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Ausgabe 21 • März 2019

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+++ HEIMAT +++ AG PROFIL +++ BASTIAN ENTFÜHRT +++ DJT 2019 +++ TERMINE +++ 72 STUNDEN +++ BUNTBLICK +++ SCHON GEWUSST? +++ +++ HAUSGEMACHTES +++ BILDER +++ BERICHTE +++ UND VIELES MEHR...


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 2

Inhalt

Impressum Herausgeber: Bund der Sankt Sebastianus Schützenjugend Diözesanverband Köln e.V. (BdSJ Köln) Kontakt: BdSJ Köln Steinfelder Gasse 20-22 50670 Köln Telefon: 0221 16426562 Fax: 0221 16426565 Mail: dasheft@bdsj-koeln.de http://www.bdsj-koeln.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Andreas Diering, Andreas Förster, Larissa Gehle, Susanne Koennicke, Florian Wagner, Gestaltung/Design: Christian Klein (Layout) Mail: design@vektorpixel.de Vito Spalluto (Satz) Mail: vito.spalluto@bdsj-koeln.de Bilder: siehe Seite 15 Druck: www.flyeralarm.com Auflage: 2.500 Stück Erscheinungszyklus: halbjährlich Redaktionsschluss Ausgabe 22: 18.08.2019

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t a D Un drin Esalt): (Inh Seite Thema

Seite Thema

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Impressum/Inhalt

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72 Stunden Aktion

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Nachruf

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Termine

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Grußwort

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DJT 2019

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Impuls

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AG Profil

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Heimat

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Schon gewusst!

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Statements

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Rückblick BJT

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Bastian erklärt

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Jugend bewegt uns!

buntblick!

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Hucke Pack Kurs / DJW

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Kidnapping im BdSJ

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Hausgemachtes

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Bastian on Tour

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#365 bdsj

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 3

Grußwort

Bes de fruh dat de mich kenns!

Nachruf auf unseren Ehrendiözesanjungschützenmeister Thomas Köhler 26. März 1964 - 17. November 2018 Jetzt bist du weg, nicht mehr greifbar. Hast uns alle hier allein gelassen! Deine Frau, deine Mutter, deine Kinder und Enkel, genau wie deine Arbeitskollegen, die Kollegen in all den Vereinigungen deiner Heimat wie Gemeinderat, Karneval, Kommunalpolitik und – Herr Brudermeister – deine Schützenschwestern und Schützenbrüder. Wir alle müssen jetzt ohne dich zurecht kommen. Wann immer wir telefoniert haben, hast du dich gemeldet mit: „Hallo. Hier ist dein Freund Thomas.“ Dass du – mein Freund – nicht mehr da bist, tut weh und schmerzt unendlich, wann immer ich an dich denke. Warum musstest du uns auch so früh schon verlassen? Was mir und uns allen, die dich kennenlernen durften, bleibt, ist jedoch so unermesslich viel: Die Erinnerung an dich und das, was wir mit dir erleben durften! Das behalte ich tief im Herzen. Da wo du warst, war in der Regel auch die Mitte. Du warst ein Schwergewicht in jeder Sichtweise. Da kamst du, der Diözesankönig mit deiner Frau, der Jugend ein Freund, und sammeltest so nicht nur einen ansehnlichen Betrag während eurer Regentschaft für den BdSJ, du sammeltest auch die Herzen der Schützen im BdSJ, um 1999 die Jugendarbeit im Diözesanverband Köln

zu übernehmen. Und ab 2000 hast du dich als stellvertretender Bundesjungschützenmeister auch in den Dienst um die Belange der gesamten Jugend gestellt. Du hast so viel für die Jugend getan! Du hast die Diözesanwallfahrt BdSJ Köln erfunden, den

BdSJ Köln im BDKJ wieder aktiviert, die Geschäftsstelle in der Steinfelder Gasse eröffnet, den BdSJ DV Köln zu einem eingetragenen Verein gemacht, Bundesjungschützentage in Wachtberg veranstaltet und und und. Und du hast auf allen Jungschützentagen in Bezirk, Diözese und Bund den Menschen, mit denen du gesprochen hast, die Freude an unserem Hobby vermittelt. Der faire und christliche Umgang miteinander, das

Pflegen von Freundschaften und der Spaß am Schießsport waren deine Anliegen, die du selbst vorbildhaft vorgelebt hast. Das Schützenwesen hattest du von klein auf im Blut. Und daher kam dein Wahlspruch: Tradition muss man nicht pflegen, sondern leben. Das hast du wahrlich getan! Du warst Ritter vom Heiligen Sebastian in Europa, wurdest zurecht für all deine langjährige Arbeit für die Schützen mit dem Schulterband der historischen Schützenbruderschaften geehrt. Jetzt würde ich gern die vielen Begebenheiten aufzählen, die wir erlebt haben auf den Jungschützentagen, den Besprechungen, den Urlaubsfahrten mit unseren Frauen und Freunden, die dich als einen guten Freund und Menschen beschreiben. Aber das bewahre ich mir auf für all die kommenden Begegnungen, Abende und Stunden in der Gemeinschaft mit den Menschen, denen ich bei einem Glas Bier – auch wenn es ein Scheidebecher ist – von dir erzähle. Darauf freue ich mich. In Gedanken umarme ich dich, mein Freund. Pass gut von da oben auf uns auf ! Ach ja: Ich bin froh, dass ich dich kannte !

Tobias Kötting

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 4

Heimat – Home is, where the heart is Grußwort des Diözesanfahnenschwenkermeisters Andreas Förster Zur Heimat können auch Menschen werden, denen man im Laufe seines Lebens begegnet, mit denen man Leidenschaften, Visionen und Herzblut teilt. Und natürlich auch die Orte, an denen man diese Menschen trifft. Nicht umsonst heißt es schließlich: „Home is, where the heart is.“

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder, diesmal habe ich die Ehre, mich mit dem Grußwort und in diesem Rahmen mit dem Thema „Heimat“ zu beschäftigen. Was bedeutet „Heimat“? Was verbindet man mit diesem Begriff? Zuallererst natürlich meine Familie und meine Heimatstadt, Düsseldorf. Aber Heimat bedeutet so viel mehr, als nur der Ort, an dem man geboren ist. Es bedeutet mehr, als nur die Familie, in die man geboren ist.

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Und genau aus diesem Grund habe ich zu keinem Zeitpunkt meine Entscheidung bereut, mich als Düsseldorfer zum Diözesanfahnenschwenkermeister im Diözesanverband Köln wählen zu lassen. Die kleinen Frotzeleien und die Tatsache, dass ich jetzt in Köln „der Düsseldorfer“ und in Düsseldorf „der Kölner“ bin, zeigen mir deutlich, dass ich jetzt in zwei Städten zu Hause bin und eine Heimat habe. „Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust“, eines für Düsseldorf und eines für Köln. Und, nicht zu vergessen, ein Drittes für all die Menschen, welche diese beiden Städte für mich erst zur Heimat machen.

Ich freue mich auf viele weitere Jahre voller Begeisterung für unsere Sache, Visionen, Arbeit und ganz viel Spaß. Euer Andreas


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 5

Aktuell

Was bedeutet für Dich Heimat? Auszug aus der Predigt zum BJT-Gottesdienst 2018 Was bedeutet für Dich Heimat? Diese Frage wird jede und jeder für sich selbst unterschiedlich beantworten. (…) Auf Wikipedia heißt es direkt im ersten Satz: „Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum.“ D.h., dass wir Menschen, um Beziehungen untereinander leben zu können, dazu auch immer Orte brauchen, um dies tun zu können. Orte wie der Heimatort, der Ort im Urlaub, der Ort des Berufes. Orte, die unsere Beziehungen zueinander verorten. Und dabei müssen diese Orte nicht unveränderlich sein. Diese Orte können und dürfen und müssen sich im Laufe des Lebens auch verändern. Es gibt Menschen, die leben ihr Leben lang an einem einzigen Ort. Es gibt auch viele Menschen, die suchen nach dem ersten Aufwachsen neue Orte, neue Ziele, neue Länder und manchmal neue Kontinente auf, um dort ihr Leben zu leben. Diese Menschen wollen Neues entdecken, sich ausprobieren, neue Menschen und neue Kulturen kennenlernen, die Weite dieser Erde hautnah erleben. Beides ist legitim und gut und darf gleichberechtigt nebeneinanderstehen. Und damit bekommt das Wort Heimat natürlich unterschiedliche Schwerpunkte. Heimat ist dann nicht nur auf einen gewissen Ort zu redu-

zieren, sondern Heimat ist da, wo Menschen Beziehungen leben und in Gemeinschaft einander begegnen. Heimat spielt sich auch in unseren Köpfen und in unseren Herzen ab. Ein Gedanke an die eigene Heimat lässt mich beispielsweise auch im Urlaub an einem ganz anderen Ort an meine Heimat denken und mein Herz schneller schlagen. Oder der Gedanke an die Menschen, die mit mir in meiner Heimat leben und die mir etwas bedeuten, erzeugt in mir Heimatgefühle, obwohl diese Menschen gerade gar nicht da sind. Wenn ich für einige Zeit im Urlaub bin, dann tauchen irgendwann die ersten Gedanken an die Heimat bzw. an die Menschen auf, die ich gerne habe und die mir etwas bedeuten. Vielleicht geht es Euch auch so. Dann wächst die Vorfreude auf den Moment, wo ich diese Menschen und diese Orte der Begegnungen wieder realistisch vor mir habe. D.h., in gewisser Weise kann ich auch aus der Entfernung diese Gefühle von Heimat und Beziehung in mir tragen. Bis sie wieder Realität und berührbar werden.

