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Stadtzeitung_11_2012

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16. MÄRZ 2012

AMTSBLATT DER STADT KARLSRUHE

66. JAHRGANG

Leichterer Einstieg Mehrere Haltestellen in der Stadt bekommen derzeit einen barrierefreien Ausbau.

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NUMMER 11

Wertvolle Erfahrung In einem jes-Projekt kochten Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam.

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auf Erfolgskurs Insgesamt über 48 000 Besucher kamen in diesem Jahr zur art Karlsruhe.

Woche der Brüderlichkeit:

Bewährtes in neuem Layout

Wieder ein gutes Miteinander gefunden Erwin Teufel: Ethisches Orientierungswissen gefragt „In Verantwortung für den anderen“ lautet 2012 das Motto der Woche der Brüderlichkeit. Oberbürgermeister Heinz Fenrich eröffnete die bereits 60. Karlsruher Gedenkwoche am vergangenen Sonntag im Rathaus. Die Festansprache hielt der ehemalige Ministerpräsident Dr. Erwin Teufel. Mit geistlicher Musik vom Cantus Juvenum begleitet, blickte OB Fenrich im vollbesetzten Bürgersaal zunächst auf sechs Jahrzehnte neuen Miteinanders in der Gesellschaft für Christlich jüdische Zusammenarbeit (gcjz) zurück. Gegründet worden ist die gcjz in Karlsruhe bereits 1950, die erste Woche der Brüderlichkeit fand 1951 statt – stets von der Stadt unterstützt. Ihr Anliegen, im Geiste friedlichen Zusammenlebens Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Intoleranz zu entgegnen, sei erreicht. Die meisten Mitbürger begegneten den Juden heute mit Respekt und Toleranz, die Erinnerungsarbeit habe Früchte getragen und es gebe wieder eine selbstbewusste jüdisch Gemeinde, mit der die Zusammenarbeit nicht

besser sein könnte. Trotzdem, so der OB, „müssen wir uns damit auseinander setzen, dass ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung Ressentiments und Klischees unterstützt, jeder fünfte Deutsche latent antisemitisch ist – aufgrund von Vorurteilen oder schlichtem Unwissen“. Deshalb habe die Stadt Karlsruhe „die Flagge gegen Rechts“ gehisst, werde jeder Einzelne aufgefordert, zur geschichtlichen Wahrheit zu stehen und gelte es, die Jungen darin einzubeziehen. Die Frage, wie es zum Nationalsozialismus habe kommen können, sei sein Hauptmotiv gewesen, in die Politik zu gehen, bekannte Erwin Teufel. Es sei nach alledem eine „beglückende Erfahrung, dass Christen und Juden nun zu einem ganz neuen Verhältnis in ihrer 2000-jährigen Geschichte gefunden haben gemäß dem guten jüdischen Wort: Das Geheimnis der Versöhnung ist Erinnerung“. Allerdings lehre die Geschichte, dass der Mensch zu allem fähig sei – zu größten persönlichen Leistungen und Opfern, aber auch zu den gemeinsten Ver-

WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT ERÖFFNET: David Seldner, OB Fenrich, Erwin Teufel, Solange Rosenberg, Erhard Bechtold und Ulrich Schadt im Bürgersaal des Rathauses (von links). Foto: Bastian brechen untereinander. Im Einsatz für Frieden, Freiheit und ein gutes Miteinander gegen jegliche Ideologien brauche es Idealismus, um an das Gute zu glauben, aber auch Realismus, um geschichtlichen Tatsachen ins Auge zu sehen. Um Dämme gegen Unmenschlichkeit und Barbarei zu errichten, benötige der Mensch dringend Orientierungswissen, wie es Philosophie, Ethik und Religion vermittelten.

Bodenplakate zum Rihm-Festival

STRASSENFOLIEN vor dem Rathaus und an Eingangsbereichen von Kulturinstitutionen weisen auf die Europäischen Kulturtage hin.

115-Anrufe nun auch aus Sulzfeld Seit dem 2. November 2011 sind die Stadtverwaltung und das Landratsamt Karlsruhe unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 115 zu erreichen. Wer von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr diese Nummer wählt, erhält von freundlichen Mitarbeitern des „Servicecenter Stadt- und Landkreis Karlsruhe“ Auskunft. Seit der vergangenen Woche ist das Servicecenter auch für 115-Anrufe aus der Gemeinde Sulzfeld schnell zur Stelle. „Ich freue mich, dass sich Sulzfeld als erste Landkreisgemeinde für die Teilnahme an der Behördenrufnummer 115 entschieden hat“, sah Landrat Dr. Christoph Schnaudigel darin einen Schritt um „die Bürgerfreundlichkeit unserer Verwaltungen noch weiter ausbauen.“ Das wird schon bald geschehen: Zaisenhausen und Ubstadt-Weiher haben ebenfalls angekündigt, sich anzuschließen. -fis-

Große Objekte in kleinen Formaten Über 400 Aussteller und über 50 000 Besucher werden zur „Faszination Modellbau“ vom 22. bis 25. März in der Messe Karlsruhe erwartet. Besonders Kinder und Jugendliche haben dabei außergewöhnlich viele Möglichkeiten, selbst etwas zu gestalten, zu basteln und auszuprobieren. Mit dem Junior-College Europe wird der Bundesverband Deutscher Eisenbahnfreunde besonders aktiv: Unter Anleitung vieler ehrenamtlicher Helfer werden der Bastlernachwuchs an die Faszination der Modellbahn herangeführt. Weiter gefragt dürfte wieder die „FMTNeuheiten-Flugschau“ sein, bei der 20 Firmen ihre neuen Modelle in spektakulären Flugvorführungen zeigen. Erstmals steht dazu auch das angrenzende Gelände des Golf-Clubs zur Verfügung. Viele Neuheiten gibt es zudem in den Themenbereichen Automodellsport, Modelleisenbahnen, Plastik- und Kartonmodellbau, sowie Schiff-, Miltär- und Truckmodellbau. Geöffnet ist die Messe Donnerstag bis Samstag von 8 bis 18, Sonntag von 9 bis 17 Uhr. -fis-

„Musik baut Europa“ – und jeder kann es sehen. Das Motto der Europäischen Kulturtage 2012 vom 16. März bis zum 6. April ziert jetzt Gehwege und Plätze. Zwei Meter lang und 1,4 Meter breit sind die Straßenfolien, die das städtische Kulturamt auf Böden in Zugangsbereichen von acht Kulturinstitutionen in der Innenstadt hat kleben lassen. Der plakative Hinweis auf das Festival mit der Musik des Komponisten Wolfgang Rihm befindet sich unter anderem vor dem Rathaus am Marktplatz, auf dem Boulevard des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) von der Brauerstraße bis zum Zugang der Hallen, vor Staatlicher Kunsthalle und Badischem Staatstheater. Das Festival mit der Neuen Musik von Wolfgang Rihm wird am heutigen Freitag (16. März) um 17 Uhr in den Lichthöfen der HfG eröffnet. -red-

Deshalb sei Erziehung und Menschenbildung ebenso wichtig wie Aus- und Weiterbildung, um die größte kulturelle Errungenschaft, den Rechtsstaat, der dem Menschen Freiheit in Verantwortung gebe, zu schützen. Die Menschenrechte habe der Mensch von Gott bekommen und der Staat müsse sie schützen. Menschsein bedeute Mitmenschsein. Gcjz-Vorstandsmitglied Erhard Bechtold, inter-

pretierte das diesjährige Motto: „Jeder solle in Würde und Freiheit leben und seinen Beitrag für eine menschwürdige Gesellschaft leisten.“ Im Programm gibt es noch am Sonntag, 18. März, um 11Uhr eine Synagogenführung und dann um 19 Uhr im Badischen Staatstheater eine Performance unter dem Titel „Schweigeminute“ mit der deutsch-israelischen Theatergruppe AH! aus Berlin. -cal-

Neue Optik, handlicheres Format, gleichzeitig informativ und verlässlich wie eh und je – so präsentiert sich die StadtZeitung mit der heutigen Ausgabe. Nach über 15 Jahren in unverändertem Erscheinungsbild gab der Einsatz der neuen Rotation im Hause BNN, auf der auch die StadtZeitung gedruckt wird, den entscheidenden Impuls: Die Zeitung aus dem Rathaus kommt künftig in modernem Layout und leichterem Schriftbild in die Haushalte, Themenleiste im Zeitungskopf und Schlagworte über den Rubriken erleichtern die Orientierung. Die Neuerungen sollen die StadtZeitung lesefreundlicher und attraktiver machen. Das verjüngte Äußere ändert nichts am Auftrag und dem Selbstverständnis der Redaktion. Der Anspruch des Presse- und Informationsamtes bleibt es, kommunalpolitische Entscheidungsprozesse und Verfahrenswege in Gemeinderat und Verwaltung transparent zu machen – umfassend, seriös und glaubhaft. Damit ist die StadtZeitung für viele zur zuverlässigen Begleiterin durch das kommunale Geschehen geworden – das wird sie auch bleiben. -bw-

Fördertopf gefüllt Zusätzliche Gelder für das Sanierungsgebiet Mühlburg Für die Sanierung Mühlburg ist der Fördertopf aufgestockt worden: Das Land Baden-Württemberg stellt aufgrund eines Aufstockungsantrages der Stadt zusätzliche 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. Vorgesehen sind die Gelder zur Umgestaltung von Erschließungsbereichen sowie zur Förderung privater Gebäudemodernisierungen. Da dies mit einer komplementären städtischen Förderung verbunden ist (40 Prozent), stehen unterm Strich weitere zwei Millionen Euro zur Verfügung, die Gesamtsumme für Maßnahmen im privaten und öffentlichen Bereich beläuft sich auf rund 5,6 Millionen Euro. Im öffentlichen Sektor steht aktuell der Umbau der Einmündung der Hardtstraße in die Lamey- und Rheinstraße an. Eine größere Aufstellfläche für den Autoverkehr soll den Verkehr

künftig besser abfließen lassen. Ziel ist, die Rheinstraße zwischen Hardt- und Lameyplatz zu beruhigen. Auch die Gestaltung von Spielflächen gehörte zu den Themen, die den Mühlburgern in den Beteiligungsverfahren ein Anliegen war. Gut angenommen werden von Eigentümern Modernisierungszuschüsse. Ein Schwerpunkt liegt bei der energetischen Erneuerung, neben der Fassadendämmung geht es etwa um den Austausch von Fenstern oder Heizungsanlagen. 610 000 Euro Zuschüsse sind bislang vereinbart worden, davon wurden 530 000 Euro bereits ausgezahlt. Fragen zur Sanierung Mühlburg beantwortet das Stadtplanungsamts unter Telefon 133-6101 (Mail: stpla@karlsruhe.de). Internet: www.karlsruhe.de/b3/bauen (Stichwort: Sanierung). -rie-

GUT SPIELEN lässt es sich auf erneuerten Mühlburger Spielflächen. Fotos (2): Fränkle

