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Das Thurcom-Magazin

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om Th u r c u f a geh t ! Tour

Auf möglichst direktem Weg Thurcom und der mehrfache Orientierungslauf-Weltmeister Daniel Hubmann verbindet ein gemeinsames Erfolgsrezept: den möglichst direkten Weg zum Ziel zu finden.  Seite 4

20 Jahre Internet 1997 hielt das Internet Einzug im lokalen Fernsehkabelnetz. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte.  Seite 7

Ausgabe 1/2017 Vernetzt 1/2017


Inhalt

4 Seite 4  Gut vernetzt Der Eschliker Daniel Hubmann, weltweit erfolgreichster Orientierungsläufer, verdankt seine Siege der Fähigkeit, immer den schnellsten Weg zu finden.

Seite 7  Einblick Als 1997 Wiler Pioniere erstmals Internet-Signale ins TV-Kabelnetz einspeisten, konnte noch niemand ahnen, dass das Internet heute die Grundlage der ganzen Kommunikation bildet.

Seite 8  Telefonie Was man über den Telefoniewechsel von Swisscom wissen muss: die Hintergründe, die neuen Möglichkeiten, die Vorteile von Thurcom-Phone.

Seite 10  Netzwerk 2

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Manuel Herzog von den Technischen Werken freut sich über den vollendeten Netzausbau im Baugebiet. Seit Anfang des Jahres sind in Eschlikon nun auch die Internet-Abos, TV 4.0 und Festnetztelefonie von Thurcom erhältlich.

Seite 11  Thurcom on Tour 2017 geht Thurcom auf Tour durch die Region. Erfahren Sie mehr über die neusten Produkte in Ihrer Nähe.

Impressum

Konzept /Gestaltung / Fotografie Agentur BBK , Sirnach; Redaktion Markus Tofalo; Druck Meyerhans Druck AG, Wil; Auflage 22’000; Ausgabe 1/April 2017; Herausgeber Thurcom, Speerstrasse 10, 9500 Wil, www.thurcom.ch (Thurcom ist eine Dienstleistungsmarke der Technischen Betriebe Wil); Kontakt info@thurcom.ch

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Editorial

20 Jahre Internet Liebe Leserinnen und Leser 2017: Das Internet ist nicht mehr wegzudenken. 1997: Internet, was ist das eigentlich? Internet in den 90er-Jahren: Via Telefon musste man sich einwählen, warten und den Datengeräuschen des Modems lauschen. Dann endlich, die Leitung stand und die Startseite baute sich langsam auf. Das muss doch schneller gehen! Vor 20 Jahren lancierte Thurcom das Internet übers Kabelnetz. Fernsehkabelnetze waren für die Übertragung grosser Datenströme konzipiert. Platz für das Internet war genug vorhanden. Inspiriert durch die technischen Möglichkeiten hatten wir die Idee, das Internetsignal ins Fernsehkabelnetz einzuspeisen. Vorab mussten wir uns jedoch zuerst informieren, was denn dieses Internet überhaupt ist. An der damals grössten Messe für Telekommunikation in Genf demonstrierten die grossen Technologiekonzerne die Zukunft: Internet und Videotelefone waren das Nonplusultra. Im Herbst 1996 war es uns gelungen, erstmals über das Kabelnetz zu surfen. Ein Einwählen war nicht mehr nötig. Einfach einstecken und online waren wir. Diese vergleichsweise günstige Möglichkeit für eine Standleitung war eine Pionierleistung. 1997 starteten wir offiziell das Internet via TV-Kabel. Das neue Angebot sprach sich schnell herum. Werbung war kaum nötig. Jeder neue Anschluss war damals noch mit Hardund Softwareinstallationen am PC der Kunden verbunden. Der Startschuss für das Internet war für uns der Aufbruch in die Zukunft. Aus dem Kabelfernsehen wurde ein leistungsfähiges Kommunikationsnetz. Heute basieren alle unsere Produkte auf der Internet-Technologie (IP). Für uns der richtige Zeitpunkt, um Ihnen das ganze Angebot live zu präsentieren. Zusammen mit unseren 15 Netzpartnern gehen wir 2017 auf Tour durch die ganze Region. Bis bald «on Tour». Stefan Huber Leiter Kommunikationsnetz