im Schützenwesen wieder. Die Schützen stehen für Heimat und Gemeinschaft, für Brauchtum und Tradition. Das bedeutet aber nicht Stillstand und immer wie bisher. Diese Werte bieten die nötige Grundlage für Neues entdecken und ausprobieren, mit der Zeit und mit der Technik gehen, einladend und willkommen zu sein auch für Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, sich gegen zunehmende Tendenzen von rechts zu stellen und damit Flagge für eine bunte und freundliche Menschheit zeigen. (…) Die Grundlage, der Boden sozusagen dafür, ist unser christlicher Glaube, der uns nicht nur auf diese Heimat auf dieser Erde verweist, sondern uns schon auf die Heimat blicken lässt, die uns als Christen zugesagt ist. Jesus sagt uns im Evangelium zu: „Seht, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende dieser Welt.“

Wir Menschen brauchen diese Verortungen von Heimat und Gemeinschaft. Wir brauchen die unterschiedlichen Generationen, die miteinander und nicht losgelöst voneinander leben. Alles das findet sich bei uns

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 6

Heim - Zuhause - Heimat ?

„Heimat ist da, wo mein Herz ist - dort wo ich Menschen liebe!“ Diese beeindruckende Antwort erhielt ich auf die Frage „Was ist für dich Heimat“ von einem 17-jährigen Migranten aus Indien. Er lebt seit drei Jahren in einer Wohngruppe des Städtischen Kinderhilfezentrums in Düsseldorf. Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in ihrer Familie leben können und in Einrichtungen der Jugendhilfe leben, werden sich mit dem Begriff „Heimat“ wahrscheinlich anders auseinandersetzen, als Kinder und Jugendliche aus einer familiären Konstellation. Der Begriff „Heim“, Kinderheim, Jugendheim löst bei vielen Menschen leider immer noch ein ungutes Gefühl aus. Moderne, sich immer wieder pädagogisch reflektierende Einrichtungen bieten einen familiär orientierten Lebensraum, der die persönliche Entfaltung von Kindern und Jugendlichen fördert. Kleine, abgeschlossene, selbstständige Wohneinheiten (Wohnungen) bieten in der Selbstversorgung einen klar strukturierten Wohnbereich, mit Einzel- und Doppelzimmern. Aus der Gruppe im Heim wurde so eine betreute Wohngemeinschaft unter der Förderung der Jugendhilfe. Ein geschützter

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Wohnraum, der durchaus mit einer gutbürgerlichen Wohnung einer größeren Familie verglichen werden kann. Für viele Kinder wird, wenn die Rückkehr in die Ursprungsfamilie nicht mehr möglich ist, die Einrichtung - die Wohngruppe, ein Zuhause. Viele Faktoren führen dazu, dass aus den Kindern und Jugendlichen selbstständige Erwachsene werden. Die Aufgabe der Pädagoginnen und Pädagogen ist es, durch Lebendigkeit und Fürsorge diesen Personenkreis zu fördern. Dazu gehören alle kulturellen Angebote und die besondere Förderung im schulischen Bereich. So kann aus dem Gefühl von Zuhause auch ein Gefühl für „Heimat“ entstehen. „Die Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt.“ Bis heute ist diese Aussage von Cicero für viele Menschen tatsächlich der Maßstab für den Begriff „Heimat“ geworden. Dort ist auch der Ansatz für die Kinder und Jugendliche, welche in Wohngruppen leben müssen, können und auch wollen. Fühlen sie sich wohl, erleben sie ihren Lebensumstand und den Lebensort als Heimat – auch mit Einschränkungen. Ganz anders ist es bei Kindern mit Migrati-

onshintergrund. Die Antworten sind nicht sehr unterschiedlich, in der abschließenden Aussage aber deutlich. Zunächst ist die Antwort kulturell…..mein Heimatland ist meine Heimat…ist doch klar, wo ich geboren bin, dort wo meine Mutter lebt. Ein weiterer gläubiger indischer Junge sagte: „Heimat ist der Bauch meiner Mutter, da komme ich her“. Sehr oft folgt dann der Satz, „jetzt ist aber auch hier eine Heimat für mich“ oder „ich habe jetzt zwei Heimaten, eine wo ich herkomme und eine hier, weil ich jetzt hier lebe“. Für mich ist es als Pädagoge ein großartiges Gefühl, wenn Flüchtlingskinder mit oft sehr traumatischen Erlebnissen das Leben im Kinderhilfezentrum nach einigen Jahren als Heimat betrachten können, auch wenn es zunächst ja nur ein langsames, wachsendes Gefühl ist. Dort muss unsere Gesellschaft ansetzen, dort sind die Wurzeln der gemeinsamen Zukunft, einer Gesellschaft, welche sich immer schneller entwickelt und Veränderungen verarbeiten muss. Die Herkunft eines Menschen darf überhaupt gar keine Rolle spielen. Kinder und Jugendliche in sozialen Einrichtungen betrachten in der Regel nur den Menschen, unabhängig von seiner Herkunft. Ein Mädchen sagte mal zu mir: „Wir haben heute einen Jungen be-


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 7

Aktuell

Ein bisschen Heimat teilen Der jährliche Seniorennachmittag kommen, der kann überhaupt kein Deutsch, macht aber nix, der ist nett“ Damit war das Thema wegweisend für alle erledigt. Als überzeugtes Mitglied der St. Seb. Bruderschaft in Düsseldorf Lohausen werbe ich auch als Christ für Integration der Menschen, welche als Flüchtlinge zu uns kommen. Meine Eltern waren heimatvertriebene Flüchtlinge aus Stettin. Nach vielen Irrwegen sind sie in Düsseldorf angekommen – hier wurde ich geboren. Ich wurde als Kind von heimatvertriebenen Flüchtlingen in der Nachbarschaft gesehen. Meine Eltern und ich haben es nie so gesehen – meine Heimat ist da: „wo mein Herz ist - dort wo ich Menschen liebe“! Dies konnte ich Kindern und Jugendlichen, nicht nur im Kinderhilfezentrum, immer wieder vermitteln. Das Heimatgefühl ist gut für die Seele.

Michael Riemer ehem. Heimleiter des städt. Kinderhilfezentrum Düsseldorf

Als das Thema „Heimat“ bei uns im Redaktionstreffen auftauchte, fragte ich mich: „Was tun WIR (Meine Schützenbruderschaft) eigentlich für die Heimat?“ Im ersten Moment konnte ich keine Antwort darauf finden, obwohl die Antwort bzw. die Antworten so nahe lagen…. Und plötzlich fiel es mir ein. Klar, jedes Jahr findet bei uns ein Seniorennachmittag statt, bei dem wir Schützen ausschließlich etwas für die Älteren tun – Das ist Heimat! Dieser Nachmittag wird jährlich ganz im Sinne der Senioren aus unserer Pfarrgemeinde gewidmet. Würde unser Dorf überhaupt bestehen, wenn es die jungen Menschen von damals nicht gegeben hätte?... Ich denke nicht. Deswegen treibt es uns Schützen jedes Jahr von Neuem an, diesen Nachmittag auszurichten. Die verzehrten Kuchen, welche selbstverständlich selbst gebacken sind, werden von den Schützenfrauen, aber auch von den Jugendlichen zu Verfügung gestellt. Der Tag findet immer am gleichen Ort statt, der für alle gut erreichbar ist. Die Atmosphäre im Raum wird durch die herbstliche Dekoration und die vielen freundlichen Senioren sowie engagierten Ehrenamtler geschaffen.

