Nr. 38 21. Jahrgang Donnerstag, 19. September 2019
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Region Liestal
Die Stadt hat ihre jubilierenden Senioren zu einer würdigen Feier eingeladen. Seite 7
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Region Gelterkinden
Der TV Wenslingen organisierte die Schweizer Meisterschaften im Steinstossen und Steinheben. Seite 13
Region Waldenburg
Im APH Gritt in Niederdorf sorgte das Regio Blasorchester für gute Laune und viel Applaus. Seite 21
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Feierlicher Abschluss eines Grossprojekts
Zunzgen Grosses Quartierfest im Mühlematten SANDER VAN RIEMSDIJK
Auf dem ehemaligen Gelände der Bemag AG in Zunzgen ist nach einer dreijährigen Bauzeit eine neue Überbauung mit dem Namen «Mühlematten» mit 42 hindernisfreien Eigentumswohnungen und 44 Mietwohnungen der Immo ML AG in Sissach entstanden. Einzigartig in der Region ist gewiss das ökologische Konzept. Zwei Photovoltaikanlagen produzieren den Strom für den Eigenbedarf der Mietwohnungen. Geheizt werden die Minergie-Wohnungen mit ökologischen und CO2-neutralen Pellets und folglich stammen Wärme und Energie zu 100 Prozent von erneuerbaren Energiequellen. Plätze für Elektroautos mit Schnellladestationen in den Einstellhallen runden das ökologisch durchdachte Projekt ab. Unterdessen sind zur grossen Zufriedenheit des Projektleiters Michele Linsalata fast 80 Prozent der Mietwohnungen bewohnt und 95 Prozent der Kaufwohnungen bezogen. Als Highlight in der Überbauung mit
den farblich aufeinander abgestimmten Häusern wird die private Minigolf-Anlage, die sich inmitten des Wohnquartiers
Mit dem Quartierfest als Abschluss des Bauprojekts hat Michele Insalata der Wohngemeinde vom Quartier Mühlematten ein Dankeschön überbracht.
Gemeindepräsident Michael Kunz von Zunzgen dankte der Familie Insalata für ihren Mut, das Bauprojekt Mühlematten zu realisieren.
Das Quartierfest Mühlematten stiess auf grosses Interesse bei den Bewohnern. Mühlematten befindet, angepriesen. Als krönenden Abschluss des langjährigen Bauprojekts offerierten Adriana und Michele Linsalata der Wohnbevölkerung des Quartiers letzten Samstag als Dank ein grosses Fest, das mit der musikalischen Umrahmung durch die Sängerin Sandra Rippstein, zusammen mit den Musikern Steff Müller und Christoph Heule, für gute Stimmung sorgte. Nicht zuletzt auch mit einem kulinarischen Angebot, das nichts zu wünschen übrig liess. Gemeindepräsident Michael Kunz dankte in Namen der Gemeinde Zunzgen der Familie Linsalata mit der ironischen Bemerkung, dass «ein Sissacher für Zunzgen Entwicklungshilfe geleistet hat» für ihren Mut das Projekt zu realisieren und überreichte mit dem Zunzger Regenmännchen vom Künstler
FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK
Ruedi Pfirter ein treffendes Geschenk. Damit für die Zukunft nichts verloren geht, wird mit dem Film vom Regisseur Benny Fasnacht der Verlauf des Gesamtbaus dokumentarisch festgehalten.
Der Musiker Christoph Heule (l.), die Sängerin Sandra Rippstein und der Musiker Steff Müller (r.) sorgten für eine tolle musikalische Umrahmung.
Tonwerk Lausen www.lausner-oktoberfest.ch 079 739 67 08
OKTOBERFEST
Freitag, 27. 9. 2019 Türöffnung 18 Uhr 20.30 Uhr Fassanstich 20 – 2.00 Uhr Stimmungsband VOIGAS Samstag, 28. 9. 2019 Türöffnung 18 Uhr 20 – 2.00 Uhr Stimmungsband WILDES WASSER
Kolumne
Adios amigo Sie verreise nun für drei Monate nach Argentinien, eröffnete mir J. vor Ostern. Hier halte sie es nicht mehr aus, Abstand zu allen und allem habe sie nun nötig. Ich dachte an E., der vor einigen Jahren mit den Worten «Ich brauche Luft» von einem Tag auf den andern seine Frau und sein Haus verliess, um sich ein paar Dörfer weiter in einer Zweizimmerwohnung niederzulassen. Meine Bekannte dachte aber in anderen Massstäben. Erst werde sie einige Wochen in Buenos Aires verbringen, dann beginne ein mehrwöchiges Trekking in Patagonien. Letzteres Vorhaben wäre mein Alptraum, während die Dampfbahn «La Trochita», auch bekannt als «Old Patagonian Express», die mein einziger Grund wäre, überhaupt Feuerland aufzusuchen, nicht auf ihrem Reiseplan fungierte. Dafür würde J. eisbedeckte Gipfel, kalbernde Gletscher und viel ödes, menschenleeres Land zu Gesicht bekommen. Wir trafen uns zu einem letzten Nachtessen, gefolgt von einem letzten Lebewohl am Bahnhof und weg war sie. Einige Wochen später erreichte mich die Nachricht, sie werde nun ein halbes Jahr drüben bleiben, das Leben dort gefalle ihr so gut. Alles sei viel freier, unbeschwerter, lebendiger eben als bei uns. Nein, die Schweiz vermisse sie gar nicht. Und nach einer Weile dann traf ein, was ich befürchtet hatte: Sie komme gar nicht mehr zurück, sondern werde auswandern. An einer deutschsprachigen Schule könne sie unterrichten, das reiche grad so zum Leben. «Adios amigo», war das letzte, was ich von ihr hörte. LORENZ DEGEN
Baselland
ObZ 19. September 2019
What’s up im Landrat
Landrat – mittendrin
Schritt um Schritt zur CO2-Reduktion
Erfreuliche Diskussionskultur
MF: Heute sind gleich drei Vorstösse von Dir auf der Traktandenliste, bei denen es um die CO2 Reduktion bei Gebäuden geht. So willst Du, dass Betriebsoptimierungen Meret Franke im Gebäudebereich und Eigenstromerzeugung bei Neubauten gesetzlich verankert werden. EE: Gegen 40 Prozent der CO2-Emissionen der Schweiz stammen aus Gebäuden. Dank Optimierung bei der Einstellung von Heizung, Lüftung, Beleuchtung oder Storen könnte bei grossen Betrieben der Energieverbrauch wesentlich gesenkt werden. Wenn alle neuen Wohnhäuser ihren Strom selbst produzieren, leisten wir einen enormen Beitrag zur CO2-Reduktion. Es freut mich, dass die Regierung nun einen Vorschlag ausarbeiten wird. MF: In einem weiteren Vorstoss for-
derst du, dass die Regierung Gemeinden und Hauseigentümer auf die Vorteile von Grün am Bau aufmerksam macht. Und Vorteile gibt es viele! Begrünte Fassaden und Dächer verbessern das Mikroklima und schaffen neue Lebensräume für Menschen, Pflanzen und Tiere. Im Sommer kühlen Begrünungen nachweislich die Gebäude und verbessern zudem das Stadtklima durch Kühlung. Ich finde, man könnte sogar hier eine gesetzliche Verankerung fordern. Parkplätze sind bei Neubauten auch ein Muss – und deren Vorteile weniger vielfältig. EE: Florence Brenzikofer hat erreicht, dass die Regierung dem Landrat innert drei Monaten eine Vorlage für eine Standesinitiative zur Einführung einer internationalen Kerosinsteuer auf Flugtickets vorlegt, gekoppelt an die Förderung CO2 sparender Massnahmen. Intensiv wurde darüber diskutiert, aber im Grundsatz waren sich alle einig, dass es so nicht weitergehen kann. MF: Es muss sich etwas ändern. Ein
Flug nach Lissabon kostet heute weniger als eine Zugfahrt nach Zürich. Der Landrat hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Motion mit grossem Mehr überwiesen. E. Eichenberger EE: Ein Vorstoss der SP fordert temporäre Lärmschutzmassnahmen auf der A22. Die Lärmschutzwände im Gebiet Altmarkt sind nicht durchgehend. Die Regierung soll nun eine Temporeduktion prüfen. MF: Super! Die Strasse ist «einschneidend»: Sie zerschneidet die Siedlung, steht auf der Ergolz und verhindert ökologisch wertvollen Lebensraum und Naherholung für die Bevölkerung. Diese Strasse muss in den Schleifenberg verlegt werden. MERET FRANKE (MF) ERIKA EICHENBERGER (EE) LANDRÄTINN EN D ER GRÜNEN
Landrat live
Updates, Adventsverkäufe und Kerosin
Liebe Leserinnen und Leser An der zweiten Sitzung des Landrates nach der Sommerpause war die Traktandenliste nicht mehr so vollgestopft, dies dank dem, dass Michel Degen an der vorhergehenden Sitzung fast die ganze Traktandenliste abgearbeitet werden konnte. Im selben Tempo startete dann auch diese Sitzung. Dem aufmerksamen Landrat dürfe auch nicht entgangen sein, dass die elektronische Abstimmungsanlage ein Update erfahren hatte, und mit schnelleren Reaktionszeiten die Arbeit des Landrats beschleunigt, auch wenn am einen oder anderen Detail noch etwas gefeilt werden muss. Für eine Abstimmung ruft der Landratspräsident jeweils dazu auf, und die Landräte haben dann 15 Sekunden Zeit für die Stimmabgabe mit der entsprechenden Taste. Bei Gesetzesänderungen muss
vorher jeweils eine Taste für die Anwesenheitskontrolle gedrückt werden, da dazu eine Vierfünftel-Mehrheit benötigt wird. Durch die Aufzeichnung des Resultates erleichtert das System auch der Landeskanzlei die Arbeit, als wenn jedes Mal die Stimmen von Hand ausgezählt werden müssten. Die ersten Traktanden, Kenntnisnahme von Berichten aus den Kommissionen von den Rhein-Häfen und der Fachhochschule Nordwestschweiz waren unbestritten, und ebenfalls die Revision des Ruhetagsgesetzes und der Änderung des Kirchengesetzes. Bei dem Ruhetaggesetz wird explizit auf ein Bedürfnis der Stadt Laufen eingegangen, dadurch ist es nun möglich, neben den wichtigen Adventsverkäufen auch den traditionellen Sonntagsverkauf am 1. Mai durchführen zu können. Durch die Änderung des Kirchengesetzes wird es möglich, dass Kirchengemeinden fusionieren können, ohne dass jeweils eine Änderung der Verfassungen der Landeskirchen notwendig wird.
Nach der Mittagspause wurden in der Fragestunde die gestellten Fragen beantwortet. Ein Thema, welches unter den Nägeln brennt und zu welchem viele Zusatzfragen gestellt wurden, drehte sich um die Radarkontrollen, im speziellen um die semistationären Anlagen (Im Volksmund auch Bandsägen genannt), und der damit eingenommenen Bussengeldern und deren Verwendung. Hier ist die Sicherheitsdirektion nochmals gefordert, die Vielen Fragen noch zu beantworten. Viel Anlass zur Diskussion gab die Motion für das erheben einer Kerosinsteuer auf Flugtickets, wobei hier eine Standesinitiative abgefasst werden soll zuhanden an die eidgenössischen Räte! Denn natürlich kann hier unser Kanton alleine nichts ausrichten in diesem internationalen Thema. Mit solchen Vorstössen werden wir uns in naher Zukunft noch vermehrt auseinandersetzen dürfen. MICHEL DEGEN, LANDRAT S VP LIEDERTSWIL-TSCHOP PENHOF
Land-Rot us erschter Hand
Neue Diskussionskultur
Nach vielen Sparübungen werden im Landrat wieder soziale Themen besprochen, was mich sehr freut. Die neuen Mehrheitsverhältnisse machen sich bemerkbar! P. Meschberger Bereits bei der Diskussion der SP-Interpellation wider das Vergessen des getanen Unrechts an Verdingkindern und Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen im Kanton Baselland ist ein allgemeiner Konsens zu spüren. Eine Arbeitsgruppe aus dem Departement von Regierungsrätin K. Schweizer soll «Erinnerungsstätten» gestalten. Im Verlauf des Tages folgen zwei Postulate zur Situation der über 50jährigen Arbeitslosen. Das erste wird stillschweigend überwiesen. Das zweite zur Überbrückungsrente wird lange und sehr emotional diskutiert. Nach ei-
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
nem Pingpong entlang der klassischen Fronten wird das Postulat schliesslich erstaunlich deutlich überwiesen. Der Rat scheint verstanden zu haben, dass hier jede und jeder einzelne ältere Berufstätige wichtig ist, soll heissen, es geht nicht um die Anzahl Arbeitsloser über 50 Jahre, sondern um die Konsequenzen für die Betroffenen, die häufig über Jahre keine oder nie mehr eine Arbeit finden. Menschen, welche ein Leben lang gearbeitet haben und vor der Pension meist unverschuldet in Armut abrutschen. Ein weiterer grosser Themenblock an dieser dritten Sitzung der neuen Legislatur ist der Umweltschutz. Eine Vielzahl unterschiedlicher Vorstösse wird an den Regierungsrat überwiesen, angefangen beim Foodwaste, über temporäre Lärmschutz-Massnahmen auf der A22, energetische Massnahmen bei Neubauten bis zur Kerosin-Steuer. Die SP-Fraktion hat einen neuen, sehr ehrgeizigen Vorstoss zum Erreichen der
Klimaziele eingereicht: Netto Null 2030 wird in den nächsten Monaten viel zu diskutieren geben. Wollen wir die Klimaerwärmung tatsächlich stoppen, müssen rasch schmerzhafte Eingriffe in unsere Wohlstandsgesellschaft vorgenommen werden. Auch die Gesundheitspolitik ist ein Thema, für einmal geht es aber nicht um Spital-Standorte, sondern um die Einführung eines Darmkrebs-Vorsorgeprogramms, wozu ein Vorstoss überwiesen wird. Und es lassen sich erste Zahlen nennen, wieviel in diesem Jahr durch neu ambulant durchgeführte Operationen eingespart worden ist. Hier braucht es allerdings dringend eine Anpassung der Vergütung. Wer glaubt, wegen des leichten Linksrutsches des Parlamentes verschulde sich das Baselbiet rasch wieder, dürfte sich täuschen – es wird lediglich eine Verschiebung der Ausgaben und Einnahmen geben. PASCALE MESCHBERGER,
Herausgeberin
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LANDRÄTIN SP, LIESTAL
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Geschätzte Leserinnen und Leser Erneut sind wir gut vorangekommen. Hauptsächlich dem Wahlkampf dienende, parteistrategisch motivierte Voten blitzten glücklicherAndrea Heger weise nur selten auf. Schöne Aussichten für die neue Amtsperiode. Besonders interessiert verfolgte ich die Änderung des Kirchengesetzes. Der Anstoss zu dieser Vorlage gab eine von mir und 28 Mitunterzeichnenden 2018 eingereichte Motion. Bisher stand im kantonalen Kirchengesetz, dass die Landeskirchen in ihren jeweiligen Verfassungen alle Kirchgemeinden auflisten müssen. Bei Anpassungsbedarf wäre stets eine umständliche Überarbeitung der Kirchenverfassung nötig gewesen. Die vom Landrat einstimmig abgesegnete Änderung des Kirchengesetzes bietet nun willkommene Erleichterungen bei künftigen Fusionen und Neugründungen von Kirchgemeinden. Derzeit machen sich aufgrund der abnehmenden Mitgliederzahlen die reformierte und katholische Landeskirche Gedanken über die allfällige Fusionen. Die Christkatholische Kirche hätte hingegen schon gerne zusätzliche Gemeinden gebildet. Die beschlossene Gesetzesänderung nutzt somit allen Landeskirchen und bedeutet eine Angleichung der Abläufe bei Kirchgemeinden an jene der politischen Gemeinden.
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Allein auf weiter Flur stand die EVP bei der Revision des Ruhetaggesetzes. Das bisherige Gesetz ermöglichte pro Kalenderjahr vier Sonntage (zwei in der Adventszeit, zwei für Saisonverkäufe, Feiertage ausgenommen) zur bewilligungsfreien Beschäftigung von Arbeitnehmenden. Die Gemeinde Laufen durfte aufgrund ihrer Tradition aus Berner Zeiten einen der Adventssonntage am 1. Mai beziehen. Nun wurden trotzdem zwei bewilligungsfreie Adventsonntage für Laufen verlangt. In der Vernehmlassung zum Gesetz waren nebst der EVP, auch die katholische Kirche und die Unia dagegen. Die EVP ist generell gegen Sonntagsarbeit, sie will diese nicht den Wirtschaftsinteressen opfern. Das nicht nur aus religiösen Gründen. Die Sonntagsarbeit schädigt die Gesundheit und erschwert das Sozialleben der Beschäftigten und ihrer Familien erheblich. Auch das gesellschaftliche Leben in Sport- oder Musikvereinen leidet, wenn immer mehr Vereinsmitglieder am Sonntag arbeiten müssen. Besondere Freude hatte ich an der Diskussionskultur zum Thema Kerosinsteuer. Florence Brenzikofer, Grüne, votierte für eine Standesinitiative, um den Bund zu einer Kerosinsteuer zu bewegen. In einer sehr sachlichen Diskussion wurden Für und Wider sowie Formulierungsfehler erörtert. Nach Anpassung des ursprünglichen Antrages überweisen wir den Vorstoss mit grossem Mehr. ANDREA HEGER, LANDRÄTIN EVP, HÖLS TEIN
FDP im Landrot
Sorgfältige Prüfung statt Ablehnung Liebe Leserinnen und Leser, Im Liestaler Magazin (LiMa) habe ich es bereits letzten Dezember geschrieben: Die quer durch Liestal lärmende A22 ist Thomas Eugster ein Sündenfall der Vergangenheit und muss längerfristig mit einem Tunnel in den Schleifenberg versetzt werden. Die Machbarkeitsstudie dazu konnten wir im Landrat schon 2018 in Auftrag geben. Bis das Tunnelprojekt fertiggestellt sein könnte, dauert es aber noch gut 40 Jahre - so lange geht es heute in der Schweiz bis ein komplexes Strassenprojekts realisiert werden kann! Gemäss Vorgaben des Bundes hätte die A22 bis zum 31.03.2018 lärmsaniert sein sollen. Passiert ist bis heute jedoch nichts. Zwar liegt ein Lärmsanierungsprojekt vor, aber dieses kann auf dem bestehenden Ergolzviadukt aus statischen Gründen nicht realisiert werden - die alte Brücke könnte ob der Zusatzlast einstürzen! Erst wenn der Bund die A22 übernommen hat, können die Brücke ca. 2028 saniert und gleichzeitig die grösseren, viel schwereren Lärmschutzwände montiert werden. Mit einem Vorstoss im Landrat habe ich prüfen lassen, ob bis dahin nicht ein lärmmindernder Belag eingebaut werden kann gemäss dem Kanton ist dies leider aus
technischen Gründen ebenfalls nicht möglich! So bleibt als letzte Möglichkeit die Einführung einer temporären Temporeduktion. Damit könnte die Lärmbelastung für die Liestaler Bevölkerung bis zur Totalsanierung vermindert werden. Allerdings muss eine solche Massnahme sorgfältig geprüft werden, denn die A22 muss täglich viele Autos aufnehmen. Eine Temporeduktion könnte zu vermehrten Stausituationen und damit zu Ausweichverkehr quer durch Liestal führen - damit würde Liestal dann quasi vom Regen in die Traufe kommen! Die im Landrat am letzten Donnerstag behandelte Motion von Landrat Thomas Noack (SP) wollte aber quasi mit der Holzhammermethode eine temporäre Temporeduktion auf der A22 von 80 auf 60 km/h umgehend einführen - ohne jegliche Prüfung. Dies provozierte den vereinten Widerstand von SVP, FDP und CVP, welcher denn auch zur klaren Ablehnung der Motion geführt hätte. Damit wäre aber der Liestaler Bevölkerung nicht gedient gewesen. Ich habe deshalb vehement dazu aufgefordert, die Motion in ein Postulat umzuwandeln, damit eine sorgfältige Prüfung erfolgen kann. Bei positivem Resultat kann die Massnahme dann umgesetzt werden. Ich wurde erhört und das Postulat wurde dann auch deutlich angenommen. Ein Sieg für die Sachpolitik! THOMAS EUGSTER, LANDRAT FDP, LIESTAL
Todesfälle Gelterkinden René Mangold-Spiess, geb. 22. August 1944, von Hemmiken BL (wohnhaft gewesen Turnhallenstrasse 2). Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst: Dienstag, 24. September 2019, 14.30 Uhr. Besammlung auf dem Friedhof. Hans Schaub-Wirz, geb. 23. Oktober 1923, von Sissach BL (wohnhaft gewesen in Gelterkinden). Trauergottesdienst: Donnerstag, 26. September 2019, 15.00 Uhr. Besammlung in der röm.-kath. Kirche Gelterkinden. Ernst Schreiber-Schmid, geb. 4. Juli 1948,
von Gelterkinden BL, Wegenstetten AG (wohnhaft gewesen Fabrikweg 42). Urnenbeisetzung mit Trauergottesdienst: Freitag, 20. September 2019, 14.30 Uhr. Besammlung auf dem Friedhof. Lampenberg Marguerite Fink-Völlmin, geb. 22. März 1938, von Biezwil SO (wohnhaft gewesen Hauptstrasse 64). Auf Wunsch der Verstorbenen findet die Beisetzung in aller Stille statt.
