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In dieser Woche Renaissance Stadtentwicklung, darunter auch die Rückkehr der Menschen zum Leben und Wohnen in Innenstädten war mit Erster Bürgermeisterin Mergen das Thema in der jüngsten Sitzung des Stadtseniorenbeirats. Seite II

Faire Woche

AS IT

Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Berufsfeuerwehr in der Wache West das gesamte Spektrum ihrer vielfältigen Arbeit. Seite V

EL

Feuerwehr-Action

D FI

Noch bis 26. September informiert die Faire Woche über Herstellung, Vertrieb, Verkauf und Verbrauch von fair gehandelten Produkten aus den Entwicklungsländern. Seite III

Stadt Zeitung Amtsblatt der Stadt Karlsruhe 64. Jahrgang · Nr. 37

17. September 2010

Kultur auf den Baustellen? Schon heute prägt die Kombilösung das Stadtbild von Karlsruhe. Baustellen, und Kunstwerke, die Baugruben weichen müssen, machen deutlich: Die Stadt befindet sich im Umbruch. Warum nicht aus der Not eine Tugend machen, und die Baustellen mit Konzerten, Lesungen, Installationen oder szenischem Spiel für die Kultur nutzen? Welche Chance bieten die Baustellen für lokale Kulturbetriebe? Diesen Fragen will Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche beim öffentlichen Kulturfrühstück am nächsten Freitag, 24. September, um 10 Uhr im „Besitos“ am Marktplatz nachgehen. Über Ideen und Anregungen diskutiert Susanne Asche mit Vertretern des Stadtmarketing, der Kasig, mit Kulturschaffenden und interessierten Bürgern.

Regionaltag in der Technologieregion:

Sonntag Baden-Marathon:

Zurück und Vorwärts

Am Samstag starten die Kinder

Buntes Programm um Heimat und Hightech „TraditionsReich – Hier hat Zukunft Tradition“ ist das Motto des Regionaltags der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), der am Sonntag, 26. September, ein Bogen von der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft schlägt. Das umfangreiche Programm stellten gestern im Karlsruher Rathaus der TRK-Vorsitzende OB Heinz Fenrich und Verbandsdirektor Dr. Gerd Hager vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein vor.

Fast 10 000 Aktive schnüren am kommenden Wochenende ihre Laufschuhe für den 28. Fiducia Baden-Marathon. Insgesamt 1 800 Athleten wollen am Sonntag die komplette Distanz von 42 195 Marathon-Metern absolvieren, 5 700 Läuferinnen und Läufer haben den Halbmarathon gewählt. Der Citykurs ist laut Veranstalter mit der Route des vergangenen Jahres nahezu identisch. Verkehrsteilnehmer müssen sich am 19. September bis zum späten Mittag auf Behinderungen im Stadtgebiet, Reisende auf Änderungen und Ausfälle beim ÖPNV einstellen. Start ist um 9 Uhr vor der Europahalle, Zieleinlauf im Stadion Beiertheim. Gegen 13 Uhr findet auf der Bühne bei der Europahalle die Siegerehrung für die erstplazierten Läufer statt. Die Ehrung für alle Altersklassen beginnt ab 14 Uhr im KarlWolff-Saal der Sporthalle. Die ersten Plätze sind quasi von afrikanischen Läufern bereits so gut wie „gebucht“: Der Kenianer Erick Rotich gilt bei den Männern als Favorit und muss sich gegen seine Landsleute Henry Kemboi und Emanuel Samal durchsetzen. Bei den Frauen meldet Teshmo Bekure mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:35:08 Stunden Anspruch auf Platz eins an. An ihre Fersen heften will sich die deutsche „Altmeisterin“ Birgit Lennartz. Vor zehn Jahren absolvierte sie den Marathon in 2:38:15 Stunden. Aus Karlsruhe rechnen sich Valerie Knopf von der LSG Karlsruhe und Markus Schäfer Chancen für einen Platz auf dem Siegertreppchen aus. Nachmeldungen sind noch am Samstag, 18. September, von 12.30 bis 19 Uhr in der Europahalle möglich. Begleitet wird das Laufspektakel von Läufergruppen unter anderem von der VHS, von der sozialen Aktion „Laufen mit Herz“, mit Musik, einem Tanzmarathon mit 1 400 Tänzern und mit Kunstaktionen an der Strecke. Ein MiniMarathon für drei- bis 14-jährige Kinder wird bereits am Samstag ab 14 Uhr gestartet. Dazu sind auch Kinder mit Behinderungen und deren Eltern eingeladen. Um die Kleinsten kümmern sich auch Laufpaten aus Karlsruher Vereinen. -Lä-

Bei über 70 Veranstaltungen macht der Regionaltag bei seiner nunmehr achten Auflage mit Besonderheiten, fast vergessene Bräuchen oder Handwerken sowie traditionellen und innovativen Produkte und Unternehmen bekannt. „Viele zukunftsträchtige Ideen und Gedanken haben hier ihren Ursprung. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist nicht nur gegenwärtig innovativ und zukunftsorientiert. Sie ist seit jeher eine Region, in der die Menschen aus Tradition dem Fortschritt zugewandt sind“, nannte TRK Vorsitzender Heinz Fenrich beispielhaft Carl Benz, Karl Drais und Heinrich Hertz als herausragende Persönlichkeiten, die die Innovationskraft und den Erfindergeist der TRK symbolisieren und hier Geschichte geschrieben haben. „Innovation hat bei uns Tradition, das spiegelt sich nicht zuletzt auch in dem vielseitigen Programm zum Regionaltag wider“, stellte das Stadtoberhaupt bei einem Streifzug durch die Angebote im „TraditionsReich“ fest.

Die Stadt Ettlingen versetzt die Besucher am Regionaltag in die Zeit des Barocks. Die IHK Karlsruhe veranstaltet einen Informations- und Ausbildungstag unter dem Motto „Die Tradition der badischen Gastronomie“. Zur „Bädertradition“ gibt es in Baden-Baden und Ottersweier Führungen. In Bretten und Karlsruhe können Besucher Einblicke in die Herstellung von Herden, Mess- und Rundfunkgeräten gewinnen. In Gaggenau wird die Tradition des Unimogs aufrecht erhalten. Der Landkreis Germersheim präsentiert sich in Bellheim in der Brauerei mit Oldtimer-Corso, Brauereiführungen und einem bunten Unterhaltungsprogramm. Eine Theaterwanderung auf den Spuren von Mönchen, ein traditioneller Bauernmarkt und das große Weinfest laden in den Landkreis Südliche Weinstraße ein. In Rastatt und Michelbach erinnert der Regionaltag in Führungen, Filmen und Vorträgen an die Badische Revolution von 1848. Die abwechslungsreiche Landschaft der TRK können Interessierte beim Forstund Naturtag in Forbach oder aber auf einer Kutschfahrt durch den Landkreis Karlsruhe bestaunen. Kompakt präsentiert, lässt sich das „TraditionsReich“ im und am Bruchsaler Schloss erleben. Erstmals an einem Regionaltag gibt es hier eine zentrale Veranstaltung, die mit einem abwechslungsreichen Angebot einen bunten Querschnitt verschiedener Traditionen der gesamten Region bietet. Alle Angebote am Regionaltag richten sich an die ganze Familie und sind überwiegend kostenlos. Das Programm ist auf der eigens zum Regionaltag eingerichteten Internetseite www.regionaltag2010. de abrufbar und liegt als kostenloses Programmheft bei den beteiligten Städten, Kreisen und Gemeinden aus. -fis-

Ausgefallenes auf Stephanplatz

Altstadt-Rundgang blickt auf Architektur

Klimaparty in der Klotze

Durlach feiert Kerwe

Sperrungen am Marathonsonntag

Der Stephanplatz wird am Samstag, 25. September, wieder zum Kreativforum. Beim Kunsthandwerkermarkt präsentieren 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 10 bis 18 Uhr ausgefallene Schmuckstücke, Accessoires aus Leder, aus Wolle und Filz, Skulpturen, Hüte, Keramik und Malerei, aber auch Besen, Bürsten, Seifen und Buchbinderarbeiten. Mit von der Partie sind auch „rollende Friseure“, die Besucherinnen und Besuchern unter dem Motto „Komfort bis an die Spitze“ neue Haarschnitte verpassen und sie auf Wunsch stylen. Der Erlös der Open-AirAktion geht an den Waldkindergarten „Waldfüchse“, der seit dem Jahre 1999 Kinder im Hardtwald betreut. Außerdem sind am Stand der Jugendkunstschule Mädchen und Jungen zum kreativen Arbeiten mit Speckstein eingeladen.

Der südlichen Altstadt von Durlach ist der nächste Architekturspaziergang am Mittwoch, 22. September gewidmet. Der Rundgang ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie für Fachpublikum gedacht. Beim Spaziergang durch den historischen Stadtkern Durlachs wollen Bürgermeister Michael Obert sowie Vertreter von Stadtplanungsamt und Architektenkammer Karlsruhe informieren, sie laden aber auch zur Diskussion ein. Die südliche Altstadt wurde ausgesucht, weil hier in den letzten Jahren bemerkenswerte, in einigen Fällen auch in der öffentlichen Diskussion stehende Neubauten entstanden sind. Zu erkennen ist zudem ein vertieftes Bemühen um den Erhalt des historischen Stadtbildes. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr an der Haltestelle Schlossplatz vor der Karlsburg.

„Feiern bis der Strom weg ist“ ist das Motto der klimafreundlichen Party am Samstag, 18. September von 17 bis 24 Uhr in der Günther-Klotz-Anlage auf dem Spielplatz am Hügel. Eingeladen sind alle, die am Eingang den Klimavertrag neu ausfüllen und die es bereits getan haben, zu Konzerten von Karlsruher Bands, Jonglier-Vorführungen, Rap-Songs, einem Dreiradzirkus und kulinarischen Highlights. Zudem können sie auf einem SpinBike Energie erzeugen. Über Solarzellen werden tagsüber Batterien aufgeladen, die abends für die Party eingesetzt werden. Die klimafreundliche Party bildet den Abschluss der einjährigen Kampagne „Ich mach Klima“ des Umwelt- und Arbeitsschutzes. Kernstück war und ist der Klimavertrag, den bislang mehr als 1 400 Menschen abgeschlossen haben.

Verkaufsoffen / Weinfest / Markt der Möglichkeiten

Am Marathontag am 19. September gelten an den Laufstrecken zwischen 9 und 15 Uhr Halteverbote oder eingeschränkte Zufahrts- und Abfahrmöglichkeiten. Im Internet informiert die Seite www.verkehr.badenmarathon.de über Sperrungen, Durchlassstellen und Querungsmöglichkeiten. Ein Info-Telefon zur Verkehrsleitung ist unter 9 39-47 13 geschaltet. Keine Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten bestehen in Durlach-Killisfeld von 9.25 bis 10.30 Uhr, in Weiherfeld von 9.50 bis 11.45 Uhr in Teilen der Wutach-, Kniebis- und Belchenstraße sowie in Beiertheim von 10 bis 12.15 Uhr in der Breite Straße, Ossietzky Straße und im Neubruchweg. Änderungen und Behinderungen sind auch im ÖPNV-Verkehr zu beachten. Die Linie 1 fährt von 7.40 bis 16.40 Uhr im 10-Minuten-Takt zur Europahalle.

„Im Moment ist Gospel in Deutschland das Medium, das die Leute wieder zum Singen bringt“, brachte die Jazzsängerin und Workshopdozentin Sarah Kaiser während ihres Konzertes der leisen Töne im Tollhaus mit Neuinterpretationen alter Kirchenlieder wie Eigenschöpfungen die Begeisterung für den afroamerikanischen Lobgesang Gottes und des Evangeliums auf den Punkt. Zu erleben und zu spüren war diese Freude als überbordende Energie vergangenes Wochenende während zahlloser Konzerte in nahezu allen Kirchen und auf vielen Plätzen der Stadt. Mit ansteckender Lebensfreude rissen 5 000 Gospelsängerinnen und -sänger rund 70 000 Besucher, davon allein 10 000 bei der Eröffnung auf dem Marktplatz und etwa 15 000 bei der sich anschließenden Gospelnacht in 25 überfüllten Kirchen mit. Vor dem Rathaus zeigten Urgestein Dieter Falk mit Sängerin Bonita Nielsen, Stargast Nina Hagen und Sän-

Die Stadt sang und lebte Gospel ger David Thomas (großes Bild) mit welch ungeheurem Drive sich hier Barrelhouse, Blues, Boogie-Woogie, Ragtime Funk, Hip Hop, Pop, Dancefloor, Soul und Swing verbinden. Genauer war das übrigens in den vielen Workshops, wie dem über Gospelarrangements von Michael Schütz aber auch zu Gesang, Groove, oder Percussion zu erfahren. Und natürlich immer wieder live wie im Galakonzert – etwa mit den virtuosen, Begeisterungsstürme auslösenden a capella Stimmkünstlern „Naturally 7“ aus New York in der Europahalle. Dort führten alle Teilnehmer am Sonntag im „Mass Choir“ beim gemeinsamen Gottesdienst mit Landesbischof Ulrich Fischer ihr Können zusammen. Neben den Sängern gab sich die evangelische Kirchenprominenz ein Stelldichein – allen voran der EKD-Ratsvorsitzende

