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Donnerstag, 15. Oktober 2020

111. Jahrgang – Nr. 42 www.pira.ch

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Ein Jahrhundertbau, der polarisierte

Arlesheim

1920 wurde der erste Goetheanumbau aus Holz eröffnet. Das monumentale Gebäude machte sich nicht nur Freunde.

Die Bagger stehen still: Das Bundesgericht hat vergangene Woche einen provisorischen Baustopp für die geplante Überbauung «La Colline» verfügt. Damit will sich das Bundesgericht bis Ende Monat Zeit geben, um zu entscheiden, ob die Überbauungen beim Naturschutzgebiet tatsächlich realisiert werden dürfen.

Fabia Maieroni

V

or fast genau 100 Jahren – vom 26. September bis zum 16. Oktober 1920 – fand am Goetheanum der erste Hochschulkurs der Anthroposophischen Gesellschaft statt. Damit wurde der Holzbau auf dem Hügel oberhalb Dornachs eröffnet. Oder etwa doch nicht? Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie, wehrte sich erst gegen den Begriff «Eröffnung», denn der Bau war aufgrund fehlender Finanzmittel noch nicht fertiggestellt. «Da der Beginn des Hochschulkurses dennoch der Moment war, in dem zum ersten Mal über 1000 Menschen den Bau betraten, entschloss er sich, am Vorabend des Kurses zu einem kurzen feierlichen Akt mit Ansprachen, Musik und Eurythmie», erklärt Peter Selg, Leiter des Ita Wegman Insituts, Psychiater und Professor für medizinische Anthropologie und Ethik. «Einen unfertigen Bau wollte Steiner nicht feierlich eröffnen.» Zudem hätten er und seine Mitarbeiter eine eigentliche «Einweihung» des Baus ganz anders gestaltet, sagt Selg, der seit April dem Leitungskollegium der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion am Goetheanum angehört. Der erste Holzbau stand auf einem Unterbau von Beton und wies zwei ungleich grosse Kuppeln auf, die sich gegenseitig durchdrangen. Der Bau thronte hoch über dem Dorf auf dem «Bluthügel», der seinen Namen der äusserst brutalen Schlacht bei Dornach von 1499 zu verdanken hat. Steiner hatte das Ge-

Reinach

FOTO: O. RIETMANN / RUDOLF STEINER ARCHIV.

biet vom Zahnarzt Emil Grosheintz und weiteren Schweizer Freunden für das Bauprojekt zur Verfügung gestellt bekommen, nachdem das Vorhaben, einen «Johannesbau» in München zu bauen, an den örtlichen Behörden zu scheitern drohte. Im März 1913 besuchte Steiner den Ort zum ersten Mal zusammen mit seinem Architekten, und bereits im September 1913 wurde der Grundstein für das erste Goetheanum gelegt. Skepsis in der Bevölkerung Nicht alle Anwohner reagierten positiv auf den Zuzug der Anthroposophischen Gesellschaft. Kritik wurde sowohl an der Lehre an sich als auch am Goetheanum geübt. An vorderster Front kämpfte der Arlesheimer Pfarrer Max Kully gegen die Anthroposophen. «Er hielt demagogische Reden und unter-

stellte Steiner und Ita Wegman – Steiners ärztlicher Mitarbeiterin, die in Arlesheim eine Klinik und ein heilpädagogisches Heim leitete – Motive, die völlig absurd waren, aber denen er durch seine Stellung und Emotionalität viel Gehör verschaffte», meint Selg. Arbeiter interessieren sich für die Lehre Nach der anfänglichen Skepsis der Anwohner gelang es Steiner und seinen engeren Mitarbeitern jedoch, eine positive Beziehung zu den etwa 600 Arbeitern am Goetheanum aufzubauen. Er habe ihnen – in ihrer bezahlten Arbeitszeit – seine Ideen, Vorhaben und die Anliegen der Anthroposophie als einer humanistischen Geisteswissenschaft erklärt, so Selg. «Den Arbeitern wurde das Ganze immer sympathischer – zumindest hatten sie Respekt vor dem geistigen Anlie-

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gen und bemerkten, dass es sich um keine sektiererische Gruppe mit ‹okkulten› Anliegen handelte, auch nicht um das beabsichtigte ‹Zentrum› einer mächtigen Bewegung», betont Peter Selg. Das Goetheanum sei von Kully als «Tempel von Dornach» beschrieben worden; tatsächlich habe Steiner jedoch mit seinem Hochschul-, Sozial- und Kulturimpuls ganz andere, zivilgesellschaftlich relevante Ziele verfolgt. Nach und nach fanden die Menschen aus den Dörfern Dornach und Arlesheim ins Goetheanum und gingen zu Theater und Musik, zu Weihnachtsspielen, zur Eurythmie oder einzelnen Vorträgen. Doch: «Manche Probleme verursachten die Anthroposophen auf dem Hügel auch selbst. Ich hätte ihnen insgesamt ein grösseres Interesse am Ort und Fortsetzung auf Seite 2

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Existierte nur zwei Jahre: Der erste Holzbau wurde an Silvester 1922 durch ein Feuer zerstört..

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

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AMT FÜR GESUNDHEIT

«Coronafälle» in Reinach und Aesch WOB. Nach dem bekannten Fall in einer Bar in Basel sind im Kanton BaselLandschaft neun Personen in Quarantäne. Eine Person wurde nach dem Besuch eines Cafés am Warenmarkt in Reinach positiv getestet. 52 Personen mussten in Quarantäne. Nach einem positiven Fall an einem privaten Geburtstagsfest in einem Restaurant sind 25 Personen in Quarantäne. Im Asylwohnheim in Aesch wurde bei einer Person das Coronavirus nachgewiesen. Sie ist isoliert und es geht ihr gut. Die übrigen Bewohner des Asylheims bleiben für einige Tage in Quarantäne und werden betreut.

Ein Jahrhundertbau, der polarisierte

Es gibt zum aktuellen Zeitpunkt keinen Hinweis, dass es auf zu weiteren Übertragungen des Coronavirus ausserhalb des Wohnheims gekommen ist. Alle Massnahmen wurden in Absprache mit dem kantonsärztlichen Dienst eingeleitet. Ein Schüler im Gestadeckschulhaus in Liestal war vor den Ferien einige Tage leicht symptomatisch und blieb dem Unterricht fern. Er besuchte am letzten Schultag wieder die Schule und wurde in der Folge wieder symptomatisch. Da die Zeit der Quarantäne bereits abgelaufen war, sollten Eltern auf mögliche Symptome bei ihren Kindern achten.

BO KATZMANN & TOCHTER RONJA

Neues Album «Two of a kind» PR. Auf der Bühne standen Hitlieferant Bo Katzman und seine Tochter Ronja aus Dornach schon oft zusammen. Nun veröffentlichen die beiden ihr erstes gemeinsames Studioalbum «Two of a kind». Ein Album mit einer eingängigen Mischung aus Rock,

Country und Folk. Das Album kann man ab sofort auf der Website von Bo Katzman vorbestellen und schon bald wird es auch auf iTunes, Amazon MP3, 7Digital, Spotify und Apple Music zum Download zur Verfügung stehen.

BASELLAND TRANSPORT

Bauarbeiten Bahnhof Dornach WOB. Wegen technischer Schwierigkeiten wird die Tramsperrung um eine Woche bis inklusive Sonntag, 1. November, verlängert. Es werden Tramersatzbusse zwischen Dornach Bahnhof und Arlesheim Dorf zirkulieren. Ab Montag, 2. November fahren die Trams wieder normal. Die Bauarbeiten finden vorwie-

gend tagsüber statt. Eventuelle Nachtarbeiten werden vom 19. Oktober bis 2. November durchgeführt. Die Termine der Nachtarbeiten werden rechtzeitig auf www.blt.ch/baustellen publiziert. Während der Bauarbeiten ist lokal mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. BLT Baselland Transport AG

Bauzeit um 1914: Die sich gegenseitig durchdringenden Kuppeln sind hier gut zu erkennen. FOTO: O. RIETMANN / RUDOLF STEINER ARCHIV Fortsetzung von Seite 1 seinen Bewohnern gewünscht, weniger Arroganz und mehr Empathie, mehr Interesse am Ort und seinen Leuten», kritisiert Selg. Steiner und Wegman verhielten sich anders, sie seien den Dorfbewohnern zugewandt und dankbar gewesen, interessierten sich wirklich für die Schweiz und diese Gegend. «Das war aber keinesfalls bei allen Anthroposophen so. In dieser Hinsicht ist allerdings sehr vieles besser geworden.» Ein neuer Betonbau entsteht In der Silvesternacht 1922/1923 brannte der Holzbau nieder – es war höchstwahrscheinlich Brandstiftung. Peter Selg ist überzeugt: «Wenn Sie sich mit den Texten und Reden beschäftigen, die im Umfeld von Pfarrer Kully und anderen ab 1920 gegen das Goetheanum, Steiner und die Anthroposophie lanciert wurden, mit all dem Hass, der Wut und all diesen Zerstörungsaufrufen – mit

kontinuierlicher Steigerung bis in die Brandnacht hinein – so ist das eine eindeutige Anstiftung, emotional, aber auch physisch.» Vom ersten Goetheanum blieb nur der Betonsockel übrig. Steiner, der grossen Gefallen an der Schweiz gefunden hatte und in Dornach bleiben wollte, liess sich vom Brand nicht entmutigen. Bereits drei Monate später veröffentlichte er die Pläne für einen zweiten Bau. Es sollte ein mächtiges Gebäude aus Beton werden. «Die Formensprache ist komplett anders, von aussen nach innen, mit mächtiger Fassade, ‹zum Schutz für den, der Geistiges in diesem Goetheanum sucht›, wie Steiner einmal in Erläuterung der Form sagte», führt Selg aus. Die Bauarbeiten begannen 1925, kurz vor Steiners Tod am 30. März desselben Jahres. Er starb im Alter von 64 Jahren – die Vollendung des neuen Goetheanums, das heute Menschen aus der ganzen Welt bewundern, erlebte er nicht mehr.

WICHTIGE INFORMATION Neuer Anzeigenschluss ab 19. Oktober 2020 Durch die Einführung eines neuen Produktionssystems verschiebt sich der Anzeigenschluss im Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental, Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck, dem Birsigtal-Boten sowie dem Birs-Kombi ab dem 19. Oktober 2020

jeweils auf Montag, 16 Uhr.

Der Redaktionsschluss bleibt bei allen Anzeigern unverändert. Wir danken für Ihr Verständnis.

SPITEX REGION BIRS

Senioren möchten zu Hause bleiben Die Universität Basel befragte im Rahmen der Studie «Inspire» im Kanton Baselland alle über 75-jährigen über ihre Bedürfnisse bezüglich Leben im Alter. Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass über 92 % der Befragten auch mit zunehmendem Alter zu Hause leben möchten. Nur 0,4 % können sich vorstellen in ein Alters- oder Pflegeheim zu ziehen. Die Restlichen würden auch in einer Wohngruppe oder in betreutem Wohnen ihren Lebensabend verbringen. Bei einer Pflegebedürftigkeit möchten über 72 % zu Hause gepflegt werden. Weitere Themen der Studie sind Gesundheit, Mobilität, Freizeitverhalten und Lebensstil. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist mit ihrer jet-

zigen Situation zufrieden und ist glücklicherweise nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Im Bedarfsfall möchten die meisten von ihren Familienangehörigen oder ambulanten Dienstleistern unterstützt werden. Als Fazit kann zusammengefasst werden, dass, um dem Wunsch der Seniorinnen und Senioren nachzukommen, die ambulante Versorgung in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden muss. Dieser Ausbau ist natürlich auch im gesellschaftlichen Interesse, da die ambulante Versorgung massgeblich zur Entlastung der Kosten im Gesundheitswesen beiträgt. www.inspire-bl.unibas.ch Titus Natsch, Spitex Region Birs

es wird zu viel eingekauft und Lebensmittel werden falsch gelagert.

Genau hier setzt die mehrjährige Kampagne SAVE FOOD, FIGHT WASTE an und zeigt auf, wie einfach und lustvoll Food Waste im Haushalt reduziert werden kann. Die Kampagne wurde von der Stiftung PUSH zusammen mit 70 Partner – darunter der Kanton Basel-Landschaft – lanciert. Auf der Kampagnenwebsite www.savefood.ch sind viele spannende Informationen, Tipps gegen Food Waste, Tipps für die korrekte Lagerung von Lebensmitteln und feine Rezepte zum Aufbrauchen der Lebensmittel zu finden. Es braucht also wenig, um Food Waste zu vermeiden. Mit den einfachen Tipps wird Gutes für die Umwelt, aber auch für das Haushaltsbudget getan.

AUS DER BIRSSTADT

Save Food, Fight Waste! Vom Feld bis zum Teller geht ein Drittel aller Lebensmittel verloren. So fallen durch den Lebensmittelkonsum in der Schweiz über alle Stufen der Lebensmittelkette 2.8 Millionen Tonnen Food Waste pro Jahr an. All diese Lebensmittelabfälle wären vermeidbar. Die Lebensmittelherstellung benötigt knappe, kostbare und umweltbelastende Ressourcen. Die ökologischen Folgen aufgrund der Ressourcenverschwendung beim Food Waste sind somit gross und vielseitig. Die Verschwendung von Lebensmitteln fallen bei allen Stufen der Lebensmittelherstellung an: In der Landwirtschaft (13% der Umweltbelastung) werden u.a. unförmige Früchte und Gemüse aussortiert und ein Teil der Ernte bleibt liegen.

In der Verarbeitung (27% der Umweltbelastung) sind die Gründe u.a. die Überproduktion, Qualitätsmängel bei Rohstoffen und Endprodukten oder eine zu geringe Nachfrage nach Nebenprodukten wie z.B. Molke. Lebensmittelverschwendung beim Gross- und Detailhandel (8% der Umweltbelastung) entsteht u.a. durch Schäden und Verluste bei der Lagerung und beim Transport sowie durch Ablaufen der Produkte oder wenn die Produkte nicht mehr «schön» aussehen. In der Gastronomie (14 % der Umweltbelastung) sind die Gründe u.a. zu grosse Portionen oder zu viel Gekochtes. Im Haushalt entsteht von allen Schritten mit 38% die grösste Umweltbelastung. So gehen am Ende der Lebensmittelkette rund 90 kg pro Person und Jahr essbare Lebensmittel verloren. Es landen Resten im Abfall, Nahrungsmittel werden nicht rechtzeitig gegessen,


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Öffentliches Mitwirkungsverfahren Endgültiger Bau- und Strassenlinienplan Bromhübelweg Mutation Baulinien

Bau- und Strassenlinienplan, Planungsbericht Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Bau- und Strassenlinienplanung im Zusammenhang mit der Mutation der Baulinien Bromhübelweg. Die Unterlagen können vom 15. Oktober bis 13. November während den Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung Arlesheim (1. Stock Bauverwaltung) oder unter www.arlesheim.ch, Rubrik Aktuelles, Projekte / Planungen eingesehen werden. Eingaben (schriftlich und begründet) können bis am 13. November 2020 an die Bauverwaltung, z.H. des Gemeinderates eingereicht werden. Der Gemeinderat Öffentliches Mitwirkungsverfahren Bau- und Strassenlinienplan Leestrasse, Tannenstrasse, Bodenweg Bau- und Strassenlinienplan Rüttiweg Endgültiger Bau- und Strassenlinienplan Baselstrasse Mutation Gesamtüberbauung im Lee

Bau- und Strassenlinienpläne, Planungsberichte Gemäss § 7 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) geben wir Ihnen hiermit Gelegenheit zur Mitwirkung bei der Bau- und Strassenlinienplanung im Zusammenhang mit der Mutation Gesamtüberbauung im Lee. Die Unterlagen können vom 15. Oktober bis 13. November während den Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung Arlesheim (1. Stock Bauverwaltung) oder unter www.arlesheim.ch, Rubrik Aktuelles, Projekte / Planungen eingesehen werden. Eingaben (schriftlich und begründet) können bis am 13. November 2020 an die Bauverwaltung, z.H. des Gemeinderates eingereicht werden. Der Gemeinderat

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«La Colline»: Bundesgericht verfügt vorübergehenden Baustopp

Herbstmarkt

Hauptstrasse für sämtlichen Verkehr gesperrt Anlässlich des Herbstmarktes vom Samstag, 17. Oktober 2020, bleibt der Dorfkern von 06.00 bis 19.00 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt. Von der Sperrung sind folgende Strassenabschnitte betroffen: − Dorfplatz, Bachweg und Mattenhofweg − Hauptstrasse, im Abschnitt Ermitagestrasse bis zum Dornachweg − Ermitagestrasse, im Abschnitt Hauptstrasse bis zum Andlauerweg Für den Durchgangsverkehr ist eine Umleitung signalisiert. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, nach Möglichkeit den Markt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuss zu besuchen. Bekanntlich steht nur eine begrenzte Anzahl Parkplätze zur Verfügung. Den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern danken wir für das Verständnis. Die Gemeindeverwaltung Herbstmarkt

Stand der Kinder- und Jugendkommission Am Herbstmarkt vom kommenden Samstag, 17. Oktober 2020 präsentiert sich die Kinderund Jugendkommission mit einem informativen und attraktiven Stand. Engagierte Kinder erhalten die Möglichkeit, phantasievolle Buttons zum Thema «Kinderrechte» zu gestalten und sich zu verschiedenen Stichworten zu verkleiden. Die Kinder- und Jugendkommission freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei ihrem Stand bei der Trotte. Die Gemeindeverwaltung

Entscheid aus Lausanne: Die Bagger stehen erst mal still.

Dorfplatzbrunnen

Mit der superprovisorischen Verfügung will sich das Bundesgericht bis Ende Monat Zeit geben, um zu entscheiden, ob die Überbauungen beim Naturschutzgebiet tatsächlich realisiert werden dürfen.

Der Brunnen wird saniert

Tobias Gfeller

Der Dorfplatzbrunnen ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Dazu wird der Brunnen in ein Schutzzelt gepackt. Die (Fortsetzung auf Seite 4)

D

ie Nachricht aus Lausanne schlug bei Jennifer Mc Gowan, Sprecherin der Initiative Natur- und Kulturraum Dornach-Arlesheim, die seit Monaten gegen die Überbauungen beim Naturschutzgebiet Schwinbach-Aue in Arlesheim kämpft, ein wie eine Bombe. Das Bundesgericht verfügte den provisorischen Baustopp gerade mal 24 Stunden, nachdem die Stiftung Helvetia Nostra im Namen der Fondation Franz Weber Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Baselland eingereicht hatte. Das Kantonsgericht hatte den Antrag der Naturschützer auf Baustopp abgewiesen. Inhaltlich ist Jennifer Mc Gowan über den Entscheid des Bundesgerichts weniger überrascht. Denn für sie war klar: «Die geplante Überbauung La Colline würde zu schweren Schäden im Naturschutzgebiet führen. Dies belegt ein ausführliches biologisches Gutachten.»

«Naturobjekt wäre zerstört worden» Die superprovisorische Verfügung aus Lausanne heisst aber nicht, dass die Überbauungen nicht realisiert werden können. Die Behörden, darunter vor allem das Kantonsgericht, haben nun bis zum 22. Oktober Zeit, ihren Entscheid zu erklären. Erst dann wird das Bundes-

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FOTO: KENNETH NARS

gericht entscheiden, ob weitergebaut, das Projekt angepasst oder sogar definitiv gestoppt werden muss. Bei der Fondation Franz Weber, der Stiftung Helvetia Nostra und der Initiative Natur- und Kulturraum Dornach-Arlesheim will man nicht zu früh jubeln. FondationSprecher Matthias Mast erinnert aber: «Ohne superprovisorische Verfügung des Bundesgerichts wäre mit einer Trockenlegung das Naturobjekt zerstört worden». Der Baustopp gebe der Stiftung, der Fondation sowie der Initiative die Chance, so rasch als möglich mit der Baselbieter Regierung und den Investoren der Steiner AG an einem runden Tisch eine Lösung zu suchen. Trotz Verfügung weitergebaut Für Misstöne sorgte die Steiner AG vergangene Woche, als trotz verschickter superprovisorischer Verfügung noch weitergebaggert wurde. «Und dies ausgerechnet direkt beim heiklen Naturschutzgebiet», klagt Mc Gowan bestürzt. Bei der Steiner AG beharrt man darauf, dass die für den Bau verantwortliche Abteilung zu diesem Zeitpunkt noch keine Kenntnis von der Verfügung hatte. Diese ging von Lausanne zuerst zur Bauherrin, der Steiner Investment Foundation. Mediensprecher Andreas Gurtner betont nochmals, dass die Steiner AG bereit wäre, auf Einladung der Baselbieter Regierung an einem runden Tisch teilzunehmen. Doch gemäss Telebasel will der Baselbieter Baudirektor Isaac Reber (Grüne) noch immer nichts von einem solchen Austausch wissen. «Sämtliche von den Beschwerdeführern aufgeworfenen Fragen hätten von denselben im Quartierplan- und Baubewilligungsverfahren vorgebracht werden können und müssen», liess sich Reber am Montag bei Telebasel schriftlich zitieren. Am Tag danach bekräftigte die Baudirektion in einer Mitteilung diese Hal-

tung. Daran ändere auch die Verfügung des Bundesgerichts nichts. «Diese dient ausschliesslich dazu, den Status quo so lange zu erhalten, bis sich das Gericht aufgrund der Eingaben der Parteien mit der Frage befasst hat, ob die Beschwerde überhaupt Aussicht auf Erfolg hat, was angesichts der bisherigen Urteile zumindest fraglich sein dürfte.» Mc Gowan sagt: «Der Einwand des gefährdeten Naturschutzgebiets wurde bereits auf jeder Stufe des Einspracheverfahrens zum Quartierplan eingebracht. Dies kann in den damaligen Akten nachgelesen werden. Trotzdem wurde stets auf das notwendige biologische Fachgutachten verzichtet.» Der Regierungsrat greift die Naturschützer frontal an. «Angesichts der seit Jahren einheitlichen Haltung aller demokratischen und gerichtlichen Instanzen findet der Regierungsrat die Vorgehensweise der Initianten äusserst befremdlich.» Aus seiner Sicht entstehe der Eindruck, dass «der rechtsstaatliche Grundsatz der Rechtssicherheit über die Massen strapaziert werden soll». Aus diesem Grund sei er nicht bereit, Verhandlungen mit den Initianten zu führen. Eigenmann macht sich keine Sorgen Für Arlesheims Gemeindepräsident Markus Eigenmann (FDP) ist der Entscheid aus Lausanne keine Überraschung. Er möchte diesen auch nicht zu hoch werten. «Das ist für mich ein normaler Vorgang als Teil des Ablaufs einer solchen Beschwerde.» Er gehe davon aus, dass das Bundesgericht die Entscheidungen der Baselbieter Regierung und des Kantonsgerichts stützen wird. Für Eigenmann ist der verfügte provisorische Baustopp kein Etappensieg für die Naturschützer, wie dies vereinzelt Medien dargestellt haben, sondern eine reine Verfahrensfrage, um für eine detaillierte Entscheidungsfindung Zeit zu gewinnen.

