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osnabrück

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STADTBLATT

Nr. 420 1/2014 € 2,00

www.stadtblatt-osnabrueck.de

TANZ, TANZ, TANZ AUS DER REIHE One Billion Rising – für eine Welt ohne Gewalt

SIGMARS SIEG

Gabriels GroKo-Auftritt vor Osnabrücker Genossen

CAFÉ-QUEEN

Beba Fazlik – die gute Seele des Katharinenviertels

Kickstart

ins neue Jahr Osnabrücker Fitness-Trends, die Spaß und Muckis machen

Reinfeiern 2014 – Noch nichts vor? Partytipps von Weihnachten bis Silvester


HUNGER? 20 239 007

Domhof 9 49074 Osnabr端ck


januar 2014

Lokalkolorit. Aus dem ehemaligen Café Mojo hat sie das Café Augusta gemacht. Beba Fazlik ist aus dem Katharinenviertel nicht mehr wegzudenken. Seite 4.

Basislager. Jetzt regiert die Große Koalition. Doch der SPD-Mitgliederentscheid hätte anders ausfallen können – wie Gabriels Besuch in Osnabrück belegt. Seite 17.

4 leute

Beba Fazlik – Gastronomin Thorben Schlegel & Tim Kormeyer – Blogger Tim Stein – Fußballtrainer

6 aufgefallen

Titelstory. Kickstart ins neue Jahr. Fünf Fitness-Trends, die richtig Spaß machen und Kalorien verbrennen. Vom Bootcamp bis Cyber Crossing. Seite 12.

intro

Gastro & Nightlife-News

Gewinne, Gewinne

24 what’s up

Chance, was zu bewirken. Fragen an die beiden Jugendparlamentarier Soraya Wille und Celal Cakar.

32 nachtaktiv/events

Kickstart ins neue Jahr. Fitness-Trends, die Spaß und Muckis machen.

16 kulturszene

Doppelt preisgekrönt. Die Gewinner von „Rock in der Region“ und des Piepenbrock Förderpreises.

17 ortstermin

Sigmars Sieg. Kurz vor dem Mitgliederentscheid umwarb der SPD-Chef die Osnabrücker Basis.

18 one billion rising

Osnabrück setzt Akzente für ein Ende der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

20 umwelt

Blutiges Geld. Proteste gegen den Melleraner Zentralverband der Deutschen Pelztierzüchter.

22 familiensache

Hoffnung statt Angst. Die Osnabrücker Erziehungswissenschaftlerin Magdalena Hollen über Inklusion.

Inklusion. Die Osnabrücker Erziehungswissenschaftlerin Magdalena Hollen üder das gemeinsame Lernen aller, ob mit Behinderung oder ohne. Seite 22.

Krumm gewachsen. Es muss nicht perfekt aussehen – auch Ugly Fruits schmecken gut.

26 musik

12 titel

Talente. Basement Apes sind die „Rock in der Region“Gewinner. Und auch in der Kunst gibt es Abräumer – die Gewinner des Piepenbrock Förderpreises. Seite 16.

23 küche

Mehr Hotspots. In der Fußgängerzone wird freies WLAN-Surfen zum Standard.

10 interview

TITELFOTO: MARIO SCHWEGMANN

Mitbestimmer. Soraya Wille und Celal Cakar sind Mitglieder des Osnabrücker Jugendparlaments. Die beiden Schüler wollen etwas verändern. Seite 10.

Always Hardcore. Scooter werden 20 und raven härter denn je. Abtanzen im Januar

34 bühne

Unter Strom. Das explosive Drama und psychologische Krimispiel „Three Kingdoms“.

36 kunst

Linie, Kreis, Quadrat. Die Arbeiten von Lou Scheper-Berkenkamp und Friedrich Teepe begeistern im VG-Jahr.

38 kino

Stinkreicher Großkotz. Martin Scorsese inszeniert Leonardo DiCaprio als „Wolf of Wall Street“.

42 media

CDs, DVDs, Bücher, Hörbücher, Spiele

45 wer wo was

Der vier Wochen Programmkalender. Osnabrück & Umland komplett auf einen Blick. Veranstaltungen und Termine vom 1.-31.1.2014

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m letzten STADTBLATT haben wir „24 Geschenke, die man nicht kaufen kann“ verlost. Über die große Resonanz und die vielen, teilweise lustigen, Mails haben wir uns sehr gefreut. Besonders beliebt war der Backstage-Abend im la vie, das Privat-Kino und das Ayurveda-Verwöhnprogramm. Die Gewinner sind inzwischen benachrichtigt und über einige Aktionen – etwa den Besuch im Zoo – werden wir im STADTBLATT oder auf unserer Homepage berichten. Und weil wir gerade bei den Gewinnern sind: Auch in dieser Ausgabe verlosen wir einen Knüller! Ein Überraschungs-Menü für zwei Personen im Tatort Engels, einem der Top-Restaurants Osnabrücks. Dafür müssen alle STADTBLATT-Leser nur an unserer Titelwahl des Jahres teilnehmen. Alle Infos dazu auf Seite 66. Der aktuelle Titel entstand übrigens im Fitness-Studio Feminin Aktiv. Dort gibt es einen Fitness-Trend, den wir in unserer Titelgeschichte vorstellen: eFighting. Ein Boxring, in dem es da blinkt, wo man treffen soll. Frohe Weihnachten & alles Liebe für 2014! Mario Schwegmann

64 kleinanzeigen

Die bunte Wiese der Leserwünsche

66 cover-wahl des jahres

Welcher STADTBLATT-Titel war der schönste in 2013? Mit leckerer Verlosung! STADTBLATT 1.2014

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FOTO: JACOB MASON

leute

Eine Tasse Glück, bitte! Hier geht sie ihren Leidenschaften nach: Beba Fazlik hat sich mit dem Café Augusta im Katharinenviertel niedergelassen.

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er Beba Fazlik bei ihrer Arbeit zusieht, merkt sofort, dass sie darin aufblüht und völlig in ihrem Element steckt. Jeder Gast im Café Augusta wird herzlich begrüßt und fühlt sich direkt willkommen. Beba Faslik ist nun mal ein richtiges Osnabrücker Kind – und seit sie denken kann im Gastro-Leben. Beba kennt man vielleicht noch aus ihrer

Deine Wünsche für das neue Jahr?

Ich bin vollkommen frei von Wünschen. Da mache ich mir nicht so viele Gedanken und bin da eher unemotional und zuversichtlich, dass alles gut bleibt. Was mir besonders am Herzen liegt, sind regelmäßige Lesungen oder kleine Konzerte im Café Augusta. Offen für Veränderungen bin ich aber schon, also geht es völlig unvoreingenommen ins neue Jahr.

Beba Fazlik: „Ich hätte keinen anderen Laden übernommen“

Zeit im Nil. Doch irgendwann war es an der Zeit, sich von der Abend-Gastro zu trennen, um einen geregelten Arbeitslauf im Büro zu haben. „Das war eine super Abwechslung, aber irgendwann hat mich wieder das Gastro-Fieber gepackt. Dann kam auch das Café ins Spiel. Ich hätte keinen anderen Laden übernommen – es war das ,Augusta‘ oder gar nichts“, erzählt Beba. Was sie besonders liebt, ist die Nähe zu Familien, die oft mit ihren Schützlingen vorbeikommen, um ein Mittagessen serviert zu bekommen. „Am schönsten ist es, wenn die Kinder nach der Schule auf dem Nachhausweg

FOTO: JACOB MASON

Mein Osnabrück Tim Stein

Selbständiger Fahrdienstleister und Fußballtrainer beim SV 16 Hier wohne ich: Weststadt Darum liebe ich meinen Job: Ich verbringe viel Zeit auf den Straßen Osnabrücks, lerne jede Woche neue Leute kennen, aber bin auch im Büro aktiv. Eine gute Mischung. Wenn ich kein Fußball-Trainer wäre, dann ... wäre ich weiterhin Spieler, wobei ich momentan als Spieler und Trainer aktiv bin, nämlich als „Spielertrainer“. Hier treibe ich am liebsten Sport: Beim Osnabrücker Spielverein 16. An Osnabrück mag ich besonders: Osnabrück ist keine Großstadt, aber auch kein Dorf. Um sich heimisch zu fühlen, genau richtig!

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noch mal hereinkommen, um sich einen Lutscher von ihrem Taschengeld zu kaufen. Sie sind alle total niedlich.“ In ihrer Freizeit geht sie für ihr Leben gerne mit Jimmy, ihrem Mischling, in der Natur spazieren. Währenddessen helfen ihre beiden Söhne Leon und Julian im Café aus: „Das ist witzig, wenn Gäste davon ausgehen, dass mein jüngerer Sohn Leon der Geschäftsführer ist – besonders wenn sein älterer Bruder, der gefühlt drei Köpfe größer ist, direkt neben ihm steht.“ Seit Sommer 2013 kocht Beba nun in ihrem neuen Kiez-Café. Das Kochen hat sie von ihrer Mutter gelernt, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt. Die jugoslawische Küche ist dennoch zu deftig nach Bebas Geschmack – bei ihr gibt es leichte Gerichte von französisch bis italienisch. „Das ist einfach das Schönste an meinem Job: Ich komme hier her, fange an etwas zu kreieren und es kommt immer etwas Neues, Leckeres raus. Das ist meine Leidenschaft!“ Und wo fühlt sich Beba nun am wohlsten? Obwohl ihre Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien kommt, ist und bleibt Osnabrück ihre Heimatstadt. „Vielleicht liegt das daran, dass ich das erste Kind der Familie bin, das hier geboren wurde. Für mich könnte Osnabrück noch so scheiße sein, aber Heimat bleibt Heimat. In meinem Fall bin ich hier aber sehr glücklich.“ Bei Beba schlagen zwei Herzen in einer Brust, die sie zu der Person machen, die sie ist: Ein überaus familienorientierter Mensch, der mit Herzblut kocht. CAROLIN RUPP

STADTBLATT 1.2014

Hier findet man mich oft am Wochenende: Wenn ich nicht auf dem Fußballplätzen bin, trifft man mich sicherlich auch im Mondflug oder Alando, aber auch gerne bei mir zu Hause auf dem Sofa! Ich finde an Osnabrück doof, dass... es zu viele Baustellen gibt. Irgendwo ist immer eine Straße gesperrt. Aus beruflichen Gründen bekomme ich das natürlich hautnah zu spüren. Der VfL ... gehört zu Osnabrück, sowie Osnabrück zum VfL. Ich durfte selber drei Jahre das lila-weiße Trikot tragen und habe dem Verein einiges zu verdanken. Es war eine schöne Zeit. Meine Wünsche und Vorsätze für 2014: Neben dem Weltfrieden wünsche ich mir und natürlich allen anderen auch Gesundheit. Das ist das Wichtigste. Ansonsten habe ich mir über Vorsätze für das neue Jahr noch keine Gedanken gemacht. Wenn das Jahr zwei Tage alt wird, werde ich 30 Jahre, vielleicht fällt mir ja dann etwas ein. INTERVIEW: CAROLIN RUPP


DIE WERBEREI.DE

Thorben Schlegel & Tim Kormeyer HipHop-Blogger

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

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Fragen an ...

t t a b a R 20 % inge Thorben Schlegel & Tim Kormeyer im Lichtermeer der Stadt: „Osnabrück hat eine beachtliche HipHop-Szene“ STADTBLATT: Ihr betreibt zusammen den Blog Hasestadthiphop. Wieso? THORBEN: Wir waren beide schon immer mit HipHop verbunden und haben dadurch ein paar Leute kennengelernt. Das Problem ist nur, dass da viele ihr eigenes Ding machen – es gibt keine übergeordnete Plattform. Das wollten wir ändern. Aus dieser Idee ist unser Blog entstanden. STADTBLATT: Worüber berichtet ihr? TIM: Wir schreiben über HipHop-Konzerte in Osnabrück, neue Platten und vor allem über die HipHop-Szene der Stadt. In erster Linie über die Musiker, also Rapper. Aber wir berichten auch über die anderen drei Elemente des HipHop: Breakdance, Graffiti und DJing. Dazu kommen noch die Jungs, die Beats bauen. STADTBLATT: Wie kommt eurer Blog in der Community an? THORBEN: Sehr gut, es läuft immer besser. Die Rapper schicken uns ihre Sachen, damit wir sie besprechen oder weisen uns auf interessante Themen aus der Szene hin. Wir betreiben den Blog aber nebenberuflich – es ist sozusagen ein anspruchsvolles Hobby. In erster Linie gibt es Hasestadthiphop, weil wir die HipHop-Szene Osnabrücks bekannter machen wollen. STADTBLATT: Was ist denn „die Szene“? Und wo ist sie?

TIM: Die HipHop-Szene Osnabrücks ist sicher kleiner als die Rock-Szene, aber für die Größe der Stadt sehr beachtlich. Es spielt sich in Zirkeln ab, zum Beispiel rund um die Leute der beiden Aufnahmestudios Make Your Way Records und Trackschleuder. Und wenn mal ein größerer Jam stattfindet – wie Ende November im Westwerk – dann trifft man dort auch fast alle. Leider sind im Haus der Jugend keine großen Jams mehr, also Events, auf denen mehrere Rapper auftreten. Von älteren Leuten hört man, dass die früher genial gewesen sein sollen. STADTBLATT: Nennt doch mal ein paar Namen. Welche OS-Rapper sollte man kennen? THORBEN: Zu den bekannteren gehören sicher Jimmy Spliff, die 4.9.0 Friedhof Chiller und natürlich Rano. Es gibt aber auch noch nicht so bekannte Namen wie die Rapperin So-Da. STADTBLATT: Gibt es Nachwuchs in der Community? THORBEN: Es könnten mehr sein, aber diejenigen, die dabei sind, haben Bock! STADTBLATT: Hasestadthiphop ist euer Blog – was macht ihr sonst so? TIM: Ich studiere an der Uni Politik und Wirtschaft und bin bald mit dem Bachelor fertig. Danach würde ich gerne mal eine Zeitlang ins Ausland – so lange muss Thorben die Stellung am Blog halten.

THORBEN: Ja, einer muss es ja machen (beide lachen). Und ich arbeite in der EDV-Abteilung in einem Osnabrücker Handelsunternehmen. STADTBLATT: Welchen HipHop hört ihr privat? TIM: Wir sind beide große Fans von den alten Scheiben und sammeln da eigentlich alles, eben auch auf Vinyl. Überhaupt liegt uns der deutsche HipHop der 90er sehr am Herzen – da war in dem Geschäft noch nicht so viel Mainstream drin wie heute. Die Rapper haben stärker den Independent-Gedanken vertreten. Mit aktuellem deutschen Rap von Cro oder so können wir wenig anfangen. STADTBLATT: Und US-HipHop? THORBEN: Hören wir auch, aber auch da eher ältere Sachen. Das erste Album des Wu-Tang Clan könnte man nennen. Oder souligere Sachen wie The Roots. STADTBLATT: Soll es denn bei dem Blog als Hobby bleiben, oder könnt ihr euch mehr vorstellen? TIM: Das muss man abwarten. Was wir auf alle Fälle in näherer Zukunft auf die Beine stellen wollen, ist ein richtig großer Jam in Osnabrück. Das müssen wir jetzt mal öffentlich sagen, damit wir Druck haben und in die Puschen kommen! INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

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FOTO MAGDALENA ALTING

aufgefallen

Mehr Hotspots Mit dem Einstieg von Kabel Deutschland in den Markt gibt es jetzt drei WLANNetze in der Innenstadt.

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nfang Dezember hat Kabel Deutschland – Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber – neun WLAN-Hotspots in der Osnabrücker Innenstadt freigeschaltet. Zum Beispiel am Neumarkt, an der Kamp-Promenade oder am Hauptbahnhof. Wer sich dort aufhält, kann 30 Minuten kostenfrei im Internet surfen. Das WLAN-Angebot richtet sich an Nutzer von Smartphones, Tablets und Notebooks. Kunden von Kabel Deutschland können die neun WLANHotspots sogar 24 Stunden am Tag nutzen. Über die kostenlose SmartphoneApp „Hotspotfinder“ lassen sich alle Standorte ausfindig machen. Damit gibt es jetzt insgesamt drei WLAN-Netze in der City. Die anderen beiden sind das „Netz Stadtwerke Osnabrück“ und das „Netz Neue OZ“. Seit gut zwei Jahren können Netzsurfer entlang der großen Straße kostenlos ins Internet. Bin ich in der Nähe eines Hotspots, gucke ich nach freiem WLAN, klicke zum Beispiel auf „Stadtwerke-OS“ und logge mich ein. Hotspot-Standorte sind u.a. am Neumarkt, Bahnhofsvorplatz, Nikolaiort, L+T Markthalle und seit Sommer im Moskau- und Nettebad. Derzeit denken die

Große Straße: Kostenlos ins Internet

Stadtwerke darüber nach, ob und welche weiteren ‚Stadtwerke-Orte’ als Hotspot in Frage kommen könnten. Kabel Deutschland denkt ebenfalls über die Innenstadt hinaus. Zusätzlich zu den öffentlichen Hotspots, bieten sie ein Hotspot-Produkt für Unternehmen an. Damit könnten dann bald auch Restaurants, Cafés, Arztpraxen oder Friseursalons ihren Kunden kostenfreies Surfen per WLAN ermöglichen. Die mobilen Weichen sind gestellt – jetzt wird sich zeigen, ob die Osnabrücker ihre Hotspots anzapfen. Im Moskau- und Nettebabnd kommt das neue Angebot gut an. Auch die Lokalpolitik beschäftigt das Thema kostenloses WLAN. Im Juni haben die beiden Fraktionen SPD und Bündnis 90/Die Grünen einen entsprechenden Antrag im Rat gestellt. Ratsherr Volker Bajus (Grüne): „Ziel war und ist es, die vorhandenen Angebote zu bündeln, um die Reichweite und die Abdeckung zu erhöhen und insbesondere auch die Kooperation mit Werbetreibenden, zum Beispiel Deutsche Städte-Medien, zu suchen, um gegebenenfalls hier eine Finanzierungsoption zu finden.“ Ratsmitglied Ralf ter Veer (Piraten) geht einen Schritt weiter. Er sagt: „Mit dem Freifunk-Prinzip kann man – statt kleiner, unsicherer WLAN-Inseln in der Innenstadt – ein vermaschtes, sicheres Netzwerk für ganz Osnabrück bereitstellen.“ MARIO SCHWEGMANN

Wie ausgewechselt Ein neues Leben dank HipHop. Der Osnabrücker Musiker David Ehlers hat Inhaftierte der JVA Herford mit Schülern der GS Schinkel zusammen gebracht.

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enn David Ehlers von seinem Resozialisierungsprojekt Jail!Beat erzählt, dann leuchten seine Augen. Dann berichtet er von den vier Inhaftierten, mit denen er das Projekt realisiert hat. Davon, dass sie einen neuen Sinn in ihrem Leben gefunden haben. Und von den Vollzugsbeamten, die mit den jungen Menschen täglich umgehen und sie als „wie ausgewechselt“ beschrieben. Für David Ehlers eine Stütze seiner These: „Kriminalität entsteht auch aus einem fehlendem Freizeitverhalten.“ David Ehlers hat vor kurzem sein Popmusik-Studium am Osnabrücker Institut für Musik beendet. Fachgebiet: Popklavier und Keyboards. Als pädagogisches Abschlussprojekt hat

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STADTBLATT 1.2014

er das Projekt Jail!Beat realisiert. Die Idee: Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Herford ein Hobby als Ausgleich zu ihrem Alltag an die Hand zu geben, ein Ventil – und dieses Hobby/Ventil sollte HipHop sein. Texte über das eigene Leben schreiben, rappen ... Eine aktive Musiktherapie. Zur Unterstützung hat sich David Ehlers vier Schüler der Gesamtschule Schinkel dazu geholt. Um die Lebenswelten der Schüler und der Inhaftierten zu verbinden und so den JVA-Insassen eine Perspektive und den Schülern eine andere Realität aufzuzeigen. Ein Jahr lang fand das Projekt in der JVA Herford statt. Alle 14 Tage ist David Ehlers mit den Schülern zu den Insassen gefahren, dann wurde gemeinsam HipHop gemacht. Die GS-Schüler haben bei den Texten geholfen, Beats beigesteuert – für alle Parteien eine Bereicherung. David Ehlers: „Dem Projekt lag auch der Gedanke der Inklusion zugrunde. Die Schüler und die Insassen waren vom ersten Ton an eine Gruppe, da gab es keine Vorurteile

oder Unterschiede. Es ging nur um den Menschen und die Musik.“ Das Projekt ist beendet, zahlreiche Songs entstanden – für deren Veröffentlichung David Ehlers sich einen Sponsor wünschen würde. Einer der Insassen ist inzwischen entlassen und

möchte jetzt Musiker werden. David Ehlers plant bereits das nächste Projekt. Wenn der Musiker und Komponist nicht mit seinen beiden Bands The Undun (HipHop) oder Foufou (Jazz) auftritt. MARIO SCHWEGMANN

Beats statt Frust: David Ehlers (3.v.r.) mit den Akteuren seines Projekts


sie + er

Neuanfänge

Von Nina Bartholomaeus und Thorsten Peistrup

Herzlich willkommen bei Sie und Er, lieber Kollege! Neuanfänge sind wirklich so eine Sache. Ich kenne zum Beispiel viele Menschen, die für den Job einen kompletten Neuanfang in Kauf genommen haben und in ein anderes Land gezogen sind, dessen Sprache sie nicht gut sprechen und wo sie niemanden kennen. Klar, dass das erst mal Angst macht. Aber meistens stellt sich hinterher raus, dass die Vorteile des Wagnisses doch überwiegen. Vielleicht gilt das ja auch für die Große Koalition? Erst mal abwarten, würde ich sagen. Eine Art von Neuanfang geht meiner Meinung nach übrigens gar nicht: der mit dem oder der Ex. Wenn Schluss ist, ist Schluss. Da sollte man konsequent sein. Dann denkt man vielleicht auch einmal mehr darüber nach, ob man sich wirklich nicht mehr versteht.

Liebe Leser! Ich hoffe, ihr habt euch ein paar Vorsätze mit ins Jahr 2014 genommen. Einer von mir ist es, ab dieser Ausgabe den Part des „Er“ in dieser Rubrik zu übernehmen. Also ein Neuanfang, gewissermaßen. So einem Neuanfang wohnt immer eine Chance inne. Zum Beispiel die neue Arbeit auf die man sich freut, das neue Album der Lieblingsband ... Aber nicht immer sind Neuanfänge positiv. Ich denke da vor allem an unsere neue Bundesregierung, an die Große Koalition, die „GroKo“. Sie steht für mich vor allem für mehr von dem, was wir hatten. Also weiterhin die Diskriminierung von Homosexuellen, die Stigmatisierung von Sozialschwachen, die Wahrung von Wirtschaftsinteressen. Nun, alles hat zwei Seiten. Ich freue mich auf meinen Neuanfang – 2014 mit dieser Kolumne zu begleiten. In diesem Sinne.

super zeiten? super angebote?

SONDERÖFFNUNG:

27.+28.12.2013 bis 22 Uhr

„Jahreswechsel bei porta in Wallenhorst“

Freitag

Samstag

27. 28.

DEZEMBER 2013

DEZEMBER 2013

10-22 UHR

10-22 UHR

Montag

Dienstag

30. 31. DEZEMBER 2013

DEZEMBER 2013

10-20 UHR

10-15 UHR

SCHNITZEL SATT

mit Pommes frites

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Hier spricht Radio Osnabrück...

Er klingt ja schon ein bisschen komisch, dieser Name: teutoRADIO Osnabrück GmbH. Teuto? Soll nur an den gleichnamigen Höhenzug erinnern, klar. Andererseits sind da diese anderen Assoziationen: Teutonia sei’s Panier! Wiederum: Es gibt ja auch, ganz unverdächtig, Teutonia-Kinderwagen, Teutonia-Lollies... Egal: teutoRADIO, seit 2001 bundesweit im Geschäft, beschallt seit Anfang Oktober Osnabrück, auf Frequenz 98,2 – als „Radio Osnabrück“, rund um die Uhr. Der erste professionelle und private Lokalradiosender auf UKW in Niedersachsen. Eine Änderung des Landesmediengesetzes machte es möglich. Bisher gabs hier nur landesweiten Privatfunk zu hören. Und Bürgerfunk. „Nach dem Hochziehen der Mischpultregler haben wir die Sektkorken fliegen lassen“, lässt sich Pressesprecherin Sabine NeuSendungsbewußt waren die Teutonen mann auf www.radiowoche.de zitieren. Der Sender gibt sich jung: immer schon Moderatoren, Chef- und Nachrichten-Redaktion haben nur Vornamen. Auf der Website gibts Fashion- und GamesTipps (aber was die Macher von Call Of Duty Black Ops II wohl dazu sagen würden, dass Drohnen hier Dronen heißen?; und überhaupt ist doch schon längst der Nachfolger „Ghost“ draußen...). Ach ja, und Filmtipps sind dabei, einer zumindest, zu „Smashed“ – allerdings startete der schon im Mai... Egal. Sowas ist ja auch nicht die Kernkompetenz von Radio. HARFF-PETER SCHÖNHERR

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FOTO: CLAUDIA SARRAZIN

aufgefallen Anja Lohmann bei der Arbeit

Osnabrück hat seinen ersten Architekturführer. Und der enthält nicht nur Kirchen, Schloss und NussbaumHaus.

mach’s

dir selbst

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Stoffkrönchen Wickeltaschen, Krabbeldecken: In Anja Lohmanns Universum „steckt viel Liebe“.

s gibt Bücher, die liest man auf dem Sofa, im Sessel oder im Bett. Und das sind sicher die meisten. Dieses Buch gehört nicht dazu. Man liest es draußen, unterwegs. Auf dem Fahrrad, im Auto, im Gehen. Denn es ist ein Führer. Quer durch die Stadt. Bis hinaus ins Umland. Komisch eigentlich, dass es so lange gedauert hat, bis jemand hinging und ihn schrieb, den ersten „Architekturführer Osnabrück” (DOM Publishers, 28 EUR). Aber nun ist es geschehen: Das Autorenteam um Hermann Kuhl und Jörg Frenzel (martini/50, Forum

Verlosung

Mitmachen per E-Mail: gewinnen@stadtblatt-osnabrueck.de Mitmachen per Postkarte: STADTBLATT, Möserstraße 27, 49074 Osnabrück

3 x 2 Tickets Wirtschaftswunder Revue

Die 50er sind wieder angesagt. Wer das Lebensgefühl dieser Zeit spüren will, dem empfehlen wir die MusicalRevue „Wirtschaftswunder“ (26.1., OsnabrückHalle). Mit den größten Schlager-Hits aus jenen Tagen – von Caterina Valente bis Peter Alexander. Kult. P Einsendeschluss: 10.1.

STADTBLATT 1.2014

FOTO: RICHARD WILHELM BITTER

ngefangen hat alles, als ihre Tochter klein war, und Anja Lohmann ihr etwas nähen wollte. Aus diesem ersten Nähversuch hat sich für die Bankkauffrau ein Nebenjob entwickelt. Inzwischen hat sie zuhause einen eigenen Raum nur zum Nähen und Tüfteln. Hier entstehen die Sachen, die sie unter ihrem Lable Stoffkrönchen verkauft. Etwas Besonders sind ihre „Stoffkrönchen-Partys“. „Das sind Verkaufspartys wie Tupperpartys“, erklärt Lohmann. Zunächst wurden Arbeitskollegen eingeladen, doch in zwischen hat sich das Ganze herumgesprochen. Zu kaufen gibt es

bei Lohmann viele Kindersachen und Dinge, die sich prima zur Geburt eines Kindes verschenken lassen, zum Beispiel Wickeltaschen oder Krabbeldecken. Aber auch Schlüsselanhänger und andere Kleinigkeiten gehören zum Programm. Und nachdem sie es für ihre Tochter zur Einschulung nähte, produziert sie auch für andere auf Bestellung Kleider mit passender Schultüte. „Da steckt ganz viel Liebe drin“, so Lohmann, die auch einen Hang zum Recyceln hat: „Es gibt so tolle Sachen, die man machen kann – und wenn es nichts wird, ist es auch nicht so schlimm.“ Eine weitere Leidenschaft der Selbermacherin ist die Suche nach schönen Stoffen, die nicht jeder hat. „Ich bin auf alles, was kreativ ist, total neugierig“, so Lohmann, die unter www.stoffkroenchen.de/ auch bloggt. CLAUDIA SARRAZIN

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Großes A

Einfach mal reingehen: Behördenhaus Hakenstraße

1 x 2 Tickets Dear Reader + 1 x CD

Cherilyn MacNeil ist nicht das erste Mal in Osnabrück – sie hat hier eine große Fanbase. Die Südafrikanerin kommt mit neuer CD, „We Followed Every Sound“, eingespielt mit großem Orchester. Wie ihr verträumter IndiePop im Club klingt (25.1., Kleine Freiheit), wissen wir ja: super! P Einsendeschluss: 10.1.

für Architektur und Design) sensibilisiert für 120 Gebäude und Freiräume; der Fokus liegt auf der Moderne, ab Nachkriegszeit. Klar, es gibt, so Hermann Kuhl, einen „schnellen Ritt durch die Historie“, denn „ohne den geht es nicht“. Aber dann kommen die „guten Beispiele gebauter Umwelt“ der Jetztzeit, und da ist manche Überraschung dabei. Das Behördenhaus Hakenstraße 15 etwa, mit seinem spiralförmigen Haupttreppenhaus. Insgesamt lagen 285 Vorschläge auf dem Tisch. Eingereicht von Bauherren, Architekten... Gut, der Leser muss wirklich ein Leser sein wollen, nicht nur ein Betrachter von Bildern. Und er muss mit Fachbegriffen umgehen können. Aber wer dieses Interesse mitbringt, erlebt die Stadt mit anderen Augen. Vom Hochspannungsmast bis zum Autobahnzubringer, von der Waschanlagenwerbung bis zur Baumarkt-Wellblechfassade. Sogar Wiesen sind Thema. Kundige Sache. Inspirierend. Herausfordernd. Besonders ungewöhnlich: die Routenvorschläge von Prof. Dipl.-Ing. Dirk Manzke, Städtebau und Freiraumplanung, Hochschule Osnabrück. Gut per Fahrrad zu bewältigen. Wohnhäuser und Kneipen sind im Blick, Einkaufsmärkte und Fußgängerbrücken. Osnabrück ist gesichtslos? Mitnichten! HARFF-PETER SCHÖNHERR P Erster Einblick ins Buch? 22.11., AudiZentrum. Auf dem Podium dort u.a. Stadtbaurat Frank Otte. Anmeldung unter info@martini50.de

2 x 2 Tickets Milky Chance

Ihr Konzert am 31.1. im Hyde Park ist schon lange ausverkauft – doch wir haben noch Karten! Die wir gerne an unsere Leser/innen verlosen. Milky Chance sind DER Newcomer des Jahres, ihren Hit „Stolen Dance“ kann wohl jedes Kind mitpfeifen. P Einsendeschluss: 10.1.


Goldstück

Groß, golden, glamourös! Wer an der Ecke Möserstraße/Georgstraße vorbeikommt, dem sticht das Astoria-Center mit seiner goldschimmernden Hülle sofort ins Auge. Nichts erinnert hier mehr an das verwinkelte, marode, muffige Kino, das hier bis in die1990er ausharrte. Doch warum gerade dieses prunkvolle Outfit? „Eine vernünftige Fassade ist wichtig, damit die Leute sehen, hier entsteht etwas schönes Neues!“, sagt der Investor – und macht, wie immer, um seinen Namen ein Geheimnis. Aha. Und hält die schimmernde Fassade, was sie verspricht? Auch innen sei jedenfalls „alles komplett neu“. 400 der 700 qm Einzelhandelsfläche hat sich das Modehaus L + T gesichert. Und oben sind Büros drin. Hier, scheint die Außenhaut zu signalisieren, geht es edel zu. Bevor Fragen kommen: Dran kratzen lohnt nicht. Nicht alles, was glänzt, ist schließlich wirklich Gold. MAGDALENA ALTING

Für anspruchsvolle Hörer Im HiFi Spectrum am Arndtplatz tut sich was. Lutz Friedrich, Urgestein der Osnabrücker HiFi-Szene, stellt eine audiophile Innovation der besonderen Art vor. Sein Team zeigt, was moderne Audiotechnik heute vermag. Gleich drei neue Entwicklungen werden zu einem gänzlich neuen System zusammengeführt. Das Praktische: Man kann die komplette eigene Musiksammlung in CD-Qualität auf dem neuen Server des EDV-Cracks Volker Meyer aus Melle speichern. Das Gerät ist intuitiv über einen Tablet-PC bedienbar. Mit dem von Jens Sander entwickelten DSP-Prozessor – DSP steht für Digitales Sound Prozessing – werden die neuen Spectrum-Lautsprecher nicht nur perfekt an die jeweilige Raumakustik, sondern auch an den Geschmack des Käufers angepasst. Vor Ort kann der HiFi-Fan mit dem DSP auch seine Lautsprecher auf den persönlichen

Hörgenuss abstimmen. Ganz so, als hätte er an der Entwicklung selbst mitgewirkt. Eine Ersteinstellung und Einweisung vom Fachmann ist im Kaufpreis enthalten. Nach dem PC, dem Personal Computer, wird nun der „Personal Speaker“ den anspruchsvolMARS len Hörer begeistern.

Was ein Wohnzimmer braucht? Nicht viel mehr als dies!

Alle für alle

Heilnetz Osnabrücker Land. Nicht jeder weiß, was das ist. Und nicht jeder weiß, wer Conny Dollbaum ist, seine Gründerin – Heilpraktikerin, Autorin, Dozentin für alternative Medizin... Aber das wird sich ändern. Denn Anfang Februar steht in Osnabrück das 1. Netzwerktreffen ganzheitlicher Gesundheitsberufe zum Thema „Werbung“ an: „Kann, Was ein Heilnetz ist? Alles hängt mit allem zusammen soll, muss, will und darf ich werben?“ Und wer es besucht, kann bestätigen, dass stimmt, was www.heilnetz-osnabrueckerland.de verspricht: „Heilnetz Osnabrück lebt!“ Wer Heilpraktiker sucht, Lebensberater, Bioläden, Psychotherapeuten – „Berufsgruppen, die dem Thema Ganzheitlichkeit verbunden sind“ – wird hier fündig. Und demnächst, nach erlerntem Werben, geht das sicher noch besser. Wer kommen kann? Wer will. Eine Erkenntnis des Tages? Werbung muss kein Mittel der Konkurrenz sein. Wäre ja auch sonst kein Netz. HPS P 1.2., Treffpunkt Atterkirche

Toter Baum

Nehmen wir an, ich mache den Briefkasten auf. Was ist drin? Werbung. Nehmen wir an, ich gehe zu meinem Fahrrad. Was hängt dran? Werbung. Nehmen wir an, ich schließe mein Auto auf. Was klemmt an der Seitenscheibe? Richtig. Rund 33 Kilo Papierreklame bekommt jeder von uns pro Jahr. Und was machen wir damit? Wir schmeißen sie weg. Ungelesen. Gut, das meiste davon ist aus Recyclingpapier. Aber all dieses unnütze Zeug verbraucht Unmengen an Energie, Wasser, Bleichmittel, Farbe und Leim, wird endlos hin- und hertransportiert, ist oft sogar noch in Plastik eingeschweißt, als ob es besonders schützenswert wäre... Ökologischer Irrsinn. Klar, man kann sich in eine Robinsonliste eintragen. Aber das hilft nur gegen Teile des persönlich Adressierten. Gut, man kann einen Verbotsaufkleber anbringen. Aber welchen Reklameverteiler interessiert das schon? Dazu kommen noch die Gratiszeitungen. Nehmen wir diese Seitenscheiben-Visitenkarten. Was passiert damit? Ab in den Rinnstein. Und weil die Kärtchentexter das wissen, haben sie sich was ganz besonders Heuchlerisches ausgedacht. Nämlich Mahnsätze wie: „Bitte werfen Sie diese Karte nicht achtlos auf den Boden! Schonen Sie die Umwelt.“ Klar, es gibt auch Werbung, die kann man durchgehen lassen. Zum Beispiel die Fahrrad-Werbehänger „Du kannst dich sehen lassen!“ von „Osnabrück sattelt auf“. Eine Kampagne der Stadt Osnabrück im Namen der Umwelt – Radfahren ist schließlich emissionsarm. Aber das sind Ausnahmen. Und nun zur Preisfrage: Wieviel Prospekte werden pro Jahr in Deutschland eingeworfen? 31,5 Milliarden. Wieviel tote Bäume das HARFF-PETER SCHÖNHERR wohl sind?

Neumarkt 6, Osnabrück (zwischen Große Str. und Galeria Kaufhof) · Parkplatz Praktiker, Osnabrück Hannoversche Straße Parkplatz Media Markt, Belm · Parkplatz Marktkauf, OS-Nahne · Parkplatz Combi/Toys R’Us, Wallenhorst Parkplatz Porta-Möbel, Wallenhorst · Neu in Nordhorn: Parkplatz Media Markt + XXXL Lutz

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STADTBLATT 1.2014

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FOTO: JAGGAT/123RF.COM

FOTO: HARFF-PETER SCHÖNHERR

Kein Gold, was glänzt


interview

Wenn sie nicht im Ratssitzungssaal tagen, dann hier: Soraya Wille und Celal Cakar vor dem Haus der Jugend

Chance, was zu bewirken


Soraya Wille, 16, und Celal

P Cakar, 18, sind Schüler am

Ratsgymnasium und Mitglieder des ersten Osnabrücker Jugendparlaments. Wir trafen sie im Haus der Jugend, wo das Jugendparlament seine Sitzungen abhält. Bis jetzt ist das Parlament noch in der Aufwärmphase. Mal sehen, wie es sich macht, wenn es richtig ins Rennen geht, Seite an Seite mit den „echten“ Politikern der Stadt.

INTERVIEW | FOTO MAGDALENA ALTING

STADTBLATT: Wie viel Interesse zeigen eure Familie

und eure Freude am Jugendparlament? SORAYA WILLE: Meine Freunde zeigen da momen-

tan noch nicht so viel Interesse. Das ist auch etwas, das ich gerne ändern würde: Die Politikverdrossenheit in unserem Alter. An bestimmten politischen Vorgängen sind sie manchmal schon interessiert, aber wenn es um das Jugendparlament geht, sind sie doch eher skeptisch. Meine Eltern hingegen sind ganz angetan davon dass ich da drin bin. CELAL CAKAR: Bei mir ist es so, dass die Jungs aus meinem Freundeskreis alle ziemlich begeistert sind. Sie fragen mich oft, wie es aussieht, ob wir was erreichen und ob ich meine Ziele verwirklichen kann. Genauso meine Familie. Als raus kam, dass ich wirklich aufgenommen wurde, fanden sie das total toll. Als ich dann Geschäftsführer wurde, hat sich das sogar bis zu unseren Verwandten in die Türkei rumgesprochen. STADTBLATT: Und andere Leute außerhalb eures Freundeskreises? Sprechen die euch auf das Jugendparlament an? SORAYA WILLE: In der Schule schon relativ viele. Allerdings es ist mehr so, dass sie wissen, dass es das Jugendparlament gibt, aber mehr auch nicht. CELAL CAKAR: Es gab eine ziemlich hohe Wahlbeteiligung am Ratsgymnasium. Im Jugendparlament sind vier Schüler von unserer Schule. Das trägt auch ein bisschen dazu bei, dass die Leute davon wissen. STADTBLATT: Warum habt ihr euch für das Jugendparlament beworben? SORAYA WILLE: Ich wollte Politik mitgestalten. Das einem die Chance dafür gegeben wird, ist schon ein ziemlich großer Schritt. Schülern sollte Politik näher gebracht werden. Die meisten sind sehr politikverdrossen und zeigen kein Interesse. Es ist wichtig, ihnen politische Projekte näher zu bringen und dass Jugendliche bei Entscheidungen mitbestimmen, die sie betreffen. Zurzeit ist Schulpolitik ein großes Thema und dabei werden Schüler oft

übergangen. Wir haben jetzt die Chance was zu bewirken, dann sollte man sie auch nutzen. CELAL CAKAR: Ich will auch zu den Leuten gehören, die was ändern und nicht zu denen die nur feststellen, dass etwas nicht gut läuft. Das Ziel ist zwar hoch gesetzt, aber ich würde gerne sehen, dass irgendwann Chancengleichheit in der Schule herrscht. Ich habe nicht das Gefühl, dass alle Jugendlichen ob mit oder ohne Migrationshintergrund die gleichen Startchancen haben. STADTBLATT: Warum, glaubt ihr, habt ihr die meisten Stimmen bekommen? CELAL CAKAR: Das habe ich meinen Freunden zu verdanken. Ich habe mich da beworben, aber mehr auch nicht. Freunde, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie so an Politik interessiert sind, haben mich dann plötzlich unterstützt. Sie haben die Wahl auf Facebook verbreitet und anderen Leuten davon erzählt. Ich wurde am Ende von ganzen Klassen gewählt, weil meine Freunde sie überzeugt haben. SORAYA WILLE: Ich glaube, bei mir lag es eher daran, dass ich mich durch die Mitgliedschaft in der SV schon vorher viel an meiner Schule engagiert habe. Die Schule hat auch viel allgemein dafür geworben und dadurch wussten die Schüler, wer zur Wahl stand. STADTBLATT: Ihr habt Rede und Antragsrecht im Jugendhilfeausschuss und im Sport- und Schulausschuss. Habt ihr davon schon Gebrauch gemacht?

