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8.9.2010

September 2010 Nr. 9/2010

Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe www.karlsruhe.ihk.de


Standpunkt

Markenzeichen TechnologieRegion Karlsruhe

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Vor einem Jahr haben wir als IHK Karlsruhe den Förderverein „Wirtschaft für die TRK e.V.“ ins Leben gerufen. Fast 40 aktive Mitglieder konnten wir seither gewinnen. Das ist ein guter Anfang. Mithilfe dieses Fördervereins der regionalen Wirtschaft soll es uns mittelfristig gelingen, drei Millionen Euro für die TechnologieRegion Karlsruhe bereitzustellen. Warum ist diese Initiative so wichtig? Die TechnologieRegion Karlsruhe ist im Land, ist in Deutschland und auch in Europa ein Markenbegriff, der für Qualität, Innovation und Zukunftsfähigkeit steht. Und was mindestens genauso wichtig ist: Die Menschen hier zwischen Bühl und Bretten identifizieren sich mit ihrer TechnologieRegion. Es gibt viele Metropolregionen, aber nur eine TechnologieRegion Karlsruhe. Etwas mehr Selbstvertrauen in das Erreichte, in unsere Stärken, würde uns gut zu Gesicht stehen. Das ist der Lohn für harte Arbeit in der Vergangenheit. Das bedeutet keinesfalls, dass wir uns darauf ausruhen dürfen. Wir müssen weiter an der Marke TechnologieRegion arbeiten und die Stärken ausbauen. Dazu gehört nach meiner Meinung auch eine

finanzielle Stärkung. Nur zum Vergleich: Rhein-Neckar investiert jährlich zehn Millionen Euro in ihre Region. Das Budget der TechnologieRegion Karlsruhe beläuft sich auf 500.000 Euro. Von der Premiummarke TechnologieRegion haben wir als regionale Wirtschaft in den vergangenen Jahren profitiert. Sie ist Teil unseres überdurchschnittlichen Wachstums. Deshalb liegt es in unserem ureigensten Interesse, diesen Erfolgsfaktor nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Gleichzeitig sehe ich es als unsere Aufgabe an, in diesem wichtigen Punkt als regionale Wirtschaft die Initiative zu ergreifen. Deshalb werden wir auch ab dieser Ausgabe die Berichterstattung über das Geschehen in der TechnologieRegion Karlsruhe weiter ausbauen. Sichtbares Zeichen dafür ist eine eigene TRK-Seite (Seite 14). Ich kann nur an alle appellieren: Engagieren auch Sie sich für die TechnologieRegion Karlsruhe!

Bernd Bechtold IHK-Präsident


Inhalt Titel

IHK-Ausbildungsmesse „Tradition der badischen Gastronomie“

4 Standpunkt

Die Ausbildungsmesse zu diesem Thema am Sonntag, den 26. September, 10 bis 16 Uhr, im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe präsentiert aber nicht nur die kulinarischen Höhepunkte, sondern auch die zahlreichen Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmöglichkeiten der Gastronomiebranche.

TechnologieRegion Karlsruhe

1 Markenzeichen TechnologieRegion Karlsruhe

14 Blickpunkt – Aktuelles aus der TRK DIHK Brüssel

15 Wirtschaft trifft Politik

Titel

CCI Strasbourg

4 IHK-Ausbildungsmesse „Tradition der badischen Gastronomie“

15 Dienstleistungen für französische Unternehmen in Deutschland

Ehrenamt 6 8 8 8 9 10

Geschäftsfelder

IHK fordert den Ausbau der Infrastruktur Industrieausschuss bei Vollack Verkehrsausschuss beim ADAC Auszeichnung für Bernd Bechtold Technologieausschuss beim Fraunhofer IOSB Armenien – Intensivierung der Beziehungen

Service, Handel, Tourismus

16 „Factory Outlet Center in Roppenheim – Fluch oder Segen?“ 17 Gewerbesteuer: Pläne existenzbedrohend für Handel Berufsbildung

18 General Born zu Gast im IHK Haus der Wirtschaft 19 Lossprechungsfeier der Gastronomieberufe Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe

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 Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Lammstraße 13/17 76133 Karlsruhe, Telefon (07 21) 174-0 Telefax (07 21) 174-115, Internet: www.karlsruhe.ihk.de  Redaktion: Michael Hölle (verantwortlich), Dr. Philipp Nickel, IHK Karlsruhe, Lammstraße 13/17, 76133 Karlsruhe Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen Initialien gezeichneten Beiträge stellen die Meinung des Verfassers dar,

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Außenwirtschaft und Infrastruktur

IHK Karlsruhe gegen Luftverkehrsabgabe Wirtschaft schätzt professionelle Justiz Spatenstich für landesweites Kita-Modellprojekt Zahlen und Daten Bekanntmachungen

Impressum

IHK Wirtschaft 9/2010

20 Wertschöpfung durch Wissen 22 Tag der IT-Sicherheit 24 Mautstatistik 25 Gemeinschaftsstand auf der RENEX Recht & Steuern

26 Neue IHK-Sachverständige vereidigt

aber nicht unbedingt die Ansicht der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Für die Rückgabe unverlangt eingeschickter Manuskripte, Fotos oder Karikaturen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. E-Mail: pressestelle@karlsruhe.ihk.de, Telefon (07 21) 174-165  Erscheinungsweise: Monatlich einmal. Die Kammerzeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist das offizielle Organ der IHK Karlsruhe. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Für Nicht-Mitglieder beträgt die jährliche Schutzgebühr 15,34 Euro, für ein Einzelheft 1,28 Euro.

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B: VS G. Braun Verleger-Services GmbH, Lichtentaler Straße 35 76530 Baden-Baden, Telefon (0 72 21) 21 19 24 Telefax (0 72 21) 21 19 15, E-Mail: bvs.verlegerservices@pruefer.com  Verlagsleitung: Wolfrüdiger W. Endriß, Telefon (0 72 21) 21 19 10 E-Mail: wolfruediger.endriss@pruefer.com  Anzeigenleitung: Barbara Rosenberger, Telefon (0 72 21) 21 19 11 E-Mail: barbara.rosenberger@pruefer.com


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Prozesskosten senken und Effizienz steigern

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Prozesse verbessern, Schnittstellen optimieren und Kosten senken sind aktuelle Themen, die für die Standortsicherung unabdingbar sind.

IHK fordert den Ausbau der Infrastruktur

Protein mit doppeltem Lichtschalter

Die Vollversammlung hat sich vor allem zwei Themen gewidmet: der IHKBildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“ und wichtigen Infrastrukturprojekten.

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Betriebsreport 28 Regionale Wirtschaft 31 Meldungen 36 Personalien

Für die Praxis 37 38 39 40

Prozesskosten senken und Effizienz steigern Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung begrenzt IHK-Veranstaltungen Börsen

Spektrum 66 68 69 72

Wirtschaftspreise Messen & Kongresse Veranstaltungen Wirtschaftsjunioren

Ein neues fluoreszentes Markerprotein haben Forscher um Professor Gerd Ulrich vom KIT entwickelt.

Schwerpunkt 41 42 44 45

Effiziente Energieversorgung Europas braucht Rechtsrahmen Energieeffizienz lohnt sich immer Energieeffizienznetzwerke in der Region Karlsruhe IHK-Veranstaltungen: Energie und Energieeffizienz

Handelsregister 54 Neueintragungen 55 Veränderungen 60 Löschungen

Hochschule und Forschung 70 Protein mit doppeltem Lichtschalter 71 Auf der Suche nach den klügsten Köpfen

IHK Karlsruhe Telefon

Unsere Verlags-Sonderveröffentlichung „Transport, Verkehr, Logistik, Verpackung und Versand“ finden Sie nach der Seite 45.  Anzeigenservice:

Sandra Diener, Telefon (0 72 21) 21 19 24 E-Mail: sandra.diener@pruefer.com Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 40 vom Januar 2010. Die Mediadaten sowie die Schwerpunktthemen 2010 sind im Internet abrufbar unter: www. karlsruhe.ihk.de/Presse.  Grafik: Perfect Page, Karlsruhe, www.perfectpage.de Bernhard Kutscherauer, Telefon (07 21) 16 03 96 90  Druck: Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG www.druckhaus-kaufmann.de

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Titelbild: DauthKaun & Partner

IHK Wirtschaft 9/2010

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Titel

IHK-Ausbildungsmesse „Tradition der badischen Gastronomie“ T

Baden hat die höchste regionale Dichte an Sterne-Restaurants in ganz Deutschland – vielleicht ein Ergebnis der langen Geschichte der badischen Gastronomie. Durch die Lage in der Oberrheinebene gibt es hier das wärmste Klima Deutschlands und fruchtbare vulkanische Böden. Schon die alten Römer wussten dies zu schätzen. Auch die Nähe zu Frankreich und der Schweiz schafft beste Voraussetzungen für die Entwicklung einer qualitativ hochstehenden Gastronomie. Die badische Küche ist leichter und französischer als andere deutsche Regionalküchen. Gründe genug für die IHK Karlsruhe, ihren Beitrag zum diesjährigen Regionaltag der TechnologieRegion Karlsruhe unter das Motto „Tradition der badischen Gastronomie“ zu stellen. Die Ausbildungsmesse zu diesem Thema am Sonntag, den 26. September, 10 bis 16 Uhr, im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe präsentiert aber nicht nur die kulinarischen Höhepunkte, sondern auch die zahlreichen Ausbildungsberufe und Weiterbildungsmög-

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lichkeiten der Gastronomiebranche. „Unsere ausgezeichnete Gastronomie mit ihren regionalen Köstlichkeiten und internationalen Spezialitäten ist für die TechnologieRegion ein bedeutender Standortfaktor. Sie ist ein Teil unserer Lebensart, des Savoir-vivre auf Badisch. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wird eine solide Ausund Weiterbildung immer wichtiger und deshalb beteiligt sich auch die IHK mit einer Ausbildungsmesse am Regionaltag“, erklärt Alfons Moritz, IHK-Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung. Neben der Theorie in Vorträgen und Gesprächen kommt aber auch die Praxis nicht zu kurz: Beim Schaukochen im Saal Baden lassen sich Küchenchefs und ihre Auszubildenden ausnahmsweise in die Töpfe schauen und die Besucher das eine oder andere Schmankerl probieren. Und keine Angst vor dem Scheiterhaufen: Er besteht aus Äpfeln, Eiern, Milch, Zimt und Zucker und ist mit Puderzucker bestäubt. Im ersten Obergeschoss zeigt die Konditoreninnung Karlsruhe ihre Backkünste „mit viel Sahne“ und gibt den Besuchern


Foto: p!ixel 66, fotolia.com

Titel

auch die Gelegenheit, diese Köstlichkeiten bei Kaffee oder Tee zu probieren. Eine Fotoausstellung eröffnet Einblicke in die Geschichte so manchen Traditionshauses. Auch der Bereich Eventmanagement in der Hotellerie ist Thema und wird von Sven Pries, dem Leiter der Europäischen Hotelfachschule in Baden-Baden, vorgestellt. Insgesamt 30 Hotels, Cafés und Restaurants mit traditionsreicher Geschichte, aber auch die Berufsschulen informieren an ihren Ständen über den Weg zum Sternekoch, zum Hoteldirektor oder zum Küchenchef. Gute Karrierechancen

Die Vielzahl der Ausbildungsberufe – von der Fachkraft für Systemgastronomie über die Fachkraft für Veranstaltungstechnik, die Fachkraft im Gastgewerbe, die Hotelfachleute, Kaufleute für Tourismus und Freizeit, Restaurantfachleute bis hin zu den Konditoren und Köchen – beweist es: Das Hotel- und Gastgewerbe bietet zahlreiche Chancen für junge Leute. Kaum eine Branche ist so abwechslungsreich. Dazu kommen verschiedene Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Assistenten für Hotelund Tourismusmanagement, zum Küchenmeister, Restaurantmeister oder zum Spezialisten für internationales Hotelmanagement. Die Ausbildungszahlen sind in der regionalen Gastronomie in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen und halten sich jetzt auf hohem Niveau. Angesichts des allgemein um sich greifenden Fachkräftemangels sind derzeit allerdings noch viele Stellen unbesetzt, da die geeigneten Bewerber fehlen. „Die IHK-Hausmesse wird deshalb vielleicht dem einen oder anderen jungen Menschen, der bisher noch keine Ausbildungsstelle gefunden hat, eine neue berufliche Anregung bieten“, so Alfons Moritz.

www.regionaltag2010.de

Traditionell und innovativ I Unter dem Motto „TraditionsReich – Hier hat Zukunft Tradition“ zeigt sich die TechnologieRegion Karlsruhe von ihrer traditionellen und zugleich innovativen Seite. Denn zahlreiche Erfindungen, aber auch geistige Strömungen aus der Region prägen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Der Regionaltag ist eine jährliche Aktion der TechnologieRegion Karlsruhe und versteht sich als „Schaufenster der Region“. Seit 2003 bietet der Regionaltag an einem Herbstsonntag einen Blick hinter die Kulissen und zeigt der Öffentlichkeit – mit immer wechselnden Schwerpunkten – wie attraktiv, innovativ und leistungsstark unsere Region ist. In den vergangenen Jahren standen dabei immer wieder Erfolgsunternehmen und Forschungseinrichtungen sowie die kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten zwischen Germersheim und Bretten, Bruchsal und Bühl im Vordergrund. Unternehmen, Initiativen und Organisationen können sich auch in diesem Jahr mit einem originellen und nicht alltäglichen Programmangebot am Regionaltag 2010 beteiligen.

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Ehrenamt Vollversammlung

IHK fordert den Ausbau der Infrastruktur

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Quelle: Regionalverband Mittlerer Oberrhein

Quelle: Regionalverband Mittlerer Oberrhein

Die Trasse steht, 26 Millionen verbaut: Was fehlt, sind die Gleise.

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Die traditionell im Palais Biron in Baden-Baden stattfindende Sommersitzung der Vollversammlung hat sich vor allem zwei Themen gewidmet: der IHK-Bildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“ und wichtigen Infrastrukturprojekten in der TechnologieRegion Karlsruhe. Vor zwei Jahren ist die IHK mit dem Ziel angetreten, jeder allgemeinbildenden Schule zwischen Oberderdingen und Bühl mindestens ein Unternehmen als Kooperationspartner zur Seite zu stellen, berichtete Präsident Bernd Bechtold. Am 8. Dezember auf unserer nächsten Vollversammlung wird es so weit sein. Im Beisein von Kultusministerin Schick werden die letzten drei Kooperationen besiegelt. Damit haben und vor allem leben alle allgemeinbildenden Schulen im Gebiet der IHK Karlsruhe eine solche Kooperation. Nebenbei bemerkt: In Baden-Württemberg ist die IHK Karlsruhe damit Spitze. Über ein Drittel aller Bildungspartnerschaften im ganzen Land bestehen in der TechnologieRegion Karlsruhe. Wie im Übrigen aus Karlsruhe auch die Idee und der Anstoß zum vor knapp zwei Jahren geschlossenen Ausbildungspakt zwischen der Landesregierung und den Kammern kam. Neben der Bildung entscheidet eine gute Infrastruktur über zukünftiges Wachstum und die Attraktivität des Standorts. Hauptgeschäftsführer Professor Hans-Peter Mengele informierte das oberste Gremium der regionalen Wirtschaft über sein Gespräch mit dem Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums, Enak Ferlemann. In diesem betonte er noch einmal die Bedeutung des Rastatter Tunnels sowie einer zweiten Rheinbrücke und deren Anbindung an die B 36 für die Unternehmen. Beim Termin mit dem Staatssekretär in Rastatt forderte ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Politik und Bevölkerung mit der TechnologieRegion Karlsruhe, dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein und der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe an der Spitze den sofortigen Baubeginn für den Rastatter Tunnel. Um die Schienenverbindungen am Oberrhein für die europäischen Herausforderungen der Zukunft zu ertüchtigen, sei es unerlässlich, das Nadel-


Ehrenamt

Wirtschaft macht Schule

öhr um Rastatt zu beseitigen, äußerten sich der Karlsruher Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner, der Rastatter Bundestagsabgeordnete Peter Götz, der Rastatter Landrat Jürgen Bäuerle, der Vorsitzende des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, Josef Offele, und der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handels-

kammer Karlsruhe, Professor Hans-Peter Mengele, übereinstimmend. Durch die Rastatter Engstelle wird der gesamte Schienenverkehr auf einer Länge von 7,5 Kilometern über nur noch zwei anstelle der sonst üblichen vier Gleistrassen abgewickelt. Ohne den längst überfälligen Baubeginn führt diese Verengung in absehbarer

Zeit zum Kollaps, mit Auswirkungen auf den gesamten europäischen Schienenfernverkehr. Nach vorliegenden Prognosen wird der meistbefahrene Streckenabschnitt am Oberrhein zwischen Rastatt, Baden-Baden und Appenweier im Jahr 2025 mit einem nahezu verdoppelten Auslastungsgrad hoffnungslos überlastet sein. Für den sofortigen Baubeginn spreche nicht nur das seit Jahren vorliegende Baurecht. Ohne die konsequente Umsetzung des Tunnelprojekts wären vor allem auch die 26 Millionen Euro nutzlos, die im Zuge des Baus der B-36-Umgehung schon in die notwendigen Erschließungsarbeiten – darunter Vorbereitung für die Trassenführung, zwölf neue Brückenbauwerke – für den Tunnel investiert wurden. Jede weitere Verzögerung berge die Gefahr notwendiger Umplanungen auf Grund veränderter Rahmenbedingungen. Das würde weitere Summen verschlingen, ohne tatsächliche Verbesserungen der gegenwärtig unbefriedigenden Situation.

Rastatter Tunnel jetzt! – Unsere Argumente  Zwischen Straßburg und Karlsruhe schneiden sich zwei der wichtigsten europäischen Schienenstrecken:  die Magistrale Paris – Budapest als zentrale Ost-West-Verbindung  die Transversale Rotterdam – Genua als wichtigste kontinentale Nord-SüdVerbindung  Hier bündeln sich die weiträumigen Verkehrsströme des EU-Binnenmarktes und unserer dynamischen Exportwirtschaft. 20 Millionen Tonnen Güter pro Jahr bewegen sich auf der Schiene.  An dieser wichtigsten kontinentaleuropäischen Verkehrsachse liegt ein Nadel-

öhr: die Durchfahrung von Rastatt – dort verengt sich die Passage auf einer Länge von 7,5 Kilometern von vier auf lediglich zwei Gleise.  Für den meistbefahrenen Streckenabschnitt Rastatt-Baden-Baden-Appenweier wird für das Jahr 2025 nahezu eine Verdoppelung des Verkehrs prognostiziert (Überlast droht!).  Der Rastatter Tunnel stärkt die Trinationale Metropolregion Oberrhein, den Exportstandort Baden-Württemberg und die Leistungsfähigkeit der transeuropäischen Netze (zugleich Vorteil für Stuttgart 21).  Wegen der außergewöhnlichen Bedeutung im europäischen Verkehrsnetz ist der viergleisige Ausbau der Oberrheinstrecke in einem völkerrechtlichen Vertrag verbindlich zugesagt. Ohne den Rastatter Tunnel kommt es zu dramatischen Kapazitätsengpässen (Stau auf der Schiene) mit  weiträumigen Folgewirkungen auf die transnationalen Netze,

 dauerhaften Beeinträchtigungen der integrierten Taktfahrplanung,  Rückwirkungen auf den Warenfluss im europäischen Wirtschaftsraum,  Ausweichreaktionen auf die Straße (Verwerfungen im Modal-Split, CO2Emissionen).

Unsere Lösung: Rastatter Tunnel jetzt!

Denn …  mit dem Bau des Tunnels selbst kann sofort begonnen werden, das Vorhaben ist seit 1998 planfestgestellt,  schon heute sind in grundlegende Baumaßnahmen 26 Millionen Euro investiert, zwölf Brücken und die Zulaufstrecke sind fertiggestellt,  jede Verzögerung verteuert die Maßnahme und verschleudert Steuergelder in Millionenhöhe,  ein breites Bündnis aus Wirtschaft, Politik und Bevölkerung setzt sich für den Tunnelbau ein,  der Rastatter Tunnel wird in der Region uneingeschränkt unterstützt!

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Ehrenamt Ausschüsse

Industrieausschuss bei Vollack I Die Themen „Älter werdende Belegschaft und Rekrutierung von neuen Mitarbeitern“ diskutierten die Mitglieder des IHK-Industrieausschusses unter der Leitung des Vorsitzenden Nikolaus P. Wild, Schöck AG, bei der Vollack GmbH & Co. KG, Karlsruhe. Dr. Hans-Gerd Löhr, Miro Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, erläuterte in seinem Vortrag die Analyse der demografischen Entwicklung der Belegschaft der Miro und die daraus abgeleiteten Maßnahmen bei den Ingenieuren und Chemikanten. Peter Scheu, E. G. O. Elektrogerätebau GmbH, stellte das Nachwuchskräftemarketing der E. G. O. vor, zu dem eine besonders hohe Ausbildungsquote gehört. Für die Siemens AG, Niederlassung Karlsruhe, berichtete Thomas Neudeck. Auf Grundlage von betrieblichen Altersstrukturanalysen konnten dort konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Reinhard Vollack und Hans Bretz präsentierten die Vollack Gruppe mit ihren verschiedenen Geschäftsbereichen. Als Weiterentwicklung des früheren Stahlbauunternehmens sieht sich Vollack heute als ingenieurtechnischer Know-how-Planer für gewerbliche Bauherren. Anspruch von Vollack ist es, mit dem Bau auch innerbetriebliche Prozessverbesserungen bei den Bauherren zu ermöglichen.

Verkehrsausschuss beim ADAC I Der Verkehrsausschuss der IHK Karlsruhe besuchte den ADAC Nordbaden e. V. in Karlsruhe. Der ADAC zählt inzwischen bundesweit 17 Millionen Mitglieder. Dem Regionalclub Nordbaden gehören hiervon 500.000 Mitglieder an. Manfred Rosenberg, Geschäftsführer des ADAC Nordbaden e. V. (im Bild links), berichtete, dass über 60 Prozent der Karlsruher Autobesitzer dem Club angehören. Der Leiter der Verkehrsabteilung, Philipp Kabsch (rechts), berichtete über aktuelle Themen wie die Probleme bei der Lkw-Navigation. Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Herbert Striebich, Spedition Striebich GmbH, Muggensturm (Mitte), motivierte den ADAC, sich noch forscher für seine Mitglieder einzusetzen. 17 Millionen Mitglieder würden Informationen hierfür den entsprechenden Rückhalt bieten. Telefon (07 21) 174-129 sven-eric.brune@karlsruhe.ihk.de

Auszeichnung für Bernd Bechtold I Bernd Bechtold erhält den Baden-Baden Business Award. Die Auszeichnung wird an den Präsidenten des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags und der IHK Karlsruhe am 22. Oktober im Kurhaus Baden-Baden verliehen. Eine mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft besetzte Jury entschied sich einstimmig für den 62-jährigen Karlsruher Unternehmer. „Bedeutung innerhalb des Landes Baden-Württemberg, führende Branchenposition, mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen und ein hoher Innovationsgrad – dies sind die Kriterien für unsere Preisträger. Bernd Bechtold erfüllt diese in hohem Maße“, begründet Steuerberater Dr. Reinhard Hofmann, Initiator und Veranstalter der Baden-Baden Business-Oldie-Night und Ideengeber des Baden-Baden Business Award, die Wahl des b.i.g.-Firmenchefs.

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Ehrenamt

Technologieausschuss beim Fraunhofer IOSB I Das Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe ist Anfang dieses Jahres durch Fusion des Fraunhofer Instituts für Informations- und Datenverarbeitung (IITB) in Karlsruhe und des Instituts für Optronik und Mustererkennung (FOM) in Ettlingen entstanden und nunmehr Europas größtes Forschungsinstitut im Bereich Bildgewinnung, -verarbeitung und -auswertung. Im Rahmen einer Sitzung des IHK-Technologieausschusses beim IOSB stellte Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Jürgen Beyerer den Mitgliedern das Institut vor. Auf einem Rundgang demonstrierten aktuelle Projekte aus den Bereichen Industrieautomation, Mensch-Maschine-Interaktion und Objektanalyse den Ausschussmitgliedern die Leistungsfähigkeit und fachlichen Kompetenzen des IOSB. Fachthema der Ausschusssitzung im IOSB war das Spitzencluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“, an dem auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen unserer Region beteiligt sind. Cyberforum-Geschäftsführer David Hermanns berichtete in einem Vortrag, dass der Cyberforum e. V. das Clustermanagement in der Region Nordbaden übernehmen werde. Ziel sei die Entwicklung von Unternehmenssoftware, die sämtliche Prozes-

se in einem Unternehmen digital abbilden und steuern kann. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Ausschussmitglieder den Spitzencluster als große Chance zur Beförderung der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft ansehen.

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Ehrenamt Ausschüsse

Mehr Unternehmer in die Parlamente I „Wir haben zu wenige Unternehmerpersönlichkeiten in den kommunalen Parlamenten! Ich bitte Sie daher, sich politisch zu engagieren, um den Belangen der Unternehmen mehr Gehör zu verschaffen!“ Diesen Appell richtete die Erste Karlsruher Bürgermeisterin Margret Mergen an die Mitglieder des IHK-Dienstleisterausschusses und des IHK-Großhandelssauschusses, nachdem sie sich zuvor den Fragen der Unternehmer gestellt hatte. In über zwei Stunden nahm die Bürgermeisterin Stellung zu brisanten Themen wie der Erhöhung der Grundsteuer, der Schaffung von neuen Gewerbeflächen oder den Planungsständen zur zweiten Rheinbrücke und der Nordtangente. IHK-Vizepräsidentin Dr. Sabine Röser, Vorsitzende des Dienstleistungsausschusses, hob hervor, dass die Grundsteuer eine Substanzsteuer und somit für die Unternehmen nicht fair sei. Die Steuer müsste vielmehr von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens abhängig gemacht werden. Gerhard Kammerer legte seinen Schwerpunkt als Vorsitzender des Großhandelsausschusses auf die Infrastruktur. „Eine starke Wirtschaft braucht eine starke Infrastruktur. Und dazu gehören die Nordtangente und die dringend notwendige Informationen zweite Rheinbrücke!“, so Kammerer. Telefon (07 21) 174-173 martina.goehringer@karlsruhe.ihk.de

Handelsvermittler diskutieren über das neue Verkehrsrecht I „Geh mit der Zeit, sonst gehst Du mit der Zeit!“, kommentierte IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Handelsvermittlerausschusses Gerd Stracke den Vortrag über die neue IT-Ausschussverwaltung der IHK Karlsruhe von Wolfgang Bussemer, IHK-Stabstellenleiter Datenverarbeitung (DV). Die gesamte Ausschussverwaltung wird zukünftig über eine DV-Plattform abgewickelt. „Wir können somit schneller untereinander Kontakt aufnehmen und eine Art Wissensmanagement aufbauen“, ergänzte Stracke. Gerade für die Handelsvermittler, die sehr viel Zeit alleine auf der Straße verbringen, stelle das Instrument einen klaren Mehrwert dar. Als Gastreferent stellte der Hauptgeschäftsführer des CDH Baden-Württemberg, Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb, Heiko Kübler, die neueste Verkehrrechtssprechung vor: „Wenn man ein Kraftfahrzeug führt, muss man sich über mögliche Konsequenzen klar sein. Und diese können in schwerwieInformationen genden Fällen bis zum Tatbestand der Telefon (07 21) 174-161 Straftat führen.“ stephan.kammerer@karlsruhe.ihk.de

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Armenien – Intensivierung der Beziehungen

Robert W. Huber, Vorsitzender des IHK-Außenwirtschaftsausschusses, Araik Vardanyan, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, Prof. Hans-Peter Mengele, Hauptgeschäftsführer der IHK Karlsruhe I Armenien gehört zu den wachstumsstärksten Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Auch das liberale Investitions- und Handelsklima macht Armenien für Investoren attraktiv. In Deutschland gilt Armenien noch weitgehend als „weißer Fleck – mit einigen Ausnahmen, denn der größte ausländische Investor und private Arbeitgeber in Armenien kommt aus Karlsruhe. Neben den wirtschaftlichen Kontakten sind es vor allem auch die politischen Beziehungen, welche die TechnologieRegion Karlsruhe mit der Republik Armenien verbinden. Als Länderschwerpunktkammer für Armenien berät die IHK Karlsruhe Unternehmen aus ganz Deutschland. Während des Besuchs des Hauptgeschäftsführers des Industrie- und Handelskammertags der Republik Armenien in Yerevan, Araik Vardanyan, wurden Möglichkeiten zur weiteren Intensivierung der Beziehungen zwischen Armenien und der TechnologieRegion Karlsruhe besprochen. Im Rahmen der Global Connect – Forum für internationale Kontakte und Investitionen, die vom 26. bis 27. Oktober auf dem Messegelände Stuttgart stattfindet, informiert die IHK Karlsruhe gemeinsam mit dem armenischen Industrie- und Handelskammertag zu Geschäfts- und Investitionschancen in Armenien.

Besuch in der Technologiefabrik I Araik Vardanyan, Hauptgeschäftsführer des Industrie- und Handelskammertags der Republik Armenien, informierte sich bei einem Besuch der Technologiefabrik Karlsruhe über die Konzeption und den Auftrag des Karlsruher Gründerzentrums. Begleitet wurde er von Robert W. Huber, Präsident der Vertretung des IHK-Kammertags der Republik Armenien in Deutschland und Vorsitzender des Ausschusses für Außenwirtschaft der IHK Karlsruhe. Von besonderem Interesse war dabei das Betreuungsangebot und Dienstleistungspaket, das die Technologiefabrik den ansässigen www.technologiefabrik-ka.de Unternehmen bietet.


IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe

Foto: bilderbox.com

IHK Karlsruhe gegen Luftverkehrsabgabe I Die IHK Karlsruhe spricht sich mit allem Nachdruck gegen die geplante Luftverkehrsabgabe aus. „Für den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden ist das ein gravierender Wettbewerbsnachteil“, macht IHK-Präsident Bernd Bechtold deutlich. Die geplante Abgabe von 13 Euro auf jedes Ticket bei allen innerdeutschen und innereuropäischen Flügen gefährde massiv den Steigflug des Baden-Airport. „Berlin und zurück kosten zukünftig dann über 31 Euro mehr, jeweils 13 Euro für den Hin- und den Rückflug plus Mehrwertsteuer“, erklärt Bernd Bechtold. Angesichts der grenznahen Konkurrenz seien deutliche Einbußen zu befürchten. „Bei rund 1,1 Millionen Passagieren sprechen wir von einer jährlichen Mehrbelastung von über 14 Millionen Euro für den BadenAirport“, sagt der IHK-Präsident.

Über Jahre hinweg habe sich der BadenAirport als wichtigster und erfolgreichster Flughafen am gesamten Oberrhein etabliert und diese Position drohe nun verlorenzugehen. „Bei solchen Vorhaben darf man nicht nur den deutschen Markt im Auge behalten, sondern muss auch das grenznahe Ausland mit betrachten“, so der IHKPräsident. Die regionale Wirtschaft wie

auch die international renommierten und vernetzten Forschungseinrichtungen in der TechnologieRegion Karlsruhe seien auf einen erfolgreichen Baden-Airport angewiesen. Als Beispiel nennt Bernd Bechtold die inzwischen bestens etablierten Verbindungen nach Berlin und Hamburg: „Eine Sonderabgabe macht die gesamte Region zur Verliererin.“


IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe

Wirtschaft schätzt professionelle Justiz I Anlässlich des Festakts zum 60-jährigen Bestehen des Landgerichts Baden-Baden ist Professor Hans-Peter Mengele zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde eingeladen worden. Dabei verwies der IHK-Hauptgeschäftsführer auf die Be-

deutung einer effizient arbeitenden Justiz für die Wirtschaft. Für die Unternehmen sei eine stabile Rechtsordnung ein wichtiger Standortfaktor. Wer in der ganzen Welt investiere und dabei oftmals Rechtsunsicherheit erlebe, wisse die Professionalität

Spatenstich für landesweites Kita-Modellprojekt I „Das ist eine beispielgebende Kooperation von Unternehmen, um Familie und Beruf in Einklang bringen zu können“, so Sozialministerin Dr. Monika Stolz MdL beim Spatenstich der neuen Kindertagesstätte SchlossGeister. „Die Firmen, die hier zusammenwirken, übernehmen mit der Kita Schloss-Geister eine Vorbildfunktion. Aber nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Kinder profitieren von dem anspruchsvollen pädagogischen Konzept.“ Es ist das erste Mal in Baden-Württemberg, dass sich sechs Firmen und Einrichtungen zusammengeschlossen

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haben, um gemeinsam mit einem Betreiber, der netzwerk mensch ggmbh, eine Kindertagesstätte zu realisieren. „Die Kita SchlossGeister ist ein weiterer wichtiger Baustein“, so Bürgermeister Martin Lenz der Stadt Karlsruhe, „damit wir unserem Ziel näher kommen, die Betreuung für unter Dreijährige auszubauen. Bis Ende 2013 wollen wir 35 Prozent dieser Gruppe einen Betreuungsplatz in Karlsruhe anbieten.“ Die gemeinnützige netzwerk mensch ggmbh hat als Partner die BBBank, den BGV/Badische Versicherungen, die Hochschule für

der deutschen Justiz zu schätzen. Gleichwohl, so Professor Mengele in der Gesprächsrunde mit Justizminister Ulrich Goll, Bundestagsabgeordnetem und CDURechtsexperten Siegfried Kauder und dem Historiker Peter Steinbach, verzeichne die Justiz eine Normenflut. Er regte eine Deregulierung an.

Musik, das KIT, die L-Bank und die Volksbank Karlsruhe gewonnen und realisiert für diese eine Kindertagesstätte mit 55 Plätzen, davon 28 für unter Dreijährige. Gemeinsam nahmen Sozialministerin Dr. Monika Stolz und Bürgermeister Martin Lenz mit den Partnern, netzwerk mensch und dem Architekten Veit Ruser den Spatenstich auf dem Gelände des BGV/Badische Versicherungen vor, wo die Kita Schloss-Geister nun bis Ende zweites Quartal 2011 vor der Kulisse des Schlosses Gottesaue errichtet wird. „Für uns ist die Kita Schloss-Geister ein wichtiger Baustein in unserer Strategie zu einem familienfreundlichen netzwerkmensch.org-Unternehmen“, erläuterte Gabriele Kellermann, Vorstand der BBBank, „Alleine wären wir nicht in der Lage gewesen, ein solches Projekt zu realisieren und sind froh, dass dies nun im Verbund geschieht.“ Entscheidend für die Realisierung der Kindertagesstätte war die Standortfrage. „Nach längerem Suchen haben wir beim BGV/Badische Versicherungen den richtigen Ort gefunden“, so Gisela und Bernd Bechtold, Gründer der netzwerk mensch ggmbh, „Die Kita Schloss-Geister wird gut erreichbar sein, die Kinder haben ein erstklassiges Umfeld und die Eltern wissen so ihren Nachwuchs in guter Obhut“.


