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HEFT 06 - OKTOBER 2018 - 3,90 DAS MAGAZIN IN ALLEN MEDIEN

smartLiving. MAGAZIN

Das Magazin rund um die Immobilie für die Region Stuttgart

KUNST VERÄNDERT

RÄUME

IMMOBILIEN AXEL DEUSCHLE Eine Hommage an den Stuttgarter Architekten

SANIERUNG & ENERGIE SENIORENGERECHTE KÜCHEN Alles im Griff im Alter

WOHNEN & LEBEN OUTDOOR-SAUNA & WELLLNESS Naturnahes Saunieren WWW.SMARTLIVING-MAGAZIN.DE


SieMatic im Zeppelin-Carré

Ihre neue Küche wird Fotostar und Sie bekommen den roten Teppich.

Was heißt hier roter Teppich? 0711 120 408 91

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Traumküche finden und genau auf Ihre Wünsche anpassen. Wenn wir sie dann in der Rolle als Referenzküche fotografieren und für unsere Werbung nutzen dürfen – haben Sie sich einen „roten Teppich“ verdient. Wir freuen uns auf Sie bei SieMatic im Zeppelin-Carré Stuttgart und bei Uhl Schöner Leben in der CITY OF INNOVATIVE LIVING in Ludwigsburg.

SieMatic im Zeppelin-Carré | Uhl Schöner Leben Kronenstraße 20 | 70173 Stuttgart | Telefon +49 (0)711 120 408 91 www.siematic-im-zeppelin-carre.de


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DAS MAGAZIN IN ALLEN MEDIEN

FIONA JOAN BEENKER UND HEINZ WURZEL die beiden Herausgeber

Kunst braucht Raum ��

LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER,

Unser Zuhause ist Naherholung und Rückzugsort zugleich. Wir gestalten unser Zuhause so, dass wir uns dort wohlfühlen. Vielleicht mit dem einen oder anderen Erbstück oder einfach alles neu, modern und chic. Oftmals schaffen wir uns jedoch mit einem bestimmten Kunstwerk, mit einer Skulptur oder einem für uns bedeutungsvollen Bild eine vertraute, behagliche Wohnatmosphäre.

rührt. Genau das ist es, was mich anspricht und was ich mit Kunst verbinde: Kunst ist der Spiegel meiner Seele und meines momentanen Befindens.“

Wir begegnen Kunst an nahezu allen Orten, doch nur selten halten wir inne, um zu spüren, was sie uns gibt und was sie in uns bewegt.

„Es sind die Menschen und ihre Begabungen, die mich begeistern. Zu erfahren, was sie bewegt und wie sie es in ihren Kunstwerken zum Ausdruck bringen, interessiert mich. Hinter die Kulissen zu blicken und mehr zu erfahren, fasziniert mich. So gebe ich Künstlern immer wieder gern den Raum, sich und ihre Werke bei uns im Hause zu präsentieren. Oftmals bleibt dann auch das eine oder andere Kunstwerk bei uns im Unternehmen.“

Kunst nehmen wir ganz individuell wahr, deshalb möchten wir unsere persönlichen Verbindungen zur Kunst einmal beschreiben: „Ich habe mir überlegt, was mich seinerzeit dazu bewegt hat das eine oder andere Kunstwerk selbst zu besitzen und ich muss sagen, jedes einzelne Bild hat mich so sehr berührt, dass ich es unbedingt besitzen wollte. Es hat mir aus dem Herzen gesprochen oder meine Seele be-

Fiona Beenker

Heinz Wurzel

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Inhalt

IMMOBILIEN 06 Der ArchitektAxel Deuschle Eine Hommage 14 BUGA 2019 Heilbronn Eine Stadt erfindet sich neu 26 Die Region Bodensee Ein attraktiver Standort für Immobilien 28 Neues vom Markt 30 Aktuelle Immobilienangebote 32 Marquardt Immobilen Ein Gastbeitrag zum 25-jährigen Jubiläum

FINANZIERUNG 34 Steueroptimierte Immobilienübertragung Ein Gastbeitrag der PKF Wulf Gruppe 36 Immobilienpreise: Keine Trendwende in Sicht Ein Gastbeitrag von Dr. Klein Privatkunden AG 38 Baukonditionen

VERSICHERUNG & RECHT 40 Interessante Urteile 42 Nicht hinterlüftet Dachgeschoss 44 Verwalterwechsel 47 Floskeln

PLANEN & BAUEN

Der Architekt Axel Deuschle Eine Hommage

WOHNEN & LEBEN 60 Wellness Sauna im Garten 66 Die schönsten Seiten des Lichts Ein Gastbeitrag von Rolladen Bauer 72 Die nackte Blonde oder Keith Haring Pop Art Ausstellung bei "Uhl – Schöner Leben" 78 Graffiti im Raum Wenn Künstler unartig sein dürfen 80 Marktplatz 82 Region Bodensee Wo Leben zum Genuss wird

50 Alles im Griff – auch im Alter Altersgerechte Küchen

86 Mit allen Sinne Zu Gast im Bachofer in Waiblingen

56 Die Wasser-Visionäre Ein Gastbeitrag von Quooker

90 Gemeinsam für eine gute Sache Verleihung des Stuttgarter KIWANIS Preises 2019

SANIERUNG & ENERGIE 58 Fensterglas tauschen Eine Alternative zu neuen Fenstern

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06

92 Auslagestellen Termine und Verkaufsstellen 94 Vorschau und Impressum

Titelfoto: JONK Photography; Architekturbüro Axel Deuschle


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BUGA 2019 Heilbronn Eine Stadt erfindet sich neu

50

Altersgerechte Küchen Alles im Griff – auch imAlter

82

Die Region Bodensee Wo Leben zum Genuss wird

86

Für alle Sinne Das Bachofer in Waiblingen

Fotos: LOMA Media; Ballerina Küchen/Danz Küchenplanung; Achim Mende/Bodensee Tourismus; Zoltán Bagamèry

Unser Immobilienangebot für Sie: Steißlingen EUR 325.000 EFH/DHH – Ideal für den 2-PersonenHaushalt! Ansprechender, nicht alltäglicher Grundriss, ca. 90 m² Wohnfläche, Bj. ca. 1900 – Grundsanierung 2006, herrl. Terr., Kachelofen, Fußbodenheizung, Energieverbrauchsausweis, 170,7 kWh/(m²a), Gas-ZH, Holz, ab Mitte November frei! Monika Schweizer 07731 8203-286

Heiligenberg EUR 345.000 EFH/DHH mit Schlossblick! Baujahr 1998, ca. 116 m² Wohnfläche, ca. 338 m² Grund, schöne Holzterrasse mit Aussicht, Carport, Energieverbrauchsausweis, 101,70 kWh/(m²a), Energieeffizienzklasse D, Öl-Zentralheizung, Holz, vermietet. Nicht nur für Schwedenhaus-Liebhaber! Monika Schweizer 07731 8203-286

Konstanz/TO EUR 539.000 Frei stehendes EFH mit ELW in bevorzugter Wohnlage! Ca. 182 m² Wohnfläche, Baujahr 1978, ca. 521 m² Grundstück, Garage, 2 Stellplätze, Kachelofen, Öl-Zentralhzg./Elektroenergie/Holz, Energiebedarfsausweis 306,00 kWh/(m²a), Energieffizienzklasse H, sofort beziehbar! Monika Schweizer 07731 8203-286

BW-Bank Immobilienvermittlung Monika Schweizer

Telefon 07731 8203-286 monika.schweizer@ immobilienvermittlung-bw.de www.bw-bank.de/immobilien

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Immobilien

AXEL DEUSCHLE ARCHITEKT, 1960 – 2018

Axel Deuschle im Vorgespräch am 11. Mai für seinen Artikel mit Fiona J. Beenker.

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Fotos: smartLiving Magazin


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DER LICHTKÜNSTLER

A

xel Deuschle brauchte keine großen Bauwerke, an denen er sich beweisen konnte. Dem Stuttgarter Architekten genügten Einfamilienhäuser, die er ganz auf den Auftraggeber hin zuschnitt. Eines jedoch spielte dabei immer eine entscheidende Rolle - das Licht. Axel Deuschle war ein großer Ballett-Liebhaber. Seine Mutter hatte ihn schon in jungen Jahren immer wieder mitgenommen. Und diese Liebe blieb bestehen. Regelmäßig hat er Vorstellungen des Stuttgarter Balletts, dieser weltweit führenden Compagnie, in der Oper, im Schauspielhaus oder im Kammertheater besucht. Hier hat er sich entspannt, hier sammelte er neue Inspiration. Die Anmut und Eleganz sowie die Schönheit der Tänzerinnen und Tänzer übten eine besondere Anziehung auf ihn aus. Die besondere Atmosphäre im Ballett, aber vor allem das Spiel mit dem Licht, diese ganz gezielten Choreographien, und die sich daraus ergebenden Wahrnehmungen haben ihn fasziniert. Diese vielfältigen Möglichkeiten mit Licht zu spielen hat Axel Deuschle mitgenommen in seinen Bereich, die Architektur. Bevor er sich hinsetzte und einen Plan entwarf, hat er sich die entscheidenden Fragen gestellt: Wie kommt Licht in den Raum? Wie verändert das Licht den Raum im Laufe des Tages? Wie verändert das Licht der verschiedenen Jahreszeiten die Stimmung im Raum? Kurz: Licht war dem Architekten wichtig, mit Licht wollte er den Raum inszenieren. Wie man eben mit Licht auch die Tänzerinnen und Tänzer beim Ballett ins rechte Licht setzt. 1988 hat er sogar bei zwei Ballettfilmproduktionen assistiert. Axel Deuschle hat sich als Architekt als mehr gesehen als nur ein hoch qualifizierter Baumeister. Er war ein Regisseur. �

Foto: Architekturbüro Deuschle

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Immobilien

� Mit Mario Weck, dem Lichtdesigner von der Designmanufaktur PS Lab, diskutierte er immer wieder die Funktion von Licht. Ist es hell oder Schatten, Plastizität oder Raum? Ist es Funktion der Emotion? Ist es nur Funktion oder auch Qualität? Ist es Funktion oder eine wichtige Basis für Kommunikation? "Für all diese Fragen war Axel Deuschle offen und neugierig zugleich - in der Architektur, im Design und mit dem Licht", erklärt Weck, "Axel besaß den Mut sich auf Neues einzulassen, auf neue Wege und Projekte."

als Vater der Neuen Staatsgalerie gefeiert. Und was bekam der junge Deuschle von seinem neuen Arbeitgeber als erstes Projekt? Den Bau der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in seiner Heimatstadt Stuttgart. Doch Axel Deuschle nahm die Aufgabe an, dieses postmoderne Bauensemble in seiner Heimatstadt zu verwirklichen. Und bekam in den Jahren nach der Fertigstellung mehrere Architektur-Preise als Belohnung. Doch auch ohne diese Auszeichnungen war er unheimlich stolz auf dieses Bauwerk.

Nach seinem Studium der Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart zog es ihn hinaus in die Welt. In London fand er im renommierten Architekturbüro von Sir James Stirling seine erste Anstellung. In Stuttgart wurde der Brite, einer der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts,

Nach den vielfältigen Erfahrungen in dem großen Büro machte sich Axel Deuschle 1995 selbstständig. Dabei traf er eine mutige Entscheidung. Er wollte fortan keiner Jury mehr gefallen und reichte folgerichtig keine Beiträge für Architektur-Wettbewerbe ein. Für ihn stand der Bauherr im Focus, ihm musste seine Arbeit zusagen. Für den künftigen Bewohner wollte er eine Schutzzone erstellen, in der dieser sich wohlfühlt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Die Wertigkeit der verwendeten Materialien ein weiteres Merkmal in der Arbeit von Axel Desuchle.

Dabei ist er mit gutem Beispiel vorangegangen. Sein Büro hat er in der Tübinger Straße, direkt am Marienplatz, angesiedelt. Das Gebäude konnte natürlich kein normales Haus mit rechteckigem Grundriss sein. Dreieckig und extravagant ist dieses Haus aus der Jahrhundertwende, nach seinen Ideen und Plänen wurde es umgebaut. Mit dem Standort wollte er jedoch auch eine Botschaft nach außen sehen: Seht, ich bin da, in der Mitte der Stadt, mein Blick richtet sich auf das aktuelle Geschehen, ich bin interessiert und vernetzt.

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Fotos: Architekturbüro Deuschle


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Beim Projekt Knappenweg ist die Wendeltreppe ein prägnates Element der Archtiektur. Für Axel Deuschle war die Wirkung des Lichtes wichtig. In seiner Planung spielte der Lichteinfall in den Innenraum eine mitentscheidende Rolle.

In dieser täglichen Arbeit hat er wieder eine Parallele zum Ballett gesehen. Wie bei einer Vorführung in mehreren Akten eine Dramaturgie aufgebaut wird, so hat er dies auch bei der Realisierung eines Bauprojektes gehalten. Über viele Gespräche wollte er erst einmal den Bauherrn kennenlernen, verstehen, wie dieser tickt, um dann erst die Ideen und Gedanken in einen Plan zu fassen und zu realisieren. Wenn er dann das fertige, dieses eigenständige Produkt, gesehen hatte, war Axel Deuschle mindestens genauso stolz und begeistert und zufrieden wie sein Auftraggeber. � Fotos: Architekturbüro Deuschle

Warum kennen wir uns noch nicht? Aussergewöhnliche Objekte gehen nicht online in die Vermarktung. Meist wechseln diese besonderen Immobilien unter der Hand den Eigentümer. Die Diskretion und die Wünsche meiner Kunden nehme ich sehr persönlich.

Firmengründer Michael Rist sieht jede Immobiliensuche und -vermittlung als persönliche Herausforderung, die es für den Kunden zu lösen gilt. Entsprechend wird mit vielen der Interessenten – seien es Bauträger, Investoren, Pensionskassen, Projektentwickler, Vermögensverwaltungen, Private Offices oder einzelne Privatkunden – eine langjährige geschäftliche Beziehung unterhalten. www.mr-rist.de

IM MOBI LIEN

MICHAEL RIST

Kaufmann der Grundstücksund Wohnungswirtschaft

Michael Rist, Kaufmann und Inhaber

MR Immobilien Michael Rist Binsenwiesenstraße 2 71711 Steinheim Telefon: 49 7144 806 08 30 Fax: 49 7144 806 08 50 E-Mail: info@mr-rist.de

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Immobilien

Projekt Danneckerstraße, Wohn- und Essbereich Projekt Danneckerstraße, Aufbewahrung

� Ideen haben ist das eine in der Architektur. Diese umzusetzen das andere. Das war Axel Deuschle stets bewusst. Deshalb pflegte er einen intensiven Kontakt zu den Handwerkern, seinen Handwerkern. Es waren Partner. Mitglied in diesem Netzwerk zu sein, diese Ehre und diese Zusammenarbeit wussten diese Fachleute auch zu schätzen. Ganz gleich, ob es sich dabei um das Wiederherstellen von Fresken ging oder das Einarbeiten einer Beleuchtung in eine Treppe. Selbstverständlich wurden sie mit diesen Aufgaben gefordert, aber letztendlich wussten sie auch, dass ihre handwerklichen Fähigkeiten hoch gehalten wurden. � Projekt Danneckerstraße, Badezimmer

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Fotos: Architekturbüro Deuschle


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Projekt Danneckerstraße, Wohnbereich und Küche

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Immobilien

Treppenaufgang im Obergeschoss in der Villa in Stuttgart-Sonnenberg nach dem ersten Umbau.

� Dieses "nah am Menschen sein", wie es Deuschle nannte, zeigte sich in seiner Arbeit auf einem breiten Aufgabenfeld. Egal ob Neubau einer Logistikhalle oder Sanierung eines Autohauses oder Umsetzung eines Kinderspielplatzes oder Gestaltung einer Museums-Ausstellung oder Erstellen von repräsentativen Büroräumen. Am liebsten allerdings gestaltete er Wohnräume, bevorzugt Einfamilienhäuser. Dabei spielte es für ihn keine entscheidende Rolle, ob es sich um eine Sanierung in einem denkmalgeschützten Haus handelte oder um einen Neubau. Immer trug das Ergebnis eine individuelle Handschrift. Bestes Beispiel dafür ist eine Villa in Stuttgart-Sonnenberg, die er zweimal gestalten durfte. Zuerst präferierte der Besitzer einen rustikalen, alpenländischen Stil. Diesen realisierte Deuschle mit sehr viel Holz. Zweimal der Wohnbereich am Kamin Oben rechts, nach dem ersten Umbau, rustikal mit viel Holz. Unten und rechts, nach dem zweiten Umbau, hell und freundlich.

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Fotos: Fotos: Die Outdoor-Küche


Treppenaufgang im Obergeschoss in der Villa in Stuttgart-Sonnenberg nach dem zweiten Umbau. Wie bei vielen Projekten von Axel Deuschle übernahm auch hier Mario Weck von PSLab in Stuttgart die Lichtpanung.

Eine Villa, zwei Stile: Oben links der Küchenbereich in der Villa in Stuttgart-Sonnenberg, rustikal alpenländisch, und rechts der gleiche Bereich in der modernen Stilvariante.

Später wurde das Objekt komplett umgekrempelt, ganz auf sachlich, modern. Dies war der Stil des neuen Besitzers, auf den Deuschle selbstverständlich eingegangen ist. Diesen Wunsch hat er so perfekt gekonnt umgesetzt, dass der Betrachter nur bei intensivem Hinschauen erkennt, dass es sich um ein und dasselbe Objekt handelt. Ganz nach dem Motto: Es bedarf keines neuen Raums um neue Orte zu schaffen.

Fotos: Architekturbüro Deuschle

Dieses Gestalten konnte Axel Deuschle natürlich nicht einfach abstreifen, wenn er sein Büro verließ. Auch im privaten musste alles bis ins letzte Detail perfekt sein. Und dazu gehörte stets auch der passende Blumenschmuck, den er sich in seinem Lieblingsblumenladen zusammenstellen ließ. © Autor: Klaus-Eckhard Jost

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Immobilien/BUGA 2019

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B U EIN STADT GA ERFINDET

HEILBRONN

2019 SICH NEU V

on Anfang an, seit 1951, waren Bundesgartenschauen auch Impulsgeber für eine gesunde Stadtentwicklung, gerade in Städten, die durch die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, städteplanerische Fehlentwicklungen oder industrielle Nutzung wenig Chancen hatten. Heilbronn ist das Beispiel einer Stadt, die in den letzten Kriegstagen schwer getroffen wurde. Ein unsensibler und nachvollziehbar hastiger Wiederaufbau vermochte es nicht, den Charme des früheren Heilbronns wieder zu beleben. Nun ist Heilbronn dabei sich neu zu erfinden und dabei Impulsgeber nicht nur für sich, sondern generell für die Quartiersentwicklungen zu werden. Auf einem fast 40 Hektar umfassenden Brachland zwischen Alt-Neckar und Neckarkanal, der Lern- und Erlebniswelt experimenta und dem Hauptbahnhof, wird sich ab Frühsommer 2019 die BUGA 2019 präsentieren. Der Großteil des Geländes wird für sechs Monate als traditionelle Gartenausstellung mit klassischen Gartenthemen und gärtnerischem Können belebt sein. Doch das bisher Einmalige dieser BUGA ist die konzeptionelle Verknüpfung mit einer Stadtausstellung, bereits während der Gartenschau. Schon in der Ausstellungsphase werden zum ersten Mal Menschen auf dem Areal der BUGA wohnen und leben. Die Stadtausstellung soll somit einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf das danach entstehende Stadtquartier „Neckarbogen“ geben. Bis zu 800 Menschen werden noch vor Beginn der Bundesgartenschau das Ensemble von 23 zukunftsweisenden Gebäuden beziehen. In dem späteren Stadtquartier sollen es bis 2040 viermal so viele werden. Wie sich das Leben in Stadtvierteln in Zukunft gestalten könnte, erfahren die Bundesgartenschau-Gäste durch Ausstellungsbeiträge in den Erdgeschossen und den Innenhöfen der bis dahin bestehenden Gebäude. �

Visualisierung: Sinai Media

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Immobilien/BUGA 2019 GASTBEITRAG DER LANDSCHAFTSGÄRTNER

CHARAKTERISTISCHE GÄRTEN AUS BADEN-WÜRTTEMBERG SECHS REGIONEN PRÄSENTIEREN SICH

MIT INSPIRATIVEN GESTALTUNGSIDEEN � Gärten machen das Leben lebenswert, das zeigt das Areal der baden-württembergischen Landschaftsgärtner auf der Bundesgartenschau in Heilbronn auf über 7.500 Quadratmeter. Verschiedene Regionen präsentieren hochwertigste Gestaltungsideen zwischen dem Forum Heilbronn und dem Haus der Landschaft. Beeindruckende Inspirationen für alle Sinne: Darauf dürfen sich die Besucher der BUGA in Heilbronn schon jetzt freuen. Wohlfühlen inmitten gestalteter Grünräume, die sowohl moderne neue Produkte als auch lange bewährte Materialen zeigen. Das ist das Versprechen der Landschaftsgärtner, die hier mit viel Einsatz und Herzblut wunderschöne Gartenträume entstehen lassen. Bereits jetzt sind fast alle sechs Gärten in der Entstehung, damit es dann auch zur Eröffnung am 17. April 2019 in vollen Zügen sprießt und blüht.

Ein Spaziergang durch Baden-Württemberg ... zeigt in den sechs Gärten gepflanzte „Bilder“ ganz unterschiedlicher Regionen. So beispielsweise die Spielarten der Enz, die sehr still oder auch bewegt fließt, schwer und leicht anmutet. Ungewöhnliche Formate und Materialien schaffen im Ausstellungsbeitrag der Enzgärtner rund um Mühlacker ein außergewöhnliches Spannungsfeld. Vom Enzsprung, symbolisiert durch eine Wasserwand, bis über die leise und am Ende verschwindende Enz kann der Besucher hier am stilisierten Fluss entlangwandeln, sich im Schatten eines Solitärgehölzes im Senkgarten ausruhen und die unterschiedlichsten Arten von Pflanzungen auf sich wirken lassen. Den besonderen Charakter ihrer Region fängt der Beitrag der Landschaftsgärtner aus der Region Bodensee-Oberschwaben perfekt ein. Die im Kleinformat geschaffene Landschaft rund um den See wirkt wie eine große Bühne, die der Betrachter von einem erhöhten Podest mit Strandkörben und bunten Liegestühlen genießen darf. Typische Ufervegetation, Verlandungszonen, kleine bepflanzte Inseln und Landzungen zeigen die Vielfalt dieses vom Wasser geprägten Dreiländerecks. Dank riesiger Spiegel bekommt diese Szene eine unglaubliche Tiefe, durch welche am Horizont die Alpen blitzen – ein typisches Panorama am See. Quadratisch präsentiert sich die Region Unterer Neckar und

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macht hiermit ganz bewusst auf die Bundesgartenschau 2023 in der „Quadrat-Stadt“ Mannheim aufmerksam. Ein Wasserspiel, in Anlehnung an den Wasserturm Mannheims, bildet das Zentrum. Von hier aus gelangt der Besucher zu verschiedensten einladenden Plätzen mit teils schattigen Sitzgelegenheiten und spannenden Pflanzungen unter Glas. Eine durchgehende Pflanzfläche unterbricht diesen praktischen „Quadratismus“ und bringt mit ihrer Blütenkomposition sowie der raffinierten Terrassierung einen bunten Vorgeschmack auf das Kerngebiet dieser künftigen BUGA. Im Regionengarten der Landeshauptstadt reihen sich unterschiedlich breite Pflanzstreifen mit verschiedensten Themen aneinander und zeigen so den Facettenreichtum rund um Stuttgart. Ein erhabener Weg, begleitet von einem schmalen Wasserlauf, erschließt diesen spannungsvollen kontrastierenden Beitrag. Und so wandelt der Betrachter über bunte Pflanzbänder, schmale Reihen von Gräsern, Stauden und Rasen sowie zwischen Hochstämmen und Gehölzen bis hin zum symbolisierten „Stuttgarter Stutengarten“. Treffpunkt ist die Terrasse aus Travertin, überdacht von einer futuristischen Pavillon-Konstruktion, direkt am Lotusbecken. Ländlich, innovativ und mit großen Erholungswert ausgestattet, so versteht sich die Region Nordschwarzwald. Die Materialauswahl für diesen Garten wurde deshalb unter ökologischen, nachhaltigen und qualitativ sehr hochwertigen Gesichtspunkten getroffen. Hierdurch entsteht eine Symbiose aus Luxus und Ökologie. Das Flachdach des eingeschossigen Gebäudes dient als Dachterrasse und ist das Wohnzimmer im Grünen. Von hier aus kann der Besucher den Blick über den Pool und das dunkle Grün des Schwarzwaldes genießen, der durch eine entsprechende Pflanzenauswahl treffend umgesetzt ist. Mit einer größtmöglichen Nutzfläche bei minimalem Grundflächenverbrauch beim Gebäude, recycelbaren und umweltfreundlichen Materialien sowie einer klimaverträglichen Umsetzung stellen sich die Garten- und Landschaftsbaubetriebe der Region den Herausforderungen der Zukunft. Die inszenierte Gehölzpflanzung mit einem dichten Saum auserwählter Stauden verzahnt sich perfekt mit der Wasserfläche des Teichs, in welchem sich Teile des Gartens und der Himmel spiegeln. Wir befinden uns in der Region Franken und der Titel dieses Gartens lautet „Natur 5.0“. Das große Vorbild ist, wie der Name bereits verrät, die Natur. Mit dieser unkonventionellen Kombination aus Hartriegeln, Magnolien, Naturstein und Fichtenholz, wirkt dieser Gartenraum absolut natürlich und zwar auf eine unglaublich selbstverständliche Art und Weise. Großformatige helle Muschelkalkplatten und Holzdielen schweben teilweise direkt über der Pflanzung und lassen so den Besucher automatisch zum Beobachter werden. �


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Zwei Schiffwracks begrüßen die Besucher und erinnnern an die ehemalige Nutzung des Viertels zwischen Alt-Neckar und Neckarkanal. Foto: BUGA Heilbronn 2019 GmbH

Böblingen - Beste Aussichtslage! Individuelles Wohnen mit Stil und Klasse!