„Ich will zu den Leuten gehören, die was ändern und nicht zu denen die nur feststellen, dass etwas nicht gut läuft.“ Celal Cakar

CELAL CAKAR: Nein, noch nicht. Wir hatten ja gerade mal ein paar Sitzungen, und da war es erstmal wichtig, dass wir eine funktionierende Geschäftsordnung haben und Ausschüsse gründen. Die Ausschüsse fangen jetzt langsam an zu arbeiten. Wir haben auch schon ein paar Pläne, aber die müssen noch konkreter werden. STADTBLATT: In welchen Ausschüssen seid ihr und warum habt ihr sie gewählt? CELAL CAKAR: Ich bin im Kulturausschuss. Den habe ich gewählt, weil ich bei meiner Bewerbung schon versprochen hatte, das ich mich für Inklusion einsetzen möchte; dass ich wirklich was erreichen möchte für meine Freunde, die türkischer Abstammung sind. Und ich denke, im Kulturausschuss kann man da einiges machen. Ich habe auch schon ein paar Vorschläge gemacht z.B. eine Art Stammtisch zu arrangieren mit verschiedenen religiösen Gemeinden und Vereinen, um dann über politische Themen zu diskutieren. Der Vorschlag ist auch gut angekommen. Aber vorerst haben wir uns mit den Jugendtreffs in der Stadt beschäftigt, weil das dringender war, sich da mal umzugucken. SORAYA WILLE: Ich bin im Schul- und Sportaus-

schuss, weil mir aufgefallen ist, dass die Sporthallen, der Sportunterricht und das sportliche Angebot in Schulen vernachlässigt werden. Man merkt stark, dass da Bedarf herrscht etwas zu ändern, die Schüler fragen schon danach. Leider gibt es auch bei uns noch keine konkreten Pläne. Wir haben aber schon über verschiedene Sporttage oder Veranstaltungen innerhalb der Schule und auch schulübergreifend nachgedacht. STADTBLATT: Ihr verfügt über einen Etat von 5.000 Euro. Habt ihr schon Pläne, was ihr mit dem Geld machen wollt? CELAL CAKAR: Es steht zur Diskussion, dass man in Marketingsachen investiert. Ob wir das machen, ist aber noch nicht entschieden. Der Vorschlag war, Pullover oder Stifte zu kaufen, um für das Jugendparlament zu werben. Es gab auch Gegenvorschläge z.B. dass man das Geld für gemeinnützige Institutionen spendet. Ich persönlich bin kein großer Befürworter, das Geld ins Marketing zu stecken, denn da gab es auch schon ein paar abstruse Vorschläge - z.B. Radiergummis oder Sticker. STADTBLATT: Wie versteht ihr euch untereinander? Kanntet ihr die anderen Parlamentarier schon vorher? SORAYA WILLE: Das Klima ist sehr angenehm. Klar, Diskussion gibts immer, weil es ja auch um Politik geht. Vor allen Dingen auch zwischen den Mitgliedern verschiedener Parteien. Aber im Großen und Ganzen verstehen wir uns alle sehr gut. CELAL CAKAR: Ich würde schätzen, eine Handvoll kannte sich auch schon vorher, aber auch die anderen haben sich ganz schnell angefreundet. Man hat natürlich nicht mit allen permanent Kontakt, das geht auch gar nicht. STADTBLATT: Habt ihr noch Zeit für die Schule? SORAYA WILLE: Ja klar. Wir haben halt die Sitzungen, und vorher schaut man sich zuhause an, was auf der Tagesordnung steht und was man für Vorschläge machen könnte. Aber bis jetzt ist noch genug Zeit für andere Dinge. CELAL CAKAR: Es fällt momentan auch nicht so viel an. Ich glaube, das kommt immer phasenweise. In der Zeit der Sitzungen und der Ausschusstreffen, wenn man gerade Veranstaltungen plant, ist etwas mehr zu tun. Und unser Vorstand macht natürlich ein bisschen mehr als alle anderen. STADTBLATT: Habt ihr euch auch schon vor dem Jugendparlament politisch engagiert? SORAYA WILLE: In der SV am Ratsgymnasium bin ich ziemlich aktiv. Außerhalb der Schule bis jetzt noch nicht. CELAL CAKAR: Ich bin zwar nicht in der SV, aber trotzdem politisch interessiert und war auch schon auf Demonstrationen. Momentan kann ich mich noch nicht dazu bewegen, einer Partei beizutreten, weil ich mich mit keiner so wirklich identifizieren kann. Aber ich verfolge natürlich die Politik. STADTBLATT: Wollt ihr später in die Politik gehen? SORAYA WILLE: Vielleicht. Ich denke schon ab und zu drüber nach. CELAL CAKAR: Ich weiß es noch nicht. Das Problem ist ja auch, dass du eine Partei finden musst, die deine Meinungen und Standpunkte widerspiegelt. Ich scherze manchmal mit anderen darüber, dass wir unsere eigene Partei gründen sollten. Man sollte nie etwas ausschließen. STADTBLATT 1.2014 11


titel

KICKSTART

INS NEUE JAHR Wer 2014 sportlich starten will, für den haben wir was! Aktuelle Fitness-Trends – vom Cyber Crossing bis zum Bootcamp. Neue Kurse, modernstes Training und Personal Coaches machen diese sportlichen Aktivitäten zum Event. VON NINA BARTHOLOMAEUS | FOTOS MARIO SCHWEGMANN/NINA BARTHOLOMAEUS/LIVIA FREVERT

Zwei gegen einen: Die Trainerinnen Gianna Anders und Corinna Tappe bei der Zielübung

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Ohne Drill: Bootcamp mit Marco Körner

HAU DEN DUMMY

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Das Feminin Aktiv hat sich zum 25. Geburtstag selber ein Geschenk gemacht. Seit etwa einem Jahr steht es in einem separaten Raum im ersten Stock des Studios und begeistert Trainerinnen und Mitglieder gleichermaßen. In dem hellen Raum sind zwei Boxringe aufgebaut, in denen jeweils ein blinkender Dummy zum Training einlädt. eFighting heißt der neue Fitness-Trend, der in Osnabrück nur hier angeboten wird. Das Workout ist aber kein klassischer Kampfsport, es schult vielmehr Ausdauer und Reaktionsfähigkeit. Mit Tritten und Schlägen müssen leuchtende Sensoren ausgeschaltet werden – ein Mix aus Konzentration und Dampf ablassen. Studioleiterin Martina Schüring: „Als unser Team eFighting bei einem Betriebsausflug anlässlich des Jubiläums kennen gelernt hat, waren wir alle sofort begeistert!“ Jetzt werden Kurse angeboten, in denen in kleinen Gruppen nach einem einführenden Warm-Up abwechselnd im Ring trainiert und am Boden ein Kräftigungstraining absolviert wird. Die Kurse werden gut angenommen, und wer den „Führerschein“ macht, darf auch alleine im Ring trainieren. „Aber besonders cool sind die Partys“, meint Martina Schüring. Partys? Der Ring kann für Feiern gebucht werden. Workout, Kaffee und Kuchen (oder Sekt?) und dann Sauna. Ein etwas anderer Mädelstag, etwa für den Betriebsausflug oder die Mannschaftsfeier. Und in der Gruppe verfliegen die Berührungsängste gegenüber dem Dummy schnell. Martina Schüring: „Wir hatten hier einmal eine Handballmannschaft, da ging es schon richtig zur Sache.“ Zusätzlicher Ansporn ist dabei das Feedback des Programms zur Stärke des Schlags oder Tritts – da wird Fettverbrennung zur persönlichen Herausforderung!

AB NACH DRAUSSEN

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Seit einem halben Jahr bietet Marco Körner Fitness Bootcamps in Osnabrück an. Ein Ableger von „Original Bootcamp“ in Köln, das auch andere Städte mit dem Fitness-Highlight versorgt. „Die kümmern sich um Anmeldung und Gesundheitsbögen, für das Training bin ich verantwortlich“, erzählt Marco Körner, der als Personal Trainer kein Unbekannter in Osnabrücks Fitness-Szene ist. Die Camps dauern acht Wochen. Ein übersichtlicher Rahmen, der es auch Anfängern oder Wiedereinsteigern ermöglicht, sportlich am Ball zu bleiben. Zweimal in der Woche geht es eine Stunde lang bei einer Art Zirkeltraining zur Sache. Trainiert wird auf dem Sportplatz an der Illoshöhe. Allerdings nicht mit „Drill und Trillerpfeife“, wie Marco Körner betont. „Wir sind zwar bei fast jeder Witterung draußen, aber normalerweise werden dabei höchstens die Hände schmutzig.“ Durch verschiedene Schwierigkeitsstufen bei den einzelnen Übungen können weniger und besser Trainierte, Männer und Frauen gemeinsam Sport treiben. Durch ein abwechselndes Kreislauf- und Kraft-/Ausdauertraining soll die Fettverbrennung angekurbelt und schnelle Erfolge erzielt werden. Bewegung ist beim Bootcamp nur einer von drei Bausteinen. Die anderen sind Ernährung – jede Woche gibt es neue Gesundheitsbögen und Rezepte – und Motivation. Die kommt sowohl von der Persönlichkeit des Trainers, als auch aus dem Gruppengefüge heraus. Schließlich trainieren bis zu zwölf „Booties“ gemeinsam. Bootcamps boomen: Durch das schrittweise Heranführen an mehr Bewegung und eine gesündere Lebensweise fällt es vielen Teilnehmern leichter, ihr Leben zu verändern. Und viele melden sich gleich für das nächste Camp an!

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titel WANN DU WILLST

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Das Motto des Eurofit Studios am Salzmarkt lautet „Ich kann immer“. Zwar bezieht sich das eigentlich auf die Öffnungszeiten von 24 Stunden pro Tag, doch zumindest für manche Kurse dort trifft das auch zu. Cyber Crossing-Kurse laufen im Eurofit fast den ganzen Tag, jede Stunde beginnt ein neuer. Und das ohne großen personellen Aufwand, denn trainiert werden die Teilnehmer von einem virtuellen Trainer, der auf dem Monitor Anweisungen gibt! Bevor es losgeht, wird die Geräteeinstellung auf dem Monitor erklärt, und nach dem Training – mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen – folgt immer eine Dehnphase für die beim Crossing besonders beanspruchten Muskelgruppen. „Die Kurse, und auch die Kurse im Cyber Cycling, sind extra für uns lizensiert worden“, berichtet Fitnesstrainer Falco Böhmert. „Das gibt es nur in Osnabrück, und es ist eine echte Entlastung für uns Mitarbeiter. So können wir uns um alle Trainierenden kümmern und müssen nicht jeden Tag fünf Kurse leiten.“ Auch sonst ist das EuroFit sehr innovativ. Beispiel: das Schlingentraining TRX. Ein ganz heißer Fitness-Trend aus den USA. Und eine enorm effiziente Trainingsform mit einem speziellen Gurt- oder Seilsystem, das mit Schlingen und Griffen ausgestattet ist. Der Trainierende benutzt die Schlingen und Griffe, indem er sich abstützt oder einhängt. Als Widerstand dient bei dieser Trainingsform ausschließlich das eigene Körpergewicht, das gegen die Schwerkraft arbeitet. Bei Sportarten wie Golf, Tennis, Eishockey, Fussball, Leichtathletik, Surfen und Schwimmen ist bereits nach wenigen Einheiten eine höhere Bewegungspräzision zu erkennen und die Sportler berichten über eine deutliche Verbesserung ihrer Leistung!

Extra lizensiert: Falco Böhmert zeigt, wie Cybercycling geht Gute Animation: Stefan Metzner führt das Indoor-Cycling an

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Jeder Kurs anders: Tobias Seller beobachtet seine 5elements

STRAMPEL DICH FREI

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Im Go Fitness-Studio in Hagen sind die Indoor-Cycling-Kurse von Stefan Metzner immer voll. Das außerordentliche Motivationstalent des Instructors begeistert Anfänger und Fortgeschrittene, Männer und Frauen, junge und ältere Semester. Manche trainieren sogar generationenübergreifend mit Sohn oder Tochter. Das freut Stefan Metzner besonders, denn auch er kann sich vorstellen, mit seinen Kindern zusammen zu fahren, wenn sie erst einmal alt genug sind. Nur die Nachbarn sind wenig begeistert von so viel Enthusiasmus. Im Sommer, wenn bei offenem Fenster trainiert wird (weil sonst nach zehn Minuten der Spiegel im Kursraum komplett beschlagen ist!), gibt es schon mal Beschwerden über die laute Musik – und die noch lauteren Kommandos. Stefan Metzner ist eben ein Entertainer, dem es wichtig ist, die Leute zu motivieren: „Die Trainerwahl ist im Sport immer eine Persönlichkeitsfrage. Ich bin eher im animativen Bereich unterwegs, und ich glaube, das kommt auch ganz gut an.“ Tut es, wie die teilweise langen Wartelisten für seine Kurse belegen. Wer einmal einen von Stefans Kursen mitmacht, kann nachvollziehen, warum es sogar Leute gibt, die schon im dritten Studio mit ihm fahren – und immer dorthin wechseln, wo er Kurse anbietet. Doch viel wichtiger ist ihm der Spaß! „Wenn ich mich aufs Bike setzte, bin ich sofort woanders, das ist wie eine innere Dusche, besonders nach einem stressigen Tag.“ Sein Ziel: Dieses Gefühl mit den Teilnehmern zu teilen, auch durch die manchmal überraschende Musikwahl. Und was ist für ihn das Schönste am Training? Wenn die Mitglieder sagen: „Mein Gott, die Stunde ist ja schon wieder um!“

DAS VOLLE PROGRAMM

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In nur einer halben Stunde Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination trainieren. Klingt unglaublich, ist aber der Anspruch eines neuen Trainingskonzepts, das bei Kingdom of Sports angeboten wird. 5elements heißt das Zirkeltraining, das sich auch an Sportler richtet, die eine neue Herausforderung suchen. „In unseren Kursen, wie etwa Zumba oder Langhantel, haben wir eine feste Choreographie, nach der wir für zwei Monate trainieren, bevor es eine neue gibt“, berichtet Trainer Tobias Seller. „Bei 5elements dagegen ist jeder Kurs anders, was die Motivation hoch halten soll.“ Tobias Seller mag das gemischte Publikum in den 5elements-Kursen: „Da trainieren Bodybuilder und Anfänger zusammen, und jeder erreicht seine Ziele. Klischees gibt es überhaupt nicht. Da gibt es nicht nur Frauen, die sonst an Zumba-Kursen teilnehmen, oder nur Pumper.“ Durch die schnelle Abfolge verschiedener Übungen ist der Kalorienverbrauch extrem hoch, und weil maximal 20 Leute zusammen trainieren, ist eine individuelle Betreuung immer gegeben. „Das macht das Training sowohl effektiver als auch gesundheitsfördernder. Und durch die bessere Betreuung und die individuelle Ansprache fühlen sich die Leute einfach besser aufgehoben.“ Inzwischen bieten auch andere Kingdom of Sports-Studios dieses Training an, das es ursprünglich nur in Osnabrück gab. „Bei der Eröffnung im Januar haben vielleicht fünf Leute pro Kurs mitgemacht, jetzt sind es 12“, erzählt Tobias Seller. Immer andere Übungen sorgen für Abwechslung im Training und durch die Gruppe steigt der Spaßfaktor noch mal – eine echte Alternative zu altbekannten Kursen!

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kulturszene

Preise, die kräftig pushen Basement Apes siegten beim Bandcontest „Rock in der Region“. Eileen Kronshage ist eine der vier Gewinnerinnen des „Piepenbrock Kunstförderpreises“. Young collection oder wie der Nachwuchs tickt.

FOTO: SWAANTJE HEHMANN

VON MALTE SCHIPPER

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owohl Publikum als auch Jury waren sich beim Finale des Bandwettbewerbs „Rock in der Region“ einig: Basement Apes aus Hagen a. T.W. sind die Osnabrücker Band des Jahres 2013. Dabei waren Jan Veldhuis, Alexander Heeger, Rico Schnathorst, Marc Konersmann und Andreas Krampf im Vorentscheid in der Alten Wanne in GM-Hütte als Drittplatzierte schon fast ausgeschieden. „Wir waren schon enttäuscht, aber dann sind wir durch die Relegationsrunde im Ostbunker weitergekommen“, erzählt Gitarrist Andreas Krampf. Dort überzeugten sie das Publikum, das sie auf den ersten Platz wählte. „Wir dachten, dass wir das Finale sowieso nicht gewinnen. Aber wir wollten unbedingt einmal im Haus der Jugend spielen“, sagt Andreas. Und dann hat es doch geklappt. Obwohl Basement Apes keine riesige Gefolgschaft mit zum Finale brachten, spielten sie sich mit ihrem Powerpop („KISS covern die Beatles“) in Ohren und Herzen der Anwesenden. „Auch dass so viel Presse und Medien vor Ort sind, ist hilfreich, um bekannter zu werden. ‘Rock in der Region’ ist ja so etwas wie der Grand Prix von Osnabrück,“ meint Andreas. Besonders gefreut hat die Band auch, dass Markus Strothmann durch den Abend führte. Der hatte mit Boozed vor mehr als zehn Jahren den Wettbewerb gewonnen, es folgten Alben und Auftritte in halb Europa. „Bei Boozed haben wir uns viel abgeguckt, was Bühnenpräsenz angeht. Und wir konnten locker mit Markus quatschen“, erinnert sich Andreas. Durch den Finalsieg sind Basement Apes beim „Talge Open Air“ und dem „Fairytale Open Air“ dabei. Für März ist ein Auftritt im Ostbunker geplant: „Die fanden super, dass wir uns durchgebissen haben,“ sagt Andreas. Mit den 1.000 Euro Preisgeld soll es zu Matthias Lohmöller, der auch Boozed aufgenommen hat, ins Studio gehen.

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Kunstpreis-Gewinnerinnen in Kronshage-Installation (v.l.): Katharina Staar, Sarah Opaitz, Eileen Kronshage und Katharina Glose

FOTO: MARIO SCHWEGMANN

Raus aus dem Keller: „Rock in der Region“-Sieger Basement Apes

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uch Eileen Kronshage ist eine Gewinnerin. Neben Katharina Staar (Serigrafie), Katharina Glose (Medienkunst) und Sarah Opaitz (Grafik/Design) ist die Kunststudentin Preisträgerin des diesjährigen „Piepenbrock Kunstförderpreis“. Dieser wird jährlich von der Piepenbrock Unternehmensgruppe ausgelobt und ist in den vergangenen 20 Jahren zu einem festen Bestandteil der Osnabrücker Kulturszene geworden. Die Jury besteht aus hochrangigen Professoren, Kunstkritikern und einem Mitarbeiter, der die Piepenbrock-Sammlung betreut. Dieses Jahr verlieh die Jury Eileen Kronshage den Preis in der Kategorie „Bildhauerei“ für ihre Installation „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“. Eileen Kronshage studiert seit dem Wintersemester 2010 Kunst in Osnabrück. „Das Kunststudium schafft einen schönen Ausgleich zum Unialltag. Deshalb verbringe ich auch fast jeden Tag im Atelier“, erklärt sie das Besondere des Fachs. Nominiert wurde die Studentin von ihrem Professor mit ihrer Prüfungsarbeit. „Der Preis ist eine Bestätigung für meine harte Arbeit“, meint Kronshage. Der Ursprung ihrer Installation liegt in der Vorstellung, eine fließende Masse breite sich in einem Raum aus. Die Namensgebung bezieht sich auf eine bekannte Radierung von Francisco de Goya. „Meine Rauminstallation greift den Titel auf, um einerseits den darin thematisierten Aufklärungsgedanken auf die heutige Zeit zu übertragen und andererseits die Traumebene darzustellen“, erklärt die Künstlerin. „Der Aufklärungsgedanke in Goyas Werk prophezeit ebenfalls ein Alptraumszenario.“ Auf die heutige Zeit bezogen sieht Kronshage beispielsweise in der Politik die schrecklichen Folgen des unvernünftigen Handelns. „Darüber hinaus ist hier aber auch die Aufforderung an das Individuum zu sehen, durch die menschliche Vernunft die Gesellschaft zu verändern.“ Demnächst steht möglicherweise erstmal ein Urlaub an: „Von dem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro möchte ich reisen“, verrät Eileen Kronshage.


FOTOS: HARFF-PETER SCHÖNHERR

ortstermin

Rückkopplungen gabs reichlich. Nicht nur von der SPD-Basis

Gabriel, angestrengt: Alles richtig gemacht, Genosse?

Sigmars Sieg Montag, 9. Dezember, SPD-Regionalkonferenz zum Thema Große Koalition. Sigmar Gabriel stellt sich in Osnabrück der Basis. Und inszeniert sich gut.

n

ein, herzlich ist die Stimmung nicht, als Sigmar Gabriel die KME-Kantine betritt, um für die Große Koalition zu werben. Der Applaus bleibt matt, viele Genossen schauen nicht einmal hin. Einer von ihnen, Harald Klausing, verteilt am Ende ein Thesenpapier: „NEIN zum Selbstmord aus Angst vor dem Tode!“ Ein anderer, RotRotGrün-Befürworter Heiko Schulze, hat auch eins dabei: „Konsensnebel legt sich wie Mehltau über das Land.“ Aber wirklich gefährlich wird es für SPD-Chef Gabriel nicht. Sein Personenschutz, unauffällig in Podiumsnähe verteilt, rastlose Augen, Hände in Waffennähe, kann sich entspannen. Wer etwas sagen will, wirft brav seinen Namenszettel in einen (natürlich roten) Eimer. Und so hart manche Wortmeldung mit dem ins Gericht geht, was manche hier statt SchwarzRot nur das „rostige Grau“ nennen – der Ton bleibt mild. Manchmal wird sogar gelacht. Bei launigen Gabriel-Sätzen wie „Die SPD hat schon Schlimmeres überstanden als Frau Merkel.“ Wenn wieder mal das Mikro ausfällt, Rückkopplung inklusive. Wenn wieder mal ein Frager, ohne je eine Frage zu stellen, sich in einem verworrenen Statement verliert, das

Mitreden? Wollten nicht wirklich viele

niemand versteht außer ihm selber. Wenn wieder mal jemand zu Sigmar Dietmar sagt (oh, Tschuldigung, äh…) oder eben Gabriel – nur halt, als wärs ein Vorname. Anlaß zur Heiterkeit gibt auch der Blick auf die Kantinenwerbung halbrechts über Gabriels Kopf: „Jeden Anlass genießen!“ Und natürlich ist gekommen, wer Rang und Namen hat bei den örtlichen Sozis. Ex-OB Hans-Jürgen Fip. Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler. Frank Henning, Landtagsabgeordneter und Chef der Ratsfraktion, am komischerweise halbleeren PromiTisch, drei Schritte von Gabriel entfernt. Und oben bei Gabriel fischt Bundestagsmitglied Rainer Spiering, der Moderator, mit Jens Martin, Bezirks-Vorstand Weser-Ems, im überschaubaren Zettelhäufchen des roten Eimers herum. „Die schwierigste Koalition“, sagt Gabriel währenddessen, „ist immer die zwischen Sozialdemokraten.“ Nein, die Revolution bleibt aus. Einige versuchen sie, wie Harald

Reizworte Mutti. Kam aus dem Plenum. Als Synonym für? Klar: Merkel. Gabriel: „Völlig falsch!“ Wollte sich wohl nicht wie ein Söhnchen fühlen. Ehrlich. Das müsse man sich machen, sagt Gabriel ein ums andere Mal. Reaktion im Plenum: Gehüstel. Handschrift. Sozialdemokratisch natürlich, im Koalitionsvertrag. Gabriel beschwört sie ein ums andere Mal. Zwischenruf aus dem Plenum: „Wo?“

Klausing, wie Heiko Schulze, bekommen Beifall, wecken Zwischenrufe, stehlen Gabriel in paar Augenblicke lang die Schau. Doch wirklich in Bedrängnis bringen sie ihn nicht. Dazu reicht allein ihre Redezeit nicht – maximal zwei Minuten. Gabriel kontert, gut vorbereitet, ist immer im Thema, punktet mit Detailwissen. Seine Ironie kommt an, seine Hemdsärmeligkeit auch. Hier steht ein Staatsmann, signalisiert er. Hier steht ein harter Verhandler. Jemand, der stolz ist, Sozialdemokrat zu sein. „Macht euch nicht klein!“, ruft er. „Hört, hört!“, ruft es zurück. Aber viele nicken auch an solchen Stellen. Und schon lange, bevor der letzte Diskussionsteilnehmer zu Wort kommt, werden Stimmen laut, jetzt sei doch wohl alles gesagt. Nein, Gabriel muss nicht wirklich kämpfen. Routine reicht. Er hat Zeit für Nebenbemerkungen, für Anekdoten, für Persönliches. Rainer Spiering ist sichtlich zufrieden. Alles im Griff. Schulze, am Rande, zum offiziell ausliegenden Pro-GroKo-Flyer: „Ist ja ein bisschen so, als ob man die Wahl hat zwischen Pepsi und Coca Cola, und Werbung machen darf nur Coca Cola.“ Dann, nach zweieinhalb Stunden, ist alles vorbei. Die Leibwachen nehmen ihre Schutzperson in Empfang, Open-Box-Formation, verdeckt – wer nicht weiß, worauf er zu achten hat, dem fällt nichts davon auf. Feierabend für Genosse Dietmar… oder wie auch immer er heißt. HARFF-PETER SCHÖNHERR STADTBLATT 1.2014 17


one billion rising

Probedemo auf dem Nikolaiort? Martina Scholz (l.) und Mitstreiterinnen

Tanz, tanz, tanz aus der Reihe 14. Februar 2014, Valentinstag. Es ist Zeit für die legendäre Tanzdemo zu One Billion Rising – für eine Welt ohne Gewalt. Diesmal baut Osnabrück eine dreiwöchige Veranstaltungsreihe drumherum: „Eine Stadt steht auf“. Initiatorin Martina Scholz erzählt, wie es dazu kam. VON HARFF-PETER SCHÖNHERR | FOTO LIVIA FREVERT

„A no is a no is a no“, singt Alin Coen, „Would you please let me go / You pushed too far / What a monster you are / You’re ignoring the shock that I show.“

p

erfekt also, Coen zur Schirmfrau des Osnabrücker Beitrags zu One Billion Rising 2014 zu machen. 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen, mobilisiert die weltweite Großdemonstration für ein Ende der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Mädchen jedes Jahr Empörte in fast allen Ländern der Welt. Wobei die Billion natürlich

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us-amerikanisch zu verstehen ist – als Milliarde. So groß ist, rein rechnerisch, die Zahl der Gewaltopfer unter Frauen und Mädchen – jede dritte Frau erlebt diesen Schock mindestens einmal in ihrem Leben. Dass auch Osnabrück Teil der One Billion RisingSolidarisierung ist, ist das Verdienst von Martina Scholz: „Ich hab damals einfach losgelegt, wie das so meine Art ist, wenn mich was bewegt.“ Mittlerweile ist sie der Kopf eines Organisationsteams, dass sich das ganze Jahr hindurch trifft, einmal pro Monat. Resultat, letztes Jahr: über 700 Demo-Teilnehmer. Spontaner Tanz. Flashmobartig. Globalvernetzt. Reichlich Motivation, noch einen Schritt

weiterzugehen. Also hat Martina Scholz für 2014 gleich eine ganze Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt. Sowas kann sie gut: Scholz arbeitet in der Lagerhalle, als Kulturplanerin. Zwei Dutzend Termine stehen bis jetzt fest, vom 5. bis zum 23. Februar. Konzert und Theater, Vortrag und Film, Ausstellung und Infostand. „Wir sind übrigens bis jetzt bundesweit die einzigen, die mehr planen als eine Tanzdemo“, erzählt sie. „Meine Idee ist, auf diesem Weg die ganze Friedensstadt Osnabrück auf irgendeine Art einzubinden und ein sehr großes Spektrum an Menschen zu erreichen und nicht nur die üblichen Verdächtigen, die sich eh mit dem Thema befassen.“


Und das funktioniert. „Wo immer wir anriefen, war es das gleiche Bild: Die Leute wussten um was es geht und waren sofort bereit, sich zu beteiligen. Erstaunlich. Das hatte ich in dieser Breite nicht erwartet.“ 70 Unterstützer-Intitutionen hat sie bis jetzt beisammen. Und 30, die selbst aktiv werden. Die Liste ist lang, und sie wird immer länger: Vom Büro für Friedenskultur bis zur Musik & Kunstschule, vom Frauenhaus bis zur Heilpädagogischen Hilfe, vom Bund Bildender Künstler bis zum TSG Burg Gretesch, vom Mädchenzentrum bis zu Terre des hommes, von der VHS bis zum VfL, von der Stadtbibliothek bis zur Bürgerstiftung, vom Aktionszentrum 3. Welt bis zum UNI Referat für Lesben und andere Frauen... Warum eine solche Konzertierung gerade in Osnabrück so gut funktioniert? Scholz: „Wir haben hier schon eine besondere Infrastruktur. Da können sich Kooperationen ergeben, die wären anderswo so gar nicht möglich. Dass die Katholische Familienbildungsstätte im selben Boot sitzt wie die Aidshilfe...“

„Wir engagieren uns ständig dafür, über das Thema Gewalt gegen Frauen aufzuklären und arbeiten auch eng mit dem Fachzentrum ,Faust‘ des Diakonischen Werks und mit der Frauenberatungsstelle zusammen. Wir planen Aktionen für Veranstaltungen, wie z.B. den Anti-Gewalttag und waren schon letztes Mal bei One Billion Rising dabei. Für uns war es selbstverständlich, wieder teilzunehmen. Aktionen wie diese sind wichtig, um in den Leuten das Bewusstsein für solche Themen zu wecken.“ Monika Holtkamp, Polizeiinspektion Osnabrück, Präventionsteam

„Das Thema Gewalt gegen Frauen wird Gott sei Dank immer präsenter und ist stärker diskutiert als zuvor. Der Vorfall in Indien, wo das junge Mädchen von sechs Männern vergewaltigt wurde, hat meine Frau und mich noch mal besonders aufmerksam gemacht. Er hat uns nachdenklich gestimmt. Jetzt setzen wir uns stärker mit dem Thema auseinander.“ Helmut Thiele, Thiele-Neumann-Theater

„Uns ist es besonders wichtig, dass das Thema Gewalt gegen Frauen in der Öffentlichkeit besprochen wird, deshalb finden wir solche Aktionen sehr gut. Meine Kollegin Andrea Gebbe und ich arbeiten mit Tätern häuslicher Gewalt und machen immer häufiger auch gute Erfahrungen. Die Täter sind motiviert, an sich zu arbeiten. Es werden wirklich Fortschritte auf dem Gebiet gemacht.“ Hans Ludger, Dipl. Pädagoge im Fachzentrum „Faust“ des Diakonischen Werks

Schirmherrin Alin Coen: Besonders gewöhnungsbedürftig: Die Teilnahme „A no is a no!“ der Polizei. Ob sich dadurch wirklich die noch immer hohe Hemmschwelle abbaut, Übergriffe anzuzeigen? Besonders herausfordernd: der Critical Whiteness-Workshop des SubstAnZ – Reflexion weißer Privilegien anhand ausgewählter Texte. Besonders pikant: Die Ausstellung „Gewaltfreie Zone: Neue Wege – ohne Gewalt“ in der OsnabrückHalle – sie findet zeitgleich zur legendär erotikgeladenen Accordium-Herrensitzung dort statt, Nummerngirl Holly inklusive. Um zu erfahren, wie Osnabrück das macht, hat Martina Scholz im Augenblick oft Besuch. Gerade war jemand aus Münster da – Besuch Nummer 40. „Viele haben eben keine Erfahrung, wie man so was organisiert. Anträge, Presse, GEMA-Gebühren... Da geben wir dann ein bisschen Hilfestellung.“ Die Folge: „Im Moment geh ich ganz schön auf dem Zahnfleisch. Aber im Sommer tank ich dann auf.“ Das ist auch nötig: Gleich nach den Sommerferien fängt die Vorbereitung für 2015 an. Ach ja, einen Schirmherrn gibts auch: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Fragt sich nur, wie es dazu passt, dass seine Kulturdezernentin, Rita Maria Rzyski, von Scholz um finanzielle Unterstützung gebeten, abgelehnt hat. onebillionrisingosnabrueck.wordpress.com/

„One Billion Rising ist eine schöne und andere Art, Leuten die Problematik Gewalt gegen Frauen näher zu bringen. Auch der Zweck unserer Institution ist es, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Als Zufluchtsstelle für Frauen und ihre Kinder sind wir permanent mit dem Thema befasst, aber es ist wichtig, dass es auch zu Menschen durchdringt, die nicht täglich damit zu tun haben.“ Anne Löckener, Sozialpädagogin im Frauenhaus

„Es macht Spaß, One Billion Rising mit so vielen Institutionen und Leuten zu planen. Das gibt einem ein stärkendes Gefühl, wenn so viele aktiv werden. Vor allen Dingen weil wir sonst eher die Erfahrung machen, dass die Menschen wenig über das Thema sprechen wollen. Für mich persönlich ist One Billion Rising ein Signal dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Katharina Wittenbrink, Sozialpädagogin und Traumaberaterin der Frauenberatungsstelle

„Der Arbeitskreis Mädchenarbeit möchte sich daran beteiligen, ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und zeigt damit Solidarität mit anderen Frauen. Durch unsere Aktion ,Puppenhaus‘ wollen wir die Menschen zum Nachdenken anregen und das Thema Gewalt gegen Frauen enttabuisieren.“ Michaela Teuber, Arbeitskreis Mädchenarbeit

UMFRAGE: MAGDALENA ALTING STADTBLATT 1.2014 19


FOTO: DEUTSCHES TIERSCHUTZBÜRO E.V.

umwelt

Weg damit: Jan Peifer, Deutsches Tierschutzbüro, zerschnitt seine Volksbank-Kontokarte

Blutiges Geld

Nerzfarmer unter Druck: Proteste gegen den Zentralverband der Deutschen Pelztierzüchter, Melle. Auch in Osnabrück.

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s war schon ein harter Anblick, am 22. 11., vor dem Osnabrücker Landgericht. Blutige Mäntel. Ein schockierendes Tierfolter-Banner. Und drei Aktivisten auf dem Boden, fast nackt, aus Protest gegen das Tragen von Pelz. Eine Aktion des Deutschen Tierschutzbüros Köln. Drinnen findet zeitgleich eine Verhandlung statt. Der Zentralverband der Deutschen Pelztierzüchter (ZDP) versucht, eine einstweilige Verfügung gegen die Tierschützer zu erwirken. Die hatten die Volksbank Bad LaerBorgloh-Hilter-Melle aufgefordert, dem in Melle ansässigen Verband das Konto zu kündigen. Ihre Forderung an die Bank, die sich für „Verantwortung“

und „Respekt“ lobt: „Stoppt die Zusammenarbeit mit Nerzquälern!“ Die Pelztierzüchter scheitern. Am 29. 11. weist das Landgericht ihren Antrag ab. Stefan Klippstein, Tierschutzbüro: „Der Pelztierzüchterverband ist mit dem Versuch uns mundtot zu machen gescheitert. Das Gericht hat zu Recht der Meinungsfreiheit und dem grundgesetzlich verankerten Tierschutz Vorrang vor den Interessen des Pelztierzüchterverbandes eingeräumt. Das Urteil ist für den Tierschutz wegweisend.“ Klippstein weiß, das führt zu weiteren Härten. Aber er ist Härten gewohnt: „Da herrscht ein fast kriegsartiger Zustand. Ich wurde schon von Pelztierzüchtern zusammengeschla-

gen. Einmal, vor einer Pelzfarm in Brandenburg, hat man sogar versucht, mich zu überfahren. Als die Polizei anschließend die Farm durchsuchte, wurde sogar ein Totschläger gefunden.“ Die Pelztierfarmbetreiber stehen mit dem Rücken zur Wand. Die neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die nicht zuletzt größere Käfige auf Pelztierfarmen vorschreibt, Übergangsfristende 2011, ignorieren sie weitgehend. Juristische Schachzüge, und währenddessen leiden die letzten 100.000 Nerze der letzten neun deutschen Farmen weiter. Der ZDP sieht das natürlich anders: „Der Schutz und das Wohlergehen der Tiere ist tagtägliches Anliegen unserer Züchter.“ Sie wissen, dass es zuende geht: Vor zwei Jahren gab es noch 25 Farmen, mit 400.000 Tieren. Natürlich sind die Pelztierzüchter vor dem Oberlandesgericht in Oldenburg in Berufung gegangen. Aber das hindert das Tierschutzbüro nicht, sei-

WE LL FO TO : CL AU S

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GR Ü N E GES I C HT ER

Uwe Schmidt

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband Osnabrück, Vorsitzender

20 STADTBLATT 1.2014

Ich engagiere mich für Natur und Umwelt, indem ... ich versuche, meine Mitmenschen zu motivieren, im Kurzstreckenbereich den Pkw stehen zu lassen . Eine meiner spannendsten Aktionen war ... die Durchführung der 1. Osnabrücker Fahrradmesse mit tollen Partnern, die mit viel Herzblut dabei waren. Wenn mich jemand fragt, was er für die Umwelt tun kann, antworte ich, als erstes ... Alltagsdinge länger zu nutzen, im Alltag, Beruf und in der Frei-

ne Kampagne zur Schließung des Kontos weiter zu intensivieren. 150 zerschnittene Giro- oder EC-Karten kamen bundesweit bei Volksbanken an. Allen voran die von TierschutzbüroGründer Jan Peifer. Antwort VR-Bank Rhein-Sieg: „Sie können gewiss sein, dass auch wir nicht erfreut sind, wenn eine Genossenschaftsbank Geschäftsbeziehungen zu Kunden mit zweifelhaftem Ruf unterhält.“ Thomas Ruff, Vorstandsmitglied der Melleraner Volksbank, sieht das anders: „Wir sind in der Sache unbeteiligter Dritter“. Und: „Das ist nicht unser Thema, wir sind ja keine Tierschutzbehörde.“ Die Aktionen der Tierschützer bezeichnet er als „Drohungen“. Ob das Konto gekündigt wird? Noch steht es im Impressum des ZDP. Ruff: „Kündigungen werden nur bei wirklich wichtigen Gründen vorgenommen.“ Kleine Nachhilfe? Die Volksbank in Itzehoe. 2007 kündigte sie das Parteikonto der NPD. Für die zweite Januarwoche muss sich die Volksbank Melle übrigens warm anziehen, sollte sie bis dahin den Pelztierzüchtern nicht gekündigt haben: Blutige Menschen in Tierhaltungskäfigen werden auftauchen, riesige blutige Geldscheine. Klippstein: „Danach gehts dann zur Mahnwache vor den Sitz des Züchterverbands.“ Vielleicht der Todesstoß für die Letzten der Branche. Klippstein: „Wir gehen fest davon aus, dass es 2014 in Deutschland keine Pelztierfarmen mehr gibt.“ HARFF-PETER SCHÖNHERR

So geht Umweltschutz

zeit Energie zu sparen, seinen Fleischkonsum erheblich einzuschränken. Einer der größten Umweltsünder sind für mich ... die großen Energieversorger sowie die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrer Massentierhaltung. Wenn ich Bundesumweltminister wäre, würde ich ... 100 Mio. Euro in die Entwicklung von Energiespeichertechnologien stecken, dezentrale Gasturbinenkraftwerke und modulare Wasserstoffkraftwerke fördern.

Mir gibt Hoffnung, dass ... 26 Prozent unseres Stroms mittlerweile aus erneuerbaren Energien stammen. Ich wünsche mir eine Welt, in der ... die Menschen vieles kritischer hinterfragen, mehr auf fairen Handel und Qualiät setzen. Fahrradfahren ist Umweltschutz, weil ... das Fahrrad das emissionsärmste Fortbewegungsmittel ist, wenig Platz benötigt, Energie und Ressourcen spart, leise ist. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR


Edle Wilde

FRISCHE BRISESE AUS KALKRIE

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Drastische Situationen erfordern drastische Maßnahmen. In diese Kategorie fällt auch die Todesanzeige des Naturschutzbundes (NABU) Osnabrück in den „Naturschutz-Informationen“ des Umweltforums Osnabrück: „Nach langem unfruchtbarem Kampf mit den zuständigen Stellen des Landkreises haben wir mit großem Bedauern im Frühjahr 2013 im Bereich der Nette das letzte Vorkommen des Europäisches Edelkrebses im westlichen Niedersachen verloren“. Der Hintergrund: Der Edelkrebsbestand in der Nette zwischen Belm-Vehrte und Osnabrück ist wahrscheinlich komplett einer Infektionskrankheit zum Opfer gefallen, eingeschleppt durch nordamerikanische Arten wie den Kamberkrebs. Andreas Peters, 1. Vorsitzender des NABU Osnabrück, sieht den Landkreis in der Verantwortung, denn schon 2011 hatte der NABU vor genau dieser Gefahr gewarnt. Die Ursache, in seinen Augen: die neu gebaute Umflut im Bereich Knollmeyers Mühle. Die NABU-Warnung, 2011: „Der Bau einer Umflut erhöht eindeutig die Gefahr eines Aufsteigens des Kamberkrebses und eines Aufeinandertreffens mit dem Edelkrebs.“ Peters: „In der Folge passierte

Sieht wehrhaft aus, ist aber tot: Edelkrebs aus der Nette zunächst nichts, dann wurde mal die Umflut halbherzig mit Sandsäcken geschlossen, aber letzten Endes wurde das Problem – trotz mehrfachen Insistierens unsererseits – nicht abgestellt.“ Wie dem auch sei: Im Frühjahr wird untersucht, ob in der Nette vielleicht doch noch vereinzelte Edelkrebse überlebt haben. Die würden dann isoliert und später wieder eingesetzt. Aber bis dahin werden Jahre vergehen. Es ist eben doch nicht so gut, dass die Welt ein globales Dorf ist HARFF-PETER SCHÖNHERR

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Giftstreuer

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Salz. In der Suppe mag es eine gute Sache sein. Aber es im Winter auf den Gehweg zu kippen, ist eine schlechte Idee. Klar, viele Bau- und Supermärkte bieten es noch immer an. Umsatz geht eben vor Umwelt. Und der Bürger streut, ohne Rücksicht auf die Folgen. Die Stadt Osnabrück, im Schulterschluss mit dem Naturschutzbund Osnabrück (NABU): „Besonders Laubbäume wiesen in den vergangenen Vegetationsperioden im gesamten Stadtgebiet die für Salzschäden typischen Verfärbungen am Blattrand auf . Etliche Gehölze mussten bereits entfernt werden. Das Salz belastet außerdem Gewässer und Grundwasser.“ Das Problem: Die Straßenreinigungsverordnung untersagt Anliegern zwar das Salzstreuen. Und empfiehlt Sand, Blähton, Splitt. Andererseits machen unsere Kommunen es uns ja vor: rund 1,6 Millionen Tonnen Salz landen pro Winter auf öffentlichen Verkehrswegen. Hiesige Autofahrer haben offenbar schon Probleme, wenn die erste Schneeflocke noch in der Luft ist. Aber Teile des hiesigen Einzelhandels denken um – und grüner. So haben sich Stadt und NABU, mit dem Management des Marktkauf in Osnabrück-Nahne zusammengetan. Auf Gold kann man verzichten, nicht aber auf das Salz, sagte einst Cassiodor. Wirklich? HARFF-PETER SCHÖNHERR

Osnabrücker Schnee„chaos“

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Klang gegen Lärm

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Die Westumgehung. Leidiges Thema. Um ihr endgültig den Garaus zu machen, tritt jetzt ein Benefiz-Konzert auf den Plan, zugunsten der „Bürgerinitiative zum Erhalt und zur Pflege des westlichen Naherholungsgebietes Osnabrücks“. Das Line-up ist eindrucksvoll: Tommy Schneller, Toscho Todorovic, Olli Gee, Anina Schibli, Christopher Wasmuth, Wolfgang Mechsner, Allan Ware... Das Versprechen: ein „echtes Osnabrücker Sahnestück“. Saxofonist Schneller, als Anwohner selbst Betroffener („die Trasse würde unmittelbar an meinem Garten langführen“) erklärt, um was es geht: „Es ist einfach völlig gegen die Zeit, neue Straßen zu bauen. Da sitzt nur das Interesse einiger Speditio-

nen im Hafen dahinter, ihren LKW, die Richtung Osten müssen, Zeit und Strecke zu sparen. Auf der einen Seite werden Stadtbibliotheksfilialen geschlossen und sind nicht genug Kindertagesstätten da, und hier werden enorme Gelder für eine Straße verpulvert, die noch dazu das Naherholungsgebiert Heger Holz/ Rubbenbruchsee zerschneidet, eine der schönsten Ecken der Stadt. Eine Unmöglichkeit!“ Und es wird nicht nur Musik geben, auch Infostände. Schneller: „Wir müssen das auch in die Köpfe der Menschen reinrufen, die nicht im Westteil der Stadt wohnen.“ Das dürfte gelingen.

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familiensache Tipps für Kids

Diese Schüler werden bald Schüler unterrichten: Magdalena Hollen bei der Arbeit

Best of Tricks for Kids

Sieben Trick-Kurzfilme des vergangenen Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart. Für Kids ab 4 – und die ganze Familie. Das Versprechen: 50 Minuten, die „intelligent, lustig, inspirierend und unterhaltsam“ sind. Das hört sich doch gut an. Ein Augenöffner für Kids, die bisher nur Asterix und Shaun das Schaf kannten. P 5.1., Lagerhalle

Gute Nacht, mein Bär

Was dieses „poetische Schauspiel“ für „Theateranfänger und die ihnen verbundenen Erwachsenen“ ausmacht? Nicht nur, dass es auch was für Kinder ist, die erst zwei Jahre alt sind. Es geht um Flup. Der ist müde. Aber schlafen will er noch nicht. Außerdem fehlt sein Kuschelbär. Und der ist unentbehrlich, denn er kann Gespenster und Monster verjagen. Und mit Flup in den Himmel fliegen. P 26., 27.1., Lagerhalle

Auf der Mauer...