IHK: von Karlsruhe bis Brüssel

IHK-Bezirk in Zahlen I Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe leben auf einer Fläche von 2.137 Quadratkilometern über eine Million Einwohner. Die regionalen Unternehmen stellen über 389.000 Arbeitsplätze und erwirtschafteten mit knapp 37 Milliarden Euro 10,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes des Landes Baden-Württemberg. Die drei größten Industriebranchen der Region, die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und der Maschinenbau, beschäftigten im Jahr 2009 zusammen über 50.000 Arbeitnehmer und erzielten einen Umsatz von mehr als 12 Milliarden Euro. Diese und andere Wirtschafts- und Strukturdaten des IHK-Bezirks enthält Informationen die kostenlose IHKBroschüre „Der WirtTelefon (07 21) 174-190 schaftsraum IHK Beolga.haensch@karlsruhe.ihk.de zirk Karlsruhe 2010“.

BWIHK

Bettensteuer belastet Betriebe I Quer durch ganz Deutschland wird derzeit in vielen Städten und Gemeinden auf Grund der prekären finanziellen Lage die Einführung neuer Finanzierungsinstrumente für die überschuldeten Haushalte diskutiert: Dabei werden vor allem auch Abgaben im Bereich des Tourismus erwogen, ob als sogenannte „Bettensteuer“ oder als Kulturabgabe, die auf kulturelle oder touristische Angebote zielen. Besonders aktuell ist das Thema derzeit in Stuttgart, Ulm, Tübingen und weiteren Städten in Baden-Württemberg. „Besucher einer Stadt sollen durch eine Sonderabgabe augenscheinlich kulturelle und touristische Angebote mitfinanzieren“, bringt Bernd Bechtold, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), die Pläne vieler Städte und Kommunen im Land auf den Punkt. Der BWIHK lehnt die Abgabe als Belastung der Betriebe strikt ab. Kurtaxe und Tourismusabgaben sind in Baden-Württemberg nicht neu. Beide Abgaben sind zweckgebunden, müssen also auch für die touristische Infrastruktur oder das Tourismusmarketing der Kommune verwendet werden. „Die Bettensteuer hingegen ist eine Art Umsatzsteuer, die in den allgemeinen Haushalt der Städte fließen soll”, erklärt BWIHK-Präsident Bechtold.

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IHK: von Karlsruhe bis Brüssel DIHK Brüssel

Wirtschaft trifft Politik

Im Oktober 2010 wird zum zweiten Mal das „Europäische Parlament der Unternehmen” in Brüssel stattfinden. I Nach dem Erfolg des ersten europäischen „Parlaments der Unternehmen“ vor knapp zwei Jahren werden am 14. Oktober in Brüssel zum zweiten Mal mehr als 750 Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz Europa – davon 96 aus Deutschland – über die EU-Politik debattieren. Im Beisein von hochrangigen Vertretern des EU-Parlaments und der Kommission bezieht die Wirtschaft Position – zu Sammelklagen, Konsumentenschutz, Marktzugang, Bildung oder Umwelt und Energie. „Das Unternehmerparlament bietet den Teilnehmern die Chance, direkt den Parlamentariern die Sicht der Wirtschaft zu erläutern“, sagt DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. „Europa ist unser Heimatmarkt, umso wichtiger ist es, dass bei allen Themen stets die Basis unseres Wohlstands – die Wettbewerbsfähigkeit – mitberücksichtigt wird“, so der DIHK-Chef. Das Treffen organisiert Eurochambres, der Dachverband der europäischraff.susanne@dihk.de schen IHKn.

CCI Strasbourg

Dienstleistungen für französische Unternehmen in Deutschland I Deutschland und Frankreich sind füreinander die jeweils wichtigsten Handelspartner. Dementsprechend wichtig sind die gegenseitigen wirtschaftlichen Verbindungen und Verflechtungen. Deshalb hat die Chambre de Commerce et d’Industrie de Strasbourg (CCI) ein deutsch-französisches Zentrum gegründet, um die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern weiter zu fördern. Claudia Scanvic, gebürtige Berlinerin, leitet seit 2007 den „Pôle franco-allemand“. „Das Zentrum unterstützt elsässische Unternehmen bei ihren Projekten in Deutschland und gibt konkrete Hilfestellung bei allen Fragen der Markterschließung. Oft bekommen wir auch Nachfragen von deutschen Firmen, die wir dann weiterleiten.“ Zum Dienstleistungsportfolio des Zentrums gehören Messevertretungen, Beratung zu allgemeinen oder speziellen Themen für Geschäftsanbahnungen und -abschlüsse in Deutschland, Suche nach Geschäftspartnern sowie Wirtschaftsinformationen und verschiedene Publikationen. „Wir arbeiten sehr eng zusammen mit allen Stellen der CCI und insbesondere mit dem ‚JurisInfo franco-allemand‘, das die französischen Unternehmen über das rechtliche Umfeld in Deutschland informiert und umgekehrt.“ Der „Pôle franco-allemand“ ist die einzige Stelle dieser Art innerhalb der französischen Industrie- und Handelskammern. Für Henry Uhring, Vizepräsident der Export-Kommission der CCI, ist das Zentrum „besonders deshalb leistungsfähig, da es exzellente Informationen vor Ort liefert und es geschafft hat, ein Netzwerk mit den deutschen Partnern, besonders mit denen der deutschen IHKn, zu errichten." Doch bis heute arbeiten nur wenige der 55.000 elsässischen Firmen mit Deutschland zusammen. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns, besonders wenn es darum geht, kleine und mittelständische Unternehmen zu ermutigen, einen Schritt über den c.scanvic@strasbourg.cci.fr Rhein zu wagen."


Geschäftsfelder Service, Handel, Tourismus

„Factory Outlet Center in Roppenheim – Fluch oder Segen?“ I Die geplante Ansiedlung eines Factory Outlet Centers (FOC) im elsässischen Roppenheim war Thema einer gemeinsamen Veranstaltung der drei Handelsausschüsse der IHK Karlsruhe, Einzelhandel, Großhandel und Handelsvermittler, im Tagungshaus „Palais Biron“ in Baden-Baden. An der Podiumsdiskussion, die IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele moderierte, nahmen die Abgeordnete des Baden-Württembergischen Landtags Ursula Lazarus (CDU), der Oberbürgermeister der Stadt Baden-Baden Wolfgang Gerstner, die Unternehmer Franz Bernhard Wagener und IHK-Vizepräsident Roland Fitterer sowie der FOC-Experte Dr. Joachim Will teil. Will hatte zuvor in einem Vortrag die Entwicklung der Factory Outlet Center in den USA und Europa vorgestellt. Zur aktuellen Situation in Deutschland erklärte Will: „Der Vertriebstyp FOC ist eher ein Nischenmarkt und wird sich nur an ausgewählten Standorten in Deutschland ansiedeln. Ausschlaggebend ist die Kaufkraft der jeweiligen Region. Und die ist in der Region um Baden-Baden ausgezeichnet.“ Die Ausführungen von Dr. Joachim Will regten die Teilnehmer auf dem Podium zu einer lebhaften Diskussion an. „Die Stadt Baden-Baden gibt es nun seit 2.000 Jahren und es wird sie in 1.000 Jahren auch noch geben. So eine Ansiedlung bringt uns nicht aus dem Gleichgewicht“, erklärte das Stadtoberhaupt Wolfgang Gerstner. Franz Bernhard argu-

Vier Fragen zum FOC Vier Fragen an den Baden-Badener Unternehmer und Händler Franz Bernhard Wagener zur geplanten Ansiedlung eines „Factory Outlet Center“ im elsässischen Roppenheim Herr Wagener, es scheint, als lässt sich zumindest planerisch die Ansiedlung des FOC in Roppenheim nicht mehr verhindern. Wie sehen nun Ihre konkreten Aktivitäten aus, um die tatsächliche Umsetzung zu stoppen?

Wagener: Ich vermute, dass maximal 30 Prozent der Fläche bis zum heutigen Tag vermietet sind. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, mit allen meinen Lieferanten zu sprechen und diese zu überzeugen, in Roppenheim keine Ladenflächen anzumieten. Wer sich in Roppenheim niederlässt, zerstört die Einzelhandelsstruktur von Baden-Baden und den Nachbarstädten. Darüber müssen sich die Hersteller bewusst sein und davon werde ich nicht abweichen. Ich bin mir sicher, dass meine vorausschauenden Kolleginnen und Kollegen der Händlerschaft den gleichen Weg gehen werden. Und das Ergebnis ist einfach: keine Mieter, kein FOC Roppenheim! Was erwarten Sie von der Stadtverwaltung Baden-Baden, um den innerstädtischen Handel im Falle der Ansiedlung des FOC in Roppenheim zu stärken?

Wagener: Ich erwarte von der Stadtverwaltung, dass sie zusammen mit den Einzelhändlern alles tut, was den Besuch der Kunden und

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Podiumsdiskussion (von links): Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus, IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele, Franz Bernhard Wagener, Vizepräsident Roland Fitterer, Dr. Joachim Will mentierte in eine andere Richtung: „Wenn die A-Marken nicht mit von der Partie sind, werden die das nicht bauen.“ Damit appellierte Wagener an die Einzelhändler, mit den jeweiligen Lieferanten zu sprechen und damit eine Ansiedlung zu vermeiden. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele fasste die Ergebnisse des Abends zusammen: „Wir wissen nicht, ob, wann und in welcher Form das FOC kommt. Die Händler müssen aber darauf vorbereitet sein und sollten sich an einen Tisch mit der Verwaltung der Stadt Baden-Baden setzen, um zukunftsfähiInformationen ge Strategien zu entwickeln. Die IHK Karlsruhe Telefon (07 21) 174-161 unterstützt gerne diesen stephan.kammerer@karlsruhe.ihk.de Prozess!“

Gäste fördert und alles unterlässt, was unsere Besucher abstoßen könnte. Unsere Stadt muss noch viel gastfreundlicher werden. Dazu gehört auch ein großzügiges und kostengünstiges Parkangebot. Leider braucht man für ein aktives Marketing viel Geld, weshalb wir einen Arbeitskreis zusammen mit der Stadtverwaltung gegründet haben. Von diesem Arbeitskreis erhoffe ich gute Ideen zur Steigerung der Attraktivität des innenstädtischen Handels. Jedenfalls freue ich mich, dass man auch im Rathaus und im Gemeinderat erkannt hat, dass jetzt sehr viel auf dem Spiel steht. Der Deutschland-Chef des Betreibers, der spanischen „Neinver Group“, hat in den BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN Anfang August ein Interview gegeben und der Stadtverwaltung sowie den Händlern ein „Friedensangebot“ unterbreitet. Er betont, dass nur Ware aus dem Vorjahr im FOC angeboten wird. Nehmen Sie das Friedensangebot an?

Wagener: Das lassen wir auf uns zukommen, denn solche Versprechungen wurden schon häufig gemacht. Wir werden uns auf jeden Fall auf unsere klassischen Stärken und Tugenden des Fachhandels besinnen und diese den Kunden klar vermitteln. Hierzu gehören ein


Geschäftsfelder ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, gute und vor allem aktuelle Angebotsqualität, optimaler Service und persönliche Kundenbetreuung. Eine Strategie, die dagegen auf einen Preisdumping-Wettbewerb mit den Markenartikelanbietern im FOC hinausläuft, macht den Innenstadthandel kaputt. Haben Sie weitere Anregungen?

Wagener: Ja, natürlich. In den letzten Jahren wurde viel Steuergeld ausgegeben, um unsere Innenstädte attraktiv zu erhalten. Hoffentlich werden jetzt unsere Planer und Politiker nicht mit weiteren Mitteln aus dem Steuertopf dafür sorgen, dass die Infrastruktur für ein FOC entsprechend hergerichtet wird, das heißt, es darf keine weiteren Straßenbaumaßnahmen (Rheinbrücke) oder großzügige Beschilderung an den Fernstraßen geben, welche die Existenz eines FOC noch fördern könnte.

Gewerbesteuer: Pläne existenzbedrohend für Handel I Zur Zukunft der Gewerbesteuer erklärte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands HDE, Stefan Genth: „Die Städte und Gemeinden gehen mit ihren Vorschlägen zur Gewerbesteuerreform in die Irre. Sie wollen die Last der Stabilisierung ihrer kommunalen Einnahmen allein auf den Unternehmen abladen. Dabei sind gerade die Handelsunternehmen schon durch die letzte Gewerbesteuerreform 2008 über Gebühr belastet worden: Nicht nur ihre Gewinne, sondern auch ihre Kosten wie Ladenmiete oder Leasinggebühren werden seitdem in die Berechnung der Gewerbesteuer einbezogen. Die Gemeinden wollen dies nun auf sämtliche Finanzierungskosten der Unternehmen ausweiten. Aber ein weiteres Drehen an der Steuerschraube wäre für viele Händler existenzgefährwww.einzelhandel.de dend.“

L-Bank fördert 254 Unternehmen aus dem Gebiet der IHK I 254 Unternehmen aller Branchen aus dem Bezirk der IHK Karlsruhe förderte die L-Bank im ersten Halbjahr 2010 mit über 34 Millionen Euro. Insgesamt wurden so Investitionen von mehr als 50 Millionen Euro angeregt. 338 neue Arbeitsplätze werden dadurch geschaffen. Unter den geförderten Unternehmen sind 130 Existenzgründer. Sie erhielten Darlehen über knapp 12 Millionen Euro. An 124 etablierte mittelständische Unternehmen wurden Fördermittel in Höhe von mehr als 22 Millionen Euro ausgezahlt. Die Finanzierungsangebote der L-Bank richten sich an Existenzgründer, Übernehmer und etablierte Unternehmen. Gemeinsam Informationen mit der IHK und der Handwerkskammer Karlsruhe bieTelefon (07 21) 174-138 tet die L-Bank Finanziesonja.smasal@karlsruhe.ihk.de rungssprechtage an.

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Geschäftsfelder Berufsbildung

Besuch aus North Carolina I Schon seit einigen Jahren bestehen zwischen der TechnologieRegion Karlsruhe und der „Charlotte Regional Partnership“ in North Carolina/USA enge Kontakte. Auf Anregung der IHK Karlsruhe, die diese Kontakte auf den Hochschulbereich ausdehnen will, waren im Frühjahr Rektor Professor Dietwin Weigert und Professor Volker Ihle von der Dualen Hochschule Karlsruhe sowie Rolf Barthold vom IHK Bildungszentrum in Charlotte. Es fanden unter anderem Gespräche an der University of North Carolina (UNC), dem Piedmond College, zwei Forschungseinrichtungen und einer weiteren Hochschule mit dem Dekan der Fakultät „Arztassistent“ statt. Im Juli besuchten Professor Joan F. Lorden von der Leitung der UNC und der Direktor des Bioinformatics Research Centers, Prof. Lawrence Mays, die Duale Hochschule Karlsruhe und die IHK Karlsruhe, um sich über das duale Studiensystem und den Standort Karlsruhe zu informieren. Frau Professor Lorden sagte zu, nach ihrer Rückkehr die Möglichkeiten einer dauerhaften Kooperation zu prüfen. Für das nächste Jahr ist bereits die gemeinsame Durchführung eines Seminars an der Dualen Hochschule Karlsruhe geplant. Dazu wird eine Gruppe amerikanischer Studierender in Karlsruhe erwartet. Schon im Herbst findet an der Dualen Hochschule unter Federführung der IHK Karlsruhe eine Informationsveranstaltung zum Wirtschaftsstandort North Carolina statt.

Besuch aus North Carolina (von links): Prof. Volker Ihle, Prof. Joan F. Lorden, Prof. Lawrence May, Rolf Barthold

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Abteilungsleiter im Bundesministerium verabschiedet Lehrgangsteilnehmer

General Born zu Gast im IHK Haus der Wirtschaft I Einen „Leuchtturm unter den deutschen Ausbildungsstandorten“ hat Generalleutnant Wolfgang Born, Leiter Personal und Soziales im Bundesverteidigungsministerium, die TechnologieRegion Karlsruhe genannt. „Die Zusammenarbeit vor Ort läuft hervorragend und der Umfang der Ausbildung ist außergewöhnlich“, erklärte er bei seinem Besuch im IHK Haus der Wirtschaft. Born sei gerne der Einladung der IHK gefolgt, um sich zu einem Gedankenaustausch mit den Bildungsverantwortlichen zu treffen und anschließend 19 Bundeswehrsoldaten zum erfolgreichen Bestehen ihres am IHK-Bildungszentrum absolvierten Lehrgangs „IT Operative Professional“ zu gratulieren. Der General beschrieb die Bundeswehr als „größte Zeitarbeitsfirma Deutschlands.“ Für vier bis zwölf Jahre beschäftige sie junge Menschen, die sich als Soldaten auf Zeit verpflichten. „Wir fühlen uns aber auch darüber hinaus für ihren weiteren beruflichen Werdegang verantwortlich.“ Born begrüßte darum die Überlegungen von IHK-Vizepräsident Gerd Stracke, Kooperationen mit Unternehmen und eventuell auch mit Schulen zu initiieren, bei denen sich Betriebe verpflichten, eine bestimmte Anzahl ehemaliger Soldaten aufzunehmen, und bei denen sich Schüler über den Arbeitsplatz Bundeswehr informieren können. Ein weiteres Problem sei die Nachwuchssicherung, so der Generalleutnant. Es stelle sich angesichts der demografischen Entwicklung mehr und mehr die Frage, wie man als Arbeitgeber wettbewerbsfähig bleiben könne.

Management-Training für Führungskräfte I Führungskräfte, Team-, Bereichs- und Abteilungsleiter können ihre Führungskompetenz weiter entwickeln in einem „Management-Training für Führungskräfte". Schwerpunkte der neuen Ausbildung am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe sind die Mitarbeiterführung, Teamentwicklung und das Konfliktmanagement. Der Kurs vermittelt unter anderem Fertigkeiten der Teamentwicklung, der Teamleitung sowie der Bewältigung schwieriger Situationen. Der Fachkurs kann mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Die Ausbildung umfasst drei jeweils zwei Tage dauernde Seminare

im Zeitraum von drei Monaten. Das Management-Training startet am 23. September.

Informationen Telefon (07 21) 174-222 info@ihk-biz.de sowie www.wis.ihk.de


Geschäftsfelder Lossprechungsfeier der Gastronomieberufe im IHK Haus der Wirtschaft I In Baden gibt es so viele Sterne-Restaurants wie nirgendwo sonst in Deutschland. Da die Sterne aber nicht vom Himmel fallen, sondern durch Fleiß und Können erkocht werden, braucht es dazu Fachkräfte. Mit den Worten „Per Aspera ad Astra – beschwerlich ist der Weg zu den Sternen“, begann darum auch der I. Vizepräsident der IHK, Richard Schmitz, seine Begrüßungsrede für die ehemaligen Auszubildenden der Hotel- und Gastronomiebranche, denen in einer gemeinsamen Lossprechungsfeier von IHK und DEHOGA im IHK Haus der Wirtschaft ihre Zeugnisse übergeben wurden. „Sie, meine lieben ehemaligen Auszubildenden, haben sich zu Beginn Ihrer Ausbildungszeit auf diesen Weg gemacht und haben heute den ersten Stern erreicht. Dazu gratuliere ich Ihnen von Herzen und wünsche mir, dass Sie in Ihrem neuen Beruf in den kommenden Jahren viel Freude haben und sich selbst und vielleicht auch Ihrem Restaurant oder Hotel mit Engagement und Können weitere Sterne herbeizaubern werden.“ Insgesamt haben 159 von 179 Auszubildenden ihre Prüfung erfolgreich abgelegt. Darunter waren sechs Auszubildende mit herausragenden Leistungen: Kristina März, Fachfrau für Systemgastronomie, Lehner’s Wirtshaus in Karlsruhe; Frederik Nagel, Fachmann Systemgastronomie, ebenfalls Lehner’s

Wirtshaus; Marie-Theres Sitzler, Fachkraft im Gastgewerbe, AAAA Hotelwelt Karlsruhe; Sören de Vries, Hotelfachmann, Brenner’s Park Hotel & Spa, Baden-Baden; Siegfried Marko, Restaurantfachmann, ebenfalls Brenner’s Park Hotel; und Linda Wünstel, Köchin, vom Radisson BLU in Ettlingen. Beste Karrierechancen

Schmitz betonte, dass man gerade in der Gastronomie und Tourismuswirtschaft, die zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen zählen, gute Fachkräfte dringend brauche. Aber nicht nur den ehemaligen Auszubil-

denden, ihren Eltern und Ausbildern sprach Schmitz seine Hochachtung aus, er dankte auch ganz besonders den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern. „Aus eigener jahrelanger Erfahrung weiß ich: Sie haben eine schwierige Aufgabe zu absolvieren, einen Balanceakt zwischen dem, was die Prüflinge von Ihnen erwarten, Verständnis, Fairness und Gerechtigkeit, und dem, was die Wirtschaft von Ihnen erwartet, nämlich die sachkundige Bewertung des Leistungsniveaus der zukünftigen Fach- und Führungskräfte. Ohne Sie wäre die Duale Ausbildung gar nicht möglich.“

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Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt Steigende Rohstoffverknappung

Wertschöpfung durch Wissen I Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen basiert zunehmend auf wissensintensiven Geschäftsprozessen. Doch wie kann der Umgang mit Wissen optimiert werden? Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können hierfür eine vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Unterstützung in Form einer sechsmonatigen Wissenswerkstatt erhalten. Diese besteht aus drei eintägigen Workshops, bei denen Wissensmanagement-Experten und Dialogbegleiter mit je vier Unternehmen eine Analyse durchführen, passende Lösungen vorstellen und deren Einführung in den Unternehmen planen. Zudem profitieren die Teilnehmer auch vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Die Wissenswerkstatt besteht aus den Elementen Analysewerkstatt (Identifikation Problemstellung), Lösungswerkstatt (Lösungsbeschreibungen und Fallbeispiele), Umsetzungsphase in den Unternehmen (telefonisches Coaching durch Dialogbegleiter) und Ergebniswerkstatt (Vorstellung unternehmensspezifischer Lösungen). An einer ersten Wissenswerkstatt, die vom BMWi-Projektträger Core Business Development GmbH gemeinsam mit der IHK Karlsruhe durchgeführt wurde, haben drei Unternehmen aus dem Kammerbezirk teilgenommen. Die Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH hat Ansätze für die effiziente Wissensweitergabe beim Ausscheiden von Mitarbeitern erarbeitet. Die Haus & Grund Verwaltungs GmbH aus Karlsruhe hat ein Intranet mit Diskussionsforen zur Steigerung der Effektivität der internen Informationsverarbeitung eingeführt. Die HIB-Trim Part Solutions Bruchsal GmbH & Co. KG hat gewachsene Aufgaben- und Wissensgebiete und die Schulung jüngerer durch ältere Mitarbeiter anhand einer Kompetenz-Matrix neu strukturiert. Der BMWi-Projektträger startet gemeinsam mit der IHK Karlsruhe die nächste Wissenswerkstatt am 26. Oktober. Durch die Bundesförderung beträgt der Eigenanteil durch den Projektträger für die Betreuung von Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern lediglich 900 Euro plus Mehrwertsteuer. EiInformationen ne kostenlose InformatiTelefon (07 21) 174-164 onsveranstaltung wird am stefan.senitz@karlsruhe.ihk.de 20. September bei der IHK Karlsruhe stattfinden.

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I Die Rohstoffversorgung Europas wird immer kritischer. In einer von der Europäischen Kommission herausgegebenen Bestandsaufnahme des Zugangs zu Rohstoffen werden von den 41 analysierten Mineralien und Metallen 14 als „kritisch“ eingestuft. Die Liste wurde im Rahmen der EU-Rohstoffinitiative von 2008 in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und Interessengruppen aufgestellt. Nach der Studie sind folgende mineralische Rohstoffe für die Europäische Union von entscheidender Bedeutung: Antimon, Beryllium, Kobalt, Flussspat, Gallium, Germanium, Graphit, Indium, Magnesium, Niob, Metalle der Platingruppe, seltene Erden, Tantal und Wolfram. Prognosen zufolge wird sich bis zum Informationen Jahr 2030 die Nachfrage nach einigen dieser RohTelefon (07 21) 174-265 stoffe gegenüber 2006 linda.jeromin@karlsruhe.ihk.de mehr als verdreifachen.

1000. Innovationsgutschein I Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart hat den 1000. Antrag auf einen Innovationsgutschein des Landes bewilligt. Diesen erhält die DAUSCH Technologies GmbH aus Karlsruhe für die Weiterentwicklung von Messsystemen für die Qualitätskontrolle in der Getränkeindustrie. Die IHK Karlsruhe hatte das Unternehmen im Vorfeld der Antragstellung mit einer kostenfreien Erstberatung unterstützt. Seit 2008 werden in Baden-Württemberg Innovationsgutscheine an kleine und mittlere Unternehmen ausgegeben. Diese können sich damit bei externen Dienstleistern Unterstützung für die Planung, Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte oder Dienstleistungen einkaufen. Bisher wurden mehr als 1.370 Anträge auf Innovationsgutscheine, die laufend beim WirtschaftsInformationen ministerium eingereicht werden können, gestellt. Telefon (07 21) 174-489 Die Bewilligungsquote armin.hartlieb@karlsruhe.ihk.de liegt bei 85 Prozent.

Veranstaltungsreihe E-Mobilität I Die Elektromobilität eröffnet Chancen und Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder und Geschäftsideen. Mit drei Veranstaltungen zur Elektromobilität will die IHK Karlsruhe über Trends und Neuigkeiten informieren.  23.09. (R)Evolution der automobilen Wertschöpfung – Neue Mobilitätsbedürfnisse und die Strategie der Hersteller  19.10. Speichern und Laden – Technologische Herausforderung auf dem Weg zur Elektromobilität Informationen  23.11. Alternativer Antrieb – Innovatives KernTelefon (07 21) 174-265 stück im E-Mobil der linda.jeromin@karlsruhe.ihk.de Zukunft


Geschäftsfelder

I Die Deutsche Post ist mit ihrem lang angekündigten Online-Brief an den Start gegangen. Interessierte können sich ab sofort eine Postbrief-Adresse mit ihrem Namen und Vornamen registrieren lassen. Mit der neuen Dienstleistung will die Post das Briefgeheimnis sowie die rechtlich abgesicherte Zustellung in den elektronischen Schriftverkehr bringen. Die Deutsche Telekom plant ein ähnliches Angebot. Ihre „De-

Bild: Beboy, fotolia.com

De-Mail und E-Postbrief Mail“ will sie gemeinsam mit United Internet anbieten. Auch hier sind Registrierungen ab sofort möglich.

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 14476 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de

Neues Web-Portal „Software-Cluster“ I Der Software-Cluster „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“ präsentiert eine neue digitale Anlaufstelle. Die Webseite enthält alle wichtigen Zahlen und Links zum „Software-Cluster“ sowie einen kurzen inhaltlichen Einstieg zu den Forschungsschwerpunkten „Emergente Software“ und „Wissenstransfer“. Darüber hinaus gibt es Links zu den Cluster-Standorten in Darmstadt (www.softwarecluster-rheinmainneckar.de), Kaiserslautern (www.sti-ev.de), Karlsruhe (www.cyberforum.de) und Saarbrücken (www.informatik-saarland.de).

www.software-cluster.org

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Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

I Unternehmen, die in Hochwassergebieten angesiedelt sind, können von der Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie in Baden-Württemberg betroffen sein, da auf Basis von Hochwassergefahrenkarten eine Hochwasserrisiko-Maßnahmenplanung erfolgen wird. Die Unternehmen sollten sich daher frühzeitig über eine sie betreffende Maßnahmenplanung informieren und sich am Konsultationsprozess der Behörden beteiligen. Unternehmen könnten unter anderem folgendermaßen von der Hochwasserrisikoplanung betroffen sein: (1) Verpflichtung zur Ausarbeitung von Alarm- und Einsatzplänen, (2) Schaffung äußerer Schutzmaßnahmen der Betriebsgebäude, (3) Erweiterungsmöglichkeiten des Betriebs nicht mehr oder nur beschränkt möglich wegen veränderter Bauleitplanung, (4) eingeschränkte Möglichkeit der Ausweisung eines Gebietes als Industriegebiet oder Gewerbegebiet im Rahmen der Bauleitplanung. Gemäß des Zeitplans der EG-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie ist die Hochwasserrisikomanagementplanung in BadenWürttemberg bis 2015 abzuschließen.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

DIN-Normen in KIT-Bibliothek abrufbar I Als DIN-Auslegestelle stellt die Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihr Angebot an aktuellen DIN-Normen auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Um das Angebot nutzen zu können, ist es erforderlich, sich als Benutzer der KIT-Bibliothek registrieren zu lassen. Die DIN-Normen können an allen öffentlich zugänglichen Internet-Arbeitsplätzen der KIT-Bibliothek (Campus Süd) und zusätzlich im Lesesaal Naturwissenschaften über die

Datenbank PERINORM aufgerufen und anschließend gespeichert, gedruckt oder per E-Mail verschickt werden. Lediglich die DIN-Normen mit VDE-Kennzeichnung stehen aus urheberrechtlichen Gründen nur in Papierform zur Verfügung. Diese Normen können nicht ausgeliehen werden und unterliegen einem Kopierverbot.

www.bibliothek.kit.edu

Tag der IT-Sicherheit I Mehr als 70 Teilnehmer informierten sich beim zweiten Tag der IT-Sicherheit der IHK Karlsruhe, des CyberForums und der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) über Gefahrenpotenziale im Bereich der ITSicherheit, denen Unternehmen tagtäglich begegnen. Der Landesverfassungsschutz Baden-Württemberg gab dazu einen aufschlussreichen Überblick zu den Quellen unerwünschter Angriffe. Außerdem erfuhren die Teilnehmer von der Secorvo Security Consulting GmbH, aus welchen Gründen sensible Daten besser nicht auf dem iPhone gespeichert werden sollten. Praxisbeiträge unter anderem von der techsolute GmbH & Co. KG und der EnBW Energie Baden-Württemberg AG zeigten, wie abhängig der Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit beispielsweise auch von der Unternehmensgröße ist. Der dritte Tag der IT-Sicherheit wird am 14. Juli 2011 stattfinden.

Foto: Michael Bode

Hochwasserschutz im Kammerbezirk

Informationen Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de

IHK organisiert bereits die 18. Schadstoffsammlung

Bild: fuxart, fotolia.com

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I Die IHK Karlsruhe führt in diesem Jahr die 18. Schadstoffsammlung durch. In vielen kleinen und mittleren Unternehmen fallen oft nur geringe Mengen besonders überwachungsbedürftiger Abfälle an. Die mobile Schadstoffsammlung der IHK Karlsruhe bietet hier eine kostengünstige Alternative. Gemeinsam mit der Handwerkskammer Karlsruhe und in Zusammenarbeit mit zertifizierten Sonderabfallentsorgern findet die diesjährige mobile Schadstoff-

sammlung für kleine und mittlere Unternehmen aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe vom 11. bis 15. Oktober statt. Grundlage für die Sammelaktion ist ein Meldebogen, der bei der IHK Karlsruhe erhältlich ist.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de


Foto: Bilderbox

Gesplittete Abwassergebühr I Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat am 11. März beschlossen, dass nunmehr alle baden-württembergischen Städte und Gemeinden (vorher: nur Städte und Gemeinden mit bis zu 60.000 Einwohnern) verpflichtet sind, die gesplittete Abwassergebühr (= eine Schmutzwasser- und eine Niederschlagswassergebühr mit unterschiedlichen Gebührenmaßstäben) zu erheben. Betroffen sind davon in Städten und Gemeinden unter 60.000 Einwohnern angesiedelte Unternehmen mit großen versiegelten Flächen wie Hallen mit großen Dachflächen, Parkplätzen, Betriebshöfen, Lkw-Verkehrsflächen, da diese Städte und Gemeinden demnächst ihre Abwassergebührensatzun-

gen ändern müssten. Die Höhe der Gebühren richtet sich nach den Kosten für die Abwasserbeseitigung und der Anzahl der versiegelten Quadratmeter mit Anschluss an die öffentliche Abwasserbeseitigung. Für betroffene Unternehmen können sich insofern die Abwassergebühren erhöhen, wenn das Niederschlagswasser von diesen versiegelten Flächen das öffentliche Abwasserentsorgungssystem belastet.

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 14571

Energiedienstleistungs- Umgang mit wassergesetz beschlossen gefährdenden Stoffen I Der Bundestag hat das Energiedienstleistungsgesetz (EDLG) beschlossen. Das Gesetz zielt darauf ab, die Effizienz der (End-) Energienutzung in Deutschland mittels Energiedienstleistungen und anderen Energieeffizienzmaßnahmen zu steigern. Hierfür wird die Bundesregierung noch einen generellen Energieeinsparrichtwert festlegen. Das EDLG richtet sich insbesondere an Energieunternehmen, Anbieter von Energieeffizienzmaßnahmen und an den Endkunden.

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 14500

I Die Übergangsverordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist im April in Kraft getreten. Die Übergangsverordnung regelt den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bis zum Inkrafttreten der neuen bundesweit gültigen Verordnung über den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VUmwS). Im Vergleich mit der bisherigen Rechtslage haben sich in der Übergangsverordnung keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

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Geschäftsfelder Außenwirtschaft und Infrastruktur

Dieselpartikelfilter gefördert I Seit dem 1. Juni wird das Nachrüsten eines Dieselpartikelfilters wieder mit einem Zuschuss in Höhe von 330 Euro gefördert. Die Nachfrage ist groß. Innerhalb des ersten Monats seien bereits über 30.000 Anträge gestellt worden. Das Bundesumweltministerium empfiehlt daher, Fahrzeuge möglichst bald nachrüsten zu lassen. Das Förderprogramm reiche für etwa 160.000 Nachrüstungen. Neu ist, dass in diesem Jahr auch die Nachrüstung von leichten Nutzfahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen gefördert wird. Um die Förderung zu erhalten, müssen Nutzfahrzeuge vor dem 17. Dezember 2009 erstmals zugelassen worden sein und die Nachrüstung darf erst nach Inkrafttreten der Förderrichtlinie erfolgt sein. Förderanträge sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAwww.bafa.de FA) zu stellen.

