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4. JANUAR 2013

AMTSBLATT DER STADT KARLSRUHE

67. JAHRGANG

GEMEINDERAT Auch der Kindergesundheitsbericht war Thema in der letzten Sitzung. Seite 2

ERGEBNIS Höhere Erlöse als geplant brachte der Holzverkauf im vergangenen Jahr. Seite 2

NUMMER 1

ECHTDAMPF Fans von Dampfmodellen zieht vom 11. bis 13. Januar die Messe an. Seite 3

Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe:

Verkehrsentwicklungsplan:

Mobilität in der Zukunft

Catacombos und Sano KULT 2012 – Preisträger

Ausstellung und Vortragsreihe

Motto „Kultur macht Schule“/26 Projekte im Vorentscheid Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) will neben dem Innovationspreis für Forschungs- und Innovationsleistungen NEO, einen weiteren Wettbewerb etablieren. In der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal wurden vor Weihnachten die vier Preisträger des Kulturpreises KULT 2012 ausgezeichnet. Der mit 1 000 Euro dotierte erste Preis ging an das Theaterprojekt „Rollenwechsel“, bei dem sich einmal wöchentlich Schülerinnen und Schüler treffen, um mit Bewohnern des Altenzentrums Bruchsal ausgewählte Texte spielerisch umzusetzen. So wird nicht nur Theater gespielt, sondern vor allem Verständnis und Toleranz für die unterschiedlichen Lebenswelten von Alt und Jung geschaffen. Mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde die Musikinitiative Los Catacombos aus Durlach, die Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien unterstützt, musikalisch aktiv zu werden und soziale Kompetenzen für die Zukunft zu entwickeln. Für Platz drei hatte der TRK-Arbeitskreis „Kultur“ gleich zwei Initiativen ausgewählt. Zum einen die Begegnung von Kind und Kunst in der Kunstbegegnungsstätte Fee Schlapper e. V. BadenBaden, die Kindern und Jugendlichen einen freien Zugang zu den

Vorarbeiten für Rüppurrer Sammler In der nächsten Woche beginnen die Vorarbeiten für den Neubau des Rüppurrer Abwassersammlers. Dazu werden die Bäume und Büsche gerodet, die auf der Arbeitstrasse für den neuen Verbindungskanal stehen. Dieser beginnt bei der Weiherfeldbrücke, kreuzt die Südtangente und die Güterbahngleise und schließt auf Höhe der Schwarzwaldstraße an den bestehenden Hauptsammler an. Mit dem eigentlichen Bau soll im Spätsommer 2013 begonnen werden. Der neue Verbindungskanal, mit einem Innendurchmesser von 1,2 und einer Tiefenlage von bis zu 5,5 Metern, wird im unterirdischen Microtunneling-Verfahren gebaut, um die Eingriffe in die Natur gering zu halten. Nach Abschluss der Kanalarbeiten sind umfangreiche Neupflanzungen vorgesehen. -fis-

bildenden Künsten bietet und besonders Kinder mit Migrationshintergrund und aus sozial schwächer gestellten Familien fördert. Außerdem wurde das Projekt Sano der Oberwaldschule-Aue mit einem dritten Preis ausgezeichnet. Hier bringen Schülerinnen und Schüler den betagten Menschen den Umgang mit Internet und Handy bei. „Auch in diesem Jahr stand der Vorbildcharakter der Projekte im Vordergrund und unterstreicht die kulturelle Vielfalt und das kreative Potenzial der Region“, betonte Josef Offele, der Vorsitzende der TRK-Kulturkonferenz. Teilnehmen konnten an dem Wettbewerb, der unter dem Motto „Kultur macht Schule stand“, neben Schulen, auch Einzelpersonen sowie Einrichtungen, Vereine und Initiativen. 26 preiswürdige Bewerbungen waren vor dem Finale herausgefiltert worden. Als Laudatoren würdigten bei der Preisverleihung Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Dr. Gerd Hager, Verbandsdirektor vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein und Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe besonders das ehrenamtliche Engagement der Kinder und Jugendlichen bei den jetzt erstmals ausgezeichneten Projekten. -fis-

Botschafter des guten Geschmacks im Rathaus „Schöner kann man Neujahrsgrüße nicht überbringen“, dankte Oberbürgermeister Heinz Fenrich den Innungsobermeistern der Bäcker, Karl-Heinz Jooß, Konditoren, Reinhold Block und Metzger, Heinz Kunzmann, die traditionell mit handwerklich erzeugten Produkten und begleitet von dem Bäckerchor und dem Sängerkranz Durlach ins Rathaus kamen, für ihren Besuch. „Qualität und hochwertige, regionale Produkte sind gefragt, es

Aus nach 85 Jahren Elektronisches Abrufverfahren löst Lohnsteuerkarte ab Am 1. Januar war es so weit: Das elektronische Abrufverfahren „ELStAM“ (Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale) löste die Papier-Lohnsteuerkarte nach mehr als 85 Jahren ab. Arbeitgeber können den Zeitpunkt für den Wechsel selbst bestimmen und haben das ganze Jahr Zeit, vom Papier auf das elektronische Verfahren umzusteigen. Danach sind allerdings nur noch die „ELStAM“Daten maßgebend und die bisherige Papier-Lohnsteuerkarte verliert ihre Bedeutung. Für den reibungslosen Umstieg für Arbeitnehmer sollte beachtet werden: Um böse Überraschungen zu vermeiden, müssen Freibeträge für das Jahr 2013 neu beantragt werden. Dies ist keine Besonderheit des neuen Verfahrens, da Freibe-

träge auch vorher bereits jährlich neu beantragt werden mussten. Nur galten in den letzten beiden Jahren die auf der Lohnsteuerkarte des Jahres 2010 ausgewiesenen Freibeträge ausnahmsweise für das folgende Jahr weiter. Wer keinen neuen Antrag für Freibeträge stellt, läuft Gefahr, nach dem Einstieg des Arbeitgebers in das elektronische Verfahren netto weniger Lohn zu bekommen. Um lange Wartezeiten zu umgehen, wird empfohlen, den Antrag auf Lohnsteuerermäßigung auf dem Postweg beim Finanzamt einzureichen. Vordrucke und Infos unter: www.fa-baden-wuerttemberg.de. Unter www.elster.de kann auch eine Selbstauskunft über die gespeicherten Lohnsteuerabzugsmerkmale eingeholt werden. -red-

wird wieder mehr Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung gelegt“, sah OB Fenrich ein Umdenken bei den Verbrauchern, das dem Lebensmittelhandwerk zugute komme. Für die langjährige gute Zusammenarbeit und seine als „Botschafter des guten Geschmacks“ erworbenen Verdienste überreichten die Innungsobermeister dem Oberbürgermeister die Ernennungsurkunde zum „Ehrenmeister des Lebensmittelhand-

werks“. Die Geschenke der Innungen gingen in diesem Jahr an die Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche ohne Zuhause „IGLU“. Danach empfing Fenrich Sternsinger aus den Gemeinden St. Bernhard/St. Martin, St. Bonifatius, St. Cyriakus, St. Franziskus und St. Elisabeth und wünschte ihnen bei der traditionellen Sammelaktion für „Kinder, denen es nicht so gutgeht: viele offene Türen, viele offene Herzen und Spenden“. -fis-

Eis frei für die Daubenjagd Erstes Eisstockturnier in der City Nicht nur die Schlittschuhläufer freuen sich über eine besonders lange Eissaison auf dem Friedrichsplatz. Noch bis zum 3. Februar ist die Stadtwerke Eiszeit montags bis samstags von 10 bis 21 und sonntags von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich die Eisfläche ebenso bei den Anhängern des Eisstockschießens. Täglich ab 18 Uhr können Gruppen ab vier Personen auf drei Bahnen mit Eisstöcken die Daube (Zielscheibe) ins Visier nehmen. Als Höhepunkt der Saison wird am Donnerstag, 10. Januar, ab 18 Uhr auf der Stadtwerke Eiszeit erstmals ein Eisstockturnier organisiert. Dazu können sich Gruppen von vier bis sechs Personen direkt an der Eis-

PREMIERE FÜR DEN TEAM-WETTBEWERB im Eisstockschießen ist am 10. Januar auf der Fläche der Stadtwerke Eiszeit im Herzen der Stadt. bahn oder telefonisch unter der Nummer 01577/3800820 anmelden. Die Teilnahme kostet 40 Euro pro Mannschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, denn in der Startgebühr sind die Ausrüstung und ein Glühwein für jede teilneh-

Flusslandschaft als Lebensraum Beginn des Tullabad-Umbaus / Wechselbeziehungen zwischen den Tieren möglich

ES GEHT LOS: Ein Container mit Abbruchmaterial markiert den Beginn der Umbauarbeiten im Tullabad. Fotos (3): Fränkle

Das Tullabad ist Geschichte – doch im Exotenhaus lebt Tulla über die Themen Ufer und Fluss weiter. Denn wo sich einst Badegäste tummelten, setzt der Zoo mit dem Lebensraum Uferlandschaft sein Lebensraum-Konzept weiter um. Ende Oktober 2012 hat mit Rückbauarbeiten der rund 18,5 Millionen Euro teure Umbau begonnen. 2015, im Jahr des 150-jährigen Zoo-Bestehens sowie 300. Stadtgeburtstags – wird sich das Exotenhaus als neues Schmuckstück im Zoologischen Stadtgarten präsentieren. Bis die ersten Tiere einziehen können, sind viele Umsetzungsschritte in enger Abstimmung zwischen städtischer Hochbau- und Gebäudewirtschaft, Zoo sowie Fachbetrieben nötig. Neben den eigentlichen Tieranlagen entstehen im ehemaligen Hallenbad zudem funktionale Tierpflegebereiche und auch die bisherige Raumenge der Zoopädagogik wird im

