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WINTER 2013 / 2014


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Roger Nager Gemeindepräsident Andermatt. Mayor of Andermatt.

Liebe Leserinnen und Leser Vor gut 800 Jahren gelang den Urschnern ein Gewaltsakt. Sie bauten – vielleicht sogar mit Hilfe des Teufels – in der wilden Schöllenen­ schlucht eine schmale Brücke über die ­tosende Reuss. Damit machten sie den Weg über den Gotthard frei. Bald wurde der Pass von vielen Kaufleuten, Abenteurern, Söldnern und Pilgern begangen. Seither spielt der Tourismus im Urserental eine wichtige Rolle. Bereits um 1230 sorgte sich in Andermatt ein Wirt namens Huntar um das leibliche Wohl seiner Gäste. Und als am Ende des 19. Jahrhunderts die Schweizer Alpen als beliebtes Ferienziel entdeckt wurden, ­ent­wickelte sich Andermatt schnell zu einem der bekanntesten Fremdenkurorte der Schweiz. Seit einigen Jahren erlebt Andermatt erneut eine grosse touristische Veränderung. Schritt um Schritt entsteht das weit über die Landesgrenzen hinaus beachtete Resort von Andermatt Swiss Alps. Auch die Skianlagen werden in den nächsten Jahren erneuert und erweitert. Verliert Andermatt damit ein grosses Stück seiner charakteristischen ­Eigenheit? Sicher nicht. Das Tal am Fusse des Gotthards war schon immer zugänglich für Neues und Ungewohntes. Weltoffen, gesellig und kontaktfreudig, wie wir Urschner und Urschnerinnen sind, heissen wir unsere zahl­ reichen Gäste herzlich willkommen. DER ANDERMATTER stellt Ihnen unsere Gegend und ihre vielseitigen Angebote näher vor. Erleben Sie selbst, was wir zu bieten haben: eine fantastische Landschaft mit zahlreichen touristischen und kulturellen Highlights und einer Bevölkerung, die sich freut, wenn Sie sich bei uns wohl und daheim fühlen.

Dear Readers Well over 800 years ago the people of Uri accomplished a great feat. They built – perhaps even with the help of the Devil, so the story goes – a narrow bridge in the wild Schöllenen Gorge above the ­roaring waters of the Reuss, and thus paved the way over the Gotthard Pass. It was soon to be frequented by merchants, adventurers, mercenaries and pilgrims. Since then tourism has played an important role in Urseren Valley. As early as 1230 an innkeeper by the name of Huntar hosted guests in ­Andermatt. And, when the Swiss Alps were discovered as a holiday destination at the end of the 19th ­century, Andermatt soon became one of Switzerland’s most famous tourist spas. For some years now ­Andermatt has being undergoing another ­revolution in tourism. The Andermatt Swiss Alps resort, whose fame has spread far beyond the country's ­borders, is gradually taking shape. And the ­skiing facilities are also due to be modernised and extended in the coming years. Will Andermatt thus lose much of its original character? Certainly not. The valley at the foot of the Gotthard Mountains has always been receptive to new and unconventional ideas. The ­people of Uri are cosmopolitan, sociable and ­outgoing, and we welcome our many guests with open arms. DER ANDERMATTER gives you an insight into our region and its many attractions. Experience at first hand what we have to offer: fantastic ­scenery with a host of tourist and cultural highlights, and a local community that is keen that you settle in and feel at home here.

Ich wünsche Ihnen starke Momente in Andermatt und viel Lesevergnügen. I hope you spend some great times in Andermatt and enjoy the read.

Roger Nager


The Chedi Andermatt Das Hotel The Chedi Andermatt öffnete am 6. Dezember 2013 seine Tore und setzt seitdem ganz neue Standards in der Luxus-Hotellerie der Alpen. Aussergewöhnliche kulinarische Erlebnisse, Entspannung in der eleganten Cigar Lounge oder in der gemütlichen Wine Library, wohltuende Momente in der fantastischen SPA- und Fitnessanlage sowie spezielle Services wie jene des Skibutlers machen The Chedi Andermatt einzigartig. Geniessen Sie die luxuriösen Specials auch als Besitzer einer Residenz oder eines Penthouses! Preis: ab CHF 1’788’000.–

Apartmenthaus Biber Besonders für Familien bietet das Apartmenthaus Biber ideale Ferienwohnungen. Die 51 bis 100 m2 grossen Apartments werden voll möbliert verkauft – so dass die Bewohner ganz unkompliziert einziehen können. Vier Schlafplätze, zwei Bäder, ein grosszügiger Wohnraum sowie ein Balkon gehören zu jedem Apartment. Geniessen Sie hier unbeschwerte Ferien! Preis: ab CHF 591’000.–

Apartmenthaus Gemse Der unverbaubare Ausblick auf das hochalpine Urserental ist einer der Höhepunkte beim Apartmenthaus Gemse. 19 elegante, lichtdurchflutete Wohnungen und MaisonetteApartments mit Wohnflächen bis 265 m2 sowie einige kleinere Einheiten sind hier geplant. Sichern Sie sich schon heute Ihr persönliches Juwel mitten in Andermatt! Preis: ab CHF 455’000.–

Apartmenthaus Steinadler Bereits im Juni 2014 werden in Andermatt neue Wohnträume wahr. Das Haus Steinadler bietet 12 Apartments im modernen Chaletstil mit grosszügigen Ess- und Wohnräumen, Cheminées und Balkonen. Von der schmucken Kleinwohnung ab 86 m2 bis zum weiträumigen Maisonette-Apartment – freuen Sie sich aufs Einziehen! Preis: ab CHF 1’180’000.–

SaleS & Info Center andermatt Gotthardstrasse 2 | CH-6490 Andermatt Montag bis Sonntag 9 – 17 Uhr Telefon +41 (0)41 888 77 99 Sie erreichen uns auch jederzeit unter: realestate@andermatt-swissalps.ch www.andermatt-swissalps.ch

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04 Hotel The Chedi Andermatt 12 Wintersport in allen varianten Winter sport in all its variations 16 Wo geschichte zu hause ist where history is at home 18 Heisse Liebe to melt the heart 20 Nice to go 23 alpine chic 26 prächtige Skiarena Magnificent ski arena 30 glasklare prosa crystal-clear prose 32 hart erkämpfter frühling the long hard battle for springtime 36 emotion, tradition, pure begeisterung emotion, tradition, pure enthusiasm

Herausgeber. Published by. Andermatt Swiss Alps AG, Gotthardstrasse 12, CH-6460 Altdorf baumann, fryberg, tarelli. Gotthardstrasse 31, CH-6460 Altdorf Titelbild. Cover. Der Weiler Zumdorf zwischen Hospental und Realp. The hamlet of Zumdorf, between Hospental and Realp. Alexander Dietz

40 goehtes verwehte spuren Goethe’s long-lost tracks 42 so nah sind feuer und eis Where fire meets ice 44 die welt steht kopf The world on its head 49 Die natur ist unser chef Natur is the boss 52 handwerk mit kultstatus a trade with cult status 54 Hotel bellevue 56 zum wohl ! cheers ! 58 Nice to have 60 wo man sich trifft where you meet 62 Events

RedaktIon & TEXTE. publishing & WORDING. baumann, fryberg, tarelli. fotos. images. Andermatt Swiss Alps AG, Andermatt-Urserntal Tourismus, Bruno Augsburger, Heinz Baumann, Nicola Demaldi / EQ Images, Alexander Dietz, die einrichter, Obergoms Tourismus AG, Archiv Jean Hämisegger, Yvonne Leonardi / EQ Images, Luzern Tourismus, Christian Perret, Rabadan, REUTERS / Arnd Wiegmann, Angel Sanchez, Alex Schnurer, Martin Uhlmann, Valais / Wallis Promotion – Pascal Gertschen Gestaltung & Satz. Layout. baumann, fryberg, tarelli. Druck. Printing. Gisler Druck, CH-6460 Altdorf Auflage. Issued. 13 000 Exemplare

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Eine Oase in den Alpen An oasis in the Alps Das 5-Sterne-Superior-Hotel The Chedi Andermatt setzt neue Massstäbe in der Schweizer Luxushotellerie. The 5-star deluxe hotel The Chedi Andermatt sets new standards in the Swiss luxury hotel sector.

Alain Bachmann, Sie haben in grossen internationalen Häusern in den USA, Russland und zuletzt auch in Gstaad gearbeitet. Worin liegt für Sie der Reiz, General Manager des Hotels The Chedi Andermatt zu sein? Für mich ist klar: Nichts ist spannender und aufregender, als ein Hotel zu eröffnen. Wenn es dann gar noch ein derart grandioses und einzig­ artiges Haus wie das Hotel The Chedi Andermatt ist, dann bedeutet das schon eine riesige Herausforderung. Ich freue mich jedenfalls sehr, hier in Andermatt zu sein. Was ist denn das Einzigartige am Hotel The Chedi Andermatt? Eigentlich alles. Schon die Architektur und das Design des Hauses setzen mit der gelungenen Mischung aus lokaler Tradition und kühner Modernität neue Massstäbe in der Schweizer Spitzenhotellerie. Das Haus fügt sich hervor­ ragend ein in die alpine Landschaft des ­Urserentals. Unsere Gäste sollen schliesslich sofort sehen und spüren, dass sie sich in den Schweizer Bergen aufhalten und nicht in irgendeiner hektischen Grossstadt. Aber das Haus gehört zur Hotelkette GHM (General Hotel Management). Genau das ist doch das Fantastische und Einmalige. Beim Hotel The Chedi Andermatt verbindet sich der asiatische Einfluss mit der Schweizer Gastfreundschaft. Dies kommt auch im Hotelnamen The Chedi Andermatt zum Ausdruck. Der Begriff Chedi stammt aus dem Thailändischen und steht für eine zur 04

Alain Bachmann, you have worked in major international hotels in the USA, Russia and more recently in Gstaad. What attracted you to the role of General Manager at The Chedi Andermatt Hotel? I’m clear on one thing: there’s nothing more fascinating and exciting than opening a hotel. And when it’s such a grand and unique place as The Chedi Andermatt, that already is a huge challenge. I am certainly really glad to be here in Andermatt. What is so unique about The Chedi Andermatt hotel? Just about everything. The architecture and the design of the building combine local tradition with bold modernity. It takes the deluxe hotel industry to a new level in Switzerland. The building blends in superbly with the alpine scenery of the Urseren valley. After all, we want our guests to immediately see and feel that they are staying in the Swiss mountains and not in some hectic metropolis. But the building does belong to the Asian hotel chain GHM (General Hotel Management). That’s what is so fantastic and unique about the place. The Chedi Andermatt combines the Asian influence with Swiss hospitality. This idea is expressed in the hotel's name, The Chedi Andermatt. Chedi is a Thai word for a pagoda in the grounds of a temple where visitors can spend time in meditation. This is exactly what our hotel wants to offer: an oasis of peace and contemplation, a refuge where guests can relax and restore body and soul.


How do you spoil your guests? First and foremost, by doing anything and everything we can to make our guests feel at home. I make a point of greeting all guests personally and of talking to them briefly about our hotel and explaining all our fantastic offers. Our guests can be pampered in various ways - starting with our restaurant, which provides both Western and Asian specialities, as well as The ­Japanese Restaurant with its Sushi and Tempura Bar, and then there’s the simply fantastic spa complex – not to mention our bar! We also aim to make a stay in our hotel a real experience by offering a range of special services. The ski butler is an obvious example of this type of service. They ensure that our guests' skis are in tip-top condition; they warm the ski boots and cater for any other specific requirements our guests may have.

­ editation einladenden Pagode in einer Tempelanlage. Genau das will auch M unser Hotel sein: Eine Oase der Ruhe und Einkehr, ein Refugium, wo sich unsere Gäste entspannen und es sich an Leib und Seele gut gehen lassen ­können.

Wie verwöhnen Sie Ihre Gäste? In erster Linie, indem wir alles, aber auch wirklich alles daran setzen, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen. Mir ist wichtig, dass ich alle Gäste persönlich begrüsse und ihnen kurz unser Haus und unsere fantastischen Angebote erkläre. Verwöhnen lassen können sich unsere Gäste in den verschiedensten Bereichen – angefangen in unserem Restaurant mit westlichen und asiatischen Spezialitäten sowie dem The Japanese ­Restaurant mit seiner Sushi- und Tempura-Bar über die schlichtweg grandiose SPA-Anlage bis hin zu unserer Bar. Weiter wollen wir unseren Gästen mit speziellen Diensten ihren Aufenthalt zum Erlebnis machen. Als Beispiel nenne ich gern unsere Ski-Butler. Sie sorgen jederzeit für tipptopp p­ räparierte Skis, wärmen die Skischuhe vor und erfüllen weitere Spezial­wünsche unserer Gäste. 06


5 Sterne auf 50'000 Quadratmetern Das Hotel The Chedi Andermatt wird von General Hotel Management (GHM) geführt. Das 1992 gegründete Unternehmen eröffnet mit dem Hotel The Chedi Andermatt das erste Haus der Luxushotelgruppe in den Alpen. Auf über 50'000 Quadratmetern befinden sich 50 Hotelzimmer, eine Hotelsuite, 65 Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen (von denen 55 als Hotelzimmer genutzt werden), 13 Penthouses sowie 42 Residenzen. Die Gäste können sich in zwei Restaurants, einer Cigar & Wine Library, verschiedenen Bars und weiteren ­Einrichtungen verwöhnen lassen. Ganz in der Tradition der The Chedi-Hotels verfügt auch The Chedi Andermatt über eine exklusive Wellness-Oase mit modernem Fitness-Center.

5 stars in 50,000 square metres The Hotel Chedi Andermatt is run by General Hotel Management (GHM), founded in 1992. The Chedi Andermatt is the first hotel it has opened in the Alps. The 50 hotel rooms, a hotel suite, 65 two-and-a-half room apartments (of which 55 are used as hotel rooms) 13 pent­ houses and 42 residences are located within 50,000 square metres. Guests can enjoy ­themselves in two restaurants, a Cigar & Wine library, various bars and other facilities. The Chedi Andermatt also provides an exclusive spa with a modern gym, which is very much in the tradition of a Chedi hotel. www.ghmhotels.com/de/the-chedi-andermatt

Alain bachmann Alain Bachmann ist General Manager des Hotels The Chedi Andermatt. Der gebürtige Berner ist im Aargau und St. Galler Rheintal aufgewachsen und 48 Jahre alt. Alain Bachmann begann seine Karriere im Bankenwesen und Marketing, bevor es ihn in die Welt der Hotellerie verschlug. Er vertiefte seine Erfahrungen im Management in n­ amhaften Hotels wie dem Peninsula Chicago, Mandarin Oriental Washington D. C. und dem Ritz-Carlton in Moskau. Vor drei Jahren war Alain Bachmann zu seinen Schweizer Wurzeln zurückgekehrt und hatte eine Führungsposition im Grand Hotel Park in Gstaad eingenommen. Alain Bachmann is the General Manager of the The Chedi Andermatt Hotel. Born in Berne, Alain ­Bachmann grew up in Aargau and St. Galler Rheintal and is 48 years old. He began his career in the banking and marketing sectors before discovering the hotel industry. He gained experience in the management teams of renowned hotels such as the Peninsula Chicago, the Mandarin Oriental Washington D. C. and the Ritz-Carlton in Moscow. Three years ago Alain decided to return to his Swiss roots and took up a managerial post at the Grand Hotel Park in Gstaad.

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Kochkunst mit Herz Conviviality meets culinary art Mansour Memarian, der vielfach ausgezeichnete Meisterkoch, zaubert als Executive Chef im Hotel The Chedi Andermatt mit seiner international ­zusammengesetzten Crew ungewohnte exotische Gerichte auf den Tisch. Voller Überraschungen ist auch seine raffinierte europäische und einheimische Küche. Mansour Memarian, the award-winning master chef and Executive Chef at The Hotel Chedi Andermatt and his international team, prepare unique exotic dishes, his sophisticated European and local cuisine wowing guests with surprising touches. 08


Mansour Memarian ist in Gourmetkreisen seit Jahren ein Begriff.

Mansour Memarian has been a well-known figure in

Davon zeugen seine zahlreichen Michelin-Sterne und Auszeichnungen, die er sich in seiner Laufbahn in Deutschland und Österreich erkocht hat. 2008 wurde er gar zum internationalen Koch des Jahres gekürt – im selben Jahr, in dem er sein preisgekröntes Kochbuch «Gourmet ­Raffinessen» herausgab.

gourmet circles for years. His many Michelin stars and awards bear testimony to his glittering career in Germany and Austria. In 2008 he was named international chef of the year – the same year in which he published his award-winning cookery book «Gourmet Raffinessen».

«Ich freue mich sehr, Executiv Chef im The Chedi Andermatt zu sein», lacht der deutsch-persische Starkoch. Er steht als oberster Küchenchef und Verantwortlicher der gastronomischen Bereiche einer international zusammengesetzten Brigade von 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. «Allein in der Küche sind 18 Köche aus aller Welt beschäftigt», erklärt Mansour Memarian.