Mautstatistik I Nach Angaben des Bundesamtes für Güterverkehr lag im ersten Halbjahr die Fahrleistung der Lkws ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf mautpflichtigen Straßen bei 12,6 Milliarden Kilometer und damit 5,3 Prozent über dem entsprechenden Wert des Vergleichzeitraumes im Vorjahr. Trotz der höheren Fahrleistung erreichte die mautpflichtige Fahrleistung noch nicht das Niveau vor Beginn der Wirtschaftskrise. Eine Differenzierung der mautpflichtigen Fahrleistungen nach Herkunft der Lkws zeigt, dass sich mittlerweile sieben der jungen EU-Mitgliedstaaten (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Litauen und Slowenien) unter den zehn Größten der Zulassungsstaaten befinden. Lkws deutscher Herkunft nahmen mit 64 Prozent der Fahrleistungen im 1. Halbjahr 2010 aber mit Abstand den größten Anteil ein. Der Anteil emissionsarmer Lkws hat sich mit über 56 Prozent in diesem Zeitraum weiter erhöht.

www.bag.bund.de

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Foto: Tom Bayer, fotolia.com

Grenzbeschlagnahmestatistik 2009 I Die EU-Kommission hat die Statistik der Grenzbeschlagnahme gefälschter Produkte an der EU-Außengrenze vorgelegt. Im Jahr 2009 wurden die Zollbehörden in 43.000 Fällen tätig und haben 118 Millionen gefälschter Produkte an den Grenzen festgehalten. In 91 Prozent der Fälle lagen Markenverletzungen dem Einschreiten der Zollbehörden zugrunde, gefolgt von 5 Prozent Patentverletzungen. Die EU-Zollbehörden werden in der Regel aufgrund sogenannter Grenzbeschlagnahmeanträge der Unternehmen tätig, die Inhaber gewerblicher Schutzrechte (Marken, Patente, Gebrauchs- und Geschmacksmuster) sowie von Urheberrechten und geografischen Herkunftsangaben sind. Dem Bericht zufolge ist wie in den Vorjahren Hauptherkunftsland der Fälschungen China mit einem Anteil von 64 Prozent. Hier kam es im Vergleich zum Vorjahr erneut zu einer Steigerung von 10 Prozent. Weitere

Herkunftsländer sind zum Beispiel die Vereinigten Arabischen Emirate im Bereich der medizinischen Produkte mit 14,5 Prozent und Ägypten mit 4,5 Prozent der aufgegriffenen Fälle im Spielzeugbereich. Die Türkei fällt besonders im Bereich der Lebensmittelund Getränkefälschungen auf. Die Anzahl der Fälle ist zwar gegenüber 2008 rückläufig und auf das Niveau von 2007 zurückgefallen, von Entwarnung kann aber dennoch keine Rede sein. Vielmehr zeigt sich, dass auch die Fälscher von der Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind.

Informationen www.ec.europa.eu/taxation_ customs/customs/customs_controls/ counterfeit_piracy/right_holders/ index_de.htm

Ausländische Fachkräfte – Erleichterungen I Wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau mitteilt, sind in Russland zum 1. Juli 2010 Erleichterungen für Entsandtkräfte in Kraft getreten. Die Änderungen betreffen in erster Linie hochqualifizierte ausländische Arbeitskräfte mit einem Jahresgehalt von mindestens 2 Millionen Rubel. Diese Berufsgruppe ist ab sofort von der Jahresquote für ausländische Arbeitskräfte ausgenom-

men. Weitere Details finden Sie auf der Seite der AHK Russland.

Informationen Deutsch-Russische Auslandshandelskammer: www.russland.ahk.de/recht/spezialisten Gesetz N 86-FZ: www.rg.ru/2010/05/ 21/grajdane-dok.html


Geschäftsfelder Gemeinschaftsstand auf der RENEX I Die RENEX ist die einzige Messe in der Türkei, die sich der Gesamtpalette der erneuerbaren Energien widmet. Das Messeprofil umfasst: Solarenergie, Windenergie, Geothermische Energieanlagen, Bioenergie, Wärmepumpen, Wasserreinigung & Behandlungsanlagen, Energieeffizientes Bauen und Renovieren und Dezentrales Energiemanagement. Mit 213 Ausstellern aus 16 Ländern und über 17.000 Besuchern aus 57 Ländern auf 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche schrieb die RENEX bereits 2009 in ihrem ersten Jahr internationale Erfolgsgeschichte. Die IHKn in Baden-Württemberg möchten ihren Unternehmen die Möglichkeit geben, sich an einem Gemeinschaftsstand auf der RENEX zu präsentieren. Angeboten werden ein Komplett-Standpaket

(inklusive Standbau, Mobiliar, Elektrizität und Bewirtung) an einem sehr guten Standplatz sowie die Betreuung durch ein IHKTeam vor Ort. Die Maßnahme wird von den IHKn in Baden-Württemberg finanziell gefördert. Die Teilnahme kostet voraussichtlich rund 1.300 Euro. Interessenten wenden sich direkt an die Projektleiterin, Frau Daniela Saam. Sie sendet Ihnen die Teilnehmerunterlagen unverbindlich zu.

Informationen Kontakt: IHK Reutlingen Ansprechpartnerin: Daniela Saam Telefon (0 71 21) 201-134 saam@reutlingen.ihk.de

AHK-Experten-Index: Exporte steigen I Der „AHK-Experten-Index 2010/2011“ beruht auf den Außenhandelserwartungen aller Deutschen Auslandshandelskammern (AHKn) in mehr als 80 Ländern. Die Umfrage fand in den Monaten Juni und Juli statt; die Auswertung wurde Anfang August 2010 abgeschlossen. Die wichtigsten Aussagen lauten: Die deutschen Exporte werden im Jahr 2010 um zumindest 11 Prozent und im Jahr 2011 noch einmal um 8 Prozent wachsen. Mit dieser Entwicklung ist der Exportwert aus dem Rekordjahr 2008 wieder in greifbare Nähe gerückt. Innerhalb von drei Jahren wird das Krisental im Exportgeschäft durchschritten sein. Vor dem Hintergrund der besseren Konjunkturentwicklung wird

Deutschland im Jahr 2011 beim Importwert ein neues Rekordniveau von 808 Milliarden Euro erreichen. China wird im laufenden Jahr erstmals die Spitzenposition als Lieferant von Waren nach Deutschland einnehmen und die Niederlande auf Platz zwei verdrängen. Umwelttechnik wird vor der Medizintechnik und dem Maschinenbau die Branche sein, in der weltweit für die deutsche Exportwirtschaft die besten Perspektiven bestehen.

Informationen AHK-Experten -Index 2010/2011: www.dihk.de – Top-Themen

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Geschäftsfelder Recht & Steuern

Handelsrichter Rahner geehrt I Im Rahmen des Festaktes zum 60-jährigen Jubiläum des Landgerichts Baden-Baden wurde Hans Jörg Rahner von den Holzwerken Rahner aus Gaggenau durch den baden-württembergischen Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll für seine rund 35 Jahre lange Tätigkeit als Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen des Landgerichts BadenBaden mit einer Dankesurkunde geehrt. Goll würdigte die Verdienste Rahners um die Rechtssprechung des Landgerichts und betonte, dass gerade Handelsrichter für die Qualität der Kammern für Handelssachen wesentliche Beiträge leisten.

Neue IHK-Sachverständige vereidigt I Erster IHK-Vizepräsident Richard Schmitz (vorne links) vereidigte zwei neue IHK-Sachverständige. Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. mult. Franz Nestmann, Karlsruhe (vorne rechts), wurde zum Sachverständigen für „Wasserbau, Wasserwirtschaft und technische Hydraulik“ bestellt. Dr.-Ing. Klaus Wittemann, Karlsruhe (vorne Mitte), ist neuer Sachverständiger für „Baustatik und Baukonstruktionen des Metallbaus“. Bei Rechtsstreitigkeiten vor den Gerichten haben die Gutachten der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ein ganz besonderes Gewicht. Der Beweis durch Sachverständige zählt zu den besonders glaubwürdigen Beweismitteln unserer Verfahrensordnung im Zivil- und Strafprozess. Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe betreut derzeit rund 170 Sachverständige. In Deutschland Informationen sind rund 8.600 von Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern öffentlich bestellte Telefon (0721) 174-118 und vereidigte Sachverständige auf 280 unterbarbara.merkle@karlsruhe.ihk.de schiedlichen Sachgebieten tätig.


Betriebsreport Regionale Wirtschaft

ISU: neue Geschäftsstellen I Der Karlsruher Personaldienstleister ISU Group GmbH expandiert und hat im Mai vier neue Geschäftsstellen in Achern, Rastatt, Sinsheim und Speyer eröffnet. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Manfred Unser ist zuversichtlich, dass die Erweiterung des Geschäftsbereiches den Unternehmen in Nordbaden und im Rhein-Neckar-Gebiet zugute kommen wird: „Wir gehen da hin, wo der Kunde uns braucht. Von der klassischen Überlassung über die Vermittlung bis hin zum anspruchsvollen On-Site-Management sind wir in der Lage, die Personalwünsche unserer Kunden zu bedienen.“ Mit rund 2.500 Zeitarbeitnehmern in allen 20 Geschäftsstellen der Unternehmensgruppe befindet sich ISU auf Platz 30 der nahezu 8.000 Personaldienstleister in Deutschland. In Baden-Württemberg gehört ISU zu den Top drei der regionalen und heimischen Personalanbieter. ISU wurde 1989 gegründet. 2007 übernahm ISU mit dem Personaldienstleister Fischer & Funke einen starken Partner und ist seitdem auch in Nordbayern, Sachsen und Thüringen aktiv am Markt. Nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2009 will der Konzern die guten Ergebnisse von 2007 noch übertreffen und peilt einen Umsatz von 56 Millionen Euro an.

Tagung der Assekuranz Herrmann I Assekuranz Herrmann, eines der größten familiengeführten Unternehmen in der deutschen Versicherungswirtschaft, hat wieder einen ausgewählten Kreis führender Unternehmer zu dem schon traditionellen Meinungsaustausch in das Hotel Erbprinz in Ettlingen eingeladen. Nach solch illustren Gastrednern wie Roman Herzog, Hans-Dietrich Genscher und Günter Rexrodt sprach dieses Mal kein Politiker, sondern Prof. Dr. Arnold Weissmann, Gründer des internationalen Beratungsunternehmens Weissman & Cie., welches sich auf die Unterstützung und Begleitung von Familienunternehmen spezialisiert hat. Herr Prof. Dr. Weissman, der zum Thema „Nur wer seine Zukunft gestaltet, hat eine“ referierte, hat unter anderem einen Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Hochschule Regensburg inne. Zusätzlich ist er als Erfolgsstratege bei inhaber- und familiengeführten Unternehmen gefragt. Bekannt wurde er vor allem durch seinen strategischen Ansatz der „10 Stufen zum Erfolg“, dem heutigen System Weissman, welches er laufend in Theorie und Praxis aktualisiert und verbessert. Hanns-Dieter Herrmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Assekuranz Herrmann, begrüßte seine Gäste mit eindringlichen Worten: „Zukunft ist nichts zum Totreden – Zukunft ist was zum Machen. Die Macher oder Gestalter sind wir, jeder einzelne hier im Raum. Weil wir wissen, dass es mit Reden nicht getan ist, sondern dass wir zupacken müssen, wenn auch unsere Nachfahren Zukunft haben sollen.“ Anschaulich legte Prof. Weissman dar, dass die Basis für Erfolg auf Kernkompetenz und Wettbewerbsvorteil beruht.

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Vitracom gut behauptet I Die Vitracom AG, Karlsruhe, nach eigenen Angaben Marktführer im Bereich videobasierter Kundenzählsysteme, hat sich in der Wirtschaftskrise gut behauptet. Vitracom konnte ihren Umsatz im letzten Jahr auf 3,4 Millionen Euro steigern und die Zahl der Mitarbeiter auf 38 erhöhen. „Wir können auf eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung blicken, nahezu unberührt von wirtschaftlich schwächeren Zeiten“, bestätigt der Vorstandssprecher und Mitbegründer des Unternehmens Dr. Peter Klausmann. „Auch für dieses Jahr sind wir sehr optimistisch, dass sich unsere geplante Umsatzsteigerung realisieren lässt. Bereits im ersten Halbjahr 2010 haben wir eine Umsatzverdopplung zum Vorjahreszeitraum erreicht. Die Vorzeichen für eine Konjunkturbelebung stehen günstig“, erklärt Vertriebsvorstand Bertram Anderer. Vor zehn Jahren startete die Vitracom in der Karlsruher Technologiefabrik mit der Entwicklung von Anwendungen zur „Bildverstehung“. Entstanden ist ein System, mit dem Personen selbst in großen, dichtgedrängten Gruppen exakt gezählt werden können, dabei aber absolut anonym bleiben. Vor allem im Einzelhandel ist dieses System zur Bestimmung der Kundenfrequenz ein häufig eingesetztes Instrument geworden. Des Weiteren sind Vergnügungsparks, Museen, Flughäfen, Verkehrsbetriebe heute Kunden des Unternehmens, das seit 2006 seinen Sitz im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe hat.

saalto spricht für CyberForum I Das CyberForum Karlsruhe e. V. hat die saalto Agentur und Redaktion GmbH, ebenfalls mit Sitz in Karlsruhe, mit der PR- und Öffentlichkeitsarbeit beauftragt. saalto tritt dafür als Media-Sponsor des Netzwerks in Erscheinung. Das CyberForum ist mit aktuell über 800 Mitgliedern das größte und laut einer Prüfung der „Kompetenznetzwerke Deutschlands“ eines der besten Kompetenznetze Deutschlands. Ziel der Kooperation ist der Ausbau des Bekanntheitsgrades des CyberForums. Zu den Aufgaben der Agentur gehören nun neben der Strategieberatung und Themenplanung unter anderem auch redaktionelle Arbeiten wie beispielsweise die Texterstellung der CyberForum-Webseite oder die Unterstützung bei Mitglieder-Mailings. „Wir freuen uns, dass wir für das CyberForum aktiv werden dürfen“, so Alin Frädrich, eine der beiden Geschäftsführerinnen der Agentur saalto.


Betriebsreport Anders sein als die Mitbewerber

Hausmesse bei Balzer

I Sichtbar werden als Unternehmen, anders sein als die Mitbewerber, etwas bewegen – das waren die Leitmotive für die Veranstaltung „Lichtblick! im B2B-Vertrieb“, die kürzlich bei der Arku Maschinenbau GmbH in Baden-Baden stattfand. Beim bundesweiten „Lichtblick“ treten Unternehmen als Gastgeber auf. Experten aus dem „Lichtblick“-Netzwerk halten Vorträge zu verschiedenen Themen, es besteht während und nach der Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch unter den Teilnehmern. „Die Frage, wie wir neue Kunden finden können, ist auch für uns sehr wichtig – obwohl wir zu den Hidden Champions unter den Maschinenbauern gehören. Deshalb richten wir den Lichtblick gerne aus“, sagte Albert Reiss, Geschäftsführer der Arku GmbH, zur Eröffnung. Zu den Themen Suchmaschinenmarketing, Vertrieb und CRM referierten unter anderem „Lichtblick“Initiator Lars Zimmermann von der Agentur Kommunikationsoptimierer.de und Sandra Senftleben von der GEA AG. Interaktiv präsentierte Fallbeispiele aus der Praxis standen dabei im Vordergrund.

I Die Balzer & Co GmbH, Hersteller von Industrieöfen für die unterschiedlichsten Produktbereiche, stellte bei ihrer dritten Hausmesse in Bad Schönborn-Langenbrücken einen neu entwickelten 90Tonnen-Schmelzofen vor. Mit einer Brennerleistung von 2.800 Kilowatt mit vier Gasbrennern kann er 4.000 Kilogramm Aluminium in einer Stunde schmelzen. Das flüssige Material kann dann in einer betonierten Wanne bei 720 Grad Celsius warmgehalten werden. „Dank optimaler Innenraumgestaltung wird die Abgas-Energie bestens genutzt“, erklärte Geschäftsführer Joachim Balzer den fast 60 Gästen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Diese waren auch sehr angetan von dem Vortrag von Georg Vaas, dem Verwaltungsratspräsident der Alu Metall Guss AG, der ältesten und erfolgreichsten Gießerei der Schweiz. Er sprach über den Prozess der Globalisierung und ihre Folgen für die europäische Gießereiindustrie. Klar und deutlich war seine Analyse der Chancen europäischer Technologie im harten Wettbewerb mit der asiatischen Konkurrenz – wo die Politik mit der Wirtschaft wesentlich effizienter gebündelt zum zukunftsorientierten Wohl des Landes agiert. „Eine runde Sache und eine gute Entwicklung, die uns gestärkt in die Zukunft blicken lässt“, so fasste der Seniorchef und Firmengründer Josef Balzer die Veranstaltung zusammen.

GMW vervierfacht Mitarbeiterzahl I Die Zeitarbeitsbranche als wichtiger Indikator für die aktuelle Konjunkturlage erlebt einen bisher nicht dagewesenen Aufschwung. Die Karlsruher GMW Personaldienstleistungen GmbH ist ein gutes Beispiel dafür. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen über 800 Mitarbeiter, die höchste Zahl seit der Gründung vor 33 Jahren. „Eine Vervierfachung innerhalb der vergangenen 14 Monate“, berichtet Geschäftsführerin Nicole Munk. Damit seien die drastischen Einbrüche während der Wirtschaftskrise längst mehr als wettgemacht. Trotz des über 400-prozentigen Wachstums hätte der Zuwachs noch deutlich höher ausfallen können: „Wir hätten noch viel mehr Personal eingestellt. Aber es fehlt schlichtweg an Bewerbern.“ Der Mangel an Fachkräften führe zu immer schneller steigenden Löhnen. „Gute Zeiten also für Bewerber“, sagt Nicole Munk. Der Personalnotstand beschränke sich zudem nicht länger auf gut ausgebildete Kräfte. Immer mehr gefragt seien auch weniger qualifizierte Mitarbeiter, die man dann selbst anlerne und weiterbilde. Das Fehlen geeigneter Bewerber führe inzwischen zu einem harten Wettbewerb zwischen den Unternehmen. Es komme immer öfters vor, dass Mitarbeiter beim Verlassen ihres Betriebes direkt angesprochen würden und versucht werde, sie abzuwerben. Teilweise würden dabei Gehälter geboten, doppelt so hoch wie der Tariflohn. „Wir befinden uns ganz klar in einem Markt, in dem die Vorteile bei den Bewerbern liegen“, macht die GMW-Geschäftsführerin deutlich. Deshalb versteht sie auch die aktuelle Kritik an der Zeitarbeitsbranche nicht. Für ihr Unternehmen mit 13 Standorten in der Region hat Nicole Munk zwei Konsequenzen aus den fehlenden Fachkräften gezogen. Zum einen intensiviert sie die Weiterqualifizierung der eigenen Mitarbeiter. Andererseits richtet sie den Blick verstärkt auf den Personenkreis der über 50-Jährigen. „Wir als Unternehmen müssen zukünftig viel stärker um gute Mitarbeiter werben und alles daran setzen, diese dann auch im Betrieb zu halten“, ist sie überzeugt.

Züblin errichtet Neubau I Die Direktion Karlsruhe des Stuttgarter Baukonzerns Züblin AG wird ein neues siebengeschossiges Bürogebäude mit rund 2.300 Quadratmetern Bürofläche am bisherigen Standort Karlsruhe-Hagsfeld erhalten. Die Baufertigstellung ist für Sommer 2011 geplant. Mit dieser zukunftsweisenden Investitionsentscheidung über rund zehn Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis der Unternehmensleitung für den Standort Karlsruhe verbunden, an dem Züblin seit über 80 Jahren mit einer Niederlassung vertreten ist.

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Betriebsreport Regionale Wirtschaft

C+C Büromarkt erweitert Angebot I Als „Flagship-Partner“ der Drehstuhlmanufaktur Wagner, Langenneufnach, bietet C+C Büromarkt in Karlruhe-Durlach nun exklusiv Premiumdrehstühle wie die AluMedic Serie an. Diese Stühle verbinden edles Design mit modernster Technik. Ein neuartiges Sitzgefühl verspricht das dreidimensional bewegliche Dondola-Sitzsystem. Unsichtbar integriert, sorgt es für eine natürliche Bewegungsfreiheit nach allen Seiten. Der C+C Büromarkt steht seit mehr als 20 Jahren für Kompetenz im Bereich Büro- und Sitzmöbel. Im Laufe der Jahre entwickelte sich der Büromarkt zum Full-Service-Anbieter für anspruchsvolle Endkunden mit vielen Referenzen namhafter Firmen und Behörden in Karlsruhe. Im Sitz-Kompetenz-Zentrum in der Pfinzstr. 76 können Kunden „probesitzen“ und sich von geschultem Fachpersonal optimal beraten lassen, oder vor Ort im Hause des Kunden eine komplette Arbeitsplatz-Beratung mit unverbindlicher Bemusterung erhalten, erklärt Inhaber Günther M. Meier.

Daimler schafft Arbeitsplätze I Die Daimler AG schafft im MercedesBenz Werk Rastatt rund 400 zusätzliche Arbeitsplätze. Vor allem die Ausrichtung auf die Nachfolgegeneration und die hohe Nachfrage nach Autos der A- und B-Klasse erfordern eine höhere Personalkapazität. Werkleitung und Betriebsrat haben eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, nach der ab sofort bis Jahresbeginn 2011 die Stammbelegschaft des Werks um rund 400 Mitarbeiter erhöht wird. Die rund 400 zusätzlichen und unbefristeten Arbeitsplätze setzen sich zusammen aus der Übernahme von Zeitarbeitskräften vom Werk Rastatt sowie von bisher befristeten Mitarbeitern vom Werk Ludwigsfelde und der freiwilligen Versetzung von Mitarbeitern aus anderen Werken. Zudem wurde vereinbart, alle Jungfacharbeiter aus den Einstelljahrgängen 2006 und 2007 in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Werkleiter Peter Wesp: „Wir freuen uns, dass wir an unserem Standort die Zahl der Mitarbeiter erhöhen können. Mit der Vereinbarung bieten wir bisher befristeten Mitarbeitern und Zeitarbeitskräften eine langfristige berufliche Perspektive. Die Vereinbarung ist ein klares Bekenntnis zum Standort Rastatt.“

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ABAS erfolgreich Auch im Jahr 2009, das von konjunktureller Schwäche und Investitionszurückhaltung gekennzeichnet war, konnte der ERP- und eBusiness-Software-Hersteller ABAS Software AG, Karlsruhe, bei einem Umsatzrückgang von sieben Prozent im 16. Jahr in Folge schwarze Zahlen schreiben. Die Gesamtleistung der Karlsruher Software-Schmiede betrug im Jahr 2009 10,1 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 443.000 Euro. Das Eigenkapital konnte um 4,6 Prozent auf 4,7 Millionen Euro erhöht werden. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt 81 Prozent. Vorstandsvorsitzender Werner Strub: „Die solide Eigenkapitalbasis hat uns im weltweiten Krisenjahr 2009 viel Sicherheit gegeben. Jetzt haben wir eine hervorragende Ausgangslage, international weiter zu expandieren.“ Die Kernkompetenz der 1980 gegründeten ABAS ist die Entwicklung flexibler ERP- und eBusiness-Software für mittelständische Unternehmen. In Karlsruhe sind 115 Mitarbeiter beschäftigt, im Verbund der rund 50 ABAS-Partner weltweit sind es etwa 600 Mitarbeiter.

Neuer Sitz der Nettropolis AG I Ein eigenes Gebäude, mitten im Technologiedorf Bruchsal (TED), ist ab sofort neuer Sitz der Nettropolis AG. Auf Grund des seit Jahren stetigen Wachstums hat die Nettropolis AG das benachbarte Gebäude mit wesentlich mehr und größeren Räumlichkeiten gekauft. Am Freitagabend, den 30. Juli 2010, war der Umzug vollendet. Das Unternehmen steht seit über zwölf Jahren für innovative Softwarelösungen. Im Bereich Industrie (u. a. Schenker und Siemens) und seit 2004 im Bereich der Verkehrstechnik (u. a. die Verkehrsunternehmen im KVV und der RVN, die Berliner Verkehrsbetriebe BVG, Züricher Verkehrsverbund, Verkehrsgesellschaft Frankfurt) liefert Nettropolis die passenden branchenspezifischen Systemanwendungen. Jüngst hinzugekommen ist der Bereich Leit- und Sicherheitstechnik.

Schuhhaus Morlok ausgezeichnet I Das Schuhhaus Morlok in Karlsruhe-Durlach wurde vom Deutschen Schuhinstitut (DSI) in Offenbach ins PREMIUM WMS Register aufgenommen – ein Sonderregister der 62 besten WMS-Geschäfte Deutschlands. Das Schuhhaus Morlok konnte der Jury nachweisen, dass sein WMS-Kinderschuhservice für die kleinen Füße von besonderem Engagement geprägt ist. Überzeugt haben nicht zuletzt ein motiviertes und kompetentes WMS-Team, eine Kinderabteilung, in der sich die kleinen Kunden rundum wohlfühlen. „Gold“ des Hauses sind die bestens geschulten Verkaufskräfte, die sich für die kleinen Füße Zeit nehmen. „Regelmäßige Schulungen sichern unsere Wissenskompetenz“, sagt Inhaber Dirk Morlok. „Natürlich sind wir sehr stolz darauf, dass unsere Anstrengungen nun auch eine ‚offizielle’ Anerkennung durch das Deutsche Schuhinstitut gefunden haben.“


Betriebsreport „die neue welle“ in neuen Räumen I Das Karlsruher Privatradio „die neue welle“ zog in neue Studioräume im Stadtteil Südoststadt. „Mitten hinein ins Zentrum der Region ist unser Sender gezogen“, freut sich Andrea-Alexa Kuszák von der Geschäftsführung des Privatradios, „von dort spielen wir in Zukunft die Musik aus vier Jahrzehnten und informieren unsere Hörerinnen und Hörer über das Neueste aus der Region, Deutschland und der Welt. In Laufnähe zum Rathaus und zur Innenstadt haben wir aus dem sechsten Stock unseres neuen Domizils die gesamte Region im Blick“, so die diplomierte Kauffrau, die seit 2007 den Sender erfolgreich führt und wieder zum privaten Marktführer in Karlsruhe gemacht hat. „In den neuen Räumen können wir noch teamorientierter arbeiten – ganz nach unserer Espresso-Erfolgsformel: stark und konzentriert werden hier neue Ideen erdacht und wird erfolgreich Radio gemacht“, so Kuszák.

Meldungen I Die PROMATIS software GmbH, Ettlingen, hat den höchsten Partnerstatus erreicht, den der weltweit größte Software- und Hardware-Anbieter von integrierten Business-Lösungen vergibt: „Oracle Platinum Partner“. Als einer der Pioniere im Oracle Markt ist PROMATIS seit mehr als 15 Jahren durch eine enge Partnerschaft mit der nationalen und internationalen Oracle Organisation verbunden. I Die Wolfsburger AutoVision GmbH, die in Rastatt mit einer Niederlassung vertreten ist, verteidigte den fünften Platz der führenden Personaldienstleistungs-Unternehmen in Deutschland 2009. Zu diesem Ergebnis kommt die gleichnamige Studie des Marktanalysten Lünendonk GmbH mit Sitz in Kaufbeuren. Das Angebot der AutoVision reicht von Bewerbungsmanagement und Personalberatung über Zeitarbeit bis hin zu Ingenieursdienstleistungen. I Die G+F Verlags- und Beratungs- GmbH, Forbach/Baden-Baden, die unter anderem das Transfer-Netzwerk „Best-PracticeIT“ betreibt, hat ihr Angebot um die Plattform „nextbusinessIT“ erweitert. „Hier können sich mittelständische Unternehmer mittels Informationsblättern und –broschüren über Leitthemen der modernen Informationstechnologie informieren“, so G+F Geschäftsführer Andreas R. Fischer. Die G+F GmbH veranstaltet auch das BusinessForum Mittelstand in Baden-Baden. I Die ABAS Software AG, Karlsruhe, hat über ihre Tochtergesellschaft ABAS USA die ABAS Business Solutions Canada mit Sitz in Vancouver und Toronto eröffnet. ABAS ist auf dem internationalen Markt ein führender Anbieter von ERP- und eBusiness-Software, die in vielen Branchen von mittelständischen Fertigungs- und Handelsunternehmen eingesetzt wird.

aluplast: weltmeisterlich I Als sprichwörtlich „weltmeisterlich“ kann sich der Karlsruher Fenstersystemhersteller aluplast GmbH mit seinem neuen Kunststoff-Fenstersystem, das als energeto® Fenster vermarktet wird, präsentieren. energeto® ist ein Fenster ohne metallische Wärmebrücke in der Rahmen-Flügel-Konstruktion. Am Institut für Glas, Fenster- und Fassadentechnik in Karlsruhe wurde das größte Holz-Metall-Fenster der Welt gebaut. aluplast nutzte diesen Event, um sich mit einem Riesen-Kunststoff-Fensterelement zu präsentieren. Das Fensterelement, das aus 18 Metern am Stück extrudiertem Fensterrahmen besteht, wurde in professionellem Umfeld der Öffentlichkeit präsentiert. Der Schirmherr der Weltrekordveranstaltung, Ministerialdirektor Günther Hoffmann vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung würdigte das weltmeisterliche energeto® Fenster persönlich.

I Die Ettlinger Medienagentur Zeitwerk GmbH hat einen Relaunch des Webportals der Harman Automotive Division, Karlsbad-Ittersbach, durchgeführt. Hauptaufgabe war die Integration des Webportals www.harmanbecker.de in die vom Mutterkonzern Harman International Industries Inc. eingesetzte Standard-IT-Plattform Microsoft Sharepoint. Zu den Aufgaben von Zeitwerk gehörte die Implementierung, der Aufbau der Inhalte sowie die Installation und Integration. Zeitwerk übernimmt auch in Zukunft die Betreuung des neuen Webportals www.harman.com/automotive im laufenden Betrieb. I Großaufträge im Volumen von rund 3,7 Millionen Euro hat die LS telcom AG, Lichtenau, erhalten. Die überwiegend aus der Golfregion eingegangenen Bestellungen betreffen das gesamte Produktportfolio des badischen Funknetzspezialisten. So sind beispielsweise Frequenzmanagement- und Funknetzplanungssysteme geordert worden. Die Planung eines TETRA-Funknetzes für einen Ölkonzern auf der arabischen Halbinsel macht den größten Teil der Bestellungen aus.

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Marktposition weiter verbessert I Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch bei dem Baden–Badener Bauzulieferer Schöck AG seine Spuren hinterlassen. Der Umsatz der Schöck Unternehmensgruppe ging zum Vorjahr um sechs Prozent auf 71,5 Millionen Euro zurück, blieb damit aber dennoch deutlich unter dem gesamten Marktrückgang in Europa. Schöck entwickelte sich gegen den Trend. Der Auslandsanteil am Gesamtgeschäft ist mit 41 Prozent nur leicht zurückgegangen. Niederlassungen wurden in Italien, Belgien und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegründet. Die erfolgreiche Isokorb Generation XT wurde neben Deutschland auch in der Schweiz und Österreich eingeführt. Ferner forcierte Schöck die neuen Geschäftsfelder und die Entwicklung neuer Produktlösungen. Vorstandsvorsitzender Nikolaus Wild zeigte sich deshalb bei der Hauptversammlung zufrieden: „Ausschlaggebend für den Erfolg war die bereits im Frühjahr eingeleitete Produktoffensive, ein konsequentes Kostenmanagement sowie Prozessoptimierungen. Von der deutschen Baukonjunktur haben wir zum Jahresende sogar noch leichten Rückenwind erhalten.“ Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 416 im Vorjahr auf 428 Mitarbeiter in 2009 an. Insgesamt elf junge Menschen werden bei Schöck ausgebildet.

Boulevard Baden mit erweitertem Online-Angebot I Das Internetangebot der Informations- und Unterhaltungsmarke Boulevard Baden präsentiert sich mit dem Veranstaltungskalender „Was, Wann & Wo“, der Community DeinBaden.de, den DaySie-Onlineshops und dem Redaktions-Chat mit einem erweiterten Angebot. Der Veranstaltungskalender „Was, Wann & Wo“ informiert über Partys, Feste, Konzerte, Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Kurse und Seminare in und um Karlsruhe, und das täglich aktualisiert. Bei DeinBaden.de kann man sich zudem mit Freunden vernetzen, Blogbeiträge schreiben, Fotos bewerten oder einfach seinen eigenen Kalender pflegen. Boulevard Baden kooperiert ferner mit DaySie, der Internetplattform für Onlineshops und Fachgeschäfte. Unter www.boulevard-baden.de/onlineshops werden verschiedene Online-Shops aus der Region um Karlsruhe präsentiert. In Deutschland einmalig ist der Redaktions-Chat: Von Montag bis Freitag haben die Leser von Boulevard Baden mit dem Chatfenster auf der Homepage die Möglichkeit, mit dem zuständigen Internet-CvD Kontakt aufzunehmen, Fragen zu stellen oder Themen vorzuschlagen.

BrandMaker bezieht neues Domizil I Die BrandMaker GmbH hat kürzlich die Technologiefabrik Karlsruhe verlassen und ein neues Domizil in Karlsruhe bezogen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz nun in der Rüppurrer Straße und bleibt somit im Herzen der TechnologieRegion Karlsruhe. Neben der Kernkompetenz Marketingprozessoptimierung betreibt BrandMaker erfolgreich einen weiteren Geschäftsbereich für Softwaredienstleistungen und Professionalservices im E-Business und Internetumfeld. Das Unternehmen beschäftigt heute europaweit 150 Mitarbeiter. BrandMaker unterhält weitere Standorte in Düsseldorf sowie Tochtergesellschaften in Bulgarien, Russland und Weißrussland. Zur Einweihungsfeier in den neuen Räumlichkeiten waren auch Herbert Hoffmann und Alexander Fauck von der Technologiefabrik (TFK) vor Ort und überreichten dem Geschäftsführer Mirko Holzer ein Erinnerungsbild der Technologiefabrik mit den besten Wünschen für eine weitere ebenso erfolgreiche Zukunft.

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von links: Mirko Holzer (Geschäftsführer BrandMaker GmbH), Herbert Hoffmann (Geschäftsführer TFK) und Alexander Fauck (Prokurist TFK)


Betriebsreport Agentur für Marketing gegründet I Die FKM Verlag GmbH in Karlsruhe, die seit zehn Jahren Fach-, Kunden- und Mitgliedermagazine herausgibt, hat die Tochterfirma WICK Marketing und Kommunikation gegründet. Kernaufgabe der neuen Firma ist die Beratung, die Entwicklung von Marketingund Magazin-Konzepten sowie die Betreuung und Umsetzung von konkreten Aufträgen (unter anderem Imagebroschüren, Geschäftsberichte, Logo-Entwürfe). „Pablo Picasso pflegte den Grundsatz, nach zehn Jahren etwas Neues auszuprobieren und seinen Stil zu überdenken“, so Gregor Wick, geschäftsführender Gesellschafter der FKM, der diesen Gedanken aufgriff und WICK MK gründete. FKM produziert zurzeit 14 periodisch erscheinende Magazine, unter anderem für Betriebskrankenkassen, Weiterbildungsinstitute und Industriedienstleister.

