Page 1

Das Thurcom-Magazin

VERNETZT

1

Alle zusammen – jeder eigen Digitale Kommunikationstechnik bringt für jedes Familienmitglied individuelle Unterhaltungsmöglichkeiten. Einblick in ein Familienleben im Jahr 2017.  Seite 4

Jetzt wechseln Das Ende des analogen Telefonnetzes naht. Rechtzeitig zur Umstellung auf die digitale Telefonie gibt es von Thurcom den Online-Produkteberater.  Seite 10

Ausgabe 2 /2017 Vernetzt 2/2017


Inhalt

10

4

14 2

Seite 4  Gut vernetzt

Seite 12  Aktuell

Seite 14  Netzwerk

TV, Internet und Telefon: Für jedes Mitglied der fünfköpfigen Familie Gähwiler-Kreis sind sie unabdingbarer Teil des Alltags. Trotz vielen Unterhaltungsmöglichkeiten kommt das Familienleben nicht zu kurz.

Der UPC-Kanal MySports ist bei Thurcom vorerst nicht zu empfangen. Warum? Stefan Huber klärt auf.

Die EW Sirnach AG steht in ihrem Gebiet gleich mit zwei Konkurrenten im Wettbewerb. Dabei behauptet sie sich auch dank Thurcom, wie Josef Sennhauser sagt.

Seite 10  Internet Dank dem neuen «Produkteberater» lassen sich auf der neuen Internetseite von Thurcom passende Abos und Produkte für jeden einfach finden.

Seite 13  Technik Für das analoge Telefonnetz der Swisscom läuft die Zeit ab. Die Gelegenheit ist ideal, seine bisherigen Telefon-, Internetund TV-Abos zu überprüfen und allenfalls zu Thurcom zu wechseln.

Seite 15  Produkte und Angebote Verglichen mit anderen Regionen, ist im Versorgungsgebiet von Thurcom der Glasfaserausbau schon weit fortgeschritten. Was bedeuten in diesem Zusammenhang Begriffe wie FTTH oder FTTB?

Impressum

Konzept /Gestaltung / Fotografie Agentur BBK , Sirnach; Redaktion Markus Tofalo; Druck Meyerhans Druck AG, Wil; Auflage 25’000; Ausgabe 2/Oktober 2017; Herausgeber Thurcom, Speerstrasse 10, 9500 Wil, www.thurcom.ch (Thurcom ist eine Dienstleistungsmarke der Technischen Betriebe Wil); Kontakt info@thurcom.ch

Vernetzt 2/2017


Editorial

Alles digital Liebe Leserinnen und Leser Die vergangenen Monate gehören zu den spannendsten in meiner bisherigen Tätigkeit für Thurcom. Wir haben unsere ganze Produktepalette von Grund auf erneuert. All dies geschieht im Gleichschritt mit der Digitalisierung, die den Alltag unserer Kundinnen und Kunden prägt. Die Internetgeschwindigkeit unserer Abos wurde, vor allem dank der hervorragenden Infrastruktur unserer Netzpartner, wiederum erhöht. Die digitale Telefonie bietet mit der ThurcomPhone-App Möglichkeiten, welche einen echten Mehrwert bringen – und dies ohne Mehrpreis. Schliesslich Thurcom TV 4.0, unser neues Fernseherlebnis. Als Letztes haben wir nun unsere Website überarbeitet. Die moderne Thurcom-Kommunikationswelt will schliesslich entdeckt werden. Welches Abo passt zu mir? Welche Internetgeschwindigkeit geht bei mir? Unser neuer Online-Produkteberater gibt Auskunft.

3

Stefan Huber Leiter Kommunikationsnetz Dipl. El. Ing. FH

Richtig eingesetzt, sind unsere neuen Produkte eine Erleichterung und Bereicherung im Familienalltag. Im Porträt von Familie Gähwiler-Kreis versuchen wir aufzuzeigen, wie junge Familien im Jahr 2017 leben. Die fünf zeigen uns, wie sie das Internet nutzen, wie sie sich unterhalten und kommunizieren – mit Thurcom. Familien wie diese sind für uns Antrieb, uns stets weiterzuentwickeln, am Ball zu bleiben. Stefan Huber Leiter Kommunikationsnetz


Gut vernetzt

4

Wegen der vielen Aktivitäten sieht man sich wenig, daher ist der Familie das gemeinsame Essen wichtig. Vernetzt 2/2017


