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Donnerstag, 29. Oktober 2020

112. Jahrgang Nr. 44

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Architektur profitiert vom Aussenraum Der Baselbieter Heimatschutz hat den Aussenraum der Überbauung Kirchgarten in Laufen ausgezeichnet. Gelobt werden insbesondere die fliessenden Übergänge vom privaten über den halböffentlichen in den öffentlichen Raum.

Freitag, 30.10.2020 Recht sonniges Wetter und sehr milde 16 Grad. 11 ºC 16 ºC

7 ºC 17 ºC

Sonntag, 01.11.2020 Es ist meist sonnig und es wieder bis 17 Grad warm.

Melanie Brêchet Der Baselbieter Heimatschutz hat die diesjährige Auszeichnung unter das Thema «Aussenraumkultur» gestellt. In diesem Rahmen sollte eine Freiraumgestaltung im Kanton Baselland ausgezeichnet werden, bei der die historische Gartenkultur im heutigen Kontext weitergedacht und -entwickelt wird. Es sollte eine qualitativ hochstehende Umgebungsgestaltung im öffentlichen und halböffentlichen Raum gewürdigt werden, die sich durch einen achtsamen Umgang mit dem bereits Vorhandenen auszeichnet. Der Baselbieter Heimatschutz leiste damit auch didaktische Arbeit, sagte der Basler Landschaftsarchitekt Christian Lenzin an der feierlichen Preisverleihung vor einer Woche: Die Auszeichnung der Überbauung Kirchgarten in Laufen zeige, dass bei Investitionen in den Wohnungsbau dem Aussenraum die ihm gebührende Beachtung geschenkt werden müsse. Und es zeige, dass sich diese Investitionen auch lohnen würden. Der Baselbieter Heimatschutz lobte am Aussenraum der Überbauung Kirchgarten insbesondere die Übergänge vom privaten über den halböffentlichen in den öffentlichen Raum. Ausserdem sei es den Planerinnen und Planern von Meta Landschaftsarchitektur, einem jungen Unternehmen aus Basel, gelungen, bauliche und naturräumliche Strukturen

Samstag, 31.10.2020 Nach rascher Auflösung von Nebelschwaden sonnig und tagsüber mild.

8 ºC 17 ºC

Laufen

Der «Zollitag für alli» soll es finanziell schwachen Familien ermöglichen, einen Tag im Basler Zolli zu verbringen. Ein Beitrag gegen offensichtliche und verborgene Armut.

Auszeichnung: Ruedi Riesen (r.), Präsident des Baselbieter Heimatschutzes, übergibt die Auszeichnung an Marlen Candreia, Präsidentin der Katholischen Kirchgemeinde in Laufen. FOTO: MELANIE BRÊCHET zu berücksichtigen. In Laufen sei dies am augenscheinlichsten mit der grossen Linde im Zentrum der Überbauung zu erkennen. Der geschützte Baum sei zuvor auf dem offenen Feld gestanden, dominiere nun auf natürliche Weise das Zentrum der Überbauung und präge somit den Platz für Begegnungen mit einem Brunnen, verschiedenen Sitzgelegenheiten, dem öffentlichen Spielplatz in Richtung Pfarrgarten und dem Spielplatz, welcher zusammen mit der Stadt Laufen angelegt wurde.

Bepflanzung als Qualitätsmerkmal

Für die Qualität massgeblich sei jedoch die Bepflanzung, erklärte der Präsident des Baselbieter Heimatschutzes, Ruedi Riesen an der Preisverleihung. Die Abgrenzungen zwischen öffentlichem und halböffentlichem Raum würden durch verschiedene Formen von Beeten oder Rabatten entstehen, die mit einer schein-

bar wild wuchernden Bepflanzung aus unterschiedlichen einheimischen Gräsern, Stauden und Kleingehölzen begrünt sind. Auch die privaten Bereiche der Wohnungen im Erdgeschoss sind durch solche Bepflanzungen abgegrenzt.

Illustre Gäste

Der Preisverleihung im Kirchgarten wohnten trotz Corona rund 50 Gäste bei, darunter auch illustre Namen wie die Baselbieter Nationalrätin der Grünen, Florence Brenzikofer, oder der Landratspräsident und damit höchster Baselbieter, Heinz Lerf. Natürlich liess es sich auch eine Delegation der Stadt Laufen, angeführt von Vize-Stadtpräsidentin Sabine Asprion, nicht nehmen, teilzunehmen. In ihrer Ansprache zeigte Asprion sich stolz darüber, dass die Auszeichnung des Baselbieter Heimatschutzes erneut nach Laufen gehe. Die Aussenraumgestaltung der Überbauung Kirchgarten

könne nun in einem Atemzug mit den Kulturhäusern Kulturzentrum Alts Schlachthuus und Guggenheim in Liestal genannt werden, welche diese Auszeichnung auch schon entgegennehmen durften. Auch der ehemalige Präsident der Katholischen Kirchgemeinde in Laufen und für das Projekt zuständige Kirchenrat Jörg Schwander richtete einige Worte an die Anwesenden. Er dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit während der langen Projektierungs- und Bauphase, insbesondere der Stadt Laufen, den Planerinnen und Planern und nicht zuletzt der Investorin Baloise und den Anwohnerinnen und Anwohnern, welche Geduld bewiesen hätten. Die Auszeichnung entgegennehmen durfte zuletzt die jetzige Präsidentin der Katholischen Kirchgemeinde, Marlen Candreia. Aufgrund der Corona-Bestimmungen entfiel zum Schluss das feierliche Anstossen aller Beteiligten.

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Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Hausbesitzer sollten spätestens jetzt prüfen, ob das Gebäude fit für Herbst und Winter ist. Fabian Walzer, Inhaber des auf Feuchtesanierung spezialisierten Fachbetriebs ISOTEC empfiehlt, welche Stellen des Hauses unter die Lupe genommen werden sollten, um Feuchteschäden zu vermeiden. 1. Gartenbewässerung Vor dem Winter müssen aussenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung unbedingt abgestellt werden. Vielfach steht in den Leitungen noch Wasser. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, bringt es die Leitungen zum Platzen und das Wasser gelangt unkontrolliert in die Aussenwand. 2. Regenrinne Der nächste Blick sollte der Regenrinne gelten. Denn hier sammelt sich Herbstlaub an, das den Winter über liegen bleibt. Jetzt aber sollte es entfernt werden, damit das Regenwasser wieder ungehindert abfliessen kann – und überlaufendes Wasser nicht die Fassade durchfeuchtet und ins Gebäudeinnere eindringt. 3. Hauswände Die Hauswände sollten untersucht werden, ob dort Risse sichtbar sind. Sie entstehen immer,

wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit «setzt» oder der Verputz marode wird. Die Risse werden schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit möglichen Folgeschäden. Gegebenenfalls sollten Hausbesitzer einen Fachmann beauftragen, der diese Schäden noch vor dem Wintereinbruch in Ordnung bringt. 4. Dachziegel Nur wenige heftige Regenfälle und Stürme sind in diesem Jahr übers Land gezogen. Trotzdem können sie bewirken, dass Dachziegel sich verschieben und Feuchtigkeit ungehindert ins Gebäude eindringen kann. Deshalb sollte das Dach jetzt überprüft und mögliche Schäden von einem Dachdecker vor dem «richtigen» Wintereinbruch behoben werden. Zudem stellen verschobene Dachziegel eine Gefahr da, für die der Eigentümer haftbar gemacht werden kann, wenn andere zu Schaden kommen. 5. Kellertreppen Ein besonderes Augenmerk verdienen aussenliegende Kellertreppen eines Hauses. «Hier kommt es vor, dass Rinnen und Abflüsse durch Laub verstopfen, sodass sie überlaufen und Wasser unter der Kellertür eindringt. Eine sorgfältige Reinigung der Rinne vermeidet unangenehme Feuchteschäden», betont ISOTEC-Fachmann Fabian Walzer.

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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

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Ohrenschmaus für Klavierliebhaber

Corona hält Spitalschliessung nicht auf Der Regierungsrat hält am Fahrplan fest: Die Umwandlung des Spitals in ein Gesundheitszentrum wird vollzogen mit einem Standortwechsel bis Ende 2021. Die IG Pro Spital Laufen kämpft weiter. Bea Asper

Geschliffener Diamant: Die Pianistin Marie-Ange Nguci brachte durch ihre Virtuosität und Reife ihre Zuhörerinnen und Zuhörer zum Staunen. FOTO: ZOE ZBINDEN

Marie-Ange Nguci servierte am Dienstag vor einer Woche einen Ohrenschmaus der Extraklasse. Mit anspruchsvollen Werken und deren perfekter Umsetzung zog sie die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Bann der Musik. Zoe Zbinden Die 1997 geborene Albanerin Marie-Ange Nguci präsentierte am Dienstag vor einer Woche ein nuanciertes und herausforderndes Klavierkonzert in der Katharinenkirche in Laufen. Das offizielle Programm wurde von zwei russischen Komponisten eingerahmt. Man könnte es fast schon als regelrechten Startschuss bezeichnen, als mit einer scharfen und sehr lauten Trillerfiguration die fünfte Sonate von Alexander Skrjabin erschallte. Die Sonate zeichnet sich durch viele Wechsel und Dissonanzen aus. Es handelt sich um Musik, die nicht einfach zu verstehen ist. Doch Ngucis Gestaltung des Stücks war so fesselnd und interessant, dass sie das Zuhören nicht nur erleichterte, sondern zu einem Genuss machte. Als Nächstes war Beethovens Fantasie für Klavier op. 77 in g-Moll an der Reihe. Dieses Stück widerspiegelt treu die spontane und erfindungsreiche Facette des deutschen Komponisten. Wie für die klassische Epoche typisch, wird dieses Stück nicht von einem eindeutigen Motiv geleitet,

sondern kann als die rohe, niedergeschriebene Improvisation des Künstlers betrachtet werden. Doch die vielen verschiedenen Melodien und Variationen überraschen und verzaubern einen immer wieder aufs Neue. Man spürt den Einfallsreichtum Beethovens, und diesen hat die Pianistin einwandfrei eingefangen und wiedergegeben. Trotz der beeindruckenden Schnelligkeit strahlt dieses Stück eine aussergewöhnliche Ruhe aus. Passend zum Namen «Une barque sur l’océan», ein Boot auf dem Ozean, verführt das Stück leicht dazu, sich in seinen Gedanken zu verlieren und an einen anderen Ort abzudriften. Nach dieser entspannenden Nummer führte die Musikerin mit einem angespannten Stück weiter. Die erste von drei «Kriegssonaten», Sonate Nr. 6, op. 82, des russischen Komponisten Sergej Prokofjew entstand während des Zweiten Weltkriegs, kurz vor Russlands Kriegseintritt. Die Sonate ist geprägt von der Zerrissenheit und Wut, aber auch der Sehnsucht nach Frieden. Auch dieses Stück hat die Pianistin mit Bravour gemeistert. Trotz ihres jungen Alters wird Nguci oft als geschliffener Diamant bezeichnet. Dieser Meinung kann man sich nur anschliessen. Ihre Interpretation, Technik und Virtuosität sind unglaublich reif und machen das Zuhören zu einem Genuss. Wenn sie wieder in Laufen oder der Region auftritt, sollte ihr Konzertdatum definitiv im Kalender aller Klavierliebhaber und jener, die es noch werden wollen, eingetragen werden.

«Anfang November wird der Landrat das Dekret zum Gesundheitszentrum Laufen beschliessen, dagegen kann man dann beim Kantonsgericht klagen», erklärt Simon Felix, Präsident des Vereins Pro Spital Laufen. «Wir werden eine Sammelklage anstreben, grundsätzlich ist jeder Baselbieter Stimmbürger zur Klage berechtigt», hält Felix fest. Der Regierungsrat provoziere den Rechtsstreit, «weil er die Forderungen der im Frühjahr eingereichten Petition (1958 Unterschriften) ignoriert und am Fahrplan zur Schliessung des Spitals Laufen festhält», führt Felix aus. Er und die weiteren Vereinsmitglieder sind nach wie vor überzeugt, dass der Kanton mit seinem Vorgehen den Laufentalvertrag breche und sich aus der Verantwortung stehle. Mit der Schliessung des Spitalbetriebes und der Idee des Gesundheitszentrums würden Kosten vom Kanton zu den Gemeinden verlagert werden. Noch ausstehend ist das von der Stadt Laufen in Auftrag gegebene Rechtsgutachten. Dieses wurde vor einem Jahr auf Anregung von Rolf Richterich von der Gemeindeversammlung verlangt worden.

Pläne werden weiterverfolgt

Während sich im Hintergrund ein Rechtsstreit anbahnt, arbeitet das Kantonsspital weiter an der Umsetzung der Pläne zur Schliessung des Spitalstandorts Laufen. Beim Kantonsspital Basel-Landschaft nachgefragt, ob es — nicht zuletzt wegen Corona — eine Änderung gibt im Fahrplan für den Wechsel zum Gesundheitszentrum in Laufen, antwortet Pressesprecherin Anita Kuoni mit «Nein». Auf die Frage, wie lange das Gesundheitszentrum noch in den Räumlichkeiten des Spitals angesiedelt sein wird, hält Kuoni fest: «Voraussichtlich bis Ende 2021». Wohin man umziehen wird, ist noch unklar. Möglicherweise in das Birscenter. Der gewünschte Standort ist jedenfalls beim

Feningerspital wird geschlossen: Ende 2021 soll das neue Gesundheitszentrum des Kantonsspitals Baselland in Laufen den Standort wechseln. FOTO: ZVG Bahnhof Laufen, in Diskussion stehe auch ein Neubau. Kuoni erklärt, dass «derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft werden.» Sie weist darauf hin, dass der Notfalldienst derzeit nicht tangiert sei. «Wir bieten am Standort eine 24/7-Notfallversorgung mit Rettungswagen vor Ort, moderner Medizindiagnostik und ein umfassendes Angebot an Sprechstunden aller KSBL-Kliniken.» Die Details findet man in einer Broschüre und in der Publikation, die am 15. Oktober auch im Wochenblatt erschienen ist. Bezüglich Corona erklärt Kuoni: «Personen, die sich aufgrund von Symptomen testen lassen wollen, können sich an die Abklärungsstation in Münchenstein (ab November in Muttenz) wenden. Personen, die sofortige ärztliche Hilfe benötigen, können sich wie sonst auch an die Notfallstationen in Laufen, dem Bruderholz oder in Liestal wenden. Besteht dabei ein Verdacht auf Covid-19, entscheiden die Verantwortlichen vor Ort über die Durchführung eines Tests.» Gemäss der Landratsvorlage versucht der Kanton mit Geld seinen Verpflichtungen aus dem Laufentalvertrag nachzukommen: Der Regierungsrat hält in einem Schreiben an den Verein Pro Spital Laufen fest, dass man die Bedeutung des Vertrages anerkenne und deshalb bereit sei, das Regionale Gesundheitszentrum finanziell zu unterstützen. «Damit die Laufentaler Bevölkerung weiterhin rund um die Uhr eine adäquate und niederschwellige Anlaufstelle hat, sieht der Regierungsrat vor, die erwarteten ungedeckten Kosten des geplanten Notfall

Walk-in in den kommenden vier Jahren mit 3,4 Millionen Franken zu übernehmen.» Es liege nun am Parlament, über das Dekret und über die beantragten Mittel zur Finanzierung der ungedeckten Kosten eines 24/7-Notfall Walk-in am geplanten Gesundheitszentrum in Laufen zu beschliessen. «Selbstverständlich steht es jeder und jedem offen, mit Verweis auf den Laufentalvertrag den aufgezeigten Lösungsweg abzulehnen und dafür den Rechtsweg zu bestreiten», sagt der Regierungsrat mit dem Hinweis darauf, dass er bei seinen Überlegungen die Interessen der gesamten Kantonsbevölkerung wahrnehme. Der Verein Pro Spital Laufen hingegen stellt die Strategie des Kantons grundsätzlich in Frage. «Man kann es als Verschwendung von Steuergeldern und Ressourcen bezeichnen, wenn die Regierung dasjenige Spital im Kanton schliesst, das über die beste Bausubstanz und über die Zimmer mit den höchsten Ausbaustandards verfügt.» Dabei seien die Millioneninvestitionen in die renovationsbedürftigen Standorte Bruderholz und Liestal eine Ohrfeige für die Laufentaler Bevölkerung, gibt Felix zu bedenken. Der Verein Pro Spital Laufen hat sich neu gegründet aus der IG Pro Spital Laufen. «Er steht allen Interessierten offen», sagt Präsident Simon Felix. Der Jahresbeitrag beträgt 20 Franken. «Natürlich darf man auch mehr bezahlen. Das Geld wird für allfällige Klagen gegen den Landratsentscheid verwendet. Ziel ist es, einen Anwalt zu organisieren, der die Kläger vertritt.»