Artissimo Showroom neu gestaltet I Die „Sieben Meister für anspruchsvolle Wohnkultur“ des Artissimo-Netzwerkes eröffneten den neu gestalteten Bad-Bereich ihres in der Bühler Innenstadt gelegenen Showrooms. Dort erfahren die Besucher, wie unterschiedliche Bade-, Wohn- oder Küchenambiente individuell attraktiv gestaltet werden. Das 2004 gegründete Netzwerk ist eine Kooperation der Bühler Handwerksbetriebe Casa Moretti, Fliesen und Natursteine; Martin Christ, Stuckateur-Meisterbetrieb, Lehmausbau; Franz Daniel, Elektroanlagen; Michael Brand, Dekoration, Gardinen, Einrichtungen; Werner Reith, Heizung, Sanitär, Baublechnerei, sowie Bernhard Knopf aus Baden-Baden, Malermeister und der Firma Heck aus Gaggenau, Möbelwerkstätte und Innenausbau.

ZG-Raiffeisen-Gruppe hält Kurs I Die ZG Raiffeisen eG und die mit ihr verbundenen Unternehmen erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von rund einer Milliarde Euro. Dies bedeutet gegenüber 2008 einen Rückgang um 23,6 Prozent, der im Wesentlichen auf gestiegene Preise zurückzuführen ist, teilte der Vorstandsvorsitzende Dr. Ewald Glaser bei der Bilanzpressekonferenz mit. Die ZG-Raiffeisen-Gruppe beschäftigte im vergangenen Jahr 1.681 Mitarbeiter bei einer Ausbildungsquote von 10,2 Prozent. Neben dem Agrargeschäft mit einem Umsatz von 482,3 Millionen Euro war das Verbrauchergeschäft mit den Bereichen Energie, Raiffeisen Märkte und Baustoffe wieder eine wichtige strategische Säule des ZG-Geschäftes. Die 65 Raiffeisen Märkte konnten ihren Umsatz um 3,7 Prozent auf 65,3 Millionen Euro steigern. Hierzu hat auch die verstärkte Vermarktung von in der Region erzeugten Lebensmitteln unter der Marke „Feines aus der Region“ beigetragen. Der Umsatz im Geschäftsbereich Energie sank mengen-, aber vor allem preisbedingt um 39,4 Prozent auf 228,2 Millionen Euro. Der Bereich Baustoffe konnte vor allem dank eines besseren zweiten Halbjahres den Umsatz um 2,5 Prozent auf 137,2 Millionen Euro erhöhen.

Meldungen I Die Karlsruher asknet AG, ein führender Anbieter von Lösungen für den globalen eCommerce, hat eine eShop Plattform für Russland entwickelt. Dazu gehört neben der russischen ShopSprache der lokale Kundenservice, Rubel als Bezahlwährung und als Bezahlmethode WebMoney, das sicherste Bezahlsystem in Russland. Wie in allen asknet eShops wird der Rechnungsbetrag in der Landeswährung angezeigt, was Wechselkursrisiken und -kosten beseitigt, die Registrierungsseite entspricht lokalen Standards und im Kundenservice stehen in allen Zeitzonen Muttersprachler zur Verfügung. Insgesamt bietet die asknet eCommerce Lösung 31 Shop-Sprachen, 38 Bezahlwährungen, 33 Bezahlmethoden und zwölf Kundenservice-Sprachen an.

mens. Zu den Kunden gehören unter anderem Heine, Continental, BADER, FC Bayern München, EDEKA, Rossmann und UNICEF.

I Der Web-Analytics-Spezialist econda GmbH, Karlsruhe, und die Marketing Agentur explido WebMarketing GmbH und Co. KG, Augsburg, werden im Bereich Web Controlling kooperieren. Mit explido WebMarketing konnte econda den 200. Partner gewinnen. Die runde Zahl zeigt, dass econda über eines der stärksten Partnernetzwerke der gesamten Web-Analytics-Branche verfügt. Die econda Analyse-Software ermöglicht die Erfolgskontrolle und die Optimierung aller Online-Aktivitäten eines Unterneh-

I Chinas erster Verkehrsverbund nutzt das Wissen der Karlsruher PTV AG. In der Stadt Foshan wurde im September 2008 der erste Verkehrsverbund Chinas in Betrieb genommen. Die Kommune verwendet seither die PTV-Software für die Verkehrsplanung und ließ sich von den Karlsruhern bei der Installation des Verkehrsverbundes beraten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zur Optimierung des Verkehrswesens soll nun weiter ausgebaut werden, um die verkehrlichen Verhältnisse in China weiter zu verbessern.

I Die Ettlinger cormeta ag, Anbieter mittelstandsgerechter Unternehmenssoftware (ERP) für die Bekleidungsindustrie, und die Freisinger Clientis AG, Spezialist für die Entwicklung und Implementierung von AFS-Branchenlösungen (Apparel and Footwear), bauen ihre Partnerschaft aus. Die Clientis AG wird Extended Business Member für SAP Business All-in-One-Software. Über diese Mitgliedschaft wollen beide Unternehmen gemeinsam ihr Portfolio noch stärker an den Bedürfnissen mittelständischer Textilunternehmen ausrichten und in diesem Segment verstärkt Kunden gewinnen.

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Strategische Entscheidung

PROCAD erzielt positives Unternehmensergebnis I Trotz der Wirtschaftskrise schloss die Karlsruher PROCAD GmbH & Co. KG, Anbieter von Produktdaten- und Dokumentenmanagement-Systemen, das Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem positiven Unternehmensergebnis ab. „Dank eines guten Auftragsbestands sowie den Aufträgen von Kunden, die oftmals schon seit Jahren erfolgreich mit unserer Softwarelösung PRO.FILE arbeiten, konnte PROCAD das Geschäftsjahr 2009/2010 dennoch wirtschaftlich erfolgreich abschließen“, erklärte der kaufmännische Leiter von PROCAD, Jürgen Löhlein. „Auch die konsequente Ausgabendisziplin des Unternehmens hat zum wirtschaftlichen Erfolg im Krisenjahr beigetragen.“ Mit positiven Vorzeichen startete PROCAD deshalb in ihr neues Geschäftsjahr. Die ersten Wochen bestätigen die positiven Signale aus der gesamten Maschinenbaubranche. Mehrere große Aufträge sorgten dafür, dass die Auftragsbücher voll bleiben. PROCAD realisiert seit 1985 anspruchsvolle Integrationsprojekte im Product Life Cycle Management (PLM). Über 800 Unternehmen aus dem Maschinenund Anlagenbau sowie der Hightech-Industrie setzen auf die Software-Lösungen aus Karlsruhe, um Entwicklungsprozesse von technischen Produkten zu optimieren und um jederzeit nachverfolgen zu können, wer was an den Produkten geändert hat und warum.

Delegation aus Singapur zu Gast

Geschäftsführer Volkmar Triebel (zweiter von rechts) erläutert die Druckmaschinen. I Eine Wirtschaftsdelegation aus Singapur besuchte den Karlsruher Druck- und Mediendienstleister Printpark Widmann GmbH. Bei den 21 Teilnehmern handelte es sich um Mitglieder des dortigen Verbandes der Druckindustrie, Regierungsvertreter sowie Wirtschaftsunternehmer. Besonderes Interesse zeigten die Fachleute an den technischen und organisatorischen Abläufen und der Rechnervernetzung. Printpark bildet sowohl im Offset- als auch im Digitaldruck vollstufig digitale Arbeitsabläufe ab. Darüber hinaus wurde über das deutsche Berufsausbildungssystem sowie die Lohnentwicklung diskutiert. Dabei wurden zahlreiche Parallelen zu den asiatischen Druckunternehmen festgestellt.

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Das Techno-Physik-Werk in Amstetten/Österreich I Eine Veränderung in ihrer Unternehmensstruktur meldet die E.G.O. Blanc und Fischer-Gruppe. Anlass dafür ist der Verkauf der Techno-Physik-Group in Essen. Der Hersteller von Wärmetechnikund Brandschutz-Systemen wurde an die Beteiligungsgesellschaft Finatem veräußert. Techno-Physik gehörte seit 1992 zu der im Familienbesitz befindlichen Firmengruppe mit Stammsitz im badenwürttembergischen Oberderdingen, erläutert Dr. Johannes Haupt. Nach Aussage des Vorsitzenden der E.G.O.-Geschäftsführung erzielte das bisherige, stets völlig eigenständig operierende Gruppenmitglied zuletzt mit etwa 100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 24 Millionen Euro. Bei der E.G.O. Blanc und Fischer-Gruppe, die für 2009 weltweit einen Gesamtumsatz von knapp 800 Millionen Euro sowie fast 8.000 Mitarbeiter meldet, beruhe die Verkaufsentscheidung ausschließlich auf strategischen Überlegungen. Es gehe darum, die verfügbaren Ressourcen auf die eigenen Aufgaben und Themen zu konzentrieren. So wolle E.G.O. einerseits den WeltmarktführerStatus in angestammten Produktsegmenten (Kochplatten, Strahlungs- und Rohrheizkörper, elektromechanische Steuerungen) behaupten und andererseits neue Wachstumsmärkte erschließen. Die Palette erstrecke sich von Induktionsprodukten, Dickschichtheizungen über elektronische Steuerungen und Systeme bis zu anwenderrelevanten Technologien wie im Medizin- und Automobilsektor.

BizT@lk in der Schweiz aktiv I Der Karlsruher IT-Dienstleister BizT@lk AG unterstützte die Merian Iselin Privatklinik in Basel mit der Schulung sowie dem Coaching der Mitarbeiter bei der Einführung der Microsoft Integrationslösung BizTalk Server. Gemeinsam mit den IT-Verantwortlichen des Merian Iselin wurde ein Architekturkonzept festgelegt und die Projektstruktur realisiert. Im Rahmen einer Schulung erhielten die Mitarbeiter für den künftigen Eigenbetrieb alle wichtigen Informationen über Betrieb und Entwicklungsfunktionen an die Hand. Laurent Wagner, eHealth-Verantwortlicher des Merian Iselin, zeigte sich sowohl mit der Wahl der Integrationslösung als auch mit dem IT-Dienstleister sehr zufrieden: „Alles hat einwandfrei geklappt, von der Konzeption bis hin zur Integration.“


Betriebsreport Größter Auftrag für BIRCO I Die Baden-Badener BIRCO Baustoffwerk GmbH, einer der führenden Entwässerungsspezialisten und Hersteller von Rinnensystemen in Europa, hat den größten Einzelauftrag in ihrer Firmengeschichte erhalten. Das 1927 gegründete Unternehmen lieferte insgesamt 3.300 Meter spezieller Schwerlastrinnen auf Europas größte Flughafenbaustelle, den Airport Berlin Brandenburg International. „Ausschlaggebend für den Auftrag war unsere langjährige Erfahrung mit Großprojekten und die spezielle technische Lösung der eigens für dieses Bauprojekt entwickelten Schwerlastrinnen“, erklärt Christian Merkel, Geschäftsführer von BIRCO. Eingesetzt werden die Rinnen für die Entwässerung einer Fläche von rund 370.000 Quadratmetern im erweiterten Vorfeld- und Rollbahnsystem des Flughafens. Die auftragsbezogen gefertigten Rinnen entsorgen nicht nur grundwassergefährdende Medien vorschriftsmäßig, sondern halten gleichzeitig extremen Belastungen stand. Dafür hat BIRCO zum ersten Mal eine Technik aus dem Bereich Schwerlast und Umwelt für die Entwässerung eingesetzt. Aufgrund des 24-Stunden-Betriebs an Flughäfen ist darüber hinaus eine einfache Wartung entscheidend, um

Arbeitsaufwand und Kosten möglichst gering zu halten. „Ein Auftrag in dieser Größenordnung zeigt uns, dass wir mit unseren Produkten gut im Markt ankommen“, so Frank Wagner, geschäftsführender Gesellschafter von BIRCO.

Größtes Solarkraftwerk der Region

M. A. I. wird Stiftung

I Auf den Dächern der Rahner Holzverarbeitung GmbH in Gaggenau ist das größte Solarkraftwerk der Region ans Netz gegangen. Der Holz be- und verarbeitende Betrieb hat zusammen mit der regiowind GmbH, einer gemeinsamen Tochter der Ökostromgruppe Freiburg und des Energie- und Umweltdienstleisters badenova, rund 9.000 Quadratmeter Dachflächen auf seinen Produktions- und Lagerhallen sowie auf Büro- und Sozialgebäuden mit Solarmodulen bestückt. Diese Solarflächen sind künftig in der Lage, Strom in einer Größenordnung zu erzeugen, die dem Bedarf von mehr als 200 Haushalten entspricht und jährlich rund 600 Tonnen CO2 einspart. Für Geschäftsführer Martin Rahner ist das Engagement eine Frage der ökonomischen Vernunft und der ökologischen Verantwortung: „Für uns als Holz be- und verarbeitendes Unternehmen hat der Umgang mit nachwachsenden Rohstoffen eine über 100-jährige Tradition. In dieser Tradition waren wir schon immer aufgeschlossen für ökologische und klimaschützende Lösungen, zumal dann, wenn sie auch ökonomisch Sinn machen.“ Erst vor wenigen Wochen ist bei Rahner eine hochmoderne und effiziente neue Holzfeuerung in Betrieb gegangen, bei der mit den im Betrieb anfallenden Holzspänen und Resthölzern Energie zur Holztrocknung und Wärmeversorgung erzeugt wird.

I „Wir haben mit unseren Kindern gemeinsam die Elisabeth und Ernst Hunkel Privatschulstiftung geplant, um langfristig die Zukunft der Merkur Akademie International (M.A.I.) zu sichern“, erklärt Ernst Hunkel, geschäftsführender Gesellschafter der M. A. I., an seinem 70. Geburtstag. Die vor 107 Jahren in Karlsruhe gegründete M.A.I. mit allgemeinbildenden und beruflichen Schulzweigen hat weitere Schulen in Mannheim und Pforzheim. Die Eheleute werden der Stiftung in der zweiten Jahreshälfte ihr Eigentum an den Privatschulen sowie an der Merkur Akademie Weiterbildung übertragen. Bedingt durch die große Nachfrage nach den beruflichen und allgemeinbildenden Schulzweigen ist in Karlsruhe ein Erweiterungsbau für den Ganztagsbetrieb geplant. Das Erweiterungsgebäude mit einer Investitionssumme von rund 6,5 Millionen Euro soll im Sommer 2012 bezugsfertig sein.  Die Redaktion bedankt sich für die immer zahlreicher werdenden Zuschriften für die Rubrik „Betriebsreport“. Leider ist es aus Platzgründen nicht möglich, alle Texte abzudrucken. Deshalb haben wir auf unserer Internetseite eine Rubrik „Betriebsreport“ eingerichtet, in der alle Zuschriften veröffentlicht werden: www.karlsruhe.ihk.de

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Betriebsreport Personalien

Martin Knirsch I Für seine herausragende unternehmerische Leistung und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg verlieh Wirtschaftsminister Ernst Pfister Martin Knirsch, Geschäftsführer der Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH, Karlsruhe, die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Knirsch hat im Jahr 1971 in Karlsruhe einen Scania-Händlerbetrieb gegründet, der heute mit insgesamt 120 Beschäftigten und zwei weiteren Betriebsstätten in Baiersbronn und Bühl zu den erfolgreichsten Scania-Händlern in Deutschland gehört.

35 Jahre bei Kunze I Kurt Rabold, Niederlassungsleiter der Geschäftsstelle KarlsdorfNeuthard der Spedition Kunze GmbH, ist seit 35 Jahren Mitarbeiter bei Kunze. Kurt Rabold begann seine Karriere 1975. Damals war das Unternehmen noch in der Ohmstraße in Karlsruhe ansässig. An der Seite von Armin Kunze begleitete Kurt Rabold den Aufbau des Betriebes zu seiner heutigen Größe. Im Jahr 2000 übernahm Kurt Rabold, der 1990 Prokura erhielt, gemeinsam mit dem heutigen Geschäftsführer Christoph Zimpel die Niederlassungsleitung in Karlsruhe, seit 2009 dann Karlsdorf-Neuthard, und engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren ehrenamtlich als Mitglied der Prüfungskommission für Ausbildungsberufe im Speditions- und Logistikgewerbe der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.

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Veränderungen im Vorstand der BBBank eG I Zum 1. August 2010 hat der Aufsichtsrat der BBBank eG in Karlsruhe Michael Baumann als ordentliches Vorstandsmitglied der BBBank eG bestellt. Das Vorstandsgremium besteht damit zukünftig wieder aus vier Mitgliedern. Michael Baumann war bis zu seinem Eintritt in die BBBank Generalbevollmächtigter der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden und dort unter anderem verantwortlich für die Organisation, die IT und das Immobilienmanagement. Der Vorstand der BBBank eG besteht ab 1. August 2010 damit aus Dr. Wolfgang Müller (Vorsitzender), Andreas Haag, Gabriele Kellermann und Michael Baumann. Zum 1. Januar 2010 hatte der Aufsichtsrat Gabriele Kellermann als or-

dentliches Vorstandsmitglied der BBBank eG bestellt, die seit 1985 bei der BBBank tätig ist, das Treasury der Bank aufbaute und den Bereich über viele Jahre leitete. Ende 2009 waren die Vorstandsmitglieder Georg Kroog und Klaus-Dieter Rohlfs aus dem Leitungsgremium ausgeschieden. Letzterer trat nach 23-jähriger Vorstandstätigkeit bei der BBBank eG in den Ruhestand.

Neuer Küchenchef im „Walk’schen Haus I Sternekoch Jörg Lawerenz (34) ist neuer Küchenchef im Gourmetrestaurant des „Walk’schen Hauses“ in Weingarten (Baden). Lawerenz ist mit einem Michelin Stern ausgezeichnet und war bis vor kurzem Küchenchef in der „Oberländer Weinstube“ in Karlsruhe. Jörg Lawerenz stammt aus Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern. Nach der Ausbildung zum Koch folgten Stationen wie das Restaurant „First Floor“ in Berlin, die „Villa Hammerschmiede“ in Pfinztal und das „Restaurant Dieter Müller“ in Bergisch Gladbach. Freude an der Arbeit ist für Jörg Lawerenz ebenso wichtig wie Können und Ehrgeiz. Ein Arbeitstag ist für ihn gelungen, wenn die Gäste das Restaurant glücklich und zufrieden verlassen.

Atlantic Parkhotel unter neuer Führung I Das an der Lichtentaler Allee gelegene Atlantic Parkhotel in Baden-Baden hat seit einigen Wochen einen neuen Direktor: Peter Angele, gebürtiger Schweizer und Absolvent der Hotelfachschule Lausanne, kümmert sich nun um die Geschicke dieses Baden-Badener 4-Sterne-Hauses. Auf seinen bisherigen Stationen – unter anderem als Vizedirektor im Züricher Baur au Lac sowie als Direktor im Tschuggen Grand Hotel Arosa und im Grand Hotel Rhodania in Crans-Montana – hat der 57-Jährige enorme Erfahrung gesammelt und unterschiedlichste Herausforderungen im Hotelmanagement kennengelernt.


Für die Praxis

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Prozesskosten senken und Effizienz steigern

Unternehmen, die ihre Prozesskosten drastisch senken und ihre Effizienz steigern können, haben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Prozesse verbessern, Schnittstellen optimieren und Kosten senken sind aktuelle Themen, die für die Standortund Zukunftssicherung unabdingbar sind. I Wichtig ist hierbei, dass das im Unternehmen vorhandene Knowhow genutzt wird. Um Optimierungen und Kosteneinsparungen zielgerichtet zu realisieren, muss man Betroffene zu Beteiligten machen, das heißt: keine Prozessverbesserung ohne die Einbeziehung der Prozessverantwortlichen und der am Prozess beteiligten Mitarbeiter. Im Fokus der Optimierung stehen die Inputs in die Prozesse, die Prozesse selbst und die Outputs. Doch wie soll man vorgehen?

Beginnen wir mit den Inputs. Dies können Material, Produkte, Informationen oder innerbetriebliche Dienstleistungen sein, die von internen oder externen Lieferanten stammen. Entspricht zum Beispiel das von einem externen Lieferanten zur Verfügung gestellte Material nicht den Anforderungen, so folgen Lieferantengespräche oder Lieferantenaudits. Die Schnittstelle zu diesem Lieferanten wird sukzessive und im gemeinsamen Dialog verbessert. Der Ablauf der Prozesse wird mittels Soll-Ist-Vergleich analysiert und Maßnahmen zur Verbesserung werden abgeleitet. Generell geht es darum, sich auf die aus Kundensicht wertsteigernden Prozessschritte zu konzentrieren und Verschwendung in den Prozessen zu vermeiden. Anbei ein Beispiel: In den Abteilungen der Produktion eines mittelständischen Unternehmens mit 620 Mitarbeitern wurde unter Einbeziehung der am Prozess beteiligten Mitarbeiter analysiert, welche Arten von Verschwendung, zum Beispiel unnötiger Transport, Ausschuss, Wartezeiten oder Doppelarbeiten, im jeweiligen

Prozess auftreten. Es wurden Maßnahmen zur Verbesserung definiert und umgesetzt. Zur Messung des Erfolges wurden unter anderem folgende Kennzahlen ermittelt und fortgeschrieben: Anzahl Gutteile, Durchlaufzeit, Rüstzeit, Maschinenverfügbarkeit. Die Einsparungen und Verbesserungen ließen sich so in Zahlen ausdrücken. Rutscht jetzt eine Kennzahl im laufenden Prozess in den kritischen Bereich, wird sofort sichtbar, wann einzugreifen ist. Des Weiteren lohnt sich die Analyse des Verhältnisses von Nutz-, Stütz-, Blind- und Fehlleistung in den Prozessen. Dies verhielt sich in der Produktion eines Unternehmens mit 65 Mitarbeitern wie folgt: Produktionszeit, Bearbeitung 24 Prozent; Rüstzeit, innerbetrieblicher Gütertransport und weitere Stützleistung 46 Prozent; Unterbrechung des Produktionsflusses durch fehlenden Teilenachschub, Nacharbeit, Mehrfacharbeit 17 Prozent; und fehlerhafte Produkte, sonstige Fehlleistungen 13 Prozent. Aus den Erkenntnissen hieraus wurden Maßnahmen zur Verbesserung abgeleitet und dieses Verhältnis erheblich verbessert. Widmen wir uns dem Output. Hier geht es darum, in welcher Qualität, Liefertreue und Passgenauigkeit die Prozessergebnisse zu den internen oder externen Kunden gehen. Hierzu müssen die am Prozess beteiligten Mitarbeiter die Anforderungen des Kunden sowie nachgelagerte Prozesse kennen. Auch muss klar sein, welche Auswirkungen Fehler beim Kunden haben. Bei einem Hersteller für elektronische Komponenten konnte durch Schulung der Mitarbeiter und die Einleitung weiterer Maßnahmen die Reklamationsquote um 21 Prozent verringert werden. Oftmals sind die Anforderungen an Prozessergebnisse im Vergleich zum Aufwand zu hoch oder werden vom Kunden gar nicht erwartet. Auch hier schlummern Einsparpotenziale. Wichtig sind gemeinsame Gespräche mit dem Kunden, um auf beiden Seiten zu sensibilisieren und das Verhältnis zu stärken. Um sich den künftigen Eika Schoenmakers Herausforderungen zu stellen, ist es wichtig, schlanke Prozesse zu generieren. Des Weiteren müssen Produkte und Dienstleistungen kundenorientiert entwickelt werden. Generell kommt dem ständigen Verbessern und Managen der Prozesse und Abläufe in Verwaltung und Fertigung, mit dem Ziel, Prozesskosten zu senken und Schnittstellen zu optimieren, immer größere Bedeutung zu. Prozessmanagement darf nicht als Projekt, sondern muss als Daueraufgabe verstanden werden. Die konsequente Umsetzung der Maßnahmenpläne, das ständige Erarbeiten weiterer Verbesserungen und die Erfolgskontrolle mittels Kennzahlen sind wichtige Schritte. Es empfiehlt sich, einen Lenkungskreis, an dem die Unternehmensleitung persönlich beteiligt ist, ins Leben zu rufen, welcher die gesamten Aktivitäten steuert. Eika Schoenmakers, business solutions Organisations- und Personalentwicklung, Tiefenbronn

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Für die Praxis

Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung begrenzt I Reicht ein Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus einem Auslandsaufenthalt ein, hat diese ebenso wie im Inland erstellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen einen hohen Beweiswert. Dieser Beweiswert kann jedoch durch besondere Umstände erschüttert werden mit der Folge, dass ihr nur ein geringer oder kein Beweiswert mehr zukommt. Das hat das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz im Fall eines aus der Türkei stammenden Arbeiters entschieden, der nach mehrfacher Ablehnung des UrInformationen laubsantrags durch den Arbeitgeber in der letzten WoUrteil des Landesarche des schließlich genehbeitsgerichts Rheinland-Pfalz migten kürzeren Urlaubs eine vom 24. Juni 2010; ArbeitsunfähigkeitsbescheiAktenzeichen 11 Sa 178/10 nigung übersandte.

I Die professionelle und ansprechende Gestaltung einer Website nimmt bei der zunehmenden Vielfalt konkurrierender Anbieter im Netz einen hohen Stellenwert ein. Ein vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr entwickelter Online-Ratgeber zum Thema Website-Gestaltung gibt dazu einige Tipps. Er überprüft mittels zwölf kurzer Fragen, welche gestalterischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Anforderungen die Website der Befragten erfüllt. Basierend auf den Antworten erhalten die Teilnehmer individuelle Handlungsanleitungen zur Verbesserung ihrer Website. Über die kompakt formulierten Richtlinien des Online-Ratgebers hinaus wird den Teilnehmern auch ein ausführlicher und kostenloser Leitfaden mit detaillierten Informationen zur Website-Gestaltung zur Verfügung gestellt.

www.ratgeber.website-award.net

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Online-Ratgeber für die Website-Gestaltung

Umsatzsteuer-Umrechnungskurse Juli 2010

Bulgarien: China (VR): Dänemark: Estland: Großbritannien: Japan: Kanada: Lettland: Litauen: Polen: Rumänien: Russland: Schweden: Schweiz: Tschechien: Ungarn: USA:

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1 BGN 10 CNY 100 DKK 100 EEK 1 GBP 100 JPY 1 CAD 1 LVL 100 LTL 100 PLN 1 RON 100 RUB 100 SEK 100 CHF 100 CZK 1000 HUF 1 USD

Euro-Wert 0,5113 € 1,1556 € 13,4189 € 6,3912 € 1,1967 € 0,8950 € 0,7506 € 1,4104 € 28,9620 € 24,5014 € 0,2347 € 2,5555 € 10,5314 € 74,2942 € 3,9482 € 3,5242 € 0,7831 €

Neue Vergaberegeln I Seit 11. Juni gelten für öffentliche Auftraggeber und Unterneh-

men neue Vergaberegeln. Mit der geänderten Vergabeverordnung (VgV) sind die neuen Vergabe- und Vertragsordnungen für Leistungen (VOL/A) und Bauleistungen (VOB/A) sowie die neu gefasste Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) in Kraft gesetzt worden. Damit kommt die vorerst Informationen letzte Reform des Vergaberechts in Deutschland www.karlsruhe.ihk.de zu einem lang ersehnten Dokumenten-Nummer 14119 Ende.


Für die Praxis

Veranstaltungen Lieferantenerklärungen Zum Inhalt: Die Europäische Gemeinschaft hat mit zahlreichen Drittländern Abkommen geschlossen, in denen gegenseitig Zollvergünstigungen eingeräumt werden. Um diese in Anspruch nehmen zu können, sind genau definierte Anforderungen an den Warenursprung und dessen Nachweis zu erfüllen. Termin: 20.09.2010, 9 bis 17 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 160 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de

Elektromobilität Teil 1: (R)Evolution der automobilen Wertschöpfung Zum Inhalt: Mit drei Veranstaltungen zur Elektromobilität wollen wir über Trends und Neuigkeiten informieren. Ziel ist, vor allem kleine und mittlere Unternehmen für das Thema Elektromobilität zu sensibilisieren. Termin: 23.09.2010, 15 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 50 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartnerin: Linda Jeromin, Telefon (07 21) 174-265 E-Mail: linda.jeromin@karlsruhe.ihk.de

Lebensmittelhygiene und die verbesserte Umsetzung der lebensmittelrechtlichen Anforderungen Zum Inhalt: In der Veranstaltung werden Hinweise und Tipps gegeben, wie man heute die gesetzlichen Vorgaben zur Lebensmittelhygiene sicher umsetzen kann. Die Referenten erläutern die lebensmittelrechtlichen Anforderungen und zeigen, auf welche Dinge man in der Praxis achten muss. Termin: 28.09.2010, 15 bis 18 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 30 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartnerin: Martina Göhringer, Telefon (07 21) 174-173 E-Mail: martina.goehringer@karlsruhe.ihk.de

Exporttechnik I Zum Inhalt: In diesem Seminar werden Grundkenntnisse der Bearbeitung von Auslandsaufträgen vermittelt. Termin: 28.09.2010, 9 bis 16.30 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 160 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de

Über 1.400 Veranstaltungen organisiert die IHK Karlsruhe jährlich für die Wirtschaft in der Region!

 Die IHK-Veranstaltungsdatenbank bietet Ihnen eine Übersicht über alle aktuell geplanten Veranstaltungen.  Sie interessieren sich für alle Informationen aus dem Bereich Recht? Kein Problem! In unserer Datenbank können Sie auch gezielt nach bestimmten Themenbereichen und Zeiträumen suchen.  Die IHK-Veranstaltungsdatenbank finden Sie auf unserer IHK-Homepage www.karlsruhe.ihk.de.

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Internet unter www.karlsruhe.ihk.de, DokumentenNummer 2026. Online anmelden – einfach und bequem!

Energieeffizienzziele im Energiekonzept des Landes Baden-Württemberg Zum Inhalt: Das Wirtschaftsministerium hat das Energiekonzept BadenWürttemberg 2020 erarbeitet. Wir wollen das Energiekonzept vorstellen und für das Schwerpunktthema Energieeffizienz, mit welchem die Unternehmen direkt adressiert werden, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Termin: 28.09.2010, 15 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Ansprechpartnerin: Sakina Wagner, Telefon (07 21) 174-174 E-Mail: sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

Strategien für Wachstum und Erfolg Zum Inhalt: Heutiges Thema: „Der erste Eindruck - Sicher in BusinessEtikette“. Die Veranstaltungsreihe „Strategien für Wachstum und Erfolg“ zeigt Wege auf, die Aufgaben des Unternehmerseins leichter zu bewältigen. Die in unserem Haus durch Kompetenz und großen Einsatz bekannten Experten liefern Beispiele in der Umsetzung. Termin: 07.10.2010, 16 bis 19 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 30 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartnerin: Sonja Smasal, Telefon (07 21) 174-138 E-Mail: sonja.smasal@karlsruhe.ihk.de

Unternehmensbesuchsprogramm PROFILE – Vollack GmbH & Co. KG Zum Inhalt: Für Unternehmen, die national und in Europa tätig sind, ist Vollack mit einem eigens entwickelten, intelligenten Geschäftsmodell der qualitativ führende Experte für das Aufdecken von Rationalisierungspotenzial im Gebäudebestand und für Neubauten. Termin: 07.10.2010, 10 Uhr Ort: Vollack GmbH & Co. KG, Karlsruhe Kosten: 75 Euro zzgl. Mwst. Ansprechpartner: Stefan Senitz, Telefon (07 21) 174-164 E-Mail: stefan.senitz@karlsruhe.ihk.de

Mehrwert eines Ingenieur-Dienstleisters für den Mittelstand Zum Inhalt: In der Veranstaltung werden die Ergebnisse einer LünendonkStudie über den effektiven Einsatz von Ingenieur- und Personal-Dienstleistern im Mittelstand vorgestellt sowie diesbezügliche rechtliche Fragen geklärt. Im Fokus der Veranstaltung stehen die wirtschaftlichen Potenziale, die sich daraus für den Mittelstand ergeben. Termin: 12.10.2010, 16 bis 18 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Ansprechpartnerin: Martina Göhringer, Telefon (07 21) 174-173 E-Mail: martina.goehringer@karlsruhe.ihk.de

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Für die Praxis

Existenzgründungsbörse

Steuerterminkalender Anmelde-/Zahlungstermine

Angebote

Oktober 2010

Herstellerfirma Medizintechnik sucht Nachfolger. Gesucht wird ein Ingenieur, der seine Erfahrung in der Weiterentwicklung der auf dem Markt eingeführten Produkte einbringen kann. Erforderliche Zulassungen und Prüfungen der Geräte sind vorhanden. KA 100901

gesetzliche Zahlungsfrist

Vermittlungsagentur für die 24-Stunden-Betreuung sucht deutschlandweit aktive Teilhaber oder Nachfolger. KA 100902

11. 10. 2010 Anmeldung der Lohnsteuer und der Umsatzsteuer

Ladengeschäft in Baden-Baden 1-A-Lage sucht Nachfolger. Nachmieter für Einzelhandelsgeschäft für Damenoberbekleidung. Verkaufsfläche 120 Quadratmeter, Nutzfläche 150 Quadratmeter. KA 100903 Solides Bauunternehmen im Bereich Verkehrsbeschilderung sucht aus Altersgründen einen Nachfolger. KA 100904

letzter Tag der Schonfrist

11. 10. 2010 Anmeldung der im Vormonat geleisteten Zahlungen für Bauleistungen an das für den Baubetrieb zuständige Finanzamt

(nur elektronisch)

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11. 10. 2010 Lohnsteuer-Zahlung einschließlich Kirchenlohnsteuer und Solidaritätszuschlag (Monatszahler) 14. 10. 2010 11. 10. 2010 Umsatzsteuer-Vorauszahlung (Monats- und Vierteljahreszahler) * 1 11. 10. 2010 Mineralölsteuer-Zahlung (Zahlung für August)

14. 10. 2010 14. 10. 2010

15. 10. 2010 Feuerschutzsteuer (Monats- und Vieteljahreszahler)

18. 10. 2010

15. 10. 2010 Mineralöl-/Stromsteuer (Anmeldung der im Vormonat hergestellten Mengen

Kooperationsbörse Engagierte Handelsvertreter, Bauingenieure/Architekten, Bauträger oder Vermittler mit eigenem Büro für den Verkauf von importierten Fertighäusern gesucht. Das Produkt ist sehr preiswert, RAL-geprüft, hat einen qualitativ hohen Standard (KfW-Standards werden erfüllt) und eine solide Bauweise. KA-K 100980

bei der zuständigen Zollstelle)

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15. 10. 2010 Versicherungssteuer-Zahlung

18. 10. 2010

25. 10. 2010 Umsatzsteuer – zusammenfassende Meldung für innergemeinschaftliche Warenlieferungen und Dreiecksgeschäfte des Vormonats * 2 25. 10. 2010 Stromsteuer-Zahlung für die im Vormonat angemeldeten Mengen

Selbstständiger Handelsvertreter, Franzose mit Sitz in Lothringen, deutschsprachig mit langjähriger Erfahrung im Vertrieb deutscher Maschinenbau-Produkte in ganz Frankreich sucht die Übernahme einer weiteren Vertretung. Interessant für Hersteller von erklärungsbedürftigen Spezialprodukten aus Maschinenbau, Hydraulik, Pneumatik. KA-K 100981

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27. 10. 2010 Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge

28. 10. 2010 ——–—

Bei Scheckzahlungen (LSt, USt) gilt als Zahlungszeitpunkt der dritte Tag nach dem Tag des Scheckeingangs. Anmeldesteuern (LSt, USt) werden erst mit der Anmeldung fällig. Mit der Abgabe der Anmeldung muss gleichzeitig die Steuer (LSt, USt) entrichtet werden (Einzugsermächtigung, Überweisung, Scheck). Ansonsten kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden.

