindenstraße 60 Hagen Pauls Pflegezentrum Belm. Dass dessen Mietvertrag nicht verlängert wurde, gab damals viel böses Blut. Was das heißt? Auch das Helfen ist ein Markt. HARFF-PETER SCHÖNHERR

im Bild zu illustrieren versucht (für die Design-Unaffinen: RUINIERT). Bedenklich war, dass mich mein Hausarzt zweimal weggeschickt hatte, ohne mich groß zu untersuchen. Sie haben nix!“ – „Ah, OK...“ Fast hätte ich mich, trotz extremer Schlappheit, wieder zum Sport etc. aufgerafft nach Wochen. Zum Glück ging ich dann doch mal zu einem neuen Arzt, der mich flugs diagnostizierte und gleich für Wochen aus dem Verkehr zog. Und nun ist Geduld gefragt – hier muss Mami den Widder unterdrücken und dafür die Yogini rauskramen. Doch durch die Zweige der ruiniert scheinenden Winterbäume kann man die Sterne tatsächlich viel besser sehen. Und anvisieren. Dazu sind die Wurzeln auch immer noch da, wenn auch unterirdisch. Und spätestens im Frühling kommt neues Leben, stärker als zuvor.

Eure Mami


FOTO: DBU/NITSCH

umwelt GRÜNE GESICHTER So geht Umweltschutz

Volontärin in der Pressestelle der DBU Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ich ... (fast) nur mit dem Fahr-

Mit Moos nix los City Trees? Doch, das hat was mit Pflanzen zu tun. Aber hauptsächlich mit Elektronik und Metall. Eine Zeitlang waren sie Hoffnungsträger für die Luftqualität der Stadt.

b

äume sorgen für gute Luft, das weiß jeder. Binden Kohlendioxid, produzieren Sauerstoff, filtern Feinstaub raus. Gute Sache also, auch und gerade in der Stadt. Aber vielleicht gibt’s ja noch was viel Besseres als Bäume? Das dachte sich FDP-Ratsmitglied Oliver Hasskamp und brachte Ende 2017 für Osnabrück die „City Trees“ der Berliner „Green City Solutions“ ins Gespräch – und in den Stadtrat. Ein freistehendes Begrünungssystem, 4 m hoch, mit Platz für rund 1.700 Töpfchen für Stauden und Moose, optional mit Sitzbänken davor, und mit Graffiti-Schutz dran, und mit Folien,

Schildern, LED-Monitor, WLAN. Jeder City Tree, so die Berliner, leiste die Luftreinigungsarbeit von 275 Bäumen. Klingt doch gut, fand die FDP, und die CDU sprang ihr bei. Zumal die Stadt derzeit ja nach jedem Strohhalm greift, eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu vermeiden, wegen der teils grenzwertigen Qualität ihrer Luft. Deren Folge, eventuell: Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Auch Strafzahlungen an die EU stehen im Raum, denn die begrenzt den Jahresmittelwert an Stickstoffdioxiden auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, und das überschreitet Osnabrück seit Jahren deutlich, so Messungen an

Moos hat viel Reinigungspower. Aber gegen Luftverschmutzungen wie am Wall reichen ein paar hip gestylte Quadratmeter davon nicht

und mit dem Zug in den Urlaub fahren. Einer der größten Umweltsünder ist für mich ... jemand, der selbst kürzeste Strecken mit dem Auto fährt oder innerhalb Deutschlands das Flugzeug nimmt. Wenn ich Bundesumweltministerin wäre, würde ich ... versuchen, endlich eine CO2-Steuer einzuführen, sodass die Verursacher für die Verschmutzung zahlen. Mir gibt Hoffnung, dass ... sich viele Menschen für den Umweltschutz

Schlosswall und Neumarkt. In den neuen „Luftreinhalteplan“ der Stadt, der bis April beschlossen sein soll, würde der Tree, der keiner ist, also doch sicher gut reinpassen ... Würde er? Volker Bajus, Grünen-Mitglied im Rat der Stadt, Schwerpunkt Stadtplanung, Umwelt, Energie und Klimaschutz, hakt ab, „höchst skeptisch“: „Sowas brauchen wir nicht. Stadtgestalterisch fragwürdig, Investitionskosten immens, Wirkung nicht nachgewiesen.“ Außerdem sei das Konzept gar nicht neu. „Mooswände? Haben wir doch alles schon vor mehr als einem Jahrzehnt diskutiert, als es um die Einrichtung der Umweltzone ging! Genauso wie Straßenbeläge aus Titanoxid, gegen Stickoxide.“ Der größte Haken, so Bajus: „Es hilft auch nicht weiter. Denn es suggeriert, dass wir verkehrlich im Prinzip weitermachen können wie bisher. Aber was wir brauchen, ist ein generelles Umdenken. Eine neue Mobilität. Nicht nur FOTO: JACOB MASON

Julie Milch

rad oder Öffis fahre, mich vegetarisch ernähre, beim Landwirt aus der Gegend einkaufe und immer schön aufesse, Kleidung Second-Hand kaufe. Eine meiner spannendsten Aktionen war ... eine Smartphone-App für mehr Nachhaltigkeit im Alltag mit zu entwickeln. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... das Auto abschaffen, häufiger vegetarische Gerichte mit saisonalem Gemüse aus der Region kochen

engagieren und das Thema endlich ein bisschen häufiger öffentlich diskutiert wird. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... jede und jeder noch ein bisschen mehr Rücksicht auf die Menschen und die Natur um sich herum nimmt. In der DBU habe ich die Möglichkeit ... täglich vieles über Umwelt- und Naturschutz zu lernen und mich von spannenden, neuen Projekten inspirieren zu lassen. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Schadstoffbekämpfung – Schadstoffvermeidung!“ Auch Tobias Demircioglu, vom ökologisch orientierten „Verkehrsclub Deutschland“ (VCD), ist skeptisch: „275 Bäume? Kann ich nicht nachvollziehen. Klingt für mich auch nicht glaubwürdig. Von welcher Biomasse reden wir da denn? Von welcher Blattoder Nadel-Oberfläche?“ Pause. „Solange es keinen wirklichen Nachweis gibt, dass sowas als Ergänzung zum klassischen Grün wirklich was taugt: Lasst uns lieber mehr Bäume pflanzen! Und keine mehr abholzen! Vor allem die alten, großen nicht!“ Das wars dann also, für die Berliner Bäume, mit all ihrer „Internet of things“-Elektronik. Aus dem Rat in den Stadtentwicklungsausschuss verwiesen, Mitte Januar, wurden sie dort „elegant beerdigt“, so Bajus. Frank Otte, Stadtbaurat: „Wir verfolgen das nicht weiter. Unsere Gespräche mit dem Hersteller haben bei uns Skepsis erzeugt. Auch unser Vorschlag, einen Probebetrieb aufzunehmen, wissenschaftlich begleitet durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, verlief im Sande.“ Die City Trees wären in der Hochbelastungszone am Wall installiert worden. Otte: „Aber dann hätten sie auf die Mittelinsel gemusst, und womöglich hätte ihr Wirkradius dann nicht bis zu den Häusern gereicht, bis in die Zone, in der Passanten unterwegs sind. Vielleicht wäre nur direkt neben dem Moos was zu spüren gewesen, wenn überhaupt.“ Die Bilanz der Nicht-Bäume ist durchwachsen. Berlin hat welche. Essen hat sie wieder abgeschafft – Moos verrottet, Wirkung minimal. Oberhausen hat sie gar nicht erst genommen, nach den Essener Erfahrungen. Was „Green City Solutions“ dazu sagt? Nichts. Per Telefon stehe man „so nicht zur Verfügung“. Und auch per Mail kam nichts. Sprechend. HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 2.2018 23


theken-talk

FOTO: JACOB MASON

FOTO: JAKE MASON

what’s up by Hedda Horch

Marius Hackenspiel Garbo – Veranstaltungskaufmann und Teil der Gastroleitung

namente Tapas-Bar in der Hasestraße. Neben französischen, griechischen und italienischen Restaurants, ist der Spanier dort in bester Gesellschaft. Auch in der Lotter Straße wird die kulinarische Meile erweitert: Inhaber Domenico Albano und Betreiber Gennaro di Scala eröffnen Ende Januar das Tapas-Restaurant L’Olivo, das auf spanisches und italienisches Fingerfood setzt. Ein paar bekannte Gerichte aus dem „L’Italiano“, das schließen musste, werden auf der neuen Karte ebenfalls zu finden sein. Die „Burger Biene“ sollte den meisten ein Begriff sein. Umso größer die Freude, dass der beliebte Foodtruck nun ein eigenes Restaurant in der Baumstraße eröffnet. Im Bienenstock

FOTO: JACOB MASON

what’s new

Nola – Neapolitanische Pizza & Weinbar Ambiente: Vor ein paar Wochen stand man noch in einer trostlosen Halle – inzwischen ist es wie ausgewechselt. Bauholz, Backstein und Blech-Elemente kreieren eine schicke Industrie-Atmosphäre. Warme Lichter sorgen für Gemütlichkeit. Der Stefano Ferrara Ofen ist frisch aus Neapel geliefert und kann vom Sitzplatz aus bestaunt werden. Angebot: Parmigiano di Melanzane, Caprese, Pizzen und Himbeer – Panna Cotta. Im Nola findet man Italien pur. Dabei trägt die Speisekarte nicht zu dick auf, sondern setzt auf Qualität statt Quantität. Salate ergänzen das kulinarische Angebot. Auch diverse Pastagerichte plant „Nola“-Betreiber Roulat Nabo. Weinliebhaber sollten unbedingt einen Blick in die Weinkarte werfen. Besonderheit: Die klassische Pizza Margherita. Dafür war Nabo extra in Neapel, um das Handwerk der neapolitanischen Pizza zu erlernen. Fluffig, weicher Rand und hauchdünner Boden machen den Teig aus, der eine Gärzeit von 24 Stunden TEXT: CAROLIN RUPP hat. P Hakenstraße 1, Mo.-Sa. 17-24h, So. 17-23h

dürfen sich Burgerfans auf die Klassiker freuen, aber auch Restaurantspecials stehen auf der Karte. Besonders das Ambiente hat es Hedda angetan. Helle, freundliche Farben, Schaukelbänke als Sitzgelegenheit und ganz in „Bienenmanier“ eingerichtet. So lassen sich hochwertige Burger so richtig genießen. Wo wir gerade bei Burgern sind: Auch das Bulldog bekommt Nachwuchs, nicht einmal ein Jahr nachdem das erste Restaurant in der Pagenstecherstraße seine Pforten eröffnet hatte. Ab Frühjahr können die beliebten Burger in der L+T-Markthalle geschlemmt werden. Ob es Hedda wohl zum Verhängnis wird, wenn sie auf dem Weg von der Arbeit gleich an zwei „Bulldog“-Filialen vorbeikommt? Kommen wir zurück zu den Neueröffnungen, denn Hedda ist noch lange nicht fertig. Im ehemaligen „Unter Kollegen“-Lokal trifft man nun den beliebten Döner-Laden Made in Bärlin. Dieser erinnert eher an einen stylischen Szenetreff als an eine weitere Dönerbude. Graffiti an den Wänden, Qualität statt Quantität. Selbst Rapper Kay-One hat auf einem Facebook-Post den original „Made in Bärlin“ Döner aus Paderborn zum besten Döner deutschlandweit ge-

Gast(ro)freundschaft: Weihnachtsfeiergrüße via Bierdeckel

grund meiner Tochter mir aber zügig abgewöhnen will. Diesen Promi hätte ich gerne mal am Tresen: Oliver Kalkofe, ein Comedian, von dem ich glaube, dass man mit ihm gut ein Bier trinken kann. Meine Thekenphilosophie: Wenn man den Gast anlächelt, dann geht meistens nicht mehr viel schief. INTERVIEW: CAROLIN RUPP

FOTO: MANFRED POLLERT

k

onkurrenz zwischen Gastronomien ist in Osnabrück Fehl am Platz. Ganz im Gegenteil: zu der alljährlichen Weihnachtsfeier des Grünen Jägers ging es in das Kartoffelhaus – und das JägerTeam wurde mit eigens für die Feier hergestellten Bierdeckeln begrüßt. Nach Feierabend ging es für das Kartoffelhaus wiederum in den Jäger, wo beide Teams ausgiebig zusammen feierten. Bitte mehr solch tolle Gast(ro)freundschaften, findet Hedda. Das neue Jahr kann sich vor Neueröffnungen kaum noch retten. In Osnabrück tut sich richtig viel, wie Hedda beim nächtlichen Rundgang aufgefallen ist. Gleich zwei Tapas-Bars dürfen wir begrüßen: Seit dem 13.1 steht die Fi-

Mahlzeit! Kalla Wefel lädt zum „endgültigen Ramankenessen“

FOTO: JAKE MASON

Noch’ne neue Döneria: „Made in Bärlin“ schon am ersten Tag pickepacke voll

Dabei seit: 2009 Wie kams? Schon während meines Politikwissenschaftsstudiums habe ich hier gearbeitet. Irgendwann habe ich realisiert, dass ich richtig in die Gastro einsteigen möchte und hab meine Lehre als Veranstaltungskaufmann begonnen. Das wird am meisten bestellt: Grundsätzlich Weine, besonders Grauer Burgunder. Mein persönliches Lieblingsgetränk: ich bin ein großer Fan von Craftbier. Wir wechseln stets das Angebot, und ich probier gerne Neues aus. Nach Feierabend ... Geht es für mich mit großer Freude nach Hause. Ich bin vor sechs Wochen Vater geworden und genieße jede Minute mit der Familie. Während der Pause ... gehe ich altlastend dem Rauchen nach, was ich auf-

kürt. Einen Besuch wert, findet Hedda. War am Eröffnungstag wg. Überfüllung fast geschlossen! Nach neunmonatiger Renovierungsphase hat die Olle Use & Essbar mit neuem Gastrokonzept wieder geöffnet. Im Erdgeschoss kann der Gast im gewohnt historisch-charmanten Ambiente Currywurst und Pommes schlemmen, während es im Obergeschoss – der Essbar – eine andere Speisekarte gibt. Zu guter Letzt hat Hedda noch ein unterhaltsames Event im Blick: Am 17.2. kommt Kalla Wefel zum endgültigen Ramankenessen in die „Brasserie Saunus“. Das uralte Rezept soll erst diesen Januar auf dem Gebiet der Varusschlacht ausgegraben worden sein (zwinker zwinker). Der fast zwei Jahrtausende währende Ramanken-Streit, wer das Rezept erfunden hat, soll damit endgültig beigelegt werden. Begleitet wird der Abend mit Musik, Kabarett, Pumpernickel und Springbrötchen.

Bis die Nächte ...


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FOTO: BASTIAN BOCHINSKI

musik

Christoph Sell (mit Trainingsjacke): „Wir wollen Missstände aufzeigen.“

Offen für Abenteuer Die Polit-Punks Feine Sahne Fischfilet aus Mecklenburg-Vorpommern verbinden Musik mit sozialer Verantwortung. Wir unterhielten uns mit Gitarrist und Songschreiber Christoph Sell. STADTBLATT: Bis auf euer Debüt tragen all eure Alben eine gewisse Ambivalenz im Titel. Die neue Platte heißt zum Beispiel „Sturm & Dreck“. Spiegelt das eure textliche Sichtweise wider? CHRISTOPH SELL: Auf allen unseren Alben gibt es laute und leise Stücke, Lieder wo Persönliches und Politisches zusammenwirkt, wütende und sensible Sachen. Es sind alles Geschichten, die wir selbst erlebt haben. Es ist wie ein Tagebuch, das man immer wieder aufschlägt. Wir haben eineinhalb Jahre an dem Album und den Texten gearbeitet. Es gab kein großes Konzept. Wir haben einfach gemacht. Dann waren zwölf Lieder fertig und wir haben uns gefragt, welche Wörter den Albumtitel generieren könnten. Und wir haben gemerkt, dass „Sturm“ und „Dreck“ im Positiven wie im Negativen total oft vorkommen, auch als Metaphern. Wir mögen Ambivalenz und Widersprüche. Das Album soll aber eher positiv wirken in einer Zeit, die politisch sehr düster ist. Wir wollen Missstände aufzeigen, aber es geht wie immer auch um Freundschaft. Es soll ein26 STADTBLATT 2.2018

fach größtmöglich authentisch sein. STADTBLATT: Kann gemeinsame Wut als positive Kraft wirken? CHRISTOPH SELL: Das glauben wir. Wir haben sehr viel Erfahrung mit politischen und sozial-kulturellen Projekten gemacht. Vor der letzten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben wir eine Kampagne gemacht, die „Noch nicht komplett im Arsch“ hieß. Dabei ging es um das Zusammenhalten gegen den Rechtsruck. Wir haben ganz viele kulturelle und sozialpolitische Aktionen auf Dörfern gemacht, um dort Leute zu unterstützen, die sonst eher vergessen werden, obwohl sie toll sind. Wir wollten zeigen, dass es auch in den ländlichen Regionen Leute gibt, die dagegenhalten und Bock auf eine pluralistische Gesellschaft haben. Dieses positive Zusammenstehen ist die Antwort in einer Zeit, in der eher die Angst herrscht. STADTBLATT: Würdet ihr euch wünschen, dass noch mehr Bands offensiv Musik und politisches Engagement verbinden? CHRISTOPH SELL: Es ist völlig korrekt,

dass jede Band guckt, wie sie wirkt und was sie aussagen möchte. Ich fand es aber total toll von AnnenMayKantereit, dass sie beim Auftritt bei „Rock am Ring“ unsere Kampagne unterstützt haben, indem sie Plakate an ihren Verstärkern aufgehängt haben. Wenn große Bands ganz kleine Sachen machen, kann das ganz viele Leute erreichen. Wir schreiben aber niemandem etwas vor. STADTBLATT: Im Dezember wart ihr mit den Toten Hosen auf Tour, vorher auch mit den Beatsteaks. Wie war es, mit solchen ,alten Helden‘ zu spielen? CHRISTOPH SELL: Das ist eine Sache, die man während des Konzerts nicht reflektieren sollte, weil man sonst wie ein junges Reh in Schockstarre gerät. Man sollte sich darüber freuen. Beide Bands waren große Einflüsse, als wir Jugendliche waren. Wir freuen uns total, gehen da aber unbekümmert ran. Ich glaube, dass mögen auch die Bands, die uns einladen. Dass wir damit umgehen, als wären sie die Punkband von nebenan. Im künstlerischen Bereich Hierarchien unten zu halten,

ist eine schöne Sache. Ist aber nicht immer einfach (lacht). STADTBLATT: Außerdem habt ihr am Theater Rostock beim Stück „Feuerherz“ mitgemacht. CHRISTOPH SELL: Wir sind immer offen für künstlerische Abenteuer. Wir haben vier eigene Lieder auf alte GoetheTexte für das Stück geschrieben, eine moderne Version von „Die Leiden des jungen Werther“, das auch totale Punkrock-Inhalte hatte. So haben wir auf einmal 20 Mal vor ausverkaufter Hütte im Rostocker Volkstheater gespielt. So werden ja auch Schubladen aufgebrochen. STADTBLATT: Ihr spielt Ende Februar im altehrwürdigen Hyde Park. Wart ihr vorher schon einmal in Osnabrück? CHRISTOPH SELL: Wir haben mit dem Programm „Straßenabi Tour“ im Januar 2016 im Park gespielt. Das war super und hat uns sehr gefallen. Wir freuen uns total auf die „Alles auf Rausch“Tour. Es steht alles auf „Sturm & Dreck“. Wir sind happy (lacht). INTERVIEW: MALTE SCHIPPER

P 22.2., Hyde Park


FOTO: TILL OELLERKING

Vom Jazz-Solo bis zum „Katzeklo“ – alles ist möglich bei Helge Schneider

HANS STRATMANN KONZERTBÜRO

DEIN NER EVENT PL A

ABSOLUT LIVE

MUSIK SANTIANO

Im Auge des Sturms - LIVE 2018 27.02.18 Halle/Westfalen · GERRY WEBER STADION Das Beste von

FANTASY

Die Jubiläumstournee Mit allen Hits! 13.04.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

Team komplett

INA MÜLLER & BAND

Helge Schneider kommt wieder in die Stadt. Seine Konzertreihe unter dem Motto „Ene Mene Mopel“ verspricht eine Mixtur aus intelligenter Unterhaltung und Nonsens.

REA GARVEY

vorband des monats The OBGMs

habe. Mit Peter Thoms am Schlagzeug kann eigentlich nichts schief gehen, weil da alles schief geht. Carlos und Sergej Gleithmann habe ich als Chor abgestellt. Und Rudi Olbrich ist auch wieder dabei. Er ist mittlerweile 85. Man muss so lange mit ihm spielen, so lange er noch zupfen kann. Wenn er 104 ist, bin ich erst 80. Für die letzten 20 Jahre muss ich mir noch einen anderen Bassisten suchen. Aber dann will ich mal junge Leute nehmen. STADTBLATT: Welcher Song hat Sie zur Musik bekehrt? HELGE SCHNEIDER: „Serenade To A Cuckoo“ von Roland Kirk. Er spielte Querflöte und Saxofon, er sang und prustete dabei. Ich fand auch Miles Davis und Archie Shepp gut. Ich bin damals in Plattenläden gegangen und habe mir immer alle möglichen LPs über Kopfhörer angehört, aber sie nie gekauft. FOTO: KATRINA THORN

STADTBLATT: Helge, unter dem Bandnamen The Thunderspotniks arbeiten Sie gerade an einer Platte mit Randy Hansen. Ihre Musik nennen Sie „Psychoblues“. Der US-Amerikaner gilt weltweit als einer der besten Jimi-Hendrix-Interpreten. Hat er Ihnen ein paar Tricks gezeigt? HELGE SCHNEIDER: Nein. Er spielt den ganzen Tag vor sich hin und entwickelt Sachen. Das ist ganz interessant. Aber man muss sich Zeit nehmen. Wir müssen noch einmal hier ins Studio, und dann kann man davon vielleicht eine Schallplatte machen. Ich kann Randy nicht mit auf Tour nehmen, ich muss das trennen. In meiner Show bin ich Komiker, aber mein Herz schlägt für die Musik. Hier bin ich gerne Sideman. STADTBLATT: Haben Sie noch immer Spaß am Leben auf Tour? HELGE SCHNEIDER: Ja, weil ich die richtige Kapelle zusammengestellt

Singt draussen - Tour 2018 20.07.18 Halle/Westfalen · GERRY WEBER STADION

Support von Mando Diao Allein wegen dieser Vorband lohnt sich der Besuch des Konzerts. Das nächste große Ding? The OBGMs könnten es werden … Das in Toronto, Kanada, beheimatete Quartett spielt einen so poppigen Punkrock, der wie gemacht ist für gute Partys. Danko Jones und The Hives fallen einem ein, wenn man „Torpedo“ hört, diese Wahnsinns-Smash-Single von The OBMGs, deren Kürzel angeblich für „The OSCH Ooh Baby Gimme Mores“ steht. P 14.2., Lingen, EmslandArena

STADTBLATT: Haben Sie noch eine Plattensammlung? HELGE SCHNEIDER: Ja, habe ich. Aber wenn Platten jahrelang im Regal stehen, werden sie manchmal krumm. Das ärgert mich. Ich besitze eine schöne Pink-Floyd-Platte, aber man kann sie sich nicht mehr anhören. Ich habe sie warm gemacht, aber sie hat ihre ursprüngliche Form nicht mehr angenommen. Ich hatte eine tolle Platte von Zoot Zims, da war eine Ecke rausgebrochen. Dann habe ich mir eben nur das da drin angehört. Und das fand ich super gut. STADTBLATT: Eigentlich wollten Sie gar keine Studioplatten mehr aufnehmen, weil Jazz aus dem Moment lebt und nur live funktioniert. HELGE SCHNEIDER: Bei Jazz ist das auch schwierig. In kleinem Kreise live aufgenommen klingt Musik sehr gut, aber Zwischenrufe und extremes Geklatsche machen eine Liveplatte kaputt. Mit Randy ins Studio zu gehen ist die eine Sache. Live wäre es vielleicht noch besser. STADTBLATT: Das Motto Ihrer Tournee – „Ene Mene Mopel“ – ist einem Kinderreim entliehen. Haben Sie schon als Kind Ihre Mitschüler mit lustigen Abzählreimen unterhalten? HELGE SCHNEIDER: Nein, überhaupt nicht. Das ist mir so eingefallen. Das ist einfach so blöd und so kurz. Und siehe da: Es wird schon wieder etwas reininterpretiert. Lass sie! INTERVIEW: OLAF NEUMANN

P 27.2., OsnabrückHalle

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KABARETT / COMEDY KURT KRÖMER

Stresssituation - Tour 2018 19.10.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

ATZE SCHRÖDER

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MUSICAL FALCO DAS MUSICAL

25.03.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

SHOW SENNA GAMMOUR

Liebeskummer ist ein Arschloch! 08.02.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

KATRIN BAUERFEIND

Live 07.04.18 Osnabrück · Rosenhof

STEFFEN HENSSLER Henssler tischt auf...! 07.05.18 Osnabrück · OsnabrückHalle

TICKETS & MEHR EVENTS: WWW.KARTEN-ONLINE.DE WWW.ABSOLUT-LIVE.COM

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musik

Ein bisschen eitel STADTBLATT: Auf dem Cover Deines aktuellen Albums „Sei ein Faber im Wind“ bist nicht Du zu sehen, sondern ein Schützenverein. Wie kam das denn zustande? FABER: (lacht) Das war Zufall. Wir haben ein Fotoshooting in Köln gemacht, unter anderem mit diesem Schützenverein. Am Ende hatten wir dann sieben verschiedene Motive, und ich habe gesagt: „Das mit dem Schützenverein ist das geilste, das muss auf‘s Cover!“. Ich weiß gar nicht, ob der Verein überhaupt weiß, was für Musik ich mache, aber die wollten auch unbedingt auf’s Cover. (lacht wieder) STADTBLATT: Womit wir zum nächsten Foto kommen. Auf einem Pressefoto von Dir sieht man Dich in Bademantel, Zigarette anzündend, am Swimming Pool. Wieso das Motiv? FABER: Auch das hat keinen tieferen Grund, ich fand den Bademantel einfach cool. Ich glaube auch, dass Bilder erst im Nachhinein mit einer gewissen Bedeutung aufgeladen werden. STADTBLATT: Ist Dir Dein Image wichtig? FABER: Ich bin schon ein bisschen ei-

tel, aber hoffentlich nicht zu sehr. Und ich glaube, wenn jemand die Wahl hat, ob er auf einem Foto gut oder schlecht aussieht, möchte er lieber gut aussehen, oder? STADTBLATT: Da ist was dran. Ist Dein Künstlername Faber – bürgerlich heißt Du ja Julian Pollina – auch ein Image? FABER: Kann sein. Lustigerweise kannte ich den Roman „Homo faber“ von Max Frisch bis dahin gar nicht, aber ich wusste, dass es ein gutes Buch ist. Erst nachdem ich mich Faber genannt habe, habe ich „Homo faber“ gelesen – und es ist ein guter Roman. STADTBLATT: Max Frisch war Schweizer, wie Du Schweizer bist. Mit noch einer Schweizerin verbindet Dich eine musikalische Freundschaft, mit Sophie Hunger. FABER: Ja, wir sehen uns ab uns zu. Was gar nicht so einfach ist, da sie in Berlin und London lebt und ich in Zürich. Aber vor kurzem haben wir gemeinsam auf einer Geburtstagsparty eines Freundes gespielt, das war schön. STADTBLATT: Apropos Schweiz: Was muss man sich in Zürich angucken,

Punk mit Kniff BRDigung meinen, dass ihr metallischer Punkrock gut in die heutige Zeit passt. Von ihrem Bandnamen sollte man sich nicht abschrecken lassen.

Bekannt für ihren schwarzen Humor: BRDigung 28 STADTBLATT 2.2018

FOTO: STEFAN BRAUNBARTH

„Halt dich an keiner Regel fest“, lautet eine von Fabers Zeilen. Mit solchen Texten und Musik zwischen Chanson, Balkan und Rock erreicht der 23-jährige Schweizer die Herzen seiner Hörer.

Faber: „Ich fand den Bademantel geil.“ wenn man ein Wochenende in Deiner Stadt verbringen will? FABER: Dann empfehle ich einen Abend in der Langstraße. Dort ist es ein bisschen so wie auf der Reeperbahn, nur in kleiner: Mit vielen Bars, von der schicken bis zur ranzigen Bar und Clubs von Rock bis Techno. Auch im Stadtteil „Kreis 4“ kann man gut ausgehen. STADTBLATT: Du kommst jetzt nicht

das erste Mal nach Osnabrück ... FABER: Nein, ich habe im letzten Jahr auf dem „Popsalon“ in der Kleinen Freiheit gespielt, das war klasse. Und als Jugendlicher bin ich mal mit der Band meines Vaters (Pippo Pollina, Anmerkung der Redaktion) in Osnabrück aufgetreten und habe bei einem Song Bass gespielt.