“I am delighted to be Executive Chef at The Chedi Andermatt,” beams the German-Persian star chef. As head chef and manager of the restaurants he is responsible for an inter­ national team of 70 persons. “The kitchen alone keeps 18 chefs from all over the world busy," explains Memarian. And not only his kitchen staff is large. The selection of ­culinary highlights served in the various restaurants, in the bar and ­lobby, as well as at the pool, is also huge. As Memarian ­continues “The centrepiece of our culinary activities is The Restaurant. Our guests can watch the chefs and their teams prepare meals in four studio kitchens. Chinese, Thai and Indian specialities are prepared in the first booth. The ­second offers exclusive European and select Swiss dishes. The third kitchen prepares the hors d’oeuvres. And the fourth kitchen provides guests with a sneak preview of the ­delightful ­desserts awaiting them." The star chef takes particular pride in The J­ apanese Restaurant. “This is where Japanese chefs ­create authentic Japanese delicacies as guests look on at the ­Tempura and Sushi Bar."

Gross ist nicht nur seine Mannschaft. Riesig ist auch die Auswahl an kulinarischen Highlights, die in den verschiedenen Restaurants, in der Bar und in der Lobby sowie am Pool serviert werden. «Das Herzstück ­unserer Gastronomie ist The Restaurant», erläutert Mansour Memarian. «Unsere Gäste können miterleben, wie die Küchenchefs und ihre Teams in vier Atelier-Küchen ihre Speisen zubereiten. In der ersten Nische werden chinesische, thailändische und indische Spezialitäten gekocht. In der zweiten exklusive europäische und raffinierte Schweizer Gerichte. Die dritte Küche bereitet die Vorspeisen vor. Und die vierte Küche zeigt dem Gast, worauf er sich bei den Süssspeisen freuen kann». ­Besonders stolz ist der Starkoch auf das The Japanese Restaurant. «Hier zaubern japanische Köche vor den Augen unserer Gäste authentisch japanische Köstlichkeiten an der Tempura- und Sushi-Bar herbei.» Obwohl Mansour Memarian zu den absoluten Spitzenköchen zählt, wirkt er nicht abgehoben. «Die vielen Sterne, die ich erhalten habe, sagen zwar viel, aber nicht alles», meint er verschmitzt. «Ebenso wichtig für mich ist die Herzlichkeit. Erst wenn die Gastfreundschaft mit der Kochkunst eine Symbiose eingeht, wird ein Essen zum Erlebnis.» Eine Verbindung geht seine stark von Asien beeinflusste Küche auch mit der klassischen europäischen Gastronomie ein. Dies ist der Grund, weshalb er viele ­Produkte, die er für seine Gerichte benötigt, aus der näheren Umgebung bezieht. Und sogleich fügt der Executive Chef hinzu: «Nicht nur die Gerichte sind bunt zusammengesetzt. Ich hoffe sehr, dass sich auch die Einheimischen und andere Feriengäste zu unseren Gästen gesellen. Wenn sich auch die Einheimischen bei uns wohlfühlen, dann kann ich sagen: Unsere Gastfreundschaft ist spitze.»

Although Mansour Memarian is a top-ranking chefs, he is very approachable. “Of course the many stars I have received count," he remarks mischievously, “but they’re not everything”. “Emotional warmth is just as important to me. Only when good cooking is coupled with hospitality can a meal become a truly special experience." His cuisine bears strong Asian influences but it also has clear associations with classical European cuisine. This is why he uses local products from the nearby area in his dishes. And the Executive Chef is quick to add: “And it’s not just in the food that’s colourful. I really hope that locals and other holidaymakers will join our guests. If the locals feel at ease with us then I can truly say that our hospitality is first-rate."

Gourmet Raffinessen – orientalisch inspiriert Gourmet delights – inspired by the Orient So heisst der Titel des Kochbuchs von Mansour Memarian. Die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten reicht vom krossen Zander mit Hummercannelloni und Pfeffer­schaumsauce bis zum Rehrücken mit ­Feigenchilitarte und Zimtrotkraut. Die originellen Rezepte, die einfach nachzukochen sind, eignen sich hervorragend, um die Gäste mit etwas Speziellem zu verwöhnen. Der Starkoch im Hotel The Chedi Andermatt erhielt 2008 für das edle Kochbuch den Gourmand World Cookbook Award. Bestellen Sie sich das Kochbuch noch heute unter: www.amazon.de. is the title of Mansour Memarian's cookbook. The selection of culinary delights ranges from crisp pike with lobster cannelloni and frothy pepper sauce to saddle of venison with fig chilli tart and cinnamon red cabbage. These original easy-to-follow recipes are the ideal way to spoil his guests with something really special. This exclusive cookbook written by the The Chedi Andermatt’s star chef received due recognition in 2008 when it won the Gourmand World Cookbook Award. You can order the cookbook now at: www.amazon.de.

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Balsam für körper und Seele Balm for body and soul


Gelungene Verbindungen zwischen alpinem Chic und asiatischen Elementen finden die Gäste von «The Chedi Andermatt» nicht nur in ihren Zimmern, sondern auch im grosszügigen Wellnessbereich. Das 2400 Quadratmeter grosse, elegant gestaltete The SPA spricht alle Bedürfnisse an: Im gedeckten 35 Meter langen Pool bietet sich die Möglichkeit, ein paar Längen zu schwimmen, während der kleinere Aussen-Pool vor allem mit der magischen Aussicht auf die Schneeberge fasziniert. Zum aufmerksamen Service an den Pools gehören nicht nur flauschig weiche Badetücher, sondern auch verschiedene Sonnencrèmes und Pflegeprodukte. Eine tolle Auswahl an Magazinen und Zeitungen, frische Früchte und gluschtige Tapas sowie ­Erfrischungsgetränke machen den Badeaufenthalt zum luxuriösen Erlebnis. Ebenso wie «The Pool» steht auch der Hydrotherm-Bereich exklusiv den Hotelgästen sowie SPA-Mitgliedern zur Verfügung. So lassen sich die Bäder-, Dampfbad- und Sauna­ landschaften ganz diskret und entspannt ­geniessen. Selbstverständlich ist das freundliche Personal auch hier stets zu Diensten, um alle Wünsche zu erfüllen. Zehn SPA-Suiten laden dazu ein, sich durch fern­ östlich inspirierte Anwendungen mit natürlichorganischen Produkten der Marken ila, REN und Alpienne verwöhnen zu lassen. Eine wunderbare Palette an Massagen und Kosmetikbehandlungen spricht alle Sinne an. Perfekt gepflegt von Kopf bis Fuss ist das Leben gleich noch viel schöner. Behandlungen können von jedermann gebucht werden. Zudem ist eine Saison- und Jahresmitglied­ schaft bei The SPA erhältlich. Frische Energie tanken und eine sportlich-­ definierte Figur holt sich, wer im The Chedi-HealthClub an topmodernen Fitnessgeräten trainiert. Erfahrene Personal Trainer erstellen massgeschnei­ derte Programme für Hotelgäste, die auch zu Hause weiter umgesetzt werden können. Viel Bewegung in der freien Natur – von Schneesport über Walking bis Yoga – bietet sich in der prächtigen alpinen Umgebung als perfekte Ergänzung an. Auf Wunsch des Gastes gerne mit professioneller Begleitung.

Guests at “The Chedi Andermatt” can e­ xperience the successful alliance of alpine chic and Asian ­elements both in their rooms, but also in the ­lavish spa complex. The 2,400 square metre elegantly designed The SPA leaves no wish unfulfilled: guests can swim a few lengths in the 35-metre covered pool while the smaller outdoor pool provides a magical view of the snow-capped mountains. The splendid pool-side service includes soft, fluffy bath towels,various sun creams and care products. A ­fantastic selection of magazines and news­papers, fresh fruit and mouth-watering tapas as well as refreshing drinks all make for a luxurious bathing experience. In addition to “The Pool”, the hydrothermal area is exclusively available to hotel guests and holders of spa memberships. So the baths, steam baths and saunas can be enjoyed discreetly and in a relaxed manner. Our friendly staff are, of course, always on hand to attend to the guest’s every wish. Ten SPA suites invite guests to pamper themselves with applications inspired by the Far East with ­natural, organic products from the ila, REN and Alpienne brands. A wonderful range of massages and cosmetic treatments appeal to all the senses. Life feels much better once you have received head-to-toe care. Working out on the ultra-modern exercising equipment at The Chedi Health Club helps guests to restore their energy and develop a lithe figure. Experienced personal trainers create tailor-made programmes for hotel guests that can be followed up at home. Lots of exercise in the fresh air – from snow sports to ­walking and yoga – is the perfect complement to the ­magnificent alpine setting. If they wish guests can receive professional support. The Chedi Andermatt is thus embarking on a new era in Andermatt’s sport and spa world.

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wintersport in Winter sport in all its variations

Ob verspielter «Schneehase», schwungvolle Skifahrerin, wagemutiger Freerider, ausdauernder Langläufer, Eistänzerin oder neugieriger Schneeschuhfan – im Urserental und in den beiden angrenzenden Regionen Goms und Surselva lockt Wintersport ohne Ende. Urseren Valley and its two neighbouring regions of Goms and Surselva offer an infinite variety of winter sports for fun-loving snow-seekers, dynamic skiers, bold freeriders, intrepid cross-country skiers, ice figure skaters or adventuresome snowshoe fans.


allen Varianten


Schneesportschulen Snow sports schools Spass am Wintersport ist auch eine Frage des Könnens. Und wer da Nachholbedarf hat, sollte sich nicht scheuen, etwas zu tun. Denn eine bessere Technik ist ­lernbar, wenn man professionelle Unter­ stützung erhält – und daran fehlt es in der Ferienregion Andermatt-Sedrun nicht. ­Verschiedene Schneesportschulen bieten ihre Dienste an und helfen, das persön­ liche Ziel zu erreichen: egal, ob es um Fahren auf der Piste, im Tiefschnee oder auf der Langlaufloipe geht. Da macht Wintersport gleich doppelt so viel Freude.

Icepark Andermatt

Freeriden Freeriding

In Andermatt kann man auch Schlittschuh laufen. Und das erst noch unter freiem Himmel: Das ermöglicht, die Landschaft des Urserentals selbst dann zu geniessen, wenn man seine Runden auf dem Eis dreht. Zum Ausruhen steht eine Sonnen­ terrasse zur Verfügung, und wer keine Schlittschuhe hat, kann welche vor Ort mieten oder kaufen. Umkleidekabinen und eine gemütliche Bar ergänzen das Ange­ bot; zudem finden regelmässig Events und Sportveranstaltungen statt. Da geht dann rund um den Icepark jeweils so richtig die Post ab.

Abseits der Pisten eine eigene Spur durch den Schnee ziehen? Das Skifah­ ren dort geniessen, wo der Schnee so richtig stiebt? Für Tiefschneefahrer ist der Gemsstock ein absoluter Paradeberg, dessen Flanken zum Freeriden einladen. Der Berg bietet neben steilen Abfahrten auf dem Gletscher unberührte Hänge in teilweise gesichertem Terrain. Gutes Fahrkönnen und sichere Lawinenver­ hältnisse vorausgesetzt, lässt er jedes Freeriderherz schon beim Gedanken an ihn höher schlagen.

You can also ice-skate in Andermatt. And you can do it outdoors: allowing you to enjoy the scenery of Ursenen Valley while gliding over the ice. You can relax on the sun terrace, and hire or buy skates on site. The offering is rounded off by changing rooms and a bar. Events are also held regularly – and then things really hot up at the Icepark. www.icepark-andermatt.ch

Or how about tracking your own route through the snow off-piste? And enjoy the fun of whirling through the drifting snow. The Gemsstock is a must-mountain for off-piste skiers; its slopes an irresistible invitation to freeriders. Aside from steep precipices, the mountain offers unspoilt slopes on the glacier, some of which are secured. Given the necessary aptitude and safe avalanche-free conditions, the very thought is enough set the freerider’s pulses racing. www.andermatt.ch

Enjoying winter sports is also a matter of ability. And anyone who needs to brush up their skills shouldn’t hesitate to do so. ­Anyone can improve their technique with professional support – and it is in ample supply in the Andermatt tourist area. V­ arious snow sports schools offer their ­services and assist holidaymakers in achieving their personal goals: whether you are gliding down slopes, skiing off-piste or traversing cross-country, winter sport is double the fun when you have the knack. www.skischuleandermatt.ch www.snowlimit.ch www.whiteemotion.ch www.disentis-sport.ch www.snowsport-sedrun.ch www.alpventura.ch www.bergsportschule.ch www.saegerei.ch www.skischule-muenster.ch www.hisport.ch

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Schneeschuhwandern Snowshoe walking Sonne, Schnee und Stille liegen oft so nah. In der Ferienregion Andermatt jedenfalls muss man dafür nicht weit gehen: Mit Schneeschuhen lassen sich Orte aufspüren, wo man nur zu Fuss hinkommt. Fünf Trails erlauben, land­ schaftliche Perlen zu entdecken und in eine andere Welt einzutauchen. Ihr Reiz liegt in der Abgeschiedenheit: weisse Hänge, funkelnde Schneekristalle, ein paar Tierspuren, sonst nichts. Jenseits des Verkehrs sind Winter und Ruhe phantastisch. Sun, snow and silence – they are often so close. And nothing could be truer of the Andermatt tourist region: strap on snowshoes and explore areas that can only be reached on foot. Five trails let you explore to different idylls of nature, giving access to another world, whose charm lies in its isolation: white slopes, sparkling snow crystals, a few animal footprints, and that’s it. Far away from the traffic, the winter and tranquillity are fantastic. www.andermatt.ch

Langlauf Cross country skiing

Skiarena Andermatt-Sedrun

Auf den Langlaufskis wird das Urserental zum Erlebnis. Eine weisse Glitzerwelt tut sich auf, urchige Dörfer und intakte Natur prägen die Landschaft, schon von weitem ist der Turm von Hospental sichtbar. Leise gleiten die schmalen Latten durch den Talboden, der Blick öffnet sich Richtung Furkapass, die Reuss wirft das gleissende Sonnenlicht zurück. Es ist herrlich: auf 28 Kilometern Loipen durchs Urserental den Winter geniessen.

In der SkiArena Andermatt-Sedrun kom­ men alle auf ihre Kosten. Geübte Ski­ fahrer finden herrliche Steilhangabfahr­ ten am Gemsstock, die dank ihrer Schneesicherheit bis in den Frühling hinein viel Genuss versprechen. Für Familien ist der Nätschen-Gütsch ideal: Das Skigebiet ist überschaubar und die Hänge bieten Pisten aller Schwierigkeits­ grade. Das Skigebiet Sedrun eignet sich für Anfänger wie Fortgeschrittene; zudem wartet dort – wie auch auf der Gurschen­ alp – ein Snowpark auf Freestyler.

Ursenen Valley is an adventure on cross country skis. A glittering winter wonderland unfolds, old villages and unspoilt nature dominate the landscape, and the Hospen Valley tower is already visible from afar. Narrow skis glide silently along the valley bed, with views of the Furka Pass ahead, and the Reuss reflecting the gleaming sunlight. It is exhilarating to enjoy the winter on 28 kilometres of cross country routes through Ursenen Valley. www.andermatt.ch www.koni-hallenbarter.ch www.snowsport-sedrun.ch

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There is something for everyone at the SkiArena Andermatt-Sedrun. Experienced skiers will find magnificently steep slopes at Gemsstock, promising endless pleasure with the guarantee of snow into the spring. Nätschen-Gütsch is perfect for families: the skiing resort is compact, and the slopes offer pistes for all aptitudes. The Sedrun ski resort is suitable for both beginners and advanced skiers; and like Gurschenalp it also offers a snow park for freestylers. www.skiarena.ch


wo geschichte zu hause ist Where history is at home Das Talmuseum ist in einem der herrschaft­ lichsten Urschner Häuser untergebracht. Wer vor ihm steht, ist verblüfft über die bunt bemalte ­Fassade. Diese kam erst nach einer gründlichen Renovation 1986 wieder zu Tage. Der einstige ­Besitzer des Hauses, Talammann Franz Dominik Nager, wollte so am Ende des 18. Jahrhunderts für alle ersichtlich seinen im Fernhandel erworbenen Wohlstand demonstrieren. Kunstvoll stattete er auch das Innere aus. Der prunkvollste Raum ist die Stube mit dem prächtigen Nussbaumbuffet. Man staunt, wie luxuriös die gehobenere Ander­ matter Gesellschaft im 18. und 19. Jahrhundert gewohnt hat. Sehr aufschlussreich ist auch ein Blick in die Küche mit ihren originalgetreuen Geräten. Das Museum ist so eingerichtet, dass man das Gefühl hat, die Besitzerfamilie wohne immer noch hier und sei nur schnell ausser Haus gegangen. Doch nicht nur diejenigen, die an früherer Wohn­ kultur interessiert sind, kommen auf ihre Rechnung. Das Museum vermittelt auch einen faszinierenden Einblick in die reiche Geschichte, Wirtschaft und Kultur des Urserentals. Wie war das noch mit dem Säumerverkehr über den Gotthard? Wieso bilden die Alpen das Rückgrat der Urschner Landwirt­ schaft? Und welche Rolle spielte der Tourismus in früheren Zeiten? Nach einem Besuch im Talmuseum kennt man die Antworten auf diese und viele ­weiteren Fragen. So bunt wie die Fassade des Hauses ist, so vielseitig sind auch die Trouvaillen, die es im Museum zu entdecken gibt – angefangen von wertvollen Quarz­ funden über alte Werkzeuge bis zur Olympia-­ Goldmedaille des Skirennfahrers Bernhard Russi in Sapporo 1972. Eines ist das Haus sicher nicht: ­museal, verstaubt und langweilig. Dafür sorgen auch die regelmässigen Wechselausstellungen im Erdge­ schoss. Und wer seine Gäste einmal zu einem aussergewöhnlichen Aperitif e­ inladen möchte, reserviert sich schon heute das Museum für diesen besonderen Anlass.

