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Ihre Wochenzeitung für Durlach und Umgebung I 29.835 Exemplare I www.boulevard-baden.de

Nr. 43, 13. Jahrgang

Stärkste Frau Durlachs I Seite 5

Der neugegründete Sender Baden TV erhält die ausgeschriebene Lizenz für ein privates regionales Fernsehprogramm.

» Vorbericht zur Partie KSC vs. Duisburg » Gold-Ruderer Hans Lenk im Gespräch zu Doping-Diskussion » BG-Karlsruher weiter auf Trainersuche » Rock'n'Roll-WM verspricht Spannung

Man sieht es ihr zwar nicht an, aber Gewichtheberin Sabine Kusterer vom KSV Durlach ist die stärkste Frau der Stadt.

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– darunter der oben genannte Teddy – hätten gar nicht in den Handel gelangen dürfen. Solche Spielzeuge finden sich jedoch auch in Kinderzimmern in Karlsruhe und der Region. Nur acht der 50 getesteten Spielzeuge waren nicht belastet, sprich 84 Prozent waren belastet. Neben Schadstoffen, die krebserzeugend oder erbgutverändernd wirken können, gibt es zum Teil schlicht Sicherheitsbedenken. Bei einem Nachzieh-Drachen riss die Schnurr schnell, wodurch die Einzelteile verteilt waren. Verschluckt ein Kind eine losgelöste Kugel, kann es gefährlich werden. Warnung gab es auch vor einem Plüschaffen, der zu schnell lichterloh brennt. Das Kuscheltier kann so schnell zur Brandfalle werden. ten Spielzeugen für Kinder unter Wer nun glaubt, Billigmärkte zu drei Jahren wurde bei mehr als 80 meiden und das Spielzeug im Prozent gesundheitsgefährdende Fachhandel zu kaufen, um damit Schadstoffe entdeckt. Zwei Drit- das Problem zu entgehen, der tel waren sogar stark bis sehr täuscht sich. stark belastet. Sieben Spielzeuge Weiter auf Seite 2 FOTO I STIFTUNG WARENTEST

Gefahr im Kinderzimmer

Region (bif). Achtung. Der süße nüchternder, wenn sich der liebe Teddybär mit den lieben Knopf- Kerl als Wolf im Teddyfell entaugen ist vielleicht nur vermeint- puppt. So geschehen bei einem lich der beste Freund des Kindes. Plüschbär der Handelskette NaGerade wegen seines herzerwei- nu Nana, bei dem Tester der Stifchenden Lächelns ist es umso er- tung Warentest im aufgenähten

Mund einen verbotenen Azofarbstoff nachgewiesen haben. Auch wenn das Tier inzwischen vom Markt genommen wurde, ist die Spielzeuggefahr nicht beseitigt: Von insgesamt 50 geprüf-

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SPORT I Seite 9-10

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Sonntag, 24. Oktober 2010

BOULEVARD BADEN VIDEO

KSC-Pressekonferenz vor der Partie gegen MSV Duisburg: Chefcoach Schupp glaubt, dass ein Sieg machbar ist. VIDEO ansehen unter www.boulevard-baden.de

BG Karlsruhe vs. Würzburg Am Samstag trat die BG Karlsruhe in der Europahalle gegen den ambitionierten Aufsteiger s.Oliver Baskets Würzburg an. Anders als die BG – drei der vier Spiele wurden verloren – wurden die Franken bisher ihren Ansprüchen gerecht und stehen nach vier Spieltagen noch mit lupenreiner Weste da. Konnte die BG den Schalter im Kopf umlegen? Lesen sie online auf: www.boulevard-baden.de


2 I AKTUELL

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

I Neues Fernsehprogramm

Baden TV erhält Regionalfernseh-Lizenz

„Überzeugt hat das Sendekonzept von Baden TV durch seine vielfältige Programmstruktur, die regionalen Kooperationen und die Einbeziehung neuer digitaler Verbreitungswege, insbesondere des Internets“, so Thomas Langheinrich, Präsident und Vorsitzender des Vorstandes der LFK. Die Wahl sei nicht leicht gefallen – auch der bisherige Lizenzinhaber R.TV Karlsruhe wollte die Lizenz erneut haben – das „ambitionierte Konzept von Baden TV“ habe aber überzeugt. „Wir freuen uns sehr, dass sich die LFK für uns entschieden hat“, so

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I Von Michaela Anderer

Günter Knappe hat nicht nur mit Sport-IN-Baden TV bereits Erfahrung im Fernsehen

Günter Knappe, der unter anderem mit IHK-Präsident Bernd Bechtold, Emil Fahrer, Gottfried Greschner, Max Barth, Friedrich Georg Hoepfner und Bert Sie-

gelmann vom Rhein-NeckarFernsehen (RNF) hinter der neu gegründeten GmbH steht. Ein Sender aus der Region für die Region, und das vor allem „ta-

gesaktuell“ und mit Live-Elementen. „Unsere Stärke liegt in der Region und wir wollen ein Teil dieser Region sein. Wir müssen dafür tagesaktuell sein und auf Er-

Polizei legt Schrott-Lkw still Dealerring zerschlagen Bruchsal (pol). Einen völlig verkehrsunsicheren Schrott-Lkw haben Beamte der Autobahnpolizei am Donnerstag auf der A5 aus dem Verkehr gezogen. Am Anhänger des Gefährts war an zwei der drei Achsen auf je einer Seite die Bremsanlage fachmännisch ausgebaut. Zudem waren dort auch die Bremsleitungen stillgelegt. Die Bremsscheiben der noch

einigermaßen funktionsfähigen Räder zeigten deutliche Risse und die Feststellbremse war außer Funktion. Dem nicht genug, befand sich auch die Zugmaschine des Lkw in einem desolatem Zustand. Ein Sachverständiger stellte bei dem Zug eine Gesamtbremsleistung von nur noch 30 Prozent fest, weshalb der Lkw bis zur Reparatur stillgelegt wurde.

Augen auf beim Zubeißen I Ein Kommentar von Birgit Fritz Erdbeerjoghurt ohne Erdbeeren: das Fruchtaroma durch Holzspähne erzeugt. Wir löffeln fleissig weiter bis der Joghurtbecher leer ist. Käse, der kein Käse ist, aber trotzdem so aussieht. Wir ziehen die Analogkäsefäden dennoch von der Tiefkühlpizza. Kochschinken mit wenig Fleisch, aber viel Stärke-Gel. Ein Hoch auf die wundervoll rosige Schinkenwelt! Trotz der vielen Beispiele ist es verwunderlich, wie unbedacht die Einkaufswagen durch die Supermärkte rollen. Wie die falschen Wunschprodukte aufgetürmt werden. „Iss mich“ schreien sie. Und wir tun es. Wollen wir wirklich Holzspähne und Stärke-Gel, obwohl uns die Verpackungen anderes versprechen? Das wollen die Meisten nicht, nehmen es einfach hin. „Auf die Barrikaden“, möchte man da schreien und zum Boy-

kott von Mogelprodukten aufrufen. Und obwohl Essen etwas so Substanzielles ist, auch unsere Gesundheit beeinflusst, regt sich nicht viel. Hoffnungsträgerin scheint da Ilse Aigner, Bundesernährungsministerin, zu sein. Sie will sich für eine „bessere Kennzeichnung, mehr Transparenz und ein entschlossenes Vorgehen gegen Etikettenschwindel“ einsetzen. Im kommenden Jahr soll eine Website angeboten werden, über die man subjektiv empfundene Praktiken der Täuschung oder Irreführung aufführen kann. Die Wirtschaft kann dazu Stellung nehmen. Das klingt zunächst gut. Doch der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde spricht schon jetzt von Zurschaustellung von Produkten. Da ist fraglich, ob sich die Welt der nicht ganz so richtigen Angaben – um es mal vorsichtig auszudrücken – wirklich bessern wird. Also: weiterhin Augen auf vor dem Zubeißen!

Karlsruhe/Germersheim/Aachen (pol). Mit der Sicherstellung von knapp zwei Kilogramm Kokain ist der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und dem Drogendezernat der Karlsruher Kriminalpolizei die Zerschlagung eines neunköpfigen Dealerrings gelungen. Nach monatelangen Ermittlungen fingen Fahnder bei Germersheim ein mit zwei Personen besetztes Kurierfahrzeug ab. In

dem mit großem Aufwand präparierten Versteck des Fahrzeuges wurden 1,5 Kilogramm Kokain sowie rund ein Kilogramm Streckmittel gefunden. Zudem tauchten nach der Festnahme von sieben weiteren, im Raum Germersheim, Aachen und Karlsruhe wohnhaften Bandenmitgliedern rund 500 Gramm Kokain und mutmaßliches Dealgeld in Höhe von etwa 52.000 Euro auf.

I Fortsetzung von Seite 1

Gefahr im Kinderzimmer Die Stiftung Warentest hat 50 Spielzeuge für Kinder unter drei Jahren getestet. Das Ergebnis ist erschreckend. Der Großteil der getesteten Spielzeuge stammt von bekannten Markenherstellern: auch Produkte von Steiff, Selecta, Haba oder Sigikid sind nicht frei von Gefahren. „Wir haben die beanstandeten Artikel, die wir führen, aus dem Verkauf genommen“, sagt Eduard Peltzer, Inhaber des Traditionsspielwarengeschäftes Doering in Karlsruhe. Die Situation müsse man ernst nehmen, trotzdem seien die Meldungen zum Spielzeugtest „überzogen“, so Peltzer. Als Beispiel nennt er Holzspielsachen, von denen keines schadstofffrei getestet wurde. „Holz ist ein Werkstoff, in dem von Natur aus Formaldehyd enthalten ist.“ Im Test fanden sich in

den Holzpuzzlen und -Steinen jedoch deutliche Belastungen, auch mit anderen Stoffen. „Der Test zeigt, dass belastetes Spielzeug im Verkauf ist. Es gibt für die Verbraucher keine Zeichen, woran sie belastete Produkte erkennen könnten“, sagt Eckhard Wenner von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Er fordert eine stärkere Kontrolle durch staatliche Stellen und ausreichende Informationen für Verbraucher. Käufer können jedoch nicht von einem weniger guten Urteil auf andere Produkte des Herstellers schließen. Beispiel Sigikid: Während der „Red Friends Plüschaffe“ laut Test unsicher ist, ist die Puppe „Curly Girly“ als einzige nicht belastete Puppe aus dem Test hervorgegangen.

ANGEDACHT

eignisse sofort reagieren.“ Das Konzept des Senders steht auf drei Säulen. Zum Einen dem klassischen Regional-Fernsehen, das analog und digital über Kabel empfangen werden kann, mit zwei Live-Nachrichtensendungen um 18 und 19 Uhr – zusätzlich wird es für das Satellitenfernsehen spezielle Elemente geben. Die zweite Säule ist der Internetauftritt, der stark mit einbezogen wird. Online soll es Clips, alle Beiträge zum Abrufen, Communities, eine Businessplattform und interaktive Formate geben. „Wir wollen auf die Bedürfnisse der Zuschauer eingehen und deren Wünsche umsetzen.“ Als dritte soll die Region mit Events begleitet werden. Der Sitz des neu gegründeten Senders wird in der Hoepfner-Burg sein. „Wir haben natürlich auch schon Vorbereitungen getroffen, damit es pünktlich losgehen kann“, verspricht Knappe.

„Süßes oder Saures!“ – so wird es demnächst wieder von Tür zu Tür klingen. Der Spruch, die verkleideten Kinder und der Wunsch nach Süßigkeiten erinnern mich an die Bräuche meiner Kindheit in der alemannischen Fastnacht. Gegenüber diesen alten Traditionen ist das Halloween-Fest noch jung im deutschen Leben. Gemeinsam ist beiden, dass sie mit kirchlichen Festen verbunden sind – Allerheiligen und Passionszeit. Eines aber ist ganz anders an Halloween. Es fällt auf einen weiteren Feiertag: den Reformationstag. An diesem 31. Oktober feiern wir die Erinnerung an Martin Luthers Anschlag der 95 Thesen. An alles, was in der Reformation begann: Bibel und Gottesdienste auf deutsch, verständlich für alle. Bildung. Gewissensentscheidung des Einzelnen als Prüfstein. Auf den Tüten der Lutherbonbons wird daran erinnert. Unter www.lutherbonbon.de kann man sie bestellen. Ein prima Geschenk für die, die bald wieder klingeln und rufen: „Süßes oder Saures!“ FOTO I JOACHIM FABER

Karlsruhe. Der neugegründete Sender Baden TV erhält die ausgeschriebene Lizenz für die Veranstaltung eines privaten regionalen Fernsehprogramms im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Rastatt und Baden-Baden, im Enzkreis und Stadtkreis Pforzheim.

Ulrike Bruinings ist Pfarrerin der evangelischen Markusgemeinde

Nach einem erholsamen Schlaf fühlen sich viele Menschen wohl. Vorsicht: bei diesem Wetter können sich Erkältungskrankheiten leicht ausbreiten.

Hoher Schaden durch Graffitis Karlsruhe (pol). Am helllichten Tag, offenbar in der Zeit zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr, hat ein unbekannter Täter am Donnerstag in Hagsfeld mehrere Hausfassaden, Mauern, Lärmschutzwände und Automaten besprüht. Die Spur des Sprühers, der Buchstaben ähnlich einem „SGK” sowie mehrere Meter lange Striche in roter Farbe hinterließ, zieht sich von der Straße „An der Bahn” über die Waldeckstraße in die Karlsruher Straße. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Der Polizeiposten Hagsfeld nimmt unter der Telefonnummer 0721 68 80 10 Hinweise entgegen.

Brand durch Trennschleifer Kraichtal-Münzesheim (pol). Zwei Verletzte und Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro waren die Bilanz eines Kellerbrandes in der vergangenen Woche in Münzesheim. Ein 73jährige Mann wollte einen alten Metall-Heizöltank mit einem Trennschleifer zerlegen. Durch den Funkenflug kam es nach ersten Ermittlungen der Polizei offenbar zu einer Verpuffung von Dämpfen und zu einem Brand des geringen Restölbestandes im Tank. Da sich dabei die Kleidung des Mannes entzündete, erlitt dieser Verbrennungen zweiten Grades an den Beinen. Der hinzugeeilte Sohn zog sich beim Löschen leichtere Brandverletzungen zu.

Sie möchten wissen, wie das Wetter gerade in Karlsruhe ist? Klicken Sie auf unsere Webcams unter: http://www.boulevard-baden.de: WEBCAMS 6

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AKTUELL I 3

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Karlsruhe (bb). Vor 70 Jahren haben die Nationalsozialisten rund 6.500 Jüdinnen und Juden in Karlsruhe zusammengetrieben und mit Zügen ins südfranzösische Lager Gurs verschleppt. Viele von ihnen starben bereits dort oder wurden in den Vernichtungslagern im Osten ermordet. Aus Anlass des Jahrestages laden die Stadt Karlsruhe und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe zu einer Gedenkveranstaltung am Sonntag, 31. Oktober, um 16 Uhr in das Rathaus am Marktplatz ein. Für interessierte Mitbürger gibt es ab Dienstag, 26. Oktober, um 8 Uhr an der Rathauspforte ein begrenztes Kontingent an kostenlosen Eintrittskarten.

An der Gedenkveranstaltung spricht nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Heinz Fenrich Regina Ammicht Quinn, Staatsrätin im Staatsministerium Baden-Württemberg. Anschließend bieten Jugendliche der Geschichts-AG im HumboldtGymnasium Präsentationen zum Gedenkbuch für Karlsruher Juden. Die Gedenkansprache hält die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch. Den Abschluss bildet die Ansprache von David Seldner, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe und Vorstandsmitglied bei der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe.

I Schätzungen zufolge wird mit Halloween rund 200 Millionen Euro Umsatz erzielt

Wirtschaft freut sich über Gruselstimmung Hassloch (bb/bif). Aus wirtschaftlicher Sicht entwickelt sich Halloween immer stärker zu einem umsatzträchtigen „Hallowahn“. In dieser Einschätzung waren sich Wirtschafts- und Verbandssprecher aus der Spielwarenindustrie, der deutschen Kostümhersteller, der Landwirtschaft und der Unterhaltungsbranche bei einem Treffen im Holiday Park Hassloch einig. Aber das Gruselevent hat noch Potenzial.