Nachdem der Gemeinderat den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) im November billigte, greift eine Ausstellung vom 9. Januar bis zum 7. Februar im Architekturschaufenster, Waldstraße 8, wesentliche Inhalte auf. Dabei werden Themenbereiche mit Installationen wie Vorträgen veranschaulicht. Der Eintritt ist frei (Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr). Der VEP zeigt Möglichkeiten auf, wie die Zielvorstellungen der Stadt im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung unter Beachtung der wirtschaftlichen Entwicklung umgesetzt werden können. Dabei geht der Rahmenplan auf alle Verkehrsarten und deren Zusammenspiel ein und berücksichtigt Aspekte des Mobilitätsmanagements. Die Vortragsreihe „Mobilität in der Zukunft“ beginnt zur Ausstellungseröffnung am 8. Januar um 19 Uhr mit Prof. Christoph Hupfer (Hochschule Karlsruhe). Sein Thema lautet: „E“ and the City. Am 22. Januar beleuchtet Prof. Peter Vortisch (KIT) ab 19 Uhr die Mobilität in der Zukunft mit „Sie haben Ihr Ziel erreicht?“. „Was bewegt uns?“, fragt Prof. Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ, Berlin) am 28. Januar ab 19 Uhr. Zu „Ideen von heute für morgen“ referiert Prof. Jürgen Follmann (Hochschule Darmstadt) am 7. Februar ab 19 Uhr. -rie-

Exotenhaus beseitigt. Wenn 2015 Besucherinnen und Besucher erstmals südlich der Gar-tenhalle – bei der Freianlage für Landschildkröten – das Exotenhaus betreten, können sie auf einem Rundweg in den Lebensraum eintauchen. Der Wechsel von Wasser, Feuchtzone und Land mit den in Volieren und Aquarien lebenden oder sich auf allen Ebenen frei bewegenden Tieren wird im Kleinen in Terrarien vertieft, um Beziehungen der Tierarten untereinander darzustellen. Von der kleinen Schwimmhalle, wo die derzeit in den Bochumer Zoo ausgelagerten Riesenschildkröten, Pantherschildkröten oder auch europäische Landschildkröten gezeigt werden, gelangt man in die große Schwimmhalle. Hier teilen sich Saki, Faultier, Flughunde und eine vielfältige Vogelwelt Grotte, terrassierte Felsenlandschaft sowie Uferzonen. Zum natürlichen Grün gibt es zwei große

Kunstbäume zur Nutzung des ganzen Raumes. Der Flusslauf zieht sich als verbindendes ökologisches Element durchs Exotenhaus. Zu Vertretern von Tierarten, die am und im Wasser leben, gehören zudem die in separaten Anlagen untergebrachten Piranhas, Krokodile oder die Anakonda. Innerhalb des Zoos ziehen Waran und Leguan sowie Krallenaffen mit ihrem Lebensraum zwischen Baumwipfel und Uferzone um. Im Kellergeschoss führt der Weg zu Fledermaushöhlen, Terrarien, Aquarien und zur Amphibienstation, in der mit der Züchtung hochbedrohter Amphibien der Bogen zum Arten- und Naturschutz geschlagen wird. Zurück in der Halle gelangt man über eine Wasserfall-Brücke auf die Aussichtsebene über der Gastronomie. Das Restaurant mit Glaseinsicht in die Halle ist außerhalb der Öffnungszeiten über den Eingang Ettlinger Straße erreichbar. -rie-

mende Person enthalten, zudem gibt es eine Einführung. Das Turnier wird mit einer Gruppenphase eröffnet, danach geht es im KOSystem weiter. Für die besten Teams gibt es neben Urkunden auch Preise zu gewinnen. -fis-

Auftrag für Abbrucharbeiten Von außen ist noch nicht viel zu sehen von der künftigen Nutzung des Tullabades als Exotenhaus. Hinter den Kulissen wird jedoch mit großem Engagement am neuen Gesicht des unter Denkmalschutz stehenden Bades gearbeitet. So hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten mit seiner einhelligen Zustimmung zu einer Vergabe sichergestellt, dass die vorbereitenden Arbeiten voranschreiten. Dabei geht es um die Einrichtung der Baustelle, um Abbruchund Rückbauarbeiten sowie weitere in den nächsten Wochen anstehenden Arbeiten wie Bauwerksabdichtung oder auch Maurerarbeiten. Der Auftrag für rund 1,07 Millionen Euro geht an eine Gaggenauer Firma. -rie-


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NR. 1 · FREITAG, 4. JANUAR 2013

Aus dem Gemeinderat

Gemeinderat billigte Kindergesundheitsbericht:

Reparatur und Energiekosten:

Risiken für sozial Benachteiligte

Zusatzmittel beim Klärwerk

Sofort mit konkreten Taten beginnen / Noch zu wenige Kitas für unter Dreijährige Einstimmig gebilligt hat in seiner jüngsten Sitzung der Gemeinderat unter Leitung von OB Heinz Fenrich den Kindergesundheitsbericht 2012. Vorgeschlagene Maßnahmen sollen bis zur Entscheidungsreife weiter entwickelt werden. Aus dem Bericht geht unter anderem hervor, dass gesundheitliche Risikofaktoren für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien größer und ihre Zugänge zu gesundheitsfördernden Angeboten schlechter sind. Nachgewiesen wird auch der Zusammenhang zwischen Gesundheit, sozialer Zugehörigkeit und Bildung. Die kinderreichsten Stadtteile in Karlsruhe sind die Nordstadt und Hohenwettersbach, Palmbach und Oberreut. Relativ gut versorgt ist die Stadt mit Kindertageseinrichtungen, Defizite gibt es noch für Kinder unter drei Jahren. Probleme wandeln sich. Abgenommen hat die Säuglingsund Kindersterblichkeit. Positiv entwickelte sich die Zahngesundheit. Verschlechtert haben sich Fettleibigkeit, Asthmaerkrankungen und psychosoziale Entwick-

lungsprobleme. Auffällig angestiegen ist die Alkoholproblematik. Um negativen Entwicklungen entgegen zu wirken und Betroffene zu beraten, gibt es über 70 differenzierte Angebote. Im Zuge des Programms „Gesund Aufwachsen“ hat die kommunale Gesundheitskonferenz sieben weitergehende Maßnahmen entwickelt. Kinder und Jugendliche sollen danach dort gefördert werden, wo sie sich altersbedingt überwiegend aufhalten. Zu den noch detaillierter auszuarbeitenden Vorschlägen gehören beispielsweise Gesundheitsverträglichkeitsprüfungen bei wesentlichen Gemeinderatsentscheidungen, die Ausdehnung von „Startpunkt“-Familienzentren auf alle noch nicht erreichten Stadtteile oder Einzelprojekte für Schulen wie der „Laufende Bus“. Für die Grünen dankte Dr. Christofer Leschinger für den detaillierten Bericht. Erschrocken zeigte er sich über die vielen genannten sozialen Brüche. Geschickt herausgegriffen seien Einzelmaßnahmen wie das Projekt „Gesund aufwachsen in Mühl-

Hoch hinaus bauen Die Init AG kann jetzt am Standort erweitern Einhellig hat der Gemeinderat am Dienstag den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Käppelestraße 4 – 6“ als Satzung beschlossen. Damit kann die Init AG in die Höhe wachsen. Denn der weltweit führende Anbieter in Sachen Telematik- und elektronischen Zahlungssysteme für Busse und Bahnen benötigt auf seinem Firmengelände in der Käppelestraße Raum für 110 neue Arbeitsplätze. Um den Bedarf decken zu können, soll in einer ersten Ausbaustufe bei Rückbau dortiger Hallen ein zehngeschossiges Hochhaus von 38,50 Metern Höhe entstehen. In einem weiteren Schritt folgt die Errichtung eines zweiten zehngeschossigen Hochhauses. -maf-

RAUM für 110 neue Arbeitsplätze braucht das Unternehmen.

burg“. Bei den Haushaltsberatungen solle versucht werden, Mittel für vorrangige Projekte zu bekommen. Früher habe es mehr Unfälle und Infektionen gegeben, jetzt gebe es deutliche Verschiebungen hin zu psychosozialem Fehlverhalten, auch im Erwachsenenbereich. Hier gelte es gegen zu steuern, verlangte Dr. Thomas Müller (CDU). Als Markstein, auch in der Zusammenarbeit von allen einschlägigen Ämtern bewertete der Sozialdemokrat Jürgen Marin den Bericht und freute sich auf künftige Fortschritte. Für die FDP kritisierte Tom Høyem das Werk jedoch als zu akademisch und forderte praktische Handlungsansätze. Das sah Margot Döring (KAL) gerade gegenteilig. Für ihre Fraktion heiße das Zauberwort Kommunikation. Es solle weiter gearbeitet werden und sofort mit konkreten Taten begonnen werden. Dazu zählte sie die zentrale Steuerung von freien Kita-Plätzen und bei Neuplanungen von Naturräumen, Parks oder bespielbaren Flächen die Verwendung von nicht allergieauslösenden Pflanzen. -cal-

Das Märkte-Plus und Minus gebilligt

KINDER brauchen für ihre gesunde Entwicklung ausreichend Raum für Sport und Spiel wie hier in der Günther-Klotz-Anlage.