Künstliches Sehen wird für fast Blinde wahr Innovative Netzhautprothese problemlos bei dreistündiger bahnbrechender Operation im Klinikum eingesetzt „Es ist das Aufregendste, was wir bisher gemacht haben, das erste Mal die Möglichkeit, bei diesem fatalen Zustand zu helfen, bekennt Prof. Dr Albert Augustin nach der problemlos verlaufenen, dreistündigen Operation am 12. März in der Augenklinik des Städtischen Klinikums: dem Einstieg in das künstliche Sehen. Mit Prof. Stanislao Rizzo vom Universitätskrankenhaus Pisa hat er einer 45jährigen Patientin mit einer Retina pigmentosa (Tunnelblick) eine Netzhautprothese eingesetzt. Und das bei der weltweit fünften OP dieser Art, die nur unter einem Mikroskop mit 22-facher Vergrößerung möglich war, erstmalig öffentlich gemacht. Ein Kamerateam im OP-Saal sowie weitere Medienvertretungen verfolgten via Bildschirmübertragung gebannt, atemlos, in angespannter Stille die akurat ausgeführten OPSchritte. Also das Vorbereiten des Auges und das Einführen und Befestigen der aus einem Chip, einer Antenne und einem Elektronikbaustein bestehenden Prothesen-

teile an genau definierte Stellen im Auge. Dann das Herausschneiden des Glaskörpers, um jegliche Zugkräfte auf die Netzhaut, die zu ihrer Ablösung führen könnten, zu vermeiden. Der Chip als zentrales Implantat im Augapfel wurde dabei mit 0,5 Millimeter kleinen Sili-

konnägeln an der Netzhaut fixiert, alle Schnittstehlen mit feinsten Fäden vernäht. Schließlich wurde die Bindehaut wieder schützend über das Auge gezogen, Antibiotika gespritzt und das operierte Auge mit einer Kontaktlinse als Ersatz für die während der OP ab-

IM OP-SAAL: Die beiden Augenspezialisten, Prof. Augustin und Prof. Rizzo implantieren unter Mikroskop die Netzhautprothese. Foto: DRK

rasierte Hornhaut geschützt. Das von der der Firma 2sight.com für 180 Millionen Euro entwickelte Argus-II-System ermöglicht fast Blinden über eine winzige Videokamera in einer Spezialbrille die Aufnahme eines etwa DIN-A-4großen Sichtfeldes. Diese Daten werden in einen kleinen, am Gürtel getragenen Computer gesandt, der sie verarbeitet, über ein Kabel an die Brille zurück schickt und sie an die auf dem inneren Auge aufgenähte Antenne vermittelt. Deren Signale nimmt die ebenfalls implantierte Elektrodenmatrix auf und stimuliert so noch vorhandene Netzhaut- und Sehnervenzellen, damit sie im Gehirn die Wahrnehmung von Lichtmustern erzeugen. Die Patientin muss nun zwei bis vier Wochen in einer Sehschule mit dieser Technik umgehen lernen. Prof. Augenstein hofft, dass geschätzte bis zu 20 000 Kranke auf das noch großes Entwicklungspotenzial bietende Verfahren aufmerksam werden. Maßgeblich unterstützt hat die OP die Medizinakademie des DRK. -cal-


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NR. 11 · FREITAG, 16. MÄRZ 2012

Wettbewerb Klimaneutrale Kommune:

Weiterhin in der Erfolgsspur Das Land fördert drei Projekte mit 325 000 Euro / Neun Kommunen ausgezeichnet Die Stadt bleibt beim Wettbewerb „Klimaneutrale Kommune“ weiter in der Erfolgsspur. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert drei geplante Klimaschutzprojekte jeweils zur Hälfte mit rund 325 000 Euro. Insgesamt erhalten neun Kommunen 2,4 Millionen Euro für ausgewählte Klimaschutzprojekte. Umweltminister Franz Untersteller hatte am 12. März in Stuttgart den Förderbescheid an Bürgermeister Klaus Stapf überreicht. Die Karlsruher Projekte sind Teil der Machbarkeitsstudie „Klimaneutrales Karlsruhe 2050“. Konkret handelt es sich um ein Projekt zur Verdopplung der Sanierungsrate in einem Modellstadtteil mit relativ einheitlicher Wohnbebauung mit dringendem Sanierungsbedarf („Konvoisanierung“), zweitens ein Beratungspaket für

Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und Industrie samt Initialberatung mit Betriebsbegehung, Maßnahmenliste und Identifikation rentabler Investitionen sowie die Realisierung einer Absorptionskälteerzeugung beim Neubauvorhaben „GartenCarré“. Am 28. Februar hatte der Gemeinderat die Studie diskutiert und Klimaneutralität als langfristiges Ziel benannt. Er freue sich sehr, so Umweltdezernent Stapf, dass das Land neben der Machbarkeitsstudie nun auch die Umsetzungsphase finanziell unterstütze. Mit dem Geld will die Stadt in Kooperation mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur auch ein Pilotprojekt zur „Konvoi-Sanierung“ umsetzen. Stapf: „Ein wichtiges Ergebnis der Studie war, die Sanierungsrate im Gebäudebestand von derzeit unter einem Prozent mittelfristig mindestens zu verdoppeln.“ Ziel sei es, in Quartieren mit möglichst homoge-

ner Gebäudestruktur gemeinsam mit den Eigentümern eine Sanierungsstrategie zu entwickeln. Durch Standardisierungen sollen Kostenvorteile und Mengenrabatte erreicht werden. Klimaneutralität bedeutet eine Verminderung der jährlichen CO2Emissionen unter zwei Tonnen pro Kopf. In Karlsruhe liegen sie derzeit bei rund zehn Tonnen pro Einwohner, müssen also um 80 Prozent reduziert werden, wenn die Stadt bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden will. „Wir stehen also vor einem langen und beschwerlichen Weg, wenn wir den Klimakollaps verhindern wollen“, so Stapf. „Deshalb werden wir wie vom Gemeinderat beschlossen auch die restlichen Vorschläge der Machbarkeitsstudie genau prüfen und nach Möglichkeit weitere Projekte auf dem Weg zur Klimaneutralität umsetzen“, betonte der Umweltdezernent weiter. -red-

Auf Strecke der S1 Bei Badeparty Gewässerschau am Weichenaustausch über Wasser laufen Neuen Federbach Wegen des Austauschs von Weichen im Bahnhof Ettlingen Stadt sowie Oberleitungsarbeiten in Rüppurr sperrt die Altbtal- Verkehrsgesellschaft die Strecke der S1/ S11 zwischen Karlsruhe Albtalbahnhof und Bahnhof Ettlingen Stadt vom heutigen Freitag 16. März, 21 Uhr, bis einschließlich Montag 19. März, 5.15 Uhr und in umgekehrter Richtung von Freitag 16. März, 21 Uhr bis Montag 19. März, 4.40 Uhr für den Zugverkehr. In diesem Zeitraum gibt es dort Schienenersatzverkehr.

Zu einer Badeparty für Kinder lädt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft mit den Bäderbetrieben für Samstag, 17. März, von 14 bis 16 Uhr ins Grötzinger Hallenbad ein. Einen besonderen Bade-Spaß versprechen die Water-Balls: In diesen zwei Meter großen, durchsichtigen Kunststoffbällen können Mädchen und Jungen über das Wasser laufen. Auch Riesenkrake, Wassertrampolin und Wasserrutsche sind im Angebot. Und bei Wettbewerben gibt es kleine Preise zu gewinnen.

In regelmäßigen Abständen überprüfen Experten, ob die Fluss- und Bachläufe auf der Gemarkung in einem ordnungsgemäßem Zustand sind. Neben der Kontrolle des Wasserlaufes wird auch darauf geachtet, dass keine illegalen Einleitungen erfolgen. Die nächste Gewässerschau ist am Donnerstag, 22. März am Neuen Federbach an der Gemarkungsgrenze zu Rheinstetten. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der Kastenwörtbrücke. Interessierte sind zur Teilnahme eingeladen.

Ein Jahr länger Erdgas plus Solar

GESUCHT: Außer dem Jugendtreff in der Werner-von-Siemens-Schule wünschen sich die Jugendlichen in der Nordweststadt einen Unterstand.

Unterstand gewünscht Beteiligungsprojekt/Jugendforum in der Nordweststadt Bei einem Jugendforum im Kinder- und Jugendtreff Nordweststadt diskutierten 20 Jugendliche mit Bürgermeister Martin Lenz. Sie formulierten dabei Wünsche und Idee für ihr Quartier. Konkretes Ergebnis ist, dass bald die gemeinsame Suche für einen Platz beginnen soll, auf dem Jugendlichen einen Unterstand erhalten sollen, den sie weitgehend in die Eigenverantwortung betreiben.

Führung auf Kombi-Baustelle Die Arbeiten an der künftigen unterirdischen Haltestelle am Europaplatz sind Thema bei der nächsten Baustellenführung zur Kombilösung am Mittwoch, 21. März. Treffpunkt für die beiden Führungen der Initiative „Ja zur Kombilösung“ mit Fachleuten der KASIG sind um 16 Uhr und um 17 Uhr an der Kaiserstraße / Ecke Douglasstraße vor der Hauptstelle der Sparkasse. Unbedingt erforderlich zur Teilnahme sind festes Schuhwerk und vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 133-55 77 (Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr).

Bereits auf dem Jugendforum hatten die Teilnehmer verschiedene Orte vorgeschlagen, die demnächst bei einer Radtour mit dem Gartenbauamtsleiter Helmut Kern erkundet werden. Geklärt werden sollen dabei etwa Eigentumsverhältnisse und Machbarkeit. Auch die Bürgergesellschaft will sich an der Erkundungsfahrt beteiligen. „Es geht um eine kurzfristige und nachhaltige Lösung“, betonte Raphael Fechler. Außerdem werden, wenn es am 27. März im Gemeinderat um die Einrichtung einer regelmäßig stattfindenden Jugendkonferenz geht, auch Jugendliche aus der Nordweststadt von der Zuschauertribüne aus die Debatte mitverfolgen. „Das ist ein wichtiger Ausdruck eurer Unterstützung des Anliegens“, sagte Bürgermeister Lenz. Der Stadtjugendausschuss hatte im November zum ersten Mal in Karlsruhe eine solche Jugendkonferenz abgehalten. Sowohl die Jugendkonferenz als auch die Jugendforen in den Stadtteilen finden im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprojekts für Kinder und Jugendliche statt. Stadtjugendausschuss und das Kinderbüro haben die Federführung. Auf www.karlsruhe-beteiligt.de werden 50 Beteiligungsprojekte in der Stadt dokumentiert, die Einrichtungen und Institutionen zum Nachmachen animieren sollen. -dis-

Aufgrund der großen Resonanz haben die Stadtwerke Karlsruhe entschieden, ihr erfolgreiches Förderprogramm „Erdgas plus Solar“ um ein weiteres Jahr zu verlängern. Statt dem 31. März 2012 ist der letzte Stichtag zur Beantragung einer Förderung nun der gleiche Tag im Jahr 2013. Das Programm, mit dem die Stadtwerke den Umstieg auf Erdgas-Brennwert-Technologie und/oder die Installation einer thermischen Solaranlage mit attraktiven Zuschüssen belohnen, läuft seit Oktober 2010. Informationen und Beratung zum Förderprogramm „Erdgas plus Solar“ gibt es in der Kundenberatung, Kaiserstraße 182 oder unter der Telefonnummer 599-2233. Der Förderantrag ist auch im Internet unter www.stadtwerke-karlsruhe.de (Bereich Service) zu finden.