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Stefan Huber Leiter Kommunikationsnetz Dipl. El. Ing. FH


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Der 6-fache Weltmeister denkt noch lange nicht ans AufhÜren. Vernetzt 1/2017


Auf möglichst direktem Weg In seinem Sport hat Daniel Hubmann aus Eschlikon schon alles gewonnen, was zu gewinnen ist. Ziel im Orientierungslauf ist es, die auf einer Karte eingetragenen Posten möglichst schnell abzulaufen. Die Herausforderung besteht darin, den schnellsten Weg zu finden. Doch der ist nicht immer der Kürzeste. Dank seiner zahlreichen grossen Erfolge kann Daniel Hubmann von seinem Sport leben. Er ist Profi, der einzige OL-Profi im Land. Er trainiert viel zusammen mit seinem Bruder Martin, der ebenfalls sehr erfolgreich Orientierungslauf (OL) betreibt. Wie trainiert man das? «Ich laufe viel, 10 bis 15 Kilometer am Tag, manchmal zweimal täglich.» – Das Lauftraining leuchtet ein, aber der Kartenteil? – «Erfahrung und Übung. Ich merke mir jeweils einen Punkt und versuche, möglichst schnell dorthin zu gelangen.» Wenn Daniel Hubmann sagt, er kenne viele Wälder, so glaubt man ihm das! Was ist zielführender, einfach schnell nach Gefühl zu laufen oder sich Zeit für ein genaues Kartenstudium zu nehmen? «Kartenlesen muss man im Lauf», klärt der Profi auf, «ob geradeaus und viel Höhendifferenz oder aussen herum, dafür flach – solche Entscheidungen müssen jeweils schnell gefällt werden. Das ist Routine.» Der Vergleich mit Autofahren fällt. «Blinker, Scheibenwischer, Licht – das sitzt auch alles mit der Routine. Dazu hilft das Bauchgefühl, die Gewissheit, gut vorbereitet zu sein.» Zur Vorbereitung von Grossanlässen gehört für ihn, den Austragungsort schon bis zu einem Jahr vorher zu bereisen, um die Charakteristik der Landschaft kennenzulernen. «Ein Wald ist nicht einfach ein Wald», sagt Daniel Hubmann. Natürlich informieren sich OL-Läuferinnen und -Läufer auch mittels Luftaufnahmen über das Terrain, nutzen auch gerne Google Street View, um sich auf einen City-Sprint einzustimmen.

Die Digitalisierung ist also auch im Orientierungslauf angekommen. Daniel Hubmann stimmt zu und vergleicht mit seinen Anfangsjahren Mitte der Neunzigerjahre: «Während man heute unverzüglich nach dem Wettkampf seine Rangierung kennt, erfuhr man dies früher nicht selten Tage später per Post», erzählt er. «Die Nachkontrolle, ob denn auch alle Posten durchlaufen wurden, beanspruchte Zeit.» Damals knipste man noch mit Lochzangen. Diese Zangen wurden bei Spitzensportanlässen schon vor Jahren durch eine elektronische Lösung mit Chips abgelöst. Die Posten und die Chips der Sportler sind mit der Zentrale vernetzt. Dank GPSSignalen kann die Position der Läufer jederzeit verfolgt werden. Die Einführung dieser Technik hat die Publikumswirksamkeit des OL-Sports auf einen Schlag

«Umwege können unter Umständen zielführender sein.»

Daniel Hubmann Heimat: Eschlikon (TG) Geburtsdatum: 16. April 1983 Erlernter Beruf: Schreiner, Trainer Familie: verheiratet, 1 Tochter Hobbys: Pilze sammeln, Fischen, Holzfällen Verein: OL Regio Wil Grösste Erfolge: – 6-facher Weltmeister – 6-facher Gesamtweltcupsieger – 4-facher Europameister – 28 Weltcupsiege – 27-facher Schweizer Meister – weitere 19 internationale Titelgewinne

