Nr. 36 21. Jahrgang Donnerstag, 5. September 2019
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In Liestal sind die Baselbieter Genusswochen 2019 eröffnet worden.
Das traditionelle Wy-Erläbnis in Buus lockte 2300 gut gelaunte Weinliebhaber in die Rebberge. Seite 15
Seite 13
Region Waldenburg
Das Dorftheater «Dunnerwätter über Waldeburg» im Pfarrhof hat das Publikum begeistert. Seite 20
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Spitzen-Eishockey in der Kunsti
Kolumne
Grussbotschaft an Ramona
Sissach Das zweitägige ZS-Fest begeisterte BEAT ERMEL
Der EHC Zunzgen-Sissach hat bereits vor der Saison Grund zum Feiern: Denn die neu renovierte Kunsteisbahn in Sissach wurde am Wochenende mit einem zweitägigen Fest gebührend eingeweiht. Die Kunsti hat – dies ist nicht übertrieben – eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach dem drohenden Dacheinsturz vor sieben Jahre stand zeitweilig auch der Eishockeyklub Zunzgen-Sissach vor dem Aus. Das Fest zugunsten der Kunsti und des EHC setzte nun einen Schlusspunkt hinter die turbulenten Zeiten mit Baumängeln, Abstimmungskämpfen und Nachtragskrediten. Gestartet wurde schon am Samstagmorgen mit dem amüsanten Nordwestschweizer Eisfussballturnier. Fünf Mannschaften traten, dick gepolstert in Eishockey-Kluft und Helm, aber mit Turnschuhen bestückt, gegeneinander an. Mindestens so oft wie auf den Beinen, lagen sie zum Gaudi der Zuschauer auf dem kalten Eis. Im Grande Finale standen sich der FC-Diegten-Eptingen und der FC Oberdorf gegenüber. Der Entscheid fiel erst im Penaltyschiessen, wo der FC Oberdorf knapp siegte. Am Abend waren es dann die Promis, die mit einem spannenden Eishockeyspiel die Zuschauer in die Halle lockten. Die Ex-Fussballer wie Benjamin Huggel und Marco Streller gaben sich auf dem Eis keine Blösse. Schon gar nicht die ehemaligen Nationalliga-A-Eishockeygrössen wie Patrick Sutter und André Rötheli. Auf harten Körpereinsatz mit Body Checks wurde bei den Promis verzichtet, das Spiel war intensiv und brachte die nicht oder nicht mehr an Eis gewohnten Ex-Profis im letzten Spieldrittel schon mal an ihre Grenzen. Auch
Intensives Eishockey auch bei den Promis. dieses Spiel von Grün gegen Weiss endete mit Unentschieden. Und so wurde auch hier zur Freude der Zuschauer ein Penaltyschiessen erforderlich. Nicht alle Zuschauer waren für die hohen Temperaturunterschiede gewappnet. Wenn draussen das T-Shirt schon fast zu warm war, war der Pullover drinnen in der Eishalle ein Muss. Abends sorgten die «Rebel Tell Band» in der noch eisfreien Curlinghalle für gute Stimmung. Da hatten die Besucher mit dem Sound von Rock ’n’ Roll dann schnell wieder warm.
Turm wirbt für Fest Mode findet Stadt!
Nun wird sogar vom höchsten Punkt von Liestal, dem Aussichtsturm, Werbung für den einzigartigen Grossanlass, das Stadtfest Liestal, betrieben. Der Verein Liestal Tourismus würde sich sehr freuen, seine treuen Gäste, Mitglieder und interessierte Neumitglieder am Stand beim Regierungsgebäude begrüssen zu dürfen. HANS RIESEN, PRÄSIDENT LIESTAL TOURISMUS
pr. «Liestal – Mode findet Stadt!» Unter diesem Slogan und initiiert durch die KMU-Liestal begrüsst die Stadt Liestal ihre Besucher/-innen zur Saisoneröffnung. 50 grüne Bubbles mit Top-Angeboten für die Besucherinnen und Besucher werden die Schaufenster verschiedener Geschäfte und Gastronomien zieren. Bekanntlich gehören zu Eröffnungen und Feiern, nebst tollen Angeboten, auch Überraschungen! Und genau diese finden die Besucherinnen und Besucher in Liestal während zwei Tagen: am 6. und 7. September. Mode findet Stadt – eine Promotion, die eine Stadt mit etlichen Unternehmen durchführt, ist wohl einmalig und darf als Pionierdarbietung bezeichnet werden. Für Liestal, als Stadt, die sich seit längerer Zeit erfolgreich dem Einkaufs-Strukturwandel entgegenstellt und so nebst einer hohen Aufenthaltsqualität seine Stärken im stationären Handel zeigt, ist diese Saisoneröffnung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung: Nur gemeinsam lässt sich grosse Kraft erzeugen und damit schliesslich Erfolg erlangen. Siehe auch Seite 6
FOTOS: B. ERMEL
Doch der Höhepunkt fehlte noch. Denn für Sonntag war als Krönung noch nationales Spitzeneishockey angesagt. Die beiden Profi-Teams, der HC Davos und die ZSC Lions, trafen sich in der mit 1500 Zuschauern ausvekauften Sissacher Kunsti zum Testspiel. Nachdem das erste Drittel noch mit 1:1 endete, gewannen die Bündner Profis das dynamische Spiel schliesslich klar mit 6:3 Toren. Selbst ein angereister ZSC Fan räumte ein, dass die ZSC Lions bis zum Beginn der Meisterschaftsspiele noch einiges nachzubessern hätten.
Zum Gaudi der Zuschauer glänzten die Eisfussballer mit allerlei Stürzen.
Zuerst einmal ein paar Zahlen: 34 Grad, sieben Getränkestände, viel Durst. Dazu eine Bühne, fünf Bands, 10 000 Zuschauer. Darunter meine Freunde und ich. Und dann war da noch diese Ramona. Aber der Reihe nach: Es war ein wunderbarer Abend in der Parkanlage Grün 80 in Münchenstein. Ein heisser Sommerabend Ende Juni, viele fröhliche Menschen, gutes Essen, feine Drinks und vor allem wunderbare Musik und eine tolle Stimmung. Es war alles angerichtet für einen perfekten Konzertabend unter freiem Himmel mit der Berner Band Patent Ochsner. Glauben Sie mir: Es war der perfekte Konzertabend. Dass mich diese Ramona ein paar Mal angerempelt hat und auf die Füsse gestanden ist, das trübt meine Erinnerung keineswegs. Daran wird sich diese junge Frau wahrscheinlich nicht erinnern, denn sie hat sich ja nicht einmal dafür entschuldigt, weil sie die ganze Zeit so sehr mit ihrem Smartphone beschäftigt war, dass sie für nichts und niemand Anderen Augen hatte. Nicht einmal für Patent Ochsner. Nur für sich selbst. Sie schickte Selfies im Minutentakt an ihre Freundinnen, die eben nicht da waren, machte verwackelte Selfie-Videos und schrie dabei so laut Grussbotschaften ins Mikrofon, dass ich sogar mit Ohrstöpseln jedes Wort verstanden habe. Deshalb habe ich nun auch eine Grussbotschaft an dich, liebe unbekannte Ramona: Du magst nun ganz viele Selfies und Videos auf deinem Smartphone gespeichert haben. Schön für dich. Aber hey, nur so als Info: Du hast im Fall ein wunderbares SERAINA DEGEN Konzert verpasst.
