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In dieser Woche Kontrollen Wer wissen will, wo und wann die Stadt Karlsruhe den Verkehr überwacht, wird jetzt im Internet über das neue Modul „Geschwindigkeitsüberwachung“ fündig. Seite II

Ehrensache

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Gemeinderat

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Förderantrag für NordtangenteOst, Gleichstellungs-Charta oder ein Schnellradweg: Beiträge über die jüngste Plenarsitzung des Gemeinderats sind zu lesen auf Seite IV

Stadt Zeitung D FI

Bei „Mitmachen Ehrensache“ hatten Schüler 23 700 Euro für soziale Projekte erarbeitet. Bei der Abschlussveranstaltung dankte ihnen BM Martin Lenz für ihr Engagement. Seite III

Amtsblatt der Stadt Karlsruhe 65. Jahrgang · Nr. 12

25. März 2011

Höhe Tullastraße: Kein Queren mehr Im Zuge der Baumaßnahme Straßenbahn Südost beginnt kommende Woche die nächste Bauphase an der Kreuzung Tullastraße/Gerwigstraße. Aus diesem Grund wird das Queren der Tullastraße ab Montag, 28. März, 7 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen der Gerwigstraße nicht mehr möglich sein. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende Juni 2011. Das Tiefbauamt hat eine Umleitung ausgeschildert, bittet Ortskundige jedoch, den Bereich Tullastraße/Gerwigstraße für den Zeitraum der Bauarbeiten weiträumig zu umfahren. Eine Übersicht über Baustellen und Sperrungen in Karlsruhe bietet die Verkehrsmanagementzentrale der Stadt unter http://vmz.karlsruhe.de. Hier gibt es auch aktuelle Informationen zur Verkehrslage im Stadtgebiet.

Kommunaler Ordnungsdienst ab April im Einsatz:

Sicherheit durch mehr Präsenz Der KOD startet mit elf Ordnungskräften im Mehrschichten-Dienst Nur ein Jahr dauerte es, bis die im März vergangenen Jahres vom Gemeinderat beschlossene Einführung eines Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) umgesetzt werden konnte. Aus über 400 Bewerbungen wurden die elf hauptberuflichen Ordnungskräfte ausgewählt, die jetzt bereits ab dem 1. April im Einsatz sein werden. „Mit mehr Polizeipräsenz soll die objektiKarlsruhe sei zwar keine unsichere Stadt, die Zunahme von Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Ordnungsverstößen, zwinge aber die Stadt zu eigenem Handeln, weil der Sparkurs des Landes auch vor einem Stellenabbau bei der Polizei nicht halt gemacht habe. Dabei sah der OB den KOD aber keinesfalls

ve Sicherheitslage verbessert und das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung in Karlsruhe erhöht werden“ beschrieb Oberbürgermeister Heinz Fenrich am Mittwoch die Zielsetzungen. Zusammen mit dem Leiter des Ordnungs- und Bürgeramts, Dr. Björn Weiße, stellte das Stadtoberhaupt im Rathaus am Marktplatz den KOD den Medien vor.

als Ersatz für den Polizeivollzugsdienst. Durch Präsenz in Straßen und auf Plätzen achte der KOD auf die Einhaltung städtischer Verordnungen. Typische Aufgaben seien Kontrollen in Fußgängerzonen, Grünanlagen und auf Spielplätzen. Dabei sollen Ruhestörungen unterbunden und besonderes Augenmerk auf die Einhal-

DEN KOMMUNALEN ORDNUNGSDIENST stellten OB Heinz Fenrich und Amtsleiter Dr. Björn Weiße (von links) am Mittwoch vor dem Rathaus am Marktplatz vor.

tung jugendschutzrechtlicher Vorschriften gerichtet werden. Die sieben ausgewählten Männer und vier Frauen, wurden bereits zum 1. Dezember eingestellt und intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet. Bei der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie eigneten sie sich Rechtskenntnisse an, bei der Bereitschaftspolizei, standen Einsatzplanung und das Verhalten bei Festnahmen ebenso auf dem Schulungsprogramm wie der Umgang mit Schlagstock, Handfesseln und Pfefferspray. „Sie haben keine angreifende Funktion, bei Widerstand sind aber auch Festnahmen möglich“ betonte Weiße. Die Arbeitszeit des KOD wird im Mehrschichten-Dienst, zunächst von 9 bis 24 Uhr laufen. An Sonn- und Feiertagen ist die Überwachung des ruhenden Verkehrs eine Aufgabe, die unter der Woche aber bei den Politessen bleibt. Für die Zukunft ist eine tägliche Präsenz von 6 bis 2 Uhr, an den Wochenenden ein verstärkter Abendund Nachteinsatz geplant. Ob die elf Ordnungshüter ausreichen, kann Amtsleiter Weiße nicht abschätzen: „Ein Mehr an Sicherheit bekommen wir auf jeden Fall. Ob es personell reicht, muss sich zeigen“, betonte er. Derzeit werden rechtliche Details geklärt, wie im KOD auch Ehrenamtliche einsetzbar sind. „Hauptamtliche als Rumpfteam, die gerade im Sommer zur Hauptsaison der Ordnungsstörungen durch Ehrenamtliche unterstützt werden“, schwebt Weiße dabei vor. -fis-

Der „zufällig in Freiburg geborene Karlsruher“ Günther Klotz wäre am Montag 100 Jahre alt geworden (siehe historischen Beitrag und Bericht über die Kranzniederlegung auf Seite V). Die Stadt würdigt ihren großen Nachkriegs-Oberbürgermeister mit einer Fotoausstellung über Klotz’ Leben und Wirken in der Fächerstadt. Die Schau, die OB Heinz Fenrich am Montag, 21. März, Klotz’ Geburtstag, im Foyer des Rathauses eröffnet hat, ist bis 1. April dort aufgebaut und wandert dann in den Ständehaussaal in der Stadtbibliothek, wo sie bis zum 28. Mai zu sehen ist. Dort gibt es auch ein Begleitprogramm mit Vorträgen. In der Präsentation zeigen Fotos den ungeheuren Ein-

Mit Stars strahlen und Trümmer räumen satz von Günther Klotz für seine Stadt. So ist der Leiter der Aufräum-Arbeitsgemeinschaft Karlsruhe vor einem Trümmerzug in der Innenstadt zu sehen. Der Bauingenieur, der in Karlsruhe studiert hatte, hat mit dieser Arbeitsgemeinschaft dafür gesorgt, dass Karlsruhe bereits 1947 so gut wie trümmerfrei war und der Wiederaufbau beginnen konnte. Stolz zeigt er sich neben Gina Lollobrigida auf dem Rathausbalkon mit Blick auf den Marktplatz (unser Bild). Auf dem Foto nebenan aber geht er mit weltlichen und geistlichen Honoratioren über den Depor-

tiertenfriedhof Gurs, den er soeben eröffnet hat. Ein Bild weiter zeigt sich Klotz als Außenpolitiker und legt zusammen mit seinem Kollegen aus Nancy, Pierre Wéber, den Grundstein für die nach der Partnerstadt benannte Halle am Festplatz. Oder er dreht ein großes Rad und öffnet so den Schieber, damit Gas aus den von ihm initiierten Raffinerien in den Rheinauen zwischen Hagsfeld, Neureut und Eggenstein ins Karlsruher Netz fließen kann. Auf dem Plakat, das auf die Ausstellung hinweist, entsteigt er soeben einem Lufthansa-Flugzeug. OB Fenrich nahm sich Klotz als Vorbild und forderte dazu auf, nicht immer nur zu verharren, sondern auch heute noch zu verändern. -erg-

Vollsperrung am Knoten Ottostraße

Autos online ummelden

Im Rathaus gibt es ein Wahlstudio

Wer in Landtag einzieht

Komplett umgebaut wird der Verkehrsknotenpunkt Ottostraße/Wolfartsweierer Straße ab Montag, 28. März. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 7. Mai. In der ersten Phase werden die Fahrbahnen eingeengt, die Kreuzung bleibt aber in allen Richtungen passierbar. Von Dienstag, 26. April, 6 Uhr, bis Montag, 2. Mai, 6 Uhr, ist die Kreuzung vollständig für den Verkehr gesperrt. Ebenso gesperrt werden in der Osterwoche die Ausfahrten 1 der Südtangente aus Richtung Landau und Wolfartsweier. In dieser Hauptbauphase sind Umleitungen eingerichtet. Für 2. bis 7. Mai sind die Abschlussarbeiten geplant. Dabei ist die Kreuzung wieder in allen Richtungen befahrbar, allerdings mit leichten Behinderungen. Das Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer, den Streckenabschnitt großräumig zu umfahren.

Stadt Karlsruhe ist eine von fünf Pilotbehörden

Die Stadt richtet am Wahlsonntag (27. März) im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz ein Wahlstudio ein. Dort präsentiert das Wahlamt interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf Großleinwand live den Einlauf der Ergebnisse aus den beiden Karlsruher Wahlkreisen. Außerdem sind ab 18 Uhr Fernsehberichte über die Landtagswahl mit allen Hochrechnungen zu sehen. Das Wahlamt rechnet damit, dass erste Zahlen aus einzeln bereits ausgezählten Karlsruher Wahlbezirken gegen 19 Uhr eintreffen. Nach Abschluss der Auszählung verkündet Kreiswahlleiter OB Heinz Fenrich voraussichtlich gegen 21 Uhr das vorläufige amtliche Endergebnis für Karlsruhe. Einlass zum Wahlabend, zu dem auch Kandidatinnen und Kandidaten sowie Vertreter der Parteien erwartet werden, ist um 17.45 Uhr.

Wahllokale am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Fahrzeuge online an-, ab- und ummelden? Das wird bald keine Zukunftsmusik mehr sein, das Umwelt- und Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat kürzlich eine erste Demo-Version für die Zulassung per Internet freigeschaltet. Zu den fünf Pilotbehörden, die in dem Projekt mitarbeiten, zählt auch die Stadt Karlsruhe. Deshalb können Interessierte die Demo-Version ab sofort auf www. karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/bus ausprobieren. So soll festgestellt werden, ob die Nutzer mit der neuen Internet-Zulassung zurechtkommen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, das Verfahren in einem elektronischen Fragebogen anonym zu bewerten. Ziel des Tests und der Befragung ist laut Ministerium, „das Ver-

fahren zu verbessern und an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen“. Nur zur Übergabe der Zulassungspapiere müsse man noch zur Zulassungsstelle. Ab Mitte kommenden Jahres soll dieser „eBürgerdienst“ dann bei den Pilotbehörden in Baden-Württemberg im Echtzeitbetrieb angeboten werden, also im Landkreis Esslingen, Rhein-Neckar-Kreis und Zollernalbkreis sowie in Stuttgart und Karlsruhe. Das Vorhaben ist, informiert das Ministerium weiter, ein Teil eines Projekts, an dem bundesweit insgesamt sechs Regionen teilnehmen und das auf einen Auftrag der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder im Rahmen der eGovernment-Initiative „Aktionsplan Deutschland Online“ zurückgeht. -red-

Elsbeerbäume für besseres Klima

AN DIE SPATEN, FERTIG, LOS: Erste Bürgermeisterin Margret Mergen (Mitte) pflanzte mit Grötzinger Schülerinnen und Schülern sowie Mitgliedern des Gemeinderats fünf Elsbeerbäume vor dem Naturfreundehaus des Malerdorfes. Fotos (3): Fränkle

Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisteten am Montag dieser Woche Jungen und Mädchen der Grötzinger Grundschule. Vor dem Naturfreundehaus auf dem Knittelberg pflanzten sie zusammen mit Erster Bürgermeisterin Margret Mergen und Mitgliedern des Karlsruher Gemeinderats fünf Elsbeerbäume. Der sehr langsam wachsende Laubbaum, dessen vitaminhaltige Früchte bereits der Reformator Martin Luther schätzte, ist Baum des Jahres 2011. Die Pflanzaktion markierte den Auftakt zum „Internationalen Jahr der Wälder“, das die Vereinten Nationen für das Jahr 2011 ausgerufen haben (siehe auch Beitrag auf Seite III). „Der Mensch kann ohne Wald nicht leben“, betonte Professor Robert Mürb, Vorsitzender der Oberrheinischen Waldfreunde. Gleichzeitig plädierte er dafür, sparsam mit noch unverbauten Flächen umzugehen. Denn trotz gewachsenen Umweltbewusstseins würden in BadenWürttemberg noch immer täglich sieben Hektar Boden versiegelt. „Ohne Wald hätten wir eine schlechtere Luft, kein gutes Wasser und die Welt wäre nicht ganz so schön“, warb EB Mergen bei den Schülern im Sinne zukünftiger Generationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Natur. -nil-

In wenigen Tagen fällt die Entscheidung, wer in den 15. Landtag von BadenWürttemberg einzieht. Bei der Landtagswahl am Sonntag, 27. März, sind in der Fächerstadt laut Kreiswahlleiter Oberbürgermeister Heinz Fenrich rund 203 000 Wahlberechtigte aufgerufen (6 500 mehr als 2006) zu entscheiden, wer aus den Karlsruher Wahlkreisen 27 und 28 künftig in Stuttgart vertreten sein wird. Zur Landtagswahl ist Baden-Württemberg in 70 Wahlkreise eingeteilt. Mit dem Wahlkreis 27 Karlsruhe I (Ost) und dem Wahlkreis 28 Karlsruhe II (West) entfallen auf die Fächerstadt zwei davon. Diese wiederum sind in insgesamt 193 Urnenwahlbezirke und 50 Briefwahlbezirke unterteilt. Das Verfahren bei der Wahl zum Landtag von Baden-Württemberg vereinigt die Persönlichkeitswahl (Kandidatur in den Wahlkreisen) mit den Grundsätzen der Verhältniswahl (Berücksichtigung des Stimmerfolgs der Parteien). Jede Wählerin und jeder Wähler hat eine Stimme. Diese eine Stimme wird zweifach gewertet: zum einen wird ermittelt wie viele Sitze einer Partei im Landtag zustehen, zum anderen wird festgestellt, welche Bewerber dieser Partei einen Sitz erhalten. Es kommen nur Bewerberinnen und Bewerber in den Landtag, die sich in einem Wahlkreis zur Wahl stellen. Landeslisten wie bei Bundestagswahlen gibt es nicht.

Briefwähler sollten sich sputen Diejenigen die noch ihre Stimme per Briefwahl abgeben wollen, können nur noch am heutigen Freitag in Bürgerbüros, Ortsverwaltungen und beim Stadtamt Durlach zu den üblichen Dienstzeiten sowie im Briefwahlbüro im Neuen Ständehaus von 8 bis 18 Uhr den Antrag dazu stellen und die Unterlagen abholen. Das Wahlamt empfiehlt, dann auch gleich vor Ort zu wählen und weist darauf hin, dass Wahlbriefe spätestens am Sonntag bis 18 Uhr im Wahlamt, Zähringerstraße 61, sein müssen.