REGION

Ein Geschenk für finanzschwache Familien: der «Zollitag für alli» Ein junges und motiviertes Team mit Wurzeln in der Region macht auf die Armut in der Schweiz aufmerksam. Und denjenigen, die davon betroffen sind, ermöglichen sie einen unvergesslichen Anlass: einen Zollitag am 27. Februar 2021. Zoe Zbinden Dass die Schweiz ein reiches Land ist, ist bekannt. Doch auch hierzulande ist Armut nicht so selten, wie man sich das manchmal vorstellt. Das Problem ist in der reichen Schweiz nicht so ausgeprägt wie anderswo, und die Betroffenen sind nicht auf den ersten Blick auszumachen. Doch die Armut in der Schweiz grenzt viele Familien davon aus, sich am Sozialleben beteiligen zu können. Genau für diese Menschen setzt sich das Organisationskomitee von «Zollitag» ein. Das achtköpfige Team hat sich aus dem Jugendprojekt Mittagsfrisch Laufental-Thierstein gebildet. Die 21- bis 30-jährigen Mitglieder stammen aus Laufen, Büsserach, Erschwil, Brislach und Nunningen. Sie haben sich mit der Armut in der Schweiz befasst und beschlossen, zu handeln. Die Idee des Zollitags war geboren. Für einen Tag lang sollen sich für jeden, der sich dies normalerweise nicht leisten kann, die Türen des Basler Zollis kosten-

Elefantastisch: Dieses Team hat das tolle Projekt auf die Beine gestellt. (v.l.) Raphael Ammann, Silvio Hunziker, Ramon Schnyder, Anton Hänggi, Samuel Cueni, Daniel Ammann, Jeruel Ammann, Luana Chanton. FOTO: ZOE ZBINDEN los öffnen. Für dieses Vorhaben hat der Zoo den 27. Februar 2021 eingeplant. Die Coronasituation macht es momentan schwierig einzuschätzen, ob der Anlass wirklich stattfinden kann und falls ja unter welchen Bedingungen. Es wird auf jeden Fall ein Schutzkonzept entwickelt, falls dies nötig wäre, oder man würde sich darum bemühen, ein Verschiebedatum zu finden. Nicht nur der Eintritt soll für die Zolligäste übernommen wer-

den. Geplant ist auch, dass die Mahlzeiten und eventuell sogar die Reise nach Basel ebenfalls gedeckt werden. Um dies zu verwirklichen, ist jedoch noch etwas Zeit und Organisation nötig; die Karten sehen jedoch gut aus.

Crowdfunding bis 4. November

Zu den Sponsoren des Projekts gehören das Migros-Kulturproduzent, die Hirslanden Klinik Birshof in Münchenstein, zahl-

reiche KMUs und einige Privatpersonen. Auch neben der finanziellen Unterstützung kann das OK auf zahlreiche Helferinnen und Helfer bei den Vorbereitungen sowie an der Veranstaltung selbst zählen. Es sind jedoch noch laufend Leute gesucht, die an der Organisation oder am Anlass selber mithelfen können. Und noch bis am 4. November läuft ein Crowdfunding für den Anlass. Und nicht nur der Spendenempfänger profitiert, sondern auch der Spender erhält etwas. Das Crowdfunding verläuft mit einem Verkauf von verschiedenen Gutscheinen. Darunter Tickets für den Europapark, das Sole Uno oder das Alpamare, Kinogutscheine und Fahrten für viele verschiedene Bergbahnen in der Schweiz. Die Gutscheine werden gekauft und das Geld fliesst in den Zollitag. Das Organisationskomitee will zwei Dinge erreichen: Im Vordergrund steht, dass die betroffenen Familien einen schönen Tag erleben und sich ohne Sorgen etwas gönnen können. Gleichzeitig wollen sie die Leute in der Schweiz darauf sensibilisieren, dass es auch hier Armut gibt. Vielleicht kennt man Nachbarn oder eine Kollegin, die finanziell knapp dastehen. Da könne bereits eine simple Einladung ins Kino sehr viel Freude bereiten. Weitere Informationen: www.zollitag.ch. Wer für den Zollitag spenden möchte, findet alle Angaben unter www.lokalhelden.ch/zollitag.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE

bis Sonntag, 1. November

Ruedi Linder An den Grenzen der Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KABARETT

Freitag, 30. Oktober, 20.00 Uhr

Pasta del Amore * Show Zäme! KINO

Donnerstag, 5. November, 20.30 Uhr

Pain and Glory Regie: Pedro Almodovar, mit Penélope Cruz, Antonio Banderas, Asier Etxeandia, u.a. Drama; Spanien, 2019, 113 Min. KABARETT

Samstag, 7. November, 20.00 Uhr

Helga Schneider * Miststück * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit ÖV unterwegs ist, darf gerne auch vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel. Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen:

«Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.» (Joseph von Eichendorff)

Unser Papa, Grosspapa, Schwiegervater und Schwager ist nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

Peter Jäggi-Jeker

Freitag, 30. Oktober, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Andacht am Wochenende, im grossen Saal.

Alt-Bezirkslehrer in Dornach 25. 1. 1929 – 24. 10. 2020

Sonntag, 1. November, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Reformationssonntag mit Pfarrer Claudius Jäggi.

Auch wenn der Verlust unseres Papas schmerzt, bleiben die Erinnerungen an viele gemeinsame und schöne Erlebnisse. Er hat ein reiches und selbstbestimmtes Leben gelebt.

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr, auf dem Friedhof Laufen, Gedenktag für die Verstorbenen mit Pfarrer Claudius Jäggi.

Wir und viele andere werden dich sehr vermissen – deinen Humor, deine Liebenswürdigkeit, deine Geschichten, deine Offenheit und dein Interesse dem Leben und den Menschen gegenüber.

Dienstag, 3. November, 13.00 Uhr, Offene Kirche am Markttag, Bistro in der Katharinenkirche Laufen mit musikalischem und literarischem Zwischenhalt um 13.30 Uhr. Bistro ist offen von 13.00 – 15.30 Uhr.

Wir sind sehr dankbar, dass wir dich begleiten und Abschied nehmen durften.

Duggingen: Sonntag, 1. November, 11.00 Uhr, kath. Kirche Duggingen, ökumenische Feier mit Pfarrer Felix Terrier und Pfarrerin Regine Kokontis. Grellingen: Sonntag, 1. November, 14.00 Uhr, in der kath. Messe in Grellingen wird Pfarrerin Regine Kokontis die Namen der Verstorbenen aus der ref. Kirchgemeinde verlesen und den Angehörigen eine Kerze übergeben.

Aus dem Leben bist du uns genommen, aber nicht aus unseren Herzen.

Monika Jäggi und Beat Ernst Bernhard Jäggi und Karin Senn Jäggi, Raphael Fränzi Jäggi Beer und Ueli Beer, Ramona und Elena Gertrud Jeker Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Beerdigung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen können auf Wunsch von Peter das Kloster Mariastein, IBAN CH13 0900 0000 4000 2800 9 und das Antoniushaus Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1 berücksichtigt werden. (Vermerk: Peter Jäggi-Jeker)

In Liebe und mit Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, unserer Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Tante und Gotte

B errth ttha hhaa S cchm hhmi m iidl ddlillin Bertha Schmidlin-Pflugi mid iinn-Pfluugiggii 20. Februar 1931 – 18. Oktober 2020

Nach einem langen und erfüllten Leben ist sie von uns gegangen. Wir sind traurig. Silvia Schmidlin und Daniel Winkler Brigitte und Jörg Meier-Schmidlin mit Benjamin und Luisa, Matthias und Anna Barbara und Felix Glatz-Schmidlin mit Tobias, Jonas und Simon Geschwister und Verwandte

Die Trauerfeier findet am Freitag, 30. Oktober 2020, um 14.30 Uhr in der Kirche Wahlen statt. Anstelle von Blumen kann gerne Fragile Suisse, Badenerstrasse 696, 8048 Zürich gedacht werden. PC 80-10132-0; IBAN CH77 0900 0000 8001 01320, Vermerk: Bertha Schmidlin-Pflugi Traueradresse: Silvia Schmidlin, Elsastrasse 11, 4600 Olten Den Dreissigsten feiern wir am Sonntag, 29. November 2020, um 10.00 Uhr in der Kirche Wahlen

Traueradresse: Franziska Jäggi Beer, Kapellenstrasse 20, 4573 Lohn-Ammannsegg

Abstandsregeln und Hygienemassnahmen werden eingehalten! Es gilt die Maskenpflicht!

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Natascha und Kilian Karrer, Kapelle Bättwil Sonntag, 1. November, 10 Uhr Reformationsgottesdienst mit Ref. Kirchenchor, Pfarrer Stefan Berg 14 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Günter Hulin, Friedhof Witterswil 18 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Günter Hulin, Kapelle Bättwil Mittwoch, 4. November, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer, Sigrid Petitjean und Martina Hausberger, Anmeldung bis 2.11. unter Tel. 061 731 38 84

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 1. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Reformationssonntag, Pfr. Stéphane Barth, Org. Ingrid Mayr, mit Corona-Konzept Sonntag, 8. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Reiner Jansen, Org. Blandine Abgottspon, mit CoronaKonzept. (Der ök. Gedenk-GD im AZB am Sa. 7.11. entfällt coronaweisungsbedingt bzw. es gibt für die Heimbewohnerinnen als Ersatz eine Audio-/Video-Botschaft).

ChinderChilche-Sonntagsschule: Sonntage 1. und 8. November, 10.15 – 11.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Üben des Krippenspiels und Filmen, mit Corona-Konzept Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do. 29. Okt.: Gr. 1. / Do. 5. Nov.: Gr. 2. / Do. 12. Nov.: Gr. 1. / Do. 19. Nov.: Gr. 2. / Do. 26. Nov.: Gr. 1.

An der Kreisschule Thierstein West (Oberstufe) in Breitenbach: Mittwoch, 11. November, 13.30 – 16.30 Uhr Projektkurse Religion für die 7. und 8. Klässler des Schuljahrs 2020 / 2021. Zuteilung gemäss Anmeldung im letzten August: zu besuchen, wenn man später konfirmiert werden möchte. Kirchenvorstand: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Ein Engel war sie schon auf Erden. Immer wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Auch wenn ich wüsste, dass die Welt morgen zugrunde ging, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen.

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG

Ein reich erfülltes Leben ging zu Ende. Traurig nehmen wir Abschied von

Friedrich «Fritz» Müller-Huber 20. September 1925 – 25. Oktober 2020

Deine Söhne Jakob Robert Hanspeter Ruedi Deine Schwiegertöchter Deine Gross- und Urgrosskinder Deine Schwestern Deine Patenkinder Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet aufgrund der aktuellen Covid-19Einschränkung im engsten Familienkreis am Freitag, 6. November 2020 statt. Anstelle von Blumenspenden bitten wir dem Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach zu gedenken, Postkonto 45-87-4, lBAN CH35 0833 4000 0S46 2757 A, Vermerk: Fritz Müller. Traueradresse: Robert Müller-Borer, Rothbergstrasse 9, 4132 Muttenz

Mit schweren Herzen mussten wir unsere geliebte Schwester, Tante, Cousine und Schwägerin

Elisabeth Rita Meier 29. 1. 1959 – 14. 10. 2020

zu Grabe tragen. Sie war unser Sonnenschein und hat uns sehr viel Freude bereitet. Friedlich und überraschend ist sie eingeschlafen. Wir vermissen Dich sehr. «Hör mein Lied, Elisabeth» – Elisabeth Serenade

In stiller Trauer: René und Polly Meier Rainer Meier und Vina Wyser Brigitta Travella Rita und Daniel Stich-Meier

Christa Brunner Pia und Martin Zimmerli-Meier Jrmgard und René Borer-Meier Nichten und Neffen, Verwandte und Freunde

Die vielen Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit sowie die Anteilnahme haben uns sehr berührt und getröstet. Ein herzliches Dankeschön an alle, die Elisabeth in ihrem Leben mit liebender Güte und Freundlichkeit begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Ein besonderes Dankeschön an: Pflegepersonal Hohe Winde ZePa Dr. med. Christoph Hollenstein Hannes Walser und Pfarrer Adichiyil Donsy Dreissigster: Sonntag, 22. November 2020 um 9.30 Uhr in der Kirche Erschwil


Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 26. Oktober 2020 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Drei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung des Restaurants Krone wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Etappe 4 der Sanierung der Friedhofsmauer wird in Angriff genommen. Die Bauarbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen, können jedoch höchstwahrscheinlich aufgrund der Witterung nicht vor Jahresende abgeschlossen werden. Die Unternehmerliste für die Arbeiten wurde genehmigt. • Die Wasserleitung vom Pumpwerk Birshalden nach Laufen unterquert die Birs.

Genau dort, unter der Birs, ist die Leitung gebrochen. Dieser Leitungsbruch erfordert rasches Handeln. Das Sanierungsprojekt wurde ausgearbeitet. Für die Ausführung des Projekts, die Reparatur der Wasserleitung, wurde ein Spezialtiefbauunternehmen für Spülbohrungsarbeiten beauftragt. Gemäss dem Wasserlieferungsvertrag beteiligt sich die Gemeinde Bärschwil an den Kosten.

Absage Häckseldienst und Arbeitstag Finnenbahn Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus und aus Sorge um die Gesundheit aller Beteiligten haben wir uns entschieden, folgende Anlässe abzusagen: • Arbeitstag mit den Vereinen auf der Finnenbahn vom Samstag, 7. November 2020

• Häckseldienst von Montag, 9., bis Mittwoch, 11. November 2020 Wir bedauern diese Absagen ausserordentlich. Sollte sich die Situation mit den Coronavirus verbessern, würden wir einen neuen Termin für den Häckseldienst publizieren. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Jugendförderungsbeiträge 2020 Wie jedes Jahr dürfen die berechtigten Laufner Vereine die Jugendförderungsbeiträge bis 11. November 2020 einreichen. Die Berechnungsperiode ist vom 1. November 2019 bis 31. Oktober 2020. Das Formular zur Abrechnung sowie das Deckblatt können auf der Website heruntergeladen werden. Wichtig: Das Deckblatt muss auch eingereicht werden. Bei Rückfragen steht Ihnen die Präsidialabteilung,

061 766 33 33, gerne zur Verfügung.

