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Oberbaselbieter Zeitung vom 26. September 2019

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Nr. 39 21. Jahrgang Donnerstag, 26. September 2019

AZ ANZEIGER AG

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Region Liestal

«Bring Plastic back»: Das Kunststoff-Recycling im Baselbiet funktioniert sehr gut. Seite 5

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Region Gelterkinden

Die Waldtage des Försterverbands lockten letzte Woche tausende Interessierte in den Forst. Seite 11

Region Waldenburg

Über 100 Simmentaler Reinzuchttiere wurden zu Fuss auf den Schauplatz in Langenbruck geführt. Seite 16

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

Gewerkschaften braucht es weiterhin

Liestal Der Gewerkschaftsbund Baselland (GBBL) feierte sein 100-Jahr-Jubiläum MARC SCHAFFNER

Wer könnte sich die Schweiz ohne Arbeitsrecht, AHV, Arbeitslosen- und Mutterschaftsversicherung vorstellen? Was heute selbstverständlich ist, musste sich die Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung über Jahre hinweg hart erkämpfen. Im Baselbiet war es 1919 – einige Monate vor dem Landesstreik und kurz vor dem Basler Generalstreik, – als sich die Bewegung kantonal organisierte und sich die Branchenverbände zum Gewerkschaftskartell Baselland zusammenschlossen. Viele der damaligen Forderungen seien heute erfüllt, sagte Andreas Giger-Schmid, Präsident des Gewerkschaftsbunds Baselland (GBBL), an der 100-Jahr-Jubiläumsfeier in Liestal. Umso mehr müssten sich die Gewerkschaften heute mit aktuellen Problemen befassen, wie die Erhaltung der Altersvorsorge, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende, Schutz von branchenüblichen Löhnen oder Gleichstellung. «Wir haben auch für die nächsten 100 Jahre genügend Aufgaben», ist Andreas Giger-Schmid überzeugt. Eine ansehnliche Schar, darunter Regierungsrätin Kathrin Schweizer, Landratspräsident Peter Riebli, ehemalige Funktionärinnen und Funktionäre, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gewerkschaftsbewegung, sind heute vor einer Woche im Landratssaal in Liestal zusammengekommen, um mit dem GBBL zu feiern. Die Stimmung war emotional: Es gab Umarmungen und Freudentränchen, und die musikalische Umrahmung der «Brass El Bandi» aus Buckten passte hervorragend zum Anlass. Die historische Rückschau der Rednerinnen und Redner war detailreich, aber nicht selbstbeweihräu-

Sie gratulierten dem GBBL zum 100-Jahr-Jubiläum: Edi Belser (Mitte), ehemaliger GBBL-Präsident, Pierre Yves Maillard, PräsiFOTO: M. SCHAFFNER dent des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds, Samira Marti, Präsidentin des VPOD Region Basel. chernd. Im Gegenteil, die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter schienen eher bemüht, aus der Defensive zu treten – in einer Zeit, in der ihr die Klimastreikjugend und «Extinction Rebellion» das angestammte Feld streitig machen, ja gar als «moderne Form» der Gewerkschaften gelten. «Wir selbst sind die modernen Gewerkschaften», meinte dazu Samira Marti, Nationalrätin und Präsidentin des VPOD Region Basel. «Nehmen wir sie an, diese Herausforderung, mit der ganzen Erfahrung aus 100 Jahren kollektivem Einsatz für die Menschen.» Klimaschutz müsse sozial sein, Verzichtsaufrufe und der Appell an die individuelle Verantwortung genügten nicht.

«Brass El Bandi», Buckten, in historisch inspirierten Kostümen.

FOTO: FRANTISEK MATOUS

Was Samira Marti aber auch betonte: Der politische Arbeitskampf sei auch immer einer um die Länge des Arbeitstages gewesen. Hier seien die Gewerkschaften wieder vom Weg abgewichen. Arbeitszeitreduktion, insbesondere für Frauen, müsse zwingend wieder vorangetrieben werden. Nah an Arbeitnehmenden Aus einer anderen Warte, obschon mit Überschneidungen, sprach Edi Belser, alt Regierungsrat, alt Ständerat und ehemaliger GBBL-Präsident. Mehrere Wünsche richtete er an die heutigen Akteurinnen und Akteure: «Bleibt nah bei den wirklichen Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.» Ein 55-Jähriger, der ausgesteuert werde, denke anders über gewisse Maximalforderungen, wie sie heute gestellt würden. Verteilgerechtigkeit müsse im Zentrum stehen, aber auch Anerkennung und Zugang zu Kultur seien wichtig für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. «Vergesst nicht, wir haben den Weg geebnet», rief Edi Belser in Erinnerung. Und noch etwas: Der GBBL sei da, um Einfluss zu nehmen. Nicht nur über Facebook und Twitter, das sei gut und recht, aber vor allem mit direktdemokratischen Mitteln, und das wiederum gehe nur mit einem Netz aus persönlicher Kameradschaft und Kollegialität.

Karin Eberli, GBBL-Vorstandsmitglied, wies auf die tragende Rolle der Frauen in den Gewerkschaften hin, etwa in den Kartoffelkrawallen und Hungerdemonstrationen vor dem Landesstreik. Frauen hätten Streikposten besetzt und sich an die Spitze von Umzügen gestellt. Trotzdem erschienen sie in den Geschichtsbüchern nur als Randnotiz und auch die Gewerkschaften selber seien männerdominiert. Bis heute: So arbeite seit Jahren eine Frau als Geschäftsführerin im Hintergrund, aber eine GBBLPräsidentin habe es noch nie gegeben. Toya Krummenacher, Präsidentin des Basler Gewerkschaftsbunds, überbrachte die Grüsse aus dem Stadtkanton. Sie wies auf die Erfolge des Gewerkschaftskartells Baselland (das 1982 in Gewerkschaftsbund umbenannt wurde) hin. So auf den Kampf gegen die Lex Häberlin und Lex Schulthess, die Gewerkschaftsrechte und den Achtstundentag angreifen wollten. Das Baselbiet stimmte damals zu 70 Prozent dagegen, weit über dem schweizerischen Durchschnitt. Von der vehementen Reaktion des Staats auf Streikende erzählte Pierre Yves Maillard, Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds: «Demokratie war eigentlich nicht für die Arbeiter gedacht, und schon gar nicht für die Arbeiterinnen.» Schwarze Listen, Druck am Arbeitsplatz, die Gefahr, die Exis-

Kolumne

Wahlherbst Wie immer zu Wahlzeiten, hängen sie jetzt wieder an Strassenlaternen, Zäunen, Häusern und Bäumen: die Wahlplakate für den Nationalrat. Alle Kandidatinnen und Kandidaten lächeln mich permanent an. Es sind altbekannte Gesichter, die routiniert lächeln, und neue, bei denen das Lächeln noch etwas echter scheint. Es sind Bewerberinnen und Bewerber in Gruppen oder solo. Es gibt Plakate mit und ohne Schweizerkreuz. Eine Kandidatin lächelt von einem herzförmigen Plakat herunter. Das ist zwar herzig, aber nicht unbedingt herzerfrischend originell. Die einen berufen sich auf ihre Politerfahrung, die anderen auf ihre Innovationskraft. Bei mir lösen diese Plakatstafetten und -kaskaden höchstens ein Gefühl des Unverständnisses und des Überdrusses aus. Die Parolen sind eh meist austauschbar. Ich weiss, dass alle mehr versprechen, als sie im Nationalrat werden halten können. Die Fülle der Gesichter, die Beliebigkeit der Parolen und das optische Trommelfeuer helfen mir nicht bei der Findung von passenden Kandidat/-innen. Es ist in meinen Augen ein Nullsummenspiel. Man könnte die Millionen Franken für Besseres ausgeben. Und trotzdem wird dieses Rösslispiel der Plakatgestalter immer wieder in Gang gesetzt. Ich persönlich setze nicht auf Gesichter, sondern auf Argumente, die so konkret formuliert sind, dass ich die Versprechen später einfordern kann. Nun titelt eine Tageszeitung: «Anarchos torpedieren den Wahlkampf». Tatsächlich werden Wahlplakate vermehrt besudelt oder mit Gegenparolen verunziert. Die selbsterwählten Anarchisten und Nachtbuben schaden der demokratischen, fairen Auseinandersetzung. Aber sie nehmen die ganze Plakatlandschaft auch viel zu ernst, ja, sie nehmen gar in Kauf, dass ihr Tun den Verunglimpften hilft. Negativpropaganda hilft meist den Diffamierten, wie Erhebungen in Österreich zeigen. Bei uns müssen sich aber auch die Parteien selbst an der Nase nehmen, sei es die Partei mit den Würmern im Apfel oder die CVP mit ihrem befremdlichen Internet-BubenTHOMAS BRUNNSCHWEILER trickli.

tenz der eigenen Familie nicht mehr sichern zu können, das seien die Konsequenzen des Engagements gewesen. Heute sei vieles besser, aber auch im Hier und Jetzt brauche die Schweiz – und die Welt – eine starke Gewerkschaftsbewegung. Zum Schluss wurde der sehenswerte GBBL-Jubiläumsfilm von Philippe Jost gezeigt, der auch die jüngeren Arbeitskämpfe – Firestone, Adtranz, Allpack – beleuchtet. Vor dem Apéro gabs dann noch eine sympathische Überraschung: Elsbeth-Joseph Matter, GBBL-Geschäftsführerin und Moderatorin des Abends, wurde in einem persönlichen Filmporträt vorgestellt – nach 23 Jahren GBBL-Tätigkeit und Einsätzen an vorderster Front eine wohlverdiente Ehrung.


Baselland

ObZ 26. September 2019

Durch den Baselbieter Tafeljura

Rotkreuz-Wanderung von Arlesheim nach Pratteln Rund 110 Freiwillige, Kinder und erwachsene Flüchtlinge aus dem Baselbiet schnürten Ende August die Schuhe zu einem Wandertag von Arlesheim nach Pratteln. Es war ein Tag der offenen Herzen. Ob gross oder klein, ob alleine oder mit der Familie, ob Flüchtlinge oder Rotkreuz-Freiwillige, ob jung oder alt: Der Wandertag des Roten Kreuz Baselland war ein spannendes Erlebnis für alle. Eingeladen waren die Flüchtlinge und Familien in schwierigen Lebenssituationen mit den Freiwilligen, die sie im Alltag begleiten. «Mir gefällt die Idee des Wandertages sehr, da er Gelegenheit bietet, sich in ungezwungener Atmosphäre mit anderen Freiwilligen auszutauschen und Menschen aus vielen Nationen und ihre Geschichten kennenzulernen. Das bunte und frohe Miteinander an diesem Tag ist ein besonderes Erlebnis für mich, da man sieht und spürt, wie Brücken gebaut werden, Bekanntschaften entstehen, Kinder sich finden, Vertrauen wächst und so ganz selbstverständlich

echte Integration geschieht», so Anette Gerber aus Binningen. Anette Gerber begleitet eine syrische Familie mit ihren Kleinkindern seit zwei Jahren. Beim Roten Kreuz Baselland engagieren sich wie Anette Gerber jährlich rund 800 Freiwillige für die Mitmenschen im Baselbiet. «Es sind Menschen, die ganz bewusst anderen Menschen ihre Zeit und Lebenserfahrung schenken. Gleichzeitig profitieren auch sie von den vielseitigen Erlebnissen bei den Treffen. Sie spüren, dass sie im Kleinen etwas bewirken können», so Corinne Sieber, Leiterin Soziales und Integration beim Roten Kreuz Baselland. Sich auf Augenhöhe begegnen Das Angebot «Salute» ist ein Mentoring-Programm. Im Zentrum steht der Austausch zwischen zwei Erwachsenen. Im Rahmen der wöchentlichen oder 14-täglichen Treffen gehen sie ein Stück Weg gemeinsam. Dabei profitieren beide voneinander. Freiwillige können etwas von sich weitergeben und damit Gutes bewirken. Die Begegnungen

Die Wandergruppe durchmischte sich und es entstanden neue Freundschaften. FOTO:

mit Flüchtlingen erweitern den eigenen Horizont. Für Flüchtlinge bedeutet der Austausch wahrscheinlich noch mehr: Es sind Personen, die ihre Heimat verlassen mussten. Sie möchten im Baselbiet Fuss fassen und rasch möglichst ein selbstständiges Leben führen. Eine solche 1:1-Begleitung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Bei jüngeren Flüchtlingen geht es oft um Hausaufgabenhilfe, Deutschkonversation, einen Sportverein finden sowie Unterstützung in Fragen des Erwachsenenwerdens und der Berufswahl. Freiwillige werden hier rasch zu wichtigen Ansprechpersonen in diversen Lebensbereichen. Bei Frauen steht ihre Rolle als Frau und allenfalls Mutter in der Schweiz, wie auch die Berufsfindung im Vordergrund. Wichtige Kriterien sind die gegenseitigen Erwartungen und die verfügbaren Zeitfenster für die Treffen. ROTES KREUZ BASELLAND

Viel bewirken mit Freiwilligenarbeit

Ein freiwilliges Engagement ist nachhaltig, nimmt pro Woche nur rund zwei Stunden in Anspruch und dauert mindestens sechs Monate. Freiwillige Bezugspersonen können Kinder und Erwachsene in schwierigen Lebenssituationen gezielt im Alltag unterstützen und stärken. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich freiwillig zu engagieren. Das Rote Kreuz Baselland berät Interessierte und hilft, eine sinnstiftende Aufgabe zu finden. Unterstützen Sie Menschen in unserem Kanton, die Hilfe benötigen. Wir begleiten Sie dabei und führen Sie sorgfältig in die Aufgabe ein. Sie können Weiterbildungen besuchen und sich mit anderen Freiwilligen austauschen. Ihr Einsatz kann Wichtiges bewirken. RKBL Z VG

Auflagefrist: 30. September 2019 Bennwil. Nr. 1320/2019. Bauherrschaft: Ernst Heinimann AG, Hauptstrasse 13, 4431 Bennwil. Projekt: Fassadenänderung / Anbau Fluchttreppe. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 347, Hauptstrasse 13. Bubendorf. Nr. 1381/2019. Bauherrschaft: Garcia Andrea Alexandra u. Nicolas, Weidstrasse 34, 4416 Bubendorf. Projekt: Schwimmbad / Sichtschutzmauer, Parzelle Nr. 791, Weidstrasse 34. Nr. 1385/2019. Bauherrschaft: Coop Genossenschaft, Anklin Roland, Rupperswilerstrasse 2, 5503 Schafisheim. Projekt: Modernisierung Verkaufsladen / Fluchttreppe, Parzelle Nr. 2082, Gewerbestrasse 3. Diepflingen. Nr. 1329/2017. Bauherrschaft: Lehner + Tomaselli AG Architekten, Gelterkinderstrasse 28, 4450 Sissach. Projekt: 2 Terrassenhäuser mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 185, In den Reben. Frenkendorf. Nr. 1180/2019. Bauherrschaft: ELLImmo AG, Sperrstrasse 80, 4057 Basel. Projekt: Um- und Ausbau alt Wohnund Restaurationsgebäude in neu Mehrfamilienhaus / Aussentreppe / Stützmauer. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 844, Schulstrasse 2. Nr. 1362/2019. Bauherrschaft: Häring AG, Sisslerstrasse 15, 5074 Eiken. Projekt: Wohnüberbauung mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 306, Eggstrasse. Gelterkinden. Nr. 1368/2019. Bauherr-

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Betrachtung zur Woche

Haus des Glaubens «Wenn Gott allmächtig wäre, dann könnte es keine Kriege geben.» – Gespräche über Religion münden mithin schnell in Kritik an dem Gott, für den die offizielle Religion zu werben scheint. Ja, in der Tat überlagern sich viele Bilder! Das Bild, das wir uns von «der» Religion machen, das Bild, das wir uns von Gott machen, jenes von den religiösen Menschen, wie sie eigentlich sein müssten. Mit diesen Bildern ordnen wir nicht nur unsere Welt, sondern definieren sie auch, grenzen sie ein. Dass sie dabei allmählich kleiner und enger wird, bleibt oft unbewusst. Die Tradition der Klöster spirituellen Lehrer quer durch alle Konfessionen pflegt eine Sprache, die stärker die Wirklichkeit des Glaubens betont. Damit wird der subjektive Standpunkt gewürdigt, und Bilder, die den Anspruch objektiver Richtigkeit enthalten, können überwunden werden. Allerdings bedient sich auch diese Sprache an Bildern. Eines davon ist «das Haus des Glaubens», das zu sehen ermöglicht, was der Glaube ist, nicht indes, wer oder was Gott «ist». Im Konfirmandenunterricht haben wir dieses Haus erkundet. Wir haben dabei entdeckt, dass die verschiedenen Elemente des Hauses Gleichnisse bzw. Symbole sind für das, was Glaube möglich machen kann: Die Wände verleihen Stabilität und Trennwände ermöglichen, dass man sich in die eigenen vier Wände zurückziehen kann, um Ruhe zu finden. Das Haus hat eine Türe, die ermöglicht, es zu betreten und wieder zu verlassen; es steht auf einem Fundament, das es hält und somit gewährleistet, dass es auch nach Jahren

Sophie Meier-Noti, geb. 16. März 1921, gest. 15. September 2019 (wohnhaft gewesen in 4446 Buckten mit Aufenthalt im APH Jakubushaus, Thürnen). Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. schaft: Gelterbau GmbH, v.d. Opazo Manuel, Thurgauerstrasse 117, 8152 Glattbrugg. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autolift und Autoeinstellhalle / Photovoltaikanlage, Parzelle Nr. 3498, Bützenen 5. Nr. 1380/2019. Bauherrschaft: Gerster Claudia u. Ramon, Hüslimattstrasse 12, 4460 Gelterkinden. Projekt: Anbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 590, Hüslimattstrasse 12. Hölstein. Nr. 1377/2019. Bauherrschaft: SIM IM- Bau GmbH, Hauptstrasse 31, 4304 Giebenach. Projekt: 2 Einfamilienhäuser, Parzelle Nr. 1745, Eggmattweg. Langenbruck. Nr. 1374/2019. Bauherrschaft: Schmutz Ernst, Hof Kehr, 4438 Langenbruck. Projekt: Belagsersatz, Parzelle Nr. 430, Hof Kehr. Liestal. Nr. 0746/2019. Bauherrschaft: Etienne Jean-Bernard u. Rita, Tiergartenstrasse 19a, 4410 Liestal. Projekt: Garage mit Terrasse. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 3849, Tiergartenstrasse 19a. Nr. 1281/2019. Bauherrschaft: Pflegezentrum Brunnmatt, Arisdörferstrasse 21, 4410 Liestal. Projekt: Terrassenüberdachung. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 1630, 7187BR, Arisdörferstrasse 21. Nr. 1363/2019. Bauherrschaft: Riccardi La Palombara F. u. La Palombara G, Bergstrasse 4, 4410 Liestal. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 4322, Bergstrasse 4. Oberdorf. Nr. 1370/2019. Bauherrschaft: Schafroth Anton, Lörweg 6, 4436 Oberdorf.

Projekt: Anbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 1130, Lörweg 6. Nr. 1378/2019. Bauherrschaft: Ballmer Martin, Benkenmatt, 4436 Oberdorf. Projekt: Um- und Anbau Laufstall / Jauchegrube, Parzelle Nr. 393, Benkenmatt. Rümlingen. Nr. 0219/2014. Bauherrschaft: Ramseyer Haus AG, Löhrweg 3, 4442 Diepflingen. Projekt: Zweifamilienhaus und Doppelgarage. Neuauflage: geänderte Fassade und Zweckänderung: alt Wohnung in Kosmetikstudio, Parzelle Nr. 45, Dorfstrasse. Nr. 1273/2017. Bauherrschaft: Ramseyer Haus AG, Löhrweg 3, 4442 Diepflingen. Projekt: Einfamilienhaus und 3 Doppeleinfamilienhäuser. Neuauflage: zusätzlicher Unterstand und Abstellplatz, Parzelle Nr. 592, Langmattstrasse. Rünenberg. Nr. 1369/2019. Bauherrschaft: Roosje Petra u. Hasler Andreas, Hof Lenz 117, 4497 Rünenberg. Projekt: Unterkellerung, Parzelle Nr. 1066, Hof Lenz 117. Nr. 1388/2019. Bauherrschaft: Michel Angela u. Christian, Hemmikerstrasse 20, 4466 Ormalingen. Projekt: Einfamilienhaus / Garage / Schwimmbad, Parzelle Nr. 973, Vorsteinweg. Sissach. Nr. 1387/2019. Bauherrschaft: Kern Mylva u. Max, Teichweg 37, 4450 Sissach. Projekt: Terrassenanbau, Parzelle Nr. 1831, Teichweg 37. Waldenburg. Nr. 1365/2019. Bauherrschaft: Kaufmann-Aregger Lydia u. Werner, Mühleweg 7, 4437 Waldenburg.