Laut Angaben von zwölf in der Fachgruppe Karneval organisierten Kostümherstellern wurden mit dem Spuk – aktuellen Schätzungen zufolge – in Deutschland 2009 branchenübergreifend knapp 200 Millionen Euro Umsatz erzielt. Und auch andere beteiligte Branchen blicken sprichwörtlich begeistert Karlsruhe (mm). Mit der aktuell Mit den Anregungen im Gepäck in die Zukunft. Mit ihren Halloerschienenen Herbst/Winter- lässt sich das „Schatzkästlein“ ween-Angeboten sprechen sie Ausgabe der „Urlaubszeitung Ba- zwischen Oberrheingraben und erfolgreich junge und besonders den/Schwarzwald“ feiert die Pu- Schwarzwald ganz einfach er- konsumfreudige Verbraucher blikation ein halbes Jahrzehnt kunden – und genießen. unter 30 Jahren an, die gerne Urlaubsinformation und -inspi- Mit einer Auflage von 50.000 feiern. ration für die Region Baden / Exemplaren wird die Urlaubszei- Einen Beleg für den Boom lieSchwarzwald. tung kostenlos über Tourismus- ferte Ulrich Schmidt von der Der „Wegweiser ins Freizeitver- büros, Gemeindeverwaltungen, „Fachgruppe Karneval“. Innergnügen“ bietet zahlreiche Tipps Restaurants, Hotels, Freizeitparks halb von drei Jahren stieg der vom Wandern im Schwarzwald sowie Freibäder und Camping- Umsatz, der in Deutschland mit über die schönsten Weihnachts- plätze im Verbreitungsgebiet ver- Kostümen und Schminkartikeln märkte der Region bis hin zu teilt. Die aktuelle Ausgabe kön- gemacht wird, von 24 Millionen Wintersportangeboten für die nen Sie wie immer auch online (2007) auf 29,6 Millionen Euro ganze Familie. Auch der Blick als e-Paper abrufen unter im vergangenen Jahr. Horrormoüber den Rhein in die Pfalz darf www.roeser-presse.de/zeitungs- de liegt voll im Trend: Mittlernicht fehlen. kiosk. weile gehen rund 200.000 Er-

5 Jahre Urlaubszeitung

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Supermodel kommt aus Stutensee

Siegerin Felicia Gambietz aus Stutensee (Mitte) eingerahmt von Véronique Kern, der Zweitplatzierten Christine Diener aus Ettlingen (links), Doris Orth aus Ergolsbach und Renaissance-Manager Hansjörg Schneider (rechts). Karlsruhe (mm). Felicia Gambietz aus Stutensee ist das Supermodel Baden-Württemberg 2010. Die 17-jährige Schülerin setzte sich im Baden-Württemberg-Finale im Renaissance Hotel Karlsruhe gegen neun Mitbewerberinnen durch. Sie erhielt viele Preise wie zum Beispiel einen Reise-

Gutschein des Renaissance Hotels für das Marriott Hotel München, ein Fotoshooting mit Promifotograf Dirk Uebele und einen einjährigen Modelvertrag bei der Agentur Supermodels Connect in Wiesbaden. Zudem hat sie sich für das Deutschlandfinale im Januar 2011 qualifiziert. Den

zweiten Platz belegte Christine Diener (18) aus Ettlingen, Dritte wurde Doris Orth (22) aus Ergoldsbach. Die Moderation der Veranstaltung übernahm die Miss Germany 2009 Doris Schmidts, die vor drei Jahren selbst an dem Modelwettbewerb teilgenommen hatte.

Safe geklaut Karlsruhe (pol). Bei einem Einbruch in Büroräume in der Kriegsstraße haben unbekannte Täter in der Nacht auf Mittwoch einen Safe, Laptops und Kameras erbeutet. Der Gesamtschaden dürfte im unteren vierstelligen Eurobereich anzusiedeln sein. Hinweise nimmt das Polizeirevier Südweststadt unter 0721/939 4411 entgegen.

Achtung bei der Stromrechnung Karlsruhe (bb). In Karlsruhe und auch bundesweit haben Stromkunden von einer Stadtwerke GmbH eine dubiose Stromrechnung mit einem Zahlschein zugesandt bekommen. Das auf der Rechnung genannte Unternehmen versorgt diese Kunden gar nicht und auch zahlreiche Details der Rechnung sind falsch. Die Stadtwerke warnen vor diesen gefälschten Rechnungen und raten im Zweifelsfall unter der Telefonnummer 599 22 55 bei den Stadtwerken nachzufragen.

wachsenen- und über 189.000 Kinderkostüme an Halloween über deutsche Ladentheken. „Ähnlich dynamisch ist die Entwicklung in der Spielwarenbranche“ erklärte Ulrich Brobeil, Justiziar des Deutschen Verbands der Spielwaren-Industrie. Das „Steigerungspotenzial“ für 2010 liege bei sechs Prozent. Generell entfalle zehn Prozent des Gesamtumsatzes der Spielwarenbranche – 2009 betrug dieser cirka 1,04 Milliarden Euro – auf das Halloween-Geschäft. Selbst die Landwirtschaft profitiert vom Boom. Kürbisse sind das Symbol für Halloween, ob zur Dekoration oder als Suppe. Die Anbauflächen sind nach Angaben des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd binnen zehn Jahren landesweit von rund 92 Hektar auf 291 Hektar angestiegen. Auch im Holidaypark in Hassloch ist noch bis Ende Oktober Halloween-Stimmung angesagt. Professionelle Erschrecker, Gruselparaden und eine „Crazy Horror Laser Show“ sorgen für Gänsehaut. Verlosung: Boulevard Baden verlost 3 x 4 Karten für den Holiday Park. Einfach bis zum 26. Oktober eine Email mit dem Stichwort „Holiday Park“ und der vollständigen Anschrift an verlosung@boulevard-baden.de Im Holiday-Park ist bis Ende des Monats „Schocktober“ angesagt. Passend zum Halloween-Thema gibt senden. Der Rechtsweg ist auses Gänsehaut für die ganze Familie. Weiter Infos unter www.holidaypark.de geschlossen. FOTO I HOLIDAY PARK

Begrenzte Karten für Gedenkveranstaltung


4 I KULTUR

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

VERANSTALTUNGSKALENDER

I Eine Sonderausstellung über die Arbeit des Naturkundemuseums

Tiefe Einblicke: „Ich bohr gerne und Du?“

Zum ersten Mal, hat das Naturkundemuseum mit Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) direkt für eine Ausstellung zusammengearbeitet. Herausgekommen ist die Sonderschau „Einblicke“, die nicht ein Themengebiet der Naturkunde präsentiert, sondern die Muesumsarbeit selbst. „Die Ausstellung beantworte viele Fragen, die die Besucher sonst an das Museum stellen“, sagte Nobert Lenz, Direktor des Naturkundemuseums Karls-

FOTO I NIKOLAJ

I Von Birgit Fritz

Was Besucher sonst nicht sehen: Arbeitsschritte eines Wissenschaftlers der Abteilung Botanik, der unter anderem auf der Hornisgrinde auf Spurensuche geht.

ruhe, bei der Präsentation der Ausstellung. Uta Kollmann von der HfG hat das Projekt mit den Studierenden

geplant: „Das Schwierige war, die Lebendigkeit zu zeigen, die die Arbeitswelt hat.“ Dass die Arbeiten nicht von Zauberhand ins Mu-

100.000 Besucher bei Miro

FOTO I GOOVAERTS

25 Jahre Seán Treacy Band: Ein Grund im Ex-Treacys zu feiern

Noch vor fünf Jahren feierte die Band, die es in dieser Besetzung auch schon zehn Jahre gibt, im Jubez ihren 20. Geburtstag. Karlsruhe (bb/tra). Die Seán Treacy Band feiert am Freitag, 29. Oktober, ihr mittlerweile 25-jähriges Bestehen – aufgrund der Altersstruktur der Band natürlich nicht in der heutigen Besetzung. Und für dieses Fest hat sich die Kultband aus Karlsruhe etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Im ehemaligen „Treacys Irish Pub“, dem heutigen „Schlachthof“, wird bis in die Morgenstunden gefeiert. Mit von der Partie werden viele musikalische Wegbegleiter, die im Laufe der Jahre zusammen mit den Treacys gearbeitet haben, sein. Da bei vielen

Künstlern kurzfristig wichtige Termine dazwischenkommen könnten, werden noch keine Namen veröffentlicht. „Bei der Referenzenliste der letzten Jahren kann man aber erahnen, dass die ein oder andere Überraschung dabei sein wird“, verrät Stefan Buchholz, der Schlagzeuger der Band. In der heutigen Besetzung (Seán Treacy, Stefan Buchholz, Michael Bär, Andreas Bock und Happy Arnold) lässt sich die Band immer etwas Neues einfallen – vielleicht ein Aspekt, warum sie seit vielen Jahren zu den aktivsten und meist ge-

seum gelangen und dort präsentiert werden, können sich Besucher vorstellen. In der Schau „Einblicke“ werden diese Vorstellun-

gen etwas konkreter. Auf dem Arbeitstisch der Abteilung Zoologie steht ein merkwürdiges Gerät mit Schlauch – zum Einsaugen von kleinen Tierchen aus Gräsern. Nebenan sind gerahmte Bilder aufgestellt: sie zeigen Wissenschaftler bei einer Exkursion in Südamerika. Mitarbeiter anderer Abteilungen müssen auch mal ganz tief bohren, um Schritt für Schritt auf ihr Ergebnis zu kommen. Die Analyse eines ein Meter langen Bohrkerns dauert dann wiederum 100 Arbeitstage, erfahren Ausstellungsbesucher. Die Schau ist dreigeteilt: im Eingangsbereich sind besondere Exponate ausgestellt, wie ein höchst seltener Vogel, der statt im Museum beinahe auf dem Müll gelandet wäre. Darauf folgt die Präsentation der Forschung. Den Abschluss bildet die pädagogische Arbeit des Naturkundemuseums. „Einblicke“ in diese Bereiche können Interessierte bis zum 9. Januar erhalten.

buchten Bands der Region gehört. Egal ob „normale“ Konzerte, Unplugged mit hochkarätigen Gästen, Treacyoke, Bandfusionen mit Groove Inc. – langweilig wird es der Band nie und damit auch dem Publikum nicht. Wer es in den letzten 25 Jahren verpasst hat, die Treacys live zu erleben kann dies am Freitag, 29. Oktober, 20 Uhr, nachholen. BB verlost 5x2 Karten für das Konzert im „Schlachthof“ unter allen, die bis 26.10. eine E-Mail mit dem Betreff „STB“ an verlosung@boulevard-baden.de senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Baden-Baden (bb). 100.000 Kunstinteressierte haben nach gut drei Monaten die große Miró-Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden besucht. Noch bis zum 14. November werden die rund 100 Werke des Katalanen gezeigt, der die Kunst des 20. Jahrhunderts so stark geprägt hat. Die ausgestellten Arbeiten decken sechs Jahrzehnte imWerk von Joan Miró ab. Frieder Burda ist es zusammen mit dem Kurator der Ausstellung, Jean-Louis Prat, gelungen, herausragende Leihgaben aus aller Welt zu erhalten. Zahlreiche renommierte Privatsammler und Museen haben Bilder nach Baden-Baden geschickt. So stammen mehr als 20 Kunstwerke direkt aus dem Besitz der Familie Miró, was als große Seltenheit gilt. Jean-Louis Prat hatte bereits zu Lebzeiten Joan Mirós Ausstellungen für ihn organisiert und war gut mit ihm befreundet. Die farbenfrohen Gemälde bilden den Schwerpunkt der Ausstellung, sie werden durch

Papierarbeiten, Keramiken und Skulpturen ergänzt. Auch zwei Enkel von Joan Miró haben die Ausstellung in Baden-Baden besucht und waren begeistert von der Wirkung der Arbeiten ihres Großvaters in der Museumsarchitektur. Sammler Frieder Burda wertet den anhaltenden Besucheransturm als großen Erfolg für das im Oktober 2004 eröffnete Museum. Burda: „Viele Menschen entdecken bei dieser Ausstellung den Künstler Joan Miró vollkommen neu.“ Joan Miró sagte selbst über sein Werk: „Die Menschen werden zunehmend besser verstehen, dass ich die Türen zu einer anderen Zukunft geöffnet habe, einer Zukunft ohne Irrlehren und Fanatismen.“ Begleitende Wandtexte und historische Fotografien ermöglichen es den Besuchern, das Leben und Wirken Mirós nachzuvollziehen. Zur Ausstellung sind ein umfassender Katalog sowie der Audioguide mit begleitendem Bildband erschienen.

„Das fremde Abendland?“, 11 Uhr Museum beim Markt, Karlsruhe Kuratorenführung

BUMMELN „Wir verschenken Plakate“, 15 Uhr Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Motive von Ausstellungen aus dem In- und Ausland

IMAGINING MEDIA@ZKM, 16 Uhr ZKM Medienmuseum, Karlsruhe Öffentliche Führung

Oktobermarkt Kandel

Ein Herz und eine Seele, 19 Uhr Sandkorn-Theater, Karlsruhe

HÖREN LACHEN Chorkonzert, 18 Uhr Christuskirche, Karlsruhe Anton Bruckner Tocotronic, 20 Uhr Substage, Karlsruhe KIT Bigband, 20 Uhr Jubez, Karlsruhe, Jazz

Lümmel – Ein Kinderstück, 11 Uhr Kammertheater Karlsruhe Premiere, ab 4 Jahren Hurra! Hurra! Das Öl ist aus! 20.15 Uhr Kabarett in der Orgelfabrik

Evita im Festspielhaus: Verlosung von 5x2 Karten

Karlsruhe (bb/tra). Ihre strahlende Schönheit, ihre stilvolle Erscheinung und ihr schillerndes Charisma, das dem argentinischen Volk so viel Hoffnung versprach, machten die ehemalige Präsidentengattin María Eva Duarte de Perón schon zu Lebzeiten zur „Spirituellen Führerin“ ihrer Nation. Bis zum heutigen Tage ist sie den Menschen eine Ikone, ist als fürsorgende Wohltäterin, gar als Heilige um ihren Kampf gegen das Elend im Land Karlsruhe (bb). Im Festsaal des risches Stück von unkonventio- tief verehrt. Studentischen Kulturzentrums nellen Kinderspielen, gruppen- Dabei zog Evita, wie man sie lieam Adenauerring kommt es am dynamischen KommunistInnen, bevoll nannte, auf ihrem Weg Sonntag, 24. Oktober, um 20 Uhr einer entgleisten Träumerin und nach ganz oben alle Register, um zur Revolution. In der Produk- einem GTI-geilen Gurkenmänn- es von einem armseligen Dasein tion des Theater- und Schreib- chen. „...die Dialoge sind span- in der Provinz mit Raffinesse und kollektivs PressTex wird ein neu- nend und witzig, satirisch und un- erfolgversprechenden Affären in er Energydrink auf den Markt ge- konventionell, geschrieben von Buenos Aires zum populären Mebracgt. „weFLASH“ soll mit Fairt- den fünf erfrischend jungen dienstar zu bringen und schließrade-Zeichen, Biosiegel und einer Schauspielern. [...] Vor allem er- lich als First Lady die Geschicke recyclebaren Kunststoffdose das öffnet es neue Perspektiven! Beneue Kultgetränk einer bislang Flashed!!!“ (Klein und Kunst, von der Industrie vernachlässig- 2009, Wien). Infos unter ten Zielgruppe werden. Ein sati- www.unitheater.de

Revolution aus der Dose

Rapunzel – Puppentheater, 15 Uhr Kleine Bühne Ettlingen, ab 3 Jahren

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Karlsruhe. Bunte Aushänge sind derzeit über die Stadt verteilt mit seltsamen Fragen: „Wer hat die Taube weggeworfen?“ oder „Ich bohr gerne und Du?“. Dahinter verbirgt sich die Werbung zur neuen Sonderausstellung „Einblicke“ in Karlsruhe. Sie zeigt, was hinter den Kulissen des Naturkundemuseums abläuft.