Vielfalt in der Einheit Familie Gähwiler-Kreis ist stets auf Draht. Susanne und Sascha sind beide berufstätig und Eltern von drei Kindern im Alter von 4, 8 und 10 Jahren. Zusammen besorgen sie den Haushalt und jonglieren mit digitaler Technik erfolgreich durch den Alltag. In ihrer renovierten Altbauwohnung im Zentrum von Wil ist das Familienleben sichtbar: Sich in Nutzungspause befindende Spielsachen bringen Farbe in den weiss und naturfarben möblierten Wohnraum. Ein aus Bauklötzen gebauter Bauernhof beherrscht bei unserem Besuch das Zentrum neben dem grossen Ess-, Spiel und Arbeitstisch. Auf einem Sideboard steht der Familiencomputer. «Susanne und ich nutzen für unsere Arbeit einen eigenen Laptop», sagt Sascha. Dieser Rechner wird von den Kindern für ihre Internetnutzung verwendet. Dieses wird in diesem Haus intensiv genutzt. Miro besucht den Kindergarten, Lionel, in der 3. Klasse, ist bereits selbstständiger und Timon, der Älteste, geht in die 5. Klasse. Für ihn steht bald der Übertritt in die Oberstufe an. Dies bereitet ihm und den Eltern jedoch kaum Sorgen, denn Timon ist ein guter Schüler und vielseitig interessiert. Deshalb heisst es in der Freizeit: Flötenunterricht und Kunstturnen, Letzteres fünf mal die Woche. Die anderen beiden Kinder stehen mit ihren Hobbys ihrem grösseren Bruder in nichts nach. Es ist viel los. Umso wichtiger sind allen fünf Familienmitgliedern jene Stunden, in welchen sie zur Ruhe kommen und abschalten können. Ob mit Dokumentarfilmen, Serien, Trickfilmen, Games oder in sozialen Netzwerken, jedes Mitglied der fünfköpfigen Familie hat andere Vorlieben, sich die Zeit zu vertreiben. Mit Thur-

com gelingt der Entertainment-Spagat. «Auch wenn wir uns als Familie viel bewegen und darauf achten, dass unsere Kinder nicht zu viel Zeit am Tablet oder vor dem Fernseher verbringen, schätzen wir dennoch die gemeinsame Zeit vor dem Fernseher oder beim Entdecken neuer Skurrilitäten auf Youtube», erzählt Sascha Kreis. Nebst den gemeinsamen Themen, ob wissenschaftlicher oder kultureller Natur, interessieren sich die fünf natürlich auch für ganz unterschiedliche Dinge. Die Kinder haben bereits ihren ganz eigenen Geschmack, was Unterhaltung angeht. Daher kommt es nicht selten vor, dass gleichzeitig vier oder gar alle Familienmitglieder auf verschiedenen Geräten online sind; auf dem Tablet, Familien-PC, auf Smartphones, Laptops, oder am Smart-TV. Sascha schaut eine Serie auf Netflix, Susanne recherchiert und die Kinder schauen Clips auf Youtube oder gamen online. «Auch bei dieser vollen Auslastung und vielseitigen Nutzung läuft das Netz stabil», sagt Susanne. Dies ist keineswegs selbstverständlich, sowohl Susanne als auch Sascha kennen noch andere Zeiten. Für die Kinder hingegen ist es das: Aufgewachsen mit dem Internet, können sie sich eine Welt ohne kaum vorstellen. Von einer Abhängigkeit zu sprechen, wäre jedoch weit verfehlt. «Wir schränken die Internetnutzung unserer Kinder ein. Und glücklicherweise stossen wir dabei nicht einmal auf allzu grossen Wider-

Mit Thurcom gelingt der Entertainment-Spagat.

Familie GähwilerKreis Die Nutzung digitaler Geräte für die Arbeit und die Freizeit gehören zum Alltag. Das Familienleben steht jedoch im Zentrum. Mit Thurcom hat die Familie das ideale Angebot für alle Bedürfnisse. 5

Vernetzt 2/2017


6

Lässt sich nicht digitalisieren: Die Vorbereitung auf die Unterrichtsstunden bleibt.

WLAN sei Dank: Was wollen wir schauen? Lionel und Timon sind örtlich und zeitlich ungebunden. Vernetzt 2/2017