Im Internet Wahlergebnisse Weitere Informationen zur Landtagswahl in Karlsruhe gibt es im Internet unter www.karlsruhe.de auf den Seiten des Wahlamts. Dort können sich Interessierte auch am Sonntag über aktuelle Zwischenergebnisse und später über das vorläufige Endergebnis der Landtagswahl in Karlsruhe auf dem Laufenden halten. Je zehn Bewerbungen um Mandat Für das Direktmandat im Wahlkreis Nr. 27 Karlsruhe I (Ost) bewerben sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten: Manfred Groh (CDU), Johannes Stober (SPD), Dr. Gisela Splett (GRÜNE), Thomas Hock (FDP), Rashid Zubair (BIG), Elwis Capece (DIE LINKE), Rainer Haag (REP), Nelly Rühle (NPD), Heike Rohrer (ödp), Martin Bartsch (PIRATEN). Für das Direktmandat im Wahlkreis Nr. 28 Karlsruhe II bewerben sich ebenfalls zehn Kandidatinnen und Kandidaten: Katrin Schütz (CDU), Regina SchmidtKühner (SPD), Alexander Salomon (GRÜNE), Dr. Ulrike Heiden (FDP), Ertugrul Sahinbas (BIG), Michael Fischer (DIE LINKE), Ursula Holzwarth (REP), Siegfried Gärttner (NPD), Dirk Uehlein (ödp) und Uwe Lancier (PIRATEN). Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das städtische Wahlamt ist für die Herausforderungen gerüstet: 1 900 Wahlhelfer sind ehrenamtlich in den beiden Wahlkreisen im Einsatz. Zum Urnengang sollten die Wahlberechtigten Benachrichtigungskarte und Personalausweis mitbringen. Im Wahllokal erhalten sie zunächst den Stimmzettel und füllen ihn dann in der Wahlkabine aus. Einen Umschlag für den Stimmzettel gibt es dort nicht. Deshalb sollten die Wahlberechtigten, so Wahlamtsleiterin Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig, „ihren Stimmzettel noch in der Wahlkabine so falten, dass ein Außenstehender beim Weg zur Urne und bei der Stimmabgabe nicht erkennen kann, wie gewählt wurde“. -trö-


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StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 12 · 25. März 2011

Bei Radarkontrollen:

Terminkalender

Sicherheit geht vor Infos zu Tempomessungen im Internet In der Tennesseeallee wird die Geschwindigkeit unter anderem überwacht, weil Kinder zur Schule unterwegs sind, das gilt auch für die Kapellenstraße, wobei hier der Aspekt Lärmschutz eine weitere Rolle spielt. In der Ettlinger Straße dient die regelmäßige Radarkontrolle der Verkehrssicherheit und in der Annweilerstraße wird immer mal wieder aufgrund von Anwohnerbeschwerden geblitzt. Wer wissen will, wo und warum die Stadt den Verkehr überwacht, wird seit Anfang der Woche im Internet über das neue Modul „Geschwindigkeitsüberwachung“ der Verkehrsmanagementzentrale fündig. Hier informiert die Stadt, auf welchen Straßenabschnitten regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden. Jeder „Blitzer“ auf dem Stadtplanausschnitt ist mit einer Begründung versehen. Zur „Blitzerübersicht“

ÜBERWACHUNG: Mobile Radarkontrollen sollen das Unfallrisiko vermindern.

kommt man auf www.karlsruhe.de über den Schnellzugriff „Verkehrslage“ und das Stichwort „fließender Verkehr“ (direkt unter http://vmz.karlsruhe.de/entrytba_Blitzer/). „Mit dem neuen Modul wollen wir auch dem Vorwurf der Abzocke begegnen“, erläutert Bürgermeister Wolfram Jäger. Denn zu schnelles Fahren ist immer noch Unfallursache Nummer 1. Mit Aufklärung über die Gründe für eine Geschwindigkeitskontrolle – und Darstellung der Mess­ergebnisse – verbinde die Stadt die Hoffnung, bei Autofahrern auf Verständnis zu stoßen. Auf dieses setzen auch die vielen Anwohner, die sich beim Ordnungs- und Bürgeramt (OA) über Raser beklagen: 30 Prozent der Überwachungen gehen auf Beschwerden von Bürgern, Bürgervereinen, Parteien und anderen Organisationen zurück, informierte Jäger. Jedes Jahr nehme seine Dienststelle bis zu 400 Wünsche nach Kontrollen entgegen, informierte OA-Leiter Dr. Björn Weiße (Online-Formular über www.karlsruhe.de/rathaus/buergerdienste/bus). Wo ein Verkehrsstatistikgerät eine hohe Überschreitungsquote feststellt, werden mobile Messungen durchgeführt. Durchschnittlich insgesamt rund 240 000 Autofahrer werden im Monat mit mobilen Geräten gemessen – fünf bis sechs Prozent davon waren zu schnell unterwegs. Dass „Fuß vom Gas“ das Unfallrisiko drastisch mindert, belegt Dr. Björn Weiße mit einer Studie des Europäischen Verkehrssicherheitsrats: Da­nach steigert eine um einen Stundenkilometer höhere Durchschnittsgeschwindigkeit das Unfallrisiko um drei Prozent – und damit um den Faktor drei. Geschwindigkeitsüberwachung kommt also der Verkehrssicherheit zugute. Beispiel Südtangente: Wo kontrolliert wird, gibt es keine Unfallschwerpunkte, auf Abschnitten ohne eine lückenlose Überwachung ereignen sich dagegen häufig Unfälle. -rie-

Junge Talente bei Altstadtfest

Der Zoo hat ab April länger geöffnet

Bildung vor Ostern

Das „Wölfle“ bietet jetzt Saisonkarte an

Das traditionelle Durlacher Altstadtfest, das am 1. und 2. Juli stattfindet, ermöglicht auch in diesem Jahr jungen Talenten bis 25 Jahren, vor großem Publikum ihr Können zu präsentieren. Bei dem Talentwettbewerb bewertet die Jury aus Durlacher Prominenten in den drei Kategorien Tanz, Musik/Gesang und Band die Auftritte der Nachwuchskünstler. Die Bewerberinnen und Bewerber treten am Samstag, 2. Juli, ab 14 Uhr auf der Bühne vor dem Durlacher Rathaus auf und haben etwa zehn Minuten Zeit, Jury und Zuschauer zu überzeugen. Denn in die Bewertung fließt auch die Reaktion des Publikums ein. Die jeweils drei besten Auftritte einer Kategorie werden mit einem Geldpreis prämiert. Anmeldungen nehmen die Festorganisatoren ab sofort entgegen. Wer in der Sparte Tanz antreten möchte, sendet ein kurzes Video oder Bild von sich an die Organisationsstelle Durlacher Altstadtfest, Pfinztalstraße 33, 76227 Karlsruhe. Wer in der Kategorie Musik/ Gesang oder mit seiner Band auftreten möchte, reicht eine Demo-CD an diese Adresse ein. Die Jury trifft dann eine Vorauswahl. Bewerbungsschluss ist der 4. Juni. Infos: Telefon 133-19 03, E-Mail: uschi.gondorf@durlach.karlsruhe.de. -nil-

Mit längeren Öffnungszeiten und teilweise anderen Fütterungszeiten reagiert der Zoo auf die Umstellung von Winterauf Sommerzeit. Die Kassen Hauptbahnhof und Festplatz öffnen um 9 Uhr, ab 1. Mai ist der Eingang am Hauptbahnhof ab 8 Uhr besetzt. Bis 31. März schließen sie um 17 Uhr, im April um 17.30 Uhr und ab Mai um 18 Uhr. Über die Augartenstraße gelangt man im März von 11 bis 17 Uhr in die Anlage, im April bis 17.30 Uhr, ab Mai bis 18 Uhr. Ab April kann an Sonn- und Feiertagen die Kasse Rosengarten von 10.30 bis 16.30 Uhr genutzt werden, mit Dauerkarte kann diese bei gutem Wetter auch zwischen 14 und 16 Uhr ansteuern. An der Bootsanlegestelle Nord tauchen Pelikane gegen 14 Uhr nach Fischen, das große Fressen der Flusspferde findet um 16.30 Uhr statt. Elefanten können sich täglich gegen 10 und 16 Uhr auf Heu und Leckereien freuen, Menschenaffen werden um 11.30 und 16 Uhr gefüttert. Zu den Pinguinen kommt der Tierpfleger um 15.30 Uhr und geht um 16 Uhr zu See­ löwen und Seehunden. Bei den Eisbären zeigt die Gehegeuhr die Fresszeiten an. Die Raubkatzen können sich um 16 Uhr auf ihre Fleischration stürzen, Montag und Freitag ist jedoch Fasten angesagt.

VWA-Angebot zu Rechtsfragen und Kommunikation

Das Freibad „Wölfle“ in Wolfartsweier bietet jetzt Saisonkarten für dieses Jahr im Vorverkauf an. Und zwar noch bis Ostern Karten mit einem zehnprozentigen Rabatt (Erwachsene 72 Euro, Ermäßigte 45 Euro, Familien 153 Euro). Bei Familienkarten erhalten die Erwerber einen Gutschein, mit dem einer unbegrenzten Kinderanzahl pro Familie der Eintritt möglich ist. Die Karten gibt es in Wolfartsweier (Schlossberg-Apotheke, Wirtshaus zum Schwanen, Blumen Bühler, Bäckerei Nussbaumer), Durlach (Reifen Derbogen), Aue (Pokal Kleiber, Schreibwaren Rothweiler), Hohenwettersbach (Julias Backparadies), Grünwettersbach, Palmbach und Stupferich (jeweils Bäckerei Nussbaumer) oder unter Telefon 49 21 33. Das Bad wird von einem Förderverein betrieben, der im vergangenen Jahr vom Land Baden-Württemberg die Auszeichnung „Vorbildliche Kommunale Bürgeraktion“ erhalten hat. Der Gemeinderat hat für 2011 und 2012 erstmals wieder Mittel für das „Wölfle“ bereit gestellt. Für die am 1. Mai beginnende Badesaison hat der Förderverein des Freibads wieder ein buntes Programm mit Aktionstagen und Spielfesten geplant. Infos im Internet: www.freibad-wolfartsweier.de.  -red-

Liebende Zuwendung Palliativstation feierte fünfjähriges Bestehen „Nicht dem Leben mehr Tage hinzufügen, sondern den Tagen mehr Leben geben“ – darum geht es in der vom früheren ärztlichen Leiter des Klinikums Prof. Dr. Dieter Daub angeregten Palliativstation. Zu Feier ihres fünften Geburtstages waren kürzlich zahlreiche Mitstreiter und Gäste gekommen, um zurück zu blicken, aber auch Visionen zu entwickeln. Bürgermeister Klaus Stapf hatte sich als Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums stolz über die kleine, aber feine Station für unheilbar Kranke mit ihren acht Betten sowie gemütlichen Wohnzimmer samt Küche und Klavier gezeigt. Wichtig sei, so Stapf, ein ganzheitlicher Ansatz mit dem Ziel, die Qualität der letzten Lebenszeit zu erhöhen und sich dabei auch auf das oft „verdrängte Ende vorzubereiten“. Dafür gelte es, Schmer­zen und Beschwerden zu lindern sowie sozialen, psychischen und spirituellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Glücklich zeigten sich Geschäftsführer Prof. Dr. Martin Hansis und Pflegedirektor Josef Hug über die weit über das Übliche hinaus gehende Zusammenarbeit vieler Spezialisten, um Kranken und Sterbenden Sicherheit und Geborgenheit zu geben. Stationsleiterin

Dr. Regine Erhardt ließ bei den Einblicken in ihre Arbeit erkennen, dass jede sinnvolle Anregung umgesetzt werde wie Musik-, Kunst- oder Aromatherapie und freute sich über die Unterstützung eines aktiven Förderkreises. Letzterer ermöglicht Konzerte und Lesungen, Feste oder­ Basare. Zu Erhardts Zu­ kunfts­visionen zählen der Aufbau eines palliativmedizinischen Zentrums mit Akademie und Hospiz und als nächste Schritte die Erweiterung und Verlagerung der Station in einen Bereich mit Zugang ins Grüne und Konsiliardienst. „Was haben wir gelernt?“, fragte bei seinem Festvortrag der international renommierte norwegische Pionier der Palliativmedizin, Professor Dr. Stein Husebø. Er freue sich über die „fantastische Entwicklung“ in Karlsruhe, sah aber in seinem Fach und speziell in Deutschland noch viel Handlungsbedarf. So sei die Versorgung von Krebskranken gut, nicht aber von alten und dementen Menschen. Getragen von liebender Zuwendung bei ganzheitlicher Behandlung müsste der Wille der Kranken und Sterbenden jederzeit respektiert werden und ihnen wieder der „große Tod“ im Kreise der Familie zu Hause ermöglicht werden.  -cal-

GOTISCHER TABERNAKEL: Ausstellungsgestalterin Dr. Katja Förster erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Roth und Bürger­meister Wolfram Jäger (von links) an einem Modell den Weinbrenner-Brunnen auf dem Ludwigsplatz. Fotos (3): Fränkle

Der Krautkopf und das wichtigste Gut Ausstellung „Märkte und ihre Brunnen“ eröffnete im Regierungspräsidium Brunnen an Märkten, das waren die ersten Anfänge einer organisierten Wasserversorgung. Die Ausstellung, die bis 17. April im ersten Obergeschoss des Regierungspräsidiums am Rondellplatz (früheres Landesgewerbeamt) zu sehen ist, zeigt die Entwicklung von Märkten und ihren Brunnen in Karlsruhe auf. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion der Stadtwerke Karlsruhe mit der Europäischen Brunnengesellschaft. Anlass für die Schau ist der Internationale Tag des Wassers, der seit der UN-Umweltkonferenz von Rio jährlich am 22. März begangen wird. Im ersten Teil der Ausstellung zeigt die Europäische Brunnengesellschaft die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs, in dem sie bundesweit dazu aufgefordert hatte,

Besonders groß ist das Fortbildungsangebot der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden in Karlsruhe (VWA) in den vorösterlichen Aprilwochen. Ein Grundlagenseminar zum Kindergeldrecht bietet die VWA vom 6. bis 7. April in ihrem Studienhaus in der Kaiserallee 12 e an. Parallel dazu geht es beim Personalleitertreffen um ausgewählte Probleme aus dem Tarif- und Arbeitsrecht. Die Grundlagen professioneller Kommunikation werden in einem Seminar den Teilnehmern vermittelt, das ebenfalls vom 6. bis 7. April stattfindet. Mit energetischen Nachweisen für Wohngebäude im Neu- und Altbau beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Basis-Workshop am 11. April. Bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sozialämtern geht es am gleichen Tag in einem Grundlagenseminar um Bestattungskosten, Nachlassabwicklung und Kostenersatz durch Erben. „Protokollführung in kommunalen Gremien und Beteiligungsgesellschaften“ lautet ein weiteres Kursangebot am 11. April. Am 12. April beschäftigen sich „Fortgeschrittene“ mit „Variationen der Ertrags-

