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01 | 2018

Das Magazin der BikeHotels Südtirol

w w w.bike

hotels.it

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Tom Öhler muss es wissen ...

Das glaubst du nicht!

Claus Fleischer im Gespräch

Die perfekte Tourenverpflegung

... 5 Hacks, die dein

Die lustigsten Anekdoten

Über den Tuning-Unsinn

Alternativen zum

Bike länger in

unserer Gastgeber

und verantwortungsvolles

synthetischen

Schuss halten

und Guides!

eBiken

Energieriegel


Lieber Gast, dies ist nun schon die dritte Ausgabe unseres BikeHotel Südtirol Magazins und wir haben uns wieder viel Mühe gegeben, um dir einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Bike-Spezialisten südlich der Alpen zu geben. Wir BikeHotels Südtirol verstehen uns als 1. Adresse für den Bikeurlaub in Südtirol und garantieren dir nichts weniger als die perfekte Auszeit auf zwei Rädern. Dafür geben wir jeden Tag alles!

Ines & Michaela für die BikeHotels Südtirol

Ines und Michaela

Fotos: Manfred Stromberg, Kirsten Sörries, Tobias Woggon, Harald Wisthaler, TV Naturns Thomas Grüner, Kurt Resch, privat, Hannes Futter, Bosch eBike, Andreas Meyer, Thomas Dietze, Armin Walcher: Red Bull Content Pool


INDEX

Seite 04 5 Hacks, die dein Bike länger in Schuss halten Seite 06 Rennradtipps für Anfänger Seite 07 Vier lustige Anekdoten der Südtiroler Bikeguides Seite 10 Achtung Gewitter - So verhältst du dich im Ernstfall Seite 11 Im Gespräch mit Claus Fleischer Seite 13 5 gute Gründe zum eBiken in Südtirol Seite 14 Der ultimative Bikepark-Ratgeber Seite 15 INSIDE BIKEHOTELS SÜDTIROL Seite 18 Die perfekte Tourenverpflegung Seite 19 Events - die wichtigsten Termine


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Wer sein Rad liebt, der lässt ihm auch abseits des Trails genügend Zuwendung zukommen. Denn mit regelmäßiger Wartung und Pflege bringt dich dein Bike im Idealfall nicht nur besser den Berg hinauf und wieder hinunter, sondern bereitet dir auch wesentlich länger Freude. Bike-Profi Tom Öhler hat uns seine Top Five verraten, mit denen du dein Bike ohne viel Aufwand in Schuss halten kannst.

Sensibel sein lohnt sich! In punkto Bike solltest du wirklich deine sensible Ader walten lassen. Achte gut auf Knarzen und Reibgeräusche. Lass nichts wackeln, quietschen oder reiben, sondern schau so schnell wie möglich nach, woran es liegen könnte. Behalte kleine Defekte im Auge und repariere sie wenn nötig

so schnell als möglich. Das verlängert das Leben des Bikes und schont deine Nerven. Auf keinen Fall solltest du alles auf nur einen Service im Jahr zusammenkommen lassen!

Vom guten alten Kettenöl über Trockenschmierstoffe, Sprüh- und Kriechöle, Montage- und Lagerfette - für jedes Teil gibt es das richtige Produkt. Um keinen Dreck zu binden, sollte dein Rad vor dem Schmieren gut gesäubert sein.

Schmieren und fetten, aber bitte richtig!

Katzenwäsche versus Vollbad

Dein Bike liebt hochwertige Pflegeprodukte, genau wie deine Freundin. Innenlager, Kette, Steuersatz, Sattelstütze, Schaltung, Gabel und Dämpfer sowie der Hinterbau diese Teile wollen ab und an etwas „Fett“ abbekommen. Wichtig ist dabei vor allem, für jedes Teil den richtigen Schmierstoff zu verwenden! Es ist vielleicht bequemer, einen für alles zu verwenden, auf Dauer tust du deinem Bike damit aber nichts Gutes. Lager und Ketten brauchen nun mal einen anderen Schmierstoff wie die Federgabel!

Auch wenn es oft schwer fällt - es ist besser, dein Bike nicht allzuoft zu waschen. Und wenn, dann bitte mit ganz viel Sorgfalt! Vermeide den Hochdruckreiniger und verwende ein schmutzlösendes Mittel. Ganz wichtig: Für Lager, Buchsen und Dichtungen ist der Hochdruckreiniger bzw. ein direkter Wasserstrahl tabu! Hierbei ist die Gefahr gegeben, dass Wasser eindringt und die sensiblen Teile beschädigt werden. Im Abschluss an die Wäsche freut sich dein Bike über sorg-


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5 hacks die dein Bike länger in Schuss halten

Tom Öhler in Südtirol 2018: 3.- 10. Juni: Trial on Trail Freeride Camp Hotel Steineggerhof

16.- 23. September Trial on Trail Freeridewoche Hotel Steineggerhof

sames Abtrocknen. Es gilt: Bei leichter Verschmutzung das Bike lieber mal etwas dreckiger lassen oder nur einzelne Teile grob reinigen, als ihm tagtäglich mit dem Hochdruckreiniger an die Wäsche zu gehen.

Selbst am Zug bist du bei der Reinigung. Entferne starke Verschmutzungen an den Federelementen deines Bikes so schnell wie möglich - sie können Dichtungen beschädigen und das Ansprechverhalten beeinträchtigen.

Federelemente brauchen Wartung

Laufräder nicht vernachlässigen!

Bekommen die Federelement nicht die nötige Zuwendung, dann ist bald Schluss mit komfortablem Downhill über Stock und Stein. Da es für die Instandhaltung dieser sensiblen Teile meist Spezialwerkzeug und vor allem viel Erfahrung und Wissen braucht, solltest du sie am besten regelmäßig vom Fachmann warten lassen, bevor du selbst unsachgemäß daran herumbastelst. Das stellt die einwandfreie Funktion sicher und beugt Defekten vor.

Um die Laufräder in Schuss zu halten, solltest du regelmäßig die Speichenspannung grob überprüfen. Wie gehts? Es reicht mit den Fingern zu kontrollieren. Drücke die zwei überkreuzten Speichen genau bei der Überkreuzung mit zwei Fingern vorsichtig zusammen - sind sie wackelig, dann heißt es Speichen nachziehen oder gegebenenfalls vom Fachmann korrigieren zu lassen. Ansonsten läufst du Gefahr, den Felgenring auf Dauer zu zerstören.

