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Donnerstag, 24. September 2020

111. Jahrgang – Nr. 39

P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Ein nasser Hilferuf für das Feuchtgebiet

Reinach

Gegen hundert Personen demonstrierten am Samstag in Arlesheim gegen das Bauvorhaben, das das Naturschutzgebiet am Schwinbach bedroht.

Saturday Sports: Das Reinacher Sportangebot hat den kantonalen Jugendprojektwettbewerb gewonnen. Jetzt wollen die Gründer das Angebot weiter ausbauen.

Tobias Gfeller

E

s war ein stiller, aber sehr symbolhaltiger Protest. Die Demonstrantinnen und Demonstranten verzichteten bewusst auf laute Parolen. Diese schrieben sie dafür umso deutlicher auf Plakate und ein Transparent. «Ein Naturschutzgebiet gehört geschützt», «Regierungsrat, unser Feuchtgebiet braucht Sie», «Schweinerei am Schwinbach. Machen Sie Ihren Job» und «Unser Feuchtgebiet geht den Bach runter», waren nur ein paar der zahlreichen niedergeschriebenen Protestparolen. Mit dem Spruch «Eure Gier zerstört meine Heimat» und einem Igel mit einer Träne darauf wählte ein Demonstrationsteilnehmer, der anonym bleiben wollte, markige Worte. «Es geht mir um den Heimatschutz und das Feuchtgebiet. Hier werden Gesetze missachtet!» Der Vorwurf des Demonstrationsteilnehmers in Richtung Gemeinde und Bauunternehmen ist happig: «Sie stellen das Geld über die Natur und die Umwelt.» Wirklich Hoffnung, dass das Bauprojekt «La Colline» doch noch gestoppt werden kann, habe er aber nicht. «Ich will hier auch ein Zeichen für die Zukunft setzen, dass künftig solche Projekte nicht mehr realisiert werden dürfen.» «Das ganze Gebiet wird zubetoniert» Für Demonstrationsteilnehmerin Delphine Bath aus Dornach ist es «tragisch», dass man das «wunderschöne Gebiet» für Profit zerstören wolle. Sie

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Pfeffingen

Mit den Ohren in die Vergangenheit: Acht Hörstationen entführen die Besucher der Burgruine Pfeffingen in die Vergangenheit. Zugang zu den Geschichten erhält man via Smartphone.

Symbolischer Akt: Jennifer McGowan, Sprecherin der Initiative Natur- und Kulturraum Dornach-Arlesheim, füllt ihre Giesskanne am Brunnen des Domplatzes. FOTO: TOBIAS GFELLER wohne in der Nähe des Schwinbachs und verbringe dort immer wieder Zeit. «Ich kann mich dort sehr gut erholen und Gedanken sammeln.» In den Worten von Hans von Graevenitz war die Wut augenscheinlich. Er kritisierte gleich die ganze Bautätigkeit in Arlesheim, die sich zu stark auf den Distrikt im Raum um das Dorfzentrum konzentriere. «Eine Grossbaustelle folgt der nächsten. Das ganze Gebiet wird zubetoniert.» Er befürchte, dass so der Charme und der Reiz von Arlesheim zerstört werden. «Ich will hier einfach zeigen: Es reicht!» Besonders enttäuscht sei er vom Gemeinderat, den er mit Vertreterinnen und Vertretern der Frischluft ganz anders eingeschätzt hätte. Die Hoffnung der Demonstrantinnen und

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Demonstranten, dass die Bauherrschaft und der Baselbieter Regierungsrat doch noch einlenken und Angebote machen, wie das Feuchtgebiet am Schwinbach erhalten bleiben kann, war aber deutlich spürbar. «Wir wollen eine konstruktive Botschaft zur Erhaltung des Feuchtgebiets aussenden», betonte Jennifer Mc Gowan, Sprecherin der Initiative Naturund Kulturraum Dornach-Arlesheim. Sie erinnerte in ihrer Ansprache die Steiner AG als Bauherrin und den Regierungsrat an ihr Versprechen, dass sie sich der Sache annehmen würden. Sie sollen die «allerletzte Möglichkeit wahrnehmen, um das unter Schutz stehende Feuchtgebiet vor der gesetzeswidrigen Zerstörung zu bewahren», forderte Mc Gowan. Denn die Bagger sind bereits aufgefahren.

Steiner AG droht mit Polizei Mit den gegen hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigte sich Jennifer McGowan auch aufgrund der Kurzfristigkeit des Demonstrationsaufrufs zufrieden, auch wenn wohl viele mit mehr Zuspruch gerechnet hatten. Es war eine bunte Mischung aus Alt und Jung. Viele hatten, wie vom Organisationskomitee aufgerufen, eine Giesskanne dabei, um dem Feuchtgebiet noch einmal Wasser zukommen zu lassen. Dieses hatten sie aus dem Brunnen des Domplatzes genommen und an der Stiftung Obesunne vorbei zum Schwinbach getragen. Die Bilder hatten grossen Symbolcharakter. Ein letzter nasser Hilferuf an die verantwortlichen Behörden in Liestal und die Fortsetzung auf Seite 2

Unser Laden in Basel schliesst per 30.09.2020.

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REGION

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

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Ein nasser Hilferuf für das Feuchtgebiet Fortsetzung von Seite 1 Bauherrschaft. Als Jennifer McGowan auf dem Baufeld eine Ansprache halten wollte, wurden die Organisatoren von einem Vertreter der Steiner AG weggewiesen. Er habe sogar mit der Polizei gedroht, sagte McGowan. Die Demonstrantinnen und Demonstranten gingen dem Konflikt aber aus dem Weg. Denn sie wollen nicht gegen etwas protestieren, sondern für etwas – konkret für Natur und Umwelt am Schwinbach.

KATHOLISCHE KIRCHE

Rücktritt von Sylvester Ihuoma bestätigt WOB. Im Zusammenhang mit den Spannungen zwischen den Kirchgemeinden Arlesheim und Münchenstein hat am Mittwoch vor einer Woche ein Gespräch stattgefunden zwischen den Kirchgemeindepräsidenten Konrad Borer und Beat Siegfried und dem Bistum Basel, vertreten durch Bischof Felix Gmür und Bischofsvikar Valentine Koledoye. Dabei wurde der auf 30. September beantragte Rücktritt von Pfarradministrator Sylvester Ihuoma bestätigt, heisst es in einer Mitteilung. Ab dem 1. November wird Theologin Gabriele Tietze das Seelsorgeteam ergänzen und bis auf weiteres die Seelsorge der Leitungseinheit koordinieren. Pastoralraumpfarrer Felix Terrier wird sie in dieser Aufgabe durch die Ausübung der kirchenrechtlichen Verantwortung für die beiden Pfarreien St. Odilia Arlesheim und St. Franz Xaver Münchenstein unterstützen. Zur Lösung der Spannungen wollen sich die Kirchgemeinderäte unter der Moderation von Bischofsvikar Valentine Koledoye zu regelmässigen Gesprächen treffen.

IMPRESSUM

DIE SCHULSCHACHPROFIS

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Druck CH Media Print AG Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32342 Ex. (WEMF 2019) Copyright CH Regionalmedien AG Inseratekombinationen Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 77067 Ex. AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203756 Ex. Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von

www.chmedia.ch

Das isch dr Gipfel!

Baselbieter bereit für die Finalqualifikation WOB. Am Wochenende vom 11. bis 13. September hat das erste Qualifikationsturnier mit knapp 200 Teilnehmern für das Schweizer Finale der Jugend-Einzelmannschaft, das für Pfingsten 2021 geplant ist, in Prangins (Nyon) stattgefunden. Unter den 47 Junioren der Schulschachprofis (DSSP), die erfolgreich an dem Turnier teilgenommen haben, waren auch die Baselbieter Noah Budinski aus Aesch und Vincent Navarini aus Reinach. Noah erreichte den achten Rang der Altersgruppe U16 und Vincent belegte Rang 12 der U12. Beide DSSPSpieler sind auf dem vielversprechenden Weg zur Finalqualifikation der Schweizer Meisterschaft. «Wir freuen uns auf das zweite Quali-Turnier, dass vom 20. bis 22. November in Bettingen stattfinden wird und wünschen unseren Junioren viel Erfolg!», so das DSSP-Team.

SCHWEIZER WANDERWEGE

Jetzt Wanderpausen online planen WOB. Die Wanderrast kann auf der Website der Schweizer Wanderwege ab sofort bereits im Voraus geplant werden. Mit den neuen digitalen Karten werden über 3400 «Wanderbeizli», Feuerstellen und Wanderhotels übersichtlich dargestellt. Sei es das einfache Picknick im Freien, die gediegene Mahlzeit im bedienten Restaurant oder gar die Übernachtung auf einer mehrtägigen Wanderreise – die neuen Kartenebenen auf www.schweizer-wanderwege.ch helfen bei der Übersicht und Planung. Die Wanderpause auf gut Glück an einem beliebigen Ort im Freien zu verbringen, gehört somit ab sofort der Vergangenheit an. Auf der obengenannten Website können die einzelnen Karten unter der Rubrik «Wandern/Wanderwegnetz» aufgerufen werden.

Bringen Menschen zusammen: Das Kulturduo Barbara Preusler und Aernschd Born.

Am 13. September fand das letzte Gipfeltreffen im Neuen Theater am Bahnhof statt, das nächste ist für den 1. November geplant. Ein Treffen mit den Machern.

auf dem Podium sitzt», freut sich Preusler. Dreimal im Jahr findet solch ein Gipfeltreffen statt, inklusive Kaffee und Gipfeli (daher der Name), jedenfalls in der Theorie und im ersten Jahr. 2020 hat Covid-19 auch hier für eine erzwungene Pause gesorgt. «Das erste in diesem Jahr konnten wir im Januar noch machen», erzählt Born. «Aber das zweite musste dann von Mai auf September verschoben werden.»

Axel Mannigel

Auch hier ein Schutzkonzept Tja, Corona. Zum einen musste die Teilnehmerzahl um die Hälfte auf 100 reduziert werden. Zum anderen war natürlich ein wasserdichtes Schutzkonzept notwendig. Born lacht: «Unseres wurde gar als mustergültig gelobt.» Kaffee und Gipfeli gibt es vorerst nicht mehr, aber eine süsse Überraschung wartet dennoch auf jeden Besuchenden. «Uns ist es natürlich wichtig, dass sich die Leute auch unter diesen Umständen bei dem Event wohlfühlen», betont Preusler. Eine Führung der Menschen musste durchdacht, Abstände eingehalten und Sitze frei gelassen werden. «Wir wollten natürlich kein Absperrband zwischen den Menschen, die leeren Sitze ziert ein Smiley mit dem Spruch ‹Das isch dr Gipfel›.» Zusätzlich zu den zwei unermüdlichen Kunstschaffenden, beide ca. 70 Jahre alt, musste ein Team aufgestellt werden, das sich um die Einhaltung des

G

ipfeltreffen – bei diesem Wort denkt wohl manch einer an Zusammenkünfte von Staatsund Regierungschefs auf internationaler Ebene. Bei denen im neuestheater.ch am Bahnhof in Dornach geht es jedoch von Anfang an um etwas ganz anderes. «Wir hatten damals die Idee von einem Talkformat auf Augenhöhe», sagt Initiatorin und Künstlerin Barbara Preusler. Und Partner Aernschd Born ergänzt: «Uns geht es um die Menschen hinter einer Funktion. Alle sollen sich bei den Treffen wohl und gut aufgehoben fühlen.» Volle Veranstaltungen, begeisterte Rückmeldungen und treue Fans beweisen, dass das Konzept seit Januar 2019 bestens ankommt. «Manche sind wegen eines bestimmten Gesprächsgastes da, aber viele melden sich bereits an, da wissen sie noch nicht, wer als nächstes

FOTO: AXEL MANNIGEL

Schutzkonzeptes kümmert. Preusler dankbar: «Die jungen Frauen haben das alle super gemacht.» Gleichbleibende Gemütlichkeit «Kultur ist, wenn man’s trotzdem macht!» Dieser Spruch von Preusler und Born bezieht sich eigentlich auf die notorisch leere Kasse, wenn es um Kultur geht. In Zeiten von Covid-19 ist eine neue Bedeutung dazugekommen. «Wir nehmen das Virus ernst, gehören ja selbst zur Risikogruppe, und wollen maximalen Schutz bieten bei gleichbleibender Gemütlichkeit», sagt Aernschd Born. Dass das funktioniert hat, zeigen die positiven Stimmen nach dem letzten Gipfeltreffen. «Viele haben sich bedankt», so Preusler, «und sich eben gleich für die nächste Ausgabe angemeldet.» Diese findet aller Voraussicht nach am 1. November statt mit Andreas Büttiker (Direktor BLT), Armin Droll (Chefarzt Innere Medizin Spital Dornach), Moritz Bützer (Braumeister und Frontend-Entwickler) sowie Sandra Weber (Auftritt vom Jodel-Terzett Geschwister Weber), moderiert von Aernschd Born und Fabia Maieroni. Und besonders freut das Kulturduo die funktionierende Zusammenarbeit der Gemeinde Reinach mit Aesch, Duggingen, Dornach, Oberwil, Binningen sowie Kulturelles Baselland. Zwingende Reservation über: gipfeltreffen.bl@gmail.com.

CURLING: 15. WOMEN’S MASTERS BASEL

Frauencurling auf höchstem Niveau in Arlesheim WOB. Das Women’s Masters Basel fand dieses Jahr bereits zum 15. Mal statt. Den Organisatoren ist es gelungen, trotz der aktuellen Lage und ständig ändernden Einreisebestimmungen, ein kleines aber feines Teilnehmerfeld mit 13 Teams aus immerhin vier Nationen zusammenzustellen, die sich vom 18. bis 20. September in der Curlinghalle Arlesheim packende Duelle lieferten. Im diesjährigen Teilnehmerfeld besonders hervorzuheben sind die amtierenden Olympiasiegerinnen und Vize-Weltmeisterinnen aus Schweden um Skip Anna Hasselborg. Nachdem das Team die Teilnahme im letzten Jahr leider absagen musste, waren sie dieses Jahr umso motivierter am Start. Als weitere Favoriten traten die beiden Schweizer Teams von Silvana Tirinzoni (amtierende Weltmeisterin) und Elena Stern, die das Turnier im Jahr 2018 gewonnen hat, an. Sehr gespannt war man auch auf die Leistungen der jungen Schweizer Teams, die teilweise in einer neuen Formation oder mit neuen Coaches am Start waren. Nach zahlreichen Gruppen- und Playoff-Spielen standen sich dann schliesslich im diesjährigen Finalspiel mit Team Hasselborg

Packende Duelle: Die Spiele konnten live auf Youtube mitverfolgt werden. FOTO: ZVG / ROLAND BECK

und Team St. Moritz zwei sehr unterschiedliche Mannschaften gegenüber. Einerseits die erfahrenen Schwedinnen, die bereits über sehr viele internationale Titel verfügen, und die jungen Schweizerinnen, die in einer neuen Formation und in einer klaren Aussenseiterrolle antraten. Bereits zu Spielhälfte waren die jungen Schweizerinnen in klarer Rücklage, die sie gegen die konsequent defensiv aufspielenden Gegnerinnen nicht mehr aufzuholen vermochten. Die

Schwedinnen setzten sich klar mit 8:2 durch und sicherten sich den Turniersieg und das Preisgeld von 8000 Franken. Voraussetzung für die Durchführung des Turniers war natürlich ein sehr gutes Schutzkonzept, zudem traf man den Entscheid, das Turnier ohne Zuschauer durchzuführen. Damit man die Spiele dennoch verfolgen konnte, wurde jeweils ein Spiel pro Runde live auf https://www.youtue.com/user/curlingchampionstour übertragen.


ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Leitbild 2035

Vernehmlassung Gestern Abend fand das Forum zum neuen Gemeindeleitbild statt. Rund 60 Interessierte nahmen daran teil. In Gruppen wurden die verschiedenen Handlungsfelder und Leitsätze diskutiert, ergänzt oder korrigiert. Falls sie am Forum nicht teilnehmen konnten oder zusätzliche Rückmeldungen geben wollen, laden wir Sie nun gerne ein bis am 31. Oktober 2020 an der Vernehmlassung teilzunehmen. Die entsprechenden Unterlagen finden Sie unter www.arlesheim.ch/leitbild. Teilen Sie uns Ihre Gedanken, konstruktiven Verbesserungen oder auch Kritik schriftlich per Email an: gemeinderat@arlesheim.bl.ch mit. Dabei sind Sie an keine Vorlagen gebunden. Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge. Der Gemeinderat Turmgespräche

Reger Austausch in der Burg Reichenstein Am Montag, 14. September 2020, nutzten die Vertreterinnen und Vertreter der ortsansässigen Parteien die Gelegenheit, dem Gemeinderat Fragen zu stellen und ausführlich informiert zu werden. Die geplante Aktualisierung der Verordnung über die Plakatierung und den Versand von Wahlempfehlungen, der aktuelle Stand der Ortskernentwicklung und die Rolle der Parteien an den Gemeindeversammlungen wurden eingehend und kontrovers diskutiert. Die nächsten Turmgespräche finden im Frühling 2021 statt. Der Gemeinderat Gemeindesteuern

Fälligkeit bis Ende Oktober Am 31. Oktober 2020 läuft die Frist zur Bezahlung der Gemeindesteuern 2020 ab. Wenn die provisorische Steuerrechnung 2020 fristgerecht bezahlt wird, verrechnen wir keinen Verzugszins, sofern der Restbetrag der definitiven Steuerrechnung innerhalb von 30 Tagen bezahlt wird. Der Verzugszins beträgt 6%. Sollten Sie für das Jahr 2020 noch keine Vorausrechnung erhalten haben, empfehlen wir, eine Zahlung in Höhe der letzten definitiven Steuerrechnung zu leisten. Die Gemeindeverwaltung Baumkataster

Erfassung im Siedlungsgebiet Eine Mitarbeitende der Abteilung Raumplanung, Bau und Umwelt wird bis Ende Oktober 2020 das Gehölz im Baugebiet registrieren. Dabei werden die landschaftsprägenden und ökologisch wertvollen Bäume erfasst. Es ist möglich, dass für die Bestimmung Fotos der Bäume gemacht werden müssen. Die Gemeindeverwaltung Clean Up-Day

Beeindruckende Sammlung

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Macher, Abenteurer und «Schweizer Dickschädel»

Eine Kleinklasse der Sekundarschule Arlesheim nahm unter der Leitung von Dorette Gnädinger am diesjährigen Cean Up Day vom 11. September teil. Die Schülerinnen und Schüler widmeten sich dem Thema «Zigarettenkippen». Im ganzen Dorf wurden die Zigarettenkippen gesammelt und in Petflaschen und Gläser abgefüllt. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema befasst und wussten, dass die Giftstoffe des Zigarettenfilters durch achtloses Littering in die Natur gelangen und, dass weltweit Billionen von Zigarettenstummeln während Jahrzehnten nicht verrotten. Die gesammelte Menge beeindruckte nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Besucherinnen und Besucher des Gemüsemarkts, wo die vollen Behälter präsentiert wurden. Der Clean Up Day wird jeweils von der NUEK (Natur-, Umwelt- und Energiekommission) organsiert. Die Gemeinde spendiert den Teilnehmenden jeweils ein Znüni. Die Gemeindeverwaltung iPadSternli

Angebot von Kindern für ältere Personen iPadSternli (www.compisternli.ch) ist ein Generationenprojekt, bei dem Kinder und Jugendliche älteren Personen den Umgang mit dem iPad beibringen. Bereits zum vierten Mal bieten Schülerinnen und Schüler aus dem Freizeitkurs der Primarschule Arlesheim älteren Personen einen iPadKurs an. Sie erklären den Umgang und die Funktionen von einem iPad. Dabei wird auch gezeigt, wie das iPad im Alltag eingesetzt werden kann. Die Teilnehmenden lernen die Grundfunktionen und verschiedene Anwendungen kennen. Die Kinder bereiten sich vor Kursbeginn im Unterricht auf ihre Aufgabe als iPad-Experte vor. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Geräte sind vor Ort vorhanden. Die coronabedingten Schutzmassnahmen sind gewährleistet. Falls Sie Interesse haben, können Sie auch noch an einem Ausflug ins HeK (Haus der elektronischen Künste Basel, Dreispitz) teilnehmen. Weitere Infos dazu im Kurs. Kursdaten: Mittwoch, 25. November und 9. Dezember 2020, jeweils 13.45 bis 15.15 Uhr Ort: Primarschulhaus Domplatz, 1. Stock, Zimmer 16, Arlesheim Kosten: CHF 5.– Fragen und Anmeldung: Cécile Bühlmann Huber, Suryhofweg 20a, 4144 Arlesheim, 061 702 26 21, c.buehlmann@intergga.ch Anmeldeschluss: 10. November 2020 Gemeinsamer Ausflug ins HeK (freiwillig): Mittwoch, 16. Dezember 2020, 13.30 bis ca.16.30 Uhr. Die Gemeindeverwaltung

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, den 28. September bis Freitag, 9. Oktober 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

LESERBRIEF

Schneckenbündten II überdenken Schneckenbündten II basiert auf dem Masterplan der Gemeinde, mit einer Überbauung der Basler- und Coop-Liegenschaft. Dabei sind 14 bis zu 10-stöckige Hochhäuser mit 99% Nutzungsziffer vorgesehen. Die Veranstaltung zum Quartierplan Schneckenbündten II am 12. September diente dem Gemeinderat offenbar lediglich dazu, die Gegenargumente zu sammeln. Viele der gestellten Fragen wurden penetrant nicht beantwortet, beispielsweise, weshalb wurde kein Verkehrskonzept erstellt, warum das Verkehrsgutachten nur einen Zählpunkt beim Feuerwehrdepot

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und nicht auch zum Mattweg (Schulzone) berücksichtigt, wieso macht der Gemeinderat einen Masterplan, wenn der Gemeindepräsident selbst sagt, dieser würde kaum so umgesetzt? Mit der unzureichenden Messung und einer projizierten Verkehrszunahme von 20 Prozent kann kaum die Rede von geringfügig sein, darüber vermag auch Aussicht auf 2.4 Mio. Franken Infrastrukturbeitrag für das Projekt nicht wegtäuschen. Bleibt zu hoffen, der Gemeinderat geht in Bezug auf das überdimensionierte Projekt und Verkehrsbelastung über die Bücher. Christian Schüpbach

Hat ein grosses Herz für Kinder: Koch und Entrepreneur Peter Rieser.

Das Arlesheimer Streetworker Kinderhilfswerk Brasilien will Jugendliche vor Ort helfen, von der Strasse wegzukommen. Peter Rieser ist der Kopf dahinter.

In Recife im Nordosten Brasiliens fand er «optimale Bedingungen» vor. 1992 kamen viele deutsche und auch Schweizer Touristen dorthin, denen Rieser als Touristenführer Land und Leute zeigte. Eines Tages entdeckte er in einem Touristenort etwas abseits von Recife eine verlassene Villa, die er als Restaurant und Herberge mieten konnte.

FOTO: AXEL MANNIGEL

Schläfe gehalten. Im Dezember 2015 war er pleite und hatte genug: «Ich bin zwar kein sensibler Typ, aber das hat gereicht.» Nach 28 Jahren in Brasilien kehrte der Gastro-Unternehmer in die Schweiz zurück und suchte nach neuen Wegen. Foodtrucks mit Jugendlichen Obwohl er gerade von Jugendlichen schachmatt gesetzt worden war, war für Rieser klar, dass ihnen geholfen werden muss: «Gefängnis ist keine Option. Da kommen sie schlimmer wieder heraus, als sie hineingekommen sind.» Die anfängliche Wut wandelte sich in den Wunsch, selbst für die Jugendlichen in Brasilien aktiv zu werden. Seit 2015 hielt sich Rieser als Flüchtlingsbetreuer über Wasser und entwickelte nebenher seine Idee. Diese besteht konkret darin, im Grossraum Recife Jugendliche nach der Schulzeit auf Foodtrucks (mobilen Küchen) einzusetzen und sie so im Gastrobereich auszubilden. Rieser hat die Erfahrung und die Kontakte, er kennt sich aus. 90 Prozent des Projekts sind finanziert und wäre Covid-19 nicht gekommen, wäre Rieser schon längst drüben und hätte es gestartet. Das ist jetzt für Anfang 2021 geplant. Die Zwischenzeit nutzt der Streetworker für Info-Veranstaltungen, Networking und die Präsentation seines Vereins. So wie etwa letzten Freitag in der «Trotte» für die Christlichen Geschäftsleute Schweiz. www.streetfoodbrasil.ch

enn Peter Rieser erzählt, wird die Geschichte lebendig. Der gelernte Konditor berichtet mit Engagement und Leidenschaft, die Augen funkeln und immer ist ein Lächeln zu sehen, auch bei den weniger schönen Erlebnissen. Wahrscheinlich hätte es Rieser ohne diese Positivität auch nicht geschafft. Er ist ein Macher, ein «Schweizer Dickschädel», wie er selber sagt. Und eine Art Abenteurer. Denn was er heute mit dem Streetworker Kinderhilfswerk Brasilien erreicht hat und noch erreichen will, hat seinen Anfang kurz nach der Ausbildung genommen. Damals war Rieser 25 Jahre alt und wollte in die Welt hinaus: «Köche reisen ja gerne.» Er arbeitete sieben Jahre in der Gastronomie auf den Kanaren und danach in der Algarve in Portugal. Dort verliebte er sich in eine Brasilianerin und als diese irgendwann wieder nach Hause wollte, ging Rieser mit.