Weil die Energiepreise für Strom deutlich gestiegenen sind und zudem eine Dampfturbine für die Klärschlammverbrennung nach mehrfachen Ausfällen repariert werden muss, reichen die Mittel nicht aus, die im städtischen Haushalt für den Betrieb des Klärwerks sowie die laufende Unterhaltung veranschlagt worden waren. Der Gemeinderat bewilligte daher in seiner Sitzung vor Weihnachten einstimmig und ohne weitere Diskussion überplanmäßige Aufwendungen von einer Millionen Euro. Die Reparatur der 23 Jahre alten Dampfturbine schlägt mit 300000 Euro zu Buche, der Mehrbedarf bei den Stromkosten liegt bei rund 700000 Euro. Ein Grund ist, dass die stark gestiegenen Energiepreise nicht annähernd durch vorgesehene Energieeinsparungen – etwa durch Erneuerung der Beckenlüftung – aufgefangen werden konnten. Hinzu kam, dass aufgrund der kaputten Dampfturbine die eigenerzeugte Strommenge im laufenden Jahr merklich zurückging – und diese Strommenge musste jetzt zusätzlich von den Stadtwerken bezogen werden. -rie-

Fragen und Antworten

Akzeptiert hat der Gemeinderat für die Märkte die Verrechnung der Kostenunter- und Kostenüberdeckungen. Maßgebend hierfür ist das jährliche Rechnungsergebnis inklusive Plus und Minus der Vorjahre. Denn die Stadt darf mit den Gebühren keinen Gewinn machen, sondern diese dienen lediglich dazu, anfallende Kosten abzudecken. Laufen Plus oder Minus auf, müssen beide innerhalb der folgenden fünf Jahre ausgeglichen werden. Die Gebührensätze bleiben 2013 gegenüber dem Vorjahr jedoch unverändert. Nach der Verrechnung gab es beim Großmarkt, den Wochenund Jahrmärkten sowie dem Christkindlesmarkt im Jahre 2008 eine schwarze Null, 2009 ein Minus von 1 014, und in den Jahren 2010 und 2011 Plus von 89 384 beziehungsweise 20 465 Euro. -cal-

• Schlecker-Filialen Von einstmals 20 Schlecker-Filialen gibt es für 14 noch keine Nachnutzung. Dies erfuhr die SPD-Fraktion auf ihre Anfrage zur Gemeinderatssitzung am 18. Dezember. Die Wirtschaftsförderung hat alle Eigentümer angeschrieben und die Aufnahme in die kostenlose Immobiliendatenbank angeboten. Sieben haben dies angenommen. Lebensmittelhandel in den Läden sieht die Wirtschaftsförderung kritisch, prüft aber ständig neue Konzepte zur Nahversorgung in unterversorgten Stadtteilen. • Verfahren im Bauordnungsamt Die Zahl der Baugenehmigungsverfahren lag in den letzten fünf Jahren zwischen 1374 (2011) und 1505 (2009). Die Bearbeitungsdauer für Bauanträge liegt zwischen durchschnittlich 12,2 Tagen (Kenntnisgabeverfahren) bis 107

Tagen (Bauvoranfragen). Die CDU-Fraktion hatte sich nach der Verfahrensdauer erkundigt. Normale und vereinfachte Baugenehmigungsverfahren dauern im Schnitt 89,6 und 80,8 Tage. • Gas- und Elektro-Heizpilze Die Stadt Karlsruhe ist aus Klimaschutzgründen wie unter städtebaulichen Aspekten gegen den Betrieb von mit Gas oder Strom betriebenen Heizstrahlern. Dies antwortete die Verwaltung auf eine Anfrage der GRÜNEN. Sie untersagt dies auch, wo es rechtlich möglich ist. • Geschlechtsspezifische Daten Nach der spezifischen Erfassung von Daten nach Geschlechtern fragten die LINKE-Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos. Das Merkmal „Geschlecht“, erfuhren sie, werde in den Statistiken der Fachämter erfasst. Die

Stadtverwaltung prüft Möglichkeiten zur Optimierung der weiteren Umsetzung ihrer Geschlechter-Programmatik. • Recycling-Papier Diese Fraktion erkundigte sich auch nach der Entwicklung von Recycling-Papier bei städtischen Dienststellen. 2010 lag der Anteil am Gesamtverbrauch bei 19,9 Prozent, 2011 bei 22,7 Prozent. Die Hausdruckerei hat 2010 zu 53,1 Prozent Recyclingpapier benutzt, 2011 71,3 Prozent. Recyclingpapier-Angebote der Lieferanten nutzen die Dienststellen noch ungenügend, insbesondere die Schulen. Marketing-Maßnahmen sollen dem entgegen wirken. Allerdings gibt es auch zwei Dienststellen, die zu 100 Prozent Recyclingpapier verwenden. Jedoch sind nicht alle Arten Recycling-Papier archivfähig. -erg-

Ein Minus aus sozialen Gründen

Grundbuchamt – Service erhalten

Genehmigung wurde nachgeholt

KVVH-Zuschuss wird aufgestockt

Das Badische Konservatorium kann aus sozialen Gründen seine Schulgebühren ermäßigen. Laut der 2010 geltenden Richtlinie stehen dafür zwei Prozent der voraussichtlichen Einnahmen zur Verfügung – für 2011 waren das 30603 Euro. Die Summe reichte jedoch für die 73 Berechtigten (darunter 60 Empfänger von Grundsicherung) nicht aus, der Höchstbetrag wurde um 17637 Euro überschritten. In seiner letzten Sitzung vor der Winterpause beschloss der Gemeinderat deshalb nun einstimmig und ohne Aussprache, das Geld nicht von der städtischen Musikschule zurückzufordern und die Differenz zu übernehmen. -maf-

Das staatliche Grundbuchamt in Durlach wird ab 8. April 2013 dem Amtsgericht Maulbronn zugeordnet. Damit Betroffene weiterhin vor Ort Einsicht in die Auszüge nehmen können, will das Stadtamt Durlach den Service übernehmen und stellt dafür einen Antrag beim Justizministerium. Das unterstützte der Gemeinderat einstimmig. Aktuell lasse sich allerdings nicht abschätzen, in welchem Umfang das Angebot angenommen werde, so die Verwaltung, zumal „das Land auch weiterhin in Durlach und für den Bereich Karlsruhe zwei Notariate vorhält, bei denen derlei Dienstleistungen nachgefragt werden können“. -maf-

Einstimmig genehmigt hat der Gemeinderat den Beitritt der Stadt Karlsruhe zum Geothermie-Zentrum (GTZ). Zwar gehörte die Stadt 2007 zu den Gründungsmitgliedern, aber es war versäumt worden, die Zustimmung des Stadtparlaments einzuholen. Das wurde jetzt nachgeholt. Geothermie wird im Integrierten Stadtentwicklungskonzept als eine der Zukunftsenergiequellen angesehen. Das neutrale, keinen Firmeninteressen verpflichtete GTZ steht für die fachliche Kommunikation zwischen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit, sei es auf privater wie institutioneller Ebene vor Ort, im Land und im Bund. -cal-

Für die Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) mit Stadtwerken, Verkehrsbetrieben, Bädergesellschaften, Schieneninfrastruktur-Gesellschaft und Rheinhäfen wurde 2012 ein städtischer Liquiditätszuschuss von 898000 Euro ausbezahlt. Aufgrund der aktuellen Finanzlage der Stadt Karlsruhe und der finanziellen Entwicklung der KVVH entschied der Gemeinderat, 2012 auf einen Konsolidierungsbeitrag des KVVH, wie er seit 2010 jährlich einbehalten worden war, zu verzichten. Einstimmig wurde beschlossen, für das Jahr 2012 weitere 1963 Millionen Euro aus dem Stadtetat auszuzahlen. -fis-

Gutes Forst-Ergebnis Keine Zertifizierung nach FSC für Karlsruher Stadtwald Einstimmig zur Kenntnis genommen hat der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen unter Leitung von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen den Abschlussbericht der Forstabteilung im Liegenschaftsamt über das Jahr 2011. Die Förster haben beim Holzverkauf 83 000 Euro mehr erlöst als geplant. Das lag an relativ guten Holzpreisen und daran, dass die Forstleute Kostensteigerungen im Rahmen halten konnten. Inzwischen lassen die Holzpreise etwas nach. Dennoch ist der Forst davon überzeugt, auch 2012 mit einem guten Ergebnis abzuschließen. Der Wintereinschlag läuft auf Hochtouren. Bis zum Ende der Erntesaison sollen 13 900 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Von dem Situationsbericht 2012 hat der Ausschuss ebenso zustimmend Kenntnis genommen wie vom Nutzungsplan für 2013. Die Forstleute wollen im neuen Jahr neun Prozent weniger Holz ernten als in der mittelfristigen Planung vorgesehen. Besonders schützens-

werte Habitatbäume sollen aus ökologischen Gründen nicht eingeschlagen werden. Lob erhielt die Forstabteilung dafür, dass sie stehts ökologisch und nachhaltig orientiert arbeitet. Nachhaltigkeit ist auch ein Stichwort für 2013. Denn dann wird es 300 Jahre her sein, dass das Prinzip der Nachhaltigkeit – nur so viel dem Wald entnehmen wie nachwächst – erstmals für die Holznutzung und Waldbewirtschaftung formuliert wurde. Der Stadtwald bleibt auch künftig nach den PEFC-Kriterien zertifiziert. Der Gemeinderat hatte eine Entscheidung zur Zertifizierung nach FSC in den Ausschuss verwiesen. Dieser war der Meinung, dass diese Zertifizierung zwar wünschenswert wäre, aber zu keinem zusätzlichen Mehrwert führe, sondern nur höhere Kosten und Personalaufwand ohne Aussicht auf höhere Erträge beim Holzverkauf verursache. Deshalb sollte eine Zertifizierung nach mehrheitlicher Meinung nicht durchgeführt werden. -erg-