FEUERWEHRLEUTE AUSGEZEICHNET: Branddirektor Dr. Roland Goertz (l.) und Bürgermeister Klaus Stapf (r.) ehrten Brandbekämpfer und ihre Familien für ihr Engagement. Foto: Knopf

Gold und Silber für die Verdienste Bürgermeister Klaus Stapf vergab Ehrenzeichen des Landes an Feuerwehrleute Traditionell stand die Vergabe der Feuerwehrehrenzeichen des Landes bei der Versammlung des Stadtfeuerwehrverbandes im Zentrum. Gemeinsam mit dem leitenden Branddirektor Dr. Roland Goertz zeichnete Bürgermeister Klaus Stapf am vergangenen Wochenende zwei Dutzend verdiente Brandbekämpfer im Casino des Siemens Industrieparks aus. Begrüßt wurden die Floriansjünger vom Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrver-

bandes Ulrich Volz. „Alle Wehren – ob freiwillige, Werks- oder Berufswehr – wirken zum Wohl der Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt“, dankte Feuerwehrdezernent Stapf den Feuerwehrleuten, dass sie „unter großen Einsatz hohes Risiko eingehen“. Insgesamt sah der Bürgermeister die Wehren bestens aufgestellt. Nicht nur in der Brandbekämpfung, sondern auch bei den Dreck-Weg-Wochen oder beim Baden-Marathon seien die Flori-

ansjünger aktiv. Besonders erfreulich sei, dass immer mehr Mädchen sich für die Arbeit der Brandbekämpfer interessieren. 22 junge Frauen kamen im vergangenen Jahr neu hinzu. Nach der Rede übergaben Stapf und Goertz die Auszeichnungen für 25- sowie 40-jährige Feuerwehrtätigkeit. Insgesamt wurden an diesem Tag 18 Ehrenzeichen für 25 Jahre (Silber) und sechs Auszeichnungen für 40 Jahre (Gold) vergeben. -voko-

Angebot der Wirtschaft 80 Unternehmen wollen Karlsruhe weiter voranbringen In einem offenen Brief wendet sich die Initative „Wirtschaft für Karlsruhe“ an die Mitglieder des Gemeinderats und OB Heinz Fenrich. „Es bewegt sich viel in der Stadt, aber es kommt nicht viel dabei raus“ erklärte Vollack-Geschäftsführer Thorsten von Killisch-Horn bei der persönlichen Übergabe des Briefes an OB Heinz Fenrich, zu der er mit zwölf Mitunterzeichnern ins Rathaus gekommen war. „Weil uns die langfristige Entwicklung unserer Region am Herzen liegt, bieten wir an, an Projekten mitzuarbeiten, die Stadt und Stadtentwicklung vorbringen“, erklärte von Killisch-Horn, warum die 80 beteiligten Firmen einen Katalog von Maßnahmen erarbeitet haben. Um die Lebensqualität für die Menschen und die Zukunftssi-

cherheit des Wirtschaftsstandortes zu verbessern, sei ein Dialog und ein gemeinsames Handeln von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft notwendig. Zu einem ersten Dialog hat die Initiative die Ratsmitglieder für Mittwoch eingeladen. Ausreichend Stoff dafür bieten die fünf Themenblöcke des Maßnahmenkataloges zu denen der Bau einer zweiten Rheinbrücke neue Gewerbeflächen, eine zukunftsgerichtete städtebauliche Entwicklung, der Ausbau des Stadtmarketings und mehr Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehören. „Nichts ist so gut, dass es nicht besser werden könnte. Bei mir rennen Sie damit offene Türen“, war OB Fenrich „beeindruckt“ von dem Engagement der Unternehmen. -fis-

DEN MASSNAHMENKATALOG übergab Thorsten von KillischHorn (r.) an OB Heinz Fenrich.

Terminkalender

Haltestellen werden barrierefrei

„Passionszeit: Durch die Trauer zum Leben finden“ nennt Regine Rosenfeldt vom Info-Center Hauptfriedhof die Meditation, zu der sie Interessierte für diesen Samstag, 17. März, um 16 Uhr in die Große Kapelle des Hauptfriedhofs einlädt. Christa Wetter begleitet die Trauermeditation mit der Orgel. Über den SkulpturenRundgang führt Christiane Dietz am Freitag, 23. März. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Info-Center, Haid-und-Neu-Straße 33. Im Großen Saal des Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) hält eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmussion am Sonntag, 18. März, den Vortrag „Zum Zuge kommen – Sozialraum Bahnhof“. Die Veranstaltung des Sonntagscafés in der Kaiserallee 12d beginnt um 11 Uhr. Zu einer Kostümführung durch die Dauerausstellung mit Hildegard Schmid lädt das Stadtmuseum für Sonntag, 18. März, um 15 Uhr ein. Dabei berichtet sie als zeitgenössische Beobachterin vom (oft) mühsamen Leben in der Residenzstadt im 19. Jahrhundert. Der Eintritt zu Führung ist frei. Ulrich Kienzle liest am Dienstag, 20. März, um 19 Uhr im Foyer des Landratsamts, Beiertheimer Allee 2, bei einer Veranstaltung des Deutsch-Israelischen Freundeskreises aus seinem Buch „Mein Versuch, die Araber zu verstehen – Abschied von 1001 Nacht“.

Erste Bürgermeisterin Margret Mergen vor kurzem zu Gast beim Stadtseniorenrat Im Mittelpunkt der vergangenen Sitzung des Stadtseniorenrat standen die Entwicklung des Rheinhafens und die Baustellensituation. „Wir werden auch in diesem Jahr kräftig bauen“, betonte dabei Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, die vom Stadtseniorenrat zu beiden Themen als Vortragsrednerin eingeladen worden war. Mergen warb bei den Mitgliedern des Gremiums um Verständnis. Es gehe aber unter anderem darum, weitere Straßenbahn-Haltestellen in der Innenstadt barrierefrei umzubauen. Unter anderem laufen aktuell die Bauarbeiten an den Haltepunkten Kolpingplatz und Mathystraße. Die Bahnsteige werden verlängert, damit auch zwei aneinandergehängte Stadtbahnfahrzeuge Platz haben. Um sowohl bei Trams als auch bei Stadtbahnen einen barrierefreien Einstieg zu ermöglichen, erhielten die Bahnsteige unterschiedliche Höhenniveaus, erläuterte EB Mergen. Angepasst wird auch der Straßenraum: Zum Teil werden die neuen Haltestellen an den Straßenrand verlegt, so dass künftig ein bequemes Einsteigen möglich sein wird. In Angriff genommen werden soll auch der barrierefreie Ausbau der Haltestelle Rüppurrer Straße. „Ob das

noch in diesem Jahr stattfindet oder erst im kommenden Jahr, ist noch nicht ganz klar“, sagte die Erste Bürgermeisterin. Gebaut wird auch am Weinbrennerplatz oder vor dem Helmholtzgymnasium. Hier wird im Zuge des Baus der Kombilösung die Haltestelle vom Mühlburger Tor hin verlegt. Der barrierefreie Umbau des Bahnhofsvorplatzes soll entweder im Jahr 2014 oder

2016 stattfinden. „Nicht aber im Jubiläumsjahr 2015“, machte Mergen deutlich. Die Erste Bürgermeisterin berichtete zudem über den Rheinhafen. Dieser sei mit 5 000 Arbeitsplätzen und einem Güterumschlag von sechs bis sieben Millionen Tonnen ein „großer und stabiler Wirtschaftsfaktor“. Den größten Anteil am Umschlag nehmen dabei Mineralölprodukte ein. -dis-

KÜNFTIG LEICHTERER EINSTIEG: In der Karlstraße wird derzeit die Haltestelle Kolpingplatz barrierefrei umgebaut. Fotos (3): Fränkle


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NR. 11 · FREITAG, 16. MÄRZ 2012

Neues Angebot zum schnellen Dialog mit der Verwaltung:

Daxlanden:

Bürger-App für Mängel-Meldungen

CDU für neuen Festplatz

KA-Feedback: Laufender Praxisbetrieb in der Stadt hilft FZI bei weiterer Entwicklung Wer einen Mangel in der Stadt sieht, kann ihn jetzt per Smartphone an die Verwaltung melden. Möglich macht dies die neue kostenlose Gratis-Applikation KA-Feedback. Am Montag wurde die vom Forschungszentrum Informatik (FZI) und der Stadt entwickelte iPhoneVersion im Rathaus vorgestellt. Ob ein Abfallbehälter überfüllt ist, Spielgeräte beschädigt sind, wild geparkt wird, Straßenlampen nicht leuchten oder Schlaglöcher auf Straßen, Geh- oder Radwegen auffallen: „Es gibt viele Kanäle, die Informationen in die Verwaltung bringen. Dazu gehören auch die verschiedensten Web-Formulare“, stellte Dr. Peter Behringer, der Leiter des städtischen Medienbüros „KA-Feedback“ als „weiteren wichtigen Baustein eines künftigen Angebots an mobilen Webanwendungen der Stadt“ vor“. KA-Feedback besteht aus zwei Komponenten. Zum einen einer Applikation (App) die im i-Tunes-Store kostenlos heruntergeladen werden kann, die Android-Version soll Mitte des

Jahres abrufbar sein. Damit kann man von jedem Ort aus eine einfache Meldung absetzen, zudem noch Foto und die exakten Positionsdaten anfügen. Zum anderen gehört zu KA-Feedback ein Internetportal (www.ka-feedback.de). Hier werden eingehende Meldungen gesammelt und veröffentlicht, hier lässt sich zudem nachverfolgen was gemeldet wurde und wie die Stadt daraufhin tätig wurde. Neben einer „intelligenten und schlanken Lösung, um für die Verwaltung an Infos zu kommen“ sieht EB Margret Mergen mit KA-Feedback die Möglichkeit, die Bürger weiter zu sensibilisieren und stärker mit einzubeziehen und dies „sieben Tage die Woche rund um die Uhr“. Das Projekt passe hervorragend zu Bemühungen der Smarter-City-Inititative, neue Möglichkeiten für mehr Lebensqualität auszuprobieren. „Made in Karlsruhe“ sei es zudem eine weitere Werbung für den IT-Standort und seine auch für alle Seiten gewinnbringenden Kooperationen zwischen Hochschulen, Forschung und der

Wirtschaft. „Das Projekt wird vom Bund mit 1,7 Personalstellen zwei Jahre lang gefördert. Aus der Zusammenarbeit mit der Stadt erhoffen wir uns jede Menge Anregungen, um am Ende ein Instrument zur dezententralen Informationserfassung zu haben, das später auch für Unternehmen anwendbar ist“ setzt FZI-Vorstandssprecher Prof. Dr. Rudi Studer ganz stark auf die Erfahrungen aus der seit dem 1. Januar laufenden Testphase. „Es gibt einige Angebote, die nach außen hin in ähnliche Richtungen laufen, aber keinen Workflow dahinter bieten, wie wir ihn haben“, sieht Dr. Valentin Zacharias, der Leiter des Projekts am FZI einen „Modellcharakter mit hohem Potential. „Einige Städte haben bereits angefragt, und wollen über unsere Erfahrungen informiert werden. Wir haben bereits zugesagt, auch nach der zweijährigen Projektlaufzeit KA-Feedback“ weiterlaufen zu lassen“, ist Dr. Behringer vom Erfolg des Mängelmelders, für den die Stadt keine Entwicklungskosten zu tragen hat, überzeugt. -fis-

Antrag in Ausschuss verwiesen Die CDU-Gemeinderatsfraktion hatte zur jüngsten Sitzung beantragt, die Stadt möge prüfen, ob für den Stadtteil Daxlanden ein neuer Festplatz bei der Rheinstrandhalle oder beim Waidweg eingerichtet werden kann. Dieser Antrag wurde in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Stadträtin Karin Wiedemann hatte für die Antragsteller argumentiert, dass die Daxlander Vereine gerne größere Feste ausrichten würden, es aber keinen Platz gebe. Der von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Schlaucherplatz, so Wiedemann weiter, sei nicht geeignet.

DER MUSS WEG: Erste Bürgermeisterin Mergen und Professor Dr. Studer melden per Handy einen stehen gelassenen Kühlschrank.