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

Redaktionsleitung

Marc Schaffner

Redaktion

Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02

Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr

noch als Haus erkennbar uns nutzbar ist, selbst wenn sich die Farben geändert haben oder es einen Umbau erfahren hat. Im Keller werden Vorräte gelagert. Auf sie kann zurückgegriffen werden, wenn in der Küche ein Menu angerichtet werden soll, denn das Haus ist auch ein Ort der Ernährung. Gut erkennbar von aussen ist der Briefkasten, dank dessen das Haus mit Neuigkeiten versorgt wird, und die Fenster, durch die Licht und Luft ins Innere gelangen; sie bieten den Bewohnern verschiedene Perspektiven. Das Bad dient der Hygiene und das Schlafzimmer der Regeneration. Die Antenne auf dem Dach gewährleistet Kommunikation und die Ziegel den Schutz vor Regen sowie den Befestigungsgrund für die Sonnenkollektoren zur Energiegewinnung. Durch den Kamin entweicht das Abgas der Heizungsanlage. Und im Haus ermöglichen Treppen Verbindung zwischen den Stockwerken und somit Zugang zu allen Räumen. Der Glaube ist solch ein Haus, in dem die beschriebenen Funktionen zum Tragen kommen. Sie prägen ganz wesentlich das Lebensgefühl der Bewohner und ermöglichen ihnen Entwicklung. Eine Konfirmandin bestand deshalb auch darauf, dass zum Haus ein Garten gehöre, der es schmückt und in dem es, je nach Jahreszeit, unterschiedlich duftet. Das Bild vom Haus des Glaubens jedenfalls hat unsere Perspektiven geweitet und unsere Phantasie beflügelt, mehr jedenfalls und konkreter, als es die Bilder tun, die wir uns «über» Gott machen. PFR. ULRICH DÄLLENBACH, TENNIKEN-ZUNZGEN

Todesfälle Buckten

Baugesuche

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Langenbruck Rudolf Wildi, geb. 1935, von Reinach AG (wohnhaft gewesen in 4438 Langenbruck,

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Schwengi 141). Abdankung: Donnerstag, 26. September 2019, 14.00 Uhr, ref. Kirche Langenbruck. Bestattung im engsten Familienkreis. Rünenberg Beatrice Martha Griouit-Brunner, geb. 5. Juni 1961, von Schmiedrued AG (wohnhaft gewesen in 4497 Rünenberg, Hauptstrasse 14). Wurde bestattet.


Baselland

ObZ 26. September 2019

«Nimm die gute Hand!»

Liestal Ausstellung «Links und rechts. Ein Geschicklichkeitsparcours» im Museum.BL MARC S CHAFFNER

85 bis 90 Prozent aller Menschen sind rechtshändig. Deshalb biegen die meisten an einer Verzweigung rechts ab. In einer Sportarena geht die Laufrichtung jedoch meistens links herum. Warum? Weil die meisten Menschen auch rechtsfüssig sind und sich in einer Linkskurve mit dem stärkeren Bein besser abstossen können. Die Ausstellung «Links & rechts. Ein Geschicklichkeitsparcours» im Museum.BL in Liestal geht der Seitigkeit auf den Grund. Auf einem Parcours können Links- und Rechtshänder/-innen ihre vermeintlich schwächere oder «schlechtere» Seite kennenlernen: mit der «falschen» Hand Pingpong spielen, mit dem «falschen» Fuss einen Ball durch eine Minigolfbahn bugsieren, sich von der ungewohnten Seite her auf ein Velo schwingen oder mit der schwachen Hand eine Türe aufschliessen. «Man kann auch Überraschungen erleben», sagt Daniela Rohr, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit am Museum.BL: «Manchmal geht es besser mit dieser Hälfte.» Neben dem Ausprobieren und Gegeneinander-Antreten lässt sich viel Interessantes aus Biologie, Anthropologie und Kulturgeschichte erfahren. Beispielsweise dass es Dosenöffner und Lineale für linkshändige Menschen gibt, oder dass ein linkshändiger Pianist ein spiegelverkehrtes Klavier hat bauen lassen. An Hörstationen erzählt eine Psychomotorik-Therapeutin über die Förderung von linkshändigen Kindern und

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Die Uni im Baselbiet Zum dritten Mal ist die Universität Basel diesen Herbst in Baselland präsent, einerseits an den Herbstmärkten in Liestal, Reigoldswil, Laufen, Gelterkinden und Sissach, andererseits mit «UniTalks» in Liestal, Laufen und Sissach. An diesen einstündigen Podiumsgesprächen kann das Publikum mit Forschenden der Universität Basel und Fachpersonen über ein regionales Forschungsprojekt diskutieren. Der erste Uni-Talk findet heute, 26. September, in der Kantonsbibliothek Baselland in Liestal statt.

Den ersten Marktauftritt hatte die Uni gestern, ebenfalls in Liestal. Anlässe im Oberbaselbiet: 26. September, 19 Uhr, Uni-Talk in Liestal, Kantonsbibliothek: «Der modellierte Mensch: Kleidung als kulturelle Praxis» 28. bis 29. September, 9 bis 18 Uhr, Reigoldswil 9. Oktober, 9 bis 18.30 Uhr, Gelterkinden 13. November, 9 bis 18.30 Uhr, Sissach 21. November, 19 Uhr, Uni-Talk in Sissach, Obere Fabrik: «Wie man bis ins hohe Alter gesund bleiben kann» OBZ

Arxhof-Leiter geht 2020 Mit der linken Hand einen Ball werfen – gar nicht so einfach für eine Rechtshänderin. FOTO: Z VG ein linkshändiger Fechter, warum er gegen Rechtshänder einen Vorteil hat. In vielen Belangen werden Linkshänderinnen und Linkshänder allerdings von der Gesellschaft benachteiligt. Bis vor wenigen Jahrzehnten wurden linkshändige Schulkinder noch «umerzogen». Auch dazu äussern sich Betroffene in – zum Teil bewegenden oder zumindest nachdenklich stimmenden – Hörstation-Interviews. «Nimm die Gute Hand», diese Ermahnung dürfte vielen Ausstellungsbesucher/-innen aus den eigenen Kindertagen noch in Erinnerung sein. Die gesellschaftlichen Normen schlagen sich auch in der Alltagssprache nieder: «Links» ist oft negativ und «rechts» positiv konnotiert. Beispielsweise kann jemand «rechtschaffen» oder ein «linker Typ» sein.

Mach mit – sing mit!

pr. Jetzt, wo die Tage kürzer und die Nächte länger werden und die Natur sich in die Winterruhe zurückzieht, ziehen sich auch die Menschen vermehrt in ihre Häuser zurück und sehnen sich nach Wärme und stimmungsvollen, besinnlichen Momenten. Da wäre doch das Singen von Weihnachts- und Adventsliedern genau das Richtige! «Mach mit – sing mit» heisst deshalb der Aufruf der «singstimmen baselland». Alle sind eingeladen, zusammen mit den «singstimmen baselland» für das Adventssingen im Dezember tradi-

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tionelle und moderne Winter-, Adventsund Weihnachtslieder einzustudieren. Zusätzlich zum musikalischen Genuss des Singens ist die Gemeinschaft im Chor eine bereichernde Erfahrung. Bei den «singstimmen baselland» kann man sich übrigens auch immer projektweise beteiligen, ohne dem Chor beitreten zu müssen. Pro Projekt wir dabei ein Unkostenbeitrag erhoben. Dieser beträgt für das Adventssingen 60 Franken. Wenn sich dann jemand entschliesst, regelmässig zu singen und dem Chor beizutreten, dann freut das

Seitigkeit existiert auch bei den Pflanzen und Tieren, wie die Ausstellung veranschaulicht: Es gibt links- und rechtsdrehende Schlingpflanzen, und von einer Million Schnecken hat nur eine ein linksgewundenes Haus, ein sogenannter «Schneckenkönig». Bei den Affen sind die auf den Bäumen lebenden eher linkshändig und die am Boden lebenden eher rechtshändig, wobei die prozentuale Verteilung nicht ganz so deutlich ist wie beim Menschen. «Mit der Ausstellung wollten wir das Ganze auf den Kopf stellen», kommentiert die Co-Projektleiterin Jennifer Degen. Deshalb müssten die Linkshänder/-innen den Parcours rechtsherum absolvieren und die Rechtshänder/-innen für einmal alles mit links machen. Bis 5. Januar. Infos: www.museum.bl.ch

die «singstimmen baselland» ganz besonders. Die Proben für das Adventssingen beginnen nach den Herbstferien am Montag, 14. Oktober. Sie dauern jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr und finden statt in der Aula des Schulhauses Frenke in Liestal. Das beliebte offene Adventssingen mit Liedern für Jung und Alt selber findet dann am 14. Dezember um 17 Uhr in der Stadtkirche Liestal statt. Siehe auch das Inserat in dieser Ausgabe und auf der Webseite: www.singstimmen-baselland.ch

Der Direktor des Massnahmenzentrums für junge Erwachsene Arxhof, Peter Ulrich (dannzumal 63), lässt sich per Ende Juni 2020 vorzeitig pensionieren. Peter Ulrich amtet seit Januar 2016 als Direktor des Arxhofs. Den Entscheid des vorzeitigen Ruhestandes hatte der promovierte Psychologe noch in der vergangenen Legislatur im Sinne einer

BLT und EVP verbinden Ganz im Sinn ihrer Slogans «Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt» und «wir verbinden» besuchte die EVP Baselland ein Unternehmen, welches ähnlich unterwegs ist, die BLT in Oberwil. Direktor Andreas Büttiker informierte über zahlreiche Angebote. Täglich nutzen über 150 000 Fahrgäste das Tram-, Bus- und Bahnangebot der BLT und gelangen sicher, entspannt und pünktlich ans Ziel. Schnelle Direktverbindungen, ein dichter Taktfahrplan, funktionierende Anschlüsse, komfortable Fahrzeuge und eine aktive Kundeninformation sind ihr Ziel. Die Sicherheitsstandards sind hoch und werden regelmässig überprüft. Die BLT entwickelt ihre Dienstleistungen kontinuierlich weiter und setzt auf zukunftsgerichtete Innovationen wie verschiedene Apps und kostenloses WLAN-Angebot in den Trams. Für 2022 beschafft die BLT auch zehn neue Fahrzeuge für die Waldenburgerbahn. Der Höhepunkt der spannenden Veranstaltung war ein Firmenrundgang. Herzlichen Dank der BLT für ihr grosses Engagement in unserer Region! Die EVP Baselland

Mit Schwung in den Endspurt Parteitag FDP fasst die Parolen für die kantonalen Abstimmungen Im Mittelpunkt des Parteitages der FDP Baselland vom 19. September standen die Parolenfassungen zu den kantonalen Abstimmungen vom 24. November. Einstimmig beschlossen die Freisinnigen die Ja-Parole zur Steuervorlage 17 – die kantonale Umsetzung der kürzlich angenommenen nationalen STAF-Vorlage (Steuervorlage und AHV-Finanzierung). Nachdem Basel-Stadt den Gewinnsteuersatz bereits auf 13,04 Prozent festgesetzt hat, wird laut Stefan Degen, Landrat und Vize-Präsident der Finanzkommission, mit dem nun vom Landrat beschlossenen Gewinnsteuersatz von 13,45 Prozent ermöglicht, dass sich unser Kanton als attraktiver Standort positioniert, an dem Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch einstimmig fassten die Freisinnigen die Ja-Parole für den Gegenvorschlag zur nichtformulierten Volksinitiative «Ergänzungsleistungen für Familien mit geringen Einkommen». Ebenso deut-

lich fassten die Freisinnigen die Nein-Parole gegen das Staatsbeitragsgesetz. Mit grosser Deutlichkeit stimmten die Freisinnigen für die beiden bildungspolitischen Vorlagen: den Gegenvorschlag des Landrats zur (zurückgezogenen) nichtformulierten Volksinitiative «Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern» und die Änderung des Bildungsgesetzes Umsetzung der nichtformulierten Volksinitiative «Stopp dem Verheizen von Schüler/-innen: Ausstieg aus dem gescheiterten Passepartout Fremdsprachenprojekt». Das Referendum zum Landratsbeschlusses zur Anpassung des Kantonalen Richtplans betreffend Oberwil (Ausbau Langmattstrasse) lehnt die FDP mit 45:5 Stimmen bei 11 Enthaltungen ab. FDP im Baselbiet präsent Ferdinand Pulver, Wahlkampfleiter für die Nationalratswahlen, betonte, dass die FDP auch im Hauptwahlkampf mit

geordneten Nachfolgeregelung vorbesprochen. Der Regierungsrat bedauert Ulrichs Entscheid, dankt ihm ausdrücklich für seinen Einsatz zugunsten straffälliger Jugendlicher und jungen Erwachsenen und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute. Die Nachfolge wird in den kommenden Wochen ausgeschrieben. SID

zahlreichen Anlässen im Baselbiet präsent ist. «Unsere Kandidierenden freuen sich auf viele angeregte Gespräche mit Bekannten und Unbekannten – nehmen Sie teil an einer der vielen Standaktionen.» Saskia Schenker informierte über den Ständeratswahlkampf: «Ich bin stolz darauf, als Parteipräsidentin eine Person wie Daniela Schneeberger im Ständeratswahlkampf zu begleiten. Sie ist nah bei den Menschen und mit Überzeugung konstant im Einsatz für unseren Kanton.» Und sie schloss mit den Worten: «Nun gilt es, den Schwung in den Nationalrats- und Ständeratswahlen bis am 20. Oktober zu halten. Um alle potenziellen FDP-Wählerinnen und -Wähler an die Urne zu bringen, braucht es im Endspurt von allen Freisinnigen Präsenz im Dorf, im Quartier, im Verein und am Arbeitsplatz sowie in den digitalen und klassischen Medien.» OBZ/FDP

führt noch weitere Anlässe durch (siehe www.evp-bl.ch) und freut sich über zahlreichen Besuch. EVP BASELLAND, ELIS ABETH AUGSTBURGER, STÄNDERATS- UND NATIONALRATSKANDIDATIN

Besuch bei der BLT.

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FOTO: Z VG


Sport

ObZ 26. September 2019

Dolder und Hertenstein waren doppelt erfolgreich

29. Wisenberglauf des Turnvereins Zeglingen Sonnig und warm. So präsentierte sich das Wetter am 29. Wisenberglauf des Turnvereins Zeglingen. «Fast schon etwas zu warm zum Laufen», war eine oft gehörte Aussage nach dem Zieleinlauf. 258 Sportlerinnen und Sportler aller Alterskategorien waren am Start. 23 Kinder legten die rund 400 Meter lange Kids-Strecke zurück, 68 Kinder und Jugendliche absolvierten die Jugendstrecke über 2,7 Kilometer. 92 Personen, davon 15 Walkerinnen und Walker, liefen die 5,5 Kilometer Strecke bis zum Hof Mapprach. 75 Läuferinnen und Läufer meisterten die Herausforderungen der 10,5 Kilometer langen Berglaufstrecke mit 600 Steigungsmetern. Auf der Berglaufstrecke über die Viertelmarathon-Distanz war bei den Frauen und Männern rasch klar, wer das Ziel zuerst erreichen wird. Sowohl Simone Hertenstein wie auch Mario Dolder setzten sich kurz nach dem Start von ihrer Konkurrenz ab und sicherten sich souverän und ungefährdet den Tagessieg. Fast sieben Minuten Vorsprung wies Simone Hertenstein am Ziel vor Andrea Wyss aus Trimbach auf. Mario Dolder war 41 Sekunden schneller als Lukas Gerber, der zeigte, dass auch ein Radsportler im Berglauf vorne mitmischen kann. Für Mario Dolder war der Lauf eine gute Standortbestimmung für die kommende Biathlon-Saison. Nach einem intensiven Sommertraining geht es für ihn bald wieder auf den Schnee. Auf der Mapprach-Strecke über 5,5 Kilometer waren Melanie Meier aus

167 Sportlerinnen und Sportler starteten im Hauptfeld. Gelterkinden und der Sissacher Christoph Blum die Schnellsten. Auf der Jugendstrecke konnte der Sieger erst nach Konsultation des Einlaufvideos bestimmt werden. Es siegte Tom Elias Röösli aus Itingen vor seinem Trainingskollegen der Langlaufgruppe Lausen, Björn Niederhauser aus Bennwil. Der Wisenberglauf war der Abschlusswettbewerb des 27. Oberbaselbieter Laufcups. 98 Sportlerinnen und Sportler starteten in diesem Jahr am Zunzger Waldlauf, Gelterkinder Waldlauf und am Wisenberglauf. Simone Hertenstein und Mario Dolder waren auch in dieser Wertung die Besten und sicherten sich den Gesamtsieg des Oberbaselbieter Laufcups. THOMAS BEUGGER

schwammen um Siege, Podestplätze und die Cupwertung. Der Schwimmclub Liestal machte mit elf Gold-, zehn Silber- und 15 Bronzemedaillen auf sich aufmerksam und klassierte sich sowohl im Medaillenspiegel als auch in der Cupwertung hin-

Das Nachwuchsteam des Schwimmclub Liestal.

FOTO: Z VG

Ein Team – zwei Gesichter

Das Erstliga-Unihockeyteam der Waldenburg Eagles absolvierte am vergangenen Wochenende die erste Doppelrunde in der neuen Saison. Und sie taten dies zweimal vor heimischen Publikum mit unterschiedlichem Erfolg. Am Samstagabend empfing der Aufsteiger mit Unihockey Mittelland einen talentierten und ambitionierten Gegner. Der Start in die Partie war auf beiden Seiten von Vorsicht geprägt. Während die Gäste mit jeder Minute etwas sicherer wurden, fand das Heimteam überhaupt nicht statt. Mit einem 0:2-Rückstand ging es in die erste Pause. Auch nach dem obligaten «Pausentee» wurde es aus Eagles-Sicht nicht besser. Im Gegenteil. Bei Spielmitte lag man bereits mit 0:4 im Hintertreffen. Das Team war nach dem erfolgreichen Auftritt zum Saisonstart eine Woche zuvor nicht wieder zu erkennen. Jeder Adler-Akteur spielte unter seinen Möglichkeiten und so war die Konsequenz letztlich eine verdiente 2:7(0:2, 1:3, 1:2)-Niederlage.

Die beiden Adler-Tore erzielte Dominic Mucha.

Starke Reaktion am Sonntag Eines der positiven Punkte an Doppelrunden ist, dass man innert kürzester Zeit die Möglichkeit bekommt, auf eine Niederlage zu reagieren und es besser zu machen. Und die Adler machten es keine 24 Stunden nach der ersten Saisonniederlage besser, und zwar deutlich. Es war eine andere Mannschaft, die da auf dem Platz stand. Gleich mit 9:3 konnte Unihockey Luzern bezwungen werden. Den Unterschied machten die Adler nach einem ausgeglichenen Startdrittel im zweiten Abschnitt, welchen sie gleich mit 5:1 für sich entschieden. Zwei Tore davon erzielte das Heimteam sofort nach Anpfiff in den zweiten Umgang innert einer Minute. Alle drei Adler-Linien zeigten sich spielund einsatzfreudig. Speziell Freude machte der Auftritt der dritten Linie. Sie zeigte eine tolle Leistung und war

Liestal wirft Winterthur aus dem Cup Liestal Basket 44 schafft im 1/32-Final die kleine Cup-Sensation und bezwingt den BC Winterthur aus der 1. Liga mit 99:70. Damit eliminieren die 2.-Ligisten um Headcoach Marko Simic im Swiss Cup ein höherklassiertes Team und setzen ein Ausrufezeichen. Beide Teams spielten einen attraktiven, offensiven Basketbal mit dem besseren Ende für

Liestal. Für die Auslosung des Sechzehntel-Finals wird weiterhin die geografische Lage des Gegners berücksichtigt. Mit grösster Wahscheinlichkeit trifft Liestal auf einen Gegner aus der Deutschschweiz. Liestal Basket 44 darf sich auf ein weiteres Heimspiel freuen. Das nächste Cup-Spiel findet in der Woche vom 9. Oktober statt. KEVIN MÜRI

FOTOS: ZVG

Silas Rudolph zieht an der Winterthurer Verteidigung vorbei.

FOTO: Z VG

Silber und Bronze

Internationaler Karate-Lions-Cup in Strassen (Luxemburg)

Lavinia Wernli benötigte für die 2,7 Kilometer lange Strecke exakt 12 Minuten.

