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Ausgabe 19 • März 2018

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+++ GLAUBE +++ ABSCHIED +++ WALLFAHRT 2018 +++ DJT 2018 +++ TERMINE +++ PRÄVENTION +++ GEGEN RECHTS +++ VORGESTELLT +++ +++ HAUSGEMACHTES +++ BILDER +++ BERICHTE +++ UND VIELES MEHR...


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 2

Inhalt

Impressum Herausgeber: Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend Diözesanverband Köln e.V. (BdSJ Köln) Kontakt: BdSJ Köln Steinfelder Gasse 20-22 50670 Köln Telefon: 0221 16426562 Fax: 0221 16426565 Mail: dasheft@bdsj-koeln.de

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http://www.bdsj-koeln.de

Seite Thema

Seite Thema

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Andreas Diering, Florian Wagner

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Impressum/Inhalt

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Abschied Andreas Diering

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Grußwort

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Gruppenleitertag

Gestaltung/Design: Christian Klein (Layout) Mail: design@vektorpixel.de

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Impuls

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Abschied Vito Spalluto

Vito Spalluto (Satz) Mail: vito.spalluto@bdsj-koeln.de

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Glauben der Verbände

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Gegen Rechts

Bilder: siehe Seite 25

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Heiliger Hubertus

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AFS II/2017/Prävention

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Bastian erklärt

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Abschied Giuseppe Scolaro

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Wallfahrt

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Abschied Hendrik Beer

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Buchtipp/BJR

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Abschied Daniel Sparviero

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Vorgestellt!

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Termine

Abschied beim BDKJ

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DJT 2018

Abschied Susanne Breyer

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Hausgemachtes

Druck: www.flyeralarm.com Auflage: 2.500 Stück Erscheinungszyklus: halbjährlich Redaktionsschluss Ausgabe 20: 31.08.2018

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 3

Grußwort

Episode 1 - Glaube

Gruß- und Abschiedsworte von Andreas Diering Zusammen haben wir den BdSJ vor allem in der Außendarstellung und in der inhaltlichen Arbeit auf ein neues Level gebracht. Viel Resonanz und positive Rückmeldungen haben wir von Seiten des Erzbistum Köln, des BDKJ im Erzbistum Köln, den Verbänden des BDKJ und den Diözesanverbänden & Bezirken bekommen, dieses liegt nicht zuletzt an unseren o.g. Publikationen und dem ernsthaften Umgang mit dem Thema Prävention und Schutzkonzept. Ihr Lieben, eine weitere Legislaturperiode des BdSJ Diözesanverband Köln neigt sich dem Ende zu. Vieles haben wir zusammen neu gestartet, neu strukturiert, verändert, erkämpft und vieles abgeschlossen. Besonders möchte ich hier unsere erste Kampagne „Schon Gewusst?“, unser Schutzkonzept und die Einführung des Bundesbambiniprinzen nennen. Ich möchte vor allem unsere großartigen Gremien nicht vergessen, die uns bei der inhaltlichen Arbeit unterstützt und getragen haben. Glücklich und Stolz sind wir vor allem über die Vielfalt die wir im Bereich des Fahnenschwenkens erzielen konnten. Ich glaube wir können zu Recht stolz auf unsere gemeinsamen Gremien und Leistungen sein.

Wir müssen unseren Blick weiter nach vorne richten und uns nicht auf der Arbeit der letzten Jahre ausruhen. „Verantwortung und Verbindlichkeit“ tragen wir alle in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit, egal auf welcher Ebene wir uns engagieren. Das heißt für uns aber auch, dass wir Termine wahrnehmen, Dinge umsetzen und vor allem Fragen, Informationen und Einschätzungen rückmelden. Manchmal habe ich das Gefühl, das wir uns gerade in diesen Punkten noch entscheidend verbessern können. Diesen März endet die Legislaturperiode des Vorstandes und meine Amtszeit. Ich werde nicht für eine neue Amtszeit kandidieren, denn es ist an der Zeit, frischen Wind in den (BdSJ) Diözesanverband Köln

zu bekommen, neue Wege zu gehen und andere (alte) Wege zu verlassen. Ich möchte mich bei Euch für Euren Zuspruch, Eure Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit bedanken. Ihr alle habt mich und die jungen Wilden (er-)getragen und ich kann Euch versichern, wir hatten stets das Wohl des BdSJ Diözesanverbandes Köln bzw. die Eurer Kinder & Jugendlichen im Blick. Dafür haben wir gerne unsere Zeit geopfert, uns die Haare gerauft und wo es sein musste, auch gestritten. Euch allen ein großes Dankeschön, vom BdSJ Diözesanverband Köln und dem scheidenden Vorstand, für Eure großartige ehrenamtliche Tätigkeiten. Wir alle tragen dazu bei, aus unserem Jugendverband etwas Großes zu machen. Macht es gut, wir sehen uns und Gottes Segen!

Euer Andreas (auch bekannt als DER DÜSSELDORFER)

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 4

Glaube ist auch Gemeinschaft

Impuls zum Titelthema von unserem Bundesjungschützenpräses In Gesprächen mit jungen Menschen mache ich immer wieder die Feststellung, dass Themen wie Werte, Glauben, Perspektiven und Sinn bei Jugendlichen sehr hoch angesiedelt sind. Sprechen diese doch das Existenzielle eines jeden Menschen an. Die Fragen nach „Wer bin ich“ oder „Warum bin ich“ und „Wohin geht die Reise“ beschäftigen junge Menschen. In diesem Kontext spielt natürlich die Frage nach dem Glauben eine zentrale Rolle. Glauben zunächst in einem großen Kontext, nicht im Sinne der einzelnen Religionen oder Konfessionen. Glauben an eine höhere Instanz, Glauben an Sinnhaftigkeit und Orientierung. Das sind Begriffe, die ich an dieser Stelle eher verwende möchte. Glaube ist eine Dimension, die wir nicht mit unserem Verstand fassen können. Glauben heißt im religiösen Kontext auch mehr als „nur“ Wissen. Glauben geht über das Vermuten hinaus. Es umfasst die ganzheitliche Dimension des Menschen. Glauben spielt mit Herkunft, mit konkreten Erfahrungen, mit einer entsprechenden Einstellung zusammen. Glauben im theologischen Sinne ist aber auch immer Geschenk, im Fachbegriff „Gnade“. Und da kommt Gott mit ins Spiel. Denn wenn ich Glaube mit Gott

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zusammenbringe, dann stehen diese beiden Begriffe in einem unmittelbaren Zusammenhang. Erst die Existenz Gottes kann zum Glauben führen, ansonsten würde ich mich in einem luftleeren Raum bewegen. Und hier kommen unsere Jugendverbände mit ins Spiel. Denn diese verstehe ich als Plattform für junge Menschen, die sich kirchlich und politisch und gesellschaftlich engagieren wollen und dies auf dem Grund ihres christlichen Glaubens tun. Das muss nicht unbedingt heißen, dass alle jungen Menschen in unseren Verbänden die gleiche Auffassung von Glauben haben. Vielmehr ist es eine Möglichkeit, sich mit gleichgesinnten Jugendlichen zusammen zu tun und im Geiste der Jugendverbandsarbeit gesellschaftliche und politische und kirchliche Themen voranzutreiben. In unserem Schützenkontext steht der Glaube innerhalb der Trias „Glaube, Sitte, Heimat“ an erster Stelle. Das verbindet uns mit den anderen Jugendverbänden, weil auch für die Pfadfinder oder die KjG oder die Kolpingjugend der Glaube eine zentrale Rolle spielt. Bei uns kommt hinzu, dass wir ganz selbstverständlich unsere Schwerpunkte wie das traditionelle Schützenwesen und den Schießsport mit Glaubensin-

halten füllen. Die Selbstverständlichkeit der Feiern von Gottesdiensten rund um unsere Aktivitäten spricht für den BdSJ. Glauben in einer Gemeinschaft wie den unzähligen Schützenfamilien gibt Halt und Orientierung. Schafft Heimat und Kontinuität. Das ist, so glaube ich, ein ganz wichtiger und entscheidender Beweggrund, warum sich junge Menschen bei uns so wie in anderen Mitgliedsverbänden des BDKJ engagieren und zu Hause fühlen.

Wolfgang Pütz Bundesjungschützenpräses


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 5

Aktuell

Wer es glaubt, wird selig! Glaube in Jugendverbänden „Wer es glaubt wird selig!“ „Das glaubst du doch selbst nicht!“ „Ich weiß nicht, aber ich glaube schon.“ „Ja was glaubst denn du?“ – Auf den ersten Blick scheint das Wort „Glauben“ doch ziemlich in unserem Alltag präsent zu sein. Ganz anders, als es vielleicht manch ein Kirchenvertreter kritisch bemängelt. Nicht immer meinen wir damit aber das gleiche. Oft denken wir bei „glauben“ z.B. an das Gegenteil von „sicher wissen“. Dabei bewerten wir auch ziemlich schnell. Wer nur glaubt und nicht weiß, erscheint schwach. Glauben ist dann nur etwas für Leute, die ihre Meinung nicht richtig vertreten können oder die unsicher sind und nicht wissen, was sie wollen.

und Erlebnisse, die zusammen schweißen. Situationen, in denen du dich auf andere verlassen konntest oder gemeinsam mit anderen etwas Großes geschafft hast, tragen deine Freundschaften, auch wenn es einmal schwierig wird.

