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Ihre Wochenzeitung fĂźr Durlach und Umgebung I 30.105 Exemplare I www.boulevard-baden.de

Nr. 47, 15. Jahrgang

ASYLDEBATTE I SEITE 6

Andreas Eisinger hat diese Woche einen Talk mit den OB-Kandidaten im RĂśser-Haus moderiert, den Baden TV live Ăźbertragen hat.

Âť HeiĂ&#x;er Drittliga-Kampf des KSC in Rostock Âť Krombacher-Pokal-Gegner des KSC steht fest Âť Aktueller Spieltag der Ersten und Zweiten Bundesliga Âť DFB-Pokal-Spiele sind zeitgenau terminiert

Das Thema Asylbewerber beschäftigt weiter die Bßrger in Karlsruhe. So hat sich nun die Interessengemeinschaft Durlach-Aue eingeschaltet.

Âť AusfĂźhrliche Lokalberichterstattung finden Sie unter www.boulevard-baden.de/LOKALSPORT

nächste Bautrupp und reiĂ&#x;t fĂźr erneute Bauarbeiten die selbe Strecke auf. â&#x20AC;&#x17E;Und vor allem, warum alles zur gleichen Zeit?â&#x20AC;&#x153; Pressesprecher der Stadtwerke Karlsruhe, Markus Schneider, erklärt: â&#x20AC;&#x17E;Wenn wir mit unseren Leitungsaustausch-Arbeiten warten wĂźrden bis die KombilĂśsung beendet ist, dann gäbe das einen so groĂ&#x;en â&#x20AC;&#x161;Stauâ&#x20AC;&#x2DC; an Arbeiten, den man nicht abarbeiten kĂśnnte.â&#x20AC;&#x153; So werden Zug um Zug die notwendigen HausanschlĂźsse oder Leitungen erneuert â&#x20AC;&#x201C; beispielsweise ab Ende November die Graf-Rhena-StraĂ&#x;e und ab 19. November in der LessingstraĂ&#x;e. Dass StraĂ&#x;en unnĂśtig mehrfach aufgerissen werden, dem kann Schneider nur widersprechen. Alle BehĂśrden koordinieren ihre Bauarbeiten und wenn mĂśglich, werAber wie ist es wirklich? Kommen den alle Arbeiten in einem Auftatsächlich so viele neue Baustellen wasch erledigt. hinzu oder täuscht der Eindruck? Ob auch die VBK und die Stadt Ein weiterer Vorwurf durch die an Karlsruhe die BĂźrger beruhigen den Baustellen-Leidenden: Es wird kĂśnnen oder ob in diesem Jahr eine StraĂ&#x;e aufgerissen und wieder noch weitere Baustellen entstehen, zugemacht, kurz darauf kommt der lesen Sie auf Seite 2

Baustellenstadt Karlsruhe? Karlsruhe (mia). Karlsruhe ist eine einzige Baustelle, so das Urteil vieler Karlsruher und auch der Besucher, die in die Fächerstadt kommen. Lange Staus, Behinderungen beim Bahnfahren und eine endlose Parkplatzsuche sind ihnen ein

Dorn im Auge. Nicht jeder ist glĂźcklich Ăźber die Baustellen- und Umleitungsschilder, so wie es OberbĂźrgermeister Heinz Fenrich beim CDU-Parteitag 2012 offenkundig war. Er freue sich Ăźber jede Baustelle in Karlsru-

he, da sie ein Zeichen einer boomenden Stadt sei, so der OB. Den Auto-, Bahnfahrern und FuĂ&#x;gängern ist das dagegen vĂśllig egal, sie wollen schnell an ihr Ziel gelangen. Sie glauben, dass es jeden Tag neue aufgerissene StraĂ&#x;en gebe.

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SPORT I SEITE 9

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AKTUELL I SEITE 3

Vater und Sohn verkaufen Drogen

Karlsruhe (pol). Ein alkoholisierter Autofahrer geriet am Mittwochabend, 14. November, bei der Haltestelle Auer StraĂ&#x;e in das Gleisbett der StraĂ&#x;enbahnschienen.

Knittlingen (pol). Ein Familienbetrieb, der sich auf Drogenanbauund vertrieb spezialisiert hat, ist der Pforzheimer Polizei ins Netz gegangen.

Der 41-jährige Pkw-Fahrer wollte gegen 20 Uhr von der ErnstFriedrich-StraĂ&#x;e auf die Durlacher Allee einbiegen und fuhr dabei in die Gleisanlage. Doch anstatt anzuhalten, setzte der Mann seine Fahrt bis auf HĂśhe der BrĂźcke Ăźber die Bahnschienen zum Bahnhof Durlach fort. Nachdem er dort mit vier platten Reifen und aufgerissener Ă&#x2013;lwanne Ăźber den Bordstein wieder auf die Fahrbahn steuerte, hielt er letztendlich bei der Auffahrt auf die A5 in Richtung Frankfurt an. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten des Polizeireviers Durlach bei dem PkwLenker eine Atemalkoholkon-

Nach Hinweisen auf den illegalen Drogenverkauf aus einem Wohnhaus in Knittlingen wurde dieses bereits Anfang August durchsucht. Bei der Durchsuchung konnte der 23-jährige Sohn der Familie angetroffen werden. Auf dem Speicher des Anwesens wurden drei in Betrieb befindliche Cannabis-Aufzuchtanlagen vorgefunden. Insgesamt nahmen die Ermittler 22 TÜpfe mit Cannabispflanzen an sich. Weiterhin wurden bereits zum Teil verkaufsfertig abgepackt, insgesamt 840 Gramm getrocknetes Marihuana sichergestellt. Ermittlungen der Mßhlacker Kriminalpolizei ergaben, dass der 23-Jährige arbeits-

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Alkoholisiert ins Gleisbett

zentration von 1,72 Promille fest. Ihm wurde anschlieĂ&#x;end auf der Wache von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Weiterhin behielten die Polizisten seinen FĂźhrerschein ein. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 10 000 Euro, wobei im Gleisbereich unter anderem eine Ampel beschädigt wurde. Das ausgelaufene MotorenĂśl musste durch eine Spezialfirma beseitigt werden.

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Sonntag, 18. November 2012

teilig mit seinem 48-jährigen Vater die Cannabis-Aufzuchtanlage betrieb und aus dem Wohnhaus heraus gemeinsam gewinnbringend Marihuana, Amphetamin und Ecstasy-Tabletten verkaufte. Täglich sind hierbei zwischen vier und fßnf Kunden in das Anwesen gekommen, denen die Drogen verkauft wurden. Insgesamt soll es sich um 20 bis 30 Personen gehandelt haben, die von dem Duo Drogen erwarben. Es konnten Abnehmer ermittelt und vernommen werden, deren Aussage zufolge der Betäubungsmittelhandel der Familie bereits schon seit Beginn des Jahres 2011 betrieben wurde. Zwar handelte es sich bei den einzelnen Geschäften lediglich um Verkaufsmengen im ein- beziehungsweise zweistelligen Grammbereich Marihuana; allerdings kamen die einzelnen Ab-

BOULEVARD BADEN VIDEO

Video zum Kandidaten-Talk zur OB-Wahl von Baden TV und Boulevard Baden. VIDEO ansehen unter www.boulevard-baden.de

Kaum närrische Leser Karlsruhe (tra). Diese Woche haben wir bei der Umfrage gefragt: Am 11.11. hat die närrische Jahreszeit begonnen. Sind Sie auch ein Narr? 80 Prozent der Umfrageteilnehmer haben gesagt, dass sie Fasching nicht ausstehen kĂśnnen. Jeweils zehn Prozent haben geantwortet, dass es fĂźr sie die schĂśnste Jahreszeit ist und, dass sie sich die UmzĂźge anschauen. FĂźr die AntwortmĂśglichkeit â&#x20AC;&#x17E;Ich bin das ganze Jahr ein Narrâ&#x20AC;&#x153; hat sich niemand entschieden. Bei der aktuellen Umfrage geht es darum, ob schon Weihnachtsstimmung herrscht. Âť www.boulevard-baden.de

Versuchte Brandstiftung

nehmer auf eine Vielzahl von Einzelgeschäften, so dass die Familie davon nicht unerheblich profitierte und von den erzielten Gewinnen gemeinschaftliche Anschaffungen tätigte. Im Zuge der Durchsuchung wurde unter anderem auch rund 1 600 Euro aufgefunden, bei denen es sich zweifelsfrei um Einnahmen aus Betäubungsmittelverkäufen handelte. Während sich der 23-jährige Sohn den Beamten gegenĂźber geständig zeigte, äuĂ&#x;erte sich sein 48 Jahre alter Vater bislang noch nicht zur Sache. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurde der 23-jährige Sohn auf Weisung der Staatsanwaltschaft Pforzheim wieder auf freien FuĂ&#x; gesetzt. Beide Personen erwartet ein Verfahren wegen gemeinschaftlichen illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge.

Karlsruhe (bb/pol). Die Ursache des Brandes in dem als Obdachlosenunterkunft genutzten Gebäude in der HumboldtstraĂ&#x;e vergangenen Donnerstagabend, 15. November, ist geklärt. Ein 42-jähriger Bewohner legte den Brand vorsätzlich. Dank des entschlossenen Eingreifens eines Zimmerbewohners entstand nur ein geringer Sachschaden. Der im vierten Obergeschoss nächtigende Mann war gegen 21.15 Uhr durch Feueralarm aus dem Schlaf geschreckt worden. Im Flur hatte er dann vor der TĂźr eines Nachbarzimmers einen in Flammen stehenden Zeitungsstapel entdeckt und das auf die TĂźr Ăźbergreifende Feuer kurzerhand mit einem nassen Lappen ausgeschlagen. Die Ermittlungen fĂźhrten die alarmierten Kriminalbeamten rasch zu einem gleichfalls auf

dem Stockwerk untergebrachten 42-jährigen Wohnsitzlosen, den sie schlafend in seinem Zimmer antrafen. Den Recherchen zufolge war der Brandstifter im Laufe des Abends mit einem 58 Jahre alten Zimmernachbarn in Streit geraten. Bei der Festnahme wurden 1,6 Promille im Blut des 42-Jährigen festgestellt. Kurz vor Brandausbruch wurde der Festgenommene noch beobachtet, wie er die Zeitungen vor dem Zimmer seines Kontrahenten stapelte; doch hatte der Zeuge diesem Geschehen zunächst keine Bedeutung beigemessen. Nachdem er den Rest der Nacht in der Zelle verbracht hatte, legte der Beschuldigte am Freitagmorgen ein Geständnis ab. Aufgrund des Ermittlungsstandes stellt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den Beschuldigten Antrag auf Erlass eines Haftbefehls.

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2 I AKTUELL

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Eva Croissant darf bei den Live-Shows singen

mir, dass ich weiterhin Musik mache“, sagt sie. „Am Liebsten möchte ich mit einem kleinen Bus on Tour gehen.“ Wenn sie selbst Musik hört – vor allem beim Autofahren – hört sie gerade gern das Album von Michael Schulte.

Berlin/Karlsruhe. Die Karlsruherin Eva Croissant (21) hat am Freitag mit dem Berliner Valentin Merk (23) den Song „Diese Tage“ von Kris, ein Cover von „The Joker“, bei den „Battles“ von „The Voice of Germany“ gesungen. Sie auf deutsch, er auf englisch. Eva hat dabei die Coaches und ihren eigenen Coach Nena mehr überzeugt, sie ist weiter.

Eva widmet Mark Forster einen eigenen Song

I Von Tanja Rastätter

FOTO I SIMON FESSL

„Ich hatte mir gewünscht, dass ich deutsch singe, zum Glück hat es geklappt“, sagt Eva, die allerdings den ausgewählten Song nicht so gut fand. „Mit dem Auftritt war ich auch nicht so zufrieden, die Proben haben besser geklappt“, sagt sie. „Nena guckt, dass jeder etwas von Herzen machen kann.“ „Es war unklar, für wen sich Nena entscheidet, sogar nach den Coaches, die schon alle ‚für‘ mich stimmten, war ich total unsicher. Valentin ist einfach ein total sympathischer Mensch und Nena mochte ihn auch sehr, glaube ich“, sagt die Sängerin und Songwriterin im Gespräch mit Boulevard Baden.

Eva Croissant (21) hat ihren „Battle“ gewonnen. Jetzt geht es für sie bei „The Voice of Germany“ mit den Live-Shows weiter bei denen die Zuschauer und die Coaches entscheiden, wer weiterkommt. „Das Coole im Team von Nena Tipp für Evas Auftritt war, dass ist, dass sie uns erlaubt, dass wir sie so singen soll, wie sie es imindividuell bleiben“, sagt Eva. mer macht. „Sie guckt, dass jeder etwas von Vor ihrem ersten Auftritt bei „The Herzen machen kann.“ Nenas Voice“ hatte Eva rund 2 000 Fans

bei Facebook, schnell wurden es 24 000. Verändert hat sich die 21-Jährige nach eigenen Angaben durch die Show nicht. „Soweit wie ich komme, komme ich. Wichtig ist

Im Moment hat sie durch „The Voice of Germany“ und die Tour mit Mark Forster so viel um die Ohren, dass sie kaum noch zum Schreiben von eigenen Songs kommt. Der letzte Song ist vom April, er heißt „Gib auf Dich acht“. Ihn hat sie bei ihrem letzten Konzert in Karlsruhe Mark Forster gewidmet, den sie selbst ihren Lieblingskünstler nennt. Mit ihm hat sie ein Duett gesungen, das sie auch gerne bei „The Voice“ auf der Bühne singen würde, wenn sie es bis ins Finale schafft. „Meine anderen Lieblingsbands – Mikroboy, Bosse und Madsen – wären natürlich auch toll, aber die würden vermutlich nicht bei so einer Show mitmachen. Mark Forster passt da einfach Tausend mal besser, die Leute würden es lieben“, sagt Eva.

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ANGEDACHT Das wirst Du mir büßen! – so hat mancher von uns schon im Zorn gerufen. Eine Kränkung, eine Zurücksetzung oder ein persönlicher Angriff rufen Rachegefühle oder zumindest das Bedürfnis nach Ausgleich hervor. Um Ausgleich, um Gerechtigkeit geht es auch in unserem christlichen Glauben. Gott ist es wichtig, dass es gerecht zugeht in unserer Welt. Dafür setzt er sich ein und baut auf unsere Hilfe. Oft bleiben wir weit hinter unseren Möglichkeiten zurück. Damit wir uns das bewusst machen und darüber nachdenken, was wir als Einzelne und als christliche Gemeinschaft besser machen können, gibt es in der Evangelischen Kirche den Buß- und Bettag. Weil er nur noch ein kirchlicher, aber kein staatlicher Feiertag mehr ist, schwindet er aus unserem Bewusstsein. Dabei haben wir ihn alle nötig, unabhängig von unserer Konfession und Religion: den Tag des Innehaltens und In-Sich-Gehens, um aus der Erkenntnis heraus, was falsch läuft, wo wir Fehler machen, neu anzufangen. Denn dazu ermutigt uns unser Gott – jeden Tag, nicht nur am Buß – und Bettag! Andrea Schweizer, Pfarrerin in Karlsbad-Auerbach FOTO I BB

„Wir dürfen bei Nena individuell bleiben“

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ANGEGUCKT Die Woche bei Baden TV

I Fortsetzung von Seite 1

Es weihnachtet sehr Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke? Steht schon das Weihnachtsmenü? Haben Sie die weihnachtlichen Familienbesuche schon organisiert? Nein? Dann wird es aber Zeit! Schließlich ist in fünf Wochen schon Weihnachten. Stopp! Ich kann es nicht mehr hören! Es ist nämlich ERST in fünf Wochen Weihnachten und nicht SCHON!

Von der vielbesungenen und in den kommenden Wochen nervtötend aus allen Lautsprechern dröhnenden besinnlichen Weihnachtszeit ist nicht mehr viel zu spüren. Hektik beherrscht die Besinnlichkeit, angefeuert von der Werbeindustrie. Diese ist schon voll auf den Weih-

I Von Michael Müller Fünf Wochen – das sind 35 Tage oder 840 Stunden. Zeit genug also, um alles noch in Ruhe zu erledigen. Doch im Zeitalter des Konsums hat man keine Zeit. Im Zeitalter des Konsums kann man gar nicht früh genug damit anfangen, an die Zukunft zu denken. Und die Zukunft heißt „Kaufen“. Gerade Weihnachten ist in den vergangenen Jahrzehnten voll im Konsum aufgegangen. Schon im September bevölkern Schokoladen-Weihnachtsmänner die Supermarktregale. Nur wenig später werden die Innenstädte mit weihnachtlichen Lichterketten bestückt und die Weihnachtsmärkte öffnen schon vor dem ersten Advent.

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nachtszug aufgesprungen. Kaufanreize werden schon seit einigen Wochen mit Hilfe des rotbemantelten älteren Herrn, der angeblich am Nordpol lebt, verknüpft. Überhaupt: Was soll das mit dem Weihnachtsmann? Warum geben wir unsere Kultur einfach so der Amerikanisierung preis? Wir haben doch schließlich den Nikolaus, der am 6. Dezember den Kindern Süßigkeiten bringt, und das Christkind, das uns an Weihnachten beschenkt. Das reicht doch. Die Weihnachtszeit hat noch nicht begonnen, also bleiben Sie entspannt. Ich bin es – noch!

Sonntag 15.30 Uhr: „Genuss Garantiert“ – Sabine Schmidt und Joy Kieferle locken in die Welt der vegetarischen Küche.