Erfolgreicher Saisonstart am Fricktal-Cup

Am Samstag, 14. September, starteten 31 Schwimmerinnen und Schwimmer des Schwimmclub Liestal am 13. Fricktal-Cup. Ganz traditionell eröffnete die Mannschaft damit die neue Saison. Athletinnen und Athleten aus 13 regionalen Vereinen waren am Start und

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ter dem Schwimmverein beider Basel jeweils auf dem zweiten Rang. Zu den Siegerinnen gehörte die Nachwuchsschwimmerin Yael Grossmann (2009) aus Hölstein. Sie klassierte sich dreimal auf dem ersten Platz (50 m Freistil, 50 m Rücken, 50 m Delfin). Ebenfalls drei Siege errang der Liestaler Sekundarschüler David Rajic (2005, 100 m Rücken, 100 m Delfin, 100 m Lagen). Laurent Schiltz (2007), ebenfalls aus Liestal, gewann zweimal Gold (200 m Freistil, 100 m Brust). Die Geschwister Fiona (2006) und Sarina Liesch (2003) aus Sissach gewannen die 100 m Brust in ihren Kategorien und Sophie Müller (2009) aus Lausen war über 50 m Brust die Schnellste bei den Zehnjährigen. Für das Trainerteam zählten aber nicht nur die Medaillenplätze, viel mehr stand der Teamauftritt und das Umsetzen der Trainingsaufgaben im Bereich der Schwimmtechnik, der Starts und Wenden im Vordergrund. Die erfreulichen Resultate sind das Ergebnis der kontinuierlichen Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich des Schwimmclub Liestal. SCHWIMMCLUB LIESTAL

Freitag/Samstag, 20./21. September, startete das Karate-Wettkampfteam vom Budo Sport Center Liestal am Internationalen Karate Lions-Cup (Int. Punkteturnier) in Strassen (Luxemburg) und holte am stark besetzten Turnier mit Nur Kars, Amir Mneimne und Jona Müller deren drei Medaillenränge. Nur Kars (Kumite –55 kg) ging in der Disziplin Kumite (Kategorie U21 und Elite) an den Start und kämpfte sich über Gegnerinnen aus Deutschland, Frankreich und Italien bis in den Final

vor. Dort unterlag sie gegen die Niederländerin und holte sich die Silbermedaille. Amir Mneimne (Kumite –76 kg/U18) und Jona Müller (Kumite +84 kg/U21) unterlagen in der Vorrunde den Finalisten, konnten dadurch nochmals ins Turnier eingreifen und erkämpften sich via Trostrunde noch die Bronzemedaille. Am Internationalen Lions Cup waren über 957 Karatesportler/-innen aus 32 Nationen und 208 Vereinen am Start. BUDO SPORT CENTER LIESTAL

Nur Kars, Amir Mneimne und Jona Müller vom Budo Sport Center Liestal – im KuFOTO: Z VG mite.

Ein Spiel auf Biegen und Brechen

4. Liga, Gr.1 FC Frenkendorf - SC Münchenstein 5:3 (2:1)

für gleich vier Tore an diesem Nachmittag verantwortlich. Darunter auch der Premieren-Treffer von Roman Aebischer, welcher auf diese Saison hin mit einer Doppellizenz von Unihockey Frenkendorf-Füllinsdorf zu den Adlern gestossen ist. War es beim Spiel tags zuvor eine von A bis Z enttäuschende Mannschaftsleistung, konnte man nun gegenteiliges berichten. Mit diesem sehr homogenen Auftritt verdiente man sich den Sieg, wenngleich dieser etwas zu hoch ausfiel. Die Adler-Tore erzielten Dale Infanger (3), Dennis Jänchen, Simon Werthmüller, Arbnor Nov, Roman Aebischer, Dominic Mucha und Benjamin Arm. Weiter geht es an diesem Samstag, 28. September 2019 mit einem weiteren Heimspiel. Die Adler empfangen um 17 Uhr das Unihockeyteam Schüpbach. Die Waldenburg Eagles freuen sich auf zahlreichen Besuch. Der Eintritt ist wie gewohnt frei. RENÉ KRATTIGER

Zwei Mannschaften, die in der Tabelle ganz unten platziert sind. Deshalb ging es bei diesem Spiel für die Heim-Mannschaft FC Frenkendorf nur darum, dass man nicht verliert und drei Punkte am Schluss mehr auf dem Punktekonto hat. Ganz sicher haben Trainer Nikola Vukic und Coach Ivan Palesko die Frenkendörfer auf dieses Spiel ganz heiss gemacht. Verlieren verboten. Und so verlief die 1. Halbzeit: Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, doch mit Toren waren die Frenkendörfer die Glücklicheren. In der 7. Minute das 1:0 und schon in der 12. Minute das 2:0. Doch dem SC Münchenstein gelang in der 40. Minute das 2:1. Verloren war somit noch ganz nichts für die Gäste. Mit diesem Ergebnis ging man also in die verdiente Pause. Es war also jedem klar, das Spiel ist erst nach 90 Minuten, inklusive Nachspielzeit, entschieden. Und nach den Predigten, sicher von den Trainern von Frenkendorf und Münchenstein, pfiff dann der Schiedsrichter zur 2. Halbzeit. Und mit Glück, so kann

man sagen, gelang dem FC Frenkendorf in der 51. Minute das 3:1. Doch Vorsicht, die Gäste kamen wieder heran, denn in der 58. Minute kam der Anschlusstreffer zum 3:2. Jetzt musste man sich die Frage stellen, kann der FC Frenkendorf das Ergebnis halten. Ja, einerseits zeigte der Goalie von Frenkendorf, der Roy Gradl, hervorragende Paraden. Und in der 68. Minute kam das 4:2 für die Mannschaft aus Frenkendorf. Doch dachte man, das sei es jetzt hoffentlich gewesen. Nein, in der 80. Minute konnten die Gäste auf 4:3 verkürzen. Jetzt die Frage: Was ist das Endergebnis von diesem Spiel? Kurz gesagt, es kam zum Erfolg von Frenkendorf, denn in der 86. Minute kam die Erlösung mit dem 5:3. Also, ein Spiel auf Biegen und Brechen konnte der Schiedsrichter nach ca. 90 Minuten und einer Nachspielzeit von vier Minuten zugunsten FC Frenkendorf abpfeifen. Und auch in der Tabelle kletterte der FC Frenkendorf einige Stufen höher. DIETER WUNDRAK-GUNST


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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Kunststoff wiederverwerten statt vernichten

Ruth’s Augenblicke

«Bring Plastic back» Wertvoller Abfall ersetzt Erdöl und Kohle WILLI WENGER

In Liestal haben Kunststoff-Pioniere Behörden und die Öffentlichkeit über die (fast) flächendeckende «neue» Kunststoffsammlung in der Grossregion Nordwestschweiz informiert. Dabei wurde klar: Kunststoffe sollten aus Umweltsicht separat gesammelt und wenn immer möglich stofflich verwertet werden. Mit einer flächendeckenden Einführung der auch in der Region bereits erfolgreich etablierten Kunststoffsammlung könnte der Ausstoss an Treibhausgasen in der Schweiz um bis zu 270 000 Tonnen CO2 reduziert werden. Im Kanton Basel-Landschaft ist der Sammelsack für Haushaltkunststoffe noch nicht sehr alt. Erst vor zwei Jahren führte zum Beispiel das Entsorgungszentrum Bubendorf EZB AG, das in Aesch einen weiteren Standort betreibt, mit der Gemeinde Lausen den «umweltpolitischen Hit» ein. Und dieser funktioniere mittlerweile vielerorts sehr gut, sagte EZB-Verkaufsleiter Paul Nicolet in Liestal. Ja, er sei quasi notwendig, stellten mehrere Fachleute klar, die mit Fakten untermauerten, dass es umweltpolitisch mehr als nur angebracht wäre, der Wiederverwertung von Kunststoffabfällen (noch) mehr Bedeutung zu schenken. Markus Tonner von der Thurgauer InnoRecycling AG, der als echter Pionier der Branche bezeichnet werden kann, streute als Vertreter einer der zwölf am Nordwestschweizer Projekt «Bring Plastic back» beteiligten Firmen einerseits allen Partnern Rosen, im Speziellen aber Nicolet von der EZB AG, den er als leidenschaftlichen Recycler bezeichnete. Die ins Leben gerufene Sammlung sei eine super Leistung. Dass zwölf Un-

Kurze Wege

iw. Die Transportwege der Kunststoffabfallsammlung bis hin zur Verwertung sind mit dem «neuen System» viel kürzer als wenn es dies nicht gäbe. Denn: Kunststoffabfälle legen auf dem Weg zum Recycling, wo sie zu Granulat oder alternativem Ersatzbrennstoff umgearbeitet werden, lediglich Strecken innerhalb der Schweiz und der Nachbarländer Deutschland und Österreich zurück. Anders jedoch Erdöl und Kohle, die zur Gewinnung von Kunststoffneumaterial nötig sind. Sie kommen aus China, Australien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Russland, Indien oder dem

Hanspeter Hösli von der InnoRecycling präsentiert das aus «altem» Kunststoff hergestellte Granulat. ternehmen am gleichen Strick ziehen und erst noch in die gleiche Richtung, sei grossartig und letztlich keine einfache Sache gewesen. Konsumentinnen und Konsumenten, die Kunststoffe konsequent sammeln, haben am Ende des Tages viele Vorteile. Sie benötigen nur noch halb so viele Kehrichtsäcke. Diese sind im Schnitt halb so teuer als Sammelsäcke für Haushaltkunststoffe. Recycling «hilft» zudem den Verbrauch von Erdöl erheblich zu senken. Aus gemischt gesammel-

Nahen Osten und müssen um die halbe Erdkugel bis nach Europa importiert werden. Fakten: Für die Herstellung von Kunststoff werden Unmengen von natürlichen Ressourcen wie Erdöl, Kohle und Erdgas benötigt. Die jährlichen Importe fossiler Rohstoffe in die Schweiz betragen 228 000 Tonnen Kohle, elf Millionen Tonnen Rohöl und 129 000 Terajoule Erdgas. Die Schweiz verarbeitet eine Million Tonnen Kunststoff pro Jahr. Schliesslich sei erwähnt, dass die Kunststoffproduktion weltweit explodiert. Seit seit 1950 sind 8,3 Milliarden Tonnen produziert worden.

ten Kunststoffabfällen lassen sich mindestens 50 Prozent hochwertige Granulate herstellen, welche erdölbasiertes Kunststoffneumaterial ersetzen. Die andere Hälfte kann der Zementindustrie zugeführt werden, die es als Ersatzbrennstoff verwendet. Und, letztlich; das Recycling, wurde in Liestal festgehalten, benötigt nur halb so viel Energie wie das Herstellen von Kunststoffneumaterial aus Erdöl. Die Bevölkerung aus dem Unter- und Oberbaselbiet, aus dem Schwarzbuben-

FOTOS: W. WENGER

land und aus dem Fricktal werden vom Angebot profitieren. «Wir haben den Wunsch der Bevölkerung nach einem solchen Angebot gespürt», hielt Nicolet fest. Und den Abfallberg sei nach wie vor haushoch. «Allein unser Unternehmen hat seit dem Start 2004 mehrere 10 000 Tonnen Abfall den richtigen Verwertungswegen zugeführt.» Basel-Stadt sei hier nicht im Boot. «Der Stadtkanton ist noch ein weisser Fleck. Aber wir arbeiten daran, dies zu ändern», blickte Nicolet in die Zukunft. sammelsack.ch

Aus Kunststoffgranulat können wertvolle Produkte gewonnen werden.

Blumenbeet im Brunnen

Dieses lustige Blumenbeet schwamm im Brunnen vom «dahay – gepflegt wohnen im Alter», ehemals Eben Ezer genannt, in Frenkendorf. FOTO: URS ULA ROTH

Nun fotografieren sie wieder alle, oder besser gesagt: sie fotografieren immer noch, immer weiter, immer mehr, immer variantenreicher. Die Jungen sowieso, aber auch die Alten. Gerade die Alten scheinen Nachholbedarf zu haben. Sie knipsen sich gegenseitig, plus Enkelchen, Blümchen, Sonnenunter- oder gar -aufgänge, Katzen, Hunde, Berge und Wälder. Mit den simpel zu bedienenden Smartphones schiesst man bessere Fotos als einst mit Kameras. Die Warterei auf die «Entwickelten» gehört längst der Vergangenheit an. Sofort können wir die Bilder betrachten, durch Fotoshop genial verbessern, oder zumindest verändern. Da hüpft auch das Seniorenherz vor Begeisterung! Runzeln werden weggezaubert und man wählt aus, wer wo und wie am besten wirkt. Findet man sein Konterfei schlecht, löscht man die Tristesse einfach weg. Mangels anderer Sujets knipsten wir uns eines Abends gegenseitig, in feuchtfröhlicher Runde. Eine Dame fotografierte ihren Gatten, der ihr vis-à-vis sass. Natürlich wollte er sich sofort begutachten. Wir anderen hörten der folgenden Konversation amüsiert zu. «Das Bild kannst du löschen, da sehe ich fett und blöd aus», befahl er seiner Angetrauten. «Das ist aber das treffendste Bild, dass ich je von dir gemacht habe. Genau so bist du nämlich!», giftelte sie zurück. Er: «Bitte lösche das Bild, da guck ich so mürrisch!» Sie: «Eben, es ist nämlich das typischste Foto von dir. So guckst du meistens. Ich werde es dereinst für deinen Nachruf verwenden!» Er blickte konsterniert, und wir anderen erst auch, bis einer in der Runde zu lachen begann. Das wirkte ansteckend. Auch der Betroffene grinste. «Da zeigte sich jetzt wohl soeben der Charme eines alten Ehepaares!», gluckste er. Darauf erhob er sich etwas schwerfällig. Sein eigenes Phone in der Hand zockelte er rund um den Tisch, seiner Angetrauten entgegen. Er beugte sich zu ihr herunter, presste sein Ohr an ihres. Beide lächelten verkniffen dem Handy in seiner ausgestreckten Hand entgegen und er schoss mutig zwei, drei Selfies. In friedlicher Eintracht begutachteten sie das Resultat. «Wir beide sind akzeptabel getroffen. Lass es uns den Enkelkindern senden, sogleich, mit Wötsöpp!», befand Madame. Es lebe die Generationen-verbindende Bilderflut! RUTH PETITJEAN-P LATTNER

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Region Liestal

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«Mamma Mia»

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Über 50 Frauen aus dem ganzen Baselbiet trafen sich am Sonntagmorgen im Kino Oris in Liestal um gemeinsam mit Nationalrätin und Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger den «GuteLaune»-Film «Mamma Mia» zu schauen. Die mehrheitlich nicht politisch aktiven Frauen lernten an dieser Kino-Matinée Daniela Schneeberger persönlich kennen und merkten schnell «Sie isch eini vo eus». Es wurde gelacht und gesungen, sich ausgetauscht und kennengelernt – rundum ein perfekter Sonntagmorgen! Organisiert wurde die Matinée

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vom Komitee «Frauen für Daniela Schneeberger», ein reines Frauenkomitee, das die Kandidatur von Daniela Schneeberger für den Ständerat am 20. Oktober 2019 unterstützt. (Co-Präsidium Sibylle von Heydebrand, Arlesheim, Suzanne Imholz, Sissach, Andrea Kaufmann, Landrätin und Gemeindepräsidentin Waldenburg, Nathalie Mundwiler, Bubendorf, Brigitte Treyer, Arlesheim, und Gina Zehnder, Pratteln.) KOMITEE «FRAUEN FÜR DANIELA SCHNEEBERGER»

Gute Gespräche

Die Stimmung war gut am letzten Samstag. Voller Elan sammelte die SP Liestal und Umgebung Unterschriften. Unterstützt wurden sie von Samira Marti, der jungen Parlamentarierin, und Sandra Strüby-Schaub. Dabei gab es auch einige gute und interessante Gespräche so mitten im Genussmärt. SP LIESTAL UND UMGEBUNG

Matinée mit Daniela Schneeberger im Kino Oris.

FOTO: Z VG

Nach dem Stadtfest ist vor den Wahlen … Nominationsversammlung der FDP Liestal

Sandra Strüby-Schaub im Stedtli. FOTO:

Z VG

Sammelaktion im sonnigen Stedtli Am Samstag waren die Grünen Liestal und Umgebung am Genussmärt und haben für ihre Klimaschutz-Initiative gesammelt. Mit dabei waren auch die beiden Kandidierenden der Sektion Claudia Hilbert und Dominik Beeler, welche sich am 20. Oktober zur Wahl stellen. Während man Claudia Hilber in Bubendorf in die Gemeindekommission wählen kann, kandidiert Dominik Beeler auf der Liste 7 der Grünen Baselland für den Nationalrat. Im Stedtli kam es zu spannenden Begegnungen, guten Gesprächen und viel Zuspruch für die Initiative. Denn es ist klar: Wir müssen jetzt handeln! Wer sich für das Anliegen interessiert und es ebenfalls unterstützen möchte, kann sich unter www.klimaschutz-bl.ch informieren und den Unterschriftenbogen zum Ausdrucken downloaden. Ausserdem kann man natürlich dem Klimaschutz auch im Herbst an der Urne seine Stimme geben und Grün wählen.

Nach dem gelungenen Stadtfest werfen die Gesamterneuerungswahlen vom Februar 2020 ihre Schatten voraus. Die FDP Liestal hat am vergangenen Mittwoch in einer bewegten Versammlung die Nominationen für verschiedene Ämter vorgenommen. Für Sitze im Stadtrat werden der amtierende Stadtpräsident Daniel Spinnler und die Einwohnerrats-Fraktionspräsidentin Daniela Reichenstein als zugkräftiges Gespann ins Rennen steigen. Für die Wahl in den Bürgerrat wurde neben der aktuellen Interims-Bürgerratspräsidentin Karin Jeitziner und dem amtierenden Bürgerrat Daniel Sturzenegger neu Werner Fischer nominiert. Für die Bürgerkom-

mission stellen sich alle amtierenden Mitglieder (Andreas Barth, Daniel Glatt, Florian Sennhauser, Bernhard Zollinger) zur Wiederwahl. Im Nachgang zu den Nominationen waren auch die nationalen Wahlen vom kommenden 20. Oktober Thema – die Nationalratskandidaten Balz Stückelberger und Marc Schinzel stellten sich vielen spannenden Diskussionen. Die FDP Liestal ist überzeugt, mit einem schlagkräftigen Team in die verschiedenen Wahlen zu steigen und wünscht allen Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkampf alles Gute. RETO PUSTERLA, FDP LIESTAL,

«Ybschliesse und Gniesse» Gemütlicher Abend mit Büchern

pr. Sich in einer Buchhandlung einschliessen zu lassen; das ist der Traum vieler Leserinnen und Leser. Was für geschlossen Gruppen auf Anmeldung im Buchladen Rapunzel schon lange möglich ist, wird nun um ein neues Angebot ergänzt. Unter dem Namen «Allein in guter Gesellschaft» können sich Interessierte nach Ladenschluss in Ruhe umschauen, in die Bücher hineinlesen und mit anderen Leserinnen und Leser ins Gespräch kommen. Einem gemütli-chen Abend bei einem Glas und etwas Kleinem zu essen steht nichts im Wege. Der Anlass findet ab vier Teilnehmenden statt und richtet sich an Leute, die Anzeige

Sektionspräsident Hans Vogt, Daniela Reichenstein, Stadtpräsident Daniel Spinnler (v. l.). FOTO: Z VG

GRÜNE LIESTAL UND UMGEBUNG

Leser schreiben Anzeige

Allein in guter Gesellschaft

Sachkompetenz statt Schlagworte Daniela Schneeberger in den Ständerat Als ehemaliger Vertreter der Justiz gegenüber dem Parlament kenne ich Daniela Schneeberger von ihrer früheren Tätigkeit als Landrätin. Schon damals habe ich sie als äusserst sachkundige und engagierte Politikerin erlebt, welche die richtigen Fragen stellte und überzeugende Schlüsse zog. Genau solche Leute braucht unser Kanton im Ständerat. Die Politik hat der Bevölkerung zu dienen, nicht umgekehrt. Daniela Schneeberger lebt dies in bester Weise schon heute im Nationalrat vor. Baselland ist ein mehrheitlich bürger-

licher Kanton. Er kann nur eine einzige Person in den Ständerat entsenden. Umso wichtiger ist es, dass diese Person eine bürgerliche Politik vertritt und sich so vom rot-grün dominierten Stadtkanton abhebt. Daniela Schneeberger ist bereits heute bestens in Bundesbern bekannt. Sie wird unseren Kanton im Ständerat wirksam und kompetent vertreten. Ich empfehle sie mit Überzeugung zur Wahl in den Ständerat. PETER MEIER, LUPSINGEN, ALT KANTONS GERICHTS PRÄSIDENT

Lust auf neue Begegnungen haben und natürlich Bücher mögen. «Ybschliesse & Gniesse – allein in guter Gesellschaft» findet während den Wintermonaten von Oktober bis März einmal im Monat statt: Mittwoch, 16. Oktober, bitte anmelden bis 8. Oktober. Freitag, 15. November, bitte anmelden bis 7. November. Mittwoch, 11. Dezember, bitte anmelden bis 3. Dezember. 25 Franken pro Person inklusive Apéro (kleine Häppchen und alkoholfreie Getränke nach Wahl, kleine Weinauswahl ab Fr. 4.50/dl). Mehr Informationen: www.rapunzel-liestal/angebot/ybschliesse-gniesse


Diverses / Stellen

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Geschäftsnotizen

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Wir sind alle süchtig

Alles für gesunde Füsse Liestal Podologie Area, medizinische Fusspflege

Akupunktur Farbtherapie Praxis in Liestal pr. Leben Sie in einer glücklichen Beziehung? Geniessen Sie Ihr harmonisches Familienleben? Haben Sie eine erfüllte Arbeitsstelle? Und suchen Sie in negativen Situationen rasch die Veränderung? Wenn ja, dann gratuliere ich Ihnen. Denn Sie haben es geschafft, süchtig nach positiven Emotionen zu werden. Fühlen Sie sich aber niedergeschlagen, unglücklich in der Beziehung, Familie oder im Job, dann ist es jetzt Zeit, das zu ändern! Ihre Realität besteht aus allen Menschen, Dingen, Objekten und Orte, die mit einer Emotion in Verbindung stehen. Je stärker die Emotion ist, desto mehr schüttet der Körper Adrenalin aus und erhält einen Energieschub. Körper und Gehirn werden erregt. Lösen Sie diesen Prozess regelmässig aus, dann werden Sie mit der Zeit nach diesem Hormoncocktail süchtig und benützen Probleme und Überzeugungen im Leben, weil Sie Ihre Sucht nach dieser Emotion bestärken. So benützen Sie Ihren Chef dazu, um Ihre Sucht nach Urteil zu bestärken. Ihre Kollegin, um Ihre Sucht nach Konkurrenzkampf zu bestärken. Ihre Freunde oder Expartner,

um Ihre Sucht nach Leiden zu bestärken. Ihre Eltern, Ihre Sucht nach Schuldgefühlen zu bestärken. Die Nachrichten, um Ihre Sucht nach Wut zu bestärken. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Sie diesen schlechten Job oder Beziehung oder diese schwierige Situation im Leben brauchen, um die Sucht zu

Hilda Molnar.