Ein buntes Programm bietet Durlach rund um die traditionelle Kerwe am Wochenende an. Den offiziellen Fassanstich nimmt Thomas Rössler vom Stadtamt Durlach am Freitag, 17. September, um 17 Uhr im Festzelt neben der Karlsburg vor. Auf dem Vorplatz der Karlsburg herrscht dann bis Montag, 20. September, im Zelt, an Buden, Ständen, Fahr- und Verkaufsgeschäften ein buntes Kerwetreiben. Eingebettet in die Kerwe ist auch das dritte Durlacher Weinfest, bei dem am Samstag von 17 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr auf dem Saumarkt und im Rathausgewölbe edle badische Tropfen angeboten werden. Am Samstag, ab 18.30 Uhr gibt es Live-Musik mit der A-Capella Gruppe „beTONt Männlich“

Cocktail der Spielzeit Staatstheater eröffnet Saison mit dem Theaterfest

KNALLBUNT UND FRÖHLICH: Beim Theaterfest des Staatstheaters gibt es für Besucherinnen und Besucher viel zu entdecken und schöne Fotomotive. Foto: pr

Lust auf die neue Spielzeit macht das Badische Staatstheater alljährlich mit seinem Theaterfest und öffnet am Samstag, 18. September, bei freiem Eintritt seine Pforten für das Publikum. Besucherinnen und Besucher können sich rund um den Musengaul an Ständen über das DreiSparten-Haus informieren, bei Proben aktueller Stücke dabei sein und ausgefallene Kostüme aus verschiedenen Produktionen ersteigern. OB Heinz Fenrich und Generalintendant Achim Thorwald eröffnen das Fest um 11 Uhr mit dem Fassanstich. Ab 13.30 Uhr nehmen Künstlerinnen und Künstler im unteren Foyer auf dem „roten Sofa“ zum Gespräch Platz, und wer bei Proben „Live dabei“ sein will, hat dazu immer wieder Gelegenheit. Auf dem Programm stehen „Cabaret“, das Musical von John Kander, Joe Masteroff und Fred Ebb im Schauspielhaus, „Così fan tutte“ auf der Probebühne, Mozarts

„Die Entführung aus dem Serail“ und das Ballett „Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte“ im Opernhaus. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die „Blindfische“ und die „vocal edition“ der Bigband des Helmholtz-Gymnasiums. Kinder kommen beim Mitsingen „Tierisch guter Lieder“ auf ihre Kosten, sie können sich Körpertatoos aufmalen lassen und ihre Kräfte bei einem FußballTurnier auf der Laderampe an der Baumeisterstraße messen. Ab 19 Uhr bieten die Ensembles im Opernhaus für fünf Euro, die als Spende an die Unicef-Kinderstadt 2010 gehen, einen Spielzeitcocktail, der bei gutem Wetter nach draußen übertragen wird. Außerdem beginnt an diesem Tag der Vorverkauf für die neue Spielzeit. Wer ein Abonnement zeichnet, nimmt an einer Verlosung teil und kann zum Beispiel zwei Ehrenkarten für den Opernball gewinnen. -maf-

Nikolaus Schneider (kleines Bild mit Dekan Otto Vogel links und OB Heinz Fenrich), der sich in das Goldene Buch der Stadt eintrug. Und das eigens ins Leben gerufene Hilfsprojekt „Gospel für eine gerechtere Welt“ erbrachte 48 000 Euro für den Bau von Brunnen und die Schulung von Bauern in Burkina Faso. -cal-/Fotos (2): Müller-Gmelin

und ab 20 Uhr unterhalten die Turmberg City Stompers in einer original Dixielandbesetzung mit Jazz und Swing. Die einkaufslustigen Kerwegäste haben am Sonntag von 13 bis 18 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag Gelegenheit, sich von Service und Qualität des Durlacher Einzelhandels zu überzeugen. Darüber hinaus findet am Sonntag von 13 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz der ehemaligen Markgrafenstadt die 15. Auflage des Markts der Möglichkeiten statt. 30 Gruppen, Vereine und Initiativen geben dabei Einblick in ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten in Natur- und Umweltschutz, Kultur, Dritte Welt oder soziale Hilfen. Angeboten wird auch eine Kinderbetreuung. Infos unter: www.durlacher.de. -fis-

Unicef zeigt Flagge Weltkindertag am 20. September / Bäckertüten Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN), ruft anlässlich des Weltkindertags am Montag, 20. September, Mädchen und Jungen rund um den Globus auf, sich für ihre Rechte und Träume stark zu machen. Die Kinderrechte, darunter etwa das Recht auf Bildung, auf Leben und Gesundheit, auf gewaltfreie Erziehung oder auf elterliche Fürsorge, sind seit 1989 in einer UN-Konvention verankert. Gemeinsam mit den Unicef-Juniorbotschaftern hisst Erste Bürgermeisterin Margret Mergen am Weltkindertag um 12 Uhr die Unicef-Flagge auf dem Marktplatz vor dem Karlsruher Rathaus. Die Kinderrechtetrommler der Waldhausschule begleiten die Aktion musikalisch. Als Ehrengast ist Unicef-Pate Ede Becker dabei. Mädchen und Jun-

gen haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihr wichtigstes Kinderrecht zu wählen und erhalten als kleines Dankeschön für die Stimmabgabe Kinderrechteposter und Brezeln der Bäckerei Nussbaumer in speziellen Bäckertüten. Die Tüten (Auflage 50 000 Stück) sind mit den zehn wichtigsten Kinderrechten bedruckt und werben für die Teilnahme am Wettbewerb der Unicef-Juniorbotschafter, an der großen Kinderrechtewahl und an Kinderrechte-Workshops. Sie werden in den Filialen der Bäckerei Nussbaumer ausgegeben. Schulklassen, die bei der Aktion auf dem Marktplatz vor dem Rathaus dabei sein möchten, können sich bei Ursula Grass von der Karlsruher Unicef-Arbeitsgemeinschaft unter der Telefonnummer 01 71/2 66 30 50 melden. -red-


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StadtZeitung

64. Jahrgang · Nr. 37 · 17. September 2010

Obst für die Schultüte Aktion für gesunden Start ins erste Schuljahr Im September beginnt für viele Schulanfänger der Ernst des Lebens. Um hierfür gewappnet zu sein, brauchen die Erstklässler allerhand Ausrüstung. Eines der wichtigsten Utensilien ist ohne Zweifel die Schultüte, die oftmals mit kleinen Geschenken und Naschereien bestückt ist. Damit auch gesundes

OBST verteilte Bürgermeister Stapf an ABC-Schützen. Foto: Müller-Gmelin

Obst nicht zu kurz kommt, veranstaltete das Marktamt in Kooperation mit der Wohnumfeldberatung auch in diesem Jahr wieder die Schultütenaktion auf den Wochenmärkten. Bereits zum zehnten Mal fand sie am vergangenen Freitag auf dem Stephanplatz und am Samstag auf dem Gutenbergplatz statt. Die Organisatoren freuten sich wie bei den vorangegangenen Terminen über großen Zulauf. Erstmals war auch das städtische Kinderbüro mit von der Partie, dessen Mitarbeiterinnen Schulwegpläne an die Schulanfänger verteilten. Bürgermeister Klaus Stapf packte am Freitag tatkräftig mit an. Er füllte die mitgebrachten Schultüten unter anderem mit vitaminreichem Obst, umweltfreundlichen Schulmaterialien, praktischen Vesperdosen sowie Stundenplänen. „Ziel der Aktion ist es, Kinder bereits früh zu gesunder Ernährung zu bringen. Wir sind jetzt schon im zehnten Jahr und es ist immer eine wunderbare Sache“, erklärte Stapf. Außerdem seien die Kinder kleine Botschafter in ihren Familien, wo sich die Aktion ebenfalls positiv auswirken soll. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wieder etliche Marktstände an der Aktion, die neben frischem Obst aus der Region auch kleine Überraschungen an die Schulneulinge verteilten. Das Organisationsteam freute sich über jeden Marktbesucher, besonders aber über die zahlreichen ABC-Schützen. -jul-

Weniger Schäden dank Videoschutz Knapp 60 Prozent der Zweisystem- und Gleichstromfahrzeuge im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sind bereits mit Videoschutzanlagen ausgerüstet. Wie der KVV mitteilt, entfielen auf diese 159 Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2010 insgesamt 24 Schäden, die durch Vandalismus ausgelöst wurden, während bei den 92 noch nicht mit Videoschutz ausgestatteten Fahrzeugen von Januar bis einschließlich Juni 42 Vandalismusschäden registriert wurden. Die Bilanz des KVV fällt positiv aus: „Die Anlagen haben zu einem merklichen Rückgang der Beschädigungen geführt und sorgen für mehr Sicherheit und ein deutlich erhöhtes Sicherheitsgefühl bei den Fahrgästen.“ Denn, so der KVV weiter: Im Jahr 2008 habe es bei einem Einbaustand von 92 Videoschutzanlagen noch 155 Vandalismusschäden, 2009 dann nur noch – bei 144 Fahrzeugen mit Kameras – 116 Schäden gegeben. Mit den Videoschutzanlagen, deren Daten 48 Stunden gespeichert und dann automatisch überschrieben werden, sind derzeit 70 Niederflurfahrzeuge, alle Stadtbahnfahrzeuge und bereits 30 Zweisystemfahrzeuge ausgerüstet. Von den derzeit 50 eingesetzten Bussen, haben nur die 16 neuen „Citaro“-Modelle KameraSchutz, aber alle künftig neu beschafften Busse sollen laut KVV „automatisch mit derartigen Anlagen bestellt werden“. Durch die Kameras sinken auch die Reparaturkosten für zerkratzte Scheiben und aufgeschlitzte Polster sowie die Kosten für das Entfernen von Graffiti: Betrugen sie 2009 noch 35 800 Euro pro Monat, waren sie im ersten Halbjahr 2010 mit 28 300 Euro schon um 20 Prozent niedriger.-red-

„Hoppla Pamina“:

Feste Fähre Feuerwerk Jubel über die „Saletio“ Mit einem Feuerwerk und einem großen Fest auf beiden Seiten des Rheins wurde am Wochenende die neue Rheinfähre „Saletio“ in Betrieb genommen. Viele politische Vertreter aus Baden, Elsass und Pfalz weihten am Sonntag die Fähre ein, die fortan die für fünf Jahre unterbrochene Verbindung zwischen Plittersdorf und Seltz wieder schließt. Das neue Boot ist 15 Meter breit, 25 lang und bietet Platz für insgesamt sechs Fahrzeuge, 28 Fahrräder und 70 Personen. 5,8 Millionen Euro kostete die gesamte Fähre mit Anlegestellen, wobei das Schiff allein mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlug. An der Finanzierung beteiligten sich Stadt und Landkreis Rastatt, der Pamina Rheinpark, der Eurodistrict Regio Pamina, und die Europäische Union (EU). Den Löwenanteil von rund 5,4 Millionen Euro übernimmt das Departement Bas Rhin, das auch die jährlichen Personal- und Unterhaltungskosten für den gratis zu nutzenden Rheinübergang zu zahlen hat. „Ich wünsche, dass die Grenzen keine Bedeutung mehr haben in unserem Zusammenleben und gemeinsamen Wirken“, sah Hugues Kraemer, Bürgermeister von Seltz und Vorsitzender des Pami-

Wieder in Betrieb ist die Rheinfähre zwischen Plittersdorf und Seltz. 10 000 Fahrgäste waren am Eröffnungswochenende mit der „Saletio“ unterwegs.  Fotos (2): pr na-Rheinparks die Wiederinbetriebnahme der Fährverbindung als „das schönste Symbol für diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit“. Mit 10 000 Fahrgästen war die „Saletio“ eindeutig die Hauptattraktion der „Hoppla Pamina“ Veranstaltungsserie am Wochenende. Rund 20 000 Besucher waren am Sonntag mit Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto unterwegs, beim Tag der Offenen Tür im Pamina-Rheinpark, beim „Radeln ohne Grenzen“ und direkt am Rheinübergang beim „Pamina-Fest“ in Seltz. Weniger Andrang als in den Vorjahren herrschte an den anderen Stationen und

Museen zwischen Leimersheim und Drusenheim. „Die meisten Veranstalter sind zufrieden, aber es war klar, dass in Seltz und Plittersdorf das Gros der Besucher verweilt“, bemerkte Claus Haberecht, Geschäftsführer des Pamina-Rheinparks. Auf wenig Resonanz sei das „Radeln ohne Grenzen“ im Lautertal gestoßen, weil die meisten Radler entlang des Rheins unterwegs waren, äußerte Haberecht. Dabei konnten sich die Radler auf dem Lautertalradweg über 13 neu installierte Infotafeln freuen, die von den Gebietskörperschaften und dem Eurodistrict für 16 000 Euro neu angeschafft wurden. -fis-

Mit neuem Gesicht: FDP-Fraktionsblatt

Schadstoffmobil in den Stadtteilen

Vollsperrungen an Kreuzung Ostring

Renaissance der City

Sammlung des Caritasverbandes

In neuem Design und mit vielen kommunalpolitischen Themen ist jetzt das Fraktionsblatt der FDP erschie­nen. „Die FDP-Fraktion im Karlsruher Ge­meinderat informiert“ erscheint künftig mo­natlich im E-Mail-Ver­sand und ist auch unter www.fdp-fraktion-karls­ru­he.de im In­ter­ net abrufbar. „Wir wollen durch diese verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, mit Gastkommentaren und den Meinungen der Le­s erschaft in einen kommunalpolitischen Dis­k urs einsteigen“, erläutert Fraktionsvor­sitzende Rita Fromm. Interessierte sollen Einblicke in die Fraktionsarbeit bekommen und mitreden können.