Wichtige Hinweise

Weitere Anzeigen unter www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 168, Informationen: Telefon (07 21) 174-172

Öffentliche Planung I Die Bebauungs- und Fachpläne, die der IHK Karlsruhe zurzeit zur Begutachtung vorliegen, können hier aus Platzgründen nicht abgedruckt werden. Die IHK wird laut Gesetz als „Träger öffentlicher Belange“ zu öffentlichen Planungen gehört und nimmt dazu Stellung.

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Informationen Die Pläne finden Sie unter: www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 3009 Telefon (07 21) 174-147 philipp.nickel@karlsruhe.ihk.de

1. Die Finanzverwaltung macht darauf aufmerksam, dass zusätzlich zur gesetzlich vorgegebenen Schonfrist bei den Steuerzahlungen keine weiteren Kulanzfristen eingeräumt werden können. Die Betriebe müssen sich darauf einstellen, dass bei Überschreitung der Schonfristen auch nur um einen oder wenige Tage Säumniszuschläge ab dem Fälligkeitstag erhoben werden. Da die Fälligkeitstermine für Steuerzahlungen leicht in Vergessenheit geraten, bietet die Finanzverwaltung an, die Beiträge im Lastschrifteinzugsverfahren von Ihrem Konto abbuchen zu lassen. Säumniszuschläge können somit nicht mehr entstehen. Formulare für die Einzugsermächtigung und ein Merkblatt hält jedes Finanzamt für Sie bereit. 2. Das Amtsgericht-Registergericht-Mannheim weist darauf hin, dass bei dreijähriger Nichteinreichung der nach § 325 ff HGB vorgeschriebenen Unterlagen Löschung wegen vermuteter Vermögenslosigkeit droht (§ 2 LöschG). ohne Gewähr * 1 Antrag auf Dauerfristverlängerung: Verlängerung der Anmeldefrist um jeweils einen Monat, sofern bis zum ursprünglichen Termin eine Abschlagszahlung von 1/11 der Summe der Vorauszahlung für das vorangegangene Kalenderjahr angemeldet und geleistet wird. * 2 Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen von nicht mehr als 100.000,00 Euro im Quartal: Möglichkeit der Abgabe am 25. Tag nach Ablauf eines Vierteljahres.


Schwerpunkt

Effiziente Energieversorgung Europas braucht Rechtsrahmen Europa hat den Einstieg in neue Energietechnologien geschafft. Jetzt gilt es, die Energienetze auszubauen und das Energiesystem mit Innovationen auf die Zukunft auszurichten.

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Der Markt garantiert unsere Energieversorgung, aber es braucht auch einen Rechtsrahmen, damit sich die Marktkräfte richtig entfalten können. Mit dem dritten Energie-Binnenmarktpaket, das 2009 verabschiedet wurde, ist ein solcher Rechtsrahmen auf europäischer Ebene geschaffen worden. Der Investitionsbedarf in neue Energieinfrastruktur, Technologie und Energiequellen ist enorm. Es wird geschätzt, dass bis 2030 fast eine Billion Euro in europäische Stromnetze und Stromerzeugung und 150 Milliarden Euro in die Gasnetze investiert werden müssen. Unsere Kernziele sind eine 20-prozentige Senkung der Treibhausgase, 20 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am End-Energieverbrauch in der EU und eine 20-prozentige Energieeinsparung bis zum Jahr 2020. Meine erste Priorität als Energiekommissar ist daher die rasche und richtige Umsetzung des neuen europäischen Rechtsrahmens. Wir müssen aber auch Maßnahmen entwickeln, um neue Energienetze und Innovation zu fördern und das Investitionsklima zu verbessern. Drei Themen sind dabei hervorzuheben: Technologie, Infrastruktur und Finanzen.

Zudem müssen wir das Potenzial des „intelligenten“ Netzes in Kombination mit „intelligenten“ Stromzählern ausschöpfen. Durch ein besseres Management der Nachfrage könnten Netzbetreiber Spitzen und Täler bei der Erzeugung besser verwalten und Überkapazitäten (oft aus Kohle, Gas oder Öl) um bis zu 50 Prozent verringern. Durch eine bessere Kontrolle der Stromnutzung könnte der Verbraucher seinen Energieverbrauch bis zu 20 Prozent senken und so zur Verringerung der Gesamtnachfrage, Energiekosten und C02-Emissionen beitragen.

Moderne Infrastruktur schafft Versorgungssicherheit

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Günther H. Oettinger

Infrastruktur ist der Blutkreislauf des Energiebinnenmarktes. Sie ist untrennbar mit der Versorgungssicherheit verbunden. Was die Elektrizitätswirtschaft betrifft, benötigen wir für unsere Klimaziele neue, modernisierte und „intelligente“ Netze. Unser derzeitiges Netz ist nicht auf dezentrale und weit vom Nutzer entfernte Stromerzeugung ausgerichtet. Gerade das Einspeisen von erneuerbaren Energien in bestehende Netze erfordert grenzüberschreitende Lösungen. Wind-, Wasser- und Sonnenenergie sind auf lokale Vernetzung angewiesen. Auch eine höhere Diversifizierung der Erzeugung und mehr Flexibilität beim Verbrauch sind wichtig. Dafür benötigen wir Netzverbindungsleitungen, die Offshore-Windkraft und erneuerbare Energien in großem Maßstab in das europäische Netz einspeisen.

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Schwerpunkt Mit nachhaltigen Technologien für die Zukunft vorsorgen

Energiepolitik muss aber genauso wie die Investitionen langfristig angelegt sein. Deshalb arbeiten wir derzeit an einer Vision für die europäische Energieversorgung im Jahre 2050. Diese „Roadmap 2050“ wird verschiedene Szenarien hin zu einem nachhaltigen und kohlenstoffarmen Energieversorgungssystem enthalten. Mit Blick darauf müssen wir eine neue Generation von Technologien entwickeln. Schätzungen gehen davon aus, dass der weltweite Markt für erneuerbare Energien mehr als 400 Milliarden Euro in den nächsten vier Jahren generieren wird. Gerade Deutschland nimmt hier eine Führungsrolle ein. C02-arme Energietechnologien und Energiedienstleistungen werden die größten Wachstumssektoren in den nächsten Jahrzehnten sein. Die europäische Politik muss die Einführung neuer und bewährter Technologien erleichtern. Momentan sind Forschung und Entwicklung in der EU chronisch unterfinanziert. Wir riskieren, den Anschluss zu verpassen, wenn die Märkte für neue Energietechnologien boomen. Die Kommission geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren zusätzlich 50 Milliarden Euro in die Energieforschung investiert werden müssen. Damit würde das jährliche Investitionsvolumen in der EU von drei auf acht Milliarden Euro nahezu verdreifacht. Bei dieser Aufgabe wird die neue Wirtschaftsstrategie der Kommission „Europa 2020“ höchst relevant: Sie fördert eine ressourcenschonende, umweltfreundlichere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft. EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger

IHK-Energieeffizienz-Aktionstag I Ein Energieeffizienz-Aktionstag findet bundesweit in den Industrie- und Handelskammern am 16. September statt. In der IHK Karlsruhe wird von 14.00 – 16.00 Uhr eine Telefonsprechstunde zum Thema Förderprogramme angeboten. Interessierte Unternehmen können sich hier gezielt zu Fördermöglichkeiten im Energieeffizienzbereich beraten und sich Informationsmaterial zusenden lassen. Ansprechpartner ist Armin Hartlieb. Die baden-württembergischen IHKn beteiligen sich an dem Aktionstag in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium BadenWürttemberg außerdem durch eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Energieeffizienzziele im Energiekonzept des Landes BadenWürttemberg – Chance und Herausforderungen für Unternehmen und Wege zur Zielerreichung“ mit Informationen über das Energiekonzept 2020 des Landes Baden-Württemberg, erfolgreiche Energieeffizienzprojekte, die staatlichen Fördermöglichkeiten, Energiemanagement und den IHK-Service. Die erste Veranstaltung wird am 16. September in der IHK Ulm stattfinden. Am 28. September wird diese in der Informationen IHK Karlsruhe wiederholt. Beginn der Veranstaltung Telefon (07 21) 174-489 ist 15 Uhr. armin.hartlieb@karlsruhe.ihk.de www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 14531

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Energieeffizienz lohnt sich immer

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Immer mehr Unternehmer entdecken die Bedeutung der Energieeffizienz für ihren Betrieb und führen Energiemanagementsysteme ein. Die IHK-Redaktion fragte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen EnergieAgentur GmbH (dena), ob sich Energieeffizienz auch für kleine und mittlere Unternehmen lohnt.

Stephan Kohler

Herr Kohler, Deutschland nimmt in der Effizienztechnologie im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Innovative Produkte aus Deutschland finden weltweit Nachfrage. Wo liegen hier die größten Marktpotenziale für Unternehmen?

Deutsches Know-how ist weltweit gefragt, um Effizienzpotenziale auf der gesamten Wertschöpfungskette zu realisieren, also von der Energiegewinnung bis hin zur Energienutzung. Insbesondere in Gewerbe- und Industriebetrieben ist ein hohes Effizienzpotenzial zu realisieren. Deutsche Unternehmen bieten entlang der gesamten Wertschöpfungskette wichtige Techniken und Dienstleistungen, die die Energieeffizienz steigern – ob es um die energetische Sanierung von Gebäuden, den Einsatz innovativer Lösungen in der Strom- und Wärmeversorgung oder um die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in Industrieunternehmen geht. Marktpotenziale sehe ich darüber hinaus vor allem für Technologien in den Bereichen Automatisierungs- und Steuerungstechnik, elektronische Energiemanagementsysteme und dezentrale Energieerzeugung. Welche Hemmnisse bestehen bei kleinen und mittleren Unternehmen für mehr Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz?

Viele Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren auf ihr Kerngeschäft konzentriert und daher häufig Investitionen in Energieeffizienz zurückgestellt. Angesichts hoher Energiepreise und der Kosten für CO2-Zertifikate erkennen aber mittlerweile immer mehr Entscheidungsträger den Stellenwert von Energieeffizienz und werden aktiv. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen verfügen jedoch nicht immer über das notwendige Know-how, um konkrete Projekte zu identifizieren, oder scheuen die Investitionen, obwohl diese sich meist nach wenigen Jahren amortisieren. Wie kann man diese Hemmnisse beseitigen?

Unternehmen, die auf dem Gebiet Energieeffizienz aktiv werden möchten, können auf zahlreiche konkrete Angebote zurückgreifen.


Schwerpunkt Ist der Anfang gemacht, sollten Unternehmen eine Energieberatung nutzen. Dabei können sie auch Mittel aus dem KfW-Sonderfonds abrufen. Zudem sollten sie sich im Rahmen von Energieeffizienznetzwerken mit anderen Unternehmen austauschen. Die Investitionsentscheidung zur Steigerung von Energieeffizienz sollte nicht allein von der Amortisationszeit abhängig gemacht werden. Vielmehr sollten Entscheider die gesamten Lebenszykluskosten einer Anlage im Blick haben und die Investition in Relation zur Laufzeit der Anlage und zur jährlichen Einsparung durch die reduzierten Energieverbräuche und Energiekosten sehen. Bei den in vielen Branchen verbreiteten Querschnittstechnologien wie Beleuchtung, Druckluft- oder Pumpensysteme lassen sich zum Beispiel bis zu 50 Prozent der Energiekosten einsparen. Hier sind Kapitalrenditen von über 25 Prozent möglich. Für welche Unternehmen eignen sich Energiemanagementsysteme und bringen sie tatsächlich Vorteile für Energieeffizienz und Klimaschutz?

Mit einem Energiemanagementsystem eröffnen sich Unternehmen die Möglichkeit, einen ganzheitlichen Blick auf Energiekosten und mögliche Einsparpotenziale zu werfen. Es hilft dabei, bestehende Prozesse, Anlagen und Systeme im ganzen Unternehmen energetisch zu optimieren, Energieverbräuche und Energiekosten transparent zu machen und zu senken. Das nützt prinzipiell allen Unternehmen, auch wenn natürlich Unternehmen aus energieintensiven Branchen in besonderem Maße davon profitieren. Grundsätzlich lässt sich Energiemanagement überall anwenden. Um Unternehmen den Einstieg ins Energiemanagement zu erleichtern, hat die Deutsche Energieagentur das „Webspecial Energiemanagement“ gestartet. Das interaktive Online-Tool enthält zahlreiche Praxisbeispiele und beantwortet zentrale Fragen zur Einführung eines Energiemanagementsystems. Welche Stärken in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz sollte die deutsche Wirtschaft aus Ihrer Sicht national und auch im internationalen Wettbewerb weiter ausbauen?

Deutsche Unternehmen treiben technologische Innovationen stark voran und bieten qualitativ hochwertige Produkte an. Dabei überzeugen Produkte und Dienstleistungen aus Deutschland aber nicht nur durch gute Technik. Deutsche Unternehmen sind auch auf Grund des ganzheitlichen Analyseansatzes und der langjährigen Erfahrungen beim Einsatz dieser Technologien – vor allem in den Bereichen Planung, Optimierung und Komponentenherstellung – gefragte Partner. Diese Position gilt es weiter auszubauen, indem neben innovativen Produkten und Technologien auch Dienstleistungen und Geschäftsangebote zur Entwicklung von Energieeffizienzmärkten angeboten werden. Zudem gilt es, die vorhandenen Fördermaßnahmen, wie beispielsweise die vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Exportinitiative Energieeffizienz und die Exportinitiative Erneuerbare Energien, zu nutzen.

www.dena.de

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Schwerpunkt Foto: Andre Bonn, fotolia.com

Energieeffizienznetzwerke in der Region Karlsruhe I Angesichts der starken Energiepreissteigerungen der letzten Jahre und den aktuellen Klimaschutzbestrebungen kommt dem Thema Energieeffizienz in der Industrie eine immer größere Bedeutung zu. Ein Ansatzpunkt für Betriebe, Energiekosten und CO2Emissionen zu senken, ist die Beteiligung an Energieeffizienznetzwerken. In der Region Karlsruhe gibt es zwei dieser Kooperationen, initiiert und getragen durch EnBW und die Stadt Karlsruhe. Erfahrungen bei früheren Energieeffizienznetzwerken gehen von einer Effizienzsteigerung von mindestens zwei Prozent pro Jahr aus. Die IHK Karlsruhe begleitet die beiden Netzwerke, da für die energieintensiven Betriebe Energieeffizienz

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ein Schlüssel ist, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im EnBW Netzwerk Energieeffizienz SüdWest sind elf Unternehmen aus Baden, Pfalz und Hessen aktiv: Cordier Spezialpapier GmbH (Bad Dürkheim), Evonik Technochemie GmbH (Dossenheim), Fischer GmbH & Co. KG (Sinsheim), Karl Casper GmbH & Co. KG (Remchingen-Nöttingen), Müller Spot Plating GmbH (Königsbach-Stein), Nolte-Möbel GmbH & Co. KG (Germersheim), Schlosser GmbH Medizintechnik (Knittlingen). Aus dem IHK-Bezirk Karlsruhe stammen die Unternehmen Eckerle Industrie-Elektronik GmbH (Malsch), Edelstahl Rosswag GmbH (Pfinztal-Kleinstein-

bach), Harman/Becker Automotive Systems GmbH (Karlsbad-Ittersbach), Kronimus AG Betonsteinwerke (Iffezheim), Kutterer Mauer AG (Ubstadt-Weiher), Riel GmbH & Co. KG (Oberderdingen). Im Energieeffizienznetzwerk der Stadt Karlsruhe haben sich zehn Unternehmen aus Karlsruhe zusammengeschlossen: aluplast GmbH, ANGIOMED GmbH & Co. Medizintechnik KG, Itron GmbH, Dr. Willmar Schwabe & Co. KG, Fiducia IT AG, L’Oréal Produktion Deutschland GmbH & Co. KG, MAUS GmbH, Metz Aerials GmbH & Co. KG, Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH. Die vom Karlsruher Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung unterstützten Netzwerke haben eine Laufzeit von vier Jahren. In beiden Netzwerken erfolgt zunächst eine Vor-Ort-Beratung im Rahmen einer Betriebsbegehung. Anschließend vereinbaren die Netzwerkteilnehmer ein gemeinsames Einsparziel und wählen geeignete Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, beispielsweise vermehrte Abwärmenutzung oder Verbesserung des Druckluftsystems. In der Umsetzungsphase sind Treffen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch vorgesehen.

Informationen Telefon (07 21) 174-489 armin.hartlieb@karlsruhe.ihk.de


Schwerpunkt IHK-Umweltfirmeninformationssystem I Das Umweltfirmeninformationssystem (kurz: UMFIS) der Industrie- und Handelskammern, das online unter www.umfis.de abrufbar ist, dient der gezielten Recherche nach Geschäftspartnern im Energie- und Umweltsektor. Über UMFIS können Unternehmen in über 10.000 Firmeneinträgen, die bundesweit in der Umweltfirmen-Datenbank der IHKn verzeichnet sind, nach Dienstleistungsunternehmen, Beratern, Herstellern und Händlern im Energie- und Umweltsektor suchen. UMFIS bietet hierbei eine komfortable und kostenlose Online-Recherche nach Firmennamen, Tätigkeitsbereichen et cetera an. Die professionelle Datenbanknutzung über die entgeltpflichtige BusinessRecherche-Lizenz bietet weitere Vorzüge der Datenbank. Daneben können sich Unternehmen mit ihrem Firmenprofil und Dienstleistungsangebot im Energie- und Umweltbereich in die Datenbank eintragen, um dort im Rahmen der UMFIS-Recherche für potenzielle Kunden, Kooperations- und Vertriebspartner präsent zu sein. Durch die englischsprachige UMFIS-Version sind die registrierten Unternehmen auch auf dem internationalen Markt aufzufinden. Die Standardeintragung in UMFIS ist kostenlos. Unternehmen, die jeweils am Anfang einer Ergebnisliste und mit eigenem Logo erscheinen möchten, können das kostenpflichtige „Top-Ranking“ nutzen.

antragen. Gefördert wird eine Initial- und/ oder Detailberatung zur Energieeinsparung.  Die Initialberatung zielt auf die Untersuchung der energetischen Schwachstellen im Unternehmen ab mit maximal zwei Beratungstagen. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars (= 800 Euro), höchstens 1.280 Euro.  Die Detailberatung umfasst eine vertiefende Energieanalyse zur Erarbeitung eines konkreten Maßnahmenplanes mit maximal zehn Beratungstagen. Der Fördersatz liegt bei bis zu 60 Prozent des maximal förderfähigen Tageshonorars (= 800 Euro), höchstens bei 4.800 Euro. Energieeffizienzberater sind aus der KfWBeraterbörse im Internet (http://beraterboerse.kfw.de) zu wählen. Förderfähig sind ausschließlich Beratungen an Standorten in Deutschland. Förderanträge finden Sie unter www.kfw-mittelstandsbank.de (rechts „Zugang zur Antragsplattform“ anklicken). Der ausgedruckte und unterzeichnete Antrag wird dann der IHK Karlsruhe als Regionalpartner postalisch zugesandt.

Informationen Telefon (07 21) 174-489 armin.hartlieb@karlsruhe.ihk.de

IHK-Veranstaltungen: Energie und Energieeffizienz Die IHK Karlsruhe bietet im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe die folgenden Veranstaltungen zum Themenbereich Energie/ Energieeffizienz an: I 28.9.2010 Energieeffizienzziele im Energiekonzept des Landes Baden-Württemberg – Chance und Herausforderungen für Unternehmen und Wege zur Zielerreichung I 4.10.2010 Betriebliche Energiekosten senken durch EnergieEffizienzNetzwerk I 15.11.2010 Nutzung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien im Unternehmen I 1.12.2010 Kosten senken durch Dampfdruckreduzierung und Wasser sparen

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 14529 und 12814

Informationen Telefon (0721) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

KfW Sonderfonds Energieeffizienz I Mitgliedsunternehmen können sich von der IHK als ihrem Regionalpartner über die KfW-Fördermöglichkeiten zur Energieeffizienzberatung beraten lassen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen einen Antrag auf KfW-Bezuschussung der Energieeffizienzberatung be-

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Handelsregister Hinweise zu den HR-Veröffentlichungen Die folgenden – teilweise gekürzten – Handelsregisterangaben stellen keine amtliche Bekanntgabe dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt die IHK Karlsruhe keine Haftung. Mit der Registereintragung besteht neben den Notar- und Gerichtskosten keine weitere Zahlungspflicht, da die vom Gericht veranlassten Pflichtveröffentlichungen vom Gericht unmittelbar in Rechnung gestellt werden. Wir empfehlen den Unternehmen dringend, jede Rechnung und jedes Angebot, das unter Hinweis auf die erfolgte Registereintragung eingeht, genau zu prüfen und in Zweifelsfällen bei der Kammer unter IHK-Telefon (07 21) 174-116 oder -185 bzw. IHKFax -136 nachzufragen. Der Abdruck in der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist kostenlos.

Neueintragungen Bruchsal-Bretten I HRB 709663: 05.07.2010 Malankara Verwaltungs Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Bruchsal, Obere Kelterstraße 2, 76646 Bruchsal. Das Halten und die Verwaltung der Komplementärbeteiligung an der Malankara UG & Co. KG sowie die Erbringung von Geschäftsführungsleistungen an dieselbe. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Klier, Kevin, Pfungstadt. I GnR 700018: 07.07.2010 Erneuerbare Energien Kürnbach eG, Kürnbach, Bollenäckerweg 13, 75057 Kürnbach. Gegenstand unter anderem: die Initiierung von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien auf lokaler Ebene. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeweils zwei Vorstandsmitglieder oder ein Vorstandsmitglied und ein Prokurist vertreten gemeinsam. Vorstand: Grahm, Wolfgang Martin, Kürnbach; Schilling, Harald, Kürnbach. I HRA 703042: 07.07.2010 CEL-Transporte e. K., Bruchsal, Durlacher Straße 56, 76646 Bruchsal. Transporte. Inhaber: Günes, Celal, Bruchsal. I HRB 709682: 07.07.2010 Hodic Gebäude & Montage Service GmbH, Graben-Neudorf, Kapellenstraße 11, 76676 Graben-Neudorf. Gegenstand: Arbeiten im und am Gebäude und Grundstück. Stammkapital: 25.200 EUR. Geschäftsführer: Hodic, Said, Graben-Neudorf. I HRB 709694: 08.07.2010 Rhein-Spree Software Engineering GmbH, LinkenheimHochstetten, Hochstetter Straße 25, 76351 Linkenheim-Hochstetten. Gegenstand unter anderem: die Herstellung und der Vertrieb von Software. Stammkapital: 30.000 EUR. Geschäftsführer: Heil, Andreas, LinkenheimHochstetten. I HRA 703051: 13.07.2010 PV-Anlage Gewerbering Hochstetten SeH GmbH & Co. KG, Linkenheim-Hochstetten, Lessingstraße 20, 76351 Linkenheim-Hochstetten. Der Betrieb der PV-Anlage auf dem Grundstück Gewerbering in 76351 Linkenheim-Hochstetten. Per-

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sönlich haftender Gesellschafter: SeH Solarstromerzeugung Hardt GmbH, LinkenheimHochstetten (Amtsgericht Mannheim HRB 705208). I HRB 709713: 13.07.2010 TWF Bausysteme GmbH, Waghäusel, Lessingstr. 23 a, 68753 Waghäusel. Gegenstand: Der Einbau von Bausystemen wie z. B. Gipskartonplatten, Dämmplatten, etc. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Armbruster, Nicole, geb. Herth, Graben-Neudorf; Heiler, Johannes, Brühl, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRA 703052: 14.07.2010 Helmut Hellriegel GmbH & Co. KG, Au in den Buchen 73, 76646 Bruchsal. Das Betreiben von Gaststätten, Beherbergungen, Hotel und Tagungsstätten. Persönlich haftender Gesellschafter: Hellriegel Verwaltungs-GmbH, Bruchsal (Mannheim HRB 708197. I HRB 709720: 14.07.2010 Rycom Media UG (haftungsbeschränkt), Graben-Neudorf, Durlacher Weg 1, 76676 Graben-Neudorf. Gegenstand: Die Online-Beratung im Bereich Multimedia. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Leber, Daniel, Graben-Neudorf. I HRB 709724: 14.07.2010 fairselect Verwaltungs Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Bruchsal, Kaiserstraße 22, 76646 Bruchsal. Gegenstand: Das Halten und die Verwaltung der Komplementärbeteiligung an der fairselect UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Stammkapital: 500 EUR. Geschäftsführer: Papadopoulos, Panagiotis, Bruchsal.

Karlsruhe I HRB 709650: 02.07.2010 Detools UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Karlsruher Str. 33, 76139 Karlsruhe. Gegenstand: Im- und Export von Maschinen, Maschinenteilen und Werkzeuge sowie die Unternehmensberatung. Stammkapital: 600 EUR. Geschäftsführer: Li, Dawei, Karlsruhe.

I HRB 709655: 02.07.2010 Rollicar Team Fahrdienste GmbH, Weingarten, Goethestr. 53, 76356 Weingarten. Gegenstand: Die Personenbeförderung. Stammkapital: 25.002 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Andrasko, Rene Heiko, Weingarten Baden; Scharmann, Jochen, Stutensee; Vockroth, Thomas Martin, Karlsruhe.

eines Radiosenders. Stammkapital: 200 EUR. Geschäftsführer: Postler, Ralf, Ettlingen.

I HRB 709659: 05.07.2010 KWK Energie GmbH, Karlsruhe, Wachhausstraße 3 c, 76227 Karlsruhe. Gegenstand: Planung, Montage und Betrieb von Energieanlagen aller Art, insbesondere Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie aus Blockheizkraftwerken. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Dittrich, Siegfried, Karlsruhe. Einzelprokura: Würtz, Andreas, Karlsruhe.

I HRB 709690: 08.07.2010 Wenz Energieservice GmbH, Pfinztal, Hauptstraße 47, 76327 Pfinztal. Gegenstand: Der Transport von Mineralölen und festen und flüssigen Brennstoffen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Wenz, Ingrid, geb. Ratajczak, Pfinztal.

I HRB 709665: 05.07.2010 Otantik Gebäudeservice GmbH, Karlsruhe, Waldstraße 63, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Dienstleistungen und Handelsgeschäfte unter anderem in folgenden Bereichen: – Gebäudemanagement – Gebäudereinigung – Handel mit Reinigungsmitteln. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Abdurrahman, Ilhan, Karlsruhe. I HRB 709670: 06.07.2010 Microwave Tecnology Europe GmbH, Karlsruhe, Im Husarenlager 1, 76187 Karlsruhe. Gegenstand: Die Produktion und der Vertrieb von Automaten und Industriemikrowellengeräten zur Erwärmung von Speisen und Lebensmitteln sowie die Fertigung von Speisen und Lebensmitteln. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Müller, Alexander, Karlsruhe. Einzelprokura: Alessi, Mario, Karlsruhe. I HRA 703041: 07.07.2010 Rhine Invest Participation GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Kriegsstr. 133, 76135 Karlsruhe. Das Halten und Verwalten von eigenem Vermögen, insbesondere von Immobilienvermögen, Geld- und Kapitalanlagen. Persönlich haftender Gesellschafter: Rhine Invest Management GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 709628). I HRB 709674: 07.07.2010 ÖGK Raschke Vertriebs GmbH, Karlsruhe, Zeppelinstr. 10, 76185 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Der Betrieb eines Großhandels mit ÖlheizungsGasheizungs- und Klimatechnikbauteilen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Raschke, Rudolf Fritz, Karlsruhe; Tedde, Michael, Malsch, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRB 709679: 07.07.2010 SINAY GmbH, Karlsruhe, Hohenzollernstraße 8, 76135 Karlsruhe. Gegenstand: – Softwareentwicklung – Dienstleistungen und Consulting im Bereich IT und Engineering – Betreiben aller Arten von Internet Seiten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: El Fakir, Brahim, Karlsruhe. I HRB 709683: 07.07.2010 Radio Ettlingen Verwaltung UG (haftungsbeschränkt), Ettlingen, Nobelstraße 9–13, 76275 Ettlingen. Gegenstand unter anderem: Das Betreiben

I HRA 703043: 08.07.2010 Sport & Gesundheitsstudio Killisfeld GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Ottostr. 1b, 76227 Karlsruhe. Betrieb eines Sport und Gesundheitsstudios in Karlsruhe-Killisfeld). Persönlich haftender Gesellschafter: PG Beteiligungs GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 709582).

I HRB 709691: 08.07.2010 GS marketing services UG (haftungsbeschränkt), Marxzell, Ettlinger Str. 27, 76359 Marxzell. Gegenstand unter anderem: Web-Design, e-Commerce Lösungen, Marketing und Vertrieb. Stammkapital: 1 EUR. Geschäftsführer: Siegwart, Gerd, Marxzell. I HRB 709700: 09.07.2010 Lokshop GmbH, Karlsruhe, Froschhöhle 9, 76229 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Betrieb eines Modelleisenbahn-Fachgeschäfts nebst Onlineshop mit Spielwaren und Geschenken. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bär, Roland, Karlsruhe. Einzelprokura: Bär, Elisabeth, geb. Pechlof, Karlsruhe. I HRB 709701: 09.07.2010 Onur GmbH, Karlsruhe, Auf der Breit 11, 76227 Karlsruhe. Gegenstand: Die Produktion und der Vertrieb von Dönerspießen im Inland und Ausland. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bangus, Hasan, Achern. I HRB 709703: 09.07.2010 Zeeb Wohnbau GmbH, Ettlingen, Durlacher Straße 33,76275 Ettlingen. Gegenstand: Entwicklung von Baukonzepten und -projekten sowie Erstellung, Verkauf, Bewirtschaftung und Verwaltung von Immobilien. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Zeeb, Christian, Ettlingen. I HRA 703047: 12.07.2010 ARBA Trockenbau GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Winterstr. 17, 76137 Karlsruhe. Die Gesellschaft betreibt Trockenbau und Bautenschutzarbeiten in sämtlichen Ausführungen. Persönlich haftender Gesellschafter: IMOBA Verwaltungs GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 702234). I HRB 709710: 13.07.2010 Hoepfner Solar 1 GmbH, Karlsruhe, Rintheimer Straße 33, 76131 Karlsruhe. Gegenstand: Die Grundstücksentwicklung, insbesondere für kommerzielle Nutzung der Photovoltaik, und der Betrieb solcher Anlagen auf eigene und fremde Rechnung. Stammkapital: 50.000 EUR. Geschäftsführer: Raupp, Hartmut, Karlsruhe. I HRB 709715: 13.07.2010 Baden TV GmbH, Karlsruhe, Rintheimer Straße 33, 76131 Karlsruhe. Gegenstand: Der Betrieb von Fernsehsendern und der dazu passenden Kommunikationseinrichtungen wie z. B. Websites. Stammkapital: 50.000 EUR. Geschäftsführer: Knappe, Günter, Eggenstein-Leopoldshafen. I HRB 709717: 13.07.2010 Babai Bau Kft. Niederlassung Zweigniederlassung der BABAI


Handelsregister BAU Épíöipari és Szolgáltató Korlátolt Felelösségü Társaság, Waldbronn, Neuer Weg 3a, 76337 Waldbronn. Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach dem Recht von Ungarn. Zweigniederlassung der BABAI BAU Épíöipari és Szolgáltató Korlátolt Felelösségü Társaság mit Sitz in Zalaegerszeg (Bezirksgericht Zala Nr. 20-09-067193). Kapital: 3.000.000 HUF; Gegenstand unter anderem: Bodenbelegung, Estrichbelegung, Fliesen-,Platten- und Mosaikbelegung, Geschäftsführer: Babai, Béláné, geb. Solnár Ëva Mária, Zalaegerszeg/Ungarn. Einzelprokura beschränkt auf die Zweigniederlassung: Ferenc, Sátor, Zalaegerszeg/Ungarn.

von Todtmoos (Freiburg i. Br. HRB 650217) nach Baden-Baden verlegt. Gegenstand: die Verwaltung und der Betrieb von Discotheken und Tanzlokalen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Dietmann, Thomas Horst Rudolf Friedrich, Todtmoos, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Heußler, Tilmann, Ottersweier, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

I HRB 709718: 13.07.2010 EnBW Omega Fünfundzwanzigste Verwaltungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. Gegenstand: Verwaltung des eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Meier, Martin, Karlsbad, einzelvertretungsberechtigt.

I HRB 709709: 12.07.2010 Schöck Balkonsysteme GmbH, Baden-Baden, Vimbucher Straße 2, 76534 Baden-Baden. Der Sitz ist von Andernach (Amtsgericht Koblenz HRB 14909) nach Baden-Baden verlegt. Bisher: Concordia Bauunternehmen GmbH; Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Systementwicklung, Planung, Vertrieb, Produktionskoordination und Montage von Fertigbalkonen sowie die Entwicklung und Herstellung von Systemkomponenten. Stammkapital: 3.800.000 DEM. Bestellt als Geschäftsführer: Wild, Nikolaus Peter, Friedrichsdorf. Nicht mehr Geschäftsführer: Gravemeier, Reiner, Andernach; Weiss, Werner, Achern. Gesamtprokura: Richter, Peter Horst, Bühlertal.