Baustellenstadt Karlsruhe? (mia). Karlsruhe ist die Baustellen-Stadt 2012 und das nicht nur aufgrund der Baustellen rund um die Kombilösung. Aber wie sieht es für das restliche Jahr aus? Kommen jede Woche neue Baugruben hinzu oder können die zuständigen Stellen – VBK, Stadt und Land – Entwarnung geben? Boulevard Baden hat sich umgehört. Dass die Baustellen auch mit den anderen Dienststellen und Versorgern, wie Kasig und Stadtwerken abgestimmt werden, bestätigt die Stadt Karlsruhe. Die dafür stattfindenden Abstimmungsrunden beziehen auch die überregionalen Bauaktivitäten ein. Problematisch würde es dann, wenn auf Umleitungen zudem Unfälle hinzukämen und die Verkehrsteilnehmer die Umleitungen nicht annehmen, sondern „vertraute Wege“ nutzen wollten. Über die Baustellen in Karlsruhe informiert die Stadt auch im Internet (zu erreichen unter www.boulevard-baden.de) Bis Ende 2012 gibt es einige Baustellen, die entweder beginnen oder noch andauern bis Mitte oder Ende Dezember. • So sollen Straßenbauarbeiten in der Schwarzwaldstraße zwischen Victor-Gollancz-Straße

und Ebertstraße – hier gibt es einen neuen Radfahrstreifen – noch bis Mitte Dezember andauern. • In der Willy-Brandt-Allee wird ebenso lange der Rad- und Fußwegeausbau vorangetrieben. • Auf der Sudetenstraße/K9650 zwischen Rheinbrückenstraße und Siemensallee wird bis Ende des Jahres die Fahrbahndecke erneuert und die Querung über die Rheinbrückenstraße für den Radverkehr verbessert. • Bereits Ende November sollen die Straßenarbeiten in der Rüppurrer Straßebeendet sein. • Die Straßenarbeiten im Zuge der Straßenbahn Süd-Ost BA III am Schloss Gottesaue sollen bis Mitte Dezember andauern. Der wohl größte Unmut weht der Kasig und der VBK entgegen. Hier wird befürchtet, dass zu den derzeitigen Baustellen, die das gesamte Stadtgebiet durchziehen, jede Woche neue „Löcher aufgerissen“ werden, um die Kombilösung zu ermöglichen. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe aber beruhigen die Karlsruher. Zu den zahlreichen bestehenden Baustellen der KASIG im Zuge der Untertunnelung für die Kombilösung kommt lediglich eine neue Baustelle hinzu, die zu kurzzeitigen Einschränkungen

für den ÖPNV führen wird, so der VBK. Am Mühlburger Tor werden für 14 Stunden vom Sonntag, 9. Dezember, 14 Uhr bis Montag, 10. Dezember, 4.20 Uhr die Gleise getauscht und daher die dort verkehrenden Bahnen umgeleitet. In Daxlanden wird der bereits angelaufene Gleistausch in Richtung Rappenwört noch andauern bis zum 19. Dezember – der Schienenersatzverkehr fährt für die Linie 6. Eine abschließend gute Nachricht kann das Regierungspräsidium Karlsruhe übermitteln. In ihrem Bereich stehen keine neuen Bauarbeiten an. Natürlich werde die Baustelle am Autobahndreieck – Brückenneubau – noch eine Weile andauern, neue Behinderungen gebe es aber nicht. Insgesamt sieht es also so aus, als ob die Karlsruher von weiteren Baustellen verschont werden, sofern man überhaupt beim aktuellen Stadtbild von „Schonung“ sprechen darf – wohl eher: keine noch größeren Belästigungen. Aber – und da sind sich alle einig – gebaut werden muss, denn jeder will ausgebaute und ordentlich befahrbare Straßen sowie gute Verbindungen, ob als Pkw-, Bahn- und Radfahrer oder Fußgänger.

Montag 18.00 Uhr: „Baden TV Aktuell“ – der KSC nach Rostock und die Rhein-Neckar Löwen nach dem Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin. Mittwoch 18.10 Uhr: „OB-Wahl 2012 “ – das große LIVE-Duell: Ingo Wellenreuther und Frank Mentrup zu Gast bei Andreas Eisinger.

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AKTUELL I 3

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Podiumsdiskussion zur OB-Wahl im RĂśser-Haus I â&#x20AC;&#x17E;Karlsruhe â&#x20AC;&#x201C; Stadt der Top-Leserâ&#x20AC;&#x153;

Fßnf Kandidaten mit ähnlichen Meinungen Karlsruhe. Fßnf Kandidaten um das Amt des Karlsruher Oberbßrgermeisters, ein Moderator und eine Menge unangenehmer Fragen. Die rund 150 Besucher im RÜser-Haus bekamen einen interessanten Schlagabtausch mit gut vorbereiteten Kandidaten zu sehen. Das durchgefßhrte OnlineVoting, welcher Kandidat sich in der 90-minßtigen Diskussion am Besten geschlagen habe, ergab ein recht deutliches Ergebnis.

Das Interesse an der OberbĂźrgermeisterwahl in Karlsruhe scheint groĂ&#x; zu sein. Rund 150 BĂźrger wollten in dieser Woche die gemeinsame Podiumsdiskussion von Boulevard Baden und Baden TV live verfolgen. Einer kleinen EinfĂźhrungsrunde mit der Erkenntnis, dass sich die Programme der Kandidaten weitgehend ähneln, folgt eine teils lebhafte Diskussion zu den bekannten Themen wie Baustellen, Kinderbetreuung, Wildparkstadion und Wohnungssituation. Baden TV-Moderator Andreas Eisinger leitete die Diskussion geschickt und souverän und bohrte auch

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I Von Michael MĂźller

Andreas Eisinger von Baden TV leitete die Diskussion mit den fĂźnf OB-Kandidaten souverän. mal nach, zum Beispiel als Niko Fostiropoulos jede Frage ausweichend mit seinem Steckenpferd â&#x20AC;&#x17E;Kinderbetreuungâ&#x20AC;&#x153; beantwortete. Ansonsten zeigte sich besonders bei den beiden aussichtsreichsten Kandidaten Frank Mentrup und Ingo Wellenreuther, dass deren Ansichten zu den wichtigen Themen sehr nah beieinander liegen. So beispielsweise beim Thema â&#x20AC;&#x17E;Baustellenâ&#x20AC;&#x153;. Beide bemängeln das Baustellenmanagement, ver-

Karlsruhe (mia). Während sich die Wahlprogramme der OB-Kandidaten Karlsruhes alle ähneln, sticht ein Kandidat heraus. Denn Michael BĂśhm, alias Herr Kruscht, Betreiber des Blechdosenmuseums und EntrĂźmpler hat kein wirkliches Programm, sondern lediglich die Vorstellung, die SĂźdstadt zum Zentrum Karlsruhes zu machen. Das Zentrum seines Universums ist die SĂźdstadt rund um den Werderplatz bereits. Hier will er â&#x20AC;&#x17E;leben und beerdigt werdenâ&#x20AC;&#x153; und weil hier alles so perfekt funktioniert und das â&#x20AC;&#x17E;ohne BehĂśrdenâ&#x20AC;&#x153; soll sich die SĂźdstadt auch â&#x20AC;&#x17E;freikaufenâ&#x20AC;&#x153; von Karlsruhe â&#x20AC;&#x201C; sein oberstes Ziel. Er will OberbĂźrgermeister werden â&#x20AC;&#x201C; allerdings, so scheint es, nicht von ganz Karlsruhe. Er will â&#x20AC;&#x17E;BezirksoberbĂźrgermeisterâ&#x20AC;&#x153; aus der SĂźd-

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stadt heraus kandidieren und diese als Kulturgut schĂźtzen lassen. Was ein guter OB kĂśnnen muss? Anpacken, so Kruscht und das kĂśnne er â&#x20AC;&#x201C; wenn auch â&#x20AC;&#x17E;nicht recht lesen

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Das Zentrum der Macht

und nicht recht schreibenâ&#x20AC;&#x153;, das bringe er sich selbst bei. Zehn Prozent rechnet er sich bei der Wahl aus. Wenn allerdings genau so viele ihn wählen, wie zu seiner Programmvorstellung kamen, dann wird es eng. Er habe einfach mal die â&#x20AC;&#x17E;Leute eingeladen, die immer nur motzenâ&#x20AC;&#x153;. Gekommen war niemand. Aber wichtiger sei fĂźr ihn ohnehin die Kommunalwahl in zwei Jahren. Hier will er antreten fĂźr seine SĂźdstadt und â&#x20AC;&#x17E;seine eigene Partei und sein eigenes Geld grĂźndenâ&#x20AC;&#x153;. Das Zentrum der Macht scheint er ja schon mit dem Werderplatz gefunden zu haben.

und unter BerĂźcksichtigung aller Satzzeichen vorgetragen, so ist diese Qualität gut entwickelt. Doch wie steht es um unsere Variation der Lesetechnik? Eine Basis haben wir in der Grundschule erlernt und wenden diese seither unverändert an. Was ist mĂśglich? In den nächsten Folgen zu â&#x20AC;&#x17E;Karlsruhe â&#x20AC;&#x201C; Stadt der TopLeserâ&#x20AC;&#x153; gibt es weitere Anregungen hierzu.

sprechen Besserung und wollen die BĂźrger besser informieren. Auch bei der Kinderbetreuung sehen beide Kandidaten einen dringenden Ausbaubedarf. Erstaunlich zurĂźckhaltend zeigte sich Wellenreuther beim StadionThema. Es gebe wichtigeres als ein neues Stadion. Mentrup konterte, es sei perfide, zu sagen es gebe Wichtigeres in Karlsruhe, wenn man weiĂ&#x;, dass man ein neues Stadion angehen werde, sobald

man OB ist. Laut Mentrup fßhre an der Modernisierung des Wildparks kurzfristig nichts vorbei, sofern der Verein auch bereit sei, mit der Stadt zu sprechen Lediglich bei der zweiten Rheinbrßcke gehen die Meinungen der Kandidaten weit auseinander. Während Wellenreuther die bestehende Planung unterstßtze, lehne sie Mentrup strikt ab. Beiden Kandidaten merkte man an, dass Politik ihr Metier ist. Wäh-

Adventskalender sieben Plus

Karlsruher BĂźcherschau

Junge Schauspieler gesucht

Karlsruhe (bb). Mit Autoren aus Ă&#x2013;sterreich und dem Schwerpunktthema â&#x20AC;&#x17E;Genussvoll lebenâ&#x20AC;&#x153; will die 30. Karlsruher BĂźcherschau bis Sonntag, 9. Dezember wieder ihr Publikum begeistern: Etwa 300 Verlage stellen im Regierungspräsidium Karlsruhe am Rondellplatz ihre Buchproduktionen vor, etwa 22 000 BĂźcher sind verfĂźgbar, darunter 7 500 Neuerscheinungen. 1 000 BĂźcher steuert das Nachbarland Ă&#x2013;sterreich zum Literaturereignis in Karlsruhe bei, weitere 700 Titel befassen sich mit dem Schwer-

Karlsruhe (bb). Fßr junge Menschen ab 15 Jahren bietet das SandkornTheater ein neues interkulturelles Theaterprojekt zum Mitmachen an. Gesucht werden Schauspieler unterschiedlicher Herkunft und Religion. Auch fßr andere Aufgaben zum Beispiel hinter der Bßhne werden bei dieser Produktion junge Leute gesucht. Die Leitung und Regie macht Rusen Kartaloglu. Er ist ein bekannter Theatermann, der viel Erfahrung mitbringt und als Theaterpädagoge an vielen Karlsruher Schulen arbeitet

Karlsruhe (bb). Alle Jahre wieder verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit die EingangstĂźr der Insel in ein AdventskalendertĂźrchen und lädt alle Theaterfans ein, die Tage bis Weihnachten zu zählen. Vom Samstag, 1. Dezember, bis Sonntag, 23. Dezember, gibt es täglich um 17 Uhr eine vorweihnachtliche Ă&#x153;berraschung zu entdecken. Ein weihnachtliche halbe Stunde im Theater und schon ist es wieder ein Tag weniger bis zum Heiligen Abend.

rend Kalmbach und Wenzel, bei manchen Themen auch Fostiropoulos, oft unsicher wirkten, spulten Mentrup und Wellenreuther ihr Programm souverän ab. Dass beide tendenziell in der Wählergunst gleichauf liegen, bewies auch der Beifall, den beide bekamen. Nichtsdestotrotz kßrte das nicht repräsentative Online-Voting Mentrup zum klaren Sieger: Er vereinte 51,32 Prozent auf sich, Wellenreuther nur 43,26 Prozent.

Um dem Slogan â&#x20AC;&#x17E;Karlsruhe â&#x20AC;&#x201C; Stadt der Top-Leserâ&#x20AC;&#x153; Kraft zu verleihen, braucht es neugierige Menschen, die lesen. Voraussetzung fĂźr â&#x20AC;&#x17E;optimalesâ&#x20AC;&#x153; Lesen sind konzentriertes, flĂźssiges Lesen sowie ein automatischer Einsatz der passenden Technik. BerĂźcksichtigen wir diese Punkte hinreichend bei unserem aktuellen Leseverhalten? Der wichtigste Faktor ist unser Interesse am Inhalt eines Textes. Ohne Neugierde und Freude keine Konzentration und dadurch oft ein schlechtes Verständnis. Also nur die Texte lesen, fĂźr die wir motiviert sind. Sonst empfehle ich â&#x20AC;&#x201C; nicht lesen! Die gewonnene Zeit lässt sich sinnvoller nutzen. FlĂźssiges Lesen wird begĂźnstigt durch konsequente Vorwärtsorientierung sowie einen umfangreichen Wortschatz und fĂźhrt automatisch zu einem hĂśheren Lesetempo. Diese Fähigkeit kann bei jĂźngeren Lesern durch lautes Vorlesen geprĂźft und verbessert werden. Wird ohne Stocken

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Qualitäten des Lesens

punktthema. 90 Veranstaltungen bieten Gelegenheit zu Begegnungen mit Autoren. Die Bßcherschau wird veranstaltet vom Landesverband Baden-Wßrttemberg des BÜrsenvereins des Deutschen Buchhandels und dem Regierungspräsidium. Unterstßtzt wird sie vom Ministerium fßr Finanzen und Wirtschaft und von der Stadt Karlsruhe. Ein Kinderprogramm sowie Kriminächte runden die Bßcherschau ab. Im vergangenen Jahr fanden 52 500 Besucher den Weg zur Bßcherschau.

Thomas Wunderberg Lese-Experte in Karlsruhe

und auch am Staatstheater Karlsruhe interkulturelle TheaterstĂźcke inszeniert hat. Die Teilnahme ist kostenlos und bietet die MĂśglichkeit, sich im Juni 2013 auf der groĂ&#x;en BĂźhne des Sandkorn-Theaters zu präsentieren. Geprobt wird montags ab 17.30 Uhr im Internationalen Zentrum in der Kaiserallee 12d, Haltestelle Yorckstr. Interessierte Jugendliche sollen sich schnell im Sandkorn-Theater melden, telefonisch unter: 0721 84 89 84 oder info@sandkorn-theater.de.

Nur noch eine Woche geĂśffnet Karlsruhe (bb). Noch bis zum 25. November zeigt der Offenburger KĂźnstler Stefan Strumbel seine schrillen Werke zum Thema Heimat in der Sonderausstellung â&#x20AC;&#x17E;Stefan Strumbel. Holy Heimatâ&#x20AC;&#x153; im Museum beim Markt. In den Schweinchen-Rosa und TĂźrkis getĂźnchten Räumen erwarten den Besucher rund 30 Kunstwerke, die der KĂźnstler eigens fĂźr die Ausstellung geschaffen hat. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.landesmuseum.de

 

    

Wahlkampf ohne Visionen und es fehle an Visionen, so die Freien Demokraten. Heinz Golombeck, Kreisvorsitzender und Mitglied von Gemeinderat und Bundestag, vermisst unter anderem den Blick Ăźber Karlsruhe hinaus. Die Kandidaten plagen sich gegenseitig mit den allseits bekannDie Kandidaten seien alle â&#x20AC;&#x17E;nette ten Positionen zur zweiten Rheinund gute Leuteâ&#x20AC;&#x153;, beklagt FDP-Stadt- brĂźcke und zur Stadionfrage und rat Tom Høyem. â&#x20AC;&#x17E;Nett reicht aber halten das fĂźr zukunftsweisende Ponichtâ&#x20AC;&#x153;, ergänzt die Fraktionsvorsit- litik, so der FDP-Vorwurf. Man bezende Rita Fromm. Die Programme schränke sich darauf, zuhĂśren, auf der Kandidaten seinen austauschbar die BĂźrger zugehen, moderieren

Karlsruhe (mm). Zwar ohne eigenen Kandidaten, aber dennoch mit einer eigenen Meinung begleitet die Karlsruher FDP derzeit den OB-Wahlkampf in der Fächerstadt. Und nach Ansicht der Liberalen ist dieser Wahlkampf â&#x20AC;&#x17E;mĂźde und geräuscharmâ&#x20AC;&#x153;.

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und vermitteln zu wollen. â&#x20AC;&#x17E;Das ist ein Persil-Wahlkampf, weich gespĂźlt und ohne Inspiration.â&#x20AC;&#x153; Aussagen zur â&#x20AC;&#x17E;Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandorts Karlsruheâ&#x20AC;&#x153;, zur â&#x20AC;&#x17E;Rolle, die Karlsruhe als Oberzentrum kĂźnftig bei der Neupositionierung der Region zu Ăźbernehmen hatâ&#x20AC;&#x153;, zur â&#x20AC;&#x17E;Stadtentwicklungâ&#x20AC;&#x153;, zur â&#x20AC;&#x17E;Haushaltsstrukturâ&#x20AC;&#x153; und zum â&#x20AC;&#x17E;Respekt vor der Selbstständigkeit und dem Vertrauen in die BĂźrgerâ&#x20AC;&#x153; suchen die Liberalen vergeblich in den Wahlprogrammen. â&#x20AC;&#x17E;Ich glaube, ich bin im falschen Filmâ&#x20AC;&#x153;, sagt Høyem, der darĂźber hinaus Aussagen Ăźber eine internationale Positionierung der Stadt vermisst. â&#x20AC;&#x17E;Wo ist der Obama? Wo ist â&#x20AC;&#x161;Yes, we canâ&#x20AC;&#x2DC;? Wo ist das Charisma?â&#x20AC;&#x153;, fragt sich der Direktor der Europäischen Schule. â&#x20AC;&#x17E;Es geht nicht um einen BĂźrgermeisterposten in einer kleinen Stadt oder den Ortsvorsteher von GrĂśtzingenâ&#x20AC;&#x153;, so Høyem, â&#x20AC;&#x17E;sondern um den OberbĂźrgermeister einer Stadt mit bald 300 000 Einwohnernâ&#x20AC;&#x153;. Das Problem sei die Angst der Kandidaten, Wähler zu verlierenâ&#x20AC;&#x153;, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Christian Mandery. Deshalb getraue sich keiner der Kandidaten zu einer klaren Positionierung.

 

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4 I KULTUR

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Probenbesuch bei „The King‘s Speech“ I Die Boulevard Baden Top-Tipps

Finale Proben vor der Premiere am Samstag Stottern will gelernt sein Um das Stottern richtig zu „lernen“ haben der Schauspieler Benjamin Hille und der Regisseur Ingmar Otto eine Stottererselbsthilfe in Daxlanden besucht, wo sie sich unterschiedliche Techniken zu Stottern abgucken konnten. An diesem Abend wird noch eine weitere Szene geprobt, der Ausstieg des Königs aus der Badewanne. Wie es das Ensemble hinbekommt, dass er nass in der Badewanne liegt und eine Szene später schon trockene Haare hat, das können die Besucher selbst im Theater erleben. Diverse Varianten von Szenen Insgesamt hat das Team um Otto sieben Wochen Zeit zum Proben für das Stück. Wenn eine anspruchsvolle Zweier-Szene geprobt wird, kann „The King‘s Speech“ – hier mit Stefan Viering und Benjamin Hille (v.l.) – feiert am Samstag, 24. November, im Kam- das schon einmal drei Mal drei Stunden dauern, sagt Otto. „Manchmertheater Karlsruhe Premiere. mal auch länger, wenn man sie in „Ihr müsst heute alles tun, was ich ons gehen ihm die Worte nur schwer sogar seine Kinder die Augen ver- diversen Varianten ausprobiert.“ sage, wie im richtigen Leben“, sagt von den Lippen. Im ersten Moment drehen. Die Ältere der beiden muss Eine Szene hätten sie Beispiel vom er und lacht. Im Stück selbst muss könnte der Zuschauer denken, er dabei zuerst mit der falschen, linken Klo zum Maskenball und dann in Hille stottern. Bei seiner ersten Rede hätte den Text vergessen, doch es ist Hand winken. Gut, dass Theresa eine Bar verlagert bis sie so war, wie auf dem Balkon des Wembleystadi- das Stottern. Er stottert so sehr, dass zufällig Linkshänderin ist. sie sein soll. FOTO I BB

Seit sechs Wochen proben die Schauspieler für das Stück, heute erstmals mit vier Mädchen – Teresa, Emilie, Marie und Fiona – die jeweils ein Geschwisterpärchen, „junge Prinzessinnen“ – die Prinzessin Margret und eine die amtierende Queen Elisabeth II – spielen. Alle vier haben schon Schauspiel-Erfahrung, haben beim Jungen Staatstheater, Schultheater und anderen Theatern mitgespielt. In einer weiteren Szene, bei der Krönung des Königs, dürfen sie zudem Ministranten spielen, die einen roten Teppich ausrollen. „Ich bin euer Papa in dem Stück“, sagt Benjamin Hille, der Albert beziehungsweise George VI spielt.

