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Breitkopf & Härtel Chorbibliothek

Brahms Zigeunerlieder für vier Singstimmen und Klavier

Gypsy Songs for Four Voices and Piano op. 103

ChB 16001


johannes brahms 1833–1897

Zigeunerlieder fĂźr vier Singstimmen und Klavier

Gypsy Songs for Four Voices and Piano op. 103

Text von | Words by

Hugo Conrat herausgegeben von | edited by

Bernd Wiechert Urtext der neuen Brahms-Gesamtausgabe Urtext from the new Brahms Complete Edition

Chor-Bibliothek 16001 Printed in Germany


Urtextausgabe der im G. Henle Verlag, München, erschienenen Gesamtausgabe Johannes Brahms – Neue Ausgabe sämtlicher Werke, Serie VI, Band 2, herausgegeben von Bernd Wiechert. Urtext edition from the complete edition Johannes Brahms – Neue Ausgabe sämtlicher Werke, series VI, volume 2, edited by Bernd Wiechert and published by G. Henle Verlag, Munich.


Titelseite der Erstausgabe (Exemplar Johannes Brahms Gesamtausgabe, Forschungszentrum Kiel)


Inhalt | Contents Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Preface . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Zigeunerlieder für vier Singstimmen und Klavier op. 103 1 He, Zigeuner, greife in die Saiten ein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 2 Hochgetürmte Rimaflut, wie bist du so trüb’ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3 Wisst ihr, wann mein Kindchen am allerschönsten ist? . . . . . . . . 20 4 Lieber Gott, du weißt, wie oft bereut ich hab’ . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 5 Brauner Bursche führt zum Tanze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 6 Röslein dreie in der Reihe blüh’n so rot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 7 Kommt dir manchmal in den Sinn, mein süßes Lieb . . . . . . . . . . . 30 8 Horch, der Wind klagt in den Zweigen traurig sacht . . . . . . . . . . . 33 9 Weit und breit schaut Niemand mich an . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 10 Mond verhüllt sein Angesicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 11 Rote Abendwolken zieh’n am Firmament . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43


6

Vorwort Die Zigeunerlieder op. 103 von Johannes Brahms erfreuen sich heute reger Beachtung insbesondere bei Chor- und Liedsängern. Komponiert und publiziert aber wurden sie ursprünglich als Soloquartette für vier Singstimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) mit Beglei­ tung des Pianoforte, und diese Originalbesetzung war es auch, in der die Zigeunerlieder zu einem der erfolgreichsten und zu Lebzeiten populärsten Werke des Komponisten avancierten. Im Sommer 1887 war im Musikverlag Rózsavölgyi (Budapest) eine Ausgabe mit dem Titel Ungarische Liebes­lieder erschienen – 25 für Singstimme und Klavier arrangierte ungarische Volkslieder in deutscher Sprache. Für die Übersetzungen der Volksliedtexte zeichnete der Wiener Kaufmann Hugo Conrat verantwortlich, der hierfür auf Vorarbeiten zweier Kinder­ mädchen seiner Töchter zurückgreifen konnte. Mit dieser Publikation trat Conrat in persönlichen Kontakt zu Brahms und weckte dessen Interesse so sehr, dass der Komponist eine Auswahl von 15 Liedtexten zum Zwecke der eigenen Vertonung traf: Elf davon fasste er im Zyklus der Zigeunerlieder op. 103 zusammen, die übrigen vier gingen später (unter derselben Bezeichnung) in die Sechs Quartette op. 112 ein.1 Wie aus brieflichen Mitteilungen von Brahms an Hugo Conrat ersichtlich wird,2 fiel die kompositorische Hauptarbeit an den Zigeunerliedern op. 103 in den Februar 1888. Schon kurz nach Fertigstellung kam es zu zwei Darbietungen in Brahms’ Anwesenheit bei den sogenannten „Kipfeljausen“, einer Art Kaffeekränzchen mit Musik, die reihum in verschiedenen Bürgerhäusern Wiens abgehalten wurden. Bei Marie und Ignaz Brüll erklang das Werk wohl überhaupt zum ersten Mal, ausgeführt von einem Ad-hoc-Quartett aus dem Kreis der Teilnehmer. Für Marie Brüll fiel diese erste Wiedergabe der Zigeunerlieder unter „das Herrlichste des vielen Herrlichen“; Brahms, so erinnerte sie sich, „stand, blauäugig und prachtvoll, vor dem Quartett und hatte seine Freude an den Sängern und an sich.“3 Eine weitere Privataufführung, diesmal vor größerer Zuhörerschaft, folgte am 24. März ebenfalls in Wien bei einem Musikabend im Haus von Brahms’ Freund Theodor Billroth. Bereits die vorausgehende Probe schien einen besonderen Genuss zu versprechen, wie Maria Fellinger am 17. März dem Cellisten Robert Hausmann andeutete: „Brahms hat eine Art ungarisches Liederspiel für Quartett komponirt und studirt es gegenwärtig […]. Die Composition soll über alle Begriffe schön sein…“.4 Mit der Vorführung selbst war Brahms so zufrieden, dass er Clara Schumann gegenüber von einem „sehr hübschen Abend“ sprach.5 Noch unter dem Ein-

druck des Erlebten berichtete Gastgeber Billroth Anfang April 1888 an Brahms’ Verleger Fritz Simrock: „Zu den neuen ungarischen Liebesliedern unseres Freundes Brahms kann ich nur gratuliren; sie sind in sehr guten Stunden concipirt, und wurden neulich bei mir trefflich ausgeführt mit dem Meister am Clavier; es ging vortrefflich und machte doch den Eindruck, als würde es von allen Betheiligten eben geschaffen. Es giebt für mich keine größere Freude als diesen Genuß Brahms’scher Compositionen avant la lettre, oder wie Hanslick sagt des jus primae noctis der Brahms’schen Muse. Es gehört aber Wiener, und noch besser etwas ungarisches Blut dazu, wenn die Lieder auf den ersten Schlag wirken sollen.“6

Wenn Simrock bei Werken seines Hauptkomponisten üblicherweise auf eine rasche Publikation drängte, so galt das zumal für diese jüngste Schöpfung, die ein großes Publikumsinteresse nahezu sicher erwarten ließ. An Clara Schumann schrieb Brahms am 5. Mai aus Wien bezüglich der Zigeunerlieder: „Simrock ist hier, und ich habe sie mir abschwatzen lassen. Ich hätte wieder und wie gewöhnlich den Wunsch gehabt, Du mögest sie vorher sehen – aber es ist vielleicht besser so.“7 Obwohl Simrock die Manuskripte von Partitur und Stimmen sogleich an sich nahm, begannen die Stecher­ arbeiten erst Mitte Juni 1888. Teil der Vereinbarungen für das neue Verlagswerk war, neben den Zigeuner­ lieder-Quartetten auch eine vom Komponisten anzufertigende Einrichtung für eine Singstimme und Klavier zu veröffentlichen.8 Für Original und Bearbeitung wurde ein Honorar von insgesamt 6000 Mark gezahlt. Als Brahms einen Monat später den Korrekturabzug der Partitur erhielt, nahm er Anstoß an gewissen Eigen­ mächtigkeiten im Stichbild, die seinen Angaben in der Stichvorlage zuwiderliefen. Wie schon das Partitur­ autograph bezeugt, war es ihm ein Anliegen gewesen, den Notentext der zumeist zweistrophigen Zigeuner­ lieder durch Verwendung von Wiederholungszeichen möglichst kompakt zu halten, statt ihn durch doppeltes Ausschreiben unnötig in die Länge zu ziehen. Nun aber zeigte der gestochene Korrekturabzug für manche Lieder das genaue Gegenteil, und Brahms klagte im Brief vom 16. Juli 1888 an Simrock „über die Ungrischen und das Streckbett, worauf die gespannt sind. […]. Es sieht wirklich albern aus, wenn kleine viertaktige Perioden viermal ansetzen.“9 Trotzdem blieb es bei der gegebenen Plattenaufteilung, nachdem Brahms am 21. Juli auf die seiner Meinung nach ohnehin verfahrene Angelegenheit zurückgekommen war: „Dann bitte ich auch nochmals, daß Sie die Ungrischen und ihren Stich nicht durch nachträgliches Ändern und Umstechen verderben, einen Teufel mit dem andern austreiben.“10