Die Pistole an der Schläfe Die Jahre vergingen wie im Flug. «Es gab immer viel zu tun», lacht Rieser. «Wir veranstalteten in der Villa häufig Hochzeiten und in Brasilien kommen bei so was gerne auch über 1000 Leute.» Nach sechs Jahren wechselte der umtriebige Gastronom in einen urchigen Strandpavillon, wo er nur noch Tagesgeschäft betrieb. Acht Jahre ging alles gut, dann machten ein Sturm und meterhohe Wellen dem Traum ein Ende. Rieser und seine Frau standen vor dem Nichts. Doch da sie sehr beliebt und bekannt waren, entschlossen sie sich fürs Weitermachen, plünderten die Altersvorsorge und machten in einem kleinen Fischerdorf wieder ein Restaurant auf. «Bei mir brummte der Laden. Das merkten leider nicht nur die Gäste», erinnert sich der Wirt an ein dunkles Kapitel. Immer öfter kamen Jugendbanden im Drogenrausch und nahmen mit, was sie kriegen konnten, Geld und Wertsachen, aber auch das ganze Fleisch und alle Getränke. In dieser Zeit wurde Rieser neunmal die Pistole an die

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BÜRGERGEMEINDE

EuroBirdwatch – Intern. Zugvogeltag

Arlesheimer Buche im Gemeindesaal

Axel Mannigel

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Wir laden Sie ein, mit uns zusammen am Sonntag, 4. Oktober, zwischen 8 bis 13 Uhr auf dem Gempen-Plateau dem alljährlichen Schauspiel des Vogelzugs beizuwohnen. Am Beobachtungsstand beim Räckholder (Wegkreuz) etwas östlich von Gempen, den wir gemeinsam mit dem Dornacher Natur- und Vogelschutzverein gestalten, sind Fernrohre und einige Feldstecher vorhanden. Auch Kinder sind willkommen. Der Weg dorthin ist ab Dorf Gempen beschildert. Jeden Herbst ziehen unzählige Vögel meist unbemerkt über unsere Köpfe hinweg in Richtung Südwesten in ihre milderen Winterquartiere, am Tag und auch nachts. Ihr Kerosin sind Fettreserven, die sie sich vor dem Zug und unterwegs angefressen haben. Die Vögel werden gezählt, die Daten dann von BirdLife ausgewertet. Bei starkem Regen oder dickem Nebel findet die Veranstaltung nicht statt. Infos/Lageplan: www.nvarlesheim Michael Frey, NVA

Bürgergemeindepräsident Stephan Kink begrüsste 42 Arlesheimer Bürgerinnen und Bürger zur ordentlichen Bürgergemeinde-Versammlung in der Mehrzweckhalle. Das Einhalten der Sicherheitsbedingungen im Bürgerhauskeller war im Zusammenhang mit Covid-19 aus Platzgründen nicht möglich. In der Eröffnungsansprache erwähnte der Präsident, dass leider in diesem Jahr keine Frontage, kein Banntag sowie auch der Bürgerbrunch nicht durchgeführt werden konnte. Zudem hat sich der Bürgerrat mit dem Thema «Bauen mit Buche» im Zusammenhang mit dem geplanten Saalbau beschäftigt. Finanzchef Bruno Holzer informierte die Anwesenden über die Erfolgsrechnung 2019, welche mit einem Mehraufwand von 636.06 Franken abschliesst. Es war ein Mehrertrag von 2950 Franken budgetiert. Bürgergemeinde-Vizepräsident Bruno Holzer erklärte den Anwesenden, dass sich der Gemeinderat Arlesheim dafür entschieden hat, die Dachkonstruktion des

neuen Gemeindesaals mit Arlesheimer Buche zu realisieren. Ausgehend von den notwendigen Konstruktionsholzmengen und der saisonalen Holzernte im Spätherbst/Winter 2019/2020 hat die Bürgergemeinde Arlesheim ca. 50 Prozent der benötigten Holzmenge eingeschlagen. Das Stammholz musste innert wenigen Monaten zu Brettern aufgesägt und zum Trocknen gelagert werden. In offener Abstimmung wurde das Arlesheimer Bürgerrecht an zehn Ausländer vergeben. Nachdem Fredy Schärmeli bereits an der Bürgergemeinde-Versammlung vom 3. Dezember 2019 verabschiedet wurde, wurde sein Nachfolger Jürg Dünner mit grossem Applaus begrüsst. Er freut sich auf die kommenden Aufgaben und die Zusammenarbeit. So hat er nun bereits die Weihnachtsbäume für den Weihnachtsbaumverkauf, welcher am 11./12. und 18./19. Dezember im gewohnten Rahmen stattfinden wird, bestellt. Für den Bürgerrat, Daniela Villaume, Bürgerrätin


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ARLESHEIM

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REFORMIERTE KIRCHE

Seniorenferien einmal anders: Konzerte und Co.

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Gross war die Enttäuschung, als wir die für September geplante Seniorenferienwoche in Sarnen coronabedingt absagen mussten. Als Alternative stellten wir ein Programm für eine Tagesferienwoche zu Hause mit täglichen Veranstaltungen ab 14 Uhr zusammen. Das abwechslungsreiche Angebot wurde rege genutzt und sehr geschätzt. Auf dem Programm standen zwei Diavorträge («Impressionen aus dem Bündnerland» von Claudia Rickenbacher und «Die Tierwelt von Botswana» mit Peter Rickenbacher). Im Weiteren kamen wir in den Genuss von zwei wunderbaren Konzerten: Barockmusik und Armenische Musik mit einer Formation des Ensembles «Eskeniangeli» sowie ein virtuoses «Duell auf Tasten – Händel gegen Scarlatti» mit Cristiano Gaudio am Cembalo und unterhaltsamer Moderation durch Margret Föppl. Der Spiellust durfte beim «Lottomatch mit Vreni» gefrönt werden. In einem stimmungsvol-

len Gottesdienst nahm Pfarrer Thomas Mory das Thema des Gehaltenwerdens auf und spannte den Bogen zur aktuellen Pandemie. Der Gottesdienst wurde musikalisch von Cristiano Gaudio und Margret Föppl begleitet. Für etwas Bewegung zwischendurch sorgte das allseits beliebte «Turnen mit Vre- Tagesferienwoche zu Hause: Der Apéro in der Ermitage fand ni». Auch das Ku- sehr grossen Anklang. FOTO: ZVG linarische kam nicht zu kurz: Sehr grossen Anklang Bernard Zwicky im Garten des Kirchgefand die Exklusivität eines Apéros in der meindehauses. Reformierte Kirchgemeinde Ermitage (nur durch Sonderbewilligung Claudia Rickenbacher möglich) und auch die Grillabende mit

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 26. September 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 27. September 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 29. September 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich

Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 2. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier – Herz-Jesu-Freitag entfällt!

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Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 25. September 16.00 bis 17.30 Trauercafé im Kirchgemeindehaus. Zeit und Raum für trauernde Menschen mit Ursula Meier-Thüring, Trauerbegleiterin

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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

LESERBRIEF

PUMPTRACK

Abstimmungsplakate gestohlen

Mit Velos und Trottis über den Asphalt rauschen

Am vergangenen Donnerstag hatte ich zwei Plakate gegen die Kampfjets und ein Plakat für ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative an meinem Gartenzaun aufgehängt – gut sichtbar von der Tramhaltestelle aus und auch Menschen, die mit dem Tram vorbeifahren, werden die Plakate nicht übersehen können. Am Samstag traute ich dann meinen Augen nicht: Alle meine Plakate waren verschwunden, offenbar von Dieben gestohlen. Und mehr noch: Auch alle anderen Plakate, die zu diesen Themen in der gleichen Strasse aufgehängt wurden, waren weg. Hat hier jemand ein Problem mit Demokratie? Ich bin nicht politisch aktiv, aber im Moment

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läuft vieles falsch ab: Die Politik verschwendet das Geld der Bürger und handelt verantwortungslos, ohne die Perspektiven für die kommenden Generationen im Auge zu behalten. Jetzt ist die Zeit reif, seine Meinung nicht nur an der Urne kundzutun. Darum setze ich mich gegen die Kampfjets und für die Konzernverantwortungsinitiative ein. Und das werde ich weiter tun: Gleich nach dem Diebstahl habe ich weitere Plakate bestellt, um sie diesmal an sicheren Stellen aufzuhängen. Ich frage mich, wie dreist jemand sein muss, um auf Privatgrundstücken mehrere Diebstähle zu begehen. Ein Schelm, wer denkt, dass dahinter System steckt. Paul Heuberger

PARTEIEN

Frischluft Legislatur 2020-2024 Mit den Wahlen der Mitglieder der Sozialhilfebehörde sind die Gemeindewahlen 2020 abgeschlossen. Es freut uns sehr, dass sich unsere beiden Bisherigen, Sabine Scherrer (Präsidium) und Cäcilia Weiligmann, auch ab 2021 für diese wichtige Behörde einsetzen werden, und wünschen dem neuen Gremium eine gute Zusammenarbeit und viel Erfolg. Unsere beiden Gemeinderäte konnten sich gut in ihre Ressorts einarbeiten. Ursula Laager (Vizepräsidium) ist neu für «Finanzen und Raumplanung» zuständig, und Felix Berchten engagiert sich weiterhin für die Ressorts «Natur und Umwelt, Anlagen». Roger Angst, Nicole Barthe, Flurin Leugger und Marcel Liner vertreten unsere Anliegen in der Gemeindekommission. Für die Geschäfts-

prüfungskommission haben sich Roger Angst und Marcel Liner (Präsidium) zur Verfügung gestellt. Thomas Arnet ist unser Vertreter in der Rechnungsprüfungskommission (Vizepräsidium). Im Schulrat Kindergarten-Primarschule engagieren sich Ulrike Bruns und Igor Batarelo (Präsidium). Die bereits erwähnten Personen bilden den Vorstand der Frischluft. Verstärkt wird dieser durch die ehemaligen Gemeinderäte Daniel Wyss und Kalle Zeller. Auch neu im Vorstand ist Noah Zanolari, der das Amt des Kassiers übernommen hat. Wir freuen uns sehr über die neue Zusammensetzung und werden uns auch in dieser Legislatur mit Frische und Freude für Arlesheim engagieren. Petra Iten, die ihr Amt als Kassierin abgegeben hat, und den zurückgetretenen Vorstandsmitgliedern, Simon Schweizer und Catherine Walter danken wir auf diesem Weg ganz herzlich für ihren Einsatz für die Frischluft und wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg für ihre Zukunft. Nicole Barthe und Thomas Arnet, Co-Präsidium Frischluft

Eröffneten den Pumptrack offiziell (v. l.): Thomas Arnet, Marc Rüdisühli, Gemeindepräsident Markus Eigenmann, Christoph Jenzer und Mauro Filoni. FOTOS: FABIA MAIERONI fam. «Eigentlich ist hier immer etwas los. Die ersten Kinder sind schon vor der Schule da», sagt Gemeindepräsident Markus Eigenmann am Samstag auf dem neuen Pumptrack beim Badhof. Die Kinder tummeln sich auf dem Gelände, jede Alterskategorie ist vertreten. Mit Velos und Trottis jagen sie durch Kurven und setzen zu kleinen Sprüngen über Hügel an. Andere fahren etwas gemächlicher, dafür aber Runde um Runde über den neuen Alphalt, der zahlreiche Möglichkeiten für coole Moves bietet. Eine kleine Erfrischung für zwischendurch hat Christoph Jenzer organisiert. Neben den Getränken dürfen auch die Jenzer-Würste nicht fehlen. Offiziell eröffnet ist die Strecke an diesem Samstagnachmittag noch nicht. Es herrscht dennoch Hochbetrieb. Um punkt 14 Uhr ist es dann endlich so weit: Ausgerüstet mit rotem Band und Schere steht Gemeindepräsident Mar-

kus Eigenmann zusammen mit Thomas Arnet, Christoph Jenzer, Marc Rüdisühli und Mauro Filoni auf der Strecke. Eigenmann schneidet das Band durch – der neue Pumptrack ist nun offiziell eröffnet. Das ist der ersehnte Startschuss für die rund 40 Kinder und Jugendlichen, die jetzt losfahren, um die Strecke so richtig einzuweihen. Velo statt Smartphone «Wir haben bereits in anderen Gemeinden gesehen, dass geteerte Pumptracks äusserst erfolgreich sind, und freuen uns, dass wir einen solchen nun auch in Arlesheim haben», sagt Gemeindepräsident Markus Eigenmann zum «Wochenblatt». Auch Christoph Jenzer, zusammen mit Marc Rüdisühli für die Sanierung und Neugestaltung des Pumptracks verantwortlich, freut sich: «Diese Kinder würden jetzt wahrscheinlich gamen oder am Smartphone hängen. So können wir sie

für Sport begeistern und an die frische Luft holen». Pumptracks seien so populär, dass jede Gemeinde und auch die Stadt Basel unbedingt einige davon haben sollten, sagt Jenzer. Er und sein Team wollen mit ihrem Projekt «weitere Domino-Steine zum Kippen bringen.»

Spass garantiert: Auch die Kleinsten kommen auf ihre Kosten.

KLINIK ARLESHEIM

Volksleiden Rückenschmerz PR. Häufig sind Rückenschmerzen für die Betroffenen äusserst belastend, aber aus medizinischer Sicht nicht gefährlich. Nur 15 Prozent der Rückenschmerzen haben eine spezifische Ursache. Die Warnzeichen für solche Ursachen von Rückenschmerzen werden aus neurologischer Sicht von Dr. med. Robert Fitger, Facharzt für Neurologie an der Klinik Arlesheim, ebenso erläutert wie die Möglichkeiten, die die anthroposophische Medizin bei Rückenschmerzen zu bieten hat. Eine wirkungsvolle Therapie ist die

Heileurythmie. Rob Schapink, MA Eurythmietherapie und Heileurythmist an der Klinik Arlesheim, zeigt an dem Abend praktische Übungen zum Thema. Der Vortrag Rückenschmerzen findet am Donnerstag, 1. Oktober, um 19 Uhr im Saal (DG) Pfeffingerhof in Arlesheim statt (Fahrstuhl vorhanden). Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung notwendig per E-Mail an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder telefonisch unter 061 705 72 15. (Maskenpflicht). Kommunikation Klinik Arlesheim

Gesundheitsforum Fachvortrag, anschliessend Gespräch und Apéro

Rückenschmerzen

Ursachen und mögliche Behandlungen nach anthroposophischen Gesichtspunkten Dr. med. Robert Fitger, Facharzt Neurologie und Rob Schapink, Heileurythmist

Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof DG Anmeldung erforderlich Tel. 061 705 72 15 oder per E-Mail an kommunikation@klinik-arlesheim.ch Es gilt Maskenpflicht!

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KLINIK ARLESHEIM

Bauchgesundheit fördern PR. Wie kann ich die Gesundheit meiner Verdauung aktiv fördern? Wie kann ich mit Bauchbeschwerden so umgehen, dass sie meinen Alltag weniger stören? Wie kann ich verstehen, woher diese Beschwerden kommen, und wie geht es anderen Menschen, die mit Bauchbeschwerden leben? Chronische Bauchbeschwerden sind häufig. Sie führen zur Reduktion der Lebensqualität. Auch funktionelle Beschwerden können im Alltag zu einer enormen Belastung beitragen. Die aktuellen medizinischen Leitlinien sehen bei solchen Beschwerden multimodale Therapiekonzepte vor. Dabei sollen medikamentöse Therapien mit Behandlungsansätzen kombiniert werden, die die Selbstregulation stärken und damit die Schmerzverarbeitung verbessern. In der Bauchschule geht es um die Bearbeitung oben genannter Fragen und um die Vermittlung von Basistech-

niken, die selbstständig angewendet, die Lebensqualität verbessern können. Das Angebot richtet sich an Menschen, die durch Übungen die eigene Bauchgesundheit fördern möchten. Das ganztägige Seminar findet am Freitag, 23. Oktober, 9 bis 18.30 Uhr, im Saal Pfeffingerhof statt. Die Kosten von 100 Franken sind vor Ort zu zahlen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 40 Personen. Das ausführliche Seminarprogramm finden Sie auf unserer Webseite unter dem Suchbegriff «Bauchschule». Interessiert am Mitmachen? Haben Sie noch Fragen zum Seminartag, oder wollen Sie sich gleich anmelden? Dann wenden Sie sich am besten gleich an Laura Köppel, Assistentin Leitung Innere Medizin, laura.koeppel@klinik-arlesheim.ch oder Tel. 061 705 72 71. Philipp Busche Chefarzt Innere Medizin

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23. tob er 202 0

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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Du bist nicht mehr da, wo Du warst, aber Du bist überall, wo wir sind.

Unser geliebter Ehemann, Vater und Grossvater

Heini Kalt (* 21. Mai 1936)

ist am 17. September 2020 friedlich im Kreis seiner Familie eingeschlafen. Sein liebevolles Wesen und seine positive Lebenseinstellung bleiben uns in dankbarer Erinnerung. Wir sind froh für die wunderschöne gemeinsame Zeit. Wir vermissen Dich. In Liebe: Deine Ehefrau Susi Martin und Marlise Christoph und Christine Reto und Geniya Deine Enkel Fabienne, Nicole, Soraya, Alicia, Julian, Dshamilja, Leandro, Jasmina und Tian Nadia, Corina, Izabella und im Namen aller Verwandten und Freunde Die Abdankung findet am Freitag, 25. September 2020 um 15.00 Uhr im Dom zu Arlesheim statt. Urnenbestattung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man der Institution Sozialprojekte Sri Lanka, IBAN Nr. CH71 0839 2000 0040 0500 7, Spendenkonto Sri Lanka, z. G. von H. und G. Thommen. Traueradresse: Susi Kalt, Brachmattstrasse 4B, 4144 Arlesheim

TODESFÄLLE Aesch Ottilia SchwendimannGoetschmann, geb. 13. April 1929, von Ebikon LU (wohnhaft gewesen Neumattstrasse 2). Bestattung: Freitag, 25. September 2020, 14.00 Uhr, kath. Kirche anschliessen Beisetzung.

Arlesheim Heinrich Jakob Kalt, geb. 21. Mai 1936, gest. 17. September 2020, von Basel (c/o Stiftung Obesunne, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Familienkreis.

Münchenstein Margarethe Albrecht-Voglauer, geb. 23. September 1936, gest. 13. September 2020 (wohnhaft gewesen Mittelweg 4). Wurde bestattet. Ida Anna Bachmann-Wolf, geb. 11. April 1931, gest. 21. September 2020 (wohnhaft gewesen Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein).

Pfeffingen Arthur Senn, geb. 1934, gest. 16. September 2020, von Unterkulm AG (wohnhaft gewesen Bergmattenweg 47). Beisetzung im engsten Familien- und Freundeskreis.

Zeige mir Gott deine Wege und lehre mich deine Pfade! Psalm 25,4


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

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Saturday Sports: Projekt überzeugt die kantonale Jury

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, Termine ausschliesslich auf tel. Voranmeldung

Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

DIE GEMEINDE INFORMIERT Öffnungszeit des Wahllokals Die Gemeinde weist die Stimmberechtigten, die ihre Stimme am Abstimmungssonntag vom 27. September 2020 persönlich abgeben wollen, darauf hin, dass ihnen zu diesem Zweck das Gemeindehaus an der Hauptstrasse 10 zur Verfügung steht. Das Wahllokal ist am Sonntag, 27. September 2020 von 9.30 bis 11.00 Uhr geöffnet.

Neuer Standort der Schulleitung, der Schuladministration sowie der Administration SEB Die Schulleitung und die Schuladministration der Primarstufe Reinach sowie die Administration der schulergänzenden Betreuung sind umgezogen. Neu befinden sie sich im Zentrum an der Hauptstrasse 12 und sind wie folgt erreichbar: Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr und nachmittags von 13.30 bis 16.30 Uhr. Freitags von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Die SEB ist jeweils am Donnerstagnachmittag sowie am Freitag den ganzen Tag geschlossen. Termine mit der Schulleitung nur nach Vereinbarung. Alle weiteren Infos sind unter www.primarstufereinach-bl.ch abrufbar.

Abwassergebühren Die vom Regierungsrat festgelegten kantonalen Ansätze für die Weiterverrechnung der Abwassergebühren wurden am 15. September 2020 vom Gemeinderat genehmigt. Folgende Ansätze werden mit der Wasser- und Abwasserrechnung 2020 verrechnet. Schmutzwasser CHF 1.25/m3 Regenwassergebühr CHF 0.15/m3 Fremdwassergebühr CHF 1.25/m3

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Zentrum der Sendung vom 21. September 2020 stehen die fünf öffentlich zugänglichen Defibrillatoren, die bei einem Herz-KreislaufStillstand lebensrettend sein können. Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 25. September, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz

• 27. September, 15-16.30 Uhr, Öffentliches Eselreiten für Kinder, Bauernhof Neuhof • 29. September, 10-20 Uhr, Warenmarkt, Im Ortszentrum Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, den 28. September bis Freitag, 9. Oktober 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

Baugesuche 084/20 Gesuchsteller - Wälti-Herzog Monika, Hauptstrasse 35, 4153 Reinach – Projekt - Anbau Eingangsvordach (Nordfassade) – Parz. 188, Hauptstrasse 35 – Projektverfasser - Wälti Avorplan GmbH, Brendlistrasse 23, 6074 Giswil 085/20 Gesuchsteller - Wenger Dietrich Joseph, Unterer Rebbergweg 39, 4153 Reinach – Projekt Balkonverglasung (unbeheizt) – Parz. 6470, Tschäpperliring 7 – Projektverfasser – Stamm Bau AG, Lauper Sven, Aliothstrasse 63, 4144 Arlesheim Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 25.09.2020 bis 5.10.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen zum Baugesuch beantworten.

Abfuhrdaten

29. September Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Jung und erfolgreich: Lucio Sansano (rechts), Gründer Saturday Sports Reinach, mit Kassier Florin Bürgler anlässlich der FOTO: ZVG / RAPHAEL HÜNERFAUTH Preisverleihung.

Das Reinacher Sportangebot hat den kantonalen Jugendprojektwettbewerb gewonnen. Jetzt wollen die Gründer das Angebot weiter ausbauen. Caspar Reimer

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er erste Platz im kantonalen Jugendprojektwettbewerb 2019 geht an das Reinacher Sportprojekt Saturday Sports. Die Verleihung fand am Montag vergangener Woche im Kulturhotel Guggenheim in Liestal statt. Hinter Saturday Sports steht der FDP-Einwohnerrat und Präsident der Jungfreisinnigen Baselland, Lucio Sansano. «Wir vom Vorstand freuen uns natürlich sehr über diese Auszeichnung», so Sansano gegenüber dem «Wochenblatt». Er, der unter anderem auch den Verein Midnight Sports Reinach präsidiert, ist zwar Begründer der Idee, will aber die Lorbeeren keinesfalls alleine ernten: «Meine drei Vorstandskollegen Florin Bürgler, Fiona Tondi und Elina Lächele sowie das gesamte Team haben ebenfalls einen grossen Teil zum Erfolg des Projekts beigetragen.» Um am Wettbewerb teilneh-

men zu können, musste ein ausführlicher Projektbeschrieb eingereicht werden: «Und im Finale hatten wir drei Minuten Zeit, unser Projekt zu präsentieren. Die haben wir voll ausgenutzt.» Erfolgreiche Pilotphase Im Juli 2019 wurde der Verein Saturday Sports Reinach als Ergänzung zu den Angeboten Midnight Sports für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren und Offener Sonntag für kleine Kinder gegründet. Ziel war es, auch Kindern im Primarschulalter während der Wintermonate die Möglichkeit zu geben, sich jeweils am Samstagnachmittag in zwei offenen Turnhallen sportlich auszutoben. Die Pilotphase im vergangenen Winter war ein überraschender Erfolg – die erste Veranstaltung am 11. Januar wurde von 144 Kindern besucht. «Der Reiz des Angebots ist es wohl, dass alle Kinder in diesem Alter kommen können und vor Ort ganz frei wählen dürfen, welche Sportart sie betreiben.» Von Fussball über Basketball, Unihockey, Ringturnen, Tischtennis oder Spielen wie Sitzball, Fangis, Büchsenwerfen oder Trampolinspringen ist alles möglich. «Die Jury des Jugendprojektwettbewerbs hat wohl auch überzeugt, dass sich unser Projekt als Angebot von Jugendlichen für Kinder nachhaltig etablieren kann.» Dabei sei die Entscheidung für die Jury keineswegs einfach ge-

wesen: 13 ganz unterschiedliche Ideen sind für den Jugendprojektwettbewerb eingereicht worden. So hatten etwa Primarschüler aus Ziefen einen öffentlichen Jugendraum gegründet und eine andere Gruppe hatte ein Kinderbuch zum Thema Food Waste produziert. Wie es weitergeht Die 2500 Franken Preisgeld will Saturday Sports für den Ausbau des Angebots in Reinach nutzen, doch verfolgt der Verein noch höher gesteckte Ziele: «Wir planen einen zusätzlichen Standort in einer der Nachbargemeinden Reinachs zu etablieren. Noch wissen wir aber nicht, wo das sein wird», so Sansano. Die zweite Runde Saturday Sports startet am 24. Oktober, wobei acht Ausgaben vor und acht nach Weihnachten geplant sind. Für die Zeit während der Pandemie hat der Verein ein Schutzkonzept entwickelt: «Die Coaches tragen Schutzmasken und es ist Desinfektionsmittel vorhanden.» Die Aufnahme der Daten, also Contact Tracing, wird bei Saturday Sports so oder so durchgeführt. Sansano freut sich trotz seiner vielen anderen Engagements auf die Weiterentwicklung des Angebotes: «Es stimmt, es ist viel. Doch die Arbeit macht mir grossen Spass, sodass ich mich auch gerne in meiner Freizeit für das Projekt engagiere.»