Preis für beste Regiearbeit

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Uraufführung von „Bilderfallen“ Karlsruhe (bb). Die Karlsruher Spielgemeinde bringt am 24. November, 20 Uhr, mit dem Stück „Bilderfallen“ bereits ihr siebtes Theaterstück in der Emmauskirche auf die Bühne. Das Theaterstück erzählt von der Sorge, wenn ein Mädchen plötzlich verschwindet und welche „Falschbilder“ in den Köpfen anfangen zu kreisen. Eine Mutter entdeckt am frühen Morgen, dass ihre Tochter verschwunden ist. Die Mutter ist schockiert und verängstigt, weil sie sich das Fortge-

hen nicht erklären kann. Die Suche beginnt. Ein schäbiges Wirtshaus: Die Stammgäste kennen die Tochter. Sie sind erstaunt über das Verschwinden der jungen Frau, die täglich kam und eifrig schrieb, ohne je mit anderen Menschen zu sprechen. Wer war diese junge Frau? Was dachte sie, warum verschwand sie? Die Vorstellungen der Stammgäste unterscheiden sich gewaltig, sie schildern die junge Frau als Prärieblume oder Gänseblümchen, Hund oder Katze...

Karlsruhe (bb). Mit der Inszenierung des Fliegenden Holländers von Achim Thorwald gastierte das Staatstheater Karlsruhe in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal beim Internationalen Opernfestival in Daegu, wo alljährlich im Herbst Produktionen aus der ganzen Welt gezeigt werden. 2012 verleiht nun die Kritiker-Jury des Festivals den Preis für die beste Regie an den ehemaligen Intendanten des Staatstheaters Thorwald.

liche Kunsthalle Karlsruhe. Dort steht der heutige Sonntag von 12 bis 18 Uhr ganz im Zeichen Corots. Um 12 Uhr geht es im Feuerbachsaal los mit einem Klavier-Solo und Kammermusik von Dozenten und Studierende der Hochschule für Musik. Um 15, 16 und 17 Uhr gibt es jeweils kostenlose Führungen durch die Ausstellung. Ebenfalls nach drinnen lädt die Karlsruher Bücherschau ein, die von 10 bis 20 Uhr im Regierungspräsidium am Rondellplatz geöffnet hat. Gastland ist in diesem Jahr Österreich, das Schwerpunktthema lautet „Genussvoll Leben“. Besucher können bei der Bücherschau in ein Meer von 22 000 Büchern aus 300 Verlagen eintauchen. Die konzentrierte Begegnung der Leser mit den Büchern steht bei der Ausstellung im Mittelpunkt, die absichtlich auf den Verkauf von Büchern verzichtet.

Noch bis zum ersten Advent, also zwei Wochen, hat das Sonnenbad geöffnet. Das ist mein ganz persönlicher Tipp für alle, die gerne an der frischen Luft schwimmen: Nutzt diese Zeit intensiv, denn dann dauert es drei Monate bis das Schwimmbad wieder öffnet. Wer zwischen dieser Zeit im Freien schwimmen möchte, hat nur im Dante-WinterWarmfreibad in München Gelegenheit dazu. Hier ist das Wasser etwas wärmer, es gibt jedoch auch ein 50-Meter-Becken. Ich werde es bei meinem nächsten München-Besuch einmal testen! Tanja Rastätter Von draußen geht es nach Redaktionsleiterin drinnen, genauer in die Staat- trastaetter@boulevard-baden.de

Drei Bücher zu gewinnen! Karlsruhe (bb). Sie sind aus der Kulturszene Karlsruhes und darüber hinaus schon lange nicht mehr wegzudenken – jetzt gibt es nun zum ersten Mal ein Buch mit Texten des Duos rastetter & wacker. Unter dem Titel „Hä?“ erscheint in Lindemanns Bibliothek eine Auswahl von über 40 KabarettTexten und Spielszenen aus zwei Jahrzehnten gemeinsamer Bühnenerfahrung. Das breite thematische Spektrum von Erik Rastetter und Martin Wacker reicht von politik- und sozi-

alkritischen Dialogen über TVund Kino-Parodien bis hin zum Wahnsinn des alltäglichen Mitund Gegeneinanders von „Menschen wie dir und mir“. Mit diesem Band kann sich nun jede und jeder Interessierte vergnüglich-genüssliche Momente mit dem Duo nach Hause holen. Boulevard Baden verlost drei Exemplare. Einfach bis 25. November eine E-Mail mit dem Betreff „Hä?“ an verlosung@boulevardbaden.de senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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I Von Tanja Rastätter

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Karlsruhe. Zwei junge Männer kommen in eine leerstehende Kirche in der Kreuzstraße und wollen beten. Doch das können sie heute nicht dort: Das Ensemble von „The King‘s Speech“ des Kammertheaters ist mitten in den Proben. Das Theater hat die Kirche für zwei Wochen gemietet, weil die Bühne dort die Größe der Theater-Bühne hat und größer ist als der eigene Proberaum.

Sport, Kunst und Bücher

GESCHÄFTSWELT Metzgerei Sack bleibt innovativ

Seit 2001 führen Michael und Simone Grom das 100-jährige Fleischerfachgeschäft mit den vier Filialen in der Weststadt, Durlach, Dammerstock und am Kolpingplatz. Karlsruhe (bb). „Unsere Metzger arbeiten auf höchstem handwerklichen Niveau. Wir bleiben am Puls der Zeit, sind immer neugierig und vor allem aufgeschlossen gegenüber den Wünschen unserer Kunden“, so Inhaber Michael Grom. Mit einer Anmeldung unter info@metzgereisack.de können Interessierte an einer persönlichen Führung durch die Manufaktur teilnehmen. Kunden-

nah sind auch die Aktionen im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums, dessen Schlusspunkt die Aktion „100-Cent-Jubelangebote“ in Verbindung mit dem kostenlosen Gutscheinheft 2013 ist. Zusammen mit Hänsel und Gretel sowie Slowmobil Karlsruhe will die Metzgerei 2013 auch soziale Projekte fördern. Die Kunden können über soziale Netzwerke abstimmen, wohin die Zu-

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Durchblutung an den Problemzonen und verbessert dort Fettabbau und Stoffwechsel. Vom 26. November bis zum 21. Dezember will nun das Genius Gesundheitszentrum Ettlingen allen die Gelegenheit geben, das Konzept selbst auszuprobieren. Das Genius Gesundheitszentrum ist einer von über 900 lizenzierten Stützpunktpartner in Europa, die das erfolgreiche Figurformungskonzept anbieten. Nähere Infos unter www.genius-ettlingen.de. Anmeldeschluss ist der 23. November.

Umweltfreundlich unterwegs

wendungen fließen sollen. Kuh Erna begleitet diese Arbeit mit Kommentaren auf Facebook (www.facebook.com/sackmetzgerei) und erzählt, was in der Manufaktur und den Läden alles passiert. Auf der Internetseite www.metzgerei-sack. de oder auf YouTube kann man sich einen guten Überblick über die außergewöhnlichen Aktivitäten der Metzgerei Sack verschaffen. Karlsruhe (bb). Wer sich den Wunsch von einem Elektro-Flitzer noch in diesem Herbst erfüllen möchte, sollte im November an der Glücksaktion „Wunsch-Los in Karlsruhe“ teilnehmen. GesponWerke aus der Welt der Oper. sert vom Steuerbüro Reiter, winkt „Die Nacht der 5 Tenöre“ steht für diesen Gewinnmonat ein Elekseit Jahren für ein beeindruckendes Programm, das Opernliebhaber sowie Klassikfans gleichermaßen in Staunen versetzt. Einen Querschnitt durch die große Welt der Oper wird präsentiert. Darunter zum Beispiel herausragende Kompositionen von 886769 Verdi, Puccini, Leoncavallo oder troroller Benda E-Royal in Powerde Curtis. Aber auch Klassiker Orange, im Wert von über 1 000 wie „My way“ von Sinatra oder Euro. Der „Royal“ zählt unter Broadway-Melodien lassen den Liebhabern des klassischen RollerZauber der Musik spüren. Designs zu den „romantischsten

Die Nacht der fünf Tenöre Karlsruhe (bb). Einen Opernabend voller Leidenschaft und Gefühl vereint sich im Titel „Musica Con Passione“, mit dem „Die Nacht der fünf Tenöre“ bereits zehntausende Zuschauer in ganz Europa begeisterte. Am Samstag, 12. Januar, um 20 Uhr kommen sie in das Konzerthaus nach Karlsruhe; am 8. Februar, um 20 Uhr in das Congress Centrum Pforzheim. Orfeo Zanetti, Luigi Frattola, Vincenzo Sanso, Cristian Lanza und Stoyan Daskalov präsentieren im Januar und Februar die schönsten

Ettlingen (bb). Das Genius Gesundheitszentrum Ettlingen startet die Bauch-weg-Wochen. Das auf Figurformung und Gewichtsreduktion spezialisierte Zentrum setzt dabei auf die sogenannte Airpressure Bodyforming Methode. Diese besteht aus leichtem Ausdauertraining an modernen Cardiogeräten, der Anwendung des patentierten Bauchgurts „Slim Belly“ und den bewährten Ernährungsregeln. Durch sanfte Wechseldruckmassage fördert der „Slim Belly“ während des Trainings die

KURZ & BÜNDIG

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Bauch-weg-Wochen

Retros in italienischem Look“. Bis zur zwölften WunschlosGlücksziehung, am 30. November, werden wieder mehrere tausend Karlsruher Wunsch-Lose durch die Partner aus dem Karlsruher Einzelhandel, der Gastronomie, der Dienstleister sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen an ihre Kunden verteilt. Zusätzlich zum November-Hauptgewinn ermittelt das Wunschlos-Glücksteam 119 Gewinne, darunter drei Centergutscheine vom Ettlinger Tor im Wert von je 300 Euro oder ein schnurloses Telefon für Schwerhörige der Marke Geemarc Ampli DECT 250 im Wert von 199 Euro von Anne Greff Hörgeräte-Akustik. Weitere Informationen gibt es unter www.wunschlos-in-karlsruhe.de.

„Komm, mach MINT“. Unter diesem Slogan wurde 2008 ein nationaler Pakt gegründet, der zum Ziel hat, das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft zu verändern und mehr Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern. Mit über 120 Partnern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hat sich der Pakt seitdem zu einem ausgedehnten Netzwerk entwickelt, in dem Kooperationen gestartet, neue Kampagnen entwickelt und ein breiter Erfahrungsaustausch gepflegt werden. Mit der Unterzeichnung eines Memorandums durch Rektor Karl-Heinz Meisel und Eva Viehoff, Koordinatorin der Geschäftsstelle von „Komm, mach MINT.“, wird nun auch die Hochschule Karlsruhe Teil dieses Pakts. Und im Beisein von Claudia Pralle, Koordinatorin der MINT-Projekte am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BadenWürttemberg (MWK) betonte der Rektor: „Als Hochschule mit technisch- naturwissenschaftlicher Ausrichtung ist es uns ein besonderes Anliegen, den Frauenanteil in diesen Studiengängen zu erhöhen und bei ‚Komm, mach MINT.‘ aktiv zu werden.“ Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte. An bisher rund 1 000 Projekten haben bis heute insgesamt 436 800 Mädchen und junge Frauen teilgenommen. Jubilare im Casino Baden-Baden geehrt. In einer Feierstunde hat das Casino Baden-Baden verdiente Mitarbeiter für ihre langjährige Tätigkeit in den Diensten der Spielbank geehrt. Nach einem Sektempfang im Casino Restaurant Sommergarten hob Otto Wulferding, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Spielbanken Gesellschaft, vor allem das Engagement und die Betriebstreue der Mitarbeiter hervor. In einer kurzen Ansprache berichtete er zudem über die nach wie vor schwierige Lage im Spielbanken-Bereich und betonte gleichzeitig die guten Voraussetzungen für das Casino Baden-Baden, das zu den traditionsreichsten Spielbanken in Europa gehört. Otto Wulferding verabschiedete außerdem vier Mitarbeiter in den Ruhestand, und zwar den Croupier Joachim Wiesel nach 42 Dienstjahren, die Croupiers Peter Müller und Albert Reiss (je 38) sowie den Saalassistenten Peter Schäfer (33). Für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum wurden geehrt: die Croupiers Martin Gartner, Stefan Baudistel, Ralf Schäfer, Arno Ernst, Thomas Burgard, Michael Jung, Uwe Müller, Markus Neff und Patrick Wachter, die Kassierer Michael Daul und Andreas Wörle sowie die Rezeptionistin Elisabeth Riedinger. Karin Schindler, Kantinenmitarbeiterin, Fabrice Queyrel, Croupier und die Automatenspieltechniker Jens Feil und Bertold Kornmüller feierten ihre 10-jährige Zugehörigkeit zum Casino Baden-Baden. „Sie alle haben zum Erfolg des Casinos Baden-Baden beigetragen“, würdigte Otto Wulferding den Einsatz und die Leistungen der Geehrten. Pflegeheime ausgezeichnet. Das Seniorenzentrum Parkschlössle in Durlach und die Seniorenresidenz am Wetterbach in Grünwettersbach, beides Häuser der Heimstiftung Karlsruhe, wurden von der Zeitschrift „Focus“ als Top-Pflegeheime 2012 ausgezeichnet. In der vom Hamburger Statistik-Portal „Statista“ durchgeführten Untersuchung wurden von den rund 10 000 Pflegeheimen in Deutschland nur 8,69 Prozent der Heime ermittelt, die bei der Prüfung des Medizinischen Dienstes der Kranken- und Pflegekassen (MDK) mit der Note 1,0 bewertet wurden. Die MDK-Experten begutachteten vier Qualitätsbereiche: Die Pflege und die medizinische Versorgung, den Umgang mit demenzerkrankten Menschen, die Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, den Bereich Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. 20121118_BB-ETT_ 04


AKTUELL I 5

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Am KIT untersucht Stefan Scherer die erfolgreichste Krimi-Reihe im deutschen Fernsehen I Buch-Tipp

rung bei den Zuschauern. Eine gewichtige Rolle spielt auch regionale Bezug der Serie: Die Ermittlerteams sind über 18 Städte verteilt und repräsentieren lokale Merkmale. „Der Tatort ist Regionalismus in Serie. Mit den Erkenntnissen aus der Tatortforschung könnte man eine kleine Kulturgeschichte der Bundesrepublik schreiben“, so Scherer.

FOTO I MARTIN LOBER, KIT

Mit Zuschauererwartungen brechen

Tatort KIT: Stefan Scherer wirft seit zwei Jahren einen genauen Blick auf die Tatort-Reihe und erforscht deren Erfolgsfaktoren. Karlsruhe. Bis heute gibt es von ihm 862 unterschiedliche Erstausstrahlungen, die eine durchschnittliche Zuschauerquote von sechs bis zehn Millionen besitzen – die Rede ist von Deutschlands erfolgreichster Krimiserie im deutschen Fernsehen: Dem Tatort. Am Karlsruher Institut für Technik erforscht Stefan Scherer die Sonntagabendserie. I Von Corina Bohner

Der Tatort wurde 1970 als Konkurrenz zur ZDF-Krimiserie „Der Kommissar“. Seit dem Start der Serie mit der ersten Folge „Taxi nach Leipzig“, ermitteln bis heute 18 Teams in ganz Deutschland – seit Kurzem auch in der Schweiz. Mit dem langjährigen Erfolgsgeheimnis des Tatorts beschäftigt sich Literaturprofes-

Kunst – wie entsteht das?

Antworten auf all diese Fragen versucht ein länderübegreifendes Projekt des Senders arte in Zusammenarbeit mit dem ZDF und dem belgischen Fernsehen zu geben, das dieses Jahr erarbeitet wurde und seit dem 11. November in sechs Episoden allsonntäglich in arte auf Sendung geht: Alles für die Kunst! Tous pour l‘art! Etwa 5 000 Bewerbungen sind eingegangen zu Beginn des Jahres für die ARTE TV-Masterclass, aus denen von einer kunstsinnigen Jury sieben endgültige Teilnehmer ausgewählt wurden; vier von ihnen haben dann durchgehalten bis zum Schluss: Elina Solomonov, Ismael Dua, Sebastian Mejia und Lyes Hammadouche . Ausdrücklich ging es dabei keineswegs, um so etwas wie Deutschland-sucht-den-Super-

Privatisierung der Tatortfiguren Über die Jahre haben Scherer und Team sowohl inhaltliche als auch szenische Veränderungen der Kriminalserie festgestellt: Mit Horst Schimanski, gespielt von Götz George, tritt in den 80er Jahren die Figur des ermittelnden Kommissars in den Vordergrund. Privatleben und Persönlichkeit der Tatortfiguren sorgen fortan für mehr Identifizie-

verschwindet diese plötzlich spurlos. Lauter unbeantwortete Fragen schwirren ihnen durch den Kopf. Was verbirgt sich hinter Ilkas Vergangenheit? Ist sie einem Verbrechen unterfallen? Stehen Caros Tod und das Verschwinden der mysteriösen Ilka miteinander in Verbindung? Jette beschließt auf eigene Faust zu ermitteln und stößt bald auf eine dunkle Seite in Ilkas Leben... Auf die Leser wartet ein spannender Thriller! Monika Feth spricht mit ihren Büchern vorwiegend Mädchen und Jungs im Alter von 12 bis 16 Jahren an. Weitere Bücher von Monika Feth, die ich ebenso empfehlen kann sind „Der Erdbeerpflücker“, „Der Scherbensammler“ und „Der Schattengänger“. Diese Bücher gehören alle einer Serie an, dennoch kann man sie unabhängig voneinander lesen, da die Fälle nicht aufeinander aufbauen.