... auf der Lauer. Okay, von der einstigen Stadtbefestigung Osnabrücks ist nicht mehr viel zu sehen. Oder doch? In dieser neuen Familienführung gehts um Türme und Wehranlagen, den Geruch von Schießpulver und die Schwere von Kanonenkugeln. Hohe Brücke, Bürgergehorsam, Herrenteichswall... Und an manchen Stellen, wenns ganz besonders düster wird, braucht man auch eine Taschenlampe. Spannende zwei Stunden. HPS P jeden Sonntag, ab Rathaus 22 STADTBLATT 1.2014

Hoffnung statt Angst Inklusion. Gemeinsames Lernen aller, ob mit Behinderung oder ohne. Magdalena Hollen, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück, klärt auf. STADTBLATT: Begonnen hat der Umbauprozess im August 2013; ab 2018 soll jede Schule in Niedersachsen eine inklusive Schule sein. Realistisch? MAGDALENA HOLLEN: Dass wir 2018 nicht plötzlich eine blühende Inklusionslandschaft haben, ist klar. Das wird Jahrzehnte dauern. Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft, und solange unsere Gesellschaft nicht wirklich inklusiv ist, gibt es keine wirkliche schulische Inklusion. STADTBLATT: „Inklusion“, sagen Sie, bedeute „die Wertschätzung der Vielfalt aller Lernenden“. Was sagen Sie Eltern, die fürchten, dass ihr Kind, angewiesen auf sonderpädagogische Hilfe, ausgegrenzt wird? MAGDALENA HOLLEN: Dass man die soziale Kompetenz von Kindern nicht unterschätzen sollte. STADTBLATT: Und Eltern, die Sorge haben, ihr Kind komme an der Regelschule nicht mit? MAGDALENA HOLLEN: Dass es nicht Aufgabe des Kindes ist, zur Schule zu passen, sondern umgekehrt. STADTBLATT: Aber Realität ist, dass unsere Gesellschaft gerade den Schneller-Höher-Weiter-Schüler fordert. Wer

Kinderspur

ein Turbo-Abitur will, will keine Persönlichkeitsförderung, sondern... MAGDALENA HOLLEN: ... sieht den Menschen nur als „Humankapital“, ja. Aber genau das muss sich ändern. STADTBLATT: Was sagen Sie einem Lehrer, der sich Sorgen macht, die Bildungsqualität könne sinken? MAGDALENA HOLLEN: Dass wir uns fragen müssen, welches Bildungsverständnis wir wollen. Wenn ich einen Nürnberger Trichter will, in den ich möglichst schnell möglichst viel reinstopfe, ein reines Abfüttern mit Fakten, Bulimiewissen für Klausuren, an das ich mich drei Tage danach schon nicht mehr erinnern kann, sinkt sie durch Inklusion vielleicht. Wenn ich dagegen Zugänge eröffnen will zu neuen Denkund Erfahrungswelten, wird sie steigen. STADTBLATT: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft warnt, die Inklusion überfordere ihre Mitglieder. MAGDALENA HOLLEN: Das hat mit der bisherigen Lehrerausbildung zu tun. Was ist eine Hauptaufgabe von Lehrern heute? Sie sollen selektieren. Wer nicht genügt, wird aussortiert. Die Vorteile der Heterogenität sind selten Thema, man will den leistungsopti-

FOTO: BOHNENKAMP-STIFTUNG

Es gibt Museen, die tun viel für Kinder. Eines dieser Häuser war schon immer das Museum Industriekultur. Jetzt tut es noch mehr. „Kinderspur“ heißt das Ganze. So wird die Dauerausstellung noch kindgerechter. Der augenfälligste Auftakt des Umbaus, der bis Ende 2015 dauert, ist jetzt im dritten Stock des Haseschachtgebäudes zu sehen: eine begehbare Projektionsfläche. Ein virtueller Piesberg. Filme öffnen sich, über den Windpark, den Hasestollen. Und dann sind da diese ersten acht Regalmeter voller Exponate, Mitmachange-

mierten Einheitsschüler. Aber den gibt es eben nicht. Pädagogik muss sich dem Einzelnen zuwenden, seinen individuellen Stärken. STADTBLATT: Bedeutet die Inklusion das Ende der Förderschule? MAGDALENA HOLLEN: Es wird weiterhin Förderzentren geben. Aber im Prinzip ist das Ziel, möglichst allen Kindern mit Beeinträchtigungen die Regelschule zu ermöglichen. Wird mir die Möglichkeit geboten, ohne die Etikettierung aufzuwachsen, dass ich nicht der Norm entspreche, sind meine Chancen auf ein erfolgreiches Selbstkonzept wesentlich besser. STADTBLATT: Braucht eine inklusive Schule nicht auch kleinere Klassen? MAGDALENA HOLLEN: Inklusion ist kein Phänomen der großen Zahl. Pro Schule werden es teils nur wenige Schüler sein. Aber dann gilt: Jedes Kind mit zählt wie zwei Schüler ohne Förderbedarf. Natürlich konterkariert das ein bisschen den Inklusionsgedanken... STADTBLATT: Sie leiten an der Universität die „Arbeitsgruppe Inklusion“. Schwer, das Thema in die Lehramtsstudienprogramme einzuarbeiten? MAGDALENA HOLLEN: Die Bereitschaft der Studierenden, sich auf diesen Prozess einzulassen, ist groß. Sie wollen sich dieser Komplexität stellen, sie mitgestalten. Das gibt Hoffnung. INTERVIEW: HARFF-PETER SCHÖNHERR

bote. Das alles setzt auf Neugier. Und darauf, dass Kinderneugier Erwachsenenneugier nach sich zieht: „Das ist der Sendung-mit-der-Maus-Effekt“, so Barbara Kahlert, Kuratorin der neuen Ausstellung. Gute Sache. Fragt sich nur, warum der Umbau so langsam geht. Weil alldas nicht einfach irgendwo eingekauft wird, sondern selbstgemacht, in der eigenen Werkstatt. Auch das eine gute Sache. Und so hat man lange was davon. Jeden Monat gibts was Neues zu entdecken. Und ums Entdecken geht’s hier ja. HARFF-PETER SCHÖNHERR


Krumm gewachsen

FOTO: LIVIA FREVERT

Küche

Idealmaß adé? Veganer, Bioladenbetreiber oder Händler auf dem Wochenmarkt hadern zunehmend mit der Form und der Norm von Obst und Gemüse. Ugly Fruits – wenn Aussehen wirklich egal wird.

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FOTO: PAWELPROC/123RF.COM

nallrote Tomaten, kreisrunde Äpfel und kerzengerade Möhren. Was in unserem Einkaufskorb landet, hat keine Schönheitsfehler. Doch jeder Hobbygärtner weiß: Äpfel haben nicht immer eine fehlerfrei glänzende Schale, nicht jeder Blumenkohl besitzt Idealmaße. Das Obst und Gemüse, das wir im Supermarkt finden, ist aber makellos. Schuld daran sind EU-Vermarktungsnormen, die das Obst und Gemüse in Handelsklassen unterteilen. Damit soll die Qualität besser miteinander verglichen werden können. Die einheitliche Form erleichtert außerdem die Lagerung und den Transport der Ware. Deshalb findet man im Handel fast ausschließlich Obst und Gemüse der fehlerfreien Klasse I. Mittlerweile haben wir uns als Kunden so an dieses uniforme Bild gewöhnt, dass anders aussehende Produkte keine Chance mehr haben. So müssen unsere Bauern bis zu 40 Prozent ihrer Ernte aufgrund optischer Mängel aussortieren. Dadurch steigen Lebensmittelpreise, und Ressourcen werden verschwendet.

Aussortiertes Obst und Gemüse wird zu Saft, Tierfutter und Biogas verarbeitet oder landet gar auf dem Müll. Das Essen, das wir in Europa wegwerfen, würde laut Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO zweimal ausreichen, um alle Hungernden dieser Welt zu ernähren. Wird es also Zeit für ein Umdenken? Schmeckt der herzförmige Apfel auf dem Apfelkuchen nicht genauso gut wie sein runder Artgenosse? Drei Design-Studenten der Weimarer Bauhaus Uni finden: ja. Für ihre Diplomarbeit haben sie deshalb die Kampagne „Ugly Fruits“ entwickelt, mit der sie Obst und Gemüse mit leichten Schönheitsfehlern zu mehr Popularität verhelfen wollen. Auf Postern zeigen sie die „Ugly Fruits“ von ihrer charmanten Seite. Unter dem Bild einer verwachsenen Erdbeere in Gummibärchen-Form steht „Erdbärchen“; unter der um 180 Grad verbogenen Gurke liest man „Die Gurke kehrt zurück“. Mittlerweile sind die sympathisch verformten Früchte mit den frechen Sprüchen sogar als Postkarten und als Kalender erhältlich. Es kommt also Schwung ins Dasein der „Ugly Fruits“. Das spürt man auch beim Blick in die Supermarkt-Regale: Die Edeka-Gruppe hat zwischen Oktober und November in ausgewählten Supermärkten von der Norm abweichendes Obst und Gemüse zu einem günstigeren Preis angeboten. Niedersachsen gehörte bei dem Pilotprojekt mit dem Titel „Keiner ist perfekt“ allerdings nicht zum Testgebiet. Doch hätten die Osnabrücker zugegriffen? Bei einer kurzen Umfrage in der FacebookGruppe „Vegan in Osnabrück“ ist die Resonanz dazu durchweg positiv: „Wenn das Gemüse oder Obst keine Druckstellen hat, dann sollte es

Obsthof Wickemeyer, Osnabrücker Wochenmarkt: Großer Apfel, kleiner Apfel, nur die EU-Norm macht den Unterschied doch eigentlich ‚normal’ sein, es auch anzubieten. Auch für den vollen Preis.“, antwortet Mitglied Franziska Heckeroth. Doch nicht jeder Kunde scheint bereit zu sein, für diese „imperfekte Ware“ den gleichen Preis zu zahlen. Das Aussehen von Obst und Gemüse bleibt für den Verbraucher nun einmal die wichtigste Informationsquelle zu deren Qualität. Selbst in Bioläden sieht man selten Obst und Gemüse mit kleinen Makeln. Obwohl dort die meiste Ware mit der Qualitätsstufe II gekennzeichnet ist. Denise, Verkäuferin in einem Osnabrücker Biomarkt, erklärt: „Wir müssen unsere Ware mit der Klasse II deklarieren. Damit wird auf Nummer sicher gegangen, falls ein Kunde doch eine unschöne Stelle entdeckt.“ Auch auf dem Osnabrücker Wochenmarkt muss man ein wenig suchen, um Obst und Gemüse zu entdecken, das sich von der gleichgeformten Ware aus den Supermärkten unterscheidet. Doch das aufmerksame Auge wird fündig: In den großen Kisten des Standes vom Obsthof Wickemeyer entdeckt man unter anderem auch ein paar lustig geformte Birnen und knollige Kartoffeln. Verkäuferin Lea erzählt: „Falls doch einmal Äpfel mit Druckstellen aussortiert werden, machen wir daraus eben Apfelmus. Den meisten unserer Kunden ist das Aussehen aber egal.“ Es ist eben Obst und Gemüse mit Charakter.

Cook mal! Neue Kochbücher

Kochen unplugged

Christoph Brand Eine schöne Idee, aber nicht neu: Die Kombination Musik und Kochen. Es geht also um Genuss. Die Idee zum Buch geht noch weiter. Es präsentiert im Schallplattenformat 12 Künstler bzw. Bands, die jeweils ein Drei-Gänge-Menü mit Szenekoch Christoph Brand in teils ungewöhnlichen Küchen der Republik zubereiten. Darunter Flo Mega, Moses Pelham, Materia, Max Herre und Samy Deluxe. Der Menüplan: Nach einer Künstlerbiografie (die zugegebenermaßen ähnlich überall zu finden ist) und einer kurzen Info darüber, wie Koch und Künstler zusammenfanden, folgen mehrere Seiten Schwarzweißfotografie der Koch-Session: Moses Pelham schnüffelt am Knoblauch, Pohlmann zieht einen Handschuh zum Rote-Bete-Schnibbeln an, Lary leckt sich verführerisch am Zeigefinger. Es folgen jeweils drei Rezepte mit Foto (Farbe). Das macht Appetit. Der bittere Beigeschmack: 36 Rezepte gibt es auch in handlicheren Formaten. Der 304-Seiten-Soundtrack wiegt stolze 2.600 Gramm und findet nicht in jeder WG-Küche Platz – der Plattenspieler wird schließlich gebraucht. JUDITH KANTNER Erhältlich über www.mzee.com oder www.merchstore.net, 29,90 EUR

FRANZISKA AHNERT STADTBLATT 1.2014 23


FOTO: JACOB MASON

what’s up by Hedda Horch

How Nize: Clubs in der Dammstraße eröffnet

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n den letzen Wochen war Hedda im Party-Paradies. Das ist ja auch kein Wunder, bei den vielen Neueröffnungen, die es möglich machten, fast wöchentlich einen neuen Laden kennenzulernen. Mitte Dezember öffneten die Pforten des neuen Partytempels Nize-Club und luden Feierdurstige dazu ein, eine feuchtfröhliche Nacht zu verbringen. Die DJs Alex DaBass und Andreas Paul Groschek (siehe Seite 32) mischten den Laden ordentlich auf und ließen die Wände beben. „Während die eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere“, dachte sich Martin Wüst, Betreiber des Five-Elements und plante mit Sebastian Lakeberg vom Heimathafen, Christopher Noble vom „Club der Lausbuben“ und Daniel Bruns einen

neuen Szene-Treff der Superlative. Doch mit dem „Nize-Club“ ist es am Kulturhof in der Dammstraße lange noch nicht genug: Pünktlich zu Weihnachten machte Nachbarsclub Dr. Vogel auf und behandelte Hunderte von Gästen – mit Erfolg. Ein weiteres Wortspiel liefert die neue Bar Zauber von OS, die zu den beiden Clubs eine schöne Ergänzung zum Verweilen bietet. Abgerundet wird der Kulturhof an der Dammstraße von der Umweltorientierten Musikschule und der Zenit-Boulderhalle: Klettern was das Herz begehrt auf 500 Quadratmetern Kletterfläche. Sicher ist, dass sich hier ein völlig neues Viertel mit ganzen fünf Institutionen etabliert hat, das für viel Unterhaltung sorgen wird.

what’s new

taste kitchen

Ambiente: Hier waren Visionäre am Werk. Das Interieur ist selbst gestaltet. Unter anderem die Holztische aus Bauholz (die übrigens auch jeder Gast individualisiert kaufen kann) verleihen dem Restaurant einen umweltnahen und natürlichen Charakter. Dazu die moderne Deko, die immer einen Hauch Grün mit sich bringt. Angebot: Verschiedene „Kitchen“: Neben herzhaften Burgern oder Currywurst der Classic Kitchen, gibt es auch aromatische Asia-Gerichte. Alles frisch und liebevoll zubereitet. Für das gute Gewissen zaubert die Salat Kitchen einen leckeren, gesunden Salat. Doch auch morgens begeistert das Taste Kitchen mit Angeboten wie amerikanisches, englisches oder französisches Frühstück. Besonderheit: Die Tasty-Reihe, quasi ein Best-of. Besonders empfehlenswert sind die Wave Pommes. Kross und knusprig mit leckeren Dips. Mhhh! TEXT: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

P Rheiner Landstraße 1a, Hasbergen, Mo.-Fr. 7-21h, Sa. 10-21h, So./Feiertag 12-21h, www.tastekitchen.de

theken-talk Lennart Becker

Neo Funktion hier: Cocktailmixer Wie bist Du hier gelandet? Ich war zuerst Cocktailmixer im Alando und dann durch Zufall ins Neo gekommen. Ich wollte mit neuen Kreationen und Zutaten arbeiten. Während der Pause ... schaue ich was im Club so los ist. Oft sind Freunde von mir da, mit denen ich quatschen kann. Dein Lieblingscocktail? Definitiv Mai Tai! Aber einen vernünftigen – mit drei Sorten Rum, da jeder anders schmeckt. Manchmal kommt auch etwas von meinem selbstgemachten Likör rein ... . Deine Thekenphilosophie: Lass die Sorgen vor der Tür. Es macht weder für den Gast, den Kollegen noch dich selbst Spaß, wenn du jemandem sofort ansiehst, dass er schlechte Laune hat. Welchem Promi würdest Du gerne ein-

Umgebaut haben auch Yll Qirezi und Nicole Knese im Barösta. Zwar nicht in ihrem Café, aber ihre neue Röstmaschine, die in den Sechzigern gebaut wurde: „Das kann man sich wie mit einem Oldtimer vorstellen. Wir haben alles restaurieren lassen und somit eine Röstmaschine mit super Qualität.“ Das stimmt – die Temperatur bleibt in allen Ecken und Winkeln konstant und somit wird jede einzelne Bohne homogen geröstet. Noch hat die Röstmaschine kein Zuhause, doch Hedda freut sich jetzt schon auf den Kaffee mit Spitzenqualität. Mehr über das Café Barösta und zu vielen, vielen anderen Themen im kulinarischen Osnabrück gibt es im neuen STADTBLATT live! Wir unternehmen u. a. eine Exkursion ins Reich der Vegetarier, probieren uns durch deftige reJetzt neu! Gastroführer gionale KlassiSTADTBLATT live ker, stellen einerschienen gerollte Gerichte vor und spüren dem Prosecco-Trend nach. STADTBLATT live liegt ab sofort überall dort kostenlos aus, wo es Essen und Trinken gibt! Wer Spitzenqualität sucht, der sollte dem Restaurant osning im Carpesol in Bad Rothenfelde einen Besuch abstatten. Gerade einmal vier Betriebsmonate hat das Restaurant hinter sich und schon erhielt das Küchenteam vom „Gault Millau“ stolze 15 Punkte.

mal einen Cocktail mixen? Egal, jeder Gast hier ist gleich und bekommt die gleiche Qualität. Ich würde sowieso die wenigsten in Natur erkennen. Das Nachtleben in Osnabrück ... ist in Ordnung. Für jeden ist was dabei, doch für jeden Geschmack gibt es nur ein oder höchstens zwei Läden. Schade, aber Osnabrück ist wohl etwas zu klein. TEXT: CAROLIN RUPP/FOTO: JACOB MASON

Demnächst mit Osnabrücker Hausröstung: Neue Maschine im Barösta Ein weiterer heißer Hedda-Tipp ist die Slow Food-Küche, die sich immer mehr zum Trend entwickelt. Und das ist auch gut so, denn Slow Food bietet die besten regionalen Zutaten, die mit Liebe zubereitet werden. Im Slow Food Genussführer Deutschland 2014 (Oekom Verlag, 19,95 Euro) sind derzeit drei von 300 gecheckten Restaurants in Osnabrück und Umgebung zu finden: Mit dabei das „Wilde Triebe“ in Osnabrück, das „Gasthaus zum Dörenberg“ in Bad Iburg Dreimal Osnabrück(er) und zu guter Letzt Land: Empfehlungen im der „Gasthof Prigge Slow Food Genussführer und Akademie Talaue“ in Lengerich. Wer sich aber noch genauer über Slow Food informieren möchte, sollte Hedda zur Filmdokumentation „Slow Food Story“ am 14./15.1. in der Lagerhalle begleiten.

Bis die Nächte ...


LOKALRUNDE

[Restaurants, Bistros, Bars und Kneipen in Osnabrück]

Grüner Jäger Feiertags-Opening 3,80 – 4,20 €

Heiligabend ab 22.00 Uhr 1. und 2. Weihnachtstag ab 19.00 Uhr Silvester und Neujahr geschlossen

Mo.: GROLSCH-TAG, Flasche 2,50 € Bei Wind und Wetter überdachter Biergarten

Osnabrück Hegertor-Viertel

tägl. Ab 17.30 Uhr und Telefon 0541/23914

Mo-Do ab 11.00/ Fr+Sa ab 11.00/ So ab 14.30

An der Katharinenkirche 1 · Tel 0541 27360

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Wir wünschen allen ein „kulinarisches Jahr 2014“!

My kitchen my rules Hier wird gekocht, auf was wir Lust haben.

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STADTBLATT live ist da! American Breakfast jeden Sonntag – all inclusive – 15 € Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen · Tel. 0 54 04 9 83 83

Überall, wo es Essen & Trinken gibt sowie unter

www.stadtblatt-live.de

31. Dezember 2013

Foto: Lomography/www.photocase.com

Silvester-Candlelight-Buffet ab 19.00 Uhr 29 € pro Person 1. Januar 2014

Langschläfer-Kater-Frühstück von 8.00 bis 15.00 Uhr inkl. Prosecco, Rollmops u. Kraftbrühe Um Reservierung wird gebeten.

täglich ab 11 Uhr geöffnet · bremer straße 120 · osnabrück tel: 0541 9777-0 · www.westerkamp.de


musik

Always Hardcore Vom hässlichen Entlein zum Popkulturphänomen: 20 Jahre Scooter. Hier gibt es begleitend zur Arena-Tour Fakten zu H.P. Baxxter & Co. Erfolg Scooter sind mit über 30 Millionen verkauften Tonträgern die erfolgreichste deutsche Band ever. Mehr als 80 Gold- und Platinplatten schmücken ihre Wände. Mit 20 Top 10-Platzierungen in den Singlecharts sind Scooter außerdem die erfolgreichste deutsche Band seit Einführung dieser Hitparade 1957. Alle 51 Singles landeten in den Top 100. Zum Jubiläum gibt es eine Doppel-CD mit 44 Songs und die Alben werden neu aufgelegt.

Viertes Mitglied Shouter H.P. Baxxter ist seit Anfang an (1994) dabei. Ferries Bueller (bis 1998), Axel Coon (1998-2002) und Jay Frog (2002-2006) gehören zu den Ehemaligen. Michael Simons ist seit 2006 dabei, Gründungsmitglied Rick J. Morgan verabschiedet sich nach der Jubiläumstour im Guten. Als „viertes Mitglied“ von Scooter gilt Jens Thele, Manager und Labelchef von Sheffield Tunes/Kontor Records.

Anfänge Vor Techno war für H.P. Baxxter, der bürgerlich Hans-Peter Geerdes heißt und in Leer geboren wurde, New Wave das große Ding.

26 STADTBLATT 1.2014

Von 1987 bis 1992 spielte er mit Rick J. Jordan, Slin Thompson und seiner Schwester Britt in der Band Celebrate The Nun. Zwei Alben und fünf Singles wurden veröffentlicht. Mit „Will You Be There“ stieg man in die US-DanceCharts ein. Bereits mit neun war H.P. Glamrock-Liebhaber, später großer Deep Purple-, insbesondere Ritchie Blackmore-Fan. Davon zeugen in „Always Hardcore“ sensationelle Bilder.

Hyper Hyper Wie viele große Hits war auch der Durchbruchsong von Scooter eher ein Zufallsprodukt. Bei einem Soundcheck brüllte H.P. Baxxter einfach über den Track „Annihilating Rhythms“ von Ultra-Sonic. Der „Text“ besteht größtenteils aus Shouts an andere Acts. Damit man beim Konzert mitkommt: Westbam, Marusha, Stevie Mason, The Mystic Man, DJ Dick, Carl Cox, The Hooligan, Cosmic, Kid Paul, Dag, Mike van Dyke, Jens Lissat, Lenny D., Sven Väth, Mark Spoon, Marco Zaffarano, Hell, Paul Elstak, Mate Galic, Roland Casper, Sylvie, Mixx Djax, Jens Mahkstedt, Tanith, Laurent Garnier, Special, Pascal F.E.O.S., Gary D., Scotty Gizmo (and to all DJs all over the world!)

Der erstgenannte Westbam hielt „Hyper Hyper“ seinerzeit übrigens für „die schlechtese Nummer der Welt.“

Talent leiht, Genie stiehlt Fast alle Hits von Scooter bedienen sich anderer Songs. So nahm man sich solch unterschiedlicher Künstler wie Marc Cohn („I’m Raving“), KISS („I Was Made For Lovin’ You“), L.A. Style („Kiss Me Manana“), Jimmy Torres („Fuck The Millenium“) oder Supertramp „Ramp! (The Logical Song)“ an. „Nessaja“ belehnt Peter Maffays „Tabaluga“, „One (Always Hardcore)“ basiert gleich auf drei Songs: „Move On Baby“ von Cappella, „Always Hardcore“ von Bodylotion und „Alive“ von Pearl Jam. Schon Oscar Wilde und Noel Gallagher wussten: „Talent borrows, genius steals.“

Hände an Scooter Auf dem Remixalbum „Hands On Scooter“ vergreifen sich die Bloodhound Gang ebenso wie die Klostertaler an Scooter-Songs. Sidos Version von „Move Your Ass“, „Beweg Dein Arsch“, wurde ein Hit.

Wegbegleiter In der gerade vom Ex-Chefredakteur der SPEX,

Max Dax, erschienenen Biografie („Scooter: Always Hardcore“, Edel Books) zum 20-Jährigen kommen ausführlich alle Scooter-Protagonisten zu Wort. Doch auch O-Töne von Jan Delay, Moses Pelham oder Heinz Strunk sind vorhanden. Letzterer verewigte Scooter im Film „Fraktus“ und spielte in einer sehenswerten Folge der arteSerie „Durch die Nacht mit“ im Studio ein Querflötensolo auf einen ScooterTrack ein. Helge Schneider hat einen Auftritt im Video zu „Aiii Shot The DJ“.

Erweckungserlebnis „Für mich stehen The KLF für den entscheidenden Einschnitt in meinem Leben,“ sagt H.P. Baxxter. In Anlehnung an das britische Künstlerkollektiv, das ein Video drehte, in dem sie am Strand eine Million Pfund verbrennen, lässt sich auch das Phänomen Scooter besser verstehen: Inszenierung, Manipulation, Pop.

Bernhard H.P. Baxxter hat ein Thomas BernhardHörbuch eingelesen. Und warnte: „Ich bin weder Schauspieler noch Sprecher. Ich kann das gar nicht!“ Sein Lieblingsbuch des Österreichers ist „Claus Peymann kauft eine Hose und geht mit mir essen“. Auch sonst sind Scooter in Hochkultur und Feuilleton angekommen. In „Always Hardcore“ ist ein Gespräch zwischen H.P. und dem Maler Albert Oehlen über „die Auflösung jeglichen Sinns“ nachzulesen. MALTE SCHIPPER

P 7.1., Lingen, EmslandArena


Treffen den Zeitgeist: Milky Chance

SPECIAL GUEST: JÄGERMEISTER BLASKAPELLE

Es sei ihnen gegönnt Zwei Männer lümmeln sich genüsslich in ein dunkles Ledersofa. Zurückgelehnt genießt sich der Erfolg immer noch am besten! Oder, Milky Chance?

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n der heutigen Zeit kann man über ein paar aneinandergereihte arabische Zahlen ziemlich schnell erkennen, wie es um einen Künstler in der Musikbranche steht. Je mehr aneinandergereihte Zahlen, um so besser. So lautet die Regel. Diese Zahlen bekommt man nicht geschenkt. Das weiß jeder, der schon einmal selbst den kümmerlichen Versuch unternommen hat, mit seiner Band bei Facebook die 1.000er-Marke zu sprengen. Bei Milky Chance steht dort die Zahlenreihenfolge 101.575 („Gefällt mir“-Angaben) und 10.381 (sprechen darüber). Youtube spricht eine ähnlich deutliche Sprache: Die Single „Stolen Dance“ wurde 5.702.840 Mal gesehen und gehört. 2013 ist das Debütalbum „Sadnecessary“ erschienen. Demnach könnte man das Duo auch für Greenhörner halten. Aber mit ihrem Gebräu aus Singer-Songwriter-Charme, ReggaeSpurenelementen, markanten Beats und einer Stimme, die sich treffsicher als eine unter Tausenden identifizieren lässt, sind sie zur rechten Zeit zur Stelle und gehen prompt durch die

Decke, wie ein missglückter Chemieversuch im Wohnmobil von Walter White. Die hypnotisch eingesetzten Gitarrenlicks wickeln den Hörer ein, wie eine hungrige Spinne einen dicken Fang nach monatelanger Fastenzeit. Das hat bei Asaf Avidan und „One Day“ als Erfolgsrezept funktioniert und wird von Milky Chance in Perfektion auf die Spitze getrieben. Vieles auf „Sadnecessary“ erinnert außerdem subtil an den fabelhaften Soundtrack zum Film „Into The Wild“ – fleißig durch die Remix-Mühle gedreht. Und es gibt eine weitere Gemeinsamkeit: Genau wie Buch, Film und Musik von „Into The Wild“ trifft auch diese junge Band den Zeitgeist genau auf den Kopf. Milky Chance ist die Band der Stunde. Und „Sadnecessary“ ein Album, das gemacht werden musste. Dass es mit Philipp Dausch und Clemens Rehbein ausgerechnet einem Duo aus Hessen gelingen würde, darf überraschen und freuen zugleich. Ob sich dem Senkrechtstart eine große Karriere anschließt, oder ob es bei der Gunst des Augenblicks bleibt, wird sich erst zeigen müssen. Nach ausverkauften Konzerten und einer angekündigten Europatour für 2014 stehen die Chancen gut für Ersteres. Und wenn Letzteres eintrifft, dann wäre es doch schön, wenn man immerhin von sich behaupten kann: Ich bin dabei gewesen! PETER WILDE P 31.1., Hyde Park

Tickets für 38,00,- € zzgl. Gebühr an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter der Hotline 0591/912950.

07.01.2014 SPECIAL GUEST:

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02.02.2014


musik

Echte Kerle

Owls By Nature machen Pubrock. Sie mixen akustischen Folk mit roher Leidenschaft – singen aber auch über die Liebe.

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m Video zu „Heart Breaking Ways“ sitzt Sänger Ian McIntosh im Rollstuhl und sein linkes Auge ist blutunterlaufen –als hätte er gerade Prügel bezogen. Dazu singt er immer wieder „Don’t miss your heartbreaking ways ...“. Die Herzenbrecherin, die hier besungen wird, kommt nicht gut weg. Bestimmt hat sie es verdient. Doch Owls By Nature verpacken die Liebesklage nicht in melancholische Töne, sondern lassen alles raus mit einem stampfenden Pub-Folkrock. Der zum Glück nicht so furchtbar langweilig und kitschig ist wie dieser Mumford & Sons-Mist.

Eulen aus Kanada: Owls By Nature Wo wir bei Marcus Mumford und seiner Band sind: Die haben 2009 mit ihrer Single „Little Lion Man“ einen Boom ausgelöst, der bis heute anhält. Seitdem ist Folk ein großes Thema, ob in poppiger Variante oder eben in der rockigen von Owls By Nature. Ihr rauer hemdsärmeliger Pubrock erinnert an The Gaslight Anthem. Ihr Bandnamen, zu deutsch etwa: Nacht-

Mit Gefühl In einem dunklen Proberaum in Weimar trafen sie sich zum ersten Mal. Sechs Jahre später gehört die Alin Coen Band fest zur deutschen Songwriter-Szene.

Haben schon für Sting eröffnet: Alin Coen Band

28 STADTBLATT 1.2014

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m Juni ist ihr zweites Studioalbum erschienen: „We’re Not the Ones We Thought We Were“. Die Alin Coen Band bezeichnet den Nachfolger ihres Debüts als frischer und anspruchsvoller als seinen Vorgänger. Die Texte sind tiefgründig, haben den Charakter von Gedichten oder kleinen Geschichten. Sie beschäftigen sich mit Wun-

eulen, stammt übrigens aus der Anfangszeit der kanadischen Band, als Sänger/Gitarrist Ian McIntosh und Bassist Sean Hamilton Nächte lang an den Songs für das Debütalbum geschrieben haben. Das Tolle an dieser Band ist, mit welcher Wucht und Leidenschaft sie sich in ihre Songs stürzen. Darum muss man Owls By Nature auch live

erleben! Das geht aber nie zu Lasten der musikalischen Raffinesse. Songs wie „Makers“ und „Ferris Wheel“ ragen heraus aus dem Folkrock-Overkill, der im Radio gespielt wird. Stattdessen sollten Sender lieber „Heart Breaking Ways“ ins Programm nehmen. Das ist mal ein Liebeslied, das man nicht vergisst. MARIO SCHWEGMANN P 18.1., Kleine Freiheit

den der Gesellschaft und das auf eine charmante und zuckersüße Art: Die Art von Frontsängerin Alin Coen. Man hat das Gefühl, als würde die Songwriterin jedem einzelnen Zuhörer mit ihren Songs ein kleines Geheimnis verraten. Einer dieser Songs trägt den Titel „A No Is A No“ und setzt sich mit dem Thema Beziehungsgewalt auseinander. Das Lied ist auch ihr Beitrag zu „One Billion Rising“, einem Projekt gegen Gewalt gegen Frauen, für welches sie

die Schirmherrschaft in Osnabrück übernommen hat. Viel Gefühl und Hingabe liegt in allem was Alin Coen macht. Als Tochter einer deutschen Ärztin und eines mexikanischen Künstlers ist sie zweisprachig aufgewachsen, hat zwischenzeitlich in Australien und Schweden gelebt, bis sie später in Weimar landete. Schon immer spielte Musik eine wichtige Rolle in Alin Coens Leben – die endgültige Entscheidung für die Musik fiel aber erst nach einem Studium der Umwelttechnik. Kaum zu glauben, dass Alin sich auch mal mit anderen Dingen als mit Musik beschäftigt hat. So international wie ihr Lebenslauf sind auch die Texte. Sie überzeugen sowohl auf deutsch als auch auf englisch mit scharfsinnigen und selbstbewussten Lyrics. Gleichzeitig ist ihre Musik zart-melancholisch und vermittelt Leichtigkeit. Verantwortlich für diesen wundervollen Sound sind Jan Frisch (Gitarre), Philipp Martin (Bass) und Fabian Stevens (Schlagzeug). Es ist schon fast ein bisschen schade, dass die Leadsängerin dem Rest der Band auf der Bühne etwas die Show stiehlt. Auf alle Fälle geben die vier ein fabelhaftes Gesamtbild ab, dass nicht nur die Teilnahme an Stefan Raabs „Bundesvision Songcontest“ 2011 vorweisen kann. Sie waren bereits Vorband von Sting und haben den deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie „Nachwuchsförderung“ gewonnen. MAGDALENA ALTING P 5.2., Lageralle


FOTO TILL BRÖNNER

Vom Schüler zum Meister: Torsten Goods

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7.3. Osnabrück Osnabrückhalle

Butterweich Eigentlich Jazzer, aber mit einer großen Portion Pop. Torsten Goods ist einer der besten Gitarristen seiner Generation.

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m Jazz gibt es spätstens seit Norah Jones die Sparte Popjazz. Und das ist keine schlechte! Wo Jazz-Puristen sich abwenden, kommt ein neues Publikum mit Jazz in Verbindung. Vertiefendere Studien nicht ausgeschlossen. Und in diesem Fach sind die deutschen Vertreter gut aufgestellt. Allen voran si-

cher Till Brönner, aber dicht dahinter folgt schon Torsten Goods. Im Sommer ist sein neues Album „Love Comes To Town“ erschienen und das kann sich wirklich jeder besorgen, der zuhause auch Jamie Cullum hört, Roger Cicero oder Michael Bublé. Die Süddeutsche Zeitung schreibt über ihn: „Torsten Goods kann singen wie Frank Sinatra (...)“. Dazu gesellen sich die butterweichen Melodien und Licks, die er seiner markanten türkis-farbenen Jazzgitarre entlockt. Seine Songs, das sind sowohl Popjazz-Balladen und inspirierte Instrumentals als auch cool groovender Funkjazz. Wie er arbeitet, kann man

Supabond

Support von Hirnsäule. Aus Düsseldorf kommen ja nicht die schlechtesten Punkbands. Supabond exisitieren seit 2001, knüpfen stilistisch aber am Deutschpunk der 80er an (Toxoplasma, Hans-A-Plast). Sängerin Suse ist eine quirlige Frontfrau mit starker Stimme – das weckt Erinnerungen an Nina Hagen und Ideal. Vier Alben haben Supabond draußen, die letzte, „Narben“, ist von 2012. OSCH P 17.1., Bastard Club

FOTO: MARC GÄRTNER

vorband des monats

auf dem neuen Album gut am Song „Right Here Waiting“ hören. Der stammt im Original von Richard Marx – Goods überführt den Lovesong zum Jazz. Torsten Goods kam über die Plattensammlung seiner irischen Mutter zum Jazz: Oscar Peterson, Duke Ellington ... Das Talent wurde früh entdeckt, schon während der Schulzeit flog der Meisterschüler nach New York, um an Gitarren-Workshops von Größen wie John Scofield teilzunehmen. Nach der Schule geht er vollends für anderthalb Jahre in den Big Apple, um dort zu studieren und in die Jazz-Szene der Stadt einzutauchen. 2004 erscheint dann sein erstes Album: „Steppin“. Für „Love Comes To Town“ hat Torsten Goods im Studio unter anderem mit Nils Lofgren und Till Brönner zusammen gearbeitet, der ihn auch gleich fotografiert hat (Brönner ist nicht nur Jazzer, sondern auch ernsthafter Fotograf). Live wird Torsten Goods von Top-Muckern aus der Berliner Jazz-Community begleitet. Bassist Christian von Kaphengst und Felix Lahrmann, der Senkrechtstarter am Jazz-Schlagzeug, sind nur zwei. Wer sich für virtuoses Gitarrenspiel begeistern kann und Jazz mag, der auch Pop ist, wird einen harmonischen Abend verbringen. MARIO SCHWEGMANN P 23.1., Blue Note

2.4. Osnabrück Osnabrückhalle

27.04. Osnabrück Osnabrückhalle

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STADTBLATT 1.2014 29


musik

konzerttipps

Sex, Drugs & Alkohol Er ist das absolute Gegenteil von Philipp Poisel oder Knyphausen – der laute und vorlaute Liedermacher Götz Widmann.

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rgendwie feiern alle Jubiläum. Verdi, Wagner ... Auch Götz Widmann geht auf Tour, um zu demonstrieren, dass er auch nach 20 Jahren noch voll im Saft steht. Womit wir mittendrin wären in der Thematik des gebürtigen Bonners und heutigen Wahl-Schweizers: Widmann schreibt und singt am liebsten über Sex, Drogen, Alkohol, Religion, Tod und den ganzen Schwachsinn der modernen Medienwelt. Wie man das findet, liegt wie immer im Auge des Betrachters. Kritikern ist er zu vulgär, Fans lieben seine direkten, krassen Worte. Und damit diese kleine Annäherung an den ungewöhnlichen Liedermacher – oder besser: Liedervernichter – nicht nur graue Theorie bleibt, mal ein Auszug aus einem seinem Hit „Politiker beim Ficken“. Da heißt es im Refrain: „All die Jahre hab ich meine Depressionen mitgeschleppt / Heute geht’s mir besser, denn jetzt kenn ich

Wilder Widmann: Singt, was er denkt 30 STADTBLATT 1.2014

ein Rezept / immer wenn’s mich umhaut und mir schwindet der Humor /stell ich mir Politiker beim Ficken vor / stell ich mir Politiker beim Ficken vor“. Das ist böse, aber eben auch lustig. Götz Widmann hat in 20 Jahren als Liedermacher ein beachtliches Werk angehäuft. Und vermutlich für jede Situation, jeden Aspekt des Lebens einen Song geschrieben. Als da wären: „Podolski“, „Proletatier sucht Frau“, „Scheiß auf deine Ex“, „Schwanger“, „Simone de Beauvoir“, „Im Hippiebus nach Marrakesch“, „Sitzend pinkeln“ und natürlich „Requiem für Bob Dylan“. Dem er insofern nahesteht, weil auch Widmann wie der Ur-Dylan nur mit der akustischen Gitarre auf die Bühne kommt. Zum Schluss noch eine Anekdote, die sich zwischen Götz Widmann und dem STADTBLATT abspielte. Als 2003 sein Album „Drogen“ erschien, schickte Widmann auch uns ein Exemplar der CD in die Redaktion. Dem Brief lag eine ungewöhnlich große Zigarette bei, die einen süßlich-pfanzlichen Duft verströmte. Philipp Poisel verschickt wahrscheinlich Kinder-Schokolade. P 30.1., Rosenhof

MARIO SCHWEGMANN

Die Goldenen Zitronen

SCHALLEREIGNIS. Seit knapp 30 Jahren sind Die Goldenen Zitronen so etwas wie das schlechte Gewissen der deutschen Kulturszene. Auch auf dem neuen Album, „Who’s Bad?“, bleibt das so: „Das Album heißt so, weil wir als Band versuchen, schlechte Dinge zu benennen,“ sagt Schorsch Kamerun und wischt die Michael Jackson-Referenz gleich vom Tisch: „Ich mochte Michael Jackson nie.“ Doch Benennung führt nicht gleich zu Klarheit: „Sind wir die Guten? Was ist eigentlich gut und schlecht? Was ist Wahrheit, was Wahrnehmung?“, fragt Kamerun. Auf der Suche nach Antworten entstanden „Funkkleinode, Stomper und zärtlich-obsidianene Hymnen,“ wie es Infoschreiber Jochen Distelmeyer unter dem Pseudonym „Sancho“ formuliert. Songtitel wie „Unter der Fuchtel des Unbewußten“ oder „Typ, Lederjacke, in der Ecke stehend“ sprechen für sich. Und das Gleis meint: „Live immer anders und immer unschlagbar.“ „Who’s Bad? Die Goldies, wer sonst!“ (Sancho). P 30.1., Münster, Gleis 22

Ivy Quainoo

Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi

SOULPOP. Die Sängerin aus Berlin ging 2012 bei der ersten Staffel von „The Voice Of Germany“ – gecoacht von The BossHoss – als Siegerin von der Bühne. Das Album „Ivy“ ging schleunigst Gold, Ivy mit Olly Murs auf Tour. Auf dem im September erschienenen Album „Wildfires“ schrieb Quainoo an den Songs erstmals mit. Produziert wurde das Ganze von solchen Schwergewichten wie Jamie Hartman (Joss Stone) und Rob Knox (Justin Timberlake). P 10.1., Bielefeld, Ringlokschuppen

DEUTSCHRAP. 2010 begannen die Gwisdek-Brüder als Käptn Peng und Shaban. Seit zwei Jahren besteht Käptn Peng & Die Tentakel von Delfi als Quartett. Auf dem Album „Expedition ins O“ gibt es wahnwitzige Textkaskaden, funky Gitarren und jede Menge Humor. Die Zeit fand dafür die passende Bezeichnung „Schlanke-Hose-HipHop“. Also: „Hallo Hypophyse, hallo Hypothalamus!“ P 11.1., Münster, Sputnik (veranstaltet vom Gleis 22)

Stefan Gwildis & NDR Bigband

Wolf Maahn

JAZZ. Unter der Leitung von Jörg Achim Keller performt der Hamburger mit der NDR Big Band Jazzklassiker mit deutschen Texten. Im Mai erschien „Das mit dem Glücklichsein“. Der Albumtitel rekurriert auf „My Funny Valentine“. „In The Still Of The Night“ wird hier zu „In der Stille der Nacht“, „Fly Me To The Moon“ zu „Schieß mich doch zum Mond“. Viele Songs sind aus dem „Great American Songbook“ der 30er bis 60er Jahre entlehnt. Aber auch Heinz Erhardt kommt vor. P 19.1., Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle

SOLO & ACOUSTIC. Seit sieben Jahren kommt Maahn regelmäßig allein auf Tour. 2012, passend zu Maahns 30-jährigem Musikerjubiläum, erschien mit „Lieder vom Rande der Galaxis“ sein erstes Solo-LiveAlbum. Auf der Bühne: ein Barhocker, vier Gitarren, ein Mikro, ein Notenständer, eine tiefergelegte Cachon. Und Wolf Maahn natürlich, der mit „Rosen im Asphalt“, „Kind der Sterne“ oder „Vereinigte Staaten“ durch sein Werk führt. P 19.1., Münster, Hot Jazz Club


Breathless

Fettes Brot

Thy Art Is Murder

Jazzkantine

DREAMPOP. Erster „Pop am Sonntag“ des neuen Jahres. Dominic Appleton sang früher bei der 4AD-Legende This Mortal Coil. Deren Boxset sollte man sich auch mal wieder zu Gemüte führen. Seit 1984 gibt es auch schon Breathless. Das Gleis nennt Appleton nicht zu Unrecht „den britischen Großmeister der ätherischen Popmelodie“. 2012 erschien das Album „Green To Blue“, das den Produzenten Kramer schwärmen ließ: „Ich liebe einfach alles an euch!“ P 19.1., Münster, Fachwerk

EXTREME METAL. CJ McMahon, Andy Marsh, Sean Delander und Lee Stanton haben es in ihrer australischen Heimat mit Death Metal in die Charts gebracht. Zwischen Black Dahlia Murder, Behemoth, Morbid Angel und Cannibal Corpse finden Thy Art Is Murder auch die ein oder andere Melodie. Ihre Tour verstehen sie als „Kreuzzug, auf dem alle Venues mit Gleichgesinnten zerstört werden sollen.“ Frei nach dem Motto: „Get in the pit or get out of the way!“ P 22.1., Münster, Skaters Palace

DEUTSCHRAP. Im November erschien mit „3 is ne Party“ das erste Album der Brote nach fünf Jahren Studiopause. Neben Songs von der neuen Platte spielen Björn Beton, Dokter Renz und König Boris, der sich zwischenzeitlich bei Der König Tanzt austobte, natürlich auch Evergreens wie „Jein“ oder „Nordisch By Nature“. Alles mit „minimaler Musik maximal serviert.“ Im Vorprogramm der gute MC Fitti. Wenn sie eine Party schmeißen, kannste kommen. P 22.1., Bielefeld, Seidensticker Halle

HIPHOPJAZZ. Seit Anfang der 90er stehen die Braunschweiger mit unterschiedlichen Gästen für eine Gradwanderung zwischen Jazz, Soul, Funk und HipHop. Man erinnere sich nur an „55555“. Auf dem zehnten Album, „Ultrahocherhitzt“, gibt es neben der Kerncrew Gastauftritte von Nils Wogram, Joo Kraus und der Hamburger Sängerin Nora Becker. „Diese CD war lange überfällig,“ meint die Kantine, die sich zur Zeit in Bestbesetzung fühlt. P 25.1., Minden, Jazz Club Minden

10.01. FREITAGOO IVY QUAIN STAG 16.01. DONNER

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14. MÄRZ L SCHANDMAU

TAG 09.03. SONN ERMANN

JAN BÖHM

OCH 12.03. MITT W

David Knopfler & Harry Bogdanovs

ACOUSTIC POP. Ende der 70er gründete David Knopfler mit seinem Bruder die Dire Straits. Sein Gitarrenspiel ist auf dem selbstbetitelten Debüt und „Comminique“ zu hören. Doch 1980 trat David aus und somit aus dem Schatten seines Bruders. Vor allem mit Arbeiten für Soundtracks („Tatort“, „Treffer“) machte er in den 80ern von sich reden. Beharrlich nahm Knopfler zwischen 1985 und 2009 neun Alben auf, unter anderem mit Chris Rea und Eddie Reader. Vor vier Jahren erschien die Compilation „The Anthology“. Harry Bogdanovs, der in Westernhagens Live-Band spielte, ist ein musikalischer Langzeitpartner Knopflers. 2011 fand man die Zeit, in einem Londoner Studio 18 akustisch gehaltene Songs aufzunehmen. Als Akustik-Duo kommen Knopfler und Bogdanovs damit auf Tour. Und David ist genauso bescheiden wie sein Bruder: „Ich mache Musik, weil ich nichts auf der Welt lieber täte.“ P 30.1., Münster, Hot Jazz Club