Baselland
ObZ 5. September 2019
Land-Rot us erschter Hand
What’s up im Landrat
Parlament – parler – parlieren
«Zämme schwätze» im Parlament
Wie bereits oft im Landrat, war auch an meiner ersten Sitzung der Euroairport Basel ein Thema. Konkret ging es um eine Interpellation zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tania Cucè Flughafens. Fragen zum Thema Euroairport Basel können grundsätzlich nicht gesondert vom Thema Fluglärm behandelt und diskutiert werden, denn für die betroffene Bevölkerung ist die Situation schlicht nicht mehr tragbar. Klar, das Thema wurde bereits oftmals im Landrat diskutiert. Dennoch war es für mich unverständlich, dass zuvor eine Debatte darüber geführt werden musste, ob man überhaupt darüber diskutieren soll. Eine Diskussion unterbinden zu wollen, nur weil bereits oft darüber debattiert wur-
de, bringt ein fragwürdiges Verständnis von Demokratie und der Funktion eines Parlaments zu tage. Solange die Situation für einen grossen Teil der Baselbieter Bevölkerung belastend ist, hat sich das Parlament damit auseinanderzusetzen und seine Funktion als Vertretung des Volkes wahrzunehmen. Ein relativ knapper Entscheid liess dann schlussendlich die Diskussion über den Flughafen zu. Bemerkenswert dabei ist, dass die inhaltliche Diskussion zum Flughafen wohl kaum länger war, als die vorangehende Diskussion zur Notwendigkeit einer Diskussion. Ein weiterer wichtiger Punkt an der letzten Landratssitzung war die Einreichung der Motion «Stopp bei der Kürzung der Sozialhilfe in Baselland». Im Frühling 2018 hatte der Landrat beschlossen, den Grundbedarf in der Sozialhilfe um 30 Prozent zu kürzen. Diese Kürzung widerspricht den Empfehlun-
gen der Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) und wurde in unterschiedlichen Kreisen, sei es bei Fachleuten als auch in der Bevölkerung, mit wenig Verständnis aufgenommen. Die bereits beschlossene Umkehr des Systems, in dem Sozialhilfebeziehende beweisen sollen, dass sie den Grundbedarf von 986 Franken überhaupt verdienen, führt dazu, dass alle Betroffenen unter Generalverdacht gestellt werden. Bereits ohne die Kürzung ist es für Sozialhilfebeziehende eine grosse Herausforderung, die Kosten zu decken. Ein ähnliches Vorhaben wurde kürzlich in Bern in einer Volksabstimmung bereits abgelehnt. Daher setzt sich die SP dafür ein, dass diese Übung abgebrochen wird, bevor zu viel Arbeit und Geld darin investiert wird. Wir setzen uns weiterhin für ein menschenwürdiges Baselbiet ein. TANIA CUCÈ, LANDRÄTIN SP, LAUSEN
Landrat – mittendrin
59 an einem Tag
Geschätzte Leserinnen und Leser Das Märchen vom Tapferen Schneiderlein kann so zusammengefasst werden: sieben auf einen Streich. Was ich an meiner ersten LandIrene Wolf ratssitzung am 29. August erlebt habe, hat mich noch mehr beeindruckt: 59 von 64 Traktanden haben wir verabschiedet. Zugegeben, einige Geschäfte sind kurzerhand durchgewinkt worden, weil die Antwort des Regierungsrates den Fragesteller befriedigt hat. Bei Dauerthemen wie dem Euroairport (Wirtschaftlichkeit vs. Nachtlärm) schlugen die Wellen natürlich höher. Obwohl dies viele Bürgerliche nicht gerne hören wollten, erläuterte mein Allschwiler Parteikollege Werner Hotz, wie die betroffene Bevölkerung besonders im Sommer bei offe-
nem Fenster unter der nächtlichen Ruhestörung leidet (Überflüge mit 70 db und immer mehr Frachtumschlag). Die Passagierzahlen steigen und steigen – demzufolge auch der Fluglärm. Auch Rahel Bänziger (Grüne/EVP) wies mit Nachdruck auf die gesundheitlichen Folgen des Fluglärmes hin, z. B. Herzkrankheiten. Aber zurück zum Anfang. Zum Auftakt gab es eine gut besuchte ökumenische Besinnung in der Stadtkirche mit virtuoser Umrahmung durch das Guggenheim Saxophon Quartett. Organisatorin war unsere ehemalige Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger. Beim Ruhetags-Gesetz ging es darum, dass das Laufener Gewerbe bisher nur einen Verkaufssonntag im umsatzstarken Advent hatte und lieber einen der beiden Saison-Sonntagsverkaufstage in der Vorweihnachtszeit einsetzen würde. Sara Fritz, EVP, wies in ihrem Plädoyer darauf hin, dass die arbeitsfreien
Sonntage immer weiter unter Beschuss kommen und man dem Verkaufspersonal nicht jedes Mal mehr verunmöglichen sollte, die sogenannte besinnliche Adventszeit mit der Familie zu verbringen. Wie vorauszusehen war, unterstützten alle Parteien, ausser der EVP, die Motion zugunsten der Lockerung. Die Motion «Keine existenzbedrohende Erbschaftssteuer für Konkubinatspartner» wurde mit 58:15 Stimmen abgelehnt, weil diese freiwillig gewählte Art der Lebensform schon andere (Steuer-)Vorteile gegenüber der Ehe geniesst und eine derartige Steuer in den seltensten Fällen die Existenz bedroht. Werner Hotz hat dies herrlich zusammengefasst: «Es git nit dr Batze und s Weggli!» Voller Eindrücke bin ich nach meinem ersten Einsatz im Landrat nach Hause geradelt, konnte so meinen Kopf ein bisschen lüften und bin jetzt schon gespannt auf die nächste Sitzung. IRENE WOLF, LANDRÄTIN EVP, FÜLLINSDORF
Landrat live
Effizienter Start ins neue Landratsjahr
In meinem letzten Landrat-live-Beitrag gewährte ich dem geneigten Leser einen Blick hinter die Kulissen des Landratsbetriebes und erwähnte, dass das Präsidium sich inPeter Riebli haltlich nicht an der Landratsdebatte beteiligt, was mir nicht immer ganz einfach falle. Trotzdem schloss der Artikel mit der Feststellung: Temporäres politisches Eunuchentum hat auch seinen Reiz. So darf zum Beispiel der neue Landratspräsident an seiner ersten ordentlichen Sitzung eine Eröffnungsrede halten. Dieses Privileg stand mir am letzten Donnerstag zu und gab mir die Gelegenheit neben der Erwähnung der grossen politischen Herausforderungen des Kantons auch auf die – vom Präsidium – erwünschte Art und Weise der Zusammenarbeit und des Umgangs unter den Parlamentariern hinzuweisen. Da ich davon ausgehe, dass die Berichte
meiner Mitautoren einzelne Traktanden betreffen, erlaube ich mir, etwas ausführlicher auf die Rede einzugehen. Ich zitiere dazu einige Passagen aus der Eröffnungsrede: «Die engagierte Auseinandersetzung und die emotionale Rede im Landratssaal sind für einen leidenschaftlichen Politiker nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern eine Notwendigkeit. Aber Auseinandersetzung heisst sich mit den Argumenten des politisch Andersdenkenden auseinander zu setzten und nicht einfach seine eigene Position in blumigen und unzähligen Worten herunterzuleiern. Dazu gehört, dass wir wieder mehr über zweckmässig und unzweckmässig diskutieren und weniger über Gut oder Böse. Wer sich moralisierend auf das hohe Ross setzt und die Welt in Gut und Böse einteilt, der macht sich die Sache all zu leicht. Die Welt ist komplexer. Der Mensch ist komplexer. Da sollte auch das Denken komplexer sein. Die Moralisierung der Politik ist verheerend. Wir müssen aufhören zu tren-
