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8.6.2011

Juni 2011 Nr. 6/2011

Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe www.karlsruhe.ihk.de


Standpunkt

wir als IHK-Organisation vor der Herausforderung, unsere Arbeit auf eine Situation auszurichten, in der man wirtschaftspolitische Themen immer weniger schuldenfinanziert zu Lasten künftiger Generationen beantworten kann. Umso mehr ist die Bereitschaft gefragt, auch in den eigenen Reihen dafür zu werben, berechtigte Forderungen um konkrete Vorschläge für deren Realisierung zu ergänzen. Ein gutes Beispiel ist der Ausbildungspakt. Auch unsere Aktivitäten zum wichtigen Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf tragen eine solche Handschrift. Nicht zuletzt ist unser Vorschlag zur notwendigen Reform der Unternehmensteuern vor die-

Wachstum verstetigen, Fachkräfte sichern z

Im Jahr 2011 setzt die deutsche Wirtschaft den Aufschwung fort. Viele Unternehmen haben die Krise dazu genutzt, sich besser aufzustellen und neue Märkte, Produkte und Verfahren zu entwickeln. Auch die Politik hat mit strukturellen Reformen vor der Krise und manchen kurzfristigen Maßnahmen zu der guten Entwicklung beigetragen. So kann der Wirtschaftsstandort Deutschland nach der Krise besser dastehen, als man erwarten durfte. Die tragischen Ereignisse in Japan und die Umwälzungen im Maghreb machen deutlich, dass wir trotz aller Erfolge gefordert sind, die Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit von Gesellschaft, Staat und Unternehmen weiterzuentwickeln. Dies gilt umso mehr, als die Instabilitäten im Euroraum oder auch die Rohstoffpreisentwicklung zusätzliche Herausforderungen bereithalten. Im Wettbewerb um Glaubwürdigkeit und erkennbarem Verantwortungsbewusstsein können wir uns als Wirtschaft nicht darauf beschränken, Forderungen an die Politik zu stellen, ohne auch in der öffentlichen Diskussion Ansatzpunkte für die Lösung der anstehenden Fragen zu bieten. So stehen auch

sem Hintergrund zu verstehen: Sollten die Spielräume für die Finanzierung trotz der viel besseren Konjunktur nicht ausreichen, bieten wir der Politik Gespräche darüber an, die Subventionen an die Wirtschaft im Gegenzug zur Steuerreform mit dem „Rasenmäher“ zu kürzen. Der Fachkräftemangel, den die Unternehmen schon heute immer stärker spüren, wird Wirtschaft, Gesellschaft und Politik 2011 und darüber hinaus einiges an Lösungsfähigkeit abverlangen. Die IHK-Organisation stellt sich dieser Herausforderung – nicht zuletzt mit ihrem Jahresthema „Gemeinsam für Fachkräfte – bilden, beschäftigen, integrieren“. Seitens der Betriebe gehören hierzu mehr Aus- und Weiterbildung sowie eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren. Zugleich müssen wir weltweit um qualifizierte Menschen werben. Die Abschaffung der langwierigen Vorrangprüfung für Mangelberufe, etwa bei Ingenieuren, darf hier nur ein erster Schritt hin zu einem tragfähigen Konzept für qualifizierte Zuwanderung sein. Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann DIHK-Präsident

Die Agentur für gute Ideen

Kaiserstraße 88 · 76133 Karlsruhe Telefon 0721-1603989-0 www.perfectpage.de


Inhalt Titel

Wirtschaftspolitische Positionen 2011

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Mit dem Wegweiser für Wachstum und Wohlstand hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und damit die Industrie- und Handelskammern deutlich Position bezogen gegenüber Politik und Verwaltung.

Standpunkt

Geschäftsfelder

1 Wachstum verstetigen, Fachkräfte sichern

Service, Handel, Tourismus

12 Chance Selbstständigkeit 13 Kundenbindung per Internet

Titel

Berufsbildung

4 Wirtschaftspolitische Positionen 2011

Ehrenamt 6 Erfolgreich aus der Wirtschaftskrise 6 Verkehrsausschuss auf der NUFAM

IHK Karlsruhe

Neue Serviceleistung Wirtschaftsraum Karlsruhe Zahlen und Daten Bekanntmachungen TechnologieRegion Karlsruhe 10 Blickpunkt – Aktuelles aus der TRK

38 Einser-Absolventen ausgezeichnet IHK-Forum auf der EINSTIEG Abi Kooperation mit b.i.g.-Unternehmensgruppe Seminar „Regenerative Energien“

18 19 20 21

PROFILE bei Schmidt & Heinzmann in Bruchsal Energieverbrauch wird transparenter ZIM-Programm erfolgreich Grenzüberschreitende Abfalltransporte

Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel 8 46 62 66

14 15 16 17

Außenwirtschaft und Infrastruktur

22 Markterkundungsreise nach Katar und Oman 23 Elsass-Mautversuch noch offen Recht und Steuern

24 Sachgrundlose Befristung des Arbeitsverhältnisses erleichtert

DIHK Berlin

9 Schnellere Betriebsprüfungen DIHK Brüssel

11 Banken regulieren

Impressum ß Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Lammstraße 13/17 76133 Karlsruhe, Telefon (07 21) 174-0 Telefax (07 21) 174-115, Internet: www.karlsruhe.ihk.de ß Redaktion: Michael Hölle (verantwortlich), Dr. Philipp Nickel, IHK Karlsruhe, Lammstraße 13/17, 76133 Karlsruhe Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen Initialien gezeichneten Beiträge stellen die Meinung des Verfassers dar,

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IHK Wirtschaft 6/2011

aber nicht unbedingt die Ansicht der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Für die Rückgabe unverlangt eingeschickter Manuskripte, Fotos oder Karikaturen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. E-Mail: pressestelle@karlsruhe.ihk.de, Telefon (07 21) 174-147 ß Erscheinungsweise: Monatlich einmal. Die Kammerzeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist das offizielle Organ der IHK Karlsruhe. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Für Nicht-Mitglieder beträgt die jährliche Schutzgebühr 15,34 Euro, für ein Einzelheft 1,28 Euro.

ß Verlag + Gesamtherstellung:

B: VS G. Braun Verleger-Services GmbH, Lichtentaler Straße 35 76530 Baden-Baden, Telefon (0 72 21) 21 19 24 Telefax (0 72 21) 21 19 15, E-Mail: bvs.verlegerservices@pruefer.com ß Verlagsleitung: Wolfrüdiger W. Endriß, Telefon (0 72 21) 21 19 10 E-Mail: wolfruediger.endriss@pruefer.com ß Anzeigenleitung: Barbara Rosenberger, Telefon (0 72 21) 21 19 11 E-Mail: barbara.rosenberger@pruefer.com


Wirtschaftsraum Karlsruhe Rund 26.140 Unternehmen – dies sind mehr als 41 Prozent aller Mitgliedsunternehmen der IHK Karlsruhe – sorgen für Wachstum und Wohlstand im Wirtschaftsraum Karlsruhe.

70

14

KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb

38 Einser-Absolventen ausgezeichnet Die 38 besten Auszubildenden aus dem Gebiet der IHK Karlsruhe sind in einer Feierstunde geehrt worden.

Betriebsreport 26 Firmenjubiläen 27 Personalien 28 Regionale Wirtschaft

Weniger Unfälle, weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Staus: Autonome, computergesteuerte Fahrzeuge bieten viele Vorteile für den Straßenverkehr.

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Schwerpunkt 38 Vorsicht vor „Datenklau“

Handelsregister Für die Praxis 33 34 35 36

Einfacher zum öffentlichen Auftrag Gutscheine an Mitarbeiter IHK-Veranstaltungen Börsen

57 Neueintragungen 60 Veränderungen 65 Löschungen

Hochschule und Forschung 70 KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb 71 Bachelor besser als sein Ruf

Spektrum 37 68 69 72

Veranstaltungen Messen & Kongresse Wirtschaftspreise Wirtschaftsjunioren

IHK Karlsruhe Telefon

ß Anzeigenservice:

Sandra Diener, Telefon (0 72 21) 21 19 24 E-Mail: sandra.diener@pruefer.com Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 41 vom Januar 2011. Die Mediadaten sowie die Schwerpunktthemen 2011 sind im Internet abrufbar unter: www. karlsruhe.ihk.de/Presse. ß Grafik: Perfect Page, Karlsruhe, www.perfectpage.de Bernhard Kutscherauer, Telefon (07 21) 16 03 96 90 ß Druck: VPM Druck KG www.vpm-druck.de

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Starthilfe, Unternehmensförderung Aus- und Weiterbildung Industrie, Technologie, Energie und Umwelt Außenwirtschaft, Handel, Verkehr und Tourismus Recht, Banken, Versicherungen Presse, Mitgliederkommunikation Verwaltung Beitrag

-172 -201 -142 -122 -187 -125 -152 -333

ServiceCenter: Telefon Montag – Donnerstag Freitag

(07 21) 174-0 8.00 bis 16.00 Uhr 8.00 bis 14.00 Uhr

Titelbild: Fotos von fotolia.com, Archiv; Composing: Clarissa Rosemann

IHK Wirtschaft 6/2011

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Titel

Wirtschaftspolitische Positionen 2011 ❚

Mit dem Wegweiser für Wachstum und Wohlstand hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und damit die Industrie- und Handelskammern deutlich Position bezogen gegenüber Politik und Verwaltung. Auf fast 50 Seiten sind die wirtschaftspolitischen Positionen der IHK-Organisation detailliert beschrieben und erläutert. Sie beinhalten die wichtigsten Wünsche der Mitgliedsunternehmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland im internationalen Wettbewerb. In den sieben Bereichen Arbeit und Soziales, Bildung und Innovation, Unternehmen und Märkte, Steuern und Finanzen, Umwelt und Energie, Strukturen und

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IHK Wirtschaft 6/2011 5/2011

Region sowie Recht und Verwaltung sieht der DIHK besonderen Handlungsbedarf. Daraus sind die zehn unten angeführten Top-Forderungen abgeleitet worden. Reform des Arbeitsrechts

Handlungsbedarf besteht für die Unternehmen im Bereich Arbeit und Soziales beispielsweise im Arbeitsrecht. Dort spricht sich die IHK-Organisation für mehr Flexibilität aus in Form des Anhebens der Kündigungsschutzgrenze auf Betriebe über 20 Mitarbeiter. Weiterhin soll beim Abschluss von Arbeitsverträgen eine angemessene Abfindungszahlung als Alternative zum Kündigungsschutz möglich sein. Bei der

Sozialen Sicherung appelliert der DIHK an die Politik, die Rente mit 67 nicht aufs Spiel zu setzen. Zum einen komme den älteren Arbeitnehmern auf Grund des Fachkräftemangels eine immer wichtigere Bedeutung zu. Zum anderen müsse sich eine längere Lebenserwartung auch in einer längeren Lebensarbeitszeit widerspiegeln. Bei der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung plädiert das Papier für eine Entkoppelung der Beiträge von den Löhnen sowie für den Übergang auf pauschale Prä-


Titel mien und einen sozialen Ausgleich über das Steuer-Transfer-System. Familie und Beruf ist ein wichtiges Thema, vor allem deren Vereinbarkeit. Deshalb regt der DIHK einen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote an. Hierbei gehe es auch darum, die Betreuungszeiten deutlich auszuweiten und vor allem flexibel an den Bedürfnissen der Eltern auszurichten. Gleichzeitig tritt die IHK-Organisation für flexible, freiwillige Lösungen zwischen Betrieb und Mitarbeiter ein bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeaufgaben.

Ermäßigte Mehrwertsteuer in Deutschland Aufkommen Mehrwertsteuer 182 Mrd. Euro

Davon ermäßigter Steuersatz (7 Prozent) 12 Mrd. Euro

Zuwanderung ist notwendig

Zur Bildung und Innovation gehört für die Unternehmen auch die Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte. Ebenso fällt darunter die Verankerung von „Unternehmertum“ im Bildungssystem. Um Anreize für FuE-Investitionen zu schaffen, sollte auf die Verbesserung der Projektförderung, wie beispielsweise schlanke Antrags- und Abwicklungsverfahren, gesetzt werden. In den Bereich Bildung fallen die Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen, in Anlehnung an die Bildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“ der IHK Karlsruhe, die als erste Kammer in Deutschland Kooperationen zwischen allen allgemeinbildenden Schulen in ihrer Re-

gion mit Mitgliedsbetrieben vermittelt hat und diese betreut. In Steuerfragen macht sich der DIHK für ein einfaches, transparentes und damit international wettbewerbsfähiges Steuersystem stark. Leitbild hierfür ist eine Flat-Tax mit breiter Bemessungsgrundlage, niedrigen Tarifen von maximal 25 Prozent, wenigen Ausnahmen sowie pauschalierenden und typisierenden Abzugsbeträgen. Des Weiteren fordert er eine für Familienunternehmen sachgerechte Erbschaftsteuer.

Die Erbschaftsteuer müsse die Standorttreue der Familienbetriebe belohnen, anstatt die Unternehmensnachfolge zu belasten. Die beste Lösung sei der Verzicht auf die Erbschaftsteuer. Auch zum Thema Finanzen äußert sich die IHK-Organisation. Eine Staatsquote von 40 Prozent bezeichnet das Papier als Obergrenze. Dorthin müssten die Ausgaben wieder zurückgefahren werden. Zudem sollten Subventionen generell befristet sein und fortlaufend auf Zielgenauigkeit und Notwendigkeit überprüft werden.

Top-Vorschläge der IHK-Organisation

3. Top-Vorschlag: Verkehrsinfrastruktur ausbauen!

6. Top-Vorschlag: Energieversorgung klimafreundlich gestalten!

1. Top-Vorschlag: Fachkräfte sichern!

Engpässe im Straßen- und Schienennetz beseitigen. Investitionsmittel für die Verkehrswege verstetigen sowie Häfen und Flughäfen stärken.

Energieversorgung klimafreundlich sichern durch einen breiten Energiemix und eine leistungsfähige Energie-Infrastruktur, Planungsverfahren beschleunigen.

4. Top-Vorschlag: Industrie- und Innovationsstandort sichern!

7. Top-Vorschlag: Finanzmärkte mit Augenmaß regulieren!

Forschungsaktivitäten ausbauen, Steuerrecht innovations- und investitionsfreundlich ausgestalten. Zugang zu Rohstoffen und internationalen Märkten gewährleisten.

Nationale Alleingänge bei der Finanzmarktregulierung vermeiden, Auswirkungen der Finanzmarktregulierung auf die Unternehmensfinanzierung beachten.

Gesamtkonzept zur Fachkräftesicherung entwickeln. Durch bessere Bildung, Steigerung der Erwerbsbeteiligung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, qualifizierte Zuwanderung und bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse. 2. Top-Vorschlag: Steuersystem reformieren!

Haushalte konsolidieren sowie das Steuersystem einfacher und international wettbewerbsfähig ausgestalten durch Rückführen von Staatsausgaben und Subventionen, Substanzbesteuerung beseitigen.

5. Top-Vorschlag: Bürokratie spürbar abbauen!

Bürokratieabbau konsequent fortsetzen. Erfüllungsaufwand in sämtlichen Regelungsbereichen spürbar reduzieren.

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 9057

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Ehrenamt Erfolgreich aus der Wirtschaftskrise ■ Unter dem Titel „Lessons learned – Neupositionierung aus der Wirtschaftskrise“ fand der Erfahrungsaustausch des Industrieausschusses in seiner Sitzung bei der Michael Koch GmbH in Ubstadt statt. Die Ausschussmitglieder Dr. Christoph Maisch, Protektorwerk Florenz Maisch GmbH & Co. KG, Dr. Tilo Franz, menzerna polishing compounds GmbH & Co. KG, Trudbert Kraus, Luk GmbH & Co. KG – Werk Bühl, und Reinhard Blaurock, Vollack Management und Beteiligungen GmbH, berichteten übereinstimmend, dass die Wirtschaftskrise für strategische Überlegungen und betriebliche Veränderungen genutzt wurde. Resultate waren beispielsweise technische Neuentwicklungen, die Verbes-

serung von Entscheidungsprozessen und die Neukonzeption der innerbetrieblichen Aus- und Weiterbildung. Ergänzend berichtete Dr. Steffen Kinkel, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, über Flexibilitätsund Stabilitätsstrategien in der deutschen Industrie. In seinen Untersuchungen hat er fünf Betriebstypen identifiziert, die sich in der Qualifikationsstruktur der Belegschaft, der Innovationsquote und dem Umsatzanteil mit neuen Produkten unterscheiden. Der Gastgeber Michael Koch stellte die Michael Koch GmbH mit 25 Mitarbeitern und beeindruckenden Wachstumsraten vor. Kerngeschäft sind Bremswiderstände für die elektrische Antriebstechnik. Neustes

Michael Koch und IHK-Ausschussvorsitzender Nikolaus P. Wild mit dem Messe-Modell des dynamischen Energiespeichers DES 2.0 Produkt ist der dynamische Energiespeicher „DES 2.0“. Mit diesem sind in Fertigungsstraßen bis zu 20 Prozent Energieeinsparung möglich.

Arbeitskreis Logistik bei den Fluglotsen in Karlsruhe

Verkehrsausschuss auf der NUFAM ■ Die Auswirkungen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes diskutierten die Mitglieder des IHK-Verkehrsausschusses bei ihrer Sitzung auf der Nutzfahrzeugmesse NUFAM. Lydia Siepmann vom Bundesamt für Güterverkehr stellte eine aktuelle Studie des Amtes vor. Danach gibt es vor allem positive Effekte auf das wirtschaftliche Fahrverhalten und auf die Ladungssicherung. Gleichzeitig wird das Gesetz von den Betrieben aber auch als zusätzliche Hürde für den Berufseinstieg wahrgenommen. Dem gegenüber steht ein Drittel der Berufskraftfahrer, die in den nächsten Jahren aus

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dem Dienst ausscheiden werden. Die 2007 gegründete Initiative DocStop für Europäer e. V. will Berufskraftfahrern eine schnelle medizinische Versorgung für unterwegs anbieten. „Inzwischen gibt es bundesweit bereits über 290 DocStop-Anlaufstellen“, berichtete Rainer Bernickel vom DocStop für Europäer e. V. den Ausschussmitgliedern bei seiner Präsentation.

■ Im Jahr 2010 wurden rund drei Millionen Flugbewegungen von der Deutschen Flugsicherung (DFS) kontrolliert. Für mehr als 1,3 Millionen dieser Bewegungen waren auch die Fluglotsen der Kontrollzentrale in Karlsruhe zuständig, deren Luftraum sich vom Oberrhein bis Berlin erstreckt. Die Arbeitskreismitglieder erlangten während der Sitzung nicht nur ein besseres Verständnis für die Arbeit eines Fluglotsens, sondern auch über die Zusammenhänge im Luftraum, die zum Beispiel zu Verspätungen führen. Des Weiteren verdeutlichten Vertreter der LOBS.LED Deutschland GmbH, Krefeld, welches Einsparpotenzial im Bereich Logistik durch den Einsatz von LEDs erzielt werden kann. So habe eine LED eine Lebensdauer, die die einer Leuchtstoffröhre bis um das 3,5-Fache überschreite.

Informationen

Informationen

Telefon (07 21) 174-129 sven-eric.brune@karlsruhe.ihk.de

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08 11_IHK_Juni 2011 23.05.11 14:57 Seite 8

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel IHK Karlsruhe

Neue Serviceleistung der IHK Karlsruhe

n „Was muss ich beim Abfüllen und Verkauf von Bergwasser beachten? Ich möchte mich selbstständig machen.“ Dies ist ein Beispiel von den rund 100 Anfragen, die Stephanie Sprißler von der neuen IHK-Servicestelle „Einheitlicher Ansprechpartner“ (EA) im letzten Jahr erreichten. Stephanie Sprißler nimmt die EA-Anfrage auf und beginnt dann mit den oft umfangreichen Recherchearbeiten. Der Großteil ihrer Nachforschungen findet dabei über das Internet statt. Hier sucht sie nach Vorschriften, Merkblättern, den zuständigen Behörden mit ihren Kontaktdaten und lädt (soweit verfügbar) die notwendigen Formulare herunter. Parallel dazu informiert sie die IHK-Rechtsabteilung über die neue Anfrage und klärt ab, ob die Zuarbeit von weiteren IHK-Fachabteilungen, zum Beispiel aus dem Umweltbereich, erforderlich ist. Aus ihren recherchierten Ergebnissen und den Fachinformationen aus den anderen IHK-Abtei-

lungen stellt sie dann dem Anfrager ein komplettes Informationspaket für die Aufnahme und Ausübung seines Vorhabens zusammen. „Hier sind neben dem Gewerberecht unter anderem auch das Baurecht, das Lebensmittelrecht, die Trinkwasserverordnung und die Verpackungsverordnung zu beachten“, berichtet Sprißler. „Ich berate ihn dann auch zusammen mit meinen IHKKollegen und helfe beim Ausfüllen der Formulare. Ich frage gegebenenfalls auch bei den Behörden nach, wenn der Unternehmer nicht weiterkommt.“ Manchmal sind es bis zu 30 rechtliche Bestimmungen, die bei einer Anfrage zu beachten sind. Dem Anfrager bleibt so erspart, alle zuständigen Behörden selbst herausfinden und mit einer Vielzahl von Verwaltungsbeamten korrespondieren zu müssen. Auch Anfragen wie zum Beispiel die Herstellung und der Vertrieb von Seifen, Import und Verkauf von Lithiumbatterien oder die Gründung eines Onlineshops sind seit der Einrichtung des „Einheitlichen Ansprechpartners“ bei der IHK Karlsruhe zur Klärung eingegangen.

Informationen Telefon (07 21) 174-165 ea@karlsruhe.ihk.de www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 12149

Zentrale Anlaufstelle „Einheitlicher Ansprechpartner“

Der „Einheitliche Ansprechpartner“ ist gemäß der EU-Dienstleistungsrichtlinie die zentrale Anlaufstelle für Dienstleistungsunternehmen aus ausgewählten Branchen, die im Kammerbezirk tätig werden möchten und aus einem Staat der Europäischen Union (auch Deutschland), Island, Liechtenstein oder Norwegen stammen. Der Einheitliche Ansprechpartner hat die Aufgabe, den Dienstleistungserbringer über alle gesetzlichen Anforderungen und Formalitäten bei Aufnahme und Durchfüh-

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rung seiner Dienstleistungstätigkeit zu informieren. Außerdem können über den Einheitlichen Ansprechpartner alle relevanten Verwaltungsverfahren abgewickelt werden. Die Aufgaben des Einheitlichen Ansprechpartners nehmen seit dem 28. Dezember 2009 in der TechnologieRegion Karlsruhe die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe, die Stadtkreise Karlsruhe und Baden-Baden sowie die Landkreise Karlsruhe und Rastatt wahr.

Regionale Wirtschaft: weiter optimistisch n Die Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe zeigt sich im Frühsommer 2011 weiter optimistisch. Die aktuelle Geschäftslage bleibt auf einem hohen Niveau. Und trotz gestiegener konjunktureller Risiken ist der Optimismus der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate ungebrochen, hat sich sogar noch erhöht. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe (IHK). Zudem sind die Beschäftigungs- und Investitionspläne nach wie vor positiv. „Die Auftragsbücher sind in vielen Bereichen gut gefüllt, die konjunkturelle Entwicklung wird zunehmend von der Binnennachfrage getragen“, erläutert IHK-Präsident Bernd Bechtold. Der Anteil der Unternehmen, die ihre derzeitige geschäftliche Situation als gut bewerten, hat sich um einen Prozentpunkt auf 46 Prozent erhöht. 45 Prozent der Betriebe zeigen sich mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Neun Prozent der Unternehmen berichten von ungünstig verlaufenden Geschäften (Jahresbeginn 2011: acht Prozent). Im unternehmensnahen Dienstleistungssektor und im Großhandel hat sich die aktuelle Geschäftssituation gegenüber dem Beginn des Jahres nochmals verbessert. Auch in der regionalen Industrie und dem Einzelhandel ist die Stimmung weiterhin gut, der Aufwärtstrend ist jedoch erst einmal gestoppt. Die Bauwirtschaft hat nach dem Stimmungstief zu Jahresbeginn in den vergangenen Monaten wieder besser Tritt gefasst.

Informationen Telefon (07 21) 174-137 gabriela.blume@karlsruhe.ihk.de


08 11_IHK_Juni 2011 23.05.11 14:57 Seite 9

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel DIHK Berlin

Schnellere Betriebsprüfungen n Zu oft müssen Betriebe derzeit sieben oder acht Jahre bis zum bestandskräftigen Steuerbescheid warten. Daher fordert der DIHK in einer gemeinsamen Stellungnahme mit anderen Wirtschaftsverbänden eine schnellere Betriebsprüfung. Denn: „Unternehmen brauchen Rechts- und Planungssicherheit auch bei der Steuer“, unterstreicht DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Hierzu könne der vom Bundesfinanzministerium vorgelegte Rahmen für eine „zeitnahe Betriebsprüfung“ beitra-

gen. Doch wichtiger als die Schaffung solcher Sonderregelungen sei es, die allgemeine Betriebsprüfung deutlich zu beschleunigen. „Ziel muss es sein, dass spätestens nach fünf Jahren die Steuerprüfung für alle Unternehmen abgeschlossen und ein bestandskräftiger Steuerbescheid erlassen ist“, so Wansleben.

vogt.guido@dihk.de

Dienstwagenbesteuerung n Ab sofort können Fahrten mit dem Dienstwagen zur Arbeitsstätte zielgenauer besteuert werden. In vielen Fällen wird die Steuer dadurch geringer ausfallen. Bisher hatte die Finanzverwaltung unabhängig von der tatsächlichen Nutzung des Dienstwagens den geldwerten Vorteil generell mit der 0,03-Prozent-Regelung ermittelt. Diejenigen Arbeitnehmer, die nur an wenigen Tagen im Monat das Fahrzeug nutzten, waren hier benachteiligt. Nunmehr hat sich die Finanzverwaltung einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes gebeugt; die Fahrten dürfen jetzt einzeln bewertet werden. Mit dieser Entwicklung zeigt sich DIHK-Steuerexperte Alfons Kühn zufrieden, da sie einer langjährigen Forderung

Foto: Norman Pogson, fotolia.com

des DIHK entspricht und die Hygiene des Rechts nun wieder hergestellt ist.

karbe.daniela@dihk.de

Familienbewusste Arbeitszeiten als Markenkern n Für mehr Offenheit gegenüber familienbewussten Arbeitszeiten sprach sich DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann auf dem Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie 2011“ in Berlin aus. Er appellierte an Personalverantwortliche und Unternehmer, die Arbeitszeiten verstärkt individuell und differenziert zu organisieren – auch, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Viele Funktionen ließen sich in intelligenten Modellen delegieren. Dies gelte auch für den Arbeitsplatz Familie, griff Bundesfamilienministerin Kristina Schröder dankbar das Stichwort auf. Sie kündigte an, die Absetzbarkeit von haushaltsna-

hen Dienstleistungen zu erhöhen, damit für Eltern mehr Zeit für die Familie bleibt. Die Veranstaltung stand im Zeichen der „Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“, mit der sich Politik und Wirtschaft im Februar 2011 zu einem gemeinsamen Engagement verpflichtet haben. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen diskutierten intensiv über viele praktische Aspekte der Arbeitszeitgestaltung, von Lebensarbeitszeitkonten bis hin zur familienbewussten Schichtarbeitsplanung.

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08 11_IHK_Juni 2011 23.05.11 14:57 Seite 11

IHK: von Karlsruhe bis Brüssel

Foto: Visual Concepts, fotolia.com

DIHK Berlin

DIHK Brüssel

Button-Lösung: nur Mehrkosten

Banken regulieren

n Unternehmen befürchten Abmahnwellen durch die vom Bundesjustizministerium geplante Doppelklick-Lösung beim Online-Handel. Danach müssen Anbieter auf ihrer Website deutlich und hervorgehoben über den Gesamtpreis informieren und den Bestellvorgang so gestalten, dass die Verbraucher die Kenntnisnahme der Preisangabe ausdrücklich bestätigen. „Dies schützt jedoch den Verbraucher nicht zusätzlich, bringt aber für die Händler spürbare Mehrkosten mit sich“, kritisiert DIHK-Verbraucherrechts-Experte Christian Groß. Einer aktuellen Umfrage zufolge, die der DIHK ge-

meinsam mit dem Gütesiegelanbieter Trusted Shops durchgeführt hat, würden für die Umstellung je Web-Auftritt 500 bis 2.000 Euro fällig. Betroffen wären mehr als 200.000 Unternehmen. Über diese Kosten hinaus stellt die angedachte Button-Lösung für die Unternehmen eine dauerhafte Rechtsunsicherheit dar. „Die Anbieter haben keine Gewissheit, wie sie die Vorgaben zum Schutz des Verbrauchers konkret umsetzen sollen“, so Groß.

n Der DIHK warnt die EU-Kommission davor, den Finanzmarkt durch Steuern oder Abgaben über das heutige Maß hinaus zu belasten. Jeder Schritt in diese Richtung birgt die Gefahr, dass die Finanzinstitute die Wirtschaft nicht ausreichend mit Krediten versorgen können, mahnt der DIHK in seiner Stellungnahme im Rahmen einer EU-Konsultation. Eine Besteuerung von Finanzgeschäften verhindere keine künftigen Krisen, sondern leite Kapitalströme in unregulierte Finanzplätze um. Der DIHK rät zudem von einem europäischen Alleingang ab und warnt vor einem zu engen Korsett, dem Finanzinstitute durch die Folgewirkungen mehrerer, teils geplanter, teils bereits umgesetzter Regulierungsvorhaben ausgesetzt sind.

gross.christian@dihk.de

pereira.malte@dihk.de

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12 25_Geschäftsfelder_Juni 2011 23.05.11 15:00 Seite 12

Geschäftsfelder Service, Handel, Tourismus Baden-Badener Rebland

Videoüberwachung nur offen n Angesichts der Zahlen zu Raubüberfällen im Einzelhandel wies der Handelsverband HDE auf die große Bedeutung der offenen Videoüberwachung in den Verkaufsräumen hin. „Die offene Videoüberwachung ist zur Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern unerlässlich. Wer Videoüberwachung generell verbietet, spricht eine Einladung zur risikolosen Straftat aus“, sagte HDE-Geschäftsführer Heribert Jöris. Oberstes Gebot sei, dass Videoüberwachung nur dann in Betracht kommt, wenn in dem Geschäft entweder wiederholt Straftaten verübt werden oder geschäftstypische Straftaten wie Ladendiebstähle oder Raubüberfälle drohen. Der HDE empfiehlt, grundsätzlich nur öffentlich zugängliche Räume per Video zu überwachen und darauf durch ein deutlich sichtbares Schild hinzuweisen. Quelle: HDE

IHK-Freizeitbarometer 2011: Schwarzwald im Plus n Bereits zum elften Mal geben die zwölf Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg das IHK-Freizeitbarometer heraus. Es fasst aktuelle Trends, Daten und Fakten in der Tourismusund Freizeitbranche zusammen. Herzstück der Publikation ist die Auswertung der Befragung von mehr als 500 Freizeiteinrichtungen im „Ländle“. In den befragten Freizeiteinrichtungen sind übrigens über 16.000 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt. Die positive Nachricht zuerst: Im vergangenen Jahr waren Kurzurlaub und Ausflüge im eigenen Land gefragt. Die befragten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg konnten im Jahr 2010 zwei Prozent mehr Besucher begrüßen als in der Vorsaison. Insgesamt waren rund 39 Millionen Besucher in den Schlössern, Museen, Bädern oder Parks im Land.

Foto: Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH

Schwarzwald und Schwäbische Alb gut besucht

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Im Jahr 2009 hieß der große Gewinner noch „Bodensee“. In 2010 gab es in dieser Ferienregion ein Besucherminus von vier Prozent. Besonders fehlten die Besucher am See im Mai, Juni und August. Des einen Freud, des anderen Leid: Durch die guten Wintersportbedingungen sind die Mittelgebirge im Plus. Die Freizeiteinrichtungen in der international bekanntesten Ferienregion Schwarzwald stellen insgesamt ein Drittel des landesweiten Besucheraufkommens. Mit einem Besucheransturm im Februar, November und Dezember gibt es im Schwarzwald ein Plus von 2,6 Prozent. Neben den Skiliften und Loipen waren vor allem Veranstaltungen sowie Burgen und Schlösser gefragt. Auch die SchwäInformationen bische Alb profitierte vom Urlaub im eigenen Land Telefon (07 21) 174-163 und hatte 1,7 Prozent alena.fuchs@karlsruhe.ihk.de mehr Besucher.

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Chance Selbstständigkeit

n Nedzad Kahriman, ehemaliger Zeitsoldat in Bruchsal, hat es geschafft: Er ist Inhaber zweier Autohäuser, an denen das Logo deutscher und italienischer Nobelmarken prangt. Gebannt lauschten über 100 Soldatinnen und Soldaten seinem Vortrag bei einem Informationstag „Chance Selbstständigkeit“ des Beratungszentrums Bundeswehr-Wirtschaft Nordbaden/Nordschwarzwald in Karlsruhe. Bianca Schmid von der IHK Karlsruhe sowie Christian Eisenecker und Matthias Hermsdorf von der Handwerkskammer Karlsruhe informierten dort die Soldaten über Wege in die Selbstständigkeit und stellten das Beratungsangebot der Kammern vor. „Wir helfen, Gründungsfehler wie zu geringes Eigenkapital, eine zu kurze Anlaufzeit oder einen unstimmigen Businessplan zu vermeiden“, betonte Bianca Schmid. Ergänzend stellte Horst Meinzer von initiat Karlsruhe das Franchise als eine mögliche Form der Selbstständigkeit vor. Norbert Reiner, Leiter des Karlsruher Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr, resümierte am Ende der Veranstaltung: „Unser seit Jahren erfolgreich stattfindender Informationstag zum Thema Selbstständigkeit bieInformationen tet den ehemaligen Soldaten die Möglichkeit, sich Telefon (07 21) 174-179 umfassend mit dem Thebianca.schmid@karlsruhe.ihk.de ma vertraut zu machen.“


12 25_Geschäftsfelder_Juni 2011 23.05.11 15:00 Seite 13

Geschäftsfelder Kundenbindung per Internet wird immer wichtiger n „Wir sehen einen deutlichen Trend im Einzelhandel, Kundenbindungsprogramme auf die neuen Medien zu verlagern. Internet und Smartphone werden für Händler immer wichtiger, um Kunden zu gewinnen und zu binden“, sagte Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und verbraucherpolitischer Experte des Handelsverbands HDE. „Diese Entwicklung folgt dem Einkaufsverhalten der Verbraucher, das immer stärker durch die parallele Nutzung mehrerer Vertriebskanäle geprägt ist.“ Vertrauen und Sicherheit bei Kundenkommunikation und Transaktionsabwicklung seien auch hier Schlüsselfaktoren. „Sowohl bei den klassischen als auch bei den neuen Kun-

denbindungsprogrammen geht es längst nicht mehr nur um Preisnachlässe“, so Tromp weiter. „Die Kunden profitieren auch von besonderen Dienstleistungen wie etwa einem kostenlosen Änderungsdienst.“ Bei der Übertragung der klassischen Formate und Angebote der Kundenbindung auf die neuen Medien ließen sich vor allem drei Trends ausmachen, so der HDE-Experte. So würden Rabatt-Websites dem Handel eine Plattform bieten, um Neukunden zu gewinnen. „Interessant für die Handelsunternehmen ist hier vor allem der Aspekt der Regionalisierung“, stellte Tromp fest. Daneben würden Handelsunternehmen zunehmend versuchen, ihre Offline- und Online-Ver-

triebskanäle zu verknüpfen, erläuterte Tromp weiter: „So kann zum Beispiel ein Coupon von der Webseite des Händlers in dessen Ladengeschäft eingelöst werden.“ Auch das mobile Couponing nehme zu, so Tromp: „Smartphone-Apps, etwa als Einkaufsplaner, gewinnen an Bedeutung. Dasselbe gilt für die Möglichkeit, per Handy die Strich- oder Barcodes der im Laden angebotenen Artikel zu lesen und sich über die Produkte im Netz zu informieren. Quelle: HDE

Gründungs- und Liquidationsgeschehen 2010 n Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn ermittelte 2010 rund 417.600 (2009: 412.600) gewerbliche Existenzgründungen; ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Zuwachs fiel in den alten Bundesländern (1,4 Prozent) höher aus als in den neuen (0,4 Prozent). Die Zahl der Liquidationen verringerte sich um 2,3 Prozent und belief sich auf rund 384.200. Daraus ergibt sich für das Jahr 2010 ein Gründungssaldo von 33.400, was eine Steigerung um 14.200 bedeutet. Prof. Eekhoff, Präsident des IfM Bonn, kommen-

tiert das Gründungsgeschehen so: „Im Jahr 2010 hat sich die positive Gründungsentwicklung aus dem Vorjahr fortgesetzt. Trotz leicht nachlassender Gründungsdynamik im vierten Quartal 2010 entwickelte sich der Gründungssaldo für das gesamte Jahr positiv. Der Anteil ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger an allen Personen, die ihre Chance in der unternehmerischen Selbstständigkeit sehen, ist in den letzten fünf Jahren deutlich gestiegen. Der Anteil der Gründungen von Frauen liegt im abgelaufenen Jahr leicht unter

dem Niveau der Vorjahre.“ Mehr als jede zweite Gründung fand im Dienstleistungssektor statt. Der Handel, und hier insbesondere der Einzelhandel, verzeichnete hingegen einen negativen Gründungssaldo. Für den weit überwiegenden Teil aller Existenzgründungen (80 Prozent) wurde die Rechtsform „Einzelunternehmen“ gewählt. Frauen gründeten 30,9 Prozent der Einzelunternehmen.

www.ifm-bonn.org

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Geschäftsfelder Berufsbildung

38 Einser-Absolventen ausgezeichnet n Die 38 besten Auszubildenden aus dem Gebiet der IHK Karlsruhe sind in einer Feierstunde geehrt worden. Sie erreichten mindestens 92 von 100 möglichen Punkten und schlossen alle mit der Note eins ab. Insgesamt legten im Frühjahr über 1.500 Jugendliche ihre Prüfung ab. IHK-Vizepräsident Roland Fitterer gratulierte den jungen Leuten sowie den Ausbildungsbetrieben, den Schulen und den ehrenamtlichen Prüfern gleichermaßen. Dabei betonte er die Bedeutung der dualen Ausbildung: „Wir sind in Zukunft angesichts des sich immer mehr verschärfenden Fachkräftemangels auf jeden einzelnen gut ausgebildeten jungen Menschen angewiesen“, erklärte der Vizepräsident. Wie stark die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen der Region ist, konnte er mit ein paar Zahlen belegen: Seit 2004 wurde die Zahl der Ausbildungsplätze um 34 Prozent gesteigert und die Zahl der erstausbildenden Betriebe gar verdoppelt. „Wir sind landes- und bundesweit spitze“, unterstrich Roland Fitterer. Allerdings verwies er auch auf die besondere Problematik in der TechnologieRegion Karlsruhe: „Die Zahl der unbesetzten Lehrstellen steigt kontinuierlich.“ Inzwischen gebe es sechsmal so viele offene Ausbildungsplätze wie unversorgte Bewerber. In Deutschland sei das Verhältnis hingegen lediglich eins zu eins. „Das zeigt unsere besondere wirtschaftliche Dynamik, aber auch die besondere Herausforderung, vor der wir stehen“, sagte er und verwies auf die IHK-Bildungsoffensive „Wirtschaft macht Schule“ als einen wichtigen Baustein im Kampf um die Fachkräfte von morgen.