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ARLESHEIM

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Arbeiten finden vom 19. Oktober 2020 bis ca. 3. November 2020 statt. Die Gemeindeverwaltung Birsstadt-TV

Nächste Sendung Am kommenden Sonntagnachmittag (14 - 18 Uhr) zeigen Profis, wie die Streetworkout- und Parkouranlage beim Schwimmbad genutzt werden kann. Der Verein Worlds Parkour Family (wpf), der TV Arlesheim und der Verein Freiraum Jugendhaus und Kindertreff laden alle Interessierten zu einem Workshop ein. BirsstadtTV war dabei. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf www.arlesheim.ch aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung Gemeindesteuern

Fälligkeit bis Ende Oktober Am 31. Oktober 2020 läuft die Frist zur Bezahlung der Gemeindesteuern 2020 ab. Wenn die provisorische Steuerrechnung 2020 fristgerecht bezahlt wird, verrechnen wir keinen Verzugszins, sofern der Restbetrag der definitiven

Steuerrechnung innerhalb von 30 Tagen bezahlt wird. Der Verzugszins beträgt 6%. Sollten Sie für das Jahr 2020 noch keine Vorausrechnung erhalten haben, empfehlen wir, eine Zahlung in Höhe der letzten definitiven Steuerrechnung zu leisten. Die Gemeindeverwaltung Karl Schmid

97. Geburtstag Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, feiert Herr Karl Schmid, wohnhaft an der Austrasse 11 in Arlesheim, seinen 97. Geburtstag. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat Ursula und Balthasar Geiger

Eiserne Hochzeit Am Sonntag, 18. Oktober 2020 feiern die Ehegatten Ursula und Balthasar Geiger, wohnhaft am Bromhügelweg 15 in Arlesheim, ihren 65. Hochzeitstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute, Zuversicht und noch viele gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 17. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Domchors, Verabschiedung von Sylvester Ihuoma, anschl. Apéro im Domhof Sonntag, 18. Oktober 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Cäcilienchors, Verabschiedung von Sylvester Ihuoma, anschl. Apéro im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier zum Tag der Migranten und Migrantinnen anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 20. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 Kommen und Gehen jederzeit möglich. Mittwoch, 21. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 22. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 23. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff Fiire mit de Chline Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 16. Oktober 10.15 Reformierter Gottesdienst in der Obesunne Sonntag, 18. Oktober 10.00 Familiengottesdienst zum Ernte-

dank zum Thema «Taufe» – mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und den Religionslehrerinnen Ursula Meier und Karin Huber mit Kindern vom Rägeboge-Daag. Anschliessend bei schönem Wetter Apéro vor der Kirche

z Rynach isch D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

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Herbstliche Spezialitäten am Stand Am Freitag, 16. Oktober, finden Sie die Weltgruppe der Pfarrei St. Odilia von 9 bis 16 Uhr auf dem alten Postplatz. Wir verkaufen Kuchen, Briclets, Waffeln, Magenbrot, Konfitüre, Lebkuchen Kräutersalz, Nüsse und Vieles mehr zugunsten unserer Projekte in Haiti, Indien und Syrien. Damit versuchen wir, die durch die Pandemie zusätzlich verschärfte Situation in diesen Ländern etwas zu lindern. Kommen Sie vorbei, kommen Sie mit uns ins Gespräch und informieren Sie sich über unsere Aktivitäten. Sie können bei uns auch die beliebten Geschenkurkunden kaufen. Wir freuen uns auf Sie! Claire Zaia

IG RADSPORT

Eröffnungsevent Pumptrack Der frisch renovierte Arlesheimer Pumptrack erfreut sich riesiger Beliebtheit. «Seit der Belag befahrbar ist, herrscht hier Kolonnenverkehr», meint Christoph Jenzer, der Initiant des Projekts, begeistert. In den letzten drei Wochen wurden die Umgebungs- und Markierungsarbeiten weitgehend fertiggestellt. Am 17. Oktober kann die Anlage nun mit einem kleinen, aber feinen Event eröffnet werden. Ab 11 Uhr wird Lucas Huppert, ein Star der Szene, zusammen mit allen Locals, die Zeit und Lust haben, auf der Strecke sein. Jeweils um 12 und 15 Uhr finden Workshops statt, die auch für Einsteigerinnen und Eisnteiger geeignet sind. Unterteilt wird nach Alter: Die Fünf- bis Zwölfjährigen beginnen um 12 Uhr, die ÜberZwölfjährigen um 15 Uhr. Achtung, die Plätze sind auf 25 Teilnehmende limitiert (Anmeldung durch Scannen des QR-Codes im Inserat). «Über den ganzen Tag hinweg wird eine Filmcrew Impressionen einfangen, die uns helfen sollen, die Begeisterung für den Radsport zu transportieren um damit insbesondere im Stadtkanton weitere Projekte zu initiieren», sagt Marc Rüdisühli (Präsident IG Radsport Nordwestschweiz). Selbstverständlich wird für hungrige Sportlerinnen und Sportler und wartende Eltern ein Verpflegungsstand bereitstehen! IG Radsport

Eröffnungs Event! t!

14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 21. Oktober 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 Donnerstag, 22. Oktober 19.30 Podiumsgespräch zur Konzernverantwortungsinitiative im Kirchgemeindehaus mit Pro- und Kontra-Stimmen aus Wirtschaft und Politik. Moderation: Stephan Kux, Dozent der Politikwissenschaft und Synodaler der Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 23. Oktober 9.30 Krabbel-Gottesdienst in der Kirche «Farbe sammle mit em Frederick» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team 16.00 bis 17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus Zeit und Raum für trauernde Menschen mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin Sie erhalten auf unserer Homepage www.ref-kirchearlesheim.ch die neuesten Informationen

Sportsachen nicht vergessen! Am kommenden Sonntag wird es sportlich! Der Verein Worlds Parkour Family, der TV Arlesheim und der Verein Freiraum Jugendhaus und Kindertreff laden zu einem sportlichen Event auf der Streetworkout- und Parcoursanlage beim Schwimmbad ein. Zwischen 14 und 18 Uhr zeigt die Worlds Parkour Family, was auf der Arlesheimer Anlage

alles möglich ist. Auch der TV Arlesheim lässt seine Muskeln spielen. Die Profis geben Einführungskurse. Da Sport bekanntlich hungrig macht, sorgt das Jugendhaus für eine Zwischenverpflegung. Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt. Nun hoffen wir auf trockenes Wetter! VereinFreiraum Jugendhaus und Kindertreff

THEATER AUF DEM LANDE

Höhenflug übers Mittelland «Mittelland» nennen der Sprachpoet Pedro Lenz und der Saitenvirtuose Max Lässer ihr gemeinsames Programm, eine Suche nach der Seele der Schweiz. Das Mittelland, das ist der Streifen Landschaft quer durch die Schweiz, wo unser Land wirklich stattfindet. Hier leben sie alle, die Handwerker und Bürogummis, die Linken, die Netten und die anderen auch, die Alten und die Jungen. Nicht das Matterhorn ist die Schweiz, sondern Egerkingen und Utzensdorf. Oder Olten und Baden. Pedro Lenz und Max Lässer, die sich für ihr gemeinsames Programm dieses Mittelland vorgenommen haben, sind also Insider, genaue Beobachter zudem ihrer Umgebung und des Ortes, in dem sie leben. Lenz und Lässer zeigen, wie unser Land tickt – witzig und nachdenklich, tief- und hintersinnig, balladesk und groovend! Besuchen Sie dieses sprachmusikalische Gastspiel des Theaters auf dem Lande im neuestheater.ch Dornach am Samstag, 24. Oktober, um 20 Uhr. Das Schutzkonzept finden Sie auf der dortigen Websei-

te: Mit Abstand zum vollen Kulturgenuss! Tickets zu 40 Fr./35 Fr. können unter reservationen@tadl.ch vorbestellt, in der Buchhandlung Nische oder online unter www.tadl.ch bezogen werden. Abendkasse / Bar ab 19 Uhr geöffnet. Theater auf dem Lande Arlesheim Babro Hartmann

Samstag, 24. Oktober 2020, 20 Uhr, neuestheater.ch Dornach Pedro Lenz & Max Lässer

«Mittelland»

Tickets: www.tadl.ch reservationen@tadl.ch VVK: Buchhandlung Nische Arlesheim

REFORMIERTE KIRCHE

Pro und Contra auf dem Podium Am Donnerstag, 22. Oktober, findet um 19.30 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema «Konzernverantwortungsinitiative» im reformierten Kirchgemeindehaus am Stollenrain 20a statt. Die Kirche hat den Auftrag, auf wichtige gesellschaftliche und politische Themen aufmerksam zu machen. Die Anliegen der Initiative «für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Ethisches und moralisches Verhalten im Privaten wie im Geschäftlichen ist absolut elementar. Die Initiative wird von der Evangelischen Kirche Schweiz (EKS) unterstützt und auch die Kantonalkirche Baselland hat sich für die Initiative ausgesprochen. Das hat der Kirche harsche Kritik eingetragen und Kirchenmitglieder anderer

Ansicht aufgewühlt. Die Kirchenpflege Arlesheim möchte aufgrund der Meinungsvielfalt in unserer Kirchgemeinde keine Stellung beziehen und neutral bleiben, aber die Diskussion um die wichtige Thematik fördern. Wir fühlen uns zu gegenseitigem Respekt verpflichtet und zur Achtung anderer Meinungen. Wir möchten dazu beitragen, dass die verschiedenen Argumente gehört und geprüft werden können. Darum veranstalten wir ein Podiumsgespräch mit Pro- und Contra-Stimmen aus Wirtschaft und Politik unter der fachkundigen Moderation von Stephan Kux, Dozent der Politikwissenschaft und Synodaler der Kirchgemeinde Arlesheim. Wir freuen uns auf eine faire und sachliche Diskussion. Oliver Ehinger Claudia Laager-Schüpbach

SPORTFISCHER

19.00 Musik unter Sternen OPERA mit David Blunden, Orgel und Maria Gessler, Sopran Dienstag, 20. Oktober OASE Krabbelgruppe – Die Krabbelgruppe findet wieder wöchentlich am Dienstag Morgen ab 9.00 bis 11.00 an der Blauenstrasse 12 statt. Anmeldung unter der Tel. 079 371 58 34 bei Claudia Laager-Schüpbach erforderlich. Die Platzzahl ist auf 4 bis 5 Familien beschränkt

STREETWORKOUT

Herbstmarkt ohne Sportfischer Wegen der gegenwärtigen PandemieVorschriften fühlen sich die Sportfischer Arlesheim auf dem Trottenplatz zu fest eingeengt, um den gewohnten Service bieten zu können. Wir haben daher beschlossen, auf die Teilnahme am Markt vom kommenden Samstag, 17. Oktober, zu verzichten, um nicht unangenehme Folgen hervorzurufen. Wir verstehen,

wenn unsere Stammkundschaft vielleicht ein wenig enttäuscht ist. Wir wissen aber, dass sie für diese Situation Verständnis haben und sich mit uns auf das nächste Mal freuen, das, so hoffen wir, bereits nächsten Frühling sein wird. Wir wünschen allen Marktbesucherinnen und -besuchern einen sonnigen Einkauf. Sportfischer Arlesheim

Samstag, 17. Oktober 2020 onst .10

11:00 Uhr Start .

kates, , bitte auch » mitbringen

12:00 und 15:00 Uhr hr Workshops nik-Workshops für Kleine und Grosse Anmeldung erforderlich: SCAN me

Videoshooting i sh t n mit mt Pro r Riderr Lucas L s Huppert H pp rt und n allen ll n Teilnehmenden T ln hm n n

PARTEIEN

FDP im Exil auf dem Domplatz Am kommenden Samstag ist Herbstmarkt, und zwar trotz Corona-Pandemie. Ein Schutzkonzept der Marktkommission und die Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher macht dies zum Glück möglich. Damit die Marktfahrerenden genügend Platz haben, um ihre Produkte, Dienstleistungen und Speisen mit dem erforderlichen Abstand verkaufen zu können, verzichtet die FDP Arlesheim auf ihren traditionellen «Treffpunkt Dorfpolitik» beim Dorfbrunnen. Selbstverständlich sind wir aber dennoch im Dorf zu finden: Nahe am Markt, aber doch ausserhalb des Marktperimeters werden wir unse-

ren beliebten Treffpunkt auf dem Domplatz unterhalb des dortigen Brunnens aufbauen. Wir servieren wie immer um diese Jahreszeit eine feine Kürbissuppe und freuen uns auf Ihren Besuch und spannende Gespräche über die Dorfpolitik und andere weltbewegende Themen. Zum Beispiel erhalten Sie die Gelegenheit, die Renteninitiative der Jungfreisinnigen zu unterschreiben, die eine nachhaltige Reform der AHV fordert. Wenn sie es lieber lokal mögen, dann können Sie die FDP-Petition für eine Tagesschule in Arlesheim unterzeichnen. Für die FDP Arlesheim, Balz Stückelberger, Präsident


ARLESHEIM NATURSCHUTZVEREIN

Wildsträucher am Herbstmarkt Der Naturschutzverein Arlesheim organisiert den Verkauf von verschiedenen einheimischen Wildsträuchern direkt aus der Schweizer Forstbaumschule. Zur Pflanzung von Wildsträuchern ist der Spätherbst die beste Zeit. Einheimische Wildsträucher bieten eine grosse Vielfalt und sind eine Bereicherung für jeden Garten und Balkon. Wer die Standortansprüche berücksichtigt, freut sich lange Jahre über die Pflanzen sowie auch über viele Insekten und Vögel. Die Pflanzen sind winterhart und benötigen

keinen Winterschutz. Auch «Arlesheim Einfach Essbar» ist am 17. Oktober mit einem Stand auf dem Herbstmarkt vertreten. Wir zeigen Ihnen wie man auf kleinstem Raum, sei es in Töpfen oder in Secondhand-Gefässen im eigenen Vorgärtlein verschiedene Salate, Kräuter und vieles mehr kultivieren kann. Sie finden uns am Herbstmarkt am gewohnten Standort, bei der Rondelle vor dem Optikergeschäft. Guy Villaume, für den Naturschutzverein und «Arlesheim Einfach Essbar»

NATURSCHUTZVEREIN

Einsatz im Steinbruch und Widenacker Am Samstag, 24. Oktober, findet der 26. Baselbieter Naturschutztag statt. Wir organisieren an diesem Morgen einen Arbeits- und Pflegeeinsatz im Steinbruch und im Widenacker. Der Treffpunkt befindet sich beim Bachrechen eingangs Ermitage um 8 Uhr. Im ehemaligen Steinbruch, der heute ein Naturschutzgebiet ist und im Bereich der künstlich

angelegten Teiche und der Magerwiese regelmässig gepflegt werden muss, werden wir unter der Leitung von Fredi Hügi Arbeiten ausführen. Dieses kleine Gebiet, bestehend aus Magerwiese, Flaumeichenwald, Felsen, Weihern und diversen Kleinstrukturen bietet zahlreichen Tieren Lebensraum. Der zweite Einsatzort befindet sich im Widenacker, wo unter der Leitung von Stephan Siegfried ebenfalls Arbeiten vorwiegend an Hecken und Sträuchern ausgeführt werden. Dieser Vormittagsanlass bietet auch Familien eine willkommene Gelegenheit, sich in der Natur aktiv zu betätigen. Sie brauchen gute Schuhe und der Witterung angepasste Kleider. Arbeitshandschuhe und Werkzeuge werden zur Verfügung gestellt. Das «Znüni» wird von der Bürgergemeinde Arlesheim gestiftet. Um ca. 12 Uhr erwartet sie im Klubhaus des FC Arlesheim ein einfaches Mittagessen, das von der Einwohnergemeinde offeriert wird. Corona: Bei der Arbeit draussen ist Abstand gewährleistet, «Znüni» und Mittagessen werden in angepasstem Rahmen stattfinden. Wir freuen uns auf zahlreiche Helferinnen und Helfer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Michael Frey, Naturschutzverein Arlesheim

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AUS DER GEMEINDE

Quartierplanung Schneckenbündten II erneut an der Gemeindeversammlung Die Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2020 wies die Quartierplanung Schneckenbündten II an den Gemeinderat zurück. Nach einer Überprüfung und zusätzlichen Abklärungen legt der Gemeinderat die Quartierplanung der Gemeindeversammlung vom 19. November 2020 erneut vor. In den letzten vier Monaten hat der Gemeinderat die Unterlagen zur Quartierplanung Schneckenbündten II nochmals intensiv geprüft, und es konnten kritische Einwände geklärt werden. Insbesondere ging es um die folgenden, von Einwohnerinnen und Einwohnern geäusserten Kritikpunkte: − Gültigkeit/Umsetzung Masterplan − Verkehrsaufkommen − Dichte/Höhe der Gebäude Masterplan Auf dem Quartierplanareal steht heute das stark renovationsbedürftige Schulungszentrum der Basler Versicherungen mit integriertem Hotelleriebetrieb. Das Ausbildungszentrum wird im Jahr 2020 nach Basel in den neuen Konzernsitz Bâloise Park verlegt. Das Areal grenzt an die bestehende Wohnsiedlung Schneckenbündten. Die beiden Grundeigentümerinnen, Basler Leben AG (Areal QP Schneckenbündten II) und die CPV/CAP Pensionskasse Coop (Wohnsiedlung Schneckenbündten), liessen 2018 eine Masterplanung über das gesamte Areal erstellen, um zeitlich unterschiedlichen Entwicklungsabsichten entgegenzuwirken und eine in sich funktionierende und städtebaulich harmonierende Überbauung Schneckenbündten gewährleisten zu können. Dieser Masterplan präsentiert u.a. eine mögliche neue Überbauung an der Stelle der bestehenden Wohnsiedlung

Schneckenbündten. Diese Visualisierung löste an der Gemeindeversammlung im Juni Unsicherheit aus. Nun konnte der Gemeinderat von der Grundeigentümerin CPV/CAP Pensionskasse Coop eine verbindliche Aussage erwirken, dass während mindestens 15 Jahren keine Veränderung der Baustruktur der Wohnsiedlung Schneckenbündten vorgenommen wird. Falls es später tatsächlich zu einer Veränderung der bestehenden Überbauung kommen würde, müsste auch in diesem Fall ein neuer Quartierplan von der Gemeindeversammlung verabschiedet werden. Verkehrsaufkommen Die Erschliessung der auf dem Areal der Basler Leben AG geplanten Gebäude erfolgt über die General Guisan-Strasse. Der Gemeinderat hat aufgrund der geäusserten Kritik zusätzliche Verkehrsmessungen durchführen lassen. Das ergänzte Gutachten bestätigt, dass sich die Verkehrsbelastung auch unter Berücksichtigung des durch die neuen Bewohnerinnen und Bewohner verursachten Mehrverkehrs nach wie vor in einem verträglichen Mass präsentiert. Der Verkehrsfluss am Knoten Birseckstrasse – General Guisan-Strasse entspricht auch mit der geplanten Überbauung weiterhin der besten Verkehrsqualitätsstufe A. Dichte/Höhe der Gebäude Der geplante Quartierplan Schneckenbündten II beinhaltet zwei Gebäude. Ein längliches, viergeschossiges Wohnhaus mit 28 Wohnungen und ein 8- bis 10-geschossiges, gestaffeltes Wohnhaus mit 53 Wohnungen. Das höhere Gebäude passt sich durch seine Staffelung der Umgebung an und wird eine maximale Höhe von 30 Metern erreichen. Es ist damit nur leicht höher als die Gebäude

in der benachbarten Überbauung Dürrmatt. Die Ausnützungsziffer ist mit 0.99 zwar höher als in den an dieser Lage denkbaren Wohn- und Geschäftszonen WG3 und WG4; durch die im Quartierplan vorgesehene Höhe des Punktbaus wird jedoch eine wesentlich höhere Grünflächenziffer erreicht (60% statt 40%). Der Gemeinderat ist auch nach einer mehrfachen, kritischen Überprüfung der verschiedenen Parameter davon überzeugt, dass die maximal zulässige Gebäudehöhe und die Dichte für das Quartier gut verträglich sind und die geplante Überbauung aus städtebaulicher und zukunftsorientierter Sicht hervorragend zu Arlesheim passt. Gemäss der 2019 durchgeführten Bevölkerungsumfrage ist die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum eine der Hauptsorgen der Arlesheimer Einwohnerinnen und Einwohner. Die Realisierung der Quartierplanung Schneckenbündten II unterstützt die Ziele der Wohnraumstrategie, unter anderem mit einem vorgeschriebenen Anteil an gemeinnützigem Wohnungsbau. Die insgesamt 81 Wohnungen teilen sich auf 2½-, 3½- und 4½ Zimmerwohnungen auf und werden damit vielen Ansprüchen gerecht. Alleinstehende, junge und ältere Personen aber auch junge Familien mit Kindern dürften ihr Interesse an den Wohnungen zeigen. Die Nähe zur Schule, aber auch die parkähnliche Anlage mit der Nähe zum Wald sind attraktive Anziehungspunkte. Am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 19.30 findet in der Aula der Gerenmattschulen eine Informationsveranstaltung zum Quartierplan Schneckenbündten II statt. Dabei werden u.a. die seit der letzten Gemeindeversammlung gewonnenen Erkenntnisse präsentiert. Der Gemeinderat lädt Sie herzlich dazu ein. Der Gemeinderat

KVI-LOKALKOMMITEE VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@ cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen:

Film: «Der Konzern Report»

Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Infos: www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas.arnet@intergga.ch; frischluft4144.wordpress.com

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17. Oktober

Der Film lässt Menschen auf zwei Kontinenten zu Wort kommen, die durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz geschädigt werden. Dick Marty (alt Ständerat FDP und Co-Präsident Initiativkomitee) und weitere Stimmen aus dem In- und Ausland erklären, warum sie klare Regeln verlangen, damit Konzerne für Verfehlungen geradestehen müssen. Der Film zeigt sehr gut auf, warum es die Konzernverantwortungsinitiative braucht und dass unsere Initiative einfach umsetzbar ist. Machen Sie sich am 17. Oktober selbst ein Bild. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit dafür. Heinz Heller KVI Lokalkomitee

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KONZERN REPORT Samstag, 17. Oktober 2020 von 10.00 bis 16.00 Uhr, stündlich in Robi’s Weinkeller an der Dorfgasse 8 in Arlesheim. Bitte mit Maske. Eintritt frei – Kollekte KVI Lokalkomitee Arlesheim

Rahmenatelier Maschera d`Oro

Ihr Atelier fur Bilderrahmen, Spiegel, Einrahmungen, Restaurationen und Vergoldungen Dorfgasse 18 4144 Arlesheim www.rahmen-atelier.ch Martina Senn & Monika Bader

David Blunden, Orgel; Maria Gessler, Sopran

Sonn ntag, 18. Oktober 2020, 19 Uhr in der reformierten Kirche

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus mit Pro- und Kontra-Stimmen aus Wirtschaft und Politik Moderation: Stephan Kux, Dozent der Politikwissenschaft und Synodaler der Kirchgemeinde Arlesheim


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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

«Aus Gottes Hand empÕng ich mein Leben, unter Gottes Hand gestalte ich mein Leben, in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.» Aure r lius Augustinus

Unser liebes Mami, Grossmami, Urgrossmami und Schwiegermami, ist am vergangenen Montag, friedlich für immer eingeschlafen.