7 Die ersten beiden Druckauflagen – letztere mit zusätzlicher englischer Textunterlegung – erschienen in kurzer Folge Anfang Oktober 1888. Julius Stockhausen brachte die Zigeunerlieder bereits am 15. Oktober in Frankfurt am Main bei einem privaten Hauskonzert anlässlich von Clara Schumanns 60-jährigem Bühnen­ jubiläum zu Gehör. Die mitwirkende Sopranistin Marie Fillunger schrieb am 8. Oktober nach der ersten Ensemble­ probe begeistert an Eugenie Schumann: „[…] es war herrlich, wir waren all ganz aufgeregt und keiner konnte schlafen. Die Lieder rauchen und glühen […].“11 Ähnlich sprach sich Elisabeth von Herzogenberg in ihrem Brief vom 28. Oktober an Brahms aus: „Es ist ein herrlicher Zug in den Liedern: sie rauschen und pochen und stampfen und fließen dann wieder süß und schmeichelnd dahin.“12 Fast zeitgleich mit Erscheinen der Erstausgabe nahm auch die öffentliche Rezeption der Zigeunerlie­ der ihren Anfang. Die erste Konzertdarbietung fand am 31. Oktober 1888 in der Berliner Singakademie als Auftakt einer Tournee der Altistin Amalie Joachim statt. Vom Rezensenten der Signale für die musikalische Welt wurde die Novität freudig begrüßt: „Es sind elf prächtige in Erfindung und Charakteristik ganz eigenartige Stücke, von denen namentlich die humoristischen eine zündende Wirkung hervorbrachten. Ueberall muß der Erfolg ein durchschlagender sein […].“13 Keine fünf Monate später konnte Amalie Joachim am 18. März 1889 in Bonn schon auf ihre 50. Aufführung des Werkes zurückblicken.14 Julius Stockhausen gab am 4. November 1888, drei Wochen nach seinem Hauskonzert bei Clara Schumann, ein zweites, nun öffentliches Konzert in Frankfurt, bei dem die Pianistin die Zigeunerlieder erneut hörte. Ihre Eindrücke teilte sie am nächsten Tag Brahms mit: „Ich bin ganz entzückt davon, wie so ganz originell, welche Frische, Anmut, Leidenschaft, wie wunderbar die Stimmenführung, so fein und geistreich, wie so verschieden in der Stimmung, daß man trotz des dauernden 2/4-Taktes keine Monotonie empfindet!“15 Die Reaktionen aus Brahms’ Freundeskreis und die offiziellen Presseberichte lassen keinen Zweifel daran, dass die Zigeunerlieder von Beginn an weithin ungeteilten Zuspruch fanden. Für die unmittelbar fesselnde und dank ihrer Liebesthematik offenbar zeitlose Wirkung dieser Komposition fand der Wiener Kritiker Eduard Hanslick eine ebenso schlichte wie plausible Erklärung: „Die ‚Zigeunerlieder‘ sind ein kleiner Roman, dessen Begebenheiten uns nicht erzählt, dessen Personen uns nicht genannt werden und den wir dennoch prächtig verstehen und nie wieder vergessen.“16 Die vorliegende praktische Ausgabe der Zigeuner­ lieder op. 103 folgt getreu dem kritisch edierten Notentext der neuen Brahms-Gesamtausgabe.17 Hauptquelle

der Edition ist der Partitur-Erstdruck (E1), dessen Lesart jedoch bei den Liedern Nr. 3, 4, 9 und 10 hinsichtlich der Wiederholungsteile gemäß Brahms’ Intention korrigiert wurde. Als Referenzquellen dienen das Partiturautograph (A), ein Vorabzug zur 1. Auflage der Partitur (EVO), Erstdruck-Exemplare der vier Stimmen (E-St1), Brahms’ Handexemplar der 2. Auflage der Partitur (E2H) sowie Druckexemplare zweier späterer Partiturauflagen (E3, E4). Im genannten Gesamtausgaben-Band finden sich der Kritische Bericht sowie umfassende Darlegungen zur Entstehung, Publikation und Rezeption der Zigeunerlieder. Kiel, Januar 2020

Bernd Wiechert

1 Die Sechs Quartette op. 112 (1891) sind als Urtext der neuen Brahms-Gesamtausgabe in der Chor-Bibliothek bei Breitkopf & Härtel erschienen (ChB 16000). 2 Ein im Privatbesitz befindliches Konvolut mit 30 Briefdokumenten von Brahms an Hugo und Ida Conrat wurde für die Edition der Zigeunerlieder op. 103 innerhalb der neuen Brahms-Gesamtausgabe erstmals ausgewertet. 3 Brief Marie Brülls an Julie Kalbeck, zit. nach Max Kalbeck: Johannes Brahms, Bd. IV, 1. Halbband, Berlin 21915 (Reprint Tutzing 1976), S. 94f. 4 Zit. nach Richard Fellinger: Klänge um Brahms. Erinnerun­ gen. Neuausgabe mit Momentaufnahmen von Maria Fellin­ ger, hrsg. von Imogen Fellinger, Mürzzuschlag 1997, S. 58, Anm. 227. 5 Clara Schumann – Johannes Brahms. Briefe aus den Jahren 1853–1896, hrsg. von Berthold Litzmann, Bd. 2, Leipzig 1927 (Reprint Hildesheim 1989) [= Schumann-Brahms Briefe II], S. 341 (Briefdatum vor dem 12. April 1888). 6 Unveröffentlichter Brief im Privatbesitz von Dr. Jeffrew T. Cooper (Boston, MA/USA), der dankenswerterweise eine Ablichtung zur Verfügung stellte. 7 Schumann-Brahms Briefe II, S. 343. 8 Brahms’ Fassung für Solostimme und Klavier, die ein halbes Jahr nach der Originalausgabe erschien, berücksichtigte nur acht der elf Lieder. Simrock veröffentlichte zudem zwei von Theodor Kirchner erstellte Arrangements für Klavier zu zwei und zu vier Händen. 9 Johannes Brahms. Briefe an Fritz Simrock, hrsg. von Max Kalbeck, Bd. 3, Berlin 1919 [= Briefwechsel XI], S. (190–)191. 10 Ebd., S. 193. 11 Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillun­ ger an Eugenie Schumann 1875–93, hrsg. von Eva Rieger unter Mitarbeit von Rosemary Hilmar, Köln 2002, S. 170. 12 Johannes Brahms im Briefwechsel mit Heinrich und Elisa­ bet[h] von Herzogenberg, hrsg. von Max Kalbeck, Bd. 2, Berlin 4 1921 [= Briefwechsel II], S. 208. 13 Signale für die musikalische Welt, Jg. 46, Nr. 57 (November 1888), S. 905. 14 Notiz im Musikalischen Wochenblatt, Jg. 20, Nr. 14 (28. März 1889), S. 177. 15 Schumann-Brahms Briefe II, S. 365. 16 Eduard Hanslick: Musikalisches und Litterarisches. (Der „Modernen Oper“ V. Theil.). Kritiken und Schilderungen, Berlin 3 1890, S. (146–)148. 17 Siehe Johannes Brahms. Neue Ausgabe sämtlicher Werke, Serie VI, Bd. 2, Chorwerke und Vokalquartette mit Klavier oder Orgel, hrsg. von Bernd Wiechert, München 2008, S.  59–85 (Notentext).