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Sonntag morgen in Reinach

Autobahninitiative eine überholte Vorlage

Nur wer anpackt, kann etwas bewegen

Sonntag morgen. Ein Blick durchs Fenster. Grau in Grau. Das hilft auch nicht. Die Kaffeetasse ist halb leer, das Koffein bleibt ohne Wirkung. Hey ihr kleinen Zellen René Meier (GLP) hier oben, hopp de Bäse jetzt. Noch eine Woche bis Showdown, bis die Wahlergebnisse stehen. Und ich möchte auf Stimmenfang für die letzten unentschlossenen, aber doch wählerbegierigen Mitbürger. Soll ich über meine Qualifikation als Mitglieder der Sozialhilfebehörde schreiben? Wurde schon. Soll ich über meine Motivation schreiben? Habe ich schon. Soll ich über die Anspannung eines Kandidaten vor der Wahl schreiben? Interessiert das jemand? Der Kaffee ist alle, der

Gang in die Küche zum Auffüllen und ein Blick in den Kaffeesatz in der Maschine bringt auch keinen Blitzgedanken. Was wäre, wenn es klappt mit der Wahl? Es wäre der verdiente Lohn schon nur dafür, sich als Kandidaten der Öffentlichkeit zu stellen. Was, wenn ich erster von hinten werde? Es war die Erfahrung wert dabei zu sein. Aber ein wenig Enttäuschung wäre schon da, klar. Hey, ich habe mir vorgenommen, noch heute den Leserbrief ans Wochenblatt zu senden. Die gedruckte Stimme des Birseck, die zurzeit voller Leserbriefe ist, in denen bekanntere und unbekanntere Namen und Gesichter drauf los posaunen. Posaunen. Nein, ich versuche doch, mit filigranen Klassiktönen das Publikum zu betören. Ob es klappt? Ich werde es sehen. Alle werden es sehen. Ich freue mich drauf. Danke fürs Zuhören. René Meier, Kandidat SHB Reinach GLP

WAHLEN

Melanie Thönen in den Schulrat Als ich Melanie Thönen vor einigen Jahren an einer Parteiversammlung kennenlernte, war sie noch nicht Mitglied der SP. Sie nahm an dem Treffen teil, weil Melanie Thönen sie sich für das (SP) Amt als Schulrätin interessierte, und wollte sich nicht drängen lassen. Melanie Thönen nimmt sich Zeit über Dinge nachzudenken, sie zu analysieren und klar zu formulieren. Wer mit ihr zusammenarbeitet, merkt sofort, diese Frau ist strukturiert, lösungsorientiert und eine Teamplayerin. Deshalb überrascht es nicht, dass der Schulrat sie 2018 zur Vizepräsidentin bestimmte. Ihre Fachkompetenz ist un-

bestritten. Nicht nur, dass Melanie Thönen promovierte Biologin ist, sie hat auch die Ausbildung zur Sek-II-Lehrerin gemacht und arbeitet inzwischen als Fachexpertin Natur und Technik am Pädagogischen Zentrum Basel. Zudem hat sie zwei schulpflichtige Kinder. Sie kennt also unterschiedlichste Aspekte im Bereich Bildung aus persönlicher Erfahrung und kann sowohl die Sichtweisen von Eltern, als auch von Schulleitung und Lehrpersonen nachvollziehen. Sie setzt sich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für alle Beteiligten stimmen, damit jedes Kind gemäss seinen Fähigkeiten gefördert werden kann. Melanie Thönen kann gut zuhören, ist warmherzig und empathisch. Ihre Wiederwahl in den Schulrat möchte ich Ihnen wärmstens empfehlen. Christine Dollinger, Gemeinderätin, Fachlehrerin Sek I

LESERBRIEF

Providerwechsel: unnütze Übung Dem Verfasser des Leserbriefs in der Nr. 38 des Wochenblatts, Herrn Rudolf Weber, möchte ich zu seinem Beitrag gratulieren. Er verwendet darin den Ausdruck «ernüchternd». Manchem der über 8000 Intergga-Kunden läge nach meiner Meinung die Bezeichnung «Hornberger Schiessen» für diese arbeitsreiche und unnütze Übung auf der Zunge. Gerade bei Jahreswechsel werden viele bisherige Benutzer erfreut sein, sich mit Modemwechsel, E-Mail-

Adressenwechsel etc. herumschlagen zu müssen, zumal der in Aussicht gestellte support sehr fadenscheinig ist! Wozu eigentlich das Ganze? Dass der Gemeinde- und Einwohnerrat beinahe einstimmig diesem Wechsel zugestimmt hat, ist unverständlich und wird sich bei den nächsten Wahlen manifestieren. Die Warteschlange der hilfebedürftigen Nutzer und langjährigen Kunden im Dorf und am Telefon lässt grüssen ! Peter Wunderlin

WAHLEN

Ich wähle erneut Jean-Marc Oeggerli Seit nun acht Jahren ist Jean-Marc Oeggerli ein fester Bestandteil der Sozialhilfebehörde in Reinach. Nach dem Rücktritt ihrer Präsidentin Mitte Jahr wurde er von der Jean-Marc Behörde, die sich Oeggerli (FDP) selbst konstituiert, als Präsident gewählt. Sein Wissen und seine Erfahrung in der Sozialhilfe ist für

Reinach unverzichtbar – insbesondere jetzt, wo mit Ausnahme von zwei alle Mitglieder der Sozialhilfebehörde zurückgetreten sind. «Soziale Fragen mit Engagement, Kompetenz und Augenmass angehen!» Das ist das Motto von Jean-Marc Oeggerli für diese Aufgabe, die er mit Freude und der Gewissheit, Menschen in Not helfen zu können, ausübt. Ich empfehle Ihnen deshalb, Jean-Marc Oeggerli (bisher, Präsident der Sozialhilfebehörde) und Margot Hammel (neu) Ihre Stimme zu geben. www.fdp-reinach.ch Otto Rudin, FDP

Thierr Bloch Jörg Burger Sven Leisi Gaudenz von Capeller empfehlen

Margot Hammel Jean-Marc Oeggerli und ilfebehörde für Reinach in die Sozialh

Jean-Marc Oeggerli Präsident

Margot Hammel

Im Jahr 2015 reichte die Autolobby die Autobahninitiative ein. Darin wurde verlangt, dass der Kanton den Ausbau der Hochleistungsstrassen planen würde. Aber Esther Kourrich (SP) seither hat sich einiges verändert. Da die Hochleistungsstrassen im Baselbiet per 1. Januar 2020 an den Bund übergegangen sind (Ausnahme Chienbergtunnel) ist der Kanton nicht mehr befugt, deren Kapazitäten auszubauen. Ausser mehr Bürokratie und zusätzliche Verwaltungskosten bewirkt die Initiative nichts. Es müssten Studien erstellt werden, über die der Bund entscheidet. Angesichts der Klimakrise braucht es nachhaltige Ansätze, mit denen die ausreichend vorhandenen Kapazitäten auf den Strassen effizient genutzt werden können. Die Verkehrsentwicklung ist in Einklang mit den Klimazielen des Bundes zu bringen. Klimaziele ernst nehmen heisst umweltfreundliche Mobilität fördern. Lehnen wir darum die überholte Autobahninitiative ab! Am 27. September wählen Sie die Mitglieder der Sozialhilfebehörde. Ich würde mich gerne für diese Behörde engagieren. Über Ihre Stimme freue ich mich sehr! Esther Kourrich, SP Reinach Kandidatin Sozialhilfebehörde

DIE POLIZEI MELDET

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr Am Freitag, 18. September, kurz vor 19.30 Uhr, registrierte die Polizei BL im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn A18 bei Reinach einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Laufen unterwegs war. Die Messung ergab, nach Abzug der gesetzlichen Toleranz, eine Geschwindigkeit von 170 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig. Der Lenker, ein 38-jähriger Franzose, muss mit einem längeren Fahrverbot für die Schweiz rechnen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

WAHLEN

Meine Empfehlung Nathalie Dessemontet, mit ihrer bereits mehrjährige Erfahrung in dieser Aufgabe, ist eine kompetente und engagierte Schulrätin. Als Spielgruppenleiterin, eine Tätigkeit Nathalie Dessedie sie seit vielen montet (SP) Jahren ausübt, weiss sie, wie wichtig die Förderung der sozialen und sprachlichen Kompetenzen der Kinder in den ersten Jahren ist. Die Qualität der Sprachförderung in Spielgruppen und anderen Kinderbetreuungseinrichtungen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Sprachentwicklung der Kinder. Möglichkeiten der frühen Sprachförderung sind ein zentraler Beitrag zum Erreichen von Chancengleichheit für fremdsprachige Kinder. Deshalb unterstützt Nathalie Dessemontet auch die frühe Sprachförderung in unserer Gemeinde sehr. Ich kenne Nathalie seit einigen Jahren als zuverlässige, feinfühlige und motivierte Persönlichkeit, die sich auch weiterhin für unsere Schule, unsere Kinder mit ihren Familien einsetzen möchte. Deshalb gehört Nathalie Dessemontet gemeinsam mit Melanie Thönen weiterhin in den Schulrat. Bitte schenken Sie den beiden Ihr Vertrauen und geben Sie den beiden engagierten und motivierten Schulrätinnen am 27. September Ihre Stimme. Vielen Dank! Bianca Maag-Streit, SP Reinach

Als langjähriges Mitglied des Landrates und als Einwohnerrätin habe ich klare Vorstellungen, was Mitglieder unseres Schulrates mitbringen müssen. Die Aufgaben Gilbert Giger sind vielfältig und (BDP) oft nicht einfach. Sie können von Fall zu Fall auch belasten. Unsere Volksschule braucht deshalb besonnene und konsensfähige Schulräte. Schulräte, die auch mal offen Missstände ansprechen und sich für die Sache einsetzen. Nur wer anpackt, kann etwas bewegen. Dies ist das Motto von Gilbert Giger, der wieder für den Schulrat antritt. Veränderungen und Anpassungen sind Alltag und müssen bewäl-

tigt werden. Neue Medien, neue Unterrichtsformen und Unvorhersehbares wie derzeit die Covid-19-Krise sind Herausforderungen, die gute Lösungen brauchen. Gilbert Giger leitet die Arbeitsgruppe Schulärzte Reinach und ist somit an vorderster Front dabei. Er vertritt als Vizepräsident der kantonalen Schulratspräsidienkonferenz auch unsere Interessen im Kanton. Mit grossem Einsatz und Weitsicht, aber auch mit dem nötigen Wissen was Gesetze und Verordnungen betrifft, setzt er sich für pragmatische Lösungen ein. Reinach hat eine fortschrittliche Schule, wir fördern unsere Kinder individuell mit Respekt und Vertrauen. Dass dies so bleibt, dafür wird sich Gilbert Giger weiterhin engagiert einsetzten. Darum wähle ich Gilbert Giger. Marie-Therese Müller Einwohnerrätin Reinach, Präsidentin BDP Birstal

WAHLEN

Wahl in Sozialhilfebehörde Durch meine Arbeit habe ich immer wieder direkte Erfahrungen mit Menschen in Not machen dürfen und musste auch immer wieder Lösungen suchen, ob gemeinMargot Hammel sam mit den Be(FDP) troffenen oder mit Ämtern und Behörden. Gefragt sind Fingerspitzengefühl, Weitsicht und Sachverstand sowie das Interesse am

Menschen. Niemand lebt gerne in Armut und der Weg dorthin ist oft viel kürzer, als uns allen bewusst ist. Ich möchte gerne als Mitglied der Sozialhilfebehörde Reinach diese belastenden Lebenssituationen mit Unterstützung der Sozialhilfe lindern und den Betroffenen damit den Weg zurück zum eigenverantwortlichen Handeln ermöglichen. Ich setze mich ein für eine Sozialhilfe, die niemanden zurücklässt und als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden wird. Ich würde mich über Ihre Unterstützung sehr freuen. Margot Hammel, FDP www.fdp-reinach.ch

WAHLEN

Caroline Mall in die Sozialhilfebehörde Als am 6. Februar 2020 in der Basler Zeitung der Aufruf mit Bild erschien: «Randständige sollen aus Reinachs Zentrum verschwinden?» und darauf noch die Ausstrahlung auf Telebasel vom 11. Februar 2020 folgte: «Drogenstreit spaltet Reinach», war das Mass voll! Als engagierter Bürger bat ich Caroline Mall (SVP) um ihre persönliche Mithilfe, damit sich der Aufruhr und die falschen Anklagen gegen die sozial Schwachen in der Stadt Reinach, welche nicht so auf der Sonnenseite des Lebens stehen, wieder beruhigen. Spontan und engagiert folgte sie meiner Einladung! Gemeinsam diskutierten wir an einem runden Tisch vor dem Kaffee des

Coop-Zentrums mit Drogenabhängigen, Alkoholikern, Sozialhilfe-Empfängern, Arbeitslosen und Jugendlichen ihre Ausgrenzungen, welche sie durch die Medien und einen kleinen Teil der Bevölkerung von Reinach immer wieder ausgesetzt sind. Deshalb wählen sie Caroline Mall in die Sozialhilfebehörde. Wir brauchen in der Politik dringend Praktiker und keine Theoretiker, Unternehmer und keine Zuschauer, die sich zum Schutz und Wohle der sozial Schwachen und Randgruppen in unserer Gesellschaft mit viel Empathie, Gesprächsbereitschaft sowie Lösungsvorschlägen hautnah vor Ort und für alle Bürger einsetzen. Max Gloor

GESCHÄFTSWELT

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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Bis in diesem Jahr hätte die Drehscheibe Mischeli gemeindeunabhängig betrieben werden sollen. Bisher sind leider alle Versuche gescheitert, Freiwillige zu finden, die das Angebot dauerhaft aufrechterhalten. Seit die Spielzeugausleihe «Drehscheibe Mischeli» im 2015 eröffnet wurde, ist sie zu einem wichtigen Begegnungsort und einem beliebten Angebot für Kinder, Jugendliche, Eltern, Grosseltern und Anwohnende geworden. Sie dient einerseits als Spielzeugverleih und andererseits als Anlaufstelle für die Parkbesucherinnen und -besucher. In den vergangenen Jahren wurde die Drehscheibe Mischeli durch das Jugendhaus Palais noir, das Jugendcafi Paradiso, punktuell durch Freiwillige und anfänglich mit Unterstützung des Vereins Elternbildung betrieben. Der Gemeinderat hatte sich zum Ziel gesetzt, die Drehscheibe Mischeli bis ins Jahr 2020 gemeindeunabhängig durch Freiwillige zu betreiben. Dieses Ziel konnte leider nicht erreicht werden.

Letzte Chance für den Erhalt des Angebots Aufgrund der fehlenden freiwilligen Betreuungspersonen werden ab der kommenden Spielsaison 2021 die Öffnungszeiten der Drehscheibe weiter eingeschränkt. Das Jugendhaus Palais noir wird aus Ressourcengründen keine Betreuungseinsätze mehr leisten. Zwei Nachmittage können 2021 noch durch das Jugendcafi Paradiso abgedeckt werden und punktuell wird auch die Kinder- und Jugendbeauftragte einen Einsatz leisten können. Gelingt es nicht, bis Ende Juni 2021 einen Betreuungspool an Freiwilligen aufzubauen, wird die Drehscheibe Mischeli für immer geschlossen. Abbau des Spielcontainers Bei einer Schliessung der Drehscheibe Mischeli auf Saisonende 2021 wird der Container verkauft und der Untergrund zurückgebaut. Die Spielsachen und das Sonnensegel werden gemeindeintern weiterverwendet.

Spielzeugausleihe in der Drehscheibe Mischeli. FOTO: GEMEINDE REINACH Wollen Sie sich für die Drehscheibe Mischeli engagieren? Wenn Sie Betreuungseinsätze in der Drehscheibe Mischeli leisten möchten, melden Sie sich vor Saisonende entweder direkt während den Öffnungszeiten der Drehscheibe vor Ort oder wenden Sie sich an Gabriela Reber, Kinder- und Jugendbeauftragte, E-Mail gabriela.reber@reinach-bl.ch, Tel. 061 511 64 97. Die Drehscheibe Mischeli hat bei schönem Wetter bis Ende Oktober 2020 jeweils Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

VEREINSNACHRICHTEN

Tierparkverein Reinach. Täglich offen, Dam-Hirsche, Ziervögel, Entenweiher. Die Erholungsstätte für alle. Präsidentin Esther Jundt, Tel. 078 698 36 39; Mitgliederbeitr. 30 Franken pro Jahr. www.tierpark-reinach.ch

nen: Erwachsene: Geräteturnen und Ballspiele, Kinder: Gerätejugi, Ballspiel- und Leichtathletik-Jugi für Mädchen und Knaben. Auskünfte Urban Kessler: 061 712 03 41. Jedermannsturnen, Auskünfte Monica Loop: 061 711 28 63. Handball, Minis bis U 21 Mädchen und Knaben, Markus Schürch: 079 283 74 50, Liga-Mannschaften, Roger Zähner: 079 413 96 69. Frauenriege, Di, 20.00, Surbaumhalle. Auskunft: Susanne Brosi, Tel. 061 711 43 49.

Turnverein STV Reinach. www.tvreinach.ch, Tur-

Veloclub Reinach. Grosses Angebot für Velofahrer

Reinach Theatergruppe Reinach. Ausk.: Postfach, 4153 Reinach 1. Probe jeden Di, 19.30–22.00: Weiermatthalle; Präsident: Erwin Schmidt, Bürenweg 410, 4146 Hochwald, 061 751 69 40.

Evangelisch

Reinach

Drehscheibe Mischeli vor dem Aus?

9 Reformierte

AUS DER GEMEINDE

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Kirchgemeinde

REINACH

und Mountain Biker. Kinder bereits ab 10 Jahren. Trainingszeiten Mo/Do jeweils um 18.15, Sa um 13.30 (nur Bike). Treffpunkt: Heimatmuseum/Ernst Feigenwinter-Platz Reinach. Auskünfte über Aktivitäten: www.vcreinach.ch oder R. Wellig (Präsident), Melchior-Berri-Strasse 2, 4142 Münchenstein, praesident@vcreinach.ch Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach. Auskunft und Jahresprogramme bei Fabio Di Pietro, Herrenweg 32, Tel. 061 712 55 06, www.vnvr.ch oder info@vnvr.ch

Über 300 Kurse

Foto: Twinlili / pixelio.de

Solidarität heisst Brücken bauen.

Das Wort «Solidarität» hat 2020 zu neuem Glanz gefunden. Es ist zu lesen, dass es gar zum «Wort des Jahres 2020» werden könnte, während umgekehrt «social distancing» es vermutlich in den Rang des «Unwortes 2020» schafft. Beatrice Hasler-Preis, ehemalige Kirchenpflegerin, Mitglied der Kantorei Reinach und aktives Mitglied unserer Kirchgemeinde ist der Bedeutung des Wortes «Solidarität» nachgegangen.

Gedanken zur Solidarität

Was bedeutet eigentlich Solidarität? Für mich heisst es: Einstehen für Benachteiligte aus Verständnis, Empathie und Einsicht. Das Solidaritätsprinzip besagt: Wir sind als Bürgerinnen und Bürger nicht nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für die anderen Mitglieder der Gesellschaft. Gegenseitige Unterstützung von gesellschaftlich unterschiedlichen Gruppen wie arm – reich, jung – alt, Schweizer – Ausländer usw. ist eigentlich eine urchristliche Grundhaltung über die Religionen hinweg. Während des Lockdowns ging plötzlich eine erfreuliche Solidaritätswelle durch unsere Gesellschaft: Die Jungen kauften ein und kümmerten sich um die Alten, die zuhause bleiben mussten. Auch Angela Merkels mutiges, engagiertes «wir schaffen das» ist ein eindrückliches Beispiel, oder das US-Basketball-Team, das nicht zum Spiel antrat, solange US-Polizisten hemmungslos auf wehrlose, bereits abgeführte Schwarze schiessen können. Unzählige Hilfswerke setzen sich für Benachteiligte ein, so auch die «fair trade»-Bewegung oder «médecins sans frontières». Solidarität ist weit mehr als spontanes Mitleid in einer Notsituation. Sie ist ein Suchen und Finden von gemeinsamen Problemlösungen, für die wir bereit sind uns einzusetzen. Sie braucht oft Geduld und Ausdauer, wenn es zu Schwierigkeiten kommt und die Unterschiede unüberwindbar scheinen. Sie richtet sich an die Gesellschaft und an jeden Einzelnen, vielleicht auf dem Spielplatz, im ÖV oder im Supermarkt. Und sicher gibt es unzählige, spontane Solidaritätsbekundungen, die einfach Freude machen und einen dankbaren Blick schenken. Beatrice Hasler Preis

Konfirmationsreise 2020

Lebendiges Reinach AGLR Kreatives Gestalten, Lebensgestaltung, Körperbewusstsein, Exkursionen und Führungen/Kulinarisches, Sprachen t 061 711 98 05 www.aglr.ch kurse@aglr.ch

Elternbildung Reinach Kurse zu Fragen aus dem Familien- und Erziehungsalltag t 079 924 45 50 www.elternbildung-reinach.ch sekretariat@elternbildung-reinach.ch

Schweizerisches Rotes Kreuz Babysitterkurse Babysittervermittlung t 061 905 82 00 www.srk-baselland.ch

Volkshochschule beider Basel VHS BB Natur, Gesellschaft, Kultur, Gestalten, Ausdruck, Gesundheit t 061 269 86 66 www.vhsbb.ch vhsbb@unibas.ch

Gemeinde Reinach Mütter-Väter-Beratung, Elterntreff zu Entwicklung und Erziehung t 061 511 64 11 telefonische Beratung: Mo– Do 8.30 –10 h www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch

Musikschule Reinach Instrumentalunterricht für Erwachsene im Einzelunterricht. Diverse Gruppenkurse. t 061 511 64 70 www.musikschulereinach.ch

Samariterverein Reinach Nothilfe, Samariterkurse, BLS/AED, Notfälle bei Kleinkindern t 061 462 18 65/ t 077 432 14 05 www.samariter-reinach.ch info@samariter-reinach.ch

Verein für familienergänzende Kinderbetreuung Reinach Basiskurse für Tagesfamilien t 061 711 22 77 www.kinderbetreuung-reinach.ch feb.buero@kinderbetreuung-reinach.ch Sämtliche Kursbroschüren erhalten Sie beim entsprechenden Kursanbieter.