Der Mädchenmaler ist ein beliebter Thriller von Monika Feth. In diesem Jugendbuch geht es um ein mysteriöses Verschwinden: Jette und Merle wohnen gemeinsam in einer Wohngemeinschaft. Nach dem Tot ihrer Freundin und Mitbewohnerin Caro wollen die beiden Mädchen auf andere Gedanken kommen und beschließen einen neuen Mitbewohner zu suchen. Bald darauf lernen sie Mike kennen, der als Ersatz der toten Caro in die Wohngemeinschaft zieht. Mikes Freundin Ilka ist den beiden Mädchen etwas suspekt. Die beiden Freundinnen beschließen Ilka genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch bevor sie sich Ilkas Ver- Sarina Volk, 14 Jahre gangenheit nähern können Schülerin und Leserin

„Menschenbilder“ in Baden-Baden Vorlesetag im Klinikum

künstler; sattsam bekannte TVFormate haben damit nichts zu tun. Es fand keine Auslese statt, keiner ist rausgeflogen und man war auch nicht auf der Suche nach dem Besten überhaupt und keiner ist der Gewinner „Wir wollten den Prozess zeigen, der Frage nachgehen, wie entsteht moderne Kunst und was passiert in den Köpfen der beteiligten Künstler“, sagt Antoinette Spielmann vom ZDF. Vier Wochen lang konnten die Teilnehmer, von professionellen Mentoren und einem Fernsehteam begleitet, in einem großen Berliner Atelier vorgegebenen künstlerischen Aufgaben nachgehen. Heraus kamen intime Einblicke in die rege Auseinandersetzung und den künstlerischen Schaffensprozess. Arbeiten der vier jungen Künstler auch aus weiträumigeren Schaffensperioden, sind jetzt bis zum 13. Januar 2013 im Zentrum für Kunst und Medien ausgestellt. Weitergehend Interessierte finden auf der Website „creative.arte.tv/ de“ eine interaktiven workshop zum Thema „Was ist Kunst? Was ist gute Kunst?“ – Videolektionen mit Einblick hinter die Kulissen und Denkanstöße für das Ver- „Frau Baker“ von Gerhard Richter – 1965, Öl auf Leinwand – ist eines ständnis der modernen Kunstwelt. der bei der Ausstellung „Menschenbilder“ gezeigten Werke.

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Karlsruhe(hug). Was ist das überhaupt: moderne Kunst? Wie entsteht sie? Warum schaffen es viele Kunstwerke in die öffentlichen Museen, viele aber auch nicht? Lassen sich diese Entscheidungen nachvollziehen? Und wer aus dem unüberschaubaren Heer der Künstler ist wirklich einer? Und wenn ja, warum? Oder warum doch nicht!

sor Stefan Scherer zusammen mit Kollegin Claudia Stockinger von der Universität Göttingen. Unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) leiten sie seit 2010 und noch bis 2013 das Teilprojekt „Formen und Verfahren der Serialität in der ARD-Reihe Tatort“. Bisher haben sie circa 500 Folgen der Serie analysiert.

Um das Zuschauerinteresse zu halten, praktiziert die Serie seit den 90er Jahren in regelmäßigen Abständen sogenannte „Formatverletzungen“. Dabei orientiert sich die Reihe beispielsweise an „Mindgame-Movies“. Das sind Filme mit überraschender, da ungewohnter, Chronologie oder Erzählperspektive. Der Erfolg ist aber auch durch aktuelle Themen oder die Einführung neuer Ermittlerfiguren begründet. Die Tatort-Reihe zählt laut Scherer zum Qualitätsfernsehen, indem sie über Jahre hinweg den schauspielerischen Qualitätsansprüchen sowie dem Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender gerecht wird.

Der Mädchenmaler FOTO I SEBASTIAN CLEMENS-JUNG

Dem Tatort-Erfolgsrezept auf der Spur

Treffpunkt der Kreativen

Baden-Baden (bb). Die Ausstellung „Menschenbilder“ im Museum Frieder Burda bietet bis 6. Januar 2013 einen neuen, spannenden Blick auf die Sammlung Frieder Burda, in der die Darstellung des Menschen ein häufig wiederkehrendes Motiv ist. Die ausgewählten Werke greifen in unterschiedlicher Weise das Thema der Figuration auf und zeigen, wie abwechslungsreich sich die verschiedenen Künstler inhaltlich und stilistisch damit auseinandersetzen. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema „Mensch“ durch die Ausstellung. Dabei führt die Zusammen- und Gegenüberstellung der Gemälde zu außergewöhnlichen Dialogen und überraschenden Berührungspunkten. Zu sehen sind rund 60 Arbeiten, bekannte Werke von Georg Baselitz, Gerhard Richter und Sigmar Polke, aber auch unbekanntere von Künstlern der jüngeren Generation wie Tim Eitel, Susanne Kühn oder Simon Pasieka, die zum Teil noch nicht gezeigt wurden. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wird in den verschiedenen Ausstellungsräumen des Museums vom Menschsein erzählt. www.museum-frieder-burda.de

Karlsruhe (bb). Über einen besonderen Nachmittag im sonst eher eintönigen Klinikalltag konnten sich die kleinen Patienten der Kinderklinik Karlsruhe am vergangen Freitag freuen. Anlässlich des neunten bundesweiten Vorlesetages am 16. November, waren insgesamt acht Mitglieder des Rotary Clubs Karlsruhe-Baden dem Aufruf von Klaus Wülfrath, selbst Rotarier und Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen, gefolgt und lasen kranken Kindern in der Kinderklinik des Städtischen Klinikums Geschichten vor, um ihnen damit den Klinikalltag ein wenig aufzuhellen. „Wenn wir Kindern vorlesen, die selbst noch nicht lesen können, oder denen das Lesen wegen einer Erkrankung schwer fällt, schenken wir ihnen Zeit und Aufmerksamkeit“, beschreibt Klaus Wülfrath seine Motivation für die Teilnahme an der Aktion. „Beim Vorlesen spürt man, wie die kindliche Phantasie angeregt wird, wie in den Köpfen Bilder zur Geschichte entstehen, die Vorlesegeschichte bleibt auch nach dem Vorlesen lebendig. So zeigen wir Kindern einen Weg, selbst Lust am Lesen zu bekommen, das ist eine wichtige Voraussetzung für den Bildungsweg der

Kinder.“ Rotarier sind eine weltweite Gemeinschaft von Freunden, die sich mit Anstand und Professionalität für Frieden und Völkerverständigung einsetzen. Lokale, regionale und internationale humanitäre Projekte und Austauschprogramme werden über Clubs organisiert, in denen sich beruflich erfolgreiche Angehörige verschiedener Berufe regelmäßig treffen. Die Förderung von Lesefreude und Lesekompetenz gehört traditionell zu den Schwerpunkten von Rotary. Daher ist es konsequent, dass sich zahlreiche Rotarier auch beim bundesweiten Vorlesetag engagieren. Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, der „Stiftung Lesen“ und der „Deutschen Bahn“ und mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Leseförderung in Deutschland. Ziel des bundesweiten Vorlesetages ist es, ein öffentliches Zeichen für das (Vor)Lesen zu setzen und Freude am Lesen zu wecken. Mit über 42 000 Vorlesern bundesweit gab es in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung an der Vorleseaktion, wobei die Beteiligung eines Krankenhauses bisher bundesweit einmalig war.

Drei Graffiti-Sprayer festgenommen Vor Polizei versteckt

FOTO I BB

Karlsruhe (pol). Der Pförtner der Verkehrsbetriebe hatte gegen 2.10 Uhr auf dem in der Wikinger Straße gelegenen Betriebshof mehrere dunkel gekleidete junge Männer beim Besprühen einer Straßenbahn beobachtet. Die Personen flüchteten in der Folge über einen Zaun in Richtung der Alb. Zunächst blieben die Fahndungsmaßnahmen der alarmierten Polizei ohne Erfolg. Kurz nach 3 Uhr Karlsruhe (tra). Der Kommunikati- Klappe“, die besten deutschsprachi- stellte dann allerdings eine Streife onsverband Club Mittelbaden ver- gen Werbespots. Da wir nun sowohl des Reviers West bei der Knielinanstaltet am Donnerstag, 22. No- die deutschsprachigen als auch in- ger Sängerhalle einen schwarzen vember, 19 Uhr, die zweite ternationalen Gewinner zeigen und Werbenacht im Konzerthaus Karls- dieser Abend stets auch ein Treffruhe. Boulevard Baden hat der Vor- punkt der Kreativbranche und ihrer standssprecherin Astrid Wagner, die Freunde ist, haben wir dieses Highseit 19 Jahren ehrenamtlich im light in unserer Region zur WerbeKommunikationsverband tätig ist, nacht benannt. Dieses Jahr findet sie Pirmasens/Karlsruhe (pol). Weein paar Fragen gestellt. Seit 18 Jah- nunmehr zum zweiten Mal im Kon- gen Verdachts der Geiselnahme, ren organisiert sie – stets in einem zerthaus statt. Freiheitsberaubung und Nötibesonderen Ambiente – alljährlich gung ermitteln Staatsanwaltschaft die Cannes Rolle, die auch in die- Wieviele Besucher werden erwar- und Kriminalpolizei Karlsruhe sem Jahr wieder bei der Werbenacht tet? gegen zwei unbekannte Männer. gezeigt wird. Wagner: Wir erwarten um die 200 Nach bisherigen Erkenntnissen bis 250 Besucher. rissen die beiden maskierten TäWas ist die zweite Werbenacht? ter am Dienstag gegen 22 Uhr in Astrid Wagner: Im letzten Jahr Welches ist die nächste Veranstal- Pirmasens plötzlich die Tür eines konnten wir erstmals in Kooperati- tung, die der Kommunikationsver- bei roter Ampel anhaltenden Pkw on mit der KMK die Cannes-Rolle band plant? auf. Sie bedrohten den 44-jähriim Konzerthaus zeigen. Seit 32 Jah- Wagner: Anfang des Jahres werden gen Fahrer mit einer Pistole und ren prämiert der Kommunikations- wir eine Veranstaltung zum Thema stiegen zu ihm ins Fahrzeug. In verband mit seinem Award, „die „Markenrecht“ anbieten. der Folge dirigierten sie den

Kleinwagen mit drei dunkel gekleideten Männern im Alter von 23, 27 und 28 Jahren fest. Auf Nachfrage machten die Verdächtigen widersprüchliche Angaben; darüber hinaus war deren Kleidung teils verschmutzt und nass sowie mit Farbantragungen gesprenkelt. Wie sich herausstellte, waren insgesamt vier Straßenbahnwagen einseitig im unteren Bereich mit sogenannten „Tags“ besprüht worden. Eine fünfte Bahn war hingegen auf einer gesamten Seite von

vorne bis hinten mit sieben großflächigen Graffiti besprüht worden. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen bis zu 5 000 Euro betragen. Die beim Polizeipräsidium auf die Bearbeitung solcher Delikte spezialisierte Ermittlungsgruppe „Graffiti“ prüft nun, ob das Trio für weitere Farbschmierereien verantwortlich sein könnte. Zumindest zu einer vor einem Monat auf dem Ettlinger Betriebshof festgestellten Tat sprechen einige Indizien für dieselben Täter.

Karlsruhe (pol). Erhebliche Alkoholeinwirkung war am späten Donnerstagabend offenbar die Ursache dafür, dass ein 22 Jahre alter Pkw-Lenker auf dem Herdweg zwischen Durlach und Hagsfeld von der Fahrbahn abkam. Der junge Mann war gegen 23.20 Uhr mit seinem Wagen so weit nach rechts geraten, dass er zunächst den Bordstein und dann auch einen Leitpfosten beschädigt hatte. Als er mit seinem deutlich in Mitleidenschaft gezogenen Pkw nach rund 120 Metern zum Stehen kam, suchte er schließlich

sein Heil in der Flucht. Allerdings nutzte es dem 22-Jährigen auch nichts, dass er sich am nahegelegenen Pfinzentlastungskanal in einem Gebüsch versteckt hatte. Von den eintreffenden Polizisten rasch aufgespürt, gab er einen Alkotest von 2,2 Promille ab. Eine Blutentnahme war damit vorgezeichnet. Da er nicht über die notwenige Fahrerlaubnis verfügte, wird sich der junge Mann nun neben der Trunkenheitsfahrt und der Unfallflucht obendrein auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen.

Zur Fahrt nach Karlsruhe gezwungen Neue Gewerbeflächen Mann über verschiedene Autobahnen bis nach Karlsruhe. Hier ließen sie ihr Opfer auf dem Adenauerring kurz vor dem Durlacher Tor anhalten, stiegen aus und verschwanden schließlich in unbekannter Richtung. Von den nur gebrochen Deutsch sprechenden Tätern ist bislang bekannt, dass sie beide etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur sind. Sie trugen Jeans und schwarze Jacken. Der Täter, der den Beifahrersitz eingenommen hatte, ist dunkelhaarig und trug

einen armeeähnlichen Parka mit mehreren Außentaschen. Darunter hatten beide dunkle Pullis an, deren Kapuzen sie sich über den Kopf gezogen hatten. Zur Maskierung trugen sie dunkle Halstücher vor dem Mund. Es ist nicht auszuschließen, dass die Täter beim Verlassen des Fahrzeuges nahe des KIT Campus Süd beobachtet wurden. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721 939 55 55 entgegen.

Karlsruhe (cob). Wie kann Karlsruhe und Umland als Industriestandort attraktiver werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich unter anderem der Nachbarschaftsverband Karlsruhe (NVK). Er hat für seine elf Kommunen eine Gewerbeflächenstudie in Auftrag gegeben: Bis 2030 sollen 42,6 Hektar Gewerbefläche neu ausgewiesen werden. Johannes Arnold, stellvertretender Vorsitzender des NVK, wünscht sich dabei eine enge Zusammenarbeit der Kommunen sowie eine breite Beteiligung der Bürger. Aus diesem

Grund findet am Montag, 26. November, von 19 bis 22 Uhr, eine Bürgerinformation in der Karlsburg in Karlsruhe-Durlach statt. Dort wird ein Vertreter des Regierungspräsidiums sowie Vertreter des NVKs für allgemeine Fragen zur Gewerbeflächenausweisung zur Verfügung stehen. Ziel der Veranstaltung ist es, Basiswissen bei den Bürgern zu schaffen, damit sie sich im folgenden, konkreten Ausweisungsprozess beteiligen können. Potentielle Flächen für den Bau von Windkraftanlagen werden dabei kein Thema sein. 20121118_BB-ETT_ 05


6 I AUS DER REGION

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Ihre Medienberaterin (BVDA)

I Ihre Medienberaterin

MOTTO FÜR DURLACHER FASTNACHTSUMZUG 2013 GESUCHT

Sabine Marona

Tanja Ochs

Das Organisationskomitee Durlacher Fastnacht (OKDF) sucht „Dichter“ für das Motto des Durlacher Fastnachtsumzugs, der am 10. Februar stattfindet. Vorschläge, wenn möglich in Dialektform, können bis 30. November unter holzwarth@merkur-finanz.de eingereicht werden. Dem Gewinner winkt eine Einladung für zwei Personen zur Durlacher Rathausfastnacht.

für das Gebiet: Durlach, Pfinztal, Bergdörfer Telefon 07 21 / 93 38 02 - 48, Fax -99 48 Mobil 01 51 / 62 81 46 74 E-Mail smarona@roeser-presse.de

für das Gebiet:

Telefon 07 21 / 93 38 02 - 28, Fax - 99 28 Mobil 01 51 / 16 23 31 07 E-Mail tochs@roeser-presse.de

» Die TOTAL LOKAL Suchmaschine unter: www.boulevard-baden.de/lokales/

I „Schlechte Unterbringung und fehlende Betreuung der Asylsuchenden“

KURZ & BÜNDIG

IG Durlach-Aue übt Kritik

Steffi Spingies & die Treacys rocken den Hubraum. Ein ganz spezielles Konzert erwartet Fans guter Livemusik am Montag, 19. November, ab 20 Uhr im „Hubraum“ Durlach. Steffi Spingies (Popakademieabsolventin und Gewinnerin des Offerta Music Award 2011) ist Singer/Songwriterin und wird unterstützt von den drei „Treacys“ Michael Bär, Andreas Bock und Stefan Buchholz! Es kann laut und rockig werden!

Durlach (mia/bb). Das Thema Asylbewerber und deren Unterbringung beschäftigt weiter die Bürger in Durlach-Aue. So hat sich nun auch die Interessengemeinschaft Durlach-Aue eingeschaltet. Vertreter der IG Durlach-Aue und des Bürgervereins Nordstadt mit Regierungspräsidentin Nicolette Kressl und dem zuständigen Abteilungspräsidenten Manfred Garhöfer trafen sich zum Gespräch.

Von Kelten, Hexen und Heiligen. Unter diesem Motto findet am 25. November das alljährliche Kirchenkonzert des Musikforum Durlach in der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul Durlach statt. Ab 17 Uhr werden die rund 40 Musiker des sinfonischen Hauptorchesters unter Leitung von Peter Wüstner das Kirchenschiff zum Klingen bringen. Neben mitreißenden Geschichten und barocken Tönen werden auch bekannte Melodien zum Besten gegeben. Als Pendant zur Orchestermusik erwarten Sie außerdem bereits bekannte Ensembles sowie weitere Solokünstler. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.musikforum-durlach.de. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Jugendarbeit wird gebeten. Ausstellung über 750 Jahr Hohenwettersbach. Im Pfinzgaumuseum am Durlacher Schlossplatz ist derzeit die Sonderausstellung „750 Jahre Hohenwettersbach – Ein Stadtteil im Laufe der Jahrhunderte“ zu sehen. Kurator Ferdinand Leikam führt am heutigen Sonntag, 18. November, um 11 Uhr durch die Schau.

FOTO I GERD/PIXELIO

Die betroffenen Stadtteile haben großen Informationsbedarf „zum Thema Dezentralisierung der Flüchtlings-Erstaufnahme und die Kritik an der schlechten Unterbringung und fehlenden Betreuung der Asylsuchenden“, so die IG. Die Landesaufnahme Stelle in der Durlacher Allee sei zu 150 Prozent ausgelastet. „Wir wissen morgens noch nicht, wo wir abends die täglich neu zuströmenden Asylsuchenden, im Schnitt 40 pro Tag, untergebracht haben werden“, so Mitarbeiter der LASt. Adäquate Ausweich- oder Pufferquartiere stehen nicht zur Verfügung. Daher sei es nötig geworden „Außenstellen“ zu errichten. Dazu mietet das Regierungspräsidium privaten Wohnraum an. „Geeigneten Wohnraum anbieten kann jeder Eigentümer, zudem erweist sich diese Art der Vermietung als sehr lukrativ“, so

Weiter ist die Unterbringung von Asylbewerbern in Karlsruhe ein Problem, das Diskussionsbedarf mit sich bringt. die IG Durlach-Aue. Verrechnet werde nicht nach Quadratmeterzahl sondern nach Personen. „Im Schnitt erhält der Vermieter 10 Euro pro Nacht und Person“, so die IG. Verantwortlich für die momentan schwierige Situation seien überdies auch die Gemeinden und Kommunen, die sich sehr viel Zeit ließen, ihre ihnen zugeteilten Asylbewerber abzurufen.

Würden die Landkreise rascher agieren, so hätte Karlsruhe weniger Probleme, klagte Präsidentin Kressl. Überbelegung der Räumlichkeiten, nicht angemessene Wohnverhältnisse, Sicherheitsprobleme, fehlende Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten der Kinder, keine Betreuung der Asylbewerber vor Ort, keine Ansprechpartner vor Ort für Anwohner, seien

die weiteren Probleme so der Bürgerverein Nordstadt. Die Einrichtung von Gemeinschaftsunterkünften erfordern ein Baugenehmigungsverfahren, bei dem den Angrenzern und Nachbarn die gesetzlich vorgesehene Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und im anschließenden Verfahren die baurechtliche Zulässigkeit der Einrichtung geprüft werden sollte, so die IG.