stand», sagt Susanne. Das mag wohl daran liegen, dass die Kinder auch anderen, netzund stromfreien, Aktivitäten nachgehen. Natürlich findet auch hier der – wohl auch anderen Familien bekannte – Streit um die Nutzungsdauer des Tablets statt. Diskutiert wird um Ausnahmen der Eine-Stunde-pro-Tag-Regel, welche im Grossen und Ganzen von allen drei Kindern akzeptiert wird. Während der Ferienzeit drücken die Eltern auch ab und an ein Auge zu und erlauben zwei Stunden, ansonsten sind die beiden Pädagogen aber ziemlich strikt, was Bildschirme anbelangt. Es entspricht jedoch auch einer oft wenig beachteten Tatsache, dass Computer, Tablets und Smartphones bei Weitem nicht mehr nur der Unterhaltung dienen. Lesen, Schreiben, Musik hören, Arbeiten, Recherchieren oder auch das Bearbeiten von Fotos und Filmen werden heutzutage ausschliesslich mit diesen Geräten getätigt. Musik wird auch im Hause Gähwiler-Kreis praktisch nur gestreamt. «Ich höre sie von Apple Music, meine Frau von Spotify», sagt Sascha, der aber festhält, dass die digitale Welt bei ihnen keineswegs den Alltag dominiert, was der Anblick des vielgenutzten Gartens der Familie bestätigt. «Bei schönem Wetter nehmen wir die Musik ganz einfach mit nach draussen und treffen uns mit den Nachbarn», sagt er. Das urbane Stadtleben kommt also schon noch weit vor dem digitalen Lifestyle. «Das Ganze ergänzt sich eben. Die passenden Produkte, richtig genutzt, machen uns das Leben einfach leichter und gestalten es angenehmer», stellt Susanne fest. Das klassische Fernsehen wird vorwiegend noch von Miro genutzt. «Der kleine Prinz» und das «Sandmännchen» läuten ihm täglich zur Sendezeit den Abend ein. Ansonsten wird lineares Fernsehen kaum

mehr genutzt: «Unser Familienleben und unsere Engagements erlauben kaum noch zusätzliche Fixzeiten, die von TV-Stationen vorgegeben werden», sagt Susanne. Die Wiler Stadtparlamentarierin ist abends oft an Sitzungen. Interessiert sie eine TV-Sendung, wird diese danach geschaut. Und auch Saschas Serienvorlieben wie «Breaking Bad» oder «Twin Peaks» sind zeitlich nicht gebunden. Der Fernseher ist ans Web angeschlossen, und somit erweitert sich die ohnehin schon grosse Programmvielfalt von Thurcom ins Unermessliche. Obwohl die Familie mit einem günstigen Internet-Abo von Thurcom surft, steht niemand an. «Wir haben jetzt noch nie alle gleichzeitig je einen HD-Film gestreamt», bringt Sascha ein, «vielleicht kämen wir dann zum Schluss, dass ein Abo-Upgrade nötig wäre», lacht er. Der Familienalltag beginnt mit dem Lesen der Zeitung. Ganz konventionell auf Papier. «Tagsüber informiere ich mich dann elektronisch», ergänzt Susanne. Wenn sie zum Morgenschwimmen geht, ist sie jeweils um 5.30 Uhr die Erste, die aufsteht. Eine Stunde später beginnt Sascha seinen Tag, der sogleich für die Kindern den Zmorge macht, während Susanne bereits zur Arbeit geht. Timon und Lionel gehen um 7.40 Uhr zur Schule, Miro um 8.40 Uhr in den Kindergarten. Dann hat Sascha Zeit, seine Lektionen vorzubereiten, sich um den Haushalt zu kümmern und zu kochen, bis die ganze Familie zum Zmittag wieder zusammenkommt. Die gemeinsame Zeit ist rar, daher ist das Mittagessen am Familientisch wichtig. Man kommt zusammen, tauscht sich über das Erlebte aus, bespricht, diskutiert und lacht. Am Freitag werden gar noch weitere Kinder, Freunde und Mitglieder der Familie zum Essen ins «Open House» eingeladen. Gemeinsames Nachtessen ist der Familie meistens nicht möglich, da sich abends die Termine der Eltern und der Kinder überschneiden. Und dennoch gibt es einen abendlichen Fixpunkt: Das Vorlesen einer Gutenachtgeschichte für den Jüngsten. Danach flimmern sie wieder, die Screens von TV, Tablets, Laptops und Smartphones.

«Die digitale Welt dominiert keineswegs unseren Alltag»

«Vernetzt» porträtiert auch Sie! Wollen auch Sie sich, Ihr Unternehmen oder Ihr Geschäft im «Vernetzt» vorstellen? Wollen Sie dabei zeigen, wie Thurcom mit ihren Produkten Ihren Alltag vereinfacht oder zu Einsparungen führt? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Schreiben Sie uns: vernetzt@thurcom.ch

Sascha Kreis 40 Jahre, Sekundarschullehrer Wandern, Jassen und Kochen sind seine Hobbys, daneben hört er viel Musik, sieht gerne Filme und interessiert sich für Fussball.

Susanne Gähwiler 40 Jahre, Primarlehrerin Trotz Beruf und politischem Engagement sieht sie sich primär als Familienmenschen. Sie ist auf allen Social-Media-Plattformen präsent und liest gerne.

Timon 10 Jahre, 5. Klasse Der begeisterte Kunstturner trainiert 20 Stunden pro Woche, spielt Flöte, mag japanische Anime-Serien und Games.