«Frischer Wind tut jedem Metier gut» sagt Margot Borer pragmatisch. Auch wenn ihr die Arbeit der Marktverantwortlichen wie auf den Leib geschneidert gewesen sei, freue sie sich jetzt sehr darauf, in den Ruhestand zu gehen. Bis vor zwei Jahren habe sie noch gedacht, dass sie mit ihrer Arbeit nur mit zwei weinenden Augen aufhören könne, jetzt seien es aber zwei lachende. Die Arbeit habe sich sehr verändert und sei auch schwieriger geworden. Die Organisation der Märkte unter Corona habe ihr Mühe gemacht, sagt Margot Borer. Mit dem Auftauchen des Virus sei ihr die Entscheidung aufzuhören denn auch leichtgefallen. «Seit März können wir nichts mehr planen. Wir fragen uns immer: Finden die Anlässe statt oder nicht? Das hat die Vorbereitungen massiv erschwert und mir die Freude an der Arbeit genom-

Ruhestand: Margot Borer verabschiedet sich von ihrem Posten als Laufner Marktchefin. men.» Das Erstellen von Schutzkonzepten und die Umsetzung von Auflagen und Massnahmen hätten wahnsinnig viel Energie gekostet. «Mir passte auch die Rolle der Aufpasserin und Kontrolleurin nicht», sagt Margot Borer. Darunter habe das Zwischenmenschliche sehr gelitten. Das Aufhören sei unter diesen Umständen eine Erleichterung, und mit 61 Jahren

BG-Nr. 0344/2019. Bauherrschaft: Meier Giuseppina und Daniel, Schulstrasse 392, 4245 Kleinlützel. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage, Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 4821, Mattenweg, 4242 Laufen. Projektverfasser/-in: Arbacasa GmbH, Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil. Begründete Einsprachen sind, mit der Baugesuchsnummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

in Pension gehen zu können, sehe sie als Privileg. Nichtsdestotrotz sei ihre Arbeit als Marktverantwortliche und im Weibeldienst der Stadt Laufen die vielseitigste Beschäftigung gewesen, der sie je nachgegangen sei. Das Marktwesen habe ihr einen interessanten Arbeitsbereich geboten. Diese Erfahrung wolle sie nicht

missen. Sie habe viele spannende Menschen aus der ganzen Schweiz kennen gelernt und wunderbare Begegnungen erlebt. Besonders gefreut hätte sie das Vertrauen, welches ihr von den Händlern immer wieder entgegengebracht wurde. Der Markt in Laufen habe sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, sagt Margot Borer. Noch um die Jahre 2010 bis 2013 musste sie vielen Händlerinnen und Händlern absagen, weil es zu viele Anmeldungen gegeben habe. Ab 2014 sei es dann plötzlich mager geworden. Margot Borer sah Händler, welche ihr Geschäft im Alter nicht abgeben oder verkaufen konnten, und es gab immer weniger Anmeldungen. «Anfangs waren es 64 Jahresplätze, die wir vergeben konnten, unterdessen sind es noch 24 Bewerbungen», fasst sie zusammen. Jetzt mit Corona habe der Wind aber wieder etwas gedreht: «Die Händler suchen wieder vermehrt Plätze, sie kommen oft auch von weiter her.» Ihrem Nachfolger wünscht Margot Borer ein glückliches Händchen und eine grosse Portion Durchsetzungsvermögen. «Möglicherweise ist es für einen Mann einfacher, weil auch die Marktkommission eine reine Männerkommission ist», lacht sie. Der Nachfolger von Margot Borer ist bereits bestimmt. Es ist Wolfgang Imhof, welcher auch für den Markt in Reinach verantwortlich ist. Ihn werden wir nächste Woche an dieser Stelle näher vorstellen. (stl)

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Seit mehr als drei Monaten arbeitet der Stadtrat nun in seiner jetzigen Zusammensetzung. Und auch wenn die Teambildung aufgrund der Einschränkungen durch die CoronaPandemie erschwert war – wir überlegen uns zweimal, ob wir nach der Sitzung noch gemeinsam ein Bier oder ein Glas Wein trinken –, hat sich das Team bisher gut eingespielt. Und auch die so wichtige Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kommissionen und Behörden funktioniert gut. Denn diese Zusammenarbeit entscheidet darüber, ob wir Laufen vorwärtsbringen können oder nicht. Traurig stimmen mich dafür die Aussichten für diesen Herbst und diesen Winter. Sie lesen meine Kolumne nun schon lange und wissen, wie viel es mir bedeutet, Feste und Feiertage mit meiner Frau und meinen drei Töchtern zu zelebrieren. Dazu gehört der Weihnachtsmarkt im Dezember. Oder die Fasnacht, die 2021 Mitte Februar stattgefunden hätte. Mit Betonung auf «hätte». Denn wir mussten Anfang Oktober nach reiflicher Überlegung und viel Kopfzerbrechen einsehen, dass es unter den gegebenen Umständen unverantwortlich wäre, wenn diese beiden Traditionsanlässe diesen Winter stattfinden würden. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die Absage solcher Grossanlässe für die ansässigen Restaurants, Bäckereien, Geschäfte und Dienstleister grosse finanzielle Einbussen bedeuten wird, und es wird eine grosse Herausforderung sein, diese aufzufangen. Deshalb habe ich eine grosse Bitte an Sie, quasi ein vorgezogener Weihnachtswunsch: Vergessen Sie das lokale Gewerbe nicht. Wenn Sie in den kommenden Monaten ein feines Essen geniessen wollen, einen neuen Wintermantel brauchen oder Ihren Sonntagsbrunch mit luftigen Gipfeli krönen möchten, greifen Sie dabei auf die Angebote aus dem Stedtli und den umliegenden Regionen zurück. All die Menschen, die bei uns mit viel Herzblut, Leidenschaft und Freude ein Geschäft, ein Restaurant oder einen Betrieb aufgebaut haben und deren Überleben von Ihnen abhängt, werden es Ihnen danken!

Baustelle Korrektion Schliffweg geht in weitere Phase

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Stürmische Zeiten Dieses Jahr mussten viele von uns einige besondere Prüfungen bestehen, und diese Prüfungen dauern nach wie vor an. Es ist ein Auf und Ab mit vielen Tiefen und wenig Höhen. Der Monatsmarkt in Laufen soll uns die Möglichkeit bieten, ein wenig aus diesem stressigen Alltag auszubrechen und uns zu erholen. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass unser Markt noch stattfindet. Von anderen Märkten können wir nun «Zibelezöpf» bestaunen und kaufen, einige Aussteller sind am diesjährigen Novembermarkt zu Gast in Laufen, weil sie anderswo nicht mehr arbeiten dürfen. Wir hoffen, dass wir diese Möglichkeit in Laufen noch so lange wie möglich anbieten können. Die Herbstmesse in Basel muss dieses Jahr ebenfalls aussetzen. Ein bisschen «Messefeeling» können wir aber auch bei uns in Laufen bieten: Es gibt heisse Marroni, gebrannte Mandeln, Magen-

FOTO: STL

Ein vorgezogener Weihnachtswunsch

Baugesuch, Auflage von 29. 10. bis 9. 11. 2020

Margot Borer sagt Adieu Während elf Jahren (zuerst als Stellvertreterin, dann als Verantwortliche) hat sie dafür gesorgt, dass die verschiedenen Laufner Märkte reibungslos über die Bühne gegangen sind. Ende Oktober verabschiedet sich Margot Borer in den verdienten Ruhestand.

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brot, Käsespezialitäten, Wurst- und Fleischwaren und viele andere Leckereien aus der ganzen Schweiz. Ganz der Jahreszeit entsprechend werden jetzt auch wieder wärmende Kleidungsstücke aus Alpakawolle angeboten: So sind am Laufner Monatsmarkt Gestricktes aus der Mongolei, Seidenfoulards, Winterschuhe, wärmende Handschuhe, Bettwäsche und Stoffe zu finden. Kommen Sie also vorbei, lassen Sie die Seele baumeln, geniessen Sie die herbstliche Stimmung und lassen Sie sich von Stand zu Stand treiben! Der Markt ist übrigens bei jedem Wetter. Packen Sie sich bei Kälte und Regen also warm und wetterfest ein, auch der Besuch in einem Restaurant oder Café kann hier wärmende Abhilfe schaffen. Oder geniessen Sie mit etwas Glück einen sonnigen Herbsttag und trinken Ihren Kaffee draussen. (stl)

Ab Anfang November geht die Baustelle Schliffweg in die dritte Phase: Gearbeitet wird im Bereich der Unterführung, die Zufahrt zur Eishalle erfolgt über die neu erstellte Einmündung Schliffweg in die Naustrasse. Der Schliffweg bleibt ab Bahnunterführung gesperrt, die Zufahrt erfolgt via Brislachstrasse/Diebachstrasse. Für die Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Durchgang über die Baustelle jederzeit gewährleistet. Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie sich gerne an den Projektleiter Tiefbau Roger Meier wenden, Telefon 061 766 33 46 oder per E-Mail: roger.meier@laufen-bl.ch. Die Abteilung Bau und Planung der Stadt Laufen bedankt sich für Ihr Verständnis und Ihre Geduld. (stl)


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Erschwil, im Oktober 2020 DANKE Wir sind berührt und dankbar für die vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Gaston Schmid-Heizmann erfahren durften.

Bärschwil

Baupublikation

Bauherr: Joao und Manuela Leite-Gonçalves, Rüttiweg 518, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Neubau Carport Bauplatz: Rüttiweg 518 Bauparzelle, GB-Nr.: 1217 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. November 2020

Baupublikation

Bauherr: R. und D. Himmelsbach, Unterwilerstrasse 66, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: Silorückbau, Ersatz offener Rinderstall, Anbau Schopf mit PV-Anlage, Viehtriebweg Bauplatz: Unterwilerstrasse 66 Bauparzellen, GB-Nr.: 2156 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. November 2020

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Josef Müller, Hölzlistrasse 118, 4232 Fehren Bauobjekt: Kaminanlage für Cheminéeofen bereits ausgeführt Bauzone: GW Bauplatz: Buchackerweg 236 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 510 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Philipp und Nadine Suter, Lämmlismattstrasse 212, 4232 Fehren Bauobjekt: Wintergarten unbeheizt Bauzone: W2a Bauplatz: Lämmlismattstrasse 212 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 348 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Ueli Straumann Stutzweg 240, 4232 Fehren Bauobjekt: Pavillon Bauzone: Ausserhalb Bauzone Bauplatz: Buchackerweg 236 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 92 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 12. November 2020

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Bammatter Mike und Sabine, Thiersteinerrain 164, 4059 Basel Projektverfasser/-in: Albrecht+Ritzmann Architekten ETH / FFI, St. Johanns-Vorstadt 23, 4004 Basel Bauvorhaben: Luft /Wasser-Wärmepumpe Bauort: Kaltbrunnentalstrasse 36 Bauparzelle: GB-Nr. 1097 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Guggenbühler Sandra und Daniel, Talstrasse 377, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Architektur Stefan Borer, Kirchweg 10, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus Bauort: Fehrenrain Bauparzelle: GB-Nr. 1660 / Zone: W2a und Kernzone II Bemerkung: Ausnahme! Von den Zonenvorschriften (Ortsbildzone) abweichende Dachform, Unterschreitung Strassenabstand gem. § 46 KBV Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 12. November 2020

Nachruf

Ein herzliches Dankeschön für die vielen Karten mit den einfühlsamen und tröstenden Worten sowie für die Blumen und Spenden. Unser besonderer Dank gilt Frau Doris Passalacqua und ihrem Team für die wertvolle und warmherzige Unterstützung und Begleitung, Herrn Pfarrer John Obinna Agbakwuo für die schöne Gestaltung der Trauerfeier, sowie für die musikalische Umrahmung.

Die Trauerfamilie

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Hägeli-Jehle Franz, Pfarrgasse 7, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Hägeli-Jehle Franz, Pfarrgasse 7, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Vordach Bauplatz: Pfarrgasse 7, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle GB-Nr.: 3176 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. Oktober 2020 – 12. November 2020

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Gemeinde Seewen, Bauverwaltung, Dorfstrasse 5, 4206 Seewen Bauobjekt: Erneuerung Fussweg zw. Bollboden- und Gartenstrasse mit seitlichen Granit-Stellriemen und Teerbelag Bauplatz: Fussweg Bollbodenstrasse/ Gartenstrasse Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB-Nr. 90114 Planauflage: Nach Vereinbarung beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 13. November 2020 an die Baukommission, 4206 Seewen

Voller Trauer aber auch voller Dankbarkeit und Liebe, geben wir den Tod della mia cara moglie, eusem liebe Mami, Mutti, Schwiegermutter, Schwester und Tante bekannt.

Ursula Del Mancini – Leuenberger 28.12.1942 – 19.10.2020

Nach kurzer schwerer Krankheit hat ihr Herz aufgehört zu schlagen. Die Beisetzung fand in ihrer Wahlheimat Italien im Kreise ihrer Familie und Freunde statt. Alfredo Del Mancini Antonella & Rico Kaufmann Del Mancini Nico Bieli & Anne Menzel Felicetta & Réne Dreier Del Mancini Luca & Sabrina Dreier Fabio Del Mancini Natalia Del Mancini & Franco Salsano Geschwister & Verwandte Ti ringraziamo per tutto, tu resterai per sempre nei nostri cuori. Traueradresse: Natalia Del Mancini, Kapellenweg 25, 4226 Breitenbach

Witterswil

Baupublikation

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherr: Staub Martin, Kundmatt 742, 4245 Kleinbützel Bauobjekt: Windschutzverglasung Bauplatz: Kundmatt 742 Bauparzelle: 3275 Planauflage: Gemeindevewaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 13. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Tschan Kurt, Oberer Mühlerain 716, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Sanierung, Erweiterung Balkon/ Terrasse West Bauplatz: Oberer Mühlerain 716 Bauparzelle: 3268 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 13. November 2020

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Stefan Senn St. Albanvorstadt 15, 4052 Basel Bauprojekt: Versickerungsanlage Regenabwasser Bauort: Biederthalstrasse 50a 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 950 (Kernzone) Projektverfasser: Dominik Sarasin Architektur & Baubiologie, Mühlenberg 22 4052 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Bruna Bulloni, Büntenstrasse 7, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Sichtschutzzaun Bauort: Büntenstrasse 7, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 631 (W2b) Projektverfasser: Bruna Bulloni, Büntenstrasse 7, 4118 Rodersdorf Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 12. November 2020

Bauherrschaft: Novelli Giuseppe und Claudia, Dofelmattweg 4, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-29 Einhausung Garage (Sichtschutz) Projektverfasser: Novelli Giuseppe und Claudia, Dofelmattweg 4, 4108 Witterwil Bauplatz: Dofelmattweg 4 Bauparzelle: GB-Nr. 1863 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Bühlmann Stefan, Im Hofacker 37, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-36, Parkplatz Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau GmbH, Mühleweg 2, 4112 Bättwil Bauplatz: Hofacker 37 Bauparzelle: GB-Nr. 1463 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. November 2020

Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 15 ff kantonale Verordnung über Grundeigentümerbeiträge und -gebühren (GBV) vom 03.07.1978 legt der Gemeinderat während 30 Tagen öffentlich, vom 29. Oktober 2020 bis am 26. November 2020 zur Einsichtnahme auf: Beitragsplan und Beitragstabelle Erschliessung «Im Zielacker» Auflageort: Gemeindeverwaltung Bättwil Rebenstrasse 31, 4112 Bättwil Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr Dienstag und Donnerstag: 09.30 – 11.30 Uhr Freitag: ganzer Tag geschlossen Rechtsmittel: Während der Auflagefrist kann jedermann, der durch den Beitragsplan berührt ist, beim Gemeinderat Bättwil, schriftlich und begründet Einsprache erheben. Der Gemeinderat

Baupublikation

Bauherrschaft: Zumbrunnen Rachel Im Hofacker 27, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-35, Kamin und Cheminéeofen Projektverfasser: H-P. Hügin Ofenbau Ettingerstrasse 12, 4108 Witterswil Bauplatz: Hofacker 27 Bauparzelle: GB-Nr. 1432 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. November 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Bircher Regula, Traubenweg 6, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-32, Dachsanierung mit diversen baulichen Anpassungen (Dachfenster & PV-Anlage) Projektverfasser: Hasler Bedachungen AG, Mühlemattstr. 25, 4104 Oberwil Bauplatz: Traubenweg 6 Bauparzelle: GB-Nr. 1315 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 12. November 2020

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Nadine und Dominik Schmid, Hauptstrasse 22, 4234 Zullwil Bauobjekt: Gartenhaus (Hühnerstall) Bauplatz: Hauptstrasse Bauparzelle GB-Nr.: 360 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 13. November 2020

Jugend-, Sport- und Kulturkommission: Mitglieder gesucht Die Gemeinde Rodersdorf sucht infolge Demission Mitglieder (Mitglied und Ersatzmitglied) für die Jugend-, Sport- und Kulturkommission. Wollen Sie Ihr Wissen einbringen und sich für die Gemeinde engagieren? Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Rodersdorf, die in der Kommission mitwirken möchten, werden gebeten, sich bis Montag, 16. November 2020, 12.00 Uhr an den Gemeinderat zu wenden. Ihre Meldung nehmen wir gerne auch per Mail auf gemeinde@rodersdorf.ch entgegen. Für Auskünfte melden Sie sich unter 061 731 33 16.