Extravagantes Architektenhaus in allerbester Wohnlage mit herrlicher Aussicht und Besonnung. Die moderne Architektur mit viel Glas, Stahl und Sichtbeton bietet eine ganz besondere Wohnatmosphäre und inszeniert ein spannendes Leben im Raum und im Freien. Hohe, lichtdurchflutete Räume mit ca. 387 m2 Wohnfläche, großzügige Bäder mit Ankleide, Top-Einbauküche, offener Kamin, Atrium, Terrassen, Hobbyraum, Einliegerwohnung mit separatem Zugang, ca. 730 m2 Grundstück, Doppelgarage, Car-Port, Baujahr 1998, laufend renoviert und modernisiert, Hauptenergieträger: Gas, Zentralheizung, Energiekennwert: 72,6. Das Gesamtobjekt kann ab sofort bezogen werden, Kaufpreis: Euro 1.800.000.— inklusive diverser Einbauten, Küche, Garagen und Car-Port. Vermittlungsprovision: 4% zuzüglich der gesetzlichen MwSt. derzeit 19%=4,76 % aus dem beurkundeten Kaufpreis. Schmucker Immobilien Sonnenbergstraße 55 70184 Stuttgart Fon 0711 - 256 70 61 Fax 0711 - 256 70 65 Service@Schmucker-Immobilien.de

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Immobilien/BUGA 2019 Heilbronn 2.0 – eine facettenreiche Gesellschaft � Symbol für eine bunte sowie moderne Gesellschaft ist der Garten des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Baden-Württemberg e.V. Aus der strengen Struktur der Weinberge, welche die Landschaft um Heilbronn prägen, entsteht ein wilder Raum, der es vermeidet, allzu klare Hierarchien aufzubauen und dadurch verschiedene Ein- und Durchblicke ermöglicht. Die Pflanzen stammen ursprünglich aus mehreren Kontinenten der Welt. In diesem Garten werden sie ganz neu zu einer stimmigen Komposition aus Struktur und Textur zusammengeführt.

Noch mehr spannende Bereiche Riesige Sonnensegel über den Wasserspielen am Boulevard machen den Aufenthalt am kühlen Nass an heißen Sommertagen zum angenehm schattigen Erlebnis. Ein raffinierter Wassertisch und eine Outdoorküche aus Naturstein, die während der Gartenschau kulinarisch auf hohem Niveau bespielt wird, sind weitere Highlights bei den Landschaftsgärtnern. Großzügige Grünflächen laden Jung und Alt zu sportlichen Aktivitäten ein. Der begehbare Dachgarten auf dem Haus der

Der BUGA-Gartenzwerg

Landschaft, der zusammen mit dem Studiengang FoodManagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gestaltet wird, verspricht Schmackhaftes in Form von Obst, Kräutern und Gemüse. Des Weiteren eröffnet diese Dachterrasse einen wunderbaren Blick auf das gesamte Gelände. Rundum einladend und mit einer sehr hohen Aufenthaltsqualität ausgestattet – so präsentieren sich die Gärten und Aktivitäten der Landschaftsgärtner aus Baden-Württemberg.

Grünes Wissen Verschiedenste Kurse, Seminare und Weiterbildungen zu Themen wie Rasen, Rosen, Stauden, Bienenweide, Gartengestaltung und Outdoor-Cooking werden die Besucher einen ganzen Sommer lang begeistern. Wann welche Themen stattfinden steht ab April 2019 immer ganz aktuell auf der Seite der baden-württembergischen Landschaftsgärtner unter der Rubrik Aktuelles/BUGA Heilbronn: www.galabau-bw.de 

Visualisierung Faser-Pavillion

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Fotos: BUGA Heilbronn 2019 GmbH; LOMA Media


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Foto: BUGA Heilbronn 2019 GmbH

IMMOBILIEN AUS LEIDENSCHAFT – UNTERNEHMERIN AUS LEIDENSCHAFT Margit-Therese Huber, Inhaberin von HUBER IMMOBILIEN, vermittelt seit mehr als 20 Jahren exklusive Immobilien in Stuttgart, am Bodensee und auf Mallorca. Vor einem Jahr eröffnete sie eine neue Repräsentanz in den schönen Erdgeschoss-Räumen einer neu renovierten Gründerzeit-Stadtvilla im angesagten Stuttgarter Westen.

» WERTE SCHAFFEN FÜR GENERATIONEN – IMMOBILIEN SIND MEHR DENN JE EINE WICHTIGE KAPITALANLAGE « So neu wie der Standort ist auch das Konzept ART & LIVING: Temporär werden Arbeiten renommierter Künstler/-innen in den für Kunst hervorragend geeigneten Räumen präsentiert. Kunst und exklusive Immobilien gehen hier eine perfekte Verbindung ein. HUBER IMMOBILIEN MAKLER & CONSULTANTS Hauptmannsreute 66 · 70193 Stuttgart Repräsentanz Johannesstraße 77 · 70176 Stuttgart Telefon: 0711 / 1 20 96 94

Wir sind davon überzeugt, dass Immobilen viel mehr sind als nur vier Wände und ein Quadratmeterpreis. Es sind Räume, in denen Menschen leben und Geschichte/n schreiben. Deshalb ist für uns ein verantwortungsvoller, diskreter Umgang mit Ihrem Objekt selbstverständlich - unabhängig davon, ob Sie Eigentümer, Käufer oder Mieter sind. Hohe Wertschätzung für unsere Region, unsere Heimat, ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmensphilosophie. Vertrauen Sie auf unsere Professionalität und Verlässlichkeit. Mit großem Feingefühl, authentisch und mit Leidenschaft für schöne Immobilien beraten wir Sie gerne.

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Immobilien/BUGA 2019

Visualisierung mit Blick auf das Stadtquartier "Neckarbogen"

DER NECKARBOGEN –

Stadtstudien und städtebauliche Erfahrungen zeigen, dass Lebendigkeit und Attraktivität sich in einem Stadtteil dann entwickeln kann, wenn das Quartier neben einer gewissen Bevölkerungsdichte auch funktional durchmischt ist, Wohnen und Arbeiten also lokal möglich sind. Miet- und Eigentumswohnung sich mischen und Cafés, Restaurants und Erholungsgebiete integriert werden. Bei allen einzelnen Gebäudekonzepten spielen dabei drei Themenbereiche eine zentrale Rolle: die Durchmischung des Quartiers, intelligentes Wohnen und energieeffizientes Bauen.

spruch im Mittelpunkt. Hier vermischen sich Eigentumswohnungen mit Mietwohnungen und Genossenschaftsprojekten im ausgeglichenem Verhältnis. Apartmentwohnungen für ambulant betreutes Wohnen und stationäres Wohnen mit Wohngruppen für Menschen mit Behinderung entstehen neben exklusiven Wohnungen am Alt-Neckar. Wohngemeinschaften und urbane Angebote für temporäres Wohnen gewinnen in neuester Zeit, in Folge der knapper werdenden Bauflächen in Ballungszentren, immer mehr an Nachfrage und Bedeutung. Im Baufeld I ist ein Gebäude für Mikro-Wohnen mit gemeinschaftlichen Wohnangeboten ebenso eingeplant, wie ein Aktiv-Plus-Haus als gemischte Hausgemeinschaft mit Mietwohnungen und studentischem Wohnen. Der Bedarf an Angeboten für „Wohnen auf Zeit“ hat in den letzten Jahren zugenommen. Das „Boardinghaus“ mit 18 Apartments steht für temporäres Wohnen. Viele Wohnungen sind mit variablen Grundflächenangeboten und modularen Grundrissen konzipiert. Der Wohnraum kann so individuell, je nach Bedarf angepasst werden. Das ganzheitliche Konzept wird durch eine Vielzahl an öffentlichen Einrichtungen vervollständigt. Eine Kindertagesstätte mit ganztägiger Betreuung, betreutem KinderGardening auf der Dachterrasse, sowie Werken im begrünten Innenhof macht gerade für junge Familien das Wohnen im Viertel attraktiv. Auch Inklusion ist ein Ziel im sozialen Gesamtkonzept. Durch barrierefreie Wohn- und Betreuungsangebote soll allen Anwohnern eine Teilhabe am Gemeinwesen ermöglicht werden. Spezielle Quartiersdienstleistungen und arbeitstherapeutische Begleitung in einer Tagesförderstätte erleichtern Menschen mit Behinderung das Leben im Stadtteil.

Die Durchmischung des Stadtquartiers

Intelligentes Wohnen

Zusammen mit national und international anerkannten Architekturbüros wurde unter dem Arbeitstitel „Wohnquartier der Vielfalt – Zukunft bauen, Ressourcen schonen, Gemeinschaft leben“ ein kooperatives Gesamtkonzept entwickelt. Speziell auf dem Baufeld I steht dieser ganzheitliche An-

Flexible, zukunftsorientierte Mobilität und intelligentes Wohnen sind Anforderungen, die heutzutage in die Stadtentwicklung einfließen müssen. Smart Home: Die intelligente Versorgung mit Energie und Lebensmitteln, die Sicherheit beim Wohnen, die Kommunikation zwischen �

EIN VITALES STADTQUARTIER ENTSTEHT

M

it dem Stadtentwicklungskonzept 2020 hat Heilbronn eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung auf den Weg gebracht, die über den Zeitraum der BUGA 2019 hinauswirkt. Schwerpunkt der Planung waren dabei Themen wie Nachhaltigkeit und Vitalität in der Stadtentwicklung, neue Qualitäten im Städtebau und der Architektur, Abkehr von einer stark autoorientierten Flächennutzungs- und Verkehrspolitik. In den Vordergrund traten Leitbilder wie „Stadt am Fluss“ und „Lebendige und durchmischte Quartiersentwicklung“. Für die Realisierung wird ein über 100 Jahre altes und 40 Hektar großes Gewerbegebiet in ein vitales Stadtviertel gewandelt, eine komplette Bundesstraße – mit einem derzeitigen Verkehrsaufkommen von 30.000 Fahrzeugen pro Tag – revitalisiert und das Neckarufer, als autofreie Sphäre zum Flanieren und Einkaufen, in die Stadt zurückgeholt.

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Visualisierung: Sinai Media


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Das BUGA-Gelände in Heilbronn im August 2018, mit der Stadtausstellung "Neckarbogen" oben links im Bild. Foto: BUGA Heilbronn 2019 GmbH

Unternehmensprofil

Mit Verantwortung und Weitblick in die Zukunft. Die Schwäbische BauWerk GmbH ist als Bestandshalter und in weiteren Tätigkeitsfeldern im Immobilienbereich aktiv. Wir sind ein diskreter Ansprechpartner für Hausbesitzer, die ihr Gebäude in guten Händen wissen möchten. Wir planen langfristig, arbeiten nachhaltig und erhalten bestehende Werte. Unsere jahrzehntelange Erfahrung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden zeigen, dass der Fokus auf Tradition und Werte im richtigen Verhältnis zu Modernisierung und Fortschritt steht. „Werte, die Bestand haben“ pflegen wir mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein und Respekt. Schwäbische BauWerk GmbH Leuschnerstraße 40, 70176 Stuttgart Tel. 0711 - 93 35 18 8 • E-Mail: info@schwaebische-bauwerk.de

Wir suchen in der Region Stuttgart zum Eigenankauf Mehrfamilienhäuser (aller Baujahre), Altbauten & denkmalgeschützte Gebäude. Gerne auch sanierungsbedürftig oder problembehaftet. Weitere Infos unter: www.schwaebische-bauwerk.de oder 0711 - 93 35 18 8

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Immobilien/BUGA 2019  Einführung eines Sockeltarifs für die ÖPNV und Sharing  kurze Taktung bei der ÖPNV mit schadstoffarmen Fahrzeugen Private Stellplätze werden ausschließlich in innovativen Tiefgaragen mit zukunftsweisenden Parkräumen angeboten. In allen Tiefgaragen sind Lade-Infrastrukturen für E-Mobilität vorgesehen. Ein Rad-Laden bietet Fahrradfahrern einen umfangreichen Service an.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

� Wohnung und intelligenten Fahrsystemen soll das Leben im Stadtteil attraktiv machen. Eine durchdachte LetzteMeile-Logistik wie z. B. das automatisierte und bedarfsorientierte Kauf- und Lieferkonzept, soll vor allem Senioren, Familien und Menschen mit Handicap im Stadtquartier das Wohnen erleichtern und helfen, weitgehend autonom leben zu können.

Ein Stadtquartier mit innovativem Mobilitätskonzept Schon die zentrale Lage innerhalb Heilbronns macht das Stadtquartier „Neckarbogen“ attraktiv für dessen Anwohner. Der Hauptbahnhof, der Hochschulcampus, die hip-Areals in der Stadtmitte und das Technologiezentrum sind rasch zu Fuß zu erreichen. Darüber hinaus soll bei der Quartiersentwicklung ein intelligentes Mobilitätskonzept mit flexiblen Angeboten dazu beitragen, ein neues Mobilitätsverhalten anzuregen und zu ermöglichen. Zielsetzung ist ein sogenanntes MODAL-SPLIT von 30/70. Dies steht für das anvisierte Verhältnis von motorisiertem Individualverkehr zu Fußgänger-, Radverkehr und ÖPNV. Attraktive Angebote sollen eine freiwillige Änderung des Mobilitätsverhalten bewirken, hin zu einem autoarmen Stadtquartier mit reduzierter Geschwindigkeit. Lösungsorientierte Maßnahmen dafür sind:  konsequenter Netzausbau für Fuß- und Fahrradverkehr  vielfältige Angebote in der Sharing-Flotte für unterschiedliche Bedürfnisse

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Die Unterbauung der gemeinschaftlichen Innenhöfe durch Tiefgaragen führt dazu, dass eine Versickerung des Oberflächenwassers nicht erfolgen kann. Zum Ausgleich werden die Dachgärten so geplant, dass durch deren Bepflanzung und dem Bodenmaterial eine weitgehende Rückhaltung und Nutzung des Regenwassers für das Gebäude ermöglicht wird. Zudem wird überschüssiges Oberflächenwasser über Sammelleitungen in den Stadtsee eingeleitet, der gemeinsam mit dem Freizeitsee, mittels einem Retentionsbodenfilter für eine nachhaltige Wasserversorgung im Quartier sorgt. Dachgärten sollen dabei nicht nur ein Beitrag zu einem nachhaltig vegetativen Mikroklima sein, sie sollen auch den Wohnkomfort steigern und bieten den Bewohnern die Möglichkeit zum Dach-Gardening. Ein wichtiger mikroklimatischer Effekt wird zudem durch vertikale Bepflanzungen an den Fassaden und in den Innenhöfen bewirkt. Im Innenhof des Baufeldes H wachsen Pflanzen an fünf Meter hohen, räumlich angeordneten Gerüsten nach oben und bilden am Ende eine von Grün überzogene und Schatten spendende Aufenthalts- und Spielfläche. Der Innenhof im Baufeld I bietet zudem die Möglichkeit zum Urban Gardening in Patchwork-Beeten an. Hauptbestandteile im Energiekonzept der Stadtausstellung sind Sonne, Nahwärme und Biogas sowie Energie(plus)-Materialien bei der Dämmung. Im Neckarbogen kommen bewährte Techniken wie Blockheizkraftwerke (BHKW) ebenso zum Einsatz, wie auch innovative Konzepte rein regenerativer Energieerzeugungund Speicherung, wie Solaranlagen für Photovoltaik und Solarthermie. Die meisten Gebäude im Stadtteil Neckarbogen erfüllen Energiestandard KfW-Effizienzhaus 55, manche benötigen sogar weniger Energie als es die aktuelle EnEV 2016 fordert. So ist es im Gebäude „Heilbronn Urban Garden“. Dort gehört ein lernendes Steuerungssystem für Heizungen und Lüftungen zur Standardausstattung. Allein diese innovative Technik kann der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent senken. �

Foto: BUGA Heilbronn 2019 GmbH


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Holz-Hybrid-Bauweise bestimmt das neue Stadtquartier

Foto: BUGA Heilbronn 2019 GmbH

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Das neue Stadtquartier "Neckarbogen" mit Blick auf den Flosshafen (Visualisierung)

� Vollkommen neuartige Baumaterialien finden ihre Verwendung um optimal energieeffizientes Bauen zu ermöglichen. Auf dem Baufeld H3 entsteht, in Kooperation mit dem Ingenieurbüro sbp (Stuttgart) und der TU Berlin (Institut Bauingenieurwesen, Prof. Mike Schlaich), ein Gebäude in monolithischer Bauweise aus Infraleichtbeton. Dieser Beton hat mit seiner Trockendichte von weniger als 800 Kilogramm/Kubikmeter ein geringes Gewicht, dafür aber eine hohe Dämmeigenschaft (zum Vergleich: Herkömmlicher Beton hat eine Trockendicht zwischen 2.000 und 2.600 Kilogramm/Kubikmeter). Bei den Gebäuden H2 und J3B steht vor allem das Bestreben im Vordergrund, eine umwelteffiziente und zukunftsfähige Funktionalität zu schaffen, ohne dabei den architektonischen Anspruch zu verlieren. Sie werden vom Büro Planquadrat in Ludwigsburg gemeinsam mit den Architekten und Stadtplanern LEHEN drei, entwickelt. Um beide Ziele zu erreichen wurde ein hoher Anteil Glas verbaut– auch in den oft vernachlässigten Treppenhäusern – sodass alle Wohnungen trotz der relativen Baudichte, die ein solches Quartier mit sich bringt, sehr hell und freundlich sind. Das Projekt „Apollo 19“ im Baufeld I wird von einer privaten Baugruppe initiiert. Menschen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Berufen, Singles, Paare, Familien realisieren dabei ihre Vorstellungen von Wohnen und Arbeiten. Auf einem Grundstück, mit Ausrichtung zum Stadtsee und Sichtverbindung zum Alt-Neckar entsteht ein Hybrid-Haus. Die besten Eigenschaften von Massiv- und Holzbauweise

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werden dabei nach aktuellem Stand der Technik, synergetisch kombiniert. Die Wärmeerzeugung erfolgt durch eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Solarzellen erzeugen Strom für die Haustechnik und eine kybernetische Fassade mit einer Außenschale aus transluzentem Polycarbonat nutzt die Sonneneinstrahlung zur passiven Wärmedämmung durch Um- und Abluft je nach Witterung. Dieses Gebäude benötigt 45 Prozent weniger Heizenergie als es die aktuelle EnEV 2016 fordert. Auf demselben Baufeld I ensteht das Gebäude I6. Das Hybrid-Haus aus kombinierter Holz- und Stahlkonstruktion ist auf Recyclingfähigkeit bedacht. Das Gebäude ist als Aktiv-Plus-Haus konzipiert, es produziert über das Jahr gesehen mehr Energie als von den Bewohnern verbraucht wird.

Fazit Die Bundesgartenschau nutzt die einmalige Chance ehemaliges Industrieland in einen zukunftsorientierten Stadtteil umzuwandeln – Revitalisierung im besten Sinne. So wird die Eröffnung der BUGA 2019 zugleich ein großes Einweihungsfest für das neue Stadtquartier Neckarbogen. Heilbronn zeigt wie urbanes Leben im regionalen Umfeld und am Fluss aussehen kann. Die Stadtausstellung lässt erahnen, wie das Stadtquartier sich entwickeln wird, wenn nach 2019 die weiteren Baufelder in die Realnutzung übergeben werden. © Autor: Klaus Bossert

Visualisierung: Sinai Media


Immobilen

DIE REGION BODENSEE EIN ATTRAKTIVER STANDORT FÜR IMMOBILIEN

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ie Region rund um den Bodensee entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort. Mit seiner einzigartigen Landschaft und Lebensqualität war sie lange Zeit das nahe Freizeit- und Erholungsgebiet für die Region Stuttgart. Doch inzwischen ist die Vierländerregion auch als Arbeits- und Lebensraum interessant. Mit ihren herausragenden international tätigen Unternehmen, einem gezielten Standortmarketing und durch Wirtschaftsförderungsprogramme überzeugt die Region für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Leben und Arbeiten am Bodensee bietet die perfekte Work-Life-Balance an einem der schönsten Plätze Deutschlands. Kulinarik gesellt sich zu einer wunderschönen Landschaft. Gewachsene Gewerbe vermischen sich mit innovativen Hightech-Firmen. Eine gesunde Infrastruktur wird mit neuster Technologie ausgebaut. Weltfirmen wie ZF und MTU ziehen Arbeitnehmer an. Die Messe Friedrichshafen ist ein zunehmender Konkurrent zur Messe Stuttgart. Als Siegerstadt eines Wettbewerbes der deutschen Telekom wird Friedrichshafen derzeit zur „T-City“ medientechnisch aufgerüstet. Alle Standortfaktoren zusammen, die sogenannten Harten wie Weichen, machen die Region Bodensee aber auch zu einen wachsend attraktiven Immobilienstandort. Grund genug für smartLiving um ab November mit einer eigenen Ausgabe für die Region Bodensee an den Start zu gehen. Als Immobilienmagazin

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Foto: pure-life-pictures – fotolia; Huber Immobilien

mit dem Anspruch auf Aktualität und umfassender Information rund um die Immobilie wollen wir unsere Leser regelmäßig über und von diesem attraktiven Immobilienstandort berichten, im Zwei-Monatsrhythmus in unserem neuen smartLiving-Magazin für die Region Bodensee. „Die Entwicklung für Häuser und Wohnungen zeigt in den letzten 10 Jahren eine überdurchschnittliche Wertentwicklung, wie sie auch in den boomenden süddeutschen Städten Stuttgart und München zu verzeichnen ist,“ so Margit-Therese Huber, Inhaberin von Huber Immobilien. Ihr Unternehmen ist schon seit vielen Jahren in Stuttgart und auch in der Bodensee-Region aktiv. „Nach wie vor werden Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen in guten und sehr guten Lagen gesucht," wie Frau Huber im Gespräch mit smartLiving ausführt. Diese bevorzugten Lagen befinden sich in der Regel direkt am See oder in Hanglage mit unverbautem Blick über den See. Nach wie vor besteht eine hohe Nachfrage nach Ferienimmobilien und Domizilen für jeden Lebensabschnitt besonders bei Kunden aus der Region Stuttgart. Margit-Therese Huber, Inhaberin von Huber Immobilien


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Monika Schweizer, BW-Bank Immobilienvermittlung

Mit der Immobilienmaklerin Monika Schweizer berät die BW-Bank vor Ort am Bodensee ihre Immobilienkunden. Die BW-Bank bietet ergänzend zur Metropolregion Stuttgart eine Vielzahl an Immobilienangeboten in der Bodensee-Region mit ihren attraktiven Wohnmöglichkeiten. Seit 30 Jahren ist die Bank in der Region vertreten. Man kennt nicht nur die Region, sondern vor allem die Besonderheiten des Marktes sehr genau. Käufer und Verkäufer schätzen diese fachliche Kompetenz und lassen sich in allen wichtigen Entscheidungen rund um die Immobilien beraten. Für die nächsten 10 Jahre wird der Region am westlichen Bodensee ein Bevölkerungswachstum von ca. 4 % prognostiziert, so eine Schätzung der BW-Bank. Bezogen auf die Haushaltsgrößen wird mit einer Zunahme der 1- und 2-Personen-Haushalte gerechnet. Durch den Anstieg an Arbeitsplätzen wird der Wohnraum knapp und die sehr große Nachfrage in Ballungsgebieten wie Foto: BW-Bank

Friedrichshafen oder Konstanz stärkt auch die umliegenden Seegemeinden. Dies führt in Radolfzell, Bodman-Ludwigshafen, Überlingen und im Hegau zu steigenden Immobilienpreisen, führt die BW-Bank in ihrer Einschätzung auf. Kapitalanleger haben die wohnwirtschaftliche Immobilie als sichere Anlage-Alternative wiederentdeckt. So besteht seit einiger Zeit eine sehr große Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern, dem klassischen Zins- oder Rentenhaus. Auch Wohn-und Geschäftshäusern und vor allem Eigentumswohnungen in zentraler Lage sind ein überaus beliebtes Anlageziel geworden. Bauland direkt am See ist natürlicherweise begrenzt. Wer dennoch ein Seegrundstück besitzt oder erwirbt und dort bauen will, muss zudem einige Bestimmungen einhalten. Bei Neubauten achten die Seegemeinden darauf, dass der Charakter des Ortes erhalten bleibt. Anders im Hinterland, hier finden sich attraktiven Grundstücken in prosperierenden Gebieten, wo Immobilien an Wert gewinnen. Insgesamt betrachtet ist der Immobilienstandort in der Region Bodensee äußerst attraktiv. Das Wirtschaftswachstum ist positiv und der Immobilienmarkt floriert. Die Region überzeugt mit neuen innovativen Firmen und einer Lebensqualität, wie man sie selten in einer dynamischen Wirtschaftsregion findet.  © Autor: Klaus Bossert