Brunnen an Märkten auf die Platte zu bannen. Die drei Preisträger aus Hannover, Mannheim und Erlangen erhielten bei der Eröffnung Urkunden und Geldpreise. Aber auch je ein Foto der anderen Teilnehmer ist in der Schau zu sehen. Der Hauptteil der Ausstellung widmet sich Brunnen an Plätzen in Karlsruhe, auf denen Markt abgehalten wird. Denn zu Beginn der organisierten Wasserversorgung standen Brunnen an solchen Plätzen und spendeten Marktbeschickern und Kunden das kostbare Lebensmittel. Zunächst waren diese Brunnen funktional und schmucklos. Als aber Wassernetze entstanden, erhielten die Marktbrunnen zunehmend Denkmalcharakter. Das Plakat zur Ausstellung ziert ein Ausschnitt

wertermittlung unter Berücksichtigung der neuen ImmoWertV“. Erstmals im VWA-Kalender steht das Seminar „Änderungen der Rechtsverordnungen zur LBO und sonstige Entwicklungen im Bauordnungsrecht“ am 12. April, das sich an erfahrene Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen der unteren Baurechtsbehörden sowie Bauverständige richtet. Neue Rechtschreibung und E-MailKnigge sind die Hauptthemen des Seminars „Perfekte Chefentlastung 13“ am 12. April, das sich für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter empfiehlt, die im schriftlichen Kontakt mit Bürgern, anderen Behörden oder der privaten Wirtschaft stehen. Anmeldungen zu den Seminaren sind bei der VWA, Studienhaus, Kaiser­ allee 12 e, 76133 Karlsruhe, unter Fax 985 50-19, sowie über das Internet unter www.vwa-baden.de möglich. Im Internet ist auch das ausführliche Programm zu finden. Auskünfte erteilt zudem das Organisationsteam unter den Telefonnummern 985 50-16 oder -17. Per E-Mail ist die Akademie unter gabriele.reuter@ vwa-baden.de sowie unter edith.schucker@vwa-baden.de zu erreichen.  -fis-

des Ludwigsbrunnens am Marktplatz. Auf der Brüstung des Brunnenbeckens liegt eine Auswahl an Gemüsen. Großherzog Ludwig hatte Friedrich Weinbrenner mit einer Quellwasserleitung von Durlach nach Karlsruhe beauftragt. Titelbild des Begleitbuchs ist der Krautkopfbrunnen auf dem Gutenbergplatz. Im hinteren Teil der Ausstellung dokumentieren die Stadtwerke die Entwicklung der Wasserhygiene und den Aufbau der zentralen Wasservorsorgung ab 1971, als das Wasserwerk Durlacher Wald in Betrieb ging. Besucherinnen und Besucher können über ein Modell einen Einblick in dieses Werk und seinen Wasserturm nehmen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. -erg-

Eine Frühjahrsputzete im Rahmen der „Dreck-weg-Wochen“ führt der Bürgerverein Grünwinkel am morgigen Samstag, 26. März, zusammen mit Vereinen, Kirchengemeinden, Schule und anderen Freiwilligen in Straßen und Grünanlagen des Stadtteils durch. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Zeppelinstraße. Dort endet auch die Aktion um 11 Uhr bei Brezeln und Getränken. Ihren 77. Kruschtlmarkt, den traditionellen Flohmarkt für Jedermann, führt die Arbeitsgemeinschaft Durlacher und Auer Vereine am morgigen Samstag, 26. März, von 8 bis 16 Uhr vor der Karlsburg durch. Ein Gebrauchtfahrradmarkt ist auf Initiative des ADFC Karlsruhe am morgigen Samstag, 26. März, in der Pennsylvaniastraße 2. Von 8 bis 10 Uhr können zunächst Fahrräder zum Verkauf abgegeben werden, danach ist dann der Flohmarkt bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt es unter der Telefonnummer 38 48 94 21. Über ihre Arbeit mit Leprakranken und die Not in Pakistan berichtet Schwester Adelheid Nestele, die 48 Jahre lang im medizinischen Einsatz in Pakistan war, am Samstag, 26. März, um 18 Uhr im Internationalen Begegnungszentrum, Kaiserallee 12 d, bei einer Veranstaltung der Deutsch-Pakistanischen Gesellschaft. Ein Mitsingkonzert in der Evangelischen Stadtkirche Durlach veranstaltet am Sonntag, 27. März, um 17 Uhr das Karlsruher Netzwerk „Sing mit mir!“. Dabei laden Chöre von Schulen und Kindergärten unter Leitung von Johannes Blomenkamp die Besucher zum Mitsingen ein. Ein Konzert im Birkenhof, Im Jagdgrund 21 bis 23, geben Sängerin Sandie Wollasch, Schlagzeuger Tommy Baldu und Gitarrist Matthias Hautsch am Sonntag, 27. März, um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es auf www.birkenhof-karlsruhe.de. Berater der Ehe-, Familien- und Partnerschaftsberatungsstelle diskutieren am Mittwoch, 6. April, im Anschluss an die 19-Uhr-Vorstellung eines Beziehungsfilms in der Schauburg mit Interessierten. Einen John-Denver-Abend veranstaltet die Amerikanische Bibliothek (Kanalweg 52) am Freitag, 8. April. Wenn das Musiker-Duo Andreas Riedinger und Tom Fischer ab 20 Uhr Klassiker wie „Take me home, country roads“, „Leaving on a jet plane“ oder „Annie´s song“ und andere Hits von John Denver spielen, darf kräftig mitgesungen werden. Der Eintritt ist frei.

BADESPASS IM „WÖLFLE“: Das Freibad in Wolfartsweier öffnet am 1. Mai.

Neuer Mikromarkt für Wohnungslose

Präsentation von Spielplatz-Plänen

„Wohnraumakquise durch Kooperation“ mit Privatvermietern ist erfolgreich

Noch in diesem Jahr wird der Spielplatz in der Julius-Bergmann-Straße/Ecke Sudetenstraße im Stadtteil Knielingen aufgewertet und umstrukturiert. Das Gartenbauamt hat dazu erste Ideen entwickelt und auch drei Gestaltungsvarianten entworfen. Diese Vorschläge werden am kommenden Dienstag, 29. März, um 15 Uhr vor Ort vorgestellt. Zur Präsentation sind Kinder und Jugendliche, Anwohner sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Außerdem präsentieren die Planer mögliche Spielgeräte und es besteht Gelegenheit zur anschließenden Diskussion.

Seit einigen Jahren hat sich die Zahl wohnungsloser Menschen in Karlsruhe bei rund 300 Personen eingependelt. Dass sie nicht ansteigt, hat unter anderem mit einem Steuerungselement zu tun, das

2005 eingeführt wurde, jährlich vom Gemeinderat mit 300 000 Euro ausgestattet wurde und große Erfolge verbucht – der Wohnraumakquise. Und das geht so: Die Abteilung Wohnungssicherung der Sozi-

VORHER-NACHHER-EFFEKT bei der Sanierung einer Wohnung in der Klauprechtstraße. Eine Küche wurde zum Badezimmer umfunktioniert.  Fotos: SJB

al- und Jugendbehörde akquiriert leer stehende Etagen oder ganze Gebäude, deren Modernisierung sich privatwirtschaftlich nicht rechnet, und renoviert sie in Kooperation mit dem Eigentümer. Seither seien 722 Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht oder bereits obdachlos waren, in eigene Wohnungen vermittelt worden, war Bürgermeister Martin Lenz bei der Dankeschön-Feier für die Partner am vergangenen Freitag im Haus Solms stolz auf das „Vorzeigeprojekt“, mit dessen Hilfe sich ein neuer „Mikrowohnungsmarkt“ ohne Polarisierung oder Verdrängungswettbewerb entwickelt habe. Bis jetzt sind insgesamt 1,5 Millionen Euro in die Einrichtung geflossen und insgesamt 275 Wohnungen, die sonst ungenutzt leer gestanden hätten, sind wieder um Umlauf. Ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: Die Stadt Karlsruhe zahlt einen Renovierungszuschuss und erhält ein Belegrecht für zehn Jahre. Sie spart sich damit die Kosten der vergleichsweise teureren Unterkünfte in Hotels oder anderen Obdachloseneinrichtungen und setzt auf Nachhaltigkeit. Private Vermieter oder die Volkswohnung hingegen können – nicht nur bei Problemen – auf verlässliche Ansprechpartner in der Behörde bauen, müssen sich nicht mit Mietausfällen herumärgern, wissen ihre Mieterinnen und Mieter sozialpädagogisch betreut.  -maf-

Vandalismus an Rodbergwegbrücke Unbekannte Täter haben in der Fastnachtszeit zahlreiche Glaselemente der Rodbergwegbrücke gewaltsam beschädigt. Die bunten Scheiben der Grötzinger Bahnüberführung muss die Stadt nun zu erheblichen Kosten austauschen. Der Gesamtschaden an der erst im Jahr 2005 in Betrieb genommenen Brücke wird auf rund 70 000 Euro geschätzt. Das Tiefbauamt bittet die Bürger um sachdienliche Hinweise, um den oder die Täter zu ermitteln. Die Belohnung für Angaben, die zu deren Ergreifung führen, beträgt 500 Euro. Hinweise nimmt der Polizeiposten Durlach (Rufnummer 490 70) entgegen.


StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 12 · 25. März 2011 

Folgen für Fukushima KIT hat Arbeitsgruppen gebildet / Infos online Normalerweise gehören Begriffe wie Kernschmelze, Abklingbecken oder Wasserstoffexplosion nicht zu unserem tagtäglichen Wortschatz. Doch seit der Atomkatastrophe in Japan ist das anders. Die ganze Welt bangt und hofft und Fukushima beherrscht die Schlagzeilen. Auch im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fragt man sich, welche Auswirkungen die Wasserstoffexplosionen hatten, wie groß der Zerstörungsgrad der einzelnen Reaktorkomponenten ist oder wie der Störfallablauf berechnet werden kann. Um nun wesentliche Fragen zu den aktuellen Ereignissen in den japanischen Kernkraftwerken beantworten zu können, hat das KIT vergangene Woche sechs Arbeitsgruppen eingerichtet. Denn das Institut hat langjährige Erfahrung bei der experimentellen Untersuchung und Berechnung von schweren Störfällen in kerntechnischen Anlagen. Das KIT tut dies federführend für die Helmholtz-Gemein­schaft, der es angehört, und unter Einbindung des Kompetenzverbundes Kerntech­n ik, einem Netzwerk deutscher Forschungs­ institutionen und Hochschulen. Zum engen Kreis der Arbeitsgruppen ge­hören, wie der KIT-Chief Science Offi­cer, Dr. Joachim Knebel, berichtet, rund 30 KIT-Wissenschaftler. Beteiligt sind unter anderem die Institute für Kern- und Energietechnik, für Neutronenphysik und Reaktortechnik, für

Nukle­are Entsorgung und das KIT-Sicherheitsmanagement. „Wir wollen die beste Kompetenz zusammenbringen“, unterstreicht Knebel und erklärt, dass die Beratungen auch mit anderen Partnern, etwa der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), abgestimmt werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen gehen laut Dr. Knebel unter anderem an die Landesregierung Baden-Württemberg und Ministerien in Berlin. Denn aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen sollen laut KIT auch Rückschlüsse auf deutsche kerntechnische Anlagen gezogen werden. Wie Dr. Knebel berichtet, stehen die Karlsruher Wissenschaftler auch in Kontakt zu japanischen Kollegen und Einrichtungen, etwa dem Betreiber Tepco, der Japan Atomic Energy Agency oder dem Japan Atomic Industrial Forum, das die japanischen Atomunternehmen repräsentiert. „Die japanischen Stellen sind aufgeschlossen für unsere Informationen“, so der Chief Science Officer, allerdings verfüge man hier nur über eine begrenzte Datenlage. „Wir tun unser Bestes, um Ereignisse zu bewerten und vorauszuberechnen“, ergänzt er. So habe man das für Europa ausgelegte Echtzeit-Ent­s cheidungs­ hilfe­sys­­tem Rodos für Japan adaptiert – etwa bezüglich Topographie sowie Wind- und Wetterdaten. Ergebnisse der Arbeitsgruppen sind unter www.kit.edu nach­zulesen. -res-

III

Mitmachen Ehrensache:

Schüler jobbten für Hilfsprojekte Erlös ergab 23 700 Euro Arbeiten für den guten Zweck statt die Schulbank drücken: 1016 Schülerinnen und Schüler aus 52 Schulen in Stadt- und Landkreis Karlsruhe beteiligten sich im Dezember am Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“ und sammelten so über 23 700 Euro für 29 soziale Projekte. Zum internationalen Tag des Ehrenamts stellten die Jugendlichen Unternehmen in der Region ihre Arbeitskraft einen Tag lang zur Verfügung. Den Lohn behielten sie nicht für sich, sondern spendeten das Geld für die gute Sache, für Flutopfer in Pakistan, den Karlsruher Streichelzoo, einen Tafelladen in Bretten oder für Straßenkinder in Brasilien. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, anderen Menschen zu helfen“ sagte Sand­ ra­ Stefani. Die 15-jährige hatte als eine von zahlreichen Botschaftern für die Aktion an ihrer Schule geworben, um möglichst viele ihrer Mitschüler zum Mitmachen zu motivieren. Für ihr Engagement wurde das Botschafterteam des Stadtund Landkreises bereits zum zweiten Mal in Folge vom Kultusministerium BadenWürttemberg ausgezeichnet. Landesweit hatten sich 8 000 Schüler an der Aktion beteiligt. Seit 2005 gibt es „Mitmachen

ERFOLGSGESCHICHTE: Bürgermeister Martin Lenz (Mitte links) und Erster Landesbeamter Knut Bühler gratulierten den Bot­ schaftern­und Beteiligten von „Mitmachen Ehrensache“ zu ihrem tollen Ergebnis und informierten sich über die Hilfsprojekte. Ehrensache“ auch im Stadt- und Landkreis Karlsruhe und wird von den Jugendagenturen, darunter auch der Stadtjugendausschuss, organisiert. Bürgermeister Martin Lenz lobte das „vorbildliche Projekt“, durch das die Schüler auch die Möglichkeit hätten, verschiedene Berufsfelder kennen zu lernen und Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen.