Für uns in den Verbänden heißt Glauben etwas anders. Sehr nahe kommst du der Bedeutung, wenn du zu jemand anderes sagst: „Ich glaube dir.“, oder auch: „Ich glaube an dich.“ Hier ist nicht das Gegenteil von Wissen gemeint, sondern wir zeigen damit, dass wir unserem Gegenüber vertrauen, dass wir fest von ihm oder ihr überzeugt sind. Dass Freund*innen sich vertrauen und einander glauben, ist für die meisten eine Selbstverständlichkeit. Kaum jemand käme auf die Idee, erst alles überprüfen zu wollen oder nach Beweisen zu fragen. Der Grund dafür sind oft gemeinsame Erfahrungen

Beim Glauben an Gott geht es auch um so eine Beziehung. Sie ist wie eine Freundschaft - nichts, das einfach vom Himmel fällt. Damit Menschen ehrlich sagen können, dass sie an Gott glauben, braucht es genauso gemeinsame Erlebnisse. Es braucht die Erfahrung, dass dieser Glaube in schwierigen Situationen wirklich trägt, dass wir daraus neuen Mut und Kraft schöpfen können. Wow – ich gebe zu, das klingt ziemlich anspruchsvoll. Kann ich wirklich sagen, dass ich so glaube? Und spricht nicht in meinem alltäglichen Leben vieles völlig gegen den

Glauben an Gott? Wie oft habe ich vielleicht schon gebetet und dabei gar nichts gespürt, geschweige denn so etwas, wie eine Antwort erhalten? Wie kann es sein, dass Gott für uns alle da ist, ich ihn aber oft überhaupt nicht wahrnehmen kann, er viel zu oft fehlt? Wenn wir unseren Glauben wirklich ernst nehmen wollen, dann sind das genau die richtigen Fragen. In den Verbänden leben wir unseren Glauben, wir suchen und fragen, diskutieren und streiten, zweifeln und hoffen. Glaube bleibt aber nicht einfach bei einer inneren Haltung stehen. Er ist für uns in den Jugendverbänden keine Privatsache, die man für sich ausmacht und dann für sich behält. Der Apostel Paulus hat einen Grundsatz aufgestellt, der auch für uns heute gilt: „Christlicher Glaube ist ein Glaube, der in der Liebe tätig wird.“ (Gal 5,6) Wie können wir uns einsetzen für mehr Gleichberechtigung? Was tun wir gegen Ausgrenzung und Benachteiligung? Diese Fragen sind für uns nicht von den Fragen nach unserem Glauben zu trennen. All das gehört dazu, weil wir es ernst meinen mit Gott und weil wir es ernst meinen mit unserem Glauben.

Samuel Klein Referent für Theologie und Jugendpastoral BDKJ Diözesanverband Köln

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 6

Vom Lebemann zum Schutzpatron St. Hubertus: Eine sportliche Karriere

Man sieht ihn auf Fahnen, seinen Namen tragen eine Reihe von Schützenbruderschaften, und immer wieder wird er in Schützenmessen besungen: „Zu dir schick‘ ich mein Gebet… Heiliger, Hubertus!“ Doch was wissen wir eigentlich über ihn? Bekannt mag noch sein, dass er als Jäger irgendetwas mit einem Hirschen zu tun hatte, der ein Kreuz in seinem Geweih trug. Dieses Tier grinst uns übrigens gerne auf der Vorderseite bestimmter Schnapsfläschchen an, die namentlich mit einem Jäger und einem Meister verbunden werden... „Heiliger Hubertus“ - Alles also nur eine Schnapsidee? Ich möchte nun nicht behaupten, dass die Legendenschreiber zu tief ins Glas geschaut haben, aber ein wenig wollten sie den Heiligen als Vorbild präsentieren, nicht ganz von dieser Welt, auf Wolke sieben schwebend. Doch der Reihe nach.

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Was wäre das heute für ein Skandal, wenn ein reicher Politiker, den Freuden des Lebens nicht abgeneigt und auch in Sachen Beziehung kein Freund von Traurigkeit, zum katholischen Bischof erwählt würde? Doch so ähnlich war die Ausgangslage Ende des 6. Jahrhunderts. Der Überlieferung nach ein Fürstensohn, lebte der „durch Verstand Glänzende“‘ (so die Übersetzung des Namens Hubertus) als Pfalzgraf in Paris, später in Metz. Dort heiratete er eine Prinzessin und bekam einen Sohn, der, heute auch eher ungewöhnlich, sein Nachfolger als Bischof werden sollte. Nach seinem Tod überführte man die sterblichen Überreste, die schon bald als Heiligenreliquien verehrt wurden, in ein Kloster, das bald seinen Namen trug. Rasch entwickelte sich dieses Kloster Saint-Hubert zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Ritterorden und später auch Schützenbruderschaften wählten den Namen des neuen Heiligen. Doch wie kommt der Hl. Hubertus zu seinem Jagdimage? Zumal man von ihm nur zu berichten wusste, dass er auf seine alten Tage als Angler unterwegs war …? Hier können wir verschiedene Spuren beobachten. Eine erste führt zur Missionstätigkeit bei den Heiden. Hubertus wetterte

gegen den Brauch, der Jagdgöttin Diana die ersten gejagten Tiere zu opfern, was zur Folge hatte, dass die nun Getauften ihre Tiere dem Heiligen selber weihten. Daraus zog man den Schluss, dass der beliebte Heilige selber ein Freund der Jagd gewesen sein musste. Eine zweite Erklärung führt uns in die Ardennen. Dort herrschte damals massiv die Tollwut. Nun kannte man weder Impfung von Wildtieren, noch medizinische Schutzmaßnahmen für Menschen. Schon bald war der „Apostel der Ardennen“ (neben vielen anderen Aufgaben) als Schutzpatron gegen die Tollwut zuständig. Allerdings sind wir mit diesen Erklärungsversuchen immer noch nicht bei der beliebten Hirsch-Legende. Dazu bedurfte es eines, sagen wir mal, freien Umgangs mit vorhandenen Informationen. So auch hier. Den Gedenktag des Hubertus legte man auf den 03.11., der allerdings schon von einem anderen Heiligen belegt war. Ein gewisser Eustachius, damals noch Heide, so eine viel ältere Heiligenlegende, verfolgte einmal am Karfreitag einen veritablen Hirsch, in dessen Geweih das Kreuz zu sehen war. Daraufhin ließ er sich und seine Familie taufen. Aufgrund der beiden


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 7

Aktuell

Lebenslauf Sankt Hubertus Gedenktage wurde diese sportliche Jagdgeschichte schon bald auf unseren passionierten Angler übertragen. Doch kann für uns der Heilige Hubertus mehr sein als eine fromme Geschichte? Ich denke schon. Zum einen musste er sich erst einmal über sein Leben klar werden, ohne dabei die Sorge für die ihm Anvertrauten zu vergessen. Ich darf meinen eigenen Lebens- und Glaubensweg finden, auch im Blick auf die Menschen, für die ich, in welcher Form auch immer, Verantwortung trage. Zum zweiten lebte Hubertus seine Überzeugungen, sei es als Einsiedler, Pilger und Priester, sei es als Missionar und schließlich Bischof. Die Legenden erzählen, wie er sich nicht nur für die Glaubensweitergabe, sondern vor allem für die Menschen und ihr Wohlergehen eingesetzt habe. Er macht mir Mut, als Christin, als Christ, mein Leben in die Hand zu nehmen. Dabei gilt allerdings: Das Eintreten für die Glaubensüberzeugungen darf keine Theorie bleiben, sondern ist immer verbunden mit dem konkreten Dienst am Mitmenschen. Drittens, sogar der Hirsch-Geschichte, die unserem Heiligen angehängt wurde, kann ich etwas Sinnvolles abgewinnen. Der

Hirsch erschien mit einem Kreuz im Geweih. Diese Legende sagt mir: Geh sorgsam mit den Tieren und Pflanzen in der Natur um, nicht nur wegen des notwendigen Klimaschutzes. Die Bibel macht deutlich, dass wir als Menschen vor Gott eine Verantwortung für die gute Schöpfung haben. Der Heilige Franziskus von Assisi, der einige hundert Jahre nach Hubertus lebte, vergleicht die Geschöpfe mit unseren Schwestern und Brüdern. Und wenn wir im Lied unser Gebet zum Heiligen Hubertus schicken sollten, so dürfen wir glauben, dass er uns aus dem Himmel die Daumen drückt – für unsere Lebensentscheidungen, unseren Versuch, den Glauben umzusetzen und dabei Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen. Mit diesem Heiligen kann ich persönlich sehr viel anfangen.