Vor Ort wird den Senioren Kaffee und Kuchen gereicht. Die Hauptidee hinter diesem Termin liegt darin, Danke zu sagen und Jung und Alt zusammenzubringen. Es kommt so viel Freude auf, wenn Generationen aufeinandertreffen, so kommt man an diesem Tag super mit den Senioren in Kontakt. Man redet über aktuelle Geschehnisse, aber auch über Vergangenes. Ein kleines „Pläuschchen“ von 5-10 Minuten reicht hier auch schon aus, um den Senioren und uns ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Ab und an werden auch „Aktionen“ wie eine Diashow, ein Gedicht, eine Geschichte, Gesellschaftsspiele usw. durchgeführt, die den Nachmittag abrunden. Ich persönlich finde diesen Nachmittag sehr schön und freue mich auch schon, in diesem Herbst mit dabei zu sein und ein Stück Heimat zu teilen. Larissa Gehle

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 8

Heimat im Kinderheim? Warum? Ein Erfahrungsbericht von Dominik Hoppe Mein Name ist Dominik Hoppe und ich bin 20 Jahre alt und ich bin Jungschütze der St. Andreas-Schützenbruderschaft Norf 1900 e.V. und gehöre dem St. Hubertus-Schützencorps Norf 1969 an und repräsentiere im Jahr 2018/19 als Bruderschaftsprinz meine Schützenbruderschaft. Beruflich bin ich als Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement tätig. Ehrenamtlich engagiere ich mich zweimal wöchentlich in der Sportund Erlebnispädagogik des Jugendhilfezentrums Raphaelshaus und im Beirat und Koordinationskreis zur 72 Stunden Aktion im BDKJ Neuss. Für mich war das Jugendhilfezentrum Raphaelshaus meine Heimat, die mir bis heute auch als ehrenamtlicher Mitarbeiter geblieben ist. 8 Jahre wurde ich von den Mitarbeiter/innen, Lehrer/innen und Pädagogischen Fachkräften individuell gefördert, bin über Grenzen gegangen, habe mein Gewicht reduziert und wurde zu dem Menschen, der ich heute bin. In meiner Kindheit wurde ich Opfer von häuslicher Gewalt durch meine Eltern, weswegen das Jugendamt mich in die Tagesgruppe und später in die Mariengruppe des Raphaelshauses brachte. Dort bekam ich die nötige Hilfe und Unterstützung, um ein Leben ohne Gewalt, ohne Mobbing, ohne

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Eifersucht und mit Zielen zu führen. Durch die verschiedenen spezifischen sport- und erlebnispädagogischen Angebote, wurde ich auch sportlich individuell gefördert und wurde bei verschiedenen Wettkampfveranstaltungen wie „Bouldercup, Kurt-HahnPokal, Outback“ über meine Grenzen geführt, habe dort Freunde kennengelernt und wurde in meiner Selbstdarstellung gestärkt. Ich habe dort für 8 Jahre als Kind und Jugendlicher eine neue Heimat gefunden. Diese Heimat ist für mich auch heute noch elementar wichtig, weswegen ich mich direkt nach meiner Entlassung im Raphaelshaus für eine ehrenamtliche Unterstützung für das Raphaelshaus im sport- und erlebnispädagogischen Bereich entschieden habe. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nutze ich dazu, um den Kindern und Jugendlichen mitzugeben, was sie aus der

Zeit im Raphaelshaus machen können, wenn sie ein wenig Eigeninitiative und Lust an den Tag legen und an ihren Zielen, Stärken und Schwächen arbeiten wollen und nicht jegliche Unterstützung blockieren. Mir ist dabei auch der persönliche Kontakt wichtig, um mit den Kindern und Jugendlichen über ihre einrichtungsinternen und privaten Probleme zu reden. Ich habe dort als Ziel erreicht, dass ich mich für eine pädagogische Aus- und Weiterbildung entschieden habe und meine Grenzen ordentlich wahrnehmen kann und mich in die Gefühlslage der anderen Kinder und Jugendlichen und meiner weiteren Mitmenschen hineinversetzen kann. Das Raphaelshaus gibt 220 Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet eine neue Heimat und führt sie gemeinsam zu neuer Stärke, ihren Zielen und fördert sie individuell bei ihrer Herkunftsfamilie. Eine Heimat ist nicht nur Zuhause, eine Heimat ist der Ort, an dem man sich wohlfühlt und an dem man Liebe, Geborgenheit, Vertrauen und Unterstützung bekommen hat, um sein Leben zu leben. Ich möchte mich daher besonders beim Raphaelshaus Dormagen bedanken, das mir eine Heimat gegeben hat! Dominik Hoppe


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 9

Aktuell

Heimat ist für mich...

Statements von Schützenschwestern- und brüdern ... jeder Ort, an den ich gehe, wenn ... da wo meine Familie ist. mich in meinem Herzen meine liebsten (Niklas, 17) Menschen begleiten. (Julia, 22) ... der Ort, an dem ich mit meinen engsten Freunden zusammen sein ... kann und meine Familie ein offenes Ohr wenn ich in einem und eine offene Türe für mich haben. Umfeld bin, auf das ich mich in (Philipp, 20) ... da, jeder Situation verlassen kann und wo ich lebe, arbeite, aufin dem ich sein kann, so wie ich gewachsen bin, meine Familie und bin. (Bene, 19) Freunde leben. Heimat ist da, ... der Ort, wo ich mich wohlfühle. an dem ich mich aufgefangen und (Marcel, 22) geborgen fühle. Der Ort, zu dem ich mich hingezogen fühle, weil dort alles ist, was ich ... die habe. (Philipp, 23) Nähe meiner Kinder! Aber auch die Menschen, die ... der Ort, mein Herz berühren. wo meine Familie und Freunde (Michaela, 45) sind und wo ich mich wohlfühle. ... der Ort, (Ronja, 17) ,an dem ich mit meinen Freunden und meiner Familie zusammenkommen kann. Es ist der Ort, an dem ich mich geborgen fühle. (Leon, 22)

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 10

Bastian erklärt... ... Heimat

Nun kommen wir zum letzten Teil unseres Leitsatzes, HEIMAT!

diesem Jahr im Mai wieder stattfindet! Seid ihr schon dabei? Nein? Dann meldet Euch an!

Ich hab Euch ja schon mal was zu diesem Thema erzählt, aber hierzu gibt einiges, was ich noch nicht zum Besten gegeben habe. Das Wort Heimat in unserem Leitsatz steht für unser Engagement vor Ort, Interesse an dem, was bei uns in der Nähe passiert und das Zugehen auf alle in unserer Nachbarschaft. Was, das glaubt Ihr nicht? Passt mal genau auf… Engagement vor Ort heißt für mich, nicht nur das alljährliche Schützenfest veranstalten, sondern etwas für die Gemeinschaft in meinem Ort / Stadt / Stadtteil zu tun. Helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Sammeln, wo Spenden gebraucht werden. Aufräumen, wo andere etwas liegen lassen. Und Hinschauen, wo andere wegschauen! Das machen wir alle doch so oft, oder nicht? Dreck-weg-Tag, soziale Sammlungen, anderen eine Freude machen, Seniorenabende, Kinderfeste, das alles und noch viel mehr leisten wir in unseren Orten, Städten und Stadtteilen. Es müssen nicht immer die großen Aktionen sein, wie z.B. die 72-Stunden-Aktion; die in

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halten zusammen und sind füreinander da! Zugehen auf alle in unserer Nachbarschaft, vor allem bei denen, die neu sind. Lasst uns zusammen feiern, lachen, zanken, weinen und dabei niemanden ausgrenzen. Wer von uns ist denn schon gern alleine? Wir wollen stets fair, offen und ehrlich sein, zum Wohle aller, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, katholisch oder Muslime, egal welche Sexualität. Zusammen können wir viele Probleme aus der Welt schaffen und gegenseitig auf uns achten! Dann braucht keiner mehr das Thema Prävention hochzuhalten, es wäre ganz normal für uns und jeder wäre glücklich und zufrieden.

Wir halten unsere Werte und Traditionen lebendig und so unsere Heimat zusammen. Interesse an dem, was bei uns in der Nähe passiert, haben wir stets. Wie oft haben wir uns schon aufgeregt, wenn Buslinien gestrichen wurden, Parkanlagen voll Müll sind oder Feste nicht mehr stattfinden. Wie oft versuchen wir, etwas Altes und Bewährtes in neuem Glanz attraktiv zu machen. Wir

Ich weiß… Klingt komisch… Ist aber so ;-)

Euer Bastian Besserwisser


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 11

Aktuell

buntblick Für Toleranz, Offenheit und ein buntes Land

Der Jugendwettbewerb buntblick zeichnet das Engagement junger Menschen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz aus. Ziel ist es, Jugendliche zu motivieren, Aktivitäten für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander zu initiieren und umzusetzen. Das Engagement junger Menschen soll in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden und zur Entwicklung eigener Projekte motivieren. Überall in ganz Deutschland setzen sich Jugendverbände, Jugendgruppen und junge Menschen ein für Vielfalt und Demokratie. Der Landesjugendring vergibt regelmäßig Preise und ehrt damit Gruppen, die sich ganz besonders einsetzen für ein besseres Miteinander, für mehr Toleranz und gegen

Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit. Ausgezeichnet werden verschiedene Aktionen und Projekte die sich beispielsweise einsetzen für mehr Zivilcourage oder gegen Rassismus.