IHK-Vizepräsident Roland Fitterer

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Auszeichnung der besten Prüfungsteilnehmer und ihre Ausbildungsbetriebe Die beiden Besten: • Marleen Büchler, Biologielaborantin, Max-Rubner-Institut, Karlsruhe • Lucas Dagenbach, Elektroniker für Geräte und Systeme, Nokia Siemens Networks, Bruchsal

Weitere Jahrgangsbeste: • Amann, Valentina, Kauffrau für Bürokommunikation, Techem Energy Services, Karlsruhe • Baust, Juliane, Personaldienstleistungskauffrau, GBP Gesellschaft für Büropersonal, Karlsruhe • Bertsch, Christine, Industriemechanikerin, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Eggenstein-Leopoldshafen • Börzel, Sarah, Bankkauffrau, Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Karlsruhe • Bühler, Nadine, Industriekauffrau, Biologische Heilmittel Heel, Baden-Baden • Falk, Helena, Industriekauffrau, LuK, Bühl • Fiedler, Florian, Industriemechaniker, LuK, Bühl • Frank, Tatjana, Industriekauffrau, Weisenburger Bau, Rastatt • Godel, Simon, Industriemechaniker, ARGO-HYTOS, Kraichtal • Haas, Markus, Elektroniker für Automatisierungstechnik, IWK Verpackungstechnik, Stutensee • Heinz, Jochen, Industriekaufmann, EnBW Systeme Infrastruktur Support, Karlsruhe • Herberger, Steffen, Elektroniker für Betriebstechnik, EnBW Systeme Infrastruktur Support, Karlsruhe • Hinderberger, Johannes, Kaufmann im Groß- und Außenhandel, METRO, Karlsruhe • Hüllen, Jennifer, Restaurantfachfrau, Europäischer Hof, Baden-Baden • Kölmel, Clemens, Fluggerätmechaniker, DRF Stiftung Luftrettung, Rheinmünster • Lammel, Melanie, Industriekauffrau, star. Energiewerke, Rastatt

• Lohr, Thomas, Industriekaufmann, Rauch Landmaschinenfabrik, Sinzheim • Lott, Adrian, Informatikkaufmann, Daimler, Gaggenau • Mayer, Benedict, Fluggerätmechaniker, Motorflug Baden-Baden, Rheinmünster • Meinzer, Stephan, Mechatroniker, SEW-EURODRIVE, Bruchsal • Milic, Madlin Nicol, Industriekauffrau, Rauch Landmaschinenfabrik, Sinzheim • Ohnheiser, Benjamin, Mechatroniker, E.G.O., Oberderdingen • Pfeffer, Simon, Personaldienstleistungskaufmann, AKTIV Personal-Service Karlsruhe • Preller, Melanie, Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Rhenus Freight Logistics, Weil am Rhein • Salokat, Jan, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Glatfelter, Gernsbach • Schlupp, David, Mechatroniker, Siemens, Karlsruhe • Schmider, Christina, Techn. Produktdesignerin, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Eggenstein-Leopoldshafen • Schönwald, Meike, Kauffrau für Verkehrsservice, DB Fernverkehr, Karlsruhe • Senel, Saskia, Bürokauffrau, Südwestrundfunk, Baden-Baden • Sträter, Janine, Biologielaborantin, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Eggenstein-Leopoldshafen • Tempelfeld, Julia, Personaldienstleistungskauffrau, Connect Personal-Service, Karlsruhe • Unrath, Marian, Fluggerätmechaniker, Motorflug Baden-Baden, Rheinmünster • Vetter, David Benjamin, Industriekaufmann, EnBW Systeme Infrastruktur Support, Karlsruhe • Volz, Daniel, Industriemechaniker, Rauch Landmaschinenfabrik, Sinzheim • Waßmer, David, Industriemechaniker, LuK, Bühl • Wörner, Markus, Mechatroniker, Daimler, Gaggenau


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Geschäftsfelder Berufsbildung

IHK-Forum auf der EINSTIEG Abi n 13 Unternehmen und Bildungseinrichtungen haben sich auf dem Gemeinschaftsstand der IHK Karlsruhe auf der Karlsruher Abiturientenmesse EINSTIEG Abi präsentiert. Dieses IHK-Forum nutzen die Mitgliedsfirmen nun bereits zum fünften Mal, um gebündelt und gezielt über die vielfältigen Berufsangebote für Abiturienten zu informieren und zu beraten. Rund 1.200 junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife entschließen sich in der TechnologieRegion Karlsruhe jährlich zu einer Berufsausbildung. Das entspricht einem knappen Viertel aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zwischen Oberderdingen und Bühl. Im Hinblick auf den doppelten

Abiturjahrgang 2012 haben die Unternehmen in der Region ihre Ausbildungsanstrengungen noch einmal intensiviert. Für Jugendliche bietet sich daher eine noch bessere Möglichkeit zu einem erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Alfons Moritz, Geschäftsbereichsleiter Berufsbildung bei der IHK, machte in der Eröffnungstalkrunde den Abiturienten Mut, sich für den Weg der dualen Ausbildung zu entscheiden: „Abiturienten sind in Betrieben sehr beliebt, weil sie die Praxiserfahrung mit einer guten Allgemeinbildung verbinden. Wer kein Interesse an einem Studium hat, dem stehen in unserem dualen System alle Möglichkeiten offen. Der Weg von der Ausbildung über Zu-

satzqualifikationen und Fortbildungslehrgänge reicht bis zu den obersten Karrieresprossen.“ Auf dem IHK-Forum stellten sich folgende Firmen vor: Allianz, Baden-Badener Sprachschule, BGV Versicherung, BOA BKT, OYSTAR IWK, Duale Hochschule, E.G.O., Europäische Medien- und Eventakademie, KIT, L-Bank, SEW EURODRIVE, Volkswohnung und walter services.

Zeit für Zukunft

Erstes WmS-Qualitätssiegel mit fünf Sternen n Auf der Feier zum 50-jährigen Bestehen ihrer Realschule erhielt die Leopold-Feigenbutz-Schule in Oberderdingen ein besonderes Geschenk: IHK-Präsident Bernd Bechtold überreichte ihr gemeinsam mit ihrem Partner E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH das bislang erste „Wirtschaft macht Schule (WmS)“-Qualitätssiegel mit fünf Sternen. Drei Jahre ist es nun her, dass der erste Kooperationsvertrag des Projektes „Wirtschaft macht Schule“ zwischen der Leopold-Feigenbutz-Realschule und der E.G.O. ElektroGerätebau GmbH geschlossen wurde. Drei Jahre, in denen die beiden Partner auf vorbildliche Weise zusammengearbeitet haben. So vorbildlich, dass IHK-Präsident Bernd Bechtold dem Rektor Dieter Schroff für die Partnerschaft als bislang erste Kooperation   Die

des gesamten Projektes ein Qualitätssiegel mit fünf von fünf möglichen Sternen überreichen konnte. Als „wichtiges Fundament für solide Bildung“ bezeichnete Elisabeth Groß, Leiterin des Staatlichen Schulamtes, die Realschule. Johannes Haupt, Vorsitzender Geschäftsführer bei E.G.O., betonte die Bedeutung qualifizierter Mitarbeiter für die Zukunft der Wirtschaft. Da komme der Realschule eine große Rolle zu, allein bei E.G.O. könne man damit sieben Berufe erlernen. Die Kooperation sei eine klassische „Winwin-Situation“: „Schüler kommen mit dem innerbetrieblichen Alltag in Kontakt und erhalten mehr Informationen für die Berufswahl. Lehrkräfte können die Schüler besser beraten und das Unternehmen kommt mit zukünftigen Fachkräften in Kontakt.“

Prüfungstermine zur Weiterbildung finden Sie auf S. 66.

n Das Karlsbader Patenschaftsprojekt PeP – Zeit für Zukunft hat zu den 14 landesweit ausgewählten Initiativen gehört, die sich beim Startschuss des Programms „Ein Kind an die Hand nehmen“ der Stiftung Kinderland im Stuttgarter Neuen Schloss präsentieren durften. Inhaltlich geht es bei PeP darum, Jugendlichen beim Übergang in das Berufsleben mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Einladung war eine gute Gelegenheit für die schon agierenden Paten, sich mit Paten anderer Projekte über ihre Erfahrungen auszutauschen. Auch Schulsozialarbeiter Jochen Döen und Wirtschaftsförderin Martina Danese, die sich derzeit für PeP verantwortlich zeigen, nutzten die Möglichkeiten, von den Erfahrungen anderer Organisationen zu profitieren. Bürgermeister Rudi Knodel erfuhr im Gespräch mit Patenkindern aus Karlsbad von den erfolgreichen Aktionen der Paten. Auch Ulrike Frank, kommissarische Schulleiterin der Karlsbader Werkrealschule, freute sich über die Möglichkeit des Austauschs.

www.karlsbad.de

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Geschäftsfelder Berufsbildung

„Echter Bildungsaufbruch“ in Baden-Württemberg geplant n Einen „echten Bildungsaufbruch“ in Baden-Württemberg hat die neue baden-württembergische Landesregierung angekündigt. Die baden-württembergischen IHKn stimmen mit der Hauptaussage überein, „den Bildungserfolg soweit wie möglich von der sozialen Herkunft abzukoppeln“. Auch aus der Sicht der Wirtschaft sei es ein vordringliches Ziel, dass alle jungen Menschen ausbildungsreif oder studierfähig die Schulen verlassen. Ein Schlüssel hierfür sei die frühkindliche Bildung. Der angekündigte Masterplan müsse die Schulreife aller Kinder sichern. Das flächendeckende Angebot von Ganztagesschulen wie der Wiedereinstieg des Landes in die Schulsozialarbeit werden von Seiten der Wirtschaft begrüßt. „Die neue Landesregierung versucht einen sanften Wandel in der Bildungspolitik. In dieser behutsamen Herangehensweise kann ich sie nur bestärken. Der Bildungsbereich, als erstrangige Quelle für die besten Perspektiven unserer Kinder, ist kein Raum für Experimente“, so BWIHKPräsident Dr. Peter Kulitz.

IHK-Ausbildungsumfrage 2011 n Der Ausbildungsmarkt wird sich 2011 positiv entwickeln, aber es fehlen immer mehr geeignete Bewerber. Die Betriebe werden in diesem Jahr rund 40.000 Ausbildungsplätze mehr anbieten. Das hat die bundesweite IHK-Ausbildungsumfrage 2011 ergeben. In Zeiten des demografischen Wandels besitzt die Sicherung von Fachkräften durch eigene Ausbildung bei den Unternehmen höchste Priorität. Für 55 Prozent der Betriebe hat die Sicherung des Fachkräftenachwuchses entscheidenden Einfluss auf ihre Ausbildungsentscheidung. Aber: Die Besetzungsprobleme der Betriebe verschärfen sich weiter. 2010 konnte fast jedes vierte Unternehmen nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Damit blieben rund 55.000 Ausbildungsplätze im Jahr 2010 unbesetzt; überwiegend, weil geeignete Bewerbungen fehlten. Mehr als drei Viertel der Unternehmen, auf die sich Ausbildungshemmnisse auswirken, beklagen unzureichende schulische Qualifikationen und persönliche Kompetenzen bei den Bewerbern. Dabei sind die Betriebe zunehmend unzufrieden mit der Leistungsbereitschaft (50 Prozent), Belastbarkeit (45 Prozent) und Disziplin (48 Prozent). Bei diesen „soft skills“ bleibt – neben der Schule – das erzieherische Engagement der Eltern für einen erfolgreichen Schul- und Ausbildungsabschluss ihrer Kinder gefragt.

Kooperation mit b.i.g.-Unternehmensgruppe n Das Melanchthon-Gymnasium Bretten (MGB) baut seine Kooperationen mit regionalen Wirtschaftsunternehmen aus. Der Schulleiter des MGB, Karl-Heinz Bezner, und Daniela Bechtold, geschäftsführende Gesellschafterin der b.i.g.-Unternehmensgruppe, unterzeichneten in einer Feierstunde am Melanchthon-Gymnasium einen Kooperationsvertrag. Karl-Heinz Bezner betonte, dass der Vertrag mit der b.i.g.-Gruppe eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Kooperationspartnerschaften des MGB sei. Das Unternehmen ermögliche Schülerinnen und Schülern des MGB Einblick in ein bedeu-

MGB-Kooperation mit b. i. g.-Gruppe (von links): Dragutin Rezic und Sandra Fichtner, beide Lehrer am MGB, IHK-Präsident Bernd Bechtold, MGB-Schulleiter Karl-Heinz Bezner, Daniela Bechtold, geschäftsführende Gesellschafterin der b. i. g.-Unternehmensgruppe

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tendes Dienstleistungsunternehmen mit Niederlassungen in Berlin und Halle. Die b.i.g.-Gruppe biete ein breites Spektrum, angefangen von Ingenieurleistungen und Sicherheitsdienstleistungen bis hin zu Facility Management und Gebäudeservice, so Bezner. Die Partnerschaft sieht Expertengespräche, Sparten- und Betriebserkundungen, den Informationsaustausch zu Ausbildungsgängen, Bewerbertrainings und die Bereitstellung von Praktikumsplätzen vor. Bernd Bechtold, Gründer von b.i.g. und Präsident der IHK Karlsruhe, unterstrich, dass gerade das MGB als eine gute und leistungsfähige Schule mit hohem Niveau für die b.i.g.-Gruppe interessant sei. Er ermunterte die Schülerinnen und Schüler, die Angebote des neuen Kooperationspartners zu nutzen und in die Arbeits- und Wirtschaftswelt hineinzuschnuppern. Dabei gehe es nicht darum, Schüler für die Wirtschaft und für Firmen gefügig zu machen, so Bechtold. Die Schülerinnen und Schüler sollen unbeeinflusst wirtschaftliche Prozesse in der Praxis kennenlernen, ohne von Firmen bedrängt oder abgekauft zu werden, unterstrich Bechtold. Daniela Bechtold, ehemalige MGB-Schülerin, verwies darauf, wie wichtig ökonomische Bildung an allgemeinen Schulen sei, betonte aber auch die Relevanz der nicht-ökonomischen Unterrichtsfächer. Sie lud Schülerinnen und Schüler ein, Wirtschaft hautnah beim Unternehmen b.i.g. zu erkunden, denn man müsse Dinge verstehen, mit denen man in Kontakt kommt. Michael Paul, Leiter der Rechtsabteilung der b.i.g.-Gruppe, stellte in der Diskussionsrunde mit Schülerinnen und Schülern des Neigungskurses Wirtschaft die Bedeutung von soft skills heraus. Viele Hochschulabgänger scheiterten nicht am Fachwissen, sondern am Auftreten und an mangelnder Persönlichkeit, so Paul. Die Feierstunde wurde von Musik- und Gesangseinlagen der Klasse 6d unter der Leitung von Bernhard Pfaus umrahmt.


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Geschäftsfelder IT-Projektleiter/Businessmanager

Weiterbildung

Seminar „Regenerative Energien“ n Die Erneuerbare-Energien-Wirtschaft wächst. Doch seit Jahren klagt die Branche über einen Fachkräftemangel. Hier setzt das „Einführungsseminar Regenerative Energien“ am IHK-Bildungszentrum Karlsruhe an. Teilnehmer mit einer Berufsausbildung in der Sanitär-, Heizungs-, Elektro-, Bau- und Klimatechnik erhalten einen umfassenden Einblick in die Potenziale der Erneuerbare-Energien-Wirtschaft. Zum Lehrgangsprogramm gehören die Grundlagen der Umwelt- und Energiepolitik. Der zweite Kursteil beschäftigt sich mit Solarthermie, Photovoltaik, Windkraft, Geothermie und Wärmepumpen, ihrer Planung und WirtschaftFoto: Falk lichkeit. Nach dem bestandenen Lehrgangsinternen Abschlusstest erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Start des berufsbegleitenden Zertifikatslehrgangs ist der 1. Juli.

Informationen Telefon (07 21) 174-222 info@ihk-biz.de, www.ihk-biz.de

n Im Mittelpunkt der Fortbildung zum „IT-Projektleiter/Certified IT-Business Manager (IHK)“ stehen die Lerninhalte IT-Projektmanagement, Mitarbeiter- und Teamführung, Zeitmanagement, Projektanbahnung und -akquisition, Kostenrechnung Informationen und Vertragsrecht. Kursstart im IHK-BildungsTelefon (07 21) 174-222 zentrum Karlsruhe ist am info@ihk-biz.de, www.wis.ihk.de 17. Juni.

Geprüfter Betriebswirt IHK n Der Teilzeitlehrgang am IHK-Bildungszentrum Rastatt zum „Geprüften Betriebswirt IHK“ verbindet betriebswirtschaftliche Theorie mit praxisnahem Managementwissen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die wichtig sind für die Übernahme von Managementaufgaben. Hierzu gehören unter anderem ManagementInformationen techniken und Kenntnisse betrieblicher ZusammenTelefon (07 21) 174-222 hänge. Kursstart ist am info@ihk-biz.de, www.wis.ihk.de 20. September in Rastatt .

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Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt

PROFILE bei Schmidt & Heinzmann in Bruchsal n Wie in wenigen Jahren der Wandel vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen erfolgreich bewältigt wurde, erläuterte Geschäftsführer Rainer Landwehr der Bruchsaler Schmidt & Heinzmann GmbH & Co. KG den Teilnehmern des IHK-PROFILEBesuchsprogramms. Von zentraler Bedeutung sei die Anpassung von Methoden des Lean Managements an die Bedingungen von kleinen und mittleren Betrieben gewesen. Unter dem Motto „Probleme sind Schätze“ sind Verfahren wie Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP), ShopFloor-Management oder Kanban heute selbstverständliche Bestandteile optimierter Produktionsabläufe, die permanent von

einem Verbesserungsmanagement begleitet werden. Schmidt & Heinzmann beliefert, zum Teil als marktführender Hersteller, weltweit Kunden aus der Kunststoffindustrie mit klassischen Produktionsmaschinen und Sondermaschinen für die Herstellung von Halbzeugen. Hinzu kommt Know-how für spezielle Fertigungsverfahren zur Herstellung komplexer Schweißbaugruppen.

Informationen Telefon (0721) 174-164 stefan.senitz@karlsruhe.ihk.de

Anbieterliste schafft Transparenz n Die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angesiedelte Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) stellt über das Online-Portal ihrer Homepage eine Anbieterliste für Energiedienstleistungen, Energieeffizienzmaßnahmen und sogenannte „Energieaudits“ zur Verfügung. Damit setzt die BfEE eine zentrale Vorgabe aus dem Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) um. Ziel ist es, durch eine Verbesserung der Transparenz für Endkunden die weitere Entwicklung des Marktes für Energiedienstleistungen, Energieaudits und andere Energieeffizienzmaßnahmen zu unterstützen und zu fördern. Außerdem wird es den Energielieferanten durch die Möglichkeit eines Verweises auf die Anbieterliste erleichtert, ihre Pflicht zu Information und Aufklärung der Endkunden nach dem Energiedienstleistungsgesetz zu erfüllen. Über das Online-Portal der BfEE können Anbieter in wenigen Schritten eine Selbstregistrierung vornehmen und ein Firmenprofil mit der Beschreibung ihres Angebotes anlegen. Die BfEE schaltet das Unternehmensprofil frei, sobald sie die Unternehmenserklärung des Anbieters erhalten und geprüft hat. Die Registrierung für die Anbieterliste ist freiwillig und steht grundsätzlich allen Anbietern offen.

www.bfee-online.de

Erneuerbare Energien in öffentlichen Gebäuden

Foto: Holger B., fotolia.com

n Die EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie verpflichtet alle Mitgliedstaaten auch im Wärme- und Kältebereich zum weiteren Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. Hierbei sollen öffentliche Gebäude eine Vorbildfunktion übernehmen. Dies setzt die Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes nun in deutsches Recht um. Künftig gilt nicht nur bei neuen, sondern auch bei bestehenden öffentlichen Gebäuden eine Pflicht zur anteiligen Nutzung erneuerbarer Energien. Die Verpflichtung gilt auch für Gebäude, die von der öffentlichen Hand angemietet werden. Ist dies mangels Angebots

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nicht möglich oder wirtschaftlich nicht vertretbar, muss die öffentliche Hand im Mietvertrag sicherstellen, dass der Vermieter bei einer grundlegenden Renovierung des Gebäudes die Wärmeversorgung anteilig auf erneuerbare Energien umstellen wird. Dies gilt für alle Mietverträge, die ab dem 1. Mai abgeschlossen worden sind.

Informationen Telefon (07 21) 174-265 linda.jeromin@karlsruhe.ihk.de


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Geschäftsfelder

n Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) hat jetzt erstmals eine Energie-Anwendungsbilanz für Deutschland vorgelegt. Damit ist es nunmehr möglich, den Verbrauch sowie die einzelnen Anwendungszwecke in den Bereichen Industrie, Gewerbe/Handel/Dienstleistungen, bei den Privathaushalten und im Verkehr zuverlässig und fortschreibungsfähig zu ermitteln. Insgesamt wurden 2008 in Deutschland rund 9.100 Petajoule an Endenergie eingesetzt – neuere Zahlen sind noch nicht verfügbar. Der Bedarf verteilt sich relativ gleichmäßig mit Anteilen zwischen 27 und 28 Prozent auf die Bereiche Verkehr, Haushalte und Industrie. Auf den Sektor Gewerbe/Handel/ Dienstleistungen entfielen nicht ganz 16 Prozent. Die Industrie benötigt knapp 64 Prozent ihres gesamten Endenergiebedarfs für die Herstellung von Prozesswärme sowie rund 23 Prozent für den Antrieb von Maschinen und Aggregaten. Wichtigste Energieträger für die Industrie sind das Gas mit

Foto: Werner Weber

Energieverbrauch wird transparenter

einem Anteil von 34 Prozent sowie der Strom mit 33 Prozent. Die Fortschreibung der Daten wird zeigen, ob und welche Einflussgrößen zu Verbrauchsänderungen führen. Die Anwendungsbilanzen sind damit ein Gradmesser für Fortschritte bei der Energieeffizienz, zeigen aber auch mögliche

Veränderungen beim Energiemix in den einzelnen Verbrauchsbereichen an. Die Anwendungsbilanzen 2008 sind auf den Internetseiten der AG Energiebilanzen verfügbar.

www.ag-energiebilanzen.de

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Geschäftsfelder Industrie, Technologie, Energie, Umwelt Foto: MUJKA, fotolia.com

Kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten n Je nachdem, ob bei Anlagen auf Grund des EU-Emissionshandels die Gefahr einer Verlagerung außerhalb der EU besteht, teilen die EU-Mitgliedstaaten auf Grundlage von Benchmarks eine unterschiedliche Menge an kostenlosen CO2-Zertifikaten zu. Die EU-Kommission hat in Bezug auf die

kostenlose Zuteilung der CO2-Emissionshandelszertifikate für bestimmte Sektoren nunmehr das Folgende beschlossen: 1.) Anlagen in Sektoren oder Teilsektoren, in denen die Gefahr einer Verlagerung außerhalb der EU besteht, erhalten bis 2020 die Zertifikate bis zur Erreichung der Benchmarks

ZIM-Programm erfolgreich

CCS-Gesetz für CO2-Abscheidung

Industrieemissionen: erste Überlegungen

n Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg haben die meisten Mittel aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) abgerufen. Rund 315 Millionen Euro (Stand Anfang März) oder fast 20 Prozent der Gesamtmittel wurden Antragstellern aus dem Südwesten der Republik bewilligt. Das BMWi-Programm ist ein in Europa einzigartiges Förderinstrument zur Unterstützung mittelständischer Kooperationsforschung (KOOP), einzelbetrieblicher Projekte (SOLO) und von Unternehmensnetzwerken (NEMO). Im Juli 2008 aufgelegt, zeugen inzwischen weit über 18.000 Anträge von der außerordentlich starken Nachfrage im gesamten Bundesgebiet. Die Highlights der ZIM-Industrieforschung präsentieren über 200 mittelständische Aussteller auf dem BMWi-Innovationstag am 30. Juni in Berlin.

n Die Bundesregierung hat den Entwurf für ein Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CO2) beschlossen. Damit wurde die Voraussetzung dafür geschaffen, dass auch in Deutschland Modellprojekte zur Erprobung der CCS-Technologie durch die EU gefördert werden können. Die Bundesregierung hat sich für ein schrittweises Vorgehen entschieden: Der Gesetzentwurf regelt im Bereich der CO2-Speicherung zunächst nur die Erprobung und Demonstration. Über die Frage einer breiteren Einführung von CCS wird erst entschieden, wenn die Sicherheit der Speicherung ausreichend nachgewiesen worden ist. Das Gesetz soll im Jahr 2017 umfassend evaluiert werden. Der Gesetzentwurf wird jetzt in das parlamentarische Verfahren eingebracht. Es ist angestrebt, dass das Gesetz noch im Herbst dieses Jahres in Kraft tritt. Quelle: Bundesumweltministerium

n Die Richtlinie über Industrieemissionen (IE-RL) trat am 6. Januar in Kraft. Dadurch sollen die Formalien für Genehmigungsverfahren EU-weit für bestimmte Industrieanlagen harmonisiert werden. Von der Richtlinie betroffen sind größere Industrieanlagen, zum Beispiel aus der Metall- und der Chemieindustrie, der Abfall- und der Entsorgungswirtschaft. Der deutsche Gesetzgeber hat nun zwei Jahre Zeit, die Richtlinie bis zum 7. Januar 2013 in nationales Recht umzusetzen. Geändert werden müssen neben dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) diverse Verordnungen zum BImSchG sowie auch das Wasser- und das Abfallrecht. Geplant ist, bis zur Sommerpause einen Referentenentwurf, auch zu weiteren Verordnungen, zu erstellen.

www.zim-bmwi.de

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kostenlos. In den meisten Sektoren erhalten die Anlagen durchschnittlich kostenlose Zertifikate von bis zu 70–80 Prozent der Emissionsmengen. 2.) Die Benchmarks erfassen 52 Haupt-Produktgruppen und wurden umfassend mit der betroffenen Wirtschaft und den EU-Mitgliedstaaten diskutiert und abgestimmt. Der Benchmark richtet sich nach den durchschnittlichen Emissionen der effizientesten zehn Prozent der Anlagen in einem Sektor. Alle Mitgliedstaaten legen nun auf Grundlage dieses Beschlusses fest, wie viele kostenlose Zertifikate jede Anlage von 2013 bis 2020 erhält. Die vorgesehene Frist zum 30. September zur Einreichung der Daten wird in Deutschland und anderen Mitgliedstaaten voraussichtlich nicht eingehalten werden.

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Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de


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Geschäftsfelder

Stoffverwendungsverbote für Automobilbranche n Automobilzulieferer und Fahrzeughersteller müssen die Stoffverwendungsverbote der EU-Altfahrzeugrichtlinie einhalten, da die deutsche Altfahrzeugverordnung direkt darauf verweist. Die Ausnahmeregelungen in Anhang II dieser Richtlinie sind erneut überarbeitet und aktualisiert worden: Mit der am 31. März veröffentlichten EURichtlinie 2011/37/EU wurde Anhang II der Richtlinie über Altfahrzeuge (Richtlinie 2000/53/EG) neu formuliert. Dabei wurden bei bestimmten Ausnahmetatbeständen

Änderungen vorgenommen (wie bei Stahl für Bearbeitungszwecke und feuerverzinktem Stahl mit einem Bleianteil von bis zu 0,35 Gewichtsprozent). Die Mitgliedstaaten müssen die neue Richtlinie bis 31. Dezember in nationales Recht umgesetzt haben.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

Chemikalien-Klimaschutzverordnung: Sachkundebescheinigung vorweisen n Gemäß Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) muss das Personal in Unternehmen bereits seit dem 4.7.2009 eine Sachkundebescheinigung vorweisen, wenn es bestimmte Tätigkeiten in Verbindung mit fluorierten Treibhausgasen an Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen, Brandschutzsystemen und Feuerlöschern, Hochspannungsschaltanlagen sowie an Einrichtungen, die fluorierte Treibhausgase als Lösungsmittel enthalten, durchführt. Das Personal, das bei Kfz-Klimaanlagen die Tätigkeit der Rückgewinnung von fluorierten

Treibhausgasen durchführt, benötigt seit dem 4.7.2010 ebenfalls eine Sachkundebescheinigung nach ChemKlimaschutzV und darf ohne diese Bescheinigung seine Tätigkeit nicht mehr ausüben. Mit der Teilnahme an einem Lehrgang kann diese Sachkundebescheinigung erworben werden.

Informationen www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 78105

Stahl-, Eisen- & Aluminiumschrott: neue Regeln n Die Europäische Kommission hat am 31. März die neue Verordnung (EU) Nr. 333/ 2011 beschlossen, die die Kriterien für die Beendigung der Abfalleigenschaft von Eisen-, Stahl- und Aluminiumschrott, einschließlich Schrott aus Aluminiumlegierungen, regelt. Die Verordnung tritt unmittelbar und direkt in Deutschland sowie in allen anderen EU-Mitgliedstaaten zum 9. Oktober in Kraft. Damit bestehen EU-einheitliche Vorgaben darüber, wann bei einem aus Abfall zurückgewonnenen Material die Abfalleigenschaft endet und es wie andere Produkte oder Rohstoffe behandelt werden kann. Voraussetzung ist insbesondere, dass die Erzeuger/Besitzer dieser Schrotte ein Qualitätsmanagement (Artikel 6 der Verord-

Foto: iSPOON, photocase.com

nung) anwenden und mit einer Konformitätserklärung (Artikel 5 der Verordnung) für jeden Schrott nachweisen, dass die Kriterien eingehalten werden. Darüber hinaus muss jede Art der Bearbeitung, wie Zerkleinern, Schreddern, Reinigen und Dekontaminieren, abgeschlossen sein (Anhänge I und II der Verordnung), bevor der Schrott seine Abfalleigenschaft verliert. Weitere Materialströme, an denen die Kommission derzeit arbeitet, sind Kupfer, Papier, Glas und Kompost.

Informationen Telefon (07 21) 174-174 sakina.wagner@karlsruhe.ihk.de

Grenzüberschreitende Abfalltransporte n Die grenzüberschreitende Abfallverbringung nimmt für zahlreiche Unternehmen eine wichtige Rolle ein. Ein Merkblatt sowie weitere Informationen sind auf unserer IHKHomepage eingestellt. Die einschlägigen Formulare für die grenzüberschreitende Abfallverbringung sind auf der Homepage des Umweltbundesamtes (UBA) abrufbar. Das UBA ist sowohl nationale Anlaufstelle für rechtliche Fragen zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung als auch zuständige Genehmigungsbehörde für die Abfalldurchfuhr durch Deutschland. Die Entscheidungen über den Ex- und Import von notifizierungspflichtigen Abfällen in Deutschland treffen die Bundesländer, das heißt, die jeweiligen Landesbehörden sind zuständig. In Baden-Württemberg ist dies die Sonderabfallagentur Baden-Württemberg GmbH (SAA).

Informationen www.karlsruhe.ihk.de, Dokumenten-Nummern 78249 und 75015. Umweltbundesamt: Telefon (03 40) 2103-3296, www.uba.de (Abfallwirtschaft – Grenzüberschreitende Abfallverbringung – Dokumente). Sonderabfallagentur BadenWürttemberg GmbH (SAA): Telefon (07 11) 9 51 96 10, www.saa.de

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Geschäftsfelder Außenwirtschaft und Infrastruktur

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Steigende Auslandsinvestitionen n Die Internationalisierung der deutschen Industrie schreitet rasant voran, ergab die DIHK-Umfrage zu Auslandsinvestitionen der deutschen Industrie. Die Unternehmen planen in diesem Jahr so viele Investitionen im Ausland wie noch nie und spannen damit ihr weltweites Netz immer dichter. Zielregion Nummer eins für das Auslandsengagement deutscher Unternehmen ist erstmals China. Es löst Europa ab. Angesichts der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in Asien und Lateinamerika nehmen die Unternehmen diese Märkte immer stärker ins Blickfeld. Produktions- und Vertriebsstätten vor Ort sollen Türen öffnen und Geschäftszuwächse bringen. Die weltweite Präsenz der deutschen Unternehmen ist Garant dafür, dass Deutschland so gut aus der Krise gekommen ist. Nun wird dieser Weg konsequent ausgebaut. Der Anteil der In-

dustrieunternehmen, die höhere Investitionen als im Vorjahr im Ausland planen, beträgt 44 Prozent und ist damit doppelt so hoch wie 2010. Nur noch neun Prozent planen geringere Auslandsinvestitionen (2010: 26 Prozent). Der Saldo der Auslandsinvestitionen verbessert sich damit auf 35 Punkte (2010: minus vier Punkte) und erreicht einen Rekordwert. Dabei geht es den Unternehmen immer seltener um kostengünstige Produktion im Ausland. Dieses Investitionsmotiv erreicht mit 22 Prozent den niedrigsten Wert in der Umfragehistorie. Hauptgrund für den Aus- und Aufbau von ausländischen Standorten ist die Kundennähe. Dabei sind es insbesondere die Fahrzeugbauer, die chemische Industrie, aber auch die Investitionsgüterhersteller insgesamt, die im Ausland und in den Wachstumsmärkten investieren.

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Markterkundungsreise nach Katar und Oman n Die Staaten des Golfkooperationsrates GCC, dem die Länder Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi-Arabien, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) angehören, verfügen über 40 Prozent der weltweiten Öl- und 23 Prozent der weltweiten Gasreserven. Für die deutsche Exportwirtschaft

ist die GCC-Region nach den USA, Russland und China der viertwichtigste außereuropäische Absatzmarkt. Insbesondere in Katar und im Oman ergeben sich auf Grund der groß angelegten Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte für die deutsche Wirtschaft lukrative Aufträge. Zudem setzt die VergaSkyline von Doha in Katar

be der Fußball-WM 2022 in Katar Investitionen in Milliardenhöhe in Gang. Eine fünftägige Markterkundungsreise nach Doha und Muscat vom 15. bis 20. Oktober richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen Bau, Gesundheit, Energie, Logistik und Verkehr sowie Wassermanagement, die erste Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern im Oman und in Katar suchen. Neben Besuchen bei Behörden und Institutionen stehen insbesondere die Besichtigung von Großprojekten und Kontaktgespräche mit individuell nach Ihren Vorgaben ausgewählten Geschäftspartnern auf dem Programm. Die Kontakte werden von der Deutsch-Emiratischen Industrie- und Handelskammer (AHK) mit Sitz in Doha und Muskat hergestellt. Die Reise, die von der IHK Karlsruhe mitorganisiert wird, wird durch Außenwirtschaftsfördermittel der baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern unterstützt.