Verstaubt und langweilig? Von wegen. Das Talmuseum in Andermatt bietet einen faszinierenden Einblick in Kultur und Geschichte des Urserentals. Von der Urzeit bis heute. Spannend, vielseitig und verblüffend. Dusty and boring? Far from it! The Urseren Valley Museum in Andermatt offers a fascinating insight into the culture and history of the Urseren Valley, from ancient times to the present day. Fascinating, varied and amazing.

The Urseren Valley Museum is accommodated in one of the grandest houses in the Urseren region. Visitors are amazed by its ­brightly painted façade, which was only restored following a ­thorough ­renovation in 1986. At the end of the 18th century the former ­owner of the house, valley mayor Franz Dominik Nager, ­wanted to put the prosperity he acquired from overseas trade on show for all to see. He also elaborately furnished the interior of the house. The most magnificent room is the parlour with its splendid walnut dresser. It is fascinating to see how luxuriously the upper echelons of Andermatt society lived in the 18th and 19th century. A glimpse into the kitchen, with its faithfully reproduced implements, is also extremely interesting. The museum is set up to give the impression that the ­family who once owned it still live there and have just stepped out for a moment. Yet the museum is not just for those interested in how people lived in days gone by. It also offers a fascinating insight into the abundant history, economy and culture of the Urseren Valley. How did pack animal transport goods over the Gotthard pass? Why do the Alps form the backbone of the Urseren rural economy? And what role has ­tourism played in recent times? A visit to the museum will help you discover the answers to these and many more questions. The colourful facade of the house is reflected in the eclectic ­collection of treasures waiting to be discovered in the museum – from ­valuable quartz crystal finds, through vintage tools, to the Olympic gold medal won by the downhill skier Bernhard Russi in Sapporo in 1972. There are some things that the house certainly is not: dull, dusty and backward-looking. This is also guaranteed by special exhibitions on the ground floor that change regularly. And if you wish to invite your guests for early-evening drinks in extraordinary surroundings, you can book the museum for a special occasion. 16


Talmuseum Valley Museum Öffnungszeiten in der Wintersaison: 26. Dezember 2013 bis 6. Januar 2014, täglich von 16 bis 18 Uhr 8. Januar 2014 bis 27. April 2014, Mittwoch bis Sonntag von 16 bis 18 Uhr Anfrage für Apéritifs und Führungen ausserhalb der Öffnungszeiten unter 041 887 06 24. Winter opening times: 26 December 2013 to 6 January 2014, daily from 4 pm to 6 pm 8 January 2014 to 27 April 2014, Wednesday to Sunday from 4 pm to 6 pm For aperitifs and conducted tours outside opening hours, please call 041 887 06 24. www.talmuseum-ursern.ch


«Racler» heisst im französischen Dialekt so viel wie schaben oder kratzen. Davon abgeleitet entstand der Name für die vielleicht berühmteste Walliser Spezialität, das Raclette. In French “racler” means something like scraping or scratching. The name for what is probably the most famous speciality from Valais hails from this – “raclette”.

Heisse Liebe To melt the heart Tradition wird bei «Baschi» besonders gepflegt: Das Res­

taurant liegt – von Andermatt aus gemütlich in einer 45-minütigen Zugfahrt zu erreichen – im Oberwalliser Dorf Geschinen. Schon in den 1950er-Jahren bereitete Vater Baschi Käsegerichte am Holzfeuer zu. Mit der gleichen entspannten Gast­freundschaft verwöhnen Louis Baschi und seine Frau Fernanda auch heute die wachsende Stamm­ kundschaft. Noch immer knistert den ganzen Tag und Abend über das Feuer, damit alles bereit ist für die heiss geliebten Grill- und Käsespezialitäten. Jetzt, in der kühlen Jahreszeit, ist das weltberühmte Walliser Raclette ein ­besonderer Genuss. «Wir verwenden dafür ausschliesslich den fein­ schmelzenden Vollfettkäse aus unserer Region, dem Goms», sagt Louis Baschi und wendet sich dem halben Käselaib zu, der nahe am Feuer nicht nur schmilzt, sondern gleich­ zeitig geräuchert und gegrillt wird. «Dank den Aromastoffen aus dem Holz entsteht der unverwechselbare Geschmack. Dabei muss ich gut zur Glut schauen, damit die Temperatur stets stimmt», erklärt Baschi, dem dabei auch im tiefsten Winter garantiert nie kalt wird. Sobald die Schnittfläche des Käses flüssig wird, streicht der Raclette-Meister eine Portion der herzerwärmenden Spezialität auf einen Teller. Dazu gibt’s «Gschwellti», in der Schale gedämpfte kleine Kar­ toffeln, sowie Essiggurken und Silberzwiebeln. E­ igentlich ein ganz einfaches Essen – aber so unvergleichlich gut und wohltuend.

Tradition is particularly well maintained at “Baschi”: the restaurant is situated in the Upper Valais village of ­Geschinen – a comfortable 45 minutes by train from ­Andermatt. As far back as the 1950s, Father Baschi was preparing cheese dishes on the log fire. With the same relaxed hospitality, Louis Baschi and his wife Fernanda still pamper their growing crowd of ­regulars. Day and night the fire still crackles, making sure ­everything is ready for the much-loved grill and cheese ­specialities. Now, as the weather turns cooler, the w ­ orld-famous Valais raclette is a special t­ reat. “We only use the finely mel­ ting full-fat cheese from our region, from Goms,” says ­Louis Baschi, ­turning again to the half wheel of cheese that is not only melting close to the fire but will also be smoked and grilled at the same time. “The flavouring from the wood ­creates the distinctive taste. I have to keep a close eye on the blaze to keep the ­temperature c­ onstant,” explains Baschi. This also guarantees that the place is never cold, even in the depths of winter. As soon as the edge of the cheese begins to melt, the ­raclette ­master whips a portion of the heartwarming s­ peciality onto a plate. It is served with “Gschwellti“ – small potatoes steamed in their skins, along with gherkins and pickled o­ nions. It’s really quite a simple dish – but incomparably good and comforting.

Hier wärmt man sich gerne auf. Am liebsten mit einem traditionellen Raclette oder Fondue. Enjoy a warm welcome. And best of all some traditional raclette or fondue.

Gasthaus Ochsen

Sporthotel la cruna

Hotel ST. Gotthard

6490 Andermatt, UR Telefon +41 (0)41 887 14 20 www.andermatt-ochsen.ch

7188 Sedrun GR Telefon +41 (0)81 920 40 40 www.hotelcruna.ch

6493 Hospental UR Telefon +41 (0)41 887 12 66 www.hotel-gotthard.ch

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Restaurant Baschi 3985 Geschinen VS Telefon +41 (0)27 973 20 00 www.baschi-goms.ch

Louis Baschi bereitet sein Raclette am offenen Feuer zu – für ein besonders herzhaftes Aroma. Louis Baschi prepares his raclette over an open fire – for exceptional flavour.


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BAHNHOF A SSE FSTR NHO TALSTATION NÄTSCHEN

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1 heisses nachtleben bei kühlen drinks Hot nightlife and cool drinks

Das Andermatter Nachtleben in voller Pracht. Geniessen

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Sie gute Cocktails, kühles Bier aus aller Welt und f­ antastische DJs. Wer in Andermatt ausgeht, sollte diese beiden Bars nicht verpassen.

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The nightlife in Andermatt is spectacular. Enjoy great cocktails, cool beers from around the world and fantastic DJs. If you’re hitting the Andermatt nightspots, then these two bars are a must.

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TALSTATION GEMSSTOCK

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Pinte Musikbar / Pub de Prato Gotthardstrasse 60, Andermatt Tel. +41 (0)41 887 01 51, www.younggastro.ch

Nice to Go

2 das grosse pizza-erlebnis The Big Pizza Experience

Eine verführerische Auswahl an knusprigen Holzofen­ pizzen, saftigen Steaks vom offenen Grill, herzhaften Pasta- und Risotto-Kreationen – das haben Sie sich verdient nach einem langen Skitag.

3  gepflegtes clubbing Clubbing in style

Sehen und gesehen werden: Allabendlich locken hier Parties ohne Ende, der exklusive VIP-Bottle-Service, tolle Musik und das gemütliche Fumoir.

 An irresistible selection of crispy wood-fired pizzas, succulent steaks grilled over an open fire, mouth-watering pasta and risotto creations – after a long day's skiing you deserve the best.

See and be seen: enjoy a never-ending stream of parties every evening, the exclusive VIP Bottle Service, great music and the cosy fumoir.

Schlüsselbar, Gotthardstrasse 30, Andermatt  Tel. +41 (0)41 887 05 86, www.schluesselbar.com

Ristorante La Curva, Gotthardstr. 43, Andermatt Tel. +41 (0)41 887 15 74, www.lacurva.ch

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4 Geniessen und relaxen Relax and enjoy

Das Restaurant toutoune bietet feinste mediterrane Küche mit orientalischer Note. Geniessen und relaxen Sie bei uns bei einem feinen Café oder Apéritiv in unserer Lounge.

The toutoune restaurant serves the finest Mediterranean

Hüttenzauber am Gemsstock mit traditionellen Schweizer Gerichten. Lassen Sie sich mit einem Hüttenkaffe am offenen Feuer aufwärmen. Die Pistenbar mit der besten Aussicht über das Urserental und den schönsten ­Sonnenuntergängen. Sonne satt von morgens bis abends.

Mountain magic at the Gemstock lodge with traditional Swiss

cuisine with an Oriental hint. Chill in our lounge and sip a cup of fine coffee or an aperitif.  Café Restaurant toutoune Gotthardstrasse 91, Andermatt Tel. +41 (0)41 887 01 76, www.restaurant-toutoune.com

6 in den bergen entspannen Relax in the mountains

fare. Toast your toes at an open fire and enjoy coffee in the lodge. The bar offers the best views over Ursenen Valley and breathtaking sunsets. And sunshine from morning to night. Himalaya Bar, Oberalpstrasse, Nätschen, Andermatt Gadäbar, Lutersee Talstation, Gurschen, Andermatt www.younggastro.ch

5 13 Gault-millau-Punkte 13 Gault Millau

Das Gourmetrestaurant des Gotthardgebiets. Geniessen Sie in unserer gestylten Gaststube die gehobene Tessiner Küche mit französischen und italienischen Einflüssen.

The gourmet restaurant in the St. Gotthard area. Enjoy ­exclusive Tessin cuisine with French and Italian influences in our designed restaurant.

7 Von der Piste Direkt zum Apero From piste to aperitif

Bären – Restaurant & Rooms Gotthardstrasse 137, Andermatt Tel. +41 (0)41 887 03 03, www.baeren-andermatt.ch

Der Meeting Point der Skiszene. Ob zum Après Ski oder zum Abendessen. Probieren Sie eine unserer berühmten Pizzen oder die Capuns. Alle unsere Speisen werden frisch für Sie zubereitet.

Where the ski scene meets. Enjoy the après ski or come to dinner. Try one of our famous pizzas or capuns. All our dishes are freshly prepared for you.

 Restaurant Spycher, Gotthardstrasse 65, Andermatt Tel. +41 (0)41 887 17 53, www.younggastro.ch

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SPIRIT TWO O

ISPO Award «Gold Winner» 2013 in der Kategorie «Ski on Piste»! «Beim Spirit Otwo entschied sich Stöckli für einen sehr ausgeglichenen Entwicklungsansatz und schuf ein schön ausgearbeitetes Produkt, das hohe Performance-Ansprüche zu erfüllen vermag, zusätzlich aber auch eine sehr klare Designsprache spricht und durch einen gewissen Einsatz natürlicher Werkstoffe statt üblicher HightechMaterialen zu den umweltbewusst hergestellten Skiprodukten zu zählen ist.» In Jun Park, Mitglied der Jury Ispo Award

2013 / 2014

stoeckli.ch

Telefon: 041 887 12 32 Fax: 041 887 00 33 Mail: mail@meyers-sporthaus.ch www.meyers-sporthaus.ch


alpine chic Neben der Liebe zur puristischen Klassischen Moderne erobert ein wichtiger neuer Trend die Interieurs in Privathäusern und Hotels: der alpine Wohnstil. DER ANDERMATTER verrät, wodurch er sich auszeichnet. Aside from a fondness for minimalist Classic Modernism, an important new interior design trend is taking hold in private homes and hotels: the Alpine style. DER ANDERMATTER looks at its DNA.


Gemütlichkeit trifft auf edle Details. Conviviality in an exclusive setting.

Vielfalt ist ein wichtiges Kennzeichen für alle aktuellen Wohntrends. V­ orbei sind die Zeiten, als man sich beim Einrichten der liebsten vier Wände strengen Stilregeln unterwarf. Heute triumphiert die friedliche Koexistenz verschiedener Stilelemente und vor allem – die Individualität. «Alpine Chic» ist ein neuer Trend, der auch in den Häusern, Apartments und Hotels von Andermatt angekommen ist. Weit weg vom lieblichen Landhausstil bringt der «Alpine Chic» eine frische Optik. Stylish, bodenständig, reduziert, natürlich, archaisch-rustikal sind Eigenschaften, die sich mit dem neuen Alpenstil verbinden. Wertvolle Naturmaterialien schenken Behaglichkeit, puristische Formen und elegantes Zubehör setzen moderne Kontraste. «Edle Hölzer, natürliches Leder, weiche Felle und hochflorige Wollteppiche, handgewebte Textilien, schlichter Filz, Schiefer und andere rohe Stein­ materialien sind wichtige Elemente des modernen Alpenstil», erklärt Jost Muoser, Partner bei der Gruppe «die einrichter». Farblich dominieren Erdund weitere Naturtöne. Sie werden von einzelnen leuchtenden Farbtupfern in Orange, Himmelblau oder Wassergrün akzentuiert. Glänzende Flächen aus Glas oder poliertem Edelstahl sowie moderne Designs bei den Leuchten und Accessoires erfordern Fingerspitzengefühl beim Kombinieren: da ist ­professionelle Unterstützung bei der Einrichtungs-, Farb- und Beleuchtungs­ planung meist hoch willkommen. «Die Wünsche der Bewohner sollen stets im Mittelpunkt stehen, damit aus Räumen ein individuell gestaltetes, ­behag­liches Zuhause wird», betont Michael Federer von «die einrichter». In einem ersten Schritt geht es darum, Bedürfnisse klar zu formulieren. Diese finden Einfluss in die Grundrissplanung und auf das Einrichtungs­ konzept. Erfahrene Einrichtungsspezialisten erarbeiten dann 3D-Visualisie­ rungen mit den ausgewählten Produkten. So können die Kundinnen und Kunden heute nach Herzenslust ihre Kreativität spielen lassen, bis ihr Daheim jenen Charme versprüht, jene Atmosphäre ausstrahlt, die sie sich erträumt haben. Der «Alpine Chic» ist einer von mehreren aktuellen Einrichtungs­ stilen – selbstverständlich findet auch die Klassische Moderne mit Möbel­ ikonen von Le Corbusier, Eileen Gray oder Charles Eames und anderen ­grossen Namen nach wie vor viele Liebhaber. 24


Diversity is a key indicator of all current interior design trends. Gone are the days when furnishing your cherished home was subjected to rigorous style tenets. Nowadays a happy co-existence of various style elements holds sway, with personal taste the most important. Alpine Chic is a new trend that has also reached Andermatt’s homes, apartments and hotels. Far removed from the cosy country house style, Alpine Chic rings in a fresh new look. ­Stylish, practical, understated, minimalist, natural, archaic-rustic are all qualities associated with the new alpine style. Precious natural materials exude comfort; purist contours and elegant accessories provide modern contrasts.

die einrichter As Jost Muoser, partner of die einrichter Group explains: “Precious wood, natural leather, soft hide and deep-pile wool carpets, handwoven textiles, plain felt, slate and other raw stone materials are key elements of the modern alpine style.” Earth and other natural shades dominate colour schemes, which are accentuated by luminous dashes of colour in orange, azure or aquamarine. Shining surfaces in glass or polished stainless steel, and modern designs for lights and accessories call for an intuitive instinct when combining elements: professional assistance is generally appreciated here in planning furnishings, colour and lighting schemes. “The residents’ wishes should always come first to ensure that rooms become comfortable homes reflecting personal taste,” emphasises Michael Federer from die einrichter. The first step is to clearly define needs, as these influence both the floor plans and the interior design concept. Experienced interior designers then create 3D visualisations with selected products. So today clients can give their creativity free rein until their home exudes the charm and atmosphere of their dreams. Alpine Chic is one of several current interior design styles – of course, Classic Modernism with furniture icons by Le Corbusier, Eileen Gray or Charles Eames and other famous names continues to enjoy enduring popularity.