Das Schadstoffmobil steuert am 21. September den Parkplatz des Friedhofs im verlängerten Staufenbergweg an, wo Menschen aus Grünwinkel und der Heidenstückersiedlung zwischen 15 und 16 Uhr Problemstoffe aus dem Haushalt loswerden können. Zwischen 17 und 18 Uhr steht das Mobil in der Südweststadt vor der Agentur für Arbeit. Am 23. September von 15.30 bis 16 Uhr sind Bewohner der Untermühl- und Dornwaldsiedlung beim Autobahnpolizeirevier in der Alten Karlsruher Straße angesprochen. Von 17 bis 18 Uhr hält das Mobil in der Nordstadt vor der Marylandschule, Rhode-Island-Allee.

Das Tiefbauamt erneuert von Freitag, 24. September, bis Montag, 4. Oktober den Fahrbahnbelag im Kreuzungsbereich Durlacher Allee/Ostring und im Ostring in Fahrtrichtung Wolfartsweierer Straße und bittet diesen Streckenabschnitt großräumig zu umfahren. Für die Dauer der teilweisen Sperrungen gibt es Umleitungen. Zunächst wird vom 24. September, 14 Uhr, bis Montag, 27. September, 6 Uhr, die Fahrbahndecke des Kreuzungsbereichs Durlacher Allee/Ostring erneuert. Hierbei kommt es zu einer teilweisen Vollsperrung, die Fahrbahnen der Durlacher Allee stadtein- und auswärts sowie beidseitig vom Ostring bleiben jedoch befahrbar. Ab 27. September führt das Tiefbauamt Arbeiten im Randbereich des Ostrings zwischen der Kreuzung Durlacher Allee und Wolfartsweierer Straße aus. Bei diesen Tagesbaustellen kommt es zu halbseitigen Sperrungen. Die Fahrbahndecke im Ostring ab der Kreuzung Durlacher Allee/Ostring in Richtung Wolfartsweierer Straße und in Gegenrichtung wird von Freitag, 1. Oktober, 14 Uhr, bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr, unter Vollsperrung beidseitig erneuert und zwar bis auf Höhe der Einfahrt Messplatz. Eine interaktive Karte mit den jeweils aktuellen Baustellen ist im Internet unter der Adresse http://vmz.karlsruhe.de abrufbar. -res-

EB Mergen diskutierte mit Stadt-Seniorenbeirat

„Investieren Sie in Menschlichkeit“ – unter dieses Motto hat die Caritas ihre kirchliche Sammlung vom 18. bis 26. September gestellt. Auch OB Fenrich unterstützt die Haus- und Straßensammlung und bittet um Spenden. 2009 hatten Karlsruher fast 112 000 Euro gegeben. Jeweils 40 Prozent des Gesamtbetrages bleiben in den Pfarrgemeinden und beim Caritasverband Karlsruhe für die Bewältigung karitativer Aufgaben. In den Pfarreien werden mit den Geldern persönliche Notlagen von Menschen gelindert, für die eine staatliche Unterstützung nicht oder nicht ausreichend möglich ist. Der Caritasverband investiert seinen Spendenanteil in zusätzlichen Hilfen insbesondere für psychisch Kranke, allein erziehende Familien, Flüchtlinge, behinderte und ältere Menschen. Auch für die „Beiertheimer Tafel“, die günstige Lebensmittel für Bedürftige anbietet, und für junge Menschen, die Hilfe bei der Erarbeitung ihrer beruflichen Perspektiven benötigen, werden die Mittel eingesetzt. Der Diözesanund der Deutsche Caritasverband unterstützen mit 20 Prozent der Sammlung ebenfalls konkrete Hilfsprojekte. Das Spendenkonto der Caritas lautet: Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer 174 17 00, Bankleitzahl 660 205 00 (Stichwort: Caritassammlung). -red-

Kurz Notiert · Kurz Notiert Das Buch „Krieg und Leben“ von Horst Laade, die Geschichte einer Karlsruher Familie in den letzten Kriegsmonaten und der Nachkriegszeit, wird am Freitag, 24. September, 18.30 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus Rüppurr, Diakonissenstraße 26, erstmals vorgestellt. Vorträge zu beruflich relevanten Themen bietet die Reihe „Blickkontakt“ der Kontaktstelle Frau und Beruf ab 25. September immer an einem Samstag pro Monat von 10.30 bis 12 Uhr in der Stadtbib-

liothek, Ständehausstraße 2. Daniela Braun von Connect Personalservice informiert am 25. September über Chancen und Risiken der Zeitarbeit. Weitere Vorträge sind den Themen Bewerbung, berufliches Comeback oder Neuorientierung gewidmet. Ein Unkostenbeitrag von zwei Euro wird vor Ort erhoben. Das gesamte Programm ist bei der Kontaktstelle Frau und Beruf, Zähringer Straße 65 a, 76133 Karlsruhe, und im Internet unter frauundberuf-karlsruhe.de erhältlich.

Terminkalender Im Internationalen Begegnungszentrum gibt es am Sonntag, 19. September, 11 Uhr, kostenlos einen Vortrag von Christine Harsch-Schmutzer. Die Mediatorin referiert im Sonntagscafé in der Kaiserallee 12 d zum Thema „Konflikte, jeder kennt und keiner mag sie“. Ein Gedenkkonzert zum 55. Geburtstag des Musikredakteurs Ulrich Hartmann findet am Sonntag, 19. September, 17 Uhr, im Musentempel, Hardtstraße 37 a statt. Aus betrieblichen Gründen sind der Zentrale Juristische Dienst (ZJD), die Grundstücksbewertungsstelle GBS und das Büro der Frauenbeauftragten am Donnerstag, 23. September, nur eingeschränkt verfügbar. Ansprechpartner sind im ZJD Claudia Klengler (Telefon 1 3330 05) sowie für die unteren Verwaltungsbehörden Hans-Werner Meuser (Telefon 1 33-30 40) sowie bei der GBS Heike Drasl vormittags (Telefon 1 33-30 95) und Alexander Dörr (Telefon 1 33-30 94). In Neureut lädt Ortsvorsteher Jürgen Stober für 25. September, 10 bis 12 Uhr, wieder zu einer Sprechstunde ein. Wer an diesem Samstag keine Zeit hat, kann unter Telefonnummer 07 21/78 05-1 01 einen Ersatztermin vereinbaren. Am letzten Ausstellungstag, 26. September, gibt es in der Schau zum 225. Geburtstag des Zweiraderfinders Karl von Drais, Ständehausstraße 2, um 11 und 15 Uhr Führungen samt dem Workshop „Draisinenbauen“ bei freiem Eintritt. Für Eltern homosexueller Kinder beleuchten in einer zweiteiligen Informationsveranstaltung im Kinderbüro, Kaiserstraße 99 Viridiana Alcantára, Andreas Müller und Markus Elbert am Freitag, 17. September, 20 bis 22.30 Uhr, sowie am Samstag, 25. September, 14 bis 16.30 Uhr Aspekte der Homosexualität und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch Das Fundbüro versteigert am Freitag, 24. September, ab 14 Uhr Fundsachen. Im Schutzbunker Danziger Straße 2 (Straßenbahnhaltestelle Dammerstock), kommen so Handys, zwei Motorroller und etwa 40 Fahrräder unter den Hammer. Diese sind ab 13.50 Uhr zu besichtigen.

Bei der Sitzung des Seniorenbeirats kürzlich im Haus Solms war auch EB Margret Mergen mit von der Partie. Sie stellte diverse Punkte zur Stadtentwicklung vor. Hauptthematik: die Renaissance der Innenstädte. Eines stellte die Finanz-Dezernentin gleich fest: „Zunehmend mehr Menschen kommen zurück in die Städte. Sie schätzen das kulturelle Angebot und die kurzen Wege.“ Die Fächerstadt wachse und weise nun rund 300 000 Menschen auf (inklusive jener mit Zweitwohnsitz). Neben älteren Menschen, die zunehmend die Annehmlichkeiten des Lebens in der Stadt zu schätzen wissen, bemühe man sich auch, junge Kreative zu halten. Dafür werde das Schlachthof-Areal zum innovativen Kreativzentrum ausgebaut. Zudem setzt die frühere badische Residenz auf Internationalität. Mergen verwies auf das International Departement des KIT. Deren Studenten sieht sie als Botschafter und aktive Begleiter der Globalisierung. Die Europäische Schule in der Waldstadt bezeichnete sie als „Sahnestück“ mit hohem internationalen Renommee. Die globale Finanzkrise sah Mergen gut gemeistert. „Die Kurve geht wieder nach oben. Ich bin mir sicher, dass in einigen Monaten wieder der Aufschrei

nach guten Fachkräften los geht.“ Zudem begrüßte sie, dass mit dem EdekaFleischwerk in Rheinstetten rund 800 Arbeitsplätze entstünden. Die Konversion des früheren Eisenbahner-Areals zur Südoststadt nannte sie geglückt, ebenso die der „Ami-Siedlung“ zur Nordstadt. Eine Erfolgsgeschichte sei das ECECenter, das mehr Auswärtige in die Stadt ziehe. Nach einer Studie erhöhten sich samstags die Besucherzahlen von 200 000 auf 300 000 in der Fußgängerzone. Auch der neue Platz an der Stephanskirche mit Spielplatz, Brunnen und Café komme gut an. Gerne würde Mergen auch mehr Touristen in Karlsruhe sehen und versprach sich dabei mehr Potential, wenn man die Region mit dem Elsass oder Schwarzwald bei Städtereisen kombiniere. Auch auf die „Residenz des Rechts“ mit dem ersten deutschen Parlamentsgebäude oder dem Bundesverfassungsgericht, gepaart mit badischer Lebensart, wollte sie stärker in den Fokus rücken. In der Diskussion wurde Karlsruhes Rolle als grenzüberschreitender Türöffner in unmittelbarer Nähe zum Elsass angesprochen. Kritik gab es am mangelnden Wohnraum für junge Familien sowie oft mangelnder Sicherheit auf den Radwegen der Fächerstadt. -voko-

TechnologieRegion:

Bündnis Modell für Andalusien Informationsaustausch Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ist ein beispielgebendes Erfolgsmodell für regionale Zusammenarbeit in Europa. Drei Tage lang hat sich eine Delegation der „Corporación Tecnológica de Andalucía“ (CTA) mit Sitz im südspanischen Sevilla deshalb kürzlich vor Ort in Karlsruhe über die Strukturen des regionalen Aktionsbündnisses informiert und intensive Gespräche mit maßgeblichen Partnern geführt. „Wir nehmen wertvolle Anregungen für die weitere Entwicklung und Intensivierung unserer Kooperation in Andalusien mit nach Hause“, lautete das Fazit von Fabián Varas Sánchez, der für den technisch-innovativen Sektor in der CTA verantwortlich ist. Und auch Carlos Lozano Ehlers, Geschäftsführer der Business Innovation Consulting Group (BICG) aus Madrid, sieht die Erwartungen in den Besuch in der TRK mehr als erfüllt: „Die TechnologieRegion Karlsruhe ist eine von vier führende Innovationsregionen in Europa, die wir in Italien, Frankreich, Österreich und Deutschland unter ganz speziellen Aspekten für eine Visite ausgesucht hatten. In Karlsruhe wollten wir die Erfolgsrezepte bei Organisation, Zusammenarbeit und Vernetzung kennen lernen. Was sich hier seit mittlerweile Jahrzehnten bewährt hat, kann gerade ein noch so junges Bündnis wie die 2005 gegründete CTA voran bringen“. „Die freiwillige, interdisziplinäre und Vorhaben bezogene Zusammenarbeit der mittlerweile 15 Partner im Aktions-

regionale Produkte und Themen „en miniature“ überreichte TRK-Geschäftsführer Ehlgötz, Fabián Varas Sánchez, María García Alegre und Carlos Lozano Ehlers (v. l.). bündnis TechnologieRegion Karlsruhe ist etwas Besonderes und gilt europaweit als vorbildlich und effektiv“, sagt TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz. Der Besuch aus Andalusien mache zudem die wachsende internationale Verflechtung der TechnologieRegion Karlsruhe deutlich, so Ehlgötz weiter. Das Besuchsprogramm umfasste Gespräche in der Industrie- und Handelskammer, mit der Wirtschaftsförderung, dem CyberForum, im Technologiepark, bei der Vollack-Gruppe, dem Karlsruher Institut für Technologie, der Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und Technik und dem Forschungszentrum Informatik. Ein wesentlicher Aspekt war vor allem Instrumente für einen erfolgreichen Technologie-Transfer und ein effek-

tives Innovationsmanagement kennen zu lernen. Die „Corporación Tecnológica de Andalucía“ wurde auf Betreiben des Wissenschaftsministeriums als regionale Entwicklungsplattform gegründet. Die Stiftung als Public-Privat-Partnership versammelt private und universitäre Forschungseinrichtungen, innovative Unternehmen, Finanzinstitute und die öffentliche Hand unter einem Dach. Aktuell zählt die CTA 137 Mitglieder – darunter Airbus, Banco Santander, Telefónica und Vodafone. Bisher hat sie 317 Projekte mit einem Budget im Gesamtvolumen von über 278 Millionen Euro gefördert, an denen insgesamt 234 Forschungsgruppen der Universität beteiligt waren. -red-