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Preface The Zigeunerlieder [Gypsy Songs] op. 103 by Johannes Brahms enjoy a great deal of attention today, especially among choir and lieder singers. However, they were originally composed and published as solo quartets für vier Singstimmen (Sopran, Alt, Tenor und Bass) mit Begleitung des Pianoforte [for four solo voices (soprano, alto, tenor, bass) and piano accompaniment], and it was this original instrumentation in which the Zigeuner­ lieder became one of the composer’s most successful and popular works during his lifetime. In summer 1887, the music publisher Rózsavölgyi (Budapest) published an edition titled Ungarische Lie­ bes­­lieder [Hungarian Love Songs] – 25 Hungarian folk songs in German arranged for voice and piano. The Viennese merchant Hugo Conrat had written the German folk song texts drawing on the preparatory work of two of his daughters’ nannies. With this publication, Conrat established personal contact with Brahms and aroused his interest to such an extent that the composer made a selection of 15 poems with the aim of setting them to music: eleven in the cycle of the Zigeuner­ lieder op. 103 and, later on, the remaining four (under the same name) in the Six Quartets op. 112.1 According to letters Brahms wrote to Hugo Conrat,2 the main compositional work on the Zigeunerlieder op. 103 was carried out in February 1888. Shortly after its completion, two performances were given in Brahms’ presence at the so-called “Kipfeljausen”, a kind of coffee circle with music, held in turn in various town houses in Vienna. It was at Marie and Ignaz Brüll’s house that the work was probably heard for the first time, performed by an ad hoc quartet from the circle of participants. For Marie Brüll, this first performance of the Zigeunerlieder was “the most glorious of all the glorious”; Brahms, as she recalled, “stood blue-eyed and gorgeous in front of the quartet and was delighted with the singers and with himself.”3 Another private performance, this time in front of a larger audience, followed on March 24 also in Vienna at a music evening in the house of Brahms’ friend Theo­ dor Billroth. The preceding rehearsal already seemed to promise a special treat as Maria Fellinger indicated to cellist Robert Hausmann on March 17: “Brahms has composed a kind of Hungarian Liederspiel for quartet and is currently rehearsing it [...]. The composition is said to be beautiful beyond all words...”.4 Brahms was so pleased with the performance itself that he wrote to Clara Schumann about a “very lovely evening”.5 Still under the impression of what he had experienced, host

Billroth reported to Brahms’ publisher Fritz Simrock in early April 1888: “I can only congratulate you on the new Hungarian love songs of our friend Brahms; they have been composed in very good hours and were recently beautifully performed at my place with the master at the piano; it went splendidly, and yet it gave the impression that it was just created by everyone involved. There is no greater joy for me than this enjoyment of Brahms’ compositions avant la lettre, or as Hanslick says, the jus primae noctis of Brahms’ muse. But it takes Viennese blood, and even better, some Hungarian blood as well, if the songs are to have an immediate effect.”6

While Simrock usually insisted on a quick publication of his main composer’s works, this was all the more true for this latest creation, which almost certainly was expected to attract great public interest. Brahms wrote to Clara Schumann from Vienna on May 5 about the Zigeunerlieder: “Simrock is here, and I have let them wheedled from me. I would have wished again and as usual for you to see them beforehand – but perhaps it’s for the better.”7 Although Simrock immediately took possession of the manuscripts of score and parts, the engraving work did not begin until mid-June 1888. Part of the agreements for the new publication was to publish not only the Zigeunerlieder quartets but also an arrangement for one voice and piano to be made by the composer. A total fee of 6000 marks was paid for the original and the arrangement.8 When Brahms received the galley proof of the score a month later, he took offence at certain arbitrary changes in the engraving that contradicted his instructions in the engraving template. As the score autograph already shows, it had been his concern to keep the music text of the mostly two-stanza Zigeunerlieder as compact as possible by using repetition signs instead of unnecessarily lengthening it by writing it out twice. But now the engraved galley proofs for some songs showed the exact opposite, and Brahms complained in a letter to Simrock dated 16 July 1888, “about the Hungarians and the stretch bed they have been put on. […]. It looks really silly when small four-measure periods start four times.”9 Nevertheless, things remained as they were after Brahms had returned on July 21 to what he thought was a dead-end matter anyway: “Then I ask you once again not to spoil the Hungarians and their engraving by subsequent alterations and re-engraving, casting out one devil with another.”10 The first two print editions – the latter with an additional English text underlay – were published in quick


9 succession at the beginning of October 1888. Julius Stockhausen performed the Zigeunerlieder already on October 15 in Frankfurt am Main at a private house concert to mark Clara Schumann’s 60th stage anniversary. The participating soprano Marie Fillunger wrote enthusiastically to Eugenie Schumann on October 8 after the first ensemble rehearsal: “[...] it was marvelous, we were all very excited and nobody was able to sleep. The songs fume and glow [...]”.11 Elisabeth von Herzogenberg expressed herself similarly in her letter to Brahms on October 28: “There is a wonderful draught in the songs: they rustle and throb and stamp and then again flow sweetly and flatteringly.”12 Almost simultaneously with the publication of the first edition, the public reception of the Zigeunerlieder commenced as well. The first concert performance took place on 31 October 1888 in the Berlin Singaka­ demie as the start of a tour by the alto Amalie Joachim. The critic of Signale für die musikalische Welt [Signals for the Musical World] welcomed the novelty with great joy: “They are eleven magnificent, in invention and characteristics quite unique pieces, among which the humorous ones in particular had a stirring effect. The success must be striking everywhere [...].”13 Less than five months later, on 18 March 1889 in Bonn, Amalie Joachim looked back on her 50th performance of the work already.14 On 4 November 1888, three weeks after his house concert with Clara Schumann, Julius Stockhausen gave a second, now public concert in Frankfurt, at which the pianist heard the Zigeunerlieder again. She shared her impressions with Brahms the next day: “I am quite enchanted with the songs, how so very original, such freshness, grace, passion, how wonderful the voice leading, so fine and ingenious, how so different in moods that despite the constant 2/4 time, you feel no monotony!”15 Reactions from Brahms’ circle of friends and the official press coverage leave no doubt that the Zigeuner­ lieder were widely acclaimed right from the start. The Viennese critic Eduard Hanslick found a both simple and plausible explanation for the immediately captivating and, thanks to its love theme, apparently timeless effect of this composition: “The ‘Zigeunerlieder’ are a little novel whose events are not told to us, whose characters are not named to us, but which we nevertheless understand perfectly and never forget.”16 The present practical edition of the Zigeunerlieder op. 103 faithfully follows the critically edited music text of the new Brahms Complete Edition.17 The main source of the edition is the first print of the score (E1), but the reading of the score has been corrected for the

repeated parts of songs nos. 3, 4, 9 and 10 according to Brahms’ intention. Reference sources are the score autograph (A), a preprint of the 1st edition of the score (EVO), first-print copies of the four parts (E-St1), Brahms’ hand copy of the 2nd edition of the score (E2H) as well as printed copies of two later editions of the score (E3, E4). The above-mentioned volume of the Complete Edition includes the Critical Report as well as comprehensive information on genesis, publication and reception of the Zigeunerlieder. Kiel, in January 2020