Tom Öhler Trial und MTB-Profi Weltmeister und Weltrekordhalter lebt in Innsbruck, Österreich


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RENNRADTIPPS für Anfänger ... von unserem Rennradspezialisten Wenn Rennradfahrer von Stilfserjoch, Grödnerjoch und Co. hören, dann kribbelts in den Beinen. Südtirol und speziell die Dolomiten sind ein Sehnsuchtsort für Rennradler. Die Traumtouren auf der Sonnenseite der Alpen sind für Mittelgebirgsradfahrer aber doch eine Nummer für sich. Worauf du dich einstellen kannst, erzählen dir Markus vom Hotel Pider und Lukas vom Gasthof Hotel Terzer. 1. Was du unterwegs brauchen wirst Klar. Ausreichend Grundausdauer und viel Motivation. Dazu kommen 2 Trinkflaschen am Rahmen, zwei-drei Energieriegel in der Trikottasche, Handy, Schlauch, Pumpe und Minitool. Und ein paar Euro damit du am Pass gleich deine Speicher wieder füllen kannst. Eine dünne Windjacke sollte auch mit dabei sein, damit du beim Runterfahren nicht unterkühlst. 2. Geh es langsam an Motivation ist gut, Übermotivation nicht. D.h. starte mit Verstand, denn Herz (und Lunge) brauchst du auf dem letzten Drittel bis zum Ziel auf dem Pass. Versuch anfangs immer so zu fahren, dass du noch Luft nach oben hast. 3. Bereite dich vor Wenn du ein paar Tage Zeit hast, raten wir dir, erstmal mit der Situation hier in Südtirol

vertraut zu werden und bevor du zum Beispiel das Stilfserjoch oder die Quattro Passi angehst. Frag in deinem BikeHotel oder in der Bikeschule vor Ort, welche Einwärmrunden sich am besten für dich eignen. 4. Mach es dir nicht zu schwer Was trittst du eigentlich? Kompakt, Semikompakt, Superkompakt oder Standard? Wie groß ist dein größtes Ritzel? Es passiert immer wieder, dass Gäste wegen zu “dicker Gänge” an Pässen scheitern. Roadbike empfiehlt jedenfalls eine Kompaktkurbel und rät zu einer Bergkassette mit 32er-Ritzel. 5. Mach es nicht allein In der Gruppe fährt es sich einfach besser. Klar, wenn du allein unterwegs bist, kannst du deinen eigenen Rhythmus und dein Tempo fahren, aber in der Gruppe kannst du einerseits vom Windschatten profitieren und andererseits kann man sich gegenseitig pushen. Die Rennradexperten der BikeHotels Südtirol stehen dir schon vor der Anreise mit Rat und Tat zur Seite und sind während deines Urlaubs zuverlässige Partner.

Alles zum Thema Rennradfahren: www.bikehotels.it/de/roadbike.html


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Das glaubst du nicht! Vier lustige Anekdoten der Südtiroler Bikeguides Als Bikeguide erlebt man definitiv so einiges. Unterwegs zu sein mit den verschiedensten Menschen und in den vielfältigsten Gruppen - das ist Garant für kleine und große Abenteuer, die nicht selten ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern und manchmal auch herrlich skurill sein können. Wir waren neugierig und wollten von unseren Bikeguides wissen: Was waren eure einprägsamsten Erlebnisse? An welche Gäste denkt man noch nach Jahren oder Jahrzehnten zurück?


08 Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende Auf einer Biketour hatte ich einen Gast dabei, der offensichtlich hinkte oder ein steifes Bein hatte. Auf dem Bike merkte man aber nichts davon und die Tour nahm ihren gewohnten Lauf. Wir waren an diesem Tag eine gemischte Truppe von Leuten, die sich untereinander nicht kannten. Stimmung und Wetter waren sehr gut, bis sich auf einem engen Trail die Gruppe etwas auseinander zog und ich plötzlich hinter mir eine Frau ganz fürchterlich und hysterisch schreien hörte. Auf das Schlimmste gefasst sprang ich vom Bike und rannte sofort zurück. Der Anblick, der sich mir dann bot, erinnerte mich irgendwie an einen Film: In den Alpenrosen zappelte auf dem Rücken ein Biker - mit nur mehr einem Bein! Darüber stand eine kreidebleiche und immer noch kreischende Frau. Ein paar Meter darunter kam gerade der Freund des gestürzten Gastes mit seiner Beinprothese in der Hand, die er offensichtlich beim Sturz verloren hatte, die Böschung hoch.... Alexander Resch, Hotel Krone - eat, drink, stay - Brixen

......................................... Von Wanderstöcken und Gebissträgern Es ist schon über 15 Jahre her, als wir einen 60-jährigen Berliner Gast bei uns hatten. Damals war das für einen Mountainbiker schon ein recht fortgeschrittenes Alter. Sein Name war Adolf, wir sollten ihn aber Adi nennen. Ok, war verständlich. Adi war ein sehr magerer, älterer Herr, der immer in langen schwarzen Lycra Hosen fuhr. Es war Sommer und unglaublich heiß. Sein

Mountainbike war komplett ungefedert! Geredet hat er nicht viel, aber wenn er etwas gesagt hat, dann hat das gesessen und alle ringsum mussten Tränen lachen. Ziel der Tour war der Biobauer Rielinger am Ritten. Damals fuhren wir die Tour noch anders als heute. Auf einem technisch schwierigen Wurzeltrail mussten wir etwas länger auf Adi warten. Auf meine Frage: „Adi alles ok?“ antwortete er mir: „uiuiui… wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich die Wanderstöcke mitgenommen“. Adi musste eine längere Schiebepassage einlegen. Kurz vor dem Mittagessen mussten wir wieder auf Adi warten. Der Trail war wurzelig, aber nicht besonders schwierig. Mit einem komplett ungefederten Bike war es dann aber doch etwas schwieriger. „Adi wie geht es dir?“ wollte ich von ihm wissen. „Uiuiui… das war aber nix für Gebissträger“ antwortet er spitzbübisch. Sekunden der absoluten Ruhe, dann haben wir uns fast in die Hosen gemacht vor lauter Lachen. Kurt Resch, Hotel Steineggerhof - Steinegg/Bozen

......................................... Sella Ronda mit Hindernissen Bikewoche 3. September, Wetterprognose: Schnee in den Bergen, Temperatur: zapfige Minus 4 Grad Celsius. Kurz - nur die Harten kommen in den Sella Ronda Garten! „Sella Ronda wär schon fett! Kriegen wir das dieses Jahr zusammen hin, Sonja?“ Da waren sich Timo, Andi, Fabi und Patrick einig. Also Bikes auf den Hänger und los geht’s. Die Berge nur angezuckert, da können wir doch noch lässig die Trails hinuntersurfen. Das wird cool! Die Vorfreude stieg mehr und mehr auf der Fahrt nach Campitello im