Lionel 8 Jahre, 3. Klasse Eifert in Sachen Games und TV seinem älteren Bruder nach, spielt aber auch gerne Fussball und Tennis.

Miro 4 Jahre, Kindergarten Fährt gerne Velo, spielt gerne auf der Wii, doch wenn Grossmutter kommt, ist Elektronik unwichtig.

Vernetzt 2/2017

7


8

Tablet, Computer, Smartphones, Laptop, Musikplayer, Spielkonsole und TV – alles ist bei der Familie Gähwiler-Kreis vorhanden und vernetzt. Vernetzt 2/2017


Das Familien-Abo: Thurcom Connect S CHF 92.–/Monat g g g

Internet mit 40/4 Mbit/s Thurcom TV 4.0 Thurcom-Phone

Ein Wechsel zu Thurcom lohnt sich. Dank der neuen Abostruktur braucht niemand für etwas zu bezahlen, das sie oder er nicht nutzen kann oder möchte. Jetzt Abo selber zusammenstellen: www.thurcom.ch

9

Vernetzt 2/2017


Internet

Wechsel mit Wirkung. Einfach. Individuell. Einfach, verständlich und zielführend, das ist der neue Internetauftritt von Thurcom. Bestehenden Kunden dient das Portal zur Verwaltung ihres Accounts, Neukunden werden intuitiv zu den auf sie zugeschnittenen Produkte und Abos geführt.

10

Thurcom verfügt über Produkte, die auf dem neusten Stand der Technik sind. Abo-Pakete mit unterschiedlichen Internetgeschwindigkeiten sorgen dafür, dass jede Kundin und jeder Kunde genau das bekommt, was sie oder er braucht. Die Bedürfnisse des Einzelnen können mit dem aktuellen Produktesortiment gezielt abgedeckt werden. Dank dieser Abostruktur braucht niemand für etwas zu bezahlen, das sie oder er nicht nutzen kann oder möchte. Doch wie findet man sein ideales Abo, das passende Produkt? Auch hier hilft die neue Website von Thurcom. Man braucht sich lediglich durch ein paar Fragen zu klicken und schon wird einem vom virtuellen Produktberater ein Vorschlag unterbreitet. Wo befindet sich der Wohnort? Wie viele Personen leben im Haushalt? Handelt es sich um einen Singlehaushalt, eine Familie oder eine WG? Die Bedürfnisse sind verschieden, aber auch die Möglichkeiten. Der Produktberater zeigt jeweils die vor Ort verfügbaren Möglichkeiten an. Keine unnötig grossen Datenpakete, keine unnötig hohe Anzahl TV-Sender und keine ungerechtfertigt hohen Festnetztarife für Inland- oder auch Auslandanrufe. So einfach funktioniert es: Zuerst wählt man den Internetanschluss. Zur Auswahl stehen fünf Geschwindigkeiten. Dass das Internet zuerst gewählt werden muss, hat technische Gründe: In der modernen Medienwelt bauen alle Angebot auf dem Internet auf.

Vernetzt 2/2017

Das TV-Grundangebot ist in jedem Internet-Abo enthalten. Dieses beinhaltet über 150 Sender, davon 75 in HD-Qualität, übertragen als DVB-C-Signal. Das bedeutet: Kabel einstecken und geniessen, ohne zusätzliche Box und ohne spezielle Installation. Wer mehr wünscht, wählt Thurcom TV 4.0, ein TV-Erlebnis. Eine gänzlich neue Art fernzusehen, ist Thurcom TV 4.0. Ganz kurz zusammengefasst: Man ist völlig ungebunden, zeitlich und örtlich. Der Aufnahmespeicher von Thurcom TV 4.0 hat Platz für 500 Stunden. Zeitliche Unabhängigkeit gewinnt man durch die Live-Pause, falls schnell die Chips nachgefüllt werden müssen, und durch Replay, wenn der Ausstrahlungstermin der Sendung gänzlich nicht passt. Örtlich frei ist man dank der zugehörigen Thurcom-TV-App. Diese bringt das gesamte Thurcom TV 4.0 mit allen Funktionen und aufgenommenen Sendungen via Internet auch auf Tablets und Smartphones. Zum Schluss die Wahl des Telefons. Anrufe in die Schweizer Fest- und Mobilnetze sind inklusive, ebenso ein Anrufbeantworter. Die Bezeichnung «Festnetztelefon» wird dem Thurcom-Phone nur noch teilweise gerecht, denn durch die zugehörige App ist auch dieses mobil. Dadurch können Anrufe auch über das Smartphone getätigt werden. Dabei wird die gewohnte Festnetznummer angezeigt, ein Vorteil, der all jenen entgegenkommt, welche ungern ihre Mobilnummer unter