STADTKULTUR

StadtZeitung

Wasser und Weite Kunst im Vierordtbad mit Sandro Vadim eröffnet Hochkarätige Kunst betrachten und dabei träumen, saunieren und schwimmen – kurz Wellness mit Kunstgenuss verbinden: Ab sofort ist das im wunderschönen Ambiente des Vierordtbads für die Gäste möglich. Bürgermeister Martin Lenz und Bäderchef Oliver Sternagel eröffneten diese Woche zur Eröffnung der neuen Badesaison eine Ausstellung mit Werken des Malers und Grafikers Sandro Vadim in den Räumen der Therme. Sie leitet die frisch aus der Taufe gehobene Reihe „Kunst im Vierordtbad“ ein. Jede Präsentation ist etwa ein halbes Jahr lang zu sehen, so dass sich Vierordt-Stammgäste immer wieder auf „ihr“ Lieblingsbild freuen können. Ihren leuchtenden Farben aus reinen Eitempera- und Acrylpigmenten

entsprachen bei der Vernissage die intensiven, aufrüttelnden und archaischen Klänge des Tenorsaxophonisten Mickey Uhrig. Und Sandro Vadims blaue und rote Gemälde samt eines weißen Werks kommen gut an. Ohne Titel, will Vadim mit seinen großformatigen Arbeiten die Betrachter zu eigenen Interpretation seines Spiels mit Kompositionen und Wirkungen von Farbe und ihrer Energie verleiten. Da tanzen etwa orange, grüne und blaue Lichter auf himmel- tiefblauem oder türkisem Wasser und erscheinen zu jeder Tageszeit in anderem Gewand. Oder es geht die strahlende Sonne des Südens in leuchtendem Orange auf, bevor die Betrachter einige Schritte weiter beinahe im flammenden roten Inferno versinken. -cal-

DER KÜNSTLER SANDRO VADIM vor einer intensiven Studie in Rot, die derzeit im Ruheraum vor der Rotunde des Vierordtbads zu bewundern ist.

Kindertag im Pfinzgaumuseum Viele Aktionen und Basteln Zum traditionellen Kindertag als Abschluss der Sommersaison im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg sind am 19. September, dem verkaufsoffenen Sonntag in Durlach, alle Kinder mit ihren Eltern von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu Spiel und Spaß eingeladen. Bei der schon legendären archäologischen Schatzsuche auf dem Schlossplatz werden Mädchen und Jungen wieder zu Ausgräbern und stoßen auf überraschende Funde. Von 14 bis 18 Uhr können sie außerdem mit Hilfe erfahrener Druckerinnen und Drucker in der historischen Druckerei Karten herstellen. Gerne erklären außerdem Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr ihre Arbeit und zeigen einen Teil ihrer Ausrüstung. Im Museum selbst können die Kinder malen oder einen individuellen Burgfräuleinhut, einen Ritterhelm oder eine Papierpuppe basteln. Von 14 bis 18 Uhr gibt es auch die Möglichkeit, kleine Fahrräder aus Draht zu konstruieren. Spannend wird es zudem am Nachmittag, wenn Eva Unterburg um 14 und 16 Uhr unter dem Titel „Von weißen Frauen und schwarzen Männern: Als es in Durlach noch spukte“ ein spannendes Erzähltheater zum Mitmachen im Karl-Weysser-Raum veranstaltet. In der Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums gilt es, via Schatzkarte und Schnitzeljagd Objekte im Museum zu entdecken und wer noch mehr wissen will, kann sich um 15 Uhr einer Führung für Kinder ab fünf Jahren durch das Pfinzgaumuseum mit Susanne Stephan-Kabierske anschließen. Internetinfos sind unter der Adresse www. karlsruhe.de/kultur/stadtgeschichte/ pfinzgaumuseum.de abrufbar. -cal-

Die „Faire Woche“ läuft bis 26. September auch in der Fächerstadt Karlsruhe Wie wäre es mit einem fairen Familienfrühstück oder mit einem fairen Grillabend mit Freunden? Dabei steht fair in diesem Falle nicht für fairen Umgang der Protagonisten miteinander, sondern für fair gehandelte Produkte, die Kleinproduzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien gerechte Preise garantieren und ihnen ein Leben ohne Not ermöglichen. Produkte, wie sie etwa der Weltladen am Kronenplatz vertreibt. Würzsalze aus Südafrika, Chutneys aus Indien, den Philippinen und Swasiland oder Couscous aus Nordafrika. Auf diesen Zusammenhang richtet die bundesweite „Faire Woche“ ihr Augenmerk und Karlsruhe, jüngst zur „Fair-Trade“-Stadt gekürt, ist jetzt schon zum zweiten Mal mit von der Partie. Bis 26. September machen Cafés und Restaurants, aber auch Kantinen oder das Kulturzentrum Tollhaus unter dem Motto „Fair schmeckt mir!“ Lust auf das Ausprobieren fair gehandelter Produkte und rücken mit „Fair“anstaltungen nachhaltiges Wirtschaften stärker in den Fokus. Guten Gewissens genießen könne man die Produkte, betonte Bürgermeister Klaus Stapf zum Auftakt der Woche(n) im

ES SCHMECKT: BM Stapf (r.) mit Leonore Jock und Heiko Gsedl im Café Pan.

le auch im Discounter angebotenen Waren etwas teurer und Menschen mit geringem Einkommen griffen nicht zwangsläufig darauf zurück, aber dazwischen gebe es noch ein großes Käuferpotential, das zur Bekämpfung der weltweiten Armut etwas beitragen könne und das es mit Aktionen wie der Fairen Woche anzusprechen gelte. Diese Zielgruppe hat auch Ingeborg Pujiula vom Weltladen in der Kronenstraße 21, der während der Woche täglich mannigfaltige Leckereien wie verschiedene Brotaufstriche, Säfte und Knabbereien zum Test anbietet, im Auge. Die Bildungsreferentin des Vereins zitierte aus einer Umfrage, wonach 70 Prozent aller Bundesbürger faire Produkte toll fänden, 30 Prozent angaben, welche kaufen zu wollen und es lediglich drei Prozent tatsächlich täten. Das Programmheft der Fairen Woche, das auch eine Liste mit gastronomischen Betrieben enthält, die fair gehandelte Produkte im Angebot haben, ist an der Rathauspforte am Marktplatz, den Bürgerbüros und bei der Stadtinformation zu bekommen und findet sich außerdem auch im Internet unter der Adresse www.karlsruhe.de/Umwelt. -maf-

Wenn Don Giovanni mal lacht mal weint

Sonnenbad hat die längste Saison

Termin mit Kant in Stadtbibliothek

„Don Giovannis Gereimtes und Ungereimtes“, die zweite Produktion des diesjährigen Sommertheaters in der Orgelfabrik wird in der Amthausstraße 17 am morgigen Samstag, 18. September, 20.30 Uhr uraufgeführt. Und wer nun glaubt, eine weitere mozartsche Variante anzutreffen, liegt voll daneben. Gabriele Michel, Franco Rosa und ihr Ensemble haben sich vielmehr ganz neue, komischmelancholische Blicke auf den großen Verführer ausgedacht und wandern dabei durch die Jahrhunderte, bewegen sich zwischen Lachen und Weinen. Mehr unter www. theaterinderorgelfabrik.de.

Seit Februar läuft die Saison im Sonnenbad und sie wird auch noch weitergehen, wenn andere Freibäder längst geschlossen haben. Bis zum 1. Advent kann im Sonnenbad geschwommen oder sauniert werden, womit das Bad wiederum das Freibad mit der längsten Badesaison in Deutschland sein wird. Geöffnet ist das Bad montags, mittwochs und freitags von 10 bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 22 Uhr sowie an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Nach Revisionsarbeiten sind das Europabad ab 18. und das Adolf-Ehrmann-Bad ab 20. September wieder geöffnet.

Wie man die Ideen der großen Denker für die konkreten Probleme des täglichen Lebens nutzen kann, zeigt der Philosoph und Schriftsteller Andreas Mussenbrock in seinem Buch „Termin mit Kant – philosophische Lebensberatung“. In vier Beispielgeschichten präsentiert er Menschen, die nach Sinn und Orientierung suchen, unter Einsamkeit und Unzufriedenheit leiden oder Angst vor der Zukunft haben. Der studierte Philosoph, Indologe, Politikwissenschaftler, Publizist und Autor liest aus „Termin mit Kant“ am Donnerstag, 23. September, 20 Uhr, im Lesecafé der Stadtbibliothek. Eintritt: sechs Euro.

SCHUMMRIGE CLUBATMOSPHÄRE: In seinem neuen Domizil auf dem Schlachthof hat das Substage nun einen größeren Veranstaltungssaal und endlich vorzeigbare Garderoben und Backstage-Räume für die Künstlerinnen und Künstler. Fotos (3): Bastian

„Überirdisch“ schöner Rockmusikclub Wiedereröffnung des „Substage“ im alten Schlachthof / 20-jähriges Bestehen Eine sichtbare Außenhülle hatte das „Substage“ zuvor nicht, denn die Kultröhre unter dem Ettlinger Tor fristete 20 Jahre ein Leben im Untergrund. Jetzt ist der Musikclub als schlichter dunkler Kubus „aufgetaucht“ und steht „überirdisch“ schön, einem futuristischen Raumschiff gleich, auf dem alten Schlachthofgelände. Wie die neuen Räume in der ehemaligen Schlachthalle wirken und wie der Sound darin ist, erlebten geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Freunde und Förderer am Dienstag und Musikfans zwei Tage später bei der Wiedereröffnungsparty mit zahlreichen Gratiskonzerten. Weitergefeiert wird jeweils ab 20 Uhr am heutigen Freitag (17. September) mit der Alternative-Band „Pothead“ und am Samstag, 18. September, mit den Potsdamer Mittelalter-Rockern „Subway to Sally“. Während Matthias Würz vom Architekturbüro Plan B „einige Vorstellungskraft“ brauch-

te, um die Halle, „in der es nach Schwein, Blut und Tod roch“, vor seinem geistigen Auge als Club auferstehen zu lassen, dürfte Besucherinnen und Besuchern die Umstellung nicht allzu schwer fallen.

GESCHENK: OB Fenrich mit Gérald Rouvinez-Heymel und Andreas Schorpp (v.l.).

ANZIEHUNGSPUNKT: Die 16 Meter messende, knallrote Theke mit drei Zapfstationen für durstige Kehlen dürfte eine der längsten der Fächerstadt sein.

Symbolhaft für Aufbruch Die Atmosphäre ähnelt der des Vorgängermodells, denn Zeitgeist-Design ist die Sache der Substage-Crew nicht – die Rohrleitungen blieben unverkleidet, die Wände unverputzt und einige der Schlachthausfliesen haben als Reminiszenz an die frühere Nutzung überlebt. Nach dem Tollhaussaal stehe nun auch das „Substage“ symbolhaft für den „Aufbruch im Schlachthof“, zeigte sich OB Heinz Fenrich zufrieden mit der Entwicklung des Masterplanprojekts Kreativpark, das „einigen nicht schnell genug geht“, aber „die Erschließung des Gesamtareals braucht seine Zeit“ und der „Prozess ist unumkehrbar“. Als „außerordentlich gelungen“ lobte er das neue Domizil, zu dessen Verlagerung die Stadt 1,9 Millionen Euro und der Verein „Substage“ 800 000 Euro an Eigenmitteln beigetragen haben. „Manchen fehlt vielleicht das heimelige Gefühl des engen Gedränges und der niedrigen Decke der Rockrampe“, tröstete Fenrich Nostalgiker damit, dass es nun „Kopffreiheit für die Musiker und freie Sicht auf die Bühne gibt“. Und während in den alten Club 700 Menschen passten, fasst der neue 1 000 Zuhörer. Seit 20 Jahren hilft das „Substage“ der lokalen Rockszene auf die Sprünge, ist

Magnet für junge und ältere Fans verschiedener musikalischer Stilrichtungen. Zu 100 Konzerten im Jahr kommen rund 45 000 Fans von Rock und Pop. Es ist nicht nur Veranstaltungsort, sondern auch Förderzentrum für Nachwuchsbands und Künstler aus der Region. Nachdem die Röhre 1990 zum 275. Karlsruher Stadtgeburtstag an die Karlsruher Jugend übergeben worden war, gelang in den darauf folgenden Jahren „das seltene Kunststück, dass sich eine städtebauliche Problemzone in etwas Positives verwandelte“, freute sich damals Karlsruhes früheres Stadtoberhaupt Gerhard Seiler, dessen Kulturverwaltung die Unterführung als Spielstätte und Proberaum für die lokale Musikerinitiative ins Spiel gebracht hatte. Mann der ersten Stunde Mann der ersten Stunde war der heutige Geschäftsführer Gérald RouvinezHeymel, der das Rockmusikzentrum zu einem der erfolgreichsten Live-Clubs Baden-Württembergs (www.substage.de) gemacht hat, in dem Bands wie Die Ärzte, Temptations, Deus, Faithless, aber auch Magma, Kraan oder Wisbone Ash auftraten. Unterstützt wird er vom Vereinsvorsitzenden Andreas Schorpp, Booker Jörg Erckenbrecht und Vivien Avena sowie zahlreichen Ehrenamtlichen. „Ich bin so froh, dass wir hier gelandet sind“ zeigte sich Rouvinez „total begeistert“ vom Projekt Schlachthof, dem sein Kollege Andreas Schorpp „Modellcharakter über die Stadtgrenzen hinaus“ bescheinigte. -maf-