Getränkedeckeln zeigen wir beispielsweise Einsatz gegen Homophobie und Diskriminierung und verbreiten unsere Auffassung für Demokratie, Glauben und Toleranz. Mit einer Postkarten-Aktion sowie auf Schützenfesten, Räten und auf dem DJT warben wir für mehr Zivilcourage und forderten Jung- und Alt-Schützen dazu auf sich mehr sozial zu engagieren. Für dieses Engagement wurde der BdSJ DV Köln nun ausgezeichnet. Wir erhielten den Sonderpreis der Jury für unseren Einsatz der vergangenen Jahre. Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben. Dank eures Einsatzes und eurer Ideen konnten wir gemeinsam so viel bewegen. Weiter so…

Der BdSJ setzt sich seit einigen Jahren mit diversen Ideen, Aktionen und Projekten für eine bessere Welt ein. Die Aktion „Schützen gegen rechts“ ist mittlerweile wohl allen ein Begriff, denn viele Bruderschaften und Diözesanverbände haben sich daran aktiv beteiligt. Auch wir haben mit diversen Aktivitäten unseren Einsatz gegen Rassismus und rechte Gesinnung diese Aktion unterstützt. Auf Diözesanebene im BdSJ Köln hat eine Projektgruppe darüber hinaus weitere tolle Ideen in die Tat umgesetzt. Mit

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 12

Kidnapping im Diözesanverband Köln BdSJ-Vorstand rettet Bastian aus Geiselhaft in Holland Das Team-Event des BdSJ Diözesanvorstandes sollte ganz anders laufen als gedacht. Eigentlich wollten wir nur ein gemütliches Frühstück in unserem Hauptquartier einnehmen und dann gemeinsam noch etwas Schönes unternehmen. Doch dann passierte etwas gänzlich Unerwartetes: Unser Bastian Besserwisser wurde von einem geheimnisvollen Halunken entführt und als Geisel genommen. Niemand wusste etwas Genaues…und so mussten wir unser Programm wohl oder übel ändern und uns auf die Suche nach unserem geliebten Bastian machen. Zum Glück gab es genügend Hinweise und Spuren zu verfolgen, sodass die Jagd (im Anschluss an unser Frühstück) beginnen konnte. Quer durch Köln verfolgten wir die Spuren des geheimnisvollen Halunken, doch

zunächst konnten wir nicht viel ausrichten. Weder im „Gaffel am Dom“, noch im Hauptbahnhof konnten wir den Verbrecher stellen und so war guter Rat teuer. Glücklicherweise hatte aber einer unserer Informanten in einem toten Briefkasten ziemlich sachdienliche Hinweise hinterlegt. Und so stiegen wir in den Zug nach Herzogenrath, um dort weitere Hinweise zum Verbleib unseres Maskottchens zu finden. Nach der aufregenden Fahrt quer durch Nordrheinwestfalen mussten wir zu Fuß über die Grenze nach Holland marschieren, um die Spur weiter zu verfolgen. Schließlich kamen wir zu einem alten und gruseligen Kloster, in dem anscheinend Bastian Besserwisser gefangen gehalten wurde. Wir suchten in alten Gängen und längst verlassenen Ecken nach unserem vermissten Freund. Doch es

gab ein Happy End: In der Krypta der Alten Abtei konnten wir Bastian Besserwisser aus der Gefangenschaft befreien und im Anschluss direkt einen Gottesdienst feiern. Da es draußen bereits dunkel geworden war, blieben wir kurzentschlossen nach bestandenem Abenteuer dort, um uns im Kloster-Restaurant zu stärken. Glücklicherweise gab es auch noch ein paar freie Betten, sodass wir uns ein wenig ausruhen konnten.

Florian Wagner

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 13

Info

#schützenpackenan 72 Stunden Aktion 2019

völkerung in eurer Gemeinde da sein, mal den alten Spielplatz wieder auf Vordermann bringen, oder einfach zeigen, dass bei uns Schützen Ausgrenzung keinen Platz hat. Auch müssen die Aktionen nicht 72 h dauern, weniger kann auch schon sehr viel bewirken. 7h an einer Aktion gemeinsam arbeiten und die restliche Zeit für sich als Gruppe zu nutzen, ist auch eine Möglichkeit. Liebe BdSJ´ler! Am 23. Mai ist es soweit, in 72h bzw. 4.320 min. oder auch 259.200s können wir zeigen was in uns steckt. Unter dem Motto „Schützen packen an“ wollen wir Jungschützen Gutes tun und für uns Werbung machen, denn Schütze zu sein ist mehr als nur Umzüge, Schießen und Schützenfeste. Nach unserem Leitspruch „Für Glaube, Sitte und Heimat“ sind auch wir Jugendlichen dazu aufgerufen, etwas für unsere Heimat und Sitte zu tun. Somit ist es auch selbstverständlich, dass wir, wie bei den letzten Aktionen 2009 und 2013 auch, in diesem Jahr wieder dabei sind. Dabei habt Ihr das Zepter in der Hand und entscheidet, was eure Gruppe auf die Beine stellen soll und kann! Es muss nicht der ganz große Wurf sein, einfach mal drei Tage für die ältere Be-

Es kommt eigentlich nicht auf das „wie lange“ und auf das „was“ an, viel wichtiger ist es, dass Ihr bereit seid, was für andere zu tun und natürlich dabei den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Eurer Kreativität sind an sich keine Grenzen gesetzt. Irgendwie klingt das alles aber trotzdem noch nach echt viel Arbeit oder? Doch hier kann ich euch etwas beruhigen, es ist mit Arbeit verbunden, keine Frage, aber das Gefühl, als Gruppe etwas erreicht zu haben und am

besten noch von anderen dafür gelobt und belohnt zu werden, ist einfach zu schön und jede Arbeit wert. In den letzten beiden Aktionen wurde eine Vielzahl von Projekten in den 72h gestemmt. Da wurden Kindergärten und Schulen verschönert, Spielplätze aufgeräumt, Menschen in Altenheimen besucht und an allen haben BdSJ´ler mitgewirkt. Gemeinsam mit euch wollen wir in der Diözese Köln mindestens 50 Gruppen auf die Beine stellen. Der Diözesanausschuss und der Diözesanvorstand haben sich schon angemeldet. Ihr wollt dabei sein, habt aber noch keine richtige Idee was ihr als Gruppe machen wollt? Dann schaut doch mal hier vorbei: www.72stunden.de/mitmachen/aktionsideen/ideenboerse/ oder schaut auf unserer Homepage mal nach (www.bdsj-koeln.de). Dort werden wir euch weiter mit wichtigen Informationen und Tipps zur 72h Aktion versorgen. Macht was für euch und für andere. Seid dabei bei der diesjährigen 72h Aktion! Lukas Schmitz

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Termine

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 14

Termine 2019 schnell notiert...

BdSJ Köln: 30.03.2019 Diözesanjungschützenrat 06.04.2019 Bastian on Tour Teil 4 07.04.2019 Wertungsrichterlehrgang Fahnenschwenken 11.05.2019 Diözesanjungschützenwallfahrt (Bergheim-Nord) 23.-26.05.2019 72 Stunden Aktion 29./30.06.2019 Auffrischungsseminar 1+2 (Köln/Verbändehaus) 07.07.2019 Diözesanjungschützentag (Adendorf) 23.-25.08.2019 Jugendleiterschulung Teil 1 (Walberberg) 13.-15.09.2019 Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg) 21.09.2019 Diözesanjungschützenrat 28.09.2019 Auffrischungsseminar 3 (Köln/Verbändehaus) 28.09.2019 Wertungsrichterlehrgang Fahnenschwenken 08.-10.11.2019 Jugendleiterschulung Teil 1 (Walberberg) 10.11.2019 Historisches Fahnenschwenken (Df.-Lohausen) 22.-24.11.2019 Jugendleiterschulung Teil 2 (Walberberg)

BdSJ Bund: 19.10.2019 Bundesjungschützentag (Köln-Lövenich) BHDS Bund: 31.05.-02.06.2019 Bundesköniginnentag (Stammheim) 06.-08.09.2019 Bundesfest (Schloß Neuhaus)

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Diözesanmeisterschaft 2019

Samstag 04.05.2019 Luftgewehr Schüler freistehend Luftgewehr Schüler aufgelegt Luftgewehr Senioren II aufgelegt Kleinkaliber Senioren II aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Jugendklasse freistehend Luftgewehr Schützenklasse freistehend Kleinkaliber 3 Stlg. Jugendklasse Kleinkaliber 3 Stlg. Schützenklasse Ort: Kunib. Gymnich Sonntag, 05.05.2019 Luftgewehr Senoirenklasse I aufgelegt Kleinkaliber Seniorenklasse I aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse III aufgelegt Luftgewehr Altersklasse freistehend Kleinkaliber Damenklasse III aufgelegt Kleinkaliber 3 Stlg. Altersklasse OM Jugend Ort: Kunib. Gymnich Samstag 11.05.2019 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Luftpistole alle Altersklassen Damenklasse I u. II freistehend OM Schützenklasse OM Altersklasse Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Senioren I u. II angestrichen Kleinkaliber Senioren I u. II angestrichen Ort: Kunib. Gymnich Sonntag 12.05.2019 Luftgewehr Altersklasse aufgelegt Kleinkaliber Altersklasse aufgelegt Ort: Seb. Gymnich Luftgewehr Damenklasse II aufgelegt Kleinkaliber Damenklasse II aufgelegt Ort: Kunb. Gymnich Sonntag xxx (noch nicht fest) Luftgewehr 3 Stlg. Schüler Ort: ?