Baselland
ObZ 19. September 2019
Als die Töfflibuben zur Gitarre griffen
1979 Vor 40 Jahren formierte sich im Oberbaselbiet die Punkband Vorwärts MARC SCHAFFNER
Ende der 70er-Jahre schwappte die Punk-Welle, die etwa 1976 in London und New York ihren Anfang genommen hatte, in die Schweiz über. «Bravo» und «Pop Rocky» berichteten plötzlich über Bands wie die Sex Pistols, die – scheinbar ohne besonderes Talent oder musikalische Ausbildung– ein paar Gitarren zur Hand nahmen und einen neuen, rohen und rebellischen Musikstil schufen. Und da waren auch ein paar Jugendliche im Oberbaselbieter Dorf Rümlingen, «Töfflibuebe auf dem Land», die davon stark beeindruckt waren. Sie legten sich Instrumente und einen coolen Bandnamen zu – und nach kürzester Zeit, im Dezember 1979, gaben «Vorwärts» ihr erstes Konzert. Und zwar mit zwei Songs: «I don’t care» von The Ramones und «Sniper» von The Streets. Wer welches Instrument spielte, ergab sich von selbst. Der eine konnte das Schlagzeug des älteren Bruders benutzen, einer hatte bereits klassische Gitarrenstunden genommen, einer konnte sich mit seinem Lehrlingslohn einen Bass kaufen und der Vierte im Bunde, noch Schüler, übernahm den Gesangspart. Ganz so einfach, wie es die Musikzeitschriften suggerierten, war es aber dann doch nicht, wie sich Sänger Urs Strub erinnert. «Trotzdem blieben wir
Damals: jung und rebellisch … Anzeige
Punks auf dem Land: Vorwärts gehörten zu den Vorreitern des Punkrocks im Baselbiet. FOTOS: ZVG dran und durchs Üben wurden wir automatisch besser.» Später gab es einige personelle Wechsel, unter anderem kamen zwei Gitarristen dazu, die schon Banderfahrung hatten. Die Chemie stimmte: In den nächsten vier Jahrzehnten waren Vorwärts fast durchgehend aktiv, schrieben etwa 150 eigene Songs, gaben 300 bis 400 Konzerte, auch im Ausland, traten mit Punk-Grössen wie «The Lurkers» auf, wurden auf DRS 3 gespielt und nahmen vier LPs auf – die neuste wird demnächst im Handel und an den Gigs
Heute: nicht mehr so jung, aber immer noch rebellisch.
erhältlich sein, etwa am 27. September im «Atlantis» in Basel. Urs Strub erinnert sich an einige wilde Episoden aus der Bandgeschichte, etwa an Auftritte im «Palazzo» in Liestal, das damals eines der wenigen Lokale in der Schweiz war, wo Punk-Bands – etwa TNT («Züri brännt»), Crazy oder Kleenex – überhaupt auftreten konnten. Auch die Polizei sei bisweilen aufgetaucht, weil man sich «besoffene Punks und Bierflaschenscherben» in Liestal nicht gewohnt gewesen sei. Erstaunte Blicke haben Vorwärts auch auf sich gezogen, als sie einmal in den 80ern an der Art Basel auftraten. Neben den eher konservativen Art-Besuchern sei aber eine hippe Künstlergruppe aus New York dort gewesen, die umso mehr mit der Band mitgefeiert habe, erzählt Urs Strub. Gefeiert wird auch am 25. und 26. Oktober im KIK und im Oliver Twist Pub in Sissach: Zum 40-Jahre-Jubiläum organisieren Vorwärts einen Event mit vier Bands, einer Kunstausstellung sowie Punk-Filmen. vorwaerts-punk.ch
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Baugesuche Auflagefrist: 23. September 2019 Bubendorf. Nr. 1335/2019. Bauherrschaft: Maier Lucia u. Peter, Breitenstrasse 16, 4416 Bubendorf. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 3966, Goldbergstrasse. Nr. 1358/2019. Bauherrschaft: Erbengemeinschaft Soriano, v.d. Soriano Raffaele, Hohle Gasse 16, 4433 Ramlinsburg. Projekt: Mehrfamilienhaus, Carport / Anbau Terrassen, Pelletheizung, Parzelle Nr. 632, Hauptstrasse 2. Buckten. Nr. 0880/2019. Bauherrschaft: Gebrüder Pümpin, v.d. Pümpin Beat, Galgenacher 31, 4446 Buckten. Projekt: Mehrfamilienhaus. Neuauflage: geänderte Dachaufbauten, Parzelle Nr. 38, Rebgasse 8. Frenkendorf. Nr. 1690/2018. Bauherrschaft: Swisscom (Schweiz) AG Local Project Management, Herr W. Schneiter, Grosspeterstrasse 20, 4002 Basel. Projekt: Neubau einer Mobilfunkanlage mit neuen Antennen, Parzelle Nr. 46, Trottenstrasse 13. Füllinsdorf. Nr. 1329/2019. Bauherrschaft: Karabulut Saadet u. Mahmut, Ergolzstrasse 154, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind-und Wetterschutzverglasung, Parzelle Nr. 2263, Ergolzstrasse 154. Lausen. Nr. 0367/2019. Bauherrschaft: Shala Blerta und Lavdim, Giebenacherstrasse 44, 4133 Pratteln. Projekt: Einfamilienhaus mit Autoeinstellhalle / Schwimmbad. Neuauflage: Wohnhaus-Anbau, Parzelle Nr. 490, Lippestrasse. Liestal. Nr. 1332/2019. Bauherrschaft: GA Ingenieure GmbH, Brandstrasse 26, 8952 Schlieren SB Lilie-Zentrum. Projekt: Zweckänderung: alt Wohn- und Restaurationsgebäude in neu Um- und Ausbau Laden/Wohnhaus, Parzelle Nr. 1516, Burgstrasse 4. Nr. 1345/2019. Bauherrschaft: Schweizerischer Erdbebendienst ETH Zürich, Zimmermann Eric, Sonneggstrasse 5, 8006 Zürich. Projekt: Seismischen Messstation, Parzelle
Nr. 2778, 7347BR, Rheinstrasse 26. Niederdorf. Nr. 0757/2019. Bauherrschaft: Dzuka Senaja u. Vedat, Hinterer Kilchmattweg 1, 4435 Niederdorf. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 481, Hinterer Kilchmattweg. Oberdorf. Nr. 1337/2019. Bauherrschaft: Autenried Heinz, Zinsmattweg 8, 4436 Oberdorf. Projekt: Zweckänderung: alt Kindergarten in neu Wohnung, Parzelle Nr. 70, Zinsmattweg 8. Nr. 1353/2019. Bauherrschaft: Bürgi-Lütscher Sibylle u. Bürgi Stephan, Am Kai 8, 4436 Oberdorf. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 1451, Am Kai 8. Ormalingen. Nr. 1869/2017. Bauherrschaft: Rippstein Jörg, Unterer Hofmattweg 9, 4466 Ormalingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2656, Unterer Hofmattweg. Rothenfluh. Nr. 1349/2019. Bauherrschaft: Christen Brigitte u. Hans, Grauensteinweg 12, 4460 Gelterkinden. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 2735, Untere Etzmatten. Sissach. Nr. 1333/2019. Bauherrschaft: Jauslin Salome u. Henschel Frank, Neumattstrasse 77b, 4455 Zunzgen. Projekt: Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1976, Vogtackerweg 9. Zeglingen. Nr. 0365/2015. Bauherrschaft: Buser Patrick, Im Winkel 7, 4495 Zeglingen. Projekt: Zweckänderung: alt Scheune zu neu Mehrfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 260, Im Winkel 7. Zunzgen: Nr. 1348/2019. Bauherrschaft: Wüthrich Hansruedi, Zunzgerberg 126, 4455 Zunzgen. Projekt: Anbau Balkon / Balkonverglasung, Parzelle Nr. 1846, Zunzgerberg 126. Nr. 1350/2019. Bauherrschaft: Hürzeler Renato, Steinenweg 8, 4455 Zunzgen. Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus / Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 2043, Holdenweg 7.
Die MIO startet eine Woche früher
«MIO – Messe in Olten» vom 20. bis 23. September pr. Das Warten hat ein Ende – Am Freitag, 20. September, ab 17 Uhr heisst es «Willkommen zur 74. Ausgabe der Messe in Olten». Vom 20. bis 23. September lädt der Quartier-Verein rechtes Aareufer, Patronat der MIO und die Gastregion UNESCO Biosphäre Entlebuch alle von nah und fern zur Messe In Olten im Bifangquartier ein. Diese findet nach einer Aussteller-Abstimmung im Jahr 2017 zum ersten Mal eine Woche früher statt. Über 110 Aussteller auf einer Fläche von 1430 m² präsentieren vielseitige und spannende Produkte sowie Dienstleistungen. Von Arbeitskleidern, Bike’s, Kambly Biscuits bis hin zu Wasserbet-
ten, Türen, Hörgeräten oder einem neuen Auto – an der MIO gibt’s für jeden was Spannendes. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, neun Festwirtschaften und drei Bars sorgen für das kulinarische Messe Erlebnis. An der diesjährigen MIO werden die Besucher die Kultur der Entlebucher kennenlernen. Am Stand der Gastregion UNESCO Biosphäre Entlebuch wird ein spannendes und vielseitiges Programm angeboten. Wollten Sie schon immer mal in einen Pistenbully steigen oder in einem Virtual-Reality-Sessellift mitfahren? Am Stand der Gastregion kein Problem! Echte Entlebucher Produkte können degustiert und erworben
werden. Zudem locken viele verschiedene Spiele mit attraktiven Preisen sowie eine Schneeball- und Selfiewand. Am Sonntag verwandelt sich die MIO in den Entlebucher Tag. Der Jodlerchor «Jägerchörli» und die Schwyzerörgeliformation «Echo vom Bienzwaud» werden das Messegelände in Ihren Bann ziehen. Ein Besuch lohnt sich! Zum Rahmenprogramm über die vier Messetage zählen nebst den diversen Attraktionen der Aussteller, unter anderem diverse Tanz- und Fitness-Shows und Konzerte auf der MIO-Bühne. Die Schwingarena des Schwingklub Olten – Gösgen lädt zum Show-Schwingen und am Sonntag lädt die Gastregion zur Au-
togrammstunde mit dem Erstgekrönten und König der Herzen Joel Wicki ein. Auf der Bifangmatte kann man sich beim Bubble Soccer oder auf dem Funrace mit fahrenden Bierkisten beweisen. Für die Kleinen sorgt die Jungwacht Blauring Kanton Solothurn am Samstag mit einem Spiele-Turnier für viel Spass. Auch die Ponys, der Streichelzoo und das Karussell sowie das Kinderparadies sind bereit für die Jüngsten. Das Youcinema zeigt während der MIO «Angry Birds 2» Sondervorstellungen und die neue grosse Swiss Tombola bietet viele grossartige Preise. «Wer radelt, hat mehr vom Leben», heisst es unter Velo-Freunden.
Auto/Mobil Basel 2019: erfolgreiche Neupositionierung
pr. Die Auto/Mobil Basel hat sich für 2019 neu positioniert, und diese Neupositionierung wurde von den Besuchern der diesjährigen Leistungsschau des Automobilgewerbes der Region Nordwestschweiz sehr positiv aufgenommen. Die neuen Themen rund um die individuelle Mobilität, die an der Auto/Mobil Basel, die am Sonntagabend zu Ende gegangen ist, zu einer Ergänzung des bisherigen Ausstellungsangebots geführt haben, wurden von den Besuchern sehr gut angenommen. – Trotz sommerlicher Temperaturen haben sich an diesem Wochenende auch in diesem Jahr rund zwanzigtausend Besucher über die neuesten Trends im Automobil- und Mobilitätsbereich vor
Ort in der Messe Basel orientiert. Hoch im Kurs standen alle Themen rund um alternative Antriebsformen. Mit einem der fünfzehn rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge wurden über zweihundert Probefahrten durchgeführt – eine Steigerung von über dreissig Prozent zum Vorjahr. – Und auch für Fahrzeuge mit dem umweltfreundlichen Treibstoff Erdgas/Biogas hat es noch nie so viele spontane Anträge für die ausgelobten Messeprämien wie in diesem Jahr gegeben. – Dieses Besucherinteressse zeigt ganz klar: das Thema alternative Antriebe ist beim Autointeressenten angekommen! Völlig neue Einblicke boten die Rennen der Swiss Drone League, die in ei-
ner Messehalle ausgetragen wurden. Die Flugkünste dieser Formel-1-Piloten der Lüfte mitzuverfolgen liessen sich vor allem die jüngeren Besucher der diesjährigen Auto/Mobil Basel nicht entgehen. Mit Vera Häner aus Sissach die im vierten Lehrjahr als Automobil-Mechatronikerin steht, wurde an den 3. regionalen Berufsmeisterschaften des Autogewerbeverbands zum ersten Mal eine junge Frau als Beste ihres Fachs gekürt. Eröffnet wurde die diesjährige Auto/Mobil Basel zum ersten Mal bereits am Donnerstag mit einem exklusiven Preview-Abend. An diesem Eröffnungsabend, der nur eingeladenen Gästen vorbehalten war, trafen sich über 600
Personen aus Wirtschaft, Politik und der Autobranche zu einem Net-working-Abend. Die drei Referenten (Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter als Präsidentin der Handelskammer beider Basel, Marcel Schweizer als Präsident des Gewerbeverbands Basel-Stadt und Christoph Buser als Direktor der Wirtschaftskammer Baselland) wiesen in ihren Grussadressen auf die Bedeutung des Automobils für das erfolgreiche funktionieren der Wirtschaft in der Region Basel und die Bedeutung des Automobilgewerbes als Gewerbezweig hin. Sie forderten die Anwesenden Gäste auf, in diesen Themen aktiv auf die politischen Gestaltungsprozesse Einfluss zu nehmen.
Rätselspass mit der ObZ
Wer die MIO 2019 mit dem Zweirad besucht, findet neu an der Aarauerstasse neben dem Arkadis-Gebäude einen erstklassigen Veloparkplatz von Veloparkplatz.ch vor. Die Velos können zentral, gebührenfrei und sicher abgestellt werden. Reisen Sie also gemütlich mit dem Velo oder den öffentlichen Verkehrsmitteln an die MIO. «Gluschtig? – denn es ist gibt noch viel mehr zu sehen und zu erleben» Schlendern Sie durch das MIO Messe Gelände und erleben Sie die 74. Ausgabe der MIO – Messe in Olten. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos. Mehr Infos unter: www.mio-olten.ch
«S tapfere Schnyyderli» pr. Es ist nicht leicht, tapfer zu sein. Es erfordert Mut und dazu braucht es Überwindung. Zum Beispiel auf einen hohen Baum zu klettern oder etwas anzufassen, wovor man sich ekelt: wie eine Kröte oder eine Spinne – huuuh! Der Mutigste unter uns ist und bleibt das tapfere Schneiderlein. Denn wer legt sich schon mit zwei Riesen an, besiegt ein Einhorn und fängt dazu ein rasendes Wildschwein ein. Wer so viel Tapferkeit kennt, der wird am Schluss des Märchens reichlich belohnt mit einem Königreich und der hübschen Königstochter obendrauf. Mehr sei hier aber nicht verraten. Auch nicht, was es mit «Sieben auf einen Streich» auf sich hat: nur, dass es wie immer ungeheuer spannend bleibt bis zum guten Ende. Professionell gespielt und inszeniert vom Theater Arlecchino. Jetzt Tickets für nur zehn Franken sichern. Die Hälfte des Ticketerlöses stiftet die BLKB einer wohltätigen und gemeinnützigen Institution. Die Vorstellungen beginnen um 15 Uhr und dauern ca. eineinhalb Stunden inklusive Pause. Sie eignen sich für Kinder ab vier Jahren bzw. die ganze Familie. Weitere Infos und Ticketbestell-Links unter: blkb.ch/maerli Tourneedaten: Samstag, 9. November: Liestal, Hotel Engel Sonntag, 17. November: Sissach, Primarschule Dorf Sonntag, 24. November: Breitenbach, Gemeindesaal Grien Samstag, 30. November: Münchenstein, KUSPO Sonntag, 1. Dezember: Binningen, Kronenmattsaal Sonntag, 8. Dezember: Hölstein, Rübmatthalle Sonntag, 15. Dezember: Pratteln, KUSPO Anzeige
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Baselland
ObZ 19. September 2019
100 Simmentaler-ReinzuchtVieh in Langenbruck
Viehschau Bauernfamilien bringen ihre geschmückten Tiere zu Fuss auf den Schauplatz BENILDIS BENTOLILA
Bettina, die fünfjährige SimmentalerReinzucht-Kuh, ist wie ihre 24 Stallkolleginnen auf dem Hof Bachtalen in Langenbruck eine schöne, liebenswerte Kuh. Und doch ist sie speziell, denn sie ist eine Geburtstagskuh. Das bedeutet nicht, dass sie vor zwei Jahren als Geschenk verpackt von einem Kurierdienst angeliefert wurde. Die Geschichte ist entzückender: Vor zwei Jahren feierten Helen und Werner Singer vom Hof Bachtalen, beide ihren 50. Geburtstag. Helen, die Wirtin, wollte ihrem Mann etwas Spezielles schenken. Schliesslich hatte er sie 23 Jahre in der Küche unterstützt, gekocht, gebraten, gesiedet, gedampft, gedünstet, gebrüht. «Ich war und bin weiterhin froh um seine Mithilfe», erklärt sie, «da kann ich ihm doch nach über zwei Jahrzehnten nicht etwas Simpeleinfaches schenken.» Sie weiss, ihr Mann ist begeisterter Simmentaler Züchter und würde sich über eine Schönheit freuen. Sie wusste auch, dass er eigentlich genug Tiere hatte im Stall. Daher musste es ein besonders attraktives Exemplar sein. Was lag näher, als ihren Bruder Erhard Probst, erfolgreicher Züchter vom Hof Genneten in Mümliswil, zu fragen. In seinem Stall stand die schöne Bettina, die er eigentlich behalten wollte. Aber für den Schwager gab er sie her. So fuhr er an Werners Geburtstag auf den Parkplatz vor der Wirtschaft Bachtalen, im Anhänger Bettina gewaschen und geschmückt wie für eine Viehschau. Werner ist heute noch gerührt ob der Geste und meint: «Ich kenne nicht viele, die zum Geburtstag eine so wunderbare Kuh geschenkt erhalten haben.» Der Hof Bachtalen (800 Meter über Meer) ist der Elternhof von Werner Singer, wo seit je Simmentaler Reinzuchtvieh gehalten und gezüchtet wird. «Die-
18 000 Franken für Nepal Checkübergabe Benefizanlass war sehr erfolgreich
Im Juni 2019 lud der Serviceclub der Soroptimists International Liestal im Rathaus Liestal zur Benefizveranstaltung für das Spital Ratnanagar in Nepal ein. Ziel war es, für die gynäkologische Abteilung des Krankenhauses die Anschaffung eines Ultraschallgerätes zu ermöglichen. Der Anlass, mit musikalischer Umrahmung durch die Sopranistin Jeanne-Pascale Künzli, einem interessanten Lagebericht des ehemaligen Schweizer Botschafters in Nepal, Jürg Frieden, und einem Podium mit Ruth Gonseth, Monika Brodmann, Leitende Ärztin, Inselspital Bern, und weiteren Nepalkennenden unter der Leitung von
Cornelia Kazis, stiess auf grosses Interesse. Im Anschluss wurde ein Apéro riche, inspiriert von der nepalesischen Küche, offeriert. Dank den zahlreichen Anwesenden und grosszügigen Spenden kam die unglaubliche Summe von 18 000 Franken zusammen. Im August durfte die Präsidentin der SI Liestal Ruth Gonseth den symbolischen Check überreichen. Das gekaufte Gerät steht in Nepal inzwischen bereits im Einsatz und bedeutet einen grossen Fortschritt für die Gesundheit von Mutter und Kind. Herzlichen Dank allen, die dies ermöglicht haben! SI LIESTAL
Werner Singer (hier mit Loreno), Viehzüchter vom Hof Bachtalen, kauft jährlich zusammen mit seinem Bruder Hansruedi vom Vorder Dürstel einen Stier für den Natursprung. FOTOS: B. BENTOLILA se Kühe passen zu unserer Familie und zu dieser Gegend», ist der Bauer überzeugt. Er übernahm 1990 als 22-Jähriger den Hof, als sein Bruder Hansruedi mit seiner Frau Heidi auf den Hof Vorder Dürstel von Heidis Eltern zog. Bald lernte er an der Viehauktion Helen Probst von Mümliswil kennen, eine Hotelfachfrau. Die beiden schlossen eine Wette ab, Werner verlor und so musste (!) die junge Frau in der Wirtschaft vorbeischauen, um den Gewinn einzulösen. Es dauerte nicht lange, und sie zog nach Langenbruck. Sie lacht: «Kochen konnte ich nicht, aber meine Schwiegermutter Leni hat mich geduldig instruiert.» Anfangs hätten sie zusammen kutschiert, bis Helen die Wirtschaft selbstständig betreiben konnte. Singers Nachkommen wohnen noch daheim, nämlich Marina (24), die als Pharma-Assistentin arbeitet, Kathrin (23), die den Beruf der Podologin gewählt hat, und Stefan, der sich zum Fachmann Betriebsunterhalt (früher
Eine halbe Stunde Weg haben Menschen und die geschmückten Tiere von der «Bachtele» hinter sich, wenn sie auf dem Schauplatz im Ausserdorf eintreffen.
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Hauswart) ausbilden lässt. Neben den Milchkühen stehen 35 Aufzuchtrinder im Stall. Weiter gibt es auf dem Hof 45 Mastsäue und neun BFS-Schafe. Werner Singer arbeitet zusammen mit Noël Von Arb, welcher sich unlängst auf den weiteren beruflichen Weg begeben hat. Den Bauern freut’s, wenn sich junge Leute melden, die gerne ein paar Monate im Stall und auf den Wiesen mitanpacken wollen. Übermorgen Samstag, 21. September 2019, findet die diesjährige Viehschau Simmentaler Reinzucht im Ausserdorf Langenbruck statt. Wer den grossen Auftritt der über 100 geschmückten Kühe und Rinder, die mit ihren Familien aus allen vier Winden eintreffen, nicht verpassen will, stellt sich ab 8 Uhr an die Hauptstrasse. Alle kommen zu Fuss: Von Bachtalen Werner und Helen Singer, von Bärenwil Hanspeter Schweizer, von Vorder Dürstel Hansruedi und Heidi Singer, vom Lochhus Holderbank Christa und Koni Tschan, und vom Unterer Dürrenberg Urs und Heidi Zbinden. Ein fröhliches Glockenkonzert wird ertönen, wofür es nicht mal einen Dirigenten braucht. Deshalb ist das Konzert wohl so abwechslungsreich und, je nach dem Gehen der Tiere, immer wieder anders. Die Bauernfamilien bringen ihre Tiere auf den Schauplatz, um sich mit den Kollegen zu messen. Aber ebenso, um sie den Konsumenten zu zeigen, sich deren Fragen, auch kritischen, zu stellen. Übermorgen Samstag ist es möglich, Bettina und ihre Schwestern und Tanten und Cousinen zu bewundern und zu streicheln. Der Jodlerklub Oberer Hauenstein wird Lieder darbieten und nach dem Richten gibt es mittags im Zelt Speis’ und Trank für Gross und Klein.
Die Soroptimists International Liestal bei der Checkübergabe an die frühere Liestaler Ärztin Ruth Gonseth zugunsten des Spitals Ratnanagar in Nepal. FOTO: Z VG
Mehr als Gnussmärt Der Liestaler Gnussmärt lockt jeden Samstag unzählige Menschen ins Stedtli. Letzten Samstag hatten die Besucher die grossartige Möglichkeit, mit Nationalratskandidatinnen und -kandidaten der Grünliberalen Partei (GLP) sowie der jungen Grünliberalen zu sprechen, diese mit spannenden Fragen herauszufordern oder einfach ihre Meinung kundzutun. Damit der Genuss nicht zu kurz kam, wurden die Passantinnen mit feinen Nusshärzli verwöhnt «Das Nusshärzli chunnt vo Härze», meint Domenic Schneider, der Präsident der GLP Liestal & Umgebung mit einem zwinkernden Auge. «Ja, ich möchte gerne fürs Baselbiet nach Bern. Die leeren Wahlversprechungen hingegen, dürfen gerne andere machen», sagt Schneider, der sich seit Jahren auch ausserhalb der Politik stark engagiert. Als Rottenchef der 3. Banntags-
rotte, als OK-Chef des Cherus Liestal oder im OK von Integra Liestal. Unglaublich, wie viele Menschen aus dem «Täli» oder von «Obe abe» nach Liestal an den Gnussmärt kommen, stellt Thomas Tribelhorn, der neue Präsident der GLP Basel-Landschaft erfreut fest. Der in Rünenberg Wohnhafte wurde direkt vor den Sommerferien zum Präsidenten gewählt und darf zum Auftakt direkt den Nationalratswahlkampf anführen. «Wir müssen sorgsamer mit unserer Natur umgehen, das aber nicht mit Verboten, sondern mit Innovation und Engagement. Viele Lösungen existieren, müssten einfach genutzt werden. Mit sinnvollen Fördermassnahmen wäre dies möglich, sodass wir eine nachhaltige Wirtschaft in der Schweiz für die Schweiz sichern könnten.» DOMENIC SCHNEID ER PRÄSIDENT DER GLP LIESTAL UND UMGEBUNG
Leser schreiben
Das eigene Leben frei gestalten Die Schweiz funktioniert nach den Werten Freiheit, Einsatz für die Gemeinschaft und Fortschritt. Wir sind freiheitsliebend und sind bereit, dafür auch Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen. Wir engagieren uns im Milizsystem in der Politik, in den Vereinen und wir kümmern uns umeinander. Ich bin überzeugt davon, dass wir gerade in einer globalen und digitalen Welt nicht verlernen dürfen, unseren Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Der Fortschritt hat unser Land geprägt, viele visionäre Persönlichkeiten haben die Schweiz mit ihren Ideen weitergebracht. Dank ihnen ist sie zu einem der wohlhabendsten Länder der Welt geworden. Dank ihnen ist unser Land wie kein anderes aufgestellt, neue Technologien zu entwickeln, die ein Wachstum ohne Umweltbelastung ermöglichen. Jetzt liegt es an uns, dieses Erbe anzunehmen und weiterzuführen. Damit dies weiter so sein wird – am 20. Oktober FDP Liste 1 und Daniela Schneeberger in den Ständerat wählen! SASKIA SCHENKER, P R ÄSIDENTIN FDP BASELLAND, NATIONALRATSKANDIDATIN
Die GLP suchte am Genussmarkt das Gespräch mit den Passant/-innen.