KULTURKOMPAKT · KULTURKOMPAKT · KULTURKOMPAKT

Mobile Spielaktion war ein voller Erfolg Am letzten Wochenende gastierte die Mobile Spielaktion mit dem Mobi-Bus in der Nordstadt. Schauplatz war das Spielplatz-Gelände in der Straße „Am Wald“. Zusammen mit dem Kinderhilfswerk Unicef hatten die „Mobis“ des Stadtjugendausschusses ein Spielwochenende mit vielen Attraktionen angeboten. Am Wochenende konnten sich Kinder bei Bewegungsangeboten austoben oder ihrer Kreativität in Werkstätten freien Lauf lassen. Wer wollte, fuhr auch Karussell oder testete die Wellenrutsche. Bei idealen Wetterbedingungen zählten die Organisatoren an beiden Tagen mehrere hundert Kinder. Auch die Unicef-Juniorbotschafter waren mit einem Aktionsstand vertreten. Bei allen Spielangeboten lebten sich die Kinder kostenlos stundenlang aus. Die „Mobis“ freuten sich, einen Betrag in Höhe von 500 Euro an die Juniorbotschafter der Unicef übergeben zu können, der im Lauf der Aktion durch Spenden zusammenkam. -jul-

III

Bereits traditionell:

Guten Gewissens bundesweit testen Crépes-Bio-Restaurant Café Pan in der Kaiserstraße 50. Die Zeiten, als Bioprodukte „geschmacklich noch gewöhnungsbedürftig“ waren und es einen „resistenten Magen brauchte, um Bio-Kaffee zu trinken“, seien längst vorbei, ermunterte er zum Konsum fairer und leckerer Lebensmittel. Sicher seien diese mittlerwei-

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VOLL BEGEISTERT waren die Mädchen und Jungen, die mit dem Kettenkarussell der Mobilen Spielaktion durch die Luft flogen. Fotos (4): Müller-Gmelin

Der Jugendkunstclub der Städtischen Galerie trifft sich wieder am heutigen Freitag, 17. September, von 16 bis 18 Uhr. Führungen durch die neue Sonderausstellung „Der unaufhaltsame Aufstieg von Draufgängern und Flaschen“ bietet das Museum am Donnerstag, 23. September, um 12.15 Uhr an. Ihren „eigenen Museumsraum“ bauen junge Galeriebesucher am Sonntag, 19. September, von 15 bis 16.30 Uhr in der Kinderwerkstatt. Alte und neue Struwwelpeter-Ausgaben zeigt eine kleine Ausstellung im Durlacher Orgel-Fabrik-Salon. Vorgestellt werden unter anderem auch viele politische Struwwelpeter-Abwandlungen. Die Bilderbücher sind von Donnerstag, 23., bis Sonntag, 26. September, ausgestellt. Philosophie des Grauens: Zum 150. Todestag von Arthur Schopenhauer veranstaltet die Literarische Gesellschaft im Prinz-Max-Palais am Donnerstag, 23. September, einen Vortrag mit Björn Hayer. Kaum ein anderes Standardwerk der Philosophiegeschichte ist derartig von persönlicher Lebenserfahrung gezeichnet wie Schopenhauers „Die Welt als Wille

und Vorstellung“, in dem er das Dasein als permanentes Leid und tragische Entfremdung beschreibt. Im Badischen Staatstheater hat am Samstag, 25. September, das Schauspiel „Das Sparschwein“ Premiere. Eugène Labiches Stück um ein geschlachtetes Sparschwein, Diskussionen um einen gemeinnützigen Zweck und einer anschließenden Sause in Paris kommt um 19.30 Uhr auf die Bühne im Schauspielhaus. Im Jakobus-Theater in der Fabrik haben die Akteure ihre schönsten Theaterbilder ausgesucht und daraus eine Ausstellung gemacht. Szenen schöner Theatermomente sind bis zum 14. November im Restaurant „Trompeter von Säckingen“ zu sehen. Mit dem Reinerlös verkaufter Bilder wird die Aktion für behinderte Kinder „Cent hinterm Komma“ unterstützt. Studierende der Hochschule für Gestaltung (HfG) zeigen in der Nancyhalle Fotokunst unter dem Leitthema „Bigger is better“. Die Ausstellung mit Werken von zehn Künstlern ist eine Kooperation von ZKM, HfG und Kulturamt und läuft noch bis einschließlich 17. Oktober. -Lä-

JAKOBUS-THEATER zeigt Bilder im „Trompeter von Säckingen“. BM Wolfram Jäger eröffnete die Ausstellung.


IV

64. Jahrgang · Nr. 37 · 17. September 2010

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Ortschaftsräte tagen

Sitzung des Gemeinderats am Dienstag In öffentlicher Sitzung tagt der Karlsruher Gemeinderat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Heinz Fenrich am Dienstag, 21 September, um 15.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können die Debatten von der Zuhörertribüne aus verfolgen. Für Hörgeschädigte steht im Bürgersaal eine Höranlage zur Verfügung. Die Sitzungsunterlagen sind unter www.karlsruhe.de/rathaus/gemeinderat/sitzungen_gr.de abrufbar. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung: 1. Berufung sachkundiger Einwohnerinnen und Einwohner sowie Sachverständiger in gemeinderätliche Ausschüsse und Gremien: Sanierungsbeiräte „Innenstadt West“ und „SEP City-West“ 2. Erhaltungssatzung „Ortskern Bulach“ 3. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Ecke Ritter-/Hermann-BillingStraße (Badenhof) – Änderung“, Karlsruhe-Südweststadt: Einleitungs- und Auslegungsbeschluss gemäß § 12 Absatz 2 und § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuches 4. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Herrenalber Straße 25 – 39“, Karlsruhe-Rüppurr: Satzungsbeschluss gemäß § 10 des Baugesetzbuchs, dazu: a) Antrag der Stadträtinnen Bettina Lisbach und Anne Segor, des Stadtrats Johannes Honné (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Lärmschutz Herrenalber Straße b) Antrag des Stadtrats Lüppo Cramer (KAL): Umplanung der Herrenalber Straße zwischen Battstraße und Ostendorfplatz/ Aussetzen der Entscheidung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sonnengrün“ c) Anfrage der Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel (FW): „Sonnengrün“: Bürgerversamm-

lung und erneute Ausschreibung 5. Vorhabenbezogener Bebauungsplan mit Vorhaben- und Erschließungsplan „Theodor-Rehbock-Straße 3 – 7 – Änderung“, Karlsruhe-Oststadt: Satzungsbeschluss gemäß § 10 des Baugesetzbuchs 6. Umrüstung aller stationären Verkehrsüberwachungsanlagen von der analogen auf die digitale Messtechnik (altersbedingt) und Beschaffung von sieben weiteren Einschüben für die stationäre Verkehrsüberwachung Anträge 7. Antrag der Stadträtinnen Bettina Lisbach, Dr. Ute Leidig und Uta van Hoffs, des Stadtrats Manfred Schubnell (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Ziele und Handlungsstrategien für das Karlsruher Flächenmanagement 8. Antrag der Stadträte Lüppo Cramer und Dr. Eberhard Fischer (KAL) sowie der KAL-Gemeinderatsfraktion: Gebietsmanager für den Kreativpark „Alter Schlachthof“ 9. Antrag der Stadträtinnen Bettina Lisbach und Dr. Ute Leidig, der Stadträte Johannes Honné und Alexander Geiger (GRÜNE) sowie der GRÜNEGemeinderatsfraktion: Reduzierung der Ozonbelastung in Karlsruhe 10. Antrag der Stadträtinnen Doris Baitinger, Angela Geiger, Gisela Fischer, Yvette Melchien, Elke Ernemann und Ute Müllerschön, des Stadtrats Jürgen Marin (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion: Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge 11. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der Stadträte Tom Høyem, Karl-Heinz Jooß, Thomas H. Hock, Thomas Kalesse und Heinz Golombeck (FDP) sowie der FDP-Gemeinderatsfraktion: Vermarktung von nicht benötigtem Schulraum 12. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der Stadträte Tom Høyem, Karl-Heinz Jooß, Thomas H. Hock, Thomas

Kalesse und Heinz Golombeck (FDP) sowie der FDP-Gemeinderatsfraktion: Verzicht auf die Karlsruher Energieund Klimaschutzagentur KEK 13. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der Stadträte Tom Høyem, Karl-Heinz Jooß, Thomas H. Hock, Thomas Kalesse und Heinz Golombeck (FDP) sowie der FDP-Gemeinderatsfraktion: Beratungsstellenzentren 14. Antrag der Stadträtin Bettina Lisbach und des Stadtrats Michael Borner (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Professionelle Betreuung für den KJT Rintheim 15. Gemeinsamer Antrag der Stadträtin Bettina Lisbach und des Stadtrats Johannes Honné (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion, der Stadträtin Doris Baitinger und des Stadtrats Hans Pfalzgraf (SPD) sowie der SPD-Gemeinderatsfraktion, der Stadträte Lüppo Cramer und Dr. Eberhard Fischer (KAL) sowie der KAL-Gemeinderatsfraktion, der Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel (FW), des Stadtrats Niko Fostiropoulos und der Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) sowie des Stadtrats Friedemann Kalmbach (GfK): Förderung des öffentlichen Nahverkehrs durch das Land Anfragen 16. Anfrage der Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel (FW): Verschiebung der Sperrung der alten Wertkaufbrücke 17. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger und Ute Müllerschön sowie der Stadträte Michael Zeh und Jürgen Marin (SPD): Überwachung und Durchsetzung von Verkehrsregeln 18. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz, Christiane Staab und Bettina Meier-Augenstein (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion: Personalsituation an städtischen Kitas 19. Anfrage der Stadträtin Sabine Zürn und des Stadtrats Niko Fostiropoulos (Die Linke): Mietpreisgebundener

Wohnraum in Karlsruhe 20. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Gisela Fischer und Ute Müllerschön (SPD): Spenden für den Zoo 21. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Elke Ernemann, Angela Geiger und Gisela Fischer (SPD): Befristete Arbeitsverträge der Stadtverwaltung Karlsruhe für Erzieherinnen und Erzieher 22. Anfrage der Stadträtin Gabriele Luczak -Schwarz, der Stadträte Tilman Pfannkuch und Detlef Hofmann (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion: Vereinsförderung: Fördertopf für Hallenmieten 23. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Angela Geiger, Gisela Fischer und Yvette Melchien (SPD): Wohnungslose Menschen in Karlsruhe 24. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz und Bettina MeierAugenstein (CDU) sowie der CDUGemeinderatsfraktion: Sachstand Zookonzept: Bauausführungen der Grundmaßnahmen 25. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele Luczak-Schwarz und Karin Wiedemann, des Stadtrats Tilman Pfannkuch (CDU) sowie der CDUGemeinderatsfraktion: Festplatz Karlsruhe-Daxlanden 26. Anfrage der Stadträtin Anne Segor (GRÜNE): Denkmalschutz Seldeneck’sche Brauerei 27. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Elke Ernemann, Gisela Fischer und Yvette Melchien (SPD): Befristete Gewerbe-Sondererlaubnis 28. Anfrage der Stadträtinnen Dr. Ute Leidig und Bettina Lisbach sowie des Stadtrats Michael Borner (GRÜNE): Auswirkungen der U-Strab-Baustellen auf Märkte und Feste sowie damit verbundene Einschränkungen für Fußgänger und Fußgängerinnen sowie Radfahrer und Radfahrerinnen 29. Bekanntgabe der nichtöffentlich gefassten Beschlüsse 30. Mitteilungen des Bürgermeisteramts

Stadt Karlsruhe · Öffentliche Ausschreibungen Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe

Anfrage-Nr. 2010 – 1579

Öffentliche Ausschreibungen nach VOB/A ID: 10 37 53 37 Ausschreibung Nr. 37 – 10 Straßenbahn Südost Herstellen der Fahrleitungsanlage Herstellung von BohrrohrFundamenten ca. 127 Runde konische Stahlmaste ca. 127 Flachkettenfahrleitung zweigleisig ca.1 700 Hochkettenfahrleitung zweigleisig ca. 900 Rückbau Flachkettenfahrleitung ca. 300

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Ausführungszeitraum: Januar 2011 bis Frühjahr 2012 Unkostenbeitrag: 50 Euro Submission: 19. Oktober 2010, 14 Uhr Die Zuschlagsfrist endet am 8. Dezember 2010. Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei der Bauabteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Telefon 07 21/61 07-53 05, Telefax 07 21/61 07-53 99, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch unsere Bauleitung, Herrn Grindler, Telefon 07 21/61 07-54 01. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab 20. September 2010 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 25 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Die zuständige Stelle zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 bis 3, 76131 Karlsruhe. Öffentliche Ausschreibungen nach SektVO ID: 10 37 53 43 Ausschreibung Nr. 43 – 10 Straßenbahn Südost Lieferung Oberbaustoffe Herstellung und Lieferung von: Los 1 Gleisbögen BA 2, 59Ri2 ca. 432 Los 2 Vignolschienen-Gleiswechsel 1 Los 3 Gleisbögen „Kreisel“, 59Ri2 ca. 210 Los 4 Gleisbögen BA 3, 59Ri2 ca. 186 Los 5 Rillenschienen-Gleiswechsel 1 Los 6 ¾-Gleisviereck bestehend aus 12 Weichen 1 Los 7 Gleisdreieck bestehend aus 6 Weichen 1 Los 8 Rillenschienen 59Ri2 ca. 1 440 Los 8 Vignolschienen 49E1 ca. 4 788

Stadtwerke Karlsruhe GmbH Öffentliche Ausschreibung vergeben nach VOB

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Losweise Vergabe ist möglich. Ausführungszeitraum: März 2011 bis Oktober 2011 Unkostenbeitrag: 40 Euro Submission: 21. Oktober 2010, 14 Uhr Die Zuschlagsfrist endet am 8. Dezember 2010. Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei der Bauabteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Telefon 07 21/61 07-53 05, Telefax 07 21/61 07-53 99, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch unsere Bauleitung, Herrn Meier, Telefon 07 21/61 0753 03. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab 20. September 2010 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 29 SektVO auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Die zuständige Stelle zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 bis 3, 76133 Karlsruhe.