Bernd Wiechert

1 The Six Quartets op. 112 (1891) have been published as Urtext based on the new Brahms Complete Edition in Breitkopf & Härtel’s Choir Library (ChB 16000). 2 A privately owned miscellany of 30 letters from Brahms to Hugo and Ida Conrat has been evaluated for the first time for the edition of the Zigeunerlieder op. 103 within the new Brahms Complete Edition. 3 Letter from Marie Brüll to Julie Kalbeck, quoted after Max Kalbeck: Johannes Brahms, vol. IV, 1st half-volume, Berlin, 2 1915 (reprint Tutzing, 1976), pp. 94f. 4 Quote after Richard Fellinger: Klänge um Brahms. Erinnerun­ gen. Neuausgabe mit Momentaufnahmen von Maria Fellinger, ed. by Imogen Fellinger, Mürzzuschlag, 1997, p. 58, note 227. 5 Clara Schumann – Johannes Brahms. Briefe aus den Jahren 1853–1896, ed. by Berthold Litzmann, vol. 2, Leipzig, 1927 (reprint Hildesheim, 1989) [= Schumann-Brahms Briefe II], p. 341 (date of letter before 12 April 1888). 6 Unpublished letter privately owned by Dr. Jeffrew T. Cooper (Boston, MA/USA), who kindly provided a photocopy. 7 Schumann-Brahms Briefe II, p. 343. 8 Brahms’ version for solo voice and piano, published half a year after the original edition, took into account only eight of the eleven lieder. Furthermore, Simrock published two arrangements for piano for two and for four hands, prepared by Theodor Kirchner. 9 Johannes Brahms. Briefe an Fritz Simrock, ed. by Max Kalbeck, vol. 3, Berlin, 1919 [= Briefwechsel XI], pp. (190–)191. 10 Ibid., p. 193. 11 Mit 1000 Küssen Deine Fillu. Briefe der Sängerin Marie Fillun­ ger an Eugenie Schumann 1875–93, ed. by Eva Rieger with the collaboration of Rosemary Hilmar, Cologne, 2002, p. 170. 12 Johannes Brahms im Briefwechsel mit Heinrich und Elisa­ bet[h] von Herzogenberg, ed. by Max Kalbeck, vol. 2, Berlin, 4 1921 [= Briefwechsel II], p. 208. 13 Signale für die musikalische Welt, vol. 46, no. 57 (November 1888), p. 905. 14 Note in Musikalisches Wochenblatt, vol. 20, no. 14 (28 March 1889), p. 177. 15 Schumann-Brahms Briefe II, p. 365. 16 Eduard Hanslick: Musikalisches und Litterarisches. (Der „Modernen Oper“ V. Theil.). Kritiken und Schilderungen, Berlin, 31890, pp. (146–)148. 17 See Johannes Brahms. Neue Ausgabe sämtlicher Werke, series VI, vol. 2, Chorwerke und Vokalquartette mit Klavier oder Orgel, ed. by Bernd Wiechert, Munich, 2008, pp. 59–85 (music text).


Zigeunerlieder für vier Singstimmen und Klavier Johannes Brahms op. 103

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Chor-Bibliothek 16001

© 2008 by G. Henle Verlag, München


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Leseprobe

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Breitkopf ChB 16001

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13 37

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Leseprobe

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Breitkopf ChB 16001


14 48

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Leseprobe -

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54

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15 61

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66

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Sample page spiel’

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Leseprobe -

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16 71

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Sai

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Leseprobe

lein!

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76

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Breitkopf ChB 16001

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17 81

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Leseprobe

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87

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Sample page

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Breitkopf ChB 16001

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18

2 Allegro molto

Sopran

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Lieb!

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Sample page klag’ ich laut

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Leseprobe

9

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so trüb’,

du

wie bist

Ri - ma - �ut, wie

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du

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Allegro molto

¡

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Ri - ma - �ut,

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Tenor

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19 19

¡

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Wel - len strö -men, rau - schen an

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e - wig

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Sample page

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28

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Leseprobe

Wel - len strö -men, rau-schen

{

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Wel - len strö -men, rau - schen an

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ihr!

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Breitkopf ChB 16001


20

3

Sopran

¡

 2 ª   4    Allegretto

  

     ª 

  

2. Wisst ihr, wann mein Liebs - ter am bes - ten mir

 2  4

Alt

¢

  2 4

 2   4    

Allegretto

Klavier

6

¡



{

  2 4

p

  

(2.) Ar - men er

  

       Ü(1.)Münd - chen ¢

 

{

     ª 

- chen am

  

al - ler-schöns -ten

 ª      

     

 ª      

ist?

          

 

Wenn in sei-nen

Leseprobe

 

  

Wenn ihr sü -ßes

     

 ª   

 

    dolce 

Allegro

mich um-schlun-gen hält.

ªª    f

    

Schät -ze - lein, f

Sample page

du bist mein,

Schät -ze - lein, f

du bist mein,

scherzt und lacht und küsst.

Mäg - de - lein, f

du bist mein,

Mäg - de - lein,

du bist mein,

  ªª   

     

 ª  

        

ge - fällt?

 ª  

  

 ª       ª       

 2 ª     4      Ü 1. Wisst ihr, wann mein Kind

Tenor

Bass

 ª      

 ª    

  

    ªª    ª   

       

Breitkopf ChB 16001

ªª    ªª      ªª      Allegro

             

  ªª                  f


21

      

    

12

¡

in - nig-lich

küss’ich dich,

       

    

in - nig-lich

küss’ich dich,

        Ü in - nig-lich

        

  

18

¡

 

  

 

¢

  

   



dich er - schuf

Him - mel f

    

dich er - schuf

cresc.

p

         

ªª

1.



  



  



   

Him - mel

  

f

 



 

 ªª

ªª

nur

2.

 ªª

ªª

 ªª

für

ªª

für

 

 

 

 

da capo

 ªª da capo

1.

      ªª                ªª                       f p        ª    ª      ª        ªª ª      da capo  

{

nur

                

Sample page 

mich!



  

der

für

  

der

da capo

mich!

    Ü mich!   

nur

 ª   ª    

für

da capo

mich!

dich er-schuf der lie - be Him - mel ein - zig f

   ª  ª   ª  ª   

küss’ich dich,

       

{

nur

Leseprobe

in - nig-lich

dich er-schuf der lie - be Him - mel ein - zig f

küss’ich dich,

       ¢

    

f ª  ª     ª    ª   ª   ª      

Breitkopf ChB 16001

2.

