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22. FEBRUAR 2013

AMTSBLATT DER STADT KARLSRUHE

67. JAHRGANG

SCHICKSALE Das Buch über die Karlsruher Juden enthält jetzt 14 neue Biografien. Seite 2

GEMEINDERAT Sonnenfächer und Naturdenkmale waren Themen im Gemeinderat. Seite 3

NUMMER 8 MODEKREATIONEN Das Museum beim Markt zeigt die Ausstellung „Bitte nicht anziehen!“. Seite 5

Letzte Plenarsitzung von Oberbürgermeister Heinz Fenrich im Gemeinderat:

Ein Miteinander in Respekt und Vertrauen

Fraktionen würdigten Amtsführung des scheidenden Stadtoberhaupts / Herzlicher Abschied im Bürgersaal Die 46. Plenarsitzung war keine wie jede andere. Am Dienstag stand im Bürgersaal nicht wie sonst die Tagesordnung im Vordergrund, sondern ein Abschied. Die jüngste Sitzung des Gemeinderats war die letzte in der Amtszeit von OB Heinz Fenrich.

Bevor das Plenum am Ende der Sitzung das scheidende Stadtoberhaupt mit stehendem Applaus aus seiner Mitte verabschiedete, würdigten Fraktionen und Einzelstadträte die über 14-jährige Zusammenarbeit. So dankte die Vorsitzende der CDU-Frakti-

on, Gabriele Luczak-Schwarz, dem OB „herzlich für den engagierten Einsatz für unsere Heimatstadt Karlsruhe“. Fenrich habe in den fast 15 Jahren, in denen er als Oberbürgermeister die Stadtgeschicke maßgeblich prägte, so Luczak-Schwarz, sein Amt „immer als Berufung aufgefasst“. FAIR UND ZIELSTREBIG

E-BIKE FÜR OB: Ortsvorsteherin Ries, Hauptamtsleiter Augenstein EB Mergen und Stadtrat Dr. Heilgeist (v. l). überreichten das Geschenk.

Museen sind ab März länger offen

Bauausstellung im Rathausfoyer

Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum verlängern ihre Öffnungszeiten. Das Stadtmuseum hat ab 1. März sonntags von 11 bis 18 Uhr offen, das Pfinzgaumuseum samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr. Dr. Peter Pretsch führt am 24. Februar um 11 und 15 Uhr im Stadtmuseum durch die Sonderausstellung über das Dörfle. Durch die Dauerausstellung zu Durlach begleitet Dr. Ferdinand Leikam am 24. Februar, 15 Uhr, Interessierte im Pfinzgaumuseum.

Um das Bewusstsein für Baukultur im Alltag zu fördern, hat die Architektenkammer Baden-Württemberg in Karlsruhe das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“ durchgeführt. Nachdem Bauherren und Architekten ausgezeichnet worden sind, sind deren Produkte und Planergebnisse von Montag, 25. Februar bis Freitag, 8. März, im Foyer des Rathauses am Marktplatz zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, am 8. März 8 bis 12 Uhr.

Erneuerung der Brücke über die Alb Wegen des für ab März vorgesehenen Teilabbruchs und der Erneuerung der Straßenbrücke über die Alb richten die Stadtwerke am Montag, 25. Februar, in den Straßen Links der Alb und Rechts der Alb eine Tagesbaustelle ein. Denn die in der Brücke verlaufenden Versorgungsleitungen müssen rückgebaut werden. Nicht in Verbindung mit den Brückenbauarbeiten stehen Baumpflegearbeiten an der Pappel unmittelbar nordwestlich der Brücke. Da der Baum nicht mehr verkehrssicher ist, wird am Donnerstag, 28. Februar, das oberste Drittel eingekürzt. Die Fällung des Hauptstamms ist dann für den Herbst dieses Jahres vorgesehen.

Vor der Amtsführung Fenrichs hätten die Grünen „sehr großen Respekt“, betonte Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. Als „hart in der Sache, freundlich und fair im Umgang“, charakterisierte sie die politische Auseinandersetzung, in der sich der OB immer als „solide, entscheidungsfreudig und nie um eine Antwort verlegen“ gezeigt habe. Obwohl ihre Fraktion der Stadt „manch Großprojekt lieber erspart“ hätte, seien ihr bei Fenrich in den letzten Jahren auch „einige grüne Tupfer“ aufgefallen. Dankbar für einen Oberbürgermeister, „der großen Sachverstand und gesellige Volksnähe,

Zielstrebigkeit und Fairness miteinander verbunden hat“, zeigte sich SPD-Fraktionschefin Doris Baitinger. Mit seinem Namen verbunden blieben das modernste Nahverkehrssystem Süddeutschlands, solide Finanzen und eine starke Wirtschaft. Baitinger: „Sie haben das Leben der Menschen besser gemacht.“ Fenrich habe sein Amt „mit Herzblut“ ausgefüllt, sich als „Bürger-Oberbürgermeister“ verdient gemacht, unterstrich FDP-Fraktionschefin Rita Fromm. Auch KAL-Fraktionschef Lüppo Cramer hob hervor, dass der OB „die Bürgerbeteiligung weiter vorangetrieben“ habe. Eduardo Mossuto (FW), Niko Fostiropoulos (Die Linke) und Friedemann Kalmbach (GfK) bekundeten Fenrich ebenfalls ihre Wertschätzung. Und als äußeres Zeichen erhielt der OB von Gemeinderat, Ortschaftsräten und Verwaltung ein Elektrofahrrad. Und Fenrich dankte dem Plenum für die „vertrauensvolle Zusammenarbeit, die getragen war von gegenseitigem Respekt“. -trö-

Mobil wieder auf Tour

Schädliche Stoffe aus Haushalten kostenlos abgeben Die Stadt Karlsruhe führt in diesem Jahr wieder Sammlungen von Schadstoffen aus Haushalten durch. Insgesamt sind 116 Abgabetermine an 42 Sammelstellen vorgesehen. Erstmals ist das Schadstoffmobil am Samstag, 2. März, unterwegs. Von 9 bis 10 Uhr steht es dann in Mühlburg am Entenfang und von 11 bis 12 Uhr in der Waldstadt auf dem Park & Ride- Platz am Sportpark. Am Dienstag, 5. März, nehmen die

Entsorgungsexperten in Grünwettersbach vor der Wertstoffstation in der Wiesenstraße von 14.30 bis 15.30 Uhr schädliche Stoffe wie Farben, Kleber oder alte Medikamente entgegen und von 16.30 bis 17.30 Uhr am Werderplatz in der Südstadt. Am Donnerstag, 7. März, können Schadstoffe von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr auf dem Hagsfelder Festplatz und von 16.30 bis 17.30 Uhr auf dem Festplatz in Neureut abgeliefert werden. -red-

Zwei Lebenskreise schlossen sich

Ehrenmedaillen für Holocaust-Überlebende Hanna Meyer-Moses und Paul Niedermann Für Hanna Meyer-Moses und Paul Niedermann schlossen sich jetzt Kreise ihres Lebens. Die beiden Überlebenden der Verschleppung jüdischer Bürger von Karlsruhe ins Deportiertenlager Gurs von 1940, die seit 1988 als Zeitzeugen der damaligen Verbrechen auftraten und auftreten, nahmen am Montag von OB Heinz Fenrich die Ehrenmedaille der Stadt entgegen. Der Gemeinderat hatte diese Ehrung im Januar einstimmig beschlossen. Wenn ihre Tochter Caroline 1986 nicht Meyer-Moses’ Geburtsstadt Karlsruhe hätte kennenlernen wollen, wäre sie, so sagt sie, nie mehr nach Karlsruhe gekommen. Bei diesem Besuch hat Han-

na Meyer-Moses den früheren Lokalchef der BNN, Josef Werner, getroffen, der gerade an seinem viel gerühmten Werk „Hakenkreuz und Judenstern“ saß. Ihre Erzählungen waren ihm bedeutende Quelle für dieses Buch. Nachdem die Stadt Karlsruhe 1988 alle noch lebenden ehemaligen jüdischen Bürger zu einem Besuch eingeladen hatte, war Hanna Meyer-Moses bis 2009 häufig Gast in ihrer Geburtsstadt, um die jüngeren Generationen zum Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus aufzufordern. Gesundheitlich bedingt, vermutet sie, war sie am Montag letztmals in Karlsruhe. Paul Niedermann war 1987 als einer der wenigen

Überlebenden des Kinderheims Izieu in den französischen Alpen als Zeuge nach Lyon zum Prozess gegen Klaus Barbie geladen. Dort sollte er seine Erlebnisse in den Lagern Gurs, Rivesaltes und vor allem Izieu schildern. Und konnte dies bei der Gelegenheit zum ersten Mal, vorher hatte er eine Blockade. Kurz darauf kam die Einladung nach Karlsruhe. Und seither tritt der bei Paris lebende Niedermann in Karlsruhe, ganz Baden, Deutschland, Frankreich und in den USA als Zeitzeuge auf. In eindringlichen Worten fächerte OB Fenrich die Schicksale von Hanna Meyer-Moses und Paul Niedermann auf, bevor er ihnen die Medaillen aushändigte. -erg-

Ein bisschen „mulmig“, aber auch „sehr schön“ beschrieb Oberbürgermeister Heinz Fenrich das „nicht alltägliche Gefühl“, das ihn überkomme, wenn er „sich so hängen sehe in der politischen Ahnengalerie“. Im Anschluss an die letzte Sitzung des Gemeinderats unter seiner Leitung hatte das Stadtoberhaupt gemeinsam mit dem Maler Joachim Czichon und Erster Bürgermeisterin Margret Mergen sein Portrait im Großen Sitzungssaal enthüllt. Das Bild mache ihm „unmissverständlich klar“, dass er „in wenigen Tagen Oberbürgermeister gewesen ist“, so Fenrich. Mit einem Portrait in der Reihe der Ober-

bürgermeister Karlsruhes wisse man, „dass man wirklich wichtig ist in der Stadt“, begrüßte EB Mergen die zahlreichen Ehrengäste. „120 Jahre wird das Portrait auf uns blicken“ und an Fenrich erinnern, „der mit Herzblut und großem Engagement die Geschicke der Fächerstadt“ bestimmt habe, machte Czichon deutlich. Fenrich und Czichon, der an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe studiert hat, verbindet eine persönliche Freundschaft. Das Bild gefalle ihm, weil es „viele charakteristische Wesenszüge“ wiedergebe und „auf ehrliche Weise modern ist“, bekannte Heinz Fenrich. -bw-

Meri Uhlig leitet Integrationsbüro Seit Januar ist Meri Uhlig neue Integrationsbeauftragte und Leiterin des Büros für Integration. Das Büro ist zentrale Anlaufstelle für Karlsruherinnen und Karlsruher mit Migrationshintergrund. Im Sinne eines guten Zusammenlebens aller, will Uhlig vor allem die politische, soziale und kulturelle Gleichstellung von Einwanderinnen und Einwanderern fördern. Meri Uhlig wurde 1973 in Karlsruhe geboren. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften in Mannheim folgten Stationen als Referentin bei der Stabstelle des Integrationsbeauftragten der baden-württembergischen Landesregierung und zuletzt beim Ministerium für Integration. -red-

WILLKOMMEN: BM Lenz und Integrationsbeauftragte Meri Uhlig.