THIERSTEIN

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KLEINLÜTZEL

«Umstrittenes Holzkraftwerk ist eine gute Sache» Beschlüsse Gemeinderat vom 26.10.2020 x

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Der Gemeinderat diskutierte und genehmigte den Fusionsvertrag zwischen den Zivilschutzorganisationen und Regionalen Führungsstäben des Thiersteins und des Dornecks. Die Fusion der Organisationen ist auf den 1. Januar 2022 vorgesehen. Der Rat diskutierte die Geschäfte der Delegiertenversammlung der Musikschule Laufental-Thierstein. Den Delegierten wird Stimmfreigabe erteilt. Der Museumsverein plant für das Jahr 2021 eine Sonderausstellung. Der Gemeinderat genehmigte hierfür einen Beitrag von CHF 4‘500.-. Der Rat verabschiedete die Publikation der Daten für die im nächsten Jahr anstehenden kommunalen Erneuerungswahlen. Die Publikation erfolgt im Wochenblatt der kommenden Woche. Der Rat genehmigte diverse Anpassungen an der Dienst- und Gehaltsordnung. Über diese hat abschließend die Gemeindeversammlung vom kommenden Dezember zu befinden.

Ein Adventsfenster bei Ihnen zu Hause? Längst ist es zum Brauchtum geworden, Fenster in Privatliegenschaften zur Freude der Einwohnerinnen und Einwohner weihnächtlich zu schmücken und zu beleuchten. Der so entstehende, dorfeigene Adventskalender vermag Kinder und Erwachsene jedes Jahr von neuem zu begeistern. Frau Maria Teresa Zeugin-Galbas engagiert sich jedes Jahr mit grossem Enthusiasmus für das Zustandekommen des Adventskalenders. Sie würde sich sehr freuen, wenn auch Sie sich für die Gestaltung eines Fensters entscheiden könnten. Vielleicht würden sich Ihre Kinder über die gemeinsame, kreative Arbeit freuen? Bitte wenden Sie sich bei Interesse direkt an Frau Zeugin (061 781 47 93). Mit einer Teilnahme gehen Sie keine weiteren Verpflichtungen ein. Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

„Schaffsch gärn mit de Häng und bisch wätterfescht?“ Die Einwohnergemeinde Breitenbach sucht per 1. August 2021 eine motivierte und interessierte junge Persönlichkeit!

Lehrstelle

Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt Werkdienst Fachleute Betriebsunterhalt warten und reinigen Gebäude und Aussenanlagen. Sie sind für das Pflegen von Grünanlagen, den Unterhalt von Wegen und Strassen, das Beheben baulicher Schäden sowie für den Winterdienst zuständig. Wir verlangen: Abgeschlossene obligatorische Schulzeit. Freude und Interesse an der Arbeit im Freien, Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick und Belastbarkeit. Wir bieten: Eine vielseitige, abwechslungsreiche und interessante Lehrstelle, die auch einiges an Selbstständigkeit verspricht. Ein aufgestelltes Team wird Dich während Deiner dreijährigen Lehrzeit fordern und fördern. Dein nächster Schritt: Bitte richte Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen (Zeugnisse, Lebenslauf) elektronisch bis zum 30. Oktober 2020 an Bauverwalter Markus Vögtlin (markus.voegtlin@breitenbach.ch). Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht Dir der Leiter des Werkdienstes, Urs Grolimund, gerne zur Verfügung (Tel. 079 211 78 67).

Das geplante Holzkraftwerk mitten im Wohngebiet sollte unbedingt in Betrieb gehen, findet Franz Saladin, Energiefachmann und Unternehmensberater. Martin Staub Nach einer Unterschriftensammlung, bei welcher sich über 550 Einwohnerinnen und Einwohner der 1300-Seelengemeinde gegen das schon fast fertiggestellte Holzheizkraftwerk aussprachen, war es nun während einiger Monate ruhig. Die kürzlich erschienene Bauausschreibung im «Wochenblatt», welche die Fertigstellung des Projektes ankündigte, weckte die Geister der kritischen Dorfbevölkerung erneut und löste eine Masse von Baueinsprachen aus. Die Kleinlützler wollen dieses Holzheizkraftwerk nicht. Der Dugginger Franz Saladin stellt sich den Fragen des «Wochenblatts» und erklärt, weshalb das Projekt der Firma BAK International AG unbedingt fertiggestellt werden sollte. Unterstützend aus Deutschland per Video zugeschaltet: Martina Appel, Projektleiterin und Mitglied der Geschäftsleitung von BAK International AG mit Sitz in Zürich. In welcher Funktion schalten Sie sich, Herr Saladin, in die Diskussion um dieses umstrittene Projekt ein? Franz Saladin (FS): Als Fachmann für alternative und erneuerbare Energien und in der Funktion als Inhaber meiner Beratungsfirma. Es ist mir ein Anliegen, dass dieses für mich ökologisch sinnvolle Projekt zum Laufen kommt. Ein Grossteil der Lützler Bevölkerung möchte an dieser Stelle kein Holzkraftwerk haben. Können Sie diese negative Haltung nachvollziehen? FS: Ja natürlich. Meiner Meinung nach scheiterte es hier einmal mehr an mangelnder Information über ein an sich gutes Projekt. Genau deshalb setzte ich mich mit der Geschäftsleitung von BAK International AG in Verbindung und erhielt vor kurzem das Mandat, die Kommunikation zu verbessern. Martina Appel (MA): Wir müssen im Bereich Kommunikation tatsächlich Fehler eingestehen. Zu spät haben wir festgestellt, dass schon die Projekte der Vorgängerfirma auf diesem Areal einigen Staub aufgewirbelt hatten. Namentlich im Zusammenhang mit dem 2014 bewilligten Holzkraftwerk, welches übrigens mit unserem Projekt, das in allen Bereichen wesentlich verbessert wurde, nicht mehr viel zu tun hat.

Anlässe

Aus welchen Gründen macht für Sie dieses Kraftwerk an diesem Standort Sinn? MA: Weil hier Strom an der Stelle produziert wird, wo er gebraucht wird. FS: Und als Alternative zur Wind- und Sonnenenergie werden in Zukunft solche

6. November, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 8. November, 11-17h Spielparcours für Kinder, Alterszentrum Bodenacker, Ludothek Laufental-Thierstein

FOTOGALERIE

Holzkraftwerk Kleinlützel: Franz Saladin bemüht sich um objektive Kommunikation zwischen Bauherrschaft und Bevölkerung. FOTO: MARTIN STAUB Kraftwerke, welche witterungs- und tageszeitunabhängig Strom produzieren, unabdingbar. Sind die Ängste der Nachbarschaft vor Lärm, Rauch, Gestank und Vibrationen völlig unberechtigt? MA: Ja, mit Sicherheit. Nach Fertigstellung erfüllt und übertrifft unsere Anlage sämtliche Umwelt- und Grenzwertvorgaben. Ausserhalb wird kaum mehr etwas zu hören sein, da wir die Tages- und Nachtgrenzwerte von 55 und 45 Dezibel deutlich unterschreiten. FS: Das ist mir auch sehr wichtig. Ich habe mich mit dem Projekt intensiv befasst, bevor ich mich entschied, mich dafür stark zu machen. Nennen Sie Beispiele für ihre Überzeugung FS: Die benötigten Holzschnitzel aus nicht weiter verwertbarem Käfer-, Strauch- und Restholz werden aus nächster Umgebung, mit maximal 30 Kilometern Anfahrtsweg angeliefert. Diese werden in der Anlage mit rund der Hälfte der Abwärme aus dem Produktionsprozess getrocknet. Und die sieben Lieferungen während einer Arbeitswoche bedeuten keinen wesentlichen Mehrverkehr. MA: Durch die sehr saubere Gasverbrennung in den Motoren werden auch die strengen Vorgaben der Luftreinhalteverordnung eingehalten. Zehn SCR-Katalysatoren reduzieren zusätzlich die Stickoxide. Das in den Anlagen erzeugte wasserstoffreiche Gas verbrennt hauptsächlich zu geruchlosem Wasserdampf und CO2. Durch den Einsatz regionaler Holzbrennstoffe ist die Anlage klimaneutral, aber mit besseren Abgaswerten als übliche Holzheizanlagen. Die Anwohnerschaft befürchtet vor allem Dauerlärm rund um die Uhr. FS: Diese falsche Befürchtung hängt wohl vor allem mit dem Testbetrieb vor einigen Monaten zusammen, wo einiges

schief lief. Es wurde — auch hier — zu wenig informiert. Genau dies möchte ich hier mit meiner Arbeit verbessern. MA: Es ist uns ein grosses Anliegen, nach dem Einreichen der neuen Baupublikation, die insbesondere optische und akustische Details wie Fassaden, Umgebungsarbeiten, Gebäudehüllen und weitere Optimierungen zum Lärmschutz enthält, den Dialog mit der Bevölkerung und deren Anliegen aufzunehmen. Wir sind sicher, dass wir Kleinlützel vom Nutzen dieser Anlage werden überzeugen können.

Zur Person Franz Saladin (54), Dr. Chemie mit Fachgebiet Umwelt und erneuerbare Energien. Ehemaliger Direktor der Handelskammer beider Basel. Seit gut zwei Jahren Inhaber der Firma Saladin Public Affairs, welche Interessen von Unternehmen, Institutionen und Stiftungen vertritt und beratend und unterstützend in der Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit tätig ist. Franz Saladin wohnt mit seiner Familie (zwei Kinder) in Duggingen.

Zum Projekt Das Holzheizkraftwerk würde nach Fertigstellung mit 500 kW laufen und im Jahr rund 3,75 Gigawattstunden (GWh) Strom produzieren. Genug für rund 1500 Haushalte. Mit der restlichen Abwärme könnten das Gebäude selbst oder noch zahlreiche Gebäude in der Umgebung geheizt werden. Die entsprechenden Anschlüsse sind bereits vorhanden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Herbstzeit: Das feuchte Wetter lässt die Pilze spriessen. FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN


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Die Gemeinde Liesberg mit ca. 1100 Einwohnenden liegt im malerischen Laufental. Das Dorf bietet mit seinen attraktiven Freizeitaktivitäten eingebettet in einer schönen Landschaft eine hohe Lebensqualität. Die Einwohnenden schätzen die familien- und kinderfreundliche Umgebung und die Nähe zu den Städten Laufen und Delémont. Die Gemeindeverwaltung erbringt mit ihren Mitarbeitenden umfassende und kundenorientierte Dienstleistungen für die Einwohnenden und unterstützt damit die Wohnqualität und die Dorfentwicklung. Infolge Pensionierung der Gemeindeschreiberin suchen wir nun zur Weiterentwicklung der Gemeindeverwaltung für diese attraktive Führungsaufgabe eine selbstständige, kompetente und dienstleistungsorientierte Persönlichkeit als

Gemeindeverwalter/in (80 – 100 %) In dieser Kaderposition sind Sie dem Gemeindepräsidenten unterstellt und verantworten und leiten die Gemeindeverwaltung gemäss den gesetzlichen Bestimmungen und Vorgaben. Sie koordinieren das operative Tagesgeschäft der Gemeindeverwaltung und die laufenden Projekte. Sie sind verantwortlich für die anspruchsvolle Protokollierung und Korrespondenz sowie für die betriebliche Organisation der Gemeindeverwaltung. Für dieses interessante Aufgabengebiet bringen Sie folgendes mit: • • • • •

Eine kaufmännische Ausbildung und idealerweise eine Weiterbildung in Gemeindewesen/Public Management/Betriebswirtschaft Mehrere Jahre Berufserfahrung, idealerweise in der öffentlichen Verwaltung, und erste Führungserfahrung Strukturierte, ergebnisorientierte und selbstständige Arbeitsweise Organisationstalent, Flexibilität, Belastbarkeit, Kundenorientierung Offenheit gegenüber Veränderungen und Neuerungen

Finden Sie die Arbeit in einer Gemeindeverwaltung spannend und möchten Sie Verantwortung übernehmen? Als Gemeindeverwalter/in erwartet Sie ein Arbeitsumfeld mit guter Infrastruktur, vielfältigen Themen, einer wertschätzenden Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Offenheit für Ideen und Entwicklungen. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung und ein persönliches Kennenlernen. Ihre Ansprechpartnerin: Sabine Denner, Business Partner, Tel. +41 61 568 88 85, www.conceptasearch.ch/stellenangebote Concepta Classic Search AG, Auf dem Wolf 45, CH-4052 Basel

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine

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THIERSTEIN/DORNECK

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THIERSTEIN

Diskrepanz zwischen Gemeinden und Zweckverband Die Delegiertenversammlung der Sozialregion Thierstein zeigte sich nicht mit allen Vorschlägen des Vorstandes einverstanden.

lich zum Schluss, dass man an der Delegiertenversammlung der Sozialregion noch einen weiteren Vorschlag des Vorstandes zurückweisen soll, nämlich den Beitritt zur Solothurner Sozialkonferenz. Die Delegierten der anderen Gemeinden hingegen stimmten für den Beitritt. Das Argument des Vorstandes, dass der Beitritt Effizienzsteigerung bringe, zum Beispiel durch Vereinheitlichung im Softwarebereich und durch einen intensiveren Erfahrungsaustausch, überzeugte. So versicherte Guido Linz, Präsident der Sozialregion Thierstein, dass man mit Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist auch wieder austreten könnte, sollte sich die Konferenz nicht bewähren.

Bea Asper Der Vorstand der Sozialregion Thierstein muss bei der Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) nochmals über die Bücher. Der Breitenbacher Gemeinderat ist mit vielen Änderungen nicht einverstanden. Die Verbesserungen für das Personal würden zu einem Kostenanstieg führen, den man nicht nachvollziehen könne. Diese Luxusvariante komme zum falschen Zeitpunkt, die Gemeinden hätten schon mit vielen finanziellen Belastungen und Sorgen zu kämpfen, gab die Exekutive des Bezirkshauptortes zu bedenken. Sie forderte die Delegiertenversammlung der Sozialregion auf, das Geschäft DGO an den Vorstand zurückzuweisen.