  

    f        

    


22

4

Sopran

¡

Vivace grazioso

2    4  

 

 

1. Lie - ber Gott, du 2. Lie - ber Gott, du

Bass

weißt, weißt,

wie wie

 

 

 

o o

 

be - reut ich in stil - ler

 hab’, Nacht

2  4

2  4 Ü  2 4 ¢

Alt

Tenor

 

Leseprobe

    

  2   4   

Vivace grazioso

Klavier

                     p leggiero             2         4      

{

  

5

¡

dass ich

¢

 

 

 Ü         

{



   

 

 

Sample page

ich mei - nem in Lust und





 

Liebs Leid

-

ten an

einst ein Küss - chen gab. mei - nen Schatz ge - dacht.

    

  

                            Breitkopf ChB 16001

                


23

ge ist

ge ist

Lieb’ f

Herz Lieb’

   p

leb’ bleibt

leb’ bleibt

p

bot, süß,

ihn wenn p

 

 

küs bit

küs bit

 

  

-

sen ter

ihn wenn

 

 

    

die - sen ers - ten e - wig, e - wig

an ihm

die - sen ers - ten e - wig, e - wig

Kuss. treu.

an ihm p

die sen e - wig

Kuss. treu.

an ihm

die sen e - wig

¸¸¸

muss, Reu’,

                  

ªª

   

      

  

 

  

   

 

 

 

 

 

denk’ so lang ich ar - mes Her - ze

        f         

1.

2.

ªª

 

da capo

 

denk’ so lang ich ar - mes Her - ze f

Sample page

 

 p

denk’ so lang ich ar - mes Her - ze f

muss, Reu’,

 

 

     

Kuss. treu.

ªª

ªª

 

ªª

da capo

 

ªª

da capo

ªª

 

ªª

da capo

Kuss. treu.

                        p                

{

sen ter

-

 

denk’ so lang ich ar - mes Her - ze f

Leseprobe

bot, süß,

an ihm p

 ª

  ¢

ich ihn küs - sen muss, bit - ter auch die Reu’,

        

¸¸¸¸¸

¸¸¸¸

¸¸¸¸¸

ª 

bleibt

-

dass wenn

 

f

ich ihn küs - sen muss, bit - ter auch die Reu’,

              p               

14

  Ü leb’

bot, süß,

ge ist

  ªª    f   ªª   

leb’ bleibt

-

  ªª  ¢

¡

-

dass wenn p

 

ª

  ªª  Ü Herz

bot, süß,

      

¸¸¸¸¸

Herz Lieb’ f

-

 

    

Breitkopf ChB 16001

ªª

   

  ªª   

   

1.

    f   ªª    da capo  

ªª

 

¸¸¸¸¸

ge ist

 

p

¸¸¸¸¸

Herz Lieb’ f

  ªª 

{

ª

f

¸¸¸¸

   ªª

9

¡

 

2.


24

5

Sopran

¡

Allegro giocoso

 2  4 

Alt

ªª

f

ªª

  ª

     

 ª

  ª

     

 ª

zum Tan - ze

 

Brau - ner Bur - sche führt f

zum Tan - ze

 

Brau - ner Bur - sche führt f

zum Tan - ze

 ª

ª 

     

ª 

     

Brau - ner Bur - sche führt

zum Tan - ze

ª  

Leseprobe

  ben marc.    ªª           3            ªª             

  

Klavier

{

f

  2  4

    ª

5

¡

 ªª

sein

     

   

   

blau - äu - gig

     

schö - nes Kind,

sein

 ª    Ü sein    ª  ¢

blau - äu - gig

schö - nes Kind,

blau - äu - gig

     

schö - nes Kind,

sein

blau - äu - gig

schö - nes Kind,

{



 

3

   

    

3

    3

   

 

   

      



    f     B

 

Breitkopf ChB 16001

   

     

 

     ª 

schlägt

die Spo -ren

 ª

schlägt

  ª

die Spo -ren

schlägt

die Spo -ren

schlägt

die Spo -ren

ª 

3     3              

 ªª

3

    

3

  

Sample page

    ª

     

     

Allegro giocoso

 2  4

    

Brau - ner Bur - sche führt f

 

ªª

  2  4 ¢

 

ªª

 2  4  Ü

Tenor

Bass

 2  4 

  

                 3

    3   

 


25

    ª

10

¡

keck

    ª

keck

 

   

ª 

keck

        ª

{

   

  p  

15

¡

  und

Küsst p

und

    ¢

Küsst

    

{

 

     

   

     

  

- das Me - lo - die

ª 

be - ginnt.

Leseprobe

3

ª 

cresc.

   

 

ª 

 



herzt sein sü - ßes cresc.

Täub - chen, dreht

herzt sein sü - ßes cresc.

Täub - chen, dreht

und

herzt

Täub - chen, dreht



 ªª

 

be - ginnt.

Täub - chen, dreht

 

be - ginnt.

                f 3          

 ª

  

 

   

 

 ª

   

 ªª

 

   

 

            

 



 

sie,

führt

sie,

 

sie,



führt

 

sie,



sie,

 

führt



sie,

sie,

führt

sie,

 

 

Sample page

ª  ª 

 cresc.       p

herzt sein sü - ßes cresc.

      Ü Küsst und p

   

    

  

Küsst p

    

     

be - ginnt.

zu -sam - men, Csar - das Me - lo - die

3

zu -sam - men, Csar - das Me - lo - die

     

   

zu -sam - men, Csar - das Me - lo - die

 ª ª        Ü keck zu -sam - men, Csar

   ª ¢ 

     

   

 

sein sü - ßes

  



 

ª 

 

 ª

  

 ª  ªª



    

 

Breitkopf ChB 16001

    ªªª 

 





 ªª  ª

  

           


26

 

ª 

jauchzt f

und

springt!

 

Wir

jauchzt f

und

springt!

Wir

  f 

19

¡



    Ü jauchzt ¢

 

und

springt!

jauchzt

und

     f

 ª   

23

¡



f

    

{

auf

     ª auf

    ª Ü auf    ª ¢  auf



{

 

 ª

drei

 

ª 

Wir

drei

 

ª 

   

 

 

das Zim - bal,

Wir

drei

    

 

 

 

blan - ke

 ª Sil

 ª

blan - ke

Sil

 

ª 

 

blan - ke

Sil

 

ª 

 

blan - ke

3

-

-

das Zim - bal,

 

 

 

 

 

 

das Zim - bal,

das Zim - bal, 3

 

 

 

 

 

 

 

ber - gul - den

ber - gul - den

ber - gul - den

 

 

 

     3    

   

ªª

ber - gul - den 3

 

dass es klingt.

Sample page

     

 

-

    

-

 

Sil

3

         

ªª

 

    

ªª

 

    

ªª

 

dass es klingt.

dass es klingt.

dass es klingt.

                  3                 

drei

 

Leseprobe

springt!

     

 

 

  

f

 

     ªª            6       ªª                 ªª

Breitkopf ChB 16001

   


27

6

Sopran

¡

2  4

Vivace grazioso

2  4

Alt

2  4 Ü

Tenor

Bass

¢

 2 4

     

      

     

1. Rös - lein drei - e 2. Schöns-tes Städt-chen

Klavier

7

¡

 

{

p

 2 4

 

 

legg.