ERNTE VOLL IM GANGE: Im Stadtwald sollen in dieser Wintersaison 13 900 Festmeter Holz eingeschlagen werden. Fotos (3): Fränkle


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| Stadt

NR. 1 · FREITAG, 4. JANUAR 2013

Kultur

Nostalgisches Erlebnis für Groß und Klein:

Dampf unter dem Messedach Neuauflage des größten Echtdampf-Hallentreffens

ECHTDAMPF-LECKERBISSEN auf Schiene, Wasser und Straße bietet das Hallentreffen in der Messe vom 11. bis 13. Januar. Fotos (2): pr

Gemeinsame Zusammenarbeit

Einstieg durch die Vordertüren

Der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übernahm zu Jahresbeginn die sanitätsdienstliche Betreuung von Veranstaltungen der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK). Durch die Verknüpfung der Einrichtungen des DRK und der Katastrophenschutzbehörden des Stadt- und Landkreises erhöht sich die Besuchersicherheit. Aus Sicht von KMK-Chefin Britta Wirtz und Jörg Biermann, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe, haben zwei starke regionale Partner zueinander gefunden, um den Messe- und Kongressstandort Karlsruhe auch sicherheitstechnisch weiter zu stärken. -red-

Fahrgäste des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) werden seit Jahresbeginn gebeten, auf den Linien der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) immer an der vorderen Bustür einzusteigen und dem Fahrer ihre Fahrkarte zu zeigen oder eine zu kaufen. Schon seit einigen Jahren gilt in Bussen der kontrollierte Vordereinstieg ab 20 Uhr. Nun wird er probeweise auf den ganzen Tag erweitert. Die Neuerung wird zunächst auf den Linien 70 bis 75 getestet und voraussichtlich ab April auf alle VBK-Bus-Linien ausgedehnt. Der Vordereinstieg und die Kontrolle durch den Fahrer sollen Sicherheit und Einnahmesicherung verbessern. -red-

Terminkalender Das ZKM lädt zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 6 Januar von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt zu Führungen, Mitmachaktionen, Konzerten, Filmen, Workshops (10 bis 17 Uhr) sowie Künstlergesprächen ein. Individualisten kommen bei der Museumsrallye auf ihre Kosten. Spezielle Rundgänge führen in sonst verborgene Ecken wie in die Presseabteilung, das Labor für antiquierte Videosysteme und die Studios des Instituts für Musik und Akustik. Themenschwerpunkt ist die Licht- und Klanginstallation „resonate“. Um 17 Uhr gilt eine Podiumsdiskussion „Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien“. Das Stadtamt Durlach ist am Dienstag, 8. Januar, nachmittags ab 14 Uhr aus betrieblichen Gründen für das Publikum geschlossen. Eine lange Saunanacht findet im Neureuter Adolf-Ehrmann-Bad am 12. Januar ab 19 Uhr statt. Badegäste können an diesem Tag bis 24 Uhr auch nackt schwimmen. Die Mitgliederversammlung des Bürgervereins Bulach findet am Freitag, 11. Januar, um 19 Uhr im Bulacher Rathaussaal statt.

Zum Anziehungspunkt für Dampfmodellfans aus der ganzen Welt wird die Messe Karlsruhe wieder vom 11. bis 13. Januar beim Echtdampf-Hallentreffen. Mit tausend Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Italien, Tschechien und Schweden ist es weltweit das größte Treffen seiner Art. Bei der Veranstaltung, die Ausstellung, Messe, Dampftreffen und Event gleichermaßen ist, findet das Publikum alle Dampf-Spielarten unterm Messe-Dach: vom winzigen Stearling-Motor bis zum Dampfboliden auf Schienen mit über 600 Kilo Gewicht. Aufgeteilt in vier Themenbereiche ist für alle Dampf auf der Schiene, auf dem Wasser, auf der Straße und an stationären Maschinen zu erleben. Ein Dutzend Bastler ist zwei Wochen lang damit beschäftigt, die Messehallen in ein Echtdampf-Paradies zu verwandeln. Rund sechs Kilometer Schienen in den Spurweiten 5- und 7¼ -Zoll, 90 Weichen und über 20 000 Schrauben müssen ihren Platz finden, damit die Enthusiasten wieder voll auf ihre Kosten kommen. Die imposante Anlage wird bereichert durch zwei Drehscheiben in Aktion, Containeranlage, Karussell, maßstabsgerechte Stadthäuser, vier Schiebebühnen auf der 5Zoll-Anlage und eine Schiebebühne auf der kombinierten 5-Zoll und 7¼- Zoll-Anlage. Zahlreiche Dampfloks ziehen ihre Kreise und beteiligen sich am umfangreichen Rangier- und Verladebetrieb, der bei den Fans keine Langeweile aufkommen lässt. Die Mitfahrt auf einem Dampfzug ist gegen Entgelt ebenfalls möglich. Ausgedehnter Fahrspaß ist auch auf den Podesten für Lokomotiven der kleineren Spurweiten auf einer Gleislänge von über 200 Metern geboten. Und die staunenden Blicke des großen und kleinen Publi-

Von Ferien träumen Prospekte des jfbw liegen aus / Einiges schon buchbar Kinder und Jugendliche, die jetzt schon für die Ferien 2013 Pläne schmieden, haben ab sofort eine gute Hilfestellung: Die Prospekte des Stadtjugendausschuss mit allen Ferienangeboten für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 20 Jahren liegen bereits jetzt an vielen Stellen in der Stadt aus. Wer von spanischer Sonne träumt oder schwedischen Seen, von Ausritten zu Pferde, Kanutouren oder Sprachreisen, von Lagerfeuer und Ferienspaß, der findet neue und bewährte Ziele in den beiden Prospekten „Kids- und Teenreisen“ für Acht- bis 14-Jährige und „Jugendreisen“ für 14- bis 20-Jährige.

In Beiertheim andere Termine In Beiertheim findet die Altpapiersammlung im Jahr 2013 am 16. September, 16. Oktober und 19. November statt und nicht wie gemeldet am 18. September, 23. Oktober und 27. November.

Aber auch ohne Kofferpacken sind schöne, abwechslungsreiche Tage kein Problem. Dafür sorgt der Prospekt „Ferien ohne Koffer“ mit Aktivitäten für Sechs- bis 15-Jährige. Dort gibt es zahlreiche anmeldeund kostenfreie Angebote für flexiblen, spontanen Feriengenuss oder anmelde- und kostenpflichtige Programme mit verbindlicher Betreuung für eine vorausschauende Ferienplanung. Alle Angebote in den Oster-, Pfingst-, Sommer und Herbstferien 2013 lassen sich zu einem abwechslungsreichen, individuellen Ferienprogramm kombinieren. Die Prospekte sind beim Jugendfreizeit- und Bildungswerk (jfbw), bei Rathäusern und Bürgerbüros und anderswo in Karlsruhe erhältlich. Sie können außerdem auch als PDF von der Internet-Seite des jfbw heruntergeladen werden. Die Buchung von Freizeiten und Sprachreisen ist ab jetzt möglich. „Ferien ohne Koffer“-Angebote können ab dem 2. Februar 2013, gebucht werden. Nähere Infos und Anmeldung auf www.jfbw.de oder telefonisch unter 0721/133-5671.

kums sind den dampfbetriebenen Straßenfahrzeugen und Lokomobilen gewiss, wenn sie an den Besuchern vorbei zahlreiche Schaufahrten, sogenannte Paraden auf ausgedehnten Fahrwegen durch die Messehallen fahren. Das Echtdampftreffen ist am Freitag von 10 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 12 Euro, Kinder bis 8 Jahre haben freien Eintritt. Das von der Messe Sinsheim zum 17. Mal veranstaltete Echtdampf-Hallentreffen wird übrigens in diesem Jahr die einzige Veranstaltung der Messe Sinsheim in Karlsruhe sein: Die ursprünglich für März angekündigte Ausstellung für Modellbahnen und Modellsport wurde abgesagt und geht, zweigeteilt in die „Faszination Modellbahn“ und „Faszination Modelltech“ wieder zurück nach Sinsheim. Weitere Informationen gibt es unter www.messe-sinsheim.de. -fis-

Kreativpark im Fokus

Auf Türkisch und auch Russisch Auszeichnung aus Berlin / Glückwünsche von BM Jäger Auch 2013 bietet der Verein „Die Brücke für den Dialog“ wieder in der Kinder- und Jugendbibliothek, Karlstraße 10, deutsch-türkische Vorlesestunden. Kinder im Alter von vier bis sechs sowie von sieben bis neun Jahren können alle zwei Wochen Geschichten auf Deutsch und Türkisch hören und sie dann kreativ umsetzen. Beginn ist donnerstags, am 10. und 24. Januar jeweils um 17 Uhr. Lustige und spannende Geschichten auf Deutsch und Russisch für Mädchen und Jungen von drei bis sechs Jahren werden einmal pro Monat – aktuell am 8. Januar – in der Kinder- und Jugendbibliothek vorgelesen. Anmeldungen sind nicht notwendig.