Bikebully. Die Ticketkäuferin fragte etwas ungläubig: Sella Ronda Tageskarte, sicher? Ja logisch, wie jede Woche! Oben in Col Rodella wurde mir heiß und kalt zu gleich und auch den Jungs ist es aufgefallen: „Sonja, jetzt kriegen wir auch langsam Bammel, du lachst ja gar nicht mehr?! Was ist los???“ Uppps, wo hatte ich die Jungs nur reingeritten? Zu diesem Zeitpunkt war ich mir wirklich nicht mehr ganz sicher, ob es nicht besser wäre, heute eine andere Runde zu drehen und die Sella Ronda abzusagen. Aber zum Glück waren die vier Jungs alles coole Socken und los ging die Sause. Schnell wurde noch die Verlobte mit einer Nachricht auf 2400 hm beruhigt: „Im Schnee fahren??! So was machen wir niemals…“ Uiuiui, das macht Spaß, über die schöne weiße Wiese zu krachen. Aber da kam mir noch etwas in den Sinn. War da nicht irgendwo ein Graben? Ach was, scheiß drauf, es läuft und macht voll Laune. Und plötzlich… wusch, die Vorderräder sind weg und und kopfüber tauche ich in den Schnee. Im Flug blinzel ich zurück und ein Schneemann nach dem anderen folgte mir Kopf über Arsch. Purzelbäume im Schnee tun zum Glück nicht weh! Es war eine Mordsgaudi, wir waren die Attraktion für alle Wandersleut und die Jungs sind über sich hinaus gewachsen. Hüttenmusi und Südtiroler Schmaus auf der Pralongia zu Mittag hat uns allen schnell wieder eingeheizt und den ganzen Spaß einfach abgerundet. Wir sind dann alle happy mit einem Lächeln im Gesicht in Canazei gelandet und dort haben wir uns mit einem Finisher Bierchen, ich als Chauffeur natürlich mit einem Finisher Eis, belohnt. Eins steht fest, das schreit nach Wiederholung! Nächste Saison sehen wir uns alle wieder. Sonja Grönewald, BikeHotel Diana - Welschnofen


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Ein Heiratsantrag auf Biketour Es war das Jahr 2012: Wolly und ich waren seit etwas mehr als 2 Jahren ein Paar und er hatte es geschafft, mich mit dem Bike-Virus zu infizieren. Wir waren damals noch nicht verheiratet und ich war noch als Geschäftsführerin im Tourismusverein Wolkenstein tätig. Anzumerken ist noch, dass ich zuvor zwei Jahre lang in der Zeitmessung im Biathlon Weltcup gearbeitet habe und somit über zwei Saisonen alle Weltcup-Orte besucht habe. Eines schönen Sommertages wird Wolly von vier Personen (zwei Ehepaaren) für eine Sellaronda MTB Track TOUR im Uhrzeigersinn gebucht. Routine. Am Abend, so gegen 17.30 Uhr ruft er mich an: Natürlich war er mit den vier Bikern in der Biker-Bar „Saltos“ in Wolkenstein gelandet, auch das Routine, aber diesmal

war es anders. Als er mich anruft sagt er: „Du, einer von den vier Bikern mit denen ich unterwegs war, ist Mitglied im Organisationskomitee des Biathlon Weltcup in Ruhpolding und kennt dich“. Aha…dachte ich, da ich das einzige weibliche Mitglied des Zeitmess-Teams war, nicht weiter verwunderlich. Also entschied ich mich, ebenfalls zum „Saltos“ zu gehen (ich hatte ja Feierabend) und mit Wolly und den vier Ruhpoldingern etwas zu trinken. Wir haben uns prächtig unterhalten und natürlich haben auch ein paar gute Gläschen zum Spaß beigetragen. Irgendwann kommt das Gespräch scherzhalber auf das Heiraten…. nach stundenlanger Blödelei und einigen Schnäpschen brachten die vier Ruhpoldinger Wolly schließlich dazu, eine Geranie von der „Saltos“ Blumendeko abzuzwacken, sich schwankend vor mich hinzuknien und mir zwischen einem Lacher und dem nächsten einen gelallten Heiratsantrag zu

machen. Natürlich hatte ich mir Oss, den Bestizer der „Saltos“ Bar, sicherheitshalber als Zeuge zur Seite geholt, damit Wolly dann ja keinen Rückzieher machen konnte. Es war ein unglaublich witziger Abend und wir versprachen den Ruhpoldingern, dass sie, sollten wir irgendwann heiraten, zur Hochzeit eingeladen würden. Am 5. Oktober 2013 haben Wolly und ich, ich im weissen Dirndl und er in Lederhosen-Tracht, geheiratet. Alle Gäste wurden eingeladen in Dirndl und Lederhose zu erscheinen und natürlich waren auch vier Ruhpoldinger Biker in ihrer traditionellen Ruhpoldinger Tracht mit von der Partie. PS: Natürlich gab es auch einen richtigen Heiratsantrag an Heilig Abend 2012…. ein Heiratsantrag im Rausch war mir dann doch ein bisschen zu unsicher. Ellis Mussner, Kedul Alpine Lodge - St. Christina, Gröden


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Achtung Gewitter! So verhältst du dich im Ernstfall richtig

In der warmen Jahreszeit von Mai bis September sind Gewitter häufig. Besonders in den Bergen kann es schnell gehen - morgens bricht man vielleicht noch bei tiefblauem Himmel auf, doch innerhalb kürzester Zeit türmen sich die Wolken, es blitzt, schüttet wie aus Kübeln oder es hagelt sogar. Zugegeben, so ein Gewitter ist oft spektakulär zum Anschauen doch bei einer Mountainbiketour im Gebirge kann dieses beeindruckende Naturschauspiel verdammt gefährlich werden. Unsere Checkliste verrät dir, wie du einem Gewitter bereits im Vorfeld aus dem Weg gehen kannst, dich im Ernstfall schützt und was im Worst-Case zu tun ist.

CHECKLISTE Verhaltensregeln bei Gewittern Tourenplanung • Wetterbericht prüfen und Wolkenentwicklung auf Tour beobachten • Bei Gefahr von Wärmegewittern den Vormittag für die Bergtour bevorzugen. • Bei Gefahr von Frontgewittern nur kleine Touren unternehmen, die jederzeit abgebrochen werden können.