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ich nicht. Dann wäre ich Lehrer geworden.“ Mehr kann er mit dem Begriff Vorbildfunktion anfangen. „Diese Funktion nehme ich insofern wahr, indem ich sage, was in dieser Band geht und was nicht.“ So wird man von BRDigung nie Texte hören, „in denen es nur ums Saufen geht. Da haben wir einfach keinen Bock drauf. Das überlassen wir anderen Bands.“ Die Verbindung zu ihren Fans ist BRDigung immens wichtig. „Die Touren, das Studio, das alles wäre ohne das Interesse der Leute nicht möglich“, meint Julez. „Und besonders wichtig ist es uns, mit den Leuten in Kontakt zu kommen, mit ihnen zu reden und zu erfahren, was sie bewegt.“ Im Vorprogramm gibt es White Sparrows. Auch die Südhessen spielen Punkrock mit sozialkritischen Texten, nachzuhören auf dem im Januar erschienenen neuen Album „Kein Applaus“. White Sparrows meinen: „Punkrock bedeutet, das zu tun, was man für richtig hält. Für uns ist Musik ein Sprachrohr, um auf die Missstände dieser Welt aufmerksam zu machen. Punk ist das, was man daraus macht!“

er Bandname klingt erstmal etwas nach Neunzigern und Bands, die auf dem legendären Sampler „Schlachtrufe BRD“ vertreten waren. Den gibt es allerdings immer noch, und auf der neunten Ausgabe sind auch Julez Cristecky, Jonzen Straeten, Sven Hinsken und Alexander Steves dabei. „BRDigung steht für sozialkritischen, ehrlichen und metallischen Punkrock“, stellt Sänger und Gitarrist Julez fest. „Und wenn man sich ansieht, was in diesem Land so vor sich geht, merkt man schnell, wie gut unser Name in unsere heutige Zeit passt.“ Richtig los ging es mit BRDigung 2008. Da kam das erste Studioalbum „Kein Kompromiss“ heraus. Mit „Zeitzünder“ gibt es im Februar die bereits sechste Veröffentlichung. Und auch bei den neuen Songs bleiben BRDigung nicht bei feierkompatiblen Punkhymnen stehen. „Ich mag Zweideutigkeiten bei Texten“, stimmt Julez zu. „Jeder unserer Texte hat immer diesen Kniff, wo man merkt, wie es gemeint ist. Sofern man mit Kopf hört. Außerdem haben wir einen sehr schwarzen Humor, der auch bei unseren Liveshows durchscheint.“ Mit dem Wort Bildungsauftrag hat Julez allerdings Probleme: „Den habe

INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 24.2., Hyde Park

MALTE SCHIPPER

P 15.2., Bastard Club


STADTBLATT 1978–2018 · Mehr dazu im nächsten Heft


musik

Die Geschichte geht weiter Mit knackigem 60s-Rock haben Mando Diao angefangen. Inzwischen sind sie dort wieder angekommen – nach acht Alben und Ausflügen in die Disco-Elektronik.

w Moscow Death Brigade: Konzerte mit einer Message

Moshpit statt Mobbing „Circle Pit Hip-Hop” nennen Moscow Death Brigade ihre Musik. Die Band aus Russland mixt Rap mit Hardcore und Techno und will auf Rassismus, Kriege und Diskriminierung aufmerksam machen.

b

ands aus Russland bekommt man in Osnabrück selten live zu Gesicht. Und erst recht keine Band wie Moscow Death Brigade. Die hören sich an wie eine Mischung aus Public Enemy, Rage Against The Machine und The Prodigy und haben gerade mit „Boltcutter“ ihr zweites Album veröffentlicht. Die musikalischen Einflüsse der Moskauer sind weit gespannt: Punk, Techno, Dancehall, Grime, harter Rap, Drum’n’Bass. „Wir sind im Russland der 90er aufgewachsen. Da gab es einen Clash zwischen den verschiedenen Subkulturen: Metal, HipHop, Techno … Wir mögen jede Form von Straßenkultur und lassen das in unsere Songs einfließen.“ Live arbeitet die Moscow Death Brigade dann stets daran, die Atmosphäre eines Moshpits aufkommen zu lassen, „der den Geist illegaler Rave-Partys“ in sich trägt. Es geht der Band darum, Stereotype einzureißen – und gerne auch Grenzen. Entstanden ist die Moscow Death Brigade im Jahr 2008 in Moskaus Underground- und Graffiti-Szene und von Beginn an haben sie in ihren Texten und Videos Position bezogen: gegen Nazis, gegen Rassismus, gegen Sexismus, gegen Homophobie, gegen Kriegstreiber. Und mussten sich dafür 30 STADTBLATT 2.2018

unter anderem zur Wehr setzten gegen russische Neonazi-Gangs. Als Gegenmaßnahme hat sich die Band caritativ engagiert und an Events und Programmen für Opfer von Neonazi-Attacken und auch von polizeilicher Gewalt teilgenommen. Die Moscow Death Brigade, das machen sie in jedem Song klar, lehnt jede Form von Gewalt ab – der Bandname ist daher trauriger Sarkasmus. Trotzdem sehen sich die Moskauer nicht als politische Band. „Wir sind weder Prediger noch Revolutionäre und auch nicht heiliger als jeder andere – wir sind ganz normale Menschen, die ihre Vorstellung von einer besseren Welt durch Adrenalin-aufgefüllte Musik ausdrücken möchten. Eine Welt mit mehr Graffiti, mehr Moshpits, mehr Zusammengehörigkeit und Respekt. Und mit weniger Hass, Kriegen, Diskriminierung und Bigotterie.“ In Europa ist die Moscow Death Brigade keine unbekannte Größe mehr, sie haben zig Festivals gespielt und ihr Debütalbum „Hoods Up“ lief in Deutschland gut. Auch Support-Shows für Feine Sahne Fischfilet, die im Februar ebenfalls in der Stadt sind, stehen zu Buche. Sowie über eine Million YouTube-Klicks für ihren Hit „It's Us“. Zuletzt noch ein Wort von der Band zu ihrem Outfit mit Skimasken und Retro-Trainingsanzügen: „Die Skimasken repräsentieren, woher wir kommen und zeigen, dass wir keine Möchtegern-Rockstars sind – einfach nur ganz normale Kids, die ihre Musik für sich sprechen lassen.“ MARIO SCHWEGMANN P 21.2., Westwerk

er sich zum Beispiel „Paralyze“ von ihrem Debütalbum „Bring ‘Em In“ (2002) anhört und danach „Baby“ vom Album „Aelita“ (2014), wird kaum glauben, es mit der gleichen Band zu tun zu haben, wenn man vorher nicht darauf aufmerksam gemacht wurde. Der erste Song ist hitziger Retrorock und riecht deutlich nach den Stones, der zweite eine Keyboard-Phantasie wie sie auch von Justice stammen könnte. Fans von Mando Diao sind ob dieses Tatbestandes gespalten: Viele, die von Beginn an für die Schweden schwärmen, konnten die Elektro-Ausflüge ihrer Band nur kopfschüttelnd begleiten und haben „Aelita“ maximal einmal durchgehört, um anschließend schnell „Hurricane Bar“ – auch ein Rockalbum von Mando Diao – als Gegengift zu konsumieren. Andere wiederum, seien sie nun openmind-ter oder nicht, lieben die ,elektronische Phase‘ von Mando Diao und wissen auch darum, dass die Beats aus der Konsole gerade live prächtig funktionieren. Man muss nur mal in einem Osnabrücker Club zugegen sein, wenn das fast 8-minütige „If I Don’t Have“(von „Aelita) aufgelegt wird und die Tanzfläche wirklich zum Dancefloor wird. Doch auch die Rockfans müssen nicht weiter hadern: Mit ihrem aktu-

ellen Werk „Good Times“ (2017) sind Mando Diao wieder in der Rockspur. Und überhaupt wieder in der Spur, hatte der Abgang von Co-Frontmann, Sänger und Bandmitgründer Gustaf Norén im Jahr 2015 doch seinen Tribut gefordert. Man musste sich kreativ neu aufstellen, und der andere CoFrontmann Björn Dixgård – der Blonde – ist jetzt der alleinige Mann an der Bühnenkante. Und es funktioniert, als wäre es nie anders gewesen, wie man an ihren letzten Konzerten sehen konnte. Inzwischen können Mando Diao live aus 15 Jahren Bandhistorie schöpfen und sie haben sogar ein gelungenes „MTV Unplugged“-Album eingespielt, was in ihren Shows auch für große stille Momente sorgt. „Down In The Past“, „Gloria“, „Dance With Somebody“, „God Knows“ … Mit ihren Songs haben sie sich längst einen Platz in den Rockannalen erspielt. Und ein Ende ist nicht in Sicht – startet ihre Homepage doch mit den hoffnungsvollen Sätzen „The story continues“. Die aktuelle Tour beschert einem also eine Rockband, die maßgeblichen Einfluss auf die letzte Dekade hatte und sich nun aufmacht, weitere Schritte zu gehen. Es macht Freude, Mando Diao dabei über die Schulter zu blicken. MARIO SCHWEGMANN P 14.2., Lingen, EmslandArena

Mando Diao: Björn Dixgård (mitte) führt die Schweden in neue Welten


FOTO: CHRISA RALLI, MELINA PAFUNDI

konzerttipps

Prinz Pi

Kreidler

FOLK ROCK Aus dem Soloprojekt von Sönke Torpus hat sich über die Jahre eine der angenehmsten Erscheinungen des FolkRock entwickelt. Im letzten Dezember erschien mit „We Both Need To Accept That I Have Changed“ das dritte Album, nachdem Torpus & The Art Directors im November Konzerte mit Kettcar gespielt hatten. Auf „We Both…“, erneut aufgenommen in der nordfriesischen Heimat, ist die E-Gitarre prominenter geworden. P 3.2., Münster, Gleis 22

DEUTSCHRAP Die Zeiten von „Prinz Porno“ mit delikaten Texten und Verschwörungstheorie-Schlagseite sind lange vorbei. Friedrich Kautz will das Positive in den Vordergrund stellen. „Wenn ich mich umgucke, gibt es viel mehr Licht als Schatten“, meint er. Das findet auch textlichen Niederschlag auf seinem aktuellen Album „Nichts war umsonst“. Inspiration holt sich Prinz Pi gern in der Literatur: „Wäre das Album ein Buch, dann wäre es Erich Kästners ‚Fabian‘.“ P 3.2., Münster, Skaters Palace

TECHNO & FUNK Eigentlich war die neue Veröffentlichung des Düsseldorfer Elektro-Kollektivs so nie geplant gewesen. Ein bereits aufgenommenes Album war so gut wie im Kasten. Dann kamen die Ergebnisse der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen. „Das hatte eine derart lähmende Wirkung, dass die Arbeit an der Produktion erst mal brach lag“, erinnert sich Thomas Klein. Stattdessen traf man sich zu einer spontanen Session in Hilden. Die fünf neuen Tracks auf „European Song“ stehen im Gegensatz zu den eher gelasseneren Sounds der letzten Kreidler-Alben. Hier stehen eher Techno, Funk und Afrobeat im Zentrum. Kreidler verstehen sich allerdings nicht als politische Band im eigentlichen Sinne. Aber: „In der Kunst herrscht eine Sprachlosigkeit“, meint Weinrich. „Dem gilt es etwas entgegenzusetzen. Wir sind erst mal sauer darüber, wie sich die Welt im Moment darstellt und machen etwas.“ P 19.2., Münster, LWL-Museum für Kunst und Kultur

Dr. Living Dead!

Nathan Gray

Emily Barker

Götz Alsmann & Band

THRASH METAL Die Mitglieder der schwedischen Chaostruppe heißen Dr. Mania, Dr. Toxic, Dr. Rad und Dr. Slam. Zuletzt erschien mit „Cosmic Conqueror“ das vierte Album. „Wenn man dem kosmischen Eroberer zu nahe kommt, wird man ausgelöscht“, erklärt Dr. Mania den Albumtitel. Auch auf der Bühne wird bis an die Grenzen gegangen. „Ich verausgabe mich total. Am Ende tut alles weh,“ sagt Dr. Mania. „Doch die Show steht im Vordergrund.“ P 3.2., Lingen, Alter Schlachthof

SINGER-SONGWRITER Im vergangenen März brachte der Boysetsfire-Sänger ein düsteres Gothic-Album heraus. Nur zehn Monate später erscheint das ,echte‘ SoloDebüt „Feral Hymns“. Darauf gibt es neue Stücke sowie Songs aus der Phase des kurzlebigen Projekts The Casting Out. „Am Anfang standen ich, meine Gitarre und mein Cello“, erklärt Gray. „Die Songs sollten in die Form zurückgeführt werden, in der sie eigentlich gedacht waren.“ P 5.2., Münster, Pension Schmidt

SINGER-SONGWRITER Wer gern „Wallander“ guckt, kennt sehr wahrscheinlich auch Emily Barker. Deren Song „Nostalgia“ wurde 2008 als Titelmelodie der BBC-Serie eingesetzt. Ihr neues Album „Sweet Kind Of Blue“ nahm Barker in den legendären Sam Philipps Recording Studios (Sun Records) auf. Die Songs gehen hier weit mehr in Richtung Blues und Soul. „Diese neue Platte ist ziemlich aufregend für mich, weil ich mich einem neuen Genre zugewandt habe.“ P 14.2., Bielefeld, Bunker Ulmenwall

SWING, JAZZ & CANZONE Nach „… in Paris“ und „… am Broadway“ nun also „… in Rom“. Das neue Album schließt die ReiseTrilogie ab, die die Alsmann-Band in den letzten Jahren zu den entscheidenden Orten der Unterhaltungsmusik geführt hat. In der italienischen Hauptstadt wurden Neuinterpretierungen von Canzone-Klassikern von Fred Buscaglione, Adriano Celentano, Renato Carosone, Marino Marini und vielen anderen eingespielt. P 17.2., Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle FOTO: CHRISTIAN BARZ

FOTO: CANDY/RED ROOSTER

FOTO: FABIO LOVINO

Torpus & The Art Directros

Giant Rooks

Peter Maffay & Band

Santiano

ART POP Im April spielte die Art Pop-Band aus Hamm im Rahmen des „Popsalons“ in der Lagerhalle. Viele Termine der 2017erTour von Giant Rooks waren ausverkauft, über 40 Festivalshows stehen zu Buche. Im neuen Jahr geht es auf die „For The Days To Come“-Tour, auf der auch neue Songs zu hören sein werden. „Ich glaube, dass wir als Band eine noch größere Einheit geworden sind“, sagt Sänger und Gitarrist Frederik Rabe. „Das merken wir auf der Bühne.“ P 22.2., Münster, Sputnikhalle

UNPLUGGED Anfang August letzten Jahres stand Peter Maffay mit seiner Band und vielen Gästen auf der Bühne des Steintor-Variete in Halle/Saale. Dort wurde sein „MTV-Unplugged“ mitgeschnitten. Jetzt kommt Maffay mit diesem Programm auf Tour. „Als ich anfing, Musik zu machen, saßen wir in irgendeiner Ecke und haben quasi unplugged gespielt“, erinnert sich der 68-Jährige. „Es ist sehr reizvoll, wieder an diesen Punkt zurückzukehren.“ Für die Songauswahl für das Programm hat sich Maffay mit seiner Band durch ihre Musik gehört, von den 70ern bis heute. „Wir haben Lieder ausgesucht, die durch ihre Texte und Melodien heute immer noch Gültigkeit haben“, erklärt Maffay. „Dazu kommen Stücke, die wir interessant finden, aber bis jetzt eher im Hintergrund standen.“ „Unplugged hast du nichts außer deinen Händen, Stimmbändern und Emotionen“, sagt Maffay. „Die Summe aller, die das so empfinden, ist das Konzert.“ P 25.2., Halle, Gerry Weber Stadion

SHANTY ROCK Seit 2011 ist die Band aus Schleswig-Holstein mit ihrer Mischung aus Rock, Irish Folk und Seemannsliedern extrem erfolgreich. Dabei spielte man sowohl mit Helene Fischer als auch auf dem „Wacken“-Festival. Im letzten Oktober erschien mit „Im Auge des Sturms“ das vierte Album. „Das neue Album ist härter als die vorherigen“, so Andreas Fahnert. „Aber wir sind uns treu geblieben,“ fügt Björn Both hinzu. „Alles andere wäre Hochverrat.“ P 27.2., Halle, Gerry Weber Stadion STADTBLATT 2.2018 31


events FOTO: CHRISTIAN SCHWIER/FOTOLIA.COM

nachtaktiv Abtanzen im Februar

Andrea Berg oder AC/DC? An Karneval gibt’s keine Regeln

Helau! Was dem einen ein Graus ist, ist für den anderen das Highlight im Jahr: Karnevalspartys. Nur welche Musik erwartet mich da?

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it Karnevalspartys ist das so eine Sache. Da landen Songs auf der Playlist, die das ganze Jahr über sonst im Giftschrank verwahrt werden oder höchstens noch in Mallorcas Großraumdiscos abgespielt werden: „Wodka mit irgendwas“ von Ina Colada zum Beispiel. Aber an Karneval funktioniert es. Insofern ist die „fünfte Jahreszeit“ im Grunde eine anarchistische Angelegenheit, da fast alle musikalischen Dämme brechen. In der Lagerhalle übernimmt an Weiberfastnacht und am Ossensamstag Onkel Tony das DJ-Pult. Der Mann ist eine Karnevalsgröße und hat sonst in den letzten Jahren die legendären Karnevalspartys im Holling bestritten. Was er auflegt: „Alles querbeet, von Rock bis Grönemeyers „Mambo“, zu dem dann Polonaise getanzt

wird. Hauptsache Stimmung.“ Den Karneval hält Onkel Tony hoch. „Es gibt doch so wenig zu feiern, und dann die Kostüme – Karneval ist eine tolle Sache! Und es gibt dafür eine Szene in Osnabrück, die richtig Bock auf Karneval hat.“ Auch im Whisky's wird Karneval gefeiert. Auf der „Humpa Humpa“-Party an Ossensamstag will DJ Schnallenberger vor allem rockige Stimmung aufkommen lassen. „Egal ob AC/DC oder ZZ Top, da kommt einiges auf die Gäste zu – bis in die frühen Morgenstunden.“ Und läuft auch mal ein Schlager? „Höchstens mit Stil und Ironie. Also auf keinen Fall die Fischer, Andrea Berg und der 90er Schlagermüll. Wenn schon, dann echte Klassiker.“ MARIO SCHWEGMANN

P 8.2., Heidewitzka, Herr Kapitän, Lagerhalle P 8.2., Weiberfastnacht, Alando Palais (mit den Berlin Dreamboys) P 10.2., Ruckizucki, Lagerhalle P 10.2., Humpa Humpa – Ossensamstag mit DJ Schnallenberger & Freunde, Whisky’s

dj des monats DJ Igor Seit wann bist du DJ und was legst Du auf? Ich lege seit 2010 auf. Zu meinen Stärken gehören russische Musik, House & Electro, Trap, Dancehall & Moombahton. Kann aber auch genauso gut alles andere auflegen. Was ist das Tolle daran, DJ zu sein? Die Menge zum Ausrasten zu bringen und zu sehen, dass die Gäste Spaß haben und tanzen. Hinzu kommt, dass man seinen eigenen Stil mit einbringt und die Gäste teilweise nur deswegen zu den jeweiligen Gigs von mir kommen, um die Musik zu hören, die ich spiele. Vinyl, CD, Laptop … mit welchem Equipment legst Du auf? Über die Jahre habe ich gelernt, sowohl mit CDs, Vinyl und mit dem Laptop, also digital, aufzulegen. Je nachdem, was der Club an Equipment stellt, wird auch damit aufgelegt, da bin ich flexibel. 32 STADTBLATT 2.2018

Woher bekommst Du Deine Tracks Downloads oder auch in Shops vor Ort? Das ist Berufsgeheimnis. Natürlich nutze ich auch die Plattformen, die jeder kennt: Beatport, Traxxsource, iTunes. Ich bekomme auch exklusives Material von DJs, welches nicht zu freien Verfügung steht. Wenn es im „Sonnendeck“ so richtig heiß werden soll, welche drei aktuellen Tracks legst Du dann auf? Camila Cabello: „Havana (Remix)“, Bausa: „Was du Liebe nennst“, Drunken Masters: „Party ohne Grund (Remix)“. Dein Alltime Liebllings-Song? Gala: „Freed From Desire (Remix)“. MARIO SCHWEGMANN

P 2., 20., 24., 27.2., Sonnendeck

Bei jedem Wetter: Die parkrun-Community will raus

Echt britisch

Gegründet in England, finden inzwischen auf der ganzen Welt wöchentlich kostenlose 5km-Läufe in Parkanlagen statt. Seit Januar ist auch Osnabrück mit dem Rubbenbruchsee dabei.

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lara Zagratzki hat den weltweiten Trend nach Osnabrück geholt. Die 17jährige Schülerin des Ratsgymnasiums, zurzeit in der 11. Klasse, ist ein Jahr lang in England zur Schule gegangen, um die Sprache zu lernen und hat dabei auch den parkrun entdeckt, der dort Kultstatus genießt. Die Läufe finden in schönen Parkanlagen statt, und jeder kann mitmachen und etwas für seine Fitness tun. „Ich hatte dann die Idee, den parkrun auch nach Osnabrück zu holen“, sagt Clara Zagratzki. Der englische Gründer des parkrun ist später extra nach Osnabrück gereist, um sich die Location, den Rubbenbruchsee, anzuschauen – und hat sein Okay gegeben. Am 13.1. fand der erste Osnabrücker parkrun statt. Rund 70 Teilnehmer waren dabei. Der Osnabrücker parkrun steigt nun jeden Samstagmorgen um 9 Uhr. Man muss sich zum Mitmachen lediglich einmal kostenlos im Internet registrieren und den Barcode, den man erhält, mitbringen (Registrierung: www.parkrun.com.de). So entsteht durch die parkrun-Mitglieder weltweit eine große Läufer-Community: sowohl online als auch vor

Ort. Clara Zagratzki: „Man lernt neue Menschen kennen, kann sich mit anderen Läufern austauschen – das finde ich klasse. Ich habe zum Beispiel Kontakt zu einer Läuferin aus Irland, die ich seit meinem England-Aufenthalt durch den parkrun kenne.“ Es geht beim parkrun nicht darum, Spitzensport zu betreiben. „Jedes Tempo ist willkommen“, sagt Clara Zagratzki, „aber wer möchte, kann natürlich auch an seiner Bestzeit arbeiten.“ Bei der Premiere im Januar ging der Erste mit 15:59 Minunten nach fünf Kilometern durch’s Ziel. Zu jedem parkrun gehören auch Helfer, welche die Barcodes kontrollieren oder die Zeit nehmen. Wer sich hierzu berufen fühlt, kann sich auch auf der Homepage dafür eintragen. In einer an Lauf-Events reichen Stadt wie Osnabrück wird der parkrun sicher viele Follower finden. Clara Zagratzki: „In der Zukunft wünschen wir uns, dass wir viele Menschen zum Laufen bringen. Es ist egal, ob man läuft, joggt oder geht.“ MARIO SCHWEGMANN P 3., 10., 17., 24.2. u.a., Rubbenbruchsee


Der Zug kommt

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Am zweiten Februar-Samstag haben die Narren das Sagen, und Osnabrück wird bunt. Um 14 Uhr startet der Ossensamstag-Umzug und zieht durch die Innenstadt, um am Marktplatz auszuklingen. Dort sowie in vielen Kneipen und Clubs der Altstadt wird dann fröhlich weiter gefeiert. Das Motto des diesjährigen Umzugs lautet: „Frauenpower in diesem Jahr, der Karneval wird wunderbar!“. Darauf ein dreifaches „Helau!“. P 10.2., Innenstadt

Das muss ich haben

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Inzwischen ist der „KauFRAUsch“ ein fester Termin zum Jahresanfang. Bei dem Bekleidungsflohmarkt von Frauen für Frauen bringen Frauen ihre gut erhaltenen Kleidungsstücke und Accessoires an die Frau. Rund 80 Stände. Kleider, Röcke, Shirts, Blazer, Hosen, Armbänder, Ketten … Was so im Schrank hängt oder sich davor stapelt. Für ausreichend Umkleidekabinen und das leibliche Wohl ist gesorgt. Stöbern, Tauschen, einen netten Plausch bei Kaffee und Kuchen halten – besser könnte ein Sonntag doch gar nicht ablaufen. P 4.2., Haus der Jugend

Liebestour

Wie früher

Auch in diesem Jahr können Verliebte die Zeit rund um den Valentinstag im Zoo genießen – mit einem romantischen DreiGänge-Menü im „Tetra-Aquarium“ und einer Führung durch den Zoo. Bei der abendlichen Führung erfahren die Teilnehmer Spannendes aus der Liebeswelt der Tiere, bevor im „Tetra-Aquarium“ mit einem Prosecco angestoßen wird. Beim anschließenden Candle-Light-Dinner in der Unterwasserwelt schauen Rochen, Piranha und Co. auf den Teller. Die Tickets für die „Tour d'Amour“ sind über den Zoo-Online-Shop erhältlich. P 14., 17., 23., 24.2., Zoo Osnabrück

Bogenschießen, Schmieden, Leibkneterei, ein handbetriebenes Karussell? Genau! Das und einiges mehr erwartet die Besucher des 2. Mittelalterlichen Wintermarkts. Etwa 40 Anbieter, vom Händler bis zum Künstler, werden vor Ort sein. Auch für Speis & Trank ist gesorgt, u.a. wird es Hirschbratwurst, Spanferkelbrötchen und Baumkuchen geben sowie einen Whiskystand, eine Met- und Absinthtaverne, eine Teeteria und Biertaverne. Musikalisch werden Oropher und Eriol der Wegelaberer aufspielen, und der Aussätzige Ede der Ranzige wird die Leute unterhalten. Tipp: Am Samstag ist um 19 Uhr eine Feuershow mit Fire Anima. P 10.+11.2., Bohmte/Herringhausen, Festplatz am Kindergarten

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FOTO: TOBIAS DÖRER

bühne

Senna Gammour: Frankfurterin mit Redebedarf

Herzen heilen

Die ehemalige Leadsängerin von Monrose ist mit ihren Social Media-Kanälen zu einer Art Frauenbeauftragten 2.0 geworden. In Senna Gammours Solo-Programm „Liebeskummer ist ein Arschloch!“ sollten aber auch Männer gehen. STADTBLATT: Wie muss man sich Deine Auftritte vorstellen? SENNA GAMMOUR: Es ist eine Show mit allem Drum-und-dran, mit viel Entertainment, mit Musik, fast wie Live-TV. Es geht um die sieben Phasen des Liebeskummers und es ist viel Selbsthumor mit dabei, ich lache gerne über mich selber. Das Publikum lacht dann mit, wenn sie sehen: „Ja, so war es auch bei mir mit dem Liebeskummer!“. Ich finde aber auch tiefgründige Worte zu diesem Thema. STADTBLATT: Wenn Du als Frau Tacheles redest über Liebeskummer, trauen sich dann die Herren in Deine Show? SENNA GAMMOUR: Ja, denn es ist überhaupt nicht männerfeindlich, was ich mache. Es ist nur arschlochfeindlich! Für Männer ist es eher amüsant zu sehen, welche Phasen wir Frauen beim Liebeskummer durchlaufen. Männer lernen in meinen Shows, uns Frauen besser zu verstehen. Wie wir ticken und warum wir so reagieren, wie wir reagieren. Etwa wenn Männer Dinge tun, die in ihrer Welt richtig sind, aber nicht in unserer Welt – wir Frauen sind praktisch und emotional. STADTBLATT: Also sind nicht alle Männer Arschlöcher? 34 STADTBLATT 2.2018

SENNA GAMMOUR: Auf keinen Fall! Ich kann sehr gut trennen zwischen Männern und Arschlöchern, ein Arschloch muss nicht unbedingt ein Mann sein. STADTBLATT: Unter Männern wird über Liebeskummer auch eher wenig gesprochen. Ist das bei Frauen anders? SENNA GAMMOUR: Es gibt sicher auch Frauen, die sich bei Liebeskummer zurückziehen und kaum darüber sprechen, aber in der Regel gehen Frauen mit Liebeskummer offensiver um. STADTBLATT: Du hast sieben Phasen des weiblichen Liebeskummers ausgemacht. Welche sind das? SENNA GAMMOUR: In der ersten Phase geht es darum, wie Er sich von Ihr trennt. Dann kommt die zweite Phase, in der Sie ihre Freundinnen anruft und sich Tipps einholt – meistens falsche. STADTBLATT: Diese Phase existiert so bei Männern auch weniger … SENNA GAMMOUR: Nee, die gibt’s bei Männern gar nicht! Er geht dann einfach mit den Kumpels in die Kneipe und die sagen ihm: „Die war’s sowieso nicht wert. Es kommt was Besseres! Endlich bist Du wieder Single!“. Bei uns Frauen nimmt die Freundin dich richtig auseinander, die hasst dich zwischendurch auch.

STADTBLATT: Dann kommt die dritte Phase. SENNA GAMMOUR: Und die ist echt gefährlich! Das ist die Stalking-Phase. Sie fängt an zu gucken, was Er macht, mit wem Er sich trifft. Aus dieser Phase heraus entwickelt sich dann die vierte Phase: die Hass-Phase. Da stellt Sie sich alles Mögliche vor, was Er gerade mit anderen Frauen macht. Alle Phasen sind übrigens immer musikalisch geprägt. STADTBLATT: Die fünfte Phase ... SENNA GAMMOUR: … ist die „Fick dich!“-Phase. Sie stellt fest: Ich kann auch ohne Ihn leben. Es geht Ihr besser, Sie geht wieder aus und zum Sport, um dem Typen zu zeigen: „Genau das verpasst Du, du Motherfucker! Das wirst Du nie wieder haben.“ Und diese Phase funktioniert: Frauen sehen dann wirklich geiler aus. STADTBLATT: Die letzten beide Phasen sind? SENNA GAMMOUR: Wenn eine Frau sich dann wieder gut fühlt und wieder unterwegs ist, dann will Er Sie plötzlich zurück haben. Das hat aber nichts mit Liebe zu tun, das ist nur ein EgoDing der Männer. In der letzten Phase fasse ich dann alles zusammen und

gebe den Frauen ein sehr gutes Gefühl, wie sie den großen Kampf gewinnen können, wie sie die größten Eier der Welt bekommen, um dann die richtigen Entscheidungen – im Leben! – zu treffen. STADTBLATT: Sprechen Dich Frauen auch mal direkt an nach den Shows? SENNA GAMMOUR: Ja, sehr viele. Die Resonanz ist wirklich groß – ich heile Herzen. Und am Ende des Tages geht es dann gar nicht mehr um einen Mann, sondern um die Frau selbst, wie es ihr geht. Und genau darum geht es mir auch. Ich habe nicht Psychologie studiert, aber ich habe Lebenserfahrung, und das Leben schreibt die besten Geschichten – und ich kann gut reden. STADTBLATT: Du bist vielen noch gut bekannt als ehemaliges Mitglied der Girlband Monrose. Machst Du noch Musik? SENNA GAMMOUR: Ja, nach zehn Jahren Pause werde ich auf meiner „Liebeskummer ist ein Arschloch“-Tournee meine erste Single präsentieren. Auch sonst wird es in der Show Musik geben – ich habe einen sehr guten Musikgeschmack! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN P 8.2., OsnabrückHalle


FOTO: GUNTER GLÜ C KLICH

oh wie mutig, „Porno!“, „Vögeln!“, „Ficken!“ Und auch Faßnacht gefiels. Lachen, Klatschen. Da hat die Probebühne also doch einen guten Job gemacht. Absurdes Theater sollte das wohl sein. Tragische Elemente, durchsetzt mit grotesk-komischen? Logikbrüche? Sinnentleerte Kommunikation, irreales Geschehen? Alles da. Aber wer je Stücke von Beckett und Ionesco gesehen hat, weiß: Absurdität, wenn sie gut gemacht ist, darf ruhig eine Aussage haben, einen Sinn. Hier hatte sie nichts davon. Was diese Leinwand sollte, auf der zu lesen stand, wer gerade auftritt („Walter und die Polin“)? Warum den Darstellern so oft ihr Einsatz-Timing entglitt, worauf Dialogzeile um Dialogzeile unverständlich blieb, weil alle gleichzeitig redeten? Unbegreiflich. Mit ambitioniertem Theater hat das nichts zu tun. Kurz: Es wird unendlich viel geredet, man hangelt und rumpelt und quält sich von Kalauer zu Kalauer, und schon nach der ersten der zwei Stunden hätte ein Ende gutgetan. Und wer sich fragt, warum Faßnacht ihr schon ein paar Jahre altes Stück ausgerechnet der „Probebühne“ zur Uraufführung überlassen hat, dem liegt schnell eine bissige Antwort auf der Zunge: Vielleicht wollte niemand anderes es haben? Verstehen könnte mans. HARFF-PETER SCHÖNHERR P 2., 9., 16., 23.2., Probebühne

Literatur Quartett

Bastian Sick

Paul Bokowski

Literatur Quartett

Dead or Alive

LESUNG Zum Start in die Frühjahrsbuchsaison veranstaltet die Buchhandlung Wenner einen Abend mit vier Literatur-Experten, die aktuelle Neuerscheinungen vorstellen. Das Literatur Quartett besteht aus einer ,Osnabrücker Gruppe‘ mit Stefan Lüddemann (NOZ), Oliver Schmidt (freier Journalist) und Mario Schwegmann (STADTBLATT Osnabrück) sowie „Die Zeit“-Redakteurin Iris Radisch (Foto) als prominentem Gast. Unter anderem werden vom Literatur Quartett die neuen Romane von Arno Geiger („Unter der Drachenwand“) und Bernhard Schlink („Olga“) vorgestellt und diskutiert sowie der Felix-Nussbaum-Roman „Felix und Felka“ von Hans Joachim Schädlich. MARS P 28.2., Buchhandlung Wenner