NHEIMS SÖHNE MAN 14.03. FREITAG L SCHANDMAU

16. MÄRZ AS KUHN DIETER THOM

18. MÄRZ RNER FRANK TU PING SOULS & THE SLEE

G BAND 16.03. SONNTA MAS KUHN &

DIETER THO AG SOULS 18.03. DIENST ER & THE SLEEPING FRANK TURN 21.03. FREITAG ZAUBERERBRÜDERN ASP‘S VON H SIN OC 16.04. MITT W LOFERNES + MAMA RO JUDITH HO G TA 20.04. SONN XE & DLX BND SAMY DELU 18.10. SAMSTAG NYS

4 THE KILKEN & 0521 - 555 44 0521 - 66 100 TICKETS UNTER: 88 0 ELD | 0521 - 55 73 E 11 | 33609 BIELEF N M/RINGLOKSCHUPPE .CO OK BO ACE W.F WW

STADTHEIDER STRASS

STADTBLATT 1.2014 31


nachtaktiv Abtanzen im Januar Glücksgefühle

Ein paar Freunde wünschen sich mehr Disco Musik in Osnabrück. Also organisieren sie eine Party – „Disco Rocket“ – und laden Star-DJ Hans Nieswandt (1Live) ein. Was sagt der dazu? STADTBLATT: Was wirst Du auflegen, um Osnabrücker mehr Disco zu bringen? HANS NIESWANDT: Musik aus der gesamten Disco-Geschichte! Als Disco noch nicht mal Disco hieß, bis hin zu ZukunftsDisco, die noch keinen Namen hat. STADTBLATT: Disco ist ja ein weiter Begriff. Was ist für Dich Disco? HANS NIESWANDT: Ein bestimmtes Sehnsuchtsgefühl und ein bestimmtes Glücksgefühl, getrieben von einem unaufhaltsamen Rhythmus. STADTBLATT: Du hast 2002 mit „Plus Minus Acht“ ein DJ-Tagebuch veröffentlicht – heute ein Klassiker der Popliteratur. Hat sich die DJ-Kultur seitdem stark verändert? Stichwort: Digitale Revolution. HANS NIESWANDT: Digitales DJing ist sicherlich die größte Veränderung der letzten 15 Jahre in diesem Bereich. Es ist ein anderer Sport, vor allem, wenn man sich die Musik automatisch mischen lässt. Ich habe mich dem bisher erfolgreich entzogen, letztlich weil mir Plattenauflegen am meisten Spaß macht und die Versorgung mit frischen Platten immer noch hervorragend ist, wenn man sich ein bisschen kümmert. STADTBLATT: Hast Du ein neues Buch in Arbeit? Oder Ähnliches? HANS NIESWANDT: Zurzeit arbeite ich an meinem vierten Buch – einem Roman, der sich in den 70er und 80er Jahren abspielt und in dem es natürlich auch um Musik

events

geht. Mehr ist dazu im Moment allerdings schwer zu sagen! STADTBLATT: Letzte Frage: Darf man sich als Gast der „Disco Rocket“-Party bei Dir auch was wünschen? Oder sagt der berühmte Hans Nieswandt dann: „Geh mir weg mit den Bee Gees!“ HANS NIESWANDT: Man kann es ja mal versuchen! Generell halte ich es so: Wenn ich den Wunsch dabei habe, spiele ich ihn auch gerne und zeitnah, weil dann mindestens eine Person im Raum sofort sehr happy wird und ich außerdem sowieso niemals Platten mitnehme, die ich nicht auch gut finden und deshalb spielen würde. Gesteigerten Wert auf Hörerwünsche lege ich aber natürlich trotzdem nicht, da sind wir DJs alle gleich. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 18.1., Skatehalle (+ Schuboter (Anklang), Philipp Faust (Glanz & Gloria)

dj des monats Hinter’m Pult: Andreas Paul Groschek Name: Andreas Paul Groschek. Oder einfach Paul. Tagsüber sowie hinter’m Pult habe ich den gleichen Namen. Dein Musik-Stil? Deephouse Wo legst Du auf? Im Heimlich, Grand Hotel und im Neo. Wie bist Du dazu gekommen, DJ zu werden? Aus Liebe zur Musik! Deine DJ-Philosophie? Ich denke, es ist wichtig zu wissen, für wen man auflegt. Sofern verstehe ich mich als Dienstleister für den Gastronom und seine Gäste. Das leidige Thema „Vinyl only“ oder mit was ich auflege ist wurscht. Hauptsache den Leuten gefällt im Großteil die Musik! Ich mag z.B. überhaupt nicht diese Art von Kollegen, die auf Teufel komm raus ihren Stil runterspielen, obwohl die Gäste vollkommen gelangweilt sind. Das Lied ist gerade im Kommen: Nick Curly – People. Darum liebe ich es, aufzulegen: Weil ich meistens Tagesvollster bin. 32 STADTBLATT 1.2014

Ein Highlight der Hochzeitsmesse: die Modenschau

Legt auch gute Wünsche auf: DJ Hans Nieswandt

TOP 5 Dan Sir, Robyn Schulz – Never Know Me Stil&Bense – What I Say Ni No – Treetops Dan Sir – Dope Is Dope Phillip Lammers – Everybody Deine Alltime Favorites Claptone – Cream (Silversix rx) Monkey Safari – Hi Life Nick Crly – When The Wild Horse Gorge – Disco Rebeat Markus Homm – No Train To Aksaka Termine P 4.1. Heimlich P 11.1. Neo P 25.1. Grand Hotel

Kleid, Ring & Band Seit 20 Jahren organisiert Sabine Ruthemeyer die Hochzeitsmesse „verliebt – verlobt – verheiratet“. Die Projektleiterin Messen der OsnabrückHalle über Trends unter Brautleuten. STADTBLATT: Was wünschen sich die Paare von der Messe? SABINE RUTHEMEYER: Das A und O ist nach wie vor das Brautkleid. Die Damen möchten die Sachen der Aussteller anprobieren, der Freundin zeigen. Viele Bräute kommen schon mit genauen Ideen und besprechen das dann mit dem Brautmodenaussteller. Die Herren erkundigen sich nach Anzügen. STADTBLATT: Was wollen die Paare noch wissen? SABINE RUTHEMEYER: Ein großes Thema auf der Messe sind die Ringe, die sich viele Paare vor Ort aussuchen. Dann werden Fotografen gebucht. Und wer noch keine Location für die Hochzeit hat, findet auf der Messe ein großes Angebot – da muss niemand Sorgen haben, keinen tollen Ort für die Feier zu finden. STADTBLATT: Gibt es spezielle Trends? SABINE RUTHEMEYER: Immer mehr Brautpaare arbeiten mit einem Wedding Planer zusammen. Weil sie das tolle Ergebnis sehen – und

ein Wedding Planer hat verschiedene Angebote, für jeden Geldbeutel. Ein weiterer Trend ist, dass die Brautpaare wieder etwas älter werden. Das sehen wir immer an unserem Brautpaar-Wettbewerb. STADTBLATT: Wer kommt eigentlich zur Hochzeitsmesse? SABINE RUTHEMEYER: Hauptsächlich Brautpaare, die im Jahr der Messe heiraten wollen, meistens in der Zeit von Mai bis Herbst. Die Paare bringen dann ihre Freunde mit, die Familie – da kommt manchmal die ganze Sippe mit. STADTBLATT: Wie ist das bei der Musikwahl: Band oder DJ? SABINE RUTHEMEYER: Das kommt immer auf dem Geschmack der Brautleute an, und es ist auch eine finanzielle Frage, da ein DJ oft günstiger ist. Aber viele Paare wollen nicht auf Livemusik verzichten. STADTBLATT: Ein Highlight auf der Messe ist die zwei Mal täglich stattfindende Modenschau. Worauf darf man sich freuen? SABINE RUTHEMEYER: Im Fokus stehen Brautkleider. Und in jedem Jahr ist der Andrang bei den Brautmodenausstellern nach der Show groß, da die Bräute dann gesehen haben, wie ein Kleid angezogen aussieht. Zur Modenschau gehören auch die Herrenanzüge, Frisuren, Kosmetik, Schmuck und Blumen. INTERVIEW: MARIO SCHWEGMANN

P 18.-19.1., OsnabrückHalle


Achtung: Manche Termine sind vielleicht schon ausverkauft. Also besser vorher anrufen!

Auf ein Neues!

Weihnachten? Silvester? Partyzeit! Hier die Termine für die Qual der Wahl. HEILIGABEND Alando Palais

Das Fest nach dem Fest, 23h im Palais mit DJ Krid P., im Club mit DJ Flow, im Penthouse Club mit DJ FDK sowie in der Penthouse Lounge mit DJ Chris Pax. 5N Nachtbus N9, Stresemannplatz

Bastard Club

X-Mas bei Schnallenberger, 22h Eintritt frei! Jeder Kurze:1 EUR mit diversen DJs und Karaoke. 5N Nachtbus N1, Alte Poststraße

Five Elements Club

We Love Black Music, 23h Allerletzte We love Black Music-Party! 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Hyde Park

Süßer die Glocken nie klingen, 22h Rock-Pop-Alternative-Indie 5N Nachbus N8 Süberweg

Neo Club & Cuisine

Red Lips ‘4 - XXX-Mas Edition, 23h mit Sam-One, The Dopeboy, DJ Shain u.v.m. 5N Nachtbus N1, Sedanplatz

The Whisky

Heavy rockin’ X-Mas, 22h Eintritt frei! 5N Nachtbus N8, Vitihof

1. WEIHNACHTSTAG Alando Palais

Christmas On The Rocks, 22h Getränkeempfang und Penthouse-Special: Pasha Recording CD Presentation mit original Pasha-DJ von der Insel Ibiza. 5N Nachtbus N9, Stresemannplatz

Five Elements Club

OS-Gay-Night, 22.30h 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Glanz & Gloria

Mixtape, 23h 5N Nachtbus N6, Uni/OsnabürckHalle

Hyde Park

Old But Still Gold, 23h Die Hyde-Park Oldie-Party! 5N Nachtbus N8, Süberweg

Kleine Freiheit

KNKF, 22h Legendäre Party mit Elektro- und HouseDJs. 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Neo Club&Cuisine

NEO Christmas Clubbing, 23h In der Main mit Jimmy DeRoy, im Club mit Sam One und im Leib&Seele „Club30“ mit Adreas Paul Groschek. 5N Nachtbus N1, Sedanplatz

Nize Club

Xmas @ Nize, 23h Mixed Music by Sascha Kaimer. 5N Nachtbus N9, Frankenstraße

SubstAnZ

Punkkneipe, 21h Mit traditionellem Bierwichteln! 5N Nachtbus N9, Frankenstraße

Works

Ü-30 Zone, 22h Mit den Hits der letzten drei Jahrzehnte. 5N Nachtbus N4, Hannoversche Straße

BlueNote

Silvesterparty, 21.30h 5N Nachtbus N1,N5,N7, Berliner Platz

Five Elements Club

Silvester/Closing Party, 23h Mit Neujahrssekt. 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Glanz & Gloria

Silvester, 22h Mit Freisekt und Feuerwerk. 5N Nachtbus N6, Uni/OsnabrückHalle

Nize Club

Silvester @ Nize, 23h Mit Mitternachts-Prosecco und Mixed Music by Alex DaBass. 5N Nachtbus N9, Frankenstraße

Rosenhof

Silvester, 22h Mit Sektempafng, Snacks und Feuerwerk. 5N Nachtbus N4, N6, Rosenplatz

Steigenberger Hotel Remarque

Silvester, 22h 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

Silvestergala – 15 Jahre mittendrin statt nur dabei, 19h Mit Silvestermenü. 5N Nachtbus N1, Rißmüllerplatz

Lagerhalle

The Whisky

Kleine Freiheit

Silvesterparty 2013, 19h (Einlass Büffet ab 18.30h, Party 21h) Live-Musik von Vintage Area, Disco mit DJane Kirsten. Warmes Büffet, Sekt- und Cocktailbar. 5N Nachtbus N1 u. N3, Heger Tor

Neo Club & Cuisine

Silvester, 19hh Mit Gala-Buffet und Live Musik im Leib&Seele. 5N Nachtbus N1, Sedanplatz

Heavy Rockin’ Silvester-Party, 21.30h Eintritt frei! Rock, Metal &More mit DJ Rick Miller. 5N Nachtbus N8, Vitihof

Works

Silvester Special@ Works Club, 22h Minimal, Techno und Dark mit dem Techno-Quartett Osna.bebt, KlaTex, Wir machen Lauter und Unkaut. 5N Nachtbus N4, Hannoversche Straße

2. WEIHNACHTSTAG Alando Palais

Weekend Start & Schneckenpass-Party, 21.30h Freier Eintritt und Gratis Drink bis 22.30h für alle Ladies mit Schneckenpass. 5N Nachtbus N9, Stresemannplatz

Hyde Park

Inventurparty, 22h Rock-Pop-Electronics und der beste Mix aus 2013 mit DJ Jan. 5N Nachtbus N8, Süberweg

Kleine Freiheit

Weihnachten in Freiheit, 23h 5N Nachtbus N9, Hamburger Straße

The Whisky

Sicher auf Touren

Die Nachtbusse fahren in der Silvesternacht um 1.00h, 2.05h, 3.10h und um 4.15h von der Kamp Promenade in alle Richtungen. Fahrpläne im Internet unter www.vos.info oder unter Tel. 0541 2002-2211.

Absturzgefahr, 20h Eintritt frei! Mellas D-Day mit Getränkespecials. 5N Nachtbus N8, Vitihof

SILVESTER Alando Palais

Silvesterparty, 21h Mit Prosecco-Empfang, Mitternachtsberliner und Klangfeuerwerk über der Hase. 5N Nachtbus N9, Stresemannplatz

und wünschen einen guten Start ins neue Jahr! STADTBLATT 1.2014 33


bühne

Unter Strom

„Three Kingdoms“ hat es nach Osnabrück geschafft, das Frischeste (2011), was vom mehrfach preisgekrönten englischen Dramaturgen Simon Stephens zu haben ist. Es soll sich um eins der härteren Stücke handeln...

d

er letzte vehemente Ausruf im Verhör: „Ich weiß es nicht!“ Eine Lüge? „Three Kingdoms“ hat, was ein packender Krimi braucht: einen brutalen Mord, eine Reise durch Europa, einen Polizisten,

Geht es hier königlich zu? Nein, eher brutal.

34 STADTBLATT 1.2014

für den diese Reise zur Irrfahrt wird, bis er Wahrheit von Lüge nicht mehr unterscheiden kann. „Ich kann in deinen Kopf“, wird es heißen. Wem das psychologische Verwirrspiel aus Filmen wie „Fight Club“ oder

„Shutter Island“ gefällt, reibt sich bei diesem Satz die Hände. Was passiert mit dem guten Hemd, wenn man in der ersten Reihe sitzt? Während im Foyer noch die Rotweingläser geschwenkt werden, erscheint vor dem inneren Auge Kunstblut. Es spielt keine Rolle, wo man sitzt. Dominik Günthers Inszenierung greift sich auf genial einfache Weise das ganze Publikum. Schon ist man mitten im Geschehen. Lichtkegel irren durch die Dunkelheit, Schauspieler poltern herein, sie sehen allesamt von der ersten Szene an verschwitzt aus, der Saal ist in

Rauch gehüllt, die Ausstattung minimalistisch, auf die Mehrsprachigkeit des Originals wird verzichtet. Die Atmosphäre ist aber auch so dicht genug. Aggressive Verhöre, dreckige Sprache, rohe Gewalt – das mediale Gedächtnis wird unverzüglich unter Strom gesetzt. Der Fall führt Ignatius Stone und Charlie Lee von London über Hamburg nach Tallin. In Hamburg schließt sich ihnen Steffen Dresner an, ein Mann, der seinen Kiez kennt und möglicherweise mit brisanten Insiderinformationen zur Seite stehen kann. Das Trio wird gespielt von Stefan Haschke, Martin Schwartengräber und Marcus Hering. Die drei Männer tragen das Stück. Für Frauen bleibt nur die Rolle der Opfer. Zunächst brillieren Haschke und Schwartengräber als alter Hase und Nachwuchspolizist, die sich ihren Text gegenseitig zuspielen, ihn ineinander überblenden und wiederholen. Stone und Dresner entscheiden sich, die Spur von Hamburg nach Tallin auf eigene Faust weiterzuverfolgen, dritter Akt. Inzwischen wird klar, dass mit Stone irgendwas nicht stimmt, aber auch Dresner verhält sich immer verdächtiger, er weiß mehr, als er eigentlich wissen kann. Dem Zuschauer dürfte das an dieser Stelle schon relativ egal sein: es ist ein Krimi, man ist unterhalten. Marcus Hering als Dresner ist der ideale Mann für diesen Part. Lässigkeit ist sein Lieblingshobby, er spielt den Auskenner, die Rampensau wie Ronaldo beim Freistoß: unsympathisch, arrogant und einfach gut. Im Mittelpunkt aber ganz klar Stefan Haschke als Stone, der den Realitätsverlust seiner Figur durcharbeitet bis er außer Atem ist, zur Wasserflasche greifen muss. Kenner von Lynchs „Fight Club“ fühlen sich bei diesem Paar unweigerlich an Edward Norton und Brad Pitt erinnert. Das obligatorische Wort zum Sonntag fehlt im ausverkauften emmatheater dann auch nicht. Es folgen die Zahlen zum Bruttosozialprodukt des Hamburger Rotlichtmilieus: Das verdient viel mehr als ähnliche Viertel bei osteuropäischen Nachbarn. Wir halten uns nur deren Gewalt vor Augen, damit wir uns mit unserer eigenen nicht konfrontieren müssen. So weit, so gut. Und dann noch, Höhepunkt dritter Akt, dramaturgisch ,inspiriert’ durch Georg Seeßlen: im Polizisten (an sich!) werde die Gewalt „strukturell erzeugt und manipuliert“. Hört, hört! Gut und Böse steckt in jedem von uns. Das gab es spätestens schon mal 1961, kann man aber immer wieder kauen. Wird dann auch gezeigt und es spritzt doch noch ein bisschen – Hemden dürften dabei aber keinen Schaden genommen haben. DANIEL RÜFFER


Nächste Begegnung:

Thomas Lienenlüke vs. Sabine Domogala P 16.1., Lagerhalle

Some like it BEM!

Amazing Shadows

SCHATTENSPIEL Schon mal was von einem Genre namens Schattentanz gehört? Nein? Dann auf zu: Catapult Entertainment. Die sind nämlich erstmals in Deutschland. Schatten? Tanz? Akrobatische Körper werden hier zu Tieren, zu Maschinen, ganzen Städten, und das in teils rasender Geschwindigkeit. Das Versprechen: „wunderschöne Welten“ und „schönste Poesie“, ein „unvergessliches Erlebnis“ und „Körperbeherrschung in Vollendung“. Eine Wiederauferstehung des Schattenspiels der französischen Romantik? Eine Adaption des Schattentheaters aus China, Thailand, Kleinasien? Nein, dies hier ist eine völlig neue Art, Darsteller auf der Bühne nur im Dunkeln zu zeigen. Und der Reiz ist natürlich das Mitraten: HPS Was ist diesmal gemeint? P 9.1., OsnabrückHalle

Mit dem Gurkenflieger in die Südsee

SCHAUSPIEL Klingt ja ein bisschen, als würde hier gleich ein Überbleibsel aus den 50ern vor einem unbewohnten Eiland ins Meer crashen. Aber das passt nicht ganz. Christoph Nußbaumeder erzählt von Osteuropäern, die im Westen Saison-Drecksarbeit zu Sklavenlöhnen machen. Wo? Klar, auf einem Gurkenfeld. Von Minka, die sich aus Not prostituiert. Von Marlies, die aus Eifersucht vergewaltigt wird. Von Herod, der aus Verzweiflung mordet. Die Zukunft? Düster. Und dann sind da die anderen. Die, die an

Mit dem Gurkenflieger in die Südsee all dem Elend verdienen. Der Arbeitgeber, der ein mieser Ausbeuter ist. Beamte, die aus Eigennutz wegsehen. Harter Stoff. Wieviel davon wohl auch auf den Feldern rund um Osnabrück geschieht? HPS P 10. (Premiere), 17., 24., 31.1., Probebühne

Some like it BEM!

CROSSOVER Hot? Nein, offensichtlich nicht. Obwohl, doch, eigentlich schon, aber dazu später. BEM!, das sind jedenfalls Benjamin König, Enno Kraus und Miriam Dirr. Und die drei Berliner liefern uns eine „Trioperette“. Das ist eine Mischung aus Variété, Schauspiel und, klar, Oper(ette). Wir lernen Fetischist Edgar kennen, der Geld hat und adelig ist. Und Branko, der gern den Latin-Lover spielt. Und Marlene, das (hot!) „frivole Naivchen“. Text? Nein, kein Text. Aber auch stumm kann man ja eine Menge sagen. Das Versprechen der drei aus der Hauptstadt: BEM! ist „frech, humorvoll, herzzerreißend und macht Lust auf mehr“. Warten wirs ab. HPS P 24.1., Erstes Unordentliches Zimmertheater

Clavigo

SCHAUSPIEL Tja, klassischer geht es nicht. Johann Wolfgang Goethe, fünfaktiges Trauerspiel. Wir erinnern uns: Am Ende ruft Clavigo vor Maries Leiche sein: “Marie! Nimm mich mit dir!” Und nach dem Fechtkampf mit Beaumarchais, der dann folgt, ist er tot. Hach ja. Wäre er vorher nur nicht so unverfroren gewesen. Und Marie nicht so naiv. Und Beaumarchais nicht so nachtragend. Und die Gesellschaft nicht so erfolgsorientiert... Und, und, und... Ein Stück um Liebe und Verrat, um Macht und Intrige, um Schicksal und Glück. All die ganz, ganz großen Themen also. Übrigens: Schiller hat mal den Clavigo gespielt. Sicher mit HPS viel Pathos. P 1. (Premiere), 5., 8., 12., 20., 26.2., emma-theater

Thorsten Havener

GEDANKENLESEREI Nein, mit Magie hat das Ganze nichts zu tun. Und mit Übersinnlichkeit auch nicht. Und trotzdem ist der Effekt so verblüffend, dass die Süddeutsche Zeitung Havener ein „angehendes Weltwunder“ nennt. Gut, Osnabrück ist nicht Tokyo. Also kann Havener hier auch nicht sein Experiment wiederho-

Thomas Lienenlüke Griechenland ist jetzt am Ende, und was bleibt, ist nur noch Hass. Leise jammern noch die Banken – laut krakeelt noch Günter Grass. Aus: Lyros to go Sabine Domogala Kleiner Tipp: Zelebrieren Sie die Fertigstellung mit Freunden! Zeigen Sie den Sorgensack stolz herum. Das stärkt zum einen die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem neuen Freund, zum anderen geben Sie dem Sorgensack das Gefühl willkommen und angenommen zu sein! Aus: Sorgensack

len, unter 9 Millionen Menschen eine willkürlich versteckte Person mit  dem Hubschrauber zu finden. Und auch steile Bergstrecken, die er mit verbundenen Augen fahren könnte, gibt es im Rosenhof nicht. Aber in „Ich weiß, was Du denkst” liest Havener in Gesichtern, kontrolliert scheinbar den Willen der Zuschauer. Wie er das macht? Psychologie plus Suggestion plus Zauberkunst plus Körpersprache, sagt er. HPS Ganz einfach also. Oder? P 2.2., Rosenhof

Thorsten Havener

Zumba klass. Ballett Lindy Hop

www.facebook.de/stadtblatt

NEU! Modern Contemporary

Jazz Dance Stepp HipHop NIA

Tanzforum · Astrid Heinrich Heinrichstr. 17a · Tel. 0541 801880

www.tanzforum-os.de STADTBLATT 1.2014 35


sehenswert

FOTO: BAUHAUS-ARCHIV BERLIN

kunst Lou Scheper-Berkenkamp, „Normen-Menschen … weiblichen Geschlechts“

Günter Grass

„Von Ratten, Unken, Eulen, Hunden“ heißt die Schau des schnauzbärtigen, bärbeißig streitbaren Autors, der zugleich auch Bildkünstler ist – Graphiken aus drei Jahrzehnten. Ratten? Klar, „Die Rättin“. Unken? Klar, „Unkenrufe“. Hunde? Klar, „Hundejahre“. Text und Bild – bei Grass stets eine Symbiose. P 10.1. bis 8.2., BBK Kunstquartier

Linie, Kreis, Quadrat Kristin Petersmann

Das lag ja nahe: das Museum, seit jeher auch auf Fotografie fokussiert, stellte der Künstlerin aus seiner Fotoapparate-Sammlung eine Hasselblad zur Verfügung. Die Aufgabe: in New York zu fotografieren, Alltag zum Thema Arbeit. Die Schau „Was man sieht“ zeigt u.a. Szenen u.a. aus dem World Trade Center District P 26.1. bis 16.3., Museum Industriekultur

Gegenstand meiner besonderen Vorliebe

Endlich. Viele Jahr(e)zehnte haben wir gewartet auf das Werkverzeichnis der StüveSammlung, des größten Schatzes des Museums. Jetzt hat Thorsten Heese die Gemälde der Meister des 16.-19. Jahrhunderts gründlich kommentiert, darunter Jan Brueghel d.Ä., Claude Lorraine, Anton Graff, begleitet von Farbaufnahmen der 71 Werke. Dazu werden die Entstehung der Sammlung und die Biographie Stüves (1833-1911) sachkundig kommentiert. Das Buch „Gegenstand meiner besonderen Vorliebe – Die Gemälde der Sammlung Gustav Stüve“ ist bei Rasch erschienen und kostet 29,90 EUR. HPS/GF 36 STADTBLATT 1.2014

Finaler Doppelschlag in die VG-Kerbe: Arbeiten von Lou Scheper-Berkenkamp und Friedrich Teepe missionieren im Namen der einfachen Struktur.

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weimal Kunst aus dem Geist der Geometrie. In der Stadtgalerie: eine Serie von Bildern mit einem Raster von gleichgroßen Kreuzformen in rot, gelb, blau. Im Nussbaumhaus: eine Werkreihe mit dem Titel „Vorschlag an die Natur, sich zu normieren“: Männer, Frauen, Tiere, zusammengesetzt aus bunten Dreiecken, (Halb)Kreisen, Quadraten, Rauten. Beide Ausstellungen in der Tradition Vordemberge-Gildewarts. Das VG-Jahr beschert uns also zwei Varianten der konstruktiven, angewandten Kunst – interessante, überraschende Entdeckungen. Da sind einmal die Abstraktionen des 2012 ver-

Friedrich Teepe

storbenen Osnabrücker Kunsterziehers Friedrich Teepe (Gymnasium Wüste), die unter dem Label „Konkrete Kunst“ die Farb- und Formwirkungen für sich sprechen lassen. Zum anderen Lou Scheper-Berkenkamp (19011976), die mit ihren in den Zwanzigern am Bauhaus geschaffenen formal-rationalen Experimenten dem Gegenständlichen verbunden bleibt. Gerade ihre Ausstellung ist höchst sehenswert. Als ausgebildete Wandmalerin und Ehefrau des Bauhausmeisters Hinnerk Scheper arbeitete sie äußerst vielfältig. Am Bauhaus, das die Kunst zur Technik, zum Design, zur Anwendung, zur Gestaltung der Umwelt öffnete, entwarf sie für die Bauhausbühne Bühnenbilder und Kostüme. Hier wird der Einfluss der kubischen Figuren Oskar Schlemmers deutlich, des Leiters der Bühnenwerkstatt. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer angewandten Kunst sind die Kinderbücher mit ihren fantasievollen Gestalten und typografischen Elementen. Ihr herrliches Aquarell „Der Gaukler“ von 1922 lässt die skurrile Szene aus der geometrisch-prismatischen Farb- und Linienführung entstehen. Da ist viel Witz und Ironie und es erinnert an die kühle, konstruierte Poesie des Bauhausmeisters Paul Klee. Nach 45 hat sie Wandgestaltungen entworfen für verschiedene Einrichtungen: Berliner Philharmonie, Museum Ostwall Dortmund etc. Während Scheper-Berkenkamp zwischen angewandter und „reiner“

Kunst pendelt, die etwas darstellt und Geschichten erzählt, konzentriert sich Teepe völlig auf die ästhetischen Qualitäten der Farben, Formen und Materialien. Seine konkrete Kunst verweist auf nichts, vertraut allein den Wirkungen der Konstruktionen auf unsere Wahrnehmung. Es gibt neben den erwähnten Kreuzbildern in Acryl auf zartem Japanpapier Ölgemälde auf quadratischen Leinwänden mit verschieden großen Scheiben in kontrastreichen Farbzusammenstellungen. Dazu eine Serie mit textilen, an der Wand hängenden Objekten, angesiedelt zwischen Tafelbild und Plastik, die in den Raum stößt. Gestauchte, gefaltete Gebilde aus rohem Leinenstoff, mit geometrischen Mustern bemalt. „Räumliche Malerei“ nannte das Teepe. Drei dieser sinnlich-haptisch wirkenden Stoffobjekte sind zudem in der großen Bielefelder Schau über Textilkunst von 1900 bis zur Gegenwart zu sehen. Schwerpunkt ist auch dort das Bauhaus. Teepe, so lässt sich resümieren, verdient auf alle Fälle eine größere Ausstellung als jetzt in der Stadtgalerie. Alle Werke befinden sich im Besitz der in Osnabrück lebenden Ehefrau des Künstlers, die selber die ganzen Näharbeiten bei diesen übernommen hatte. Textilkunst ist also nicht nur Frauensache. GÜNTHER FRANK P „Phantastiken. Lou Scheper-Berkenkamp“, bis 9.2., Felix-NussbaumHaus/Kulturgeschichtliches Museum P „Friedrich Teepe und die Konkrete Kunst“, bis 27.1., Stadtgalerie


kunst und ausstellungen

Lässt sich eine Landschaft wirklich inszenieren? Doch, das geht. Zumindest, wenn es nicht die Landschaft selber ist, sondern ihr Abbild, ihre Essenz. Seemanns Linolschnitten liegen Fotos zugrunde. Dann beginnt ein „Prozess der Verdichtung“. Sein Effekt? Aus „Versatzstücken der Realität“ wird „ein idealer Ort“. Inszenierte Landschaften, Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt

OSNABRÜCK

Ameos Klinikum. Kunstworkshopteilnehmer stellen aus, bis 5.1. Carl Sonnenschein Haus. „Beste Freunde – eng verbunden“, bis 28.2. Deutsche Bundesstiftung Umwelt/Zentrum für Umweltkommunikation. „KonsumKompass“, bis Oktober 2014;„Goodbye Paradise – Franz Hecker: Landschaften – Natur und Traum“, bis 26.1.; „Goodbye Paradise – Landschaften im Dialog“, Arbeiten von Werner Kavermann, Uwe Lewandowski, Jannis Markopoulos und Hiltrud Schäfer, bis 26.1. DGB-Haus. Henning Heigl: „Menschenskinder, nochmal!“, bis 14.2. Diözesanmuseum. Ludwig Nolde: „Dass heilig auch menschlich stets war“, bis 27.4. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. „Kinder brauchen Frieden“, bis 19.1. Franziskushospital. Erika Sellmann-Büsching, bis April Galerie in der Mensa am Schloßgarten. Kai Jobusch, Marina Remark, Corinna Siebert, Carina Steeger, bis 28.2. Galerie KunstGenuss. K-I-S-(S) , Konstruktiv-Informell-Surreal-(Sinnliches), Werke u.a.von Jo Niemeyer, Tapiès, Schumacher, Uecker, Dali, Roberto Matta usw., bis 12.1. Galerie Letsah. Thomas Bühler: „Frei erfunden“, bis auf weiteres Katholische Hochschulgemeinde. Melanie Flack: „Rein Pflanzlich“, bis 20.2. Klinikum Osnabrück. Fotografische Gesellschaft: „Nicht das Ganze“, bis 31.12. Kreishaus. „Spielerisch konstruktiv“, bis 31.1. Kunsthaus 57. Wendelin Gräbener – Skulpturen. Andy Möbius – Malerei, bis 12.1. Kulturgeschichtliches Museum. Felix Nussbaum Haus. „Wie war das noch?“, bis 30.3. Kunsthalle Osnabrück. „Goodbye Paradise – Landschaft nach 2000“, bis 30.3., „Goodbye Paradise – Franz Hecker: Landschaften – Natur und Traum“, bis 30.3. Kunst-Quartier. „What’s new“, bis 4.1.; „Von Ratten, Unken, Eulen, Hunden“, Graphiken von Günter Grass, 10.1. bis 8.2.

Muster? Kompliziertes gibt es hier zu lernen. Nämlich, dass Künstler „ihren Werken im Rückgriff auf Muster Lokalkolorit verleihen, zugleich aber darauf vertrauen können, dass sich diese nicht-sprachbasierten, dem Dekor nahe stehenden Werke reibungslos in globale Distributionskontexte überführen lassen”. Puh. Das Muster, das verbindet, Kunsthalle,Lingen

Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt. „Schatzkammer Osnabrücker Bergland“, bis 5.1.; Antje Seemann, „Inszenierte Landschaften”, 19.1. bis 1.3. Museum Industriekultur. „Wunderbare Radiowelten. 90 Jahre Rundfunk”, bis 2.2.; Thomas Johannsmeier: Malerei, bis auf weiteres; Fotografie-Ausstellung: Kristin Petersmann: „Was man sieht“, 26.1. bis 16.3. Piepenbrock Service Center. „100 Jahre Piepenbrock“, bis Ende 2013 Planen & Bauen. „Gut verpackt – oder kann das weg?“ Installation und Photographie von Ilse Kampen und Tina Schick, bis 31.5. Stadtbibliothek. „Buchkunst aus der DDR“, bis 11.1. Stadtgalerie. „Friedrich Teepe und die Konkrete Kunst“, bis 27.1. Unikeller. „Früchte, Skizzen und Studien“, bis auf weiteres Universitätsbibliothek. „Blütenzauber – Zehn Jahre Zehntausendblütenteppich“, bis 14.2. Ursulaschule. „LIEBE zur Kunst“, bis auf weiteres Weinstube Joducus. Henning Heigl – „Mit Sack und Pack“, bis 1.4.

UMGEBUNG BAD ESSEN Schafstall. „Lichtgefangen“ – Elsbeth Cochius und Maria Pohlkemper, bis 12.1. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig gegenwärtig“, bis Sommer 2014 BELM Rathausgalerie. Silvia Zschockelt und Barbara Niehoff-Knappe, bis auf weiteres BAD ROTHENFELDE Kurpark. „Lichtsicht 4“, bis 12.1. BIELEFELD Kunsthalle. „To Open Eyes. Kunst und Textil vom Bauhaus bis heute“, bis 16.2. Kunstverein. „Museum Off Museums“, bis 26.1. BRAMSCHE Tuchmacher Museum. „Roter Faden“, textile Objekte von Annie Fischer, bis 16.3.

Architektur kann Kunst sein. Architekturfotografie aber auch. Der Niederländer Iwan Baan jettet um die Welt, im Auftrag der namhaftesten Architekten unserer Zeit, um uns zu zeigen, wie zeitgenössisches Bauen aussieht – Bauen wirklich überlebensgroßen Stils. Eine Retrospektive aus Vergangenem und Gegenwärtigem.

Iwan Baan,Architekturfotografie, MARTa, Herford

BREMEN Gerhard Marcks Haus. George Minne, „Ein Anfang der Moderne“, bis 26.1. Weserburg. „vorBILD – nachBILD“, Bremer Kinder arbeiten nach Werken Bremer Künstlerinnen und Künstler, bis 26.1. DELMENHORST Städtische Galerie. „Tauromaquia. Die Kunst des Stierkampfs“, bis auf weiteres DISSEN Kunst- und Kulturhaus. „Vom Himmel hoch da komm ich her“ – Adventskalender aus 100 Jahren, bis 5.1. EMDEN Kunsthalle. „Neuland! Macke, Gauguin und andere Entdecker“, bis 19.1.; „Franz Marc, Henri Nannen und die Blauen Fohlen“, bis 19.1. GEORGSMARIENHÜTTE Villa Stahmer. „Kunst-Stoff-Kunst“, bis 26.1. GRONAU Rock’nPopmuseum. „From Graceland to Gronau“, bis 30.3. HERFORD MARTa Herford. „Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage“, bis 26.1.; Iwan Baan, Architekturfotografie, bis 16.2. HOLZHAUSEN Gedenkstätte Augustaschacht. „Einblicke – Die unbekannten Zeitzeugen von Krieg und Judenvernichtung“, bis 31.7. LINGEN Kunsthalle. „Das Muster, das verbindet“, bis 12.1.

MELLE Alte Posthalterei. „Dem Leben Farbe geben“, Werke von Nikolaus Schuck, bis 26.1; „Querbeet”, Arbeiten von Peter Eickmeyer, 30.1. bis 23.2. METTINGEN Draiflessen. „Macht Heimat!“, bis 31.3. MÜNSTER Kunsthalle. „Die Liebe zu den Dingen“, bis 30.3. OESEDE Forsthaus. Norbert Quindt: „Wasserblicke“, bis 17.1. OLDENBURG Horst-Janssen-Museum. „Marc Chagall. Fantastische Nacht“, bis 12.1. Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. „Neue Baukunst! Architektur der Moderne in Bild und Buch“, bis 23.2. OSTERCAPPELN Alte Mädchenschule. „Es ist, wie es ist“, Architekturobjekte von Eduard Schumacher, bis 5.1. QUAKENBRÜCK Stadtmuseum. „Bitte recht freundlich – Aus Urgroßmutters Fotoalbum“ und „Familienbilder“ von Detlev Bülow, bis Frühjahr 2014 WALLENHORST Rathaus. „Farbenfroher Hochadel“ – Neuinterpretation der Malerei des 18./19. Jahrhunderts – Gemälde des Künstlers Jim ter Kuile, 13.1. bis 28.2.

V-G 2013

Zahlreiche Kunsthäuser und Galerien in Stadt und Land erinnern mit besonderen Ausstellungen an den 50. Todestag des Osnabrücker Konstruktivisten Friedrich Vordemberge-Gildewart. Sein Werk wird der Avantgarde zugerechnet und befindet sich teilweise in Besitz bedeutender Museen auf der ganzen Welt. Höhepunkt war eine V-G-Retrospektive von Juni bis Oktober in Osnabrück. www.vordemberge-gildewart.de

OSNABRÜCK Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum. „Phantastiken“. Lou Scheper-Berkenkamp, bis 9.2. BAD IBURG Hofapotheke. „Vielgestaltig Gegenwärtig“. Die Künstlergruppe Systhema, bis Sommer 2014

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kino

Stinkreicher Großkotz

So sexy war Geldwäsche noch nie: Aufstieg und Fall eines Wall Street Wolfes mit Leonardo DiCaprio

Gordon Gekko gilt als Prototyp des gierigen Bankers. Nun bekommt er Konkurrenz! Regisseur Martin Scorsese schickt mit Jordan Belfort, gespielt von Leonardo DiCaprio, den „Wolf of Wall Street“ ins Rennen.

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inanzjongleure vom Schlage eines Gordon Gekko in „Wall Street“ müssen gar nicht erfunden werden. Es gibt sie wirklich. Zum Beispiel in Gestalt von Jordan Belfort, dessen zweifelhafter Ruhm als „The Wolf of Wall Street“ nun in die Kinos kommt. Im Alter von 26 Jahren avancierte Jordan Belfort bereits zum Multimillionär. Acht Jahre später wanderte der Großkotz schwer drogenabhängig wegen Betrug und Geldwäsche in den Knast. Um schätzungsweise 200 Millionen US-Dollar soll er Anleger gebracht haben, die dumm und gierig genug waren, ihr Erspartes in seine Investment-Firma „Stratton Oakmont“ zu stecken. Trotzdem saß er nur 22 Monate ein, weil er sich auf einen Deal mit dem FBI eingelassen hat. Aber mit der Rückzahlung von gerichtlich geforderten 110,4 Millionen US-Dollar tut er sich bis heute schwer, wie die NY Daily News erst Ende Oktober feststellte. Dabei ist er nach seiner Haft als Motivations-Trainer und Bestseller-Autor auch finanziell wieder äußerst erfolgreich.

38 STADTBLATT 1.2014

„The Wolf of Wall Street“ und „Catching the Wolf of Wall Street“ heißen die beiden Autobiografien, die sich in rund 40 Ländern und mehr als einem Dutzend Übersetzungen blendend verkaufen. Klar, dass so ein Fall auch Hollywood aufhorchen lässt. Bereits im Jahre 2000, noch vor den Biografien, kam der Wirtschaftsthriller „Boiler Room“ unter dem deutschen Verleihtitel „Risiko – Der schnellste Weg zum Reichtum“ auch bei uns in die Kinos. Parallelen zu „Stratton Oakmont“ sind kein Zufall. „Boiler Room“ ist im angelsächsischen Börsenjargon zudem die Bezeichnung für dubiose Investment-Firmen, deren einziges Ziel es ist, mit betrügerischen Absichten Anlegern ihr Geld aus der Tasche zu ziehen. Jetzt hat Belfort noch mehr Geld verdient, indem er die Filmrechte an seiner Biografie veräußert hat. Die geprellten Anleger drücken mit Sicherheit bereits ihre Daumen, dass „The Wolf of Wall Street“ ein Kassenknüller wird. Dann steigen vielleicht auch ihre Chancen auf ein paar Rückzahlungen. Sie könnten Glück haben. Kein Geringerer als Produzent und Regisseur

Martin Scorsese hat sich hinter das Projekt geklemmt. Publikumsliebling Leonardo DiCaprio als Belfort sowie der steil aufsteigende Star Jonah Hill ziehen nicht nur in den USA die Massen an. Das beinahe dreistündige Mammutwerk schildert Aufstieg und Fall jenes „Wolfes“, der sich den amerikanischen Traum auf die skrupellose Weise verwirklicht. An seiner Seite steht der junge Donnie Azoff (Hill), der neben Belfort im wahrsten Sinne des Wortes vom Kellner und Tellerwäscher zum Millionär aufsteigt. Natürlich dröhnen Belfort nicht nur Unmengen von Drogen den Kopf zu, sondern auch Gier, Frauen, Macht, Geld und noch mehr Gier. Irgendwann wissen die Ganoven mit den weißen Westen wirklich nicht mehr, wohin mit dem ganzen Mammon, was zu einigen absurd-komischen Situationen führt. Scorsese, der seinen Lieblingsdarsteller DiCaprio bereits den Milliardär Howard Hughes in „Aviator“ spielen ließ, thematisiert in seinem neuen Wirtschaftsthriller insbesondere das krankhafte und ausufernde Macht-

gehabe seiner Hauptfigur. Eine ursprünglich für Coco Chanel gebaute Yacht, mit der Belfort im Film gerne als Kulisse für wilde Partys protzt, wurde beispielsweise durch den echten Belfort vor Sardinien in einem seiner vielen Anfälle von uneinsichtigem Größenwahn versenkt. Ein Sturm, so die felsenfeste Meinung des windigen Großbetrügers, könne ihm genauso wenig anhaben wie das FBI, die Börsenaufsicht und der Rest der Welt. Natürlich erscheint alles, was Scorsese hier thematisiert, nur wie Kleinkram angesichts der Bankenund Finanzkrise seit Lehman Brothers, die immer noch spürbar wütet und deren kriminelle Akteure weiter lügen und betrügen, als sei nichts geschehen. Aber eines muss man Scorsese lassen. So sexy wie in seinem Film war Geldwäsche noch nie. FRANK JÜRGENS

USA 2013. R: Martin Scorsese. D: Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Margot Robbie, Matthew McConaughey u. a. P ab 16.1., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage P 21.1., Original-Version , Filmpassage


Only Lovers Left Alive

DAS PROGRAMM 2014 – I

QUERGEDACHT Im Jahre 1868 feierten die Vampire Adam und Eva (Tom Hiddleston und Tilda Swinton) ihre dritte und letzte Hochzeit. Jetzt leben sie voneinander getrennt. Er als depressiver Rockstar in Detroit. Sie in Tanger. Aber als sie seinen Zustand spürt, kehrt sie zu ihm zurück. Jim Jarmuschs neuestes Werk „Only Lovers Left Alive“ überzeugt nicht nur als anspielungsreicher, witziger Gegenentwurf zu den derzeitigen Teenie-Vampir-Werwolffilmchen sowie die nicht endende Zombie-Welle, sondern setzt sich auch ironisch über alles hinweg, was den Stempel „Zeitgeist“ tragen könnte. Die großartige Swinton und Hiddleston, dessen herausragende darstellerische Fähigkeiten sogar als böser Stiefbruder Loki in den „Thor“-Filmen auffallen, krönen als biblisch inspiriertes Vampir-Pärchen das auslaufende FJ Kinojahr 2013. Und ja – Menschen sind die wahren Zombies. USA 2013. R: Jim Jarmusch. D: Tilda Swinton, Tom Hiddleston, Mia Wasikowska u. a. P ab 25.12., Cinema Arthouse

12 Years a Slave

GESCHICHTSLEKTION Hollywood hat häufig schöne Bilder vom US-amerikanischen Süden gezeichnet. Weitläufige Baumwollfelder, stolze Herrenhäuser, väterliche Patriarchen, freundliche schwarze Sklaven mit schlichtem Verstand, die willig dienen und schöne Lieder singen. Quentin Tarantino setzte dem mit „Django Unchained“ eine wüste Rachefantasie entgegen. Der Brite Steve McQueen, selbst schwarz, geht einen anderen Weg. Sein Film „12 Years a Slave“ basiert auf den Lebenserinnerungen Solo-

mon Northups. Sie erschienen 1853. Northup war ein freier Bürger und lebte als Familienvater in New York, als er nach Washington gelockt, dort gefangengesetzt und als Sklave in den Süden verkauft wurde. Er wurde von Halter zu Halter gereicht, geschunden, beinahe gelyncht. Seine Memoiren und damit auch deren Verfilmung vermitteln einen realistischen Einblick, was Sklaverei bedeutet. H.K. USA 2013. R: Steve McQueen. D: Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Brad Pitt, Paul Giamatti u. a. P ab 16.1., Cinema Arthouse

Neues entdecken – mit Ihrer VHS W I R F R E U E N U N S AU F I H R E N B E S U C H ! Kommunikation I Schule I Pädagogik I Deutsch als Zweitsprache Kunst I Kultur I Studienreisen I Umwelt I Gesundheit & Fitness I Politik Berufliche Weiterbildung I EDV I Fremdsprachen I Zertifikate I Psychologie Junge VHS – für Kids & Teens I Frauen unter sich I Für Ältere mit Muße

Information und Anmeldung: Volkshochschule der Stadt Osnabrück GmbH I Bergstraße 8 I 49076 Osnabrück Tel. 05 41/323 – 22 43 I Fax 05 41/323 – 43 47 I info@vhs-os.de I www.vhs-os.de Anmeldebeginn 6. Januar 2014 I Semesterbeginn 17. Februar 2014


kino die platzanweiserin

Der Medicus

Die Schönheit des Tropenwaldes: „Das Geheimnis der Bäume“ Als 1914 der Erste Weltkrieg begann, ahnte niemand, welches grausame Ausmaß dieser Krieg haben würde. Man ging davon aus, dass der Konflikt innerhalb kurzer Zeit beigelegt sei; die Soldaten umgab eine entsprechende Euphorie. 100 Jahre später nimmt Osnabrück als Friedensstadt dieses geschichtsträchtig Ereignis zum Anlass sich einem Thema zu widmen, das die Welt verändern sollte. Diverse Akteure bieten mit ihren Angeboten einen Zugang aus unterschiedlichsten Perspektiven. Der Unifilm bietet einen Einstieg ins Jahr, der kaum passender sein könnte. Der aus Osnabrück stammende Erich Maria Remarque schuf mit seinem Werk „Im Westen nichts Neues“ (7.1., Unifilm) eines der meistgelesenen Bücher der Welt, das in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurde. Lewis Milestone verfilmte den Roman, der die Kriegserlebnisse aus Sicht eines jungen Soldaten schildert, bereits unmittelbar nach dessen Erscheinen. Der Oscar prämierte Film wurde von den National-

Zwei Australier im Krieg von Çanakkale: „Gallipoli“ sozialisten zunächst zensiert und gekürzt, um nach ihrer Machtübernahme verboten zu werden. Erst 65 Jahre nach seinem Erscheinen veröffentlichte der WDR die heutige restaurierte Fassung, die nah am Ursprungswerk ist. „Gallipoli“ (21.1., Unifilm) thematisiert den Ersten Weltkriegs anhand zweier Freunde, die das Schicksal nach Çanakkale verschlägt. In einer seiner ersten großen Rollen verkörpert Mel Gibson den jun-

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gen Australien Frank, der sich gemeinsam mit seinem Kumpel Archy bei der Armee einschreibt, um freiwillig für die Briten in den Krieg zu ziehen. Nach einem Ausbildungscamp in Ägypten kommen sie in der Türkei zum Einsatz. Die Schlacht um Gallipoli, auch Krieg von Çanakkale genannt, gilt als eine der brutalsten, da sie sowohl von Land als auch von See aus geführt wurde.