Schöffen gesucht

Opfer der Verschleppung Hanna Meyer-Moses wie auch Paul Niedermann wurden im Jahre 1927 in Karlsruhe geboren. Am 22. Oktober 1940 waren die beiden 13Jährigen unter den mehr als 900 Karlsruher Juden, die ins südfranzösische Lager Gurs verschleppt wurden. Beiden gelang es, nach verschiedenen illegalen Stationen in Frankreich mit Hilfe der jüdischen Widerstands- und Hilfsorganisation OSE 1943 in die Schweiz zu fliehen. Hanna Meyer-Moses wohnt noch heute in der Nähe von Zürich. Der Journalist und Fotograf Niedermann lebt bei Paris. -erg-

Fenrich in „Ahnengalerie“

Interessierte können sich bis zum 28. März bewerben

DANK FÜR ERINNERUNGSARBEIT: OB Heinz Fenrich händigte Hanna Meyer-Moses und Paul Niedermann (von rechts) am Montagnachmittag die Ehrenmedaillen der Stadt Karlsruhe aus. Fotos (4): Fränkle

Für die Amtsgerichtsbezirke Karlsruhe und Karlsruhe-Durlach sucht die Stadt rund 150 Erwachsenen-Schöffen sowie 60 Jugendschöffen, die von 2014 bis 2018 ehrenamtlich tätig sein möchten. Für die Wahl macht die Stadt jeweils eine Vorschlagsliste. Über die Aufnahme in die Liste der Erwachsenen-Schöffen entscheidet der Gemeinderat, bei den Jugendschöffen der Jugendhilfe-Ausschuss. Die Aufnahmen erfolgen voraussichtlich im Monat Juni. Schöffen- und Jugendschöffen sind Richter, aber ohne Robe und Jurastudium. Sie nehmen an Hauptverhandlungen beim Strafgericht teil und tragen dieselbe Verantwortung für das Urteil wie

die Berufsrichter. Gewöhnlich wird ein Schöffe zu zwölf Sitzungstagen pro Jahr herangezogen und ist hierfür vom Arbeitgeber freizustellen. Bewerber müssen unter anderem die deutsche Staatsangehörigkeit und ihren Wohnsitz in Karlsruhe haben. Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag, 28. März. Die Wahl der benötigten Haupt- und Hilfsschöffen erfolgt im Herbst durch den Schöffen-Wahlausschuss beim Amtsgericht. Gewählte Personen erhalten von dort eine Mitteilung. Das Bewerbungsformular und weitere Infos zum Bewerbungsund Wahlverfahren gibt es unter: www.karlsruhe.de/b4/buergerengagement/wahlen/schoeffenwahl.


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NR. 8 · FREITAG, 22. FEBRUAR 2013

Jahrespressekonferenz des Handwerks:

IHK-Konjunkturumfrage:

Wirtschaft ist zuversichtlich

Image verbessern

Laufende Berufswerbung dank Facebook und Co. Die Arbeit geht dem Handwerk auch künftig nicht aus. Nach einem guten Jahr 2012 blicken die Betriebe in der TechnologieRegion Karlsruhe und der Region Nordschwarzwald überwiegend positiv in die Zukunft. Sorge bereiten eher steuerliche Regelungen und der Kampf um Nachwuchskräfte. Die 18 724 Betriebe im Kammerbezirk setzten im letzten Jahr mit 97 000 Beschäftigten rund 11 Milliarden Euro um. „Zwischendurch hat’s richtig gebrummt“, freute sich Joachim Wohlfeil der Präsident der Handwerkskammer bei der Jahrespressekonferenz am Mittwoch beim Blick auf die Entwicklung der Geschäftslage im letzten Jahr etwa im Bauhauptgewerbe, während er im gewerblichen Bedarf eher eine „stabile Lage“ sah. Völlig umgedreht ist in diesen Bereichen der Ausblick: Im Baugewerbe sehen nur 33 Prozent der Betriebe eine „gute“ Perspektive, während im Gewerbe 64,7 Prozent der Betriebe von einer guten Konjunkturlage ausgehen. Insgesamt gibt es im

Kammerbezirk 18 724 Betriebe und damit 47 mehr als im Vorjahr, allein im Stadtgebiet Karlsruhe sind 87 Betriebe hinzugekommen, so dass hier derzeit 3 273 Handwerksbetriebe ansässig sind. „Das Mehr an Selbstständigen bedeutet nicht unbedingt mehr Nachhaltigkeit“ weist Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz auf eine Entwicklung hin, die der Handwerkskammer Sorge bereitet. So sei die Zahl der Ein-Personen-Betriebe in Deutschland von 1,04 Millionen im Jahr 2004 auf 2,6 Millionen im Jahr 2011 angestiegen. Probleme sieht Lutz dabei nicht nur für das spätere Alterseinkommen, sondern auch bei den dort fehlenden Ausbildungsplätzen. Denn gerade hier spürt die Handwerkskammer erheblichen Bedarf und feilt deshalb am eigenen Image. 6 724 Lehrlinge gibt es derzeit im Kammerbezirk, im Vorjahr waren es 7 029. Aktuell gibt es 201 offene Lehrstellen. Dass die Zahl der Ausbildungsbetriebe im letzten Jahr um 241 auf 3 469 angestiegen ist, macht zunehmenden Nachwuchsmangel deutlich. Neben

Glückwünsche an Bertold Henn

Einlasskarten für Amtseinführung

Seinen 70. Geburtstag feierte am Samstag, 16. Februar, der ehemalige Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Stadt Karlsruhe, Bertold Henn. „Mit Nachdruck und Augenmaß vertraten Sie acht Jahre lang als Vorsitzender des Gesamtpersonalrats die Interessen der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, dankt Oberbürgermeister Heinz Fenrich Henn für sein Engagement, bei dem ihm sein „offenes, kontaktfreudiges Wesen“ zugutegekommen sei.

Am 2. Dezember hat Karlsruhe Dr. Frank Mentrup zum neuen OB gewählt. Nun steht bei der nächsten Sitzung des Gemeinderats am 1. März im Rathaus am Marktplatz ab 15.30 Uhr die Amtseinführung auf der Tagesordnung. Bürger können sich Einlasskarten in begrenzter Zahl ab kommenden Mittwoch, 27. Februar, 8 Uhr, an der Pforte des Rathauses am Marktplatz abholen. Pro Person wird eine Karte ausgegeben, Reservierungen sind nicht möglich.

Konstanz bei Personalbestand Der Optimismus in den Unternehmen der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) ist zum Jahresbeginn gegenüber dem Herbst vergangenen Jahres leicht gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die IHK Karlsruhe nach Auswertung ihrer zum Jahresbeginn durchgeführten Konjunkturumfrage. Danach erwarten insgesamt 22 Prozent der Unternehmen im laufenden Jahr noch bessere Abschlüsse als 2012 und 60 Prozent mindestens gleich gute Geschäfte.

BEIM BAUHAUPTGEWERBE war die Geschäftslage 2012 richtig gut, zeitweise hat es nach Angaben der Handwerkskammer „richtig gebrummt“. Die Konjunkturaussichten sind nicht mehr ganz so rosig. vielen bereits bewährten Maßnahmen um Jugendliche für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern, setzt die Handwerkskammer nicht nur große Hoffnungen in die bundesweit laufende Imagekampagne, sie geht daneben auch ei-

gene, neue Wege. So wurde federführend ein Lehrstellenapp für Smartphones entwickelt, das neben Berufe-Videos und Bewerbungstipps Lehrstellen anbietet. Zudem setzt man auf Soziale Netzwerke wie Facebook und

Häusliche Gewalt überwinden

Forum zum Thema Täterinnenarbeit / Gespräch mit Fachleuten aus Beratungsstellen Gewalt von Frauen gegenüber ihren Männern wurde bisher in der Öffentlichkeit nur wenig thematisiert. In der Praxis der AntiGewalt-Arbeit in Karlsruhe zeigt sich, dass es Frauen gibt, die an ihrem eigenen gewalttätigen Verhalten arbeiten möchten und hierfür ein Angebot suchen. Deshalb veranstalten das Projekt „Häusliche Gewalt überwinden“ der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt sowie Karlsruher Frauenbe-

ratungsstellen und die Beratungsstelle bei Gewalt im Sozialen Nahraum am Mittwoch, 27. Februar, um 20 Uhr ein Forum zu „Täterinnenarbeit“. Bei dem Vortrag von Dr. Mirja Silkenbeumer von der Universität Hannover und dem Gespräch mit Fachleuten aus Karlsruher Beratungsstellen geht es darum Antworten auf folgende Fragen zu finden: Welche Kenntnisse gibt es über gewalttätiges Handeln von Frauen in Partner-

Wissenschaft auf Bühne

Ordnungsamt ein Vormittag zu Aus betrieblichen Gründen hat das Ordnungs- und Bürgeramt in der Kaiserallee 8 am Donnerstag, 28. Februar, vormittags geschlossen. Gleiches gilt für die Büros in der Steinhäuserstraße 22, in der Beuthener Straße 42 und das im Rathaus am Marktplatz. In Notfällen helfen das Stadtamt Durlach und die Ortsverwaltungen weiter.

tel dürfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus dem Südwesten Deutschlands nur das benutzen, was sie am Körper tragen können. Als Preis winken dem Erst- und Zweitplatzierten laut Stadtmarketing das intensive Präsentationsund Medientraining „Masterclass“ in Berlin im Wert von 1 000 Euro und ein Geldpreis sowie ein Platz im FameLab-DeutschlandFinale in Bielefeld am 4. Mai. Wer sich dort wiederum als Sieger oder Siegerin qualifiziert, reist im Juni zum großen internationalen Finale beim Cheltenham Science Festival. Bei der Veranstaltung im Tollhaus wählt in der ersten Runde die Jury die drei Besten aus – nach dreiminütiger Präsentation der jungen Wissenschaftler. In der zweiten Runde entscheiden sich Jury und Publikum nach weiteren dreiminütigen Vorträgen der Drei für die zwei FameLab-Gewinner aus Baden-Württemberg. Dabei ist es möglich, das gleiche Thema zu wählen, allerdings sollten unterschiedliche Aspekte beleuchtet werden. Präsentationssprache bei den Vorentscheidungen in Deutschland ist laut Stadtmarketing Deutsch, in Ausnahmefällen Englisch. Weitere Infos: www.wissenschaftsbuero.de und www.famelab-germany.de. -red-

schaften? Was lässt sich in der Beratungspraxis beobachten? Welche Konsequenzen sind für die Intervention und Beratung zu ziehen, welche „Fallstricke“ zu beachten? Eingeladen zu dem Forum im Jubez-Café am Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe, sind alle interessierten Frauen und Männer. Weitere Infos zum dem seit 2000 laufenden Projekt „Häusliche Gewalt überwinden“ im Internet unter: www.karlsruhe.de/hg. -red-

Urteil vorbildlich für Bürgerservice

Landesweiter Vorentscheid für FameLab am 15. März

Am 15. März werden in Karlsruhe wieder die FameLab-Gewinner für den südwestdeutschen Raum ermittelt. Ab 19 Uhr stellen sich im Kulturzentrum Tollhaus Promovierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab 21 Jahren der Herausforderung, ein Forschungsthema in drei Minuten präzise, leicht verständlich und mitreißend zu präsentieren. Der Eintritt ist frei. Organisator des FameLab-Vorentscheids mit einer Fachjury aus vier prominenten Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Forschungsförderung und Medien ist das Stadtmarketing Karlsruhe. Als Hilfsmit-

Twitter, damit das Handwerk mit seinen Möglichkeiten stärker in die Dialoge der Jugendlichen einfließt. „Damit haben wir jetzt täglich einen Tag der Berufsinformation“ stellt Präsident Wohlfeil, schon große Resonanz fest. -fis-

100 JAHRE: Stadträtin Karin Wiedemann beglückwünschte Willi Wiedmeier, Bürgermeister Michael Obert gratulierte Martha Schmigalle (r.).