Im Wettkampf zählt jede Sekunde. Vernetzt 1/2017

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gesteigert. Sich bewegende Punkte auf Karten geben in Fernsehübertragungen oder Internetstreams Auskunft über den aktuellen Stand des Wettbewerbs. Die Spannung ist so um einiges höher, als wenn man nur ab und zu Durchläufe im Start-Ziel-Gelände zu sehen bekommt. Bei Grossanlässen und vor allem in Skandinavien, wo dieser Sport weit verbreitet ist, ist diese Infrastruktur Stand der Technik. Hubmann: «Dank Live-Ortung via GPS sehen Zuschauer Fehlrichtungen der Läufer, bevor diese es selber bemerken! Und Fehler sind für Zuschauer bekanntlich in jeder Sportart ein, wenn nicht das unterhaltendste Element. Das sieht auch Daniel Hubmann so. «Für uns sind genau solche Situationen, wenn uns ein Fehlentscheid bewusst wird, der härteste Moment in einem Wettkampf. Wenn sich der gewählte Weg als falsch herausstellt, darf man nicht lange grübeln, sondern muss nach vorne schauen.» Der Orientierungsläufer ist ein Einzelkämpfer. Die Möglichkeit eines Zwischenvergleichs mit den Konkurrenten gibt es nicht. «Ein eigener Zeitverlust kann jederzeit durch einen Fehler eines Gegners kompensiert werden. Am Ende können die Zeitdifferenzen sehr knapp sein.» So hätten ihn neun Zehntelsekunden einmal von einem Titelsieg getrennt, erwähnt Hubmann. Die könne man sehr schnell verlieren, z.B. wenn man unmittelbar bei einem Posten angekommen ist, diesen aber trotzdem nicht findet. «So habe ich auch schon vier Minuten mit der Detailsuche verloren.» Dass man dereinst mit Tablets statt Papierkarten die Posten abläuft, ist gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Für Daniel Hubmann liegt darin der Vorteil, dass sich Kartenausschnitte verschieben und beliebig gross darstellen lassen. Letzteres kommt vor allem Sehbeeinträchtigten, darunter viele Senioren, zugute. Dass man aber in Zukunft mit einem Smartphone als Navigationshilfe durch Wälder rennt, ist für Hubmann ausgeschlossen. «Die Karte an sich sollte nicht verschwinden,» sagt er.

Goldiger Jahresstart: Am Mediterranean Open Championship Orienteering 2017. Vernetzt 1/2017

Daniel Hubmann kennt die Wälder Europas.

Was war denn sein prägendstes Erlebnis bisher? «Sicher mein erster Weltmeistertitel im Jahr 2008», lautet die rasche Antwort. «Ein Kindheitstraum ging damit in Erfüllung.» Emotionaler seien negative Ereignisse. 2012 riss ihm die Achillessehne. «Ich hatte Angst ein Jahr zu verlieren. Im Nachhinein hatte das vielleicht auch seine guten Seiten. Ich war gezwungen, neue Wege zu finden.» Schon wieder das Stichwort Weg. Das Gespräch geht ins Philosophische. Der Weg ist das Ziel. Und manchmal bringt einen ein Umweg schneller dorthin. Wie sagte doch Thomas Edison nach dem tausendsten und endlich gelungenen Versuch, eine marktreife Glühbirne zu entwickeln? «Ich kenne jetzt 999 Wege, wie die Glühbirne nicht funktioniert.» Ist der direkte Weg doch nicht immer der schnellste? «Umwege können unter Umständen zielführender sein. Die Kernleistung eines OL-Läufers ist es also, richtige Entscheidungen möglichst schnell zu treffen. Hilft diese Fähigkeit auch im Alltag? «Ich verlaufe mich selten», lacht Daniel Hubmann. Auch wenn man deswegen im Privatleben nicht automatisch immer die richtigen Entscheidungen trifft, wie er sagt, wäre es doch allgemein vorstellbar, dass die Eigenschaften eines Orientierungsläufers in der Unternehmensführung von Vorteil sind. Eine Analogie zu Thurcom liegt nahe: Leitungen, direkte Wege, schnelle Signale ... Obwohl er mit seinen 33 Jahren zu den älteren im Feld gehört, denkt Daniel Hubmann noch lange nicht ans Aufhören. «Die Freude ist noch da», sagt der Familien-

vater. Auch wenn man mit OL-Sport nicht reich wird. Preisgelder alleine reichen nicht zum Leben. So ist auch Daniel Hubmann auf Auftritte neben den Wettkämpfen und auf Sponsoren angewiesen. Gibt es denn für einen 23-fachen WM-Medaillengewinner noch Ziele? «Ja schon. Jeder gefundene Posten erzeugt ein Glücksgefühl.» Das klingt bescheiden. Reizvoll findet er auch, immer wieder neue Länder und Landschaften kennenzulernen. «Wir haben jedes Jahr Weltmeisterschaften, dieses Jahr in Estland, vom 30. Juni bis 7. Juli.