nen und zu verunglimpfen. Lösungen können nur gemeinsam und ohne linke oder rechte Scheuklappen gefunden werden. Wer gewisse Meinungen nicht hören oder sogar verbieten will, untergräbt die Demokratie. Meinungsfreiheit ist nicht das Privileg der Mächtigen sondern das Recht der Exzentriker auf Gehör. Im Rat sollen alle reden können, deshalb sind kurze, prägnante und präzise Voten erwünscht. Der spanische Philosoph Charles de Montesquieu wusste schon im 18. Jahrhundert: Was den Rednern an Tiefe mangelt, ersetzen sie durch Länge.» Das frischgewählte Parlament nahm sich das zu Herzen: Am Sitzungsende waren 58 der 64 Traktanden abgearbeitet. Ein vielversprechender Start ins neue Landratsjahr. Der Dank gebührt den Landrätinnen und Landräten.
MF: Nun sitze ich heute also zum ersten Mal in der Landratssitzung. Ich kenne den Landratssaal bereits aus meiner Zeit im Einwohnerrat Liestal, aber trotzdem ist vieles St. Ackermann neu für mich. Ich bin gespannt, was der Tag bringt. SA: Begonnen haben wir den Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche. Ein besinnlicher Moment, bevor wir uns in den politischen Alltag stürzten. In der Kirche wurde uns nahegelegt, zu reden, «zämme schwätze», zu parlieren im Parlament … MF: … und nun diskutieren wir bereits zehn Minuten darüber, ob einer Diskussion über eine Interpellation zugestimmt werden kann?! SA: Ein Interpellant darf eine Stellungnahme abgeben und die anderen sollen schweigen, ausser es wird ihnen erlaubt, zu reden. Im Falle einer Interpellation zum Fluglärm wollte die FDP eine Diskussion verhindern. Zum Glück teilt eine knappe Mehrheit dieses Ansinnen nicht. Die Fluglärmgegner dürfen die Fakten darlegen, nämlich den Zusammenhang von Fluglärm und Herzkreiserkrankungen. MF: Nachdem die ersten neunzehn Traktanden ohne lange Reden und grosse Worte über die Bühne gegangen sind, wurde es jetzt richtig emotional!
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
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Redaktionsleitung
Marc Schaffner
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Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
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Hier wird mit Herzblut politisiert. SA: «Der Wald im Stress des Klimas» – unter diesem Titel wurde eine dringliche Motion eingereicht. Wir diskutieren darüber, ob die- Meret Franke se Motion dringlich, sprich sofort behandelt werden soll. Natürlich brennt das Thema und ist insofern sehr dringend, aber die nächsten Tage sind nicht entscheidend. Die Motion soll lieber mit Sorgfalt und Strategie umgesetzt werden. MF: Auch in den folgenden Interpellationen geht es um Klimawandel und um den Klimastreik der Schülerinnen und Schüler. Wieder gehen die Emotionen hoch. Das Thema Klimawandel ist zwar schon lange bekannt, aber nun auch (endlich) in der Öffentlichkeit angekommen. SA: Unsere Regierung hinkt aber leider hinterher. Das Postulat von den Grünen, das aufzeigen soll, wie die internationalen Klimaziele im Kanton erreicht werden sollen, ist immer noch hängig. Solange dies nicht vorliegt, wissen wir nicht, wohin die Regierung steuern will. Das Energiegesetz bringt uns auch nicht weiter, denn die Mobilität wird darin ausgeklammert. Es besteht dringend Handlungsbedarf! MERET FRANKE (MF) STEPHAN ACKERMANN (SA) LAND RÄTIN UND LANDRAT D ER GRÜNEN
FDP im Landrot
Eine neue Legislatur mit neuer Ausgangslage Werte Leserinnen und Leser Ganz neu war die Legislatur am vergangenen Donnerstag nicht mehr, durften wir doch am 1. Juli schon die konstituierende LandratsStefan Degen sitzung mit neuer Sitzordnung und Besetzung gemeinsam durchführen. Dennoch stand die Frage im Raum, wie sich die Verschiebung der Sitze von der SVP zu den Grünen bemerkbar machen wird. Bei den diversen Geschäften stellte sich heraus, dass die Ausgangslage wohl um einiges komplexer sein wird, da es nicht bloss ein Linksrutsch gegeben hat, sondern vielmehr eine zusätzliche Kraft, die je nach Ausprägung der Geschäfte andere Akzente setzt und so der Politik möglicherweise eine zusätzliche Dimension gibt. Ich durfte an der Sitzung drei Geschäfte vertreten, die mir alle drei auch persönlich sehr wichtig sind. Mit der Motion für mehr Transparenz bei Jahresrechnungen der Gemeinden forderte ich ein Verbot der Vorfinanzierungen in den Gemeinderechnungen. Das Argument der Gegner war die Einschränkung der Gemeindeautonomie, dabei ist es genau umgekehrt, nur mit mehr Transparenz gegenüber der Bevölkerung ist der schrittweise Ausbau
der Gemeindeautonomie möglich. Am Ende wurde die Motion in ein Postulat umgewandelt und doch recht deutlich überwiesen. Die Motion für die Abschaffung der «existenzbedrohenden Erbschaftssteuer für Konkubinatspaare» ist ein Fraktionsvorstoss der FDP und wollte entsprechend dem Titel die Erbschaftssteuer für Konkubinatspaare analog der Ehe und der eingetragenen Partnerschaft abschaffen. Das Ziel war eine Gleichstellung mit anderen Familienentwürfen. Leider wurde dieser Vorstoss von den dominierenden konservativen Kräften im Landrat erfolgreich bekämpft, insbesondere die ablehnende Haltung von Rotgrün ist erstaunlich, kommen doch gerade aus dieser Ecke immer wieder Forderungen nach Gleichstellung der verschiedenen Formen des Zusammenlebens. Die Flat Rate Tax wurde mittels Postulat bereits von meinem Vorgänger Michael Herrmann der Regierung zur Prüfung überwiesen. Als FDP-Fraktion wollten wir nun endlich vorwärtskommen und durch eine Motion die Regierung zur Ausarbeitung einer Vorlage drängen. Dieser Plan ging nicht auf, es blieb erneut bei einem Postulat. So hat die Regierung nun zwei Aufträge zur Prüfung. STEFAN D EGEN, LANDRAT FDP, GELTERKINDEN
PETER RIEBLI, LANDRATSPRÄSIDENT SVP, BUCKTEN
Todesfälle Bubendorf
Herausgeberin
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Druck Mittelland Zeitungsdruck AG 5001 Aarau Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG Rheinstrasse 3, Postfach 436 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10 Uhr
Margrit Gysin-Furler, geb. 20. Juni 1923, gest. 25. August 2019, von Lampenberg BL (wohnhaft gewesen in Bubendorf mit Aufenthalt im APH Moosmatt, Reigoldswil). Abdankung: Montag, 9. September 2019, 14.00 Uhr in der Kirche Bubendorf. Die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Gelterkinden Marcus Rolf Handschin-Dalere, geb. 16. Januar 1925, von Gelterkinden BL (wohnhaft gewesen Schweienweg 32). Abdankungsgottesdienst: Freitag, 6. September 2019, 14.30 Uhr. Besammlung: Ev.-ref. Kirche Gelterkinden.