Lina Frey-Jauch

18.04.1933 – 12.10.2020

Wir sind traurig aber auch dankbar. Wir werden sie für immer in unseren Herzen behalten. In Liebe und Dankbarkeit Hanspeter Frey mit Ursula, Marc und Nadja Ferdinand Frey mit Sonja und Philippe Sandra Segura mit Andrin, Michael Frey mit Monta und Georgina Heinz Frey Maya Frey r andte, Anverw r andte und Freunde Verw Die Abdankung Õndet am 20. Oktober 2020 um 14 Uhr in der Friedhofskapelle Fiechten, Birsigtalstrasse 17, in 4153 Reinach, statt. Traueradresse: Ferdinand Frey, Ri R eselbrunnackerw r eg 1, 4203 Grellingen

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.

Am Montag ist mein Ehemann, unser Père, Nonno und Schwiegervater unerwartet und plötzlich verstorben. Mit grosser Trauer nehmen wir Abschied von

Gerald Herr

30. Juli 1934 – 6. Oktober 2020

Rosemarie Herr Dominique Herr mit Aline und Yannick Herr Patrick Herr und Jeannine Pennesi mit Ginny Pennesi Josette und Manfred Ryter mit Mirjam Ryter Nicole Herr Sibylle Bitterlin mit Laura und Julien

TODESFÄLLE Aesch Olga Hauser-Huber, geb. 17. November 1936, gest. 6. Oktober 2020, von Aesch BL, Allschwil BL (wohnhaft gewesen St. Jakobstrasse 29). Wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Arlesheim Martin Alois Leuthardt, geb. 9. November 1957, gest. 7. Oktober 2020, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen Obere Holle 16). Trauerfeier im engsten Kreis. Dornach Hermann Hurni, geb. 15. Oktober 1946, gest. 10. Oktober 2020, von Ferenbalm BE (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 4). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Marianne Mattle-Straumann, geb. 17. Juni 1950, gest. 7. Oktober 2020, von Oberriet-Holzrhode SG (wohnhaft gewesen Palmenstrasse 16). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Reinach Lina Frey-Jauch, geb. 18. April 1933, gest. 12. Oktober 2020, von Riehen BS (wohnhaft gewesen Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 20. Oktober 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Renzo Plozza-Boss, geb. 25. Juli 1946, gest. 7. Oktober 2020, von Brusio GR (wohnhaft gewesen Baselstrasse 62). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Roger René Suhr, geb. 1. Februar 1953, gest. 29. September 2020, von Basel (wohnhaft gewesen Kürzeweg 7). Trauerfeier: Freitag, 23. Oktober 2020, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

«Ich bin nicht tot, ich tausche nur Räume, ich lebe in Euch und gehe durch Eure Träume.» Michelangelo

«Die Liebe bleibt. Ich warte auf Euch.» Martin Leuthardt

Mit Tränen in den Augen und Dankbarkeit im Herzen lassen wir Dich gehen. In Liebe verabschieden wir uns von meinem Mann, unserem Papi / Paps, Schwiegervater, Bruder, Onkel, Schwager, Götti und Freund

Martin Leuthardt-Ferrari 9. November 1957 – 7. Oktober 2020

Viel zu früh hast Du nach einer kurzen schweren Krankheit Deine letzte Reise angetreten. Wir bleiben uns nah, denn alles was uns verbindet wird stärker sein, als das was uns jetzt trennt. Wir danken Dir für Deine grenzenlose Liebe, Deine Fürsorge und die vielen schönen gemeinsamen Momente, die wir mit Dir erleben durften.

Wir vermissen Dich unendlich. Pia Ferrari-Leuthardt Kevin Leuthardt Eileen und Patrick Häcki-Leuthardt Die Geschwister mit Familie Verwandte und Freunde Auf Wunsch von Martin findet die Abdankungsfeier im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Winterhilfe Baselland, Postkonto 40-5821-7 Traueradresse: Pia Ferrari-Leuthardt, Obere Holle 16, 4144 Arlesheim

im Namen aller Angehörigen und Freunde. Gerald war gerne unter Menschen und liebte sein Basel. Hier war er nach schönen und glücklichen Jahren im Waadtland gerne wieder daheim. Anstelle einer Spende oder Blumen wünschen wir uns, dass ihr im «Braunen Mutz», im «Joggeli» oder wo immer es euch gefällt, mit «em Geri» anstosst und euch an ihn erinnert. Es würde ihn glücklich machen und uns auch. Die Bestattung und Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Dominique Herr, Platanenweg 11, 4142 Münchenstein

Dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat. 1. Petrus 4,10


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

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Drehscheibe Mischeli bangt ums Überleben

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

AUS DEM GEMEINDERAT Verordnung über das Ausstellen von Ausweisen für Schweizer Staatsangehörige Der Gemeinderat schliesst sich der Vernehmlassung des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) betreffend Teilrevision der Verordnung über das Ausstellen von Ausweisen für Schweizer Staatsangehörige an. Die Vernehmlassung wurde am 30. Juni 2020 vom Kanton Basel-Landschaft eröffnet.

DIE GEMEINDE INFORMIERT Erwahrung der Gesamterneuerungswahlen Schulrat und Sozialhilfebehörde Am 27. September 2020 fanden die Gesamterneuerungswahlen für den Schulrat bzw. für die Sozialhilfebehörde (SHB) statt. Eine Beschwerde wurde nicht ergriffen, weshalb das Resultat der Wahl vom Gemeinderat gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte am 6. Oktober 2020 erwahrt wurde.

Verfügung: Das Referendum zum Quartierplan Buch-Hain ist zustande gekommen An der Sitzung vom 31. August 2020 hat der Einwohnerrat seine Zustimmung zum

Abfuhrdaten

«Quartierplan Buch-Hain» (Vorlage Nr. 1207/19) erteilt. Dagegen wurde das Referendum ergriffen. Das Referendumskomitee konnte der Verwaltung innert der vorgegebenen Referendumsfrist am 5. Oktober 2020 die unterzeichneten Unterschriftenlisten übergeben. Die Auszählung und Überprüfung durch das Stadtbüro hat ergeben, dass sich darauf insgesamt 1448 gültige Unterschriften von in Reinach stimmberechtigten Personen befinden. Die Gemeindeverwaltung stellt daher, gestützt auf §§ 60, 61 sowie 82 des Gesetzes über die politischen Rechte (SGS 120) das Zustandekommen des Referendums fest. Gegen diese Verfügung kann, gestützt auf §§ 88 und 90 des Gesetzes über die politischen Rechte, innert 3 Tagen seit ihrer Publikation im Wochenblatt beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft Beschwerde erhoben werden. Der Beschwerde kommt nur aufschiebende Wirkung zu, wenn sie vom Regierungsrat angeordnet wird. Das Beschwerdeverfahren kann Kostenfolgen auslösen.

Schulraumprovisorium Weiermatt Die Arbeiten zur Erstellung eines Schulraumprovisoriums im Bereich des Schulhauses Weiermatt wurde für CHF 1’128’817.70 an die Fa. Baltensperger AG aus Winterthur vergeben.

Verwaister Spielcontainer: Gesucht werden Personen, die das Angebot dauerhaft aufrechterhalten.

(Fortsetzung auf Seite 8)

20. Oktober Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Bemühungen der Gemeinde, Freiwillige für den dauerhaften Betrieb der Drehscheibe Mischeli zu finden, sind bisher gescheitert. Deshalb droht dem Treffpunkt das Aus. Caspar Reimer

D

ie Existenz der im Jahr 2015 eröffneten Drehscheibe Mischeli, die einerseits als Spielzeugverleih und andererseits als Anlaufstelle für Parkbesucher dient, ist akut bedroht. Der Gemeinderat hatte sich zum Ziel gesetzt, den Betrieb der Drehscheibe Mischeli bis ins Jahr 2020 von der Gemeinde zu lösen und gänzlich durch Freiwillige weiterführen zu lassen. «Bisher sind leider alle Versuche gescheitert, Personen zu finden, die das Angebot dauerhaft aufrechterhalten», so die Gemeinde in einer Mitteilung. Bis anhin teilten sich das zur Gemeinde gehörende Jugendhaus Palais noir, das Jugendcafé Paradiso der Kirchgemeinde sowie einige Freiwillige die Betreuung des Angebotes. Bis zur Eröffnung des

FOTO: CASPAR REIMER

Treffpunkts Leimgruberhaus leistete auch der Verein Elternbildung Betreuungseinsätze. Das Jugendhaus Palais noir kann nun aus Kapazitätsgründen keine Einsätze mehr leisten, weshalb die Öffnungszeiten des Containers aufs kommende Jahr weiter eingeschränkt werden. «Gelingt es nicht, bis Ende Juni 2021 einen Betreuungspool an Freiwilligen aufzubauen, wird die Drehscheibe Mischeli für immer geschlossen.» Bei einer Schliessung auf Saisonende 2021 wird der Container verkauft und der Untergrund zurückgebaut.

treuungspersonen öffnen den Spielcontainer, stellen die Spielwaren und auf Wunsch Bastel- und Malutensilien bereit, versorgen die Spielsachen wieder und schliessen den Container», fasst Auer einen Diensteinsatz kurz zusammen. Zudem nehmen sie etwa Reservationen für Geburtstage oder Familienfeste entgegen oder koordinieren die Einsatzpläne. Auch die Werbetrommel für das Angebot muss von Freiwilligen selbst gerührt werden. «Die Betreuungspersonen sind aber nicht für Kinderbetreuung verantwortlich.»

Einfache Betreuungseinsätze Müsste das Angebot aufgegeben werden, wäre dies ein Verlust für die umliegende Nachbarschaft: «Die Drehscheibe Mischeli wird sehr häufig genutzt», sagt Doris Auer, Leiterin Kultur und Begegnung bei der Gemeinde Reinach gegenüber dem «Wochenblatt». «Der Park wird je nach Wetter von 30 bis 100 Personen pro Tag besucht. Dabei sind alle Alterskategorien und Bevölkerungsschichten vertreten, und der Kontakt zu den Betreuungspersonen der Drehscheibe wird rege gepflegt. Pro Saison wurden zehn Kindergeburtstage gefeiert.» Finden sich nun genügend Freiwillige, würde das viel genutzte Angebot dem Quartier erhalten bleiben. Dabei ist die Aufgabe keine Hexerei: «Die Be-

Professionelle Unterstützung Die Drehscheibe Mischeli war von Beginn weg mehr als nur ein Spielzeugverleih: «Die Vermittlung zwischen den verschiedenen Nutzergruppen und den Anwohnern hatte insbesondere in der Anfangsphase einen hohen Stellenwert, da bereits der Neubau des Jugendcafés Paradiso in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Seniorenwohnungen mögliches Konfliktpotenzial beinhaltete.» Deshalb wurde anfänglich bewusst professionelles Personal eingesetzt. Mittlerweile hat man sich in und ums Mischeli aneinander gewöhnt. Sollte es trotzdem einmal Konflikte geben, stellt die Gemeinde professionelles Personal zur Verfügung, um das Problem zu lösen.


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REINACH

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Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

Gemeinschaftsgrab Friedhof Fiechten Die Baumeisterarbeiten für das neue Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Fiechten wurden für CHF 136’074.75 an die Fa. Jean Cron AG aus Basel und die Gärtnerarbeiten für CHF 190’623.85 an die Fa. Forster Gartenbau AG aus Titterten vergeben.

Palais noir: Sanierungsarbeiten abgeschlossen In den letzten Monaten fanden im Jugendhaus Palais noir Sanierungsarbeiten statt, die nun soweit beendet sind. Da im Oktober das Jugendhaus eingeräumt und eingerichtet wird, bleibt es vorerst noch geschlossen.

Verstärkerersatz und Servicearbeiten am Kabelnetz Vom Montag, 19. Oktober bis Freitag, 13. November 2020 werden in der Gemeinde Reinach Arbeiten am Kabelnetz durchgeführt. Dies wird tagsüber zwischen 7-17 Uhr zeitweise zu kurzen Unterbrüchen im Empfang (TV/Radio, Internet, Kabeltelefonie) führen. Pro Abonnent ist in der Regel während dieser Zeit mit ein bis zwei Unterbrüchen von je maximal einer halben Stunde zu rechnen. Die Arbeiten am Netz dienen der Qualitätserhaltung des Empfangs.

Licht ein, sichtbar sein Viele Kinder und Jugendliche sind auf dem Schulweg oder in der Freizeit ohne Licht am Velo, Trottinett oder Kickboard unterwegs. Das ist gerade im Winterhalbjahr gefährlich, da die Kinder leicht übersehen werden können. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, erinnert die Polizei Reinach alle Eltern und Erziehungsberechtigten daran, die Zweiradfahrzeuge mit

dem erforderlichen Licht auszurüsten und die Fahrzeuge regelmässig auf ihre Fahrtauglichkeit zu überprüfen. Kinder und Jugendliche sollen ermahnt werden, bei Dämmerung und Dunkelheit nur mit eingeschaltetem Licht zu fahren. Für Fahrzeuge ohne fest montierte Beleuchtungseinrichtungen gibt es Leuchten, die einfach bei Bedarf angesteckt werden können.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Fokus der Sendung vom 12. Oktober 2020 steht der dritte Teil der Serie über ehemalige und neue Gemeinderäte. Im Interview erzählen Klaus Endress und Markus Huber über ihre berufliche Vergangenheit und Zukunft. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 16.10., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz • 17.10., 9-13 Uhr, Kinderartikelbörse, Treffpunkt Leimgruberhaus • 18.10., 10-15 Uhr, Saat- und Erntefest, Neuhof • 18.10., 17-18.15 Uhr, Thème russe mit dem Basler Streichquartett, Gemeindesaal • 21.10., ab 15 Uhr, Geschichtenzeit im Leimgruberhaus, Treffpunkt Leimgruberhaus Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

FAMILIENZENTRUM OASE

Gut gewappnet in die kalte Jahreszeit Der erste Schnee ist in höheren Lagen schon gefallen und die Tage sind frisch geworden; es ist also an der Zeit, Ihre Kinder für die kältere Jahreszeit einzudecken. Kommen Sie am nächsten Samstag, 17. Oktober, von 9 bis 13 Uhr zum Treffpunkt Leimgruberhaus und lassen Sie sich von unserem grossen und preiswerten Angebot an saisongerechten und gut erhaltenen Kleidern und Schuhen sowie Spielzeug, Büchern und mehr für Kinder und Babys überzeugen.

Bitte beachten Sie, dass unser Schutzkonzept eine Maskenpflicht vorsieht. Um unser Team zu verstärken sind wir auf der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich gerne aktiv im Familienzentrum beteiligen möchten. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bitte melden Sie sich telefonisch bei H. Ott, Tel. 079 795 53 71, oder an faz.oase@elternbildung-reinach.ch. Gerne können Sie auch vorbeikommen. Treffpunkt Leimgruberhaus! Oase-Team

DIE POLIZEI MELDET

AUS DER GEMEINDE

Wildsträucher fördern die Biodiversität Die Naturschutzvereine von fünf Birsstadt-Gemeinden organisieren im Oktober den Verkauf von einheimischen Sträuchern direkt ab Produktion. Die Birsstadt-Gemeinden und Naturschutzvereine Aesch-Pfeffingen, Arlesheim, Dornach, Münchenstein und Reinach wollen die ökologische Vielfalt im Siedlungsraum fördern und verkaufen deshalb eine Auswahl an Wildsträuchern zu vorteilhaften Preisen. Vom 17. bis zum 27. Oktober bieten die Naturschutzvereine in den fünf Birsstadt-Gemeinden Wildsträucher an. Am Reinacher Warenmarkt vom Dienstag, 27. Oktober bietet der Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach (VNVR) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde von 10-20 Uhr ein vielfältiges Sortiment an einheimischen Sträuchern für jeden Standort. Ob niedrige Sträucher wie

LESERBRIEF

Neue Erfahrungen gesucht?

InterGGA-Gstürm

Im Januar vor zwei Jahren habe ich den Einführungskurs von «netzwerk rynach» besucht. Meine Motivation war der Wunsch, sich zu engagieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Im Kurs haben wir viel gelernt über Kommunikation und Wahrnehmung, aber auch darüber, wie man sich abgrenzt. Dies sind alles Dinge, die in der Freiwilligenarbeit sehr wichtig sind, von denen wir aber auch privat profitieren können. Wer eine Begleitung übernimmt, hat die Wahl zwischen der Unterstützung von älteren oder gesundheitlich beeinträchtigten Menschen, einem Einsatz bei einer Familie in schwierigen Verhältnissen, Betreuung von Migranten etc.. Wir sind aber kein Gratis-Ersatz für bezahlte Fachkräfte oder Sozialdienste. Beim Netzwerk ist das Gespräch zentral, die Linderung von Einsamkeit oder Mithilfe bei der Eingliederung in die Gesellschaft. Alle zwei Monate findet unter Anleitung einer Psychologin eine Supervision statt, wo unter strikter Wahrung der Privatsphäre die Erfahrungen besprochen werden können. Einmal jährlich wird auch eine professionelle Weiterbildung angeboten, und im Sommer gibt es jeweils einen gesellschaftlichen Anlass für alle Mitarbeitenden. Ich selber habe unterdessen die zweite Begleitung und profitiere neben den Angeboten des Netzwerkes auch persönlich. Schliesslich kann man von jedem Menschen etwas lernen! Beatrix Meier Mitarbeiterin «netzwerk rynach»

Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE

16. Oktober – 1. November Vernissage: Freitag, 16. Oktober, 19.00 Uhr

WOB. Am Donnerstagmorgen, 8. Oktober, kurz vor 9 Uhr, ereignete sich in der Brunngasse in Reinach eine Kollision zwischen zwei Personenwagen mit anschliessenden Folgekollisionen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte eine 83-jährige Autofahrerin, aus einer Tiefgarage kommend, nach rechts in die Brunngasse einzubiegen. Dabei übersah sie, aus bis anhin nicht restlos geklärten Gründen, einen vortrittsberechtigten, von rechts kommenden Personenwagen. Folglich kam es zwischen den beiden Autos zu einer Kollision. Der vortrittsberechtigte Personenwagen wurde nach rechts abgetrieben und kollidierte seinerseits mit einem Gelän-

FOTO: ZVG

der. Nach dieser ersten Kollision überquerte das unfallverursachende Fahrzeug die Fahrbahn, streifte dabei eine Hecke sowie die Mauer einer Liegenschaft und kollidierte mit einem Abfallcontainer. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Container weggestossen und beschädigte ein parkiertes Auto. Das unfallverursachende Fahrzeug querte wiederum die Fahrbahn, kollidierte dort mit dem Schaufenster einer Geschäftsliegenschaft und kam schlussendlich zum Stillstand. Eine unbeteiligte Drittperson in der Geschäftsliegenschaft wurde leicht verletzt. Für die Dauer der Tatbestandsaufnahme musste die Brunngasse komplett gesperrt werden.

Direktverkauf der Wildsträucher − Arlesheim Sa, 17. Oktober, 9.00 bis 16.00 Uhr auf dem Herbstmarkt − Dornach Sa, 17. Oktober, 9.00 bis 14.00 Uhr vor dem Coop beim Kreisel Dornachbrugg

VEREIN NETZWERK RYNACH

Unfall mit mehreren Kolissionen

Endstation: Im Schaufenster kam der unfallverursachende PW zum Stillstand.

Feldrose oder Berberitze, mittelgrosse Sträucher wie Kornellkirsche, Liguster oder Pfaffenhütchen oder sogar grosse Sträucher wie der schwarze Holunder: Der VNVR berät am Warenmarkt gerne, welche Art sich für ihren Garten am besten eignet. Ob an der Sonne oder in einer schattigen Ecke des Gartens: An vielen Orten ist ein Beitrag zur Biodiversität möglich. Heimische Wildsträucher machen sich in jedem Garten gut, fördern die biologische Vielfalt von Schmetterlingen und mit ihren Früchten sind sie wichtige Nahrung für die Vogelwelt.