g Daniel Hubmann www.danielhubmann.ch

Mitmachen Die Altersspanne unter den OL-Läuferinnen und -Läufern reicht von fünf bis 80 Jahren. Interessierte sind im Verein OL Regio Wil, welchem auch Daniel Hubmann angehört, jederzeit willkommen. Jeweils am Mittwochnachmittag trifft sich der Nachwuchs ab 10 Jahren zum Training. Kinder und Jugendliche können die verschiedenen OL-Themen gezielt trainieren mit dem Ziel, nach kurzer Zeit selbstst ändig an einem offiziellen OL starten können. Die nächsten Anfängerkurse starten im April.

g  www.olregiowil.ch


Einblick

1997 war der Start in die Zukunft In den 90er-Jahren wurden die Computer bezahlbar und für die Masse zugänglich. Noch eine Randerscheinung war das Internet. Doch in Wil erkannte man sein Potenzial. Damals schon mit dabei war Peter Trüby, heute Leiter Thurcom. Als 1989 Tim Berners-Lee am CERN in Genf die Grundlagen für das World Wide Web (www) festlegte, begann eine andere Zeitrechnung – allerdings vorerst beschaulich, denn es konnte lediglich Text übermittelt werden. Erst mit dem Betriebssystem «Windows 95» kam das Internet langsam an. Langsam war auch die Geschwindigkeit. Die meisten gähnten sich mit 56 Kbit/s durchs Netz. Mit einer ISDN-Verbindung waren immerhin 128 Kbit/s möglich. Die Verbindung zum Provider erfolgte via Telefon. Das Modem wählte ein, übertrug Daten und legte danach wieder auf. Dies hatte oft hohe Telefonkosten zur Folge. Schwere Seiten und grosse E-Mail-Anhänge kosteten Zeit und Geld. Es sollte doch möglich sein, Internetsignale auch via TV-Kabel zu senden? In Wil arbeiteten Mitte der 1990er echte Pioniere. Hier startete mit Tele Wil auch das erste Lokalfernsehen der Schweiz. Und die damaligen Mitarbeiter der Technischen Betriebe gehörten 1997 zu den ersten J A HRE im Land, die ihren Kunden Internet RS viaNETV-Kabel anbieten konnten. GegenT ÜBE

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über der Telefonverbindung waren die 10 Mbit/s ein Quantensprung. Die Standleitung via Kabelnetz gar eine Revolution. Peter Trüby, damals Projekt-Sachbearbeiter bei den Technischen Betrieben Wil, erinnert sich. «Das Potenzial des Internets wurde von der Geschäftsleitung damals schnell erkannt. Wir wollten Internet via TV-Kabel anbieten. Die Entwicklung war nicht einfach», erzählt er. «Die Leistungsfähigkeit des Netzes war nicht das Problem. Uns fehlten die Erfahrungen mit dem Rückkanal, denn Kunden mussten auch senden können.» Nach der Lancierung kamen die Anmeldungen im Zweitagesrhythmus. Es waren fast ausschliesslich Privatkunden. In Geschäften setzte man noch bis zum Ende der 1990er auf die Datenübertragung mit ISDN. «Obwohl wir für die Installation 120 Franken verrechneten, legten wir oftmals drauf», erzählt Peter Trüby, denn «wir mussten damals die Hardwarekomponenten selber in die Kunden-PCs einbauen und dazu die nötige Software mit Disketten installieren.»

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J A H RE

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«Die Nachfrage stieg und damit auch unsere Erfahrungen.» Ab 2005 war die Spitzengeschwindigkeit bei 100 Mbit/s angekommen. Der Datenverkehr stieg auch dank Web 2.0 rapide an. Das Internet ist nicht mehr wegzudenken und beeinflusste in der Folge auch die Kommunikation. Bereits 2007 führte Thurcom die Telefonie via Internet ein. 1997 wurde erstmals ein Internetsignal ins Fernsehkabelnetz eingespeist. Heute bildet das Internet die Grundlage für die gesamte Kommunikation. Fernseh- und Telefonsignale sind ein Teil des Datenverkehrs, ein Teil des Internets. Einst in verschiedene Netze gesplittet, sind dank dem Internetprotokoll heute alle Datenströme in einem Netz vereint. Und Thurcom ist heute ein Komplettanbieter für Internet, TV und Festnetztelefonie.