Bedeutender Partner und Imageträger Stadt Karlsruhe beteiligt sich mit rund 20 Millionen an Kapitalerhöhung der EnBW Die Stadt Karlsruhe wird sich über ihre hundertprozentige Tochter Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) mit einem Investitionsvolumen von rund 20 Millionen Euro an der Kapitalerhöhung der EnBW AG beteiligen. Diesem Aktienerwerb hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung zugestimmt - bei zwei Enthaltungen und neun Nein-Stimmen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass das Unternehmen „im Rahmen des politisch beschlossenen Energiewandels“ - wie es in der Vorlage heißt - „vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen steht.“ Beide (Haupt-)Gesellschafter, Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) und Land Baden-Württemberg, seien zu einer Kapitalerhöhung mit jeweils 400 Millionen Euro

bei der EnBW bereit. Außerdem sei zur Vermeidung einer möglichen zusätzlichen Ergebnisbelastung bei der KVVH eine Finanzierung im Rahmen des Clearingverbundes mit der Stadt Karlsruhe vorgesehen. „Wir stehen zur EnBW“, bekräftigte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen das Anliegen der Stadt. Es gebe sei Jahren gute Beziehungen zu dem Energieversorgungsunternehmen mit Konzernsitz in Karlsruhe. Die EnBW AG sei einer der großen Steuerzahler in der Fächerstadt mit ihren insgesamt rund 4 300 Beschäftigten und stelle somit einen bedeutenden Partner und Imageträger der Stadt Karlsruhe dar, bilanziert die Verwaltung. Auch Stadtrat Johannes Honné (GRÜNE) unterstrich, dass die EnBW ein „wichtiger Arbeitgeber sei“, aber die KVVH habe Schulden und der

Aktienkauf sei kein Geschäft, aus dem man Rendite erwarten könne. Stadtrat Niko Fostiropoulos (Die Linke) gab zu bedenken: „Der Aktienkauf ist keine Garantie für den Verbleib der Zentrale.“ Stadtrat Thorsten Ehlgötz (CDU) wertete den Aktienkauf hingegen als „Signal für den Konzern, dass die Stadt zu ihm steht.“ Und auch Doris Baitinger, die Vorsitzende der SPD-Fraktion, stimmte zu - wegen des Aspekts „Standortsicherung“. Außerdem solle die Kommune „auf der Linie des Landes sein.“ Aber, gab sie zu bedenken, die EnBW habe zu lang zu dogmatisch an der Kernkraft festgehalten. Stadtrat Thomas Hock (FDP) schließlich warnte davor, „was passieren würde, wenn wir wackeln“: „Die OEW warten nur darauf, die Zentrale zu bekommen“, so Hock. -res-

KVV im Dialog mit Fahrgästen

Sperrung am Altbtalbahnhof

Mehr Bahnen nach Rappenwört

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sucht erneut den direkten Dialog mit seinen Kunden. Am Dienstag, 27. März, wird die Reihe „KVV-Forum“ im Infopavillon „K.“ der Kombilösung am Ettlinger Tor fortgesetzt. Beginn ist um 18 Uhr. Die zuverlässige Information von Fahrgästen zu angeboten und Tarifen ist ein entscheidendes Kriterium für einen attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Darüber hinaus müssen sich Fahrgäste bei Betriebsstörungen oder Umleitungen neu orientieren. Diese Themen werden im KVV-Forum besonders beleuchtet. Zur Diskussion stehen bereit: KVV-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza, Prokurist Achim Kirchenbauer, Handlungsbevollmächtigter Dr. Klaus Lösch und der Betriebsleiter der Verkehrsbetriebe (VBK) Ralf Messerschmidt.

Wegen Erneuerung zweier Weichen, Gleiskreuzung und Gleisbögen am Albtalbahnhof wird die Ein- und Ausfahrt am Albtalbahnhof in allen Fahrtrichtungen für Schienenfahrzeuge von Freitag, 16. März, 21 Uhr, bis Montag, 19. März, 3.15 Uhr, gesperrt. Wie die Verkehrsbetriebe weiter mitteilen, ist der Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof Vorplatz und Haltestelle Ebertstraße von der Sperrung nicht betroffen. Züge der S4, S5 und S52, die am Albtalbahnhof beginnen, fahren aus Richtung Ebertstraße in Fahrtrichtung Hauptbahnhof Vorplatz. Von dort verkehren die Züge wie gewohnt. Die S4, S5 und S52, die am Albtal-bahnhof enden, fahren wie gewohnt zum Hauptbahnhof Vorplatz. Die S4 und S41 aus und nach Rastatt bedienen statt des Albtalbahnhofs die Haltestelle Ebertstraße. -red-

Die Straßenbahnlinie 6 fährt die Endstation Rappenwört mit Beginn der Sommerzeit am Sonntag, 25. März, wieder in einem dichteren Takt an. Ab Montag, 26. März, verkehren die Bahnen montags bis freitags ab Hauptbahnhof Vorplatz ab 8.29 Uhr alle 20 Minuten bis 18.29 Uhr, ab 18.39 Uhr alle 20 Minuten bis 19:39 Uhr. Von Rappenwört fahren die Bahnen ab 9.07 Uhr alle 20 Minuten bis 19.07 Uhr, ab 19.19 Uhr alle 20 Minuten bis 20.19 Uhr. Samstags – erstmals am 31. März – fährt die Linie 6 vom Hauptbahnhof Vorplatz ab 8.29 Uhr alle 20 Minuten bis 19.29 Uhr, von Rappenwört um 9.19 Uhr, 9.39 Uhr, ab 9.47 Uhr alle 20 Minuten bis 17.47 Uhr und ab 17.59 Uhr alle 20 Minuten bis 20:19 Uhr. An Sonntagen fährt die Linie 6 ab 25. März vom Hauptbahnhof Vorplatz ab 9.29 alle 20 Minuten bis 19.29 Uhr. -red-

Auf dem ehemaligen Festplatz von Daxlanden entsteht derzeit eine Seniorenwohnanlage. Die Verwaltung informiert in ihrer Vorlage, dass der ehemalige Festplatz von 1999 bis 2006 für nur drei Veranstaltungen sowie für den jährlichen Ausklang der Fastnacht genutzt worden sei und hält „die förmliche Ausweisung eines neuen Festplatzes nicht für erforderlich.“ Die Neuerschließung eines Festplatzes am Waidweg wäre mit erheblichen Kosten verbunden. Stadträtin Dr. Dorothea Polle-Holl (GRÜNE) gab zu bedenken, dass „ein zukünftiger Standort keine große Ausstattung“ brauche, und wollte von der Verwaltung wissen, was denn so teuer sei. SPD-Stadträtin Yvette Melchien plädierte dafür, „erst den Bedarf zu prüfen“ und mit dem Bürgerverein zu reden. In diese Richtung argumentierte auch Stadträtin Rita Fromm (FDP): Man solle sich mit dem Bürgerverein zusammensetzen und den Bedarf prüfen. KALStadträtin Margot Döring schränkte jedoch ein: „Der Festplatz wurde nicht so häufig genutzt.“ Es bestehe also keineswegs Bedarf. Die Verwaltung weist in ihrer Vorlage darauf hin, dass der Bereich um die Rheinstandhalle auch jetzt schon einmal jährlich für Festaktivitäten genutzt werde. Hier bedürfe es weder einer förmlichen Ausweisung noch zusätzlicher Infrastrukturmaßnahmen. Wie bisher könne von Fall zu Fall der Schlaucherplatz und der Bereich bei der Rheinstrandhalle genutzt werden. -res-

FRAUEN-GESICHTER: Die Ausstellung zeigt engagierte Frauen, nach denen in der Südstadt-Ost Straßen benannt wurden.

Wer war sie eigentlich? Ausstellung zu Straßennamen bedeutender Frauen Marie Juchacz war der Auslöser. 1998 hatte die frühere Stadträtin Hanne Landgraf angeregt, der Sozialpolitikerin und Begründerin der AWO eine Straße zu widmen. Das ist geschehen – und noch viel mehr. Denn mittlerweile wurde ein Teil des neuen Quartiers Südstadt-Ost nach zwölf großen Karlsruher Frauen benannt. Aber wer waren Anna Lauter, Clara Immerwahr-Haber oder Henriette Obermüller? Welche Biografien sich hinter den Namensgeberinnen verbergen, zeigt bis 22. März eine Ausstellung mit Texten und Fotos im Foyer des Scheck-InCenters am Mendelssohnplatz. „Was für Frauen....!“ wurde am Internationalen Frauentag von

der Gleichstellungsbeauftragten Annette Niesyto eröffnet und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt und der BürgerGesellschaft der Südstadt. „Unsere Erfolge sind durchaus geeignet, uns mit uns selbst zu imponieren – das stolze Bekenntnis Erna Schefflers, der ersten Richterin am Bundesverfassungsgericht, trifft auf viele ihrer Geschlechtsgenossinnen zu, die für Gleichberechtigung kämpften“, betonte Niesyto. Anna Lauter (1847 – 1926) war Präsidentin der badischen RotKreuz-Schwesternschaft, die Chemikerin Clara ImmerwahrHaber (1870 – 1915) trug als eine der wenigen Frauen ihrer Zeit einen Doktortitel. -maf-

Integration am Kochtopf Jugendliche wachsen in der Küche zur Gemeinschaft

JES-PROJEKT „DU UND ICH – WIR KOCHEN GEMEINSAM“: Zum Abschluss übergaben im Rathaus Bürgermeister Wolfram Jäger und Bürgermentorin Simone Knauth (li.) dieZertifikate. Fotos (4): Fränkle

„Ihr habt gezeigt, dass es nur eine gemeinsame Aufgabe braucht, um zu zeigen, dass Toleranz und Verständnis für das Anderssein gelernt und gelebt werden kann“, lobte Bürgermeister Wolfram Jäger die Teilnehmer des Jugend engagiert sich (jes) -Projekt „Du und ich – wir kochen gemeinsam“. Über 40 Stunden hatten fünf Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund mit sechs Jugendlichen mit Handicap gekocht. Ein dickes Lob gab es bei der Verleihung der Zertifikate auch für die ehrenamtlichen Bürgermentorinnen Gabriele Becker und Simone Knauth, die mit Flyern bei Schulen, und Behindertenverbänden für das Projekt warben und es mit den elf Jugendlichen dann auch stemmten. Gemeinsam wurde das Essen ausgewählt, der Einkaufszettel geschrieben, eingekauft und im Kinder und Jugendtreff Mühlburg gekocht. Beim

Schnippeln, Brutzeln und Backen waren die Jungköche so begeistert bei der Sache, dass noch ein KochBuch produziert wurde, das für die Nachhaltigkeit der Aktion sorgt. Jeder Teilnehmer durfte eine Seite gestalten, so sind darin nicht nur die Rezepte wie etwa Chili con Carne, Fantakuchen, Pizza oder oder Kirsch-Muffins zum Nachkochen festgehalten, es gibt zudem Illustrationen und jede Menge Bilder. Die Volksbank Karlsruhe und der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen übernahmen den Druck des Kochbuchs, das für fünf Euro beim Aktivbüro im Rathaus (Eingang Hebelstraße) zu beziehen ist. Der Erlös geht in neue jes-Projekte. Dafür hat die jesGruppe schon kräftig geworben: Sie stellten ihr erfolgreiches Projekt in der Schule am Weinweg, der Friedrich-Realschule, der Albschule, der Nebenius-Realschule und der Schule am Weinweg vor. -fis-

NACH RAPPENWÖRT: Die Straßenbahnlinie 6 fährt bald häufiger.

Internetkurse in der Bibliothek In einer kleinen Gruppe von maximal sechs Personen können Interessierte das Medium Internet kennen lernen. Die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus bietet im April wieder ihre „Internetschulungen für Einsteigerinnen und Einsteiger“ an: an den Donnerstagen 5. und 12. April jeweils um 10 Uhr. Die von Sabine Mager geleiteten, praxisorientierten Kurse dauern jeweils drei Stunden und richten sich an Personen ohne Internet-Vorkenntnisse. Vertrauter Umgang mit dem PC sowie das Beherrschen von Tastatur und Maus werden jedoch vorausgesetzt. Die Teilnahme einschließlich Kursunterlagen kostet 15 Euro. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 133-4213 möglich.