Erneuerung der Licht- und Kraftanlageninstallation im Bau 25 und Bau 21 und einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage im HKW, Honsellstraße in Karlsruhe Die Sicherheitsbeleuchtung wird aus dem vorhandenen dieselgespeisten SV-Netz versorgt. Für die Beleuchtungssteuerung wird ein EIB/KNX installiert, welcher ausbaubar für das gesamte Betriebsgelände auszuführen ist. Ebenso wird eine Visualisierung für die Beleuchtungssteuerung und Störmeldungen installiert, ausbaubar für weitere Funktionen wie Schrankensteuerungen, Videoaufschaltungen und IT-Anbindung. Kraftverteiler 3 Stück Lichtverteiler 3 Stück Anschlussverteiler 250 A 1 Stück Sicherheitsbeleuchtungsüberwachung mit Controllern ca. 15 Stück Sicherheitsbeleuchtungs-Hauptverteiler 1 Stück Sicherheitsbeleuchtungsverteiler in Funktionserhalt 15 Stück Steckdosenverteiler 18 Stück Feuchtraumleuchten 130 Stück Sicherheitsleuchten 80 Stück Kabel und Leitungen 5 000 m Kabel Funktionserhalt 2 500 m EIB/KNX mit ca. 250 Datenpunkten Visualisierung Für folgende Positionen sind die Fabrikats- und Typenangaben aus technischen Gründen vorgegeben: Verteiler, Sicherheitsbeleuchtung mit NEA- Einspeisung, Steckdosenverteiler, Feuchtraumleuchten, EIB/KNX und Visualisierung. Baubeginn: 44. KW 2010 Teilfertigstellung Bau 25: 51. KW 2010 Fertigstellung: Februar 2011 Angebotseröffnung: 14. Oktober 2010, 10.30 Uhr Unkosten: 50 Euro (einzureichen bei Bewerbung mittels Verrechnungsscheck bzw. Überweisung auf das Konto Nr. 9 001 272, Sparkasse Karlsruhe, BLZ 660 501 01) Zuschlagsfrist/Bindefrist: 15. November 2010 Bewerbungs-/Angebotsabgabestelle: Stadtwerke Karlsruhe GmbH Postfach, 76127 Karlsruhe Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe Abt. K-MM, Herr Kohout Telefon 07 21/5 99-19 27 Telefax 07 21/5 99 95 19 27 uwe.kohout@stadtwerke-karlsruhe.de Anfrage-Nr. 2010 – 1596 Tiefbau- und Rohrverlegearbeiten einschließlich Wiederherstellung der aufgebrochenen Oberflächen für die Verlegung einer Fernwärmeverteilerleitung ab dem Gelände der Mineralölraffi nerie (MiRO), zur Erschließung des Konversionsgelände Knielingen und Neureut-Kirchfeld. Leistungsumfang Los 5 (mit Teilen von Los 4) Verlegung Fernwärmeleitung Trassenlänge Los 5 ca. 477 m Grabentiefe von 1,5 bis 2,3 m Grabenbreite nach Regelquerschnitt Rohrgraben verbaut Betriebsfertig verlegen von: Kunststoffmantelrohr DN 300/ HDPE 450 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 585 m Trassenlänge Los 4 ca. 317 m Grabentiefe von 1,5 bis 2,3 m Grabenbreite nach Regelquerschnitt Rohrgraben verbaut Betriebsfertig verlegen von: Kunststoffmantelrohr DN 300/ HDPE 450 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 317 m Baubeginn: 15. November 2010 Bauende: 20. Mai 2011 Leistungsumfang Los 11 Verlegung Fernwärmeleitung Trassenlänge Los 11 ca. 585 m Grabentiefe von 1,5 bis 2,3 m Grabenbreite nach Regelquerschnitt Rohrgraben verbaut und geböscht Betriebsfertig verlegen von: Kunststoffmantelrohr DN 250/ HDPE 400 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 297,5 m

Betriebsfertig verlegen von: Kunststoffmantelrohr DN 200/ HDPE 315 (Rohrlängen 12 m)

ca. 2 x 287 m

Baubeginn: 15. November 2010 Bauende: 15. April 2011 Qualifi kationskriterium/Nachweis der Fachkunde Zum Nachweis der Fachkunde verlangt der Auftraggeber vom auszuführenden Tief- und Rohrleitungsbauunternehmen unter anderem den Besitz der Zertifi zierungsgruppe FW 601 gemäß AGFW-Arbeitsblatt. Der Bieter hat daher -falls nicht schon vorhanden- eine entsprechende gültige Zertifi zierung oder einen vergleichbaren Nachweis der Fachkunde mit dem Angebot bzw. der Bewerbung vorzulegen. Aufteilung in Lose bzw. Fachlose Die Leistungen sind in Lose aufgeteilt. Die Bieter haben grundsätzlich die Möglichkeit Angebote nicht für alle Lose einzureichen. Der Auftraggeber behält sich generell vor, die Leistungen losweise an mehrere Bieter oder als Gesamtleistung an einen Bieter zu vergeben. Die Leistungen werden nicht nach Fachlosen (Tiefund Rohrbau) getrennt. Angebotseröffnung: 19. Oktober 2010, 10.30 Uhr Bindefrist: 19. November 2010 Unkosten: 60 Euro (einzureichen bei Bewerbung mittels Verrechnungsscheck, unabhängig von der Anzahl der Lose) Bewerbungs-/Angebotsabgabestelle: Stadtwerke Karlsruhe GmbH Postfach, 76127 Karlsruhe Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe Abt. K-MM Telefon 07 21/5 99-19 28 Telefax 07 21/5 99-19 19 volker.wendel@stadtwerke-karlsruhe.de

Tiefbauamt Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe Telefon 07 21/1 33-74 33 Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Bereich Stadtentwässerung: ID: 10 37 66 01 Kanalneubau, Kabelverlegung Bruchwegäcker Karlsruhe-Knielingen Stichweg zwischen Jakob-Dörr-Straße/Frauenhäusleweg Gewerk Kanal/Straßenbau Bodenaustausch unverbauter Rohrgraben (rund 20 cm unterhalb Kanalsohle); Verfüllmaterial 15 m³ Liefern und Verlegen eines Schmutzwasserkanals im Rohrgraben ohne Verbau DN, 300 PP 67 m Liefern und Verlegen einer Druckrohrleitung im Rohrgraben ohne Verbau, DA 75 PE-HD 2 m Liefern und Einbauen von Verfüllmaterial (Auffüllen auf neues Straßenniveau) Verfüllmaterial (LAGA Zuordnungswert Z0) 400 m³ Herstellen von Kontrollschächten DN 1000 Kontrollschacht 1 Stück DN 1000 Druckentspannungsschacht (Zulauf Druckrohrleitung, Ablauf Freispiegelleitung) 1 Stück Anschluss Schmutzwasserkanal an bestehendem Schacht DN 300 PP an Schacht DN 1200 1 Stück Umschließen von HA-Leitung (Schmutzwasser) an neuen SW-Kanal Anschluss DN 150 STZ mit Formstück (Passrohr mit zugehörigem Passring) an neuen SW-Kanal DN 300 PP 1 Stück Straßenaufbruch teerhaltige Schwarzdeckschicht (d = 2 – 5 cm) 240 m² teerhaltige Schottertragschicht (d = 11 – 14 cm) 240 m² Straßenneubau Frostschutzschicht 0/45 (d = 16 cm) 410 m² Schottertragschicht 0/45 (d = 15 cm) 365 m² Asphalttragschicht AC 32 T s, B 50/70 (d = 10 cm) 290 m² Asphaltdeckschicht AC 11 D S, B 50/70 (d = 4 cm) 280 m² Durchführung Abstumpfungsmaßnahme 280 m² Herstellung Grundstückszufahrt

Liefern und Einbauen von Mineralbeton (d = 0,20 m) 12 Gewerk Kabelverlegung Betriebsfertig verlegen 1-kV-Kabel 4x150 AL 180 3-fach LWL-Rohr 80 Fernmeldekabel 50 x 2 x 0,8 Cu 80

StadtZeitung

m² m m m

Ausführungszeit: Oktober bis Dezember 2010 Submission: 5. Oktober 2010, 11 Uhr Unkostenbeitrag: 15 Euro Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 20. September 2010, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7, Zimmer D 305, Telefon 07 21/1 33-66 17, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme – eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“ entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Tiefbauamt Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe Telefon 07 21/1 33-66 22 Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Bereich Straßenwesen: ID: 10 37 66 02 Fußgängerquerung über die Kriegsstraße und Deckenerneuerung Kriegsstraße Fräsen von Asphalt 3 700 m² Sinkkastenabdeckungen austauschen 7 Stück Schottertragschichten einbauen 30 t Asphaltbinder AC 16 BS einbauen 460 t Asphaltdeckschicht AC 11 DS einbauen 3 700 m² Bordsteine versetzen 230 m Asphaltbefestigungen trennen 800 m Kabelschächte versetzen 4 Stück Ausführungszeit: 25. Oktober bis 26. November 2010 Submission: 4. Oktober 2010, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro ID: 10 37 66 03 Kriegsstraße zwischen Meidingerstraße und Rüppurrer Straße Fräsen von Asphalt 510 m² Boden lösen und einbauen 10 m³ Schottertragschichten einbauen 30 t Asphaltbinder AC 16 BS einbauen 30 t Asphaltdeckschicht AC 11 DS einbauen 50 t Bordsteine versetzen 70 m Univerbundpflaster verlegen 100 m² Ausführungszeit: 2. bis 6. November 2010 Submission: 6. Oktober 2010, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 20. September 2010, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7, Zimmer D 305, Telefon 07 21/1 33-66 17, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme – eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“ entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

In öffentlicher Sitzung kommt der Grötzinger Ortschaftsrat am Mittwoch, 22. September, 19 Uhr, im Bürgersaal des dortigen Rathauses zusammen. Die Stadtteilvertreterinnen und -vertreter nehmen sich unter Vorsitz von Ortsvorsteher Thomas Tritsch folgende Themen der Tagesordnung vor: 1. Erneuerung des Historischen Rundgangs 2. Straßenzustand in Grötzingen, Bericht des Tiefbauamts 3. Neugestaltung des Schulhofs 4. Organisationsuntersuchung bei den Ortsverwaltungen 5. Parken in der Grezzostraße (Antrag der GLG-Fraktion) 6. Baugebiet Junge Hälden, Tieferlegung des Abwasserkanalrohrs, Regenwasserrückhaltung (Antrag der GLG-Fraktion) 7. Mitteilungen und Anfragen Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung kommt der Ortschaftsrat Stupferich am Mittwoch, 22. September, 19 Uhr, zusammen. Im Sitzungssaal des Rathauses wird unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rolf Doll folgende Tagesordnung besprochen: 1. Neuauflage des Vereinsflyers der Stupfericher Vereine und Institutionen (Antrag der CDU-Fraktion im Ortschaftsrat) 2. Planung für die Fläche hinter dem Rathaus und in den Bereichen Feuerwehrgerätehaus und Grundschule (Beratung und Beschlussfassung) 3. Mitteilungen der Ortsverwaltung 4. Verschiedenes