Hans Sutter-Grieder, geb. 24. April 1934, von Hemmiken BL, in Gelterkinden. Trauergottesdienst: Mittwoch, 11. September 2019, 15.00 Uhr. Besammlung: Ev.-ref. Kirche Gelterkinden. Häfelfingen Rosette Bitterli-Rickenbacher geb. 12. Februar 1924, gest. 31. August 2019, von Häfelfingen BL, Wisen SO, in Häfelfingen, mit Aufenthalt im APH Jakobushaus in Thürnen. Die Abschiedsfeier findet statt am Dienstag, 10. September 2019, um 14.00 Uhr in der Kirche Rümlingen. Die Urnenbeisetzung erfolgt später im engsten Familienkreis.
Baselland Anzeige
ObZ 5. September 2019
Tradition und Innovation pr. Am Samstag, 24. August, feierte Schaer Pharma ihr 30-Jahre-Jubiläum. Das Familienunternehmen in Itingen ist ein gutes Beispiel für unternehmerischen Wagemut zugunsten einer gesunden Bevölkerung – die am Fest vergnügt mitfeierte. Blauer Himmel, fetzige Jazzklänge, gut dotierte Marktstände und auskunftsfreudige Gesundheits-Fachleute lockten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Gewerbegebiet Dellenboden, das aufgrund einer Initiative von Drogist Michel Schaer – gemäss Gemeindepräsident Martin Mundwiler – innert neun Monaten entwickelt wurde. Eine Win-win-Situation sei das Gebiet inzwischen geworden, so der Gemeindevorsteher. «Wir sind stolz darauf, dass das Pharmaunternehmen in Itingen Sitz genommen und sich dort prächtig entwickelt hat.» Auch Regierungsrat Thomas Weber äusserte sich entsprechend; Schaer Pharma sei offensichtlich «ein sehr innovatives Unternehmen» und biete zahlreiche qualifizierte Arbeitsplätze an. Das Unternehmen hat – dank ausgeprägter Swissness – unternehmerische Beziehungen in 52 Länder. Inklusive China. Mit Marken und Produkten wie Beispielsweise Gynofit, Tentan, Pinus Pygenol, Leucen, Eduard Vogt oder Kräuterpfarrer Künzle trägt das Unternehmen zu Wohlbefinden und Gesundheit bei.
Betrachtung zur Woche
«Das schönste am Fest war das Miteinander mit der Belegschaft, das gemeinsame Fiebern und auf ein tolles Ziel hinzuarbeiten», so Inhaber Michel Schaer, «und natürlich das Mitmachen der Geschäftspartner – und der Bevölkerung.» Das ganze Unternehmen sei gerne im Oberbaselbiet; es gebe da «sehr viele Freunde, grosse Offenheit, gute Erreichbarkeit.» Natürlich habe man sich in den vergangenen 30 Jahren auch «einigen Herausforderungen» stellen müssen. Michel Schaer freut sich speziell auf die Fortführung des Unternehmens durch die Nachfolgegeneration: Pascal, einer der beiden Söhne von Fränzi und Michel Schaer, ist bereits seit einigen Wochen im Familienbetrieb tätig; Thierry, der Zweitgeborene, stösst später dazu. Tradition ist wichtig – und Nachfrage-orientierte Weiterentwicklung angesagt. FOTO: Z VG
Gemeindepräsident Martin Mundwiler (l.) und Unternehmer Michel Schaer.
Grüne wollen für das Klima nach Bern
Die Grünen Baselland haben am Dienstag in Liestal ihren Wahlkampf eröffnet. «Ich stehe für ein fortschrittliches, gut vernetztes und lebenswertes Baselbiet – auch für kommenden Generationen.», sagte Ständeratskandidatin Maya Graf. Die Klimawahl und das Frauenjahr 2019 seien zurecht die dominierenden Anzeige
Themen dieses Wahlherbstes. Heute sei mutiges, vorausschauendes Handeln gefragt wie nie. Es brauche griffige Klimaschutzmassnahmen – und dringend mehr Frauen im Ständerat. Ein erklärtes Ziel der Grünen ist, dass das CO2-Gesetz Ende 2020 in Kraft tritt. Es gehe um eine Priorisierung der kli-
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«Du sollst nicht …!» Zwei Anlässe stehen bevor, auf die ich mich sehr freue: Die Brevetierungsfeier der Polizeiaspirantinnen und -aspiranten zu Polizistinnen und Polizisten in BaselStadt und die sog. «Wehrmännerentlassung», d. h., die Entlassung von Soldatinnen und Soldaten von Baselland und Basel-Stadt aus der aktiven Militärpflicht; ein Anlass, den ich seit zehn Jahren mitgestalten darf. Ich bin dankbar für diesen Dienst der Angehörigen der polizeilichen und militärischen Sicherheitsdienste; sie sind Garant für innere und äussere Sicherheit, für Ordnung, für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und unser Leben in Frieden und Freiheit. Umso stossender finde ich Plakate voller Hass und Hetze bei gewissen Demos, wo zu lesen ist: «Polizisten sind Mörder!», «Soldaten sind Mörder!» (Polizistinnen und Soldatinnen auch?) oder «Du sollst nicht töten!» Das biblische Gebot im hebräischen Originaltext lautet: «lo thirzach!» (hebr.), auf Deutsch: «du sollst nicht morden!» Die Bibel macht also sprachlich genau den gleichen Unterschied, wie unsere Justiz strafrechtlich. Unser Strafrecht spricht dann von «Mord», wenn ein Vorsatz und besondere Skrupellosigkeit vorliegen, samt einer besonders grausamen oder heimtückischen Art der Ausführung
aus niederen Absichten, wie Habgier oder Egoismus. Kein einziges dieser Merkmale liegt vor bei einer möglichen, demokratisch legitimierten Gewaltanwendung durch Angehörige unserer polizeilichen oder militärischen Sicherheitskräfte! In biblischer Zeit wurde zudem das Töten bei der Jagd, die Tötung als Todesstrafe oder das Töten bei Kriegshandlungen als normal und zum Leben gehörend empfunden. Von daher ist ein Demo-Plakat mit dem biblischen Gebot: «du sollst nicht töten!» nicht nur sprachlich und historisch unbedarft, sondern auch ein Brandstifter: Manche mögen sich dadurch – leider in zunehmendem Mass! – legitimiert sehen, Angehörige aller Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Sanität) bei der Ausübung ihres so wertvollen Dienstes nicht nur zu behindern, sondern auch tätlich anzugreifen: mit Worten, mit Spucke, mit Fäusten, mit Messern … – das ist ganz und gar inakzeptabel! Ich danke allen Angehörigen unserer Blaulichtorganisationen und der Armee ausdrücklich für ihren Dienst und Einsatz, den sie täglich zum Wohl von uns allen leisten – oft auch mit Risiken für ihre eigene körperliche und seelische Gesundheit. Danke! PFR. CHRISTOPH ALBRECHT, LÄUFELFINGEN
marelevanten Geschäfte, erläuterte Nationalratskandidatin Florence Brenzikofer. Neben der Hauptliste 7 gehen die Grünen mit den Unterlisten 77 (die jungen Grünen) und 70 (Die Grünen Panther) in den Wahlkampf.