FOTO: Z VG

stillen, statt sich davon abzuwenden und Ihren Körper und Gehirn mit positiven Erfahrungen zu bereichern, sodass Sie neu die Sucht nach positiven Emotionen bestärken. Auf Basis von Stresshormonen zu leben, bedeutet die Erfahrung des Gefühls von Getrennt-Sein zu machen. Anerkennen Sie, dass die Ursache der Emotion nicht die Person ist, sondern die Tatsache, dass Sie die Person in Ihrem Leben behalten, weil Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf gerichtet haben. Lernen Sie mit meiner Begleitung Ihre Aufmerksamkeit von der Person, diesem Ding oder Objekt abzuziehen und weniger stark emotional darauf zu reagieren, dann kehren Ihre Energien zurück und Sie fühlen wieder Liebe und Ganzheit. Während diesem Entwicklungsprozess wird Ihr Körper mit Farbakupunktur- und Massagetechniken unterstützt. Heute ist der erste Tag Ihres neuen positiven Lebens! Rufen Sie mich unter 079 942 18 22 an. Hilda Molnar, Akupunktur Farbtherapie Praxis, 4410 Liestal www.akupunkturfarbtherapiepraxis.ch

Stabiler stehen – sicherer gehen – Stürze vermeiden

Sturzprophylaxe-Training im Bewegungsstudio Frenkendorf pr. Es ist allgemein bekannt, dass das Sturzrisiko im Alltag ab etwa 60 Jahren mit zunehmendem Alter steigt. Durch ein gezieltes Gleichgewichts- und Krafttraining können wir dieses erheblich verringern. Deshalb bieten wir im Bewegungsstudio Frenkendorf ein entsprechendes, abwechslungsreiches und effizientes Bewegungssportprogramm

zur Sturzprophylaxe an. Um später im Alter fit, selbstständig und mobil zu bleiben ist Muskeltraining (Beine, Arme, Schultergürtel, Bauch, Rücken,) absolut zentral, denn sonst reicht irgendwann die Kraft nicht mehr aus, um eine Treppe hochzusteigen, vom Stuhl aufzustehen sich selbstständig von der Toilette zu erheben oder sogar zu ge-

Sturzprophylaxe-Training im Bewegungsstudio Frenkendorf.

Klangyoga

pr. «Nimm Platz auf deiner Insel im Jetzt, sei in Kontakt mit dem, was gerade ist, und lass dich dorthin tragen, wo immer du ankommen möchtest.» Im Klangyoga verbinden wir Klang und Yoga miteinander. Die traditionellen Asanas (Körperhaltungen) werden von den harmonischen Klängen der Klangschalen begleitet und führen Körper, Geist und Seele in eine wohltuende

Kursleiterin Daniela Hägler.

FOTO: Z VG

Entspannung. Anspannungen können sich auflösen und die Wirkung der Übungen vertiefen. Ein Loslassen auf allen Ebenen kann geschehen. Beim Yoga kräftigen und dehnen wir unseren Körper, lassen den Atem bewusst in die Bewegung einfliessen und erleben, wie die Atmung uns in den Asanas unterstützt. Yoga schult unsere Körperwahrnehmung und lehrt uns Ge-

FOTO: Z VG

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hen. Wir trainieren auf stabilen und labilen Unterlagen mit Kleinhanteln, dem Theraband, Gewichtsmanschetten und anderen Kleingeräten. Wir üben Fähigkeiten, welche wir im Alltag brauchen. Wir lernen Stolperfallen in Haus und Garten kennen, die Gefahren in Küche, Bad, Schlafzimmer und Büro, beim Putzen oder bei Freizeitaktivitäten. Der Sturzprophylaxe-Kurs richtet sich an Seniorinnen und Senioren, welche ihren Alltag selbstständig bewältigen, noch kein erhöhtes Sturzrisiko aufweisen und deshalb vorbeugend aktiv werden wollen. Am Dienstag, 15. Oktober, findet von 15 bis 16 Uhr eine kostenlose Kursorientierung mit anschliessendem kleinen Apéro statt. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bitten wir um Ihre Anmeldung bis spätestens am 10. Oktober. Das Sturzprophylaxe-Training beginnt am Dienstag, 29. Oktober (acht Mal, 15 bis16 Uhr).

pr. Eine regelmässige Fusspflege kann viele Fussprobleme verhindern und helfen, die Fussgesundheit dauerhaft zu erhalten. Kann jemand diese Pflege nicht selber ausführen oder bestehen Probleme wie schmerzende Füsse, eingewachsene Nägel oder Hühneraugen, dann schafft die Podologie Abhilfe. Seit Mitte Mai bietet Sabine Kaufmann in Liestal ihre Dienstleistungen rund um die Podologie an. Dazu gehört das fachgerechte Schneiden der Zehennägel, Hornhautentfernung, die Behandlung von Druckstellen, eingewachsenen Zehennägeln und Hühneraugen oder die Druckentlastung durch individuell geformte Silikon-Orthesen. Bei einer Nagelablösung, etwa durch einen Unfall, kann die Podologin Teilnägel durch künstliches Nagelmaterial ersetzen. Mit massgefertigten Nagelspangen aus Federstahl, die zu einem flacheren Nagelwachstum führen, können schmerzhaft eingewachsene Nägel korrigiert werden. Zu den Kundinnen und Kunden von Sabine Kaufmann gehören Frauen und Männer aller Altersgruppen. Auch Personen mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Polyarthritis oder Rheuma wenden sich an sie. Sabine Kaufmann hat 1993 die dreijährige Ausbildung zur Podologin abgeschlossen und ist seit dann Mitglied des

Schweizer Podologenverbandes. Mit diversen Weiterbildungen, beispielsweise einem Diabetes-Seminar, hat sie sich ständig fortgebildet. In den vergangenen 25 Jahren hat sie neben der selbstständigen Praxistätigkeit auch als angestellte Podologin gearbeitet, darunter auch Lehrbetriebe. Über zwölf Jahre lang hat sie medizinische Fusspflege in einem Heim für Behinderte geleistet. Podologie Area, medizinische Fusspflege, Sabine Kaufmann, Büchelistrasse 10, Liestal, Tel. 079 837 37 60

Sabine Kaufmann.

FOTO: M. SCHAFFNER

Yogastudio Satsan in Lausen pr. Yoga und Meditation haben auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und können somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Durch regelmässiges Üben entstehen Selbstbewusstsein und –vertrauen, Ausgeglichenheit, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit. Angesichts der Herausforderungen der heutigen Zeit ist dies eine gute Möglichkeit, mit sich und mit seiner Umwelt im Reinen und in Frieden zu sein. Das Yogastudio Satsan in Lausen wurde 2012 eröffnet und bietet seinen Besuchern seither ein breites Angebot, wie z. B. Hatha-Yoga, Schwangerschafts-Yoga, Beckenboden-Kurse, Vorträge und Weiterbildungen. Im Studio Satsan wird ein traditioneller Yogastil gepflegt und viel Gewicht auf die geistige Wirkungsweise der Übungen gelegt. Ein Schwerpunkt bildet die Kriya-Yoga-Me-

ditation. Die höchst effektive Technik wurde durch den indischen Yogi Paramahansa Yogananda (Autor der «Autobiographie eines Yogi») im Westen erstmals einem breiten Publikum bekannt gemacht. «Eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger Entwicklung» sagte Yogananda. Nächste Events: Workshop: Die geistige Wirkung der Yogastellungen, 19. Oktober, 9 bis 17 Uhr Vortrag: Paramahansa Yogananda und Kriya-Yoga Meditation, 25. Oktober, 20 Uhr (Eintritt Fr. 20.–) Einführungsseminar Kriya-Yoga Meditation: 16./17. November, Samstag, 9 bis 17 Uhr, Sonntag 9 bis 12.30 Uhr BeBo Beckenboden-Kurs: Ab 23. Oktober, Mittwoch, 19 bis 20.30 Uhr (7x) Infos: www.satsan.ch, www.satyananda.ch, Anmeldung und Rückfragen: info@satsan.ch, 061 599 11 59

Kursleitung: Frau M. Froelicher Beck, Tel. 061 901 72 68, weitere Infos: www.bewegungsstudio.ch/Aktuelles. Anmeldung per Mail: info@bewegungsstudio.ch

duld und Achtsamkeit. Es fördert unsere Beweglichkeit im Alltag, hat eine positive Wirkung auf unsere Haltung und hilft uns geschmeidig zu bleiben, bis ins hohe Alter. Der Klang besänftigt unseren Geist, damit wir nicht im Denken verharren und öffnet uns die Tür in eine tiefe Stille. Gelassenheit, Ruhe und ein Gefühl von Leichtigkeit können sich ausbreiten. Die Schwingungen berühren unser Inneres und beeinflussen unser Nervensystem. Sie wirken unmittelbar auf Muskulatur und Muskelspannung, sowie auf Atmung, Herzschlag und Blutdruck. Sie bringen unsere Zellen in Schwingung und Energiebahnen ins Fliessen. Wenn Klangschalen auf dem Körper aufgestellt angeschlagen werden, bildet der Körper einen Resonanzraum, wie ein Stein, der ins Wasser fällt, breiten sich konzentrische Wellen aus, die Durchblutung und Energiefluss anregen. Klänge tun uns auf allen Ebenen gut! In Kombination mit Yoga potenziert sich ihre wohltuende, entspannende Wirkung um ein Vielfaches. Bewegungsstudio Frenkendorf, Trottenstrasse 5, 4402 Frenkendorf www. Bewegungsstudio.ch Anmeldungen unter: daniela.haegler@me.com

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Region Liestal

ObZ 26. September 2019

«Wenn ich mol verreise …»

Einstieg in das Porträtieren

Liestal Kindertag der Kirchen und Freikirchen «Wenn ich mol verreise …» Das konnten Kinder und Erwachsene am 7. Kindertag der Kirchen und Freikirchen von Liestal auf ganz unterschiedliche Weise: Mit der Kindereisenbahn durch das Gelände fahren, auf Plüschponys reiten, auf der Riesenrutschbahn den Berg hinunterrutschen, mit dem Bobbycar durch den Gotthardtunnel nach Italien rasen, den Koffer für die Reise packen, sich von der anstrengenden Reise auf Luftsofas erholen und hüpfen, springen, klettern, spielen, basteln. Um elf Uhr morgens strömten letzten Samstag unzählige Familien zum Stadion Gitterli. Sie starteten in den Tag mit dem eigens für den Kindertag von Balz Aliesch komponierten Kindertags-Lied. Bruno Hächler begeisterte mit dem anschliessenden Konzert die grossen und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer. Nach dem Konzert ging die Reise mit den vielen grossartigen Aktivitäten richtig los. Reisen macht hungrig. Gross und Klein konnte sich bei den verschiedenen Verpflegungsständen satt essen. Alle Köstlichkeiten wurden zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Kit, das Kindertags-Maskottchen, war zur Freude der Kinder den ganzen Tag auf dem Platz anzutreffen. Er hat Hände geschüttelt, Spässe gemacht und stand für so manches Erinnerungsfoto

zur Verfügung. Ein Kind sagte zu ihm am Schluss, er sei das Allerbeste vom Kindertag. Allzu schnell war es Zeit, Adieu zu sagen. Bei der Verlosung am Schluss strahlten die Gewinner/-innen. Dank den Sponsoren gab es grossartige Preise zu gewinnen: Swissmegapark, Aquabasilea, Alpamare und Europapark. Begeistert sangen und klatschten die Kinder beim Kindertags-Lied zum Abschluss mit. Und dann war es wirklich Zeit für die Heimreise, unterwegs zum Ausgang konnten sich alle nochmals mit Süssem und Salzigem stärken.

Konzert für Klein und Gross.

Dieser erlebnisreiche Tag mit strahlenden, zufriedenen Kindern ist nur möglich dank dem grossen Einsatz des Vorstandes, dem unermüdlichen Engagement von rund 140 Helferinnen und Helfer und unzähligen Sponsoren. Alle freuen sich bereits auf den nächsten Kindertag am 19. September 2020 mit einem Kinderkonzert von Balz Aliesch. Wenn Sie jetzt denken, oh schade, da habe ich wirklich etwas verpasst, dann kommen Sie einfach nächstes Jahr zusammen mit Familie und Freundinnen und Freunden im Gitterli vorbei. www.kindertag-liestal.ch VEREIN KINDERTAG LIESTAL, ESTHER SALATHÉ

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«Happiness»

heilkunde über Energetik bis hin zu russischen Heilmethoden, Matrix oder Auravision. Eines der Highlights ist die Begegnung mit «Braco» am Samstag bei der Messe im Stadttheater. Über 40 Fachvorträge werden in drei Vortragsräumen parallel angeboten und im Eintrittspreis von 18 Euro inkludiert sind.

Lehrgang: zeichnerische Grundlagen für gekonnte Porträts

pr. Das menschliche Gesicht ist faszinierend, eigendynamisch und immer wieder verschieden. Lernen Sie mit fundierten und spielerischen Methoden, wie Gesichter zeichnerisch entstehen – vom Grundaufbau, zu den Proportionen, zu Licht- und Schattengebungen bis hin zu individuellen Gesichtsmerkmalen. Mit der schematischen Darstellung der Augen, der Nase, des Mundes, des Halses und der Ohren sowie der Haarpracht sind Sie nach diesem Lehrgang in der Lage, Porträts aus diversen Seitenansichten zu erspüren und richtig

aufzuzeichnen. Porträtzeichnen ist ein Teilbereich des Aktzeichnens und ein wichtiger Aspekt in der bildenden Kunst. Nach diesem Lehrgang können weitere Aufbaukurse in diversen Techniken besucht werden. Einstieglehrgang: 16. Oktober bis 11. Dezember. Acht Lektionen à drei Stunden. Anmeldeschluss: 7. Oktober. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild Areal, Eichenweg 3, 4410 Liestal. master@agir.ch, 061 903 00 88 Weitere Kurse, Lehrgänge und Workshops siehe: www.mal-zeichenschule.ch

Porträts mit Grafitstiften.

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Sportpreis: neuer Modus

Esoterik- und Gesundheitsmesse in Olten pr. Mit Räucherstäbchen und Trommeln, Lichtkristallen und energetischen Kunstwerken kommt ein Hauch von Indien ins Oltener Stadttheater. Geistheiler und Schamanen geben sich vom 4. bis 6. Oktober ein Stelldichein. Die Themenpalette der Aussteller und Referenten ist weit gestreut von Natur-

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Nicht nur Naturheiler, sondern auch einige der bekanntesten medialen Berater der Region stehen für persönliche Beratungen zur Verfügung. Aktuell sind noch Ausstellungsplätze frei. Freitag, 14 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 19, Sonntag 10 bis 18 Uhr www.happiness-messe.com

An der Sportpreis-Verleihung, die am 29. November in Binningen stattfindet, werden auch Sportler/-innen aus dem Oberbaselbiet geehrt. Beat Trachsler (Gelterkinden) erhält einen der mit je 3500 Franken dotierten Anerkennungspreise. Sibylle Häring (Sissach), Sarah Hunziker (Tenniken) und Yves Stocker (Sissach) erhalten einen der mit je 5000 Franken dotierten Förderpreise. Der ei-

gentliche Sportpreis wird erstmals nach einem neuen Modus verliehen. Mitglieder der Baselbieter Sportjournalisten und der IG Sportvereine, die Leser/-innen der «bz» sowie das Saalpublikum werden einen von drei Kandidaten wählen (Flyers Baseball und Softball Team Therwil, Patrick Mendelin, Roland Paolucci). Die Preisgelder betragen 15 000, OBZ 6000 und 4000 Franken.

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Rätselspass mit der ObZ

Fondue-Kartoffeln für 4 Personen 8 Stk. Gschwellti gross 250 g Fondue-Mischung, z.B. Gerber 100 g Gemüse z.B. Lauch, gelbe und rote Peperoni Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung Ofen auf 180 °C vorheizen. Gschwellti halbieren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Fondue darauf verteilen. Gemüse in feine Streifchen schneiden und darauflegen. In der Ofenmitte ca. 15 Min. überbacken. Mit Pfeffer würzen.

Auflösung der letzten Woche

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Zubereitung ca. 10 Min. + 15 Min. backen

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ObZ

26. September 2019

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Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden Der Wald von seiner besten Seite

Leser schreiben

Was will man mehr?

Rünenberg Die Waldtage des Försterverbands lockten Tausende in den Forst OTTO GRAF

Eric Nussbaumer ist ein guter Nationalrat und er wird ein guter Ständerat sein. Ich schätze an ihm besonders, dass er zwei Typen von Politiker*innen nicht entspricht, die leider überaus zahlreich sind. Er ist kein Schwadronierer, der viel und lange redet ohne eine einzige klare Aussage zu machen aus Angst, später einmal daran erinnert zu werden. Und er ist kein Moralapostel, der den Menschen mit erhobenem Zeigefinger ein schlechtes Gewissen einredet. Egal ob Klima-, Sozial- oder Aussenpolitik, er analysiert den Ist-Zustand ohne ideologische oder interessengebundene Scheuklappen, erkennt Schwachstellen und Gefahren und er kann vernünftige, praktikable Lösungsvorschläge erarbeiten. Und er kann mit anderen Menschen aus Politik und Wirtschaft solche Lösungen umsetzen. Was wollen wir von einem Ständerat mehr erwarten?

Der Wald stellt sich, ungeachtet des Wetters und des Klimas, jahraus jahrein den Herausforderungen der Natur. Er hat die Zeit, die dem Menschen fehlt, um sich den Veränderungen anzupassen. Dass sich der Wald immer schneller verändert, kann heute niemand ernsthaft bestreiten. Diente der Wald früher hauptsächlich als Lieferant für Nutzund Brennholz, so muss er heutzutage zahlreiche weitere Funktionen erfüllen. Er liefert ausser dem Holz Trinkwasser, entzieht der Luft Kohlendioxid und bindet dieses dauerhaft. Dafür gibt er im Gegenzug Sauerstoff ab. Er stellt einen Erholungs- und Freizeitraum dar. Und er schützt Siedlungen und Verkehrswege vor Naturgefahren. Damit der Wald diese Funktionen ohne Schaden zu nehmen dauerhaft erfüllen kann, muss er geschützt werden. Die Waldtage, die im vierjährigen Rhythmus über die Bühne gehen, sind schlicht die Plattform, um der Öffentlichkeit zu zeigen, was im Wald abgeht und was der Mensch dazu beitragen muss, dass es ihm auch gut geht.