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Geschäftsfelder Außenwirtschaft und Infrastruktur

Elsass-Mautversuch noch offen A 35 und A 36 zwischen Basel und Straßburg. Zudem soll die Zufahrt zum Hafen Straßburg nur noch über mautpflichtige Straßen zugänglich sein. Ebenso werden die elsässische Ringautobahn Rocade Sud und die Route du Rhin von dem Feldversuch betroffen sein.

Informationen

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n Der geplante Maut-Feldversuch im Elsass wird sich noch verzögern. Auf Grund einer Klage des Verlierers der Ausschreibung kommt die technische Umsetzung nicht voran. Geplant war, den Versuch im Jahr 2012 zu starten. Wann nun die Maut auf Nationalstraßen, einigen Departementstraßen und bislang mautfreien Autobahnabschnitten im Elsass starten wird, ist wegen der Rechtsstreitigkeit ungewiss. Welche Straßen genau betroffen sein werden, ist nun aber bekannt. Hierzu zählen vor allem die Autobahnen

Münster in Straßburg

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Aktuelle Mautstatistik liegt vor n Das Bundesamt für Güterverkehr hat die Ergebnisse der Mautstatistik für das erste Quartal 2011 veröffentlicht. Demnach betrug die Fahrleistung der Lkw ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf mautpflichtigen Straßen 6,6 Milliarden Kilometer. Dies entspricht einer Steigerung um etwa acht Prozent zum Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Beim prozentualen Anteil der Fahrleistungen, gegliedert nach den Zulassungsstaaten, befinden sich mittlerweile sieben der neuen EU-Mitgliedstaaten (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Slowenien und Litauen) unter den Spitzenreitern. Quelle: Bundesamt für Güterverkehr

Gefahrgutkennzeichnungen aus dem Internet n Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ist ein kostenfreier Bereich zum Herunterladen von Gefahrgutkennzeichnungen eingerichtet worden. Gefahrgutkennzeichnungen und -markierungen wie Gefahrzettel oder Ausrichtungspfeile stehen hier für jedermann zur Verfügung. Rechtsverbindwww.bmvbs.de lich sind jedoch nur die Abbildungen, wie sie im Bundesgesetzblatt verkündet werden, so das Ministerium.

Neue Züge für die Bahn ab 2016 n Mit einer Vereinbarung über den Bau von bis zu 300 Fernverkehrszügen schließen die Deutsche Bahn und Siemens die größten Einzelaufträge ihrer Unternehmensgeschichte ab. Ab 2016 sollen die Züge ausgeliefert werden und mit zunächst 130 Zügen die bisherigen IC-Züge ablösen. Weitere 90 Züge sind bereits geplant, und bis zum Auslaufen des Vertrages im Jahre 2030 können jederzeit weitere 80 Züge bestellt werden. Insgesamt handelt es sich um ein Auftragsvolumen von sechs Milliarden Euro.

Ratgeber für den IT-Markt Spanien n Die AHK Spanien hat einen Ratgeber für deutsche mittelständische Anbieter erstellt, die auf dem spanischen Markt der Informationstechnik (IT) tätig werden möchten. Dabei werden die für den Bereich der Informations- und Datenverarbeitung benötigten Hard- und Software sowie die damit verbundene Entwicklung, Produktion und Nutzung der Informationssysteme betrachtet. Nach der aktuellen Wirtschaftskrise werden von der IKT-Branche wichtige Impulse erwartet: Der IT-Markt soll zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Know-how beitragen sowie einen großen Beitrag zu Umweltschutz und nachhaltiger Entwicklung leisten. Der Branchenbericht „IT-Markt Spanien“ gibt Informationen Handlungsempfehlungen und weist auf die typischen Fehler hin, die deutsche Exporteure Telefon 00 34 9 13 53 09 28 vermeiden sollten, um erfolgreich am Markt markus.kemper@ahk.es zu agieren.

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Geschäftsfelder Recht und Steuern

Sachgrundlose Befristung des Arbeitsverhältnisses erleichtert n Eine frühere Beschäftigung steht dem Abschluss eines sachgrundlos befristeten Arbeitsverhältnisses mit demselben Arbeitgeber dann nicht entgegen, wenn diese mehr als drei Jahre zurückliegt. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden. Nach § 14 Absatz 2 Satz 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz ist eine sachgrundlose Befristung nicht möglich, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis bestanden hat. Diese Vorschrift wurde bisher von der Rechtsprechung so ausgelegt, dass jegliche frühere Beschäftigung eine spätere sachgrundlose Befristung ausschließt. Mit seiner neuen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht nun klargestellt, dass eine sachgrundlose Befristung bei einer Vorbeschäftigung nur dann unzulässig ist, wenn diese noch nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Für Unternehmen bringt diese höchstrichterliche Entscheidung eine größere Rechtssicherheit bei der sachgrundlosen Befristung. Diese müssen vor Abschluss des sachgrundlosen BefrisInformationen tungsvertrags künftig nur noch prüUrteil des Bundesarbeitsgerichts fen, ob in den letzvom 6. April 2011; Az. 7 AZR 716/09. ten drei Jahre eine Telefon (07 21) 174-355 Beschäftigung bekerstin.tiemann@karlsruhe.ihk.de stand.

Außerordentliche Kündigung n Hat ein Arbeitnehmer eine Pflichtverletzung begangen, ist für die Frage, ob eine außerordentliche Kündigung in Betracht kommt, die strafrechtliche Bewertung unerheblich. Daher besteht regelmäßig auch kein Grund, einen Kündigungsschutzprozess bis zum Abschluss eines Strafverfahrens auszusetzen. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall eines stellvertretenden Leiters eines Hochschulrechenzentrums entschieden, dem nach einem Fehlbestand in einer Handkasse außerordentlich gekündigt worden war. Das zuständige Arbeitsgericht hatte den Rechtsstreit ausgesetzt, um die rechtskräftige Entscheidung des Strafprozesses abzuwarten, der dann aber später eingestellt wurde. In seiner Begründung verweist das Bundesarbeitsgericht darauf, dass für die kündigungsrechtliche Frage entscheidend sei, ob ein Verstoß gegen vertragliche Haupt- oder Nebenpflichten vorliege und ein damit verbundener Vertrauensbruch. Dafür reiche allein der Verdacht nicht aus, der Arbeitnehmer habe gegen seine Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verstoßen. Regelmäßig gebe es keiInformationen nen Anlass, einen Kündigungsschutzprozess bis Urteil des Bundesarbeitszur rechtskräftigen strafgerichts vom 25. November 2010; rechtlichen Entscheidung Aktenzeichen 2 AZR 801/09 auszusetzen.

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Betriebsreport Firmenjubiläen

150 Jahre Kompetenz in Holz n Die Werner Stösser GmbH, Bühl, kann in diesem Jahr auf eine 150-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Gegründet 1861 von Ferdinand Stößer als Mühle und Sägemühle im Ortskern der damals selbstständigen Gemeinde Altschweier – heute Stadtteil von Bühl. Nach Stilllegung der Getreidemühle 1928 wurde das Säge-

werk damals technisch auf den neuesten Stand gebracht und von den beiden nachfolgenden Generationen als regionales Kleinsägewerk betrieben. 1971 erfolgte die Aussiedelung ins Industriegebiet Hurst von Bühl-Vimbuch durch Werner Stößer, Nachfolger in der vierten Generation. Im Lauf von 40 Jahren wurde das Werk stetig weiterentwickelt, modernisiert, erweitert um Hobel-, Imprägnierund Trocknungsanlagen. Heute werden neben allen handelsüblichen Fichte/Tanne-Sortimenten überwiegend Spezialeinschnitte in Douglasie, Kiefer, Lärche getätigt und nach Kundenwunsch entsprechend weiterveredelt. 2006 wurde ein innovativer, kompetenter Holzfachhandel aus der Taufe gehoben und innerhalb von wenigen Jahren zu einem führenden Komplettanbieter „Rund ums Holz“ entwickelt. Highlights im Angebot sind oberflächenbehandelte Holzfassaden in verschiedenen Farbtönen mit zehnjähriger Garantie auf die Oberfläche sowie Terrassensysteme in Holz und Holzkunststoff. So ergänzen sich alle Betriebsabteilungen zugunsten einer breitgefächerten, umfangreichen Lieferquelle für Gewerbe, Handwerk, Handel, Industrie und privat. Mit im Boot ist bereits die fünfte Generation mit Isabel, Tochter von Werner Stößer, und Michael Müller.

50 Jahre Biedermann n Seit 1961 fertigt die Firma Biedermann in Bruchsal-Untergrombach Dreh- und Frästeile sowie einbaufertige Baugruppen in den verschiedensten Werkstoffen für Kunden in der ganzen Welt, zum Beispiel aus dem Elektrogerätebau, der Medizintechnik, Flugzeug-, Maschinenbau- und Freizeitindustrie. Hauptabsatzmärkte sind neben Deutschland auch das europäische Ausland sowie Asien und Nordamerika. Das Unternehmen verfügt über moderne Produktions- und Messmittel, unter anderem CNC-Dreh- und Fräsmaschinen sowie 3-DMesstechnik. Insgesamt sind 20 Mitarbeiter beschäftigt. Gründer des Unternehmens war Josef Biedermann, der 1961 in einem ehemaligen Kuhstall eine konventionelle Drehmaschine aufstellte. 1969 zog er dann in ein eigenes Betriebsgebäude um. 1986 wurde das Einzelunternehmen in eine GmbH umgewandelt. 1999/2000 wurde im Gewerbegebiet Schollengarten die Produk-

tions- und Verwaltungsfläche erweitert sowie zum Jahreswechsel 2010/2011 die Sozial- und Aufenthaltsräume. Hier hat die GmbH noch heute ihren Sitz, deren Geschäftsführer seit 2002 Alexander Wilser ist.

25 Jahre Handelsvertretung Maier n Seit 25 Jahren betreibt Robert Maier aus Gaggenau erfolgreich eine Handelsvertretung für Kunststoffe der Firma PolyOne, Farbstoffe der Firma FINKE sowie für Trennmittel, Schmierstoffe, Reiniger, Schneckenreiniger der Firma CHEM TREND Deutschland. Seine Kunden sind kunststoffverarbeitende Betriebe im Bereich Spritzguss, Extrusion und Blasformen in ganz Baden-Würt-

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temberg. Zum Einsatz kommen die Produkte in der Automobilindustrie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Medizintechnik, Haushalt, Sport, Freizeit und Kosmetik. „Dabei ist die technische Beratung in den letzten Jahren immer wichtiger geworden, sodass die Kunststoffberatung unter dem Motto ‚Mit uns werden Ideen zu Produkten“ heute zu meinem zweiten Standbein geworden ist“, erklärt Maier. Vor seinem Schritt in die Selbstständigkeit absolvierte Robert Maier eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei der DAIMLER AG in Gaggenau und wechselte danach zum dortigen Kunststoffwerk Bergmann, heute PolyOne, wo er 15 Jahre tätig war; nach Abschluss der Meisterprüfung zuletzt als Fertigungsleiter.


Betriebsreport Personalien

PTV-Gründer Hans Hubschneider gibt Führung ab 25 Jahre „Nelly’s Futterkiste“ n Vor 25 Jahren wurde das Fachhandelunternehmen im Tierbedarfshandel „Nelly’s Futterkiste“ in einer Karlsruher Waschküche „geboren“: „Fünf Sorten tiefgefrorenes Fleisch, eine Gemüseflocke und ein paar Dosen waren das recht bescheidene Anfangssortiment; der beste Kunde: die hauseigene Dogge“, berichtet Firmengründer und Inhaber Hans Dieter Rühle. Die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Mit dem Slogan „Qualität ist unsere Stärke“ konnte schon nach kurzer Zeit der erste Laden in Eggenstein und etwas später in der Karlsruher Waldstadt eröffnet werden. Es folgte das Hauptgeschäft in der Nordstadt mit über 10.000 Artikeln zuzüglich großem Zentrallager für den Großhandel sowie einem 220 Quadratmeter großen Katzenkratzbaumstudio XXL im Untergeschoss des Ladens. Im Jubiläumsjahr kann man in Karlsruhe und Umgebung bereits in zehn verschiedenen Nelly’s Filialen einkaufen – weitere sollen folgen. „Sie alle werden auf einer Art partnerschaftlichen Franchise-Basis betrieben“, erklärt Hans Dieter Rühle. Insgesamt sind im Hauptgeschäft elf Mitarbeiter/-innen beschäftigt, darunter drei Auszubildende zu Einzelhandelskaufleuten mit dem Schwerpunkt Zoofachhandel.

n Die PTV Planung Transport Verkehr AG mit Sitz in Karlsruhe erhält einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der Gründer des Unternehmens, Dr.-Ing. Hans Hubschneider (59), wird mit Wirkung zum 30. Juni sein Amt niederlegen. Sein Nachfolger ist Vincent Kobesen (49), der bereits Mitglied des Vorstands ist und das Geschäftsfeld Logistics Software verantwortet. Hans Hubschneider hat 1979 das Unternehmen gegründet und zu einem der weltweit führenden Anbieter von Software und Beratung für Transport und Verkehr mit heute 700 Mitarbeitern ausgebaut. Hubschneider, der auch Mitglied der IHK-Vollversammlung ist, bleibt dem Unternehmen als Aktionär und Berater verbunden.

Udo Böhler im Amt bestätigt n Udo Böhler aus Baden-Baden ist in seinem Amt als 1. Vorsitzender der ISA (Interessengemeinschaft der ADAC-Straßendienstbetriebe Deutschland e. V.) bestätigt worden. Böhler leitet den Verband seit 1999 als Vorsitzender. In der ISA sind rund 500 Straßendienstfirmen zusammengeschlossen, die ausschließlich mit dem ADAC eine vertragliche Zusammenarbeit über mobile Dienstleistungen vereinbart haben. Seit 2001 sitzt die ISAGeschäftsführung in Karlsruhe.

25 Jahre Rats Apotheke

Martin Brunner weiter an der CDH-Spitze

n Vor 25 Jahren eröffnete der Apotheker Jürgen Claus in Bad Schönborn-Langenbrücken die Rats Apotheke. Neben der Versorgung der Einwohner und Kurgäste mit Arzneimitteln („was unser gesetzlicher Auftrag ist“, so Jürgen Claus) bietet er auf einer Fläche von 120 Quadratmetern eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen rund um die Gesundheit an. Das reicht von der Blutdruckmessung über Impfberatungen bis hin zu Gesundheitsseminaren. Damit diese Leistungen den immer anspruchsvoller werdenden Kunden in gleichbleibend hoher Qualität angeboten werden kann, wurde schon 2004 ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und zertifiziert. In 2009 wurde es auf die DIN EN ISO 9001:2008 umgestellt. Jürgen Claus beschäftigt insgesamt neun qualifizierte Mitarbeiterinnen. „Sie sind mein wichtigstes Kapital, um meine Kunden zufriedenzustellen.“

n IHK-Vollversammlungsmitglied Martin Brunner aus Durmersheim bleibt für weitere drei Jahre Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes für Handelsvermittlung und Vertrieb Baden-Württemberg (CDH) e. V. Beim Verbandstag wurde der 46-Jährige einstimmig im Amt bestätigt. Brunner führt den Verband bereits seit 2008. Dem 1904 gegründeten Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb Baden-Württemberg (CDH) e. V. mit Sitz in Stuttgart gehören rund 1.500 Mitglieder aus den Zielgruppen Handels- und Industrievertretungen, Handelsagenturen, Vertragshändler, Vertriebsingenieurbüros, Handelsmakler, Merchandiser und artverwandte Vertriebsformen an.

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Betriebsreport Regionale Wirtschaft

BLANCO glänzt mit guten Zahlen

Otterbach IT gibt Daten ein Zuhause n Die 1991 gegründete Otterbach IT GmbH in Rastatt entwickelt und vertreibt mit zehn Mitarbeitern Lösungen rund um die Produktionsprozesse von Print- und Digitalmedien. Neustes Produkt der GmbH ist das Media Asset Management System „asset loft“. Unter dem Motto „Gib Daten ein Zuhause“ können mit asset loft vor allem Dateien für Kreativ- und Produktionsprozesse archiviert, verwaltet, bearbeitet und verteilt werden. Die GmbH ist eine Tochter der Rastatter Otterbach Medien-Gruppe, die in diesem Jahr Jahr ihr 50-jähriges Firmenjubiläum feiert. Mit 120 Mitarbeitern an deutschlandweit acht Standorten gehört Otterbach Medien zu den bedeutendsten Prepress-Unternehmen Deutschlands. Zusammen mit einer eigenen Kreativ-Agentur und dem Bereich Marktforschung stellt Otterbach seinen Kunden ein umfangreiches Kompetenz-Netzwerk zur Verfügung.

Erster kommerzieller Offshore-Windpark Exzellente Präzisionsarbeit bei Blanco: Mitarbeiter beim Schleifen der Schweißnaht n Die Blanco Küchentechnik-Gruppe, größter deutscher Hersteller von Küchenspülen und weltweit einer der führenden Anbieter mit Hauptsitz in Oberderdingen, ist im Geschäftsjahr 2010 deutlich gewachsen. Blanco erzielte einen konsolidierten Netto-Umsatz von 242 Millionen Euro und konnte seinen Erlös im Vergleich zum Vorjahr (222 Millionen Euro) um über neun Prozent steigern. Im Heimatmarkt Deutschland wurden weiter Marktanteile gewonnen. Zweistellige Wachstumsraten erzielte Blanco in vielen Auslandsmärkten, der Auslandsanteil am Gesamtumsatz stieg auf 62 Prozent. In das Geschäftsjahr 2011 ist Blanco mit seinen 1.200 Mitarbeitern gut gestartet. In Deutschland, dem größten Markt für das Unternehmen, setzte Blanco sein Wachstum aus dem Vorjahr weiter fort. Die weltweiten Märkte zeigten sich sehr unterschiedlich und außerordentlich volatil. Mitteleuropäische Länder wie Österreich, Schweiz und Belgien haben weiterhin eine positive Entwicklung. Auch in Russland wurde wieder mehr Geld für Küchentechnik ausgegeben. Dagegen sind Nordamerika, Skandinavien, Süd- und Osteuropa nach wie vor sehr problematisch. Insgesamt haben sich im Jahr 2010 die internationalen Märkte leicht erholt. Der Spülenspezialist Blanco baute in diesem schwierigen Umfeld sein internationales Geschäft weiter aus und realisierte in vielen Ländern zweistellige Wachstumsraten. „Blanco ist insgesamt auf einem soliden Wachstumspfad. Erfreulich ist, dass wir in vielen wichtigen Ländern den Umsatz steigern konnten, teilweise auch gegen den Markttrend. In nahezu allen Ländern haben wir unsere Marktanteile ausgebaut“, fasst Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Situation zusammen.

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n Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, hat den ersten kommerziellen Windpark in Deutschland, EnBW Baltic 1, offiziell in Betrieb genommen. Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel fiel an der Ostsee der Startschuss für die kommerzielle Nutzung der Offshore Windkraft in Deutschland. Die 21 Windkraftanlagen und die rund 1.000 Tonnen schwere Umspannplattform stehen 16 Kilometer vor der Küste bei Zingst (Mecklenburg-Vorpommern) in der Ostsee. Die Windräder haben eine installierte Leistung von 48,3 Megawatt und können jährlich bis zu 185 Gigawattstunden Strom produzieren, genug für 50.000 Haushalte. Der Windpark ist ein wichtiger Baustein in der Umsetzung der ambitionierten Ziele der EnBW beim Ausbau der Erneuerbaren Erzeugung. „Bis 2020 wollen wir insgesamt 3.000 Megawatt im Bereich der Erneuerbaren Erzeugung neu bauen. Das würde eine Verdoppelung unserer heutigen Kapazitäten bedeuten und insgesamt rund acht Milliarden Euro an Investitionen erfordern“, so Hans Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.


Betriebsreport

„Enter China“-Initiative gestartet

RNT erweitert Angebot

n Zusammen mit dem Kooperationspartner Zeitwerk GmbH, Ettlingen, und asiatischen Experten startete die Karlsruher Agentur für Kommunikation, Marketing und Werbung Freudl & Friends GmbH die Initiative „Enter China“. Damit sollen mittelständische deutsche Unternehmen für den Eintritt in den chinesischen Markt fit gemacht werden. Im Mittelpunkt dieses Engagements stehen eine qualifizierte und marktgerechte Adaption der Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen im Printbereich sowie im Bereich der digitalen Medien für Unternehmen, die sich in China am Markt positionieren wollen. „Der Mittelstand hat konkreten Bedarf daran, bei seinem Eintritt in den Zielmarkt China seine Präsentationsunterlagen auf die chinesischen Verhältnisse zu adaptieren“, erläutert Freudl & Friends-Inhaberin Agathe Freudl. „Es ist nicht damit getan, die Materialien 1 : 1 zu übersetzen. Ebenso wichtig ist es, die Gestaltung der Unterlagen sowie die Formsprache, Stil, Grafik und Design anzupassen. Farben haben in China eine andere Bedeutung als bei uns. Ebenso bewirkt die Typografie in den beiden Kulturen Unterschiedliches.“

n Die Rausch Netzwerktechnik GmbH (RNT) aus Ettlingen, seit ihrer Gründung 1998 als EDV-Experte in der Region ansässig, konnte erst kürzlich ihr erweitertes Portfolio auf den World Hosting Days in Rust vorstellen. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten bei Rausch Netzwerktechnik kostenoptimierte und zuverlässige Angebote für ihre IT-Infrastruktur; der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Virtualisierung, Cloud und vielem mehr. Darüber hinaus erhalten mittelständische Kunden individuell angepasste Hardwarelösungen und zahlreiche IT-Services, die den Betrieb ihrer IT-Systeme sicherstellen.

Foto: Donecker

n Die Wilhelm Herrmann Assekuranz KG sowie die Wilhelm Herrmann Assekuranz Makler GmbH, beide mit Sitz in Ettlingen, sind mit Rückwirkung zum 1. Januar 2011 von der Basler Versicherungsgruppe mit Sitz in Bad Homburg übernommen worden. Der Name Assekuranz Herrmann und der Standort Ettlingen bleiben aber erhalten. Die Zukunft des Traditionsunternehmens ist gesichert.

Nach 44 Jahren gibt Geschäftsführer Hanns-Dieter Herrmann (68) sein Unternehmen aus Altersgründen ab. Vor 106 Jahren, im Jahr 1905, hatte sein Großvater Wilhelm Herrmann die Assekuranz Herrmann als Vermittler der Basler Versicherungen für das Land Baden in Karlsruhe gegründet. Heute wird das Unternehmen in dritter und vierter Generation von der Familie geleitet. Über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen- und angestellten Außendienst sowie 31 Generalagenten gewährleisten eine umfassende Betreuung der Kunden. Zudem ist die Assekuranz Herrmann mit einem eigenständigen Maklerunternehmen am Markt deutschlandweit erfolgreich vertreten. Kerngeschäfte sind die umfassende Absicherung von Privat- und Gewerbekunden sowie Firmenund Industriekunden. Assekuranz Herrmann agiert neben der Maklertätigkeit als eigenständiger Vermittler und nahm für die Basler Gruppe Deutschland bisher bereits Aufgaben im Status einer Filialdirektion wahr. Die Assekuranz Herrmann hat ein Bestandsvolumen von insgesamt 60 Millionen Euro. Hanns-Dieter Herrmann wird der Assekuranz Herrmann als Vorsitzender des Aufsichtsrates weiterhin beratend zur Seite stehen. „Für mich ist entscheidend, dass ich mein Lebenswerk in die richtigen Hände übergeben kann. Das ist kein Bruch. Mit der Basler verbindet mich eine lebenslange Partnerschaft. Ich bin überzeugt davon, dass wir unseren Kunden stabile Kontinuität garantieren und dass meine Mitarbeiter einer sicheren und verlässlichen Zukunft entgegensehen“, kommentiert Herrmann die Veränderung.

Zukunft von Traditionsunternehmen gesichert

RNT-Geschäftsführer Sebastian Nölting (links) und Key Account Manager Petar Crnkovic auf den WorldHostingDays in Rust

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„Sinnesgarten“ eingeweiht

GRENKE weiterhin im Plus

n Das Senioren-Pflegestift der HAUS EDELBERG–Unternehmensgruppe in Karlsruhe-Grünwinkel weihte bei einem Tag der offenen Tür einen „Sinnesgarten“ ein. Unter den mehreren Hundert Gästen war auch Karlsruhes Bürgermeister Klaus Stapf, der den Garten gemeinsam mit Haus-Edelberg-Geschäftsführer Dirk Lorscheider eröffnete. Ein Ort zum Riechen und Fühlen von Pflanzen, Kräutern und Blumen, mit einem Fühlweg aus verschiedenen Gesteinsarten und Sand sowie einem Brunnen, einem Pavillon und Sitzgelegenheiten zum Entspannen und Ausruhen. Dieser Sinnesgarten, im Übrigen eine Idee der Heimleiterin Petra Kockel, ist etwas Besonderes, vor allem für demente Bewohner; therapeutisch außerhalb von allem Üblichen. Das Senioren-Pflegestift ist 1981 entstanden und war damit das erste der HAUS EDELBERG-Unternehmensgruppe. Inzwischen hat sich das Haus als Partner der Senioren im Stadtteil Grünwinkel und Umgebung als feste Institution etabliert. Insgesamt betreibt die Gruppe inzwischen 13 Senioren-Zentren in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz.

n Für die Baden-Badener GRENKELEASING AG war 2010 insgesamt ein erfolgreiches Jahr, berichtete der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Wolfgang Grenke, in seiner Rede an die Aktionäre auf der Hauptversammlung im Baden-Badener Kongresshaus. „Das außergewöhnlich hohe Wachstum des Neugeschäfts von 39,4 Prozent ist zum Teil natürlich Resultat der niedrigen Basis des Rezessionsjahres 2009 und der schnellen volkswirtschaftlichen Erholung in Europa. Wir haben jedoch zu denjenigen Unternehmen gehört, die in der Lage waren, diese Chancen entschlossen zu nutzen und in Erfolg für den GRENKE Konzern umzuwandeln“, erklärte Grenke. Auch das Geschäftsjahr 2011 hat gut begonnen. „Wir haben im ersten Quartal 2011 das Neugeschäft um fast 28 Prozent ausgeweitet“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Uwe Hack.

Fiducia Hausmesse

Train your brain

n Technik muss in den Hintergrund rücken und Abläufe müssen leicht verständlich werden, damit der Mensch im Zentrum der Kunde-BankBeziehung steht. So das Fazit einer Expertenrunde, die während der traditionellen Hausmesse der Karlsruher Fiducia IT AG, größter Dienstleister für Informationstechnologie (IT) in der Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken, in Traditionell veranstaltet die Karlsruher Fiducia IT AG Nürnberg diskutierte. Die ihre Hausmesse COM in Nürnberg. globale und vernetzte Welt lässt sich nur noch mit komplexer Technik steuern und beherrschen. Doch der Alltag ruft nach einfachen Lösungen. Kunden möchten schnell und bequem ihr Konto anlegen. Bankvorstände sehnen sich nach Zeit für Kunden und Mitarbeiter. Arbeitsabläufe schlank, schnell und sicher – so lässt sich kurz umschreiben, was die Gäste der viertägigen Hausmesse COM11 erlebten. Bankanwender und Produktmanager der Fiducia zeigten, was mit virtuellen Assistenten, vorbelegten Vorgängen und bankindividuellen Menüs alles an Standardisierung und Prozessbeschleunigung machbar ist. Über 4.500 Vorstände und Entscheider von Volksbanken und Raiffeisenbanken aus ganz Süddeutschland folgten der Einladung der Fiducia und informierten sich an 134 Messeständen und in zahlreichen Vorträgen und Fachforen über den aktuellen Stand der Informationstechnologie für Banken.

n Mit insgesamt 24.000 Euro unterstützt die Karlsruher CONNECTstiftung die Pugilist Academy des Pugilist Boxclubs e. V. in Bruchsal in den kommenden fünf Jahren. Das Pugilist Boxing Gym Bruchsal e. V. wurde 1998 gegründet und ist heute mit mehr als 2.000 Mitgliedern der größte Boxclub in Deutschland. Mit der „Pugilist Academy – train your brain“ bietet der Club Jugendlichen einmal wöchentlich eine Hausaufgabenbetreuung an. „Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Alle Teilnehmer konnten ihre schulischen Leistungen um mindestens eine Note verbessern“, so der Geschäftsführer des Boxlcubs, Holger Dörr. Mit der Unterstützung der CONNECTstiftung kann nun an zwei Nachmittagen eine Hausaufgabenbetreuung angeboten werden. „Der Club leistet einen wichtigen Baustein für die berufliche Zukunft dieser jungen Menschen“, so begründet Ariane Durian, Stifterin und Vorstandsvorsitzende der CONNECTstiftung das Engagement der Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung wurde von Ariane Durian und der Connect Personal-Service GmbH im Mai 2008 errichtet. Unter dem Motto „Im Dialog mit der Jugend“ fördert und initiiert die Stiftung Projekte im Bildungsbereich.

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Betriebsreport Gute Geschäfte bei PROCAD

Volker Wawer, Geschäftsführer und Inhaber der PROCAD n Das Karlsruher Softwareunternehmen PROCAD GmbH & Co. KG konnte im Geschäftsjahr 2010/2011, das am 31. März 2011 endete, seinen Auftragseingang um 30 Prozent und seinen Umsatz auf einen zweistelligen Millionenbetrag steigern. „Das Jahr zählt zu den erfolgreichsten in unserer Firmengeschichte“, erklärt Geschäftsführer und Inhaber Volker Wawer. PROCAD entwickelt und realisiert Lösungen zur Verwaltung digitaler Dokumente und Produktinformationen. Das Produkt mit dem Namen PRO.FILE kommt vor allem in der Investitionsgüterindustrie zum Einsatz. Parallel mit dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau ging PROCAD seit Sommer 2010 in einen „satten“ Steigflug über. Getragen wird das aktuelle Geschäft sowohl durch Neukunden als auch durch die Erweiterung bestehender Kundeninstallationen. Volker Wawer und seine rund 100 Mitarbeiter blicken deshalb optimistisch in die Zukunft. „Unsere Software PRO.FILE ist einfach zu handhaben, wirtschaftlich und sicher. Die hohe Erfahrung aus Hunderten von Projekten sowie Standards und zertifizierte Schnittstellen von PRO.FILE im CAD- und ERP-Umfeld stellen den Projekterfolg für den Kunden sicher.“ Pünktlich zum neuen Geschäftsjahr stellte das Unternehmen zwei neue Lösungsmodule vor. Diese organisieren das Daten- und Dokumentenmanagement an weltweit verteilten Standorten (Replikation) und stellen sicher, dass gesetzliche und betriebliche Vorschriften in der Produktentwicklung eingehalten werden (Compliance).

Erlebniswelt Mobile Unterhaltung n Bereits zum zweiten Mal präsentierte der Kronauer Auto-HiFi-Spezialist Audio Design GmbH seine Produkt- und Markenvielfalt auf der internationalen Branchenmesse für Unterhaltungs-, Kommunikations- und Navigationstechnik im Fahrzeug AMICOM Leipzig. Auf rund 800 Quadratmetern konnten sich Fachhändler und Verbraucher über Innovationen und Trends des aktuellen Car Audio-Angebots informieren. Im Fokus der Produktvielfalt standen insbesondere die hauseigenen Erfolgsmarken Hifonics, ESX und Crunch sowie die von Audio Design vertriebenen Komponenten des US-amerikanischen Herstellers Rockford Fosgate. „Kompetente Beratung am Stand und begeisternde Produktneuheiten zum Anschauen und Probehören in unseren Demofahrzeugen sorgten für eine signifikante, vielversprechende Steigerung von Händleranfragen und ein deutliches Wachstum unserer internationalen Geschäftskontakte. Wir sind sehr zufrieden“, erklärt Bruno Dammert, Gründer und Geschäftsführer von Audio Design. Audio Design gehört nach eigenen Angaben mit eigener Produktentwicklung und internationalem Vertriebsnetz zu den weltweit führenden Markenanbietern von hochwertigen Auto-HiFi-Geräten.

Interkommunales Industriegebiet n Weitere drei Unternehmen aus der Region haben sich für den Standort des interkommunalen Industriegebietes Oberderdingen zwischen Bretten und Eppingen entschieden, teilt die Wirtschaftsförderung GmbH & Co. KG aus Oberderdingen mit. Nachdem das Land auch in diesem Jahr mit Fördermitteln von 270.000 Euro die Projekte der drei Unternehmen aus der metallverarbeitenden Industrie, dem Kraftfahrzeuggewerbe und der Baubranche unterstützt, sollen die Bauarbeiten baldmöglichst starten. Mit einem weiteren Unternehmen steht die Wirtschaftsfördergesellschaft kurz vor einem Abschluss. Die eigens für die Erschließung und Vermarktung des 40 Hektar großen Gebietes zwischen B 293 und Stadtbahn Karlsruhe-Heilbronn gegründete Wirtschaftsfördergesellschaft verfügt über weitere rund 50.000 Quadratmeter voll erschlossener Flächen ab 1.500 Quadratmetern. In den letzten Jahren konnten bereits 25 Betriebe mit rund 350 Arbeitsplätzen am Standort „Station Zukunft“ angesiedelt werden. Die Aufnahme des interkommunalen Industriegebietes der Gemeinden Oberderdingen, Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen in das Entwicklungsprogramm des Landes und die dadurch möglichen Förderungen haben zum Erfolg des Gebietes beigetragen.

oxaion ag übernimmt Automotive-Experten n Der Ettlinger Spezialist für Mittelstands-ERP oxaion ag wird die Mehrheit des Lüdenscheider Software-Systemhauses DTM Datentechnik GmbH übernehmen. Mit diesem Schritt erhält oxaion zusätzliche Expertise im Bereich Automotive, wächst auf rund 150 Mitarbeiter an und betreut künftig etwa 400 Kunden. Auch nach der Übernahme firmiert DTM weiter unter eigenem Namen und fungiert als Vertriebspartner für das oxaion-ERP; die Entwicklung einer entsprechenden Automotive-Lösung in oxaion ist geplant. „Wir gehen mit einem klaren Wachstumskurs in die Zukunft“, sagt oxaion-Vorstand Dieter Eisele anlässlich der Übernahme. „Die DTM Datentechnik GmbH bereichert unsere Kompetenzen auf ideale Weise. Mit dem Unternehmen bekommen wir nicht nur zusätzliche Branchen-Expertise im Bereich Automotive dazu. Auch das ausgewiesene Oracle-Know-how der DTM-Mitarbeiter wird uns weiter voranbringen.“

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Betriebsreport Regionale Wirtschaft

Investition für die Zukunft n Die BIRCO Baustoffwerk GmbH – mit 130 Mitarbeitern einer der führenden Entwässerungsspezialisten in Europa mit Sitz in BadenBaden – hat in Sinzheim ein rund 12.000 Quadratmeter großes bebautes Grundstück gekauft. Dort soll bereits ab dem 1. Juli ein neues Logistikzentrum in Betrieb gehen. Mit dem neuen Zentrum erDer geschäftsführende Gesellschafter folgt eine klare Trennung zwischen Frank Wagner vor dem neuen BIRCO Produktion und Logistik. Auf Grund Logistikzentrum in Sinzheim der Platzverhältnisse im bisher alleinigen Firmenstandort im Herrenpfädel in Baden-Baden konnte der erfolgreichen Unternehmensentwicklung nicht mehr Rechnung getragen werden. Nun besteht an dem Standort Baden-Baden die Möglichkeit, Investitionen in neue Fertigungstechnologien und Produktlinien zu realisieren. „Die Basis für eine kurz- und mittelfristige Weiterentwicklung ist damit geschaffen“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Frank Wagner.