CVP unterstützt Augstburger
Stadtratswahlen: Nebiker und Felix
Die Parteileitung der CVP Wahlkreis Liestal hat an ihrer Sitzung vom 28. August 2019 einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019 zu unterstützen. MATTHIAS OETTERLI,
OBZ
PRÄSIDENT CVP WAHLKREIS LIES TAL
Die Sektionsversammlung der SP Liestal u. U. hat am 28. August 2019 die bisherige Stadträtin Regula Nebiker und Lukas Felix als Nachfolger von Franz Kaufmann für die Stadtratswahlen 2020 nominiert. Lukas Felix ist Mitglied der Liestaler Sozialhilfebehörde. OBZ
Baselland
ObZ 5. September 2019
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Grosser Bahnhof für Guy Parmelin
Sissach Offizieller Tag des Kantonalschützenfests beider Basel OTTO GRAF
Die Sissacher Begegnungszone zeigte sich am Offiziellen Tag des 27. Kantonalschützenfests beider Basel von seiner besten Seite. Erwartet wurden nämlich 150 Gäste, um dem Schiesssport ihre Aufwartung zu machen. So konnte OK-Präsident Caspar Baader Bundesrat Guy Parmelin mit Gattin Caroline, Landratspräsident Peter Riebli, Grossratspräsident Heiner Vischer, die Regierungsräte Baschi Dürr und Thomas Weber, den Gemeindepräsidenten von Sissach Peter Buser, aus dem Nationalrat
Thomas de Courten, Daniela Schneeberger und Sandra Sollberger sowie viele weitere Gäste begrüssen. Der Offizielle Tag ist auch der Tag der Reden. Sechsmal traten die Redner vor das Mikrofon; dreimal in der Begegnungszone und dreimal am Bankett in der Turnhalle der Primarschule Dorf. Und alle Redner bewiesen, dass mit wenigen Worten viel gesagt werden kann. Guy Parmelin, der Gast aus Bundesbern, würdigte in seiner Botschaft den Einsatz der unzähligen Helferinnen und Helfer, ohne die ein Grossanlass wie ein Kantonalschützenfest (KSF) nicht
Festzug, angeführt vom Musikverein Sissach.
FOTOS: O. GRAF
durchgeführt werden könne. Im Schiesssport komme das historische Bewusstsein unseres Landes zum Ausdruck. «Die Schützinnen und Schützen sind das beste Beispiel dafür, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt», sagte Parmelin. Der Bundesrat schloss mit den Worten: «Es gibt nur eine einzige Schweiz, aber verschiedene Arten, diesem Land zu dienen. Wer sein Land liebt, dient ihm am besten.» Auch Caspar Baader erwähnte die lange Tradition des helvetischen Schiesswesens, das bereits um 1400 in einer Urkunde, die ein Armbrustschies-
Bundesrat Guy Parmelin brach eine Lanze für die Freiwilligenarbeit in den Vereinen.
Flashmob gegen Plastik
Maturarbeit Gym-Schülerinnen und weitere Personen tanzen eine positive Message Am Samstag, 31. August, war es soweit! 45 Baselbieter Schülerinnen des Gymnasium Liestals und 20 weitere Personen, im Alter von 10 bis 67 Jahren sind mit der positiven Message «Verzicht uf e Plastik, lets go» losgezogen und haben in Form eines Flashmobs Passanten in Basel, Bern und Zürich mit einer grandiosen Performance überrascht. Am Samstagmorgen um 8 Uhr ging es los, 75 Tänzer/-innen, begleitet von Fotografen und einer Filmcrew, starteten ihre Reise durch die Schweiz. Mit freudigen Gesichtern und gespannt auf den ersten Flashmob in Bern. Inkognito spazierten sie zur Zytglogge und stellen den sorgfältig vorbereiteten Wagen ins Zentrum der Strasse, auf einmal konnte man eine Stimme hören, die von der Vision erzählt, wie schön es ist, wenn die Welt vom vielen Plastik befreit wird, welcher die Natur, Mensch und Tier zerstört. Vier junge Frauen stellen sich mit einer Zeitung ins Zentrum, sie tragen ein auffallend gelbes T-Shirt und lesen eine Zeitung, auf der in grossen roten Buchstaben «KEI PLASTIK» steht. Einige Passanten verwundern sich und beobachten kritisch das Geschehen, andere eilen vorbei. Doch plötzlich ertönt der Song «Verzicht ufe Plastik, let’s go», weitere zwölf Tänzerinnen und Robin Zbinden, der Choreograf, welcher diesen Flashmob als Maturarbeit inszeniert und mit der engagierten Gruppe einstudiert hat, bringen die Passanten dazu stehen zu bleiben. In genau einstudierten Tanzbewegungen, welche zum Text passen, bringen die Jugendlichen zum Ausdruck, dass die Welt im Plastik ersticken wird, wenn wir nicht sofort beginnen, den Plastik zu reduzieren und darauf zu verzichten. Anzeige
Wie aus dem Nichts zaubern sie ein Meer aus dem Wagen, mit welchem sie auf kreative und tänzerische Weise die Plastikverschmutzung im Meer zeigen. Mit Plakaten und Schriftbanner wird verschriftlicht und symbolisch dargestellt, was gemeint ist, «no plastic», oder tote Fische. Zwei bis drei Minuten vergehen und wieder geben sich weitere Tänzerinnen zu erkennen und kommen aus dem Publikum in die tanzende Gruppe, sie haben sich das auffällig gelbe T-Shirt mit dem selbst entwickelten Logo angezogen und tanzen mit. Die Passanten sind begeistert, staunen, zücken ihre Handys und filmen, um diese Überraschung festzuhalten. Die Stimmung wird immer positiver, die jungen Tänzer/-innen performen, dass es Hoffnung gibt, denn «zemme schaffe mir das», so singt das Lied «verzells mir, das willsch du doch au»! Tatsächlich ziehen nun auch Kinder im Alter von 10 bis 15 ein T-Shirt an und Tanzende aus der älteren Generation enttarnen sich
«Verzicht ufe Plastik, let’s go!»