Zwei Jubiläen gefeiert Karlsruher Bürger begingen hundertsten Geburtstag

Gleich zwei Karlsruher feierten diese Woche ihren 100. Geburtstag. Der 1977 nach Karlsruhe gezogene Willi Wiedmeier wurde am vergangenen Dienstag ein Jahrhundert alt. Geboren in Katharinenfeld, der heutigen georgischen Stadt Bolnissi, arbeitete er in jungen Jahren als Dreher und Chauffeur. Bis heute lebt der leidenschaftliche KSC-Fan mit Hilfe von Pflegekräften in seiner eigenen Wohnung. Martha Schmigalle, das Geburtstagskind am vergangenen Mittwoch, zog erst 2006 nach Karlsruhe in die Nachbarwoh-

nung ihres Sohnes. Die in Breslau geborene Dame arbeitete dort als Näherin in einer jüdischen Schneiderei. 1937 heiratete sie Erich Schmigalle. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten sie im Bayerischen Wald. Später siedelten sie nach Siegburg um, wo Erich Schmigalle bis zur Pensionierung bei der Stadtverwaltung arbeitete. Er starb 1999. Martha Schmigalle ist bis heute fit und packt im eigenen Haushalt noch selbst an. Sie hört gerne Musik und verpasst keine Folge von „Sturm der Liebe“. -döp-

Die Umzug AG hat die OnlinePräsenzen der 190 einwohnerstärksten Städte Deutschlands in Bezug auf die Servicequalität ihrer Meldeämter getestet. Der Stadtverwaltung Karlsruhe attestiert das Unternehmen „überdurchschnittlich guten Bürgerservice“. Im Bundesvergleich gehöre „karlsruhe.de zu den 22 Online-Meldeämtern, die mit dem Urteil ‚vorbildlich’ ausgezeichnet wurden“. In der Beurteilung Karlsruhes heißt es: „Gleich auf der Homepage findet man rechts die Bürgerdienste oder auch spezielle Angebote für Neubürger.“ Und weiter: „Die Seite ‚Neu in Karlsruhe’ führt Umziehende unter anderem zu einer Übersicht der Bürgerbüros. Für diese werden alle Kontaktangaben, Sprechzeiten, Dienstleistungen (mit Links) und sogar eine Wartezeitanzeige angezeigt. Außerdem wird eine Online-Terminvereinbarung angeboten, was beim Besuch auf dem Einwohnermeldeamt viel Zeit sparen kann.“ Mit der Bestnote ‚vorbildlich’ hat die Umzug AG unter anderem folgende Städte ausgezeichnet: Baden-Baden, Berlin, Frankfurt am Main, Freiburg/Breisgau, Konstanz und Ludwigsburg. Die Umzug AG ist Herausgeberin des „Wohnungswechsel-Magazins“ und betreibt laut eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren kostenfreie Umzugsratgeber im Internet. -red-

Ermordeten Identität zurückgeben

Nun 473 Biografien im Gedenkbuch für die Karlsruher Juden / Alle Durlacher erfasst

NEUE BIOGRAFIEN legten Kantor Hayoun, Kulturamtschefin Dr. Asche, Samuel Nordmann und die Autoren in das Gedenkbuch ein.

Die Zahl der Pessimisten ist deutlich gefallen, von 24 auf 18 Prozent. „Wenn 82 Prozent der Mitgliedsfirmen für das laufende Jahr mindestens gleich gute Geschäfte erwarten, ist das ein deutlicher Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft“, sagt IHK-Präsident Bernd Bechtold. Die Zuversicht lasse sich ebenso an den geplanten Investitionen und der Beschäftigungslage ablesen. Beide Indikatoren blieben auf dem derzeit hohen Niveau. Zudem bezeichneten neun von zehn Unternehmen ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut oder seien damit zufrieden. Die im Herbst noch spürbare Vorsicht bei der Einschätzung der Geschäftsentwicklung habe sich im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige in Zuversicht gewandelt. Der derzeitige Planungsstand der Unternehmen signalisiere zudem eine konstant hohe Investitionstätigkeit: 76 Prozent wollen mindestens so viel investieren wie im letzten Jahr. Was die Beschäftigten angeht, so planen zwei Drittel der regionalen Unternehmen ihren derzeitigen Personalbestand konstant zu halten. -red-

„Jeder, der eine Biografie schreibt, gibt jedem der Ermordeten Identität zurück. Wir wollen sie nach Hause holen, ihnen ein Grab in der Erinnerung geben“, dankte Kulturamtschefin Dr. Susanne Asche den Autorinnen und Autoren des Gedenkbuchs für die Karlsruher Juden im Jahre 2012. Eingefügt werden konnten jetzt 14 neue Einzel- oder Familienbiografien über 32 Ermordete. Von 3 358 jüdischen Mitmenschen hatten die Nationalsozialisten 1 055 umgebracht – 473 Lebensgeschichten wurden inzwischen recherchiert. Diese Gedenkarbeit „ist wie Balsam auf der jüdischen Seele“. Es ist wichtig, dass

man uns nicht vergisst“, betonte für die jüdische Gemeinde Kantor Moshe Hayoun. Rund 1 000 Menschen sind dort derzeit Mitglieder – gegenüber 200 vor 17 Jahren. Die Biografie von Flora Rabinowitz hatte Christoph Kalisch, aus dessen Feder bereits 16 Lebensläufe stammen, monatelang neben der weiterer Mitglieder der Familien Hackel zusammengetragen. Der Vergessenheit entrissen wurden außerdem Isak und Esther Alpern, Max Markus und Leopold Leibisch Brand, Julius, Helen und Ilse Scharff, Emilie Trautmann, Erna Homburger, Marie Curjel und Gertrud Lüttke. Außerdem Albert Gumprich, Flora Levy, Frieda,

Fanny und Wilhelm Wolf, Louis und Siegfried Süßmann Wolf sowie Fanny Dettling mit Henriette und Josef Adler. Mit letzteren erhielten nun alle Ermordeten aus Durlach ihre Biografie. Hilfe für die Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Studierende, Pensionäre, Berufstätige – kam wieder von Jürgen Schuhladen-Krämer. „Auch für 2013 sind neue Recherchen in vollem Gang“, berichtete er. Wer mitmachen will, kann unter der Telefonnummer 13342 32, E-Mail: archiv@kultur.de Kontakt aufnehmen. Das Gedenkbuch ist im Internet unter der Adresse zu finden: http://gedenkbuch.informedia.de. -cal-

DIE GUTE WIRTSCHAFTSLAGE war bei Ausbildungsmesse „Einstieg Beruf“ spürbar. Foto: IHK

Diskussion zur Fahrradstadt „Wie fahrradfreundlich ist Ihre Stadt?“, hatte der Allgemeine Deutsche FahrradClub (ADFC) im vergangenen Herbst bundesweit die Radfahrer befragt. Baden-Württembergs Kommunen schnitten in diesem fünften Fahrradklima-Test des ADFC nur teilweise sehr gut ab. Wo drückt die Radfahrer der Schuh? Gibt es in den Kommunen die gleichen Probleme oder haben einzelne Städte schon Lösungen gefunden?: Diese und andere Fragen zur Förderung des Radverkehrs in den Städten will der ADFC am kommenden Mittwoch, 27. Februar, um 19 Uhr im IHK-Haus der Wirtschaft (Raum Baden), Lammstraße 13 bis 17, in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern des Landes und der Städte erörtern. Auf dem Podium diskutieren dabei unter der Moderation von Karin Senz (SWR) Staatssekretärin Dr. Gisela Splett, Dr. Gudrun Zühlke (Landesvorsitzende ADFC), Bürgermeister Michael Obert (Landesvorsitzender Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen), Thomas Böhmer (ADFC-Fahrradklima Test) sowie Oberbürgermeister und Bürgermeister des Landes. Weitere Infos unter: www.adfc-bw.de. -red-


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NR. 8 · FREITAG, 22. FEBRUAR 2013

Aus dem Gemeinderat

Städtebauliche Entwicklung für Gebiet „Südlich der Frühlingstraße“

Bauhof macht Platz für Wohnraum

Erster Rahmenplan soll im Herbst gemeinderätlichem Planungsausschuss vorliegen

DER BAUHOF DES GARTENBAUAMTS in der Frühlingstraße soll verlegt werden und Platz für eine Wohnbebauung machen.

die GRÜNEN-Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach: „Dieses Gebiet eignet sich, um günstige Mietwohnungen zu schaffen und die Kindertagesstätte zu erweitern.“ Dabei solle der alte Baumbestand besonders im Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Grünverbindung zwischen dem Otto-Dullenkopf-Park über den City-Park Ost bis hin zum Alten Friedhof weitestgehend erhalten werden. Da der Bauhof ohnehin nach Alternativen suche, müsse man jetzt bereits tätig werden, sprach sich Lisbach grundsätzlich dafür aus, bei der Suche nach Baumöglichkeiten immer zuerst auf den Innenbereich statt auf Grünflächen am Stadtrand zu schauen. „Nicht Geld, sondern bebaubare Flächen fehlen uns“, wies die SPD-Fraktionsvorsitzende Doris Baitinger ebenso auf die Notwendigkeit hin, innenliegende Verdichtungsflächen zu nutzen. Der Bedarf an Wohnraum sei unbestritten. Der Bebauungsplan solle auch Raum für kreative Ideen zulassen, wie etwa für Energieversorgungskonzepte. „Es ist richtig, dieses Projekt in Angriff zu nehmen“, signalisierte auch Tilman Pfannkuch für die CDU-Gemeinderatsfraktion Zustimmung zum Antrag im Hinblick auf die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Die von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehensweise fand allgemeine Zustimmung. -fis-

An Bahnbau-Arge Heilbronn beteiligt

Kauf von 22 Autos genehmigt

Serviceangebot für Hörgeschädigte

Simulation des Verkehrsflusses

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) darf sich an „Arge Stadtbahn Heilbronn Nord“ beteiligen. Der Gemeinderat hat den Vertreter der Stadt Karlsruhe in der AVG-Gesellschafterversammlung einstimmig und ohne Aussprache dazu ermächtigt, entsprechend abzustimmen. Die AVG hatte diese ARGE mit zwei weiteren Unternehmen bereits im Dezember 2007 gegründet, um ein Angebot für Leistungen zum Bau der Strecke im Heilbronner Norden abzugeben. Mit Fertigstellung der Bahn – voraussichtlich im Dezember – erlischt die Arge. Die Gründung der Arge wird jetzt nachträglich offiziell genehmigt. -erg-

Für die Beschaffung von 46 Fahrzeugen hat sich die Stadt Karlsruhe im Jahr 2012 an einer Einkaufsgemeinschaft des Deutschen Städtetages mit elektronischer Ausschreibung in acht Losen beteiligt. Allerdings sind nur Angebote für drei Abfall- und ein Sperrmüllsammelfahrzeug eingegangen, jeweils von einem Anbieter. Dieser kann der Stadt die vier Fahrzeuge für 942 000 Euro jetzt verkaufen. Weitere 18 Fahrzeuge im Wert von zusammen 1 160 000 Euro kann die Stadt bei regionalen Anbietern erwerben. 17 Erdgasautos kauft sie wegen zu hoher CO2-Emissionen noch nicht. Der Gemeinderat hat dem einstimmig zugestimmt. -erg-

Wie bisher schon praktiziert, werden auch künftig bei öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Gebärdendolmetscher eingesetzt, sofern ein Bedarf dazu gesehen wird. Die KAL-Fraktion hatte im Sinne einer größtmöglichen Barrierefreiheit weitergehend beantragt, dass die Stadt bei allen offiziellen Veranstaltungen Gebärdendolmetscher zur Simultanübersetzung von Redebeiträgen einsetzt. „Der Gehörlosenverband ist in der Regel der erste Ansprechpartner, der uns den Bedarf signalisiert. Wir sind aber offen für weitergehende Verbesserungen“, fand der Vorschlag von OB Fenrich allgemein Zustimmung. -fis-

Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat für die Entwicklung des südlichen Hauptbahnhofareals eine Verkehrssimulation beantragt. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes, das seit diesem Jahr das Wettbewerbsverbot für Fernlinienbusse aufgehoben hat und auch in Karlsruhe mehr nationale und internationale Reisebusse erwarten lässt. Thorsten Ehlgötz (CDU) bezog sich auf den für Autos teilgesperrten Bahnhofsvorplatz und forderte, dass auch bei Zunahme des Buslinienverkehrs für den Individualverkehr eine „angemessene Erreichbarkeit“ des Bahnhofs garantiert werden müsse. Bei der jüngsten Behandlung eines Planentwurfs für den südlichen Bereich sei eine Prognose für eine ausreichende Verkehrserschließung dieser Verkehrsströme nicht befriedigend dargestellt worden. Auf den Straßen dürfe kein Chaos entstehen, warnte der Stadtrat. Eine Simulation des Verkehrsflusses tauge dazu, prognostische Daten für Entscheidungen zu liefern. Die Verwaltung sagte zu, ein vorliegendes Konzept für den Ausbau des Verkehrsnetzes mit einer noch differenzierten Betrachtung zu ergänzen. Unmut über den Antrag regte sich bei FDP und KAL. Zu dem Thema sei man sich im Planungsausschuss doch schon einig gewesen und habe das weitere Vorgehen beschlossen, erklärte Rita Fromm (FDP). Auch er sei „irritiert“, machte sich Lüppo Cramer von der Karlsruher Liste Luft. Er befürchte, dass anstelle einer einheitlichen Entwicklung das „Filetstück“ hinter dem Hauptbahnhof zu „Gulasch verhackstückt“ und verhökert werde. -Lä-

Für die städtebauliche Entwicklung des Gebiets zwischen Frühlings, Ostend-, Kriegs- und Sommerstraße wird das Stadtplanungsamt Vorschläge erarbeiten. Die Suche nach einem neuen Standort im Stadtgebiet für die Verlagerung des Bauhofs des Gartenbauamts läuft bereits. „Der südliche Teil dieses Areals ist ohnedies ein Baustein des zu beplanenden Gebiets, der Gegenstand des 1993 durchgeführten Wettbewerbs für den Karlsruher Südosten ist“, hatte die Verwal-

tung den interfraktionellen Antrag der Grünen und der SPD für sinnvoll angesehen und vorgeschlagen, die verkehrlichen Aspekte und bauliche Entwicklung entlang der Ludwig-Erhard-Allee dabei mit einzubeziehen. Für die Verlagerung des Bauhofs des Gartenbauamts laufe bereits die Prüfung von Alternativstandorten, ein erster Entwurf eines Rahmenplans solle bereits in diesem Herbst dem Planungsausschuss vorgestellt werden. Hocherfreut über die Ausführungen der Verwaltung zeigte sich

Konzept zum Jubiläum Grötzingen feiert 2014 seine ehemalige Malerkolonie

Da waren sich alle Ratsmitglieder einig: Für das Jubiläum und zur Erinnerung an die einstige Grötzinger Malerkolonie entwickelt die Stadtverwaltung für das kommende Jahr ein Konzept. Vor fast 125 Jahren entstand in dem inzwischen eingemeindeten Dorf eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft. Künstler wie Friedlich Kallmorgen oder Gustav Kampmann machten die Kolonie in der Kunstszene bekannt. Die CDU hatte das Konzept im Gemeinderat beantragt. Seine Fraktion wolle mit ihrer Initiative auch ehrenamtliches Engagement für Kunst und Kultur in dem Stadtteil würdigen, sagte der kulturpolitische Sprecher der CDU, Albert Käuflein. In die Konzeption sollen auch das Kulturamt und der Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen e.V. einbe-

zogen werden. Die Überlegungen sollen dann im Stadtplenum vorgestellt und erörtert werden. Auf den Hinweis von Hans Pfalzgraf (SPD), es gäbe schon ein Konzept in Grötzingen und der Antrag entspräche dem, was dort bereits formuliert sei, entgegnete Käuflein, der Freundeskreis sei mit einer Antragsbitte auf die CDU zugekommen. Tom Høyem (FDP) zeigte sich in einem Ergänzungsantrag überrascht, dass das „direkt gewählte Gremium, der Ortschaftsrat Grötzingen“, im CDU-Antrag noch in der Antwort der Verwaltung erwähnt ist. Eine „unverständliche Haltung“ in einer Zeit, in der alle über Bürgerbeteiligung sprächen, meinte Høyem. Die Beteiligung des Ortschaftsrats sei selbstverständlich, klärte OB Heinz Fenrich auf. -Lä-

In der Innenstadt attraktiv wohnen Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Satzung zum Bebauungsplan „Kerngebiet westliche Innenstadt, Änderung“. Ziel des Bebauungsplans ist es, die westliche Innenstadt sowohl als Standort für Einzelhandel, Gewerbe und Freizeit als auch für das Wohnen attraktiver zu gestalten. Daher gilt es, die für ein Zentrum typische Vielfalt an Nutzungen sicherzustellen. Die Ansiedlung von Vergnügungsstätten, Bordellen und bordellartigen Betrieben wird mit dem Plan eingeschränkt. Der Bebauungsplan stellt unter anderem auch sicher, dass Werbeanlagen, wie beispielsweise Leuchtreklame an Fassaden, nicht unbegrenzt angebracht werden können. Die Satzungen zu den planungsrechtlichen und örtlichen Bauvorschriften treten mit der Bekanntmachung in Kraft. -döp-

Aus dem gelben MajolikaSonnenstrahl (unser Foto) soll nun doch ein Sonnenfächer werden. Dem hat der Gemeinderat am Dienstag ohne förmliche Abstimmung zugestimmt. Der Planungsausschuss wird die endgültigen Voraussetzungen festlegen, nach denen weitere Fliesen in den Fächerstraßen angelegt werden können. Die Verwaltung will mit dem Verein „Sonnenfächer“ entsprechende Kriterien

zu Gestaltung und Qualität der neuen Fliesen absprechen und dem Planungsausschuss vorlegen. Als nächste Straße ist die Adlerstraße vorgesehen. Die CDU-Fraktion hatte beantragt, entgegen früherer Voten aus dem Planungsausschuss und der Kunstkommission doch dem Bürgerwillen aus dem Beteiligungsverfahren zu City 2015 Raum zu geben und alle Strahlenstraßen mit Majolika-Fliesen von Privat-

leuten und Firmen zu belegen. Stadtrat Dr. Albert Käuflein (CDU) erkannte allerdings die technischen Probleme, die die bislang in der Waldstraße liegenden Fliesen bereiten, ebenso Alexander Geiger (GRÜNE) und Elke Ernemann (SPD). Rita Fromm (FDP) und Dr. Eberhard Fischer lehnten die neuen Strahlen ab. Für Fischer ist das Projekt „grandios gescheitert“. Dem widersprach OB Fenrich. -erg-

SCHÜTZENSWERTER BAUM: Diese Platane am Friedrichsplatz ist eines von 14 neu aufgelisteten Naturdenkmalen in Karlsruhe.

Ökologisch bedeutend

Gemeinderat nimmt 14 neue Naturdenkmale in Liste auf Innerhalb der Grenzen der Stadt Karlsruhe stehen 14 wertvolle Bäume oder Baumgruppen, die jetzt neu in die Liste der Naturdenkmale aufgenommen werden. Dies befürwortete der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Dienstag einstimmig. Es handelt sich dabei um eine Platane am Friedrichsplatz sowie die Ensembles zweier Winterlinden an der Pulverhausstraße und zweier Platanen in Durlach. Die elf jetzt „geehrten“ Stieleichen stehen über das gesamte Stadtgebiet verteilt zwischen Oberreut und Neureut. Die Bäume zeichnen sich etwa durch ihre ökologische Bedeutung, die Seltenheit ihrer Größe oder ihres Alters, durch ihre landschaftsbildprägende Wirkung oder die Schönheit ihres Wuchses aus. Die Bäume ersetzen in der Liste der Naturdenkmale zum Teil sol-

che, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt oder stark ausgedünnt werden mussten. Zugleich passte der Gemeinderat die Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen an die neuen Gegebenheiten an. Unter anderem ist in der Verordnung die Zerstörung dieser Bäume oder Baumgruppen verboten. Doch dürfen Eigentümer ihre Grundstücke selbstverständlich weiterhin ordnungsgemäß nutzen. Die Pflege der Denkmale obliegt dem Gartenbauamt. Dies gilt auch für die beiden Durlacher Platanen, die auf Privatgrundstücken stehen. Als einzige Rednerin begrüßte die Sprecherin der GRÜNE-Fraktion ausdrücklich die Ausweisung. Bettina Lisbach betonte die hohe Identifikationsfunktion der Bäume, ihre Bedeutung für die Menschen und die Umwelt. -erg-

Fragen und Antworten

Eine Satzung für Unterkünfte Durch starke Veränderungen in der Struktur der Obdachlosenunterkünfte unterscheidet sich heute das Wohnheim in der Rüppurrer Straße 23 von anderen Unterkünften nur noch dadurch, dass es Anlauf- und Clearingstelle für obdachlose Männer ist, von städtischem Personal betrieben wird und die Pforte rund um die Uhr besetzt ist. Eine separate Satzung ist nicht mehr notwendig. Das Plenum stimmte unisono dafür, die Satzung über Unterhaltung von Obdachlosenunterkünften auf das Wohnheim Rüppurrer Straße anzuwenden. -trö-

Vom Sonnenstrahl bald zum Fächer

DIE DAMMERSTOCK-BRÜCKE soll nicht komplett abgerissen werden. Aber ihre Tragfähigkeit muss erhöht werden. Fotos (4): Fränkle

• Stellenbedarf Vier SPD-Stadträtinnen haben zur jüngsten Gemeinderatssitzung darauf hingewiesen, dass die Gemeindeprüfungsanstalt beim Sozialen Dienst in den Jahren 2008 und 2009 einen Stellenmehrbedarf von 18,6 Stellen ermittelt hat. Sie erfuhren von der Stadtverwaltung, dass 7,5 Planstellen bis 2010 geschaffen wurden und die Sozialund Jugendbehörde wegen „der andauernden Überlastung der Mitarbeitenden“ vorgeschlagen hat, weitere Planstellen zu schaffen. • Brücke Weiherfeld Eine nennenswerte Erhöhung der Tragfähigkeit der Brücke Dammerstock-Weiherfeld wäre laut Stadtverwaltung ohne gravierende Eingriffe in die Konstrukti-

on nicht möglich und wirtschaftlich nicht sinnvoll. Ein kompletter Abriss sei nicht vorgesehen, abgebrochen werden müssten „der mindertragfähige Überbau“ und ein Teil der seitlichen Wände. Dies erfuhren die Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen Wenzel (FW) auf Anfrage. • Arbeitslosengeld Insgesamt 19 021 Personen und 10 949 Bedarfsgemeinschaften hatten 2012 Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Der Anteil von Alleinerziehenden betrug 19,8 Prozent, 11,7 Prozent waren Familien mit Kindern. Den Karlsruher Pass haben vergangenes Jahr 7 839 Hartz-IV-Beziehende in Anspruch genommen, 8,9 Prozent haben Einspruch gegen ihren Hartz-IV-

Bescheid erhoben. Von den 2 124 Einsprüchen waren rund 40 Prozent erfolgreich. Nachgehakt in dieser Sache hatten Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) und ihr Kollege Stadtrat Niko Fostiropoulos. • Sportpark Fritschlach Im zweiten Entwurfsstadium befindet sich die „Absichtserklärung“ von Volkswohnung, Stadt und Sportvereinen zum Sportpark Fritschlach. Laut Stadtverwaltung haben sich Liegenschaftsamt und Volkswohnung inzwischen auf einen Bodenwert verständigt, außerdem sei die naturschutzfachliche Untersuchung in Auftrag gegeben worden. Diese Untersuchung dauert rund ein Jahr. Per Anfrage informiert hatte sich die CDU-Gemeinderatsfraktion. -res-