Du wirst von einem Gewitter „überrascht“ und kannst nicht mehr entkommen? Dann gilt: • Exponierte Stellen verlassen! (Gipfel, Grate, ausgesetzte Flächen) • Runter vom Bike und möglichst weit davon entfernt aufhalten - im freien Gelände mindestens 20 Meter Abstand! Metallgegenstände in einigen Metern Entfernung deponieren. • Elektronische Geräte ausschalten • Wasserführende Rinnen, Stahlseilsicherungen unbedingt verlassen! • An der tiefsten Stelle des Geländes eine hockende, zusammengekauerte Haltung einnehmen (wenn möglich auf einer isolierenden Unterlage wie einem Rucksack), die Arme eng anlegen und die Füße eng zusammenhalten. Wenn Radfahrer in einer Gruppe unterwegs sind, dann auf keinen Fall dicht beieinander bleiben oder sich berühren, sondern einige Meter Abstand einhalten. • In einem Wald mit gleichmäßig hohen Bäumen ist man relativ sicher, man sollte sich aber vom Waldrand und den Baumstämmen fernhalten. Unterschlupf bei einzelstehenden oder herausragenden Bäumen auf freiem Feld unbedingt meiden!

• Höhlen und Felsvorsprünge täuschen eine trügerische Sicherheit vor. Doch Achtung: Sie geben nur Schutz, wenn sie mindestens eine Körperlänge nach allen Seiten hin Platz bieten. Erste Hilfe bei Blitzschlagopfern – was tun? • Weg vom Gefahrenbereich! Sich selbst und das Opfer von Gipfel oder Anhöhe schaffen. • ABC der Ersten Hilfe: Atemkontrolle, Atemwege freilegen, falls nötig Beatmung und Herzdruckmassage starten, ansonsten stabile Seitenlage • Rettung alarmieren! (Euro-Notruf 112) • Den Verletzten nicht auskühlen lassen und den Bewusstseinszustand kontrollieren. • Ein- und Austrittswunde des Blitzschlags am Körper kühlen. Beachte: Es ist NICHT gefährlich, ein Blitzschlagopfer zu berühren!

Mehr Informationen zum Notfall Gewitter unter www.bikehotels.it


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Im Gespräch mit Claus Fleischer

„Für ein verantwortungsbewusstes, gesetzes- und regelkonformes eBiken“ Claus, was hältst du davon, dass viele eBiker ihr eBike tunen? Uns ist es wichtig, dass eBikes – das heißt Pedelecs mit einer Unterstützung bis maximal 25 km/h – auch zukünftig als Fahrräder gelten, mit allen Rechten und Pflichten. Diesen Status müssen wir schützen und erhalten, damit die Radfahrer auch weiterhin auf Waldwegen und Trails die Natur genießen können. Deswegen setzen wir uns bei Bosch eBike Systems für ein verantwortungsbewusstes, gesetzes- und regelkonformes eBiken ein. Tuning ist im öffentlichen Straßenverkehr verboten und bei sportlichen Veranstaltungen unfair. Wir fordern daher alle eBike-Fahrer und Anbieter auf, Tuning zu unterlassen.

Welche Gefahren birgt es? Tuning ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit und auch nicht ganz ungefährlich. Wer sein eBike tunt, gefährdet sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Zudem drohen versicherungs- und strafrechtliche Konsequenzen. Wer trotzdem sogenannte „Tuning-Kits“ verwendet oder sein Bosch eBike-System anderweitig manipuliert, verliert sowohl seine Garantie- als auch seine Gewährleistungsansprüche auf das Bosch eBike-System. Zudem verringert sich durch einen unsachgemäßen Umgang mit dem System in der Regel die Lebensdauer. Der eBiker riskiert Schäden am Antriebssystem und am Fahrrad.

Nyon bietet eBikern zahlreiche Möglichkeiten, unter anderem auch zum Navigieren: Kannst du sagen, inwiefern diese Funktion auch genutzt wird bzw. wie technikaffin sind eBiker? Wir sind der festen Überzeugung, dass die Digitalisierung die Art und Weise verändert, wie Fahrräder genutzt werden. Smartphone und Internet bieten dem Radfahrer viele Zusatznutzen. Das zeigt beispielsweise der all-in-one Bordcomputer Nyon von Bosch. Dieser vereint die wichtigsten Funktionen in einem Gerät: ob Infos zu Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Reichweite, Navigation per GPS oder Analyse der persönlichen Fitness. Die Navigationsfunktion ist sicherlich das zentrale Feature von Nyon, das intensiv genutzt wird und für viele der Nutzer bei der Wahl des Bordcomputers auch ausschlaggebend ist. Insbesondere für selbstgeführte Touren in Tourismusregionen ist Nyon ein idealer Begleiter.

Thema Fahrtechnik und Sicherheit: Gerade in den Bergen begegnen uns häufig eBiker, die zwar gut hoch, aber schlecht runter kommen: Was rätst du Neo-eBikern? Wer sich ein eBike zulegt, neigt bisweilen dazu, dieses wie ein konventionelles Fahrrad zu behandeln. Dabei gibt es kleine, aber feine Unterschiede: Das Pedelec wiegt etwas mehr, es lassen sich durch den Extraschub höhere Durchschnittsgeschwindig-


12 keiten erzielen und die Fahreigenschaften erfordern andere Fertigkeiten. Ein Fahrtraining für Pedelec-Neulinge kann sinnvoll sein, um sich mit Fahrdynamik, Balance und den Bremsen vertraut zu machen. Verbände und Institutionen wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club bieten solche Trainings an. Man sollte sich zunächst auf jeden Fall etwas Zeit nehmen und das eBike und seine Besonderheiten kennenlernen. Auf der Website www.bosch-ebike. de/fahrsicherheit hat Bosch eBike Systems darüber hinaus einige Fahrtechnik-Tipps zusammengestellt.

In Südtirol wird der Ankauf von Lasten-eBikes unterstützt, von „klassischen eBikes“ aber nicht: Welche Argumente könntest du bieten, dass die Förderung ausgeweitet wird? Städte im 21. Jahrhundert stehen vor großen Herausforderungen: Die Weltbevölkerung wächst, Ressourcen schwinden, das

Klima wandelt sich. Lösungen sind gefragt. Elektromobilität kann einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung und einem lebenswerten urbanen Raum leisten. eBikes stellen einen festen Bestandteil des modernen, emissionsfreien Mobilitätsmixes dar und ergänzen öffentlichen Nahverkehr, Carsharing, Leihstationen oder private Pkws. Pedelecs stellen eine kostengünstige, ökologisch sinnvolle, gesunde und zugleich faszinierende Mobilitätslösung für jedermann dar – ohne sie wird es in Zukunft nicht mehr gehen.