FOTO: Z VG
und tanzen mit. «Unglaublich», hört man eine Zuschauerin sagen, «so cool» meint der kleine Junge an der Ecke, welcher gerade vergessen hat, sein Eis weiter zu essen. Nun stossen auch die letzten Tänzer/-innen, es sind nochmals etwa 15 Personen, vorwiegend Frauen, dazu. Beendet wird der Flashmob, indem die Tanzenden eine Mehrwegeinkaufstasche in die Höhe strecken, auf dem deutlich das eigens kreierte Logo zu erkennen ist. Die Passanten sind begeistert, einige kommen auf die Tänzer/-innen zu, andere spazieren mit einem positiven Lächeln im Gesicht weiter und studieren den Flyer, welchen sie erhalten haben. Die Tanzenden ziehen ihre T-Shirts wieder aus und verschwinden in der Menschenmenge und so verschwindet der Flashmob, wie er gekommen ist – inkognito. Die Reise geht weiter nach Zürich auf den Sechseläutenplatz. Dort tanzt die grosse Gruppe aus dem Baselbiet wieder und begeistert Jung und Alt. Auf der weiteren Reise von Zürich nach Basel erhält der Choreograf bereits die ersten Rückmeldungen auf seine Umfrage, welche von Zuschauern anonym beantwortet werden kann. Die Feedbacks sind so positiv, dass sich die Gruppe auf den dritten Flashmob besonders freut, denn natürlich sind dort auch Freunde und Familie unter die Zuschauer gemischt, welche die lange und intensive Vorbereitung und Trainingszeit miterlebt und unterstützt haben. Das Video dieses Tages ist auf Youtube unter «Plastik-Flashmob-Schweiz» zu finden. Am Samstag, 7. September, tritt die Flashmob-Gruppe um 18.40 Uhr am Stadtfest Liestal auf.
sen beschreibt, belegt ist. Gemeindepräsident Peter Buser hielt fest, dass der Sport des Schiessens in Sissach seit über zwei Jahrhunderten verankert ist. So sei die Schützengesellschaft 1822 gegründet worden und Sissach habe die Ehre, zusammen mit umliegenden Gemeinden, zum sechsten Mal ein Kantonalschützenfest durchführen zu können. Schiesssport auch im Ausland gepflegt Bevor sich der Umzug mit dem Musikverein Sissach an der Spitze in Bewegung setzte, übergab der Organisator des letzten KSF 2014 in Aesch die Verbandsfahne zu den Takten des Fahnenmarschs in die Obhut des aktuellen Organisators. Den Apéro auf dem Pausenplatz nutzten die Anwesenden intensiv zum Meinungsaustausch. Die Kranzauszeichnungen der Schützinnen und Schützen des Schweizer Vereins München belegen, dass der die Tradition des Schiesssports auch im Ausland gepflegt wird. «Leider haben wir in München keine 300-Meter-Anlage zur Verfügung, auf der wir unseren Sport ausüben können», meinte ein Schütze. So fahre man halt regelmässig in den Schweiz ans Eidgenössische Feldschiessen, zum Ob-
ligatorischen und zu andern Schiessanlässen. Jassen und kegeln, fuhr er fort, könne man hingegen überall. In der Turnhalle servierte die Wolfloch-Clique Böckten ihren Gästen das Mittagessen. «Wenn der Herr Bundesrat den Kittel an den Stuhl hängt, geht er mit guten Beispiel voran, das Tenü zu erleichtern», bemerkte Martin Büsser, Chef Offizieller Tag in der warmen Halle. Sicherheit und Freiheit, stellte Regierungsrat Thomas Weber, der für beide Kantone sprach, fest, zählten zu den wichtigsten Elementen in unserem Rechtsstaat. Diese Begriffe gälten sowohl für das Schiessen als auch für das Schwingen, das Steinstossen und das Jassen als urtypische Sportarten unseres Landes. Luca Filippini, Präsident Schweizer Schiesssportverband, unterstrich die Traditionen. Dank der Basis des Breitensports sowie des Nationalen Leistungszentrums in Magglingen bringe die Schweiz immer wieder Schützinnen und Schützen mit einem herausragenden Können auf nationaler und internationaler Ebene hervor. Mit dem Basler Marsch und dem Baselbieter Marsch aus 150 Kehlen, intoniert vom Musikverein Sissach, endete der Offizielle Tag.
Grosse Weinvielfalt im Baselbiet
Sissach Das Oberbaselbiet hat ausgezeichnete Weine
BEAT EGLIN
Der Einstieg zum Kantonalen Rebgang in Sissach mit einem kühlen RieslingSylvaner war am letzten Donnerstag ideal. Die Sommerwärme mit blauem Himmel und ein paar Wolken passte perfekt zum einheimischen Weisswein. Erwartet wird ein «toller, gefreuter Jahrgang». Sissach ist heute flächenmässig die viertgrösste Rebgemeinde im Kanton. Vier professionelle und ein paar private Winzer bearbeiten elf Hektaren Reben. Reben waren früher ein zuverlässiger Wirtschaftsindikator. Bei Kälte sank der Ertrag und die Preise stiegen generell, nicht nur für Wein. Sogar der Dorfpfarrer wurde mit Wein entlöhnt. Um diesen in Geld umzumünzen richtete er ei-
Inspektion der Reben.