Wie immer in den letzten Jahren reisen wir auch in diesem Jahr nach Berlin. Wir freuen uns auf spannende und lehrreiche Erlebnisse und Begegnungen. Die allgemeine Lage rund um die Corona Pandemie hat uns lange zweifeln lassen, ob wir überhaupt reisen können. Nun ist es aber bald so weit. Vom 25. September bis zum 29. September werden wir die deutsche Hauptstadt unsicher machen. Wir werden zu Fuss und auf dem Velo gemeinsam die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken. Unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren in Berlin werden wir mit den Jugendlichen teilen und mit ihnen in die Welt dieser Grossstadt abtauchen. Seien Sie ein Teil unserer Reise und verfolgen Sie ab dem 26. September unsere Aktivitäten in unserem Blogg. Wir berichten täglich aus Berlin! https://paradiso-reinach.jimdo.com/up2date-konfirmationslager-2020/

MISCHELIKONZERT

«Clair-obscur» Erste Opern in Frankreich erscheinen in der Zeit von Ludwig XIV. (le RoiSoleil; der Sonnenkönig, der Grosse) um 1660. Ihren Namen hat die Oper aus dem Raum des Theaters, genauer gesagt der musikalischen Gattung der «Tragédie lyrique» und reflektiert die Macht des Königs. Die Opern dieser Zeit beeindrucken mit majestätischen Bühnen, faszinierenden Maschinerien, militärischer Orchesterdisziplin, der ergreifenden Gesangskunst und vor allem mit hypnotischen Tänzen! Das Programm, das Saskia Salembier und Marc Meisel beim Mischeli-Konzert im Oktober präsentieren, zeigt die besondere Stimmung dieser lyrischen Tragödien in allen ihren Kontrasten. Marc Meisel bearbeitet die bombastischen Orchesterpartien für die Orgel, während Saskia Salembier die Rollen von Medea (aus «Médée» von Charpentier), Procris (aus «Céphale et Procris» von Jacquet de la Guerre) und Phaedrea (aus «Hippolyte et Aricie» von Rameau) spielen wird. Freitag, 2. Oktober, 18.00 Uhr, Mischelikirche. Eintritt frei, Kollekte Weitere Termine Weitere regelmässig stattfindende Anlässe und Gottesdienstzeiten und -themen siehe unter «Kirchenzettel» auf der Reinacher Seite dieser Wochenblattausgabe Gestorben Am 27. August 2020 Marliese Glatz-Burgermeister, geboren am 5. Februar 1948 In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Johannesevangelium 14.2

Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde

Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


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Elektrotechnik aus der Regio «Wir sind Ihr Partner im Bereich Elektro. Unser Team in Reinach ist immer für Sie da, wenn Sie uns brauchen!» Marc JEKER, Abteilungsleiter Elektro

Bouygues E&S InTec Schweiz AG Seewenweg 3 CH-4153 Reinach Tel. +41 61 711 07 77 info.intec.reinach@bouygues-es.com bouygues-es-intec.ch

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VEREIN FÜR FAMILIENERGÄNZENDE KINDERBETREUUNG

Kinderbetreuungsplatz gesucht? Geeignete Kinderbetreuungsplätze zu finden ist oft schwierig. Denn nicht alle Einrichtungen sind flexibel genug, Randzeiten abzudecken oder bieten auch nur stundenweise Betreuungen an. Der FeB, Verein für familienergänzende Kinderbetreuung Reinach, hat die passende Lösung. Qualifizierte Vermittlerinnen beraten und begleiten Sie und vermitteln Ihnen liebevolle Tagesfamilien, die Ihr Kind in ihrem familiären Umfeld aufnehmen und kompetent betreuen. Die absolvierte obligatorische Grundbildung der Tageseltern, der Nothelferkurs für Kleinkinder sowie Weiter-

bildungen bilden eine fundierte Basis, die jedem Kind zu Gute kommt. Die Gesundheit, das Wohlergehen und die Sicherheit der Kinder haben oberste Priorität. Falls Sie Ihren Wohnsitz in Reinach haben, können Sie auf der Gemeinde Reinach einen Antrag auf Betreuungsgutscheine stellen. Interessiert? Sie erreichen die Vermittlerinnen jeweils dienstags und donnerstags zwischen 8.30 Uhr und 10.30 Uhr unter Tel. 061 711 22 77 oder per E-Mail an feb.buero@kinderbetreuung-reinach.ch. Monika Wanzenried, FeB Reinach

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zur Kündigungsinitiative! Die Kündigungsinitiative, oder wie die Initianten sie nennen, die Begrenzungsinitiative, hat eigentlich nur ein klares Ziel: Sie will, dass die Personenfreizügigkeit aufgehoben werde, koste es, was es wolle. Sicher darf der Bundesrat noch ein Jahr darüber mit der EU verhandeln. Liegt aber kein Ergebnis vor, muss gekündigt werden, ohne Wenn und Aber. Auch wenn mit dieser Kündigung nicht nur die Personenfreizügigkeit, sondern auch andere Abkommen dahinfallen. Für die grosse EU wäre eine solche Kündigung unangenehm, aber für die viel kleinere Schweiz wären die Auswirkungen katastrophal. Der freie Zutritt

etwa zu unseren grössten Exportkunden würde dahinfallen, ebenso die Möglichkeit, frei international vernetzt zu forschen, lehren, lernen und leben. Wir haben jetzt bald 20 Jahre mit der Personenfreizügigkeit und den anderen Abkommen gelebt, und so schlecht ist das uns nicht bekommen. Kündigen wir, so wählen wir eine Zukunft, von der wir nicht sagen können, welche Chancen sie überhaupt bringen würde. Welche Nachteile aber eine Kündigung bringen würde, das wissen wir. Und deshalb sage ich «Nein» zur Begrenzungsinitiative, die eine Kündigungsinitiative ist! Peter Tobler, ePräsident FDP BL

Physiotherapiepraxis Aumatt Inh. Christine Vonderach Seniorenzentrum Aumatt, Aumattstrasse 79, 4153 Reinach BL Tel: 061 717 89 69 www.physio-vonderach.ch Die Physiotherapie Aumatt hat wieder ein Therapiebad, bei dem die Wassertemperatur 30 – 32 Grad beträgt. Das Therapiebad Òndet immer am Mittwoch von 15.00 – 17.00 Uhr in Einzellektionen statt. Es ist mit ÖV gut erreichbar und es steht ein Shuttle zur Verfügung. Bei Bedarf oder Fragen melden Sie sich bei der oben angegebenen Nummer.

KULTUR IN REINACH

Kultur in Reinach: Was ist das? Als nebenberufliche Kulturmanagerin schiele ich schon länger auf diesen Verein, der «der Stadt vor der Stadt» erfolgreich kulturelles Leben einhaucht. Wussten Sie, dass es den Verein schon seit 1972 gibt? Ja, klassische Konzerte und Jazz, Ausstellungen, Lesungen und mehr auf hohem Niveau organisiert der Verein für und in Reinach, und mit Künstlerinnen und Künstlern aus Reinach und der Region. Dass Reinach einen Verein voller begeisterter und ehrenamtlicher Vorstandsleute hat, der Künstler und Publikum zusammenbringt, der Vereinsmitgliedern und Publikum künstlerische Leckerbissen vor der Haustüre präsentiert, darüber darf sich Reinach sehr glücklich schätzen. Und die Künstler, die mit kultur in reinach zusammen arbeiten, dürfen sich gewiss sein, dass ein fachkundiges Publikum ihre Konzerte, ihre Ausstellungen und ihre Lesungen besucht. Als «Auswärtige» aus dem Nachbardorf habe ich mir jedenfalls vorgenommen, in meinem (momentan kulturell eher leeren) Kalender sowohl einen der nächsten Rynacher Rundgänge «Gschicht und Gschichte zwüsche geschter und morn», als auch die laufende Ausstellung in der Galerie Werkstatt und im Gemeindehaus «Wolkensammler» – Zwölf künstlerische Positionen aus der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel (bis 10. Oktober) zu notieren. Auch die Konzertsaison startet erneut am 18. Oktober im Gemeindehaus mit dem Basler Streichquartett. Habe ich Sie auch neugierig gemacht? Angelika R. Torrie, Kulturmanagerin im Nebenberuf

PR. Noch mitten im strahlenden Altweibersommer locken uns die verschiedenen Verteiler von Fairtrade-Produkten mit dem Winter- und Weihnachtsgeschäft. Zur Verschönerung der Wohnräume fanden wir formschöne Cachepots aus Recycling Plastik, ebenso neue Recycling Glasvasen aus dem Berner Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose oder hübsche Mobiles und Körbe. Dazu kommen modische und klassische Shawls, Strickwaren aus Cashmere – und Alpaccawolle, Taschen und Täschchen. Auch der Weihnachtsschmuck liegt schon in Kisten bereit, muss aber noch warten. Sie sehen also, neben den «Klassikern» im Lebens- und Genussmittelsortiment, finden Sie bei

uns dauernd Neues. Oft staunt man über fantasievolle Recycling-Ideen oder die modische Weiterentwicklung von traditionellem Handwerk. B. Hasler Preis

Der Weltladen am Strittgässli 2 zwischen Raiffeisenbank und Milchhüsli

Dienstag – Freitag 9.00 – 12.00 Uhr 15.00 – 18.00 Uhr Samstag 9.00 – 13.00 Uhr Ein zentrales Anliegen im Zentrum

MÄRTVEREIN

«Früsche Most am Märt» Am Dienstag, 29. September, von 10 bis 20 Uhr, zeigt wieder einmal mehr die «Buurezunft» ihre Most-Künste auf dem Ernst-Feigenwinter-Platz. Ein Highlight, das uns jedes Jahr beglückt. Ein Schluck vom frischen Most direkt ab der Presse, was gibt es Erfrischenderes, und den frischen Saft kann man auch für zu Hause kaufen. Sieben Food-Stände, abgerundet von der Frauenriege, die im «Märtkaffi» im Bürgersaal Getränke und Kuchen anbietet, stehen direkt an der Food-Piazza bereit. Ihr seht also, es gibt für alle Geschmäcker etwas zu geniessen. Im Übrigen dürfen sich auch andere Vereine melden, um am Markt das «Märt-Kaffi» zu führen. Anmeldungen bitte unter Tel. 079 220 08 05, auch Schulklassen mit neuen Ideen und Vorschlägen sind willkommen. Auf dem Märt warten rund 90 Marktstände mit einem altbewährten und auch neuen und tollen Warenmix auf viele Besucher. Wir freuen uns auf

euch alle am Dienstag, 29.September ,bei uns auf dem Märt. Märtverein Rynach Michel Mumenthaler

Warenmarkt Reinach 10 Uhr und NEU bis 20 Uhr Dienstag

29 Sept

Schaumosten Buurezunft

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

Dorfkirche St. Nikolaus Samstag, 26. September 17.30 Gottesdienst Sonntag, 27. September 10.30 Gottesdienst Mittwoch, 30. September 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 1. Oktober 19.00 Gottesdienst

Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 27. September Kein Gottesdienst

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 27. September 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Benedikt Schölly (Zurzeit nur für die Bewohner und Bewohnerinnen vom Seniorenzentrum) 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext: Matthäus 19,23–30 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Montag, 28. September 14.00 Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren im Reformierten Zentrum Mischeli Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo geschlossen Di Vormittag geschlossen / 14.00 –18.30 Mi–Sa 9.00 –11.00 / 14.00 –18.30

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst im Zelt vor Ort − Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen − Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch − Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 27. September 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 30. September 20.00 Gottesdienst

Restaurant Pizzeria Schopf Hauptstrasse 43, 4153 Reinach

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Reinach

Leiden Sie unter schmerzenden Nackenproblemen verbunden mit Schlafstörungen?

Unsere regionale Verkehrspolitik leidet unter ideologisch geführten Grabenkämpfen. Verschiedene durchdachte und dringend nötige Projekte wie zum Beispiel die Umfahrung Allschwil oder die Weiterführung der H18 und die Umfahrung Zwingen-Laufen kommen nicht vom Fleck, weil sie von gewissen Strömungen laufend ver- bzw. behindert werden. ÖV und motorisierter Individual- und Güterverkehr werden leider gegeneinander ausgespielt. Gegen jedes noch so vernünftige Strassenprojekt wird aus Prinzip opponiert. Der tägliche Durchgangsverkehr durch unsere Dörfer und die Belastung von Wohngebieten stören offenbar niemanden. Wir müssen uns endlich aus dieser verkehrspolitischen Sackgasse befreien. Es braucht ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, das sämtliche Verkehrsträger angemessen und bedarfsgerecht berücksichtigt. Unsere Wirtschaft ist auf ein leistungsfähiges Strassennetz angewiesen. Die tägliche Frischware kommt nach wie vor via Strasse in unsere Läden. Die Initiative «zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes» nimmt den Kanton in die Pflicht, ein solches Konzept zu erarbeiten und dann konsequent umzusetzen. Ein Ja am 27. September ist ein erster wichtiger Schritt aus der Sackgasse. Béatrix von Sury, Gemeinderätin/Landrätin, Reinach

entlang der Hauptstrasse

schutzzone, ist verantwortungslos. Leichtfertig ist auch der behördliche Segen zum Einbau einer 100 Meter langen Tiefgarage in den Rutschhang, ohne die Folgen durch eine Expertise geklärt zu haben. Punkto Verkehr ist das Projekt absurd, da das Areal fernab vom ÖV liegt. Die Siedlung würde zwangsläufig Mehrverkehr auf den schmalen Zufahrtsstrassen verursachen. Die Kumulation mit dem Verkehr aus dem geplanten Schönenbach-Quartier würde unvermeidlich zu Stau an der Ampel bei der Tramlinie führen. All diese Bedenken wurden dem maximalen Profit untergeordnet! Damit das Volk über den Quartierplan Buch-Hain entscheiden kann, bitten wir Sie um Ihre Unterschrift für das Referendum. www.referendum-buchhain.ch. Erwin Frei, ehem. Einwohnerrat

beim Gemeindehaus und in der Kirchgasse

Die Reinacher Behörden haben nichts gelernt: 2014 hat das Volk das Ansinnen einer verdichteten Überbauung des Naherholungsgebiets Buechloch mit 73 Prozent Nein wuchtig verworfen. Sechs Jahre später bietet der Einwohnerrat einem neuen Investor kritiklos Hand, in einer «verbesserten» Variante den Verdichtungsgrad noch zu steigern und fünf Baukolosse, vier davon 17,5 Meter und einer 16 Meter hoch, in diese Lichtung hineinzupressen. 2014 waren 38 Wohnungen vorgesehen, neu sind 43 geplant. Auf dem bebaubaren Teil der Parzelle (bei Einhaltung der Waldabstandslinien) würde eine Ausnützungsziffer von 94 Prozent erreicht. Grünflächen blieben kaum mehr übrig. Verdichtetes Bauen am äussersten Siedlungsrand, in einem Erholungsgebiet und angrenzend an eine national bedeutende Natur-

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Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Wir bringen Ihnen Wärme und Strom von der Sonne ins Haus 4106 Therwil

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SAMSTAG, 26. SEPTEMBER Vom 8-fach Cumulus ausgenommen sind: Migros Restaurant, Migros Take Away (Gourmessa), Bike World, Gebührensäcke und -marken, Vignetten, Depots, Ersatzteile, Service- und Dienstleistungen des Migros-Service, E-Loading, iTunes/App-Karten, SIMKarten, Gutscheine, Geschenkkarten, Smartboxen, Online-Shop und alkoholische Getränke sowie rezeptpflichtige Medikamente und Medikamente der sensiblen Gruppe bei der Apotheke Zur Rose im Migros Claramarkt. Nicht gültig für Catering Services. Sind Sie schon Cumulus-Mitglied? Nein? Dann melden Sie sich noch heute an und profitieren Sie von den zahlreichen Cumulus-Vorteilen. Gratis-Anmeldung unter migros.ch/cumulus oder an jedem Kundendienst Ihrer Migros Filiale.


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 15. September 2020 In seiner Sitzung vom 15. September 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat im Juni 2018 die Durchführung einer Testplanung für das Dorfzentrum (vis-à-vis Tramschlaufe) beschlossen. Zwei Planungsteams wurden beauftragt, auf Grundlage der Gespräche mit den Grundeigentümern und den planungsrechtlichen Voraussetzungen mögliche Bebauungsmuster aufzuzeigen. Die favorisierte Lösung soll als Grundlage für die Zoneneinteilung des Gebiets dienen, die im Rahmen der Zonenplanrevision vorgenommen wird. Hans-Georg Bächtold, der das Testplanungs-Verfahren geleitet hat, erläuterte dem Gemeinderat die Ergebnisse der Planung. Der Gemeinderat nimmt das Resultat der «Testplanung Dorfzentrum» zur Kenntnis und begrüsst den städtebaulichen Ansatz. In einem nächsten Schritt werden die Grundeigentümer informiert. • Der Gemeinderat hat die Schulraumstrategie eingehend diskutiert und die Verwaltung mit weiteren Abklärungen beauftragt. • Folgende Unterlagen wurden von dem Gemeinderat zur Kenntnis genommen: • Protokoll der Gemeindekommission vom 8. September 2020; • Protokoll der Umweltschutz- und Energiekommission (UEK) vom 31. August 2020 • Im Anschluss an die Gemeinderatssitzung fand das diesjährige Treffen mit den Parteien und Vertretern aus Gewerbe und Industrie statt. Gemeinderat Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: 1470/2020 Parzelle(n) Nr.: 825, 6258 – Projekt: 2 Velounterstände, Bahnhofstrasse, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Robert Leu, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Ladenkonzepte, Hempen Günter, Zentralstrasse 18, 2502 Biel/Bienne Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 5. Oktober 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Ersatz der Holzbrücke über den Klusbach (Klus177) Am 5. Oktober 2020 beginnen die Bauarbeiten für den Ersatz der Klusbrücke Höhe Klusstrasse 177. Die bestehende Holzbrücke ist in die Tage gekommen wird durch eine neue Betonbrücke ersetzt. Die bestehenden Brückenwiederlager sowie die Böschungssicherung werden angepasst. Die Bauarbeiten dauern bis ca. Ende November 2020. Während der gesamten Bauzeit ist die Brücke über den Klusbach für den Landwirtschaftsverkehr gesperrt. Für den Fussgängerverkehr wird eine provisorische Brücke über den Klusbach erstellt.

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

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Burgruine Pfeffingen: Mit den Ohren in die Vergangenheit

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen folgende Personen zur Verfügung: − Fabrizio Scordari, Bauleiter Dill & Partner AG, Tel. 061 405 50 02 − Robert Leu, Bauabteilung Gemeinde Aesch, Tel. 061 756 77 55 − Marco Borer, Bauführer Albin Borer AG, Tel. 061 761 11 06 Wir danken Ihnen für das Verständnis während der anstehenden Bauarbeiten. Bauabteilung Aesch

Feuerlösch-Übung auf der Verwaltung

Am vergangenen Montag haben die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung von einem Spezialisten eine Feuerlösch-Schulung erhalten. Dabei wurde insbesondere auf die Sensibilisierung im Umgang mit unterschiedlichen Feuerquellen und die Benutzung verschiedener Löschwerkzeuge Wert gelegt. Gemeinderat Aesch

Offene Lehrstellen Die Gemeinde Aesch bietet per 1. August 2021 drei motivierten Persönlichkeiten attraktive Ausbildungsplätze an. Für mehr Informationen zu den Lehrstellen als Kauffrau / Kaufmann EFZ oder als Fachfrau / Fachmann Betriebsunterhalt EFZ – Werkdienst kontaktieren Sie unsere Webseite www.aesch.bl.ch ››› Verwaltung ››› Stellen. Gemeinderat Aesch

Ausbau und Erneuerung der Aeschstrasse beginnt Am kommenden Montag, 28. September 2020, beginnen auf der Aeschstrasse zwischen Ettingen und Aesch Erneuerungsarbeiten. Die Strasse wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit verbreitert und die Fahrgeschwindigkeit bei der Einfahrt Ettingen verlangsamt. Die Sanierungsarbeiten betreffen die Aeschstrasse zwischen der Baselstrasse in Ettingen und der GSA Schürfeld. Die Hauptarbeiten dauern rund 18 Monate. Während der gesamten Bauphase kann nur ein Fahrstreifen durch den motorisierten Verkehr genutzt werden. Die Fahrtrichtung wird jeweils um 12 Uhr mittags und um 24 Uhr in der Nacht umgestellt. Detaillierte Angaben sowie Illustrationen mit der vorübergehenden Verkehrsführung sind auf der Gemeindewebsite www.aesch.bl.ch zu finden. Tiefbauamt Basel-Landschaft

Das Smartphone macht’s möglich: Den Zugang zu den Geschichten erhält man via QR-Code.

Neu entführen acht Hörstationen die Besucherinnen und Besucher der Burgruine Pfeffingen in die Vergangenheit. Dadurch soll die Geschichte der Burg lebendig gemacht werden. Benedikt Kaiser

D

ie Mauern der Burg sind stumm», meint der Kantonsarchäologe Reto Marti. Damit dies nicht so bleibt, wurden im Zug der umfassenden Renovationen der Burgruine Pfeffingen im Jahr 2017 zahlreiche Text- und Bildtafeln an den Zugängen und im Inneren der Anlage installiert. Dieses grosse Informationsangebot zieht seither zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. So viele, dass die Archäologie Baselland beschloss, das Angebot um acht Stationen mit Hörgeschichten zur Vergangenheit der einstigen Burg zu erweitern. Was sah beispielsweise ein Falkner im Jahr 1083, wenn er von den Zinnen der Burg Pfeffingen blickte? Oder wie erging es einem Bauernmädchen in kriegerischen

Zeiten? Die Antworten auf diese und ähnliche Fragen liefern die neuen Hörstationen, die seit dem 18. September in Betrieb sind. Lebendige Szenen für Ohr und Auge Die Auswahl der Szenen aus der langen und bewegten Geschichte der Burg Pfeffingen trafen die Experten der Kantonsarchäologie zusammen mit der Autorin Barbara Piatti. Die Schauspieler Kathrin Veith und Lukas Kubik vertonten sie daraufhin zusammen mit dem Team der Oslo-Studios in Basel. Entstanden sind so acht fesselnde Geschichten, die die Besucherinnen und Besucher der Burgruine Pfeffingen mitnehmen in die damalige Zeit, mitten in Baulärm und Kanonendonner. Der Luzerner Illustrator Joe Roher sorgte für die detailreichen, lebensnahen Illustrationen, die bei den Stationen und im Internet zu sehen sind. Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten Zugang zu diesen Hörgeschichten erhält man via Smartphone. Bei jeder der acht attraktiv gestalteten Stationen auf der Burgruine Pfeffingen findet sich ein QR-Code, den die Besucherinnen und Besucher scannen können. Zusätzlich kann man sich so im Anschluss an die Geschichten mit Bildern und kurzen Texten über die Hintergründe des Gehörten schlau machen. Diese Kombina-

FOTO: ZVG / ARCHÄOLOGIE BASELLAND

tion aus Hörgeschichte, Bild und Text sei neu, meint Kantonsarchäologe Marti. Man habe zwar von den gemachten Erfahrungen beim Projekt «Laufen erzählt Geschichte» profitieren können, das neue Angebot auf der Burgruine Pfeffingen ermögliche aber einen um einiges lustvolleren Zugang zu den Informationen. Über die Website der Archäologie Baselland lässt sich das Angebot auch von zu Hause oder in der Schule nutzen. Hier sieht Marti grosses Potenzial. «Anhand der Burg Pfeffingen und ihrer Angebote können Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen spielerisch in die Geschichte des Mittelalters eintauchen.» Dazu sollen in nächster Zukunft verschiedene Fragebögen, angepasst an die verschiedenen Schulebenen, entwickelt werden. Danach soll erst einmal Schluss sein mit Informationsangeboten auf der Burgruine Pfeffingen, meint Marti lachend. «Einen zu grossen Schilderwald wollen wir auf jeden Fall vermeiden.» Deshalb habe man auch die Hörstationen bewusst nicht grösser gestaltet. Marti könnte es sich aber durchaus vorstellen, die Geschichten weiterer Burgruinen der Region durch Hörstationen lebendig zu machen. «Einmal abgesehen davon, dass ein solches Angebot doch relativ viel Ressourcen benötigt, reizt es mich schon sehr.» Verfügbare Möglichkeiten dafür gäbe es auf jeden Fall genug.