Buddy

FARBSATT 1986 wurde der Roman „Der Medicus“ von Noah Gordon zum weltweiten Bestseller, seit der Buchmesse im Madrid 1999 gehört es zu den zehn beliebtesten Büchern aller Zeiten. Da ist es fast ein Wunder, dass die Verfilmung so lange auf sich warten ließ. Wer das wagt, lässt sich allerdings auch auf ein Mammutprojekt ein. Schließlich spielt die Geschichte im 11. Jahrhundert, und der Protagonist reist von England bis nach Isfahan in Persien. Also eine ganze Menge Arbeit für Kulissenbauer, Kostümbildner und Computertrickser. Zur Story: der junge Rob Cole kann den nahenden Tod von Menschen fühlen. Tragischerweise entdeckt er diese Gabe kurz vor dem Ableben seiner Mutter. Im Folgenden lernt er unter anderem von einem fahrenden Bader die Grundlagen der Heilkunst und beschließt, nach Isfahan zu reisen um vom besten Arzt der Zeit, Ibn NB Sina (Ben Kingsley) zu lernen. D/USA 2013. R: Philipp Stölzl. D: Tom Payne, Ben Kingsley, Emma Rigby u. a. P ab 25.12., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

HIMMELSBOTE Er sieht ihn, sie sieht ihn nicht. Aus dieser Idee haben Bühnen- und Filmautoren schon oft Kapital zu schlagen versucht. Herbig formte sie zu einer übersinnlichen Buddy-Komödie: Eddie ist ein Nichtsnutz, dem ein üppiges Erbe zu einem sorgenfreien Lebensstil verhilft. Schutzengel Buddy wird ausgesandt, den Sünder auf den rechten Weg zu geleiten und ihm mit der Altenpflegerin Lisa (Mina Tander) eine verantwortungsbewusste und kluge Partnerin zuzuführen. Natürlich zweifelt Eddie an seinem Verstand, als ihm dieser sanfte und etwas tappsige Lebenshelfer entgegentritt, den außer ihm niemand sehen kann ... Herbig agiert erneut als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller, kombiniert gewitzte Dialoge mit leinwandgerechten Schauwerten inklusive flotten Action-Szenen. Bemerkenswert noch, dass Herbig dem Kinofilm bei Prosieben eine Sitcom vorausschickte. H.K. D 2013. R: Michael „Bully“ Herbig. D: Alexander Fehling, Michael Herbig, Mina Tander, u. a. P ab 25.12., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

All Is Lost

Ein Vater wehrt sich: „Homefront“ Ebenfalls brutal, jedoch gänzlich ohne Realbezug, kommt „Homefront“ (ab 23.1., Filmpassage) daher. Fans von Filmen mit Jason Statham kommen voll auf ihre Kosten. Erneut bietet er den stahlharten Kerl, der sich als alleinerziehender Vater gegen rachsüchtige Dealer eines Drogenrings wehren muss, den er in seinem ehemaligen Job als DEA-Agent hat auffliegen lassen. Das Drehbuch kommt aus der Feder von Action-Star Sylvester Stallone. Mehr muss man dazu vermutlich nicht sagen. Nach all den Kämpfen auf der Leinwand bietet „Das Geheimnis der Bäume“ (ab 2.1. im Kino) dem Auge mit viel Grün Entspannung. Der Dokumentarfilm zeigt die Schönheit tropischer Wälder im Laufe der Zeit. Im Grau des norddeutschen Winters scheint es als Wohltat. Doch dann erscheinen zwischen den realen Pflanzen Animationen von Wachstum und Zerfall von Pflanzen, die stilisiert und platt genau diesen natürlichen Werdegang zeigen sollen. Leider wird damit das sonstige harmonische Bild, das vermutlich ohne diese Ergänzungen genug erzählen würde, komplett zerstört. Dann widmen wir uns wohl doch lieber dem Krieg. HANNA VON BEHR

ZWEITEXISTENZ Die Verfilmung der Kurzgeschichte von James Thurber ist bereits die fünfte Regiearbeit des Schauspielers Ben Stiller. Gleichzeitig spielt er auch den Titelhelden der skurrilen Geschichte. Der Einzelgänger Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv der Zeitschrift „Life!“. Wegen seiner Schüchternheit wird er von den Kollegen aufgezogen und von den Frauen nicht einmal wahrgenommen. Der einzige Ausweg ist für Walter die Flucht in seine abenteuerliche Fantasiewelt, in der er all die Dinge tut, die er sich im wahren Leben nicht traut. Als eines Tages das Foto zur Titelstory verschwindet, wird Walter aus seiner Fantasiewelt herausgerissen und muss sich auf eine wahre Abenteuerreise begeben. In Grönland sucht er nach dem Fotografen des verschollenen Fotos. Ben Stiller ist eine herzerwärmende Komödie gelungen. KIM RUNGE USA 2013 R: Ben Stiller. D: Ben Stiller, Kristen Wiig, Shirley MacLaine, Sean Penn, u. a. P ab 1.1., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage

ÜBERLEBENSKAMPF Mit vielen Farbtöpfen ist leicht malen. Das gilt ähnlich auch fürs Kino. Die große Kunst besteht darin, mit wenig Mitteln auszukommen. Der Autor und Regisseur J. C. Chandor nahm diese Herausforderung an. Sein existenzialistischer Abenteuerfilm „All Is Lost“ hat nur einen Schauplatz, kaum Worte, nur eine Figur. Gespielt wird der namenlose Mann von der 77-jährigen Hollywood-Legende Robert Redford, Kritikerfavorit für die kommenden Oscar-Nominierungen. In einer brillanten Vorstellung verkörpert Redford einen Segler, dessen Boot auf hoher See von einem umhertreibenden Container gerammt und beschädigt wird. Wasser dringt ein, die gesamte Elektronik fällt aus. Dann kommt auch noch ein Sturm auf ... Besonnen und unbeirrt stellt sich der Skipper den dramatischen Herausforderungen. Doch die Meeresgötter scheinen sich gegen ihn verschworen zu haben ... Kunstvoll erzeugt Chandor SpanH.K. nung. USA 2013. R: J. C. Chandor. D: Robert Redford P ab 9.1., Cinema Arthouse


Zwei vom alten Schlag

SCHWERGEWICHTLER Die Idee könnte bei einem Partygespräch oder am Tresen entstanden sein: Man nehme zwei Schauspieler, die in jüngeren Jahren einzeln in epochalen Boxer-Filmen mitgewirkt haben, und lasse sie aufeinander los. Gemeint sind Sylvester Stallone, der seine Karriere dem Erfolg des von ihm selbst verfassten BoxerDramas „Rocky“ verdankt, und Robert De Niro, der in Martin Scorseses Biopic „Raging Bull“ auf schon legendäre Weise körperlichen Einsatz zeigte. Tatsächlich gab es das Drehbuch, ehe die beiden Veteranen als Hauptdarsteller gewonnen wurde. Aber dieses Engagement macht die Sache perfekt, es ist eine Traumpaarung: Stallone und De Niro spielen zwei langjährige Rivalen, die, inzwischen im Rentenalter, von einem cleveren Boxpromoter noch einmal in den Ring H.K. geschickt werden. USA 2013. R: Peter Segal. D: Robert De Niro, Sylvester Stallone, Kim Basinger, Alan Arkin u. a. P ab 9.1., Cinema Arthouse, CineStar, Filmpassage P 8.1., Vorpremiere im CineStar

Imagine

WELTENTDECKUNG Der blinde Ian (Edward Hoggs) hat die einmalige Gabe, seine Umwelt mit Hilfe von Geräuschen wahrzunehmen. Durch Fingerschnippen oder Schnalzen erzeugt er Schallwellen, anhand derer er sich im Raum orientiert. In einer Blindenschule in Lissabon versucht er seinen Schülern diese Technik zu vermitteln. Die unorthodoxen Lehrmethoden sind nicht ganz ungefährlich und stoßen bei seinen konservativen Vorgesetzten auf Misstrauen. Vor allem die melancholische Eva (Alexandra Maria Lara) fasst jedoch durch Ian wieder neuen Lebensmut. Gemeinsam erkunden sie die Welt der Geräusche und lernen auch die kleinsten Details wahrzunehmen. Als Ian schließlich entlassen wird, wollen einige Schüler sich nicht mehr mit dem eingeschränkten Leben hinter den Schulmauern zufrieden geben. Jakimowski ist mit „Imagine“ ein feinfühliger Einblick in die Welt der KIM RUNGE Blinden gelungen. Polen/F/Portugal/GB 2012. R: Andrzej Jakimowski. D: Alexandra Maria Lara, Edward Hogg, u. a. P ab 9.1., Cinema Arthouse

20.02.2014

20 Uhr

Realschule Bad Iburg Tickets: Tourist-Information, Tel. 05403-40466

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Nicht mein Tag

BANKENKRISE Klamauk zum Jahresanfang! Nachdem in den lezten Jahren Buddy-Komödien wie „Hangover“ überaus erfolgreich waren, folgt jetzt die deutsche Antwort. Immerhin ist die Vorlage das gleichnamige Buch von „Stromberg“-Autor Ralf Husmann. Der spießige Bankmitarbeiter Till Reiners (Axel Stein) führt ein überaus langweiliges Leben zwischen Job, Frau und Kindern – bis die Bank überfallen wird. Gangster Nappo (Moritz Bleibtreu) nimmt den Besserwisser als Geisel und für beide beginnt ein Tag, auf den der Filmtitel nur zu gut passt. Denn die so völlig verschiedene Schicksalsgemeinschaft schlittert von einer Katastrophe in die nächste, lernt sich dabei aber auch kennen und schätzen und macht schließlich, wie ja fast schon zu erwarten war, noch mal richtig einen drauf. Es weiß ja keiner von beiden, wann es ihm das nächste Mal vergönnt sein wird... NB

D 2013. R: Peter Thorwarth. D: Moritz Bleibtreu, Axel Stein, Jasmin Gerat u.a. P ab 16.1., Cinema Arthouse, CineStar

Der blinde Fleck

POLITKRIMI So jemand wie Ulrich Chaussy hat gefehlt, als die Mitglieder des NSU ihre Taten begingen. Schon einmal mordeten rechtsradikale Terroristen auf deutschem Boden. 1980 tötete eine Rohrbombe 13 Besucher des Münchner Oktoberfests. Den Behörden zufolge die Tat eines waffenverliebten Sonderlings. Praktischerweise starb er bei dem Attentat, konnte also nicht mehr vernommen werden. Denn alsbald, unter anderem aufgrund der Recherchen des Reporters Ulrich Chaussy vom Bayerischen Rundfunk, zeigten sich Ungereimtheiten. Der angebliche Einzeltäter hatte Kontakte zur notorischen Wehrsportgruppe Hoffmann; auch ein V-Mann des Verfassungsschutzes scheint verwickelt gewesen zu sein. Und: wichtige Beweise wurden vorzeitig vernichtet. Im Zuge des NSU-Skandals wurde eine Wiederaufnahme der damaligen Ermittlungen gefordert. Dieser Politthriller erzählt, worum es dabei geht. H.K. D 2013. R: Daniel Harrich. D: Benno Fürmann, Nicolette Krebitz, Tessa Mittelstaedt, Udo Wachtveitl, u.a. P ab 23.1., Cinema Arthouse

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media Buch des Monats Malavita

Tonino Benacquista SCHRECKLICH NETTE FAMILIE Die Verfilmung des Romans lief gerade im Kino, mit Robert De Niro und Michelle Pfeiffer in den Hauptrollen. Wer den Film gesehen hat (aber nicht nur die!), sollte unbedingt auch das Buch lesen! Eine temporeiche Komödie um einen amerikanischen Mafia-Boss, der mit seine Familie in der Normandie Unterschlupf sucht. Warum dort und warum Mafia? Die Antwort liegt womöglich in der Biografie des Autors – ein Franzose, dessen Eltern aus Italien stammen. Tonino Benacquista wendet für seinen Plot eine alte Literaturtechnik an: der Roman wird aus vier Perspektiven erzählt. Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Jede Figur hat ihre Probleme. Und das ist das Tolle an „Malavita“, denn eigentlich geht es hier nicht um die Mafia und ihre Rachegelüste, sondern um eine Familie. Der pubertierende Sohn muss sich in der neuen Schule behaupten, die Tochter ist auf dem Weg erwachsen zu werden, die Mutter düst von einem Shopping-Termin zum MARIO SCHWEGMANN nächsten. Carl’s Books, 14,99 EUR

Seitensprung Thomas Meinecke „Analog“. Abgefahrene Kolumnen des auch als DJ arbeitende Autors und FSK-Gründers, größtenteils House und Techno. Man versteht nicht alles, kann aber immer dazu tanzen. Verbrecher Verlag, 14 EUR Till Lindemann „In stillen Nächten“. Der Rammstein-Sänger als schwarzer Romantiker, irgendwo zwischen Francois Villon und Gottfried Benn unterwegs. Große Bilder, knappe Sprache, weder blöd noch geschwollen. Wir haben Rammstein-Fans immer unterschätzt. Kiepenheuer & Witsch, 16,99 EUR David Markson „Wittgensteins Mätresse“. Endzeitroman oder Protokoll fortschreitenden Wahnsinns einer isolierten Künstlerin? Durchkonstruiert und doch wie ein authentisches Tagebuch wirkend. Postmoderner Klassiker und Buch für die einsame Insel, haha. Berlin Verlag, 22,99 EUR GW

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Koma

Jo Nesbø SCHWACHER ABGANG Klar, man soll nicht spoilern, vor allem natürlich bei Kriminalthrillern. Aber ein paar Dinge müssen gesagt werden über diesen neuen Fall des (diesmal gar nicht so) einsamen Wolfs Harry Hole. Als Warnung. Denn Nesbø, sonst grandios in Spannung und wortkarger Härte, wenn er Hole auf die Jagd schickt, gelingt hier nur Mittelmaß. Nein, fast noch nicht einmal das. Erschreckend. Da ist zum Beispiel dieses schnulzig tränenreiche Heirats-Happy End – furchtbar. Da sind diese Dutzende und Dutzende und Dutzende Seiten lebloser Dialoge. Da sind diese geifernden Sexobsessionen, die Hole plötzlich entwickelt. Da sind diese herbeikonstruierten, aber müden Höhepunkte. Keine wirkliche Handlungsidee, kein wirklicher roter Faden. Lustlos runtergeschrieben. Schade. Die einzig kühne Idee: Es ist (Vorsicht, jetzt wird gespoilert!) gar nicht Hole, der hier im Koma liegt. Denkt man natürlich, Kapitel um Kapitel. Aber Hole, obwohl vorher halbtot, ist von vornherein so gesund wie schon lange nicht mehr. Hmm. Tjaaa. An alle also, die Harry Hole bis jetzt mochten: Nicht lesen! HARFF-PETER SCHÖNHERR Ullstein, 22,99 EUR

Kiesgrubennacht

Volker Reiche ANGST Vielschichtige Autobiographie in der Form einer Graphic Novel, bislang der bedeutendste deutsche Beitrag zum Genre. Rückblicke erzählen von einer Kindheit im Dorf: Flüchtlingsleben mit einem autoritären Vater mit etwas unklarer historischer Verstrickung (ExKriegsberichterstatter) und einer klugen, aber traditionell ans Haus gefesselten Mutter. Herausbildung einer ersten künstlerischen Identität über Wilhelm Busch und Walt Disney, während der Vater die Mutter schlägt. Später verlässt er die Familie. Unterbrochen werden diese Rückblenden, deren Traurigkeit mit der wunderbaren Farbigkeit der Bilder, den meist fröhlichen Kindergesichtern, kontrastiert, von Gesprächen, die der GegenwartsErzähler mit seiner Findus-mäßigen Katze und anderen sprechenden Tieren führt. Weitere wichtige Szenen sind der Versuch einer Kontaktaufnahme 1973 und die Illustration eines kriegsverherrlichenden Gedichts des Vaters. Der Erzähler begnügt sich mit dem Hinweis, dass diese Generation „schweigen konnte und schweigen wollte“. GEORGE WEBBER Suhrkamp, 21,99 EUR

Wir Tiere

Justin Torres NABELSCHAU Selbstsuche. Der 33jährige Amerikaner Torres gilt in seiner Heimat als die aufregendste junge Stimme der USA. In seinem Erstling beschreibt er in skizzenhaften Szenen die Identitätssuche eines schwulen, puerto-ricanischen Jungen in einer Arbeiterfamilie in Brooklyn. In dieser oft homophoben Welt begibt er sich auf die Suche nach seinem sexuellen und ethnischen Selbst, um am Ende dieser verwirrenden Reise als Individuum herauszukommen. „Wir Tiere“ ist ein Buch der Extreme: extreme Liebe, extreme Gewalt, extreme Gefühle. Gerade noch singt die Mutter dem Sohn „Suzanne“ von Leonard Cohen vor, schon lässt der Vater wieder die Fäuste sprechen. Alles scheint in Hochgeschwindigkeit auf einen Abgrund zuzurasen, und am Ende wird doch so etwas wie Versöhnung erreicht. Torres, selbst Sohn eines Puerto-Ricaners, wollte keine herkömmliche Coming of Age-Geschichte schreiben. Er interessiert sich eher für vorbeirauschende Episoden, gesehen mit den Augen eines Kindes. „Wir wollen mehr.“, fängt der Text an. Und das Mehr, das dann kommt, ist vielschichtig. MALTE SCHIPPER Deutsche Verlags-Anstalt, 16,99 EUR

61 Stunden

Lee Child BLEILASTIG Jack Reacher, ehemaliger US-Militärpolizist, verschlägt es durch einen Verkehrsunfall in das kleine Städtchen Bolton in South Dakota. Er findet Unterschlupf bei einer Polizistin und bemerkt schon bald, dass die Stadt in großer Anspannung ist. Es ist ein Gerichtsprozess in Vorbereitung, die einzige Zeugin, eine alte Frau, lehnt Polizeischutz ab. Dazu gibt es ein großes Gefängnis in der Nähe des Ortes, und als hier eine Revolte ausbricht und alle Polizisten aus Bolton helfen müssen, wird die Zeugin ermordet. Reacher beginnt zu ermitteln und stellt schnell fest, dass es hier um wesentlich mehr als nur ein paar Drogen in einer Kleinstadt geht. Seine Gegner sind ihm zahlenmäßig weit überlegen, was aber nichts ist, wovon Reacher sich abhalten lässt, so dass es am Ende zum großen Showdown kommt. Die deutsche Übersetzung ist mitunter etwas trocken, trotzdem ein spannendes Buch zum einfach weglesen! Es beginnt mit Zahlen: „Fünf Minuten vor fünfzehn Uhr. Genau einundsechzig Stunden, bevor es passierte.“ Und sechzig Meilen entfernt tost ein Schneesturm. JÖRG EHRNSBERGER Blanvalet, 19,99 EUR

Wolkenfern

Joanna Bator WELTENREISE Joanna Bators Roman ist eine Reise. Die vermeintliche Hauptfigur Domenika reist aber nicht nur durch die Welt, nein, auch der Leser selbst reist durch Raum und Zeit. Bator zeigt sich dabei als exzellente Erzählerin, die stilsicher unterschiedliche zeitliche und erzählerische Ebenen miteinander verwebt. Dabei findet sie stets den richtigen Ton: mal sensibel, mal ironisch, mal lässt sie die Figuren wie Puppen an den Seilen tanzen. So schafft Bator ein facettenreiches Panorama. Sie reist durch vergangene Zeiten und Räume, in die Gegenwart, den Zweiten Weltkrieg und zu Relikten polnischer Nationalgeschichte – dem Nachttopf Napoleons. Dennoch zerfranst der Roman nicht, sondern bildet das, was Romane sein sollen: eine eigene Welt. Einmal mehr zeigt uns Bator das besondere Potenzial polnischer Gegenwartsliteratur. Und was würde man im Winter lieber tun als – richtig! – verreisen. Vorangestellt ist ein Zitat aus dem Krakauer „Illustrierten Polenkurier“, 1942: „Joasia, man kann doch nicht alles glauben, was die Leute reden.“ FABIAN KRAUSE

Suhrkamp, 24,95 EUR

Peter Kurzeck. Der radikale Biograph

Erika Schmied WEHMÜTIG 70 Jahre ist er geworden, der große Erzähler Peter Kurzeck. Dieser schöne Fotoband erschien im Sommer zu seinem runden Geburtstag, jetzt liest er sich wie ein Nachruf. Nach den üblichen freundlichen Geleitworten – im Kontrast zu einem sprachlich dermaßen genauen Autor wie Kurzeck muss jeder Beitrag vergleichsweise oberflächlich wirken – folgt ein langes Interview, das auch Ausblicke auf die geplante Fortsetzung seines zentralen autobiographischen Werks, „Das alte Jahrhundert“, bietet. Das Verfahren war nicht untypisch für Kurzeck: Es gibt HörbuchEditionen, in denen er seine Erinnerungen mündlich improvisiert. Jetzt fragt sich der Leser natürlich, wird dieses Buch mit dem aus der Provence anrufenden Jürgen noch erscheinen? Großformatige SW-Aufnahmen von Profis, aber auch aus dem Privatarchiv – das Kind Carina und die in der Tat wunderschöne Sybille ... Man hat sich ja beim Lesen schon gedacht, dass man die Leute vielleicht kennen müsste. Am Ende kannte man sie wirklich. GEORGE WEBBER Stroemfeld, 38 EUR


hörbar

STADTBLATT OSNABRÜCK

PRÄSENTIERT Marissa Meyer „Die LunaChroniken, Band 1: Wie Monde so silbern“. Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter mit zwei Stiefschwestern, ist Mechanikerin und eines Tages steht der Prinz von Luna höchstselbst in ihrer Werkstatt. Cinder? Cinderella? Aschenputtel? Jap. Aber mit Cyborgs. Und viel Gefühl. Eine Jugendbuchreihe erlebt hier ihre Hörbuchpremiere. HörbuchHamburg, 2 CDs, ca. 20 EUR

sehbar

Castle: Heat Wave – Hitzewelle. Richard Castle ist eigentlich eine TV-Figur, aber er schreibt auch Krimis (behauptet der Verlag, jaja...). Ein Immobilienmagnat stürzt in den Tod und seine Ehefrau entgeht nur knapp einem Mordanschlag. Die Dame hat eine nicht gerade durchsichtige Vergangenheit! Es liest Ausnahmeleser David Nathan. Rohde Verlag, ca. 15 EUR, nur als Download!)

Black Sabbath. Live ... Gathered In Their Masses. Im Frühjahr 2013 haben Black Sabbath ihre erste Welttournee seit 40 Jahren angetreten – es ist ein Triumphzug geworden. Wie einflussreich diese Band ist, wie immer noch brutal heavy und innovativ, das hört man auf dieser Live-DVD. Universal, ca. 10 EUR Redemption – Stunde der Vergeltung. Jason Statham steht normalerweise für knüppelharte Action. Redemption ist eher ein Drama. Statham ist ein obdachloser ExSoldat, dessen einzige Freundin entführt wird. Alte Instinkte erwachen. Ja, es gibt Action. Aber sehr dosiert. Universum Film, ca. 15 EUR Hours. Die letzte SoloHauptrolle von Paul Walker! Walker ist ein verzweifelter Vater. 2005. New Orleans geht im Sturm unter. Seine Frau stirbt bei der Geburt des gemeinsamen Kindes.

Tom Rob Smith „Ohne jeden Zweifel“. Daniels Mutter Ida wird in eine Psychiatrie eingeliefert. Verfolgungswahn. Doch Idas Geschichte über eine abgelegene Gegend von Schweden und ein vertuschtes Verbrechen lassen Daniel Nachforschungen anstellen. Es braucht drei Lesende, um das auf die Ohren zu bringen! der Hörverlag, 1 mp3CD, ca. 20 EUR

GREGORIAN

DAVID WERKER

2.1. OsnabrückHalle

13.2. Lagerhalle

Singen bekannte Filmhits

„Es kommt anders, wenn man denkt“

OWLS BY NATURE

MOOP MAMA

18.1. Kleine Freiheit

18.2. Lagerhalle

Folk-Punk

HipHop-Beats und Blasmusik

CHRISTIAN LUKAS

MARKUS KREBS Und das überlebt nur, wenn es beatmet wird. Von Hand, denn es gibt keinen Strom. Keine Wachen. Dafür aber Plünderer. Mehr Drama als Action. Aber gut. Splendid, ca. 15 EUR The Call – Leg nicht auf. Notruftelefonistin Jordan nimmt einen Anruf entgegen. Auf der anderen Seite der Leitung: Casey, ein 16jähriges Mädchen. Gefangen in einem Kofferraum. Wirklich Sinn ergibt das nicht, ist aber egal, weil es spannend und unheimlich ist. Ein Thriller für dunkle Januarabende! Universum Film, ca. 14 EUR Timer. Die Suche nach Mr. Right einmal anders – eine Uhr ermöglicht es, exakt vorauszusagen, wann frau den Richtigen findet. Oona hat aber ein Problem: Ihr Timer zeigt keine Zeit an. Da sie nicht warten warten will, geht sie eine seltsame Beziehung ein. Geheimtipp, da intelligenter als die Inhaltsangabe vermuten lässt! Anolis, ca. 13 EUR MARS/CHRISTIAN LUKAS

Der HockerRocker kommt

23.1. Rosenhof

Elektro-Pop zum Tanzen

6.3. Rosenhof

FATIH CEVIKKOLLU

OLAF SCHUBERT

23.1. Lagerhalle

7.3. OsnabrückHalle

Fatihtag!

DEAR READER Indie-Pop aus Südafrika

25.1. Kleine Freiheit

MILKY CHANCE Die Newcomer der Stunde

31.1. Hyde Park

ALIN COEN BAND Songs mit Gefühl

5.2. Lagerhalle

spielbar

Paris im Frühling. Schüsse aus einer Kunstgalerie. Ein Raub – ein Mord – und der Beginn eines neuen epischen Baphomets Fluch-Abenteuers ... Als unerschrockener Amerikaner George Stobbart und furchtlose Journalistin Nico Collard geht es auf die Spur eines gestohlenen Gemäldes – und einer geheimnisvollen Verschwörung, deren Wurzeln im Verborgenen liegen – älter als das geschriebene Wort. Bewaffnet nur mit Logik, Integrität und trockenem Humor – können George und Nico die bösen Mächte aus Vorzeit und Gegenwart überlisten und die Menschheit vor einer Katastrophe bewahren? Mit über zehn Millionen Spielern ist „Baphomets Fluch“ eine der beliebtesten Adventure-Serien der Welt. „Baphomets Fluch: Der Sündenfall“ (Revolution Software, 22,99 EUR,) setzt diese Tradition fort.

2RAUMWOHNUNG

Mit seinem neuen Programm „SO!“

FLO MEGA & THE RUFFCATS Pop-Reggae von der Waterkant

18.3. Lagerhalle

MATTHIAS EGERSDÖRFER Lädt ein zum Comedy-Basteln

21.3. Lagerhalle

SEBASTIAN PUFPAFF

Kabarett-Highlight

22.3. Rheine, Stadthalle

ANDY MCKEE

GLORIA

7.2. Rosenhof

28.3. Kleine Freiheit

Gitarrist der Extraklasse

FORTSETZUNG FOLGT

Die Band mit Klaas und Mark

Alle Präsentationen auf unserer Homepage STADTBLATT 1.2014 43


media cd des monats Stephen Malkmus And The Jicks

Adel Tawil

Lieder POP Sein aktueller Hit „Lieder“ ist ein spannendes Rätsel: Wie viele Referenz-Songs werden erwähnt? Ganz so beschwingt ist das Album nicht geworden. Eine gewisse Grundmelancholie durchweht Songs wie „Weinen“, „Wenn du liebst“ oder „Auf Sand gebaut“. Etwas aus der Reihe fällt der Track „Aschenflug“, bei dem auf einmal HipHop-Beats dominieren und Sido & Prinz Pi als Gäste rappen. Das Ding rockt ganz gut und man hätte sich mehr davon gewünscht. Universal MARS

Wig Out At Jagbags RETROROCK Der kann einfach alles. Stephen Malkmus, der mit Pavement ja eigentlich schon genug Indierockgeschichte geschrieben hat, geht zum neuen Jahr ganz steil. Mit seiner Band, The Jicks, tritt er das Wah-Wahund Fuzz-Pedal voll durch. Und entwirft einen strahlenden Spät-70er-Glamrock, der Paul McCartney genauso zitiert wie Zappa, Costello, Bowie oder Bolan. Und

Reinhard Mey

KWES

Ilp AMBIENT-SOUL Ist das noch Pop-Musik? Elektronische Beats und Geräusche, teils ohne die üblichen Songstrukturen, dazu brüchig dahingehauchter Soul-Gesang. Der britische Producer Kwesi Sey, der unter anderem mit The XX, Hot Chip und Damon Albarn gearbeitet hat, sorgt auf seinem SoloAlbum mit schweren hypnotischen Sounds für einen fast orchestral anmutenden elektronischen Soundtrack, der einen ziemlich packen kann, auf den man sich allerdings einlassen muss. Warp/Rough Trade ROGER

Tony Dekker

Prayer Of The Woods AMERICAN FOLK Tony Dekker, Sänger der fantastischen Great Lake Swimmers, baut sich auf seinem Debüt mit folktypisch einfachen Mitteln einen pastoralen Kosmos aus Schneelandschaften, beerdigten Träumen und leeren Herzen. „Everything Frozen In Snow.“ Doch die Songs strahlen eine solche Wärme und Hoffnung aus, dass der Wintermorgen nicht fern ist. Der zumeist inflationär gebrauchte Nick Drake-Vergleich humpelt hier mitnichten. His mind is golden inside. Nettwerk CHROM 44 STADTBLATT 1.2014

Jahreszeiten BOXSET Hier gibt es wahrhaftig den ganzen Mey. 26 Studioalben in MiniVinyl-Optik, aufgeteilt in vier Dekadenboxen, vier gebundene Bücher mit allen Texten, eine CD mit Coverversionen von Freunden, eine DVD mit den besten TV-Auftritten, ein hundertseitiges Buch und ein nummerierter Kunstdruck. Unkaputtbares („Gute Nacht, Freunde“), Wiederzuentdeckendes („Zeugnistag“) und Jüngeres („Spielmann“) zeigen: Mey ist einer der besten Chronisten der deutschen Geschichte. Limitiert auf 4000 Stück. Odeon/Universal CHROM

Schandmaul

die Pavement-Roots sprießen hier und da erdend durch. Wer mal wieder eine gute US-Alternative hören will und nicht Pearl Jam: bitte sehr! Domino MARS

Unendlich FOLKROCK Die Münchener müssen bei Nicht-Fans seit Jahren gegen Vorurteile ankämpfen, was nicht unverständlich ist, tummeln sich im Feld Folkrock/Mittelalter-Rock doch viele furchtbare Bands. Schandmaul gehören zu den guten. Thomas Lindner ist ein herausragender Sänger, dessen Timbre an HR Kunze erinnert. Schandmaul kriegen es hin, in jedem Song ein großes Gefühl heraufzubeschwören. Mal getragen, mal so, dass man sich vorstellen könnte, wie man dazu im Kreis tanzt. Universal MARS

Boy & Bear

Harlequin Dream AUSTRALIAN POP Bitte nicht durch das verschwurbelte Cover und den schwülstigen Albumtitel verwirren lassen: Boy & Bear aus Australien haben ein facettenreiches, ausgeschlafenes zweites Album eingespielt. In „Three Headed Woman“ hinterlässt man zu schwerem Oasis-Rock seinen „cocaine footprint“, dann croont Sänger Dave Hosking wie der junge Morten Harket, um dann britischen Folk zu spielen. A mixed bag, aber mit gutem Inhalt, produziert vom Kenner Phil Ek (Fleet Foxes).Nettwerk/Soulfood CHROM

DIE TOTEN HOSEN „Die Toten Hosen Live: Der Krach der Republik“. Über die hinter ihnen liegende Erfolgstour sagen sie, dass sie „in jenen Monaten die Zeit ihres Lebens“ hatten. Das hört man jedem Song an. Ob alte Klassiker („Liebeslied“, „Hier kommt Alex“) oder neue Hits („Tage wie diese“). Ein Pflichtkauf – nicht nur für Fans. JKP/Warner LEONA LEWIS „Christmas with love“. Wer noch schnell eine gute Weihnachts-CD braucht, sollte hier zugreifen. Leona Lewis hatte „großen Spaß im Studio“ und das hört man dem Album an. „Winter Wonderland“, „White Christmas“, „Silent Night“ – alles frisch, angemessen poppig und brillant gesungen. Das hat das Niveau der Mariah-Carey-Weihnachts-CDs. Universal MOOP MAMA „Das Rote Album“. Die Jungs sollte man sich schnell auf das Radar holen. Rap-technisch ist lange nichts Vergleichbares mehr rausgekommen, ja, das erinnert stellenweise an die genialen Kinder Productions. Oder an Freundeskreis. Und wenn Moop Mama ihre Bläser-Gruppe einbringen, dann gibt’s die gute alte Gänsehaut. Broken Silence BOHREN & DER CLUB OF GORE „Piano Nights“. Das ist ja mal eine Entwicklung. Von früherem Doom-Metal und teilweise auch Krach geht der Club deutlich in Richtung Deutschrock. Der Opener „Im Rausch“ könnte auch von Jupiter Jones sein. Manchmal übertreiben sie es sogar mit den verzerrten Gitarren. Pias INDICA „Shine“. Fünf Finninen. Die ätherischen Hochstimmen-Pop verströmen. Das klingt, so hingeschrieben, derbe ungeil. Ist aber eine lohnende Sache. Ihr Symphonic-Pop ist schon wieder so überladen, das es gut ist. Britney Spears trifft Nightwish. Im Winter, wenn es auch hier finnisch wird, ist diese Musik ein passender Soundtrack. Nuclear Blast PIPPO POLLINA „L’aapartenza“. Der Sizilianer war auch schon öfter live in Osnabrück. Ein großartiger Sänger, ein Dichter, ein Poet. Lieder voller Sehnsucht, als würde man hinaus blicken auf das Meer, kurz bevor die Sonne aufgeht („Mare Mare Mare“). Und diese Stimme! So klingt Italien. Mit „Adesso Che“ als wunderbarem Abschluss-Liebeslied. Jazzhaus Records

Diverse

Fünf Jahre TV Noir BEST OF Zum fünften Geburtstag der ungewöhnlichen wie erfolgreichen Musiksendung erscheint die dritte Kompilation. „Fünf Jahre TV Noir“ ist eine Retrospektive aus den bisherigen Sendungen. Mit dabei sind unter anderem Thees Uhlmann, Boy, Philipp Poisel und Maxim, die alle schon auf dem Kreuzberger Sofa von Gastgeber Tex Platz genommen haben. Die Beiträge sind durchgängig Live-Aufnahmen. Die Zusammenstellung erscheint als Doppel-CD und dreifach Vinyl. Motor Music CHROM

Mogwai

Rave Tapes AMBIENT ROCK Schon das achte Album der kreativen Schotten. Und mal wieder schwer zu verorten. Alles rein instrumental und irgendwie episch. Man hat ständig das Gefühl, gleich geht’s richtig los, gleicht brennt der Baum – aber Mogwai sind Meister des Nicht-Auflösens. Der finale Rave-Thrill wird dem Hörer vorenthalten, und wahrscheinlich ist dieser AmbientRock auch so cool. Wenn plötzlich Nick Cave düster losschreien würde – das würde einen nicht verwundern. Rock Action/Pias MARS


werwowas Der Veranstaltungskalender mit Spitzen-Tipps für Osnabrück und Umgebung

januar 2014

Ehrlich Brothers

Noch wohnen sie in Bünde, bald wohl in Hollywood. Die Brüder Andreas und Chris Ehrlich haben einen neuen Magie-Boom ausgelöst. Das Hamburger Abendblatt schrieb begeistert: „In der Tat erinnert der Aufwand ihrer Show stark an die großen Las-Vegas-Produktionen von Siegfried & Roy“. Mit im Programm sind brandneue Illusionen, darunter dieser Hammer: Aus einem iPad fahren sie mit einem 300 kg schweren, echten Motorrad heraus! P 24.1. OsnabrückHalle Tickets: www.osnabrueckhalle.de

Musik | Events | Partys | Bühne | Kunst | Kino | Literatur | Sport | Familie


werwowas / dezember 2013 Freitag

20 KONZERTE OSNABRÜCK Grolsch’n’Roll mit Never To Loud & Gäste, Bastard Club,

20.00 Ombre di luci - Das Weih-

20.

KABARETTFESTIVAL

LISA FELLER

Seit einiger Zeit widmen sich Comedians verstärkt dem Thema Kinder – auch Lisa Feller sagt: „Der Teufel trägt Pampers“. Die Mutter von zwei Kindern spricht aus Erfahrung, wenn sie von den Tücken mit den Nachkommen erzählt. Ganz nach dem Motto: Zwieback oder Zalando? > LAGERHALLE

20.

HEAVY METAL

CALLEJON

nachtskonzert, Haus der Jugend, 20.00

Sie sind eine der besten deutschen Metalbands. Und im Gegensatz zu fast allen Kollegen donnern Callejon nur deutsche Texte raus. Ihre Songs klingen so, als würden Metallica sich Die Ärzte zur Brust nehmen. > ROSENHOF

Callejon, Rosenhof, 20.00

Ein Abend mit dem gebürtigen Osnabrücker ist eine schillernde, charmante und abenteuerliche Reise nach Absurdistan. Er erzählt von Schlammvulkanen, liest Geschichten von seinen Begegnungen mit Henkern oder geistheilenden Fleischereifachverkäuferinnen. > LAGERHALLE

25.

ROCK ’N’ ROLL

NINA HAGEN

In den 1980ern gehörte ein Konzert des holländischen Rock ‘n‘ Roll-Sängers Herman Brood im Park zu Weihnachten wie Lametta zum Tannenbaum. In diesem Jahr kommt Nina Hagen mit Musikern seiner Band „The Wild Romance“ zum großen nostalgischen Rock-Familientreffen. > HYDE PARK

MÜNSTER Vitja & The Haverbrook Disaster & Science of Sleep & Dijn Eypro, Sputnikhalle, 20.00 Familienfest - Lancaster,

STADTBLATT präsentiert

RESTRUP

Lisa Feller - „Der Teufel trägt

Die Angefahrenen Schulkinder - „X-Mas World Tour 2013“,

Oberufener Christgeburtsspiel - Aufgeführt von Lehrern,

Schülern und Eltern, Freie Waldorfschule Evinghausen, 20.00

KINO GEORGSMARIENHÜTTE Rathaus: Kinderkino in der Vorweihnachtszeit - „Ritter Rost – Ei-

senhart und voll verbeult“, 15.00

Theatersaal, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Gentlemen’s Club, Neo Club & Cuisine, 18.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Weihnachtsmarkt-Aftershow, Sonnendeck, 20.00 Rock & Metal & more..., The

Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Ü30-Party – Live: Big Maggas und Thirty Toes, Alando

Palais, 21.00 Feel The Beat - Rock, Pop,

LINGEN

theater, 16.00

Die Angefahrenen Schulkinder - „X-Mas World Tour 2013“,

AUSSERDEM

Alter Schlachthof, 20.00

OSNABRÜCK

MELLE

Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

Outta Babylon – Getränkespecials zur Winterpause -

platz/Domhof, 12.00-21.00

Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00

Manfred Mann’s Earthband, Barclay James Harvest feat. Les Holroyd, Martin Turner’s Wishbone Ash, Ringlokschuppen, 20.00

MÜNSTER Itchy Poopzkid + Mega! Mega!, Sputnikhalle, 20.00 Burn - Wave Rock, Hot Jazz

Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK My Day Is Friday, Neo Club &

Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Weihnachtsmarkt-Aftershow, Sonnendeck, 20.00 All mixed up..., The Whisky,

Heute beginnt das nun schon traditionelle zweitägige Gastspiel der Blues Company zu Weihnachten. Am ersten Abend wird das eher besinnliche Programm ihrer akustischen Erfolgs-CD zu hören sein – inklusive dem Hit „Christmas Eve in Germany“. > BLUE NOTE

Bon Scott, Kulturzentrum BÜZ, 21.00

Indie, Electronics, 80er & 90er, Hyde Park, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Welcome to the Nize Club, Nize Club, 23.00

Jam Session, Jazz-Club, 21.00

BLUES COMPANY

Das Weihnachtskonzert mit den Big Balls - A tribute to

Them Cities, Elektrogrill, Eule, 21.00 Big Band Dorsten - Weihnachtskonzert, Hot Jazz Club, 21.00 N.Y.C. X-Mas Special - Ra The Rugged Man, Doppelgangaz, Skaters Palace, 21.00

OSNABRÜCK Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 09.15+11.15

MINDEN

AKUSTISCH

MINDEN Havana, Jazz-Club, 21.00

Klassisches Staatsballett, OsnabrückHalle, 19.00 Three Kingdoms - Simon Stephens, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Sacre - de Candia/Zöllig/Wigman, Theater am Domhof, 19.30

KIDS

Stahlwerk, 20.00

46 STADTBLATT 1.2014

Der Nussknacker - Russisches

BIELEFELD

Weihnachtsparty mit Cromdale - Celtic Folkrock, Altes

25.