SEHEN

des Landes mitzubestimmen. Evita – Der Musical-Welterfolg von Tim Rice und Andrew Lloyd Webber – wird vom 22. bis 27. Februar im Festspielhaus BadenBaden aufgeführt. Dabei wird die offizielle Produktion des vielfach prämierten Meisterwerks mit einer gefeierten Starbesetzung aus dem Londoner West End in Baden-Baden zu Gast sein. Tickets (ab 28 bis 66 Euro zzgl. Gebühren) und Infos gibt es unter der Hotline 0621-10 10 11 und 0 72 21-3 01 31 01 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder über www.bb-promotion.com. BB verlost 5x2 Karten für die Aufführung am 22.2. unter allen, die bis 30.10. eine E-Mail mit dem Betreff „Evita“ an verlosung@boulevard-baden.de senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


AUS DER REGION I 5

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Michaela Anderer Telefon 07 21 / 93 38 02 - 14 Telefax 07 21 / 93 38 02 - 23 Mobil 01 51 / 16 23 31 19 E-Mail: manderer@roeser-presse.de

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PFINZTALER KUNSTTAG Von 11 bis 20 Uhr findet am heutigen Sonntag der Pfinztaler Kunsttag statt und bietet ein breites Spektrum von Malerei, Fotografie, Illustrationen und Skulpturen. Verteilt auf verschiedene Veranstaltungsorte in Berghausen und Söllingen stellen zahlreiche Künstler ihre Werke aus. » Die TOTAL LOKAL Suchmaschine unter: www.boulevard-baden.de/lokales/

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KURZ&BÜNDIG

I Sabine Kusterer

Durlacherin ist die stärkste Karlsruherin Kusterer: Dadurch, dass die Bundesliga ab der nächsten Saison umstrukturiert wird, ist jetzt jeder Punkt wichtig. Aus 3 Staffeln werden 2 Staffeln gemacht, der Letzte fällt dann definitiv weg. Wir versuchen, so gut wie möglich Platz 3 oder 4 anzustreben.

Karlsruhe-Durlach (hbl). Man sieht es ihr zwar nicht an, aber de facto ist Durlacherin Sabine Kusterer die stärkste Frau der Stadt. Mitte September hat sie an der Gewichtheber-WM in Antalya (Türkei) teilgenommen und ist in der Bundesliga-Mannschaft des KSV Durlach. Auf der Weltmeisterschaft sind Sie 17. geworden. Waren die Erwartungen höher? Kusterer: Meine Bestleistung liegen bei 86 Kilo Reißen und 104 Kilo Stoßen und ich wollte dort eigentlich neue Bestleistungen zeigen, das hat aber nicht geklappt.

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Sie werden nach Zypern fahren zur Junioren-EM. Haben Sie wieder den Vorsatz, neue persönliche Bestleistungen zu bringen? Kusterer: Auf jeden Fall! Das ist mein nächster Höhepunkt jetzt. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Mein Ziel ist es, eine Medaille zu holen. Letztes Sie kennen die Wettkämpfe in Jahr habe ich Platz 5 geschafft, Deutschland inzwischen ganz Durlacherin Sabine Kusterer ist die stärkste Frau Karlsruhes allerdings eine Gewichtsklasse gut. Wie war es auf der WM in höher. Jetzt bin ich nach unten der Türkei? gewechselt, in die 58-KiloKusterer: Es war natürlich al- Zur Bundesliga: Gegen St. Il- gleichstarker Gegner gewesen. Ist denn eine Niederlage am Klasse, da sind meine Erwarles viel größer. Nationale Wett- gen im ersten Wettkampf hat Es waren nur wenige Punkte Anfang so, dass man aufpas- tungen größer. kämpfe oder Europameister- der KSV Durlach verloren... Unterschied. sen muss, am Saisonende schaften haben nicht so viele Kusterer: St.Ilgen war in den Ich bin gespannt, wie es im nicht zu wenig Punkte zu ha- Das ausführliche Interview lesen Sie auf www.boulevard-baden.de. Teilnehmer. letzten Jahren schon immer ein Rückkampf aussieht! ben?

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AWO eröffnet neue Kindertagesstätte Kein Platz für Nazis Karlsruhe (bb). Die AWO hat in der Karlsruher Oststadt eine neue Kindertagesstätte für insgesamt vier Gruppen gebaut. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch eine gelungene Zusammenarbeit zwischen der Stadt, der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, der VBK und der AWO. „Wissen ist etwas, was Kinder von Anfang an suchen. Aus diesem Grund ist die Qualität in Kindertageseinrichtungen, die dieses Lernen ermöglicht, zusammen mit dem quantitativen Ausbau an Plätzen gesellschaftlich so wichtig“, stellte Bürgermeister Martin Lenz fest. „Ein bedarfsgerechtes, gutes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot für Kinder im Vorschulalter ermöglicht gesellschaftliche Chancen der Teilhabe für Eltern und Kinder. Wir in Karlsruhe investieren deshalb in frühkindliche Bildungseinrichtungen, in eine familiengerechte Infrastruktur und freuen uns, dass wir mit der AWO als kompetentem Kooperationspartner und den Unternehmen EnBW und VBK ein weiteres Projekt des Ausbauprogramms „Plätze für Kinder unter drei Jahren“ auf den Weg

Sabine Marona (BVDA)

Durlach (bb). Am Dienstag, 26. Oktober, um 11 Uhr überreichen die Mitglieder des Aktionsbündnisses „Kein Platz für Nazis nicht in Durlach, nicht in Karlsruhe, nirgendwo!“ der Ortsvorsteherin Alexandra Ries im Rathaus Durlach die gesammelten Unterschriftenlisten. Seit 2008 liegen hierzu an verschiedenen Orten und zu bestimmtem Anlässen Listen aus. Der Protest richtete sich primär gegen das von NPD und rechtsextremen Kameradschaften ge-

Margot Witte – Vor Ort. Vom 4. bis 7. November stellt Margot Witte im OrgelFabrikSalon aus. Mit Papier und Farbe setzt sie die von ihr favorisierte Siebdrucktechnik um. Die neuen Arbeiten zeigen ganz bekannte Ansichten von ihrem Atelier-Umfeld in der Durlacher Altstadt. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet, die Vernissage findet am Donnerstag, 4. November, um 18 Uhr statt. Blutspenden. Am Donnerstag, 4. November, findet die nächste Blutspendeaktion des DRK in der Durlacher Weiherhofsporthalle von 14.30 bis 19.30 Uhr statt. Ortschaftsrat. In Grötzingen tagt der Ortschaftsrat. Unter Leitung von Ortsvorsteher Thomas Tritsch kommt er am Mittwoch, 27. Oktober, um 19 Uhr im Bürgersaal des dortigen Rathauses zusammen. Diskutiert werden das Baumkonzept Friedhof und die Neugestaltung der Infotafel bei der Rathausapotheke. „Feuersbrunst und Beutelschneider“. Mit dem Nachtwächter durch das historische Durlach zu wandeln, wird am Freitag , 29. Oktober, um 20 Uhr angeboten. Treffpunkt ist auf dem Marktplatz in Durlach vor dem Rathaus am Brunnen. Die einstündige Führung kostet vier Euro, für Gruppen bis 15 Personen 60 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 072156 74 49. Bürgergemeinschaft Durlach. Die Bürgergemeinschaft Durlach und Aue wurde bei ihrer letzten Vereinsvorstellung mit anschließendem Bürgertreff musikalisch sowie kulinarisch verwöhnt. Gastgeber waren an diesem Abend das Ehepaar Mußgnug. Nach der einleitenden Ouvertüre „Lebenslust“ und weiteren musikalischen Darbietungen ergriff der 1. Vorsitzende, Günther Mußgnug, das Wort. Die Musik des Ensembles sei „volkstümlich und liege gut im Ohr“. Die Entwicklung des Vereins nahm ihren Anfang, als Mußgnug am Sommer 1968 in seiner Wohnung „Vorspielabende“ veranstaltete – der Grundstein war gelegt.

Ziegenpaar auf Abwegen

plante Bildungszentrum in Durlach. Zwischenzeitlich wurde durch einstimmige Beschlüsse im Durlacher Ortschafts- und im Karlsruher Gemeinderat der Bebauungsplan so geändert, dass diese beabsichtigte Nutzung nicht mehr möglich ist. Im Kontext zu den Gedenkfeiern zu 70 Jahre Deportation von jüdischen Mitbürgern, am 22. Oktober, soll im Namen der vielen Unterzeichner auf die immer präsente Aktualität von Rechtsradikalismus hingewiesen werden.

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I Ihre zuständige Redakteurin

Karlsruhe-Durlach (pol). Mit einem Pärchen der besonderen Art Die Kinder der neuen Kindertagesstätte konnten gleich mit der Erhatte es die Karlsruher Polizei im öffnung ein rauschendes Fest feiern. Stadtteil Durlach zu tun. Zwei Ziegen, genauer gesagt eine Pinzgauer-Geiß und ein ebensolcher bringen konnten“, so Lenz. eine derartige Kooperation zustattlicher Bock, hatten sich in Die Baukosten von rund 1,5 stande zu bringen, so die Vorsitden Nachmittagsstunden von ihMillionen Euro wurden durch ei- zende des AWO Kreisverbandes rer unterhalb des Geigersbergs nen Baukostenzuschuss der Stadt Karlsruhe-Stadt e.V. Angela Gei- Pfinztal (bb) Die CDU Pfinztal antwortlichen scheinbar alles da- grasenden Herde abgesetzt. Auf Karlsruhe in Höhe von 850.000 ger, aber der Wille beider Betrie- fordert, die B293 im Bereich der für getan werde, eine schnelle der Suche nach Fressbarem waEuro, 336.000 Euro Bundeszu- be, den Beschäftigten in räum- Ortsdurchfahrt Berghausen für Verkehrsentlastung zu verhin- ren sie auf ein Anwesen in der schuss, die finanzielle Beteiligung licher Nähe zum Arbeitsplatz die den Schwerlastverkehr dauerhaft dern. Nachdem die rot-grüne Paul-Klee-Straße gelangt, wo sie der EnBW in Höhe von 350.000 Betreuung ihrer Kinder zu er- zu sperren. „Wir benötigen ein Bundesregierung die Wöschba- sich genüsslich über die unter eiEuro und der VBK durch die Be- möglichen, war für dieses Projekt Konzept, das den Anwohnern cher Taltrasse im März 2005 oh- nem Vordach gelagerten Obstreitstellung des Grundstücks auf- maßgeblich. Die AWO hat zudem Entlastung bringt“, so Frank Hör- ne vorherige Abstimmung aus vorräte hermachten. gebracht. Die AWO setzte rund gerade auf dem Gebiet der Ko- ter. Die bisher getroffenen Maß- dem Bundesfernstraßenpro- Auch die Heimkehr der Besitzer 20.000 Euro Eigenmittel ein. Die operation mit Firmen, wie Sie- nahmen, wie Umweltzone und gramm gestrichen hatte, waren konnte die Feinschmecker nicht AWO betreibt die Kindertages- mens Industriepark oder PSD- 30er Zone sowie verkehrslen- die über 20 Jahre dauernden Pla- aus der Ruhe bringen. Gegenüber stätte – die Partner erhalten im Bank Karlsruhe, gute Erfahrun- kende Maßnahmen führten nicht nungen für eine Umgehungsstra- den alarmierten Beamten des Gegenzug für ihr Engagement gen gemacht, die bei der Reali- zum gewünschten Erfolg. Der ße zerstört. Eine Neuplanung der Durlacher Polizeireviers zeigten Kinderbetreuungsplätze. sierung dieser Kita-Kooperation Vorsitzende kritisiert außerdem, B293 Ortsumfahrung Berghausen sie zwar etwas mehr Respekt und Es ist nicht selbstverständlich, sicher hilfreich waren. dass von Seiten der örtlich Ver- wird noch viele Jahre benötigen. setzten sich bei deren Erscheinen

B293: Sperrung gefordert

in Richtung des rückwärtig gelegenen Souterrains ab. Während die Ordnungshüter aber eine äußere Absperrung errichteten und so einen weiteren Ausbruch verhinderten, hielten sich die beiden nun am vormals üppigen Efeubewuchs schadlos. Die hinzugezogenen Fachleute der Diensthundeführerstaffel konnten das gefräßige Paar schließlich mit Hilfe einer Fangleine und eines Abschleppseils dingfest machen und an einem Absperrpfosten festbinden. Und noch während die Ausreißer auf ihren Besitzer warteten, ging der Bock vor seiner Angebetenen doch tatsächlich in die Knie. Wie die Dame diesen Antrag beschieden hat, lässt der Vorkommniseintrag der Durlacher Polizisten allerdings offen.

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6 I AUS DER REGION

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Verlosung: Karten für Julia Neigels Akustikkonzert

Durlach geht ein Weihnachts-Licht auf

Weihnachtlich und festlich erstrahlt Durch auch in diesem Jahr

schaftsvereinigung DurlacherLeben e.V.. Ein großer Anteil der Finanzierung für die Weihnachtsbe-

Blaue Uniformen für Durlach

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Weltmeisterin im Rettungsschwimmen

Durlach/Hagsfeld (bb). Anlässlich der Rescue 2010 in Ägypten, der WM im Rettungsschwimmen in Alexandria, belegte die Hagsfelderin Margarete Beideck in der Altersklasse 65 plus in den Disziplinen Rettungsschwimmen im Freiwasser und Rettungsschwimmen im Schwimmbecken jeweils die Goldmedaille. Beideck, von der DLRG Ortsgruppe Durlach, war mit deiner Delegation von Rettungsschwimmern der DLRG aus ganz Deutschland angereist. Die hochaktive Sportlerin wurde vergangenen Freitag von CDU Stadtrat Thorsten Ehlgötz sowie

leuchtung wurde neben den Spenden durch den Verkauf der – wie könnte es anders sein – Weihnachtsgeschichte zusam-

den Vorsitzenden der Bürgerkommission Hagsfeld, Thomas Schäffner, für ihre überragende Leistung in ihrem Heimatstadtteil Hagsfeld geehrt. Die frisch gebackene Goldmedaillenträgerin denkt trotz ihres hohen Alters noch lange nicht ans Aufhören. Ihre Planungen laufen bereits für die Weltmeisterschaft 2012 in Australien auf Hochtouren. Zum Abschluss ihres Besuches überreichten Ehlgötz und Schäffner Präsente sowie herzliche Glückwünsche und brachten ihren Stolz zum Ausdruck, eine solche sportliche und aktive Mitbürgerin in Hagsfeld zu haben.

Karlsruhe (bb) „Fast 200 Beamte pro Tag erhalten die neue blaue Uniform. Mit diesem logistischen Kraftakt vermeiden wir jahrelange Übergangszeiten,“ so Innenminister Heribert Rech in dieser Woche. Die Ausgabe erfolge an den fünf Standorten der Bereitschaftspolizei in Biberach, Böblingen, Bruchsal, Lahr und Göppingen. Dabei würden innerhalb von drei Monaten zunächst die Uniformen an die Polizeibeamte des Streifendienstes ausgegeben. Im Juli 2007 habe der Ministerrat die Umstellung auf die neuen blauen Uniformen für rund 20.000 Beamte der baden-württembergischen Polizei beschlossen. Auch im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist die Ausstattung der Landespolizei mit der neuen Uniform ein gutes Stück vorangekommen. Rund 400 der insgesamt 1.340 Schutzpolizisten des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurden bereits neu eingekleidet und Ordnungshüter in „Blau“ werden auch bei uns schon bald zum gewohnten Stadtbild gehören. Die Durlacher Polizisten, darunter Polizeiobermeister Christoph Lange und Polizeikommissarin

Polizeiobermeister Christoph Lange und Polizeikommissarin Jessica Rüdiger vom Revier Durlach.

Jessica Rüdiger, zeigten am Freitag der Öffentlichkeit ihre neuen Uniformen. Ziel der Umstellung sei nicht nur der Farbwechsel der bisherigen Uniformen gewesen. Großen Wert habe man auf die praktischen Anforderungen, ein einheitliches äußeres Erscheinungsbild und auf die Verbesserung von Tragekomfort und Funktionalität

WENN ICH ZU ENTSCHEIDEN HÄTTE, OB WIR EINE REGIERUNG OHNE ZEITUNGEN ODER ZEITUNGEN OHNE EINE REGIERUNG HABEN

Britta Gottberg Medienberaterin und Hobby-Künstlerin

SOLLTEN, WÜRDE ICH OHNE ZÖGERN DAS LETZTERE VORZIEHEN.