Badenia mit Zuwachs im Neugeschäft n Die Deutsche Bausparkasse Badenia AG, Karlsruhe, konnte im Jahr 2010 ihre Neuabschlüsse steigern: Beim eingelösten Neugeschäft verzeichnete sie mit einer Bausparsumme von 2.638,6 Millionen Euro (Vorjahr: 2.511,0 Millionen Euro) ein Plus von 5,1 Prozent. Den weitaus größten Teil der Neuabschlüsse vermittelte die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG). „Wir sind mit diesem erneut guten Ergebnis sehr zufrieden. Dank der guten Vertriebsleistung sind wir in den vergangenen zwei Jahren im Neugeschäft über Branchenniveau gewachsen“, so Dr. Jochen Petin, Vorstandsvorsitzender der Badenia. Der Vertragsbestand nach Bausparsumme betrug 24.964,2 Millionen Euro (Vorjahr: 25.058,1 Millionen Euro; - 0,4 Prozent). Die Bilanzsumme wuchs auf 5.023,8 Millionen Euro, ein Plus von 2,8 Prozent. Im laufenden Jahr liegt das Badenia-Bausparneugeschäft leicht über Vorjahresniveau. Dr. Jochen Petin sieht darin positive Signale für die Zukunft: „Unter den gegebenen Voraussetzungen werden wir dank attraktiver Produkte und leistungsfähiger Vertriebe, insbesondere der DVAG, mit Sicherheit weitere Impulse im Neugeschäft setzen können.“

HypoVereinsbank Karlsruhe im Plus n Die HypoVereinsbank Karlsruhe hat vom wirtschaftlichen Aufschwung in der Region profitiert und konnte ihre Marktanteile im Jahr 2010 zum Teil deutlich ausbauen. Von dieser Basis aus will die Bank auch im laufenden Jahr wachsen. Vor allem im Kreditgeschäft will die HypoVereinsbank neue Kunden aus der Region gewinnen. Zufrieden ist die HypoVereinsbank Karlsruhe mit der Entwicklung ihres Privatkundengeschäftes. Zum Jahresende 2010 betreuten die unverändert 25 Mitarbeiter in den nach wie vor zwei Filialen rund 5.400 Privatkunden, davon über 510 im Private Banking, der Betreuung vermögender Privatkunden. Für diese Kunden verwaltete die Bank per 31. Dezember 2010 ein Geschäftsvolumen von insgesamt knapp 1,12 Milliarden Euro, davon 950 Millionen Euro im Private Banking. Jens Dobokay, Filialverbundleiter der HypoVereinsbank Karlsruhe: „Wir konnten trotz harten Wettbewerbs unsere Kundenzahl stabil halten und das verwaltete Geschäftsvolumen im Jahresvergleich sogar leicht steigern.“

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Erfolgreich auf der NUFAM n Der Digital-Werbe-Service Harald Strunck aus Karlsbad-Langensteinbach hat sich erfolgreich an der NUFAM – Nutzfahrzeugmesse Karlsruhe beteiligt. „Auf der NUFAM haben wir die Chance genutzt, potenziellen Neukunden und Interessenten unsere gesamte Produktpalette vorzustellen“, berichtet Harald Strunck. Die Palette reicht von Digitaldrucken und Folienschriften für Lkw/Pkw, Messestände, Ladengeschäfte über Farbkopien bis hin zu T-Shirt-Drucken. Harald Strunck gründete sein Unternehmen 1985 in seiner Wohnung in Karlsbad. Auf dem Wohnzimmertisch produzierte er mit einem kleinen Schneideplotter Folienschriftzüge für vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Schon bald verlegte er seinen Betrieb in das damals neu errichtete KSC – Karlsbader Schießhütten Center. Als diese Räume nicht mehr ausreichten, bezog er 1995 im Gewerbegebiet Schießhüttenäcker ein eigenes, dreistöckiges Bürogebäude mit angeschlossener Werkhalle mit viel Platz für die Großdrucker und Spezialmaschinen zum Laminieren großer Flächen sowie für Arbeiten an Fahrzeugen und großen Werbeflächen wie Leuchtkästen und Infotafeln. Harald Strunck beschäftigt insgesamt drei Mitarbeiter.

44Die Redaktion bedankt sich für die immer zahlreicher werdenden Zuschriften für die Rubrik „Betriebsreport“. Leider ist es aus Platzgründen nicht möglich, alle Texte abzudrucken. Deshalb haben wir auf unserer Internetseite eine Rubrik „Betriebsreport“ eingerichtet, in der alle Zuschriften veröffentlicht werden: www.karlsruhe.ihk.de


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Für die Praxis

Einfacher zum öffentlichen Auftrag Foto: helix, fotolia.com

Neben der Arbeitserleichterung verringert die Präqualifizierung auch formale Ausschlussgründe: Ein Angebot kann nicht mehr wegen veralteter oder fehlender Nachweise vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Die nötigen Rechtsgrundlagen dafür sind im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) sowie in der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A) geschaffen worden. Ablauf des Präqualifizierungsverfahrens

n Die öffentliche Hand vergibt jährlich bundesweit zwei Millionen Aufträge über Lieferungen und Dienstleistungen. Unternehmen, die sich an einer solchen Ausschreibung beteiligen, müssen oft ein kompliziertes Verfahren durchlaufen. Denn bei jeder Vergabe ist die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen. Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmen, die sich häufig an Ausschreibungen beteiligen, jedes Mal aufs Neue diese Nachweise beschaffen und den Angeboten beilegen müssen. Damit ist jetzt Schluss: Zur Entlastung der Wirtschaft bieten die Industrie- und Handelskammern die Präqualifizierung von Unternehmen aus dem Liefer- und Dienstleistungsbereich an. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die meisten Nachweise müssen nur noch einmal jährlich erbracht werden. Dadurch lassen sich Zeit und Kosten sparen.

Für Unternehmen aus Baden-Württemberg erfolgt die Präqualifizierung zentral durch die IHK Auftragsberatungsstelle Baden-Württemberg, die bei der IHK Region Stuttgart angesiedelt ist. Nach Antragstellung erhält das Unternehmen ein Schreiben mit Hinweisen zum Verfahrensablauf. Diesem Schreiben liegen Formulare für Eigenerklärungen bei. Nach Rücksendung der ausgefüllten Eigenerklärungen sowie der Nachweise von Dritten (zum Beispiel Handelsregisterauszug) werden die Unterlagen durch die Präqualifizierungsstelle geprüft. Liegen alle Unterlagen vollständig, aktuell und in der geforderten Ausfertigung (Original oder Kopie) vor, erhält das Unternehmen ein Zertifikat. Das Zertifikat wird sowohl in Papierform als auch als elektronisches Dokument mit qualifizierter elektronischer Signatur ausgestellt. Die erstmalige Eintragung in die Präqualifizierungsdatenbank kostet 180 Euro, eine Verlängerung um ein weiteres Jahr 130 Euro, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Informationen IHK Auftragsberatungsstelle Baden-Württemberg Telefon (07 11) 2005-241, pq-vol@stuttgart.ihk.de www.stuttgart.ihk.de, Dokumenten-Nummer 30815

Nur positive Erfahrungen mit der Präqualifizierung n Die Leopold Siegrist GmbH in Karlsruhe gehört zu den ersten Unternehmen in Baden-Württemberg, die an der Präqualifizierung für öffentliche Aufträge teilnehmen. Geschäftsführerin Alexandra Siegrist kann es nur empfehlen.

Sie sind in der Branche „Herstellung und Vertrieb von Messgeräten“ tätig und seit 30. August 2010 präqualifiziert. Welche Erfahrungen haben Sie mit der Präqualifizierung gemacht? Es wurden durchweg positive Erfahrungen gemacht. Was war der Anlass für Sie, sich präqualifizieren zu lassen? Zeit- und Kostenersparnis. Effizienz bei der Bewerbung um öffentliche Aufträge. Hat sich durch die Präqualifizierung für Ihr Unternehmen etwas verändert? Man fühlt sich sicherer. Alles geht schneller und effizienter.

Sie nehmen an vielen Ausschreibungen teil. Konnten Sie das Zertifikat häufig einsetzen? Das Unternehmen hat sich im letzten halben Jahr auf rund fünf Ausschreibungen beworben. Seit der Zertifizierung konnte das Unternehmen insgesamt drei Mal das Zertifikat verwenden. In zwei Ausschreibungen wurde auf die Anerkennung des Präqualifizierungsverfahrens PQ-VOL hingewiesen. In einer Ausschreibung wurde nach telefonischer Rückfrage von Seiten des Unternehmens das Zertifikat anerkannt. Demnächst läuft Ihr Zertifikat aus. Wollen Sie sich erneut präqualifizieren lassen? Auf jeden Fall. Würden Sie anderen Unternehmen PQ-VOL weiterempfehlen? Ja.

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Für die Praxis

n Das Internet funktioniert wie ein Kurierdienst: Es werden Pakete

von Ort zu Ort geschickt, dazu sind Adressen nötig. Diese Adressen gehen langsam zur Neige, sodass ein neues Adress-Schema eingeführt werden muss – ähnlich wie die neuen Postleitzahlen Anfang der 1990er-Jahre in Deutschland. Im Internet heißen die neuen Postleitzahlen ‚IPv6’. Für viele Unternehmen besteht Handlungsbedarf: Nur wer jetzt mit dem Umstieg auf das neue Schema beginnt, kann weiter mit dem Internet wachsen. Die Einführung des neuen Adress-Schemas ist vor allem eine strategische und eine kaufmännische Entscheidung. Zu den technischen Grundlagen: Jede Kommunikation zwischen zwei Computern, Smartphones, iPads und anderen internetfähigen Geräten bedingt, dass beide Seiten eindeutige Adressen des gleichen Schemas verwenden. Wenn eine Seite nur die alten „Postleitzahlen“, die andere aber nur die neuen beherrscht, können beide nicht miteinander kommunizieren. Übersetzt auf Ihr Unternehmen bedeutet das: Wenn Sie eine E-Mail erhalten, die auf dem neuen Adress-Schema von IPv6 basiert, das Sie aber nicht verwenden, kann die E-Mail nicht zugestellt werden. Dies gilt für den Einkauf in einem Online-Shop genauso wie für den Aufruf einer Webseite: Ein Besucher, der mit einer neuen Adresse ein altes Informationen System aufruft, erhält eine Fehlermeldung. Die Telefon (07 21) 174-438 Einführung des neuen christina.pieck@karlsruhe.ihk.de Schemas ist daher unwww.karlsruhe.ihk.de verzichtbar für alle UnDokumenten-Nummer 78378 ternehmen.

Umsatzsteuer-Umrechnungskurse

n Eine typische Frage eines Unternehmers an seinen Steuerberater lautet mehrfach: „Auf welche legale Weise kann ich meine Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsfrei entlohnen?“ Eine schwierige Frage, welche in der Vergangenheit nicht einfach zu beantworten war. Die Finanzverwaltung hatte die Steuerfreiheit von Lohnbestandteilen bekanntlich immer weiter eingegrenzt und hierzu immer neue Abgrenzungskriterien entwickelt. Speziell bei der arbeitgeberseitigen Zuwendung von Tankgutscheinen sollte es zuletzt zwar zulässig sein, seinem Arbeitnehmer steuerfrei eine bestimmte Menge Kraftstoff (zum Beispiel 34 Liter Diesel) zukommen zu lassen; eine wertmäßige Begrenzung (zum Beispiel Diesel im Wert von 44 Euro) sollte aber wiederum nicht als Sachlohn anzusehen sein, sodass ein solcher Gutschein als (lohnsteuerpflichtiger) Barlohn qualifiziert wurde. Dieser Abgrenzung hat der Bundesfinanzhof nun eine klare Absage erteilt. Die Finanzverwaltung ging bislang davon aus, dass der Arbeitgeber lediglich den Sachbezug seinem Arbeitnehmer direkt zuwenden dürfe. Beispiel: Ein Metzgermeister lässt seinen Angestellten monatlich Fleisch- oder Wurstwaren bis zum steuerlich zulässigen Wert zukommen. Steuerschädlich konnte es sich aber auswirken, wenn der Metzgermeister den Arbeitnehmern die freie Auswahl der Fleisch- und Wurstwaren überließ und diese nur wertmäßig auf 44 Euro im Monat, nicht aber mengenmäßig begrenzte. Steuer- und sozialversicherungsfreie Zuwendungen

April 2011

Brasilien: Bulgarien: China (VR): Dänemark: Großbritannien: Japan: Kanada: Litauen: Polen: Rumänien: Russland: Schweden: Schweiz: Singapur: Tschechien: Türkei: Ungarn: USA:

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IHK Wirtschaft 6/2011

100 BRL 1 BGN 10 CNY 100 DKK 1 GBP 100 JPY 1 CAD 100 LTL 100 PLN 1 RON 100 RUB 100 SEK 100 CHF 100 SGD 100 CZK 1 TRY 1000 HUF 1 USD

Euro-Wert 43,6891 € 0,5113 € 1,0607 € 13,4095 € 1,1326 € 0,8304 € 0,7229 € 28,9620 € 25,1927 € 0,2439 € 2,4669 € 11,1480 € 77,0594 € 55,4816 € 4,1151 € 0,4551 € 3,7695 € 0,6924 €

Mit den aktuellen Urteilen des Bundesfinanzhofs wurde jedoch klargestellt, dass die Rechtsauffassung des Finanzamts insoweit zu kurz greift. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können nunmehr Vereinbarungen treffen, die es zukünftig rechtlich zulassen, dass monatliche Sachzuwendungen in Höhe von maximal 44 Euro sowohl steuer- als auch sozialversicherungsfrei bleiben. Dies gilt auch dann, wenn der Sachbezug lediglich in Form eines betragsmäßig begrenzten (Tank-) Gutscheins übertragen wird. Entscheidend bei der Beurteilung der Frage, ob im Einzelfall steuerfreier Sachlohn oder steuerschädlicher Barlohn vorliegen soll, sind nicht mehr die oben genannten Kriterien. Nunmehr entscheidet sich die Frage, ob Bar- oder Sachlohn vorliegt, nach dem Rechtsgrund des Zuflusses auf Grundlage der arbeitsvertraglichen Vereinbarungen und mithin der Frage, welche Leistung der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber beanspruchen kann. Seine frühere Rechtsauffassung, welche die Finanzverwaltung stützte, hat der Bundesfinanzhof ausdrücklich aufgegeben. Informationen Dipl. Finanzwirt (FH) Stefan Neumann Urteile des BundesfinanzRechtsanwalt/Fachhofs vom 11.11.2010 (VI R 21/09, anwalt für Steuerrecht, VI R 27/09, VI R 41/10) Karlsruhe

Foto: detailblick, fotolia.com

Neue „Postleitzahlen“ fürs Internet Gutscheine an Mitarbeiter


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Für die Praxis

Veranstaltungen 4Import-Verfahren bei der Einfuhr Zum Inhalt: Im sogenannten Zollkodex werden die einheitlichen Regeln beim Import von Waren in die EU zusammengefasst. Das Seminar vermittelt Grundlagenwissen für diesen Bereich in kompakter Form und zeigt Möglichkeiten von Verfahrenserleichterungen auf. Termin: 07.06.2011, 9 bis 17 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 160 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder 320 Euro zzgl. MwSt. für Nichtmitglieder Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de

4Patente & Co.: Marken erfolgreich anmelden Zum Inhalt: Sie möchten den Namen Ihres Unternehmens, Ihres Produktes oder eine andere Bezeichnung schützen lassen? Dann bietet sich eine Markenanmeldung an. Experten beraten über die korrekte Vorgehensweise und stehen für Fragen zur Verfügung. Termin: 08.06.2011, 16 bis 18.30 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 50 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder Ansprechpartnerin: Olga Fischer, Telefon (07 21) 174-190 E-Mail: olga.fischer@karlsruhe.ihk.de

4Veranstaltungsreihe Fachkräftemangel: Ingenieure & Co. Zum Inhalt: Mit der Veranstaltungsreihe Fachkräftemangel: Ingenieure & Co. werden in Teil 2 beispielhaft Möglichkeiten aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen Unternehmen ihren Bedarf an akademischen Fach- und Führungskräften sichern können. Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte Termin: 27.06.2011, 16 bis 19 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 25 Euro zzgl. MwSt. Ansprechpartner: Dr. Stefan Senitz, Telefon (07 21) 174-164 E-Mail: stefan.senitz@karlsruhe.ihk.de

4Durchsetzungsvermögen in Preisverhandlungen Zum Inhalt: Der praxisbezogene Vortrag zeigt Methoden und Werkzeuge, wie man auch in der aktuellen Marktsituation mit professioneller Vorbereitung und Gesprächstaktik Preisverhandlungen erfolgreich führt. Zielgruppe: Inhaber, Geschäftsführer, Vertriebsführungskräfte und Außendienstmitarbeiter Termin: 27.06.2011, 9 bis 17 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 150 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder 230 Euro zzgl. MwSt. für Nicht-Mitglieder Ansprechpartnerin: Marion Lohrer, Telefon (07 21) 174-140 E-Mail: marion.lohrer@karlsruhe.ihk.de

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen im Internet unter www.karlsruhe.ihk.de Online anmelden – einfach und bequem!

4Akkreditive in der Praxis Zum Inhalt: Die Grundsätze des Dokumenten-Akkreditivs sind in den „Einheitlichen Richtlinien und Gebräuchen für Dokumenten-Akkreditive“ der International Chamber of Commerce niedergelegt. Im Seminar werden Empfehlungen für die Aufmachung von Dokumenten gegeben. Termin: 29.06.2011, 9 bis 17 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 160 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder Ansprechpartnerin: Rebecca Bohn, Telefon (07 21) 174-122 E-Mail: rebecca.bohn@karlsruhe.ihk.de

4CE-Kennzeichnung & Maschinenrichtlinie in der Praxis Zum Inhalt: Die CE-Kennzeichnung ist eine Art technischer Reisepass für bestimmte Produktgruppen innerhalb der EUMitgliedstaaten und enthält unter anderem die Garantie, dass ein Produkt Mindest-Sicherheitsanforderungen einhält. Die Veranstaltung benennt die wichtigsten Grundlagen und Aspekte zur praktischen Umsetzung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Termin: 06.07.2011, 15 bis 17.30 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Kosten: 50 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder Ansprechpartnerin: Olga Fischer, Telefon (07 21) 174-190 E-Mail: olga.fischer@karlsruhe.ihk.de

4PROFILE 2011 – Pickert und Optimum GmbH Zum Inhalt: Die Pickert & Partner GmbH ist ein international erfolgreicher Softwarehersteller. Die Industrie nutzt PickertSoftwareprodukte in der Produktrealisierung und im Qualitätsmanagement. Wir demonstrieren den Einsatz einer Videokamera zur Objektidentifikation mit einer Lösung der Optimum datamanagement GmbH aus Karlsruhe. Optimum ist ein Spezialist für das Management von Produktionsdaten und gestaltet das Programm gemeinsam mit der Pickert & Partner GmbH. Termin: 07.07.2011, 14.30 bis 17 Uhr Ort: Pickert & Partner GmbH, Händelstr. 10, 76327 Pfinztal Kosten: 50 Euro zzgl. MwSt. für IHK/HWK-Mitglieder Ansprechpartnerin: Olga Fischer, Telefon (07 21) 174-190 E-Mail: olga.fischer@karlsruhe.ihk.de

4Betriebliches Gesundheitsmanagement Zum Inhalt: Die Anforderungen des Arbeitslebens werden stetig höher. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein gutes Werkzeug, um den steigenden Ansprüchen gewachsen zu sein. Das Unternehmerforum zeigt unterschiedliche Ansätze auf. Termin: 11.07.2011, 13 bis 18 Uhr Ort: IHK Karlsruhe Ansprechpartnerin: Marion Lohrer, Telefon (07 21) 174-140 E-Mail: marion.lohrer@karlsruhe.ihk.de

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Für die Praxis

Existenzgründungsbörse

Steuerterminkalender Anmelde-/Zahlungstermine

Angebot

Möbelprojekt: Regalsystem abzugeben. Im Rahmen der Fokussierung auf die Kernkompetenzen suchen wir einen Nachfolger für einen Geschäftsbereich eines Kundenunternehmens. Hierbei handelt es sich um ein Regalsystem, das zeitlos designed ist, technisch interessant und vielfältig umsetzbar. KA 110601 Taxi- und Mietwagenunternehmen im Raum Karlsruhe/Ettlingen mit drei Taxen und vier Mietwagen, Dialysefahrten, Krankenfahrten sitzend und liegend, aus Altersgründen abzugeben. KA 110301 Nachfrage

Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit hoher Marktakzeptanz sucht neue Herausforderungen im Bereich der Immobilienverwaltung und angrenzender Bereiche. Viele Jahre Erfahrung und ein exzellenter Leumund sind ein Garant für unsere Arbeit. KA 110451

Kooperationsbörse Ingenieurgesellschaft in Karlsruhe bietet tätige Beteiligung. Gründung im Herbst 2009 im Bereich Energieberatungen für Gewerbe und Industrie. Die erste Wachstumsstufe steht an, verbunden mit einer Kapitalerhöhung. Hierzu wird einem branchenpassenden Ingenieur die Möglichkeit zur Beteiligung und Mitarbeit angeboten. Spätere Übernahme der technischen Geschäftsführung möglich. KA 110581 Partnerschaft/Stille Beteiligung an attraktivem Wellnessportal. 10– 50-prozentiger Anteil. Stille oder aktive Beteiligung. Aktiv: Kaufmann/Betriebswirt. Hilfreich Erfahrungen in berufsnahen Bereichen. KA-K 110582 Strategischer Investor gesucht für die Neueinführung einer Parfummarke. Firmensitz im Raum Karlsruhe. KA 110583

gesetzliche Zahlungsfrist

Juli 2011 letzter Tag der Schonfrist

11. 07. 2011 Anmeldung der im Vormonat geleisteten Zahlungen für Bauleistungen an das für den Baubetrieb zuständige Finanzamt

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11. 07. 2011 Anmeldung der Lohnsteuer und der Umsatzsteuer (nur elektronisch)

——–—

11. 07. 2011 Lohnsteuer-Zahlung einschließlich Kirchenlohnsteuer und Solidaritätszuschlag (Monatszahler) 14. 07. 2011 11. 07. 2011 Umsatzsteuer-Vorauszahlung (Monats- und Vierteljahreszahler)* 1

14. 07. 2011

11. 07. 2011 Energiesteuer-Zahlung (Mai)

14. 07. 2011

15. 07. 2011 Feuerschutzsteuer (Monats- und Vierteljahreszahler)

18. 07. 2011

15. 07. 2011 Versicherungsteuer-Zahlung

18. 07. 2011

15. 07. 2011 Energie-/Stromsteuer (Anmeldung der im Vormonat hergestellten Mengen bei der zuständigen Zollstelle) 25. 07. 2011 Stromsteuer-Zahlung für die im Vormonat/Vorjahr angemeldeten Mengen

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28. 07. 2011

25. 07. 2011 Umsatzsteuer – Zusammenfassende Meldung (ZM) für innergemeinschaftliche Warenlieferungen u. Dreiecksgeschäfte des Vormonats* 2 ——–— 27. 07. 2011 Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge

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Bei Scheckzahlungen (LSt, USt) gilt als Zahlungszeitpunkt der dritte Tag nach dem Tag des Scheck-Eingangs. Anmeldesteuern (LSt, USt) werden erst mit der Anmeldung fällig. Mit der Abgabe der Anmeldung muss gleichzeitig die Steuer (LSt, USt) entrichtet werden (Einzugsermächtigung, Überweisung, Scheck). Ansonsten kann ein Verspätungszuschlag festgesetzt werden.

Sonstige Termine

Weitere Anzeigen unter www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 168, Informationen: Telefon (07 21) 174-172

Wichtige Hinweise

Öffentliche Planung n Die Bebauungs- und Fachpläne, die der IHK Karlsruhe zurzeit zur Begutachtung vorliegen, können hier aus Platzgründen nicht abgedruckt werden. Die IHK wird laut Gesetz als „Träger öffentlicher Belange“ zu öffentlichen Planungen gehört und nimmt dazu Stellung.

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30. 09. 2011 Anträge auf Rückerstattung von Umsatzsteuer im EU-Ausland bei der jeweiligen Erstattungsbehörde

Informationen Die Pläne finden Sie unter: www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 3009 Telefon (07 21) 174-147 philipp.nickel@karlsruhe.ihk.de

Die Finanzverwaltung macht darauf aufmerksam, dass zusätzlich zur gesetzlich vorgegebenen Schonfrist bei den Steuerzahlungen keine weiteren Kulanzfristen eingeräumt werden können. Die Betriebe müssen sich darauf einstellen, dass bei Überschreitung der Schonfristen auch nur um einen oder wenige Tage Säumniszuschläge ab dem Fälligkeitstag erhoben werden. Da die Fälligkeitstermine für Steuerzahlungen leicht in Vergessenheit geraten, bietet die Finanzverwaltung an, die Beiträge im Lastschrifteinzugsverfahren von Ihrem Konto abbuchen zu lassen. Säumniszuschläge können somit nicht mehr entstehen. Formulare für die Einzugsermächtigung und ein Merkblatt hält jedes Finanzamt für Sie bereit. 2. Das Amtsgericht-Registergericht-Mannheim weist darauf hin, dass bei dreijähriger Nichteinreichung der nach § 325 ff HGB vorgeschriebenen Unterlagen Löschung wegen vermuteter Vermögenslosigkeit droht (§ 2 LöschG). ohne Gewähr * 1 Antrag auf Dauerfristverlängerung: Verlängerung der Anmeldefrist um jeweils einen Monat, sofern bis zum ursprünglichen Termin eine Abschlagszahlung von 1/11 der Summe der Vorauszahlung für das vorangegangene Kalenderjahr angemeldet und geleistet wird. * 2 Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen von nicht mehr als 100.000,00 Euro im Quartal: Möglichkeit der Abgabe am 25. Tag nach Ablauf eines Vierteljahres.


Spektrum Veranstaltungen

Licht und Schatten in der Wirtschaft

Ausgleich für Versicherungsvertreter n Der Ausgleichsanspruch des Versicherungsvertreters war Thema einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der IHK Karlsruhe und des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute e. V., Bezirksverband Karlsruhe, im IHK Haus der Wirtschaft. Nach der Begrüßung durch Lothar Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Recht, Banken, Versicherungen, Sachverständigenwesen der IHK Karlsruhe, und Dipl.-Bw. Volker Fink, Stellvertretender Sprecher des Präsidialrates und Vorsitzender des Bundesverbandes Karlsruhe im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V., erläuterte der Verbandsgeschäftsführer des Bundesverbandes Deut-

scher Versicherungskaufleute e. V., HansDieter Schäfer, die Grundsätze zur Errechnung der Höhe des Ausgleichsanspruchs anhand zahlreicher Beispiele. Schäfer ging ebenfalls auf die gesetzlichen Grundlagen des Anspruchs und seine rechtlichen Fallstricke sowie auf steuerliche Aspekte ein.

n Über Licht und Schatten in der Wirtschaft wird Prof. Dr. Erhard Meyer-Galow, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Stinnes AG, Mülheim, und Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker, am 18. Juni im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt sprechen. Am Beispiel von Themen wie Globalisierung, EU-Osterweiterung, Finanzmarkt und Banken wird Meyer-Galow zeigen, wie die diesen Themen innewohnenden Spannungen aufgelöst werden können. Veranstalter des Vortrages ist die Gesellschaft für Arbeitsmethodik (GfA), Gruppe Baden-Baden/Rastatt. Die GfA widmet sich der Pflege, Entwicklung und Verbreitung von Kenntnissen und Methoden für die berufliche Chancenmehrung und eine aktive Lebensgestaltung. Hauptthemen sind Arbeitsmethodik, Führung, Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung. Die GfA fördert ihre Mitglieder dabei, aktiv Grundsätze und Methoden zur erfolgreichen Gestaltung ihres Arbeits- und Privatlebens zu erlernen und anzuwenden.

Informationen IHK-Telefon (07 21) 174-185 lothar.mueller@karlsruhe.ihk.de www.karlsruhe.ihk.de Dokumenten-Nummer 78330

Informationen Telefon (0 72 23) 2 25 81 www.gfa-rastatt.de

_Beilagenhinweis: Der Gesamtauflage dieser Auflage ist ein Prospekt der B4B Entscheider im Mittelstand und der Regatix Betriebseintrichungen GmbH, Oberstenfeld,, beigefügt. Wir bitten unsere Leser um Beachtung!

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Schwerpunkt

Vorsicht vor „Datenklau“ Die Wirtschaft schützt ihr Wissen vor Wirtschaftsspionage

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Die Wirtschaftsspionage und Konkurrenzausspähung richten sich verstärkt gegen technologieorientierte und innovative mittelständische Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Industrie bilden. Allerdings sind sich diese Unternehmen vielfach der Risiken ungewollten Know-how-Verlustes wenig bewusst und verfügen nur selten über ein Informationsschutzkonzept. Fremde Nachrichtendienste und Wettbewerber interessieren sich für neue und zukunftsträchtige Technologien, aber auch für Unternehmens- und Marktstrategien. Die Informationsbeschaffung fremder Nachrichtendienste, insbesondere der VR China sowie der Russischen Föderation, erfolgt

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mit Mitteln und Methoden der offenen sowie der geheimen Nachrichtenbeschaffung. Nach wie vor werden menschliche Quellen genutzt, um Zugang zu geschütztem Know-how zu erhalten. Zunehmende Bedeutung erhält jedoch auch die weltweite Datenvernetzung für neuartige Angriffs- und Ausspähungstechniken. Zielpersonen im Visier

Grundlage für Angriffe auf das Know-how der Firmen sind häufig personenbezogene Daten über geeignete Zielpersonen, um sie zum Beispiel nachrichtendienstlich anzubahnen oder ihnen individuell gestaltete EMails mit Schadsoftware zu übermitteln. In einer offenen Gesellschaft ist es leicht,

zum Beispiel über soziale Netzwerke oder sogenanntes „Social Engineering“ (soziale Manipulation) geeignete Informationen über interessante Zielpersonen zu erhalten. Besondere Risiken sind verbunden mit Geschäftsreisen in Länder wie die Russische Föderation oder die VR China. Auf eigenem Territorium haben deren Nachrichtendienste nahezu unbeschränkte Möglichkeiten der Kontrolle und Überwachung von Zielpersonen und Zielobjekten. Daher ist es unter anderem ratsam, nur für den Reiseanlass unbedingt notwendige Firmenunterlagen mitzuführen. Diese sollten möglichst nicht unbeaufsichtigt bleiben; ein Hotelzimmer ist hierbei kein sicherer Aufbewahrungsort. Weitere sinn-


Schwerpunkt

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volle Sicherheitsmaßnahmen sind die Einschränkung der mobilen Kommunikation und des elektronischen Datenverkehrs während des Aufenthaltes auf das Notwendigste sowie die technische Überprüfung aller elektronischen Geräte und Speichermedien auf mögliche Schadsoftware nach Rückkehr. Unter Berücksichtigung der möglichen Bedrohungsszenarien und Risiken steht der „Faktor Mensch“ im Zentrum für mehr oder weniger Informationsschutz. Nur der informierte und sensibilisiert handelnde Mitarbeiter („Human Firewall“) kann Sicherheitsrisiken frühzeitig erkennen, begrenzen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Informationsschutz im Unternehmen leisten. „Kronjuwelen“ im Unternehmen sichern

Grundlage für einen wirksamen und umfassenden Informationsund Know-how-Schutz in den Unternehmen ist insbesondere die Ermittlung der elementaren Unternehmenswerte („Kronjuwelen“), die Voraussetzung für den Erfolg und Bestand eines Unternehmens sind. Darauf basierend gilt es unter Einbindung der Unternehmensmitarbeiter ein Informationsschutzkonzept zu erstellen, das nicht jedwedes Risiko ausschließen kann, jedoch einen möglichst zielgerichteten Schutz des existenzsichernden Know-hows ermöglicht. Die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und der Schutz der Unternehmen vor Wirtschaftsspionage ist auch eine gesamtstaatliche Aufgabe. Dies hat im Jahr 2008 zur Konstituierung des Ressortkreises Wirtschaftsschutz geführt. Dieser Zusammenschluss von Sicherheitsbehörden und der für den Wirtschaftsschutz mitverantwortlichen Ministerien dient vor allem dem intensivierten Austausch relevanter Erkenntnisse sowie der gemeinsamen Erarbeitung von Konzepten zum Wirtschaftsschutz. Über die Kooperation mit der „Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e. V.“ (ASW) innerhalb des Ressortkreises wird zudem eine zukunftsweisende „Public-Private-Partnership“ mit der deutschen Wirtschaft angestrebt. Prävention durch Information

Im Rahmen der darin eingebundenen vorbeugenden Spionageabwehr der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder steht als Leitmotiv die Prävention durch Information. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) bietet hierbei vielfältige „Security-Awareness“-Aktivitäten, zum Beispiel bilaterale Sicherheitsgespräche, Sensibilisierungsvorträge in Unternehmen und bei Verbänden, diverse Publikationen, einen elektronischen Newsletter sowie ein umfangreiches Internetangebot zum Wirtschaftsschutz kostenlos an. Auch beim Verdacht auf Wirtschaftsspionage stehen die Verfassungsschutzbehörden als kompetente und vertrauenswürdige Ansprechpartner den Unternehmen zur Seite. Auf Grund jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Spionageabwehr sind sie in der Lage, Verdachtssituationen zutreffend einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zu ergreifen. Herbert Kurek, Bundesamt für Verfassungsschutz, Köln

www.verfassungsschutz.de

IT-Sicherheit: nur Basisschutz gegen Ausfälle n Die Informationstechnik (IT) nimmt in den Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle ein – verständlich also, dass die Verantwortlichen in den IT-Abteilungen alles tun, um diese am Laufen zu halten. Denn nicht zuletzt leistet die hohe Ausfallsicherheit der IT-Systeme einen entscheidenden Beitrag zum Fortbestand des Unternehmens. Doch ist dies nicht der einzige Beitrag – bestimmte Informationen und Daten, sprich das unternehmenskritische Know-how, sind ebenso maßgeblich für den Unternehmenserfolg. In Zeiten, in denen Unternehmen sparen müssen, herrscht ein hoher Bedarf an Optimierungspotenzial, um Effizienz und Wertschöpfung zu steigern. Dies lässt sich mittels IT ermöglichen – hierdurch können Kosten gesenkt, Innovationsprozesse beschleunigt und gesteuert sowie Geschäftsprozesse effizienter gestaltet werden. In Anerkennung dieser Abhängigkeit legen viele Betriebe heute zumeist den Schwerpunkt darauf, Ausfälle von IT-Systemen zu vermeiden, zum Beispiel durch die redundante Auslegung von Servern, sowie auf eine schnelle Wiederherstellung der Geschäftsaktivitäten im Krisenfall. Letzteres geschieht mittels durchdachter BackupSysteme. Dies ist – neben der Einführung neuer Anwendungen – ein vielschichtiges Aufgabenpaket, welches die IT-Verantwortlichen stemmen müssen. Folglich bleibt die adäquate Absicherung des unternehmenskritischen Know-hows häufig außen vor, wie verschiedene Studien belegen. Business-Security bedarf IT-Security: Es wird in der Regel wenig bedacht, dass in der IT alle unternehmenskritischen Daten abgespeichert sind. Die logische Schlussfolgerung hieraus müsste sein, dem Schutz der Infrastruktur höchste Priorität einzuräumen, denn es liegt – so zeigt etwa der aktuelle Bericht des Verfassungsschutzes – ein enorm hohes Bedrohungspotenzial vor. Die Erfolgsquote der kriminellen Aktivitäten basiert darauf, dass IT-Sicherheit in vielen Unternehmen vorrangig bedeutet, die Geschäftsaktivitäten zu gewährleisten, und nicht, die IT-Systeme vor Angriffen zu schützen. Hinzu kommt, dass die Zeiten der unadressierten Massenattacken vorbei sind; heute setzen illegale Eindringlinge vorwiegend auf systematische Angriffe, welche durch ein außerordentliches technisches Know-how gekennzeichnet sind. Dies alles erfordert von Unternehmensseite eine umfassende Expertise, um sich vor den daraus resul-

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tierenden Folgen wie Wirtschaftsspionage und -kriminalität, aber auch vor Sabotage sowie ungewolltem Datenabfluss zu schützen. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, aber es ist doch möglich, die unternehmenskritischen Informationen optimal abzusichern. Hierfür muss die IT-Sicherheit als kontinuierlicher Prozess betrachtet werden, der über den Basisschutz hinausgeht. So ist die Implementierung der standardmäßigen Sicherheitslösungen wie Firewall und Virenscanner zwar ein unabdingbares Muss, aber eben nur das absolute Minimum, welches mittlerweile allerdings nicht mehr ausreicht. Doch wie kann die bestmögliche Absicherung erfolgen? Empfehlenswert, weil in der Praxis bewährt, um das Sicherheitsniveau im Unternehmen den Erfordernissen anzupassen, ist eine graduelle Vorgehensweise. Dies bedeutet, alle Maßnahmen – sowohl technische, organisatorische als auch rechtliche – in einem ganzheitlichen IT-Sicherheitskonzept zusammenzufügen. Im Rahmen der Strategieentwicklung gilt es also, im ersten Schritt die schützenswerten Daten zu ermitteln sowie darauf aufbauend die entsprechenden Prozesse und Maßnahmen zu definieren. Auf diesen Informationen basiert der Stufenplan, an dessen Anfang die Definition eines verbindlichen Regelwerks für die Sicherheit im Unternehmen steht und im Weiteren dann die Planung und Umsetzung der konkreten Schutzmaßnahmen. Oberste Priorität sollte sein, ein – unter Kosten-/Nutzenaspekten – jeweils angemessenes Schutzniveau für jede Abteilung und alle Daten zu projektieren. Denn eine undifferenzierte Vorgehensweise birgt hier die Gefahr, dass die Sicherheitsmaßnahmen partiell zu umfangreich und damit zu teuer ausfallen, auf der anderen Seite jedoch für besonders schützenswerte Bereiche wie etwa die Forschungs- und Entwicklungsabteilung oder die hochsensiblen (unternehmenskritischen) Informationen zu gering dimensioniert wären. Wolfgang Straßer, Geschäftsführer der @-yet GmbH, Pulheim

Foto: gunnar 3000, fotolia.com

Schwerpunkt

3. Tag der IT-Sicherheit 14. Juli 2011, 14 –18.30 Uhr, im IHK Haus der Wirtschaft in Karlsruhe

Der Tag der IT-Sicherheit zeigt in diesem Jahr zum dritten Mal aktuelle IT-Sicherheitsbedrohungen für Unternehmen auf. Er macht deutlich, wie wichtig ein professioneller Umgang mit dem Thema IT-Sicherheit ist, und informiert ausführlich zu Präventionsmöglichkeiten. 14.00 Uhr

Begrüßung

Bernd Bechtold, Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Moderation: Dirk Fox, Mitinitiator der Karlsruhe IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-Si) und Vorstand im CyberForum e. V. 14.10 Uhr

Keynote: Die Perspektive der IT-Sicherheit in Deutschland und die Rolle des BSI

Michael Hange, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) 14.45 Uhr

De-Mail

Sven Gelzhäuser, Product Manager De-Mail, 1&1 Mail & Media GmbH 15.30 Uhr

Elektronischer Personalausweis

Jens Fromm, Leiter der Forschungsgruppe Elektronische Identitäten, Fraunhofer FOKUS 16.15 Uhr

Pause und Networking mit Ausstellung

17.00 Uhr

Web-Angriffe: Echte Zauberei oder billige Tricks?