«Es herrschte Aufbruchstimmung. Schnelles Internet via TV-Kabel, jeder wollte es.»

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Peter Trüby, Leiter Thurcom, war 1997 Das Internet bildet heute die Basis für die ganze Kommunikation.

mitverantwortlich für den Start des Internets. Vernetzt 1/2017

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Telefonie

Die Umstellung als Anlass zum Anbieterwechsel Die Festnetztelefonie ist im Umbruch. Das analoge Netz wird sukzessive abgeschaltet. Die Umstellung auf die neue, internetbasierte VoIP-Technologie ist in vollem Gang. Aus diesem Anlass lohnt es sich, seinen eigenen Anschluss zu überprüfen. Ein Wechsel zu Thurcom bringt wesentliche Vorteile. Einer davon: Das Festnetz wird mobil.

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Im laufenden Jahr schalten herkömmliche Anbieter wie Swisscom und Sunrise schrittweise die alte analoge Technologie und ISDN ab. Betroffene werden jeweils von ihren Telefonanbietern über den genauen Zeitpunkt informiert. Gleichzeitig wird ihnen im Rahmen der Umstellung auf die neue All-IP- oder VoIP-Telefonie ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Der Umstieg werde einfach sein und es entstehe kaum ein Aufwand, wenn sie bei ihrem angestammten Anbieter blieben. Gerüchte und Halbwahrheiten ranken sich um die bevorstehende Abschaltung des analogen Telefonnetzes. Aufklärung ist nötig: Ja, die Telefonbuchse wird tot sein. Nein, das Festnetztelefon wird nicht abgeschafft. Und ja, die Geräte funktionieren weiterhin und nein, man ist nicht an den bisherigen Anbieter gebunden. Im Gegenteil, der Markt ist nun so frei wie nie. Thurcom-Phone gibt es bereits seit 10 Jahren. In dieser Zeit haben 8800 Kundinnen und Kunden die zusätzlichen Funktionen der digitalen Festnetztelefonie sowie die Nähe und den Service des regionalen Anbieters kennen und schätzen gelernt. Mit einem Wechsel zu Thurcom hat man die Möglichkeit, Internet, Telefonie und digitales Fernsehen inklusive dem Hausanschluss aus einer Hand zu erhalten. Zudem ist dieser Hausanschluss der schnel-

le und moderne Draht zur Welt. In vielen Fällen ist Glasfaser direkt bis zur Dose im Wohnzimmer erhältlich. Schneller kann eine Leitung heute nicht sein. Warum überhaupt diese Telefon-Umstellungen? Die Festnetz-Technologie hat sich seit ihrer Erfindung durch den deutschen Philipp Reis im Jahr 1861 und den Schotten Alexander Graham Bell 1875 stark verbessert. Im Prinzip jedoch nicht wesentlich verändert. Zwar werden die Verbindungen längstens automatisiert geschaltet, das Signal blieb aber analog, während die digitale Technik in andere Bereiche der Unterhaltung und Kommunikation längstens Einzug gehalten hat: CDs, DVDs, Digital-TV, Internet, Mobiltelefonie. Auch das digitale Festnetztelefon existiert schon, seit es Breitbandinternet gibt. Thurcom führt es seit 2007 im Angebot. Im vergangenen Jahr begann diese Technik, genannt VoIP (Voice over Internet Protocol), sich richtig durchzusetzen. Das Internet, anfänglich erfunden für den Datenverkehr, ist mit seiner heutigen Leistungsfähigkeit in der Lage, auch Bild und Ton in bester Qualität zu übertragen. Es gibt somit keinen Grund mehr Daten-, TVund Telefonsignale in zwei verschiedenen Leitungen in ein Haus zu führen. Bezieht man alles über eine Leitung, spart man im