die Leute bringen, oder für Kleingeschäfte, die gerne auch bei Abwesenheit ein besetztes Büro suggerieren. Wie bisher bleibt MyLogin die persönliche Thurcom-Kommandozentrale: Hier werden E-Mails gecheckt, Anrufe umgeleitet oder Rechnungsadressen geändert. Zusammengefasst: Im persönlichen Login-Bereich verwalten Thurcom-Kundinnen und -Kunden alles rund um ihr Abo – dieses selbst natürlich mit eingeschlossen. Benötigt man einen Dienst nicht mehr oder könnte eine günstigere Internetleitung doch genügen, einfach in sein persönliches Thurcom-Konto einloggen und entsprechend anpassen.


Internet, TV und Telefonie: Informieren, kombinieren, vergleichen.

11

www.thurcom.ch Anmelden, verwalten, informieren und einkaufen. Für eine persönliche Beratung steht der ThurcomKundendienst am Telefon oder im Thurcom-Shop natürlich gerne auch zur Verfügung.

Virtueller Produktberater: Noch einfacher zum richtigen Kombi-Abo.

Thurcom-Kundendienst 071 565 65 65 oder info@thurcom.ch Thurcom-Shop Speerstrasse 10, 9500 Wil Auskunft erteilen auch die Thurcom-Netzpartner in Ihrer Nähe.

Vernetzt 2/2017


Aktuell

Interview mit Stefan Huber

Kein MySports bei Thurcom? Die Eishockeysaison 2017/18 ist gestartet. Während eingefleischte Fans im Thurcom-Gebiet sich enttäuscht zeigen, dass Thurcom auf die Aufschaltung des UPC-Kanals MySports, welcher sich vor allem dem Eishockey verschrieben hat, verzichtet, finden andere Verständnis für diese Entscheidung. Stefan Huber, verantwortlicher Leiter bei Thurcom, stellt sich einigen Fragen in diesem Zusammenhang. Vernetzt: Stefan Huber, warum ist MySports bei Thurcom nicht empfangbar?

12

Stefan Huber: Ich kann den Unmut der Eishockeyfans nachvollziehen. Aufgrund der Tatsache, dass sämtliche unserer TV-Kundinnen und -Kunden die entstehenden hohen Mehrkosten für den Einkauf der Lizenzen tragen müssten, jedoch nur einige wenige Sportinteressierte von diesem Angebot profitieren würden, haben wir uns entschieden, auf eine Aufschaltung von MySports vorläufig zu verzichten, zumal SRF weiterhin im gewohnten Umfang über Eishockey und Fussball berichten und auch weiterhin Spiele übertragen wird. Was viele nicht wisen: Bei MySports muss zwischen dem Grundsender «MySports HD» und «MySports Pro» unterschieden werden. MySports HD wäre für den Endkunden kostenlos und MySports Pro würde als Zusatzpaket verkauft werden. MySports Pro enthält mehrere Sender, welche wir bereits schon in unserem eigenen Sport-Paket anbieten. Wir können diese beiden Produkte aber nicht separat einkaufen, weil die Lizenverträge so ausgelegt sind. Bei einem Einkauf aller MySports-Sender fallen Lizenzkosten in Millionenhöhe an für das gesamte Versorgungsgebiet – es wird für jeden Grundanschluss bezahlt, unabhängig davon, ob MySports HD genutzt wird oder ob jemand das Zusatzpaket abonniert. Dies würde sich in einer Erhöhung der Grundgebühren für alle Kunden niederschlagen, was aus unserer Sicht nicht verhältnismässig ist.

Vernetzt 2/2017

Wie erklären Sie, dass andere, kleine TV-Kabelnetze MySports aufgeschaltet haben? Ich kennen die Verträge anderer TV-Provider mit UPC nicht. Fakt ist, kostenlos wird niemand die Lizenzen erhalten. Die momentanen Bedingungen sind für uns und unsere Partnernetze nicht umsetzbar. Wir haben in den vergangenen Monaten viel in unsere Technik investiert und konnten dadurch unser Angebot massiv verbessern. Ich verweise auf Thurcom TV 4.0 oder unser Telefon mit der zugehörigen App, welche das Festnetz mobil macht. Um unser Gesamtangebot werden wir beneidet, das

«Wie weit ist die Allgemeinheit bereit, die astronomischen Preise für die Sportübertragungsrechte mitzutragen?» Internet ist leistungsfähig und die Technik ist in allen Partnernetzen für die Zukunft gerüstet. Aufgrund der damals noch laufenden Verhandlungen konnten wir nicht früher informieren. Dann nehmen Sie eine Abwanderung von Kunden in Kauf? Wir sind überzeugt, dass unser Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin überzeugend ist und es ändert sich an unserem Sportangebot ja nichts. Die Kunden können bei uns über die vorhandenen öffentlichrechtlichen und privaten Sender weiterhin Eishockey und Fussball schauen wie bisher. Aktuell gibt es keinen TV-Provider, der das ganze Sportspektrum von Eishockey bis Fussball anbieten kann. Wir werden uns wohl alle darauf einstellen müssen, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird, sich eventuell gar noch verstärken könnte. Was in diesem Zusammenhang auch wichtig ist, ist schnelles Internet.