MUSIKVEREIN AESCH (Fortsetzung auf Seite 14)

Radarkontrollen von Kantons- und Gemeindepolizei in Aesch im Juli/August 2020 Datum

Messort

V max (km/h)

Kontrolle von bis

01.07.2020 11.07.2020 16.07.2020 27.07.2020 30.07.2020 05.08.2020 10.08.2020 15.08.2020 15.08.2020 24.08.2020 24.08.2020 25.08.2020 25.08.2020 25.08.2020 26.08.2020 27.08.2020 27.08.2020 28.08.2020 31.08.2020

Pfeffingerstrasse A18 Pfeffingerring Dornacherstrasse Ettingerstrasse Ettingerstrasse Ettingerstrasse Ettingerstrasse Pfeffingerring Kirschgartenstrasse Herrenweg Gartenstrasse Brüelweg Industriestrasse Gartenstrasse Herrenweg Austrasse Hofgasse Austrasse

50 60 50 50 50 60 50 80 50 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30

13.10 – 14.26 Uhr 21.09 – 23.10 Uhr 10.20 – 11.35 Uhr 13.50 – 16.30 Uhr 11.19 – 12.31 Uhr 09.55 – 12.00 Uhr 10.45 – 12.07 Uhr 16.45 – 18.10 Uhr 18.20 – 19.50 Uhr 11.45 – 12.15 Uhr 13.10 – 14.10 Uhr 07.30 – 09.00 Uhr 13.25 – 13.55 Uhr 17.15 – 17.45 Uhr 07.55 – 08.55 Uhr 07.45 – 08.45 Uhr 13.15 – 14.15 Uhr 07.35 – 08.35 Uhr 07.55 – 08.55 Uhr

Gemessene Fahrzeuge

Anzahl Übertretungen

321 18 786 33 605 47 1032 55 347 17 1013 35 465 0 731 42 535 78 8 2 133 10 124 10 23 1 29 8 88 11 55 4 69 5 109 4 65 9 Gemeinderat Aesch

Musikreise liess keine Wünsche offen Am Samstag, 5. September, trafen sich 20 Musikantinnen und Musikanten auf dem Neumattschulhausplatz. Wohin die «Fahrt ins Blaue» führen wird, blieb bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis. Start war um 6.15 Uhr mit dem Car Richtung Osten. Nach Kaffee und Gipfeli mit herrlicher Aussicht auf den Bodensee ging es über den Arlbergpass nach Ischgl. Von dort brachte uns die Silvrettabahn auf die Idalp. Auf der Vider Alp genossen wir bei schönstem Spätsommerwetter ein reichhaltiges Mittagessen. Danach ging es per Sessel-

lift auf den Flimsattel (2752 m ü.M.). Nach ein paar Schnappschüssen beförderten uns zwei weitere Lifte auf den Alp Trider Sattel. Mit dem Twinliner (doppelstöckige Gondelbahn) schwebten wir schliesslich hinab nach Samnaun. Nach einer Verschnaufpause im Hotel erkundeten wir das Dorf und gingen im Zollfreiparadies auf «Schnäppchenjagd». Am Abend wurden wir mit einem super Menü verwöhnt und Reiseleiter Kurt Müller war überglücklich, dass wir einen richtigen «Prachttag» erwischt hatten. Am Sonntag führte die

Fahrt nach dem Frühstück — mit kurzem Stopp auf der Flüelapasshöhe — in die Bündner Herrschaft rsp. ins Heididorf Maienfeld. Auf dem Weingut Lamperts gab es nebst der Degustation ein gluschtiges «Zvieriplättli». Lieber Kurt, vielen Dank für das perfekt organisierte Wochenende. Ein grosses «Merci» geht auch an Ruedi Meier, den Inhaber der Firma Birseck-Reisen, der uns zum ersten Mal selbst chauffierte und nach zwei erlebnisreichen Tagen wohlbehalten nach Aesch zurückbrachte. Musikverein Aesch, Daniela Menteli

«PFÄFFIGE LÄBT»

Flohmarkt: Alles, was das Sammlerherz begehrt Liebe Pfäffigerinnen und Pfäffiger, habt Ihr eure «Sachen» aus den Kleiderschränken, Küche, Keller, Estrich, Gartenlaube oder Garage noch? Wir von «Pfäffige läbt» hoffen dies sehr, denn wie angekündigt, werden wir für alle Interessenten einen Flohmarkt auf die Beine stellen. Um das benötigte Schutz-

konzept sind wir besorgt und stimmen dies mit der zuständigen Behörde ab. Den Flohmarkt werden wir am Samstag, 31. Oktober, in der Turnhalle der Primarschule Pfeffingen von 9 bis 16 Uhr durchführen. Termin notiert? Nehmt mit, was das Sammlerherz entzücken könnte. Spielsachen, mit denen

nicht mehr gespielt wird, Kleider oder Schuhe, die nicht mehr passen, Küchenutensilien, die nicht mehr verwendet werden oder Lampen, die eine andere Decke suchen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Details auch auf www.pfäffigelaebt.ch und auf Facebook. Euer OK «Pfäffige läbt»


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 13)

Verkehrskontrolle der Polizeikooperation Birs-Leimental in Aesch Am Donnerstag, 17. September 2020, haben sieben Mitarbeiter der Polizeikooperation BirsLeimental von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr eine Verkehrskontrolle am Pfeffingerring durchgeführt. Da der Verkehrsknoten Pfeffingerring/Ettingerstrasse als Unfallschwerpunkt gilt, wurde dort vor allem auf das korrekte Ausführen der Richtungsanzeige geachtet. Bei Unterlassen der Richtungsanzeige droht eine Ordnungsbusse in Höhe von CHF 100. Es mussten gesamthaft 45 Ordnungsbussen ausgestellt werden (Unterlassen der Richtungsanzeige; Telefonieren während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung; Nichtmitführen von Führer- und Fahrzeugausweis). Die Gemeindepolizei möchte alle Verkehrsteilnehmer daran erinnern, dass die Richtungsanzeigen (vor allem an solchen Knoten und bei Ausfahrten aus Kreiseln) zwingend durchgeführt werden müssen. Dies erhöht die Verkehrssicherheit aller. Gemeindepolizei Aesch

Birsstadt TV: Alfred Vogel – Aescher Naturheil-Pionier und Hoffnungsträger Der Aescher Naturheil-Pionier (1902-1996) ist seit letzter Woche in aller Munde. Das Naturheilmittel Echinaforce seiner Firma A. Vogel könnte gemäss einer Spiezer Labor-Studie wirksam sein gegen Corona. Deshalb begibt sich das «Birsstadt TV» in der aktuellen Folge auf Spurensuche. Dabei wird gezeigt, wie Alfred Vogel zum bekannten Naturheil-Pionier wurde – und warum er bis heute eng verbunden ist mit dem Heimatmuseum Aesch. Mehr zu Albert Vogel gibt’s im digitalen Dorfrundgang unter www.aeschbigott.ch oder in der Geschichts-Ecke auf der GemeindeWebsite: www.aesch.bl.ch ››› Portrait ››› Geschichte ››› Biographie von Alfred Vogel. Daneben wird in der «Birsstadt TV»-Sendung auch eine neue Attraktion auf der Burgruine Pfeffingen vorgestellt. Die aktuelle Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Energiestadt – Info 09/20

E-mola – ein Verbund für die Elektro-Mobilität in der Region

E-mola.ch steht für e-Mobility Laufental – Schwarzbubenland – Birsstadt. E-mola.ch ist ein Projekt, das in erster Linie Information und Koordination zum Ziel hat. Fachleute aus den Bereichen der Lade-Infrastruktur, der Energieversorger, der Politik und des Gewerbes unter dem Dach der Promotion Laufental haben sich

an einen Tisch gesetzt und den gleichnamigen Verein e-mola.ch gegründet. Dieser Verein gibt dem Projekt einen Rahmen und eine Handlungsfähigkeit. Das Ziel des Vereins ist der Aufbau eines durchgängigen regionalen Konzeptes, das auf mehreren Ebenen Gemeinden, Unternehmen und Private in der Anpassung an neue Mobilitätsformen unterstützt: Information für Nutzer, Bauherren, Unternehmen, die öffentliche Verwaltung, die Koordination der Aktivitäten und Prioritäten, das Zusammenbringen von Nutzern und Betreibern von Ladeinfrastruktur, die Vermittlung möglicher Ladeplätze sowie die Verbindung von Lade-Infrastruktur mit emissionsfreier Stromerzeugung, z.B. PhotovoltaikAnlagen auf Unternehmen und Privathäusern. Als Mitglied der Birsstadt ist die Gemeinde Aesch auch am Verein beteiligt. E-mola war beispielsweise an der Gewerbeausstellung in Laufen mit einem Stand präsent oder veranstaltete im Werkhof Reinach einen Anlass mit Ausstellung und Probefahrten für die Gemeinden zum Thema elektrische Kommunalfahrzeuge. Ausserdem wird der eStammtisch angeboten. Dieser wird abwechselnd mit dem Verein FEEL (Forum Erneuerbare Energien Laufental) veranstaltet. Dazu kommen auch Termine des ECS (Elektromobil-Club Schweiz) sowie STOC (Swiss Tesla Owners Club), so dass eine breite Palette an Themen von der e-Mobilität über Infrastruktur bis zu erneuerbaren Energien, ihre Gewinnung, Nutzung und Steuerung vertreten sind. Wie immer sind alle Interessierten eingeladen – egal ob neugierig oder kritisch, Mitglied oder nicht. Infos und Termine der e-Stammtische sind unter www.e-mola.ch zu finden. E-mola freut sich auf Ihren Besuch und Ihre Beteiligung. Bauabteilung Aesch

Goldene Hochzeit Am 18. September durfte das Ehepaar Meyer-Knecht Rolf und Agnes das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

97. Geburtstag Am 23. September 2019 durfte Frau Mina Stolz-Lehmann ihren 97. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Pfeffingen profitiert von Steuereinnahmen aus den Vorjahren Pfeffingen schreibt für das Jahr 2019 einen Gewinn von knapp 570 000 Franken. Das laufende Jahr werde finanziell eine Herausforderung, warnt der Gemeinderat.

fluss hatte. Erfreulich ist zudem, dass der Baukredit für den Schulhausneubau, der im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden konnte, um gut 950 000 Franken unterschritten wurde. So gut die vergangenen Rechnungsjahre gewesen sind, so schwierig wird für Pfeffingen das laufende Jahr. Als «Herausforderung» bezeichnete Ruben Perren die Corona-Krise und deren Folgen für den Pfeffinger Gemeindehaushalt.

ir können wirklich sehr zufrieden sein. 2019 war erneut ein gutes Jahr für Pfeffingen. Finanzchef Ruben Perren (parteilos) blickte an der Rechnungsgemeindeversammlung zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Die Jahresrechnung schliesst bei einem Gesamtaufwand von 9,6 Millionen Franken mit einem Überschuss von knapp 570 000 Franken. Budgetiert war ein Verlust von 214 000 Franken. Die zurückhaltende Ausgabenpolitik des Gemeinderats habe sich ausbezahlt. Wie gut es Pfeffingen finanziell geht, zeigt sich an der Steuerkraft pro Einwohner. Da liegt Pfeffingen mit 3948 Franken an sechster Stelle im Vergleich

2020 wird «eine Herausforderung» Nach den einleitenden zufriedenen Worten wurde Perren kritischer und mahnte. Denn die 560 000 Franken, um die die Steuereinnahmen höher ausgefallen sind als budgetiert, resultieren ausnahmslos aus den Vorjahren – vorwiegend aus Erträgen aus Einkommensund Vermögenssteuern von natürlichen Personen. 2019 lagen die Steuereinnahmen unter Budget. Bei den Einkommenssteuern der natürlichen Personen lag die Differenz bei aussergewöhnlichen 435 000 Franken. Es sei in diesem Kontext aber zu berücksichtigen, dass die Einschätzung der Steuereinnahmen der natürlichen Personen in Pfeffingen schwierig war und schwierig bleibt. Zu den Steuereinnahmen aus den Vorjahren wirkten sich Faktoren positiv aus, auf die die Gemeinde keinen Ein-

KOVI

WAHLEN

Lokalkomitee Aesch gegründet

Die Jugend ist unsere Zukunft

Tobias Gfeller

W

PR. Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten, indem sie nicht die Augen verschliessen. Verstösse müssen Konsequenzen haben. In Aesch wurde ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Daniel Gygax vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Aesch mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Leute vor Ort zum Thema ansprechen. Interessierte können sich direkt auf www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-aesch einschreiben.

Familien- und Jugendberatung Birseck

LESERBRIEF

Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, den 28. September bis Freitag, 9. Oktober 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

...smslet mi Nochber vo dr Dreischiibe Aesch Pfäffige Duggige — i heigi gwunne... Waaas? Wie meinsch? I lieg grad an dr pfäffiger Sunne! He, im Wucheblatt, das Krützwort, das Räätsel, gang go lääse! Dreischiibe-Mitfahrte, das isch eso, mache eim zumne intelligäntere Wääse! Sabin Stoffel

«I gratulier...»

Damit die Jugend eine gerechte und weitsichtige Schulbildung erhält, dafür setze ich mich im Schulrat der Sekundarschule des Schulkreises Aesch-PfeffingenMonika MeyerDuggingen ein. Frei (SP) Seit einigen Jahren bin ich nun aktiv dabei und durfte

Zahlt Pfeffingen an den Aescher Dom? Zwar ist noch immer nicht definitiv, dass Aesch den Sport- und Kulturdom auf dem Löhrenacker wirklich bauen wird, trotzdem wünscht sich Nadim Ismail, dass sich Pfeffingen am Grossprojekt finanziell beteiligt. Mit einem Antrag 68 gemäss Gemeindegesetz fordert er die Festlegung eines Finanzbetrags zur Unterstützung des Doms durch den Pfeffinger Gemeinderat. An der kommenden Gemeindeversammlung im Dezember soll über den Antrag diskutiert und abgestimmt werden. Der Gemeinderat selber hat sich noch keine Meinung gebildet, ob Pfeffingen finanziell etwas beisteuern soll, verriet Gemeindepräsident Sven Stohler (FDP).

viele erfreuliche Veränderungen miterleben. Eine starke Schule ist ein wichtiger Baustein in der Entwicklung unserer Jugendlichen und bildet ein stabiles Fundament für die weiteren schulischen oder beruflichen Karrieren. Die Arbeit im Sekundarschulrat ist spannend und interessant und ich freue mich, wenn ich weiterhin mein Engagement dazu beitragen darf. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme am 27. September. Monika Meyer-Frei, Kandidatin Sekundarschulrat (bisher), SP Liste2

KANTONALE ABSTIMMUNG

Mehr Innovation statt Beton Seit dem 1. Januar 2020 sind alle Autobahnen (bis auf den Chienbergtunnel) im Kanton Baselland an den Bund übergegangen. Die kantonale Autobahn-Initiative, die am 27. September zur Abstimmung kommt, fordert den Ausbau deren Kapazitäten. Aber: Der Kanton ist gar nicht mehr befugt, die Autobahn-Kapazitäten auszubauen! Die Initiative ist deshalb ein reiner Papiertiger, der ausser mehr Bürokratie und Planungskosten nichts bewirkt. Viel wichtiger wäre es,

die Verkehrsprobleme des 21. Jahrhunderts nicht mit einseitigem 60er-JahreStrassenbau zu bewirtschaften, sondern alle Akteure müssen einbezogen werden. Dafür sollen innovative Lösungen wie Car-Sharing und reservierte Spuren für Fahrgemeinschaften auf den Tisch. Nur so können die vorhandenen Kapazitäten effizient genutzt werden. Es braucht deshalb ein Nein zur überholten Autobahninitiative! Jan Kirchmayr, Landrat SP

LESERBRIEF

6 Kampfjetmilliarden sind nicht 8!

WAHLEN

Aesch ein weiteres Jahr Top! Am 16. September veröffentlichte der Kanton die Sozialhilfestatistik BL 2019. Daraus ist zu ersehen, dass in Aesch die NettoAusgaben bei der Sozialhilfe pro Kopf im Vergleich Hanspeter zu den anderen Imhasly (CVP) Baselbieter Gemeinden am tiefsten sind - und zwar bereits mehrere Jahre infolge. Nicht etwa weil Sozialhilfeempfangende in Aesch schlechter gestellt wären oder weniger finanzielle Unterstützung erhielten als in anderen Baselbieter Gemeinden, nein, dies hat damit zu tun, dass in Aesch konsequent dem gesetzlichen Auftrag der Subsidiarität (Nachrangig-

der 86 Baselbieter Gemeinden. Der Kantonsschnitt liegt knapp unter 3000 Franken. Im Bezirk Arlesheim liege die Steuerkraft pro Einwohner bei 3633 Franken, rechnete Ruben Perren vor. Der horizontale Finanzausgleich belastete die Gemeindekasse im vergangenen Jahr mit über 1,3 Millionen Franken, was in etwa dem Betrag von 2018 entspricht.

keit) der Sozialhilfe nachgegangen und durchgesetzt wird. Es bedeutet, dass gemäss Gesetz zuerst alle anderen Leistungen eingefordert werden, bevor Sozialhilfe zum Tragen kommt. Dies ist ein Verdienst der professionellen Mitarbeitenden der Sozialen Dienste und des engagierten Einsatzes der Sozialhilfebehörde Aesch. Ich möchte gerne wieder mithelfen, auch in den nächsten Jahren dieses tolle Resultat zugunsten der Steuerzahlenden und der Unterstützten zu erreichen. Ich bitte Sie, falls Sie noch nicht gewählt haben: Werfen Sie Ihren Wahlzettel noch heute in den Briefkasten der Gemeindeverwaltung oder machen Sie am Sonntag einen Spaziergang zum Wahllokal. Herzlichen Dank für Ihre Stimme. Hanspeter Imhasly (bisher), Präsident Sozialhilfebehörde Aesch

Casimir Platzer

Präsident GastroSuisse

gesetzlich vorgeschrie«benerEinVaterschaftsurlaub ist *nanziell nicht tragbar angesichts der Corona-Wirtschaftskrise und der rasant steigenden Sozialkosten.

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Teurer Vaterschaft f surlaub

NEIN lohnabzuege-nein.ch

Überparteiliches Komitee gegen immer mehr staatliche Abgaben, Postfach 3166, 8034 Zürich

Den Leserbrief «Nein zu den Kampfjetmilliarden!» von Miriam Locher, Landrätin und Fraktionspräsidentin SP BL, im Münchensteiner Teil im letzten Wochenblatt, kann ich so nicht stehen lassen. Es ist äusserst befremdend, wenn eine vom Volk gewählte Landrätin offenbar den wesentlichen Inhalt der Abstimmungsvorlage zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge nicht kennt. Die Aussage «Acht Milliarden Franken, so viel sollen die neuen Kampfjets kosten» ist falsch. Das Programm Air 2030 bildet ein Gesamtsystem mit den Teilprojekten NKF: neues Kampflugzeug mit dem Budgetrahmen von 6 Milliarden; Bodluv GR: bodengestütztes Luftverteidigungssystem grösserer Reichweite. Der diesbezügliche Budgetrahmen von 2 Milliarden wurde bereits vom Parlament bewilligt und ist nicht Gegenstand der Referendumsvorlage vom 27. September. Auch die angegebenen Unterhaltskosten von 18 Milliarden sind von der (GSoA, SP und Grüne) frei erfunden und betragen laut Erfahrungs-

werten der Armasuisse um die 12 Milliarden, wohlgemerkt über die Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren. Frau Locher, mit Ihren unredlichen Aussagen verunsichern Sie unsere Bevölkerung und erschweren eine objektive und faktenbasierte Entscheidungsfindung zugunsten unserer Sicherheit als Gesamtsystem. Ab Januar 2021 ist der Luftpolizeidienst rund um die Uhr sichergestellt und das Völkerrecht verpflichtet uns zur Sperrung unseres Luftraums im Bereich internationaler Konferenzen und in Krisenlagen bei erhöhten weltweiten Spannungen. Dazu sind genügend leistungsfähige Kampfflugzeuge mit moderner Sensorik für die Luftraumüberwachung, die Luftaufklärung und den Einsatz von Präzisionswaffen erforderlich. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, lassen Sie sich nicht verunsichern und sagen Sie nun erst recht Ja zum Budget von 6 Milliarden zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Julius Jeisy, Major aD der Luftwaffe Pfeffingen


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

WAHLEN

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 22. September 2020 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 wird einstimmig genehmigt. 2. Als Mitglieder der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission für die Amtsperiode 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 werden die Herren Lukas Fiechter, Robert Karrer und Ralph Ortscheit gewählt. 3. Als Mitglieder des Wahlbüros Pfeffingen werden folgende Personen gewählt: Bruno Brodmann, Jennifer Flückiger, Manuele Häusler, Jan Kammermann, Kevin Ly, Vanessa Oser, Rocio Santschi. 4. Die Jahresrechnungen 2019 werden diskussionslos und einstimmig genehmigt. Gegen die Wahlergebnisse gemäss obiger Ziffer 2 und 3 kann, gestützt auf § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte vom 7. September 1981, innert 3 Tagen seit der amtlichen Veröffentlichung des Ergebnisses beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft Beschwerde erhoben werden. NAMENS DES GEMEINDERATES Der Präsident: Sven Stohler Der Verwalter: Walter Speranza

Fälligkeit der Gemeindesteuern 2020 Ende September 2020 werden die Gemeindesteuern 2020 zur Zahlung fällig. Auf Zahlungen, die nach diesem Datum eingehen, muss gemäss § 6 Absatz 3 des kommunalen Steuer-Reglementes vom 29. November 2000 ein Verzugszins erhoben werden, sofern die Vorausrechnung nicht beglichen wurde. Der Gemeinderat hat den Verzugszins für Fälligkeiten des Jahres 2020 auf 5% festgesetzt. Wir empfehlen Ihnen, die Gemeindesteuer 2020 in Ihrem eigenen Interesse vor dem Fälligkeitstermin, d.h. vor dem 30. September 2020, zu bezahlen. Die Gemeindesteuerbeträge können mit dem mit der Vorausrechnung erhaltenen Einzahlungsschein oder auf unser Postcheckkonto (IBAN CH73 0900 0000 4000 5583 5, Gemeindeverwaltung, 4148 Pfeffingen), unter Angabe des Steuerjahres, einbezahlt werden. Weitere Auskünfte zum Stand Ihres Steuerkontos oder zur Fälligkeit der Gemeindesteuern erhalten Sie unter der Telefonnummer 061 756 81 23. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Burgruine Pfeffingen: Mit den Ohren in die Vergangenheit Die Burgruine Pfeffingen erstrahlt seit Herbst 2017 nach einer umfassenden Renovation in frischem Gewand und hat sich seither zu einem grossen Publikumsmagneten gemausert. Die Archäologie Baselland hat nun das umfangreiche Informationsangebot vor Ort um eine neue Attraktion erweitert: Ab dem 18. September 2020 entführen acht Stationen mit Hörgeschichten in die Vergangenheit der einstigen Burg. Was sah ein Falkner im Jahr 1083, wenn er von den Zinnen der Burg Pfeffingen blickte? Wie erging es einem Bauernmädchen in kriegerischen Zeiten? Und was geschah eigentlich mit dem ganzen Inventar, als die Burg im 18. Jahrhundert aufgegeben wurde? Um diese und weitere Fragen drehen sich acht Hörgeschichten, die ab dem 18. September vor Ort oder zu Hause abgerufen werden können. Illustriert werden die Szenen mit eindrücklichen Bildern des Geschehens.