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NR. 11 · FREITAG, 16. MÄRZ 2012

Amtliche Bekanntmachungen Stellenangebote

Öffentliche Ausschreibungen Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Geschäftsbereich 6, VVB Moltkestraße 90, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/974-1546 Öffentliche Ausschreibung Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung, Ausführungszeit, Unkostenbeitrag siehe www.klinikumkarlsruhe.de. Es ist beabsichtigt, auf dem Wege einer Öffentlichen Ausschreibung gemäß VOB/Teil A DIN 1960 nachfolgend aufgeführte Leistungen zu vergeben. Öffentlicher Auftraggeber ist Städtische Klinikum Karlsruhe gGmbH, Moltkestraße 90, 76133 Karlsruhe. 1. Projekt 823 Rahmenverträge Instandhaltung 1.1 Vergabe- Nr. 01-12-823 Gas, Wasser und Abwasserinstallation innerhalb von Gebäuden nach DIN 18352 1.2 Vergabe- Nr. 02-12-823 Starkstrominstallation nach DIN 18 382 1.3 Vergabe- Nr. 03-12-823 Schwachstrominstallation nach DIN 18 382 Nähere Informationen unter www.klinikum-karlsruhe.de.

Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Tullastraße 71, 76133 Karlsruhe Öffentliche Ausschreibungen nach VOL / A ID: 12 11 53 07 Ausschreibung Nr. 07 – 12 Straßenbahn Südost, Betriebshof Tullastraße Lieferung von Weichen Rillenschienen inklusive Gleisbögen 5 Stück Liefertermin: September 2012 Unkostenbeitrag: 10 Euro Submission am 17. April 2012, 14 Uhr Die Zuschlagsfrist endet am 15. Mai 2012. Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung Instandhaltung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Telefon 0721/ 6107-6306, Telefax 0721/6107-6399, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch Herrn Meier, Telefon 0721/6107-5303. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab 19. März 2012 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 18 VOL / A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint.

Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-2656 Öffentliche Ausschreibung nach VOB / A ID: 12 11 88 01 Weiherhofbad Durlach, Weiherhof 13, 76227 Karlsruhe Badewasseraufbereitungsanlage Umbau Filteranlage mit Anpassung der PEVerrohrung und Ersatz der Umwälzpumpen, der pneumatischen Absperrklappen und der Druckluftanlage. Demontage, Entsorgung und Ersatz der Chlorelektrolyseanlage mit Dosiertechnik. Basisdaten: 2 Aufbereitungskreisläufe, SB / PB mit ca. 145 cbm / h, NSB mit ca. 95 cbm / h. Demontage und Entsorgung Schaltschrank Badewasseraufbereitung mit der kompletten Verkabelung aller Feldgeräte. Lieferung, Einbau und Inbetriebnahme neuer Schaltschrank mit SPS-Steuerung und Verkabelung aller Feldgeräte. Für die Durchführung aller Arbeiten, insbesondere der Erstellung des SPS-Programms, sind fundierte Kenntnisse der Badewasseraufbereitung gemäß DIN 19 643 erforderlich. Insbesondere Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit durchgeführter vergleichbarer Leistungen in öffentlichen Schwimmbädern mit Chlorelektrolyseanlagen und Schaltschränken mit SPS-Steuerung für die komplette Badewasseraufbereitung (Filterrückspülprogramm, Ansteuerung Umwälzpumpen mit Frequenzumformern). Ausführungszeit: 30. Juli 2012 bis 17. August 2012 Eröffnungstermin: Donnerstag, 26. April 2012, 9.30 Uhr Zuschlagsfrist: Montag, 11. Juni 2012 Unkostenbeitrag: 30 Euro – nur per Verrechnungsscheck – ID: 12 11 88 02 Gewerbeschule Durlach, Grötzinger Straße 83, 76227 Karlsruhe Metallbauarbeiten Neubau Fluchttreppe / Neukonzeption Flucht- und Rettungswege Öffnung in bestehendem Geländer herstellen Herstellung, Lieferung und Einbau einer Trep-

penkonstruktion inklusive Geländer und Tür Seilsicherung Fluchtwege Dachbereich Anpassung / Ergänzung Gitterroste, etc. Ausführungszeit: 30. Juli 2012 bis 7. September 2012 Eröffnungstermin: Dienstag, 24. April 2012, 9.30 Uhr Zuschlagsfrist: Donnerstag, 24. Mai 2012 Unkostenbeitrag: 10 Euro – nur per Verrechnungsscheck – ID: 12 11 88 03 Fichte-Gymnasium, Neubau Ganztageseinrichtung, Sophienstraße 2, 76133 Karlsruhe Nieder- und Mittelspannungsanlagen mit Nennspannungen bis 36 kV Hauptverteilung 1 Stück Unterverteilungen 6 Stück Kabelkanal und Rinne ca. 60 m halogenfreie Leitungen ca. 8 000 m Installationsgeräte ca. 200 Stück Sicherheitsbeleuchtungsanlage 1 Stück Sonnenschutzsteuerung 1 Stück RWA-Anlagen 2 Stück strukturiertes Netz mit ca. 40 Datenanschlussdosen 1 Stück Leuchten 190 Stück Ausführungszeit: 33. KW 2012 bis 4. KW 2014 Eröffnungstermin: Donnerstag, 26. April 2012, 10.30 Uhr Zuschlagsfrist: Montag, 2. Juli 2012 Unkostenbeitrag: 50 Euro – nur per Verrechnungsscheck – ID: 12 11 88 04 Fichte-Gymnasium, Neubau Ganztageseinrichtung, Sophienstraße 2, 76133 Karlsruhe Erd-, Mauer-, Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie Abdichtungsarbeiten Errichtung eines dreigeschossigen Gebäudes mit Teilunterkellerung als massive Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktion, zum Teil mit Fertigteilen. umbauter Raum ca. 5 700 m³ Ausführungszeit: 1. August 2012 bis 5. April 2013 Eröffnungstermin: Donnerstag, 26. April 2012, 11.30 Uhr Zuschlagsfrist: Montag, 2. Juli 2012 Unkostenbeitrag: 50 Euro – nur per Verrechnungsscheck – Die Bewerbungsfrist endet am 24. März 2012. Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Stadt Karlsruhe, Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, –Vergabestelle–, Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe, anzufordern. Der Anforderung ist der angegebene Unkostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen nur per Verrechnungsscheck beizufügen. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurückerstattet. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber nach Ende der Bewerbungsfrist zugesandt. Nachweise der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß VOB / A § 6 Absatz 3 Nr. 2 sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 16 VOB / A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte wie zum Beispiel Qualität, Preis, Ausführungsfrist, Betriebs- und Folgekosten, Gestaltung, Rentabilität, technischen Wert, etc. als das wirtschaftlichste erscheint. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 – 3, 76131 Karlsruhe.

Tiefbauamt Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-6622 Öffentliche Ausschreibung nach VOB / A + VOL / A Bereich Straßenwesen: ID: 12 11 66 01 Umbau Bushaltestelle Werrenstraße Boden lösen und verwerten 75 m³ Planum herstellen 450 m² Leitungsgraben herstellen 40 m³ Straßenabläufe einbauen 5 Stück Schottertragschicht herstellen 150 t Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht herstellen 600 m² Betonpflaster einbauen 50 m² Bordsteine und Rinnenplatten setzen 100 m Ausführungszeit: 7. Mai bis 15. Juni 2012 Submission: 10. April 2012, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro ID: 12 11 66 02 Erschließung Schlachthofareal; Straßenbauarbeiten BA 4 Asphaltbefestigung aufbrechen 1 850 m³ Boden lösen und entsorgen 5 245 m³ Frostschutz- / Schottertragschichten herstellen 2 660 m³ Asphalttragschicht herstellen 5 650 m² Asphaltbinderschicht herstellen 3 570 m² Asphaltbetondeckschicht herstellen 4 350 m² Betonsteinpflasterrinnen dreizeilig setzen 1 050 m Bordsteinpflasterdecke herstellen 630 m² Ausführungszeit: 21. Mai bis 21. Dezember 2012 Submission: 12. April 2012, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 15 Euro

Die Stadt Karlsruhe, Amt für Abfallwirtschaft, hat zum 1. Oktober 2012 eine Stelle als Bereich Stadtentwässerung: ID: 12 11 66 03 TV-Kanalinspektion im Stadtgebiet Karlsruhe Jahresprogramm 2012/2013 Insgesamt 320 Einsatztage: DN 100 bis DN 2400 (Kreis-, Ei- und Sonderprofile) 220 Tage Seitenanschlüsse aus dem Hauptkanal 100 Tage Vorgaben: – Satelliten-Farb-Schwenkkopfkamera mit einer Auflösung von mindestens 450 Zeilen (mit DVI) und elektronisch gesteuerter Lagerichtigkeit sowie aufrecht stehendem Kamerabild – Fahrwagenzusatz für Großprofile DN 800 bis DN 1600 – Digitale Bildverarbeitung im Fahrzeug und Übergabe im JPG-Format – Datenverarbeitung im DXF- oder XMLFormat beziehungsweise ISY-Bau 96 – EDV- Eingabe mit dem IKAS 32-Programm der Firma IBAK 70 km Untersuchungen mit 3 D-Kugelbildscanner und 1 450 Untersuchungen von Schachtbauwerken mit Schacht 3 D-Kugelbildscanner Vorgaben: – Datenverarbeitung im DXF- oder XMLFormat beziehungsweise ISY-Bau 96 – EDV-Eingabe mit dem IKAS 32-Programm der Firma IBAK Nachweise für den gesamten Auftrag: – Angaben zur Anzahl der Fernaugefahrzeuge (mindestens zwei Anlagen) – Eine DVD-R mit Video-, Bild-, Schachtund Haltungsdaten – Eingesetzte TV-Kameratypen, Hersteller und Software – Die Ausführung von Leistungen für öffentliche Auftraggeber in den letzten drei Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind – Nachweis über die Fachkunde (RAL-Bescheinigung I) – Nachweis über das für Bedienung vorgesehene Personal mit ATV-Bescheinigungen (Zertifikat KI-Kurs für Inspekteure) – Nachweis der ausreichenden Größe des Arbeitsplatzes für unseren Mitarbeiter (Foto des Innenraumes) Ausführungszeit: Juli 2012 bis Dezember 2013 Submission: 27. April 2012, 11 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, 19. März 2012, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7, Zimmer D 305, Telefon 0721/133-6617, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro (innerhalb Deutschland) beziehungsweise zehn Euro (EU-Ausland) zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme – eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“ entnommen werden, welches auf jeder CD-R enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Gartenbauamt Lammstraße 7 a, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-6714 Öffentliche Ausschreibung nach VOB / A ID: 12 11 67 01 Kriegsstraße West, Umgestaltung Mittelstreifen (Landschaftsbauarbeiten DIN 18 320) Boden absaugen 210 m³ Baumgruben ausheben 300 m³ Substrat einbauen 600 m³ Bordsteine 830 m Rasenflächen 720 m² Bäume pflanzen 25 Stück Ausführungszeit: 30. April bis 20. Juli 2012 (Baumpflanzung Herbst 2012) Submission: 11. April 2012, 11 Uhr Ende Zuschlagsfrist: 10. Mai 2012 Unkostenbeitrag: 20 Euro bei Selbstabholung + 5 Euro Portozuschlag bei Postversand Die Verdingungsunterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks (keine Barzahlung möglich) in der Zeit vom 16. März bis 23. März 2012 beim Gartenbauamt, Lammstraße 7 a, 1. OG, Zimmer E 125, abgegeben oder übersandt. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurückerstattet. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen nachzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 25 VOB / A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe, Schloßplatz 1 – 3, 76247 Karlsruhe.