„Die sonst sehr sachliche Gesprächsrunde, erhielt einen unangenehmen Beigeschmack, als Regierungspräsidentin Kressl die dargelegten Bedenken der Anwohner mit der wenig sachlichen Äußerung zurückwies: ‚seien Sie doch ehrlich, Sie wollen doch nur nicht diese Leute als Nachbarn haben‘“, berichtet die IG. Die komplette Meldung gibt es unter www.boulevard-baden.de

Gute Besucherbilanz im Wölfle

Kran kippt gegen Haus

Karlsruhe (bb). Eine vergleichsweise gute Besucherbilanz für die diesjährige Badesaison konnte der Förderverein Freibad Wolfartsweier (Wölfle) angesichts des verregneten und kühlen Frühsommers ziehen. „Mit 26 301 Badegästen in dieser Saison sind wir noch recht gut davon gekommen“, sagt Friedhelm Walther, der Vorsitzende des Fördervereins. 2012 war man zwar vom Besucherrekord 2011, 29 131 Besucher, des Jubiläumsjahrs „750

Wolfartsweier (pol). Ein etwa 20 Meter hoher Kran ist bei Arbeiten in der Albert-Einstein-Straße in Wolfartsweier in ein Nachbarhaus gekippt. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Verletzt wurde niemand. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei sollte der Kran am Vormittag abgebaut werden. Möglicherweise auf Grund eines Bedienfehlers und eines fehlenden Bolzens sackte der Kran „leiterartig“ in sich zusammen und wurde dadurch instabil. In der Folge kipp-

Jahre Wolfartsweier“ deutlich entfernt, konnte aber weiter an das hohe Niveau der Vorjahre 2010, 25 607 Besucher, und 2009, 26 396 Besucher, anknüpfen. „Trotz der Investitionen unserer Mitbewerber in Durlach, Ettlingen, Waldbronn und Rüppurr konnte sich unser Wölfle 2012 in der Besuchergunst wieder dauerhaft behaupten“, so Walther. Der Förderverein, der das Bad betreibt, hofft weiter auf eine Sicherung des Badebetriebs in den

nächsten Jahren. Das seit 1935 bestehende Wölfle-Bad sollte nach Beschlusslage der Stadt mit Inbetriebnahme des Europabads geschlossen werden. Seit 2002 hat der Förderverein in Eigenregie und auf privater Förderbasis elf Jahre Badebetrieb organisiert und wurde 2010 als vorbildliche kommunale Bürgeraktion durch die Landesregierung ausgezeichnet. Derzeit wird auch schon die Badesaison 2013 vorbereitet. Informationen gibt es unter www.freibad-wolfartsweier.de.

Unfall mit Betonmischer

4 Sterne Superior

te er zur Seite um und riss am Nachbarhaus einen Balkon ab. Da der Betonboden des Holzbalkons mit dem Haus verbunden war, klaffte danach zusätzlich ein etwa 30 Zentimeter großes Loch in der Hauswand. Ob die Statik des Hauses durch die Beschädigungen beeinträchtigt wurde, muss nun ein Gutachter prüfen. Derzeit sind zwei weitere Kräne im Einsatz, die den zur Seite gekippten Kran bergen. Danach wird der Kran, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstand, auseinandergeflext und entsorgt.

Köstliches „on Tour“

FOTO I BB

FOTO I BB

Durlach (pol). Drei Verletzte und ein Sachschaden von rund 60 000 Euro waren am Donnerstagvormittag die Folgen eines Unfalles auf der Badener Straße zwischen Durlach und Zündhütle. Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei war der 61 Jahre alte Fahrer eines unbeladenen Betonmischers auf der B3 in Richtung Süden unterwegs, als er einen Herzinfarkt erlitt und die Besinnung und die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.

Durlach (bb). Bereits seit Jahren steht das Hotel der Blaue Reiter in Karlsruhe-Durlach für Wohnen und Tagen mit besonderem Ambiente. Nur acht Monate nach dem 1. Platz beim Grand Prix der Tagungshotellerie wurde das Familienunternehmen ein weiteres Mal für seine Anstrengungen belohnt. Das 4 Sterne Hotel darf nun den Zusatz „Superior“ tragen und erweitert damit den Kreis der wenigen Hotels mit diesem Zusatz in der Region um Karlsruhe. Dieses Zusatzprädikat erhalten Hotels welche über einen deutlich höheren Standard verfügen,

Durlach, Pfinztal, Bergdörfer

als in der jeweiligen Klassifizierung erforderlich ist. Beispielsweise verfügt das Hotel Der Blaue Reiter seit kurzem über einen Conciergeservice. Durch einen sogenannten Mystery-Check werden die benötigten Kriterien regelmäßig überprüft, ausgewertet und verbessert. Das Hotel setzt mit 81 Designzimmern und Suiten Maßstäbe, auch mit dem Neubau „KUBUS“, dessen Suiten KUnst und BUSiness stilvoll und effektiv vereinen, Tagungen und Events sind auf insgesamt über 750 m² Fläche möglich.

Reise zu Meister-Favorit Grünwettersbach (bb). Die Fahrt nach Nordthüringen am heutigen Sonntag um 14 Uhr wird für den amtierenden Meister der zweiten Tischtennis-Bundesliga, ASV Grünwettersbach nicht nur die weiteste der Saison sein, nein, auch sportlich erwartet den ASV an der Unstrut eine höchst schwierige Aufgabe. Nachdem der Post SV seine Ziele der letzten Saison nicht erfüllen konnte, scheint nun ein kaum zu schlagendes Team am Start zu sein.

Karlsruhe-Durlach (bb). Seit über einem Jahr bekommen Firmenfeiern, Familienfeste und Partys sowie einige Straßenfeste eine – in der Region einmalige – besondere, geschmackliche Note verliehen. Der mobile Partyservice Kuhni’s Barbecue macht mit dem Smoker im Gepäck jede Feier zum speziellen Erlebnis. Anders als beim Grillen, geht der Smoker sehr schonend mit dem Grillgut um. Die Temperatur liegt zwischen 100 und 140 Grad, und Fleisch und Fisch dürfen einige Stunden garen. Dadurch bleibt alles zart und unnachahmlich

saftig. Ob Roastbeef oder Spare Ribs, Putenbrust, Lamm oder Lachs – dazu hauseigene Spezialsaucen: Kuhni’s Barbecue bietet seinen Kunden das komplette Genießerpaket mit allem, was auf einem Buffet nicht fehlen darf. Mit mehrjähriger Erfahrung in der Zubereitung von Speisen im Smoker, sowie durch die Mobilität und Flexibilität von Kuhni’s Barbecue, ist Inhaber Martin Kuhn in der Lage den genau auf die Veranstaltung abgestimmten Service zu bieten. Weitere Informationen gibt es unter www.kuhnis-barbecue.de.

Helau, endlich geht’s wieder los. Beim großen Rathaussturm am vergangenen Sonntag ging es für die vielen Aktiven und dem Elferrat um Präsident Helmut Ziegler, trotz des schlechten Wetters, endlich wieder offiziell in die Närrische Zeit. Am 11.11.12 ging es für die Narren traditionell mit allen Orden und Kappen ins Rathaus, um bei der Schlüsselübergabe durch Ortsvorsteherin Alexandra Ries dabei zu sein. Die großen Festaktivitäten im Sommer „Baslertorfest“ und „Altstadtfest“ Durlach wurden durch die Aktiven erfolgreich durchgeführt. Doch nun startet mit dem Rathaussturm Durlach die Kampagne 2012/2013. Die Tanzgarden, die Minihexen, Hexenstäffele, Turmberggarde mit Tanzmariechen sowie die Senatsgarde stehen schon seit Monaten wieder voll im Training und können es kaum erwarten ihre neuen Tänze der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies gilt auch für die Knöpfle, bei denen die kleinsten Mitglieder das Tanzbein schwingen. Auch das Männerballett hat Anfang September das Training aufgenommen. Die Blumentorgarde nahm ihre Trainingsaktivität im Oktober auf. Erster Höhepunkt der Kampagne ist der interne Ordensabend, der am 24. November in der Durlacher Karlsburg stattfindet. Weiter geht es dann mit der großen Prunksitzung der 1. GroKaGe 08 Durlach am 19. Januar 2013 in der Festhalle Durlach und dem Kinderfasching am 20. Januar 2013.Genaue Informationen unter www.grokage-durlach.de.

Offener Brief der FDP-Durlach Sehr geehrter Herr Bürgermeis- lung des Eisenhafengrundes ter Stapf, unnötig ist, die genannten 16 Millionen Euro für dieses Vorvielen Dank für die Antwort haben nicht ausreichend sind mit der Absage meiner Bitte. und es bessere Lösungen gibt Unser Wunsch war, dass ein für nur 4 Millionen Euro. Die Vertreter der Bürgeraktion bei Schnapsidee des teuren ArIhrer Veranstaltung am kom- chitektenwettbewerbs für eine menden Montag im Schloss neue, riesige Halle hätten Sie Karlsburg auf dem Podium da- verhindern müssen. bei sein kann. Warum kann die Vor drei Monaten wurde noch Bürgeraktion Eisenhafengrund, uns gesagt, dass bezüglich des die sich nach kurzer Zeit inten- Behandlungsverfahrens alles siv in die Materie eingearbeitet noch offen sei. Die Vorstellung hat, nicht gleichzeitig ihre Vor- des Wettbewerb-Ergebnisses, stellungen für eine bessere und wie die Versiegelung der Natur kostengünstigere Biomüllver- kaschiert werden soll, ist reine wertung präsentieren? Ihre Zeitverschwendung! Der VerlieVeranstaltung erinnert an die rer wäre die Natur, die Stadtverobrigkeitshörige Machtpolitik waltung und der Steuerzahler. in den 1960er Jahren. Wir erwarten, dass ein engagierUns werden bei dieser Veran- ter und fachkundiger Leiter des staltung wieder Zahlen vorge- Amtes für Abfallwirtschaft mit stellt werden, die niemand den ehrenamtlich tätigen Bürnachprüfen kann, weil die seit gern, die sich in ihrer Freizeit Wochen angeforderten Unterla- um eine bessere Müllpolitik begen mit dem scheinheiligen Ar- mühen, zusammensetzt, sie begument, das Rechtsreferat müs- rät, mit Ihnen die verschiedenen se prüfen, ob die Bürger sie Müllbehandlungsanlagen besehen dürften, nicht herausge- sucht und dabei erläutert – aufgeben werden. Dabei hat inzwi- grund seiner Fachkenntnis – schen jeder Bürger das Recht was machbar und was nicht auf Einsicht und der Zentralju- machbar ist! Er legt auch alle ristische Dienst der Stadt Zahlen offen und hält nicht in braucht nicht mehrere Wochen vielen Dingen, wie geschehen, für eine Antwort. Ist das also die mit der Wahrheit zurück! jetzt praktizierte Politik von Noch ist genügend Zeit, die VerBündnis 90/ Die Grünen? anstaltung in der Karlsburg abIn der Karlsburg werden als Ihr zusagen, da nur alter Wein in Endergebnis wahrscheinlich neuen Schläuchen präsentiert nur die Trockenvergärungsanla- wird und ein Bürgergespräch auf ge und nur der Standort Eisen- Augenhöhe nicht möglich ist. hafengrund vorgestellt. Diese Nur in Zusammenarbeit mit den Festlegung wurde bekanntlich Bürgern kann eine Lösung geschon vor Jahren ohne Über- funden werden, bei der alle Seiprüfung andrer Standorte und ten Gewinner sind. Dies ist ohne Überprüfung andrer Ver- wohl neuerdings mit Bündfahren aufgrund von Gefällig- nis90/Die Grünen nicht mehr keitsgutachten (Motto: Wer be- möglich? zahlt, bestimmt die Musik!) getroffen. Dies läuft auf eine Freundliche Grüße unnötige Konfrontation hin- Günther Malisius aus. Denn inzwischen ist klar, (Fraktionsvorsitzender der FDP dass die zusätzliche Versiege- im Ortschaftsrat) 20121118_BB-DUR_ 06


MITTEN IM LEBEN I 7

BOULEVARD BADEN I AnzeigensonderverĂśffentlichung I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Immer mehr Senioren werden zum Pflegefall I Gustav Betz, Vorsitzender des Stadtseniorenrats Karlsruhe

Betreuung im Alter: Unverhofft kommt oft

Wer die Betreuung eines pflegebedĂźrftigen AngehĂśrigen nicht selbst leisten kann oder will, muss einen geeigneten Pflegedienst fĂźr die ambulante Betreuung finden. Nach Angaben von Manuela Engelbrecht, Altenpflegerin und Pflegedienstleiterin aus SulzbachRosenberg, kĂśnnen die Krankenkassen vor Ort kompetent Auskunft geben. Aber auch der Hausarzt bekomme durch seine Hausbesuche mit, wer eine gute ambulante Versorgung leiste. Daneben sei â&#x20AC;&#x17E;Mund-zu-Mund-Propagandaâ&#x20AC;&#x153; die beste Werbung. Mit dem Thema Pflege sollten sich die Generationen nach Ansicht von Engelbrecht frĂźhzeitig beschäftigen: â&#x20AC;&#x17E;Die Eltern sind zu einem frĂźhen Zeitpunkt noch selbst in

FOTO I DJD/ERGO DIREKTVERSICHE

Region (djd/pt). Etwa zweieinhalb Millionen Menschen sind derzeit hierzulande auf Pflege angewiesen, bis 2050 kĂśnnte diese Zahl auf 4,5 Millionen steigen. Insofern werden fast alle BundesbĂźrger frĂźher oder später mit dem Thema Pflege konfrontiert sein â&#x20AC;&#x201C; entweder als PflegebedĂźrftige selbst oder als diejenigen, die sich um Eltern oder andere AngehĂśrige kĂźmmern mĂźssen. Vorbereitet ist auf eine solche Situation kaum jemand.

Ein Pflegefall tritt häufig aus heiterem Himmel ein â&#x20AC;&#x201C; etwa nach einem Schlaganfall â&#x20AC;&#x201C; oder schleichend wie etwa bei einer Demenz. der Lage zu sagen, welche Art der den durch die gesetzliche Pflege sie gerne mĂśchten oder Pflegeversicherung nur teilwelche stationäre Einrichtung sie weise abgedeckt. Der Fehlbeauswählen wĂźrden.â&#x20AC;&#x153; trag muss zunächst von der Rente und dann vom VermĂśLeistung aus gesetzlicher Pflegeversiche- gen des zu Pflegenden bestritrung reicht nicht aus ten werden. Sind diese Ressourcen verbraucht, mĂźssen Die Kosten einer ambulanten Kinder fĂźr ihre Eltern aufoder stationären Pflege wer- kommen.

Gerechte LĂśsung

einen AngehĂśrigen länger gepflegt haben, bei der Erbfolge besser geOft fĂźhlen sich Kinder, die die stellt sind, auch wenn kein TestaPflege der Eltern Ăźbernehmen, ih- ment vorliegt.â&#x20AC;&#x153; Das pflegende ren Geschwistern gegenĂźber be- Kind kĂśnne bei der Verteilung des nachteiligt. Andreas Albrecht, Erbes verlangen, einen hĂśheren Notar aus Regensburg: â&#x20AC;&#x17E;Seit An- Bruchteil zu erhalten, als ihm bei fang 2010 gibt es im BĂźrgerliches normaler Erbfolge zustehe. Wie Gesetzbuch (BGB) einen neuen hoch dieser ausfalle, hänge etwa Paragrafen, wonach Kinder, die vom dem Aufwand der Pflege ab.

Vielfältige Zinkdefizite bei Senioren Proteine fĂźr die Muskeln Region (djd/pt). Zink zählt zu den unentbehrlichen Spurenelementen. Es wird fĂźr zahlreiche Enzymreaktionen und Stoffwechselvorgänge benĂśtigt. Da es im KĂśrper nicht gespeichert werden kann, muss es regelmäĂ&#x;ig Ăźber die Nahrung zugefĂźhrt werden. Das funktioniert allerdings nicht immer einwandfrei, erklärt die Stuttgarter Diplom-Biologin und Ernährungsexpertin Christine Reinecke: â&#x20AC;&#x17E;Zinkmangel ist gar nicht so selten und trifft relativ häufig Senioren.â&#x20AC;&#x153;

Warum macht der Zinkmangel gerade Ă&#x201E;lteren zu schaffen? Ursache ist meist eine unausgewogene, bevorzugt leicht kaubare Ernährung, die wenig zinkhaltige Lebensmittel wie Vollkornprodukte und Fleisch enthält. Dazu kommt häufig noch die Einnahme von Medikamenten, die die Zinkbalance negativ beeinflussen. Zusätzlich steigt der Zinkbedarf zum Beispiel durch chronische Erkrankungen wie Diabetes und durch eine mit dem Alter

Region (djd/pt). In der Jugend baut der KÜrper auf, im Alter wieder ab. Das ist ein ganz normaler Prozess, der zum Beispiel auch die Muskeln betrifft. So verlieren selbst gesunde Menschen etwa ab dem 50. Lebensjahr jedes Jahr ein bis zwei Prozent ihrer Muskelmasse. Solange man dabei fit ist, muss das kein Problem sein. Doch wenn der Schwund zu deutlichen Einschränkungen bei Kraft und Mobilität fßhrt, bekommt er Krankheitswert.

häufig nachlassende Fähigkeit der Verdauungsorgane, das Zink aus der Nahrung aufzunehmen. Die Symptome eines Zinkdefizits bei Senioren sind vielfältig und reichen von einer verzĂśgerten Wundheilung und einem verminderten Geruchs- und Geschmackssinn bis hin zu einer nachlassenden Immunfunktion. Gerade die Anfälligkeit fĂźr häufige Erkältungen kann darauf hinweisen, dass ein älterer Mensch mehr Zink braucht. Man spricht dann von einer Sarkopenie, was aus dem Griechischen kommt und â&#x20AC;&#x17E;Fleischmangelâ&#x20AC;&#x153; bedeutet. Sie äuĂ&#x;ert sich zum Beispiel in Gangunsicherheit, erhĂśhtem Sturzrisiko und mĂźssen berĂźcksichtigen, dass ein Schwierigkeiten beim festen Zunormalsichtiger 60-Jähriger fĂźr greifen. Damit nimmt die Fähigden gleichen Helligkeitseindruck keit, allein den Alltag zu bewälwie ein 20-Jähriger mindestens tigen, oft rapide ab. doppelt so viel Licht braucht. Wenn alle Leuchten im Raum Ganz wichtig: hochwertiges EiweiĂ&#x; eingeschaltet sind, sollte die Beleuchtungsstärke fĂźr Senioren Die Ursachen fĂźr die Entwickdemnach um mindestens ein lung einer Sarkopenie sind vielDrittel bis um die Hälfte Ăźber der fältig. Neben dem altersĂźblichen Norm von 300 bis 500 Lux lie- Abbau spielen oft Bewegungsargen. Kombinationen aus De- mut und Mangelernährung eine cken-, Wand-, Steh- und Tisch- wichtige Rolle. Denn aus Appeleuchten schaffen eine helle, titmangel, wegen des nachlaswohnliche Atmosphäre. senden Geschmackssinns und

Beleuchtungskonzept fĂźr Senioren Region (djd/pt). Auch im hohen Alter mĂśglichst selbstständig leben und die Wohnung weitgehend ohne fremde Hilfe nutzen zu kĂśnnen â&#x20AC;&#x201C; diesen Wunsch haben die meisten BundesbĂźrger. Voraussetzung dafĂźr sollte aber auch sein, mĂśgliche Gefahrenquellen aus dem Alltag zu verbannen. TNS Emnid wollte im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen von den Deutschen wissen, ob sie ihre Wohnung oder ihr Haus schon einmal gezielt auf solche

Gefahrenstellen untersucht haben. Ă&#x153;ber alle Altersgruppen hinweg hatten sich im Durchschnitt 52 Prozent dazu noch keine Gedanken gemacht. Anders die Situation etwa bei den 50- bis 59-Jährigen. Hier hatten 60 Prozent bereits etwas unternommen oder zumindest darĂźber nachgedacht. Bei nachlassendem SehvermĂśgen wächst im Alter vor allem der Wunsch nach einer ausreichenden Beleuchtung. Beleuchtungskonzepte fĂźr Senioren

fehlender Gesellschaft, essen viele Senioren zu wenig und zu ungesund. FĂźr den Aufbau und Erhalt der Muskeln wird aber hochwertiges EiweiĂ&#x; benĂśtigt, insbesondere essentielle Aminosäuren wie Leucin. Diese sind etwa in Milch und Milchprodukten nicht nur reichlich, sondern auch in gut verdaulicher und leicht zu kauender Form enthalten. Auch Vitamin D, das ebenfalls eine wichtige Rolle im Knochen- und Muskelstoffwechsel spielt, steckt in Milch. In Bewegung bleiben ist sehr wichtig fĂźr Senioren Ebenso wichtig wie eine ausreichende Ernährung mit viel EiweiĂ&#x; ist regelmäĂ&#x;iges Training. Denn bei Bewegungsmangel bauen die Muskeln noch schneller ab â&#x20AC;&#x201C; was wiederum Aktivitäten noch schwieriger macht und in eine fatale Abwärtsspirale fĂźhrt. Ausdauer- und Krafttraining stabilisieren die Muskelmasse, und auch im Alltag sollten Senioren mĂśglichst agil bleiben: Treppen steigen, spazieren gehen oder im Garten werkeln hält fit. Kegeln oder Tanzen machen noch dazu richtig Laune.