LESUNG Tja, mal sehen, wer diesmal gewinnt. Wieder die Toten, wie letztes Jahr, mit Erich Kästner? Oder die Lebenden, wie im Jahr davor? Die Frage dieses Poetry Slam der durch und durch untoten Art: Wer trägt zündender vor? Die vier Schauspieler des Theaters, die Verstorbene (Dichter natürlich) reanimieren? Stefan Haschke alias Robert Gernhardt, Ronald Funke alias Gottfried Benn... Oder die Slam-Poeten der Gegenwart? Von Jaromir Konecny (zweimaliger Vizemeister der deutschen Poetry SlamMeisterschaft) bis Josefine Bergholz, Victoria Helene Bergemann, Paul Bokowski? Die Entscheidung fällt so demokratisch, wie es in der Kunst ja sonst meist nicht zugeht: per Publikumsentscheid. Das Versprechen? HPS Eine „epische Schlacht“. P 2.2., Theater am Domhof

Die Lese-Rampe

Trinken sich die Welt schön: Gustl und Regula

Frank Schulz

LESUNG Reste? Verlade? Rollstuhl? Nein: Lese! An jedem letzten Freitag im Monat sitzt ab Februar ein Autor auf der „Unikeller“-Bühne. Gastgeber ist Harald Keller – Journalist, Lehrbeauftragter am Fachbereich Sprache und Literatur der Universität Osnabrück und selbst Autor. Erst ein Werkstattgespräch zu Themen wie Schreiberfahrungen, Erzählstrategien, Literaturbetrieb, dann die Lesung. Plus Recruiting junger Nachwuchsautoren. Keller über Frank Schulz, der den Auftakt der Reihe bildet: „Frank und mich verbindet die frühere Tätigkeit für die Humorzeitschrift ,Kowalski‘. Daran werden wir (uns) bühnenöffentlich erinnern.“ Und Heike Maria Fritsch, die im März gastiert? Ihr neuer Roman, an dem sie gerade arbeitet, wird teilweise in Osnabrück spielen ... HPS P 23.2., Unikeller

FOTO: TILL GLSER

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lter. Das ist das Problem an diesem Stück, an diesem Abend. Betagte Figurenzeichnung, betagte Regie, betagte Sprache. Selbst die Witze sind betagt. Ganz zu schweigen davon, dass sie auch noch lahm sind, und platt, und müde herbeikonstruiert, und fremdschäm-peinlich, und dass das nicht dadurch besser wird, dass sie wiederholt werden und wiederholt. Alter muss kein Problem sein. Einen Bernhard Minetti auf der Bühne zu sehen, hochbetagt, als König Lear – perfekt. Nur mal so als Beispiel. Hier aber ist es eins. Nicht, weil es in „Tamara“ um eine Alters-WG geht. Denn um was es geht, ist nicht wichtig. Banaler kann ein Stück nicht sein. Boulevard wie früher. Die Charaktere sind stereotyp (Jugendliche, lernen wir, sind dumm, Erwachsene lüstern-senil), Psychologisierung findet nicht statt. Eine Botschaft? Suchen wir nicht danach. Wie gut auch immer ein Ensemble spielt – aus einem Stück wie diesem holen selbst zehn Minettis nichts raus. Zusatzproblem: Das Probebühnen-Ensemble, ohnenhin zunehmend selbstgenügsam, spielt nicht nur ein schlechtes Stück, es spielt dieses Stück auch noch schlecht – vielleicht, weil Faßnachts Vorlage so runterzieht. Obwohl: dem Premierenpublikum gefiels. Es hat jedesmal brav losgeklatscht und losgelacht, wenn wieder mal „Scheiße!“ fiel und „Arsch!“ und,

FOTO: THORSTEN WULFF

Der Tod ist nahe: Die Probebühne müht sich durch Beate Faßnachts „Tamara bleibt“. Sie hätte es lassen sollen: Das Stück ist es nicht wert.

sehenswert

FOTO:JAN KOPETZKY

Warten aufs Grab

Sick Bastian Sick LESUNG Okay, wenn im selben Monat zwei am gleichen Ort lesen, die fast gleich heißen, muss man mal vergleichen. Da ist Sick, der sich mit Drogen auskennt, und mit Einbruchsdiebstahl und mit Knästen (von innen) und heute auf der Suche ist „nach einem Lebenssinn abseits des Drogenkonsums und der kriminellen Kicks“. Hier liest er aus seiner Biografie „Shore, Stein, Papier“. Und dann ist da Bastian Sick, mit seiner „HappyAua-Zeit“ und: „Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen“. Ein Mann, der eher in Goethe-Instituten als in Polizeiwachen zuhause ist: Südamerika, Kanada, Ungarn, Spanien, England, Portugal... HPS P Sick: 7.2., Rosenhof P Bastian Sick: 28.2., Rosenhof STADTBLATT 2.2018 35


sehenswert

FOTO: MAREILE TEMPEL

kunst Will Hemmschwellen abbauen: Die Galerie W ist die neueste Galerie der Stadt

„Yallah!? – über die Balkanroute“ Eine Ausstellung über Erfahrungen von Geflüchteten. Plus Kunst, die „Fluchtwege, Hoffnung und das Leben in Deutschland“ thematisiert. Das Rahmenprogramm ist imposant: vom Vortrag über den Workshop bis zum Film. Plus Demo! Wanderausstellung über den „langen Sommer der Migration“. P bis 7.2., Gewerkschaftshaus Osnabrück

Helle Jetzig | Merle Lembeck Helle Jetzig sei „aktuell der einzige Osnabrücker Künstler mit internationalem Status“, kündigt Galerist Wolfgang Knaup an. Für Aufsehen sorgt derzeit ein Bild von ihm im Klinikum Osnabrück. Am Tag nach dem Verkauf hat es ein privater Sammler zum höheren Preis erworben und als Leihgabe zu Verfügung gestellt. Und Merle Lembeck? Sie konstruiert aus Hölzern und weiteren Werkstoffen schwebende bzw. stehende Raumobjekte, ergänzt durch Holzschnitte. Galerist Knaup: „Ich denke, sie wird ebenfalls ihren Weg gehen.“ P bis 15.4., Galerie KunstGenuss

Günter Grobel | Alois Thomas Der Ausstellungstitel zitiert Josef Beuys: „Der Anfang des Neuen findet stets im Chaos statt.“ Alois Thomas „stellt sich durch seine Kunst dem Hier und Jetzt und findet im aktuellen Malprozess Spuren seiner inneren Reaktion auf äußere Geschehnisse“. Günter Grobel „stellt sich dem Wechselspiel von äußerem Chaos und innerer Resonanz. In seiner expressiv-abstrakten, impulsiven Malweise, stets interpretationsoffen, manchmal auch figurativ-erzählend, versucht er durch das verwirrende Geschehen unserer Tage zu navigieren.“ HPS P bis 17.3., BBK Kunstquartier 36 STADTBLATT 2.2018

Neue Leuchtkraft Die Kunstszene der Stadt wächst. Zu Besuch bei drei neuen Galerien – zu Besuch bei Reinhart Richter, Silke Wulf und Carsten Gronwald.

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„Wir bringen Werte zum Leuchten“. So strahlt es dir am Eingang entgegen. Silke Wulfs neue Galerie W befindet sich direkt neben dem Museumsquartier am Heger-Tor-Wall. Der moderne Neubau steht im Kontrast zu der neoklassizistischen Villa Schlikker daneben. Er erstreckt sich über mehrere Etagen; das Erdgeschoss ist ganz der Kunst gewidmet. Wulf möchte ihren Besuchern zu tiefgreifender Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst verhelfen. Sie sagt, „dass Besucher die Hemmschwelle verlieren sollen, sich in meine Galerie hineinzutrauen, um sich von Kunst begeistern zu lassen“. Die Galerie W will aber auch jungen Künstlern den Zugang zum Kunstmarkt ermöglichen, denn Ausstellungsmöglichkeiten sind begrenzt. Zur Zeit ist eine Doppelausstellung der Künstler Jonas Burgert und Thorsten Brinkmann zu sehen. Sie schafft einen Schwerpunkt aus Fotografie und Malerei, wobei das Sujet Mensch im Vordergrund steht. Für das Frühjahr ist eine weitere Ausstellung geplant, die sich um dieses Thema dreht.

Ein Galerist versucht zwei Parteien zusammenzubringen, den Künstler und den Kunstliebhaber. Kontakte innerhalb der Kulturszene müssen aufgebaut werden, um dem Interessenten Sinnlichkeit und Ästhetik anzubieten und eine Kommunikation des Miteinanders zu fördern. Laut Reinhart Richter, Inhaber der Skulptur-Galerie und einstiger Kulturamtsleiter von Osnabrück, hat die bildende Kunst im öffentlichen Raum in Osnabrück an Stellenwert verloren. Potenziale werden, sagt er, aufgrund mangelnder Kommunikation zwischen öffentlichen und privaten Galerien nicht genügend ausgeschöpft, um den Besuchern auch von außerhalb Zugang zur Osnabrücker Kunstszene zu ermöglichen. Richter eröffnete im Juli 2017 einen neuen Ausstellungsraum in der Bierstraße 2. Die leerstehende Fensterfront direkt gegenüber der Kunsthalle lädt den Passanten ein, sich die ausschließlich dreidimensionale Kunst genauer anzugucken. „Die SkulpturGalerie ist die einzige Galerie in Deutschland, die nur Skulpturen und Plastiken ausstellt“, sagt Richter. Er möchte besonders regionalen Künstlern eine Präsentations- und Verkaufsmöglichkeit bieten. Ab Ende Januar stellt Klaus Reincke hier aus, in Kooperation mit der Galerie von Ulrike Hamm aus Bissendorf. Abstraktfigürliche Metallskulpturen sind dann

zu sehen. Der Ausstellungsplan ist bis Ende 2019 gefüllt. Richter rechnet mit einer Resonanz bis zu 6.000 Besuchern pro Jahr. In Zusammenarbeit mit Carsten Gronwald gibt es drei Hausnummern weiter die Galerie Tiefgang. Damit eröffnet sich ein zusätzliches Fenster, das im gleichen Wechsel zu den Ausstellungen der Skulptur-Galerie Objekte zeigt. Diese kleine Ausstellungsplattform soll besonders junger regionaler Kunst Entfaltungsmöglichkeiten geben. Gronwald ist „offen für jegliches Medium, solange es in das kleine Schaufenster passt“. Einen aktiven Kulturschauplatz bieten nicht nur die Kunsthalle und Museen wie das Felix-NussbaumHaus. Im Kunst-Quartier des BBK, dem Kunstraum hase29, den Galerien Moser und schwarz | weiss und anderen wird Potenzial gefördert und präsentiert, Kunst zum Verkauf angeboten. Durch die zusätzlichen Anlaufpunkte, die Galerie W und das einladende Entree am Anfang der Bierstraße gewinnt die Osnabrücker Galerieszene an Bedeutung, was auf eine positive Resonanz in den nächsten Jahren hoffen lässt. MAREILE TEMPEL

P bis 2.2., „Jonas Burgert & Thorsten Brinkmann – Fantasie im Porträt“, Galerie W P bis 2.4., „Klaus Reincke“, Skulptur-Galerie


FOTO: BARBARA FROMMANN

kunst und ausstellungen

OSNABRÜCK Treffpunkt für Kunst und Kultur des AMEOS-Klinikums. Hannah Bischof: „Von Papenburg nach Neuruppin – Zyklus für Maria“, bis 15.3. BBK Kunst-Quartier. Charlotte Dally, Gudrun Schmiesing, Sascha Göpel: „What’s New“, neu aufgenommene Mitglieder präsentieren ihre Werke, bis 10.2.; Günter Grobel und Alois Thomas: „... der Anfang des Neuen findet stets im Chaos statt“, Malerei und Mischtechnik, 16.2. bis 17.3. Deutsche Bundesstiftung Umwelt. „Überlebensmittel“, Ausstellung zu nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährung, bis 9.2. DGB. „Yallah!? – über die Balkanroute“, bis 7.2. Diözesanmuseum. „Herbei ihr Kreaturen all ...“, Krippenausstellung, bis 4.2.; „Mit Karl dem Großen durch die Zeit. PLAYMOBIL erzählt Geschichte(n)“, bis 4.2. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Goodbye, Motherland“. Fotografien von Andrei Liankevich, bis 8.4. Galerie KunstGenuss. Bilder und Raumobjekte von Helle Jetzig und Merle Lembeck, 4.2. bis 15.4. Gedenkstätte Augustaschacht. Renate

Semesterarbeiten von Studierenden der Hochschule Osnabrück, Fachbereich Landschaftsarchitektur. Der Hintergrund: „Inhaltlich werden den Studierenden im Modul Entwurf und Raum die Grundsätze einer räumlichen Gestaltungslehre auf der Basis des historischen Bauhauses vermittelt. Hierbei soll nicht zwischen Landschaftsarchitektur, Architektur und Kunst unterschieden werden, sondern Gestalt vielmehr als verknüpfendes Phänomen begriffen werden.“ Martini/50 FOTO: HOCHSCHULE OSNABRÜCK

Andries ter Heide, der heute in einer Hofgemeinschaft in Evinghausen lebt, stammt aus den Niederlanden. Hier sind fast 50 seiner Bilder zu sehen, „Landschaften, Dörfer und lebendige Wesen“, an denen eins sofort ins Auge fällt: ihre Farbsattheit. Und noch eins: das Spiel mit der Perspektive. „Während in der üblichen perspektivischen Darstellung die Bildelemente zum Horizont hin kleiner werden, vergrößert der Maler das Dargestellte, je weiter es vom Betrachter entfernt ist. Hinter dieser Darstellungsweise verbergen sich lebensbiographische Aspekte. Je älter Menschen werden, desto größer und bedeutender treten die Erinnerungen aus Kindheit und Jugend ins Bewusstsein. Gegenstände, Orte, die in der Kindheit wichtig waren, erscheinen im Rückblick oft viel größer, als sie in der Realität waren...“ Spannend. Joducus

Zehn Stationen mit 50 Interaktiv-Elementen für alle Sinne. In der Multimedia-Installation „Wunderkammer des Lebens“ kannst du Lebensräume vom Korallenriff bis zum Nebelwald sehen und hören. In dreidimensionalen „Wimmelbildern“ bestimmst du Pflanzen- und Tierarten, in einem virtuellen Garten testet du, wie dein eigener Beitrag zur biologischen Vielfalt aussehen könnte. In einer Selfie-Box kannst du dich in verschiedenen Lebensräumen fotografieren. Es geht, nicht zuletzt, um Klimawandel und Artensterben. Und das Ganze hat auch einen Regionalbezug: die Natura 2000-Gebiete des Osnabrücker Landes. Museum am Schölerberg

Hansen: „Lieder zur Nacht – was bleibt, wenn es dunkel wird“, bis 27.5. Joducus. Andries ter Heide: „Ungewöhnliche Perspektiven als Sicht auf die Welt“, bis 20.4. Kath. Familienbildungsstätte. „Abstrakte Formen//Konkrete Gesichter“, abstrakte Malerei und inszenierte Portraitfotografie von Ole Grabowsky, bis 21.2. Katholische Hochschulgemeinde. Jonas Westermeyer: „Heute habe ich ein Foto für Dich!“, bis 31.3. Kunsthalle. Andrea Mastrovito: „Symphonie eines Jahrhunderts“, 11.2. bis 2. 4. Kunstraum hase29. „NULL ILLUSION – von Farbe – über Malerei“, Susanne Ackermann, Karin Kopka Musch, Christoph Peter Seidel, 17.2. bis 3.3. Lutherhaus. „Onto Konrad Inha – finnischer Nationalfotograf“, bis 16.2. Martini|50. „Gestalt findet Kunst?!“, bis 16.2.; Deutscher Stahlbaupreis, 26.2. bis 16.3. Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Vielfalt zählt! Eine Expedition durch die Biodiversität“, bis 26.8. Museum Industriekultur. „Oldtimer – Endstation Rost“, bis 30.3.; „Hervorgeholt und hergezeigt“, bis auf weiteres Museumsquartier Osnabrück/Kulturge-

Klingt ja ein bisschen wie „Hymnen an die Nacht“ von Novalis. Was die Rauminstallationen, Lichtprojektionen, Filme und Zeichnungen uns sagen, die die Osnabrücker Künstlerin Renate Hansen in dieser ortsbezogenen Ausstellung zeigt? „In Licht gehüllte Figuren – Wartende, die still und unscheinbar in einem kargen Raum verharren – Schwimmer aus purem Licht im Meer.“ Eine Schau mit Vergangenheitsbezug, aber auch mit Verweisen „auf eine Gegenwart, in der die Zeichen einer tiefen Krise immer weniger zu überhören sind“. Gedenkstätte Augustaschacht, Osnabrück

schichtliches Museum. „Felix Schoeller Photo Award“, bis 28.2.; „dat hillige Evangelium recht prediken ...“, bis 8.4.; „Osnabrück zwischen Konfession, Krieg und Frieden“, bis 8.4. Paracelsus-Klinik. Jutta Doch, Malerei: „Lichtblicke“, bis 3.3. Rathaus. „Von Papst bis Popstar – das Goldene Buch der Stadt Osnabrück“, bis Oktober Skulptur-Galerie. Klaus Reincke, bis 2.4. Steigenberger Hotel Remarque. Heiner Möller: „Fließende Formen, gewachsene Strukturen, gespiegelte Panoramen“, bis 25.2.

UMGEBUNG BAD IBURG Averbecks Speicher. Krippenausstellung, bis 2.2. Kunsthandel Henneken. Klassische Moderne aus Westfalen und Hamburg, bis 31.3. BAD ROTHENFELDE Kurpark. lichtsicht 6, bis 11.2. BRAMSCHE Tuchmacher-Museum. „Zeitkapsel“, Fotos von Hermann Pentermann, bis 4.2.; „Schule im Museum“, Zeichnungen, Collagen und Malerei, 9.2. bis 11.3.

BIELEFELD Kunstverein. Dineo Seshee Bopape: „222, Phurulloga“, bis 28.2. BREMEN Kunsthalle. Max Beckmann: „Welttheater“, bis 4.2. Weserburg. „Proof of Life / Lebenszeichen“, bis 25.2. EMDEN Kunsthalle. „The American Dream. American Realism 1945-2017“, bis 27.5. HERFORD Marta. „Revolution in Rotgelbblau – Gerrit Rietveld und die zeitgenössische Kunst“, bis 4.2. LINGEN Kunsthalle. „Expressionen – Impressionen“, Einblick in die künstlerische Arbeit kunstschaffender Mitglieder des Kunstvereins Lingen, 17.2. bis 11.3. MELLE Automuseum. „Ostblockfahrzeuge“, bis Frühjahr 2018 Alte Posthalterei. Ralf Mehrpohl und Hermann Schluer: „Heimat“, 16.2. bis 11.3. MÜNSTER Kunsthalle. „Beyond Future Is Past“, bis 25.2. Kunstmuseum Pablo Picasso. „Edward Quinn – Mein Freund Picasso“, 3.2. bis 22.4.; „Picassos Renaissance“, 3.2. bis 22.4. STADTBLATT 2.2018 37


kino

Notorisch realitätsfremd: Tommy Wiseau (James Franco) in charmanter Begleitung

Absurder Dilettantismus Mit saugut gemachtem Trash lässt sich doch allerhand Geld verdienen! James Franco gelingt mit „The Disaster Artist“ eine tragikomische Hommage an Tommy Wiseau, den Regisseur des schlechtesten Filmes aller Zeiten. Einen Golden Globe sackte er schon mal ein.

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in Vierteljahrhundert lang galt Ed Woods Science-Fiction-Film „Plan 9 From Outer Space“ (1959) als der unbestritten „schlechteste US-Film aller Zeiten“. Als solcher wurde er im Jahre 1979 von den Leserinnen und Lesern des Buches „The Golden Turkey Awards“ gewählt. Erst der am 27. Juni 2003 in Los Angeles uraufgeführte Film „The Room“ von und mit dem rätselhaften Tommy Wiseau konnte an diesem Nimbus rütteln. Auch ohne Umfrage sind sich Kritiker und Cineasten heute einig, dass nun „The Room“ alle Voraussetzungen zum schlechtesten Film aller Zeiten erfüllt. Natürlich genießt „The Room“ wie zuvor bereits „Plan 9 From Outer Space“ nicht zuletzt dank stümperhafter Inszenierung und unfreiwilliger Komik Kultstatus. Die Trash-Perle läuft immer noch in gut besuchten Nachtvorstellungen und animiert die Zuschauer sogar dazu, die unsinnigen Dialoge mitzusprechen und ähnlich wie bei „The Rocky Horror Picture Show“ während der Vorstellung Dinge auf die Bühne zu werfen.

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Klar, dass solche Geschichten gerade in Hollywood gut ankommen. Dem Regisseur von „Plan 9 From Outer Space“ wurde von Tim Burton und mit Johnny Depp in der Titelrolle bereits 1994 mit dem Film „Ed Wood“ ein cineastisches Denkmal gesetzt. Und nun hat sich Koproduzent, Regisseur und Hauptdarsteller James Franco die groteske Geschichte um Wiseau und dessen Filmkatastrophe „The Room“ vorgeknüpft. Francos Film „The Disaster Artist“ beginnt am 13. Juli 1998 in San Francisco, wo sich der extrovertierte Wiseau (James Franco) und der etwas schüchtern wirkende Greg Sestero (James' Bruder Dave Franco) auf schicksalhafte Art und Weise in einem Theater begegnen. Spontan beschließen die beiden Außenseiter, nach Los Angeles zu ziehen, als habe Hollywood nur auf sie gewartet. Während Wiseau unter notorischer Realitätsverweigerung leidet, sich unverstanden und ungeliebt fühlt und eine Abfuhr nach der anderen einholt, bleibt Greg auf dem Teppich und hat

Zwei Außenseiter in Hollywood: Greg Sestero (Dave Franco) und Tommy Wiseau (James Franco)

die entscheidende Idee. Wenn ihnen sonst niemand eine Chance gibt, dann müssen sie es eben selber machen! Tatsächlich stürzt sich Wiseau in die Arbeit und schreibt mal eben ein Drehbuch. Irgendwie gelingt es ihm sogar, die finanziellen Mittel für ein Studio, die Technik sowie Cast & Crew aufzubringen. Die desaströsen Dreharbeiten verschlingen angeblich 6 Millionen Dollar. Woher das Geld stammt, ist bis heute ebenso wenig geklärt wie das Alter und die Wurzeln von Wiseau, der stets mit einem nicht identifizierbaren Akzent für zusätzliche Verwirrung sorgt. Als Vorlage zu Francos Film „The Disaster Artist“ dient Greg Sesteros gleichnamige Buchvorlage, die von dessen erster Begegnung mit Wiseau bis zu den von geradezu absurdem Dilettantismus geprägten Dreharbeiten handelt. Seth Rogens Produktionsfirma Point Grey Pictures sicherte sich umgehend die Filmrechte. Und mit Rogens Kumpel James Franco stand auch gleich einer von zwei Lieblingskandidaten des echten Wiseau zur Verfü-

gung, der ihn nun als „Disaster Artist“ verkörpert. Wiseaus anderer Wunschkandidat wäre Johnny Depp gewesen. Aber der hatte sich ja bereits einst als Ed Wood die Ehre gegeben. Was auffällt, ist die liebevolle Annäherung an die Figuren und das Thema. Der für seine Rolle mit dem Golden Globe ausgezeichnete James Franco will sich in seinem Film „The Disaster Artist“ weder über den Film „The Room“ noch über die realen Rollenvorbilder lustig machen. Ganz im Gegenteil. Sein Film entwickelt sich zu einer tragikomischen Hommage an den mysteriösen Wiseau und dessen krachend gescheiterten Film, der nun dank Franco noch mehr Aufmerksamkeit erfährt, als es sich Wiseau und Sestero jemals zu hoffen gewagt hätten. Die sechs Millionen Dollar Produktionskosten soll „The Room“ übrigens längst wieder eingespielt haben. FRANK JÜRGENS

USA 2017. R: James Franco. D: James Franco, Dave Franco, Alison Brie u. a. P ab 1.2., Cinema-Arthouse, CineStar, Filmpassage


Wunder AUSSENSEITER Zehn Jahre lang haben Isabel (Julia Roberts) und Nate (Owen Wilson) ihren Sohn Auggie liebevoll beschützt. Der mit einer schweren Gesichtsdeformation geborene Junge musste zahlreiche Operationen über sich ergehen lassen, um richtig atmen, sehen und hören zu können. Die Eingriffe waren zwar erfolgreich, doch seine Fehlbildung sieht man dem intelligenten, humorvollen Jungen natürlich immer noch an. So ist allen klar, dass der Wechsel vom Heimunterricht auf eine Regelschule ein schwerer Schritt sein wird. Und natürlich wird Auggie wegen seines Aussehens gehänselt und muss sich so manchen blöden Spruch anhören, aber bald darf er erfahren, dass es Kinder gibt, die ihn mögen wie er ist und an einer Freundschaft interessiert sind. Wie schon das erfolgreiche Jugendbuch der Autorin R.J. Palacio setzt der Film sowohl auf große Gefühle als auch auf Perspektiven außerhalb der des AuNB ßenseiters. USA 2017. R: Stephen Chbosky. D: Jacob Tremblay, Julia Roberts, Owen Wilson u. a. P ab 25.1., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Die Verlegerin WIDERSTANDSKRAFT In jüngster Zeit gab es mehrere Filme, in denen die Rolle der Presse bei der Aufdeckung von Skandalen im wirtschaftlichen und politischen Bereich gewürdigt wurde. Steven Spielberg schließt sich an und öffnet ein Kapitel aus den frühen 1970er Jahren. Die USA hatten sich seit Jahren in den Vietnamkrieg verstrickt. Die wahren Hintergründe wurden ebenso vor der Öffentlichkeit verborgen wie der tatsächliche Kriegsverlauf. Daniel Ellsberg, ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, ließ der Presse ein Konvolut entlarvender Akten zukommen. Die „New York Times“ publizierte, wurde aber gerichtlich gestoppt. Bei der „Washington Times“ musste Verlegerin Katharine Graham über die Veröffentlichung entscheiden. Es drohten Zensur, Anzeigenverluste, Haft … Ein Politthriller und das Porträt einer ungewöhnlichen Frau, die sich in einem von Männern dominierten Umfeld behaupten musste. H. K. USA 2017. R: Steven Spielberg. D: Meryl Streep, Tom Hanks, Sarah Paulson, Bob Odenkirk u. a. P ab 22.2., Cinema Arthouse, CineStar

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kino die platzanweiserin

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Klavier-Wunderkind: „Licht“ Wie viele unserer fünf Sinne werden während eines Kinobesuchs angesprochen? Da es sich bei Filmen heutzutage zumeist um audiovisuelle Medien handelt, sind primär das Sehen und das Hören gefragt. Zum Schmecken und Fühlen wird es das Kino wohl nicht mehr bringen, aber zumindest ist für viele der Geschmack von Popcorn charakteristisch für den Kinobesuch. Das Fühlen fokussiert sich wohl eher auf die Emotionen, die Filme in uns wecken, als auf haptische Berührungen. Score – Eine Geschichte der Filmmusik verspricht Gänsehaut pur. Die Dokumentation versammelt die berühmtesten Filmmusik-

Soundtracks: „Score – Eine Geschichte der Filmmusik“ komponisten unserer Zeit und gewährt Einblick in das universellste Musikgenre der Welt. Schon im 20. Jahrhundert gab es jedoch Bemühungen, das Kino auch für die Nase erfahrbar zu machen – à la „die Nase sieht mit“. Ein beliebtes Beispiel ist John Waters’ Satire Polyester (1981), die auf Rubbelkarten setzte, die bei Benutzung den zur Szene passenden Geruch verströmten, wie z. B. Rosen, Flatulenz, Klebstoff und Pizza. „Spy Kids – Alle Zeit der Welt“ (2011) griff diese sogenannten AromaScope-Karten wieder auf, aber durchsetzen konnte sich das Konzept bisher nicht. Das Geruchskino bleibt also vorerst wohl Zukunftsmusik. Mit Zukunftsmusik kennt sich Anne Clark schon seit den 1980er Jahren aus. Die Bri-

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tin gilt als Pionierin der Spoken-WordKunst und verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Ihre analogen SynthesizerSounds machten Clark nicht nur zur Ikone des New Wave, sondern auch zur Wegbereiterin des Techno. Das Portrait Anne Clark – I‘ll Walk Out Into Tomorrow (seit 25.1. Cinema Arthouse, CineStar) widmet sich dem Leben und Werk einer Ausnahmekünstlerin, die mit einer Mischung aus poetischen Songtexten und elektronischen Sounds eine einzigartige Klangwelt erzeugt hat, die bis heute ihresgleichen sucht. Auf der Suche nach ihrer Bestimmung ist die 18-jährige Maria Theresia von Paradis (Maria Dragus), genannt Resi, nicht mehr, auch wenn ihr ein wichtiger Sinn fehlt: Das Sehen. Im Rokoko Wiens ist die junge Frau in der Gesellschaft dennoch als KlavierWunderkind bekannt. Als sie nach einigen medizinischen Fehlbehandlungen in die Ein Vater sich: „Homefront“ Hände deswehrt Wunderheilers Franz Anton Mesmer (David Striesow) gelangt, gewinnt sie zwar zunehmend an Sehkraft, büßt jedoch an Virtuosität als Pianistin ein. Licht (ab 1.2., Cinestar) erzählt diese Geschichte nach einer historischen Begebenheit.