Tipps – wo dringend etwas getan werden muss

Kai Jendrian und Klaus J. Müller, Secorvo Security Consulting GmbH 1) Geschäftsleitung/Organisation

• Die Geschäftsleitung muss die Bedeutung der IT als Träger wertvoller Unternehmenswerte anerkennen und entsprechend die Priorität der IT-Sicherheit hoch genug ansetzen. • Die Inventarisierung der Unternehmenswerte ist der Grundstein, um die eingesetzten Maßnahmen an den tatsächlichen Schutzbedarf anzupassen. • Es bedarf ausformulierter Sicherheitsrichtlinien.

17.45 Uhr

Sicherheit im Online-Banking

Lutz Bleyer, Leiter der Stabsabteilung Zentrale Security, FIDUCIA IT AG 18.30 Uhr

Jubiläumsempfang anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative

2) Technik

• Bei der Einführung neuer Technologien ist deren Absicherung in ausreichendem Maße zu berücksichtigen. • Die üblichen Standards wie Virenscanner und Firewall reichen nicht aus. • Mobile Endgeräte müssen zwingend in der Sicherheitsstrategie berücksichtigt werden, inklusive entsprechender Sicherheitskonzepte wie etwa VPN.

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Informationen Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de


Schwerpunkt

Sicherheitsforum Baden-Württemberg – Die Wirtschaft schützt ihr Wissen n Unabhängig davon, ob Spionage im Auftrag anderer Staaten oder konkurrierender Unternehmen erfolgt, ob sie von einem externen Täter ausgeht oder ob sich der Täter in den Reihen des eigenen Unternehmens befindet: Der ungewollte Abfluss von Knowhow bedeutet stets eine ernsthafte Bedrohung für unsere Volkswirtschaft. Der Knowhow-Diebstahl vernichtet Jahr für Jahr zahlreiche Arbeitsplätze. Gerade kleine und mittlere Unternehmen, welche die Wirtschaftsstruktur unseres Landes in besonderer Weise prägen, sind überproportional häufig von ungewolltem Verlust von Knowhow betroffen. Daher hat sich 1999 das Sicherheitsforum Baden-Württemberg als unabhängiges Gremium aus Firmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Kammern und Behörden konstituiert. Es hat zum Ziel, Unternehmen für Sicherheitsbedrohungen zu sensibilisieren und sie beim Schutz gegen den ungewollten Abfluss von Wissen und Know-how zu unterstützen.

Aufklärung und Prävention

Ein besonderer Schwerpunkt der Tätigkeit des Sicherheitsforums liegt in der Sensibilisierung kleiner und mittlerer Unternehmen für Spionagerisiken und in der Entwicklung individueller Know-how-Schutzkonzepte. Darüber hinaus hat es sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für sonstige Sicherheitsrisiken – wie Extremismus, Terrorismus und Sabotage – zu schärfen. Denn aus allen diesen Risiken können erhebliche Schäden entstehen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Das Sicherheitsforum versteht sich als strategische Sicherheitspartnerschaft zum Wohle der Wirtschaft in Baden-Württemberg. Es will die Unternehmen des Landes in die Lage versetzen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren. Seine Hauptaufgabe sieht es darin, die hiesigen Unternehmen und Organisationen beim Schutz ihres Wissens und ihrer Innovationen zu unterstützen.

Schwerpunkte des Sicherheitsforums:

• Informationsveranstaltungen • Informations- und Beratungsstände auf Fachmessen • Website mit aktuellen Mitteilungen • Vergabe des Sicherheitspreises Baden-Württemberg • Herausgabe wissenschaftlicher Fall- und Schadensanalysen

Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Das Sicherheitsforum Baden-Württemberg hat auf der Grundlage der Erkenntnisse der „SiFo-Studie 2009/10“ auch Handlungsempfehlungen für Unternehmen entwickelt. Das sind beispielhafte Leitideen für das strategische und operative Sicherheitsmanagement und für eine Nachhaltigkeitsprüfung. Mit Hinweisen auf Beratungsangebote von Behörden und Verbänden geben die Handlungsempfehlungen zudem Anregung und Hilfestellung, Netzwerke zum Schutz vor ungewolltem Know-how-Abfluss zu knüpfen oder zu erweitern.

Informationen Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de www.sicherheitsforum-bw.de

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Foto: Michael Kempf, fotolia.com

Schwerpunkt

Seriöse Detektive: Fachkompetenz und gegenseitiges Vertrauen

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In Deutschland gibt es keine vom Gesetzgeber vorgegebenen fachlichen Zulassungsvoraussetzungen für eine Tätigkeit als Detektiv. Zur Aufnahme einer Tätigkeit in der Detektivbranche bedarf es staatlicherseits nur einer Gewerbeanmeldung nach § 14 der Gewerbeordnung (GeWO). Darüber hinaus ist die Berufsbezeichnung „Detektiv“, wie auch manch andere, wie zum Bespiel Journalist, gesetzlich nicht geschützt. Jeder, der möchte, kann sich Detektiv nennen. Als persönlichen Zuverlässigkeitsnachweis hat der Gewerbetreibende lediglich ein Führungszeugnis nach § 30 Absatz 5 Bundeszentralregistergesetz und eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 Absatz 5 der Behörde vorzulegen. Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) hat diesen Zustand von Beginn seiner Gründung im Jahre 1950 als nicht vertretbar angesehen und immer wieder staat-

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liche Zulassungsvoraussetzungen für die Aufnahme einer Detektivtätigkeit gefordert. Leider ohne Erfolg, weil das für diese Angelegenheit zuständige Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) diese Forderung immer wieder unter Hinweis auf die gegenüber dem Recht auf Gewerbefreiheit niedrigere Stufe eines Zugangs- oder Unterrichtungsverfahrens abgelehnt hat. Tätigkeitsbereiche der Detektive in der heutigen Zeit

In der Öffentlichkeit ist vielfach immer noch die Meinung verbreitet, dass sich ein Detektiv vorwiegend mit der „Schlüssellochguckerei“ befasst. Dieses Klischee haftet der Branche leider immer noch an, obwohl sich insbesondere seit Änderung des Scheidungsrechts im Jahr 1976 der Schwerpunkt der Detektivtätigkeit vom privaten Sektor in den Bereich der Wirtschaft verlagert hat. Heutzutage kommen

nur noch rund 20 Prozent der Detektivaufträge aus dem privaten Bereich, aber rund 80 Prozent aus der Wirtschaft. Insoweit hat sich das Einsatzspektrum für und die Anforderungen an Detektive grundlegend gewandelt. Es gibt im Bereich der Wirtschaftskriminalität kein Deliktfeld, auf dem Detektive nicht erfolgreich tätig sind. Beispielhaft sei in diesem Zusammenhang nur genannt: • die Verletzung des Patent- und Markenrechts; • die Produkt- und Markenpiraterie; • die Computerkriminalität; • der Anlagen- und Subventionsbetrug; • der Versicherungsbetrug in seiner Vielfältigkeit sowie • die Mitarbeiterdelikte in den verschiedensten Begehungsformen. Im privaten Bereich erstreckt sich die detektivische Ermittlungstätigkeit überwie-


gend auf Angelegenheiten des Sorge- und Unterhaltsrechts für Kinder und Ehegatten. Grundlagen von seriös arbeitenden Detektiven

Ein Detektiv hat in Deutschland keine anderen Rechte wie jeder Staatsbürger unseres Landes auch. Umso wichtiger ist es deshalb für einen Detektiven, über gute Rechtskenntnisse zu verfügen. Vor allem auch deswegen, weil ein Ermittlungsergebnis nur dann gerichtsverwertbar ist, wenn es auf rechtlichem Weg und mit rechtlichen Mitteln erzielt worden ist. Zum anderen muss er auch deshalb so rechtskundig sein, um die geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht zu überschreiten und dadurch nicht selbst mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. So wird ein seriös arbeitender privater Ermittler einen Auftrag nur dann annehmen, wenn der Auftraggeber ein berechtigtes Interesse glaubhaft darlegen kann. Das Gesetz spricht nur von „berechtigtem Interesse“ und nicht von „rechtlichem Interesse“. Rechtfertigend wirkt sich dieses Interesse aber nur dann aus, wenn es auch von der Rechtsordnung als berechtigt anerkannt wird. Das berechtigte Interesse spielt bei der Abwägung, einen Auftrag anzunehmen oder abzulehnen, demzufolge eine große Rolle. Der Detektiv muss also in der Lage sein, in der Rechtsgüterabwägung zwischen berechtigen Ansprüchen des Auftraggebers und den zu schützenden Rechten der Zielperson eine Entscheidung treffen zu können. Diese Entscheidung muss einer gerichtlichen Prüfung standhalten. Besondere Sensibilität für den Ermittler erfordern die Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Das BDSG gibt dem Detektiv zwar noch den notwendigen Entscheidungs- und Handlungsspielraum, er muss aber genau wissen, in welchem rechtlichen Rahmen er sich bei der Ausführung seiner Tätigkeit bewegen darf. Ein auf illegalem Wege beschafftes Beweismaterial wird, wie schon erwähnt, bei einer Rechtsgüterabwägung in der Regel vor Gericht ohnehin nicht anerkannt werden. Zusammenfassend ist für jeden seriös arbeitenden Detektiv festzuhalten: Als schutzwürdiges berechtigtes Interesse kommt jedes öffentliche, private, ideelle oder vermö-

gensrechtliche Interesse in Betracht, das nicht im Widerspruch zum Recht oder zu Sittengrundsätzen steht oder dessen Verfolgung rechtlich schutzwürdig ist. Zu berücksichtigen sind bei detektivischen Recherchen auch stets die Persönlichkeitsrechte des Betroffenen, wie • die Individualsphäre, • die Privatsphäre sowie • die Intimsphäre. Berufliche Sach- und Fachkompetenz

Mit dem Wandel des Einsatzspektrums haben sich auch die Anforderungen an sachund fachkundig arbeitende Ermittler grundlegend gewandelt. Mit der Schwerpunktverlagerung in den Tätigkeitsbereichen gingen auch permanent technische Neuerungen einher, die ein entsprechendes Umdenken in der praktischen Arbeit bedingten. Zur fachgerechten Ausführung von detektivischen Tätigkeiten bedarf es somit neben der notwendigen Rechtskenntnis vor allem fundierte Kenntnisse betriebswirtschaftlicher Abläufe, technisches Verständnis, Fachkenntnisse in den Tätigkeitsbereichen des Detektivs, wie der Ermittlungstechnik und -taktik, Observationstechnik, Kriminologie und Kriminalistik, über Technik und Ausrüstung sowie der Berichterstattung. Letzteres ist insofern von besonderer Bedeutung, als die Berichte von Detektiven häufig als Beweismittel vor Gericht dienen. Zur Aufklärung illegaler krimineller Handlungen darf ein Detektiv auch unter Legende arbeiten. Ein guter, sach- und fachkundiger Ermittler muss fallbezogen in der Lage sein, eine Gesprächsstrategie zu entwickeln, die die Wahrheit trifft, ohne den tatsächlichen Grund zu verraten. Diese Fähigkeit zählt zur hohen Schule des Ermittelns. Auf einen kurzen Nenner gebracht, gehören zur Fachkompetenz eines seriös arbeitenden Detektiven in erster Linie • eine sorgfältige, umsichtige Ermittlungsarbeit, • die Observation, • die Videoüberwachung sowie • in bestimmten Fällen: die Einschleusung. Unter Zugrundelegung der zurzeit geltenden rechtlichen Bestimmungen müssen bei einer zeitlich begrenzten Videoüberwachung ein konkreter Anfangsverdacht vor-


Schwerpunkt Foto: N Media, fotolia.com

liegen und die Persönlichkeitsrechte von Nichtbetroffenen strikt beachtet werden. Bei der Einschleusung muss neben der Zustimmung des Auftraggebers auch die des Betriebsrats gegeben sein. Qualitätsstandards

Da der Gesetzgeber keine fachlichen Qualitätsnachweise für die Aufnahme einer Detektivtätigkeit fordert, sieht sich der Bundesverband Deutscher Detektive in der selbst auferlegten Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass stets qualitativ hochwertige Dienstleistungen angeboten werden. Diesem Zweck dienen die seit dem Jahr 1957 jährlich stattfindenden Fortbildungsseminare des Verbandes. Die Themen dieser Seminare werden weitestgehend von den Wünschen der Mitglieder bestimmt und sind darauf ausgerichtet, einen stets aktuellen Kenntnis- und Wissensstand zu gewährleisten. Um auch die durch die Europäische Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen bedingten steigenden qualitativen Anforderungen auch künftig europaweit erfüllen zu können und der Forderung, insbesondere aus der Wirtschaft, nach überprüfbarer Qualität detektivscher Dienstleistungen gerecht zu werden, hat der BDD auf seiner 59. Jahreshauptversammlung am 16. Mai 2009 ein Qualitätssicherungskonzept für detektivische Dienstleistungen beschlossen. Mit diesem Qualitätssicherungskonzept soll eine klare und eindeutige Orientierungsgrundlage für die Wirtschaft, aber auch für den einzelnen Verbraucher, im Hinblick auf die Vergabe von detektivischen Aufträgen zur Verfügung gestellt werden. Der Bundesverband Deutscher Detektive wird auch in Zukunft trotz der sich rasant verändernden Bedingungen alles tun, um seiner sich selbst auferlegten Verpflichtung, permanent hochwertige Dienstleistungen sicherzustellen, gerecht zu werden. Außerdem wird es in nächster Zeit sein Bestreben sein, das von ihm entwickelte Qualitätssicherungskonzept für detektivische Dienstleistungen in Deutschland auf eine breite Grundlage zu stellen. Eveline Wippermann, Präsidentin des Bundesverbandes www.bdd.de Deutscher Detektive, Bielefeld

Foto: René Spruth, fotolia.com

Es gibt im Bereich der Wirtschaftskriminalität kein Deliktfeld, auf dem Detektive nicht erfolgreich tätig sind, so zum Beispiel bei Verletzung des Patent- und Markenrechts.

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Sichere Software n Viele IT-Sicherheitsvorfälle und Datenverluste haben ein und dieselbe Ursache: sicherheitskritische Fehler in Programmen oder Betriebssystemen, die von einem Hacker oder einem zum Beispiel per E-Mail verbreiteten Schadprogramm ausgenutzt wurden. Will man nicht nur mit Virenschutzprogrammen lediglich die Auswirkungen der Symptome erreichen, sondern das Übel an der Wurzel packen, bleibt nur ein einziger Weg: Die Entwicklung von Software ohne Sicherheitslücken, auch als „sichere Softwareentwicklung“ bezeichnet. Das ist leichter gesagt als getan – und das nicht nur, weil fehlerfreie Software an sich bereits eine große Herausforderung darstellt. Erschwerend kommt hinzu, dass auch gute Programmierer häufig keine Kenntnis von typischen sicherheitskritischen Programmierfehlern haben – und daher oft die Fehler anderer wiederholen. Auch die Zunahme von über das Internet erreichbaren Anwendungen (Shop-Systeme, Online-Dienste) verschärft das Problem: Mehr potenzielle Angreifer erhöhen das Risiko, dass eine Schwachstelle auch gefunden wird. Zudem neigen Entwickler von Web-Anwendungen dazu, anders als bei klassischer Softwareentwicklung, häufiger Änderungen an der Software vorzunehmen – oft sogar unter Verzicht auf eine Test- und Abnahmephase. Der wichtigste Faktor bei der Entwicklung sichererer Software ist die Erweiterung des Softwareentwicklungs- und Freigabeprozesses um zusätzliche, auf die Sicherheitseigenschaften der Software fokussierte Schritte. Dazu gehören Testfälle, die die Anfälligkeit der Software für bekannte Angriffe wie beispielsweise Cross Site Scripting prüfen, (externe) Reviews, die das System auf konzeptionelle Fehler hin untersuchen (wie fehlerhafte Sicherheitsprotokolle) und abschließende Penetrationstests. Wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich ein solcher, stärker an Sicherheitsaspekten orientierter Prozess durchsetzt, ist jedoch die Sensibilisierung und Schulung der Entwickler für die Bedrohung durch und die wirksame Vermeidung von Sicherheitslücken. Mehr zum Thema IT-Sicherheit von Web-Anwendungen sind auf der Internetseite der OWASP (Open Webapplication Security Project)-Organisation zu finden. Petra Barzin, Secorvo Security Consulting GmbH, Karlsruhe

Informationen Telefon (07 21) 174-438 christina.pieck@karlsruhe.ihk.de www.owasp.org


Wirtschaftsraum Karlsruhe

Wirtschaftsraum Karlsruhe

Foto: Stadt Karlsruhe

leistungsstark, innovativ, dynamisch

Rund 26.140 Unternehmen – dies sind mehr als 41 Prozent aller Mitgliedsunternehmen der IHK Karlsruhe – sorgen für Wachstum und Wohlstand im Wirtschaftsraum Karlsruhe. Mit dem Stadtkreis Karlsruhe als Oberzentrum, den großen Kreisstädten Rheinstetten und Stutensee sowie den Gemeinden EggensteinLeopoldshafen, Pfinztal und Weingarten deckt der Wirtschaftsraum Karlsruhe mit einer Fläche von knapp 338 Quadratkilometern fast 16 Prozent der Gesamtfläche der Region Mittlerer Oberrhein (= IHK-Bezirk) ab. Der Standort punktet unter anderem mit einer engen Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft, einer hohen

Forschungsintensität, qualifizierten Arbeitskräften, einer guten Infrastruktur und einem hohen Wohn- und Freizeitwert. Überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum

Ende September 2010 lebten mehr als 381.000 Einwohner im Wirtschaftsraum Karlsruhe. Gegenüber dem Jahr 2000 bedeutet dies einen Anstieg der Bevölkerung um 5,1 Prozent oder 18.600 Personen. Im gesamten IHK-Bezirk erhöhte sich die Einwohnerzahl im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent, baden-württembergweit um 2,3 Prozent. Neben dem Oberzentrum Karlsruhe, dessen Bevölkerungszahl um Anzeige

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Wirtschaftsraum Karlsruhe 15.000 Personen (plus 5,4 Prozent) zulegte, entwickelte sich insbesondere Stutensee, das einen Zuwachs um 8,5 Prozent oder 1.850 Personen verbuchen kann, zu einem Bevölkerungsmagneten. Aber auch Eggenstein-Leopoldshafen und Weingarten können sich über ein deutliches Bevölkerungswachstum freuen. Die Entstehung neuer attraktiver Wohngebiete, nicht nur im Karlsruher Umland – bequem über das gut ausgebaute Stadtbahnnetz zu erreichen –, fördert diese Entwicklung. Die Stadt Karlsruhe hat in den vergangenen Jahren die Herausforderungen der Konversion exzellent gemeistert. Nach dem Abzug des Militärs wurden ehemalige Kasernen und militärische Wohnquartiere in moderne Wohnviertel für die Bevölkerung umgewandelt. Auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs und des Bahnausbesserungswerks im Südosten der Karlsruher Kernstadt entsteht seit dem Jahr 2002 ein völlig neuer Stadtteil, der das Wohnen und Arbeiten in City-Nähe ermöglicht. Rund 2.600 Einwohner leben nach Angaben der Stadt Karlsruhe bereits jetzt in diesem Quartier, bis zum Jahr 2015 werden 5.000 bis 6.000 Personen prognostiziert. Hinzu werden zu den bestehenden 1.500 Arbeitsplätzen weitere in zahlreichen Dienstleistungsbetrieben kommen.

Der Wohlstand kommt nicht von ungefähr: Der Wirtschaftsraum Karlsruhe stellt mittlerweile 45 Prozent der Arbeitsplätze in der Region Mittlerer Oberrhein. Knapp 178.000 Arbeitsplätze zur Jahresmitte 2010 bedeuten 10.600 Arbeitsplätze oder 6,3 Prozent mehr als zur Jahrtausendwende (IHK-Bezirk: plus 5,4 Prozent, Baden-Württemberg: plus 2,2 Prozent). Rund 3.300 Beschäftigte im Raum Karlsruhe pendeln von ihrem Wohnsitz in Frankreich an ihren Arbeitsplatz.

Hohe Kaufkraft

Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist ein Indikator für das Konsumpotenzial der Bevölkerung und gibt somit einen Hinweis auf den Wohlstand der Bevölkerung in einer Region oder Gemeinde. Alle Kommunen des Wirtschaftsraumes Karlsruhe weisen im Jahr 2010 beim GfK-Kaufkraftindex für den Einzelhandel sowohl im Vergleich zum Durchschnitt des IHK-Bezirks (105,1) als auch zum Landesdurchschnitt (104,0) ein überdurchschnittliches Niveau auf. Innerhalb des Wirtschaftsraumes Karlsruhe sind Eggenstein-Leopoldshafen mit 111,1 und Rheinstetten mit 109,1 (das heißt 11,1 Prozent und 9,1 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 100) die Gemeinden mit der höchsten einzelhandelsrelevanten Kaufkraft.

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Wirtschaftsraum Karlsruhe Expandierender Dienstleistungssektor

Vier von fünf Arbeitnehmern arbeiten im Dienstleistungssektor (140.915). Davon entfallen auf den Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr 37.950 und den Bereich der sonstigen Dienstleistungen 102.965 Arbeitsplätze. Der weit überdurchschnittlich hohe Beschäftigtenbesatz im tertiären Sektor – zum Vergleich: Im geWirtschaftsraum Karlsruhe und IHK-Bezirk im Vergleich Wirtschaftsraum Karlsruhe Unternehmen Industrieumsatz 2009 Entwicklung gegenüber 1999 Beschäftigte 30.06.2010

IHK-Bezirk

Anteil an IHK-Bezirk

26.140

63.000

41,5 %

9,4 Mrd. Euro

25,8 Mrd. Euro

36,4 %

+ 15,0 %

+ 13,6 %

177.936

393.917

Entwicklung gegenüber 2000

+ 6,3 %

+ 5,4 %

Bevölkerung 30.06.2010

381.039

33.859

Entwicklung gegenüber 2000

+ 5,1 %

+ 3,5 %

Quelle: IHK Karlsruhe; Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

45,0 %

37,8 %

samten IHK-Bezirk sind zwei Drittel der Beschäftigten in Dienstleistungsbranchen tätig – resultiert nicht zuletzt aus der Funktion Karlsruhes als Oberzentrum der Region Mittlerer Oberrhein, welches mit seinen Wissenschafts- und Hochschuleinrichtungen, den Gerichten und Behörden viele hochqualifizierte Arbeitskräfte benötigt und anzieht. Allein im Bereich der sonstigen Dienstleistungen sind in der letzten Dekade mehr als 19.000 neue Arbeitsplätze entstanden, ein Anstieg um 22,7 Prozent. Dieses Plus fiel auf Grund der bereits hohen Ausgangsbasis etwas geringer aus als im gesamten IHK-Bezirk (plus 24,7 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe dagegen sank die Zahl der Arbeitsplätze im Raum Karlsruhe in den vergangenen zehn Jahren um fast 6.600 auf nunmehr 36.600 (minus 15,2 Prozent). In der gesamten Region beträgt das Minus in diesem Wirtschaftssektor 11,3 Prozent. Allein im Stadtkreis Karlsruhe erwirtschafteten die ansässigen Unternehmen im Jahr 2008 eine Bruttowertschöpfung von 12,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 38 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung der Region Mittlerer Oberrhein. Auch in den Daten zur Bruttowertschöpfung spiegelt sich der hohe Dienstleistungsanteil im Raum Karlsruhe wider. 76 Prozent der Bruttowertschöpfung (9,6 Milliarden Euro) werden vom tertiären Sektor erbracht, 23 Prozent (2,9 Milliarden Euro) vom Produzierenden Gewerbe. In der gesamten Region Mittlerer Oberrhein liegt der Wertschöpfungsanteil aller Dienstleistungsbranchen bei knapp 65 Prozent, der des Produzierenden Gewerbes bei rund 35 Prozent. Im Jahr 2009 erzielten die 161 im Wirtschaftsraum Karlsruhe ansässigen Betriebe weiter auf Seite 50

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Wirtschaftsraum Karlsruhe Foto: Stadt Karlsruhe

Unternehmen nach Wirtschaftssektoren

Produzierendes Gewerbe 8,5 % 2.228 Sonstige Dienstleistungen 55,9 % 14.614

Groß- und Einzelhandel 26,6 % 6.944

Mineralölraffinerie Oberrhein des Verarbeitenden Gewerbes mit mehr als 20 Beschäftigten einen Gesamtumsatz in Höhe von 9,4 Milliarden Euro. Dies ist mehr als ein Drittel des gesamten Industrieumsatzes in der Region Mittlerer Oberrhein (25,8 Milliarden Euro). Mit fast 48 Prozent trägt die Mineralölverarbeitende Industrie zum Umsatzergebnis bei, wobei der Großteil davon auf zu zahlende Mineralölsteuer entfällt. Weitere Schwerpunktbranchen sind die IT- und Elektroindustrie, der Maschinenbau, die Gummi- und Kunststoffindustrie, Biotechnologie und Pharmazie. Mit einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 1999 entwickelten sich die Industrieumsätze trotz der Wirtschaftskrise in 2009 dy-

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Gastgewerbe 5,5 % 1.441

Verkehr 3,1 % 821

namischer als auf Regional- (plus 13,6 Prozent) und Landesebene (plus 8,2 Prozent). Überdurchschnittlich gestiegen ist im Vergleich zu 1999 die Produktivität des Verarbeitenden Gewerbes im Wirtschaftsraum Karlsruhe, also der Gesamtumsatz pro Industriebeschäftigtem. Dies jedoch um den Preis des Verlustes von über 4.300 Arbeitsplät-


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Wirtschaftsraum Karlsruhe zen. Die Produktivität lag im Jahr 2009 mit 402.800 Euro pro Industriebeschäftigtem um 36,2 Prozent über dem Niveau des Jahres 1999 (295.700 Euro pro Industriebeschäftigtem). Dieser Wert wird allerdings ebenfalls durch den hohen Mineralölsteueranteil am Erlös verzerrt. Im gesamten IHK-Bezirk stieg die Produktivität der Industrie im Vergleichszeitraum um 19,5 Prozent, im Land Baden-Württemberg um 16,4 Prozent. Eine beachtliche Wirtschaftskraft entfalten auch die Karlsruher Rheinhäfen mit dem Stadt- und dem Ölhafen. Nach Angaben der Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) gibt es

im Hafengebiet rund 5.700 Arbeitsplätze. Im Jahr 2010 wurden 6,1 Millionen Tonnen Schiffsgüter umgeschlagen, darunter 3,5 Millionen Tonnen im Ölhafen. Dieser wird allein von der MIRO Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH Co. KG genutzt, die jährlich rund 15,5 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet, das über Pipelines aus Marseille und Triest angeliefert wird. Im Raum Karlsruhe versorgen über 6.900 Groß- und Einzelhandelsbetriebe als Zwischenhändler Großverbraucher und Wiederverkäufer mit den von diesen benötigten Produkten und die privaten Endverbraucher mit den Waren des täglichen und nichtalltäglichen Bedarfs. Allein im Einzelhandel der Stadt Karlsruhe, dem bedeutendsten Einzelhandelsstandort der Region, wurden im Jahr 2009 über 4,1 Milliarden Euro umgesetzt (ohne Kfz-Handel und Tankstellen). Dies sind fast zwei Drittel des gesamten Einzelhandelsumsatzes im IHK-Bezirk. Der Wirtschaftsraum Karlsruhe ist ein attraktiver Messe- und Kongressstandort mit internationaler Ausrichtung und teils seit vielen Jahren wiederkehrenden Veranstaltungen. Neben dem Kongresszentrum Karlsruhe und der Europahalle Karlsruhe bietet die auf Rheinstettener Gemarkung gelegene Messe Karlsruhe mit 52.000 Quadratmetern Hallenfläche samt Multifunktionsarena die drittgrößte Ausstellungsfläche in Baden-Württemberg. Auch sportliche Großereignisse sowie Show und Entertainment mit hochkarätigen Künstlern locken immer mehr auswärtige Besucher aus dem In- und Ausland in die Region. Im Jahr 2010 wurde mit weit über einer halben Million Gästen, darunter ein Fünftel aus dem Ausland, und insgesamt 997.000 Übernachtungen ein Rekordergebnis erzielt. Über 1.400 Restaurants, Gasthöfe und Beherbergungsbetriebe sorgen für das leibliche Wohl ihrer Gäste. Drei der acht sternegekrönten Restaurants in der Region finden sich in Karlsruhe, Eggenstein-Leopoldshafen und Pfinztal.

Rekordbilanz für Karlsruher Tourismus n Mit einem beeindruckenden Ergebnis zieht die Tourismusbranche in Karlsruhe für das Jahr 2010 eine durchweg positive Bilanz. Insgesamt 517.393 Gäste aus dem In- und Ausland haben in Hotelbetrieben, Gasthöfen und anderen Beherbergungsbetrieben wie Erholungsheim, Jugendherberge oder auf dem Campingplatz übernachtet und dabei 943.516 Übernachtungen gebucht. Nach dem sehr guten Ergebnis von 2008 ist dies ein neuer Rekord, den die Karlsruher Beherbergungsbetriebe (mit mehr als acht Betten) erzielen konnten. Selbst die Prognose aus dem 2008 veröffentlichten Hotelgutachten wurde weit übertroffen. Dort ging man für 2010 von rund 495.000 Ankünften und rund 906.000 Übernachtungen aus. Das schwache Ergebnis des Jahres 2009 ist somit mehr als ausgeglichen worden. Wie die Statistikstelle des Amts für Stadtentwicklung meldet, ergab sich im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 12,1 Prozent bei den Ankünften (+55.794) und 14,3 Prozent bei den Übernachtungen (+117.993). Durchschnittliche Verweildauer leicht gestiegen

Das Gros der Gäste bilden nach den Erfahrungen der ansässigen Hoteliers vorwiegend Geschäftsreisende sowie Tagungs- und Kon-

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Wirtschaftsraum Karlsruhe gressteilnehmer, die sich nur kurze Zeit in Karlsruhe aufhalten. Entsprechend beläuft sich auch die durchschnittliche Verweildauer, die gegenüber 2009 wieder leicht anstieg. Gäste aus dem Inland blieben 2010 im Schnitt 1,77 Tage in der Fächerstadt, bei den Auslandstouristen belief sich die Aufenthaltsdauer wieder auf über 2 Tage (2,03) – das beste Ergebnis der letzten fünf Jahre. Insgesamt lag die durchschnittliche Verweildauer bei 1,82 Tagen. Angesichts der Steigerung bei den Übernachtungen lag die Bettenauslastung in den Karlsruher Beherbergungsbetrieben in allen Quartalen wieder über 40 Prozent und damit über den Vergleichswerten des Vorjahres. Während im ersten Halbjahr 2010 das Bettenkontingent in Hotels und Hotels garni noch schwächer ausgelastet war, führte die erhöhte Zahl von Übernachtungen in der zweiten Jahreshälfte zu einer Bettenauslastung von rund 45 Prozent.

Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM

Foto: Stadt Karlsruhe

Gäste steigen wieder häufiger in Hotels ab

Was die Auslastung in den einzelnen Kategorien anbetrifft, so hat offenbar die wieder erstarkte Wirtschaftslage zu einer verstärkten Nachfrage von Übernachtungen in Hotels geführt. Den stärksten Zuwachs haben jedoch mit 34,2 Prozent mehr Buchungen die Gasthöfe zu verzeichnen. Aber auch die Hotels und die Hotels garni konnten mit zweistelligen Steigerungen bei den Übernachtungen aufwarten. Nur die sonstigen Betriebe, die sogenannte Parahotellerie, mussten mit minus 2,9 Prozent bei den Ankünften und mit minus 3,7 Prozent bei den Übernachtungen Einbußen im letzten Jahr hinnehmen. Für die Interpretation der Ergebnisse sei grundsätzlich darauf hinge-

wiesen, dass die Bettenauslastung und nicht die Zimmerauslastung nachgewiesen wird. Letztere dürfte deutlich höher ausfallen, indem vielfach Doppelzimmer als Einzelzimmer vergeben werden. Betrachtet man die Entwicklung der Übernachtungszahlen nach Segmenten, so war in allen Betrieben eine deutliche Nachfragesteigerung zu verzeichnen. Den größten Zuwachs hatten dabei die Betriebe der Kategorie „drei Sterne“ mit plus 24,4 Prozentpunkten, gefolgt von den Betrieben mit bis zu zwei Sternen mit einem Plus von 17,4 Prozentpunkten. Aber auch die Häuser mit vier Sternen konnten das bisher beste Ergebnis bei den Übernachtungen verbuchen. Anzeige

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Handelsregister Hinweise zu den HR-Veröffentlichungen Die folgenden – teilweise gekürzten – Handelsregisterangaben stellen keine amtliche Bekanntgabe dar. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt die IHK Karlsruhe keine Haftung. Mit der Registereintragung besteht neben den Notar- und Gerichtskosten keine weitere Zahlungspflicht, da die vom Gericht veranlassten Pflichtveröffentlichungen vom Gericht unmittelbar in Rechnung gestellt werden. Der Abdruck in der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe“ ist kostenlos. Warnung vor „Adressbuchschwindel“: Wenn Sie deshalb in nächster Zeit ein Schreiben erhalten, das zusätzlich die Eintragung in ein privates Register anbietet, zum Beispiel in eine Onlineplattform, seien Sie vorsichtig. Vor allem auch deshalb, weil diese Schreiben oftmals wie eine Rechnung aussehen, obwohl es sich nur um ein Angebot handelt. Wir empfehlen den Unternehmen deshalb dringend, jede Rechnung und jedes Angebot, das unter Hinweis auf die erfolgte Registereintragung eingeht, genau zu prüfen und in Zweifelsfällen bei der Kammer unter Telefon (07 21) 174-119 oder -185 nachzufragen. Weitere Informationen in unserem IHK-Merkblatt „Wettbewerbsrecht“ – Nr. 9 „Adressbuchschwindel“ (www.karlsruhe.ihk.de, Dokumenten-Nummer 650).

Neueintragungen Bruchsal-Bretten ■ HRB 711089: 25.01.2011 trib-con GmbH, Bad Schönborn, Dr.-Alfred-Weckesser-Str. 3, 76669 Bad Schönborn. Der Sitz ist von Köpernitz (Amtsgericht Potsdam HRB 8790 P) nach Bad Schönborn verlegt. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Der Vertrieb, die Montage und die Vermietung von Verkaufsständen und Veranstaltungstechnik. Stammkapital: 50.000,00 DEM. Geschäftsführer: Bender, Reinhard Willi, Bad Schönborn, einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 711098: 25.01.2011 Rhein-Neckar Löwen Regionale Verwaltungsgesellschaft mbH, Bruchsal, Franz-Bläsi-Straße 16, 76646 Bruchsal. Gegenstand: Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere bei der RheinNeckar Löwen Regionale Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Schlindwein, Dieter, Bruchsal. ■ HRB 711102: 25.01.2011 Majer Besitz-GmbH, Kraichtal, Albert-Schweitzer-Straße 59, 76703 Kraichtal. Gegenstand: Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Majer GmbH & Co. KG in Kraichtal, deren Gegenstand die Tätigkeit auf dem Gebiet des Holzbaus und des Zimmereihandwerks ist. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Majer, Rüdiger, Kraichtal. ■ HRB 711116: 26.01.2011 Hoffmann Industrieservice GmbH, Bretten, Am Zollstock 9, 75015 Bretten. Gegenstand: Die Reinigung von Industrieanlagen, der Abschmierdienst und die Demontage von Anlagen und Geräten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Hoffmann, Kevin Josef Johann, Bretten. ■ HRB 711123: 27.01.2011 Kling Verwaltungsgesellschaft mbH, Philippsburg, Oberfeldweg 43, 76661 Philippsburg. Gegenstand unter anderem: Die treuhänderische Verwaltung des Stiftungsvermögens für die noch zu errichtende RFL-Stiftung, die als nichtrechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts in Philippsburg errichtet werden soll. Stammkapital:

25.200 EUR. Geschäftsführer: Kling, Michael, Bad Herrenalb. ■ HRA 703433: 31.01.2011 Angelika Schindel e. K., Kürnbach, Austraße 15–17, 75057 Kürnbach. Die gewerbliche Vermietung. Inhaber: Schindel, Angelika Dorothea, geb. Höhne, Kürnbach. ■ HRA 703436: 31.01.2011 Storck Immobilien GmbH & Co. KG, Karlsdorf-Neuthard, Fahrteichweg 22, 76689 Karlsdorf-Neuthard. Die Vermittlung und Verwaltung von Immobilien. Persönlich haftender Gesellschafter: Storck Verwaltungs GmbH, Karlsdorf-Neuthard (Amtsgericht Mannheim HRB 231552). ■ HRB 711162: 31.01.2011 Krych GmbH, Bruchsal, Schulgasse 1, 76646 Bruchsal. Gegenstand unter anderem: Halten von Beteiligungen und Verwaltung ausschließlich eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Krych, Andreas, Forst. ■ HRA 703441: 01.02.2011 Horwath Software + Consulting GmbH & Co. KG, Bad Schönborn, Pestalozzistraße 13 a, 76669 Bad Schönborn. Die Erbringung von IT Dienstleistungen, die Erstellung kundenspezifischer Software. Persönlich haftender Gesellschafter: Horwath EDV-Dienstleistungen Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Schönborn (Amtsgericht Mannheim HRB 711172). ■ HRB 711168: 01.02.2011 MCP Beteiligungs-AG, Kraichtal, Albert-Schweitzer-Str. 19, 76703 Kraichtal. Gegenstand: Der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften. Grundkapital: 100.000 EUR. Vorstand: Feßler, Uwe, Kraichtal. ■ HRB 711172: 01.02.2011 Horwath EDVDienstleistungen Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Schönborn, Pestalozzistraße 13 a, 76669 Bad Schönborn. Gegenstand: Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der HorwathSoftware + Consulting GmbH & Co. KG in Bad Schönborn. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Horwath, Josef, Bad Schönborn.