Das Fernsehen kommt heute übers Internet. Stockt die Leitung, verpasst man im entscheidenden Moment das Tor. Starkes Internet wird deshalb weiter an Bedeutung gewinnen. Hier sind wir zusammen mit unseren Partnern stark. Seit mehr als 10 Jahren profitieren unsere Kunden von Glasfaser -und Koaxialnetzen. Während andere Anbieter dabei sind, ihre veralteten Kupferleitungen zu ersetzen. Dies würde bedeuten, dass das Fernsehen, wie wir es heute kennen, bald der Vergangenheit angehören wird? Es ist schon so. Um die teure Produktion von TV-Programmen zu finanzieren, wird in praktisch allen Ländern von den TV-Konsumenten eine TV-Empfangs-Abgabe erhoben. Bei uns geschieht dies durch die Billag. Wie die aktuelle Diskussion zeigt, sind immer weniger gewillt, für Programminhalte, die sie nicht interessieren, zu bezahlen. Der Solidaritätsgedanke schwindet. Auch darum sahen wir von einer generellen Erhöhung der Abo-Preise zugunsten von MySports ab. Was bedeutet diese Entwicklung für die Zukunft des Fernsehens? Der Markt wird volatiler. Gut möglich, dass die aktuelle Situation mit Sportübertragungsrechten schon bald gänzlich anders aussieht. Wie weit ist die Allgemeinheit bereit, die astronomischen Preise für die Sportübertragungs- oder Rechte anderer Sendungen, die nur Minderheiten interessieren, mitzutragen? Je weniger die Allgemeinheit für ein Vollprogramm bezahlen will, desto teurer wird eine einzelne Sendung für den, der diese sehen möchte.

g Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns: info@thurcom.ch


Technik

Thurcom-Phone ist die richtige Wahl Die Umstellung der Telefonie von der Analog- zur Digitaltechnik ist in vollem Gang. Die Swisscom schaltet per 2018 das analoge Netz ab. Viele Thurcom-Kundinnen und -Kunden nehmen dies zum Anlass, ihren Telefonanschluss mit dem Internet-Abo von Thurcom zu kombinieren und so teilweise massiv Kosten zu sparen. Seit der Ankündigung dieser Umstellung konnte Thurcom zahlreiche Neukunden im Bereich Telefonie gewinnen. Peter Trüby von Thurcom zeigt sich erfreut: «Wir haben in den vergangenen Monaten viel investiert. Unsere Kunden profitieren nun von Technik, die absolut auf dem neusten Stand ist. Das spricht sich herum.» Darum lohnt sich ein Wechsel zu Thurcom-Phone • Die Swisscom löst in naher Zukunft das analoge Telefonnetz ab. Die digitale Technik von Thurcom ist auf dem neusten Stand. • Herkömmliche aktuelle analoge Telefonapparate lassen sich an ein Thurcom-Modem anschliessen. Sie funktionieren weiterhin wie gewohnt. • Die Telefonnummer bleibt erhalten. • Steuerung des Festnetztelefons über Web und App: Umleitungen, Sperrungen und ein kostenloser Anrufbeantworter (Voicemail). • Mit der Thurcom-Phone-App lässt sich das Festnetztelefon auch mit dem Smartphone von überall aus bedienen. • Günstige Tarife für Festnetztelefonie im In- und Ausland. Abgerechnet wird sekundengenau.

Ausblick: Business-Telefonie • Per 2018 plant Thurcom-Phone-Angebote für Unternehmen. • Im Betrieb ist das neue Thurcom-Phone Business wesentlich günstiger als eine bestehende ISDN-Anlage. Allfällige Neuanschaffungen sind in kürzester Zeit amortisiert. • Neben den oben erwähnten Vorteilen besticht für Klein- und Kleinstunternehmen vor allem die Thurcom-Phone-App für das Smartphone. Anrufende und Angerufene sind damit immer mit der gewohnten Festnetznummer verbunden – das Büro ist auch bei Abwesenheit nie geschlossen. Angezeigt wird die Festnetznummer, die Mobilnummer bleibt unsichtbar.