Jetzt fahren sie wieder wie im Kursbuch, die StraĂ&#x;enbahnen innerhalb unserer Stadt. Vorbei ist die Leidenszeit, in der die einzelnen Linien umgeleitet und Haltestellen aufgelĂśst wurden. Ich spreche nicht von den Bauarbeiten zur KombilĂśsung, also Unterfahrung der KaiserstraĂ&#x;e mit Abzweig am Marktplatz Richtung SĂźden, sowie der Untertunnelung der KriegsstraĂ&#x;e. Diese BaumaĂ&#x;nahmen haben wir längst â&#x20AC;&#x201C; weil notwendig â&#x20AC;&#x201C; in unser Bewusstsein aufgenommen. Da hofft man als Ă&#x201E;lterer nur, dass man die Fertigstellung noch erlebt. Es sind die vielen anderen Baustellen in unserer Stadt. Teils mĂźssen Schienen ausgewechselt werden andernorts ist die StraĂ&#x;e reparaturbedĂźrftig oder Leitungen mĂźssen erneuert werden. GrĂźnde gibt es viele. Und immer werden StraĂ&#x;en gesperrt, fahren Bahnen andere Wege und werden Haltestellen vorĂźbergehend aufgelĂśst. Was da die längeren Wege fĂźr Ă&#x201E;ltere oder behinderte Menschen bedeuten, kĂśnnen sich die Planer nicht vorstellen.

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Leidenszeit zu Ende?

Wenn man jĂźnger ist, sind ein paar hundert Meter zu FuĂ&#x; gar nichts. FĂźr ältere Leute und fĂźr Behinderte ist dieser Weg fast unzumutbar. Sicher, wenn eine MaĂ&#x;nahme fertig gestellt ist, freut man sich Ăźber das Neugeschaffene oder Neugeregelte. Siehe zum Beispiel die Haltestelle MathystraĂ&#x;e oder Kolpingplatz. Zufrieden werden nie alle sein, aber der GroĂ&#x;teil der BevĂślkerung beurteilt das Neue positiv. Die Leidenszeit ist jedoch nicht vergessen, zumal man befĂźrchtet, dass in absehbarer Zeit neue Leidenszumutungen anstehen. Da gilt nur die Bitte an die Einrichter der Baustellen: Macht die Umwege nicht zu groĂ&#x;, denkt an die Ă&#x201E;lteren und Behinderten.

Schnelle Hilfe fĂźr Raucher WĂśssingen (bb). â&#x20AC;&#x17E;Sie wollen mit dem Rauchen aufhĂśren? Sie haben schon vergeblich versucht, mit dem Rauchen aufzuhĂśren?â&#x20AC;&#x153; Annette Hochadel biete in ihrer Praxis fĂźr Naturheilkunde eine einfache und sichere Methode der RaucherentwĂśhnung an: Die Nefumas Nichtraucherspritze. Bei der Nefumas Therapie wird eine Kombination homĂśopathischer Medikamente in spezielle, suchtwirksame Akupunkturpunkte mit einer Mikroinjektion injiziert. Die Akupunktur allei-

ne, ist schon eine wirksame Methode zur RaucherentwĂśhnung. In Kombination mit der Injektion einer Wirkstoffkombination in Akupunkturpunkte ergänzen sich die Effekte der Akupunktur mit denen der HomĂśopathie zu einer hoch wirksamen Mischung. â&#x20AC;&#x17E;Mit der Nefumas Therapie erreichen Sie in der Regel die sofortige EntwĂśhnung vom Nikotin. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.naturheilpraxis-hochadel.de.â&#x20AC;&#x153; Termine nach Vereinbarung.

Schlechter sehen im Alter Region (djd/pt). Mit zunehmendem Alter lässt bei den meisten Menschen die Sehkraft nach. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal â&#x20AC;&#x201C; so braucht fast jeder Ăźber 50 eine Lesebrille. Aber die Ursache fĂźr einen starken oder vollständigen Sehkraftverlust kann auch die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) sein. Bei dieser Erkrankung entsteht zunächst im Bereich des schärfsten Sehens eine Sehbeeinträchtigung, die nach und nach immer grĂśĂ&#x;er wird und schlieĂ&#x;lich das ganze Sehfeld erfassen kann.

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Am häufigsten tritt die sogenannte trockene AMD auf. Bei ihr wird die Makula, der Bereich des schärfsten Sehens auf der Netzhaut, durch Stoffwechselablagerungen geschädigt und schlieĂ&#x;lich zerstĂśrt. Gegen diese Form der AMD gibt es noch keine ursächliche Behandlung, aber neue Studien haben gezeigt, dass eine Kombination bestimmter Nährstoffe den Verlauf verlangsamen kann. Die Krankheit kann nicht geheilt werden.

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BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

KSC TRIFFT IM BFV-KROMBACHER-POKAL AUF WALDHOF Der Karlsruher SC wird im Badischen Krombacher-Pokal auf den SV Waldhof Mannheim treffen. Der KSC war durch einen knappen Sieg über den 1. FC Bruchsal im Achtelfinale eine Runde weiter gekommen. Waldhof besiegte am Samstag den VfB Gartenstadt mit 1:0. Das Viertelfinale wird im Februar 2013 stattfinden. » www.boulevard-baden.de/LOKALSPORT

I Ihre zuständige Redakteurin

Michaela Anderer Telefon 07 21 / 93 38 02 - 14 Telefax 07 21 / 93 38 02 - 23 Mobil 01 51 / 16 23 31 19 E-Mail: manderer@roeser-presse.de

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I 3:0-Sieg: Effektiver KSC besiegt Hansa Rostock

KSC bestätigt Aufwärtstrend

Von Michaela Anderer Geduld war den 10 000 Zuschauern in der Rostocker DKB-Arena zunächst abverlangt worden. Beide Traditionsmannschaften wollten den Anschluss an die Tabellenspitze halten. Fußballerisch sehr mager verlief die erste Halbzeit. Zwar kämpften beide Teams, störten früh, aber Ungenauigkeiten und hohe Bälle dominierten das Spiel. Der KSC wartete auf die Chance zu kontern, während Rostock anlief. Nur wenige Chancen gab es zu bejubeln. Hakan Calhanoglu (5.) konnte sich zwar gut gegen die Gastgeber durchsetzen, seine Hereingabe im Anschluss aber fand keinen KSC-Spieler. Der erste Torschuss für Hansa ließ danach nicht lange auf sich warten, Lucas Albrechts Schuss aber flog am KSC-Tor vorbei. Chancen nach 34 Minuten Chancen konnte man dies aber

gerade noch am Tor vorbei gelenkt werden. Der KSC war nun mehr am Drücker, allerdings schafften es die Karlsruher nicht, die Hansa zu überraschen. Gute zweite Halbzeit Die zweite Spielzeit brachte Schwung mit sich. Kreativer und schneller agierten die Teams und so fiel auch der erste Treffer verdient. Jan Mauersberger (53.) war es, der nach von Calhanoglu geschossenem Freistoß zur 1:0-Führung für die Gäste einköpfte. Rostock kämpfte nun noch stärker, allerdings ab der 66. nur noch zu zehnt – Gelb-Rot für Leemans nach Foul und Meckern. Ein ums andere Mal arbeitete sich die Hansa gefährlich vors Karlsruher Tor. Aber die schlugen effektiv bei ihrer nächsten Chance erneut zu. Nach Freistoß, brachte Rouwen Hennings die Kugel in den Strafraum und Dennis Kempe (77.) netzte zum 0:2 ein. Das 3:0 für den KSC schoss Soriano. Am kommenden Samstag empfängt der KSC im letzten Spiel der Hinrunde den SV Wehen Wiesbaden und wird weiter verDen dritten Auswärtssieg in Folge durfte der KSC in Rostock am Samstag bejubeln. Jan Mauersberger, suchen, seine Serie auszubauen. Dennis Kempe und Elia Soriano sorgten für die Treffer zum 3:0-Sieg der Badener. KSC: Orlishausen - Klingmann, Akpoguma, Mauersberger, Kemnicht nennen, die folgten erst hausen kam nur knapp mit den Nur zwei Minuten später brachte pe - Peitz, Varnhagen - Calhanonach einer halben Stunde. Han- Fingerspitzen an den Ball und Selcuk Alibaz die erste wahre glu, Alibaz (76. Blum) - Hensas Denis Berger zog aus rund 20 lenkte ihn an den linken Pfosten Möglichkeit für den KSC. Sein nings (86. Dulleck), van der Metern ab, KSC-Keeper Orlis- – Glück für den KSC. Schuss konnte aber von Pelzer Biezen (64. Soriano) FOTO I MON

Karlsruhe/Rostock. Der vierte Sieg in Folge ist dem Karlsruher SC am Samstagmittag gegen Hansa Rostock gelungen. Mit dem 0:3 (0:0) in Rostock festigt der KSC seinen fünften Tabellenplatz in der Dritten Liga. Effektiv nutzten die in den badischen Farben spielenden Karlsruher ihre Chancen und bestätigten damit den positiven Aufwärtstrend.

Nürnberg trotzt dem Rekordmeister Hamburg (mia). Während die Verfolger siegen, lässt der FCB Punkte liegen. Zwar schoss Mario Mandzukic (3.) Bayern München gegen den 1. FC Nürnberg in Führung. Bayern verwaltete aber nur, während sich Nürnberg nicht aufgab. Feulners (46.) Tor zum Ausgleich stärkte Nürnberg. Ab der 76. nur noch zu zehnt – Gelb-Rot für Gebhardt – nahmen die Nürnberger verdient einen Punkt mit. Glänzende Effektivität zeigte Borussia Dortmund in der Partie

gegen die SpVgg Greuther Fürth. Lewandowski (3.) schoss die Borussia zwar in Führung, Stieber konnte aber zwei Minuten später ausgleichen. Erneut Lewandowski (15.) und Götze (42.) sorgten für den verdienten 3:1-Sieg. Nur zwei Minuten dauerte es bis der Halbzeitstand von 1:1 in der ausgeglichenen Partie von Borussia Mönchen Gladbach gegen den VfB Stuttgart hergestellt war. Stranzl (7.) machte das 1:0, Harnik (8.) gab postwendend die Antwort zum 1:1. Der in Halb-

zeit zwei bessere VfB siegte letztlich 2:1 nach Brouwers Eigentor. Klar besser waren die Freiburger Gäste, die gegen schwache Hannover 96 bereits in Minute 11 durch Schmid in Führung gingen. Abdellaoue (33.) nutzte für die effektiven 96ger einen Handelfmeter zum Ausgleich. Freiburgs Rosenthal (55.) belohnte den SC und netzte zum 2:1-Siegtreffer ein. Eine schwache Partie zeigten der Hamburger SV und der 1. FSV Mainz 05, die mit einem 0:0-Un-

Gladiatoren in der Ufgauhalle

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Karlsruhe/Rheinstetten (mm). Am Samstag, 15. Dezember, verwandelt sich die Ufgauhalle in Rheinstetten-Forchheim in eine Kampfsportarena. Unter dem Veranstaltungstitel „Battle of Gladiators II“ präsentiert der 1. KC Karlsruhe verschiedene Kampfsportarten und Meisterschaftskämpfe in verschiedenen Gewichtsklassen nach dem Motto: „Stark ohne Gewalt“. Auch junge Nachwuchstalente des Karlsruher Profi-Boxsports werden sich gegen internationale Gegner in der Ufgauhalle dem Karlsruher Publikum vorstellen. In den Hauptkämpfen boxen der 39-jährige „Osmane“ Ergin Solmaz und der Karlsruher Nigerianers „Prince“ Anthony Ikeji um die Karlsruher Stadtmeisterschaft. Eine Premiere gibt es an diesem Abend ebenfalls: erstmals wird ein Profi-Box-WM-Kampf im Schwergewicht in Karlsruhe ausgetragen. Der GBU-Weltmeister Alexander Petkovic will seinen Titel gegen Alexander Kahl aus Stuttgart verteidigen. Im letzten Hauptkampf des Abends boxt „Spartakus“ Markus Fuckner einen Weltmeisterschafts„Spartakus“ Markus Fuckner tritt in der Ufgauhalle gegen „Nero“ kampf gegen den Ungarn „Nero“ Enyedi Domper an. Enyedi Domper.

entschieden in die Halbzeitpause ging. Zunächst zeigten sich die Mainzer Gäste offensiver, kurz vor der Pause kam der HSV. Son (69.) sorgte mit seinem gegebenen Abseits-Treffer für den 1:0Sieg des HSV. Durch ein Eigentor Mölders (7.) ging die Eintracht Frankfurt gegen den enttäuschenden FC Augsburg in Führung. Aigner (32.) und Meier (52./75.) sorgten für den 4:2-Sieg der Eintracht – Koo und Mödlers schossen die Tore für den FC.

KRK verpasst Ligafinale

BUNDESLIGA

2. BUNDESLIGA

Bor. Dortmund – SpVgg Gr. Fürth 3:1 Bor. M‘Gladbach – VfB Stuttgart 1:2 Hannover 96 – SC Freiburg 1:2 1. FC Nürnberg – Bay. München 1:1 Hamburger SV – 1. FSV Mainz 05 1:0 Eintr. Frankfurt – FC Augsburg 4:2 Leverkusen – FC Schalke 04 n.Red. Werder Bremen – Fort. Düsseldorf So. 1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg So.

1. FC K‘Lautern – Energie Cottbus 1:0 Dynamo Dresden – FSV Frankfurt 2:1 1860 München – 1. FC Köln 0:2 Braunschweig – FC Ingolstadt 3:0 VfR Aalen – SC Paderborn 0:1 MSV Duisburg – Erzgebirge Aue So. VfL Bochum – SV Sandhausen So. Jahn Regensburg – Union Berlin So. Hertha BSC – FC St. Pauli Mo.

VEREIN

SPIELE TORE PKTE.

1. Bayern München 2. FC Schalke 04 3. Eintracht Frankfurt 4. Borussia Dortmund 5. Bayer Leverkusen 6. Hannover 96 7. 1. FSV Mainz 05 8. Hamburger SV 9. SC Freiburg 10. Bor. M‘Gladbach 11. VfB Stuttgart 12. Werder Bremen 13. 1899 Hoffenheim 14. 1. FC Nürnberg 15. Fortuna Düsseldorf 16. VfL Wolfsburg 17. SpVgg Gr. Fürth 18. FC Augsburg

12 11 12 12 11 12 12 12 12 12 12 11 11 12 11 11 12 12

33:5 22:12 25:18 26:13 19:17 25:20 15:14 12:14 16:14 18:23 14:20 18:17 17:23 10:18 10:16 9:18 10:23 8:22

31 23 23 22 18 17 17 17 16 16 16 14 12 12 11 11 7 6

VEREIN

SPIELE TORE PKTE.

1. Eintr. Braunschweig 14 2. 1. FC Kaiserslautern 14 3. Hertha BSC Berlin 13 4. Energie Cottbus 14 5. FC Ingolstadt 14 6. SC Paderborn 14 7. FSV Frankfurt 14 8. 1860 München 14 9. VfR Aalen 14 10. 1. FC Köln 14 11. 1. FC Union Berlin 13 12. FC St. Pauli 13 13. Erzgebirge Aue 13 14. Dynamo Dresden 14 15. VfL Bochum 13 16. Jahn Regensburg 13 17. MSV Duisburg 13 18. SV Sandhausen 13

25:6 27:16 25:12 20:13 19:16 21:14 19:17 15:12 15:13 15:17 16:16 13:16 16:19 16:23 9:23 14:22 9:23 11:27

34 28 26 25 23 22 21 20 20 17 16 15 13 12 11 9 9 9

%%% "!  3. LIGA Heidenheim - Saarbrücken W. Burghausen - SV Babelsberg VfL Osnabrück - Arminia Bielefeld VfB Stuttgart II - Alem. Aachen Hallescher FC - Bor. Dortmund II Wiesbaden - Kickers Offenbach Hansa Rostock - Karlsruher SC Chemnitzer FC - Stuttg. Kickers Preußen Münster - RW Erfurt SV Darmstadt 98 - VfB Stuttgart II

3:0 3:1 0:0 2:1 0:1 2:1 0:3 2:0 0:0 So.

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1. Matthew Taylor (Pr. Münster) 2. Soufian Benyamina (VfB II) Fabian Klos (Arm. Bielefeld) Anton Fink (Chemnitz) 5. Marco Grüttner (Stuttg. Kickers) 6. Marc Schnatterer (Heidenheim) 8. Rouwen Hennings (KSC) Mathias Fetsch (Offenbach) Ondrej Smetana (Rostock) Zlatko Janjic (W. Wiesbaden) Thomas Rathgeb (Offenbach)

11 10 10 10 9 8 7 7 7 7 7

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1. VfL Osnabrück 18 2. Preußen Münster 18 3. Arminia Bielefeld 18 4. SpVgg U‘haching 18 5. Karlsruher SC 18 6. Wacker Burghausen 18 7. 1. FC Heidenheim 18 8. Hansa Rostock 18 9. Kickers Offenbach 18 10. Chemnitzer FC 18 11. VfB Stuttgart II 18 12. SV Wehen W‘baden 18 13. 1. FC Saarbrücken 18 14. SV Babelsberg 03 18 15. Hallescher FC 18 16. Bor. Dortmund II 18 17. Stuttgarter Kickers 18 18. Alemannia Aachen 18 19. SV Darmstadt 98 17 20. Rot-Weiß Erfurt 17

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26:12 31:14 25:17 29:21 25:11 26:23 31:26 21:23 29:22 24:21 24:22 24:23 23:32 15:25 16:23 16:31 18:22 18:28 15:26 19:33

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Aachen ist insolvent

Karlsruhe (bb). Die Turnerinnen Aachen (mia/bb). Der erste Abder Kunstturn Region Karlsruhe steiger aus der Dritten Liga steht (KRK) haben den Einzug ins Fi- fest. Alemannia Aachen ist zahnale der Deutschen Turnliga ver- lungsunfähig und wird einen Inpasst. Die Turnerinnen aus der solvenzantrag stellen. Vier MillioTalentschmiede am Fächerbad nen Euro an Liquidität fehlen dem kamen am letzten Wettkampftag Traditionsverein, der nun „nachin Bünde/Westfalen auf Platz haltig saniert“ werden soll. Wichsieben. Für das KRK-Ligateam tig sei, dass der Spielbetrieb bis ist die Saison damit beendet. Saisonende weiter läuft und das

Insolvenzverfahren nicht vor dem letzten Spieltag eröffnet werde. Nach Insolvenzeröffnung wäre der Verein laut Statuten des DFB zwar abgestiegen, könnte aber die Lizenz für die Regionalliga beantragen und nach erfolgreicher Annahme des Insolvenzplans durch die Gläubiger dort schuldenfrei einen Neuanfang starten.