I HRB 709728: 14.07.2010 Boedger Media Solutions GmbH, Karlsruhe, Luisenstraße 111, 76137 Karlsruhe. Gegenstand: Der Betrieb, Erstellung einer oder mehrerer Homepage(s) zur Bereitstellung von Informationen für Vermögensanlagen sowie Erstellung von Finanzberichten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bödger, Daniel, Karlsruhe. I HRA 703056: 15.07.2010 Kassenbedarf24 e. K., Karlsruhe, Pfauenstraße 29a, 76199 Karlsruhe. Vertrieb und Dienstleistungen von PC-Kassen und Software, Registrierkassen, Waagen, Geldaufbewahrung und Zählung, Bonrollen und Zubehör, Etikettieren und Eintritt, Bargeldlose-Zahlung, Service-Zubehör. Inhaber: Elouattassi, Hatim, Karlsruhe.

Baden-Baden I HRB 709649: 02.07.2010 RKJ-Verwaltungs-GmbH, Baden-Baden, Mozartstraße 6, 76530 Baden-Baden. Der Sitz ist von EfringenKirchen (Amtsgericht Freiburg i. Br. HRB 703841) nach Baden-Baden verlegt. Gegenstand: Die Übernahme von Geschäftsleitungsfunktionen einschließlich der Übernahme der Funktion als Vollhafterin (Komplementärgesellschaft) bei Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Rienth, Mirjam, geb. Steinmüller, Bühl. I HRA 703037: 05.07.2010 Jobtour GmbH & Co. KG, Jobtour GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Mozartstr. 6, 76530 Baden-Baden. Geschäftsanschrift: Mozartstr. 6, 76530 Baden-Baden. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: RKJVerwaltungs-GmbH, Efringen-Kirchen (Amtsgericht Mannheim HRB 709649), mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Sitz ist von Efringen-Kirchen (Amtsgericht Freiburg i. Br. HRA 701519) nach Baden-Baden verlegt. I HRB 709688: 08.07.2010 TD-DISCOTHEKEN-BETRIEBE GmbH, Baden-Baden, Gewerbepark Cité 7, 76532 Baden-Baden. Der Sitz ist

I HRB 709716: 13.07.2010 MIA Management of International Affairs GmbH, BadenBaden, Lichtentalerstraße 13, 76530 BadenBaden. Gegenstand unter anderem: Erwerb, die Veräußerung und die Verwaltung von Grundstücken, Vorbereitung und/oder Durchführung von Bauvorhaben der Betrieb von Hotels und Restaurants. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Enke, Kristina, Kleinmachnow; Medvedyev, Vyacheslav, Kiew/Ukraine, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Rastatt-Bühl I HRB 709654: 02.07.2010 Ohlebusch gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rastatt, Prinz-Eugen-Str. 3, 76437 Rastatt. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 25494) nach Rastatt verlegt. Gegenstand unter anderem: die personelle Ausstattung zum Betrieb der Heinz von Förster Grund- und Hauptschulen für Erziehungshilfe sowie die sozialtherapeutische Betreuung junger Menschen und Familien. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Ohlebusch, Rainer Bernd, Renchen. I HRA 703039: 06.07.2010 Reifenservice Bertsch, Inhaber Dieter Bertsch e. K., Rastatt, Eschenstr. 31, 76437 Rastatt. Der Handel mit Reifen und Kraftfahrzeugzubehör sowie Montage von Reifen und Rädern. Inhaber: Bertsch, Dieter Eugen, Pforzheim. I HRB 709666: 06.07.2010 Vinobel Kastel UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Rauentaler Str. 22/1, 76437 Rastatt. Gegenstand unter anderem: Der Handel mit Getränken, Lebens-

Bekanntmachung Öffentliche Vollversammlung Die nächste Vollversammlung der IHK Karlsruhe mit einer für IHK-Mitglieder öffentlichen Tagesordnung findet am 8. Dezember 2010 in Karlsruhe statt. Nach der Geschäftsordnung ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens 1. Dezember 2010 erforderlich. Ab dem 24. November 2010 können Tagesordnung und Anmeldeformulare angefordert werden unter Telefon (07 21) 174-260, Fax -257 oder unter edda-regina.koebbing@karlsruhe.ihk.de. mitteln und Textilien. Stammkapital: 2.000 EUR. Geschäftsführer: Ripplinger, Andreas, Rheinstetten. I HRB 709668: 06.07.2010 Blumeninsel GmbH, Rastatt, Schlosserstraße 18, 76437 Rastatt. Gegenstand: der Verkauf von Blumen und Pflanzen sowie fertigen dekorativen Erzeugnissen sowie Im- und Export. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Starodubceva, Elena, Rastatt. I HRB 709693: 08.07.2010 Kristall Lebensmittel GmbH, Rastatt, Schlosserstr. 18, 76437 Rastatt. Gegenstand: Verkauf von Lebensmitteln und gemischten Waren als Einzelhandel sowie Im- und Export. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bauer, Alla, Rastatt. I HRB 709702: 09.07.2010 POLYTEC Industrielackierungen Verwaltungs GmbH, Rastatt, Lochfeldstr. 20-24, 76437 Rastatt. Gegenstand: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen sowie Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kollros, Alfred, St. Valentin/Österreich. I HRB 709712: 13.07.2010 Hasenauer Zahnmedizinische Praxis Errichtungs- und Betriebs UG (haftungsbeschränkt), Bietigheim, Wilhelmstr. 27, 76467 Bietigheim. Gegenstand: Die Errichtung und der Betrieb von Krankenanstalten und zahnärztlichen Praxen, insbesondere in Österreich. Stammkapital: 1.500 EUR. Geschäftsführer: Hasenauer, Susanne, Wien/ Österreich.

Veränderungen Bruchsal-Bretten I HRB 232468: 29.06.2010 Best Response GmbH, Bruchsal, Stegwiesenstr. 6, 76646 Bruchsal. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Erstellung und Vermarktung von Druck- und Verlagserzeugnissen sowie die Durchführung von Dialogmarketing-Kampagnen. I HRB 240855: 29.06.2010 TCG HerrmannPräzisionsdruckguß GmbH, Bretten, Langenmorgen 6, 75015 Bretten. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Manz, Volker, Kraichtal.

I HRA 240339: 30.06.2010 Sauter Elektrotechnik GmbH & Co KG., Bretten, Weißhofer Straße 100, 75015 Bretten. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Sauter, Sara, Bretten. I HRB 232168: 30.06.2010 FBS Finish Oberflächenvorbereitung GmbH, Bruchsal, Otto-Lilienthal-Weg 2, 76646 Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Trlin, Ivica, Karlsdorf-Neuthard. I HRB 706933: 30.06.2010 PHW 12. Beteiligungs GmbH, Waghäusel, Stefanstraße 27, 68753 Waghäusel. Firma geändert; nun: ACURA Sigel Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt; nun: Bad Schönborn. Neue Geschäftsanschrift: Badstraße 26, 76669 Bad Schönborn. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Geschäftsführung und Vertretung der ACURA Sigel Klinik GmbH & Co. KG Sitz in Bad Schönborn als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Die Erbringung von Gesundheitsleistungen. Bestellt als Geschäftsführer: Haas-Sigel, Simone, Bruchsal; Dr. Metzler, Bernd, Friedrichsdorf; Willebrand, Elmar, Friedrichsdorf, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Hans, Peter, Waghäusel. I HRA 231413: 01.07.2010 Juppe KG, Ubstadt-Weiher, Spitzenäcker 24, 76698 Ubstadt-Weiher. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Juppe, Renate Sylvia, geb. Hecker, Ubstadt-Weiher. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Juppe, Peter Albert, Ubstadt-Weiher. I HRB 109733: 01.07.2010 hgtech GmbH, Linkenheim-Hochstetten, Gröditzweg 5, 76351 Linkenheim-Hochstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Gröditzweg 5, 76351 Linkenheim-Hochstetten. I HRA 231215: 02.07.2010 Foto-Häring Ludwig Häring Inhaber Sonja Schweikert, Bruchsal, Zollhallenstr. 1, 76646 Bruchsal. Firma geändert; nun: Foto-Häring – Inhaber Wolfgang Schweikert e. K. Neuer Inhaber: Schweikert, Wolfgang, Bruchsal. Ausgeschieden als Inhaber: Schweikert, Sonja, geb. Häring, Bruchsal. Das Handelsgeschäft ist mit dem Recht zur Fortführung der Firma übergegangen auf Schweikert, Wolfgang, Bruchsal. Prokura erloschen: Schweikert, Wolfgang, Bruchsal. I HRB 232381: 02.07.2010 FSB FernwärmeService in Baden GmbH, Bruchsal, Wendeli-

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Handelsregister nusstr. 4, 76646 Bruchsal. Bestellt als Liquidator: Devantier Stephan, Susanne, Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Devantier Stephan, Susanne, Bruchsal. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Zahlen und Daten Industriestatistik Juni 2010 Kreise des Kammerbezirks

Kammer-

Baden-

Karlsruhe Baden-Baden Karlsruhe Rastatt

bezirk

Württem-

Stadt

Karlsruhe

berg

Betriebe

Stadt

Land

59

* Beschäftigte

89

341

4.131

- 4,8

- 5,3

- 1,7

- 5,3

- 3,4

- 6,3

3.770

33.125

32.472

86.913

1.018.403

- 1,9

- 7,3

- 4,7

- 3,4

- 3,8

- 3,1

734.332

61.587

679.865

944.252

2.420.036

22.639.811

+ 5,5

+ 28,3

+ 27,5

+ 15,3

+ 15,4

+ 21,6

* Auslandsumsatz

174

17.546

* Umsatz in TEUR

19

Land

175.535

27.430

331.127

502.879

1.036.971

11.890.604

in TEUR *

+ 6,1

+ 52,8

+ 39,9

+ 42,7

+ 34,2

+ 29,7

Exportquote

23,9

44,5

48,7

53,3

42,8

52,5

(im Vorjahr)

23,8

37,4

44,4

43,0

36,9

49,2

2.326

504

4.279

4.113

11.222

129.474

Arbeitsstunden in TS * Bruttolohn- u. -ge-

+ 9,3

- 1,2

+ 6,7

+ 14,7

+ 9,7

+ 9,3

75.832

11.956

146.404

137.417

371.609

4.386.707

+ 3,9

- 6,1

+ 10,3

+ 21,3

+ 12,0

+ 6,5

haltssumme in TEUR *

Hinweis: Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)

Arbeitsmarkt Juli 2010 Arbeitsmarktdaten

Arbeitsagentur

Arbeitsagentur

Baden-

Karlsruhe

Rastatt

Württemberg

18.009

7.061

265.887

- 8,0

- 5,4

- 9,3

Arbeitslose Veränderung * Gemeldete Stellen

2.908

1.510

55.660

Veränderung *

+ 34,7

+ 41,4

+ 32,7

Arbeitslosenquote

4,8

4,7

4,7

Arbeitslosenquote

5,2

4,9

5,2

im Vorjahresmonat * Prozentuale Veränderung gegenüber Vorjahresmonat

Verbraucherpreisindex Juli 2010 Deutschland Basisjahr

I HRB 106125: 05.07.2010 Günther GmbH, Linkenheim-Hochstetten, Friedrichstr. 54, 76351 Linkenheim-Hochstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Sauer, Hans-Joachim Michael, Linkenheim-Hochstetten. Bestellt als Geschäftsführer: Sauer, Andrea Ute, geb. Günther, Linkenheim-Hochstetten, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRB 232584: 05.07.2010 Weingut Heitlinger GmbH, Östringen, Am Mühlberg 3, 76684 Östringen. Das Stammkapital ist um 675.000 Euro auf 1.200.000 Euro erhöht. I HRB 232593: 05.07.2010 Held & Bühler Steuerberatungsgesellschaft mbH, Held & Bühler Steuerberatungsgesellschaft mbH, Bruchsal, Werner-von-Siemens-Str. 47a, 76646 Bruchsal. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 13 Abs. 1 (Beschlussfassung) beschlossen. I HRB 707518: 05.07.2010 HAKU UG (haftungsbeschränkt), Oberhausen-Rheinhausen, Lanzstr. 6, 68794 Oberhausen-Rheinhausen. Sitz verlegt; nun: Kraichtal. Neue Geschäftsanschrift: Burgstraße 55, 76703 Kraichtal. Bestellt als Geschäftsführer: Hanisch, Günther, Kraichtal, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Kuderer, Ursula, geb. Weidinger, Oberhausen- Rheinhausen. I HRB 708652: 05.07.2010 Treasury Intelligence Solutions GmbH, Bad Schönborn, MaxReger-Ring 34, 76669 Bad Schönborn. Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Die Geschäftsführer sind kraft Gesellschaftsvertrages ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren ab dieser Eintragung das Stammkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu 3.758 EUR durch Ausgabe neuer Geschäftsanteile gegen Bareinlage zu erhöhen. I HRB 230107: 06.07.2010 ARGO-HYTOS GmbH, Kraichtal, Industriestr. 9, 76703 Kraichtal. Bestellt als Geschäftsführer: Fischer, Marcus, Wiesloch. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Mann, Wolfgang, Diplom-Ingenieur, Östringen. Prokura erloschen: Fischer, Marcus, Wiesloch. I HRB 250437: 06.07.2010 Hillesheim Innovation und Technologie GmbH, Waghäusel, Am Haltepunkt 12, 68753 Waghäusel. Bestellt als Geschäftsführer: Hillesheim, Gloria Laura, Waghäusel, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRB 231301: 07.07.2010 CLIPS Trennwände GmbH, Bruchsal, Stegwiesenstr. 5, 76646 Bruchsal. Bestellt als Geschäftsführer: Oudot, Pierre Marie, Anthon/Frankreich. Nicht mehr Geschäftsführer: Desrosiers, Jean-Louis, Paris/ Frankreich; Mercier, Francois Paul Joseph, Le Thor/Frankreich.

2005 = 100

2005 = 100

Verbraucherpreisindex

108,4

108,6

Prozentuale Veränderung gegenüber Vorjahresmonat

+ 1,2

+ 1,3

I HRB 232686: 07.07.2010 Innoverre Beteiligungs-GmbH, Karlsdorf-Neuthard, Carl- BenzStraße 6, 76694 Forst. Sitz verlegt; nun: Forst.

0,12 %

I HRB 230763: 08.07.2010 Lußhardt Transportbeton Verwaltungs-GmbH, Karlsdorf-

Basiszinssatz Deutschland (seit 1.1.2010)

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Baden-Württemberg

I HRB 232411: 02.07.2010 MacDermid Canning GmbH, Forst, Hambrücker Str. 80, 76694 Forst. Bestellt als Geschäftsführer: Dyllus, Thomas, Pohlheim, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schweikert-Heiler, Pia, geb. Schweikert, Waghäusel.

IHK Wirtschaft 9/2010

Neuthard, Moltkestr. 9, 76689 Karlsdorf-Neuthard. Das Stammkapital ist auf 26.000 EUR erhöht.

Karlsruhe I HRB 110086: 29.06.2010 Weiß Holzmaschinen GmbH, Walzbachtal, Im Grund 13, 75045 Walzbachtal. Bestellt als Geschäftsführer: Arny, Markus, Engelsbrand, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Merwarth, Siegbert, Kraichtal. I HRB 709389: 29.06.2010 MONTECH Baumontage GmbH, Karlsruhe, Ebertstraße 16 a, 76137 Karlsruhe. Firma geändert; nun: MONTECH Metallrecycling GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Rückgewinnung, der Handel, die Be- und Verarbeitung von Metallen. I HRA 104378: 30.06.2010 Lokshop eK, Karlsruhe, Froschhöhle 9, 76229 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Lokshop Bär e. K. I HRA 104546: 30.06.2010 Hoepfner Bräu Friedrich Hoepfner Verwaltungsgesellschaft mbH & Co.KG, Haid-und-Neu-Str. 18, 76131 Karlsruhe. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen jeweilige Geschäftsführer sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. I HRA 701190: 30.06.2010 i3 Community GmbH & Co. KG, Karlsruhe, (Ludwig-MarumStr. 38, 76185 Karlsruhe). Personenbezogene Daten (Firma, Sitz, Registerstelle) geändert bei RTM Ressourcen-Technologie & Management GmbH, nun: Persönlich haftender Gesellschafter: Com-Store Service GmbH, Karlsbad (Amtsgericht Mannheim HRB 704327). Eingetreten als Liquidator: Com-Store Service GmbH, Karlsbad (Amtsgericht Mannheim HRB 704327). Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 703183: 30.06.2010 Netviewer AG, Karlsruhe, Erzberger Str. 117, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft hat am 29.06.2010 den Verschmelzungsvertrag vom 28.06.2010 zwischen Netviewer Austria GmbH, Wien/Österreich (Handelsgericht Wien/Österreich, Firmenbuch FN 297002v) und der hiesigen Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) zum Handelsregister eingereicht. I HRB 102353: 01.07.2010 Thermo Electron Pension Trust GmbH, Karlsruhe, Dieselstr. 4, 76227 Karlsruhe. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Mitarbeitern der Firma Thermo Electron (Karlsruhe) GmbH, Thermo Electron GmbH & Co. KG, Thermo Fisher Scientific Germany BV & Co. KG, Microm International GmbH, Thermo Electron lT Services GmbH, B.R.A.H.M.S GmbH und B.R.A.H.M.S Aktiengesellschaft oder deren Angehörigen, sowie ehemaligen Mitarbeitern oder ihren Angehörigen im Alter, bei Invalidität und in Fällen der Not nach Maßgabe dieses Gesellschaftsvertrages eine einmalige oder laufende, freiwillige Unterstützung zu gewähren. I HRB 108631: 01.07.2010 Prof. Müller + Dr. Günter Ingenieurgesellschaft Bauwerke GmbH, Karlsruhe, Stephanienstraße 102, 76133 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Stephanienstraße 102, 76133 Karlsruhe. I HRB 108717: 01.07.2010 Planungsbüro Lothka GmbH, Karlsruhe, Benzstraße 3, 76185 Karlsruhe. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma), 8 (Verfügung über Geschäftsanteile), 12 (Wettbewerbsverbot) und 14 (Bekanntmachungen, jetzt Geschäftsführervergütung) nach Maßgabe des eingereichten Protokolls beschlossen. Firma geändert; nun: fc.igenieure GmbH.


Handelsregister I HRB 109007: 01.07.2010 Lutz & Grub Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Edgar-von-Gierke-Straße 3, 76135 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Edgar-von-Gierke-Straße 3, 76135 Karlsruhe.

stellt und um 435,41 EUR auf 26.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Günter Doll GmbH Malerfachbetrieb. Nicht mehr Geschäftsführer: Hock, Thomas, Maler- und Lackierermeister, Karlsruhe.

I HRB 109343: 01.07.2010 innoveas AG, Karlsruhe, Karlstr. 45b, 76133 Karlsruhe. Die Hauptversammlung vom hat die Änderung der Satzung in § 4 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals) beschlossen. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 12.05.2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 12.05.2015 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu 20.000 EUR gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. (Genehmigtes Kapital).

I HRB 108475: 02.07.2010 SRH Fachschulen gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Griesbachstr. 12, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Schimmer, Andreas, Mannheim, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bsirske, Hans-Jürgen, Sandhausen.

I HRB 109951: 01.07.2010 Schlütersche Marketing Services Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, Erbprinzenstr. 27, 76133 Karlsruhe. Prokura erloschen: Klose, Christian, Hannover.

I HRB 108855: 02.07.2010 Ingenieurteam Trenkle GmbH, Karlsruhe, Daimlerstr. 37, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Schwall, Martin Tobias, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt.

I HRB 362258: 02.07.2010 walter services GmbH, Ettlingen, Pforzheimer Straße 128, 76275 Ettlingen. Das Stammkapital ist durch Beschluss um 450.000 EUR auf 500.000 EUR aus Gesellschaftsmitteln erhöht. I HRB 700392: 02.07.2010 Reptika GmbH, Karlsruhe, Kriegsstr. 214, 76135 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Beuz, Thomas, Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Nagel, Frank, Stutensee. I HRB 703657: 02.07.2010 Geofabrik GmbH, Karlsruhe, Scheffelstraße 17 a, 76135 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Topf, Jochen Florian Julian, Karlsruhe. I HRB 709349: 02.07.2010 Gaminion GmbH, Karlsruhe, Albert-Nestler-Str. 8, 76133 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Gamplifier GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift: Haid-undNeu-Straße 7, 76133 Karlsruhe.

I HRB 703183: 02.07.2010 Netviewer AG, Karlsruhe, Erzberger Str. 117, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft hat den Entwurf des Verschmelzungsvertrages zwischen VRC-Visual Realtime Communication AB, Stockholm/ Schweden (Amtsgericht Handelsregister (Bolagsverket) Stockholm/ Schweden org.nummer 556744-7155) und der hiesigen Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) zum Handelsregister eingereicht. I HRB 703183: 02.07.2010 Netviewer AG, Karlsruhe, Erzberger Str. 117, 76133 Karlsruhe. Die Gesellschaft hat den Entwurf des Verschmelzungsvertrages zwischen Netviewer B. V., Amsterdam/Niederlande (Handelslregister Amsterdam (Kamer van de Koophandel) Nr. 34265031) und der hiesigen Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) zum Handelsregister eingereicht. I HRB 703183: 02.07.2010 Netviewer AG, Karlsruhe, Erzberger Str. 117, 76133 Karlsruhe.

I HRB 110479: 01.07.2010 Vollack VIB Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, Am Heegwald 26, 76227 Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Baumbach, Dirk, Zaberfeld. I HRB 110570: 01.07.2010 clearec GmbH, Weingarten Baden, Dresdner Ring 9, 76356 Weingarten Baden. Bestellt als Liquidator: Lundqvist, Adam, Weingarten Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Lundqvist, Adam, Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 202436: 01.07.2010 dhmp Verwaltungs-GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe, Zur Gießerei 16, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Dieter K., Karlsruhe. I HRB 362225: 01.07.2010 Prodacta Aktiengesellschaft, Ettlingen, (Pforzheimer Straße 162, 76275 Ettlingen). Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, 1 IN 389/01) aufgelöst. I HRB 707142: 01.07.2010 Saturn ElectroHandelsgesellschaft mbH Karlsruhe-Durlach, Karlsruhe, Durlacher Allee 111, 76137 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Wiening, Arno, Meckesheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Stiefel, Michael, Stuttgart. I HRB 702495: 01.07.2010 FHE3 GmbH, Karlsruhe, Scheffelstr. 17 A, 76135 Karlsruhe. Das Stammkapital ist um 1.000 EUR auf 26.000 EUR erhöht. I HRB 704031: 01.07.2010 EBM Wärme GmbH, Karlsruhe, (Haid-und Neu-Str. 7, 76131 Karlsruhe). Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 27.05.2010 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung Energieversorgung Bleichäcker (EBW) GmbH, Lörrach (Amtsgericht Freiburg i. Breisgau HRB 413096) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). I HRB 101439: 02.07.2010 Thermo Electron (Karlsruhe) GmbH, Karlsruhe, Dieselstraße 4, 76227 Karlsruhe. Einzelprokura: Schwarzer, Thomas, Freiburg im Breisgau. I HRB 105102: 02.07.2010 Helal ET Fleischhandel GmbH, Ettlingen, Englerstraße 2, 76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Uzunlar, Ekrem, Karlsruhe. I HRB 105324: 02.07.2010 Druckerei Maisch GmbH, Karlsruhe, August-Kutterer-Str. 16, 76189 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer, sondern bestellt als Liquidator: Maisch, KarlHeinz, Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 107917: 02.07.2010 Hock & Doll GmbH Malerfachbetrieb, Pfinztal, Pfinzstr. 30, 76327 Pfinztal. Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist auf Euro umge-

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Handelsregister Die Gesellschaft hat den Entwurf des Verschmelzungsvertrages zwischen Netviewer UK Limited, Surrey/Großbritannien (Companies House, Cardiff/Großbritannien Compnay Nr. 05774539) und der hiesigen Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) zum Handelsregister eingereicht. I HRB 709628: 02.07.2010 Rhine Invest Management GmbH, Karlsruhe, Kriegsstr. 133, 76135 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Laukien-Kleiner, Isolde, geb. Mahler, BadenBaden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRB 106074: 05.07.2010 IFM Medienanalysen GmbH, Karlsruhe, Ohiostraße 8, 76149 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Abel, Heinz, Journalist, Baden-Baden; Kaiser, Oliver, Dokumentationsjournalist, Baden-Baden. I HRB 109761: 05.07.2010 target GmbH Consulting, Karlsruhe, (Wendtstraße 13 A, 76185 Karlsruhe). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Karlsruhe vom 26.04.2010 (G2 IN 1136/07) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. I HRB 110732: 05.07.2010 KLAUSKO GmbH, Karlsruhe, Nordbeckenstr. 18a, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Koller, Klaus Andreas, Malsch, Nicht mehr Geschäftsführer: Koller, Klaus, Malsch. Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 110861: 05.07.2010 Rolf Müller Verwaltungsgesellschaft mbH, Eggenstein-Leopoldshafen, Industriestraße 1 A, 76344 Eggenstein-Le-

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opoldshafen. Neue Geschäftsanschrift: Industriestraße 1 A, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. I HRB 111010: 05.07.2010 ABAS Projektierung GmbH für EDV und Betriebsorganisation, Karlsruhe, Kleinsteinbacher Str. 77, 76228 Karlsruhe. Allgemeine Vertretungsregelung von Amts wegen berichtigt in: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer: André, Reinhard, Berg; Baier, Michael, Gernsbach. I HRB 360222: 05.07.2010 Fischer UhrenOptik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Malsch, Hauptstr. 31, 76316 Malsch. Bestellt als Geschäftsführer: Goldammer, Karen, geb. Fischer, Bisingen, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Fischer, Rotraut, geb. Schifferer, Optikermeisterin, Malsch; Fischer, Norbert, Uhrmachermeister, Malsch. I HRB 701636: 05.07.2010 KARY Multimedia AG, Karlsruhe, (Erbprinzenstr. 4, 76133 Karlsruhe). Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G2 IN 364/10 (3)) aufgelöst. I HRB 702400: 05.07.2010 IFM Media Intelligence GmbH, Karlsruhe, Ohiostr. 8, 76149 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Graßy, Oliver, Bietigheim-Bissingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Abel, Heinz, Karlsruhe. I GnR 100028: 06.07.2010 Spar- und Kreditbank Rheinstetten eG, Rheinstetten, (Badener Str. 3, 76287 Rheinstetten). Prokura erloschen: Hammer, Ulrich, Karlsruhe.

I HRB 106827: 06.07.2010 ABAS Projektierung Holding GmbH, Karlsruhe, Kleinsteinbacher Str. 77, 76228 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Baier, Michael, Gernsbach, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Klemm, Wolfgang Albert, Kaufmann, Weinheim. I HRB 107365: 06.07.2010 Strateg Factoring GmbH, Karlsruhe, Herrenstr. 9, 76133 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Strateg Management GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Geschäftsführung für andere Unternehmen, der Erwerb, die Verwaltung von Beteiligungen an gewerblichen Unternehmen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 255.650 EUR erhöht. Bestellt als Geschäftsführer: Helfert, Johannes, Dahn, einzelvertretungsberechtigt. I HRB 108535: 06.07.2010 AP Automation + Productivity AG, Karlsruhe, Schoemperlenstr. 12 B, 76185 Karlsruhe. Firma geändert; nun: Asseco Germany AG. Neue Geschäftsanschrift: Amalienbadstraße 41, Bau 54, 76227 Karlsruhe. Firma der Zweigniederlassung Erkrath geändert und Anschrift von Amts wegen eingetragen; nun: Zweigniederlassung unter gleicher Firma mit Zusatz: Asseco Germany AG Erkrath, 40699 Erkrath, Geschäftsanschrift: Max-PlanckStr. 15b, 40699 Erkrath. Firma der Zweigniederlassung Kleinmachnow geändert und Anschrift von Amts wegen eingetragen; nun: Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 14532 Kleinmachnow, Geschäftsanschrift: Albert-EinsteinRing 1, 14532 Kleinmachnow. Vertretungsbefugnis geändert bei Vorstand: Haller, Markus, Enns/Österreich. Bestellt als Vorstandsvorsitzender: Uhl, Herbert, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Vorstand: Nawratil, Holger, Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied: Kleinken, Dirk, Rheinau; Nawratil, Holger, Ettlingen; Schrapel, Simone, Bensheim. Prokura erloschen: Pölka, Reimund, Issum; Rieg, Frank, Karlsruhe. I HRB 110731: 06.07.2010 Printec Vertriebsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Käppelestr. 10, 76131 Karlsruhe. Einzelprokura: Engelhardt, Georg A., Karlsruhe. I HRB 701088: 06.07.2010 FL Digital GmbH, Karlsruhe, Maybachstr. 10, 76227 Karlsruhe. Durch Beschluss des Amtsgerichts Karlsruhe vom 01.07.2010 (IN 617/10) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, IN 617/10) aufgelöst. I HRB 705787: 06.07.2010 PPP Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe, Stabelstr. 2, 76133 Karlsruhe. Firma geändert; nun: PFLUGER Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft. I HRB 707285: 06.07.2010 Gruler & Haag Sport Management Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Thujaweg 1, 76149 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Gruler, Heinz, Tuttlingen. I HRB 709473: 06.07.2010 Haug Immobilienservice GmbH, Walzbachtal, Schlossstraße 2, 75045 Walzbachtal. Bestellt als Geschäftsführer: Haug, Kerstin, geb. Misch, Walzbachtal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Ge-


I HRA 104547: 07.07.2010 Kottenhoff & Consultants Personalberatung OHG, Karlsruhe, Rüppurrer Straße 4, 76137 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Karlstraße 87, 76137 Karlsruhe.

I HRB 362743: 07.07.2010 SBH Gesellschaft für rechnergestützte Branchenlösungen und Zahlungssysteme mbH, Ettlingen, Am Hardtwald 9, 76275 Ettlingen. Gegenstand geändert; nun: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von rechnergestützten Branchenlösungen und Zahlungssystemen.

I HRA 360606: 07.07.2010 Schneiderfilz Schneider GmbH & Co. KG, Schneiderfilz Schneider GmbH & Co. KG, Ettlingen, Lorenzstraße 2, 76275 Ettlingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Lorenzstraße 2, 76275 Ettlingen.

I HRB 362790: 07.07.2010 Bardusch Verwaltungsgesellschaft mbH, Ettlingen, Pforzheimer Str. 48, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Beisert, Karsten, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Krahnert, Mathias, Karlsruhe.

I HRB 106416: 07.07.2010 Buri DentalTechnik GmbH, Karlsruhe, Kalmitweg 1, 76187 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Buri, Martin, Zahntechnikermeister, Karlsruhe.

I HRB 701401: 07.07.2010 Inter-s-Optik GmbH, Karlsruhe, (Kaiserstr. 245, 76133 Karlsruhe). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Karlsruhe vom 05.05.2010 (G1 IN 293/10) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst.

schäftsführer: Haug, Erwin, Walzbachtal. Einzelprokura: Haug, Erwin, Walzbachtal.

I HRB 108026: 07.07.2010 Herre BauProjekt GmbH, Karlsruhe, Im Neubruch 3, 76228 Karlsruhe. Firma geändert; nun: A.R.G.E. BauProjekt GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Entwicklung von Bauprojekten im Wohn- und Gewerbebau. I HRB 108203: 07.07.2010 Bautrans Gebäude- und Flächen-Recycling GmbH, Karlsruhe, An der Roßweid 16, 76229 Karlsruhe. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G1 IN 482/10) aufgelöst. I HRB 360795: 07.07.2010 BI Bardusch Holding GmbH, Ettlingen, Pforzheimer Str. 48, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Beisert, Karsten, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Krahnert, Matthias, Karlsruhe. I HRB 360878: 07.07.2010 Depenau-Reisen GmbH, Karlsbad, (Im Weidenhof 18, 76307 Karlsbad). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und um 35,41 EUR auf 25.600 EUR erhöht. I HRB 360878: 07.07.2010 Depenau-Reisen GmbH, Karlsbad, Im Weidenhof 18, 76307 Karlsbad. Geschäftsanschrift: Im Weidenhof 18, 76307 Karlsbad. Bestellt als Geschäftsführer: Brückmann, Franz Alois, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Depenau, Friedrich, Kaufmann, Karlsbad. I HRB 361538: 07.07.2010 Sportarms Waffenhandel GmbH, Waldbronn, Ostendstraße 1, 76337 Waldbronn. Neue Geschäftsanschrift: Ostendstraße 1, 76337 Waldbronn. I HRB 361947: 07.07.2010 Kühnberger Versicherungsmakler Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ettlingen, Am Erlengraben 3, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Hofheinz, Frank, Karlsruhe; Pfundt, Christiane Romy, Rittershoffen/Frankreich. I HRB 362341: 07.07.2010 R.I. Vermögensbetreuung AG, Ettlingen, Goethestr. 15, 76275 Ettlingen. Das Grundkapital ist um 1.837,50 EUR auf 134.400 EUR aus Gesellschaftsmitteln erhöht. Die Hauptversammlung hat die Änderung der Satzung in § 4 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 6 (Grundkapital) und § 11 Abs. 1 (Vergütung) beschlossen. Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29.06.2005, das Grundkapital der Gesellschaft um 6.312,50 EUR (Restbetrag aufgrund bisheriger Ausnutzung) zu erhöhen, ist aufgehoben. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16.06.2010 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15.06.2015 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu 15.600 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen (Genehmigtes Kapital 2010).

I HRB 701837: 07.07.2010 Stirling Sun Power International SSPI GmbH, Karlsruhe, An der Raumfabrik 31 b, 76227 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Schiel, Wolfgang Johannes Christian, Stuttgart. I HRB 702297: 07.07.2010 PII Pipetronix GmbH, Stutensee, Lorenzstr. 10, 76297 Stutensee. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Käshammer, Karlheinz Werner, BadenBaden. Prokura erloschen: Wood, Natalie Jane, Karlsruhe. I HRB 703907: 07.07.2010 Tectronic Germany GmbH, Ettlingen, Goethestraße 15, 76275 Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Neue Bruchstraße 2 a, 76275 Ettlingen. I HRB 703913: 07.07.2010 Upgrade Hotelversicherungsmakler GmbH, Ettlingen, Am Erlengraben 3, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Hofheinz, Frank, Karlsruhe; Pfundt, Christiane Romy, Rittershoffen/Frankreich. I HRB 704768: 07.07.2010 GKM Select AG, Stutensee, Am Hasenbiel 33, 76297 Stutensee. Firma geändert; nun: GVM Select Vermögensmanagement AG. I HRB 705014: 07.07.2010 EnBW Baltic 1 Verwaltungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kronenstraße 26, 70173 Stuttgart. I HRB 705524: 07.07.2010 MEHRWERK AG, Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 7., 76131 Karlsruhe. Nicht mehr Vorstandsvorsitzender: Grahnert, Wolfgang, Bad Schönborn. I HRB 709642: 07.07.2010 Kühnberger Vorsorgemanagement GmbH, Ettlingen, Am Erlengraben 3, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Hofheinz, Frank, Karlsruhe; Pfundt, Christiane Romy, Rittershoffen/Frankreich. I HRA 361228: 08.07.2010 Techno-Consult Vogt Ladenbau GmbH & Co. KG, Malsch, Murgtalstraße 8, 76316 Malsch. Firma geändert; nun: Vogt Ladenbau GmbH & Co. KG. Einzelprokura: Balzer, Ralf, Malsch. I HRA 361240: 08.07.2010 Feldmann Consulting® GmbH & Co. Vermittlungs KG, Ettlingen, Wilhelmstr. 1, 76275 Ettlingen. Personenbezogene Daten geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: FELDMANN CONSULTING Verwaltungs GmbH, Ettlingen (Amtsgericht Mannheim HRB 362990).