Somit sei „Mitmachen Ehrensache“ auch ein „außerschulisches Bildungsangebot zur Berufsorientierung“, erklärte Lenz. „Nirgendwo sonst in Baden-Württemberg findet diese Aktion so großen Anklang wie im Stadt- und Landkreis Karlsruhe“, hob der Erste Landesbeamte Knut Bühler die landesweit größte Teilnehmerzahl heraus. „Ihr habt Euch mit Köpfchen,

Händen und Herzen für eine gute Sache eingesetzt“, sagte Bühler im Karlsruher Rathaus. Dort stellten das Botschafterteam und Schüler bei der Abschlussveranstaltung die von ihnen unterstützten Hilfsprojekte auf großen Infotafeln vor und präsentierten ihre Arbeit am Aktionstag, an dem 585 Firmen und Ämter Arbeitsplätze bereitgestellt hatten. -nil-

Energie-Gespräch in Gas-Ausstellung

Aus dem Sport lernen

Fortbildungen für Ehrenamtliche

Die Ausstellung im Stadtmuseum über die Karlsruher Gasversorgung begleiten Vorträge und Führungen. Jeweils sonntags um 15 Uhr stehen Führungen auf dem Programm, die nächste am Sonntag, 3. April. Blockheizkraftwerke verschiedener Hersteller präsentiert Wirtschaftsingenieur Holger Ochs von den Stadtwerken am Donnerstag, 14. April, um 18 Uhr. Über Biogas berichtet Dr. Frank Graf vom Engler-Bunte-Institut am Donnerstag, 28. April, ebenfalls um 18 Uhr. Am Donnerstag, 31. März, steht um 19 Uhr die Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zum neuen Stadtmuseum“ an. Nach einer Einführung in die Gas-Ausstellung von Museumsleiter Dr. Peter Pretsch diskutieren Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Karl Roth, KIT-Vizepräsident Dr. Peter Fritz und Bürgermeister Klaus Stapf über „Energie und Klima in der Stadt“. Die Leitung hat Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche. Der Eintritt zu Veranstaltungen und Ausstellung ist frei. Die Schau ist täglich außer montags und mittwochs geöffnet.

Stark im Team / TRK-Workshop bei BG Karlsruhe Worin liegt das Geheimnis des Erfolgs? Was macht eine Basketballmannschaft erfolgreich? Beim Workshop „Business trifft Sport“ trafen sich 30 Teilnehmer aus 20 Unternehmen und Institutionen der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) in der Europahalle mit dem Basketball-Zweitligisten BG Karlsruhe und dem Institut für Sport und Sportwissenschaft des Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), um sich Anregungen zu Teambildung, Teamführung und Teampsychologie vom Basketball-Spielfeld ins Arbeitsumfeld zu holen. „Der Kampf um die besten Köpfe und die besten Teams entscheidet im weltweiten Wettbewerb über die Zukunft von Unternehmen, Forschungseinrichtungen aber auch von Städten und Regionen. Wir spielen im globalen Wettbewerb – nur gemeinsam können wir gewinnen“, so TRKGeschäftsführer Jochen Ehlgötz. Die Business-Mannschaften erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit einem

Im Rahmen seines diesjährigen Fortbildungsprogramms für Ehrenamtliche bietet das Aktivbüro des Amts für Stadtentwicklung auch den Ausbildungsgang „Interkulturelle Kompetenz“ an. Das insgesamt drei Kurse umfassende Angebot richtet sich an Vereine und Initiativen sowie an engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Menschen mit ausländischen Wurzeln für ehrenamtliches Engagement und Mitwirkung gewinnen wollen. Das Fortbildungsprogramm des Aktivbüros beinhaltet darüber hinaus 14 weitere ganztägige Kurse und sechs Vorträge zu Kommunikation und Führung, Organisationsmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zu Finanzen und Recht. Interessierte können das Programm, das am 2. April, mit einem Tagesseminar Rhetorik beginnt, beim Aktivbüro im Rathaus am Marktplatz unter der Telefonnummer 133-12 12 anfordern. Dies ist auch per E-Mail an aktivbuero@afsta.karlsruhe.de möglich. Das Aktivbüro im Internet: www.karlsruhe.de/Stadtentwicklung.

Gaskessel kommt zurück

Kinder auf der Spur der Ostereier

Die Brunnen sprudeln wieder

Stadtmuseum gibt Einblick in die Gasversorgung

Zahlreiche Kinderveranstaltungen der Stadtbibliothek widmen sich im April dem bevorstehenden Osterfest. So zeigt die Durlacher Stadtteilbibliothek in der Karlsburg im Bilderbuchkino am Donnerstag, 14. April, um 15 Uhr „Das Osterküken“ von Géraldine Elschner. Anmelden können Eltern ihre Kinder unter der Telefonnummer 133-42 66. „Bald ist Ostern“ heißt es am selben Tag in der Stadtteilbibliothek Grötzingen (Staigstraße 10). Von 15 bis 16 Uhr wird eine Ostergeschichte erzählt und anschließend gebastelt (Telefon 46 30 19). Eine Storytime auf Englisch gibt es in der Amerikanischen Bibliothek (Kanalweg 52) am Freitag, 15. April, um 16 Uhr für Kinder ab sechs Jahren. Auf dem Programm steht der Hühnerkrimi „Die Spur der Eier“. Nach der Geschichte begeben sich die jungen Besucher auf Ostereiersuche und basteln ein Eier-Memory-Spiel für die Ostertage (Telefon 7 27 52). Weitere Informationen unter www.karlsruhe.de/kultur/bibliotheken/ stadtbibliothek im Internet.  -nil-

Mit Ende des Winters aktiviert das Gartenbauamt wieder die zahlreichen Brunnen­anlagen im Stadtgebiet. Den Anfang machen die Anlagen im Stadtgarten und in der Innenstadt. Abgeschlossen sein wird die Inbetriebnahme aller Brunnenanlagen am 18. April. Während der Wintermonate haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenbauamts vielfältige Arbeiten an der Mechanik und Elektrik der Brunnen ausgeführt. Sie haben Pumpen, Siebe, Düsen, Rohre und Beleuchtungseinrichtungen repa­riert und instand gesetzt. In diesem Zusammenhang appelliert das Gartenbauamt an alle Bürgerinnen und Bürger, die Brunnenbecken und Wasserschalen nicht als Abfallbehälter zu missbrauchen. Denn es ist nur mit viel Mühe und Zeitaufwand möglich, die Brunnen zu reinigen und dafür zu sorgen, dass Gegenstände nicht in die Rohrsysteme gelangen. Schließlich sind Brunnen belebende Elemente im Stadtbild und dienen auch dazu, das Leben in der Stadt angenehm zu gestalten.  -red-

GASANSCHLUSSROHR: Diplom-Ingenieur Hubert Resch (Mitte) erläutert EB Margret Mergen und Geschäftsführer Dr. Karl Roth ein Exponat der Ausstellung.

Vor 20 Jahren abgerissen, kehrt der Gaskessel mit der Aufschrift „Karlsruhe“ in diesen Tagen in die Fächerstadt zurück. Als Luftballon vor dem Prinz-Max-Palais macht er auf die jüngste Ausstellung „Karlsruhe gibt Gas – Vom Stadtgas zum Erdgas“ im Stadtmuseum aufmerksam. In Zusammenarbeit mit dem EnglerBunte-Institut des KIT zeigen die Stadtwerke im Stadtmuseum den Werdegang der Gasversorgung in Karlsruhe. Im Eingangsbereich des Hauses liegen zwei alte, längst gegen moderne ausgetauschte Gasrohre. Im ersten Saal der Ausstellung steht ein eigens angefertigtes Modell des Gaswerks an der Durlacher Allee und demonstriert die Ausmaße der Anlage, die einstmals für die Gasversorgung in Karlsruhe zuständig war. Gasbetriebene Bügeleisen der Karlsruher Firma „Junker & Ruh“ hat Kurator Dr. Arthur Mehlstäubler im Internet ersteigert, auch einen alten Gasherd der Firma hat er von anderswo

her bringen lassen. Daneben stehen Gasherde modernster Bauart, wie sie etwa in der Gastronomie Verwendung finden. Bereits 1846 haben zwei britische Unternehmer auf dem heutigen Gelände der Nottingham-Anlage das erste Karlsruher Gaswerk eröffnet und vor allem die Gebäude rund um den Schlossplatz mit „Leuchtgas“ beliefert. Allerdings konnten sie die skeptischen Karlsruherinnen und Karlsruher nicht von der neuen, leitungsgebundenen Energieart überzeugen und scheiterten, wie weitere private Betreiber. Die Stadt übernahm das Werk daher 1869, wie Erste Bürgermeisterin Margret Mergen bei der Eröffnung berichtete. Bald kam das „Gaswerk Ost“ dazu, das ab 1917 die Stadt alleine versorgte. Im Jahr 1965 haben die Stadtwerke die Eigenproduktion eingestellt und beziehen seither ihr Gas von Lieferanten. Seit 1970 Erdgas, mit dem sie heute insgesamt rund 93 000 Haushalte beliefern. -erg-

SIE SPRUDELN WIEDER: Bis 18. April nimmt das Gartenbauamt nach und nach Karlsruhes Brunnen in Betrieb. Den Anfang macht die Innenstadt. Fotos (4): Fränkle

Ohne Wald geht uns die Puste aus

Am Sonntag ins Pfinzgaumuseum Das „Zupfensemble ’81 KarlsruheDurlach“ spielt am Sonntag, 27. März, um 11 Uhr im Pfinzgaumuseum, Pfinz­talstraße 9. Auf dem Programm des Konzerts stehen Werke von Georg Philipp Telemann, Ludwig van Beethoven und Janis Joplin. Zur Aufführung kommen auch das Mandolinenkonzert von Johann Adolph Hasse mit dem Mandolinen-Solisten Frank Schaber sowie eine Keltische Suite von Bruno Szordikowski. Der Leiter des Ensembles, Roland Ganz, steuert zum Programm drei eigene Werke bei. Das Zupfensemble kommt zum wiederholten Male im Rahmen der Reihe „Konzerte im Pfinzgaumuseum“ in das Durlacher Stadtteilmuseum. Der Eintrittspreis beträgt sechs Euro, ermäßigt fünf Euro. Frei dagegen ist der Eintritt zu der Führung, die am Sonntagnachmittag auf dem Programm des Pfinzgaumuseums steht. Die Kunsthistorikerin Helene Seifert zeigt ab 15 Uhr die Dauer­ausstellung in der Karlsburg.

Mix aus Praxis und Theorie: BG-Headcoach, Algirdas Milonas, erläuterte die Erfolgsfaktoren für eine Profisport-Mannschaft. BG-Geschäftsführer Matthias Dischler stellte die Hintergründe der Arbeit eines Profivereins vor. Dr. Sascha Härtel, Institut für Sport und Sportwissenschaft des KIT, referierte über die Leistungsdiagnostik und die Unterschiede zwischen Gesundheits- und Leistungssport. „Es war mir ein Anliegen aufzuzeigen, dass wir nicht nur als Dienstleister für Profisportler und Vereine wie den KSC oder die BG auftreten, sondern dass wir auch in Firmen mit Leistungsdiagnostik Hilfestellung geben können, damit Beschäftigte gesund und leistungsfähig bleiben.”, so Dr. Sascha Härtel. Eine echte Win-Win-Situation für alle: „Der Workshop ist perfekte Basis für partnerschaftlichen Austausch und nachhaltiges Netzwerk zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Sport“, resümiert Dischler.  -red-

EB Margret Mergen eröffnete „Internationales Jahr der Wälder“ in Karlsruhe

PYRAMIDAL: Pro Sekunde wächst der Karlsruher Wald um 0,001 Kubikmeter. Erste Bürgermeisterin Mergen und Forstdirektor Kienzler zeigen, wie viel Holz das ist.

Die Vereinten Nationen haben 2011 zum Internationalen Jahr des Waldes erklärt. Das „Superwaldjahr für Karlsruhe“ eröffnete in der letzten Woche Erste Bürgermeisterin Margret Mergen im Waldklassenzimmer im Hardtwald. „Immer noch werden jährlich rund 13 Millionen Hektar Wald vernichtet, eine Fläche, die 750-mal so groß ist, wie unser Stadtgebiet. Dabei sind die Wälder der Erde für die globalen Wasser- und Stoffkreisläufe, für das Klima und die Erhaltung der biologischen Vielfalt von elementarer Bedeutung“, begrüßte Margret Mergen die Initiative der Vereinten Nationen und die Beteiligung Deutschlands mit unzähligen Veranstaltungen auf Bundes und Landesebene unter dem Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“. Plakate mit Slogans wie „Ohne Wald geht uns die Puste aus“ oder „Ohne Wald bleibt der Ofen kalt“ zeigen die unverzichtbare Bedeutung des Waldes, wies Mergen daraufhin, dass nur der nachhaltig und verantwortungsbewusst bewirtschaftete Wald den umfassenden Anfor-

derungen der Gesellschaft gerecht werden könne. Die Bewirtschaftung des 4 620 Hektar großen Karlsruher Waldes, was 26 Prozent der Stadtfläche entspricht, stehe fest auf drei Säulen der Nachhaltigkeit. Neben der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit als Erholungsraum, als Grundwasserschutz, Luftreiniger oder geschützter Lebensraum für Pflanzen und Tiere sei auch die ökonomische Nachhaltigkeit nicht zu unterschätzen. So sichere

Führungen im Wald Waldführung Rheinaue (15. April) Waldführung Wildpark (6. Mai) Offenes Waldklassenzimmer (22. Mai) Waldführung Oberwald (3. Juli) Waldtag im Stadtwald (17. Juli) Waldführung Waldstadt (17. September) Waldführung Bergwald (18. September) Weitere Veranstaltungen in Karlsruhe rund um Wald und Holz unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de

der umweltverträgliche Rohstoff Holz der Industrie in Baden-Württemberg einen Jahresumsatz von 31 Milliarden Euro sowie 200 000 Arbeitsplätze in 29 000 Betrieben. In der städtischen Forstabteilung sind 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die bei der Waldarbeit durch Forstunternehmen unterstützt werden. „Dabei schöpfen wir nur den Zuwachs ab“, betonte Ulrich Kienzler, Leiter der Abteilung Forst im Liegenschaftsamt. In die Substanz des Waldes werde keinesfalls eingegriffen. Als Symbol der Nachhaltigkeit hat Peter Winklhofer, Lehrer an der Heinrich-Hübsch-Schule zusammen mit angehenden Holztechnikern im Auftrag der Forstverwaltung 100 Holzpyramiden mit einem Volumen von jeweils 0,001 Kubikmeter gefertigt. Die aus einem 1990 von Sturmorkan „Wiebke“ zu Fall gebrachten Tulpenbaum gefertigten Stücke entsprechen der Holzmenge die in jeder Sekunde in den Karlsruher Wäldern neu wächst. „Die Tagesmenge entspricht etwa der Größe der Pyramide auf dem Marktplatz“, hat Kienzler hochgerechnet.  -fis-


IV 

StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 12 · 25. März 2011

Gleichstellung:

Schnellradwege jetzt ?