Für nur 12.– mehr unlimitiert telefonieren, Rufnummer behalten Ein Wechsel zu Thurcom lohnt sich. Wer bereits ein Thurcom-ConnectAbo besitzt, kann für nur 12 Franken mehr pro Monat unlimitiert in sämtliche Schweizer Fest- und Mobilnetze telefonieren. Kunden anderer Anbieter können bei einem Wechsel zu Thurcom die Grundgebühr (z. B. bei Swisscom 25.35 Franken pro Monat) sparen. Ein Wechsel ist einfach, die bisherige Rufnummer kann weiter genutzt werden. Wer telefonieren möchte und kein Internet benötigt, dem bietet Thurcom ein Abo für nur 18 Franken pro Monat. Gespräche von Thurcom zu Thurcom kosten nichts. Für Gespräche in alle Schweizer Festnetze sind 100 Minuten gratis. g  www.thurcom.ch

Vernetzt 2/2017

13


Netzwerk

EW Sirnach AG

EW Sirnach AG behauptet sich im Wettbewerb Während die meisten Netzwerkpartner im Versorgungsgebiet von Thurcom einzig gegen Mitbewerber Swisscom im Wettbewerb stehen, muss sich die EW Sirnach AG zusätzlich gegen UPC behaupten – und hat dabei die Nase vorn. Doch wie kam es zu dieser Ausgangslage mit drei Netzanbietern?

14

In der Absicht, das Monopol der damaligen Cablecom aufzubrechen, begann die EW Sirnach AG 2003 ein eigenes Netz für die TV-, Telefon- und die Internetversorgung zu bauen. Gemäss Josef Sennhauser, Leiter Kommunikation bei EW Sirnach AG, entschloss sich innert dreier Jahre etwa die Hälfte der Bevölkerung, von einer wesentlich breiteren TV-Sendervielfalt und einem schnelleren Internetangebot zu profitieren. Das Signal übernahm EW Sirnach AG von Thurcom, welche schon damals Digital-TV anbot. Dass dieses Netz heute noch die gewünschten Anforderungen erfüllt, liegt an der für damalige Verhältnisse neusten HFC-Koaxialtechnik. Trotzdem baut auch

Josef Sennhauser von der EW Sirnach AG.

Vernetzt 2/2017

EW Sirnach AG ihr Netz inzwischen auf Glasfaser um. 10 Prozent weisen bereits FTTH-Standard auf. «Wir tauschen unsere Kabel kontinuierlich aus, wenn ohnehin in einer Strasse Wasser- oder Stromleitungsarbeiten anstehen», erklärt Josef Sennhauser die Vorgehensweise. Effektiv ist nur die Hälfte Sirnachs mit dem Netz von EW Sirnach AG erschlossen. Die Planung für die Erschliessung der anderen Hälfte ist im Gang. Zeitpläne gibt es jedoch keine. «Wir koordinieren auch hier die Ausbauarbeiten der Hausanschlüsse mit dem restlichen Leitungsbau und -unterhalt. Unter den Strassen profitieren wir von einem guten Rohrnetz, so dass wenig Grabarbeiten anfallen. Neubaugebiete wie Murgau erhalten direkt Glasfaser. Der Glasfaseranschluss bis ins Haus bringt klare Vorteile gegenüber dem herkömmlichen HFC-Netz. Die höheren Internetgeschwindigkeiten oder die Providervielfalt werden immer mehr zum Thema. «Wir sind im Moment zwar, auch auf dem bestehenden Netz noch in der Lage, die gewünschten Thurcom-Produkte in bester Qualität zu liefern.» Und die werden ge-

schätzt. Zwar werden auf dem neuen Glasfasernetz auch die Produkte dreier anderer Provider angeboten, mehrheitlich wird aber Thurcom die Treue gehalten. Dass sich Kunden in Neubaugebieten für den Anschluss ans Glasfasernetz von EW Sirnach AG entscheiden, spricht ebenfalls für die lokalen Anbieter. Sennhauser sieht dies als den grossen Vorteil gegenüber den beiden nationalen Mitbewerbern. «Wir sind vor Ort, können bei Bedarf schnell ausrücken und allfällige Probleme lösen. Und für Thurcom leisten wir First-LevelSupport im unserem Versorgungsgebiet.»

g

EW Sirnach AG Mattenrainstrasse 9, 8370 Sirnach 071 969 44 88, info@ewsirnach.ch www.ewsirnach.ch