■ HRB 711167: 01.02.2011 MS GÜL Food Additives GmbH – Development and Research-, unter anderem: Der Handel mit Waren, insbesondere mit Lebensmitteln und Lebensmittel-Zusatzstoffen Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Gül, Tacettin, Kempten. ■ HRB 711175: 02.02.2011 SVO GmbH, Gondelsheim, Karlstraße 8, 75053 Gondelsheim. Gegenstand unter anderem: Die Durchführung von Schulungsveranstaltungen im Schwerpunktbereich von Sicherheitssystemen und Sicherheitstechnik. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Trauth, Dirk Maximilian, Gondelsheim; Trauth, Marc Alexander, Gondelsheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 703458: 11.02.2011 MCP UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Bruchsal, Im Schollengarten 1 d, 76646 Bruchsal. Die Betreuung, Begleitung und Beratung von kleineren Unternehmen sowie das Coaching von Unternehmern und Mitarbeiter. Persönlich haftender Gesellschafter: MCP Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Bruchsal (Amtsgericht Mannheim HRB 707670). ■ HRB 711283: 16.02.2011 derFestemacher GmbH, Bruchsal, Goethestraße 16, 76646 Bruchsal. Gegenstand unter anderem: Vorbereitung, Planung und Ausrichtung von Veranstaltungen, insbesondere Sportveranstaltungen, Vereins- und Straßenfesten, Weihnachtsmärkten und dergleichen. Stammkapital: 150.000 EUR. Geschäftsführer: Schwab, Roland, Königsbach- Stein, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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ist von Bremerhaven (Amtsgericht Bremerhaven HRB 5185 BHV) nach Karlsruhe verlegt. Bisher: Biostein GmbH. Gegenstand: Die Produktion und Vertrieb biologischer Erzeugnisse, Produktion und Vertrieb anderer Produkte. Stammkapital: 25.600 EUR. Liquidator: Willschrei, Kirsten Beate, Achern. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 711099: 25.01.2011 Terreno 55 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711101: 25.01.2011 Saki’s HoepfnerGastronomie UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Haid-und-Neu-Str. 18, 76131 Karlsruhe. Gegenstand: Der Betrieb des Hoepfner-Biergartens, des Hoepfner-Schalander und der Hoepfner-Pamina-Gaststätte in Karlsruhe. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Chatzitheodorou, Athanasios, Karlsruhe. ■ HRB 711103: 25.01.2011 Landgasthof König von Preußen GmbH, Marxzell, Klosterstraße 8, 76359 Marxzell. Gegenstand: Der Betrieb der Gastronomie (Speisegaststätte) und der Beherbergung im Anwesen Klosterstraße 8 in Marxzell-Frauenalb sowie einer Hausbrauerei. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer (nurgemeinsam): Rath, Roy, Marxzell; Rath, René, Marxzell, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 703431: 26.01.2011 DT Verwaltungs KG, Karlsruhe, Stabelstraße 2, 76133 Karlsruhe. (Die Verwaltung eigenen Vermögens). Persönlich haftender Gesellschafter: Hüweler, Heribert, Karlsruhe.

■ HRB 711075: 21.01.2011 Huber Verlag für Neue Medien GmbH, Karlsruhe, Lorenzstr. 29, 76135 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Die Herausgabe von Publikationen und Informationen, die Beratung, Konzeption und Durchführung von Kommunikations- und Marketingaktivitäten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kölmel, Rainer, Karlsruhe.

■ HRB 711105: 26.01.2011 ARTEVOS GmbH, Karlsruhe, Alte Karlsruher Straße 8, 76227 Karlsruhe. Das Stammkapital ist zum Zwecke der Verschmelzung mit ARTUS GROUP Marketinggesellschaft für Obstneuheiten mit beschränkter Haftung, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 107136) um 12.300 EUR auf 53.300 EUR erhöht. Der Sitz ist von Nürtingen (AG Stuttgart HRB 223062) nach Karlsruhe verlegt. Bisher: GEVO Pflanzenvertrieb GmbH. Gegenstand unter anderem: Der Erwerb und die Vermarktung von Obstsorten, Lizenzverwaltung von Obstsorten, Vermarktung von Veredelungsmaterial von Obstsorten. Bestellt als Geschäftsführer: Frey, Sabine, Colmar/Frankreich, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Kühnen, Dieter, Wedel.

■ HRB 711080: 21.01.2011 Terreno 56 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke, Bretten.

■ HRB 711119: 26.01.2011 Auxilios 27. UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke Elisabeth, geb. Nieth, Bretten.

■ HRB 711081: 24.01.2011 Terreno 58 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Nickäs, Anke Elisabeth, geb. Nieth, Bretten.

■ HRB 711120: 26.01.2011 belongo AG, Karlsruhe, Schoemperlenstraße 11 a, 76185 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Beratung, Planung, Handel, Verkauf, Montage und Betrieb von energietechnischen Anlagen. Grundkapital: 50.000 EUR. Vorstand: Wacker, Wilfried, Rheinstetten.

■ HRB 711067: 21.01.2011 Nothegger Intermodal GmbH, Ettlingen, Einsteinstraße 61, 76275 Ettlingen. Gegenstand: Spedition und Transporte. Stammkapital: 100.0000 EUR. Geschäftsführer: La Forgia, Giuseppe, LinkenheimHochstetten; Nothegger, Karl Alois, St. Ulrich/ Österreich, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 711086: 25.01.2011 Terreno 59 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke Elisabeth, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711093: 25.01.2011 WiKi GmbH, Karlsruhe, Zeppelinstr. 2, 76185 Karlsruhe. Der Sitz

■ HRB 711122: 27.01.2011 Borgen International GmbH, Karlsruhe, Belfortstr. 8, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Der Imund Export und Handel mit Baumaterialien, Baugeräten und Baumaschinen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Chen, Shou-Kong, Karlsruhe.

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Handelsregister Bekanntmachung Öffentliche Vollversammlung Die nächste Vollversammlung der IHK Karlsruhe mit einer für IHK-Mitglieder öffentlichen Tagesordnung findet am 12. Juli 2011 in Baden-Baden statt. Nach der Geschäftsordnung ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens 5. Juli 2011 erforderlich. Ab dem 28. Juni 2011 können Tagesordnung und Anmeldeformulare angefordert werden unter Telefon (07 21) 174-260, Fax -257 oder unter edda-regina.koebbing@karlsruhe.ihk.de. ■ HRB 711125: 27.01.2011 Auxilios 26. UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke Elisabeth, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711134: 27.01.2011 benessere GmbH, Karlsruhe, Kriegsstr. 135, 76135 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Gesellschaften. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bieringer, Matthias Nils Karl, Karlsruhe. ■ HRB 711137: 27.01.2011 Auxilios 29. UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33 EUR. Geschäftsführer: Nickäs, Anke Elisabeth, geb. Nieth, Bretten. ■ HRB 711157: 31.01.2011 AxRo Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Blumenstr. 10, 76133 Karlsruhe. Der Sitz ist von Köln (Amtsgericht Köln HRB 31844) nach Karlsruhe verlegt. Gegenstand unter anderem: Die Beratung und Erbringung von Dienstleistungen jedweder Art für Betriebe und Organisationen. Stammkapital: 26.000 EUR. Geschäftsführer: Gsänger, Andreas, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Rosa, Axel, Köln. ■ HRA 703439: 01.02.2011 Kraft Drucksachen-Service OHG, Ettlingen, Industriestr. 5–9, 76275 Ettlingen. Unternehmensgegenstand ist das Konfektionieren von Drucksachen sowie sonstige Dienstleistungen für Druckereien. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Kraft, Kristina, Malsch; Kraft, Andreas, Ettlingen. ■ HRB 711164: 01.02.2011 3B-MedicalcareConsutling GmbH, Karlsruhe, Maybachstraße 3, 76227 Karlsruhe. Gegenstand: Die Personalberatung und die strategische Beratung im Bereich der Gesundheitsversorgung (Health Care) und deren benachbarten Wirtschaftsfelder. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Fuchs-Zdunikowski, Marek Eduard, Pfinztal. ■ HRB 711170: 01.02.2011 STC 24 GmbH, Ettlingen, Kronenstr. 14, 76275 Ettlingen. Gegenstand: Die Vermittlung und Akquise von Telekommunikationsdienstleistungen sowie der Betrieb von Verkaufsbüros für Telekommunikationsdienstleistungen und Telekommunikationsmittel. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kocak, Avni, Ettlingen. ■ HRA 703444: 02.02.2011 Like-It Marketing e. K., Stutensee, Eicheläckerweg 1, 76297 Stutensee. Dienstleistungen im Bereich Marketing. Inhaber: Keil, Diana, Stutensee. ■ HRA 703446: 02.02.2011 PG5 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Karlsruhe, Kleinoberfeld 1, 76135 Karlsruhe. Internet-Dienst-

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leistungen. Persönlich haftender Gesellschafter: PG5 Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe (Mannheim HRB 711174). ■ HRB 711174: 02.02.2011 PG5 Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Kleinoberfeld 1, 76135 Karlsruhe. Gegenstand: Übernahme der Geschäftsführung und der Stellung als persönlich haftender Gesellschafter in anderen Gesellschaften. Stammkapital: 1.250 EUR. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Eckert, Christoph, Karlsruhe; Rath, Dominik, Karlsruhe, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Steinle, Thomas, Karlsruhe.

HRB 5902) nach Karlsruhe verlegt. Gegenstand unter anderem: Der Vertrieb von Vermögensanlagen, die beratende und vermittelnde Tätigkeit auf dem Gebiet der Wirtschafts-, Anlage- und Finanzberatung. Stammkapital: 50.000 DEM. Geschäftsführer: Beutelmann, Walter, Neuhofen. ■ HRB 711189: 03.02.2011 mediasolute GmbH, Karlsruhe, Röntgenstraße 8, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: die Konzeption, Entwicklung und Erbringung von Informationsdienstleistungen, das Abwickeln von Prämienprogrammen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Bauer, Lars, Karlsruhe; Marwedel, Gregor, Berlin, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711258: 11.02.2011 Humpert & KöselHumpert freie Architekten und Stadtplaner GmbH, Karlsruhe, Stephanienstr. 30, 76133 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Alle Arten von Architekten- und Ingenieurleistungen. Stammkapital: 25.500 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Geschäftsführer: Humpert, Patrick Ernst Berthold, Karlsruhe; Humpert, Nicolaus, Karlsruhe; Kösel-Humpert, Priska Johanna, geb. Kösel, Karlsruhe, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 711177: 02.02.2011 Kilicer Bau GmbH, Karlsruhe, Lachnerstr. 16, 76131 Karlsruhe. Gegenstand: Die Durchführung von Arbeiten im Hoch- und Tiefbau. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kilicer, Suayip, Karlsruhe.

■ HRA 703461: 14.02.2011 Oberföll Vermietungs-Gesellschaft KG, Karlsruhe, Bannwaldallee 24, 76185 Karlsruhe. Vermietung von Baugeräten und Fahrzeugen aller Art. Persönlich haftender Gesellschafter: Oberföll, Jürgen, Ettlingen.

■ HRB 711179: 02.02.2011 Baden-FrankenServices GmbH, Karlsruhe, Pfannkuchstr. 4, 76185 Karlsruhe. Gegenstand: Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung der BadenFranken-Services GmbH & Co. KG mit Sitz in Karlsruhe als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Stammkapital: 25.200 EUR. Geschäftsführer: Schmitt, William, Waldbronn; Zeihsel, Wilfried, Bad Mergentheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

■ HRB 711270: 14.02.2011 Kagemaa GmbH, Malsch, Brückenwiesenweg 31, 76316 Malsch. Gegenstand: Handel mit Industriegütern, insbesondere mit Maschinen und Ersatzteilen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Alesha, Noubar, Königsbach-Stein, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 711183: 02.02.2011 Nucleonica GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen, c/o European Commission, Joint Research Centre, Institute for Transuranium Elements Hermann- von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Gegenstand unter anderem: Der Betrieb eines naturwissenschaftlichen Web-Portals und die wissenschaftliche Beratung und Auftragsforschung. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Dr. Magill, Joseph, Karlsruhe.

■ HRB 711274: 14.02.2011 2. L’Oréal Verwaltungs GmbH, Karlsruhe, Hertzstr. 175, 76187 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung von eigenem Vermögen und der Erwerb von Beteiligungen. Stammkapital: 25.600 EUR. Geschäftsführer: Bruhat, Jérôme, Düsseldorf, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Seh, Daniel, Stutensee, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 711184: 02.02.2011 Terreno 57 UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, HermannWeick-Weg 3, 76229 Karlsruhe. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 33,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Geschäftsführer: Nickäs, Anke, Bretten. ■ HRB 711182: 02.02.2011 ALWOG Immobilienverwaltungs-Gesellschaft mbH, Karlsruhe, Kaiserstraße 209, 76133 Karlsruhe. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Sitz ist von Ludwigshafen/Rhein (Amtsgericht Ludwigshafen HRB 2931) nach Karlsruhe verlegt. Gegenstand unter anderem: Die Anmietung, Vermietung und Verwaltung von Immobilien. Stammkapital: 40.615 EUR. Geschäftsführer: Paupers, Erwin, Speyer.

■ HRB 711276: 14.02.2011 CosmeSana Verwaltungs-GmbH, Karlsruhe, Kaiserstr. 215, 76133 Karlsruhe. Gegenstand: Die Beteiligung an und Verwaltung von anderen Unternehmen sowie die Übernahme deren Geschäftsführung. Stammkapital: 25.500 EUR. Geschäftsführer: Blindt, Björn, Karlsruhe; Oßwald, Margit, geb. Zsitvay, Karlsruhe; Schwan, Andrea, Gaggenau, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRB 711180: 02.02.2011 G.I.I. Gesellschaft für Immobilien-Investitionen mbH, Karlsruhe, Kaiserstraße 209, 76133 Karlsruhe. Der Sitz ist von Magdeburg (Amtsgericht Stendal

■ HRB 711277: 15.02.2011 RLH RheinspedLogistik- und Handels-GmbH, Karlsruhe, Koellestr. 13, 76189 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Die Übernahme sämtlicher speditio-

neller Tätigkeiten, Lagerung und Verteilung. Stammkapital: 100.000 EUR. Geschäftsführer: Reichert, Werner Eugen, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenenNamen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Einzelprokura: Reichert, Roswitha Elwira, geb. Schneider, Rheinstetten; Reichert, Stephan Markus, Karlsruhe,. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Aktiengesellschaft RLH Rheinsped- Logistik- und Handels AG, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 109720). ■ HRB 711285: 16.02.2011 VenCo AG Venue Consulting, Karlsruhe, Diakonissenstraße 10, 76199 Karlsruhe. Gegenstand unter anderem: Dienstleistungen und Beratung für Träger und Investoren von Veranstaltungsstätten sowie für Unternehmen des Meeting-, Incentive-, Congress- und Eventmarktes. Grundkapital: 50.000 EUR. Vorstand: Hügle, Sven, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711286: 16.02.2011 Radio Ettlingen Verwaltungs-Betriebs GmbH, Ettlingen, Nobelstr. 9–13, 76275 Ettlingen. Gegenstand unter anderem: Das Betreiben eines Radiosenders. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: van Broek, Willi, Ettlingen, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711287: 16.02.2011 Amarinus GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Ettlingen, Schluttenbacher Straße 37, 76275 Ettlingen. Gegenstand unter anderem: Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen, die betriebswirtschaftliche Prüfungstätigkeit. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Dieterle, Thomas, Karlsruhe; Messelberger, Stefan, Kronach, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711294: 17.02.2011 Consilio Verwaltungs GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen, Murgstraße 17, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Gegenstand unter anderem: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Faustka, Peter, Gilching, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Baden-Baden ■ HRB 711072: 21.01.2011 ambisoft GmbH, Baden-Baden, Gewerbepark Cité 4, 76532 Baden-Baden. Gegenstand: Die Entwicklung und Programmierung von Softwareprogrammen. Stammkapital: 25.000 EUR. Alleinv. Geschäftsführer: Echle, Simon, Bietigheim; Höllig, Daniel, Bischweier, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711078: 21.01.2011 Schulstiftung Pädagogium Baden-Baden Gemeinnützige Bildungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Burgstraße 2, 76530 Baden-Baden. Gegenstand: Die Förderung von Bildung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in allgemeinen und berufsbildenden Bereichen sowie in gesellschaftlich-kulturellen Aufgabenfeldern; die Fortführung des 1887 gegründeten Pädagogiums Baden-Baden mit seinen verschiedenen Bildungseinrichtungen und Bildungsangeboten wie Grundschule, Realschule,


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Handelsregister allgemein bildendes Gymnasium; Wirtschaftsgymnasium und sozialwissenschaftliches Gymnasium mit Ganztagsbetreuung und Internaten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Büchler, Andreas Otto Roland, Baden Baden; Büchler, Michael, Baden- Baden; Büchler, Susanne Tanja, Baden Baden, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711088: 25.01.2011 ProNobis Holding GmbH, Baden-Baden, Krippenhof 22, 76530 Baden-Baden. Gegenstand unter anderem: Die Gründung, der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Leoff, Martin, Baden-Baden; Leoff, Gabriele, Baden-Baden, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711106: 26.01.2011 Kurberg GmbH, Baden-Baden, Pariser Ring 5, 76532 Baden-Baden. Gegenstand: Der Vertrieb von Produkten aus dem Gesundheitswesen, Kosmetika sowie Lebensmitteln und Dienstleistungen des Gesundheitswesens. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Rohowski, Michael, Gütersloh. ■ HRB 711107: 26.01.2011 Best Wood Kontor GmbH, Baden-Baden, Pariser Ring 6, 76532 Baden-Baden. Gegenstand: Der Handel mit Holz und Holzprodukten. Stammkapital: 101.600 EUR. Geschäftsführer: Seelinger, Hermann, Baden-Baden, einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 711111: 26.01.2011 Skyline GmbH, Baden-Baden, Stresemannstraße 8–10, 76530 Baden-Baden. Der Sitz ist von Pirmasens (Amtsgericht Zweibrücken HRB 23343) nach BadenBaden verlegt. Gegenstand unter anderem: Der Betrieb einer Hausmeisterei sowie die Vermietung und Unterhaltung von Satellitenanlagen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kastner, Sascha, Gernsbach. ■ HRA 703434: 31.01.2011 maier GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Wilhelm-Drapp-Str. 14, 76532 Baden-Baden. Vertrieb, Projektierung, technische Beratung, Lieferung, Montage und Wartung von brandschutztechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen. Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 76199 Karlsruhe, Geschäftsanschrift: Neckarstraße 66, 76199 Karlsruhe. Persönlich haftender Gesellschafter: Maier Verwaltungs-GmbH, BadenBaden (Amtsgericht Mannheim HRB 710981). Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung Maier Brandschutztechnik GmbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 521940). ■ HRB 711165: 01.02.2011 F + L Beteiligungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Lichtentaler Allee 12, 76530 Baden-Baden. Gegenstand: Die Beteiligung als Gesellschafterin an anderen Gesellschaften aller Art und die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kindermann, Werner, Mannheim, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711173: 02.02.2011 Kiosk am Leo UG (haftungsbeschränkt), Baden-Baden, Sophienstraße 12 a, 76530 Baden-Baden. Gegenstand: Handel mit Presse- und Tabakartikel, Souvenirs, Getränken und Süßwaren sowie eine Lotto-Annahmestelle. Stammkapital: 1.000 EUR. Geschäftsführer: Müller, Marcus, Baden-Baden. ■ HRB 711188: 03.02.2011 Vinacapital GmbH, Baden-Baden, Lange Straße 6, 76530 Baden-

Baden. Der Sitz ist von Freiburg im Breisgau (Amtsgericht Freiburg HRB 700966) nach Baden-Baden verlegt. Gegenstand: Die Entwicklung und der Betrieb von Einzelhandelskonzepten mit Schwerpunkt Nahrung und Genussmitteln. Stammkapital: 25.000 EUR. Bestellt als Geschäftsführer: Rusek, Zbigniew Ryszard, Konstanz, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Okon, Klaus Günter, Hanau. ■ HRB 711265: 14.02.2011 E-MOTION MUSIC LTD. Niederlassung Deutschland, BadenBaden, Kapuzinerstr. 11, 76530 Baden-Baden. Zweigniederlassung der E-MOTION MUSIC LIMITED mit Sitz in Wakefield, West Yorkshire, Großbritannien (companies house of cardiff 7316836). Gegenstand: Event-Consulting und die Planung, Durchführung und Abwicklung von Veranstaltungen jeder Art. Stammkapital: 5.000 GBP. Director (Geschäftsführer): Hamstra, Klaas, Baden-Baden. ■ HRB 711272: 14.02.2011 Tschel ru GmbH, Baden-Baden, Langstr. 29, 76530 Baden- Baden. Der Sitz ist von Berlin (Amtsgericht Charlottenburg HRB 96097 B) nach Baden-Baden verlegt. Firma geändert; bisher: TVF Russland GmbH; Gegenstand unter anderem: Projektierung, Projektsteuerung und Durchführung von Rückbau-, und Entsorgungsarbeiten. 25.000 EUR. Geschäftsführer: Sosnin, Vladimir Ivanovic, Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Büttner, Rolf, Strausberg. ■ HRA 703464: 15.02.2011 FMZ Erfurt GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Flugstr. 10, 76532 Baden-Baden. Gegenstand unter anderem: Die Projektentwicklung sowie Kauf, Verwaltung und Nutzung von Grundstücken, Kauf, Verwaltung und Nutzung von Gebäuden sowie die Erstellung eines Fachmarktzentrums in Erfurt. Persönlich haftender Gesellschafter: HaLog Immobilienmanagement Oos GmbH, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRB 522502). ■ HRB 711278: 15.02.2011 Hippiatrika Verlags-Gesellschaft mbH, Baden-Baden, Stadelhofer Str. 4, 76530 Baden-Baden. Gegenstand unter anderem: Verbreitung und der Vertrieb von Büchern und Zeitschriften auf den Gebieten der Pferdeheilkunde und der Tiermedizin. Stammkapital: 50.000 DEM. Geschäftsführer: Dr. Lauk, Hans-Dieter, Baden Baden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711282: 15.02.2011 maier Projekt GmbH, Baden-Baden, Wilhelm-Drapp-Str. 14, 76532 Baden-Baden. Gegenstand: Der Vertrieb, die Projektierung, die technische Beratung, die Lieferung, die Montage und die Wartung von brandschutztechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Maier, Christoph, Baden-Baden, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Rastatt-Bühl ■ GnR 700025: 21.01.2011 BürgerEnergiegenossenschaft Durmersheim eG, Durmersheim (Hainbuchenweg 4, 76448 Durmersheim. Gegenstand unter anderem: Die Initiierung von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die Beteiligung an Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien Allgemeine Vertretungsregelung: Jeweils zwei Vorstandsmitglieder oder ein Vorstandsmitglied und ein Pro-

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Handelsregister kurist vertreten gemeinsam. Vorstand: Hubbe, Michael, Durmersheim; Peter, Manuel, Durmersheim; Schumacher, Jürgen, Durmersheim. ■ HRB 711085: 25.01.2011 REMONDIS Industrie Service Süd Verwaltungs GmbH, Rastatt, Im Steingerüst 55, 76437 Rastatt. Der Sitz ist von Wolfschlugen (Amtsgericht Stuttgart HRB 223250) nach Rastatt verlegt. Bisher: Ruess Verwaltungs-GmbH. Gegenstand geändert; nun: Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der REMONDIS Industrie Service Süd GmbH & Co. KG und der MVG Mittelbadische Sonderabfall-Entsorgungs- und Verwertungs-GmbH & Co. KG, deren Geschäftsgegenstand jeweils unter anderem die Planung, der Bau, der Kauf und der Betrieb von Entsorgungsanlagen ist. Stammkapital: 39.000 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Dr. Schoder, Friedrich, Fürth. Bestellt als Geschäftsführer: Feiler, Jürgen, Hamm. ■ HRB 711087: 25.01.2011 Krampe Design UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Rauenta-

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ler Straße 11–19, 76437 Rastatt. Gegenstand: Der Kauf und Vertrieb von Design- und Markenlizenzen. Stammkapital: 10.000 EUR. Geschäftsführer: Krampe, Gregor, Baden-Baden; Krampe, Florian, Baden-Baden, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRA 703432: 28.01.2011 Maurath Brennstoffe KG, Bühl, Berliner Str. 18, 77815 Bühl. Betrieb eines Brennstoffhandels. Persönlich haftender Gesellschafter: Maurath, Manfred, Bühl. ■ HRB 702953: 28.01.2011 Frankofil GmbH, Ötigheimer Weg 68, 76437 Rastatt. Der Sitz ist von 69190 Walldorf, Altrottstr. 31, verlegt. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Vertretung von Unternehmen bzw. der Handel mit Waren aus den folgenden Produktgruppen: Maschinen, Anlagen und Zubehör für Molkereien und Käsereien, Metall-Drahtwaren, Maschinen für die Bearbeitung von Metalldraht. ■ HRB 711154: 31.01.2011 Young Generation Orchestra gGmbH, Rastatt, Kaiserstr. 54–58, 76437 Rastatt. Gegenstand unter anderem: Förderung von Kunst und Kultur im Bereich der orchestralen klassischen Musik. Die Zweckverwirklichung erfolgt insbesondere durch den Auftritt bei Konzerten junger Musiker in Orchestern. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Düpree, Ewald, Rastatt. ■ HRB 711187: 03.02.2011 Volk & Kröner GmbH, Sinzheim, Landstr. 67 a, 76547 Sinzheim. Gegenstand unter anderem: Die Durchführung von Veranstaltungen und Schulungen im Gastronomie- und Hotelbereich. Handel mit Waren im Nahrungs- und Getränkebereich. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Kröner, Katja Sabine, geb. Gansauer, BadenBaden; Volk, Brigitte Maria, Sinzheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711190: 03.02.2011 Karadag EstrichBodenbau GmbH, Rastatt, Am Steinrössel 3, 76437 Rastatt. Gegenstand: Die Durchführung von Estrich- und Bodenbelagsarbeiten. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Karadag, Volkan, Rastatt.

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■ HRB 711191: 03.02.2011 MRK-Solutions GmbH, Gernsbach, Kelterbergstraße 5, 76593 Gernsbach. Gegenstand: Einrichtung und Betrieb eines Internetportals zum Vertrieb von B2B (Business-to-business) Dienstleistungen. Stammkapital: 25.500 EUR. Geschäftsführer: Dr. Reik, Michael Philipp, Stuttgart. ■ HRB 711262: 11.02.2011 VFT GmbH, Durmersheim, Prätoriusstraße 3–5, 76448 Durmersheim. Gegenstand: Eine Handelsvertretung für technische Produkte jeglicher Art und der Vertrieb technischer Produkte jeglicher Art. Stammkapital: 25.000 EUR. Geschäftsführer: Brunner, Martin, Durmersheim; Hoffmann, Jörg, Eggenstein-Leopoldshafen, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 711271: 14.02.2011 Ogris Frauenmedizinische Praxis Errichtungs- und Betriebs UG (haftungsbeschränkt), Bietigheim, Wilhelmstr. 27, 76467 Bietigheim. Gegenstand: Die Errichtung und der Betrieb von Krankenanstalten und ärztlichen Praxen, insbesondere in Österreich. Stammkapital: 1.500 EUR. Geschäftsführer: Dr. Ogris, Hermann, Gerasdorf (Österreich), mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

■ HRA 703467: 16.02.2011 Abi Noblis e. K., Bühl, Gutenbergstraße 15, 77815 Bühl. Der Anund Verkauf von Abiturientenhüten sowie die Herstellung und der Vertrieb von Fotoalben für Abiturientenabschlüsse. Einzelkaufmann. Inhaber: Shea, Frank, Bühl. ■ HRB 711293: 17.02.2011 EcoeSEO UG (haftungsbeschränkt), Rastatt, Karl-StierStr. 7, 76437 Rastatt. Gegenstand: Gegenstand des Unternehmens ist unter anderem Internet Marketing, der Handel mit Online-Anzeigen. Stammkapital: 100 EUR. Geschäftsführer: Aßmann, Björn, Rastatt.

Veränderungen Bruchsal-Bretten ■ HRB 231472: 21.01.2011 Golfanlage Bruchsal GmbH, Bruchsal, Langental 2, 76646 Bruchsal. Das Stammkapital ist um 80.000 EUR auf 50.000 EUR herabgesetzt. ■ HRB 705732: 21.01.2011 RM Recyclingmarkt GmbH, Bretten, Pfarrgasse 9, 75015 Bretten. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 5 (Stammkapital und Geschäftsanteile) beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer: Hüttche, Daniel, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Eggers, Thorsten, Bretten. ■ HRB 711082: 24.01.2011 International Vending Alliance GmbH, Bruchsal, John-Deere Straße 30, 76646 Bruchsal. Gegenstand unter anderem: Einkauf von Automaten samt Zubehör und Füllstoffen im In- und Ausland. Stammkapital: 25.000 EUR. Bestellt als Geschäftsführer: Martens, Cornelis Henricus Marie, CA Heeze (Holland), einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Maas, Adrianus, Turnhout/Belgien. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: van den Hazenkamp, Martijn Vincent, Maastricht/Niederlande. ■ HRB 230840: 24.01.2011 Kerle Metzgerei GmbH, Kronau, Hauptstr. 43, 76709 Kronau. Nicht mehr Geschäftsführer: Kerle, Karl Leo, Metzgermeister, Kronau. ■ HRB 100914: 24.01.2011 Pfluger & Partner Gesellschaft mit beschränkter Haftung Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bruchsal, Stabelstr. 2, 76133 Karlsruhe. Firma geändert; nun: PHICON GmbH Steuerberatungsgesellschaft. Änderung der Geschäftsanschrift: Falkenweg 3, 76646 Bruchsal. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die für Steuerberatungsgesellschaften gesetzlich und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten. Bestellt als Geschäftsführer: Philipp, Gerhard, Bruchsal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Brehm, Martin, Baden-Baden; Pfluger, Bert, Wirtschaftsprüfer, Karlsruhe; Schroff, Pirmin, Karlsruhe. Prokura erloschen: Berg, Matthias, Kandel; Wagner, Rüdiger, Eggenstein. ■ HRB 230192: 24.01.2011 J. K. W. Debatin Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Bruchsal, Daimlerweg 4, 76646 Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Debatin, Wolfgang, Fahrlehrer, Bruchsal. ■ HRB 230488: 24.01.2011 Klaus Reimold GmbH, Bad Schönborn, Im Sand, 76669 Bad

Schönborn. Nicht mehr Geschäftsführer: Podlaha, Manfred, Oberstenfeld. ■ HRA 702386: 26.01.2011 WWZ Baugesellschaft Bretten GmbH & Co. KG, Bretten, Withumanlage 2, 75015 Bretten. Firma geändert; nun: Werkstatt Wohnzukunft GmbH & Co. KG. Neue Geschäftsanschrift: Marktplatz 11, 75015 Bretten. ■ HRA 240043: 27.01.2011 Carl Wolf GmbH & Co. KG, Bretten, Weißhoferstr. 16, 75015 Bretten. Rechtsform geändert; nun: Offene Handelsgesellschaft. Firma geändert; nun: Carl Wolf GmbH & Co. OHG. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Selbach, Inge, geb. Begero, Bretten, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 231658: 24.01.2011 CS Computervertrieb und Software GmbH, Kraichtal, Alte Münzesheimer Str. 21, 76703 Kraichtal. Bestellt als Liquidator: Kögel, Achim Adolf, Kraichtal. Nicht mehr Geschäftsführer: Kögel, Achim, Kraichtal. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 232550: 24.01.2011 Maas International (Deutschland) GmbH, Bruchsal, JohnDeere-Str. 30, 76646 Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Maas, Adrianus Johannes Margaretha Joseph Maria, Turnhout/Belgien. Bestellt als Geschäftsführer: Martens, Cornelis Henricus Marie, CA Heeze (Holland), einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Martens, Niels Cornelis Henricus Marie, CA Heeze Holland. ■ HRB 708795: 24.01.2011 DAILY Patzt GmbH, Karlsdorf-Neuthard, Im Ochsenstall 12, 76689 Karlsdorf-Neuthard. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 11 (Geschäftsjahr) beschlossen. ■ HRB 101560: 25.01.2011 E. und B. Heuser Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Linkenheim-Hochstetten, Tullastr. 3, 76351 Linkenheim-Hochstätten. Nicht mehr Geschäftsführer: Heuser, Erika, geb. Raber, LinkenheimHochstetten. Bestellt als Geschäftsführer: Heuser, Bernd Wilhelm, Linkenheim Hochstetten, einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 230305: 25.01.2011 WohnungsbauGmbH Rüdiger Luft, Bruchsal, Lußhardtstr. 6, 76646 Bruchsal. Bestellt als Geschäftsführer: Luft, Timm-Rüdiger, Bruchsal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 41949: 28.01.2011 beubat GmbH, Osthofen, Ziegelhüttenweg 42, 67574 Osthofen. Neuer Sitz: Waghäusel. Geschäftsanschrift: Kurt Georg Kiesinger Straße 14, 68753 Waghäusel. Der Sitz ist nach Waghäusel (jetzt Amtsgericht Mannheim – HRB 710958) verlegt. ■ HRB 706041: 26.01.2011 WWZ Baugesellschaft Bretten Verwaltungs-GmbH, Bretten, Withumanlage 2, 75015 Bretten. Firma geändert; nun: Werkstatt Wohnzukunft Verwaltungs-GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Übermahme der Stellung eines persönlich haftenden Gesellschafters in der Werkstatt Wohnzukunft GmbH & Co. KG, die unter anderem auf die Vermittlung von Grundstücken, die Vorbereitung oder Durchführung von Bauvorhaben ausgerichtet ist. ■ HRB 706041: 26.01.2011 Werkstatt Wohnzukunft Verwaltungs-GmbH, Bretten, Withumanlage 2, 75015 Bretten. Neue Geschäftsanschrift: Marktplatz 11, 75015 Bretten.


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Handelsregister ■ HRB 240393: 27.01.2011 ADM Maggio GmbH, Oberderdingen, Am Brückle 6, 75038 Oberderdingen. Das Stammkapital ist auf 35.340 EUR erhöht. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Metallverarbeitung, insbesondere industrielle Fertigung von Drehteilen. Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Saint-Denis, Martin, Rheinfelden Baden. ■ HRB 702807: 27.01.2011 Hirsch Elektrotechnik GmbH, Oberderdingen, Am Brückle 2, 75038 Oberderdingen. Bestellt als Liquidator: Hirsch, Beate, geb. Springer, Oberderdingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Hirsch, Ingbert, Oberderdingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 232641: 27.01.2011 Aphrodite Ästhetik GmbH, Bruchsal, Bahnhofplatz 2, 76646 Bruchsal. Bestellt als Geschäftsführer: Reißer, Uta, geb. Wittling, Bruchsal, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Liquidator: Reißer, Uta, Bruchsal. Die Gesellschaft wird fortgesetzt. ■ HRA 703058: 28.01.2011 fairselect UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Bruchsal, Kaiserstraße 22, 76646 Bruchsal. Firma geändert; nun:

fairselect GmbH & Co. KG. Personenbezogene Daten geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: fairselect Verwaltungs GmbH, Bruchsal (Amtsgericht Mannheim HRB 709724). ■ HRB 232086: 28.01.2011 Wühler & Gebauer EDV-Consulting GmbH, Hambrücken, Werner-von-Siemens-Str. 2–6, 76646 Bruchsal. Sitz verlegt; nun: Bruchsal. ■ HRB 232631: 02.02.2011 WABS Werkstoffaufbereitungsgesellschaft Bad Schönborn mbH, Bad Schönborn, Im Sand 1, 76669 Bad Schönborn. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital, Stammeinlagen) beschlossen. ■ HRB 231596: 03.02.2011 Juwelier Aydt GmbH, Bruchsal, Kaiserstr. 105, 76646 Bruchsal. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 14 Abs. 1 (Erbfolge) beschlossen. Einzelprokura: Aydt, Barbara, Jöhlingen.

prokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Nöth, Werner, Rüsselsheim. ■ HRB 704083: 03.02.2011 PVS VerlagsService GmbH, Waghäusel, Boschstraße 2, 68753 Waghäusel. Bestellt als Geschäftsführer: Quest, Friedrich, Lage. Nicht mehr Geschäftsführer: Mitterhuber, Bernd, Sinsheim. ■ HRB 8679: 01.02.2011 International Vending Alliance GmbH, Regensburg, Junkersstr. 11, 93055 Regensburg. Neuer Sitz: Bruchsal. Geschäftsanschrift: John-Deere Straße 30, 76646 Bruchsal. Sitz verlegt nach Bruchsal (nun AG Mannheim HRB 711082). ■ HRB 232450: 04.02.2011 La Cubanita Bruchsal GmbH, Bruchsal, Bahnhofstr. 7, 76646 Bruchsal. Nicht mehr Geschäftsführer: Anielack, Heiko, Karlsdorf- Neuthard.