Gedanken einbeziehen

Ausbau des 20-Punkte-Programms vorrangig Ob ein Schnellradweg in Karlsruhe sinnvoll ist, wird weiter im Radlerforum diskutiert. Darauf verständigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung unter Leitung von OB Heinz Fenrich. Die GRÜNE-Fraktion hatte beantragt, dass die Verwaltung untersuchen und mit den Nachbargemeinden absprechen solle, wo ein solcher Weg angelegt werden könnte. Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) hatte den Antrag, der eine Idee aus den Niederlanden aufgriff, auch damit begründet, Radstrecken für Pendler im Speckgürtel attraktiv zu machen. Es gebe zudem immer mehr Elektrofahrräder, mit denen, so Honné, auch größere Strecken überwunden werden könnten. Möglichst abgetrennt vom normalen Verkehr sollten Schnellradwege gute Oberflächen haben und möglichst kreuzungsfrei sein. Es gebe schon viele schnelle Routen entgegnete Stadtrat Sven Maier (CDU). Vielleicht sei ein Weg auf einer zweiten Rheinbrücke möglich. Nicht grundsätzlich ablehnend sei die CDU jedoch für

die Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer. „Im Moment keinen Bedarf“ sah SPD-Stadtrat Michael Zeh. Die Verwaltung habe sich in ihrer Antwort die Mühe gemacht, schnelle Wege, wie etwa die Grabener Allee zum Campus Nord aufzulisten. Sinnvoller sei, so Zeh, das 20-Punkte-Programm für den Radverkehr in Karlsruhe auszubauen. Seinen Vorrednern stimmte auch Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP) zu. Kreuzungsfreiheit in der Innenstadt sei utopisch. Als einziges Problem sah er die Bergdörfer. Eine Rheinbrücke für Räder brachte Stadtrat Dr. Eberhard Fischer (KAL) ins Gespräch. Für eine Fachdebatte über Schnellradwege sei die Radkommission das richtige Gremium. Eberhard Fischer: „Ansonsten hat der Ausbau des 20-Punkte-Programms Vorrang“. Das solle man abarbeiten, aber frühzeitig überlegen, wie man danach weiter gehe, erwiderte Honné und zeigte sich mit der Weiterbehandlung des Themas im Radlerforum zufrieden.  -cal-

Kein Beitritt zur Charta

GERADEAUS WEITER bis zur Haid-und-Neu-Straße soll es einmal für die von der Autobahnausfahrt Nord kommenden Autos in Richtung Westen gehen. Unklar ist, wie die 80 Millionen Euro für die „Nordtangente-Ost“ finanziert werden können.

Wertstoffstation ist derzeit geschlossen

Potenziale beim Älterwerden nutzen

Zweigleisig fahren für Hagsfeld

Die Wertstoffstation des städtischen Amtes für Abfallwirtschaft (AfA) an der Durlacher Maybachstraße 10 b ist für die nächsten Wochen geschlossen. Der Grund dafür sind Bauarbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Station. Dazu bewegen sich große Baufahrzeuge auf dem Gelände. Dies könnte zu Gefährdungen der Anlieferer führen. Das AfA bittet deshalb private Anlieferer, ihre Wertstoffe zu anderen Stationen zu bringen. Gewerbliche Anlieferer können ihre Wertstoffe ohnehin nicht in der Maybachstraße abliefern. Adressen und Öffnungszeiten der Wertstoffstationen erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.karlsruhe.de/abfall oder am Telefon unter der Rufnummer 133-10 03. Die vorübergehende Schließung wird voraussichtlich Ende April wieder aufgehoben sein. Die Stadt Karlsruhe bittet um Verständnis für die Maßnahme. Die Schad­ stoff­annahme­stelle an der Maybachstraße ist von der Schließung nicht betroffen, sie bleibt wie gewohnt geöffnet.

Alt werden wollen alle, aber alt sein? Dabei bietet jede Lebensphase Potenziale und Chancen. Allerdings führt die Angst vor dem Älterwerden dazu, dass viele Menschen nicht rechtzeitig die richtigen Weichen stellen. Denn „wie es uns im Alter geht, hat auch viel damit zu tun, wie wir unser Leben in jüngeren Jahren gestalten“, sagt die Professorin für Angewandte Entwicklungspsychologie an der New Yorker Fordham Universität, Dr. Daniela S. Jopp, die am Dienstag, 5. April, um 17 Uhr im Stephansaal in der Ständehausstraße 4 einen Vortrag hält. Unter dem Titel „Meines Glückes Schmied“ erläutert Daniele S. Jopp dabei, wie man Ressourcen und psychologische Stärken beim Älterwerden nutzen kann. Die Entwicklungspsychologin leitet derzeit die zweite Heidelberger Hundertjährigen-Studie. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim städtischen Seniorenbüro in der Markgrafenstraße 14 unter der Telefonnummer 133-50 91.

Förderantrag für Nordtangente-Ost wird beim Regierungspräsidium gestellt

NEUE SICHERUNGSZEICHEN bei den Übergängen am MiRO-Industriegleis machten eine Abstufung der Strecke und das Abschaffen des Pfeifsignals möglich.

Ölzüge ohne Pfiff Bahnübergänge am Raffineriegleis neu gesichert Vor allem das Pfeifen der Züge auf dem Industriegleis zur Mineralölraffinerie Oberrhein (MiRO) in der Nacht wurde in den letzten Jahren immer wieder vom Bürgerverein Knielingen und von vielen Anwohnern beklagt. Bisher mussten die Lokführer an zwei Bahnübergängen aus Sicherheitsgründen zweimal je drei Sekunden ihr Warnsignal geben. Damit ist jetzt endgültig Schluss. In der letzten Woche wurden die Pfeiftafeln, Gebotsschilder für die Lokführer, entfernt, jetzt dürfen die Bahnübergänge in langsamer Fahrt ohne Pfeifsignal passiert werden. Erreicht wurde dies auf verblüffend einfache Art und mit geringem Aufwand. In Gesprächen mit Vertretern von Eisenbahnbundesamt und Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr hatte das städtische Tiefbauamt eine Abstufung des Gleisanschlusses von einer Haupt- zu einer Nebenbahnstrecke erreicht. Mit kleinen Veränderungen wie dem Bau von im Normalfall geschlossenen Halbschranken und dem Fällen einiger Bäume zum Verbessern der Sichtverhältnisse wurden Lösungen gefunden, die das lästige Pfeifen entbehrlich machten. „Der Bürgerverein hat sich diesem Thema bereits seit einigen Jahren angenommen. Große Unterstützung in der Verbesserung der Situation gab es durch das Tiefbauamt der Stadt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgervereins Knielingen. „Der Bürgerverein freut sich mit den Knielinger Bürgern, das es gelungen ist, das beson-

ders im Sommer lästige Pfeifen auf eine elegante und aufwandsarme Methode zu beseitigen“, bedankte sich der Erste Vorsitzende des Bürgervereins, Matthias Fischer, besonders bei „den an diesem Verbesserungsprozess maßgeblich Beteiligten des städtischen Tiefbauamts“.  -fis-

KAL für einen Ideenwettbewerb Für die Durlacher Allee und die benachbarten Gebiete wird die Verwaltung ein städtebauliches Grobkonzept erarbeiten. Dafür hat sich der Gemeinderat auf seiner jüngsten Plenarsitzung ausgesprochen. Mit der Überlegung, einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Stadteingang Ost zu entwickeln, hatte die KAL bereits im September 2009 das Thema per Antrag auf die Tagesordnung gebracht. Damals hatte der Gemeinderat den Antrag mehrheitlich abgelehnt und stattdessen angeregt, einen solchen Wettbewerb zu verschieben. In der Berichterstattung in der letzten Ausgabe über die jüngste Debatte im Gemeinderat konnte irrtümlich der Eindruck entstehen, die KAL habe sich 2009 dafür eingesetzt, vorerst keinen städtebaulichen Ideenwettbewerb durchzuführen.

Eine zweispurige Straße zwischen der Elfmorgenbruchstraße und der Haid-undNeu-Straße soll Hagsfeld möglichst schnell vom Durchgangsverkehr entlasten. Darüber war sich der Gemeinderat einig. Zu den Baukosten von rund 80 Millionen Euro beantragt die Stadt beim Regierungspräsidium Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Bereits im Dezember waren die Planungen für den Ausbau in der Nordtangentenkommission vorgestellt worden. Die Behandlung im Plenum erfolgte nun aufgrund von Anträgen der Fraktionen von SPD und KAL. „Kein neues Bebauungsplanverfahren in Gang setzen“, sprach sich Michael Zeh (SPD) für „eine schnelle, möglichst sparsame Lösung“ aus. Wer eine „große Lösung“ anstrebe, wolle keine schnelle Abhilfe für Hagsfeld. „Detailplanung, schnell um Zuschüsse bemühen, vorfinanzieren“, forderte Dr. Eberhard Fischer (KAL), „ansonsten warten die Hags-

felder noch zehn Jahre“. „Umgekehrt wäre richtig gewesen“, sah Fischer die Probleme auch selbst gemacht, da der Autobahnanschluss Nord hergestellt worden sei, ohne einen Abfluss zu schaffen. „Die CDU steht für die Zweite Rheinbrücke und eine durchgehende Nordtangente, wir müssen auch an die Autofahrer und die Anlieger der Südtangente denken“, sprach sich Thorsten Ehlgötz dafür aus, bestehendes Baurecht zu nutzen und damit auch ein Signal an den Bund zu geben, dass man am Ausbau der gesamten Nordtangente arbeite. „Wir dürfen den Bund nicht aus der Verantwortung lassen“, sah Ehlgötz angesichts der verfügbaren Mittel beim Regierungspräsidium wenig Chancen von dort 52 Millionen Euro für die Nordtangente-Ost zu bekommen. „Selbst wenn wir einen Tunnel unter dem Hardtwald finanziert bekämen, wir würden ihn nicht geschenkt nehmen“ sprach sich Johannes Honné (GRÜNE)

gegen eine Gesamt-Nordtangente aus. „Ein Kilometer Straße für 80 Millionen Euro sind nicht finanzierbar“, riet Honné, die Nordtangente-Ost abzuspecken und selbst wenn es länger dauere, den Bebauungsplan zu ändern. Jürgen Wenzel (FW) erkannte auch Widerstände gegen die Trasse in Hagsfeld und Rintheim. Während FDP-Fraktionschefin Rita Fromm ein „Hornberger Schießen“ befürchtete und „alles bereits vorberaten“ sah, signalisierten Lüppo Cramer (KAL) und Gabriele Luczak-Schwarz (CDU) noch Beratungsbedarf hinsichtlich der Prognosen in den von Stadt und Regierungspräsidium in Auftrag gegebenen Verkehrsgutachten. „Wenn der Bund weiterhin eine große Lösung untersucht, dann sollten wir alles tun, um ihn in der Finanzverantwortung zu belassen. Wir sollten aber jetzt für den Abschnitt Nordtangente-Ost die notwendigen Anträge stellen“, empfahl OB Heinz Fenrich „zweigleisig“ zu fahren.  -fis-

Einsparziele realistisch sehen

Neuberufungen für zwei Gremien

Ausbildungsstätten für Erzieherinnen

Abgelehnt hat das Plenum bei 15 Jastimmen den Antrag der Grünen, eine Konzeption für die energetische Sanierung des städtischen Gebäudebestandes vorzulegen. Die sei notwendig, so Alexander Geiger (GRÜNE), um einen Sanierungsstau zu beheben und das Ziel des Klimaschutzkonzepts nach jährlich zweiprozentiger Reduktion des Endenergieverbrauchs zu erreichen. Man brauche trotz angespannter Haushaltslage Investitionen, um nicht unnötig „Energie als Kosten raus zu hauen“. Kenngrößen für energieeffiziente Nutzung und mittelfristig eine Ver­brauchs­kostenanalyse seien erste Schritte. „Messziele allein tragen nicht zur Erreichung der Klimaschutzziele bei“, entgegnete Gisela Fischer (SPD). Falls teure Maßnahmen nicht realisiert werden könnten, sei nachhaltige Bewirtschaftung öffentlicher Bauten besser. Realistische Umsetzungsmöglichkeiten für die sehr ehrgeizigen Einsparziele im Auge zu behalten, verlangte auch CDU-Fraktionschefin Gabriele Lukzak-Schwarz.-cal-

In zwei Gremien des Gemeinderats hat es personelle Veränderungen gegeben. Dr. Igor Kats scheidet als ordentliches beratendes Mitglied aus dem Jugendhilfeausschuss aus, denn er gehört nicht mehr dem Vorstand der Jüdischen Kultusgemeinde an. Der Gemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung für die restliche Amtszeit Iryna Grinberg als ordentliches beratendes Mitglied berufen und zwar auf Vorschlag der Jüdischen Kultusgemeinde. Denn sie ist in den Vorstand der Kultusgemeinde gewählt worden. Weiter hat der Gemeinderat festgestellt, dass Solange Rosenberg die Jüdische Kultusgemeinde nicht mehr im Schulbeirat vertritt und sie von ihrer Mitgliedschaft in diesem Gremium entbunden. An ihre Stelle im Schulbeirat tritt Channa Acker. Sie wurde von der Kultusgemeinde als neue Vertreterin für den Schulbeirat benannt. Die Mitglieder dieser Gremien werden auf Vorschlag ge­w ählt, deshalb endet die Mitgliedschaft, wenn der Vorschlag aus wichtigem Grunde zurückgenommen wird.  -res-

Die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher hatte die FDPFraktion per Antrag hinterfragt und sich für eine weitere Fachschule für Sozialpädagogik eingesetzt. Der Bedarf an Fachpersonal steige, weil Tageseinrichtungen für Vorschulkinder weiter ausgebaut werden und die Qualität der Einrichtung mit zusätzlichen Erzieher-Stellen in den Gruppen weiter gesteigert werden soll. Der Gemeinderat folgte in der vergangenen Woche der Einschätzung der Verwaltung, die eine weitere Fachschule nicht für erforderlich hielt. Denn die konfessionellen Fachschulen hätten ihre Kapazitäten an Schulplätzen bereits erhöht. Hinzu komme das neue Angebot der privaten Fachschule der Deutschen AngestelltenAkademie. Und im Herbst beginne die Carlo-Schmid-Schule des Internationalen Bundes mit der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern. Außerdem sei auch der Studiengang der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe „Bachelor of Arts – Sprache und Bewegung“ zu nennen.-rie-

Mit dem Vorschlag von OB Heinz Fenrich, die Gedanken der Europäischen Gleichstellungs-Charta in die gerade in Arbeit befindliche „Dienstanweisung zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Stadtverwaltung“ einfließen zu lassen und dann im Personalausschuss vorzustellen, war der Gemeinderat einverstanden. Die Grünen hatten die Unterzeichnung der Charta durch die Stadt beantragt. Anne Segor (GRÜNE) forderte weitere Fortschritte in der Gleichstellung. Nach einem Gutachten der Bundesregierung schränkten Geschlechterstereotype nach wie vor individuelle Lebensentwürfe ein und es fehle an einem positiven Leitbild. Durch die Charta bekomme die Dienstanweisung eine neue Qualität. Man könne aus dem umfangreichen Werk auch einzelne Ziele heraus nehmen, entgegnete sie dem Argument der Verwaltung, der Arbeitsaufwand nach Unterzeichnung der Charta sei zu groß. So hatte auch Karin Wiedemann (CDU) argumentiert. Man müsse vor Ort andere Probleme lösen als sich mit einem so umfangreichen Werk auseinanderzusetzen. Die Umsetzung sei zu leisten und die Charta liefere viele neue Impulse erwiderte Yvette Melchien (SPD). In Stuttgart sei das ja auch möglich. Zu fragen sei nach Erfolgen in anderen Großstädten. Rita Fromm (FDP) erinnerte daran, dass die Gleichstellung immer noch erkämpft werden müsse. Was gegenwärtig erreicht sei, solle in einem Zwischenbericht dargelegt werden. Die Dienstanweisung sei der erste Schritt. Margot Döring (KAL) wollte auch einen Schritt nach dem anderen gehen. Die Stadt tue bereits viel, allerdings sei es ein Geburtsfehler, dass die Zuständigkeit für die Gleichstellung auf verschiedene Ämter verteilt sei. Für die Linke verteidigte Niko Fostiropoulos Quotenregelungen. Im Übrigen „wird die EU uns wieder zwingen, nach vorn zu denken“. Seine Kollegin Sabine Zürn stimmte der Unterzeichnung der Charta zu und betonte, dass es wichtig sei, über den Tellerrand hinaus zu schauen. „Ein Aktionsplan in Einzelschritten“ konkretisierte Segor das Anliegen der Grünen. Eine Vorstellung der Charta im Ausschuss verlangte Doris Baitinger (SPD).  -cal-

AUSBILDUNG: Die PH bietet einen Studien­gang „Sprache und Bewegung“.