DIREKT

g Verteilun

HANS-DIETRICH GENSCHER

Malsch (bb). Julia Neigel kommt auf ihrer Akustik Tour 2010 nach Malsch. Am 5. November zeigt die Sängerin im Bürgerhaus Malsch wie unvergleichlich ihre „Stimme mit Flügel(n)“ – so auch der Titel ihrer CD – klingt. Karten gibt es unter der Telefonnummer 07 21 91 53 96 27. Burgey Eventmanagement veranstaltet unter dieser Nummer eine spezielle Aktion. Die ersten zwei Anrufer bekommen jeweils zwei Karten geschenkt. Jeder zwanzigste Anrufer, der das Stichwort „Boulevard Baden“ nennt, erhält 50 Prozent Nachlass auf eine Karte. Verlosung: Boulevard Baden verlost 2 x 2 Karten für das Ereignis in Malsch. Einfach bis zum 27. Oktober eine E-Mail mit dem Stichwort „Julia Neigel Malsch“ und der vollständigen Anschrift an verlosung@boulevard-baden.de senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Karlsruhe in der Steinzeit des Internets

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Dass die Durlacher Straßen allerdings weihnachtlich beleuchtet sind, verdankt man zahlreichen Spenden und der Unterstützung vieler Durlacher Bewohner und Freunde. „Wir haben die Durlacher Weihnachtsbeleuchtung wieder aufleben lassen, weil es uns ein Herzenswunsch war, eine schöne Beleuchtung in unserem Durlach zu haben. Sie gehört zum Advent wie Lebkuchen und Kerzen. Durlach hat ein tolles Ambiente und lädt durch sein attraktives Angebot, das die Händler in der Altstadt bereit halten, zum Verweilen ein“, so die Projektgruppe Weihnachtsbeleuchtung der Wirt-

3.000 Exemplare wurden von Händlern, Vereinen und Stadtamt für die Weihnachtsbeleuchtung verkauft. „So ein Zusammenwirken ist außergewöhnlich und hat wie man seit drei Jahren sehen kann Erfolg. Wir lassen uns immer etwas Neues einfallen. Letztes Jahr haben wir ein Durlacher Stadtlicht verkauft. Dieses Jahr hat das Stadtamt Durlach eine DVD über Durlach bei einem regionalen Fernsehsender in Auftrag gegeben. Der Erlös dieser DVD fließt zum Teil in die Weihnachtsbeleuchtung.“ Wunsch der Projektgruppe ist es, den gesamten Altstadtring auszuleuchten und „Ideen die Weihnachtsbeleuchtung weiterzuführen“ seien genug da. „Schön wäre es“, so die Projektgruppe, „wenn Durlacher Privathaushalte Lichterketten und Weihnachtsdekorationen über unsere men gebracht. Die Durlacher Projektgruppe ordern würden.“ Autorin Claudia Mummert hat- So könnte jeder seinen Teil zum te die Geschichte geschrieben, stimmungsvoll beleuchteten Durohne ein Honorar zu verlangen. lach beitragen. FOTO I ROLAND T. FRANK

Karlsruhe-Durlach (mia). Wenn die Adventszeit beginnt, erstrahlen viele Fenster und Häuser mit mehr oder weniger bunter Weihnachtsdekoration. Auch die Durlacher wollen dem in nichts nachstehen und ihre Straßen festlich schmücken.

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I Weihnachtsbeleuchtung

gelegt. „Die blaue Uniform ist ein Gemeinschaftswerk“, so Rech. Auch bei den Fahrzeugen der Polizei sei die Umstellung bereits weit fortgeschritten. Das Leasingkonzept mit regelmäßigem Austausch der Einsatzfahrzeuge habe sich hier außerordentlich bewährt und eine fast „geräuschlose“ Umstellung von „grün/silber“ auf „blau/silber“ ermöglicht.

Karlsruhe (mm). Karlsruhe will Internet-Hauptstadt sein, der WebAuftritt entspricht dem nicht. Das ist die Meinung von Achim Schaffrinna. Der Diplom-Designer untersucht auf seiner Internetseite www.designtagebuch.de die WebAuftritte der 25 größten Städte Deutschlands. Fazit nach der Vorstellung der ersten fünf Städte: Karlsruhe schneidet extrem schlecht ab. Untersucht werden kontinuierlich Design, Nutzerführung, Programmierung und Information. In jeder Kategorie werden bis zu 25 Punkte vergeben, so dass am Ende 100 Punkte stehen. „Vor 25 Jahren wurde in der Universität der Stadt die erste E-Mail in Deutschland empfangen. Das städtische Portal trägt die gleichen historischen Züge. Von Design keine Spur“, lautet das erste vernichtende Urteil zum Thema Design. Ganze zwei Punkte erhält die Karlsruher Seite von Schaffrinna. Ähnliches bei der Nutzerführung. „Die sehr geringe Schriftgröße zeugt nicht gerade von einer modernen Webanwendung. Was Karlsruhe wirklich nötig hätte, wäre ein Masterplan für den Umgang

mit den digitalen Medien.“ Unterm Strich bleiben vier Punkte. Acht Punkte gibt es für die Programmierung. „Wer sich den Quellcode von karlsruhe.de ansieht, bei dem wird sich das Gefühl breit machen, man befinde sich im letzten Jahrtausend.“ Positiver Aspekt: „Aufgrund eines nicht existenten Designs und somit dem Nichtvorhandensein entsprechender CSSEigenschaften und Bild-Elemente weist die Seite ein schnelles Ladeverhalten auf.“ In Sachen Information sieht es für Karlsruhe nicht so schlecht aus. „Dank eigener Redaktion, die die Printausgabe der Stadtzeitung steuert, stellt das Portal ein durchaus umfangreiches und vielfältiges Informationsangebot dar.“ Da sich der Inhalt aber nicht losgelöst von der Form betrachten lässt, „muss man die Aufbereitung der Meldungen einfach kritisieren.“ Als „Steinzeit des Webs“ bezeichnet Schaffrinna den Web-Auftritt der Fächerstadt, wenn man Formulare am Bildschirm ausfüllen kann, die aber persönlich abgeben muss. Das vernichtende Urteil am Ende der Untersuchung: 27 von möglichen 100 Punkten.


AUS DER REGION I 7

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

I Gesamtprojekt kostet nach derzeitigen Berechnungen 637,6 Millionen Euro

Jährliche Informationen zur Kombilösung

„Runder Tisch“ zur Ochsentorstraße

was zu verbergen. Als „Verschwörungstheorie“ bezeichnete Doris Baitinger (SPD) die Befürchtungen der Grünen. Die Sozialdemokraten zeigten sich mit der Ankündigung, jährlich über den Fortgang der Arbeiten informiert zu werden, zufrieden. Ein „selbstbewusstes, informatives Vorgehen“ der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) wünsche sich auch LüpI Von Michael Müller po Cramer (KAL). In die gleiche Kerbe schlug Einzelstadtrat FrieOberbürgermeister Heinz Fendemann Kalmbach (Gemeinsam für Karlsruhe), der keinen Einrich versicherte ein „Höchstmaß an Transparenz“, schränkte jeblick habe und höre, dass bedoch ein, dass es der Gemeindestimmte Dinge nicht bekannt gerat kalendarisch nicht so ernst macht werden dürfen. nehmen solle mit der Ein-Jahres- Der Gemeinderat soll künftig jährlich Informationen zu Kombilösung – hier die geplante Haltestelle „Lamm- Die Erste Bürgermeisterin Marstraße“ – erhalten. Regel. gret Mergen verteidigte die bisBettina Lisbach (Grüne) forderherige Informationspolitik und te die Verwaltung auf, offiziell Anverwies auf die Angebote im Ingaben zu den Folgekosten des aus, zu den Folgekosten könne sie dass die Stadtverwaltung den überproportional gestiegen sei, focenter „K.“. Auch Fenrich beProjekts zu machen. Derzeit geht sich aber erst äußern, wenn de- Bürgern das Finanzierungskon- solle öffentlich gemacht werden. tonte, dass bestimmte Informadie Verwaltung von 637,6 Milli- taillierte Angaben möglich seien. zept darlegt. Auch der Eigenan- Bei den Grünen mache sich der tionen im Kasig-Aufsichtsrat bleiBrennpunkt Ochsentorstraße. onen Euro für das Gesamtprojekt Außerdem wollen die Grünen, teil der Stadt, der laut Lisbach Eindruck breit, die Stadt habe et- ben müssten.

Sensibel, perlend, elegant... „Es ist das 'Mehr', das möglich wird“ Karlsruhe-Durlach (bb). Mit seinem sensiblen, perlend eleganten und virtuosen Spiel macht der deutsche Pianist Johannes Mössinger genauso Furore wie als Komponist von wunderschönen, ausdrucksstarken und „oft filigranen Jazz-Tunes“. Er präsentiert ein ausschließlich auf eigenen Songs basierendes, stimmungsvolles und packendes Programm, welches zusätzlich durch die individuelle Qualität seines Klavierspiels, aber auch die hervorragend aufeinander abgestimmten hochkarätigen Kompositionen besticht.

Mössinger hat eine erstaunliche Karriere hingelegt. Seit seiner ersten Solo-CD „Spring in Versailles“ (1998) konnte der Freiburger, der heute zu den wichtigsten Jazzpianisten Deutschlands zählt, sein Können auf Tourneen zeigen, die ihn bis in den Nahen Osten und die USA führten. Mit dem Konzert am 7. November um 18 Uhr, in der Karlsburg, stellt Johannes Mössinger seine neueste Solo-Produktion in Karlsruhe vor. Weitere Informationen unter www.Karlsburg-Konzerte.de.

Karlsruhe (bb). Am letzten Septemberwochenende fand zum achten Mal das Oktoberfest im Gewerbegebiet Husarenlager statt. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt wie jedes Jahr dem Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe (FUoKK) zu Gute. Die symbolische Scheckübergabe fand am Donnerstag in den Räumen der Frauenklinik statt. „Wir freuen uns, dass trotz des schlechten Wetters wieder viele Besucher bei unserem Oktoberfest waren und 13.700 Euro für

die gute Sache zusammengekommen sind“, sagte Initiator Michael Walter. Insgesamt konnten die Unternehmen der Automeile Husarenlager dem gemeinnützigen Verein seit 2003 bereits über 120.000 Euro an Spendengeldern überreichen. „Ursprünglich wurde das Fest ins Leben gerufen, um die Geschäfte der Automeile bekannter zu machen. Allerdings war schnell klar, dass wir auch etwas für den guten Zweck tun wollten“, so Walter, der selbst seit Ende der 1980er Mitglied des FUoKK ist. Das Geld wird verwendet, um die

Finanzierung des kindgerechten Kernspintomographen abzuschließen, der im November 2009 nach über sieben Jahren Spendensammlung durch den FUoKK angeschafft wurde. Es sei wirklich außergewöhnlich, dass ein Förderverein ein solches Großprojekt stemmen könne, führte Ulrich Meier, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums, aus. „Wir können nur das absolut medizinisch Notwendige zur Verfügung stellen. Es ist das 'Mehr', das durch die Arbeit der Fördervereine möglich wird und vor allem den Kindern wirklich gut tut.“

Karlsruhe-Durlach (bb). Die Freien Wähler Durlach luden diese Woche zur ihrem 1. Offenen Bürgerstammtisch, der unter dem Titel „Durlach zwischen Idylle und sozialem Brennpunkt“ stand, in den Durlacher Vogelbräu. Schnell kristallisierten sich zwei Schwerpunktthemen heraus: Der Erhalt der Brötchentaste und die Problematik in der Ochsentorstraße. „Die Brötchentaste muss erhalten bleiben und die Parkgebühren dürfen nicht teurer werden“, fordert stellvertretenden Sprecher der Durlacher Freien Wähler Ullrich Müller. Die Anwesenden Stadträte der Freien Wähler sicherten ihre Zustimmung bei den

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Karlsruhe. Das Erreichen baulicher Zwischenziele, Kostensteigerungen oder größere Probleme – einmal im Jahr möchte der Karlsruher Gemeinderat über diese Dinge in Sachen Kombilösung informiert werden. Darauf verständigten sich das Gremium und die Stadtverwaltung in dieser Woche. Die Forderung nach einer halbjährlichen Berichterstattung fand keine Mehrheit.

bevorstehenden Haushaltsberatungen für den Erhalt der Brötchentaste und in Sachen Parkgebühren zu. „Wir brauchen einen Runden Tisch in Sachen Ochsentorstraße“, an dem Anwohner, Vertreter des Ortschaftsrates, des Polizeireviers Durlach und der zuständigen Fachbereiche unter Leitung der Ortvorsteherin sich den Problemen vor Ort annehmen. „Es kann nicht sein, dass laute Musik, Gegröle, zerbrochene Flaschen und verschmutzte Gehwege und Straßen den Ruf Durlachs schädigen.“ Am Montag, 15. November, werden sich die Freien Wähler nochmals vor Ort ein Bild machen.

REISEN I Winterurlaub

Trend: Pisten-Künstler zieht es nach... Region. Wenn es wieder Zeit ist, den Winterurlaub zu planen, scheiden sich meist die Geister, ob es lieber in die warme Sonne oder in ein verschneites Skigebiet gehen soll. Ski-, Strand-, Wellnessurlaub oder ein Städtetrip, reizvoll sind alle Varianten, wenn man dem Alltag entfliehen kann. Und wo liegt der diesjährige Trend?

Vor allem über die Weihnachtszeit und Silvester sind die Wintersportorte bereits gut gebucht. Welche Wintersportorte in der aktuellen Saison besonders gefragt sind, und wo es sich empfiehlt, den Urlaub frühzeitig zu buchen, hat der Reisemonitor des ADAC erörtert. Ein ungebrochener Trend gehe weiterhin zu Winterurlauben im Osten Europas, wohin die Urlauber mit sehr günstigen Preisen für Skipässe und Unterkünfte gelockt werden. Aber auch Österreichs Skigebie-

FOTO I LEIF YNGVE WALLENIUS

I Von Michaela Anderer

Viele zieht das prachtvolle Lichtspektakel der Hurtigruten magisch an

te und Deutschland seien weiterhin bei den beliebtesten Reiseländern im Winter. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Das

denken sich immer mehr Deutsche, denn der Urlaub in der Heimat boomt. Gerade die Skigebiete im Süden Deutschlands ziehen die Wintersportler in ih-

ren Bann. Neben den traditionellen Wintersportzentren, wie Garmisch-Patenkirchen, laden kleine Ortschaften in den Bayerischen Alpen, den Schwarzwald

und im Bayerischen Wald die Wintersportbegeisterten ein. Als große Pluspunkte der Orte werden hier immer häufiger die schnelle Erreichbarkeit und zahlreiche Freizeit- und Unterhaltungsangebote genannt. Die osteuropäischen Schneeparadiese liegen in der Tschechischen Republik und der Slowakei. Die mit zahlreichen Skiliften und sehr guten Pisten und Loipen ausgestatteten Skigebiete bieten zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Österreich zieht schon seit jeher Wintersportler an – und Trendsetter sind hier auch an der richtigen Stelle. So werden in Österreich die verschiedenen Trendsportarten angeboten und in Funund Snowparks können die Hobbysportler ihr Können zeigen und ihre Künste ausfeilen. Wer also für den Winterurlaub noch etwas sucht, hat bei den zahlreichen Möglichkeiten die Qual der Wahl.

Schöner reisen mit Kindern

Deutsche mit Hemmungen?