KLEINKRIEG Was tun, wenn man sich von der Polizei im Stich gelassen fühlt? Mildred Hayes (Frances McDormand) greift zu besonderen Mitteln. Als auch Monate nach der Vergewaltigung und dem Mord an ihrer Tochter kein Verdächtiger gefasst ist, mietet sie drei große Werbetafeln, auf denen sie nach dem Grund für das Versagen der Ordnungshüter fragt. Polizeichef Willoughby (Woody Harrelson) ist wenig begeistert, Officer Dixon (Sam Rockwell) noch weniger. Doch die wütende, verzweifelte Mildred lässt sich nichts gefallen und macht sich bald noch mehr Feinde. Andere Bewohner des Dorfes stellen sich auf ihre Seite, und als der Kleinkrieg eskaliert, kommen Abgründe von Rassismus und Korruption zum Vorschein. Martin McDonagh („Brügge sehen … und sterben?“) liefert mal wieder eine grandiose Charakterstudie ab, in der niemand das ist, NB was er oder sie zu sein scheint. GB/USA 2017. R: Martin McDonagh. D: Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell u. a. P ab 25.1., Cinema Arthouse

Black Panther

Zukunftsmusik: „Anne Clark – I’ll Walk Out Into Tomorrow“ Hoffnung auf ein historisches Ereignis geben auch die „Anime Nights“ im CineStar: Eine Veranstaltungsreihe, die sich den in Japan produzierten Zeichentrickfilmen widmet. Als fulminanter Start dient der japanische Horror-Fantasy-Franchise Tokyo Ghoul (27.2., CineStar). Der erfolgreichste Anime aller Zeiten – der gerade angelaufene „Your Name“ – wird der Filmreihe bestimmt reichlich Zulauf bescheren. L. BERLIN

LEITFIGUR Comic-Autor Stan Lee besaß stets ein Gespür für Zeitströmungen. Um 1966 herum ersann er mit Jack Kirby einen afrikanischen Superhelden namens Black Panther. Schwarze Comic-Figuren hatte es in den USA schon gegeben, erst Black Panther aber gelang der Sprung in den Mainstream. Black Panther ist Regent eines afrikanischen Staates, zugleich zählt er zu den in den Kinos dauerpräsenten „Avengers“. In der steten Schwemme kurzatmiger Superheldenfilme nimmt „Black Panther“ einen Sonderstatus ein. Der politisch engagierte Regisseur und Koautor Ryan Coogler ließ sich zusichern, die Comic-Adaption nach eigenem Gusto inszenieren zu dürfen, und besetzte überwiegend schwarze Schauspieler. Dem Genre bleibt er treu, die Erwartungen werden vollauf bedient. Zünftige Action-Szenen entstanden unter anderem an Schauplätzen in Argentinien und Südkorea. H. K. USA 2018. R: Ryan Coogler. D: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong'o u. a. P ab 15.2., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Nur Gott kann mich richten UNTERWELT Noch vor wenigen Jahren wäre dieser Film in Deutschland undenkbar gewesen. Man wollte nichts wissen von rechtsfreien Räumen und Bandenkriminalität. Mit der Erfolgsserie „4 Blocks“ (2017) wurde eine Tür aufgestoßen. Zum ersten Mal lag der Fokus einer deutschen Krimiserie nahezu ausschließlich auf der Seite der Gangster und nicht auf der der Polizei. Vor allem verwischte man mit dem Cast gezielt die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Nicht jedem schmeckte, dass man Menschen aus dem „dunklen“ Milieu in Hauptrollen besetzte. Einer, dem das allerdings sehr schmeckte, war Moritz Bleibtreu. Persönlich hat der Schauspieler freundschaftliche Kontakte in jenem Milieu. Er will mit Geschichten wie dieser aus der kriminellen Szene das deutsche Kino vielschichtiger machen. Am Deutschrap kann man sehen, wie hoch das Interesse am sozialen Untergrund ist. N. KUSCHKOWITZ

D 2017. R: Özgür Yildirim. D: Moritz Bleibtreu, Kida Khodr Ramadan, Peter Simonischek u.a. P ab 25.1., Cinema Arthouse

Shape of Water – Das Flüstern des Wassers AUSSENSEITERBANDE Der Preisregen begann beim Festival in Venedig und setzte sich fort. „Shape of Water“ begeistert Kritiker, Filmschaffende und Publikum gleichermaßen. Ein Märchen, aber, Vorsicht!, nichts für Kinder: Die filmbegeisterte, stumme Elisa Esposito putzt nachts in einem Geheimlabor der Regierung und bezeugt dort die Ankunft eines amphibischen Wesens, das nicht von ungefähr an das Getüm aus dem B-Film „Der Schrecken vom Amazonas“ erinnert. Für die Wissenschaftler nur ein Objekt, für Elisa ein Geschöpf mit Gefühl und Verstand. Geradezu zärtlich widmet sich der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro den Außenseitern, einem Homosexuellen, einer Schwarzen, der fremdartigen Kreatur. Der Schurke ist hier ein Musteramerikaner mit Kleinfamilie und Cadillac. Mag die Handlung in den frühen 1960er Jahren spielen, die Aussage des Films gilt der Gegenwart. Uns allen. H. K. USA/Kanada 2017. R: Guillermo del Toro. D: Sally Hawkins, Michael Shannon, Octavia Spencer u. a. P ab 15.2., Cinema Arthouse


ist, sich persönlich zu kennen Der seidene Faden

Wind River

HASSLIEBE Im London der 50er Jahre liegen dem gefeierten Modeschöpfer Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) die Damen der High Society zu Füßen. Mit Talent, Willensstärke und Kontrollsucht führt er das „House of Woodcock“, das gefüllt ist mit edelsten Stoffen und Roben. So nützlich Reynolds dominante Persönlichkeit für den Beruf ist, so hinderlich ist sie in Liebesdingen. Er stürzt sich von einer Äffare in die nächste – bis er Alma (Vicky Krieps) kennenlernt. Die einfache Kellnerin bezaubert ihn vom ersten Moment an. Als Muse und Geliebte entführt er sie in die glänzende Welt der Mode. Aber auch sie ist äußerst willensstark, und so entwickelt sich ihre Beziehung schon bald zu einem stetigen, nervenzehrenden Kräftemessen. Oscarpreisträger Daniel Day-Lewis, der kürzlich das Ende seiner Schauspielkarriere verkündet hat, zeigt in diesem eindringlich gespielten Liebesdrama ein letztes Mal sein Können. M. MISERENDINO USA 2017. R: Paul Thomas Anderson. D: Daniel DayLewis, Vicky Krieps, Lesley Manville u. a. P ab 1.2., Cinema Arthouse

SCHNEEWÜSTE Cory Lambert (Jeremy Renner) arbeitet als Fährtenleser und Jäger in dem Indianerreservat Wind River in Wyoming. Sein isolierter Arbeitsplatz befindet sich inmitten einer Wüste aus Schnee und Eis. Eines Tages macht der Jäger bei einem seiner Streifzüge einen grausamen Fund: Er entdeckt die Leiche einer jungen Frau. Da in diesem Fall von einem Mord ausgegangen wird, wird das FBI eingeschaltet. Doch die junge Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) ist sowohl mit der Komplexität des Falls als auch der extremen Witterung vor Ort überfordert. Sie bittet schließlich Lambert um Hilfe, der die Umgebung wie seine Westentasche kennt. Dieser willigt in die Ermittlungen ein, um an dem Schuldigen Vergeltung zu üben, der potentiell auch seine Tochter auf dem Gewissen hat, die unter ähnlichen Umständen getötet wurde und mit dem Opfer befreundet war. L. BERLIN

USA 2017. R: Taylor Sheridan. D: Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Julia Jones, Gil Birmingham u. a. P ab 8.2., Cinema Arthouse

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Luna

Alles Geld der Welt

KALTBLÜTIG Der Familienurlaub in den Bergen soll Erholung vom Alltag bieten. Hier findet Vater Jacob die Zeit, seiner Tochter Luna zu sagen, wie sehr er sie liebt. Diese winkt lächelnd ab. Die 17-Jährige will keine Gefühlsduselei. Wenig später ist ihr Vater tot. Ermordet von Männern, die scheinbar Übung darin haben. Nur mit Glück kann Luna entkommen. Für sie beginnt ein Leben zwischen der Notwendigkeit der Flucht und Rachegelüsten im Fadenkreuz der Geheimdienste, die die wahre Identität ihres Vaters kennen. Khaled Kaissar trat bisher vor allem als Produzent in Erscheinung. Mit dem Kurzfilm „Zarnitsa“ (2015) wagte Kaissar sein Regiedebüt und arbeitete sich in die Thematik der Geheimdienste ein. „Luna“ ist sein erster Langspielfilm. Mit Lisa Vicari konnte er für die Titelfigur ein junges Talent gewinnen, das sich mit der Netflix-Serie „DARK“ (2017) Aufmerksamkeit erspielte.

ENTFÜHRUNGSDRAMA 10. Juli ’73: John Paul Getty III. wird von der italienischen Mafia entführt. Die Forderung: 17 Millionen Dollar. Eine unvorstellbare Summe – nur nicht für J. Paul Getty, den reichsten Mann seiner Zeit. Der milliardenschwere Öl-Tycoon könnte seinen Enkel problemlos freikaufen, weigert sich aber entschieden. Er möchte nicht als erpressbar gelten. Und wer weiß, ob es sich um eine echte Entführung handelt oder aber um eine geschickte Inszenierung seines Enkels? Die Situation spitzt sich zu, doch Getty lässt sich nicht erweichen. Als die Entführer zur Warnung ein abgeschnittenes Ohr des Jungen schicken, reicht es Johns Mutter Gail. Gemeinsam mit Ex-Agent Fletcher Chase versucht sie, ihren Sohn zu finden. Actiongeladene Inszenierung einer wahren Begebenheit. Obwohl die Rolle eigentlich Kevin Spacey zugedacht war, überzeugt Christopher Plummer als gefühlskalter J. Paul Getty. M. MISERENDINO USA 2017. R: Ridley Scott. D: Michelle Williams, Christopher Plummer, Mark Wahlberg u. a. P ab 15.2., Cinema Arthouse, CineStar

N. KUSCHKOWITZ

D 2017. R: Khaled Kaissar. D: Lisa Vicari, Benjamin Sadler, Carlo Ljubek u.a. P ab 15.2., Cinema Arthouse

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media Buch des Monats Tyll Daniel Kehlmann HISTORISCH In seinem neuen Roman vermengt Daniel Kehlmann wieder äußerst gekonnt Fakten und Fiktion zu einem glaubwürdigen und sehr unterhaltsamen Ganzen. Der berühmte Till Eulenspiegel wird in die Zeit des 30-jährigen Krieges versetzt und zieht dort durch die Lande. Es geht um Hexenprozesse, Krieg und Frieden, Religion und Macht und natürlich um die Freiheit. Die Freiheit des Geistes und der Rede. Als Hofnarr sagt Tyll seinem Herrscher mit fast schon sadistischer Freude die Wahrheit ins Gesicht. Raffiniert nutzt Kehlmann verschiedene Erzählperspektiven, um seine Geschichte von möglichst vielen Seiten darzustellen und unterschiedliche Facetten des Stoffes zu beleuchten. Der bildreiche und empathische, mit feinem Humor garnierte Erzählfluss hat eine soghafte Wirkung, der Leser ist schon nach wenigen Sätzen mitten in einem Feldlager oder bei einem Hexenprozess anwesend. Kehlmann ist momentan der König Midas der Literatur, alles was er anfasst, wird zu narRALF GOTTHARDT rativem Gold. Rowohlt, 22,95 EUR

Seitensprung Francis Duncan „Ein Mord zu Weihnachten“. Diesen englischen Krimiklassiker von 1949 kann man auch gut jetzt noch genießen. Hobbydetektiv Mordecai Tremaine kann es locker mit Hercule Poirot aufnehmen. Dumont, 15 EUR Shirley Hazzard „Transit der Venus“. Die australische Autorin hat in ihrer langen Karriere nur vier Romane geschrieben – verteilt über einen Zeitraum von 40 Jahren. In „Transit der Venus“ begleitet sie zwei Schwestern und deren Männer über mehrere Dekaden. Episch, bewegend, filmreif. Ullstein, 26 EUR Hannah Coler „Cambridge 5“. Geschichte kann so spannend sein. Dieser Thriller erinnert an eine Gruppe von fünf Cambridge-Studenten, die in den 1930er Jahren für den russischen Geheimdienst gearbeitet haben. Vergangenheit? Von wegen! Im Jahr 2014 stößt der coole Geschichtsprofessor Hunt auf ihr Geheimnis … Limes, 19,99 EUR

Unmögliche Liebe Tristan Marquardt / Jan Wagner (Hg.) REMIX Mit Ausnahme der Romantik vielleicht, sind in der deutschen Literaturgeschichte nie wieder so berauschende Liebesgedichte geschrieben worden, wie in der mittelhochdeutschen Literatur des 12. und 13. Jahrhunderts. Stichwort „Minnesang“. Doch da höchstens noch Liebhaber dieser Verse oder Schüler und Studenten damit zu tun haben, gerät der Kanon dieser Gedichte und ihrer Autoren immer mehr in Vergessenheit. Die beiden Herausgeber Tristan Marquardt und Jan Wagner unternehmen mit ihrem Buch „Unmögliche Liebe“ den Versuch, dies zu unterbinden. Ihre Idee: Sie haben junge Autoren und Lyriker der Gegenwart gebeten, die Verse des Minnesangs neu zu interpretieren – also nicht nur zu übersetzen und in unsere aktuelle Sprache zu übertragen, sondern das Ganze auch nach ihrem ganz eigenen Sprachgefühl zu markieren. Der Leser hat also immer beide Texte: das mittelhochdeutsche Original und die zeitgenössische Annäherung. Wer ein Herz für Lyrik hat, für schöne Sprache, der sollte dieses Remixprojekt nicht verpassen. MARIO SCHWEGMANN Hanser, 32 EUR

Wolle – Ein Fan zwischen Ost und West Alex Raack WILDER KERL Der ehemalige Redakteur des Fußball-Magazins 11 Freunde hat mit dieser Biografie ein ungewöhnliches wie lesenswertes Buch geschrieben. Er erzählt die Geschichte des in der DDR aufgewachsenen GladbachFans Wolfgang „Wolle“ Großmann, der durch seine verrückte Liebe zum Fußball, seine unbändige Wildheit und seine unverbesserliche Dickköpfigkeit in Konflikte mit der Stasi und seiner Familie geriet. Für Zeitgenossen, die mit dem Fußballsport rein gar nichts anfangen können, ist Wolle nur ein Schläger, ein Großmaul, ein Hooligan. Diejenigen, die die Stadionkurven kennen, erkennen diesen Typ sofort wieder: Wolle war einer, den man in seinem Team, aber niemals als Gegner haben wollte. Raack gelingt das Kunststück, nicht nur von den Heldentaten und Saufereien seines Antihelden zu erzählen, sondern ihn als Mensch in all seiner Zerrissenheit darzustellen. Denn die Sucht nach Fußball und Krawall hat ihren Tribut gefordert. Und so fängts an: „Vastehste?!“, fragt Wolle, als wir durch die Nacht nach Hause laufen.

MARIO SCHWEGMANN

BOBBY FISCHER

Tropen Verlag, 16,95 EUR 42 STADTBLATT 2.2018

Durch Manhattan Niklas Maak / Leanne Shapton STADTTRIP Nichts gegen Ebooks, aber kein mobiles Endgerät kann auch nur annähernd die Sinnlichkeit und Haptik dieses Buches wiedergegeben. Der Journalist (FAZ) und Architekturkritiker Niklas Maak und die kanadische Autorin und Künstlerin Leanne Shapton haben ein Buch über Manhattan zusammen gemacht, das sowohl Reiseführer ist als auch eine Sammlung von Kurzgeschichten und Zeichnungen über die Orte, die sie besucht haben. Die Ausgangsidee der beiden: Von der Südspitze Manhattans in einer geraden Linie nach Norden gehen – und schauen, was und wer ihnen begegnet. Maak und Shapton beobachten und zeichnen auf. Am Hancock Place etwa: „Hier werden die Häuser niedriger, wie in den Kleinstädten, die Hopper malte, das Manhattan, das man kennt, ist weit weg: drei Etagen, Backstein, die Straße hat etwas Verdöstes; im Dunkin’ Donuts serviert eine Frau mit Kopftuch.“ Es sind diese Miniaturen, die Details, die „Durch Manhattan“ so reizvoll machen, dass man am liebsten sofort einen Flug nach New York buchen möchte. MARIO SCHWEGMANN Hanser, 25 EUR

Ein kalter Fall Anne Holt HEISSER FALL Henning Mankell, Håkan Nesser, Arne Dahl, Stieg Larsson … Die Liste der skandinavischen Thriller-Autoren wird, gefühlt, von Woche zu Woche länger. Ein Boom, der ja eigentlich ein bisschen unverständlich ist, leben doch gerade in Skandinavien die glücklichsten Menschen der Welt. Abgesehen vielleicht von Bhutan. Auch Anne Holt ist in der ersten Garde der Verbreiter skandinavischer Düsternis dabei. Und um ihre langjährige (9 Bücher!) Ermittlerin Hanne Wilhelmsen steht es wirklich nicht allzu gut. Angeschossen, ist sie gehunfähig – Ruhestand. Aber als ein Ex-Kollege sie um Hilfe bittet, 11 Jahre später, wird sie wieder aktiv. Denn zeitgleich geht ein Sprengsatz hoch. Und beides hat, wie es scheint, mit Islamisten zu tun. Islamistischer Terror? Thriller um Thriller erscheint zu diesem Thema. Und viele davon sind klischeehaft, plakativ. Holt macht das anders, Auch bei ihr kommen die üblichen Zutaten vor, vom Bekennervideo bis zum verdächtigen Pakistani. Aber ihr Plot ist vielschichtig. Unterhaltung zum Thema Rassismus, Fanatismus, Vorurteile? Doch, das geht. HARFF-PETER SCHÖNHERR Piper, 22 EUR

Broddecks Bericht Manu Larcenet VERBRANNTE BRIEFE Broddeck ist ein Überlebender aus einem Vernichtungslager, der nach dem Ende des Besatzungsregimes in sein Dorf zurückgekehrt ist. Von seinen dörflichen Nachbarn, die ihn unter anderem ins Lager geschickt und seine Frau vergewaltigt haben, wird er mit einem Bericht über einen aktuellen Mordfall beauftragt. Tatsächlich schreibt er mehr als einen. Und veröffentlicht werden sollen die natürlich auf keinen Fall. Die verschachtelte Geschichte speist sich aus den europäischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts und basiert auf der Romanvorlage von Philippe Claudel. Alles wird an einen Phantasieort verlegt, und man kann nur ahnen, dass die monsterköpfigen Invasoren deutsche SS-Männer sind. Einmal mehr erweist sich Manu Larcenet als hervorragender Zeichner, gibt hier seiner düsteren Seite Raum. Ein anspruchsvolles Unternehmen, dessen Ergebnis mich nicht ganz überzeugt. Je mehr die Graphic Novel in Richtung „seriöser“ Literatur geht, umso mehr wiederholt sie ihre Fehler: der Hang zu großen Themen mit aufdringlicher Moral gehört dazu. GW Reprodukt, 39 EUR

Die Polarfahrt Hampton Sides RUHMSUCHT Es gibt über die Pole ja wilde Geschichten. Die sicher wildeste über die Antarktis: Hitlers Eishöhlen-Festung „Neuschwabenland“. Eine der wildesten über die Arktis: Der Nordpol sei von offener See umgeben, verborgen hinter einer Eisbarriere. Auch hier sind Deutsche im Spiel. Allen voran der Geograph August Petermann. Er argumentiert mit der Wärme des Golfstroms; seine Theorie markiert den Beginn der deutschen Nordpolarforschung. Es ist jedoch ein US-Amerikaner, der antritt, Petermanns Theorie zu beweisen: Marineoffizier George DeLong. Mit dem Dampfsegler USS Jeannette sticht er in See, 1879. Sein ehrgeiziger Plan, den Nordpol zu erreichen, scheitert: undurchdringliches Packeis, eineinhalb Jahre Drift, Kampf ums Überleben, Tote, Verschollene. Eine Geschichte, die Sides, nach intensiver Quellenforschung, mitreißend nacherzählt, sensibel psychologisiert. Und neben allen Schrecken begegnen wir ihr – der Schönheit der See. Warum Sides sie so gut beschreiben kann? Er hat sie selbst gesehen. Expeditionen führten ihn an die Schauplätze des Geschehens. HARFF-PETER SCHÖNHERR Mare, 28 EUR


hörbar

STADTBLATT osnabrück

PRÄSENTIERT Kazuo Ishinguro: „Was vom Tage übrig blieb“. Die Verleihung des Nobelpreises an den britisch-japanischen Autor vergangenen Herbst kam durchaus überraschend. Aber flugs wurde von seinem deutschen Verlag reagiert und seinen bekanntesten Roman gibt es nun als Hörbuch. Da geht es um einen unnahbaren Butler, der auf einer Reise sich selbst findet. Random House Audio, 8 CDs, ca. 20 EUR

J.D. Barker: „The Fourth Monkey“. Mit Dietmar Wunder, Oliver Brod und Marie Bierstedt liest ein Trio den Serienkillerroman, der auf jeden Fall einen festen Magen verlangt, denn bei der Darstellung der Morde des Vierten Affen genannten Killers hält sich der Autor nicht zurück. Als bei einem einem Unfall ein Mann getötet wird, deutet alles darauf hin, dass er der Killer war. Random House Audio, 2 mp3-CDs, ca. 15 EUR

Ruth Ware: „The Woman in Cabin 10“. Auf seine Weise ein schön altmodischer Roman, der die Zuhörer lange im Dunkeln lässt, ob der Mord, den die Journalistin Lo auf einem Kreuzfahrtschiff in Norwegen beobachtet, auch wirklich stattgefunden hat. Kein Passagier wird vermisst und Lo beginnt sich zu hinterfragen: Was hat sie wirklich gesehen? DAV, 1 mp3-CD, ca. 20 CHRISTIAN LUKAS EUR

„Frau Jahnke hat eingeladen …“

18.2. OsnabrückHalle

tenliste sicherstellen. Kein einfacher Job. Schon gar nicht, als sie feststellt, dass sie auch ihren Freunden nicht vertrauen kann. Das kracht, das knirscht und Charlize Theron beweist endgültig, dass sie Queen des Actionfilmgenres ist. Universal, ca. 13 EUR als BD Dark Matter – Staffel 1. Sechs Raumfahrer erwachen aus einem tiefen Schlaf und stellen fest, dass ihre Identitäten ausgelöscht wurden. Ihr Weg führt sie in eine Minenstadt auf einem verlassenen Planeten. Deren Bewohner, die sich gegen einen Konzern erhoben haben, leben in Angst und erwarten die Ankunft einer Killertruppe. Rough Trade, ca. 17 EUR als DVD Der Satan mit den langen Wimpern. Janet, 17, Schülerin eines Internats für höhere Töchter, befürchtet dem Wahnsinn zu verfallen. Wie ihre Mutter, die ihren Vater ermordet hat. In ihren Träumen erscheint ihr eine Frau mit einer langen Narbe. Die ihr eines Tages gegenübersteht. Toller Krimi mit guter Kamera. Anolis, ca. 40 CHRISTIAN LUKAS EUR als Mediabook/BD

„Wie darf ich Ihnen behilflich sein? Welchen Wunsch dürfen wir Ihnen erfüllen?“, fragst du den alten Mann. „Ich möchte auf ein glückliches, erfülltes Leben zurückblicken können – aber ohne, dass man etwas ändert.“ „Aber Colin, ändern ist genau das, was wir hier machen“. In dem Point&Click Adventure Finding Paradise (PC, 10 EUR; Freebird Games) bist du in der Rolle von Dr. Rosalene und Dr. Watts, Angestellte der Sigmund Corp., welche Patienten einen letzten Wunsch erfüllt – z.B. ein unerreichtes Lebensziel. Du wirst bis in frühste Erinnerungen eindringen müssen und dort ein winziges bisschen verändern, um eine vollkommene Illusion zu erstellen. Du wirst die Geschichte von Colin bis in seine Kindheit zurückverfolgen und miterleben. Eine sehr packende und emotional erzählte Geschichte, die, trotz der eigentlich sehr traurigen Handlung und dem Abschied-Nehmen, voller Humor ist. HANNAH-SOPHIE HILDEBRANDT

German Humor

16.3. Lagerhalle

ROLF MILLER

Techno-Rock-Rap

24.3. Haus der Jugend

21.2. Westwerk

Junger Punk

22.2. Hyde Park

FABER Betörender SongMelancholiker

24.2. Hyde Park

MICHAEL KREBS Liedermacher goes Kabarett – Comedy

24.2. Lagerhalle

JAN WEILER „Pubertier“-Lesung

1.3. Lagerhalle

DENNIS GASTMANN Der vorletzte Samurai

spielbar

SHAHAK SHAPIRA

MOSCOW DEATH BRIGADE

FEINE SAHNE FISCHFILET

sehbar Barry Seal – Only in America. Eine Komödie über einen Drogenkurier, der von kolumbianischen Auftragsmördern erschossen worden ist? Die Story ist schon absurd. Ein Schmuggler wird von der CIA angeworben, damit er die kolumbianische Drogenmafia auskundschaftet. Was bedeutet, dass die CIA ihm gewisse Freiräume lässt. Universal, ca. 13 EUR als BD Killer's Bodyguard. Ryan Reynolds ist Michael, ein Personenschützer. Und der bekommt einen Auftrag, der ihn in den Wahnsinn treibt. Er soll Darius Kincaid (großartig großmäulig: Samuel L. Jackson) beschützen. Darius ist der meistgesuchte Profikiller der Welt und ein Intimfeind von Michael. Rasantes Popcornkino. EuroVideo, ca. 14 EUR als BD Atomic Blonde. Und noch einmal krachendes Popcornkino. Kurz vorm Mauerfall. Lorraine Broughton, britische Agentin, soll eine Agen-

GERBURG JAHNKE

2.3. Lagerhalle

Alles andere ist primär

POPSALON 8 Mit Bilderbuch u. v. m.

12.-14.4. u.a. Lagerhalle, Haus der Jugend

LONELY KAMEL Stoner Rock

13.4., Westwerk

BODO WARTKE Antigone: Kabarett trifft Klassik

9.5.Theater am Domhof

ANDY MCKEE Ausnahme-SongwriterGitarrist

23.5. Rosenhof

THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES Blues-Rock

1.6. Westwerk

ELIF

KALEIDOBOLT

Melancholischer Pop

Classic Heavy Rock

15.3. Lagerhalle

13.6. Westwerk

FORTSETZUNG FOLGT

Alle Präsentationen auf www.stadtblatt-osnabrueck.de

STADTBLATT 2.2018 43


media cd des Monats Hookworms

The Wombats Beautiful People Will Ruin Your Life BRITPOP Sie gehören zu den englischen The-Bands, die sich nicht starr an einem Sound festhalten, sondern mit jedem Album neue Wege beschreiten und andere Facetten ihres Könnens nach vorne bringen. Auf „Beautiful ...“ ist das der Pop, der dann zu echten Hits wird, wie „Cheetah Tongue“ oder „Black Flamingo“ beweisen. The Wombats haben trotzdem immer auch diese englische Schnoderrigkeit an Bord, die einst Oasis und Blur auszeichneten. So lange die abtauchen, kann man nur The Wombats empfehlen. Kobalt MARS

Beth Hart & Joe Bonamassa Black Coffee SOUL-BLUES Die US-amerikanische Sängerin Beth Hart scheint auf Gitarristen zu stehen. Sie hat schon Alben mit Slash, Jeff Beck und Buddy Guy aufgenommen und nun zum dritten Mal eines mit Joe Bonamassa. Der legt gleich beim Opener „Give Everything You Got“ mit einem WahWah-Riff los, der es in sich hat – Soul-Blues der Extraklasse. Wie die beiden sich zu Höchstleistungen pushen ist ein Genuss. Zehn Juwelen des Soul haben sie sich vorgenommen und geben ihnen neuen Schliff. Provogue MARS

Summoning With Doom We Come METAL-AMBIENT Das österreichische Duo entfernt sich wieder einen Schritt vom Ausgangspunkt Black Metal, hin zu einem episch-düsteren FantasySoundtrack. Das Besondere: Summoning haben kein Orchester mit Chor im Hintergrund, sondern arbeiten von Beginn an mit eingespielten Keybordsounds. So manchen mag diese Tatsache stören, aber die rauen Klänge sind Markenzeichen der Band, schaffen eine dichte Atmosphäre – rund um J.J.R. Tolkiens Welten, Mythen und Legenden. Napalm Records HSH 44 STADTBLATT 2.2018

Microshift ELECTRO POP Ein improvisierter Auftritt mit Richard Formby (Spacemen 3) öffnete der Band aus Leeds die Augen. So kommt das dritte Album von Hookworms wesentlich elektronischer daher. „Wir konnten nicht einfach noch eine Psych Rock-Platte machen“, meint Bassist MB. So gibt es auf „Microshift“ hüpfende Disco-Beats und repetetiven Electro, aber auch den Song „The Soft Season“, der an die Popsensibilität der Band erinnert, bevor er in einem improvisierten Strudel untergeht. Domino CHROM

Till Brönner & Dieter Ilg

And The Golden Choir

Nightfall JAZZ „Nightfall“ ist das erste gemeinsame Album des Berliner Trompeters Till Brönner und des Freiburger Bassisten Dieter Ilg. Beide sind seit langer Zeit Protagonisten des deutschen und europäischen Jazz. Brönner begleitete schon Thomas Quasthoff, Ilg entdeckte in den 90ern das deutsche Volkslied für den Jazz. Neben Eigenkompositionen interpretieren die Musiker Songs von Leonard Cohen über Britney Spears bis Ornette Coleman und Johann Sebastian Bach. Sony CHROM

Breaking With Habits POP Im letzten Jahr erschien ein neues Album seiner Band Kleze, jetzt schiebt Tobias Siebert die zweite Veröffentlichung seines Projekts And The Golden Choir nach. Ausgehend von einem analogen Ansatz gibt es auf „Breaking With Habits“ ausufernd arrangierte Songs, die sich dieses Mal auch digitalen Komponenten nicht verschließen. „Ich wollte die Ideen der ersten Platte öffnen um zu sehen, wohin es noch gehen kann“, meint Siebert. Nämlich zu einem wunderbaren PopAlbum. Caroline CHROM

FEINE SAHNE FISCHFILET „Sturm & Dreck“. Ihr fünftes Album ließ sich das Mecklenburger Punk-Sextett von Tobi Kuhn (u.a. Die Toten Hosen) produzieren. So kommt dieses musikalisch kompromisslose, lebensfrohe Kontra ohne Rücksicht auf eigene Verluste druckvoll wie ihre Live-Auftritte rüber. Am 22.2. live im Hyde Park, siehe Interview im Musikteil. Audiolith TURIN BRAKES „Invisible Storms“. Olly Knights und Gale Paridjanian aus London stehen seit ihrem epochalen Debüt „The Optimist“ (2001) für einen Trademark-Sound zwischen folkigen Akustik-Gitarren und Breitband-Sound. So verhält es sich auch auf ihrem mittlerweile achten Album, auf dem wieder der Harmoniegesang im Vordergrund steht. Cooking Vinyl HAIYTI „Montenegro Zero“. Die Hamburger Rapperin schaffte es als erste Frau auf das Cover der Szene-Bibel „Juice“. Auf ihrem zweiten Album verbindet Haiyti, die auch bildende Kunst studiert, die losen Enden von Straße, Avantgarde, Untergrund und Pop. Produziert vom Berliner Kollektiv KitschKrieg (Trettmann, Beginner, Bonez MC). Universal JOHANNES FALK „Von Mücken und Elefanten“. Diesen Namen sollte man sich für 2018 merken. Johannes Falk hat schon in einer Chemiefabrik gearbeitet, an der Popakademie Mannheim studiert und war im Vorprogramm von Philip Poisel. Die Lebenserfahrung hört man Songs wie „Heimweh“ oder „Alles andere als federleicht“ an. Columbia/Sony Music STEPHANIE LOTTERMOSER „This Time“. Auch wenn ihr Name nicht unbedingt danach klingt, spielt die Sängerin und Saxofonistin Stephanie Lottermoser coolen Lounge-Jazz mit zarten Funk-Elementen. Und es klingt eher nach New York anstatt nach Köln. Für Fans von Joss Stone, Norah Jones oder Erykah Badu. RAR/Motor Entertainment THOM AND THE WOLVES „The Gold In Everything“. Der Autodidakt Thom hat sich jahrelang als Straßenmusiker in den USA sein Geld verdient, unter anderem in Los Angeles. Dann hat es den Songwriter nach Berlin verschlagen, wo er – zusammen mit seiner Band – dieses bezaubernde Album in Eigenregie aufgenommen hat, das an Nick Drake erinnert. Solaris Empire

Nils Frahm All Melody NEO KLASSIK Der 36-jährige Pianist und Komponist steht für die Verbindung von zeitgenössischer Klassik und Minimal Electro. Sein siebtes Studioalbum entstand im Saal 3 des Berliner Funkhauses. Hier hat sich Frahm tief in die Hallkammern vergraben und eine Musik erschaffen, die, wie der Titel nahelegt, immer die Melodie im Auge hat. Das Klavier wird zur Stimme, die Stimme zu vibrierenden Saiten und die Drum Machine zu einem Orchester aus Flötenklängen. Erased Tapes CHROM

Franz Ferdinand Always Ascending WAVE POP Mit Songs wie „Take Me Out“ oder „Darts Of Pleasure“ gehörten Franz Ferdinand zum großen „IndieRevival“ der 00er Jahre. Nach einem gemeinsamen Album mit Sparks erscheint mit „Always Ascending“ erstes neues Material in drei Jahren. Inspirationen waren der griechische Komponist Yannis Markopoulos, der taiwanesische Performancekünstler Tehching Hsieh oder der irische Schriftsteller William Trevor. Mit „Lazy Boy“ gibt es aber auch wieder einen vertrackten Tanzsong. Domino CHROM

******** The Drink ART BRUT Viel ist über dieses geheimnisumwobene Duo nicht bekannt. Die bildende Künstlerin Ailie Ormston soll eine Hälfte des Zweigespanns sein, die acht Sterne stehen für den eigentlichen Bandnamen Guinness. Das Dogma lautet: ungeprobt, unwissend und kompromissbereit. So puzzeln ******** mit Kinderkeyboards, Drum Machine, dekonstruktivem Gitarrenspiel und rudimentärem Bass ein wundervolles Album zwischen Art Brut und Syd Barrett zusammen, das zuvor nur auf YouTube veröffentlicht wurde. Domino CHROM


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

februar 2018

Spielmannskünste

Schandmaul

Mit neuen Musikern an Bord starten Schandmaul in die zweite Hälfte ihrer „Leuchtfeuer“-Tour. Das gleichnamige Album war auf Platz 1 der deutschen Charts und zeigt, wie groß die Fanschar der vor 20 Jahren gegründeten Folk-Rocker aus München ist. In der sehr populären Welt des Folkrock sind Schandmaul so etwas wie die große Samstagabend-Show – ein Spektakel für die ganze Familie, ob Punk-Enkel, Rittersmann, Ökobraut, Gothic-Girl oder Anzugonkel. P 23.2., Hyde Park

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


FOTO: TIM KRAMER

werwowas Donnerstag

R Maze Runner 3 - Die Auserwählten in der Todeszone

1

- SciFi-Abenteuer R Mein Großvater Salvador Allende - Dokumentation R The Disaster Artist Drama P SIEHE KINO

KONZERTE

1.