Blick aus luftiger Höhe in die Krone einer Eiche.

Die Ressourcen des Waldes nutzen An einem Medienanlass, verbunden mit einem Rundgang, setzten sich Regierungsrat Thomas Weber, Forstingenieur Ueli Meier, Leiter Amt für Wald beider Basel, OK-Präsident Samuel Bürgin, Leiter Forstrevier Homburg, Gemeinderat Stefan Lang, Waldchef Bürgergemeinde Rünenberg, und Andreas Meier, Inhaber Sägerei Meier Holz AG, Zeglingen, mit dem Thema Wald auseinander. Der Wald, stellte Thomas Weber fest, bedecke über 40

Prozent der Kantonsfläche und schaffe sowohl materielle als ideelle Werte. Ziel der 8. Waldtage in Rünenberg unter dem Motto «Ressource Holz» sei es, den Lebensraum Wald im Bewusstsein der Bevölkerung zu vertiefen. Weber sprach sie dafür aus, den Wald insbesondere in der Phase der klimatischen Veränderungen verstärkt als Rohstofflieferant zu nutzen. Ueli Meier verwies auf drei Möglichkeiten, den Herausforderungen zu begegnen: Buche und Fichte durch andere Baumarten aber mit gleichen Holz-

HANS REBMANN, GELTERKIND EN

eigenschaften zu ersetzen; Holz zu importieren oder lernen, mit den neuen Gegebenheiten, sprich Baumarten, umzugehen und «alte» Holzabsatzkanäle zu reaktivieren. Holz, so Meier, enthalte zudem das Potenzial für neue Entwicklungen. Es sei denkbar, Holz zu verflüssigen und im 3-Druck zu verwenden. Schwarzmalerei, stellte er fest, sei fehl am Platz. Der Wald als Ökosystem sei nicht in Gefahr. Aber die Waldleistungen für den Menschen seien infrage gestellt. Auch Samuel Bürgin unterstrich die

FOTOS: O. GRAF

soziale, ökologische und ökonomische Bedeutung des Waldes. Die nachhaltige Entwicklung des Lebensraums Wald sei die Grundlage dafür, dass künftige Generationen ebenfalls von intakten Waldfunktionen profitieren können. Das Publikum, erwartet wurden 20 000 Personen, darunter gegen 70 Schulklassen, kam an den vier Tagen voll auf die Rechnung. Denn der drei Kilometer lange Parcours enthielt nicht weniger als 33 Posten, die alle einen direkten Bezug zum unerschöpflichen Thema «Wald» standen.

Samira Marti in den Nationalrat «Genug geredet – jetzt müssen wir handeln! Der Schweizer Finanzplatz darf mit der Klimaerhitzung nicht weiter Profite einstreichen. Investitionen in Erdöl, Gas und Kohle gehören verboten!» Mit diesen Worten wirbt Samira Marti auf ihrer Homepage für einen sozialen Klimaschutz. Und mit ebenso markigen wie auch treffenden Voten setzt sie sich in Bern für eine lebenswerte Zukunft und eine gerechte Gesellschaft ein. Mit ihren erst 25 Jahren ist Samira Marti die jüngste Nationalrätin in Bern. Ihre frische, intelligente und lebensbejahende Art des Politisierens überzeugen und machen Mut. Deshalb ist für mich klar, Samira Marti schreibe ich auch diesmal auf meinen Nationalrats-Wahlzettel. ANNEMARIE S PINNLER, GELTERKIND EN

Eric Nussbaumer in den Ständerat

Die Holzkünstlerinnen und -künstler schufen wahre Meisterwerke.

Der Spielplatz Wald bietet ungeahnte Möglichkeiten.

Ehrlich, geradlinig und mit Christoph Buser – einer klaren Haltung Leistungsausweis erbracht Seit vielen Jahren kenne ich Saskia Schenker und begleite sie seit Beginn ihrer politischen Tätigkeit. Sie trat als junge und gut ausgebildete Frau vor über fünf Jahren der FDP Sektion Sissach und Umgebung bei und hat sich sofort bereit erklärt, das freie Amt der Präsidentin zu übernehmen. Mit viel Elan und persönlichem Einsatz hat sie, zusammen mit einem motivierten Vorstand, die damals etwas «verschlafene» Sektion wieder zum Leben erweckt – plötzlich waren die Generalversammlungen gut besucht, die Mitglieder nahmen am aktiven Vereinsleben teil und es herrscht immer eine durchwegs gute Stimmung. Natürlich blieb ihr Engagement nicht unbemerkt und deshalb war es nur logisch, dass die Sektion ihre Landratskandidaturen im 2015 und im 2019 mit Wohlwollen unterstützt hat. Saskia Schenker wurde beide Male mit einem tollen Resultat gewählt und hat sich seither im Landrat einen sehr guten Ruf als unermüdliche Schafferin, immer Dossier sicher und zielorientiert, und mit einem

klaren Bekenntnis zu mehr Eigenverantwortung erarbeitet. Neben ihrem Mandat als Landrätin präsidiert Saskia Schenker die FDP Baselland und die Sektion Sissach und Umgebung. Ich habe Saskia Schenker als ehrliche und geradlinige Person kennen gelernt, welche die politischen Herausforderungen jederzeit pragmatisch angeht, um mit vollem Einsatz und der nötigen Beharrlichkeit die jeweils beste Lösung zu erreichen. Mit ihrem Willen, die eigene Zukunft mitzugestalten und etwas für die Gemeinschaft zu leisten sowie ihrer grossen Erfahrung aus Beruf und Politik hat sie auf Landratsebene schon viel erreicht. Man spürt bei Saskia Schenker, dass sie ihr politisches Mandat mit viel Kompetenz und Freude ausübt. Deshalb ist für mich klar, dass ich sie auf ihrem politischen Weg nicht nur weiter begleiten sondern auch stimmlich unterstützen möchte – voller Überzeugung werde ich bei den Nationalratswahlen Saskia Schenker (FDP) zwei Mal auf den Wahlzettel schreiben. SUZANNE IMHOLZ, VIZEPRÄSIDENTIN FD P SISSACH U. U.

Menschen, die sich in der Politik mehr um Resultate als um den Applaus kümmern, sind selten. Umso mehr freut es mich, dass sich Christoph Buser als Nationalrat zur Verfügung stellt. Hätten wir mehr solche Politiker, so hätten wir auch mehr Lösungen. Ich durfte einige Zeit mit Christoph Buser in der FDP-Fraktion des Landrats politisieren. In dieser Zeit lernte ich seine Arbeit schätzen und realisierte erst richtig, wie viel er für unseren Kanton und unsere Gesellschaft im und neben dem Parlament leistet. Im Gegensatz zu vielen Politikern lotet er nicht aus, wo es für ihn persönlich etwas zu gewinnen gibt. Stattdessen setzt er sich für die Sache ein. Er geht er auf Menschen zu, fragt nach ihren Bedürfnissen, holt sie mit guten Argumenten mit an Bord. Die «Sache» steht bei Christoph Buser immer im Vordergrund. Er setzt sich für die Stärkung des Wohneigentums, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (ÖV und Strasse), pragmatische Energiepolitik und Verbesserungen in der Berufsbildung ein. Es sind die zentralen Bereiche, auf denen

der Wohlstand des Schweizer Mittelstands basiert. Mittels der WohnkostenInitiative und dem Gegenvorschlag, der zur Abstimmung gelangte, hat er massgeblich dazu beigetragen, dass die unfaire Schlechterstellung der Wohneigentümerinnen und -eigentümer im Kanton seit vergangenem Jahr endlich wieder korrigiert wurde. Mit dem damaligen Bürgerforum H2 setzte er sich für einen raschen Bau der heutigen A 22 von Sissach bis Augst ein, und dank seines ausgeprägten Verhandlungsgeschicks ist es ihm gelungen, das in breiten Kreisen unterstützte Baselbieter Energiepaket massgeblich mit zu prägen. Als Direktor der Wirtschaftskammer organisiert er mit der Berufsschau jährlich die grösste Lehrstellenmesse der Schweiz, die landesweit als wegweisend gilt. Anders als bei vielen Kandidierenden, lässt sich also Christoph Busers Leistungsausweis mit echten Fakten untermauern. Darum empfehle ich Ihnen, es mir gleich zu tun und Christoph Buser zwei Mal auf Ihre Liste zu setzen. STEFAN D EGEN, LANDRAT FDP, GELTERKINDEN

Im Ständerat braucht es Leute, die mit den Vertretungen anderer Parteien bestmögliche Kompromisse aushandeln können. Eric Nussbaumer hat schon verschiedentlich bewiesen, dass er dies kann. Und vor allem verfügt er auch über sehr grosses Fachwissen im heute wohl dringlichsten Bereich der Klimaund Energiepolitik. Deshalb schreibe ich mit grosser Überzeugung Eric Nussbaumer auf meinen Ständeratswahlzettel. ROLAND LAUBE, GELTERKIND EN

Ideale Voraussetzungen Die Knochenarbeit im National- und Ständerat wird in den Kommissionen geleistet und nicht jeden Tag mit mehr oder weniger plakativen Aussagen in den Medien. Daniela Schneeberger ist Mitglied der WAK, eine der einflussreichsten Kommissionen wo es u. a. um die Sachbereiche wie Volkswirtschaft, Landwirtschaft, Gewerbe und Dienstleistungen geht. Ebenfalls die Beziehungen zwischen dem Bund und den Kantonen sowie dem Ausland sind wichtige Arbeitsfelder. Seit acht Jahren hat sie im Ratsbetrieb wertvolle Erfahrungen gewonnen und ist über die Parteigrenzen hinweg bestens vernetzt. Mit den Kenntnissen als Unternehmerin mit Bodenhaftung aus der Privatwirtschaft die weiss, dass Arbeitsplätze geschaffen und Geld verdient werden muss, bevor es ausgegeben wird, bringt Daniela Schneeberger ideale Voraussetzungen als zukünftige Ständerätin für den Kanton Basel Landschaft mit. HANSRUEDI BIERI, E. LANDRAT, E. GEMEIND EPRÄSIDENT ITINGEN


Kirchen

ObZ 26. September 2019

Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau

Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet

Samstag, 28. September 14.00 Traugottesdienst für Carole Rüedin und Chris-toph Bürgin, Pfr. J. Handschin

Stille-Allein-Zusammen-Ausklingen lassen» in der Kirche Ormalingen, Ulrike Noffke, Musiktherapeutin und Kirchenmusikerin

Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden

Sonntag, 29. September 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst mit der Kirchgemeinde Buus-Maisprach in der Kirche

Sonntag, 29. September 10.10 Kinderhüte im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfr. Eric Hub. Text: Matthäus 11, 1ff. Taufen: Lorina Meier, Nicolas Cassata, Levin Hauri, Anastasia Mulyava. Kollekte: Heilsarmee Nordwestschweiz. Orgel: Adrian Schäublin. Fahrdienst: Peter Bez, 061 981 24 21

Sonntag, 29. September 10.15 Gottesdienst (Gottfried Zbären) Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst mit FMG Lausen zusammen, im Lindenhof, Spielstrasse für Kinder

Dienstag, 1. Oktober 11.00 Gottesdienst im Altersheim

www.fmg-gelterkinden.ch

Donnerstag, 3. Oktober 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Herr Schaffner aus Anwil zeigt Dias und erzählt von seiner Reise nach Äthiopien. Alle sind herzlich eingeladen! Auf Ihren Besuch freuen wir uns! Fahrdienst: Frau Annelies Schaffner, 077 401 48 39 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Ferien: vom 30.9.-6.10 Pfarrer Eric Hub Abwesenheit: Pfarrer Samuel Maurer ist im Konf-lager in Vaumarcus Amtswochen: 16.-29.9. Eric Hub 30.9.-6.10 Pfarrerin Birgit Schmidhalter, 061 931 11 20, b.schmidhalter@sunrise.ch Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Samstag, 28. September in Sissach 18.00 Eucharistiefeier für Sissach und Gelterkinden mit Don Raffaele Buono Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00

Dienstag, 1. Oktober 14.00 Handarbeitsgruppe im Pfarrhaus Ormalingen

Sonntag, 29. September 10.00 Gemeinsamer Gottesdienst in Maisprach mit der Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken, Pfarrer Daniel Hanselmann Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 29. September 10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Esther Borer-Schaub, Zuzgen Abwesenheit Bis und mit 7. Oktober haben wir Ferien. Amtswochenvertretung 23. bis 27. September Pfr. Christian Bühler, Oltingen, 061 991 03 07 30. September bis 4. Oktober Pfrn. Daniela Pfeil, Basel, 077 419 61 69 Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag 29. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Aus den Seligpreisungen Mt. 5,6 und 5,10

Samstag, 28. September 18.00 Eucharistiefeier ital./dt. mit den Pfarreiangehörigen aus Gelterkinden Sonntag, 29. September 9.30 Christkatholischer Gottesdienst 18.00 Keine Santa Messa

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken

Freitag, 4. Oktober 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 3. Oktober 10.00 Gottesdienst, Pfarrerin Birgit Schmidhalter (Rothenfluh) www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg

Vertretung in den Herbstferien Vom 30. September bis 13. Oktober weilt Pfarrer Christian Bühler in den Ferien. Er wird vom 30. September bis 4. Oktober durch Pfarrerin Daniela Pfeil vertreten. 077 419 61 69. Er wird vom 8. bis 11. Oktober durch das Pfarramt Kilchberg vertreten. 061 981 21 20

Katholische Kirche Sissach

Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus) Telefonische Anmeldung für Fahrdienst bis Samstag, 28. September, 18.00 bei Frau Silvia Gürtler, Ormalingen, Telefonnummer 061 981 40 58

Sonntag, 29. September Es findet kein Gottesdienst in der Kirche Rothenfluh statt. Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 29. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für die Spendkasse Sonntag, 6. Oktober 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Trude Bernoulli. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für die Stiftung Arbeitslosenrappen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum Kirchenkaffe im Raum der Kirchgemeinde eingeladen.

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Konzertreihe Mosaik Zur Kirche gehetzt – einen Platz gesucht – noch kurz mit Freunden gesprochen – in freudiger Anspannung gewartet, was heute in der Orgel-Konzertreihe Mosaik passiert: Die «Tour de Suisse» zog gleich alle in ihren Bann. In diesem Konzert gab es ein spannendes Hin und Her (und Miteinander) zwischen Chorgesang und Orgelklängen und einen munteren Wechsel zwischen schweizerdeutschen (sogar im Baselbiet komponierten), französischen, italienischen und romanischen Liedern. Musik überwindet eben Sprachgrenzen – so fühlten sich wohl heute etliche Besucher bereits nach dem ersten Lied «Chante en mon coeur» mehrsprachig! Adrian Schäublin gelang es mit einer Leichtigkeit bekannte Klänge (z. B. das Baselbieter-Lied) geschickt mit anderem Schweizerliedgut zu verknüpfen. Schaute man auf das Programm, so wusste man, dass nach dem gesungenen Lied «Lioba» «s Vreneli ab em Guggisbärg» in Orgelversion folgte. Die Orgel nahm die letzten Klänge des freiburgischen Liedes auf, wiederholte die Leit-Melodie, wechselte in die Tonart Moll und Schwupps – war aus der Kuh (Lioba) das Vreneli geworden! Adrian Schäublin scheint eins zu sein mit «seiner» Orgel. Ohne Berührungsängste kann er Unerwartetes herausholen und so uns Zuhörende begeistern. Vis-à-vis der Orgel stand der reformierte Kirchenchor. Ab dem ersten Ton war die Motivation in allen Gesichtern zu sehen und im freudigen Singen zu hören. Beim «Spazzacamin» konnte man förmlich die jungen Kaminfeger-Buben aus dem Tessin vor

sich sehen – und wären die Sänger ein paar Jährchen jünger, wären diese wohl glatt noch von Kamin zu Kamin gesprungen! «Ich schänke dir mis Härz» in der Orgelversion war ein Genuss. Ja Adrian, deiner Orgelmusik muss man sein Herz einfach öffnen. Sie nimmt dich mit, lässt dich in den hohen Tönen mittanzen, in ihrem Rhythmus mitwippen, in ihrem Klang versinken, durch ihre unerwarteten Tonkombinationen schmunzeln und den eigenen Körper in den dunklen Basstönen mit vibrieren. Der Chor berührte die Zuhörenden durch seine Präsenz und Unbeschwertheit, sein Stimmvolumen, seine ungewohnte Liederauswahl und durch passende Choreografien. Das wohl nicht wenige Üben war gut sichtbar. Schien es doch, dass die Sängerinnen und Sänger schon vor den Zeichen der Leiterin Claudia Waldmeier wussten, was diese meinte. Beim «Am Acher» spürte man die beschriebenen Furchen im Herz, beim «Gfunde» das eingespielte Miteinander und beim «Nidwaldner Tanzliedli» mit Jodel waren einige der Chormitglieder nicht mehr zu bremsen. Klar, dass sich die Konzertbesucher, nach diesem Genuss, nicht ohne Zugabe nach Hause schicken liessen! Herzlichen Dank allen Mitwirkenden, welche uns Zuhörenden einen so schönen Übergang von der Arbeitswoche ins Wochenende beschert haben. Das nächste Konzert der Orgelreihe «Mosaik» wird am 18. Oktober mit Alexandra Weidlich stattfinden. YOLANDA SPROSS

Konfirmandenlager, Wassen 6. bis 12. Oktober 2019 Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 6. Oktober bis Freitag, 12. Oktober – Konfirmandenlager – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof

Freitag, 27. September 18.30 bis 21.00 «Rainbow-Treff» im Pfarrhaus Ormalingen 19.30 ausKlang, «Singen-Hören-Lauschen-

Sonntag, 29. September 19.00 Kirche Wintersingen, Sonja Wieland, Musik: Fabian von Dungen und Jonas Schweizer

Blick vom Organisten zum Chor im Rückspiegel.

FOTO: ZVG

Ausflug auf die Klewenalp Ormalinger Senioren unterwegs mand ein Radargerät bei sich hatte, verweilten die Senioren länger im gemütlichen Säli. Zwischen der Bergstation der Gondelbahn und dem Restaurant befindet sich ein Gehege mit munteren Murmelis, für sie der Beweis, dass sie doch in den Bergen waren. Um 15.30 Uhr ging es wieder per Gondel nach Beckenried und via Kriens – Renkloch – Malters in Richtung Sempachersee zurück ins schöne Baselbiet. Auch wettermässig wurde der Himmel immer blauer, und bei strahlender Abendsonne beendete die Senioren ihre Reise. Vielen Dank an die «SaegesserChauffeure» Markus Vögelin und Reto Herzig, die sie sicher und souverän teils durch unbekannte Gegenden führten und einmal mehr eine interessante Reise boten! ERIKA RÜEGG-HAND SCHIN, PRÄSIDENDIN SGUU

Eine stattliche Teilnehmerzahl hat sich am Freitag vor Bettag beim Schulhaus Ormalingen eingefunden. In den drei Cars fand jeder seinen Platz und die Reise mit 120 Teilnehmern konnte Richtung Sörenberg losgehen. Nach einer kurzen Fahrt auf der Autobahn bis Dagmersellen wurde es Richtung Wolhusen beschaulicher und ruhiger auf den Strassen. Das wunderbare sonnige Herbstwetter rückte die Landschaft des Entlebuchs ins beste Licht. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch das UNESCO-Biosphärenreservat und einem Ausblick auf das bizarre und wilde Gesicht der Schrattenfluh wurden die Senioren im Hotel Rischli auf dem Sörenberg herzlich empfangen und in der gemütlichen Gaststube erwartete sie ein feiner Wurstsalat zum Zvieri. Frisch gestärkt und ausgiebig geplaudert ging es vom Sörenberg Richtung Escholzmatt – Wiggen – Marbach weiter durchs hügelige Emmental. Stattliche Bauernhäuser, prächtige Vorgärten und üppiger Blumenschmuck an den Fenstern konnten während der Fahrt bewundert werden. Mit vielen neuen Eindrücken ist die Reisegesellschaft wohlbehalten im Basel-

Sonniger Herbsttag auf dem Sörenberg. biet eingetroffen und das vielversprechende Abendprogramm konnte beginnen. In der Turnhalle wurden die Senioren von den Turnerinnen der Frauenriege erwartet und mit einem feinen Abendessen verwöhnt. Der Musikverein sowie der Männerchor Ormalingen haben sorgten mit ihren schönen Klängen für beste Unterhaltung und auch eine

FOTO: ZVG

Gruppe der Aloha Line-Dancer haben für Abwechslung im Unterhaltungsprogramm gesorgt. Die Gemeindepräsidentin Vreni Schürmann informierte die Anwesenden in ihrer Ansprache über die Neuigkeiten und Projekte im Dorf und zum Abschluss liess man den gemütlichen Tag bei Kaffee und Kuchen ausklinKÄTHY ZIMMERMANN gen.