Benennungen beschlossen

StadtZeitung Impressum Herausgeber: Leitung: Stellv. Leitung: Chef v. D. / Schlussred: Redaktion:

zu besetzen. Ein abgeschlossenes Ingenieursstudium (FH) der Fachrichtung Maschinenbau / Fahrzeugtechnik oder eine entsprechende Meister- oder Technikerausbildung mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung ist erforderlich. Die Stelle ist nach Entgeltgruppe E 10 / E 11 bewertet. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, erhalten Sie nähere Informationen im Internet unter www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/stellenportal/stellenangebote. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen auch Herr Rapp, Telefon 0721/ 133-7040. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Stadt Karlsruhe, Amt für Abfallwirtschaft, Ottostraße 21 76227 Karlsruhe Wir suchen zum 1. Juli 2012 für den städtischen Schülerhort in Beiertheim, in Teilzeit 80 Prozent, eine

stellvertretende Leitung mit Berufserfahrung, staatlicher Anerkennung und einer den folgenden Qualifizierungen: Erzieherin / Erzieher, Dipl. Sozialpädagogin / Sozialpädagoge, Diplompädagogin / Diplompädagoge oder Bachelor in Pädagogik der Kindheit. Aufgaben: – die pädagogische Arbeit mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren – die Unterstützung der Leitung bei den pädagogischen und organisatorischen Aufgaben – die enge Kooperation mit der Leitung, Team, und Eltern – Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas sowie mit anderen Institutionen im Stadtteil – Mitwirkung bei der Teamentwicklung – die Wahrnehmung der Dienstund Fachaufsicht im Vertretungsfall – die konstruktive Zusammenarbeit mit der Fachabteilung und anderen städtischen Fachämter Anforderungen: – fundierte Kenntnisse in der pädagogischen Arbeit mit Schulkindern – Fähigkeit, Personal zu führen und fachlich anzuleiten – Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit – Organisationsgeschick – Interesse an der konzeptionellen Weiterentwicklung der pä-

Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat nach Vorberatung im Bauausschuss folgende Benennungen beschlossen:

– den Temeswarplatz zwischen der Philipp-Reis-, Elisabeth-Großwendt- und Henriette-Obermüller-Straße.

– Die Zufahrtsstraße zur Spielvereinigung Aue mit Erlachseeweg,

Die Lage und der Verlauf der jeweiligen Benennungen sind aus den mitveröffentlichten Lageplänen ersichtlich.

– den Festplatz von Durlach-Aue mit Hansaplatz,

Stadt Karlsruhe, Liegenschaftsamt

Wir suchen zum 1. September 2012 für die städtische Kindertagesstätte Am Rüppurrer Schloss, in Teilzeit 95 Prozent, eine erfahrene / einen erfahrenen

Erzieherin / Erzieher mit staatlicher Anerkennung für eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgabe. In der Kita Am Rüppurrer Schloss gibt es 45 Plätze in drei altersgemischten Ganztagsgruppen. Es werden Kinder von neun Wochen bis Schuleintritt betreut und gefördert. Das Team besteht aus zehn Erzieherinnen. Hinzu kommen Praktikanten und eine Hauswirtschaftskraft. Aufgaben: – Gruppenarbeit mit Kindern von neun Wochen bis zur Einschulung – Unterstützung der Leiterin in pädagogischen und organisatorischen Aufgaben – Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht im Vertretungsfall – aktive Mitarbeit bei konzeptionellen Entwicklungen und der Umsetzung bedarfsgerechter Angebote – Umsetzung des Orientierungsplanes Baden-Württemberg – Kooperation mit Eltern, Schulen und Fachstellen – enge Zusammenarbeit mit der Fachabteilung und städtischen Ämtern Anforderungen: – fundierte Kenntnisse in der pädagogischen Arbeit im Elementarbereich in Theorie und Praxis – die Fähigkeit, Personal zu führen und fachlich anzuleiten – Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit, Team- und Kooperationsfähigkeit, Organisationsgeschick – Interesse an der konzeptionellen Weiterentwicklung der Kindertagesstättenarbeit – Fortbildungsbereitschaft

– Kenntnisse in der PC-Anwendung Wir bieten: – vielfältige interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten – Unterstützung durch Fachberatung und die Fachabteilung – kollegiale Beratung, ein gutes Arbeitsklima – gute Vernetzung mit anderen städtischen Kindertageseinrichtungen Die Eingruppierung erfolgt nach S 07 TVÖD/SuE. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte bis spätestens 5. April 2012 unter Angabe der Kennziffer 500.2112 bei: Sozial- und Jugendbehörde Abt. Kindertageseinrichtungen 76124 Karlsruhe Für weitere Informationen stehen Ihnen die Fachbereichsleiterin Frau Moser-Ehrlein, Telefon 0721/133-5142, oder die Kita-Leiterin, Frau Fleischer, Telefon 0721/133-5474, zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Die Stadt Karlsruhe sucht für ihr

Gemeinnütziges Bildungsjahr (GBJ) vom 1. September 2012 bis 31. August 2013 engagierte junge Menschen, die im rechtlichen Rahmen eines freiwilligen Sozialen Jahres bei der Stadt tätig werden wollen. Erleben Sie kommunalen Jugendfreiwilligendienst in Verbindung von kulturellem und sozialem Engagement mit konkretem Verwaltungshandeln. Nutzen Sie diese Möglichkeit, die kulturelle Arbeit einer Stadtverwaltung kennen zu lernen, wertvolle Erfahrungen für Ihren weiteren Ausbildungs- und Berufsweg zu sammeln und gleichzeitig die Chancen auf einen Ausbildungsplatz zu erhöhen. Das GBJ beinhaltet ein pädagogisches Begleitprogramm von 25 Tagen und ein monatliches Taschengeld von 210 Euro, wobei der Kindergeldanspruch gewahrt bleibt. Die Stadt übernimmt darüber hinaus die Kosten für Sozialversicherungsschutz, ein Verpflegungsgeld von 110 Euro sowie einen Wohngeldanteil von 40 Euro. Sind Sie zwischen 16 und 27 Jahre alt und haben mindestens den Abschluss der Mittleren Reife? Dann richten Sie Ihre Bewerbung mit einem aussagekräftigen Anschreiben zu Motivation, Interessen und außerschulischen Aktivitäten unter Angabe der Kennziffer 12.0110.001 bis spätestens 20. April 2012 an: Personal- und Organisationsamt 76124 Karlsruhe Für Fragen steht Ihnen Frau Kimling, Telefon 0721/133-1144, jederzeit gerne zur Verfügung. Weitere Infos unter www.karlsruhe.de/ausbildung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Ortschaftsräte tagen Der Neureuter Ortschaftsrat kommt zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag, 20. März, im Sitzungssaal des Neureuter Rathauses zusammen. Unter Leitung von Ortsvorsteher Jürgen Stober berät das Gremium ab 19 Uhr folgende Tagesordnung: 1. Entwicklung der Kindertagesstätten in Neureut; hier: Sachstandsbericht 2. Jahresbericht über die Tätigkeiten des Sozialen Dienstes sowie über die geleistete Schulsozialarbeit in Neureut 3. Umgestaltung der Teutschneureuter Straße; hier: Vorstellung der Planung für den II. Bauabschnitt zwischen Alter Friedrichstraße und Grabener Straße 4. Bekanntgaben der Ortsverwaltung 5. Anfragen und Anregungen aus dem Ortschaftsrat Die Mitglieder des Ortschaftsrats Wolfartsweier halten ihre nächste öffentliche Sitzung am Dienstag, 20. März, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wolfartsweier ab. Unter der Leitung von Ortsvorsteher Jürgen Morlock beraten die Stadtteilvertreter und vertreterinnen folgende Tagesordnung: 1. Bericht über die Kindertagesstätte Wolfartsweier 2. Bericht über die Grundschule Wolfartsweier 3. Gestaltung „Alter Friedhof“ Wolfartsweier – Antrag der Verwaltung 4. Mitteilungen der Ortsverwaltung 5. Mündliche Anfragen

Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe Bernd Wnuck (-bw-) Helga Riedel (-rie-)

Mathias Tröndle (-trö-) Andrea C. Altenburg (-cal-) Rainer Fischer (-fis-) Manuela Fretz (-maf-) Rüdiger Homberg (-erg-) Manfred Lädtke (-Lä-) Regina Schneider (-res-) Amtliche / Ute De Clemente Stellen: Nicole Völz RedaktionsJasmin Niedermayer sekretariat: Chantal Meckes Fotos: Roland Fränkle Anschrift: Stadt Karlsruhe, 76124 Karlsruhe Telefon: 07 21/1 33 -13 01 / -13 02 Telefax: 07 21/1 33 -13 09 Druck: Badendruck GmbH, Karlsruhe Auflage: 140 000 Exemplare StadtZeitung im Internet: 1. Mail: pia@karlsruhe.de 2. Internet: http://www.karlsruhe.de/Aktuell Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Redaktion keine Haftung.

Sachgebietsleiterin / Sachgebietsleiter für das Kfz-Werkstattmanagement

dagogischen Arbeit im Hort – Fortbildungsbereitschaft – Basiskenntnisse in der PC-Anwendung Wir bieten: – vielfältige interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten – Unterstützung durch Fachberatung und die Fachabteilung – kollegiale Beratung, ein gutes Arbeitsklima – gute Vernetzung mit anderen städtischen Kindertageseinrichtungen Die Eingruppierung erfolgt nach S 10 TVÖD/SuE. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte bis spätestens 5. April 2012 unter Angabe der Kennziffer 500.2212 bei: Sozial- und Jugendbehörde Abt. Kindertageseinrichtungen 76124 Karlsruhe Für weitere Informationen stehen Ihnen die Fachbereichsleiterin Frau Herkt, Telefon 0721/1335517, oder die Hortleiterin Frau Ott, Telefon 0721/817650, zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Der Ortschaftsrat Durlach trifft sich zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 21. März, um 17 Uhr im Bürgersaal des dortigen Rathauses. Unter Vorsitz von Ortsvorsteherin Alexandra Ries beraten die Stadtteilvertreter und Stadtteilvertreterinnen folgende Tagesordnung: 1. Neubesetzung des Ortschaftsratsaus-

schusses für Planung, Bauwesen und Umwelt 2. Benennung einer Pflegerin für den Bergfriedhof Durlach nach Ausscheiden von Willi Hauck (FDP) 3. Bebauung Turmbergterrasse; weiteres Verfahren, Sachstandsbericht 4. Sanierungsgebiet Durlach-Aue; vorbereitende Untersuchung 5. Kinderspielplatz Waldshuter Straße; Planvorstellung 6. Markgrafengymnasium; Kletterwand; Planvorstellung 7. Verkehrssituation Pfinzstraße a) Kreisverkehr für die Kreuzung der Pfinz- mit der Pforzheimer Straße – Vorstellung der Planung – b) Verkehrsentlastung Pfinzstraße/Badener Straße - Ergebnis der Verkehrszählung – hierzu: Lärmreduzierung Pfinzstraße (Antrag der ORFraktion B 90/Die Grünen) 8. Bebauungsplan „Altstadt Durlach“/Gestaltungssatzung Durlach; Veränderungssperre 9. Schaffung von Parkplätzen im Kurvenbereich Hans-Pfitzner-Straße – Vorstellung der Planung – hierzu: Verkehrssicherheit Hans-Pfitzner-Straße (Anfrage der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 10. Ein- und Ausfahrten nahe dem Kreisel an der Fiducia-/Killisfeldstraße (Antrag der SPD-OR-Fraktion) 11. Fehlende Hinweisschilder an den Haltestellen im Lohn-Lissen-Gebiet und Säuterich (Antrag der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 12. Fahrradweg Tiefentalstraße (Antrag der FDP-OR-Fraktion) 13. Unerlaubtes Parken in Durlach (Antrag der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 14. Verkehrssituation westliche Pfinztalstraße (Antrag der OR-Fraktion B 90/ Die Grünen) 15. Zentraler Platz in Aue (Antrag der FDP-