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 15

Aktuell

Jugend bewegt was! DJT - Lustig, lecker und laut!

Am 7. Juli ist es soweit: Der Diözesanjung­ schützentag in Wachtberg auf der Burg Adendorf wird gefeiert und Du bist ganz herzlich eingeladen! Unter dem Motto „Jugend bewegt was!“ setzt der BdSJ-Bezirksverband Voreifel alles daran, ein guter Gastgeber zu sein und allen Besuchern – Jung wie Alt – ein Highlight des Schützenjahres 2019 zu bescheren. Die Arbeitskreise rackern fleißig und viele Planungen sind bereits auf der Zielgeraden. Das Rahmenprogramm mit großer Spielstraße bietet Attraktionen für alle Altersgruppen. Hier ist Spaß angesagt! Vom Torwandschießen über Hüpfburgen, Spielebus und Soccer Cage bis hin zum Mitmach-Zirkus, Kinderschminken und Airbrush-Tatoos ist alles dabei. Das wird lustig! Außerdem wird es lecker! Gute und vielseitige Speisen und Getränke zu jugend-

gerechten Preisen ist ein Anspruch, den sich die Voreifeler gesetzt haben, die bei der Ausrichtung von Diözesanjungschützentagen keine Newcomer sind. Im kleinen Bezirksverband Voreifel fand der Diözesanjungschützentag seit 1986 bereits in vier Bruderschaften statt. Jetzt zieht der ganze Bezirk an einem Strang, um am 7. Juli ein tolles Jugendevent auf die Beine zu stellen. Mit „Schmitz Marie“ wird es nachmittags etwas lauter. Die angesagte Band aus der Voreifel heizt mit kölschem Cover-Rock ein und bringt Leben in die tolle, historische Kulisse der Adendorfer Wasserburg. Lass Dir diesen Tag nicht entgehen und sei dabei, wenn es heißt „Jugend bewegt was!“. Auch Dich?

Aktuelle Infos gibt es unter www.bdsj-voreifel.de, auf der Facebook-Seite www.facebook.com/DJT2019 oder über den WhatsApp-Newsletter.

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Die Schützenjugend des Bezirksverbandes Voreifel

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© Steffi Maier (BDKJ) © SV Müllenbach © Dominik Hoppe © BdSJ DV Paderborn © BdSJ Voreifel © Andreas Diering © Familie Klein © BdSJ Ersdorf-Altendorf © BdSJ Voreifel © BdSJ Bonn © BdSJ DV Köln

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 16

„Zukunft beginnt heute...“ Ein Bericht über die AG Profil Im Jahr 2015 wurde die AG Profil vom DJR gegründet, ihre Aufgabe war, das Profil und die Zielsetzung des BdSJ DV Köln aufzuarbeiten und neue Impulse zu setzen.

Am Anfang der Reise hat sich die AG Profil mit dem Thema der eigenen Identität auseinander gesetzt. Dabei wurden 3 Schwerpunkte gesetzt:

Zum Start der AG Profil waren wir mehr als ein Dutzend Personen mit unterschiedlichen Zielen, Träumen, Vorstellungen, Ausrichtungen und Vorgehensweisen, jetzt zum Ende der AG Profil waren wir noch 6 Personen, die Hand in Hand gearbeitet haben und sich gegenseitig immer wieder neu motiviert und gepusht haben.

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Im ersten Kick-Off Termin war es uns bereits wichtig, unsere Aufgabe breit zu fächern und alle Ebenen und Bereiche unseres Diözesanverbandes einzubinden. Daher wurden neben den Vorstandsmitgliedern weitere Personenkreise angesprochen. Dank der Unterstützung der Akademie Junges Land hatten wir einen externen Moderator, der uns am Anfang des Weges begleitet hat. In der ersten Vision der AG Profil wurden die Hauptaufgabenfelder gesammelt; zu diesen gehörten: Identität, Öffnen, Image, Gesamtverband, sowie Struktur & Qualifikation. Zu diesen Hauptfeldern haben wir uns über die Jahre hinweg Gedanken gemacht und dabei sind uns einige neue Sachen eingefallen bzw. altbewährtes wurde neu erarbeitet.

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Modernes, attraktives und klares Profil erstellen 2. Leitsatz Glaube, Sitte und Heimat 2.0 3. Selbstverständnis schärfen – wer sind wir? Hierzu haben wir einen Fragenkatalog erstellt, der uns Informationen von der mittleren und der Basisebene näher bringen sollte. Leider funktioniert dieses nicht besonders gut. Trotzdem haben wir mit den vorliegenden Erkenntnissen ein neues Selbstverständnis für den BdSJ schreiben können. Dieses ist mittlerweile ein fester Bestandteil von unseren Aus- und Fortbildungen geworden. Das Ergebnis für die AG Profil war, dass viele mit dem Begriff BdSJ nichts anfangen können, wohl aber mit dem Begriff Schützenjugend, so ist es unser Bestreben, dem BdSJ dieses mit auf den Weg zu geben. BdSJ DV Köln – Die Schützenjugend. Das zweite Hauptthema „ Öffnen“ lief bereits weit vor dem Thesenpapier des BHDS in unserer Arbeitsgruppe. Auch hier haben wir uns Schwerpunkte gesetzt:

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Integration neuer Zielgruppen (externer Personenkreis) 2. Integration bestehender Zielgruppen (interner Personenkreis) 3. Mitgliedergewinnung Diese drei Punkte laufen schlußendlich ineinander, daher war es der AG Profil eine Herzenssache, diese Thematik breit aufstellen. Der BdSJ arbeitete parallel schon an der Arbeitshilfe „Mitgliedergewinnung, daher hatten wir die Idee, hierzu eine Kampagne zu starten, um die Akzeptanz zu steigern und uns sog. Stammtischparolen entgegenzustellen. Hierzu wurde die Kampagne „Schon gewußt?“ gestartet, erste Auskopplung waren hier Getränkedeckel mit bekannten Stammtischparolen. Thematiken wie Sexualität, Diskriminierung, Demokratie und Glaube wurden hier aufgegriffen. Hierzu gab es eine tolle Aktion am DJT in Gymnich mit bunten Sonnenbrillen. Die gesammelten Informationen wurden genutzt, um die zweite Auskopplung breit zu streuen, die Arbeitshilfe Mitgliedergewinnung. Diese umfasst alle drei oben aufgeführten Schwerpunkte und soll vor allem der Basis zur Unterstützung dienen. Die Hauptthemen Struktur + Qualifikation haben wir zusammen bearbeitet, dabei setzten wir folgende Schwerpunkte:


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 17

Vernetzung / Kommunikation Aufgabenverteilung der Ebenen Förderung der aktiven Jugendarbeit Inhaltliche Jugendverbandsarbeit Schulung / Qualifizierung der Verantwortlichen

ebenfalls von der AG Profil unterstützt, hierzu gab es die dritte Auskopplung der „Schon gewußt?“ Kampagne zum Thema Prävention, bei dem alle Bruderschaften im DV Köln ein Präventionspaket erhalten haben.