«Ich wusste nichts über seine Depression, Suizid tut weh.»

Der Schein trügt.

FOTO: ZVG

Fordern Sie bei uns psychologische Unterstützung an (AKP).

www.die-bestatterin.ch

Am Mittwoch, 18. September 2019, fuhren zwei Reisecars mit 56 gut gelaunten Senior/-innen von Gelterkinden und Umgebung via Homburgertal – Olten – durchs Ruedertal – vorbei an Beromünster, wo der ausser Dienst gestellte Sendeturm Erinnerungen an alte Radiozeiten weckte. Weiter über Emmen und Hergiswil nach Beckenried. Mit der Gondel schwebten sie in den dichten Nebel hinein auf die Klewenalp. Unter den Reisenden machte sich eine leichte Enttäuschung bemerkbar, denn bei schönem Wetter hätten sie eine grandiose Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge geniessen können. Das Essen im Berggasthaus Panorama in der Klewenstube brachte die gute Laune wieder zurück. Da sich der Nebel partout nicht auflösen wollte, und nie-

Bestattungsdienst Doris Passalacqua

Nunningen 061 791 11 41 Ziefen 061 941 11 46


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ 26. September 2019

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öffnungszeiten Markttag, 9. Oktober 2019

Ablesen der Wasseruhren

Gemeindeverwaltung

Die Gemeindeverwaltung an der Marktgasse 8 bleibt am Mittwochnachmittag, 9. Oktober 2019 (Marktnachmittag), geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.

Neues aus unserem Bistro Ab sofort jeden letzten Sonntag im Monat BRUNCH in der Badi von 10.00 bis 14.00 Uhr

Wir sind auch während der Herbstferien vom 30. 9. bis 13. 10. 2019 jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr für Sie da. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch ******************************************** VORANZEIGE: Die «Märli- und Gschichte»Nachmittage beginnen am Mittwoch, 6. November 2019. Jeden Mittwochnachmittag von 14.00 bis 14.45 Uhr bis zu den Sportferien 2020 kommen Kinder ab 4 Jahren in den Genuss von spannenden und lustigen Geschichten. Das Bibliotheksteam freut sich auf viele kleine und grosse Zuhörer und Zuhörerinnen.

Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22, Telefon 061 981 28 85 hallen-freibad@gelterkinden.ch www.gelterkinden.ch

Das Ergebnis der Stillen Wahl eines Mitgliedes des Schulrates der Sekundarschule Gelterkinden wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, am Gemeindeschaukasten und im Internet in geeigneter Weise veröffentlicht. Die dreitägige Beschwerdefrist ist unbe-

nutzt abgelaufen. Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis verbindlich fest und hat die Wahl erwahrt. Der Gemeinderat gratuliert dem Gewählten, Tobias Gröflin, herzlich zur Wahl.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Genehmigung Mutation ZPS «Parzelle Nr. 1966» Der Regierungsrat hat die von der Gemeindeversammlung vom 12. 12. 2018 beschlossene Änderung des Zonenplanes

Begegnung und Dialog zwischen Kulturen

Bern Die Gelterkinder «Frauentreff-Gruppe» im Haus der Religionen

In der einen Hälfte (nördlich der Bahnlinie) werden die Wasseruhren von den Wasseruhrablesern der Gemeinde abgelesen. Wir bitten die entsprechenden Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer sowie die Hauswarte, den Zugang zu den Wasseruhren freizuhalten. In der anderen Hälfte werden die Wasseruhren durch die Hauseigentümer abgelesen. Sie erhalten dazu von der Gemeindeverwaltung eine Selbstdeklarationskarte zugestellt, welche sie der Gemeinde ausgefüllt wieder zu retournieren haben.

Siedlung im Bereich «Zentrumszone Bahnhof Parzelle Nr. 1966» vorbehaltlos genehmigt und in Kraft gesetzt.

Am Donnerstag, 3. Oktober 2019, um 14 Uhr, findet im Reformierten Kirchgemeinde Zentrum, Marktgasse 8 in Gelterkinden eine Diashow mit Bildern und Erzählungen aus Äthiopien mit Beat Schaffner aus Anwil statt. Kommt und bringt eure Freunde und Bekannten mit, alle sind willkommen ! Fahrdienst: Annelies Schaffner, Telefon: 077 401 48 39. MARLYSE THOMMEN

Mütter- und Väterberatung 2019 Gelterkinden Ort: Gemeindeverwaltung Eingang Gemeindesaal, Sitzungszimmer 1

URSULA HAND SCHIN

Englisch, thailändisch, französisch und schweizerdeutsch hörte man munter durcheinander plaudern, als sich die internationale Frauengruppe, unter der Leitung von Brigitte Heckendorn, auf dem Bahnhof Gelterkinden für ihre Exkursion nach Bern traf. Stammend aus Kulturen wie Thailand, Philippinen, Mazedonien, Kamerun und der Schweiz mit verschiedenen Religionen durften sie, am Europaplatz in Bern angekommen, das originelle Glasgebäude mit dem «Haus der Religionen» besichtigen. Nach Kaffee und Kuchen setzte sich die Gruppe in den Dialogbereich, der ein wichtiger Teil dieser Einrichtung ist, wie Vorstandsmitglied Albert Rieger in seiner Information und Führung, betonte. Das vor fünf Jahren eingeweihte Haus entstand aus dem vorher jahrelang bestehenden runden Tisch, an dem sich Vertreter verschiedener Weltreligionen, die in Bern und der Schweiz leben, trafen, um über Gemeinsames, Trennendes und bestehende Probleme zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu suchen. Aus diesen Begegnungen in der neutralen Schweiz ergaben sich auch Freundschaften unter Menschen, die sich in ihrer Heimat feindlich gesinnt sind! Zwischen einem tamilischen Hindupriester und einem singhalesischen buddhistischen Mönch aus Sri Lanka, die in ihrer Heimat zu einem Versuch der Versöhnung ebenfalls ein «Haus der Religionen» für den dortigen Dialog unter den verfeindeten Parteien gründeten! Ein Zeichen der Hoffnung! Auf der Führung betraten die Besucherinnen die Moschee, in der die KosovoAlbaner beten, die zuvor keine würdige Begegnungsstätte in Bern gehabt hatten. Sie bewunderten die Pracht des Hindutempels mit den diversen Altären, wo sich jeden Tag 400 tamilische Gläubige zum Gottesdienst und nachfolgendem gemeinsamen Essen einfinden. Sie staunten über die goldene Buddhastatue und das Wandbild der Aleviten. Im christlichen Raum versammelt sich jeweils eine äthiopisch-orthodoxe Gemeinschaft. Alle diese Räumlichkeiten stehen auch anderen Richtungen dieser Religionen für Feste offen. Tief beeindruckt machten sich die 15 Gelterkinder Frauen auf den Heimweg.

Ab 8. Oktober 2019 wird mit dem Ablesen der Wasseruhren begonnen. Die Gemeinde wird dabei in zwei hälftige Gebiete eingeteilt, welche jährlich alternierend kontrolliert werden.

Altersnachmittag in Gelterkinden

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Erwahrung Ersatzwahl Schulrat Sekundarschule

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Okt. Nov. Dez.

Montags 9.00–12.00 14./28 11./25. 9.

Montags 13.30–17.00

23.

Dienstags 14.00–17.00 1./22. 19. 17.

Donnerstags 13.30–17.00 7. 5.

Beratung auf VORANMELDUNG! Annelies Heinimann, Mütter- und Väterberaterin Erreichbarkeit Telefonische Beratungen: Mo/Mi/Do von 8.00–9.00 Uhr Telefonnummer: 079 873 79 66 E-Mail-Adresse: mvb@spitex-sissach.ch

Bereichert durch die Eindrücke im «Haus der Religionen und Kulturen» steht die Gelterkinder Gruppe davor. Sie erleben diese Begegnung und den Dialog selber auch im Frauentreff, der aus dem ökumenischen Forum Kaleidoskop Gelterkinden hervorgegangen ist (eine Plattform, in der gesellschaftliche und entwicklungspolitische Fragen der Gegenwart behandelt werden und dazu regelmässig Vorträge und Besichtigung veranstaltet). Unter der Leitung von Brigitte Heckendorn, Marlyse Thommen und Marietjie Odendaal treffen sie sich jeden Monat an einem Samstagnachmittag bei Kuchen und Kaffee. Das Ziel ist, dass sich jüngere und ältere Ausländerinnen aus verschiedensten Ländern, Religionen

und Konfessionen, die entweder schon lange oder erst kurz in der Schweiz leben, mit Schweizerfrauen treffen, sich gegenseitig kennenlernen und Gedanken über Erlebnisse und Bräuche austauschen. Eine Möglichkeit zur Integration! Weitere Frauen aller Nationalitäten sind willkommen! Nächste Treffen am 19. Oktober, 9. November, 7. Dezember, von 15.30 bis 17.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindezentrum Gelterkinden. Informationen: Brigitte Heckendorn, Telefon: 061 981 53 38, E-Mail: brigitte.heckendorn@gmx.ch

TTC Gelterkinden verliert 3. Liga: Gelterkinden 1 musste innert zwei Tagen zweimal auswärts gegen stärkere Gegner antreten und konnte dabei keinen Punkt gewinnen. Bei Copains Birsfelden 1 unterlagen Freivogel, Senn und D. Hasler mit 2:8, Freivogel und Senn konnten je ein Spiel gewinnen. Mit etwas Glück wäre ein Punktgewinn möglich gewesen, Freivogel unterlag zweimal im Entscheidungssatz. Gegen die Kaderjunioren von Rio-Star Muttenz 4 ersetzte Pantaleo den angeschlagenen D. Hasler. Nur Freivogel hatte Chancen, gewann ein Spiel und unterlag erneut zweimal im Entscheidungssatz. Nach dem 1:9 stehen die Gelterkinder wie erwartet mitten im Anstiegskampf, gegen

die direkten Gegner spielt das Team zum Schluss der Vorrunde. 4. Liga: Beim leicht stärkeren Waldenburg 2 konnte Gelterkinden 2 ein 5:5 erspielen. T. Buess verlor erstmals ein Spiel, trug aber trotzdem zwei Siege bei. R. Hasler und Jordi gewannen je ein Einzel und das Doppel. Im Schweizer Cup hatten die Oberbaselbieter gegen das klar favorisierte Basel keine Chance. Nur T. Buess und D. Hasler konnten beim 2:13 ein Spiel gewinnen. Die U13-Junioren unterlagen in ihrem ersten Spiel gegen Schöftland mit 3:7. L. Häfelfinger konnte zwei Spiele gewinnen, N. Riek eines. Weitere Informationen: www.ttcgelterkinden.ch/www.click-tt.ch SIMON S ENN

Hundeschwimmen

Die prächtigen Altäre des Hindutempels wurden in unzähligen freiwilligen Stunden erschaffen. FOTOS: U. HANDSCHIN

Das diesjährige Hundeschwimmen – war ein riesiger Erfolg mit über 200 teilnehmenden Hunden, die sich in den Becken tummelten. MARIANNE FRENK, BADMEISTERIN


Region Gelterkinden

ObZ 26. September 2019

Die Begegnungszone soll noch besser werden

Sissach Gemeinderat nimmt Petition mit 2000 Unterschriften entgegen OTTO GRAF

Die Sissacher Begegnungszone soll attraktiver werden. Diese Forderung steht im Raum, seit es die Begegnungszone gibt. Und das sind doch immerhin mehr als zehn Jahre. Schon das Chluri warf vor dem Einäschern den damaligen Planern Kopflosigkeit vor, weil die Kabel für die Strassenbeleuchtung und zum Befestigen der Fahnen viel zu tief über die Strasse gespannt wurden und somit das Chluri mit einer geschätzten Körperlänge von siebeneinhalb Metern aus der Begegnungszone verbannten. Doch das ist Fasnachtsgeschichte. Tatsache ist, dass die Begegnungszone den Erwartungen weitgehend gerecht wird. Nun nimmt die Begegnungs AG (BAG), eine lockere Arbeitsgemeinschaft von Anwohnern und Freunden der Begegnungszone aus allen Bevölkerungsschichten, einen neuen Anlauf, um eine gute Sache noch besser zu machen. Sie hat deshalb, wie Pascal Gysin, der Sprecher der Gruppierung bestätigte, in der Kernzone eine Umfrage in der Bevölkerung durchgeführt und Ideen für Verbesserungsvorschläge gesammelt. «Wir wollen explizit keine Debatte über Parkplätze aufgleisen, sondern die Qualität der Begegnungszone mit einfachen und leicht umsetzbaren

Pascal Gysin (l.), Sprecher der Begegnungs AG, überreicht Gemeindepräsident Peter Buser die von 200 Personen unterschriebene Petition.

Ideen für Verbesserungsvorschläge. Massnahmen verbessern», betonte Gysin. So unterschrieben innert kürzester Zeit gegen 200 Personen die Petition. Die BAG übergab diese am Montag beim Brunnen vor dem Gemeindehaus dem Gemeinderat, der mit Präsident Peter Buser und den Räten Daniel Stocker und Lars Mazzucchelli Flagge zeigte. Nebst den von der BAG aufgezeigten zu Themen über Verkehr, Signalisation Sicherheit, das Einkaufen und das Be-

gegnen, konnte das Publikum auch weitere Ideen einbringen. Dabei wünschten sich viele Petitionäre eine fussgängerfreundlichere Begegnungszone. Für den Gemeinderat ist die Petition nicht bindend. Der Präsident dankte der BAG für deren Engagement für eine attraktivere Einkaufs- und Begegnungsmeile und sicherte zu, die Behörde werde die Wünsche prüfen und entscheiden, was kurzfristig realisiert werden kann.

Spitzen-Fagottist spielt in Sissach Sergio Azzolini und sein Barockorchester L’Onda Armonica gastieren in der Oberen Fabrik Sissach. Die sechs Musikerinnen und Musiker spielen Werke von Johann Friedrich Fasch und Jan Dismas Zelenka. Der Gründerin der Klanglichter-Konzerte, Paola De Piante Vicin, bringt einen ganz grossen Star der Klassik-Szene in die Obere Fabrik Sissach: Sergio Azzolini. Der Italiener ist einer der begehrtesten Fagottisten, wobei er besonders mit barocker Musik von sich reden macht. Er ist Träger mehrerer renommierter Preise, darunter den «ECHO Klassik», und Leiter seines eigenen Barockorchesters L’Onda Armonica, mit dem er in der Oberen Fabrik Sissach gastiert. Azzolini ist seit 1998 Professor für Fagott und Kammermusik an der Hochschule für Musik FHNW in Basel. Neben Azzolini spielen in L’Onda Armonica: Giovanni de Angeli, Oboe; Giuseppe Falco, Oboe; Sonoko Asabuki, Violine; Francesco Galligioni, Violoncello und Daniele Caminiti, Theorbe. Schwerpunkt des Programms des Konzerts in Sissach ist der böhmische Komponist Jan Zelenka (1679–1745). Zelenka war ein äusserst produktiver Künstler, der zu Lebzeiten immer im Schatten anderer stand, aber von seinem Zeitgenossen Bach hoch geschätzt wurde. Im Kontrast dazu steht die Musik von Johann Friedrich Fasch

(1688–1758): ein Meister des musikalischen Handwerks im späten Barock, erfolgreicher Kirchenmusiker mit fester Anstellung, aber auch präsent bei den Höfen von Darmstadt und Dresden. Im Konzert in der Oberen Fabrik wird mit Faschs Musik auch der Glanz dieser Zeit wieder hörbar gemacht. Konzert mit Sergio Azzolini und L’Onda Armonica, Samstag, 12. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Obere Fabrik, Sissach, www.klanglichter.ch

Sergio Azzolini.

FOTO: Z VG

Im leeren Eibach Nun stehen sie an allen Ecken und vor jedem zweiten Laden, verteilen Flugblätter und kleine Geschenke und werben für «ihre» Kandidatinnen und Kandidaten. Der Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober läuft auf Hochtouren. Die Aktivistinnen und Aktivisten der SP Gelterkinden und Umgebung stimmten sich auf ihre Standaktion vom letzten Samstag an einem ganz besonderen Ort ein: im leeren Bachbett des Gelterkinder Dorfbachs, des Eibachs. Dass der Eibach kein Wasser mehr führt, kommt immer häufiger vor. Und dass das mit der Erwärmung des Klimas zu tun hat, ist kaum

Der Katalog der Wünsche an die Adresse des Gemeinderats.

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mehr bestritten. Nun behaupten auch die Leute von der SP nicht, dass der Eibach morgen wieder zu einem munter dahinrauschenden Flüsslein wird, sofern bloss viele Leute die Liste 2 wählen. Aber sie wissen, dass sich ihre Kandidierenden für eine konsequente Klimapolitik einsetzen werden. Und dass Eric Nussbaumer konkrete Techniken und Massnahmen kennt, die zu einer Verminderung des Ausstosses von klimaschädigenden Gasen führen. Und dass er sich immer wieder mit Erfolg, für deren praktische Umsetzung eingesetzt hat, und weiterhin einsetzen wird. Am wirkungsvollsten als Baselbieter Ständerat. SP GELTERKIND EN UND UMGEBUNG

FOTOS: O. GRAF

53. Concours und Apfelhauet

Der Reitverein Farnsburg durfte bei traumhaftem Wetter während zwei Tagen Gastgeber vom Concours und Apfelhauet auf dem Breitfeld in Wintersingen sein – einem Springreitturnier, bei welchem sich nicht nur die Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden wohlfühlen, sondern auch die vielen Zuschauer. Am Samstagvormittag wurden die zu überspringenden Hindernisse auf einer Höhe von 70 bis 90 cm eingestellt. Bei den Basisprüfungen bis 80 cm galt es ohne Zeitdruck, die Hindernisse fehlerfrei zu überwinden. Bei den B/R 90-Prüfungen wurde nach Fehler und Zeit gerichtet. Als erste Siegerin durfte sich Nadja Eggenschweiler aus Mümliswil mit ihrer Golden Gloria R. C. CH gratulieren lassen. Mit ihrem schnellen Ritt verwies sie Sarah Schönbächler aus Rothkreuz und Selina Bucheli aus Nottwil auf die Ehrenplätze. In der anschliessenden Prüfung freute sich Willi Pfaff aus Arisdorf über seinen schnellen Ritt. Er gewann mit seinem Pferd Diadem vor Bruno Hossle, Ueken und der wiederum schnellreitenden Sarah Schönbächler. Junioren-Trophy Bei der 1. Junioren-Trophy waren Reiterinnen und Reiter bis 18 Jahre startberechtigt. Interessant war die Mischung von einerseits noch unerfahrenen und andererseits schon routinierten Teilnehmern. Dabei wurde die Höhe der Hindernisse dem Niveau des Reiters entsprechend von 70 bis 110 cm angepasst. Die Jugendlichen zeigten beeindruckend schönen und fairen Sport, der mit vielen Ehrenpreisen belohnt wurde. Gewonnen wurde die Trophy von Fabio Keller mit Canaille de la Cense vor Caroline Thürkauf mit Boss de Blonde und Sari Plattner mit Deja Vu. An dieser Stelle noch-

Im traurig-leeren Bett des Eibachs beim Park in Gelterkinden bereiten sich die Aktivist/-innen der SP Gelterkinden und Umgebung auf ihren Einsatz vor. FOTO: Z VG

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Siegerehrung der 1. Junioren-Trophy: Sari Plattner, Fabio Keller und Caroline Thürkauf (v.l.). FOTO: Z VG mals herzliche Gratulation an alle Teilnehmer! Das abschliessende 3er-Equipenspringen wurde von Sabine Waldmeier, Sabine Meier und Angela Schweizer gewonnen. Am Sonntag wurden Springprüfungen der Kategorie R/N100 und R/N110 durchgeführt. Stefan Mägli aus Mümliswil und Jan Schneider auf Pratteln gewannen die Prüfungen am Vormittag. Die R/N110-Prüfungen wurden mit einem Heimsieg von Daniela Wüthrich mit Copana und dem Sieg von Sabine Waldmeier aus Hellikon mit Chellano durch die Amazonen dominiert. Apfelhauet Der Apfelhauet ist ein traditionelles Geschicklichkeitsreiten. Das Pferd muss im Galopp an die verschiedenen Aufgaben

herangeführt werden – das bedingt viel Vertrauen vom Pferd in seinen Reiter. Neben dem Vertrauen ist aber auch das Geschick vom Reiter gefragt. So muss sich der Reiter z. B. auf dem galoppierenden Pferd seitlich nach unten lehnen um die im Boden verankerten Fanions auszuziehen zu können – oder mit einem Säbel die an Galgen hängenden Apfel schnitzen. An Thomas Bieri aus Wenslingen war am heutigen Tag kein Vorbeikommen, er sicherte sich gleich die ersten beiden Plätze mit seinen Pferden Saphira und Ruby. Im 3. Rang konnte sich die einheimische Fabienne Thommen, mit Bonito klassieren. Das OK freut sich über den gelungenen Anlass und ist bereits in der Planung für den Concours und Apfelhauet am 26. und 27. September 2020. DANIELA WÜTHRICH


S Gwärb vo Gälterchinde und Umgäbig Gelterkinden

Verkaufsladen und gemütlicher Treffpunkt

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Gelterkinden Vinothek Raffaella pr. Vor dem Eckhaus, am schönsten Dorfplatz der Nordwestschweiz treffen sich gute Freunde und Weinliebhaber gerne zu einem Apéro und gemütlichen «Schwatz». Hier findet der Kunde köstliche und gehobene italienische Weine zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Im Angebot findet sich auch eine kleine Auswahl aus Frankreich, Spanien, Portugal und dem Wallis. Die schottischen Highland Whiskys Liebhaber des Single Malt Wiskys finden eine feine Auswahl vor, wie Bunnahabhain, Glenglassaugh, Tomatin, Penderyn und Raritäten des edlen Brandes. Ein schönes Geschenk: Whisky-Adventskalender – frühzeitig reservieren, da limitierte Ausgabe. Grappas, Gin, Rum Edle Sorten diverser Grappas, Gin, Rum und der eigene Vieille Prune erweitern das Verkaufssortiment.