KSC dienstags im DFB-Pokal Karlsruhe (bb). Termine der DFBPokal-Achtelfinal-Partien: Dienstag, 18. Dezember, 19 Uhr: Schalke 04 – FSV Mainz 05 Karlsruher SC – SC Freiburg 20.30 Uhr Kick. Offenbach – F. Düsseldorf FC Augsburg – Bayern München Mittwoch, 19. Dezember, 19 Uhr: VfL Wolfsburg – B. Leverkusen VfL Bochum – 1860 München 20.30 Uhr VfB Stuttgart – 1. FC Köln Bor. Dortmund – Hannover 96

Vukcevic aus Koma erwacht Sinsheim (bb). Der Hoffenheimer Profi Boris Vukcevic ist acht Wochen nach seinem schweren Verkehrsunfall aus dem Koma erwacht. Der 22-Jährige ist einige Stunden pro Tag bei Bewusstsein. Die täglichen Behandlungen in der Reha-Klinik dauern an. Aufgrund der schweren Kopfverletzungen lässt sich nach wie vor keine seriöse Prognose zu einer vollständigen Wiederherstellung des gesundheitlichen Zustands stellen.

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10 I AUTOMARKT

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang I Anzeigenannahme: 0800 9 33 80 20 kostenfreie Rufnummer

AUTOTELEGRAMM Mehr als 2,7 Millionen Autos ruft der japanische Autobauer Toyota aktuell weltweit zurück. In Europa sind Angaben zufolge rund 500 000 Fahrzeuge betroffen; in Deutschland müssen etwa 61 000 Fahrzeuge der Modellreihen Avensis, Corolla und Prius II in die Werkstatt.Begründet wird die aktuelle Maßnahme mit Problemen an Lenkung und Wasserpumpe, die an insgesamt 13 Modellen auftreten können. 787920

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I Autotest der Woche – Ford Focus 1,0 EcoBoost

AUTOSPLITTER

Ein dynamischer Dreizylinder

Skoda auch im Oktober im Verkaufsplus. Im Oktober verzeichnet Skoda Auto ein Auslieferungsplus von 1,2 Prozent. Die Auslieferungen an Kunden lagen im Oktober bei 78 000 Einheiten nach 77 000 Fahrzeugen im Vorjahresmonat. Das ist das bisher beste Ergebnis von Skoda in einem Oktober. In China erzielte die Marke mit 22 900 Auslieferungen eine neue Bestmarke. Von Januar bis Oktober steigerte der tschechische Autobauer die Verkäufe um 7,2 Prozent auf das Rekordniveau von 795 100 ausgelieferten Fahrzeugen (Januar bis Oktober 2011: 741 800).

Köln (bb). Mit jeder Menge Vorschusslorbeeren startete im vergangenen Jahr die dritte Generation des Ford Focus auf dem deutschen Markt. In Köln zwar als Modell für alle fünf Kontinente konzipiert und entwickelt, sollte er vor allem hierzulande den in den zuletzt großen Abstand zum unumstrittenen Marktführer VW Golf verkürzen.

FOTO I FORD/AUTO-REPORTER.NET

der Armaturentafel fällt angenehm die berührungsfreundliche Softtouch-Oberfläche auf. Viele Pluspunkte sammelt der Focus auch in puncto Fahrdynamik und Agilität. Eine angenehme Überraschung stellt auch der 1,0-Liter-Dreizylindermotor mit 74 kW/100 PS dar. Mit einem Drehmoment von 170 Newtonmetern, das bereits ab 1 500 Umdrehungen anliegt, steht mehr als genügend Durchzugskraft zur Verfügung. Und in Verbindung mit einer präzise arbeitenden Fünfgang-Schaltung und einer

Sie möchten wissen, wie das Wetter gerade in Karlsruhe ist? Klicken Sie auf unsere Webcams unter: http://www.boulevard-baden.de: WEBCAMS

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guten Straßenkontakt vermittelnden Lenkung ist der Focus sportlicher zu bewegen, als man vermutet. Bei derlei Hatz ist der Normverbrauch von 4,8 Litern auf 100 Kilometern natürlich graue Theorie. Hält man den Gasfuß etwas zurück, sind – auch dank des serienmäßigen StartStopp-Systems – aber selbst in der Stadt Werte um die sechs Liter erreichbar. Die Sicherheits-Ausstattung ist komplett und auch die serienmäßigen Komfort-Features umfangreich. Doch zahlreiche optionale

Fahrer-Assistenz-Systeme wie unter anderem das Low Speed Safety System, das überhaupt zum ersten Mal in einem Ford-Modell verfügbar ist, Einpark-Assistent, Spurhalte-Assistent mit Spurhalte-Warnung, Verkehrsschild-Erkennungssystem, Müdigkeitswarner und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahr-Warnsystem können den Basispreis erheblich in die Höhe treiben. 40 Prozent Orderquote für das Auffahr-Warnsystem zeigen jedoch, dass Ford auch in dieser Hinsicht auf dem richtigen Weg ist.

FORD FOCUS 1.0 Motor: 3-Zylinder Benzin Hubraum: 998 ccm Leistung: 74 kW/100 PS Leergewicht: 1302 kg Zuladung: 598 kg 0-100 km/h: 12,6 s Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h Verbrauch: 4,8 L/100 km kombiniert Co2-Emmision: 109 g/km kombiniert Grundpreis Euro: 22.050

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Porsche trotzt europäischer Kaufzurückhaltung. Die Sportwagenschmiede Porsche hat im Oktober weltweit 11 688 Fahrzeuge verkauft und damit gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 24,1 Prozent erreicht. Seit Jahresbeginn entschieden sich 116 050 Kunden für ein Modell der Stuttgarter (+15,6 Prozent). Damit wurden bereits nach zehn Monaten fast so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie im gesamten Vorjahr. Verantwortlich hierfür war ein starkes Amerika- und Asiengeschäft, das auch im Oktober die Kaufzurückhaltung in Europa mehr als auffangen konnte.

Außergewöhnlich in allen Bereichen Mondeo-Start verschoben Bologna (bb). Nach der erfolgreichen Markteinführung des Coupés im Sommer 2011 und über 1 300 verkauften Exemplaren präsentiert Lamborghini jetzt den neuen Aventador LP 700-4 Roadster, den nach eigenen Angaben außergewöhnlichsten SerienLambo aller Zeiten. Er ist ab sofort zu einem Preis von 300 000 Euro plus Steuern bestellbar.

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Autohersteller reduzieren Werbeausgaben. Die Automobilbranche in Deutschland zieht bei den Werbeausgaben die Bremse. Nachdem im zweiten Quartal noch stolze 636,4 Millionen Euro investiert wurden, fielen die Ausgaben im Zeitraum von Juli bis September nach einem Bericht der „Automobilwoche“ auf 519,8 Millionen. Nur eine Marke der fünf größten Werber arbeitet gegen den Trend.Volkswagen senkte sein Budget um 14,4 Prozent auf 51,9 Millionen Euro, Renault sparte 16,1 Prozent ein und investierte 31,7 Millionen, Opel kürzte sogar um ein Viertel auf 25,1 Millionen, und Ford gab 22,7 Millionen Euro aus.

Volkswagen Pkw steigerte Auslieferungen bislang um 11,2 Prozent. Von Januar bis Oktober dieses Jahres hat Volkswagen Pkw 4,72 Millionen Fahrzeuge (Januar bis Oktober 2011: 4,24 Millionen) an Kunden ausgeliefert; ein Plus von 11,2 Prozent. Im Einzelmonat Oktober lag der Zuwachs mit 501 300 verkauften Pkws bei 16,3 Prozent (Oktober 2011: 430 900). „Gerade die Märkte in Westeuropa benötigen unsere volle Aufmerksamkeit. Hier ist der neue Golf, das meistverkaufte Auto Europas, mit über 40 000 Vorbestellungen hervorragend in den Markt gestartet“, erklärte VW-Vorstandsmitglied Christian Klingler.

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Dieses Ziel ist zwar noch nicht erreicht, doch mit der Einführung eines neuen Dreizylinder-Motors in der Kompaktklasse, üblicherweise im Kleinwagen-Segment vertreten, setzten die Kölner mehr als eine Duftmarke. Das Platzangebot, die Fahreigenschaften oder die für diese Klasse zahlreichen neuen, teilweise serienmäßigen Fahrer-Assistenz- und Sicherheitssysteme sind weitere Pluspunkte. Und mit der markanten Frontpartie und einer fast dramatisch ansteigenden Gürtellinie haben die Kölner Designer auf jeden Fall die nächste Evolutionsstufe der kinetic-Design-Philosophie erfolgreich abgeschlossen. Eine langweilige, graue Maus im Straßenverkehr sieht anders aus. Vorne und hinten gibt es genügend Bewegungsfreiheit für fünf Insassen. Fahrer und Beifahrer nehmen auf komfortablen, ausreichend Seitenhalt bietenden Sitzen Platz, und die recht hochwertigen Materialien sind passgenau verarbeitet. Besonders bei

Porsche: Baubeginn für Fahrzentrum in Schanghai. Der Sportwagenhersteller Porsche und die Shanghai International Circuit Co. Ltd. haben jetzt mit dem traditionellen Spatenstich den Baubeginn für das Porsche Experience Centre in Schanghai gefeiert. Die Anlage befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Formel-1-Strecke und wird das Angebot von anderen Porsche-Fahrzentren in Leipzig und im englischen Silverstone ergänzen.

Die wichtigste Neuheit ist das zweiteilige, komplett aus Karbonfaser gefertigte Hardtop. Dabei kommen Technologien zum Einsatz, die eine spezielle Ästhetik der Oberfläche und höchste Steifigkeit der Bauteile bei gleichzeitig geringem Gewicht garantieren. So wiegt jedes Dachteil weniger als sechs Kilogramm. Die beiden Elemente des Hardtops sind abnehmbar und lassen sich mit wenigen Handgriffen in kurzer Zeit komfortabel im Gepäckfach verstauen. Die markantesten stilistischen Neuerungen beim Aventador Roadster sind im Dachbereich und im hinteren Bereich des Fahrzeugs zu finden. So ist die hintere Dachsäule neu gestaltet. Sie bietet einen integrierten automatischen Überrollschutz und

Aventador LP 700-4 Roadster, der außergewöhnlichste Serien-Lambo aller Zeiten. sorgt für die optimale Belüftung des mächtigen Antriebs. Mit der elektrisch versenkbaren Heckscheibe lässt sich nicht nur die Luftströmung im Fahrzeug beeinflussen, sondern auch das Sounderlebnis der zwölf Zylinder steuern. So sorgt der neue Windabweiser nahezu für Windstille im Auto, selbst bei höherem Tempo. Er sitzt auf dem Frontscheibenrahmen und kann ebenfalls im Gepäckraum verstaut werden. Naturgemäß kommt der neue Aventador Roadster mit rekordverdächtigen Fahrleistun-

gen daher. Er beschleunigt von null auf 100 km/h in glatten drei Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h. Natürlich verfügt der V12-Motor auch über die Zylinderabschaltung, die zur Steigerung der Effizienz bei geringer Last und Geschwindigkeiten von unter 135 km/h eine Zylinderbank komplett stilllegt. Das innovative Stop&Start-System hingegen verfügt über Supercaps als Energiespeicher, die einen extrem schnellen Start des Motors sicherstellen.

Köln (bb). Die Entscheidung, 2014 das Ford-Werk im belgischen Genk zu schließen, hat auch Auswirkungen auf den Marktstart des neuen Mondeo. Dieser muss nach Medienberichten um mindestens ein Jahr verschoben werden. Es lohne sich schlichtweg nicht, das Werk für ein Jahr auf die neue Produktionsreihe umzurüsten, heißt es mit Bezug auf Unternehmenskreise. Soll der ursprünglich vorgesehene Starttermin im Herbst 2013 gehalten werden, müsste die Produktion in der neuen Mondeo-Fertigungsstätte im spanischen Valencia schon im Frühjahr 2013 anlaufen. Ob dies allerdings geschieht, bleibt abzuwarten. Dem Bericht zufolge verhandelt Ford derzeit

Damit wäre der Mondeo ein weiteres Modell, das von der Werksschließung betroffen ist. Schon der Start des elektrisch angetriebenen Focus Electric wurde von Ende 2012 auf Mitte 2013 geschoben, und der C-Max als Voll- und Plug-in-Hybrid kommt nicht vor 2014 auf den Markt.

BMW

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1er-Stufenheck für Europa? Alkotests erst München (bb). BWM überdenkt seine Vertriebsstrategie und schließt nicht aus, eine für das Einsteigersegment geplante Limousine auch in Europa anzubieten. Nach Medienberichten will BMW mit einer Stufenhecklimousine seines 1ers im September 2016 in Serie gehen und die Produktpalette nach unten erweitern. Bislang sei nur das Kontingent für den chinesischen Markt gesichert, heißt es, doch das könnte sich ändern, schließlich tritt die Konkurrenz aus Ingolstadt und Sindelfingen mit

kompakten Stufenheckmodellen in Europa an. Das Stufenheckmodell teile sich wesentliche Elemente des Vorderwagens, der Fahrgastzelle sowie den Vorderrad- oder Allradantrieb mit seinen Schwestermodellen. Gleichzeitig gehen die neuen 1,5-Liter-Dreizylinder in Serie, und zwar als 114i mit 102 PS, als 116i mit 136 PS, als 114d mit 95 PS, als 116d mit 116 PS und als 118d mit 150 PS. Preislich könnte die 1er-Limousine etwa 4 000 Euro unter dem 3er der Bayern liegen.

ab März Pflicht

Region (bb). Eigentlich hätte sie bereits ab diesem Monat gelten sollen: die Mitführpflicht von Alkoholtestern in Frankreich. Jetzt ist diese Pflicht bis März 2013 verschoben worden. Begründet wird die Verschiebung mit den „Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Alkoholtests in manchen Regionen“. Den Kraftfahrzeughaltern soll die Möglichkeit gegeben werden, sich ein entsprechendes Messgerät problemlos und zu einem fairen Preis zu besorgen.

mit dem Betriebsrat in Valencia über die Produktionsbedingungen. Von einer Einigung seien beide Parteien jedoch noch weit entfernt. Aus diesem Grund wird die Markteinführung des neuen Mondeo, eines der wichtigsten Modelle der Marke, wohl auf Ende 2014 verschoben. Auch Electric und C-Max Hybrid starten später

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Die City Initiative Karlsruhe ist ein Unternehmernetzwerk, das lebt! Es gibt viele Vereinigungen, in denen man heute Mitglied ist, aus Tradition, weil es sich so gehÜrt, oder weil es sich nicht vermeiden lässt. Citymanager Sascha Binoth hat die CIK von Beginn an anders positioniert. Es ist ein gelebtes Miteinander, als eine profunde TauschbÜrse der Kommunikation. Viele der Aktionen sind längst ßberregional bekannt aus gutem Grund. Baden TV fßhlt sich hier gut aufgehoben. Gßnter Knappe, Geschäftsfßhrer Baden TV

Es ist wichtig, daĂ&#x; eine GroĂ&#x;stadt wie Karlsruhe verschiedene kulturelle Einrichtungen hat. Diese machen die Stadt attraktiv und abwechslungsreich. Die City Initiative hat dies schon frĂźh bemerkt und mittlerweile einige Theater in Ihren Mitgliederstamm aufgenommen. Oft ist es schwer fĂźr ein Theater, die kulturinteressierten Menschen anzusprechen. Die Mund zu Mund Werbung ist dabei sehr wichtig und dazu noch kostengĂźnstig. Dieses Prinzip verfolgt die CIK auch. Sie stellt ein groĂ&#x;es Netzwerk von Fir-

Ein breit aufgestellter Wirtschaftsstandort ist entscheidend fßr die Attraktivität Karlsruhes. Den berechtigten Interessen des Handels, der Kultur und der Dienstleister muss Rechnung getragen werden, deshalb ist es gut, dass wir mit der City Initiative eine starke Gemeinschaft haben, die gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Gruppen die Attraktivität Karlsruhes erhÜhen mÜchte. Die CIK bringt die entscheidenden Personen aus der gesamten Bandbreite der Karlsruher Wirtschaft und Kultur an einen Tisch bringt. Ingo Wellenreuther, KSC-Präsident und OB-Kandidat

Mit seiner Mitgliedschaft in der CIK unterstĂźtzt der den Stadt- und Landkreis umfassende DRK Kreisverband Karlsruhe die Bedeutung der Wirtschaft fĂźr ein funktionierendes Gemeinwesen. Gleichzeitig nutzen wir damit die Chance, gesundheits- und gesellschaftspolitische â&#x20AC;&#x17E;DRKAnliegenâ&#x20AC;&#x153; in die Unternehmen der Region zu transferieren und UnterstĂźtzer und Freunde dafĂźr zu gewinnen. Durch die aktuelle Zertifizierung des bestens bewerteten DRK-Rettungsdienstes wird zudem die unterneh-

merische Ausrichtung des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe deutlich. Wir schätzen besonders den persÜnlichen Umgang miteinander und freuen uns schon jetzt auf den 11. Mai, an dem wir wieder gemeinsam mit der CIK im Karlsruher Zoo/Stadtgarten den DRK-Familientag feiern werden.