Mit den vorangegangenen Aktionen haben wir stets versucht, die Mittlere Ebene und die Basisebene mitzunehmen und aktuelle Informationen und Ideen für die Jugendarbeit zu bieten. Dieses ist uns weiter wichtig, daher wollen wir eine neue Reihe an Informationen anbieten, die unter dem Titel „Zukunft beginnt heute...“ zurzeit noch erarbeitet wird. Hier wollen wir die Jugendgruppen in den Bezirken und Bruderschaften unterstützen mit nützlichem Know How, rund um die Jugendverbandsarbeit. Hier sollen Grundlagen geschaffen werden, bei denen es nicht nur um die Vernetzung mit dem BDKJ und KJA geht, sondern auch Themen, wie Versammlungsführung, Kassenführung und Tipps für den Schriftführer sollen demnächst nach und nach erscheinen. Mit „Zukunft beginnt heute…“ wollen wir die Jugendarbeit vor Ort stärken und einen sozialen Ausgleich zum Schießsport bieten. Denn wir sind mehr als nur ein Schießsportverein! Prävention vor sexueller Gewalt wurde

Das nächste Hauptthema war „Gesamtverband“ als BdSJ und BHDS. Hier wurden weitere Schwerpunkte gesetzt: 1. Partnerschaftliche Zusammenarbeit 2. Akzeptanz BdSJ 3. Übergangskultur

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In der Zeit der AG Profil ist uns vor allem bewusst geworden, dass ein stetiger Generationskonflikt in vielen Bruderschaften, Bezirken und auch im Diözesanverband herrscht. Viele Rückmeldung haben wir hierzu durch unsere Kampagnen bekommen. Manchmal ist es für beide Seiten schwer, mit der anderen vernünftig umzugehen. Hier haben wir versucht, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu finden, auf Augenhöhe! Dazu haben wir zu brisanten Themen Comics entworfen, die zeigen sollen, dass es nur ZUSAMMEN weiter gehen wird! Die Zukunft stellt uns vor neue, schwere Aufgaben und nur ZUSAMMEN werden wir diese meistern. Die AG Profil ruft daher alle, ob jung oder alt, dazu auf mehr Toleranz zu zeigen. Verbin-

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det neue Möglichkeiten mit alten Werten. Tradition im Wandel der Zeit! Beim Thema Image war unsere Zielsetzung, die innere wie auch äußere Wahrnehmung des BdSJ zu erkennen und diese entsprechend zu ändern. Durch die Rückmeldungen auf unsere ganzen Aktionen und die Kampagne ist uns bewusst geworden, dass genau dieser Weg für eine positive Resonanz von innen, wie von außen geführt hat. Daher ist unser Bestreben, den BdSJ DV Köln auf diesem Niveau zu halten und den Vorstand und seine Gremien darin zu bestärken weiter neue Wege zu gehen. Image kann man nicht kaufen, Image verdient man sich, daher nehmt unseren Ratschlag an dieser Stelle au, werdet AKTIV! Unsere Dokumentation wird viele weitere Punkte für euch aufzeigen, daher fordert diese an und schaut, wo unsere Ergebnisse euch weiter bringen können. Wir beenden die AG Profil hiermit und sind gespannt, was in unserem Verband als nächstes geschieht! Ein Dank an alle, die mitgearbeitet haben, besonders an Sarah, Volker, Dominik, Florian, Andreas und Sebastian, die bis zum Schluss durchgehalten haben!

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Aktuell

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 18

Schon gewusst? Die Comicserie

Comic – Warum überhaupt? Die AG Profil hat sich unter anderem mit dem Themengebiet „Gesamtverband“ auseinander gesetzt. Man hört oft aus allen Ebenen, es gibt einen s.g. „Generationenkonflikt“. Die eine (junge) Seite will „Neues“ ausprobieren, die andere (alte) Seite will bei Bewährtem bleiben. „Schon gewußt?“ Dass die Welt sich weiter dreht? Und dass Traditionen dabei lebendig sein können?

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„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 19

Aktuell

Das ist unser AG Profil - Abschiedsgeschenk an euch: Comics zu bekannten Themen bzw. Konflikten. Meist absichtlich überspitzt dargestellt, sollen euch die Comics erfreuen, aber auch zum Nachdenken anregen! Weder JUNG noch ALT haben recht, aber GEMEINSAM werden wir unsere Werte und Traditionen in eine neue Generation und Welt tragen! Tradition im Wandel der Zeit! Klingt spannend? Ist es auch ;-)

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Info

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 20

Bleibende Erinnerungen

Rückblick auf die BJT von unserem Bundesschülerprinzen Die Fahrt von Köln nach Schloß Holte-Stukenbrock ist schon eine längere Strecke, umso schöner, wenn die Abläufe vor Ort so wunderbar organisiert sind. Mit dabei waren meine Cousine Vanessa als Begleitung, meine Mutter sowie mein Vater als Standartenträger. Wir kamen an und checkten in das Hotel ein, welches der BdSJ für uns reserviert hatte. Alles lag für uns bereit, so dass wir sofort starten konnten. Das Zelt war riesig und vor allem warm, die Außentemperaturen waren schon ziemlich eisig. Im Zelt war eine unglaubliche Stimmung und das Programm ging schnell los. Ich musste mit der Bundesprinzessin Luisa Hanswillemenke direkt auf die Bühne. Anschließend kam die Band und wir feierten eine tolle Schützenparty. Neben den üblichen Pins wurden hier auch Schützenschals verkauft, eine großartige Idee und sehr nützlich bei den Temperaturen. Der Samstag begann für uns ruhiger. Während die Jungschützen sich in den Wettbewerben beweisen mussten, konnten wir in Ruhe frühstücken und Schloss Holte-Stukenbrock anschauen. Nach dem Mittag­ essen in der Schule hieß es, sich für den Stadtempfang parat zu machen. Dieser fand in der Aula des Gymnasiums

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statt, eine wirklich nette Location für eine solche Veranstaltung. Mein Vater als Standartenträger musste natürlich wieder am Rand stehen und freute sich, diese Insignie am nächsten Tag weitergeben zu dürfen.

Auch der Europakönig und der Europaprinz, der aus meiner direkten Nachbarschaft stammt, waren hier. Nach den üblichen, aber wirklich ansprechenden Reden und einem Imagefilm zur Region kamen zwei schöne Aktionen. Der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt und das Verschicken von Postkarten aus Schloß Holte-Stukenbrock auf Kosten der Stadt. So konnten alle Anwesenden sich selber, aber auch den Daheimgebliebenen einen Gruß vom BJT 2018 schicken.

Von der Aula ging es schließlich mit einem Fackelzug zum Festplatz. Eigentlich eine tolle Idee. Nachdem es allerdings den ganzen Tag trocken war, begann es genau jetzt zu regnen. Und am Festplatz angekommen, hörte der Regen wieder auf. Was wollte uns Petrus bloß damit sagen? Im Zelt begann nun der erste Schritt vom Ende meines Bundesschülerprinzenjahres mit der Verkündigung der neuen Majestäten. Was für ein Erfolg für den Diözesanverband Paderborn. Sowohl die neue Bundesprinzessin Olivia Kötter wie auch der neue Bundesschülerprinz Sven Klute stammen von hier und feiern quasi einen Heimsieg. Und wieder endete der Tag mit einer tollen Schützenparty in ausgelassener Stimmung. Und dann kam der Sonntag. Nach dem Frühstück hieß es Koffer packen und sich für die Messe fertig machen. Nun wurde es ernst, nach dem Gottesdienst wurden erst die Kette und dann die Standarte an die neuen Majestäten übergeben. Anschließend hieß es Aufstellung zum Festzug. Wieder war es ziemlich kalt, alte und neue Majestäten stellten sich nach einem kurzen Weg auf einem Tribünenwagen auf. Wir alle haben da oben ziemlich gefroren und wären fast lieber im Festzug mitgegangen, um uns durch die Bewegung wieder aufzuwärmen.


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Info

Jugend bewegt uns!

Diözesankönigspaar für die Jugend unterwegs Dabei werden sie auf den vielen Veranstaltungen, zu denen sie als Diözesankönigspaar eingelagen werden, für dieses Projekt Spenden sammeln, die der Schützenjugend des Diözesanverbandes Köln auf verschiedene Art und Weise zu Gute kommen wird.

Und es war ein langer Umzug. Umso größer war unserer Freude, als wir schließlich auch im Festzelt ankamen und uns wieder langsam warm wurde. Zusammenfassend waren die Bundesjungschützentage 2018 ein fantastisches Erlebnis und dies nicht zuletzt und vor allem durch die hervorragende Organisation vor Ort. Ich kann durch die Abfolge meiner Erfolge als Schülerprinz, Bezirksschülerprinz, Diözesanschülerprinz und Bundesschülerprinz auf letztlich zwei lange und erlebnisreiche Jahre zurückblicken. Als besonderes Highlight wird mir das Europaschützenfest in Leudal in Erinnerung bleiben, an welchem ich aktiv teilnehmen durfte. Ich wünsche den neuen Majestäten eine ebenso erlebnisreiche Zeit und ein tolles Jahr.

Thorben Garlip

Mit großer Freude haben wir den Erfolg von Helga Klein beim Bundeskönigsschießen aufgenommen. Gemeinsam mit ihrem Mann Christian sind die beiden seit vielen Jahren eine große Stütze in unserer Verbandsarbeit. Sei es auf Bruderschafts-, Bezirks- oder Diözesanebene. Helga und Christian sind immer dabei. Und wie sollte es anders sein, auch als Diözesankönigspaar verlieren sie die Schützenjugend nicht aus dem Blick, sondern stellen sie in den Mittelpunkt und haben ihre Regentschaft unter das Motto „Jugend bewegt uns!“ gestellt, welches auch einen wunderbaren Bogen zum Diözesanjungschützentag schlägt, der zufälligerweise in diesem Jahr unter dem Motto „Jugend bewegt was!“ in ihrem Heimatbezirksverband Voreifel stattfindet.