Fragen und Antworten aus dem Gemeinderat Für notwendig und sinnvoll hält das Bürgermeisteramt die Zahlung des städtischen Investitionsanteils von 1,3 Millionen Euro in 13 gleichen Jahresraten an den Baden-Airpark. Dies erfuhr die GrüneFraktion auf eine Anfrage zur jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Der BadenAir­park, so die Verwaltung, leiste als Jobmotor einen wichtigen Beitrag zur Daseins­ vorsorge. So sei die Gesamtzahl der Arbeitsplätze in den vergangenen acht Jahren von 1186 auf 2 078 angewachsen. ★★★ Warum die Südtangente zwischen den Jahren trotz starker Schneefälle nicht geräumt worden sei, wollte die SPD wissen. Ursache, teilte das Bürgermeisteramt mit, seien die zum Teil lang anhaltenden Schneefälle bei tiefen Temperaturen und Salzknappheit gewesen. Der Maschinenpark entspreche dem aktuellen Standard für Winterdienstfahrzeuge, so die Verwaltung weiter. Nur Kommunen mit extrem großem Salzlager hätten der ungewöhnlichen Witterung trotzen können. ★★★ Auch danach, welche Schritte die Stadt plant, um behinderten Kindern den Zugang zu Regelschulen zu ermöglichen, fragte die SPD. Laut Bürgermeisteramt gibt es eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe „Inklusion“, die unter Einbeziehung aller Beteiligten eine Position für die Stadt Karlsruhe erarbeitet. Außerdem soll mit den Eltern betroffener Kinder ein Beteiligungsprozess durchgeführt wer­den, und in Kontakt mit dem Staatlichen Schulamt stehe die Verwaltung auch.

Gespräche über den Weiterbestand des European Institute for Energy Research (EIFER) in Karlsruhe hat es laut Bürgermeisteramt im Januar 2011 zwischen OB Heinz Fenrich und Erster Bürgermeisterin Margret Mergen mit Électricité de France (EDF) in Paris gegeben. Die Partner seien sich einig gewesen, dass EIFER weiterhin die Kompetenzen von Karlsruhe im Energiebereich nutzen sollte. Sich für EIFER in Karlsruhe per Anfrage stark gemacht hatte sich Tom Høyem (FDP), der auch erfuhr, dass der bestehende Kontakt und weitere Anknüpfungspunkte zu EIFER über einen zeitnahen Gesprächstermin unter Leitung von EB Margret Mergen ausgelotet werden sollen. ★★★ Der Wasserturm in der Südstadt-Ost ist diesen Monat an einen Privatmann verkauft worden. Dieser beabsichtigt, den Turm im Frühjahr einzurüsten, ihn zu reinigen und die Oberfläche mit einem vom Denkmalschutz zugelassenen Mittel zu imprägnieren. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. Nachgefragt hatte Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK). ★★★ Nach Maßnahmen zur Bekämpfung von Spielsucht und der Ausbreitung von Spielhallen hatten sich die Freien Wähler erkundigt. Das Bürgermeisteramt teilte zunächst mit, dass in Karlsruhe derzeit 68 Spielhallen betrieben werden. Eine Anhebung des Steuersatzes auf 25 Prozent werde jedoch wahrscheinlich vor den Verwaltungsgerichten nicht standhalten. Aus personellen Gründen habe die Stadt

bislang auf regelmäßige Kontrollen in Sachen Jugendschutz verzichtet, dies werde sich aber mit der Einführung des Kommunalen Ordnungsdiensts ändern. Auch Die Linke fragte zum Thema Glücksspiel­ automaten nach und erfuhr, dass nach der Spielverordnung Geldspielgeräte nicht in Tankstellen, anderen Ladengeschäften, Eisdielen, Schwimm­bädern und sonstigen

Orten aufgestellt werden dürfen, die vorwiegend von Kindern und Jugendlichen besucht werden. Ein totales Verbot – also auch in Schank- und Speisewirtschaften, Beherbergungsbetrieben und Spielhallen – berge die Gefahr, dass ein illegaler Markt entsteht, so die Verwaltung. Sie erarbeite derzeit ein „Spielhallen-Konzept“ für das Stadtgebiet. -res-

SOLL IM FRÜHJAHR IMPRÄGNIERT WERDEN: Der Wasserturm in der Südstadt-Ost ist von einem Privatmann gekauft worden.  Fotos (4): Fränkle


STADTKULTUR

StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 12 · 25. März 2011

Designierter Generalintendant verspricht neue Akzente:

Heldentage im Staatstheater Peter Spuhler: Großer Nachholbedarf für Kinder- und Jugendtheater

Stadt gedachte OB Günther Klotz

Günther Klotz wäre am Montag 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass haben Oberbürgermeister Heinz Fenrich und Günther Klotz’ Partei, die SPD, am Ehrengrab des großen Karlsruher Nachkriegs-OB Kränze niedergelegt (unser Foto) und des Gestalters von Karlsruhe still gedacht. Die Reden zu Ehren Günther Klotz’ waren dann eine halbe Stunde später bei der Eröffnung einer Ausstellung über die Arbeit von Günther Klotz im Rathausfoyer zu hören. Der Bauingenieur Günther Klotz war zu-

nächst erfolgreich mit der Schutträumung in der zerstörten Stadt Karlsruhe beschäftigt, die zu seiner zweiten Heimat geworden war. Von 1952 bis 1970 stand Klotz dann an der Spitze des Karlsruher Rathauses. Aus Enttäuschung darüber, keine zweite Bundesgartenschau in die Fächerstadt holen zu können, trat er nicht mehr zur Wiederwahl an. Die Stadt ernannte ihn darauf hin zum Ehrenbürger. Diese Würde konnte Klotz nicht lange genießen, er starb 1972. -erg-/Foto: Fränkle

Schwarze T-Shirts, darauf in neuem Corporate Design ein weißer Schriftzug „Badisches Staatstheater“: Peter Spuhler, designierter Generalintendant der Staatsbühne und seine Mannschaft, stellten im einheitlichen Arbeitslook ihren Spielplan für die Saison 2011/2012 vor. „Wir sind ein Team“, signalisierte der vom Heidelberger Theater kommende „Neue“ in Karlsruhe. Das hatten Intendanten vor ihm auch für sich in Anspruch genommen. Spuhler will mit seinem nur zum Teil neu besetzten Ensemble und seinen Abteilungsleitern im Badischen Staatstheater (BST) neue Akzente setzen. Dass die vom amtierenden Generalintendanten Achim Thorwald eben erst formulierten Begriffe „Opernhaus“ und „Schauspielhaus“ wieder verschwinden und die Besucher künftig wieder im „Großen Haus“ und „Kleinen Haus“ Platz nehmen, mag als Wortkosmetik daherkommen, soll aber unterstreichen, dass an jedem Ort jede Sparte gespielt wird. Großen Nachholbedarf sieht Spuhler für den Jugendbereich. Theater beginne „von Anfang an“, sagte der 45-Jährige und kündigte als vierte Sparten das „Junge Staatstheater“ an. Diese Initiative sei von vielen seit langem erwartet worden. Zu dieser neuen Positionierung sollen Musik, Ballett und Schauspiel, also alle Sparten, beitragen. Dies, so Spuhler, sei kein kleiner Schritt, da die Gründung aus den vorhandenen Ressourcen erfolgen müsse. Ulrike Stöck ist die dafür verantwortliche Direktorin und soll ihre Ideen und das Ensemble in einem späteren Gespräch der Öffentlichkeit vorstellen. Leitschnur für das Vorhaben soll ein in Mann-

PETER SPUHLER: Designierter Generalintendant am Badischen Staatstheater. heim und Oldenburg erprobtes Modell sein, das Kinder und Jugendliche mit mindestens einem Theaterbesuch pro Jahr an das Theater heranführen will. Peter Spuhler verglich seinen Spielplan mit einer Speisekarte. Das Menü ist gerichtet, aber noch esse man nicht davon. Um seine Speisefolge dem Publikum schmackhaft zu machen, wählte der künftige BST-Chef für die Plangestaltung seiner fünfjährige Arbeit das Leitmotiv „Du mußt dein Leben ändern“, einen Satz, den der Philosoph Peter Sloterdijk einem Rilke-Gedicht entnommen und als Titel für sein Buch gewählt hat. Das Theater müsse ein Ort des intensiven Denkens und Vorausdenkens anderer Lebensweisen sein. Während im Hintergrund Bilder des Stummfilms „Die Hermannschlacht“

an der Wand flimmerten, sprach Spuhler vom Thema „Helden“, das die kommende Theatersaison als große Linie prägen soll. Schauspieldirektor Jan Linders will Heroen aus großen, jedoch wenig bekannten Klassikern, und aus aktuellen Stücken auf die Bühne bringen. So werden Kleists „Hermannsschlacht“ oder Tennessee Williams’ Südstaatendrama „Orpheus steigt herab“ gezeigt. In die Oper halten „Les Troyens“ Einzug, die 1890 am Karlsruher Hoftheater uraufgeführt wurden. Das Ballett steuert mit „Siegfried“ und Momo“ ebenfalls zwei Uraufführungen bei. Produziert werden soll ohne Hausregisseure. Spuhler will „vielfache Handschriften“ und für jeden Stoff den passenden Regisseur. Weit in die Historie des KSC muss auch Schauspieldirektor Linders herab steigen: „Ich plane etwas über die „Helden’ des KSC.“ Mit Bernd Feuchtner ist künftig wieder die Position des Chefdramaturgen besetzt. Laut Feuchtner leide das Theater an „Unterforderung“. Das Publikum wolle gefordert werden, es wolle wissen, warum Stücke gespielt und warum sie so und nicht anders inszeniert würden. Wager zum Beispiel habe sich in Karlsruhe sehr wohl gefühlt. Der Komponist werde weiter berücksichtigt – auch die französische Oper, Kinderopern und jährlich eine politische Oper, die Spuhler aber nicht als tagespolitischen Stoff verstanden wissen wollte. Apropos Helden: Ähnlich wie Robin Hood im Kampf um Gerechtigkeit will der neue Generalintendant mittelfristig auch bei der Preisgestaltung verfahren. Für die billigen Plätze bleibt der Eintritt stabil, teure werden etwas teurer. -Lä-

V

„Sprühender Ideenfinder“ Nach der jährlichen Verwaltungsratssitzung des Badischen Staatstheaters gaben sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Kunst mit Medienvertretern die Klinke in die Hand. Das Interesse galt dem designierten Generalintendanten Peter Spuhler, seiner Mannschaft, dem kommenden Spielplan und der künftigen Ausrichtung des Theaters. Spuhler hatte bei der Spielplanpräsentation Unterstützung von „dritter Seite“ in Aussicht gestellt. Insbesondere für das Projekt Kinder- und Jugendtheater kündigte er an, Banken mit ins Boot zu holen. Auch mit den Abo-Zahlen soll es aufwärts gehen. In Tübingen und Heidelberg sei dies gelungen, jetzt wolle er auch in Karlsruhe Erfolg haben. Peter Frankenberg, Baden-Württembergs Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sah einem „neuen Aufbruch in Karlsruhe“ mit großem Interesse entgegen und zeigt sich von einem „sehr innovativen“ Spielplan überzeugt. Das städtische Verwaltungsratsmitglied OB Heinz Fenrich sprach von einem Auftritt der Staatsbühne, auf den man mit Spannung gewartet habe. Peter Spuhler habe sich bestens auf die Fächerstadt vorbereitet und in Karlsruhe als „sprühender Ideenfinder“ große Zustimmung erfahren. Mit dem Generationswechsel am Staatstheater fände er großen Anklang. Das Stadtoberhaupt hob die Öffnung des Theaters für junge Menschen und Karlsruher Schulen hervor. Für Generalmusikdirektor Justin Brown heißt „Tradition“ auch „Neuentdecken“. Brown versprach jedes Jahr eine neue Wagner-Inszenierung. -Lä-

Resilienz nächstes Blickkontakt-Thema

Großer Flohmarkt auf dem Messplatz

Jetzt inne halten und nachdenken

„Eheverbrechen“ in der „marotte“

„Resilienz – die Kunst, sich aus den Ruinen zu erheben“ ist die nächste Veranstaltung der Kontaktstelle Frau und Beruf überschrieben, die im Rahmen der Reihe Blickkontakt am Samstag, 2. April, um 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus stattfindet. Dabei erläutert die Psychotherapeutin Carmen Reuter welche wichtige Ressource dahinter steht, dass es Mensch gelingt, sich aus noch so schwierigen Lagen wieder aufzurichten. Der Eintritt kostet zwei Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm zur Reihe Blickkontakt gibt es im Internet unter www.frauundberuf-karlsruhe.de.