OSNABRÜCK

P SIEHE TAGESTIPP Rocklegends in Concert -

DENNIS GASTMANN

BÜHNE

BRAMSCHE

P

21.

Pop, Rock, Wave, Indie, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine Freiheit, 23.00 Welcome to the Nize Club, Nize Club, 23.00

Pampers“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Letzte Runde - Von Lutz Hübner, Probebühne, 20.00 Das Osnabrücker Quintett hat sich der Musik und der Lebensfreude Italiens verschrieben. Leidenschaft ist das richtige Wort. Wenn sie spielen, dann ist das mindestens ebenso international – eine Mischung aus Chansons, Pop, Folk, Polka oder Jazz. Eine Reise in den Süden ...

LESUNG

Soundtrack of our Lives -

20.00 MotownParty, BlueNote,

21.30 Alando Christmas Club Night, Alando Palais, 22.00 Rocknacht, Hyde Park, 22.00 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00

Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

Piesberg im Fackelschein,

Museum Industriekultur, 18.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 14.00

Samstag

21 KONZERTE OSNABRÜCK Adventskonzert des Osnabrücker Domchores und Osnabrücker Jugendchores,

Dom, 16.30 Godewind - Weihnachtstour –

BIELEFELD SuperSamstag – Be invited 2.0 - Pop, Star Tracks, Rock,

Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Annie - Gastspiel der Musik & Kunstschule der Stadt Osnabrück, Musical von Charles Strouse, emma-theater, 14.00+18.00 La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30 Wünsch Dir was! Weihnachtsshow mit Improvisorium, Erstes Unordentliches

Zimmertheater, 20.00 BISSENDORF Dinner Kriminell – der Restauranttester, Wasserschloss

Schelenburg, 20.00

Best of, OsnabrückHalle, 20.00

KINO

Irish Folk Friends Osnabrück, Comeback, 20.30

OSNABRÜCK

BIELEFELD Crystal Pasture - Dorfmusik &

Rock, Zweischlingen, 21.00

Filmtheater Hasetor: Eight Shorts for one X-Mas -

Zum bundesweiten Kurzfilmtag, 22.30


LITERATUR OSNABRÜCK STADTBLATT präsentiert Dennis Gastmann - „Mit 80.000 Fragen um die Welt“, Storys & Filme von Nordkorea bis Absurdistan, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – Chemnitzer FC - 3. Liga, osnatel-arena,

14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00 QUAKENBRÜCK Artland Dragons – medi bayreuth - Basketball Bundesliga,

Es gehört fest in den

P vorweihnachtlichen Kalender – das traditionsreiche Konzert der Familie Morris. Jerome Morris, seine Frau Maire und Tochter Emer spielen irischen Folk, erzählen Geschichten aus ihrer Heimat und lassen Weihnachtsstimmung aufkommen.

KONZERTE

Dom, 20.30

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

BIELEFELD Tess Wiley, Bunker Ulmenwall, 20.30 MÜNSTER After Church Club - Smokey

Music mit Ronald Lechtenberg, Hot Jazz Club, 15.00

CLUBS&PARTY

KIDS OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Tante Friedas kleines Glück -

The Other Side Of The 80s -

Paule Maus und der Weihnachtsstern - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

23

Adventskonzert des Osnabrücker Domchores und Osnabrücker Jugendchores,

Artland-Arena, 20.00

Musical für Kinder ab vier J. und Erwachsene, Piesberger Gesellschaftshaus, 15.00

Montag

80s, 100% Vinyl, Glanz & Gloria, 19.00

SPORT OSNABRÜCK 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Tanz in den Heiligen Abend, Sonnendeck, 20.00 Christmas School Party, Alando Palais, 21.00 Endlich Weihnachten - Pop, Mainstream, Indie, Glanz & Gloria, 23.00

KINO

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

Paule Maus und der Weihnachtsstern - Ab vier J.,

Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlo-

längerte Öffnungszeiten an den Adventssamstagen, Innenstadt, 10.00-20.00 Schmuckausstellung mit Verkauf, Lagerhalle Spitzbo-

den, 11.00-18.00 Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

platz/Domhof, 12.00-21.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Eine Weihnachtsgeschichte, Musiktheaterprojekt für alle ab sechs J., Lagerhalle, 15.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00 Schmuckausstellung mit Verkauf, Lagerhalle Spitzbo-

den, 11.00-18.00 Historischer Osnabrücker Weihnachtsmarkt, Markt-

platz/Domhof, 12.00-21.00

KONZERTE

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Weihnachtsmarkt, Mehr-

Festlicher Advent IV: mit dem Frauenchor der Marienkantorei, St. Marien, 17.00 Morris Minor - Folk, Lager-

halle, 20.00

AUSSERDEM

WALLENHORST

Kastanienplatz Riemsloh, ab 15.00

22

sung vor dem Hauptfilm, 20.00

Tante Friedas kleines Glück -

Weihnachtsmarkt Riemsloh,

Sonntag

Cinestar: CineSneak - Der Überra-

Planetarium, 15.00+16.00

GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 11.00+15.00

MELLE

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Die 3 Weihnachtssternchen,

zweckhalle Kalkriese, ab 14.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice - Ausschnitte aus der „Heißen Ecke“, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Gemeinsames Weihnachtssingen, Ruller Haus, 20.00

Dienstag

24 CLUBS&PARTY OSNABRÜCK X-Mas bei Schnallenberger,

Bastard Club, 22.00 Süsser die Glocken nie klingen - Heiligabend im Hyde

Park, Rock, Pop, Elektro, Alternative, Indie, Hyde Park, 22.00 Heavy rockin’ X-Mas, The Whisky, 22.00 Das Fest nach dem Fest, Alando Palais, 23.00 We love Black Music, Five Elements Club, 23.00

MELLE

Red Lips ‘4 - xxx-Mas Edition, Neo Club & Cuisine,

Weihnachtsmarkt Riemsloh,

23.00

Kastanienplatz Riemsloh, ab 15.00

BIELEFELD

RIESTE Adventsfrühstück im Alfsee-Piazza, Restaurant Alfsee-

Piazza, 08.00

KINO BRAMSCHE Universum: Eine Nacht im Universum -

„Das Leben des Brian“, 23.00

Dienstag – Heilig Abend: Rabimmel Rabammel Rabum -

Christmas-Pop, Rock and Partyclassics, Ringlokschuppen, 22.30

Ticket-Service: Mo.–Fr. 9:00–17:00 Uhr Tel: 0541.3490-24 ticketservice@osnabrueckhalle.de www.osnabrueckhalle.de

Di. 14.01.14 · 20:00 Uhr

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS Shanghai Nights – der zauber chinas zwischen gestern und heute

Sa. 25.01.14 · 20:00 Uhr

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Figurentheater, 11.00 Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 14.30+16.30

Schülern und Eltern, Freie Waldorfschule Evinghausen, 15.00

Christmas Special, Hot Jazz Club, 21.00

AUSSERDEM Weihnachtsgeschenke - Ver-

Oberufener Christgeburtsspiel - Aufgeführt von Lehrern,

Monday Night Session -

15.00

OSNABRÜCK

BRAMSCHE

MÜNSTER

GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 15.00

KIDS

BÜHNE

RALF SCHMITZ Das perfekte Programm für alle, die nicht besinnlich am Weihnachtsbaum sitzen wollen. Stattdessen tiefschwarzer englischer Humor. Und die wohl bissigste Persiflage, die es jemals über Jesus gegeben hat.

P

„Schmitzpiepe“

So. 26.01.14 · 15:00 Uhr

SCHLAGERPERLEN… Die Wirtschaftswunder Revue „Sweethearts“ - Humor, Musik und Tanz der 50er Jahre

Fr. 14.02.14 · 20:00 Uhr

KIDS OSNABRÜCK Tierische Bescherung im Zoo

- Kinder packen Geschenke für Zoobewohner, Zoo, ab 10.00

Mittwoch

25 KONZERTE OSNABRÜCK Klangkonzert - KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 20.00 Nina Hagen’s Wild Romance

- Feat. Romanza Brava, Dany Lademacher und andere Hermann Brood Musiker, Hyde Park, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Blues Company – Rock Around The Christmas Tree -

MASSACHUSETTS DAS BEE GEES MUSICAL Music performed by THE ITALIAN BEE GEES

Sa. 15.02.14 · 15:00 Uhr

BIBI BLOCKSBERG Das Musical

Mi. 19.02.14 · 20:00 Uhr

MOTHER AFRICA CIRCUS DER SINNE Umlingo Tour 2014

Mi. 26.02.14 · 20:00 Uhr

THE 12 TENORS 12 Tenöre, 22 Welthits, eine Show

Fr. 07.03.14 · 20:00 Uhr

OLAF SCHUBERT & SEINE FREUNDE „So!“

Do. 13.03.14 · 20:00 Uhr

HELGE SCHNEIDER & BAND

Akustisch, BlueNote, 20.30 P SIEHE TAGESTIPP

Pretty Joe & die Dorfschönheiten

CLUBS&PARTY

BAP

OSNABRÜCK Punkkneipe - Dosenmucke, Kickern für lau, substAnZ, 21.00 Christmas on the rocks, Alando Palais, 22.00 KNKF - Elektro, Kleine Freiheit, 22.00 Ü-30 Zone - Kids und technofreie Zone, Works, 22.00 OS-Gay-Night, Five Elements Club, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Old But Still Gold - OldieParty, Hyde Park, 23.00 NEO Christmas Clubbing, Neo Club & Cuisine, 23.00 Xmas @ Nize, Nize Club, 23.00

Zieht den Stecker - Tour 2014

Mi. 02.04.14 · 20:00 Uhr

Sa. 05.04.14 · 20:00 Uhr

GERBURG JAHNKE Frau Jahnke hat eingeladen... mal gucken wer kommt!

Mi. 14.05.14 · 20:00 Uhr

ANNETT LOUISAN Zu viel Information - Tour 2014

Fr. 12.09.14 · 20:00 Uhr

KAYA YANAR „Around the World“ OsnabrückHalle Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück

STADTBLATT 1.2014 47


werwowas / dezember 2013 27.

ROCK & POP

TIMEZONE-BÜHNE

Heute spielen vier Bands des Labels Timezone: Therapiezentrum (Foto), Lichtjahr, C’est Lena und Laura Sutherland. Der Abend ist Start einer neuen Konzertreihe (die Indoor-Variante der Timezone-Bühne der Maiwoche). Heute zum ersten Mal: Matze Lohmöller (Safkan) als neuer Gitarrist bei Therapiezentrum. > LAGERHALLE

BIELEFELD

SCHÜTTORF

Mittwoch – 1. Weihnachtstag - Christmas Pop vs. Depe-

20. Schüttorf Rocks – Indoor Festival - Without a unicorn,

che Mode Party, Ringlokschuppen, 22.30

Entirety, My own Hostage, Herald couldn’t swim, The Redphones, Memories of Fake, John Roe, Narconaut u.a., Komplex, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 19.30

KINO FILMSTARTS R Buddy - Komödie P SIEHE KINO

Weekend Start & Schneckenpass-Party, Alando

Palais, 21.30

20.00

Inventurparty - Getränke-

Green Boys, Stadthalle, 20.00

R Das Mädchen und der Künstler - Drama R Der Medicus - Abenteuer

specials, Rock, Pop, Indie, Electronics, Hyde Park, 22.00 Weihnachten in Freiheit Indie, Pop, Kleine Freiheit, 23.00

MELLE

R Ella und das große Rennen - Komödie, Familie R Only Lovers Left Alive -

OSNABRÜCK La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30

AUSSERDEM

KIDS

Weihnachtliches Mittagsbüfett im Alfsee Piazza, Restau-

rant Alfsee-Piazza, 12.00

Donnerstag

26 27.

DONOTS

Auch 2013 feiern die Donots ihren Jahresabschluss in Osnabrück – leider sind beide Konzerte schon ausverkauft. Doch keine Panik! 2014 kann man sich die netten Punkrocker zum Beispiel auf dem Hurricane Festival reinziehen. > ROSENHOF

28.

HGICH.T

Hinter dem Ensemble stehen KunststudentInnen, AutorInnen, BarmenschInnen, MathematikerInnen, YogalehrerInnen, Antifa AktivistInnen und Theaterspackos und sorgen für buntes Treiben. Neu an Bord ist der kunstinteressierte Kriegsveteran und Ex-Oberstaatsanwalt Dietrich Kuhlbrodt, der als Opa 16 dem Projekt die Leviten liest. Das kommt an und pustet die Synapsen frei. > KLEINE FREIHEIT

BÜHNE

Drama, Romanze P SIEHE KINO

RIESTE

SPASS & BEATS

KONZERTE

Feat. The Fab BC Horns, BlueNote, 20.30 Die Kassierer, Rosenhof, 21.00

Um die Bochumer Punk-

P band ranken sich legen-

däre Geschichten – die meisten sind wahr. Fast normal sind Nackauftritte von Sänger Wölfi. Vor kurzem erst wurde Lena Meyer-Landrut als Gast der Pro7-Show „Circus HalliGalli“ damit konfrontiert.

29.

SACRE

Unter dem Oberbegriff „Sacre“ gibt es drei einzelne Tanz-Inszenierungen zu sehen: „Fiat Lux“ (Mauro de Candia), „Rauschen“ (Gregor Zöllig) und die legendäre „Le Sacre du printemps“-Choreografie nach Mary Wigman. > THEATER AM DOMHOF

48 STADTBLATT 1.2014

29.

MITTELALTER-ROCK

CORVUS CORAX

USA, Mexiko, Japan, China ... Corvus Corax haben weltweit Fans. Unter den zahlreichen Bands, die irgendwie ans Mittelalter andocken, ragen sie heraus. Ob Melodien oder Rhythmen, ob Instrumentierung oder Sound – sie gehen innovativ mit ihrem Genre um. Mit Dudelsack und ab und an auch einem flinken Gitarrensolo. > LAGERHALLE

as Schlubeck und Isabel Moretón, Schafstall, 17.00 BIELEFELD Eisheilige Nächte – Subway To Sally + Lordi, Ringlok-

schuppen, 20.00 Abba Unplugged – Tribute Show, Stadthalle, 20.00

John Cashmore, Martinikirche Buer, 19.00 SCHÜTTORF 20. Schüttorf Rocks – Indoor Festival - s. 26.12., Komplex,

19.00

CLUBS&PARTY

Vergiss die Woche, jetzt feiern, Sonnendeck, 21.00 Classic Rock Night, The Whis-

Die Macht der Sterne, Plane-

RIESTE Weihnachtliches Mittagsbüfett im Alfsee Piazza, Restau-

rant Alfsee-Piazza, 12.00

Freitag

27 OSNABRÜCK Donots - Jahresabschlusskonzert 2013 Zusatzshow, Rosenhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP

ky, 21.30 Winter Break – Erlebe den Frost am eigenen Körper,

Alando Palais, 22.00 Candys, Five Elements Club, 22.00 EMP Rocknacht Bandspecial: Best of 2013 - Rock, Metal,

Numetal, Hardcore und alles aus den Specials des Jahres, Hyde Park, 22.00 Kopfnicker - Disco, Funk, Glanz & Gloria, 23.00 Kapelle, Kapelle – Die große Freiheit Orchesternacht -

Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Welcome to the Nize Club,

Nize Club, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30

Ski King & Band - Rock ‘n’

Roll, Bastard Club, 20.00

KIDS OSNABRÜCK Dornröschen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00 TECKLENBURG Ferien für den Weihnachtsmann - Ab zwei J., Krokodilthe-

ater, 16.00

BAD ESSEN Weihnachtliches Konzert für Panflöte und Harfe - Matthi-

Celtic Christmas - Kaybee &

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

OSNABRÜCK

Tango-Weihnachtskonzert mit Gabla-Blüml, Piesberger Blues Company – Rock Around The Christmas Tree -

Zurück zu Hause Festival – Casper, Ringlokschuppen,

tarium, 17.00

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

Gesellschaftshaus, 20.00

BIELEFELD

OSNABRÜCK Boom, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00

OSNABRÜCK Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 11.00

KONZERTE

TANZ

Todeskommando Atomsturm, substAnZ, 21.00

OSNABRÜCK Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00

P SIEHE KINO

ROCK

CLUBS&PARTY

Klangkonzert - KlangDuo Hilmar Hajek & Jörg Kerll, Gertrudenkirche, 20.00 Timezone Bühne - Vier Bands des Osnabrücker Labels: Lichtjahr, Therapiezentrum, Laura Sutherland, C’est Lena, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

Country, Rock’n’Roll, Psychobilly – der Ski King hat alles drauf. Angefangen als Elvis-Imitator und Interpret von Johnny-CashSongs, schreibt der gebürtige Amerikaner mit seiner Band inzwischen auch eigene Songs. Und nennt das Country-Trash.

P

AUSSERDEM DISSEN Doppelkopfturnier für Gäste und Mitglieder, Schützenhaus

Aschen, 19.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00


Samstag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Donots - Jahresabschlusskonzert 2013, Support: Damniam, Rosenhof, 19.30 STADTBLATT präsentiert HGich.T - „Lecko Grande“, Klei-

ne Freiheit, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Custard Pies - Tribute to Led

Zeppelin, Lagerhalle, 20.00

Our Darkness - Gothic EBM, Industrial, Works, 22.00 F**k Me Now And Love Me Later, Five Elements Club,

23.00 We Say Dance! - Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Audiovi-

suelle Partyreihe, Pop, Rock, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Welcome to the Nize Club,

Nize Club, 23.00

GEORGSMARIENHÜTTE Weihnacht in Herz Jesu Chorkonzert, Herz Jesu-Kirche, 17.00

Verkaufsoffener Sonntag,

MÜNSTER

GEORGSMARIENHÜTTE

After Church Club - Ulli Stem-

meler Band, Hot Jazz Club, 15.00 Veronica Sbergia feat. Delta Boys - Blues, Hot Jazz Club,

SuperSamstag – Bauchkribbeln: Die Single Party - Pop,

CLUBS&PARTY

Star Tracks, Electro, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

Die Kunden werden unruhig

GMHütte on Ice - Darbietungen von „Dinner for One“, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Montag

Dr. Living Dead & Dust Bolt,

Sputnikhalle, 20.00

OSNABRÜCK

tarium, 17.00

20.00

BIELEFELD

BÜHNE

Innenstadt, 13.00-18.00 Kosmische Evolution, Plane-

SONNTAG Osnabrück macht auf

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30

29. Dez.

30 KONZERTE

aß & er p s n h Eisba achtszaub Weihn

.14 05.01 .13 – aße 1 .1 5 2 tr der S Oese

OSNABRÜCK 11th Blue Monday Jam in concert - Special vocal guest:

Dede Priest, Lagerhalle, 20.00

MÜNSTER Ice Age live! – Ein mammutiges Abenteuer, MCC Halle

www.gmhuette-on-ice.de

13 – 18 Uhr

Münsterland, 17.00

LITERATUR Custard Pies aus Münster sind eine Led-Zeppelin-Coverband und haben alle Klassiker der Rocklegende drauf. Von „Whole Lotta Love“ bis „Stairway To Heaven“.

P

BIELEFELD Backes, Beune, Brohm - Co-

medy-Lesung, Zweischlingen, 21.00

KIDS

St. Marien, 20.00

OSNABRÜCK Dornröschen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

Starlight Excess, Alando

TECKLENBURG

Paul Hindemith I: Das Orgelwerk - Zum 50. Todestag,

Palais, 22.00 BAD ESSEN

Ferien für den Weihnachtsmann - Ab zwei J., Krokodilthe-

BÜHNE OSNABRÜCK Club d’Europe - Carsten Golbeck, emma-theater, 19.30 Sacre - de Candia/Zöllig/Wigman, Theater am Domhof, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Ehrlich Brothers - Zauberbrü-

der, Stadthalle, 15.00+19.00

ater, 16.00

Ice Age live! – Ein mammutiges Abenteuer, MCC Halle

AUSSERDEM

Münsterland, 11.00+14.30+18.00

Konzert – Gesang und Gitarre: Interloop - Matthias Ehrig

49. Osnabrück-Börse und Großtauschtag - Verein für

und Franziska Hudl, Schafstall, 20.00 BIELEFELD Young Rebel Set, Forum,

21.00 MÜNSTER Radau gegegn HIV 23 - War

from a Harlots Mouth, Amenra, Svffer, Sputnikhalle, 20.00 Jochen Schrumpf Electric Groove - Fusion & Jazz-Rock,

OSNABRÜCK

Philatelie u. Numismatik „Niedersachsen“, OsnabrückHalle, 08.00-15.00 Weihnachtsgeschenke - Verlängerte Öffnungszeiten an den Adventssamstagen, Innenstadt, 10.00-20.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Hot Jazz Club, 21.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00 Wechselstrom, Grand Hotel, 19.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Keep Calm and Listen to Kid Vincent, Sonnendeck, 21.00 The Metal Breakdown – Jahresabschluss-Party - „Wre-

Sonntag

29

cking Crew Osnabrück“, The Whisky, 21.30 Whatever happened to the 80’s? - Getränkespecials, 80er

BIELEFELD

Pop, Rock, HipHop, New Wave, Trash, Hyde Park, 22.00

KIDS OSNABRÜCK

The Busters & Django 3000,

Forum, 21.00

MÜNSTER Monday Night Session - Hot

Jazz Club Allstars Jahresabschluss-Session, Hot Jazz Club, 21.00

Das kleine 1x1 der Sterne,

CLUBS&PARTY

Planetarium, 15.00+16.00

OSNABRÜCK

Der Maulwurf Grabowski -

Nach dem Kinderbuch von Luis Murschetz, für Kinder ab drei J., Lagerhalle Spitzboden, 15.30 Dornröschen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Aktive Erlebnistouren am Piesberg und über 3 Osnabrücker Berge mit dem Audio Guide, Museum Industrie-

kultur, 10.00-18.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

KONZERTE OSNABRÜCK Corvus Corax - Mittelalter Rock, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

nen Gast ein: Dede Priest. Die aus Dallas (USA) stammende Sängerin vereint in ihrer tollen Stimme Blues, Soul und Jazz und stand schon mit Stars wie Harry Belafonte auf der Bühne.

MÜNSTER

Kipp, (Punk) The Sentiments (Punk), Basement Apes (Rock), Trio, 19.30

Ini: Rock no. 10 - Fenster Auf

Die traditionelle Mon-

P tagsrunde lädt sich ei-

Räp im Rausch, Tiefenrausch,

19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00

BÜHNE OSNABRÜCK Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

MÜNSTER Ice Age live! – Ein mammutiges Abenteuer, MCC Halle

Münsterland, 14.30+18.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überraschungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 Filmpassage: Sneak Preview - Mit Verlosung vor dem Hauptfilm, 20.00

AUSSERDEM Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

STADTBLATT 1.2014 49


werwowas / januar 2014 Dienstag

31 Gregorian, das sind erstklassige Sänger aus England, die als Mönche auftreten. Die Gruppe stellt ihr neues Programm „Epic Chants“ vor – Songs aus bekannten Kinofilmen im Mittelalter-Sound. Dazu wird es eine spektakuläre Licht- und Pyroshow geben. > OSNABRÜCKHALLE

3.

UNPLUGGED

SINGER-SONGWRITER SLAM

Heute steht die dritte Vorrunde an. Und der Zulauf zum Slam wird immer größer. Songwriter aus dem ganzen Norden und bis nach NRW stellen sich mit ihren Songs dem Votum des Publikums. Vielleicht ist ja der nächste Max Prosa dabei? > LAGERHALLE

KINO

LITERATUR

AUSSERDEM

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Märchenmond - Eine lange Nacht voller Märchen und Musik – die andere Art um das neue Jahr zu begrüßen, Steinwerk Ledenhof, 20.00

Silvesterkonzert David & Götz – Die Showpianisten -

BRAMSCHE Universum: Die Feuerzangenbowle,

Konzert an zwei Flügeln, Theater, 18.00

AUSSERDEM

MÜNSTER

34. OTB-Silvesterlauf, Ab

OTB-Center, ab 11.20

fett, Live-Musik, Party, Hot Jazz Club, 18.00

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 11.00-16.30

CLUBS&PARTY

KONZERTE

Silvester 2013/14, Neo Club &

OSNABRÜCK

Cuisine, 19.00

rant Alfsee-Piazza, 18.30

Heavy Rockin’ SilvesterParty, The Whisky, 21.30 Silvester - Indie, Pop, Elektro,

Glanz & Gloria, 22.00 Silvester - Indie, Pop, Rock,

Kleine Freiheit, 22.00

Anfang 2014 erscheint das Debütalbum von Pasco Tom, das der Londoner gerade fertiggestellt hat. Eine Mischung aus Blues, Soul und Reggae. Typisch für seinen Sound ist der Klang seiner Weissenborn-Gitarre – eine Marke, die Ben Harper und John Butler populär gemacht haben. > BIG BUTTINSKY

Silvester 2013 - Partyhits aus

den 90ern & 00ern, Rosenhof, 22.00 Osna bebt - Techno, Electro, MNL, Works, 22.00 Silvester/Closing Party, Five Elements Club, 23.00 Silvester @ Nize, Nize Club, 23.00

NUTELLICA

Damit auch alle wissen, dass 2014 angefangen hat, blasen Nutellica das Oberstübchen frei. Die Band spielt die Songs von Metallica, so detailgetreu wie möglich. Von Klassikern wie „Seek & Destroy“ oder „Master Of Puppets“ bis zu jüngeren Sachen. > ROSENHOF

50 STADTBLATT 1.2014

5.

TANZ & MUSIK

MAGIC OF THE DANCE

Irische Musik vor dem Hintergrund einer dramatischen Liebesgeschichte – was will man mehr. „Magic Of The Dance“ ist eine der beliebtesten Tanzshows weltweit. Mit atemberaubenden Tanzeinlagen und beeindrucken Stepp-Nummern. > OSNABRÜCKHALLE

1

KONZERTE OSNABRÜCK Neujahrskonzert des Osnabrücker Symphonieorchesters, OsnabrückHalle, 17.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineScream: Paranormal Activity – Die Gezeichneten,

20.15 FILMSTARTS R Das erstaunliche Leben von Walter Mitty - Abenteuer, Komödie P SIEHE KINO

OSNABRÜCK

HEAVY METAL

Mittwoch

Montag – Silvester -

BÜHNE Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 15.00+19.00 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 17.00+20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 18.00

STADTBLATT präsentiert Gregorian – Epic Chants 2014, OsnabrückHalle, 20.00

BIELEFELD 80s/90s, Black Music, Ringlokschuppen, 22.30

4.

2

Silvesterbüfett und anschließender Tanz, Restau-

genberger Hotel Remarque, 19.00 Silvesterparty - Soundshine Entertainment, Thirty Toes, Route 66, Alando Palais, 21.00 Silvesterparty 2013 - Live Musik von „Vintage Area“, Disco bis zum Sonnenaufgang, warmes Büfett, Sekt- & Cocktailbar, Lagerhalle, 21.00 Silvester mit DJ, Sonnendeck, 21.00 Silvesterparty 2013 / 2014 Mit DJ und beheiztem Raucherzelt, BlueNote, 21.30

PASCO TOM

Donnerstag

RIESTE

Silvestergala – 15 Jahre mittendrin statt nur dabei, Stei-

SONGWRITER

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, 11.00-16.30

OSNABRÜCK

Paint It Blue & Friends - Bü-

OSNABRÜCK

3.

OSNABRÜCK Kalif Storch - Wilhelm Hauff, Maria Schneider, ab sechs J., Theater am Domhof, 15.00

KONZERTE St. Marien, 22.30

GREGORIAN

Münsterland, 15.00+19.00

KIDS

18.00

LINGEN KONZERT

Ice Age live! – Ein mammutiges Abenteuer, MCC Halle

IBBENBÜREN Die kleine Hexe - Kinderstück nach dem Buch von Ottfried Preußler, Schauburg, 16.00

Silvester-Orgelkonzert,

2.

MÜNSTER

6 SORTEN

STEAKS!

MAREDO · DRY AGED BLACK ANGUS US & AUS BISON · WAGYU

P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Thursday. Das Gastro-Silvester, Neo Club & Cuisine,

18.00 Hotellounge - Mit Becks

Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

KINO FILMSTARTS R Das Geheimnis der Bäume - Dokumentation R Das merkwürdige Kätzchen - Drama, Komödie, Familie R Imagine - Drama P SIEHE KINO R One Zero One - Dokumentation R Reaching for the Moon Drama, Biografie R StreetDance Kids - Komödie R Paranormal Activity: Die Gezeichneten - Horror

KIDS

Gut gegen Nordwind – Silvestergala - Nach dem Roman

OSNABRÜCK

von Daniel Glattauer mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle, 19.00

tarium, 15.00

BIELEFELD Das Phantom der Oper,

Stadthalle, 18.00

Der Regenbogenfisch, Plane-

AUSSERDEM Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00


Freitag

3

KONZERTE OSNABRÜCK Singer-Songwriter Slam 2013/2014 - 3. Vorrunde,

Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Songs & Whispers - Pasco Tom, Big Buttinsky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK My day is Friday (Hangover Edition), Neo Club & Cuisine,

18.00 Hin und Becks - Mit dem DJ-

Team DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 We Love Rock, The Whisky, 20.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Thank god its friday, Nize Club, 22.00 New Years Wave - Gothic, Wave, Rock, Bastard Club, 23.00 Golden Age – 80er Jahre Party, Glanz & Gloria, 23.00 Beatstreet - HipHop, Kleine

Freiheit, 23.00 BIELEFELD Fieser Freitag - EBM, Industrial, Wave, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 Improteus - Improtheater, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

KONZERTE OSNABRÜCK Dance United - Die Tanzschule Kerstin Albrecht – Tanzschulshow, OsnabrückHalle, 16.00 Grolsch’n’Roll mit Hayser & El Camino, Bastard Club, 19.00 Nutellica - Metallica Tribute

aus Osnabrück, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MINDEN B.B. & The Blues Shacks -

Rhythm & Blues, Jazz-Club, 21.00 MÜNSTER Feed The Ghost + Mennies -

Indie, Gleis 22, 20.00 RHEINE Neujahrskonzert – JungeBläserPhilharmonie, Stadt-

OSNABRÜCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Betreutes Singen mit Flehr + Karaoke Allstar Band, Big Buttinsky, 21.00 Tanztrupp: Tornado - Rock, Metal & Alternative, Bastard Club, 22.00 00Glanz...Die Lizenz zum Tanzen - 00er Party, Pop, Rock,

Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und -

Pop, Kleine Freiheit, 23.00 Just Nize, Nize Club, 23.00 Rock den Rosenhof, Rosenhof, 23.00 Version - Elektro, Unikeller, 23.00 Afro Vibes, Works, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Welcome 2014 - Pop, Star Tracks, Ener-

getic, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE

OSNABRÜCK

BIELEFELD

Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Abend der Harmonie im Cabriosol, Cabriosol im Schinkel-

bad, 20.00-23.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Samstag

4

OSNABRÜCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00 Ostpreußen - Dia-Multi-Vi-

sions-Show, Lagerhalle, 15.00 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00 Island – Insel aus Feuer und Eis - Dia-Multi-Visions-Show,

Lagerhalle, 17.30 Neuseeland - Dia-Multi-Visions-Show, Lagerhalle, 20.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

Sonntag

CLUBS&PARTY

KIDS

Die Nacht der Musicals – Highlights aus weltbekannten Musicals, Stadthalle, 19.00

AUSSERDEM

halle, 19.30

OSNABRÜCK Sacre - de Candia/Zöllig/Wigman, Theater am Domhof, 19.30 Kalla Wefel - Die Erschöpfungsgeschichte – Best of aus 25 Jahren Kabarett, Lagerhalle Spitzboden, 20.00

BIELEFELD

GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 15.00

Die 3 Musketiere – Das Musical on Tour, Stadthalle,

19.00 Anna Piechotta - „Komisch –

im Sinne von seltsam“, Musikkabarett, Zweischlingen, 21.00 The Von Duesz, Forum, 22.00

SPORT QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Riesen Ludwigsburg - Basketball

5

3. Muckertreff im BÜZ, Kul-

turzentrum BÜZ, 11.00 MÜNSTER Jazzfrühstück, Pension

Schmidt, 11.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00

BÜHNE OSNABRÜCK La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 15.00 Magic of the Dance - IrishDance-Show, OsnabrückHalle, 18.00 P SIEHE TAGESTIPP

Veranstalter: Osnabrücker Veranstaltungs- und Kongress GmbH

Ticket-Service OsnabrückHalle · Schlosswall 1–9 · 49074 Osnabrück Telefon 05 41. 34 90 -24 · ticketservice@osnabrueckhalle.de · www.osnabrueckhalle.de

Oststraße 65 Tel.: 05 41/2 47 80 www.ostbunker.de Samstag

feat.

Einlass: 20 Uhr Eintritt: AK 15 €, VVK 12 €+ Gebühr Samstag

NIGHTFALL - ROXISM PANZER SQUAD WHEN YOU SCREAM

Programm mit den besten Wettbewerbsfilmen vom Int. Trickfilm Festival Stuttgart, 18.00

OSNABRÜCK Ferien für den Weihnachtsmann - Ab zwei J., Figuren-

Einlass: 19 Uhr · Eintritt: 5 €

U-21 Bandcontest Bewerbungen bis zum 31. Januar! VORSCHAU Samstag

Punk-Konzert

08.02.

FIRST OF MAY - DISCORD STILLE RESERVE

Samstag

Blackmetal-Konzert

22.02.

THAKANDAR - OCCULTUS LARVAE

theater, 11.00

KIDS OSNABRÜCK

Der Regenbogenfisch, Plane-

Ferien für den Weihnachtsmann - Ab zwei J., Figuren-

Best of Tricks for Kids - Kurz-

tarium, 15.00 filme für Kinder, ab vier J., Lagerhalle, 15.30 P SIEHE FAMILENSACHE

Hauskonzert

25.01. END OF THE BRIDGE

Lagerhalle: Best of Int. Trickfilm Festival Stuttgart 2013 - Kurzfilm-

KIDS

(Die Toten Hosen)

30° IM BUNKER

19.00

OSNABRÜCK

VOM RITCHIE

STILETTO’S (NL)

The Blues Brothers – Musical Show, Stadthalle,

KINO

Punkrock-Konzert

11.01. CRYSSIS

BIELEFELD

punkt Rathaus, 11.15 P SIEHE FAMILIENSACHE

Lars der Eisbär, Planetarium,

Sa. + So. 18. + 19.01.2014 11:00 –18:00 Uhr

MINDEN

Auf der Mauer, auf der Lauer... - Familienführung, Treff-

16.00

Messe für Hochzeiten und andere Feste

KONZERTE

Bundesliga, Artland-Arena, 20.00

theater, 16.00

verliebt verlobt verheiratet

OSTBUNKER FREIZEIT- UND KOMMUNIKATIONSTREFF FÜR KINDER, JUGENDLICHE UND JUNGE ERWACHSENE STADTBLATT 1.2014 51


werwowas / januar 2014 Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 11.00+15.00

WALLENHORST

Mittwoch

Ruller Haus: Montagskino: Hope And Glory - Tragikomödie, 20.00

8

AUSSERDEM OSNABRÜCK

AUSSERDEM

Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

OSNABRÜCK Offene Sonntagsführung -

Zu Themen der Dauer- und Sonderausstellungen, Museum am Schölerberg, 11.00 Puppen- und Bärenbörse, OsnabrückHalle, 11.00-16.00

10.

THEATER

AURORA, ÜBERNEHMEN SIE!

Aurora (Viola Kuch), die normalerweise als Putzfrau nicht gesehen und nicht gehört wird, aber Verdis „Troubadour“ liebt, bekommt ihre große Chance, als das Theaterensemble auf der Autobahn stecken bleibt und der Intendant die noch im Theater anwesende Aurora um Hilfe bittet. > TREFFPUNKT FÜR KUNST UND KULTUR IM AMEOS-KLINIKUM

10.

SONGWRITERIN

CAITLIN MAHONEY

Die Vollblutmusikerin aus New York präsentiert mit ihrer soulvollen Stimme eine Mischung aus Folk, Rock und Pop. Ihr größer Einfluss in der Jugend war Bruce Springsteen und in dessen Tradition sieht sie sich selbst auch als Storytellerin. Im Frühjahr ist ihre Debüt-EP „West For A While“ erschienen. > BIG BUTTINSKY

ADFC, OSC Halle, 12.00 Öffentliche Führung durch die Goodbye Paradise-Ausstellung, Zentrum für Umwelt-

kommunikation, 14.30 Lou Scheper-Berkenkamp – Phantastiken - Öffentliche

Führung durch die Ausstellung, Felix-Nussbaum-Haus, 15.00 P SIEHE KUNST BlueNote, 16.00 Die Macht der Sterne, Plane-

tarium, 17.00 GEORGSMARIENHÜTTE GMHütte on Ice, Eislaufbahn in Oesede, ab 11.00

11.

KABARETT

JOSEF HADER

Die taz hat mal geschrieben: „Es gibt keinen besseren Hader als Hader.“ Das sieht der Meister wohl ähnlich, deshalb heißt sein aktuelles Programm auch „Hader spielt Hader“. Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend, von früher, von irgendwo. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Hader zu Hader? > LAGERHALLE

KONZERT

INTERNATIONAL PUNK NIGHT

Drei Bands kommen zur Punk Night: Stiletto’s (NL), 30° im Bunker (OS, Punk-Cover) und Cryssis (Foto), bei denen Vom Ritchie, der Drummer der Toten Hosen, am Schlagzeug sitzt. Mit seinem Nebenprojekt geht’s Richtung Clash und Sex Pistols. > OSTBUNKER

6 KONZERTE OSNABRÜCK Blue Monday Jam - Blues Ses-

sion, Lagerhalle, 20.00

Open Stage Session, Big But-

tinsky, 20.00 LINGEN Scooter – 20 Years Of Hardcore, EmslandArena, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30

CLUBS&PARTY

BIELEFELD

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

show, Stadthalle, 20.00

Ballet Revolución - Tanz-

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Im Westen nichts Neues - Original mit

Untertitel, 20.00

www.vhs-os.de

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

52 STADTBLATT 1.2014

OSNABRÜCK

BÜHNE

6. Januar

Als Tenor-Saxofonist lässt er bei Max Raabe die 20er- und 30er Jahre aufleben. Als Roy Frank feiert er mit seinem Orchester die 60er- und 70er-Jahre und spielt weltbekannte Hits der Swing Ära nach dem Motto: „Swing ist Trumpf!“. > HAUS DER JUGEND

11.

Anmeldebeginn

THE ROY FRANK ORCHESTRA

KONZERTE

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

Montag

SWING

7

Wandertag mit alten und neuen Gesichtern - 12km,

BlueNote-Tango Tanzclub,

11.

KONZERTE

Dienstag

Lagerhalle: Ich fühl mich Disco - Tragiko-

OSNABRÜCK Die New York Gospel Stars,

Lutherkirche, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 09.30+11.30 Three Kingdoms - Simon Stephens, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE La Bohème - Giacomo Puccini, Theater am Domhof, 19.30

BIELEFELD Ballet Revolución - Tanz-

show, Stadthalle, 20.00 TELGTE Funke, Philipzen, Rüther – Storno 2013 - Kabarett, Bür-

gerhaus, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineLady Preview: Diana,

19.45 CineMen Preview: Zwei vom alten Schlag, 20.15

P SIEHE KINO

misches Vater-Sohn- und Familiendrama, 18.00+20.15

Lagerhalle: Ich fühl mich Disco - Tragiko-

KIDS

misches Vater-Sohn- und Familiendrama, 18.00+20.15

OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 Sternenhimmel im Januar,

Planetarium, 19.30

LITERATUR OSNABRÜCK Lesung: Der Zauberberg Zweiter Teil: Begegnungen, Theater Osnabrück, Felix-Nussbaum-Haus, 19.30

KIDS OSNABRÜCK

Tango Tanzabend, Piesberger

Das kleine 1x1 der Sterne,

EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Fliegende Liebende - Original mit Unter-

Gesellschaftshaus, 20.00

Planetarium, 15.00

BRAMSCHE

AUSSERDEM

titel, 20.00

Filmtheater Universum, 19.30

Dia Multivisionsshow Cornwall - Von Roland Marske,

OSNABRÜCK Sternenhimmel im Januar,


Planetarium, 19.30 OSNABRÜCK Dialog der Kulturen - „Granny in vietnamesischem Waisenhaus“, Ulrike Hake, Lagerhalle Raum 201, 20.00

Donnerstag

9

KONZERTE OSNABRÜCK Grand Jam! B.B. & The Blues Shacks, BlueNote, 20.30 Uni-Jazz Session, Unikeller,

21.00 HANNOVER Scooter – 20 Years Of Hardcore, Swiss Life Hall, 20.00 MÜNSTER Das Pack & Liedfett, Sputnik-

halle, 19.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

bot, Trash, 19.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 09.30+11.30 Amazing Shadows - Reise in das Reich der lebenden Schatten, OsnabrückHalle, 19.30 P SIEHE BÜHNE Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

LINGEN Dr. Stratmann - „Dat Schön-

ste“, Theater, 20.00 TELGTE Funke, Philipzen, Rüther – Storno 2013 - Kabarett, Bür-

gerhaus, 20.00

1 . P L AT Z !

PRO STEAKTEST

KINO FILMSTARTS R Patron Mutlu Son Istiyor Komödie R The Happy Sad - Drama R Zwei vom alten Schlag Komödie, Sport P SIEHE KINO R All is lost - Drama P SIEHE KINO R Bethlehem - Drama R Dancing in Jaffa - Dokumentation R Dhoom3 - Thriller, Action R Diana - Drama, Romanze R Die Pute von Panem – The Starving Games - Action, Komödie R Hugo Koblet – Pédaleur de charme - Dokumentation R I used to be darker - Musik, Familie, Drama R Im August in Osage County - Drama, Komödie R Matterhorn - Drama, Komödie

LITERATUR OSNABRÜCK Poetry Slam - Dichter sind andere auch nicht, Lagerhalle, 21.00

KIDS OSNABRÜCK Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

theater, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 08.30+11.00

Freitag

10 KONZERTE OSNABRÜCK Wir trotzen dem Winter – Willkommen Festival Saison 2014 - AStA-Konzert mit Mr.

Cracker, A Tale Of Amity und weiteren Gästen, Bastard Club, 19.30 Rosenhof Winterland – Vintage Area, First Take, Soundpool Circus - Neujahrs-

Rockkonzert, Rosenhof, 21.00 Songs & Whispers - Caitlin Mahoney (New York), Big Buttisnky, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Tante Polly – Herzkotze -

Chanson, Bunker Ulmenwall, 20.00 Ivy Quainoo, Ringlokschuppen, 20.00 P SIEHE MUSIK

Three Ways to Die - „Fallen

Saints“, „December Flower“, „Dead Head Down“, Sputnikhalle, 19.30 Easy October - Pop/Country, Eule, 21.30

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Red Lips, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Ohne Motto Party, The Whisky, 20.00 M is for Metal - Heavy Metal Night, The Whisky, 20.00 Café Caliente - Salsa Disco, Haus der Jugend, 21.00 Clubbing, Sonnendeck, 21.00 Electro Swing Lounge, Unikeller, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Tanzen!, Lagerhalle, 22.00 90er Trash Party - 90er, Pop, Glanz & Gloria, 23.00 Trust in Bass, Kleine Freiheit, 23.00 Mädchen Disco, Nize Club, 23.00 Wir machen lauter - Hardtechno, Works, 23.00 BIELEFELD Fieser Freitag – Loonyland On Tour - „Ostblockschlam-

pen“ und „Dumme Jungs“, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE

der Malerei des 18./19. Jahrhunderts – Gemälde des Künstlers Jim ter Kuile, Rathaus, 19.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Saunanacht - Ab 19.00 Büfett für Genießer, ab 22.30 textilfreies Schwimmen und Aqua Fitness im Freizeitbad, um Mitternacht „Spezial-Birkenreisigaufguss“, Loma-Sauna im Nettebad, 19.00-02.00 Vis-à-Vis, Treffpunkt Theater am Domof Bühnenpforte, 19.15

Samstag

11

KONZERTE OSNABRÜCK The Frank Roy Orchestra -

Mit den Sängerinnen Hrund Ósk Árnadóttir & Erika Emerson – Swing ist Trumpf, BigbandKulthits, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Grünkohl-Jazz - Boogie-Woogie-Company, Köln, Hotel Ibis, 20.00

Ina Müller, Stadthalle, 20.00

baumeder, Probebühne, 20.00

HASBERGEN

P SIEHE BÜHNE

Dwayne Verheyden - Tex Mex, Country und Blues, Töpferei Niehenke, 20.00

Aurora, übernehmen Sie! – Solo für eine Reinigungskraft, Treffpunkt Kunst & Kul-

Punkrock-Konzert – International Punk Night - Cryssis fe-

Fr. 31.01. 3.1. 9.1. 10.1. 11.1. 16.1. 17.1. 18.1. 22.1. 23.1. 23.1. 24.1. 25.1. 26.1. 28.1. 29.1. 30.1. 31.1.