Zusätzlich kann man Orden des Diözesankönigspaares kaufen. Pro verkauftem Orden fließt ebenfalls ein Euro an diesen Zweck. Bis zum Redaktionsschluß konnten die beiden schon fast 1.000,- Euro sammeln. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann unter dem Verwendungszweck „Jugend bewegt uns!“ auf das Sonderkonto DE97 3706 9627 5004 6130 17 von Helga und Christian Klein spenden.

Vito Spalluto

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21• März 2019 • Seite 22

Jugendleiterexpress Der HuckePack-Kurs

Nachdem der HuckePack Kurs im vergangenen Jahr ausgefallen war, wollten wir ihn dieses Jahr unbedingt wieder stattfinden lassen. Also machten wir ordentlich Werbung auf den Räten, im HEFT und über Facebook sowie unseren Newsletter. Der Kurs ist ein besonderes Angebot von uns für Anwärter zum Jugendleiter, die bereits über Vorerfahrung und eine Vorqualifikation verfügen. So können z.B. Ausbilder, ErzieherInnen oder LehrerInnen bei dieser verkürzten Form der Jugendleiterschulung einen Jugendleiterschein erwerben.

sive Schulungstage durch. Die angehenden JugendleiterInnen wurden geschult in Themen wie: Rechtliche Grundlagen, Pflichten eines Jugendleiters, die Bedeutung unseres Leitsatzes, Gruppendynamik, Mitgliedergewinnung, Prävention, Veranstaltungsmanagement, Gruppenpädagogik, Geschichte und Aufbau des BdSJ, uvm. Es war ein sehr intensives Wochenende in dem es kaum Pausen gab, dafür aber 5 zufriedene und glückliche neue Jugendleiter. Das Team (Larissa, Christian und Florian) war mit den Absolventen und dem Programm sehr zufrieden. Wir hoffen, dass beim nächsten Kurs ein paar mehr Anmeldungen ins Haus flattern… damit die Zukunft des HuckePack Kurses gesichert ist…!

Florian Wagner

Dieses Angebot nutzten in diesem Jahr immerhin 5 Teilnehmende. In der Geschäftsstelle des BdSJ DV Köln führten wir also an einem Wochenende im Februar zwei inten-

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#DiöWallfahrt2019 Lützenkirchen Liebe Schützenfamilie, auch dieses Jahr findet unsere Diözesanjungschützenwallfahrt statt. Dieses Mal im schönen Leverkusen-Lützenkirchen. Wir möchten euch mitnehmen auf eine Reise durch die Natur und uns dabei der Frage stellen, was macht einen Schützen heutzutage aus und was hat das alles eigentlich mit „Für Glaube, Sitte und Heimat“ zu tun. Um diese und vielleicht noch die ein oder andere Frage zu beantworten laden wir euch herzlich ein uns am 11.05.2019 zu besuchen. Zuviel wird noch nicht verraten, wir werden euch jedoch über die nächsten Wochen immer mehr Infos rund um die Wallfahrt auf unserer Homepage unter www.sbl1423.de zur Verfügung stellen. Wir freuen uns darauf euch zahlreich Begrüßen zu dürfen und so verbleibe ich mit freundlichem Schützengruß Patrick Uglorz-Schorn Jungschützenmeister St. Seb. Schützenbruderschaft Lützenkirchen vor 1423 e.V.


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Hausgemachtes

Getreide - Superfood aus der Region Aktionstag des BdSJ Ersdorf-Altendorf bensmittel rund um den Globus verschiffen muss, um sich gesund zu ernähren, da die regionalen Produkte bereits alles bieten, was der menschliche Körper braucht. Auch die Praxis kam nicht zu kurz. Die Kinder quetschten Haferflocken und verputzten sie anschließend mit Milch, Joghurt und besonders großem Appetit. Auch Brötchen backen stand auf der Tagesordnung.

Vier Jugendleiter der Altendorf-Ersdorfer Schützenjugend machten sich am 9. März mit 20 Kindern und Jugendlichen unter dem Motto „Superfood Getreide“ auf den Weg. Es ging von Altendorf nach Rheinbach zum Naturparkzentrum Himmeroder Hof.

Dort lernten die Teilnehmer mit Ökotrophologin Dr. Mareike Czerwinski viel über die verschiedenen Getreidesorten und deren Wirkungen und Anwendungsbereiche. Es wurde allen schnell klar, dass man keine Le-

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Rückfahrt, ging es im Altendorfer Schützenhaus weiter. Beim großen Getreide-Quiz zeigten die 6 bis 15-Jährigen, was sie alles behalten hatten, bevor es später für alle den Teilnehmer-Button und eine herzliche Verabschiedung durch das Jugend-Team gab.

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Hausgemachtes

„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21• März 2019 • Seite 24

Geteilte Freude ist doppelte Freude Bruderschaftsprinz unterstützt Raphaelshaus Die Verbindung des Neussers Dominik Hoppe zum Raphaelshaus in Dormagen ist eng: Der 20-Jährige war als Kind in der Jugendhilfeeinrichtung untergebracht, und seit drei Jahren arbeitet er als Ehrenamtler in der Sport- und Erlebnispädagogik wieder für das Raphaelshaus: „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung, die ich nun gern an andere weitergebe“, sagt Hoppe. Auch als Bruderschaftsprinz in Norf hat er „seine Raphaelshaus-Familie“ nicht vergessen: „Ich bin stolz darauf, im Raphaelshaus gelebt zu haben“, sagte er öffentlich voller Überzeugung in seiner Rede zu den Norfer Schützen bei seiner Krönung im September. „Warum auch nicht“, legt er jetzt nach: „Es ist eine großartige Einrichtung, die mir meinen Weg geebnet hat.“ So verzichtete Dominik Hoppe, der bei der Frühkirmes in Norf Bruderschaftsprinz wurde, auf Geschenke als Repräsentant der St.-Andreas-Schützenbruderschaft Norf, so dass er jetzt dem Raphaelshaus gemeinsam mit seiner Cousine, Prinzessin Aileen Koch, die Spendensumme von 1200 Euro überreichen konnte. „Den Prinzenjahr-Vorteil teile ich gern mit anderen“, beschreibt er seine Motivation: „Das Jahr hat mir bisher durch zahlreiche großartige Begegnungen so viel gegeben, da fiel es mir nicht schwer, auf

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materielle Geschenke zu verzichten – im Gegenteil: Für das Raphaelshaus habe ich gern gesammelt, um dessen Arbeit zu würdigen und zu unterstützen.“ Dass ein Prinz auf Geschenke verzichtet und um Spenden für eine Jugendhilfeeinrichtung bittet, ist eigentlich kein Standard.

Auch Raphaelshaus-Direktor Marco Gillrath freute sich über seinen Einsatz und Bekenntnis zum Jugendhilfezentrum: „Das fand ich sehr schön, dass er uns so eingebunden hat, auch dass das Raphaelshaus-Logo seinen Orden ziert, ist eine Hommage, die uns im Raphaelshaus sehr freut“, sagte Gillrath, der im September 2018 mit seinem Stellvertreter Daniel Mastalerz zu den Krönungsfeierlichkeiten von Dominik Hoppe als Bruderschaftsprinz in Norf eingeladen war.

Von 2004 bis 2008 hatte Dominik Hoppe die Geschwister-Scholl-Grundschule in Derikum besucht, anschließend bis 2015 die Raphaelschule in Dormagen, wo er auch seinen Schulabschluss machte. Jetzt ist der 20-Jährige Auszubildender zum Kaufmann für Büromanagement beim Bundesverband der Pfadfinder. Zudem engagiert er sich als Mitglied des Jugend-Landtags NRW. In seiner ehrenamtlichen Arbeit versucht Dominik, seine Geschichte als „gutes Beispiel“ einzubinden: „Ich möchte den Kindern vermitteln, dass sie auch schlimme Zeiten meistern können“, betont er. Mit viel Eigeninitiative und Vertrauen könne man auch aus an sich schwierigen Situationen Gutes schöpfen. Bei der Spendenübergabe im Jugendhilfezentrum Raphaelshaus, an der auch Vertreter der St. Andreas-Schützenbruderschaft Norf teilnahmen, berichtete Direktor Marco Gillrath viel Wissenswertes über das Raphaelshaus und führte über das Gelände. Dabei lernten die Besucher auch die sport- und erlebnispädagogischen Bereiche kennen, in denen die Spendensumme in neue Fitnessgeräte investiert werden soll.