Ruedi Linder An den Grenzen der Malerei Öffnungszeiten: Freitag, 17.00–21.00 Uhr Sonntag, 11.00–16.00 Uhr. KINO

Donnerstag, 22. Oktober, 20.30 Uhr

A Dragon Arrives Regie: Mani Haghighi, mit Amir Jadidi, u.a. Thriller, Mystery; Iran, 2016, 108 Min. KABARETT

Freitag, 23. Oktober, 20.00 Uhr

Trio Musicanico * Aufgespielt und Abgedreht * Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft, Delsbergerstrasse 24, Laufen oder www.kfl.ch

Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen

Nicht schon wieder, werden sich viele denken. Mit Erstaunen und Unverständnis erlebe ich das Gstürm um den Wechsel des Internetproviders auf unserem Kabelnetz. Fristgerecht hat die Gemeinde Reinach auf Antrag des Einwohnerrates den Signalliefervertrag mit der interGGA auf Ende Jahr gekündigt. Dies haben im Übrigen auch schon diverse andere Gemeinden ohne viel Aufhebens gemacht. In Reinach scheint nun alles anders. Der interGGA schwimmen offenbar ihre Felle davon und dagegen wehrt sie sich nun mit allen Mitteln. Die Gemeinde ist schon länger am Verhandeln über einen möglichst reibungsfreien Übergang von der interGGA zu ImproWare. Dies torpediert nun die interGGA mit Informationen, die grosse Verwirrung stiften. Es folgt Darstellung und Gegendarstellung

Am Warenmarkt in Reinach verkauft der VNVR Wildsträucher. − Münchenstein Sa, 24. Oktober, 9.00 bis 13.00 Uhr vor dem Einkaufszentrum Gartenstadt − Aesch Sa, 24. Oktober, 9.00 bis 13.00 Uhr vor dem Einkaufszentrum bei der Tramschlaufe − Reinach Di, 27. Oktober, 10.00 bis 20.00 Uhr auf dem Warenmarkt im Ortszentrum

im Wochentakt. Ich möchte Ihnen, liebe Kundinnen und Kunden dringend raten, sich auf die Informationen der Gemeinde und des neuen Providers ImproWare mit dem Angebot breitband.ch zu verlassen. Die interGGA behauptet zwar, dass sie die Glasfaser Highspeed-Technologie verwendet. Klar ist aber, wenn Sie das Modem an die Telefonsteckdose anschliesse, vom Highspeed in den meisten Fällen nicht mehr viel übrig bleibt. Homeoffice/Homeschooling lassen grüssen. Ich wünsche Ihnen einen möglichst reibungslosen Wechsel und lassen Sie sich nicht verunsichern. Der neue Provider auf dem Kabelnetz der Gemeinde Reinach ist die ImproWare AG. Es wäre schön, wenn dies auch die interGGA akzeptieren würde. Marie-Therese Müller, Einwohnerrätin BDP

LESERBRIEF

Gedanken zum Providerwechsel Die technischen Angaben der Gemeinde stimmen sehr wohl und ab 2021 bespielt die ImproWare mit ihrem Produkt breitband.ch das Reinacher Kabelnetz. Wenn die interGGA weiter ihre Produkte von Quickline in Reinach vertreiben will, muss sie einen anderen Signalweg als das Kabelnetz in die heimische Stube finden. Dieser Weg geschieht über die Leitungen der Swisscom. Welche Liegenschaft, mit welchen Geschwindigkeiten rechnen kann, kann jeder selbst unter swisscom.ch/de/privatkunden/checker herausfinden. Laut interGGA sind bis zu 500 Mbit/s möglich. Dies wird allerdings in den wenigsten Fällen erreicht. Die Swisscom-Drähte sind in der Wohnung nicht unbedingt am selben Ort wie der Kabelanschluss der Gemeinde. Die interGGA muss ebenfalls

ein neues Modem installieren. Dabei kann es sein, dass zusätzliche Hausinstallationen getätigt werden müssen, weil Fernseher und UKW-Stereoanlagen immer noch am selben Ort stehen. Wenn als Provider die interGGA gewählt wird, kann der Kabelanschluss plombiert werden (der kostet sonst unnötig Geld). Weitere TV-Geräte benötigen bei der interGGA separate TV-Boxen analog dem blue (swisscom) TV. Die Abokosten werden höher. Bei einem Verbleib bei der interGGA gibt es einige technischen Hürden zu klären. Einfacher wäre der Wechsel zu ImproWare, da dann neben einem Sendersuchlauf beim Fernseher die kein zeitversetztes TV brauchen, nur das Kabelmodem ersetzt werden muss. Andi Suppiger, Einwohnerrat CVP

CHRISCHONA-GEMEINDE REINACH-MÜNCHENSTEIN

Lieder, die das Leben schreibt Authentische Texte, mitreissende Musik: Das ist Toby Meyer. Mit seinem aktuellen Album «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott» kommt er nach Reinach. Die neuen Songs erzählen aus seinem Leben. Von seinem negativ geprägten Lebensgefühl - er wurde ungeplant und sehr unpassend geboren - und seiner Sehnsucht und Suche nach Sinn, Hoffnung und Freiheit. Die Bedeutung seines Namens, Tobias «Gott ist gut», versteht er heute als Botschaft an sich persönlich, aber auch an alle, die seinen Liedern zuhören. Meyers Leidenschaft ist es, durch Musik die Herzen der Menschen zu berühren. Seine Texte sollen ermutigen und Wertschätzung und Hoffnung säen. Erleben Sie einen Morgen mit gutem Sound und lassen Sie sich von Toby Meyers Texten berühren. Der Eintritt ist frei, wer möchte, kann sich an der Kollekte beteiligen. Der

Konzert-Gottesdienst findet am Sonntag, 18. Oktober, um 10 Uhr am Wiedenweg 7 in Reinach statt. Es ist keine Anmeldung nötig, aber es besteht Maskenpflicht und wir erheben die Kontaktdaten. Hinter dem Haus sind genügend Parkplätze vorhanden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Judith Schediwy, Gemeindeleitung

Toby Meyer

Konzert-Gottesdienst

www.toby-meyer.ch/konzerte 18.10.2020 um 10.00 Uhr Wiedenweg 7, Reinach www.chrischonareinach.ch


EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Die Gemeinde Reinach rechnet als Folge der Corona-Pandemie mit weiter sinkenden Steuereinnahmen. Sie budgetiert daher für das Jahr 2021 einen hohen Verlust von CHF 11.017 Mio.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden das Steuerergebnis in Reinach stark beeinflussen. Die Gemeinde Reinach hat verschiedene Szenarien anhand von Informationen von Unternehmen, Kanton und der BAK Economics errechnet. Da es äusserst schwierig ist, eine genaue Prognose zu erstellen, hat sich der Gemeinderat für ein möglichst wahrscheinliches und ausgewogenes Szenario entschieden. Voraussichtlich deutlich weniger Steuereinnahmen Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Reinach weist für 2021 einen budgetierten Verlust von CHF 11.017 Mio. aus (Vorjahr CHF 2.044 Mio.). Buchgewinne aus Landverkäufen oder andere Sondereffekte sind im Budget 2021 keine geplant. Für den hohen Verlust verantwortlich sind insbesondere die Steuereinnahmen, die um CHF 9.8 Mio. tiefer budgetiert werden als im Vorjahr. Bei den natürlichen Personen wird mit einem Minus von CHF 3.6 Mio. gerechnet, da einerseits namhafte Personen aus Sport und Wirtschaft weggezogen sind, andererseits aber auch aufgrund des Corona-Effekts und dessen wirtschaftlichen Folgen. Bei den juristischen Personen wird sogar mit einem Rückgang von CHF 6.2 Mio. gerechnet. Hinzu kommen die Auswirkungen der Steu-

ervorlage 17. Gegenüber der Rechnung 2019 beträgt die Reduktion gesamthaft indes nur CHF 2.9 Mio. Weiter steigende Ausgaben im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich In der Kostenrechnung nehmen die Kosten im Bildungs- und im Gesundheitsbereich weiterhin stark zu. Im Bildungsbereich wird eine Erhöhung von CHF 2.087 Mio. prognostiziert, u.a. für die Miete und Installation von Schulraumcontainern (Provisorien) während der geplanten Bauphase des Schulhauses Surbaum über CHF 1.750 Mio. sowie Mehrkosten von CHF 0.449 Mio. für die Bildung einer zusätzlichen Klasse und Mehrlektionen bei übervollen Klassen. Im Gesundheitsbereich wird mit einem Kostenanstieg von CHF 1.171 Mio. gerechnet, vorwiegend in der stationären Pflege. Infolge der Corona-Krise werden auch höhere Kosten im Sozialbereich über CHF 0.655 Mio. erwartet. Providerwechsel bringt Mehreinnahmen Ertragsseitig geht das Budget bei den Entgelten von Mehreinnahmen von CHF 3.63 Mio. aus. Der Providerwechsel von der InterGGA zur ImproWare AG per anfangs 2021 bringt der Gemeinde Reinach eine um CHF 0.619

Mio. höhere GGA-Provision ein. Auch die Anpassung des Wasserreglements wird mit CHF 0.610 Mio. mehr Einnahmen bringen. Hohe Investitionen in den kommenden Jahren Die Nettoinvestitionen belaufen sich bis 2025 auf CHF 73.8 Mio. Darin enthalten ist insbesondere der geplante Neubau des Schulhauses Surbaum mit CHF 50.4 Mio. Gegensteuer durch Einsparungen und Ergebnisverbesserungen Ausgelöst durch die Corona-Situation hat der Gemeinderat bereits im Mai 2020 Einsparungen für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen. Diese sollen dazu beitragen, den Verlust der Rechnung 2020 im Rahmen zu halten. Zudem wurde das Projekt «Ergebnisverbesserung ab den Jahren 2022 und folgende» lanciert. Dieses wird in sehr enger Zusammenarbeit zwischen dem Gemeinderat und dem Einwohnerrat erarbeitet. Zusätzlich werden Möglichkeiten eines Netzverkaufs der GGA und ein PPP (Public-Private Partnership) zur Finanzierung des Schulhauses Surbaum sorgfältig geprüft. Trotz aller Massnahmen wird eine Steuererhöhung ab 2022 kaum zu vermeiden sein. Der Gemeinderat hat das Ziel, in der laufenden Legislatur wieder ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen und die weitere Verschuldung in Grenzen zu halten. Dazu müssen alle ihren Beitrag leisten. So wird Reinach weiterhin ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort bleiben.

ÜBERBAUUNG

KULTUR IN REINACH

Buch-Hain: Hier soll gebaut werden

Faszinierende Streicherklänge

Am Siedlungsrand an der Grenze zu Therwil: Um diese Parzellen handelt es sich. ABBILDUNG: GEOVIEW BL

WOB. Im Rahmen des Artikels «Buchloch: Unterschriften gesammelt, Referendum eingereicht» von Michel Ecklin in der letzten Wochenblatt-Ausgabe vom 8. Oktober wurde ein irreführendes Bild abgedruckt. Nicht die grosse Wiese

wird überbaut, sondern die Parzellen unterhalb der an den Wald angrenzenden Gründfläche. Das Gebiet für die Überbauung, gegen die ein Referendum zustande gekommen ist, ist in der obigen Abbildung mit Rot eingezeichnet.

LESERBRIEF

Massvolle Überbauung im «Buchloch» Mit Interesse haben wir den im Wochenblatt vom 8. Oktober erschienenen Beitrag zum Buchloch gelesen. Zum korrekten Verständnis: Der Journalist nennt die Anzahl von 38 Wohnungen in den geplanten fünf ovalen Gebäuden. So viele Wohnungen waren seinerzeit für das Hochhausprojekt vorgesehen, welches 2014 vom Reinacher Souverän wuchtig abgelehnt wurde. Heute wird beim Projekt Buch-Hain von ca. 43 Wohneinheiten in fünf 17,5 bzw. 16 Meter hohen Gebäudekomplexen ausgegangen. Bezüglich Stellungnahme des Gemeindepräsidenten müssen wir aufgrund früherer Aussagen annehmen,

dass er davon ausgeht, dass wir Anwohner uns grundsätzlich gegen eine Überbauung des Areals wehren. Wir sind uns jedoch sehr wohl bewusst, dass es sich beim Buchloch-Areal um Bauland handelt. Es ist somit absolut klar, dass hier gebaut wird. Es stellt sich für uns nicht die Frage, ob gebaut wird, sondern wie. Wir stellen uns eine massvolle Überbauung im bestehenden Naturgebiet an der Gemeinde-Peripherie vor. Dies versuchen wir, Anwohner und mitwirkende Reinacher Bevölkerung, seit Beginn des aktuellen Quartierplan-Verfahrens, den zuständigen Behörden zu vermitteln. Felix und Gerda Grieder

Evangelisch

Reinach

Reinach erwartet einen hohen Verlust von über 11 Mio. Franken

9 Reformierte

AUS DER GEMEINDE

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Kirchgemeinde

REINACH

Am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr spielt das mehrfach ausgezeichnete Basler Streichquartett im Gemeindezentrum. Die vier Musizierenden spielen je ein Streichquartett von Sergej Prokofjew und Ludwig van Beethoven. Das Programm trägt den Titel «Thème russe». Was hat das Streichquartett Nr. 7 F-Dur op.50,1 mit Russland zu tun? Der russische Diplomat Andrei K. Rasumowski gab bei Beethoven drei Quartette in Auftrag. Wegen ihres russischen Tons werden sie auch Russische Quartette genannt. Beethoven beschritt hier neue Wege. Die Ästhektik des ersten Satzes verhalf dem ersten Rasumowski-Quartett zur Bezeichnung «Eroica der Streichquartette». Das Scherzo hat Beethoven in den zweiten Satz verlegt. Im dritten Satz in f-moll dominiert die Wehmut, der vierte wird von einem zaghaft tänzerischen Thema im Cello eröffnet. Die Komplexität der drei Rasumowski-Quartette markierte 1806 einen Wendepunkt in Beethovens Schaffen. Von vielen wurden die Quartette abgelehnt. Ein italienischer Geiger sagte 1810: «Beethoven, wie die Welt sagt und ich glaube, ist musiktoll; das hier ist keine Musik.» Im Streichquartett Nr. 1 h-moll op. 50 von Sergej Prokofjew mischen sich klassizistische Tradition und eine «markante, weitatmende Melodik! Thomas Brunnschweiler

Ein Erlebnis! Saat- und Erntefest auf dem Neuhof. Foto: Florence Develey

Geschafft und Beschenkt Gott sei Dank! «Vo nüt kunnt nüt», hörte ich in meiner Jugend oft. Auch wenn mich dieser Spruch früher nervte, so ist er doch zeitlos wahr. Jeder Landwirt und jede Landwirtin weiss das vielleicht besser als alle anderen: «Vo nüt kunnt nüt». Das Motto unseres diesjährigen Saat- und Erntefestes «Geschafft und beschenkt» nimmt den Gedanken auf. «Geschafft» heisst einerseits: «Juppi, unsere Arbeit hat sich gelohnt, die Ernte ist drin, wir sind fertig geworden!». Andererseits heisst «geschafft» auch müde, erledigt, oder in Mundart: «Ich bi kaputt». Beides gehört dazu, wenn man etwas erreichen möchte: Arbeit und Leidenschaft für das, was man tut. Das Motto «Geschafft und beschenkt» bleibt aber nicht beim Menschen und seiner Leistung stehen. Es hebt den Blick auch hinauf in den Himmel, um zu danken. Ich bin davon überzeugt, dass auch der zäheste Arbeitende in seiner Arbeit nicht die volle Erfüllung Dndet, wenn er oder sie die Demut verliert. Die Demut nämlich, die uns immer wieder ins Bewusstsein ruft, dass kein Erfolg selbstverständlich ist. Dass so viele Faktoren mitspielen, die uns letztlich entzogen sind. Und dass es deshalb gut, richtig und wichtig ist, für alles, was uns gelingt und was wir geschafft haben, «Danke schön» zu sagen. Das Saat- und Erntefest, das wir seit vielen Jahren bei Familie Schürch auf dem Neuhof feiern dürfen, Dndet am Sonntag, 18. Oktober statt. Wie gewohnt offeriert Familie Schürch ab 10.00 Uhr den Apéro draussen vor den Stallungen. Um 10.30 Uhr beginnt der Gottesdienst – je nach Witterung unter dem grossen Baum im Hof oder in der Scheune. Der Ökumenische Gottesdienst wird musikalisch gestaltet vom Jodlerklub Reinach und vom Alphornbläser Köbi Dolder. Anschliessend wird der Hausherr Christian Schürch noch einige Worte sagen und zum Grusswort von Ständerätin Maya Graf überleiten. Nach alter Erntedank-Tradition säen wir dann gemeinsam ein von Christian Schürch vorbereitetes Feld an und setzen uns dann (mit Abstand) nieder, um eine Wurst vom Grill zu geniessen. Die gewohnte Teilete lassen wir dieses Jahr aus, um nichts zu riskieren. Es ist sicher sinnvoll, wenn Sie eine Maske mitbringen. Den Neuhof erreichen Sie am besten mit dem 11-Tram, Haltestelle «Reinach Süd». Ihr Auto können Sie auf dem Fiechtenparkplatz abstellen. Für alle Beteiligen Florence Develey Weitere Termine Am Montag, 19. Oktober Ökumenische Gesprächsgruppe «Frau und Kirche» – Herbstlektüre. Um 14.00 Uhr im Pfarreigarten St. Nikolaus Weitere regelmässig statt1ndende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Gestorben Werner Schütz-Siegrist, geboren am 31. Oktober 1943. Der Herr ist mein Hirte. Psalm 23.1

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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REINACH

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

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Wie gefährdet Menschen mit Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind, hat uns die Covid-19-Pandemie schmerzlich vor Augen geführt. Hunderte Autopsien in Deutschland und der Schweiz zeigen, dass praktisch alle Corona-Toten an Vorerkrankungen litten. Viele wären vermeidbar gewesen.

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Auffällig ist vor allem, dass viele Corona-Tote stark übergewichtig waren. Dass Übergewicht eine chronisch-entzündliche Erkrankung ist, welche die Blutgefässe im ganzen Körper schädigt, ist eine neuere Erkenntnis. Fatalerweise greift auch Covid-19 die Blutgefässe an. Resultat ist eine schwerwiegende Durchblutungsstörung der lebenswichtigen Organe bis hin zum Multiorganversagen.

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KörpergewichtundEntzündungsmarkersinken Übergewicht vermeiden bzw. abbauen und körperlich trainieren ist deshalb die wichtigste Strategie, um das Immunsystem zu stimulieren und schwere Covid-19-Verläufe sowie Todesfälle zu vermeiden. Nimmt man ab, verschwindet die generalisierte Gefässentzündung wieder. Je stärker die Gewichtsabnahme, desto mehr sinken im Blut die Marker für eine Entzündung und desto höher ist die Reduktion des Risikos für fatale Vorerkrankungen. Eine Überprüfung von 15 wissenschaftlichen Studien ergab, dass körperliches Training die meisten Immunmarker verbessert. Sportmediziner raten dringend, dass auch bislang nicht oder wenig körperlich aktive Personen ein regelmässiges Training starten sollten. Das Infektionsrisiko wird

dadurch nicht verringert. Aber die Verläufe sind unterschiedlich. Eigenregulation des Immunsystems wird optimiert Eine zentrale Rolle spielt vor allem die Eigenregulation des Immunsystems. Neue Erreger provozieren Immunreaktionen, die in erster Linie dazu dienen, die Viren zu bekämpfen. Im Normalfall wird durch die Mechanismen der Eigenregulation

sichergestellt, dass diese Reaktion nicht überschiesst. Tut sie das doch, ist der ganze Organismus überlastet, was gerade bei einer Covid-19-Infektion verheerend ist. Studien haben belegt, dass durch eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit auch die Prozesse der Eigenregulation optimiert werden. Das Ergebnis: Der Körper kann besser auf Infektionen reagieren. Quelle: Sprechstunde Dr. Stutz 18.06.20

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REINACH BÜRGERGEMEINDE REINACH

Wer Essen wegwirft, schadet der Umwelt Ein Drittel aller Lebensmittel werden in der Schweiz weggeworfen. Das sind 2.8 Mio. Tonnen, die jährlich im Abfall landen. Das schadet der Umwelt und dem Portemonnaie.

Freudiger Anlass: Eiche mit Widmung im Leywald an Peter J. Meier übergeben.

FOTO: ZVG

Dank an Peter J. Meier: von 1992 – 2020 war er als umtriebiger Bürgerrat und Waldchef tätig, seit 2008 als Präsident. Er hat sich sehr zum Wohle der Bürgerschaft sowie für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung eingesetzt. Für sein unermüdliches Engagement widmen wir ihm symbolisch diese standhafte Stieleiche. Vielleicht entdecken Sie beim nächsten Spaziergang durch den Leywald die Eiche mit der Widmung! Übrigens, die nächste Waldputzete ist für Samstag, 27. März 2021, geplant. Wir freuen uns heute schon auf unsere geselligen Anlässe im nächsten Jahr. Für den Bürgerrat Kathrin Beck-Siegrist

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Samstag, 17. Oktober 17.30 Familiengottesdienst mit Euchariste Mittwoch, 21. Oktober 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 22. Oktober 19.00 Eucharistiefeier Neuhof Sonntag, 18. Oktober 10.30 Ökumenischer Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 18. Oktober 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrerin Florence Develey (Zurzeit nur für die Bewohner und Bewohnerinnen vom Seniorenzentrum) 10.30 Ökumenischer Gottesdienst am Saat- und Erntefest auf dem Neuhof, Hauptstrasse 138 mit dem Jodlerklub Reinach und Alphornklängen, Pfarrerin Florence Develey und Priester Andreas Maier. Thema: «Geschafft und beschenkt» MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Montag, 19. Oktober 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Dienstag, 20. Oktober Mittagstisch Der Mittagstisch wird wegen Covid-19 kurzfristig entschieden, bitte mit Anmeldung (Die Platzzahl ist begrenzt) bis jeweils am Samstag vorher an bistrogloeggli@refk-reinach.ch oder Natel 079 315 02 42 Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag Vormittag geschl./14.00–18.30 Mittwoch 9.00–12.00 und 14.00–18.30

Donnerstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Freitag 9.00–12.00 und 14.00–18.30 Samstag 9.00–12.00 und 14.00–18.30

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Donnerstag, 15. Oktober 14.30 60+ Nachmittag Samstag, 17. Oktober 14.00 Jungschi 18.00 Youthchannel Sonntag, 18. Oktober 10.00 Konzert-Gottesdienst mit Toby Meyer, Schatzinsel + Kidstreff Montag, 19. Oktober 6.00 Männergebet Mittwoch, 21. Oktober 18.00 Musikworkshop BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 18. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular Neuapostolische Kirche Reinach

Feuerwochen im Oktober CHEMINÉES & ÖFEN

BASEL

Für die Herstellung von Lebensmitteln braucht es Land, Wasser, Energie, Treibstoff, Düngemittel, Pestizide, Chemikalien, Verpackungsmaterialien und Arbeit. Wenn produzierte Lebensmittel weggeworfen werden, sind das vergeudete Ressourcen. Und die Emissionen, die dabei entstehen, belasten das Klima und vergiften die Natur. Und nicht nur das. Im Durchschnitt gibt jede Person in der Schweiz pro Jahr über 600 Franken für Lebensmittel aus, die sie nie konsumiert. Das wären allein in Reinach jährlich 12 Mio. Franken. Das sagt die Statistik. Darum ist es wichtig, möglichst alle Nahrungsmittel zu verzehren statt sie wegzuwerfen. Das schont die Umwelt – und natürlich auch das eigene Portemonnaie. Gegen die Verschwendung

von Lebensmitteln können alle etwas tun. Denn: Ein grosser Teil der Lebensmittelabfälle stammt aus den Haushalten und der Gastronomie. Wer zuviel kauft, zuviel kocht oder falsch lagert, läuft Gefahr wertvolle Nahrungsmittel wegwerfen zu müssen, weil sie irgendwann ungeniessbar werden. Dabei wäre es einfach, keine Lebensmittel zu verschwenden. Wer weniger einkauft, weniger kocht, im Restaurant nur so viel bestellt, wie man essen mag, wer den Kühlschrank und die Vorräte stets im Auge behält und aufbraucht, was sich nicht länger lagern lässt, wer Reste verwertet statt sie wegzuwerfen und wer seine Sinne schärft für die Entscheidung, ob etwas noch essbar oder schon ungeniessbar ist, statt sich einfach an einem aufgedruckten Verfalldatum zu orientieren, kann schon sehr viel tun. Das Amt für Umweltschutz und Energie des Kantons Basel-Landschaft (AUE BL) beteiligt sich – neben 70 weiteren Partnern – an der nationalen Kampagne der Stiftung PUSCH ‹Save

Reinach setzt sich aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln ein. BILDMONTAGE: GEMEINDE REINACH

Food, Fight Waste’ (mehr Infos auf www.savefood.ch). Auch die BirsstadtGemeinden unterstützen die Kampagne mit Plakaten, Flyern und anderen Publikationen.