Kurt Bickel, Kreisverbandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuz, Karlsruhe

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Herzlichen GlĂźckwunsch zum Zehnjährigen! Gerne gratulieren wir Herrn Binoth und seinem Team zum zehnjährigen Jubiläum und zu zehn Jahren hervorragendem Citymanagement in Karlsruhe. Wir sagen Danke fĂźr die lange und erfolgreiche schwäbisch-badische Zusammenarbeit unter StadtmarketingKollegen. Wir wĂźnschen der CIK weitere erfolgreiche Jahrzehnte mit vielen â&#x20AC;&#x201C; gewohnt inspirierenden â&#x20AC;&#x201C; Best-Practice-Projekten. Tanja Ulmer, Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen

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Vernetzendes Handels-/Stadtmarketing mit der Kultur als Partner und Akteur ist mir bekannt. Aber nicht in der Intensität und Vielfalt wie hier in Karlsruhe.Neben den regionalen und ßberregionalen Marketingaktivitäten der Kunsthalle ist die Zusammenarbeit mit der Cityinitiative vor Ort ein wichtiger Baustein fßr die Präsenz und Vernetzung in der Stadt. Wir erreichen ßber die Cityinitiative Zielgruppen, die sonst kaum fßr die Kultur zu aktivieren sind. Otmar BÜhmer, Geschäftsfßhrer Staatliche Kunsthalle

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Die City Initiative Karlsruhe (CIK) hat sich zum grĂśĂ&#x;ten Zusammenschluss von gesellschaftlich engagierten Organisationen und Einzelpersonen in Stadt und Region entwickelt, Ăźber alle institutionellen und räumlichen Grenzen hinweg. Die CIK ist damit nicht nur ein Seismograph fĂźr Stimmungslage und Zustand von Stadt und Region, sondern auch eine interessante und kompetente Partnerin von Politik und Verwaltung bei der gemeinsamen und beteiligenden Diskussion und LĂśsung von Entwicklungsaufgaben. Frank Mentrup, OB-Kandidat und Staatssekretär

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BOULEVARD BADEN I AnzeigensonderverĂśffentlichung I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

men zusammen, die sich gegenseitig informieren, beraten und helfen kĂśnnen. Die City Initiative präsentiert ihre Mitglieder auch nach auĂ&#x;en hervorragend, somit profitiert sowohl der Kunde als auch der Betrieb. Und wenn es jetzt schon einige deutsche GroĂ&#x;städte gibt, die sich ein Beispiel an der CIK nehmen wollen, dann kann diese Einrichtung so schlecht nicht sein. Ich sag nur: GlĂźckwunsch!! Und weiter so.

Getreu den Worten Henry Fords ist â&#x20AC;&#x17E;Zusammenkommen ein Beginnâ&#x20AC;&#x153;. Heute, zehn Jahre später â&#x20AC;&#x17E;Zusammenbleiben ein Fortschrittâ&#x20AC;&#x153; und â&#x20AC;&#x201C; fast als wäre sein Zitat fĂźr Karlsruhe geschrieben worden â&#x20AC;&#x201C; â&#x20AC;&#x17E;Die City Initiative ein Erfolgâ&#x20AC;&#x153;. Henry Ford wird verzeihen, dass in seinem Zitat â&#x20AC;&#x17E;Zusammenarbeitenâ&#x20AC;&#x153; durch â&#x20AC;&#x17E;City Initiativeâ&#x20AC;&#x153; ersetzt wurde, steht doch der eine Begriff synonym fĂźr den anderen. Und nun, alles Gute, auch fĂźr die Zukunft â&#x20AC;&#x201C; Boulevard Baden ist sicher dabei! Steffen LĂźderwald, GeschäftsfĂźhrer RĂśser Presse

Stadtmarketing lebt von und mit engagierten Partnern. Die City-Initiative mit ihren mehr als 600 Mitgliedern ist hierbei ein herausragender Partner. Durch erfolgreiche gemeinsame Projekte, wie dem Kooperationsmarketing, Veranstaltungen wie â&#x20AC;&#x17E;music to goâ&#x20AC;&#x153; oder Aktionen wie Wunschlos in Karlsruhe wurde Stadtmarketing fĂźr die BĂźrgerinnen und BĂźrger erlebbar und fĂźr die Kunden zum wichtigen Argument fĂźr Karlsruhe. DafĂźr herzlichen Dank den Mitgliedern und Machern Norbert Käthler, GeschäftsfĂźhrer Stadtmarketing Karlsruhe

Die City Initiative Karlsruhe ist die inzwischen grĂśĂ&#x;te Wirtschaftsorganisation in der Region hat somit meiner Meinung nach Gewicht in allen Fragen der Wirtschaft, der Kultur, der Gastronomie und der Hotellerie.Meiner Ansicht nach ist dies umso wichtiger, je stärker sich die Strukturen, baustellenbedingt, in der Stadt Karlsruhe verändern. Die Baustellen, bedingt durch den Bau der KombilĂśsung, trifft alle BĂźrger, Gewerbetreibende und Verkehrsteilnehmer schwer. Daher sehe ich es als enorm wichtig an, dass die City Initiative Karlsruhe

durch spektakuläre Events Karlsruhe ein positiveres Image gibt. Das Maskottchentreffen ist der beste Beweis hierfĂźr. Das MobilitätsBonussystem, das NeubĂźrgerscheckheft, die Wunschlos Aktion, der Geschenkgutschein und das familien- und kinderfreundliche Zertifikat, sowie das seniorenfreundliche Zertifikat haben sich zu absoluten Rennern entwickelt, die mittlerweile sogar von einigen deutschen GroĂ&#x;städten kopiert werden. Eduard Peltzer, GeschäftsfĂźhrer und Inhaber Doering Spielwaren

Die Arbeit des Karlsruher Kinderschutzbundes wird zum grĂśĂ&#x;ten Teil durch Spenden finanziert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Karlsruher Unternehmen Ăźber unsere aktuellen Aktivitäten informiert werden. Durch die Mitgliedschaft bei der CIK erhalten wir die MĂśglichkeit auf uns aufmerksam zu machen und unser Netzwerk aus zu bauen. AuĂ&#x;erdem unterstĂźtzt uns die CIK dieses Jahr auch monetär. Renate Gissel, GeschäftsfĂźhrerin Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Bernd Gnann, Geschäftsfßhrer Kammertheater Karlsruhe

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Die CIK ist ein ausgezeichnetes Netzwerk von Unternehmen aus Karlsruhe und der Region, das zu Recht in ganz Deutschland mittlerweile Nachahmer findet. Andrea-Alexa Kuszåk, Geschäftsfßhrerin Radio Karlsruhe

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Boulevard Baden · 18.11.2012 · Ausgabe: alle · Seite 12

12 I WEIHNACHTSMÄRKTE DER REGION

BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

I Weihnachtszauber in Karlsruhe und Umgebung

Mandelduft, Lichterglanz und Ar

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Karlsruhe (bik/bb). Wenn es in den Straßen nach gebrannten Mandeln duftet, die Hausfronten festlich geschmückt sind und die Straßen hell erleuchten, dann ist wieder Weihnachtsmarktzeit. An den verschiedenen Ständen kann ein besonderes Weihnachtsgeschenk für die Lieben gefunden oder handgemachter Weihnachtsbaumschmuck entdeckt werden. Die Glühweinbuden laden dazu ein, sich mit Freunden und Kollegen einen schönen Adventsabend zu machen.

Ein reichhaltiges Bühnenprogramm erwartet die Besucher in Gaggenau.

Besonders in unserer Region gibt es viele schöne Weihnachtsmärkte, die die Adventszeit noch schöner machen. Dabei lohnt es sich manchmal auch ein bisschen aus Karlsruhe heraus zu fahren, um im Umland etwas ganz Besonderes zu erleben. Heute stellt Boulevard Baden besondere Weihnachtsmärkte vor.

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Karlsruher Christkindlesmarkt

Artisten aus elf Nationen zeigen ihre Künste im Offenburger Weihnachtscircus.

Wenn der Duft von Glühwein und Maronen rund um den Marktplatz und Friedrichsplatz weht und über 100 liebevoll dekorierte Giebelhäuschen zum Einkaufen, Verweilen und Genießen einladen, dann freuen sich die Karlsruher, denn endlich hat der Christkindlesmarkt geöffnet. Von Donnerstag, 29. November, bis Sonntag, 23. Dezember, hat der Markt täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Besonders im abendlichen Lichtermeer entfaltet der Christkindlesmarkt seinen ganzen Zauber. Ein besonderer Blickfang ist der „Fliegende Weihnachtsmann“, der bis Sonntag, 9. Dezember, täglich in seinem von Rentieren gezogenen Schlitten in luftiger Höhe über den Friedrichsplatz schwebt. Ob Kinderbackstube, Geschenkewerkstatt oder das Karlsruher Christkind – auch für Kinder hat der Christkindlesmarkt einiges

In Ettlingen verbreitet der Sternlesmarkt in der Adventszeit Weihnachtsstimmung. Auch an den Weihnachtsfeiertagen kann hier gemütlich ein G markt. zu bieten.

Mandeln bietet der 26. Sternlesmarkt mit seinen rund 40 StänEttlinger Sternlesmarkt den Vorweihnachtsfreude pur. Für Lichterglanz auf dem histoWeihnachtlich und sternenreich rischen Marktplatz sorgt die wird es ab Donnerstag, 29. No- Weihnachtstanne und die zauvember, auch in Ettlingen wenn berhaft geschmückte Bühne, wo der traditionelle Sternlesmarkt das Kultur- und Sportamt ein seine Pforten in der Ettlinger weihnachtliches ProgrammpaAltstadt öffnet. Hell strahlt die ket für die ganze Familie geacht Meter hohe Weihnachtspy- schnürt hat. Erst am Freitag, 28. ramide auf dem Neuen Markt, Dezember schließt der Markt wo es neben der Kindereisen- seine Türen. bahn auch noch ein Karussell auf dem Marktplatz für die klei- Kunsthandwerklicher Nikolausmarkt in Landau nen Gäste gibt. Mit seinem vielfältigen Angebot an Kunsthandwerk über Glüh- Vom Donnerstag, 29. November wein bis hin zu gebrannten bis Donnerstag, 20. Dezember

können die Besucher in Landau täglich von 11 Uhr bis 20 Uhr über den wunderschön geschmückten Rathausplatz bummeln und den Nikolausmarkt genießen. Das wohl einzigartige Angebot bieten die beiden beheizten Pavillons, in denen die rund 32 Künstler tagtäglich ihr Kunsthandwerk demonstrieren. Aber auch das Angebot außerhalb der Pavillons, lässt keine Wünsche offen. Ab Freitag, 30. November öffnet täglich um 14 Uhr die „Himmelsbackstube“ ihre Pforten. Dort können die Kinder unter Anleitung ihr Weihnachtsgebäck selbst herstellen. Gleich

nebenan hängt der goldene Briefkasten der „Schreibstube Himmelspforte“, wo alljährlich etliche tausend Kinder einen Brief an das Christkind schreiben. Altdeutsche Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen

Mit der malerischen Kulisse der Kaiserpfalz, die Kaiser Friedrich I. Barbarossa im 12. Jahrhundert errichten ließ, findet der Besucher in Bad Wimpfen eine unvergleichbare Atmosphäre vor. Jedes Jahr an den ersten drei Adventswochenenden ist die be-

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Der heilige Andreas geht auch heute noch über den Weihnachtsmarkt in Rheinzabern und verteilt Äpfel und Nüsse an die Kinder.

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Ein großes Angebot für Kinder hat der Umkircher Weihnachtsmarkt zu bieten.

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BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 15. Jahrgang

WEIHNACHTSMÄRKTE DER REGION I 13

rtisten aus aller Welt

Glühwein getrunken und gebrannte Mandeln gegessen werden. Viele weitere Gemeinden der Region veranstalten ebenfalls einen Weihnachts-

zaubernde Altstadt von Bad Wimpfen Schauplatz für ihren berühmten Altdeutschen Weihnachtsmarkt, auf dem über 100 Buden neben allerhand Naschwerk vor allem Kunsthandwerkliches anbieten. Nachtwächter und Stadtführer im historischen Gewand laden ein, die historische Altstadt und die berühmte Kaiserpfalz zu erkunden.

und Belegung der einzelnen Verkaufsbuden erreicht der Adventsmarkt ein familiär ansprechenden Flair. Der Bühnenstandort, eingebettet zwischen Rathaus und Haus am Markt, wird neben den Angeboten in den Verkaufsbuden auch in diesem Jahr der Drehpunkt des Gaggenauer Adventsmarktes sein. Ein vielfältig, täglich wechselndes Bühnenprogramm, das federführend vom Bürgerund Ordnungsamt mit Vereinen, Adventsmarkt Gaggenau Schulen und Solisten organisiert Der Adventsmarkt rund um den wurde, soll auch in diesem Jahr Gaggenauer Marktplatz hat stei- wieder zum Verweilen einladen. gende Besucherzahlen aus nah Der Adventsmarkt findet zwiund fern. Durch die Anordnung schen Freitag, 30. November

und Sonntag, 9. Dezember täglich zwischen 12 und 20 Uhr auf dem Markt- und Sandplatz neben dem Rathaus statt.

reichen Stände auf dem historischen Gutshof, der mit seinem Flair für eine in der Umgebung einmalige Stimmung sorgt. Über 40 Anbieter halten wieder Umkircher Weihnachtsmarkt eine große Palette an weihnachtlichen Artikeln, kulinarischen Freunde der kleinen, aber feinen Verlockungen und Attraktionen Weihnachtsmärkte in der Region für die Besucher bereit. Geschendürfen sich auf Samstag, 8. De- kideen mit Kerzen, Handarbeiten zember freuen, wenn Bürgermeis- und selbst Gebasteltes warten dater Walter Laub um 14 Uhr den bei ebenso auf die Besucher wie 25. Umkircher Weihnachtsmarkt edle Brände, Liköre, Gebäck oder eröffnet. Von da an ist bis Sonn- Eingemachtes. tag, 9. Dezember, 20 Uhr wieder Weihnachtsmarkt Rheinzabern reges Treiben auf dem idyllischen Gutshof in der Ortsmitte angesagt. Eine ganz besondere Attrak- Immer am ersten Adventswochention sind in jedem Jahr die zahl- ende findet seit 20 Jahren in

Die traditionellen Chorklänge der Turmbläser erklingen in den Straßen von Bad Wimpfen.

Seit Jahren ist der Weihnachtscircus in Offenburg eine Institution. Die neue Produktionsleitung mit den renommierten Zirkusmachern Uwe Gehrmann und Sascha Melnjak, garantiert in diesem Jahr ein erstklassiges Zirkusprogramm zur Weihnachtszeit, wie es so in Offenburg noch nie zu sehen war. Nicht nur Weltklasse-Artisten sorgen auf dem Messeplatz für ein unvergessliches Weihnachtsfest – mit vielen Tieren, Live-Orchester und ShowBallett wird der neue Offenburger Weihnachtscircus sein Publikum begeistern und für unvergessliche Stunden auf dem Messeplatz sorgen. Gewinnspiel Boulevard Baden verlost 5x2 Karten für den Offenburger Weihnachtscircus. Um an der Verlosung teilzunehmen muss man einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Circus“ bis Samstag, 1. Dezember an verlosung@ boulevard-baden.de senden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Offenburger Weihnachtscircus

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Rheinzabern – rund um die St. Michael Kirche, das Rathaus und das Terra-Sigillata-Museum – der Anneresl-Markt statt. Benannt nach dem heiligen Andreas, der als „arme-Leut“-Nikolaus in der Nachkriegszeit die Kinder in Rheinzabern mit Äpfeln und Nüssen beschenkte. Auch heute noch geht er über den Markt, wo er mit Hanfbart, Sack und rasselnder Kette von großen Kinderaugen bestaunt wird. Zum diesjährigen Anneresl-Markt, bieten wieder über 70 Aussteller und Künstler ihre Produkte an. Eine Ausstellerzahl, die jährlich zunimmt. Kunst und Kultur wird dieses Jahre wieder groß geschrieben. Kunstausstellungen finden nicht nur auf dem Markt, im kleinen Kulturzentrum und im Rathaus statt, sondern auch in der Rappengasse.

Zum 30. Mal findet dieses Jahr der kunsthandwerkliche Nikolausmarkt in Landau statt.

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BOULEVARD BADEN I 18. November 2012 I Nr. 47, 115. Jahrgang

Welttoilettentag

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Kuriositäten und Raritäten der Toilettenkultur

Karlsruhe (bik). Eines der ungewöhnlichsten Museen der Welt befindet sich wohl in Neu-Delhi. In der indischen Hauptstadt kann sich im internationalen Sulabh Toilettenmuseum auf eine Reise durch die Entwicklung der Toiletten begeben werden. Das Museum zeigt die Entwicklung

der Toilette vom indischen Abflusssystem aus dem Jahr 2500 vor Christus bis ins Jahr 1980, in dem die ersten automatisch gesteuerten öffentlichen Toiletten installiert wurden. Durch Fotografien und Nachbauten alter Toiletten wird die Toilettenkultur im Laufe der Zeit veran-

schaulicht. Dabei wird auch auf die Toilettenverhaltensweisen der verschiedenen Kulturen eingegangen. Für Touristen ist das Museum eine willkommene Abwechslung zu den anderen indischen Sehenswürdigkeiten. Laut Medienberichten verzeichnet das Museum etwa 500 Besucher im Monat.

Ernster Hintergrund Der Gründer des Museums, Bindeshwar Pathak, möchte mit dem Museum auf die indischen Hygieneverhältnisse aufmerksam machen. Seit Jahren setzt er sich für eine Verbesserung der Sanitäranlangen in Indien ein.

Bereits 1970 gründet Pathak aus diesem Grund, die nichtstaatliche Organisation Sulabh International Social Service. Außerdem möchte die Organisation das Hygienebewusstsein der Inder stärken. Laut Medienberichten soll zudem von 600 000 Hindus die Würde wiederhergestellt werden. Diese verdienen ihren Le-

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Region (djd/pt). Ein Ausrutscher in der Badewanne, zum Beispiel beim Ein- oder Ausstieg, ist schnell passiert. Je stärker die eigene Beweglichkeit eingeschränkt ist, umso mehr wird bereits der Wannenrand zur Stolperfalle. Doch das Hindernis lässt sich schnell und einfach beseitigen – zum Beispiel, indem man eine Tür in die Wanne, auch nachträglich, einfügen lässt. Spezielle Renovierungssysteme, etwa von Tecnobad, machen die Nachrüstung bei fast jedem Badewannenmodell möglich. In

bensunterhalt durch das Sammeln nen, mit diesem Tag auf die Fehlenvon Fäkalien von der Straße. den hygienischen Sanitätseinrichtungen bei mehr als 40 Prozent der Welttoilettentag seit 2001 Weltbevölkerung aufmerksam machen. Durch den Mangel an SaniDie Vereinten Nationen haben tätseinrichtungen kommt es zu Was2001, den 19. November zum Welt- ser Verschmutzungen, wodurch die toilettentag ausgerufen. Ebenso wie Rate von wasserbürtigen KrankheiPathak wollen die Vereinten Natio- ten wie Cholera erhöht wird.

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Raumwirkung abschätzen

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Region (djd/pt). Nirgendwo sonst kommt der persönliche Geschmack so zum Ausdruck wie bei der Möblierung der eigenen Wohnung. Wer hohe Ansprüche hat, gibt sich mit Standardmöbeln nicht zufrieden. Mit handwerklichem Geschick und innovativen Ideen bauen Tischler Möbelsysteme nach Maß ein – und das günstiger, als oftmals vermutet wird. Oft lässt sich das Möbelstück vorab am Computerbildschirm betrachten. Adressen von nahe gelegenen Meisterbetrieben gibt es unter www.topateam.com.

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Region (txn-p). Als große sichtbare Fläche beeinflusst der Boden die Raumwirkung maßgeblich. Seine Gestaltung sollte daher nicht dem Zufall überlassen werden. Virtuelle Gestaltungsprogramme, wie der Objektplaner unter www.logoclic. info, bieten Heimwerkern noch in der Planungsphase eine Ansicht des verlegten Wunschbodens in den eigenen vier Wänden. Fehlkäufe gehören damit der Vergangenheit an.

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Boulevard Baden, Ausgabe Durlach, 18.11.2012  

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