„Das Heft“ BdSJ DV Köln aktuell • Ausgabe 21 • März 2019 • Seite 25

Hausgemachtes

Mit Spiel und Spaß ins Schützenjahr Neujahrsempfang des BdSJ Voreifel Für den 13. Januar hatte der Bezirksjung­ schützenrat Voreifel zum Neujahrsempfang und zur Generalversammlung nach Villip eingeladen. Unter den zahlreichen Gästen konnten die Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer und Kathrin Merzenich Bezirksschülerprinz Jason van den Oever, Bezirksprinz Joshua Rohloff, Bezirkskönig- und -bundesmeister Walther Honerbach, sowie das Diözesankönigspaar Helga und Christian Klein begrüßen.

gesausflug in den Kölner Zoo, zahlreiche Wettkämpfe, die Bezirksjungschützentage und allem voran der Diözesanjungschützentag in Adendorf, den die Bezirksjugend für die Schützen des Diözesanverband Köln und alle Interessierten aus dem Umland ausrichtet, stehen ins Haus. Neben einem großen Programm für alle Altersgruppen, und musikalischer Unterhaltung der kölschen Coverband „Schmitz Marie“ werden an diesem Tag auch die neuen Diözesanjugendmajestäten ermittelt.

In seinem Bericht gab Bezirksjungschützenmeister Hendrik Beer einen Rückblick auf das vergangene Jahr und im weiteren Versammlungsverlauf wurde auch der Jahresplan für 2019 vorgestellt. Ein Ta-

Der Nachmittag des Neujahrsempfangs war einem Memory-Turnier und dem Glücksschießen gewidmet. In der Juniorenklasse bis 24 Jahren gewann Johanna Imgrund vor Jason van den Oever und Benjamin

Klein das Memory-Turnier. In der Senioren-Klasse (ab 24 Jahre) gewann Diözesankönigin Helga Klein. Das Glücksschießen der Bambinis gewann Clara Klein und die Luftgewehrklasse entschied Bezirksschülerprinz Jason van den Oever für sich. Für die Gewinner gab es Medaillen, süße Sachen und Gutscheine. An diesem Tag setzte der Bezirksjung­ schützenrat zudem einen Schwerpunkt auf gesunde und nachhaltige Ernährung. Es gab leckere, vegetarische Baguettes, bei deren Zutaten und Verpackung auf Nachhaltigkeit und ökologische Aspekte geachtet wurde. Nach dem Essen fand mit den Kindern und Jugendlichen hierzu ein Austausch statt, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen.

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Wasser marsch! Ausflug des BdSJ Bonn zur Flughafenfeuerwehr Köln/Bonn Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir diesmal ein ganz besonderes Ziel im Visier. Mit 20 Jungschützen und Betreuern hatten wir am 29.09. das Glück, die Feuerwehr zu besuchen, aber nicht irgendeine Feuerwehr, sondern die Köln Bonner Flughafen Feuerwehr. Unsere Reise begann also per Schnellbus in Richtung Flughafen. Glücklicherweise hatte Gertrud genug Wartezeit einberechnet, weil ausgerechnet an diesem Tag der türkische Staatspräsident Erdogan in Köln auftreten sollte, den wir kurzer Hand auch haben landen sehen. Nach einer Stunde selbstständigen Entdeckens des Flughafens wurden wir von einer Hostess freundlich empfangen. Wir erhielten alle einen personalisierten Ausweis und mussten durch sehr strenge Sicherheits-

kontrollen. Danach fuhr uns ein echt cooler Busfahrer über den Flughafen an den privaten Jets vorbei zum Feuerwehrgebäude. Mit orangenen Warnwesten gewappnet ging es los. Ein netter junger Feuerwehrmann erklärte uns die einzelnen Funktionen der Fahrzeuge und deren Ausstattung. Es waren wesentlich mehr Fahrzeuge, als wir erwartet hatten. Wir fanden heraus, dass innerhalb von 90 Sekunden ein Feuerwehrmann fertig angezogen, seine Ausrüstung tragen und dann noch in weniger als drei Minuten am anderen Ende des Rollfeldes mit seinem Team ankommen muss. Uns wurde sehr schnell klar, wie wichtig, aber auch stressig dieser Beruf sein kann. Rutschstangen führen von den Schlafräumen direkt in die Fahrzeughalle. Wir bekamen die Möglichkeiten, u.a. Atemschutzgeräte anzuprobieren und konnten jedes Fahrzeug begehen, dazu gehörte auch ein kurzer Einblick in die Kommandozentrale. Er zeigte uns auch spezielle Fahrzeuge, die nur die Flughafenfeuerwehr besitzt. Es waren riesige Fahrzeuge, die im Notfall die Passagiere von Airbussen evakuieren können, insbesondere, wenn keine Rolltreppe in der Nähe ist. Neben wirklich interessan-

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ten Fahrzeugen und Flugzeugen, die wir an diesem Tag gesehen haben, bin ich mir zu 100% sicher, dass für alle ein Fahrzeug das Highlight war. Wir durften Platz nehmen im „Panther“, ein Löschfahrzeug für Flugzeuge mit zwei Wasserwerfern an Bord. Das beeindruckende Gefährt, und das nicht nur wegen seiner Größe, hat 1400 PS und kann innerhalb von 18 Sekunden auf 150 km/h beschleunigen. Die Autokenner unter uns werden jetzt sagen, was ist denn das für ein Schneckentempo, aber die Rennautos müssen auch keine 12.000 Liter Wasser transportieren, und sind so schwer und groß, wie man auf unserem Gruppenfoto erkennen kann. Wir durften aber nicht nur Platz nehmen, nein wir durften alle eine Runde mit über das Gelände fahren, und die manuelle Bedienung des Wasserwerfers auf dem Dach kennenlernen. Mit breitem Grinsen verließen wir die Feuerwehr.


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Aktuell

#365bdsj

Ein Jahr lang Gutes tun Mit unserem Flughafenbus fuhren wir noch zu den Umschlagplätzen, wo täglich tausende von Paketen verschickt werden. Anschließend fuhr der Busfahrer so nah wie möglich an die Start- und Landebahnen, um uns ein paar Start- und Landeversuche zu zeigen. Ein bisschen erschöpft von dem Tag, aber sehr glücklich, machten wir uns auf den Nachhauseweg.

Ich bedanke mich nochmal herzlich für den schönen Ausflug und insbesondere bei Gertrud Strahl für die gute Organisation. Ich freue mich auf den nächsten Bezirksausflug und bin gerne wieder dabei.

Katharina Wilm

Das Projekt #365bdsj ist mit dem Jahresbeginn 2019 gestartet. Wir als katholischer und sozial engagierter Jugendverband zeigen, dass wir das ganze Jahr über aktiv sind und uns nicht nur für die Belange der Schützenjugend, sondern darüber hinaus auch für viele andere Dinge einsetzen. Mit dem Projekt #365bdsj wollen wir auf unser vielfältiges Engagement aufmerksam machen und unsere Mitglieder gleichzeitig dazu motivieren, dieses Engagement immer wieder neu mit Leben zu füllen und nach unserem Leitsatz „Für Glaube, Sitte und Heimat“ zu handeln.

sich um einzelne Personen, eine (Jungoder Schülerschützen-) Gruppe oder die gesamte Bruderschaft handelt. Auf Facebook, Instagram und Twitter werden die einzelnen Beiträge (gerne jeweils mit Foto) mit dem Hashtag #365bdsj gepostet bzw. dann durch uns geteilt. Eine Veröffentlichung durch die BdSJ-Bundesstelle ist auch möglich. Der Kalender befindet sich auf https://bdsj. de/projekte_aktionen/365bdsj/ Wir freuen uns auf Deinen und Euren Beitrag zum Projekt!

So wollen wir in dem Jahr, in dem auch wieder die 72 Stunden Aktion des BDKJ stattfindet zeigen, dass wir nicht nur an diesen drei Tagen, sondern das ganze Jahr über im Einsatz sind: Für unsere Schützenjugend, den Umweltschutz, die Nachbarschaft, eine soziale und gerechte Welt und viele weitere Themen. Das ganze Jahr über berichten wir über all die kleinen und großen guten Taten, Projekte und Engagements, die jedeR von uns leistet. In einem Kalender werden alle Tage des Jahres mit entsprechenden Einträgen gefüllt. Dabei ist es nebensächlich, ob es

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g a t n e z t ü h c s g n Diözesanju

Programm:

stück Eintreffen u. Früh Jugendmesse Festzug üßung Eröffnung u. Begr gramm, Großes Rahmenpro bewerbe Live-Musik u. Wett rehrungen 17:30 Uhr: Siege oreifel.de Infos: www.bdsj-v

8:30 Uhr: 10:00 Uhr: 11:30 Uhr: 12:30 Uhr: 13:00 Uhr:

n! Du bist eingelade rg e b t h c a W h c a n li Komm am 7. Ju ! f r o d n e d A g r u B auf die ich? D h c u A l! ie v n e g Wir bewe