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FOTO: Z VG
Sport
ObZ 19. September 2019
19 Medaillen für BSC Liestal
Budo Sport Center Swiss Karate League in Neuenburg Am 14./15. September 2019 fand wie bereits die letzten Jahre das letzte Qualifikationsturnier der Swiss Karate League (SKL) in Neuenburg (NE) vor den Karate-Schweizermeisterschaften (November) statt. Auch die Wettkämpfer/-innen des Budo Sport Center Liestal holten letzte Punkt für die Schweizermeisterschaften und erzielten fünf Gold-, drei Silber- und elf Bronzemedaillen sowie drei Punkteränge (Ränge 5 und 7). Kevin Wagner (Kumite Herren +84 kg/Elite und U21), Nur Kars (Kumite Damen –55 kg/Elite und U21), Marco Nani (Kumite Herren –75 kg/Elite und U21), Jonathan Müller (Kumite Herren +84 kg/Elite und U21) und Mika Wagner (Kumite Herren +76 kg/ U18) konnten sich einmal mehr gegen ihre Kontrahent/-innen durchsetzen und erreichten teils in einer oder zwei Kategorien die Finals. Dabei zeigte Kevin Wagner wiederum eine konstante Leistung und holte sich in der höchsten Gewichtsklasse (+84 kg) zweimal die Goldmedaille. Auch Nur Kars konnte ihre Klasse in der Elite unter Beweis stellen und gewann mit einer überzeugenden Leistung die Goldmedaille. In der U21 reichte es ihr nach einem Patzer in der Vorrunde noch für Bronze. Marco Nani sowie Jonathan Müller gewannen beide Silber in der U21 und Bronze in der Eli-
Der längste Berglauf im Baselbiet
29. Wisenberglauf des TV Zeglingen am 21. September
Budo-Sport-Center-Team U18/U21 und Elite. te und Mika Wagner holte sich ebenfalls die Silbermedaille. Bei den jüngeren Nachwuchstalenten gewannen Vincenzo Gaetani (Kumite Herren –52 kg/U16) und Cedric Oetterli (Kata Herren U14) jeweils die Goldmedaille in ihrer Disziplin. Weitere Medaillen via Trostrunde in der Elite/U21/U18 holten sich Benoit Berset (Kumite Herren –75 kg/Elite und U21), Amir Mneimne (Kumite Herren –76 kg/U18) und Maurizio Begani (Kumite Herren +76 kg/U18). Bronzemedaillen in den Kategorien U14 und U12 gewannen auch Cedric Oetterli (Kumite Herren –44 kg/U14), Leo Nägelin (Kumite Herren –35 kg/U14) und Hannah
FOTO: Z VG
Linnenbach (Kata und Kumite Mädchen U12). Das SKL Neuenburg in Neuenburg (NE) war mit über 500 Wettkämpfer/innen aus rund 70 Vereinen einmal mehr gut besetzt und zählt in der Schweiz (nebst Sursee und Lausanne) als Qualifikationsturnier für die Schweizermeisterschaften zu den wichtigsten Karate-Anlässen der Swiss Karate Federation (SKF). Die Wettkämpfer/-innen vom Budo Sport Center erkämpften sich total 19 Podestplätze und drei Rangierungen, wodurch sich jedes Teammitglied die Qualifikation für die Schweizermeisterschaften in Lyss (BE) sicherte. BUDO SPORT CENTER
Wenslinger Bob-Pilot mit Hauptprobe an Starter-Schweizermeisterschaften
Ein Podestplatz und ein knapper 4. Rang fürs Bobteam Lorenzoni
Zum Abschluss der Oberbaselbieter Laufsportsaison bietet der Turnverein Zeglingen am 29. Wisenberglauf den Sportlerinnen und Sportlern verschiedene Strecken mit Start bei der Mehrzweckhalle Zeglingen an. Die Aktiven können zwischen der Hauptstrecke bis zum Hof Mapprach (5,5 Kilometer/220 Meter Steigung) und der Berglaufstrecke bis zum Wisenbergturm (10,5 Kilometer/600 Meter Steigung) wählen. Die längste Berglaufstrecke im Baselbiet zu meistern, das ist eine Herausforderung, der sich jedes Jahr mehr Läuferinnen und Läufer stellen. Die WalkingStrecke ist identisch mit der Hauptstrecke. Die Kids-Strecke weist eine Distanz von weniger als 500 Metern auf. Die Jugendstrecke mit Start und Ziel bei der Mehrzweckhalle ist 2,7 Kilometer lang und weist 60 Höhenmeter auf. Im Vorjahr gewannen der Biathlonspezialist Mario Dolder und die Laufspezialistin Gabi Nyffeler aus Thunstetten den Berglauf bis zum Wisenbergturm. Da Gabi Nyffeler in diesem Jahr auf eine Teilnahme verzichtet, wird es bei den Frauen eine neue Berglauf-Sie-
pr. Über 320 Turnerinnen und Turner aus 13 Vereinen beider Basler Kantone werden am 22. September um Meistertitel, Auszeichnungen und Ränge turnen. Dann finden die Kantonalen Meisterschaften beider Basel im Einzelgeräteturnen statt. Anlässlich seines 200Jahre-Jubiläums organisiert der Bürgerturnverein Basel diesen Anlass und lädt alle Riegen nach Basel. Seit einigen Jahren darf der BTV bei den Baselbietern mitturnen und möchte sich für diese Gastfreundschaft nun revanchieren.
der Bob vor der Zeitmessung aus der Schiene sprang, lediglich der 9. Schlussrang. Das zweite Team vom Bobteam Lorenzoni, Nicola Mariani und Florian Stacher, starteten zum ersten Mal zusammen und überraschten nach zwei guten Läufen mit dem 6. Schlussrang. Da die beiden noch im Junioren-Alter
Steinmann auch am Berg schnell
10. Unihockeyturnier des TV Bubendorf
Marco Lorenzoni (r.) und Dominik Schläpfer bereiten sich auf den Start vor.l FOTO: Z VG
Der TVB führte am Wochenende vom 6. bis 8. September in der Sporthalle Sappeten bereits zum zehnten Mal das Unihockeyturnier durch. Es fanden über 400 Spielerinnen und Spieler in total 44 Teams aus der Region (Nordwestschweiz) aber auch aus den Kantonen
sind, ergatterten sie zusätzlich in der Juniorenwertung den hervorragenden 3. Rang und durften sich an der Siegerehrung auf dem Podest feiern lassen. Hundertstel-Entscheidung beim Vierer-Bob Lorenzoni, Schläpfer, Mariani und Stacher gingen am Nachmittag im ViererBob gemeinsam an den Start. Das starke Teilnehmerfeld, darunter WeltcupPilot Michael Kuonen und sein Team, lieferte sich einen spannenden Kampf mit sehr nah beieinanderliegenden Resultaten. Nach einer Hundertstel-Entscheidung nach zwei Finalläufen durfte sich das Bobteam Lorenzoni über einen starken 4. Rang freuen. Am Schluss fehlte nur eine Hundertstelsekunde aufs Podest. Für das Bobteam Lorenzoni war die Starter-Schweizermeisterschaft eine gute Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen eine Art «Hauptprobe» für die kommende Wintersaison durchzuführen. Das Bobteam Lorenzoni freut sich bereits sehr aufs Eis und hofft, dass der Schwung aus Watt ZH auch auf die Eisbahnen Europas mitgenommen werden kann.
Bern, Freiburg, Luzern und Graubünden den Weg nach Bubendorf. Sie zeigten bestes Unihockey und trugen zu einem abwechslungsreichen und spannenden Turnier bei. Das Turnier bot eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison und war wiederum ein voller
BADCAT RACING-TEAM FRENKENDORF
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Das Team Aarau (rot) im Halbfinal gegen TV WildSquirreleagles.
FOTO: Z VG
gerin geben. Mario Dolder passt der Wisenberglauf in diesem Jahr wieder ins Vorbereitungsprogramm für die bevorstehende Biathlon-Saison. Er möchte einerseits seinen Vorjahressieg im Berglauf wiederholen und auch erstmals die Gesamtwertung Oberbaselbieter Laufcup für sich entscheiden. Nach zwei Tagessiegen am Zunzger und am Gelterkinder Waldlauf weist er in der Zwischenwertung drei Minuten Vorsprung auf Christoph Blum auf. Spannender ist die Ausgangslage bei den Frauen. Die mehrfache Laufcup-Gewinnerin Simone Hertenstein führt mit 21 Sekunden vor der Vorjahresgewinnerin Merline Roth die Zwischenrangliste an. 136 Sportlerinnen und Sportler sind in der Laufcup-Zwischenwertung klassiert. Die Starts des 29. Wisenberglaufs erfolgen zwischen 14 und 15.15 Uhr bei der Mehrzweckhalle in Zeglingen. Anmeldungen sind online bis am Vorabend des Laufs möglich, Nachmeldungen am Lauftag bis eine Stunde vor dem Start. Weitere Informationen: www.wisenberglauf.ch OK WISENBERGLAUF
Kantonale Meisterschaft im Einzelgeräteturnen
Jeder Bobfahrer weiss es: Verläuft der Start nicht optimal, ist das Rennen eigentlich schon gelaufen. Genau diesen ersten Metern, auf die es ankommt, widmet sich der Schweizerische Bobverband Swiss Sliding jedes Jahr mit den Starter-Schweizermeisterschaften. Am Sonntag fanden sie in Watt ZH statt. Auch das Bobteam Lorenzoni rund um den Wenslinger Bob-Piloten Marco Lorenzoni war mit zwei Teams für den Zweier-Bob und einem Team für den Vierer-Bob am Start. Der Tag hätte für das Bobteam Lorenzoni und alle anderen teilnehmenden Teams angenehmer starten können. Regen und ein wolkenbehangener Himmel hiessen die Athleten am Sonntagmorgen auf der Dorfstrasse in Watt ZH willkommen. Die Stimmung hat sich aber spätestens dann gebessert, als das erste Mal der 170 kg schwere ZweierBob auf einer rund 100 m langen Anschiebebahn in Bewegung gesetzt wurde. Das Wetter allerdings blieb bis zum Abend gleich. Pilot Marco Lorenzoni und Dominik Schläpfer hatten mit der nassen, schliefrigen Unterlage zu kämpfen. So resultierte nach einem Fehlversuch, bei dem
Beim 6. Historischen Erinnerungs-Bergrennen Chiasso–Pedrinate fuhr Thomas Steinmann vom Badcat Racing Team Frenkendorf auf den ausgezeichneten 6. Rang von 21 Fahrern/-innen der Swiss Moto Légend Trophy. Auf der 2,7 km langen Bergstrecke mit 194 m Höhedifferenz fuhr Steinmann (68) erstmals seine Yamaha Belgarda SZR 660, das Motorrad, das im nächsten Jahr zum Einsatz kommen soll.
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Der Wettkampfort ist die Sandgrubenhalle in der Nähe des Badischen Bahnhofs. Der erste Durchgang beginnt um 8 Uhr am Morgen und startet mit den Teilnehmenden der Kategorien 1 und 2. Ausserdem am Vormittag präsentieren die Kategorien 5,6,7 und die Damenkategorie ihr Können. Am Nachmittag sind die Kategorien 3 und 4 an der Reihe. Für das leibliche Wohl während des Wettkampftages sorgt eine Festwirtschaft mit verschiedenen Getränken, Kuchen, Salat und Würsten.
Sieben Medaillen für den Judo Sport Liestal Letztes Wochenende fand in Weinfelden (TG) das zweitletzte Qualifikationsturnier, geltend für die Schweizer Einzelmeisterschaft, welche im November in Magglingen stattfinden wird, statt. Für den Judo Sport Liestal resultierten sieben Medaillen und viele wichtige Punkte für das Swissranking. Insbesondere Samanta Stegena aus Basel gewinnt ihre zehnte Goldmedaille in diesem Jahr und bestätigt ihre sehr gute Form und festigt somit ihren 1. Rang im Swissranking. Diesmal schafft Esmeralda Damiano
Erfolg. Bei den Heimteams des TV Bubendorf resultierten unterschiedliche Resultate. Bei den Herren am Freitagabend konnten beide Bubendörfer Teams nicht überzeugen und schieden bereits nach den Gruppenspielen aus. Dafür überzeugten die Juniorinnen, welche einen Doppelsieg feiern konnten. Bei den Junioren A wurde der erste Platz ebenfalls nicht aus den Händen gegeben. Die Junioren B verloren zwar den Final, platzierten sich aber so auf dem guten zweiten Rang. Die restlichen Teams (Junioren C, D und E) rangierten sich jeweils im Mittelfeld der Schlussrangliste ihrer Kategorie. Die Teams dürfen auf ihre Leistungen stolz sein und in den nächsten Trainings die Kleinigkeiten noch ausbessern, damit ein erfolgreicher Start in die neue Saison, welche bald beginnen wird, dann auch gelingen wird. Ranglisten: www.tvbunihockey.ch/de/ turnier OK UNIHOCKEYTURNIER TV BUBENDORF
aus Birsfelden leider nicht den Sprung auf den ersten Rang aber mit Silber bei den U21 bis 70 kg und Bronze bei den U18 +63 kg darf sie sich auch freuen. Maria Carraça, welche neu die Sportklasse in Muttenz besucht, gewinnt eine sehr gute Silbermedaille und Zwillingsschwester Celina die Bronzemedaille. Auch Bronze gewinnt Tobias Topp aus Liestal bei den Schüler Knaben U13 und Mirella Monetti rundet bei den Damen Master bis 63 kg mit einer weiteren Silbermedaille das gute Resultat vom Judo Sport Liestal ab. JUDO S PORT LIESTAL
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ObZ
19. September 2019
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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Region Liestal
«Wie schnell doch die Zeit vergeht!»
Lieschtler Mümpfeli
Liestal Die Stadt hat ihre jubilierenden Senioren zu einer würdigen Feier eingeladen ULRICH FLURI
Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Da sassen nämlich am vergangenen Samstag rund 120 Liestaler Einwohnerinnen und Einwohner, die im laufenden Jahr ihren 80. Geburtstag feiern, die Geburtstagsjubilare ab dem 90. Lebensjahr sowie Ehepaare ab der goldenen Hochzeit erwartungsfroh an den festlich geschmückten Tischen des Kirchgemeindehauses Martinshof. An diesem alljährlichen Jubilarentreff wird den älteren und betagten Menschen die ihnen gebührende Wertschätzung entgegen gebracht, und das in einer von spürbarer Herzlichkeit geprägten Feier. Freundlich und sympathisch denn auch bereits der Einladungstext: «Das ist ein Tag, an dem daran erinnert werden soll, dass eine Etappe erreicht und eine Leistung erbracht worden ist. Und das haben Sie alle in ihrem langen Leben auf ganz eigene Weise getan.» Die Stadt Liestal als Gastgeberin sorgte zusammen mit einem grossen Helferteam der Zunft zum Stab, des Vereins «Senioren für Senioren», der Interessengemeinschaft Ortsvereine Liestal, des Frauenvereins und der Trachtengruppe Liestal dafür, dass sich alle wohlfühlten. Das sechsköpfige Vokalensemble des Jugendmusikchors beider Basel leistete zudem mit teils emotional sehr berührenden Gesangseinlagen einen hochstehenden musikalischen Beitrag zum guten Gelingen der Feier. Und beim abschliessenden feinen Zvieri mit nachfolgendem Kuchenbuffet zeigte sich, dass auch ältere Menschen einen noch durchaus gesunden Appetit haben.
Der Morgen- und Abendkuss Nach dem Willkommensgruss von OKPräsident Werner Fischer aus der Zunft zum Stab war es Stadträtin Regula Nebiker, Vorsteherin Departement Sicherheit und Soziales, vorbehalten, mit persönlichen Gedanken zur Schnelllebigkeit über den Sinn von Festivitäten zu reden. So war Ihr Stossseufzer «Wie schnell doch die Zeit vergeht» nicht ein Hadern, sondern vielmehr ein Aufruf,
unsere guten, aber vielleicht auch schwierigen Erlebnisse und Erfahrungen gemeinsam zu würdigen und zu feiern. Das taten die Jubilierenden an diesem prächtigen Nachmittag denn auch mit ganz unterschiedlichen Statements. So waren sich etwa Giuseppe und Antonina De Lorenzo-La Piane einig, dass sie ihr 65-jähriges Eheglück, also die eiserne Hochzeit, einem göttlichen Segen
Adriano Durizzo: Als 98-Jähriger der Älteste im Saal.
Eine 80-Jährige, schick und voller Anmut: Hanni Herrmann-Schneider.
Ein Gläschen in Ehren für den 97-jährigen Walter Dörflinger.
Antonina und Giuseppe De Lorenzo: Nach 65 Ehejahren immer noch ein glückliches Paar.
FOTOS: U. FLURI
und der Harmonie in ihrer grossen Familie zu verdanken haben. Für das diamantene Hochzeitspaar Hans und Rosmarie Steinle-Pulver ist es hingegen der tägliche Morgen- und Abendkuss der ihnen als Kitt seit 60 Jahren den so schönen Zusammenhalt gibt. Adriano Durizzo war als 98-Jähriger der Älteste und somit gewissermassen der Star im Saal. Der Textiltechniker hat zusammen mit seinem ebenfalls anwesenden 91-jährigen Bruder René Durizzo zeitlebens in Sissach ein Textilgeschäft geführt. «Das intensive Arbeiten war immer mein Lebenselixier», sagte der rüstige Herr. Derweil hebt der 97jährige Walter Dörflinger noch voller Lebensfreude sein Glas. In den Bergen habe er als ehemaliger Grenzwächter und gebürtiger Walliser immer wieder Kraft geschöpft. «Und ich habe auch jetzt noch eine Freundin», gesteht der alte Schlingel augenzwinkernd. Der Blick auf die 80-Jährigen, also sozusagen die Junioren unter den Jubilaren, zeigte, dass man in diesem Alter noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ein Beispiel dafür ist Hanni HerrmannSchneider. Als ehemalige Kindergärtnerin lebt sie ihr Dasein als Seniorin voller Anmut und in schicker und gepflegter Erscheinung. Ihre Devise: «Umgeben von netten Leuten ist das Leben so schön». Wie recht sie hat.
Schweigestunde in Liestal für Zeynab Jalalian Die Gruppe Amnesty International Liestal hat am vergangenen Samstag in Liestal auf das Schicksal von Zeynab Jalalian aufmerksam gemacht. Zeynab Jalalian ist vor zehn Jahren im Iran zum Tode verurteilt worden wegen Beleidigung von Gott. Sie ist eine kurdische Menschenrechtsaktivistin. Seit der Umwandlung des Todesurteils in lebens-
Schweigekreis im Stedtli.
lange Haft wird ihr im Gefängnis in Khoy im Nordiran jede medizinische Hilfe verweigert. Sie wurde schwer gefoltert und leidet an gesundheitlichen Folgen davon. Amnesty International fordert, dass sie ärztlich behandelt und als politische Gefangene freigelassen wird. AMNESTY INTERNATIONAL LIESTAL
FOTO: Z VG
Wussten Sie, dass die erste Eisenbahnstrecke der Schweiz mit einer internationalen Anbindung von Basel nach Liestal führte? Am 19. Dezember 1854 fanden die Eröffnungsfeierlichkeiten statt. Von hier aus wurden Passagiere und Güter über den Oberen oder Unteren Hauenstein nach Bern oder Luzern weitergeschickt. Vier Jahre später wurde die Bahnlinie via Sissach und Oberer Hauenstein nach Olten verlängert. Fast hätte Liestal noch weitere Bahnverbindungen in Richtung Solothurn und Aarau erhalten, doch scheiterten alle Versuche, den Verkehrsfluss von Basel her ins Mittelland wieder selber zu kontrollieren. Damals war sogar ein zweiter Bahnhof im Gestadeckquartier geplant. Liestal wird in den nächsten Jahren einen neuen sehr modernen Bahnhof erhalten. Der Bahnhof ist täglich Dreh- und Angelpunkt für tausende Pendler und Reisende, und somit der wichtigste Knotenpunkt bezüglich öffentlichen Verkehrs im mittleren und oberen Baselbiet. Darum ist es äusserst wichtig, dass die Schweizerischen Bundesbahnen von Liestal aus möglichst optimale und direkte Verbindungen anbieten. Dies ist heute teilweise gewährleistet, können doch in regelmässigem Takt Basel, Zürich, Bern und Luzern ohne Umsteigen erreicht werden. Leider sind aber bei den SBB Bestrebungen im Gange, gewisse Direktverbindungen aufzuheben. Das ist nicht das erste Mal, dass Liestal solche Verbindungen «verliert», denn vor Jahren konnte man direkt ins Wallis und ins Tessin reisen. Bisher weigert sich die schweizerische Staatsbahn beharrlich, Liestal und sein Einzugsgebiet mit rund 80 000 Einwohnern als einwohnerstarke Agglomeration zu anerkennen, obwohl alle Fakten auf dem Tisch liegen. Das hätte nämlich zur Folge, dass die Gewichtung von Schnellzugshalten ganz anders vorgenommen wird. Mit möglichst guten und vielen Direktverbindungen kann Liestal einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Basler Bahnhof teilweise zu entlasten, denn es macht wenig Sinn, wenn viele Reisende aus unserer Region zuerst nach Basel fahren müssen, um dann möglichst direkt ans Ziel zu gelangen. Zum Glück hat sich in den letzten Monaten auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene eine breite Front gebildet, um in Bern klar zu machen, wie wichtig der Bahnhof Liestal in Bezug auf den Fernverkehr ist. Wir hoffen, auf diese Weise unseren Forderungen zum Durchbruch zu verhelfen. Was nützt uns am Schluss ein neuer topmoderner Bahnhof, wenn Liestal zu einer Provinzstation degradiert wird. HANSPETER MEYER
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19. September 2019
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Region Liestal
ObZ 19. September 2019
Ein echtes Bedürfnis
Chormusik aus der Region
Lausen Zehn Jahre Seniorenwohnungen Schelligacker Am Montagabend konnten die Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenwohnungen im Schelligacker in Lausen das Zehn-Jahre-Wohnjubiläum feiern. Dazu offerierte der Vorstand der Genossenschaft Seniorenwohnungen Lausen im Garten einen kleinen Apéro. Die Präsidentin der Genossenschaft, Ursula Studer, hat in einer kurzen Ansprache die Geschichte des Gebäudes Revue passieren lassen.
Im Mai 2006 wurde auf Anregung der Alterskommission Lausen die Genossenschaft Seniorenwohnungen Lausen gegründet. Mit breiter Unterstützung der Bevölkerung und der Gemeinde konnte schon bald der Bau mit 18 altersgerechten Wohnungen und dem Spitex-Zentrum in Angriff genommen werden. Bereits anfangs September 2009 konnten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner die neuen Wohnun-
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gen beziehen. Dank der grossen Nachfrage wurde von der Genossenschaft ein zweites Mehrfamilienhaus mit weiteren 18 Wohnungen erstellt, das im September 2016 bezogen werden konnte. Die Vollauslastung beider Wohnhäuser zeigt, dass die Genossenschaft damit einem echtem Bedürfnis der älteren Bevölkerung entspricht. GENOSSENSCHAFT SENIORENWOHNUNGEN LAUS EN
Ja, es gibt sie, neuere Chormusik aus der Region, die auch für Laienchöre aufführbar ist. Diese Musik stärker bekannt zu machen, ist das Anliegen eines gemeinsamen Projekts der singstimmen baselland und des Gemischten Chors Röschenz. Mit Hilfe aufwendiger Recherchearbeit wurden für dieses Konzert ausschliesslich neuere Chorwerke aus der Region zusammengetragen. Zu den aufgeführten Komponisten und Komponistinnen gehören Susanne Würmli, Stefan Furter, Hans Huber, Rudolf Jaggi und viele andere mehr. So gelangen auch Werke wie «crowd sounds» von Jürg Siegrist, in dem Fangesänge im Wechsel mit offenen Singanweisungen für den Chor kombiniert werden, oder «Müschterli us em Baselbiet» von Stefan Furter, wo in einer freien Auslegung des Baselbierterlieds rhythmische Elemente von Webstuhlge-
räuschen hineingewoben werden, zur Aufführung. Das Konzert ist ein gemeinsames Projekt der Chöre Röschenz unter der Leitung von Regina Tondi und den singstimmen bl unter Jürg Siegrist. Rudi Meier unterstützt mit seinem Akkordeon die beiden Chöre und verbindet die einzelnen Kompositionen zu einem musikalischen Ganzen. Wir hoffen mit unserem Projekt auf die erstaunliche Qualität regionaler Chorkompositionen aufmerksam machen zu können und freuen uns über zahlreiche, interessierte Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher. Aufführungen: Samstag, 21. September, 19 Uhr, Stadtkirche Liestal Sonntag, 22. September, 17, Aula Röschenz SINGSTIMMEN BASELLAND
Zwei wertvolle Tage für Sie und Ihre Gesundheit Liestal 9. Gesundheits- und Persönlichkeitstage
Die Seniorenwohnungen im Schelligacker in Lausen.
Baselland
Nothilfe für Amazonasgebiet Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft hat an seiner Sitzung vom 9. September 2019 beschlossen, als Zeichen der Solidarität 10 000 Franken Nothilfe zur Unterstützung von Betroffenen der Waldbrände im Amazonasgebiet an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) zu spenden. Das HEKS leistet Nothilfe für mehrere besonders schwer getroffene indigene Gemeinschaften und Kleinbauernfamilien in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul (Brasilien). Die betroffenen Menschen sollen unter anderem mit dringend benötigtem Saatgut, Setzlingen, Lebensmitteln und medizinischem Material zur Behandlung von Verbrennungen und Atembeschwerden versorgt werden.
FOTOS: ZVG
Genossenschaftspräsidentin Ursula Studer.
