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Produkte aus Kastanienholz (Bilder: Castagnostyle)

Das Personal besteht aus ausgebildeten Forstwarten, von denen die meisten bei uns ihre Lehre absolviert haben. Wir treffen zudem alle notwendigen Massnahmen, um die Arbeits- und Gesundheitssicherung der Mitarbeiter gemäss den aktuellen Verordnungen für Forstarbeiten zu gewährleisten. Vision und Werte Für traditionelle Bauweisen im Süden wusste man Kastanienholz stets zu schätzen. Jetzt und in Zukunft wird ein Leben im Einklang mit der Natur und unseren Tradi­ tionen immer wichtiger. Dazu möchten wir mit unseren modernen, umweltschonenden, langlebigen Produkten einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir legen Wert auf Qualität und Service: Wir möchten unsere Kunden vollständig zufriedenstellen, indem wir das bestellte Material pünktlich und in der gewünschten Qualität liefern. Zudem ist für uns Transparenz und Respekt gegenüber unserer Kundschaft oberstes Prinzip. Auf einen sorgfältigen Umgang mit Mensch und Umwelt, Material und Ressourcen legen wir grossen Wert. Der Tessiner Wald Mehr als die Hälfte der Kantonsfläche ist vom Wald bedeckt. Im «Distretto di Lugano» ist das Verhältnis noch höher: Zwei Drittel des

Gebiets gehören den Pflanzen! Das Merkwürdige daran ist, dass im Tessin vom gesamten jährlichen Zuwachs (fast 600 000 m³) nur etwa 10 bis 15 Prozent geerntet werden. Die meist verbreitete Pflanzenart (23 Prozent) ist natürlich die Kastanie. Die «Selva» ist vielleicht die traditionellste und bekannteste Weise der Bewirtschaftung von Kastanienwäldern. Sie war bei den Bauern sehr beliebt, da unter den Bäumen (Früchteproduktion) noch Gras wuchs und darum zugleich Nahrung für das Zuchtvieh zur Verfügung stand. Kastanienbäume sind aber vor allem für den Niederwaldbetrieb geeignet. Der Niederwald Bei der Niederwaldbewirtschaftung werden in regelmässigen zeitlichen Abständen die Kastanien auf den Stock zurückgesetzt. Aus den Stöcken schlagen neue kranzförmige Triebe aus, welche sehr gerade wachsen und sich nach 15 bis 20 Jahren als ideales Stangenholz für Konstruktionsbauten anbieten. In den Niederwäldern wird auch Brennholz gewonnen. Wird der ehemalige Niederwald sich selbst überlassen, werden die Stockausschläge zu gross und zu schwer für das Wurzelwerk. Oft brechen dann in einem Dominoeffekt ganze Bestände zusammen. Diese Situation kann zu einer erhöhten Gefahr von Naturereignissen (Rutschungen, Steinschlä-

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