Pläne treten in Kraft Bebauungsplan „Festplatz Daxlanden“, Karlsruhe-Daxlanden Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 27. Juli 2010 den Bebauungsplan „Festplatz Daxlanden“ mit seinen – bauplanungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 9 des Baugesetzbuchs (BauGB) und der dazu erlassenen Rechtsverordnungen sowie den – örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der Landesbauordnung (LBO) aufgrund § 10 BauGB und § 74 Absatz 7 LBO jeweils als Satzung beschlossen. Die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen und die örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 24. Juni 2009 in der Fassung vom 30. Juni 2010. Ab sofort kann der Bebauungsplan mit seiner gemäß § 9 Absatz 8 BauGB beigefügten Begründung beim Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, in Karlsruhe, 1. OG, Zimmer D 113, während der Dienststunden von jedermann gebührenfrei eingesehen werden. Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft gegeben. Mit dieser Bekanntmachung, die eine ansonsten für Satzungen vorgeschriebene Veröffentlichung ersetzt, tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Absatz 3 BauGB, § 74 Absatz 7 LB0). Hinweise: A) Heilungsvorschriften 1. Bauplanungsrechtliche Vorschriften Unbeachtlich werden 1.1 eine etwaige Verletzung der a) in § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB und § 214 Absatz 2a BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, b) in § 214 Absatz 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, c) sonstigen Vorschriften des § 214 Absatz 2 a BauGB, 1.2 nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Karlsruhe geltend gemacht werden; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. 2. Vorschriften der Gemeindeordnung Sollte der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO) oder anderer auf der Gemeindeordnung beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht werden. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, darzulegen. Eine Bindung an die genannte Frist besteht jedoch nicht, wenn 2.1 die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind; 2.2 der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss vor Ablauf der Jahresfrist beanstandet hat; 2.3 die Verletzung bereits von einem Dritten schriftlich und fristgerecht geltend gemacht wurde. Werden Verletzungen nicht fristgerecht geltend gemacht und liegt auch kein Fall der Ziffer 2.1 und 2.3 vor, gilt die Satzung als von Anfang an als gültig zustande gekommen (§ 4 Absatz 4 GemO). B) Fälligkeit und Erlöschen eventueller Entschädigungsansprüche Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 – 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (§ 44 Absatz 4 BauGB). Karlsruhe, 10. September 2010 Der Oberbürgermeister Bebauungsplan „Kirchfeldstraße, Abschnitt zwischen Teutschneureuter und Friedhofstraße“, Karlsruhe-Neureut Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 27. Juli 2010 den Bebauungsplan „Kirchfeldstraße, Abschnitt zwischen Teuschneureuter und Friedhofstraße“ mit seinen – bauplanungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 9 des Baugesetzbuchs (BauGB) und der dazu erlassenen Rechtsverordnungen sowie den – örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der Landesbauordnung (LBO) aufgrund § 10 BauGB und § 74 Absatz 7 LBO jeweils als Satzung beschlossen. Die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen und die örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 15. Januar 2009 in der

Fassung vom 15. Oktober 2009. Ab sofort kann der Bebauungsplan mit seiner gemäß § 9 Absatz 8 BauGB beigefügten Begründung beim Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, in Karlsruhe, 1. OG, Zimmer D 113, während der Dienststunden von jedermann gebührenfrei eingesehen werden. Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft gegeben. Mit dieser Bekanntmachung, die eine ansonsten für Satzungen vorgeschriebene Veröffentlichung ersetzt, tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Absatz 3 BauGB, § 74 Absatz 7 LBO). Hinweise: A) Heilungsvorschriften 1. Bauplanungsrechtliche Vorschriften Unbeachtlich werden 1.1 eine etwaige Verletzung der a) in § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB und § 214 Absatz 2a BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, b) in § 214 Absatz 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, c) sonstigen Vorschriften des § 214 Absatz 2 a BauGB, 1.2 nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Karlsruhe geltend gemacht werden; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. 2. Vorschriften der Gemeindeordnung Sollte der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO) oder anderer auf der Gemeindeordnung beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht werden. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, darzulegen. Eine Bindung an die genannte Frist besteht jedoch nicht, wenn 2.1 die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind; 2.2 der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss vor Ablauf der Jahresfrist beanstandet hat; 2.3 die Verletzung bereits von einem Dritten schriftlich und fristgerecht geltend gemacht wurde. Werden Verletzungen nicht fristgerecht geltend gemacht und liegt auch kein Fall der Ziffer 2.1 und 2.3 vor, gilt die Satzung als von Anfang an als gültig zustande gekommen (§ 4 Absatz 4 GemO). B) Fälligkeit und Erlöschen eventueller Entschädigungsansprüche Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 - 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (§ 44 Absatz 4 BauGB). Karlsruhe, 10. September 2010 Der Oberbürgermeister Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Weißdornweg 16“, Karlsruhe-Neureut Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 27. Juli 2010 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Weißdornweg 16“ mit seinen – bauplanungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 9 des Baugesetzbuchs (BauGB) und der dazu erlassenen Rechtsverordnungen sowie den – örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der Landesbauordnung (LBO) aufgrund § 10 BauGB und § 74 Absatz 7 LBO jeweils als Satzung beschlossen. Die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen und die örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 12. August 2009 in der Fassung vom 23. April 2010. Ab sofort kann der Bebauungsplan mit seiner gemäß § 9 Absatz 8 BauGB beigefügten Begründung beim Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, in Karlsruhe, 1. OG, Zimmer D 113, während der Dienststunden von jedermann gebührenfrei eingesehen werden. Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft gegeben. Mit dieser Bekanntmachung, die eine ansonsten für Satzungen vorgeschriebene Veröffentlichung ersetzt, tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Absatz 3 BauGB, § 74 Absatz 7 LB0). Hinweise: A) Heilungsvorschriften 1. Bauplanungsrechtliche Vorschriften Unbeachtlich werden 1.1 eine etwaige Verletzung der a) in § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB und § 214 Absatz 2a BauGB bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, b) in § 214 Absatz 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, c) sonstigen Vorschriften des § 214 Absatz 2 a BauGB, 1.2 nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Karlsruhe geltend gemacht werden; der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. 2. Vorschriften der Gemeindeordnung Sollte der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO) oder anderer auf der Gemeindeordnung beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht werden. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, darzulegen. Eine Bindung an die genannte Frist besteht jedoch nicht, wenn 2.1 die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind; 2.2 der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss vor Ablauf der Jahresfrist beanstandet hat; 2.3 die Verletzung bereits von einem Dritten schriftlich und fristgerecht geltend gemacht wurde. Werden Verletzungen nicht fristgerecht geltend gemacht und liegt auch kein Fall der Ziffer 2.1 und 2.3 vor, gilt die Satzung als von Anfang an als gültig zustande gekommen (§ 4 Absatz 4 GemO). B) Fälligkeit und Erlöschen eventueller Entschädigungsansprüche Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 – 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird (§ 44 Absatz 4 BauGB). Karlsruhe, 10. September 2010 Der Oberbürgermeister

StadtZeitung / Amtsblatt der Stadt Karlsruhe Herausgeber:

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StadtZeitung

64. Jahrgang · Nr. 37 · 17. September 2010

Pionier der Windkraft Bundesverdienstkreuz für Thomas Müllerschön Thomas Müllerschön ist für sein umweltpolitisches Engagement im Energiesektor sowie seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Regierungspräsident Rudolf Kühner überreichte den Orden im Namen von Bundespräsident a. D. Horst Köhler vergangene Woche im „Sonnenpavillon“ auf dem Windmühlenberg. Kühner würdigte Müllerschöns Einsatz für regenerative Energien und eine saubere Umwelt sowie dessen kommunalpolitisches Wirken: „All dies veranschaulicht in vortrefflicher Weise Ihr hohes Maß an Gemeinsinn, Ihre außerordentliche Tatkraft und Ihren ungebändigten

Fleiß.“ Thomas Müllerschön, langjähriges Mitglied der SPD-Gemeinderatsfraktion, hatte 1997 Karlsruhes erste Windkraftanlage ans Netz gebracht. Ein Jahr später errichtete er das erste Windrad auf der Deponie West – dem heutigen Energieberg. Dort informiert der studierte Landwirt regelmäßig Schulklassen und andere Besuchergruppen über erneuerbare Energien und Klimaschutz. Auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich lobte den Windkraft-Pionier: „Der Verdienstorden hat mit Ihnen einen würdigen Träger gefunden. Stets waren Sie davon beflügelt, künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.“ -nil-

DAS BUNDESTVERDIENSTKREUZ erhielt „Windmüller“ Thomas Müllerschön (Mitte) von Regierungspräsident Kühner. Links Oberbürgermeister Heinz Fenrich.

V

Tag der offenen Tür:

Action bei der Feuerwehr Eine sehr gute Resonanz Großer Bahnhof am vergangenen Wochenende bei der Feuerwache West: Beim „Tag der offenen Tür“ der Berufsfeuerwehr in Mühlburg tummelten sich zahlreiche Familien mit ihren Kindern bei strahlendem Sonnenschein. Sie konnten den Brandbekämpfern bei ihrer Arbeit hautnah über die Schulter schauen. Ob Einsatz auf der Drehleiter oder Übungen mit Atemschutzmasken – der Nachwuchs schlüpfte mutig in die Rolle der Floriansjünger. Viele nutzten die Gelegenheit, das Innenleben und die Technik eines Einsatzwagens genauer unter die Lupe zu nehmen. „Die Resonanz ist sehr gut. Das Interesse an der Feuerwehr ist traditionell groß, zumal bei diesen herrlichen Temperaturen“, betonte Dr. Markus Pulm, Pressesprecher der Karlsruher Wehr. Besonders wichtig war ihm, darauf hinzuweisen, dass in jedem Haus ein Rauchmelder vorhanden sein sollte. Um die Notwendigkeit eines Rauchmelders zu erkennen – davon konnten sich Groß und Klein bei einer Demonstration an einem MiniaturHaus überzeugen. Dort wurde veranschaulicht, wie ein Brand entsteht und wie man ihn verhindern könnte. „Für viele Kinder ist ja Feuerwehrmann nach wie vor ein Traumberuf. Aber man muss auch die entsprechende körperliche Fitness mitbringen und dem Einsatz physisch und psychisch gewachsen sein. Zudem muss man vorher ein Handwerk gelernt ha-

EINIGES GEBOTEN war beim „Tag der offenen Tür“ der Feuerwache West. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher in die Rolle der Floriansjünger schlüpfen, Gerät ausprobieren sowie den Feuerwehrleuten bei der Arbeit zuschauen. Foto: Knopf ben“, verdeutlichte Feuerwehr-Referent Pulm, während seine Kollegen demonstrierten, wie Menschen nach einem Unfall mit einer Beißzange aus einem AutoWrack befreit werden. Rund 2 500 Mal pro Jahr rückt die Berufswehr in der Fächerstadt, die aus insgesamt 220 Einsatzkräften besteht, aus. Auch ein Gebäudebrand wurde nachgestellt und sorgte für

große Augen bei den Kleinen, als die Einsatzwägen mit Martinshorn auf das Areal der Feuerwache West einfuhren. „Wir möchten heute zeigen, was die Feuerwehrleute tagtäglich leisten. Wir wollen unsere Arbeit präsentieren und natürlich über Brandgefahren informieren“, betonte Karlsruhes leitender Branddirektor Dr. Roland Goertz. Beliebt bei den Kindern

war insbesondere der Parcours, den man mit Atemschutzmasken durchlaufen sollte. Schwer atmend war dort die eigene Geschicklichkeit zu beweisen. Wer wollte, konnte mittels einer Pumpe auch um die Wette spritzen oder sich im Sprungpolsterschießen üben. Auch in die Einsatz-Montur der Brandbekämpfer durfte n Interessierte schlüpfen. -voko-

OB Fenrich gratulierte Gerlach

Sportgutscheine für Schulanfänger

Wahrer Heißhunger auf Historisches

Unterhaltung für ältere Menschen

Seinen 65. Geburtstag feierte in der letzten Woche der ehemalige Leiter des städtischen Vermessungs- und Liegenschaftsamtes, Rolf Gerlach. „Ihre erfolgreiche Arbeit war von fachlicher Kompetenz, Gewissenhaftigkeit und hohem Sachverstand geprägt“, würdigte OB Heinz Fenrich das Wirken des ehemaligen Stadtdirektors, der 1974 seine berufliche Laufbahn bei der Stadtverwaltung begann. Nach Stationen als Abteilungsleiter und Hauptabteilungsleiter übernahm Gerlach 1997 die Leitung des Vermessungs- und Liegenschaftsamtes, das unter seiner Federführung mit dem Amt für Wohnungswesen, der städtischen und der staatlichen Forstverwaltung im Amt Vermessung, Liegenschaft, Wohnen (LW) zusammengeführt wurde, das Gerlach bis zur Pensionierung 2007 leitete. „Insbesondere beeinflussten Sie maßgeblich die Entwicklung der graphischen Datenverarbeitung und waren verantwortlich für große Umlegungsverfahren wie die Geroldsäcker und Oberreut“, heißt es in dem Glückwünschschreiben weiter. -fis-

Im neuen Schuljahr 2010/2011 wurden in Karlsruhe rund 2 400 Kinder neu eingeschult. Damit die Mädchen und Jungen erleben können, wie viel Spaß Sport und Bewegung bringen, schenken die Stadt und der Sportkreis Karlsruhe jedem Erstklässlerkind einen Sportgutschein für die kostenlose Teilnahme an einem Sportangebot. 37 Sportvereine im Stadtgebiet beteiligen sich an der Aktion, die bereits zum vierten Mal durchgeführt wird. Mit den Gutscheinen kann innerhalb eines halben Jahres aus 40 verschiedenen Sportarten, von Ballsport über Inline-Skaten, Judo, Schwimmen, Tanzen, Turnen bis Wu Shu das passende der insgesamt 80 kostenlosen Angebote ausgewählt werden. Die Sportgutscheine werden zusammen mit Infobroschüren zu den Angeboten von den Karlsruher Schulen spätestens in der ersten regulären Schulwoche verteilt. So bleibt ausreichend Zeit, damit sich die Kinder rechtzeitig beim Sportverein anmelden und während des Schulhalbjahres auch regelmäßig am Sportangebot teilnehmen können. -fis-

Denkmalstag mobilisierte die Massen / Thema „Reisen, Handel und Verkehr“

Zu einem unterhaltsamen Nachmittag für alle Junggebliebenen laden der Bürgerverein Daxlanden und das städtische Seniorenbüro für Samstag, 25. September, in der Rheinstrandhalle Daxlanden ein. Die Gäste erwartet bei freiem Eintritt ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Gymnastik, bei dem sie zuschauen oder selbst mitmachen können. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Fußballverein Daxlanden. Seniorinnen und Senioren, die Grundsicherungsleistungen der Stadt Karlsruhe beziehen, erhalten kostenlos Kaffee und Kuchen. Gutscheine hierfür können bis Freitag, 24. September, gegen einen entsprechenden Nachweis im städtischen Seniorenbüro in der Markgrafenstraße 14 oder am 25. September eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung in der Rheinstrandhalle bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenbüros abgeholt werden. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen unter der Telefonnummer 1 33-50 86 zu melden.