 

¢

 

{

 

gar

    

 

  

   

  

p

       

Breitkopf ChB 16001

 

 

 

 

 

 

            

1. Rös - lein drei - e in der Rei -he 2. Schöns-tes Städt-chen in Al -föld ist p

               

    ª    

p

kein Ver - bot vie - le Mäd-chen schmuck und nett

rot, met,

p

 

-

 

 

Sample page

  

 

    

es

 

 

                  Ü dass der Bursch zum Mä-del geht, ist dort gibt

Leseprobe  

Vivace grazioso

2  4  

in der Rei - he blüh’n so in Al - föld ist Ketsch - ke

! !

1. Rös - lein drei - e in der Rei -he 2. Schöns-tes Städt-chen in Al -föld ist p

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Rös - lein drei - e in der Rei -he Schöns-tes Städt-chen in Al -föld ist

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28

blüh’n so Ketsch - ke -

blüh’n so Ketsch - ke

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19

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Freun f

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Lie - ber Freun - de,

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dass der Bursch zum dort gibt es gar

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dass der Bursch zum dort gibt es gar

Mä -del geht, ist kein Ver - bot! vie - le Mäd-chen schmuck und nett!

Mä -del geht, ist kein Ver vie - le Mäd-chen schmuck und

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Gott, sucht

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wenn das ver - bo - ten euch dort ein Bräut-chen p

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Gott, sucht

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das ver - bo - ten dort ein Bräut-chen

wenn euch p

das ver - bo - ten dort ein Bräut-chen

wenn euch

das ver - bo - ten dort ein Bräut-chen

Gott, sucht

Gott, sucht

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wär’ aus

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, ständ’ die schö-ne , freit um ih - re p

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, ständ’ die schö-ne , freit um ih - re p

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ständ’ die schö-ne freit um ih - re p

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ständ’ freit

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{

Breitkopf ChB 16001

! !

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Sample page 

bot nett

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bot nett

Mä -del geht, ist kein Ver vie - le Mäd-chen schmuck und

Leseprobe

     

Lie - ber Freun - de, f

  ªª  Ü Lie

Lie - ber Freun - de, f

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rot met

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dass der Bursch zum dort gibt es gar

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rot, met,

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13

¡

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29 24

¡

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wei - te Welt schon längst nicht Hand und grün - det eu - er

                 wei - te Welt schon längst nicht Hand und grün - det eu - er

 Ü ¢

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wei - te Welt schon längst nicht Hand und grün - det eu - er

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schö grün

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29

¡

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Sün - de lee - ret

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wär’! aus!

Sün - de lee - ret

wär’! aus!

Sün - de lee - ret

wär’! aus!

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mehr, Haus,

le Freu f

-

mehr, Haus,

le Freu f

-

 mehr, Haus,

le Freu f

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le Freu

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blei be

ben cher

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1.

 

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ben cher

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da capo

ªª

da capo

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da capo

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ben cher

-

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-

-

blei - dig - den - be

dig den

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blei - dig - den - be

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mehr, Haus,

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{

 

Sample page

wär’! aus!

Sün - de lee - ret

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Leseprobe

Welt nicht eu - er

  

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f

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2.

       

da capo

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1.

2.  ª  ª ª   ªªª   ªª  ª  da capo  ª


30

7

Sopran

Alt

¡

Andantino grazioso

 2   4

 2   4

 2     ª  ª     4  ª           Ü Kommt dir manchmal in den Sinn, mein sü - ßes Lieb,   2    4 ¢

Tenor

Bass

Klavier

  

6

¡

  

¢

{

 

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du einst mit

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Kommt dir manchmal p

in

Kommt dir manchmal p

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Kommt dir manchmal p

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Kommt dir manchmal

in den

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den Sinn, mein

   

Sample page 

 ª  ª           Ü heil’-gem Ei-de mir ge - lobt? 

was

Leseprobe

Andantino grazioso

 2    4  ªª   p  ª    2 4

 ª

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Sinn, mein

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      

 ª     

sü - ßes Lieb,

   

  

sü -ßes Lieb,

   ª    

den Sinn, mein sü - ßes Lieb,

 

 

Sinn, mein

   

  

sü -ßes Lieb,

 ª  ª ª ª        ª     ª   ªª   ªª   ªª                                  dolce                              

{

Breitkopf ChB 16001


31

  

12

¡

 ª

was

  

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was

    Ü ¢

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du einst mit

du einst mit

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du einst mit

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du einst mit

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heil’ - gem Ei - de mir

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Ei - de

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ge - lobt

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heil’ - gem Ei - de mir ge - lobt

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heil’-gem

Ei - de

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mir ge - lobt

?

Leseprobe

     ª ª       ª   ª     ª           ª    ª    ª                                         

{

¡  ¢ 17

Ü

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Tenor

Täusch’ mich nicht, ver - lass mich nicht,

      ª

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{

mp

 

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¡   ¢ 22

Ü

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du weißt nicht, wie lieb

ich dich

hab’;

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Sample page

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lieb’

du mich ,

wie

 



   

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    ª   

ich dich , dann strömt Got - tes Huld auf dich

                                 ª     ª 

{



   

Breitkopf ChB 16001

  

he - rab.

                

 

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32

 ª   ª  

 ª   

27

¡

mf

 

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cresc.

Täusch’ mich nicht, ver - lass mich nicht, mf

    

Täusch’ mf

 

nicht ,

        Ü Täusch’ mich     ¢

{

Täusch’ mich nicht,

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du mich ,

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 

du

weißt

    Ü     ¢

lieb’

f

lieb’ f

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lieb’

ich dich hab’;

lieb

ich dich hab’;

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wie ich dich

,

lieb

ich dich hab’;

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  

 

  

 

       

 

      

 

dann strömt Got - tes Huld auf dich

du

mich , dann strömt Got

   

 

 

 

mich , dann strömt Got

  

   

-

du mich, dann strömt Got

tes

-

tes

 -

tes

                                       ª     ª   

{

  ª 

he - rab.

Huld auf dich

Huld auf dich

he - rab.

he - rab.

Huld auf dich he - rab.

 ªª        ªª              dolce    ª    ª   ªª      

* T. 312.2–321, Klav., u. Sys., u. St.: In A ursprünglich mit Haltebogen für As–As, von Brahms gestrichen (vgl. aber T. 212.2–221). Breitkopf ChB 16001

           ª          ª   ª

  ª     ª   

ich dich hab’;

Sample page

du

   

   

nicht, wie

cresc.

                 f

lieb

        ª 

ª   

32

¡

Leseprobe

      ª  

       

wie

du weißt nicht, wie cresc.

ª    

mf

 

nicht ,

mf

    ª  

du weißt nicht, cresc.

 

ª 

du weißt nicht, wie lieb cresc.