JAZZ

RENDEZVOUS

Das Percussion-Ensemble ,Drum Experience‘ und die Uni Big Band Osnabrück (Foto) treffen sich an diesem Abend zu einem musikalischen Rendezvous. Eigenwillige Schlagzeugmusik, gepaart mit der Klangvielfalt einer Bigband. > AULA IM SCHLOSS

1.

COMEDY

TRAININGSLAGER

Ben Redelings lädt ins Trainingslager ein! Unter dem Motto „Alles kann, nix muss“ serviert Deutschlands bekanntester Fußball-Comedian zweimal 45 Minuten höchstamüsante Kost. Und ein Überraschungsgast ist auch angekündigt! > LAGERHALLE

OSNABRÜCK Pyogenesis - Support: Phosphor, Bastard Club, 20.00 Rendezvous - mit dem DrumEnsemble „Drum Experience“ und der Uni Bigband, Aula im Schloss, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Vocal Group Classic: Gloria Der Frauenchor des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück präsentiert Werke von Whitacre, Orban, Rheinberger u.a, Kleine Kirche, 20.00

Die Schauspielerin und Sängerin Anke Jansen porträtiert in ihrem lange erwarteten Solo-Programm „So oder so ist das Leben“ eine starke Frau: Hildegard Knef. Musikalisch begleitet von Thorsten Schreiner am Klavier und Richard Eisenach am Kontrabass. > LAGERHALLE

OMBRE DI LUCI

Ombre di Luci stellen ihr neues Album „Cuore d’oro“ (Herz aus Gold) vor. Zehn Songperlen in italienischer Sprache und modernen Arrangements, ein Mix aus Pop, Barjazz, Folklore und Chanson. Über flüchtende Dorfdiebe, eine verlassene Braut und reuige Mafiosi. > HASBERGEN, TÖPFEREI NIEHENKE

Dr. Andreas Hahn, DBU Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30 NoBorder Kitchen auf Lesbos - Film und Bericht von Va-

trag von Manuela Schon, Soziologin und Mitbegründerin von Abolition 2014 - Für eine Welt ohne Prostitution, Sisters e.V, Lagerhalle, 20.00 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00 Entgiftung - Referentin: Heike Buchwald, Wir in Atter, 20.00

Großstadtfeeling - mit Verlo-

LIEDERMACHER

Nahrungsergänzungsmittel - zwischen Wunsch und Wirklichkeit - Referent: Prof.

MÜNSTER

OSNABRÜCK

3.

OSNABRÜCK

Was macht Prostitution in unserer Gesellschaft? - Vor-

CLUBS&PARTY

ANKE JANSEN

AUSSERDEM

Jazz und Blues - Session, Schnieders Hus, 20.00

20.00

LIEDERABEND

GEORGSMARIENHÜTTE Harry Potter Book-Night Anmeldung erbeten: 05401 86570, Buchhandlung Sedlmair, 20.00

MELLE

Götz Widmann, Sputnikcafé,

2.

LITERATUR

leria Hänsel; „Yallah!? - über die Balkanroute“, Gewerkschaftshaus, 18.30 UHU-Club - UHU-Club monatliche Jahreshauptversammlung, Grand Hotel, 19.00

BIELEFELD Phototaxis, Forum, 20.00 SDP - Rap, Ringlokschuppen, 20.00

sung eines Städtetrips, Alando Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo, Dirty+Dancing, 22.00 Kleiner Freitag - Pop, HipHop, ElectroSwing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Ben Redelings: Trainingslager - Fußballcomedy, Lager-

halle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Maxi Gstettenbauer - Come-

dy, Rosenhof, 20.00 RHEINE Sven Pistor: Pistors Fußballschule - Comedy, Stadthalle,

Freitag

2 KONZERTE OSNABRÜCK Smile & Burn - Support: Night Letters, Bastard Club, 20.00 Benno Berlin & Gerwald von Instetten - Andererseits -

20.00

Chansons und Couplets mit Gästen, Lagerhalle, 20.00

KINO

Anke Jansen - So oder so ist das Leben - Hommage an Hil-

OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Zu guter letzt - inkl. Kaffee & Kuchen,

14.00

Grant Foster (London) + Aftershow, Rosenhof, 20.00

degard Knef, Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP We Salute You - Worlds Biggest Tribute to AC/DC featuring

Das vor kurzem ausge-

P fallene Konzert wird

jetzt nachgeholt. Eine aufwendige und authentische AC/DC Show – mit bis zu 21 Kanonen, einer überdimensionalen Höllenglocke und einer beeindruckenden Marshall Backline kommt „We Salute You“ dem Bühnenbild von AC/DC verblüffend nah. Aber auch unter musikalischen Aspekten lassen die fünf Jungs keine Zweifel offen, sie beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dem Sound und der Performance ihrer Idole. FOTO: STEFAN REBSCHER Band Stand Meeting - mit No Way To Norway, MOIN, Peace Hill, Haus der Jugend, 21.00 Guitar Church - mit DJ, Dirty+Dancing, 22.00

BIELEFELD The Sonics, Gemma Ray, Forum, 20.00 Egotronic - Indietronic, Nr. z. P, 20.00

MELLE Vocal Group Classic: Gloria Der Frauenchor des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück präsentiert Werke von Whitacre, Orban, Rheinberger u.a, St. Matthäus, 20.00 DeVille and His Guys - Tribute to Willy DeVille, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

MÜNSTER Fee - Schweine im Weltraum, Sputnikcafé, 20.00

STEMWEDE Layla Zoe Akustik Duo -

Akustik, JFK - Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Osnabrücker Bierdiplom Altstadt Edition, Planeta Sol und 15 weitere Kneipen, ab 19.00 Bierdiplom & Afterparty RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 19.00 Hottendeele - Party für Menschen mit und ohne Behinderung, Westwerk, 19.00

OV-Kino - in Originalversion,

21.00 RESTRUP-BIPPEN Theatersaal der Compagnia Buffo: Serientäter: Das Leben der Anderen, 20.00

3.

HEAVY METAL

CRADLE OF FILTH

Die Band aus England gehört seit 20 Jahren zur Champions League im Bereich Black Metal. Wuchtige Gitarren-Riffs und ein Gothic-Horror-Look sind ihr Markenzeichen. Sänger Dani Filth unterstreicht das mit seinen extravaganten Bühnenoutfits. > HYDE PARK

46 STADTBLATT 2.2018

FILMSTARTS R Criminal Squad - Thriller R Das Leben ist ein Fest Komödie R Der seidene Faden - Drama P SIEHE KINO R Die kleine Hexe - Familie R Freddy/Eddy - Thriller R Licht - Drama P SIEHE KINO

Kost nix

Veranstaltungstipps mit freiem Eintritt Burn Rockmusik unplugged 3.2. Unikeller Café Caliente Osnabrücks heißeste Salsa-Party 9.2. Haus der Jugend Rockupdate.18 Mit Bands der Kunst- und Musikschule 10.2. Haus der Jugend Lese-Rampe Lesung mit Frank Schulz u.a. 23.2. Unikeller P SIEHE BÜHNE Tanzen! Die Foyer-Party der Lagerhalle 24.2. Lagerhalle


Motown Party - mit Funk & Soul & Pop & Rock & Hits der 80er/90er Jahre, BlueNote, 21.30 Vodka Vriday, Alando Palais, 22.00 Dark & Light, Works, 22.00 Beatstreet - mit DJ MAXXX (Heroes/Haftbefehl), Brücks, 23.00 Whatever happened to the 90s - 90er Party, Glanz & Glo-

ria, 23.00

Samstag

3 KONZERTE

Einfach auf - Elektro, Holy

OSNABRÜCK

Poly, 23.00

Reineke Fuchs + Madame Hau Mich Blau - Indie Rock,

Rocknacht - Rock, Metal,

Hardcore, Hyde Park, 23.00 Småland - Indie, Rock, Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Ayo - Black, Neo, 23.00 Baila - Latin, Nize Club, 23.00

Dirty+Dancing, 19.00 Neue Hofkapelle Osnabrück

Kompositionen einer einzigartigen Musikerdynastie, Schloss, 19.00

BÜHNE

Bodo Bach: Pech gehabt -

Comedy, Gymnasium, 19.30 BIELEFELD Deine Freunde - Pop, Ringlok-

schuppen, 20.00 GÜTERSLOH WDR Jazzpreis 2018 - mit

Götz Alsmann, Theater, 20.00 IBBENBÜREN Chartstürmer - Musical meets Pop - Gala des Musical-

Ensemble QUASI SO, Schauburg, 20.00 TELGTE Anny Hartmann - Kabarett,

Bürgerhaus, 20.00

KUNST OSNABRÜCK Vernissage: Farben der Wildnis - Fotografien von An-

gelika El Azazy, Wir in Atter, 18.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Frauenflohmarkt - Alles was

Frau gefällt…Kleidung, Taschen, Accessoires, GZ Lerchenstraße, 16.00-19.00 Klatt kocht für Freunde - mit dem Chefkoch von Remarques Weinwirtschaft Andreas Klatt, Steigenberger Hotel Remarque, 18.00 Südafrika - Von Johannesburg bis Kapstadt - Diavor-

trag von Angelika El Azazy, Wir in Atter, 19.30 Abend der Harmonie im Cabriosol - Unterwassermusik,

Water-Balancing, Wellnessabend, Schinkelbad, 20.0023.00 Neujahrsempfang - Getränke, Musik und Politik mit Augenzwinkern, SubstAnZ, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE Lange Saunanacht - Thema „Pappnasen - helau!“, Weitere Infos unter 05401 829290, Panoramabad, 19.00-24.00

Dr. Living Dead! - Thrash Metal, Alter Schlachthof, 20.00 P SIEHE MUSIK

MINDEN Havana - Salsa, Jazz Club, 20.00 MÜNSTER Torpus & The Art Directors Folk Rock, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK Prinz Pi - Deutschrap, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

Necessary, I Am the Yeti, Waste of Mind, Chin Up, Sputnikhalle, 20.00 TELGTE Till Hoheneder - Blues, Folk -

Poetry Slam - Dead or Alive -

BAD IBURG

LINGEN

Münster Skate-Punk Desaster - mit Snareset, No Talent

OSNABRÜCK Tamara bleibt - Komödie von Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE Zeit zu leben und Zeit zu sterben, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

HASBERGEN Ombre di Luci - Italienisches Lebensgefühl, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Die Familie Bach bestimmt das Konzert – Werke von Johann Sebastian Bachs Söhnen Johann Christian, Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel stehen auf dem Programm. Ein eher unbekanntes Familienmitglied werden die Konzertbesucher mit Johann Bernhard Bach kennen lernen. Mit der Flötistin Daniela Lieb konnte die Neue Hofkapelle für ihr drittes Konzert erneut eine renommierte Solistin gewinnen.

P

Japanische Kampfhörspiele

- Grind, Punk, Thrash, Support: Eiter, Bastard Club, 20.00 Cradle of Filth - Rock, Hyde Park, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Sonoridades! - Wohlklänge!

- Musik von Guido Santórsola, Lutherhaus, 20.00 Dark Arts Gathering - Black Metal von Unru, Cryptic Blood, Odd, Eremit, Ostbunker, 20.00 Burn - Acoustic Rock, Unikeller, 20.00 Olga Buzova - Live, Virage, 22.00 BIELEFELD Electric Six, Forum, 20.00

Tribute to Dylan & Clapton, Bürgerhaus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Après Ski Party - Live on stage: Ikke Hüftgold und Ole ohne Kohle, Alando Palais, 20.30 What’s Metal-DJ-Team, Whisky’s, 21.00 95x - mit DJ Matty, Dirty+Dancing, 22.00 Club 39 Party - Rock & Pop der letzten drei Jahrzehnte mit DJane Kirsten, Lagerhalle, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Charlotte de Witte - Turbo, Sleaze, Dr. Vogel, 23.00 Study Out Party - Elektro, Holy Poly, 23.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Electronics, 80er, 90er, Hyde Park, 23.00 Indiecation - Indie, Alternative,Rock, Kleine Freiheit, 23.00 Tyso - Black, HipHop, Neo, 23.00 Study Out Party, Nize Club, 23.00

BAD ROTHENFELDE Osnabrücker Beatparty - mit The Beat, The Four Lords, Just for Fun, Kurhaus, 19.00

FEB

2008 2018

Fr 02.02. 21:00 So 04.02. 13:00 -16:30

Mi 07.02. 18:00

2018, Theater, 20.00

Do 22.02. 15:00

2018, Theater, 22.00

5 SORTEN

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Bekleidungsflohmarkt von Frauen ür Frauen

OGC at the Movies - Episode II

Frauenflohmarkt

Konzert

Café Caliente

Salsa – Party

DJ Juan Pa (MS) & DJ Rumbero (B)

Micahel Wollny Trio - Jazzfest

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS BISON · WAGYU

KauFRAUsch

Big Band Abend

Timo Lassy Quintet - Jazzfest

STEAKS!

Konzert

No Way To Norway, MOIN, Peace Hill

Fr 09.02. 21:30

GÜTERSLOH

Band Stand Meeting

Das Kurhaus mit seinem wunderbar erhaltenen Ambiente bietet den passenden Rahmen für einen schwungvollen Streifzug durch eine Ära, die geprägt war von Stichworten wie Carnaby Street, „Beat Club“ oder Ilja Richters „Disco“. Es spielen die beiden Bands The Beat (Foto) und Just For Fun. Zu hören gibt es Klassiker von den Beatles, Kinks und Hollies, aber auch von Steppenwolf oder Deep Purple.

P

Fr 23.02. 19:30 Sa 24.02. 19:30 So 25.02. 16:00

Vorlesewettbewerb 59. Stadtentscheid Ostensibles Osnabrück’s English Theatre - present: “Last Panto in Little Osnabridge“.

Vorlesewettbewerb

English Theatre

Do 15. Februar, 20:00 Uhr (Rebell Comedy)

Pu

Lange Rede, gar kein Sinn Standup Comedy Große Gildewart 6 – 9 • 49074 Osnabrück • Tel: 323-41 78 • www.hausderjugend-os.de • hdj@osnabrueck.de

STADTBLATT 2.2018 47


werwowas BRAMSCHE Integrative Karnevalsdisko,

Alte Webschule, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK

6.

Perfect Wives - Uraufführung in Anlehnung an Ira Levin, emma-theater, 19.30 Unter einem Himmel - Uraufführung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Shoppen - Theatertruppe „Die Bühnen-Läufer“, Lagerhalle, 20.00

SONGWRITERIN

PANTHEON

Hinter dem Künstlernamen Pantheon steckt die in Brooklyn lebenden Songwriterin Yvonne Ambrée. Als Sängerin, Songwriterin und Musikerin arbeitete sie bereits mit vielen nationalen und internationalen Künstlern (Beatsteaks, Rea Garvey,Little Boots) sowie den legendären US-Soulsängern Syl Johnson und Gwen McCrae zusammen. Ihre Debüt-EP „Travel Log I“ wurde von Reisen durch Europa und Amerika inspiriert. > ZAUBER VON OS

Thiele-Neumann-Theater: Die Wunderübung - Komödie

von Daniel Glattauer, Steinwerk Ledenhof, 20.00 BIELEFELD Martin Sierp: The Talking Dad - Kabarett, Zweischlingen,

20.00 IBBENBÜREN Chartstürmer - Musical meets Pop - Gala des Musical-

Ensemble QUASI SO, Schauburg, 20.00

TANZSHOW

NIGHT OF THE DANCE

OSNABRÜCK

Schneewittchen - ab 4 Jahren, 45 Minuten, Figurentheater, 16.00 Sternbild für Flappi - für Kinder, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK parkrun - Registrierung unter

www.parkrun.com.de notwendig, Rubbenbruchsee, 09.00

P SIEHE EVENTS

Phantom des Universums,

Planetarium, 17.00 Dampfer-Stammtisch, Shock

Records & Coffee, 20.00 FÜRSTENAU

7.

OGC AT THE MOVIES

Das Osnabrücker Groove Konsortium, kurz OGC, ist eine Big Band mit Musikstudenten der Uni Osnabrück unter der Leitung von Alexander Karstadt. Bei „OGC at the Movies“ spielen sie Filmmusik und schlüpfen auch in die entsprechenden Rollen - ein ungewöhnliches Experiment. > HAUS DER JUGEND

48 STADTBLATT 2.2018

7.

ENTFESSELT DIE BÜHNE

Rigoletto (Foto), das Drama um Rache und Intrigen, dient als Hintergrund für das mittlerweile vierte Programm „Entfesselt die Bühne“. Mehrere Gruppen aus OS, die sich mit der Oper beschäftigen und eigene Ideen auf die Bühne bringen. Ein Abend des Austauschs, voller Experimentierfreude und Inspiration. Eintritt frei. > THEATER AM DOMHOF

BlueNote Tango - Tangoun-

land Arena, 18.00

Schmidt, Volkshochschule, 09.00

THEATER

OSNABRÜCK

BÜHNE

Hochsensibilität bei Kindern - Sensible Kinder erkennen und stärken - von Nina

BIG BAND

MÜNSTER

Artland Dragons - FC Schalke 04 - Basketball, ProB, Art-

Purzelkonzert: Es war einmal, Theater am Domhof, 15.30

Mit dem aktuellen Programm „Irish Dance 2018“ bietet Night of the Dance eine Tanzshow der Superlative. Der beeindruckende irische Stepptanz ist an diesem Abend der wichtigste Bestandteil des Programms, mit Musik aus „Riverdance“ oder „Lord of the Dance“. > OSNABRÜCKHALLE FOTO: JÖRG LANDSBERG

Tim Fischer und sein Pianist Thomas Dörschel sind nach vielen Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne zu erleben und erlauben sich eine musikalische Rolle rückwärts. Aus ihren bisherigen Programmen fischen sie die schönsten Chanson-Perlen. > LAGERHALLE

7.

Großer Karnevalsumzug -

Die Zirkusprinzessin - Ope-

rette von Emmerich Kálmán, Theater am Domhof, 15.00 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Steigenberger Hotel Remarque, 15.30 Bandscheibenvorfall - Komödie von Ingrid Lausund, emma-theater, 19.30 Der große Loriot-Abend - mit dem Programm: Ein Klavier! Ein Klavier!, OsnabrückHalle, 20.00 Rüdiger Hoffmann - Kabarett, Rosenhof, 20.00

mach-Familienführung in der Dauerausstellung, Museum Varusschlacht, ab 14.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück - mit Kin-

Sonntagsführung: „Unter.Welten - Das Universum unter unseren Füßen“,

Museum am Schölerberg, 11.00 Fulldome-Festival - Verschiedene Kurzfilme für die Kuppelprojektion werden in ca. 90 Minuten gezeigt, Planetarium, 11.00 Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 KauFRAUsch - BekleidungsFlohmarkt für Frauen, Haus der Jugend, 13.00-16.30 P SIEHE EVENTS Ferne Welten, fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

BAD IBURG Verkaufsoffener Sonntag,

Innenstadt, ab 14.00 LINGEN

FILMSTARTS R The Woman Who Left Drama

Indoor Street Food Festival Lingen - mit ca. 35 Food

KUNST OSNABRÜCK

Trucks, Emslandhallen, ab 12.00

Montag

5

Vernissage: Helle Jetzig, Merle Lembeck - Bilder und

Objekte, Galerie KunstGenuss, 16.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 16 € all inclusive

KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam, Lagerhalle,

ab 20.00 MÜNSTER Nathan Gray - Singer-Songwriter, Pension Schmidt, 20.00

BÜHNE

LINGEN

Trucks, Emslandhallen, ab 12.00

Familiensonntag: Legionärsschild bemalen - Mit-

KINO

der Karnevalsfreunde Fürstenau, Start in der Bahnhofsstraße, 16.15 Einzug in das Festzelt, 17 Uhr Stargast Ecki, Ortszentrum, ab 14.11 Indoor Street Food Festival Lingen - mit ca. 35 Food

ren, 45 Minuten, Figurentheater, 11.00 Gute Nacht, mein Bär - Theaterstück für Kinder von 2-5 Jahren, Lagerhalle, 11.00+16.00 Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 15.00 Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00

derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.30-12.30 Oldtimertreffpunkt, Museum Industriekultur, 10.0013.00 Entdeckertag noz Reisen Erlebnis-Vorträge und Ausstellung Reiseanbieter, OsnabrückHalle, 10.00-16.00 Der andere Gottesdienst mit der Happy Jazz Society, Lutherkirche, 11.00

QUAKENBRÜCK

Kinder von 8-13 Jahren, Anm. Tel. 0541 323-2560, Felix-Nussbaum-Haus, 10.30-13.30

Schneewittchen - ab 4 Jah-

BAD ROTHENFELDE Udo Jürgens-Konzert - mit dem Projektchor Bad Rothenfelde, Leitung: Katja Kriete-Daniel, Evangelische Kirche, 15.3016.30

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

Kinder-Museumsclub - für

OSNABRÜCK

BRAMSCHE-KALKRIESE

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

KIDS

OSNABRÜCK SonnTAKTE - auf der orientalischen Langhalslaute Saz, Musikschule Caprivistraße, 11.00 Harmonie Frauenchor - des Atatürkçü Düsünce Dernegi, Lagerhalle, 17.00 Barretta Love - Punk, Indie, Dirty+Dancing, 19.00 Cr7z - Rap, Bastard Club, 20.00

Dr. Eckart von Hirschhausen: Endlich - Medizinisches

KIDS

TIM FISCHER

KONZERTE

Alte Bekannte - Los geht’s A cappella, Sputnikhalle, 18.00

SPORT

CHANSON

4

WALLENHORST

Kabarett, Wittekindhalle, 20.00

7.

Sonntag

OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Der große Loriot-Abend - mit

dem Programm: Ein Klavier! Ein Klavier!, OsnabrückHalle, 20.00


KINO

KINO

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

EW-Gebäude: Unifilm: Der unsichtbare Dritte - OmU, USA 1959, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

EW-Gebäude: Unifilm: Miller’s Crossing -

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00

LITERATUR OSNABRÜCK Daniel Kehlmann: Tyll - Eine

Littera-Veranstaltung der Buchhandlung zur Heide in Kooperation mit dem Theater Osnabrück, Theater am Domhof, 20.00 P SIEHE MEDIA

AUSSERDEM OSNABRÜCK Roma in den Mühlsteinen nationalstaatlicher Migrations-Politik - von Heike

Harms (AMAL e.V.); „Yallah!? über die Balkanroute“, Gewerkschaftshaus, 18.30 Freiwilligendienst mit Perspektive - Infoabend zum FSJ

bzw. BFD bei den Maltesern, Malteser Hilfsdienst, 19.30

OmU, USA 1990, 20.00 Lagerhalle: Fikkefuchs - Frech-provokan-

te Filmsatire über eine unorthodoxe Vater-Sohn-Beziehung, D 2017, ab 16, 104 Min, 18.00+20.15

AUSSERDEM OSNABRÜCK

rett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Night of the Dance - Irish Dance reloaded, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Ancient Skies +, Planetarium,

18.00 Wie verläuft eine Organspende? - mit Barbara Backer,

Vorsitzende „Transplantierte Ostfriesland e.V.“, Bahama Sports Lüstringen, 19.00 Nord-Chile - von Clemens Keßling, Wohnstift am Westerberg, 19.00 Phantom des Universums +

- mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30

Mittwoch

7

BRAMSCHE Toskana - Italiens Traumlandschaft - Multivisionsshow

von und mit Roland Marske, Filmtheater Universum, 17.00 Südafrika - Vom Kap zum Krüger - Multivisionsshow von

KONZERTE OSNABRÜCK OGC at the Movies - Big Band

6 KONZERTE OSNABRÜCK Pantheon & John Divello -

Indie Folk, Singer/SongwriterZauber von Os, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

Abend, Haus der Jugend, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP Songwriter Abend, Dirty+Dancing, 19.00 BRAMSCHE Quartetto Brioso - Werke von

Joseph Haydn, Anton Dvorak, Giacomo Puccini und Ludwig van Beethoven; „KornmühlenKonzert“, Tuchmacher Museum, 20.00 OSTERCAPPELN Cobario - Instrumental-Folk, Gasthaus Linnenschmidt, Venne, 20.00

OSNABRÜCK Café Résistance - Offener

BÜHNE OSNABRÜCK Und dann kam Mirna - von

Sibylle Berg, emma-theater, 19.30 LINGEN Gilla Cremer: Freundschaft,

Theater, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Ladies Night: 50 Shades of Grey - Befreite Lust - Frauen-

Kinoabend mit Sektempfang und Verlosung, 20.00 MELLE Heimathaus Gesmold: Flucht 1937 - Dokumentarfilm

der Osnabrücker Schülerin Abigail Mathew, 19.30

LITERATUR OSNABRÜCK

Freitag

„Dark Arts Gathering“ – Black-Metal-Konzert

12.01. UNRU

CRYPTIC BROOD ODD EREMIT Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 10 €

Freitag

„Symphonies of Death“ – Death-Metal-Konzert

16.02. SEPIROTH (NL)

MORTALS PATH WILT Einlass: 19 Uhr - Eintritt: 7 €

VORSCHAU MÄRZ Samstag

03.02. Freitag

16.02.

THE JANCEE PORNICK CASINO MOTORHULA UKULELE SVENSON Punk-Konzert

RAZOR SMILEZ RENTO KILL

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE

$ick: Shore, Stein, Papier -

Alles andere als eine Lesung, Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK Professor Photon - für Familien, Planetarium, 15.00 Kinderkarneval mit dem Affentheater - Spielen, Tanzen,

Schminken und vieles mehr. Ab 5 Jahren, GZ Lerchenstraße, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Mittwochs-Bilderbuchkino für Kinder ab 4 Jahren, Stadtbibliothek, 16.00-16.45

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tablet-Probierstunde - Anmeldung unter 0541 323-2007, Stadtbibliothek, 15.00 Der Ruller Kelch - 20-minütiger Kurzvortrag von FriederikeAndrea Dorner, M.A.; „Kunst in Kürze“, Forum am Dom, 18.00

CLUBS&PARTY antifaschistischer Treff, SubstAnZ, 19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00 Studyparty, Nize Club, 23.00

Bandscheibenvorfall - Ko-

Tim Fischer: Die schönen alten Lieder - Chanson, Kaba-

ate Steger, Ratsgymnasium, 19.30-21.00

Dienstag

OSNABRÜCK

Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK

Sagenhafter Rhein - Rheinsteig, Rhein-Radweg und Rad & Schiff - Vortrag von Be-

und mit Roland Marske, Filmtheater Universum, 19.30

BÜHNE mödie von Ingrid Lausund, emma-theater, 19.30 Entfessselt die Bühne - Osnabrücker Schulen präsentieren ihre Sicht auf Lessings „Nathan der Weise“, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

KIDS

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de

Das Trio tourte schon um die halbe Welt und sog dabei musikalische Inspirationen auf. Das klingt mal nach staubiger, südamerikanischer Wüste, mal nach tiefgrünen irischen Hügeln und natürlich immer nach dem klassischen Wiener Kaffeehaus. Seit über zehn Jahren begeistern die spielfreudigen Vagabunden Herwigos (Violine, Bratsche, Klavier), El Coba (Gitarre) und Giorgio Rovere (Gitarre) ihr Publikum.

P

Die EU-Festungspolitik der externalisierten Grenzen -

von Christian Jakob (taz); „Yallah!? - über die Balkanroute“, Gewerkschaftshaus, 18.30 Die letzte Führung - veranstaltet von Solidarity City; „Yallah!? - über die Balkanroute“, Gewerkschaftshaus, 18.30 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für Nahne - Diskussion und

Gespräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Franz-Hecker-Schule, 19.30 STADTBLATT 2.2018 49


werwowas Donnerstag

8 KONZERTE OSNABRÜCK

8.

BLUES

5 LIVE

KINO

FIFTY SHADES OF GREY - BEFREITE LUST

Heute startet der dritte Teil nach der Roman-Trilogie von E. L. James. Anastasia Steele und Christian Grey heiraten und werden Eltern. Doch ganz so rosarot ist es nicht - Christians Lust auf Sex macht auch vor einer alten Bekannten nicht Halt ... > U.A. CINEMA-ARTHOUSE

Stahlzeit - „Rammstein Tribu-

FOTO: HANS-JÜRGEN HERMANN

Mickey Neher (Schlagzeug und Vokals), Henrik Freischlader (Gitarre und Vokals), Tommy Schneller (Sax und Vokals), Roman Babik (Orgel und Piano), Olli Gee (Bass) - 5 Live ist eines der interessantesten Projekte der deutschen Bluesszene. > BLUE NOTE

8.

Werkstattkonzert - Ein Konzert in großer Atelieratmosphäre, Kunst-Werkstatt, 18.30 5 Live - Mickey Neher (Schlagzeug und Vocals), Henrik Freischlader (Gitarre und Vocals), Tommy Schneller (Sax und Vocals), Roman Babik (Orgel und Piano), Olli Gee (Bass), BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

te-Konzert“, Rosenhof, 20.00 Uni Jazz Session - Spontane Improvisationen, jazzige Standards und vor allem immer wieder wechselnde Musiker und Instrumente, Unikeller, 21.00

RESTRUP-BIPPEN Thekentratsch: Deine Gene braucht kein Mensch - Come-

dy, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

KINO

The Jazz-Affair & Pia Schiering Orchester, Jazz Club,

Filmpassage: OV-Kino: 50 Shades of Grey

MÜNSTER

- in Originalversion, 21.00 FILMSTARTS R Big Time - Dokumentation R Dinky Stinky - Komödie R Fifty Shades of Grey 3 Befreite Lust - Erotik P SIEHE TAGESTIPP R Freiheit - Drama R Playing God - Doku R Wind RIver - Thriller P SIEHE KINO

KIDS OSNABRÜCK Freunde für Mimimaus - ab 2

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM Warum Menschen töten - Eine Polizeipsychologin ermittelt - von Claudia Brock-

mann, Volkshochschule, 19.00 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00 WALLENHORST

P

9.