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Immobilien

NEUES VOM MARKT DAS SIND DIE PREISTREIBER AM BAU

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onatelang stritten sich Grüne und CDU darüber ob man bei der Novelle der Landesbauordnung die Vorschrift streicht, Fassaden zu begrünen und Fahrradstellplätze zu bauen. Für Carmen Mundorff, Geschäftsführerin der Landesarchitektenkammer, ist die Lage klar: „Bei der Politik ist die wahre Dramatik des Wohnungsmangels noch nicht angekommen.“ Das seien Details, sagt Mundorff, die wahren Ursachen für die stark gestiegenen Baupreise lägen ganz woanders. Eine bis heute unübertroffene Studie aus 2015 zum Thema „Kostentreiber für den Wohnungsbau“, in Auftrag gegeben von Immobilienunternehmen, Baustofffachhandel und Mieterbund, kam zu dem Ergebnis, dass sich die Bauwerkskosten zwischen 2000 und 2014 um 40 Prozent erhöht haben – ein Quadratmeter Wohnfläche war 2000 für knapp 1000 Euro zu bauen, 2014 waren es 1432 Euro. Überproportional steigende Preise für Material und Arbeitslohn machen laut der Studie die Hälfte der höheren Kosten aus. Strengere Vorgaben beim Bau sind ein weiterer maßgeblicher Faktor. Sie machen zusammen 15 Prozentpunkte der steigenden Preise aus. Darunter gehören Auflagen für Brandschutz und Erdbebensicherheit, aber auch höhere Gebühren und Steuern. Schon 2011 wurde die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf fünf Prozent erhöht. Der am meisten zur Diskussion stehende Punkt bei den staatlichen Auflagen aber sind die energetischen Anforderungen für Heizung und Dämmung. Die Energieeinsparverordnung wurde 2016 erneut verschärft. Allein diese Vorgaben hätten den Bau einer Wohnung um acht Prozent verteuert, heißt es in mehreren Studien. Weniger ins Gewicht fallen bei der Studie von 2015 hingegen die Grundstückspreise. Jedoch haben sich diese in den vergangenen Jahren in den Ballungszentren zuge-

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spitzt. In der Region Stuttgart sind 500 Euro für den Quadratmeter Bauland nicht selten. Für Mundorff ist das Thema Bauland ein Ansatzpunkt: Die Kommunen müssten dafür sorgen, dass Bürger und Genossenschaften günstiger an Bauland kämen. In Ulm etwa kann die Stadt die Preise bestimmen, weil kein Baugebiet eröffnet wird, bevor die Stadt nicht Besitzerin aller Flächen ist. Dass trotz steigender Kosten dennoch günstig und hochwertig gebaut werden kann, hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WBG in Villingen-Schwenningen gerade erst bewiesen. Ihr Projekt Neckarfair ist mit dem Bauherrenpreis 2018 ausgezeichnet worden. Vier holzverschalte Häuser mit 47 Wohnungen sind mit „reduzierter Architektur, aber sehr hoher Qualität“ gebaut worden, so Geschäftsleiter Rainer Müldner. Man habe die Planungsund auch die Folgekosten gering gehalten – so sei es möglich geworden, mit 1700 Euro Baukosten pro Quadratmeter auszukommen. Die Mieten liegen jetzt bei rund sechs Euro pro Quadratmeter. Da mag so mancher Bauherr staunen, doch vielleicht wäre dies ein Ansatz hin zu einer lösungsorientierten Diskussion, als der Diskurs darüber, Fassaden zu begrünen und Fahrradstellplätze zu bauen. (Quelle: Stuttgarter Zeitung) Autor: Klaus Bossert

DER GDW ÄUSSERT SICH KRITISCH ZUM MIETRECHTSANPASSUNGSGESETZ

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ie Modernisierungsumlage soll in Gebieten mit geltenden Kappungsgrenzen für fünf Jahre von elf auf acht Prozent gesenkt und eine Kappungsgrenze eingeführt werden. Demnach soll die monatliche Miete nach einer Modernisierung um nicht mehr als drei Euro pro Quadratmeter innerhalb von sechs Jahren steigen dürfen. Die Wohnungs-

Foto: xxxxxxx


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wirtschaft sieht diese doppelte Einschränkung kritisch. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW stuft den Gesetzentwurf zwar als schwierig ein, wertete es aber dennoch als positiv, dass sich der aktuelle Entwurf an den Vorgaben des Koalitionsvertrages orientiert und nicht wie ursprünglich Versionen aus dem Bundesjustizministerium weit darüber hinaus ginge. "Angesichts der gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen der Einsparung von Endenergie, des demographischen Wandels und der Digitalisierung wird hier ein falsches Signal gesetzt. Es ist mit einem deutlichen Rückgang an Modernisierungen zu rechnen – insbesondere auch bei den kleinen Modernisierungsmaßnahmen, die der Mieter wünscht", so Gedaschko. Positiver wertet der GdW-Chef dagegen das Vorhaben, die Absenkung und Kappung der Modernisierungsumlage auf Gebiete mit bereits geltenden Kappungsgrenzen bei Miethöhen zu beschränken. "Damit orientiert sich der Gesetzentwurf nun deutlich mehr am Koalitionsvertrag, als der einige Wochen zuvor bekannt gewordene erste Entwurf aus dem Bundesjustizministerium", so Gedaschko. Er gab allerdings zu bedenken: So oder so wird die Diskussion um den richtigen Prozentsatz bei der Umlage von Modernisierungskosten immer wieder aufkommen. Dies führt zu einer dauerhaften Unruhe am Wohnungsmarkt und gefährdet auch die Energie-

wende. Besser wäre es, eine dauerhafte Lösung zu finden und die Modernisierungsumlage beispielsweise dauerhaft an den Zinsverlauf zu koppeln. Eine Zinsgleitklausel, die bei sich verändernden Zinssätzen greift, kann ein sinnvolles Instrument sein. Insgesamt geht die Wohnungswirtschaft völlig konform mit dem Anliegen der Politik, das bewusste Herausmodernisieren von Mietern als Ordnungswidrigkeit einzustufen. "Im Kern geht es darum, die schwarzen Schafe, die absichtlich durch Luxusmodernisierungen ihre Mieter aus dem Haus drängen wollen, einzuschränken. Allerdings hätte eine solche Regelung vollkommen ausgereicht", so Gedaschko. Quelle: GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rund 6 Millionen Wohnungen, in denen über 13 Millionen Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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Immobilien

Geschäftsführer Joachim Marquardt ist einer der regionalen Pioniere in Sachen Hybridbauweise.

GASTBEITRAG

MARQUARDT IMMOBILIEN AUS HERRENBERG FEIERT 25-JÄHRIGES JUBILÄUM

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eit einem Vierteljahrhundert setzt das zertifizierte Unternehmen aus dem Gäu mit viel Herzblut und Innovationsgeist wegweisende Bauprojekte in der Region um. Joachim Marquardt, der Geschäftsführer von Marquardt Immobilien, blickt mit Stolz auf die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens zurück – obwohl es nicht immer einfach war.

Großprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden und führten das Unternehmen in eine neue Ära.

Das erste Projekt, das Joachim Marquardt nach seinem Studium aus der Taufe hob, war ein Mehrfamilienhaus in Mötzingen: „Das war damals schon ein recht großes Projekt – zehn Einheiten waren geplant. Ich war alleine für alle Bereiche verantwortlich: Ausschreibung, Vergabe, Bauleitung, Vertrieb – es war eine extrem harte Zeit“, lässt Joachim Marquardt die Anfänge Revue passieren. Schon damals entstand das Projekt in Zusammenarbeit mit den Architekten Lieb+Lieb aus Freudenstadt, eine Studienfreundschaft, die sich in ein professionelles Miteinander weiterentwickelt hat und bis heute mit großem Erfolg besteht.

Seit 2008 fokussiert sich Marquardt Immobilien vermehrt auf die Projektentwicklung. So wurde Anfang 2016 beispielsweise das Quartier „Wohnen an der Raingasse“ in Herrenberg-Affstätt fertiggestellt. Ein städtebauliches Gesamtkonzept mit zwei Mehrfamilienhäusern, zehn Einfamilienhäusern und 15 Reihenhäusern und ausgezeichnet im Zuge des IWS Awards. Außerdem entwickelte Marquardt Immobilien in Eislingen die „Drei Kaiser“, drei Wohnhäuser mit hochwertigen Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss auf dem Areal der „Alten Polizeiwache“. Mit der Übergabe der ersten Wohnungen der

Das Erfolgsgeheimnis: Sich weiterentwickeln und neue Herausforderungen angehen

Neue Geschäftsfelder sichern den Unternehmenserfolg

Quartier Affstätt: Das Quartier „Wohnen an der Raingasse“ setzt ökologisch, ökonomisch und sozial neue Maßstäbe und ist in Hybridbauweise errichtet.

Das Jahr 2011 bedeutete für Marquardt Immobilien einen Umbruch. Erstmals wagte sich das Unternehmen an parallel zwei Großprojekte mit einem Volumen von 30 Millionen Euro. Auf dem Flugfeld in Böblingen entstanden damals mit der Umsetzung des „Quartier 12“ 112 Mietwohnungen im Speckgürtel von Stuttgart für den Kommunalen Versorgungsverband Baden-Württemberg (KVBW). Parallel dazu baute Marquardt Immobilien das „Medicum“ auf dem Flugfeld – ein interdisziplinäres medizinisches Zentrum, das viele Bereiche der Gesundheit unter seinem Dach bündelt. Die

32 Fotos: Marquardt Immobilien


Drei moderne Monolithen für Eislingen: Die „Drei Kaiser“ sind Teil des Stadtentwicklungskonzepts und einer der Entwicklungsschwerpunkte.

„Drei Kaiser“ beginnen die Herrenberger ab Ende Dezember 2019, komplett fertiggestellt wird das Ensemble bis Mitte 2020. Die Investitionssumme liegt bei rund 8 Millionen. Euro. In Waldenbuch entstehen mit den „Panoramabögen“ aktuell zwei Mehrfamilienhäuser, die in der zukunftsweisenden Hybridbauweise errichtet werden und mit vielen Extras ausgestattet sind. Auch das Unternehmen selbst wird bald umziehen. Die Planungen für den neuen Unternehmenssitz in Herrenberg auf dem ehemaligen Stabi-Gelände laufen und der Umzug ist für 2020 geplant.

Zuverlässig und transparent – auch in der Zukunft Seit Oktober 2012 ist Marquardt Immobilien nach dem internationalen Standard DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Pünktlich zum Jubiläum steht 2018 die Re-Zertifizierung an. Dabei wird in einem Audit der DEKRA die Kundenorientierung und Qualitätssicherung bewertet. „Das Vertrauen zwischen uns und unseren Kunden ist die Basis auf der unser Erfolg fußt – deswegen ist mir die Zertifizierung auch besonders wichtig. Denn ich verstehe diese nicht nur als Gütesiegel für unsere Prozesse, für mich drückt

die Zertifizierung vor allem auch Vertrauen in unsere Firmenphilosophie aus“, so Marquardt. Es läuft rund für die Herrenberger: Weitere Bauprojekte in Herrenberg-Mönchberg und Tailfingen werden aktuell realisiert. Alle ausgestattet mit der Infrastruktur für Smart Home Technologien, errichtet in Hybridbauweise – das heißt massive Tragkonstruktion, gepaart mit hochwärmegedämmten, maßgeschneiderten Holzfassadenelementen und mit großen, hellen Räumen und viel Holz im Innenausbau. Marqaurdt-Immobilien realisiert Projekte für Singles, Paare und Familien in der Region und setzt Akzente für die Menschen, deren Zuhause und für deren Umwelt. Weitere Informationen zu den aktuellen Projekten finden Sie unter www.marquardt-bpi.de.

Foto: Marquardt Immobilien

FÜR SIE UND IHR ZUHAUSE.

25 Jahre Erfahrung. Auch in 2018, unserem Jubiläumsjahr, tut sich wieder viel bei uns! Durchdachte Architektur und innovative Lebensräume für Familien, Paare und Singles. Für alle unsere Projekte, ob in Waldenbuch, Tailfingen, Herrenberg-Mönchberg oder Eislingen, gelten die folgenden Marquardt-Highlights: • • • • • • •

Förderfähige KfW-55-Eff izienzhäuser Infrastruktur für Smart Home Technologie Ansprechende Innenausstattung Helle Räume, großzügige Verglasungen Einladende Loggien und Terrassen Fußbodenheizung und Aufzug Tiefgaragenstellplätze bzw. Außenstellplätze, u.v.m

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Marquardt Immobilien Spitalgasse 4 71083 Herrenberg +49 7032 955 75 60 info@marquardt-bpi.de www.marquardt-bpi.de

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Finanzierung Ressort

STEUEROPTIMIERTE IMMOBILIENÜBERTRAGUNG MITTELS VORWEGGENOMMENER ERBFOLGE VORBEHALTSNIESSBRAUCH ALS BEWÄHRTES GESTALTUNGSINSTRUMENT Gastbeitrag der PKF WULF GRUPPE In Zeiten hoher Immobilienpreise sollte die Nachfolgeplanung frühzeitig angegangen werden. Besonders bei fremdvermieteten Immobilien empfiehlt es sich, vorweggenommene Erbregelungen zu treffen. Über eine so gestaltete Immobilienübertragung lassen sich unliebsame steuerliche Folgen vermeiden.

BEISPIEL: KONKRETER STEUERSPAREFFEKT

Steuersenkende Vermögensübertragung in Etappen Häufig zögern Immobilienbesitzer, frühzeitig Vermögen auf die nächste Generation zu übertragen, da die Mieterträge oft der Sicherung des eigenen Lebensstandards dienen und sie deshalb noch nicht bereit sind, sämtliche Rechte an der Immobilie abzutreten. In solchen Fällen ist die Bestellung eines Vorbehaltsnießbrauchs ein bewährtes Gestaltungsinstrument. Hierbei wird die Immobilie bereits auf die zukünftigen Erben übertragen, allerdings verbleiben die Erträge aus der Immobilie (ganz oder teilweise) bzw. die Nutzungsbefugnis beim bisherigen Eigentümer. Neben den familiären bzw. vermögensrechtlichen Überlegungen bei der Immobilienübertragung kann das frühzeitige Handeln auch zu einer erheblichen Reduzierung der Schenkungsteuer führen, erläutert Dominik Huth, Steuerberater bei der PKF Wulf Gruppe am Standort Stuttgart. Wird Vermögen im Rahmen einer Schenkung beispielsweise auf die Kinder übertragen, so ist der Erwerb steuerfrei, soweit dieser den Betrag von 400.000 € nicht übersteigt. Zu beachten ist allerdings, dass mehrere Erwerbe vom selben Schenker innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren zusammengerechnet werden. EMPFEHLUNG: Wer daher bereits zu Lebzeiten die Erbfolgeplanung angeht, kann durch regelmäßige Schenkungen im Abstand von zehn Jahren die Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerbelastung deutlich reduzieren. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn neben der Immobilie weitere Immobilien oder andere Vermögenswerte auf den oder die zukünftigen Erben übergehen sollen.

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Grunddaten: Der Erblasser (im Zeitpunkt des Erbfalls 71 Jahre) ist Eigentümer von zwei zu Wohnzwecken vermieteten Immobilien mit einem Wert von jeweils 1 Mio. €. Die monatlichen Einkünfte betragen je Immobilie 4.000 €. Außerdem verfügt der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes über ein sonstiges Vermögen i.H. von 200.000 €.

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Erbfall: Gehen die Immobilien und das sonstige Vermögen im Rahmen des Erbfalls auf das einzige Kind über, so würde sich eine Erbschaftsteuerbelastung von ca. 302.000 € ergeben.

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Ausnutzung von Freibeträgen: Hätte der Erblasser dagegen eine Immobilie bereits im Alter von 50 Jahren übertragen und eine weitere Immobilie im Alter von 60 Jahren, wäre nur Schenkungsteuer i.H. von insgesamt ca. 150.000 € angefallen. Die Einkünfte aus den Immobilien wären allerdings dann ab dem Zeitpunkt der Schenkung dem Kind zuzurechnen gewesen.

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Vorbehaltsnießbrauch: Die noch bessere Variante wäre in diesem Fall die Schenkung unter Bestellung eines Vorbehaltsnießbrauchs. Dabei überträgt der Erblasser eine Immobilie bereits im Alter von 50 Jahren unter lebenslänglichem Vorbehaltsnießbrauch (100%) und eine weitere Immobilie – ebenfalls unter Bestellung des vollen Vorbehaltsnießbrauchs – im Alter von 60 Jahren. In diesem Fall wären die Schenkungen sowie der Erbanfall des sonstigen Vermögens steuerfrei gewesen und die Einkünfte aus der Immobilie hätten bis zum Erbfall dem Erblasser zur Verfügung gestanden.

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Rückbehalt der Erträge mindert Steuerbelastung Der schenkungsteuerlich bedeutendere Effekt liegt allerdings darin, dass für die Besteuerung der Schenkung der Wert des Vorbehaltsnießbrauchs vom Wert der Immobilie abgezogen wird. Der Vorbehaltsnießbrauch mindert dabei also direkt die steuerliche Bemessungsgrundlage! Hierbei wird der Nießbrauch mit dem Kapitalwert für steuerliche Zwecke vom Wert der Immobilie abgezogen.

Besonders deutlich wird dies, wenn der bisherige Eigentümer den Spitzensteuersatz zahlt und seine Kinder keine laufenden Einkünfte haben. In diesem Fall können bis in Höhe des Grundfreibetrags Einkünfte vom bisherigen Eigentümer auf die Kinder übertragen werden, ohne dass diese Einkünfte einkommensteuerpflichtig wären. Auch darüber hinausgehende Einkünfte unterliegen auf Ebene der Kinder einem deutlich geringeren Steuersatz.

Rechtzeitige Planung lohnt

Im Falle eines lebenslänglichen Nießbrauchs ist der Kapitalwert abhängig vom Alter des Schenkers und dem Jahreswert des Nießbrauchs. Der Kapitalwert des Nießbrauchs ermittelt sich dabei durch die Multiplikation des Jahreswerts (jährliche Einkünfte aus der Immobilie) mit dem Vervielfältiger, der durch die Sterbetafel des Statistischen Bundesamts vorgegeben wird. Das heißt im Klartext: Je früher eine Schenkung erfolgt, desto höher ist der Wert des Nießbrauchs und desto geringer die Belastung mit Schenkungsteuer.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich in den meisten Fällen eine vorzeitige Planung der Nachfolge lohnt. Nur wer frühzeitig plant, kann seine Nachfolge steuerlich optimal gestalten. Die Bestellung eines Vorbehaltsnießbrauchs kann dabei ein gutes Gestaltungsmodell sein. Zu beachten ist allerdings, dass insbesondere bei der Vertragsgestaltung mit hoher Sorgfalt gearbeitet wird und sämtliche Risiken beachtet werden. Deshalb ist in einem solchen Fall die Hinzuziehung von erfahrenen Experten sehr ratsam, um ein sowohl aus familiärer als auch aus vermögens- und steuerrechtlicher Sicht bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Zu beachten ist allerdings, dass ein vorzeitiger Verzicht auf ein Nießbrauchsrecht eine Schenkung darstellt und daher ggf. Schenkungsteuer auslösen kann.

ÜBER DIE PKF WULF GRUPPE:

Ertragsteuerlich ändert sich durch die Übertragung unter Nießbrauchsvorbehalt nichts. Die Einnahmen aus der Vermietung sind unverändert dem bisherigen Eigentümer und jetzigen Nutzungsberechtigten zuzurechnen. Dieser kann auch weiterhin die Werbungskosten aus der Vermietung und Verpachtung geltend machen. Der neue Eigentümer erzielt dagegen keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und kann daher auch keine Werbungskosten geltend machen.

Optimierung zwischen Ertragsteuer und Schenkungsteuer Doch auch hier bestehen Gestaltungsspielräume, erläutert der Steuerexperte Dominik Huth. Beispielsweise kann sich der bisherige Eigentümer den Vorbehaltsnießbrauch nicht auf 100% bestellen lassen, sondern nur auf einen Anteil an den Mieteinnahmen. Dadurch kann er seinen Kindern frühzeitig laufende Einkünfte zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts zukommen lassen. Zwar mindert dies den Wert des Nießbrauchs und die damit verbundene Reduktion der Schenkungsteuer, allerdings können so gegebenenfalls Vorteile aus dem progressiven Einkommensteuertarif genutzt werden.

Die PKF WULF GRUPPE vereint Kompetenzen ihrer Wirtschaftsprüfer, ihrer Steuerberater und ihrer Rechtsanwälte mit mehr als 200 Mitarbeitern am Hauptsitz in Stuttgart und an den Standorten Balingen, Rottweil, Weissach, Augsburg, Freudenstadt und Bondorf. Als kompetenter und innovativer Berater des Mittelstands gehören zu den Schwerpunkten insbesondere die Unternehmensnachfolge, Umstrukturierungen und Steuergestaltungen. Das Kompetenzteam „Immobilien“ berät zu allen steuerlichen und finanziellen Fragen rund um die Immobilie und hilft bei der strukturierten Übertragung von Immobilien und Immobiliengesellschaften. Die PKF WULF GRUPPE ist 2018 durch die unabhängige Gesellschaft JUVE ausgezeichnet worden als Hidden Champion der Region und wurde vom Handelsblatt in vier Kategorien als beste Steuerberater in 2017 und 2018 prämiert. Die Gruppe ist Mitglied von PKF INTERNATIONAL, einem weltweiten Netzwerk mit mehr als 14.000 Mitarbeitern unabhängiger Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften, verteilt auf 400 Standorte in 150 Ländern.

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Finanzierung

Roland Lenz, Spezialist für Baufinanzierung in Stuttgart

KEINE TRENDWENDE IN SICHT PREISE IM SÜDEN STIEGEN WEITER Datenanalyse – Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI): Region Süd 2. Quartal 2018

S

tuttgarter Immobilien sind laut den Spezialisten von Dr. Klein zumindest in zentraler Lage zu teuer. Auch die Preise in Frankfurt befinden sich weiter im Aufwärtstrend – verglichen mit den anderen Städten fällt dieser jedoch moderat aus. Münchener müssen für ein durchschnittlich großes Haus im Mittel über 700.000 Euro zahlen.

sich die Lage nicht entspannen, könnten die Unternehmen an alternative Standorte abwandern“, erklärt Lenz weiter.

Stuttgart: Hohes Preisniveau hat weitreichende Auswirkungen

Der gemittelte Wohnungspreis von 3.261 €/qm bedeutet, dass eine 90 Quadratmeter große Eigentumswohnung in Stuttgart mittlerweile 293.490 Euro kostet. Vor vier Jahren waren es noch 182.070 Euro. Der Höchstpreis für Wohnungen in Stuttgart liegt im zweiten Quartal bei 10.725 €/qm und damit ganze 1.291 Euro höher als in den Anfangsmonaten des Jahres. Für Häuser in der schwäbischen Metropolregion werden im zweiten Quartal 2018 erstmals fünfstellige Beträge pro Quadratmeter gezahlt.

„Immobilien sind zu teuer – mindestens in den zentralen Lagen“, so Roland Lenz, Spezialist für Baufinanzierung in Stuttgart. Auch als Wirtschaftsfaktor ist das Thema nicht zu unterschätzen: „Um qualifiziertes Personal zu gewinnen, müssen Regionen bezahlbaren Wohnraum anbieten. Sollte

Im Mittel liegt der Preis für diese Immobilienart bei 2.992 €/qm. Auch der Preisindex für Ein- und Zweifamilienhäuser steigt im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 1,62 Prozent, im Jahresvergleich um 7,54 Prozent. In den Index werden zusätzliche Faktoren wie Baujahr oder Lage der Immobilie eingerechnet.

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Foto: LaMiaFotografia – Shutterstock; Dr. Klein Privatkunden AG


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ÜBER DR. KLEIN PRIVATKUNDEN AG Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit und Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 400 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt als „vorbildlicher Finanzvertrieb“ und zum vierten Mal in Folge mit dem „Deutschen Fairness-Preis“. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Frankfurt: Häuser und Wohnungen weiter im Aufwärtstrend Der Preisindex für Wohnungen am Main steigt im zweiten Quartal mit 3,26 Prozent etwas dynamischer als für Häuser (2,52 Prozent). Diese Diskrepanz ist bei den Medianpreisen

allerdings deutlich stärker ausgeprägt: Für eine Eigentumswohnung nehmen Käufer in der Bankenmetropole im zweiten Quartal durchschnittlich 3.317 Euro in die Hand. Das sind 50 Euro mehr als zu Beginn des Jahres. Und: Für Wohnungen werden erstmals Höchstpreise von über 12.000 €/qm bezahlt. Ihr Haus ließen sich die Frankfurter im selben Zeitraum durchschnittlich 2.579 €/qm kosten, der Höchstpreis liegt bei 12.206 €/qm.