HennesBender Hennes Bender

Singer-Songwriter-Slam Poetry Slam Kino TANZEN! Blue Monday Josef Hader Jam Deutsche Kabarettmeisterschaft Jess Jochimsen Club 30 Party Wladimir Kaminer Fatih Çevikkollu Grolsch Songnight Friday Blues Night Cara Nico Semsrott Fussball live POP!Stage POP!Stage Singer-Songwriter-Slam Hommage an Hilde Knef

Kultur & Kommunikation am Heger Tor Tel. 0541-338740 · lagerhalle@osnanet.de

 Das ganze Monatsprogramm mit einem Klick 

www.lagerhalle-osnabrueck.de www.bucardo.de

BIELEFELD German Brass, Rudolf-Oetker-

Halle, 20.00

tur im Ameos Klinikum, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE Figurentheater: Der kleine Mondbär, Kaffeehaus Penter-

knapp, 16.00

LITERATUR OSNABRÜCK Bauer und Becher - Comedylesung, „Die sexuellen Phantasien der Männer“, Lagerhalle, 20.00

OSTERCAPPELN Erzählerin Sabine Meyer, Darpvenner Diele Venne, 19.00

Musicals, Theater, 20.00

Vernissage Farbenfroher Hochadel - Neuinterpretation

Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

Jazz Bistro – Konsession Big Band Osnabrück, Gempthalle,

Musical Night in Concert 2014 - Highlights bekannter

WALLENHORST

at. Vom Ritchie (Die Toten Hosen), Stiletto’s, Ostbunker, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Ffischer Trio, Big Buttinsky, 21.00

Rauhnächte mit Märchenschmaus - Märchenmenü mit

LINGEN

Günter Grass, Vernissage, BBK Kunst-Quartier, 19.00

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30 Improteus - Improvisationstheater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

LENGERICH 20.00 Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

MÜNSTER

KUNST OSNABRÜCK Von Ratten, Unken, Eulen, Hunden - Druckgrafiken von

Dwayne Verheyden er-

P öffnet mit seiner Band

die Konzertsaison hier am großen Kamin mit Tex Mex, Country und Blues. Der 21jährige Holländer gilt jetzt schon als der beste Knopfharmonika-Spieler Europas. Schon mit sechs Jahren hatte er seine ersten öffentlichen Auftritte und spielt heute zusammen mit seinen Cousins auf den größten Bühnen der Welt, wie im letzten Sommer im Ziggo-Dome in Amsterdam vor 17.000 Zuschauern.

02.02.14 OSNABRÜCK Rosenhof Beginn 20 Uhr

TICKETS: 01806 - 57 00 17* www.bucardo.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen *(0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den dt. Mobilfunknetzen)

STADTBLATT 1.2014 53


werwowas / januar 2014 MINDEN

OSNABRÜCK

Bobby Broom Trio - Jazz, Jazz-

Solarlux Hallenfestival,

Club, 21.00

SV Hellern, ab 13.00

MÜNSTER Hiss - „Taiga-Twist und TexasTango“, Hot Jazz Club, 20.00

KIDS

Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi - HipHop, Funk,

Sputnikhalle, 20.00 P SIEHE MUSIK Captain Planet + Damned Street Seventeen, SpecOps,

21.00

MARKT

12. SCHALLPLATTENUND CD-BÖRSE Über 30 Aussteller aus dem In- und Ausland bieten ein riesiges Angebot an Tonträgern jeder Art und Stilrichtung. Ergänzt wird das Börsenangebot durch DVD’s, Videos, Kalender, Musikbücher, Sammlerzubehör und Fanartikel. > OSNABRÜCKHALLE

16.

A CAPPELLA

15. FORK

Das extravagante Quartett aus Helsinki ist wohl die bekannteste A-cappella-Formation Skandinaviens. Auf der Bühnen leben sie ihre Vision – eine Mischung aus Komik, Theatralik, Mode und bekannten Rock- und Popsongs. Von „I Kissed A Girl“ bis „Bohemian Rhapsody“. > UNIVERSUM BRAMSCHE

SATIRE

OLIVER WELKE & DIETMAR WISCHMEYER

Zwei Himmelhunde wollen es noch einmal wissen. Welke und Wischmeyer lesen aus ihrem Bestseller „Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk“ und dringen vor in das geheime Land der Prominenten. Wieso hat Jogi Löw 300 Hemden? Was macht Alice Schwarzer, um sich abzureagieren? Die beiden wissen’s. > ROSENHOF

STEMWEDE-WEHDEM Wohnzimmer-Ska - Maskapone, 2FeelGr8, Unknown SKArtist, Life House, 20.30 WALLENHORST Neujahrskonzert mit dem Hecker-Streichquartett und Neujahrsempfang - Mendels-

sohn, Mozart, Ruller Haus, 19.00

tur im Ameos Klinikum, 20.00 BIELEFELD

54 STADTBLATT 1.2014

Simone Fleck - „Von Windeln verweht“, Kabarett, Zweischlingen, 21.00

LITERATUR OSNABRÜCK Josef Hader: Hader spielt Hader, Lagerhalle, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP

SPORT

Film-Hommage an die Tänzerin Tanja Liedtke, 18.00

Eine visuell beeindru-

P ckende Hommage an

Tanja Liedtke, die international als Tänzerin und Choreografin gefeiert wird. Ein Film, der nicht nur Tanzfans begeistert. FOTO: R. HORN

KIDS OSNABRÜCK Der Wolf und die 7 Geißlein Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Auf der Mauer, auf der Lauer... - Familienführung, Treff-

punkt Rathaus, 11.15 P SIEHE FAMILIENSACHE Der Regenbogenfisch, Plane-

tarium, 15.00 Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 16.00 GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 11.00+15.00

KONZERTE

AUSSERDEM

BRAMSCHE

OSNABRÜCK

Festliche Kornmühle - Franz

Hallenflohmarkt, Halle GartDie Osnabrücker Krippenradtour - Besichtigung einer

Jazzfrühstück, Pension

Aurora, übernehmen Sie! – Solo für eine Reinigungskraft, Treffpunkt Kunst & Kul-

Einer der ältesten und langlebigsten Punkbands der Stadt feiert heute ihr kleines Jubiläum mit ordentlich viel Krach um Tamtam. Im Vorprogramm spielen die wieder auferstandenen Supabond aus Düsseldorf. Im Anschluss legt DJ Felix K die größten Punk-Klassiker aller Zeiten auf. > BASTARD CLUB

12 MÜNSTER

Das Beste aus 30 Jahren Kabarett, Lagerhalle, 20.00

15 JAHRE HIRNSÄULE

Sonntag

SuperSamstag – 80s / 90s Eurodance - Pop, 80s/90s,

Kabarett Schulte–Brömmelkamp - Gerne wieder –

17.

Johannes-Passion – Öffentliche Probe - Johann Sebastian

Big Buttinsky, 23.45

theater mit „Improteus“, Erstes Unordentliches Zimmertheater, 20.00

Beim Band Stand Meeting stellen junge Bands der Stadt sich teilweise erstmals einem größeren Publikum vor. Zum Jahresauftakt sind das Sking Skong, Reimkommando und The Undun (Foto). Alle drei bringen den Beat unters Volk. > HAUS DER JUGEND/BOCKSMAUER

punkt Theater am Domhof Bühnenpforte, 09.45

BIELEFELD

Improteus - Improvisations-

BAND STAND MEETING

lage, 08.00-16.00 Offenes Tanztraining, Treff-

Hecker-Quartett mit Peter Gronemann, Tuchmacher Museum, 19.30

phens, emma-theater, 19.30

17.

Hallenflohmarkt, Halle Gart-

Golden Dayz – HipHop-Kneipe, Unikeller, 23.00 Reggae Midnight Special,

P SIEHE BÜHNE

Aufzeichnung, 16.00 Lagerhalle: Tanja – Life in Movement -

OSNABRÜCK

Altstadt - Rathausführung Führung zu Fuß, 1,5 Std., Treffpunkt Dom, 13.30 Stoff der Sterne, Planetarium, 17.00 Krimi à la carte, Restaurant Busch Atter, 20.00

Three Kingdoms - Simon Ste-

Filmpassage: Ballett im Kino: Spartakus -

AUSSERDEM

OSNABRÜCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 7 Jahre Bastard Club - Mit Chaos-Karaoke, Bastard Club, 21.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 Works Reloaded - Rock & Wave der 80er & 90er, Works, 22.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Is this it! - Indie, Kleine Freiheit, 23.00 Sneakers Time, Nize Club, 23.00 00er Jahre Party, Rosenhof, 23.00

OSNABRÜCK

OSNABRÜCK

GEORGSMARIENHÜTTE Das Traumfresserchen Waldbühne Kloster Oesede, Aula der Realschule, 15.00

Bach, Theater am Domhof, 11.00

BÜHNE

PUNK

Der Wolf und die 7 Geißlein Ab vier J., Figurentheater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

CLUBS&PARTY

Star Tracks, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

NEWCOMER

OSNABRÜCK

KINO

Schmidt, 11.00 Ina Müller & Band - Tour 2014, MCC Halle Münsterland, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Betreutes Singen - Karaoke mit Flair, Big Buttinsky, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Evita - Musical nach Andrew Lloyd Webber, Theater am Domhof, 15.00 Die Phobiker - David Gieselmann, emma-theater, 19.30 BIELEFELD Paul Panzer - „Alles auf Anfang“, Comedy, Stadthalle, 20.00

lage, 08.00-16.00 Auswahl von Krippen, 50km Radtour, ADFC Geschäftsstelle, 10.00 Osnabrücker Schallplattenund CD-Börse, Osnabrück-

Halle, 11.00-16.00 P SIEHE TAGESTIPP Öffentliche Führung durch die DBU-Ausstellung KonsumKompass, Zentrum für

Umweltkommunikation, 11.00 Bürgerpracht und Steinbrüche - Führung zu Fuß, 1,5 Std.,

Volkshochschule, 13.30 Öffentliche Führung durch die Goodbye Paradise-Ausstellung, Zentrum für Umwelt-

kommunikation, 14.30 Die Macht der Sterne, Plane-

tarium, 17.00

Montag

13 KONZERTE OSNABRÜCK acoustic Blue Monday Jam -

Blues Session, Lagerhalle, 20.00


OSNABRÜCK

Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

20.00

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

KINO

LITERATUR

emma-theater, 09.30+11.30

OSNABRÜCK

Lars der Eisbär, Planetarium,

Cinestar: Übertragung Peter Maffay Live, 20.00 Lagerhalle: Slow Food Story - Dokumen-

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Der Geschmack von Rost und Knochen - Original mit Untertitel,

BIELEFELD Feuerwerk der Turnkunst,

Seidensticker Halle, 20.00

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Wege zum Ruhm - Original mit Untertitel,

20.00 Lagerhalle: Slow Food Story - Dokumen-

tation, 18.00+20.15

KIDS

OSNABRÜCK

16.00

Rüdiger Safranski: Goethe – Kunstwerk des Lebens - Le-

AUSSERDEM

sung in der Reihe LITTERA der Buchhandlung zur Heide, BlueNote, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Oper mal anders - Eine

musikalische Opernreise: Georges Bizet „Carmen“, Steinwerk Ledenhof, 19.30 1. Liederabend – Hätt’ ich Schwingen hinzufliegen,

Theater am Domhof Oberes Foyer, 19.30 Salsa-Schnupperstunde -

Eintritt frei, Café Caliente, 20.00

Dienstag

14 KONZERTE BIELEFELD Die Giuseppe Verdi-Nacht,

Stadthalle, 20.00 Konzertabend mit der Jazztrompeterklasse des IfM

anschl Open Stage Session, Big Buttinsky, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE

OSNABRÜCK Milliarden Sonnen, Plane-

tation, 18.00+20.15

tarium, 19.30 Kicker-DYP-Turnier, Unikel-

KIDS

ler, 19.30

OSNABRÜCK

Tango Tanzabend, Piesberger

Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

Programm: „Shanghai Nights“, OsnabrückHalle, 20.00

Donnerstag

15 16

Wettbewerb: Thomas Lienenlüke: Sabine Domogala, Lagerhalle, 20.00 Oliver Welke & Dietmar Wischmeyer - Comedy, Rosen-

hof, 20.00

P SIEHE TAGESTIPP BIELEFELD Storno – Die Abrechnung 2013 – der satirische Jahresrückblick, Ringlokschuppen,

R A Touch of Sin - Drama R Crulic – Weg ins Jenseits Drama R Das radikal Böse - Dokumentation R Über das Meer - Dokumentation R Fünf Freunde 3 - Familie R Nebraska - Drama, Komödie R Nicht mein Tag - Action, Komödie P SIEHE KINO

OSNABRÜCK

emma-theater, 09.30+11.30

Vortragsabend Celloklasse,

Minimaus wartet auf den Winter - Ab zwei J., Figuren-

BRAMSCHE Fork - Elekro Vocal Circus, Filmtheater Universum, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP MÜNSTER Götz Widmann - 20 Jahre Ju-

biläumstour, im Sputnikcafe: „Die Toten Crackhuren im Kofferraum“, Sputnikhalle, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00

Institut für Musik, 19.30 Pop!Session, Unikeller, 21.00

theater, 16.00

BIELEFELD Shadowland, Stadthalle, 20.00

AUSSERDEM

Mnozil Brass - Blasmusik, Bürgerhalle, 20.00

ACHTUNG! Heute ist Annahmeschluss für Kleinanzeigen

WORTSPIEL 6 (Poetry)

TOBIS KUNZE (Akustik)

AUGUSTIN ZIMMER VVK 7 €, AK 10 €

Sa., 15.02.2014, 20.00 Uhr

OSNABRÜCK Die Schreibkalender des Clamor Eberhard von dem Bussche zu Hünnefeld (16111666): ein Selbstzeugnis aus dem Osnabrücker Land -

Vortrag des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, Stephanie Haberer, Universitätsbibliothek Zimeliensaal, 19.00

RAMONES VS. TOTEN HOSEN VS. DIE ÄRZTE Coverfestival mit ROMONES & ARMEE DER VERLIERER & WESTERLAND ORCHESTER Sa., 22.02.2014, 20.00 Uhr

BeNeFiZkOnZeRt zugunsten des

Rollstuhl Sport Club Osnabrück Fr., 28.02.2014, 20.00 Uhr

WORTSPIEL 7 (Poetry)

RICHARD SCHUSTER (Akustik)

Freitag CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause - Astra im Ange-

OLD FASHIONED

bot, Trash, 19.00

BURGER

Monatliche Jahreshauptversammlung des UHU Club -

200 g frisches US-Black-Angus-Beef

Mit Viviane Kudo, Grand Hotel, 20.00 Absturzgefahr - Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Getränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE

17 KONZERTE OSNABRÜCK Hirnsäule + Supabond Punk, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Band Stand Meeting - The

Three Kingdoms - Simon Ste-

Undun, Reimkommando, Sking Skong, Haus der Jugend, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

phens, emma-theater, 19.30

Echoes - Performing the music

P SIEHE BÜHNE

of Pink Floyd, Rosenhof, 21.00

OSNABRÜCK Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Fr., 24.01.2014, 20.00 Uhr

KIDS

OSNABRÜCK

GRONAU

TERMINE

R Nordstrand - Drama R The Wolf of Wall Street Thriller, Drama P SIEHE KINO

OSNABRÜCK Jazz Invasion - Jazz-Session mit Opening Act: Christina Zurhausen Ensemble, Big Buttinsky, 21.00

la Frontera, Rudolf-Oetker-Halle, 20.00

JANUAR 2014

FILMSTARTS R 12 Years a Slave - Drama P SIEHE KINO

Das Geschenk des weißen Pferdes - Rudolf Herfurtner,

Antonio Reyes - Flamenco de

141

KINO

KONZERTE

BIELEFELD

Westwer JUGENDZENTRUM

20.00

KONZERTE

OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30 Chinesischer Nationalcircus mit 25. Jubiläum - Mit neuem

Das kleine 1x1 der Sterne,

Planetarium, 15.00

Deutsche Kabarettmeisterschaft - Zwei Künstler, ein

AIN’T NO BEFORE VVK 7 €, AK 10 €

FA H R T E N : 04.04. – 12.04.2014 Skifreizeit Osttirol für Jugendliche Achtung, nur noch wenige Restplätze!

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STADTBLATT 1.2014 55


werwowas / januar 2014 BAD IBURG Paul Fogarty - Australischer

Singer & Songwriter, Casablanca, 21.00

Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

MINDEN

baumeder, Probebühne, 20.00 P SIEHE BÜHNE

Fusion-Jazz, Jazz-Club, 21.00

GRONAU

Neck Fracture Festival Vol. 3

Die Bullemänner - „Furztro-

cken“, Aula, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Der australische Song-

P writer ist in seiner Hei18.

ROCK/POP

FETE DE L’UNPLUGGEDIQUE

Bei der Fete werden vier Osnabrücker Bands ihre bekannten Songs in eine akustischere Form umwandeln – der gute Unplugged-Gedanke. Mit dabei sind Halfway Awesome, Christina Fiebig, Insolvent Insomniacs und Joga Club (Foto). > HAUS DER JUGEND

19.

COMEDY

PFOTEN HOCH

Das meiste passiert spontan in der Puppen-Improshow von Martin Reinl und Carsten Haffke. Die Zuschauer bestimmen den Inhalt. Mit dabei ist natürlich auch Wiwaldi, der „Zimmer frei“-Hund, sowie das alte Zirkuspferd Horst-Pferdinand. > ROSENHOF

mat eine bekannte Größe. Akustische Gitarre, Mundharmonika, ehrliche Texte – die Musik von Fogarty ist bodenständig, aber mit Tiefgang.

BIELEFELD Shadowland, Stadthalle, 20.00

Piesberg im Fackelschein, Museum Industriekultur, 18.00 Naxos - Vortrag Go: Terra Travel über die größte der Kykladeninseln, Volkshochschule, 18.00 Wüstensand - Jazzig-Orientalische Impressionen , Haus der Jugend, 20.00 Spitzbergen – ein geologisch interessantes Land -

Vortrag, Museum am Schölerberg, 20.00

MINDEN

BAD IBURG

Magic Boogie Show, Kultur-

Mittelaltermenü Helden – Sagen – Minnesang im Schatten der Iburg - Pro-

zentrum BÜZ, 20.00 MÜNSTER Alin Coen Band - „We’re not the ones we thought we were!“, Sputnikhalle, 20.00

gramm und rustikales 3-GangMenü, Treffpunkt Schlossmuseum Iburg, 19.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Electronique pres. Faul, Neo

Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Schwoferei, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Classic Rock Night, The Whisky, 21.30 Highschool vs. Hauptschool

20.

JAZZ

JAZZ NIGHTS

Für Jazz-Fans sind die drei „JAZZNights“ des Studienprofils Jazz am Institut für Musik (Hochschule Osnabrück) sicherlich ein Höhepunkt im noch jungen Konzertjahr. An drei Tagen (20.-22.1.) zeigen die Ensembles der angehenden Profi-Jazzer ihr Können und präsentieren Jazz in seinen vielen Facetten. Mit Latin, Swing, BeBop, Contemporary Jazz, Vocal-Jazz oder Big-Band Jazz ist diese Konzertreihe in ihrer stilistischen Vielfalt und Qualität einzigartig in der Region. > BLUE NOTE

- Punk, Ska, Alternative, Bastard Club, 23.00 Hot Sauce - Classic HipHop, Glanz & Gloria, 23.00 King Kong Kicks - Pop, Indie, Electro, Kleine Freiheit, 23.00 Clique, Nize Club, 23.00 Kla/text - Techno, Works, 23.00

„We Will Rock You“, „Another Bites The Dust“, „Seven Seas Of Rhye“ – die Liste ihrer Hits ist lang. Die Produktion „A Spectacular Night Of Queen“ bringt die Klassiker dieser einmaligen Band mit einem großen Orchester auf die Bühne. > OSNABRÜCKHALLE

56 STADTBLATT 1.2014

22.

WLADIMIR KAMINER

Er hat keinen Schrebergarten mehr, er lebt jetzt mit der Familie auf dem Land, in einem Dorf vor den Toren Berlins. Was da so alles passiert, schildert er in seinem neuen Buch „Diesseits von Eden – Neues aus dem Garten“. > LAGERHALLE

Fete de l’unpluggedique Christina Fiebig, Halfway Awesome, Insolvent Insomniacs, Joga Club, Haus der Jugend, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

STADTBLATT präsentiert Owls by Nature - „The Hunted“ Tour 2014, Kleine Freiheit, 20.00 P SIEHE MUSIK Rapküche - mit Der Plot, Bra-

BIELEFELD

Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

A SPECTACULAR NIGHT OF QUEEN

OSNABRÜCK

vour, Big Buttinsky, 21.00

OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30

21.

KONZERTE

Fieser Freitag – wie zu Hause...nur lauter - Aktuelle Hits

BÜHNE

LESUNG

18

BIELEFELD und Partyclassics, Ringlokschuppen, 22.30

ROCK

Samstag

Anna Depenbusch – Solo am Klavier, Rudolf-Oetker-Halle,

20.00 Big Balls - AC/DC Tribute,

Zweischlingen, 21.00 DISSEN Papa’s Finest Boogie Band,

Jazz-Club im Bahnhof, 20.00

BLACK ANGUS

STEAKS VON CREEKSTONE FARMS, KANSAS

MÜNSTER - „Dead Head Down“, „Hopelezz“, „Invictum“, „Serpentic“, Sputnikhalle, 19.30 Peter Pan Speedrock + Tony Gorilla, Gleis 22, 20.00 DCVDNS - „Tourban aus

Schaf“, Skaters Palace, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK NeoLicious, Neo Club & Cuisine, 18.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 DJ Hans Nieswandt - Schubotter, Philipp Faust – Disco, Electro, House, Skatehall, 21.30 P SIEHE NACHTAKITV Club 30 Party - Mix aus Rock, Pop, Funk, Soul, Lagerhalle, 22.00 90er Jahre Party, Rosenhof, 22.00 Roca Jam - R’n’B, Soul, HipHop, Works, 22.00 Lotter-Party, emma-theater, 22.30 Mixtape - Pop, Indie, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Starclub - Party-Rock und Pop, Kleine Freiheit, 23.00 OS Gay Night, Nize Club, 23.00 Outta Babylon - Reggae, Dancehall, Unikeller, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag - Pop, Star Tracks, Beatz & Grooves, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Die Kunden werden unruhig

- Johannes Schrettle, emmatheater, 19.30 Johannes-Passion - Johann Sebastian Bach, Theater am Domhof, 19.30 Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner - Komödie, Erstes

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 RatzFatz.reich - Die Improwette, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 BIELEFELD Bolschoi Staatsballett Belarus tanzt Schwanensee,

Stadthalle, 20.00

SPORT OSNABRÜCK Haller-Willem-Fußballcup, Fußballcenter Osnabrück-Sutthausen, 14.00-17.00

KIDS OSNABRÜCK

Unordentliches Zimmertheater, 20.00 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Jess Jochimsen - Comedy, Lagerhalle, 20.00

Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

theater, 16.00 Lars der Eisbär, Planetarium,

16.00 BRAMSCHE

Nächstes Jahr – gleiche Zeit

- Romantische Komödie von Bernard Slade mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle, 20.00

Arno Haas & Magic Hands -

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Bühnenzauber – Auftritt des Kindertheater Workshops - „Der Toilettenkönig“,

Alte Webschule, 15.00


Woyzeck - Waits/Brennan/Wil-

Jazz!Nights - Jazz in allen Fa-

cetten, Semesterabschlusskonzerte des Studienprofils Jazz, BlueNote, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

brĂźckHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

OSNABRĂœCK

son nach BĂźchner, Theater am Domhof, 19.30 Pfoten hoch! - „Die PuppenImpro-Show“, Rosenhof, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

tinsky, 20.00

Sichtbar und sicher in der dunklen Jahreszeit - Licht

Blue Monday Jam - Blues Ses-

MINDEN

sion, Lagerhalle, 20.00

LINGEN

und Sicherheitscheck fßr Fahrräder, Mobilitätszentrum Neumarkt, 10.00-13.00

17. Kabarett Festival: Barbara Ruscher, Kulturzentrum

OSNABRĂœCK Hallenflohmarkt, Halle Gart-

lage, 08.00-16.00

BĂœZ, 20.00

verliebt-verlobt-verheiratet

- Messe fĂźr Hochzeiten und andere Feste, OsnabrĂźckHalle, 11.00-18.00 P SIEHE EVENTS Stoff der Sterne, Planetarium,

17.00 The 10 String Orchestra -

KUNST OSNABRĂœCK Antje Seemann: Inszenierte Landschaften - Linolschnitte,

AusstellungserĂśffnung, Museum am SchĂślerberg, 11.00

Tom GĂśtze (Bass) & Stephan Bormann (Gitarre), Lutherhaus, 20.00

KIDS

BISSENDORF Krimi Ă  la carte, Wasserschloss Schelenburg, 20.00

Mimona, Jakob und der Fuchs - Ab vier J., Figuren-

Sonntag

19

OSNABRĂœCK

theater, 11.00 Auf der Mauer, auf der Lauer... - FamilienfĂźhrung, Treff-

punkt Rathaus, 11.15 P SIEHE FAMILIENSACHE

JAZZ!Nights Jazz in allen Facetten

Mo., 20. Januar Di., 21 Januar Mi., 22. Januar Blue Note, 20.00 Uhr

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

Der Regenbogenfisch, Plane-

KINO OSNABRĂœCK

Abenteuer Planeten, Plane-

tarium, 16.00

Cinestar: CineSneak - Der Ăœberra-

BIELEFELD

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00

OSNABRĂœCK

AUSSERDEM

1. Kammerkonzert, Theater

OSNABRĂœCK

20.00

verliebt-verlobt-verheiratet

LITERATUR

am Domhof Orchesterstudio, 11.30 BIELEFELD Stefan Gwildis - & NDR Big

Band unter der Leitung von JĂśrg Achim Keller, Rudolf-Oetker-Halle, 19.00 P SIEHE MUSIK

schlingen, 16.00

- Messe fßr Hochzeiten und andere Feste, OsnabrßckHalle, 11.00-18.00 P SIEHE EVENTS Winterradeln – der offene Radtreff des ADFC - Radtour

LEMFĂ–RDE

ca. 30-40km, ADFC Geschäftsstelle, 12.00

Konzert des Kammerchores Diepholz, Martin Luther Kir-

Flohmarkt fĂźr Frauen und Kinder, Haus der Jugend,

che, 17.00

14.00-18.00

LENGERICH

Flohmarkt fĂźr Spielzeug und Kinderbekleidung, Lager-

Gempt Soireen - Bläserquin-

tett Antares, Gempthalle, 17.00 MĂœNSTER JazzfrĂźhstĂźck, Pension

Schmidt, 11.00 Breathless + Them Cities -

Pop am Sonntag, Fachwerk Gievenbeck, 16.00 P SIEHE MUSIK Mark McCabe + Ellen Cox -

Singer-/Songwriter, Folk-Punk, SpecOps, 20.00 Wolf Maahn, Hot Jazz Club, 21.00 P SIEHE MUSIK Kevin Devine - Singer-/Song-

writer, Eule, 21.30

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Betreutes Singen - Karaoke mit Flehr, Big Buttinsky, 21.00

BĂœHNE OSNABRĂœCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30

halle, 14.30-16.30 Ă–ffentliche FĂźhrung durch die Goodbye Paradise-Ausstellung, Zentrum fĂźr Umwelt-

kommunikation, 14.30 Hase und Igel - Ein Erzähltheater fßr Kinder von drei bis neun J., Lagerhalle, 15.30 BlueNote-Tango Tanzclub, BlueNote, 16.00 Die Macht der Sterne, Planetarium, 17.00

Montag

20 KONZERTE OSNABRĂœCK

Open Stage Session, Big But-

Zebrahead - „Call Your

Friends“ Tour 2014, Support: States And Empires, Schlachthof, 19.30 MĂœNSTER Kalle Mattson, Pension

Schmidt, 20.00

1 LIVE / Whirlpool Productions

SCHUBOTTER HASELAND / ANKLANG PHILIPP FAUST GLANZ & GLORIA

CLUBS&PARTY OSNABRĂœCK Elektronik Tuesday, Tiefen-

rausch, 19.00

EW-Gebäude der Universität HÜrsaal E10: Initiative Unifilm: The Bling Ring - Original mit Untertitel,

KONZERTE

Disco . Electro . House

Rock, Pop und Becks - Mit

tarium, 15.00

Werner der Zauberer, Zwei-

A spectacular night of Queen - Tribute-Show, Osna-

OSNABRĂœCK Literaturspot - Die Familie Bach, Lesung mit Klaus-RĂźdiger-Mai, Theater am Domhof Orchesterstudio, 20.00

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Vis-Ă -Vis, Treffpunkt Theater am Domof BĂźhnenpforte, 17.45 Salsa-Schnupperstunde Eintritt frei, CafĂŠ Caliente, 20.00 GEORGSMARIENHĂœTTE Alten-Wohn-Genossenschaft - Info der GrĂźnen, Gast-

stätte Gildehaus, 19.00

Dienstag

21 KONZERTE OSNABRĂœCK Duo Saudade - Kompositionen fĂźr Gitarre und QuerflĂśte, Diakonie Wohnstift am Westerberg, 19.00 Chip Hanna & The Berlin Three - RockaBilly, Bastard

Club, 20.00

Concert Remarquable - „Sie

Jazz!Nights - Jazz in allen Fa-

werden fĂźr mich zu einem Gott“, Steigenberger Hotel Remarque, 19.23

cetten, Semesterabschlusskonzerte des Studienprofils Jazz, BlueNote, 20.00

Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BĂœHNE OSNABRĂœCK Clyde und Bonnie - Holger Schober, emma-theater, 11.30 Johannes-Passion - Johann Sebastian Bach, Theater am Domhof, 19.30

LENGERICH Vorhang auf - Jeder darf sich auf der Bßhne präsentieren, Gempthalle, 20.00

Skatehall OsnabrĂźck An der Rosenburg 6

KINO OSNABRĂœCK EW-Gebäude der Universität HĂśrsaal E10: Initiative Unifilm: Gallipoli -

Eintritt

AUSSERDEM

5â‚Ź

Original mit Untertitel, 20.00

KIDS



OSNABRĂœCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

 

AUSSERDEM OSNABRĂœCK Kickern fĂźr Lau, Unikeller, 19.00 Rudelsingen, Lagerhalle, 19.30 Milliarden Sonnen, Planetarium, 19.30 Denis Goldberg - Vortrag und Diskussion, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 NOZ Leserservice: Diavortrag Inseln des Nordens,

    

 

OsnabrĂźckHalle, 20.00 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00

Mittwoch

22 KONZERTE OSNABRĂœCK Jazz!Nights - Jazz in allen Facetten, Semesterabschlusskonzerte des Studienprofils Jazz, BlueNote, 20.00 Jazz Invasion - Jazz Session mit Opening Act: Konglomerat, Big Buttinsky, 21.00

             

    

STADTBLATT 1.2014 57


werwowas / januar 2014 Talco & Gäste - Ska, Bastard

Club, 20.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Stadtgespräche 2013/14 – 135 Jahre Osnabrücker Museumsgeschichte - „Feldpost-

Nach einer grandiosen Show vor zwei Jahren im Bastard Club ging es noch steiler bergauf für diese verrückten Ska-Italiener. Diverse Festivals wie das Open Flair und Tourneen mit SKA-P & Co., ausverkaufte Häuser von Venedig bis Hamburg. Das kann sich sehen lassen. Uns erwartet ein Januarabend mit viel Schweiß & Tanz.

P

23.

SONGWRITER

GROLSCH SONG NIGHT

Zur ersten Song Night des Jahres sind am Start: der Hamburger Schauspieler und Musiker Daniel Axt, die Osnabrücker Indie-Rocker Taiga und Madeline Tasquin aus Kanada. Die Tochter einer kanadischen Opernsängerin und eines österreichischen Goldsuchers spielt völlig eigenständige Musik mit Elementen von Jazz, Klassik, Country und Blues und begleitet sich auf Klavier und Ukulele. Durch das Programm leitet wie immer Heinz Rebellius. > LAGERHALLE

BIELEFELD Soundz Of The City - The Kokettes, Crown Of Things & Of Waste And Wine, Bunker Ulmenwall, 20.30 Fettes Brot, Seidensticker Halle, 20.30 P SIEHE MUSIK

MÜNSTER Thy Art Is Murder - Death Metal, Skaters Palace, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

COMEDY

23. FATIH CEVIKKOLU

Mit seinem neuen Programm „FatihTag“ dreht er die Welt um ihn herum auf links. Alleinerziehende Mütter, Yogalehrerinnen, Bio, Politik, Jazz, zweisprachiger Unterricht – wie Fatihs Vati immer sagte: „Man soll nicht die Hosen hoch hochkrempeln, bevor man das Meer sieht“. > LAGERHALLE

POP

24. RECARTNEY

Mit authentischen Instrumenten und zeitgenössischen Kostümen entführt ReCartney das Publikum in die Zeit des Rock’n Roll der frühen 60er Jahre über die „Beatlemania“ mit dem typischen mehrstimmigen Gesang und Sound bis hin zu den Lennon/McCartney Klassikern der Flower Power Ära bis 1970. > ROSENHOF

OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight mit Getränkespecials, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck und Kaffeeflat, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 BIELEFELD Nightwash - Comedy, Zweischlingen, 20.30

LITERATUR OSNABRÜCK Wladimir Kaminer - Lesung, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

24.

POETRY SLAM

WORTSPIEL 6

Als Stargast beim fünften Wortspiel ist der Poetry Slammer Tobias „Tobi“ Kunze. Der ist in Hannover eine bekannte Größe und moderiert dort regelmäßig gut besuchte Slams. Wie immer gibt’s das Wortspiel in gemütlicher WohnzimmerAtmosphäre. > WESTWERK

58 STADTBLATT 1.2014

25.

COMEDY

RALF SCHMITZ

Comedy, das ist immer auch Übertreinung. Und einer, der die Übertreibung wie kein Zweiter auslebt, ist Ralf Schmitz. Seine Bühnenprogramme sind Method Acting nonstop. Der gelernte Schauspieler, Tänzer und Sänger ist ein Ganzkörperunterhalter. Und zwar ein sehr guter. > OSNABRÜCKHALLE

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30 Das kleine 1x1 der Sterne, Planetarium, 15.00 Strolchkonzert - „Das Horn ruft“, ab drei J., Theater am Domhof Oberes Foyer, 15.30

karten – Kriegspropaganda jenseits von Rundfunk und Internet“, Gespräch mit Björn Bojara, Villa Schlikker, 16.30 Highlights des Westens Vortrag Go: Terra Travel über den Südwesten der USA, Volkshochschule, 19.00

Donnerstag

23 KONZERTE OSNABRÜCK 26. Grolsch Songnight - Ma-

deline Tasquin, Daniel Axt und Taiga, Lagerhalle Spitzboden, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Torsten Goods & Band - Soul, R&B, Jazz, Blues, BlueNote, 20.30 P SIEHE MUSIK Kleinograph - Die kleinste Popband der Welt, Unikeller, 21.00 Fred Raspail -Dirty French Folksongs; G. Rag / Zelig Implosion, Big Buttinsky, 21.00 MÜNSTER Yalta Club - Pop und Folk, Gleis 22, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00 Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause, Trash, 19.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30 STADTBLATT präsentiert Fatih Cevikkollu - Comedy, Lagerhalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP STADTBLATT präsentiert Markus Krebs - „Hocker-Ro-

cker“ Tour 2014, Rosenhof, 20.00

KINO FILMSTARTS R Carne de perro - Drama R Dear Courtney - Komödie R Der blinde Fleck - Drama, Geschichte P SIEHE KINO R Die schwarzen Brüder Abenteuer, Familie

R Erbarmen - Thriller R Hannas Reise - Komödie, Romanze R Homefront - Thriller, Action R I, Frankenstein - Horror, Fantasy R Youth - Drama

LITERATUR LIENEN Spannung hoch 3 – Krimilesung - Beate Bößl, Harald Kel-

ler, Heinrich-Stefan Noelke, Haus der Gastes, 19.00

Drei Krimiautoren, drei

P verschiedene Tonarten: Beate Bößl stellt ihr neues Werk „Kunstfehler“ vor, den zweiten Wirtschaftskrimi, der von der FAZ ausgezeichnet wurde. Harald Keller lässt seinen Krimi „Ein schöner Tag für den Tod“ in Nordholland spielen und garniert ihn mit Rezepten. Heinrich-Stefan Noelke, gebürtig aus Versmold, liest aus „Piesberg in Flammen“, dem zweiten Roman um seinen Helden Hero Dyk, der in seiner Wahlheimat ermittelt. Die Autoren lesen aus ihren Werken, gewähren Einblicke in die schriftstellerische Arbeit und beantworten Fragen des Publikums.

KIDS OSNABRÜCK Mensch Karnickel - Rudolf

Herfurtner, ab elf J., emmatheater, 09.30+11.30

AUSSERDEM OSNABRÜCK Label – Orientierung in der Angebotsvielfalt - Vortrag

von Saphir Robert, Zentrum für Umweltkommunikation, 18.30 Neue OZ Wissensforum: Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit, OsnabrückHalle,

19.30

Freitag

24 KONZERTE OSNABRÜCK Das Pack & Liedfett, Bastard

Club, 20.00 Rock update – Hauptsache es rockt! - Rock-Bands der

städtischen Musik- und Kunstschule: Megabyte, Blazz’n’Jues Band, Head under Water, Big Buttinsky, 20.00


Wortspiel 6: Tobis Kunze und Augustin Zimmer - Poe-

try und Akustik, Westwerk, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP 9th Friday Blues Night - Let the good times roll – live! Joe Enochs Sportsbar: Pete Alderton & Tommy Heinecke (Acoustic Blues) / Restaurant Weinkrüger: Thomas Nowak & Kai Putzke (Boogie Man & Drums) / Haus der Jugend: Sedman Five (Blues-Funk-Soul) / Lagerhalle: Harpface &The Heydays (The Blues and Roll Roadshow). Auch in der Zwiebel & Peitsche, Altstadt, 21.00 BIELEFELD Mehmet Akbas & Royema -

Weltnacht-Festival Konzert Amerikahaus, 20.00

Ehrlich Brothers - Zauberbrü-

der, OsnabrückHalle, 16.00 +20.00 P SIEHE WERWOWAS-TITEL Mit dem Gurkenflieger in die Südsee - Von Christoph Nuß-

baumeder, Probebühne, 20.00 Recartney - Paul McCartney & Beatles Tribute Band, Rosenhof, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP

LITERATUR BIELEFELD Wladimir Kaminer - Lesung,

Forum, 22.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Family Jam – Breakdance Event, Haus der Jugend, 18.00 Fünf vor der Ehe - Gesangs-

MÜNSTER

künstler, Lutherhaus, 20.00

Black Space Riders + Scrotern - Rock, Punk, Gleis 22,

Proteste in der Türkei – Bericht von Hale Sentürk, Alevi-

20.00

ten-Zentrum, 17.00

Christina Stürmer, Jovel

Music Hall, 20.00 The Busters, Sputnikhalle,

20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Heimatabend Spezial, Neo

Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash - Mit Dosenbier, Trash, 19.00 Rock a Go Go, The Whisky, 20.00 Rudeltanzen, Sonnendeck, 21.00 MotownParty, BlueNote, 21.30 Our Darkness - Gothic EBM, Industrial, Works, 22.00 Beat the Brat - Beat, Motown, Disko, Glanz & Gloria, 23.00 Karacho - Rock-Party, Kleine Freiheit, 23.00 eat sleep rave repeat, Nize Club, 23.00 BIELEFELD Fieser Freitag - EBM, Indus-

trial, Wave, Gothic, Rock, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Tschick - Wolfgang Herrndorf, emma-theater, 09.30+11.30 Der Vogelhändler - Carl Zeller, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00

AMERICAN

BREAKFAST So. 10.00 bis 14.30 Uhr 15 € all inclusive

Samstag

25 KONZERTE OSNABRÜCK Romantische Klaviermusik – Eine mächtige Flamme entsteht aus einem winzigen Funken - Die Klavierdo-

zentinnen der städtischen Musik- und Kunstschule Hee Jung Kim und Wao Bao, Steinwerk Ledenhof, 19.30 Wüster Neujahrsempfang Christian Steiffen + Jancee Pornick Casino + Saigoons, Schlager/Rock, Bastard Club, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Rock update – Hauptsache es rockt! - Rock-Bands der

städtischen Musik- und Kunstschule: Louditions, Breakout, St. Helens, Big Buttinsky, 20.00 Cara - Irish Music, Lagerhalle, 20.00 Hauskonzert - End of the Bridge, Nightfall, Panzer Squad, Roxism, When You Scream, Ostbunker, 20.00 STADTBLATT präsentiert Dear Reader - The Rivonia

Tour Part II, Kleine Freiheit, 21.00 P SIEHE TAGESTIPP Keiler – live - Old school Hardcore, Unikeller, 21.00 BRAMSCHE Mr. Cracker - Rock ’n’ Roll, Alte Webschule, 20.00 HASBERGEN Lazy Tater - Bluesgrass, Swing und Calypso, Töpferei Niehenke, 20.00 MINDEN 8. Nordische Reihe - Anja

Achmerstr. 2 · Lotte-Wersen Tel. 0 54 04/9 83 83 www.tennessee-mountain.de

Praest Trio, Kulturzentrum BÜZ, 20.00 Jazzkantine - Funk, Jazz-Club, 21.00 P SIEHE MUSIK

MÜNSTER

Kulturbüro Gronau

Funeral Suits + Charlie Barnes + French Curve - Indie

und

Pop, Synth-Rock, Gleis 22, 20.00

rock'n'popmuseum Gronau

SCHÜTTORF Wohnraumhelden - Spaßig-

präsentieren:

Poetisch-Politisches, Komplex, 20.00

17.01.

WALLENHORST Folk-Konzert - Duo „Bardic“, Ruller Haus, 20.00

20.00 Uhr

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Sex in the City, Neo Club & Cuisine, 18.00 Beatboxboys, Tiefenrausch, 19.00 Rock Karaoke, The Whisky, 20.00 Lauschangriff, Trash, 20.00 GiG Ü40 Party, Rosenhof, 21.00 Mittanzgelegenheit, Sonnendeck, 21.00 Osna.bebt meets Kla/Text, Works, 22.00 Beep-Bop-A-Bastard Rock’n’Roll, Punk, Country & Scand, Bastard Club, 23.00 We Say Dance! - Pop, Rock, Glanz & Gloria, 23.00 Videoclub 3000 - Audiovisuelle Partyreihe, Pop, Rock, Indie, Kleine Freiheit, 23.00 We Nize Os, Nize Club, 23.00 Haseland Label Party, Unikeller, 23.00 Reggae Rotation -mit DJMS & Friends, Big Buttinsky, 23.00 BIELEFELD SuperSamstag – Be invited 2.0 - Pop, Star Tracks, We Love

15.03. 19.00 Uhr

16.03. 18.00 Uhr

„Die Bullemänner“(Aula) Programm: „iKuh“

„Nachteinblicke“

(Gronau & Epe)

15 Locations - 40 Künstler/Ensembles - über 100 Events

Glenn Miller Orchestra (Bürgerhalle)

27.04. 04.05.

26. JAZZFEST GRONAU

03.05.

Roger Cicero & Big Band

20.00 Uhr

09.05. 20.00 Uhr

(Kneipen-Nacht am Fr. 02.05.2014)

Support: JoJo Effect

(Bürgerhalle)

„Die Höhner“ (Bürgerhalle) - die kölsche Kult-Band -

Tickets: Touristik-Service Gronau, Fon 02562/99006 info@stadtmarketing-gronau.de · www.eventim.de Info: Kulturbüro Gronau GmbH, Fon 0 25 62 / 7 18 70 rock'n'popmuseum Gronau, Fon 0 25 62 / 81 480

House, Ringlokschuppen, 22.30

BÜHNE OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Sacre - de Candia/Zöllig/Wigman, Theater am Domhof, 19.30 Gut gegen Nordwind - Digitale Love-Story mit Regina Neumann und Helmut Thiele, Lagerhalle, 20.00 Ralf Schmitz - Schmitzpiepe, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

SAMSTAG ∙ 21 UHR

25.01.14

BIELEFELD Caveman, Stadthalle, 20.00 Murat Topal - „Topal total“, Comedy, Zweischlingen, 21.00 LINGEN Lingener Wintervarieté Artistik - Comedy - Zauberei, Theater, 20.00

STEMWEDE-WEHDEM Philipp Weber - „Durst, warten auf Merlot“, Kabarett, Life House, 20.00

SPORT OSNABRÜCK VfL Osnabrück – SV Darmstadt 98 - 3. Liga, osnatel-

arena, 14.00 1. Bundesliga live auf Großbildleinwand, Lagerhalle,

15.00

HITS & CLASSICS ROCK ∙ POP ∙ SOUL ∙ GROOVY BEATS

ROSENHOF OSNABRÜCK

QUAKENBRÜCK Artland Dragons – Fraport Skyliners - Basketball Bundes-

liga, Artland-Arena, 20.00

www.rosenhof-os.de STADTBLATT 1.2014 59


werwowas / januar 2014 KIDS OSNABRÜCK Rumpelstilzchen - Ab vier J.,

Figurentheater, 16.00

25.