SHOW

MOTHER AFRICA

Die Show Mother Africa präsentiert ihr neues Programm „New Stories from Khayelitsha“. In der außergewöhnlichen Kulisse aus kleinen Hütten und Ständen aus Wellblech, Holz oder Pappe, zwischen Straßenverkäufern und Gauklern zeigen die Regisseure Winston Ruddle (Zimbabwe) und Ulrich Thon (Deutschland) einen Tag im Township. Die akrobatischen Höchstleistungen werden begleitet von viel Tanz - einstudiert von der Mother-AfricaChoreographin Noluyanda „Nolly“ Mqulwana. Sie stammt selbst aus dem südafrikanischen Khayelitsha. > OSNABRÜCKHALLE

BIELEFELD DCVDNS, Forum, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Heidewitzka, Herr Kapitän -

Karnevalsparty, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE NACHTLEBEN Weiberfastnacht - Live on

9.

BOPPIN’ B

Die Jungs stehen für klassischen Rock´n Roll aus den 50er Jahren, gepaart mit einem bunten Mix aus Pop, Punk, Ska & Swing. Sie gelten als die erste Band aus Deutschland die moderne Popsongs im Stil des Rock ‘n’ Roll interpretieren. > BASTARD CLUB

50 STADTBLATT 2.2018

10.

AN RINN

Seit 20 Jahren ist die Band aus der Region auf deutschen Bühnen unterwegs und spielt Musik der Britischen Inseln und Skandinaviens mit einem Schuss amerikanischer Folkmusik. An Rinn haben ein riesiges Repertoire an Songs und Tunes im Gepäck. > HASBERGEN, TÖPFEREI NIEHENKE

Kondensator, Tumor Defense Tutorial, Ill, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Coco Jambo - Back to the 90s, Sonnendeck, 20.00 New Dawn Fades - 80’s No Wave, Garage & Post Punk mit DJ Bibi (Shock) + H.G, Whisky’s, 21.00 Motown Party - Soul & Hits der 80er/90er, BlueNote, 21.30 Café Caliente - Salsa-Party mit DJ Juan Pa und DJ ALex, Haus der Jugend, 21.30 Nuller-Jahre-Party, Alando Palais, 22.00 67 Jahre Rock’n’Roll - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Rabennacht - Gothic, EBM, Industrial, 80er, Hyde Park, 22.00 Northern Greenhouse - mit Livedrums von Ugge, Brücks, 23.00 Kontekst X Adrian Richter Elektro, Holy Poly, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Unter einem Himmel - Urauf-

führung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Die Improshow -

Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Mother Africa - New Stories from Khayelitsha - Tanzshow,

9

OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Tamara bleibt - Komödie von Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KONZERTE OSNABRÜCK Boppin B. - Rock’n’Roll, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Musical à la carte - mit einem

Senna Gammour - Liebeskummer ist ein Arschloch -

20.00

Freitag

Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

OSNABRÜCK

FOLK

licher Bildervortrag mit LiveMusik, Hofstelle Duling, 19.30

Stahlzeit - „Rammstein Tribu-

BÜHNE

ROCK’N’ROLL

Vincent van Gogh - Das Drama seines „Lebens in Leidenschaft“ - Kunstgeschicht-

Stage: Berlin Dreamboys, Alando Palais, 22.00 P SIEHE NACHTLEBEN

Dirty+Dancing, 22.00 Kleiner Freitag - Pop, HipHop, ElectroSwing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

MINDEN

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Die Jazzsession des Fachbereichs Musik der Universität wird heute von der Formation Girls Just Wanna Have Funk eröffnet. Die Besetzung aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard, zwei Sängern und einer 5-köpfigen Bläsergruppe garantiert ein exklusives Klangerlebnis.

BIELEFELD Kettcar, Ringlokschuppen, 20.00 Y’akoto, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

BRAMSCHE 4 Temperamente - Theater-

stück des Theaterclowns Sebastian Scheuthle, Freie Waldorfschule Evinghausen, 19.00 LINGEN Stimmflut 2018 - A capella,

Theater, 20.00

te-Konzert“, Rosenhof, 20.00

MÜNSTER

BAD IBURG

Atze Schröder, MCC Halle Münsterland, 20.00

4-Gänge-Menü, Schlossmühle, 18.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

RESTRUP-BIPPEN Thekentratsch: Deine Gene braucht kein Mensch - Come-

dy, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: Wolle & Gack - Der Film - Pre-

miere, die Einnahmen werden an EXIL e.V. gespendet, 18.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

Comedy, OsnabrückHalle, 20.00

P SIEHE BÜHNE BAD ROTHENFELDE

LITERATUR

Herbert Knebel: Im Liegen geht’s - das Soloprogramm,

OSTERCAPPELN

Kurhaus, 20.00 LINGEN Stimmflut 2018 - A capella,

Theater, 20.00

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Geschichten, die das Leben schrieb - mit dem Autor Uwe

Kersten Uecker, Darpvenner Diele, 18.00


SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück - Chemnitzer FC - 3. Liga, Bremer Brücke,

CCR Revival Band - Creedence Clearwater Revival Tribute, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

MINDEN

14.00

Team-Slam - Poetry Slam,

KIDS

Vocality - Vocal Jazz, Jazz Club,

BÜZ, 20.00

OSNABRÜCK Freunde für Mimimaus - ab 2

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00 Jugend musiziert - Preisträgerkonzert - Konzerte mit

Preisträgerinnen und Preisträgern des diesjährigen Regionalwettbewerbs, Graf-Stauffenberg-Gymnasium, 18.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Lange Saunanacht - ab 19.00

Büfett für Genießer, ab 22.00 Uhr textilfreies Schwimmen, Nettebad, 18.00-02.00 Storytelling: Humor - Infos unter 0541 588371, Kapelle Johannis-Friedhof, 20.00 BIELEFELD Nachtflohmarkt, Forum,

20.00-00.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Archäologie aktuell - Stippvisite auf der Grabung,

Museum Varusschlacht, 13.00

Samstag

10 KONZERTE OSNABRÜCK Konzert: Tänze! - Unter ande-

rem spielen die Musikschuldozentinnen Katharina Betten (Saxofon), Katrin Langewellpott (Cello) und Verena Müller (Klavier) die „Vier Jahreszeiten“ von Astor Piazzolla, Städtische Musik- und Kunstschule, ab 16.00 Crossplane - Rock’n’Roll, Metal, Dirty+Dancing, 19.00 RockUpdate 18 - mit Megabite, Cre8, Fun key, Knives Out, BackStreetBeats, Stammspieler und Untitled_1, Haus der Jugend, 19.00

Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK

MÜNSTER Sol Heilo - Katzenjammer, Gleis 22, 20.00 Neck Fracture Festival - mit Shapes in the Mirror, Methhead, Whalehunter, God Puppet, Rampires, Placenta Powerfist , Sputnikhalle, 20.00

Babysauna in der LomaSauna - Gemeinsame Ent-

STEMWEDE Ulla Meinecke - Liedermache-

rin, JFK - Life House, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ossensamstagsparty - mit

DJ Criz, Sonnendeck, 15.00 Humpa Humpa - Ossensamstag mit DJ Schnallenberger und Freunden, Whisky’s, 16.00 P SIEHE NACHTLEBEN Ruckizucki - Karnevalsparty, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE NACHTLEBEN Ü30-Party - mit Livemusik, Alando Palais, 21.00 BroSound Kellersause, Unikeller, 21.00 Floorwärts - Elektro, Holy Poly, 23.00 Beachparty - Die erste Beachparty des Jahres - Rock/Pop, Indie, Hyde Park, 23.00 4 Jahre Ahoi-Club - Indie, Rock, Pop, HipHop, Beats, Kleine Freiheit, 23.00

spannung und das Wohlbefinden von Eltern und Kind, Nettebad, 09.00-12.00 parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de notwendig, Rubbenbruchsee, 09.00 P SIEHE EVENTS Offenes Tanztraining 16+, Theater am Domhof, 10.00 Ossensamstag - Osnabrücker Karneval, Innenstadt, 14.00 P SIEHE EVENTS Phantom des Universums, Planetarium, 17.00 Queen - Heaven, Planetarium, 18.00

39. Hüttensonntag - Karnevalsparty - im Festzelt, Stadt-

zentrum Oesede, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Bandscheibenvorfall - Eine

Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 Improteus - Die Improshow Improtheater, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 BIELEFELD Marcel Mann: Weil ich ein Männchen bin - Comedy,

Zweischlingen, 20.00

Comar, Cut Spencer, Mad Cap - HipHop, Release-Konzert,

Atze Schröder, MCC Halle Münsterland, 20.00

Bunker Ulmenwall, 20.00

TECKLENBURG In der Bar zum Krokodil -

Krokodil Theater, Wasserschloss, 20.00

2. Mittelalterlicher Wintermarkt - mit „Speis & Trank“,

Musik, Feuershow, Lagerleben, Handel & Handwerk, Festplatz Herringhausen, 12.00-21.00 P SIEHE EVENTS

Sonntag

11 KONZERTE OSNABRÜCK SonnTAKTE - auf historischen Instrumenten wie Viola da gamba, Cembalo und Traversflöte, Musikschule Caprivistraße, 11.00 Igor Stravinski „L’Histoire du Solde“ und andere Kompositionen - Trio-Konzert mit

Klavier: Erika Ott - Violine: Susanne Brothujsen - Klarinette: Lutte Hoekstra, Infos unter Tel. 0541 588371, Kapelle JohannisFriedhof, 11.30 Susann Weinert Rainbow Trio - zeitgenössisch-kammer-

musikalische Trio Musik , Lutherhaus, 17.00 P SIEHE TAGESTIPP Fuzzzilla Night - mit Wolf Prayer und Isoptera, Dirty+Dancing, 19.00

Mi. 07.02.18 Do. 08.02.18 Fr. 09.02.18 Mi. 14.02.18 So. 18.02.18 Do. 22.02.18 Di. 27.02.18 Mi. 28.02.18

DER GROSSE LORIOT ABEND NIGHT OF THE DANCE SENNA GAMMOUR MOTHER AFRICA WINCENT WEISS -AusverkauftGERBURG JAHNKE ABBA GOLD – The Concert Show HELGE SCHNEIDER PAWEL POPOLSKI Ausser der Rand und der Band

Sa. 03.03.18

GOD SAVE THE QUEEN SIXX PAXX Sexxy Circus

Do. 08.03.18

Sa. 10.03.18

DAS VPT INTERPRETIERT: Die drei ??? und das Gespensterschloss GEE VERO Autismus – ganz normal anders

Sa. 10.03.18 So. 18.03.18 Fr. 23.03.18

TILL BRÖNNER GYMDOO BERND STELTER mit Kabuff-Orchester

So. 25.03.18 Fr. 06.04.18 So. 08.04.18 Do. 12.04.18 Fr. 13.04.18 Do. 19.04.18 Sa. 21.04.18

FALCO – Das Musical CHRIS TALL -AusverkauftKAYA YANAR SASCHA GRAMMEL -AusverkauftDAS BESTE VON FANTASY DAN SPERRY HERBERT KNEBELS AFFENTHEATER

BAD ESSEN Musik für Querflöte und Gitarre - mit Andrea Bökenheide

Junge Sinfoniker - Klassik,

KINO

Stadthalle, 20.00

OSNABRÜCK

BAD IBURG

HASBERGEN An Rinn - Irish Folk, Töpferei Niehenke, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Cinestar: Donizetti - L’Elisir D’Amore -

Liveübertragung aus New York; „The Metropolitan Opera“, 18.00

Mo. 05.02.18

Do. 01.03.18

und Andreas Hölzer, St. Nikolai, 17.00

GÜTERSLOH

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr ∙ Telefon 05 41.34 90-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de ∙ www.osnabrueckhalle.de

BOHMTE

GEORGSMARIENHÜTTE

MÜNSTER

- Chormusik, Rudolf-OetkerHalle, 20.00

OSNABRÜCK

20.00

BIELEFELD

Bielefelder Nacht der Chöre

KIDS

Nodelman Quartett - Werke von Webern, Beethoven, Schubert; „Schlosskonzerte Bad Iburg“, Schloss Bad Iburg, 18.00

Weitere Veranstaltungen bei uns im Vorverkauf u.a.: 2018 • 07.05. Steffen Henssler • 19.05.-02.09. Körperwelten • 06.10. Dieter Nuhr • 11.10. Hazel Brugger • 19.10. Kurt Krömer • 31.10. Hagen Rether • 02.11. Götz Alsmann • 08.11. Jürgen von der Lippe • 09.11. Paul Panzer • 11.11. René Marik • 23.11. Atze Schröder • 04.12. Dr.Eckart von Hirschhausen • 06.12. Alte Bekannte – Los geht´s 2019 • 26.01. Tom Gaebel and his Orchestra • 10.03. Johann König

GÜTERSLOH

HERFORD Torfrock - Metrock, X, 20.00

LITERATUR

MELLE

OSNABRÜCK

20.00

Die himmliche Nacht der Tenöre - live begleitet von einem

Betreutes Lesen mit Musik mit Ramankenessen - mit

LINGEN

Kammerorchester, Martinikirche, 19.00

Kalla Wefel, Saunus Brasserie, 20.00

Nordwestdeutsche Philharmonie - Klassik, Stadthalle,

Schellack Sextett - Kabarett und Chansons, Professorenhaus, 20.00

*

* Kostenfrei 20 Min. Parken direkt unter der OsnabrückHalle in der Parkgarage des arcona LIVING OSNABRÜCK, Zufahrt HansBöckler-Straße. Parkticket wird im Ticket-Service nur während der Öffnungszeiten beim Kauf von Eintrittskarten kostenfrei entwertet. Außerhalb der Öffnungszeiten gilt der jeweilige Garagentarif.

WISSEN, WAS LÄUFT! Jetzt Newsletter abonnieren auf www.osnabrueckhalle.de

STADTBLATT 2.2018 51


werwowas MELLE Cheerful Voices und Jacob’s Gospel Singers - Benefizkon-

zert, Martinikirche, 17.00 QUAKENBRÜCK The King’s Singers - A Cappella-Konzert ; „Quakenbrücker Musiktage“, St. Marien, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK Unter einem Himmel - Uraufführung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30

LINGEN Trockenblumen - Kabarett,

Andrea Mastrovito

Symphonie eines Jahrhunderts | 11.2.-2.4.2018

Theater, 20.00 MELLE

kunsthalle.osnabrueck.de

Perfekte neue Welt - Auffüh-

rung des TZE-Theaters, Evangelische Freikirche, 19.30 KLASSIK-JAZZ

MÜNSTER

11. SUSAN WEINERT RAINBOW TRIO

Atze Schröder, MCC Halle Münsterland, 20.00

Das Rainbow Trio um die Künstlerin Susan Wienert spielt zeitgenössische Kammermusik. Der klassisch ausgebildete Konzert-Pianist Sebastian Voltz bringt einen kammermusikalischen Aspekt in das Klanguniversum der Gitarristin Susan Weinert ein, die selbigen geschickt nutzt, um die ohnehin bereits große Klangvielfalt ihrer Kompositionen zu erweitern. Am Kontrabass agiert Susans Ehemann und jahrzehntelanger musikalischer Weggefährte Martin Weinert, der mit seiner gefühlvollen Begleitung und Soli das Fundament schafft, auf dem sich die Kompositionen ausbreiten und bunte Farbtupfer einbringt. > LUTHERHAUS

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00 Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00 Momo - mit dem Ensemble des Theaters Osnabrück, Bühnenfassung von Maria Schneider, ab 10 Jahren, emma-theater, 17.00

PU

SONGWRITER

GROLSCH SONGNIGHT

Auf der Songnight spielen heute neben Vanessa Novak (Darmstadt) und Trailhead (Berlin) auch OK Sweetheart (Foto) – dass die angesagte Indiepop-Band aus Seattle den Weg nach Osnabrück findet, ist eine kleine Sensation. > LAGERHALLE/SPITZBODEN

ROCK

PRIME CIRCLE

In ihrer Heimat Südafrika zählen sie zu den Topstars, aber auch in Europa haben sie viele Fans und haben u.a. schon auf dem Reload Festival gespielt oder im Vorprogramm von 3 Doors Down. Handgemachter Rock und gefühlvolle Balladen der Mix stimmt. > ROSENHOF

52 STADTBLATT 2.2018

16.

KABARETT

MORITZ NEUMEIER

Er hat einen recht harten Humor zugegeben. Aber das passiert eben, wenn man über das Leben spricht. Über die eigene Ehe, Kinder, das ständige Scheitern an den eigenen Ansprüchen. Es geht ihm um Wahrhaftigkeit und die Frage, wie wir eigentlich zusammenleben. > LAGERHALLE

Lagerhalle: 120bpm - Mitreißendes Film-

Hairspray - das BroadwayMusical - mit Uwe Kröger und

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

AUSSERDEM

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Treffen der US-Car-KlassikFahrzeuge, Museum

Oper mal anders: Die Fledermaus - Talking about Opera

Industriekultur, 10.00-13.00

mit Richard Vardigans, Steinwerk Ledenhof, 19.30

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

BAD ESSEN

Das Museumsquartier Osnabrück - Öffentliche Führung,

nes Haus, 15.00

Musik, Feuershow, Lagerleben, Handel & Handwerk, Festplatz Herringhausen, 11.00-18.00 P SIEHE EVENTS

15.

OSNABRÜCK

Zuschauer ab 4 Jahren, Wasserschloss, 16.00

2. Mittelalterlicher Wintermarkt - mit „Speis & Trank“,

GEORGSMARIENHÜTTE 39. Hüttensonntag - Traditioneller Karneval mit Rathaussturm (14 Uhr), Umzug, Stadtzentrum Oesede, 12.00-23.00 LINGEN CD & Schallplattenbörse -

Tonträger aus allen Musikrichtungen seit den 50er Jahren bis heute, Emslandhallen, 11.0016.00

The Grand Hongkong Hotel -

Chinesischer Nationalzirkus, Theater, 20.00

mige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00

Isabell Varell, Stadthalle, 20.00

BOHMTE

LINGEN

KINO

Theater, Theatersaal der Compagnia Buffo, 15.00

BAD ROTHENFELDE Philosophenrunde - mit Dr. Wolfgang Hesse, Café Forstgarten, 15.30-17.00

GÜTERSLOH René Marik - Puppentheater, Theater, 22.00

Blue Monday Jam - Der stim-

BIELEFELD

Museumsquartier, 15.30 Zeitreise, Planetarium, 17.00

Rigoletto - Melodrama in drei Akten von Giuseppe Verdi, Theater am Domhof, 19.30

OSNABRÜCK

Kindertheater „Käpt’n Knall und das Geheimnis der schwarzen Socke“ - Mathom

Marienkirchturmbesteigung FOTO: MARVIN KAMPERMANN

Er gehört zum Team der „Rebell Comedy“ und seine quicklebendigen Auftritte sind sein Markenzeichen. Sowie Pu’s Beobachtungsgabe für aktuelle Themen: Standup-Comedy nach dem Motto „Lange Rede, gar kein Sinn“. > HAUS DER JUGEND

15.

KONZERTE

BÜHNE

Allerhand - Abenteuer für 10 Finger - Krokodil Theater für

COMEDY

12

RESTRUP-BIPPEN

TECKLENBURG

15.

Montag

Plattdeutsche Runde, Klei-

drama über französische AIDSAktivisten in den 90er-Jahren, F 2017, OmU, ab 16 J, Os. Erstaufführung, 144 Min, 19.30

KIDS OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne - für Kinder, Planetarium, 16.00 Die Olchis - Aufführung der Kammerpuppenspiele Bielefeld, Haus der Jugend, 16.30

WALLENHORST Bilderbuchkino - Sitzplatzreservierung empfohlen 054078137750, Ruller Haus, 17.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Flixen-Kicker-Party, Unikel-

ler, 19.00 Forum „Kriegskinder und Kriegsenkel“, Villa Schlikker,

19.00

Dienstag

13 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Queerkneipe, SubstAnZ, 19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

Phantom des Universums +

- mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

BÜHNE OSNABRÜCK Home Sweet Home - Urauf-

führung / Mauro de Candia, emma-theater, 19.30

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


14 KONZERTE OSNABRÜCK Wincent Weiss - Pop, Akustik,

OsnabrückHalle, 19.30 BIELEFELD Emily Barker & Band - Sin-

ger-Songwriter, Bunker Ulmenwall, 20.30 P SIEHE MUSIK GÜTERSLOH Christina Rommel - Pop,

Stadthalle, 20.00 LINGEN Mando Diao - Rock, Emsland-

Arena, 20.00 P SIEHE MUSIK

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Ska-Punkkneipe - OffbeatDosenmucke, Kickern umsonst, SubstAnZ, 21.00

KIDS

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Professor Photon - für Familien, Planetarium, 15.00

Home Sweet Home - Urauf-

AUSSERDEM OSNABRÜCK Wohlfühlzeit im Schinkelbad, Schinkelbad, 08.30-12.00 Friede und Gerechtigkeit umarmen sich - Werkgespräch

mit Susanne Tauss, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 Tour d’Amour - CandlelightDinner im Tetra-Aquarium, Zoo, 18.00-21.15 P SIEHE EVENTS Mein Kind wächst - von Wachstum und Wachstumsschmerzen - mit Dr. Henning

Tetow; „Mensch & Medizin Gesundheitsforum“, NOZ-Medienzentrum, 19.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Liebe im All - Valentinsspecial, Planetarium, 19.30 MÜNSTER Art & Antik Messe Münster,

Messehalle Süd, 11.00-18.00

Donnerstag

15

BÜHNE

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Kalamata - Stoner Rock, Dirty+Dancing, 19.00

Digitale Medien: Wer beherrscht die 5. Gewalt? - Sta-

tements und Diskussion mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler), Anke Domscheit-Berg, MdB (Publizistin und Politikerin), Markus Beckedahl (Gründer und Chefredakteur des Webportals netzpolitik.org), Gesprächsleitung: Prof. Dr. Volker Lüdemann; „Osnabrücker Friedensgespräche“, Aula der Universität, 19.00 BIELEFELD Nightwash live - Comedy, Zweischlingen, 20.00

Songwriter-Doppelkonzert -

mit Hanna Meyerholz und Charlie Hole, Projekt 36, 20.00 BRDigung - Punk, Support: White Sparrows, Bastard Club, 20.00 P SIEHE MUSIK 62. Grolsch Songnight - mit

Vanessa Novak (Darmstadt), Trailhead (Berlin), OK Sweetheart (USA), Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Prime Circle - Modern Rock,

LEMFÖRDE

Rosenhof, 20.00

Detthard Wittler: Kater-Poesie - eine geistreiche literarische Verkostung - Kabarett,

P SIEHE TAGESTIPP

Amtshof, 20.00 MELLE Ein brillanter Mord - Kultur-

OSNABRÜCK VfL Osnabrück - Karlsruher SC - 3. Liga, Bremer Brücke,

19.00

Sven Bensmann (Moderation), Polly Esther’s, ab 20.00 LINGEN Özgür Cebe: Born in the BRD

- Kabarett, Professorenhaus, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Sephirot (NL), Mortals Path, Wilt - Death Metal, Ost-

bunker, 20.00

ar

Live im Febru

Das Phantom der Oper, MCC

Halle Münsterland, 20.00

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Kaffeeklatsch: Victoria & Abdul - inkl. Kaffee & Kuchen,

14.00 OV-Kino - in Originalversion,

21.00 FILMSTARTS R 37 - Drama R Alles Geld der Welt Drama P SIEHE KINO R Black Panther - Action P SIEHE KINO

Unter dem Slogan

P „Symphonien of Death“ geben die Bands Sepiroth (NL), Mortals Path (Foto) und Wilt Einblicke in die DeathMetal-Szene. Death Metal entstand Anfang der 1980er Jahre, auch unter dem Eindruck beginnender Umweltzerstörung, aber auch Kriege sowie der Tod sind immer wieder Thema in dieser schnellen, heftigen Variante des Heavy Metal. Live hat das eine ganz eigene Kraft.

R Die Grundschullehrerin Drama R Königin von Niendorf Abenteuer R Luna - Thriller P SIEHE KINO

Guitar Church - mit DJ, Dir-

R Shape of Water - Fantasy P SIEHE KINO

The Kelly Family - Folk, Gerry Weber Stadion, 20.00

R Wer ist Daddy? - Komödie

ty+Dancing, 22.00

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de

Greenhouse Jazz Band - Jazz,

Schlossmühle, 19.30 HALLE

VOGEL FADEN PLASTIKMAGEN

MÜNSTER

KIDS GRONAU

café, 20.00

Philipp & Punkt - Clubkon-

CLUBS&PARTY

zert, Hof Detert, 20.00

Redelings Trai Songslam · Ben no e Jansen · Ben ningslager · Ank · scher · Sedman Fi m Ti · lin er B eught · Moritz N Grolsch Songni en rg de Luxe · Jü meier · Daphne bi To toph Sieber · Becker · Chris N! s Jung · TANZE Katze · Matthia

BAD IBURG

Shoreline, The Burnt Tapes, Complaints, Gleis 22, 20.00 Best of Songslam, Sputnik-

OSNABRÜCK

AUSSERDEM OSNABRÜCK Forum Migration - Info unter

0541 3234435, Villa Schlikker, 17.00 VW-Bus Stammtisch Bullimaniacs - Info unter

Filmtheater Universum, 20.00

sionsshow, Osnabrücker Fernwehzeit, Lagerhalle, 19.30 Osnabrücker Bürgerforum für Pye - Diskussion und Ge-

CLUBS&PARTY

spräch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Piesberger Gesellschaftshaus, 19.30 Shut up’n Swing - Lindy Hop, Projekt 36, 20.00

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE

Study Donnerstag - mit Verlosung von drei Semesterbeiträgen, Alando Palais, 22.00 Dirty House - mit DJ Flo, Dirty+Dancing, 22.00 Kleiner Freitag - Pop, HipHop, ElectroSwing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

Schottland - Land der Kontraste und weiten Horizonte - Multivisions-Show von

te Lola, 20.00

16

MÜNSTER

Die Anden - 7000 km längs durch Südamerika - Multivi-

Intergalactic Lovers+Tim Neuhaus, Gleis 22, 20.00 Kaffkönig - Posthardcore, Ro-

SPORT

Kleiner Comedy Slam - mit

Purple Schulz - Der Sing des Lebens - Konzert, Comedy,

KINO

drama über französische AIDSAktivisten in den 90er-Jahren, F 2017, OmU, ab 16 J, Os. Erstaufführung, 144 Min, 19.30

Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

info@bullimaniacs.de, Alte Eversburg, 19.30

ring Melle, Festsaal, 20.00

Lagerhalle: 120bpm - Mitreißendes Film-

Pu: Lange Rede, gar kein SInn - Rebell Comedy, Haus der

BRAMSCHE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

führung / Mauro de Candia, emma-theater, 19.30

Freitag

Günter Grüner, Rathaus, 20.00 MÜNSTER Art & Antik Messe Münster,

Messehalle Süd, 11.00-18.00

Dedication Records Geburtstagssause - mit Never

Back Down, Foxglove, Weathered, Keiler, Clear Sky Nailstorm, Bastard Club, 19.00 Motown Party - Soul & Hits der 80er/90er, BlueNote, 21.30 Tequila-Party, Alando Palais, 22.00 Take 5 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Electrolove - Elektro, Holy Poly, 23.00 Rocknacht - Rock, Metal, Hardcore, Hyde Park, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Unter einem Himmel - Urauf-

führung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Moritz Neumeier: Hurra - Kabarett, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP „Ist das die Liebe?“ - ...oder doch wieder nur das Verlangen nach Liebe? - Freie Bühne

Wendland, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Foto: © Lehmann / Greenpeace

Mittwoch

greenpeace.de/wellemachen

STADTBLATT 2.2018 53


FOTO: MANFRED POLLERT

FOTO: SIMONE HOFMANN

werwowas Tamara bleibt - Komödie von Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Gekommen, um zu bleiben, Theater, 20.00

KUNST OSNABRÜCK

Richie Arndt - Audiovisionsreportage und Konzert, Kulturwerkstatt Buer, 20.30

Vernissage: ...der Anfang des Neuen findet stets im Chaos statt - Malerei und

MINDEN Bax - Jazzstandards, Jazz Club, 20.00

Mischtechnik von Alois Thomas und Günter Grobel, Kunstquartier des BBK, 19.00

MÜNSTER

AUSSERDEM

20.00

OSNABRÜCK COMEDY

17. DAPHNE DE LUXE

17. CHRISTIAN STEIFFEN

Der Arbeiter der Liebe gibt ein weiteres Gastspiel in seiner Wahlheimat. Und die Steiffen-Gemeinde wird sich pünktlich einfinden, um Hits wie „Sexualverkehr“ oder „Nur mit ihr allein“ mitzusingen. Als Support ist der US-Songwriter Shane Alexander dabei. > ROSENHOF

FOTO: JACOB MASON

Daphne de Luxe ist Entertainerin mit Leib & Seele und bringt getreu ihrem Slogan „Comedy in Hülle und Fülle“ auf die Bühne. Dahinter verbirgt sich ein ausgewogenes Showkonzept aus Kabarett, Comedy, Live-Gesang und hautnahem Kontakt zum Publikum. > LAGERHALLE

Familien-Flohmarkt, GZ Zie-

SCHLAGER

genbrink, 14.00-18.00 Piesberg im Fackelschein -

1,5 Std, Anm. erf. 0541 122447, Museum Industriekultur, 17.30 Kneipenquiz, Unikeller, 19.00 Grunge - ein Abend für eine Musikgeneration, Whisky’s, 19.00 Geo AG - Neuigkeiten zur Geologie und neue Fossilienfunde, Museum am Schölerberg, 20.00 BAD IBURG Pianoabend - „St. Valentin´s Testament - die KIänge der Liebe und Sehnsucht“, Gasthof zum Freden, 19.00

18.

JAZZ

MORGENLAND FESTIVAL OSNABRÜCK: SONDERKONZERT Einmal im Jahr ermöglicht der Freundeskreis des Morgenland Festival Osnabrück ein besonderes Konzert – ein Intermezzo zwischen den Festival-Jahren. In diesem Jahr treffen vier Ausnahmemusiker zusammen, die das Publikum bei der Eröffnung 2017 begeistert haben: Der libanesische Sänger Rabih Lahoud, der grandiose NeySpieler Rahal Moslem soie die Saxofonistin und „Shooting Star“ der Jazz Szene Anna-Lena Schnabel und Florian Weber, einer der spannendsten Jazz-Pianisten seiner Generation. STADTBLATT-Leserinnen und Leser bekannt durch das Interview in der Januar-Ausgabe > KLEINE KIRCHE

BAD ROTHENFELDE Bad Rothenfelder Mahlzeit Bürgergala mit Bühnenprogramm und Ehrung von ehrenamtlich Tätigen, Kurhaus, ab 19.00

MÜNSTER Art & Antik Messe Münster,

Messehalle Süd, 11.00-18.00

Samstag

17 KONZERTE OSNABRÜCK Ombre di Luci - Italienisches Lebensgefühl, BlueNote, 20.00 Christian Steiffen - Schlager, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Kontra K - Deutschrap, Ringlokschuppen, 20.00 Götz Alsmann & Band Swing, Exotica und latein-amerikanische Rhythmen, RudolfOetker-Halle, 20.00 P SIEHE MUSIK Jonas Platin - Elektrorap, Stereo, 20.00

Blasorchester Regenbogen -

MELLE

Herr Schröder: World of Lehrkraft - Comedy, Kap 8, Ashby, Sputnikcafé, 20.00

18.