Wohlige Atmosphäre: So sitzt man gern beisammen. Cosy atmosphere: perfect for a get-together.

Sechs renommierte inhabergeführte Möbelhäuser aus verschiedenen Teilen der Schweiz bilden zusammen «die einrichter»: Der bevorzugte Einrichtungspartner von Andermatt Swiss Alps überzeugt mit einem ausgewählten Portfolio von über 200 hochklassigen Möbelmarken, grossem Know-how und persönlicher Beratung. Six prestigious owner-managed furniture stores from various areas of Switzerland make up die einrichter Group. The preferred interior design partner of Andermatt Swiss Alps its exclusive portfolio of more than 200 premium furniture brands and its wealth of know-how and personal advice are impressive. www.dieeinrichter.ch Bild von links nach rechts: Thomas Isaak, Amrein ­Wohnen, Kriens/LU. Michael Weibel, Weibel Möbel, Endingen/AG. Alfons Lehmann, Lehmann, Düdingen/FR. Jost Muoser, ­MUOSER, Schattdorf/UR. Werner von Allmen, Wohncenter von Allmen, Interlaken/BE. Michael Federer, Rösch, Basel.


prächtige skiarena Magnificent ski arena

Der Übersichtsplan zeigt es: Die SkiArena AndermattSedrun bezaubert mit Pisten in allen Schwierigkeitsgraden – von der Gletscherabfahrt bis zu gemütlichen Kurven auf der tief verschneiten Oberalpstrasse, die im Winter zur Skiroute wird. The layout plan makes it clear: The SkiArena AndermattSedrun offers magical slopes for all levels of proficiency from the glacier descent to the gentle curves on the snow-packed Oberalpstrasse, which is transformed into a ski route in the winter.


Andermatt läuft im Winter zur Höchstform auf. Dank der alpinen Lage zählt die Region zu den schneesichersten Orten der Schweiz. ­Ambitionierte Skifahrer kommen hier ebenso auf ihre Rechnung wie Anfänger oder Genussfahrer, die es gerne gemütlich nehmen. Die grandiose hochalpine SkiArena mit ihren abwechslungsreich angelegten Pisten inmitten einer einzigartigen Berglandschaft bieten zauberhaftes Skivergnügen. Es geht hoch auf bis fast 3000 Meter über Meer und auf Pulverschnee-Hängen schwungvoll wieder runter nach Andermatt und Sedrun. Über 120 Pistenkilometer wird das Gebiet Andermatt-Sedrun im Vollausbau bieten. Und bereits diesen Winter gibt’s Neuheiten: Magic Carpets (Zauberteppiche) für den bequemen Transport zu den Bahnen und Restaurants sowie charmante Veränderungen im Gastro-Angebot. Daneben entzückt der Andermatter Winterzauber mit bleibenden Werten – der einzigartigen Schnee­ sicherheit, der wohltuenden Höhensonne und dem faszinierenden Alpenpanorama.

Andermatt is at its best in winter. The alpine location makes the region one of the best places in Switzerland for snow. The area is ideally suited to ­serious skiers as well as beginners and recreational skiers who prefer to take it easy. The grand high-alpine SkiArena is a skiing paradise with the varied layout of its slopes in the midst of a unique mountain landscape. It climbs to almost 3,000 metres above sea level and then swings back down over powder snow slopes to Andermatt and Sedrun. On completion the Andermatt-Sedrun area will offer over 120 kilometres of slopes. And some new features are already ­available this winter: magic carpets for convenient transport to the runs and ­restaurants and delightful developments on the catering scene. All accompanied by ­Andermatt’s winter magic with its traditional benefits – the unique guarantee of snow, healthy high-altitude sun and the spectacular alpine panorama.

Grosse Pläne: Die pink und gelb markierten Linien zeigen die neu konzipierten Anlagen. Big plans: the pink and yellow marked lines show the newly-designed complexes.


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Wintersport ist mehr, als im Pulverschnee Spuren zu hinterlassen oder auf Schneeschuhen unbekannte Gegenden zu erkunden. Wintersport heisst auch, die Seele baumeln und sich kulinarisch verwöhnen lassen, auf der Terrasse kräftig Bergsonne tanken und in anregender Gesellschaft einen guten Tropfen Wein geniessen. In den Restaurants der SkiArena Andermatt-Sedrun sorgen Torsten Knopp und sein bestens eingespieltes Gastro-Team dafür, dass sich die Gäste rundum wohlfühlen. Ihre frische und ­originelle Küche reicht von kleinen Snacks über ­herz­hafte einheimische Gerichte wie Capuns oder Rösti mit Bratwurst bis zu überraschenden S­ pezialitäten und ­exotischen Gaumenfreuden. Eine für diese ­Wintersaison neu zusammengestellte Menü- und Getränkekarte zeigt, wie kreativ und abwechslungsreich Berg­gasthäuser sein ­können. So aussergewöhnlich das Angebot ist, so vielseitig sind die Möglichkeiten, es sich in der SkiArena Andermatt-Sedrun gut gehen zu lassen. Ein besonderes Highlight sind dabei in sämtlichen Pisten­restaurants die Sonnenterrassen. Schnell sind hier inmitten der traumhaften Landschaft Stress und Hektik vergessen. Und sollte für einmal das Wetter nicht so richtig mitspielen, laden die gemütlich eingerichteten ­Restaurants zum umso längeren Verweilen ein.

Torsten Knopp Torsten Knopp ist in Kassel (D) aufgewachsen. Seit 20 ­Jahren wohnt und arbeitet er in Sedrun. Seit dem 1. August 2013 ist er Gastroleiter der SkiArena Andermatt-Sedrun. Torsten Knopp grew up in Kassel, Germany. He has been living and working in Sedrun for 20 years. He was appointed catering manager of the SkiArena Andermatt-Sedrun on 1 August 2013.

There is more to winter sport than leaving your mark in the snow or exploring unfamiliar territory on snowshoes. It’s also about taking time out and enjoying good food, basking in the alpine sunshine and appreciating fine wine in stimulating company. At the SkiArena Andermatt-Sedrun, Torsten Knopp and his experienced catering team ensure that guests are treated royally. Their fresh original fare ranges from small snacks to good home cooking, surprising specialities and exotic gourmet dishes. A new menu and drinks’ list specially composed for this winter season shows how creative and varied mountain ­restaurants can be. The exceptional culinary offering is matched by the variety of ways you can pamper yourself in the SkiArena AndermattSedrun. The sun terraces of all piste restaurants are unique, nestling amid the high alpine landscape. The stress and ­hectic pace of life is soon forgotten amid such magical scenery. And, if the weather isn’t so good once in a while, the comfortable restaurants invite you linger a little longer.

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glasklare prosa Crystal-clear prose

Arno Camenisch fasziniert das Publikum mit scheinbar alltäglichen Geschichten aus dem Bündner Nebel- und Schattendorf Tavanasa – erzählt in einer unvergesslich präzisen Sprache. Arno Camenisch fascinates the public with what seem to be everyday stories from the misty and shadowy Graubünden village of Tavanasa – told in unforgettable, precise language.


Calandagelb leuchtet die Bierflasche in Vaters Hand. Die Buben sind auf

The beer bottle in father’s hand glows Calanda yellow. The boys

dem Sessellift, die Skis baumeln in der Luft. Bis der Sessellift auf der ­letzten Fahrt stecken bleibt. «Nach fünf Tschupatschups ist die Sonne verschwunden. Wir müssen auf dem Sessel übernachten, sagt mein ­Bruder … Vielleicht kommt ja wirklich ein Helioctober, der wirft uns Rucsacs runter mit … Iclems mit Salami und Gurcas, damit wir nicht Hunger haben in der Nacht.»

are on the chairlift, skis swinging in the air. Until the chairlift ­suddenly stops on the last trip. “After five Chupa Chups the sun is gone. We'll have to stay on the lift all night, says my brother … maybe a helicopter will come and throw down rucksacks with … sandwiches with salami and pickle, to stop us being hungry during the night."

Sie steht einem bildhaft vor Augen, die kleine Szene aus Arno Camenischs Roman «Hinter dem Bahnhof». Präzis bis ins Detail und in einer mundart­ lich gefärbten Sprache, die noch lange im Ohr bleibt. Sonne und viel Schatten, der Sessellift, Pausen bei Calandabräu, Eingeklemmte aus dem Rucksack, Wollkappen und Alltagsgespräche – das alles sind wiederkehrende Zutaten der ersten vier Romane des 35-jährigen Bündners. Aber natürlich nicht die einzigen. Es gibt unglaublich viel zu entdecken in den vermeintlich ein­ fachen Geschichten. Nicht zuletzt eben eine einzigartige Sprache. Das finden auch die Literaturgelehrten dieses Landes, die Camenisch mit zahlreichen wichtigen Preisen auszeichnen – unter anderem mit dem Eidgenössischen Literaturpreis 2012 und mit dem Friedrich Hölderlin Förderpreis 2013.

The small scene from the Arno Camenisch novel “Behind the ­Station” comes alive in your imagination. Precise to the ­tiniest detail and written in colourful dialect that stays with you for a long time. Sun and a lot of shade, the chairlift, breaks with Calanda beer, sandwiches from the rucksack, woolly hats and ­everyday ­conversation – these are all recurring ingredients in the first four novels of the 35-year-old from the canton of Graubünden. Yet there are many more besides. There is just so much to discover in these apparently simple stories. Not least the unique ­language. That is also the opinion of the literary critics of this country, who have distinguished Camenisch with numerous important awards – including the Swiss Literature Prize 2012 and the Friedrich-Hölderlin-Förderpreis 2013.

Arno Camenisch wuchs in Tavanasa auf, einem kleinen «Schattendorf» in der Surselva, auf der Bündner Seite des Oberalppasses. Obwohl es im Elternhaus kaum Bücher gab und der Bub Arno meistens Fussball spielte oder vor dem TV sass, ­entdeckte er mit knapp 20 das Schreiben, hängte den Lehrerberuf bald an den Nagel und erlebte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel seine Wiedergeburt als Autor. «Es gab von da an kein Halten mehr, mir war klar, wohin ich gehen wollte», so Camenisch. Sein erster Roman «Sez Ner» spielt auf einer Bündner Alp und ist zweisprachig gesetzt, in Deutsch und Rätoromanisch. «Hinter dem Bahnhof» ist eine Bubengeschichte, angesiedelt in einem kleinen Schattendorf am Rhein. «Ustrinkata» hat einen noch ­kleineren Rahmen: der letzte Abend in der Dorfbeiz. Und «Fred und Franz» in seinem eben erschienenen Roman kehren nach dem Casino wieder heim in ihre Welt. Ja, es ist ein Mikrokosmos, den Camenisch von allen Seiten fast fotorealistisch beleuchtet. Er betreibt dabei keinen Patriotismus, zeigt nur selten eine ganz heile Welt. «Literatur öffnet im besten Fall neue Räume. Damit sie das tun kann, muss ich ganz genau wissen, wovon ich rede. Die Sprach- und Verhaltenscodes der Leute aus meinem Dorf kenne ich bis ins kleinste. Das ist es, was mich interessiert: über Menschen zu schreiben, so glasklar wie möglich», sagt Camenisch. Wer sich nun vorstellt, der Autor schreibe als Daheimgebliebener, liegt indes falsch. «Ich lebte drei Jahre in Madrid und nun seit sechs Jahren in Biel. Von hier aus ist der Blick ein anderer, die Hebelkraft grösser.» Zwischen Sätzen, Abschnitten und Büchern spannt Camenisch feine Fäden. Und wer einmal eingetaucht ist in diese Welt, liest seine Werke vielleicht alle in einem Zug. Die Figuren, Charakterköpfe alle, in ihren Freuden und Zweifeln, Widersprüchlichkeiten und Verletzlichkeit verleiden nicht. ­Vielleicht gerade weil der Autor nicht wertet beim Erzählen. Es sind die ­Leserinnen und Leser, die – wo und wie auch immer sie leben – ein Buch mit ihrer persönlichen Geschichte vollenden. Vier Romane in vier Jahren und 18 Sprachen, diverse Auszeichnungen – hebt man da nicht fast ab? Camenisch nicht. Da ist er bodenständig. «Ich bin dankbar, dass es gut läuft, bilde mir nichts drauf ein. Ich will einfach gewissenhaft weiterarbeiten. Dann kunt das schu guat!» Fred und Franz, Mai 2013 (ISBN 978-3-906050-06-5) Ustrinkata, Februar 2012 (ISBN 978-3-033-03028-2) Hinter dem Bahnhof, Juli 2010 (ISBN 978-3-906050-02-7) Sez Ner, Mai 2009 (ISBN 978-3-906050-01-0) 31

Arno Camenisch grew up in Tavanasa, a small “shadowy village” in Surselva on the other side of the Oberalppass. Although there were hardly any books at home and the young Arno mostly played football or watched TV, he discovered writing just as he turned 20, quickly gave up the teaching profession and was reborn as an author at the Swiss Literature Institute in Biel. “There was no stopping me then. I had no doubt where I wanted to go," said ­Camenisch. His first novel “Sez Ner” was set on an alp in Graubünden and is written in both German and Romansh. “Behind the Station” is a boys’ story, set in a small shadowy village on the Rhine. “Last Orders” has an even smaller setting: the last evening in the ­village pub. And “Fred and Franz”, in his latest novel, head back home to their own world after a trip to the casino. It is indeed a microcosm that Camenisch illustrates from all sides in almost picture-perfect clarity. He isn’t promoting patriotism and only rarely depicts a ­completely idyllic world. “At its best, literature opens up new places. To be able to do that I need to know exactly what I am talking about. I know the way the people from my village speak and act in the tiniest detail. That is what interests me: writing about people as transparently as possible,” says Camenisch. Anyone who ­imagines that the author is writing from an insular perspective is wrong. “I lived in Madrid for three years and have been in Biel for six years now. The perspective from here is different, the leverage is greater.” Between the sentences, paragraphs and books, Camenisch weaves fine threads. Once you get caught up in this world you might ­easily find yourself reading all his work in one sitting. The figures, all real characters, with all their joys and misgivings, contradictions and vulnerabilities, draw you in. Maybe because the author doesn’t judge them in the stories. The readers – wherever and however they live – complete the books with their own personal stories. Four novels in four years and 18 languages, various awards – isn’t it easy to get swept away with success? Not Camenisch. He has his feet firmly on the ground. “I am grateful that it is going well, I’m not getting carried away. I just want to keep working away. That will work out fine!”


Hart erkämpfter Frühling The long, hard battle for springtime Erfahrene Männer erbringen jedes Jahr Höchstleistungen, um den Gotthardpass nach der Wintersperre zu öffnen. Begeisterte Pässefahrer danken es ihnen. Every year an experienced team works flat out to open up the Gotthard Pass after the winter closure, to the delight of grateful drivers.

Schneeräumung am Gotthard. Clearing snow at St. Gotthard.