Region (djd/pt). In der schönsten Zeit des Jahres heißt es: Nichts wie weg in den Urlaub – natürlich mit der ganzen Familie. Doch nicht jeder Sprössling reist schon auf den eigenen Beinen. Für viele Familien ist der Kinderwagen ein Muss im Gepäck. Unzählige Kilometer legen die Gefährte auf Reisen zurück, auf den unterschiedlichsten Wegen, in den Bergen oder am Strand. Das Thema Sicherheit ist daher im Urlaub nahezu noch wichtiger als zu Hause. Beinahe jeder Ferienort lockt mit Ausflügen in die Natur, und die überrascht überall mit allem Möglichen, inklusive Mükken, holprigen Wegen, intensiven Sonnenstrahlen – oder einem

Region (bb). Die Deutschen sollen Hemmungen haben, eine Fremdsprache zu lernen, so eine aktuelle Umfrage. „Viele Deutsche scheuen sich, eine neue Sprache zu lernen, weil sie fürchten, sie nicht gleich perfekt zu beherrschen.“ Fehler aber gehören zum Lernen dazu, und der Erfolg hängt von der Lernmethode ab. „Wenn es tatsächlich so viele Menschen überfordern würde, eine Fremdsprache wie Englisch zu lernen, könnte Deutschland nicht seit Jahren Exportweltmeister sein”, so Heino Sieberath, MarketingDirektor bei Berlitz Deutschland. „Jedes Unternehmen, das Geschäftsbeziehungen ins Ausland

überraschenden Regenguss, wenn das Hotel oder eine andere Unterstellmöglichkeit weit weg sind. Einige Kinderwagenhersteller sind darauf spezialisiert, solche Probleme zu meistern und den Kindern auf allen Wegen so viel Schutz wie möglich zu bieten. Die Modelle fahren auf vier festen Rädern. Diese kurven viel besser als Schwenkräder über den Sandstrand bis ans Meer. Die Federung der Wagen bewältigt die unebensten Wege. Ebenfalls wichtig für Reisen, vor allem in den Süden: Die Stoffe halten allen möglichen Flecken stand und verfügen zudem über einen Lichtschutzfaktor von 50+. Im Verdeck integrierte Mückennetze schützen vor

unangenehmen Pieksern. Wasserabweisende Stoffe halten die Nässe von dem kleinen Fahrgast fern. Schüttet es richtig - und das kann selbst im Urlaub mal passieren -, hilft ein spezieller Regenschutz. Um auch bei längeren Ausflügen alle Wünsche der Kleinen, vom Keks bis zur Kuscheldecke, erfüllen zu können, hilft ein großer Warenkorb im Kinderwagen. Gleichzeitig muss das Gefährt den Kindern viel Platz bieten, doch zusammengeklappt so klein wie möglich und leicht transportierbar sein. So gewappnet, können Groß und Klein die schönste Zeit des Jahres – die Urlaubs- und Ferienzeit – genießen.

unterhält, braucht Mitarbeiter, die mindestens Englisch beherrschen, denn Englisch ist die internationale Wirtschaftssprache. Und auch im Urlaub kommt man mit Englisch fast überall auf der Welt weiter.” Ab Oktober macht das Unternehmen daher mit der Kampagne „Klaus kann’s auch” Mut zum Sprachenlernen. Am Beispiel der fiktiven Figur Klaus wird gezeigt, wie leicht und schnell es geht, sich beruflich und privat im Ausland verständigen zu können. „Die Menschen unterschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und die Möglichkeiten, die Sprachkenntnisse ihnen bieten”, erklärt Sieberath.


SPORT I 9

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

LOKALSPORT TELEGRAMM In der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen ist am heutigen Sonntag mit der zweiten Mannschaft der TSG Hoffenheim der Spitzenreiter bei den Damen des Karlsruher SC zu Gast. Spielbeginn ist um 14 Uhr auf dem Platz der SpVgg Germania Karlsruhe. » www.boulevard-baden.de/LOKALSPORT

SPORTSPLITTER

I Keiler gegen Zebras

Trotz Verletzungsausfällen muss ein Sieg her Schupp muss in Duisburg auf Christian Demirtas, Sebastian Langkamp, Massimilian Porcello (U23), Kristian Nicht, Niklas Tarvajärvi und Matthias Cuntz verzichten . Fraglich dagegen ist der Einsatz von Matthias Langkamp, Anton Fink und Serhat Akin - wobei bei ihm der Daumen eher hoch zeige. Mit von der Partie dagegen sind Mathias Moritz, Timo Kern, Christopher Nguyen und Lukas Rupp. Auch Marco Engelhardt könnte wieder im Kader stehen. I Von Michaela Anderer „Er ist einer, der sich nie hängen lässt und eine sehr gute EinstelDer MSV Duisburg wird es den lung zeigt“, lobt Schupp seinen Blau-Weißen allerdings nicht geSpieler. rade leicht machen. Die DuisEs sei schwierig und natürlich – burger sind sehr gut gestartet und wie immer im Fußball – werde es wollen „ihre phantastische Serie“ dem Trainer angelastet. „Für die weiterführen. Duisburg-Trainer Niederlage gegen Bochum bin Milan Sasic freut sich auf das Die Jungs vom Karlsruher SC wollen endlich mal wieder jubeln können ich verantwortlich. Aber wer Spiel, warnt aber seine Mannkann etwas dafür, dass sich Spieschaft vor den Karlsruhern: „Sie ler so häufig und schwer verletsind über die Außen stark. ... Wir zen?“ gibt er zu bedenken. müssen ihre Offensive unterbin- ren und Zweikämpfe annehmen, Schupp, dem Coach wieder einen So auch für Lukas Rupp und Ste- Er gehe aber optimistisch an das den, wenn wir erfolgreich sein auch wenn wir hinten liegen.“ Ein Strich durch die Rechnung ma- fan Müller, der „nun als Profi da- Spiel heran. Die Mannschaft wolwollen.“ Sieg sei für seine Jungs aber chen. zu gehört“, sehr oft spielen müs- le es besser machen, als letzte Es werde ein sehr schwieriges durchaus machbar. In der ver- Besonders hart sei die Situation sen. „Rotation wäre wichtig. Ich Woche. Qualität, Charakter und Spiel gegen den Tabellendritten, gangenen Saison hat man 1:0 in für die jungen Spieler, die, wie müsste ihnen auch mal eine Pau- eine gute Mentalität habe die Elf. warnt auch Schupp seine Jungs. Duisburg gewonnen, das „ist am zum Beispiel Matthias Zimmer- se geben können.“ Der kleine Jetzt sei es an der Zeit „wieder aufHier sind „Leidenschaft und Wil- Sonntag auch drin“. Allein die mann, durchgehend spielen müs- Kader lasse dies aber nicht zu, ha- zustehen.“ le“ nötig. „Wir müssen uns weh- Verletztensituation könnte, so sten und keine Pause bekämen. dert Schupp. FOTO I MON

Karlsruhe/Duisburg. Nach der bitteren 0:2-Heimschlappe gegen den VfL Bochum vergangenes Wochenende, sinnt Zweitligist Karlsruher SC am Sonntag gegen die Duisburger Zebras auf Wiedergutmachung. Bei leeren Floskeln soll es aber nicht bleiben. „Wir wissen, dass wir Scheiße gebaut haben“, so KSC-Chefcoach Markus Schupp. „Wir haben vieles wieder gut zu machen, das Spiel vergangene Woche war enttäuschend von uns.“

Der erste deutsche Goldachter

0:0 0:0 1:4 2:1 2:1 2:1 So. So. So.

SPIELE TORE PKTE.

Borussia Dortmund 1. FSV Mainz 05 Hannover 96 Bayer Leverkusen Hamburger SV SC Freiburg 1899 Hoffenheim Werder Bremen Eintracht Frankfurt FC St. Pauli Bayern München 1. FC Nürnberg VfL Wolfsburg 1. FC Kaiserslautern FC Schalke 04 Bor. M'Gladbach 1. FC Köln VfB Stuttgart

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20:6 18:8 13:12 18:14 13:11 14:14 16:12 17:18 14:9 11:10 8:8 11:12 15:16 10:18 10:16 14:27 9:17 14:17

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www.baden-fanartikel.de

2. BUNDESLIGA Hertha BSC – SpVgg Greuther Fürth 2:0 FC Augsburg – 1. FC Union Berlin 2:1 VfL Osnabrück – FC Energie Cottbus 2:0 TSV München – Arminia Bielefeld 0:0 FC Ingolstadt 04 – FSV Frankfurt 0:1 VfL Bochum – Alemannia Aachen So. SC Paderborn – Fortuna Düsseldorf So. MSV Duisburg – Karlsruher SC So. Erzgebirge Aue – RW Oberhausen Mo. PLATZ VEREIN

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SPIELE TORE PKTE.

Hertha BSC SpVgg Greuth. Fürth MSV Duisburg Erzgebirge Aue Energie Cottbus FSV Frankfurt RW Oberhausen FC Augsburg TSV 1860 München Alemannia Aachen VfL Bochum VfL Osnabrück Karlsruher SC SC Paderborn 07 1. FC Union Berlin Fortuna Düsseldorf FC Ingolstadt 04 Arminia Bielefeld

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17:5 14:7 16:7 10:6 19:15 10:9 9:8 14:11 11:8 12:11 1011 15:18 12:19 7:10 9:15 6:13 8:16 7:17

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Badener Greifs. Unter den besten Jugendspielern Baden-Württembergs sind auch vier Greifs. Wenn an diesem Wochenende die besten Jugendlichen aus ganz Deutschland um den Sieg beim Turnier der Landesauswahlen kämpfen, werden auch vier Spieler der Badener Greifs dabei sein. Beim letzten Leistungslehrgang der BaWü Auswahl in Freiburg schafften sowohl die beiden Veteranen Falco Böllhoff und David Kühner sowie die Rookies Sven Timmer und Hannes Schüler den Sprung in den finalen 45 Mann Kader für das Turnier in Hamm. Dort werden sie zusammen mit den besten Spielern aus ganz Baden-Württemberg versuchen die Finalniederlage gegen NRW aus dem letzten Jahr wettzumachen und den Titel Jugendländerturniersieger wieder zurückzuholen.

"Encore quatre minutes!" (Noch vier Minuten!) reißen, jetzt oder nie „Partez!“ Der Startruf durchschneidet die Stille, entfesselt ein hohes Getöse schriller Steuermannschreie, Knallen der Rollsitze, Klatschen der Startspritzer. Das große, das letzte Rennen ist unterwegs. Die Erinnerung greift zurück: Vier I Rennbericht des Ruderers Hans Jahre hat man sich diesem Ziel verLenk schrieben – kaum Zeit für etwas anderes außer täglichem Training, Re„Das Megaphon schallt über den gattareisen, Rennzeiten, TrainingsSee. Von den Kraterwänden hallt es pensum, Bootstrimmung, Formdumpf zurück. Der olympische schwankungen, Ernährung, TakEndlauf steht bevor. Die Achter for- tik, Strategie. Vier Jahre lang war das mieren sich an den Nachen. Flau- Rudern fast ,die wichtigste Sache es Gefühl im Magen: Zusammen- der Welt'.

Karlsruhe/Rom.Vor 50 Jahren, am 3. September 1960 auf dem Lago Albano bei Rom schrieb der deutsche Ruderachter das „Wunder von Rom“ und holte olympisches Gold. RuderTeilnehmer Hans Lenk erzählt,wie er die Fahrt empfand.

Der sportliche Mythos faszinierte die Motivation. Mitmachen, Dabeisein, Handeln - dies erschien das Abenteuer des aktiven Lebens. Ein Gemeinschaftswerk von Mannschaft und Trainern entstand, Höhepunkt und Erfüllung eines „mythischen“ Traums… Tausend Meter. Hart bleiben. Zehn scharfe Schläge erwidern den Zwischenspurt. Dreiviertel Länge. Und noch 500 Meter, die letzten des letzten Rennens. Muskeln und Sehnen schmerzen im Zug, treten gegen wachsenden Widerstand. Luft, Keuchen, Arme, Beine, klobige Hindernisse. Blick aus dem Boot.

2. Liga: Hertha weiter ungeschlagen Berlin (mia). Die „Alte Dame“ Hertha bleibt auch am 9. Spieltag ungeschlagen. Am Freitagabend besiegte die Elf von Trainer Markus Babbel im Berliner Olympiastadion die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0. Domovchiyski (76.) und Raffael (90.) schossen die Berliner zum Sieg. Weniger glücklich verlief der Spieltag für die Union Berlin. Trotz mäßiger Leistung besiegte Hausherr, FC Augsburg, die Union mit 2:1, obwohl die durch Benyamina (33.) mit 0:1 in Füh-

blieb es beim 0:0. Optisch unterlegen schoss Hannover schon früh (4. und 15.) zwei Tore und dominierte die Kölner, die zwar oft den Ball hatten, aber nichts mit ihm anzufangen wussten. Erst kurz vor Abpfiff kamen die Kölner mit dem 2:1 wieder ins Spiel, zu mehr reichte es aber nicht mehr. Geschockt zeigte sich Mönchengladbach nach den beiden schnellen Bremer Toren (5. und 12.), ihre zahlreichen Chancen, das Blatt zu drehen, konnten sie nicht umsetzen, Bremen dagegen legte nach, so endete die Partie verdient mit dem Bremer 1:4Sieg. Nürnberg siegte mit 2:1 gegen den VfL Wolfsburg.

BG Karlsruhe weiter auf Trainersuche

Vancouver, der Gegner bleibt zurück. Eine Länge. Endspurt. „Noch 15!“ Der Bootskörper springt noch einmal an. Alles in diesen Schlag und wieder in diesen. Schwärze, Brausen, rauchige Kehle. Die Schwere scheint schier unerträglich. 14, 15 - durch Fallen, Sinken, Luft, Dunkel, Lichtpunkte - Erschlaffen. „In Bewegung bleiben!“, allmähliches Weiterpaddeln, Schnappen, Keuchen. Dann taucht die Umwelt auf, die braunen Boote, die bunten Trikots, die brausende Tribüne.“

TORSCHÜTZEN 1. 2. 3. 4.

Cissé (SC Freiburg) Gekas (Frankfurt) rung gegangen war. Nach der meter verschoss Heidrich aber. In Grafite (Wolfsburg) Pause folgte der Ausgleich durch der 66. Minute machte Adler den Dzeko (VfL Wolfsburg) Möhrle (69.) und das Augsburger 2:0-Sieg der Osnabrücker dann Hugo Almeida (Bremen) Siegtor durch Hain (90.). klar. Huntelaar (Schalke 04) Verdient ging auch der VfL Os- Im Duell des Tabellenletzten, FC Lakic (Kaiserslautern) nabrück gegen die Energie Cott- Ingolstadt, gegen den FSV FrankPogrebnyak (Stuttgart) bus als Sieger vom Platz. In der furt unterlagen die Oberbayern Ya Konan (Hannover) ersten Hälfte ging der VfL in Füh- am Samstagmittag zuhause mit 10. Abdellaoue (Hannover) rung (Schnetzler, 24.) und 0:1. Trotz engagierter Leistung Ba (1899 Hoffenheim) trumpfte auch in der zweiten fuhren die Ingolstädter damit die Barrios (Dortmund) Hälfte auf. Nach der Pause siebte Saison-Niederlage ein. Kagawa (Dortmund) schwächte sich Cottbus durch ei- Das zweite Samstagsspiel zwiSchürrle (Mainz 05) nen Platzverweis selbst – Hüne- schen 1860 München und Armivan Nistelrooy (HSV) meier mit Rot nach einer Not- nia Bielefeld endete mit einem Vidal (Leverkusen) bremse – den folgenden Foulelf- mageren 0:0-Unentschieden. 17. Allagui (Mainz 05)

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BG-Regio-Tour. Im Rahmen der Regio-Tour kommt die BG Karlsruhe nach Ettlingen. Am morgigen Montag, 25. Oktober, werden am Vormittag Spieler und Trainer acht Ettlinger Schulen besuchen. In einem speziellen Training mit anschließender Frage- und Autogrammstunde bringen die Langen den Schülern den BasketballSport näher. Um 17 Uhr gibt es eine öffentliche Trainerstunde in der Albgauhalle. Um 18.30 Uhr wird die BG Karlsruhe bei freiem Eintritt in einem Freundschaftsspiel gegen die Basketballer des TSV Ettlingen antreten.

Hamburg/Freiburg (mia). Die ersatzgeschwächten Bayern traten am Freitagabend in der ImtechArena gegen den HSV an und konnten mit einem 0:0-Endstand nur einen Punkt nach Bayern entführen. Die beste Chance auf ein Siegtor hatte Jonathan Pitroipa (81.), der nur den Pfosten traf. Im Südwestderby zwischen Freiburg und Kaiserslautern ging der 1. FCK zwar verdient durch ein Tor von Moravek (9.) in Führung, die Gastgeber fingen sich aber und drehten das Spiel zum 2:1Endstand. In Frankfurt kämpften Eintracht und Schalke 04 in einer guten Partie, beide aber konnten ihre Chancen nicht verwandeln, so

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PLATZ VEREIN

Handballerinnen. Die weibliche A–Jugend der Handballer des TSV Rintheim tritt am heutigen Sonntag 11 Uhr in der Rintheimer Sporthalle gegen die weibliche A-Jugend der SG Pforzheim/Eutingen an. Um 15 Uhr geht es in der Rintheimer Sporthalle weiter mit den Handballern der weiblichen B–Jugend des TSG Wiesloch.

1. Liga: Köln in der Krise

1. BUNDESLIGA Hamburger SV – FC Bay. München Eintracht Frankfurt – FC Schalke 04 Bor. M'gladbach – Werder Bremen SC Freiburg – 1. FC Kaiserslautern Hannover 96 – 1. FC Köln 1. FC Nürnberg – VfL Wolfsburg Borussia Dortmund – Hoffenheim Bayer Leverkusen – 1. FSV Mainz 05 VfB Stuttgart – FC St. Pauli

2 Karten für 1860 München zu gewinnen. Boulevard Baden verlost in Kooperation mit Krombacher – Offizieller Partner der Bundesliga – zwei Karten für die Partie nächsten Samstag (13 Uhr) gegen 1860 München. E-Mail an verlosung@boulevardbaden.de senden, Stichwort: „KSCKarten“. Der Einsendeschluss ist Mittwoch, 27. Oktober. Das BB-Team wünscht viel Glück!