Pfr. Thomas Wolff St. Pankratius am Worringern Bruch (Quellennachweis auf Seite 11(

Geboren: Um 655, wahrscheinlich in Toulouse in Frankreich, Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse, wird Pfalzgraf am Hof des Frankenkönigs Theuderich III in Paris, geht nach Metz zu König Pippin, heiratet später die Prinzessin von Leuven und bekommt den Sohn Floribert. Nachdem er für dessen Auskommen gesorgt hat, lebt er ab 695 bis 702 als Einsiedler in den Ardennen, unternimmt eine Pilgerreise nach Rom, wird zum Priester geweiht und wirkt als Glaubensbote in den heutigen Beneluxländern. Um 705: Bischof von Tongern-Maastricht Nach 717 verlegt er den Bischofssitz nach Lüttich Gestorben: 30.05.727 in Tervuren bei Brüssel in Belgien Neben den Schützen ist der Heilige Hubertus Patron u.a. der Ardennen, der Stadt Lüttich, der Jäger, Forstleute, Metzger und Optiker, Fabrikanten und wird angerufen gegen Schlaflosigkeit, Tollwut, Hunde- und Schlangenbiss, Fieber und Viehkrankheiten sowie in den Fall, dass jemand wasserscheu ist. Er wird dargestellt als Jäger oder Bischof mit einem Hirsch mit Kreuz im Geweih und/ oder einem Schlüssel.

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 8

Bastian erklärt... ...Glaube

„Ich glaube“ das sagt sicherlich jeder von uns mehrfach am Tag. Doch was ist Glaube und was bedeutet es? Eine spannende Frage die ich Euch heute beantworten will.

Beim BdSJ Diözesanverband Köln versuchen wir Euch in Eurem Glauben zu stärken und zeigen Euch j u g e n d g e r e c h t e

Das Wort „Glaube“, kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Treue oder Vertrauen“. Passt also perfekt zu unserem Sprachgebrauch, denn wenn wir sagen „Ich glaube“ dann vertraue ich da auch auf mich, mein Wissen und meine Empfindungen. „Ich glaube an Gott“ so beginnt unser Apostolisches Glaubensbekenntnis. Ich zeige damit meine Treue und / oder mein Vertrauen in Gott, der für mich da ist, wenn ich Ihn brauche. Unser Glaube ist ein Ausdruck und Anerkennung unserer großen Gemeinschaft. Als Teil dieser Gemeinschaft bin ich meinem / unserem Glauben treu und hab Vertrauen in Ihn und in die Gemeinschaft. „Ich bin Schütze!“ Als Schützen kennen wir das, wir sind Teil einer Schützenbruderschaft, einer Gemeinschaft Gleichgesinnter. Auch hier halten wir treu und fest zusammen und vertrauen uns.

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in „WhatsApp an Gott“ umbenennen, bei dem z.B. Jeder eine Bitte an Gott schreiben kann. Dabei habe ich schon viele tolle Rückmeldungen erlebt, auch die coolsten Typen (so wie ich) und die hippsten Mädels haben oft einfach nur Wünsche, so wie jeder von Euch auch. Bei uns Kindern und Jugendlichen in den Schützenbruderschaften spielt unser Glaube eine große Rolle. Wir gestalten mit unserem Glauben unsere Kirche jugendgerecht. Wir leben unsere christlichen Werte, unseren Glauben und setzen uns für unsere Gemeinschaft ein. Dazu gehören coole Jugendmessen genauso wie interessante Wortgottesdienste und die Überzeugung das Gott über uns stets eine schützende Hand hält. Wir vertrauen Gott und finden es cool!

Möglichkeiten ihn zu leben. Es muss nicht immer der Gottesdienst in der Kirche sein, es gibt 1000 und 1 Möglichkeit und Orte, tolle Impulse, Wortgottesdienste oder einfach nur Gebete zu sprechen. Einer meiner Lieblings- Wortgottesdienste ist „SMS an Gott“, naja vielleicht sollten wir ihn heute

„Ich glaube“ und „Ich bin Schütze“ zwei völlig verschiedene Sätze und doch so gleich! Ich weiß… Klingt komisch… Ist aber so ;-)


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Info

Geistige Energie

20. Diözesanjungschützenwallfahrt in Bergheim-Nord Aber ebenso wichtig ist der Glaube an Gott, der uns immer wieder mit neuer Kraft in den Tag schickt. Wir laden Euch ein, mit uns auf diesen Weg der Energien, die unser Leben antreiben, zu kommen. Im Logo für die 20. Wallfahrt haben wir alle diese Elemente zusammengefasst. Zu dick aufgetragen könnte man meinen: Nein, sagen wir! Die Schützenjugend (Schüler- und Jungschützen sowie jung gebliebene „Alt“-Schützen) trifft sich im Jahr 2018 zur inzwischen 20. Diözesanjugendwallfahrt. Dieses Mal findet sie im Bezirksverband Bergheim-Nord, mitten im Rhein-ErftKreis, der wiederum im Rheinischen Braunkohle-Revier liegt, statt. Wir sind umgeben von Schlössern, Kirchen sowie Stätten der Energiegewinnung. Das Leben am Tagebau, dessen Bagger sichtbare Spuren in unsere Heimat graben, hat viel mit dem diesjährigen Motto GLAUBE – EINE ENERGIE, DIE NIEMALS ENDET zu tun. Weiterhin haben wir Wasser (die Erft), die Luft, die Windräder antreibt und die Sonne, die Solaranlagen speist, als Energiequellen, die uns jeden Tag versorgen und uns ein bequemes Leben ermöglichen.

Den erfahrenen Wallfahrern rufen wir zu: Kommt und fühlt Euch wohl bei uns! Den Gästen, die zum ersten Mal dabei sind rufen wir zu: Kommt zu uns, es lohnt sich dabei zu sein! All unseren Gästen rufen wir zu: „Herzlich willkommen im Bezirksverband

lang des Weges erfahren wir mehr über die Energie, die uns antreibt: Wir erleben die Kraft der Erft, besuchen den Park von Schloss Paffendorf mit seinen Pflanzen des Tertiärs und noch weitere Stationen. Nach ungefähr drei Kilometern erreichen wir die Pfarrkirche St. Pankratius. Einen weiteren Höhepunkt bildet der Jugendgottesdienst, den wir zusammen mit unserem Diözesan(jungschützen)präses Pfarrer Stefan Ehrlich und unserem Bezirkspräses Diakon Hermann-Josef Schnitzler feiern werden. Ein großartiger Jugendchor wird uns in der Messe begleiten und unterstützen. Zur Stärkung beschließen wir den Vormittag wieder am Ausgangpunkt, dem Schützenheim Paffendorf, mit einem Mittagessen. Wir werden alles gut vorbereiten, jetzt fehlt nur noch: DU! Denn auch Du bist eingeladen gemeinsam mit vielen anderen Schützen, die Energie zu erkunden, die niemals endet. Neugierig geworden? Dann kommt nach Bergheim - Paffendorf.

Bergheim-Nord!“ Der Tag beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück ab 9.00 Uhr im Schützenheim Bergheim - Paffendorf (Königsstraße). Um 10.00 Uhr startet dann die Wallfahrt. Ent-

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Tipps

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 10

Theologie der Verbände Unser Buchtipp zum Titelthema

die BDKJ-Hauptversammlung 2015 das Ergebnis veröffentlicht.

Die BDKJ-Hauptversammlung 2012 hat die Erarbeitung einer „Theologie der Verbände“ beschlossen. Nach dreijähriger Arbeit hat

In der Auseinandersetzung mit den theologischen Grundlagen der katholischen Kinder- und Jugendverbände sollte der Ort der Verbände in der katholischen Kirche beschrieben und ihr theologischer Gehalt benannt werden. Der erste erarbeitete Text wurde auf einem Hearing im Februar 2014 breit diskutiert. Nach Auswertung der Rückmeldungen vom Hearing und aus dem wissenschaftlichen Beirat wurde er komplett überarbeitet.

Die zweite Textfassung wurde in einem gemeinsamen Studienteil auf den BDKJ-Bundeskonferenzen vorgestellt und weiter qualifiziert, so dass der Text im Februar 2015 vom BDKJ-Hauptausschuss beraten und verabschiedet werden konnte. Mit der Veröffentlichung des Textes lädt der BDKJ zur weiteren Diskussion der Theologie der Verbände mit Kirchenleitungen, Verbänden, Wissenschaft und anderen kirchlichen Akteuren ein. www.bdkj.de/themen/theologie-der-verbaende

Ab 2019 Bundesbambiniprinzen Bundesjungschützenrat beschließt Antrag aus Köln Was als Antrag einer Jungschützin seinen Anfang genommen hat und sich erfolgreich in unserem Diözesanverband etabliert hat, ist jetzt endlich auch auf Bundesebene Wirklichkeit geworden. Der Bundesjungschützenrat hat in seiner Sitzung im Oktober den Antrag aus Köln zur Einführung einer Bambinimajestät auf Bundesebene beschlossen. Ab 2019 wird es auch auf dem Bundesjungschützentag einen entsprechenden Wettbewerb geben.