Du bist oft in Südtirol zu Gast: Was macht Südtirol für dich als Gast so besonders? Tolle Radwege im Tal, schöne und teilweise anspruchsvolle Singletrails in den Bergen, dazu jede Menge Berghütten und Einkehrmöglichkeiten: Die Südtiroler Alpen sind zum Wandern, Radfahren und Mountainbiken ideal. Die einzigartige Landschaft

Südtirols bietet perfekte Voraussetzungen, Sport mit Naturerlebnis und Genuss zu verbinden – das begeistert mich als passionierten Mountainbiker immer wieder aufs Neue.

Claus Fleischer ist seit 1. Juli 2012 Geschäftsleiter von Bosch eBike Systems.


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5 gute Gründe zum eMountainbiken in Südtirol Ist schon richtig: eBiken und eMountainbiken kann man überall. Warum es sich aber gerade in Südtirol besonders lohnt, liest du hier:

1. Wir sind gerüstet! Unter den BikeHotels Südtirol gibt es 10 Mitglieder, die sich auf eMountainbiker und eBiker eingeschossen haben. Sie bieten ganz spezielle Dienstleistungen und überzeugen durch Know-how und Begeisterung. Was die eBike-Spezialisten besonders macht.

2. Vielfältige Tourenmöglichkeiten Lang und flach, kurz und knackig. Südtirols vereint auf kleinstem Raum die vielfältigsten Tourenmöglichkeiten. In den spezialisierten BikeHotels gibt es geführte Touren für eBiker sowie Tourenvorschläge für eBiker mit Hinweisen zu Lademöglichkeiten für alle, die lieber auf eigene Faust unterwegs sind. 10 der coolsten eMTB-Touren in Südtirol haben wir hier: https://goo.gl/N734EY

3. Uphillflow erleben eMountainbiken ist auch nur fahrradfahren. Jein. Dank des Antriebs, des Gewichts und des tieferen Schwerpunkts verändert

sich auch Fahrtechnik und Anstiege, die mit dem “normalen” Bike nur schwer oder gar nicht zu bewältigen waren, sind mit der richtigen Technik plötzlich möglich. Fahrtechnikcamps und Kurse gibt es bei den spezialisierten BikeHotels Südtirol.

4. Längste Bikesaison der Alpen Biken von März-April bis November: So lange biked es sich nirgends sonst in den Alpen. Dank der bevorzugten Lage auf der Sonnenseite des Alpenhauptkamms, beginnt die Bikesaison im Vinschgau, Meraner Land und Süden Südtirols schon sehr früh. Es ist trocken und mild. Ab Mai und Juni sind dann auch die anderen Regionen ready to ride und im Herbst lockt das Eisacktal mit Biken & Törggelen.

eBike 1x1 - mountainbike basics • Der Helm gehört auf den Kopf. • Grundposition: 3-4 Meter nach vorne blicken, Arme leicht anwinkeln • Abfahrtsposition: Pedale in Viertel-nach-9-Stellung, hoch vom Sattel • Bremsen: immer vorne und hinten mit 1-2 Fingern • Schalten: flaches Gelände = schwerer Gang, steiles Gelände = leichter Gang • Sturz- und Pannenvermeidung: sanft bremsen, leise schalten, sich nie überschätzen

- ebike specific • On/Off: Der Knopf ist am Lenker. • Akku sparen: flaches Gelände = wenig Motorunterstützung, steiles Gelände = mehr Unterstützung • Zum Aufladen: Ladekabel und Akku-Schlüssel nicht vergessen! • Nichts-geht-mehr-Checkliste:

5. Einmalige eBike-Events

Ist der On-Knopf gedrückt? Ist der Akku leer? Sitzt die Batterie richtig? Ist der Magnet am Hinterrad bündig ausgerichtet?

Vom 29. Mai bis 02. Juni 2018 lädt die Shimano eMountainbike Expierence Interessierte zu einem Südtirol-Cross der besonderen Art. Es geht in 4 Tagesetappen von Naturns über Sarntal nach Brixen, dann nach Bruneck und Sexten. Mit dabei sind namhafte eBike-Marken, die ihre besten eMountainbikes für die Tagestouren zur Verfügung stellen. Hier gibt es alle Infos zum Event.

Sind die Display-Kontakte sauber? • Tipp: Höre stets auf deinen Guide oder Verleiher!

- respect! • Bleibe auf markierten Wegen und Straßen! • Respektiere andere! • Mach Weidegatter hinter dir zu! • Für den Fall der Fälle: Die Notrufnummer ist 112. www.bikehotels.it


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Drops, Tables & Steilkurven das erwartet dich in Bikeparks 1. Drops Bei Drops gilt: mit Schmackes springen oder vorbei fahren! Bei Drops gibt es keine Kompromisse. Solltest du dir nicht sicher sein, was nach dem Drop kommt, dann fahr am Drop vorbei!

2. Tables Tables sind Sprünge, wo es gilt, einen „Tisch = Table“ zu überspringen. Sie verzeihen ein „zu-kurz-kommen“ aufgrund zu kleiner Geschwindigkeit im Gegensatz zu Drops, was aber nicht heißt, dass sie ganz und gar unbekümmert genommen werden sollen.

3. Steilkurven bzw. Anlieger

Der ultimative

Bikepark-Ratgeber

Im Gegensatz zu herkömmlichen Wegen sind angelegte Kurven im Bikepark meistens mit einem Anlieger versehen und rund. D.h. du kommst um die Kurve, ohne das Hinterrad zu versetzen oder dich durchzuhakeln!

Südtirol ist traumhaft zum Biken. Es gibt Wege ohne Ende und dazu ein paar ausgewählte Bikeparks wie den am Kronplatz oder den in Brixen. Dort erwarten dich andere Herausforderungen wie auf „klassischen“ Wegen: Tables, Drops und Anliegerkurven sind die wichtigsten Challenges. Wir haben Veronika Widmann, Südtirols bekannteste Downhill-Fahrerin, gefragt, was das Biken im Bikepark vom Biken auf herkömmlichen Trails unterscheidet. Lies hier, was sie uns zu erzählen hat.