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Papier- / Kartonsammlung Metall Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar

Acht neue Stationen – analog und online Zum Gesamtkonzept der Sanierungsarbeiten an der Burgruine Pfeffingen (2012–2017) gehörte auch ein umfassendes Informationsangebot mit grossen Text- und Bildtafeln an den Zugängen und im Innern der Anlage. Aufgrund des überwältigenden Publikumszuspruchs hat die Archäologie Baselland 2020 einen weiteren Ausbau beschlossen: An acht attraktiv gestalteten Stationen können die Besucherinnen und Besucher künftig mit ihrem Smartphone einen QR-Code scannen, um sich spannende Geschichten aus der Vergangenheit anzuhören. Im Anschluss kann man sich mit Bildern und kurzen Texten über die Hintergründe zum Gehörten schlau machen. Über die Webseite der Archäologie Baselland (www.archaeologie.bl.ch) lässt sich das ganze Angebot auch zu Hause oder in der Schule nutzen. Ein Ort mit reicher Geschichte Die Ruine Pfeffingen ist eine der grössten Burgruinen der Nordwestschweiz, eine wichtige Landmarke des Birsecks und ein kulturgeschichtliches Denkmal von nationaler Bedeutung. Sie gehört zu den ältesten Burgen der Region. Wohl um 1000 von den Grafen von Saugern gegründet, war sie vom 13. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts Sitz der Grafen von Tierstein. Wiederholt stand sie im Mittelpunkt kriegerischer Auseinandersetzungen. Nach 1519 gelangte sie in den Besitz des Bischofs von Basel, der sie zum Landvogteisitz ausbaute. Das Bistum gab die weitläufige Anlage um 1750 auf und nutzte an ihrer Stelle das Blarerschloss in Aesch. Danach verkam die Burg Pfeffingen zur Ruine. Umfassende Sanierungsarbeiten ab 1931 sicherten den Erhalt der stark zerfallenen Anlage. Lebendige Szenen für Ohr und Auge Aus dieser langen Geschichte hat die Autorin Barbara Piatti zusammen mit den Experten der Kantonsarchäologie acht Zeitpunkte ausgewählt. Die Schauspielerin Kathrin Veith und ihr Kollege Lukas Kubik haben die Stücke mit dem Team der Oslo-Studios in Basel vertont. Als Gastsprecherin hat Regierungsrätin Monica Gschwind einen Auftritt. Der Illustrator Joe Rohrer, Luzern, sorgte für die detailreichen, lebensnahen Rekonstruktionen. Allen Beteiligten ist es gelungen, die Vergangenheit der Burgruine zu einem fesselnden Erlebnis zu machen, das Alt und Jung begeistern wird. Archäologie Baselland

Badewasser aus privaten Pools umweltgerecht entsorgen Gegen Ende des Sommers und mit dem Wetterwechsel werden viele Pools wieder abgebaut und das Badewasser muss entsorgt werden. Um Umweltschäden zu vermeiden, müssen einige Regeln beachtet werden. Im Idealfall lässt man das Badewasser vor der Entsorgung und nach der letzten Behandlung mit Chemikalien rund zwei Wochen im Pool stehen. Die eingesetzten Produkte verlieren nach und nach ihre Wirkung und werden unschädlicher für die Umwelt. Um eine gute Wasserqualität zu gewährleisten muss Poolwasser chemisch behandelt werden. Chlorpräparate und Produkte gegen Algenwachstum sorgen für einen ungetrübten Badespass. Diese Substanzen sind für Gewässerlebewesen giftig und führen bereits in sehr tiefen Konzentrationen zu Umweltschäden. Insbesondere bei kleinen Abwasserreinigungsanlagen (ARA) können diese Substanzen aufgrund der Hemmung der biologischen Aktivität auch die Reinigungsleistung der ARA reduzieren. Im Idealfall lässt man das Badewasser vor der Entsorgung und nach der letzten Behandlung mit Chemikalien rund zwei Wochen im Pool stehen. So verlieren die Chemikalien langsam an Wirksamkeit und werden unschädlicher. Poolwasser mit einer Restkonzentration an chemischen Produkten muss langsam in die Schmutzwasserkanalisation gepumpt und auf (Fortsetzung auf Seite 15)

Ich will mich einbringen «Willst Du Dir das wirklich antun?» Das wurde ich in den letzten Wochen im Hinblick auf meine Kandidatur für die Sozialhilfebehörde mehrmals gefragt. Ich glaube nicht, Gaston Ravasi (CVP) dass ich mir damit etwas «antue». Vielmehr bin ich überzeugt, dass ich als Mitglied der Sozialhilfebehörde einen wertvollen Beitrag zu einer gerechten und zielgerichteten Anwendung der Sozialhilfe leisten kann. In meiner beruflichen Tätigkeit gehört der sachliche Umgang mit individuellen Problemsituationen zum täglichen Brot. Diese Erfahrungen und meine Menschenkenntnis möchte ich im Team der Sozialhilfebehörde einbringen. Die Wahrung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bei gleichzeitiger Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse der in Not geratenen Menschen liegt mir sehr am Herzen. Ziel muss sein, dass die Betroffenen wieder in die finanzielle Unabhängigkeit finden. Mit Ihrer Stimme ermöglichen Sie mir, mich in die Sozialhilfebehörde einzubringen. Gaston Ravasi

Montag, 2. November 2020 Mittwoch, 16. Dezember 2020

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch (Fortsetzung von Seite 15)

eine ARA abgeleitet werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht jeder Schacht in eine Schmutzwasserkanalisation führt. Sogenannte Sauberwasserschächte führen direkt in den nächsten Bach und dürfen nicht für die Entsorgung von Poolwasser genutzt werden. Die Entleerung des Pools darf nur bei trockenem Wetter erfolgen, so dass es nicht zu einer hydraulischen Überlastung der Kanalisationsleitung kommen kann. Sofern das Poolwasser nicht mit Chemikalien behandelt worden ist, kann das Wasser am Ende der Badesaison bedenkenlos zur Bewässerung des Gartens genutzt werden. Amt für Umweltschutz und Energie

Familien- und Jugendberatung Birseck Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, 28. September 2020 bis Freitag, 9. Oktober 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozial-beratung Ihrer Gemeinde (für Pfeffingen: Tel. 061 756 77 80). Ab Montag 12. Oktober 2020 ist das Sekretariat für Neu¬anmeldungen und Auskünfte wieder täglich von 09.00 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung Birseck

VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen Elisabethenverein Aesch. Kontaktadresse: Elisabeth Alter, Hauptstrasse 111, 4147 Aesch, Tel. 061 751 16 06. Erwachsenenbildung Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Béatrice Würsten, 061 753 96 60, Babysittervermittlung: Christina Meschberger, 061 751 26 45. Familienzentrum Brüggli Aesch-Pfeffingen. Offener Treff: Mo+Mi 14.00–17.00, Fr 8.30–11.30. Kinderbetreuung: Do 14.00–17.00. Spielgruppen, Eltern-Kindgruppen uvm. Infos: www.faz-brueggli.ch. Kontakt: Valerie Lauper, 077 415 67 20. Frauenturnverein Pfeffingen. Präsidentin Karin Meyer, Tel. 061 751 65 17. Turnstunden jeden Mo um 20.15. FDP.Die Liberalen Aesch. Postfach 217, 4147 Aesch, Präsident: Cristian Manganiello, Tel. 079 231 06 03, besuchen Sie unsere Homepage unter: www.fdp-aesch.ch, Ihre Anregungen unter EMail: info@fdp-aesch.ch FDP Pfeffingen. Susanne Schindler, Tel 079 660 95 50, susanne.schindler@fdp-pfeffingen.ch. -Besuchen Sie unsere Website unter www.fdp--pfeffingen.ch Gemeinde- und Schulbibliothek. Schulanlage Neumatt. Öffnungszeiten: Mo 15.00–19.00, Di 9.00–11.00 und 15.00–18.00, Mi 14.00–18.00, Do 15.00–18.00, Fr 15.00–19.00, Sa geschlossen. Tel. während der Öffnungszeiten: 061 751 51 61. GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, EMail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.-gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen. Laufträff Birsegg Aesch. Lauf+Nordic WalkingTraining jeden Do um 19.00; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch

findet statt am Dienstag, 29. September 2020 Mittwoch, 30. September 2020 Mittwoch, 30. September 2020 Mittwoch, 21. Oktober 2020

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

z Rynach isch D i e n s t a g , 29 . Sept . Schaumosten Buurezunft

WAHLEN

Sozial und engagiert Am Sonntag steht in Aesch die Wahl der Schulräte und der Sozialhilfebehörde an. Auf der Liste 2 der SP kandidieren fünfzehn Persönlichkeiten, die ganz unterschiedliche Hintergründe für die Arbeit in den Schulräten mitbringen. Unseren fünfzehn Kandidierenden und der SP liegen gute Schulen am Herzen. Wir setzen uns für den Erhalt der Kindergärten in den Quartieren und für genügend grosse Klassenzimmer ein. Dank dem Einsatz der SP gibt es den Mittagstisch und die Nachmittagsbetreuung. Aescher Familien sind darauf angewiesen. Diese Projekte müssen gestärkt werden, beispielsweise mit Tagesschulmodellen. Die

Kandidierenden der SP Liste 2 kann ich Ihnen sehr zur Wahl empfehlen. Für die Sozialhilfebehörde kandidieren Christine Hidber (bisher) und Claudia Zumsteg. Sie haben das für die Sozialhilfebehörde notwendige Einfühlungsvermögen, den kritischen Sachverstand und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Hilfesuchenden und dem Gesetz. Sie behalten die Notlage der betroffenen Menschen im Hinterkopf und handeln sachlich und sozial. Ich kann beide wärmstens zur Wahl empfehlen. Pascale Schnell, Vizepräsidentin, SP Aesch-Pfeffingen, www.sp-aesch-pfeffingen.ch

U,XCÞC Ką,dCÞ Xą,d CX ĂCÞ@: U,d dąC Z¸[¸,K@ a¸că

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GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 26. September 18.00 Wortgottesdient mit Kommunion Sonntag, 27. September 10.15 Wortgottesdienst mit Kommunion und Taufe Mittwoch, 30. September 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 1. Oktober 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 26. September Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 27. September 9.00 Wortgottesdienst mit Kommunion Dienstag, 29. September 16.15 Rosenkranzgebet Freitag, 2. Oktober Kein Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Donnerstag, 24. September 19.00 Atempause. Text – Stille – Musik in der reformierten Kirche Aesch. Gestaltet von Mitgliedern der «Gruppe Atempause» Sonntag, 27. September 10.00 Gottesdienst. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Gassenküche

Amtswoche: 26. Sept. bis 2. Oktober Pfarrer Inga Schmidt, 061 751 83 02 Hinweis: Während den Schulferien bleiben das Sekretariat sowie das Steinackerhaus geschlossen. Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 27. September 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Br. Reinhard Fesenmeier. Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 30. September 19.30 Bibelabend Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienste vor Ort wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Informieren Sie sich daher über www.chz.ch Die Gottesdienste werden jeweils 10.15 per livestream übertragen. Sonntag, 27. September 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Dienstag, 29. September 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 1. Oktober 6.00 bis 7.00 Frühgebet


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Dr. med. Heinz Schön

Vorinformation zur Sanierung der Aeschstrasse zwischen Ettingen und Aesch Am Montag, 28. September 2020 beginnen die Sanierungsarbeiten auf der Aeschstrasse. Das wirkt sich auf das Verkehrsregime zwischen der Fürstensteinstrasse in Ettingen und der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld in Aesch aus. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende März 2022.

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Für den motorisierten Verkehr steht ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Fahrtrichtung wird jeweils um 12.00 Uhr mittags und um 24.00 Uhr in der Nacht umgestellt (digitale Verkehrsanlage). Die Buslinie 68 verkehrt regulär und alle Haltestellen werden wie gewohnt bedient. Um lange Wartezeiten vor der Ampel zu vermeiden, gilt auf der Aeschstrasse ein Velofahrverbot. Die kantonale Radroute zwischen Aesch und Ettingen ist nicht betro•en. Im Bereich des Velofahrverbots ist eine Umleitung signalisiert. •

24.00 Uhr bis 12.00 Uhr: Die Aeschstrasse ist von Ettingen in Richtung Aesch befahrbar. Der Verkehr nach Ettingen wird in dieser Zeit von Aesch auf Kantonsstrassen über Reinach und Therwil nach Ettingen geführt.

•

12.00 Uhr bis 24.00 Uhr: Die Aeschstrasse ist in Richtung Ettingen geö•net. Der Verkehr nach Aesch wird in dieser Zeit auf Kantonsstrassen von Ettingen über Therwil und Reinach nach Aesch geführt.

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MÜNCHENSTEIN

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Baupublikationen Nr. 2020-1490 Gesuchsteller: Kindergrippe Häslischloss GmbH, Di Bartolo Sabrina, Gartenstadt 1, 4142 Münchenstein – Projekt: Zweckänderung: alt Fahrschule in neu Erweiterung Kinderkrippe, Parzelle: 3609, Gartenstadt 5, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Kindergrippe Häslischloss GmbH, Di Bartolo Sabrina, Gartenstadt 1, 4142 Münchenstein Nr. 2020-0499 Gesuchsteller: Huseyin Burunlu, Gundeldingerstrasse 431, 4053 Basel – Projekt: Neuauflage: zusätzlicher Keller, Um- und Anbau Wohnhaus, Parzelle: 3813, Löffelackerstrasse 3, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Hüseyin Burunlu, Gundeldingerstrasse 431, 4053 Basel Auflagefrist: 5. Oktober 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Abstimmung vom 27. September 2020

Öffnungszeiten Wahlbüro Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) wurden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 wie folgt geöffnet: • Samstag, 26. September 2020: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 27. September 2020: 9.00 bis 11.00 Uhr Der Briefkasten vor der Gemeindeverwaltung wird letztmals am Samstag, 26. September 2020, um 17.00 Uhr geleert. Die Gemeindeverwaltung

Termine Schiessanlage Au bis Dezember 2020 An folgenden Terminen herrscht auf der Schiessanlage Au bis und mit Dezember 2020 voraussichtlich Schiessbetrieb: • Freitag, 25. September, 18.00 bis 20.00 Uhr • Samstag, 26. September, 9.00 bis 17.00 Uhr • Samstag, 17. Oktober, 14.00 bis 17.00 Uhr • Samstag, 31. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr • Samstag, 7. November, 9.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 21. November, 9.00 bis 12.00 Uhr • Samstag, 28. November, 13.00 bis 16.00 Uhr • Samstag, 5. Dezember, 13.30 bis 17.00 Uhr («Grättimaa-Schiessen») Allgemeine Dienste und Sicherheit Bottmingerstrasse

Sperrung Abschnitt Reinacherstrasse bis Grabenackerstrasse Der oben genannte Bauabschnitt kann demnächst fertiggestellt werden. Als letzte Baumassnahme wird die Asphalt-Deckschicht eingebaut, was eine Vollsperrung der Bottmingerstrasse in diesem Abschnitt zur Folge hat am: − Samstag, 26. September 2020, 6.00 Uhr, bis Sonntag, 27. September 2020, 18.00 Uhr Ausweichdatum bei schlechter Witterung: − Samstag, 3. Oktober 2020, 6.00 Uhr, bis Sonntag, 4. Oktober 2020, 18.00 Uhr Eine örtliche Umleitung wird eingerichtet und die Beschilderung vor Ort wird angepasst. Während des genannten Zeitraums wird die Bushaltestelle Grabenackerstrasse nicht bedient. Durch eine provisorische Zufahrt via Reinacherstrasse bleibt die Erreichbarkeit der Coop pronto-Tankstelle gewährleistet. Die Anwohnerschaft wurde mit einem separaten Schreiben informiert – unter anderem auch über die Möglichkeit zur Nutzung von provisorischen Parkierflächen. Die Bauverwaltung Kehrichtabfuhr

Ab 1. Oktober 2020 ist der neue «Münchensteiner Sagg» erhältlich Das bisherige System bei der Münchensteiner Kehrichtabfuhr mit Gebührenmarken wird durch die Einführung eines bedruckten Abfallsacks – dem «Münchensteiner-Sagg» – abgelöst. Mit der Einführung des Gebührensacks bleiben die Gebühren unverändert, beinhalten neu aber auch gleich den Kehrichtsack:

Kosten pro Rolle à 10 Säcke: − 17 Liter für CHF 10.00 − 35 Liter für CHF 20.00 − 60 Liter für CHF 32.00 Das Sperrgut kann weiterhin der Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Hierfür gibt es neue Gebührenmarken à CHF 3.20 pro 7.5 kg Gewicht. Bogen à 5 Marken sind für CHF 16.00 erhältlich. Der weisse Kehrichtsack mit rotem Aufdruck und die neuen Sperrgutmarken sind ab 1. Oktober 2020 bei den Verkaufsstellen Apotheke Zollweiden, Gemeindeverwaltung Münchenstein und den Grossverteilern Migros, Coop und Denner (inkl. Coop pronto-Shop und Migros-Partner Zollweiden) erhältlich. Der «Münchensteiner-Sagg» weisst einen Anteil von 70% Recyclingmaterialen auf. Die gebührenpflichtigen Kehrichtsäcke erfüllen die strengen Anforderungen der Qualitätsnormen des Schweizerischen Städteverbands. Die Säcke sind vorteilhaft bezüglich Handhabung, Nachhaltigkeit sowie Kontrollen. Für das beauftrage Abfuhrunternehmen sind die neuen Säcke deutlich besser erkennbar als die bisherigen Marken auf den schwarzen Kehrichtsäcken. Die herkömmlichen Gebührenmarken können nach wie vor bis Ende Februar 2021 genutzt werden. Nicht verwendete Gebührenmarken können im Anschluss am Schalter der Gemeindeverwaltung bis spätestens Ende Juni 2021 gegen Barzahlung retourniert werden. Für weitere Informationen steht gerne das Sekretariat der Bauverwaltung zur Verfügung: Tel. 061 416 11 50 oder E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Die Bauverwaltung

Feuerwehr Münchenstein: Beförderungen Wie der Führungsstab der Feuerwehr Münchenstein mitteilt, musste aufgrund des Corona-Lockdown im März 2020 der Übungsbetrieb eingestellt werden und konnte erst nach den Schulsommerferien wieder starten. Auch die bei der Bevölkerung beliebte öffentliche Hauptübung musste in diesem Jahr schweren Herzens abgesagt werden. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Münchenstein war, ist und bleibt allerdings jederzeit gewährleistet. Da die Vermeldung der Beförderungen nicht wie üblich im Rahmen der Hauptübung stattfinden konnte, wird dies im Folgenden auf schriftlichem Weg nachgereicht: • vom Rekrut zum Soldat: Marvin Wenger – Michael Müller – Hendrik Kock – Cirill Jakob – Luca Dasen • vom Soldat zum Gefreiten: Tiago Soares – Sven Diana – Severin Wenger – Sefedin Duran • Beförderung zum Korporal: Gfr Matthias Sägesser – Sdt Dominik Schaub • Beförderung zum Wachtmeister: Kpl Florian Künzli – Kpl Andreas Schönenberger Dem Führungsstab ist es ein grosses Anliegen, die genannten Mutationen auch im verdienten Rahmen einer Hauptübung zu würdigen. Dementsprechend ist die Verkündung der genannten Mutationen an der nächsten öffentlichen Hauptübung vorgesehen. Der Gemeinderat gratuliert den Beförderten herzlich zur Erlangung des neuen Rangs und dankt der Feuerwehr Münchenstein für ihren Einsatz für das Wohl und die Sicherheit der Gemeinde.

Adventsbroschüre Münchenstein 2020: Input bis 22. Oktober Die Vorweihnachts- und Festtagszeit wird in Münchenstein durch zahlreiche Veranstaltungen von Vereinen, Privaten sowie von der Gemeinde selber bereichert. Auch wenn in diesem Jahr viele Gewohnheiten über Bord geworfen werden mussten, hält die Gemeinde gleichwohl an der Veröffentlichung der Münchensteiner Adventsbroschüre, die sämtliche Anlässe übersichtlich bündelt, fest. In den vergangenen beiden Jahren hat die Gemeindeverwaltung im November eine Broschüre in alle Münchensteiner Haushalte verteilt. Die Publikationen sind jeweils auf ein sehr positives Echo gestossen, und die Planung für die kommende Broschüre 2020 ist bereits in (Fortsetzung auf Seite 20)

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Wegweisende Preise für Medienkunst

Preisstifter und PreisträgerInnen bei der Pax Art Awards-Verleihung (v. l.): HeK-Direktorin Sabine Himmelsbach, Stiftungsratspräsident Art Foundation Pax Nicolas C. Bopp, Maria Guta, Monica Studer und Christoph van den Berg, Simone C. Niquille und Jury-Mitglied Luc Meier. FOTO: IVANA KRESIC

Am letzten Donnerstag wurden zum dritten Mal die Pax Art Awards vergeben. Schauplatz war das HeK Basel, die Gewinner alte und neue Gesichter der Schweizer Medienkunst. Axel Mannigel

O

bjekte kommen auf den Betrachtenden zu. Es sind Pflanzen, Gerüste, Bananenkisten, Bilder, Lampen ... Wo der Eindruck entsteht, es ginge nicht mehr weiter, schlägt die Perspektive einen Haken, zoomt zurück und plötzlich sind ganz andere Objekte zu sehen als zuvor. Die Reise ist nie zu Ende, und alles Gesehene erscheint so kein zweites Mal. Es handelt sich um das Werk «Passage Park» des Schweizer Künstlerduos Monica Studer (1960) und Christoph van den Berg (1962). Die beiden zählen zu den Schweizer Pionieren der Medienkunst und kreieren diese seit über 30 Jahren. Eines ihrer bekanntesten Werke ist das virtuelle Hotel «Vue des Alpes» aus dem Jahr 2000. Die Gäste können ein Zim-

mer buchen, die Landschaft geniessen, den Gleissenhorn-Gletscher besuchen oder Tretboot fahren. Virtuelle Ferien sozusagen. Alle Arbeiten des Duos beinhalten Game-Engines, Computer-Rendering (Bildsynthese), digitale EchtzeitUmgebungen, internetbasierte Räume und vieles mehr. Das Schauspiel von «Passage Park» etwa entsteht im Moment, in dem es betrachtet wird. Van den Berg: «Was wollen wir damit? Uns beschäftigen die Fragen, was Dinge, was Bilder sind sowie das Denken im Digitalen, Erinnerungen, Traum, Schlaf.» Unbekannte Grössen Studer und van den Berg erhielten den Hauptpreis in Höhe von 30 000 Franken «für ihre avancierte und langjährige Arbeit im Feld der Medienkunst», so Sabine Himmelsbach, Direktorin des Haus der elektronischen Künste Basel (HeK). Die Summe gliedert sich in zwei Teile: 15 000 Franken sind Preisgeld und zur Unterstützung für eine neue Arbeit. Die zweiten 15 000 Franken sollen den Erwerb eines Werks für die Sammlung der Art Foundation Pax ermöglichen. Die Stiftung gibt es seit 2017 und sie ist Teil der Schweizer Lebensversicherungs-Gesellschaft Pax mit Sitz in Basel. Ihr Zweck ist die Förderung der digitalen und medienbasierten Kunst in der

Schweiz, welche, so Monica Studer, sich zwar weiterentwickelt habe, aber immer noch ein Nischendasein führe. Dass es in dieser Nische durchaus neues Leben gibt, zeigen die beiden Künstlerinnen Maria Guta (1983) und Simone C. Niquille (1987). Beide erhielten je 15 000 Franken als Preisgeld und Ankauf eines ihrer Werke für die Art Foundation Pax. Faszination und Neugier «Momentan leben wir ja in einer sehr unsicheren Zeit, und das als Künstler noch verstärkt», sagt die in Rumänien geborene Maria Guta. Umso mehr freue sie sich über den Preis, der ihr ermögliche, Kunst zu schaffen, die sie sonst nicht machen könne. Sie beschäftigt sich in ihrem Werk, einem Kurzfilm, mit den Mechanismen der Selbstdarstellung und alternativen Cyber-Identitäten. Simone C. Niquille untersucht «die Digitalisierung der Biomasse», womit sie, so Kommunikationsverantwortliche Elena Kuznik, «den zunehmenden Einfluss des Digitalen auf unser räumliches Sein und unser körperliches Selbst» meint. Was fasziniert die Kunstschaffenden am Digitalen? «Die Faszination hat schon früh angefangen», lacht Studer. «Damals war das Feld noch offen und wir konnten es für uns erarbeiten. Und mit der Neugier sind wir immer weitergekommen.»

GESCHÄFTSWELT

BÜRGERGEMEINDE

bikedepot.ch: Viel Velo für wenig Geld

Improvisation am Flügel

PR. Markenvelos zu Liquidationspreisen in der «fahrbar» auf dem Walzwerk Münchenstein: vom 9. bis 11. Oktober im Walzwerk (Fahrbar-Depot). Es ist erneut ein Bikedepot-Verkaufswochenende, mit hunderten von qualitativ hochwertigen Markenvelos zu Schnäppchenpreisen. Velofachgeschäfte aus der Region präsentieren an diesem Event Markenvelos (Kettler, Bulls, Bergamont, Orbea und Felt) der Jahrgänge 2018 bis 2020 mit bis zu 70 Prozent Rabatt auf den Normalpreis. «Wir haben eine grosse Auswahl an Bosch E-Bikes, City-Bikes, Mountainbikes, Damenvelos, Kindervelos und Rennvelos: Für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis ist etwas dabei – für Gross und Klein, für Jung und Alt.» Das kompetente Verkaufspersonal steht während des ganzen Wochenendes zur Verfügung und berät bei allen Fragen. Alle verkauften Modelle, vom Kindervelo bis zum Hightech E-Bike, profitieren von der handelsüblichen Werksgarantie. Öffnungszeiten: Freitag, 9. Okt., 14 bis 20 Uhr, Samstag, 10. Okt., 10 bis 18; Sonntag, 11. Okt., 10 bis 16. Uhr. www.bikedepot.ch

Für die Kulturkommission ist es eine grosse Freude und Ehre, Jean-Paul Brodbeck zum Konzert begrüssen zu dürfen. Als Jazzgrösse von internationalem Format tritt er am Freitag, 9. Oktober, als Solopianist in der Trotte von Münchenstein, der Wohngemeinde seiner prägenden Musikjahre, auf. Der Künstler eröffnet dem Publikum mit seinem Konzertprogramm einen Einblick in das Schaffen aus jüngster Zeit: Er überrascht die Zuhörer mit Eigenkompositionen aus seiner neusten CD, deren Taufe corona-bedingt leider noch nicht erfolgen konnte. Es werden auch ein paar ausgesuchte Jazz-Klassiker dabei sein – selbstverständlich mit Improvisationen, Brodbecks grossen Stärke. Richie Beirach, ebenfalls ein berühmter Pianist, hat für die Veröffentlichung der neuen CD von Jean-Paul Brodbeck folgende Gedanken geäussert – ich zitiere frei: «Es handelt sich um eine schöne, elegante und reflektive Pianosolo-CD, die klassische Werke auf interessante Weise präsentiert. Ebenso vermittelt sie viele frische Klänge von Jean-Pauls Originalkompositionen. Fazit: Diese Musik spricht den Intellekt sowie die emotio-

nalen Bedürfnisse des Zuhörers an. Highly recommended!» Therese Mathys, Kulturkommission Bürgergemeinde Münchenstein

Bürgergemeinde Münchenstein Die Kulturkommission lädt ein zum

Soloklavierkonzert mit Jean-Paul Brodbeck Wann

Freitag, 9. Oktober 2020

Zeit

20 Uhr Saalöffnung 19.30 Uhr

Wo

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Vorverkauf In den Apotheken Gartenstadt und Zollweiden sowie bei Gebrüder Loeliger Velos/Motorgeräte/Mofas Hygienemasken empfohlen!