Produkte und Angebote

News

Glasfaserausbau schreitet voran Bereits seit mehr als 10 Jahren profitiert die Bevölkerung im Thurcom-Versorgungsgebiet von einem schnellen Glasfasernetz – und der Ausbau schreitet kontinuierlich voran. Der Glasfaser-Technologie gehört die Zukunft. Dies wurde im Thurcom-Gebiet bereits frühzeitig erkannt. Mit Weitsicht haben die Netzpartner bereits vor 10 Jahren mit dem Ausbau ihrer Infrastrukturen auf FTTS (Glasfaser bis an die Strasse) begonnen, während andere Anbieter erst vor einigen Jahren damit starteten. Thurcom-Kunden profitieren heute von einem flächendeckenden Glasfasernetz. Zurzeit schreitet in den meisten Gemeinden bereits der Endausbau bis zu FTTH (Glasfaser bis in die Wohnung) zügig voran. Eine Liegenschaft ohne Glasfaseranschluss ist jedoch noch lange kein Nachteil. Denn die letzte Meile von der Strasse bis in die eigenen vier Wände bleibt bis zur Ablösung mit Glasfaser mit leistungsfähigen Koaxialkabeln erschlossen. Diese Technologie ist den Telefon-Kupferkabeln weit überlegen. Und alle Thurcom-Produkte und -Abos können damit in bester Qualität empfangen werden. Grösster Unterschied vom konventionellen Koaxialkabelnetz zum FTTHGlasfasernetz ist, dass die Upload-Ge-

FTTS

Fibre to the Street, einfach übersetzt: Glasfaser bis an die Strasse Das bedeutet, dass der Hausanschluss nicht in Glasfasertechnik ausgeführt ist. Bei den üblichen Kupferleitungen und normalem Nutzervehalten genügt dieser Standard völlig. Es besteht keine zwingende Notwendigkeit, einen bestehenden Hausanschluss auf Glasfaser umzurüsten. Dass man es trotzdem macht, liegt daran, dass dies aufgrund der Effizienz zusammen mit dem Strassenleitungsbau günstiger kommt, als wenn man dies später separat ausführt.

schwindigkeit identisch ist mit der Download-Geschwindigkeit, die Daten also in beide Richtungen gleich schnell (synchron) fliessen . Wird in einem Ortsteil flächendeckend FTTH errichtet, empfiehlt sich der Anschluss aber in jedem Fall, denn eine spätere Nachrüstung kommt die Liegenschaftsbesitzer teurer zu stehen. Aus diesem Grund verschliessen sich nur wenige den jeweiligen Angeboten der Thurcom-Netzpartner. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, trotz Ausbau des Netzes den eignen Hausanschluss zu belassen. In diesem Fall wäre eine schnelle 1-Gbit/s-Internetanbindung nicht möglich. Dies gilt auch für Netze anderer Anbieter. Werbeversprechungen mit schnellen Leitungen gelten je nach örtlicher Situation bei solchen Hybridnetzen nur bis zu jenem Punkt, wo dies der Netzausbau effektiv ermöglicht, sicher aber nicht bis zur Dose im Wohnzimmer.

Thurcom on Tour Während der vergangenen fünf Monate tourte Thurcom mit ihrem Stand durch ihr Versorgungsgebiet. Ziel dieser Roadshow zusammen mit den 15 Netzpartnern war, der Bevölkerung die neusten Produkte des regionalen Telecom-Anbieters vorzuführen.

Unsere nächsten Stationen: Gewerbeausstellung Sirnach 3.– 5. November 2017 Chilbi Jonschwil 11.–12. November 2017 Kirchberger Christkindmarkt 9.–10. Dezember 2017

15

FTTB

Fibre to the Bulding, Glasfaser bis ins Haus Die interne Hausverteilung verbleibt mit diesem Standard noch in Koaxialkabeln. Diese Infrastruktur ermöglicht hohe Bandbreiten und erlaubt ein intensives Medienverhalten ohne Einschränkung.

FTTH

Fibre to the Home, Glasfaser bis in die Wohnung Thurcom und ihre Netzpartner setzen bei Neubauten auf diese Technik. Nur auf diese Weise kann ein Versprechen für eine Geschwindigkeit von 1 Gbit/s effektiv beim betreffenden Anschluss eingehalten werden.

Vernetzt 2/2017


R H I E I S M N O L C E R S U H H C WE ET Z ZU T N T S E F Ab 12.– E TZ N T S E F

-T

( I P) E I N O E LE F

Rufnummer behalten!

pro Monat unlimitiert in alle CH-Netze telefonieren

Unterwegs mit der Thurcom-App telefonieren Thurcom-Phone Per 2018 schaltet Swisscom das analoge Festnetz ab. Die Zukunft gehĂśrt der IP-Telefonie, die wir bereits seit 2007 anbieten. Nutzen Sie die Umstellung zum Wechseln und Sparen! Gerne beraten wir Sie: 071 565 65 65

www.thurcom.ch

Thurcom Magazin "VERNETZT" 02/17  
Advertisement