KUNSTHANDWERKERMARKT

Rund 150 Aussteller präsentieren sich auf dem Markt – von der Kunst des Metallschleifens und der Glasbläserei bis zu wundervollen Düften von selbstgemachten Seifen oder Holzschnitzerei. Ein Tag für alle, die gerne Stöbern und Staunen. > HALLE GARTLAGE

54 STADTBLATT 2.2018

21.

COMEDY

VINCENT PFÄFFLIN

„Ist die Welt noch ganz dicht, oder liegt s an mir? Bin ich nicht ganz dicht?“. Es sind die großen Fragen des Lebens, denen sich Vincent Pfäfflin, RTL Comedy Grandprix-Gewinner, in seinem neuen Programm stellt. > ROSENHOF FOYER

GREVEN The Wyatt Christmass Five -

Rockabilly, Rickermanns Landhaus, 20.00 IBBENBÜREN Banana Roadkill, Scheune,

20.00 LINGEN SDP - HipHop, EmslandArena, 20.00

BIELEFELD Elvis - Das Musical, Stadthal-

le, 20.00

KINO OSNABRÜCK Lagerhalle: VHS-Videos - von Stefan Ehr-

lich, 20.00

LITERATUR MELLE

CLUBS&PARTY

KIDS

OSNABRÜCK Osna Calling! - 60s Beat & 70s Punkrock mit Garagenpeter, Whisky’s, 20.00 Insider Single Party - Spiel und Spaß rund um das Thema „Verlieben“, Alando Palais, 22.00 Rock’n’Roll Disaster - Hard Rock, Punk und Rock‘n‘Roll, Dirty+Dancing, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, Sonnendeck, 22.00 Tongetreu - Elektro, Holy Poly, 23.00 Feel the Beat - Rock, Pop, Indie, Hyde Park, 23.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00 OS-Gay-Night - Niedersachsens zweitgrößte Gay-Night; „Gay in May“, Nize Club, 23.00 Unfassbar bassbar - ElektroParty, SubstAnZ, 23.00

OSNABRÜCK

Lange Nacht der LiteraBuer

- Lesung des Vereins ARTig, St. Marien, 20.00

Ein Paket für Hubert Schaufel - ab 4 Jahren, Figuren-

theater, 16.00 Sternbild für Flappi - für Kin-

der, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de notwendig, Rubbenbruchsee, 09.00 P SIEHE EVENTS Einführung in Jin Shin Jyutsu

- Referentin: Frau Heike Schmidt, staatl. gepr. Ergotherapeutin, Osnabrück, Haus der Jugend, 15.00 Phantom des Universums, Planetarium, 17.00 Tour d’Amour - CandlelightDinner im Tetra-Aquarium, Zoo, 18.00-21.15 P SIEHE EVENTS

BÜHNE

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Messehalle Süd, 11.00-18.00

Art & Antik Messe Münster,

Double B Gedichtbox - Lyrik-

Performance, Erstes unordentliches Zimmertheater, 19.30 Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30 Thiele-Neumann-Theater: Kleine Eheverbechen - Ko-

mödie von Daniel Glattauer, Lagerhalle, 20.00 Daphne De Luxe: Das pralle Leben - Comedy, Lagerhalle,

20.00

Sonntag

18

P SIEHE TAGESTIPP

KONZERTE

Emmas Glück - Freie Bühne

OSNABRÜCK

Wendland, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Orgel und mehr: Ein klassisches Trio - mit dem Trio Ka-

trin Janssen-Oolo / Mezzosopran, Armin Würz / Oboe und Jörg Spaude / Orgel; „Orgel und mehr“, Lutherkirche, 16.00

OLD FASHIONED

BURGER

Jazz Connection, Jazz-Club,

MARKT

be zum Valentinstag, Stadtgaleriecafé, 20.00

SCHÜTTORF Metalbang - mit Dawn of Disease, Cripper, Support: Supreme Carnage, Komplex, 20.00

DISSEN 20.00

Erzähltheater: Bettgeflüster - Geschichten über die Lie-

Emma lebt alleine auf einem heruntergekommenen Bauernhof. Sie ist einsam, hat sich aber mit trotzigem Pragmatismus darin eingerichtet. Eines Nachts wird sie von einem Knall geweckt. Eine halbe Stunde später hat sie eine Tüte voller Geld in der Hand und einen nackten Mann im Bett… Ein Theaterstück für eine Schauspielerin.

P

200 g frisches Black-Angus-Beef

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de


ZahnumZahn - Benefizkonzert mit Dr. Heinz-Dieter Unger, Rosenhof, 17.00 Trio Roseau - Holzbläsertrio, Treffpunkt im Ameos Klinikum, 17.00

Ein Paket für Hubert Schaufel - ab 4 Jahren, Figuren-

Morgenland Sonderkonzert

Das kleine 1x1 der Sterne - für

theater, 11.00

MÜNSTER

Best of Tricks for Kids - Kurz-

Afrika! Afrika! - Tanzshow,

filme für Kinder, Lagerhalle, 15.00

- mit Rabih Lahoud (voc), Molsem Rahal (ney), Anna-Lena Schnabel (sax), Florian Weber (piano); „Morgenland Festival“, Kleine Kirche, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Kinder, Planetarium, 15.00 Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00

Trio Tiffany - Bella Italia, Dolci Momenti - Benefizkon-

LOTTE

zert, Ratsgymnasium, 18.00

Sportfreunde Lotte - VfL Osnabrück - 3. Liga, Frimo-

Stadion, 14.00

MÜNSTER

OSNABRÜCK

Downfall of Gaia, Hamfer , Blckwvs, Sputnikcafé, 20.00

Familienfrühstück - mit Kin-

OSNABRÜCK BlueNote Tango - Tangoun-

terricht und dann Tanz-Abend, BlueNote, 16.00-22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Unter einem Himmel - Uraufführung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 15.00 Double B Gedichtbox - LyrikPerformance, Erstes unordentliches Zimmertheater, 16.00

STADTBLATT präsentiert Gerburg Jahnke: Frau Jahnke hat eingeladen - Kabarett,

OsnabrückHalle, 19.00 MEDEA2 - Dois Mundos, Uma

Narrãço / Uraufführung, emmatheater, 19.30 BIELEFELD Afrika! Afrika! - Tanzshow,

Stadthalle, 19.30 LINGEN Arthur & Claire - Komödie,

Theater, 20.00 RHEINE Faisal Kawusi - Glaub nicht alles, was du denkst - Come-

dy, Stadthalle, 20.00

MCC Halle, 19.30

KINO OSNABRÜCK Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

SPORT

BIELEFELD Giant Rooks - Indie, Forum, ab 20.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE

AUSSERDEM derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.30-12.30 Audi-Stammtisch, Museum Industriekultur, 10.00-13.00 Kunsthandwerkermarkt Kunsthandwerk von über 150 Ausstellern, Halle Gartlage, 11.00-18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Dienstag

20 KONZERTE OSNABRÜCK Tastenlöwenwoche - Kon-

zerte rund ums Klavier, Städtische Musik- und Kunstschule, 18.00 Creams - Noisy Wave Pop, Dirty+Dancing, 19.00

Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

KINO

nen , Whisky’s, 19.00

OSNABRÜCK

Woher? Wohin? Orientierung im Leben - Vortrag von

Lagerhalle: Lady MacBeth - Emanzipato-

Dr. Christian Brehmer; „Dialog der Kulturen“, Lagerhalle, 20.00

risches Liebesdrama, GB 2017, ab 12 Jahren, 89 Minuten, 18.00+20.15

Donnerstag

LITERATUR

22

GEORGSMARIENHÜTTE Judith Pinnow: Die Phantasie einer Schildkröte - Auto-

renlesung, Buchhandlung Sedlmair, 19.30

KIDS OSNABRÜCK

KONZERTE

Professor Photon - für Familien, Planetarium, 15.00

OSNABRÜCK Tastenlöwenwoche - Konzerte rund ums Klavier, Städtische Musik- und Kunstschule, 18.00

Rock, Dirty+Dancing, 19.00

BÜHNE

AUSSERDEM

STADTBLATT präsentiert

Wohlfühlzeit im Schinkelbad, Schinkelbad, 09.30-13.00 Heilige Helfer für Osna-

Feine Sahne Fischfilet -

Felix Schoeller Photo Award 2017 - Öffentliche Führung,

OSNABRÜCK MEDEA2 - Dois Mundos, Uma Narrãço / Uraufführung, emmatheater, 19.30

OSNABRÜCK

14.30-16.30

antifaschistischer Treff, SubstAnZ, 19.00 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE

Kulturgeschichtliches Museum, 15.30

OSNABRÜCK MEDEA2 - Dois Mundos, Uma Narrãço / Uraufführung, emmatheater, 19.30

fentliche Stadtführung, 1,5 Stunden, St. Marien, 13.30 Flohmarkt für Spielzeug und Kinderkleidung, Lagerhalle,

Ferne Welten, fremdes Leben?, Planetarium, 17.00

BISSENDORF Flohmarkt rund ums Kind -

Das Original der Kindertagesstätte Schelenburg mit Cafeteria, Oberschule am Sonnensee, 14.00-17.00

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Theater am Domhof, 19.30 Jürgen Becker: Volksbegehren - Kabarett, Lagerhalle,

Montag

19

22.04. 19:00 Uhr

26.04. 20:00 Uhr

27.04. 20:00 Uhr

28.04. 20:00 Uhr

29.04. 17:00 Uhr

30.04.

OSNABRÜCK

20:00 Uhr

Literarische Mittagspause in der Stadtbibliothek -

01.05.

Kurzlesung, Snack und ein erfrischendes Getränk, Stadtbibliothek, 12.30

17:00 Uhr

KUNST

KONZERTE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

NYsferatu. Symphony of a Century - Stummfilm von An-

KIDS

Tastenlöwenwoche - Kon-

OSNABRÜCK

03.05.

Reise durch die Zeiten - für

20:00 Uhr

drea Mastrovito, begleitet von der Urban Outreach Band (HS Osnabrück), Kunsthalle, 11.00-12.00 P SIEHE AUFGEFALLEN

zerte rund ums Klavier, Städtische Musik- und Kunstschule, 18.00 Blue Monday Jam - Der stimmige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00

KIDS

MÜNSTER

OSNABRÜCK

no & Funk, LWL Landesmuseum, 20.00 P SIEHE MUSIK

Kreidler+Pony+Alma - Tech-

Corroded, Sputnikcafé, 20.00

02.05. 20:00 Uhr

Familien, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Phantom des Universums +

- mit aktuellem Sternenhimmel, Planetarium, 19.30 BRAMSCHE Kleider meines Lebens - Erzählungen von Margaret Atwood bis Virginia Woolf - Le-

Punk, Hyde Park, 20.00 P SIEHE MUSIK

22. April bis 6. Mai 2018

LINGEN

LITERATUR

The Palm Set, Sinclair & Sons, Not Made - Alternative

30. JAZZFEST GRONAU

20.00

OSNABRÜCK

Museums, Museum am Schölerberg, 10.30-12.30

show, Stadthalle, 20.00

Hinter der Marienkirche Altstadtführung Nord - Öf-

QUAKENBRÜCK Die Wunderübung - Komödie von Daniel Glattauer mit Michaela May, Michael Roll und Robert Giggenbach, Artland Gymnasium, 20.00

Forschen - Staunen - Entdecken! - Familienangebot des

Don’t Stop the Music - Tanz-

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00

Café Résistance - offener

Messehalle Süd, 11.00-18.00

Insel der Künste, 17.30

Tastenlöwenwoche - Konzerte rund ums Klavier, Städtische Musik- und Kunstschule, 18.00 Songwriter Abend, Dirty+Dancing, 19.00 Bohém Ragtime Jazz Band Ungarns Jazz-Export Nr. 1 präsentiert vom Park-Lane-Jazz Club, BlueNote, 20.00 Moscow Death Brigade Hardcore, Punk, HipHop, Elektro, Westwerk, 20.00 P SIEHE MUSIK

GÜTERSLOH

OSNABRÜCK

Magic of the Dance - Tanz-

Bernd Thye - Autorenlesung,

OSNABRÜCK

- Stadtgespräch mit Hermann Queckenstedt; „Stadtgespräche“, Kulturgeschichtliches Museum, 16.30 GZL Quiz - Quizabendreihe im GZ Lerchenstraße, GZ Lerchenstraße, ab 18.00

Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00

Show, Theater, 20.00

MELLE

KONZERTE

Theater am Domhof, 19.30 Vincent Pfäfflin: Nicht mehr ganz so dicht - Comedy,

CLUBS&PARTY

Art & Antik Messe Münster,

LITERATUR

21

brück. Wie Bischof Wartenberg katholische Identität zu stiften versuchte

CLUBS&PARTY

Marienkirchturmbesteigung

MÜNSTER

gramm mit den 10 besten Animationsfilmen, ca. 90 Min, 18.00

Mittwoch

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

GEORGSMARIENHÜTTE Kamishibai - Japanisches Erzähltheater für Kinder ab 3 Jahren, Stadtbibliothek, 16.0016.45

KINO Lagerhalle: Best of Int. Trickfilm Festival Stuttgart - Kurzfilm-Pro-

sung mit Babette Winter und Annette Hülsenbeck, Tuchmacher Museum, 19.00

04.05. 21:00 Uhr

05.05. 11:00 Uhr

05.05. 20:00 Uhr

Helge Schneider meets Pete York

www.jazzfest.de

Christian McBride & WDR Big Band Cologne

Marcus Miller Richard Bona

Amy Macdonaldausverkauft support: „Lemon Lights“

Götz Alsmann Moop Mama Pimpy Panda Ladysmith Black Mambazo Henning Wehland Frida Gold Tower of Power Nils Landgren Funk Unit

Nacht der Nächte

(15 Bands „live“)

Landesjugendjazzorchester NRW

Caro Emerald Myles Sanko

Tickets: www.eventim.de oder Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70

STADTBLATT 2.2018 55


werwowas Abba Gold - The Concert Show, OsnabrückHalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP Delta Q - A-cappella, Rosenhof, 20.00

BIELEFELD Wucan, Wedge, Bigfoot,

Forum, 20.00 Lina Maly - Bielefelder Songnächte, Tor 6, 20.00 GÜTERSLOH Sebastian Krämer - Chan-

22.

POP

ABBA GOLD THE CONCERT SHOW

„Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „S.O.S.“ ... ABBA GOLD lässt den Glamour-Pop von ABBA und die Ohrwürmer aus der Glitzerwelt, die unvergesslichen Superhits auf der Konzertbühne wieder aufleben. Toll: Einige ABBA-Songs werden unplugged gespielt. > OSNABRÜCKHALLE

24.

JAZZ

DER WEISE PANDA

Das junge Jazz-Quartett besteht aus Maika Küster (Gesang), Felix Hauptmann (Klavier), Yannik Tiemann (Kontrabass) und Jo Beyer (Schlagzeug). Die vier Musiker vereint der Mut zum Experiment und ihre kompromisslose Neugier. > UNIKELLER

genen Wertevorstellungen; die Ehefrau und Mutter Johanna Garbald verfolgt Anfang des 20. Jahrhunderts im schweizerischen Bergell ihren Traum, Schriftstellerin zu werden und veröffentlicht unter dem Pseudonym Silvia Andrea viel beachtete Erzählungen und Romane. Tobi Tatze: Immer schön die Ballons halten - Live-Litera-

sons, Stadthalle, 20.00

tur, Lagerhalle, 20.00

MÜNSTER Magnetix - Fuzz-Punk, Gleis 22, 20.00

KIDS

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Schneckenpass-Party XXL,

Freunde für Mimimaus - ab 2

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00

Musical à la carte - mit einem

4-Gänge-Menü, Schlossmühle, 18.00 BIELEFELD Sebastian Pachel - Panflöte, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

Dirty+Dancing, 22.00 Kleiner Freitag - Pop, HipHop, ElectroSwing, Trap, Kleine Freiheit, 23.00

Vorlesewettbewerb - 59.

20.00

Stadtentscheid, Haus der Jugend, 15.00

CLUBS&PARTY

Sommer, Sonne, flacher Bauch - von Antonia Klausing,

liz. Übungsleiterin und Personal Trainerin, Bahama Sports Lüstringen, 19.00 Take the Stage - Open Mic, Projekt 36, 20.00 MELLE

barett, Lagerhalle, 20.00

Literaturgruppe des Förderkreises Fachwerk 1775, Fach-

GÜTERSLOH

werk 1775, 20.00

Freitag

halle, 20.00

KINO OSNABRÜCK

Eine dreiköpfige Kombo aus Osnabrück, die den Schalk im Nacken trägt – Hannes, Lisa und Massimo. Die drei machen Improvisationstheater: Unvorhersehbare Ideen und Vorschläge der Zuschauer aus, die von den Schauspielern umgesetzt werden. > ROSENHOF

(Sludge), Jetsun (Postpunk), Lizardmen (Stoner), Skatehalle, 20.00 BAD IBURG

OSNABRÜCK

Sebastian Krämer: Neues Programm - Comedy, Stadt-

„Zum Kaffee mit fünf Engeln“ – eine Tango-Milonga mit dem Quintett Angel. Die Musiker machen diese Kaffee-und-KuchenMilonga zu einem wunderbaren Nachmittag. Schöner kann man einen Sonntag nicht verbringen. > PIESBERGER GESELLSCHAFTSHAUS

Konzert zur „Proberaumnotsituation“ - mit Hayser

OSNABRÜCK

Christoph Sieber: Hoffnungslos optimistisch - Ka-

26. KLEINKUNSTTRIO

halle, 20.00

Alando Palais, 22.00

Unter einem Himmel - Uraufführung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30

IMPROTHEATER

Singer-Songwriter Slam 2017/18 - 4. Vorrunde, Lager-

Indie/Alternative/BeatParty - mit Rödskjegg,

OSNABRÜCK

25. ZUM KAFFEE MIT FÜNF ENGELN

Man’s Void und Travelin’ Waters, Bastard Club, 20.00 Schandmaul - Mittelalterrock, Hyde Park, 20.00 P S. BILD VORM KALENDER

AUSSERDEM

BÜHNE

TANGO

Grolsch ‘n’ Roll - mit Dead

Filmpassage: Digital Classics: Harold & Maude - Klassikerreihe, 20.30 OV-Kino - in Originalversion,

21.00 FILMSTARTS R Der Geschmack von Leben - Komödie R Die Verlegerin - Drama P SIEHE KINO R Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen - Komödie R Heilstätten - Horror R Wendy - Familie

23 KONZERTE OSNABRÜCK Tastenlöwenwoche - Konzerte zu unterschiedlichen Projekten rund ums Klavier, Städtische Musik- und Kunstschule, 17.00 David Becker - Jazz, Lutherhaus, 20.00

LITERATUR OSNABRÜCK Garbald in Dresden - Lesung mit Uta Hauthal, Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, 19.00

MÜNSTER We Invented Paris, Gleis 22,

OSNABRÜCK Communication Breakdown

- Rock & Crossover, Whisky’s, 21.00 BallroomBlitzParty - mit DJ Martin, BlueNote, 21.30 90er-Party - Live on Stage: Vengaboys, Alando Palais, 22.00 67 Jahre Rock’n’Roll - Rock, Dirty+Dancing, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Intim - Elektro, Holy Poly, 23.00 Rocknacht Spezial: MIttelalter - Rock, Metal, Hardcore

und viel Mittelalter-Musik, Hyde Park, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK MEDEA2 - Dois Mundos, Uma Narrãço / Uraufführung, emmatheater, 19.30 Ostensibles present: „Last Panto in Little Osnabrige“ -

von David Tristram, Haus der Jugend, 19.30 Die Zirkusprinzessin - von Emmerich Kálmán, Operette in drei Akten / Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00 Matthias Jung: Generation Teenietus - Pädagogen-Come-

dy, Lagerhalle, 20.00 Tamara bleibt - Komödie von Der für den Grammy nominierte Gitarrist, Komponist und Produzent David Becker und seine Band David Becker Tribune stehen seit nunmehr zwei Jahrzehnten auf der Bühne. In diesen sehr erfolgreichen Jahren hat David mit seiner Band unter anderem für Jazz Weltstars wie Miles Davis oder Yellowjackets Konzerte eröffnet. Roger Willemsen bezeichnete ihn als „einen der besten Jazzgitarristen aller Zeiten“. Das Jazz Podium spricht über ihn als einen „Poeten der Jazz Gitarre“.

P

Die Dresdner Autorin liest aus ihrem Debütroman „Garbald in Dresden“. Gekonnt verwebt Uta Hauthal drei Erzählebenen und -zeiten ineinander: Gefrees, eine Frau im Dresden von heute, setzt sich mit ihrer Lebensschuld auseinander; der Lehrer Friedrich Lorenz zerbricht im Dresden der Vor- und Nachkriegszeit an seinen ei-

P

28.

POLKA-ROCK’N’ROLL

PAWEL POPOLSKI

Achim Hagemann hat schon Hape Kerkeling bei seiner legendären „Hurz“-Performance am Klavier begleitet. Und seit rund 15 Jahren ist der Schlagzeuger der pseudo-polnischen BlasmusikKapelle Der Popolski-Show, die endlich mal wieder auf Tour geht. > OSNABRÜCKHALLE

56 STADTBLATT 2.2018

Beate Faßnacht, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE BIELEFELD Bielefelder Kabarettpreis -

Vorrunde, Zweischlingen, 20.00 LINGEN Ehrlich Brothers: Faszination - Magie, EmslandArena,

14.00+19.00 MELLE Hennes Bender: Luft nach oben - Kabarett, Festsaal,

20.00 MÜNSTER Boybands Forever - Boyband-

Tribute, MCC Halle, 19.30


OSNABRÜCK Leserampe - Frank Schulz -

Lesung mit Frank Schulz, Unikeller, 20.00 P SIEHE BÜHNE

KIDS OSNABRÜCK Freunde für Mimimaus - ab 2

Jahren, 30 Minuten, Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Tour d’Amour - CandlelightDinner im Tetra-Aquarium, Zoo, 18.00-21.15 P SIEHE EVENTS AquaFitness mit AquaZumba, Moskaubad, 19.00-19.45 Astro AG - Arbeitsgruppe des

Naturwissenschaftlichen Vereins Osnabrück, Museum am Schölerberg, 20.00 MELLE Märchenreise um die Welt mit den Osnabrücker Märchenerzählerinnen, Fachwerk 1775, 20.00

Samstag

24

TELGTE Rapalje - Irish Folk, Bürgerhaus, 20.00 WALLENHORST Blossom Brothers - Folk, Ruller Haus, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hall of Fame: Bon Scott (AC/DC) - verstorbenen Rock-

Ostensibles present: „Last Panto in Little Osnabrige“ -

Michael Krebs - krachend

STADTBLATT präsentiert schöne Piano-Songs, Lagerhalle, 20.00

STADTBLATT präsentiert Faber - Pop, Hyde Park, 20.00 P SIEHE MUSIK

BIELEFELD

Menachem Har-Zahav spielt Chopin - Piano, Lutherhaus,

ESSEN

Der Weise Panda - Gewinner

Bielefelder Kabarettpreis -

Finale, Zweischlingen, 20.00 Ehrlich Brothers: Faszination - Magie, Grugahalle,

des Sparda Jazz Award 2015, 1. Platz, Unikeller, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

14.00+19.00

BAD IBURG

Theater, 20.00

Udo Jürgens Gala - mit Tenor Michael Heim und Pianistin N. Palamartschuk, Gasthof zum Freden, 19.00

MÜNSTER

BRAMSCHE The Voodoo Hoodoo Blues Club - Blues, Alte Webschule,

20.00 Kneipenkult(o)urprogramm - Meemken & Lanwert - Kon-

zert; „Kneipenkult(o)urprogramm“, Aquarena, 20.00 MELLE She’s Got Balls - Ladies Tribu-

te to AC/DC, Aftershow mit Awake (70s Rock Tribute), Kulturwerkstatt Buer, 20.30 MINDEN Joo Kraus - Pop, Jazz Club,

20.00

www.stadtblattosnabrueck.de

OSNABRÜCK Robert Alan - Comedy, Zauber von OS, 19.00

Osnabrücker Akkordeonorchester - Konzert , Wir in Atter,

20.00

STADTBLATTJahresabo

BÜHNE

OSNABRÜCK

19.30

12 Ausgaben zum Preis von 10!

stars wird die Ehre erwiesen, Whisky’s, 19.00 Uni Royal, Alando Palais, 22.00 Clubsounds - RnB, Hip Hop, Pop, House, Electro, Sonnendeck, 22.00 Take Me Out - Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Strictly - Elektro, Holy Poly, 23.00 One Hit Wonder - Die Party zu den erfolgreichsten Hits aus allen Jahrzenten. Mit Großbildleinwand, Hyde Park, 23.00 Tanzen! - Foyer-Party der Lagerhalle mit The DeeJees, Lagerhalle, 23.00

von David Tristram, Haus der Jugend, 19.30 Unter einem Himmel - Uraufführung / Mauro de Candia, Theater am Domhof, 19.30 Sportfreunde Haseglück Gastspiel, Erstes unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 20.00

KONZERTE

Die

! n e k c e d t n e Stadt neu

LINGEN Madame Piaf - Chansons,

Paul Panzer - Comedy, MCC Halle Münsterland, 20.00

RESTRUP-BIPPEN Jess Jochimsen - Kabarett, Theatersaal der Compagnia Buffo, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: Puccini - La Bohème - Live-

Das Osnabrück-Magazin jeden Monat im Zeitschriftenhandel.

übertragung aus New York; „The Metropolitan Opera“, 18.30

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück - SG Sonnenhof Großaspach - 3. Liga, Bre-

MÜNSTER Woman, Gleis 22, 20.00

mer Brücke, 14.00

STEMWEDE Wohnzimmer Ska - Ska, JFK -

Artland Dragons - VfL Bochum - Basketball, ProB, Art-

Life House, 20.00

land Arena, 18.00

QUAKENBRÜCK

T T A L B T STAD OSNABRÜ

CK

w w w.s ta d

tb la tt -o sn

a b ru e ck .d

e

FOTO: KALLEJIPP/PHOTOCASE.COM

LITERATUR


werwowas Figurentheater, 16.00

5. Sinfoniekonzert - „Dramenmelodie“, Solistin Mirijam Contzen (Violine), Dirigent Andreas Hotz, OsnabrückHalle, 11.00

Sternbild für Flappi - für Kin-

Zum Kaffee mit fünf Engeln

KIDS OSNABRÜCK Knolle in Afrika - ab 4 Jahren,

der, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK parkrun - Registrierung unter www.parkrun.com.de notwendig, Rubbenbruchsee, 09.00 P SIEHE EVENTS 3. Heimtiermesse Osnabrück, Halle Gartlage, ab 10.00 Der besondere ZeitseeingTag - Alle Führungen von Zeit-

seeing werden an diesem Tag zum halben Preis angeboten, Rathaustreppe, 10.00-24.00

- Tango-Milonga mit dem Quinteto Angel, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

HASBERGEN Miss Spiri & The Cottage Club - Klassiker aus Blues &

Jazz, Töpferei Niehenke, 20.00

Planetarium, 17.00 Kleine Saunanacht, Nette-

bad, 18.00-01.00

Dinner im Tetra-Aquarium, Zoo, 18.00-21.15 P SIEHE EVENTS Bieryoga - Bitte eigene Yogamatte mitbringen, Rosenhof, 20.00

Bier trinken und dabei

P Yoga machen –- das

gibt’s wirklich, und diese besondere Yogapraktik findet nun erstmals im Rosenhof statt. Angeleitet wird die Yogastunde von einer ausgebildeten Yogalehrerin und professionellen Biertrinkerin.

BAD ESSEN Inside Flow - Yoga mit Christian Tebben, Anmeldung 05472 4405, Aktivita Fitness & Sport, 11.00-13.00 Yoga mit Helden - Männeryoga mit Christian Tebben, Anmeldung 05472 4405, Aktivita Fitness & Sport, 14.00-16.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Abends im Museum - Mystik in der Nacht - Fackelführung,

6-99 Jahre, Anmeldung beim Buchungsservice unter 05468 9204-200 ist erforderlich, Museum Varusschlacht, 17.00

Sonntag

25 KONZERTE OSNABRÜCK

58 STADTBLATT 2.2018

Calamity Jane - Tresentalk

mit einer Wild-West-Legende , Schafstall, 18.00

Mit Klassikern aus Blues, Jazz, Swing & Soul präsentieren sich Miss Spiri & The Cottage Club Musikliebhabern. Fliegende Pianotasten (Martin Spoerel), swingende KontrabassGrooves (Carsten Hölscher), passionierte Saxohophonund Mundharmonikaklänge (Ansgar Niemöller) und der Soul-Spirit von Sängerin Claudia Spiridigliozzi sorgen dafür, dass bei Konzerten der vier Musiker aus Ahaus, Münster und Nürnberg kein Fuß mehr unbewegt bleibt.