München: auf Jahressicht erneut zweistellige Wachstumsraten München ist weiterhin die Region mit der größten Dynamik bei den Immobilienpreisen in Süddeutschland. Eigentums-� ÜBER DEN DR. KLEIN TRENDINDIKATOR IMMOBILIENPREISE (DTI) Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

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Finanzierung � wohnungen in der bayrischen Landeshauptstadt verteuern sich im Jahresvergleich um 11,24 Prozent und liegen nun im Mittel bei 6.361 €/qm. Das sind 276 Euro mehr als noch im ersten Quartal 2018. Damit zahlen Wohnungskäufer 2,83 Prozent mehr als zu Anfang des Jahres. Der Preisindex ist für Münchner Wohnungen traditionell hoch. Aktuell liegt er bei 238,21 und sichert der Stadt somit erneut eine bundesweite Sonderstellung. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in München ziehen im Vergleich zu Wohnungen weniger stark an: 1,46 Pro-

zent verglichen mit dem Jahresanfang und 10,08 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der mittlere gezahlte Hauspreis liegt mit 4.771 Euro um 139 Euro höher, als zu Beginn des Jahres. Ein Eigenheim mit 150 qm Wohnfläche kostet damit in München erstmals über 700.000 Euro. Die Nebenkosten sind dabei nicht eingerechnet. Die Preisspanne für beide Immobilienkategorien hat sich nur wenig verändert. Auffällig ist, dass sich der Minimalpreis pro Quadratmeter für Münchner Häuser mehr als halbiert hat. Er liegt nun bei 527 Euro, zu Jahresbeginn waren es noch 1.250 Euro. © Autor: Roland Lenz

BAUGELDVERGLEICH DER FMH-FINANZBERATUNG KAUFPREIS 250.000 EURO; DARLEHEN 175.000 EURO (70 % FINANZIERUNG); TILGUNG 2,5 % Effektivzinsen in % für

5 JAHRE

10 Jahre

15 Jahre

20 Jahre

Interhyp

0,87

1,17

1,47

1,72

Dr. Klein

0,97

1,17

1,47

1,72

DTW-Immobilienfinanzierung

0,97

1,17

1,47

1,72

PlanetHome

0,97

1,17

1,47

1,72

ACCEDO

0,98

1,18

1,47

1,72

Santander

0,87

1,17

1,58

-

BBBank eG

0,90

1,25

1,83

-

Alianz Lebensversicherung

1,16

1,21

1,47

1,72

ING-DiBa

1,17

1,33

1,91

-

Münchener Hypothekenbank

1,12

1,52

1,90

2,12

Sparda-Bank BW

1,19

1,25

1,64

-

PSD Bank RheinNeckarSaar

1,13

1,33

1,73

1,94

Commerzbank

1,06

1,41

1,80

2,17

Postbank

1,35

1,57

1,89

2,12

Deutsche Bank

1,24

1,58

2,17

2,53

Mittelwert von 95 Banken

1,15

1,39

1,81

Der Effektivzins beinhaltet Kosten der Grundschuldeintragung; unveränderter Zinssatz nach Zinsbindung. Die Tabelle ist unterteilt in Angebote von Vermittlern, bundesweite und regionale Angebote.

Z

insvergleiche zum Thema Baufinanzierung haben eine lange Tradition bei der FMH-Finanzberatung: Bereits seit 1986 werden hier Daten erhoben, gespeichert und aufbereitet. Aktuell befinden sich 64 Anbieter mit 257 Angebotsvarianten in der Datenbank. Wer den Zinsvergleich auf der FMH-Seite (www.fmh.de/hypo) nutzt, kann zudem sicher sein, dass alle

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1,99 Stand: 05. September 2018 Quelle: FMH-Finanzberatung

wichtigen Zinsaufschläge oder Rabatte in der Zinsnennung berücksichtigt werden, z.B. unterschiedliche Beleihungsauschläge, Rabatte für schnellere Tilgung oder größere Darlehensbeträge, Sondertilgungsoptionen und Tilgungsveränderungen. Auch regionale Angebote sind berücksichtigt. © Autor: FMH-Finanzberatung


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Versicherung & Recht URTEILE

KEINE ABNAHME DURCH EINEN VOM BAUTRÄGER BEAUFTRAGTEN GUTACHTER!

1. Die Regelung in einem Bauträgervertrag, "die Abnahme der Anlagen und Bauteile, die im gemeinschaftlichen Eigentum aller Miteigentümer stehen (...), erfolgt für die Wohnungseigentümer (Erwerber) durch einen vom Verwalter zu beauftragenden vereidigten Sachverständigen." benachteiligt die Erwerber unangemessen und ist unwirksam. 2. Der Beginn der fünfjährigen Verjährung ist nicht zwingend an die Abnahme der Werkleistung geknüpft. Die Verjährungsfrist beginnt auch zu laufen, wenn der Besteller das Werk zwar nicht abgenommen hat, er aber gleichwohl keine Erfüllung des Vertrags mehr verlangt oder das vertragliche Erfüllungsverhältnis aus anderen Gründen in ein Abwicklungs- und Abrechnungsverhältnis umgewandelt ist.  

Problem/Sachverhalt In einem Bauträgervertrag ist die im Leitsatz 1 wiedergegebene Klausel enthalten, die eine Abnahme des Gemeinschaftseigentums durch "einen vom Verwalter zu beauftragenden vereidigten Sachverständigen" vorsieht. Die Parteien (Wohnungseigentümergemeinschaft und Bauträger) streiten sich um Mängelansprüche und insbesondere darum, ob diese verjährt sind.

Entscheidung Nach Auffassung des OLG hat mangels wirksamer Abnahme des Gemeinschaftseigentums die Verjährung von etwaigen Mängelansprüchen der Wohnungseigentümergemeinschaft noch nicht zu laufen begonnen. Die für die Abnahme des Gemeinschaftseigentums getroffene Regelung, wonach ein vom Verwalter zu bestellender Sachverständiger die Abnahme des Gemeinschaftseigentums für die Erwerber durchführen soll, ist wegen unangemessener Benachteiligung der Erwerber unwirksam. Bei dieser Regelung besteht die Gefahr, dass die Prüfung der Voraussetzungen der Abnahmefähigkeit nicht neutral durchgeführt wird, sondern unter der Einflussnahme des Bauträgers, der einen wirtschaftlich oder rechtlich mit ihm verbundenen Erstverwalter bestellen und diesem die Beauftragung eines bestimmten ebenfalls wirtschaftlich oder rechtlich mit ihm verbundenen Sachverständigen aufgeben kann.  

Praxishinweis Nach höchstrichterlicher und obergerichtlicher Rechtsprechung benachteiligt eine Regelung über die Abnahme, wonach das Gemeinschaftseigentum durch einen vom Bauträger zu benennenden Sachverständigen oder durch einen vom Bauträger bestimmbaren Erstverwalter abgenommen wird, die Erwerber entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen, weil den Erwerbern die Möglichkeit genommen wird, über die Ordnungsmäßigkeit der Werkleistung des Bauträgers selbst zu befinden. Es ist schon verwunderlich, dass in Bauträgerverträgen immer noch solche (unwirksamen) Klauseln zu finden sind, besteht doch für den Bauträger die große Gefahr, dass die Verjährung von Mängelansprüchen des Gemeinschaftseigentums nicht einmal begonnen hat. Autor: Zoltán Bagaméry

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PRÜFBARE SCHLUSSRECHNUNG IST JETZT AUCH IM BGBBAUVERTRAG FÄLLIGKEITSVORAUSSETZUNG! Die Vergütung ist zu entrichten, wenn 1. der Auftraggeber das Werk abgenommen hat oder die Abnahme entbehrlich ist und 2. der Handwerker dem Auftraggeber eine prüfbare Schlussrechnung erteilt hat. Die Schlussrechnung ist prüfbar, wenn sie eine übersichtliche Aufstellung der erbrachten Leistungen enthält und für den Auftraggeber nachvollziehbar ist. Sie gilt als prüfbar, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Schlussrechnung begründete Einwendungen gegen ihre Prüfbarkeit erhoben hat.

Wie war es bisher? Nach dem bisherigen BGB-Werkvertragsrecht, das auch auf den Bauvertrag anzuwenden war, war die Fälligkeit der Vergütung allein von der Abnahme des Werks bzw. davon abhängig, dass die Abnahme unter den dort genannten Voraussetzungen entbehrlich war, z. B. durch Ingebrauchnahme, also Einzug in die Wohnung oder ähnlich. Den Vertragsparteien stand es allerdings frei, die Erteilung einer prüfbaren Schlussrechnung zur Fälligkeitsvoraussetzung zu machen. Taten sie dies nicht, ergaben sich Konsequenzen auch und insbesondere für die Verjährung des Vergütungsanspruchs. Diese begann unabhängig von der Vorlage einer Schlussrechnung mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden, also – allein durch Abnahme – fällig geworden war.  

Was gilt ab jetzt? Die neue Vorschrift des BGB ändert dies grundlegend, indem sie praktisch die bisher für den VOB/B- bzw. Architekten-Ver-

trag geltenden Regeln auf den "neuen" BGB-Bauvertrag überträgt. Damit ist zukünftig neben der Abnahme auch die Vorlage einer prüfbaren Schlussrechnung Voraussetzung für die Fälligkeit der Vergütung. Der Auftraggeber muss den Einwand der mangelnden Prüfbarkeit aber binnen 30 Tagen nach Zugang der Schlussrechnung erheben, andernfalls greift insoweit zugunsten des Handwerkers eine Fiktion. Dementsprechend kann zukünftig auch die Verjährung des Vergütungsanspruchs im Grundsatz nicht vor Erteilung einer prüfbaren Schlussrechnung beginnen. Um zu vermeiden, dass der Auftraggeber deshalb unter Umständen noch nach Jahren damit rechnen muss, mit einem – mangels Schlussrechnung – unverjährten Vergütungsanspruch konfrontiert zu werden, wird vorgeschlagen, insoweit entsprechend den zum Architektenvertrag entwickelten Grundsätzen zu verfahren. Danach kann der Auftraggeber einem mit der Schlussrechnung Säumigen eine angemessene Frist zur Rechnungserstellung setzen. Kommt dieser dann seiner Obliegenheit nicht alsbald nach, muss er sich hinsichtlich der Verjährung seines Vergütungsanspruchs so behandeln lassen, als sei die Schlussrechnung innerhalb angemessener Frist erteilt worden.

Was ist zu beachten? Es steht zu erwarten, dass die zur vorliegenden Problematik für den VOB/B-Vertrag entwickelten Grundsätze nunmehr – jedenfalls im Wesentlichen – auch auf den BGB-Bauvertrag übertragen werden. Mit Sicherheit und in allen Einzelheiten darauf verlassen kann man sich indes nicht. Autor: Zoltán Bagaméry

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Ressort Versicherung & Recht

DACH

NICHT HINTERLÜFTET: ERHÖHTE PLANUNGS- UND ÜBERWACHUNGSPFLICHTEN!

E

ntscheidet sich der mit der Ausführungsplanung und Bauüberwachung beauftragte Architekt für die Erstellung einer nicht belüfteten Dachkonstruktion, so hat er den Auftraggeber über die mit der Planung einer nichtbelüfteten Dachkonstruktion einhergehenden Risiken hinzuweisen. Die Planung des Architekten erfordert dann einen erhöhten Detaillierungsgrad an schadensträchtige Konstruktionen (einzuhaltende Holzfeuchte etc.) und im Rahmen der Bauüberwachung trifft ihn die Pflicht, die überwachungsintensiven Bauabschnitte, aus denen Feuchtigkeitsschäden resultieren können, besonders intensiv zu begleiten.

Problem/Sachverhalt Der mit den Leistungsphasen 5 bis 8 betraute Architekt plante für ein Seniorenheim eine nicht belüftete Dachkonstruktion, nachdem in der Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung keine Vorgaben an die Dachkonstruktion gemacht worden waren. Verschiedene Umstände führten zu einem massiven Schimmelbefall der Dachkonstruktion, nämlich ein erhöhter Holzrestfeuchtegrad von mehr als 12 Prozent, Durchdringungen der Dampfsperre im Rahmen des Einbaus von Gipskartonständerwänden im Dachgeschoss sowie nicht sauber handwerklich ausgeführte Anschlüsse der Dachdurchdringungen an die Dampfsperre. Im Rahmen der Sanierung entschied sich der ebenfalls mit der Sanierung beauftragte Architekt für die Erstellung eines teilhinterlüfteten Daches mit deutlich erhöhtem Kostenaufwand, was dann zu einem mangelfreien Zustand führte.

Entscheidung Das LG Würzburg bestätigt zunächst entsprechend einer Vielzahl gleich gerichteter Entscheidungen, dass die Planung einer nicht belüfteten Dachkonstruktion fehleranfälliger im

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Hinblick auf Feuchtigkeitsschäden ist und danach im Rahmen der Planung mit einem höheren Detaillierungsgrad hinsichtlich der Materialanforderungen gearbeitet werden muss. In diesem Rahmen hat der Architekt eine Konstruktion zu planen, bei der er völlig sicher sein kann, dass sie den zu stellenden Anforderungen genügt. Welchen Detailierungsgrad die Planung dabei aufweisen muss, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Maßgeblich sind die - insbesondere unter Berücksichtigung der Umgebungsfaktoren - an die Ausführung zu stellenden Anforderungen und die Kenntnisse, die von einem ausführenden Unternehmer unter Berücksichtigung der baulichen und örtlichen Gegebenheiten zu erwarten sind. Diese Pflicht hat der planende Architekt dadurch verletzt, dass er bei der Planung der geschlossenen Dachkonstruktion nicht besondere Anforderungen an die Holzfeuchte gestellt hat, mithin in der Ausschreibung nicht eine Restfeuchte von max. 12 % gefordert hat. Die Holzfeuchte wäre im Rahmen der Ausschreibung genau zu definieren gewesen. Dieser Planungsfehler ist zur Überzeugung des Gerichts jedenfalls mitursächlich für die Durchfeuchtungsschäden. Eine Mitursächlichkeit im Sinne einer kumulativen Kausalität liegt dann vor, wenn das Verhalten des Schädigers den Schaden nicht allein herbeigeführt hat, sondern das Verhalten eines weiteren Schädigers für den konkreten Schadenseintritt mit erforderlich ist, und zwar auch in den Fällen, in denen das jeweilige Verhalten der einzelnen Schädiger zwar für sich allein nur einen gewissen Schaden bewirkt hätte, das Zusammentreffen der beiden Schadensursachen aber einen über die bloße Addition der Schäden hinausgehenden Schaden verursacht hat. Dies ist nach Auffassung des Landgerichts bereits dadurch anzunehmen, dass der Planungsmangel zu einer besonderen Gefährdungslage für den werkvertraglichen Erfolg geführt hat. Hier lässt das Gericht es ausreichen, dass der Sachverständige bestätigt hat, dass die durch die Einbringung von Holz mit erhöhter Restfeuchte beschaffene Gefährdungslage den Schaden zumindest tendenziell begünstigt hat. Aus der Wahl der schadensanfälligen nicht hinterlüfteten Dach-

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konstruktion ergeben sich auch erhöhte Anforderungen an die Bauüberwachung. Dies umfasst nicht nur das bloße Dokumentieren von Mängeln zum Zeitpunkt der Abnahme, sondern eine besondere Intensität der Überwachungstätigkeit bei kritischen Baumaßnahmen im Bereich der Ausführung, die erfahrungsgemäß ein hohes Mangelrisiko aufweisen. Kommt es dann zu den tatsächlich vorhandenen Feuchtigkeitsschäden, ist es gerechtfertigt, im Wege des Anscheinsbeweises aus dem Vorhandensein eines Ausführungsfehlers auch auf einen Aufsichtsfehler zu schließen. Der Feststellung einer konkreten taggenauen Pflichtverletzung im Rahmen der Bauüberwachung bedarf es in derartigen Fällen nicht.

Praxishinweis Dass die Planung von nicht hinterlüfteten Dachkonstruktionen zwar als kritisch einzustufen ist, jedoch nicht per se einen Planungsfehler darstellt, ist zwischenzeitlich bekannt. Entscheidet sich der planende und bauüberwachende Architekt für eine solche Konstruktion, gelten strengere Anforderungen sowohl hinsichtlich der Planungsphase als auch hinsichtlich der Überwachungsphase: Im Bereich der Planung muss der Architekt den Fachunternehmen detaillierter vorgeben, welche besonderen Umstände an die Dichtigkeit, Feuchte sowie kritischen Details zu stellen sind.

Im Rahmen der Ausführung ist der Architekt verpflichtet, diejenigen Baumaßnahmen, die erfahrungsgemäß ein hohes Risiko für Durchfeuchtungsschäden aufweisen, besonders intensiv zu überwachen. Folgerichtig hat das Landgericht aus der unzureichenden Überwachungsintensität den Schluss gezogen, dass es dem Geschädigten nicht obliegt, eine konkrete taggenaue Pflichtverletzung des bauüberwachenden Architekten darzulegen, an der er seiner Überwachungspflicht nicht nachgekommen ist, sondern es für ausreichend erachtet, dass im Wege des Anscheinsbeweises Ausführungsfehler festgestellt wurden, die der Kategorie der besonders schadensträchtigen Arbeiten zuzurechnen sind und danach vom bauüberwachenden Architekten hätten festgestellt werden müssen. Interessant und ebenfalls folgerichtig sind die Feststellungen, dass – sofern sich im Rahmen der Sanierung der gleiche Architekt dann für eine teilhinterlüftete Konstruktion entscheidet (nachträgliche Erstellung einer Luftzirkulationsebene) – zu Lasten des Geschädigten keine Sowieso-Kosten in Ansatz zu bringen sind. Nachdem von Beginn an eine nicht hinterlüftete Dachkonstruktion auch mangelfrei hätte erstellt werden können, verfügt der Geschädigte über keinen Vorteil, sofern er im Rahmen der Sanierung eine teilhinterlüftete Dachkonstruktion erhält, die der Architekt von Beginn an nicht für erforderlich erachtet hatte; dies gilt auch dann, wenn grundsätzlich eine teilhinterlüftete oder vollhinterlüftete Dachkonstruktion mehr Kosten auslöst. © Autor: Zoltán Bagaméry

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VERWALTERWECHSEL IN EIGENTÜMERGEMEINSCHAFTEN: EINFACH IN DER THEORIE

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igentümergemeinschaften brauchen per Gesetz einen Verwalter. Doch manchmal stimmt die Chemie zwischen Eigentümern und Verwalter nicht mehr und eine neue Verwaltung muss her. Laut Gesetz ist das einfach, in der Praxis finden sich dann doch einige Stolpersteine, die man vermeiden sollte. Die Bestellung und Abberufung eines Verwalters ist im WEG § 26 geregelt. Dort heißt es lapidar: „Über die Bestellung und Abberufung des Verwalters beschließen die Wohnungseigentümer mit Stimmenmehrheit.“ Die Bestellung darf auf höchstens fünf Jahre vorgenommen werden, im Falle der ersten Bestellung nach der Begründung von Wohnungseigentum aber auf höchstens drei Jahre. Automatische Vertragsverlängerungen sind nicht vorgesehen. So weit, so gut. Doch wenn es nicht mehr klappt und der Verwalter vorzeitig abberufen werden soll, wird es schwierig. Die vorzeitige, also außervertragliche Abberufung des Verwalters ist nämlich nur aus „wichtigem Grund“ zulässig. An der Frage, was ein wichtiger Grund ist, scheiden sich die Geister.

Der Normalfall Doch gehen wir einmal vom Normalfall aus: Der Verwaltervertrag läuft aus und die Eigentümergemeinschaft (WEG) beschließt, dass sie einen neuen Verwalter haben möchte. Dafür braucht sie zunächst einmal einen potenziellen neuen Verwalter, denn der Übergang muss lückenlos sein. Dafür ist einiges an Vorarbeit nötig, denn zunächst einmal müssen Angebote von mindestens drei Hausverwaltungen eingeholt werden. Das kann in Absprache mit den Eigentümern der Verwal-

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tungsbeirat übernehmen. Liegen die Angebote vor, müssen sie mit der Einladung zur Eigentümerversammlung an alle Wohnungseigentümer verschickt werden. Die Eigentümer müssen ausreichend Gelegenheit haben, sich die Angebote anzuschauen, und natürlich muss die Bestellung eines neuen Verwalters auf die Themenliste der Eigentümerversammlung gesetzt werden. Nur dann kann ein Beschluss gefasst werden. Um einen Verwalter zu bestellen, genügt die einfache Mehrheit. Stehen allerdings mehrere Kandidaten zur Wahl, muss ein Kandidat die absolute Mehrheit auf sich vereinigen. Ist der neue Verwalter bestellt, wird mit ihm ein Vertrag abgeschlossen, in dem Laufzeit, Honorar, Aufgaben, die im Honorar eingeschlossen sind und solche, die extra bezahlt werden müssen, Befugnisse, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen, usw. geregelt werden. Tipp: Beim Abschluss eines neuen Vertrags sollte die WEG darauf achten, dass er keine automatische Verlängerung enthält und dass zum Beispiel für die Erstellung der jährlichen Abrechnung und des Wirtschaftsplans ein fester Zeitrahmen vorgegeben wird, normalerweise drei bis sechs Monate nach dem Ende des Wirtschaftsjahrs.

Bestellung nicht gleich Vertrag Bei einem Verwalterwechsel geht es rechtlich betrachtet immer um zwei Dinge: um die Bestellung und Abberufung des Verwalters einerseits, um den Verwaltervertrag beziehungsweise dessen Kündigung andererseits. Das ist zwar schwer verständlich, aber um für klare Verhältnisse zu sorgen, sollten

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Wohnungseigentümer immer gesonderte Beschlüsse über die Abberufung des Verwalters und die Kündigung des Verwaltervertrags treffen. Das ist vor allem bei einer vorzeitigen Kündigung wichtig und bei der Bestellung eines neuen Verwalters. In derselben Eigentümerversammlung, in der der neue Verwalter bestellt wird, muss auch der Vertrag abgeschlossen werden. Laut verschiedener Gerichtsurteile sollten die Eigentümer wissen, auf welche Bedingungen sie sich einlassen. Das heißt, es ist nicht zulässig, einen neuen Verwalter zu wählen, zu bestellen, aber die Vertragsausarbeitung dem Beirat zu überlassen. Auch wenn der Verwalter sein Amt vorzeitig niederlegt, spielt die Unterscheidung zwischen Bestellung und Vertrag eine Rolle.

Wenn es nicht mehr funktioniert Prinzipiell können Eigentümer den Verwalter vorzeitig abberufen und den Vertrag entsprechend kündigen, Es reicht nicht aus, wenn die beiden Parteien nicht mehr miteinander können, weil die Abrechnung verspätet kommt, E-Mails nicht beantwortet werden oder ähnliches mehr. Solange ein Festhalten am Vertrag nicht unzumutbar ist, hat die Eigentümergemeinschaft die Möglichkeit der Abmahnung. Allerdings kann der Verwalter nicht wegen derselben Sache abgemahnt

und abberufen werden. Dafür ist ein „erneutes, wiederholtes Fehlverhalten“ erforderlich. Aber was ist nun ein wichtiger Grund? Laut § 26, Absatz 1, WEG liegt ein wichtiger Grund „regelmäßig vor, wenn der Verwalter die Beschluss-Sammlung nicht ordnungsmäßig führt“. Inzwischen hat die Rechtsprechung jedoch spezifiziert, dass ein Grund zur vorzeitigen Vertragskündigung zum Beispiel ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis zwischen Verwalter und Verwaltungsbeirat, Verweigerung der Zusammenarbeit mit dem Beirat oder schwerwiegende Pflichtverstöße sein können wie die eigenmächtige Entnahme einer Sondervergütung, Annahme von Versicherungsprovisionen oder Beleidigung der Wohnungseigentümer. Zudem kann dem Verwalter eine Kündigung ausgesprochen werden, wenn er zweimal hintereinander keine Eigentümerversammlung durchgeführt hat oder die Wohngeldabrechnung zwei Jahre nacheinander nicht erstellt wurde. Tipp: Für die vorzeitige Abberufung eines Verwalters und Vertragskündigung empfiehlt es sich, juristischen Rat einzuholen. Nicht nur weil die gesetzlichen Bestimmungen vage sind, sondern auch, um keine Verfahrensfehler zu begehen und Fristen nicht einzuhalten. Sinnvoll ist möglicherweise eine Klausel im Vertrag, durch die der Verwalter verpflichtet wird, im Falle eines Schiedsvertrags die Zuständigkeit �

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Ressort

Für die vorzeitige Abberufung eines Verwalters und Vertragskündigung empfiehlt es sich juristischen Rat einzuholen.

� des Deutschen Ständigen Schiedsgerichts für Wohnungseigentumssachen anzuerkennen.

Wenn der Verwalter nicht mehr will Geregelt ist die Amtsniederlegung des Verwalters vom Gesetzgeber nicht, aber die Rechtsprechung geht auch hier von einem wichtigen Grund aus. Lässt sich dieser wichtige Grund nachvollziehen, kann der Verwalter sogar Resthonoraransprüche, beziehungsweise Schadensersatzansprüche gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft geltend machen. Im umgekehrten Fall, wenn also kein wichtiger Grund vorliegt, kommen Schadensersatzansprüche der Eigentümergemeinschaft gegen den Verwalter in Betracht. Die wichtigen Gründe entsprechen im Wesentlichen denen, die für die vorzeitige Abberufung des Verwalters durch die Eigentümer gelten: schwere Beleidigungen, Verweigerung der Zusammenarbeit, Aufforderung zum Amtsmissbrauch etc. Die Amtsniederlegung ist nur wirksam, wenn sowohl „die teilrechtsfähige Wohnungseigentümergemeinschaft als auch die einzelnen Wohnungseigentümer“ informiert werden. Die Amtsniederlegung muss gegenüber allen im Grundbuch eingetragenen Eigentümern schriftlich erklärt werden oder auf der Eigentümerversammlung, bei der dann aber alle Eigentümer anwesend sein müssen. Nehmen nicht alle im Grundbuch eingetragenen Eigentümer an der Versammlung teil, müssen die fehlenden Eigentümer schriftlich vom Verwalter informiert werden. Wichtig: Wenn der Verwalter sein Amt niederlegt, bleibt der Verwaltervertrag weiterhin bestehen. Kündigt er nur den Vertrag, legt aber sein Amt nicht nieder, bleibt die Bestellung weiterhin bestehen. Wenn also die Amtsniederlegung berechtigt war, weil ein wichtiger Grund vorlag, und ist der Verwaltervertrag nicht gekündigt, behält der Verwalter seine Honoraransprüche, gekürzt um seine ersparten Aufwendungen.