■ HRB 232519: 03.02.2011 MARA GmbH, Ubstadt-Weiher, Aue 12, 76698 Ubstadt-Weiher. Nicht mehr Geschäftsführer: Ratzel, Tobias, Linkenheim-Hochstetten.

■ GnR 230035: 07.02.2011 Familienheim Bruchsal Baugenossenschaft eG, Bruchsal, Philippsburger Str. 6a, 76646 Bruchsal. Die Generalversammlung hat die Neufassung der Satzung beschlossen.

■ HRB 240044: 03.02.2011 E.G.O. ElektroGerätebau GmbH, Oberderdingen, Rote-TorStr. 14, 75038 Oberderdingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Stuhr, Frank, Kürnbach. Gesamt-

■ GnR 240021: 07.02.2011 Winzergenossenschaft Kürnbach eG, Kürnbach, Leiterstr. 4, 75057 Kürnbach. Die Generalversammlung hat die Neufassung der Satzung beschlossen.

■ HRA 702386: 07.02.2011 Werkstatt Wohnzukunft GmbH & Co. KG, Bretten, Marktplatz 11, 75015 Bretten. Personenbezogene Daten geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: Werkstatt Wohnzukunft Verwaltungs-GmbH, Bretten (Amtsgericht Mannheim HRB 706041). ■ HRB 240816: 07.02.2011 Factory Automation Software Verwaltungs GmbH, Bretten, Hausertalstraße 20, 75015 Bretten. Bestellt als Liquidator: Bendrich, Horst, Bretten. Nicht mehr Geschäftsführer: Bendrich, Horst, Bretten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 703622: 10.02.2011 K & S CNC Technik Verwaltungs GmbH, Bretten, Steinäcker 3, 75015 Bretten. Nicht mehr Geschäftsführer: Kritzer, Thilo, Bretten. ■ HRB 706124: 10.02.2011 Hegelmann – immo GmbH, Bruchsal, Am Mantel 8, 76646 Bruchsal. Bestellt als Liquidator: Kuhn, Leonid, Karlsdorf-Neuthard. Nicht mehr Geschäftsführer: Kuhn, Leonid, Karlsdorf-Neuthard. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 710341: 10.02.2011 KWL Projektentwicklungs GmbH, Oberhausen-Rheinhausen, Waghäuslerstraße 113, 68794 OberhausenRheinhausen. Die Firma geändert; nun: RPE Projektentwicklungs GmbH. Allgemeine Ver-

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Handelsregister tretungsregelung geändert; nun: Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Jeder Geschäftsführer ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Schimbold, Harald, Winnweiler.

Zahlen und Daten Industriestatistik März 2011 Kreise des Kammerbezirks

Kammer-

Baden-

Karlsruhe Baden-Baden Karlsruhe Rastatt

bezirk

Württem-

Stadt

Karlsruhe berg

Betriebe

165

90

334

4.173

- 1,7

+ 5,3

- 5,7

0,0

- 2,9

+ 0,9

17.826

3.886

32.739

33.709

88.160

1.035.359

+ 1,5

+ 3,2

- 1,8

+ 2,8

+ 0,8

+ 1,8

819.878

56.997

783.651

982.251

2.642.777

26.243.323

+ 7,8

- 8,1

+ 18,2

- 2,4

+ 6,0

+ 13,6

202.532

24.258

394.498

514.879

1.136.167

13.797.873

* Auslandsumsatz

Land

20

* Umsatz in TEUR

Land

59

* Beschäftigte

Stadt

in TEUR *

+ 9,3

- 7,9

+ 24,8

- 2,8

+ 7,4

+ 14,7

Exportquote

24,7

42,6

50,3

52,4

43,0

52,6

(im Vorjahr)

24,3

42,5

47,7

52,6

42,4

52,1

2.579

582

4.640

4.529

12.330

146.502

+ 1,0

+ 6,4

- 2,7

- 1,7

- 1,2

+ 2,7

76.016

15.286

119.335

137.734

348.371

4.088.909

+ 1,6

+ 20,1

- 0,08

+ 15,8

+ 6,9

+ 11,7

Arbeitsstunden in TS * Bruttolohn- u. -gehaltssumme in TEUR *

Hinweis: Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)

Arbeitsmarkt April 2011 Arbeitsmarktdaten

Arbeitsagentur

Arbeitsagentur

Baden-

Karlsruhe

Rastatt

Württemberg

16.391

6.155

235.150

- 15,8

- 20,3

- 18,6

Arbeitslose Veränderung * Gemeldete Stellen

3.632

2.128

74.076

Veränderung *

+ 51,3

+ 95,8

+ 64,5

Arbeitslosenquote

4,4

4,1

4,2

Arbeitslosenquote

5,2

5,1

5,2

im Vorjahresmonat * Prozentuale Veränderung gegenüber Vorjahresmonat

Verbraucherpreisindex April 2011 Deutschland

Baden-Württemberg

2005 = 100

2005 = 100

Verbraucherpreisindex

110,5

110,9

Prozentuale Veränderung

+ 2,4

+ 2,6

Basisjahr

gegenüber Vorjahr

Basiszinssatz Deutschland (seit 1.1.2011)

62

IHK Wirtschaft 6/2011

0,12 %

■ HRB 240355: 14.02.2011 BLANCO International GmbH, Oberderdingen, Flehinger Str. 59, 75038 Oberderdingen. Das Stammkapital ist um 5000 EUR auf 355.000 EUR erhöht. ■ HRB 710810: 14.02.2011 ICB Hamdi GmbH, Kronau, Am Breilingsweg 8, 76709 Kronau. Firma geändert; nun: Hamdi Group GmbH. Gegenstand geändert; nun: Tätigkeit als Holdinggesellschaft durch Vermögensverwaltung, der Beteiligung an anderen Unternehmen und dem Erwerb von Grundbesitz jeder Art, alles in eigenem Namen und für eigene Rechnung. ■ HRB 240477: 14.02.2011 E.G.O. Blanc und Fischer & Co. GmbH, Oberderdingen, RoteTor-Str. 14, 75038 Oberderdingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Stuhr, Frank, Kürnbach. ■ HRA 240398: 15.02.2011 Autohaus Barth GmbH & Co. KG, Sulzfeld, Hauptstr. 143, 75056 Sulzfeld. Bestellt als Liquidator: Hagenbucher, Horst Wilhelm, Sulzfeld. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRA 702213: 15.02.2011 Weyhersmüller GmbH & Co. KG, Oberderdingen, Allmend 7, 75038 Oberderdingen. Sitz verlegt; nun: Kürnbach. Änderung der Geschäftsanschrift: Ulmenweg 1, 75057 Kürnbach. ■ HRB 711279: 15.02.2011 Floramedia Deutschland GmbH, Kraichtal, Gerhart- Hauptmann-Str. 16, 76703 Kraichtal. Der Sitz ist von Berlin (Amts-gericht Charlottenburg (Berlin) HRB 130986 B) nach Kraichtal verlegt. Firma geändert; bisher Kronen tausend637 GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Erstellung und Vertrieb von Druckereierzeugnissen für den land- und forstwirtschaftlichen, sowie gärtnerischen Bedarf. Stammkapital: 25.000 EUR. Nicht mehr Geschäftsführer: Zander, Kerstin, Zossen. Bestellt als Geschäftsführer: Holz, Stephan, Stuttgart. ■ HRB 240397: 15.02.2011 Alten- und Pflegeheim Villa am Weinberg GmbH, Kürnbach, Austr. 15-17, 75057 Kürnbach. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Schindel, Angelika Dorothea, geb. Höhne, Kürnbach, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Höhne, Brigitte, geb. Langjahr, Kauffrau und Heimleiterin, Kürnbach. ■ HRB 240693: 15.02.2011 Autohaus Barth Verwaltungs GmbH, Sulzfeld, Hauptstr. 143, 75056 Sulzfeld. Bestellt als Liquidator: Hagenbucher, Horst Wilhelm, Sulzfeld. Nicht mehr Geschäftsführer: Hagenbucher, Horst, Sulzfeld. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 705860: 15.02.2011 Weyhersmüller Verwaltungs GmbH, Oberderdingen, Allmend 7, 75038 Oberderdingen. Neue Geschäftsanschrift: Ulmenweg 1, 75057 Kürnbach. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Weyhersmüller GmbH & Co. KG, die unter anderem die Erbringung von Dienst- und Werkleistungen auf dem Gebiet der Wasserstrahlschneidtechnik, und dem Anlagenbau zum Gegenstand hat. ■ HRA 240100: 16.02.2011 Wilhelm Strähle KG, Zaisenhausen, Zaisenhausen, Gewerbestr. 16–18, 75059 Zaisenhausen. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Reimold, Sven, Zaisenhausen. Ausgeschieden als Persön-

lich haftender Gesellschafter: Reimold, Sibylle, geb. Strähle, Zaisenhausen. Prokura erloschen: Reimold, Sven Oliver, Zaisenhausen.

Karlsruhe ■ HRB 109575: 19.01.2011 SK Family Office GmbH, Karlsruhe, Paul-Ehrlich-Str. 11, 76133 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Ruis, Alexander, Grasbrunn, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Kalkbrenner, Helga, geb. Burkart, Rheinstetten. ■ HRB 109798: 19.01.2011 webauto.de GmbH, Karlsruhe, Schönfeldstr. 8, 76131 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Greune, Oliver, Stuttgart, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 110051: 19.01.2011 SWS SpeditionsGmbH, Karlsruhe, Ottostr. 22 B, 76227 Karlsruhe. Aufgehoben als Zweigniederlassung: SWS Speditions-GmbH Zweigniederlassung Frankfurt, 60549 Frankfurt am Main, Geschäftsanschrift: Cargo City Süd, Gebäude 563, 60549 Frankfurt am Main. ■ HRB 704491: 19.01.2011 Transfair – Solutions Logistics GmbH, Karlsruhe, Bannwaldallee 46, 76185 Karlsruhe. Das Stammkapital ist auf 40.000 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Transfair + Logistic Solutions GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Benzstr. 3, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Salman, Safak, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Güler, Zeki, Karlsruhe. ■ HRB 705372: 19.01.2011 TENESO Europe SE, Karlsruhe, Hardeckstraße 5, 76185 Karlsruhe. Aufgrund der in der Satzung enthaltenen Ermächtigung (Genehmigtes Kapital I) ist das Grundkapital um 11.000 EUR auf 272.500 EUR erhöht. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. Die in der Satzung enthaltene Ermächtigung des Verwaltungsrats, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 60.000 EUR zu erhöhen,(Genehmigtes Kapital I) beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch 38.000 EUR. ■ HRB 106682: 20.01.2011 PlanView GmbH, Software & Consulting, Karlsruhe, Kriegsstr. 100, 76133 Karlsruhe. Einzelprokura: Ortlepp, Henrik, Hamburg. ■ HRB 107865: 20.01.2011 KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH, Karlsruhe, Werftstraße 2, 76189 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Erb-Korn, Patricia Magdalena, geb. Erb, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokura erloschen: Erb-Korn, Patricia Magdalena, geb. Erb, Karlsruhe. ■ HRB 108431: 20.01.2011 La Cordée Reisen GmbH, Karlsruhe, Am Storrenacker 22, 76139 Karlsruhe. Einzelprokura: Benz-Walther, Elisabeth, Karlsruhe. ■ HRB 108546: 20.01.2011 Dr. Ing. A. MOHR Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Rheinstetten, Bachstr. 33 a, 76287 Rheinstetten. Bestellt als Liquidator: Mauch, Maren, geb. Halfpap, Rheinstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Halfpap, Rüdiger, Rheinstetten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 109953: 20.01.2011 Continum Consulting GmbH, Karlsruhe, Schwarzwaldstr. 39, 76137 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer:


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Handelsregister Blei, Helga Magdalena, geb. Hantscher, Karlsruhe,, einzelvertretungsberechtigt.

ruhe. Neue Geschäftsanschrift: Kaiser Str. 209, 76133 Karlsruhe.

■ HRB 111255: 20.01.2011 DZ Verwaltungs GmbH Karlsruhe, Karlsruhe, Lauterbergstr. 1, 76137 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Schwörer, Thomas, Deizisau. Nicht mehr Geschäftsführer: Völkle, Lothar, Karlsruhe.

■ HRB 706683: 21.01.2011 Thomas Hen Geschäftsführungs-GmbH, Karlsruhe, Dörrenbacher Straße 17, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kieferäckerstraße 8, 76185 Karlsruhe.

■ HRB 108269: 25.01.2011 Metz Aerials Management GmbH, Karlsruhe, Carl-Metz-Straße 9, 76185 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Reiter, Gottfried, Asten/Österreich. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Klöpfer, Rolf, Weinstadt.

■ HRB 205246: 20.01.2011 Rietz Baubetreuung GmbH, Staitz, Quergasse 4, 76275 Ettlingen. Von Amts wegen eingetragen: Geschäftsanschrift: Quergasse 4, 76275 Ettlingen.

■ HRB 708222: 21.01.2011 HHV Vermietungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Dörrenbacherstraße 17, 76185 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Kieferächerstraße 8, 76185 Karlsruhe.

■ HRB 708636: 25.01.2011 esentri software GmbH, Karlsruhe, Stephanienstraße 36, 76133 Karlsruhe. Sitz verlegt; nun: Ettlingen. Neue Geschäftsanschrift: Pforzheimer Str. 132, 76275 Ettlingen.

■ HRA 703230: 24.01.2011 Voith Industrial Services GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Zeppelinstr. 15, 76185 Karlsruhe. Prokura erloschen: Glaser-Gallion, Markus, Stuttgart; Ries, Petra, Vaihingen/Enz.

■ HRB 362741: 25.01.2011 BAD PRO GMBH, Ettlingen, Tischlerweg 6, 76275 Ettlingen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Tübingen vom 15.09.2010 (4 IN 72/10) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst.

■ HRB 701123: 20.01.2011 Sensolute GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen, Hermann-vonHelmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Nicht mehr Geschäftsführer: Blank, Thomas, Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Blank, Thomas, Karlsruhe. ■ HRB 704357: 20.01.2011 FS Engineering VP GmbH, Karlsruhe, Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. ■ HRB 704731: 20.01.2011 PZG Print ZustellGmbH Karlsruhe, Karlsruhe, Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe. Bestellt als Geschäftsführer: Messarosch, Gerhard, Mannheim, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bugiel, Jens Olaf, Mainz. ■ HRB 708157: 20.01.2011 DEVA-UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Am Hagsfelder Brunnen 23, 76139 Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Koch, Andrea, Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Koch, Andrea, Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 710161: 20.01.2011 Risknowlogy Germany GmbH, Karlsruhe, Bienwaldstr. 41, 76187 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Unterreut 6, 76135 Karlsruhe. ■ HRB 710421: 20.01.2011 ProKiBa Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden mbH, Karlsruhe, Blumenstraße 1–7, 76133 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße 46, 76137 Karlsruhe. ■ HRA 105196: 21.01.2011 Südwest-Petroleum GmbH & Co. KG, Karlsruhe Kaiserstr. 167, 76133 Karlsruhe. Das Handelsgeschäft ist im Wege der Anwachsung auf die verbleibende Gesellschafterin (nach Firmenänderung) HR Verwaltungs und Beteiligungs GmbH, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 109421) übergegangen. ■ HRB 107136: 26.01.2011 ARTUS GROUP Marketinggesellschaft für Obstneuheiten mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Alte Karlsruher Str. 8, 76227 Karlsruhe. Die Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist am erfolgt ■ HRB 711076: 21.01.2011 Gnotke GmbH, Karlsruhe, Isoldestraße 3 a, 76185 Karlsruhe. Der Sitz ist von Jockgrim (Amtsgericht Landau in der Pfalz HRB 21343) nach Karlsruhe verlegt. Gegenstand unter anderem: Die Entwicklung und Produktion von Verfahrenstechniken für chemische, physikalische und medizinische Labors. Stammkapital: 50.000 DEM. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder Geschäftsführer vertritt einzeln. Geschäftsführer: Ziegler, Elke, Karlsruhe. ■ HRB 108481: 21.01.2011 TelemaxX Telekommunikation GmbH, Karlsruhe, Amalienbadstr. 41 Gebäude 61, 76227 Karlsruhe. Prokura erloschen: Kimmerle, Helmut Manfred, Bergisch Gladbach. ■ HRB 351877: 21.01.2011 medic-o-planet GmbH, Karlsruhe, Kaiser Str. 209, 76133 Karls-

■ HRB 103062: 24.01.2011 BSG Buchführungs-Service GmbH, Karlsruhe, Im Brunnenfeld 14, 76228 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Weichelt, Monika, Steuergehilfin, Karlsruhe. Bestellt als Liquidator: Leppert, Karin, geb. Loos, Karlsruhe. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 103605: 24.01.2011 SEIDL Kunststoffverarbeitungsgesellschaft mbH, Stutensee, Mühlenweg 2, 76297 Stutensee. Bestellt als Geschäftsführer: Seidl, Thomas, Stutensee, einzelvertretungsberechtigt. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Feine, Frank, Oberderdingen. ■ HRB 108522: 24.01.2011 Dr. Scharm GmbH Medizinisches Marketing, Karlsruhe, Eisenbahnstr. 38, 76229 Karlsruhe. Prokura erloschen: Arnold, Ilka, Rheinstetten; Pontes, Birgit, Pfinztal. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Fuchs, Lidija, Hockenheim. ■ HRB 361730: 24.01.2011 H. Bauer Immobilien-Vermittlungs-GmbH, Waldbronn, Leopoldstr. 28, 76337 Waldbronn. Gegenstand geändert; nun: Die Vermitlung von Grundstücksgeschäften, die Hausverwaltung und Tätigkeiten in der Text- und Datenverarbeitung. Geschäftsführer: Bauer, Herbert, Waldbronn; Braun, Dorothea, geb. Gnad, Waldbronn, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 708237: 24.01.2011 3B-Solutions GmbH, Karlsruhe, Weiklestraße 25 b, 76228 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Maybachstr. 3, 76227 Karlsruhe. Vertretungsbefugnis und personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Thunert, Jürgen, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer: Hernadi, Zsolt, Karlsruhe, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 710628: 24.01.2011 ABM-Projekt GmbH, Karlsruhe, Meißener Straße 31, 76139 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Yeremeyev, Olexandr, Dnepropetrowsk (Ukraine); Yeremeyeva, Nataliya, Dnepropetrowsk (Ukraine). ■ HRB 107461: 25.01.2011 ELOVIS GmbH, Karlsruhe, Karl-Friedrich-Str. 14–18, 76133 Karlsruhe. Der Gesellschaftsvertrag ist mehrfach geändert. Das Stammkapital ist auf 25.600 EUR erhöht. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Engelsdorf, Bernd, EggensteinLeopoldshafen, Einzelvertretungsberechtigt, kann die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt vertreten.

■ HRB 362870: 25.01.2011 UB – United Brands GmbH, Ettlingen, Rastatter Straße 5, 76275 Ettlingen. Nicht mehr Geschäftsführer, nunmehr Liquidator: Fliedner, Birgit, Ettlingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRA 703066: 25.01.2011 PAMINA Verlag GmbH & Co. KG, Ettlingen, Pforzheimer Straße 176, 76275 Ettlingen. Bestellt als Liquidator: Berniés, Gilles, Bretten. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 103476: 25.01.2011 Weli-Chemie GmbH, Oedheim, Pappelstraße 15, 74229 Oedheim. Sitz verlegt nach Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 711055). Neue Geschäftsanschrift: Benzstraße 16, 76185 Karlsruhe. ■ HRB 21343: 26.01.2011 Gnotke GmbH, Jockgrim, Ludwigstr. 47, 76751 Jockgrim. Sitz verlegt, nun (Amtsgericht Mannheim HRB 711076) Neuer Sitz: Karlsruhe/Baden. Geschäftsanschrift: Isoldestraße 3a, 76185 Karlsruhe. ■ HRA 101325: 27.01.2011 Mahler-Transporte GmbH & Co. KG, Stutensee, Karlsfeldstr. 20, 76297 Stutensee. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Rutkowski, Bernd Uwe, Stutensee. ■ HRA 700885: 27.01.2011 Klingel Verwaltung OHG, Karlsruhe, Grillparzerstraße 10, 76185 Karlsruhe. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Klingel, Klaus, Karlsruhe. ■ HRB 223062: 27.01.2011 GEVO Pflanzenvertrieb GmbH, Nürtingen, Alte Karlsruher Straße 8, 76227 Karlsruhe. Sitz verlegt; nun: Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 711105). ■ HRB 220802: 26.01.2011 adiphea GmbH, Karlsruhe, Herchenbachstraße 4 a, 76530 Baden-Baden. Sitz verlegt; nun: Baden-Baden. ■ HRB 361936: 26.01.2011 SOLQUEST GmbH, Waldbronn, Im Ermlisgrund 8, 76337 Waldbronn. Bestellt als Liquidator: Kunz, Winfried, Tutzing. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Honeck, Heiner-Michael, Ettlingen; Kunz, Winfried, Tutzing; Dr. Weinbrecht, Joachim, Ettlingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

gen. Firma geändert; nun: FU Finanz-Union Martin Nübel GmbH. ■ HRB 706553: 26.01.2011 DCS-consult GmbH, Waldbronn, Ermlisgrund 6, 76337 Waldbronn. Nicht mehr Geschäftsführer: Volckmann, Johannes Stephan, Waldbronn. ■ HRB 707212: 26.01.2011 BGV-Versicherung Aktiengesellschaft, Karlsruhe, Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe. Das Grundkapital ist auf 50.251.000 EUR erhöht. ■ HRB 711105: 26.01.2011 ARTEVOS GmbH, Karlsruhe, Alte Karlsruher Straße 8, 76227 Karlsruhe. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 04.11.2010 die ARTUS GROUP Marketinggesellschaft für Obstneuheiten mit beschränkter Haftung, Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB 107136) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). ■ HRB 103889: 27.01.2011 SÜBA Bauen und Wohnen Karlsruhe GmbH, Karlsruhe, Alte Kreisstr. 42, 76149 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Mall, Frank, Berg. ■ HRB 104905: 27.01.2011 Bautenabdichtung Südwest GmbH, Karlsruhe, Östliche Rheinbrückenstr. 7, 76187 Karlsruhe. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Karlsruhe, G1 IN 1320/10(1)) aufgelöst. ■ HRB 109426: 27.01.2011 Gödecke GmbH, Karlsruhe, Pfizerstr. 1, 76139 Karlsruhe. Prokura erloschen: Leshel-Hummel, Astrid, Karlsruhe. ■ HRB 361822: 27.01.2011 ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn, Im Ermlisgrund 8, 76337 Waldbronn. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Muratore, Vincenzo, Freigericht. ■ HRB 362029: 27.01.2011 Opticon Gesellschaft für Optik und Elektronik mit beschränkter Haftung, Ettlingen, Nobelstr. 2, 76275 Ettlingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Einsteinstraße 61-63, 76275 Ettlingen. ■ HRB 362955: 27.01.2011 Wäschereigruppe Südwest GmbH Dienstleistungen-Consulting, Ettlingen, Pforzheimer Str. 48, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Zwaller, Markus, Schriesheim. ■ HRB 503480: 27.01.2011 Wohnbebauung Objekt Maximilianstraße Pforzheim GmbH, Karlsruhe, Alte Kreisstr. 42, 76149 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Mall, Frank, Berg. ■ HRB 707519: 27.01.2011 Headflat GmbH, Malsch, Blumenstraße 27, 76316 Malsch. Bestellt als Geschäftsführer: Keune, Dirk, Malsch, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Keune, Stefanie, geb. Sinsel, Malsch. ■ HRB 708124: 27.01.2011 Chrono24.com GmbH, Karlsruhe, Moltkestraße 47, 76133 Karlsruhe. Das Stammkapital ist auf 39.158 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Chrono24 GmbH. ■ HRB 88952: 27.01.2011 Kallisto Einundfünfzigste Vermögensverwaltungs-GmbH, Neuer Sitz: Karlsruhe. Geschäftsanschrift: Nowackanlage 13, 76137 Karlsruhe. Der Sitz ist nach Karlsruhe (jetzt Amtsgericht Mannheim, HRB 710750) verlegt.

■ HRB 361975: 26.01.2011 Heine, Reitzel & Heemann Verwaltungsgesellschaft m. b. H, Ettlingen, Am Hardtwald 7–11, 76275 Ettlingen. Firma geändert; nun: hrp-dialog-Verwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Heine, Reitzel & Partner GmbH & Co. KG mit Sitz in Ettlingen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 26.000 EUR erhöht. Nicht mehr Geschäftsführer: Heemann, Michael, Kaufmann, Karlsruhe.

■ HRB 110056: 28.01.2011 INK TEC GmbH, Stutensee, Am Hasenbiel 35, 76297 Stutensee. Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Tintenpatronen und EDVZubehör.

■ HRB 362468: 26.01.2011 vif-Analyse GmbH, Ettlingen, Rheinstr. 32, 76275 Ettlin-

■ HRB 362162: 28.01.2011 GRAD GmbH, Ettlingen, Ottostraße 1, 76275 Ettlingen. Die

IHK Wirtschaft 6/2011

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Handelsregister Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 24.01.2011 der GOP Global Office Products AG, Köln (Amtsgericht Köln HRB 37036) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Die Verschmelzung wird erst mit der Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers wirksam. ■ HRB 707693: 28.01.2011 Comerca GmbH, Ettlingen, Morgenstr. 17 b, 76275 Ettlingen. Das Stammkapital ist auf 35.000 EUR erhöht. ■ HRA 104548: 31.01.2011 LBS Landesbausparkasse Baden-Württemberg, Karlsruhe (Siegfried-Kühn-Str. 4, 76135 Karlsruhe). Bestellt als Vorstand: Hesselbarth, Tilmann, Albstadt. Nicht mehr Vorstand: Panter, Heinz, Baden-Baden. ■ HRB 521940: 31.01.2011 maier Brandschutztechnik GmbH, Karlsruhe, Neckarstr. 66, 76199 Karlsruhe. Sitz verlegt; nun: BadenBaden. Neue Geschäftsanschrift: WilhelmDrapp-Straße 14, 76532 Baden-Baden. Aufgehoben als Zweigniederlassung: maier Brandschutztechnik GmbH, 76532 Baden-Baden, Geschäftsanschrift: Wilhelm-Drapp-Str. 14, 76530 Baden-Baden. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom 18.01.2011 in eine Kommanditgesellschaft unter der Firma maier GmbH & Co. KG, Baden-Baden (Amtsgericht Mannheim HRA 703434) formwechselnd umgewandelt. Zweigniederlassung unter gleicher Firma in: 76199 Karlsruhe, Geschäftsanschrift: Neckarstraße 66, 76199 Karlsruhe. ■ HRA 703230: 31.01.2011 Voith Industrial Services GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Zeppelinstr. 15, 76185 Karlsruhe. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Dr. Keddi, Markus, Herbrechtingen. Prokura erloschen: Hanauer, Frank, Pleidelsheim. ■ HRA 103833: 01.02.2011 Autohaus Felix Dehm, Walzbachtal, Grombacher Str. 8, 75045 Walzbachtal. Firma geändert; nun: Autohaus Timo Wächter e. K. Neuer Inhaber: Wächter, Timo Gerhard, Neulingen. Ausgeschieden als Inhaber: Dehm, Felix, Kaufmann, Walzbachtal. Prokura erloschen: Dehm, Ilona, Walzbachtal. ■ HRA 360904: 01.02.2011 Papyrus Kuvert GmbH & Co. KG, Ettlingen, Gehrnstraße 3–5, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-Leopoldshafen. ■ HRA 361191: 01.02.2011 Papyrus Deutschland GmbH & Co. KG, Ettlingen, Gehrnstr. 7–11, 76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-Leopoldshafen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. Prokura geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen beschränkt auf die Hauptniederlassung: Peter, Stefan, Baden-Baden. Prokura geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen beschränkt auf die Zweigniederlassung 14974 Ludwigsfelde, 22844 Norderstedt, 28279 Bremen, 30855 Langenhagen: Metzen, Michael, Buchholz. Prokura geändert; nun: Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen beschränkt auf die Zweigniederlassungen 50996 Köln, 65779 Kelkheim, 90451 Nürnberg: Kiwitt, Bruno, Wendelstein. ■ HRA 361211: 01.02.2011 Papyrus Logistik GmbH & Co. KG, Ettlingen, Gehrnstr. 7–11,

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IHK Wirtschaft 6/2011

76275 Ettlingen. Prokura erloschen: Csik, Leopold, Eggenstein-Leopoldshafen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem persönlich haftenden Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen: Unser, Bernd, Muggensturm. ■ HRB 362209: 02.02.2011 Papyrus GmbH, Ettlingen, Gehrnstraße 7–11, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Hürter, Michael, Haltern am See, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Köster, Rainer, Ettlingen. ■ HRB 362258: 02.02.2011 walter services GmbH, Ettlingen, Pforzheimer Straße 128, 76275 Ettlingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Sajons, Christian, Zirndorf. ■ HRB 362858: 02.02.2011 Papyrus Deutschland Verwaltungs-GmbH, Ettlingen, Gehrnstr. 7–11, 76275 Ettlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Hürter, Michael, Haltern am See, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 704019: 02.02.2011 Konzept-Druck GmbH, Karlsruhe, Kaiserstraße 188, 76133 Karlsruhe. Änderung der Geschäftsanschrift: Zeppelinstraße 3a, 76185 Karlsruhe. ■ HRA 360853: 03.02.2011 Generalvertretung Rudi Link Versicherungsbüro e. K., Ettlingen, Schleinkofer Str. 18, 76275 Ettlingen. Firma geändert; nun: Regionalvertretung Rudi Link Versicherungsbüro e. K. ■ HRB 362049: 03.02.2011 BBP Bosch, Bertel & Co GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Waldbronn, Weißdornweg 2, 76337 Waldbronn. Bestellt als Geschäftsführer: Bosch, Sabrina, Waldbronn,, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 703252: 03.02.2011 RAUMCOMPUTER Entwicklungs- und Vertriebs GmbH, Karlsruhe, Augartenstraße 1, 76137 Karlsruhe. Nicht mehr Geschäftsführer: Böcking, Dietmar O., Schalksmühle. ■ HRB 705775: 03.02.2011 HFM Global Trade Concepts UG (haftungsbeschränkt), Karlsruhe, Dürerstraße 9, 76149 Karlsruhe. Neue Geschäftsanschrift: Schwetzinger Str. 95, 68165 Mannheim. ■ HRB 101888: 04.02.2011 Adolf Bach Hoch-, Tief- und Stahlbetonbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Karlsruhe, Babbergerstr. 2, 76133 Karlsruhe. Vertretungsbefugnis von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Priester, Bernd, Karlsruhe, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Baden-Baden ■ HRA 201500: 21.01.2011 S*M*S Bauträger GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Kaiserstraße 55, 76437 Rastatt. Firma geändert; nun: SCHAIBLE Bauträger GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun: Rastatt. Personenbezogene Daten (Firma und Sitz) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: SCHAIBLE Immobilien Holding GmbH, Rastatt (Amtsgericht Mannheim HRB 202574). ■ HRB 200544: 24.01.2011 Jung Baubetreuung GmbH, Baden-Baden, Schirmhäuserweg 10, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Jung Hausverwaltung GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Übernahme von Hausverwaltungen.

■ HRB 201953: 24.01.2011 infoscore Consumer Data GmbH, Baden-Baden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Bielefeld. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. ■ HRB 202239: 24.01.2011 E s G Security Services GmbH, Baden-Baden, Wilhelmstr. 1, 76530 Baden-Baden. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Objektüberwachung, des Wachdienstes, des Detektivdienstes, der Veranstaltung und Organisation von Touristikreisen zwischen Deutschland und Russland. ■ HRB 202524: 24.01.2011 informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH, BadenBaden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Gütersloh. ■ HRB 202547: 24.01.2011 arvato infoscore GmbH, Baden-Baden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Bielefeld. ■ HRB 504140: 24.01.2011 informa Solutions GmbH, Baden-Baden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Gütersloh. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. ■ HRB 202400: 26.01.2011 MEDIA SYSTEM Handels- und Beratungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, Sinzheimer Str. 125, 76532 Baden-Baden). Das Stammkapital ist auf 250.000 EUR erhöht. ■ HRB 202287: 27.01.2011 SECU-VISION Auto-Spezial-Produkte GmbH, Baden-Baden Sponheimstr. 7, 76530 Baden-Baden. Durch Beschluss des Amtsgerichts Baden-Baden vom 17.09.2010 (11 IN 324/03) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. ■ HRB 201836: 28.01.2011 GRENKELEASING AG, Baden-Baden, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen: Zeeh, Stefan, Weybridge/England. ■ HRB 701990: 28.01.2011 Aceitonas GmbH, Baden-Baden, Ooser Luisenstr. 11, 76532 BadenBaden. Sitz verlegt; nun: Bühl. Neue Geschäftsanschrift: Moritzenmatten 25, 77815 Bühl. ■ HRB 702925: 28.01.2011 Laser Medicine Services GmbH, Baden-Baden, Leopoldstr. 4, 76530 Baden-Baden. Änderung der Geschäftsanschrift: Maximilianstraße 27 a, 76534 Baden-Baden.

■ HRB 200003: 04.02.2011 Ju-Steuerberatungsgesellschaft mbH, Baden-Baden, PrinzWeimar-Str. 12, 76530 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Arneth, Eduard, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater, Baden-Baden; Barutzki, Lothar, Steuerberater, Haueneberstein. ■ HRB 202003: 04.02.2011 Eaton Holding GmbH, Baden-Baden, Dr.-Reckeweg-Straße 1, 76532 Baden-Baden. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Shulew-Gerber, Geno, geb. Shulew, Lahr, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 202034: 07.02.2011 Avanti GmbH Ihr Dienstleister für Innovative Catering-Systeme, Baden-Baden, Steinbacher Str. 20, 76534 Baden-Baden. Prokura erloschen: Speck, Volker Dirk, Rastat. Prokura geändert; nun: Einzelprokura: Kirstein, Petra, Sasbach. ■ HRB 202547: 07.02.2011 arvato infoscore GmbH, Baden-Baden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Südmersen, Eckhard, Bielefeld. ■ HRB 700632: 07.02.2011 bestwetten.de GmbH, Baden-Baden, Pariser Ring 5, 76532 Baden-Baden. Bestellt als Geschäftsführer: Rohowski, Michael, Gütersloh, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Teles da Cunha Basten, Christina, geb. Teles da Cunha, Offenburg, nun mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Siegloch, Jürgen, Offenburg. ■ HRB 710596: 08.02.2011 Kölmel Management GmbH, Baden-Baden, Westendstr. 6, 76532 Baden-Baden. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages durch Einfügung von § 12 a (Wettbewerbsverbot) beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer: Heider, Beate Brigitte, Muggensturm, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Boos, Nathalie, Karlsruhe. ■ HRB 700966: 09.02.2011 Vinacapital GmbH, Freiburg im Breisgau, Lehener Straße 9, 79106 Freiburg im Breisgau. Sitz verlegt; nun: BadenBaden (Amtsgericht Mannheim HRB 711188). Neue Geschäftsanschrift: Lange Straße 6, 76530 Baden-Baden.

■ HRB 707131: 28.01.2011 MarQueen GmbH, Baden-Baden, Robert-Bosch-Str. 2, 4, 76532 Baden-Baden. Firma geändert; nun: Cosa Nostra Club GmbH. Bestellt als Geschäftsführer: Kassel, Frank, Karlsruhe. Bestellt und wieder ausgeschieden als Geschäftsführer: Baumann, Oliver, Birkenfeld; Landro, Daniele, Walzbachtal. Nicht mehr Geschäftsführer: Aftabazari, Shahroukh, Renchen.

■ HRB 709317: 09.02.2011 D & M Bau-Trading GmbH, Baden-Baden, Rotenbachtalstr. 16, 76530 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Daas, Basim, Rheinmünster.