Weltberühmter Alpenpass, jahr­ hundertealter Verkehrsweg, Mythos – viele romantische Vorstellungen verbinden sich mit dem Gotthard. Louis Baumann, Werner Gnos und Ambros Müller sehen den Übergang zwischen Uri und dem Tessin von Berufs wegen viel prosaischer: Sie sind zuständig dafür, dass der Weg von Göschenen auf 1111 m ü. M. über die ­Gotthardpasshöhe auf 2106 m ü. M. nach Airolo auf 1075 m ü. M. möglichst gut passierbar ist. Auf der ganzen Strecke bewegt sich der moderne Verkehr durch hochalpines Gelände. Kein Wunder, dass da so mancher Automobilist selbst bei guten Wetter- und Strassenver­ hältnissen ins Schwitzen kommt. Nach spektakulärer Fahrt auf der Nordseite fordert auch die Strasse am Südhang des Passes mit unzähligen Kurven, 13 Brücken, einem Tunnel und einer langen Lawinen­ galerie die ganze Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer. 33

World-famous Alpine pass, a centuries-­ old transport route, a legend – many ­romantic notions are associated with the ­Gotthard Pass. Louis Baumann, Werner Gnos and Ambros Müller have ­professional ­reasons for taking a far more prosaic view of the crossing between Uri and ­Ticino. They make sure that the road from Göschenen at 1,111 m (above sea level) over the Gotthard Pass at 2,106 m to Airolo at 1,075 m can be safely negotiated. The entire route through high alpine terrain is open to modern-day traffic. It’s no wonder that so many motorists break out in a sweat here, even with good weather and road conditions. After a spectacular drive up the north side, the road then demands the motorist’s full attention as it winds down the southern slope of the pass with countless bends, 13 bridges, a tunnel and a long avalanche gallery. The degree to which the pass road must ­succumb to nature does not become ­completely apparent until the winter, when


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Zahlen und Fakten zur gotthard-Passöffnung Opening the gotthard pass: facts and figures Wintersperre Winter closure

von Hospental bis Airolo (24 km), im Zeitraum November bis Mai from Hospental to Airolo (24 km), November to May

Teams Passöffnung Teams working to open the pass

zweimal rund 8 Personen two teams of approximately 8 people

Ressourcen Resources

7 Schneefräsen, 3 UniversalMotor­geräte, 1 Pneulader, 1 LKW 7 snow ploughs, 3 multipurpose 4WDs, 1 wheel loader, 1 HGV

Zeitaufwand Time spent

rund 7 Wochen about 7 weeks

Kosten Cost

rund 400 000 Franken pro Jahr approximately CHF 400,000 per year

Noch säumen meterhohe Schneemauern die Gotthardpassstrasse. Metre-high banks of snows still line the St. Gotthard Pass road.

the stretch between Hospental and Airolo needs to be closed ­every year. The road over the Gotthard Pass would be ­impossible to keep clear and far too dangerous, covered by snow up to ten metres deep, with avalanches on all sides. Of course, the ­convenient north-south route through the Gotthard Road Tunnel has been available to motorized traffic since 1980. And yet, in early June, drivers and motorcyclists can scarcely wait to feel the bends of the world-famous Gotthard Pass beneath their wheels.

Wie sehr sich die Passstrasse nach der Natur richten muss, zeigt sich erst recht im Winter. Dann muss die Strecke zwischen Hospental und Airolo jeweils gesperrt werden. Der Weg über den Gotthardpass wäre unmöglich frei­ zuhalten und viel zu gefährlich, denn der Schnee liegt bis zu zehn Meter hoch, und von allen Seiten gibt es Lawinenniedergänge. Natürlich steht dem ­motorisierten Verkehr seit 1980 die bequeme Nord-Süd-Route durch den Gotthardstrassentunnel zur Verfügung. Und doch können jeweils um ­Pfingsten Motorrad- und Autofans kaum mehr warten, die weltbekannten Gotthardkurven unter die Räder zu nehmen. Damit kommen wieder Louis Baumann, Werner Gnos, Ambros Müller und ihre wetterfesten Teams ins Spiel: Jeden Frühling erbringen sie während rund sieben Wochen Höchstleistungen, wenn es darum geht, die Gotthardpass­ strasse sicher passierbar zu machen. Nachdem die Strassenmeister ­mittels GPS-Gerät und Spraydose den genauen Verlauf der unter dem Schnee ­versteckten Strasse markiert haben, fährt die Fräse viele Male hin und her, bis rund 170 000 Tonnen Schnee Schicht für Schicht abgetragen sind und der Asphalt wieder zum Vorschein kommt. Danach müssen lockeres Felsmaterial geräumt, die Strasse gereinigt und die Leitplanken sowie Signalisationen wieder montiert werden. Beidseits des Passes gibt es exponierte, lawinen­ gefährdete Stellen, die besondere Vorsicht fordern – bei der Räumarbeit und vor allem auch mit Blick auf die sehnsüchtig wartenden Passfahrerinnen und -fahrer. Erst wenn alles gesichert und abschliessend kontrolliert ist, heisst es: Willkommen Frühling, der Pass ist offen – vorerst noch mit ­imposanten Schneemauern links und rechts der Strasse. 35

So Louis Baumann, Werner Gnos, Ambros Müller and their weather­ proof teams spring into action again. Every spring they work flat out for around seven weeks to return the Gotthard Pass road to a safely passable state. After the road experts have marked out the exact route of the snow-covered road using GPS and spray paint, the snow ploughs drive back and forth many times until around 170,000 tonnes of snow have been removed layer by layer and the asphalt is again visible. Loose rock and stones must then be cleared, the road cleaned and the crash barriers and road signs reinstalled. Both sides of the pass contain exposed places that are avalanche-prone and where particular care is required – during the clearing work and with regard to the anxiously ­waiting drivers in particular. When everything has been made safe and given a final check they can officially welcome the springtime and declare the pass open – even if the carriageway remains flanked by imposing walls of snow on both sides at first.


Emotion, tradition, pure begeisterung Emotion, tradition, pure enthusiasm


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Präsident Filippo Lombardi und Stürmer Inti Pestoni. President Filippo Lombardi and striker Inti Pestoni.

Money makes the world go round. It is true in sport too, even for most well-known hockey club in the Gotthard region, HC AmbriPiotta. It has been fighting for its financial survival for years. As well as the club’s 30 top athletes, it also employs the same number of staff from Upper Ticino. Following HCAP’s threatened expulsion from the National League A in spring 2013 on financial grounds, its place in the league has now been secured for the immediate future. Nonetheless, the Ambri team is still not out of the woods in financial terms by any means. It is a boost that the required share ­capital increase to CHF 5 million was successful at the end of August, achieved not least by new, small shareholders from the ranks of the loyal fans. Their hopes of a new ice stadium have now been rekindled again: a replacement for the lively Valascia stadium in Ambri must be in place by 2018, but extending on the same site is not possible. Politicians are now giving the green light for a redesign of the former airport in Ambri. Thanks to the “Gotthard Ice Hockey Promotion Foundation” the junior work is also secure. These are the inspiring facts, that without the…

Geld regiert die Welt. Das trifft gerade auch im Sport zu, etwa auf den berühmtesten Hockeyclub der Gotthardregion, den HC AmbriPiotta (HCAP). Er kämpft seit Jahren immer wieder ums finanzielle Überleben. Immerhin ist der Verein nicht nur rund 30 Spitzensport­ lern, ­sondern ebenso vielen Angestellten aus dem Obertessin Arbeit­ geber. Nachdem dem HCAP im Frühling 2013 aus Finanzgründen der Ausschluss aus der Nationalliga A drohte, ist nun der Ligaerhalt fürs Erste gesichert. Finanziell ist man in Ambri aber noch längst nicht über dem Berg. Schön, dass Ende August die notwendige Aktien­ kapitalerhöhung auf 5 Millionen Franken gelungen ist, nicht zuletzt durch viele neue Kleinaktionäre aus den Reihen der treuen Fans. Diese haben jetzt auch wieder Hoffnung auf ein neues Eisstadion: Ein Ersatz für die stimmungsvolle Valascia in Ambri müsste bis 2018 realisiert sein, wobei ein Ausbau am gleichen Standort nicht möglich ist. Nun gibt die Politik grünes Licht für die Neuplanung im Bereich des ehemaligen Flugplatzes in Ambri. Dank der «Stiftung Eishockeyförderung Gotthard» ist ausserdem die Juniorenarbeit gesichert. Das sind die hoffnungsvollen Fakten, die ohne das...

… commitment of many Uri and Ticino people would not have been possible. Dedicated HCAP fans include not just almost every­ one in Andermatt but several active fan clubs as well as the HCAP sponsor club on the north side and the Sostegno group on the south side of the Gotthard. They all go wild when the "Bianco Blues" storm onto the ice, and sing their anthem "La Montanara" in a frenzy with every particularly successful shot. But who are the greatest hopes in coach Serge Pelletier’s current team? There is the captain, Paolo Duca, who holds the team together like a father figure. Die young centre forwards Inti Pestoni and Marco Pedretti are c­ ele­brated like pop stars in Leventina. Top scorer Jason Williams is hungry for points after a lay-off through injury. Then there are the young guns Lukas Lhotak, Daniele Grassi and Fabian Lüthi, and new recruit from abroad Alexandre Giroux to replace the fantastic Zdenek Kutlak. Daniel Steiner joins HCAP from arch rivals Lugano. The two defence stars are Maxim Noreau und Sami El Assaoui. And then there are the two goalkeepers Nolan Schaefer – who was granted a Swiss passport in a celebration ceremony on the Gotthard in 2012 – and Sandro Zurkirchen, the hopeful new transfer from EV Zug. The players have enjoyed a brilliant start to the season. With that all goals seem reachable.

... Herzblut vieler Urner und Tessiner nie zu Stande kommen würden. Für den HCAP begeistern sich nicht nur fast alle ­Andermatter, sondern mehrere aktive Fanclubs sowie der Donatorenclub HCAP auf der Nordseite und der Gruppo di Sostegno auf der Südseite des Gotthards – ja sogar die Amis d’Ambri-Romandie in der Westschweiz. Sie alle fiebern mit, wenn die «Biancoblu» das Eis stürmen und singen frenetisch ihre Hymne «La Montanara» bei besonders ­gelungenen Coups. Wer aber sind denn die grössten Hoffnungsträger in der aktuellen Mannschaft von Coach Serge Pelletier? Da ist Captain Paolo Duca, der das Team wie ein Vater zusammenhält. Die jungen Stürmer Inti Pestoni und Marco Pedretti, die in der Leventina wie Popstars gefeiert werden. Der Top­skorer Jason ­Williams, der nach Verletzungspause hungrig nach Punkten ist. Die jungen Wilden, Lukas Lhotak, Daniele Grassi und Fabian Lüthi. Der neue Ausländer Alexandre Giroux, der den grandiosen Zdenek Kutlak ersetzt. Daniel Steiner, der vom Erzrivalen Lugano zum HCAP stiess. Die beiden Stars in der Verteidigung, Maxim Noreau und Sami El Assaoui. Und da sind die beiden Torhüter Nolan Schaefer – ihm wurde 2012 auf dem Gotthard feierlich der Schweizer Pass überreicht – und Sandro Zurkirchen, der hoffnungsvolle NeuTransfer vom EV Zug. Den ­Spielern ist ein fulminanter Saisonstart gelungen. Damit s­ cheinen alle Ziele erreichbar.

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Goethe’s long-lost tracks


u­ nunterbrochen geschneit. Am Abend zuvor hatten sie im Nachtquartier, im Hotel Post in Münster, lange gewerweisst, ob man sie wagen wolle, die Wanderung, die waghalsige. Sie sollten um Himmels willen davon ­lassen, hatte ihnen bei ihrem Besuch auf seinem Landgut in Genf der wohl ­beste Kenner der Alpen, Benedict Horace de Saussure, geraten. Der Berg, so warnten auch die Einheimischen, könne sehr grimmig sein, und – wer wüsste es nicht – schon viele seien im Eise erfroren. Allein, sie wollten partout hinüber, die drei Fremden aus Weimar.

It was bitterly cold on 12 November 1779. It had snowed for days without stopping. The evening before, at the overnight lodging in the Hotel Post in Münster, they had long discussed whether anyone would be willing to risk it, the hike, the hazardous one. They should, for heaven’s sake, leave it! So they had been advised by the person who knew the Alps better than anyone, Benedict Horace de Saussure, when they visited him at his estate in Geneva. The locals also warned that the mountain could be very fierce and – as ­everyone knew – many had already frozen to death in the ice. Yet they wanted to go over alone at any cost, the three strangers from Weimar.

Morgens um sechs war Tagwache. Hastig packten sie ihre Habe zusammen. Dann nichts wie los – Richtung Furka. Doch bald liessen sie Nebel und Schnee den Weg mehrmals verfehlen. Nach zwei Stunden trafen sie in Oberwald ein, wo sich, so schrieb später der eine, «die Leute im Wirtshaus nicht wenig wunderten, solche Gestalten in dieser Jahreszeit erscheinen zu sehen». Sicher, wenn sie unbedingt wollten, kämen sie schon über den Pass. Doch, gaben alle wortkarg zu bedenken, bei diesem grauslichen Wetter und dem meterhohen Schnee ...

The wake-up call came at six in the morning. The packed their belongings hastily. Then they were off right away – in the direction of Furka. It wasn’t long before the fog and snow made them stray from the path several times. After two hours they arrived in Oberwald where, one of them later wrote, "the people in the inn were more than a little amazed to see such ­figures appearing at this time of year”. They had no doubt that they would be able to go over the pass if they really wanted to. But all were quietly considering the gruesome weather and the snow which lay metres deep…

Schliesslich wurde nach zwei Führern geschickt. Um zehn Uhr zogen sie los, durch Schneetreiben und Nebel – «in der ödesten Gegend der Welt». Fünf einsame Gestalten in Einerkolonne. Zuvorderst die beiden Führer, dann Herzog Karl August von Weimar, gefolgt von seinem ­Erzieher und Geheimrat – heute würden wir sagen Minister – Johann Wolfgang von Goethe. Den Schluss schliesslich machte einer, von dem wir nur wissen, dass er Jäger war und Hermann hiess.

Eventually two guides were sent for. At 10 o’clock they set off, through ­driving snow and fog – “into the bleakest area in the world”. Five lonely figures in single file. Leading the way were the two guides, then Duke Karl August of Weimar, followed by his tutor and privy counsellor – what we would call a minister today – Johann Wolfgang von Goethe. Taking up the rear was someone else we know only as a hunter called Hermann.

Bitter kalt war’s an diesem 12. November 1779. Tagelang hatte es

Nach viereinhalbstündigem Aufstieg «durch die ungeheure einförmige schneebedeckte Gebirgswüste» erreichten sie endlich den Sattel der Furka. Der Schnee nahm jenseits der Passhöhe zu. Nicht weniger die eisige Kälte. Unermüdlich wurde marschiert. Fast 12 Stunden lang. Mitten in der Nacht kommen sie erschöpft in Realp an. Quartier wird beim Dorfpfarrer, einem Kapuzinerpater, bezogen. Man setzt sich gemeinsam zu Tisch und verspeist hungrig das wegen der Fastenzeit bescheidene Gericht aus «Eiern, Milch und Mehl». Am anderen Tag, das Wetter hätte nicht schöner sein können, eilten sie auf den Gotthard. Ihn hatte Goethe schon vier Jahre zuvor bestiegen. Und 1797, inzwischen älter und etwas dicklich geworden, wird es ihn zum dritten und letzten Mal auf die Passhöhe ziehen. Für Goethe bildete der Gotthard stets der Wendepunkt seiner drei Schweizerreisen. Hier blickte er stets sehnsüchtig nach dem Land, wo die Zitronen blühen. Doch gleichzeitig überkam ihn auf dem Gotthard immer der Wunsch, auf schnellstem Weg nach Hause zu kehren. Im November 1779 erst recht. Goethe dürfte die mühsame Bezwingung der Furka bestimmt tüchtig in den Knochen gespürt haben.

After a four-and-a-half hour ascent “through the immense, monotonous, snow-covered mountain wilderness” they eventually reached the Furka ­saddle. The snow augmented the summit. The icy cold was no less intense. They marched on relentlessly. For almost 12 hours. In the middle of the night they arrived, exhausted, in Realp. Rooms were obtained with the village priest, a Capuchin monk. They sat around the table together and hungrily consumed the humble Lenten dish of "eggs, milk and flour". The next day, when the weather couldn't have been any kinder, they ­hurried up the Gotthard. Goethe had already climbed it four years ­earlier. And in 1797, having grown older and somewhat plump in the meantime, he made to the summit for the third and final time. For Goethe, the Gotthard was always the watershed in his three journeys to Switzerland. He always gazed from here longingly towards the country where the lemons flourished. Yet, at the same time, while on the Gottard he was always overcome with the desire to get home as quickly as possible. Even more so in November 1779. ­ Goethe was certainly likely to still feel the arduous conquest of the Furka in his bones.