7 clouds Der wasserdichte Rucksack ist ein Blickfang.

Ein Muss für «Dolci»-Liebhaber Schlossbergkugeln, Florentiner und feinste Truffes aus der Storchenbäckerei Keller in Bern sind beliebte Mitbringsel und lassen sich zu raffinierten Geschenken verpacken.

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FOTO: Z VG

Region Gelterkinden

Zum Jubiläum nach München

Zunzgen Vereinsreise des Turnverein Zunzgen zum 100-Jahr-Jubiläum 35 Turnerinnen und Turner des Turnvereins Zunzgen machten sich am Freitag, 6. September 2019, auf, die deutsche Grossstadt München zu erkunden. Die Turnfahrt 2019 stand ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums, welches der TV Zunzgen in diesem Jahr mit verschiedenen Aktivitäten feiert. Aus diesem Anlass dauerte die diesjährige Vereinsreise auch deren drei anstatt üblicherweise nur zwei Tage. Zugleich wollte man seitens des Vorstandes den Mitgliedern für einmal auch eine etwas andere Turnfahrt ermöglichen. Da eine Städtereise bislang noch nie auf einem TurnfahrtProtokoll des TV Zunzgen stand, lag die Wahl schon bald einmal fest. Mit dem Sägesser-Reisecar ging es dann am Freitagmorgen um 6 Uhr Richtung bayrische Metropole. Als erster Höhepunkt stand für die Zunzger Turnerschar der Besuch des Olympiaparks und einem Dachrundgang hoch oben auf dem Olympia-Stadion von 1972 auf dem Programm. Nach einem klassischen bayrischen Nachtessen in der Gaststube «Zum Franziskaner» fand der erste Abend mit einem BowlingTurnier seinen Ausklang. Der Samstag startete dann mit einer Stadtführung. Mit dem Car wurde unter anderem dem Schloss Nymphenburg ein Besuch abgestattet, ehe die

FDP-Nationalratskandidaten in Gelterkinden Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Baselland für National- und Ständerat mischten sich am vergangenen Samstag bei sommerlichen Temperaturen unter die Gelterkinder Bevölkerung. Die FDP Gelterkinden und Umgebung organisierte unter der Leitung von Präsident Pascal Catin, Rolf Graf, Daniela Zumoberhaus und Landrat Stefan Degen einen Grillevent für die Kandidaten. Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Baselland, Daniela Schneeberger, Melchior Buchs, Christoph Buser, Nicole Nüssli-Kaiser, Saskia Schenker, Marc

Schinzel und Balz Stückelberger, erschienen vollständig und vertieften sich sofort in Gespräche mit der Bevölkerung. Die Würste vom Grill halfen mit, dass der Anlass dann doch einiges länger als geplant dauerte. So konnte Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger die Zeit optimal nutzen, um mit den interessierten Gästen, über nationale Politik zu sprechen. Geschätzte über 100 Interessierte durften sie an ihrem Grillstand begrüssen. Die FDP Baselland dankt allen Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen. STEFAN D EGEN, LAND RAT FDP, GELTERKINDEN

Die Mitglieder des Turnvereins Zunzgen vor dem geschichtsträchtigen Münchner Olympiastadions von 1972. FOTO: Z VG Führung dann auch noch zu Fuss durch die Altstadt von München führte. Am Nachmittag nutzten die Zunzger den freien Nachmittag, um auf individuellen Wegen München zu besichtigen oder mittels Elektro-Trottinett die Strassen und Gassen der Millionen-Stadt unsicher zu machen. Mit einem weiteren typischen bayrischen Abendessen in der «Augustiner Bräustuben» wurde der zweite Tag ab-

gerundet. Den Sonntag nahmen die Turnenden dann grösstenteils mit einer U-Bahn-Führung in Angriff. Der Abschluss der Zunzger Jubiläumsturnfahrt befand sich letztlich bei der Allianz Arena, der Heimstätte des FC Bayern Münchens. Von dort ging es am Sonntagnachmittag mit dem Reisecar wieder zurück in die Schweiz. THOMAS DITZLER, P R ÄSIDENT TV ZUNZGEN

Die Nationalratskandidaten der FDP Baselland.

FOTO: Z VG


ObZ

26. September 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg Simmentaler Reinzucht Viehschau

Langenbruck Über 100 Simmentaler Reinzuchttiere wurden zu Fuss auf den Schauplatz geführt BENILDIS BENTOLILA

Am letzten Samstag war Viehschau in Langenbruck. Über 100 Simmentaler Reinzuchttiere wurden zu Fuss auf den Schauplatz geführt. Ausser den Stieren, sie durften per Viehtaxi anreisen. Einmal mehr passte einfach alles: geschmückte saubere Kühe und Rinder, gestylte und aufgestellte Begleitpersonen, wunderbarer Glocken- und Treichelklang beim Einmarsch und beim Nachhausegehen, prächtiger Sonnentag, gut gelaunte Züchterfamilien und Besucher, genug Speis und Trank im Festzelt, gute und familiäre Stimmung im Ausserdorf und Fröhlichkeit bis in die Nacht hinein. «Genau so muss es sein», meinte ein ehemaliger Züchter. «Damit wir uns schon wieder freuen können aufs nächste Jahr.»

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Wenn Viehschau ist, geht der Bauer auch an Krücken fast eine halbe Stunde zu Fuss vom Hof Lochhus auf den Schauplatz …

Christoph Buser sieht – und macht Wenn wir am 20. Oktober den neuen Nationalrat wählen, müssen wir uns fragen: Wollen wir Politikerpersönlichkeiten in Bundesbern, die sich vor allem gut verkaufen können, oder solche, die sehen, wo die Herausforderungen liegen und diese auch angehen? Ich plädiere für das Zweite. Christoph Buser ist für mich ein solcher Macher. Ein Beispiel ist sein Engagement für das Baselbieter Energiepaket. Vor Jahren schon setzte sich Christoph Buser trotz zahlreicher Gegnerschaft vehement für dieses Baselbieter Erfolgsmodell ein. Und heute ist es nicht nur breit akzeptiert, es wird eigentlich von allen begrüsst – und es gilt landesweit als wegweisend. Christoph Buser war damals der Zeit voraus. Dies ist er auch heute noch mit seinen pragmatischen Lösungsansätzen für den Ausbau unserer Verkehrsinfrastruktur für ÖV und Individualverkehr. Und er ist es auch in seinem Bestreben, die duale Bildung zu stärken. Christoph Buser sieht – und macht – was wichtig ist. Darum setze ich ihn am 20. Oktober zwei Mal auf meine Wahlliste. HANSRUEDI WIRZ , E. LAND RAT, REIGOLDSWIL

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Wenn die Kühe nach dem Marsch auf dem Schauplatz angelangt und angebunden sind, herrscht vorerst einmal Ruhe beim Vieh und bei den Menschen.

Stars auf dem Schauplatz: Jana, deren Grossvater auch Simmentaler züchtet, und Bettina, die alle sehen wollen, seit ihre Geschichte in der ObZ war. FOTOS: B. BENTOLILA

Gemeindenachrichten

Hölstein

Gemeinderat Hölstein legt Leitung und Geschäftskreise fest Nach der stillen Wahl von Andreas Schäfer in den Gemeinderat von Hölstein hat sich die Gemeindebehörde in neuer Zusammensetzung formell konstituiert. Es wurde eine Bereinigung in den Geschäftskreisen vorgenommen und ein neues Ressort mit der Umschreibung «Finanzen, Agrarwirtschaft» gebildet. Nebst den Gemeindefinanzen gehört dazu die Zuständigkeit in Fragen von Fischerei, Jagd, Forst, Landwirtschaft, Tierhaltung sowie von verschiedenen Gemeindegebäuden. Andreas Schäfer übernimmt dieses Ressort. Bei allen übrigen Gemeinderatsmitgliedern bleiben die Zuständigkeitsbereiche gleich. Die Leitung des Gemeinderates liegt derzeit in den Händen von zwei Vizepräsidien. Andreas Appenzeller, bisheriger Vizegemeindepräsident, und Marina Saladin, gewählt als zweite Vizegemeindepräsidentin, sind gemeinsam verantwortlich für die Führung des Gemeinderates und der Gemeindeversammlung vom Dezember. Ab Januar wird dann diese ausserordentliche Situation durch ein reguläres Gemeindepräsidium und wieder einem Vizepräsidium abgelöst.

Ersatzwahl in das Gemeindepräsidium Nachdem der Gemeinderat Hölstein wieder komplett besetzt ist und die erste gemeinsame Sitzung stattgefunden hat, kann die Ersatzwahl in das Gemeindepräsidium offiziell eingeleitet werden. Bekanntlich stellt sich Andrea Heger dafür zur Verfügung. Sie ist seit 1. April dieses Jahres Mitglied der Hölsteiner Exekutive und seit 2015 als Vertreterin der EVP Mitglied des Landrates. Für die Ersatzwahl in das Gemeindepräsidium gilt formell der Abstimmungstermin vom 24. November. Liegt bis zum 7. Oktober (48. Tag) nur die

Kandidatur von Andrea Heger vor, wird eine stille Wahl am 21. Oktober (34. Tag) möglich und der Urnenwahlgang kann abgesagt werden. Andrea Heger wird ihr Amt aber nicht schon Ende Oktober, sondern offiziell erst per 1. Januar 2020 antreten. Die derzeitige Leitung mit zwei Vizepräsidien soll noch bis Ende Jahr installiert bleiben und der neuen Gemeindepräsidentin noch zwei Monate für eine gute Vorbereitung in ihr neues Amt verbleiben. 2020 Periodische Neuwahlen in den Gemeinden Die Amtsperioden von Gemeinderat, GRPK und Schulrat sowie weiteren Kommissionen und Funktionären endet auf Mitte 2020. Für die Mitglieder des Gemeinderats bedeutet dies gemäss Gemeindeordnung die zwingende Urnenwahl am 9. Februar 2020. Kaum ist der Gemeinderat also in seiner neuen Besetzung definitiv bestellt, stehen die Wahlen für die nächste Amtsperiode an. Alle übrigen Positionen können in stiller Wahl besetzt werden. Der Schulrat wird erstmals nur noch in fünfköpfiger Zusammensetzung bestellt. Nähere Informationen zum Wahlprozedere folgt Anfang nächsten Jahres. Schrittweise Veränderungen im Bereich von Rössli, Station und Zehntenscheune Das Baugerüst an der renovierten Zehntenscheune ist entfernt. Die Vorbereitungsarbeiten für die Geschäftseröffnung der Bäckerei Bangerter aus Lausen laufen auf Hochtouren. Im nächsten Frühjahr soll Eröffnung sein. Auch am Wohnteil in den Obergeschossen wird zügig weitergearbeitet, damit dort bald neue Bewohner einziehen können. Die heutige Bushaltestelle an der Hauptstrasse soll in den Neuhausweg verlegt werden. Losgelöst vom WB-Erneuerungsprojekt 2022 steht ein schon vorher eingerichtetes Provisorium zur Diskussion. Die privaten Liegenschaften werden vom entstehenden neuen Frei-

raum profitieren, die Verkehrsverhältnisse und die Übersicht an der Hauptstrasse werden sich verbessern. Der Haltebereich im Neuhausweg wird verträglich mit dem übrigen Durchfahrtsverkehr sein. Die Bäckerei Bangerter wird für das Ladengeschäft und das Café auf dem eigenen Vorplatz einen Teil der vorgeschriebenen Anzahl Parkplätze einrichten. Für weitere Parkplätze sind Gespräche im Gang, die noch nicht abgeschlossen sind, woraus aber gute Lösungen für Betrieb, Anwohner und das gesamte Dorfbild entstehen können. Sanierung Ribigasse voraussichtlich erst im Frühjahr abgeschlossen Nachdem die kantonalen Bewilligungen für die ungeplanten aber zusätzlich erforderlichen Massnahmen an Bach und Ufer endlich vorliegen, kann für die Sanierung der Ribigasse die nächste Bauetappe bis etwa Mitte Oktober abgeschlossen werden. Dann wird voraussichtlich der Kran umgestellt und die letzte Bauphase kann starten. Diese wird zwar terminlich beschleunigt, wird aber witterungsbedingt doch bis ungefähr März dauern. Sie umfasst die restliche Bachmauer bis zum Langenbaumweg, die Verlegung der Wasserleitung zwischen Kirchgasse und Stutzweg und schlussendlich den eigentlichen Strassenbau auf diesem Abschnitt. Zum Schluss folgt der Deckbelag, der in jedem Fall wegen des dafür nötigen warmen Wetters erst im Frühjahr eingebaut wird. Wegen all den unerwarteten Verzögerungen im Bauablauf und angesichts der guten Erfahrungen mit dem Verkehrsfluss über den Stutzweg und über die Lerchenstrasse prüfen Bauleitung, Unternehmer und Gemeinde, ob allenfalls für die Anwohner eine Erleichterung hinsichtlich der Lichtsignalanlagen möglich ist. Der nicht vorgesehene «Nachtbetrieb» der letzten Tage war einzig eine technische Panne und ist bereits wieder behoben.

Aufhebung Tempo 60 auf der Bennwilerstrasse ausserorts Mit dem Einverständnis der Gemeinden Bennwil und Hölstein will die Verkehrspolizei Basel-Landschaft die heute geltende Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h im Ausserortsbereich der Kantonsstrasse auf das übliche Tempo 80 anpassen. Parallel sollen zusätzliche Markierungen und Signale angebracht werden, damit die Verkehrsteilnehmer auf, die teilweise engen Verhältnisse aufmerksam werden. Hölstein verlangt insbesondere Vorkehrungen zum Schutz für den Veloverkehr, solange kein separater Veloweg vorhanden ist, wie er eigentlich schon seit langem gefordert wird.

per 31. Oktober 2019 leider zwei tatkräftige Mitglieder. Zum Glück war das Interesse beim letzten Aufruf gross und der Gemeinderat konnte eine «Warteliste» erstellen. Beide Nachzurückenden stellen sich für die Mithilfe zur Verfügung. Somit begrüssen wir Christopher Stern und Sebastian Weber im Wahlbüro. Der Gemeinderat bedankt sich bereits für den Einsatz und wünscht den Beiden, viel Spass bei ihrer spannenden Aufgabe.

Erteilte Baubewilligungen Das Bauinspektorat hat den Ehegatten Rolf und Nicole Degen am Bündtenweg 16 die Erstellung eines Carports und einer Stützmauer bewilligt. Der Gemeinderat hat den Ehegatten Gabriel und Miriam Antonutti am Langenbaumweg 24 die Baubewilligung für einen Velounterstand (Kleinbaute) erteilt.

Samstag, 28. September Hauptübung Feuerwehr, Feuerwehrmagazin, Kräheggweg 1, 15.00 Uhr Sonntag, 29. September Familiengottesdienst zum Erntedankfest, Kirchgemeinde, Kath. Kapelle, 11.15 Uhr Dienstag, 1. Oktober • Mittagstisch ü 60, Rest. Ochsen, 12.00 Uhr • Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr Mittwoch, 2. Oktober Mütter- und Väterberatung, Arztzimmer Turnhalle, 14.00-17.00 Uhr

Langenbruck

Feuerwehr Hauptübung Möchten Sie mehr Informationen zu Feuerwehr oder interessieren Sie sich dafür, aktiv in den Feuerwehrdienst zu treten? Besuchen Sie doch einfach die Hauptübung. Diese findet am Samstag, 28. September 2019 um 15 Uhr statt. Treffpunkt ist beim Magazin am Kräheggweg 1. Öffnungszeiten Verwaltung Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 27. September 2019 ausnahmsweise den ganzen Tag geschlossen. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis. Rücktritte Wahlbüro Infolge Wegzug verliert das Wahlbüro

Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck


Region Waldenburg

ObZ 26. September 2019

Einwohnergemeinde Oberdorf ringt um jeden Franken

Oberdorf Einwohnergemeindeversammlung WILLI WENGER

Die Stimmberechtigen von Oberdorf sind am Montag an der Gemeindeversammlung «gefordert» worden. Sie sind von der Behörde ausführlich und erschöpfend über die finanzielle Situation der Einwohnergemeinde informiert werden. Diese befindet sich seit geraumer Zeit in Schieflage und es drohen «schlimme Zeiten». Das vorhandene Eigenkapital in der Höhe von rund zwei Millionen Franken wird bald aufgebraucht sein, kann das Ruder nicht massiv herumgerissen werden. Gemeindepräsident Piero Grumelli hat im Rahmen seiner Ausführungen zwar auch Optimismus versprüht, aber in erster Linie seine Sorgen zum Ausdruck gebracht. Das Geld fehle an allen Ecken und Enden. «Glauben Sie mir, wir geben das Letzte, um das Ruder herumreissen zu können», schilderte er die ernste Situation. Er dankte in diesem Zusammenhang der Arbeitsgruppe, welche die Strukturen und die einzelnen Bereiche der Gemeinde sorgfältig überprüft hat. In Bezug der Kosten hat sich das Gesamtergebnis von Oberdorf in den vergangenen Jahren, seit 2012 dramatisch verschlechtert, auch wegen dem Wegzug von mehreren Unternehmen. Kostensteigerungen in Bereichen, welche

sich nur schwer oder gar nicht durch den Gemeinderat beeinflussen lassen, sind die Ursache. Bildung, Gesundheit und soziale Wohlfahrt sind hier die Spitzenreiter. Auch die Sozialhilfe sei erheblich angestiegen. Diese Kosten sind seit 2012 um über eine Million Franken gestiegen. Der Gemeinderat liess auch durchblicken, dass in Oberdorf offenbar eine beträchtliche Zahl von Sozialhilfebezügern keine Steuern bezahle beziehungsweise diese nicht zahlen könne. «Wir müssen unattraktiv werden für jene, die keine Steuern bezahlen», sagte Grumelli. Riesige Summen werden in Oberdorf auch in die Bildung investiert. Und zwar auf allen Schulstufen. Die Anzahl (fremdsprachiger) Kinder habe stark zugenommen, hielt der Gemeinderat in seiner Botschaft an den Souverän fest. Die Klassenbildungen seien anspruchsvoll und sie seien alles andere als einfach. Alles in allem: Der Gemeinderat hielt fest, dass realistischerweise nur mit grossem Glück ein weiterer Kostenanstieg verhindert werden kann. «Wir müssen davon ausgehen, dass unsere Sparbemühungen vergebens sind und die Kosten dennoch in vielen Bereichen weiterhin ansteigen werden. Eine zu optimistische Einschätzung der zukünftigen Einnahmen der Gemeinde hilft hier nicht wei-

ter», so der Gemeinderat. Seit sieben Jahren sind die Steuereinnahmen der Firma Synthes weg. Auf der anderen Seite ist die finanzielle Belastung extrem gestiegen. Eine Steuererhöhung von fünf Prozentpunkten auf 65 Prozent stehe deshalb im Raum, blickte Grumelli in die Zukunft. Damit könnten Mehreinnahmen von 300 000 Franken generiert werden. Dennoch: Trotz dieser geplanten Massnahme beziehungsweise diesen Mehreinnahmen wäre das Ergebnis in Oberdorf immer noch im negativen Bereich. «Das Eigenkapital wäre aber nicht so schnell verbraucht und die Massnahmen hätten Zeit, ihre Wirkung zu entfalten», sagt der Gemeinderat. Die Gemeindeversammlung hat schliesslich nach lebendiger Diskussion einer Änderung der Gemeindeordnung und des Verwaltungs- und Organisationsreglements zugestimmt. Mit dem nunmehr fixierten Neuerlass ist der Austritt aus der regionalen Sozialhilfebehörde Waldenburgertal per 31. Dezember des kommenden Jahres beschlossen worden. Gemeinderätin Christine Kamber hat in diesem Zusammenhang informiert, dass die Exekutive überzeugt sei, dass es der Beschluss ermöglichen werde, die Sozialhilfe zu straffen. «Wir können ab 2021 unsere Klienten enger begleiten und wir hoffen natürlich auch, Kosten zu sparen.»