SATURDAY SPORTS REINACH

Offene Turnhalle an 16 Samstagen Die Corona-Pandemie hat uns alle überrascht, viele Veranstaltungen müssen abgesagt oder verschoben werden. Deshalb freut es mich sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass der Sport und die Bewegung in Reinach auch in diesem Winter nicht zu kurz kommen: Am Samstag, 24. Oktober, startet «Saturday Sports Reinach» in die zweite Runde. In unserer zweiten Saison werden wir an 16

Samstagen von Oktober bis März 2021 die Lochackerhalle für alle Kinder im Primarschulalter öffnen. Wie schon im letzten Winter erwartet sie dort eine offene Turnhalle. Angesagt sind verschiedenste Hallensportarten und Aktivitäten. Selbstverständlich haben wir ein Schutzkonzept erarbeitet, um der aktuellen Situation Rechnung zu tragen. Alle weiteren Informationen zu den Veran-

staltungen und zum Schutzkonzept finden Sie auf www.saturdaysportsreinach.ch. Ich freue mich sehr, in die zweite Saison zu starten, wenn auch unter etwas speziellen Umständen. Ich bin aber überzeugt, dass uns trotz einiger Änderungen eine tolle Saison erwartet, wo Sport und Spass ganz bestimmt nicht zu kurz kommen! Lucio Sansano, Präsident Saturday Sports

Reinacher Sportverein. Präsident: Joachim Bausch, 076 589 13 73. Handball: Mo 20.00–22.00, SH Fiechten, Raphael Eggimann, 076 574 23 98. Fitness: Fr 20.00–22.00, TH Lochacker, Heinz Habegger, 061 711 54 96. Unihockey: Andreas Mäder, 079 717 33 43. Polysport (Damen und Herren): Michael Roschi, 076 377 67 64.

Sozialdemokratische Partei (SP) Reinach. www.spreinach.ch, Co-Präsident Claude Hodel, 061 711 62 83, hodel@intergga.ch und Co-Präsidentin Bianca-Maag-Streit, 061 711 55 86, bianca.maag@-bluewin.ch

VEREINSNACHRICHTEN

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 18. Oktober 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 21. Oktober 20.00 Gottesdienst

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AUS DER GEMEINDE

Eiche für langjährigen Einsatz

Nach 28-jähriger Tätigkeit für die Bürgergemeinde haben wir an der Juni-Bürgergemeindeversammlung unseren Bürgergemeinde-Präsidenten, Peter J. Meier, offiziell verabschiedet. Als Dank für seinen langjährigen Einsatz haben wir ihm eine Eiche im Reinacher Wald versprochen. Im Frühling mussten wir coronabedingt alle unsere liebgewonnenen Anlässe absagen. Wir hegten aber die Hoffnung, im Herbst einen öffentlichen Anlass im Wald durchzuführen, bei welchem wir Peter «seine» Eiche übergeben wollten. Leider war dies auch nicht möglich. So haben wir ihm am letzten Wochenende im kleinen Rahmen die Eiche überreicht. Herzlichen

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Reinach Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstrasse 83, 4153 Reinach, E-Mail info@-koffermarkt-reinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarktreinach.ch kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen, Rynacher Rundgang. Auskunft auf www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20.00, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25. Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Vermietung von Familiengärten melden sie sich bei:Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch Orchester Reinach. Probe jeden Donnerstag, 19.30, Aula Schulhaus Bachmatten, Egertenstrasse 8. Neue Streicher/innen sind willkommen. Informationen und Probenplan bei der Präsidentin Verena Riemek, verena.riemek@hotmail.com oder 061 421 98 58. www.orchesterreinach.ch Quartierverein Reinach Nord (QVRN). Vertritt die Anliegen des Quartiers und ist Drehscheibe zur Gemeinde. Adresse: QVRN, Rosenweg 22, 4153 Reinach, Kontakt: Cornelia Wartenweiler, Tel. 079 748 74 29, qvrn@intergga.ch

Samariterverein Reinach. Monatliche Übungen und regelmässige Kurse. Programm erhältlich bei Peter Heimlich, 061 462 18 65, 077 432 14 05 oder unter www.samariter-reinach.ch. Postendienst bei Anlässen aller Art nach Vereinbarung. Gemütliches Beisammensein nach Übungen und gemäss spezieller Anzeige oder unter www.samariter--reinach.bl Schemeli Bühne Reinach. Kontaktadresse und Präs.: Jean Schär, Talstrasse 48, 4112 Flüh, Telefon 061 715 57 54. Proben jeweils am Di, 19.30–22.00 im Schulhaus Bruggweg in Dornach. Schützengesellschaft Reinach. Ab April bis September, jeden Dienstagabend, ab 17.00, internes Training. Obligatorische Schiesstage siehe unter www.sg-reinach.ch. Kontaktadresse: Postfach 333, 4153 Reinach 1. Schwimmen für Alle Reinach SfAR. Schwimmkurse für jedes Alter. Schwimmtraining für Kinder und Jugendliche (ausser Schulferien). Wassertraining Im Hallenbad Muttenz dienstags zwischen 18.30 und 20.30, mittwochs zwischen 18.00 und 20.00, freitags zwischen 18.00 und 20.00 im Hallenbad Oberwil. Polysporttraining Osterferien–Herbstferien montags zwischen 18.00 und 19.30 beim Gartenbad, Reinach. Polysporttraining Herbstferien–Osterferien in der Turnhalle Surbaum, Reinach Montags zwischen 18.00 und 19.30. Kontakt: Aldo Battilana, 079 569 80 32, sfar@sfar.ch Senioren für Senioren, Reinach. Hilfe anfordern und effizient leisten! Präsident Victor Haefeli. Telefon der Vermittlungsstelle: 079 847 80 96, www.seniorenhelfensenioren.ch Ski-Club Reinach BL. www.ski-club-reinach-bl.ch. Präsidentin Barbara Torriani, 079 347 87 28. Wer Freude am Skifahren hat, ist bei uns an der richtigen Adresse!

Es erwarten Sie Sonderangebote, Aktionen, Feuer im Outdoorbereich und vieles mehr • 8. - 23. Oktober 2020 Sonderausstellung mit vielen Aktionen • 8. / 15. / 22. Oktober 2020 Spezial Beratungstage für Kachelöfen, Cheminées und Schwedenöfen • Freitag, 16. Oktober 2020, 14 - 19 h und • Samstag, 17. Oktober 2020, 10 - 17 h unsere traditionellen Feuertage mit Raclette vom Outdoor-Ofen • Neu bei uns: Efecto - die Betonschreiner, CH-Premiere mit Ausstellungserö6nung • Alle Details 7nden Sie unter rueggstudio-basel.ch

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1622/2020 Parzelle(n) Nr.: 442 – Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Neumattstrasse 14, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Lino Martina, Neumattstrasse 14, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Lino Martina, Neumattstrasse 14, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1625/2020 Parzelle(n) Nr.: 1991 – Projekt: Anbau Imkerraum mit Lager, Brüelrainweg 9a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Langlotz Monika und Bretscher Thomas, Brüelrainweg 9, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Architektur Nussbaumer AG, Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 26. Oktober 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Geplanter Unterbruch GGA-Netz am 22. und 27. Oktober 2020 Um dem wachsenden Bedarf an Geschwindigkeit und höherer Verfügbarkeit im Netz der Grossgemeinschaftsantennenanlage (GGA) zu genügen, baut die Gemeinde Aesch ihre Netzinfrastruktur stetig weiter aus. Aufgrund dieser Arbeiten wird es auf dem Kabelnetz in Aesch zeitweise zu kurzen Unterbrüchen bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. Betroffen ist das Gebiet: Ahornweg, Baselmatte, Baselweg, Ettingerstrasse, Herrenweg, Landskronstrasse, Neumattring, Schlattweg, Steinweg, Tulpenweg, Ulmenweg. 1. Termin: Donnerstag, 22. Oktober 2020, 0.00 Uhr bis ca. 6.00 Uhr 2. Termin: Dienstag, 27. Oktober 2020, 7.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr Wir danken für Ihr Verständnis. Bauabteilung Aesch

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Eine gute Mischung aus Sonnenschein und Niederschlägen

gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 GratisMinuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 19. Oktober 2020, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50, oder per Internet: www.aesch.bl.ch ››› Online-Schalter ››› Häckseldienst. Bauabteilung Aesch Birsstadt TV

Sm’Aesch Pfeffingen startet erfolgreich in die Saison In der ersten Birsstadt TV-Sendung nach den Herbstferien dreht sich alles um den Saisonstart der Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen. Diese haben mit dem «Supercup» bereits vor dem Ligastart den ersten Titel der Vereinsgeschichte gewonnen. Auch der Auftakt in die NLA-Saison verlief mit zwei Siegen in Serie ganz nach den Vorstellungen der Aescherinnen. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Häckseldienst Am Dienstag, 20. Oktober 2020 (Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 20. Oktober 2020, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Am «Früschmärt» gibt’s frischen Most ab Presse Wir freuen uns darüber, dass Paul Nussbaumer am kommenden Samstag, 17. Oktober 2020, auf dem Märtplatz frischen Most presst. Es ist für Klein und Gross sicher interessant zu sehen, wie dieses Naturgetränk hergestellt wird. Ganz

(Fortsetzung auf Seite 16)

Radarkontrollen von Kantons- und Gemeindepolizei in Aesch im September 2020

Datum

Messort

V max (km/h)

Kontrolle von bis

01.09.2020 01.09.2020 02.09.2020 02.09.2020 07.09.2020 10.09.2020 25.09.2020

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11.45 – 12.15 Uhr 07.30 – 08.30 Uhr 07.40 – 08.40 Uhr 13.20 – 14.20 Uhr 13.33 – 15.34 Uhr 08.49 – 10.16 Uhr 20.20 – 22.20 Uhr

KUNST «SCHÄTZLI.CH» Schätzli ist eine Ausstellung künstlerischer Werke, die Kunstschaffende aus der Region Ettingen und entfernteren Orten vereint. An der zweiten Kunstausstellung in Ettingen am 17. + 18. Oktober 2020 nehmen 13 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Kunst-Schätzen teil. Nutzen Sie die Gelegenheit, diese wundervollen Kunstwerke in den Bereichen Malerei, Skulptu-

Gemessene Fahrzeuge

Anzahl / Übertretungen

46 5 93 2 84 8 97 9 813 15 806 48 428 30 Gemeinderat Aesch

Ein Paradies für Reben: Die Aescher Klus.

Der bereits abgelesene Weinjahrgang 2020 verspricht ein guter zu werden, frohlocken die Aescher Winzerinnen und Winzer. Auch der lokale Weinexperte freut sich. Tobias Gfeller

B

arbara Koellreuter vom Klushof frohlockt: «Wir sind sehr zufrieden. Es gibt einen sehr schönen Jahrgang.» Sie ist nach intensiven Tagen und Wochen in den Reben erleichtert, dass trotz Zeit- und Wetterdruck alles optimal gelaufen ist. Dass bei ihr sämtliche Traubensorten fast gleichzeitig reif waren, machte die Ernte 2020 zusätzlich anspruchsvoll. Sie könne immer erst im Verlaufe des Herbstbeginns abschätzen, wie es zeitlich sein werde, erklärt Koellreuter. «Dann schauen wir, wie viele Helferinnen und Helfer wir brauchen.»Weil die Sorten dieses Jahr fast gleichzeitig reif waren, wurden zusätzlich zum Stamm die Springerinnen und Springer aufgeboten. Es sei wichtig, die Trauben trocken zu lesen. Denn Feuchtigkeit habe einen negativen Einfluss auf den Zuckergehalt der Trauben. «Wir wollen kein Wasser im Wein, nur guten Traubensaft.» Der Aufwand hat sich gelohnt, freut sich

ren aus diversen Materialien (Stein, Eisen, Holz, Lehm, Ton), Papierkunst und vielen weiteren Kunstformen in Natura zu betrachten. Wir wünschen uns, dass wir viele Menschen mit unseren Schätzen entzücken und berühren können. Und dass es ein schönes, menschliches und künstlerisches Erlebnis wird. DIE IDEE IST ... mit Kunst Brücken zwischen den unterschiedlichen Kulturen-Kunstrichtungen zu bauen und neue Perspektiven zu öffnen. ... einmalige und nicht wiederholbare Begegnungen zwischen Kunstinteressierten (breitem Publikum/Besucher) und Kunstschaffenden von nah und fern zu schaffen. ... einen Raum für kulturelle Anlässe und Austausch zu schaffen – etwas, von dem es im ganzen Tal nicht zu viel hat. ... zukünftig auch viele weitere künstlerische Aktivitäten/Anlässe ins Leben zu rufen, z.B. eine Kunstnacht oder ein Kunst-Kulturwochenende.

FOTO: TOBIAS GFELLER

Koellreuter. «Der Öchslegrad und der Ausreifungsgrad stimmen uns zuversichtlich.» Auch Monika Fanti kann viel Positives vom Weinjahrgang 2020 berichten. Die Menge sei zwar unterdurchschnittlich, die Qualität dafür top. Speziell war in diesem Jahr die kurze Zeitdauer der Ernte. «Zum letzten Mal ging die Ernte bei uns 1997 so schnell.» Bioweine ohne Plan B Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Jahren war das 2020 weniger trocken. Die Witterung spielte so den Winzerinnen und Winzern in die Hände, verrät Barbara Koellreuter. «Es gab längere Phasen mit Sonnenschein, aber auch immer wieder Niederschläge. Das war eigentlich ideal.» Die Witterungsverhältnisse begünstigten aber teilweise die Vermehrung der Kirschessigfliege. Nach der Ernte musste Koellreuter wie auch Monika Fanti vereinzelt angegriffene Trauben einzeln von Hand herausschneiden. Bei Antoine Kaufmann, Winzer der Klus 177 AG, trat die Kirschessigfliege weniger in Erscheinung. Dazu kamen nur wenig Fäulnis und Sonnenbrand. Auch hatte er mehr Glück mit dem Zeitpunkt der Reife seiner zwölf Traubensorten. «Es reihte sich wirklich eine Sorte an die andere. Das war für die Ernte sehr angenehm.» Die Ernte begann mit der Sorte Crémant bereits am 31. August. Die intensivste Phase erlebte das Team der Klus 177 AG zwischen dem

... soziale regionale Institutionen zu unterstützen. Sei es durch einen Erlös einer Skulptur wie im Jahr 2019/2020 oder sonstige Spendeneinnahmen. LIVE ACTS SIND … Vernissage Laudatio mit Benno Graber (Gemeinderat Ettingen) … XXL 3D-Strassenmalerei mit Marion Ruthardt … Alphorn-Gruppe Thierstein-Laufental … Show-Schnitzen mit Lukas Senn

10. und 18. September. Betreffend Qualität und Menge ist Antoine Kaufmann sehr zufrieden. Die Qualität der Ernte ist bei den biologisch angebauten Reben und gemäss Vorgabe der biodynamischen Demetermethode produzierten Weinen noch ein stückweit wichtiger als beim traditionellen Weinbau. Zwar sei der Zeitpunkt der Ernte für alle Winzerinnen und Winzer essenziell, betont Kaufmann, doch er habe fast keinen Spielraum für anschliessende Kosmetik. «Man hat die Basis, die man hat. Einen Plan B haben wir nicht.» «Es kommt auf die Balance an» Für Antoine Kaufmann ist nicht alleine der Zuckergehalt für die Qualität der Weine massgebend. Dies findet auch der Arlesheimer Weinjournalist Joël Gernet. «Es kommt auf die Balance der verschiedenen Faktoren an. Die gesamte Finesse des Weins entscheidet.» Gernet meint damit unter anderem den Zuckerund Säuregehalt oder wie fruchtig oder mineralisch ein Wein schmeckt. Wie die Aescher Winzerinnen und Winzer ist auch Gernet vom Jahrgang 2020 überzeugt. «Die Natur gab eigentlich alle Voraussetzungen mit, dass dieses Weinjahr ein gutes wird.» Für den Weinexperten ist es generell schön zu beobachten, wie die Nordwestschweizer Weine immer besser werden und die lokalen Winzerinnen und Winzer immer mehr Mut aufbringen, auch Neues auszuprobieren, ohne die bestehenden Erfolgsfaktoren zu vernachlässigen.

… Live Pinstriping mit Thomas Weyl … Musikalischer Beitrag von Peter Renz … Präsenz der CH Media mit Reto Hartmann FINDET STATT … im Gebäude der Carrosserie Weyl GmbH in Ettingen. Genauer gesagt im EG und im 1. OG an der Gewerbestrasse 14. … am 17. + 18. Oktober 2020 … am SA 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am SO 10.00 bis 17.00 Uhr


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Wir freuen uns, den Früschmärt wieder mit dieser Attraktion zu beleben und laden alle herzlich dazu ein, sich bei den treuen Standbetreibern mit frischen, feinen Produkten einzudecken. Mit dabei: die Familie Nussbaumer mit Bio Produkten wie Obst, Gemüse, Brot und Eier, Therese Dold mit Strickwaren sowie Jenny’s Märtspezlialitäten und Käse. Der Früschmärt hat vorübergehend von 9 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.attaktivesaesch.ch oder wieder im Wochenblatt. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund. Ihr Früschmärt-Team

BaselbieterInnen können Pass und ID-Karte auch in der Stadt ausstellen lassen Seit dem 1. Juli 2020 können Schweizerinnen und Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft ihre biometrischen Daten nicht nur in Liestal (Mühlegasse 8) sondern neu auch in Basel (Spiegelgasse 6) erfassen und sich einen Pass oder eine Kombination von Pass und Identitätskarte (IDK) ausstellen lassen. Beantragt werden können der neue Ausweis oder die neuen Ausweise via Internet unter www.schweizerpass.ch. Ausstellende Behörde (Ansprechpartner) ist und bleibt das Passbüro Basel-Landschaft. Der Erfassungstermin kann direkt online in Liestal oder Basel ausgewählt und reserviert werden. Bei Fragen besuchen Sie bitte die Homepage des Passbüros unter www.baselland.ch ››› Politik-und Behörden ››› Direktionen ››› Sicherheitsdirektion ››› Passbüro oder melden Sie sich telefonisch unter Tel. 061 552 58 69. Herzlichen Dank. Passbüro Basel-Landschaft

ÖKUMENE

Chinderfiir für Chli und Gross Am Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr, laden wir alle Kinder von 2 bis 6 Jahren mit ihren Eltern und Grosseltern zur ökumenischen «Chinderfiir» in der katholischen Kirche in Aesch ein. Der Chillebär ist zurück und hat uns natürlich wieder eine spannende Geschichte mitgebracht. Es geht um einen kleinen Jungen, der sich gefragt hat, wie man den lieben Gott erkennt, wenn man ihm begegnet. Willst du das auch gerne wissen? Dann komm am Sonntag um 17

DIE POLIZEI MELDET

Feuerwehreinsatz in Aescher Firma

D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

(Fortsetzung von Seite 15)

bestimmt werden Sie auch die Gelegenheit haben, den frisch gepressten Most zu degustieren.

z Rynach isch

Uhr in die katholische Kirche. Selbstverständlich werden wir auch singen, gemeinsam beten und etwas Kleines gestalten. Wir und der Chillebär freuen uns auf zahlreiches Erscheinen. Wichtig: Seit Oktober haben wir im Seelsorgeverband Angenstein das Schutzkonzept in den Kirchen angepasst. Bitte an alle Erwachsenen: Mund-Nasen-Schutz mitbringen. Martina Zubler, Caroline Häner, Carmen Roos, für die Ökum. Vorbereitungsgruppe

LESERBRIEF

Leben ohne Maske Zum Artikel «Maskenpflicht in den Läden bleibt bestehen»: Herr Sutter und andere Selbstständige die ihre Geschäfte wegen ausbleibenden Umsatzes wohl früher oder später schliessen müssen, könnten Frau Schaffner darauf hinweisen, dass die sogenannten SARS-CoV-2-DNA-Virenstränge um das ca. 30-fache kleiner sind als das Maskengewebe und somit durch dieses hindurch fliegen. Gut zu wissen, dass es in der Schweiz seit Monaten keine auffällige Zunahme an schweren Covid-Erkrankungen gibt, was dem menschlichen Immunsystem (Kreuzimmunität) zu verdanken ist und nicht wegen des Maskentragens. Daher ist die Maskenpflicht wie von Frau Schaffner angeführt, für gesunde Menschen, also für die Mehrheit der Bevölkerung, weder sinnvoll noch notwendig und medizinisch noch anderweitig zu rechtfertigen. Gerade auch für Jugendliche und Kinder, die noch nicht über das gleiche Atemwegssystem verfügen wie Erwachsene, ist die verordnete Maskenpflicht grobfahrlässig, weil gesundheitsgefährdend. Anders als Frau Schaffner und andere Politiker werden Hunderte ihre Arbeit verlieren, Familien überstrapaziert. Somit werden auch die Gemeinden und Städte nicht nur finanziell belastet, was wiederum die Abwärtsspirale in die Krankheit und Armut beschleunigen wird. Die psychologischen und wirtschaftlichen Folgeschäden werden sicher mit der momentanen ungesunden Entwicklung die Gesellschaft noch lange belasten. Patrick Dörrer

Rauchwolken: Die Feuerwehr konnte den Brandherd schnell lokalisieren. WOB. In einer Geschäftsliegenschaft in Aesch kam es am Sonntag, kurz vor 13 Uhr, zu einem Brandausbruch. Verletzt wurde niemand, es entstand grosser Sachschaden. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei Basel-Landschaft drang bereits starker Rauch aus

FOTO: ZVG

der Liegenschaft aus. Die Feuerwehr konnte den Brandherd schnell lokalisieren, unter Kontrolle bringen und löschen. Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar und wird durch die Forensik der Polizei Basel-Landschaft abgeklärt.