P

Michael Fitz: Des bin I -

Tatortkommissar und Liedermacher, Martinikirche, 17.00 WALLENHORST Vigato Quartett - Kammermusik in der Reihe „Auftakte“, Ruller Haus, 17.00

25. FEBRUAR CALAMITY JANE Theater mit Wildwest Legende 18 Uhr VVK 13 € Tourist-Info Bad Essen T. 05472 94920 www.badessen.info

BÜHNE OSNABRÜCK

Familienfrühstück - mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Tischreservierung: 0541 338740, Lagerhalle, 09.30-12.30

Marienkirchturmbesteigung

- Führung auf den Marienkirchturm, St. Marien, 11.30-13.00 Calamity Jane hockt in

P Männerkleidung mit

Knarre im Saloon am Tresen beim Whisky: ein eigentlich unmöglicher Ort für eine Frau, jedoch nicht für Calamity Jane (gespielt von Viola Kuch), die erste weibliche Wild-West- Legende um 1870. Die Frau, die wie ein Mann lebt, wie ein Cowboy schießt und für fünf Kerle säuft, gibt Episoden aus ihrem bewegten Leben zum Besten: mit dem Imponiergehabe eines Mannes plaudert sie Geheimnisse aus, lügt das Blaue vom Himmel herunter, erinnert sich an ihre Glanzzeiten aus vergangenen Tagen und trällert Songs aus längst vergessenen WildWest-Shows. FOTO: THOMAS MÖLLER

OSNABRÜCK Oblivious - Heavy Rock, Dirty+Dancing, 19.00 HALLE Santiano - Folk, Gerry Weber Stadion, 20.00 P SIEHE MUSIK

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

Ferne Welten, fremdes Leben?, Planetarium, 17.00 Veganes Mitbringtreffen -

Schlemmen und Kennenlernen, SubstAnZ, 18.00

Montag

26

28 KONZERTE MÜNSTER Antilopen Gang, Gleis 22,

20.00

CLUBS&PARTY

Hasefriedhof - vom Todtenhof zum Park - Stadtführung

zu Fuß ohne Anmeldung, 1,5 Stunden, Hasefriedhof, 13.30 Familien-Pizza-Buffet - mit Salatbar und Kinderspielraum, Tischreservierung 0541 338740, Lagerhalle, 17.00

Mittwoch

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK 360° Salsa - ab 20 Uhr Schnupperstunde, ab 21 Uhr Party, Projekt 36, 20.00 Studyclub - Klubnacht!, Sonnendeck, 22.00

BÜHNE OSNABRÜCK Bandscheibenvorfall - Eine

Komödie über den alltäglichbanalen Horror der Arbeitswelt im Zeitalter flacher Hierarchien von Ingrid Lausund, emmatheater, 19.30 Helge Schneider - Kabarett, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE MUSIK

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, SubstAnZ, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Dienstags bei Kaufland - von

Emmanuel Darley, emmatheater, 19.30 Pawel Popolski - PopolskiWohnzimmershow, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

BÜHNE OSNABRÜCK Bastian Sick: Schlagen Sie dem Teufel ein Schnäppchen - Kabarett,

Rosenhof, 20.00 P SIEHE BÜHNE BIELEFELD Dirty Dancing - Bühnenshow ,

BELM

KONZERTE

BIELEFELD

De Ewige Junggesell - Platt-

OSNABRÜCK

Dirty Dancing - Bühnenshow ,

deutsches Theater, Gasthaus Lecon, 14.30

Blue Monday Jam - Der stim-

Stadthalle, 20.00

KINO

mige Treffpunkt für alle 12-Takter, Lagerhalle, ab 20.00 5. Sinfoniekonzert - „Dramenmelodie“, Solistin Mirijam Contzen (Violine), Dirigent Andreas Hotz; „Sinfoniekonzerte 2017/2018“, OsnabrückHalle, 20.00

LINGEN

OSNABRÜCK

Öffentliches Eigentum -

Lagerhalle: The Square - Gesellschafts-

KINO

BÜHNE

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Lagerhalle: The Square - Vielfach ausge-

Lagerhalle: Hannah - ein buddhistischer Weg zur Freiheit - Filmporträt

Das KleinKunstTrio - Impro-

MELLE

Kartenverkauf Kopie und Druck, 05422 930120, Forum, 11.00

der dänischen Buddhismus-Pionierin Hannah Nydahl · in Kooperation mit »Kinolichtart«, GB 2016, OmU, ab 12 Jahren, 90 Min, 19.00

LITERATUR OSNABRÜCK Guido Knopp: Meine Geschichte - Lesung, Rosenhof,

visationstheater, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Sven Bensmann liest eure Witze - Comedy, Zauber von

Os, 21.00

KINO

Schauspiel von Sam Peter Jackson, Theater, 20.00

KINO OSNABRÜCK

zeichnete Gesellschaftssatire um einen smarten Museumskurator,S/D/F/DK 2017, ab 12 Jahren, 151 Minuten, 19.30

LITERATUR OSNABRÜCK Jens Sparschuh: Das Leben kostet viel Zeit - Lesung; „Lit-

OSNABRÜCK

tera-Lesung der Buchhandlung zur Heide“, BlueNote, 20.00

Filmpassage: Sneak Preview mit Verlosung, 20.00

KIDS

Stadthalle, 20.00

satire um einen smarten Museumskurator,S/D/F/DK 2017, ab 12 Jahren, 151 Minuten, 19.30

LITERATUR OSNABRÜCK Literatur Quartett - mit Ste-

fan Lüddemann (NOZ), Oliver Schmidt (freier Journalist) und Iris Radisch (Die Zeit) und Mario Schwegmann (Stadtblatt Osnabrück), Buchhandlung Wenner, 19.30 P SIEHE BÜHNE LINGEN Jan Weiler, Theater, 20.00

KIDS OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Das kleine 1x1 der Sterne - für

Kinder, Planetarium, 15.00

20.00

LITERATUR

Sternbild für Flappi - für Kin-

AUSSERDEM

KIDS

OSNABRÜCK

der, Planetarium, 16.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

Die Märchenstube - Buchvor-

Knolle in Afrika - ab 4 Jahren,

Mutter Courage und ihre Kinder - von Bertolt Brecht,

Figurentheater, 11.00

Theater am Domhof, 15.00

ab 3 Jahren, Lagerhalle, 11.00+15.00

Ostensibles present: „Last Panto in Little Osnabrige“ -

OSNABRÜCK

im Museumsquartier mit Babette Winter und Roman Metzner, Museumsquartier, Kulturgeschichtliches Museum, 11.30

Meller Puppenspiele: Löwenzahn und Seidenpfote -

MELLE

AUSSERDEM

Himmel und Erde reformiren helfen - Musikalische Lesung

ged, Gerry Weber Stadion, 20.00 P SIEHE MUSIK

Phantom des Universums,

Tour d’Amour - Candlelight-

BAD ESSEN

Peter Maffay - MTV Unplug-

men, auch ohne tänzerische Vorerfahrungen, Lagerhalle, 17.00

Queen - Heaven, Planetarium,

Narrãço / Uraufführung, emmatheater, 19.30

HALLE

Gegen den Winterblues Tanzen - Alle sind willkom-

18.00

MEDEA2 - Dois Mundos, Uma

Urmel schlüpft aus dem Ei -

Das kleine 1x1 der Sterne - für

von David Tristram, Haus der Jugend, 16.00 Krise mit Luise - Kein ganz normales Ehedrama!, Figurentheater, 18.00

Kinder, Planetarium, 15.00 Abenteuer Planeten - für Familien, Planetarium, 16.00

Erzähltheater: Märchenhafter Kaffeeklatsch - Märchen

Der Schneemann und der Hase - Geschichten von und

und Geschichten aus Kaffeeländern, Lieblingskaffee, 18.00

mit Tina Lauffer, ab 3 Jahren, Töpferei Niehenke, 16.00

HASBERGEN

stellung von Sabine Meyer, Küpper-Menke-Stift, 17.30

Dienstag

27 KONZERTE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Deutsch-französischer Begegnungsabend - Spitzbo-

den, Lagerhalle, 19.00 Sternenhimmel im März, Planetarium, 19.30 Vis-à-Vis -49 - Treffpunkt: Bühnenpforte, Theater am Domhof, 19.30

BRAMSCHE Auf dem Weg zur FairtradeStadt - Stadtgespräche, Tuch-

macher Museum, 19.00

Forum Zeitgeschichte - Anm.

323 2207, Villa Schlikker, 10.30 Kukuks-Café für Menschen mit und ohne Kukuk - „Kultur

für Alle Osnabrück“ lädt zu Gesprächen bei Kaffee und Kuchen, StadtgalerieCafé, 15.00 Play Games - Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen , Whisky’s, 19.00 Osnabrücker Bürgerforum für Sutthausen - Diskussion

mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, Maria Königin des Friedens, 19.30 Sternenhimmel im März, Planetarium, 19.30


BÜHNE

Parov Stelar

P Die Konzerte der Band sind rauschende Partys, auf denen getanzt wird, was die Kondition hergibt. Bekannt geworden sind Parov Stelar mit ihrem ganz eigenen Elektro-Swing, den sie auf dem aktuellen Album „The Burning Spider“ aber auch in Richtung Disco, Jazz und Blues erweitern – so gibt es mit „Soul Fever Blues“ etwa einen Song mit einem Sample von Blues-Legende Muddy Waters. 16.3., Lingen, EmslandArena

18.4. 4. Komische Nacht Gütersloh, Alex, Bankery, Café & Bar Celona, Die Weberei, Gütersloher Brauhaus und Skylobby 20.4. Marc Weide BI, Komödie 21.4. Herbert Knebel OS, OsnabrückHalle 23.4. 3. Osnabrücker Hörsaal Slam OS, Aula der Hochschule 26.4. Thomas Schmidt Paderborn, Kulturwerkstatt 26.4. Arnd Zeigler Gütersloh, Stadthalle 28.4. Mario Barth Lingen, EmslandArena 28.4. Hani Siam OS, Lagerhalle 28.4. Der Kontrabass OS, Lagerhalle 28.4. Eva Eiselt Bad Iburg, Gasthaus Tovar 29.4. Mario Barth MS, MCC Halle Münsterland 2.5. Heinz-Erhardt-Abend Rheine, Stadthalle 3.5. Horst Evers OS, Theater am Domhof 3.5. Margie Kinsky & Bill Mockridge Bad Rothenfelde, Kurhaus 3.5. Arnd Zeigler OS, Rosenhof 5.5. Best of Poetry Slam Halle, Gerry Weber Stadion 7.5. Henssler tischt auf...! OS, OsnabrückHalle 8.5. Henssler tischt auf...! BI, Stadthalle 9.5. Bodo Wartke OS, Theater am Domhof 16.5. Kai Degenhart Bramsche, Filmtheater Universum 17.5. Die Feisten Gütersloh, Stadthalle 18.5. Ehrlich Brothers MS, MCC Halle Münsterland 26.5. Kaya Yanar MS, MCC Halle Münsterland 1.6. Patrick Salmen OS, Lagerhalle 2.6. Die Teddy Show BI, Stadthalle 3.6. Lisa Feller BI, Komödie 7.6. Thomas Freitag Bramsche, Filmtheater Universum 17.8. Nightwash live OS, Haus der Jugend

17.4. Felicitas Hoppe OS, BlueNote 20.4. Benjamin von Stuckrad-Barre BI, Ringlokschuppen 22.4. Benjamin von Stuckrad-Barre OS, Rosenhof 23.4. Judith Schalansky OS, Botanischer Garten, Bohnenkamp-Haus 25.4. Stefanie Sargnagel BI, Forum 2.5. Thorsten Nagelschmidt BI, Heimat+Hafen 7.5. Hans Maarten van den Brink OS, BlueNote 15.5. Barbara Beuys OS, BlueNote 31.5. Peter Stamm OS, BlueNote 11.6. Milena Michiko Flasar OS, BlueNote 18.6. Johann Scheerer OS, BlueNote 25.6. Bruno Preisendörfer OS, BlueNote

KONZERTE 1.3. God save the Queen OS, OsnabrückHalle 1.3. Das Pack MS, Gleis 22 2.3. Dire Strats OS, Rosenhof 2.3. Massendefekt MS, Sputnikhalle 2.3. Dritte Wahl BI, Forum 2.3. Unantastbar & Artefuckt OS, Hyde Park 2.3. Rummelsnuff & Maat Asbach BI, Heimat+Hafen 3.3. Howard Carpendale BI, Stadthalle 3.3. Fischer & Jung OS, Rosenhof 3.3. Kraftklub BI, Seidensticker Halle 3.3. Kuult MS, Sputnikhalle 3.3. Reinhold Beckmann & Band Wallenhorst, Sporthalle 3.3. Völkerball Rheine, Stadthalle 3.3. Frizz Feick Melle, St. Marien 6.3. Les Butcherettes MS, Gleis 22 7.3. Sandsation OS, Rosenhof 7.3. Tocotronic MS, Sputnikhalle 7.3. Max Richard Lessmann BI, Bunker Ulmenwall 7.3. Naturally 7 OS, Rosenhof

FOTO: H. SPRINGER

1.3. Pawel Popolski BI, Rudolf-OetkerHalle 2.3. Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys BI, Rudolf-Oetker-Halle 2.3. Torsten Sträter Gronau, Rock’n’Pop Museum 2.3. Dennis Gastmann OS, Lagerhalle 2.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 3.3. Ehrlich Brothers Halle, Gerry Weber Stadion 3.3. Pawel Popolski MS, Aula am Aasee 3.3. Sixx Paxx OS, OsnabrückHalle 3.3. Bülent Ceylan MS, MCC Halle Münsterland 4.3. Die Magier Rheine, Stadthalle 4.3. Tan Caglar Stemwede, JFK - Life House 5.3. Nicole Jäger Rheine, Stadthalle 6.3. Vollplaybacktheater MS, MCC Halle 7.3. Boybands Forever BI, Stadthalle 7.3. Vollplaybacktheater MS, MCC Halle 8.3. Özcan Cosar Gütersloh, Stadthalle 8.3. Vollplaybacktheater OS, OsnabrückHalle 9.3. Adoro BI, Stadthalle 9.3. Faisal Kawusi MS, Kap 8 10.3. Atze Schröder BI, Seidensticker Halle 10.3. Faisal Kawusi MS, Kap 8 10.3. Bibi Blocksberg Halle, Gerry Weber Stadion 10.3. Drumbob OS, Rosenhof 11.3. Henning Venske Bad Essen, Schafstall 15.3. Schul Aufgabe Lemförde, Amtshof 16.3. Shahak Shapira OS, Lagerhalle 16.3. 13. Gronauer Poetry-Slam Gronau, Cinetech 17.3. Die Teddy Show MS, MCC Halle 19.3. Alexander Herrmann MS, MCC Halle 20.3. Lord of the Dance BI, Stadthalle 20.3. 14. Komische Nacht OS, Osnabrücker Kleinkunstbühnen 21.3. Lord of the Dance MS, MCC Halle Münsterland 22.3. Mirja Regensburg OS, Lagerhalle 22.3. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 23.3. Herr Schröder OS, Lagerhalle 23.3. Bernd Stelter OS, OsnabrückHalle 24.3. Luke Mockridge Halle, Gerry Weber Stadion 24.3. Rolf Miller OS, Haus der Jugend 24.3. Mario Barth BI, Seidenstickerhalle 24.3. 90er Party Gronau, Bürgerhalle 25.3. Falco - Das Musical OS, OsnabrückHalle 5.4. Michael Wigge OS, Lagerhalle 6.4. Chris Tall OS, OsnabrückHalle 7.4. Alexander Herrmann Lingen, Emsland Arena 7.4. Gerburg Jahnke BI, Stadthalle 8.4. Kaya Yanar OS, OsnabrückHalle 11.4. Ususmango OS, Haus der Jugend 11.4. Martin Zingsheim Bramsche, Filmtheater Universum 12.4. Arnd Zeigler Ibbenbüren, Bürgerhaus 15.4. Thommy Ten & Amélie van Tass BI, Stadthalle 15.4. Die Schöne und das Biest BI, Stadthalle

8.9. Özcan Cosar OS, Haus der Jugend 21.9. Markus Krebs Halle, Gerry Weber Stadion 28.9. Sebastian Pufpaff Melle, Festsaal 4.10. Nicole Jäger OS, Lagerhalle 11.10. Hazel Brugger OS, OsnabrückHalle 19.10. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 31.10. Hagen Rether OS, OsnabrückHalle 2.11. Atze Schröder Quakenbrück, Artland Arena 4.11. Benjamin Tomkins OS, Lagerhalle 8.11. Chris Tall MS, MCC Halle 8.11. Jürgen von der Lippe OS, OsnabrückHalle 9.11. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 10.11. Ingmar Stadelmann OS, Haus der Jugend 11.11. René Marik OS, OsnabrückHalle 15.11. Martin Rütter MS, MCC Halle 16.11. Martin Rütter BI, Seidensticker Halle 16.11. Oliver Pocher BI, Ringlokschuppen 17.11. Olaf Schubert MS, Aula am Aasee 21.11. Hennes Bender BI, Zweischlingen 23.11. Alain Frei OS, Haus der Jugend 23.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 24.11. Sarah Hakenberg Bad Essen, Schafstall 28.11. Nightwash live OS, Haus der Jugend 4.12. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 7.12. Hennes Bender OS, Lagerhalle 12.12. Michael Mittermeier BI, Stadthalle 2019 1.2. Mario Barth Halle, Gerry Weber Stadion 10.3. Johann König OS, OsnabrückHalle 30.3. Torsten Sträter MS, Halle Münsterland

Jazzfest Gronau

LESUNGEN 7.3. Ijoma Mangold (+ 8.3.) OS, Buchhandlung Wenner 11.3. Roland Janowsky OS, Rosenhof 13.3. Frank Goosen OS, Lagerhalle 13.3. Lucy Fricke OS, BlueNote 19.3. Lavinia Braniste OS, Zur Heide 21.3. Katrin Bauerfeind BI, Stadthalle 22.3. Katrin Bauerfeind Rheine, Stadthalle 27.3. Hans Pleschinski OS, BlueNote 7.4. Katrin Bauerfeind OS, Rosenhof 9.4. Katja Happe OS, BlueNote

P Zwölf Festivaltage unterstreichen auch in der aktuellen Jazzfest-Ausgabe den national und international unverwechselbaren Charakter dieses Musikspektakels: bunt, vielfältig und vor allem handgemacht. Und neben Jazz gibt es auch Blues, Funk, Soul oder Songwriter zu hören. Im Programm für 2018 jagt ein Topstar den nächsten: Helge Schneider, Christian McBride und die WDR Big Band Cologne, Meister-Bassist Marcus Miller (Foto) und Richard Bona in einem Doppelkonzert, Amy Macdonald, Götz Alsmann, die PartyBrass-Abend Pimpy Panda … und viele mehr. 22.4.-6.5., Gronau, diverse Orte

STADTBLATT 2.2018 59


60 STADTBLATT 2.2018

Mothers Finest

1.5. Ladysmith Black Mambazo Jazzfest Gronau, Gronau, St. Agatha Epe 2.5. Henning Wehland + Frida Gold Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 3.5. Tower of Power + Nils Landgren Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 4.5. Gustav Peter Wöhler Band OS, Lagerhalle 5.5. Isolation Berlin + Swutscher MS, Gleis 22 5.5. Caro Emerald + Myles Sanko Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 10.5. Tante Mia tanzt Vechta, Stoppelmarkt 10.5. OS-Feast OS, Hyde Park 16.5. Salut Salon BI, Rudolf-OetkerHalle 19.5. Albert Lee Melle, Kulturwerkstatt Buer 23.5. Andy McKee OS, Hyde Park 25.5. Nena Lingen, EmslandArena 30.5. Alexander Knappe OS, Rosenhof 1.6. The Devil and the Almighty Blues OS, Westwerk

P Nach der legendären, frenetisch gefeierten Tour dieser fantastischen Band im Oktober und November letzten Jahres, kommen sie nun mit neuer CD zurück und man kann allen, die diese unglaubliche Show noch nicht gesehen haben, nur dringendst empfehlen, sich diese jetzt anzusehen. 4.5., Rosenhof

14.4. Mogli OS, Rosenhof 15.4. Das große Schlagerfest Halle, Gerry Weber Stadion 17.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle 18.4. An Evening with Anúna OS, Lutherkirche 18.4. Boogieman’s Friend Lemförde, Amtshof 19.4. Unheilig + The Dark Tenor OS, Rosenhof 19.4. Ben Rogers Gronau, Whisky & Cigar 19.4. Bernd Begemann & Kai Dorenkamp BI, Bunker Ulmenwall 20.4. Red Hot Chilli Pipers OS, Rosenhof 21.4. Lukas Meister Melle, St. Marien 21.4. Bob Dylan BI, Seidensticker Halle 21.4. Tone Fish Hasbergen, Töpferei Niehenke 22.4. Helge Schneider meets Pete York Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 23.4. Louka OS, Rosenhof 26.4. Basta OS, Rosenhof 26.4. The Fleshtones + Maiorano MS, Gleis 22 26.4. Christian McBride & WDR Big Band Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 26.4. Not Scientists OS, Bastard Club 27.4. Marcus Miller, Richard Bona Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 27.4. Joachim Witt OS, Rosenhof 28.4. Andre Rieu Halle, Gerry Weber Stadion 28.4. Amy Macdonald Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 29.4. Sweet OS, Rosenhof 29.4. Götz Alsmann Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle 29.4. Montreal, Terrorgruppe BI, Forum 30.4. Moop Mama + Pimpy Panda Jazzfest Gronau, Gronau, Bürgerhalle

11.8. Schlossgarten Open Air - Nena, Sarah Connor, Wirtz OS, Schlossgarten 17.8. Hütte Rockt Festival 12 (+ 18.8.) mit Madsen, Betontod, Montreal, Henning Wehland, AOP u.a. Georgsmarienhütte, Festivalgelände 24.8. Reload Festival (+ 25.8.) mit In Flames, Sick of it All, Eskimo Callboy, Sepultura, Sulingen, Festivalgelände 1.9. Die Toten Hosen Minden, Weserufer 28.9. Wingenfelder OS, Rosenhof 4.10. Andreas Gabalier Halle, Gerry Weber Stadion 5.10. Niedeckens BAP BI, Stadthalle 6.10. Pothead BI, Forum 7.10. Pink Floyds The Wall Halle, Gerry Weber Stadion 12.10. Krawallbrüder OS, Hyde Park 13.10. Duesenjäger, Hammerhead OS, Ostbunker 17.10. Tonbandgerät OS, Rosenhof 26.10. Die Feisten OS, Lagerhalle 2.11. Lena BI, Stadthalle 2.11. Götz Alsmann OS, OsnabrückHalle 3.11. Kuult Halle, Gerry Weber Stadion 3.11. Mr. Irish Bastard BI, Forum 10.11. Götz Widmann OS, Bastard Club 16.11. Wingenfelder BI, Forum 1.12. Torfrock OS, Rosenhof 6.12. Alte Bekannte OS, OsnabrückHalle 9.12. Santiano BI, Seidensticker Halle 14.12. Dieter Thomas Kuhn Lingen, EmslandArena 15.12. Donots MS, MCC Halle Münsterland 2019 26.1. Tom Gaebel and his Orchestra OS, Theater am Domhof 13.9. Anna Netrebko & Yusif Eyvazov Halle, Gerry Weber Stadion

FOTO: OLAF BREDENFÖRDER

8.3. Steve Rothery Band OS, Rosenhof 8.3. Tommy Emmanuel BI, RudolfOetker-Halle 9.3. Elif MS, Skaters Palace 9.3. 187 Straßenbande MS, MCC Halle Münsterland 10.3. Till Brönner OS, OsnabrückHalle 10.3. The Ballroom Rockets Greven, Rickermanns Landhaus 10.3. The Pains of Being Pure at Heart MS, Gleis 22 10.3. Folk Meets Osnabrück mit Pot O'Stovies, Kilkenny Band, Tone Fish, OS, Haus der Jugend 10.3. Lothar Bölck Stemwede, JFK - Life House 11.3. Merci, Chérie Halle, Gerry Weber Stadion 14.3. King King - Exile & Grace OS, Rosenhof 15.3. The Bar at Buena Vista BI, Rudolf-Oetker-Halle 15.3. Elif OS, Lagerhalle 15.3. Vocal Recall Bramsche, Filmtheater Universum 16.3. Dieter Thomas Kuhn BI, Ringlokschuppen 16.3. Parov Stelar Lingen, EmslandArena 16.3. Echoes OS, Rosenhof 17.3. Kat Frankie MS, Gleis 22 17.3. Dieter Thomas Kuhn BI, Ringlokschuppen 17.3. Anvil MS, Sputnikhalle 17.3. Sounds of the City BI, Forum 18.3. Kraftklub Lingen, EmslandArena 18.3. Eskimo Callboy OS, Rosenhof 18.3. Jürgen Drews & Band MS, MCC Halle Münsterland 21.3. Piano Battle BI, Rudolf-OetkerHalle 22.3. Tone Fish Gronau, Schreinerei Kötter 23.3. Von Weiden BI, Rudolf-OetkerHalle 23.3. Wanda Lingen, EmslandArena 23.3. John Diva & The Rockets of Love OS, Rosenhof 24.3. Editors MS, MCC Halle Münsterland 25.3. Nimo BI, Ringlokschuppen 29.3. Mr. Hurley & die Pulveraffen OS, Rosenhof 4.4. Bruckner BI, Bunker Ulmenwall 6.4. Tommy Schneller Band OS, Rosenhof 8.4. Beatsteaks BI, Ringlokschuppen 11.4. Lumpenpack BI, Forum 11.4. Will Varley MS, Gleis 22 11.4. The Weight+Wolvespirit OS, Bastard Club 12.4. Vega OS, Bastard Club 12.4. Popsalon 8 (bis 14.4.) mit 5K HD, Belgrad, Bilderbuch, Consolers, DePresno, Die Höchste Eisenbahn, Isolation Berlin, J. Bernardt, Johnny Rakete, Thorsten Nagelschmidt, Rikas, Tera Melos, Warhaus, OS, diverse Orte 12.4. Prinz Pi Herford, X 12.4. Mr. Hurley & die Pulveraffen BI, Heimat+Hafen 13.4. Fantasy OS, OsnabrückHalle 13.4. Bilderbuch BI, Forum 13.4. Maite Kelly Halle, Gerry Weber Stadion 14.4. The Toasters OS, Bastard Club 14.4. Desperate Journalist MS, Gleis 22 14.4. Savage Blood OS, Westwerk

FOTO: ALLEN ROSS THOMAS

vorschau

OS Feast

22.6. Hurricane Festival (-24.6.) Arcade Fire, The Prodigy, Billy Talent, Materia, Kraftclub, Beginner, The Offspring, Donots u.a. Scheeßel, Eichenring 20.7. Ina Müller Halle, Gerry Weber Stadion 5.8. Chris de Burgh Cloppenburg, Stadtpark 10.8. Schlossgarten Open Air Dropkick Murphys OS, Schlossgarten

P „Da Osnabrück schon lange ein amtliches genreübergeifendes Metal Festival vermisst – und ich auch – habe ich mir gedacht: ich mach mal eins!“ Für das OS Feast hat sich Initiator Markus Weckermann den Wonnemonat Mai ausgesucht, und auch die Bands versprechen Metalheads die wahre Wonne. Mit dabei sind bei dem Indoor-Event sind rund 15 Bands, darunter viele Local Heroes u.a. Sudden Death, Xaja und Savage Blood (Foto). 10.5., Hyde Park


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Jobs AZuverlässige und gründliche Putzhilfe gesucht für gelegentliches Putzen in der Siebensternstraße (Nähe Iburger Straße), vorzugsweise freitags oder samstags. Tel. 0541/18568686 AErzieher gesucht: Haus Gabriel GmbH ist eine 2016 neu entstandene Jugendhilfeeinrichtung in Ochtrup, die es sich zur Aufgabe macht, 13 unbegleitete minderjährige (16 – 18 jährige) Flüchtlinge (umF) in die Selbstständigkeit und in ihren Beruf zu begleiten. Wir suchen pädagogisches Fachpersonal in

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Gruß & Kuss AHallo MR. Ich sage nur: Till & Obel, Tigerente und Pedro aus Caracas ... Auf weitere 10.000 Tage und nicht so viel Rüttersweg. Der HH

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Mann sucht Frau AKünstler sucht hübsche, intelligente Frau für gemeinsame Zukunft. Wenn du nicht älter als 35 bist, bitte meldet dich. E-Mail: in-to-thewilde@web.de APretty Woman gesucht! Ich suche eine dufte Frau (ab 40), die offen, lebensbejahend und umgänglich ist. Treue, Humor und Zuverlässigkeit wären auch top. Also bitte nicht lang warten, sondern einfach starten. E-Mail an: lebenslustig1969@web.de AAttraktives Gesamtpaket sucht passendes Pendant! E-Mail: aufwolke7@vodafonemail.de AIch bin Ende 50J.,170cm, sportlich, vorzeigbar. Ich suche eine sportliche Tanzpartnerin für Discofox/Discochart für Kurs und Tanzlokal. E-Mail: kasperhorst@t-online.de

Lust & Laster AHallo, da es für mich keine richtige Rubrik gibt, versuche ich es mal hier. Ich suche Kontakt zu Inter*, Trans* Menschen und lesbischen Frauen die schon über 35 Jahre alt sind zum Gedanken und Erfahrungsaustausch. Ich gehöre nicht zur Szene und suche intensive ehrliche Gespräche. BITTE nur ernst gemeinte Zuschriften an: yumenoshima@gmx.de STADTBLATT 2.2018 61


klick Wann: 20.1.2018 Wo: OsnabrückHalle Was geht ab: Ball der Universität Osnabrück Wir fragen: Was ist eure liebste Nebenbeschäftigung neben Studium oder Job?

TEXT & FOTOS KATHARINA LEUCK

IMPRESSUM

STADTBLATT osnabrück

erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH Möserstraße 27 · 49074 Osnabrück Tel.: 0541 357870 · Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de Ganz klar Sport. Am liebsten Leichtathletik, Yoga, Zumba oder Reiten.

Mit anderen Erasmusstudenten feiern gehen und mit den Semestertickets Niedersachsen erkunden.

Lesen, wenn genug Zeit ist. Gerade ist es ein Krimi von Adler-Olsen.

HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter Schönherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Frederik Kathmann

Spieleabende mit Freunden, am liebsten mit Phase 10 oder Activity, manchmal auch Doppelkopf.

Auf jeden Fall Tanzen, am liebsten Hiphop.

Nach Spanien reisen oder Fußball, am besten wenn Bayern spielt.

AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Marco Bäcker, Nina Bartholomaeus, Larissa Berlin, Katja Brunkhorst, Ada Dorian, Bobby Fischer, Ralf Gotthardt, Hannah-Sophie Hildebrandt, Hedda Horch, Harald Keller, Niklas Kuschkowitz, Frank Jürgens, Katharina Leuck, Christian Lukas, Mona Miserendino, Lirika Rexha, Carolin Rupp, Malte Schipper, Markus Strothmann, Mareile Tempel, George Webber, Thomas Wübker, Lena Duvendack, Philipp Gravenhorst Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Küster ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard Müller es gilt die Anzeigenpreisliste 2018

Ich male am liebsten. Viel mit Acrylfarbe aber auch mit Bleistift. Früher Hockey, aber jetzt tatsächlich Lesen. Am liebsten sogar die Klassiker der deutschen Literatur.

Für mich ist das mein Kampfsport Krav Maga, aber ich lese auch viel.

leiner Nachtrag zu unserem Fotoshooting mit der Modedesignerin Klaudia Stavreva und ihren Models (siehe Titelgeschichte, Seite 12). Location: das Museum Industriekultur. Autorin Lirika Rexha erzählt: „Klaudia, die zwei Models und das Haare & Makeup Team waren alle gemeinsam im obersten Stock im Museum in einem großen Lagerraum, wo die Kleidungsstücke an einem Gitter hingen. Es war total passend, weil der Raum groß genug war, damit sich die Models in Ruhe umziehen konnten, und nebenbei auch noch gestylt werden konnten. Hatte ein bisschen was von Backstage einer Fashionweek. Es hat natürlich länger gedauert als geplant. Nur blöd für den Fotografen, der musste warten. Hat sich aber sicherlich ein paar schöne Stunden im Museum gemacht.“ st Osnabrück nun ein „salafistischer Brennpunkt“, wie Uwe Kolmey sagt, der Präsident des Niedersächsischen Landeskriminalamts? Redakteur Harff-Peter Schön-

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62 STADTBLATT 2.2018

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herr wollte es wissen. Und so telefonierte und mailte er gefühlt tagelang für seinen Beitrag „Schwaches Flämmchen“ (siehe diese Ausgabe, Seite 20) fast nur noch mit der Ordnungsmacht: LKA, Verfassungsschutz, Polizeidirektion Osnabrück. Am Ende stand fest: Es kann Entwarnung geben. nser Autor Harald Keller schreibt: „Am 18. März jährt sich die Erstausstrahlung der WDR-Talkshow ,Je später der Abend‘ zum 45. Male. Aus diesem Anlass bringen WDR5 und WDR2 ein kurzes Feature zu der Reihe. Dafür wurde ich von der WDR-Journalistin Jana Fischer interviewt. Das Interview fand im NDR-Studio Am Markt statt, das Gespräch über Talkshows und andere fernsehhistorische Aspekte wurde dann noch bei einem Kaffee nebenan fortgesetzt, ehe die sehr sachkundige Kollegin wieder zum Bahnhof musste. Sie selbst schreibt in gewisser Weise auch Fernsehgeschichte: Sie ist neben ihrer journalistischen Tätigkeit Comedy-Autorin, unter anderem für die ,heute-show‘ des ZDF.“

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Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine Veröffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. Für unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie übernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank Osnabrück ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 € im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- € Studentenabo 17,- € zu überweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank Osnabrück Das MÄRZ STADTBLATT erscheint am Di., den 27.2.2018 Redaktionsschluss Mo. 12.2.2018


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© Inter IKEA Systems B.V. 2018

Stadtblatt 2018 02  

Das Osnabrück-Magazin, Februar 2018

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Das Osnabrück-Magazin, Februar 2018

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