Thurcom-Phone: Für nur 12.– mehr, unlimitiert Telefonieren, Rufnummer behalten Ein Wechsel zu Thurcom lohnt sich. Wer bereits ein Thurcom ConnectAbo besitzt, kann mit nur 12 Franken mehr pro Monat unlimitiert in sämtliche Schweizer Fest- und Mobilnetze telefonieren. Kunden, die zurzeit bei einem anderen Anbieter sind, können sich bei einem Wechsel dessen Grundgebühr (z.B. Swisscom 25.35 Franken pro Monat) sparen. Ein Wechsel ist einfach und die bisherige Rufnummer kann weiter genutzt werden. Wer telefonieren möchte und kein Internet benötigt, dem bietet Thurcom ein Abo für nur 18 Franken pro Monat. Gespräche von Thurcom zu Thurcom sind gratis. Für Gespräche ins CH-Festnetz sind 100 Gratisminuten im Preis enthalten. Weitere Gespräche werden sekundengenau zu günstigen Tarifen abgerechnet. g  www.einfach-kombiniert.ch

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Bau und Unterhalt. Für Kunden bedeutet dies attraktive Abos mit Internet, Digital-TV und Festnetztelefonie. Der Mehrwert des Thurcom-Festnetzabos liegt in dessen zusätzlichen Funktionen. Diese lassen sich einfach über Thurcom-MyLogin im Internet oder über die Thurcom-Phone-App via Smartphone steuern. Dazu gehören vollste Kostenkontrolle, Protokolle, Umleitungen einund ausschalten, Nummerunterdrückung und der Anrufbeantworter «Voice-Mailbox». Legen Sie fest, wohin eingehende Anrufe umgeleitet werden, wenn bei Ihnen besetzt ist oder niemand rangeht. Und weisen Sie unterdrückte Nummern mit einer automatischen Ansage («Dieser Teilnehmer wünscht keine Anrufe mit unterdrückten Rufnummern …») zurück. Anrufe ins Ausland oder auf 0900er-Nummern lassen sich sperren. Die Funktion «Voicemail» erkennt, ob es sich bei einem Anruf um einen Sprachanruf oder eine Faxübertragung handelt. «Voicemail» sendet eingehende Nachrichten als Anhang an eine gewünschte E-Mail-Adresse weiter. Je nach Wunsch lassen sich das Hinterlassen von Sprachnachrichten oder Faxen auch unterbinden. Die Option «Ruhe vor dem Telefon» unterbindet das Klingeln, wenn man nicht gestört werden will. Anrufende erhalten eine entsprechend abgelegte Nachricht von Ihnen.

Keine Roamingkosten mehr hat, wer im Ausland mit der Thurcom-Phone-App telefoniert. Über diese App bleibt man via Handy stets mit seinem Festanschluss zu Hause vernetzt. So kann der Thurcom-Kunde mit seinem Smartphone von überall aus Telefongespräche via seine Festnetznummer führen. Der Angerufene sieht dabei statt der mobilen die Festnetznummer auf seinem Display. Verrechnet wird das Gespräch ab dem Festnetz zuhause. Erfolgt die Internetverbindung des Smartphones über ein lokales WLAN, entstehen keine weiteren Kosten. GratisDrahtlosnetzwerke findet man in vielen öffentlichen Bereichen sowie in fast allen Hotels und Ferienresorts. Dort reichen sie vielfach bis zum Strand. So lässt sich das Festnetztelefon sozusagen mit zum Liegestuhl nehmen.

Die meistgestellten Fragen zur Telefonumstellung von Swisscom Ich bin nicht Swisscom-Kunde, betrifft diese Umstellung auch mich? Auch Kundinnen und Kunden anderer Anbieter wie Sunrise sind betroffen, falls sie noch analog oder via ISDN verbunden sind. Kann ich nach einem Wechsel zu Thurcom mein altes Telefongerät weiterhin nutzen? Herkömmliche analoge Telefonapparate lassen sich an ein Thurcom-Modem anschliessen. ISDN-Geräte müssen unabhängig vom gewählten Telefonanbieter ersetzt werden. Diese Technik wird generell eingestellt. Bekomme ich bei einem Wechsel zu Thurcom eine neue Telefonnummer? Nein. Ihre Nummer wird vom bisherigen Anbieter zu Thurcom portiert. Wozu braucht es ein Modem? Das Modem wird an die Kabelnetzdose angeschlossen und mit dem Internet verbunden. An das Modem werden direkt Geräte wie TV-Box, Computer oder das Festnetztelefon angeschlossen. Ich habe einen ISDN-Anschluss mit mehreren Nummern. Kann ich diese behalten? Bei Thurcom kann gegen einen kleinen Aufpreis eine zweite Nummer eingerichtet werden. Lassen Sie sich bezüglich einer neuen Telefonanlage von Ihrem Telematikspezialisten beraten.