Wer ist zuständig – der Alte oder der Neue? Gehen wir davon aus, dass der Verwaltervertrag mit dem alten Verwalter regelkonform auslief und ein neuer Verwalter

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zum 1. Januar des kommenden Jahres bestellt sowie ein Vertrag abgeschlossen wurde, erhebt sich die Frage, wer für die Hausgeldabrechnung zuständig ist. Normalerweise entspricht das Wirtschaftsjahr einer WEG dem Kalenderjahr, die Abrechnung und der neue Wirtschaftsplan sind jedoch erst im ersten Halbjahr des Folgejahrs fällig. Muss also der alte Verwalter noch die Abrechnung machen? Nein – das ist Aufgabe des neuen Verwalters. Anders verhält es sich nur, wenn der Verwalterwechsel zum Beispiel zur Mitte eines Wirtschaftsjahrs erfolgt. Dann ist der alte Verwalter in der Pflicht und muss die Abrechnung für das Vorjahr noch erstellen. Damit der neue Verwalter seine Aufgaben erledigen kann, ist der alte Verwalter verpflichtet, ihm alle Unterlagen der Eigentümergemeinschaft auszuhändigen. Dazu gehören die Teilungserklärung, Aufteilungsplan, Bauzeichnungen, Eigentümerlisten, Einladungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen, Beschlüsse, Jahresgesamt- und Einzelabrechnungen, Wirtschaftspläne, Kontoauszüge, Unterlagen für das Wohngeldkonto, Sparbücher, Wertpapiere, Rechnungen, Belege, Verträge, Urteile, Schlüssel – kurz und gut alles, was in die Eigentümergemeinschaft in irgendeiner Weise betrifft, nicht nur aktuell, sondern auch in der Vergangenheit. Der ehemalige Verwalter hat kein Recht, sie zurückzubehalten, auch dann nicht, wenn er noch offene Forderungen gegenüber der Eigentümergemeinschaft hat. Es spielt auch keine Rolle, ob er gegen eine vorzeitige Abberufung Klage erhoben hat oder der Kündigung des Vertrags widersprochen hat. Fazit: Wenn das Verhältnis zwischen Eigentümergemeinschaft und Verwalter nicht völlig zerrüttet ist oder sich der Verwalter als kriminell erweist, ist es empfehlenswert, bis zum ordentlichen Ablauf des Verwaltervertrags zu warten, um einen neuen Verwalter zu bestellen. Allerdings sollte man das rechtzeitig ein Jahr vorher beschließen und einleiten. Schon die Einholung verschiedener Angebote braucht Zeit. Ein neuer Vertrag sollte auch nicht gleich auf fünf Jahre abgeschlossen werden, sondern es genügt der Abschluss auf zwei Jahre. Wenn Verwalter und Eigentümergemeinschaft miteinander auskommen, kann der Vertrag verlängert werden oder das nächste Mal auf mehrere Jahre abgeschlossen werden. © Autorin: Andrea Przyklenk

Wissenswertes Beim Dachverband Deutscher Immobilienverwalter steht für Immobilienbesitzer, die auf der Suche nach einem neuen Verwalter sind, eine Checkliste zum kostenlosen Download bereits: www.ddiv.de/hp750/Verwaltercheckliste.htm

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FLOSKELN BEIM IMMOBILIENKAUF

SO ENTSCHLÜSSELN SIE MAKLER-CODES IN IMMOBILIEN-INSERATEN

W

er die Verkaufsangebote für Immobilien studiert, sollte immer auf die Wortwahl achten. Es gibt nämlich einen Geheimcode wie bei Urlaubsprospekten oder Arbeitszeugnissen. Denn für die Verkäufer ist es zunächst sehr wichtig, den Interessenten mit gut gewählten Beschreibungen zu einer Besichtigung vor Ort zu locken. Umso ärgerlicher ist es, wenn sich das vermeintliche Traumhaus oder die hoch gelobte Wohnung bei der Besichtigung als Flop entpuppt. Doch vor dem Kauf steht den potenziellen Eigentümern zunächst die Suche nach dem richtigen Objekt bevor. Die goldene Faustregel dabei lautet: Lage, Lage, Lage. Das wissen Immobilienverkäufer - und locken in ihren Immobilien-Anzeigen oder in den Makler-Exposés mit "zentraler verkehrsgünstiger Lage", "familienfreundlicher Wohngegend" oder "seriösem Umfeld". „Nur wenige Autominuten von der City entfernt“ heißt zum

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Beispiel nichts anderes, als dass kaum oder gar keine Bahnund Busanbindung besteht. Eine Wohnung in zentraler oder gefragter Lage kann natürlich ein schönes Quartier in der Stadt sein. Aber die Formulierung lässt eher befürchten, dass das Mietobjekt an einer stark befahrenen Kreuzung gelegen ist. Oder dass es sich um ein Szene-Quartier handelt, in dem bis in die Nacht gefeiert wird. Kaufinteressierte sollten sich von solchen Formulierungen nicht blenden lassen. Denn die Beschreibungen sind nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes (DMB) oftmals alles andere als realistisch.

Beliebte Floskeln: Was bedeutet "ruhige Wohnlage"? Vorsicht ist auch bei allgemeinen Floskeln geboten: Ist die Rede von einer "absolut ruhigen Wohngegend", so bedeutet das �

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Versicherung & Recht � unter Umständen, dass Supermarkt, Drogerie und andere Geschäfte weit entfernt sind. Bei einer Wohnung, die "gemütlich unterm Dach" liegt oder bei einer Wohnung "mit interessantem Schnitt" hat man vielleicht Mühe, die Möbel zu stellen.

„Gut erhalten“ heißt nicht modernisiert Mit einer „gut erhaltenen Wohnung“ sind meistens bereits ziemlich abgewohnte bzw. nicht modernisierte Wohnungen im Ursprungsstandard gemeint. „Lichtdurchflutete Wohnungen“ erweisen sich im Sommer oft als Saunen, die das Wohnen beschwerlich machen können. Wird ein „seriöses Umfeld“ angepriesen, muss man darauf gefasst sein, dass sich die Wohnung in einem Geschäftsviertel befindet, in dem tagsüber keine Parkplätze zur Verfügung stehen und abends die Bürgersteige hochgeklappt werden. „Familienfreundlich“ kann laute Nachbarschaft bedeuten. Sehr oft sind damit in unmittelbarer Nähe liegende Kindergärten, Schulen oder Spielplätze gemeint. Wer „unberührte Natur“ liebt, muss sich darauf gefasst machen, lange Autofahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt zu absolvieren. Eine "gefragte Lage" ist natürlich ein klares Indiz für einen ziemlich hohen Miet- oder Kaufpreis. Das sollte man aber genau prüfen, damit könnte nach Ansicht des DMB auch ein überhöhter Preis legitimiert werden. Ähnlich sieht es mit einer "ruhigen Randlage" aus; hier wird man als Immobilienbesitzer kaum mit Wertsteigerungen rechnen können. Und bei einer "unverbauten Sicht" sollte man sich grundlegend informieren, ob die Gemeinde Ausbaupläne hat. Denn was heute unverbaut ist, kann morgen zugebaut werden. In vielen Gegenden sind schöne, bezahlbare Wohnungen rar, deshalb taucht in den Anzeigen oft das Kürzel „Ct oder Court. oder Prov.“ auf. Dann muss der neue Mieter einen Abschlag an den Makler zahlen. Dies kann der Wohnungssuchende auch umgehen, indem er in den Anzeigen auf den Vermerk „v. Priv.“ achtet - dann ist kein Makler dazwischen geschaltet und die Wohnung wird direkt vom Eigentümer vermietet.

Nebenkosten - sie zählen als zweite Miete Vorsicht: Bei einer NKM oder einer MKM, also einer Nettokaltmiete bzw. einer Monatskaltmiete, kommen BK und HK, nämlich die Betriebs- und Heizkosten dazu. Da die Nebenkosten  oft nicht genau beziffert werden, aber auch recht hoch ausfallen können, sollte man am besten nachfragen und sich die Abrechnungen des letzten Jahres zeigen lassen. Der Energieausweis zeigt den Energiever-

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brauch der Wohnung, jeder potentielle Mieter darf hier Einsicht nehmen. Bei der BWM ist die Bruttowarmmiete angegeben und hier sind die Nebenkosten bereits enthalten. Aber eine Pauschale ist nicht zulässig, denn Heizung und Wasser müssen je nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet werden, so der DMB.

Ablöse oder Abstandszahlung? Wird in einem Inserat eine „Abst.“ gefordert, wird eine so genannte Abstandszahlung verlangt. Diese Zahlung bezieht sich nur auf das Freimachen der Wohnung und ist daher nicht rechtens. Wiederum ist eine „Abl.“ absolut zulässig, darunter versteht man die Ablöse. Damit verkauft der Vormieter einen Teil der Einrichtung an den Nachmieter. Jedoch müssen Preis und Inventar in einem adäquaten Verhältnis stehen. Der Kaufpreis darf nicht mehr als 50 Prozent des Zeitwertes betragen.

SPK, AR, FBH und ein TLB diese Ausstattung ist beliebt Kommt dann der Verweis auf eine „EBK“, heißt das, in der Küche steht eine Einbauküche und diese ist im Mietpreis enthalten. Mit einer „KN“ ist dagegen nur eine Kochnische gemeint. Bei einer „TG“ kann der Mieter seinen Wagen in der Tiefgarage parken, eine „SPK“ ist eine Speisekammer und bei einem „Ga.-Ant.“ darf er den Garten mit nutzen. Bei einer „FBH“ darf der Mieter sich über eine Fußbodenheizung freuen, hinter einer „AK“ oder einem „AR“ verbirgt sich eine Abstellkammer oder ein Abstellraum. Ein „WB“ ist ein Bad mit einer Badewanne, dagegen verfügt ein „DB“ nur über eine Dusche und ein „TLB“ (Tageslichtbad) lässt Tageslicht herein. Die Kürzel, die zur Art des Hauses Auskunft geben, sind: REH (Reihenendhaus), Reihenmittelhaus (RMH), MFH (Mehrfamilienhaus), HH (Hinterhaus), FH oder FHS (Familienhaus). Ein „WBS“ ist ein Wohnberechtigungsschein, wer „WEP“ bevorzugt, sucht einen Wochenendpendler und „MS“ heißt hier Mietsicherheit. Daher der Tipp: Generell sind Informationen bei weiteren Quellen und Besuche zu unterschiedlichen Tageszeiten und auch an verschiedenen Tagen nötig, um den Inhalt des Maklerangebots kritisch zu prüfen. Man sollte einfach die Aussagen im Prospekt als Checkliste formulieren und sich fragen, was denn nun genau hinter der einzelnen Formulierung versteckt sein könnte. © Autor: Dietmar Kern


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Planen & Bauen

ALLES IM GRIFF IN DER KÜCHE –

AUCH IM D

ALTER

ie Kinder sind vielleicht bereits aus dem Haus und der Ruhestand rückt in greifbare Nähe: Jetzt besinnen sich viele Menschen aufs gute Kochen und planen die Anschaffung neuer Küchenmöbel. Küchenexperte Kevin Danz gibt Tipps was sie beachten können, damit sie lange Freude an ihrer Küche haben.

Eine ansprechende Optik ist nicht alles: „Eine wirklich gute Küche zeichnet sich durch ihre Nutzungsfreundlichkeit aus“, sagt Küchenfachmann Kevin Danz von dk Danz Küchenplanung aus Ditzingen. „Denn erst wenn das Arbeiten dort unkompliziert von der Hand geht, macht das Schnippeln und Rühren, das Kochen und Backen wirklich Spaß.“

Planung: auch an die Zukunft denken Wer in eine neue Küche investiert oder eine bestehende Einrichtung auf Vordermann bringen möchte, sollte viele unterschiedliche Aspekte bedenken, damit zum Schluss eine echte Komfort-Küche entsteht. Kevin Danz rät zu einer weitsichtigen Planung: „Oft richten Menschen mit 50 oder 60 Jahren

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Foto: Ballerina Küchen / Danz Küchenplanung

ihre Küche noch einmal völlig neu ein. Die neue, moderne Ausstattung soll ihnen dann in den nächsten 20 bis 30 Jahren gute Dienste leisten.“

Bei der Planung des Raumes gehen die Küchen-Käufer dabei in den meisten Fällen von ihrem aktuellen guten Gesundheitszustand aus. Was sie dabei vergessen: „Mit zunehmenden Alter tauchen in der Regel körperliche Einschränkungen auf: Kraft und Beweglichkeit lassen nach, der Gang wird unsicher und die Augen machen eventuell auch nicht mehr richtig mit“, erklärt der Fachmann. „Es ist daher sinnvoll, diese Gegebenheiten im Kopf zu behalten, wenn es an die Einrichtung des Küchenraumes geht.“ Hören wolle das natürlich niemand so gerne, gibt Kevin Danz zu. Daher spreche er das Thema oft eher beiläufig an oder empfehle Möbel mit Nachrüstmöglichkeiten, ohne dies direkt zu kommunizieren. Mit seinem Fachwissen als zertifizierter Fachmann für altersgerechte Küchen brillieren kann er dagegen bei Menschen, die bereits mit Beeinträchtigung leben. Sie möchten meist genau besprechen, welche Möglichkeiten es gibt, ihre Küche so zu gestalten, dass sie dort möglichst viel selbst erledigen können.


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Arbeitsflächen in passender Höhe Ein zentraler Wohnfühlaspekt beim Arbeiten in der Küche ist eine individuell passende Arbeitsplattenhöhe. Küchenplaner ermitteln sie oft mit einem sogenannten Ergonometer. Fachleute, die jahrzehntelange Erfahrung mitbringen, können sich jedoch in der Regel ebenso auf ihr Augenmaß verlassen. „Planerisch herausfordernd sind oft Küchen, in denen sehr unterschiedlich große Personen tätig sind oder in denen einer im Stehen arbeiten möchte und der andere auf einen Sitzplatz angewiesen ist“, berichtet Kevin Danz. „Dann erfragen wir, wer in welchem Bereich an meisten arbeitet, wer zum Beispiel öfter an der Spüle oder am Herd steht und wer welche Arbeitsplattenflächen benötigt.“

Regalböden mit Liftsystem, die sie an einem Griff aus dem Schrank heraus und zu sich nach unten ziehen können erleichtern die Küchenarbeit im Alter.

Das Ergebnis: Eine Küche, die Arbeitsbereiche und -flächen in unterschiedlicher Höhe aufweist. Absenkbaren Arbeitsflächen und ausziehbare Tische ermöglichen bei Bedarf das Arbeiten im Sitzen. Für Menschen, die im Rollstuhl oder auf dem Rollator direkt an Arbeitsplatte, Spüle oder Herd sitzen möchten, gibt es jeweils unterfahrbare Lösungen. Wer ausreichend Platz für ein Kochinsel hat, kann ein Modell wählen, dessen Höhe sich elektrisch verstellen und so jeweils an die Größe des kochenden Haushaltsmitglieds anpassen lässt.

„Luftige“ Gestaltung erhöht Bewegungsfreiheit Wenn es um eine altersgerechte Küchengestaltung geht, freut sich Kevin Danz über großzügig bemessene Küchengrundrisse. „Leider ist es immer seltener der Fall, dass Küchen groß genug sind, um Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator den nötigen Bewegungsspielraum zu bieten“, moniert er. „Während der Zuschnitt der Bäder sich diesen Anforderungen anpasst, ist das bei den Küchen leider nicht der Fall.“ Das schließe Menschen mit Beeinträchtigungen teilweise regelrecht aus dem Küchenbereich aus. Wer heute eine Küche plant und an die Zukunft denkt, sollte sich daher überlegen, wie sehr er seine Küche „zustellen“ möchte. „Eine luftige Gestaltung lässt den Raum besser wirken und ist dadurch oft auch optisch ansprechender, als eine Planung, die jeden Quadratzentimeter ausnutzt“, gibt der Fachmann zu bedenken. Und nicht zuletzt freut sich, wer mit Gehhilfe oder Rollstuhl in eine solche Küche kommt.

Entgegenkommende Schränke „Wir hatten mal eine Kundin, die ohne Leiter nur das unterste Fach ihrer Hängeschränke erreichen konnte“, berichtet Kevin Danz. „Das ist auf die Dauer sehr unpraktisch.“ Die Dame �

Foto: Ballerina Küchen / Danz Küchenplanung

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Planen & Bauen freue sich inzwischen über Regalböden mit Liftsystem, die sie an einem Griff aus dem Schrank heraus und zu sich nach unten ziehen können. Wer sich diesen Kraftaufwand ersparen wolle, wähle eine elektrisch betriebene Variante dieser Technik. Alternativ gibt es Systeme, die die Hängeschrankböden elektrisch so nach unten absenken, dass der unterste Boden schließlich auf der Arbeitsplatte aufliegt. Jetzt sind alle Gläser, Tassen und Teller auf praktischer Griffhöhe. Auch im Unterschrankbereich sind Lösungen Trumpf, die die dort verstauten Töpfe, Schüsseln oder Vorräte entgegenkommend und übersichtlich präsentieren. Durch praktische Auszüge und Ecklösungen mit Rondell muss sich niemand mehr bücken und verrenken, um im dunklen Möbelinneren nach dem passenden Gegenstand zu fahnden. Hohe Apothekerschränke lassen sich zwar ebenfalls ausziehen, trotzdem rät der Küchenfachmann vom Kauf ab. „In der Ausstellungsküche mögen sie noch praktikabel erscheinen“, sagt Kevin Danz. „Voll beladen mit Gegenständen sind sie jedoch viel zu schwer, um im Alltag als komfortabel durchzugehen.“ Wer sich trotzdem für solch schwere Elemente entscheidet, sollte über elektronische Hilfen für das Öffnen und Schließen der Schränke nachdenken.

LINKTIPPS: KÜCHENPLANER FINDEN

So können Interessierte sich einen Überblick verschaffen, welche Küchen-Fachleute es in ihrer Nähe gibt: Rund 3.000 Küchenspezialisten aus ganz Europa haben sich zur Gemeinschaft „Der Kreis“ zusammengeschlossen. Auf ihrer Website www.kuechenspezialisten.de können Interessierte via Postleitzahlensuche Fachplaner und -händler in ihrer Nähe finden. Für Stuttgart und Umland sind insgesamt über 50 Spezialisten verzeichnet. Noch weit mehr Küchen-Experten aus der Region listet das Portal www.houzz.de. Houzz inspiriert seine Nutzer mit spannenden Ideen und Berichten zu den unterschiedlichsten Wohnthemen. Außerdem gibt es eine Experten- und Produktsuche. Wer möchte, kann sich zudem in der Houzz-Community mit anderen Nutzern austauschen.

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Elektrogeräte: Was ist sinnvoll? Bei der Wahl der Elektrogeräte plädiert Kevin Danz für solche mit guter Bedienerführung: „Ich rate dazu, lieber auf ausgefallene Zusatzfunktionen zu verzichten und stattdessen Herde oder Öfen zu wählen, die möglichst einfach in der Handhabung sind.“ Eine verwirrende Vielzahl von Einstellungen und Schaltmöglichkeiten trage erfahrungsgemäß nicht zur Praxistauglichkeit der Geräte bei.

Sicherheit geht vor Für Herde empfiehlt der Fachmann eine Sicherheitsabschaltung, die die Stromzufuhr bei unsachgemäßer Benutzung nach einer bestimmten Zeit automatisch unterbricht. Für Backöfen sei in vielen Fällen ein Auszug hilfreich. Beim Öffnen fahren Braten, Auflauf oder Kuchen auf dem Blech oder Rost mit heraus. Dort können sie gegebenenfalls auch direkt abkühlen. Ein gefährliches Greifen in den erhitzten Backofen entfällt. Auch die Positionierung der Geräte sollte wohl überlegt sein. Der Fachmann realisiert für seine älteren Kunden teilweise unterfahrbare Herde, positioniert die Spülmaschine etwas erhöht und integriert den Ofen in einen Hochschrank auf der individuell passenden Höhe. „Zu unserem Service gehört, dass wir unseren Kunden ihre Geräte bei ihnen vor Ort ausführlich erklären, bevor sie sie im Alltag nutzen“, berichtet Kevin Danz. „Oder wir verabreden uns zum gemeinsamen Kochen in der neu eingerichteten Küche. Denn wer etwas nicht nur theoretisch verstanden, sondern gleich praktisch erprobt hat, behält es besser.“

An gute Beleuchtung denken Zahlreiche weitere Aspekte tragen zum Komfort und zur Sicherheit bei der Küchenarbeit bei. Zentral dabei: gutes, blendfreies Licht. Idealerweise kommt es von vorne bzw. oben und erzeugt möglichst wenige Schatten. „Ältere Menschen benötigen nachweislich zwei- bis dreimal mehr Licht, um Gegenstände gut erfassen zu können als jüngere“, verrät der Experte. „Eine stärkere Beleuchtung kann daher vielfach den Komfort und die Sicherheit in der Küche deutlich erhöhen.“ Für Menschen, die nicht mehr so gut sehen, sind zudem ausreichende Farbkontraste wichtig. Arbeitsflächen sollten sich gut von Wänden, Boden und Schrankfronten abheben. „Damit die Spüle gut wahrnehmbar ist, steht sie zur Arbeitsplatte in Kontrast. Wir können dafür zum Beispiel die Farbe der Fronten wieder aufnehmen“, erklärt Kevin Danz. Griff- und Bedienelemente unterscheiden sich farblich ebenfalls und sind dadurch leichter erkennbar. �


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Komfortabel und schick: Das passt zusammen � Wer jetzt befürchtet, altersgerechte Küchen hätten den Charme orthopädischer Schuhe, täuscht sich. „Auch wer sich für ein Höchstmaß an Komfort entscheidet, kann gleichzeitig sein berechtigtes Bedürfnis nach ansprechender Ästhetik befriedigen“, versichert der Küchenplaner. Ob klassisch, modern oder im Landhausstil: Den Komfort-Küchen sieht der unbedarfte Betrachter ihre ausgeklügelte Funktionalität nicht an. © Autorin: Eike Ostendorf-Servissoglou

Weitere Informationen: www.kvjs.de/soziales/werkstatt-wohnen.html

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Die Hightech-Variante bei den Liftsystemen in Hängeschränken: Elektrisch lässt sich das Regal so nach unten absenken, dass der unterste Boden schließlich auf der Arbeitsplatte aufliegt.

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Planen & Bauen

GASTBEITRAG

DIE WASSER-VISIONÄRE

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ergessen Sie Schnellkocher und Sprudler, Wasserkisten und Wartezeiten, Kammern und Kindersicherungen – denn alle Trinkwasservarianten, die wir im Haushalt benötigen, kommen ab sofort aus einem einzigen Hahn. „Cube“ macht’s möglich: mit der genialen Neuentwicklung von Quooker lassen sich warmes, kaltes und kochend heißes, gekühltes prickelndes und gekühltes stilles Wasser aus nur einem Hahn zapfen. Gefiltert und in bester Qualität. Als visionäres Gerät spart „Cube“ Platz und Zeit, Arbeit und Ressourcen und eröffnet so eine völlig neue Komfort-Dimension, die Küchen im Handumdrehen auf den neuesten Wasserstand bringt. Es braucht Zeit und Überzeugungskraft, um eingefahrene Gewohnheiten zu verändern. Quooker verfügt über beides: vor zehn Jahren führten die Niederländer ihren Original Kochend-Wasserhahn auf dem deutschen Markt ein, seit vier Jahren verzeichnet die von Daniel Hörnes geleitete Quooker Deutschland GmbH alljährlich Zuwachsraten um die 50 Prozent. Das System ist angekommen auf dem Markt und aus gehobenen Küchen nicht mehr wegzudenken. Optimale Voraussetzungen für den nächsten Schritt: ein in dreieinhalb Jahren entwickeltes Reservoir, das die Option auf jederzeit verfügbares, steriles 110° C kochend heißes Wasser um sein cooles Gegenstück ergänzt: auf

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Fotos: Quooker

6-8° C gekühltes und gefiltertes Trinkwasser, wahlweise still oder mit Kohlensäure angereichert. Der Name »Cube« verweist, bewusst in Blau gehalten, auf die logische Assoziation, den Eiswürfel.

Hot & cold Drei zentrale Herausforderungen galt es für die niederländische Entwicklungsabteilung zu meistern: die Begrenzung von Abwärme und Geräuschentwicklung sowie die Optimierung der CO2-Aufnahme. In allen drei Aspekten kann »Cube« nun mit idealen Voraussetzungen punkten. So braucht er nicht wie herkömmliche, per Kompressor gekühlte Systeme Belüftungsschlitze im Unterschrank, da er nur sehr geringe Abwärme erzeugt. Genau wie der Kochend-Wasserhahn Quooker erzeugt auch »Cube« nur beim Zapfen ein deutlich wahrnehmbares Geräusch, statt wie ein Kompressor im regelmäßigen Zehn-Minuten-Takt anzuspringen und so – nicht nur in offenen Küchen - für einen unerwünschten Lärmpegel zu sorgen. Die CO2-Aufnahme schließlich wird durch »Cube« optimiert, da niedrige Temperaturen die physikalische Voraussetzung für die ideale Anreicherung sind. Wasser kann in bei Raumtemperatur betriebenen, mobilen Systeme dementsprechend nicht im gleichen Maße CO2 aufnehmen und halten.


HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN: Quooker ist ein familiengeführter Betrieb aus den Niederlanden. Es begann im Jahre 1970 mit einer spontanen Eingebung und wuchs heran zu einer Revolution. Der Kochend-Wasser-Hahn Quooker ist eine einfache, aber geniale Idee: Ein Wasserhahn, aus dem auf Knopfdruck und im Handumdrehen direkt 100°C kochendes Wasser kommt. Durch den Ersatz des Wasserkochers Der Firmensitz in Ridderkerk, Niederlande und des Boilers ist er platz-, energie-, wasser- und zeitsparend zugleich. Dabei ist er 100% sicher: Der Hahn ist – im Gegensatz zum Wasserkocher – fest mit der Arbeitsplatte verbunden, doppelwandig und hat einen kindersicheren Druck-Drehknopf. Der Quooker erfreut sich in vielen Ländern seiner Beliebtheit – er ist bereits in neun Ländern verfügbar und es wurden über 600.000 Quooker weltweit verkauft. www.quooker.de

Space & equipment

Price & costs

Das Cube-Reservoir hat eine Kapazität von 1,4 Liter stillem oder 2,0 Liter sprudelndem Wasser pro Minute. Es misst H 43 x B 23 x T 44 cm und passt gemeinsam mit dem Reservoir für die Kochendwasserbereitung (PRO3-VAQ B, COMBI oder COMBI+) in Unterschränke mit Standardbreiten von 60 oder 90 cm. Die hocheffiziente Isolierung beider Reservoirs garantiert geringste Abwärme, so dass die Systeme problemlos Seite an Seite platziert werden können. »Cubes« Aktivkohlefilter, der für beste Wasserqualität sorgt, muss alle 12 Monate gewechselt werden, anders als beim temperaturbedingt steril gehaltenen Kochendwasser-Reservoir, wo ein Filterwechsel im Fünfjahres-Turnus ausreicht. »Cubes« Filter-Zweier-Set, kostet 60 Euro, reicht entsprechend für zwei Jahre und ist direkt bei Quooker zu bestellen.

Vertrieben wird »Cube« grundsätzlich gemeinsam mit dem Kochend-Wassersystem und entsprechend wie dieses über den Küchenhandel, Tischler, Schreiner, (Innen-)Architekten und Installateure im ganzen Bundesgebiet. Sein Verkaufspreis liegt bei 1300 Euro brutto. Im Standby-Betrieb verbraucht er 12 Watt, was Kosten von etwa 8 Cent am Tag entspricht (KoFertigung der Wasserhähne10 Watt, 6 Cent/Tag). Offiziell vorgestellt chend-Wassersystem wird der Alleskönner zur ostwestfälischen Küchenfachmesse „area 30“ vom 15. bis 20. September, so dass mit der Platzierung und Vorstellung im Handel ab Oktober gerechnet werden kann. Dann nimmt sie in deutschen Küchen Gestalt an, die wegweisende Wasser-Vision aus Ridderkerk.

Das gilt auch für die CO2-Flaschen, mit denen sich rund 70 Liter anreichern lassen, woraus sich je nach Haushaltsgröße eine Kapazität für vier bis fünf Wochen ergibt. Um auch hier eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten, hat man sich bei Quooker bewusst für ein geschlossenes System entschieden und vertreibt die Kartuschen als 4er-Set ausschließlich selbst. Jedem Paket liegt ein Label für den kostenlosen Rückversand bei. Pro Haushalt muss bei regelmäßiger Nutzung von »Cube« rund dreimal im Jahr geordert werden.

Fotos: Quooker

Daniel Hörnes, Geschäftsführung Quooker Deutschland GmbH


Sanierung & Energie

ALTERNATIVE ZU NEUEN FENSTERN: G L A S TA U S C H E N AUCH DER SCHEIBENTAUSCH SENKT DIE ENERGIEKOSTEN

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eue Fenster in der Wohnung oder im Haus haben viele Vorteile, doch bevor es so weit ist, haben die Bewohner erst einmal eine Baustelle mit Schmutz und Lärm. Die Fensterrahmen sind mit dem Gebäude verbaut, sodass beim Einbau von neuen Fenstern auch die umgebenden Wände in Mitleidenschaft gezogen werden. Tauscht man nur die Scheiben, das Glas aus, hat man viel weniger Ärger. Doch lohnt es sich auch? Die Antwort ist ein klares „kommt darauf an“.

S

andra und Michael K. wohnen in einer 1989 erbauten Dachwohnung, die sich schlecht heizen lässt. Deshalb überlegte sich das Paar, was man tun könne. Eine Idee waren neue Fenster, denn für alles andere wie eine bessere Dachdämmung hätte man die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft gebraucht. Michael K. staunte nicht schlecht, als ihm der Fensterbauer erklärte, es würde sich nicht lohnen, die Fenster zu ersetzen, und ihm vorschlug, nur neue Scheiben einzusetzen. Die Argumente des Handwerkers: Die Holzfensterrahmen seien in einem sehr guten Zustand, das Dach sei schlecht gedämmt, sodass besser gedämmte Fenster nur eingeschränkten Erfolg hätten, was die Energieeinsparung betreffe. Das Geld könnten sich die Eigentümer sparen.

Wann ist der Glastausch sinnvoll? Der Fensterbauer hatte Recht. Gerade für Fenster, der Baujahre 1985 bis 1995 ist der Glasaustausch eine echte Alternative zum vollständigen Austausch der Fenster.

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Damals wurde vor allem in Westdeutschland in Fenstern Zweifach-Isolierglas mit Wärmedämmwerten (Ug-Wert) von 2,7 bis 3,0 W/m2K verbaut. 1995 trat die 3. Wärmeschutzverordnung in Kraft und man verwendete Zweifachverglasungen mit Silberbeschichtung und einer Argon-Gasfüllung im Zwischenraum. Damit wurden etwa dreimal so gute Wärmedämmwerte (1,1 W/m2K) erzielt. Natürlich sind moderne Dreifach-Isoliergläser noch besser. Sie erreichen je nach Glasdicke bis zu 0,5 W/m2K.

Das Glas muss zum Rahmen passen Die Glasdicke und das Gewicht entscheiden darüber, ob der Glastausch durchgeführt werden kann oder ob die kompletten Fenster ausgetauscht werden müssen. Dreifach-Verglasung scheitert häufig daran, dass die dickeren Scheiben nicht in den alten Rahmen passen, weil der Glasfalz zu klein ist. Darüber hinaus sind sie rund 50 Prozent schwerer als die alten Zweifach-Isolierverglasungen. Möglicherweise sind die Bänder der alten Fenster nicht in der Lage, das schwere Glas auf Dauer zu tragen. Handelt es sich bei den Fenstern um sehr alte Fenster mit Einfachverglasung, bleibt meistens nichts anderes übrig als die kompletten Fenster zu ersetzen, denn wärmedämmendes Isolierglas passt normalerweise nicht in die alten Rahmen. Experten empfehlen übrigens, bei neuen Fensterscheiben auch auf den sogenannten g-Wert zu achten. Er gibt an, wie

Foto: Canon Boy – Shutterstock


viel Sonnenwärme durch das Glas hindurchkommt. Das kann sinnvoll zur Heizunterstützung sein, allerdings kann es schnell zu warm werden, wenn die Fenster zum Beispiel nach Süden ausgerichtet sind. Experten empfehlen einen g-Wert von 60 Prozent, bei Fenstern an der Südseite 30 Prozent oder Wärmeschutzglas.

Mehr als Energie sparen Die meisten Menschen werden ihre Fenster oder Scheiben ersetzen, um Energie zu sparen und damit bares Geld. Moderne Scheiben erhöhen darüber hinaus den Wohnkomfort, denn die kalten Oberflächen alter Verglasungen und das unangenehme Zuggefühl gehören der Vergangenheit an. Die neuen Scheiben können aber weitere Vorteile bieten wie einen höheren Sonnen- und Schallschutz, Sichtschutz oder einen besseren Schutz im Falle eines Einbruchs oder eines Brandes. Das kostet natürlich entsprechend mehr. Wer neue Scheiben einbaut, sollte sich also rechtzeitig überlegen, welchen zusätzlichen Komfort er haben möchte. Es lohnt sich nicht, ein Jahr später noch einmal anzufangen, denn Fenster haben normalerweise eine Lebensdauer von etwa 40 Jahren.

Wissenswertes Der U-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient, gibt an, wie dicht Fenster, Scheiben und Wände sind. Der Uw-Wert beschreibt dies für Fenster und setzt sich aus dem Uf-Wert (f für frame, also Rahmen) und dem Ug-Wert (g für glazing, also Verglasung) zusammen.

Tipp: Bei der Frage Scheibe oder ganzes Fenster sollte man

sich von Anfang an von einem zertifizierten, unabhängigen Energieberater begleiten lassen. Denn auch wenn sich der Wohnungsbesitzer entschließt, nur das Glas auszutauschen, gilt möglicherweise die Energieeinsparverordnung (EnEV). Sobald die Fläche der getauschten Scheiben größer als zehn Prozent der jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes ist, gelten die Vorgaben der EnEV. Der Einsatz eines Energieberaters wird übrigens von der KfW mit bis zu 2.000 Euro gefördert. © Autorin: Andrea Przyklenk

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Wohnen & Leben

OUTDOOR-SAUNA UND WELLNESS FÜR ZUHAUSE: NATURNAHES SAUNIEREN BEFLÜGELT KÖRPER UND SEELE GLEICHERMASSEN

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angsam, aber sicher neigt sich der Rekord-Sommer dem Ende zu - Zeit sich nicht nur mental, sondern auch praktisch auf die kälteren Monate einzustellen. Und damit ist nicht Holz schleppen, die Heizung aufdrehen oder den Wintermantel aus dem Keller holen gemeint, sondern die Kreation von entspannenden Wellness-Momenten im Alltag - dank einer eigenen Outdoor-Sauna. Längst ist das Bewusstsein für langes, intensives Schwitzen, um Abwehrkräfte und Immunsystem zu stärken, bei der Bevölkerung vorhanden. �

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Foto: HQuality – Shutterstock


Wohnen & Leben

Outdoor-Wellness unter der Kuppel in Schottland.

� Für die Mehrheit der Saunagänger steht vor allem der Faktor Erholung im Vordergrund, der sich beim Saunagang zudem hervorragend mit dem gesundheitsfördernden Aspekt durch Abhärtung, Prävention oder Therapie zahlreicher Erkrankungen kombinieren lässt. Im Jahr 2015 befanden sich laut dem deutschen Sauna-Bund e. V. 1,7 Millionen Saunaräume in Privathäusern. Ganz nach dem Vorbild der Finnen ist deren klassische Sauna nicht im Eigenheim integriert, sondern als frei stehende Außensauna konzipiert. Daher lohnt sich der Blick Richtung Skandinavien, um sich Inspiration für die eigene Outdoor-Sauna zu holen und sich warme Gedanken für die kalten Tage zu machen. In den vergangenen Jahren hat sich der Trend „Wellness für Zuhause“ immer stärker durchgesetzt und hält Einzug in Badezimmern, Kellern und auch Gärten; insbesondere die Sauna im Außenbereich erfreut sich großer Beliebtheit und überzeugt mit skandinavischer Gelassenheit, Design und Komfort. Die optisch attraktiven Saunahäuser bilden nicht nur einen tollen Blickfang im Garten und bringen einen Hauch nordisches Flair mit sich, sondern garantieren ein einzigartiges Schwitzerlebnis unter freiem Himmel. Die Gartensauna besteht zumeist aus witterungsfestem Holz und variiert in Größe, Ausstattung und Konzeption, somit ist für jeden Saunatyp etwas dabei.

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Sorgfältige Planung und Einholen der entsprechenden Genehmigungen sind Grundvoraussetzungen für eine Outdoor-Sauna im heimischen Garten. Bevor es an die einzelnen Eigenschaften und Vorzüge der garteneigenen Sauna geht, sollte zu nächst die Bau- und Genehmigungslage geklärt werden: je nach Bundesland und ähnlich wie beim Gartenhaus benötigt ein Gebäude ab einer bestimmten Größe eine Baugenehmigung; des Weiteren müssen Abstände zu Nachbargrundstücken - in der Regel von drei Metern - eingehalten werden. Außerdem müssen für eine ganzjährige Nutzung Wasserleitungen entsprechend verlegt werden, dass sie bei Minusgraden nicht einfrieren. Bei einer Außensauna spielt auch das Thema Heizen eine große Rolle und erfordert eine Genehmigung des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers; beispielsweise gilt der klassische Holzofen als „Sonderfeuerstätte“ und muss gewisse Brandschutz-Vorschriften berücksichtigen. Des Weiteren müssen die Abgase regelkonform durch einen industriell hergestellten Schornstein abgeleitet werden. Als beliebte und kommerzielle Alternative zur klassischen Holz-Variante finden sich heutzutage zahlreiche elektrische Lösungen für die �

Foto: Winnie Ho – Shutterstock


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� Gartensauna: Dafür ist lediglich eine professionell verlegte Starkstromleitung notwendig und schon funktioniert die Sauna auf Knopfdruck. Als Standort im Garten eignet sich ein wind- und sichtgeschützter Platz, der zum Beispiel auch durch speziellen Sichtschutz generiert werden kann. Ein intelligent gestalteter Sichtschutz aus Pflanzen oder Holzelementen ermöglicht es, unbeobachtet aus der Sauna in ein nahe gelegenes Kaltwasser-Becken für die Sauna-Pausen zu gelangen. Je nach Bedarf und Verfügbarkeit kann die Außen-Sauna um Kneipp-Elemente, Außenduschen und Mischbatterien komplementiert werden. Gerade als Kneippbecken kann zum Beispiel schon ein altes Weinfass oder eine Blechwanne zum Hingucker umfunktioniert werden. Beim Kneippen, also dem storchartigen Gehen durch kaltes Wasser, werden Kreislauf und Durchblutung angeregt sowie der venöse Blutstrom gefördert und Krampfadern vorgebeugt - eine optimale Ergänzung zum Schwitzen. Beim Thema Heizen bedarf es einer Genehmigung des Schornsteinfegers. Im Moment sind Infrarot-Saunen sehr beliebt.

Außen-Saunen können als Bausätze individuell in Größe, Ausstattung und Design zusammengestellt werden und erfüllen so vielseitige Saunaträume. Abhängig von der Größe der Sauna wird ein ebenerdiger, stabiler Untergrund benötigt, der wahlweise auch aus einem bodentiefen Fundament aus Beton, einer gepflasterten Fläche oder aus einem Schraubfundament bestehen kann. Der Außenbereich in Form von Duschen, Becken oder größeren Wasseranlagen sollte entsprechend mit eingeplant werden. Saunen für draußen gibt es häufig als fertige Bausätze in Form von Fässern, Blockhäusern oder als Design-Sauna im modernen, skandinavischen Stil zu kaufen, die in unzähligen, verschiedenen Details und Zusammensetzungen allen Vorstellungen und Wünschen sowie dem entsprechenden Budget gerecht werden. Immer mehr Modelle bieten deshalb großflächige Verglasungen, die ganz im Einklang mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich Wohnen und Design, die Natur ein Stückchen näher holen und das Saunaerlebnis nahezu direkt dorthin verlagern. Außerdem setzt sich auch der Trend des „Draußen Wohnens“ in der Saunagestaltung durch und lässt immer mehr Designs entstehen, die an das Ambiente des Wohnhauses angepasst sind. Zudem bieten die meisten Anbieter für begeisterte Do-it-yourself-Bastler eine Aufbauanleitung, um die Sauna eigenhändig zusammen zu setzen, oder den Montageservice, für die etwas weniger begabten Handwerker.

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Foto: Fusionstudio – Shutterstock, AnEduard – Shutterstock


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Mobile Saunen lassen sich an jeden Ort aufstellen..

Generell befinden sich die Preise für die Bausätze der Saunen zwischen 1.000 Euro und stoßen an den oberen Grenzen je nach Sonderausstattung und Größe bei ca. 10.000 Euro an. Normalerweise haben Saunen aber auch eine Lebenszeit von knapp 20 Jahren, je nach Nutzung und Pflege, und sind somit stets eine langfristige Investition. Grundsätzlich liegen qualitativ angemessene Saunen bei einem Grundpreis von ca. 3.000 Euro, bei Angeboten darunter sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Materialen hochwertig sind und das Zubehör eine VDE Kennzeichnung ausweist. Wärmespeichernde Materialien und eine professionelle Isolierung sind grundlegende Bausteine für die Gartensauna. Witterungsfeste und stabile Holzsorten, wie zum Beispiel die Polarfichte oder andere nordische Hölzer, eignen sich besonders gut für die Gartensauna. Bei der Beschaffung des Saunahauses ist vor allem darauf zu achten, dass die Wände stabil genug sind und zwischen einer Dicke von 45 bis 95 Millimeter variieren, damit die Wärme sich im Inneren sammelt und nicht zu schnell nach außen verloren geht, insbesondere bei eher niedrigen Außentemperaturen. Essenziell für eine voll funktionierende Sauna sind zudem gut schließende Fenster und Türen aus Isolierglas. Weitere Qualitätsmerkmale sind ein massiver, imprägnierter Grundrahmen, der Schutz vor Feuchtigkeit garantiert, sowie ein doppelt isolierter Fußboden und eine spezielle Saunadecke. Letztere sorgt für ein gleichmäßiges Klima und Verteilung der Wärme innerhalb der Sauna und wirkt zusätzlich wie ein Wärmespeicher. Als weiteren Hingucker und ganz im Einklang mit dem ganzheitlichen Konzept des Wellness-Gartens kann das Dach ansprechend begrünt werden und sorgt somit zusätzlich für Schutz und Haltbarkeit der Dachabdichtung. Die Innenausstattung ist ebenfalls ausschlaggebend für einen komfortablen und entspannenden Saunabesuch: hochwertiges, gering wärmeleitendes, splitter- und harzfreies Weichholz, zum Beispiel Abachi- oder Espenholz sowie die kanadische Hemlock-Tanne, erlauben angenehmes Liegen oder Sitzen und vermeiden unangenehme Holzsplitter oder eine zu schnelle Abnutzung. Im Allgemeinen empfiehlt es sich die

Foto: Dmitriano Hanov – Shutterstock

Saunabänke mindestens 50 Zentimeter breit einzubauen, damit alle Personen bequem und mit ausreichend Platz liegen können. Das Praktische an Saunahäusern ist, dass bereits eine ca. sechs Quadratmeter Grundfläche für bis zu vier Personen im Sitzen ausreicht. Noch platzsparender sind Fass-Saunen, die wie umgedrehte Holzfässer aussehen und bereits auf geringstem Raum zum Saunieren einladen. Neben dem eigentlichen Saunier-Raum können die Saunen um weitere Räume erweitert werden. Kleinere Versionen der Außensauna verzichten oft auf den Vorraum und gehen direkt ins Freie über, wohingegen Experten dazu raten, einen Vorraum unbedingt zu integrieren. Hier können zum einen Saunazubehör wie Bademäntel, Schuhe und Handtücher aufbewahrt werden, zum anderen bieten diese den idealen Ort für Ruheliegen oder kleine Sitzecken, um die Temperaturunterschiede nach dem langen Schwitzen langsam einzuleiten und die Entspannung zu verinnerlichen.

Der Trend geht zum ganzheitlichen Wellness-Garten: übergreifende Konzeptionen erfüllen den gesamten Garten mit Ruhe und Gelassenheit. Insgesamt setzt sich der Trend eines Gesamtkonzepts im Rahmen eines Wellness-Gartens durch: Sämtliche Elemente werden auf Erholung und Entspannung ausgelegt und ergänzen sich, wobei dabei entweder die Sauna oder auch ein Whirlpool als zentraler Orientierungspunkt dienen kann. Außerdem überzeugen Kräutergärten, die direkt die frischen Zutaten für einen herrlichen Tee nach der Sauna beherbergen, und Bepflanzungen Ton in Ton, um Hektik im Garten zu vermeiden. Passend dazu kann man in ruhigen Lounge-Ecken mit Hängematten dem Alltagsstress entfliehen. Die Kombination aus beruhigendem Wasser, gesundem Schwitzen und natürlichem Grün machen den Besuch im Wellness-Zentrum überflüssig und die eigene Wellness-Oase zuhause perfekt. © Autorin: Jessica Schmucker

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GASTBEITRAG

SPEZIALISTEN FÜR DIE SCHÖNSTEN SEITEN DES LICHTS

Am Standort Zuckerfabrik bietet Rolladen-Bauer individuelle Lösungen für optimalen Sonnen- und Wetterschutz für den Outdoorbereich.

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er auf der Suche nach passenden Produkten rund um das Thema Sonnenschutz ist, ist bei Rolladen-Bauer in Stuttgart genau richtig. Zum großen Portfolio des alteingesessenen Familienbetriebs in dritter Generation gehören neben Markisen, Sonnensegeln, Rollläden und Jalousien auch wetterfeste Überdachungslösungen für Balkon und Terrasse. Ein klarer Trend, den die Firma Rolladen-Bauer schon vor einigen Jahren erkannt hat und daher zwischenzeitlich als führender Experte im Großraum Stuttgart gilt. Der Anspruch ist hoch, schließlich soll für jeden Kunden die Optimallösung gefunden werden, die sich zudem harmonisch in die Architektur der Immobilie integriert. Ob Pergolamarkise, Glas- oder Lamellendach – mit einer regenfesten Überdachungslösung gewinnen die Kunden ein weiteres (Außen)-Zimmer dazu. Das Herzstück der Firma bildet der über 400 Quadratmeter große Showroom, wo das Sortiment in Echtgröße gezeigt wird und natürlich ausprobiert werden kann.

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Mehr zu Rolladen Bauer erfahren Sie auf unserer Facebookseite: smartliving-magazin.de

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Fotos: Renson


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GASTBEITRAG SCHWÖRERHAUS

KOMFORTABEL WOHNEN

UND FLEXIBEL BLEIBEN

SMARTE ANTWORT AUF DEN WANDEL DER ZEIT: DIE INNOVATIVEN MINIHÄUSER „FLYINGSPACES“

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eue Arbeitsbedingungen verändern die Lebenseinstellung und beeinflussen unser Wohnverhalten. Der Trend zum Minihaus wächst an. Viele Menschen entscheiden sich für einen minimalistischen Lebensstil, vor allem, was ihre Wohnumgebung betrifft. Die Gründe sind verschieden: Die einen wollen nicht mehr so viel Besitz anhäufen, wie Generationen vor ihnen und ziehen es vor, flexibel und ortsungebunden zu sein – ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Die anderen entscheiden sich aus Platzund Kostengründen für einen kompakten Wohnraum, der hinsichtlich Lebensqualität jedoch locker mit einem weitläufigen Zuhause mithalten kann. Ein Besipeil dafür ist das FlyingSpace von SchwörerHaus, eine Antwort auf den Wandel der Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Zeit. Bei dem Wohnkubus mit einer Fläche von rund 50 Quadratmetern handelt es sich um ein kompaktes Raummodul, das sich ideal für die urbane Nachverdichtung sowie als frei stehender Bungalow im Grünen eignet. Es findet Platz als Anbau oder Dachaufsatz, kann gestapelt oder gruppiert werden – abhängig von den Bedürfnissen der Bauherren. Ob als vollwertiges Minihaus oder als Erweiterungsbau

Das FlyingSpace bietet Komfort auf minimalen Raum.

für Wohnräume, als Büro oder barrierefreier Schlafraum oder im Verbund – mit FlyingSpaces lässt sich zusätzlicher, qualitativ hochwertiger Wohn- und Arbeitsraum mit Festpreisgarantie schaffen, nutzbar auch für gewerbliche Anforderungen. Das multifunktionale Wohnmodul wird fix und fertig per Tieflader an den gewünschten Ort geliefert, mit einem Kran aufgestellt und binnen weniger Stunden von einem professionellen Schwörer-Montageteam an Wasser, Abwasser, Elektrizität und Kommunikation angeschlossen. Je nachdem, ob das FlyingSpace als Atelier, als Büro oder als Apartment genutzt werden soll, verfügen die Räume auch über eine moderne Sanitär- und Küchenausstattung. Wer seine bisherigen Möbel ins Minihaus nicht mitnehmen will – vielleicht auch weil sie unpassend sind – für den gibt es kostengünstige Mobiliar-Einbaulösungen aus der DesignSchreinerei von SchwörerHaus. Der Einzug ins möblierte Heim am gleichen Abend ist auf jeden Fall garantiert. Hinsichtlich ihres Energiehaushaltes sind die kompakten Wohnmodule echte Haustechnikwunder: Für die Wärme sorgen sogenannte Direktheizelemente, für die gesunde Raumluft eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Gesteuert werden das Wohlfühlklima und viele weitere Funktionen optional über eine intelligente App. Steht für den FlyingSpace-Bewohner ein privater oder beruflicher Standortwechsel an, kann er sein kompaktes Heim ohne großen Aufwand abbauen und auf Wunsch mit umziehen. Bei Bedarf auch mehrmals, denn die Fertigung ist „Made in Germany“ und garantiert eine lange Lebensdauer. Mehr unter www.schwoererhaus.de/flyingspaces

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Foto: Bauer Living KG / Olaf Szczepaniak, SchwörerHaus


Schwörer Haus

GESTALTEN. ENTFALTEN. GENIESSEN. LEBEN. ®

Hier bin ich daheim.