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 19)

vollem Gang. Die der Gemeindeverwaltung bekannten Veranstalterinnen und Veranstalter von Advents- und Weihnachtsanlässen wurden angeschrieben und um Input gebeten. Wer eine Veranstaltung plant, bislang aber kein entsprechendes Schreiben erhalten hat, wird eingeladen, sich bis spätestens Donnerstag, 22. Oktober 2020, per E-Mail an kommunikation@muenchenstein.ch zu wenden. Um die Übersichtlichkeit der Broschüre zu wahren, wird darum gebeten, die Angaben möglichst kurz und prägnant zu formulieren. Des Weiteren steht für die Bekanntmachung von Anlässen – natürlich auch jenseits der Festtagszeit – der Online-Veranstaltungskalender auf der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch zur Verfügung. Auf dieser Plattform können selbstständig und kostenfrei in Münchenstein stattfindende Anlässe erfasst werden. Die Gemeindeverwaltung

Förderprogramm Haushaltsgeräte

Energieeffizienz beginnt bei der Wahl des Geräts Beim Entscheid für eine neue Waschmaschine oder einen Tumbler ist die Energieetikette ein wichtiger Faktor – für die Umwelt wie auch für das Portemonnaie. So sind die Geräte der Klasse A+++ zwar bei der Anschaffung etwas teurer, die Energieeinsparung macht die Differenz aber schnell wieder wett. So benötigen aktuelle Geräte beispielsweise weniger als die Hälfte der Energie wie Geräte mit Jahrgang 1990 und älter. Die Energiestadt Münchenstein unterstützt Einwohner und Einwohnerinnen, die sich beim Kauf von Haushaltsgeräten (Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke und Tiefkühler) für die beste Effizienzklasse entscheiden und somit dazu beitragen, den Stromverbrauch zu senken. Alle weiteren Informationen zum Förderprogramm sowie die Richtlinien und Gesuchformulare sind auf der Gemeinde-Webseite www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Energiestadt» abrufbar. Weitere Auskünfte erteilt ebenso das Sekretariat der Bauverwaltung: Tel.: 061 416 11 50 / E-Mail: bauverwaltung@muenchenstein.ch. Die Bauverwaltung Gemeindebibliothek

Ladies Night am 29. Oktober – Doppelte Ausleihe in den

Herbstferien Nach dem grossen Erfolg im vergangenen Jahr freut sich das Team der Gemeindebibliothek, am Donnerstag, 29. Oktober 2020, die dritte Ladies Night durchzuführen. Claudia Schilling gibt Einblicke in ihre Arbeit als Food-Fotografin und Food-Stylistin. In ihren Kochbüchern «Hin und weg» und «Follow me» inspiriert sie die Leserschafft sowohl mit ihren kreativen Rezepten, wie auch mit zahlreichen Bastelund Recyclingideen. Nähere Informationen zum Anlass sind auf der Website bibliothek.muenchenstein.ch zu finden. Ab sofort können wieder doppelt so viele Medien wie üblich ausgeliehen werden. Während der Herbstferien vom 28. September bis 10. Oktober 2020 ist die Bibliothek jeweils am Montag und am Mittwoch von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In der Herbstzeit finden in der Bibliothek wieder viele spannende Veranstaltungen für Kinder statt, wie etwa das nächste «Lirum Larum Värslispiel» vom Dienstag, 13. Oktober 2020 eine Buchstart-Veranstaltung für Eltern und Grosseltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Für Kinder ab 4 Jahren starten am Donnerstag, 22. Oktober 2020, von 14.00 bis 15.00 Uhr wieder die beliebten Märlistunden. Weitere Daten sind der 19. November und der 17. Dezember 2020. Für alle Veranstaltungen gilt es, die Hinweise bezüglich Schutzkonzept auf der Website sowie in der Bibliothek zu beachten. Das Team der Gemeindebibliothek Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Herbstferien der Reformierten Kirchgemeinde Während der Schulferien vom 26. September bis 11. Oktober 2020 ist das Kirchgemeindehaus nur für Gottesdienste und angekündigte Veranstaltungen geöffnet. Das Sekretariat ist zu den regulären Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag, 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Kirchenpflege

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. E-Mail muenchenstein@ grunliberale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruckfeld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seniorenturnen/Faustball 18.15–20.00 und Männerturnen ab 20.00. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch Militärschiessverein Münchenstein. Präsident JeanMarc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www.msv-muenchenstein.ch Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugendmusik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch

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KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Spenglerpark: Gute Gründe für «Nein» Ein Hochhaus ist kein Konzept für eine Quartierentwicklung: Es fördert das Zusammenleben nicht, es isoliert die Menschen vom Boden und unter sich und es erzeugt ein soziales Gefälle von oben nach unten. Es ist für Kinder ungeeignet, das wurde von Soziologen, Baupsychologen und Ärzten vielfach bestätigt. Hochhäuser sind mit ganz wenigen Ausnahmen irrational. Und es ist sicherlich kein Konzept für die Ortsentwicklung von Münchenstein. Wo der Investor (oder die Wirtschaft) gerade will, wird in die Höhe gebaut. So gibt es einen Gewinner und viele Verlierer: Gewinner ist der Investor, er bekommt Bauvolumen für mehrere 10 Mio. geschenkt. Verlierer sind die Quartierbewohner, sie verlieren Wohnqualität, die freie Sicht, Privatsphäre und der Wert ihrer Liegenschaften fällt. Der Quartierplan ist nicht familienfreundlich, nicht ökologisch, nicht nachhaltig, denn es ist kein Kinderspielplatz vorgesehen, es gibt keine wertvollen Grünflächen, nur Normrasen und Zuchtbäume, also nichts für Insekten und Vögel. Nach wenigen Jahrzehnten werden die Riesen

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z Rynach isch D i e n s t a g , 29 . Sept . Schaumosten Buurezunft

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Freitag, 25. September 20.15 Niklauskapelle Münster Basel. Iona-Spirituality, Liturgical Evening Prayer. Liturgie: Rev. Mathias Kissel Sonntag, 27. September 10.00 Kirchgemeindehaus, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Stiftung Feriengestaltung für Kinder Schweiz Anlässe: Donnerstag, 24. September 14.00 KGH, Arbeitskränzli 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 25. September 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind-Treff Donnerstag, 1. Oktober 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 26. Sept. bis 2. Oktober Pfarrer Martin Stingelin, 079 957 23 95

Dienstag, 29. September 9.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung auf dem Hochaltar bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 30. September 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim Donnerstag, 1. Oktober 7.30 Arlesheim: Euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 18.50, Kommen und Gehen jederzeit möglich 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde eucharistische Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 2. Oktober 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier – Herz-Jesu-Freitag entfällt!

Eckstein Birseck

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abgerissen, wie das Hochhaus im Zentrum Reinach zeigt. Nehmen wir das Beispiel Spreitenbach (AG): Die Hochhäuser haben dort in den 70er-Jahren den erhofften Aufschwung nicht gebracht. Heute ziehen sie mit billigem Wohnraum einkommensschwache Bewohner an. Die Gefahr von steigenden Sozialkosten ist gross. Im Januar 2020 wurde der Bau von vier weiteren fast 100-Meter-Türmen an der Gemeindeversammlung von Spreitenbach mit Zweidrittelmehr abgelehnt, das sollte für Münchenstein ein deutliches Zeichen sein. Dieter Rammelmeyer, e. Mitglied Gemeindekommission

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 26. September 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 27. September 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 20.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 18.00 Dornach: Regionaler Gottesdienst

Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 27. September und 4. Oktober Jeweils von 11.00 bis 12.00 Gottesdienst im Eggstei während der Herbstferien. Alle sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Gemeinschaft. Mit Kinderbetreuung Informationen unter 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

SCHNAPPSCHUSS

Umweltbewusste Jugend Gesehen hat Wochenblatt-Leserin Jacqueline Schetty aus Münchenstein dieses Plakat an der Schmidholzstrasse. «Die Kinder haben gelernt, mit der Umwelt sorgsam umzugehen, die Erwachsenen sollten dabei die Vorbilder sein», schreibt sie dazu.


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

BESCHLÜSSE DES GEMEINDERATS VOM 21. SEPTEMBER 2020 Anlässlich seiner Sitzung vom 21. September 2020 hat der Gemeinderat: • einen finanziellen Beitrag in der Höhe von CHF 6000 an den zweiten Teil des Filmprojekts «Der wahre Reichtum – Dornach 1672» gesprochen. Die Gemeinde hatte bereits auch den ersten Teil unterstützt; • einen finanziellen Beitrag in der Höhe von CHF 5000 an das Rudolf-Steiner-Archiv gesprochen. Mit diesem Beitrag wird die Anfrage des Rudolf-Steiner-Archivs auf Mitfinanzierung der Gesamtausgabe «Zwei Bände zum architektonischen Werk» und des Bildbands zu «Leben und Werk Rudolf Steiners» beantwortet; • Beschwerde beim Verwaltungsgericht gegen die Verfügung des Bau- und Justizdepartements auf Aufhebung der Parkplätze am Bruggweg erhoben. Am Bruggweg sind auf der Höhe der Hausnummern 9 und 15 Parkplätze markiert (blaue Zone). Diese Parkplätze sind halb auf dem Trottoir und halb auf der Strasse angeordnet. Der Kanton als Eigentümer der Strasse hat die Aufhebung der Parkplätze am 31.01.2020 publiziert. Dagegen hat die Gemeinde am 7.02.2020 fristgerecht Einsprache erhoben. Das Hauptanliegen der Gemeinde liegt in der verkehrsberuhigenden Wirkung der Parkplätze auf diesem Abschnitt; • Kenntnis vom Resultat der Überprüfung der Linienführung und des Fahrplans des Ortsbusses genommen. Durchgeführt wurde die Überprüfung mit Unterstützung durch die BLT. Diese hat eine angepasste Linienführung offeriert. Das Angebot besteht hauptsächlich aus der besseren Erschliessung der Schulund Sportanlagen und der angrenzenden Wohnquartiere sowie der separaten Erschliessung der Haltestelle Apfelsee mit der Verlängerung der Linie 63. Im Fazit sind die beauftragten Stellen in der Gemeinde zum Schluss gekommen, dass die heutige Linienführung die Bedürfnisse der Gemeinde am besten abdeckt und erst mit Realisierung der S-Bahn-Haltestelle Apfelsee neue Möglichkeiten entstehen. Die mögliche Anpassung der Linienführungen wird daher aufgeschoben; • Kenntnis vom Vorschlag der Ortsplanungskommission zur Berücksichtigung des Kaskadenmodells zur Platzierung von Mobilfunkanlagen im Dorf genommen. Der Vorschlag, mit Verweis auf diese Bestimmung die Petition gegen 5G als erledigt abzuschreiben, hat der Gemeinderat hingegen abgelehnt. Das Geschäft wurde mit dem Auftrag zurückgewiesen, eine Planungszone für Mobilfunkanlagen zu prüfen, damit das Kaskadenmodell nicht erst gültig ist, wenn das neue Zonenreglement in Kraft tritt, sondern der Bau von Antennen schon jetzt erschwert wird; • Fachplaneraufträge in den Gattungen Brandschutz im Umfang von CHF 26869 an das Büro Lauber Ingenieure AG, Luzern und Landschaftsarchitektur in der Höhe von CHF 122160 an das Büro Antje Gamert Architektur und Landschaft, Basel für die Mehrzweckhalle Brühl vergeben; • den Antrag von Gemeinderätin Annabelle Lutgen auf Wiedererwägen des Beschlusses des Gemeinderates vom 22. Juni 2020 zur Vorprojektierung einer Mehrzweckhalle Brühl (durch Vorlegen eines alternativen Projekts reduziert auf die Turnhallennutzung und Tagesstruktur) abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat im November 2019 den Planungskredit für die Mehrzweckhalle genehmigt. Darauf aufbauend wurde das Vorprojekt in die Wege geleitet. Sämtliche Dornacher Vereine wurden eingeladen, sich zum Vorprojekt einzubringen, speziell auch die beiden bühnennutzenden Vereine. Vorgelegt wurde eine Vielzahl an Optionen insbesondere auch der Bühnenausgestaltung. Die Antragstellerin kritisierte insbesondere die Verkehrserschliessung des Standorts Brühl und damit auch die Parkierungsmöglichkeiten. Ferner kritisierte sie die mobile Bühne, die als Ersatz der heutigen fixen Bühne am Bruggweg für die beiden Unterhaltungsabende im Jahreskalender der Gemeinde hinderlich sei. Ausserdem kritisierte sie Versäumnisse in der Planung wie beispielsweise das Fehlen einer Lüftung. Die Mehrheit des Gemeinderates folgte nicht dieser Argumentation. Sämtliche Kosten sind im Projekt enthalten, sogar weitergehende aufgrund der notwendigen zusätzlichen Feuerwehrerschliessung und der Erweiterung der Trafostation sowie auch besagte Lüftung. Sollte die Mehrzwecknutzung an einen anderen Standort verschoben werden, fallen absehbar höhere Kosten für die Realisierung an,

auch der Betrieb und das Training der Sportvereine würde damit stärker beeinträchtigt. Der Standort Brühl verfügt zudem schon heute in seiner Umgebung über mehr Parkierungsmöglichkeiten als der Standort Bruggweg. Die Lage einer Mehrzweckhalle im Wohngebiet wird von den Befürwortern des Projekts gerade als grosse Qualität gesehen, da sie bei der Bevölkerung ist. Die Mehrzweckhalle aus dem Wohngebiet zu verfrachten würde sie vielmehr aus dem Bewusstsein der Bevölkerung entfernen. Die monierten Versäumnisse treffen aus Sicht der Mehrheit des Gemeinderates nicht zu. Mit der Ablehnung des Wiedererwägens wird nun gemäss Fahrplan und Auftrag der Gemeindeversammlung am Projekt weitergearbeitet. Gemeindepräsidium

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Wechselbad der Gefühle: Walzer, Galopp und Jüüzli

HERZLICHEN DANK! Lea Zundel hat die Sozialregion Dorneck per 31.08.2020 verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Gemeinderat und Verwaltung bedanken sich für den Einsatz und wünschen ihr für den weiteren Weg – beruflich wie privat – alles Gute. Gemeindepräsidium

BAUPUBLIKATIONEN Dossier-Nr.: 2020-0089 Bauherr: Louis-Immobilien AG – Adresse: Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil – Grundeigentümer: Louis-Immobilien AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil – Bauobjekt: Neuauflage Projektänderung: Abbruch bestehendes Einfamilienhaus mit Schopf, Neubau 2 Einfamilienhäuser mit Carports und Parkplätzen – Bauplatz: Oberer Brühlweg 19, 19a – Parzelle GB Dornach Nr.: 634 – Projektverfasser: Planungsund Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Dossier-Nr.: 2020-0115 Bauherr: Moret Seline und Nicolas – Adresse: Niklaus Konrad-Weg 13, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Moret Seline und Nicolas, Niklaus Konrad-Weg 13, 4143 Dornach – Bauobjekt: Bauliche Änderung: neue Nasszonen (Bäder/WC) im Sockel- und Obergeschoss, Vergrösserung der Küche, neuer Standort interner Treppenaufgang – Bauplatz: Niklaus KonradWeg 13 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1243 – Projektverfasser: wilhelm + partner architekten / eric wilhelm, Im Hofacker 8, 4106 Therwil Dossier-Nr.: 2020-0116 Bauherr: Oriet Heinz und Beatrix – Adresse: Rudolf Steiner-Weg 4, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Oriet Heinz und Beatrix, Rudolf Steiner-Weg 4, 4143 Dornach – Bauobjekt: Hangsicherung mit Sichtschutzzaun – Bauplatz: Rudolf Steiner-Weg 4 – Parzelle GB Dornach Nr.: 864 – Projektverfasser: Handschin, Architekten ETH SIA, Peter Merian Strasse 40, 4052 Basel Publiziert am: 24. September 2020 Einsprachefrist bis 8. Oktober 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung

GRÜNABFUHR DORNACH Die Grünabfälle sollen in Dornach effizient gesammelt und durch Kompostierung verwertet werden. Dabei sollen die Behinderungen für den Verkehr und die Beeinträchtigungen für die Einwohner möglichst gering gehalten werden. Dafür sind nachfolgende Grundsätze der Bereitstellung für alle Haushalte zwingend einzuhalten: − Die Materialien sind an öffentlich zugänglichen Orten (Allmend), welche über eine Zufahrt mit Lichtraumprofil von B=3.0m und H= 4.0 m verfügen, gut sichtbar bereitzustellen. Hecken, Sträucher und Bäume sind dementsprechend zurückzuschneiden. − Am besten werden Container verwendet. Grundsätzlich sind alle Container geeignet, welche über eine DIN-Kammaufnahme verfügen und vom Sammelfahrzeug automatisch geleert werden können. Container können in verschiedenen Grössen von 140 bis 880 Liter Inhalt im Fach- oder Detailhandel erworben werden. (Fortsetzung auf Seite 23)

Vier, die es grooven lassen (v. l.): «Helvetic Fiddlers», Andy Gabriel, Patrick Stocker, Fabian Müller und Andy Schaub.

Das bekannte Volksmusikquartett «Helvetic Fiddlers» versetzt das Publikum jeweils in ein Wechselbad zwischen Melancholie und überschäumender Lebensfreude. Die Fiedler treten am Samstag im Kloster Dornach auf. Thomas Brunnschweiler

F

alls Sie auch kein Freund von Volksmusik sein sollten, sind Sie am Samstag in der Klosterkirche dennoch richtig. Die meisten Leute denken bei Schweizer Volksmusik an den sogenannten «Hudigäggeler», die Musik der «Hudelimusig» aus Einsiedeln oder generell an Trios mit zwei Schwyzerörgeli und einem Kontrabass, bei denen vor allem Ländler und Schottisch auf dem Programm stehen. Die «Ländlermusik» ist relativ jung. Die Neue Volksmusik hat die volkstümliche Musik des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt, die noch anders instrumentiert war. Vor allem die Veröffentlichung der Hanny

Christen-Sammlung kam der Hebung eines riesigen Schatzes von über 12 000 Melodien gleich, an dem sich noch Generationen abarbeiten können. Die Entwicklung «Zurück zu den Wurzeln» steht aber in der Schweiz – anders als in anderen Ländern – erst ganz am Anfang. Besonders der Einsatz der Geige wird neu entdeckt. Seit 2009 besuchen Fritz und Annerose Krey bei namhaften Exponenten der Neuen Volksmusik Kurse. Sie haben sich in der Region für diese Art von Musik starkgemacht und auch die «Helvetic Fiddlers» nach Dornach gelotst. Urtümliche Spielpraxis Die «Helvetic Fiddlers» setzen sich intensiv mit dem einst blühenden Geigenspiel in der Schweiz auseinander. «Die Fiedel war ursprünglich ein mittelalterliches Instrument», erklärt Andy Gabriel, der Stimmführer, «heute ist Fiedeln ein stilistisches Merkmal.» Es hebt sich vom klassischen Klangideal ab. Der geklopfte Takt und der Groove stehen im Vordergrund. Die «Helvetic Fiddlers» versuchen der urtümlichen Spielpraxis nachzuspüren. Das ermöglicht improvisatorische Elemente mit leeren Saiten, Doppelsaiten und solistische Ausflüge. Da Fabian Müller derzeit in Südkorea weilt, wird ihn Madlaina Janett von den

FOTO: ZVG

«Fränzlis da Tschlin» als geübte Kontraspielerin an der dreisaitigen Bratsche ersetzen. Das Volksmusikensemble «#fidel» kann aufgrund der Corona-Krise leider nicht auftreten. In ganz Europa beliebt Die «Helvetic Fiddlers» traten unter anderem schon in Deutschland, Schweden und Griechenland auf. «Gerade in Griechenland ist unsere Musik begeistert aufgenommen worden», sagt Andy Gabriel. «Hudigäggeler wird oft abwertend gebraucht. Ich selbst habe zu jeder Art von Musik ein gutes Verhältnis, solange sie gut ist.» Im Programm sind meisterhafte Tanzmelodien zu hören aber auch «Jüüzli» aus dem Muotathal und dem Safiental. Das Konzert findet unter den Covid-Schutzvorgaben statt. Dies bedeutet Maskenpflicht beim Ein- und Auslass, Desinfektion der Hände, markierte Sitzplätze sowie Hinterlassen der Kontaktdaten. Da die Plätze limitiert sind, ist eine frühzeitige Reservation unter 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch erforderlich. Spontane Gäste erhalten 10 Minuten vor Konzertbeginn die nicht eingenommenen reservierten Plätze. Nach dem Konzert wird eine Kollekte erhoben. «Helvetic Fiddlers», Klosterkirche Dornach, Samstag, 26. September, 19.30 bis 21 Uhr.

UVEK

Mehrwert Dach: PV-Anlage und Dachbegrünung Eine aussergewöhnliche Gelegenheit hat sich am Samstag auf der Sportanlage Gigersloch geboten. Die UmweltVerkehrs- und Energiekommission Dornach (UVEK) hat von 10 bis 14 Uhr vor Ort zu einer Besichtigung mit Information und Erläuterung von Dachbegrünung und PV-Anlage eingeladen, bei der die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit hatten, direkt auf dem Dach einen Augenschein zu nehmen und Fragen zu stellen. Diese wurden durch Fachpersonen aus beiden Bereichen beantwortet, was wesentlich dazu

beigetragen hat, dass spannende Gespräche entstanden. Das Garderobengebäude hat schon seit vielen Jahren eine thermische Solaranlage, welche für die Warmwasseraufbereitung zuständig ist. Neu wurde eine Photovoltaik-Anlage (kurz PV-Anlage) installiert. Diese Anlage wird zukünftig Solarstrom erzeugen, der zu einem grossen Teil direkt vor Ort verwendet wird. Überschüsse werden natürlich ins Stromnetz eingespeist. Gleichzeitig mit dieser Investition werden freie Dachflächen mit einer zusätzlichen Substrat-

schicht und mit Pflanzen ergänzt. Dass die damals beim Bau des Gebäudes eingebrachte Substratschicht offensichtlich zu gering war, konnte am Samstag jeder selbst erkennen. Das vorhandene «Gründach» hat nämlich selbst nach mehreren Jahrzehnten nicht mehr Grünpflanzen als eine Asphaltstrasse. Der jetzt zusätzlich aufgebrachte Nährboden, die modellierten Flächen und die punktuelle Bepflanzung sollen dazu dienen, dass nun auf dem Dach ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen entsteht. UVEK Dornach

KONZERNVERANTWORTUNGSINITIATIVE

Lokalkomitee Hochwald gegründet PR. Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten. Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie

oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen. Diese Woche wurde auch in Hochwald ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Noam Schaulin vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Hochwald mit diesem dringlichen An-

liegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Leute vor Ort zum Thema ansprechen. Interessierte können sich auf www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-hochwald einschreiben.


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

VEREINSNACHRICHTEN Dornach

page www.refkirchedornach.ch

Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00–22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00–21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Home-

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Zu viel ist zu viel!

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PARTEIEN

SVP stellt Kantonsratskandidaten Die Generalversammlung der SVP Dorneck-Thierstein wurde in Kleinlützel abgehalten. Im Jahresbericht bemerkte die Präsidentin Sibylle Jeker, dass in Gesellschaft und Medien vor den nationalen Wahlen es nur zwei Themen gab: Klima und Frauenstreik. Das habe sich natürlich ausgewirkt. Wir hätten etwas Stimmen verloren, trotzdem wurden unsere zwei Nationalräte, Christian Imark und Walter Wobmann, wieder gewählt. Unser Wähleranteil im Dorneck war 23,9% und im Thierstein 32,2%. Da Kantonsrat Peter M. Linz nicht mehr kandidiert, nahm er die Gelegenheit wahr, den Einfluss von internationalen Konventionen oder Pakte auf unsere Gesetzgebung anzuprangern. Bald folge der Rahmenvertrag mit der EU, der unsere Volksrechte einschränke. Wir müssten also weiterkämpfen. Er dankte Sibylle für

ihre geleistete Arbeit. Wir aktive Parteimitglieder nähmen gratis, aber nicht umsonst an Delegiertenversammlungen oder Parteileitungssitzungen teil, hängten Plakate auf oder führten Standaktionen durch. Die Mär vom Goldenen Kalb der SVP gäbe es nicht. Die ergebnisvolle Suche nach Kantonsratskandidaten sei vorwiegend der Verdienst von Sibylle. Einstimmig wurden folgende Kandidaten für Dorneck-Thierstein ernannt: Jeker Sibylle, Erschwil; Emmenegger Damiano, Dornach; Fringeli Rainer, Seewen; Giger Thomas, Nuglar; Halbeisen Guido, Grindel; Hamann Sebastian, Bättwil; Meppiel Andrea, Hofstetten; Meyer Rolf, Kleinlützel; Rastberger Sebastian, Hochwald; Schenker Marcel, Breitenbach; Tschudin Dominic, Dornach; Zimmermann Remo, Breitenbach; Probst Daniel, Fehren. SVP Schwarzbubenland

begrenzungsinitiative.ch

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zum neuen Jagdgesetz Am 27. September stimmen wir über ein neues Jagdgesetz ab. Mit diesem Gesetz würden Abschüsse geschützter Tiere viel leichter möglich, ohne dass diese je Schäden angerichtet hätten. Einfach, weil sie da sind. Der

Natur- und Vogelschutzverein Dornach stellt sich klar gegen dieses Gesetz. Auch die Vogelwarte Sempach spricht Klartext und lehnt das Gesetz ab. Gehen Sie am 27. September an die Urne und stimmen Sie Nein!