Diskrepanz zwischen Sozialregion und Gemeinden

Vertreten wurde dieser Standpunkt letzten Mittwochabend in der Turnhalle Grindel von Breitenbachs Finanzchef Christian Thalmann (als Ersatzdelegierter der Sozialregion). Rolf Haas, Gemein-

Mehrkosten für Gemeinden? Wichtige Aufgaben: Die Sozialregion Thierstein bietet Beratungen und Hilfe in den Bereichen Sozialhilfe und Mütter- und Väterberatung an. FOTO: SYMBOLBILD derat von Erschwil, ergänzte, dass man das finanzielle Abbild der neuen DGO im Budget 2021 vermisse. Auch die Delegierten der anderen Thiersteiner Gemeinden sprachen sich letztlich dafür aus, das Geschäft (DGO) zu verschieben. Konkret wurde der Vorstand dazu aufgefordert, seine Änderungen, wie die vorgeschlagenen Verbesserungen bei den Versicherungsleistungen für das Personal der Sozialregion sowie Gehaltserhöhungen,

den Gemeinden genau zu begründen und in die Vernehmlassung zu schicken. «Ein ausführlicher Erläuterungsbericht wurde uns bisher vorenthalten», konstatierte Thalmann. Er sowie Ratskollege Marcel Schenker, Ressortverantwortlicher Soziales, machen seit längerem darauf aufmerksam, dass es eine Diskrepanz zwischen den Interessen der Sozialregion und den Gemeinden gibt. Deswegen kam der Gemeinderat von Breitenbach letzt-

Thalmann warnte vergebens davor, dass sich die Sozialregion mit solchen Gremien weiter von den Gemeinden distanziere und so Nährboden für Konflikte schaffe. «Was gut ist für die Kunden der Sozialregion, kann im Widerspruch zu den Interessen der Gemeinden stehen», gab Thalmann zu bedenken. Gerade in Zeiten, in denen sich eine Wirtschaftskrise abzeichne, sollten die Zweckverbände zum sparsamen Umgang mit den Ressourcen aufgerufen werden, anstatt Richtungen einzuschlagen, die den Gemeinden Mehrkosten verursachen könnten. Es sei immer dasselbe, die Zweckverbände würden einen Mehrwert für

wenig Zusatzgeld versprechen. «Doch die Erfahrung zeigt, es wird immer teurer als gedacht: Ein Wunsch folgt dem andern. Gegen einen Erfahrungsaustausch hat niemand etwas, aber warum muss sich diese Sozialkonferenz gleich eine Geschäftsstelle geben? Die Thiersteiner Ammännerkonferenz schafft es auch ohne», sagte Thalmann. Die Delegierten der anderen Gemeinden brachten in die Runde, dass man die Arbeit der Sozialregion wertschätze, dem Vorstand Vertrauen entgegenbringe und den Mitarbeitenden danke. Allen müsse bewusst sein, dass es insgesamt nicht leichter werde. Die Folgen der Coronamassnahmen würden sich in der Sozialregion bemerkbar machen, räumte Geschäftsführer Christoph Merckx bei der Beratung des Budgets 2021 ein. Es sei zu befürchten, dass es eine Verlagerung von der Arbeitslosenkasse zur Sozialhilfe geben werde. Ein Anstieg der zu betreuenden Dossiers könne eine Pensenerhöhung bei der Sozialregion nach sich ziehen. Erschwerend komme hinzu, dass die Belastungen durch Drohungen und Ausraster zunehmen und letztlich zusätzliche Schutzmassnahmen für alle Betroffene erfordern könnten, gab Merckx zu bedenken. Bereits in der Rechnung 2019 hatten Zusatzaufwendungen bei den Personalkosten zu Mehrkosten geführt. Diese wurden von den Delegierten genehmigt. Das Budget 2021 wurde ohne Wortmeldung verabschiedet.

EINGESANDT

Erfolgreicher Abschluss einer ungewöhnlichen Leichtathletik-Saison Eine grosse Schar der jüngsten Sportlerinnen und Sportler (bis 13 Jahre) massen sich am 6. September am Grossen Meeting der Kleinen in Basel mit Konkurrentinnen und Konkurrenten aus der ganzen Schweiz in verschiedenen Disziplinen. Besonders auf sich aufmerksam machten dabei Tim Reinmann (3. Hürden und 7. Im Sprint), Tim Holliger (3. Diskus und 8. Kugel), Fischer Immanuel (1. Kugel, 7. Sprint), Pelham Sam (4. 1000m), Linz Melina (5. Sprint), Schneider Luca, Fabio Jermann und Paula Scherz je mit mehreren persönlichen Bestleistungen. Im abschliessenden UBS Kids CupWettkampf der Saison konnten sich Melina Linz als Siegerin und Luca Schneider als Drittplatzierter feiern lassen.

Bildlegende: Leichtathletik Zentrum Thierstein beim Abschlussevent. Am grössten Mehrkampfwettkampf der Schweiz in Hochdorf (ca. 500 Startende) versuchten sich gleich mehrere Athletinnen und Athleten des Leichtath-

FOTO: ZVG

letik Zentrums Thierstein (LZT) erstmals in einem Mehrkampf. Bei ihrem allerersten Wettkampf überhaupt landete Lara Dreier gleich auf dem 7. Platz. Mit

persönlichen Bestleistungen in ihren vier Disziplinen errang Paula Scherz im ersten Drittel der 60 Startenden eine Medaille. Ebenso im ersten Drittel ihrer Kategorie landete Clara Rothen. Knapp hinter dem Siegertrio erreichte Tim Holliger in seinem Wettkampf den tollen 4. Rang. Im Feld der starken 7- Kämpferinnen spielte Celine Berger ihre Erfahrung aus und erkämpfte über die zwei Tage den hervorragenden 3. Platz. Kurz zuvor hatte sich Celine Berger an der Schweizer Meisterschaft im Siebenkampf den 11. Rang erkämpft. An der Einzelmeisterschaft der Aktiven erreichte sie im Hochsprung den 5. Rang, verzichtete wegen engem Terminplan trotz Qualifikation auf den Hürdenfinal. An den Einzelmeisterschaft des Nachwuchses in Lausanne platzierte sich Aaron Scherz in Speer (8.) und Diskus

(10.) bei seinen ersten nationalen Einzel-Wettkämpfen in der Schweizer Spitze, nachdem er kurz vorher schon im Schweizer Mehrkampf den 15. Platz erreicht hatte. Mit sehr viel Initiative hatte sich Jana Weber auf diese Titelkämpfe vorbereitet. Nachdem ihr der Diskuswurf nicht nach Wunsch gelungen war, steigerte sie sich im Kugelstoss auf neue persönliche Bestleistung von 11.37m und errang damit die Broncemedaille. Gemeinsam mit dem Leitungsteam, Eltern und Sponsoren schlossen 70 der rund 100 LZT-lerInnen (Corona-Regeln-konform) diese Saison mit Sponsorenlauf und anschliessend einem Imbiss im FC- Clubbeizli im Grien in Breitenbach ab. Andreas Saladin Leichtathletik Zentrum Thierstein

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DORNECK/LEIMENTAL WIT TERSWIL

BÜREN

Naturinventar mit Geschenk

Die wahrscheinlich jüngsten Firmengründer der Region

Einige Witterswiler erhielten für einen schönen Baum in ihrem Garten von der Gemeinde einen Brief mit einem Gutschein für einen Einkauf im Dorfladen.

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Bea Asper Das Naturinventar von Witterswil hat im Dorf nun eine besondere Aufmerksamkeit erlangt. Vor zwei Jahren war es unauffällig von einem externen Fachbüro erstellt, von der Umweltkommission bereinigt und vom Gemeinderat verabschiedet worden. Es liefert wichtige Erkenntnisse für das Naturkonzept, welches an einer Infoveranstaltung allen interessierten Einwohnern vorgestellt wurde. Doch jetzt ist das Naturinventar zur frohen Überraschung für einige Gartenbesitzer geworden. Zusammen mit dem Informationsschreiben der Gemeinde, dass ein Objekt in ihrem Gartens ins Naturinventar von Witterswil aufgenommen worden sei, erhielten die Einwohner einen Gutschein für einen Einkauf im Dorfladen. «Es sollte eben ein Aufmunterungsschreiben sein», erklärt Rudolf Pfister, Präsident der Umweltkommission. Zum einen bedanke sich die Umweltkommission bei den Gartenbesitzern für ihren Beitrag zum Erhalt der Natur im Dorf. Zum andern gehe es aber auch um die Bitte, den Baum zu pflegen und zu hegen, da sich dieser nun im Naturinventar befinde. Bei Entfernung sollte das Objekt ersetzt werden, ist die Erwartungshaltung der Behörde. «Das ist auf freiwilliger Basis», betont Pfister. Das Naturinventar gehört zu den Grundlagen der Ortsplanrevision. Doch erst bei der Ausgestaltung des Zonenreglements werde sich herausstellen, welche Objekte als schützenswert eingestuft werden könnten. Betroffen seien nur Gärten im Siedlungsgebiet. Insgesamt habe die Umweltkommission 40 Einkaufsgutscheine im Wert von 20 Franken verschickt. «Wobei es bei einem Gutschein von 20 Franken blieb, auch wenn im selben Garten drei Bäume ins Naturinventar aufgenommen wurden», führt Pfister aus. Die Kosten für diese besondere Aktion seien im Budget 2020 unter Naturförderung von der Ge-

Nistkasten für den Steinkauz auf einem Nussbaum: Der Erhalt von Bäumen im Siedlungsgebiet wird in Witterswil belohnt. Für Objekte, die es ins Naturinventar schafften, erhalten die Gartenbesitzer einen FOTO: ZVG Gutschein.

Die Köpfe der neuen Schülerfirma: (v.l.) Alexandra Steinmüller, Svenja, Noemi, Jasmin, Norbert Zeller, Lenny und Loa. FOTO: MARTIN STAUB

meindeversammlung genehmigt worden, hält Pfister fest. Die Aktion ist ein Erfolg. Beim Nachfragen im Dorfladen habe man ihm bestätigt, dass einige Gutscheine bereits eingelöst worden seien. Ausserdem haben die Mitglieder der Umweltkommission von einigen Gartenbesitzern einen persönlichen Brief oder Telefonate erhalten. Darin erzählten die Einwohner die Geschichte zu ihrem Baum. «Offenbar bestehen teilweise emotionale Verbindungen, da die Bäume gepflanzt worden waren als Glücksbringer für die Kinder oder auch als Erinnerung an ein Familienmitglied», erzählt Pfister. Die positiven Reaktionen überwiegen. In einem Fall habe sich herausgestellt, dass sich das auserwählte Objekt auf dem Grundstück des Nachbars befinde, «der dann auch in den Genuss des Gutscheins kam.» In einem anderen Fall sei wohl des einen Freud, des anderen Leid. Ein Nachbar verstand nicht, wie die Gemeinde einen Gartenbesitzer belohnen könne für einen Baum, dessen herunterfallendes Laub ein Ärgernis darstelle. «Solche negative Kommentare bilden aber ganz klar die Ausnahme», betont Pfister. «Insgesamt haben wir sehr viel positives Feedback erhalten.»

Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums Dorneckberg gründeten eine Firma. Sie lernen somit nicht nur, wie eine solche geführt wird, sondern verdienen damit auch Geld. Martin Staub «Ich bin Svenja und bin mit meiner Klasse verantwortlich für Verwaltung, Buchhaltung und Finanzen.» «Ich bin Noemi und bin zuständig für das neue Logo und die Werbung.» «Ich bin Loa und in meiner Funktion die rechte Hand von Lenny.» Und Lenny? Lenny Girod ist der Geschäftsleiter der neu gegründeten Firma OSZD 4 work, welche seit Schulstart 2020/21 aktiv ist und bereits einige Aufträge zur vollen Zufriedenheit ihrer Kundschaft ausführen durfte.

Eine echte Firma?

«Fast», sagt Norbert Zeller, Lehrer am

Oberstufenzentrum Dorneckberg in Büren. Zusammen mit der Schulleiterin Alexandra Steinmüller entstand die Idee dieses Langzeitprojektes, bei dem sämtliche Schülerinnen und Schüler aller Klassen beteiligt sind. In Deutschland laufen Schülerfirmen schon länger (Website: fachnetzwerk.net), «hierzulande sind wir wohl eine der ersten Schulen, die so was initiieren», erklärt Steinmüller, während Zeller, der das Projekt begleitet, die Organisation der neuen Firma vorstellt: «Alle drei Klassen der Stufen EP, E und B sind involviert. Die Erstklässler sind verantwortlich für die Verwaltung, die Zweitklässler führen die Aufträge aus und die Drittklässler bilden das Management, also die Geschäftsleitung. «In einem ersten Schritt überlegten wir, was für Arbeiten, mit denen man auch ein bisschen Geld verdienen kann, wir anbieten könnten», sagt Firmenchef Lenny, der als Drittklässler den Lead übernommen hat. Mit Garten- und Reinigungsarbeiten und gelegentlicher Unterstützung des Abwarts sei bereits etwas Geld geflossen, freut sich der Nuglarer. Damit aber auch die Bevölkerung in unseren fünf Schulgemeinden Gempen,

Hochwald, Seewen, Nuglar-St. Pantaleon und Büren von unseren Angeboten erfahren, soll in Kürze ein Werbeflyer verteilt werden, informiert Norbert Zeller, der sich über den gelungenen Start sehr freut. Die Schülerinnen und Schüler leisteten laut Steinmüller viele freiwillige Einsätze. «Und von Elternseite kam nur eine einzige Abmeldung, mit dem Inhalt, dass sich Sohn oder Tochter nicht an den für Zweitklässler geforderten zehn Arbeitseinsätzen pro Jahr beteiligen solle», fügt Zeller an.

Kein offizielles Gewerbe

Mit dem System der Arbeitsteilung unter den Klassen kommen im Lauf der drei Schuljahre alle Schülerinnen und Schüler in den Genuss aller Aufgaben. Zurück zur Frage, ob OSZD 4 Work eine echte Firma sei, sagt Norbert Zeller: «Eigentlich ja. Die Schüler können damit etwas Taschengeld verdienen. Die Hälfte des Erlöses fliesst in die Schulkasse für Ausflüge, Lager und anderes Gemeinsames. Die Schülerfirma gilt allerdings als Schulprojekt und muss somit nicht offiziell als Gewerbe angemeldet werden», sagt Norbert Zeller.