INDIE-POP

DEAR READER

Die Band um Sängerin Cherilyn MacNeil spielt eine Mischung aus Folk, Pop, Musical, Shapenote-Chören, Afrobeats, Holzbläsern und Stimmen. Anfang Dezember ist das Album „We Followed Every Sound“ erschienen – einen Live-Mitschnitt eines Konzertes mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Cherilyn MacNeil hat außerdem den deutschen Filmpreis für die Musik zu „Oh Boy“ eingeheimst und ist bereits im Frühjahr wie verrückt durch die Lande getourt und hat mit ihrer Musik allerorts begeistert. > KLEINE FREIHEIT

Lars der Eisbär, Planetarium,

16.00

OSNABRÜCK Winterbücherflohmarkt,

CVJM, 09.00-17.00 Stoff der Sterne, Planetarium,

17.00 BRAMSCHE-KALKRIESE Nachts im Museum – wenn Frau Putzig durch die Gänge fegt, Museum Varusschlacht,

17.00 GREVEN Touristikmesse Reise & Freizeit Greven, FMO, 10.00-18.00

Sonntag

26 HANNOVER A Tribute to Abba – The Show, Swiss Life Hall, 19.00

MELLE The Gregorian Voices, Marti-

nikirche Buer, 17.00 MÜNSTER Jazzfrühstück, Pension

Schmidt, 11.00 ROCK + SCHLAGER

WÜSTER NEUJAHRSEMPFANG

Die Turbojugend Wüste lädt zu einem feuchtfröhlichen Abend und bringt den Gott of Schlager zusammen mit der schrägsten Rock ’n’ Roll-Combo westlich von Moskau. Christian Steiffen (Foto) wird Klassiker wie „Sexualverkehr“ und „Eine Flasche Bier“ performen. The Jancee Pornick Casino mixen Rockabilly, Country, 60s Garage und russische Chansons. > BASTARD CLUB

27.

TANZ

SCHWANENSEE

Das Russische Nationalballet aus Moskau, bei dem Star-Solisten des Bolschoi-Ballets mittanzen, präsentiert einen Ballettklassiker. Die romantische Musik von Tschaikowski, mitreißende Tänze, märchenhafte Handlung und eine opulente Ausstattung machen diese Aufführung zu einem Erlebnis. > OSNABRÜCKHALLE

Bizarre Cities - Vernissage von

und mit Bernd Reichert, Kulturzentrum BÜZ, 11.00

KIDS OSNABRÜCK

AUSSERDEM

KONZERTE

25.

MINDEN

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Mixologie - Cocktailabend, Trash, 18.00 Betreutes Singen -Karaoke mit Flehr, Big Buttinsky, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Wirtschaftswunder MusicalRevue - „Schlagerperlen der

50er Jahre“ mit: „Die Sweethearts“, OsnabrückHalle, 15.00 Three Kingdoms - Simon Stephens, emma-theater, 19.30 P SIEHE BÜHNE Johannes-Passion - Johann Sebastian Bach, Theater am Domhof, 19.30 Nico Semsrott - „Freude ist nur ein Mangel an Information“, Comedy, Lagerhalle, 20.00 LINGEN

Rumpelstilzchen – mit Gebärdensprachdolmetscherin

- Ab vier J., Figurentheater, 11.00 Gute Nacht mein Bär - Poetisches Schauspiel für Kinder von zwei bis fünf J., Lagerhalle Spitzboden, 11.00+16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE Auf der Mauer, auf der Lauer... - Familienführung, Treff-

punkt Rathaus, 11.15 P SIEHE FAMILIENSACHE Der Regenbogenfisch, Planetarium, 15.00 Strolchkonzert - „Das Horn ruft“, ab drei J., Theater Osnabrück Oberes Foyer, 15.30 Die kleine Hexe Lisbeth - Ein musikalisches Schauspiel für Kinder ab vier J. zum Mitmachen, Institut für Musik, 16.00 Abenteuer Planeten, Planetarium, 16.00 IBBENBÜREN Die kleine Hexe - Kinderstück nach dem Buch von Ottfried Preußler, Schauburg, 16.00

AUSSERDEM OSNABRÜCK Familienfrühstück - Mit Kin-

derspielraum & Kreativprogramm, Lagerhalle, 09.30-12.30 Eisbärentour mit Alibaba Radtour ca. 45km , ADFC Geschäftsstelle, 11.00

KINO IRISH-FOLK

28. MARY BLACK

Die irsche Sängerin geht auf Abschiedstournee. Mary Black erhielt fünf Mal den IRMA-Award als beste weibliche Künstlerin, das Irish Music Magazine kürte sich mehrfach zur besten Folk-Musikerin. Bemerkenswert ist darüber hinaus auch der Dokumentarfilm „Still Believing“, der ihre einzigartige Lebensgeschichte erzählt. > LUTHERKICHE

60 STADTBLATT 1.2014

REVUE

31. HOMMAGE AN HILDE KNEF

Die Schauspielerin und Sängerin Anke Jansen spielt und singt eine „Hommage an Hilde Knef“. Eine Reise durch das Leben der deutschen Diva. Begleitet wird Anke Jansen von Meike Krautscheid (Kontrabass) und Thorsten Schreiner (Klavier). > LAGERHALLE

BRAMSCHE Alte Webschule: Bramsche lebt - Film mit Auf-

nahmen aus Bramsche von 2009 bis 2013, 10.30

KUNST OSNABRÜCK

OSNABRÜCK Räp im Rausch, Tiefenrausch, 19.00 Schall & Rausch, Trash, 19.00 Kaffee-Flat, Unikeller, 20.00

BÜHNE OSNABRÜCK Schwanensee - Das Russische Nationalballett Moskau, OsnabrückHalle, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP

KINO OSNABRÜCK Cinestar: CineSneak - Der Überra-

schungsfilm vor offiziellem Bundesstart, 20.00 The Royal Opera: Giselle,

20.15 EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: Silver Linings - Original mit Untertitel,

20.00

KIDS OSNABRÜCK Gute Nacht mein Bär - Poeti-

sches Schauspiel für Kinder von zwei bis fünf J., Lagerhalle Spitzboden, 11.00+16.00 P SIEHE FAMILIENSACHE

AUSSERDEM OSNABRÜCK Zentrale Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus, Gedenktafeln

am Marktplatz, 16.30

Wir haben uns daran gewöhnt...Antisemitismus in Deutschland heute - Ausstel-

lung der Amadeus-AntonioStiftung, Katharinenkirche, 11.15 Einführungsmatinee zur Premiere: Die Wildente,

Theater am Domhof Oberes Foyer, 11.30 Immer der Hase nach – der Stadtfluss in der Altstadt -

Führung zu Fuß, 1,5 Std., Vitischanze, oben alte Brücke, 13.30 Öffentliche Führung durch die Goodbye Paradise-Ausstellung, Zentrum für Umwelt-

kommunikation, 14.30 Die Macht der Sterne, Plane-

tarium, 17.00 GREVEN Touristikmesse Reise & Freizeit Greven, FMO, 11.00-18.00

LENGERICH Kunsthandwerkermarkt,

Gempthalle, 20.00

Ehrlich Brothers, Emsland-

Arena, 20.00

CLUBS&PARTY

Montag

27

Die zentrale Gedenkfeier

P von Stadt und Landkreis

Osnabrück für die Opfer des Nationalsozialismus findet 2014 turnusgemäß in Osnabrück statt. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert als Präsident des veranstaltenden Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (LVO) wird vor der Gedenktafeln für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus unter den Arkaden der Stadtbibliothek eine kurze Ansprache halten. Nach einer Schweigeminute legt er dort gemeinsam mit Landrat Dr. Michael Lübbersmann (stellvertretender LVOPräsident) einen Kranz nieder. Rabbiner Moshe Bäumel von der Jüdischen Gemeinde Osnabrück wird anschließend die Totenklage vortragen. Für alle Bürgerinnen und Bürger besteht nach den offiziellen Kranzniederlegungen ebenfalls Gelegenheit, Zeichen des Gedenkens niederzulegen.

WALLENHORST

Fotografie Ausstellung -

KONZERTE

Kristin Petersmann ...was man sieht, Museum Industriekultur, 10.00-18.00

OSNABRÜCK

Florenz – Hauptstadt der Toskana - Weltstadt der Kunst

Blue Monday Jam - Blues Session, Lagerhalle, 20.00

und Kultur, Hofstelle Duling, 19.30


Dienstag

28 KONZERTE OSNABRÜCK Pop! Stage 9 - Pop und Rockfestival für Osnabrück, Lagerhalle, 20.00 Mary Black - „The Last Call Tour“, Lutherkirche, 20.00 P SIEHE TAGESTIPP Open Stage Session, Big Buttinsky, 20.00 MÜNSTER Sophie Jamieson, Pension

Schmidt, 20.00

CLUBS&PARTY OSNABRÜCK Play Games – Der Spieleabend - Kickern, Kniffeln, Klö-

nen, Bastard Club, 19.00 Elektronik Tuesday, Tiefenrausch, 19.00 Rock, Pop und Becks - Mit Getränke-Sonderpreisen, Trash, 19.00 Nachtseminar - Getränkespecials, Sonnendeck, 21.00

BÜHNE OSNABRÜCK Three Kingdoms - Simon Ste-

phens, emma-theater, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP BRAMSCHE

OSNABRÜCK Kickern für Lau, Unikeller, 19.00 Milliarden Sonnen, Planetarium, 19.30 KUKUK-Kulturfest, Theater Osnabrück Oberes Foyer, 19.30 Tango Tanzabend, Piesberger Gesellschaftshaus, 20.00 MINDEN

KONZERTE

sionsshow mit Reinhard Pantke, Kulturzentrum BÜZ, 19.30

OSNABRÜCK

Mittwoch

29

Di., 28. Januar Mi., 29. Januar Lagerhalle, 20.00 Uhr

KINO OSNABRÜCK EW-Gebäude der Universität Hörsaal E10: Initiative Unifilm: World War Z - Original mit Untertitel,

20.00

LITERATUR MÜNSTER Gerrit Jöns-Anders: Kunststoff - Lesung, SpecOps, 20.00

Blues, Klassik und mehr – gegen die geplante Westumgehung - Tommy Schneller

und Toscho Todorovic, Christopher Wasmuth, Allen Ware und Wolfgang Mechsner, Benefizkonzert für den Erhalt des Naherholungsgebietes Heger Holz/Rubbenbruchssee, BlueNote, 20.00 P SIEHE UMWELT Singer-Songwriter Slam 2013/2014 - 4. Vorrunde,

KONZERTE

Lagerhalle, 20.00

OSNABRÜCK Pop! Stage 9 - Pop und Rockfestival für Osnabrück, Lagerhalle, 20.00

Götz Widmann - 20 Jahre Ju-

Happy Jazz Society und ihr Bix Beiderbecke Projekt,

BlueNote, 20.30 Analogue Birds, Lucidia,

Big Buttinsky, 21.00 BIELEFELD Götz Widmann, Forum, 21.00

Heute erscheint das neue STADTBLATT.

KAUFEN!

STADTBLATT präsentiert biläumstour, Rosenhof, 20.00

P SIEHE MUSIK

R Mandela: Der lange Weg zur Freiheit - Drama, Biografie R Serena - Drama

KIDS IBBENBÜREN Die kleine Hexe - Kinderstück nach dem Buch von Ottfried Preußler, Schauburg, 16.00

Grenzenloses Europa – Europas Grenzen - „Smart borders,

Lampedusa und Frontex in der Diskussion“, Debatte des Jean Monnet Centres der Uni, Lagerhalle Spitzboden, 19.00

Freitag

31 KONZERTE OSNABRÜCK

20.30

Bastard Club, 20.00

Bass und Gesang, Unikeller, 23.00 MÜNSTER Die Goldenen Zitronen -

Noise, Punk und New Wave, Gleis 22, 20.00 P SIEHE MUSIK David Knopfler & Harry Bogdanovs, Hot Jazz Club,

Ohrenfeindt & Gäste - Rock,

Songs & Whispers, Big But-

tinsky, 20.00 BAD IBURG The Wanted - Southern Rock und Country, Casablanca, 21.00

OSNABRÜCK Hotellounge - Mit Becks Sonderpreisen und dem Mixtape DJ-Team, Grand Hotel, 19.00

CLUBS&PARTY

BÜHNE OSNABRÜCK Sacre - de Candia/Zöllig/Wigman, Theater am Domhof, 19.30

KIDS

LEMFÖRDE

OSNABRÜCK Lars der Eisbär, Planetarium, 16.00

raten? Leasing tut’s auch!“, Comedy, Amtshof, 20.00

Stephan Bauer - „Warum hei-

KIDS

IBBENBÜREN Die kleine Hexe - Kinderstück nach dem Buch von Ottfried Preußler, Schauburg, 16.00

Planetarium, 15.00

AUSSERDEM

Rumpelstilzchen - Ab vier J., Figurentheater, 16.00

OSNABRÜCK Das kleine 1x1 der Sterne,

KINO FILMSTARTS R 47 Ronin (3D) - Action, Drama R Anchorman 2: Die Legende kehrt zurück - Komödie R Der Imker - Dokumentation R Der siebte Sohn (3D) Abenteuer, Fantasy R Kill Your Darlings - Thriller R Le Passé – Das Vergangene - Drama R Le Weekend - Drama

Only Twice Night im GemptBistro, Gempthalle, 20.00

OSNABRÜCK Boom - Hiphop, R’n’B, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hin und Becks - Mit dem DJTeam DreiEckenEinElfer, Grand Hotel, 19.00 Supergroover, Tiefenrausch, 19.00 Rockin’ Trash, Trash, 19.00 Rock & Metal & more..., The Whisky, 20.00 Schwoferei, Sonnendeck, 21.00 BallroomBlitz Party, BlueNote, 21.30 Ragga-Manicz - Reggae & Dancehall, Works, 22.00 Headful of Rock - Metal & Crossover, Bastard Club, 23.00 Danger! Danger! - Indie, Pop, Elektro, Rock, Hip Hop, Glanz & Gloria, 23.00 Tropical Blast - Dancehall, Reggae, Cumbia, Kleine Freiheit, 23.00

AUSSERDEM

Fieser Freitag – Große Glücks-Nacht: Get Lucky -

OSNABRÜCK

Aktuelle Hits und Party-Classics, Ringlokschuppen, 22.30

OSNABRÜCK

Tour 2014“, Hyde Park, 20.00 P SIEHE MUSIK

CLUBS&PARTY

OSNABRÜCK Der Vorname - Delaporte, de La Patellière, emma-theater, 19.30 Woyzeck - Waits/Brennan/Wilson nach Büchner, Theater am Domhof, 19.30 Krise mit Luise - Ein Abendprogramm mit Marionetten, Lutherhaus, 20.00

BIELEFELD

BÜHNE

OSNABRÜCK Feierabend - After-Work-Kitchen, Neo Club & Cuisine, 18.00 Hotel Mama - StudentenSonderpreise, Grand Hotel, 19.00 Da tanzt der Teufel, Tiefenrausch, 19.00 Studentenseminar - Getränke-Sonderpreise, Trash, 19.00 Uni.rocks - StudentenNight, The Whisky, 20.00 Fassnacht - Fassbierspecial, Unikeller, 20.00 Thursday’s - Guitars, Dark, Electronics + Herrengedeck, Hyde Park, 22.00 Endlich Wochenende! - Indie, Pop, Elektro, Glanz & Gloria, 23.00

BÜHNE

Ganzheitliche Therapie, Beratung, Information

STADTBLATT präsentiert

CLUBS&PARTY

tränkespecial, Kleine Freiheit, 23.00

WWW.HEILNETZ-OSNABRUECK.DE

Milky Chance - „Sadnecessary

LENGERICH

Garagenpeters Garagenlounge, Tiefenrausch, 19.00 Astra Sause, Trash, 19.00 Astra Nacht - Indie, Pop, Ge-

Gesundheit für den ganzen Menschen:

OSNABRÜCK

Examenskonzert mit From Willows - Noise, Bastard Club, CoffeeClash - Gitarre, Cello,

Online für die Region

AUSSERDEM

20.00 P SIEHE MUSIK

nie genug“, Kabarett, Filmtheater Universum, 20.00

Pop in allen Facetten

30

Schottland und die irische Westküste - Live-Multivi-

Christoph Sieber - „Alles ist

POP!Stage

Donnerstag

Aqua-Zumba-Abend Workout für alle Altersklassen, Moskaubad, 18.00+19.39+21.00 Fernweh 2014 – Traumtouren mit dem ADFC - Multime-

diale Vorstellung der Raderlebnistouren des Sommerhalbjahres 2014, Haus der Jugend, 19.30

Hommage an Hilde Knef -

„So oder so ist das Leben“, Lagerhalle Spitzboden, 19.30 P SIEHE TAGESTIPP Johannes-Passion - Johann

BAD IBURG

Sebastian Bach, Theater am Domhof, 19.30 Henriette am Herd - Ju./Erw., Figurentheater, 20.00 Hennes Bender - „Klein/Laut“, Comedy, Lagerhalle, 20.00

Varieté-Dinner: In 80 Gängen um die Welt - Eine kulina-

risch-musikalische Reise, Gasthof zum Freden, 19.30

LINGEN The Fantastic Shadows -

„Die Welt der Schatten“, Theater, 20.00 TELGTE Queenz of Piano – Tasta Tour - Klavier-Comedy, Bürger-

haus, 20.00

In 80 Gängen um die

P Welt. Die Gäste erwartet

WALLENHORST Performin’ the House - Das

Ruller Haus als Bühne mit Studierenden des Faches Kunst an der Universität Osnabrück, Ruller Haus, 19.00

KINO FILMSTARTS R Disconnect - Thriller, Drama

KIDS LENGERICH Barbers Puppentheater,

Gempthalle, 16.00

eine kulinarische-musikalische Reise in vier Gängen mit sinnlichen Gaumenfreuden. In charmanter Atmosphäre, gewürzt mit einer Prise Humor. Durch den Abend führen Christof Alexander und seine Kollegen.

BRAMSCHE Auswirkungen eines EUHandelsabkommens mit den USA auf Landwirtschaft und Verbraucher - Martin

Häusling (Grüne EU-Parlament), CSA-Hof-Hartkemeyer, 19.00

Kunsthandwerkermarkt Halle Gartlage, Osnabrück ca. 150 Aussteller: Holzverarbeitung, Korbflechter, Malerei, Drechsler, Imker, Glasbläser Schmuck, Tiffany, Steinschleifer u.v.m. mit Kinderbetreuung + kostenfreie Parkplätze

Sonntag, 02. Februar 2014 Info unter: Tel./Fax/AB:

054 81/63 58 (Stephan Grawe)

STADTBLATT 1.2014 61


vorschau 10.4. Krawallbrüder OS, Rosenhof 1.2. Margie Kinsky OS, Lagerhalle 1.2. Dead or Alive Poetry Slam OS, Theater Osnabrück 2.2. Thorsten Havener – Gedankenleser OS, Rosenhof 5.2. Dr. Eckart von Hirschhausen OS, OsnabrückHalle 5.2. Sissi – Das Musical BI, Stadthalle 6.2. Dieter Nuhr BI, Stadthalle 6.2. Nora Gomringer trifft das Wortart Ensemble OS, Lagerhalle 7.2. Vince Ebert OS, Lagerhalle 8.2. Dieter Nuhr Lingen, EmslandArena 9.2. Paul Panzer OS, OsnabrückHalle 10.2. Broadway Dance Company – Night of the Dance OS, OsnabrückHalle 12.2. Lazarus Gitu Rheine, Stadthalle 13.2. David Werker OS, Lagerhalle 13.2. Yesterday – A Tribute to the Beatles OS, OsnabrückHalle 13.2. Massachusetts – Das Bee Gees Musical Lingen, EmslandArena 14.2. Horst Evers MS, Hörsaal 1 14.2. Massachusetts – Das Bee Gees Musical OS, OsnabrückHalle 14.2. Vince Ebert Telgte, Bürgerhaus 15.2. Bibi Blocksberg – Das Musical OS, OsnabrückHalle 15.2. Bernd Gieseking OS, Lagerhalle 15.2. Ralf Ruthe BI, Stadthalle

Dr. Eckart von Hirschhausen P Er hat seine Doktorarbeit ja bekanntlich über „Wirksamkeit einer intravenösen Immunglobulintherapie in der hyperdynamen Phase der Endotoxinämie beim Schwein“ geschrieben. In seinem neuen Programm „Wunderheiler“ geht von Hirschhausen zurück zu seinen Wurzeln und verbindet Medizin und Magie. 20.5., EmslandArena Tickets: www.emslandarena.com

16.2. El Mago Masin MS, Pension Schmidt 17.2. My Fair Lady BI, Stadthalle 20.2. My Fair Lady OS, OsnabrückHalle 20.2. Ingo Oschmann Bad Iburg, Realschule 22.2. Michael Hatzius MS, Aula am Aasee 22.2. Torsten Sträter Telgte, Bürgerhaus 23.2. Das Phantom der Oper OS, OsnabrückHalle 27.2. Lisa Feller BI, Ringlokschuppen 28.2. David Werker Rheine, Stadthalle 28.2. Michael Krebs OS, Lagerhalle 5.3. Sissi – Musical OS, OsnabrückHalle 7.3. Olaf Schubert & seine Freunde OS, OsnabrückHalle 62 STADTBLATT 1.2014

7.3. Martin Rütter Quakenbrück, Artland Arena 7.3. Andreas Rebers OS, Lagerhalle 7.3. Thomas Freitag Tecklenburg, Kulturhaus 8.3. Eva Eiselt OS, Lagerhalle 9.3. Die Nacht der Musicals – Highlights aus weltbekannten Musicals OS, OsnabrückHalle 12.3. Helge Schneider Minden, KampaHalle 13.3. Chris Tall OS, Rosenhof 13.3. Helge Schneider OS, OsnabrückHalle 14.3. Ingo Appelt OS, Rosenhof 16.3. Musical Rocks – Best-Of-Show BI, Stadthalle 19.3. Thriller Live BI, Stadthalle 20.3. Kurt Krömer OS, OsnabrückHalle 20.3. Tamme Hanken Rheine, Stadthalle 21.3. Matthias Egersdörfer OS, Lagerhalle 21.3. Helge Schneider BI, Stadthalle 22.3. Sebastian Pufpaff Rheine, Stadthalle 22.3. The Harlem Globetrotters BI, Seidenstickerhalle 22.3. Horst Schroth Telgte, Bürgerhaus 23.3. Jan Böhmermann OS, Rosenhof 26.3. Sascha Grammel OS, OsnabrückHalle 27.3. Sascha Grammel Lingen, EmslandArena 27.3. Patrick Salmen OS, Lagerhalle 28.3. Caveman OS, Rosenhof 28.3. Pastor Rainer Schmidt: Däumchen drehen OS, Lagerhalle 3.4. Rainald Grebe OS, OsnabrückHalle 3.4. Dave Davis alias Motombo Umbokko OS, Rosenhof 5.4. Frau Jahnke hat eingeladen – ma’ gucken wer kommt OS, OsnabrückHalle 6.4. Fips Asmussen OS, Rosenhof 11.4. Riverdance – Das Original BI, Stadthalle 11.4. Cindy aus Marzahn OS, OsnabrückHalle 11.4. Riverdance BI, Stadthalle 11.4. Paul Panzer Lingen, EmslandArena 12.4. Jürgen Becker Rheine, Stadthalle 25.4. Johann König Comedy, Ibbenbüren, Bürgerhaus 26.4. Ass-Dur MS, Aula am Aasee 29.4. PussyTerror-Tour mit Carolin Kebekus Rheine, Stadthalle 30.4. All You Need Is Love – Das Beatles Musical BI, Stadthalle 3.5. Tobias Mann Telgte, Bürgerhaus 13.5. Karl Dall – Der Opa OS, Rosenhof 20.5. Eckhart von Hirschhausen Lingen, EmslandArena 29.5. Bülent Ceylan BI, Seidensticker Halle 31.5. Christine Prayon OS, Lagerhalle 1.6. Bülent Ceylan Minden, KampaHalle 4.10. Torsten Sträter OS, Lagerhalle 4.10. Kaya Yanar Lingen, EmslandArena 9.10. Johann König BI, Stadthalle 10.10. Kay Ray OS, Rosenhof 10.10. Urban Priol BI, Rudolf-OetkerHalle 11.10. Ulan & Bator OS, Lagerhalle 25.10. Stephan Sulke OS, Lagerhalle 31.10. Volker Pispers OS, Lagerhalle

Die Happy P Im letzten Jahr haben sie ihr 20-Jähriges als Band gefeiert, im Jahr davor das 1000. Konzert. Nur zwei eindrucksvolle Beweise dafür, dass Die Happy eine der besseren Rockbands im Lande sind. Und Sängerin Marta Jandová ist live ähnlich stürmisch wie jüngst Orkan „Xaver“. 19.3., Rosenhof Tickets: www.carlos-konzerte.de 9.11. Titanic Boygroup OS, Rosenhof 12.11. Atze Schröder OS, OsnabrückHalle 30.11. Gernot Hassknecht OS, Rosenhof 20.12. Max Uthoff MS, Aula am Aasee

LESUNGEN 5.2. 6. Mörderische Kriminacht mit Autor Klaus-Dieter Wolf OS, BlueNote 11.2. Christine Westermann: Da geht noch was OS, BlueNote 13.2. Michael Ende Lesung OS, Lutherhaus 16.2. Sebastian Fitzek – Noah OS, Rosenhof

2.2. Fettes Brot und Mc Fitti Lingen, EmslandArena 3.2. Heinz Rudolf Kunze & Verstärkung OS, Rosenhof 3.2. Hiss Golden Messenger MS, Pension Schmidt 4.2. Wishbone Ash OS, Rosenhof 4.2. Grand Jam! Chris Grey &The BlueSpand OS, BlueNote 4.2. Moop Mama MS, Gleis 22 5.2. Alin Coen Band OS, Lagerhalle 5.2. Simple Minds MS, Jovel 6.2. Gypsy-Swing meets Klezmer – Joscho Stephan trifft Helmut Eisel OS, BlueNote 6.2. Dota & Uta OS, Kleine Freiheit 6.2. Sakina & Anadolu Quartet OS, Lutherhaus 6.2. Spiders OS, Bastard Club 7.2. Tim Bendzko & Band MS, MCC Halle Münsterland 7.2. Andy McKee OS, Rosenhof 7.2. Kozma Orkestra BI, Forum 8.2. Vdelli OS, Rosenhof 8.2. Johna OS, Lutherhaus 8.2. Greenbeats meets Orchestra OS, OsnabrückHalle 8.2. Joe Locke Group feat. Kenny Washington Minden, Jazz-Club 9.2. Matthias Brodowy OS, Rosenhof 9.2. Simple Minds BI, Ringlokschuppen 11.2. The Blues Band OS, Rosenhof 11.2. Seth Lakeman + Sophia & Beni MS, Gleis 22 12.2. Sepultura OS, Rosenhof 13.2. ClickClickDecker + Petula MS, Gleis 22 14.2. Iced Earth OS, Rosenhof 14.2. Supersuckers BI, Forum 15.2. Tim Bendzko & Band Lingen, EmslandArena 15.2. Die höchste Eisenbahn OS, Glanz & Gloria FOTO: BOETTCHER

BÜHNE

1.4. Robert Gwisdek a.k.a. Käptn Peng OS, Lagerhalle 4.4. Sabine Heinrich OS, Lagerhalle 22.5. Kathrin Bauerfeind OS, Lagerhalle 20.11. Max Moor OS, Haus der Jugend

KO N Z E R T E 1.2. Nils Gessinger Band Minden, Jazz-Club 1.2. Godsized OS, Kleine Freiheit 1.2. Viviane Kudo OS, Lutherhaus

BAP P Schon lange wollten sie auf UnpluggedTour gehen – jetzt machen sie’s. „BAP zieht den Stecker“ heißt der Slogan. Das Repertoire der Konzerte speist sich aus den 17 BAPStudioalben sowie aus Wolfgang Niedeckens insgesamt vier Solo-LPs, deren neueste im Dezember 2012 mit namhaften amerikanischen Musikern in Woodstock eingespielt wurde. 2.4., OsnabrückHalle Tickets: www.karten-online.de


P Eine Supergroup ist da entstanden. Mark Tavassol (Wir sind Helden) und TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf (Circus Halligalli) machen Musik, die in der Mitte liegt von Britpop und Hamburger Schule. Schlaue Großstadtpoesie, Riffs für beste Tageszeiten – ein herrlich stressfreies Projekt unter Freunden. 28.3., Kleine Freiheit Tickets: www.kartenwerk.net

15.2. Maybebop BI, Ringlokschuppen 15.2. Oldie Night Halle, Gerry Weber Event Center 15.2. Ramones vs. Toten Hosen OS, Westwerk 15.2. SSIO MS, Skaters Palace 15.2. Jimmy Smith Tribute feat. Joseph Bowie Minden, Jazz-Club 15.2. Harpiye OS, Bastard Club 16.2. Ina Müller & Band OS, OsnabrückHalle 18.2. Moop Mama OS, Lagerhalle 18.2. TV Noir Konzert 11 mit Cäthe und Jonathan Kluth OS, Haus der Jugend 19.2. Ryan Sheridan OS, Rosenhof 19.2. Gerard OS, Kleine Freiheit 19.2. Santiano BI, Seidensticker Halle 20.2. Bosse BI, Ringlokschuppen 21.2. dire strats OS, Rosenhof 21.2. Rapalje OS, Lagerhalle 21.2. William Fitzsimmons & Band BI, Forum 22.2. Siro-A – A Technodelic visual show OS, Rosenhof 22.2. Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon Minden, Jazz-Club 22.2. Santiano Lingen, EmslandArena 22.2. Inka Noack mit Corazón y Alma BI, Rudolf-Oetker-Halle 22.2. Benefizkonzert OS, Westwerk 22.2. Balthazar MS, Gleis 22 23.2. Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon OS, Rosenhof 23.2. Solander MS, Pension Schmidt 25.2. The United Kingdom Ukulele Orchestra OS, Lagerhalle 25.2. The Notwist BI, Forum 26.2. Weekend OS, Kleine Freiheit 26.2. The 12 Tenors OS, OsnabrückHalle 26.2. Tiere Streicheln Menschen OS, Glanz & Gloria 26.2. Mark Sultan MS, Gleis 22 27.2. Lisa Doby OS, Lutherhaus 27.2. Cosmo Jarvis OS, Kleine Freiheit

27.2. Howe Gelb & Band BI, Forum 28.2. Stahlzeit OS, Rosenhof 28.2. 20 Jahre: Zaunpfahl OS, Bastard Club 28.2. Mark Gillespie’s Kings of Floyd OS, Lagerhalle 28.2. Wortspiel 7: Richard Schuster und Ain’t No Before OS, Westwerk 1.3. Classic Meets Pop Bielefeld 2014 BI, Stadthalle 1.3. Rob Lynch + Paper & Places MS, Gleis 22 1.3. Hotel Boss Nova Minden, Jazz-Club 1.3. The Ocean & Der Weg einer Freiheit OS, Kleine Freiheit 1.3. The Red Paintings BI, Forum 1.3. 9mm OS, Bastard Club 4.3. Grace Kelly OS, BlueNote 6.3. Äl Jawala OS, Kleine Freiheit 6.3. Sido BI, Ringlokschuppen 6.3. 2Raumwohnung OS, Rosenhof 7.3. Der Familie Popolski BI, Ringlokschuppen 7.3. Itchy Poopzkid OS, Haus der Jugend 7.3. Eat the Gun + Motorjesus OS, Bastard Club 7.3. Méla im Lokalteil OS, Lutherhaus 8.3. Negator OS, Bastard Club 8.3. Bebo Best & The Super Lounge Orchestra Minden, Jazz-Club 9.3. James Blunt Lingen, EmslandArena 9.3. Michy Reincke OS, Rosenhof 9.3. P. Finger, F. Poser, T. Siffling und C. Bosser-Ferrari OS, Lutherhaus 11.3. Faun OS, Rosenhof 12.3. Sido MS, Jovel Music Hall 12.3. The Intersphere OS, Kleine Freiheit 14.3. Ohrenfeindt MS, Sputnikhalle 14.3. Schandmaul BI, Ringlokschuppen 14.3. Malediva OS, Lagerhalle 14.3. An Rinn OS, Lutherhaus 14.3. The Temperance Movement OS, Bastard Club 15.3. Ina Müller & Band Lingen, EmslandArena 15.3. Sebastian Sturm OS, Kleine Freiheit 15.3. SDP MS, Skaters Palace 15.3. Wolfgang Haffner Trio Minden, Jazz-Club 15.3. Sedaa – Mongolia meets Orient OS, Lutherhaus 16.3. M Har-Zahav – Perlen der Klavierliteratur 2 OS, Lutherhaus 16.3. Christian Kjellvander MS, Fachwerk

FOTO: BETTINA FÜRST-FASTRÉ

Gloria

17.3. Plumes MS, Pension Schmidt 18.3. Flo Mega & The Ruffcats OS, Lagerhalle 18.3. Henrik Freischlader OS, Rosenhof 18.3. Frank Turner BI, Ringlokschuppen 19.3. Die Happy OS, Rosenhof 19.3. Boban & Marko Markovic Orchestra OS, Lagerhalle 20.3. Maxim OS, Kleine Freiheit 20.3. Purple Schulz & Schrader: Duokonzert OS, Rosenhof 21.3. Dead by April OS, Bastard Club 21.3. Saltatio Mortis OS, Hyde Park 21.3. Carl Carlton OS, Rosenhof 21.3. Wolf Maahn BI, Forum 22.3. The Australian Pink Floyd Show Lingen, EmslandArena 22.3. Thorbjørn Risager Band Minden, Jazz-Club 22.3. Austin Lucas & Band + PJ Bond + Emily Barker MS, Gleis 22 24.3. Lowlakes MS, Pension Schmidt 27.3. Luxuslärm OS, Rosenhof 27.3. Revolverheld MS, Skaters Palace 27.3. Coogans Bluff & Inga-Dingo BI, Forum 28.3. Gloria OS, Kleine Freiheit 28.3. Der Familie Popolski Hannover, Swiss Life Hall 28.3. Frank Muschalle Trio OS, Lutherhaus 28.3. Tamikrest MS, Gleis 22 29.3. Paul Jackson Trio feat. Xantoné Blacq plus special guest Pee Wee Ellis Minden, Jazz-Club 30.3. John Mayall & Band MS, Jovel 1.4. Kampfar OS, Bastard Club 2.4. Bap OS, OsnabrückHalle 2.4. Joan As Police Woman BI, Forum 4.4. Emergenza-Festival BI, Forum 4.4. Deadborn OS, Bastard Club 5.4. The Bar At Buena Vista BI, RudolfOetker-Halle 5.4. Peter Horton OS, Lutherhaus 5.4. David P. Stevens Group Minden, Jazz-Club 5.4. Pothead BI, Forum 6.4. Santiano OS, OsnabrückHalle 6.4. Sportfreunde Stiller MS, MCC Halle Münsterland 8.4. Gregory Porter MS, Kongresssaal

Sabine Heinrich P Die bekannte Radio-Moderatorin (1Live) hat ihren ersten Roman geschrieben, der im März 2014 erscheint: „Sehnsucht ist ein Notfall“. Eine warmherzige und rasant erzählte Road Novel über eine 90-jährige Oma und ihre Mittdreißiger-Enkelin Eva, die beide noch mal nach dem Mann für’s Leben suchen. 4.4., Lagerhalle Tickets: www.kartenwerk.net

10.4. A Pony Named Olga OS, Bastard Club 10.4. Popsalon – OS.5 u.a. OK Kid, James Hersey, Max Prosa, Ahzumjot, Bilderbuch (bis 12.4.) - Pop, OS, Kleine Freiheit 10.4. Grand Jam! Todd Sharpville OS, BlueNote 11.4. Monster Truck OS, Bastard Club 12.4. The Australian Pink Floyd Show BI, Stadthalle 12.4. Devildriver - Special Guests: Sylosis & Bleed From Within, Herford, X 12.4. Rakede MS, Gleis 22 12.4. Mo’s Blow Minden, Jazz-Club 12.4. Intöxicated OS, Bastard Club 13.4. Sweet OS, Rosenhof 13.4. The 1840s BI, Forum 15.4. Crowbar OS, Bastard Club 19.4. Samy Deluxe & DLX Band MS, Skaters Palace 19.4. Ambrose Akinmusire Quintet Minden, Jazz-Club 19.4. Grailknights OS, Bastard Club 25.4. The Hooters OS, Rosenhof 26.4. Monsters Of Liedermaching MS, Sputnikhalle 26.4. Ulita Knaus & Band Minden, JazzClub 27.4. Subway To Sally OS, Halle Gartlage 27.4. 26. Jazzfest Gronau Gronau, Kneipen 29.4. Ja, Panik MS, Gleis 22 30.4. Blues Pills OS, Bastard Club 1.5. Saga OS, Rosenhof 3.5. Roger Cicero + Big Band Gronau, Bürgerhalle 6.5. Banger Musik Tour – Farid Bang Mit KC Rebel, Summer Cem, Majoe & Jasko, OS, Rosenhof 7.5. Mustasch BI, Forum 8.5. Knorkator OS, Rosenhof 9.5. Fischer-Z OS, Rosenhof 9.5. Die Höhner Gronau, Bürgerhalle 10.5. Zero Boys OS, Bastard Club 14.5. Annett Louisan OS, OsnabrückHalle 22.5. Florian Weber OS, BlueNote 22.5. Shantel & Bucovina Club Orkestar OS, Bastard Club 25.5. Al di Meola & Band plays Beatles and more OS, Theater am Domhof 5.6. Grand Jam! Theresa Burnette OS, BlueNote 5.6. Mozes And The Firstborn MS, Gleis 22 7.6. Rotfront BI, Forum 11.6. Pippo Pollina Trio OS, Rosenhof 18.7. Abifestival 2014 (+19.7.) Lingen, Festivalgelände 11.10. Jan Delay & Disko No. 1 Lingen, EmslandArena 16.10. Roger Cicero + Big Band BI, Stadthalle 18.10. Eisenpimmel OS, Bastard Club 23.10. Ulla Meinecke & Band OS, Rosenhof 25.10. Kissin Dynamite OS, Bastard Club 29.10. Foreigner OS, OsnabrückHalle 1.11. Good Old Boys BI, Forum 8.11. Udo Jürgens und das Orchester Pepe Lienhard MS, MCC Halle Münsterland 19.11. Voca People OS, OsnabrückHalle 23.11. Voca People BI, Stadthalle 7.12. Voca People MS, MCC Halle Münsterland 11.12. Klaus Hoffmann & Band BI, Rudolf-Oetker-Halle STADTBLATT 1.2014 63


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Cover des Jahres

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Aus guter Tradition sind im ersten Heft des neuen Jahres unsere Leserinnen und Leser an der Reihe. Wir mĂśchten wissen: Welches der zwĂślf STADTBLATT-Cover in 2013 war das beste? Welches hat den Nagel auf den Kopf getroffen? Womit haben wir begeistert oder Ăźberrascht? Von den Veganern im Januar bis zur groĂ&#x;en Verlosung im Dezember – es lohnt sich zu mailen oder zu schreiben, welches der Lieblingstitel des vergangenen Jahres war. Unter allen Einsendern verlosen wir ein ĂœberraschungsmenĂź fĂźr zwei Personen im Tatort Engels – inklusive der Getränke.

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So bequem kann man mitmachen!

Einfach eine Mail mit der Nummer des Lieblingscovers an: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de oder eine Postkarte an: STADTBLATT OsnabrĂźck, Stichwort Titelbild, MĂśserstr. 27, 49074 OsnabrĂźck Einsendeschluss: Freitag, der 17.1. Der Rechtsweg ist ausgeschlosssen. Wir wĂźnschen viel GlĂźck! Die STADTBLATT OsnabrĂźck-Redaktion

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erscheint in bvw werbeagentur + verlag GmbH MĂśserstraĂ&#x;e 27 ¡ 49074 OsnabrĂźck Tel.: 0541 357870 ¡ Fax: 0541 3578735 E-Mail: redaktion@stadtblatt-osnabrueck.de office@stadtblatt-osnabrueck.de kleinanzeigen@stadtblatt-osnabrueck.de werwowas@stadtblatt-osnabrueck.de HERAUSGEBER: bvw verlag GmbH REDAKTION: Andreas Bekemeier (V.i.S.d.P.; Redaktionsleitung), Harff-Peter SchĂśnherr, Mario Schwegmann, Roger Witte PROGRAMMREDAKTION: Daniel RĂźffer AUTOREN/INNEN DIESER AUSGABE: Hedda Horch, Harald Keller, Frank JĂźrgens, Thomas Hart, Nancy PlaĂ&#x;mann, Christian Lukas, Georg Webber, Ralf Gotthardt, Daniel RĂźffer, Claudia Sarrazin, Hanna von Behr, Franziska Ahnert, Malte Schipper, Bobby Fischer, Fabian Krause, Nina Bartholomaeus, Kim Runge, Carolin Rupp, GĂźnther Frank, Livia Frevert Michaela Sindermann, Thorsten Peistrup Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder, nicht unbedingt die der Redaktion. Abdruck, auch auszugsweise, nur nach Absprache mit dem Verlag. GESTALTUNG: Roger Witte, Anja Schulze, Sabrina Dienstbier ANZEIGEN REGIONAL: Burkhard MĂźller es gilt die Anzeigenpreisliste 2014 ANZEIGEN ĂœBERREGIONAL: CityMags Vermarktungsgesellschaft mbH i. G., VarrentrappstraĂ&#x;e 53, 60486 Frankfurt Tel. 069 979517-10 VERTRIEB: Pressevertrieb Ludwig MĂślk, OsnabrĂźck. Eigenvertrieb in Kneipen, Kinos, Läden und Frei-Hand-Verkauf im Stadtgebiet DRUCK: Steinbacher Druck, Anton-Storch-Str. 15, OsnabrĂźck Das STADTBLATT erscheint monatlich. Die Veranstaltungshinweise im Tagesprogramm und private Kleinanzeigen sind kostenlos. Eine VerĂśffentlichungsgarantie kann nicht gegeben werden. FĂźr unverlangt eingesendete Manuskripte und Fotos wird keine Garantie Ăźbernommen. BANKVERBINDUNG: IBAN DE18 2659 0025 0311 3760 00 Volksbank OsnabrĂźck ABO: Preis des Einzelheftes 2,00 â‚Ź im Jahresabo (12 Ausgaben) 20,- â‚Ź Studentenabo 17,- â‚Ź zu Ăźberweisen auf das Konto IBAN DE88 2659 0025 0311 3760 01 bei der Volksbank OsnabrĂźck Die Auflage des STADTBLATT wird regelmäĂ&#x;ig IVW-geprĂźft (IVW = Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.)

Das FEBRUAR STADTBLATT erscheint am Mittwoch, den 29.1.2014 Redaktionsschluss Di. 14.1.2014


Streusalz - Gift für die Bäume Streusalz schadet Bäumen und Sträuchern. Es dringt in den Boden ein und führt im Frühjahr zu einer reduzierten Wasseraufnahme. Wird das Salz in gelöster Form von den Pflanzen aufgenommen, wirkt es wie ein Gift. Gelöste Salzbestandteile werden als Abfallstoffe in den Blättern abgelagert, sodass es schon im Sommer zu Blattverfärbungen kommt. Die Blätter sterben vom Rand her fortschreitend ab, viele Zweige verlieren ihr Laub. Die Salzkonzentration im Boden und im Baum steigt von Jahr zu Jahr, der Baum stirbt langsam ab. Dies führt dazu, dass in Osnabrück bereits viele Bäume entfernt werden mussten und weitere nicht zu retten sind.

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Womit darf gestreut werden? Die richtigen Streumittel sind Sand mit einer Körnung von ca. 2 bis 3 mm, gebrochener Blähton oder aus Gestein hergestellter Splitt. Der Handel hält solche abstumpfenden Mittel bereit. Schluss mit dem Einsatz von Streusalz auf Gehwegen und Privatflächen – eine Gemeinschaftsaktion des Naturschutzbundes Osnabrück e.V. und des Osnabrücker ServiceBetriebs.

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Stadtblatt 2014.01  

Das Osnabrück Magazin, Januar 2014

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