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ne Wirtschaft ein. Beim zweiten Halt mit Blick auf die weiten Jurahöhen stand ein schön gedeckter Tisch bereit. Hier auf dem Hof Fluhberg wird Obstbau betrieben und seit fast dreissig Jahren auch Wein produziert. Reife und schmack-hafte Früchte und frisches Brot ergänzten die feinen Sauvignon Blanc und Noir de Blanc. Andreas Buser vom Ebenrain informierte detailliert über das aktuelle Weinjahr. Er analysierte das Wetter und den Zustand der Rebstöcke. Es war kühler und trockener als im langjährigen Mittel, aber mit starken Schwankungen. Der Austrieb erfolgte zwölf Tage früher als im Vorjahr und von Spätfrostfolgen blieben die Winzer verschont. Die Pflanzen sind häufig von Infektionen betroffen. Neue Sorten sind weitgehend resistent, auch ohne Pflanzenschutz. Zu schaffen macht immer noch die Kirschessigfliege, gegen die es noch kein probates Mittel gibt. Die Baselbieter Weine sind sehr gut. Das Problem liegt eher bei der Vermarktung, weil es weltweit zu viel Wein gibt. Wichtig ist, dass die Arbeit immer wieder dem Wetter angepasst wird, betonte Buser. Nach einer kurzen Wanderung wurde die kleine Schar auf dem Kienberghof von Familie Imhof – natürlich wieder mit feinen Weinen – empfangen. Hier wird Wein- und Obstbau, ergänzt durch Schafhaltung, betrieben. Im Wystübli sind Private und Firmen für Anlässe aller Art willkommen. Weitere Fotos und Filme: www.fotoshopper.ch
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ObZ 5. September 2019
Stadtfest Liestal
Notizen aus Liestal
Liestal feiert drei Tage lang
Stadtfest Liestal: Der finale Countdown läuft!
Morgen Freitag ab 17 Uhr gehts los mit dem Stadtfest. Auf dem Festareal, das die ganze Altstadt umfasst, öffnen 70 Beizli und Stände, dazu gibt es drei Tage lang über 80 Darbietungen von Musik über Tanz, Folklore und Poetry-Slam bis zu Sport. Weitere Highlights sind eine Parade, eine Lightshow am Törli, Discobetrieb und zwei Nächte lang Freinacht.
Den Anstoss, nach 30 Jahren erstmals wieder ein Stadtfest zu feiern, gab am Anfang die Umgestaltung der Rathausstrasse. Nach der Verschiebung um ein Jahr hat sich die Rathausstrasse bestens «eingespielt» und man kann sich fast nicht mehr vorstellen, wie das Stedtli vorher aussah. Auch das Törli und der Vorplatz des Regierungsgebäudes sind inzwischen renoviert worden. Und das Stadtfest hat in dieser langen Zeit eine Eigendynamik entwickelt, vorangetrieben durch ein breit abgestütztes Organisationskomitee sowie zahlreiche Vereine und Gastro- und Gewerbebetriebe mit all ihren Helferinnen und Helfern. Etwas, das Widerhall in Zukunft hat, erhofft sich Stadtpräsident Daniel Spinnler von dem Stadtfest. Bereits bei den Vorbereitungen hat sich diese Hoffnung zum Teil erfüllt: Neue Freundschaften seien entstanden und einige der Programmpunkte, etwa im Bereich Sport, Tanz oder Open-Air-Kino, könnten in Zukunft weitergeführt werden. «Dass wir zusammen etwas in Gang setzen, motiviert mich immer wieder von neuem», so der Stadtpräsident. Tradition und Dynamik Mit dem Stadtfest feiert Liestal im Spitteler-Jubiläumsjahr sowohl die Tradition als auch die aktuelle Dynamik. Letztere drückt sich unter anderem im laufenden SBB-Ausbauprojekt am Bahnhof aus. Hinter dem Stadtfest steckt aber auch die Absicht, noch mehr Leute auf das Stedtli Liestal und seine neue Aufenthaltsqualität aufmerksam zu machen. Der Gedanke «Da könnte man ja auch noch hingehen» solle sich in den Köpfen verankern, wünscht sich Daniel Spinnler. An den drei Tagen werden 30 000 bis 40 000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Eintritt wird nicht verlangt, damit auch Familien am Fest teilnehmen können, die nicht viel Geld übrig haben. Wer möchte, kann das Stadtfest mit dem Kauf eines Festabzeichens freiwillig unterstützen. Fünf «Bühnen» Das Veranstaltungsprogramm, koordiniert von OK-Mitglied Anja Weyeneth, findet grösstenteils an sechs Orten statt. Auf der grossen Bühne auf dem
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Ein neuer Anblick: Das Törli wird während des Stadtfests mit einer Lightshow bestrahlt.
Zeughausplatz sind unter anderem die Band Brandloch, Bluecarpet und Liverish zu hören, die Stadtmusik und die Jugendband Liestal treten auf, daneben gibt es Darbietungen von Budokai Liestal, der Zirkuswerkstatt und der Trachtengruppe Liestal. Weitere Bands spielen auf der Bühne auf dem Wasserturmplatz, wo auch Tanzshows gezeigt werden und die Rotstab-Clique ihren Auftritt hat. In der Rathausstrasse und auf dem Törliplatz läuft ebenfalls immer etwas, vom Flashmob bis zur Schweizerörgeli-Grossformation. In der Kanonen- und Stabhofgasse werden Filme gezeigt, daneben gibt es Auftritte, unter anderem vom Musikverein Bubendorf, von der Singschule von Rütte und einer Linedance-Gruppe. Letztere tanzt auch auf dem Vorplatz des Regierungsgebäudes, wo ausserdem bosnischer Volkstanz, Kunstturnen und die Hundestaffel des Grenzwachkorps zu erleben sein werden. Der fünfte Veranstaltungsort ist die Stadtkirche. Orchester- und Chormusik ist dort angesagt, aber auch eine Poetry-Slam-Battle.
Ein eigener Bereich ist dem Sport gewidmet: die Sportarena «Florhof» auf der freien Fläche neben dem Manor. An allen drei Tagen stehen ein BoulderBlock, eine Torwand und ein Pumptrack zur Verfügung. Vorführungen, Shows und kleine Turniere versprechen gute Unterhaltung. Die Bandbreite reicht von Schwingen über Basketball, Radball, Gymnastik, Rhönrad, Judo, Hand-, Fussund Volleyball, Tanz bis zur «Flying Metal Bike Show». Am Sonntag von 10 bis 16 Uhr organisiert zudem das Sportamt einen Parcours für Familien zum Mitmachen. Food-Vielfalt und Spiele Das Gastro-Angebot ist so vielfältig, dass sich ein Blick in die Standliste lohnt (siehe Seite 8). Unter anderem gibt es Gelati, Sushi, orientalische und mexikanische Spezialitäten, Currywurst, Pizza, Grilladen, Raclette, Flammkuchen, Crêpes, Hörnli und Ghackts. Für Kinder werden verschiedene Spiele angeboten. Unter anderem warten auf sie eine Legostadt und ein Streichelzoo in der Allee. Auch hier hilft der Blick in die Standliste weiter.