Karlsruhe (mia). Nach dem Rücktritt von Headcoach Silvano Poropat – aus persönlichen Gründen – am 12. Oktober, werden die Karlsruher Basketballer von Assistenz-Trainer Uli Himstedt trainiert, solange kein Nachfolger gefunden wurde. Das Training mit dem Assistenz-Trainer laufe gut. Alle würden hart arbeiten. Die Trainersuche der BG geht voran, wie Julie Hüvel, Geschäftsführerin der BG Karlsruhe, im Gespräch mit Boulevard

Baden mitteilte. „Wir sind bereits in Gesprächen mit einigen Kandidaten und hoffen so bald als möglich Vollzug melden zu können.“ Ob es nach dem Rücktritt schon viele Bewerbungen gab? „Es kamen am Tag der Veröffentlichung, dass Silvano Poropat zurücktrit bereits sehr viele Bewerbungen bei uns an. Selbstverständlich haben wir in der jetzigen Phase bereits einige Favoriten ausgewählt.“ Die Trainersuche habe klare Priorität 1.


10 I SPORT

BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Karlsruher bei Karate-WM

I Opfer der Leistungsgesellschaft

I Von Michaela Anderer Hans Lenk gehörte zum ersten Achter der 1960 für Deutschland olympisches Gold holte. Dass damals das Thema Doping nicht so aktuell war wie heute erklärt er: „Die Idee, umfangreich Doping zu benutzen, ist erst später aufgekommen. Beim Marathon und Radsport allerdings gab es das auch früher schon. Damals hat man das aber in unserem Sport nicht so ernst genommen. Wir haben unsere Leistung durch Verfeinern

nen.“. Doping sei aber nicht nur ein Thema im Sport. „Wir sind in einem Dopingsumpf, einer gedopten Gesellschaft.“ Ob in beruflichen Stresssituationen, Künstlern, Wissenschaftlern, Musikern oder bei Schülern, jeder stehe unter Leistungsdruck und viele würden sich dopen. „Junge Leute werden schon früh dazu verleitet, zu dopen und ihre Leistung zu verbessern. Der Druck durch die Medien und die Erwartung der Gesellschaft ist enorm hoch. Zudem hängt auch die Bezahlung der Sportler am Erfolg, sie sind finanziell abhängig geworden. Wir haben eine wahre 'Leistungshysterie', Hans Lenk bei seinem Olympiasieg im Achter in der nur ein Sieg zählt. So ist die Verführung sehr groß„ Abhilfe könne man vielleicht und Ausfeilen der Trainingsme- olympischen Spiele in Mexiko Immerhin sind 95 Prozent der schaffen, „wenn nicht nur mehr thoden – mit Höhentraining auf 2.000 Metern Höhe gerüstet Sportler nicht gedopt. Und dies der Sieg, sondern ein Satz wie: oder Krafttraining verbessert.“ zu sein. ist in vielen Spezialdisziplinen 'Nicht gewinnen, ist kein ScheiDas Höhentraining wurde da- „Doping ist mehr ins Bewusstsein und Mannschaftsspielen seltener tern' zählen würde, sähe es schon mals im Rudern erstmalig ein- der Öffentlichkeit geraten, ob- der Fall als in Ausdauer- und rei- anders aus“, gibt Lenk zu bedengesetzt, um für die kommenden wohl es kein neues Phänomen ist. nen Kraft- oder Wurfdiszipli- ken. FOTO I BB

Karlsruhe. Jeder muss schneller, besser, höher, weiter kommen im Profisport – und das oft durch Doping. Hans Lenk, Ruder-Olympiasieger und Professor Emeritus am KIT sprach im Rahmen einer vom Karlsruher Forum für Kultur, Recht und Technik organisierten Tagung „Wo liegen die Grenzen der Menschenverbesserung?“ auch über Doping. Boulevard Baden unterhielt sich mit ihm.

Neuer Partner des KSCTalentteams Karlsruhe (ksc). Seit Dienstag ist der VfB Eppingen neuer Partnerverein des KSC-Talentteams. Die Verantwortlichen der beiden Vereine Steffen Häffner und Stefan Wild vom VfB Eppingen sowie Arnold Trentl und Ede Becker vom Karlsruher SC unterzeichneten den Kooperationsvertrag mit dem eine enge Zusammenarbeit beider Jugendabteilungen nun beginnt. „Die Zusammenarbeit ist zeitlich unbefristet“, so Klaus-Peter Schneider, Leiter der KSC-Fußballschule. „Wir werden den VfB Eppingen sowohl in sportlichen als auch strategischen Frage unterstützen“. „Beide Seiten sollen von dieser Partnerschaft profitieren, sodaß eine Win-win-

Kampf um Tabellenspitze

Situation ensteht“, erklärte Ede Becker. Besonders talentierte Kicker aus Eppingen können am Training der KSC-Juniorenteams teilnehmen, „vorspielen“ und sich für höhere Aufgaben empfehlen. Umgekehrt kommt der KSC nach Eppingen, um Talentsichtungstage und ein Fußball- bzw. TorwartSpezialcamp zu veranstalten. Vier bis sechs Mal jährlich finden im Wildpark Fortbildungen und Lehrgänge statt Außerdem können die Jugendtrainer des VfB in Karlsruhe hospitieren. Auch die ganz Kleinen werden profitieren. Einmal im Jahr werden die D-Junioren als Einlaufkinder die Zweitliga-Mannschaft eskortieren.

17. KSC-Schlossparklauf Karlsruhe (bb). Am Sonntag, 7. November, findet der 17. KSCSchlossparklauf statt. Start des Schlossparklaufs ist an der Wildparkstadionzufahrt, Höhe Aufgang Block A2. Schüler und Jugendliche starten um 10.30 Uhr, der Hauptlauf und die Staffeln

finden um 11.20 Uhr statt. Der Bambinilauf startet um 11 Uhr im Stadion, Höhe Familienblock. Ziel ist im Wildparkstadion, Innenraum Zielgerade. Die Laufstrecke ist eine Rundstrecke im Schlosspark von 3,3 Kilometern Länge.

Berlin/Karlsruhe (bb) Am heutigen Sonntagnachmittag, 17.30 Uhr, steht für die Rhein-Neckar Löwen bei den Berliner Füchsen ein harter Kampf an. Ein Sieg beim Tabellennachbarn könnte für die Truppe von Trainer Guðmundur Guðmundsson die Tabellenspitze bedeuten. Das Duell des Dritten gegen den Vierten wird live bei Sport1 übertragen. Für den Coach der Badener wartet am Sonntag eine ganz besonders knifflige Aufgabe, denn einerseits haben die Berliner im Vorjahr beide Partien gegen die Löwen gewonnen und sind somit eine Art Angstgegner, andererseits haben die Füchse in dieser Spielzeit auf konstant hohem Niveau agiert und bereits gegen den THW Kiel und in Flensburg gewonnen. „Das ist eine wirklich gute Truppe“, ist Guðmundsson beeindruckt, ohne jedoch in Angststarre zu verfallen. Schließlich haben seine Cracks zuletzt auch sehr zuverlässig gepunktet – und das in drei Wettbewerben. Die große Stärke der Berliner im bisherigen Saisonverlauf war die stabile Deckung und Torhüter Silvio Heinevetter. „Ich denke, dass unsere Deckung entscheidend sein wird. Wenn wir so sta-

bil wie zuletzt stehen und zu Gegenstoß-Treffern kommen, bin ich zuversichtlich“, sagt Guðmundsson. Hinzu kommt, dass die Löwen im Positionsangriff diszipliniert agieren müssen. Positiv für den Coach der Löwen ist die Tatsache, dass mit arko Šešum inzwischen eine Alternative mehr zur Verfügung steht. Der Neuzugang aus Veszprém kam beim Pokalsieg in Bittenfeld nach überstandener Knieverletzung zum ersten Mal zum Einsatz. Der Serbe wird auch in Berlin mit von der Partie sein. „Das ist vor allem für Ólafur Stefánsson gut, denn er hatte zuletzt eine sehr hohe Belastung“, sagt der Trainer, der Šešum zunächst für den rechten Rückraum einplant. „Dort hat er in Veszprém oft gespielt, so dass er von unseren Rechtshändern im Rückraum die geringste Umstellungszeit benötigt.“ Direkt vor dem Duell von Füchsen und Löwen wird in der MaxSchmeling-Halle das Achtelfinale im DHB-Pokal ausgelost. Fußballtrainer Markus Babbel spielt die „Losfee“ und die Badener hoffen darauf, dass der Coach von Hertha BSC ihnen wohlgesonnen ist.

KSC IINiederlage gegen Kickers

DIREKT

Verteilun

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Michaela Anderer Redakteurin und Musik-Fan

Karlsruhe (bb). Es sollte, nach seiner Knie-Operation im Frühsommer 2009, ein glorreiches Comeback von Massimilian Porcello werden, als am Samstagmittag die Regionalliga-Mannschaft des Karlsruher SC gegen die vom ExKSC-Profi Dirk Schuster trainierten Stuttgarter Kickers auflief. Glücklich verlief das Spiel für die Karlsruher allerdings nicht, sie unterlagen vor 388 Zuschauern im Wildpark mit 0:1. Zwar hatte Porcello, für den nach der Pause Patrick Dulleck kam, in der 26. Minute die erste Chance für die Hausherren, er konnte seinen Freistoß aber nicht verwandeln und scheiterte am Kickers-Keeper. Auch Ole Schröder (41.) konnte den Ball nicht im Stuttgarter Tor versenken. Aber auch die Gäste erzielten bis zur Pause kein Tor. In der zweiten Hälfte waren es wieder die Karlsruher, die durch Sebastian Rutz eine Gelegenheit zum Führungstor vergaben. Dies rächte sich in der 62. Minute, als der Stuttgarter Philip Türpitz nach Flanke von Hüseyin-Ali Pala den Ball ins Karlsruher Tor köpfte. Zwar versuchte die Elf von Trainer Markus Kauczinski, noch den Ausgleich zu schaffen, wirklich gefährlich wurden sie den Stuttgartern jedoch nicht mehr.

FOTO I WKA DEUTSCHLAND

Leistungshysterie: Nur ein Sieg zählt!

Edinburgh (bb). Die World Kickboxing and Karate Association (WKA) veranstaltet in Edinburgh vom 23. bis 30. Oktober die Weltmeisterschaften im Kickboxen, Karate und Mixed Material Arts (MMA). Die Karlsruher Stefan Janosch, Daniel Dörrer und Ralph Kessel haben 2010 einige Erfolge erzielt und vertreten nun Deutschland in ihren Disziplinen. Der 28-jährige Janosch, Vize-Weltmeister im Sambo und Gewinner der World Combat Games in China, kämpft um den WMTitel im MMA. Der 26-jährige Germanistik- und Sport-Student Dörrer wurde 2006, 2007 und 2008 Weltmeister, 2009 Vizeweltmeister im Vollkontakt

Kickboxen und will jetzt den Titel. Kessel, der 45-jährige selbstständige Sport-Physiotherapeut, seit 2004 durchgängig in der Kickbox-Nationalmannschaft, nahm an drei Weltmeisterschaften teil und holte in Spanien Bronze. Kessel, der den 3. Dan im Karate trägt, holte bei den diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaften Medaillen in Karate Kumite, Leichtkontakt-Kickboxen und in Vollkontakt-Kickboxen und strebt den Karate WMTitel an. Sportwissenschaftler Klaus Nonnemacher, achtfacher Weltmeister und Karlsruher Kampfsportlegende ist als Weltpräsident hauptverantwortlich als Organisator tätig.

„Todessturz“ zur Rock'n'Roll-WM Karlsruhe (mia). Am 20. November ab 11 Uhr hält die Rock'n'Roll-Weltmeisterschaft in Karlsruhe Einzug und verwandelt die Europahalle in einen großen Tanztempel. Wenn die besten Tanzpaare der Welt in der MainClass das Parkett zum Schwingen bringen, treten auch Paare des Karlsruher Rock'n'Roll Clubs „Golden Fifties“ an. In Sachen Rock'n'Roll war die Europahalle schon oft der „Nabel der Welt“ freut sich Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Karlsruher Messe und KongressGmbH, nach den Titelkämpfen 2007 erneut die WM ausrichten zu können. Bereits 18 Mal sei Karlsruhe in den letzten 15 Jahren „die Heimat des Tanzsports“ gewesen. 2007 stand auch die Boogie Woogie-Formation des Karlsruher Rock'n'Roll Clubs „Golden Fifties“ auf dem SiegerTreppchen. In diesem Jahr treten die „Golden Fifties“ ebenso an, es sei schließlich das wichtigste Turnier, so der 1. Vorsitzende des Tanzclubs Jürgen Lagler. Seit 26 Jahren gibt es den Club, der einer der größten Rock'n'Roll Clubs Deutschlands ist. „Wir machen unseren Sport aus Leidenschaft und das wollen wir auch zeigen“, verspricht er tolle Akrobatik und Choreografien. Die Paare suchen sich ihre Musik und die Choreografie selbst aus – „man darf sich also auf ein abwechslungsreiches Programm freuen“. Zwischen 15 und 22 Nationen werden an der Weltmeisterschaft, die Unterhaltung, Artistik und Tanzpower verspricht, teilnehmen. Man geht davon aus, dass auch die amtierenden Weltmeister aus Russland dabei sind. Von einer klaren Favoritenrolle könne man allerdings nicht sprechen, so Lagler. Im Rock'n'Roll hänge viel von der Tagesform der Paare und der Interpretation des Stückes ab. Die baden-württembergischen

Susanne Weis und Jochen Berger in Aktion

Meister, Jochen Berger und Susanne Weis vom Rock'n'Roll Clubs Karlsruhe – am vergangenen Wochenende Sechstplatzierte bei den Deutschen Meisterschaften in Landsberg – wollen bei ihrer ersten Weltmeisterschaft „noch eine Schippe drauf legen“. „Wir haben eine neue Figur, den Schraubsalto, und möchten diese perfekt vorführen.“ Auch den 'Todessturz' zeigen sie. „Wir hof-

fen natürlich, dass wir weiter kommen. Ab dem Halbfinale aber werde die Luft sehr eng.“ Lagler hofft, dass insbesondere die deutschen Paare weit kommen, ein „Heimspiel“ haben sie in der Europahalle in jedem Fall. Und da „wollen sie auch Vollgas geben“, ergänzt Berger und freut sich auf begeisterte Zuschauer, die ihre Leidenschaft für den Rock'n'Roll teilen.

Zukunft der Ballspiele ist weiblich! Karlsruhe (bb). Die elf im Verein Ballspiel-Symposium BadenWürttemberg zusammengeschlossenen Basketball-, Fußball, Handball-, Rugby- und Volleyball-Verbände des Bundeslandes laden zum 5. Ballspiel-Symposium am 12. und 13. November in die Europahalle in Karlsruhe ein. Thema dieses Ballspiel-Symposiums, das federführend vom Badischen Fußballverband (bfv) vorbereitet wird, ist wenige Monate vor der FIFA FrauenfußballWeltmeisterschaft 2011 in Deutschland: „Die Zukunft der Ballspiele ist weiblich!“ Das 5. Ballspiel-Symposium beginnt freitags um 14.30 Uhr und

hat seinen ersten Höhepunkt im Hauptvortrag „Die Zukunft der Ballspiele ist weiblich“, einer These von Professor Dr. Werner Schmidt von der Universität Duisburg-Essen. Der zweite Hauptvortrag zu einem sportpolitischen Thema wird vom CDUBundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther, dem Interimspräsidenten des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, gehalten. In einer Talkrunde diskutieren „Frauen im Spitzensport“ am Samstag um 11.30 Uhr unter Mitwirkung der DFB-Mitarbeiterin für den Frauenfußball, Heike Ullrich, der Basketballerinnen Marlies Askamp und Petra Kre-

mer, der Volleyballerinnen Renate Riek-Bauer und Andrea Amann und der Handballerin Kathrin Blacha. Unter den neun Workshops dürfe das Thema Homophobie im Sport mit den Referenten Tanja Walther-Arens und Gerd Wagner und die Präsentation der Rugby-Talentförderung durch die German Women's Academy von Nationaltrainerin Susanne Wiedemann besonderes Interesse auf sich ziehen. Der Badische Fußball-Verband rechnet mit mindestens 500 Teilnehmern. Anmeldungen sind unter www.ballspiel-symposium.de auch online möglich.