OR-Fraktion) 16. Fehlbedarf an Plätzen für Kinder in Kindertageseinrichtungen im Hanggebiet (Antrag der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 17. Verstöße gegen Umwelt- und Naturschutz und gegen baurechtliche Vorschriften, Flurstück Nr. 45520/2 - Imbergärten (Antrag der SPD-OR-Fraktion) hierzu: Imbergärten Flurstück 45520/2 angebliche Eingriffe in Naturschutz und Errichtung eines Schwarzbaus (Anfrage der CDU-OR-Fraktion) 18. Barrierefreier Umbau der Bahnzugänge Dornwaldstraße und Untermühlstraße (Anfrage der CDU-OR-Fraktion) 19. Prüfungsverfahren beim Abriss denkmalgeschützter Gebäude (Anfrage der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 20. Barrierefreie Haltestellen in Durlach (Anfrage der OR-Fraktion B 90/Die Grünen) 21. Mitteilungen des Stadtamtes Durlach 22. Mündliche Anfragen Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung kommt der Ortschaftsrat des Stadtteils Stupferich am Mittwoch, 21. März, 19 Uhr, zusammen. Im Großen Saal des Gemeindezentrums Stupferich wird unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rolf Doll folgende Tagesordnung besprochen: 1. Ehrung von Blutspendern 2. Bebauungsplan „An der Klam/Illwig“, Karlsruhe-Stupferich, Auslegungsbeschluss; Anhörung des Ortschaftsrates 3. Erweiterung und Umbau des Feuerwehrgerätehauses Stupferich; Stellungnahme des Ortschaftsrates 4. Bedarfshaltestelle am P u M Platz am Autobahnanschluss; Antrag der FWVFraktion im Ortschaftsrat 5. Mitteilungen der Ortsverwaltung 6. Verschiedenes


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| Stadt

NR. 11 · FREITAG, 16. MÄRZ 2012

Kultur Am 30. März Radio Regenbogen Award in Karlsruhe:

Schwarzwaldhalle im Festkleid Showfenster für Promis, Stars und Sternchen / Videoübertragung auf dem Festplatz Karlsruhe rollt am 30. März wieder Gästen aus Deutschland und Europa auf dem Festplatz den roten Teppich für den Radio Regenbogen Award aus. Seit dem Jahre 2005 leuchtet der „Regenbogen“ mit Stars und Sternchen über der Schwarzwaldhalle.

PLANEN UND BAUEN: Dr. Anke Mührenberg erläuterte bei der Bürgerpräsentation.

Foto: Bastian

Säulen der Stadtgeschichte Bürgerbeteiligungsprozess über das Stadtmuseum der Zukunft jetzt fortgesetzt Als Zwischenlösung auf dem Weg zum Stadtmuseum der Zukunft sind in der Dauerausstellung im Prinz-Max-Palais nun fünf interaktive „Säulen der Stadtgeschichte“ zu finden. Unter den Themen Migration und Internationalität, Menschenrechte und Demokratie, Planen und Bauen, Energie und Mobilität sowie Kultur und Innovation sollen sie via Bildschirmpräsentation mit Texten, Bildern, Karten, Grafiken und Filmen künftige Schwerpunkte und Inhalte vermitteln. Etwa Karlsruhes Gründung als Migranten- und Planstadt, der Leistung von Mobilitätspionieren wie Drais, Benz und Hertz, Marksteinen für Menschenrechte und Demokratie wie dem Privilegienbrief, der Badischen Verfassung sowie der Gleichstellung von Frauen oder der Hochschulentwicklung. Plat-

ziert sind die gelben Säulen bei Schlüsselobjekten wie dem Theatermodell von Weinbrenner oder der Bauhausküche. Bei einer Bürgerpräsentation hat das Kulturamt die Säulen am Samstag, 10. März, öffentlich vorgestellt und danach in einer Diskussionsrunde Kritik und Anregungen für die Neugestaltung entgegen genommen. In Bürgerbeteiligungsprozessen werde in sehr vielen Städten über die Rolle und Bedeutung von (partizipativen) Stadtmuseen und ihre Antwort auf eine sich verändernde Stadtgesellschaft in einer globalen Welt diskutiert, hatte Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche einleitend informiert. Das Stadtmuseum soll künftig als Ort des gesellschaftlichen Diskurses mit flexibler, technikunterstützter Präsentation die Stadtgeschichte seit ihrer Gründung chronologisch und

auch kindergerecht aufbereiten. Anregungen aus dem Publikum zielten auf eine Geschichtsdarstellung bis in die Gegenwart, eine Vernetzung mit anderen Museen, eine genauere Definition der Zielgruppen sowie spezifische Präsentationsformen für Kinder. Mehr herausgehoben werden sollten die Bereiche Bildung, Religion, Wirtschaft und Sport – jeweils unter typischen Karlsruher Aspekten. Vermisst wurden die Darstellung der Karlsruher Identität eine Verknüpfung mit dem KIT und die Thematisierung negativer Entwicklungen, etwa im Dritten Reich. Außerdem wurde gewünscht, die Säulen mehrsprachig untereinander sowie mit den Objekten, letztere etwa über Lichtsignale, zu vernetzten. Susanne Asche versprach, die Anregungen künftig zu berücksichtigen. -cal-

Amtliche Bekanntmachungen Stadt Karlsruhe Liegenschaftsamt Die Stadt Karlsruhe verpachtet

Gärten – ausdrücklich freibleibend – 1. Stadtteil Beiertheim-Bulach Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 5672 Los 2 mit ca. 368 m², Gewann „Spitzäcker“, Gemarkung Karlsruhe, teilweise eingezäunter Garten mit Gartenlaube. Ablösesumme: 568 EUR Jährlicher Pachtzins ca. 46 Euro (ab 2013: 55,20 Euro). Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich im Beiertheimer Feld hinter dem Abenteuerspielplatz und ist über den Gartenweg zwischen Abenteuerspielplatz und Skaterbahn nach ca. 150 m auf der linken Seite zu erreichen. Der Garten ist mit der Vergabenummer 1 gekennzeichnet. 2. Stadtteil Hagsfeld Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 66303/1 Los 7 mit ca. 1 053 m², Gewann „Auf die Gärten“, Gemarkung Karlsruhe Nicht angelegter und nicht eingezäunter Garten mit kleiner Laube. Ablösesumme: 100 Euro. Jährlicher Pachtzins ca. 131,70 Euro (ab 2013: 158 Euro). Lagebeschreibung: Der Garten befindet sich in Hagsfeld ca. 30 m südlich der Brücke über die Beuthener Straße auf der linken Seite – um ca. 90 m hinterliegende Fläche–. Der Garten ist mit der Vergabenummer 2 gekennzeichnet. 3. Stadtteil Durlach Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 63343 Los 3 mit ca. 360 m², Gewann „Säuterich“, Gemarkung Durlach . Angelegter Gemüsegarten mit Laube und Brunnen. Ablösesumme 477 Euro. Jährlicher Pachtzins ca. 45 Euro (ab 2013: 54 Euro). Lagebeschreibung: Dem Weg zwischen Karpatenstraße 12 und 14 ca. 120 m folgen. Rechts abbiegen und nach ca. 50 m nochmals rechts abbiegen. Der Garten befindet sich nach ca. 30 m auf der rechten Seite. Der Garten ist mit der Vergabenummer 3 gekennzeichnet. 4. Stadtteil Durlach Verpachtung des Gartengrundstücks Nr. 45427/1 mit ca. 341 m² Gewann „ An Leit-und Plattgraben“, Gemarkung Durlach Angelegter und eingezäunter Garten mit Hütte und Aufwuchs. Ablösesumme: 2 260 Euro. Jährlicher Pachtzins ca. 42,63 Euro (ab 2013: 51,15 Euro). Lagebeschreibung: Hinter dem Parkplatz Festhalle Durlach den dritten in das Gartengelände führenden Weg rechts abbiegen. Der Garten befindet sich nach ca. 80 m auf der rechten Seite. Der Garten ist mit der Vergabenummer 4 gekennzeichnet. Die Vergabe erfolgt gemäß städtischen Vergabekriterien. Bewerbungsfrist: 13. April 2012. Bewerbungsunterlagen und Merkblatt erhältlich: An den Pforten der Rathäuser und in den Bürgerbüros oder auf unserer Internetseite. Sofern Sie uns einen adressierten und frankierten Rückumschlag zukommen lassen, sind wir gerne bereit, Ihnen die Unterlagen zu übersenden. Ansprechpartner sind: Frau Berger-Rihm, Telefon 0721/133-2384, und Frau Hofmann, Telefon 0721/133-2382, Liegenschaftsamt, Lammstraße 7 a, 76133 Karlsruhe, Telefax 0721/133-6209. www.karlsruhe.de/b3/bauen/grundstuecke.de

Feststellung der UVP-Pflicht Bekanntgabe gemäß § 3a Satz 2 UVPG des Ergebnisses der allgemeinen Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c Satz 1 UVPG Die Firma Deutsche Transalpine Ölleitung GmbH, München, hat die wasserrechtliche Erlaubnis zur Durchführung von Grundwasserabsenkungen für die Dauer der Umbauarbeiten an ihren Übergabestationen innerhalb des Geländes der Mineralölraffinerie in Karlsruhe beantragt. In der Station MIRO 1 soll ein unterirdisch verlegter Streckenschieber ausgebaut werden. Die Grundwasserabsenkung kann bis zu 3 m (Absenkziel: 100,43 m NN) betragen. Es soll mittels zwei Absenkbrunnen eine Grundwassermenge von maximal 40 l/s und eine Gesamtentnahmemenge von maximal 120 000 m³ einmalig über einen Zeitraum von zirka 35 Tagen entnommen werden. In der Station MIRO 2 soll unter den Schiebern eine flüssigkeitsdichte Stahlbetonwanne als Sekundär-Barriere erstellt werden. Die Grundwasserabsenkung kann bis zu 2,72 m (Absenkziel: 96,25 m NN) betragen. Es soll durch einen Absenkbrunnen eine Grundwassermenge von zirka 2,23 l/s und eine Gesamtentnahmemenge von maximal 11 000 m³ einmalig über einen Zeitraum von zirka 57 Tagen entnommen werden. In der Station Karlsruhe soll unter den Schiebern und unter einem Isolierflansch eine flüssigkeitsdichte Stahlbetonwanne als Sekundär-Barriere erstellt werden. Die Grundwasserabsenkung kann bis zu 1,89 m (Absenkziel: 95,45 m NN) betragen. Es soll durch einen Absenkbrunnen

eine Grundwassermenge von zirka 0,53 l/s und eine Gesamtentnahmemenge von maximal 3 700 m³ einmalig über einen Zeitraum von zirka 80 Tagen entnommen werden. Das anfallende Wasser soll im Baubereich auf dem Grundstück der MIRO wieder versickert werden. Vor der Einleitung in die Sickergruben soll das Wasser über einen Sandfang und über einen Ölabscheider geführt werden. Zur Kontrolle des zu versickernden Wassers wird in dem Ölabscheider eine GORE-Sonde als Warngerät installiert. Da dieses Vorhaben in den Anwendungsbereich des UVPG fällt, wurde eine allgemeine Vorprüfung gemäß § 3c Satz 1 UVPG durchgeführt. Im Rahmen der Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Das Vorhaben kann nach Einschätzung unserer Behörde aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in Anlage 2 UVPG aufgeführten Kriterien sowie landesspezifischer Standortgegebenheiten keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben, die nach § 12 UVPG zu berücksichtigen wären. Gemäß § 3a Satz 3 UVPG ist diese Feststellung nicht selbstständig anfechtbar. Zentraler Juristischer Dienst –Wasserbehörde–