■ HRA 702077: 31.01.2011, S*M*S PROJEKTENTWICKLUNG – CONSULTING GmbH & Co. KG, Baden-Baden, Quettigstraße 4, 76530 Baden-Baden. Firma geändert; nun: SCHAIBLE Projektentwicklung GmbH & Co. KG. Sitz verlegt; nun: Rastatt. Neue Geschäftsanschrift: Kaiserstraße 55, 76437 Rastatt.

■ HRB 201836: 14.02.2011 GRENKELEASING AG, Baden-Baden, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden. Prokura erloschen: Giner, Tanja Elke, Rheinau.

■ HRB 202003: 03.02.2011 Eaton Holding GmbH, Baden-Baden, Dr.-Reckeweg-Straße 1, 76532 Baden-Baden. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Geschäftsjahr) beschlossen.

■ HRB 711188: 10.02.2011 Vinacapital GmbH, Baden-Baden, Lange Straße 6, 76530 BadenBaden. Das Stammkapital ist um 25.000 EUR auf 50.000 EUR erhöht.

■ HRB 202096: 14.02.2011 infoscore Business Support GmbH, Baden-Baden, Rheinstr. 99, 76532 Baden-Baden. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Bielefeld. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. ■ HRB 202486: 14.02.2011 Heidelberger Betonelemente Verwaltungs-GmbH, Baden-


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Handelsregister Baden, Braunmattstr. 12–16, 76532 BadenBaden. Firma geändert; nun: HBE VerwaltungsGmbH. Gegenstand geändert; nun: Geschäftsführung bei und die Vertretung von Gesellschaften und Unternehmen, insbesondere der Firma HBE GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Baden-Baden als deren persönlich haftende Gesellschafterin. Bestellt als Geschäftsführer: Fehr, Pierre, Haguenau/Frankreich, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. ■ HRB 202491: 14.02.2011 DFP Dr. Falkenthal & Co. GmbH, Baden-Baden, Hardbergstr. 11, 76532 Baden-Baden. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf 125.000 EUR erhöht. ■ HRB 202523: 14.02.2011 infoscore Forderungsmanagement GmbH, Baden-Baden, Rheinstraße 99, 76532 Baden-Baden. Nicht mehr Geschäftsführer: Bongartz, Ulrich, Gütersloh. Prokura erloschen: Dreyer, Thorsten, Gütersloh. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Rutz, Bernd, Düsseldorf. ■ HRB 707597: 14.02.2011 GRENKE Service AG, Baden-Baden, Neuer Markt 2, 76532 Baden-Baden. Prokura erloschen: Giner, Tanja Elke, Rheinau.

Rastatt-Bühl ■ HRB 522310: 17.01.2011 STOMAK Deutschland GmbH, Durmersheim, Holunderweg 29, 76448 Durmersheim. Durch rechtskräftige Beschlüsse des Amtsgerichts Baden-Baden vom 02.11.2010 (11 IN 373/10) und 03.11.2010 (11 IN 526/10) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. ■ HRB 709588: 17.01.2011 ADMONTEM Niederlassung Südwest SARL, Sinzheim, In den Lissen 2 a, 76547 Sinzheim. Zweigniederlassung verlegt; nun: Iffezheim. Neue Geschäftsanschrift: Josef-Herrmann-Str. 1, 76473 Iffezheim. ■ HRB 521912: 18.01.2011 Helmut Westermann Verwaltungs-GmbH, Rastatt, Werkstr. 17, 76437 Rastatt. Geschäftsanschrift: Werkstr. 17, 76437 Rastatt. Liquidatoren: Westermann, Christa, geb. Hauer, Heitersheim; Westermann, Helmut, Heitersheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Westermann, Helmut, Rastatt; Westermann, Christa, geb. Hauer, Rastatt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 520125: 19.01.2011 Wohnbau Gaggenau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gaggenau, Hildastraße 35, 76571 Gaggenau. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Zweck der Gesellschaft ist es, einen Beitrag für eine sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung im Rahmen der Aufgaben der Gesellschafter zu leisten. Bestellt als Geschäftsführer: Pferschy, Philipp, München, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Horsch, Rudolf, Stadtverwaltungsrat, Gaggenau; Kleinkopf, Enrico, Ötigheim. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Kandolf, Elfriede, geb. Ulitzka, Eichenau. ■ HRB 701769: 19.01.2011 Berly Handelsgesellschaft mbH, Durmersheim, Würmers-

heimer Str. 41, 76448 Durmersheim. Das Stammkapital ist auf 150.000 EUR erhöht. Bestellt als Geschäftsführer: Yang, Wenjie, Tianijin (China), einzelvertretungsberechtigt. ■ HRB 702673: 19.01.2011 Dritte Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt, Werkstr. 11, 76437 Rastatt. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Geschäftsjahr) beschlossen. ■ HRB 710415: 19.01.2011 STS Trockenbau GmbH, Gaggenau, Am Eisweiher 5, 76571 Gaggenau. Bestellt als Geschäftsführer: Saitovic, Tamara, Gaggenau, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Anton, Nimrod-Richard, Bad Schönborn. ■ HRB 211249: 20.01.2011 Bühler Innovations- und Technologiezentrum GmbH, Bühl, Am Froschbächle 21, 77815 Bühl. Firma wegen Fortführungsfehler bei Umschreibung auf EDV von Amts wegen berichtigt in: Bühler Innovations- und TechnologieZentrum GmbH. Gegenstand geändert; nun unter anderem: Die kommunale Wirtschaftsförderung zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur in der Region Bühl. ■ HRB 521501: 20.01.2011 LAWO Informationssysteme GmbH, Rastatt, Stockfeldstr. 1, 76437 Rastatt. Nicht mehr Geschäftsführer: Barberio, Mark G., Amherst, NY 14226, USA; Steele, Edward R., Amherst, NY 14226, USA,. Prokura erloschen: Fleischmann-Hammel, Andrea, Bad-Mergentheim. ■ HRB 521593: 20.01.2011 Christoph-Bräu GmbH, Gaggenau, Alois-Degler-Str. 3, 76571 Gaggenau. Nicht mehr Geschäftsführer: Werner, Michael, Diplom-Volkswirt, Gaggenau. ■ HRB 521978: 20.01.2011 Wohnpark Weisenburger GmbH, Rastatt (Werkstr. 11, 76437 Rastatt). Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Geschäftsjahrs beschlossen. ■ HRB 702221: 20.01.2011 Villa Park-GmbH, Rastatt, Werkstr. 11, 76437 Rastatt. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 Geschäftsjahr beschlossen. ■ HRB 703004: 20.01.2011 Fünfte Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt, Werkstr. 11, 76437 Rastatt. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 Geschäftsjahr beschlossen. ■ HRA 703336: 21.01.2011 Bronner Siebdruck, Inh. Gerhard Bronner e. K., Sinzheim, Industriestr. 1 A, 76547 Sinzheim. Firma geändert; nun: Bronner Siebdruck e. K., Inh. JeanPhilippe Fuhrich. Neuer Inhaber: Fuhrich, JeanPhilippe, Sessenheim (Frankreich. Ausgeschieden als Inhaber: Bronner, Gerhard, Sinzheim. Das Handelsgeschäft ist mit dem Recht zur Fortführung der Firma übergegangen auf Fuhrich, Jean-Philippe, Sessenheim (Frankreich). ■ HRB 520303: 21.01.2011 Huber Solar-Bedachungen-Renovierungen GmbH, Durmersheim, Dreherstr. 6, 76448 Durmersheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Huber, Josef, Dachdeckermeister, Durmersheim. ■ HRA 211024: 26.01.2011 GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Bühl, Bußmatten 1, 77815 Bühl. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Flaschker, René, Hamburg. ■ HRA 521043: 26.01.2011 Binz GmbH & Co. Gärtnerei- und Floristenbedarf KG, Rastatt, Seefeldstr. 5, 76437 Rastatt. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Baden-Baden, 11 IN 551/10) aufgelöst.

■ GnR 520019: 21.01.2011 Raiffeisenbank Südhardt eG, Durmersheim (Raiffeisenstr. 47, 76448 Durmersheim). Bestellt als Vorstand: Breser, Stephan, Brechen. Nicht mehr Vorstand: Schätzle, Werner, Dipl.-Bankbetriebswirt, Waldkirch. ■ HRB 211269: 25.01.2011 GlaxoSmithKline Healthcare GmbH, Bühl, Bußmatten 1, 77815 Bühl. Nicht mehr Geschäftsführer: Reinhardt, Jürgen, Bühl. ■ HRB 522185: 25.01.2011 ESCO Engineering Sales Consulting GmbH, Ötigheim, Heinrich-Hertz-Str. 3, 76470 Ötigheim. Bestellt als Geschäftsführer: Reimold, Frank Steffen, Eppingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schreiber, Hans-Joachim, Reinheim. ■ HRB 187635: 27.01.2011 LAWO Holdings GmbH, München, Stockfeldstr. 1, c/o Mark IV Industries Holding GmbH, 76437 Rastatt. Neue Firma: LAWO LTG Holdings GmbH. Neuer Sitz: Rastatt. Geschäftsanschrift: Stockfeldstr. 1, c/o LAWO Informationssysteme Holding GmbH, 76437 Rastatt. Sitz verlegt nach Rastatt (nun AG Mannheim HRB 711027).

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer: Röck, Werner, Mannheim. ■ HRB 522123: 28.01.2011 Zweite Weisenburger Beteiligungs GmbH, Rastatt, Werkstr. 11, 76437 Rastatt. Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Geschäftsjahr) beschlossen. ■ HRA 521336: 31.01.2011 Rollladenbau Hurrle GmbH & Co. KG, Gaggenau, Victoriastr. 7, 76571 Gaggenau. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Tschirner Verwaltungs GmbH, Gaggenau (Amtsgericht Mannheim HRB 710767), mit der Befugnis – auch für die jeweiligen Geschäftsführer – im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Dinger Holzbau GmbH, Gaggenau.

Löschungen ■ HRB 110289: 31.01.2011 Digitales Bauen Sales GmbH, Karlsruhe, Augartenstr. 1, 76137 Karlsruhe.

■ HRB 708803: 25.01.2011 Tecserve GmbH, Ötigheim, Werner-von-Siemens-Straße 3, 76470 Ötigheim. Änderung der Geschäftsanschrift: Industriestraße 21, 76470 Ötigheim. Bestellt als Liquidator: Kuhn, Tatjana Daniela, geb. Schröder, Ötigheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Kuhn, Volker Erich, Ötigheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

■ HRB 703301: 01.02.2011 von Wert GmbH, Baden-Baden, Ludwig-Wilhelm-Platz 4, 76530 Baden-Baden.

■ GnR 520010: 27.01.2011 Baugenossenschaft Gartenstadt Rastatt eG, Rastatt (CarlSchurz-Straße 7, 76437 Rastatt). Bestellt als Vorstand: Rücker, Silke, Rastatt.

■ HRA 701655: 02.02.2011 Ayurveda und Yoga-Zentrum Edeltraud Notheis GmbH & Co. KG, Philippsburg, Waldstraße 63, 76661 Philippsburg.

■ HRB 521041: 27.01.2011 Kronimus Aktiengesellschaft, Iffezheim, Josef-Herrmann-Str. 6–8, 76473 Iffezheim. Prokura erloschen: Speck, Hubert, Iffezheim. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen: Tropf, Michael, Rastatt.

■ HRB 105517: 02.02.2011 Revert Textilvertriebs GmbH, Karlsruhe, Greschbachstraße 6 a, 76229 Karlsruhe.

■ HRB 521314: 27.01.2011 Jürgen Eichhorn GmbH Vermittlung von Versicherungen, Finanzierungen und Immobilien, Elchesheim-Illingen, Ziegeleistr. 8, 76477 Elchesheim- Illingen. Nicht mehr Geschäftsführer, sondern bestellt als Liquidator: Eichhorn, Jürgen, Elchesheim-Illingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. ■ HRB 521688: 27.01.2011 Binz Verwaltungsgesellschaft mbH, Rastatt, Seefeldstraße 5, 76437 Rastatt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Baden-Baden vom 03.01.2011 (11 IN 550/10) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Baden-Baden, 11 IN 550/10) aufgelöst. ■ HRB 521740: 28.01.2011 Südbadische Kompostierungs- und Verwertungsgesellschaft mbH, Iffezheim, Forlenhof 1, 76473 Iffezheim. Bestellt als Geschäftsführer: Gerber, Hugo, Achern; Jakob, Lorenz, Iffezheim, jeweils mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

■ HRB 110701: 01.02.2011 Connexcom GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen, Siemensstr. 2, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen.

■ HRA 101326: 03.02.2011 Gerd Eyring Drahtgewebefabrik, Karlsruhe, Dieselstr. 3, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 104804: 03.02.2011 GFE Gesellschaft für Elektroinstallationen mbH, Karlsruhe, Kaiserstraße 158, 76133 Karlsruhe. ■ HRB 107543: 03.02.2011 Dialog Marketing D & M Service- und Beratungsgesellschaft mbH, Karlsruhe, Binger Str. 57, 76189 Karlsruhe. ■ HRB 201918: 03.02.2011 MERLIN Software-Engineering GmbH, Baden-Baden, Steinackergasse 8, 76534 Baden-Baden. ■ HRB 701963: 02.02.2011 SELECTO TRADE GmbH, Karlsruhe, Maybachstr. 10, 76227 Karlsruhe. ■ HRB 111273: 10.02.2011 TIK Beteiligungs GmbH, Karlsruhe, Rüppurrer Str. 1, 76137 Karlsruhe. ■ HRA 104795: 09.02.2011 Am Tiergarten Hotel und Café-Restaurant Leucht e. K., Karlsruhe (Bahnhofplatz 6, 76137 Karlsruhe). ■ HRB 101803: 09.02.2011 Volk Gaststättenbetriebs-GmbH, Karlsruhe, Marie-Curie-Str. 26, 76139 Karlsruhe.

Handelsregisterbekanntmachungen im Internet Die Handelsregisterbekanntmachungen des Registergerichts Mannheim aus den letzten vier Wochen finden Sie im Internet unter www.handelsregisterbekanntmachungen.de (Rubrik: Bekanntmachungen suchen). Über diese Internetseite können Sie alle Bekanntmachungen, sortiert nach Neueintragungen, Veränderungen und Löschungen, abrufen. Falls Sie Informationen über bestehende Firmen suchen, sollten Sie die Internetseite www.handelsregister.de nutzen.

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57 67_Handelsregister+BM_Juni 2011 23.05.11 15:11 Seite 66

IHK-Bekanntmachungen Prüfungstermine Weiterbildung, 2. Halbjahr 2011

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Prüfung

Anmeldeschluss

Prüfungstermin

Ausbilder-Eignungsprüfung

4 Wochen vor der Prüfung

monatlich

Gepr. Betriebswirt/-in

10 Wochen vor der Prüfung

24./25. November 2011 15./16. Dezember 2011

Gepr. Techn.-Betriebswirt/-in Teil I „Wirtschaftliches Handeln und betrieblicher Leistungsprozess“ Teil II „Management und Führung“

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

04./05. Oktober 2011 10./11. Oktober 2011

Fachkaufleute für Marketing

15. August 2011

24./25. Oktober 2011

Industriefachwirt/-in (neu) Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Handlungsspezifische Qualifikationen

01. August 2011 01. August 2011

Industriefachwirt/-in (alt)

18. Juli 2011

26./27./28. September 2011

Personalfachkaufleute vorgeschaltete Ausbilder-Eignungsprüfung

08. August 2011

17./18. Oktober 2011

Fremdsprachen-/Europasekretär/-in

28. Juli 2011

08./09. September 2011

Gepr. Fremdsprachenkorrespondent/-in Englisch

18. Juli 2011

05. September 2011

Gepr. Übersetzer/-in Englisch

07. September 2011

19. Oktober 2011

Gepr. Techn.-Fachwirt/-in Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Technische Qualifikationen Handlungsspezifische Qualifikationen

25. August 2011 25. Juli 2011 19. Oktober 2011

20. Oktober 2011 19. September 2011 14. Dezember 2011

Gepr. Küchenmeister/-in Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Handlungsspezifische Qualifikationen Praktische Prüfung

25. August 2011 25. September 2011 25. Oktober 2011

20. Oktober 2011 07. und 08. Dezember 2011 Mitte Januar 2012

Gepr. Restaurantmeister/-in Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Handlungsspezifische Qualifikationen Praktische Prüfung

25. August 2011 25. September 2011 25. Oktober 2011

20. Oktober 2011 07. und 08. Dezember 2011 Mitte Januar 2012

Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Handlungsspezifische Qualifikationen

11. August 2011 01. September 2011

20. Oktober 2011 10./11. November 2011

Bilanzbuchhalter/-in (neu) Prüfungsteil A Prüfungsteil B Prüfungsteil C

15. Juli 2011 15. Juli 2011 15. Juli 2011

20. September 2011 21., 26. und 29. September 2011 Ende November / Anfang Dezember

Bilanzbuchhalter/-in (alt)

15. Juli 2011

22., 23., 29. und 30. September 2011

Gepr. Pharmareferent/-in (nach alter RV) letzte Prüfung

8 Wochen vor der Prüfung

06. Juni 2011

Gepr. Pharmareferent/-in

jeweils 8 Wochen vor der Prüfung

12. September 2011 und 12. Dezember 2011

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20./22./23. Oktober 2011


57 67_Handelsregister+BM_Juni 2011 23.05.11 15:11 Seite 67

IHK-Bekanntmachungen Informationen: Telefon (07 21) 174-207, isabell.gros@karlsruhe.ihk.de

Stand: April 2011

Prüfung

Anmeldeschluss

Prüfungstermin

Gepr. Veranstaltungsfachwirt/-in Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

15. Juli 2011

20. Oktober 2011

10 Wochen vor der Prüfung

21. Oktober 2011

Fachwirt/-in im Sozial- und Gesundheitswesen Teil 2 (alt)

10 Wochen vor der Prüfung

27./28. Oktober 2011

Teil 1 (neu) Teil 2 (neu)

10 Wochen vor der Prüfung 10 Wochen vor der Prüfung

20. Oktober 2011 27./28. Oktober 2011

Gepr. Industriemeister Metall Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikationen

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

18./19. November 2011 21./22. November 2011

Gepr. Industriemeister Elektrotechnik Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikationen

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

18./19. November 2011 24./25. November 2011

Gepr. Industriemeister Mechatronik Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikationen

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

18./19. November 2011 24./25. November 2011

Gepr. Industriemeister Chemie Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikationen

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

13./14. Oktober 2011 20./21. Oktober 2011

Gepr. Handelsfachwirt

04. Juli 2011

15./16. September 2011

Gepr. Immobilienfachwirt

01. August 2011

13./14. Oktober 2011

Gepr. Industriemeister Printmedien (neu) Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikation

01. September 2011 01. September 2011

17./18. November 2011 21./22. November 2011

Gepr. Medienfachwirt (neu) Basisqualifikation Handlungsspezifische Qualifikation

01. September 2011 01. September 2011

17./18. November 2011 21./22. November 2011

Gepr. Fachwirt für Versicherungen und Finanzen Prüfungsteil A Prüfungsteil B

8 Wochen vor der Prüfung 8 Wochen vor der Prüfung

07. Oktober 2011 13. Oktober 2011

Gepr. Schutz- u. Sicherheitskraft

8 Wochen vor der Prüfung

11. Oktober 2011

Gepr. Verkehrsfachwirte

10 Wochen vor der Prüfung

13./14. Oktober 2011

Gepr. Fachkaufleute Einkauf/Logistik

10 Wochen vor der Prüfung

17./18. Oktober 2011

Gepr. Bankfachwirte

8 Wochen vor der Prüfung

06. und 07. Oktober 2011

Gepr. Versicherungsfachwirte

8 Wochen vor der Prüfung

06. und 12. Oktober 2011

Gepr. Fachwirte für Versicherungen und Finanzen

8 Wochen vor der Prüfung

07. und 13. Oktober 2011

Fachwirte für den Bahnbetrieb (spezifischer Prüfungsteil)

8 Wochen vor der Prüfung

20. und 21. September 2011

Fachwirte für die Alten- und Krankenpflege

8 Wochen vor der Prüfung

23. und 24. November 2011

Energiefachwirt/-in Teil 1 (alt) (letzte Prüfung nach alter Verordnung)

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Spektrum Messen & Kongresse

IT-TRANS präsentierte sich in Dubai

Messe NUFAM erfolgreich n Die NUFAM – Nutzfahrzeugmesse Karlsruhe, die zum zweiten Mal stattgefunden hat, hat sich im internationalen Messekalender etabliert. 284 Aussteller aus elf Ländern präsentierten den 16.300 Besuchern ein umfassendes Spektrum von den leichten bis hin zu den schweren Nutzfahrzeugen, Zubehör und Dienstleistungen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der NUFAM. Auf der Ausstellerseite haben sich unsere Erwartungen mit 284 Ausstellern in drei ausgebuchten Hallen und dem Freigelände mehr als erfüllt“, erklärt Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Einmal mehr ist es der Messe Karlsruhe gelungen, mit der zweiten NUFAM ein wichtiges Themenfeld am Standort Karlsruhe zu etablieren. Die starken Hersteller und Händler der Nutzfahrzeugbranche, die gute Infrastruktur und die Ansiedelung zahlreicher Speditionen und Logistiker im Umfeld machen die TechnologieRegion Karlsruhe zum idealen Standort für die Nutzfahrzeugmesse. Das bestätigt der Erfolg der NUFAM“, fügt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, hinzu. Die nächste NUFAM findet im zweijährigen Turnus 2013 wieder in der Messe Karlsruhe statt.

www.messe-karlsruhe.de

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IHK Wirtschaft 6/2011

Foto Friedhelm Bihn n Die IT-TRANS – Internationale Konferenz und Fachmesse für IT-Lösungen im öffentlichen Personenverkehr, die vom 15. bis 17. Februar 2012 in der Messe Karlsruhe stattfinden wird, stellte auf dem 59. Weltkongress der International Association of Public Transport (UITP) in Dubai das Konferenzprogramm vor. Auf der IT-TRANS wird es insgesamt acht Sessions zu Themen wie „Electronic Ti- Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher cketing“, „Travel Informati- Messe- und Kongress-GmbH, auf dem UITPon“, „IT in public transport Weltkongress in Dubai vehicles“ und anderen geben. Sowohl international als auch national erfährt die IT-TRANS eine starke politische Unterstützung. So übernehmen sowohl Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission, verantwortlich für Transport, als auch Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, die Schirmherrschaft über die IT-TRANS 2012.

www.it-trans.org

Microsoft Kongress erstmals in Deutschland n Nach dem gelungenen Jahresauftakt mit zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen konnte das Team der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH auch für Frühjahr und Sommer 2011 weitere Kongresse und Messen nach Karlsruhe holen: Im Kompetenzfeld IT konnte zum Beispiel der Fachkongress IT&DevCONNECTIONS powered by Microsoft Germany 2011 für den Standort gewonnen werden. Mit dieser Veranstaltung vom 9. bis 10. Juni im Kongresszentrum Karlsruhe führt der amerikanische Penton Verlag in Kooperation mit Microsoft seine Top-Veranstaltungsreihe erstmals in Deutschland durch. „Wir freuen uns, dass ein weltweit führendes Unternehmen wie Microsoft in die Stärke des IT-Standortes und in unsere Kompetenz als Kongressausrichter vertraut. Solch hochwertige IT-Konferenzen tragen dazu bei, das Renommee Karlsruhes als Technologie-Hochburg weiter zu stärken“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. Stadthalle Karlsruhe

www.messe-karlsruhe.de


Spektrum Wirtschaftspreise

„R.TV Regionalmagazin“ ausgezeichnet n Das Regionalmagazin des Karlsruher Regionalfernsehens R.TV ist als „Bestes Nachrichtenjournal“ mit dem Deutschen Regionalfernsehpreis „Regiostar 2011“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen einer Festveranstaltung zum achten Mal in Magdeburg verliehen. In acht Kategorien brachten private, lokale und regionale Fernsehveranstalter ihre Wettbewerbsbeiträge ein, um die begehrte Trophäe zu bekommen. Die Kategorie „Bestes Nachrichtenmagazin“ gilt dabei von allen acht Kategorien als Königsdisziplin. „Das R.TV Regionalmagazin hat eindrucksvoll bewiesen, dass man für ein gutes Nachrichtenmagazin nicht immer ein großes Studio, aufwendige Grafik und ein riesiges Team braucht“, so die Jury. „Wir sind überglücklich und sehen dies als Auszeichnung unserer langjährigen und auf Kontinuität aufgebauten Arbeit. Möglich ist dies nur mit einem motivierten und leistungsstarken Team, das sich mit der Region und der Arbeit als Medienschaffende identifiziert“, freut sich R.TV-Vorstand Robert Augenstein.

Demografie Exzellenz Award n Unternehmen und Organisationen aus Baden-Württemberg können sich mit demografieorientierten Projekten am Wettbewerb um den Demografie Exzellenz Award beteiligen. Zum zweiten Mal werden auch 2011 Leuchtturm-Projekte zur demografieorientierten Personal-, Produkt- und Dienstleistungspolitik gesucht, die zum Nachahmen anregen. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater vergeben den Award in drei Kategorien – Betriebe mit 10 bis 49 Beschäftigten, mit 50 bis 250 Beschäftigten und mit mehr als 250 Beschäftigten. Die drei bestplatzierten Unternehmen erhalten unter anderem ein Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro. Die Mittel müssen für ein gesellschaftliches oder soziales Projekt zur Verfügung gestellt werden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 30. Juni. www.demografie-exzellenz.de

Internationaler Preis für Energieeffizienz n Bis zum 15. Juli können sich Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, die vorbildliche Projekte zur Steigerung von Energieeffizienz im eigenen Betrieb durchgeführt haben, für den internationalen dena Energy Efficiency Award bewerben. Den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Preis schreibt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz in Kooperation mit den Premium-Partnern DZ BANK AG, Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und Siemens AG aus. Schirmherr des Wettbewerbs ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle. www.industrie-energieeffizienz.de

„Top Arbeitgeber für Ingenieure 2011“ n euro engineering AG Die Düsseldorfer euro engineering AG, die in Karlsruhe seit 30 Jahren eine Niederlassung unterhält, ist erneut einer der „Top Arbeitgeber für Ingenieure“. Das Gütesiegel des Corporate Research Foundation (CRF) Institute bescheinigt dem Unternehmen, mit rund 2.000 Mitarbeitern einer der führenden Engineering-Dienstleister Deutschlands, auch im Jahr 2011 einer der attraktivsten Arbeitgeber für Ingenieure zu sein. „Wir sind sehr stolz, bereits zum vierten Mal in Folge die Auszeichnung ‚Top Arbeitgeber für Ingenieure’ zu erhalten“, sagt Hendrik Krämer, Vorstand der euro engineering AG. 37 Unternehmen erhielten in diesem Jahr das Gütesiegel des CRF Institutes. In der Niederlassung Karlsruhe sind rund 40 Engineering-Spezialisten derzeit für Kundenunternehmen vor Ort oder im eigenen Technischen Büro im Einsatz. „Einige Unternehmen zählen schon seit den Anfangstagen zu unseren Stammkunden, zum Beispiel Siemens“, erzählt Jörg Schwalvenberg, seit 2002 Leiter der Niederlassung. „Wir arbeiten mit allen Kundenunternehmen eng zusammen, in Branchen wie Automotive, Medizintechnik, Automatisierungstechnik sowie Maschinen- und Sondermaschinenbau. Dabei liegen unsere Schwerpunkte in den Bereichen Konstruktion, Programmierung und Dokumentation.“ n Brunel GmbH Auch der Bremer Ingenieur- und Personaldienstleister Brunel GmbH, der in Karlsruhe eine Niederlassung unterhält, trägt im Jahr 2011 zum dritten Mal das Qualitätssiegel „Top Arbeitgeber für Ingenieure“. Brunel wurde ebenfalls im Rahmen der Studie des Corporate Research Foundation (CRF) Institutes ausgezeichnet. Besonders gut bewertet wurde die GmbH in den Bereichen Karrieremöglichkeiten sowie Training und Entwicklung. Brunel ist in Deutschland an 33 Standorten mit rund 2.000 Mitarbeitern vertreten.

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Hochschule und Forschung

KIT-Forscher gewinnen Wettbewerb im Konvoi-Fahren

„WeiterbildungsInnovations-Preis 2011“

n Weniger Unfälle, weniger Kraftstoffverbrauch und weniger Staus: Autonome, computergesteuerte Fahrzeuge bieten viele Vorteile für den Straßenverkehr. Insbesondere, wenn sich viele Autos zu Kolonnen zusammenschließen. Über zehn Forschergruppen testeten im Grand Cooperative Driving Challenge (GCDC) auf einem rund sechs Kilometer langen Autobahnstück bei Eindhoven das fahrerlose Fahren in Gruppen. Mit dabei waren die Forscher vom Team AnnieWAY des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und belegten den ersten Platz. Die Fahrzeuge waren mit Sensoren ausgestattet, die Position, Bewegung und Umgebung wahrnahmen. Daraus berechnete ein Computer die nächsten Fahrmanöver, die selbsttätig ausgeführt wurden. Beim GCDC haben die Fahrzeuge untereinander zusätzlich über Datenfunk Informationen ausgetauscht, um sich auf diese Weise zu einer stabilen Kolonne zu koordinieren. „Durch das kooperative Fahren lassen sich mehr Verkehrsteilnehmer sicher auf die Straße bringen“, sagt Dr. Martin Lauer, der das Projekt AnnieWAY am KIT leitet. Die Computersteuerung unterbietet die Reaktionszeit eines Menschen und lässt somit die Abstände zwischen den Autos ohne Sicherheitsverlust schrumpfen. Damit einhergehend lässt sich der Windschatten besser ausnutzen und Treibstoff sparen.

n Mit dem „Weiterbildungs-InnovationsPreis“ ehrt das Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn jährlich herausragende Weiterbildungskonzepte mit richtungsweisenden Neuerungen. Zu den Preisträgern in diesem Jahr zählt der Studiengang „Unternehmertum“, den die Duale Hochschule Karlsruhe im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchführt. Das seit 2008 laufende Angebot richtet sich speziell an Unternehmer, Gründer und Nachfolger und bietet diesen ein berufsbegleitendes akademisches Programm, das vollständig auf die Belange von Selbstständigen ausgerichtet ist. Der nächste Studienjahrgang startet im Oktober.

www.mrt.kit.edu/annieway

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www.studiengangunternehmertum.de


Hochschule und Forschung CyberForum mit positiven Ergebnissen für das Jahr 2010 n Das CyberForum Karlsruhe e. V. berichtet für 2010 über eine positive Entwicklung. Mit rund 850 Mitgliedern, darunter auch die IHK Karlsruhe, ist es das größte regionale Hightech-Unternehmernetzwerk in Deutschland. Mit 4.680 Besuchern verzeichnete das Forum 2010 einen Anstieg um rund 40 Prozent, gleichzeitig stieg die Zahl der Veranstaltungen auf 150 (2009: 119). Außerdem begrüßte das CyberForum insgesamt 139 neue Mitglieder. Auch in 2011 hat das CyberForum bereits zahlreiche neue Projekte gestartet. Dazu gehört unter anderem „smart business IT-BW“, bei dem eine landesweite ITInitiative und ein Kompetenzzentrum für Business-IT in Karlsruhe aufgebaut werden soll. Durch Gründung einer GmbH als 100-prozentige Tochter des Vereins wird zudem künftig ein noch größeres Spektrum an Dienstleistungen angeboten werden.

Höchste Leistung für die Energiewelt von morgen

www.cyberforum.de

Bachelor besser als sein Ruf

Foto: lightpoet, fotolia.com

n Bachelorabsolventen gelingt der Berufseinstieg überwiegend reibungslos. Die Hälfte der Absolventen von Fachhochschulen und ein Viertel der Universitätsabsolventen nimmt mit dem ersten akademischen Abschluss direkt eine Berufstätigkeit auf. Nach einem Jahr im Beruf ist die Mehrzahl mit Vergütung, Aufgabenbereich und Karriereperspektiven zufrieden. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Mit dem Bachelor in den Beruf – eine breit angelegte Befragung von Studierenden, Bachelorabsolventen und Unternehmen“, die unter anderen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erstellt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde. Sie beleuchtet die Arbeitsmarktbefähigung, die aktuelle Arbeitsmarktsituation und die Perspektiven von Bachelorstudierenden und -absolventen. Es gibt aber auch Kritik: Viele Hochschulen haben die Bologna-Reform nach Einschätzung der Befragten nicht zu einer grundlegenden Modernisierung der Studieninhalte genutzt. Studierende und Unternehmen monieren übereinstimmend fehlenden Praxisbezug und eine gleichzeitige Stoffüberfrachtung in den Studiengängen.

www.stifterverband.info

Die Energiesysteme der Zukunft im Blick: Hoch- und Höchstleistungsrechner haben eine immer größere Bedeutung. n Windparks vor der Küste Norddeutschlands, Wasserkraft aus dem Schwarzwald oder Fotovoltaik auf dem eigenen Hausdach: Die Energieerzeugung von morgen wird durch den steigenden Anteil an regenerativen Energieträgern dezentraler und volatiler sein als heute. Die Integration von erneuerbaren Energien stellt die Energiesysteme vor große Herausforderungen, da Energie zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung stehen muss. Mit der steigenden Komplexität der Systeme spielen Hoch- und Höchstleistungsrechner zur Lösung energiewirtschaftlicher Problemstellungen eine immer größere Rolle. Die Herausforderungen, die dabei zu meistern sind, stehen im Fokus der Forschungsaktivitäten des Energy Solution Centers (EnSoC) e. V., an dem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, die Siemens AG, die SAP AG, die T-Systems SfR GmbH, die Hewlett-Packard Deutschland GmbH und die bridgingIT GmbH als Mitglieder beteiligt sind. Nun startete das EnSoC seine ersten Projekte zu den Themenclustern Elektromobilität und High Performance Computing (HPC) als Service. Die beiden Projekte werden vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) und vom KIT gefördert.

www.kit.edu

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72_Spektrum WJ_Juni 2011 23.05.11 15:14 Seite 72

Spektrum Wirtschaftsjunioren

Firmenbesichtigung bei Lafarge Zement ■ Viele Dinge im täglichen Umfeld wie Brücken, Schulen, Tunnel, Straßen und Krankenhäuser werden mit Materialien des Wössinger Unternehmens Lafarge Zement Wössingen GmbH gebaut und gestaltet. Die Wirtschaftsjunioren Karlsruhe schauten hinter die Kulissen und verschafften sich Eindrücke von

Hockenheimring

■ Unter einem Autorennen versteht man eher Dinge wie Lärm, Abgase und Gedränge. Jedoch beschäftigen sich die Hersteller und Veranstalter immer stärker mit zahlreichen umweltschonenden, wirtschaftlichen und innovativen Konzepten, die den Rennsport zu revolutionieren scheinen. Die Karlsruher Wirtschafsjunioren gingen diesen Aussagen näher auf den Grund und verschafften sich direkt vor Ort einen Eindruck. Auf dem Hockenheimring fand Ende April das DTM Rennwochenende statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der Scirocco RCup gefahren – der umweltfreundlichste Markenpokal der Welt. Der Scirocco RCup übernimmt mit rund 80 Prozent CO2-Reduktion dank Bioerdgas-Antrieb die Vorreiterrolle in Sachen Umweltfreundlichkeit im Rennsport.

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Projekten, die in den vergangenen Jahren mit Baustoffen der Lafarge in Deutschland realisiert wurden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris verwirklicht mit rund 78.000 Mitarbeitern Projekte in fast 80 Ländern der Welt. In Deutschland ist Lafarge mit den Geschäftsbereichen Zement und Gips vertreten.

Die Wirtschaftsjunioren stellen sich vor ■ Die Karlsruher Wirtschaftsjunioren (WJ) sind inzwischen mit 135 aktiven Mitgliedern zu einem der größten WJ-Kreise in Deutschland gewachsen. Dennoch bietet sich zweimal jährlich die Möglichkeit, die WJ näher kennenzulernen. In der historischen Villa Palais Biron berichteten die Vorstände über die Aktivitäten, Projekte und Events, die derzeit durchgeführt werden. Anschließend konnten Interessierte sich durch Fragen und Diskussionen einen tieferen Einblick in die Arbeit eines Juniors verschaffen. Rund 20 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil. Wer sich durch gesellschaftspolitisches Engagement ehrenamtlich einbringen möchte und jünger als 39 ist, kann eine Mitgliedschaft beantragen.

Nach einer sechsmonatigen Gastmitgliedschaft wird beidseitig abgestimmt, ob die „Chemie passt“. Sieben Arbeitskreise mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten stehen zur Mitarbeit bereit.

Termine

1.–5.6.

Europakonferenz (EuKo) in Tarragona, Spanien

8.6.

Besichtigung Glockengießerei Bachert

28.6.

Schmuck-RIES: altes Handwerk neu gelebt

1.–3.7.

Landeskonferenz (LaKo) in Freiburg

20.5.

Besichtigung Bauernhof

Telefon (07 21) 174-140, marion.lohrer@karlsruhe.ihk.de, www.wj-karlsruhe.de


Wirtschaft in der Region Karlsruhe