Alles für den schönen Tag Wer eine Hochzeit oder ein anderes besonderes Ereignis zu einem unvergesslichen Tag machen will, der findet bei den Karlsruher Hochzeits- und Festtagen am 19. und 20. Januar im Kongresszentrum jede Menge Ideen und Angebote. Über 170 Aussteller rund um Organisation und Gestaltung von Hochzeiten und Festen bieten ihre Dienste in den Bereichen Auto/ Kutsche, Beauty und Wellness, Bekleidung, Finanzen, Fotografie, Gastronomie, Geschenkartikel, Reisen, Schmuck, Musik und Veranstaltungsservice an. Dazu gibt es ein attraktives Rahmenprogramm mit Modenschauen, Schnuppertanzkursen und einer Foto- und Hairstyling-Showfläche. Geöffnet ist die Messe täglich von 10 bis 18 Uhr. Bis zum 18. Juli gibt es vergünstigte Online-Tickets unter www. karlsruhe-hochzeitstage.de. Für die Messe werden dreimal zwei Eintrittskarten unter allen EMails verlost, die bis Montag, 7. Januar, 12 Uhr an isabelle.bohnert@kmkg.de geschickt werden und das Stichwort „Gewinnspiel StadtZeitung“ tragen. -fis-

Anbau mit Einsichtsfenster / 60 000 Euro von den Zoofreunden Karlsruhe für das Dach zu bauen. Das helle Gehege hat einen Naturboden aus Sand. Eine in der Betonwand integrierte Heizschlange sorgt für eine ideale Wärmeabstrahlung, ist eine Abkühlung gefällig, arbeitet eine Beregnungsanlage. Die Außenwand wird durch „hängende Gärten“ zum Hingucker – wenn die Elefantendamen nicht durch die großen Einsichtsfenster an der Ostwand sichtbar sind. Vor allem bei Frost ist der Anbau mit seinen 200 Quadratmetern Fläche eine Bereicherung. Bislang stehen den Tieren im Inneren rund 100 Quadratmeter zur Verfügung. Für den Stoffwechsel der Elefanten sei das lichtdurchlässige Dach eine deutliche Verbesserung, so von Hegel.

Höchst willkommen war hier die Spende der „Zoofreunde Karlsruhe“ über 60000 Euro. Nach dem Brand sei es vielen Spendern ein Anliegen gewesen, sich auch für ein „Interims-Elefantenhaus für die hochbetagten Damen“ zu engagieren“, berichtete Vorsitzende Gisela Fischer. Wenn im Frühjahr die Tiere nachts draußen bleiben können, kann der Durchbruch vom Innengehege zum Anbau geschaffen werden. Danach ist auch ein „Rundlauf“ zwischen Außen-, Innengehege und Winterhaus möglich, was Vorteile im Tiermanagement bringt. Ist – nach 2015 – das neue Elefantenhaus gebaut, kommt der Anbau den Nilpferden zugute. -rie-

Der Karlsruher Verein „Ausgeschlachtet“ ist von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft ausgezeichnet worden. Die Initiative der Bundesregierung würdigte den Karlsruher Verein als „Bewegungsmelder der Kultur- und Kreativwirtschaft 2012“. Zu „Ausgeschlachtet e.V.“ hatten sich vor zwei Jahren Mieter des Kreativparks „Alter Schlachthof“ zusammengeschlossen. Entscheidend für die Nominierung von „Ausgeschlachtet“ durch das Land Baden-Württemberg waren Kriterien wie Netzwerkbildung, Öffentlichkeitsarbeit, privatwirtschaftlicher Fokus und Innovationskraft. Glückwünsche aus dem Rathaus

hat BM Wolfram Jäger dem Karlsruher Verein geschickt. Die Auszeichnung sei nicht nur ein Beleg für erfolgreiche und wertvolle Arbeit, sondern trage auch dazu bei, dass der Kreativpark als besonders wichtiges städtebauliches und kultur- und kreativwirtschaftliches Projekt weit über Karlsruhe hinaus wahrgenommen werde, schreibt Jäger. Die Stadt Karlsruhe wisse die Rolle ihres Vereins beim Konversionsprozess des Schlachthofareals als Kreativnetzwerk, Sprachrohr der Nutzer und kritischen Begleiter sowie als Ideengeber und Kulturveranstalter zu schätzen, heißt es in dem Glückwunsch weiter. -Lä/red-

Stadtbuch sagt Wo und Wann Feiern ja, aber bloß nicht in den eigenen vier Wänden. Wer dem Gerödel in der Wohnung aus dem Wege gehen möchte, weicht in eine Kapelle, in einen Salon, ins Café oder ins Gewächshaus aus. Das neue Karlsruher Stadtbuch nennt Adressen, gibt Tipps zu Gastronomie, Kultur, Freizeit und

KARLSRUHE IM (STADT)BUCH: Der neuer Cityführer für 2013.

Shopping. Von A wie Alternative Medizin über H wie Haustiere bis Z wie Zuckerbäcker ist in dem kompakten Buch auf 456 Seiten alles für Alltag und Feierabend zu finden. Ein Stichwortverzeichnis hilft bei der Suche nach Sportvereinen oder Kulturveranstaltern, nach bekannten und versteckten Restaurants, Kneipen, Weinstuben oder Modeläden. Einen Beitrag zu Stadthistorie und Stadtmarketing sowie einen Stadtplan mit eingezeichnetem Citytrundgang plus einer Straßenbahnübersicht mit aktuellen Haltepunkten liefert die 14. Ausgabe zum Preis von 6,50 Euro gleich mit. Wer das Stadtbuch im Regal hat, findet das ganze Jahr über kompetente und schnelle Auskunft zum Wie, Wo, Was und Wann in Karlsruhe. Die StadtZeitung und der Stadtbuch-Verlag verlosen sechs Stadtführer. Die ersten Anruferinnen und Anrufer, die am heutigen Freitag, 4. Januar, zwischen 15.30 und 15.40 Uhr unter der Telefonnummer 133-1314 anrufen gewinnen je ein Exemplar. Anrufe auf dem Anrufbeantworter werden nicht berücksichtigt. -Lä-

Kultur Kompakt

Ein Winterhaus für die Elefanten Legen sich die Elefanten des Zoos zum Schlafen hin? Klar ist das spätestens im nächsten Frühjahr, wenn Rani, Shanti, Ilona und Jenny nachts ihr neues Winterhaus nutzen können. Die Erweiterung des Innengeheges auf dem Areal des abgebrannten Streichelzoos bringt viele Verbesserungen, freute sich Zoochefin Dr. Gisela von Hegel kürzlich bei der Vorstellung des Anbaus. „Auch das Elefantenhaus war vom Brand in Mitleidenschaft gezogen worden“, erinnerte Dezernent Michael Obert. Daher habe man sich entschlossen, nicht nur mit der Versicherungssumme den Schaden zu beseitigen, sondern mit weiteren Mitteln ein Winterhaus

DIE INITIATIVE „Ausgeschlachtet“ auf dem Gelände des Alten Schlachthofs erhielt Würdigung der Bundesregierung. Foto: Fränkle

ENGAGIERT: Zooverein übergab Spenden fürs Dach. Foto: Zoo

Die Volkstheatergruppe BaSta spielt am 5. Januar (19 Uhr) und letztmals am 6. Januar (17 Uhr) im Insel-Theater, Karlstraße 49 b „Sommer.Nacht.Traum“. Die Seniorinnen und Senioren zeigen, was geschieht, wenn sich Farben der Liebe und Eifersucht zu einem bunten Treiben von Irrungen und Wirrungen verbinden. Freien Eintritt mit viel Kunst und Führungen bietet am 6. Januar die Städtische Galerie bei ihrem Tag der offenen Tür. Von 10 bis 18 Uhr kann in dem städtischen Museum die Sonderschau „Natur und Poesie um 1900“ besucht werden. Kunsthistorikerinnen führen von 11 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde sowie um 14.30 Uhr durch die Ausstellung. Für Kinder im Alter ab fünf Jahren öffnet um 13 und 15 Uhr ein Workshop. Zu der rund 90

Minuten dauernden ebenfalls kostenlosen Entdeckungsreise für junge Museumsbesucher können Eltern ihre Kinder an der Kasse anmelden. Höhepunkte der Dauerausstellung sind das Thema von Kurzführungen, die um 15.30 und 16.30 Uhr beginnen. Die Galerie verteilt an dem Tag außerdem kostenfrei Kunstpostkarten. Einen Tag der offenen Tür veranstaltet auch das benachbarte ZKM. In der Kunsthalle kann am 6. Januar das letzte Konzert im Begleitprogramm zur Corot-Ausstellung besucht werden. Das Musik-Finale beginnt um 12 Uhr. Die Ausstellung „Home“ von Gina Plunder zeigt das GedokKünstlerinnenforum vom 12. Januar bis 3. Februar. Gezeigt werden Zeichnungen auf Holz, Leinwand oder Acrylglas. -Lä-


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NR. 1 · FREITAG, 4. JANUAR 2013

Amtliche Bekanntmachungen

Ortschaftsräte tagen Der Ortschaftsrat Durlach trifft sich zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 9. Januar, um 17 Uhr im Bürgersaal des dortigen Rathauses. Unter Vorsitz von Ortsvorsteherin Alexandra Ries berät das Gremium folgende Tagesordnung: 1. Bebauungsplan „Karl-Weysser-Straße, Karlsburgstraße, Pfinztalstraße, Badener Straße“, Karlsruhe-Durlach; Satzungsbeschluss gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) 2. Doppelhaushalt 2011/2012; Teilhaushalt Durlach 3. Jährlicher Bericht Abteilung Gartenbau 4. Jährlicher Bericht der Abteilung Hochbau- und Gebäudewirtschaft 5. Kindertagesplätze in Durlach und Aue; Antrag der CDU-OR-Fraktion 6. Integration der Turmbergbahn in den KVV-Tarif; Antrag der OR-Fraktion B 90/ DIE GRÜNEN

7.