Anfang April startet das Marktamt die Saison der Großflohmärkte auf dem Messplatz. Das Areal an der Durlacher Allee verwandelt sich am Samstag, 9. April, in einen bunten Tummelplatz für Feilscher und Trödler. Von 8 bis 16 Uhr warten dann neben Sammlerstücken und ausrangierten Möbeln auch Bücher, Schallplatten oder Secondhand-Kleidung auf neue Besitzer. Diejenigen, die beim Flohmarkt etwas „unters Volk“ bringen wollen, können sich bei der Veranstaltungsagentur Timke unter der Telefonnummer 0 71 47/ 133 99 informieren und im Internet unter www.timke-flohmarkt.de anmelden.

Konferenz statt Festival „Frauenperspektiven“ / Gemeinderat entscheidet

Da sind ein Mann, eine Frau und 15 Jahre Ehe. Was nun? Eric-Emmanuel Schmitt hat „Kleine Eheverbrechen“ als kluges, abgründiges Spiel mit der Wahrheit konstruiert. In der „marotte“ zeigt das Basler Marionettentheater die Hommage an die Liebe am 2. April um 20 Uhr. Es ist die Geschichte von Netzen, Fallstricken und viele kleinen Lügen, die sich zwischen Liebe und Wahrheit geschlichen haben. Von einer Ehe, der die Liebe verloren gegangen ist. Die vielleicht aber wieder gefunden werden kann, weil einer der Partner durch seinen Gedächtnisverlust noch einmal ganz von vorn beginnen muss.

Literaten kamen gerne ins Rössle Zu Beginn der Wolfartsweierer 750-Jahr-Feierlichkeiten liest Jakobustheater-Schauspielerin Helga Kreiner aus Werken von Hebel, Vierordt, Scheffel, Heller und Eggarter. Sie kommt dazu am Mittwoch, 30. März, um 19.30 Uhr in die Begegnungsstätte, Rathausstraße 2. Wolfartsweier war einst beliebter Ausflugsort für die Literaten. Sie trafen sich im von Kastanien bestandenen Garten des vormaligen Gasthauses Rössle an der Steinkreuzstraße.

Karibisches Flair im Weiherhofbad Das Flair einer tropischen Sommernacht herrscht am Freitag, 8. April, im Durlacher Weiherhofbad. Von 20 bis 0.30 Uhr erwarten Besucherinnen und Besucher in der Sauna verschiedene entspannende Aufgüsse, darunter ein Hula-Hula-Überraschungsaufguss, sowie exotische Fruchtspieße und Cocktails. Bis Mitternacht darf im stimmungsvoll beleuchteten Becken geschwommen werden, ab 22 Uhr auch textilfrei. Die „Sauna bei Nacht“ kostet elf Euro. Karten gibt es im Vorverkauf im Weiherhofbad und an der Abendkasse. Weitere Infos sind im Internet unter www.ka-baeder.de zu finden.

DAS PROGRAMM stellten BM Wolfram Jäger und Dr. Susanne Asche vor. „Wir wollen auf höchstem Niveau mit Frauen und Männern diskutieren und nachdenken“ versprach Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche kürzlich Vertreterinnen der Medien im ZKM. Dort findet vom 15. bis 17. April statt des Festivals die Konferenz „Frauen Per spektiven Wechsel. 20 Jahre Frauenkulturfestival ... und in Zukunft?“ statt. Die Erkenntnisse

und Meinungen dieser Debatten fließen, so Bürgermeister Wolfram Jäger, am 6. Mai in eine abschließende öffentliche Diskussionsrunde ein. Deren Ergebnisse sollen dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung übergeben werden. Einig waren sich alle, einmal inne zu halten. Zu fragen sei nach der „Bedeutung von Frauenkulturfestivals aus westeuropäischer Perspektive sowie dem Stellenwert von feministischen Positionen in den verschiedenen kulturellen Sparten, den Medien, im Recht und in der Politik“, konkretisierte Susanne Asche. Wie weit sind die Frauen in den letzten 20 Jahren gekommen? Prägen inzwischen beide Geschlechter die Szenen oder gibt es Verbesserungsbedarf, wie etwa die neu entflammte Debatte über Frauenquoten nahe legt? So sei Deutschland in einem vom Weltwirtschaftsforum in Auftrag gegebenen Ranking zu Frauen in Führungspositionen auf den 13. Platz zurück gefallen, informierte Wolfram Jäger. Am Festivalwochenende treffen daher Frauen verschiedener Generationen und Herkunft aufeinander. Dazu zählt beispielsweise Ute Gerhard als eine der Mütter der Frauengeschichtsschreibung mit dem Vortrag „Im Wechselschritt zur Emanzipation? Über 100 Jahre Frauenbewegung“. Helke Sander, eine der Begründerinnen der neuen Frauenbewe-

gung und feministischen Filmschaffens zieht ein „Resümee nach 40 Jahren Frauenbewegung“. Zum Podium „Junge Frauen in Bewegung – Mädchenmannschaft, Missy Magazine & Blogkultur“ kommen Sonja Eismann aus Wien, Müjde Karaca-Tog˘mus¸, ZKM, Solveig Klassen, Köln, und Stephanie Müller, München. Dorther stammt auch die Moderatorin und Mitautorin des Buches „Wir Alphamädchen“ Barbara Streidl vom Webblog maedchenmannschaft. Ihre Werke aus der Schreibwerkstatt von Jagoda Marinic, Heidelberg, stellen junge Mädchen vor. Weitere Podien befassen sich mit Feminismus in Kultur, Recht und Politik, Gleichstellung, sowie Visionen bevor es in der abschließenden Podiumsdiskussion am 17. April um das Thema „Frauenkulturfestival! ... und in Zukunft?“ geht. Dazwischen gibt es klassische und elektronische Musik, Performancekunst, Filme und Ausstellungen. Im Rahmenprogramm stellt Camille Morineau ihre Schau „elles@centrepompidou“ vor (14. April, CCFA, Kaiserstraße160), zeigt das GEDOK-Künstlerinnenforum die Schau „FRAUENzimmer“ (ab 17. April in der Markgrafenstraße 14) und läuft in der Kinemathek, Kaiserpassage 6, am 17. April das Filmprogramm Madeleine Bernstorff. Das Programm im Internet: www. karlsruhe.de/frauenperspektiven. -cal-

„Letzter Großherzog“

Starparade unter dem „Regenbogen“

Nachkriegs-OB Günther Klotz wäre 100 Jahre alt

Bunte Gala in der Schwarzwaldhalle: Zum 14. Mal Radio Regenborgen Award

Er nannte sich selbst einen in Freiburg geborenen Karlsruher, der am 21. März 1911 in Freiburg geborene und am 7. April 1972 in Karlsruhe gestorbene OB Günther Klotz. Als 20-jähriger kam er zum Studium am Badischen Staatstechnikum nach Karlsruhe und arbeitete 1935 – 1939 als Bauinspektor bei der Stadt. Aus sozialdemokratischer Familie stammend, entzog er sich dem Eintritt in die NSDAP durch den Wechsel zur Baufirma Jordan. Bis 1942 wirkte er in der Filiale in Linz und bis Kriegsende im Auftrag der Organisation Todt in Frankreich und Italien beim Bau von Straßen und Flugplätzen. Nach

GÜNTHER KLOTZ

Bild: Stadtarchiv

seiner Rückkehr 1945 organisierte er in Karlsruhe die rasche Schutträumung, so dass die Stadt früher als andere für den Wiederaufbau bereit war. Mit Tatkraft und Entschlussfreude übernahm er 1952 diese Aufgabe nach der Gemeinderatstätigkeit für die SPD (1948 – 1952) als Oberbürgermeister. Die Leistungen bei Wiederaufbau und Ausbau in seiner Ära prägen bis heute das Erscheinungsbild Karlsruhes. Die Berechtigung seines Spitznamens „Bau-Klotz“ belegen die Großprojekte seiner Amtszeit wie der Bau von 53 000 Wohnungen in Neubaugebieten am Stadtrand oder in Trabantensiedlungen wie der Waldstadt, Schlossplatzunterführung und – heute kritisch beurteilt – Ausbau der Kriegsstraße, Kauf und Ausbau der Albtalbahn, Grundlage des SBahnsystems; Bundesgartenschau 1967 als Höhepunkt, bei der Klotz in- und ausländischen Gästen die Stadt präsentierte. In Karlsruhe war Klotz ob seiner Volkstümlichkeit sehr beliebt. Im Gemeinderat schätzte man seine Schlagfertigkeit und seinen versöhnlichen Humor. Als aufrechter Demokrat pflegte Klotz dennoch einen durch Autorität geprägten Führungsstil, man nannte ihn auch den „letzten badischen Großherzog“. Als der Gemeinderat 1968 die Ausrichtung einer zweiten Bundesgartenschau ablehnte und sich im Gemeinderat Widerstand gegen seinen Führungsstil regte, beschloss er, 1970 nicht zur OB-Wahl anzutreten. Klotz erhielt zahlreiche Ehrungen wie Bundesverdienstkreuz und Ehrenbürgerwürde Karlsruhes. Er gehörte zur Generation der führenden Männer die mutig den Wiederaufbau maßgeblich gestalteten. -mk-

Heute Abend (25. März) wird vor der Schwarzwaldhalle wieder ein 70 Meter langer roter Teppich ausgerollt. Rund 1 800 Gäste werden in Smoking und festlicher Abendgarderobe aus der Tiefgarage des Festplatzes kommen, aus Taxen und gewienerten Limousinen steigen, um als Hauptakteure oder Zuschauer die 14. Verleihung des Medienpreises aus Baden-Württemberg mitzuerleben. Insgesamt elf Preisträger bekommen aus den Händen prominenter Laudatoren den Radio Regenbogen Award ausgehändigt: Allesamt Stars, Sternchen und Persönlichkeiten, die sich 2010 im Musikgeschäft, Entertainment, in Medien oder Gesellschaft hervorgetan und sich für die Trophäe qualifiziert haben. BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken (Charity 2010), The Scorpions (Lifetime Rock), Modemacher Wolfgang Joop (Medienmann) und Ulrich Gebhard, der erstmals den Preis „Der Held von nebenan“ erhält, kommen unter anderen auf die Bühne der festlich herausgeputzten Schwarzwaldhalle. Dort soll die jährlich stattfindende Medienpreisverleihung des Radiosenders auch bleiben. „Ich bin ein großer Freund dieser Halle“, gestand Eventleiter Andreas Ksionsek im Ettlinger „Erbprinz“ vor Journalisten. Mit den damaligen BambiVerleihungen stehe sie für ein Stück deutscher Geschichte des Showbusiness. Die Akustik der Schwarzwaldhalle habe man längst im Griff, so dass sie im Herzen der Stadt mit der angedockten Gartenhalle bestens geeignet sei für das größte gesellschaftliche Ereignis in der Fächerstadt. An Gourmetinseln in der benachbarten Gartenhalle verwöhnt Sternekoch Alfons

Schubeck das Publikum vor der Preisverleihung. Frau und Mann haben in der Beauty-Lounge Gelegenheit zum letzten Schliff für ein perfektes Styling. Wenn die Medienpreisverleihung zu Ende ist, treffen sich Gäste, Preisträger und Laudatoren in beiden Hallen zur großen After-

showparty. Übrigens: Wer keines der 290 Euro teueren Tickets in der Jackettoder Handtasche hat, kann die Veranstaltung auf dem Festplatz ab 20 Uhr live auf einer Videoleinwand miterleben. Im Internet läuft die Verleihung per Livestream unter www.regenbogen.de. -Lä-

FEIERN UND SPENDEN: Vom Eintrittspreis in die Festarena in der Schwarzwaldhalle zahlt jeder Besucher 40 Euro für bedürftige Kinder. Fotos (2): Fränkle

HOMMAGE AN DIE LIEBE: Basler Marionettentheater ist Gast in der „marotte“.

KULTURKOMPAKT Die Sparkasse am Europaplatz zeigt bis 15. April im Kundenzentrum Werke von Künstlern, die am 34. Kunstpreis des Kreditinstitutes teilgenommen haben. Im Jakobus-Theater in der Fabrik hat am heutigen Freitag, 25. März, um 20.15 Uhr Ingrid Lausunds Komödie „Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner“ Premiere. In dem Stück probt eine Gruppe Engagierter für eine Benefizveranstaltung, die Spenden für ein Schulprojekt in Afrika einbringen soll. Die Prominenten sagen aber ab, nun müssen die fünf Organisatoren selbst die Gäste unterhalten und zum Spenden motivieren. Die Produktion, mit der das Jakobus-Theater unter anderem ein Schulprojekt in Burundi betreut, ist auch am 26. und 30. März zu sehen und steht bis zum 27. Mai auf dem Spielplan. In der Sonntagmorgen-Reihe des Badischen Staatstheaters „Jazz & Literatur“ liest am 27. März um 11 Uhr Michael Rademacher „Der törichte Karpfen“ und andere Erzählungen von Isaac B. Singer. Georg Baselitz ist Thema eines Rundganges am 27. März um 15 Uhr in der Städtischen Galerie. Die Kinderwerkstadt ist von 15 bis 16.30 Uhr geöffnet. Am 31. März um 12.15 Uhr steht eine Kurzführung „Dany Paal: Farbe-Schatten-Licht“ auf dem Programm. Der Jugendkunstklub trifft sich am 1. April von 16 bis 18 Uhr. Joachim Kerstens stellt im Museum für Literatur im Prinz-Max-Palais am Dienstag, 29. März, um 20 Uhr „Hermann Bang – Eines Dichters letzte Reise“ vor. Im Januar 1912 schreibt der dänische Autor auf einer Schiffsreise nach New York seinen letzten Brief an seine Freundin. Bang erleidet in Amerika einen Schlaganfall und stirbt. „Der große Kahn“ ist die letzte Erzählung des Romanciers. -Lä-


VI

StadtZeitung

65. Jahrgang · Nr. 12 · 25. März 2011

Breites Lehrprogramm VWA-Seminare von Haushaltsrecht bis Autowracks Die Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Baden (VWA) lädt Anfang April abermals zu einer bunten Mischung von Fortbildungsveranstaltungen ein. Das neue kommunale Haushaltsrecht (NKHR) ist Thema beim Seminar am Montag, 4. April. Willkommen sind Führungskräfte und Mitarbeiter, die die Einführung des NKHR und insbesondere die Gestaltung des örtlichen Produktplans und des künftigen NKHR-Haushalts aktiv mitgestalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Baurechtsbehörden sowie Tragwerksplaner und Prüfingenieure für Baustatik treffen sich am gleichen Tag und informieren sich über Änderungen in der Industriebaurichtlinie und der DIN 18230. Vom Montag, 4. April, bis Dienstag, 5. April, dauert das Seminar, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Konzentration und das Gedächtnis trainieren können. An diesem Dienstag (5. April) wird es voll in der VWA. Denn gleich vier Veranstaltungen finden an diesem Tag statt. Leitungspersonal in Kliniken beschäftigt sich mit Controlling und Steuerung von Sachkosten und medizinischem Bedarf. Kommunale Steuerung von Kindergartenbetreuung und Bildung ist das Seminar überschrieben, das sich an Bürgermeister und Funktionsträger in den Gemeinden für diesen Bereich wendet.