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Auch im Bundesvorstand ist mit Giuseppe Scolaro als stellv. Bundesjungschützenmeister wieder ein Kölner vertreten. Im Amt bestätigt wurde Bundesjungschützenmeister Stephan Steinert und als neuer Geschäftsführer wurde Wolfgang Smolarczyk gewählt. Außerdem beschäftigte sich der BJR intensiv mit den Rahmenbedingungen für die zukünftigen Bundesjungschützentage.

Im Rahmen der Sitzung wurden auch die Erlöse in Höhe von 1.014,67 Euro aus der Nikolausaktion 2016 an den Kinderschutzbund Leverkusen übergeben.


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Aktuell

Willkommen beim BdSJ

Unser neuer BDKJ-Pate Volker Andres stellt sich vor

Liebe BdSJler*innen, im Dezember 2017 wurde ich auf der BDKJ-Diözesanversammlung zum neuen Diözesanvorsitzenden gewählt und habe nun Anfang des Jahres mein Amt angetreten. Nun möchte ich mich mit ein paar kurzen Worten bei euch vorstellen: Vor 28 Jahren wurde ich in der Schützenhochburg Neuss geboren, wohne aber mittlerweile in der wunderschönen Stadt Bonn. Meine Jugendverbandliche Heimat liegt in der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in der ich mich auf den verschiedenen Ebenen, in der KjG selbst sowie dem BDKJ, in den letzten Jahren engagieren durfte. Bevor ich mein Amt beim BDKJ angetreten habe, war ich zuletzt Jugendreferent in der Katholischen Jugendagentur in den Regionen Leverkusen, Rhein-Berg und Oberberg, sowie freiberuflich, u.a. als Bo-

genschießtrainer, für verschiedene Träger unterwegs. Mit Bogenschießen verbringe ich auch in meiner Freizeit gerne meine Zeit, auch wenn ich dies durchaus auch viel häufiger tun könnte. Selbst bin ich seit mehr als zehn Jahren aktiver Schütze und Mitglied im Holzheimer Bürger- und Schützenverein. Leider war und bin ich aber kein Mitglied im BdSJ und durfte den BdSJ bisher nur am Rande kennenlernen. Umso mehr freue ich mich, dass es nun zu meinen Aufgaben gehört euch von Seiten des BDKJ-Diözesanvorstandes zu begleiten und zu unterstützen und habe mir die ersten Termine auch schon in meinen Kalender eingetragen. Als BDKJ-Diözesanvorsitzender gehört es nun zu meinen Aufgaben sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen, sowie unseren Mitgliedsverbänden einzusetzen. Hierzu gehört für mich vor allem für gute Rahmenbedingungen der Jugendverbände einzutreten und die Themen unserer Verbände in Kirche und Gesellschaft zu tragen, da diese für mich ein wichtiger Bestandteil in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen sind. In meinen Jahren in den Jugendverbänden habe ich auch eine ganz eigene Art von Spi-

ritualität und Glauben kennenlernen dürfen. Hier durfte ich erfahren, dass es viele weitere Möglichkeiten gibt, den Glauben zu leben, als nur der klassische sonntägliche Gottesdienst: sei es ein kurzer Impuls auf einem Klausurwochenende, ein Gottesdienst auf einer Ferienfreizeit oder aber einfach nur für einander da zu sein und sich für einander einzusetzen. Ich glaube, hier kann Kirche auch noch viel von uns und den Jugendverbänden lernen. Ich freue mich auch viele Begegnungen in Zukunft. Herzliche Grüße Volker

Quellenangaben zu Seite 6/7 Von Brockdorff, Silvia, Art. Hubert von Lüttich, in: Peter Mans (Hrsg.), Die Heiligen. Alle Biographien zum Regionalkalender für das dt. Sprachgebiet. Mainz 1975, S. 254f. Imbach, Josef: Die Eingeweide der Päpste. Kuriositäten der Kirchengeschichte. Wiesbaden 2010, S. 141-143. Lampen, Willibrord: Art. Hubert von Tongern-Maastricht, in: Lexikon für Theologie und Kirche, Bd. 5. Freiburg i. Br. u.a. 31996, S. 295f., Schäfer, Joachim: Art. Hubertus von Lüttich, in: ökumenisches Heiligenlexikon

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 12

Niemals geht man so ganz! Abschied beim BDKJ Diözesanvorstand - Erste Patenschaften verliehen Am darauf folgenden Samstag stand die Verabschiedung unserer langjährigen Patin, Susanne Breyer, bevor. Hier stand die Verabschiedung ganz im Zeichen des Tatorts. So musste Susanne viele kleine knifflige Rätsel lösen um den BDKJ Fall: „Die verschwundene Grillkohle“ zu lüften.

Im Rahmen der BDKJ Diözesanversammlung am 1. Advent 2017, wurden die scheidenden BDKJ Diözesanvorstandsmitglieder Susanne Breyer und Tom Frings verabschiedet. Am Freitag der Diözesanversammlung wurde Tom Frings verabschiedet. Eingeladen wurde zur Zirkus Gala Vorstellung mit Tom als Zirkusdirektor. Es folgten viele kleinere Zirkuseinlagen der Verbände und Gremien des BDKJ im Erzbistum Köln. Bei diesen Zirkuseinlagen kämpften die Verbände gegen den Diözesanausschuss des BDKJ. Hierbei beteiligten wir uns vom BdSJ selbstverständlich auch und brachten eine zirkusreife Clown Nummer auf die Bühne. Als Dank für sein Engagement für den BDKJ und den BdSJ DV Köln, bedankten wir uns mit der Patenschaft für Tom Thematisch aus Bastians Freundeskreis.

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Auch hier beteiligte sich der BdSJ mit dem Spiel der „Kettenreaktion“. Als Dank und in Anerkennung für ihre Verdienste, besonders um die in der Jugendarbeit des BdSJ Diözesanverband Köln, verliehen wir Susanne Breyer den Jugendverdienstorden in Silber. Sichtlich gerührt bedankte Sie sich für die große Unterstützung des BdSJ DV Köln beim BDKJ DV Köln. Sie sei Stolz auf die positive Entwicklung des BdSJ DV Köln, der zu den anderen Verbänden nahtlos aufgeschlossen hat. Eine weitere Überraschung hatten wir für sie im petto, Susanne bekam die Patenschaft für Susi Sorglos aus Bastians Freundeskreis.

Andreas Diering


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018• Seite 13

Interview

Die Patin Interviem mit Susanne Breyer zum Abschied Bronze verliehen bekommen habe. Da habe ich mich sehr geehrt gefühlt!

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Suanne: Wir haben uns im Vorstandsteam die Aufgaben aufgeteilt und so auch die Zuständigkeiten für die verschiedenen Mitgliedsverbände des BDKJ. Meine Vorgängerin Sarah hatte Spannendes über den BdSJ erzählt und so bin ich gerne Patin geworden. Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Susanne: Ich erinnere mich noch gut an den ersten DJT, den ich besucht habe. Da haben mich alle sehr herzlich aufgenommen und waren neugierig, wer ich so bin. Das war eins der schönsten Erlebnisse, weil da der Grundstein für die gute Zusammenarbeit in den Vorstandssitzungen gelegt wurde. Sehr beeindruckend war dann auch der Abschluss meiner Zusammenarbeit mit dem BdSJ, als ich den Jugendverdienstorden in

Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück! Suanne: Ein Gottesdienst, an den ich mich gerne zurück erinnere war der beim DJT. Alle hatten ihre Trachten an, es gab mehrere, die bei dem Gottesdienst mitgewirkt haben und es war jugendgerecht vorbereitet. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde dann der Förderpreis „Kleiner Sebastian“ verliehen, was ich als sehr wertschätzend für die Preisträger*innen empfunden habe. Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Suanne: Ich lebe meinen Glauben vor allem in meinem eigenen Heimatverband, der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg). Bei Gottesdiensten während Veranstaltungen, bei Morgenrunden und auch bei guten Gesprächen über Gott und die Welt am Lagerfeuer. Privat hilft es mir meinen Glauben zu leben, wenn ich draußen in der Natur bin oder in der Nähe von Tieren, z.B. im Zoo. Da staune ich über Gottes wunderbare Schöpfung und fühle mich ihm verbunden.

Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft / Das sollte mal gemacht werden: Suanne: Ich durfte in den letzten sechs Jahren ein tolles und gelungenes Stück Verbandsentwicklung im BdSJ miterleben! Ich wünsche den Leuten im BdSJ, dass sie ihren Verband auch weiterhin gestalten und dabei die Jugendverbandsprinzipien fest im Blick haben. Außerdem wünsche ich dem BdSJ viele engagierte Frauen, die neben der wichtigen Arbeit in den Bruderschaften Lust auf Vorstandsarbeit haben. Was ich immer schon mal sagen wollte: Danke für die tolle Zeit als Patin für den BdSJ!