Wie kommt das Licht in die Zeichnung? Workshops am 8. Oktober und 6. November pr. In diesen zwei unabhängigen Workshops lernen Sie, wie das Spiel von Licht und Schatten zeichnerisch erfasst werden kann. Als Modelle dienen uns diverse Gegenstände und Sujets. Der Fokus liegt ganz in der eigenen Interpretation und Wiedergabe des Schattens und des Lichtes. Wir befassen uns mit unterschiedlichen Lichtgegebenheiten wie: Schlagschatten, Körperschatten, direktes- und indirektes Licht und lernen, wie diese faszinierenden Lichtund Schattenphänomene zeichnerisch
erfassbar sind. Wir malen und Zeichnen mit Tusche, Grafitstifte, Filzstifte und weisse Kreide. Diese Workshops vermitteln Einblicke in den weiterführenden Lehrgang «Plastizität durch Licht und Schatten» mit Start am 6. Januar 2020. Für detaillierte Infos siehe: Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, SchildAreal, Eichenweg 3, 4410 Liestal, www.mal-zeichenschule.ch. Anmeldeschluss für die Workshops: 30. September, master@agir.ch, 061 903 00 88.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE
pr. Am 21. und 22. September laden 60 Experten herzlich ein, an Messeständen, Schnupper-Sitzungen und Vorträgen neue Behandlungen kennenzulernen. Probieren Sie diverse Körpertherapien, Analyse Ihrer Aura und Persönlichkeit, erfahren Sie mehr bei Heilern und Medien oder entspannen Sie bei Massagen, Cranio, Klangtherapie, Dorn Breuss, Shiatsu u. v. m.! Spezialevent: Während der beiden Tage können Sie tibetische Mönche beim meditativen Erstellen eines Sandmandalas erleben. Konzert Onitani Seelenmusik «Die Reise zu dir», Samstag, 18.15 bis 19.45 Uhr, Eintritt 20 Franken, nicht im Tageseintritt enthalten. Erleben Sie die heilsamen Klänge, die aus dem Moment entstehen und Ihnen Harmonie, Freude, Bewusstsein und Befreiung schenken. Vorträge am Samstag 10 Uhr Erwecke die Heldin/den Helden in dir 11 Uhr Keiner kann einen anderen heilen?! 12 Uhr Befreiung von Fremdenergien 13 Uhr RIT Reflexintegration – Schule ohne Medizin 14 Uhr Altes Heilwissen und moderne Techniken für mehr Gesundheit
15 Uhr Ernährung zur Krebsvorsorge und bei Krebserkrankung 16 Uhr Visualisierungstherapie in der Gynäkologie 17 Uhr Wohlbefinden für ihr Zuhause durch Feng Shui Vorträge am Sonntag 10 Uhr Abgrenzen und seine Mitte finden 11 Uhr Was passiert im Aquadom und Tranta im Alltag 12 Uhr Verdaue dein Leben! 13 Uhr Ätherische Öle & Glücksgarant für Jung und Alt 14 Uhr Jun Shin … Was? 15 Uhr Workshop «Was ist Aurareading?» 16 Uhr Auflösung des Sandmandalas der tibetischen Mönche Ein Tageseintritt: Fr. 10.–, Messepass zwei Tage gültig Fr. 15.–, Kinder bis 16 Jahre gratis. Ort: Mehrzweckhalle Frenkenbündten, Bündtenstrasse 5, 4410 Liestal. Öffnungszeiten: Samstag, 21. September, 10 bis 18 Uhr, Onitani Konzert 18.15 bis 19.45 Uhr und Sonntag, 22. September, 10 bis 17 Uhr. Mehr Infos unter www.gepe.ch Organisatorin Elisabeth Sutter www.oase-für-wohlbefinden.ch
DES KANTONS BASEL-LANDSCHAFT
Spät Eingereiste
Der Regierungsrat verabschiedet eine Gesamtstrategie zur Berufs- und Arbeitsmarkintegration von spät eingereisten Personen. Es sollen möglichst viele der Betroffenen langfristig im Arbeitsmarkt integriert werden. Die zuständigen Stellen sollen effizient und koordiniert zusammenarbeiten. Ein Fachgremium interinstitutionelle Zusammenarbeit wird dies unterstützen. FINANZ- UND KIRCHENDIREKTION
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Gegenstände werden erst durch das Licht sichtbar!
FOTO: Z VG
9. Gesundheits- und Persönlichkeitstage in der Mehrzweckhalle Frenkenbündten, FOTO: Z VG Liestal.
Region Liestal
ObZ 19. September 2019
Augenschein im Ziegelhof
Unternehmertreff Liestal Im Ziegelhofareal keimt eine lebendige Mischnutzung auf
Anpassung, Ergänzung, Anbau Muss ein Raumprogramm erarbeitet werden, gehen die Arealentwickler immer zuerst vom Bestehenden aus. Ivo Balmer: «Es hat mit Potenzial zu tun, mit dem Lesen des Ortes: Was ist schon da? Was fehlt noch? Was sind die architektonischen Schritte?» Am Beispiel Ziegelhof zeigte Ivo Balmer, was alles möglich ist. In mehrere Gebäudeteile wurden oder werden Zwischenböden gezogen, um die vermietbare Fläche zu verdoppeln und so den Mietpreis zu halbieren. Bei einem Bau ist auch eine «klassische Aufstockung» vorgesehen, was eine Quartierplanänderung bedingt, ein anderer Gebäudeteil soll abgebrochen und und durch einen Anbau ersetzt werden. Die Gebäudeteile, die sich für Wohnungen eignen,
Wegweisenden Entscheid zur Kinderbetreuung Lausen Gemeindeversammlung sagt ja zu Reglement
MARC S CHAFFNER
Das Industrieareal der ehemaligen Brauerei Ziegelhof in Liestal befindet sich im Wandel. Nach und nach füllen sich die historischen Räume mit neuen Nutzerinnen und Nutzern, verwandeln sich in Ateliers, Gastro- und Kulturbetriebe, Start-up-Firmensitze, klassische Büros, Wohnungen. Damit ein solches Projekt erfolgreich ist, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Was es heisst, ein Areal von einer Monofunktion in eine Mischnutzung zu überführen, erklärte Ivo Balmer, Projektmitarbeiter der «Denkstatt» in Basel, am letzten Unternehmertreff Liestal der Handelskammer beider Basel. Das Ziegelhof-Areal, das der Pensionskasse CoOpera gehört, umfasst eine Grundfläche von 6250 Quadratmetern. Die Nutzfläche ist mehr als doppelt so gross, nämlich 15 500 Quadratmeter, und nach baulichen Massnahmen wird sie sogar 20 500 Quadratmeter messen. Die Herausforderung liegt laut Ivo Ballmer darin, verschieden grosse Räume für die jeweiligen Nutzungen bereitzustellen. Im Ziegelhof-Areal seien dafür relativ viele Investitionen notwendig, da viele Räume fensterlos und sehr gross seien und zudem verwinkelt im Areal lägen. Die Raumgrösse hat einen direkten Einfluss auf den Mietpreis, der verlangt werden muss, und der wiederum ist oft das Hauptkriterium für zukünftige Nutzerinnen und Nutzer, besonders wenn es sich um Start-ups handelt. Die Stellschraube, so Ivo Ballmer, mit der man beim Ziegelhof den Mietpreis justieren könne, sei der Ausbaustandard: «Bevor die Eigentümer etwas investieren, sollten sie darum klären, auf welchen Standard sie ausbauen wollen, damit die Leistungsfähigkeit des Areals überhaupt in den Businessplan der Nutzer passt.» Manchmal stelle sich heraus, dass schon eine Grundinvestition zu weit weg von den Vorstellungen wäre. Die «Denkstatt» besitzt 20 Jahre Erfahrung darin, Arealentwicklungen zu begleiten. Diese Erfahrungen erstrecken sich auch auf Liestal, wo die «Denkstatt» von 2010 bis 2015 das Hanro-Areal begleitet hat, ebenfalls für die Pensionskasse CoOpera. Der Standort Liestal, weg von Basel aber doch nah am urbanen Raum, sei interessant, bemerkte Ivo Balmer. Die Distanz Basel–Liestal erfordere Fingerspitzengefühl, denn Konzepte, die in Basel funktionierten, müssen nicht zwingend hier auch funktionieren. Die Hanro sei deshalb ein wichtiger Erfahrungsschatz, aus dem die «Denkstatt» schöpfen könne.
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WILLI WENGER
Ivo Balmer von der «Denkstatt» führt durch das Ziegelhofareal. sind aktuell alle vermietet. «Wir sind da in der Endphase»; berichtete Ivo Balmer. Pioniere auf dem Areal waren Nutzerinnen und Nutzer im «Kreativbereich», etwa Künstlerateliers in der Meyer-Wiggli-Strasse, später kamen Büros hinzu. Der geplante Neubau soll dereinst Ausstellungsvorbereitungsräume und Arbeitsplätze für das Museum.BL beherbergen. Ein grösseres Umbauprojekt läuft zurzeit in der ehemaligen Abfüllhalle. Diese wird von Kletterbegeisterten in Eigenarbeit zu einer Boulderhalle umgebaut. «Freizeitsport wird ein wichtiges Thema im Ziegelhof sein», betonte Ivo Balmer. Verträge mit Fitness-Anbietern im Bereich Crossfit, Yoga oder Pilates stünden vor dem Abschluss. Die Lage in der Nähe des Bahnhofs sei ideal, um nach Feierabend ein Bewegungsangebot zu nutzen. Schwieriger ist es, im Ziegelhof-Areal einen Produktionsbetrieb zu verankern. Ivo Balmer hofft, dass dereinst eine Bierbrauerei das kulturell-historische Erbe der Ziegelhof-Brauerei wieder aufnimmt. Aber auch Start-ups; etwa eine Fisch- oder Shrimps-Indoor-Produktion könne er sich vorstellen. Diverse Gespräche hätten schon stattgefunden. Verwinkelter Charakter bleibt Zum Schluss nahm Ivo Balmer die zahlreichen Teilnehmer des Unternehmertreffs – in zwei Gruppen, weil so viele gekommen waren – auf eine Führung durchs Areal mit. Der Eingang von der Altstadt her befindet sich am Zeughausplatz. Über das «Braumeisterstägeli» wird der untere Arealbereich mit dem Stedtli verbunden: Seine Funktion ist es, «die Gassen der Altstadt ins Areal herunterzuziehen». Lifte sollen die Barrierefreiheit ermöglichen, aber von Rolltreppen, wie sie in früheren Entwürfen angedacht
Hier entsteht die neue Boulderhalle.
war, sieht die «Denkstatt» ab. Überhaupt soll die Raumqualität, die sich aus der Verwinkeltheit und Gassenartigkeit ergibt, erhalten werden. «Bis man bei der Kirche ist, muss man seine Wege und Schlupflöcher suchen», beschreibt Ivo Balmer. Die Meyer-Wiggli-Strasse, die jetzt lediglich als Durchgang dient und mit ihren Sprayereien einen gewissen «Unort»-Charakter aufweist, soll Aufenthaltsqualität erhalten. Nur die Wände weiss streichen, ohne dass dahinter etwas passiere, das sei aber nicht das Ziel, meinte Ivo Balmer. Ausserdem würden Graffiti bei einer kulturellen Nutzung nicht unbedingt stören – es sei ein Abwägen, bis wohin es einfach «Patina» sei. Boulder- und Kulturraum Der Rundgang endete schliesslich in der künftigen Boulderhalle. «Wir sind froh, dass wir eine Nutzung haben, die diese Grösse braucht», äusserte sich Ivo Balmer zum Projekt. Auch dass eine Halböffentlichkeit hergestellt werde, sei ein wichtiges Anliegen gewesen, wie sich an einer «Zukunftskonferenz» zum Ziegelhof-Areal herausgestellt habe. Chasper Kron vom Verein Kletterei Ziegelhof ist zuversichtlich, dass die Boulderhalle, die den Namen «Hebdi» tragen wird, eine funktionierende Zukunft vor sich hat: «Da kommen glaub schon ein paar Leute.» Bei einem Crowdfunding sind 80 000 Franken zusammengekommen, der Rest des Umbaus wird mit privaten Darlehen und Sponsoren finanziert werden. Zwischen den Kletterwänden wird in der Raummitte freier Platz für Sofas, Tische, Pingpong und Billard bleiben, im vorderen Teil und in einem seitlichen Bereich hat es Platz für Konzerte und Theateraufführungen für ein Publikum bis zu etwa 200 Personen.
Die Einwohnergemeindeversammlung Lausen hat letzte Woche einen wegweisenden, einen richtungsweisenden Schritt vollzogen und der Gemeinde ein neues Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung «verpasst». Der Souverän folgte dem Antrag des Gemeinderats einstimmig, was ermöglicht, dass das Reglement – es muss noch von der Erziehungs-, Kultur- und Sportdirektion genehmigt werden – am 1. Januar des kommenden Jahres in Kraft treten kann. Der nunmehr beschlossene Neuerlass löst Kosten von voraussichtlich 60 000 Franken aus. Dieses Subventionsvolumen wird im Budget 2020 eingestellt werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner hatten gestern vor einer Woche das Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung mit grossem Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Sie hatten nach der ausführlichen Präsentation durch Gemeinderätin Nicole Thüring jedenfalls keine Lust (mehr), sich zum Rechtserlass zu äussern. Für die gut 20 Besucherinnen und Besucher war klar, dass dieser notwendig sei. Man könnte auch sagen längst überfällig. Sie stellten sich hinter Thüring, die festhielt, dass mit dem neuen Reglement Lausen eine attraktive Gemeinde bleibe. Auch die Gemeindekommission äusserte sich positiv. Präsidentin Sylvia Lüdin informierte, dass ihre Kommission das Geschäft einstimmig guthiess und dasselbe «eine tolle Sache» gefunden habe. Das Reglement, das im kommenden Januar in Kraft treten soll, ist erarbeitet
worden, weil einerseits das Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung dies so vorsieht und weil in Lausen eine Umfrage «glasklar» ergeben hat, dass grundsätzlich ein erweiterter Bedarf an Tagesbetreuung und finanzieller Unterstützung von Familien besteht. Diesen wird in Bezug von Kitas mit Betreuungsgutscheinen geholfen. Diese werden aufgrund des massgebenden Einkommens, und nicht des steuerbaren, ausgerichtet. Die Einkommensgrenze liegt bei 90 000 Franken. Mit dieser bewusst hohen Grenze, bis zu welcher Gemeindebeiträge ausgerichtet werden, will der Gemeinderat auch dem sogenannten Mittelstand bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entgegenkommen. Es sei schliesslich erwähnt, dass Gemeindebeiträge an die Betreuungskosten nur ausgerichtet werden, wenn die Erziehungsberechtigten mindestens zusammen 120 Prozent und mehr leisten. Die Verordnung regelt die Details, so auch den «Rahmen» für Alleinerziehende. Der Lausner Souverän hat an der Gemeindeversammlung zudem ein klares Bekenntnis für den Kindergarten abgelegt. Er bewilligte 1,115 Millionen Franken für den Ausbau des Teils Kindergarten im Schulhaus Bettenach mit grossem Mehr bei einer Enthaltung. Der Holzanbau an der Südfassade des Schulhauses Bettenach, dessen Realisierung ab Februar des kommenden Jahres vorgesehen ist, schafft Luft. Sie stellt sicher, dass ab August 2020 bis ins Schuljahr 2024/2025 der klare Anstieg der Kindergartenkinder von heute 102 auf 130 aufgefangen werden kann.
Der Anstoss ist erfolgt Das alte Garderobengebäude und Clublokal auf dem Fussballplatz Brühl in Bubendorf ist arg in die Jahre gekommen und wird deshalb ersetzt. In einem zweistufigen Wettbewerb wurde das Projekt «Fritz&fritZ» zum Sieger erkoren. In den darauffolgenden Monaten nahm das Projekt die nötigen Hürden wie Genehmigung an der Gemeindeversammlung und Erlangung der Baubewilligung. Plangemäss wurde Mitte August vom kantonalen Bauinspektorat diese Baubewilligung erteilt. So konnte am Montag, 9. September, mit dem Abbruch des alten Gebäudes begonnen werden. Wie bei öffentlichen Gebäuden üblich, wurde der Baubeginn mit einem Spatenstich gefeiert. Dieser fand am Mittwoch, 11. September, bei bewölktem aber trockenem Wetter statt. Gemeinderat Matthias Mundwiler, Präsident der Baukommission für dieses
Projekt, bedankte sich bei Allen, welche mitgeholfen hatten, dass dieses Etappenziel auf dem Weg zur Ausführung fristgerecht erreicht werden konnte. Der Vertreter des beauftragten Totalunternehmers, Adrian Regenass wies darauf hin, dass es bei einem solchen Vorhaben neben Können auch Glück braucht, damit es zum Ziel führt. Dies sei jedoch im Fussball ebenso. Als Präsident des Fussballclubs Bubendorf bedankte sich auch Martin Scheidegger für den geleisteten Einsatz und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Bauarbeiten ohne Unfälle vonstattengehen würden. Der Neubau des Garderobengebäudes und Clublokals soll im April/Mai nächsten Jahres bezugsbereit sein. Dann können sich die Fussballspieler aber auch die übrige Bevölkerung über das neu erstellte Gebäude freuen. HANSPETER THOMMEN
FOTOS: M. SCHAFFNER
Baubeginn: Mit vereinten Kräften zelebrieren die Verantwortlichen den Spatenstich. FOTO: H.P. THOMMEN
Luka Bloom in Liestal Spannungsfeld: Ort oder Unort?
Das «Braumeisterstägeli» verbindet den tiefer liegenden Teil mit dem Stedtli.
pr. Der beliebte irische Singer Songwriter Luka Bloom ist ein Meister der Konzertbühne und kommt wieder in unsere Kantonshauptstadt. Sein ausserordentliches Gitarrenspiel garantiert eine leidenschaftliche Live-Performance seiner originellen, poetischen und melodi-
schen Songs. Donnerstag, 16. September, 20 Uhr, Kulturhotel Guggenheim, Liestal. VVK Starticket oder tickets@guggenheimliestal.ch. 35 Franken, mit Menü um 18 Uhr 70 Franken www.guggenheimliestal.ch www.lukabloom.com
Region Liestal
ObZ 19. September 2019
Aus «Eben Ezer» wird «dahay»
Frenkendorf «Gepflegt Wohnen im Alter» als Leitspruch installiert Fit für die Zukunft zu sein, darum geht es den Verantwortlichen des ehemaligen «Eben Ezer» in Frenkendorf, der seit dem vergangenen Wochenende nunmehr «dahay» heisst. Der neue Name ist Startschuss für eine Neustrukturierung, die angegangen wurde und die viele Verbesserungen und Modernisierungen bringen wird. Alle für das Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner, ihrer Angehörigen und letztlich auch der Mitarbeitenden. Dies alles hat der «Eben Ezer», wie er Jahrzehnte lang hiess, bekannt gemacht, als er sein neues «dahay» mit einem grosses Fest feierte. Frenkendorf war quasi im Ausnahmezustand, das Interesse gross, «dahay» war Programm: Die Besucherinnen und Besucher spürten, dass es Ziel der dahay AG ist, allen Bewohnerinnen und Bewohner ein individuelles Zuhause bieten zu können. Geschäftsführerin Ursula Tschanz brachte es auf den Punkt, als sie sagte, dass der «Eben Ezer» ein Wohlfühlort für alle sein müsse. «Auf diesen Punkt legen wir grössten Wert. Alle unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben eine definierte Bezugsperson, die sehr individuell und differenziert ausgerichtet auf die Bedürfnisse und Wünsche unserer Gäste eingeht. Wir wollen als vertrauter Ort das Grundgefühl von Geborgenheit vermitteln.» Dass sich das Umfeld in der Pflege von älteren Menschen in diesem Sinne verändern wird, stand auch für Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektor Thomas Weber ausser Streit. Er begrüsse es deshalb sehr, «wenn sich Akteure im Gesundheitswesen, wie dies die dahay AG vorlebt, mit den Herausforderungen aktiv auseinandersetzen und die Veränderungen proaktiv und initiativ angehen.» Weber sagte auch, dass die Art der Pflege sich verändern wird und besonders die ambulante und professionelle Pflege im Alter werde zunehmen. Technologische Errungenschaften im Bereich von altersgerechten Assistenzsystemen für ein selbstbestimmtes Leben würden dabei die Möglichkeiten für ein selbstständiges Wohnen mit Serviceleistungen klar verbes-
Claude Janiak, Stiftungsratspräsident Lukas Kundert, Geschäftsführerin Ursula Tschanz und Regierungsrat Thomas Weber vor der neuen «dahay»-Tafel. sern. In Bezug des am Januar 2018 in Kraft getretenen Altersbetreuungs- und Pflegegesetz stellte der Regierungsrat klar, dass es das oberste Ziel der Gesetzesreform gewesen sei, auch künftig eine qualitativ gute, effiziente, kostenbewusste und steuerbare Versorgung bei höchstmöglicher Lebensqualität für die ältere Bevölkerung mit Betreuungsbedarf respektive für pflegebedürftige Bevölkerung gewährleisten zu können. «Bei allen, oft theoretisch scheinenden Veränderungen, bleibt aber eines für mich zentral: Ältere Menschen sollen in einer Umgebung leben
Liestal Dominic Deville zum Saisonstart im Palazzo
Originell, unterhaltsam und vor allem eins: ehrlich. So lässt sich der Auftritt von Dominic Deville im Palazzo Liestal am 13. September zusammenfassen. Doch was soll man sich unter einer «(satirischen) Disco-Lesung» vorstellen? Gleich zu Beginn klärt Deville in seiner gewohnt ironischen Art auf, dass die Veranstaltung dabei weder als eine Lesung noch ein Cabaret-Satire-Programm zu verstehen sei. Zwar stand während des gesamten Abends dessen Buch mit dem Titel «Pogo im Kindergarten – Aus dem Alltag eines furchtlosen Pädagogen» im Zentrum – von einer klassischen Buchlesung konnte trotzdem keine Rede sein. Als leidenschaftlicher Punkrockfan und -musiker weiss Deville auch auf der
können, in der sie sich möglichst zuhause fühlen.» Der Präsident des Stiftungsrates Eben Ezer, Lukas Kundert, hat als (ehemaliger) Frenkendörfer schliesslich festgehalten, dass ihm das neue «dahay» sehr am Herzen liege. Es soll als «Fels der Hilfe» dienen. Er wies in diesem Sinne auf die Bedeutung von «Eben Ezer» hin, das im Alten Testament auf Hebräisch so dokumentiert sei. Ständerat Claude Janiak sagte, dass alt werden in Würde geschehen müsse, unter anderem frei von finanziellen Sorgen. Hier sei auch die Politik gefordert.
Dominic Deville eröffnete die Saison im Theater Palazzo – und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. FOTO: R. MONTALBO
Bühne, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. So gibt Deville ehrlich zu, dass es sich bei dieser Veranstaltung eigentlich um eine «billige und traurige Verkaufsveranstaltung» seines Buches handle. Unbehelligt zeigte er dem erheiterten Publikum direkt, welche zusätzlichen Features das Buch doch nebst den unterhaltsam ehrlichen Geschichten aus Devilles Zeit als Kindergärtner, vorzuweisen hat: Das Buch sich auch als Putzlappen oder Lufterfrischer im Auto einsetzen. Problemlos gelingt es Deville, das heterogen zusammengesetzte Publikum aus Kindergärtnerrinnen und Fans der Punkszene gleichermassen zu erheitern. Letztere durften sich über ausgelesene Musikplatten unterschiedlicher Bands wie den «Toy Dolls», «Normahl» oder den «Impalers» freuen – inklusive lauter Hörproben und Luftgitarreneinlagen (übrigens gemäss Deville auch hervorragend in der pädagogischen Erziehung einzusetzen!). Belohnt wurde dessen Bemühungen mit einem interagierenden Publikum und langanhaltendem Applaus. Nicht nur das Publikum, sondern auch Eric Rütsche, welcher mit Yvonne Rütsche die Leitung des Theaters übernommen hat, zeigte sich zufrieden über den gelungenen Saisonstart. Für die Zukunft des Palazzo hat Rütsche bereits konkretere Vorstellungen: Ein sogenannter Singer-Songwriter-Circle soll entstehen, in welchem junge Musizierende beim Schreiben ihrer Songs fachmännisch angeleitet werden sollen. Zudem soll das Theater Palazzo vermehrt als Produktionshaus wahrgenommen werden. Bewerbungen junger Kunstschaffender für Produktionen werden bereits angenommen.
Solides Handwerk
Groovepack im Guggenheim am 13. September
Die Gäste bei der Begrüssung.