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Amtliche Bekanntmachungen

NR. 8 · FREITAG, 22. FEBRUAR 2013

Öffentliche Ausschreibungen Gegenstand, Umfang der Arbeiten, Ort der Abholung bzw. Anforderung Ausschreibungsservice im Internet unter www.karlsruhe.de/ausschreibungen

Albtal-VerkehrsGesellschaft mbH Abteilung Instandhaltung Postfach 1140, 76001 Karlsruhe Telefon 0721/6107-6306 Fax 0721/6107-6399 Öffentliche Ausschreibungen nach VOB/A ID: 13 08 63 10 Ausschreibung- Nr. A 10–13 LEFG 2013 Strecke Bruchsal – Menzingen/ Odenheim Gleisbau- und Tiefbauarbeiten Durcharbeitung Gleise ca. 3 000 Durcharbeitung Weichen ca. 300 Schwellenwechsel ca. 1 000 Beseitigung von Schlammstellen 2 Erneuerung zweier Bahnübergange 2 Erneuerung einer Weiche 1 Kabelkanal und Schotterhalterung ca. 95 Eine losweise Vergabe ist möglich.

m m Stück Stück Stück Stück m

Ausführungszeit: April 2013 bis November 2013 Unkostenbeitrag: 30 Euro Submissionstermin: 19. März 2013, 14 Uhr Die gewünschten Verdingungsunterlagen sind bei der Abteilung Instandhaltung der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Zimmer 113, 1. OG, Telefon 0721/6107-6306, Fax 0721/ 6107-6399, anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch Herrn Leis, Telefon 07250/ 925720. Der angegebene Unkostenbeitrag für die Verdingungsunterlagen ist per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Unterlagen werden ab 25. Februar 2013 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 18 VOB/A auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint.

Schul- und Sportamt Blumenstraße 2 a, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-4135 Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A ID: 13 08 41 02 Lieferung von Mittagsverpflegung für das Schulzentrum Neureut in Karlsruhe Ausführungszeit: Schuljahr 2013/2014 Unkostenbeitrag: 10 Euro nur per Verrechnungsscheck Bewerbungsfrist: 8. März 2013

Angebotsfrist: 20. März 2013, 14 Uhr Bindefrist: 28. Juni 2013 Zahlungsbedingungen: innerhalb von 14 Tagen abzüglich 2 Prozent Skonto oder 30 Tage netto Die Vergabeunterlagen sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist beim Schul- und Sportamt, Blumenstraße 2 a, 76133 Karlsruhe, anzufordern. Der Anforderung ist der angegebene Unkostenbeitrag für die Vergabeunterlagen nur per Verrechnungsscheck beizufügen. Der Unkostenbeitrag wird nicht zurückerstattet. Die Angebote sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag beim Schul- und Sportamt, Blumenstraße 2 a, 76133 Karlsruhe, einzureichen. Elektronische Abgabe von Angeboten ist nicht zugelassen. Mit dem Angebot einzureichende Unterlagen: Speisepläne über vier Wochen, Nachweis über Fachkraft, Nachweis über Verwendung und Qualität der eingesetzten Lebensmittel, betriebliches Hygienekonzept, Zeitprotokoll über die Speisenproduktion. Zuschlagskriterien: 70 Prozent Preis und 30 Prozent Qualität

Tiefbauamt Lammstraße 7, 76133 Karlsruhe Telefon 0721/133-6622 Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A und VOL/A Bereich Straßenwesen: ID: 13 08 66 01 Ottostraße 22 b: Abbruch Hallen- und Bürogebäude ehemalige Spedition Dachser/ SWS Abbruch Hallenund Bürogebäude umbauter Raum Abbruch Stahlbeton Abbruch Profilstahl Asphaltaufbruch Aufbruch Plattenund Pflasterbeläge Erdarbeiten Abbauen von asbesthaltigen Materialien

94 300 7 940 370 1 200

m³ m³ t t

2 250 m² 6 230 m³ 420 m²

Ausführungszeit: 3. Juni bis 30. August 2013 Submission: 21. März 2013, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 15 Euro ID: 13 08 66 02 Liefern von Verkehrszeichen (RA 1 – RA 3) Jahresvertrag 2013/2014 Verkehrszeichen RA 1 3 600 Stück Verkehrszeichen RA 2 1 000 Stück Tabellenwegweiser RA 2 150 Stück Pfeilwegweiser RA 2 110 Stück Verkehrszeichen RA 3 380 Stück

Tabellenwegweiser RA 3 Pfeilwegweiser RA 3

50 Stück 50 Stück

Ausführungszeit: April 2013 bis Dezember 2014 Submission: 25. März 2013, 10 Uhr Unkostenbeitrag: 10 Euro Bereich Stadtentwässerung: ID: 13086603 Kanalauswechslung Karlsruhe Rüppurr

Steinmannstraße,

Abbruch vorhandener Kanäle DN 200 STZ 64 Abbruch vorhandener Kanäle DN 300 B 123 Abbruch vorhandener Schächte im Rohrgraben mit Verbau 5 Liefern und Verlegen im Rohrgraben mit Verbau DN 300 PP 100 Liefern und Verlegen im Rohrgraben mit Verbau DN 600 SB 230 Liefern und Verlegen im Rohrgraben mit und ohne Verbau DN 150 PP 75 Herstellen von Kontrollschächten DN 1000 und DN 1200 8 Herstellen von Haus- und Sinkkastenanschlüssen DN 150 an DN 600 SB 12 Bodenaustausch 1 150 Straßenaufbruch Teerhaltiger Straßenaufbruch 2 400 Auskofferung Straßenkörper 650 Straßenschließung 2 150 Rinnenplatten 500 Bordsteine 300 Provisorische Straße 50

m m Stück m m m Stück Stutzen m³ t m³ m² m m m

Ausführungszeit: Mai bis Dezember 2013 Submission: 14. März 2013, 11 Uhr Unkostenbeitrag: 15 Euro Die Unterlagen werden nur gegen Vorlage oder Übersendung eines Verrechnungsschecks ab Montag, den 25. Februar 2013, 10 bis 12 Uhr, beim Tiefbauamt, Lammstraße 7, Zimmer D 307, Telefon 0721/1336072, abgegeben oder übersandt. Ein Versand der Ausschreibungsunterlagen erfolgt nur gegen Vorauszahlung eines Portozuschlags von fünf Euro zu dem Abgabepreis der Ausschreibungsunterlagen. Der Unkostenbeitrag wird nicht erstattet. Den Ausschreibungsunterlagen liegt – je Baumaßnahme – eine CD-R bei, auf der die Leistungsverzeichnisse in vier verschiedenen digitalen Formaten enthalten sind. Nähere Informationen zu diesem Thema können unserem Infoblatt „CD-R statt DISKETTE“

entnommen werden, welches auf jeder CDR enthalten ist. Die Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Karlsruhe.

Stadtwerke Karlsruhe GmbH Öffentliche Ausschreibung vergeben nach VOB Anfrage-Nr. 2013 - 0338 Tief- und Rohrbauarbeiten zur Herstellung einer Fernwärmeleitung, inklusive Wiederherstellung der aufgebrochenen Straßen und Gehwege in der Hertzstraße, Karlsruhe. Betriebsfertig verlegen von: Hauptleitung Kunststoffmantelrohr (KMR) DN 125/HDPE 225 (Rohrlängen 12 m)

ca. 2 x 330 m

FW-Hausanschluss Bildungszentrum KMR DN 125/HDPE 225 (Rohrlängen 12 m)

ca. 2 x 115 m

FW-Hausanschluss L’Orèal KMR DN 80/HDPE 160 (Rohrlängen 12m) ca. 2 x 65 m Qualifikationskriterium/ Nachweis der Fachkunde Zum Nachweis der Fachkunde verlangt der Auftraggeber vom auszuführenden Tiefund Rohrleitungsbauunternehmen den Besitz der Zertifizierungsgruppe FW 2 nach dem AGFW Arbeitsblatt FW 601. Der Bieter hat daher – falls nicht schon vorhanden – eine entsprechende gültige Zertifizierung oder einen vergleichbaren Nachweis der Fachkunde mit dem Angebot beziehungsweise der Bewerbung vorzulegen. Baubeginn: 22. April 2013 Bauende: 27. September 2013 Angebotseröffnung: 3. April 2013, 10.30 Uhr Bindefrist: 3. Mai 2013 Kosten: 50 Euro (einzureichen bei Bewerbung mittels Verrechnungsscheck) Bewerbungs-/Angebotsabgabestelle: Stadtwerke Karlsruhe GmbH Postfach, 76127 Karlsruhe Daxlander Straße 72, 76185 Karlsruhe Abt. K-MM Telefon 0721/599-1928 Fax 0721/599-1919 volker.wendel@stadtwerke-karlsruhe.de

Stellenangebote Das Stadtamt Durlach sucht ab sofort für die Kindertagesstätte Ellmendinger Straße 35 eine/ einen

Erzieherin / Erzieher (staatliche Anerkennung) in Teilzeit 95 Prozent (Kennziffer 13.150.04) Sie übernehmen sämtliche Aufgaben einer Erzieherin/eines Erziehers in einer Kindertagesstätte. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/ stellen lesen und sich bis spätestens 15. März 2013 bewerben. Für weitere Fragen steht Ihnen die Leiterin der Einrichtung, Frau Fuge, Telefon 0721/497013, oder Frau Fody, Telefon 0721/1331908, gerne zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit. Stadt Karlsruhe Ortsverwaltung Grötzingen Rathausplatz 1 76229 Karlsruhe Im Hort an der Schule in Karlsruhe-Grötzingen ist zum 4. Juni 2013 eine Stelle als staatlich anerkannte/anerkannter

Erzieherin / Erzieher in Teilzeit mit 60 Prozent (23,40 Wochenstunden) für die Dauer einer Elternzeitvertretung zu besetzen. Sie übernehmen sämtliche Aufgaben einer Erzieherin/eines Erziehers im Hort an der Schule. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/ stellen lesen. Bewerbungsschluss: 15. März 2013

Stadt Karlsruhe Stadtamt Durlach Pfinztalstraße 33 76227 Karlsruhe

Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Dupps, Telefon 0721/ 94851-24.

In der Kindertagesstätte Obere Setz in Karlsruhe-Grötzingen ist zum 1. September 2013 eine Stelle im Rahmen des

Stadt Karlsruhe Ortsverwaltung Grötzingen Rathausplatz 1 76229 Karlsruhe

Bundesfreiwilligendienstes zu besetzen. Sie unterstützen die Erzieherinnen und Erzieher bei der Betreuung von Kindern und werden für Botengänge und hauswirtschaftliche Tätigkeiten eingesetzt. Wenn wir mit dieser Kurzfassung unserer Stellenausschreibung Ihr Interesse geweckt haben, können Sie den vollständigen Text im Internet unter www.karlsruhe.de/ stellen lesen. Bewerbungsfrist: 30. April 2013 Ihre Fragen beantwortet Ihnen gerne Frau Dupps, Telefon 0721/ 94851-24.

Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Mit den VBK fahren Sie besser – auch im Beruf. Wir schaffen Mobilität. In den vergangenen Jahren haben wir unser Verkehrsnetz stark ausgebaut. Für Karlsruhe und seine Menschen. Deshalb sucht unser Team dringend Verstärkung.