SENIORENRAT AESCH-PFEFFINGEN

Keine Unterstützung für Ruftaxi Erinnern Sie sich an die Umfrage betreffend «Bedürfnis-Analyse 55 +?» Darin wurde auch der Wunsch nach einem Ruftaxi für Aesch und Pfeffingen geäussert. Seither ist viel Zeit vergangen, einverstanden, aber der Seniorenrat ist nicht untätig geblieben. Ein engagiertes Team hat sich an die Arbeit gemacht und in den umliegenden Gemeinden Erkundigungen eingezogen, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Es gibt Gemeinden, mit gut funktionierenden Ruftaxi-Angeboten, andere hatten weniger Erfolg und haben das Angebot wieder eingestellt. Mit diesen Erkenntnissen hat der Seniorenrat eine Anfrage bei den Gemeindebehörden Aesch und Pfeffingen gestartet und feststellen müs-

N E G N I F F E F P H C S E A ’ SM A L N L L A B Y E L L VO Â2Â .2 Â .1 7 1 , G A T S SA M CKER A N E R H Ö L , R H 17. ÂÂ U

sen, dass hier kein Interesse für eine Unterstützung besteht, zumal die Busse nach Pfeffingen nun im 15-MinutenTakt fahren. Eine private Trägerschaft konnte leider nicht gefunden werden. Seniorenrat

Seniorenrat Aesch-Pfeffingen

Projekt: Ruftaxi www.seniorenrat-aesch-pfeffingen.ch

SCHUTZKONZEPT Liebe Sm’Aesch-Fans Eure Gesundheit liegt uns am HerÆen. In diesen aussergewöhnlichen Zeiten müssen deshalb auch wir ein SchutÆkonÆept einhalten. In der ganÆen Halle gilt eine Maskenpflicht. Zudem dürfen wir maximal 3ÂÂ Zuschauer*innen in den Löhrenacker lassen. Kommt bitte frühÆeitig, damit wir Eure Daten aufnehmen können. Wir bitten Euch um Verständnis und freuen uns sehr auf Euch! Euer Sm’Aesch-Team

Stephan Hohl – für Sie da in Aesch. Generalagentur Aesch Hauptstrasse 70 T 061 756 56 56 aesch@mobiliar.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Erwahrung von kommunalen Wahlen An der Gemeindeversammlung vom 22. September 2020 wurden alle Mitglieder des Wahlbüros und der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission für die Amtsperiode 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 gewählt. Folgende Personen wurden gewählt: − Wahlbüro Pfeffingen: Bruno Brodmann, Jennifer Flückiger, Manuele Häusler, Jan Kammermann, Kevin Ly, Vanessa Oser, Rocio Santschi − Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Pfeffingen: Lukas Fiechter, Robert Karrer und Ralph Ortscheit An der Urnenabstimmung vom 27. September 2020 wurden alle Mitglieder des Schulrates des Kindergartens und der Primarschule Pfeffingen, des Schulrates der Sekundarschule Aesch sowie des Schulrates der Musikschule Aesch-Pfeffingen für die Amtsperiode 1. August 2020 bis 31. Juli 2024 gewählt. Es sind dies folgende Personen: − Schulrat des Kindergartens und der Primarschule Pfeffingen: Nicole Brazzale, Nadim Ismail, Claudia Meury (-Bloch), Aline Stalder Häusermann − Schulrat der Sekundarschule Aesch: Rolf Coray − Schulrat der Musikschule Aesch-Pfeffingen: Christoph Wenziker Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte (GpR), hat der Gemeinderat nach unbenütztem Ablauf der Beschwerdefrist das Ergebnis von Gemeindewahlen verbindlich festzustellen. Innert der gesetzlichen Frist von drei Tagen (§ 83 Absatz 3 GpR) sind keine Beschwerden eingegangen. Der Gemeinderat erklärt hiermit, gestützt auf § 15 Absatz 1, das Ergebnis der Schulratswahlen vom 27. September 2020 als gültig. Der Gemeinderat gratuliert allen Gewählten zu ihrer Wahl und wünscht ihnen viel Befriedigung bei der Ausübung ihrer Ämter. Gemeinderat Pfeffingen

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Metall Garten- und Küchenabfälle Papier-/Kartonsammlung Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar

Baupublikation Baugesuch Nr. 1806/2018 Gesuchsteller/in: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch – Projekt: 2 Doppeleinfamilienhäuser mit Garagen / Carport, Neuauflage: geändertes Projekt / zusätzlicher Whirlpool, Parz. 158 Grübelackerweg, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Hansjörg Müller + Partner Architekten AG, Hauptstrasse 69, 4147 Aesch Auflagefrist: 26. Oktober 2020 Baugesuch Nr. 1640/2020 Gesuchsteller/in: Franz Sabrina u. Remo, Rüttimatt 130, 4148 Pfeffingen – Projekt: Bienenhaus, Parz. 371, Grosse Weide, Pfeffingen – Projektverfasser/in: SBS AG, Sick Stefan, Industriestrasse 7, 4410 Liestal Auflagefrist: 26. Oktober 2020 Das Bauvorhaben liegt ausserhalb der Bauzonen und / oder bedarf einer Rodungsbewilligung. Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag – Freitag von 10.00 – 11.30 und 15.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 20. Oktober 2020 Mittwoch, 21. Oktober 2020 Mittwoch, 28. Oktober 2020 Mittwoch, 28. Oktober 2020 Montag, 2. November 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 17. Oktober 15.00 Tauffeier 18.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Sonntag, 18. Oktober 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion mitgestaltet vom Kirchenchor Mittwoch, 21. Oktober 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 22. Oktober 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 17. Oktober Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 18. Oktober 11.30 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 20. Oktober 16.15 Rosenkranzgebet Freitag, 23. Oktober 9.15 Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 18. Oktober 10.00 Gottesdienst. Pfarrer Ingo Koch. Kollekte: Christlich-Jüdische-Projekte

Amtswoche: 17. bis 23. Oktober Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 18. Oktober 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Br. Peter Blaser (BESJ). Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 21. Oktober 19.30 Bibelabend Christliches Begegnungszentrum CBZ

Die Gottesdienste werden jeweils 10.15 per livestream übertragen. Sonntag, 18. Oktober 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 20. Oktober 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 22. Oktober 6.00 bis 7.00 Frühgebet

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AUS DER GEMEINDE

Sport + Kultur Zentrum Löhrenacker «Dom» Werden Sie Sitzplatz-Sponsor – jetzt reservieren! An der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2020 wird über die Umsetzung des Projektes Sport + Kultur Zentrum Löhrenacker «Dom» abgestimmt. Der multifunktionale «Dom» ermöglicht eine optimale Lösung für den lange bestehenden Platzmangel der Vereine. Nebst Firmensponsoren will der Gemeinderat auch der Bevölkerung Gelegenheit geben, das Projekt mit einem Sitzplatz-Sponsoring aktiv zu unterstützen. Dazu können auf den beiden Tribünen und im Kulturraum Sitzplätze und Stühle reserviert werden. Der gespon-

serte Sitz wird mit einem Namens-Täfelchen gekennzeichnet. Alle SitzplatzSponsoren werden – nebst der Teilnahme an der grossen Eröffnungs-Party – auch auf einer Wall-of-Fame aufgeführt. Sitzplatz-Sponsor zu werden ist ganz einfach: Scannen Sie die folgenden QR-Codes, um Ihren Wunschplatz online zu reservieren. Oder kommen Sie bei uns auf der Gemeindeverwaltung vorbei – wir sind Ihnen bei der Reservation gerne behilflich. Die Tribünenplätze und die Kulturstühle wurden elektronisch abgebildet. Es geht aktuell erst darum, eine Reservation zu ermöglichen. Eine Bezahlung

erfolgt erst bei der Realisation des «Doms» nach einem positiven Beschluss an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2020. Gemeinderat Aesch

SEELSORGEVERBAND

DIE POLIZEI MELDET

Elternbildung zum Thema «Vorsorge»

Gas- mit Bremspedal verwechselt

Der Tod ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Nicht nur im Alter, sondern auch als Eltern sollten Sie sich die Zeit nehmen, sich Gedanken darüber zu machen, wie für Ihre minderjährigen Kinder gesorgt wird, falls durch einen Schicksalsschlag Sie als Eltern nicht mehr für Ihre Kinder sorgen können. Denn wer sich frühzeitig mit der letzten Lebensphase, dem Tod und seinen Folgen auseinandersetzt, kann in Ruhe für sich und seine Liebsten vorsorgen. Doch wann braucht es welches Vorsorgedokument? Was ist ein Vorsorgevertrag oder eine Sorgerechtsverfügung? Was kann man überhaupt im Vorfeld regeln oder was sollte man beachten? Um einen Überblick im juristischen Dschungel zu bekommen, haben wir Daniel Stoll (Advokat und Notar) zum Thema Vorsorge bei Familien eingeladen, der uns dieses komplexe Thema am Dienstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr im katholischen Pfarreiheim in Aesch näherbringen möchte. Der Abend findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Massnahmen statt. Melden Sie sich rechtzeitig an, denn die Teilnehmerzahl wird beschränkt sein! Anmeldung bis 19. Oktober an carmen.roos@rkk-angenstein.ch. Weitere Infos unter Tel. 079 698 51 36. Carmen Roos, Seelsorgeverband Angenstein Aesch, Duggingen, Pfeffingen

Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Informieren Sie sich daher über www.chz.ch

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Auto im Garten: Personen wurden keine verletzt. WOB. Am Mittwoch, 7. Oktober, kurz nach 10.30 Uhr, verwechselte eine Personenwagenlenkerin beim Parkieren am Herrenweg in Aesch das Gas- mit dem Bremspedal und kam im Garten zum Stillstand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen, beabsichtigte die 64-jährige Fahrzeuglenkerin ihr Fahrzeug auf

Aesch/Pfeffingen Attraktives Aesch. Präsident: Andreas Stäheli -andreas.staeheli@attraktivesaesch.ch. Postadresse: Verein Attraktives Aesch, 4147 Aesch. www.attraktivesaesch.ch Bacchanal-Chor Aesch. Gemischter Chor mit breitem Repertoire (siehe www.bacchanalchor.ch). Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Proben jeweils Mo, 20.00 in der Aula S1 Neumattschulhaus. Kontakt: Andreas Greuter, Rauracherweg 5, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 753 18 05.

Herbst & Winter

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Blauring Aesch. Mädchen ab 5 Jahren. Kontaktadresse: Anna Reimann, Anton von Blarerweg 21, 4147 Aesch, blauringaesch@gmx.ch, 079 442 65 51.

9:00 – 15:00 Uhr

Steinackerhaus, Herrenweg 14, 4147 Aesch http://kab-aesch.wix.com/kab-aesch

einem Parkplatz am Herrenweg zu parkieren. Beim Einbiegen auf den Parkplatz verwechselte sie, aus bis anhin nicht restlos geklärten Gründen, das Gas- mit dem Bremspedal und kam schlussendlich im angrenzenden Garten zum Stillstand. Personen wurden bei der Kollision keine verletzt.

VEREINSNACHRICHTEN

Badmintonclub Aesch. Juniorentraining: Do, 18.30. Aktiventraining: Do, 20.00. bcaesch@outlook.com oder www.bcaesch.ch

Kinderartikelbörse Aesch

FOTO: ZVG

Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Martin Baumann, Aesch, 061 751 56 81.

Cäcilienchor Aesch. Gesangsstunde: jeden Do, 20.00 bis 21.45 im Pfarreiheim, bei der Kirche. CVP Aesch-Pfeffingen. 4147 Aesch. Präsident: Christian Helfenstein, 079 473 23 87. Besuchen Sie unsere Hompage: www.cvp-aesch-pfeffingen.ch. Kontakt: christian.helfenstein@cvp-bl.ch Die Drehscheibe Aesch-Pfeffingen-Duggingen vermittelt Generationen übergreifende «Nachbarschaftshilfe». Vermittlungsstelle: Telefon 079 753 57 16, www.drehscheibe-ap.ch Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15.


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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Unsere Kunden brauchen Menschen wie Sie!

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

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Verhelfen Sie unseren Vögeln zu einem guten Start ins Leben!

15. – 29. Oktober 2020 Unser Restaurant ist täglich von 7.00 – 22.00 Uhr für Sie offen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und frühzeitige Tischreservation unter 061 705 10 80.

Vogelwarte Sempach IBAN: CH47 0900 0000 6000 2316 1

VERANSTALTUNGEN

Aufgrund der Covid-Schutzvorgaben: Limitierte Plätze und Maskenpflicht falls der Abstand nicht eingehalten werden kann. Wir empfehlen eine frühzeitige Reservation unter 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch

EISLAUFEN LERNEN beim Eislauf Club Laufen

VERNISSAGE Susanne Smajić «Bilderwelten»

Do. 22. Oktober, 18.30 Uhr, Refektorium Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafik, Kinderbuchillustrationen, Kunstbücher, Goldschnitte und drei Kunstzimmer. Im Künstlergespräch gibt Susanne Smajić Einblicke in ihr Schaffen, zeigt Skizzenbücher und skizzierte Storyboards, anschliessend Besichtigung der Ausstellung und Apéro. Die Ausstellung ist täglich von 8.00–20.00 Uhr frei zugänglich. Einen Ausstellungsrundgang finden Sie an der Rezeption oder auf unserer Website. Bitte respektieren Sie bei Ihrem Besuch den täglichen Gastronomieund Hotelbetrieb. Wir bitten um Reservation für die Vernissage: 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch

Freitag, 30. Oktober 2020, 19.30 Uhr Bibliothek Reinach Weiermattstrasse 11, Reinach

Neue Kinderkurse ab 17.10.2020 jeden Samstag 09.30–10.30 Uhr

Lesung mit Reinacher Autorin Tabea Koenig aus ihren Büchern

Eissporthalle Laufen

KONZERTE Jahreskonzert Verein Freunde des Klosters

Erwachsene CHF 15.IJ / IV-Berechtigte CHF 10.IJ Kinder ab 8 Jahren und Studenten CHF 10.IJ Reservation bestellung@kulturinreinach.ch oder 075 417 34 66

Anmeldung auf unserer Website

Fr. 16. Oktober 2020, 18.00 Uhr, Kirche Bettina Urfer und Christian Müller Klassik, Irish, Klezmer, Jazz, Filmmusik

Menu Musica Zyklus «Ludwig van Beethoven: Zehn Sonaten für Violine und Klavier», Teil 1

Di. 27. Oktober, 24. November, 29. Dezember 2020, 12.30–13.00 Uhr, Klosterkirche Martin Masan (Violine), Juan Diego Galindez Gutierrez (Klavier), Shahane Zurabova (Klavier) Limitierte Plätze, wir bitten um Reservation, auch für ein anschliessendes Mittagessen im Klosterrestaurant: info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80

Jazz & Soul-Afterwork

Türöffnung und Barbetrieb ab 18.00 Uhr Limitierte Plätze, wir bitten um Reservation: 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch Do. 29. Oktober 2020, 18.30–20.00 Uhr, Refektorium

duo’smoze

Claire Litzler (Stimme, Vibraphon, Perkussion), Thierry Kauffmann (Saxophone, Bassklarinette/Duduk/Piano). Claire Litzler und Thierry Kauffmann interpretieren Eigenkompositionen und bedienen sich dabei auch elektro-akustischer Live-Effekte. Die zwei Musiker spielen ein breites Programm von Jazz bis zu aktueller Musik mit viel Kreativität, Gefühl und Virtuosität. Alle Veranstaltungen Kollekte

KIRCHE

Täglich bis ca. 19.00 Uhr geöffnet. Maskenpflicht während den Gottesdiensten.

Gottesdienste

Jeden Sonntag 9.00 Uhr Eucharistiefeier, Miss. Catt. Italiana 10.30 Uhr, 14-täglich, christkath. Gottesdienst 18.00 Uhr Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst mit Kommunion, jeweils am ersten Sonntag des Monats als Taizégebet gestaltet. Jeden Montag 18.45 Uhr, Gebetsgruppe Jeden Donnerstag 19.00 Uhr, Eucharistiefeier, Miss. Catt. Italiana Informationen monatlich in «Kirche heute» und unter www.christkatholisch.ch

Kloster Dornach Restaurant, Hotel, Kultur, Kirche Amthausstrasse 7, 4143 Dornach T 061 705 10 80 www.klosterdornach.ch info@klosterdornach.ch

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Rynacher Rundgang II

Start: 18:00 Uhr • 27. Oktober • 24. November • 15. Dezember

ENTSORGUNG MULDEN

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Restaurant Rössli Hauptstrasse 24, 4153 Reinach Dienstag, 20. Oktober 2020, 10.00 bis 15.00 Uhr

Restaurant Landhus Baslerstrasse 4, 4123 Allschwil Mittwoch, 21. Oktober 2020, 10.00 bis 15.00 Uhr Info: www.uhrengalerie.ch Herr Gerzner ist jederzeit erreichbar, 079 108 11 11 Covid-Regeln werden eingehalten.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen Nr. 2020-1617 Gesuchsteller: BVF AG, Pascal Monnier, Holbeinstrasse 93, 4051 Basel – Projekt: Parkplatzerweiterung, Parzelle: 116, Dammstrasse 36, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: BVF AG, Pascal Monnier, Holbeinstrasse 93, 4051 Basel Nr. 2020-1629 Gesuchsteller: Bruno Wagner, Rheinstrasse 40, 4127 Birsfelden – Projekt: Kamin, Parzelle: 3223, Teichweg 16, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Architekturbüro Linus Marti, Leimgrubenweg 9d, 4053 Basel Nr. 2020-1631 Gesuchsteller: ISS Facility Services AG, Zubler Martin, Hochbergerstrasse 15, 4002 Basel – Projekt: Mieterausbau Werkstätte und Lager / 2 Kamine / Einbau Rolltor, Parzelle: 4588, Heiligholzstrasse 6, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: ffbk Architekten AG, Oslo-Strasse 2, 4142 Münchenstein Nr. 2020-1638 Gesuchsteller: Michal und Patrick Cairoli, Imbergässlein 3, 4051 Basel – Projekt: Um- und Ausbau Reiheneinfamilienhaus, Parzelle: 1121, 1122, Im Winkel 8, 10, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Patrick Cairoli, Imbergässlein 3, 4051 Basel Auflagefrist: 26. Oktober 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Termine Jagdtage Münchenstein Die Jagdgesellschaft Münchenstein veranstaltet ihre alljährlichen Jagdtage an folgenden Terminen: − Montag, 26. Oktober 2020 − Montag, 9. November 2020 − Montag, 23. November 2020 − Montag, 7. Dezember 2020 Allgemeine Dienste und Sicherheit

Quartierplanung vanBaerle: Mitwirkungsverfahren Auf dem ehemaligen Industrie-Areal vanBaerle wird in den nächsten Jahren unter der Verantwortung der Halter AG ein neues Quartier mit Wohnungen, Restaurants und Quartierläden entstehen. Im Juni 2018 konnte der Architekturwettbewerb abgeschlossen und somit die Erarbeitung des Quartierplans lanciert werden. In der Folge wurden Quartierplanreglement, der Plan, der Planungsbericht und weitere begleitende Dokumente erstellt und dem Bauausschuss sowie der Freiraum- und Naturschutzkommission vorgelegt. Im Oktober 2019 wurden die QuartierplanDokumente vom Gemeinderat unter Beisein von Repräsentanten der Halter AG, von jessenvollenweider architektur AG (Architekt), der Stauffer Rösch AG (Landschaftsarchitekt) und der Stierli + Ruggli Ingenieure und Raumplaner AG (Erstellerin Quartierplan) vorgestellt und für die kantonale Vorprüfung freigegeben. Nach der Rückmeldung von Seiten Kanton ist nun als nächster Schritt das öffentliche Mitwirkungsverfahren vorgesehen. Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung ein, ihre Meinung zum Entwurf des Quartierplanes abzugeben (Mitwirkung gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes). Die entsprechenden Unterlagen sind vom 15. Oktober bis zum 27. November 2020 in der Bauverwaltung während der Schalterstunden öffentlich aufgelegt. Die Dokumente sind auch auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «News» einsehbar. Interessierte können sich innerhalb der Mitwirkungsfrist schriftlich dazu äussern. Die Eingaben sind bis spätestens Freitag, 27. November 2020 (A-Poststempel) zu richten an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein. Mitwirkungseingaben per E-Mail an bauverwaltung@muenchenstein.ch werden ebenfalls berücksichtigt. Zum Auftakt des Mitwirkungsverfahrens findet am Donnerstag, 15. Oktober 2020 um 19.00 Uhr im KUSPO eine Informationsveranstaltung statt, zu der Interessierte im Namen des Gemeinderates gerne eingeladen sind. Neben der Vorstellung des Quartierplans und des Richtprojekts sowie des weiteren Verfahrens, wird die Möglichkeit geboten, Fragen zu stellen. Die Bauverwaltung Quartierplanung mit Umweltverträglichkeitsprüfung SpenglerPark:

Planauflage Mit Beschluss vom 16. Dezember 2019 hat die Gemeindeversammlung die Quartierplanung Spenglerpark beschlossen. Dabei wurde ein Änderungsantrag bezüglich Zertifizierung nach

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Mit dem Piano verschmelzen

SNBS (Standard nachhaltiges Bauen Schweiz) gutgeheissen. Gegen die Beschlussfassung der Quartierplanung durch die Gemeindeversammlung wurde das Referendum ergriffen. Die entsprechende Abstimmung wurde am 27. September 2020 durchgeführt. An der Urne wurde der Beschluss der Gemeindeversammlung bestätigt. Gemäss § 31 Raumplanungs- und Baugesetz BL (RBG) und § 46 des Umweltschutzgesetzes BL (USG BL) werden nun die Planungsakten vom 15. Oktober 2020 bis am 15. November 2020 auf der Bauverwaltung öffentlich aufgelegt. Die Unterlagen sind auch unter www.muenchenstein.ch unter «News» einsehbar. Allfällige Einsprachen sind innert der Auflagefrist bis spätestens am 15. November 2020 (Poststempel A-Post), schriftlich und begründet an den Gemeinderat, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein zu richten. Die Bauverwaltung