Sport- und Freizeitpark Untere Hub; Umsetzung der Planung; interfraktioneller Antrag der OR-Fraktionen 8. Mitteilung des im nichtöffentlichen Teil der Ortschaftsratssitzung am 19. Dezember 2012 gefassten Beschlusses 9. Mitteilungen des Stadtamtes Durlach 10. Mündliche Anfragen Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung kommt der Ortschaftsrat des Stadtteils Stupferich am Mittwoch, 9. Januar, 19 Uhr, zusammen. Im Großen Saal des Gemeindezentrums Stupferich wird unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rolf Doll folgende Tagesordnung besprochen: 1. Bebauungsplan „An der Klam/Illwig“, Karlsruhe-Stupferich; Anhörung des Ortschaftsrates 2. Mitteilungen der Ortsverwaltung 3. Verschiedenes

Öffentliche Ausschreibungen Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Instandhaltung Postfach 1140, 76001 Karlsruhe Telefon 0721/6107-6306, Fax 0721/6107-6399 Öffentliche Ausschreibungen nach VOB/A ID: 13 02 63 03 Ausschreibung-Nr. A 03–13 Instandhaltung Murgtalbahn Gleis- und Tiefbauarbeiten Los 1: Bahnübergang Schillerstraße Gaggenau Gleis einschließlich Schotterunterbau ausbauen ca. 60 m Boden lösen und ausbauen ca. 30 m³ Gleisquerung für Kabeltrasse herstellen ca. 12 m Kabelschächte aus Kunststoff liefern und einbauen 2 Stück Planum herstellen ca. 150 m² Hydraulisch gebundene Tragschicht einbauen ca. 30 m³ Betongleistragplatten liefern und einbauen ca. 22 m Schienen in Betongleistragplatte einbauen und vergießen ca. 44 m Gleis einschließlich Schotter einbauen ca. 38 m Los 2: Bahnübergang Hebelstraße in Gernsbach Gleis einschließlich Schotterunterbau ausbauen ca. 50 m Boden lösen und ausbauen ca. 25 m³ Planum herstellen ca. 125 m² Hydraulisch gebundene Tragschicht einbauen ca. 25 m³ Betongleistragplatten liefern und einbauen ca. 16 m Schienen in Gleistragplatte einbauen und verschrauben ca. 32 m Gleis einschließlich Schotter einbauen ca. 35 m

Stadtplanungsamt informiert

Los 3: Bahnübergang Scheffelstraße in Gernsbach Gleis einschließlich Schotterunterbau ausbauen ca. 45 m Boden lösen und ausbauen ca. 25 m³ Planum herstellen ca. 110 m² Hydraulisch gebundene Tragschicht einbauen ca. 22 m³ Betongleistragplatten liefern und einbauen ca. 13 m Schienen in Gleistragplatte einbauen und verschrauben ca. 26 m Gleis einschließlich Schotter einbauen ca. 32 m Los 4: Gleisstopf- und Richtarbeiten mit Stopfmaschine durchführen Einsatzschichten Stopfmaschine 2 2 Stück Ausführungszeitraum: Juni 2013 Die Murgtalbahn wird für die Arbeiten vom 14. Juni 2013, 20 Uhr bis 17. Juni 2013, 4 Uhr für den Bahnbetrieb gesperrt. Eine losweise Vergabe ist möglich. Unkostenbeitrag: 40 Euro, inklusive CD-ROM Submissionstermin: 7. Februar, 11 Uhr Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung Instandhaltung der AlbtalVerkehrs-Gesellschaft mbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Zimmer 113, 1. OG, Telefon 0721/6107-6306, Fax 0721/6107-6399, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch Herrn Weißmann, Telefon 07228/969320. Der angegebene Unkostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen ist per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Unterlagen werden ab 14. Januar 2013 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 18 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint.

Planungsausschuss tagt Die Mitglieder des Planungsausschusses treffen sich am Donnerstag, 10. Januar, 16.30 Uhr, unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert zu einer öffentlichen Sitzung. Folgende Tagesordnung wird besprochen: 1. Wettbewerb „Knielingen 2.0 – Quartier verdichtetes Wohnen“; Vorstellung der Ergebnisse 2. Mehrfachbeauftragung Turmbergterrasse; Vorstellung der Ergebnisse

Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens „Kaiserstraße Süd zwischen Karl- und Ritterstraße“, Karlsruhe-Innenstadt/West führt das Stadtplanungsamt Karlsruhe am Mittwoch, 23. Januar 2013, um 17 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Saal Baden, Lammstraße 13 – 17, 76133 Karlsruhe, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) durch. Hierbei soll über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Bebauungsplan zu erörtern sowie sich zur Planung zu äußern. Der Bebauungsplanentwurf wird zu einem späteren Zeitpunkt für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Während dieser Zeit können nochmals Stellungnahmen abgegeben werden. Stadtplanungsamt

StadtZeitung Impressum Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe Leitung: Bernd Wnuck (-bw-) Stellv. Leitung: Helga Riedel (-rie-) Chef v. D. / Schlussred: Mathias Tröndle (-trö-) Redaktion: Andrea C. Altenburg (-cal-) Rainer Fischer (-fis-) Manuela Fretz (-maf-) Rüdiger Homberg (-erg-) Manfred Lädtke (-Lä-) Regina Schneider (-res-) Volontariat: Tina Döpfert (-döp-) Amtliche / Ute De Clemente Stellen: Nicole Völz RedaktionsJasmin Niedermayer sekretariat: Chantal Meckes Fotos: Roland Fränkle Anschrift: Stadt Karlsruhe 76124 Karlsruhe Telefon: 07 21/1 33 -13 01 / -13 02 Telefax: 07 21/1 33 -13 09 Druck: Badendruck GmbH Karlsruhe Auflage: 140 000 Exemplare StadtZeitung im Internet: 1. Mail: pia@karlsruhe.de 2. Internet: http://www.karlsruhe.de/Aktuell Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Redaktion keine Haftung.

Satzungsänderung Satzung zur Änderung der Satzung über die Erstattung der notwendigen Beförderungskosten für Schülerinnen und Schüler Aufgrund von § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg vom 24. Juli 2000, zuletzt geändert durch Verordnung vom 25. Januar 2012, GBl. Seite 65 und § 18 des Gesetzes über den kommunalen Finanzausgleich vom 1. Januar 2000, GBl. Seite 14, zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Februar 2012, GBl. Seite 25 berichtigt Seite 207, hat der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe am 18. Dezember 2012 folgende Satzung beschlossen: Artikel 1 Die Satzung über die Erstattung der notwendigen Beförderungskosten für Schülerinnen und Schüler vom 21. Juni 1983 (Amtsblatt vom 1. Juli 1983), zuletzt geändert durch die Satzung vom 26. Juni 2012 (Amtsblatt vom 20. Juli 2012), wird wie folgt geändert: In § 1 Absatz 2 entfällt: „Satz 1 gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, die eine Förderung, ausgenommen Darlehen, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder dem Sozialgesetzbuch III – Arbeitsförderung – erhalten.“ §1 Absatz 3 wird geändert in „§ 1 Absatz 2 Satz 1 gilt nicht a) für Schülerinnen und Schüler, die eine Förderung, ausgenommen Darlehen, nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder dem Sozialgesetzbuch III – Arbeitsförderung – erhalten. b) für Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Schülerbeförderungskosten im Rahmen der Leistungen für Bildung und Teilhabe (§§ 28 SGB II, 34 SGB XII, § 6 BKGG) haben. Dies gilt nicht für Kinder in Schulkindergärten und für Schülerinnen und Schüler der Förder- und Sonderschulen sowie der Grundschulförderklassen.“ Infolgedessen wird § 1 Absatz 3 zu § 1 Absatz 4 und § 1 Absatz 4 zu § 1 Absatz 5. In § 6 Absatz 4 entfällt „, es sei denn, es bestehen Ansprüche nach § 7 Absatz 1 Satz 2“. In § 7 Absatz 1 wird der Satz 2 ersetzt durch „Soweit Schülerinnen und Schüler keinen Anspruch auf Schülerbeförderungskosten im Rahmen der Leistungen für Bildung und Teilhabe (§§ 28 SGB II, 34 SGB XII, § 6 BKGG) haben, da sie nicht die nächstgelegene Schule des gewählten Bildungsganges besuchen, ist eine unbillige Härte zu bejahen.“ Artikel 2 Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Ausgefertigt: Karlsruhe, 18. Dezember 2012 Heinz Fenrich; Oberbürgermeister

Hinweis gemäß § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg Sollte diese Satzung unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung oder unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften, die auf der Gemeindeordnung beruhen, zustande gekommen sein, gilt sie ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung dennoch als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies trifft nicht zu, wenn 1. die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 2. der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 der Gemeindeordnung wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn – jeweils vor Ablauf der Jahresfrist – die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Stadt Karlsruhe unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach Satz 2 Nummer 2 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der Jahresfrist jedermann diese Verletzung geltend machen.