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Interview

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19• März 2018 • Seite 14

„Möge die Macht mit Dir sein!“ Interview zum Abschied mit Andreas Diering

dann auch dazu, danach im Vorstand des BdSJ DV Köln. Also Mädchen für ALLES wie oben beschrieben ;-)

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Andreas: Ich hab mich selbst schon in der Jugend immer um die jüngeren gekümmert. Da fragte mich mein Verein, ob ich nicht die Jugendarbeit in unserer Bruderschaft übernehmen würde. Damit trat ich in die Fußstapfen meiner Schwester und meines Vaters. Im Bezirk gab es einen Umbruch, der Bezirksjungschützenmeister hat keinen Stellvertreter gefunden, da hab ich mich dazu bereit geklärt. 6 Monate später hat er aufgehört und ich war neuer Bezirksjungschützenmeister. Ich war bei der ersten Jugendleiterlehrgängen die zwei Wochenenden gingen, danach habe ich erfahren was der EXTERNE REFERENT gekostet hat, da hab ich mir gesagt ok, das kann ich auch! Schwups war ich im Schulungsteam, Diözesanausschuss kam

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Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Andreas: Da gibt es unendlich viele, die sehr sehr unterschiedlich sind. Ich habe viele tolle Menschen kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte. Aber auch die ganzen tollen Veranstaltungen und Aktionen möchte ich ebenfalls nicht missen. Die 72 Stunden Aktionen, der DJT 2017 und der BJT 2016 und 2017 waren besondere Momente für mich beim BdSJ DV Köln.

Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück! Andreas: An die Jugendwallfahrt in Bödingen, mal „EHRLICH“ bei welchem anderen Priester macht man schon nen Selfi vom ….

Aus? Ein Wortgottesdienst auf Bezirksebene bleibt mir für immer in Erinnerung. Bei der Aktion SMS an Gott trat ein kleiner Junge auf und lass seine SMS an Gott vor. Nichts für sich, nichts für seine Familie oder Freunde, er wünschte sich einfach nur Frieden!

Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Andreas: Ich würde mir wünschen das mehr Messen, die ich außerhalb des BdSJ besuche, mehr offene und jugendgerechte Züge hätten. Daher bin ich Stolz und glücklich an so vielen besonderen Wort- und Gottesdiensten beim BdSJ teilgenommen zu haben. An alle Präsides: Ich seid toll! Ihr macht Kirche und Glauben nicht nur erlebbar, sondern auch zu etwas besonderem.


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 15

Info

No-Limits Gruppenleiter-ABENTEUER-tag in Hellenthal Durch Euch lebt die Lehre Gottes weiter in unserem Jugendverband. Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft / Das sollte mal gemacht werden: Andreas: Der BdSJ muss weiter auf die Bedürfnisse seiner Kinder und Jugendlichen eingehen, präsent sein, neue Aktionen und Formate entwickeln und mit den Zeichen der Zeit gehen. Ihr macht das Schon, hab da volles Vertrauen in Euch! Was ich immer schon mal sagen wollte: Ich wünsche Euch allen von Herzen allseits ein „glückliches Händchen“. Steht zu Euren Prinzipien und macht Euer Ding, aus allem kann man positive Impulse ziehen. Findet aber auch den richtigen Zeitpunkt für den „Absprung“! Macht Euer Ding aus Überzeugung, nicht zur persönlichen Darstellung und nicht als „Pöstchenjäger“! Es zählt was man leistet, nicht was man für ein Amt man hat oder welche Abzeichen/Orden man trägt! Jugendarbeit bzw. ehrenamtliches Engagement auf allen Ebenen heißt Arbeit, viel Arbeit und es bedeutet viel Zeit zu investieren.

Im letzten Jahr fand zum ersten Mal ein Gruppenleitertag des Bundes der St. Sebastianus Jungschützen statt. Die 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim GruppenleiterVERWÖHNtag konnten sich einen Tag lang im meditativen Bogenschießen ausprobieren, erkundeten eine Mitmachausstellung zum Thema „God is a DJ“, erlebten Trancezustände bei einer abendlichen Traumreise am Freitag und grillten gemeinsam am Samstagnachmittag. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren vom gegenseitigen Kennenlernen und den gemeinsamen Erfahrungen bei diesem Tag sehr begeistert.

Im Jahr 2018 wird es nun wieder einen Gruppenleitertag geben. In diesem Jahr wird es verschiedene Angebote zum Thema „Abenteuer in der Gruppe“ geben. In der Jugendherberge Hellenthal gibt es bei diesem GruppenleiterABENTEUERtag die Möglichkeit, die eigenen Grenzen beim No-Limits-Programm auszutesten. Beim Waldklettern können neue Höhen erklommen und der freie Fall riskiert werden. Zum Abschluss wird auch in diesem Jahr der Grill angeworfen. Und auch das Abendprogramm am Freitag wird wieder mit ein paar spannenden Überraschungen aufwarten. Außerdem gibt es natürlich genug Zeit, andere Gruppenleiter und –leiterinnen aus allen Diözesanverbänden kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr haben wir 40 Plätze vorgesehen, damit möglichst viele Gruppenleiter und –leiterinnen teilnehmen können. Der GruppenleiterABENTEUERtag beginnt am Freitag, den 8. Juni um 18 Uhr und endet am Samstag, den 9. Juni um 18 Uhr. Die BdSJ Bundesstelle freut sich auf eure Anmeldungen über die Internetseite www. bdsj.de. Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben. Eine frühzeitige Anmeldung ist also sinnvoll. Anmeldeschluss ist der 23. März 2018.

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Interview

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19• März 2018 • Seite 16

Die Kontinuität

Interview zum Abschied mit Vito Spalluto

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Vito: Als ich 9 Jahre alt war, fragte mich meine Mutter beim Schülerprinzenschießen unserer Bruderschaft, ob ich Lust hätte da auch mal mitzumachen. Aus Lust ist dann wohl Berufung geworden. Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Vito: Der DJT in Schildgen. Nicht weil ich Tobias Kötting vertreten musste, sondern weil wir dort zum einen Bastian ins Leben gerufen haben und weil mit Carina Dreymüller eine Schützin Diözesanschülerprinzessin geworden ist, die an den Rollstuhl gebunden ist. Als sie von den Anwesenden auf die Bühne gehoben wurde, erfüllte mich dies mit Stolz auf unseren Verband. Heute würden wir dazu sagen: „Schon gewusst?!“

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Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück! Vito: Das war zum einen die Hl. Messe auf dem Campo Santo in Rom, als wir bei strahlendem Sonnenschein mit offenen Türen Messe feierten, während zeitgleich Papst Franziskus auf dem Petersplatz zelebrierte. Die andere war die Messe zur Wallfahrt am 29. April im letzten Jahr. Dies war mein 40. Geburtstag, und da ich diesen mit meiner Tochter teile, konnte ich nicht teilnehmen, bekam aber über Facebook ein Ständchen gesungen.

Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Vito: Wie kann man seinen Glauben leben? Viele würden sagen, indem man regelmäßig zur Kirche geht oder regelmäßig betet! Das ist sicherlich ein Weg und gehört dazu, aber während meiner Zeit im Diözesanvorstand und der Mitarbeit im BDKJ habe ich verstanden, dass auch unser Handeln und un-

sere Haltung ein Ausdruck von Glauben ist. Und so versuche ich täglich als guter Christ durchs Leben zu gehen.

Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft / Das sollte mal gemacht werden: Vito: Ich wünsche mir, dass der BdSJ eines Tages wie selbstverständlich als katholischer Jugendverband benannt und anerkannt wird und nicht immer erst selbst darauf hinweisen muss. Was ich immer schon mal sagen wollte: Leider wird heutzutage das Gute als Selbstverständlich angesehen und auf Pannen und Fehlern herumgeritten. Lasst Euch davon nicht demotivieren und verdeutlicht Euch immer wieder für wen und warum ihr es tut. Die Freude die ihr bereitet und den Missstand den ihr verbessert ist die größte Bestätigung für Euern vorbildlichen Einsatz!


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 17

Info

GEGEN RECHTS!

Schützen setzen starkes Zeichen Unter dem Motto SCHÜTZEN GEGEN RECHTS – FÜR EIN BUNTES LAND hat sich die Schützenjugend für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit eingesetzt. Angestoßen vom BdSJ Diözesanverband Köln hat eine Projektgruppe um Diözesanjungschützenmeister Andreas Diering und Diözesanbildungsreferent Florian Wagner eine politische Aktion ins Leben gerufen, bei der viele junge Menschen, BdSJ´ler und einige Schützen mitgewirkten. Insgesamt beteiligten sich über 500 Personen an unserer Aktion und setzten ein klares Zeichen für eine tolerante Gesellschaft und gegen Rassismus.

unsere Bundesmajestäten ermittelt werden, abends und nachmittags sind dann Partys und Konzerte. Politische Aktionen findet man hier normalerweise eher selten. Das wollten wir ändern!

Am 7. Oktober 2017 fand der diesjährige Bundesjungschützentag in Langenfeld-Richrath statt, bei dem insgesamt über 2000 Teilnehmende und Gäste anwesend waren. Der Bundesjungschützentag (BJT) ist ein jährlich stattfindendes Fest, bei dem

Kurz vor der Bundestagswahl wollten wir uns politisch engagieren und der rechten Stimmung im Lande etwas entgegensetzen. Andreas und Florian riefen ein Projekt ins Leben, bei dem jeder ganz einfach mitmachen konnte: Poste bei Facebook, Instagramm, Twitter, oder sonst wo dein Statement GEGEN RECHTS und erhalte einen PIN oder ein Festivalbändchen.