FOTOS: W. WENGER
Waldgang der Bürgergemeinde
Es ist Usus schon sehr viele Jahre und auch eine Tradition, dass die Bürgergemeinde Frenkendorf für ihre Bürger im Herbst den «kleinen Banntag» organisiert, der nicht nur das Gesellige und Kameradschaftliche fördern soll, sondern auch Wissenswertes vermittelt. Natürlich hat es auch in Frenkendorf den «grossen Banntag», wo alle Einwohner dann eingeladen sind. Dies ist immer am Auffahrtstag. Die ObZ berichtet auch immer dar-
Ein Abend voller Ehrlichkeit RACHEL JOY MONTALBO
WILLI WENGER
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über. Besammlung für den «Kleinen Banntag» war am 14. September um 14 Uhr beim Kirschbaumgarten/Schauenburgerstrasse (nach der Überbauung Eich). Und dort auch die Begrüssung durch den Bürgerratspräsidenten Peter Schaub. 107 Leute hatten sich zu diesem Waldgang angemeldet. Es hatte auch eingeladene Ehrengäste aus Muttenz, Liestal und Pratteln. Dies Leute aus den Bürgergemeinden. Anschliessend dann
Bürgerratspräsident Peter Schaub und Waldchef Toni Kummli zeigen das Werk von Arthur Rohrbach. FOTO: HEIDI WUND RAK-GUNST
die Einteilung in drei Gruppen, wo Marco Degen, der Förster Markus Eichenberger und Arthur Rohrbach uns so einiges über Kirschbäume, auch andere Bäume, Waldschäden, Sträucher zu erzählen hatten. Auch konnten wir die Gestaltung einer Tafel von der Bedeutung der Rüttenen bestaunen. Dies ist das Werk von Arthur Rohrbach gewesen, so konnten wir es vom Bürgerratspräsidenten Peter Schaub vernehmen. Und wie alle Jahre gab es anschliessend noch unterwegs den Apéro. Der Treffpunkt war die Rischstrasse. Der Ausklang vom Banntag war dann das traditionelle Essen beim Rischschopf, wo die Bürgergemeinde jedes Jahr die Teilnehmer/-innen einlädt. Man sieht sich wieder, man hat auch alte Erinnerungen, die man auffrischt. Richtig, so auch dies, dass man feststellt, dass einige leider nicht mehr unter uns sind. Den Verantwortlichen von der Bürgergemeinde und auch allen, die hier immer ihren Beitrag für das Gelingen von dieser Veranstaltung leisten, sei hierfür von dieser Stelle herzlich gedankt. Und die Bilder und Impressionen sollen zeigen, dass es sich lohnt, wenn es irgendwie möglich ist, dass man bei so einem Anlass als Bürger von Frenkendorf auch dabei ist. Und dies, nur nebenbei erwähnt, bei herrlichem Wetter ist dieser Anlass gewesen. DIETER WUNDRAK-GUNST
Es war keine Überraschung, dass die Guggenheim Arena wieder innert Minuten zu kochen begann. Dieses Kollektiv kennt sich einfach aus. Zu solide das Handwerk, zu eingespielt die Musiker. Diese Kombination lässt das Herz einfach höher schlagen und die Tanzbeine in Bewegung kommen. Hinzu kommt, dass die Band aus äusserst sympathischen Menschen besteht, die sich in der Pause auch nicht in den Backstageraum verkriechen, sondern die Nähe zu den Fans sucht. Den einzigen Wermutstropfen ist der magere Publikumsaufmarsch, der in Anbetracht dieser grossartigen Band erstaunt. Der Prophet ist im eigenen Land nichts wert? Wohl war. Nichtsdestotrotz sind wir auf diese Band sehr stolz und freuen uns auf einen nächsten Auftritt! ERIC RÜTS CHE
Groovepack brachten das Guggenheim zum Kochen. FOTO: DORIS DE MATTEIS
Sammelaktion der Grünen Am Samstagnachmittag waren die Grünen Liestal und Umgebung gemeinsam mit der Nationalratsliste der Grünen Baselland und Ständeratskandidatin Maya Graf im Stedtli unterwegs und haben gemeinsam für die Klimaschutz-Initiative gesammelt. Mit der neu lancierten Initiative der Grünen Baselland sollen die Ziele des Pariser Klimaabkommens verbindlich ins baselbieter Gesetz
geschrieben werden. Denn für einen wirksamen Klimaschutz braucht es uns alle! Für die Sektion waren unter anderem Claudia Hilbert, die im kommenden Herbst in Bubendorf für die Gemeindekommission kandidieren wird, und Einwohnerrat Dominik Beeler, der auf der Liste 7 der Grünen für den Nationalrat kandidiert, mit dabei. GRÜNE LIESTAL UND UMGEBUNG
Wanderung auf den Bienenberg
Die EVP Liestal und Umgebung führte passend zu ihrem Slogan «Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt», für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschenwürde eine Wanderung von
Pratteln auf den Bienenberg durch. Unterwegs gab es nebst guten Gesprächen auch so manches der schönen Umgebung zu bestaunen. Das feine Zvieri auf dem Bienenberg und die fröhliche Run-
de am Tisch war dann der krönende Abschluss dieses Tages! EVP LIESTAL UND UMGEBUNG, ELIS ABETH AUGSTBURGER, STÄNDERATS- UND NATIONALRATSKANDIDATIN
Michael Durrer, Florence Brenzikofer, Anna-Tina Groelly, Maya Graf, Claudia Hilbert, Dominik Beeler, Simone Meier, Erika Eichenberger und Philipp Schoch (v. l.). FOTO: Z VG
Diverses Aktuell
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Region Gelterkinden Schwere Steine zum Jubiläum
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Dem Baselbiet zuliebe!
Wenslingen Schweizermeisterschaft der Steinstösser EDI GYS IN
Ich kenne und schätze Daniela Schneeberger seit sehr vielen Jahren. Als Unternehmerin und Politikerin ist sie eine Macherin. Sie hat Power; sie redet nicht nur, sondern sie handelt auch. Sie agiert erfolgreich in Beruf und Politik. Ihre Projekte und Überzeugungen verfolgt sie stets zielstrebig. Doch sie ist nicht stur, sondern eben auch fähig zu vernünftigen Kompromissen. Trotz ihrer beeindruckenden Karriere ist Daniela Schneeberger bodenständig und authentisch geblieben. Sie ist nahe an der Bevölkerung. Dank ihrer offenen, unverkrampften und sympathischen Persönlichkeit findet sie jeweils sehr rasch Zugang zu den Menschen. Als Baselbieterin durch und durch vertritt sie die Interessen unseres Kantons mit viel Herzblut. Sie hat das als Landrätin und Nationalrätin getan, sie wird es als Standesvertreterin erst recht tun. Dem Baselbiet zuliebe wähle ich die hervorragend vernetzte Daniela Schneeberger zu unserer neuen Ständerätin.
Sein grosses Jubiläum hat der Turnverein Wenslingen gebührend gefeiert, dazu hat der Verein die Schweizer Meisterschaft im Steinstossen und Steinheben organisiert. Sie kamen zu Hauf aus der ganzen Deutschschweiz nach Wenslingen, um ihre Besten zu küren. Fünf Grussworte sind im umfangreichen Festführer publiziert. Von jeder der drei staatlichen Ebenen ist eines vorhanden. Bundesrätin Viola Amherd grüsste aus Bundesbern und stellt fest, dass ihr Steinstossen als Sportart in den Medien noch selten bis gar nicht begegnet sei. Sie erinnert aber daran, dass wir in der Kindheit schon mit Steinen hantiert hätten. Dabei sei es meistens darum gegangen, wer weiter werfen oder einen schwereren Stein aufheben könne. Der berühmteste Schweizer Stein ist der Unspunnen-Stein, der 83,5 Kilogramm wiegt, er wird am gleichnamigen Fest gestossen. Der schwerste Stein, der in Wenslingen gestossen werden musste, wog 40 Kilogramm. Dieser ist den Männern vorbehalten, er darf als einziger beidhändig gestossen werden.
Final 12,5 Kilogramm der Frauen.
Perfekt organisierter Anlass Beim Steinstossen traten elf Alterskategorien an, beim Steinheben waren es deren sechs. Während das Steinstossen vergleichbar ist mit der Disziplin Kugelstossen,
ist das Steinheben weniger bekannt und bedarf der Erklärung: Mit der linken und rechten Hand wird (mit einem Unterbruch dazwischen) ein Stein ab Kniehöhe bis zur vollen Streckung des Körpers möglichst oft hoch-
MANUELA SCHÄLLIBAUM, GELTERKINDEN
Simon Hunziker reichten 5,70 Meter einhändig gestossene 40 Kilogramm zum Sieg.
FOTOS: E. GYS IN
gestemmt. Wer mehr Hebungen erzielt, gewinnt. Der Turnverein Wenslingen hat auf der Hochebene ausserhalb des Dorfes einen perfekten Anlass organisiert. Auch an die Kinder wurde gedacht,
die einen unvergesslichen Tag erleben konnten. Nach den Wettkämpfen wurde das Jubiläum im Festzelt kräftig gefeiert, den Sound dazu lieferte die österreichische Band «Supreme».
Fiona Wüest errang die Goldmedaille bei den Juniorinnen im Steinstossen.
Soziale Gerechtigkeit in der Luft? Ein oft gehörtes (Schein-)Argument gegen Abgaben auf Treibstoffe und Flugtickets: «Das ist unsozial, weil sich dann nur noch Reiche das Fliegen leisten können.» Unsozial will niemand sein. Und ja, es gibt auch in der Schweiz soziale Ungerechtigkeit und Probleme. Doch ist es wirklich sozial, sich dafür einzusetzen, dass möglichst viele möglichst billig in der Welt herumfliegen können, ohne für die Kosten aufzukommen, die sie dadurch verursachen? Es gibt viele Gebiete, auf denen es sich lohnt, für Lösungen zu kämpfen, die soziale Gerechtigkeit und sozialen Frieden befördern: faire Löhne für alle, weniger krank machenden Druck und Stress am Arbeitsplatz, bezahlbare Wohnungen von guter Qualität, gute Betreuungsangebote für Kinder und alte Menschen, bezahlbare Krankenversicherung, und so weiter und sofort. Leider vergessen viele Politikerinnen und Politiker, die sich aus sozialen Gründen gegen Abgaben auf Treibstoffen und Flugtickets wehren, ihre soziale Ader genau dann, wenn diese anderen wirklichen Probleme zur Debatte stehen. HANS REBMANN, GELTERKIND EN
FDP lanciert ein Einweihung Schulhaus Thürnen mit Saskia Schenker, Präsidentin der FDP BL Selfie-Wettbewerb Mit vielen aufgeweckten Schülerinnen und Schülern wurde am Samstagmorgen, 7. September der Erweiterungsbau des Primarschulhauses eingeweiht. Der Gemeindepräsident durfte neben den vielen Familien mit ihren Kindern auch die lokale Politik begrüssen. Die Thürner Nationalrätin und Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger, die Itinger Landrätin und Nationalratskandidatin Saskia Schenker, die Gemeinderäte von Thürnen und die Gemeindepräsidenten unserer Nachbargemeinden. Wie in vielen Gemeinden bestand auch in Thürnen für die Primarschule zusätzlicher Platzbedarf. Als geeignetste Variante erschien ein zweigeschossiger Erweiterungsbau, der Platz für vier zusätzliche Klassenzimmer und vier Gruppenräume bietet. Eine schöne verglaste Passerelle verbindet den Neubau mit dem nördlich anschliessenden Schulhaus. Das Flachdach des Neubaus wurde, für die spätere Installation einer Photovoltaikanlage, vorbereiten. Die Primarschüler schlossen den offiziellen Teil mit diversen Liedern ab. Saskia Schenker zeigte sich davon
und von den neuen Schulräumen begeistert. «Hier lässt sich in einem sehr positiven Umfeld mit viel Tageslicht und hellen Räumen gut lernen und eine
schöne, aber sicher auch intensive Zeit verbringen», so die Landrätin. FÜR DIE FDP SEKTION S IS SACH UND UMGEBUNG: FREDY HOFER, GEMEINDEPRÄSID ENT THÜRNEN
Fredy Hofer, Gemeindepräsident Thürnen, Saskia Schenker, Landrätin, Präsidentin FDP Baselland und Pino Dellolio, Gemeinderat Thürnen. FOTO: Z VG
Um zu unterstreichen, dass die Freisinnigen mit Mut und Weitsicht unterwegs sind, steigt am 21. September 2019 der FDP-Heissluftballon in Sissach. FDP-Kandidierende freuen sich auf den Dialog mit der Bevölkerung auf dem Recyclingpark, beim Glace-Verteilen, bei «Gipfeli und Kaffi» und beim Thai Curry. Zudem sind die FDP-Kandidierenden wie im Landratswahlkampf wieder von Tür-zu-Tür unterwegs. «Die Schweiz will.» ist das Bekenntnis der FDP für eine selbstbewusste, freiheitliche und vorwärtsgewandte Schweiz. Die FDP ist die einzige Partei in der Schweiz, die eine positive und konstruktive Zukunftsvision für unser Land hat und nicht auf Angst und auf die Entmündigung des Bürgers setzt. Um zu unterstreichen, dass die FDP mit Schwung, Motivation und Weitsicht auf den 20. Oktober zusteuert, steigt der FDP-Heissluftballon während des Wahlkampfes an verschiedenen Orten in der Schweiz in die Luft und ist jeweils weitherum sichtbar. Am 21. September 2019 wird der Ballon in Sissach aufsteigen. Die FDP Baselland startet einen Wettbewerb für die Fahrt mit dem Heissluftballon übers Baselbiet: Jede und jeder, der ein Selfie mit einem, der im ganzen Baselbiet aufgehängten Blachen der Liste 1 mit
dem #liste1 auf Facebook oder Instagram postet, nimmt an der Verlosung teil. Am Parteitag vom 19. September 2019 zieht die FDP-Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger die Gewinnerin oder den Gewinner. Mit dabei beim Ballonstart in Sissach sind die Kandidierenden der Liste 1 und die FDP-Ständeratskandidatin. Die Ballonfahrt startet um etwa 16.30 Uhr (je nach Wetterverhältnis) und führt von Sissach nach Laufen. Dies ist nur einer der zahlreichen Anlässe, an denen sich die Ständeratskandidatin und die Kandidierenden der Liste 1 in den nächsten Wochen auf angeregte Gespräche mit Bekannten und Unbekannten freuen. Parteipräsidentin Saskia Schenker meint dazu: «Wir freuen uns auf den direkten Dialog mit der Bevölkerung, um die Sorgen und Wünsche der Baselbieterinnen und Baselbieter noch besser zu verstehen. Der direkte Dialog auf der Strasse ist gelebte Demokratie, denn es ist die Kernaufgabe der Politik, die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst zu nehmen und Lösungsansätze aufzuzeigen.» In den nächsten Wochen finden im ganzen Kanton die folgenden Anlässe mit Kandidierenden der FDP statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche! FDP BASELLAND
Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Freitag, 20. September 12.00 Punkt 12 – Jugendgottesdienst im KGZ an der Marktgasse 8, Food für Leib und Seele – Röstidöner und Getränk Fr. 5.– 19.00 Konzertreihe Mosaik – Orgelmusik in der Kirche – Orgel im Dialog mit dem Kirchenchor 19.00 Teenie Club im Unterrichtshüsli Samstag, 21. September 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 JUNGSCHI – Thema Yakari im Unterrichtshüsli Sonntag, 22. September 10.10 Kinderhüte im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst in der Kirche. Pfr. Eric Hub. Kollekte: Kantonal - UKBB für Familien in Not. Orgel: Adrian Schäublin. Fahrdienst: Eva Schelker, 077 488 18 17. Anschliessend herzliche Einladung zum Chille Apéro 17.00 Konzert in der Kirche Abendmusik mit diversen Liedern und Celloklängen mit dem Vokalensemble Voce Viva und Markus Stolz. Kollekte zu Gunsten «Senioren für Senioren» 18.00 Jugendallianz im Gate 44 in Böckten. Moderner, abwechslungsreicher Gottesdienst von verschiedenen Landes- und Freikirchen der Region gestaltet. Anschliessend Essen und Getränk Montag, 23. September 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 24. September 11.00 Gottesdienst im Altersheim
10.00 Ökumenischer Schulgottesdienst zum Erntedank im Gemeindesaal Diepflingen 18.00 Santa Messa
9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Aus den Seligpreisungen Mt. 5,5 und 5,9
Mittwoch, 25. September 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Santa Messa ital./dt.
Jugendgottesdienst der Jugendallianz Sonntag, 22. September, 18.00 gate44 in Böckten
Donnerstag, 26. September 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Freitag, 27. September 10.15 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Läufelfingen 19.00 Rosenkranzgebet in englischer Sprache
Freitag, 20. September 12.00 Jugendgottesdienst «PUNKT 12» im Kirchgemeindezentrum der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden 19.00 bis 21.30, «Teenie-Club» im Unterrichtshüsli der ref. Kirche Gelterkinden
Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 22. September 10.15 Gottesdienst (Hanna Wilhelm) und Metro Dienstag, 24. September 12.00 Mittagstisch Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Freitag, 20. September 18.00, men in motion (Männertreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch Samstag, 21. September 18.00 Mädelsabend (Frauentreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch
Sonntag, 22. September 10.00 Gottesdienst im Schulhaus Hemmiken, Pfarrerin Margrit Balscheit (Läufelfingen). Im Anschluss «Chillekaffi» Mittwoch, 25. September 9.00 bis 11.00 Eltern-Kind-Treff zum Plaudern und Spielen im Pfarrhaus Ormalingen. Es laden ein: Andrea Aeschlimann und Rosmarie Flüeler 14.00 bis 16.00 «Rägeboge Chindertreff» in der Turnhalle Hemmiken Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 26. September 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus) www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg
Mittwoch, 25. September 19.10 Taizefeier in der Kirche. Lieder-Stille-Gebet
Sonntag, 22. September 10.00 Erntedank-Gottesdienst «Gott als Arbeitsgeber», mit Thomas Knupp, KinderGottesdienst parallel
Amtswochen 16. bis 29. September, Eric Hub
www.fmg-gelterkinden.ch
Freitag, 20. bis Sonntag, 22. September: Gemeindewochenende «Voll im Leben - und der Glaube?!» in Vaumarcus am Neuenburgersee
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 22. September 10.30 Ökumenische Erntedankfeier in der katholischen Kirche Kienberg unter Mitwirkung von Pfrn Birgit Schmidhalter und des Jodlerclubs Farnsburg. Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, kann sich bei Susanne Ruckstuhl melden, Telefon 061 991 09 87
Freitag, 20. September 12.00 Punkt 12, Jugendgottesdienst in Gelterkinden
Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen
Samstag, 21. September 9.30 bis 11.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Buus
Fiire mit de Chline Samstag, 21. September, 10.00, Kirche Rümlingen
Sonntag, 22. September 11.00 Erntedank-Familien-Gottesdienst auf dem Asphof bei Fam. Kaufmann in Buus. Mit der Stärnschnuppe und dem Männerchor Buus. Im Anschluss gibt es ein einfaches Mittagessen. Der Anlass findet bei jeder Witterung statt
Sonntag, 22. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Susanne Müller. Kollekte für den Fonds UKBB
Sommerpause auf dem Sonnenhof vom 1. bis 26. September 2019 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 22. September 10.15 Erntedank-Gottesdienst mit Jodlerclub Ramstein aus Bretzwil; anschliessend Apéro auf dem Begegnungsplatz Dienstag, 24. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30
Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Freitag, 20. September 12.00 Jugendgottesdienst Punkt12, Reformiertes Kirchgemeindehaus Gelterkinden
Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00
Sonntag, 22. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe, Pfarrerin Regina Degen-Ballmer
Katholische Kirche Sissach
Oltingen–Wenslingen–Anwil
Sonntag, 22. September 9.00 Eucharistiefeier in portugiesischer Sprache 10.00 Gemeinsame Eucharistiefeier im Pastoralraum Frenke Ergolz in der Katholischen Kirche in Oberdorf
Punkt 12 der Jugendgottesdienst für die Oberstufe Freitag, 20. September, 12.00 im reformierten Kirchgemeindezentrum Gelterkinden Sonntag, 22. September
Sonntag, 22. September 18.00 Gottesdienst der Jugendallianz im Gate 44 in Böckten. Weitere Infos finden Sie auch unter www.jugendallianz-baselbiet.ch Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 16. September bis Freitag, 27. September, Studienurlaub Teil 2 – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Christoph Weber Sonntag, 29. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Christoph Weber. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für die Spendkasse Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
Spielen liegt im Trend
Auch die 2. Baselbieter Spiel-Nacht war ein durchschlagender Erfolg. Ein durchmischtes Publikum liess sich vom grossen Spielangebot verzaubern. Mehr als 700 Besucher aus dem gesamten Baselbiet fanden trotz sommerlichen Temperaturen den Weg ins Kuspo Pratteln, wo am vergangenen Samstag, 14. September, um 16 Uhr die Tore zur 2. Baselbieter Spiel-Nacht wieder für acht Stunden geöffnet wurden. Die Spielbetreuerinnen und -betreuer aus den Ludotheken Gelterkinden und Pratteln sowie viele weitere Helfer erklärten 30 verschiedene Spiele und boten jederzeit eine helfende Hand, wenn die Besucher bei einem der vielen Rätsel- und Escape-Spielen oder bei der Rätselkiste feststeckten. In der Spielausleihe standen 170 Spiele zum freien Spielen bereit und in der Bauecke entstanden mit Bechern und Holzklötzen die erstaunlichsten Bauwerke. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene liessen
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sich vom Baufieber anstecken und bauten begeistert in teilweise schwindelerregende Höhen. Ausserdem zogen drei verschiedene Spielverlage, eine Spielautorin sowie ein Schachtrainer die Besucher in ihren Bann. Am Bränd-Dog-Turnier verhalf eine gute Portion Glück und Strategie dem Sieger-Team mit Yael und David (10 und 11 Jahre alt) zum Sieg. Der Hauptsponsor breitband.ch machte mit einem Ballon formenden Clown auf ein ganz besonderes Anliegen aufmerksam. Der Prattler Internet-Dienstleister sammelte mit speziell für die Spiel-Nacht gedruckten TShirts Geld für Spital-Clowns, die denjenigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die krankheits- oder altershalber nicht an einer Spiel-Nacht teilnehmen können. Das wiederum grosse Interesse an der Spiel-Nacht zeigt, dass Spielen als Freizeitbeschäftigung nach wie vor im Trend liegt – Tendenz steigend. LUD OTHEK GELTERKINDEN MARION WEISSKOPF
Im Gedenken
Bethli Weitnauer-Berner Eine grosse Trauergemeinde nahm am 5. September 2019 in der Kirche Oltingen von der Trachtenfrau Bethli Weitnauer Abschied. Vor mehr als 60 Jahren kam Bethli Weitnauer aus dem Fricktal der Liebe wegen nach Oltingen. Schon in ihren Kinder- und Jugendtagen trug sie oft die Tracht. So wundert es nicht, dass sich Bethli Berner und Hans Weitnauer in der Trachtengruppe kennen lernten und nach einem gemeinsamen Besuch des Unspunnenfestes in Interlaken blieben sie für immer zusammen. In diesen Kreisen erlebten sie noch viele Reisen, sogar bis nach Schweden. Lange Jahre tanzten sie in der Trachtengruppe Gelterkinden und später war Bethli, bis vor ein paar Jahren, ein willkommenes Chormitglied bei der TG Sissach. Jeden Montag führte Hans sein Bethli in die Gesangsstunde nach Sissach. Wie viel ihnen die Trachtengruppe bedeutete, spürte man, als sie ihre goldene Hochzeit mit einem Gottesdienst, unter Mitwirkung des Trachtenchors, in der Kirche Oltingen feierten. Zu einem goldrichtigen Entscheid kam es in den frühen 80er-Jahren, als Bethli Weitnauer, Mutter von vier erwachsenen Kindern, eine neue Herausforderung suchte. In dieser Zeit war das Trachtenwesen wieder aufgeblüht. Als gelernte Damenschneiderin liess sie sich zur Trachtenschneiderin weiterbilden. Mit Freude trug sie dazu bei, dass die Tradition vom Trachten tragen weiter gepflegt werden konnte. Viele Baselbieter Trachtenfrauen wurden von Kopf bis Fuss von Bethli eingekleidet. In Kursen, unter anderem im Ebenrain, brachte sie unzähligen Frauen das Trachtennähen bei. Auch Krippenfiguren wurden unter der kundigen Leitung von Bethli angefertigt. Die Trachtenkommission durfte
FOTO: ZVG
jederzeit auf ihre Fachkenntnisse und ihre Beratung bei Trachtenbörsen zählen. Bis zum letzten Jahr stellte sie ihr Wissen der Kommission zur Verfügung. Das Atelier befand sich bei Bethli zu Hause, wo die Besucher das blumengeschmückte Haus bewundern konnten. Das Gärtnern war eine weitere Leidenschaft von Bethli. Ebenso das Backen ihrer feinen Torten und die unverwechselbaren Oltingerschnitten bleiben unvergessen. Das TrachtenBethli das sich selbst als «StehaufMännchen» bezeichnete, wurde allerseits geschätzt und hinterlässt bleibende Spuren. Von der schweren Krankheit, die Bethli letztes Jahr erlitt, erholte sie sich leider nicht mehr. Die Trachtengruppe Sissach und Trachtenvereinigung BL entbieten Hans und seiner Familie ihre herzliche Anteilnahme. TRACHTENGRUPPE SISSACH UND TRACHTENVEREINIGUNG BL
Fiire mit de Chline: Mit offenen Armen Mit dem Gleichnis vom verlorenen Sohn hat sich das «Fiire mit de Chline»-Team eine der aussagekräftigsten und bekanntesten Geschichten der Bibel ausgesucht und diese am Samstag, 14. September, kindsgerecht und originell auf die «Bühne» bzw. in die Ormalinger Kirche gebracht. Der jüngere von zwei Söhnen bittet seinen Vater frühzeitig um sein Erbe und reist in ein fernes Land. Dort führt er ein ausschweifendes Leben und verprasst das ganze Vermögen in kürzester Zeit. Bettelarm und demütig kehrt er wieder nach Hause zurück, wo er vom Vater nicht etwa verstossen, sondern mit väterlichen Freudentränen empfangen wird. «Der Vater des verlorenen Sohns steht sinnbildlich für Gottes Güte und gibt Eltern mit auf den Weg, ihre Kinder immer mit offenen Armen zu empfangen, was immer auch passieren möge», sagte Pfarrer Detlef Noffke im Anschluss an die Vorführung. Eine unbiblische Torte Musikalisch umrahmt wurde die kurz-
Gross und Klein gestaltete beeindruckende Bauwerke. FOTO: ZVG
Trachtenfrau Bethli Weitnauer.
weilige Vorführung durch das gemeinsame Singen von Liedern und das Klavierspiel von Nina Bussinger. Nicht in der Bibel zu finden ist allerdings die Passage, dass die Rückkehr des Sohnes mit einer grossen Torte bestehend aus Lollipops gefeiert wird. Diese Interpretation des Fiire mit de ChlineTeams kam aber gleichwohl nachvollziehbarerweise gut an beim jungen Publikum. Eingeladen zum Gottesdienst für die Kleinsten waren auch die 17 Täuflinge des Jahres 2018 und ihre Familien. Sie durften die bunten Taufvögel und die guten Wünsche mit nach Hause nehmen, die anlässlich der Taufe entstanden sind. Die nächste «Fiire mit de Chline»Veranstaltung findet in der Adventszeit am Samstag, 7. Dezember 2019, in der Kirche Ormalingen statt. Das Team, bestehend aus Christa Alt, Martha Bürgin, Eva Eglin und Daniela Rutishauser, freut sich gemeinsam mit Pfarrer Detlef Noffke schon heute wieder auf zahlreiche Besucherinnen SIMON F. EGLIN und Besucher.