HOFSTET TEN - FLÜH

«In Flüh fehlt es an einem Versammlungsraum, Treffs, Anlässen und Aktivitäten» Die IG- Flüh traf sich zur ersten Versammlung. Gleichberechtigung der beiden Ortsteile Hofstetten und Flüh, politische Mitbestimmung von Flüh im Dorf und die laufende Ortsplanrevision waren Themen, die beschäftigten. Dimitri Hofer Früher hiess die grösste Gemeinde im Solothurnischen Leimental einfach Hofstetten. 1985 entschlossen sich die Zuständigen, den im Tal liegenden Ortsteil Flüh auch in den Dorfnamen zu integrieren. Seither nennt sich die Ortschaft mit 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern Hofstetten-Flüh. In Flüh leben rund 1000 Einwohner, in Hofstetten sind es deren 2000. Dem siebenköpfigen Gemeinderat von Hofstetten-Flüh gehört in der aktuellen

Amtsperiode jedoch nur ein Mitglied an, das in Flüh wohnt. Auch in den Gemeindekommissionen sind Personen aus Hofstetten klar in der Überzahl. Das soll sich in Zukunft ändern: «Wir möchten versuchen, Leute zu motivieren, sich in der Gemeinde zu engagieren», sagt Eveline Heim. Die Flühnerin hat die IG Flüh ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, die Anliegen der Einwohnerschaft stärker vertreten zu können (das Wochenblatt berichtete). Aufgrund der schwachen Repräsentation im Politbetrieb hat sich bei Einwohnern von Flüh das Gefühl breitgemacht, dass über ihren Kopf hinweg entschieden werde. Das Vorhaben von Sterbehelferin Erika Preisig, Freitodbegleitungen in einem Gewerbegebiet in Flüh durchzuführen, führte zur Gründung der IG Flüh. Obwohl das geplante Projekt scheiterte, da Preisig das Haus nicht kaufen konnte, hat Initiantin Heim nicht vor, die IG wieder aufzugeben. Denn: «In Flüh fehlt es an einem Versammlungsraum, Treffs,

Anlässen und Aktivitäten. Dies wäre sehr wichtig für eine aktive Gemeinschaft.» Eine in diesem Frühling angesetzte erste Versammlung der IG Flüh musste wegen Corona abgesagt werden. Am Mittwoch vor einer Woche wurde der Termin in der ökumenischen Kirche Flüh nun nachgeholt. Aufgerufen zur Versammlung hatte Heim im Dorfblatt von Hofstetten-Flüh und über die sozialen Medien. Rund 30 Einwohnerinnen und Einwohner, die allermeisten davon aus Flüh, waren der Einladung gefolgt. Entschieden, ob aus der IG ein Verein, eine Partei oder eine einfache Gesellschaft werden soll, wurde an der Versammlung noch nicht. Die Themen, die den Anwesenden am stärksten unter den Nägeln brennen, waren nach einer Ideensammlung jedoch schnell klar: die politische Mitbestimmung von Flüh im Dorf, die Gleichberechtigung der beiden Ortsteile und die laufende Ortsplanrevision. Als Nächstes hat die IG vor, dem Gemeinderat die Ergebnisse der Versamm-

lung vorzulegen. «Der Rat soll Stellung zu den Resultaten nehmen», sagt Eveline Heim. «Ebenso werden wir Kontakt mit dem Solothurner Amt für Gemeinden aufnehmen und uns für das weitere Vorgehen beraten lassen.» Dort begrüsst Reto Bähler, Leiter Gemeindeorganisation, den angedachten Austausch der IG mit der Exekutive von Hofstetten-Flüh. Er empfiehlt, dass die Verantwortlichen in der Schwarzbuben-Gemeinde das Gespräch miteinander suchen sollten. Auf der Gemeindeverwaltung, die sich wie andere Institutionen in Hofstetten befindet, ist man gespannt auf das Treffen. Der parteilose Gemeindepräsident Felix Schenker betrachtet die IG Flüh nicht als Gefahr, sondern als Chance, wie er erklärt. «In der Vergangenheit partizipierten die Einwohnerinnen und Einwohner von Flüh oftmals wenig am politischen Leben. Vielleicht ändert sich das in Zukunft. Wir fänden das gut.» Niemand in Hofstetten wolle den Ortsteil Flüh verlieren. Wenn die Flühner mehr

mitbestimmen könnten, seien sie zufriedener, wovon letztlich das gesamte Dorf profitiere. Dass grosse Unterschiede zwischen Flüh und Hofstetten bestehen, stellt der Gemeindepräsident nicht in Abrede. «Man muss das historisch anschauen: Wegen der Birsigtalbahn siedelte sich in Flüh viel Gewerbe an. Hofstetten ist hingegen eher ein Wohndorf, in dem zahlreiche Alteingesessene leben.» In den letzten Jahrzehnten hätten sich die beiden Ortsteile jedoch stärker angeglichen. «Sowohl Flüh als auch Hofstetten sind stark gewachsen.» Das kleinere Flüh habe stark an Wohnraum zulegen können. Dank der eher mit dem Ortsteil Hofstetten verwurzelten Einwohnerschaft stellt Felix Schenker dort ein stärkeres Dorfgefühl fest als in Flüh. Ob dem tatsächlich so ist, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die IG Flüh hat auf jeden Fall vor, mit vielen Aktiven das Gegenteil zu beweisen.


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KELSAG Liesberg offen

Sa, 31. Oktober 2020 von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch

KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton):

WICHTIGE INFORMATION

4. November

Neuer Anzeigenschluss ab 19. Oktober 2020 Durch die Einführung eines neuen Produktionssystems verschiebt sich der Anzeigenschluss im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental, Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck, dem Birsigtal-Boten sowie dem Birs-Kombi ab dem 19. Oktober 2020

jeweils auf Montag, 16 Uhr.

Brislach

3. November 6. November 9. November 10. November 12. November

Beinwil, Erschwil Ederwiler, Roggenburg, Kleinlützel Seewen Rodersdorf, Burg Zwingen, Nenzlingen

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*«getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren.

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13. November 17. November 19. November 23. November 26. November

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch

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Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt*)

Der Redaktionsschluss bleibt unverändert. Für Inserate mit Probeabzügen verschiebt sich der Anzeigenschluss auf Freitag, 16 Uhr.

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SPORT

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FUSSBALL

Blick in eine ungewisse Zukunft Die Spiele vom vergangenen Wochenende dürften für längere Zeit die letzten gewesen sein. Sehr gut möglich ist, dass beim Erscheinen dieser Ausgabe der Unterbruch der Meisterschaft bereits Tatsache ist. Edgar Hänggi

EISHOCKEY

Die bange Frage: wie weiter? eh. Beim Eishockey-Klub Laufen wie beim VBC Laufen harrte man der Dinge, die da gestern Mittwoch in Bern beschlossen wurden. Der Bundesrat würde Massnahmen bekannt geben, die dann nebst anderen auch die Sportverbände sofort umzusetzen hatten. Das Szenario Abbruch war jedoch schon seit letztem Wochenende in allen Köpfen. «Die Stimmung ist im Keller», erklärt denn auch Roger Stähli, EHCL-Sportchef und Spieler der neuen ersten Mannschaft. «Wir gingen mit grossen Zielen in die Saison, hatten ein Spiel hinter uns gebracht und schon ist Schluss.» Laufen trainierte noch weiter, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen. «Ich hoffe, dass weiter trainiert werden darf, in kleinen Gruppen und ohne Körperkontakt.» Stähli betont, dass abgewartet werden müsse. Die Saison könne auch erst im Dezember fortgesetzt werden. «Bei uns ist jedoch ein zu weites Hinausstrecken der Saison wegen den

Eisbahnen nicht möglich. Die Hoffnung bleibt, aber primär geht es um die Gesundheit.»

Volleyballerinnen in Quarantäne

Derzeit verschont der Virus den Sport keineswegs. Laufend treffen Meldungen von Teams oder Sportlern, die in Quarantäne geschickt werden, ein. So sind auch das Damen I und II zu Home-Office verknurrt. VBCL-Präsidentin Ursi Brem: «Bis am Montag konnte auf nationaler Ebene noch gespielt werden. Am Dienstag dann die Information, dass mit Ausnahme der NLA, des Profibetriebes, alles gestoppt wird. Wir überlassen es noch den Trainern, ob sie trainieren möchten, immer unter den vorgegebenen Schutzmassnahmen. Allerdings dürfte auch das Trainieren verboten werden. Im Nachwuchs haben wir Kontakt zu den Eltern aufgenommen und besprechen, wie es weitergehen soll.»

In der westlichen Schweiz wurde der Teamsport bereits gestoppt. Der Rest des Landes spielt bisher munter weiter. Der nationale Fussballverband wartet auf den Bundesrat, um eine für alle gültige Massnahme zu ergreifen. So wenden wir uns doch noch einmal dem Sportlichen zu. In der 2. Liga war Schlusslicht Laufen spielfrei, da Wallbach-Zeiningen wegen der Platzverhältnisse das Terrain sperrte. Der Idealfall wäre, wenn die Hinrunde zu Ende gespielt werden könnte. Allerdings muss Laufen auf eine Fortsetzung im Frühjahr hoffen. In der 3. Liga hat der FC Breitenbach nach einem Hänger vor ein paar Wochen zuletzt die 3.-Liga-Reife geschafft. Drei Partien vor Ende der Vorrunde haben die Schwarzbuben 14 Punkte auf dem Konto. Beachtlich für das junge Team. Nach der Niederlage bei Leader Sissach gewann die Equipe von Shtjefen Frrokaj und Visar Musaj gegen Posavina 6:2 und in Gelterkinden 4:1. Am Samstag folgte der dritte Erfolg in Serie und das im Schwarzbuben-Derby gegen ein Dornach mit dem früheren Breitenbach-Trainer Bruno Mühlheim an der Linie und fünf Kadermitgliedern des 2.-Liga-Inter-Teams. Auch Beach-Soccer-Nationalspieler Philipp Borer war dabei und brachte Dornach in Front. Adrian Altermatt (48.) sorgte für den Ausgleich. Den längeren Atem hatte dann Breitenbach, das durch Ramon Trösch (90.) und Lukas Wyss (95.) den 3:1-Sieg sicherte. Der Rest der Hinrunde ist auf dem Papier verlockend: Schlusslicht Aesch und mit Arlesheim und Schwarz-Weiss zwei weitere Gegner, die hinter Breitenbach rangiert sind. Dra-

Jubel: Es bleibt zu hoffen, dass der Torjubel von Gilles Eichenberger nicht für Monate der letzte bleibt. FOTO: EH-PRESSE matisch ging es auch im 4.-Liga-Spitzenkampf Birsfelden gegen Laufen zu und her. Nach der Derbypleite gegen Zwingen durfte das Team von Tobias Schnell und Ronnie Leutwyler keinesfalls verlieren. Doch die Hafenstädter hatten den besseren Beginn. Kurz vor der Pause gingen die Laufentaler in einer kämpferischen, ambitionierten Partie auf sehr tiefem Terrain jedoch verdient in Führung. Ein von Marc Zumstein ins eigene Tor abgelenkter Ball war dafür besorgt. Der Innenverteidiger korrigierte das aber gleich selber, traf er doch in der 77. Minute per Kopf auf einen Eckball zum Ausgleich. Laufen hatte mehr vom Spiel und vor allem mehr Strafraumpräsenz. Den goldenen Treffer erzielte Gilles Eichenberg in der 90. Minute, als er alleine vor Jusaj Kushtrim das Spielgerät ideal über den

Goalie hob. Der FC Zwingen erledigte die Hausaufgaben am Sonntag mit Bravour. Gegen Türkgücü kam das Team von Peter Sprenger zu einem 8:1-Schützenfest. Einen mit Blick auf Covid-19 sehr wichtigen Sieg auswärts in Kleinlützel feierte Riederwald beim 3:0. Damit kletterte das Team von Hiram Mondragon über den Strich. Röschenz besiegte Schlusslicht Reinach 2:1 und Brislach kommt in Kleinlützel gegen Ettingen zu einem deutlichen 5:2-Erfolg. Am Dienstag war das Nachtragsspiel Röschenz gegen Laufen angesetzt, am Mittwoch Zwingen gegen Kleinlützel. Am Wochenende stehen die Derbys Laufen – Kleinlützel (Sa) und Riederwald – Brislach (So) im Fokus. Zwingen spielt in Reinach, Röschenz in Oberwil. Ob gespielt wird, kann auf Facebook. com/regiosportal verfolgt werden.

SCHIESSSPORT

Ende der Outdoor-Saison für die Schützen Letzten Samstag trugen die Matchschützen des BSVL auf der Schiesssportanlage «Flueh» in Laufen ihren Bezirksmatch aus. Dieser Match bedeutet für die Laufentaler auch immer das Ende der Outdoor-Saison im Matchschiessen. Zoe Zbinden Das Wetter meinte es gut mit den vierzehn Matchschützen, welche letzten Samstag in Laufen am Bezirksmatch ihr Können bewiesen. Die Matchgruppe besteht aus Mitgliedern aus dem ganzen Kanton. Sie massen sich in den vier Disziplinen Armeegewehr Liegendmatch, Armeegewehr 2 × 30 Zweistellungsmatch, Standardgewehr Liegendmatch und Standardgewehr 2 × 30 Zweistellungsmatch. Dass der Wettkampf unter optimalen Schiessbedingungen stattfand, schien die Schützen zu motivieren. Die «Flueh» zeigte sich von ihrer besten Seite, und auch die Siegerresultate können sich sehen lassen.

Resultate Armeegewehr

Schluss: War dies das letzte Bully für längere Zeit?

FOTO: REGIOSPORTAL / ALEX GISS

In der Kategorie Armeegewehr wurde der Laufner Roger Aeschi Doppelmeister. Er siegte im Liegendmatch mit 554 Punkten und im Zweistellungsmatch mit 540 Punkten. Den zweiten und dritten Platz in der Disziplin Liegendmatch holten sich die Liesberger Ruedi Grun mit 545 Punkten und Franz Grun mit 521 Punkten. Im 2 × 30 Zweistellungsmatch holte sich nach Roger Aeschi der Schütze Iwan Kli-

Im Visier: Konzentriert zielen die Schützen Roger Itin, Peter Stähli, Margot Gygi und Jörg Jermann auf ihre Scheibe (v.l.) FOTO: ZOE ZBINDEN cinovic mit 532 Punkten den mittleren Podestplatz. Den untersten Podestplatz ergatterte sich Hansjörg Käsermann mit 521 Punkten. Beide stammen aus Pfeffingen.

Resultate Sportwaffen

Mit tollen 586 Punkten siegte im Liegenmatch Daniel Hug aus Ziefen. Ihm ganz dicht auf den Fersen erreichte der Laufner Jörg Jermann mit 585 Punkten den zweiten Platz. Margot Gygi aus Liesberg landete mit 574 Punkten auf dem dritten Platz. Im Zweistellungsmatch siegte Roger Itin aus Sissach mit 586 Punkten. Mit 569 Punkten holte sich der Laufner Peter

Stähli den zweiten Platz. Der Dritte Platz ging an Jörg Jermann mit 565 Punkten.

Saisonende

Das Coronavirus hat auch im Schiesssport seine Spuren hinterlassen. Obwohl viele Schützen tolle Resultate erzielt haben, merkten andere die kurze Saison und die Trainingsrückstände. Der Nachmittag fand mit einem feinen Essen aus der Küche SG der Stadt Laufen einen gemütlichen Ausklang. So konnten die Schützen mit gut vollen Bäuchen für eine Zeit lang in den Winterschlaf gehen, bis die nächste Saison sie wieder rufen wird und die Matches wieder starten werden.