Feststellung der UVP-Pflicht Vollzug des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) Bekanntgabe gemäß § 3a Satz 2, zweiter Halbsatz UVPG des Ergebnisses der Vorprüfung des Einzelfalls nach § 3c UVPG Dem FC Germania Neureut e.V. wurde die wasserrechtliche Erlaubnis zur Grundwasserentnahme auf dem Grundstück Lgb. Nr. 10047 in Karlsruhe-Neureut zur Beregnung der Spielfelder erteilt. Der Verein hat die Erhöhung der jährlichen Entnahmemenge von 4 000 m³ / a auf 7 000 m³ / a beantragt. Da dieses Vorhaben in den Anwendungsbereich des UVPG fällt, wurde eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 3c Satz 2 UVPG durchgeführt. Im Rahmen der Vorprüfung wurde festgestellt, dass für das beantragte Vorhaben keine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Das Vorhaben kann nach Einschätzung unserer Behörde aufgrund überschlägiger Prüfung unter Berücksichtigung der in Anlage 2 UVPG aufgeführten Kriterien sowie landesspezifischer Standortgegebenheiten keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen haben, die nach § 12 UVPG zu berücksichtigen wären. Gemäß § 3 a Satz 3 UVPG ist diese Feststellung nicht selbstständig anfechtbar. Die der Beurteilung zugrunde liegenden Unterlagen sind der Öffentlichkeit nach den Bestimmungen des Umweltinformationsgesetzes bei der Stadt Karlsruhe, Zentraler Juristischer Dienst, Wasserbehörde, Rathaus am Marktplatz, Zimmer C 317, zugänglich. Stadt Karlsruhe, Zentraler Juristischer Dienst, Wasserbehörde

Sitzung des Sozialausschusses Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung treffen sich die Mitglieder des Sozialausschusses am Mittwoch, 21. März, 16.30 Uhr, im Großen Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz. Unter der Leitung von Bürgermeister Martin Lenz nimmt sich das Gremium folgende Tagesordnungspunkte vor: 1. Abschlussbericht des Programmes „STÄRKEN vor Ort“ 2. Jobcenter Stadt Karlsruhe – Jahresbilanz 2011

Zwangsversteigerungen Im Amtsgericht Karlsruhe, Schlossplatz 23, Raum 406, wird am Mittwoch, 18. April 2012, 13.30 Uhr, unter dem Aktenzeichen 3 K 104 / 11 folgender Grundbesitz versteigert: Eingetragen im Grundbuch von Karlsruhe-Durlach, Blatt 13264, Gemarkung: Stupferich, Flurstück-Nr. 92525 / 3, Gebäude- und Freifläche, Am Illwig 12 mit 303 m² (Einfamilienwohnhaus mit Anbau und Garage, Wohn- / Nutzfläche ca. 160 m² –ohne Gewähr–). Verkehrswert: 235 000 Euro Grundbuchauszug und Schätzungsgutachten können beim Amtsgericht Karlsruhe, Zimmer 413, von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 15 Uhr und Freitag vormittags in der Zeit von 9 bis 11.30 Uhr eingesehen werden. Eine Besichtigung des Objekts ist nur nach Rücksprache mit dem Eigentümer bzw. Mieter möglich. Das Gericht hat hierauf keinen Einfluss. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.versteigerungspool.de. Vollstreckungsgericht

Der Radiopreis trägt in diesem Jahr zum achten Mal Chic und Eleganz in die Fächerstadt und ist neben dem Opernball des Badischen Staatstheaters das ganz große gesellschaftliche Ereignis in der Badenmetropole. Die Gäste erwartet eine noch nie da gewesene Bandbreite an Künstlern und Musik-Genres. Marlon Roudette tritt mit der SoulPop-Hymne „New Age“ auf, Rea Garvey hat sich mit seinem rockigen Sound für einen Award qualifiziert und mit entspanntem Gitarren-Pop kommt Tim Bendzko auf die Bühne. Auch in Kategorien wie Musical (Hape Kerkeling), Medienfrau (Judith Rakers), Band National (Frida Gold) oder Charity & Lifetime (Peter Maffay) haben TV- und Filmstars gezeigt, dass 2011 „ihr Jahr“ war, oder sich ihr PR-Interesse mit dem von Radio Regenbogen deckte. Als Laudatoren für die Preisverleihung in insgesamt zwölf Kategorien hat der Mannheimer Privatsender unter anderem Comedian Ingolf Lück, „Vollweib“ Christine Neubauer, Schauspieler Erol Sander, die ExSchwimmerin Franziska van Almsick und Charakterdarsteller Axel Milberg verpflichtet. Der Schauspieler, der als „Tatort“-Kommissar Borowski zu den eindrucks-

vollsten Ermittlern in der Sonntag- Special Guest, „ins Herz von Baabendserie zählt, könne einfach den“ verpflichtet. alles, urteilte Regenbogen-EventVon 1 500 Tischplätzen sind viechef Adreas Ksionsek. Milberg le bereits besetzt. Wer noch Tihält die Laudatio auf die Preisträ- ckets ordern möchte, wendet sich ger des Ehrenawards: Die Radio- mit einer E-Mail an pgottstein@reMacher von Miyako Saigai FM genbogen.de Im Kartenpreis von versorgen die Bevölkerung nörd- 290 Euro sind Speisen und Gelich von Fukushima seit der ver- tränke sowie ein Spendenbeitrag heerenden Tsunami- und Reaktor- von 40 Euro für bedürftige Kinder katastrophe in Japan mit Reporta- enthalten. Auf dem Festplatz ist gen und lebenswichtigen Informa- der Promi-Auflauf am 70 Meter tionen und führen Familien wie- langen roten Teppich und ab 20.30 der zusammen. Uhr auf einer Videoleinwand zu Wer bei Reklameblöcken in verfolgen. Dazu wird der Radio Funk und Fernsehen nicht den Regenbogen Award per LivestreLeise-Knopf drückt oder ausschal- am im Internet übertragen. -Lätet, dürfte bei dem Song „Lady“ aus einem Werbespot Mando Diao wieder erkennen. Die „beste internationale LiveBand 2011“ nimmt aus der Hand von Schauspielerin Nicolette Krebitz („Im Sog des Bösen“) einen Award entgegen. Außerdem hat Ksionsek mit Ivy Quainoo, wie er sagte, „die Stimme von Deutschland“ und einen TopPROMI-PARADE: Radio Regenbogen lädt wieder Newcomer des zur großen Show in der Schwarzwaldhalle. Jahres 2012 als

Perlender Sekt und rote Punkte 48 000 Besucher: Wieder ein Plus bei der Kunstmesse art / „Es hat sich gelohnt“ Auf etlichen Preisschildern leuchtete ein rotes Pünktchen. Verkauft. An Ständen, wo kein Kreis vom Kunsttransfer kündigte, bedeutete das freilich nicht immer, dass keine Ware verkauft wurde, sondern nur, dass Galeristen oder Künstler die Wand mit Nachschub bestückt hatten. Wenn sich auch keine Aussteller auf der art Karlsruhe in die Verkaufsbücher schauen ließen, dürfte die Karlsruher Kunstbörse Produzenten und Händlern wieder kräftige Umsätze in Millionenhöhe beschert haben. Binnen kürzester Zeit hatte eine Berliner Galeristin einen „Bernhard Schultze“ für 180 000 Euro verkauft. Später freute sich eine Stuttgarter Händlerin über den Verkauf einer Arbeit von Willi Baumeister für 280 000 Euro. Gute Laune signalisierten oft perlende Sektgläser vor hellen roten Punkten. Auf die Frage, ob die Werke den ausgeschriebenen Ladenpreis auch erzielt hätten, war von Ausstellern aber meistens zu hören: „Es hat sich gelohnt, ist okay!“ Immerhin: 80 Prozent waren mit ihrem Geschäft zufrieden. Messechefin Britta Wirtz auch. Mit 48 000 Besuchern kamen an den drei Öffnungstagen 3 000 Kunstfreunde mehr als im letzten Jahr. Eröffnungsredner Björn Engholm sprach von einem „Land der

Sammler“. 30 der 222 Aussteller reisten aus dem Ausland an. Allein Bennet Vertes aus Zürich, der Werke von Poliakoff, Tàpies und Warhol im Angebot hatte, machte Umsatz in Höhe von 750 000 Euro. Wer nicht kaufen wollte oder konnte, schaute, bummelte und staunte in vier Hallen, welche Erlöse mit der Handelsware Kunst zu erzielen sind, und dass Sammeln und Spekulieren mit Glück, Sachverstand und der richtigen Strategie Kassen klingeln lässt. Der mit 15 000 Euro dotierte art Karlsruhe-Preis ging an eine One-

Artist-Show, die die Stuttgarter Galerie Klaus Geritt Friese für Tatjana Doll inszeniert hatte. Eine Jury hatte bei der Künstlerin aus dem westfälischen Burgsteinfurt eine „sowohl technisch als auch motivisch radikal neue Befragung des Mediums Malerei“ entdeckt. Der Preis wird jedes Jahr von der Stadt Karlsruhe und dem Land vergeben. Die vom Preisgeld angekaufte Kunst wird in der Städtischen Galerie zu einer „art Karlsruhe-Kollektion“ zusammengetragen. Die nächste art öffnet 2013 vom 7. bis 10. März. -Lä-

MESSEHALLEN ohne Säulen ermöglichen große Skulpturenschau.

BISSIG, WITZIG, FRECH: 48000 Besucher kamen zur art Karlsruhe.

Kultur Kompakt | Kultur Kompakt Im Ordensteinsaal des Badischen Konservatoriums findet am Samstag, 17. März, von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr ein öffentlicher Workshop zur Komposi-

LETZTMALS: Das Theater „Die Käuze“ zeigt „Schneewittchen“.

tion Dice Songs von und mit Uros Rojko statt. Besucher und Akteure erleben, welche Rolle ein simpler Würfel für das musikalische Geschehen haben kann: In Würfelspiele vertiefte Kinder bestimmen mit ihren Wurfergebnissen die jeweils zu spielenden Töne der Instrumentalisten. Der Workshop bereitet im Rahmen der Europäischen Kulturtage (EKT) auf das Konzert „Musikalische Europakarte“ am Sonntag, 18. März, um 17 Uhr in der Städtischen Galerie vor. Das Projekt fordert Kinder heraus, ihre improvisatorische Phantasie am Instrument zu entfalten und sich spielerisch an Klänge der Neuen Musik heran zu wagen, wie sie auch Wolfgang Rihm komponiert und inszeniert. Das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ ist am 17. März um 16 Uhr zum letzten Mal im Theater „Die Käuze“ zu sehen. Eine SWR2 Kulturnacht mit Konzerten und Gesprächen be-

ginnt zu den Kulturtagen am Samstag, 17. März, um 19 Uhr im ZKM. Rundgänge durch die Ausstellung „Zeitgegenstände – Wolfgang Rihm“ bietet die Städtische Galerie zu den Europäischen Kulturtagen am 18. März um 15 Uhr, am 21. März um 11 Uhr und am 22. März um 12.15 Uhr an. Auch in der Kinderwerkstatt klingt es am 18. März von 15 bis 16.30 Uhr „Auf der Suche nach Tonbildern“. Schüler des Konservatoriums treten um 17 Uhr mit einem Konzert auf. Ebenfalls am 21. März steht in der Galerie ab 19 Uhr Musik für drei Streicher, ein Konzert mit dem trio recherche auf dem Programm. Eine Einführung in die gespielten Klänge von Wolfgang Rihm gibt es ab 18.30 Uhr. Rihm-Musik ist auch am 22. März um 19 Uhr (Einführung 18.30 Uhr) zu hören. Das Konzert bestreiten Solisten, der Kammerchor des KIT und die Kammerphilharmonie Karlsruhe. -Lä-


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