Wir waren selbst überrascht: Innerhalb weniger Stunden waren alle 500 PINs vergriffen und wir hatten kaum noch Festivalbändchen. Die Resonanz war überwältigend, das Ergebnis noch viel besser! Denn in den wenigen Stunden sammelten wir unzählige Aussagen wie: „Alle Menschen lachen in der selben Sprache!“, „Frieden ist, wenn die Hautfarbe egal ist!“ oder „Lieber ein Gutmensch als ein Arschloch!“ – Wir setzten an diesem Tag unser Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus! Der BdSJ wird sich weiterhin stark machen für ein buntes Land, Toleranz und eine offene Gesellschaft.

Die Projektgruppe und Ehrenamtliche Helfer verteilten Flyer und Postkarten und kamen mit Gästen und Passanten ins Gespräch.

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 18

Geld für die Jugend ?! Konkrete Hilfen beim AFS 2/2017

Zwischen Wochenend-Müdigkeit und guter Laune fand am 23.09.17 der Auffrischungskurs II mit Florian, Evelyn und Christoph mit dem Thema „Von Schätzen, Kröten, Moneten und Fundraising“ statt. Mit ca. 14 Teilnehmern war der Kurs so gut wie voll. Pünktlich um 9 Uhr haben wir mit einer Vorstellungsrunde begonnen und den organisatorischen Kram abgearbeitet. Auf uns warteten ungeklärte Fragen und Aufgaben. Der Kurs begann mit einer allgemeinen Fragerunde zum Thema „Geld für die Jugend, aber wie und woher“. Jeder konnte sich zum Thema einbringen und schnell waren ein paar Ideen und Vorstellungen gefunden. Bis zur Mittagspause wurde dann das Thema Anträge und Angebote besprochen. Zu diesem Thema wurden dann viele Fragen beantwortet. Beendet wurde der erste Teil des Auffrischungskurses mit einer Aufgabe, Anträge korrekt auszufüllen. Gestärkt mit einer Pizza im Magen tasteten wir uns an

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das große Thema Fundraising ran. Hier erwartete uns eine Vielzahl an Methoden und Lösungen zum Thema Sponsoring und KJP. Zur Stärkung und Unterstützung schrieben wir einen Lösungs- Text um mögliche Sponsoren in Zukunft anwerben zu können. Zum krönenden Abschluss des Tages erhielten wir noch ein paar weitere Informationen über Stiftungen und Beschaffungsmöglichkeiten. Den Tag erfolgreich beendet bekamen wir dann unsere Verlängerten und gut aufgefrischten Jugendleiterscheine. Rückblickend lässt sich sagen, dass es ein schöner und unterhaltsamer Tag war und wir danken Evelyn, Christoph und Florian für die Informationen sowie den lustigen Tag.

Vanessa Dahms

Schon gewuss

Prävention ist kein Hexenw

Endlich ist es soweit. Nachdem wir für den BdSJ Diözesanverband Köln das Schutzkonzept fertig gestellt und in Kraft gesetzt haben, können wir euch nun weitere Meilensteine präsentieren. Auf unserer Homepage findet ihr ab sofort Materialien für die Erstellung eurer Schutzkonzepte. Es stehen z.B. diverse Downloads für euch bereit, wie Musterschutzkonzepte und eine Arbeitshilfe zur Risikoanalyse. – Entsprechend unserem Schutzkonzept gibt es ein Beschwerdeformular und wichtige Hinweise sowie Links, damit ihr schnell und einfach an alle wichtigen und brauchbaren Informationen kommt. Außerdem haben wir für dieses Jahr jede Menge Schulungen für euch konzipiert. Neben Basis-Präventionsschulungen haben wir auch Vertiefungsveranstaltungen für euch im Angebot. Selbstverständlich führen wir auch bei euch vor Ort Präventionsschulungen durch.


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018• Seite 19

st?

werk!

JETZT NEU: Ihr braucht Hilfe bei euren Risikoanalysen? Kein Problem! Gerne machen wir mit euch gemeinsam eine Risikoanalyse und beraten euch vor Ort bei der Erstellung eurer Schutzkonzepte. Hierfür stellen wir „Personal“ zu Verfügung und unterstützen euch gerne bei den weiteren Schritten. Meldet euch in der Geschäftsstelle, wir beantworten eure Fragen und planen mit euch die weitere Vorgehensweise. 7.9.2018 Basis-Kurs Prävention - Tagesveranstaltung Steinfelder Gasse 20 -22 22.9.2018 Vertiefungsveranstaltung “Nähe und Distanz” Vormittagsveranstaltung Steinfelder Gasse 20 - 22 22.9.2018 Vertiefungsveranstaltung “Schutzkonzept” Nachmittagsveranstaltung Steinfelder Gasse 20 - 22

Interview

„Ich darf das, ich bin Italiener!“ Interview zum Abschied mit Giuseppe Scolaro

zeigen, dass Glaube keineswegs langweilig sein muss und dass man mitgestalten kann.

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Giuseppe: Durch das Schulungsteam und meinem eigenen Jugendleiterlehrgang. Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Giuseppe: Die Romwallfahrt im Heiligen Jahr. Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück! Giuseppe: An den Abschlussgottesdienst in Rom.

Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft / Das sollte mal gemacht werden: Giuseppe: Ich wünsche mir, dass wir im Sinne der Jugendarbeit weiter aktuell bleiben und im Wandel der Zeit auch junge Menschen für das Schützenwesen begeistern können. Was ich immer schon mal sagen wollte: Ich möchte mich bei allen bedanken die meinen Weg bis jetzt begleitet haben und mich unterstützt haben. Ich bedanke mich aber auch für Eure Kritik. So konnte ich meine Aufgaben gut wahrnehmen und ich bedanke mich für alle schönen Begegnungen mit Jugendlichen und Erwachsenen. Ich werde aber weiterhin für Euch da sein.

Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Giuseppe: Privat und beruflich ist der Glaube immer präsent und wichtig, gerade wenn man Menschen auf ihrem letzten Lebensweg begleitet. Im BdSJ ist es mir wichtig den Menschen zu sagen und zu

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Interview

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19• März 2018 • Seite 20

Der Wallfahrer

Interview zum Abschied mit Hendrik Beer

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Hendrik: Ich bin erst mit 20 Jahren bei den Schützen eingetreten. Zwar hatte ich auch schon vorher Kontakt mit den Schützen da meine Eltern inaktive Mitglieder der Bruderschaft in meinem Heimatort sind und auch einige meiner Schulkameraden aktiv waren, ich selbst war aber eher im Karneval aktiv. Über den Karneval bin ich dann auch zu den Schützen gekommen. Bei einem Tolitätenschießen ergab dann eins das andere. Da man mich im Ort kannte, ich bereits Erfahrung als Konfileiter hatte und die Stelle als Jungschützenmeister schon länger vakant war, wurde ich direkt gefragt ob ich das nicht machen wolle. Im Bezirksjungschützenrat wurde ich direkt super aufgenommen. Durch die Jugendleiterschulung und die entstandenen Freundschaften auf Bezirksebene bin ich relativ schnell in den Bezirksjungschützenvorstand gekommen.

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Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Hendrik: Es ist schwierig ein bestimmtes Erlebnis „rauszupicken“. Ich habe in den letzen 8 Jahren sehr viele schöne Erlebnisse und Momente gehabt. Ich werde mich immer an meine Jugendleiterschulung erinnern bei der wir viel Spaß hatten und aus der viele Freundschaften entstanden sind. Ein Highlight war hier die Kostümparty anlässlich des 11.11. am 2. Wochenende und die freie Rede am nächsten Tag… Ich erinnere mich aber auch gerne an den ein oder anderen BJT und DJT zurück. Für mich persönlich ist sicherlich das schönste Ereignis, dass ich über den Bezirksjungschützenrat meine Frau kennengelernt habe.

Hendrik: Ich habe beim BdSJ viele schöne und kreative Gottesdienste bei Wallfahrten, DJT, BJT und anderen Jugendveranstaltungen erlebt. Die Kulisse beim DJT in Düsseldorf oder der Gottesdienst in dem Kathi aus meinem Bezirk zur Bundesprinzessin gekrönt wurde bleiben mir in guter Erinnerung. Aber auch an die kleinen Gottesdienste bei Ausflügen oder bei meiner Jugendleiterschulung, den wir selbst gestalten sollten, erinnere ich mich sehr gerne zurück. Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Hendrik: Im BdSJ ist der Glaube für mich eigentlich immer ein zentraler Punkt, sei es der Impuls bei Versammlungen, ein kurzes Morgengebet beim Zeltlager oder Ausflug oder die Mitgestaltung eines Gottesdienstes

Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück!