Neuregelungen im Schornsteinfegerrecht Nach einer vierjährigen Übergangszeit tritt zum 1. Januar 2013 das reformierte Schornsteinfegerrecht vollständig in Kraft. Damit wird das bisherige Kehrmonopol in weiten Teilen aufgehoben. Die meisten Schornsteinfegerarbeiten können künftig, wie jede andere Handwerkerleistung auch, bei freier Preisgestaltung, an einen mit dem Schornsteinfegergewerbe in die Handwerksrolle eingetragenen Betrieb vergeben werden. Die Änderungen haben sich bereits dadurch angekündigt, dass jeder Haus- und Wohnungseigentümer einen Feuerstättenbescheid erhalten hat, der regelt, wann welche Kehr-, Mess- beziehungsweise Überprüfungsarbeiten an den Heizungen durchgeführt werden müssen. In der Vergangenheit wurden diese Arbeiten vom jeweiligen Kehrbezirksinhaber zu dem von ihm festgelegten Termin durchgeführt. Eine Wahl, wer die Arbeiten ausführt, war bisher nicht möglich. Die Gebühren waren staatlich geregelt. Die neuen Rechte bringen aber auch neue Pflichten für die Eigentümer mit sich. So sind diese künftig selbst dafür verantwortlich, die im Feuerstättenbescheid festgelegten Termine einzuhalten und die dort festgelegten Arbeiten rechtzeitig bei einem zugelassenen Schornsteinfegerbetrieb in Auftrag zu geben. Ob es sich dabei um den jeweiligen Kehrbezirksinhaber oder einen Fremdanbieter handelt, entscheidet der Eigentümer. Kehrbezirke in der bisherigen Form wird es allerdings auch weiterhin geben. Die Kehrbezirksinhaber, künftig „Bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger“ genannt, führen für ihren jeweiligen Bezirk das Kehrbuch, in dem die fristgerechte Durchführung der Arbeiten vermerkt wird, nehmen die Feuerstättenschauen und Bauabnahmen vor und erlassen Feuerstättenbescheide. Die Kehrbezirke werden alle sieben Jahre neu ausgeschrieben. Ab 1. Januar 2013 treten folgende Änderungen in Kraft: 1. Als Eigentümer von Grundstücken und Räumen sind Sie nun selbst dafür verantwortlich, dass die im Feuerstättenbescheid festgelegten Arbeiten fristgerecht und vollständig durchgeführt und dem Kehrbezirksinhaber nachgewiesen werden. Sofern der Kehrbezirksinhaber die Arbeiten nicht selbst durchführt, erfolgt der Nachweis durch den ausführenden Betrieb anhand eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie erstellten Formblatts, das Sie vom ausführenden Betrieb erhalten. Dieses Formblatt senden Sie bitte umgehend dem Kehrbezirksinhaber. Das bedeutet, der Schornsteinfeger kommt nicht mehr unaufgefordert, son-

dern muss wie jeder andere Handwerker beauftragt werden. Lediglich zur Feuerstättenschau, die zweimal in sieben Jahren stattfindet, meldet sich der Bezirksinhaber wie gewohnt von sich aus an. 2. Dem Eigentümer steht es frei, ähnlich wie bei einem Wartungsvertrag für die Heizung, mit dem Kehrbezirksinhaber oder auch mit einem freien Anbieter eine vertragliche Regelung zu treffen, wonach der Schornsteinfeger, wie in der Vergangenheit der jeweilige Bezirksschornsteinfegermeister, die Terminüberwachung übernimmt und sich rechtzeitig für die notwendigen Arbeiten ankündigt. Zwingend ist eine solche Vereinbarung allerdings nicht. Es steht dem Eigentümer auch frei, die Termine selbst zu überwachen und zu gegebener Zeit einen Schornsteinfeger zu beauftragen. Dies kann der Kehrbezirksinhaber oder auch ein anderer zugelassener Schornsteinfeger sein. 3. Die regelmäßigen, im Feuerstättenbescheid aufgeführten, Kehr-, Mess- und Überprüfungsarbeiten dürfen ab 1. Januar 2013 von jedem mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle eingetragenen Betrieb, beziehungsweise von jedem nach der EU/ EWR-Handwerks-Verordnung zugelassenen Betrieb, durchgeführt werden. Die Preise für diese Arbeiten sind frei verhandelbar. Lediglich für die hoheitlichen Tätigkeiten, also beispielsweise die Feuerstättenschau oder die Bauabnahme, werden auch weiterhin staatlich festgelegte Gebühren erhoben. 4. Bitte beachten Sie, dass die Arbeiten auf jeden Fall durchgeführt werden müssen. Wer die Arbeiten nicht spätestens zwei Wochen nach Ablauf der im Feuerstättenbescheid gesetzten Frist dem Kehrbezirksinhaber nachgewiesen hat, muss damit rechnen, dass eine sogenannte „Zwangskehrung“ angeordnet wird. Diese ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, die bei einer fristgerechten Ausführung der Arbeiten problemlos vermieden werden können. 5. Im Gegensatz zum bisherigen Recht ist der Schornsteinfeger nicht mehr verpflichtet, Schornsteinfegerarbeiten durchzuführen. So kann er die Annahme von Aufträgen auch ablehnen. Soweit er als bevollmächtigter Bezirkschornsteinfeger hoheitlich tätig wird, also beispielsweise bei der Feuerstättenschau, gilt diese Wahlfreiheit nicht. Weitere Auskünfte erhalten Sie entweder direkt bei Ihrem Bezirksschornsteinfegermeister oder bei der Stadtverwaltung, Bauordnungsamt, unter Telefonnummer 0721/133-6322. Ansprechpartnerin ist Frau Linden.

Stellenangebote Die Stadt Karlsruhe, Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, sucht zum 1. März 2013 zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2017 eine/einen

Diplom-Ingenieur / Diplom-Ingenieurin der Fachrichtung Architektur in Teilzeit 50 Prozent für die Begleitung und Durchführung von Baumaßnahmen im Bestand auf Bauherrenseite. Wir erwarten insbesondere ein abgeschlossenes Architekturstudium, Erfahrung in der Projektbearbeitung in allen Leistungsphasen der HOAI sowie Projektleitungserfahrung. Die Stelle ist in E 10/E 11 TVöD bewertet. Wenn wir mit dieser Stellenanzeige Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/stellen lesen. Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Zähringerstraße 61 76133 Karlsruhe Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Für den Bereich des Fuhrparks der Ortsverwaltung Neureut suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen einer Krankheitsvertretung (zunächst befristet bis längstens auf ein Jahr) eine/einen

LKW-KfzMechatroniker / LKW-KfzMechatronikerin in Voll- oder Teilzeit. Zu Ihren Aufgaben gehören die Reparatur und Wartung der Kleinmaschinen, der Winterdienst und die Mithilfe in der Zentralen Schlauchwerkstätte. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/stellen lesen. Bewerbungsschluss: 23. Januar 2013. Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Jänicke, Telefon 0721/7805-148, gerne zur Verfügung. Stadt Karlsruhe Ortsverwaltung Neureut Neureuter Hauptstraße 256 – 258 76149 Karlsruhe Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Der Stadtjugendausschuss e. V. Karlsruhe ist Dachverband von zirka 40 Jugendverbänden und gleichzeitig Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Karlsruhe. Er sucht ab sofort, zunächst befristet bis 31. Dezember 2013, für seinen viergruppigen Schülerhort in der Südstadt

eine Erzieherin beziehungsweise

einen Erzieher mit staatlicher Anerkennung für 39 Prozent Teilzeit (entspricht 15,2 Wochenstunden). Aufgabengebiet: Das Angebot dieses Hortes umfasst die pädagogische Arbeit mit Schulkindern nach Schulschluss, Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, spiel- und freizeitpädagogischen Angeboten sowie die Ferienbetreuung. Die Arbeitszeit ist auf drei Tage verteilt. Wir erwarten: – Fundierte pädagogische Kenntnisse in der Arbeit mit Schulkindern – Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten – Mitarbeit bei der Entwicklung pädagogischer Konzepte – Teamfähigkeit – Kooperationsbereitschaft mit Schulen und Eltern – Flexibilität und Belastbarkeit Wir bieten: – Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit – Arbeiten im Team – Pädagogische Fachberatung – Fortbildungsmöglichkeiten Im Rahmen eines Personalgestellungsvertrages ist die Stadt Karlsruhe Anstellungsträger. Die Eingruppierung erfolgt nach S 06 TVöD/SuE. Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte bis 15. Januar 2013 unter Angabe der Kennziffer 501.0113 an:

Stadtjugendausschuss e. V. Personalmanagement Moltkestraße 22 76133 Karlsruhe Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Franzisca Jukic, Telefon 0721/133-5670, gerne zur Verfügung. Der Stadtjugendausschuss e. V. im Internet: www.stja.de. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Die Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe sucht für die Fachberatungsstelle bei sexueller Gewalt AllerleiRauh zum nächstmöglichen Termin

eine DiplomPsychologin / einen Diplom-Psychologen in Teilzeit 50 Prozent. Wir erwarten ein abgeschlossenes Studium der Psychologie, fundiertes Fachwissen und möglichst Erfahrung im Bereich sexuelle Gewalt, Kenntnisse im Bereich der Kindeswohlgefährdung sowie eine (zumindest begonnene) therapeutische Zusatzqualifikation. Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 13 TVöD bewertet und unbefristet zu besetzen. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/ stellen lesen. Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 500.8712 bis spätestens 18. Januar 2013 an: Sozial- und Jugendbehörde Personalstelle Kaiserallee 4 76133 Karlsruhe Für nähere Informationen steht Ihnen der Leiter des Psychosozialen Dienstes, Herr Mutschler-Firl, Telefon 0721/133-5376, gerne zur Verfügung. In den Bezirksgruppen West und MitteWest des Sozialen Dienstes der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt Stellen in der Schulsozialarbeit zu besetzen. Es handelt sich um zwei 50 Prozent Schulsozialarbeiterstellen an der Drais-Grund- und Hauptschule und Drais-Realschule (jeweils befristet bis 31. Juli 2013) und eine 50 Prozent Stelle an der Kimmelmann-Förderschule befristet bis Dezember 2013. Wir suchen

Sozialarbeiterinnen / Sozialarbeiter Sozialpädagoginnen / Sozialpädagogen (FH/BA/DH – Diplom oder Bachelor)

in Vollzeit oder Teilzeit mit Ferienregelung. Die Aufgaben umfassen die Schwerpunktbereiche: Beratung der Lehrerinnen und Lehrer, Beratung und Vermittlung von Hilfen für Schülerinnen, Schüler und Eltern, Unterstützung der Schule bei der inneren Schulentwicklung und bei Vernetzungskonzepten. Wir erwarten: – Kenntnisse in Moderation und Konfliktschlichtung – Kenntnisse in methodischer Gesprächsführung – Fähigkeiten zu Perspektivenwechsel und Verhandlungsgeschick – Hohe kommunikative Fähigkeiten in unterschiedlichen Gesprächssituationen – Setzen von Prioritäten bei der Aufgabenerfüllung – Wertschätzende Haltung und Eingehen auf Bedürfnisse der Gesprächspartner – IT-Standardkenntnisse Wir bieten: – eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit – fachliche Beratung und Unterstützung durch Vorgesetzte – kollegiale Beratung im Team – Bezahlung nach Entgeltgruppe S 12 TVöD Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Bezirksgruppenleiter Herr Hildenbrand, Telefon 0721/15116-100, und Herr Weismann, Telefon 0721/133-5325, zur Verfügung. Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis 18. Januar 2013 unter Kennziffer 500.8312 an: Stadt Karlsruhe Sozial- und Jugendbehörde Kaiserallee 4 76133 Karlsruhe Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chan-

cengleichheit. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, Ihre Sozial- und Jugendbehörde. Internet: www.karlsruhe.de/b3/soziales/ einrichtungen/sodi.de E-Mail: sodi@sjb.karlsruhe.de In der Abteilung Zentrale Dienste des Gartenbauamtes der Stadt Karlsruhe ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

einer Sachbearbeiterin / eines Sachbearbeiters IT-Systembetreuung in Voll- oder Teilzeit zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet für zwei Jahre, die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung ist gegeben. Aufgaben: – Betreuung von zirka 110 EDV-Arbeitsplätzen mit umfangreichen Fachanwendungen (CAD, GIS, SAP, AVA) – Auf- und Abbau von Arbeitsstationen – Einrichtung, Betreuung und Entsorgung der Hardware – Software- und Updateinstallationen, Einbindung in das Netzwerk – Elektronische Geräteverwaltung (AssetManagement) – Störfallbeseitigung (Second Level Support nach den Inhalten und Festlegungen des ITIL-Konzepts der Stadt Karlsruhe) – Begleitung des weiteren Ausbaus des elektronischen Dokumentenmanagementsystems (DMS) – Pflege des Internetauftritts des Gartenbauamtes – Allgemeine EDV-Organisation mit Telefonverwaltung, Plotter- und Druckerbetreuung – Stellvertretung des Teamleiters Anforderungen: – Abgeschlossene IT-Fachausbildung oder mehrjährige praktische Berufserfahrung im IT-Bereich – Technische Kenntnisse – Selbstständiges und ergebnisorientiertes Handeln und Arbeiten – Aufgeschlossenheit und Belastbarkeit im Umgang mit Kunden – Organisationsgeschick und Teamfähigkeit – Führerschein Klasse B Die Stelle ist nach Entgeltgruppe E 09 TVöD bewertet. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gerne Herr Deutinger, Telefon 0721/ 133-6719, oder Herr Ochs, Telefon 0721/ 133-6710. Ihre Bewerbung senden Sie uns bitte bis 25. Januar 2013 unter Kennziffer 670.1812 an: Stadt Karlsruhe Gartenbauamt Lammstraße 7 a 76133 Karlsruhe Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Für das Schul- und Sportamt suchen wir

Hauswirtschaftskräfte für den Einsatz in Küchen und Essenausgaben an verschiedenen Karlsruher Schulen. Ihre Aufgaben: Vorbereitung und Ausgabe des Essens sowie Reinigung von Geschirr und Küche. Ihre Arbeitszeit beträgt – abhängig vom Einsatzort – 2,3 bis 3,5 Stunden pro Tag in der Vier-Tage-Woche. Während der Ferien ist keine Arbeitsleistung zu erbringen. Die Lage der Arbeitszeit bewegt sich in einem Rahmen von 11 Uhr bis 16 Uhr. Ihr Profil: Sie können selbstständig arbeiten und Arbeitsabläufe vorausschauend planen. Sie tragen den besonderen hygienischen Anforderungen im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung Rechnung und sind bereit, sich die hierfür erforderlichen Kenntnisse anzueignen. Entsprechende Erfahrungen im hauswirtschaftlichen Bereich sind von Vorteil. Die Bezahlung erfolgt in Entgeltgruppe 01 TVöD. Ihre aussagekräftige Bewerbung schicken Sie bitte an: Stadt Karlsruhe Schul- und Sportamt 76124 Karlsruhe Geben Sie dabei bitte die Kennziffer 13410012 an. Bewerbungsschluss ist der 18. Januar 2013. Weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Gerspacher, Telefon 0721/133-4111. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Wasserrechtliche Erlaubnis beantragt Bekanntgabe gemäß § 3a Satz 2 UVPG des Ergebnisses der allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c Satz 1 UVPG Das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe hat die wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserabsenkung im Zuge von Kanalbauarbeiten zur Erschließung des Baugebietes Im Lohfeld (3. BA) beantragt. Zur Trockenlegung der Baugruben und Rohrgräben soll mittels offener Wasserhaltung beziehungsweise Absenkbrunnen das Grundwasser um 0,20 m bis 0,71 m (maximales Absenkziel 110,29 m + NHN) abgesenkt werden. Die Grundwasserentnahme wird abschnittsweise, je nach Baufortschritt und Bedarf betrieben. Während der Bauzeit sollen bis zu 20 l/s, über die Dauer von rund 110 Kalendertagen, insgesamt maximal 110 000 m³ Grundwasser entnommen und in den Mischwasserkanal abgeleitet werden. Die Reichweite des Absenktrichters beträgt bis zu 82 m. Da dieses Vorhaben in den Anwendungsbereich des UVPG fällt, wurde eine allgemeine Vorprüfung gemäß § 3c Satz 1 UVPG durchgeführt. Im Rahmen der Vorprüfungen wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Das Vorhaben kann nach Einschätzung unserer Behörde aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in Anlage 2 UVPG aufgeführten Kriterien sowie landes-

spezifischer Standortgegebenheiten keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben, die nach § 12 UVPG zu berücksichtigen wären. Gemäß § 3a Satz 3 UVPG ist diese Feststellung nicht selbstständig anfechtbar. Die der Beurteilung zugrunde liegenden Unterlagen sind der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Umweltinformationsgesetzes bei der Stadt Karlsruhe, Zentraler Juristischer Dienst, Wasserbehörde, Rathaus Marktplatz, Zimmer A 207, zugänglich. Zur Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis nach den Vorschriften des § 108 Wassergesetz führt die Stadt Karlsruhe ein Anhörungsverfahren durch. Im Rahmen dieses Verfahrens liegen die Anträge vom 7. Januar 2013 bis 7. Februar 2013 während der Dienststunden beim Zentralen Juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe, Rathaus am Marktplatz, 2. OG, Zimmer C 323, zur Einsicht aus. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis spätestens zwei Wochen nach dem Ende der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Zentralen Juristischen Dienst der Stadt Karlsruhe –Wasserbehörde– Einwendungen erheben. Es wird darauf hingewiesen, dass a) Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin

durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können, sofern mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen sind, b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind, c) bei Ausbleiben eines Beteiligten in einem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann, d) nach Ablauf der für Einwendungen bestimmten Frist wegen nachteiliger Wirkungen der Benutzung Auflagen nur verlangt werden können, wenn der Betroffene die nachteiligen Wirkungen während des Verfahrens nicht voraussehen konnte, e) nach Ablauf der für Einwendungen bestimmten Frist eingehende Anträge auf Erteilung einer Erlaubnis oder Bewilligung in demselben Verfahren nicht berücksichtigt werden, f) mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Zentraler Juristischer Dienst –Wasserbehörde–


StadtZeitung, Ausgabe 01, 2013