Omnibusfahrer (w/m) Ihr Profil: – Kundenfreundliches Verhalten – Korrektes und sicheres Auftreten – Bereitschaft zum Schichtdienst auch nachts und am Wochenende – Flexibilität und Teamfähigkeit

– abgeschlossene Berufsausbildung – Wohnsitz in Karlsruhe oder im Umkreis von 25 km – Fahrerlaubnis Klasse D Wir bieten: Geboten werden neben einem sicheren Arbeitsplatz eine leistungsgerechte Bezahlung nach dem Bezirkstarifvertrag Nahverkehrsbetriebe Baden-Württemberg (BzTV-N BW), einschließlich Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie zusätzlicher Altersvorsorge. Die Verkehrsbetriebe engagieren sich für Chancengleichheit. Interesse? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen (keine Online-Bewerbungen) bis spätestens 8. März 2013 an: Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Personalabteilung Postfach 1140 76001 Karlsruhe Weitere Infos über unser Unternehmen finden Sie auf www.vbk.info. Für Fragen steht Ihnen auch Herr Hoffmann unter Telefon 0721/6107-5606 gerne persönlich zur Verfügung. Bei der Stadt Karlsruhe ist eine anspruchsvolle und vielseitige Führungsfunktion neu zu besetzen. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird eine neue

Amtsleitung für das Hauptamt gesucht. Das Hauptamt gliedert sich in die Bereiche: Protokoll/Internationale Beziehungen, Repräsentation, Aufbau und Pflege der Städtepartnerschaften und Patenschaften, Ratsangelegenheiten und Informationssysteme. Zu den Aufgaben gehören weiter die Vorbereitung und Durchführung von Gemeinderats- und Ausschusssitzungen, die Pflege der Kontakte zu Behörden, Parteien und ehrenamtlichen Organisationen, das Dokumentmanagement, Rats-

und Verwaltungsinformation, Servicedienste im Rahmen eines Organisationsverbunds für weitere Dienststellen, Rathausdruckerei, Küchen- und Kantinenbetrieb im Rathaus, Fremdsprachendienst, zentraler Postdienst sowie die Hauptregistratur. Ein Zentrales Vergabe- und Beschaffungswesen für die Stadt Karlsruhe befindet sich im Aufbau. Sie erfüllen die laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst oder einer gleichwertigen Qualifikation und haben sich in qualifizierten Funktionen bereits bewährt? Neben umfassenden Kenntnissen besitzen Sie auch langjährige Erfahrung in der allgemeinen Verwaltung, im Kommunalrecht, in der Zusammenarbeit mit Dezernaten und gemeinderätlichen Gremien und Sie sind vertraut mit kommunalpolitischen Zusammenhängen. Sie verfügen über Leitungserfahrung und Führungskompetenz, unternehmerisches Denken und die Fähigkeit, die Geschäftsprozesse unter den gegebenen Bedingungen und im kommunalpolitischen Kontext zukunftsfähig zu gestalten. Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungs- und Organisationsgeschick, Entscheidungsfreude, Durchsetzungs- und Einfühlungsvermögen sowie Kooperationsfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt. Die zu besetzende Stelle ist nach A 16 LBesOBW beziehungsweise einer dieser entsprechenden Entgeltgruppe bewertet. Ihre aussagefähige Bewerbung senden Sie uns bitte unter Angabe der Kennziffer 13.100.002 bis spätestens 15. März 2013 an: Stadt Karlsruhe Personal- und Organisationsamt 76124 Karlsruhe Für weitere Fragen steht Ihnen Herr Quick, Telefon 0721/1331013, gerne zur Verfügung. Die Stadt Karlsruhe engagiert sich für Chancengleichheit.

Amtseinführung im Gemeinderat Unter Vorsitz von Erster Bürgermeisterin Margret Mergen treffen sich die Mitglieder des Karlsruher Gemeinderats zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung am Freitag, 1. März, um 15.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung: 1. Wahl eines Mitglieds des Gemeinderates zur Verpflichtung des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup 2. Amtseinführung und Verpflichtung des neu gewählten Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup

Bundestagswahl 2013 Gruppenauskünfte an Parteien nach § 34 Meldegesetz Übermittlung von Einwohnerdaten an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen

Die Meldebehörde darf nach dem Meldegesetz von Baden-Württemberg im Zusammenhang mit der Wahl des 18. Deutschen Bundestags in den sechs vorangehenden Monaten Auskunft über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und Anschriften von Gruppen von Wahlberechtigten an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen erteilen, für deren Zusammensetzung das Lebensalter der Betroffenen bestimmend ist (Gruppenauskünfte). Die Geburtstage werden hierbei nicht mitgeteilt. Gegen die Auskunftserteilung und Datennutzung gibt es ein Widerspruchsrecht. Wer also keine Weitergabe seiner Daten an die Parteien durch die Meldebehörde wünscht, kann dies bis zum 28. März 2013 beim Ordnungs- und Bürgeramt, 76124 Karlsruhe, schriftlich oder per Fax 133-3309, mitteilen. Der Widerspruch kann nur umfassend bezüglich aller Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen ausgeübt werden. Soweit bereits früher ein entsprechender Widerspruch eingelegt wurde, ist keine erneute Meldung erforderlich. Eine entsprechende Erklärung kann auch bei den Bürgerbüros oder den Ortsverwaltungen bis zum genannten Zeitpunkt abgegeben werden. Ordnungs- und Bürgeramt

Jahresabschluss liegt aus

Jahresabschluss der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH für das Geschäftsjahr 2011 Gemäß § 105 Absatz 1 Nr. 2 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24. Juli 2000 (Gesetzblatt Baden-Württemberg Seite 582, berichtigt Seite 698), zuletzt geändert durch Gesetz vom 9. November 2010 (Gesetzblatt BadenWürttemberg Seite 793) wird bekannt gegeben, dass die Gesellschafterversammlung der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH am 10. Mai 2012 den Jahresabschluss der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Jahresfehlbetrag von 13 313,27 Euro festgestellt hat. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die mit der Jahresabschlussprüfung beauftragte INTEGRAL-TREUHAND AG – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – hat für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 sowie für den Lagebericht den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2011 werden für die Dauer von sieben Werktagen – beginnend mit dem Tage nach dieser Veröffentlichung – bei der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Kaiserstraße 142 – 144, 76133 Karlsruhe, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr, öffentlich ausgelegt. Norbert Käthler Geschäftsführer

StadtZeitung Impressum

Herausgeber: Presse- und Informationsamt der Stadt Karlsruhe Leitung: Bernd Wnuck (-bw-) Stellv. Leitung: Helga Riedel (-rie-) Chef v. D. / Schlussred: Mathias Tröndle (-trö-) Redaktion: Andrea C. Altenburg (-cal-) Rainer Fischer (-fis-) Manuela Fretz (-maf-) Rüdiger Homberg (-erg-) Manfred Lädtke (-Lä-) Regina Schneider (-res-) Volontariat: Tina Döpfert (-döp-) Amtliche / Ute De Clemente Stellen: Nicole Völz Redaktions- Jasmin Niedermayer sekretariat: Chantal Meckes Fotos: Roland Fränkle Anschrift: Stadt Karlsruhe 76124 Karlsruhe Telefon: 07 21/1 33 -13 01 / -13 02 Telefax: 07 21/1 33 -13 09 Druck: Badendruck GmbH Karlsruhe Auflage: 140 000 Exemplare StadtZeitung im Internet: 1. Mail: pia@karlsruhe.de 2. Internet: http://www.karlsruhe.de/Aktuell Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Redaktion keine Haftung.


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NR. 8 · FREITAG, 22. FEBRUAR 2013

Wohnträume auf Inventa:

Amtliche Bekanntmachungen Anmeldung zu den weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2013/14 Die Anmeldungen zur Aufnahme in die Klasse 5 der Karlsruher Realschulen und Werkrealschulen für das Schuljahr 2013/ 2014 erfolgen am Mittwoch, 20. März 2013, von 14 bis 17 Uhr, oder Donnerstag, 21. März 2013, von 8 bis 12 Uhr. Bei der Teilnahme am besonderen Beratungsverfahren erfolgt die Anmeldung bis spätestens 8. Mai 2013. Bei der Anmeldung ist das von der Grundschule ausgefüllte Formular „Anmeldung bei der weiterführenden Schule“ vorzulegen. Mitzubringen ist auch eine Geburtsurkunde (oder Personalausweis, Kinderreisepass beziehungsweise Familienstammbuch). Die Anmeldung in die Werkrealschule kann an folgenden Standorten erfolgen: Adam-Remmele-Schule – Werkrealschule, August-Dosenbach-Straße 28, Telefon 1334624; Anne-Frank-Schule – Werkrealschule, Bonhoefferstraße 12, Telefon 133-4698; Eichendorffschule – Werkrealschule, Lötzener Straße 2, Telefon 133-4652; Ernst-ReuterSchule – Werkrealschule, Tilsiter Straße 15, Telefon 133-4656; Gutenbergschule – Werkrealschule, Goethestraße 34, Telefon 1334674; Nordschule Neureut – Werkrealschule, Friedhofstraße 1, Telefon 709695; Oberwaldschule Aue – Werkrealschule, Grazer Straße 25, Telefon 133-4632; Pestalozzischule – Werkrealschule, Christofstraße 23, Telefon 133-4709; Schillerschule – Werkrealschule, Kapellenstraße 11, Telefon 133-4727; Südendschule – Werkrealschule, Südendstraße 35, Telefon 133-4736; Werner-vonSiemens-Schule – Werkrealschule, KurtSchumacher-Straße 1, Telefon 133-4767. Wichtig ist, dass auch die Schülerinnen und Schüler, die eine Werkrealschule besuchen wollen, verbindlich am entsprechenden Standort angemeldet werden müssen. Die Anmeldung in die Realschule kann an folgenden Standorten erfolgen: FriedrichRealschule, Pfinztalstraße 78, Telefon 1334565; Hebel-Realschule, Moltkestraße 8, Telefon 133-4573; Nebenius-Realschule, Nebeniusstraße 22, Telefon 133-4581; Realschule Neureut, Unterfeldstraße 6, Telefon 978470; Realschule Rüppurr, Rosenweg 1, Telefon 133-4589; Rennbuckel-Realschule, Bonner Straße 22, Telefon 133-4596; SophieScholl-Realschule, Joachim-Kurzaj-Weg 4, Telefon 133-4606; Tulla-Realschule, Forststraße 4, Telefon 133-4614. Wichtig zu beachten ist: – In der Regel beginnen alle Klassen 5 der

Realschule mit der Fremdsprache Englisch. – Ein Brückenkurs in Französisch wird angeboten. Falls Ihr Kind daran teilnehmen soll, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an. – An der Tulla-Realschule haben die Eltern die Wahlmöglichkeit zwischen Englisch und Französisch als erster Fremdsprache. Eltern, die für ihr Kind als erste Fremdsprache Französisch wählen wollen, werden gebeten, es direkt an der Tulla-Realschule anzumelden. Für diese Kinder wird dann zusätzlich ein Brückenkurs Englisch angeboten. – In der Nebenius-Realschule können die Schülerinnen und Schüler entweder den Normalzug oder einen Ganztagszug besuchen. Die Aufnahme in eine bestimmte Schule kann eingeschränkt werden, wenn durch die Bildung zusätzlicher Eingangsklassen die räumliche Versorgung nicht auf Dauer gewährleistet ist. Die Anmeldung zur Aufnahme in die Klasse 5 der öffentlichen Karlsruher Gymnasien zum Schuljahr 2013/2014 erfolgen am Mittwoch, 20. März 2013, im Rahmen der Öffnungszeiten zwischen 8 und 18 Uhr, oder am Donnerstag, 21. März 2013, von 8 bis 12 Uhr. Die Öffnungszeiten sind beim jeweiligen Gymnasium zu erfragen. Bei der Teilnahme am besonderen Beratungsverfahren erfolgt die Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 8. Mai 2013. Die Anmeldung für das Gymnasium kann an folgenden Standorten erfolgen: Bismarck-Gymnasium, Bismarckstraße 8, Telefon 133-4502; Fichte-Gymnasium, Sophienstraße 12-16, Telefon 133-4506; GoetheGymnasium, Renckstraße 2, Telefon 1334512; Gymnasium Neureut, Unterfeldstraße 6, Telefon 978370; Helmholtz-Gymnasium, Kaiserallee 6, Telefon 133-4518; HumboldtGymnasium, Wilhelm-Hausenstein-Allee 22, Telefon 133-4524; Kant-Gymnasium, Englerstraße 10, Telefon 133-4529; LessingGymnasium, Sophienstraße 147, Telefon 133-4536; Markgrafen-Gymnasium, Gymnasiumstraße 3, Telefon 133-4542, MaxPlanck-Gymnasium, Krokusweg 49, Telefon 133-4550, Otto-Hahn-Gymnasium, Im Eichbäumle 1, Telefon 133-4556. Mit der Anmeldung an einer weiterführenden Schule ist die Entscheidung für eine Schulart verbindlich getroffen.