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018• Seite 21

Interview

Leidenschaft und Vernunft Interview zum Abschied mit Daniel Sparviero

Das HEFT: An diesen Gottesdienst beim BdSJ erinnere ich mich gerne zurück! Daniel: An den Gottesdienst vom DJT in Schildgen 2012. Auch weil es ein sehr persönlicher Gottesdienst für mich war.

Das HEFT: Was war Dein schönstes Erlebnis beim BdSJ? Daniel: Der Titelgewinn des Diözesanprinzen als persönliches Highlight aber vor allem all die netten BdSJler kennenlernen zu dürfen!

Das HEFT: So lebe ich meinen Glauben: Privat und im BdSJ... Daniel: Privat: Mit der Familie aber auch für mich selbst in den kleinen alltäglichen Gebeten zu Gott. BdSJ: In all den Gottesdiensten, Impulsen und der Auslebung der Werte die wir als Christen leben und weitergeben wollen! Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft / Das sollte mal gemacht werden: Daniel: Das der BdSJ immer mehr Anklang auch bei den Erwachsenen und im Erwachsenen-Verband findet. Denn eines sollte

Fortsetzung von Seite 18: oder Wallfahrt. Für mich sind aber vor allem die christlichen Werte wichtig, wie man miteinander umgeht und auch an andere denkt. Privat ist es eher etwas Alltägliches wie z.B. das kurze Abendgebet mit meinem kleinen Sohn.

Das HEFT: Das sind meine Wünsche für den BdSJ für die Zukunft Hendrik: Ich wünsche dem BdSJ, dass die Mitgliederzahlen wieder nach oben gehen, der BdSJ zusammenhält und seine Interessen auch gegenüber dem BHDS durchsetzen kann.

Das HEFT: Wie bist Du zum BdSJ gekommen? Daniel: Durch die Jugendarbeit in der Bruderschaft und dann stärker als ich Diözesanprinz geworden bin.

uns allen klar sein – auch wenn die Jugendlichen andere Vorstellungen haben als die Erwachsenen heute, so sind es auch oft diese Vorstellungen die einen positiven Einfluss auf unser aller Zukunft haben können. Wir müssen nur den Mut haben, sie zuzulassen. Was ich immer schon mal sagen wollte: Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß. (Nicolas Chamfort)

Was ich immer schon mal sagen wollte: Ich bin froh, dass ich den Schritt zu den Schützen gemacht habe. Man erfährt eine tolle Gemeinschaft und ich habe über die Jugendarbeit und den BdSJ einige meiner besten Freunde gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar.

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Termine

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 22

Termine 2018 schnell notiert...

BdSJ Köln: 17.03.2018 Erste Hilfe Kurs (Köln/Verbändehaus) 17.03.2018 Bastian on Tour Teil 4 20.-22.04.2018 Jugendleiterschulung Teil 1 (Walberberg) 28.04.2018 Diözesanjungschützenwallfahrt (Bergheim-Nord) 29.04.2018 Wertungsrichterlehrgang Fahnenschwenken 04.-06.05.2018 Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg) 01.07.2018 Diözesanjungschützentag (Norf) 07./08.07.2018 Auffrischungsseminar 1+2 (Köln/Verbändehaus) 22.09.2018 Auffrischungsseminar 3 (Köln/Verbändehaus) 30.09.2018 Fahnenbauseminar 07.10.2018 Historisches Fahnenschwenken 13.10.2018 Diözesanjungschützenrat 09.-11.11.2018 Jugendleiterschulung Teil 1 (Venusberg) 23.-25.11.2018 Jugendleiterschulung Teil 2 (Venusberg) BdSJ Bund: 26.-28.10.2018 Bundesjungschützentag (Stukenbrock-Senne) BHDS Bund: 12.-13.05.2018 Bundesköniginnentag (Westenholz) 14.-16.09 2018 Bundesfest (Xanten) EGS: 17.-19.08.2018 Europaschützenfest (Leudal/NL)

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Diözesanmeisterschaft 2018

Samstag 21.04.2018 Luftgewehr Schüler freistehend Luftgewehr Schüler aufgelegt Luftgewehr Senioren II aufgelegt Kleinkaliber Senioren II aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse III aufgelegt Luftgewehr Altersklasse freistehend Kleinkaliber Damenklasse III aufgelegt Kleinkaliber 3 Stlg. Altersklasse OM Jugend Ort: Kunib. Gymnich Sonntag, 22.04.2018 Luftgewehr Senoirenklasse I aufgelegt Kleinkaliber Seniorenklasse I aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Jugendklasse freistehend Luftgewehr Schützenklasse freistehend Kleinkaliber 3 Stlg. Jugendklasse Kleinkaliber 3 Stlg. Schützenklasse Ort: Kunib. Gymnich Samstag 28.04.2018 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Luftpistole alle Altersklassen Damenklasse I u. II freistehend OM Schützenklasse OM Altersklasse Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Senioren I u. II angestrichen Kleinkaliber Senioren I u. II angestrichen Ort: Kunib. Gymnich Sonntag 29.04.2018 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Kleinkaliber Altersklasse aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse II aufgelegt Kleinkaliber Damenklasse II aufgelegt Ort: Kunb. Gymnich Sonntag 15.04.2018 (noch nicht fest) Luftgewehr 3 Stlg. Schüler Ort: Bonn-Duisdorf


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 23

X-TREM Stark!

Diözesanjungschützentag 2018 in Norf

Info

Motto DJT & Festabzeichen 2018 Der Hl. Andreas ist der Patron unserer Pfarrkirche und unserer Schützenbruderschaft. Sicherlich kennt jeder das Andreaskreuz mit zwei diagonal verlaufenden sich kreuzenden Balken. Dieses Kreuz findet man oft als Verkehrszeichen an Bahnübergängen.

Liebe Jungschützen und die, die es im Herzen noch sind! Am 1. Juli findet bei uns, der St. Andreas Schützenbruderschaft Norf, der DJT 2018 statt und die Planungen laufen auf Hochtouren. Wir freuen uns schon heute darauf, euch bei uns begrüßen zu dürfen. Unser Diözesanjungschützentag steht unter dem Motto „Schützenjugend X-trem stark!“ und das sind bei uns nicht nur Worthülsen. Mit aktuell 140 Jungschützen in unserer Schützenbruderschaft, freuen wir uns über ein stetig wachsendes Interesse am Schützenwesen. Was man Jungschützen schon alles zutrauen kann, wollen wir mit den Planungen zu unserem DJT unter Beweis stellen. Wir wollen euch heute einen kleinen Einblick in unsere Planungen geben und hoffen so auch bei euch die Vorfreude auf den Tag steigern zu können. Was wäre ein Diözesanjungschützentag ohne ein buntes und breites Rahmenprogramm? Auf jeden Fall nur halb so schön. So haben wir natürlich

gerade auf diesen Bereich ein Hauptaugenmerk gelegt. Beim Kistenklettern geht es für euch hoch hinaus. Wem die Höhe nicht so liegt, der möchte vielleicht lieber seine Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit auf der fast 20m langen Hindernissbahn unter Beweis stellen. Natürlich haben wir auch was für die Fußballer und Dschungelfreunde unter euch. Weitere Infos folgen demnächst. Was für uns mindestens genauso wichtig wie ein buntes Rahmenprogramm ist, sind jugendgerechte Preise. Ihr könnt euch darauf verlassen, das ihr bei uns Getränke und Essen zu vernünftigen Preisen bekommen werdet. Weitere Informationen findet ihr in den kommenden Monaten insbesondere auf www.facebook.com/jungschuetzennorf. Lasst ein Like da und verpasst keine Information zum Diözesanjungschützentag 2018 mehr. Jungschützenmeister Michael Winters

Für uns markiert es den Mittelpunkt unserer Schützenfamilie. Mit einem Kreuz kennzeichne ich auch, was mir besonders wichtig ist. So kamen wir auf die Idee das Andreaskreuz zu unserem Festabzeichen zum machen.

Vom Entwurf bis zum fertigen Pin!

Und plötzlich ergab sich, fast wie von selbst auch das DJT Motto 2018:

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 24

Wo Generationen Gemeinschaft leben Bundesjungschützentage in Stukenbrock-Senne gefühl zeigen. Stolz sind wir auf unsere aktive Jugendarbeit, besonders im Bereich des Fahnenschwenkens und Schießsports, hier haben wir bereits unsere Spuren auf den BJT´s und deren Wettkämpfen hinterlassen. Wo Generationen Gemeinschaft leben!