Happy End beim «Verlorenen Sohn»: Trotz der Sünden in der Ferne wird er zu Hause wieder mit offenen Armen empfangen – ein Symbol für die göttliche Güte. FOTO: ZVG
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ 19. September 2019
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Öffnungszeiten Markttag, 9. Oktober 2019 Probleme mit Handy, Tablet oder E-Reader?
Besuchen Sie unsere Fragestunde in der Bibliothek. Schülerinnen und Schüler geben älteren Personen kompetent Auskunft bei Fragen und Problemen mit Handy, Tablet und E-Reader. Die Beratung ist kostenlos, für freiwillige Spenden steht ein Kässeli bereit. Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Datum: Dienstag, 24. September 2019 (Die Fragestunde findet weiterhin 1× im Monat immer dienstags statt.) Zeit: 16.30–17.30 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Areal am Bahnhof Sissacherstrasse 20 Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit «Senioren Gelterkinden und Umgebung» statt.
Ablesen der Wasseruhren
Gemeindeverwaltung
Die Gemeindeverwaltung an der Marktgasse 8 bleibt am Mittwochnachmittag, 9. Oktober 2019 (Marktnachmittag), geschlossen. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Werkhof
Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch wie üblich geöffnet.
Gelterkinden Gewerbeverein orientiert über die kommende Leistungsschau
Georges Fuhrer steht dem OK der «pro 20» als Präsident vor.
Ein absolut gelungener Sommer-Badi-Abschluss 2019.
Wir freuen uns schon auf das nächste Mal. Das Badi- und Bistro-Team
Die «pro 20» wirft ihre Schatten voraus
Grosse Ereignisse pflegen lange Schatten zu werfen. Diese Tatsache trifft auch auf die «pro 20» zu, die Gewerbeausstellung, die im kommenden Jahr in Gelterkinden über die Bühne gehen wird. Der Organisator des Events, der Gewerbeverein Gelterkinden und Umgebung (GVG), vermittelte vergangene Woche seinen Mitgliedern weitere Informationen zur «pro 20». OK-Präsident Georges Fuhrer konnte zum Anlass im Gemeindesaal nebst den Mitgliedern des GVG auch Gemeindepräsidentin Christine Mangold begrüssen. «Wir können und wollen die «pro 16» nicht toppen. Aber es gibt Verbesserungspotenzial, das wir ausschöpfen wollen», stellte Fuhrer im Vergleich mit der Gewerbeausstellung im Jahr 2016, fest.
Hunde-Badi-Tag am 15. September
Ab 8. Oktober 2019 wird mit dem Ablesen der Wasseruhren begonnen. Die Gemeinde wird dabei in zwei hälftige Gebiete eingeteilt, welche jährlich alternierend kontrolliert werden. In der einen Hälfte (nördlich der Bahnlinie) werden die Wasseruhren von den Wasseruhrablesern der Gemeinde abgelesen. Wir bitten die entsprechenden Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer sowie die Hauswarte, den Zugang zu den Wasseruhren freizuhalten. In der anderen Hälfte werden die Wasseruhren durch die Hauseigentümer abgelesen. Sie erhalten dazu von der Gemeindeverwaltung eine Selbstdeklarationskarte zugestellt, welche sie der Gemeinde ausgefüllt wieder zu retournieren haben.
Region Gelterkinden
OTTO GRAF
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Heute, fuhr er fort, gehe es darum, die Mitglieder des GVG zum aktiven Mitmachen an der «pro 20» zu motivieren und die Bevölkerung auf das Ereignis zu sensibilisieren. Das zehnköpfige OK packte die Gelegenheit am Schopf, um über den Stand der Planung zu informieren. Die «pro 20» findet vom 14. bis 17 Mai 2020 zum dritten Mal auf dem Areal des Alten Zeughauses an der Rünenbergerstrasse statt. Im Gebäude selbst und auf dem Freigelände stehen den Ausstellenden insgesamt etwa 1800 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, auf denen die Firmen dem Publikum ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen können. Grossen Wert legt das OK auf die Sicherheit und den Verkehr. Wie Ressortchef Reto Kunz berichtete, wird das Areal wohl über-, aber nicht bewacht. Wer die
«pro 20» mit dem Postauto besucht, braucht kein Billett. Denn alle Buslinien im Raum Gelterkinden verkehren während der Dauer der Ausstellung gratis. Für das leibliche Wohl werden nicht weniger als elf Lokale besorgt sein. Auch das Unterhaltungsprogramm, das gewaltige Dimensionen aufweist, steht in seinen Grundzügen bereits fest, wobei alle Besucherinnen und Besucher auf ihre Rechnung kommen werden. Zum Teil bereits unter Dach sind die Verträge mit den Sponsoren, ohne die ein Anlass in dieser Dimension nicht möglich wäre. Das OK rechnet damit, dass sich rund 100 Mitglieder des GVG an der Leistungsschau der «pro 20» beteiligen werden. OK-Präsident Fuhrer rief den Anwesenden abschliessend einige Termine in Erinnerung, insbesondere die Anmeldefrist, die Ende Jahr abläuft.
Das OK der «pro 20» ist für den Grossanlass gewappnet.
FOTOS: O. GRAF
Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden Telefon 061 981 28 85 www.gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Personalausflug
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Am Donnerstag, 26. September 2019 findet der Personalausflug statt. Deswegen gelten für diesen Tag folgende Öffnungszeiten:
Daten der Gemeindeversammlungen 2020
Die Gemeindeverwaltung ist geschlossen. In sehr dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Telefonnummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Donnerstag, 2. April 2020 Mittwoch, 24. Juni 2020 Dienstag, 22. September 2020 Mittwoch, 9. Dezember 2020
Die Bibliothek und die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet.
GEMEIND ERAT GELTERKIND EN
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Klimawandel und Eidgenössische Wahlen! Alle politischen Parteien suchen zurzeit intensiv die Gunst der Wähler. Zum Thema Umwelt- und Klimaschutz wird keine Partei verschont. Ob alle Aussagen und Versprechen glaubwürdig sind, ist die eine Sache. Ob wir die Rettung des blauen Planeten, der uns Menschen anvertraut ist, aus eigener Kraft, wie viele meinen, vollziehen können ist eine andere Sache. Wer die Schöpfung des Weltalls mit offenen Augen betrachtet, kommt nicht aus dem Staunen heraus. Wir, kleine Ameisen, glauben, die Schöpfung Erde mit ihrer unendlichen Vielfalt und Schönheit selber retten zu können. Leisten wir doch unseren Beitrag, aber vergessen wir das Allerwichtigste nicht, den Schöpfer aller Dinge. Schliesslich hat nur er die Macht unseren Planeten im Lot zu halten.
Leider haben viele Politiker und Parteien unseren Schöpfer aus ihrem Programm entfernt und vergessen. Für alle erfolgreich funktionierenden Unternehmen und Betriebe braucht es einen Leiter oder Patron, wie auch unsere Erde einen Schöpfer, Leiter und Lenker hat. Tut was «er» euch sagt (NT Johannes 2.6). Wenn die junge Generation für unsere Umwelt auf die Strasse geht, kann das ja auch ein Zeichen sein. Wenn die Jugendlichen nach der Strasse, am Sonntag die leeren Kirchen füllen würden, wäre dies sicher ein besseres und wirksameres Zeichen um unsere Welt zu retten! Welche Kandidaten haben den Mut dazu, in einer gottvergessenen westlichen Welt? Das Stimmvolk hat die Chance. GERHARD SCHREIBER, WEGENS TETTEN
«Auch einmal etwas ausprobieren»
Gelterkinden Podiumsdiskussion für mehr Schub in der Energiewende BEAT ERMEL
Die Prognosen für die Zukunft der Welt sind aufgrund von Klimawandel und endlichen Ressourcen alles andere als optimistisch. Klimaschutz und Nachhaltigkeit rücken zunehmend in den Fokus von Politik und Unternehmen. Der oft kolportierte Zielkonflikt zwischen Wirtschaft und Umwelt muss keiner sein. An der Podiumsdiskussion vom letzten Freitagabend in Gelterkinden war dies jedenfalls der erhaltene Eindruck. Sandra Strüby-Schaub, Landrätin und Nationalratskandidatin fühlte den beiden Energieexperten Eric Nussbaumer (Energiefachmann, Nationalrat und Ständeratskandidat) und Tobias Andrist (CEO der EBL) auf den Zahn. Die EBL tätigt mit Investitionen in Solarkraftwerke, Windenergieanlagen sowie Wärmeverbünde konkrete Schritte gegen den Klimawandel. Nussbaumer wirkt in Bern mit der Erarbeitung der ge-
setzlichen Grundlagen für die Energiewende. Strüby erinnert an den 7. Mai, den sogenannten «Swiss Overshoot Day». Gemeint ist der Tag, ab dem die Schweiz bereits so viele Ressourcen verbraucht hat, wie ihr im Rahmen einer nachhaltigen Nutzung der Natur für das ganze Jahr zur Verfügung stehen würden. Was ist zu tun? Über weite Strecken sind sich der Politiker Nussbaumer und der Unternehmer Andrist einig. Wir müssen unbedingt haushälterischer mit den natürlichen Ressourcen umgehen und unsere CO2Emissionen deutlich senken. Konkreter heisst dies, von den fossilen Brennstoffen wie dem Öl wegzukommen. Denn hier holen wir Kohlenstoffverbindungen aus der Erde und pusten sie in die Luft. Wir müssen die Photovoltaik fördern, Häuser isolieren, Ölheizungen ersetzen und zu umweltfreundlichen Heizsystemen wechseln, so der Konsens. Sinnvolle Lösungen wären Wärmepumpen, Holzschnitzel, Wärmeverbünde oder gar ein
Null-Energiehaus sowie die E-Mobilität. Dazu müssen wir gemeinsame und nachhaltige Regulierungen finden. Andrist weist auf den steigenden Stromkonsum und dass die AKWs in absehbarer Zeit ersetzt werden müssen. Nach seiner Meinung müssen wir europaweit denken. Die autarke Betrachtung sei falsch. Das Geld soll dort eingesetzt werden, wo es am meisten bringt. Die internationale Zusammenarbeit sei sehr wichtig. Als Beispiel nennt er das EBL-Solarkraftwerk in Spanien. Dem Politiker greift diese internationalistische Betrachtung zu kurz. Denn der sozioökonomische Aspekt gehe bei dieser betriebswirtschaftlichen Betrachtung unter. Die Leute brauchen Arbeit, deshalb sei es wichtig den Umbau und die Investitionen in der Schweiz zu tätigen. Damit mehr Schub entsteht, denkt Andrist vorab an Lenkungsabgaben. Energie sei heute extrem günstig. Ein Preissignal wirke. Für Nussbaumer führen Lenkungsabgaben allein nicht zwingend zur gewollten Steue-
Eric Nussbaumer, Sandra Strüby (Moderatorin) und Tobias Andrist wollen mehr FOTO: B. ERMEL Schub in der Energiewende. rung. Es brauche zusätzlich die Förderungskomponente. Man müsse auch mal den Mut haben, etwas auszuprobieren. Er
denkt dabei an die Realisierung von E-Bike-Schnellstrassen; dies zwecks Reduktion des Autoverkehrs.
Region Gelterkinden
ObZ 19. September 2019
Marsch auf dem Strichcode
Sissach Die Marschparade lockte viel Publikum ins Zentrum HANSPETER THOMMEN
Die Parademusik oder, wie sie im Volksmund heisst, die Marschmusik ist die publikumswirksamste und eine der beliebtesten Disziplinen der Blasmusik. Dies konnte man sehr gut feststellen am vergangenen Samstag im Zentrum von Sissach. Die Strassenränder waren berstend voll von Freunden der Marschmusik. Der Musikverein Sissach lud die Vereine des Musikverbands beider Basel ein, an einer Marschmusikparade teilzunehmen. Dies sollte ohne einengende Jurybewertung stattfinden. Die Vereine sollten sich und dem Publikum einfach eine Freude bereiten. Sechs Vereine aus dem oberen Baselbiet nahmen die Einladung an. Jeder Verein durfte zwei Mal durch das Zentrum marschieren. Dazu kamen noch drei Überraschungsgäste. Um fünf Uhr am frühen Abend machte der gastgebende Musikverein Sissach bei strahlendem Sonnenschein den Anfang. Da die Mitglieder des Musikvereins auch im organisatorischen Bereich tätig waren, absolvierten die Sissacher ihre beiden Durchläufe gleich nacheinander. Die 2004 gegründete Jugendmusik Regio Sissach bewies, dass man auch zu Michael Jackson’s «Triller» sehr gut marschieren kann. In einer vorher durchgeführten Befragung gab der Musikverein Gelterkinden an, sie seien am Start, um ihrem Fähnrich eine Freude zu machen. Doch die gezeigte Spielfreude aller bewies, dass der Fähnrich nicht alleine Spass an der Sache hatte. Einen Hauch hochsommerlicher Fas-
Der Musikverein Sissach eröffnete die Marschparade. nacht brachte die Nuggi-Clique Sissach, welche es sich nicht nehmen liess, ebenfalls an diesem Anlass teilzunehmen. Dank Verstärkung aus dem Musikverein Itingen konnte auch der Musikverein Ormalingen mit einem Durchmarsch glänzen. Der MV Niederdorf bewies seinerseits, dass er im letzten Jahr nicht nur zufällig den ParademusikWettbewerb am kantonalen Musiktag in Oberdorf gewonnen hatte. Freude hatte das Publikum auch am Musikverein Tenniken. Doch unbestritten ein Höhepunkt war die Marschmusikshow des weitherum bekannten Musikvereins Bubendorf. Mit ihren neuen blau-weissen Uniformen zeigten die Bubendörfer, warum sie als Aushängeschild für die
FOTOS: HP. THOMMEN
Marschmusik in der Nordwestschweizer Szene gelten. Ihr Maskottchen machte mit einem Schild fleissig Werbung für das im nächsten Jahr in Bubendorf stattfindende kantonale Musikfest. Farbtupfer waren eine Durchfahrt eines Fahrzeugs der in diesem Jahr 20-jährigen Stützpunktfeuerwehr Sissach sowie die «Wurst-und-BrotMusik», welche auf einem Traktoranhänger spielend den Abschluss der Parade bildete. Das Publikum ging aber nach der Parade noch lange nicht heim. Auf dem Platz in der Mitte des Zentrums wurden Tische und Bänke angeschleppt und aufgestellt. Danach gaben dort die meisten der teilnehmenden Vereine noch ein Platzkonzert.
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Geschäftsnotizen
Unterstützung mittels Irisdiagnostik pr. Die Irisdiagnose liefert uns Informationen über den Organismus, wie sie sonst mit keiner Methode zu erhalten sind. Mittels Befunderhebung aus dem Auge kann man Entstehung und Entwicklung von Krankheiten auf die Spur kommen. Insbesondere der in der Iris ersichtliche «Säftefluss» nach humoralmedizinischen Aspekten zeigt Zusammenhänge auf, welche den Krankheitsverlauf von chronischen Krankheiten erklären können. Die Strukturen im Auge zeigen die genetischen und erworbenen Schwächen und die Systematik der Reizbeantwortung. Die Iris zeigt den Weg, wie die Krankheit beeinflusst werden kann. Aufgrund dieser Zusammenhänge werden individuelle Therapiekonzepte ausgearbeitet. Anwendbar z. B. bei Verdauungsstörungen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Atemtraktsproblemen, Störungen im Bewegungsapparat, Stoffwechselstörungen, Hautausschlägen, Hormonstörungen, psychischen Erkrankungen, Schlafstörungen, Nieren-Blasen-Erkrankungen, chronischer Müdigkeit, Migräne, Depressionen etc. Unterstützt wird der Genesungsprozess je nach Befund aus einer Kombination von Ernährungsempfehlungen, Pflanzenheilkunde, Ceres-Urtinkturen, Vitalstoffen, Schüssler Salzen, Isopathie, Haarmineralanalyse, Heilpilzen, Enzymen, Knospenmazeraten, Ausleitungstherapie u. a.
Michael Buser.
FOTO: Z VG
Lassen Sie sich begeistern von den faszinierenden Strukturen im Auge, die so einzigartig sind wie unser Fingerabdruck. Michael Buser, traditionelle europäische Naturheilkunde, kantonal geprüfter Komplementärmediziner, Dipl. Vitalstoff-Ernährungstherapeut, zert. Iris- und Augendiagnostiker, zert. Psycho-Physiognomiker. Naturheilpraxis Buser, Aumattweg 7, 4460 Gelterkinden, www.praxisbuser.ch, praxisbuser@gmx.ch, Telefon: 079 777 76 98. Praxis direkt hinter Bahnhof – Krankenkassen anerkannt.
Erfolgreiche Tänzerinnen
Einmal mehr brillierte der Musikverein Bubendorf mit seiner Show.
Die Wurst-und Brot-Musik liess sich durch die Parade kutschieren.
Musik zum Staunen und Geniessen pr. Warum hören wir Musik? Zur Entspannung, um uns in eine gute Stimmung tragen zu lassen? Gewiss! Musik sollte in uns etwas berühren. Ein Musiker sollte etwas zu erzählen haben – und das ist bei Sléndro der Fall! Mit der Klarheit klassischer Musik, mit der Innigkeit eines Singenden, mit der Reinheit eines Glücklichen setzen Sléndro in Töne um, was diese Welt ausmacht – oder vielmehr, was sie ausmachen sollte. Hier erleben wir als Zuhörer, uns entspannt an der Virtuosität der Musik zu erfreuen. Eine charismatisch ausgespielte Klangvielfalt zwischen zarter Innerlichkeit und aufkeimender Euphorie. Aus den heiter aufgeblätterten Akkorden er-
lauscht man eine zarte Melancholie, eine leidenschaftliche Musizierfreude, die sich auch aus der Lust am Experiment speist. Klarheit, Melodie und Harmonie tragen auch in den Höhen der freien Improvisationen. Warum hören wir Musik? Um zu staunen. Sléndro lässt uns staunen. Christoph Gisin (tr, flgh, Hang, afr. Jägerharfe) Jérôme von Allmen (g), Christian Gutfleisch (p, key), Dominik Schürmann (kb), Lucio Marelli (dr, perc). Konzerte: Freitag, 20. September 2019, in der Revue in Langenbruck Samstag, 21. September 2019, im Marabu in Gelterkinden
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Der Gemeinderat Gelterkinden hat am 19. August den Cherusgälti in der bisherigen Grösse bewilligt. Er ist damit nicht auf die zentrale Forderung der am 15. Juli eingereichten und von 370 Anwohner/-innen und Unterstützenden unterzeichneten Petition «Redimensionierung Cherusgälti» eingetreten. Diese stellt den Cherus grundsätzlich nicht infrage, verlangt aber Einschränkungen. Der Gemeinderat Gelterkinden hat den Entscheid zusammen mit dem OK-Präsidenten des Cherusgälti in der Presse anfangs September der Öffentlichkeit kommuniziert. Er hat mit den Anwohnenden/Petitionären keine Gespräche geführt und sie bisher auch nicht über seinen Entscheid informiert. Die Petitionsgruppe nimmt dies so zur Kenntnis. Es kann nicht die Rede davon sein, dass da ein «Kompromiss» oder gar eine «sehr gute Lösung» für die Anwohnenden gefunden worden ist (siehe BZ Basel vom 4. September). Ohne dass je Gespräche oder Verhandlungen stattgefunden haben, ist diese Aussage anmassend. Die Petitionsgruppe ist enttäuscht und empört über das Vorgehen des Gemeinderates. Kurzfristig ist eine Einladung des Gemeinderates an die Anwohnergruppe eingegangen. Sie nimmt diese gerne an, sobald ihr eine schriftliche Antwort des Gemeinderates auf die Petition sowie der Gemeinderatsbeschluss betreffend Bewilligung des Cherusgälti 2020 vorliegen. Erst dann kann sie auch inhaltlich Stellung nehmen. ANWOHNERGRUPPE: MANN, ERIKA UND ANDREAS RÜEGG, EVA SCHEL-
FOTO: Z VG
tänzer und mehrfache Weltmeister sind. Die Linedanceschule «aloha-linedancers.ch» in Sissach ist sehr stolz auf ihre drei Tänzerinnen, die sich alle auf den Podestplatz tanzten und gratuliert ganz herzlich zum Erfolg und freut sich auf weitere tolle Resultate. Die Freude am Tanzen, die guten Resultate und der Ehrgeiz haben zur Folge, dass Marion Notz aus Zunzgen, 2. Platz Silver, Anita Schaffner aus Ormalingen, 2. Platz Chrystal und Jenny Fricker aus Lausen, 3. Platz Chrystal im Oktober an den Austria Open und im November am Italian Open teilnehmen wollen.
Petitionsgruppe ist enttäuscht
CORNELIUS BUSER, ELSE HUNZIKER, HANS REB-
Die Musiker von Sléndro.