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne über unsere Produkte und Angebote: Thurcom-Shop Speerstrasse 10 9500 Wil 071 565 65 65 www.thurcom.ch/shop

Was geschieht mit meinem Faxgerät? VoIP-Anschlüsse sind grundsätzlich nicht für das Übertragen von Faxnachrichten geeignet. Auch Fax ist eine mittlerweile veraltete Technologie. In den meisten Fällen können Faxgeräte aber trotzdem weiter verwendet werden. Kann ich weiterhin bei Abwesenheit eingehende Anrufe auf mein Handy umleiten? Ja, schon. Besser und günstiger ist es jedoch, sein Festnetztelefon gleich «mitzunehmen». Mit der Thurcom-Phone-App ist es möglich, sein Festnetztelefon überall mit dem Smartphone zu bedienen.

Thurcom-Partner in Ihrer Gemeinde www.thurcom.ch/partner Vernetzt 1/2017

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Netzwerk

News

Technische Werke Eschlikon

Seit 1. 1. Teil der Thurcom-Welt Bereits mehr als 60% der Einwohnerinnen und Einwohner der Thurgauer Gemeinde Eschlikon profitieren vom schnellen Glasfasernetz. Die Bauzeit betrug fünf Jahre. «Jeder, der das Netz nutzen möchte, kann dies jetzt tun», lautet die Botschaft der Technischen Werke Eschlikon (TWE).

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Im Auftrag der Gemeinde Eschlikon begannen die TWE mit dem Netzausbau im Jahr 2011. Bereits ein Jahr später wurden die ersten Kunden angeschlossen. Für Manuel Herzog von den TWE ist die Fertigstellung des Glasfasernetzes ein Meilenstein. «Wir können einen stetigen Kundenzuwachs verzeichnen. Nun haben wir fünf Jahre Erfahrung», sagt er. Gebaut wird nur noch dort, wo neue Anschlussverträge abgeschlossen werden oder wo Werkleitungssanierungen anstehen. Für Herzog ist Kundennähe wichtig. Dass das Zwei-Mann-Team der TWE selber oder vertreten durch die beim Bau beteiligten örtlichen Elektrounternehmen, flexibel und schnell vor Ort sein kann, ist ein grosses Plus. «Viele Kunden wünschen heute ein Gesamtpaket. Wir beraten Kunden vom Glasfasernetz-Anschluss bis hin zur Wahl des richtigen Produkts. In unserem Showroom können die Angebote live getestet werden.»

Das TWE-Netz ist offen für mehrere Produktanbieter. Seit dem 1. Januar 2017 liefert Thurcom auch die Signale für TV 4.0, das Thurcom-Internet und -Phone. Letzteres ist bereits auf dem neusten Stand der Technik und somit nicht von der aktuellen Abschaltung bzw. Umstellung der landesweiten Anbieter betroffen. (Lesen Sie dazu mehr auf Seite 8). Für Neuzuzüger ist es einfach. Thurcom-Kunden aus der Region können beim Umzug am neuen Ort einfach wieder einstecken. Die TWE freuen sich, nun alle Thurcom-Produkte anzubieten. Die Partnerschaft mit dem regionalen Anbieter ist für Manuel Herzog auch betrieblich von grossem Nutzen. «Thurcom ist nicht nur Signallieferant, sondern auch der Spezialist für die Technik und Ihre Aktivkomponenten in unserem Netz.» Für Fragen kann man sich jederzeit an die TWE, an die örtlichen Elektrounternehmen oder direkt an die Thurcom in Wil wenden.

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Technische Werke Eschlikon (TWE) Wiesenstrasse 3, 8360 Eschlikon 071 971 34 34, werke@eschlikon.ch www.eschlikon.ch

Die neue Thurcom-TV-App Fernsehen wann, was und vor allem wo man will. Die neue Thurcom-TVApp macht es möglich. Sie bringt Thurcom-TV 4.0 mit allen Sendern auch aufs Smartphone oder Tablet, inklusive Live-Pause, Replay, Aufnehmen und Zugriff auf alle Aufnahmen. Mit der App hat man das TV immer dabei.