Der Countdown läuft! Ab Mitte Februar gerechnet sind es noch 250 Tage bis zum diesjährigen Bundesjungschützentag bei uns im schönen Stukenbrock – Senne und schon heute können wir es kaum erwarten EUCH bei uns willkommen zu heißen. Wir, die Senne! Wir die St. Achatius Schützenbruderschaft wurden im Jahre 1921 gegründet, die Ziele unseres Vereins haben sich seit daher nicht geändert, wir fördern das Gemeinschaftsbewußtsein und die Heimatverbundenheit zur Senne. Hierzu haben wir viele Projekte in den letzten Jahrzehnten erfolgreich durchgeführt. Unser neustes Projekt die Bundesjungschützentage vom 26.-28. Oktober 2018 soll nun allen BdSJ´ler unser schönes Senne und unser Gemeinschafts-

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Ist unsere Motto zum diesjährigen BJT und soll die Freude an neuen Begegnungen, Generationsübergreifend, zum Ausdruck bringen. Seid gespannt auf tolle Partys mit Live Bands, spannende Wettkämpfe, tierische Ausflüge und einem tollen Rahmenprogramm. Abrunden wollen wir die Tage mit einem jugendgerechten Gottesdienst, einem schönen Festumzug und einer würdigen Siegerehrung. Für uns ist es an der Zeit das BJT – Feeling nach Senne zu holen und wir freuen uns darauf mit Euch zu feiern, neue Begegnungen zu machen, Euch unsere Heimat zu zeigen und Gemeinschaft zu leben. Wir freuen uns auf die Treffen mit Euch!


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 25

Hausgemachtes

500 gegen Polio Norfer Jungschützen helfen beim Kampf gegen Kinderlähmung Gutes tun kann so einfach sein und muss dabei nicht einmal Geld kosten. Es gibt immer noch Länder, in denen Menschen unter Kinderlähmung leiden. Dabei gibt es eine einfache und kostengünstige Möglichkeit diese zu bekämpfen, eine Impfung die Leben verändert.

Natürlich könnt ihr eure Pfandflaschen auch ohne Deckel abgeben und erhaltet euren Pfand zurück. Für weitere Informationen legen wir euch die Homepage des Vereins Deckel drauf e.V. unter www.deckel-gegen-polio.de ans Herz. Hier findet ihr auch einen Überblick, welche Deckel angenommen werden können.

Wir danken allen Unterstützern und Sammlern für ihre Hilfe und hoffen, dass sie noch lange so weitermachen.

Der Verein Deckel drauf e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Impfungen durch eine Mitmach-Aktion zu finanzieren. Bereits 500 Plastikdeckel von Getränkeflaschen decken die Kosten einer Impfung. Wir Norfer Jungschützen unterstützen diese tolle Aktion gerne und haben 2016 eine Abgabestelle für Deckel eingerichtet. Die fleißigen Helfer in und um Norf haben seitdem ca. 300.000 Deckel bei uns abgegeben und konnten so dazu beitragen, dass ca. 1500 Impfungen finanziert werden. Helft mit beim Kampf gegen Kinderlähmung. Sammelt die Deckel von euren Flaschen und tut Gutes dabei. Wenn ihr eure gesammelten Deckel uns übergeben möchtet, könnt ihr euch gerne bei uns über Facebook oder aber über info@jungschuetzen-norf. de melden. Wir kümmern uns dann um alles Weitere.

Bilder dieser Ausgabe:

Solltet ihr in eurer Bruderschaft oder in eurem Bezirksverband eine Abgabestelle einrichten wollen und euch fehlt vielleicht der eine oder andere Kontakt, helfen wir euch natürlich gerne.

Seite 5/11: Seite 6: Seite 12/27: Seite 23: Seite 26/27: Seite 26: Rest:

© BDKJ DV Köln © St. Hub. Rheinkassel-L. © Steffi Maier (BDKJ) © BdSJ Norf © BdSJ Ersdorf-Altendorf © BdSJ Voreifel © BdSJ DV Köln

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19• März 2018 • Seite 26

Gute Ergebnisse in der neuen Saison Erster Staffeltag fand in Villip statt Beim ersten Staffeltag der Voreifeler Schützenjugend trafen sich Teilnehmer der Schützenbruderschaften aus Adendorf, Ersdorf-Altendorf, Oberdrees, Rheinbach, Villip und Wormersdorf in Wachtberg-Villip, um die besten Schützen in der Bambini-, Schüler- und Jungschützenklasse zu ermitteln. Die Ergebnisse der gesamten Wettkampfsaison (bis Februar 2018) werden hierbei summiert. Bei den Jungschützen setzte sich Johanna Schiffer (Sebastianus Villip) mit einem

150 Ringen) und die Tabellenführung in der Bambiniklasse sicherte sich Clara Klein (Sebastianus Ersdorf-Altendorf) mit 122 von 150 Ringen.

Ergebnis von 270 Ringen (von 300) an die Tabellenspitze. Die Schülerklasse führt Joshua Rolof aus Wormersdorf an (145 von

Dreimal ist Tradition

20 Pfefferkuchenhäuser verschönern Ersdorf-Altendorf

20 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren mit den Jugendleitern der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersorf-Altendorf Pfefferkuchenhäuser.

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Das Angebot fand bereits zum dritten Mal in der Altendorfer Schützenhalle statt und unter den Teilnehmern wurden viele Wiederholungstäter gesichtet. Es kamen tolle Bauwerke zustande. Zuckerstreuseln, Gummibärchen, Zuckerstangen und weiteren süße Leckereien zierten Dächer und Wände der weihnachtlichen Kunstwerke. Gruppenspiele und Schminken standen ebenfalls auf dem Programm, welches am Samstagvormittag stattfand. Die Zeit verging für die Teilnehmer wie im Fluge.


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 19 • März 2018 • Seite 27

70 Jahre BDKJ

Hausgemachtes

Backstage

mit einem bunten Angebot der Jugendverbände Führung durch Kirche Ganz besonders gut ist auch unsere Kleidersammelaktion angekommen. Der BHDS und die Maltester engagieren sich seit langer Zeit in einem Projekt. Bei der „Schützenhilfe“ werden Altkleider gesammelt und

Im Herbst letzten Jahres gab es ein großes Jubiläum zu feiern. Der BDKJ wurde 70 Jahre alt, Grund genug für ein tolles Fest. In Köln, rund um das Verbändehaus, wurde ein großes Pfarrfest aufgebaut. Es gab diverse Stände, Fressbuden und eine Bühne. Und wie sollte es anders sein: Es glänzten vor allem die Schützen bzw. der BdSJ DV Köln. Denn der BdSJ DV Köln veranstaltete ein „Jedermann-Schießen“ mit einem Laser-Gewehr. Das kam bei allen Festbesuchern und Passanten sehr gut an. Es gab tolle Preise zu gewinnen, man konnte Slush-Eis schlürfen, Geld für einen guten Zweck spenden und mit anderen Leuten ins Gespräch kommen. Es versammelten sich nicht nur Rang und Namen der Schützen, sondern auch Vertreter vom Erzbistum Köln und BDKJ. So konnte man auf verschiedene Majestäten treffen, aber auch auf den Diözesanjugendseelsorger Tobias Schwaderlapp.

Am 27. Januar nahm die Ersdorf-Altendorfer Schützenjugend die Ersdorfer Pfarrkirche unter die Lupe. Pfarrvikar Franz-Josef Steffl hatte sich bereit erklärt, die Bambiniund Schülerschützen mit den Jugendleitern „hinter die Kulissen“ der St. Jakobus-Pfarrkirche blicken zu lassen. Von der Orgel bis zum Kirchturm und von der Sakristei bis zur Kapelle bekamen die Kinder Einblicke, die ein Kirchenbesucher in der Regel nicht erhält. Pfarrvikar Steffl ging mit ihnen auf die Suche nach Heiligen und wusste auch sonst viel zu berichten. Auch der Heilige Sebastian – der Patron der Schützenbruderschaft – wurde nach kurzer Suche gesichtet. Für die Kinder war es ein spannender Ausflug, bei dem viele Fragen gestellt und die meisten beantwortet wurden.

Christian Klein der Erlös wird an eine Hospiz-Einrichtung gespendet. Beim Jubiläumsfest sammelten wir zehn große Müllsäcke voller Altkleider sowie weitere Spenden. Wir feierten einen schönen Gottesdienst und ein tolles Fest, bei dem uns das Herbstwetter sogar ein wenig Sonne bescherte. Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und Besucher. Florian Wagner

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-tra

starkes Programm

8:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer mit gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim

10:00 Uhr Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Andreas mit Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich und Bundesjungschützenpräses Wolfgang Pütz

DÜSSELDORF NEUSS

11:30 Uhr

NORF

Großer Festzug durch Norf mit Vorbeimarsch am Norfer Rathaus GREVENBROICH

12:30 Uhr Offizielle Eröffnung und Begrüßung Cafeteria und Imbiss auf dem Festgelände rund um das Gymnasium Norf

DORMAGEN

LEVERKUSEN

ROMMERSKIRCHEN

13:00 Uhr Beginn des Rahmenprogramms und der Wettbewerbe Schieß- und Fahnenschwenkerwettbewerbe Schießen der Bezirksjungschützenmeister Bühnenprogramm und Spielangebote

KÖLN

17:30 Uhr Siegerehrung der Diözesanmajestäten Ansprechpartner: Jungschützenmeister Michael Winters Stiegergasse 6 · 41469 Neuss Norf · Telefon 0172 1519975 Mail: jungschuetzenmeister@jungschuetzen-norf.de

Wir freuen uns X-trem auf euch!

Infos unter: www.jungschuetzen-norf.de

Heft 19  

Verbandszeitschrift des BdSJ DV Köln

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