So nah sind feuer und eis Fire meets ice

Auf Schneeschuhen durch den Winterwald wandern, dann im dampfenden Holzzuber ein Bad unter dem Sternenhimmel geniessen und sich anschliessend im Alpstall mit einem Fondue stärken: Das nächtliche Erlebnis im Göschenertal ist definitiv einmalig. Wander through the snowy forest on snowshoes, enjoy steeping in a steamy wooden tub under the stars. And then restore your strength with a fondue in an alpine barn: a night-time adventure in Göschenen Valley is a unique experience. 42


Tief verschneit liegt das Tal da, die Nacht ist klirrend kalt. Ein paar Unverfrorene schnallen sich Schnee­ schuhe an, ziehen die Schärpe bis über die Nase hoch. Dann marschiert das Grüppchen los – die paar Lichter von Abfrutt verschwinden. Die Schneeschuhe schaben durch den Schnee, ab und zu quert eine Tierspur den Weg, die Stirnlampen leuchten. Von weitem sieht die Gruppe aus wie ein Glühwürmchen, das sich über den Schnee bewegt. Der Ausgangspunkt der Tour ist auch ihr Ziel, dazwischen liegt eine Runde durchs Göschenertal. Sie führt durch einen märchenhaften Winterwald: Zwischen den Bäumen schlängelt sich der Weg in die Höhe, schneebeladen hängen die Äste herunter. Die Stimmung ist zauberhaft, die Stille gross. Viel zu schnell lichtet sich der Wald und Abfrutt rückt wieder in Blickweite. Das Glühwürmchen bewegt sich auf die Häuser zu. Dort warten bereits zwei Holzzuber auf die nächtlichen Badegäste. Schon am Morgen hat Stefan Gamma begonnen, die Bottiche für ihren Einsatz vorzu­ bereiten: «Anderthalb Stunden dauert es nur schon, bis sie mit Wasser gefüllt sind», sagt der Geschäftsführer von Wasserwelten Göschenen. Am Nachmittag, rund 4,5 Stunden bevor die Gäste zum Baden kommen, fängt er mit dem Heizen an. Gerade mal 5 Grad warm ist das Wasser, wenn es in den Holzzuber fliesst – auf 38 Grad muss es erwärmt werden. Inzwischen haben die Wanderer die Schneeschuhe ausgezogen und die Stirnlampen ausgeknipst. Die ersten kommen bereits aus der Umkleidekabine zurück – barfuss und in Badekleidern. Die eisige Luft weckt zweifelnde Blicke: Soll ich mir das wirklich antun? Doch es sind nur wenige Schritte durch den Schnee und der dampfende Badebottich nimmt das letzte Zaudern. Der Schock ist kurz. Noch ein paar Sprossen die Leiter hinauf, dann ist es geschafft. Bis fast zum Hals sitzen sie im Wasser, in der Hand ein Cüpli, ihre Gesichter strahlen. Tausende von Sternen leuchten am Himmel, der Schnee erhellt die Winternacht. Und Wärme durchströmt den Körper; eine halbe Stunde später zeigt sich das Bedürfnis nach Abkühlung. Einige suchen sie im Schnee oder in der Reuss, andere sitzen auf den Bottichrand und dampfen vor sich hin. Nachher ist das warme Bad umso herrlicher. Wer von alledem Hunger bekommen hat, muss nach dem Umziehen nicht mehr weit gehen. Von der Umkleide­ kabine aus liegt gleich um die Ecke ein ehemaliger Alpstall. Darin laden schlichte Holztische zum Verweilen ein. Auf ihnen dampft es. Diesmal ist es das heisse Käsefondue.

Sternenhimmel im Bottich erleben Bathing under the stars Treffpunkt für das Angebot «Feuer und Eis» ist die Abfrutt im Göscheneralptal, rund einen Kilometer von Göschenen entfernt. Der Ort ist auch im Winter mit dem Auto erreichbar. Das Angebot (CHF 65.– pro Person) umfasst das Bad im Bottich und das anschliessende Käsefondue. Es ist von Mitte November bis Ende März buchbar und wird jeweils am Mittwoch, Freitag und Samstag sowie nach Absprache durchgeführt. Eine Voranmeldung ist unerlässlich. Schneeschuhe, Stöcke und Stirnlampen können für CHF 10.– vor Ort gemietet werden. Meeting point for the Fire and Ice Adventure is Abfrutt in Göschenen Valley, around one kilometre from Göschenen. It is also accessible by car in the winter. The offer (CHF 65.– per person) includes wooden tub bathing and cheese fondue afterwards. It can be booked from the middle of November to the end of March, and is available on Wednesdays, Fridays and Saturdays, and by arrangement. Advance booking is essential. Snowshoes, sticks and headlamps can be hired for CHF 10.– on-site. www.wasserwelten.ch

Deep in snow lies the valley; the night air is bitterly cold. Some intrepid walkers strap on snow shoes and pull their scarves up over their noses. Then the little group sets out – the twinkling lights of Abfrutt disappear from view. The snow shoes wade over the snow; now and again animal footprints cross the path, headlamps flash. From a distance the group looks like a glow-worm moving over the snow. The tour start and destination are the same, forming a circular tour of Göschenen V­alley. It leads through a fairytale snowy forest: the path meanders uphill through the trees, under branches heavy with snow. The atmosphere is magical, the silence immense. Far too soon, the forest lightens and Abfrutt reappears on the horizon. The glow-worm moves towards the houses. Two heated wooden tubs await the night-time bathers there. ­Stefan Gamma began to prepare the tubs for the bathers in the morning. As the managing ­director of Wasserwelten Göschenen explains: “It takes one and a half hours to fill the tubs.” In the afternoon, around four and half hours before the guests are due to arrive, he begins to heat the water. The water is just five degrees when it runs into the wooden tubs – and needs to be heated to 38 degrees. In the meantime the walkers have taken off their snowshoes and headlamps. The first are already coming out of changing room – barefoot, and in swimming gear. The icy air creates doubtful looks: do I really want to let myself in for this? However, just a couple of steps through the snow, and the steaming wooden tub dispels any last doubts. The shock is brief. Another couple of rungs up the ­ladder, and the deed is done. They sit in the water, almost up to their necks, sipping sparkling wine, their faces aglow. Thousands of stars twinkle in the night sky; the snow glistens in the winter night. And heat courses through the bathers’ bodies, so that cooling off is called for half an hour later. Some head for the snow or the Reuss river, others sit on the rim of the tub, bodies steaming. It makes the warm bath afterwards all the more blissful. And if all that creates an appetite the bathers don’t have far to go after dressing. Just round the corner from the changing room is a former alpine barn. Plain wooden tables invite guests to linger and enjoy the hot fare. This time it is a hot cheese fondue.

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Tschäggätä im Lötschental, Wallis.

Die Welt  steht kopf

The world on its head


Kaum sind die Neujahrstage vorbei, ist es so weit. Katzenmusik, maskierte Gestalten und Fasnachtsumzüge prägen das dörfliche Leben in der Gotthardregion. Plötzlich ist vieles anders – lebensfroher, bunter und schräger. The New Year is still fresh when it all begins. A cacophony of music, masked figures and carnival processions hold sway in the villages of the St. Gotthard region. Suddenly things are different – livelier, brighter and a little crazy.

Fasnacht nennen sie die einen, Karneval die andern. Närrische Tage sind es allemal. ­Entweder liebt man sie heiss – oder man findet sie albern. Ein Drittes gibt es nicht. Wen das Fieber gepackt hat, kennt nur noch eines: die Fasnacht. Aus dem besonnenen Buchhalter wird plötzlich ein Clown. Und die sonst strenge Lehrerin tanzt als elegante Prinzessin beschwingt bis in den frühen Morgen hinein. Ja, in diesen Tagen steht die halbe Welt Kopf. Auch in den Alpentälern der Schweiz. Was ist so faszinierend, maskiert in einer Guggenmusik schräge Rhythmen zu spielen? Was macht den Reiz aus, in fremde Rollen zu schlüpfen und in den Gaststätten die ­Bekannten zu necken? Oder zusammen mit anderen hinter furchterregenden Holzmasken durch die Gegend zu tollen? Selber mitmachen, lautet die Antwort. Mit wildem Jubel und ­Trubel hat die Fasnacht hier wenig zu tun. Sie ­unterliegt meist festen Regeln und Ritualen. So auch in Luzern, der Metropole der Zentral­ schweiz. Wenn am Schmutzigen Donnerstag Bruder Fritschi mit seiner Familie und Begleitern morgens um 5 Uhr mit dem Schiff in der Stadt anlegt, wird mit einem Urknall die Fasnacht eröffnet. In diesem Moment verwandelt sich Luzern bis zum Aschermittwoch in einen ­brodelnden Hexenkessel. Sechs Tage und Nächte lang dröhnt die Stadt von den beschwingten Melodien der bunten Guggenmu­ siken. Skurrile Gestalten mit phantasievollen Masken und Kostümen ziehen durch die ­Gassen, und Tausende von bizarr gekleideten Menschen tanzen um die Wette. Im Lötschental, einem Oberwalliser Seitental, treiben vom 2. Februar bis Aschermittwoch die Tschäggättä ihr Unwesen. Die seltsamen Gestalten tragen grosse, fratzenhafte Masken aus Arvenholz und sind mit Schafs- oder ­Ziegenfellen bekleidet. Jeden Abend bis zum Aschermittwoch streifen sie allein oder in Gruppen durch die Dörfer und erschrecken die Leute – mit Vorliebe hübsche Frauen. Die Tschäggättä, hinter denen sich junge, in der

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Some call it Fasnacht, others Carnival. But crazy certainly fits the bill. You either love it – or find it ridiculous. There’s no middle ground. Once you're bitten by the bug, only means one thing: Fasnacht. The sober accountant suddenly becomes a clown. And the otherwise strait-laced teacher dances her way into the early hours of the morning as an elegant princess. It’s just that time of year when the world is turned on its head – and the Swiss alpine valleys aren’t immune. What is so fascinating about wearing a mask and playing offbeat music in a marching Guggenmusik Carnival band? What’s the attraction of assuming a different persona and bantering with acquaintances in pubs? Or joining a crowd to cavort around the area with terrifying wooden masks? There’s only one answer – take part and find out for yourself! Traditionally, however, Fasnacht has little to do with wild fun and games. It is governed by established rules and rituals for the most part. As in Lucerne, the metropolis of Central Switzerland. When Bruder Fritschi, his family and entourage lay anchor in the town on “Schmutzige Donnerstag” [Dirty Thursday] at five in the morning, the Fasnacht is opened with a loud bang. From this moment until Ash Wednesday, Lucerne turns into a bubbling witches' cauldron. For six days and nights the city reverberates with lively tunes from the colourful Guggenmusik Carnival bands. Bizarre characters with fantastical masks and costumes throng the lanes and thousands of weirdly dressed people perform one wild dance after another. In Lötschen Valley, an Upper Wallis side ­valley, the Tschäggättä go about their mischievous ways from 2 February to Ash Wednesday. These strange figures wear large grotesque masks


Rabadan in Bellinzona, Tessin.

Regel ledige Männer verstecken, erinnern lebhaft an die zahlreichen Lötschentaler Figuren, die in den vielen Geschichten, Sagen und Mythen herumgeistern. Wollte man früher so den Winter vertreiben? Oder die bösen Kräfte aus einer anderen Welt? Vielleicht war das Ganze ein Imponiergehabe junger Männer, ähnlich dem Ritualtanz afrikanischer Ureinwohner? Wie auch immer: Die kraftvollen Tschäggättä sind zu einem Wahrzeichen des Lötschen­tals geworden und erinnern an eine längst vergangene Welt voller Fratzen, Kobolde und Dämonen. Einem festen Ritual folgt ebenso die Urner Fasnacht­ zumindest bei der Katzenmusik. Nur in Uri kennt man diesen langsamen, fast feierlichen Marsch. Am Vorabend zum Schmutzigen Donnerstag wird in Altdorf die Fasnacht in einem schallgewaltigen Umzug mit Trompeten und Posaunen, Trommeln und einer Unmenge von Pauken eingetrommelt. In ­sämtlichen Urner Dörfern gibt es solche Katzen­ musiken. Alle können mitmachen, ob Jung oder Alt, einheimisch oder zugezogen, ohne – wie etwa bei den viel strenger formierten Guggenmusiken – monate­ lang zuvor geprobt zu haben. Ganze Tage und halbe Nächte lang ist die Katzenmusik während der ­Fasnacht

highlights Fasnacht 2014 Mittwoch, 26. Februar: «Ytrummälä» in Altdorf Donnerstag, 27. Februar: Urknall in Luzern, die grösste Fasnacht der Zentralschweiz Samstag, 1. März: Grosser Fasnachtsumzug mit Tschäggättä in Wiler VS Sonntag, 2. März: Rabadan-Umzug in Bellinzona Montag, 3. März: Gidelmontag mit Umzug und Kinderbescherung in Andermatt

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zu hören. Sie ist kein wirrer Radau. Im Gegenteil: Der Marsch wird streng taktmässig, in den schweren, verlangsamten Rhythmen eines alten französischen Zapfenstreichs gespielt. Endlos. Immer wieder die gleiche, dreiteilige Melodie. Langweilig und monoton? Keineswegs. Gerade diese stets sich wiederholenden Rhythmen und Weisen versetzen die musizierenden Gruppen in eine Art Trance und verleihen der Urner Fasnacht diesen für sie typischen melancholischen, beinahe meditativen Charakter. Speziell ist die Fasnacht auch im Tessin. Vor allem in Bellinzona. Der Hauptort des Tessins liegt rund 45 Minuten südlich von Andermatt. Über 150'000 Per­ sonen feiern hier auf den Strassen und in den ­Fest­zelten ausgelassen die närrischen Tage. Damit hat Bellinzona nach Basel einen der grössten Fasnachtsanlässe der Schweiz. Anführer des Riesen­ spektakels ist seit gut 150 Jahren König Rabadan, der zusammen mit seinem Hofstaat für die Zeit des «carnevale» hochoffiziell vom Stadtpräsidenten die Schlüssel der Stadt übernimmt. Höhepunkt des Rabadan ist der Riesenumzug am Sonntag. Am ­«corteo» nehmen rund fünfzig Wagen und Guggentruppen aus der ganzen Schweiz teil. Maskenwettbewerbe, Seilziehturniere, Strassen­ theater und ein ­Risotto-Essen ziehen Massen von Einheimischen und Touristen an. In Andermatt führt während der Fasnachtszeit Prinz Elvelinus das Zepter. Höhepunkt seiner Herrschaft ist der «Gidelmontag» mit einem Umzug durchs Dorf und der anschliessenden Kinderbescherung auf dem «Dreikönigenplatz».


made of Swiss pine and are dressed in sheep or goatskins. Every evening up to Ash Wednesday they roam through the villages alone or in groups and frighten the inhabitants – preferably pretty women. The Tschäggättä, usually young, unmarried men behind the masks, vividly bring to mind the many Lötschen Valley figures that appear in countless tales, legends and myths. Was it a way of chasing away the winter long ago? Or evil forces from another world? Maybe it all started as an exhibition of male ­prowess by young men, similar to the ritual dances of indigenous African peoples. Whatever: the dynamic Tschäggättä have become a symbol of Lötschen ­Valley, recalling a world that has long disappeared, full of devilish characters, goblins and demons. The Uri Fasnacht also follows an established ritual when it comes to music. This sedate, almost ­ceremonial march is unique to Uri. In Altdorf, on the eve of Dirty Thursday, Fasnacht is heralded by a thunderous procession of trumpets and trombones, drums and countless timpani. The scene is replicated in all the Uri villages. Everyone can join in, young and old alike, locals or visitors, without – as in the case of the much more strictly organised Guggenmusik Carnival bands – having rehearsed for months before. This Carnival music resounds day and half the night throughout Fasnacht. It is anything but a confused din, however. Quite the opposite: the march keeps strict time to the sonorous sedate cadences of an old French military tattoo, with the same threepart melody repeated ad finitum. So is it boring and monotonous? Not at all. It is precisely these repeated rhythms and tunes that transport the musicians into a trance-like state, lending the Uri Fasnacht its typical melancholic, almost meditative character.

Guggenmusik in Luzern.

Fasnacht is also special in Tessin, particularly in ­Bellinzona. The main town of Tessin is around 45 ­minutes south of Andermatt. Over 150,000 people party exuberantly in the streets and marquees throughout the Carnival period. After Basel, Bellinzona has one of the largest Fasnacht events in Switzerland. For a good 150 years this huge spectacle has been presided over by King Rabadan who, together with his court, is handed the keys of the city by the mayor for the Carnival period in a highly official ceremony. The climax of the Rabadan is the grand procession on Sunday. Around fifty floats and Guggen bands from all over Switzerland take part in the “corteo”. Mask competitions, tug of war tournaments, street theatre and stands selling risotto draw crowds of locals and tourists. In Andermatt, Prince Elvelinus is the sceptre-bearer during Carnival time. The highlight of his reign is “Gidelmontag” or Carnival Monday, with a ­procession through the village, followed by presents for the ­children at Dreikönigenplatz. Katzenmusik in Altdorf, Uri.


b ogn er.com


Die natur ist unser chef

Nature is the boss

Lawinen sprengen, in eisiger K채lte die Abfahrt sichern und bis tief in die Nacht Pisten pr채parieren. Hart ist die Arbeit des Pistendienstes. Schon im Sommer sind sie mit Schaufel und Pickel unterwegs: Carlo Danioth und Toni Cathomas, die Pistenchefs von Andermatt und Sedrun. Blasting avalanches, making the slopes safe in freezing weather and preparing the pistes late into the night. The piste patrol has a hard job. Even in summer they are out with picks and shovels: Carlo Danioth and Toni Cathomas, piste patrol managers at Andermatt and Sedrun.


Oberste Priorität hat die Sicherheit. Safety is top priority.