Denn nur mit einem Nein wird der Weg frei für eine moderne, naturfreundliche Gesetzesrevision. www.nvd-dornach.ch Lukas Howald, Vorstandsmitglied, Natur- /Vogelschutzverein Dornach

Konkursamtliche Liegenschaftssteigerung Im konkursrechtlichen Verwertungsverfahren wird am in

GRUPPE DORNACH2021

Präsidiale Nebelpetarden Am 19. August haben wir dem Gemeindepräsidenten einen offenen Brief mit Fragen geschickt. Am 25. August erhielten wir eine Antwort, in der der Präsident «möglichst bald Antworten zu liefern» versprach, dass dies aber «eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird». Das haben wir mit Befriedigung so akzeptiert, konnten wir doch annehmen, dass man die Fragen sorgfältig und fundiert behandeln wird. Überrascht erhielten wir dann am 31. August eine Einla-

dung an einen öffentlichen Anlass am 9. September, wo man sich über unsere Fragen «austauschen» könne. Selbstverständlich lehnten wir unserer Teilnahme ab, wir kennen diese Veranstaltungen mit der Anhängerschaft des Präsidenten zur Genüge. Wir wollen fundierte, schriftliche Antworten, vor allem auch Zahlen, die überprüfbar sind. Und das verlangen wir im Interesse der Einwohner aufs Entschiedenste. Wir bedauern das Geplänkel mit Nebelpetar-

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den des Präsidenten. Er hat uns übrigens schriftlich mitgeteilt, dass er mit der Veranstaltung vom 9. September die Fragen als beantwortet betrachtet. Eine Einschätzung, die wir so nicht akzeptieren. Die politisch unabhängige Gruppe Dornach2021 will mit Ihrem Engagement die Bevölkerung auf die erheblichen Missstände aufmerksam machen und für die Wahlen vom 25. April 2021 sensibilisieren. Gruppe Dornach2021

Mittwoch, 28. Oktober 2020, 10.00 Uhr 4702 Oensingen, Oltenstrasse 1, Restaurant Rössli (im Rösslisaal)

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Die Steigerungsbedingungen (Baranzahlung usw.) sowie der Beschrieb liegen beim unterzeichnenden Konkursamt zur Einsicht auf oder können unter konkursamt.so.ch eingesehen werden. Die Besichtigung des Steigerungsobjektes findet jeweils am Freitag, 2. Oktober 2020, und 16. Oktober 2020 von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Um telefonische Voranmeldung wird gebeten.

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 21)

− Gartenbags, Körbe und Kessel dürfen nicht schwerer als 20 kg sein. (SUVA Vorschrift zum Schutz der Entsorgungsmitarbeitenden). Wenn immer möglich ist auf deren Verwendung zu verzichten. Gebinde welche sich nach oben verengen sowie solche mit Löchern oder Maschen oder Plastiksäcke sind verboten. − Astmaterial und Sträucherschnitt kann gebündelt werden. Die Bündel dürfen jedoch nicht mit Draht zusammengebunden und maximal 1.0m lang sein. Loses Grünmaterial an Haufen wird nicht entsorgt. Für falsch bereitgestellte Abfälle können wir eine Entsorgung nicht garantieren. Die Gemeinde Dornach bedankt sich für die Unterstützung und das Verständnis Bei Fragen steht Ihnen die Bauverwaltung gerne zur Verfügung. Bauverwaltung

Zurückschneiden von Hecken, Sträuchern und Bäumen

die Grenze zurückzuschneiden. Bäume und Sträucher wachsen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass diese je nach Wachstum mehr als ein Mal im Jahr zurückgeschnitten werden. Gemäss § 6 Baureglement Dornach sind Bäume und Sträucher, die über öffentliches Strassenareal hinausragen, auf die Grenze, bzw. auf eine Höhe von 4.20 m zurückzuschneiden (entlang von Trottoirs und Fusswegen auf 3.00 m). Bepflanzungen und Lebhecken dürfen 1.50 m hoch sein. Bei Kurven und Einmündungen darf die Höhe von 0.80 m nicht überschritten werden. Ferner bitten wir zu beachten, dass die Hydranten, Strassenlampen und Verkehrssignale jederzeit gut sichtbar sein müssen und deshalb ebenfalls von Sträuchern, Büschen etc. freizuhalten sind. Zum Schutze der Fussgänger und im Interesse der Verkehrssicherheit bitten wir die Liegenschaftsbesitzer, allfällige überhängende Äste und Sträucher per sofort zurückzuschneiden. Besten Dank für die Erledigung. Bauverwaltung

Familien- und Jugendberatung Birseck

Immer wieder werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass durch überhängende Äste oder auf die Strasse ragende Sträucher eine ungehinderte Durchfahrt erschwert oder teilweise unmöglich gemacht wird (z.B. Lastwagen oder Kehrichtentsorgung). Es ist die Aufgabe der Grundeigentümer, störende Sträucher und Äste regelmässig bis auf

Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Herbstferien von Montag, den 28. September bis Freitag, 9. Oktober 2020 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 12. Oktober 2020 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

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Brühl-Projekt wird nicht redimensioniert Der Versuch der Bürgerlichen, bei der Planung für den Standort Brühl vom eingeschlagenen Weg abzuweichen, wurde von den Ratsmitgliedern der Freien Wähler und der SP vereitelt. Bea Asper

D

amit hat man verhindert, dem Volk eine Wahl zu lassen», kommentierte FDP-Gemeinderätin Annabelle Lutgen den Mehrheitsentscheid des Gemeinderates. Der hat mit fünf zu vier Stimmen ihren Wiedererwägungsantrag zum Projekt Mehrzweckhalle Brühl abgelehnt. Damit wird nun die Detailplanung fortgesetzt für das 15 Millionen Franken teure Projekt. «Anstatt stur am eingeschlagenen Weg festzuhalten, ist jetzt der Zeitpunkt, Varianten auszuarbeiten», hatte Lutgen ihren Antrag begründet. Sie wollte die Sporthalle und die Räume für die Tagesstruktur nicht dem Risiko aussetzen, vom Volk als Ganzes abgelehnt zu werden – weil das Projekt dem Steuerzahler zu teuer sein könnte, zumal auch für den Standort Gwänd grosse Hallen in Aussicht gestellt wurden. Lutgen appellierte, beim Standort Brühl die Bedürfnisse der Schule nicht mit der Idee einer Mehrzweckhalle für Grossanlässe zu vermischen. Aufgrund der Platzverhältnisse sei zu erkennen,

dass das Projekt Schwächen habe. Seitens der Vereine und der Anwohner gebe es Widerstand. «Wir sollten die Bedenken ernst nehmen. Eine Mehrzweckhalle für Anlässe mit zu wenig Parkraum gehört nicht mitten in ein Wohngebiet», meinte Lutgen. «Bei Neubauten geht es um die Frage der langfristigen Nutzung. 15 Millionen Franken sind viel Geld, vor allem wenn in fünf Jahren eine neue Mehrzweckhalle her muss, weil der Standort Brühl eben doch nicht so ideal ist für Grossanlässe wie man uns dies weismachen möchte», argumentierte Lutgen. Sollte sich an der Gemeindeversammlung oder bei der Volksabstimmung eine ablehnende Haltung durchsetzen, habe man Planungskosten in Millionenhöhe in den Sand gesetzt, führte sie aus. Grosses Entwicklungspotenzial Die Ratsmitglieder der Freien Wähler, die geschlossen gegen den Wiedererwägungsantrag waren und unterstützt wurden von SP-Vertreterin Barbara Vögtli, sehen hingegen bei der Mehrzweckhalle mitten im Dorf grosses Entwicklungspotenzial zur Förderung des gesellschaftlichen Lebens. «Das bietet der Kinderfasnacht, dem Flohmarkt und dem Weihnachtsmarkt ganz neue Perspektiven», sagte Thomas Gschwind. Für Verkehrsaufkommen und Parkplätze brauche es das entsprechende Verkehrskonzept. Die Vereinsmitglieder seien gefordert, ihre Bedürfnisse anzumelden und zum Gelingen beizutragen. Dem Musikverein mit seiner Theatergruppe konnte man einen Extraraum zur Unterbringung der Requi-

siten anbieten. Auch bezüglich der mobilen Bühne gebe es Lösungen und Entgegenkommen, die Bedenken bezüglich einer zu aufwendigen Aufbauzeit könnten ausgeräumt werden, führte Gschwind aus. Langsam, aber sicher könnten sich alle Vereine für das Projekt begeistern, nur bei einem Verein müsse man noch Überzeugungsarbeit leisten. Dass man jetzt am Standort Brühl nicht nur eine Sporthalle und Raum für Tagesstruktur, sondern eine Mehrzweckhalle bauen möchte, mache man für die Vereine, betonte Gschwind. Damit könne man sicherstellen, dass die Vereine nicht ohne Halle dastehen, wenn in wenigen Jahren die veraltete Mehrzweckhalle Bruggweg abgerissen wird. 5G-Petition beantwortet Weiter hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom Montag seine Antwort auf die Petition gegen einen Ausbau von Mobilfunkantennen auf 5G verabschiedet. Daraus geht hervor, dass man über die Zonenplanrevision Einfluss nehmen wird, Standorte für Mobilfunkantennen festzulegen sowie Antennenauswüchse zu verhindern. Ersatz-Gemeinderätin Monica Palatini (FWD) meinte, die Gemeinde sollte sich darüber hinaus dafür einsetzen, den Ausbau auf 5G zu verhindern. Gemeindepräsident Christian Schlatter hatte zuvor auf die Ausstandsregelung aufmerksam gemacht, da Palatini persönlich in die Petition involviert ist. Die Ratsmitglieder zeigten sich damit einverstanden, dass Palatini der Diskussion beiwohnen durfte.

GENUSSTAGE SCHWARZBUBENLAND EIDG. ABSTIMMUNG

SVP Dornach: Wahlempfehlung Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, Leserbriefe sind ein beliebtes Mittel, um eine Wahlempfehlung abzugeben. Die SVP Dornach nimmt diese Möglichkeit wahr und hält hiermit die Parolen für die Volksabstimmung am kommenden Sonntag, 27. September, fest. Wir laden unsere Mitglieder (aber nicht nur!): 1. bei der Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» mit einem eindeutigen Ja, 2. bei der Änderung des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz) ebenfalls mit einem Ja, 3. bei der Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (Steuerliche Berücksichtigung der Kinderdrittbetreuungskosten) auch mit einem Ja, 4.

beim Bundesgesetz über den Erwerbsersatz für dienstleistende und bei Mutterschaft (indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub – zum Nutzen der ganzen Familie») mit einem Nein und 5. beim Bundesbeschluss über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge auch mit einem Ja zu stimmen (weitere Informationen zu unseren Empfehlungen finden sie unter: www.svp.ch/kampagnen). Der Vorstand der SVP Dornach unterstützt somit nach interner Vernehmlassung mit einem grossem Mehr die Wahlempfehlung der SVP Schweiz. Der Vorstand der SVP Dornach bedankt sich für Ihre Stimme und für Ihre rege Wahlbeteiligung. Sibylle Jeker, . Präsidentin a. i. SVP Dornach

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren,

19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Sonntag, 27. September 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Gottesdienst im Kloster Dornach Freitag, 2. Oktober 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Richard Hess. JM für Barbara Berther. Gest. JM für Walter und Klara Otzenberger-Gigandet; Anna und Jakob DitzlerGechter, Jakob und Elisabeth DitzlerGasser, Hans und Jeanette Ditzler-Frey, Annelise Oser-Ditzler; Richard GasserHermann, Liseli und Richard GasserWittwer Katholische Gottesdienste in Gempen

WOB. Heuer können die Genusstage Schwarzbubenland nicht stattfinden. Am Informationsabend vom 15. September auf dem Hof Langacker von Seppi Vögtli in Hochwald wurden den Ausstellern weitere Informationen mitgeteilt und die Örtlichkeiten besichtigt. Die erste Durchführung der Genusstage

ist neu für das Wochenende vom 2. und 3. Oktober 2021 geplant. In fast 9000 Haushalten im Schwarzbubenland werden Flyer mit den Ausstellerlisten versandt. Zusätzlich werden die Flyer an den neu geschaffenen Infopoints aufliegen und die Aussteller via Facebook beworben. Das OK ist noch

auf der Suche nach engagierten Personen, die bei der Organisation mitwirken möchten. Die Planung für die Genusstage werden im Frühjahr 2021 aufgenommen, heisst es in einer Mitteilung. Weitere Informationen gibt es online unter www.schwarzbubenland.info/ genusstage.

EIDG. ABSTIMMUNG

Das neue Jagdgesetz ist nicht «missraten» Als Landwirt und aktives Mitglied im örtlichen Natur- und Vogelschutzverein stehe ich immer wieder im Spannungsfeld zwischen den Anliegen des Naturschutzes und denen der Land- und Forstwirtschaft. Dabei wäre es für die Sache extrem wichtig, dass ein guter Diskurs möglich ist. Denn wer ist es am Ende, der mit seiner Arbeit die Landschaft pflegt? Wenn wir das neue Jagdgesetz beurteilen wollen, helfen Kategorien wie «Abschussgesetz» oder «missraten» wenig. Ich habe die Texte des neuen und des alten Gesetzes verglichen und konnte feststellen, dass das

neue Gesetz einige wichtige Regeln zu Gunsten von Natur und Landschaft enthält. So zum Beispiel die verbesserte Finanzierung der Wildhut, die eine Professionalisierung ermöglicht oder zusätzliche Gelder für Wildtierkorridore und Schutzgebiete. Ich finde es auch bedauerlich, dass die Waldschnepfe und das Birkhuhn immer noch als jagdbar gelistet sind. Andererseits wird der Auerhan geschützt und die Schonzeit für die oben genannten Arten verlängert. Wenn wir jetzt dieses Gesetz ablehnen, dann bleibt der Auerhan weiterhin jagdbar. Macht das Sinn?

Auslöser für die Gesetzesnovelle ist die Rückkehr des Wolfes. Die Tatsache dass der sich etablieren konnte, macht es notwendig, seine Regulierung zu regeln. Bestandes-Lenkung funktioniert aber nicht aus dem Blickwinkel, ob ein einzelnes Tier einen Schaden verursacht hat. Es gilt viel mehr festzulegen, welche Anzahl Jungtiere, in welchem Gebiet dem Bestand entnommen werden müssen. Diese Aufgabe ist eine lokale und muss auch lokal von den Kantonen bearbeitet werden. Das neue Jagdgesetz schafft dafür die Voraussetzungen. Felix Gebhardt

PARTEIEN

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach

Genusstage werden um ein Jahr verschoben

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

SP Dorneck-Thierstein: Sieben weitere Nominationen Karrer (Grindel), Roman Oeschger (Büren), Shulojan Suntharalingam (Hofstetten), Tobias Tschechterlin (Breitenbach) und Noam Schaulin (Hochwald) stehen bestens geeignete und hoch motivierte Kandidatinnen und Kandidaten bereit. Um allenfalls die Liste gezielt zu komplettieren, erteilte die Versammlung dem Vorstand das Mandat zur Nachnomination. SP Amtei Dorneck-Thierstein, Remo Waldner, Aktuar

Sonntag, 27. September 17.00, Gottesdienst im TimotheusZentrum. Pfarrer Beat Weber. Musik Raouf Mamedov. Anschliessend Kirchenkaffee Nächste Schatzsucher Schatzsuchertag: Sonntag, 18. Oktober 10.00 bis 16.00. Anmeldung: Beim Sekretariat der ev.-ref. Kirche Dornach-Gempen-Hochwald sekretariat@refkirchedornach.ch oder Nachricht und Fragen an Antonella Hauser: Tel. 079 455 93 00 (Kontaktperson). Anmeldeschluss: 15. Oktober Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

Sonntag, 27. September 9.15 Gottesdienst mit Kommunion

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00

Samstag, 26. September 18.30 Gottesdienst mit Kommunion

Sonntag, 27. September 9.00 Wortgottesfeier

Hochmotiviert: Die SP-Kandidierenden stellten sich in Dornach vor Die Versammlung der Sozialdemokratischen Partei der Amtei Dorneck-Thierstein traf sich in Dornach. Neben den beiden bisherigen, Karin Kälin NeunerJehle aus Rodersdorf und Simon Esslinger aus Seewen, wurden vorerst sieben weitere Personen nominiert. Nicht mehr

FOTO: ZVG

zur Wahl stellt sich Stefan Oser aus Hofstetten-Flüh. Regierungsrätin Susanne Schaffner und die zahlreichen Anwesenden fühlten den Kandidierenden in gebührendem Abstand auf den Zahn. Mit Edna Baumgartner (Dornach), Jonas Maienfisch (Rodersdorf), David

z Rynach isch D i e n s t a g , 29 . Sept . Schaumosten Buurezunft


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AGENDA

Donnerstag, 24. September 2020 Nr. 39

gel der Dichtung (Texte von Wladimir Solowjew, Marie Luise Kaschnitz u. a.). Mit Isabelle Fortagne und Angelina Gazquez. Goetheanum, Holzhaus. 19.30 Uhr.

Mittwoch, 30. September Münchenstein l Robert und Clara Schumann auf Schweizer Reise – ein musikalisch umrahmter Vortrag. Kirchgemeindehaus, Blauer Saal. 19 Uhr.

Ausstellungen Aesch l «Schiff ahoi!». Modellschiffe des Modell-Schiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 061 756 77 54 Arlesheim l «Tierbegegnung». Bilder und Stelen von Franziska Burkhardt. Klinik Arlesheim. Bis 31. Oktober.

l «Von A bis Z». Künstlerbücher in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Bis Juli 2021. l «(na, fritze?) lakritze». Das Universum Dieter Roth in der Sammlung Würth. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Dienstag–Sonntag, 11–17 Uhr. Bis Juli 2021. Dornach l «Zurückkunft». Bilder von Irina Bugoslavska. KunstRaumRhein, Dorneckstr. 37. Samstag und Sonntag, 14 bis 18 Uhr und auf Anfrage. Bis 26. September. Münchenstein l Real Feelings. HeK – Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi bis So 12 bis 18 Uhr. Sonderöffnungen nach Vereinbarung. Bis 15. November. Reinach l «Wolkensammler» — Zwölf künstlerische Positionen aus der Kreativwerkstatt Bürgerspital Basel. Galerie Werkstatt Leimgruberhaus. Sa und So 14 bis 17 Uhr. Gemeindehaus Reinach: zu den üblichen Öffnungszeiten. Bis 10. Oktober.

«Krone» von Paul Vögelin: Ein Besuch der Ausstellung «Wolkensammler» in der Galerie Werkstatt Leimgruberhaus ist das perfekte Programm für das kommende, regenreiche Wochenende. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER ACHTUNG: Es kann aufgrund der aktuellen Lage auch kurzfristig zu Absagen von Veranstaltungen kommen. Informieren Sie sich vorgängig am besten online über die Durchführung. Ihre Redaktion

Donnerstag, 24. September Dornach l The Steppin’ Wolves mit der spanischen Stepptänzerin Violeta Amarillis. Kloster Dornach. 18.30 bis 20 Uhr. Münchenstein l Bürgergemeindeversammlung. Kuspo Bruggfeld. 19.30 Uhr.

Samstag, 26. September Arlesheim l Markt für freie Kunstschaffende «Kunst.Hand.Werk» mit Streetfood und Livemusik. Forum Würth Arlesheim. 11 bis 16 Uhr. Dornach l Neue Volksmusik: Helvetic Fiddlers. «Juzen» und «grooven». Kloster. 19.30 bis 21 Uhr. Münchenstein l Oslo Night. Kulturfestival im Dreispitz. 16 bis 4 Uhr.

Sonntag, 27. September Dornach l Demonstration und Szenenausschnitte aus den Mysteriendramen. Eurythmie und Schauspiel: Mysteriendrama-Ensemble Goetheanum (Gioia Falk/MichaelImagination mit dem GoetheanumEurythmie-Ensemble, Barbara Stuten, Rezitation. Goetheanum, Grosser Saal. 11.45 Uhr.

Dienstag, 29. September Dornach l Spielraum Dienstagabend: «Fürchtet Euch nicht». Das Zeitgeschehen im Spie-

Veranstaltungstipp

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 17. September 2020

Daniel Koch − Stärke in der Krise

1. ELENA FERRANTE: Das lügenhafte Leben der Erwachsenen

Buchpräsentation

Roman, Suhrkamp Verlag

2. ROBERT SEETHALER: Der letzte Satz

Kurt Kuhni Hauptstrasse 45 4144 Arlesheim

Roman, Carl Hanser Verlag

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal.

3. Melitta Breznik: Mutter – Chronik eines Abschieds Roman, Luchterhand Literaturverlag

4. CHARLES LEWINSKY: Der Halbbart

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 28. September 2020, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Roman, Diogenes Verlag

Ort: Messe Schweiz, Congress Center, Saal San Francisco, Messeplatz 21, 4058 Basel Veranstalter: Kulturhaus Bider & Tanner Montag, 12. Oktober 2020 Zeit: 19.00 Uhr Türöffnung: 18.00 Uhr «Mister Corona» stellt das neue Buch mit der Nacherzählung seines bewegten Lebens vor.

Lösung 37/2020: LAECHELN

Daniel Koch ist für einige besser bekannt als «Mister Corona». Der Berner Arzt und Spitzenbeamte blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Nach dem Staatsexamen folgte ein Aufenthalt in Peru in einem Andenspital. Danach war er als Arzt für das IKRK tätig. Ab 2002 folgte die Tätigkeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), insbesondere als Mitglied der Taskforce gegen die SARSPandemie und die Vogelgrippe H5N1. Durch seinen letzten Einsatz während der weltweiten COVID-19-Pandemie erlangte Daniel Koch schweizweite Bekanntheit. Moderation: Ruedi Grüring, Autor Eintritt: CHF 20.–, mit der B&T Kundenkarte: CHF 15.–. Anmeldung mit Contact Tracing bis Samstag, 10. Oktober 2020 an: T 061 206 99 96 | ticket@biderundtanner.ch Reservierte Tickets müssen im Voraus bezogen werden.

5. DAVID GROSSMAN: Was Nina wusste Roman, Carl Hanser Verlag

6. BERNHARD SCHLINK: Abschiedsfarben Erzählungen, Diogenes Verlag

7. MENA KOST / UELI PFISTER: Dino und Donny Bilderbuch, Friedrich Reinhardt Verlag

8. DELIA OWENS: Der Gesang der Flusskrebse Roman, Hanserblau Verlag

9. ROLAND BUTI: Das Leben ist ein wilder Garten Roman, Zsolnay Verlag

10. ANNE GOLD Eine Münze für Anna Roman, Friedrich Reinhardt Verlag

1. WIR – FOTOGRAFINNEN AM FRAUENSTREIK:

Politik, Christoph Merian Verlag

2. ESTHER KELLER / SIGFRIED SCHIBLI: Stadtcasino Basel Gesellschaft, Musik und Kultur Basiliensia, Friedrich Reinhardt Verlag

3. KARINA REISS / SUCHARIT BHAKDI: Corona Fehlalarm?

Zahlen, Daten und Hintergründe. Zwischen Panikmache und Wissenschaft Gesundheit, Goldegg Verlag

4. HISTORISCHES MUSEUM BASEL: Grenzfälle Basel 1933 bis 1945 Basler Geschichte, Christoph Merian Verlag

5. MARY L. TRUMP: Zu viel und nie genug

Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf Politik, Heyne Verlag

6. JONATHAN BÜTTNER / GUDRUN PILLER / DANIEL SUTER: Zeitsprünge

Basler Geschichte in Kürze Basiliensia, Christoph Merian Verlag

7. KATHRYN SCHNEIDER-GUREWITSCH: Reden wir über das Sterben

Vermächtnis einer Ärztin und Patientin Erfahrungsbericht, Limmat Verlag

8.

Duden – Die deutsche Rechtschreibung

Nachschlagewerk, Verlag Bibliographisches Institut

9.

ALINE WÜST: Piff, Paff, Puff Prostitution in der Schweiz Politik, Echtzeit Verlag

10. GUINNESS WORLD RECORDS 2021 Deutschsprachige Ausgabe Jahrbuch, Ravensburger Buchverlag


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