Bewilligung für nichtforstliche Kleinbauten und Kleinanlagen: Planauflage Gesuch Nr. 2020-3514 Bauherrschaft: Geo Explorers AG, Wasserturmplatz 1, 4410 Liestal – Projekt: 9 Flachbohrungen für seismische Messungen, Parzellen 1510, 2215 – Gebiet: Gmeindhölzli, Spitelholz, Mieschrain, 4142 Münchenstein – Projektverantwortliche Person: Geo Explorers AG, Wasserturmplatz 1, 4410 Liestal. Gestützt auf § 15 der kantonalen Waldverordnung (kWaV) hat die Bauverwaltung hat am 8. Oktober 2020 im Einvernehmen mit dem Amt für Wald die Bewilligung für 9 Flachbohrungen für seismische Messungen erteilt. Gestützt auf § 16 der kantonalen Waldverordnung (kWaV) wird vom 15. Oktober 2020 bis zum 26. Oktober 2020 eine öffentliche Planauflage durchgeführt. Während dieser Zeit können die Baubewilligung sowie die Gesuchsunterlagen während der Schalterstunden auf der Bauverwaltung, 1. Stock, eingesehen werden. Gegen diese Baubewilligung kann innerhalb der Auflagefrist beim Regierungsrat, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat ein klar umschriebenes Begehren, die Angabe der Tatsachen und Beweismittel, eine Begründung sowie die Unterschrift der Parteien oder ihres Vertreters zu enthalten. Die Bauverwaltung

Sonderabfallsammeltag am 31. Oktober Am Samstag, 31. Oktober 2020, steht auf dem Areal des Werkhofs an der Pumpwerkstrasse 7 von 8.30 bis 15.30 Uhr eine mobile Sammelstelle zur Entgegennahme von Haushalt-Sonderabfällen bereit. Die von der Gemeinde organisierte Sammelaktion findet einmal pro Jahr statt und soll Anlass geben, Putzschränke, Hausapotheken, Keller und Garagen zu entrümpeln. Was alles als Sonderabfall gilt und abgegeben werden kann, ist auf einem Merkblatt festgehalten, das in der Woche vor der Aktion an alle Haushalte verteilt wird. Ab sofort kann das Dokument auch auf der Website der Gemeinde Münchenstein unter der Rubrik «Neuigkeiten» abgerufen werden. Nicht angenommen werden am Sammeltag Sonderabfälle aus Gewerbe und Industrie. Die Sammelaktion stellt eine Ergänzung zu den permanenten Abgabestellen für Sonderabfälle aus Haushaltungen dar. Das ganze Jahr hindurch können die bestehenden Rückgabemöglichkeiten der Verkaufsstellen und Fachgeschäfte genutzt werden. Die Bauverwaltung

eUmzug – Adresswechsel bequem online melden Einwohnerinnen und Einwohner und Neuzuziehende können sich ab sofort rund um die Uhr bequem online an-, ab- und ummelden. Der Kanton Basel-Landschaft und weitere Kantone haben sich zum Verbund «eUmzug Schweiz» zusammengeschlossen und bieten eine gemeinsame Lösung für die onlineAdressänderung an. Mit eUmzug können Sie Ihren Umzug online melden. Dies gilt für die Adressänderung innerhalb der gleichen Gemeinde wie auch für den Wegzug aus Ihrer heutigen Wohngemeinde in eine andere Gemeinde. Weitere Informationen zu eUmzug sowie das Onlineformular sind unter folgendem Link zu finden: Die Einwohnerdienste www.eumzug.swiss

Faszinierendes Schauspiel: Jean-Paul Brodbeck spielte konzentriert und voller Leidenschaft.

Der international bekannte Jazz-Pianist John Brodbeck lieferte am Freitag in der Trotte Münchenstein ein grandioses Jazz-Konzert. Caspar Reimer

D

ie Kulturkommission der Bürgergemeinde Münchenstein hatte am vergangenen Freitag in die Trotte zu einem Soloklavierkonzert mit Jean-Paul Brodbeck, einem international beachteten und bekannten Jazz-Pianisten aus Basel, eingeladen. Der 46-jährige Musiker habe sogar «Münchensteiner Wurzeln», wie die Präsidentin der Kulturkommission, Therese Mathys, den Künstler ankündigte. Was folgte, darf als zweistündige Reise zur Ekstase bezeichnet werden: Begann das Konzert noch gemächlich und leicht, steigerte sich die Intensität der Musik immer mehr, um dann im zweiten Teil nach einer kurzen Pause ihren Höhepunkt zu erreichen. Brodbeck dabei zuzusehen, wie er ganz konzentriert und voller Leidenschaft sein Instrument

spielte, war an sich schon ein faszinierendes Schauspiel. Zeitweise überkam einen das Gefühl, der Pianist würde gar mit dem Piano verschmelzen. Sich treiben lassen Brodbeck war schon sein Leben lang ein begeisterter Musiker: Im Alter von 12 Jahren gründete er seine erste Band und war später unter anderem Gründungsmitglied einer Jazzrock-Gruppe. Neben und nach seinem Studium am Konservatorium gab er unzählige Konzerte in verschiedensten Formationen und auf internationaler Bühne. Brodbeck gilt auf dem Gebiet der Improvisation als einer der besten Pianisten. Als kürzlich ein anderer bekannter Klavierkünstler aus den USA wegen Corona nicht für ein Konzert nach Europa ausreisen konnte, hatte Brodbeck ihn kurzerhand vertreten. Dabei scheint es ihm leicht von der Hand zu gehen, komplexe Kompositionen zu improvisieren, wie er am Freitag unter Beweis gestellt hatte. Auf die Frage, ob das ganze Konzert am Freitag frei improvisiert war, sagt er: «Ich würde sagen, es ist vieles sehr spontan, aber einige Eckpunkte sind einstudiert. Oder anders gesagt: Ich versuche, das Einstudierte nicht wie vorbe-

FOTO: CASPAR REIMER

reitet erklingen zu lassen, so kann auch das Improvisierte wie fest komponiert wirken.» Mit zunehmendem Alter würde er aber dem Moment und der Improvisation freien Lauf lassen: «Ich beginne mit einem Thema, lasse mich dann treiben und versuche, wieder zurückzufinden.» Stationen einer Entwicklung Am Freitag gab Brodbeck unter anderem Einblicke in sein neustes Album mit dem Titel «Expansion»: «Die Idee zum Album kam mir letztes Jahr, als eine Serie von neuen Kompositionen entstand, die ich unbedingt solo spielen wollte», erzählt Brodbeck dem «Wochenblatt». «Alle Kompositionen sind für mich Stationen einer Entwicklung. Eine Verarbeitung momentaner Lebenslagen.» Neben eigenen Kompositionen spielte der Jazz-Pianist Variationen seiner Vorbilder und Vorgänger – besonders grossen Applaus erntete eine Improvisation über den US-JazzSaxofonisten John Caltrain. Auch wenn die Zeiten während Corona für Künstler «ausserordentlich schwierig» sind, hat Brodbeck Zukunftspläne: «Ich spiele aktuell in verschiedenen Projekten. Sicher sind Kleinformationen wie Duo, Solo oder Trio meine Hauptsteckenpferde.»

JUBILAR

Zum 100. Geburtstag von Jacques Nippel

Festlich: Gemeindepräsidentin Jeanne Locher (l.) Gemeinderat Dieter Rehmann (2.v.l.) und eine Delegation der Baselbieter Regierung gratulierten dem Jubilar. Am vergangenen Samstag, 10. Oktober, durfte Jacques Nippel seinen 100. Geburtstag feiern. Der aus der Waadt stammende Jubilar kam im Jahr 1946 von Berufes wegen nach Basel und siedelte von der Romandie in die Nordwestschweiz um. Gesellschaftlichen Halt fand er im Umfeld der Eglise Française, wo er auch seine zukünftige Frau kennenlernte. Die junge Familie mit den beiden Söhnen Claude und Michel zog 1953 an die Drosselstrasse im Quartier Lange Heid. 1960 war die Familie mit der Ge-

burt des dritten Sohnes Thierry komplett. Der Charme, die spontane Kontaktfreudigkeit und die Gesangskünste erleichterten Jacques Nippel und seiner Familie die Integration. Die Reformierte Kirche bot eine willkommene Plattform mit den sonntäglichen Gottesdiensten und dem Bibelkreis. Der Familienvater verstärkte über viele Jahre den örtlichen Männerchor, die Liedertafel sowie den Bach-Chor. Viele Münchensteinerinnen und Münchensteiner kennen Jacques Nippel heute noch als langjährigen pflichtbewussten Sektionskassierer der

damaligen Krankenkasse Helvetia Sektion Münchenstein Süd. Dass er heute noch alleine in den eigenen vier Wänden an der Drosselstrasse leben kann, verdankt er der umsichtigen und professionellen Pflege der Spitex Birseck, der bewundernswerten Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Nachbarschaft und der tatkräftigen Unterstützung seiner drei Söhne. Jacques Nippel geniesst die vielen Besuche von Kindern, Enkeln und Urenkeln, besucht in Begleitung Konzerte und Ausfahrten – und geniesst auch gerne hie und da ein Gläschen Wein aus der alten Heimat. Neben einer Delegation der Baselbieter Regierung überbrachten von Seiten der Gemeinde Münchenstein Gemeindepräsidentin Jeanne Locher und Gemeinderat Dieter Rehmann die besten Glückwünsche im Namen des Gesamtgemeinderates und der Gemeindeverwaltung. Der Gemeinderat

z Rynach isch D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher


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MÜNCHENSTEIN REFORMIERTE KIRCHE

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 18. Oktober, Oase-Gottesdienst, Zämme fiire Allgemeine Maskenpflicht 10.45 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 11.00 Kirchgemeindehaus mit Kinderkirche Gottesdienstgestaltung: Pfarrer Markus Perrenoud, Sozialdiakonin Annina Liechty und Team «Zämme fiire». Kollekte: Christlich-Jüdische Projekte CJP Anlässe: Donnerstag, 15. Oktober 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff 14.30 KGH, Geschichtenabenteuer 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 16. Oktober 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Dienstag, 20. Oktober 14.00 KGH, Kreativ-Gruppe Mittwoch, 21. Oktober 14.30 Kath. Pfarreizentrum, Ökumenischer Seniorennachmittag 19.30 KGH, Männerpalaver: Bierbrauen Donnerstag, 22. Oktober 19.30 KGH, Jubilate Chor Amtswoche: 17. bis 23. Oktober Pfarrer Markus Perrenoud, 077 493 21 36 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 17. Oktober 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Domchors, Verabschiedung von Sylvester Ihuoma, anschl. Apéro im Domhof Sonntag, 18. Oktober 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier unter Mitwirkung des Cäcilienchors, Verabschiedung von Sylvester Ihuoma, anschl. Apéro im Pfarreiheim

11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier zum Tag der Migranten und Migrantinnen anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 20. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier entfällt! 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 Kommen und Gehen jederzeit möglich. Mittwoch, 21. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 22. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Freitag, 23. Oktober 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Münchenstein, ref. KGH: Ökum. Eltern-Kind-Treff Fiire mit de Chline

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedener Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 18. Oktober 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Fürchte dich nicht» zu verschiedenen Zeiten an. Kinder- und Jugend-Betreuung kann durchgehend besucht werden. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

«Männerpalaver» mit Bierseminar Echte Männer wollen manchmal unter sich sein. Aus diesem Grund treffen wir uns einmal im Monat in lockerer Runde. Immer nehmen wir uns ein geistliches Thema vor. Am Mittwoch, 21. Oktober, 19.30 Uhr, im Ref. Kirchgemeindehaus an der Lärchenstr. 3, laden wir ein zum

nächsten Männerpalaver mit geistlichem Thema der ganz besonderen Art: Der Münchensteiner Daniel Spichty ist passionierter Bierbrauer. Schon manche Biersorte hat er selber gebraut. Er wird uns in die Kunst von Hopfen und Malz einführen und aus der Kulturgeschichte

des Biers erzählen. Bekanntlich wurde das Getränk ja schon in der Bibel erwähnt. Das muss man(n) also wissen! Anmeldungen unter Tel. 077 493 21 36 oder m.perrenoud@refk-mstein.ch. Pfarrer Markus Perrenoud Reformierte Kirchgemeinde

REFORMIERTE KIRCHE

«Zämä fiirä»: Erntedank-Gottesdienst Unser Erntedank-Gottesdienst wird vorbereitet durch die Gruppe «Zäme fiire», die regelmässig Gottesdienste für Menschen mit einer Behinderung und andere Menschen mit offenem Gemüt durchführt. Wir sitzen im Kreis. Wir singen, musizieren und beten. Wir schauen ein kleines Theater. Wir sprechen über das, was

uns Freude macht und Kummer bereitet. Wir sind eine Gemeinschaft von besonderen Menschen, verbunden in Freundschaft. Mit dabei ist unsere Gemeinde-Band. Für Kinder gibt es eine Kinderkirche mit eigenem Programm. Für die Einhaltung der Hygiene-Massnahmen werden wir besorgt sein, es gilt allgemeine Maskenpflicht ab 12 Jahren.

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern! Das Team «zämä fiirä» Reformierte Kirchgemeinde

Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch

Reformierte Kirchgemeinde Oasen-Gottesdienst zu Erntedank Sonntag, 18. Oktober, 11.00 Uhr (!) im Ref. KGH, Lärchenstrasse 3

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Furkastrasse 82, 4054 Basel. Tel. 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des

BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20.00 im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokrat. Volkspartei Münchenstein.

Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni@ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein

SCHNAPPSCHUSS

Herbst: Kürbissaison Dieses prachtvolle Exemplar hat Peter Vögtli aus Gempen beim Blumenwunderland in Arlesheim entdeckt. Zum Verzehr ist er wohl kaum geeignet - dafür ist er aber auch viel zu dekorativ.

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Wir freuen uns auf Ihren Schnappschuss! Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Absage Hauptübung Feuerwehr für die Bevölkerung Aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation wird zum Schutz der Bevölkerung und für die Erhaltung der Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehr die diesjährige Hauptübung für die Öffentlichkeit abgesagt. Wir bedauern dies sehr und hoffen, im nächsten Jahr wieder eine Hauptübung durchführen zu können. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Feuerwehr Gempen Rekrutierung Feuerwehr

Informationsabend Die Feuerwehr Gempen bietet Hilfeleistung bei Bränden, Hochwasser, Erdbeben oder anderen Elementarereignissen. Mit ihren rund 30 Angehörigen und modernsten Hilfsmitteln engagiert

23

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Lokale Geschichten voll dystopischer Historie

sie sich für die Sicherheit im Gemeindegebiet. Für diese und zahlreiche weitere Aufgaben benötigen wir Ihre Unterstützung. Der Informationsabend findet am 20. Oktober 2020 statt und ist für den Jahrgang 2000 sowie für Neuzuzüger mit dem Jahrgang 1979 bis 2000 gemäss Feuerwehrreglement § 7 und § 8 obligatorisch. Abmeldungen mit Angabe des Verhinderungsgrunds sind bis zum 19. Oktober 2020 an das Feuerwehrkommando zu richten. Datum Dienstag, 20. Oktober 2020 Zeit 19.30 Uhr Ort Feuerwehrmagazin, 1. OG, Hauptstrasse 14 Abmeldungen feuerwehr@gempen.ch Wir freuen uns, Sie am Informationsabend begrüssen zu dürfen. Feuerwehrkommando Hptm Renato Ambühl

LESERBRIEF

Autobahnzubringer an Aesch A18 An der Aescher Gemeindeversammlung vom 16. Juni wurde bekannt gegeben, dass sich die Gemeindebehörden von Dornach und Aesch über den Standort und die Linienführung nicht einigen können. Seit über 20 Jahren wollen die Dornacher einen direkteren Anschluss zur A18, wissen heute aber noch immer nicht, was Sie genau wollen. Die günstigste Lösung für den Dornacher Steuerzahler wäre der Verzicht auf einen Zubringer an den Anschluss Aesch zur A18 und die Dornacher fahren wie seit Jahrzehnten direkt und auf den Anschluss «ReinachSüd». Ein Zubringer von Dornach würde starken Verkehr mit sich bringen. Deshalb sollte, wenn schon, eine möglichst kurze, geradlinige und erst noch kostengünstige Strassenführung, wie diese von Aesch vorgeschlagen wurde, bevorzugt werden. Und zwar im Bereich ca. 50 Meter vor der Swissmetall Porte über die Birs zwischen der Pentapharm und ex. Plus

Batteriefabrik durch, direkt über die Dornacherstrasse zum Anschluss A18, der sich bereits im Bau befindet. Warum der Dornacher Behörde diese Möglichkeit nicht passt, ist unerklärlich. Ich nehme an, dass der Landbesitzer damit nicht einverstanden ist. Dass sich die Behörde in dieser Frage der HIAG Immobilien beugt, ist unverständlich. Oder ist etwa ein neuer Anschluss der Gemeinde Dornach an die A18 in der Realität gar kein Thema mehr? Entsprechendes kann nämlich der neuesten Publikation der Partei des Gemeindepräsidenten entnommen werden. Zitat aus dem Infoblatt: «Ist die Behörde in ihrer Entscheidung nicht frei?» vom Mai der Freien Wähler: «Anstatt eine neue Strasse durch oder über das Widenareal zu führen, lässt sich dieses Gebiet, in Absprache mit den Grundeigentümern, wunderbar anders nutzen.» Ist die Behörde in ihrer Entscheidung nicht frei? Gruss aus Aesch, René Gerwer

PARTEIEN

Gouverner c’est prévoir Vergeblich versuchte unsere FDP-Gemeinderätin Annabelle Lutgen mit einem Wiedererwägungsgesuch rund um das SuSi-Teilprojekt «Mehrzweckhalle Im Brühl» ein sich anbahnendes Planungs-Fiasko von der Gemeinde abzuwenden. Jedoch unterstützte eine sehr knappe Gemeinderats-Mehrheit, das erwähnte Bauprojekt. Sie wollen es – zu meinem Unverständnis — unbeirrt weiterverfolgen. Schon früh nach der Freigabe des Planungskredits durch den Souverän wurden Anregungen zur Planung mit Alternativen beim Gemeinderat deponiert. Die Befürworter halten jedoch stur an der bewilligten Version fest,

und widersprechen somit dem Grundsatz «Regieren heisst voraussehen». Denn die Opposition im Dorf wächst rasant. Die Gefahr, dass das Projekt an der Urne scheitert und damit die dringend benötigte Tagesstruktur plus Turnhalle nicht gebaut wird, scheinen Herr Schlatter und die FWD-Gemeinderäte in Kauf zu nehmen. Wo ist da deren Verantwortungsbewusstsein für Dornach? Die FDP fordert, dass der Gemeinderat das Projekt deutlich redimensioniert und die vorliegenden Problematiken umgehend anpackt. Ludwig Binkert, Präsident, FDP.Die Liberalen Dornach

PARTEIEN

FWD: Podiums- und Infoveranstaltung Das Ressortsystem ist schon seit längerem ein Thema. Was es für Dornach bedeutet, ist aber vielen nicht wirklich klar. Am 1. April 2020 hat der Gemeinderat

Podiums- und Infoveranstaltung

Ressortsystem

Mittwoch 21. Oktober 2020 Aula Schulhaus Brühl

ab 19.00 Uhr Ausstellung zum SuSI-Projekt (Tagesschule und Mehrzweckhalle) 19.30 bis ca. 21.00 Uhr Podiumsveranstaltung Ressortsystem Der Anlass richtet sich ganz bewusst an alle Dornacherinnen und Dornacher. COVID-19 Massnahmen: Abstand einhalten oder Maskenpflicht & Kontaktdatenerfassung

einstimmig die überarbeiteten Unterlagen für die Einführung eines Ressortsystems verabschiedet und im Anschluss eine Vernehmlassung bei den Parteien und der Bevölkerung gestartet. Die Rückmeldungen wurden sorgfältig geprüft und vieles ist in die neue Vorlage eingeflossen. Weil die Einführung des Ressortsystems ein wichtiger Schritt für Dornach bedeutet, laden wir am Mittwoch, 21. Oktober, zu einer speziellen Podiums- und Informationsveranstaltung ein. Um 19.30 Uhr beginnt der offizielle Teil in der Aula beim Schulhaus Brühl. Bereits ab 19 Uhr ist die Aula geöffnet und Interessierte können sich zuerst die temporäre Ausstellung zum SuSI-Projekt (Tagesschule und Mehrzweckhalle) anschauen und sich direkt vor Ort über den aktuellen Projektfortschritt informieren. Die Freien Wähler Dornach sind die Veranstalter, der Anlass richtet sich aber ganz bewusst an alle Dornacherinnen und Dornacher. Vorstand FWD Dornach

Akustik statt Visuelles: Regisseur Jonas Darvas musste umplanen.

Mit «Die letzte Schlacht» finden die Chroniken von Dornach ihren Abschluss. Premiere sollte am 9. Mai sein, Corona hat jedoch für einige Veränderungen gesorgt. Axel Mannigel

M

log ist aktuell auf www.dieletzteschlacht.ch zu hören und Beginn des gleichnamigen Hörspiels. Richtig, den letzten Teil der Chroniken von Dornach wird es wegen Covid-19 nicht als Theaterstück geben. «Wir mussten schon früh merken, dass wir den dritten Teil nicht auf die Bühne bringen können», resümiert Regisseur Jonas Darvas. «Aus dem umfangreichen Text von Michelle Steinbeck fürs Theater wurde ein Hörspiel, eine ganz eigene Produktion, kein Kondensat.»