Hundesteuer nicht vergessen Auch im Jahr 2011 erhebt die Stadt 120 Euro Hundesteuer pro Tier, unabhängig davon, ob es sich um einen Erst- oder Zweithund handelt. Die Zwingersteuer beträgt 240 Euro. Eine Befreiung kann bei einzelnen Tieren zum Schutz und der Hilfe Blinder, Behinderter oder für spezielle Rettungshunde beantragt werden. Bei einzelnen Tieren kann die Abgabe auf Antrag halbiert werden, beispielsweise bei Schutz- oder Wachhunden. In bestimmten Fällen kann Ratenzahlung vereinbart werden. Die blaue Hundesteuermarke am Halsband des Hundes ist Pflicht. Melden müssen Halter Hunde, die älter als drei Monate sind, neu angeschafft wurden oder durch Halterzuzug nach Karlsruhe gelangt sind. Auch Umzug, Ende der Haltung und Änderung der Umstände bei Befreiung oder Ermäßigung müssen mitgeteilt werden. Vordrucke sind in allen Bürgerbüros, den Ortsverwaltungen, im Stadtamt Durlach und bei der Stadtkämmerei (Sachgebiet Kommunale Steuern) erhältlich oder können unter www.karlsruhe.de ausgefüllt und ausgedruckt werden (Suchbegriff „Hundesteuer“). Auskünfte geben Werner Meinzer und Veronika Lichtenberger (Stadtkämmerei) unter den Telefonnummern 133-22 04 und -22 05. -mü-

Wer die Energieeinsparverordnung in die Praxis umsetzen möchte, ist an diesem Dienstag ebenso bei der VWA willkommen. Schließlich sollten am 5. April Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter aus Orts- oder Kreispolizeibehörden in die VWA kommen, wenn sie mit der Beseitigung von Autowracks befasst sind. Besonders Einsteiger erfahren, wie sie diesen Bereich sachgerecht umsetzen. Zwei weitere Seminare am Mittwoch, 6. April, runden die VWA-Fortbildungswoche ab. Dass Gebäudedichtheit und Schimmelpilzvermeidung keinen unlösbaren Widerspruch bilden, erfahren Architekten und Bauingenieure. Sie können in einer anderen Fortbildung auch aktuelle Fragen zur Landesbauordnung 2010 behandeln. Zu dieser Veranstaltung sind zudem weitere Fachleute aus Behörden und Unternehmen willkommen, wenn sie hier tätig sind. Veranstaltungsort aller Seminare ist das Studienhaus oder das Studienforum der VWA Baden, Kaiserallee 12 e, 76133 Karlsruhe. Anmeldungen sind bei der VWA (Fax: 985 50-19) sowie über das Internet unter www.vwa-baden.de möglich. Auskünfte erteilt zudem das Organisationsteam unter der Karlsruher Telefonnummer 985 50-16 oder -17. Per E-Mail: gabriele.reuter@vwa-baden.de oder edith.schucker@vwa-baden.de. -red-

Umwelt-Zertifikat für Klimaagentur Als erste deutsche Energieagentur ist die „Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK)“ nach EMAS zertifiziert, weil sie ein entsprechendes Umweltmanagement-System eingeführt hat. Das Kürzel EMAS bedeutet „Eco-Management and Audit Scheme“ und ist in Deutschland auch unter dem älteren Begriff Öko-Audit bekannt. Zur Erreichung der Ziele hat die KEK einen umfangreichen Katalog zusammengestellt, darunter die Einführung von Strukturen und Kontrollmechanismen, um messbar Umweltschutzziele zu erreichen. Ein unabhängiger Umweltgutachter hat dies untersucht. „Uns ist es wichtig, als Energie- und Klimaschutzagentur nicht nur andere auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise zu unterstützen, sondern diese auch selbst im Berufsalltag zu leben“, freute sich KEK-Geschäftsführer Dirk Vogeley über die Urkunde, die ihm die Umweltschutzreferentin der IHK, Sakina Wagner, überreichte. -red-

Planungsausschuss tagt am Donnerstag

Sitzung in Grötzingen

Die Mitglieder des Planungsausschusses treffen sich am kommenden Donnerstag, 31. März, um 16.30 Uhr unter Vorsitz von Bürgermeister Michael Obert im Großen Sitzungssaal des Rathauses Karlsruhe zu einer öffentlichen Sitzung.

In öffentlicher Sitzung kommt der Grötzinger Ortschaftsrat am Mittwoch, 30. März, um 19 Uhr im Bürgersaal des dortigen Rathauses zusammen. Die Stadtteilvertreterinnen und Stadtteilvertreter nehmen sich unter Vorsitz von Ortsvorsteher Thomas Tritsch folgende Themen der Tagesordnung vor: 1. Veröffentlichung des Baulandkatasters gemäß § 200 Absatz 3 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) für den Stadtteil Grötzingen 2. Organisationsuntersuchung der Ortsverwaltungen, Information (Antrag der SPD-Fraktion) 3. Grüncontainerstandplatz in Grötzingen Süd 4. Beleuchtung Fußgängerüberweg Oberausstraße (Antrag der FDP-Fraktion) 5. Erhaltung des Schulmuseums (Antrag der FDP-Fraktion) 6. Hohlwege in Grötzingen (Antrag der FDP-Fraktion) 7. Energetische Sanierung der städtischen Wohnungen Wiesenäckerweg 46/48 und Tullaweg 1 A/1 B (Antrag der SPDFraktion) 8. Mitteilungen und Anfragen 9. Bürgerfragestunde

Es werden folgende Tagesordnungspunkte behandelt: 1. Bebauungsplan „Kerngebiet westliche Innenstadt, Änderung“, Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Absatz 1 BauGB 2. Bebauungsplan „Vergnügungsstätten Innenbereich Karlsruhe“ und „Vergnügungsstätten Innenbereich KarlsruheDurlach“, Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Absatz 1 BauGB 3. Bebauungsplan „Stuttgarter und Zimmerstraße“, Karlsruhe-Südstadt, Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Absatz 1 BauGB 4. Bebauungsplan „Östlich Ostring zwischen Haid-und-Neu-Straße und Mannheimer Straße“, Karlsruhe-Rintheim, Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Absatz 1 BauGB

Fernwärme für neuen Stadtteil Die neue Südoststadt zwischen Rüppurrer Straße, Stuttgarter Straße und Ludwig-Erhard-Allee wird komplett mit Fernwärme der Stadtwerke beheizt. „Fernwärme ist ökologisch und ökonomisch Spitze und dies hat die Bauträger überzeugt“, freute sich Stadtwerke-Geschäftsführer Harald Rosemann. Im neuen Stadtteil Südoststadt sind mittlerweile schon über 1 500 Wohnungen und über 50 Gewerbebetriebe fertig gestellt und an die Fernwärme angeschlossen. Bis Ende 2012 werden weitere 1 300 Wohneinheiten und zusätzlich Gewerbebauten erstellt, für die ebenfalls Fernwärme bereit steht. Die Karlsruher Fernwärme entsteht nicht nur zusammen mit Strom in der energiesparenden Kraft-Wärme-Koppelung, seit kurzem wird zusätzlich die Abwärme aus dem Produktionsprozess der Raffinerie MiRO in Fernwärme umgewandelt. „Ein in Europa modellhaftes und vom Bundesumweltministerium gefördertes 30 Millionen-Projekt, mit dem jährlich 65 000 Tonnen CO² eingespart werden”, betonte Rosemann weiter. -red-

KURZ NOTIERT · KURZ NOTIERT Badegäste dürfen im Grötzinger Hallenbad ab sofort öfter schwimmen. Das Gruppenbad ist ab 1. April zusätzlich donnerstags zwischen 8.30 und 11 Uhr geöffnet. Mehr Bäderinformationen gibt es im Internet unter www.ka-baeder.de ★★★ Für die Erneuerung der Gleise im Bereich der Kreuzung Ettlinger Straße/Rüppurrer Straße sperren die Verkehrsbetriebe den Streckenabschnitt zwischen dem Gleisdreieck und der Wendeschleife Tivoli von Samstagmorgen, 26. März, 7 Uhr, bis Montagfrüh, 28. März, 3.40 Uhr, für die Bahnen. Die Haltestellen Tivoli und Werderstraße werden nur zu den Zeiten der Nightliner ersatzlos und ohne Schienenersatzverkehr aufgehoben. Ansonsten fahren die Bahnen Umleitungen. Der Umleitungsnetzplan steht im Internet unter www.kvv.de zum Herunterladen. ★★★ Wegen Leitungsarbeiten an der Kreuzung von Welschneureuter Straße und Unterfeldstraße in Neureut muss die Bus-

AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

linie 71 bis Freitag, 8. April, eine Umleitung fahren. Montags bis freitags entfallen die Fahrten um 8.02, 14.02 und 17.32 Uhr ab „Heidehof“ sowie um 8.13, 14.18 und 17.48 Uhr ab „Am Zinken“. Weiter verschieben die VBK die Fahrten um 16.49 und 17.19 Uhr ab „Im Kleinen Bruch“ um zehn bzw. 20 Minuten nach hinten. ★★★ Interessierte erhalten ab sofort kostenfrei die neu aufgelegte Entdeckerkarte des Allgemeinen Deutschen FahrradClubs (ADFC) und die neue Broschüre „Deutschland per Rad entdecken“ im ADFC-Infoladen in der Kronenstraße 9. ★★★ Ein Kletterkurs für Mädchen und Jungen ab neun Jahren bietet das Kinderund Jugendhaus Durlach, Weiherstraße 1, ab dem 9. April an zehn Terminen jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anmeldungen nimmt das Kinder- und Jugendhaus bis 4. April unter Rufnummer 490 56 26 entgegen, E-Mail: kjh-durlach@stja.de.

Schadstoffsammler sechs Mal unterwegs Die Männer des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) fahren auch in der nächsten Woche wieder Stadtteile der Fächerstadt an und sammeln an sechs Stationen Schadstoffe ein. Am kommenden Dienstag, 29. März, haben sie in der Zeit von 15 Uhr bis 15.30 Uhr die Innenstadt Ost auf dem Tourenplan und stehen dann vor der Schule am Lidellplatz. Im Anschluss warten sie von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr auf dem Gutenbergplatz in der Weststadt auf Bürgerinnen und Bürger, die Farben, Lacke, Spraydosen oder andere schädlichen Stoffe aus dem Haushalt oder dem Hobbykeller entsorgen wollen. Seinen nächsten Einsatz hat das AfAMobil dann am kommenden Donnerstag, 31. März, in der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr in Hohenwettersbach beim Grüncontainer Alter Weinweg sowie danach von 16.30 bis 17.30 Uhr in Palmbach auf dem Parkplatz am Friedhofsweg. Nach Mühlburg vor die Post Am Entenfang kommen die städtischen Schadstoffsammler am Samstag, 2. April, von 9 bis 10 Uhr. Nächster Halt ist dann an diesem Tag zwischen 11 und 12 Uhr in der Waldstadt auf dem P&R-Parkplatz Am Sportpark. -red-

Satzungsbeschluss Satzung der Stadt Karlsruhe über die Erhebung der Grundsteuer und Gewerbesteuer (Hebesatzsatzung) Aufgrund von § 4 der Gemeindeordnung für BadenWürttemberg (GemO) in der Fassung vom 24. Juli 2000 (GBl. Seite 581, berichtigt Seite 698), zuletzt geändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom 9. November 2010 (GBl. Seite 793, 962) sowie den §§ 2 und 9 des Kommunalabgabengesetzes für BadenWürttemberg (KAG) in der Fassung vom 17. März 2005 (GBl. Seite 206), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 4. Mai 2009 (GBl. Seite 185) in Verbindung mit den §§ 1, 4 und 16 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2002 (BGBl. I. Seite 4167), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 8. Dezember 2010 (BGBl. I. Seite 1768) und den §§ 1 und 25 des Grundsteuergesetzes (GrStG) in der Fassung vom 7. August 1973 (BGBl. I. Seite 965), zuletzt geändert durch Artikel 38 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I. Seite 2794) hat der Gemeinderat am 15. März 2011 folgende Satzung beschlossen: §1 Steuererhebung Die Stadt Karlsruhe erhebt Grundsteuer nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes und Gewerbesteuer nach den Vorschriften des Gewerbsteuergesetzes. §2 Steuerhebesätze Die Hebesätze werden festgesetzt: 1. für die Grundsteuer a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) auf 420 v. H. b) für die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 420 v. H. 2. für die Gewerbesteuer auf der Steuermessbeträge.

410 v. H.

§3 Geltungsdauer Die in § 2 festgelegten Hebesätze gelten für unbestimmte Zeit, erstmals für das Kalenderjahr 2011. §4 Inkrafttreten Diese Satzung tritt am 1. Januar 2011 in Kraft. Ausgefertigt: Karlsruhe, 17. März 2011 Heinz Fenrich Oberbürgermeister Hinweis gemäß § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg Sollte diese Satzung unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung oder unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften, die auf der Gemeindeordnung beruhen, zustande gekommen sein, gilt sie ein Jahr nach ihrer Bekanntmachung dennoch als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies trifft nicht zu, wenn 1. die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, 2. der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43 der Gemeindeordnung wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn – jeweils vor Ablauf der Jahresfrist – die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Stadt Karlsruhe unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach Satz 2 Nummer 2 geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der Jahresfrist jedermann diese Verletzung geltend machen.

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StadtZeitung / Amtsblatt der Stadt Karlsruhe Herausgeber:

Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe Bernd Wnuck (-bw-) Helga Riedel (-rie-)

Leitung: Stellv. Leitung: Chef vom Dienst / Schlussredaktion: Mathias Tröndle (-trö-) Redaktion: Andrea C. Altenburg (-cal-) Rainer Fischer (-fis-) Manuela Fretz (-maf-) Rüdiger Homberg (-erg-) Manfred Lädtke (-Lä-) Regina Schneider (-res-) Volontariat: Nicolas Lutterbach (-nil-) Amtliche/Stellen: Ute De Clemente Nicole Völz RedaktionsHannelore Walda sekretariat: Jasmin Niedermayer Fotos: Bildstelle Stadt Karlsruhe Anschrift: Stadt Karlsruhe 76124 Karlsruhe Telefon: 07 21/1 33-13 01 und -13 02 Telefax: 07 21/1 33-13 09 Druck: Badendruck GmbH Karlsruhe Auflage: 140 000 Exemplare StadtZeitung im Internet: 1. Mail: pia@karlsruhe.de 2. Internet: http://www.karlsruhe.de/Aktuell Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Redaktion keine Haftung.


Stadtzeitung Karlsruhe, Ausgabe 12, 2011  

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