Individuelle Architektur, freie Planung, barrierearme Wohnkonzepte, hochwertige Materialien, angenehmes Raumklima, guter Schallschutz oder clevere Haustechnik – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Zuhause und die Vorstellungen vom schönen Wohnen. Wir bauen Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand, in höchster Qualität und mit der Erfahrung aus über 65 Jahren und rund 40.000 gebauten Kundenhäusern. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Hauses treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen und fühlen: Hier bin ich daheim. Besuchen Sie unsere Musterhäuser: 70736 Fellbach, Eigenheim- und Gartenausstellung, Mi. bis So. 11 - 18 Uhr, Tel. +49 711 5 28 26 27. 72531 Hohenstein-Oberstetten, Musterhauszentrum, tgl. 10 - 17 Uhr, Tel. +49 7387 16-111.

www.schwoererhaus.de


Ressort

Felix Küchenberg

ELEMENTS –

der einfachste Weg zum exklusiven und intelligenten Bad

Man kann es sich richtig schwer machen: Kataloge wälzen, Baumärkte durchforsten, Angebote checken, Produkte vergleichen, mal hier, mal dort. Oder man entscheidet sich für ELEMENTS Nürtingen, Süddeutschlands größte Bad- und Fliesenausstellung vor den Toren Stuttgarts. Das dort in engem Austausch mit dem Fachhandwerk gelebte Konzept mit dem Rundumsorglos-Paket der Profis wurde 2018 erneut zum Branchenbesten gekürt: ELEMENTS ist die Nummer 1 der Badausstatter, „Service Champion“ im erlebten Kundenservice. Die bundesweite Auszeichnung wird von ServiceValue, der Goethe-Universität Frankfurt und „Die Welt“ vergeben, die in Kooperation Deutschlands größtes Service-Ranking erstellt haben. 2018 ist für ELEMENTS Nürtingen aber noch aus einem anderen Grund ein besonderes Jahr: Denn Anfang Oktober öffnen sich hier auf der Ausstellungsfläche von insgesamt 5.000 Quadratmetern die Pforten zu einer ganz exklusiven Abteilung für hochwertiges Bad-Design. Auf 600 Quadratmetern präsentiert die Ausstellung insbesondere italienische Designmarken wie zum Beispiel Gessi, Inda, Falper, Nikles, Novellini und viele mehr. Gezeigt wird außerdem, wie sich der Komfort im Bad durch die Integration von intelligenter Haustechnik und Smart-Home-Lösungen noch weiter steigern lässt. Die neue Abteilung ergänzt perfekt das Portfolio von ELEMENTS Nürtingen. Das erfahrene Team um Ausstellungsleiterin Ute Stoll begeistert seine Kundinnen und Kunden dabei mit rund 100 individuell und in unterschiedlichen Stilrichtungen eingerichteten Bädern. Eine Inspirationsquelle par excellence. Hier erlebt man auf faszinierende Weise das Zusammenspiel der Gewerke bei Einrichtung, Fliesen, Licht und Farbe – schließlich kommt jeder Raum erst durch ein harmonisches Gesamtkonzept zur Geltung. Von der Planung bis zur Umsetzung stehen Badberater, Fachhandwerker und Kunde in engem Austausch. Gemeinsam erarbeiten sie die die bestmögliche Lösung. Neben Handskizzen kommt dabei unter anderem auch das 3D-Planungsprogramm zum Einsatz. So erhält der Kunde schon in der Ausstellung eine optimale Vorstellung von seinem künftigen Traumbad.

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Foto: Gessi


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ELEMENTS Nürtingen Metzinger Straße 47, 72622 Nürtingen Telefon 07022 925580, Telefax 07022 9255955 nuertingen@elements-show.de www.elements-show.de/nuertingen www.meistermax.de Weitere ELEMENTS-Ausstellungen in der Region: in Stuttgart, Kornwestheim, Waiblingen, Metzingen und Denkendorf

Foto: Inda

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Wohnen & Leben

Die nackte Blonde oder Keith Haring?

Keith Haring Silence = Death, 1989 Siebdruck in Farbe, Velinpapier, 83,82 x 83,82 cm Auflage: 200, handsigniert, Exemplar 11/200

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Wer passt besser ins Designer-Bad?

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er Galerist, der Fotograf und die Autorin: Wir alle waren uns einig, dass „die nackte Blonde“ der Pop Art-Ikone Mel Ramos im Badezimmer hängen muss. „Das ist ein intimer Moment“, argumentiert der eine, „die Farbigkeit stimmt“, der andere. Als das Originalkunstwerk an seinem neuen Platz hing, waren alle stumm. Der Raum hatte sich verändert, spürbar. Nach einer Weile der Betrachtung zweifelte der Galerist. Er wollte sein Lieblingsbild „Schweigen = Tod“ von Keith Haring an dieser Wand sehen. Ein Bild mit ungeheurer Wirkung und einer tiefgründigen Erzählebene. 1988 wurde bei Keith Haring Aids diagnostiziert. Ein Jahr später starb er. In seinem letzten Lebensjahr dominierte dieses Thema seine Arbeiten. Schwule in Konzentrationslagern wurden von den Nazis mit einem rosa Dreieck gekennzeichnet. Die typischen Keith Haring Figuren in diesem Bild sehen, hören und sagen nichts. Das Kunstwerk ist eine Anspielung auf die Reagan-Regierung, die damals das Problem ignorierte und versuchte, AidsKranke totzuschweigen. Als dieser Siebdruck von Keith Haring an der Wand hing, war klar, dass „die nackte Blonde“ nicht mehr ins Badezimmer zurückkehren würde. Zwar passte sie thematisch besser an diesen Ort, jedoch war gerade die Kontrastwirkung des Motivs von Keith Haring viel eindrucksvoller.

Mit Kunst den Raum gestalten Mit Kunst können wir spannende Momente und Konstellationen erzeugen. Und Geschichten erzählen. Die Kunstwerke begleiten uns im Alltag. Sie sind uns vertraut. Sie haben Bedeutung für unser Leben, wenn sie nicht unverbindlich dekorativ sind und wenn sie es schaffen, uns aus der Routine des Alltags zu holen.

Mit Kunst wird der Wohnraum zum Wohlfühlraum Kunst trägt dazu bei, dass wir uns in unseren vier Wänden wohlfühlen. Gute Kunst ist weit mehr als Wandschmuck. Sie stimuliert und spricht Kopf, Herz und Bauch an. Sie wird nie langweilig. Sie regt die Auseinandersetzung des Betrachters mit sich und anderen an. Sie fördert die Kommunikation. Das Badezimmer-Beispiel zeigt, wie man mit Kunst neue Sichtweisen schaffen und die Raumwahrnehmung – und damit das Lebensgefühl im eigenen Wohnraum – gezielt verändern kann.  Keith Haring bei „Uhl – Schöner Leben“ im Grohe-Container

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Wohnen & Leben Pop Art Ausstellung im Urban Harbor bei „Uhl – Schöner Leben“  „Die nackte Blonde“, das wertvolle Originalgemälde „S.O.S.“, von Mel Ramos, hängt jetzt an einem anderen Platz. Es kann mit weiteren 50 hochkarätigen Kunstwerken der Pop Art bei „Uhl – Schöner Leben“ in Ludwigsburg im Urban Harbor besichtigt werden. Einer kleinen Stadt aus Containern, mit innovativen Raumkonzepten und Lebensmodellen. Über 40 Designermarken stellen in der Erlebnisstadt ihre Möbel und Einrichtungsideen aus. Noch bis zum 26. Oktober 2018 ist dort die Ausstellung „Pop Art in the City“ mit Künstlern wie Andy Warhol, Robert Indiana, Roy Lichtenstein, Mel Ramos, Keith Haring, Tom Wesselmann und James Rizzi zu sehen. „Es ist schon erstaunlich, wie diese Kunstwerke unsere Räume verändern“, sagt Geschäftsführer Lars Müller von „Uhl – Schöner Leben“. „Bei diesen Ikonen der Pop Art fühlt man das umso mehr.“

Mel Ramos Peek-a-Boo, 2015 Siebdruck, 34 x 46 cm, handsigniert, Auflage: 80, mit Echtheitszertifikat, Exemplar 57/80

Peek-a-Boo: Wer beobachtet wen? Der verstohlene Blick (peek) durchs Schlüsselloch zieht den Betrachter magisch an und direkt ins Bild. Das heimliche Beobachten wird jedoch umgedreht: Am Esstisch blicken

Mel Ramos in der Vinothek

Mel Ramos im Siematic-Container


die sechs weiblichen Akte offensichtlich den Betrachter an: mit selbstbewusstem Ausdruck, in scheuer Pose, mit erotischer Anspielung, mit natürlichem Charme, in sinnlicher Begierde und in verspielter Wildheit. „Boo“ bedeutet hier auch „buh“ und gilt dem unerlaubten Blick durchs Schlüsselloch. Ein Spiel mit dem Voyeurismus – irritierend und reizvoll zugleich. Neben Roy Lichtenstein und Andy Warhol ist Mel Ramos einer der bedeutendsten Vertreter der Pop Art. Vor drei Jahren hat er zu seinem 80. Geburtstag aus der Reihe „Sunshine Girls from California“ aus den 60er Jahren für die Peek-a-Boo-Serie sechs Motive ausgewählt und damit eine Jubiläumsedition mit Siebdruckgrafiken aufgelegt. Diese Serie passt wunderbar an eine lange Tafel – und sorgt garantiert für anregenden Gesprächsstoff.

Blonder Drache Der Drache „Blonde Kite“ vom New Yorker Pop ArtKünstler Tom Wesselmann entstand anlässlich des „Art Kite Projektes“, das vom Goethe-Institut in Osaka organisiert wurde. Tom Wesselmanns Drache zeigt die Gesichtsumrisse einer blonden Frau, deren asymmetrische Formen für die japanischen Drachenbaumeister eine Herausforderung waren. Dennoch stieg der blonde Drache bei der Ausstellungseröffnung 1989 in den Himmel über Japan. Bei „Uhl – Schöner Leben“ schwebt er jetzt in einem doppelten Glasrahmen und verbindet sich harmonisch mit der durchschimmernden Betonwand. So erscheint er auch als Wandkunstwerk in seiner ganzen Leichtigkeit.  Tom Wesselmann im Grohe-Sanitärbereich


Wohnen & Leben

„Kunst ist das, was uns täglich umgibt.“

Kunst und Architektur im Dialog  Am Treppenaufgang: „Hommage an Max Ernst“ von Roy Lichtenstein. Die prägnante Zeichnung mit klarer Linienführung ist wie geschaffen für diesen Ort. Sie wirkt an dieser Stelle geradezu museal und lässt einen für einen kurzen Moment innehalten, bevor es weiter nach oben geht. Die Architektur ist seit jeher mit der Menschheit verknüpft. Sie befasst sich nicht nur mit dem Bauen selbst, sondern auch mit dem funktionalen Charakter von Gebäuden und Wohnraum, mit dem kreativen und ästhetischen Gestalten und der Auseinandersetzung des Menschen mit dem von ihm geplanten und geschaffenen Raum. Kunst und Architektur sind eng miteinander verbunden. Das Wort Architektur bezeichnet die „Baukunst“, das Schaffen und das ästhetische Gestalten von Bauwerken, die „Mutter aller Künste“ (Vitruv).

Pop Art von der Galerie Cameo Die Ausstellung hat „Uhl – Schöner Leben“ der Galerie Cameo aus Heilbronn zu verdanken. Alle namhaften Pop Art-Künstler sind dort vertreten. Axel Schmidt, Kunsthändler und Inhaber der Galerie, freut sich, seine Werke so einem weiteren Kreis an Kunstliebhabern zu präsentieren. „Bei ‚Uhl – Schöner Leben‘ sind die Bilder den Käufern viel näher als im Museum oder in einer Galerie. Hier hängen die Originale oder Drucke ja quasi schon im Wohnzimmer. Die Räume eignen sich hervorragend für eine ganz persönliche Präsentation dieser Werke,“ so der Galerist. Wer will, kann die Originale und Drucke auch kaufen.

Roy Lichtenstein am Treppenaufgang in Richtung Büros der Architekten und Innenarchitekten. Über dieses Treppenhaus gelangt man auch zu weiteren Ausstellungsflächen.

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Roy Lichtenstein


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Roy Lichtenstein in der Vinothek von „Uhl – Schöner Leben“. Die Papiertasche „Turkey Shopping Bag“ von Roy Lichtenstein gab es 1964 für 12 Dollar in der Ausstellung „American Supermarket“ als Multiple günstig zu kaufen. Heute liegt der Marktwert über 2.000 Mal höher.

Genuss und Leidenschaft

Die Containerwelten von „Uhl – Schöner Leben“ verändern sich ständig. Viele verschiedene Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, die Wohnwelt immer wieder neu zu entdecken, Gewohntes in anderen Zusammenhängen zu FINISSAGE P ART POProdukte 26. 10. N. erleben und innovative und Einrichtungsideen HE Y. OC W IN THE CIT T BEI UNS. kennenzulernen.

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Mehr zu der City und den aktuellen Terminen findet man bei Facebook und auf: www.uhl-schoener-leben.de

© VG Bild-Kunst, Bonn 2018 für Mel Ramos, Tom Wesselmann und Roy Lichtenstein

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GRAFFITI IM RAUM WENN KÜNSTLER UNARTIG SEIN DÜRFEN

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as geschieht, wenn man ein leerstehendes Studentenwohnheim mehreren Graffiti-Künstlern überlässt. Das Ergebnis war im Rahmen des Kunstfestivals „Rehab 2“ in Paris zusehen. Dort konnten 100 geladene Künstler in der „Cité Internationale Universitaire“ die Räume auf ihre jeweils individuelle Art gestalten.

JONK lebt in Paris. Religiöse Zeremonien in Indien und Sri Lanka, Märkte in Guatemala, Unterwasser-Fauna in Ägypten und Malaysia waren seine ersten Themen. Dann folgten Fotogra-

Die auf einen Monat zeitlich begrenzte Aktion erinnerte an das Berliner Projekt „The Haus“. Beide Ausstellungen waren von temporärer Natur. Das Studentenwohnheim ist inzwischen wieder renoviert und sieht aus wie viele andere studentische Einrichtungen auch aussehen.

fien von „brutaler“ Architektur in Osteuropa bis er bei einem Besuch in Barcelona auf das Thema Graffiti traf. Er freundete sich mit diesen Künstlern an und machte selbst auch Graffitis. Aus der Zeit stammt auch sein Nickname, den er bis heute behielt. www.jonk-photography.com

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Zum Glück hat der französische Fotograf JONK die Ausstellung in faszinierenden Bildern festgehalten. smartLiving zeigt eine Auswahl seiner Motive, denn sie vermitteln beeindruckend wie Kunst Räume verändert, ihnen eine neue räumliche Dynamik geben kann. In nüchterner Architektur entsteht ein emotionaler Objekt-Mensch-Bezug – mal ästhetisch anziehend, mal erschreckend provokativ oder irritierend

Fotos: Jonk Photgraphy


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Nicolas Skio Scauri

Emmanuel Medina

Creyone Centrentedeux

humorvoll, doch nie belanglos. Es ist schwer sich der Faszination dieser Kunst als Raumerlebnis zu entziehen. Wie auch immer die Emotion ist, die dabei wirkt, es entsteht eine Beziehung zur Architektur, die es vorher so nicht gab. © Autor: Klaus Bossert

Alexis Bust Stephens und Charlène Candératz

Olivier Poizat und Kesadi

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HERBST

- WERKEN

- GEMÜTLICH - WÄRMEND - FLEXIBEL

OUTDOOR-KAMIN: DER HERBST LOCKT ANS FEUER. Auch an Herbstabenden gemeinsam mit Freunden und Familie noch lange draußen sitzen, auf dem Balkon oder der Terrasse, die flexiblen Gartenkamine von HARK machen es möglich. Denn zwei Rollen und ein Handgriff ermöglichen es, den Kamin problemlos an einer anderen Stelle zu platzieren. Minimalistisches Design und strenge Linien gestalten Terrasse und Garten damit noch reizvoller. www.hark.de Lichteffekte für 1001 Nächte. Ein Kürbis, Namens Kalebasse, wird über drei Monate getrocknet und inspiriert die Künstlerin Yesim Erdem für die Kreation von einzigartigen Lichtkunstobjekten. Mit viel Erfahrung und Sorgfalt wird mit Bleistift das Ornament entwickelt und auf den Kürbis übertragen. Mit handwerklichem Geschick werden dann unzählige Löcher gebohrt und am Ende ergibt sich hieraus ein Spiel aus Licht und Schatten von märchenhafter Dimension. www.pumpkin-art.de Mehr zu allen Themen finden Sie auf unserer Facebookseite: smartliving-magazin.de

Profi-Werkzeug für Heimwerker. Den ersten „Würth Family Store“ der Unternehmensgruppe Würth gibt es seit 2017 im Herzen von Stuttgart. Hier bekommt der ambitionierte Heimwerker kompromisslose Würth Qualität, welche in der Vergangenheit nur dem Fachhandel vorbehalten war. Ein großzügiger Verkaufsraum lädt ein zum Probieren und Entdecken. „Mann“ und „Frau“ findet in dem exklusiven Store alles Notwendige für den handwerklichen Alltag: Von Handwerkzeugen, Maschinen und Arbeitsschutz über Reinigungs- und Pflegemittel bis hin zu trendiger Arbeitskleidung, der Store bietet wirklich alles. Ein Besuch ist mit Sicherheit ein Erlebnis und lohnenswert. www.wuerth-familystore.de

Profi-Werkstattwagen von Würth

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Durch ungünstige Raumströmungen,witterungsbedingte Schwankungen oder das Benutzen einer Dunstabzugshaube, kann Unterdruck im Schornstein entstehen. Das heimtückische Gas, Kohlenmonoxyd (CO) kann sich somit in hoher Konzentration unbemerkt von der Feuerstelle in den Wohnräumen ausbreiten.

Es droht Lebensgefahr!

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Wohnen & Leben

A

ls Gott die Welt schuf, soll er am als Letztes die Bodenseeregion geformt haben und sehr zufrieden mit seinem Werk gewesen sein, sodass er sich zu dem Ausspruch verleiten ließ: „Jetzt hör i uff!“. So entstand der Name „Höri“ für die Halbinsel am Untersee des Bodensees. Zumindest erklären die Höri-Bewohner so die Herkunft des Namens. Etwas realistischer klingt die Version, dass der Name „Höri“ sich von zugehörig ableitet, denn die Halbinsel gehörte ehemals zum Bistum Konstanz.

Lange Zeit galt der Bodensee als Wochenendgebiet für Wohlhabende aus der Region Stuttgart. Doch schon seit Jahren hat sich die eigenständigen und Panoramblick vomBodenseeregion Kloster Birnau aus überzu deneinem Bodensee. wachstumsorientierten Wirtschaftsraum entwickelt. Zahlreiche kulturelle und landschaftliche Attraktionen erhöhen die Lebensqualität rund um den See – und dies nicht nur auf der Höri am Untersee. Die Bodenseeregion ist auch geprägt durch ihre VierLänder-Situation. Diese Mischung der Kulturen und der Natur machen den einzigartigen Reiz der Region aus. Der See und die Berge mit den daraus entstehenden Winden erlauben Panoramblick vom Kloster Birnau aus über den Bodensee. Freizeitaktivitäten der unterschiedlichsten Art zu Wasser, zu Land und zu Luft. Neben Wassersportaktivitäten wie Schwimmen, Wakeboarden, Segeln oder Surfen bietet das Umland und vor allem die Berge vielseitige Radtouren mit Rennrad, E-Bike oder Mountainbike an. Die Windverhältnisse am See erfreuen Paraglider ebenso wie Segelflieger. Der Zeppelin mag es gemütlicher. Mit ihm erleben Fluggäste einen einzigartigen Panoramablick über den Bodensee bis in die Alpen. Auch im Kulinarischen vermischen sich die Kulturen. Weinbau hat am Bodensee eine lange Tradition. Am Seeufer wird

schon seit zwei Jahrtausenden Weinanbau kultiviert. Im Rheintal des Kantons St. Gallen, im Thurgau und im Schaffhauser Blauburgunderland sowie in Vorarlberg und Liechtenstein und am deutschen Seeufer, insbesondere bei Hagnau und Meersburg. Der Obstanbau in der Region Bodensee hat regional und international einen hervorragenden Ruf. Das Klima am Bodensee ist ideal für den Obstbau: Viel Sonne, fruchtbare Böden, kräftige Temperaturwechsel im Herbst vom Tag zur Nacht und der berühmte Frühnebel, dies zusammen im Wechselspiel sind die Faktoren für eine hervorragende Reifung der Früchte. Ob als direkter Fruchtgenuss zum Reinbeißen, verarbeitet zum Nachtisch als Törtchen und Kuchen, als Marmelade zum Frühstück, oder gebrannt als wohlschmeckender Likör und Brand, die Früchte finden allerlei genussvolle Verwendung. Ein kulinarischer Klassiker am Bodensee ist zweifelsohne der Fisch und ganz besonders der Kretzer und das Bodenseefelchen. Was kann es für Liebhaber von Fischgerichten hierzulande für alle Sinne Köstlicheres geben als ein lauer Abend am Seeufer mit einem Wein aus der Region zu einem frisch gefangenen Kretzer mit Kartoffeln? Die Region ist nicht der passende Ort zum Fasten. Strudel, Dünnele, Rösti, Biberli, Mostbröckli und Mistkratzerl, ganz zu schweigen von der Schokolade, lassen das löbliche Vorhaben zumeist mehr früher denn später scheitern. Die Vielzahl an regionalen Köstlichkeiten aus den vier BodenseeLändern lässt den Gaumen erfreuen. Zunehmend finden Gasthäuser wieder Gefallen an dem, was vor der Haustür wächst und geben der traditionellen Küche mit frischen Produkten aus der Region eine leichte, individuelle Note. Aber auch Mützen, Sterne und Kochlöffeln gibt es in der Region zuhauf. Rund um den Bodensee finden sich mehr dieser Auszeichnungen zusammen als im Elsass.

DIE REGION BODENSEE

Foto: Manuel Schönfeld – Fotolia 82


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Der Inselgarten mit Außenpool im Hotel Hirschen auf der Höri bietet Erholung und beeinduckt mit einem traumhaften Panoramblick. Foto: Hotel Hirschen

Die Region ist jahrtausendaltes Kulturland. Zwei Weltkulturerben zeugen dafür: die Insel Reichenau und die Pfahlbauten in Unteruhldingen. Kulturelle Anregungen findet man zu genüge in den Klöstern, Schlössern, Museen und den ständig wechselnden Ausstellungen am See und im Umland. Zu jeder Jahreszeit fasziniert die Bodenseeregion Besucher und Einheimische gleichermaßen. Im Frühjahr, wenn die Pflanzen ihre Blütenpracht entfalten, lockt die Blumeninsel Mainau jährlich Millionen Besucher aus der ganzen Welt an. Im Sommer kommen die Freunde des Wassersports vollkommen auf ihre Kosten. Im Herbst duftet es, dann ist Erntezeit. Die Äpfel werden als erste eingefahren, während die Reben sich noch gedulden müssen, bis der nächtliche Tau ihren Früchten die wahre Reife gibt. Im Winter bieten Loipen und die umgebenden Berge den Wintersportlern eine Vielzahl an Möglichkeiten. All jenen die eher frösteln bereiten die Thermen in Überlingen, Konstanz und Meersburg ein wohltuendes Gefühl der

Wärme und Entspannung, sei es nach dem Wintersport oder alternativ dazu. Wohlfühlen und Wellness, diese zwei Begriffe stehen für die Region rund um den Bodensee. Eine Vielzahl an Hotels und Ressorts bieten Erholung auf höchstem Niveau mit komfortabel eingerichteten Spa- beziehungsweise Wellnessbereichen. Viele von ihnen liegen direkt am See und verfügen über einen eigenen Zugang zum See. Doch auch im Hinterland findet der Besucher eine große Auswahl an hochwertigen Hotels und Gasthöfen mit langer Familientradition. Sehr beliebt bei Familien sind Bauernhöfe, die gerade bei Kindern mit Hoftieren und attraktiven Freizeitangeboten punkten können. An einem der schönsten Aussichtspunkte des Bodensees breiten sich die vier Häuser des Hotels Hirschen mit Gasthaus aus. Schon in siebter Generation ist der Hirschen in Familienhand. Verena Amann ist die gute Seele des Hauses, und führt

WO L E B E N ZUM GENUSS WIRD

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Wohnen & Leben

Die Therme Meersburg im Herbst – eine aus dem Thermemtrio Konstanz, Überlingen, Meersburg.

mit ihrem Mann Karl das Hotel auf der Höri. Auch die beiden Söhne haben ihren Platz in diesem einmaligen Wohlfühlhotel gefunden. Sebastian Amann hat wie der Vater die Meisterprüfung im Metzgerhandwerk absolviert und ist im Gasthaus der Spezialist für die Zubereitung der Fleisch- und Wurstspezialitäten verantwortlich. Das traditionelle Gasthaus ist das Herz des Hirschen. Die Karte vereint Feinschmeckerküche mit regionalen Spezialitäten. Das Hotel verfügt über Zimmer, Suiten und Ferienwohnungen für jeden Komfortbedarf, die meisten mit herrlichem Seeblick. In dem 300 Quadratmeter großen Wellness- & Spa-Bereich kann der Gast sich erholen und vitalisieren. Der Außenpool im hoteleigenen Garten mit Seeblick bietet danach eine herrliche Erfrischung in angenehmer Seeluft. Eine Vielzahl an Massagen rundet das Wellness-Angebot wohltuend ab. Wer es lieber aktiv haben will, dem bietet das Hotel Surf- und Segelkurse mit eigenem Seezugang an. In den sieben Generationen hat sich Vieles verändert im Hirschen, Wesentliches ist geblieben und Neues ist hinzugekommen. Dies wird auch in Zukunft so sein auf der Höri. Martin Amann, der zweite Sohn, betreut als Betriebswirt und Maschinenbauer sämtliche Bauvorhaben. Ein größerer Erweiterungsbau des Hotels steht für die nächsten Jahre an. Mit einer aussergewöhnlichen Architekur zeigt sich das bora HotSpaResort.