Das Blatt 4 „Anmeldung bei der weiterführenden Schule“ des Durchschreibsatzes für das Übergangsverfahren für die Orientierungsstufe ist bei dem Gymnasium abzugeben, bei dem die Anmeldung vorgenommen wird. Bei der Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch vorzulegen. Die Entgegennahme der Anmeldung bedeutet keine verbindliche Zusage der Aufnahme in ein bestimmtes Gymnasium. Es kann bei einzelnen Schulen zu räumlichen und personellen Engpässen kommen. In solchen Fällen müssen Schülerinnen beziehungsweise Schüler von anderen Gymnasien aufgenommen werden. Von der Schulverwaltung und den betroffenen Schulen wird in jedem Einzelfall geprüft, ob der Besuch eines anderen Gymnasiums zumutbar ist. Dabei werden bestimmte Kriterien (zum Beispiel Geschwisterkinder) zugrunde gelegt, die die einzelne Schule im Rahmen ihrer Besonderheiten festsetzt. Die zeitliche Reihenfolge der Anmeldung ist unter keinen Umständen ein Aufnahmekriterium. Um eine Auswahl treffen zu können, die den Wünschen von Schülerinnen beziehungsweise Schülern und Eltern möglichst gerecht wird, sind bei der Anmeldung an dem gewünschten Gymnasium grundsätzlich auch zwei weitere Schulen als mögliche Alternativen anzugeben. Die Aufnahme in ein von der Wohnung aus gut erreichbares Gymnasium ist aber nicht in Frage gestellt. Die Anmeldung zur Aufnahme in die Klasse 5 der Karlsruher Gemeinschaftsschulen für das Schuljahr 2013/2014 erfolgen am Mittwoch, 20. März 2013, von 14 bis 17 Uhr, oder Donnerstag, 21. März 2013, von 8 bis 12 Uhr. Die Anmeldung in die Gemeinschaftsschule kann an folgenden Standorten erfolgen: Drais-Gemeinschaftsschule, Tristanstraße 1, Telefon 133-4562; Gemeinschaftsschule Grötzingen, Staigstraße 10, Telefon 463083. Angemeldet werden können Schülerinnen und Schüler für die Klasse 5. Legen Sie bitte bei der Anmeldung das von der Grundschule ausgefüllte Formular „Anmeldung bei der weiterführenden Schule“ vor und bringen Sie eine Geburtsurkunde (oder Personalausweis, Kinderreisepass beziehungsweise Familienstammbuch) mit. Die geschäftsführenden Schulleiter der weiterführenden Schulen für die Stadt Karlsruhe

Alles zum Wohlfühlen Einzigartige und faszinierende Garten- und Wohnlandschaften sind bei der Lifestyle-Messe Inventa, noch bis zum Sonntag, 24. Februar, täglich von 10 bis 18 Uhr in der Messe Karlsruhe zu sehen. Dazwischen bietet die Genussmesse RendezVino erlesene Weine und Delikatessen. Alleine für die Inventa Garden bewegten die Aussteller 2 600 Tonnen an Material, um Grünflächen und Beete zu gestalten. Über 40 000 Blumen und Pflanzen verwandeln die Messehalle 2 in eine grünende und blühende Landschaft. „Es ist uns gelungen, gemeinsam mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau BadenWürttemberg wieder die aufwendig gestalteten Showgärten zurückzugewinnen“, weist Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und KongressGmbH (KMK) auf ein für die Attraktivität der Messe besonderes wichtiges Comeback hin. -fis-

DAS PLUS der Inventa bleibt die Information vor Ort. Foto: kmk

Berufliche Schulen nehmen wieder Anmeldungen entgegen Einjährige Berufsfachschule Druck- und Medientechnik Einjährige Berufsfachschule Textiltechnik Berufsvorbereitung (VAB, BVJ, BEJ) Ab Mittwoch, 6. Februar 2013, jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr. Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4866, Telefax 0721/133-4739, Internet-Adresse: www.carl-hofer-schule.de, E-Mail-Adresse: chs@chs.karlsruhe.de Die Gewerbeschule Durlach, Grötzinger Straße 83, 76227 Karlsruhe, bietet an: Berufseinstiegsjahr Holz, Metall, Ernährung und Hauswirtschaft, Wirtschaft und Verwaltung Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf Holz, Metall, Ernährung und Hauswirtschaft Berufsvorbereitungsjahr für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf Kooperatives Berufsvorbereitungsjahr (Sonderberufsschule) (KoBV) Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife in Teilzeitform (zwei Jahre, Abendschule) Zusatzqualifikation Fachhochschulreife für alle Auszubildenden mit mittlerem Bildungsabschluss. Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/9498-0, Telefax 0721/9498-200, Internet-Adresse: www.gsd.ka.schule-bw.de, EMail-Adresse: gsd@gsd.ka.schule-bw.de Die Heinrich-Hertz-Schule, Südendstraße 51, 76135 Karlsruhe, bietet an: Einjährige Berufsfachschule Elektronik und Informationselektronik Zweijährige gewerblich-technische Berufsfachschule Elektrotechnik (zur Fachschulreife führend) Technisches Berufskolleg, TBKI und TBKII, Berufspraktischer Bereich – Mechatronische Systeme – Software und Web-Entwicklung (zur Fachhochschulreife führend) Fachschule (Technikerschule) Elektrotechnik in Vollzeitform Bundesfachschule (Meisterschule) für die Elektrohandwerke in Vollzeit- und Teilzeitform Akademie für Betriebsmanagement (ein Jahr Vollzeit) Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4847, Telefax 0721/133-4829, Internet-Adresse: www.hhs.karlsruhe.de, E-Mail-Adresse: Heinrich.Hertz@hhs.karlsruhe.de Sprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag von 7.15 bis 11.15 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 7.15 bis 13.30 Uhr Die Heinrich-Hübsch-Schule, Fritz-ErlerStraße 16, 76133 Karlsruhe, bietet an: Einjährige Berufsfachschule Bautechnik, Holztechnik, Metallbautechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung Fachschule (Technikerschule) Bautechnik und Holztechnik in Vollzeitform Fachschule (Meisterschule) für Tischlerhandwerk, Metallbauerhandwerk, Malerund Lackiererhandwerk, Maurerhandwerk und Zimmererhandwerk in Vollzeitform Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4801, Telefax 0721/133-4809, Internet-Adresse: www.huebsch.karlsruhe.de, E-Mail-Adresse: sekretariat@huebsch.karlsruhe.de Die Heinrich-Meidinger-Schule, Bertholdstraße 1, 76131 Karlsruhe, bietet an: Bundesfachschule (Technikerschule) Sanitärtechnik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik in Vollzeitform Fachschule (Meisterschule) Installateur- und Heizungsbauerhandwerk in Vollzeitform und Teilzeitform, Klempnerhandwerk in Vollzeitform

Akademie für Betriebsmanagement im Handwerk Fachrichtung Sanitär- und Heizungstechnik in Vollzeitform Einjährige Berufsfachschule Metalltechnik/ Installationstechnik Dreijähriges Berufskolleg Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (nur in Verbindung mit einem Ausbildungsvertrag als Anlagenmechaniker SHK) Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4900, Telefax 0721/133-4899, Internet-Adresse: www.hms.ka.bw.schule.de, E-Mail-Adresse: heinrich-meidinger-schule@karlsruhe.de Anmeldungen für die Kaufmännischen Schulen Anmeldungen für die Vollzeitklassen der Kaufmännischen Schulen a) Engelbert-Bohn-Schule, Joachim-KurzajWeg 4, 76189 Karlsruhe, Telefon 0721/ 133-4610 und 133-4611 b) Friedrich-List-Schule, Ludwig-ErhardAllee 3, 76131 Karlsruhe, Telefon 0721/ 133-4906 c) Ludwig-Erhard-Schule, Englerstraße 12, 76131 Karlsruhe, Telefon 0721/133-4920 d) Walter-Eucken-Schule, Ernst-Frey-Straße 2, 76135 Karlsruhe, Telefon 0721/1334927 und 133-4830 Bei der Anmeldung für alle Schularten sind vorzulegen: Eine Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses beziehungsweise der Halbjahresinformation sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit Datum und Unterschrift. Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife (kaufmännische Richtung) Diese Schulart wird nur an der Ludwig-Erhard-Schule geführt. Anmeldeschluss: 1. März 2013. Weitere Auskünfte unter www.les-ka.de, E-Mail-Adresse: berufskolleg@les-ka.de. Wirtschaftsgymnasium Diese Schulart wird an der Friedrich-ListSchule und neu an der Ludwig-ErhardSchule geführt. Friedrich-List-Schule: Weitere Auskünfte im Sekretariat, Telefon: 0721/133-4905/4906, E-Mail: sekr@list.karlsruhe.de, InternetAdresse: www.fls.ka.schule-bw.de/FLS Ludwig-Erhard-Schule: An der Ludwig-Erhard-Schule wird die Profilergänzung Gesundheitsökonomie angeboten. Anmeldung am 25. Februar, 14 bis 16 Uhr. Anmeldeschluss: 1. März 2013. Weitere Auskünfte: www.les-ka.de. Fachschule für Wirtschaft (Profile EuropaBetriebswirtschaft, Französisch, Spanisch, Wirtschaftsinformatik und Handelsmanagement) Diese Schulart wird nur an der Walter-Eucken-Schule geführt. Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4927. Anmeldeschluss: 30. Juni 2013. Schuljahresbeginn am 9. September 2013. Informationsveranstaltung: Samstags, 23. Februar, 23. März 2013, 27. April 2013, 18. Mai 2013, jeweils um 11 Uhr. Anmeldungen für die hauswirtschaftliche, sozialpädagogische und sozialpflegerische Schule Elisabeth-Selbert-Schule, Steinhäuserstraße 25–27, 76135 Karlsruhe. Anmeldungen müssen schriftlich bis 1. März 2013 an der Schule vorliegen. Anmeldeformulare sind im Sekretariat erhältlich oder im Internet unter http://ess.karlsruhe.de abrufbar. I. Ernährungswissenschaftliches Gymnasium (EG), (Abitur) und Biotechnologisches Gymnasium (BTG), (Abitur) und Sozialwissenschaftliches Gymnasium (SG), (Abitur) Anmeldeschluss: 1. März 2013.

Bitte nicht anziehen!