Definition „Also zuallererst ein paar Worte zur Definition eines Bikeparks: Im Bikepark haben wir Trails, die im Gegensatz zum Wegenetz, auf dem wir normalerweise unterwegs sind, Steilkurven, Sprünge mit Tables, Drops und North Shore Elemente haben. Die Trails sind per Hand oder maschinell gebaut und meistens schneller zu fahren als klassische Wege”, erklärt Veronika, mehrfache Italienmeisterin im Downhill, „Was cool ist: Im Bikepark kannst du dir das Treten schenken und dir dafür eine Liftkarte kaufen. Entsprechend mehr Tiefenmeter verbrennst du. Nutze deshalb die Zeit beim Hochgondeln und wirf immer mal wieder ein Blick auf dein Bike.

Bike & Schutz Apropos Bike: Für den Bikeparkeinsatz empfehle ich ein gut gewartetes Fully (Enduro-Bike) mit ca. 160 mm Federweg oder natürlich ein Freeride- oder Downhill-Bike.

Absolut nicht verzichten sollte man auf einen Helm - ich persönlich ziehe im Park immer einen Vollvisierhelm an - sowie mindestens Knie- und Ellenbogenprotektoren. Ein Rückenschutz ist ein Must oder aber ein Rucksack mit Rückenprotektor. Oft werde ich gefragt: Warum die ganze “Rüstung”? Im Bikepark bist du schneller unterwegs als auf herkömmlichen Trails, es wirken ganz andere Kräfte. Außerdem fährst du mehr abwärts, weil du dir den Uphill sparst. Je müder du wirst - auch im Kopf - umso mehr steigt die Sturzgefahr. Im Rucksack solltest du ein Minitool, Schlauch, Pumpe und ein 1.-Hilfe-Set mit dir führen.

Fahrtechnik Prinzipiell macht es Sinn, sich im Bikepark erstmal warm zu fahren. Und bitte wähle dazu nicht die schwarzen Trails, sondern die blauen. Blaue Bikepark-Lines bzw. Flowtrails weisen kaum technische Schwierigkeiten

auch und machen Anfängern genauso viel Freude wie Könnern. Gerade aufgrund der höheren Geschwindigkeiten ist es unglaublich wichtig, sich immer wieder die Basics des Mountainbikens in Erinnerung zu rufen: • Zentrale Position: Achte darauf, dass du zentral über dem Bike stehst, mit 9:15 Uhr Fußstellung. Das ist besonders wichtig bei Sprüngen. • Bremsen: Ich fahre prinzipiell immer mit beiden Zeigefingern an den Bremshebeln. Bremse nie alleine mit der vorderen Bremse, um Überschläge zu vermeiden. • Blickrichtung: Schau immer nach vorne und nicht nur knapp aufs Vorderrad. Dann bist du immer vorbereitet. Gerade in Kurven ist es wichtig, schon am Kurveneingang den Kurvenausgang anzuvisieren. Dein Körper und dein Bike gehen dann leichter in die richtige Richtung.”


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INSIDE BikeHotels Südtirol Bikeurlaub ist nicht gleich Bikeurlaub. Das wissen Radfahrer spätestens dann, wenn sie ein einem selbsternannten „bikerfreundlichen“ Hotel vergeblich nach Tourenvorschlägen fragen und die Bikegarage einer Rumpelkammer gleicht. In den BikeHotels Südtirol kann das nicht passieren. Sie sind nicht nur eine Herzensangelegenheit, sondern bürgen auch für ein gemeinsames Qualitätsversprechen, auf das du dich verlassen kannst. Hier haben wir ein paar Fakten für dich parat, die du vielleicht noch nicht kanntest.


16 Wusstest du, dass.... ... in fast der Hälfte der BikeHotels Südtirol (42 %) die Bikesaison länger als 6 Monate dauert? Biken ist in Südtirol nahezu ein „Ganzjahressport“. Die ersten BikeHotels öffnen bereits im März, die letzten beenden die Saison im November - also ganze 9 Monate, in denen du deinen Bikeurlaub bei uns genießen kannst. Im Durchschnitt wird in einem Südtiroler BikeHotel mehr als sechs Monate am Stück gebiked. Spitzenreiter sind dabei das Vinschgau, das Meraner Land und der Süden Südtirols rund um die Landeshauptstadt Bozen. Der Vinschgau hat mit dem Meraner Land die längste Bikesaison der Alpen zu bieten. Von März bis Ende November gibt es dort überdurchschnittlich viele Sonnentage, an denen du dein Bike auf die Trails ausführen kannst. Auch rund um die Landeshauptstadt Bozen und am Kalterer See steht der Bikeurlaub im Zeichen mediterranem Klimas und einer der längsten Bikesaisonen der Alpen. Während im Februar und März fast überall in Südtirol noch tiefster Winter herrscht, kann man hier bereits die ersten Touren unternehmen.

... die meisten unserer Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stammen? Die meisten unserer BikeHotels Gäste stammen aus den Nachbarländern Deutschland, der Schweiz und Österreich. Kein Wunder - durch die kurze Anreise lohnt sich für sie nicht nur ein längerer Bikeurlaub, sondern auch der Kurztrip übers Wochenende, wenn das Wetter im eigenen Land nicht so ganz auf Biken eingestellt ist. Nach diesen Top-Drei begrüßen wir besonders häufig Gäste aus Italien, den Niederlanden und aus skandinavischen Ländern. ... die Bikegarage am meisten von unseren Gästen benutzt wird, gefolgt vom Wäscheservice und der Reparaturecke? Die Bikegarage ist das Herzstück eines Südtiroler BikeHotels. Hier wird geschraubt, fachgesimpelt und über die Highlights der letzten Tour geschwärmt. Der Bikeraum unserer Parnterhotels ist immer tip-top eingerichtet, teilweise sogar alarmgesichert und videoüberwacht. Du findest dort eine Reparaturecke mit Werkzeug, um kleinere Instandsetzungen selbst durchzuführen.