Mit zwölf Teilnehmenden hatte Carmen Beckenbach von ArtRegioTours bei ihrer Führung durch den Karlsruher Hauptbahnhof zum Tag des offenen Denkmals gerechnet, gekommen waren am Sonn-

HOCH HISTORISCH: Rolf Huber von der Radsportgemeinschaft Karlsruhe.

tagvormittag „gefühlte 80“. Sie erfuhren, dass der Bahnhof an Stelle des ehemaligen Lautersees gebaut wurde und es eine technische Meisterleistung war, das Hauptgebäude auf Säulen zu errichten. Bei seiner Sanierung vor fünf Jahren seien Graffiti aus dem Zweiten Weltkrieg übermalt worden, bedauerte sie und nahm damit ein Thema auf, das bereits Landeskonservator Dr. Johannes Wilhelm bei der Eröffnung auf dem Bahnhofvorplatz angesprochen hatte. Nämlich, dass der bundesweit am zweiten Septemberwochenende stattfindende Tag „die Achtung vor Denkmalen stärkt“. Denn „Kenntnis sei der erste Schritt zur Bewahrung“. Auch Bürgermeister Michael Obert, der unter anderem Mitglieder von Gemeinderat und Bürgervereinen begrüßt hatte, wünschte sich „einen wachen Blick für Denkmale, die erst 60, 50 oder 40 Jahre alt sind.“ Und fragte: „Was bleibt von einem Denkmal, wenn es renoviert wurde? Ist es dann nur noch Kulisse?“ Ob Kulisse

Nachahmen empfohlen

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Flurbereinigungsverfahren Karlsbad-Mutschelbach Bekanntgabe der Ergebnisse der Wertermittlung (Anhörungstermin nach § 32 Flurbereinigungsgesetz) vom 13. September 2010 Der Termin zur Anhörung der Beteiligten über die Ergebnisse der Wertermittlung findet statt am Donnerstag, 7. Oktober 2010, 19 Uhr, in der Talblickhalle in Auerbach. Zu diesem Termin werden Sie hiermit eingeladen. Ein Beauftragter der Flurbereinigungsbehörde wird im Anhörungstermin die Ergebnisse der Wertermittlung erläutern. Die Nachweise über die Ergebnisse der Wertermittlung der Grundstücke des Flurbereinigungsgebiets liegen zur Einsichtnahme für die Beteiligten aus von Montag, 11. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober 2010, im Rathaus Mutschelbach, Bockstalstraße 74, jeweils montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, und freitags von 9 bis 12 Uhr. Ein Beauftragter des Landratsamts – Untere Flurbereinigungsbehörde – steht für Einzelauskünfte zur Verfügung. Die Beteiligten können im Anhörungstermin und während der Dauer der Auslegung Einwendungen gegen die Ergebnisse der Wertermittlung sämtlicher, nicht nur der eigenen in das Verfahren eingebrachten, Grundstücke schriftlich erheben oder zur Niederschrift vor der Flurbereinigungsbehörde vorbringen. Die Einwendungen werden vom Landratsamt -untere Flurbereinigungsbehörde- geprüft. Das Ergebnis der Überprüfung wird jedoch nicht mitgeteilt. Nach Behebung begründeter Einwendungen stellt das Landratsamt – Untere Flurbereinigungsbehörde – die Ergebnisse der Wertermittlung fest und gibt den Feststellungsbeschluss öffentlich bekannt. Hierbei werden die Nachweise über die Ergebnisse der Wertermittlung einschließlich des Ergebnisses der Überprüfung der Einwendungen noch einmal zur Einsichtnahme für die Beteiligten ausgelegt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass 1. gegen die Feststellung der Ergebnisse der Wertermittlung nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung innerhalb von einem Monat Widerspruch erhoben werden kann, 2. die Feststellung der Ergebnisse der Wertermittlung für das ganze Flurbereinigungsgebiet gilt. Sie ist, sobald sie unanfechtbar geworden ist, für alle Beteiligte bindend. Bitte bringen die Sie die zugesandten Unterlagen zu den Terminen mit. Falls keine Einwendungen erhoben und keine Auskünfte gewünscht werden, ist ein Erscheinen beim Termin nicht erforderlich. gez. Kallning Landratsamt Karlsruhe Amt für Vermessung, Geoinformation und Flurneuordnung Briefadresse: Postfach 2544, 76013 Karlsruhe Hausadresse: Ritterstraße 28 bis 30, 76137 Karlsruhe Telefax 07 21/35 59-1 01 Vermittlung 07 21/35 59-0 Az.: 3373 B 4.10

oder nicht, der Tag lockte Tausende zu den mehr als 30 Programmpunkten. Und es ist wahrscheinlich, dass die Marke von 2009 (10 000 Besucher) dieses Jahr überschritten wird, endgültige Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Allein die Verkehrsbetriebe zählten 1 250 Besucher auf ihrem Gelände, dazu 600 Fahrgäste auf der Straßen bahnoldtimer-Sonderlinie und 260 beim Historischen Omnibus. Auch die Sonderausstellung zu Laufmaschinen-Erfinder Karl Drais im Neuen Ständehaus, fand regen Zuspruch. Immerhin 200 Besucher zählte Dr. Peter Pretsch, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs. Hier gab es nicht nur interessante Schauwände sondern auch rollende Räder zu bestaunen: Rolf Huber von der Radsportgemeinschaft Karlsruhe setze den 40 Kilogramm schweren Nachbau einer Laufmaschine in Bewegung, schwang sich auf ein Hochrad und zeigte, dass ein Fahrrad auch per Seilzug angetrieben werden kann. -res-

Fünf Frauen erhielten die Ehrennadel des Landes

Die Stadt Karlsruhe stellt ein Das Personal- und Organisationsamt sucht für den Betriebsärztlichen Dienst ab 1. August 2011 eine/einen

leitende Betriebsärztin/ leitenden Betriebsarzt in Voll- oder Teilzeit Ihre Aufgaben: Gemeinsam mit Ihrem Team übernehmen Sie die arbeitsmedizinische Betreuung von rund 14 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Schwerpunkte sind dabei die arbeitsmedizinische Beratung, die Durchführung arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen sowie die Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Beamtenärztliche Untersuchungen und Einstellungsuntersuchungen gehören ebenso zu Ihrem Aufgabengebiet. Ihr Profil: – Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Arbeitsmedizin – Führungserfahrung in einem ärztlichen bzw. betriebsärztlichen Team – Organisationsfähigkeit sowie hohe Einsatzbereitschaft – Ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenz – Befähigung zu analytisch-strategischem Denken – Erfahrung in der arbeitsmedizinischen Betreuung kommunaler Betriebe wünschenswert Wir bieten ein breites und vielfältiges arbeitsmedizinisches Aufgabenspektrum und erwarten die Bereitschaft zur Ernennung in das Beamtenverhältnis. Die Stelle ist nach A 16 BBesO bewertet. Wir ermöglichen flexible Arbeitszeiten; ohne Bereitschafts- und Wochenenddienste. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie uns bitte

Ihre aussagefähige Bewerbung unter Kennziffer 11.0510 bis spätestens 31. Oktober 2010 an: Stadt Karlsruhe Personal- und Organisationsamt 76124 Karlsruhe Haben Sie weitere Fragen? Nehmen Sie bitte mit Herrn Dr. Glatzel, Telefon 07 21/1 33-11 14, Kontakt auf. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Der Stadtjugendausschuss e. V. sucht ab sofort zunächst befristet bis 31. August 2012 für die Leitung der Spiel- und Lernstube im Gemeinschaftszentrum Oberreut „Weiße Rose“ eine/einen

Erzieherin bzw. Erzieher (75 Prozent Teilzeit) Die Spiel- und Lernstube ist an das Gemeinschaftszentrum „Weiße Rose“ angegliedert. Das Betreuungsangebot umfasst die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern ab Klasse 1 und ganztägige Ferienbetreuung. Die Kinder kommen in Absprache mit dem Sozialen Dienst in die Einrichtung. In der pädagogischen Konzeption ist verankert, dass die Kinder durch konsequente Stärkung ihrer persönlichen Ressourcen unterstützt werden und mit den Grundgedanken der Waldund Wildnispädagogik mit der Natur in Verbindung gebracht werden. Zur Fortführung dieser Konzeption erwarten wir eine Persönlichkeit mit entsprechenden Kompetenzen. Das Aufgabengebiet umfasst: – Pädagogische und organisatorische Leitung der Einrichtung – Enge Kooperation mit Eltern, Schule und anderen Institutionen im Stadtteil

– Weiterentwicklung der pädagogischen Konzeption – Teamentwicklung und Anleitung der zweiten Fachkraft und Hilfskräften – Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht – Enge Kooperation mit dem Gemeinschaftszentrum „Weiße Rose“ Wir erwarten: – Leitungskompetenzen und Leitungserfahrung – Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit Schulkindern – Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten – Teamfähigkeit – Flexibilität und Belastbarkeit – PC-Kenntnisse wären wünschenswert Wir bieten: – Eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit – Arbeiten im Team der Spiel- und Lernstube – Zusammenarbeit mit dem Team der „Weißen Rose“ – Teilnahme an Fachgruppen und Fortbildungsmöglichkeiten – Pädagogische Fachberatung – Möglichkeit zur Supervision – Bezahlung nach TVöD S08 Bewerben Sie sich bitte schriftlich mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 501.0610 bis spätestens 30. September 2010. Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Volker Stetter unter Telefon 07 21/1 33-56 50 gerne zur Verfügung. Wir setzen uns für Chancengleichheit ein und freuen uns auf Ihre Bewerbung. Stadtjugendausschuss e. V. Personalmanagement Moltkestraße 22, 76133 Karlsruhe www.stja.de

„Geben Sie Ihre Erfahrung weiter. Sicher ist es viel Geschäft, aber es gibt auch was zurück“, bat Erste Bürgermeisterin Margret Mergen am Montag im Haus Solms Dr. Maria Kuntz, Ursula Honrath, Dagmar Look, Ingrid Mai und Eugenie Stobbe für „Nachwuchs“ im Ehrenamt zu sorgen. „Was sie geleistet haben, ist absolut vorbildlich und zur Nachahmung empfohlen“, würdigte Mergen das jahrzehntelange Engagement des Quintetts bei der Verleihung der Ehrennadeln des Landes Baden-Württemberg, die sie im Namen von Ministerpräsident Stefan Mappus vornahm.Dr. Maria Kuntz ist seit 1987 als Elternvertreterin aktiv. Die Ärztin und Mutter von fünf Kindern wirkte im Kindergarten St. Matthias, an der Wernervon-Siemens-Grundschule und engagiert sich seit 1995 am Helmholtz-Gymnasium, wo sie von 1999 bis 2007 auch Vorsitzende des Elternbeirats war. Seit 25 Jahren setzt sich Ursula Honrath ehrenamtlich beim

Weissen Ring für die Opfer von Straftaten ein und kümmert sich vor allem um die Angehörigen von getöteten Menschen. Auch mit 87 Jahren ist sie noch Ansprechpartnerin für zwölf Mitarbeiter und vertritt die Außenstellenleitung. Vor 30 Jahren gründete und leitet seither Dagmar Look den Elternkreis für drogengefährdete und drogenabhängige Söhne und Töchter in Karlsruhe (EldroST). Zudem ist sie im Sprecherrat der IG Selbsthilfe im Stadt- und Landkreis aktiv und absolvierte die Ausbildung zur Bürgermentorin. Als „Urgestein der AWO“ zeichnete Erste Bürgermeisterin Mergen Ingrid Mai für ihre seit 1968 geleistete Arbeit aus. Seit 2002 ist sie auch Vorsitzende der AWO Knielingen. Ebenfalls bei der AWO engagiert sich Eugenie Morlock seit 1990. Sie ist überall, wo sie gebraucht wird, ob bei Veranstaltungen und Aktionen im Kreisverband oder im Stadtbezirk Beiertheim/Bulach, den sie seit 1994 führt. -fis-

EHRUNG: Eugenie Stoppe, Dagmar Look, Ingrid Mai, Ursula Honrat, Erste Bürgermeisterin Mergen, Dr. Maria Kuntz, und Dagmar Look (von links). Fotos (3): Müller-Gmelin


Stadtzeitung Karlsruhe Ausgabe 37