Kleider aus Filmstreifen / Stephan Hanns Modenschau

Einschreibetermine für weiterführende Schulen bis 1. März · Anmeldetermine nicht vergessen Aufnahmebedingungen und ausführliche Erläuterungen zu den einzelnen Schularten entnehmen Sie bitte der Broschüre „Schulen in Karlsruhe“, diese ist im Rathaus am Marktplatz in allen Ortsverwaltungen und den Schulen erhältlich. Weitere Informationen zu einzelnen Schultypen und sonstigen schulischen Themen können Interessierte auch im Internet abfragen. Die Broschüre „Schulen in Karlsruhe“ ist online veröffentlicht. Die Adresse lautet: www.karlsruhe.de/ Schulen. Die Druckausgabe ist im Rathaus am Marktplatz und bei den Ortsverwaltungen erhältlich. Anmeldungen für die Beruflichen Schulen In der Zeit bis 1. März 2013 nehmen die beruflichen Schulen wieder Anmeldungen für weiterführende vollzeitschulische Bildungsgänge an. Dem Aufnahmeantrag sind beizfügen: Ein Lebenslauf in tabellarischer Form, eine beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses beziehungsweise des letzten Halbjahreszeugnisses und gegebenenfalls Berufsschulabschlusszeugnis, sowie Facharbeiter-/Gesellenbrief. Nähere Einzelheiten können bei den Schulen erfragt werden. Anmeldungen für die einjährigen Berufsfachschulen sowie für die Berufsschule im Rahmen der dualen Ausbildung können auch später noch erfolgen. Anmeldungen für die Gewerblichen Schulen Die Carl-Benz-Schule, Steinhäuserstraße 23, 76135 Karlsruhe, bietet an: Fachschule (Technikerschule) Maschinentechnik, Vollzeitform Fachschule (Technikerschule) Maschinentechnik, Teilzeitform Fachschule (Technikerschule) Maschinentechnik, Profil Kunststofftechnik, Teilzeitform (beginnt nur alle drei Jahre, nächster Beginn 2014) Fachschule (Meisterschule) Kraftfahrzeugtechnik, Teilzeitform Vorbereitungskurs auf die Meisterprüfung Feinwerkmechaniker, Teilzeitform Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4816, Telefax 0721/133-4819, Internet-Adresse: www.cbs.ka.bw.schule.de, E-Mail-Adresse: sekretariat@cbs.ka.bw.schule.de Die Carl-Engler-Schule, Steinhäuserstraße 23, 76135 Karlsruhe, bietet an: Einjähriges Berufskolleg zum Erwerb der Fachhochschulreife Zweijähriges Berufskolleg für chemischtechnische Assistenten Zweijähriges Berufskolleg für pharmazeutisch-technische Assistenten Gewerblich-technische Berufsaufbauschule zum Erwerb eines mittleren Bildungsabschlusses Technische Oberschule zum Erwerb des Abiturs (für Bewerber mit abgeschlossener Berufsausbildung) Fachschule Chemietechnik (Technikerschule in Teilzeit) Technisches Gymnasium – Profil Mechatronik Technisches Gymnasium – Profil Umwelttechnik Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4837, Telefax 0721/133-4849, Internet-Adresse: www.ces.karlsruhe.de/ homepage, E-Mail-Adresse: sekretariat@ces.karlsruhe.de Die Carl-Hofer-Schule, Adlerstraße 29, 76133 Karlsruhe, bietet an: Dreijähriges Berufskolleg Grafik-Design Einjähriges Technisches Berufskolleg I Einjähriges Technisches Berufskolleg II

MODEKREATIONEN ALS ODE AN DAS MATERIAL: Stephan Hanns „Milchmädchen“ aus Tetrapak im Museum beim Markt. Foto: BLM

II. Berufskolleg für Gesundheit/Pflege I und II, Berufskolleg für Ernährung und Erziehung und Berufskolleg für Ernährung/Hauswirtschaft: 1BKEE und 2BKH (Fachhochschulreife), einjähriges Berufskolleg für Praktikanten/ Praktikantinnen (Sozialpädagogik) Anmeldeschluss: 1. März 2013. III. Zweijährige Berufsfachschule Hauswirtschaft/Pflege (Fachschulreife) Zweijährige Berufsfachschule für Kinderpflege Dreijährige Berufsfachschule für Altenpflege Einjährige Berufsfachschule für Altenpflegehilfe Fachschule für Weiterbildung in der Pflege Anmeldeschluss: 1. März 2013. IV. Berufsvorbereitungsjahr, stiegsjahr

Berufsein-

Jeden Dienstag und Donnerstag von 14 bis 15.30 Uhr, nach telefonischer Vereinbarung, mit dem Halbjahreszeugnis, Lebenslauf und Lichtbild. Weitere Auskünfte: Sekretariat, Telefon 0721/133-4937, Telefax 0721/133-4936, Internet-Adresse: http://ess.karlsruhe.de, EMail-Adresse: Sekretariat@ess.karlsruhe.de. Der Geschäftsführende Schulleiter für Berufliche Schulen Schierle

Sitzung in Wettersbach Die nächste öffentliche Sitzung des Ortschaftsrats Wettersbach findet am Dienstag, 26. Februar, um 19 Uhr im Musiksaal der Heinz-Barth-Schule, Esslinger Straße 2, statt. Unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rainer Frank nehmen sich die Stadtteilvertreter und Stadtteilvertreterinnen von Grünwettersbach und Palmbach folgende Tagesordnung vor: 1. Übernahme Gebäude Hallenbad Wettersbach durch den ASV Grünwettersbach Anträge 2. Teilflächennutzungsplan Win-denenergie; Interfraktioneller Antrag der SPDOrtschaftsratsfraktion Wettersbach und der FDP-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach 3. Mülltrennung – Müllverwertung – Müllentsorgung; Antrag der SPD-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach 4. Mitteilungen der Ortsverwaltung

Bekanntmachung

Zweckverband für die Wasserversorgung des Hügellandes zwischen Alb und Pfinz Die nächste öffentliche Verbandsversammlung findet am Dienstag, 26. Februar 2013, 15 Uhr, im Bürgersaal (Nr. 305), 2. OG, des Rathauses Waldbronn statt. Tagesordnung 1. Bekanntgaben 2. Beratung des Jahresabschlusses 2011; – Festsetzung Betriebskostenumlage für das Wirtschaftsjahr 2011 – Feststellung Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr 2011 – Behandlung des Jahresergebnisses für das Wirtschaftsjahr 2011 3. Ausbau BAB A 8; Sachstandsbericht 4. Verschiedenes gez. Franz Masino Verbandsvorsitzender

Wenn filigran auf Stoff genähte Rosenblätter Schaufensterpuppen bekleiden, gehäkelte Videotaps, Gürtel oder Stofftaschentücher aus den 60er Jahren zu Kleidern modelliert sind, dann ist das nicht wirklich tragbare Mode. Für den Berliner Kreateur Stephan Hann sind die anziehenden Objekte Anschauungs„ware“. Im Museum beim Markt zeigt der gelernte Herrenmaßschneider von der Deutschen Oper Berlin, dass scheinbar profane Materialien der Stoff für eine FantasyShow nicht nur aus Samt und Seide in einer Nebenwelt der Haute Couture sein können. Auch nicht, dass er grazilen Luxuswesen nicht das Flair des Außergewöhnlichen umzuhängen vermag. Das hat er sechs Jahre in Paris unter anderem bei Mode-Ikone Loulou de la Falaise getan. Dann aber verabschiedete er sich aus der Praxis für die hohe Schneiderkunst des schönen Seins. Ein Kleid ist für Stephan Hann heute nicht mehr Funktionsträger, sondern ein Medium. Anziehen? Ausgeschlossen!

Wenn er nun silbern glänzende Packfolien für Tabletten zu einem Overall modelliert, verbirgt sich dahinter auch Kritik an übertriebenem Arzneikonsum. Das martialische Outfit seiner Komposition ist gewollt, ist Sinnbild für „Krieg“ unter den Pharmariesen. Und wenn er alte Architekturpläne, Videobänder, Hunderte von Briefmarken oder Bauabstandshalter als fantastische Modeskulpturen in einer „zweiten Haut“ wieder auferstehen lässt, verbirgt sich dahinter auch eine Wertschätzung. Dann ist Hann „ein Bewahrer von Materialien, die allmählich aus unserem Alltag verschwinden“. Stephan Hanns mit Champagnerverschlüssen oder Zelluloid-Filmstreifen bekleideten Modepuppen maskieren kein „Ich“, sie geben kunstvoll und fantasiereich Antworten auf die Frage nach Vergänglichkeit und Wiederverwertbarkeit. Die Schau ist bis 9. Juni zu sehen. Eine Führung mit dem Künstler findet nach Anmeldung am 3. Mai und 9. Juni um 19.30 Uhr statt. Telefon: 9262828. -Lä-

Kunst in Orgelfabrik

Projekt von fünf Künstlern mit Publikumsbeteiligung Die Stadt Karlsruhe stellt auch in diesem Jahr bildenden Künstlern die Halle der Orgelfabrik für Ausstellungen zur Verfügung. Ab 21. Februar, 20 Uhr, beziehen Thomas Dawidowski, Beate Körner, LisaMarie Richter, Aleschija Seibt und Tina Voecks Quartier in der Halle. Mit unterschiedlichen künstlerischen Positionen haben sie dort bis zum 10. März ihren Arbeitsplatz. Die Ausstellung beginnt im leeren

Raum. Mit der Verlagerung ihres Arbeitsplatzes wollen die Gäste den Entstehungsprozess einer Ausstellung öffentlich machen. Dabei ist der Dialog mit Besuchern Teil des laufenden Prozesses. Interessierte können die Studenten der Kunstakademie donnerstags und freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags von 15 bis 20 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr besuchen und an deren Projekt mitwirken.

Rede von Lüpertz

Matratzen-Theater

Unter dem Leitmotiv „Mit Leidenschaft und Kunst“ zeigt die art Karlsruhe vom 7. bis 10. März in den Messehallen Kunst aus 220 Galerien. Die Eröffnungsrede auf der Vernissage am 7. März um 18 Uhr hält der Künstler und Akademieprofessor Markus Lüpertz.

In „Müdigkeitsgesellschaft“ lässt das Staatstheater über Müdigkeit nicht nur sprechen, sondern für das Publikum erfahrbar machen – in Bettwäsche gehüllt auf Matratzen. Premiere des „philosophischen Theaters“ am 2. März um 19.30 Uhr im Studio.

Kultur Kompakt Schlager, Songs und Chansons von Max Raabe, Patricia Kaas bis hin zu Paolo Conte singen die vier Powerfrauen „Schöne Mannheims“ am Freitag, 22. Februar, im Tollhaus. Das Programm „Hormonyoga“ beginnt um 20 Uhr. Nach drei Jahren Vorbereitung hat das Benedikt Jahnel Trio nun sein zweites Album „Equilibrium“ vorgelegt. Mit Stücken aus der CD gastieren die Musiker am Samstag, 23. Februar, ab 20.30 Uhr im Kulturverein Tempel. „Farbe satt!“ – die gibt es bei Helmut Dorner, Tatjana Doll und Sigmar Polke zu sehen. An einem Rundgang durch die Farbenwelt können Besucher bei einer Führung in der Städtischen Galerie am 24. Februar ab 15 Uhr teilnehmen. Die Kinderwerkstatt steht an diesem Tag „Kopf“: Kinder malen von 15 bis 16.30 Uhr verkehrtherum. Führungen durch eine Forumsausstellung mit Werken von

Anna Kolodziejska sind am 28. Februar um 12.15 Uhr, am 1. März um 16 Uhr. „Notausgang gesucht“: Der Kabarettist Thomas Schreckenberger tritt am 28. Februar, 20.15 Uhr, in der Durlacher Orgelfabrik . -Lä-

ANNA KOLODZIEJSKA in der Städtischen Galerie. Foto: Fränkle

Stadtzeitung Ausgabe 8 2013  

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