BOULEVARD BADEN I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang I Anzeigenannahme: 0800 9 33 80 20 kostenfreie Rufnummer

AUTOMARKT I 11

AUTOTELEGRAMM Die geplante Einführung von Wechselkennzeichen könnte der Fahrzeugbranche einen neuen Absatzschub bescheren. Wie eine Umfrage von Dekra unter rund 1.800 Autofahrern ergab, würden 37 Prozent der Befragten bei Einführung des Wechselkennzeichens „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ein zusätzliches Fahrzeug anschaffen.

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175 km/h 5,2 l/100km kombiniert

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20.000 €

[+] eigenständiges Design [+] ordentliches Platzangebot [+] gute Verarbeitung

[-] betagte Triebwerke [-] wenig Komfortextras

AUTOSPLITTER

I Autotest der Woche: Nissan Cube 1.5 dCi

Ein Nippon Würfel für Europa

Neue Motoren für Kia Sportage. Für den im August gestarteten neuen Kia Sportage steht nun die gesamte Antriebs-Palette von vier modernen Motoren mit 115 bis 163 PS zur Verfügung. Neben den schon bisher angebotenen 2-LiterTriebwerken sind für den KompaktSUV ab sofort auch zwei hocheffiziente kleinere Motoren erhältlich: ein neuer, durchzugsstarker 1,7Liter-Turbodiesel und der erste Benzin-Direkteinspritzer von Kia mit 1,6 Liter Hubraum.

Brühl (bb). In Japan genießt der Cube seit über zehn Jahren Kultstatus. Inzwischen hat Nissan den putzigen Würfel auch zu uns gebracht. Mit Preisen ab 18.000 Euro soll sich der Cube als cooles Großstadtauto positionieren. Die Urversion des kantigen Kompaktwagens schickten die Japaner bereits 1998 an den Start. Und bereits sie sorgte für Aufsehen, weil sie mit dem strengen Aerodynamik-Credo der Epoche komplett brach. Vier Jahre später schob Nissan eine zweite Version des kultigen Würfels nach – und auch die kam bei der japanischen Kundschaft außerordentlich gut an. Der asymmetrische Wagen aus dem rechtsgelenkten Japan läuft nun auch in einer gespiegelten Version, heißt: mit Linkslenkung, vom Band. Denn nach der Einführung in den USA will Nissan den stylischen Würfel nun auch in Europa etablieren. Das Innenleben macht ihn familientauglich – ein Raumwunder für zwei plus Anhang ist er aber nicht. Formbedingt gehört der kastige Japaner nicht zu den flot-

FOTO I S. RIEDEL/AUTO-REPORTER.NET

NISSAN CUBE 1.5 DCI

ten Sprintern und „grüne“ Antriebstechnik haben ihm die Nissan-Ingenieure auch nicht unter die Haube gepackt. Pluspunkte sammelt der knuddelige Würfel durch das großzügige Raumgefühl, das er sowohl Front- als auch Heckpassagieren zu bieten hat. Selbst ZweimeterMenschen können es auf der Rückbank des 1,67 Meter hohen Auto noch ganz bequem haben.

Das serienmäßig verbaute Panorama-Glasdach trägt ebenfalls zur luftigen Leichtigkeit bei und dank vier hoher Türen muss sich niemand wirklich krumm machen, wenn er ein- oder aussteigen will. Die seitlich aufgehängte Heckklappe, die sich wie eine Kühlschranktür öffnen lässt, sieht schick aus. Wirklich praktisch ist ihr großer Aktionsradius in beengten Parksituationen allerdings

nicht. Dass asymmetrische Design mit der reduzierten C-Säule auf der Beifahrerseite und dem weit in die Seite gezogenen Rückfenster ermöglicht eine ungehinderte Sicht in die hintere rechte Ecke. Hinten links wird der Blick dagegen durch die dicke Säule blockiert. Für den europäischen Markt stattet Nissan den Cube erstmals auch mit einem Dieselmotor aus.

Das 1,5-Liter-Motor, der serienmäßig mit Partikelfilter kommt, mobilisiert 81 kW/110 PS. Das Spitzentempo ist wie bei dem Benziner mit 175 km/h erreicht. Die 18.000 Euro teure Basisversion lassen die Japaner mit einem 1,6 Liter-Benzinmotor vorfahren. Dieser entfaltet ebenfalls 81 kW/110 PS und bringt serienmäßig eine manuelle 5-GangSchaltung mit.

Zusammenarbeit. Die BMW Group und PSA Peugeot Citroën wollen enger zusammenarbeiten. Vereinbart ist die gemeinsame Entwicklung und Fertigung von Komponenten für Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb. Eine entsprechende Erklärung haben BMW-Vorstandschef Dr. Norbert Reithofer und PSAChef Philippe Varin unterzeichnet. Werkstatt-Tester gesucht. TÜV SÜD sucht bundesweit neue Testkunden, die im Zuge der Jahresinspektion ihr Fahrzeug für WerkstattTests zur Verfügung stellen. Gesucht werden Testkunden aller Marken. Unter den ersten 500 registrierten Testkunden verlost TÜV SÜD einen Tankgutschein im Wert von 500 Euro.

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BOULEVARD BADEN I Anzeigensonderveröffentlichung I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Karlsruhe (bb). Viele Bauherren nutzen den Herbst, um geplante Sanierungsmaßnahmen am Haus, wie zum Beispiel eine energieeffiziente Gebäudedämmung oder den Austausch der Heizungsanlage, durchzuführen. Auch aus finanziellen Gründen: Denn das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Außenkontrolle (BAFA) hält nach kurzer Haushaltssperre seit Juli wieder Förderungen für erneuerbare Energien im Wärmemarkt bereit. Und auch das KfW-Programm „Erneuerbare Energien“ bietet zinsgünstige Darlehen und vergibt weiterhin Tilgungszuschüsse. Das historische Zinstief beim Baugeld erleichtert ebenfalls die Entscheidung das Eigenheim winter- Waldemar Hofmann, Mareike Soder und Martin Zöckler stehen am BB-Lesertelfon Rede und Antwort. fest zu machen. Neben der staatlichen Förderung müssen Bauherren vor allem klassische Finanzierungsmöglichkeiten für ihr Vorhaben sicherstellen. Zum Beispiel mittels Bausparvertrag, der bereits zu 27 Prozent für die energetische Sanierung genutzt wird. Sind kurzfristig Modernisierungsmaßnahmen ge-

plant, so kommt ein Darlehen in Betracht, das zu momentan günstigen Konditionen bei der Hausbank oder einer Bausparkasse aufgenommen werden kann. Den Sanierungsbedarf bei Heizung, Fassade, Dach oder Fenster ermittelt unter anderem ein Energieberater. So ist der Bauherr si-

cher, dass sein Geld gut investiert ist und Einsparpotenziale durch die neue Technik optimal genutzt werden. Seit 12. Juli können beim BAFA wieder Förderanträge unter anderem für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstüt-

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Zeit für energetische Modernisierung

zung, Solarkollektoren zur Kälteund Prozesswärmeerzeugung, Pelletkessel und hocheffiziente Wärmepumpen gestellt werden. Nicht mehr gefördert werden Anlagen im Neubau sowie Solarkollektoren zur reinen Trinkwassererwärmung oder luftgeführte Pelletöfen, Scheitholzvergaserkessel

und weniger effiziente Wärmepumpen. Alle bis zur Verkündung des Programmstopps beim BAFA eingegangenen Anträge erhalten die volle Förderung nach den alten Konditionen. Welche Kosten sind mit Umbauten verbunden? Worauf ist bei der energetischen Sanierung zu achten? Wie lässt sich der Bausparvertrag am besten als Energiesparvertrag einsetzen? Welche Fördermöglichkeiten gibt es von Seiten des Staates? Diese und andere Fragen beantworten am Dienstag, 26. Oktober, von 16 bis 18 Uhr, unsere Experten am kostenlosen Lesertelefon: • Waldemar Hofmann, Bausparund Finanzierungsexperte vom Verband der privaten Bausparkassen unter 0800 0000 988-1 • Mareike Soder, freie Architektin und Energieberaterin. Zukunft Altbau – ein Programm des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg unter 0800 0000 988-2 • Diplomingenieur Martin Zöckler, freier Architekt, zertifizierter Energieberater und Sachverständiger unter 0800 0000 988-3

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Im Deutschen Fertighaus Center Mannheim zeigen 34 Hersteller von Fertighäusern ihre Produkte.

Mannheim (bb). Modern, geräumig, energiesparend: 43 Häuser von 34 Herstellern zeigen sich im Deutschen Fertighaus Center Mannheim von ihrer schönsten Seite Wer ein Haus bauen will, steht vor einer Investition, die sorgfältig geplant werden muss. Bauherren von Fertighäusern haben gute Karten: Sie können ihr Haus schon betreten, wenn es noch gar nicht gebaut ist - und es dann nach ihren Wünschen auf ihrem eigenen Grundstück errichten lassen. Im Deutschen Fertighaus Center Mannheim laden das ganze Jahr über 43 komplett eingerichtete Musterhäuser von 34 Herstellern dazu ein, sie zu besichtigen, zu vergleichen und sich Die zum Patent angemeldete ECO- von den Beraterteams Planungsvaplus-Technik ist ein integriertes rianten zeigen zu lassen. Denn FerSystem aus fünf Komponenten: tighäuser sind individuelle MaßanSchaumkeramikfilter, Gussmulde, fertigungen. Feuerraumauskleidung, Luftfüh- Vielfalt ist Trumpf: In der parkähnrung und Nachverbrennung. Die lichen Anlage stehen moderne strömungsoptimierte Form der Stadtvillen und Fachwerkhäuser Feuerraumauskleidung und Mul- mit viel Glas, ebenerdige Bungalows de führt den Luftstrom im inneren und rustikale Holzblockhäuser. gezielt zum Keramikfilter. Dort Zahlreiche Fassaden zeigen Farbe sammelt sich der Feinstaub und und lassen über großflächige Fenverglüht rückstandsfrei. ster viel Sonnenlicht und Wärme in Die Konstruktionsweise des die Wohnräume - überwiegend auf Brennraumes und der Luftführung der Südseite des Hauses, und das verstärkt die als sehr angenehm nicht ohne Grund: Fertighäuser empfundene Wärmeabstrahlung sind seit vielen Jahren Spitzenreiter über die Ofenscheibe um ein vielfaches. Herkömmliche Kaminöfen geben nur einen Bruchteil dieser Art von Wärme ab. Infos: www.hark.de

Heizen mit Zukunftstechnologie Region (bb). Der Duisburger Kaminbauer Hark hat in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut eine Verbrennungs/Filtertechnologie entwickelt, die das Heizen mit Holz revolutioniert. Die vom Hersteller „ECOplus“ genannte Technologie, senkt den Ausstoß von Feinstaub und Kohlenmonoxid auf ein absolutes Minimum. Gleichzeitig wird der Holzverbrauch um bis zu 40 Prozent gegenüber herkömmlichen HARK-Feuerstätten reduziert und der Wirkungsgrad auf bis zu 88 Prozent gesteigert. Bei einem Feinstaub-Ausstoß von 21 mg/m3 erfüllt diese Technologie heute be- Der Hark 80 ECOplus ist eines der reits die Anforderungen von mor- neuen HARK Modelle mit innovatigen. ver ECOplus Verbrennungstechnik .

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Fertighäuser statt Luftschlösser

I Telefonaktion am Dienstag, 26. Oktober, 16 bis 18 Uhr

in Sachen Energieeffizienz. Attraktiv sind daher nicht nur die Baustile, sondern auch die modernen Energiesparkonzepte. In einem Fertighaus lassen sich alle möglichen Wohnträume verwirklichen. Die einzelnen Häuser sind wie „begehbare Baupläne“: Man kann ausprobieren, wie bequem es sich an der Bar im offenen Wohn-Ess-Bereich frühstücken lässt und wieviel Stauraum ein Ankleidebereich als begehbarer Schrank bietet. Im Trend liegen Räume, die durch Schiebewände geteilt werden können, sowie Wellnessbäder mit Sauna und Ruheliegen. Immer beliebter werden Arbeitszimmer und Einliegerwohnungen: Das Mehrgenerationenhaus ist wieder aktuell. Wenn noch kein Bauplatz vorhanden ist: Fast alle Aussteller bieten ihren Kunden einen Grundstückservice. Und wer das Hausbauen ganz wörtlich nehmen will, kann eine Reihe von Eigenleistungen erbringen. Das Deutsche Fertighaus Center Mannheim liegt verkehrsgünstig an der BAB 656 am Maimarktgelände und ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter www.deutsches-fertighaus-center.de


DEIN HEIM I 13

BOULEVARD BADEN I Anzeigensonderveröffentlichung I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

Auf die Reihenfolge kommt es an

Eine verbesserte Wärmedämmung hat mehrere Vorteile. Sie schafft durch angenehmere Oberflächentemperaturen der Wände ein echtes Wohlfühlklima. Gleichzeitig werden Feuchtigkeitsschäden verhindert und damit einer Schimmelpilzbildung entgegengewirkt. Und natürlich reduzieren sich durch Wärmedämmung die Energieverluste und damit auch die Energiekosten. Der Aufwand für eine verbesserte Wärmedämmung wird vielfach überschätzt. Spezialisten haben mittlerweile eine ganze Reihe effizienter Dämmsysteme entwickelt, die bei Wohngebäuden aller Art den Wärmeschutz deutlich verbessern. Was viele nicht wissen: Wärmedämm-

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Region (rbr). Der Energieverbrauch eines Eigenheims wird stark durch die Qualität der Gebäudehülle beeinflusst – die vor allem bei Altbauten einen oft unzureichenden Wärmeschutz aufweist. Daher sollten Dämmmaßnahmen bei Altbauten an erster Stelle stehen.

Region (djd/pt). Mehr als 2,76 Millionen Öl- und Gasheizungen in Deutschland müssten dringend gegen effizientere Heizgeräte ausgetauscht werden. Denn sie sind mindestens 20 Jahre alt und damit technisch überholt. Weil sie viel zu viel Energie verbrauchen, belasten sie nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch das Haushaltsbudget ihrer Besitzer. Diesen anhaltend hohen Modernisierungsbedarf belegt die jüngste Erhebung des Schornsteinfegerhandwerks. Die Daten wurden im Zuge der Messungen nach der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung erfasst. Dabei registrierten die Schornsteinfeger im vergangenen Jahr auch mehr als eine Million Heizkessel, die bereits vor 1983 installiert worden sind, also Ob neues Traumhaus oder sanierter Altbau: Die Wärmedämmung der Gebäudehülle hat maßgeblichen seit mindestens 27 Jahren in BeEinfluss auf den Heizenergieverbrauch des Eigenheims. Heutige Dämmsysteme sind hocheffizient und fi- trieb sind. Statistisch nicht erfasst nanzieren sich schon nach wenigen Jahren selbst. sind kleinere Gasheizgeräte, die beispielsweise als Etagenheizungen eingesetzt werden. Maßnahmen bringen zusätzli- riger, sodass der Brennwert bes- hülle legt den Grundstein für die Unter den mehr als 20 Jahre alten che Vorteile – beispielsweise für ser nutzbar wird. Erneuerbare zukünftigen Energiekosten ei- Heizungen sind rund 1,47 Milliodas Heizsystem. Der Heizkessel Energien lassen sich effizienter nes Gebäudes und erhöht die Ef- nen Ölheizkessel und knapp 1,29 kann kleiner ausfallen, da eine einsetzen. Der Deckungsanteil fizienz der Anlagen- und Solar- Millionen Gaskessel. Um die Efgeringere Heizleistung benötigt durch solare Unterstützung technik. Wärmedämmung wird fizienz dieser technisch veralteten wird. Auch sind die Vorlauf- kann gesteigert werden. Die von der KfW-Bank finanziell ge- Heizanlagen, die vielfach in Einund Zweifamilienhäusern stehen, temperaturen der Heizung nied- Wärmedämmung der Gebäude- fördert.