    

 

mich

 


33

8

Sopran

¡

Andantino semplice

 2  4

 2  4

Alt

2. Dun - kel

¢

ist

  2 4

Nacht, kein Stern - lein

die

Klavier

{



  2   4 

 

5

¡

                      

mp

 

auf Gott

       

{

    

        sf

 

f legato

1. Horch, der 2. Dun - kel f

   

und

      

trau - rig spen - det

 

sacht ; Licht ;

  

gu - te wei - ne

Nacht ; nicht ;

                   

  

 

  

   

in den Wind klagt Nacht, kein ist die

 

 

sü - ßes Lieb, sü - ßes Lieb, f

wir ver

sü - ßes Lieb, sü - ßes Lieb,

wir ver

 

 

 

  f



  

Breitkopf ChB 16001

-

-

 

    Zwei - gen Stern - lein

 

   

 

müs - sen schei - den: trau auf Gott und

müs - sen schei - den: trau auf Gott und

         

wir ver -

      

 

 

             

Sample page

Zwei - gen Stern - lein

           Ü müs - sen schei - den: trau

 

          

¢

  

in den Nacht, kein



    

Leseprobe



 

Wind klagt ist die

sü - ßes Lieb, sü - ßes Lieb,

Andantino semplice

 2   4 

     

1. Horch, der 2. Dun - kel

spen -det Licht;

 

mp legato

 2 mp legato                  4      Ü 1. Horch, der Wind klagt in den Zwei - gen trau - rig sacht;

Tenor

Bass

  

      


34

  

   

9

¡

f

 

gu - te Nacht. wei - ne nicht.

sü - ßes sü - ßes f

Lieb, wir müs - sen schei - den: Lieb, ver - trau auf Gott und

wei - ne

 

Nacht; nicht,

{

 

p

 

 

 

  

 

 

             

gu - te Nacht. wei - ne nicht.

    

lie - be

 

dei - nen Ar - men Gott mich einst zu

 

 

   

 

   

 

mp

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 

 



 

 

 

    

 

-

die ben

doch blei mp

-

Breitkopf ChB 16001

-

 

-

die ben



 

 

doch blei mp

doch blei

 

Tren - nungs e - wig

doch die blei - ben mp

ruh - te ich, dir zu - rück,

gu - te Nacht. wei - ne nicht.

Sample page  

 

  

 

Nacht . nicht .

          

 

 

 

 

Führt der

 

Lieb, wir müs - sen schei - den: Lieb, ver - trau auf Gott und

    

 

       

Leseprobe sü - ßes sü - ßes

f

         Ü Ach, wie gern in

 

  



Lieb, wir müs - sen schei - den: Lieb, ver - trau auf Gott und

p legato

¢

 

sü - ßes sü - ßes f

gu - te Nacht; wei - ne nicht,

       

13

¡

    

gu - te wei - ne

   

{

Lieb, wir müs - sen schei - den: Lieb, ver - trau auf Gott und

        

     

sü - ßes sü - ßes f

      Ü gu - te ¢

     

 

trau - rig sacht; spen - det Licht,

        

 

  

 

die ben

       

 

-

-

 


35

 

 

 

 Ü ¢



 

stun - de naht, Gott wir ver - eint in

  

 

  

Tren - nungs e - wig

Tren - nungs e - wig

stun wir

-

 -

naht eint

-

- de ver

 -

naht eint

-

,

Gott in p

,

- de ver

-

Gott in

  

21

¡

 

¢

 

dich. glück.

dich. glück.

   Ü dich. glück.  

 

  1.

 

{

  

ªª

ªª

  

ªª

ªª

-

  

-

  

 

 

 

da capo

 

da capo

schüt ze Lie - bes

Sample page 

-

da capo

da capo

dich. glück.

  

2.

 

 

 

-

schüt - ze Lie - bes

                          

{

schüt ze Lie - bes

Gott in p

naht, - eint

Leseprobe stun wir

schüt - ze Lie - bes

Gott in p

dich, glück,

-

stun wir

-

- de ver

p

Tren - nungs e - wig

schüt ze Lie - bes

-

    dim.

 

1.

            

2.

   

    ªª           ªª         da capo

Breitkopf ChB 16001

   

    

¸¸¸¸

17

¡

p

   


36

9 Allegro

Sopran

¡

Bass

 

1. Weit 2. Kein f

und Stern

breit blickt

1. Weit 2. Kein f

und Stern

 2    4 Ü 1. Weit 2. Kein f   2   4 ¢



Klavier

{

    

5

¡

     

   

 

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 

 

 

 

 

 

schaut in

     

                    

 

     

sen, in

was liegt mir duf - ti - ger

d’ran? Pracht.

 

an, Nacht;



       

 

                      

     ª

 

      

was liegt mir duf - ti - ger

-

sen, in

was liegt mir duf - ti - ger

   

sen, in

                                    

was liegt mir duf - ti - ger

       

d’ran? Pracht.

d’ran? Pracht.

d’ran? Pracht.

2.

ªª  d’ran? Pracht.

   

ªª 

ªª 

d’ran? Pracht.

d’ran? Pracht.

 1.  ª  ª                           

Breitkopf ChB 16001

an, Nacht;

  

1.

 

an, Nacht;

Nie - mand mich �ns - te - rer

sen, in



 

Nie - mand mich �ns - te - rer

und wenn sie mich has kei - ne Blum’ mir strahlt

und wenn sie mich has kei - ne Blum’ mir strahlt

{

 

an, Nacht;

Sample page

      

              Ü und wenn sie mich has kei - ne Blum’ mir strahlt              ¢  

schaut in

breit blickt

und wenn sie mich has kei - ne Blum’ mir strahlt

    

  

 

Leseprobe

und Stern

    

Nie - mand mich �ns - te - rer

 



        f ben marcato      2     4 2  4

schaut in

breit blickt

  

Nie - mand mich �ns - te - rer

 

 

und Stern

Allegro

schaut in

breit blickt

 

1. Weit 2. Kein

 

 

 

 2    4

Alt

Tenor

 

 2 f    4

ªª 

d’ran? Pracht.

 ªª       sf   ªª        2.


37

 

9

¡

  Ü ¢

ª

 

f

Nur Dei f

 

ª

mein Schatz, ne, dei -

-

Nur Dei f

-

-

mein ne

-

-

mein ne

Nur Dei

Schatz Au -

mein ne

-

  , - gen,

Schatz Au -

, - gen,



             Nur mein Schatz, der soll mich lie -ben,    

  

 

  

 

Leseprobe

      



       

 

    

, - gen,

       

 

 

 

 

       

Au - gen sind mir Blu-men,

Nur mein Schatz, der soll mich lie -ben, Dei - ne Au - gen sind mir Blu-men, p legg.

 

Schatz Au -

 

 

Nur mein Schatz, der soll mich lie - ben, Dei - ne Au - gen sind mir Blu-men, p legg.

Dei - ne p legg.

 

 

, - gen,

Schatz Au -

leggiero           p            

{

mein ne

 p legg.   