FOTO: AXEL MANNIGEL

in denen wir heute leben – Macht, Besitz, Gewalt – laufen seit dem Mittelalter», so Darvas. Bringen «alternative Wahrheiten Lösungsansätze für unsere heutige Gesellschaft»? Präsentation noch offen Es ist ein dystopisches Stück voller Drama, ähnlich den beiden vorherigen Teilen der Chroniken («Brand des ersten Goetheanums», 2019, und «Das Schweigen des Nepomuk», 2018). Nur, dass diesmal dieses Drama von der Bühne in den Lautsprecher oder die Kopfhörer wandern musste. «Auf der Bühne hätten wir längere Monologe gehabt, das geht in einem Hörspiel gar nicht», erinnert sich der Regisseur. «Zudem hat ein Hörspiel ganz eigene Bedingungen in Sachen Spannungsbogen, Diversität und Unterhaltung.» Alles, was auf einer Bühne zu sehen ist, musste vertont werden, keine kleine Herausforderung. Zum Glück bringt Darvas jedoch Erfahrung in diesem Bereich mit und auch das Chroniken-Ensemble hatte entscheidenden Anteil an der Realisation und am Gelingen des Projekts. Dieses sollte nächste Woche am 21. und 22. Oktober mit einem festlichen Event im neuestheater.ch der Öffentlichkeit präsentiert werden. Interessierte werden gebeten, sich zeitnah online über www.neuestheater.ch zu informieren.

usik erklingt, dann angestrengtes Schnaufen. «Velofahren, so gut! Ah, die Metallwerke – das Industrieflaggschiff im Jurabogen hat mich immer fasziniert», ist eine Männerstimme neben Fahrradund Naturgeräuschen zu hören. So beginnt der Prolog der Chroniken von Dornach III, «Die letzte Schlacht», und die Stimme gehört zu einem der drei Hauptprotagonisten, Gewerkschafter Donner. Nach ihm kommt die Arbeiterin und Aktivistin Mägi zu Wort, zum Schluss des 9.40 Minuten langen Prologs übt noch CEO Schimmelkäfer seine Rede. Alle drei werden von virtuellen Assistentinnen unterstützt (à la Siri oder Alexa) und zwar im direkten Gespräch, es ist schliesslich schon 2024. Der Pro-

Wer schreibt Geschichte? Im Zentrum des 90-minütigen Spiels stehen die Dornacher Metallwerke mit ihrem deutschen CEO Schimmelkäfer, der als eine Wiederverkörperung des Grafen Heinrich von Fürstenberg aus dem Schwabenkrieg anno 1499 gelten kann. Sein Gegenspieler ist der Gewerkschafter Donner als moderner Benedikt Hugi, die Arbeiterin Mägi bringt den Feminismus und Alternativen ins Spiel. «Wer entscheidet, was Geschichte ist?», fragt Darvas fast schon rhetorisch. Heute gelten Schlachten von damals als nationale Ereignisse von richtungweisender Bedeutung. Damals war der Ausgang einer Schlacht nicht selten einfach eine Finanzfrage: Wer konnte seine Soldaten länger bezahlen? «Die Systeme,

FASNACHTSKOMITEE DORNACH

GESCHÄFTSWELT

«Unser Fasnachtsherz blutet»

Ruhestand: Beste Zeit des Lebens

Leider müssen wir mitteilen, dass eine Fasnacht im nächsten Jahr in Dornach nicht stattfinden wird. Dieser Entscheid fiel uns schwer. Wir sind uns, als Fasnachtskomitee Dornach, der Verantwortung gegenüber unseren aktiven und passiven Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern bewusst, weshalb wir aufgrund der geltenden Einschränkungen entschieden haben, dass wir 2021 pausieren! Für die ganzen «Blaggedden»Entwürfe danken wir herzlich! Komitee Fasnacht Dornach, Aktuarin Kim Ilg

Clublokal Gigersloch Pizzeria «Il Tiramisu» Dienstag

Freitag

3-Gang Mittagsmenü für Fr. 16.90 Sonntag durchgehend warme Küche Tel. 061 701 92 72 Grundackerstr. 6 in Dornach

PR. Die Mehrheit der Menschen ist zum Zeitpunkt der Pensionierung körperlich und geistig in bester Verfassung. Jeder Mensch hat seine individuellen Vorstellungen für seinen dritten Lebensabschnitt. Diese Vorstellungen wollen verwirklicht werden. All diese Möglichkeiten bringen spezifische Fragestellungen mit sich, welche es frühzeitig zu beurteilen gilt. Beginnen Sie mit Ihren Bedürfnissen, welche Ihnen die Wichtigsten sind. Welche Projekte möchten Sie umsetzen? Was kosten diese? Basierend auf diesen Angaben kann das Budget für die voraussichtlichen Auslagen erstellt werden. Weiter sollten Sie wissen, mit welchen Vorsorgeleistungen aus der AHV, Pensionskasse und der 3. Säule Sie rechnen können. Wollen Sie die Pensionskasse als Rente beziehen? Oder doch lieber das Kapital auszahlen lassen? Was sind die Vor- und Nachteile dieser Varianten? Allenfalls bestehen Möglichkeiten, die folgenden Jahre Steuerlast zu senken. Welche Massnahmen können Sie hierzu treffen? Zum Schluss soll dann auch Ihre Hypothekarsituation geplant, Amortisationen geregelt und die Liegenschaft nachhaltig finanzierbar sein. Wir empfehlen, diese Themen 7 bis 10 Jahre vor dem ordentlichen Rentenalter anzupacken. Ob Sie

eine ordentliche, vorzeitige oder aufgeschobene Pensionierung ins Auge fassen – wir unterstützen Sie bei der Suche nach der für Sie besten Lösung. Alles, was Sie für Ihre Zukunft tun müssen: Mit uns sprechen. Wir freuen uns auf Sie! Fabian Peter, Leiter Anlage- und Pensionsberatung, Raiffeisenbank Dornach

Sorgenfrei in die Pension

Wir machen den Weg frei!

Fabian Peter Leiter Anlage- und Pensionsberatung

Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 76 www.raiffeisen.ch/dornach


DORNACH GEMPEN HOCHWALD KLOSTER DORNACH

z Rynach isch

Vernissage «Bilderwelten» Am Donnerstag, 22. Oktober, 18.30 Uhr, laden wir herzlich zur Eröffnung der Ausstellung «Bilderwelten» ins Kloster Dornach ein. Das ganze Kloster wird mit den bezaubernden Kinderbuchillustrationen, gekonnten Tuschezeichnungen, Druckgrafiken sowie kostbaren Kunstbüchern und Goldschnitten bespielt. Zudem öffnen wir drei ehemalige Klosterzellen, die ansonsten als Hotelzimmer zur Verfügung stehen, für unsere Vernissage-Gäste. In allen drei Zimmern hat Sandra Löwe zusammen mit der Künstlerin Zeichnungen von Tanzenden sehr sorgfältig und einzigartig platziert. Sie werden begeistert sein, welch grazile Anmut ihnen im ehemaligen Abt-Zimmer «Guardian» entgegen schwebt. Im Restaurant entdecken sie im schwungvollen Strich gezeichnete Tierstudien aus dem Basler Zoo, Gorillas, Flamingos und das Nilpferd «Wilhelm». Im Kreuz-

gang kann die Herstellung von Kinderbuchillustrationen nachvollzogen werden, alle sind eigens im Konstanzer Atelier angefertigte Radierungen. Sie haben die Möglichkeit, die Kinderbücher bei uns an der Vernissage zu erwerben. Im Inneren Chor zeigen wir Kunstbücher und Goldschnitte. In den beiden Hoteletagen werden sie Tanzstudien rhythmisch auf den weiteren Ausstellungsrundgang bis zu den drei Kunstzimmern mitnehmen. Die Künstlerin begrüsst Sie persönlich bei einem Apéro und berichtet von ihrer Zeit als Artist-in-Residence bei uns im Kloster diesen September und über ihre vielfältige Bilderwelt. Falls der nötige Abstand nicht gewährt werden kann, führen wir Maskenpflicht. Wir bitten um Reservation unter: 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch. Für das Klosterteam Barbara van der Meulen

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00–21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

tung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi. Turnverein Dornach. Training. Mutter und KindTurnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt. Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.– pro Jahr Fr. 186.– pro Jahr Fr. 279.– pro Jahr

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Lei-

CH Regionalmedien AG www.wochenblatt.ch inserate@wochenblatt.ch

D i e n s t a g , 27 . Okt . Wildsträucher

GOETHEANUM-BÜHNE

Studientage zur Toneurythmie PR. Von Freitag, 16. bis Sonntag, 18. Oktober finden im Goetheanum Studientage zur Toneurythmie mit Leier (Werken von György Kurtág, Jitka Koželuhová) statt. G. Kurtág hat kurze Kompositionen für Leier geschaffen. Die tschechische Komponistin J. Koželuhová wurde beauftragt, ein Stück für dieses Festival zu komponieren; das Stück für Leier und Flöte wird ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Im Zuschauen der Eurythmie wird eine Charakterisierung möglich, die tiefer in die Musik hineinführen kann. Der besondere Klang der Leier mit ihrem Hinausklingen in den Raum wird erlebbar. Die eurythmische Ausführung der beiden Werke wurde zur Bearbeitung an vier EurythmieEnsembles gegeben. Können die musikalischen Fragestellungen wesentlich sein in unserer jetzigen Zeitsituation? Ja! Denn alle Kräfte der Seele können aufgewendet werden, um uns zu halten. Indem wir das Musikalische tiefer erkennen, können wir eine neue Region unserer Selbst erkennen – und wir stärken uns selbst. Aufführungen: Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, Konzert-Kurtág, Koželuhová, 20 Uhr, Else-Klink-Ensemble Stuttgart, Lichteurythmie-Ensemble Arlesheim; Samstag, 17. Oktober, 15 Uhr, Leierkonzert – Bach, Bartók, Kurtág, 20 Uhr, Eurythmeum CH, Eurythmieduo Muza St. Petersburg; Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr, Else-Klink-Ensemble, Lichteurythmie-Ensemble, Eurythmeum CH, Muza St. Petersburg. Reservierung: 061 706 44 44, tickets@goetheanum.ch, www.goetheanum.org/eurythmie-ensemble-festival-2020.

Eurythmie-Ensemble Festival Aufführungen und Konzerte mit Werken von György Kurtág und Jitka Koželuhová Fr 16. – So 18. Oktober Goetheanum | Dornach 061-706 44 44

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

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LESERBRIEF

Im Kleinen wie im Grossen In Dornach werden systematisch an privatem Eigentum angebrachte Fahnen der Konzernverantwortungsinitiative entfernt, zum Teil mehrmals am gleichen Ort. Das sind Straftaten und es ist eine Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit. Dieses Handeln zeigt deutlich, dass einzelnen Menschen, genauso wie den Konzernen für die sie einstehen, jedes Mittel (Straftaten, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung) recht ist, wenn es um den Profit geht. Wir in der Schweiz können wegen der Fahnen Anzeige erstatten. Die Menschen in den Drittweltländern, deren Gesundheit geschädigt und/oder deren Umwelt verschmutzt/zerstört wird durch die Tätigkeit von Grosskonzernen oder deren Tochterfirmen, haben diese Möglichkeit bis jetzt nicht! Leider

sind die Regierungen dieser Länder meist korrupt, wirtschaften in die eigene Tasche und handeln mit den Konzernen Verträge aus, die es den Menschen dann verunmöglichen diese Firmen im eigenen Land zu verklagen. Versuchen Sie sich einmal die Ohnmacht dieser Menschen vorzustellen. Firmen mit Sitz in der Schweiz sollen wenigstens bei uns für Rechtsverletzungen zur Rechenschaft gezogen werden können. Oder wollen wir wirklich weiterhin zumindest einen Teil unseres Wohlstands auf Kosten der Gesundheit, der Zerstörung der Umwelt und der Ohnmacht dieser Menschen aufbauen? Legen Sie am 29. November ein Ja für die Initiative in die Urne, und geben sie damit auch der Bevölkerung dieser Länder die Chance auf mehr Gerechtigkeit. Monica Palatini

KUNSTRAUMRHEIN DORNACH

Zukunft der Wirtschaft PR.. In der «ZukunftsAkademie» des «KunstRaumRhein» finden diesen Herbst verschiedene Vorträge mit Workshops zum Thema «Zukunft der Wirtschaft» statt. Am kommenden Wochenende ist Prof. Dr. Irmi Seidl von der Eidg. Forschungsanstalt WSL zu Gast. Sie untersucht Handlungsperspektiven in der Postwachstumsgesellschaft. Die Woche darauf berichtet Dr. Reinhard

Erös, Oberstarzt a.D., Entwicklungshelfer und profunder Kenner Afghanistans über die aktuelle Situation vor Ort und zu der Frage, wie sich die wirtschaftliche Situation nach 40 Jahren Krieg ausnimmt. Irmi Seidl: Vortrag, Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr; World-Café: Samstag, 17. Oktober, 9 Uhr; Anmeldung: info@kunstraumrhein.ch, Tel. 061 683 08 70. Freier Eintritt, Kollekte.

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Sonntag, 18. Oktober 10.30 Ökumenische Erntedankfeier 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 20. Oktober 14.30 Dienstagskaffee im Pfarreisaal Mittwoch, 21. Oktober 19.00 Taizé-Gebet Katholische Gottesdienste in Gempen Keine Gottesdienste

Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 18. Oktober 9.15 Ökumenische Erntedankfeier Mittwoch, 21. Oktober 19.00 Rosenkranzgebet Donnerstag, 22. Oktober 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Anna Vögtli (Meierli’s), Hilda und Pius Vögtli-Hänggi, Beat Vögtli-Vögtli (Sophis), Hedy Vögtli-Vögtli

Wir unterstützen und begleiten seit mehr als 35 Jahren Menschen in Ihrem Zuhause. Vertraut, kompetent, bedürfnisorientiert – für Pflege, Haushalt und Betreuung. Mit den stets gleichen Mitarbeitenden zur vereinbarten Zeit sorgen wir für ein Umfeld, das Betroffene wie auch ihre Angehörigen im Alltag entlastet und unterstützt. Vereinbaren Sie einen kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin: Filiale beider Basel, 061 272 81 81 www.spitexstadtland.ch/basel

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 18. Oktober 9.15 Ökumenische Erntedankfeier in der kath. Kirche Hochwald Sonntag, 18. Oktober 10.30 Ökumenische Erntedankfeier in der kath. Kirche Dornach Nächste Schatzsucher: Schatzsuchertag: Sonntag, 18. Oktober 10.00 bis 16.00. Anmeldung: Beim Sekretariat der ev.-ref. Kirche Dornach-Gempen-Hochwald sekretariat@refkirchedornach.ch oder Nachricht und Fragen an Antonella Hauser: Tel. 079 455 93 00 (Kontaktperson) Anmeldeschluss: 15. Oktober 2020 Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 18. Oktober 9.00 Wortgottesfeier

Schnittkurse für HochstammObstbäume Nach Kriterien des Mehrjahresprogramms Natur und Landschaft

in Dornach

am 7. November 2020 9.00 bis 16.00 Uhr Anmeldung bis 23. Oktober

in Hauenstein

am 14. November 2020 9.00 bis 16.00 Uhr Anmeldung bis 30. Oktober Details siehe unter www.pronaturaso.ch/Veranstaltungen Eine Anmeldung ist obligatorisch. Weitere Informationen und Anmeldung direkt bei: Bildungszentrum Wallierhof Kurssekretariat, Höhenstr. 46 4533 Riedholz wallierhof@vd.so.ch


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AGENDA

Donnerstag, 15. Oktober 2020 Nr. 42

Münchenstein l Rockfact Music Club. Mit Feakings, Thrash Metal Band aus Baselland. Walzwerkareal. 20 Uhr.

Sonntag, 18. Oktober Arlesheim l Musik unter Sternen: Opera. Reformierte Kirche. David Blunden, Orgel; Maria Gessler, Sopran. Werke von Verdi, Wagner, Widor u. a. 19 Uhr. Dornach l Eurythmie-Ensemble-Festival 2020: Werke von György Kurtág und Jitka Koželuhová u. a. Eurythmeum CH, Duggingen; Eurythmieduo MUZA, St. Petersburg; Else-Klink-Ensemble Stuttgart; Lichteurythmie-Ensemble Arlesheim. Goetheanum, Grundsteinsaal. 11 Uhr. l «Warten auf Godot» von Samuel Beckett. neuestheater.ch. 18 Uhr. Reinach l Konzert-Gottesdienst mit Toby Meyer, Chrischona-Gemeinde, Wiedenweg 7, Eintritt frei, Kollekte. 10 Uhr. l Kultur in Reinach. Faszinierende Streicherklänge mit dem Basler Streichquartett. Gemeindezentrum. 17 Uhr.

Dienstag, 20. Oktober

l Abschlussfest mit Hörspielpremiere und Buchvernissage. neuestheater.ch. 19.30 bis 21 Uhr.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!» Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr, 15 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54. Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. Bis 31. Oktober. l «Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. l «(na, fritze?) lakritze». Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. Münchenstein l Real Feelings. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi bis So, 12 bis 18 Uhr. Sonderöffnungen nach Vereinbarung. Bis 15. November.

Dornach l Weil heilige Feuer läuternd sie durchlohen: Dichterabend. Aus dem Werk des schwäbischen Dichters Christian Wagner (1835–1918). Ein Abend mit Catherine Ann Schmid. Eintritt auf Spendenbasis. Goetheanum. Holzhaus. 19.30 Uhr.

Kultur in Reinach: Das Basler Streichquartett gastiert am Sonntag, 18. Oktober, um 17 Uhr im Gemeindezentrum. ACHTUNG: Es kann kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über die Durchführung. Ihre Redaktion

Freitag, 16. Oktober Dornach l Eurythmie-Ensemble-Festival 2020: «Herdecker Eurythmie für Flöte und Tenorleier, I. Teil, op. 14/a››, von György Kurtág und «Fusswaschung für Flöte und Tenorleier» von Jitka Koželuhová (19 Uhr); Werke von György Kurtág und

Jitka Koželuhová u. a. Else-Klink-Ensemble Stuttgart, Lichteurythmie-Ensemble Arlesheim (20 Uhr). Goetheanum, Grundsteinsaal. 19 und 20 Uhr. l «Warten auf Godot» von Samuel Beckett. neuestheater.ch. 19.30 Uhr. l Zukunft der Wirtschaft. Vortrag. KunstRaumRhein.19 Uhr.

Samstag, 17. Oktober Arlesheim l Herbstmarkt. Kulinarik und Unterhaltungs- und Kinderprogramm. 9–16 Uhr.

FOTO: ZVG

Dornach l Eurythmie-Ensemble-Festival 2020: Demonstration dreier Ensembles zu Leierton als solchem, sowie den Kompositionen von György Kurtág und Jitka Koželuhová (11 Uhr); Leierkonzert: Johann Sebastian Bach, Béla Bartók, György Kurtág. Es spielen Gerhard Beilharz, Wolfgang Friebe, Thomas Leins (15 Uhr). Werke von György Kurtág und Jitka Koželuhová u. a. Eurythmeum CH, Duggingen; Eurythmieduo MUZA, St. Petersburg (20 Uhr). Goetheanum, Grundsteinsaal. 11, 15 und 20 Uhr. l World-Café. KunstRaumRhein. 9 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober Aesch l Kinderartikelbörse. Steinackerhaus bei der reformierten Kirche. 9 bis 15 Uhr. Dornach l Abschlussfest mit Hörspielpremiere und Buchvernissage. neuestheater.ch. 19.30 bis 21 Uhr.

Donnerstag, 22. Oktober Dornach l Tänze aus aller Welt: Leitung: Annemarie Pflugshaupt, Tel. 061 401 25 71. Siedlung Rainpark Dornach, Rainweg 17, 9.30 bis 11 Uhr.

Veranstaltungstipp

Herzlichen Glückwunsch

Jazz Talk: Jazz an Schulen

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 8. Oktober 2020

2. KARL RÜHMANN: Der Held Roman, Rüffer & Rub Verlag

Sibylle Erb Grienweg 13 4147 Aesch In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 19. Oktober 2020, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

3.

Ort: Kulturhaus Bider & Tanner Montag, 19. Oktober 2020 Zeit: 19.30 – 20.45 Uhr Türöffnung: 19.15 Uhr Welche Rolle spielen Jazz, Funk, Worldmusic an Schulen? Gäste auf dem Podium: Kaspar von Grüningen – Leiter Musikschule Jazz Basel Michael Bürgin – Gym Münchenstein/Liestal/BL Annemarie Sauter – Primarschule Basel-Stadt Michael Pfeuti – Gym am Münsterplatz/BS Moderation: Urs Blindenbacher – Offbeat Der ‹Radio X Jazz Talk› im Kulturhaus: Eine Gesprächsrunde fürs Radio zur aktuellen Jazzszene. Die Talks werden jeweils von Musik und Literatur aus dem Kulturhaus Bider & Tanner begleitet. Die Gesprächsrunden werden aufgezeichnet und später auf Radio X ausgestrahlt (DAB+ | UKW 94.5 | radiox.ch).

Lösung 40/2020: WIDDER

1. DOROTHEE ELMIGER: Aus der Zuckerfabrik Roman, Carl Hanser Verlag

Gratis-Tickets: 061 206 99 96, ticket@biderundtanner.ch Eintritt frei, Maskenpflicht Eintritt nur mit Gratis-Eintrittskarte garantiert. Anmeldung erforderlich (personalisierte Tickets): 061 206 99 96 oder ticket@biderundtanner.ch Reservierte Tickets müssen im Voraus bezogen werden.

TOM KUMMER: Von schlechten Eltern Roman, Tropen bei Klett-Cotta Verlag 4. CHARLES LEWINSKY: Der Halbbart Roman, Diogenes Verlag 5. ANNA STERN: Das alles hier, jetzt Roman, Salis Verlag 6. ELENA FERRANTE: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen Roman, Suhrkamp Verlag 7. ROBERT SEETHALER: Der letzte Satz Roman, Carl Hanser Verlag 8. MELITTA BREZNIK: Mutter. Chronik eines Abschieds Roman, Luchterhand Literaturverlag 9. BERNHARD SCHLINK: Abschiedsfarben Erzählungen, Diogenes Verlag 10. DAVID GROSSMAN: Was Nina wusste Roman, Carl Hanser Verlag

1. RUEDI GRÜRING/DANIEL KOCH: Daniel Koch Stärke in der Krise Biographie, Werd & Weber Verlag 2. ESTHER KELLER/SIGFRIED SCHIBLI: Stadtcasino Basel Gesellschaft, Musik und Kultur Basiliensia, Friedrich Reinhardt Verlag 3. ALFONS KAISER: Karl Lagerfeld Ein Deutscher in Paris Biographie, C.H. Beck Verlag 4. YAËL DEBELLE/STEPHAN PETERSEN: Glücksorte in Basel Fahr hin und werd glücklich Basler Stadtführer, Droste Verlag 5. JAN WEILER/TILL HAFENBRAK (ILLUSTRATIONEN): Die Ältern Ratgeber, Piper Verlag 6. KATHRYN SCHNEIDERGUREWITSCH: Reden wir über das Sterben Vermächtnis einer Ärztin und Patientin Erfahrungsbericht, Limmat Verlag 7. GUINNESS WORLD RECORDS 2021 Deutschsprachige Ausgabe Jahrbuch, Ravensburger Buchverlag 8. ALINE WÜST: Piff, Paff, Puff Prostitution in der Schweiz Politik, Echtzeit Verlag 9. THILO SARRAZIN: Der Staat an seinen Grenzen Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart Politik, Langen Müller Verlag 10. HISTORISCHES MUSEUM BASEL: Grenzfälle Basel 1933 bis 1945 Basler Geschichte, Christoph Merian Verlag


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