Tatverdächtige Person festgenommen

Oberdorf Raubüberfälle auf Bankfiliale der Kantonalbank Am Donnerstag, 12. September 2019, konnte die Luzerner Polizei in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft auf Luzerner Kantonsgebiet eine männliche Person (Alter: 46 Jahre) anhalten, welche dringend verdächtigt wird, am 15. April 2019 sowie am 2. August 2019 die Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Oberdorf überfallen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen

den Mann ein Strafverfahren eröffnet. Der Tatverdächtige wurde vom Zwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen. Nachdem sich Polizei und Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft mit zwei Fahndungsaufrufen an die Öffentlichkeit gewandt und Überwachungsbilder publiziert hatten, gingen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein. Diese führten in Verbindung mit nachgelagerten intensiven Ermittlungen der

Polizei Basel-Landschaft auf die Spur der tatverdächtigen Person. Polizei und Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft bedanken sich bei der Bevölkerung für die wertvolle Unterstützung. Auskünfte zur Identität der beschuldigten Person sowie zu hinweisgebenden Personen – können nicht erteilt werden. Ferner weist die Staatsanwaltschaft darauf hin, dass für die tatverdächtige Person bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT

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Gemeindenachrichten

Diegten

Gartenabfälle/ Grünabfuhr Dienstag, 1. 10. 2019, Dienstag, 15. 10. 2019, Dienstag, 29. 10. 2019, Dienstag, 12. 11. 2019, Dienstag, 26. 11. 2019, ab 7 Uhr. Wir bitten Sie, das Material im Grün-Container mit einer Jahresvignette bereitzustellen. Papiersammlung Montag, 4. 11. 2019, ab 7 Uhr. Das Papier ist gebündelt bereitzustellen. Bitte erst am Abfuhrtag an der Kehrichtsammelstelle deponieren und keine Säcke und Schachteln verwenden. Kartonsammlung Dienstag, 5. 11. 2019, ab 7 Uhr. Das Sammelgut ist mit Schnüren gebündelt bereitzustellen. Es soll sauber sein! Bitte erst am Sammeltag an der Kehrichtsammelstelle deponieren. Metall- und Alteisensammlung Kein Datum mehr im 2019. Häckseldienst Samstag, 16. 11. 2019, ab 9 Uhr. Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 13. 11. 2019 erforderlich. Den Anmeldetalon finden Sie auf der letzten Seite im Mitteilungsblatt. Erinnerung Kehrichtabfuhr Die Abfuhr des Hauskehrichts erfolgt jeweils am Donnerstag ab 7 Uhr. Damit Ihre Kehrichtsäcke unbeschädigt entsorgt werden können, bitten wir Sie,

diese erst am Morgen, aber bereits vor 7 Uhr an der Sammelstelle zu deponieren. Wenn Sie den Kehricht bereits am Vorabend bereitstellen möchten, haben Sie die Möglichkeit bei der AGSE, Tel. 062 299 16 66, einen schwarzen Container für Haushalt-Kehrichtsäcke zu beziehen. So können Sie vermeiden, dass die Säcke von Tieren aufgerissen werden. Der Kehrichtsack darf das Gewicht von 15 kg nicht übersteigen. Für Ihre Kenntnisnahme danken wir. Erneuerung der amtl. Vermessung, Los 8, Feld- und Waldgebiet Gestützt auf den Landratsbeschluss 2015/176 über den Verpflichtungskredit der langfristigen Massnahmen AV93, 3. Etappe werden im Kanton Basel-Landschaft die Vermessungswerke der Gemeinden ausserhalb der Bauzone vollständig auf den Standard AV93 erneuert. Das Amt für Geoinformation hat die für die Nachführung verantwortliche Firma Geocad + Partner AG in Liestal mit der Ausführung beauftragt. Die Erneuerung des Vermessungswerkes der Gemeinde Diegten im Feld- und Waldgebiet, Los 8 werden anfangs August 2019 in Angriff genommen und per Ende Januar 2020 abgeschlossen. Für Ergänzungs- und Kontrollmessungen wird es notwendig sein, dass auch private Grundstücke betreten werden. Für allfällige Fragen steht Ihnen die Firma Geocad + Partner AG, Peter Tschudin, Gitterlistrasse 5, 4410 Liestal, Tel. 061 926 82 11 gerne zur Verfügung.

Ausmarsch/Endschiessen rc. Am Samstag, 21. September 2019, machten sich 27 Freischützen Oberdorf auf den Weg nach Liestal zu der FSG Frenkendorf, um dort ihr alljährliches Endschiessen durchzuführen. Herzlich wurden die Schützen von Standchef und 2 SM begrüsst. Es geht darum, den Endstich, der zur Jahresmeisterschaft gehört, zu absolvieren. Es galt danach einen Glückstich, der jedes Jahr neu erfunden werden muss, zu Schiessen. Am Schluss gab es noch den Cup, wo immer zwei Schützen gegeneinander antreten, und im Ausscheidungsverfahren so lange ge-

schossen wird, bis ein Sieger feststeht. Sieger Endstich: Alter Axel, Imhof Remo, 69 P. Beste Dame: Maya Schweizer, 65 P und bester Jungschütze: Alec Lang, 56 P. Sieger Glückstich: Daniel Heckendorn. Beim Glückstich erhalten alle einen Fleischpreis. Sieger im Cup: Imhof Remo vor Blatter Franz, Krattiger Heiner und Treier Andi. Besten Dank für die Betreuung und Arbeit der FSG Frenkendorf. Danke auch an alle, die an diesem Tage mitgeholfen haben, es war wirklich ein kameradschaftlicher Anlass, wie er sein soll.


Kirchen

ObZ 26. September 2019

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Gottesdienste Sonntag, 29. September 9.30 Waldenburg, Pfarrer Hanspeter Schürch und Niggi Hublard an der Orgel Anlässe Vokalensemble Waldenburg Während den Ferien finden keine Proben statt. Regulär sonst jeden Dienstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Projektsänger und -sängerinnen gesucht Für die Gestaltung des Gottesdienstes am Ewigkeitssonntag suchen wir noch erfahrene Chorsänger und -sängerinnen zur Unterstützung. Die Proben finden jeweils dienstags von 20 bis 21.30 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg statt. Auf dem Programm stehen Werke von E. Elgar, P. Roth, sowie Textvertonungen von D. Bonhöffer, F. Hohler und anderen. Probebeginn ist der 15. Oktober. Das Vokalensemble Waldenburg freut sich auf motivierte Sangesfreudige! Kontakt: Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 076 546 62 19 oder Dora Sperisen, 061 961 92 17

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9– 11 Uhr , jeden Freitag von 17– 20 Uhr und jeden ersten Dienstag im Monat, 1. Oktober, von 9-17 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 27. September von 19 Uhr bis 19.45 Uhr in der Kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott. Offenes Abendsingen Dienstag, 15. Oktober, 19 Uhr in der Kirche Waldenburg Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 17. und 31. Oktober, von 9– 11 Uhr in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, 061/ 961 01 55

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

in der famosen Reihe mit Kasperli No 9a, «De Seeräuber und de Pudelhund». Samstag, 19. Oktober um 15 Uhr. Eintritt 1 Franken der kommt vollumfänglich der Stiftung Sternschnuppe zu Gute. Mitteilungen Amtswoche Bis 29. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51

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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 29. September 11.15 Kath. Kapelle, Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Katechetin Rita Ackermann

Sonntag, 29. September 9.30 Kirche Tenniken, Regionalgottesdienst, Pf. A. Berde

Konfirmandenlager in Venedig Zuverlässig wie die Jahreszeiten brechen unsere Konfirmanden im Herbst auf nach Venedig. Montag, 30. September. – Freitag, 4. Oktober. Begleitet von Christel Grünenwald, Hanspeter Schürch und Torsten Amling. Wir hoffen auf gutes Gelingen. www.ref.ch/langenbruck

30. September bis 6. Oktober Pfarrer Andreas Marti, 078 895 80 91 Ab 7. Oktober Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Konfirmandenlager in Venedig Zuverlässig wie die Jahreszeiten brechen unsere Konfirmanden im Herbst auf nach Venedig, Montag, 30. September bis Freitag, 4. Oktober. Begleitet von Christel Grünenwald, Hanspeter Schürch und Torsten Amling Weitere Daten von unseren Anlässen und Gruppen finden Sie auf unserer Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter

Kasperli im Pfarrhauskeller Herbstzeit ist Kasperlizeit. Wir fahren fort

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

Gottesdienste Freitag, 27. September 19.00 - 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé. Fahrdienst Lampenberg: D. Erni 061 951 20 14 Sonntag, 29. September 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfr. Peter Hürlimann. An der Orgel spielt Karin Jauslin, Kollekte: Waldenser Für Kinder und Jugendliche Teenscamp und Konflager Über 40 junge Leute aus unserer Kirchgemeinde und der Region reisen am 29. September für eine spannende Lagerwoche nach Südfrankreich. Auf diese grosse Gruppe wartet, in der Nähe von St. Maximin bei Uzès, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Wir wünschen eine schöne Reise! Anzeigen Kleidertauschparty Sonntag, 29. September im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ab 13.30 Uhr

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

Kleider abgeben und von 14 - 16 Uhr Kleidertausch: Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe für Frauen, Männer und Kinder. Fingerfoodbüffet mit Kollekte. Die übrig gebliebenen Kleider werden an den Verein Roma Nàdej gespendet. Gerne dürfen auch warme Decken und Geschirr an die Tauschbörse mitgebracht werden. Dieser Anlass wird organisiert von Lea und Kathrin Käser Voranzeigen Gebet in Hölstein Samstag, 5. Oktober um 9.30 bis 10.30 Uhr in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Dörfer. Kontaktperson: Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 16. Oktober um 12 Uhr im Sunnewirbel. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt zu einem feinen Mittagessen ein. Mitteilungen Austauschgruppe für alleinerziehende Mütter Die Fachstelle Gender und Bildung bietet regelmässig frauenspezifische Angebote an.

Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

So zum Beispiel die Austauschgruppe für alleinerziehende Mütter. Diese trifft sich zur gegenseitigen Unterstützung, zum Informationsaustausch, zum Reden und Zuhören, aber auch zum Lachen und sich gegenseitig Kennenlernen. Die Teilnehmerinnen treffen sich einmal pro Monat in Liestal (Rathausstrasse 78). Die Gruppe freut sich auch über neue Teilnehmerinnen. Die Veranstalterin gibt gerne Auskunft: Fachstelle für Genderfragen und Erwachsenenbildung der ERK BL, gender-bildung@refbl.ch oder Tel. 061 923 06 60 Amtswoche vom 21. bis 27. September: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Amtswoche vom 28. September bis 16. Oktober: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8 - 11 Uhr Das Sekretariat bleibt in der ersten Herbstferienwoche vom 30. September bis 4. Oktober geschlossen. Website: www.ref.ch/behoela

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Freitag, 27. September 19.00 Taizé in der kath. Kapelle Hölstein Sonntag, 29. September 10.00 Eucharistiefeier. Kollekte: Diöz. Kirchenopfer für finanzielle Härtefälle und ausserordentliche Aufwendungen Montag, 30. September 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 2. Oktober 9.15 Rosenkranzgebet Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag, 29. September den Gottesdienst feiern. Neues von der Baustelle Ein riesiges «Kabelgnusch», aufgerissener Boden, einfach ein grosses Durcheinander oder ein Tohuwabohu. Wie es nicht schöner in der Bibel beschrieben ist. Ein Tohuwabohu ist ein Durcheinander. Und genau mit

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

diesen Worten fängt die Bibel an. Am Anfang war das «Gnusch» und dann brachte Gott Ordnung hinein und das dauerte ganze sechs Tage. Und am siebten Tag war Ruhe.

Es lohnt sich, in aller Ruhe Ordnung zu schaffen und nicht zu hetzen. So dass wir am Ende alle sagen können – und es war gut!

Naja, bei uns auf der Baustelle war es ein wenig umgekehrt. Es war ein «Gnusch», also aus meiner Sicht. Dann kam der Beton und dann war Ruhe. Lange Zeit, damit der Beton aushärten kann und wir danach weitermachen können. Sobald der Beton trocken ist, kann es mit dem Boden, der Küche, der Decke, dem WC und allem, was wir so schön geplant haben, weiter gehen. Ordnung kann entstehen. Solche Ordnung, dass es auch für mich nicht mehr nach Tohuwabohu aussieht sondern – eben nach einem neuen tollen Saal. Mit viel mehr Licht. Mit einem behindertengerechten Eingang, mit schönen neuen Fenstern, mit einer schalldichten Decke, mit mehr WCs, mit ….

Sabine Brantschen

Und das hat uns definitiv mehr Zeit gekostet als sechs Tage. Doch es lohnt sich. Es lohnt sich, die Einweihung auf den 10. November zu verschieben.

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Vorschau Kurs Gedächtnistraining vom SRK BL Fitness fürs Gehirn Ein neuer Kurs ist geplant vom 31. Oktober bis 28. November 2019. Anmeldungen und Informationen unter www.srk-baselland.ch, Tel. 061 905 82 00. Wir danken Ihnen im Namen aller Institutionen, welche Kollekten empfangen haben! Vom Juli bis Mitte September 19 konnten folgende Beträge weitergeleitet werden: Kontaktstelle f. Arbeitslose, 100.50 – Christophorus Opfer Miva, 68.40 – Surprise, 81.80 – Caritas Schweiz, 78.75 – Theologische Fakultät LU, 44.15 – Geistl. Begleitung zukünftiger Seelsorger/innen Bistums BS, 61.10 – Theodora Stiftung, 782.85

Gemeindenachrichten

Niederdorf

Schalteröffnungszeiten während Herbstferien Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist während der Herbstferien vom 30. September bis und mit 11. Oktober 2019 jeweils am Vormittag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Gemeinde Niederdorf

Niederdorf läbt Freitag, 27. September Buuremärt, Baumgartenareal

Oberdorf

Beschlüsse der EGV vom 23. 9. 2019 1. Das Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. 6. 2019 wird geneh-

migt. • 2. Die Änderung der Gemeindeordnung und des Verwaltungs- und Organisationsreglements wird genehmigt. • 3. Verschiedenes: Die Schlussabrechnungen «ICT Projekt», «Ersatz Schliesssystem Primarschulhaus und MZH» und «Ersatz Fenster/Rollladen Altbau Verwaltung» werden zur Kenntnis genommen. Der Beschluss 2 unterliegt gemäss § 49 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referen-

dumsfrist von 30 Tagen seit Beschlussfassung läuft am 23. 10. 2019 ab. Die Beschlüsse, die keinem Referendum unterstehen, werden mit dem Tag der Einwohnergemeindeversammlung rechtskräftig. Personalreglement Die Finanz- und Kirchendirektion Basel-Landschaft hat mit Beschluss vom 23. 8. 2019 das von der Einwohnergemeindeversammlung am 17. 6. 2019 beschlossene Personalreglement genehmigt. Das Reglement wird auf den 1. 1. 2020 in Kraft gesetzt. Infos aus der Bibliothek Tra tra trallala, der Kasperli ist wieder da – noch nicht ganz, aber bald! Gleich am Mittwoch nach den Herbstferien erwartet die Kinder von Oberdorf und Umgebung ein Kasperlitheater, das Spass, Vergnügen und Spannung garantiert. Kinder ab vier Jahren können sich freuen, es wird eine richtige Kasperlibühne in der Bibliothek stehen und es wird eine Geschichte gespielt werden, die sicherlich alle mitnimmt in ihren Bann. Ein veritabler Piratenschatz ist verschwunden, gestohlen von einem dummen Zauberer. Da gibt es nur eine Hilfe, die von Kasperli. Unbedingt Mittwoch, 16. Oktober, 16 Uhr Bibliothek Oberdorf, vormerken. Bitte beachten Sie auch, dass in den Schulherbstferien die Bibliothek nur einmal, am Donnerstag, 10. Oktober, von 17 bis 19 Uhr, geöffnet ist. Rückgaben können jederzeit über die beiden Briefkästen erfolgen.


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Veranstaltungen

ObZ

26. September 2019

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Alle Jahre wieder . . .

So klingt es wieder beim traditionellen

Adventssingen

in der Stadtkirche Liestal. Möchtest du dich in diesem Jahr mit Singen auf die Weihnachtszeit einstimmen? Die «singstimmen-baselland» laden dich herzlich ein, traditionelle und moderne Weihnachtslieder mit dem Chor zusammen zu proben und am 14. Dezember in der Stadtkirche Liestal zu singen (ohne dem Chor beitreten zu müssen). Unkostenbeitrag: Fr. 60.– Die Proben finden jeweils montags von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Aula der Schulanlage Frenke in Liestal statt (ab 14. Oktober).

Wir freuen uns auf dich und deine Stimme. Kontakt: Elsbeth Schmied, 061 901 47 90 epschmied@eblcom.ch Jürg Siegrist, 061 535 49 54, siegristj@outlook.de

KlangYoga ProbeAbo – 7× Fr. 160.– Freitag 10.15 bis 11.15 Uhr 25. Okt bis 6. Dezember 2019

Bewegungsstudio Frenkendorf www.bewegungsstudio.ch Anmeldung bei daniela.haegler@me.com

1. Johr Restaurant zur Stadtmühle Am 1. Oktober 2018 übernahmen Ahmet Durmaz und sein Team das

Restaurant-Pizzeria zur Stadtmühle in Liestal Wir begeistern Sie sehr gerne mit unseren kulinarischen Spezialitäten wie: Heisser Stein, div. Cordons bleus, italienische Spezialitäten, ab 1. Oktober Wildsaison und neu im Angebot auch anatolische Küche Täglich bieten wir Ihnen 4 Mittagsmenüs mit Salat und Dessert an ab Fr. 19.50. Wir nehmen gerne 100% WIR. Fragen Sie unser Personal nach speziellen Gruppenarrangements für Firmenanlässe, Familienfeiern, Hochzeiten, Konfirmationen etc. von 10 bis 100 Personen utschein Essensg mber 2019 e ze Telefon 061 921 29 33 oder bis 31. D r son E-Mail: info@stadtmuehle-liestal.ch Fr. 5.– pro Pe

Metzgete

26. bis 30. September 2019 Aktuell

Wildgerichte aus einheimischer Jagd

Familie Aegerter und das «Chilchli»-Team freuen sich auf Ihren Besuch! Telefon 062 390 11 13 www.chilchli.ch (neu mit Webcam)

Auch kleine Inserate werden gelesen

Kriya-Yoga nach Yogananda mit Satyananda «… eine halbe Minute Kriya entspricht einem Jahr natürlicher geistiger Entwicklung.» (Yogananda) Vortrag: Fr 25. 10. 2019, 20 Uhr: SATSAN-Yoga und -Bewegung Industriestr. 14, 4415 Lausen (Eintritt Fr. 20.–) Seminar: Sa/So 16. / 17. 11. 2019 Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden. Anmeldung/Info: 061 599 11 59, info@satsan.ch, www.satyananda.ch Weitere Yoga-Angebote in unserem Studio unter www.satsan.ch


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Oberbaselbieter Zeitung vom 26. September 2019 by AZ-Anzeiger - Issuu