Die neuen Internet-Abos Thurcom hat neue, leistungsfähigere Internet-Abos geschaffen: XS, S, M, L und XL – mit Download-Geschwindigkeiten von 15 Megabit bis 1 Gigabit pro Sekunde. Der Abo-Konfigurator hilft Kundinnen und Kunden bei der Wahl des richtigen Abos: g  www.einfach-kombiniert.ch

Manuel Herzog von den Technischen Werken Eschlikon: «Seit 1.1.2017 sind alle Thurcom-Produkte verfügbar.» Vernetzt 1/2017


Thurcom on Tour

Thurcom geht auf Tour Diesen April gehts los. Thurcom stellt sich und seine Produkte von April bis Dezember 2017 an über 20 Standorten in der Region vor. Anlass für die Tour sind viele aktuelle Themen: 20 Jahre Internet übers Kabelnetz, das neue Thurcom-TV 4.0, IP-Telefonie und das Thurcom Glasfaser-Internet mit bis zu 1 Giga Speed. Wer sich heute für ein Kommunikations-Abo entscheiden möchte, sieht sich oft mit vielen Fragen konfrontiert. Fragen, die sich am besten im persönlichen Gespräch klären lassen. Genau dies steht im Zentrum der Roadshow von Thurcom und ihren 15 Netzpartnern. Im Kurzinterview erklärt Peter Trüby weitere Details zur Tour: Wieso sollte man den Tour-Wagen besuchen? Ein Besuch ist die Gelegenheit, sich über die Produkte und Abos detailliert zu informieren. Erfahren Sie alles über Internet, TV 4.0 und IP-Telefonie übers Glasfasernetz in Ihrer Gemeinde.

Unsere nächsten Standorte: 19. April 2017 Kirchberg, beim Jahrmarkt 27. April 2017 Ebnat-Kappel, beim Jahrmarkt 12./13. Mai 2017 Wattwil, Tag der offenen Tür Wärmeverbund 20. Mai 2017 Bütschwil, Kreuzegg Classic, Schulhaus Dorf 21. Mai 2017 Wil, Kirchberg bewegt «Lauf nach Wil» 10. Juni 2017 Bazenheid, Bahnhofstrasse 2 17. Juni 2017 Ebnat-Kappel, nähe Migros 25.–27. August 2017 Münchwiler Messe, Sportanlage Waldegg

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Weitere Informationen unter www.thurcom.ch (Änderungen vorbehalten)

In welchen Ortschaften wird Halt gemacht? An über 20 Standorten in der Region. Über thurcom.ch oder über unsere Facebook-Seite bleiben Sie informiert, wo wir als Nächstes gerade sind. Welche Produkte können getestet werden? Der Tour-Wagen ist mit neuster Technik ausgestattet und alle Thurcom-Produkte können live getestet werden. Wir erklären auch gerne die Details zum richtigen Anschluss und zur Installation der Geräte.

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GHT I L H G I H

Thurcom-TV 4.0 Das neue Fernsehen von Thurcom mit Live-Pause, Replay und Aufnahmefunktion. Die ersten 3 Monate sind gratis! Thurcom-Phone Per Ende 2017 schaltet Swisscom das analoge Telefon ab. Wer betroffen ist, findet hier Antworten und passende Abos. Wir helfen beim Wechsel. Gratis-Popcorn Wer frisches Popcorn mag, schaut vorbei!

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R H I E I S M N O L C E R S U H H C WE ET Z ZU T N T S E F Ab 12.– E TZ N T S E F

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( I P) E I N O E LE F

Rufnummer behalten!

pro Monat unlimitiert in alle CH-Netze telefonieren

Unterwegs mit der Thurcom-App telefonieren Thurcom-Phone Per 2017 schaltet Swisscom das analoge Festnetz ab. Die Zukunft gehĂśrt der IP-Telefonie, die wir bereits seit 2007 anbieten. Nutzen Sie die Umstellung zum Wechseln und Sparen! Gerne beraten wir Sie: 071 565 65 65

www.einfach-kombiniert.ch

Thurcom Magazin "VERNETZT" 01/17  
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