Wann beginnen Sie, die Pisten zu präparieren? CARLO DANIOTH: Wir hören damit eigentlich nie auf. In den schneefreien Sommer­monaten räumen wir die Pisten von Steinen, bauen da eine Rampe und nehmen dort ver­ schiedene Sicherungen im Gelände vor. Die Natur ist im Hochgebirge dauernd am Werk. Schon im Sommer ist es deshalb sehr wichtig, das Gebiet so zu gestalten, dass die Pisten im Winter problemlos befahren werden können. TONI CATHOMAS: Kaum fällt im Spätherbst der erste Schnee, fahren wir mit unseren Pistenfahrzeugen auf und präparieren die verschiedenen Pisten. Wir pressen dann jeweils den Schnee ab, damit er nicht von heftigen Windböen wieder weggeblasen wird. Wir sind glücklich, wenn es im Vorwinter gehörig schneit. So kann sich der Schnee setzen und eine hervorragende Grundlage bilden. Wie viele Mitarbeiter und Maschinen sind im Winter im Einsatz? TONI CATHOMAS: Im Skigebiet Sedrun sind im Winter neun Maschinisten tätig. Sie sind richtige Allrounder. Sie sorgen neben dem Pistendienst auch für den Unterhalt der Anlagen und des Maschinenparks mit den sieben Pistenfahrzeugen. CARLO DANIOTH: Auf der Urner Seite sind 15 Personen im Pistendienst angestellt. Auch sie werden vielseitig ein­ gesetzt. Unser Maschinenpark zählt acht Pistenfahrzeuge. Fünf davon sind mit 1000 Meter langen Seilwinden ausge­ rüstet. An ihnen ziehen sich die Maschinen Meter um Meter den Hang hinauf. Der Gemsstock gehört wegen der steilen Hänge mit Abstand zu den am aufwändigsten zu präparie­ renden Pisten der Schweiz. Dabei ist, was man kaum denken würde, die Sonnenpiste wegen der vielen Lawinenhänge noch schwieriger zu bewirtschaften als die Gletscherabfahrt. Wie sichern Sie die Pisten vor Lawinenniedergängen? CARLO DANIOTH: Wenn es über längere Zeit schneit, orien­ tieren wir uns rund um die Uhr beim Eidgenössischen Institut

für Schnee- und Lawinenforschung über die Situation. Besteht Lawinengefahr, sperren wir sofort die Pisten, um die lawinengefährdeten Hänge von den Schnee­ massen zu befreien. Dies kann auf dreierlei Arten geschehen: Wir haben ein gutes Dutzend Sprenganlagen im Gelände montiert, die wir bei Lawinengefahr fern­ gesteuert zünden können. Zum Teil nehmen wir die Sprengungen auch vom Heli­ kopter aus vor. Gezielt werfen wir dann Sprengladungen in die gefährlichen ­Kammern ab. Am häufigsten gehen wir aber so vor, dass wir im Hang selber ­sprengen – eine Arbeit, die viel Erfahrung und Geländekenntnisse voraussetzt, damit man nicht von den Schneemassen mitgerissen wird.

Und wann geben Sie die Pisten wieder frei? TONI CATHOMAS: Erst wenn absolut keine Gefahr mehr für die Gäste auf der Piste besteht. CARLO DANIOTH: Das kann ich voll unterschreiben. Die Verantwortung und die Konsequenzen sind einfach zu gross. Unser Chef ist die Natur. Und der gehorchen wir vollumfänglich. Die Einschätzung der Lage, die Sprengtechnik und vieles mehr lernen wir in den Fachkursen, die wir regelmässig besuchen. Zu Ihrer Aufgabe gehört auch der Rettungsdienst. CARLO DANIOTH: Richtig. Abseits der Piste, also wenn jemand beispielsweise auf einer Skitour verunglückt, ist der SAC-Rettungsdienst verantwortlich. Wir leisten unseren Ersteinsatz bei Unfällen auf der Piste. Wir sind oft auch die Ersten, die bei Lawinenunfällen zu Hilfe gerufen werden. TONI CATHOMAS: Für diese Tätigkeit sind wir speziell ausgebildet. Ihre Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Was macht Ihnen am meisten Spass? TONI CATHOMAS: Mein Job ist überaus vielseitig und interessant. Ich bin bei den Sedrun Bergbahnen AG mit meinen Mitarbeitern für alles zuständig, was mit der Technik und der Piste zu tun hat. Vom Parkplatz bis zur Skipiste, vom Pisten­ fahrzeug bis zum Skiliftbügel – alles muss immer in bestem Stand gehalten werden. CARLO DANIOTH: Ich bin jetzt seit 25 Jahren bei den Sportbahnen angestellt und kann mir keinen vielseitigeren und spannenderen Beruf vorstellen. Nach wie vor freut es mich immer gewaltig, wenn mir die Gäste das Kompliment machen, wie super sich die Pisten präsentieren. Das gebe ich dann sehr gerne meinem Team weiter. 50


When do you start preparing the pistes? CARLO DANIOTH: We never really stop doing it. In the snow-free summer months we clear stones from the pistes, construct a ramp here and there and implement various safeguards in the area. Nature is always at work high up in the mountains. It’s therefore very important, even during the summer, to design the area so that the pistes can be safely navigated in the winter. TONI CATHOMAS: As soon as the first snow falls in late autumn, we drive up in our snow groomers and prepare the various pistes. We flatten the snow down so that it doesn’t get blown away by strong gusts of wind. We are lucky if there is heavy snowfall before the season starts – then the snow can settle and form a superb foundation. How many staff and machines are at work in the winter? TONI CATHOMAS: We have nine machine operators working in the Sedrun ski resort in the winter. They are real all-rounders. As well as looking after the pistes, they also see to the maintenance of the equipment and the machines, including the seven snow groomers. CARLO DANIOTH: There are 15 people employed in the piste patrol service on the Uri side. They carry out a variety of jobs too. Our machinery comprises eight piste groomers, five of which are fitted with 1,000-metre-long cable winches which haul the machines up the mountainside metre by metre. The Gemsstock’s steep slopes make its pistes among the most difficult in Switzerland to prepare by far. It’s hard to believe but the sunny side of the mountain is actually more difficult to manage than the glacier side because of the many avalanche-prone slopes. How do you protect the pistes from avalanches? CARLO DANIOTH: During extended periods of snowfall, we obtain around-the-clock updates from the Swiss Federal Institute for Snow and Avalanche Research. If there is a risk of avalanche we close the pistes immediately in order to clear the accumulated snow from the vulnerable slopes. There are three ways to do this. We have installed over a dozen blasting facilities in

the area, which we can trigger remotely when there is a risk of avalanche. Sometimes we even trigger the avalanches from the helicopter by dropping explosive charges directly onto the dangerous areas. However, we usually just detonate the blasts on the slope ourselves – a job that requires a great deal of experience and local knowledge, to avoid being swept away with the mass of snow. And when do you open the pistes again? TONI CATHOMAS: Not until there is absolutely no further risk to the guests on the slopes. CARLO DANIOTH: I’ll second that completely. The responsibility and the consequences are simply too great. Nature is the boss, and we obey it completely. We learn how to assess the situation, blast avalanches and much more besides at the specialist training courses we attend regularly. You are also responsible for the rescue service. CARLO DANIOTH: That is correct. The SAC rescue service is responsible for accidents off-piste, such as those involving members of ski touring parties, for example. When accidents happen on the piste, we are first on the scene. We are also often the first to be called to assist with accidents involving avalanches. TONI CATHOMAS: We have been specially trained for this work. Your work is highly varied. Which part of it do you enjoy the most? TONI CATHOMAS: My job is extremely varied and interesting. Along with my staff at Sedrun Bergbahnen AG I am responsible for everything to do with the technology and the pistes. From the car park to the ski slopes, from the snow groomers to the ski lift tows – we have to make sure everything is maintained in the best condition. CARLO DANIOTH: I’ve worked for the ski-lift company for 25 years now and cannot imagine a more varied and fascinating occupation. I still feel tremendously pleased when guests compliment me on how good the pistes are looking. I'm always delighted to pass on such comments to my team. 51

Toni Cathomas Toni Cathomas ist 1969 in Sedrun zur Welt gekommen, wo er noch heute wohnt. Er ist gelernter Elektro­monteur und arbeitet seit 2000 bei den Sedrun Bergbahnen als Technischer Leiter. Er gehört seit 2013 der Geschäftsleitung der Andermatt-Sedrun Sport AG an. Cathomas ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Toni Cathomas was born in 1969 in Sedrun, and still lives there today. He is a trained electrician and has worked as technical manager at Sedrun Bergbahnen since 2000. Since 2013 he has been a member of the management board of Andermatt-Sedrun Sport AG. Toni Cathomas is married with two children.

Carlo Danioth Carlo Danioth ist 1967 in Andermatt geboren und aufge­wachsen. Nach seiner Lehre als Mechaniker kam er 1988 zum Pistendienst der Sportbahnen. 1995 wurde der Bergführer zum Pisten- und Rettungschef bestimmt. Heute ist er Leiter Betrieb/Technik bei den Andermatt Gotthard Sportbahnen. Carlo Danioth ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Carlo Danioth was born in Andermatt in 1967 and grew up there. After training as a mechanic he joined the ski-lift company’s piste patrol in 1988. The mountain guide was appointed piste manager in 1995. Today he is head of operations and engineering at Andermatt Gotthard Sportbahnen. Carlo Danioth is married with two children.


handwerk mit kultstatus

A trade with cult status

Wie kommt es, dass ein amerikanischer Outdoorfan nicht nur zum Freeriden in Andermatt bleibt, sondern hier gleich auch noch eine Geschäftsidee in die Tat umsetzt? Dan Loutrel hat gleich mehrere gute Gründe. What made an American outdoor enthusiast settle in Andermatt – not just for the freeriding but to turn his business idea into a reality too? Dan Loutrel had a lot of good reasons.

Bootsbauer war Dan Loutrel in seiner Heimat Boston. 2003 hat er mit voller Überzeugung auf andere ­Bretter gewechselt: Rund hundert Paar Freeride Skis pro Jahr fertigt er in Andermatt. Dazu hat er eine ­kleine Manufaktur und seine eigene Marke «Birdos» ge­gründet – eine echte Herzensangelegenheit. ­«Hätte ich beim Start einen Businessplan gehabt, hätte dieser wohl gelautet: den Tag in den Tiefschnee­ hängen ob Andermatt geniessen und nachts die ­besten Freeride Skis bauen», lacht Dan. Doch wie kommt ein A­ merikaner auf die verrückte Idee, in der Schweiz eine Skifirma zu gründen? «Nachdem ich von den Langlaufskiern zum Freeriden gewechselt hatte, wurden mir die Berge in Colorado bald zu flach. Ich träumte von den Alpen und lernte kurz darauf per Zufall Leute aus Villars kennen. Denen reiste ich in die Schweiz nach. Aber in Villars war’s dann grün statt weiss. Da erzählte mir jemand vom meterhohen Pulverschnee am Gemsstock – und so fuhr ich hin und blieb.» Allerdings reichte nun das Reisegeld nicht mehr für neue Freeride Skis, zumal es die überbreiten Modelle seiner­ zeit in der Schweiz noch kaum gab. Dan Loutrel zögerte nicht lange – schliesslich kannte er sich mit Material und Technik aus dem Bootsbau aus – und konstruierte flugs seine ersten eigenen Birdos-Skis. Die fielen anderen Tiefschneefans sofort auf. Einer von ihnen war Martin Wabel, der bald zum Birdos-Mitarbeiter wurde und vor einem Jahr ganz von Schaffhausen nach Ander­ matt zog. «Wir waren damals Exoten und sind es ­eigentlich heute noch», sagt Martin Wabel. «Unsere

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Freeride Skis sind handgemachte, einheimische, individuell auf die Kundin oder den Kunden angepasste Kultprodukte.» Neben den drei Standardmodellen mit den kecken Namen PuderLuder, FunkyMonkey und GhettoChicken und ebenso frechen Designs fertigt Birdos Unikate. So oder so zählt aber Qualität mehr als Quantität: Zwei Tage d­ auert die Produktion eines Skipaars bei Birdos. «Wir arbeiten mit weniger Hitze und lassen die Skis in der Presse auskühlen, so dass z­ wischen den Schichten weniger Spannung besteht», erklärt Dan. Ein Kern aus Pappel- und Buchenholz sowie ABS-Kunststoff, mehrere Lagen von Hand verleimte Fiberglass- und Carbonfasern, ein Spezialbelag mit gehärteten, besonders dicken Kanten und das unver­kennbare Deckblatt sind die «Ingredienzien» für die Kultskis. Birdos steht für Lifestyle, der nicht nur optisch überzeugt. Dan und Martin sind selber be­geisterte Freerider geblieben und machen mit ihren Produkten Tiefschneeträume wahr. Deshalb werden viele Kunden zu Fans, zu Stammkunden, die vom Freeriden gar nicht genug bekommen können. Und wer sich ­lieber nicht allein in die Hänge abseits der präparierten Pisten wagt, ist übrigens bei Dan Loutrel bestens aufgehoben: Er hat vor ­kurzem erfolgreich die Ausbildung zum Berg­ führer abgeschlossen und freut sich darauf, mit Gästen unterwegs zu sein.


Mit Sinn fürs Detail: Dan Loutrel bei der Arbeit. An eye for detail: Dan Loutrel at work.

Dan Loutrel was a boat builder in his home city of ­Boston. In 2003, however, he was more than ready to turn his skills to something else: now he makes around one hundred pairs of freeride skis in Andermatt every year. He has set up a small company and established his own brand “Birdos” – a true labour of love. “If I’d had a business plan at the start, it would have been this: to enjoy the deep powder of the ­Andermatt slopes during the day and build the best freeride skis by night,” laughs Dan. So how did he – an American – come up with crazy idea of starting a ski company in Switzerland? “After I changed from cross-country to freeride skiing, the ­mountains of Colorado soon became too flat for me.” I dreamed of the Alps and got to know some people from Villars by chance. I travelled to see them in Switzerland. But everything was green in Villars, not white. Someone there told me about the ­powder snow on the Gemsstock that lay metres deep – and so I went there and stayed.” However, his travel budget didn’t stretch to new ­freeride skis – certainly not the extra-wide models that were rare in ­Switzerland at the time. Dan Loutrel didn’t hesitate for long – after all, he was already familiar with the materials and ­techniques from boat building – and he quickly made his first pair of Birdos skis. They immediately attracted the attention of other deep-powder enthusiasts. One of them was Martin Wabel, who soon became a Birdos employee and moved from Schaffhausen to Andermatt a year ago. “We stood out then – and we still do really,” says Martin Wabel. “Our freeride skis are handmade and local – cult products ­individually tailored to the customer.” As well as the three ­standard models

with the sassy names PuderLuder, FunkyMonkey and GhettoChicken, with equally bold designs, Birdos also make one-offs. For both it is quality that counts more than quantity. One pair of skis takes two days to make at Birdos. “We work with less heat and let the skis cool down in the press so that there is less tension between the layers,” explains Dan. A core of poplar and beech wood as well as ABS plastic, several layers of fibreglass and carbon fibre bonded by hand, a special covering with hardened, extra thick edging and the distinctive overlay – these are the “ingredients” for the cult skis. Birdos stand for lifestyle that is not only i­mpressive in terms of image. Dan and Martin have remained enthusiastic freeriders and make deep powder dreams come true with the help of their products. This is why many customers become fans and then regular customers – totally hooked on everything to do with freeriding. And anyone not wishing to venture out on their own on the slopes away from the prepared runs is in the best hands with Dan Loutrel: he has just completed his alpine guide training and is looking forward to taking people on tours. Birdos Freeride Skis 6490 Andermatt www.birdos.ch

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Ein kurzer blick in die lange geschichte. A brief look into a long history.

Hotel Bellevue Auf dem Areal des Hotels The Chedi Andermatt stand einst das Hotel Bellevue. Das Luxushotel in den Alpen machte Andermatt weitherum als Ferienund Kurort bekannt. The grounds of the The Chedi Andermatt Hotel are on the site of the former Hotel Bellevue. The luxury hotel in the Alps brought Andermatt fame far and wide as a holiday and spa resort.

Welche Anmut und Eleganz. Eben hat ein Gast auf dem hoteleigenen ­Eisfeld kunstvoll eine Pirouette gedreht. Nun steht – wer weiss – gar ein doppelter Lutz an. Um 17 Uhr geht’s dann zum High-Tea, zusammen mit anderen Gästen bei gedämpfter Salonmusik im Hotelvestibule. 1872 hatte der Andermatter Hotelier Sebastian Christen das Luxushotel Bellevue eröffnet. Im gleichen Jahr begann Louis Favre mit dem Bau des Gotthard-Eisenbahntunnels. Zehn Jahre später war das gigantische Werk vollendet – mit gravierenden Folgen für das Urserental: Die Post­ kutschenkurse wurden eingestellt und jählings versiegte der Reise­ verkehr über die Pässe. Da hatte Sebastian Christen eine glänzende Idee. Er baute das Luxushotel zum Kurhaus Bellevue aus und pries Andermatt in halb Europa als klimatisch hervorragenden Ferienort im Herzen der Schweiz an. Mit Erfolg. Die Gäste kamen in Scharen. Vorwiegend aus England. Im Sommer organisierte das inzwischen zum Grandhotel Bellevue ­umbe-nannte Haus Fahrten in der offenen Kutsche über die Pässe. Oder eine nächtliche Wanderung zur bengalisch beleuchteten Teufels­ brücke. Im Winter wurden Ausflüge in Pferdeschlitten angeboten. Später kamen die damals neuen Sportarten wie Skifahren, Bobsleighing, Skijöring und Curling hinzu. Bis zu 80 Angestellte sorgten im Grandhotel Bellevue für das Wohl der zahlreichen Gäste.