Vom Freitag, 6. bis Sonntag, 9. September 2019, fand in Reiden die jährliche Linedance-Meisterschaft Swiss Open mit Tänzern aus ganz Europa statt. Von Jung bis Alt wurden die Tänzer/innen eingeteilt in Primary, Youth, Adult, Chrystal, Diamond, Silver und Gold. In dieser Championship zeigten die, die das erste Mal mitmachten, drei verschiedene Tänze, die einzeln bewertet wurden. Zur Auflockerung und mit viel Spass gab es zwischendurch jeweils zwei bis drei Lieder zum Tanzen für alle Teilnehmer/-innen und Zuschauer. Dabei konnte man es geniessen, neben den Juroren zu tanzen, die Berufs-
KER, VRENI UND WILLY WEBER
Kategorie Chrystal: 1. Platz Charlotte Obrestad Norwegen, 2. Platz Anita Schaffner Ormalingen, 3. Platz Jenny Fricker Lausen. FOTO: Z VG
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Region Gelterkinden
ObZ 19. September 2019
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100-Jahr-Jubiläum
Am 7. September 2019 gegen 13 Uhr trudelten auf dem Dorfplatz in Gelterkinden nach und nach Menschen, ausschliesslich weiblichen Geschlechts, ein. Es bildete sich ein beachtliches Grüppchen von ca. 40 jungen, aber auch älteren Frauen. Herzliche gegenseitige Begrüssungen, Wiedersehensfreude vor allem bei den Älteren: «Das isch aber schön, di wider emol z gsee! Wie goots dir au?» und schon bald: «Weisch no sällmol?» waren Sprachfetzen, die man aus den sehr regen Gesprächen heraushören konnte. Sandra Moor begrüsste die ehemaligen und aktiven Turnerinnen der Damenriege Gelterkinden zum 100-JahrJubiläum dieses Vereins, das es zu feiern galt. Vreni Dehning war selber während der 70er- bis anfangs 90er-Jahre Aktivmitglied und darf hier erzählen, wie schön dieser Nachmittag und Abend für alle war. Vielen herzlichen Dank den vier Organisatorinnen: Margrit Mathys, Myrtha Schweizer, Tanja Gyger und Sandra Moor, die diesen Anlass auf die Beine gestellt haben. Nach der Begrüssung schickte Sandra die Teilnehmerinnen in Gruppen auf den «Wär weiss ...?»- und «Weisch no ...?»-Spaziergang durchs Dorf. In neun Schaufenstern rund um den Dorfplatz und weiter in vier Milchkästen am Fabrikweg, waren Gegenstände aus alten und neueren Zeiten ausgestellt und hinterlegt. War das ein Gelächter, wenn da zum Beispiel ein Turndress aus den 70er-, 80er- oder 90er-Jahren zum Vorschein kam. Die Mode und der Geschmack ändern sich halt bekanntlich im Laufe der Jahre. «Weisst du noch, wie wir damals in diesen Plastikhosen, die wie Kehrichtsäcke aussehen, am kantonalen Turnfest in Sissach geschwitzt haben?» Oder: «Weisst du noch, wie und was
Vereint zum Jubilieren - ehemalige und aktive Turnerinnen der Damenriege Gelterkinden. FOTO: Z VG wir in diesen rot-weiss karierten Schürzen, an diesem und jenem Anlass gearbeitet haben?» Die Erinnerungen sprudelten, angesichts der vielen Sachen, nur so aus ihnen heraus. So war das nicht nur ein kurzweiliger, interessanter Spaziergang durchs Dorf, sondern auch einer in die Vergangenheit. Mit einem Glas Wein oder einem Wasser durften die Frauen beim Pizzakurier Sportivo auf die guten alten und die tollen neuen Zeiten anstossen. Gemütlich konnten sie nun zusammensitzen und natürlich gab es auch noch leckere Pizza. Der Gesprächsstoff ging ihnen während dieser zwei Stunden nie aus. Via alter Ormalingerstrasse machte sich die Gruppe auf den Weg zum Gemeindezentrum. Eine Delegation netter Herren, in adretten Anzügen mit roter Fliege, erwartete sie zum Apéro im Gemeindesaal. Vielen Dank, ihr Männer vom Turnverein, für eure tolle Bedienung. Noch weitere Frauen trudelten nach und nach ein und somit waren an die 70 ehemalige und aktive Turnerinnen, die sich auf den Abend
freuten. Unzählige feine Häppchen, bereitgestellt von Baselbieter Bäuerinnen, verschiedenes Flüssiges aller Art und ein feines Dessertbuffet aus eigenem Boden sorgten für das leibliche Wohl. Das tolle, kurzweilige Abendprogramm war verantwortlich für viele weitere «Ahhhs ...» und «Ohhhs ...» und für eine gute, gemütliche Atmosphäre. Wunderbare Blumengestecke fanden auf den Tischgruppen Platz und an den Wänden hingen Fotos aus uralten, alten und neueren Zeiten. Auf die grosse Leinwand wurden ebenfalls Fotos bis zurück in die 60er-Jahre gezeigt. Es war für alle ein schöner und besinnlicher, ein herziger und traditioneller, ein fideler und schweisstreibender, ein lustiger und beeindruckender, kurz ein vergnügter, wunderbarer 100. Geburtstag der Damenriege Gelterkinden. Nochmals ein grosses Dankeschön an alle, die zum guten Gelingen dieses Anlasses einen Beitrag geleistet haben. VRENI D EHNING
Was ist denn das?
Gelterkinden WK des Zivilschutzes im Oberbaselbiet 15 Zivilschützer bestritten kürzlich ihren Einsatz im Fachkurs Kulturgüterschutz. Unter der Leitung von Instruktor Thomas Hochuli erbrachten sie wertvolle Arbeit in den Archiven der Ortssammlung Gelterkinden und des Heimatmuseums Oltingen, Wenslingen, Anwil. «Was ist denn das?» Der das fragt, ist Etienne Dürst. Dürst absolviert im Rahmen seines Zivilschutzdienstes gerade einen Fachkurs in Kulturgüterschutz. Der Einsatzort für den praktischen Teil der Ausbildung: das Depot der Stiftung Ortssammlung Gelterkinden OSG im Werkhof Fääli in Gelterkinden. Die Kollegen von Dürst wissen auch keinen Rat, wofür das Kupfergefäss einmal gedient haben sollte. Zum Glück ist Hans Ruedi Hertig zugegen, mit seinen über 80 Lebensjahren voller Erinnerungen auch an längst vergangene Zeiten. Er kann Auskunft geben. «Das gute Stück ist eine Bettpfanne. Sie wurde in der Zeit, als das Schlafzimmer noch nicht von einer Zentralheizung gewärmt wurde, mit glühender Kohle gefüllt und unter dem kalten Bett hin und her bewegt. So konnte man daraufhin in ein wohlig temperiertes Bettzeug steigen.»
Lokalhistorische Kulturgüter werden inventarisiert Dank dieser Auskunft kann Dürst das Objekt nun inventarisieren. Dafür steht ihm ein Notebook mit einschlägiger Software zur Verfügung. So wird die Bettpfanne ausführlich beschrieben (Material, Grösse, Zustand, Herkunft usw.) – und ergänzt mit der perfekten Fotografie, die seine Kollegen in ihrem mobilen Atelier soeben gemacht haben. Das Inventar-Programm hat eine eindeutige Nummer ausgespuckt, welche an einer unauffälligen Stelle auf die Pfanne geschrieben wird. Dafür ist eine weitere Station eingerichtet worden. «Die Verbindung von Inventarnummer und dem letztendlichen Archivierungsplatz (Gestell 1, Fach 1) erlaubt es, dass die Pfanne später wieder gefunden werden kann», erklärt Patrik Schaub, der Zugführer der Kulturgüterschutz-Kompanie Oberes Baselbiet. Der Gelterkinder absolviert gerade seinen Wiederholungskurs im Zivilschutz. Da das OSG-Depot über Tausende von Gegenständen verfügt, ist dieses Bemühen um eine sorgfältige Archivierungssystematik nicht unberech-
Hans Ruedi Hertig weiss die Antwort auf die Frage von Zivilschützer Etienne Dürst: «Das ist eine Bettpfanne!». FOTOS: ZVG
tigt. Der Zweck des Kulturgüterschutzes ist es mitzuhelfen, das Vermächtnis der Vergangenheit für die Zukunft zu bewahren. «Dabei pflegen wir nicht nur die grossartigen Denkmäler und die wertvollen Kunstwerke, sondern auch die auf den ersten Blick unscheinbaren Erbstücke aus dem Alltag unserer Vorfahren – wie eben diese Bettpfanne», betont Stefanie Wagner, die kantonsweit die fachliche Expertise zum Kulturgüterschutz beiträgt. So wie jetzt gerade im Oberbaselbiet. Eine alte Bettpfanne wird öffentlich Etienne Dürst und seine sechs Kollegen lernen in diesem Kurs nicht nur das Handwerk des Kulturgüterschutzes. Sie tragen auch aktiv dazu bei, das lokalhistorische Kulturgut zu bewahren und dieses für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dank ihres Einsatzes können ab nächster Woche rund hundert weitere Gegenstände aus dem Archiv der OSG online abgerufen werden. Anregung: Geben Sie auf www.kimweb.ch einfach den Begriff «Bettpfanne» ein und Sie werden fündig! URS KÜHNIS
Das Fotografenteam in Aktion.
Die EVP-Clean-Up-Gruppe mit Martin Geiser, Präsident EVP Baselland (3. von links), Michael Thommen (3. von rechts) und Anna Blaser (rechts). FOTO: Z VG
Ein EVP-Clean-Up rund um Gelterkinden Am Samstag 14. September 2019 räumte die EVP Abfall weg. Ausgehend vom Bahnhof Gelterkinden, bewaffnet mit Handschuhen und Plastiksäcken, sammelten sie alle Abfälle auf dem Weg nach Rickenbach ein. Zahlreiche achtlos weggeworfene Gegenstände, von der Zigarettenkippe bis zum Stossdämpfer, wurden aufgelesen und zum späteren Entsorgen mitgenommen. Mit von der Partie waren Kandidierende für die Nationalratswahlen der Listen 4 und 44: Martin Geiser, Michael Thom-
men und Anna Blaser. Die EVP setzte damit ihren Wahlslogan «Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt» gleich direkt um und nahm gleichzeitig auch am nationalen CleanUp-Day 2019 teil. Bis zum Wahltag am 20. Oktober sind viele Veranstaltungen geplant, bei denen man die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich treffen kann. Sei es beim Pizza Talk, am Stammtisch oder bei einem Filmabend. SUSANNE FLÜCKIGER, EVP GELTERKINDEN
Orgelreihe «Mosaik» Nach der erfolgreichen Kombination der Querflöte und der Orgel-Rohrflöten vom letzten Konzert wird es am kommenden Freitag, 20. September, ein nächstes Zusammenspiel geben. Diesmal werden sich die Stimmen des Reformierten Kirchenchors Gelterkinden mit denjenigen der Kirchenorgel ergänzen. Es wird eine regelrechte «Tour de Suisse» geben, denn die Musik hat ihren Ursprung in allen Landes- und Sprachteilen der Schweiz. Der von Claudia Waldmeier geleitete Chor und die von Adrian Schäublin ge-
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spielte Orgel werden sich abwechseln, Ideen des anderen aufnehmen und weiterführen und so von Station zu Station weiterleiten, bis zusammen das Ziel erreicht sein wird. Wobei auch hier das Sprichwort passen würde: Der Weg ist das Ziel! Die Musik nimmt Sie auf die Reise mit …
Konzert am 20. September um 19 Uhr in der Ref. Kirche Gelterkinden. Dauer circa 40 Minuten mit Kollekte. DIE ORGANISATOREN ADRIAN S C HÄUBLIN UND ALEXANDRA WEIDLICH
Diverses Aktuell
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19. September 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Zur Abwechslung Marsch und Polka
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Glaubwürdige Stimme
Niederdorf Regio Blasorchester im Gritt EDI GYSIN
Ein ganz besonderes Blasorchester sorgte am vorvergangenen Mittwoch im Gritt für gute Laune und viel Applaus. Das Regio Blasorchester 50 plus gab den Pensionärinnen und Pensionären ein Konzert. Hinter der etwas technischen Bezeichnung steckt ein Blasorchester, in dem mitmachen kann, wer den 50. Geburtstag hinter sich hat. Allerdings liegt der Altersdurchschnitt weit über 50, sagte Sepp Fink, der Dirigent. «Er wird wohl bei über 65 Jahren liegen», so der Dirigent. Das älteste Mitglied sei der Frenkendörfer Schlagzeuger René Schweizer, er traktiert die Felle so gut wie vor Jahrzehnten. «Heute sind wir bei den Bässen etwas gar dünn besetzt», stellte der Dirigent fest. «Unsere Mitglieder müssen, wenn sie verreisen wollen, nicht mehr auf die Schulferien Rücksicht nehmen, das führt manchmal dazu, dass wir in einem Register weniger gut besetzt sind, als ichs gerne hätte.» Es ist keine Kritik, bloss eine Feststellung und dem Klang hat es auch keinen Abbruch getan. Dann ist schon die Polka «In der Weinschenke» an der Reihe, schön weinselig, wirklich. Kommt gut an beim Publikum, wie der «Mühlewalzer». «Wir spielen für ein Publikum, das in jungen Jahren von dieser Musik umgeben war», sagte Fink und «wir sind ja selbst nicht mehr die Jüngsten, also auch wir erinnern uns an diese Melodien.» Beim Paso Doble «San Sebastian» nimmt Cinellist Hansruedi Maurer die Castagnetten hervor, die gehören zu diesem lateinischen Stück, sie verleihen ihm den besonders betonten Rhythmus. «Wunderland bei Nacht», eine Komposition von Bert Kämpfert, ist die Gelegenheit für den Trompeter Heinz Stohler, ein ergreifendes Solo hinzulegen. Szenenapplaus war ihm gewiss. «Frohes Wiedersehn» ist ein Marsch, den früher wohl alle kannten, heute ist er in Vergessenheit geraten, er kam gut an beim Publikum. Genauso wie der «Baselbieter Marsch» als Zugabe, wobei das Blasorchester bewies, dass es auch beim Singen eine gute Falle macht.
Das Regio Blasorchester 50 plus.
FOTOS: E. GYS IN
Musikalische Erfahrung von Jahrzehnten Würde man zusammenrechnen, wie viele Jahre Erfahrung in diesem Orchester stecken, man käme wohl auf Jahrhunderte. Allein Dirigent Sepp Fink hat während 30 Jahren den Musikverein Bubendorf dirigiert. Er war auch Spielführer in der Armee, «ich war nie Profimusiker, immer ein Milizler», sagte er. Den Musikverein Bubendorf hat er massgeblich mitgeprägt, der war bekannt für seine Marschmusik gespickt mit Evolutionen, auf Deutsch: Schaulaufen. «Wir haben schöne Erfolge gefeiert, haben 2007 am Basel Tattoo mitgemacht und unser Auftritt an der Expo02 ist ebenfalls in Erinnerung geblieben», schaute Fink zurück, heute ist er Ehrendirigent des Bubendörfer Musikvereins. Das Regio Blasorchester probt regelmässig, auch Auftritte wie diesen hier im Gritt gehören zum Alltag des Orchesters. Dazu kommt ein Jahreskonzert, «am 5. Fe-
Wanderwochenende im Waadländer Jura Vom 6. bis 9. September waren zwanzig Mitglieder der Kirchgemeinde Bennwil, Hölstein und Lampenberg in einem Wander- (und Spazier-)Wochenende im Waadtländer Jura. Sie übernachteten im Hotel de France in Ste Croix und wurden dort aufs Beste bekocht. In den täglichen Besinnungen ging
bruar 2020 werden wir im Pratteler KUSPO ein abendfüllendes Konzert ge-
ben», sagte Adrian Meury, der dem Orchester als Präsident vorsteht.
Der Ständerat soll sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Gerade bei der bürgerlichen Kandidatin fehlt mir hier das Vertrauen. Man erinnere sich an Frau Schneebergers Engagement zugunsten der Versicherungen und zulasten der Versicherten bei der Debatte zur Revision des eidg. Versicherungsrechts. Das Mantra von der Selbstverantwortung bedeutet eigentlich nur, keine politische Verantwortung zu übernehmen. Im Ständerat braucht es lösungsorientierte, verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten mit Sinn für Fairness. An diversen Wahlveranstaltungen hat Eric Nussbaumer mit seiner Kompetenz, seinen Lösungsvorschlägen und nicht zuletzt mit seinem staatsmännischen Auftreten überzeugt. Er hat als Nationalrat wichtige Arbeit geleistet, sieht mit einer nachhaltigen Energie- und Klimapolitik grosse Chancen für die Wirtschaft und gewichtet in der Sozialpolitik den Nutzen, ohne die Kosten aus den Augen zu verlieren. Eric Nussbaumer wird unser schönes Baselbiet im Ständerat mit glaubwürdiger Stimme vertreten. MAYA AFFOLTER, HÖLS TEIN
Sport
Erfolgreiche Freischützen
Dirigent Sepp Fink und Präsident Adrian Meury (v.l.).
Tolle Tennissaison
es um Steine, Grenzen und Gott. Besonders kostbar waren die vielen verschiedenen Gespräche, sei es beim Wandern oder beim Essen. Die Tage miteinander waren so schön, dass dies hoffentlich bloss das Erste von vielen weiteren gemeinsamen Wander-Wochenenden gewesen ist. ROSINA CHRIST
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Die Tennissaison 2019 neigt sich langsam dem Ende zu. Es war eine tolle Saison mit viel Sonnenschein, zwischendurch gespickt mit Regen, mit vielen schönen Momenten auf und neben dem Platz. Neue Mitglieder fanden den Weg zum Schellenberg, Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainierten fleissig unter der fachmännischen Anleitung der Trainer. Am Sonntag, 22. September 2019, findet um 11 Uhr der Herbstplausch
für alle statt – Erwachsene, Kinder, auch Nicht-Clubmitglieder sind herzlich willkommen. Jeder bringt sein Essen mit, natürlich steht der Spass und das Gesellige im Vordergrund. Der Vorstand freut sich auf zahlreiche Gäste und weiterhin schöne Herbsttage, die zum Spielen einladen. Informationen zum Tennisclub sind auf der Homepage: www.tcwaldenburg.ch zu finden.
Wie letztes Jahr starteten die Freischützen Oberdorf mit zwei Gruppen in die schweizerische Gruppenmeisterschaft 300 m Feld D. Eine Gruppe zog mit Rang 4 in der Heimrunde weiter zur Bezirksausscheidung. Dort reichte der 16. Rang noch bequem zur Kantonalrunde. Mit Rang 13 reichte es dann mit einem Punkt Abstand gerade noch für den Einzug in die erste nationale Hauptrunde. Es gibt drei nationale Hauptrunden, in denen jeweils fünf Gruppen gegeneinander antreten. Wer alle drei Runden als Erster oder Zweiter übersteht, wird zum Finale nach Zürich eingeladen. Leider war auch dieses Jahr nach der zweiten Runde Schluss. Nachdem eine andere Gruppe mit 675 Punkten noch in den Final gekommen ist, scheint es für Oberdorf nicht unmöglich, mit den 676 Punkten in der ersten und 670 Punkten in der zweiten Hauptrunde auch einmal nach Zürich zu kommen. Mit jedem weiteren Vorstoss in die nationalen Hauptrunden, steigt auf jeden Fall die Zuversicht. FRITZ WEBER
CHRISTINE ROHRBACH, PRÄSIDENTIN
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Die Wandergruppe auf den Aiguilles de Baulmes.
FOTO: Z VG
Die Plätze des TCW Waldenburg laden zum Spielen ein.
FOTO: Z VG
geschlossen: vom 28. September bis 12. Oktober 2019
Kirchen
ObZ 19. September 2019
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Gottesdienste Sonntag, 22. September 9.30 St. Peter, Pfarrer Hanspeter Schürch, Silberne Konfirmation mit anschliessendem Apéro, an der Orgel spielt Christian Datzko Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20 Uhr in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ers-
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
ten Dienstag im Monat, 1. Oktober, von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und Kaffee. Ihr lespresso-Team Krabbelgruppe Mittwoch, 25. September, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch
Waldenburg Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 17. und 31. Oktober, von 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, 061 961 01 55
Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 27. September von 19.00 bis 19.45 in der Kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott
Amtswoche Bis 20. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 21. bis 29. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 30. September bis 6. Oktober Pfarrer Andreas Marti, 078 895 80 91
Offenes Abendsingen Dienstag, 15. Oktober, 19.00 in der Kirche
Unsere Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Sonntag, 22. September 10.00 Bennwil, Gottesdienst mit Pfr. Roland Bressan. Gesang von Lea Kamber und Yves Mavambu unter der Leitung von Michael Bürgin. An der Orgel spielt Nicolas Hublard, Kollekte: Fonds UKBB Familien in Not Freitag, 27. September 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Für Kinder und Jugendliche Freitag, 20. September 19.00 bis 22.00 BLü13 Teenie-Club, Action Game in Hölstein MBG-Weekend Von Samstag, 21. September um 9.00 bis Sonntag, 22. September um 15.00, Expedition Unknown (mit Anmeldung) Montag, 23. September 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Mittwoch, 25. September 13.45 bis 16.30 Kids-Treff Lampenberg in der Mehrzweckhalle Anzeigen Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 19. September um 12.00 im
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Sunnewirbel. Der Frauenverein Hölstein lädt zum feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte an Rosy Rieger, Tel. 061 951 18 75. Fahrdienst: Rosella Thommen, 079 815 99 36 Jugend für den Frieden Donnerstag, 19. September, 18.30 bis 20.30, Mission 21, Missionsstrasse 21, Basel. Im interkulturellen Dialog diskutieren zwei Christinnen und zwei Muslime aus Indonesien und der Schweiz ihr Engagement für Frieden und gegen Fundamentalismus. Eintritt frei. Informationen: www.mission-21.org/dialog Kindertag Liestal Samstag, 21. September ab 11.00 im Stadion Gitterli in Liestal. Überkonfessionelles Kinderprogramm der sieben Kirchen und Freikirchen der Stadt Liestal. Ein generationsübergreifendes Angebot soll den Tag für alle unvergesslich machen. Dazu gehören: Kinderkonzert mit Bruno Hächler (11.00), verschiedene kreative Posten und Aktivitäten und eine Festwirtschaft Jugendgottesdienst Sonntag, 22. September, 18.00, gate44 in Böckten. Ein Event der Jugendallianz Baselbiet. Junge Menschen aus unterschiedlichsten Kirchen feiern, entdecken und leben miteinander den Glauben an Gott. Weitere Informationen unter: www.jugendallianz-baselbiet.ch
Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Klavierkonzert Mittwoch, 25. September 18.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Klavierschüler- und Schülerinnen von der Musikschule beider Frenkentäler präsentieren eine Musizierstunde unter der Leitung von Heleen Leijendekker Voranzeigen Kleidertauschparty Sonntag, 29. September im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ab 13.30 Kleider abgeben und von 14.00 bis 16.00 Kleidertausch: Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe für Frauen, Männer und Kinder Mitteilungen Amtswoche vom 12. bis 20. September: Pfrn. Rosina Christ, 061 951 10 58 Amtswoche vom 21. bis 27. September: Pfr. Roland Bressan, 061 951 26 60 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8.00 bis 11.00 Website: www.ref.ch/behoela
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste Donnerstag, 19. September 19.30 KGR Sitzung im Dachzimmer Freitag, 20. September 17.00 KidsTreff 17.00 TeensTreff Samstag, 21. September 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 22. September 10.00 Gottesdienst zum Bruder Klaus. Musik: Beat Hirschi und Rolf Jörin. Kollekte: Für Seelsorger/-innen und Pfarreien in Notlagen Montag, 23. September 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 25. September 9.15 Rosenkranzgebet Freitag, 27. September 19.00 Taizé , kath. Kapelle Hölstein Mitteilungen Bruder Klaus Gottesdienst Herzliche Einladung zum Bruder Klaus Gottesdienst! Am 25. September ist der
Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch
Namenstag von Bruder Klaus. Es ist noch gar nicht so lange her, da haben wir ausgiebig das Jubiläum 600 Jahre Bruder Klaus gefeiert. Das war schön und bereichernd. Gerne gedenken wir am 22. September unserem Kirchenpatron. Wir freuen uns, dass Pfarreien aus dem Pastoralraum bei uns am Gedenktag von Bruder Klaus, zu Gast sind. Dies wollen wir feiern. Mit Wort und Klang, mit der Musik von Rolf Jörin am Kyboard und Beat Hirschi an der Trompete. Anschliessend an dem Gottesdienst geniessen wir ein feines Apéro, vor der Kirche KidsTreff Wir freuen uns mit Dir einen wunderbaren Kakteentopf zu basteln, der nie vertrocknen kann. Denn die Kakteen sind aus Steine. So toll. Bitte mitbringen: einige runde ca. 10 bis 15 cm grosse Steine, 5.– Franken. Wir freuen uns auf dich! KidsTreff jeweils am Freitag − 18. Oktober, Fackelwanderung − 8. November, Kino in der Kirche − 29. November, Sterne falten − 17. Januar, Spielabend − 21. Februar, Kino in der Kirche − 13. März, Töggelikasten bauen
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
− 24. April, Schreibtisch – Organizer − 8. Mai, Schlüsselbrett und – Halter Die neuen KidsTreff Daten sind da TeensTreff Herzliche Einladung an alle Jugendlichen ab der 7 Klassen, komm und schau beim Teenstreff vorbei. Diesen Freitag ist der Start. Schön wenn du dabei sein kannst Kindertag Liestal Der diesjährige Kindertag findet am Samstag, 21. September 2019 beim Gitterli, mit Programm und Konzert für die ganze Familie statt. Das Thema lautet «wenn ich mol verreise». www.kindertag-liestal.ch Vorschau Weihnachten mit dem Projektchor Er probt wieder, der Projektchor. Unter der Leitung von Brunetto Haueter wird «Weihnachts-Chöre aus dem MESSIAS» von Georg Friedrich Händel eingeübt. Am Mittwoch, 16. Oktober von 20.00 bis 22.00 ist die erste Probe. Informationen: Ursi Gysin 061 961 80 31 oder bruno.haueter@gmail.com Flyer liegen in der Kirche auf. Kommen Sie und singen Sie mit. Wir freuen uns auf viele Stimmen, auf Ihre
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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 22. September 19.00 Taizégottesdienst, Leitung Dilgo Elias Lienhard, musikalische Begleitung Niggi Hublard
Sonntag, 22. September 10.00 Kirche Diegten, Brot für Alle Gottesdienst, Pfr. A. Berde
Voranzeige Sonntag, 29. September 11.15 Kath. Kapelle, ökum. Familiengottesdienst zum Erntedankfest mit Katechetin Rita Ackermann www.ref.ch/langenbruck
Zum Gedenken
Albert Bolliger-Staub, Arboldswil Letzten Donnerstagnachmittag nahm eine grosse Trauergemeinde auf dem Friedhof in Arboldswil Abschied von ihrem Mitbürger Albert Bolliger. Albert wurde am 20. Juli 1929 als zweitjüngstes Kind der Ehegatten Rosa und Emil Bolliger-Rudin in Affoltern am Albis geboren. Schon früh musste er sich aus wirtschaftlichen Gründen von seinen vier Schwestern und seinem Bruder verabschieden und kam zu Pflegeeltern nach Arboldswil. Seine Jugendzeit bezeichnete er zeitlebens als hart und voller Entbehrungen. Nach der obligatorischen Schulzeit beim Dorfschullehrer Baier wurde Albert im Frühling 1945 in der Kirche St. Blasius in Ziefen von Pfarrer Alder konfirmiert. Sein Einstieg ins Berufsleben war nicht einfach, denn ohne eine Lehre absolvieren zu können, musste er in einer Uhrenfabrik in Titterten arbeiten um seine Pflegeeltern mit einem finanziellen Zustupf zu unterstützen. Seine weiteren beruflichen Stationen führten ihn dann zur Firma Mangold in Oberdorf und später zur TIBA in Titterten und Bubendorf. Diese Jahre waren wertvolle Lehrjahre für Albert, sodass er 1955 als Schlosser bei der Rosenmund AG in Liestal eine ihm zusagende Arbeit fand. Zwei Jahre später konnte er die Leitung der Schlosserei übernehmen. Auf Mutterliebe und Geborgenheit musste Albert in seiner Kinder- und Jugendzeit grösstenteils verzichten. Als junger, fleissiger Handwerker fand Albert seine grosse Liebe bei Annarösli Staub, die Hochzeit feierten sie am 30. November 1951 in der Kirche in Ziefen. S’Anneli war ihm zeitlebens eine liebe und treue Ehefrau. Dem Ehepaar Bolliger-Staub wurde im Laufe der Jahre der Sohn Rudolf und die Töchter Maja und Annemarie geschenkt. Aus den Ehen der Töchter durften sich Albert und Anneli an acht Grosskinder und vier Urgrosskinder erfreuen. 1957/58 liess sich Albert mit seiner jungen Familie im Gebiet Geren, an der heutigen Ziefnerstrasse, ein schmuckes Eigenheim bauen. Mit bedeutenden Eigenleistungen hat er dazu beigetragen, dass die Baukosten möglichst tief gehalten werden konnten. Albert war, in jeder Hinsicht ein «Chrampfer», was er nicht konnte, wurde ausprobiert und gelernt, sein Leitspruch lautete immer: «Not macht erfinderisch». Als 35-jähriger Familienvater, noch immer ohne Lehrabschluss, hat er ausserhalb der Arbeitszeit die Gewerbeschule in Liestal besucht. Somit konnte er sich den Traum einer Lehre als Apparateschlosser erfüllen. Ein grosses Ziel war erreicht! 1972, also im 43. Altersjahr, wagte sich Albert in die selbstständige Erwerbstätigkeit und gründete eine Apparate- und Metallbaufirma mit dem Firmennamen ALBO AG 4424 Arboldswil. Für die damalige BBC konnte er unzählige Aufträge ausführen. Aber auch für die Dorfbevölkerung stand Albert stets bereit, wenn es etwas zu flicken oder zu schweissen gab. Arboldswil und seine Bevölkerung waren Albert immer sehr wichtig. So übte er während über 40 Jahren das Amt des Brunnmeisters aus. Bei Wind und Wetter, sehr oft auch nachts und oftmals zwischen Weihnachten und Neujahr, musste Albert in die Hosen steigen und Leitungslecke flicken.