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Totengedenken an Allerheiligen Das gemeinsame Totengedenken ist sicherlich mehr als eine Einladung an die Angehörigen von Verstorbenen des vergangenen Jahres, es ist eine Glaubensfeier der ganzen Gemeinde. Im gemeinsamen Erinnern wird ein Netz gespannt, das die Schwere des Verlusts eines Familienangehörigen oder Freundes tragen hilft. Das bewusste Annehmen der Endgültigkeit des Sterbens nach Wochen und Monaten des Abschieds schafft Raum, die bleibende Gültigkeit dessen zu entdecken, was das Leben ausmacht, die geteilte Zeit, die geschenkte Liebe, die gelebte Dankbarkeit… Die Pfarrei Duggingen und die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental laden in diesem Jahr gemeinsam zur traditionellen Totengedenkfeier für die Verstorbenen aus Duggingen ein. Gemeinsam laden wir ein, einander zu bestärken und die Hoffnung zu nähren: Totengedenkfeier mit Abendmahl in der Kirche Duggingen am Sonntag, 1. November um 11.00 Uhr. Der anschliessende Gräberbesuch auf dem Friedhof wird vom Musikverein Duggingen mitgestaltet. Regine Kokontis Felix Terrier

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

EINGESANDT

GEDANKENSTRICH

2930 Kilometer für einen guten Zweck

Regentage

Melanie Brêchet

Hilfsgütertransport: Hanspeter Felix, Christian Saner und Renato Corfù (v.l.) zusammen mit den Kindern in Rumänien. Hanspeter Felix gehört zu jenen Menschen, die nicht nur reden, sondern auch anpacken, wenn Hilfe nötig ist. So musste er trotz der momentan ausserordentlichen Situation nicht lange überlegen, als er von der Humanitas angefragt wurde, wie im letzten Jahr einen Gratistransport nach Zăbrani zu übernehmen. «Die momentane Situation ist auch für uns schwierig, aber den Menschen dort geht es definitiv viel schlechter als uns und zudem kenne ich ja den Weg schon», so der Geschäftsleiter und Inhaber der Felix Transport AG in Arlesheim und Zwingen. Diesmal war der Auflieger voll mit Betten, Schränken, Tischen etc. aus dem Ferienhaus des CVJM in La Punt, welches abgerissen wird. Die Humanitas konnte

das Inventar gratis übernehmen und spendete es an die Organisation «Kinder Rumänien». In Arlesheim wurden unter anderem noch Fahrräder und eine Palette Süsswaren, gespendet von der Firma R.C. Andreae Ltd., aufgeladen. Zusammen mit seinem Schwager Christian Saner startete Hanspeter Felix am 15. Oktober zur langen Fahrt. Über Thayngen, München, Wien, Budapest und Arad erreichten sie am Freitagnachmittag Zâbrani, wo sie vom Leiter des Kinderheims und der Kindertagesstätte, Renato Corfù, Sohn des Arztes aus Reinach BL, und den Kindern ungeduldig erwartet wurden. Natürlich haben die Kinder sich unglaublich über die Süssigkeiten gefreut, aber auch beim Abladen

FOTO: ZVG

aller anderen Güter halfen sie tatkräftig mit. «Die Stühle, welche wir im letzten Jahr gebracht haben, standen in der Küche und auch die Fahrräder waren im Einsatz», erzählt Hanspeter Felix. Nach fünf Tagen, 2930 Kilometern durch acht Länder, zwei Übernachtungen in Villach beim ehemaligen Direktor der Papierfabrik Zwingen, Helmut Hennefeld, einer Rückladung aus Villa Santina und um einige Eindrücke reicher, waren sie wieder zu Hause. «Meine Pension ist in Sichtweite, ich bin gerne mit dem Lkw unterwegs und die strahlenden Kinderaugen berühren mich jedes Mal aufs Neue. Ich könnte mir gut vorstellen, bereits nächstes Jahr wieder mitzuhelfen», so Felix. Nicole Eggenschwiler

EINGESANDT

Zu Fuss quer durch die Schweiz Nach 15 Jahren hat die Laufsportgruppe Laufen ein Ziel erreicht — zu Fuss einmal die ganze Schweiz erleben. Hanni Hueber aus Grellingen und Peter Paulmichl aus Basel haben während 15 Jahren für die LSG-Laufen diverse Laufprojekte organisiert. Gestartet wurde am 1. Oktober 2005, am 55. Geburtstag von Hanni, mit dem Rhylauf. In acht Etappen ging es von Basel nach Altenrhein (230km). 2006 Starteten wir in Altenrhein zum Teil 2 in sieben Etappen zum Tomasee/Oberalp (193km). 2007 ging es von Basel nach Genf innert zwei Jahren in 12 Etappen (287km). Nach einer kurzen Pause starteten wir in Chiasso und kamen nach 16 Etappen in Basel an (342km). Im Jahr 2012 nahmen wir die Südschweiz unter die Beine. Von Genf nach Landquart in 23 Etappen (593km). 2014 folgte der Röschtigraben von Roggenburg in 13 Etappen nach Zermatt (309km). 2016 starteten wir zur Via Diagonale von Rohrschach nach Mont-

reux und von Boncourt nach Tirano in 35 Etappen (772km). Am 1. Oktober 2020 haben wir noch einen kleinen Schlusslauf von Andermatt zum Oberalp (8 km) gemacht und so hat sich der Kreis geschlossen. Nach total 2734 Kilometer zu Fuss haben wir fast die ganze Schweiz gesehen. Es waren auf jeder Etappe 10 bis 15 Läuferinnen und Läufer unterwegs. Hanni und Peter haben alle Strecken selbst absolviert. Wir danken ihnen fürs Organisieren und als Vorbilder, was man so alles leisten kann. Auf den ganzen Strecken hatten wir ein Begleitfahrzeug, gesteuert von Adrian Wiedmer aus Zwingen. Ohne ihn wäre es auch nicht so einfach gewesen. Wir konnten mit kleinem Gepäck joggen und Adrian hat unsere Taschen, Koffer und Zwischenverpflegungen transportiert. Wir danken auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das tolle Klima auf den einzelnen Strecken. Rolf Stöcklin LSG Laufen

VER ANSTALTUNG

Vortrag einer Grenzgängerin

Evelyne Binsack: Erzählt über ihre Erfahrungen.

FOTO: ZVG

WoS. Evelyne Binsack hat so manches erreicht und die Grenzen des Möglichen als Mensch abgetastet. Als erste Schweizerin und als eine von nur einer Handvoll Menschen weltweit erreichte sie alle drei Pole aus eigener Muskelkraft: Den Gipfel des Mount Everest, den Südpol und den Nordpol. In ihren Vorträgen nimmt sie

ihre Zuhörerinnen und Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes bis an die Enden der Welt mit. Durch ihre Erzählkunst, begleitet von exklusivem Bildmaterial, gelingt es ihr, das Publikum in eine Welt hineinblicken zu lassen, in welcher physische und mentale Höchstleistungen zu herausragenden Zielen führt. Evelyne Binsack wird in der Kirche in Zwingen am Freitag, 6. November um 19 Uhr ein Referat halten. Pfarrer Albert Dani hat im Vorfeld für den bevorstehenden Vortrag in Zwingen ein Interview mit Evelyne Binsack geführt. Dabei befragte er sie über ihre Motivation, Expeditionen in die unwirtlichsten Gegenden der Welt zu unternehmen, über ihre Suche im Leben, die Freiheit und den Glauben. Das Interview erschien im Pfarrblatt und ist unter https://www.kircheamblauen.ch/ aktuelles-gottesdienste/ abrufbar. Evelyne Binsack, Vortrag in der Kirche in Zwingen am Freitag, 6. November um 19 Uhr.

Da sitze ich erneut im Homeoffice und versinke in Melancholie. Dieses Mal hängen die Blätter an den Bäumen bereits in rot, gelb und braun an den Bäumen und nicht mehr in sattem Frühlingsgrün. Die Aussicht ist jedoch die gleiche geblieben: Der Blick geht ins Ungewisse. Ich schwelge in Erinnerungen an unbeschwerte Tage, an denen die Zeit gefüllt war mit gewöhnlichen Arbeitstagen, geschäftigem Familienleben, Vorfreude auf das nächste Wochenende, ein Treffen mit Freunden oder Familie, das langersehnte Konzert. «Dank Corona habe ich wieder mehr Zeit für mich selbst und die wirklich wichtigen Dinge im Leben», höre ich einige sagen. Manchmal sage ich solche Sachen auch. Weil in ihnen nämlich ein grosses Stück Wahrheit steckt. Und dann gibt es Tage wie heute. Genau jetzt, wo ich diese Zeilen verfasse denke ich bei solchen Aussagen mehr so: «Pffft!» (um ehrlich zu sein ist der Wortlaut meiner Gedanken etwas anders, das kann ich hier aber beim besten Willen nicht schreiben) und würde am liebsten losheulen. Das Radio habe ich ausgemacht. Ich höre mir nämlich gerade Auftritte meiner Guggenmusik an. Ja, richtig. Im Oktober. Jetzt würden die Vorbereitungen und Proben so richtig Fahrt aufnehmen, der erste Auftritt stünde vermutlich vor der Tür. «Hätte, würde, könnte.» Der Ausfall der Fasnacht schmerzt. Für alle, die das nicht nachvollziehen können: Ersetzen Sie Fasnacht mit ihrem liebsten Hobby. Oder dann das Konzert Mitte November, für welches ich vor vielen Monaten Tickets gekauft habe, in der Hoffnung, dass dieses verfluchte Virus bis dahin irgendwie verschwunden oder unschädlich gemacht worden wäre. Nüt isch gsi. Oder ich frage mich, ob ich wohl nächsten Freitag wie geplant meine Lieblingsbar besuchen kann. Vermutlich kann ich letzteres jetzt, wo Sie das hier lesen, bereits beantworten. Das sind zugegebenermassen furchtbar triviale Gedanken. Und unfassbar egoistische dazu, angesichts des Leids, welches dieses Virus anrichtet und in den nächsten Monaten voraussichtlich noch anrichten wird. Es sind Gedanken in diesen Regentagen, die wir alle kennen, mit oder ohne Corona, aber mit Corona noch etwas mehr. Und ich erlaube mir ab sofort, diese Regentage zuzulassen. Meine ganz eigenen, kleinen Verluste zu betrauern, auch wenn das für Aussenstehende nicht immer verständlich sein mag. Dies im Bewusstsein, dass auf Regen immer wieder Sonnenschein folgt.

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Corona-Risikogebiet Deutschland hat die Schweiz als Risikogebiet eingestuft. Bei der Einreise wird somit eine mehrtägige Quarantäne fällig. Doch «ännet» der Grenze scheint die Luft derart gut zu sein, dass das Coronavirus frühestens nach einem 24-stündigen Aufenthalt aktiv werden kann. Ein Schelm der denkt; Geld und Einkaufstourismus ist wichtiger als der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Martin Vogel Büren

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Was sagt der Bischof zur geplanten Antenne in Kirchturm?

Armutsbekämpfung in unseren Gerichtssälen?

Bischof Gmür und Generalvikar Thürig hatten ein erstes Mal in 2014, dann Mitte 2019 und erneut im Januar 2020 wegen möglicher gesundheitlicher Langzeitschäden und dem Spaltungspotenzial eindringlich davor gewarnt, Mobilfunkantennen in Kirchtürmen und kirchlichen Gebäuden einzubauen. Sie schrieben: «Eine besondere Sensibilität wird verlangt, wenn es um den Schutz vor einer Technologie geht, die möglicherweise gesundheitsgefährdend ist.» Dieses Positionspapier des Bistum Basels vom Januar diesen Jahres hält fest: «Auf elektrosensible Menschen ist Rücksicht zu nehmen; denn sie haben einen Anspruch auf besonderen Schutz, da es hier um etwas Menschenwürderelevantes geht. Sie sollten von den Verantwortlichen in den Kirchgemeinden ernst genommen werden.» «Des Weiteren soll der vorgesehene Einbau solcher Anlagen die Pfarreiangehörigen nicht spalten. Unabdingbar ist eine offene Kommunikation gegenüber der Pfarrei, der Kirchgemeinde und der Nachbarschaft. Entsteht gegen ein Projekt erheblicher Widerstand, soll vom Projekt Abstand genommen werden. Der

Einbau einer Mobilfunkanlage kann mit finanziellen Vorteilen verbunden sein. Kirchen sollen aber nicht zu kommerziellen Zwecken genutzt werden, weil dies ihrer ureigenen Bestimmung widerspricht.» Welche Beweggründe gibt es für Pfarreien, sich über diese Warnungen des Bistums hinwegzusetzen? Welche Mitverantwortung trägt die Kirchgemeinde für den Schutz der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Lebensqualität auch von Nichtkatholiken in unserem Dorf? Entspricht es christlichem Handeln, wenn die Pfarrei direkt bei Kindergarten, Schule und Spielplätzen aus Gewinnstreben den Jüngsten gesundheitliche Langzeitrisiken durch Dauerbestrahlung aufbürdet? Wurde uns nicht gerade in diesem Jahr bewusst, dass Gesundheit ein wirklich wertvolles und schützenswertes Gut ist? Sie finden die zitierten Dokumente alle im Internet, wenn Sie nach «mobilfunkanlage bistum» googeln. Florian Jaton Wahlen

LESERBRIEF

Windkraftwerk Die Stellungnahme des Gemeinderates auf die Aktivitäten des Aktionskomitees «Den Chall als Naherholungs- und Naturgebiet erhalten» bringt leider nicht die erhofften Erkenntnisse darüber, wann die Lützler Bevölkerung über den Windpark Chall abstimmen kann. Unklar ist weiterhin, ob es eine Urnenabstimmung oder Konsultativabstimmung geben wird. Wie in Wikipedia zu lesen ist, hat eine Konsultativabstimmung keinen rechtlich bindenden Charakter. Der völlig offene Zeitplan räumt auch keine Zweifel aus dem Weg, ob ein allfälliges Nein der Bevölkerung das Projekt überhaupt noch verhindern könnte. An der Informationsveranstaltung von Ende Oktober 2018 wurde die Bevölkerung vom Gemeinderat und von der IWB als Investorin lediglich über den Verfahrensablauf in Kenntnis gesetzt. Dass der Gemeinderat nur vier Monate später in eigener Regie beim Kanton beantragt hat, den Chall als Potenzialgebiet für Windkraft in den Richtplan aufzunehmen, hat viele Lützlerinnen und Lützler vor den Kopf gestossen. Die jetzt mit der Motion des Komitees angestossene Diskussion hätte der Gemeinderat bereits vor zwei Jahren mit der Bevölkerung führen müssen. Iuri und Ana Rigo Aktionskomitee

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

LESERBRIEF

Werte Evelin Heim Anbei ein Leserbrief als Stellungnahme zu dem Bericht Flüh gegen Hofstetten im Wochenblatt vom 1. Oktober. Ihr Unmut ist nachvollziehbar, hat aber weitaus früher begonnen als es im Bericht erwähnt wurde, und hat vermutlich wenig damit zu tun, dass wir Hofstetter euch Flühner nicht mögen. Eher mit der Macht der Politik und Vetterliwirtschaft über dem Recht. Die Eigentümer hätten bei dem Projekt «In den Gärten» wohl auch rechtzeitig eine IG gründen sollen. Zumal dieses Projekt über 20 Jahre bis zum Abschluss dauerte. Es hat mit Lügen im 1999 begonnen und wurde mit Lügen im Oktober 2019 beendet. Es hat eine Unmenge an Steuergeldern und Privatvermögen verschlungen und keine dieser Kosten wurden jemals fachgerecht ausgewiesen. Funktionäre leiden unter einer chronischen politisch motivierten Demenz! Das BuJD Solothurn deckt dieses Arbeiten aktiv!