Falls es alleine mal nicht so gut klappen sollte, frag deinen Gastgeber. Er kann dir sicher weiterhelfen oder Bike-Mechaniker und Shops in der Nähe empfehlen. ... dass jedes BikeHotel dir eine ausführliche Tourenberatung zur Verfügung stellt? Dein BikeHotel stellt kompetente Tourenberatung in Form von Infoabenden und individueller Beratung mittels Karten und gängiger GPS-Geräte/Apps sicher. Im Haus liegt außerdem eine Tourenmappe auf, in der du mindestens 15 Tourenvorschlägen je Spezialisierung mit Tourennamen findest. Diese Touren sind auch als gpx-Dateien für dich verfügbar. ... dass jedes BikeHotel aber auch geführte Touren anbietet? Egal, ob du lieber auf eigene Faust unterwegs bist oder geführte Touren bevorzugt: In den BikeHotels schneidern dir die Gastgeber deinen Bikeurlaub auf Maß und sind auch nicht um gute Einkehrtipps verlegen! Die Vorteile einer geführten Tour liegen jedoch auf der Hand. Du profitierst von der Ortskenntnis des Guides, musst dich nicht


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selbst um die Tourenplanung kümmern, lernst vielleicht den ein oder anderen Geheimtrail kennen und kannst dir auch ein paar Fahrtechniktipps abholen. Die Guides haben außerdem immer Hintergrundgeschichten zur Region parat und bringen dir Land und Leute authentisch näher. Mit einem Südtiroler Bikeguide lernst du außerdem garantiert die urigste Alm mit dem besten Kaiserschmarrn kennen. Das solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen! ... 74,1 % der BikeHotels Gastgeber selbst Biketouren führen? Die BikeHotels sind Herzensangelegenheit! Deshalb ist es für uns wichtig, dass der Gastgeber oder zumindest ein Mitglied der Gastgeberfamilie eine abgeschlossene Bikeguide-Ausbildung vorweist. Ein Hotel, dessen Betreiber mit Biken selbst nichts am Hut haben, hat in unserem Verbund nämlich nichts zu suchen. In den BikeHotels Betrieben führen über 70 % der Gastgeber die angebotenen Touren selbst. Das bedeutet, dass du von ausgezeichneten Ortskenntnissen und Insidertipps profitierst. Der Gastgeber oder eine andere kompetente Person steht dir außerdem immer für deine bikespezifischen Fragen zur Verfügung.

... ein BikeHotel ausschließlich zertifizierte Bikeguides beschäftigt, die regelmäßig verpflichtende Fortbildungen besuchen? Ein Südtiroler Bikeguide muss alle zwei Jahre eine verpflichtende zweitägige Fortbildung vorweisen. Dadurch garantiert die Vereinigung eine hohe Qualität in der Fahrtechnikvermittlung und im Guiding und trägt zum positiven Mountainbike-Erlebnis der Gäste bei. Die Fortbildungen für die Guides zielen darauf ab, das eigene Fahrkönnen zu verfeinern und die Kenntnisse im didaktisch-methodischen Bereich sowie im Guiding zu vertiefen. Von der Ersten Hilfe im Gelände über professionelle Bikepflegeund Wartung bis hin zum Fahrtechnik-Kurs - unsere Guides bleiben immer up-to-date. Denn wir wollen, dass du nur mit den Besten auf Tour gehst! ... dass die BikeHotels Südtirol mittlerweile insgesamt 36 Betriebe umfassen? Bei der Gründung waren es noch magere 5 Betriebe, seither hat die Vereinigung der BikeHotels regen Zuwachs erfahren - und mittlerweile habt ihr 36 Betriebe für eure perfekten Bikeferien zur Wahl. 2018 dürfen wir mit der Residence St. Johann in Prad am

Stilfserjoch einen weiteren neuen Betrieb im Reigen der BikeHotels willkommen heißen. Martin Gander und sein Team freuen sich auf euch! ... dass die BikeHotels Südtirol Partnerhotels regelmäßigen Qualitätskontrollen unterzogen? Um die Qualität der BikeHotels Südtirol sicherzustellen, lassen wir regelmäßige Qualitätskontrollen durch unabhängige, externe Stellen durchführen. Dabei werden Hard- und Software jedes Betriebs auf Herz und Nieren geprüft. Das stellt sicher, dass in allen BikeHotels nicht nur unsere Qualitätsversprechen umgesetzt werden, sondern auch, dass wir uns gemeinsam weiterentwickeln können.

Zu unseren Qualitätsversprechen kommst du auf unserer Homepage

www.bikehotels.it


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Die perfekte Tourenverpflegung Alternative zu synthetischen Energieriegeln Um auf der Mountainbiketour nicht vorzeitig schlapp zu machen, solltest du auf den richtigen Treibstoff für deinen Körper nicht vergessen. Mit einem vernünftigen Frühstück schaffst du schon mal eine gute Basis für den Tag. Unterwegs gilt es dann darauf zu achten, dem Körper die verbrauchte Energie möglichst schnell und effektiv zurückzugeben und die Glykogenspeicher aufzuladen. Am besten eignen sich dafür Snacks, welche dem Körper überwiegend leicht verdauliche Kohlenhydrate liefern. Viele Biker greifen der Einfachheit halber auf Power- und Müslibars aus dem Laden zurück. Was aber, wenn du auf synthetische Energieriegel verzichten möchtest? Hier findest du natürliche Alternativen für deine nächste Tour.

Banane und Apfel - die Klassiker Die Banane und der Apfel sind perfekte Begleiter für die Mountainbiketour. Sie sind leicht zu verstauen und nebenbei auch einfach lecker. Die Banane enthält viel Magnesium - welches wichtig für die Muskeln ist. Auch der Apfel punktet mit wertvollen Mineralstoffen und liefert mit seinem hohen Anteil an Frucht- und Traubenzucker schnelle Energie. Um mögliche Magen- und Darmbeschwerden zu vermeiden, solltest du aber wissen, wie gut du welche Obstsorten verträgst. Ein überforderter Verdauungstrakt raubt dir ansonsten viel Energie.

Trockenobst - süße Früchtchen Getrocknete Früchte gelten bei Ernährungsexpterten als perfektes Powerpaket für Sporttreibende. Sie kommen ganz ohne synthethische Zusatzstoffe aus - achte in diesem Zusammenhang unbedingt darauf, dass du ungeschwefelte Produkte wählst! Obwohl Trockenobst auch sehr viel Zucker und Kalorien liefert, spielt es gegenüber Schokoriegeln deutliche Vorteile aus. Die enthaltenen Ballaststoffe sättigen, ohne den Verdauungstrakt unnötig zu belasten, was beim Sport unheimlich wichtig ist. Außerdem gelangt der Einfachzucker im Trockenobst kontinuierlich ins Blut und verhindert damit den schnellen Anstieg und Abfall des Zuckerhaushaltes.

Nüsse - die kleinen Powerpakete Nüsse sind wahre Kraftpakete und wertvolle Energiespender. Sie sind im Allgemeinen zwar sehr kalorienreich, genau das kannst du aber gut gebrauchen. Neben vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten sie auch wertvolle Fettsäuren - Powerpakete durch und durch und idealer Snack für unterwegs. Achte auch hier auf ungeschwefelte Produkte und lass die Finger von gesalzenen, gerösteten oder kandierten Nüssen.