I HRB 107906: 08.07.2010 metrix – Internet Design GmbH, Karlsruhe, Augartenstr. 1, 76137 Karlsruhe. Änderung der Änderung der Geschäftsanschrift: Zur Giesserei 4, 76227 Karlsruhe. I HRB 109509: 08.07.2010 VisualSphere Software Tools AG, Karlsruhe, Putlitzstr. 24, 76137 Karlsruhe. Bestellt als Abwickler: Engel, Claus, Karlsruhe. Nicht mehr Vorstand: Böttcher, Bruno, Strassbourg/Frankreich. Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 109526: 08.07.2010 aluplast GmbH, Karlsruhe, Auf der Breit 2, 76227 Karlsruhe. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 8 (Aufgaben der Geschäftsführung) und § 14 (Beirat) beschlossen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Psaridis, Christos, Kirchzarten. I HRB 361797: 08.07.2010 Bardusch TextilMietdienste GmbH, Ettlingen, Pforzheimer Straße 186, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Beisert, Karsten, Baden- Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Bardusch, CarlMatthias, Ettlingen; Fang, Patrick, Waldbronn; Krahnert, Mathias, Karlsruhe. I HRB 362955: 08.07.2010 Wäschereigruppe Südwest GmbH Dienstleistungen-Consulting, Ettlingen, Pforzheimer Str. 48, 76275 Ettlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Krahnert, Mathias, Karlsruhe.

Baden-Baden I HRB 200243: 29.06.2010 Cosmétique Sans Soucis Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Baden-Baden, Im Rosengarten, Ruhrstraße 7, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Cosmétique Sans Soucis Abwicklungsgesellschaft mit beschränkter Haftung. I HRB 200244: 29.06.2010 BIODROGA COSMETIC Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Im Rosengarten, Ruhrstraße 7, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: BIODROGA COSMETIC Abwicklungsgesellschaft mit beschränkter Haftung. I HRB 201024: 29.06.2010 Schmerz-Therapie-Zentrum Baden-Baden GmbH, Baden-Baden, Fremersbergstr. 5, 76530 Baden-Baden. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Krüger, Alexander, Nidderau, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Ivankovic, Kristina, Baden-Baden. I HRB 201938: 29.06.2010 Fischer-Weppler Holding GmbH, Baden-Baden, Kaiser-WilhelmStraße 3, 76530 Baden-Baden. Neue Geschäftsanschrift: Kaiser-Wilhelm-Straße 3, 76530 Baden-Baden. I HRB 202250: 29.06.2010 Proclinica GmbH, Baden-Baden, (Pariser Ring 37, 76532 BadenBaden). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Baden-Baden vom 12.02.2010 (11 IN 453/09) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. I HRB 707597: 29.06.2010 GRENKE Service AG, Baden-Baden, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden. Mit der GRENKELEASING AG, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 201836) wurde am 10.03.2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Hauptversammlungen am 17.03.2010 und 11.05.2010 zugestimmt haben. I HRB 200285: 30.06.2010 Friedmann Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Baden-

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Handelsregister Handelsregisterbekanntmachungen im Internet Die Handelsregisterbekanntmachungen des Registergerichts Mannheim aus den letzten vier Wochen finden Sie im Internet unter www.handelsregisterbekanntmachungen.de (Rubrik: Bekanntmachungen suchen). Über diese Internetseite können Sie alle Bekanntmachungen, sortiert nach Neueintragungen, Veränderungen und Löschungen, abrufen. Falls Sie Informationen über bestehende Firmen suchen, sollten Sie die Internetseite www.handelsregister.de nutzen. Baden, Ruhrstr. 7, 76532 Baden-Baden. Neue Geschäftsanschrift: Schützenstraße 5, 76530 Baden-Baden.

Stammkapital ist auf 26.000 EUR erhöht. Nicht mehr Geschäftsführer: Sander, Willi, Karosserieblechner, Baden-Baden.

I HRB 704236: 30.06.2010 Tradix GmbH, Baden-Baden, Gewerbepark Cité 4, 76532 Baden-Baden. Gegenstand geändert; nun: Der Import und Export von Waren des täglichen Bedarfs, von maschinellen und technischen Anlagen, sowie die Erbringung von Dienstleis– tungen auf dem Gebiet der Logistik, ferner der Betrieb eines Einzelhandelsgeschäfts mit Waren aller Art.

I HRB 201883: 07.07.2010 Liebich & Partner Management- und Personalberatung Aktiengesellschaft, Baden-Baden, Schützenstr. 3, 76530 Baden-Baden. Nicht mehr Vorstand: Burghardt, Jan, Ölbronn-Dürrn.

I HRB 707281: 30.06.2010 Business Capital Baden–Baden GmbH, Baden-Baden, Pariser Ring 5, 76532 Baden-Baden. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Fischer, Reiner, Baden-Baden; Krych, Andreas, Forst, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRB 708468: 30.06.2010 B.A.C. GmbH, Baden-Baden, Sophienstraße 10–12, 76530 Baden-Baden. Neue Geschäftsanschrift: Sophienstraße 2, 76530 Baden-Baden. I HRB 701673: 01.07.2010 GISMO Verwaltungs GmbH, Baden-Baden, Herrengut 15, 76530 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: van Dassen, Michael, Gerbrunn. Bestellt als Liquidator: Staiger, Alexander Ulrich, Reutlingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. I HRB 705374: 01.07.2010 informa Solutions GmbH, Baden-Baden, Rheinstraße 99, 76532 Baden-Baden. Der zwischen der Gesellschaft und der BFS finance GmbH, Verl (Amtsgericht Gütersloh HRB 3823) am 09.11.2007 abgeschlossene Beherrschungsund Ergebnisabführungsvertrag ist mit Wirkung zum 30.06.2010 aufgehoben worden. I HRA 700477: 05.07.2010 Dittrich Grundstücksverwaltungs-GmbH & Co. KG, BadenBaden, Pflugweg 3, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Dittrich Grundstücksverwaltungs- UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: CPSI Beteiligungen UG (haftungsbeschränkt), Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 734012). Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: J. Dittrich Elektronic Verwaltungs-GmbH, Baden-Baden (AG Mannheim HRB 201857). I HRB 200724: 06.07.2010 Sander Karosseriebau GmbH, Baden-Baden, Fürstenbergallee 36–42, 76532 Baden-Baden. Der Gesellschaftsvertrag ist mehrfach geändert. Das

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I HRB 704770: 07.07.2010 Ufgau GmbH, Baden-Baden, Gewerbepark Cite 22, 76532 Baden Baden. Änderung der Geschäftsanschrift: Gewerbepark Cite 22, 76532 Baden- Baden. I HRA 201446: 08.07.2010 Franz W. Wesel Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG, BadenBaden, Dr.-Rudolf- Eberle-Str. 15, 76534 BadenBaden. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Düsseldorf, 502 IN 154/10) aufgelöst.

Rastatt-Bühl I HRB 708954: 29.06.2010 NovaTube GmbH, Bietigheim, Langgewann 4, 76467 Bietigheim. Die Gesellschafterversammlung vom 14.06.2010 hat beschlossen, das Stammkapital um 50.000 EUR auf 100.000 Euro zu erhöhen und den Gesellschaftsvertrag insgesamt neu zu fassen. Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen, entfallen bei Geschäftsführer: Nitz, Martin-Gernot, Frankfurt am Main, einzelvertretungsberechtigt. I HRB 210088: 30.06.2010 Kieswerk Weitenung Verwaltung GmbH, Bühl, Kieswerk Weitenung, 77815 Bühl. Der Gesellschaftsvertrag ist mehrfach geändert. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 25.584 EUR erhöht. Nicht mehr Geschäftsführer: Glaser, Hannelore, geb. Karcher, Bühlertal. I HRB 522001: 30.06.2010 SAG Solar + Agenda 21 AG, Rastatt, Schilfstr. 20, 76437 Rastatt. Firma geändert; nun: Dr. Groß Solar AG. I HRA 521328: 01.07.2010 BLS Immowelt e. K., Rastatt, Robert-Koch-Straße 13, 76476 Bischweier. Niederlassung verlegt; nun: Bischweier. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Inhaber: Sewing, Renate, geb. Krause, Bischweier. I HRB 211188: 01.07.2010 LuK Management GmbH, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. Prokura erloschen: Bauerreis, Stefan, Herzogenaurach; Dr. Christ, Klaus, Sinzheim; Dr. Duschl, Edgar, Mauer; Kraus, Trudbert, Bühl; Struve, Christoph, Kleinvollstedt; Wagner, Uwe, Bühl;

Widmaier, Klaus, Rutesheim; Zink, Matthias, Ottenhöfen.

kuristen: Bahrmann, Madeleine, Bühlertal; Klenk, Christine, Eggenstein-Leopoldshafen.

I HRB 522327: 01.07.2010 Brose Verwaltungsgesellschaft mbH, Mercedesstr.1, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Meschkat, Reinhard, Würzburg.

I HRB 210824: 07.07.2010 KS Autoglas Zentrum GmbH, Bühl, Moritzenmatten 3, 77815 Bühl. Bestellt als Geschäftsführer: Haucke, Thorsten, Lingenfeld, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

I HRA 211096: 08.07.2010 LuK Europaholding KG, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. Personenbezogene Daten (Firma) geändert und ausgeschieden: Persönlich haftender Gesellschafter: Schaeffler Holding GmbH & Co. KG, Herzogenaurach (Amtsgericht Fürth HRA 2681). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Das Handelsgeschäft ist im Wege der Anwachsung ohne Liquidation übergegangen auf die verbleibende Gesellschafterin LuK Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, Bühl (Amtsgericht Mannheim HRB 211135). I HRB 704580: 05.07.2010 HOYER Logistics Services GmbH, Rheinmünster, (c/o Dow GmbH Industriestr. 1, 77836 Rheinmünster). Der zwischen der Gesellschaft und der Hoyer GmbH Internationale Fachspedition, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 21873) am 22.09.2008 abgeschlossene Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag ist durch Nachtrag Nr. 1 vom 31.05.2010 in den §§ 2 (Gewinnabführung und Verlustübernahme) und 3 (Vertragsdauer) geändert. I HRA 210932: 06.07.2010 LuK GmbH & Co. KG, LuK GmbH & Co. oHG, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. Rechtsform geändert; nun: Kommanditgesellschaft. Firma geändert; nun: LuK GmbH & Co. KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Industrieaufbaugesellschaft Bühl mit beschränkter Haftung, Bühl (Amtsgericht Mannheim HRB 210046). I HRB 520874: 06.07.2010 Favorit Verlag GmbH, Rastatt, Stettiner Str. 16, 76437 Rastatt. Bestellt als Geschäftsführer: Heel, Martin, Gau-Algesheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Pana, Marius, Baden-Baden. I HRB 701212: 06.07.2010 TVS Autoserv GmbH, Sinzheim, Rieslingweg 1, 76547 Sinzheim. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 11 (Geschäftsjahr) beschlossen. I HRB 703194: 06.07.2010 BadenMarketing GmbH, Rastatt, Rauentaler Str. 50, 76437 Rastatt. Nicht mehr Geschäftsführer: Overlack, Jörg, Rastatt. I HRB 703755: 06.07.2010 Motothek GmbH, Bühl, Hurststr. 9, 77815 Bühl. Bestellt als Geschäftsführer: Schütze, Nikolas, Bühlertal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. I HRA 702723: 07.07.2010 RWM GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Sinzheim, Landstraße 15, 76547 Sinzheim. Einzelprokura: Andretzki, Christine, geb. Otto, Karlsruhe; Broß, Hubert, Sinzheim; Hahn, Birgit, Achern; Kügler, Ekkehard, Karlsruhe; Dr. Rohner, Kurt, Sinzheim; Widmann, Jörg, Straubenhardt. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Pro-

I HRB 520319: 07.07.2010 DAMBACH Print & Service GmbH, Bietigheim, Obere Hardt 11, 76467 Bietigheim. Firma geändert; nun: DAMBACH Print + Service GmbH. Prokura geändert; nun: Einzelprokura: Riedinger, Norbert Alexander, Gaggenau. I HRB 707330: 07.07.2010 Lawo AG, Rastatt, Am Oberwald 8, 76437 Rastatt. Nicht mehr Vorstand: Dr. Erbacher, Frank, Baden-Baden. I HRB 210009: 08.07.2010 Mittelbadischer Zeitungsverlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bühl, Hauptstr. 55, 77815 Bühl. Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Walter, Ettlingen. I HRB 210411: 08.07.2010 Konkordia GmbH, Bühl, (Eisenbahnstr. 31, 77815 Bühl). Durch Beschluss des Amtsgerichts Düsseldorf vom 01.07.2010 (502 IN 152/10) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst.

Löschungen I HRB 103673: 02.07.2010 System-RegalLagerbau Ganz GmbH, Karlsruhe, (Boschstr. 7, 76185 Karlsruhe). I HRB 521955: 02.07.2010 Bauprojekt Team W & H GmbH, Iffezheim, (Hauptstr. 8, 76777 Neupotz). I HRB 211322: 05.07.2010 Matwich GmbH, Bühl, Weiherstr. 3, 77815 Bühl. I HRB 250696: 05.07.2010 ELCA Marine Gesellschaft für Bootshandel mbH, Waghäusel, (Im Mittelzellche 67, 68753 Waghäusel). I HRA 240200: 06.07.2010 GWB Gesellschaft für Wohnbau mbH & Co. KG, Oberderdingen, (Wette 3, 75038 Oberderdingen). I HRB 230457: 07.07.2010 Bollheimer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bruchsal, (Stegwiesenstr. 9, 76646 Bruchsal). I HRB 230556: 07.07.2010 Autohaus FunkFritsch GmbH, Bruchsal, (Werner-von-Siemens-Str. 32, 76646 Bruchsal). I HRB 702810: 07.07.2010 FLEXOM Deutschland GmbH, Baden-Baden, (Glöckelsbergstr. 2, 76534 Baden-Baden). I HRA 211094: 08.07.2010 LuK Deutschland Beteiligungs KG, Bühl, Industriestr. 3, 77815 Bühl. I HRB 211374: 08.07.2010 Akkurat Verwaltungsgesellschaft mbH, Rheinmünster, c/o Schultze & Braun, Eisenbahnstr. 19–23, 77855 Achern.


IHK-Bekanntmachungen Maskenbildner Besondere Rechtsvorschrift für die Prüfung „Zusatzqualifikation Maskenaufbau und Spezialeffekte für Auszubildende im Ausbildungsberuf Maskenbildner/-in“ Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 15.07.2010 als zuständige Stelle nach § 9 in Verbindung mit § 79 Abs. 4 Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I, Seite 931), zuletzt geändert durch Artikel 15 Absatz 90 des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160), folgende besondere Rechtsvorschrift für die Prüfung „Zusatzqualifikation Maskenaufbau und Spezialeffekte“.

I § 1 Ziel der Prüfung (1) Die Prüfung dient dem Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die Auszubildende im anerkannten Ausbildungsberuf Maskenbildner/-in über die in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Inhalte hinaus erworben haben. (2) Durch die Prüfung ist festzustellen, ob der/die Prüfungsteilnehmer/-in die in § 3 genannten Prüfungsgebiete beherrscht und praxisgerecht umsetzen und anwenden kann.

I § 2 Zulassungsvoraussetzungen (1) Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer  im anerkannten Ausbildungsberuf Maskenbildner/-in ausgebildet wird und  glaubhaft macht, dass er Kenntnisse und Fertigkeiten und Erfahrungen in den in § 3 genannten Gebieten erworben hat. (2) Die Glaubhaftmachung erfordert in der Regel die Vorlage einer Bestätigung des Ausbildungsbetriebes. (3) Die Zulassung zur Prüfung in der Zusatzqualifikation steht unter der auflösenden Bedingung der bestandenen Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf Maskenbildner/-in.

I § 3 Gliederung und Durchführung der Prüfung (1) Die Prüfung gliedert sich in folgende Teile im Beruf des Maskenbildners: 1. Historische Frisuren 2. Formbau 3. special effects (2) Über die drei Fachbereiche erfolgt eine Prüfung mit einer Gesamtdauer von höchstens 90 Minuten.

Anwaltskanzlei Dr. Reichert & Kollegen Recht mit Reichert Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht, Restschuldbefreiung, Verwaltungs- und Baurecht Kanzlei · Villa Lehnhoff Bahnhofstr. 15 · 77815 Bühl Tel. 07223 · 949 10 Fax 07223 · 949 191 kanzlei@ reichert-recht.de www.reichert-recht.de

I § 4 Bestehen der Prüfung Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens ausreichende Leistungen erreicht worden sind (50 Punkte).

I § 5 Prüfungszeugnis Über die bestandene Prüfung stellt die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe ein Zeugnis aus, in dem das Prüfungsergebnis in Punkten und Noten aufgeführt ist.

I § 6 Inkrafttreten Diese Rechtsverordnung tritt am Tage ihrer Veröffentlichung in Kraft. Mit Inkrafttreten dieser Zusatzqualifikation tritt die bisherige Zusatzqualifikation vom 13.01.2009 außer Kraft. Ausgefertigt: Karlsruhe, 15. Juli 2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

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IHK-Bekanntmachungen Zusatzqualifikation Besondere Rechtsvorschrift für die Prüfung „Zusatzqualifikation Kommunale Versorgungswirtschaft“ Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 04. März 2010 als zuständige Stelle nach § 9 in Verbindung mit § 79 Abs. 4 Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I, Seite 931), zuletzt geändert durch Artikel 15 Absatz 90 des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160), folgende besondere Rechtsvorschriften für die Prüfung „Zusatzqualifikation Kommunale Versorgungswirtschaft“

I § 1 Ziel der Prüfung (1) Die Prüfung dient dem Nachweis von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die Auszubildende im Ausbildungsberuf Industriekauffrau/ -mann über die in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen Inhalte hinaus erworben haben. (2) Durch die Prüfung ist festzustellen, ob der/die Prüfungsteilnehmer/-in die in § 3 genannten Prüfungsgebiete beherrscht und praxisgerecht umsetzen und anwenden kann.

I § 2 Zulassungsvoraussetzungen (1) Zur Prüfung kann zugelassen werden, wer  im Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann ausgebildet wird und  glaubhaft macht, dass er Kenntnisse und Fertigkeiten und Erfahrungen in den in § 3 genannten Gebieten erworben hat. (2) Die Glaubhaftmachung erfordert in der Regel die Vorlage einer Bestätigung des Ausbildungsbetriebes. (3) Die Zulassung kann frühestens ab der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres erfolgen (4) Die Zulassung zur Prüfung in der Zusatzqualifikation steht unter der auflösenden Bedingung der bestandenen Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann.

I § 3 Gliederung der Prüfungen und Prüfungsanforderungen (1) Die Prüfung gliedert sich in die schriftliche Prüfung mit den Prüfungsteilen 1. Teil 1: Kommunale Versorgungswirtschaft (technischer Teil) 2. Teil 2: Kommunale Versorgungswirtschaft (rechtlicher Teil) und die mündliche Prüfung (2) Die Bearbeitungsdauer der schriftlichen Prüfung beträgt 90 Minuten: 60 Minuten für Teil 1 und 30 Minuten für Teil 2. Die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist zu versagen, wenn in der schriftlichen Prüfung insgesamt nicht ausreichende Leistungen bzw. 50 Punkte erbracht wurden. Hierbei werden gewichtet: Teil 1 : Teil 2 = 2 : 1. Die Prüfungsdauer der mündlichen Prüfung soll nicht länger als 20 Minuten dauern.

I § 4 Bestehen der Prüfung Die Prüfung ist bestanden, wenn (1) in der Summe der schriftlichen Prüfungsfächer mindestens ausreichende Leistungen bzw. mindestens 50 Punkte erbracht worden sind, (2) die mündliche Prüfung mit ausreichender Leistung bzw. mindestens 50 Punkten abgeschlossen wurde.

I § 5 Prüfungszeugnis Über die bestandene Prüfung stellt die Kammer ein Zeugnis aus, in dem die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsfächer und das Gesamtergebnis in Punkten und Noten aufgeführt sind. Das Gesamtergebnis ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel des Gesamtergebnisses der schriftlichen und dem Ergebnis der mündlichen Prüfung.

I § 7 Inkrafttreten Die Besondere Rechtsvorschrift tritt am Tag ihrer Verkündung in Kraft. Ausgefertigt: Karlsruhe, 31.05.2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Durchführung des Unterrichtungsverfahrens im Bewachungsgewerbe Vereinbarung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe mit der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald zur Aufhebung und Rückübertragung der Durchführung des Unterrichtungsverfahrens im Bewachungsgewerbe Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 26.07.2010 beschlossen: Präsident und Hauptgeschäftsführer werden von der Vollversammlung ermächtigt, die am 19.03.1996/29.03.1996 abgeschlossene Vereinbarung mit der IHK Nordschwarzwald zur Übertragung der Rechte und Pflichten hinsichtlich der Durchführung des Unterrichtungsverfahrens für das Bewachungsgewerbe im gegenseitigen Einvernehmen zum 31.08.2010 aufzuheben. Die Durchführung des Unterrichtungsverfahrens für das Bewachungsgewerbe wird mit Rechtskraft der Vertragsaufhebung wieder von der IHK Nordschwarzwald wahrgenommen. Karlsruhe, 26.07.2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Genehmigt durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit Schreiben vom 29.07.2010 (Az. 3-4221.2-05/48). Der vorstehende Beschluss zur einvernehmlichen Rückübertragung der Durchführung des Unterrichtungsverfahrens im Bewachungsgewerbe von der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe auf die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald gemäß der nachstehenden Aufhebungsvereinbarung zwischen den genannten Kammern wird hiermit ausgefertigt und gemäß § 16 der Satzung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe veröffentlicht. Karlsruhe, 03.08.2010 Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

I § 6 Sonstige Bestimmungen Soweit diese Vorschriften nichts Abweichendes regeln, findet die Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in anerkannten Ausbildungsberufen sinngemäß Anwendung.

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IHK-Bekanntmachungen Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald schließen folgende Aufhebungsvereinbarung: 1. Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen den beteiligten Industrieund Handelskammern wird die am 19.03.1996/29.03.1996 geschlossene Vereinbarung zur Übertragung der Rechte und Pflichten hinsichtlich der Durchführung des Unterrichtungsverfahrens nach § 34 a Abs. 1 Gewerbeordnung auf die IHK Karlsruhe zum 31.08.2010 aufgehoben. 2. Mit Wirkung zum 01.09.2010 werden die Rechte und Pflichten zur Durchführung des Unterrichtungsverfahrens im Bewachungsgewerbe von der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald ausschließlich und eigenverantwortlich wahrgenommen. Pforzheim, 05.08.2010 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Der Präsident (Burkhard Thost)

Der Hauptgeschäftsführer (Martin Keppler)

Karlsruhe, 10.08.2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Änderung der Prüfungsordnung Änderung der Prüfungsordnung zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat in ihrer Sitzung am 26.07.2010 auf Grund von §§ 1 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Vierten Gesetzes zur Änderung verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften vom 11.12.2008 (BGBl. I S. 2418), in Verbindung mit § 34 a Abs. 1 Satz 5 der Gewerbeordnung (GewO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Februar 1999 (BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch Artikel 4 Abs. 14 des Gesetzes zur Reform der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2258) und der §§ 5 a bis 5 f der Bewachungsverordnung (BewachV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2003 (BGBl. I S 1378), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Januar 2009 (BGBl. I S. 43), folgende, durch Fettdruck hervorgehobene, Änderungen der Prüfungsordnung beschlossen: 1. In § 7 der Prüfungsordnung zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe wird nach Abs. 6 folgender Abs. 7 ergänzt: (7) Gegenstand der spezifischen Sachkundeprüfung sind die Sachgebiete gemäß § 4 BewachV, die aufgrund der Feststellung gemäß § 5 e Abs. 2 Satz 1 BewachV ergänzend zu prüfen sind. Abweichend von Abs. 3 richtet sich in diesem Fall die Dauer des schriftlichen Prüfungsteils nach der Anzahl der Fragen in den Sachgebieten, die zu prüfen sind, im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Prüfungsfragen nach Abs. 4 Satz 1. 2. In § 8 der Prüfungsordnung zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe wird nach Abs. 4 folgender Abs. 5 ergänzt: (5) Prüfungsteilnehmern, die die spezifische Sachkundeprüfung nach § 5 e Abs. 2 BewachV bestanden haben, wird eine Bescheinigung nach Anlage 4 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Vollzug des § 34 a der Gewerbeordnung und zur Bewachungsverordnung (Bewach VwV) ausgestellt.

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IHK-Bekanntmachungen Die vorstehenden Änderungen der Prüfungsordnung zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe treten am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe in Kraft. Als Zeitpunkt der Veröffentlichung gilt das Erscheinungsdatum auf dem Titelblatt der Ausgabe des vorgenannten Mitteilungsblattes, in welcher die Änderungen abgedruckt worden sind. Karlsruhe, 26.07.2010 Der Präsident

(Bernd Bechtold)

Der Hauptgeschäftsführer

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Die vorstehenden Änderungen der Prüfungsordnung zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe werden hiermit ausgefertigt und gemäß § 16 der Satzung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe veröffentlicht. Karlsruhe, 27.07.2010 Der Präsident

(Bernd Bechtold)

Der Hauptgeschäftsführer

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Änderung des Gebührentarifs Änderung des Gebührentarifs im Bereich Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach der Bewachungsverordnung Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat in der Vollversammlung am 26. Juli 2010 gemäß §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBl. I, S. 920) zuletzt geändert durch Artikel 7 des Vierten Gesetzes zur Änderung verwaltungsverfahrensrechtlicher Vorschriften vom 11. Dezember 2008 (BGBl. I, S. 2418), sowie gemäß § 3 des Gesetzes über die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg vom 27.01.1958 (GBl. S. 77), zuletzt geändert durch 5. Verordnung des Innenministeriums zur Anpassung des Landesrechts an die geänderten Geschäftsbereiche und Bezeichnungen der Ministerien vom 17.06.1997 (GBl. S. 277), und gemäß § 4 Abs. 2 Buchst. b) der Satzung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe vom 06.12.1978, zuletzt geändert am 05.12.2007, die nachfolgenden, durch Fettdruck hervorgehobenen Änderungen und Ergänzungen der Gebührentatbestände des gemäß § 1 Abs. 1 der Gebührenordnung der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Oberrhein (= damaliger Name der heutigen IHK Karlsruhe) vom 06.04.1981 bestehenden Gebührentarifs im Bereich Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach der Bewachungsverordnung (Gebührentatbestände E. Sonstiges 6.1 bis 6.2.5) beschlossen. Die vorgenannte Neufassung tritt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der IHK Karlsruhe „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ in Kraft. Als Zeitpunkt der Veröffentlichung gilt das Erscheinungsdatum auf dem Titelblatt der Ausgabe des vorgenannten Mitteilungsblattes, in welcher die Neufassung abgedruckt worden ist.

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6.1.4 Ergänzende Unterrichtung nach § 5 e Abs. 3 BewachV

6.1.5 a) Absage der Teilnahme an der Unterrichtung nach 6.1.1, 6.1.2, 6.1.3 oder 6.1.4 nach erfolgter Einladung b) unentschuldigtes Fernbleiben von der Unterrichtung nach 6.1.1, 6.1.2, 6.1.3 oder 6.1.4 6.2.2 Spezifische Sachkundeprüfung nach § 5 e Abs. 2 Satz 3 BewachV, gesamt (schriftlich und mündlich) 6.2.3 Wiederholungsprüfung des mündlichen Prüfungsteils der Sachkundeprüfung nach 6.2.1 und 6.2.2 6.2.4 Absage der Teilnahme vor dem 5. Werktag vor der Sachkundeprüfung nach 6.2.1 oder 6.2.2 oder vor der Wiederholungsprüfung nach 6.2.3 6.2.5 Absage der Teilnahme ab dem 5. Werktag vor der Sachkundeprüfung nach 6.2.1 oder 6.2.2 oder der Wiederholungsprüfung nach 6.2.3 oder unentschuldigtes Fernbleiben von der Sachkundeprüfung nach 6.2.1 oder 6.2.2 oder der Wiederholungsprüfung nach 6.2.3

pro Unterrichtsstunde 1/80 der Gebühr nach 6.1.1 oder 1/40 der Gebühr nach 6.1.2 jeweils plus 30 % Bearbeitungsgebühr

30 % der vollen Gebühr

volle Gebühr

140,00 Euro

50 % der vollen Gebühr

50,00 Euro

Gebühr nach 6.2.1, 6.2.2 oder nach 6.2.3

Karlsruhe, 30. Juli 2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Genehmigt durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit Schreiben vom 29. Juli 2010 (Az.: 3-4221.2-05/49). Die vorstehenden Änderungen des Gebührentarifs werden hiermit ausgefertigt und gemäß § 16 der Satzung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe veröffentlicht. Karlsruhe, 10. August 2010 Industrie- und Handelskammer Karlsruhe

I E. Sonstiges

Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

6. Unterrichtung und Sachkundeprüfung nach der Bewachungsverordnung 6.1.3 Ergänzende Unterrichtung pro Unterrichtsstunde 1/80 der Genach § 5 e Abs. 2 BewachV bühr nach 6.1.1 oder 1/40 der Gebühr nach 6.1.2 jeweils plus 20 % Bearbeitungsgebühr

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

IHK Wirtschaft 9/2010


IHK-Bekanntmachungen Abnahme der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe Vereinbarung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe mit der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald zur Aufhebung und Rückübertragung der Abnahme der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe hat am 26.07.2010 beschlossen: Präsident und Hauptgeschäftsführer werden von der Vollversammlung ermächtigt, die am 13.02.2003/18.02.2003 abgeschlossene Vereinbarung mit der IHK Nordschwarzwald zur Übertragung der Rechte und Pflichten hinsichtlich der Abnahme der Sachkundeprüfung für das Bewachungsgewerbe im gegenseitigen Einvernehmen zum 31.08.2010 aufzuheben. Die Durchführung der Sachkundeprüfung für das Bewachungsgewerbe wird mit Rechtskraft der Vertragsaufhebung wieder von der IHK Nordschwarzwald wahrgenommen. Karlsruhe, 26.07.2010 Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

Sachverständige: Bestellung erloschen Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe teilt gemäß Paragraf 22 Absatz 3 Sachverständigenverordnung mit, dass im Jahr 2010 bei nachfolgenden Sachverständigen die öffentliche Bestellung erloschen ist. Die IHK dankt für die jahrelange verantwortungsvolle Tätigkeit als Gutachter für Gerichte, Öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen.  Dipl.-Ing. (FH) Eberhard Koch, Bruchsal  Jürgen Loch, Karlsruhe  Prof. Martin Müller, Karlsruhe  Dipl.-Ing. (FH) Architekt Kurt Sterk, Baden-Baden  Dipl.-Ing. Rudolf Struck, Karlsruhe  Dipl.-Ing. (FH) Heinz Wirth, Karlsruhe

_Beilagenhinweis: (Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Genehmigt durch das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg mit Schreiben vom 29.07.2010 (Az. 3-4221.2-05/48). Der vorstehende Beschluss zur einvernehmlichen Rückübertragung der Abnahme der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe von der Industrieund Handelskammer Karlsruhe auf die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald gemäß der nachstehenden Aufhebungsvereinbarung zwischen den genannten Kammern wird hiermit ausgefertigt und gemäß § 16 der Satzung der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe veröffentlicht.

Der Gesamtauflage dieser Ausgabe ist ein Prospekt der Hubert Raase GmbH, Ettlingen sowie der Engelbert Strauss GmbH & Co. KG, Biebergemünd, beigefügt. Einem Teil der Auflage liegt eine Prospekt der Steuerberaterin Franziska Frey, Kandel, bei. Wir bitten unsere Leser um Beachtung!

Karlsruhe, 03.08.2010 Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald schließen folgende Aufhebungsvereinbarung: 1. Im gegenseitigen Einvernehmen zwischen den beteiligten Industrieund Handelskammern wird die am 13.02.2003/18.02.2003 geschlossene Vereinbarung zur Übertragung der Rechte und Pflichten hinsichtlich der Abnahme der Sachkundeprüfung nach § 34 a Abs. 1 Gewerbeordnung auf die IHK Karlsruhe zum 31.08.2010 aufgehoben. 2. Mit Wirkung zum 01.09.2010 werden die Rechte und Pflichten zur Durchführung der Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe von der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald ausschließlich und eigenverantwortlich wahrgenommen. Pforzheim, 05.08.2010 Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Burkhard Thost)

(Martin Keppler)

Karlsruhe, 10.08.2010 Der Präsident

Der Hauptgeschäftsführer

(Bernd Bechtold)

(Prof. Hans-Peter Mengele)

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Spektrum Wirtschaftspreise

Zwei unter Top 100 I Findige Mitarbeiter, Mut zu Neuem und das kreative Vermarkten neuer Produkte haben die IMKO GmbH aus Ettlingen sowie die Karlsruher SIMON HEGELE Gesellschaft für Logistik und Service mbH nach oben gebracht – in die Liste der 100 Top-Innovatoren Deutschlands. Lothar Späth überreicht den Mittelständlern das Gütesiegel „Top 100“. Bei IMKO tüfteln 17 kreative Mitarbeiter ständig an neuen Produkten der Messtechnik, die ein präzises Messen des Wassergehalts möglich machen. Anwendung finden sie beispielsweise beim Messen von Baumaterialien, wo Abweichungen zu gravierenden Schäden führen können. Rund 40 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringt die Firmenleitung um die beiden Geschäftsführer Karsten und Kurt Köhler mit Neuerungen. Rund 25 Prozent des Umsatzes werden für Innovationen aufgewendet. Bei der SIMON HEGELE Gesellschaft für Logistik und Service mbH ist der Name Programm: Als Experte rund um das Thema Logistik lassen sich auch unternehmensinterne Abläufe bestens optimieren. Dies gilt auch in puncto Innovation. Das Top-Management spornt

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Kurt Köhler (links) und Karsten Köhler (rechts), Marketingleiter der IMKO GmbH, zusammen mit Lothar Späth die Mitarbeiter an, sich am Innovationsprozess zu beteiligen. Anreize wie Innovationsprämien tragen mit dazu bei, dass auch weiterhin die Ideen fließen.

www.top100.de

Christoph Ludin, Leiter Geschäftsführer IT Chain GmbH der SIMON HEGELE Gesellschaft für Logistik und Service mbH, zusammen mit Lothar Späth

Top Consultant 2010

I Der Küchentechnik-Spezialist Blanco GmbH + Co. KG aus Oberderdingen wurde beim „Best Marketing Company Award 2010“ als eines der zehn marktorientiertesten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet. Seit vier Jahren küren Prof. Dr. Christoph Burmann und die internationale Management-Beratung Batten & Company (BBDO Consulting) jährlich die besten Unternehmen mit dieser Auszeichnung. Rund 500 Firmen stellten sich dieses Jahr der wissenschaftlichen Untersuchung. „Exzellent zu sein, gehört zu unseren strategischen Zielen. Deshalb freut uns die Auszeichnung ganz besonders, bestätigt sie doch, dass eine ausgeprägte Markt- und Kundenorientierung ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor ist, um ein Unternehmen auf Kurs zu halten“, erklärt Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung.

I Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Dietmar Fink, Professor für Unternehmensberatung an der Hochschule BonnRhein-Sieg, wurde erstmals ein bundesweiter Beratervergleich durchgeführt und die besten Berater für den deutschen Mittelstand ermittelt. Die Prüfung der Beratungsqualität der Badener-Badener Liebich & Partner Management- und Personalberatung AG brachte hervorragende Ergebnisse. Damit zählt das Unternehmen zu den besten Personalberatern für den deutschen Mittelstand. „Wir freuen uns, dass wir die befragten Kunden und die wissenschaftliche Leitung überzeugt haben. Das Gütesiegel ‚Top Consultant’ schafft Transparenz, baut Vertrauen auf und bestärkt unsere Kunden in ihrer Entscheidung für uns“, unterstreicht Bernhard Knaisch, Vorstand der Liebich & Partner Management- und Personalberatung AG, die Bedeutung dieser Auszeichnung.

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Foto: Batten & Company

Blanco ist überaus marktorientiert

Marketing-Professor Dr. Christoph Burmann, Universität Bremen, während der Preisverleihung des diesjährigen Best Companies Award (Düsseldorf, Mai 2010)


Spektrum IT+Media Group I Das Baden-Badener Systemhaus IT+Media Group GmbH gehört seit 2007 jährlich zu den Firmen, die für den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert wurden und kürzlich erneut die zweite Stufe des Auswahlverfahrens, die sogenannte Jury-Liste, erreicht haben. Die zweite Stufe haben neben der IT+Media Group in diesem Jahr bundesweit nur 641 Firmen, in Baden-Württemberg nur 53 weitere Unternehmen geschafft. Genauso wie 2007, und seitdem jährlich, erhielt die IT+Media Group 2010 auch eine Nominierung für die „LEA“ („Leistung – Engagement – Anerkennung“), den gemeinsamen Mittelstandspreis für soziale Verantwortung des Baden-Württembergischen Wirtschaftsministers und der Caritas, und hat dort zum vierten Mal die Auszeichnung „sozial engagiert“ erhalten. „Es ist immer wieder schön, in dieser Form eine Rückmeldung für sein Tun zu erhalten“, kommentierte Geschäftsführer Dr. Marduk Buscher die aktuellen Nominierungen und Auszeichnungen.

Award für Lookeen I Die 2003 gegründete Karlsruher Axonic Informationssysteme GmbH gewann mit ihrem Produkt Lookeen, einer Art Google für Outlook, den US-Reader’s Choice Award der US-amerikanischen Webseite about.com im Segment „Bestes Outlook Add-On 2010“ gegen vier Mitbewerber aus Silicon Valley und dem Rest der USA. Das 2007 entwickelte Lookeen nutzen heute mehr als 10.000 Kunden in über 65 Staaten, darunter so namhafte Unternehmen wie Airbus, Audi, Microsoft, NASA, Nokia oder SAP. Geschäftsführer Peter Oehler über den Award: „Diese Auszeichnung zeigt einerseits, dass Lookeen im internationalen Markt als professionelle Lösung für Unternehmen und Privatleute inzwischen nicht mehr wegzudenken ist. Andererseits zeigt sie, wie wettbewerbsfähig Unternehmen aus dem badischen Silicon Valley sind und sich keinesfalls vor der großen Konkurrenz aus den USA verstecken müssen.“

Mittelstandsprogramm 2010

Zahlreiche Gäste erlebten die Preisverleihung des Mittelstandsprogramms. I Mit der Preisverleihung des Mittelstandsprogramms am 1. Juli erreichte die achte Runde der bundesweiten Förderinitiative ihren Höhepunkt: Preisträger aus der ganzen Bundesrepublik kamen nach Karlsruhe, um im ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, ihre Auszeichnung als Hauptpreisträger entgegenzunehmen. 87 Hauptförderpreise im Gesamtwert von 1,2 Millionen Euro werden künftig die Wettbewerbsfähigkeit der ausgezeichneten Unternehmen unterstützen. Martin Hubschneider, Initiator der

Initiative und Vorstandsvorsitzender der Karlsruher CAS Software AG, zeigte sich mit der aktuellen Runde sehr zufrieden: „Die über 40 Sponsoren des Mittelstandsprogramms leisten einen wichtigen Beitrag, dass der deutsche Mittelstand international Spitze bleibt.“ Die Initiative findet seit 2003 statt und lobte bisher insgesamt Förderpreise im Gesamtwert von über 13 Millionen Euro aus.

PROZEUS UnternehmerPreis

Gründer-Wettbewerb „enable2start“

I Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Prozesse mithilfe von eBusiness-Standards optimiert haben, können sich ab sofort um den PROZEUS UnternehmerPreis 2011 bewerben. Die Förderinitiative PROZEUS sucht für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung zum dritten Mal standardkompatible Strategien im Datenaustausch, mit denen Dienstleistungen transparenter und Geschäftsbeziehungen einfacher und sicherer werden. Lösungen rund um den elektronischen Datenaustausch (EDI) gehören ebenso dazu wie effizientes Stammdatenmanagement oder erfolgreich eingesetzte Radiofrequenztechnologie (RFID). Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober.

I Die Financial Times Deutschland ruft wieder zur Teilnahme am Gründer-Wettbewerb „enable2start“ auf. Der bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit UnternehmerTUM – Zentrum für Innovation und Gründung an der Technischen Universität München organisierte Wettbewerb richtet sich an jeden, der in den letzten zwei Jahren ein Unternehmen gegründet hat oder kurz davor steht. Die fünf siegreichen Gründer erhalten jeweils ein Startkapital von 50.000 Euro in bar und werden von der Financial Times Deutschland redaktionell begleitet. Bewerbungen sind bis einschließlich 3. Oktober möglich.

www.prozeus.de

www.mittelstandsprogramm.com

www.enable2start.de

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Spektrum Messen & Kongresse

Mittelpunkt der Geothermie-Welt I Im Herbst wird die Messe Karlsruhe zum Mittelpunkt der Geothermie-Welt. Am 17. November werden sowohl der Geothermiekongress 2010 als auch die geoENERGIA 2010, die Fachmesse für tiefe und oberflächennahe Geothermie, ihre Pforten öffnen. Der Geothermiekongress (DGK) vom 17. bis 19. November wird vom GtV-Bundesverband Geothermie veranstaltet. Rund 600 Wissenschaftler und Vertreter aus Unternehmen, Behörden, Kommunen und Energieversorgungsunternehmen werden über die Zukunft der Geothermie-Nutzung diskutieren. Parallel zum DGK 2010 findet am 17. und 18. November die Fachmesse geoENERGIA 2010 statt. Unternehmen aus allen Bereichen der tiefen und oberflächennahen Geothermie werden ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

www.geoenergia.de

Business Angel Kongress I Die Innovationskraft im Südwesten bietet große Chancen für Beteiligungen. Heute noch eher ein „Hidden Champion“, wird der Südwesten mit seinem positiven Innovationsklima immer attraktiver für Investoren. Der Business Angel Kongress Baden-Württemberg am 28. September im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe bietet die Gelegenheit, die Angel Netzwerke in BadenWürttemberg kennenzulernen und attraktive StartUps zu treffen. Der vom Karlsruher CyberForum mit der IHK Karlsruhe und weiteren Partnern veranstaltete Kongress bringt Investoren im Bereich „Software, IT, Web“ zusammen und informiert über die neuesten Trends.

www.cyberforum.de

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KIT und KMK kooperieren I Dr.-Ing. Peter Fritz, Vizepräsident für Forschung & Innovation des Karlsruher Instituts für Technologie, und Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK), haben die Zusammenarbeit zwischen KIT und KMK besiegelt. „Ziel der Vereinbarung ist es“, so

Positive KMK-Bilanz I „Wir sind mit einem leicht blauen Auge aus dem Krisenjahr 2009 gekommen“, so fasst die Sprecherin der KMK-Geschäftsführung Britta Wirtz das Jahresergebnis der KMK für das Geschäftsjahr 2009 zusammen. „Im Vergleich zum nationalen Messemarkt müssen wir in diesem Jahr mit der Umsatzentwicklung unter dem Strich zufrieden sein“, erläutert die Aufsichtsratschefin der KMK, Karlsruhes Erste Bürgermeisterin Margret Mergen. Die KMK konnte 2009 einen Jahresumsatz von 16,8 Millionen Euro erzielen, das bedeutet trotz der schwierigen Rahmenbedingungen einen nur leichten Rückgang um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Veranstaltungen über alle Geschäftsbereiche hinweg ging um sieben Prozent auf 302 zurück (2008: 325), allerdings fanden auf dem Messegelände mit 45 Messen zwei mehr als 2008 statt (43). Einen deutlichen Einbruch gab es im weltweiten Krisenjahr erwartungsgemäß bei den Kongressen mit einem Rückgang von 22 Prozent von 152 im Jahr 2008 auf 118 in 2009. Allerdings konnte durch ein Plus von sieben Prozent bei den sonstigen Events auf dem Messegelände und im Kongresszentrum sowie in der Europahalle entgegen dem Bundestrend ein deutliches Plus bei den Besuchern um rund 22.000 eingefahren werden. 2008 besuchten 670.000 Menschen die Ver-

Britta Wirtz, „die bereits bestehende Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, zusätzliche Impulse für das Kongresszentrum zu schaffen und - getreu dem KMK-Motto ‚Ideen verbinden’ - wertvolle Synergien zu generieren. Der Vertrag bietet optimale Voraussetzungen für die gemeinsame Akquise und Durchführung von nationalen und internationalen Kongressen, die den Wissenschafts- und Kongressstandort Karlsruhe langfristig stärken.“ Dr. Peter Fritz fügt hinzu: „Vor diesem Hintergrund ist es mehr als sinnvoll, die beiderseitigen Kompetenzen strategisch zu bündeln und gemeinsam für den Standort Karlsruhe aufzutreten. Das Angebot der KMK ermöglicht es dem KIT, sich effektiver der Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu präsentieren und Kooperationen anzubahnen“, so www.kmkg.de Dr. Peter Fritz.

anstaltungen der KMK, 2009 waren es 693.000. Auch bei den Messe-Ausstellern konnte sich die KMK deutlich gegen den Bundestrend behaupten. Zählte man 2008 noch 159 Aussteller pro Messe, waren es 169 in 2009 - ein Plus von 6,3 Prozent. Insgesamt waren 2008 noch 6.900, 2009 rund 7.600 Aussteller auf Messen in Karlsruhe vertreten. „Mit ihren Veranstaltungen ist die KMK ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der TechnologieRegion Karlsruhe“, analysierte Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, „laut PROGNOS-Studie löst die KMK über 100 Millionen Euro Umsatz für die Wirtschaft in der Region aus und sichert 1.800 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Außerdem ist die KMK ein großer Botschafter für Karlsruhe mit jährlichen Medienkontaktzahlen von rund 117 Millionen.“ Nach wie vor weist die KMK über alle ihre Geschäftsfelder hinweg einen Jahresfehlbetrag aus: 12,9 Millionen schlugen 2009 zu Buche (2008: 11,9). Der Jahresfehlbetrag ist in einer Höhe von 3,2 Millionen Euro dem operativen Geschäft geschuldet, wovon 1,4 Millionen auf das Messegeschäft entfallen. 9,7 Millionen Euro sind reine Mietund Unterhaltskosten für die Faszilitäten am Kongress- und Messestandort. „Im operativen Bereich sind wir in einem von großem Konkurrenzdruck geprägten Geschäft auf einem guten Weg, gleichzeitig muss die KMK ihren Konsolidierungskurs fortsetzen“, so KMK-Geschäftsführer Klaus Hoffmann.


Spektrum Veranstaltungen

Führungslehrgang: Chance für Nachwuchsführungskräfte I Das Führen von Personen, die an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, ist eine grundlegende Funktion innerhalb von Verwaltung und Wirtschaftsunternehmen. Hierfür werden zahlreiche Entwicklungsprogramme aufgelegt, Managementschulen entwickeln Lehrgänge und – als wäre das nicht genug – bietet das Land Baden-Württemberg über die eigene Führungsakademie in Karlsruhe Fachkräften aus der Wirtschaft eine weitere Möglichkeit zur Vertiefung der Kenntnisse über die Mitarbeiterführung an. „Nach meiner Erfahrung sind die Führungsprinzipien, die verwendeten Instrumente und Vorgehensweisen in der Landesverwaltung, in Unternehmen und in den beiden Kirchen identisch“, erklärt Michael Kirsch, Leiter Koordination und Technik der EnBW Regional AG und Teilnehmer des 18. Führungslehrgangs an der Akademie. „Alle versuchen sich am situativen Führungsstil und versuchen, ihre Mitarbeitenden zu fordern und zu fördern. Aber Führen nach Definition der Führungsakademie ist mehr! Führen heißt auch arbeiten in einer Gruppe. Und gerade dieses dynamische Element mit zahlreichen sozialen Implikationen wird im Führungslehrgang intensiv bearbeitet! Der Umgang mit zunächst führungsfremden Themenfel-

dern wird intensiv gepflegt. Dabei kann man gerade als Vertreter der Wirtschaft auch andere Systeme in Ansätzen verstehen lernen. In den zehn Wochen bin ich kein Verwaltungsprofi geworden, aber das Verständnis für unser Gegenüber in den Behörden ist sicher gewachsen. Und auch das ist ein Teil von Führung, Verständnis! Ich kann nur jedem empfehlen, der sich in Zukunft Führungsaufgaben widmen möchte und sich zehn Wochen freistellen lassen kann, den Führungslehrgang als gewaltige Möglichkeit zu verstehen, eigene Führungsqualitäten in der Führungsakademie zu erleben.“ Der nächste, 19. Führungslehrgang beginnt am 31. Januar 2011. Bewerbungsschluss ist am 15. Oktober. Teilnehmende aus der Wirtschaft können auch nur das erste zehnwöchige Modul des elfmonatigen Lehrgangs wählen und ein Praktikum bei Landeseinrichtungen absolvieren.

Mühlburg macht I Der Mühlburger „Marktplatz der guten Geschäfte“ für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen findet unter Schirmherrschaft des Karlsruher Bürgermeisters Wolfram Jäger am Samstag, 16. Oktober, von 15–17 Uhr im Kulturzentrum Tempel, Hardtstr. 37a statt. Ziel des Marktplatzes ist es, Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen ins Gespräch zu bringen, Partnerschaften zum beidseitigen Nutzen zu schließen und dadurch neue Kooperationen in Karlsruhe-Mühlburg zu schaffen. Zur Vorbereitung findet für interessierte Unternehmen am 27. September von 19.30 bis 20.45 Uhr in den Räumen des CJD in der Rheinstraße 29 eine Informationsveranstaltung statt.

Informationen Telefon (0 72 43) 719 455 ute.kinn@grips-ettlingen.de

Informationen Telefon (07 21) 926-6613 christine.doerner@fuehrungsakademie.bwl.de, www.fueak.bw21.de

Integrata-Kongress in Ettlingen I Unter dem Motto „Mehr Lebensqualität durch IT“ veranstaltet die Tübinger Integrata-Stiftung am 14. Oktober in Ettlingen ihren ersten Kongress. Dort sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Informationstechnologie nicht nur zur Rationalisierung und Funktionalisierung der Lebens- und Arbeitsprozesse zu nutzen, sondern direkt zur Verbesserung der Le-

Foto: Yuri Arcurs, fotolia.com

bensqualität möglichst vieler Menschen. Das Spektrum der Vorträge für eine humane Nutzung der Informationstechnologie reicht von E-Learning-Themen über Social Media bis zu Gesundheitsmanagement und eHealth Services.

www.doag.org/events/khnit

Transcat-Fachtag I Der nächste Transcat PLM Fachtag „Next Step 2.0“ findet am 7. Oktober 2010 im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe statt. Ziel ist, einen individuellen Weg aufzuzeigen, wie die Product-Lifecycle-Management (PLM)-Software PLM 2.0 effizient eingesetzt werden kann und mit nachhaltigen PLM-Konzepten Prozesse effizient gestaltet werden können. Veranstalter ist die Transcat PLM GmbH, Karlsruhe.

www.transcat-plm.com/ fachtag2010

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Collage: Jochen Fuchs

Hochschule und Forschung

Protein mit doppeltem Lichtschalter  Ein neues fluoreszentes Markerprotein haben Forscher um Professor Gerd Ulrich Nienhaus vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt: Bei dem photoaktivierbaren Protein „mIrisFP“ lässt sich sowohl das Fluoreszenzlicht ein- und ausschalten als auch die Farbe des Lichts von Grün nach Rot verändern. Das Protein erlaubt genauere Einblicke in die molekularen Prozesse in einer lebenden Zelle und eröffnet der zellbiologischen und molekularmedizinischen Forschung neue Möglichkeiten. In der Fachzeitschrift „Nature Methods“ stellen die Wissenschaftler nun ihre www.kit.edu Entwicklung vor.

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Detaillierte Einblicke: Die Collage zeigt das Markerprotein mIrisFP (oben rechts in sogenannter Cartoon-Darstellung) sowie Details einer Zelle in normaler optischer Auflösung (außen) und in Höchstauflösung (Mitte).

CyberForum: Neuer Vorstandsvorsitzender  Mathias Hornberger, Vorstandsmitglied der Kizoo AG, wurde auf der Mitgliederversammlung des CyberForum Karlsruhe e. V. als Nachfolger von Hagen Buchwald zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Weitere Neuzugänge im Vorstand sind Michael Kaiser, Leiter der Wirtschaftsförderung Karlsruhe; Dirk Fox, Geschäftsführer der Secorvo Security Consulting GmbH; sowie Matthias Grund, Vorstand der andrena objects ag. Die übrigen Vorstände wurden in ihren Ämtern bestätigt, darunter auch IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele. Das CyberForum ist mit aktuell über 800 Mitgliedern das größte und eines der besten Kompetenznetze Deutschlands. Das macht sich auch an stets steigenden Mit-

gliederzahlen bemerkbar: Im letzten Jahr konnten 142 neue Mitglieder gewonnen werden. Die Ziele, die sich das CyberForum-Team für 2009 gesetzt hatte, wurden überdurchschnittlich erreicht und neue für die Region bedeutende Förderprojekte, wie zum Beispiel das Softwarecluster sowie die Ausbildungsinitiative „Durchstarter“, konnten gewonnen oder weiter ausgebaut werden.

www.cyberforum.de


Collage: Jochen Fuchs

Hochschule und Forschung

Protein mit doppeltem Lichtschalter  Ein neues fluoreszentes Markerprotein haben Forscher um Professor Gerd Ulrich Nienhaus vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt: Bei dem photoaktivierbaren Protein „mIrisFP“ lässt sich sowohl das Fluoreszenzlicht ein- und ausschalten als auch die Farbe des Lichts von Grün nach Rot verändern. Das Protein erlaubt genauere Einblicke in die molekularen Prozesse in einer lebenden Zelle und eröffnet der zellbiologischen und molekularmedizinischen Forschung neue Möglichkeiten. In der Fachzeitschrift „Nature Methods“ stellen die Wissenschaftler nun ihre www.kit.edu Entwicklung vor.

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Detaillierte Einblicke: Die Collage zeigt das Markerprotein mIrisFP (oben rechts in sogenannter Cartoon-Darstellung) sowie Details einer Zelle in normaler optischer Auflösung (außen) und in Höchstauflösung (Mitte).

CyberForum: Neuer Vorstandsvorsitzender  Mathias Hornberger, Vorstandsmitglied der Kizoo AG, wurde auf der Mitgliederversammlung des CyberForum Karlsruhe e. V. als Nachfolger von Hagen Buchwald zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Weitere Neuzugänge im Vorstand sind Michael Kaiser, Leiter der Wirtschaftsförderung Karlsruhe; Dirk Fox, Geschäftsführer der Secorvo Security Consulting GmbH; sowie Matthias Grund, Vorstand der andrena objects ag. Die übrigen Vorstände wurden in ihren Ämtern bestätigt, darunter auch IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Peter Mengele. Das CyberForum ist mit aktuell über 800 Mitgliedern das größte und eines der besten Kompetenznetze Deutschlands. Das macht sich auch an stets steigenden Mit-

gliederzahlen bemerkbar: Im letzten Jahr konnten 142 neue Mitglieder gewonnen werden. Die Ziele, die sich das CyberForum-Team für 2009 gesetzt hatte, wurden überdurchschnittlich erreicht und neue für die Region bedeutende Förderprojekte, wie zum Beispiel das Softwarecluster sowie die Ausbildungsinitiative „Durchstarter“, konnten gewonnen oder weiter ausgebaut werden.

www.cyberforum.de


Hochschule und Forschung Auf der Suche nach den klügsten Köpfen

 Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vernetzt ein Kolleg für hochbegabte Informatikstudenten die Studierenden gezielt mit potenziellen Arbeitgebern - eine Winwin-Situation für alle Beteiligten. „High Potentials“ sind unter den IT-Fachleuten auf dem Arbeitsmarkt naturgemäß rar gesät. Der derzeitige Wirtschaftsaufschwung wird die Situation noch verschärfen. Viele Unternehmen versuchen daher, über Hochschulkooperationen direkten Kontakt zu den jungen Talenten aufzubauen. Ziel ist die frühzeitige Bindung der Studierenden an das Unternehmen durch Praktika, Werkstudentenverträge oder die Betreuung von Diplomarbeiten – in der Hoffnung, dass die Investition sich spätestens nach dem Studienabschluss lohnt. Das KIT hat diesen Bedarf erkannt und grün-

dete mit dem „Begabtenkolleg Informatik“ eine Plattform für Studierende und Unternehmen. „Ins Begabtenkolleg werden alle Studierenden aufgenommen, die auf Grund ihrer überdurchschnittlichen Leistungen ein Stipendium von uns erhalten haben“, berichtet Professor Ralf Reussner, Prodekan der Fakultät für Informatik. Gemeinsam mit den fördernden Unternehmen, insbesondere aus der TechnologieRegion Karlsruhe, veranstaltet die Fakultät einen Stammtisch, Vortragsreihen, Exkursionen, Firmenbesichtigungen oder Workshops, bei denen sich Stipendiaten und Firmenvertreter kennenlernen können. „Wir erhalten durchweg positive Resonanz, sowohl vonseiten der Studierenden als auch von den fördernden Unternehmen“, so Reussner. Gemeinsam mit der Canoo AG veranstaltete das Begabtenkolleg Informatik z. B. ein

„Code Camp“, in dem die Stipendiaten ein Wochenende lang gemeinsam mit Mitarbeitern des Unternehmens eigene kleine Projekte im Bereich Webtechnologie durchführen konnten. Hans-Dirk Walter, CEO des Schweizer Unternehmens, ist von der Kooperation mit dem Begabtenkolleg begeistert: „Darunter waren einige richtig gute Leute, die uns durch ihre Kreativität, ihre Einsatzbereitschaft und vor allen Dingen durch ihre Begeisterungsfähigkeit aufgefallen sind. Genau solche Mitarbeiter suchen wir. Deshalb werden wir auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit dem Begabtenkolleg am KIT suchen.“ Insgesamt fördern große Unternehmen wie IBM, SAP, 1&1, ABB, aber ebenso mittelständische Spitzenunternehmen der Region wie die CAS Software AG, andrena objects oder WIBU Systems an die 40 Informatikstudentinnen und -studenten. „Auf Grund des großen Interesses der Wirtschaft können wir in diesem Jahr wieder viele neue Stipendiaten aufnehmen“, berichtet Professor Jörn Müller-Quade, Koordinator des Begabtenkollegs. „Und das ist gut so. Schließlich haben wir bei rund 3.000 Studierenden an der Fakultät eine weitaus größere Anzahl an Begabten, deren Potenzial wir optimal fördern möchten“, berichtet er.

Informationen Karlsruher Institut für Technologie, Fakultät für Informatik – Begabtenkolleg, Prof. Dr. Jörn MüllerQuade (Koordinator), Am Fasanengarten 5, 76131 Karlsruhe, Tel.: (07 21) 608-4205, info@iks.kit.edu

Erfolg für fuks-Beratung  Die fachübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten (fuks e. V.) belegte mit ihrem Projekt „Arbeitsplatzanalyse zur Prozessoptimierung“ den ersten Platz beim Wettbewerb „Projekt des Jahres 2010“. Bei diesem deutschlandweiten Wettbewerb studentischer Unternehmensberatungen, der jährlich von der ManagementBeratung A.T. Kearney und dem Junior Consultant Network (JCNetwork) ausgeschrie-

ben wird, ging in diesem Jahr mit dem Projekt „Kundenpotentialanalyse zur Standortwahl“auch der zweite Platz an ein Team von fuks. Mit diesem Doppelsieg konnten sich die Karlsruher Studenten souverän gegen drei weitere Projektteams aus ganz Deutschland durchsetzen.

www.fuks.org

Die fuks-Studenten Ulrich Müller (links) und Chris Vogel freuen sich über ihren ersten Platz.

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Hochschule und Forschung Auf der Suche nach den klügsten Köpfen

 Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vernetzt ein Kolleg für hochbegabte Informatikstudenten die Studierenden gezielt mit potenziellen Arbeitgebern - eine Winwin-Situation für alle Beteiligten. „High Potentials“ sind unter den IT-Fachleuten auf dem Arbeitsmarkt naturgemäß rar gesät. Der derzeitige Wirtschaftsaufschwung wird die Situation noch verschärfen. Viele Unternehmen versuchen daher, über Hochschulkooperationen direkten Kontakt zu den jungen Talenten aufzubauen. Ziel ist die frühzeitige Bindung der Studierenden an das Unternehmen durch Praktika, Werkstudentenverträge oder die Betreuung von Diplomarbeiten – in der Hoffnung, dass die Investition sich spätestens nach dem Studienabschluss lohnt. Das KIT hat diesen Bedarf erkannt und grün-

dete mit dem „Begabtenkolleg Informatik“ eine Plattform für Studierende und Unternehmen. „Ins Begabtenkolleg werden alle Studierenden aufgenommen, die auf Grund ihrer überdurchschnittlichen Leistungen ein Stipendium von uns erhalten haben“, berichtet Professor Ralf Reussner, Prodekan der Fakultät für Informatik. Gemeinsam mit den fördernden Unternehmen, insbesondere aus der TechnologieRegion Karlsruhe, veranstaltet die Fakultät einen Stammtisch, Vortragsreihen, Exkursionen, Firmenbesichtigungen oder Workshops, bei denen sich Stipendiaten und Firmenvertreter kennenlernen können. „Wir erhalten durchweg positive Resonanz, sowohl vonseiten der Studierenden als auch von den fördernden Unternehmen“, so Reussner. Gemeinsam mit der Canoo AG veranstaltete das Begabtenkolleg Informatik z. B. ein

„Code Camp“, in dem die Stipendiaten ein Wochenende lang gemeinsam mit Mitarbeitern des Unternehmens eigene kleine Projekte im Bereich Webtechnologie durchführen konnten. Hans-Dirk Walter, CEO des Schweizer Unternehmens, ist von der Kooperation mit dem Begabtenkolleg begeistert: „Darunter waren einige richtig gute Leute, die uns durch ihre Kreativität, ihre Einsatzbereitschaft und vor allen Dingen durch ihre Begeisterungsfähigkeit aufgefallen sind. Genau solche Mitarbeiter suchen wir. Deshalb werden wir auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit dem Begabtenkolleg am KIT suchen.“ Insgesamt fördern große Unternehmen wie IBM, SAP, 1&1, ABB, aber ebenso mittelständische Spitzenunternehmen der Region wie die CAS Software AG, andrena objects oder WIBU Systems an die 40 Informatikstudentinnen und -studenten. „Auf Grund des großen Interesses der Wirtschaft können wir in diesem Jahr wieder viele neue Stipendiaten aufnehmen“, berichtet Professor Jörn Müller-Quade, Koordinator des Begabtenkollegs. „Und das ist gut so. Schließlich haben wir bei rund 3.000 Studierenden an der Fakultät eine weitaus größere Anzahl an Begabten, deren Potenzial wir optimal fördern möchten“, berichtet er.

Informationen Karlsruher Institut für Technologie, Fakultät für Informatik – Begabtenkolleg, Prof. Dr. Jörn MüllerQuade (Koordinator), Am Fasanengarten 5, 76131 Karlsruhe, Tel.: (07 21) 608-4205, info@iks.kit.edu

Erfolg für fuks-Beratung  Die fachübergreifende Unternehmensberatung Karlsruher Studenten (fuks e. V.) belegte mit ihrem Projekt „Arbeitsplatzanalyse zur Prozessoptimierung“ den ersten Platz beim Wettbewerb „Projekt des Jahres 2010“. Bei diesem deutschlandweiten Wettbewerb studentischer Unternehmensberatungen, der jährlich von der ManagementBeratung A.T. Kearney und dem Junior Consultant Network (JCNetwork) ausgeschrie-

ben wird, ging in diesem Jahr mit dem Projekt „Kundenpotentialanalyse zur Standortwahl“auch der zweite Platz an ein Team von fuks. Mit diesem Doppelsieg konnten sich die Karlsruher Studenten souverän gegen drei weitere Projektteams aus ganz Deutschland durchsetzen.

www.fuks.org

Die fuks-Studenten Ulrich Müller (links) und Chris Vogel freuen sich über ihren ersten Platz.

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Spektrum Wirtschaftsjunioren

Großmarktbesichtigung I Am 22. Juli hieß es früh aufstehen. Sechs Uhr morgens: Es stand die Besichtigung des Karlsruher Großmarktes auf dem Programm, von dem so mancher bis dahin nur das Bild eines größeren Wochenmarktes vor Augen hatte. Noch etwas müde empfing der Marktamtsleiter der Stadt Karlsruhe, Armin Baumbusch, und ein Mitarbeiter elf Wirtschaftsjunioren und den kurzfristig hinzugekommenen Karlsruher Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther an der Einfahrt zum Großmarktgelände. Nach einer kurzen Einführung ging es zuerst durch die Hallen, in denen Blumen, Grünpflanzen und allerlei Dekorationsartikel verkauft werden – diese Bereiche hatten es besonders den Junioren angetan. Weiter ging es durch Marktbereiche mit Gemüse- und Obsthändlern. Bei jeder Station hatten Armin Baumbusch und die ansässigen Händler Interessantes zum historischen und aktuellen Marktgeschehen zu berichten. Im Laufe des Rundgangs wurde klar: Der

Großmarkt versorgt nicht nur die Wochenmärkte, sondern auch Supermärkte und sogar Discounter weit über die Stadt Karlsruhe hinaus.

BuKo online

Jede Menge Infos zur Bundeskonferenz und den direkten Draht zum BuKo-Team gibt es über die Website www.buko2010.de, die BuKo-Gruppe auf XING und auf Facebook. Aktuelle News gibt es auch via Twitter.

Politisches Business-Lunch mit Tom Høyem I Die Wirtschaftsjunioren veranstalteten ein „Politisches Business-Lunch“ mit Tom Høyem, dem Leiter der Europäischen Schule Karlsruhe, als Gast im Restaurant „Ochsen“ in Durlach. Bei einem ausgezeichneten Menü gab Høyem Einblicke in sein ereignisreiches Leben und die daraus resultierenden Erfahrungen. Er durchlief schon die verschiedensten und vielfältigsten Stationen: Minister für Grönland in der dänischen Regierung, Autor von neun Büchern, OSZE-Wahlbeobachter, Unternehmer sowie Direktor mehrerer Schulen, unter anderem in Oxford und München. Bermerkenswert empfanden die Wirtschaftsjunioren die Schilderungen Høyems, in denen stets deutlich wurde, dass er immer wusste, was er wollte. Attraktive Angebote auch abzulehnen, wenn sie nicht perfekt passten, erschien ihnen dabei als besonders kluger Schachzug. In einer Diskussion über das deutsche Bildungssystem erfuhr man interessante Details über die fortschrittlichen Methoden an der Europäischen Schule Karlsruhe: Erfahrungen aus der Wirtschaft in den Unterricht einzubringen, dürfte mit Sicherheit für den weiteren Lebensweg der Schüler sehr nützlich sein. Nach der spannenden Diskussion bedankte sich Johannes Hurst, Leiter des Arbeitskreises Politik der Wirtschaftsjunioren, herzlich bei Tom Høyem und überreichte dem viel Herumgereisten eine Weltkugel.

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Ungewöhnliche Einblicke I Anfang Juli erhielten rund 60 interessierte Wirtschaftsjunioren im Konzerthaus ungewöhnliche Einblicke ins bunte Tierreich. Ob Prostitution in der Antarktis, der Duft für gewisse Stunden oder die interessantesten Balzrituale – der Biologe und Buchautor Dr. Mario Ludwig hatte dem staunenden Publikum in seinem kurzweiligen Vortrag allerlei Interessantes über Sex im Tierreich zu berichten.

Termine

17. 9. 21. 9. 6. 10. 26. 10. 16. 11.

Besichtigung Europapark Rust Besichtigung L’Oréal Wirtschaftsjunioren Karlsruhe stellen sich vor Vortrag Dr. Michael Groß (ehemaliger Schwimmsportler) Besichtigung Biologische Heilmittel Heel GmbH

Telefon (07 21) 174-140 marion.lohrer@karlsruhe.ihk.de, www.wj-karlsruhe.de

Wirtschaft in der Region Karlsruhe  

IHK-Magazin, Ausgabe September 2010 Nr. 9/2010

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