How charming and elegant. A guest has just performed a skilful pirouette on the hotel ice rink. Wait for it – perhaps it will be followed by a double lutz. At 5 pm it’s time for high tea, to be enjoyed in the company of other guests with muted salon music in the hotel lobby. In 1872 the Andermatt hotelier Sebastian Christen opened the luxury Bellevue Hotel. In the same year Louis Favre started on the c­ onstruction of the Gotthard railway tunnel. Ten years later the mammoth project was completed – with serious consequences for Urseren Valley: the mail coach service was discontinued and suddenly tourist traffic over the passes ceased. And then Sebastian Christen hit upon a brilliant idea. He converted the luxury Bellevue Hotel into a spa and advertised Andermatt across half of Europe as a resort with an excellent climate at the heart of the Swiss Alps. And he was highly successful. Guests flocked to the spa, predominantly from England. In the summer the hotel, now renamed Grand Hotel Belle­vue, organised open carriage rides over the passes. Or night walks to the Devil’s Bridge, illuminated by Bengal fireworks. Horse-drawn sleight rides were offered in winter. Later, new sports like skiing, bobsleighing, skijöring and curling emerged on the scene. A staff of up to 80 attended to the needs of the many guests at Grand Hotel Bellevue.

Da brachte der Erste Weltkrieg das abrupte Ende der glanzvollen Belle Epoque. So wie viele Luxushotels in den Alpen erholte sich das Grandhotel Bellevue nie mehr von dieser Krise. Nach dem Zweiten Weltkrieg verriegelte der Betrieb für immer seine Türen. 1986 wurde das ehrwürdige ­Gebäude schliesslich gesprengt. Damit endete die über hundertjährige Geschichte des Hauses. Zufall oder glückliche Fügung: Genau am selben Ort, an dem vor rund 150 Jahren mit dem «Bellevue» die Ära des modernen Tourismus in Andermatt begonnen hatte, wurde am 6. Dezember 2013 mit dem Hotel The Chedi Andermatt ein neues Kapitel der Andermatter Luxushotellerie aufgeschlagen.

The outbreak of the First World War brought an abrupt end to the glittering Belle Epoque. Like many luxury hotels in the Alps the Grand Hotel Bellevue never recovered from the crisis. After the Second World War, the hotel closed its doors forever. In 1986 the historic building was finally demolised. And thus ended the hotel’s century-old history. Mere coincidence or providence? At exactly the same place where the era of modern tourism dawned in Andermatt with the Bellevue around 150 years ago, a new chapter unfolded in the story of Andermatt luxury hotels in the shape of The Chedi Andermatt Hotel on 6 December 2013.

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Cheers !

zum wohl ! Ob ein Zwischenstopp in der Schneebar oder gepflegtes Après-Skiing: Andermatt verwöhnt seine Gäste auch im Winter gerne mit originellen Drinks. Whether it’s a short stop at the snow bar or a sophisticated evening of après-ski, Andermatt loves to indulge its visitors with original cocktails, even in the winter season. Winterdrinks sind etwas für Geniesserinnen und Geniesser; Was gibt es Schöneres, als in flotter Gesellschaft eine kleine, feine Pause zu zelebrieren und neue Kräfte zu tanken für die nächsten Schwünge im Schnee? «Bei uns im Urserental sind verschiedene, meist rahm­ gekrönte Kaffeespezialitäten Trumpf, wobei jede Bar und jedes Restaurant eine eigene geheime Schnaps­mischung verwendet», weiss Marcel Wenger vom Hotel Monopol-Metropol. «Holdrio» aus Hagebuttentee und Zwetschgen­ brand ist ein weiterer traditioneller Herzer­ wärmer. Doch es gibt auch kalte Winterdrinks, oft mit Zimt-, Schokolade- oder Caramelnote. ­Wenger empfiehlt etwa seinen beliebten «Snow Strojka» (Wodka, Caramel, Milch und Vanille-Eis). Und er hat für das ­Magazin DER ­ANDERMATTER drei neue Rezepte kreiert, denn dies ist seine Leidenschaft: «­ Jumbo», wie ihn Freunde nennen, nimmt als Mitglied der Swiss Barkeeper Union an diversen nationalen und internationalen Cocktail-­Competitions teil, oft zusammen mit seinem Andermatter Co-Barkeeper Hasi Ott. 2010 erreichte Wenger an der Weltmeisterschaft in Havanna den tollen 5. Platz. Und soeben wurde er Vize-Schweizermeister mit seiner alkoholfreien Kreation «Il Caprese» aus Cherrytomaten, frischem Basilikum und Basilikumsirup sowie Zitronen-, Orangen- und Passionsfruchtjus.

Winter drinks are for connoisseurs: what could be more pleasant than enjoying a short break in good company and recharging your ­batteries ready for setting off on the slopes again? “Here in the Urseren Valley, the v­arious speciality coffees – usually topped with whipped cream – are a great success, with every bar and restaurant using its own secret schnapps blend,” says Marcel Wenger of the Hotel ­Mono­pol-Metropol. “Holdrio” made from ­rosehip tea and plum brandy is another traditional ­winter warmer. Cold winter drinks, often with cinnamon, chocolate or caramel flavours, also feature on the drinks menu. Wenger ­recommends a popular drink – “Snow Strojka” (vodka, caramel, milk and vanilla ice-cream). And he has also created three new recipes especially for DER ANDERMATTER magazine, as this is his great passion: known to his friends as “Jumbo”, Wenger is a member of the Swiss Barkeeper Union and takes part in various national and international cocktail competitions, often together with his co-barkeeper Hasi Ott, also from Andermatt. In 2010 Wenger achieved a superb 5th place at the World Championships in Havana. And he just became the new Swiss vice Champion with his alcohol-free creation “Il Caprese” of cherry tomatoes, fresh basil and basil syrup, lemon, orange and maracuya juice.

Marcel Wenger schüttelt preisgekrönte Drink-Kreationen. Marcel Wenger shakes up award-winning cocktails. 56


Choco Loco 2 cl Havana Añejo 2 cl Cointreau 1 cl Mozart Black Chocolat 1 cl Amaretto di Saronno Shaken und ins Glas abseihen, mit Orangenzeste garnieren. Shake and strain in the glass, garnish with an orange twist.

tira-mi-sù 2 cl Bacardi OAK 2 cl Bushmills Whiskey 1/2 Espresso, kalt Shaken und ins Glas abseihen, mit flaumig geschlagenem Rahm und Monin Tiramisù garnieren. Shake and strain in the glass, serve topped with semi-whipped cream and Monin Tiramisu.

Fire and ice 2 cl Vieille Poire 2 cl Southern Comfort 2 cl Monin Chocolat Blanc 1 cl Rahm Shaken und ins Glas abseihen, mit frischem Chili aus der Mühle ­und Monin Strawberry ­servieren. Shake and strain in the glass, serve topped with Monin Straw­berry and fresh chilli from the grinder.


Mountain Force – Urbanes Design trifft auf höchste Funktionalität Mountain Force – urban design meets maximum function

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wo man sich trifft Where you meet

Die Autorin Gisela Widmer und Clown Dimitri. Nationalratspräsidentin Maya Graf und Landammann Josef Dittli.

Kabarettist Emil Steinberger mit Ehefrau Niccel.

tyyfelsbrigg Rund 20 000 Zuschauerinnen und Zuschauer liessen sich im Sommer 2013 von der neuen Produktion der Freilichtspiele Andermatt begeistern. «Tyyfelsbrigg» von Gisela Widmer erzählte die spannende Sage über den Bau der Brücke in der Schöllenen neu. Auch der bekannte Clown Dimitri war fasziniert und amüsierte sich köstlich. Selbst die höchste ­Schweizerin, Nationalratspräsidentin Maya Graf, und der Urner Regierungsrat und Landammann Josef Dittli liessen es sich nicht nehmen, der Première beizuwohnen. Und Emil Steinberger, der wohl bekannteste Schweizer Kabarettist, meinte zur ­«Tyyfelsbrigg» kurz und bündig: einmalig und fantastisch. Around 20,000 spectators were enthralled by the Andermatt open-air theatre’s new production in summer 2013. “Tyyfelsbrigg” by Gisela Widmer retells the thrilling legend of the building of Schöllenen Bridge. Even the famous clown Dimitri was fascinated and greatly entertained. Switzerland’s first lady, president of the National Council Maya Graf, and Josef Dittli, member of the Uri cantonal government and president of the cantonal executive, made a point of attending the premiere. Emil Steinberger, probably Switzerland’s most famous cabaret artist, concisely described it thus: unique and sensational.

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Neues Buch über Andermatt New book about Andermatt

wandern mit lara gut und bernhard russi Hiking with Lara Gut and Bernhard Russi

Jetzt liegt es druckfrisch vor: das erste Lesebuch über Andermatt und das Urserental. Fundiert und unterhaltsam nehmen Zentralschweizer Autorinnen und Autoren darin die Gegend ins Visier. In 16 bebilderten Kapiteln erfährt man Interessantes und Verblüffendes: z. B. wie die Urschner wirklich ticken; was es mit der Teufelsbrücke auf sich hat; wie das Urserental beinah versenkt worden wäre; woher es kommt, dass die hiesigen Spezialitäten italienische Namen tragen; weshalb im James-Bond-Film «Goldfinger» sechs Andermatter Kinder mitspielen; welche Bedeutung der Luxustourismus hier früher hatte; warum Bernhard Russi auch ohne Skis noch immer ein Star ist oder warum eine Holländerin nach Andermatt eingewandert ist.

Zwei sehr prominente Botschafter von Andermatt Swiss Alps waren am 20. Juli 2013 auf dem Gemsstock und auf der ­Gurschenalp unterwegs: Skilegende Bernhard Russi zeigte der Spitzenfahrerin Lara Gut, wie sich die SkiArena Andermatt-Sedrun weiter entwickeln wird. Beide genossen den Sommertag und freuen sich auch bereits wieder auf den Winter. Two very prominent Andermatt Swiss Alps ambassadors went trekking on the Gemsstock and Gurschenalp on 20 July 2013: ski legend Bernhard Russi showed top skier Lara Gut how the SkiArena Andermatt-Sedrun is due to develop. Both enjoyed the summer’s day and are already looking forward to the winter.

Ein handliches Büchlein, 124 Seiten stark – mit zahlreichen Ausflugs- und Besichtigungstipps. Ab sofort in jeder Buchhandlung erhältlich.

James Bond in Andermatt

«ANDERMATT – 16 Geschichten und Porträts», Hrsg. von Petra Sieber und Eva Holz, Lifa-Verlag Luzern. Das Buch erscheint in einer deutschen und englischen Version. CHF 29.80

1964 verfolgte Geheimagent 007 die Verbündete von Bösewicht «Goldfinger» in einer waghalsigen Autofahrt vom Furkapass nach Andermatt. Abends nach den anstrengenden Dreharbeiten genoss Sean Connery jeweils die Andermatter Gastfreundschaft.

Fresh off the press: the new book about Andermatt and Urseren Valley. Authors from Central Switzerland take a closer look at the region with well-researched, enter­ taining contributions. The 16 illustrated chapters reveal a wealth of fascinating and amazing details: e. g. what makes Uri people really tick, the true story of Devil’s Bridge, how Urseren Valley was nearly submerged, how it came about that local specialties have Italian names, why six Andermatt children had a role in the James Bond film “Goldfinger”, the importance of luxury tourism here in bygone days, why Bernhard Russi is always a star even without skis, or why a Dutchwoman settled in Andermatt.

In 1964 secret agent 007 went in hot pursuit of the villain Goldfinger’s fellow conspirators in a daredevil drive from the Furka Pass to Andermatt. In the evenings, after a strenuous day’s filming, Sean Connery enjoyed the Andermatt hospitality.

In a practical format with 124 pages, this little book is packed with excursion and sightseeing tips. Available in bookstores now. “ANDERMATT – 16 stories and portraits”, published by Petra Sieber and Eva Holz, Lifa-Verlag Lucerne. The book is available in German or English. CHF 29.80

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Events 2013 / 2014 Dezember December

Februar february

1 – 21 Dezembertage, Kultur erleben, Altdorf www.uri.info 1 – 31 Locarno on Ice www.locarnoonice.ch 6 Eröffnungsfeier The Chedi Andermatt 6 Weihnachtskonzert mit Furbaz, Disentis www.furbaz.com 12 Merry Blissmas – Die zweite Bescherung www.disentis-sedrun.com 14 Adventskonzert in der Pfarrkirche Andermatt www.andermatt.ch 22 Weihnachtslauf Ascona www.usascona.ch 24 Weihnachtsabend im The Chedi Andermatt 24 – 26 Weihnachtsfest Icepark Andermatt www.icepark-andermatt.ch 26 Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Andermatt www.andermatt.ch 26 – 27 Nachtslalom USV, Nätschen Talstation www.andermatt.ch 26 – 31 Sonderausstellung im Talmuseum Ursern «Andermatt – Siedlungsgeschichte bis zum Hotel The Chedi» www.talmuseum-ursern.ch 28 Rock the Mountain – Freestyle Nightsession, Dieni Talstation www.skiarena.ch 31 Silvester im The Chedi Andermatt 31 41. Silvesterlauf, Ulrichen www.sc-obergoms.ch 31 Happy New Year Party, Icepark Andermatt www.icepark-andermatt.ch 31 Silvesterschlitteln in Hospental www.andermatt.ch

1 – 28 Sonderausstellung Talmuseum «Andermatt – Siedlungsgeschichte bis zum Hotel The Chedi» www.talmuseum-ursern.ch 1 Degustation mit Renzo Blumenthal, Milez www.skiarena.ch 8 – 9 Trievent, theater(uri) www.trievent.ch 15 Akkordeonkonzert in der Pfarrkirche Andermatt www.andermatt.ch 20 – 22 Jazz Musik Festival, Chiasso www.ticino.ch 22 – 23 42. Inernationaler Gommerlauf www.gommerlauf.ch 27 Tschäggättä-Umzug, Lötschental www.loetschental.ch 27 – 28 Winterwettkämpfe der Armee, Andermatt 28 Derby HC Ambri Piotta – HC Lugano, Valascia Ambri www.hcap.ch

März march 1 – 31 Sonderausstellung Talmuseum «Andermatt – Siedlungsgeschichte bis zum Hotel The Chedi» www.talmuseum-ursern.ch 2 Rabadan – Grosser Fasnachtsumzug, Bellinzona www.icepark-andermatt.ch 3 Gidelmontag mit Umzug und Kinderbescherung in Andermatt 15 Musikfestival, Icepark Andermatt www.icepark-andermatt.ch 22 Trofea Péz Ault, Disentis www.trofea.ch 27 – 29 TONart Jazz Festival, theater(uri) www.tonartfestival.ch 29 50. Gemsstock Riesenslalom, Gemsstock www.sc-gotthard-andermatt.ch 29 14. Waterslide-Contest Milez www.skiarena.ch

Januar January 1 – 31 Locarno on Ice www.locarnoonice.ch 1 – 31 Sonderausstellung Talmuseum «Andermatt – Siedlungsgeschichte bis zum Hotel The Chedi» www.talmuseum-ursern.ch 2 Fackelabfahrt Nätschen, Andermatt www.andermatt.ch 4 Surselva Classic, Trun-Sumvitg-Disentis www.surselva-marathon.ch 10 – 11 Music on Ice, Bellinzona www.musiconice.com 11 – 12 Snowboardcross FIS Junior & Open, Tegia Gronda 17 Derby HC Lugano – HC Ambri Piotta, Resega Lugano www.hclugano.ch 18 Skifest SkiArena Andermatt-Sedrun www.skiarena.ch 26 Surselva Marathon, Sedrun www.surselva-marathon.ch

april april 1 – 27 Sonderausstellung Talmuseum «Andermatt – Siedlungsgeschichte bis zum Hotel The Chedi» www.talmuseum-ursern.ch 12 King of the Mountain, Gemsstock www.kingofthemountain.ch 17 – 18 Historische Osterprozession, Mendrisio www.mendrisio.ch 26 Saisonschlussparty, Icepark Andermatt www.icepark-andermatt.ch

Mai may 16 – 18 Volksmusikfestival Altdorf 2014 www.volksmusik-altdorf.ch 25 Urner Kantonales Schwingfest, Erstfeld www.uksv.ch 62


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DER ANDERMATTER – Winter 2013/2014