Käse oder Landjäger mit Brot - die deftige Variante Wenn du es gerne herzhaft magst, dann sind Käse oder Landjäger mit Brot vielleicht die richtige Wahl für dein Jausenpaket. Beachte: Statt zum eigentlich gesünderen Vollkornbrot, raten Experten dazu, lieber zu Weiß- oder Graubrot zu greifen. Wohl bekomms!

Selfmade-Powerfood Selbst gebackene Alternativen für die Tour wie Reiskuchen und Polenta-Schnitten sorgen für homemade Power auf dem Trail. Zudem gibt es viele tolle Müsliriegel-Rezepte, die du relativ einfach zu Hause auch auf Vorrat herstellen kannst. Der Vorteil: Du kannst dir die Zutaten sorgfältig aussuchen und im Vergleich zu Riegeln aus dem Supermarkt auf jegliche künstliche Inhaltsstoffe verzichten. Die selbstgemachten Energieriegel kannst du auch ganz genau an deine speziellen Ansprüche wie Unverträglichkeiten und geschmackliche Vorlieben anpassen. Viel Spaß beim Backen!


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Ready-steady-go! Die Top-Bikeevents im Sommer 2018 Hast du dir schon deinen Startplatz gesichert? Hier haben wir die wichtigsten Bike-Termine in Südtirol für die Saison 2018 zusammengefasst.

Mai

Juli

Trailtrophy Latsch 25. - 27.05.2018

Maratona dles Dolomites 01.07.2018

SHIMANO E-MOUNTAINBIKE Experience 2018 29.05 - 02.06.2018

Dolomiti Superbike 07.07.2018

Juni Ortler Bike Marathon 02.06.2018 Rosadira Bike – das Dolomiti MTB Festival in Südtirol 07.06 - 10.06.2018 Sellaronda Hero MTB-Marathon 16.06.2018 Sellaronda Bike Day 23.06.2018 Roadbike Trainingscamp Dolomiten 07. - 10.06.2018

KronplatzKING - MTB Marathon 22.07.2018 Giro delle Dolomiti 22. - 28.07.2018

September Stelvio Bike 01.09.2018 Trailtrophy Kronplatz 15.09 - 17.09.2018 MountainBIKE Testival 20.09 - 23.09.2018

Save-the-date Rosadira Bike Dolomiti MTB Festival 07. - 10.06.2018 Das gibt es nicht alle Tage: Ein Bikefest der Superlative in der sagenhaften Bikeregion zwischen Rosengarten und Latemar. Was dich erwartet? Ein Fest, bei dem sich diejenigen Menschen treffen, die nichts lieber tun, als sich mit dem Mountainbike inmitten einer der schönsten Bike-Regionen der Dolomiten zu bewegen. Die gerne Gleichgesinnte treffen. Die gemeinsam auf Tour gehen und Neues kennenlernen. Und gemeinsam die Sommersaison einläuten. Natur pur statt Industriegebiets-Biken. Genuss statt Rennstress. Auf www.rosadira-bike.com fi ndest du das detaillierte Programm und alle Infos zu Trails und Touren.

Infos zu den Events gibt es online auf

www.bikehotels.it/ bike-events

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Bikehotels & BikeSchulen in Südtirol

Innsbruck Brennerpass

ÖSTERREICH

ÖSTERREICH

Landeck

STERZING

Reschenpass

Gais

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BRUNECK

St. Lorenzen

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Natz/Schabs

Mals

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Schlanders Goldrain Prad

SCHWEIZ

1

Latsch

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Partschins PlausMERAN Naturns

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Feldthurns

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BOZEN

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Welschnofen Deutschnofen

Tramin

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Sexten

Wengen

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Andrian

L E E P R G R U P

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Lienz

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St. Ulrich

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KLAUSEN

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BRIXEN

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St. ChristinaE I T 26 Wolkenstein

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T E N L O M I D O

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St. Kassian

M O 27 28

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Karersee

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Kurtatsch

Bolzano Bozen

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BikeHotels

Verona 15.indd 2

1 Aktiv & Wellnesshotel Zentral****

Prad

2 Residence Sankt Johann***

Prad

3 Sporthotel Vetzan****

Schlanders

4 Activ Resort Bamboo****

Goldrain

5 Dolce Vita Hotel Jagdhof****s

Latsch

6 Dolce Vita Hotel Feldhof****s

Naturns

7 Vitalpina Hotel Schulerhof****

Naturns/Plaus

8 Design Hotel Tyrol****

Partschins

9 Vitalpina Hotel Waldhof****

Partschins

12/18/11 4:46 PM

Alpenheim 24 Charming & SPA Hotel**** 25 Hotel Digon***s

07.indd 1

St. Ulrich St. Ulrich

26 Garni Kedul Bike Lodge**

St. Christina

27 Hotel Linder***s

Wolkenstein

28 Piccolo Hotel****

Wolkenstein

29 Hotel Störes****

St. Kassian

30 Hotel Pider***s

Wengen

31 Alpinhotel Keil

Olang

32 Hotel Innerhofer***

Gais

10 Der Mesnerwirt****

Hafling

14.indd 1 Winkler***** 33 Hotel

St. Lorenzen

11 Hotel Gantkofel***s

Andrian

34 Dolomites.Life.Hotel. Alpenblick****s

Sexten

12 Gasthof Bikehotel Terzer***

Kurtatsch

35 Berghotel Sexten****s

Sexten

13 Hotel Pfösl****s

Deutschnofen

36 Hotel Schönblick***s

Sexten

14 Aktiv- und Vitalhotel Erica****s

Deutschnofen

Ganischgerhof Mountain Resort & SPA****s 16 Hotel Gasthof Stern***s 15

17 Hotel Steineggerhof***s

Deutschnofen Deutschnofen Steinegg

18 Bike & Skihotel Diana***s

Welschnofen

19 Matzhof

Welschnofen

20 Hotel Berghaus Rosengarten***

Welschnofen

21 Krone Bikehotel****

Brixen

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Aktiv & Vitalhotel Taubers Unterwirt****

23 Hotel Jonathan***

Feldthurns Natz/Schabs

Bikeschulen 1 Bikeschule SüdtirolBike

Mals

2 Ötzi Bike Academy

Naturns

3 Bikeschool Roen

Tramin

4 Bikeschool Eggental

Deutschnofen

5 Dolomiti Bike School

Welschnofen

6 BrixBike Mountain Guiding

Brixen

7 MTB School & Rental Ortisei

St. Ulrich

8 Bikeacademy Sextner Dolomiten

Sexten

Mountainbike & eMTB

Genussradfahren & eBike

Roadbike

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BikeHotels Südtirol Magazin 2018  
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