Albert Bolliger-Staub.
FOTO: ZVG
Seine spärliche Freizeit hat Albert mit Gesang und Pulverdampf gefüllt. Unglaubliche 72 Jahre hat er im Männerchor Harmonie Arboldswil gesungen und aktiv mitgewirkt. Er war gerne in lustiger Gesellschaft und oftmals wurden im Restaurant Schangi bis weit in die Nacht hinein noch Lieder gesungen. Als treffsicherer Aktiv-Schütze beim Schützenverein Arboldswil und später bei den Ziefner Schützen erschoss er sich unzählige Kranzauszeichnungen. Eine weitere «Freizeitbeschäftigung» waren für Albert die vielen aktiven und freiwilligen Militärdienstleistungen. Bis zum 70. Altersjahr war er zusammen mit Kameraden für die Zubereitung der Suppe mit Spatz für die aus der Dienstpflicht entlassen Armeeangehörigen verantwortlich. Eine schöne und unvergessliche Zeit für Albert! Sein Flair fürs Kochen durfte auch seine Familie geniessen. Der Sonntagsbraten mit vielen frischen Produkten aus seinem grossen Garten, den er bis ins hohe Alter mit grosser Hingabe pflegte, wurde liebevoll von Albert zubereitet. Nicht zu vergessen sind die legendären Frikadellen und andere leckere Gerichte, die Albert an den Arboldswiler Wanderungen in den Jahren 1972 bis 1981 zubereitete. Ferien waren für das Ehepaar Bolliger eher ein Fremdwort. Erst nach seiner Pensionierung holten sie das Versäumte nach und bereisten viele europäische Länder per Car und Schiff. Skiferien, zusammen mit den Kindern und Grosskindern genoss er sehr. Mit seinem Sohn Ruedi bestieg er als schon über 70-Jähriger zweimal das Breithorn und den Castor, beides über 4000er hoch über Zermatt. In den vergangenen sieben Jahren hat sich der Gesundheitszustand von Albert sukzessive verschlechtert. Mit dem Verlust der selbstständigen Mobilität und der spontanen sozialen Kontakte waren für ihn nicht immer einfach. Dank der Hilfe seiner Kinder und Grosskinder und dank den vielen lieben Nachbarn, war ein selbstständiges Wohnen in der Geren doch noch lange Zeit möglich. Seine letzten Wochen mitsamt seinem 90. Geburtstag durfte Albert, zusammen mit seinem Anneli, sehr gut und liebevoll umsorgt im Alterszentrum Gritt in Niederdorf erleben. Ein kämpferisches und arbeitsreiches Leben hat am Montag, 19. August 2019, sein irdisches Ende gefunden. Albert ruhe in Frieden. MARTIN SCHWEIZER, ARBOLDSWIL
Gemeinden Hölstein
Stille Wahl in den Gemeinderat Die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission hat die stille Wahl von Andreas Schäfer, 37, parteilos, in den Gemeinderat vollzogen. Das neue Behördenmitglied wird bereits am 23. September sein neues Amt antreten. Frauenverein Hölstein organisiert Kinderkleiderbörse Am Mittwoch, 25. September, findet in der Rübmatthalle ein weiteres Mal die beliebte alljährliche Kinderkleiderbörse des Frauenvereins statt. Zum Verkauf angenommen werden saubere, gut erhaltene Kleider und Schuhe für Herbst und Winter für Kinder (Grössen 50 bis 176). Ebenfalls entgegengenommen werden Spielsachen, Puzzles, Kinderwagen, Kinderautositze, Skis, Schlittschuhe, Bobs etc. Was nicht geht sind Badehosen und Badekleider, Unterwäsche, Socken, Strumpfhosen, Bettwäsche, Werbeartikel, Videokassetten und Spiele für Jugendliche ab 16 Jahren. Es sind maximal 50 Artikel (Kleider und Schuhe) exkl. Spielzeuge möglich. Annahme: Dienstag, 24. September, 18 bis 20 Uhr. Verkauf: Mittwoch, 25. September, 8.30 bis 11 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr. Rückgabe: Mittwoch, 25. September, 19.30 bis 20 Uhr. Der Preis in runden Frankenbeträgen kann selbst bestimmt werden. Vom Erlös werden 25 % als Provision zurückbehalten. Nicht abgeholte Ware wird an gemeinnützige Institutionen weitergegeben. Die selbst zu etikettierenden Artikel (bitte keine Klebeetiketten ausser Malerkreppband verwenden) müssen in Kisten oder Wäschekörben abgegeben werden. Plastiksäcke, Taschen und anderes können nicht entgegengenommen werden. Für die zum Verkauf angebotenen Artikel wird keine Haftung übernommen. Weitere wichtige Informationen und die Verkaufsnummer erhalten Sie unter www.frauenvereinhoelstein.ch oder unter 079 815 99 36. Der Frauenverein freut sich auf möglichst zahlreichen Besuch und bittet die Besucherinnen und Besucher, beim Parkieren den Parkplatz Rübmatt zu benützen und sich an die Verkehrsvorschriften zu halten.
Frauenverein Hölstein sucht Unterstützung Der Frauenverein Hölstein sucht auf 2020 für den periodisch stattfindenden Mittagstisch eine neue verantwortliche Person in der Küche. Der Einsatz als Köchin oder als Koch findet auf freiwilliger Basis statt. Neben Kenntnissen und Fähigkeiten sind Innovation und Freude für den fünf Mal im Jahr stattfindenden Anlass im «Sunnewirbel» gefragt. Nähere Auskünfte erteilt Barbara Weber unter Telefon: 061 951 15 73. Ein Dankeschön an den Frauenverein Hölstein Kleiderbörsen, Mittagstisch, Mai-Markt Kaffeestube, Adventshaus, Mitwirkung am Seniorennachmittag der Gemeinde, früher sogar ganze abendfüllende Festivitäten in der Mehrzweckhalle – der Frauenverein Hölstein leistet seit langem und immer wieder neu einen grossen aktiven Beitrag an das Dorfleben. Dank den dynamischen Vorstandsfrauen unter Leitung von Präsidentin Sara Hofer gelingt so manch willkommener Anlass im Verlauf des Jahres und schafft so die Möglichkeit, sich zu begegnen. Den aktiven Frauen gebührt deshalb ein weiteres Mal der öffentliche Dank durch den Gemeinderat. Mit einem Besuch der jeweiligen Frauenverein Anlässe kann jeder und jede einzelne am besten den eigenen Dank an das Freiwilligenteam des Hölsteiner Frauenvereins ausdrücken.
Niederdorf
Absage der Gemeindeversammlung Die Einwohnergemeindeversammlung vom 23. September ist wegen fehlender Traktanden abgesagt. Die nächste ordentliche Versammlung findet am 2. Dezember 2019 mit dem Haupttraktandum Budget 2020 statt.
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ObZ 19. September 2019 Budget 2020 Der Gemeinderat hat das Budget 2020 mit einem Aufwandüberschuss von 140 340 Franken und Nettoinvestitionen von 1 869 000 Franken verabschiedet. Gegenüber dem Vorjahresbudget bedeutet dies eine Verschlechterung um rund 150 000 Franken. Steigende Kosten beim Kinder- und Erwachsenenschutz (KESB), bei der Pflegefinanzierung sowie bei der Sozialhilfe sind die Hauptgründe für dieses Resultat. Detailliertere Erläuterungen werden mit der Einladung zur «Budgetgmeini» verschickt. Das Budget wird nun an die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission zur Prüfung und Berichterstattung zuhanden der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember übergeben. Gemeinde Niederdorf
Niederdorf läbt Freitag, 20. September Buuremärt, Baumgartenareal Sonntag, 22. September Herbstmarkt im Grittpark, 10–17 Uhr
Oberdorf
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Während der Herbstferien d. h. von Montag, 30. September, bis Freitag, 11. Oktober 2019, ist der Schalter der Gemeindeverwaltung reduziert bzw. wie folgt geöffnet: Montag: 10 bis 11.30 Uhr, Dienstag: 10 bis 11.30 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Donnerstag: 10 bis 11.30 Uhr. In dringenden Fällen und für Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung die längere Zeit in Anspruch nehmen, besteht die Möglichkeit mit den zuständigen Gemeindeangestellten einen Termin ausserhalb der Schalteröffnungszeiten zu vereinbaren. Wir danken für Ihr Verständnis! Infos aus der Bibliothek Die Zeit verfliegt, Innehalten tut gut. Bereits nächsten Montag, 23. September, bietet sich das Bibliocafé dazu an. Es verwöhnt von 16 bis 18 Uhr mit selbst gebackenen Kuchen, Kaffee und Sirup. Darüber hinaus ist der Zeitpunkt gekommen, sich mit Literatur, Hörgenuss und Sehvergnügen für den Herbst einzudecken, denn die nächsten Schulferien beginnen bald. Bis Donnerstag, 26. September gelten die üblichen Öffnungszeiten, in der ersten Oktoberwoche bleibt die Bibliothek gänzlich geschlossen, die nächste Ausleihe ist erst am Donnerstag, 10. Oktober, von 17 bis 19 Uhr möglich. Ab Montag, 14. Oktober, steht die Bibliothek der Bevölkerung dann wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Langenbruck
Beschilderung Arbeitsgruppe Langenbruck Um die Beschilderung im Dorf übersichtlicher und verständlicher zu gestalten, will der GR eine Arbeitsgruppe gründen. Ziel ist es durch ein gesamthaftes und einheitliches Konzept die wichtigsten Beschriftungen zu überarbeiten. U. a. sind dies: • Gastrobetriebe • Tourismus/Sehenswürdigkeiten • Verwaltungsgebäude • Strassenführungen allg. Wenn Sie gerne bei diesem Projekt mitgestalten möchten, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter Telefon: 062 390 11 37 oder unter gemeinde@langenbruck.ch. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Freitag, 20. September Konzert – Sléndro, The Way Things go, Kulturbruck, Revue, 9.00–11.00 Uhr Samstag, 21. September Viehschau Fleckvieh, Fleckviehzuchtverein, Ausserdorf, 8.00 Uhr Mittwoch, 25. September Hortensienkranz, Vereinslokal, 18.00–21.00 Uhr
Waldenburg
Burgmattstrasse, Sanierung 2020/2021 Im Februar 2019 fand eine erste Information der Liegenschaftsbesitzer/-innen statt. In der Zwischenzeit sind weitere Abklärungen erfolgt. Es ist nun vorgesehen, dass am Montag, 25. November 2019, eine weitere Information der Liegenschaftsbesitzer/-innen der betroffenen Gebiete stattfinden wird. Die Einladung wird rechtzeitig an alle Betroffenen zugestellt. Aufgrund des aktuellen Standes der Abklärungen/Vorbereitungen ist damit zu rechnen, dass an der Einwohnergemeindeversammlung im März 2020 die Kreditvorlagen zur Genehmigung vorgelegt werden können. Die Ausführung der Arbeiten ist dann ab ca. Mai 2021 vorgesehen. Das Bauende dürfte erst im 2021 sein. Budgets 2020 Einwohner- und Bürgergemeinde Der Gemeinderat hat die Budgets 2020 der Einwohner- und Bürgergemeinde in 2. Lesung definitiv verabschiedet. Das Budget der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 90 100 Franken. Im 2020 sind zudem Nettoinvestitionen von 2 241 000 Franken vorgesehen. Dies vor allem aufgrund der Tatsache, dass im 2020/2021 die Sanierung der Burgmattstrasse anstehen wird (Strassenbau, Wasser, Abwasser). Das Budget der Bürgergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 18 100 Franken. Der Forstbetrieb ist hier seit Jahren für sehr gute Ergebnisse verantwortlich, womit, trotz Abschreibungen von 65 200 Franken, nach wie vor positive Ergebnisse ausgewiesen werden können. Bei der Bürgergemeinde sind Investitionen von 215 000 Franken vorgesehen. Die Budgets werden an der EGV vom 18. November 2019 resp. BGV vom 2. Dezember 2019 zur Genehmigung vorgelegt. Die Unterlagen werden nun der GRPK zur Prüfung und Berichterstattung zuhanden der beiden Gemeindeversammlungen zugestellt. Auftragsvergaben Der Gemeinderat hat folgende Auftragsvergaben vorgenommen: • Hubschmid GmbH, Niederdorf, Sanierung Scheune Waldweid. • Ruegg AG, Ormalingen, Tiefbauarbeiten Alte Hauensteinstrasse (Wasserleitungen). • Tschudin AG, Waldenburg: RohrverGemeinde Waldenburg
Verwaltung
legungsarbeiten Alte Hauensteinstrasse (Wasserleitungen). Baugesuch Der Gemeinderat hat folgendes Baugesuch behandelt und den entsprechenden Bericht dem Bauinspektorat Kt. BL zugestellt: Kaufmann Lydia und Werner, Parz. 942, Rankweg, Einfamilienhaus. Obstpflück- und Mostaktion am 12. Oktober 2019! Am Samstag, 12. Oktober 2019, findet bereits zum 18. Mal die Waldenburger Obstpflück- und Mostaktion statt. Die Bürgergemeinde Waldenburg überlässt uns freundlicherweise auch dieses Jahr wieder kostenlos ihre HochstammObstbäume zum Pflücken und Mosten. Das geerntete Mostobst wird in einer Mosterei zu Most verarbeitet und kann in 5-Liter-Bag-in-Box zum Selbstkosten-
preis ca. zwei Wochen später abgeholt werden. Bei der Aktion handelt es sich um einen Familienanlass bei dem auch die Kinder nicht zu kurz kommen (Brötlete am Feuer, Kinderwettbewerb, Mini-Mostpresse). Die Mostaktion ist Bestandteil des Projektes zur Erhaltung unserer Hochstamm-Obstbäume. Nur wenn das Obst auch genutzt wird, haben unsere letzten Hochstamm-Obstbäume eine Überlebenschance! Bilder und Infos zum Projekt unter www.hochstamm-waldenburg.ch Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 10. Oktober 2019, an: Fam. M. & B. Feigenwinter, Talweg 1, Waldenburg. Tel. 061 961 86 53 (abends) oder per EMail an: fam.feigenwinter@bluewin.ch. Die Teilnehmer der vergangenen Aktionen erhalten in den nächsten Tagen wiederum eine persönliche Einladung. NULS, PROJEKT FELDOBSTBAU WALDENBURG
Eagles starten erfolgreich in die neue Saison Etwas mehr als fünf Monate sind vergangene, seit dem Aufstieg der Waldenburg Eagles in die dritthöchste Unihockey-Spielklasse. Am vergangenen Freitagabend starteten die Adler nun mit einem Auswärtsspiel gegen Unihockey Baden-Birmenstorf in die neue Saison und damit ins Abenteuer «Erste Liga». Und sie taten dies letztlich erfolgreich, auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah. Nach einem guten Auftritt im ersten Drittel lagen die Oberbaselbieter durch einen Gegentreffer kurz vor dem ersten Pausenpfiff mit 0:1 im Rückstand. Kurz nach Wiederanpfiff musste man gleich einen doppelten Tiefschlag hinnehmen und so leuchtete ein brutales 0:3 auf der Anzeigetafel auf. Das Mitteldrittel gehörte ganz klar dem Favoriten aus dem Kanton Aargau. Die Adler konnten froh sein, dass man letztlich nur mit einem 1:4-Rückstand lag. Zum zwischenzeitlichen 1:3 traf Jan Hänggi (26’). Starke Reaktion – tolle Aufholjagd Entschlossen und erstmals an diesem Abend mit zwei Linien agierend startete der Aufsteiger ins letzte Drittel. Der Lohn folgte in Form von vier Toren innerhalb von acht Minuten. Dale Infanger (43’), Adrian Rudin (44’), Beni Arm (50’) und Dominic Mucha (51’) brachten mit vier erfolgreichen Abschlüssen in Serie die Adler erstmals in Führung.
Das Heimteam schien etwas geschockt ob der spektakulären Wende, fing sich aber gegen Ende der Partie wieder. Mit einer feinen Einzelleistung glichen die Aargauer fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verdient aus. In der verbleibenden Dauer wollte keinem Team mehr ein erfolgreicher Torabschluss gelingen und so ging es mit 5:5 in die Verlängerung. Und auch in dieser zehnminütigen Zusatzschicht blieb die Torsirene aus, obwohl es Chancen auf beiden Seiten gab. In der Penalty-Lotterie behielten die Adler dann die Oberhand. Während der über die gesamte Spielzeit sehr starke Adler-Torhüter Dave Gassmann alle vier Versuche des Heimteams abwehren konnte, reüssierten Dale Infanger und Dominic Mucha für die Gäste. Doppelrunde mit zwei Heimspielen Nach der tollen Liga-Premiere geht es an diesem Wochenende mit einer Doppelrunde und zwei Heimspielen weiter. Am Samstag, 21. September 2019 empfängt der Aufsteiger in der Dreifachhalle Oberdorf Unihockey Mittelland (Anpfiff 17 Uhr) und am Sonntag, 22. September 2019 geht es am gleichen Ort gegen Unihockey Luzern (16 Uhr) weiter. Der Eintritt in der Ersten Liga ist weiterhin frei. Die Waldenburg Eagles freuen sich auf zahlreiche UnterstütRENÉ KRATTIGER zung.
Die Gemeindeverwaltung ist am Montag, 23. Sept. 2019 geschlossen Am 23. September 2019 findet der Personalausflug statt und es sind daher sämtliche Dienststellen (inkl. Verwaltung) geschlossen. Am Dienstag, 24. September 2019 stehen wir Ihnen wieder zu den gewohnten Zeiten zur Verfügung. Danke für das Verständnis.
Gemeinde Waldenburg
Altersnachmittag Altersnachmittag in der Pfarrscheune, Donnerstag, 26. September 2019, 14.30 Uhr mit Pfarrer Erich Meier/Zvieri und Desserbuffet Anmeldung bis 25. 9. 2019, Fahrdienst ab 14.00 Uhr Berger Christiane: Telefon: 061 961 80 22 oder 079 372 70 71 Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Mittwoch, 25. September abends: Wemotion, Leue Waldenburg Donnerstag, 26. September 14.30 Uhr: Altersnachmittag Freitag, 27. September ab 7.00 Uhr: Grüngutabfuhr Samstag, 28. September 11.00 Uhr: Tag der offenen Bunkertüren Freitag, 4. Oktober 14.00 Uhr: Freies Jassen im Grittpark Samstag, 12. Oktober Obstpflück- und Mostaktion
Die Geselligkeit kommt nicht zu kurz.
FOTO: Z VG
Herbstreise der Senioren Am Dienstag, 10. September, bei mildem Spätsommerwetter, reisten 78 froh gelaunte Vereinsmitglieder des Seniorenvereins Waldenburgertal mit zwei Sägesser-Cars ins Berner Oberland. Wenig Autobahn, jedoch schöne Landschaftsrouten begeisterten die Teilnehmerschar. Besonders der Blumenschmuck an den Häusern im Emmental löste Bewunderung aus. Die Ankunft in der Chemihütte erfolgte pünktlich zur Mittagszeit. Die Aussicht auf den Thunersee und das Niederhorn waren einmalig und beeindruckend. Schon bald dampfte die Suppe auf den Tischen, es folgte der Salat und die Schnipo mit Gemüse. Die kleine Meringue zum Dessert entpuppte sich als währschafte Portion, war aber wunderbar.
Das Nachmittagsprogramm führte die Reisenden nach Interlaken um auf der Sonnseite, vorbei an den Beatus-Höhlen nach Thun zu gelangen. In Thun gab es für alle etwas. Die Geselligkeit konnte in der Gartenwirtschaft gleich neben dem Carparkplatz gepflegt werden. Auch zum Lädele in der schönen, verkehrsfreien Innerstadt reichten die fünf Viertelstunden Aufenthalt tipptopp. Die Rückfahrt verlief, mit Ausnahme des obligaten «Klusstau» in Balsthal, problemlos. Das dank der enormen Kenntnissen von Umfahrungsmöglichkeiten der beiden Chauffeuren Heinz und Daniel. Auch den beiden begleitenden Samaritern blieb die Arbeit erspart. Ein herzliches Dankeschön allen, die diese Reise ermöglicht haben. MARIANNE JATON
Veranstaltungen
ObZ
19. September 2019
24 Schloss Wildenstein
bei Bubendorf Humorvolles auf dem Schloss mit den
Stedtli-Singers und
Marcel Dogor
alias Frau Roggenmoser 26. September 2019, um 20 Uhr Freier Austritt Das Schlosscafé ist ab 19 Uhr geöffnet Special Offer: Öpfelmoscht! Info: www.fr-schloss-wildenstein.ch
Die Buchmalerei, die Kunst der klösterliche Scriptorien des frühen Mittelalters, aus alten Dokumenten neu gestaltet oder nach eigenen Ideen frisch entworfen.
Vernissage:
22. September 2019, 10.30 – 13.00 Uhr Jedermann ist herzlich eingeladen.
Öffnungszeiten:
Jeden Sonntag 9.00 – 12.00 Uhr
Finissage:
1. Dezember 2019, 10.30 – 13.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Martinshof Rosengasse 1, 1140 Liestal
Bürgergemeindeversammlung Montag, 23. September 2019 19.00 Uhr Rathaus Liestal (Stadtsaal), 3. Stock