Sorgloser Winter dank Heizbändern

Energie maximal nutzen

Region (bau-pr). Überraschung aus eiskaltem Hinterhalt: Gesperrter Flughafen in Frankfurt am Main, zugefrorene Türen in der Berliner S-Bahn, minus 30 Grad in Sachsen und Bayern – der letzte Winter hat gezeigt, welche Probleme tiefe Temperaturen hervorrufen können, wenn sie unerwartet eintreten. Auch am eigenen Haus bereiten länger anhaltende Kälte und Schneefall Probleme: Dachrinnen verbiegen sich, Fallrohre platzen, Eiszapfen und Lawinen bringen Passanten und parkenHaus-Partnern in allen Regionen de Autos in Gefahr. Denn tagsDeutschlands erfolgt die schlüs- über schmilzt ein Teil des selfertige Umsetzung. Mit der Do- Schnees, abends erstarrt er jekumentation der Gebäudequalität doch wieder in unter Umstänin Form einer Hausakte und einem den ungünstigen Formen an unZertifikat wird der Baufamilie be- passenden Stellen. Trieft aus stätigt, dass ihr Neubau höchste diesem Grund über Wochen Anforderungen an energiesparen- hinweg Wasser von den Ziegeln des Bauen erfüllt. herab, wird die GebäudefassaFOTO I YTONG/XELLA

Region (txn). Klimawandel, knappe Ressourcen und steigende Energiepreise zählen zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Im modernen Hausbau gewinnen daher zukunftsweisende Lösungen an Bedeutung. Bestes Beispiel: Das EnergieWertHaus. Gemeint ist damit ein innovatives Bauprinzip auf Basis massiver mineralischer Baustoffe, das durch die energieoptimierte Bauweise und die wirtschaftliche Erstellung Umwelt und Geldbeutel der Baufamilie schont. Ökologie, Gesundheit und Sicherheit werden in einem qualitativ hochwertigen Gebäude vereint – und zwar so effizient, dass in jedem Fall ein sogenanntes KfW-Effizienzhaus 55 entsteht. Die Baufamilie erhält die maximale Förderung durch die KfWBank. Mit einem flächendeckenden Netz von 350 EnergieWert-

TORE UND ANTRIEBE

de durchnässt. Bei Frost gefriert sie, die Folge sind Rissbildungen im Mauerwerk sowie abgeplatzter Außenputz. Heizbänder und -kabel schaffen bei Dächern mit geringer Neigung schnell Abhilfe. Der Fachhandwerker verlegt die elektrischen Heizleitungen in Regenrinne und Fallrohr. Dadurch ist garantiert, dass Schmelzwasser immer abfließt – ohne hohe Heizkosten. Ist die Anlage bei Schneefall in Betrieb, wird pro Meter Rinne lediglich eine Heizleistung von rund 30 Watt benötigt. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 15 Minuten Staubsaugen. Die Heizbänder und -kabel sind außerdem UVbeständig sowie ohne Austausch bis zu 15 Jahren im Einsatz. Bei Dächern mit starker Neigung sind Fanggitter ideal, da

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nachrutschende Schneemassen die gesamte Ablaufrinne schlagartig verstopfen können. Ragt die weiße Masse über den Dachrand hinaus, bilden sich trotz Heizung in Rinne und Rohr erneut Eiszapfen oder Lawinen. Deshalb ist es sinnvoll, zusätzlich die Fläche unterhalb des Abfanggitters zu beheizen. Die Wärmeanlagen sind für ein durchschnittliches Einfamilienhaus inklusive Einbau ab 700 Euro zu haben – eine günstige Investition im Vergleich zu hohen Schadensersatzansprüchen. Diese kommen auf Hauseigentümer zu, wenn beispielsweise Passanten oder Autos durch herabfallendes Eis zu Schaden kommen. Denn im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflichten müssen Hausbesitzer etwaige Gefahrenzonen umgehend entschärfen.

FOTO I DJD/IWO

Energieverschwender Heizung

I Energetische Sanierung

Fast 1,47 Millionen Ölheizungen sind älter als 20 Jahre und damit technisch überholt. Sie sollten gegen effizientere Heizgeräte ausgetauscht werden. Moderne Öl-Brennwerttechnik beispielsweise bietet ein Energieeinsparpotenzial von bis zu 30 Prozent.

ist es nicht zum Besten bestellt. Die ältesten unter diesen Anlagen setzen mitunter nur zwei Drittel der Energie in Nutzwärme um, der Rest verpufft wirkungslos. Außerdem sind viele alte Heizkessel zu groß dimensioniert, was den Energieverbrauch zusätzlich in die Höhe treibt. Auch etliche Anlagen, die zu Beginn der 90er Jahre installiert wurden, sind technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Hier würde sich ein Austausch gegen moderne Heiztechnik ebenfalls lohnen.

Aktueller Stand der Heiztechnik ist die Brennwerttechnik. Moderne Öl-Brennwertgeräte beispielsweise nutzen die Energie zu beinahe 100 Prozent. Deshalb verbrauchen sie im Vergleich zu einem veralteten Heizkessel bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff. Bei relativ moderaten Anschaffungskosten amortisieren sie sich über ihr Energieeinsparpotenzial in einem überschaubaren Zeitraum. Im Internet unter www.oelheizung.info gibt es mehr Informationen.


14 I GESCHÄFTSWELT

BOULEVARD BADEN I Anzeigensonderveröffentlichung I 24. Oktober 2010 I Nr. 43, 13. Jahrgang

I Kiefer Küchenstudio in Durlach

GUT BERATEN

I Albert Ochs feiert 40jähriges Firmenjubiläum

Karlsruhe-Durlach (bb). „Kein Küchenkauf ohne Preisvergleich“ – Das ist das Motto des inhabergeführten Küchenfachgeschäftes von Ralf und Sylvia Kiefer in Durlach. Bei einer über 30-jährigen Berufserfahrung legt man Wert auf Qualität, Kompetenz und Zuverlässigkeit. Außer Einbauküchen und Küchenrenovierung werden noch Lackspanndecken und kreative Bodenbeläge angeboten. Das Mitarbeiterteam, bestehend aus sieben Fachleuten, sorgt für pünktliche Lieferung und einen perfekten Einbau rund um die Küche. Ausgesuchte Markenhersteller sowie ein großer Einkaufsverband ermöglichen Kiefer Küchenstudio hochwertige Qualitätsküchen zu fairen Preisen anzubieten. Regelmäßige Kochvorführungen und sonntägliche Küchenschau-

Karlsruhe (bb). Sein 40jähriges Firmenjubiläum feierte Albert Ochs dieser Tage bei der Familienheim Karlsruhe. Vorstandsvorsitzender Michael Veiga, Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus Dullenkopf und alle Kolleginnen und Kollegen der Wohnungsbaugenossenschaft gratulierten bei einer Feierstunde. Am 1. September 1970 begann Albert Ochs mit seiner Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bei der damaligen „Neuen Heimat“, aus der die Familienheim Karlsruhe eG hervorging. Albert Ochs arbeitete in seiner beruflichen Laufbahn als Sachbearbeiter in verschiedenen Bereichen, machte sich Mitte der 70er Jahre bei der Einführung der EDV sehr verdient und wurde 1983 Leiter der kaufmännischen Mieterabteilung. Seit 1994 bildet er

Das Kiefer Küchenstudio bietet eine große Auswahl an Küchen.

tage runden die Vielfalt des Unternehmens ab. Die Kompetenz des Unternehmens spiegelt sich auch in den Auszeichnungen aus. Nach 2005, 2006, 2007 und 2008 hat das Kiefer Küchenstudio in diesem Jahr zum fünften Mal den 1a-Fach-

händler-Preis nach dem Leistungskatalog von „markt intern“ erhalten. Sonderaktion bis 30. November: „Wir unterbieten jedes Küchenangebot um fünf Prozent“ – ab einem Auftragswert von 5.000 Euro. www.kiefer-kuechenstudio.de

FOTO I INGRID WEIGERT

40 Jahre beim Familienheim

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Kein Küchenkauf ohne Preisvergleich

Gratulierten Albert Ochs (2.v.r.) zu seinem 40jährigen Betriebsjubiläum bei der Familienheim Karlsruhe: Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender Michael Veiga (links), Kollegenvertreterin Gudrun Troes und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Klaus Dullenkopf.

bei der Familienheim den Nachwuchs aus und ist Arbeitnehmerbeauftragter bei der IHK für den Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann.

Außerdem engagiert sich Albert Ochs in seiner Freizeit unter anderem als ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht und im Gemeinderat Malsch.

I Marianne`s Flammkuchen feiert Einjähriges

I Werner-von-Siemens Schule

Das Elsass an der Alb

Olympiastimmung

hört sowohl das Flammkuchen All-you-can-eat-Angebot als auch ein Sektchen zur Begrüßung. Für Unterhaltung sorgt Kabarettist und Freund des Hauses Gunzi Heil. Da Geschenke die Freundschaft erhalten, gibt es für jeden Gast zum Abschied ein Überraschungsgeschenk von Jean Flamé. Der Eintritt für diesen unvergesslichen Abend beträgt pro Person 19,90 Euro. Es gibt nur noch wenige Karten. Jeden Donnerstag bricht das Spielfieber bei Marianne´s Flammkuchen aus. Zahlreiche Spiele stehen zur Verfügung, die die Essenspausen durch Spannung, Spaß und Spiel verkürzen. Keine Angst: Nicht nur der Gewinner bekommt Flammkuchen. Eine Reservierung wird empfohlen: www.mariannes-flammkuchen.de

Karlsruhe (bb). Im Sommer fand der erste Sponsorenlauf in der Geschichte der Werner-von-Siemens Schule statt. Anlass war der vielfache Wunsch der Schüler, für einen guten Zweck zu laufen. War die Schule selbst schon in Situationen, in denen sie Hilfe gebraucht hat, sollte dieses Mal der Förderverein „Sonnenschein“ der Kinderklinik von der Hilfe der Schüler der Werner-von-Siemens Schule profitieren. Begünstigt von idealem Sommerwetter und begleitet von beispielfektivsten Trainingsprogrammen zum gezielten losem Enthusiasmus liefen die Fettabbau. Das angeleitete Programm geht über Schüler Runde um Runde und wa6 Wochen und beinhaltet zusätzlich eine Start- ren in ihrem Eifer nicht zu stopanalyse sowie ein Ernährungscoaching. Die Teil- pen. Dabei traten sportliche Leisnahmegebühr beträgt 24,90 Euro pro Woche. tungen zutage, die vorher nicht für Interessenten können sich bis 31.10. anmelden. möglich gehalten wurden. TeamDem erfolgreichsten Teilnehmer winkt als Be- geist und Motivation verbunden lohnung eine Gratis-Halbjahresmitgliedschaft. mit überschäumender BegeisteInfo und Anmeldung unter 07248/450445 rung übertraf bei diesem WettbeFOTO I BB

Karlsruhe (bb). Eine Liebesgeschichte, die in Karlsruhe ihresgleichen sucht – knuspriger Boden, frisches Gemüse, frische Flusskrebse und Shrimps, herzhafter Käse und Speck – all das und vieles mehr bringt das Herz von Jean Flamé in Wallungen, wenn er bei Marianne in der Karlsruher Weststadt die besten Flammkuchen der Stadt nach französischen Originalrezept backt. Jean Flamé unterstützt dort nun seit einem Jahr als Küchenhilfe das Team und dieses Jubiläum feiert Marianne's Flammkuchen mit einem rauschenden Fest. Am 28. Oktober 2010 sind alle Flammkuchen-Freunde herzlich willkommen, um in französischer Manier verwöhnt zu werden. Dem Gast wird an diesem Abend ein Rund-um-Wohlfühlpaket der Extraklasse geboten. Hierzu ge-

Aktion „Ich bin ein Verlierer“ Karlsbad (bb). Der Enorm in Form Vitalclub im Gewerbegebiet Karlsbad-Ittersbach ruft Interessenten zur Teilnahme am aktuellen Figur Spezial-Programm „Ich bin ein Verlierer“ auf. Angesprochen sind Männer und Frauen, die ihrer Wunschfigur in kurzer Zeit ein Stück näher rücken möchten. Eingesetzt werden dafür modernste Methoden wie spezielle Ultraschallbehandlungen in Kombination mit den derzeit ef-

werb jede Erwartung. Beeindruckend waren vor allem die allgemeine Begeisterung und die olympiaartige Stimmung, die auf und rund um den Sportplatz herrschte. Getragen vom „Wir-Gefühl“ und Teamgeist kamen so individuelle Fähigkeiten und Leistungen ans Licht, die im normalen schulischen Alltag sonst nicht so sichtbar sind. Am Ende kamen 6.514 Euro zusammen. „Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Sponsorenlauf aktiv unterstützt haben, sei es durch unermüdliche Anfeuerungen der Sporthelden, durch Massieren ermüdeter Läuferwaden oder durch Versorgen der Sportler mit Essen und Getränken. Ihnen allen und auch allen „Sponsoren“ gilt unser großer Dank“, so Rektorin Sylvia Schäfer.

ALLERHEILIGEN I Worte und Symbole auf Friedhöfen

geln sich in seinem Blumengeschäft wider. Kunden wird eine große Auswahl an frischen Blumen und Pflanzen sowie Vasen und anderen Accessoires geboten. Fidancan und sein kompetentes Team gehen stets auf die Wünsche ihrer Kunden ein, beraten bei der Zusammenstellung der Blumen und geben nützliche Tipps zur Haltbarkeit und Pflege. Großen Wert legen sie auf saisonalen Blumenschmuck. Aber auch Sonderwünsche erfüllt „Florex“ umgehend. Karlsruhe (bb). Seit 2008 betreibt Ob Hochzeiten, Geburtstage oder Rifat Fidancan seinen eigenen Blu- Trauerfeiern, für jeden Anlass wermenhandel „Florex“ auf der Lin- den individuelle Bouquets zukenheimer Landstraße 108 in sammengestellt. Rifat Fidancan Karlsruhe. Seine langjährige Er- achtet dabei stets auf gute Qualität fahrung – seit Mitte der 1980er Jah- zu einem fairen Preis. Ein Besuch re arbeitet er in der Branche – und im Blumenhandel Florex lohnt sich die Freude an seinem Beruf spie- immer.

Region. Beim Gang über einen Friedhof scheinen die meisten Gräber ähnlich auszusehen. Sie sind jedoch Ruhestätten für einmalige Menschen. Dies lässt sich zum Teil auch an den Grabgestaltungen erkennen.

Grabgestaltungen als Spiegel des Lebens stalten. „Aber es wird wieder aktueller, mehr über den Toten zu sagen.“ Sei dies durch die Grabinschrift oder Symbole. „Heutzutage werden sie individueller und unterschiedlicher angewandt.“ Symbole auf Gräbern geben Hinweise auf den Menschen. Eine I Von Birgit Fritz schlafende Steinkatze als Erinnerung und zum Gedenken an eine Jung gestorben. Alt geworden. DieKatzenliebhaberin. Ein liegender se Informationen lassen sich meist Engel auf dem Grab eines Kindes. von Grabsteinen ablesen. Das GeEin Fußball, eingehauen in den burtsjahr, auch das genaue GeGrabstein, als Hinweis auf das burtsdatum sowie entsprechende Hobby des Verstorbenen. Oder Daten zum Todeszeitpunkt sind ein Grabstein in Form einer Giangebracht. Wichtig ist der Name Im Grabstein von Gertrud Calmbach sind Buntstifte integriert. Diese stellen den Bezug zum Schreibwa- tarre an der letzten Ruhestätte eides oder der Verstorbenen ist ab- rengeschäft her, das von der Familie der Verstorbenen geführt wird. nes Musikers. „Mit solchen Hinzulesen. Was sagen Gräber sonst weisen wird ein Grabmahl einmanoch aus? lig. Je mehr Informationen entBei römischen Gräbern war viel Mann, dessen Gestalt seiner Tap- unterwarf ganz Lukanien und thäus Vogel, Amtsleiter des Karls- halten sind, desto persönlicher vermerkt. Wie beim Adligen Lu- ferkeit völlig ebenbürtig gewesen führte Geiseln weg.“ ruher Hauptfriedhofs. In den ver- und wertvoller ist ein Grabzeicius Cornelius Scipio Barbatus, der ist, der bei euch Konsul, Zensor Früher, auch noch vor 50 oder 100 gangenen 30 bis 40 Jahren seien die chen“, sagt Vogel. „Viele Leute wisum 280 gestorben ist. „Sohn des (und) Ädil gewesen ist, nahm Tau- Jahren, sei mehr auf Grabsteine Menschen eher dazu hingeleitet sen auch gar nicht, welche MögGnaeus, ein tapferer und weiser rasia und Cisauna in Samnium ein, geschrieben worden, sagt Mat- worden, Gräber einheitlich zu ge- lichkeiten es gibt.“ FOTO I FRITZ

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Boulevard Baden, Ausgabe Durlach, 24.10.2010