 

-

  

Nur Dei f

  

 

Più presto

       

Nur mein Schatz, der soll mich lie - ben, Dei - ne Au - gen sind mir Blu-men,

Più presto                    

    

  

pp









      





         

      

        

     

     

    

   

  

 

      

      

 

  

      ¢

   

   



 

      

 

  

15

¡

soll mich lie - ben al - le - zeit, sind mir Blu - men, Ster - nen-schein,

soll die f

mich küs - sen, mir leuch -ten

soll mich lie - ben al - le - zeit, sind mir Blu - men, Ster - nen-schein,

soll mich lie - ben al - le - zeit, sind mir Blu - men, Ster - nen-schein,

 

  

um - ar - men so freund -lich,

             

Sample page

soll mich lie - ben al - le - zeit, sind mir Blu - men, Ster - nen-schein,

 Ü

f



  

und die

 

soll die f

mich küs - sen, mir leuch -ten

um - ar - men so freund -lich,

und die

soll die

mich küs - sen, mir leuch -ten

um - ar - men so freund -lich,

und die

mich küs - sen, mir leuch -ten

um - ar - men so freund -lich,

und die

f  

soll die

                       f             

{

Breitkopf ChB 16001

   

                    



   

         




38

        

20

¡

her - zen blü - hen

in nur

E - wig - keit. mir al - lein.

          her - zen in E

         Ü her - zen in

blü - hen

         ¢ in nur

{

 

  

Schatz Au -

    Ü ¢

Schatz Au -

-

  

Schatz Au -

-

-

  

, gen,

-

Nur Dei -

Nur Dei f

ª

-

-

   

 

 

 

-

-

-

 

mein ne

 

ª mein ne

 

ª -

-

Nur Dei -

p legg.

ª

-

 

-

 

-

-

    

mein ne

 

ª -

    

       

mein ne

dim.

      

             

nur mein Schatz, der dei - ne Au - gen p legg.

soll mich lie - ben, soll mich lie - ben sind mir Blu -men, sind mir Blu - men,

nur mein Schatz, der dei - ne Au - gen p dolce

soll mich lie - ben, soll mich lie - ben sind mir Blu - men, sind mir Blu - men,

Sample page

-

-

-

, gen,

, gen

, gen,

                 

{

Nur Dei -

          fp           

 

 Schatz Au -

-

 

Leseprobe

 -

f

      

25

¡

E - wig - keit. mir al - lein.

             

ª

 ª

E - wig - keit. mir al - lein.

nur

her - zen blü - hen

f

- wig - keit. mir al - lein.

nur

blü - hen

f

      

   

   

nur sind p legg.

 

 

mein mir

 

 

nur mein Schatz, der dei - ne Au - gen

                

Schatz, Blu -

der men,

soll Ster

       

 -

mich nen -

       

soll mich lie - ben, soll mich lie - ben sind mir Blu - men, sind mir Blu - men,

                          pp legg.              Breitkopf ChB 16001


39

       

30

¡

  Ü

 

al - le - zeit, Ster - nen-schein,

    

al - le - zeit, Ster - nen-schein,

 lie schein

    ¢

 

ben, ,



      f      

{

   Ü

  

E - wig - keit. mir al - lein.

 

E - wig - keit. mir al - lein.

  

E - wig - keit. mir al - lein.

   ¢

 

soll die f

    

{

 

    

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  

     

 

um - ar - men so freund-lich,

und her -zen die blü -hen

in nur

soll die f

mich küs - sen, mir leuch -ten

um - ar - men so freund-lich,

und her -zen die blü -hen

in nur

soll die

mich küs - sen, mir leuch -ten

um - ar - men so freund-lich,

und her -zen die blü -hen

in nur

und her -zen die blü -hen

in nur

    

f



 

             

 

    

 

    

   

1.

mich küs - sen, mir leuch -ten

     

 

 

  

 

 

  

 



um - ar - men so freund-lich,

               

  

        

        

        

 

        

ªª

2.

 

 

 

 

 

Sample page 

ªª

da capo

ªª

da capo

 1.           f f        

ªª

      

    



da capo

da capo

E - wig - keit. mir al - lein.

  

 

mich küs - sen, mir leuch -ten

soll die

  

35



Leseprobe

al - le - zeit, Ster - nen-schein,

¡

f

1 

     f

    f

    

Breitkopf ChB 16001

1

ªª

 

2.

f

ªª

da capo

  

      

 

 

   

 ª  ª   ªª  ª  ª


40

10

Sopran

¡

Alt

Tenor

Bass

Andantino

2  4

2  4

2   4 Ü (1. nicht.) (2. kennt.)   2  4 ¢ (1. nicht.) (2. kennt.)

 

Klavier

{

  2  ª 4

  

4

¡

An Herz

      Ü ¢



An Herz

 ge ent -

-

 - sicht, - brennt,

 ª

 

-

1. Mond ver 2. Heiß für

-

 

 

       

 



   

hüllt sein dich mein

 

 



   

 

- sicht, - brennt,

   

   

   

f espress.



 

hüllt sein dich mein

Sample page 

ge ent -

-

 

1. Mond ver - hüllt sein 2. Heiß für dich mein f espress.

   

   

1. Mond ver - hüllt sein 2. Heiß für dich mein

  

{

       

f

   

 

1. Mond ver 2. Heiß für f espress.

Leseprobe

2     4      Andantino

 

f espress.

         

 

3



      3

3

    3

f

ª

    

       

ª

Breitkopf ChB 16001

       

       

   

      


41

 ª

     

 ª

    

     Ü An - ge

  

8

  

Herz

¢

  

 

13

¡

  Ü ¢

 

 

sü - ßes kei - ne

Lieb , ich Zun - ge

 

ge ent

  ªª

zür dir’s

-

sicht, brennt,

-

  ª  

 ª    

-

 

-

   

ª 

- nend dich - bes - rausch



   

  

 

Wollt’ Bald p

ªª

 

-

-

Lieb , ich Zun - ge

zür dir’s

Lieb , ich Zun - ge

zür dir’s

ª 

 

  

ne dir be -

  

ªª

ne dir be -

     ª  ª

    ªª ª   

dim.

 ª    

ich zür in Lie

 ª     

sprich bald dim.

trü - ben, sin - nig,

Wollt’ Bald

      ªª

ª

Sample page  

nicht. kennt. p

be - trü - ben, un - sin - nig,

be un p

  

  ªª 

 

Wollt’ ich zür - nend dich Bald in Lie - bes - rausch p

ªª

   

sü - ßes kei - ne

       

p

Wollt’ ich zür Bald in Lie p

ne dir nicht. be - kennt.

                 ª    ª    

Leseprobe

sicht, brennt,

-

ne dir nicht. be - kennt.

sü -ßes kei - ne

nicht. kennt.

zür dir’s

¸¸¸¸

{

 

Lieb , ich Zun - ge

ent

An Herz

   

sü - ßes kei - ne

   ª  

¸¸¸¸

¡

-

 

-

 

  

sprich bald dim.*

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ich zür - nend dich in Lie - bes - rausch

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* T. 162–182, Ten., Bass: In A dim. erst in T. 182. Breitkopf ChB 16001


42

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17

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wie könnt’ wie Täub -

Leseprobe

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, wie könnt’ wie Täub

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21

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Breitkopf ChB 16001

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43

11

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12

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Breitkopf ChB 16001

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Leseprobe

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Allegro passionato

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44 17

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22

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Leseprobe -

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Breitkopf ChB 16001

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45

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33

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40

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Leseprobe

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Breitkopf ChB 16001

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46

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Leseprobe

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56

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Breitkopf ChB 16001

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48

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47

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62

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Lieb

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Leseprobe

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69

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9 790004 413289

ISMN 979-0-004-41328-9

9 790004 413289 A 20

ChB 16001-00

www.breitkopf.com

Profile for Breitkopf & Härtel

ChB 16001 – Brahms, Zigeunerlieder  

ChB 16001 – Brahms, Zigeunerlieder  

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