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Dort wo die Höri beginnt, direkt am Ende des Untersees gelegen, in Radolfzell befindet sich ein weiteres Hotel der gehobenen Erholungs-Klasse: das Bora HotSpaResort. Freundlichkeit, Kundenorientierung, Umweltbewusstsein, Regionalität, Qualität, Flexibilität, Offenheit – diese Begriffe werden im bora HotSpaResort gelebt, gegenüber den Gästen und untereinander. Ankommen und zuhause fühlen, das wird hier verinnerlicht. Hier begegnen und vereinen sich Gegensätze zu einer ganzheitlichen Harmonie. Dies spiegelt sich auch im Stil von Architektur und Interieur wieder: die Verbindung von Moderne und Tradition. Von Fachwerk und Beton. Von Wärme und Wasser. Von Sauna und See. Die Zimmer laden ein zum Entspannen, Wohnen und zum Schlafen: ein Zuhause auf Zeit. Einen 180°-Panoramablick auf den See gibt es gratis dazu. Im Hotelrestaurant Rubin wird leicht, gesunde Küche geboten. Internationale Rezepte werden hier überraschend anders serviert, mit ausgewählten Zutaten aus der Region und verfeinert mit Gewürzen aus der ganzen Welt. Die Angebote im bora HotSpaResort sind vielfältig. Den Alltag abschütteln und eintauchen in eine Oase der Erholung. Oder fit und aktiv den Tag gestalten, das Resort bietet Beides, Erholung und Aktivität. Auf der anderen Seite am Bodensee in Immenstaad liegt das Hotel Heinzler am See. Es ist u. a. sehr beliebt wegen seiner Lage direkt am See. Der Seerundweg und ein Radfahrweg führen unmittelbar am Hotel vorbei, was von Radfahrer und Wanderer sehr geschätzt wird.

Fotos: Fotos: Therme Meersburg Foto: ramund88 ; bora HotSpaRessort - fotolia.com


Im Heinzler ist der Gast ganz nah am See: Das Hotel verfügt über einen eigenen Strandabschnitt.

Die Terrasse im Heinzler am See.

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Zwei Brüder leiten das Hotel, Thomas Heinzler als Koch und Michael Heinzler, der sich um den Service kümmert. Hotel und Restaurant sind ihr Zuhause und man spürt an vielen Details, dass die Gastgeber gleichzeitig auch die Eigentümer sind. Als Gast schätzt man diese familiäre Atmosphäre. Im Haus befindet sich ein großzügig angelegter Wellnessbereich mit Sauna, Freiluftterrasse und Ruheraum sowie ein Massageund Behandlungsraum. Darüber hinaus können die Hotelgäste das örtliche Strand- und Hallenbad Aquastaad sowie den Balance Fitness Club in Immenstaad kostenfrei nutzen. Am hauseigenen Seesteg verfügt das Heinzler über einen private Strandabschnitt. Gäste mit Motor- und Segelboot

können hier direkt anlegen, um ein feines Essen auf der Seeterrasse zu genießen. Hier auf der Terrasse lässt es sich gut entspannen, mit herrlichem Blick über den See, bis hin zu den Schweizer Alpen. Die Bodenseeregion ist in seiner Vielfalt eine Besonderheit. Ein Ort um Energie zu schöpfen, sei es in der Aktivität oder der Ruhe, durch kulinarischen Genuss oder durch kulturelle Inspiration über alle Jahreszeiten hinweg. Ab November startet smartLiving mit einer eigenen Ausgabe speziell für die Region Bodensee, die sechs Mal im Jahr erscheinen wird. © Autor: Klaus Bossert

Fotos: Hotel heinzler am See

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Wohnen & Leben

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BACHOFER STRAHLT WEIT ÜBER DIE GRENZEN WAIBLINGENS HINAUS!

WARUM DAS GESAMTKONZEPT

„BACHOFER“ EIN VOLLTREFFER IST!

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m Herzen von Waiblingen, zwischen altem und neuem Rathaus, befindet sich das denkmalgeschützte und zweitälteste Haus Waiblingens aus dem Jahr 1647. Im Jahr 1842 wurde dies von der Witwe des Metzgermeisters Häberle, zusätzlich zu deren Metzgerei, in eine Speisenwirtschaft gewandelt. Im Übrigen sollten dies gute Metzger heute auch wieder wagen; wenn man es richtig macht, ist es ein vielversprechendes Erfolgskonzept aktive Metzgerei und ein ergänzendes Restaurant intelligent miteinander zu verbinden! 

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Wohnen & Leben

Das Team vom "Bachofer"

 Im Jahre 2003 startete Bernd Bachofer mit seinem eigenen Restaurant an dieser Stelle, nachdem er zuvor zwanzig Jahre, von der Ausbildung an, über seinen ersten Michelin-Stern im Hirschen in Fellbach, es bis hierhin geschafft hatte. 169 Jahre nachdem das Gebäude in eine Speisenwirtschaft gewandelt war, oder nach 8 Jahren Bachofer, im Jahre 2011, machte sich die weltweit operierende Ippolito Fleitz Group – „The Identity Architects“ – an eine komplexe Weiterentwicklung. Als Architekten der Identität erdenken und erbauen sie Gebäude, Innenräume und Landschaften, denken nicht in Disziplinen, sondern in Lösungen, die dazu führen sollen, zielgerichteter Teil eines Ganzen und doch etwas ganz Unverwechselbares zu werden. So der Werbetext! Das Ergebnis 2012 war, dass mitten in Waiblingens Altstadt, umgeben von Fachwerkhäusern eine kleine kulinarische Welt entstand, die man eher in London, New York oder Tokyo erwarten würde. Kompromisslos modern und doch mit einem spielerischen Touch – ganz wie die experimentierfreudige Küche, die Bernd Bachofer als „progressive Aromaküche mit Herzblut“ definiert. Ziel erreicht! Direkt hinter dem Eingang empfängt eine geschwungene Essbar die Gäste. Eine sinnliche Deckengestaltung aus sil-

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bernen, gehämmerten Metallblättern schafft einen atmosphärischen Auftakt. Die Bar ist die Tribüne zur Küche: Diese ist komplett verglast, sodass die Gäste den Koch und seine Kunst bewundern und genießen können. Hier kann das Auge mitessen. Licht und Architektur werden in bestmögliche Harmonie gebracht, sodass Licht nicht nur zur Erhellung dient, sondern vielmehr die Architektur hervorhebt und ihr noch zusätzliche Kraft verleiht. Das Ganze setzt sich auf der pächtigen Terrasse inmitten der idyllischen Altstadt fort. Wer hier mal einen lauen Sommerabend verbringen durfte, möchte in jedem Fall wiederkommen. Inzwischen im Jahr 2018 angekommen, gibt es auch ganz Aktuelles zu berichten, denn gegen Ende des Jahres komplettiert Bachofers Boutique-Hotel mit 9 individuellen Zimmern das Angebot des Sternerestaurants. Demnächst kann man nicht nur hervorragend essen, sondern auch besten Gewissens eine zum Menü passende Weinreise nehmen, und einfach gleich im Haus übernachten! Eine Kochschule, ein zusätzlicher Private-Dining-Room bis 12 Personen im ersten Stock, eine Smokers-Lounge im Gewölbekeller und ein Cateringservice optimieren zudem die Möglichkeiten der Gäste.

Fotos: Zoltán Bagaméry


Apropos Sternerestaurant: Seit 2015 ist das Restaurant vom Michelin mit einem Stern ausgezeichnet, was Bernd Bachofers individuellen Weg eines eurasischen, weltoffenen und modernen Kochstils seitdem jährlich bestätigt und unterstreicht. Dazu muss man wissen, dass er sich immer wieder, vor allem auf asiatische Inspirationsreisen begibt, die ihn bislang nach Bangkok, Indonesien, Südafrika, Peking, Shanghai, Kambodscha, Vietnam, Tokio, Kyoto, Indien, etc. geführt haben. Inmitten im Herzen des Remstals, ein urbanes, alle Sinne ansprechendes, internationales Spitzen-Restaurant, dessen Anziehungskraft weit über die Stadt hinausstrahlt. Deswegen: Ein Volltreffer!  © Autor: Zoltán Bagaméry

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Im nächsten Heft werden wir im "5" zu Gast sein. Sternkoch Bernd Bachofer zusammen mit Zoltán Bagaméry

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Wohnen & Leben

GEMEINSAM FÜR EINE GUTE SACHE

Mit Herz und Taten unterstützt smartLiving und die Wurzel Mediengruppe die Kiwanis-Stuttgart-Aktivitäten. Schon Anfang des Jahres gab es hierzu gemeinsame Gespräche zwischen Sandra Vogelmann (PR- und Events) Fiona Joan Beenker (Status Kommunikation & Verlag) Zoltán Bagaméry (Wohnwert und federführender Eventorganisator bei Kiwanis).

Das KIWANIS KULINARIUM mit der Verleihung des Stuttgarter KIWANIS Preises 2018 STUTTGART/FELLBACH. Der KIWANIS Club Stuttgart veranstaltet das erste KIWANIS KULINARIUM. Dabei wird der 6.Stuttgarter KIWANIS Preis, dotiert mit 10.000 Euro, verliehen. Die Veranstalter versprechen bei der Charity-Veranstaltung nicht weniger, als das größte Stelldichein der Spitzen- und Sterneköche der Region und damit die größte kulinarische Benefizveranstaltung der Region. Initiator und Organisator Zoltán Bagaméry sowie Hausherr Jörg Rauschenberger erwarten am 7. November 2018 im Supper Club im Goldbergwerk in Fellbach 350 Gäste, die mit ihren Spenden den KIWANIS Hilfsfonds und damit Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region Stuttgart unterstützen. Feierlich erklärt mir Zoltán Bagaméry im Interview, dass das Kulinarium schon bis auf den letzten Platz ausverkauft ist! Der Stuttgarter KIWANIS Preis fördert seit nunmehr zwölf Jahren Projekte, die sich nachhaltig für Kinder und Jugendliche in der Region Stuttgart engagieren. „Das KIWANIS Kulinarium ist eine wunderbare Veranstaltung, um Gutes zu tun und einen beeindruckend schönen Abend zu verbringen und diesen in einem Marktplatz voller Köstlichkeiten zu genießen!“, sagt Dr. Alexander Schloske, Präsident des KIWANIS Clubs Stuttgart. Philipp Kovacs, Sternekoch im Goldberg Restaurant & Winelounge, wird ein exklusives Gold-Menü kreieren, Master Sommelier Frank Kämmer wird dazu korrespondierende Weine aussuchen.

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Der von Birgit Martinez kreierte Supper-Club, den man eigentlich in New York, London oder Tokyo erwartet, beeindruckt per se jeden! „Man kann sich immer darauf verlassen, dass es dem Gastgeber Jörg Rauschenberger mit seinem Team gelingt, ein komponiertes Erlebnis in einer stilvollen, aber entspannten Atmosphäre zu schaffen, bei dem sich alle Gäste mega wohlfühlen.“, verspricht Zoltán Bagaméry. Ihm ist es gelungen, zahlreiche Spitzen- und Sterneköche zu gewinnen, die die Gäste schon am Empfang auf einem kulinarischen Marktplatz mit exquisitem Fingerfood und Getränken begrüßen und zudem wertvolle Gutscheine für einen Restaurantbesuch, Kochkurs, Grillkurs, Käseeinkauf, Kaffeeeinkauf, Confiserieeinkauf, Weineinkauf, etc. spenden: „Wir haben über 20 Michelin-Sterne für die größte kulinarische Charity-Tombola der Region gewonnen.“ Der wertvollste Lospreis ist eine Woche Urlaub im Hotel Post (5 Sterne) in Lech am Arlberg, für zwei Personen mit Halbpension, gefolgt von mehreren Gutscheinen des Schlosshotels Friedrichsruhe (5 Sterne) für Gourmet-Wochenenden samt Übernachtung und Spa-Tag für zwei Personen. Das Ganze setzt sich mit Dinnergutscheinen vieler Sterne- und Spitzenrestaurants fort und geht bis hin zu Weinen ausgesuchter Spitzenweingüter. Ein weiterer Höhepunkt der Spendenaktion ist die Versteigerung eines feuerroten FIAT 500 in originalem Zustand aus den 70-er Jahren von dls Automobile. Fotos: Rauschenberger Super Club; Fiona J. Beenker


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Zoltán Bagaméry erklärt hierzu: „Der Erfolg meiner jährlichen KIWANIS Veranstaltung - es finden zukünftig das KIWANIS KULINARIUM im jährlichen Wechsel mit den KIWANIS MUSIC DAYS statt - fußt auf einem wunderbaren Freundeskreis toller Menschen, glücklicherweise erfolgreicher mittelständischer Unternehmer, mit einer vorbildlichen Ader für eine gute gezielte gemeinnützige Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vor Ort! Um es gemeinsam zu unterstreichen, dass uns allen dies eine absolute Herzenssache ist, habe ich eben diesen Freunden vorgeschlagen einen Freundeskreis der Unterstützer zu gründen, wovon ausnahmslos jeder begeistert war!“ Gesagt, getan! Zusammen mit all den über 50 Freunden, die zugleich Sponsoren des KIWANIS KULINARIUMS sind, ist am Montag, den 17. September 2018, in einer Gründungsfeier in der Goldberg Wine-Lounge der Freundeskreis der Unterstützer gegründet worden. Und kaum neigte sich der Gründungsabend seinem Ende zu, kamen schon etliche Fragen der Teilnehmer, ob möglichst bald ein nächstes Treffen organisiert wird, da es so schön und anregend war, unter solch vielen interessanten und warmherzigen Menschen! Spätestens an diesem Punkt wird es sonnenklar, warum jede einzelne Karte zu dieser Veranstaltung so begehrt ist und warum sie bereits jetzt vollständig ausverkauft ist! Chapeau! 

ÜBER DEN KIWANIS CLUB STUTTGART Der KIWANIS Club Stuttgart e. V. wurde 1988 in Stuttgart gegründet und besteht heute aus 52 Mitgliedern, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Der KIWANIS Club Stuttgart unterstützt vor allem das Kinderzentrum St. Josef in Stuttgart und die Kinderund Jugendhilfe Neuhausen. Neben dem Fundraising zur Unterstützung des Bewerbungstrainings und von Freizeiten stehen die Förderung individueller Fähigkeiten und gemeinschaftliche Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Nach dem Leitmotiv „Serving the Children of the World“ finanziert der Club aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und verschiedenen Fundraising-Aktionen die Charity-Projekte. Die größten Veranstaltungen in diesem Zusammenhang sind das KIWANIS KULINARIUM und die KIWANIS MUSIC DAYS, jährlich im Wechsel! www.kiwanis-club-stuttgart.de

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Schillerstraße 19, 71638 Ludwigsburg Alleenstraße 2, 71679 Asperg Pflugfelder Straße 36, 71636 Ludwigsburg Solitudestraße 49, 71638 Ludwigsburg Rathausplatz 21, 71634 Ludwigsburg Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg Stuttgarter Straße 60, 70825 Korntal-Münch. Schwieberdinger Straße 74, 71636 Ludwigsburg Hohenzollernstraße 12 - 14, 71638 Ludwigsburg Daimlerstr. 10, 73663 Berglen Max-Eyth-Straße 7, 71364 Winnenden Weilerstraße 14, 73614 Schorndorf Waiblinger Straße 124, 70324 Fellbach Ulrichstraße 41, 71384 Weinstadt Senefelderstraße 3, 70736 Fellbach-Schmiden Gottlieb-Daimler-Straße 68, 71711 Murr Ostlandstraße 2 - 4, 73650 Winterbach Becherlehenstraße 26, 73527 Schwäbisch Gmünd Mayenner Straße 7, 71332 Waiblingen Erwin-Bahnmüller-Straße 20, 71394 Kernen Schillerstraße 30, 70734 Fellbach Bahnhofstraße 19, 71332 Waiblingen Marktplatz 6, 71332 Waiblingen Quellenstraße 14, 71334 Waiblingen-Beinstein Neue Rommelshauser Str. 15, 71332 Waiblingen Manfred-von-Ardenne-Allee 33, 71522 Backnang Galgenberg 21, 71334 Waiblingen Ziegelgraben 26, 73614 Schorndorf Allmersbacher Straße 50, 71546 Aspach Albertviller Straße 38, 71364 Winnenden Stuttgarter Straße 106, 70736 Fellbach Brunnhölzleweg 16, 71364 Winnenden Alter Postplatz 2, 71332 Waiblingen Bahnhofstraße 2, 71332 Waiblingen Enzenhardtweg 19, 72622 Nürtingen Weinbergweg 16, 72654 Neckartenzlingen Untere Straße 3, 73730 Esslingen Am Hafenmarkt, 73728 Esslingen Schulerberg 1, 73230 Kirchheim u.Teck Gaiernweg 17, 73669 Lichtenwald Reichenbachstrasse.8, 70794 Filderstadt Neckarstraße 60 - 62, 73728 Esslingen Hornbergstraße 35, 70794 Filderstadt Einwaldweg 36, 70794 Filderstadt Herrenlandweg 6, 73779 Deizisau Boschstraße 10, 73734 Esslingen Beurener Straße 31, 72636 Frickenhausen Schlößlesweg 48, 73732 Esslingen Heugasse 19, 73728 Esslingen Metzinger Straße 47, 72622 Nürtingen Nikolaus-Otto-Str. 20, 70771 Leifelden-Echterd. Schurwaldstraße 19, 73765 Neuhausen/Filder Zwerchstraße 12, Esslingen Bosslerstraße 13 - 15, 73240 Wendlingen Im Oberhof 42, 73230 Kirchheim u. Teck Schlachthausstraße 13, 73728 Esslingen Hauptstr. 57, 70771 Leinfelden-Echterdingen Tübinger Straße 33, 70771 Leinfelden-Echterd. Filderstr. 109/111, 70771 Leinfelden-Echterd. Zeppelinstraße 17, 73760 Ostfildern-Kemnat Heugasse 17, 73728 Esslingen Heilbronner Straße 13, 73728 Esslingen Kanalstraße 55, 73728 Esslingen Heilbronner Str. 1, 70771 Leinfelden-Echterd. Dorfstraße 13, 73061 Ebersbach-Roßwälden Dettinger Straße 37, 73230 Kirchheim/Teck Kirchstraße 28, 73033 Göppingen Kirchstraße 4, 73108 Gammelshausen Max-Plank-Straße 11, 72555 Metzingen Am Lustnauer Tor 1, 72074 Tübingen Uhlandstraße 1, 72072 Tübingen Hechinger Straße 59, 72072 Tübingen Bahnhofstraße 12, 72764 Reutlingen Seestraße 2, 71229 Leonberg Hanns-Martin-Schl.-Str. 4, 71063 Sindelfingen Bosler Straße 29, 71088 Holzgerlingen Mahdentalstraße 84, 71065 Sindelfingen Schaichhof, 71088 Holzgerlingen Tübinger Straße 157, 71032 Böblingen Laurentiusstraße 18, 71069 Sindelfingen Grabenstraße 12-18, 71063 Sindelfingen Binsenwiesenstraße 2, 71711 Steinheim Mahdentalstraße 78, 71065 Sindelfingen Römerstraße 7 - 9, 71229 Leonberg Poststraße 53, 71032 Böblingen Hohenzollernstr. 2, 71088 Holzgerlingen Jahnstraße 1, 71032 Böblingen Am Schloßberg 17, 71229 Leonberg Graf-Zeppelin-Platz 1, 71034 Böblingen Brühlstraße 27. 71069 Sindelfingen

Wenn Sie auch das smartLiving-Magazin auslegen wollen, dann schreiben Sie uns an unter verlag@smartliving-magazin.de


AKTUELLE VERANSTALTUNGEN & TERMINE DATUM

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INFORMATION/ANMELDUNG

06.10 - 07.10.2018

Stuttgarter Immobilienmesse im Haus der Wirtschaft

Stuttgart

www.stim-messe.de, Tel. 089 480901 55

08.10.2018

48. BDA Wechselgespräch: Wer bestimmt das Bild der Stadt?

Stuttgart

www.bda-bawue.de, Tel. 0711 640 40 39

10.10.2018

Brandschutz - Tipps und Hinweise aus Sicht der Feuerwehr

Stuttgart

www.hausundgrund-stuttgartde

13.10./14.10.2018

Bau- & Energiemesse Tübingen 2018

Tübingen

www.messen.de

23.10 - 26.10.2018

Interbad - Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa

Stuttgart

www.messe-stuttgart.de/interbad, Tel. 0711 18560 0

26.10.2018

Pop Art Ausstellung Finissage

Ludwigsburg

www.uhl-schoener-leben.de

07.11.2018

40. Fachtagung Holzbau Baden-Württemberg

Stuttgart

www.proholzbw.de, Tel. 0711 400 545 70

14.11 - 16.11.2018

Raumwelten

Ludwigsburg

www.raum-welten.com

15.11.2018

Großes IWS Zukunftsforum

Stuttgart

www.iws-stuttgart.de, Tel. 0711 273824 85

17.11 - 25.11.2018

Familie & Heim

Stuttgart

www.messe-stuttgart.de/familie, Tel. 0711 18560 0

21.11.2018

Steuern rund um die Immobilie

Stuttgart

www.hausundgrund-stuttgart.de

25.11.2018

Jazz-Frühschoppen und Tag der offenen Tür

Ludwigsburg

www.uhl-schoener-leben.de

29.11.2018

Podiumsdiskussion „Wie rein muss Wein sein“

Ludwigsburg

www.uhl-schoener-leben.de

25.01. - 27.01.2019

Stuttgarter Antiquariatsmesse 2019

Stuttgart

www.stuttgarter-antiquariatsmesse.de

02.02./03.02.2019

Bauen, Wohnen & Renovieren 2019

Heilbronn

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INFO Wenn Sie auch auf Ihre Veranstaltung im smartLiving-Magazin hinweisen wollen, dann informieren Sie uns bitte hierüber unter verlag@smartliving-magazin.de

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LESEZIRKEL

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Vorschau

smartLiving-Vorschau Die nächste Ausgabe des smartLiving-Magazins erscheint im November Auf folgende Themen können Sie sich freuen:

REGION STUTTGART:  Gesund schlafen das mehr an Lebensqualität

NEU:

DAS SIND DIE THEMEN FÜR DEN BODENSEE:  Statements von regionalen Maklern  Innovative Projekte am Bodensee  Marktstudie

 Komfortabel und sicher leben im Alter

 Neueste Trends zum Thema Bäder

 Was darf und kann an einer Immobilie altersgerecht geändert werden?

 Handwerk mit Tradition und regionalen Wurzeln

 Neues Gesetz zum Thema Mietpreisanpassung

Facebook: Fiona Joan Beenker, Manuela Veil

 Destination Wein zu Hause – lagern, pflegen, und richtig temperiert genießen

Anzeigenverkauf Bodensee: Manuela Veil

Projektbüro smartLiving, Telefon: 0175 / 2408358 E-mail: m.veil@smartliving-magazin.de

Erscheinungsweise: 6 x jährlich Auflage: 10.000 pro Ausgabe

LOHNENSWERT!

MAGAZIN

smartLiving.

Impressum

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Facebook & Instagram aktuell - kleine, kurze Berichte - Tipps und auch Schnäppchen. Wir informieren immer wieder über Themen, die uns bewegen und Spaß machen. Über Likes freuen wir uns.

Das smartLiving-Magazin ist eine Publikation der Status Kommunikation und Verlag GbR

Art Direction: Status Kommunikation und Verlag GbR,

Verlag:

Druck: Gmähle-Scheel Print Medien GmbH. 73734 Esslingen Vertrieb (Einzelverkauf): DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH,

Status Kommunikation und Verlag GbR Dieselstraße 50 73734 Esslingen Telefon: 0711 / 4405-0 Telefax: 0711 / 4405-111 Internet: www.status-verlag.de Geschäft sführung: Fiona Joan Beenker, Heinz Wurzel Steuer- Nr.: 90488/61520 USt.-IdNr.: DE 248 142 641 Ein Unternehmen der WURZEL Mediengruppe

Herausgeber: Fiona Joan Beenker und Heinz Wurzel (v.i.S.d.P.) Redaktion: Zoltán Bagaméry, Fiona Joan Beenker,

Klaus Bossert, Isabella Heudorf, Klaus-Eckard Jost, Dietmar kern, Eike Ostendorf-Servissoglou, Andrea Przyklenk, Jessica Schmucker, Gastautoren

Facebook: Fiona Joan Beenker, Volker Blinzig, Manuela Veil

73734 Esslingen, taktics. GmbH, 70327 Stuttgart

22773 Hamburg, www.dpv.de

Anzeigenverkauf Stuttgart:

Projektbüro smartLiving, Telefon: 0711 / 4405-191 E-mail: anzeigen@smartliving-magazin.de Bachmann Medien Service GmbH Telefon: 0711 / 24 89 22 60

Ausgabe-Nr.: 06/2018 Die Inhalte unseres Magazines sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte auf Konzept und Gestaltung: Status Kommunikation und Verlag GbR

Erscheinungsweise: 8 x jährlich Auflage: 20.000 pro Ausgabe Bildernachweis: siehe Einzelseite


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smartLiving Magazin – 06 | 2018  

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