Der mir durch die Arbeitsweise der Hofstetter Behörden entstandene Folgeschaden wurde weder jemals berechnet noch jemals fachgerecht abgeschlossen. Anwälte haben sich über Jahre dumm und dämlich verdient. Verträge seien ungültig, Vereinbarungen habe es nie gegeben und über fremdes Eigentum kann die Kommune scheinbar willkürlich entscheiden. Regelnde Gesetzte werden genau gleich willkürlich ausgelegt. In dieser Zeit von 1999 bis 2020 hat Hofstetten dreimal versucht, eine funktionierende Baubehörde zu schaffen, doch der Versuch scheiterte an der Macht der einzelnen Funktionäre bis heute. Darum auch ihr heutiger Unmut! Es ist wohl wichtig, die Bedürfnisse der Bürger vor die Machtspiele der Funktionäre zu stellen. Ich wünsche Ihnen für ihr Vorhaben viel Erfolg und Kraft. Hansruedi Hägeli Hofstetten

LESERBRIEF

Das Elend dieser Welt erleichtern Wenn Kolumbien die Schweiz wäre: Einen Landstrich von 70 000 ha in eine Mondlandschaft zu verwandeln und einen Fluss zu vergiften wäre nicht möglich (Kohlemine in El Cerrejon). Wenn Peru die Schweiz wäre: Schwermetallhaltiger Minenaushub würde als Sondermüll korrekt entsorgt (Cerro de Pasco). Wenn Nigeria die Schweiz wäre: Ein Zementwerk hätte eine Abluftreinigungsanlage (Ewekoro). Wenn Burkina Faso die Schweiz wäre: Es gäbe eine Wiedergutmachung für Kinderarbeit wie bei den Verdingkindern (Goldmine). Wenn Syngenta ein Pestizid, das in der Schweiz verboten ist, weiterhin produzieren und im Ausland verkaufen darf, so ist das eine Gesetzeslücke. Gemäss Christoph Mäder, Economiesuisse-Prä sident, verletzt das nicht die Menschenrechte (NZZ, 1.10.20). Aus welchen Gründen sollte ein Pestizid im Ausland ver-

träglicher sein? (Vergiftung und Todesfälle in Indien). Gemäss Christoph Mäder wirtschaften 99,9 Prozent der Schweizer Unternehmen korrekt (BZ 1.10.20). Warum bekämpft er dann die KVI? Schweizer Recht in anderen Staaten anzuwenden sei Neokolonialismus (H.U. Schöchli, NZZ,29.9.20). Ein Land auszubeuten soll demnach nicht Neo-Kolonialismus sein? Hätten diese Staaten funktionierendes Recht nach internationalen Standards, wären solche Schäden gar nicht entstanden. Wenn eine Schweizer Mutterfirma profitiert, soll sie haften nach Verursacherprinzip. Ist der Gegenvorschlag von Frau Keller-Sutter angesichts derartiger Missstände genügend? Ein Ja zur KVI ist eine einmalige Chance, am Elend dieser Welt etwas zu verbessern. Magdalena Franc-Massini Brislach

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«Du bist doch nicht etwa gegen Menschenrechte und für Kinderarbeit?», lautet das Totschlägerargument, wenn ich mit Befürwortern der Konzernverantwortungsinitiative (KVI) spreche. Nein, natürlich nicht! Menschenrechte und Armutsbekämpfung sind wichtige gesellschaftliche Anliegen, für die ich einstehe. Die KVI zielt aber an der Sache vorbei und es ist an der Zeit, über die fehlende Wirkung der Initiative zu diskutieren, statt redundant das Totschlägerargument zu wälzen. Ihr Ziel will die KVI mit einer neuen Haftung von Schweizer Unternehmen für Verfehlungen ihrer Tochterfirmen im Ausland erreichen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen in Laufen hat eine Tochtergesellschaft in Portugal. Diese Tochter verursacht vor Ort einen Umweltschaden. Nun soll also am Zivilkreisgericht in Arlesheim ein Haftungs-

prozess über diesen Sachverhalt überwiegend nach portugiesischem Recht und mit Beweisaufnahmen in Portugal geführt werden. Ein solcher Prozess gehört nach Portugal und nicht nach Arlesheim. Es ist anmassend, den Portugiesen ihre eigene Rechtsdurchsetzung abzusprechen. Wer profitiert letztlich davon? Gutverdienende international tätige Anwälte und Berater. Unsere Unternehmen müssen sich mit viel bürokratischem Aufwand wappnen, denn sie müssen im Prozessfall ihre Unschuld beweisen. Die hilfsbedürftigen Menschen in armutsbetroffenen Ländern und die Umwelt haben hingegen nichts von den Streitereien. Ihnen zu helfen, funktioniert anders als mit teuren Gerichtsprozesses in Schweizer Gerichtssälen. NEIN zur KVI. Roman Baumann FDP.Die Liberalen Gempen

LESERBRIEF

Konzernverantwortungsinitiative Die Konzernverantwortungsinitiative will Schweizer Unternehmen und alle ihre Geschäftsbeziehungen auf international anerkannte Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichten. Die Unternehmen haften für Schäden und sie müssen ihre Unschuld beweisen. Das ist eine unzulässige Beweislastumkehr, weil die Firmen dies gar nicht können; die Verhältnisse in der realen Welt lassen das nicht zu. Im 47-köpfigen UNO-Menschrechtsrat — der einzigen globalen Institution, die Menschenrechte schützt — hat es viele Länder (Afghanistan, Dom. Rep. Kongo, Eritrea, Libyen, Pakistan, Somalia, Sudan, Venezuela), in denen nach anderen Menschenrechten gelebt und geherrscht wird als bei uns. Was sind da noch international anerkannte Menschrechtsstandards? Ähnlich ist es beim Umweltschutz: Die Standards sind noch schwammiger und die Umsetzung noch zahnloser. In vielen Ländern kann ein Unternehmen nur symbiotisch mit den

Mächtigen existieren. Wie können unsere KMU mit Beziehungen dorthin vor Gericht beweisen, dass sich die Partner an unsere Vorstellungen halten? Geschäfte mit einem Grossteil der Welt wären risikoreich und je nach Schärfe des Umsetzungsgesetzes unmöglich. Betroffen wären z.B. fast alle Generika, die hauptsächlich aus Indien kommen. Wer meint, mit unseren Standards wären sie gleich günstig, ist blauäugig. Dasselbe bei Kleidern oder Handys aus Asien: Wer importiert, muss beweisen, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Herstellergarantien, Firmenaudits: nur Parteiengutachten! Wer macht die Beweisaufnahme vor Ort, die von einem Schweizer Gericht akzeptiert wird? Die Initiative verlangt Unmögliches! Darum nein zu einer Initiative, die nur Schuldige produziert und KMU zerstört. Thomas Giger Präsident SVP Nuglar-St. Pantaleon

LESERBRIEF

Emotionen und Fakten Zu der viel gehörten Aussage, die Befürworter der Konzernverantwortungs-Initiative (KVI) würden vor allem Emotionen bedienen und die Gegner der KVI die Fakten liefern, gibt es einiges zu sagen. Der Fleischskandal, der Dieselskandal in Deutschland, die Boeing-Krise, die Vormachtstellung von Google in den USA, aber auch der kleinere Fall der Auftragsvergabe zur Sanierung der Kehrichtverbrennungsanlage in Basel, und schliesslich die Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen in den Entwicklungs- und Schwellenländern haben etwas gemeinsam: Um einen Wettbewerbsnachteil zu vermeiden, Arbeitsplätze und unseren Wohlstand zu sichern, gelten für die Entscheidungsträger entlang der ganzen Wertschöpfungskette vor allem die Spielregeln der (freien und globalisierten) Marktwirtschaft. Die Einhaltung von Menschenrechten, das Vermeiden von Umweltschäden, ja sogar bewährte Sicherheitsstandards in der Flugzeugindustrie werden als verhandelbare oder sogar störende Faktoren wahrgenommen und nur ungern in das Risikomanagement einbezogen. Der indirekte Gegenvorschlag sieht eine Busse von 50-100 000 Franken vor, falls die Auflage eines periodischen Be-

richtes, bezüglich Menschenrechts- und Umweltstandards nicht eingehalten wird. Es wird wohl eher der gefürchtete Reputationsschaden sein, der die Strategen und Risikomanager zu einem sorgfältig abgefassten Bericht veranlassen wird. Aber erst eine drohende Schadenersatzklage in Millionen-Höhe wird die Entscheidungsprozesse in den obersten Etagen der Konzerne, im wahrsten Sinne des Wortes, nachhaltig beeinflussen. Ausgebeutete Arbeiter, betrogene Kunden, trauernde Hinterbliebene, kranke Menschen, verschmutzte Landschaften – alles nur Emotionen? Die Fakten und eine Antwort auf diese Frage liefert die KVI. Diese will nichts anderes, als das bewährte und vor allem in den USA gefürchtete Instrument der Schadenersatzklage auch für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden einzuführen. Noch zwei letzte Fakten: Die Mehrheit der Unternehmen, inkl. KMU, werden davon nicht betroffen sein, weil sie sich bereits jetzt korrekt verhalten. Der von den Gegnern prophezeite massive Anfall von «Juristenfutter» ist demzufolge nicht zu befürchten. Samuel Buser Laufen


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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

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Ella Fitzgerald Die Jazz-Ikone Ella Fitzgerald war am 25. März 1962 mit den Instrumentalisten Paul Smith (Piano), Wilfred Middlebrooks (Bass) und Stan Levey (Schlagzeug) im Berliner Sportpalast aufgetreten. Die lange für verschollen gehaltene Live-Aufnahme dieses legendären Konzerts wurde im privaten Nachlass des einstigen Fitzgerald-Managers und Verve Records-Gründers Norman Granz entdeckt und kürzlich unter dem Titel «The Lost Berlin Tapes» (Universal Music) in Stereoqualität veröffentlicht. Es ist phänomenal, mit welchem Rhythmusgefühl und Intonationsvermögen Ella Fitzgerald «Cheek To Cheek», «Cry Me A River», «Summertime», «Mack The Knife» und andere Evergreens des Great American Songbook sowie den Ray Charles-Hit «Hallelujah, I Love Him So» und zum Schluss die langsame Bluesnummer «Wee Baby Blues» interpretiert. Das 17 Songs umfassende Konzertalbum mit dem sprichwörtlichen Gänsehauteffekt begeistert den Benno Hueber Jazz-Fan.

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Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

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Die FDP Beinwil hat Andreas Bringold für die Kantonsratswahlen im März 2021 nominiert. Der Landwirt Bringold besitzt als ehemaliger Gemeindeschreiber und OrtsAndreas Bringold parteipräsident politische Erfahrung und hat sich als langjähriger Präsident des Bezirksschützenverbandes und als passionierter Läufer gesellschaftlich und sportlich engagiert. Im Falle einer Wahl will sich Andreas Bringold «hartnäckig und mit Ausdauer» für die politischen Anliegen der Schwarzbuben einsetzen. FDP Beinwil

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 29. Oktober 2020 Nr. 44

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE Lehrerkonzert der MUSOL

HOFSTETTEN. WoS. Der Förderverein Jugend und Musik der MUSOL lädt am Samstag um 17 Uhr in der Aula des neuen Primarschulhauses Hofstetten zum Lehrerkonzert ein. Gespielt werden Werke von M. Uccellini, G.F. Händel, W.A. Mozart, E. Grieg, I. Albeniz, F. Poulenc und O. Nussio. Die Kollekte geht zu Gunsten des Fördervereins.

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Aktion Heckengeister und Klettermeister

Den Angehörigen gebührt grosser Dank

Sperrstunde für Gastrobetriebe

WoS. Unlängst hat das Naturmuseum Solothurn die Bevölkerung aufgerufen, Beobachtungen von Siebenschläfern, Haselmäusen und Gartenschläfern aus dem Kanton Solothurn sowie dem Berner Mittelland und Berner Jura zu melden. Denn die Datengrundlage dieser kleinen einheimischen Tierarten ist dürftig. Bereits sind über 30 Meldungen von Beobachtungen eingegangen. Viele Meldungen betreffen Siebenschläfer. Noch fehlt der Gartenschläfer. Im Kanton Solothurn stammt der letzte verbriefte Nachweis aus 1919. Das Naturmuseum Solothurn hat daher eine Belohnung für den Nachweis dieser Art ausgesetzt. Beobachtung und Fotos können über die Plattform solothurn.wildenachbarn.ch oder über heckengeister@solothurn.ch gemeldet werden. Weitere Informationen zum Projekt unter: www.bit.ly/Heckengeister.

WoS. In der Schweiz betreuen über eine halbe Million Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund ihre Angehörigen und spielen so eine zentrale Rolle in der Gesellschaft. Dieses Engagement ist von unschätzbarem Wert. Das Rote Kreuz Baselland möchte am 30. Oktober anlässlich des «Tags der pflegenden Angehörigen» auf diese unverzichtbare Arbeit der betreuenden Angehörigen aufmerksam machen. Der Kanton Basel-Landschaft gehört heute schon zu den Kantonen mit der höchsten Betagtenquote, wie aus der Altersprognose von Statistik Baselland hervorgeht. Angesichts der demografischen Entwicklung der Gesellschaft nehmen der Aufwand für die Pflege- und Betreuungsarbeit und damit der Druck auf die Angehörigen zu. Betroffene können sich beim Roten Kreuz persönlich beraten lassen. Informationen gibt es unter der Nummer 061 905 82 02.

WoS. Die Corona-Fallzahlen sind in den vergangenen Tagen im Kanton Basel-Landschaft bei den Tests und auch bei den belegten Spitalplätzen weiter exponentiell angestiegen. Um einen weiteren Anstieg abzuschwächen, hat das Amt für Gesundheit verfügt, als Sofortmassnahme das Nachtleben einzuschränken. Alle Restaurationsbetriebe müssen zwischen 23 und 5 Uhr morgens geschlossen bleiben, teilt der Informationsdienst des Kantonalen Krisenstabs mit. Von der Verfügung des Kantonsarztes betroffen sind neben Bars, Clubs und Diskotheken auch alle weiteren Gastwirtschaftsbetriebe im Kanton Basel-Landschaft. Dieser Beschluss gilt als Ergänzung der Verordnung des Regierungsrats vom 22. Oktober 2020 und der Verordnung des Bundesrates vom 19. Oktober 2020. Das Vorgehen ist mit dem Kanton Basel-Stadt abgesprochen.

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BASELLAND. WoS. Der Familienbericht 2020 zeigt, wo und wie die Familien im Kanton-Basel-Landschaft stehen, was gut läuft und wo der Schuh drückt. Seit dem letzten Familienbericht (2010) gibt es deutlich mehr Plätze für familienergänzende Betreuung. Aber viele Alleinerziehende oder Familien mit Migrationshintergrund sind nicht auf Rosen gebettet; der Sozialhilfe vorgelagerte Leistungen haben stagniert oder wurden reduziert. Ein weiteres Problem sind die sogenannten Sandwich-Familien. Neben den Kindern kümmern sich Baselbieterinnen und Baselbieter auch um die Pflege ihrer betagten Angehörigen — und kommen dabei schnell an ihre Grenzen. Der ganze Familienbericht 2020 ist auf www.baselland.ch zu finden.

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Aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen zurzeit vorwiegend Meldungen, die eher auf ein unbegrenztes Chaos schliessen lassen: Rassenunruhen, steile Pandemiekurven und nicht zuletzt der amtierende Präsident sorgen für negative Schlagzeilen ohne Ende. In wenigen Tagen steht fest, ob Donald Trump weitere vier Jahre die Geschicke der USA prägen wird. Im Vorfeld dieser richtungsweisenden Präsidentschaftswahl zeigt diese Reportagensammlung in spannenden Momentaufnahmen, wie es den Amerikanerinnen und Amerikanern geht. Der ZEIT-Journalist redet mit Polizisten, Waffenhändlern, Bikern, Schülern, Müttern, Trump-Fans, Demokraten, Politaktivistinnen und Suchtopfern und zeichnet so ein vielseitiges Bild von der angespannten Erwartungshaltung der US-amerikanischen Bevölkerung. Schmidt, der seit 2016 in den USA lebt, bezeichnet sein Buch respektvoll als «Verneigung vor den Menschen, die mir ihr Land erklärt Esther Ugolini haben.» www.stebilaufen.ch


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