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Und dann noch dies . . . Als wäre das alles noch nicht genug, sind die drei Tage mit weiteren Highlights gespickt: Am Samstag ab 13.30 Uhr zieht eine grosse Parade durch die Stadt, zuvor wird das Stadtfestlied präsentiert (Text: Daniel Muri, Musik: Urs Rudin). Um 20 Uhr trägt der Rapper Black Tiger seine Version von Carl Spittelers literarischem Werk vor. In der Freitag- und Samstagnacht wird das Stadttor mit einer Lightshow bestrahlt, während DJ Flink und DJ O. K. den Törliplatz zur Tanzfläche umfunktionieren. Der allwöchentliche Genussmarkt am Samstagmorgen ist ins Stadtfest integriert und am Freitag und Samstag feiern die Liestaler Geschäfte gemeinsam die Saisoneröffnung mit einer Modeschau (Samstag, 16 Uhr, Rathausstrasse) unter dem Motto «Mode findet Stadt» (siehe Folgeseite). Zu erwähnen sind ferner die 30-Meter-Cremeschnitte, die Tirolienne von der Post zur Allee, die Zugtaufe am Samstag um 9.15 Uhr beim Bahnhof sowie der Schlussakt mit Festabzeichenverlosung am Sonntag von 14 bis 16 Uhr. OBZ
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Öffnungszeiten Stadtfest
Freitag, 6. September: 17 Uhr bis Freinacht Samstag, 7. September: ganzer Tag bis Freinacht (Genussmarkt 8 bis 12 Uhr, Sportarena ab 9 Uhr, Stände ab ca. 10 Uhr) Sonntag, 8. September: Sportarena ab 9 Uhr, Stände ca. 10 Uhr bis 16 Uhr, www.stadtfest-liestal.ch
Mit dem fünften Schlag des Törliglögglis morgen Abend startet unser Liestaler Stadtfest. Im Zentrum des Festprogramms stehen Daniel Spinnler der Liestaler Literaturnobelpreisträger Carl Spitteler sowie unsere Heimatstadt, deren aktuelle Dynamik wir gemeinsam feiern wollen. Wir wollen zeigen, was wir in Liestal miteinander auf die Beine stellen können. Wir wünschen uns, dass viele Menschen zusammenkommen, sich unbeschwert vergnügen und feiern, bis sich die Balken biegen. Sehr viel wurde bereits über das umfangreiche Programm berichtet: Über die Lightshow am Törli, die Sportarena, die Stadtfest-Parade, den Stadtfestsong mit 200 Schülerinnen und Schülern und vieles mehr. Entsprechend will ich hier die Personen ins Zentrum rücken, die vor und hinter den Kulissen wirken. Allen voran das OK: Ich durfte mit grossartigen Menschen zusammenarbeiten, die über die letzten anderthalb Jahre weit mehr als tausend Stunden aufgewendet haben. Alles freiwillig notabene. Trotzdem haben sie hochprofessionell gearbeitet, so dass nun alles zum Feiern bereitsteht. Aus dieser Zusammenarbeit ist ein starker Zusammenhalt entstanden, ja sogar Freundschaften. Solche «Chrampfer» in Miliz machen ein Fest dieser Dimension überhaupt möglich. Sie bilden aber auch einen tragenden Pfeiler unserer Gesellschaft. Menschen also, die sich mit Tatkraft für das Wohlergehen aller einsetzen. Herzlichen Dank, liebe OK-Freunde, für eure grossartige Arbeit und euren bedingungslosen Einsatz fürs Stadtfest und damit auch für Liestal. Und was wäre ein Fest ohne die zahlreichen Mitwirkenden? Auf den Bühnen, Plätzen, der Kirche und der Parade, im Stedtli sowie hinter den Kulissen wirken über 1300 Personen am Festprogramm mit. Das ist einfach nur überwältigend! Auch sie kommen freiwillig und setzen damit ein Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Kantonshauptstadt. Schliesslich die Sponsoren aus der Liestaler Wirtschaft: Sie haben dank ihrer grosszügigen finanziellen Unterstützung einen bedeutet Anteil des Rahmenprogramms ermöglicht. Allen herzlichen Dank für das eingesetzte Herzblut und Engagement zur Feier unserer schönen Heimatstadt. Es ist also angerichtet: Nun fehlen nur noch die Besucherinnen und Besucher. Gerne erwarten wir Sie in grosser Zahl ab morgen in Liestal. Am besten per ÖV, damit Sie nach Lust und Laune feiern, die Auftretenden und deren Produktionen mit tosendem Applaus würdigen und die diversen Gaumenfreuden geniessen können. Helfen Sie so mit, das Stadtfest unvergesslich zu machen und zeigen Sie Ihre Solidarität für das Geleistete, indem Sie ein Festabzeichen erwerben. Wir freuen uns auf Sie. DANIEL SPINNLER «LIESTAL FINDET STADT-PRÄSIDENT»
S Gwärb vo Lieschtel und Umgäbig
ObZ 5. September 2019
Stand- und Gastrobetreiber am Stadtfest Liestal A Rathausstrasse, Törliplatz, Rosengasse Aleppo Take Away, Syrisches Restaurant Café Angolo Dolce, Italienisches Café Café Azizi, Café & Afghanische Küche Confiserie Aebischer, Café & Confiserie Finkbeiner Bäckerei Konditorei Golden Key, Grill & Barbetrieb Grillland.ch GmbH, Feuerschalen Grill: Raclette auf geröstetem Brot, Würste Helvetia Versicherungen Skihütten-Gaudi, Skisimulator, Kaffeebar & leckere Pasta herzlich vegetarisches Restaurant & Takeaway, Cüplibar mit hausgebackenen herzlich-Snacks Infostand Stadtfest, Fundgegenstände Jugendschutz Blaues Kreuz: Keine Lust für jedes Bier den Ausweis zu zeigen? Hole dir ein Bändeli. Kunstturnverein Regio Basel, Cüplibar & Crêpesfabrik mit Loungebereich LeNi’s Imbiss, Fischknusperli, Calamares, Pouletflügeli, Chicken Nuggets (Brustfleisch), Pommes, Fried Rice Raiffeisenbank Stedtli-Beach Rathausstübli, Faustraclette im Ciabattabrot Restaurant Pizzeria Schweizerhof, Pizzeria, Restaurant Schützenstube meets Lions Club Wildenstein, Flammkuchen Ziegler Brot AG, Süsses und Snacks sowie Bar- und Grillbetrieb B Kirche, Genusshof Baselland Tourismus, Die Baselbieter Genusswochen vom 1.9–13.10. Manor Genusshof: Frei- und Landeskirchen/Brüderli, Zwingli Wurst und Kappeler Milchsuppe C Zeughausplatz, Zeughausgasse Casa Smecca, Cüpli- und Weinbar, Ciabatta mit Salsiccia, Glace Daniels Gourmetshop, Konfekt, Café EBL, Infostand Fasnachtsclique Neubürger58 Lieschtel, Oktoberfest: Biergarten, Brezel, etc. Museum.BL, Ausstellung «Badenixen und Strandburschen. Hanro-Bademode um 1930» Restaurant Bären, Festzelt, Bären Spezialitäten, Cocktailbar Restaurant Zeughaus
Restaurant Ziegelhof / Tapeó Samariterverein Liestal, BLS-AED Schema, 1. Hilfe & Infostand Schnapsbirli Waggis, Festzelt, Feuerwagen Geschnetzeltes Stadtmusik & Regionale JugendBand Liestal, Currywurst-Bude D Kanonengasse / Stabhofgasse Bücherladen zur Arche, Glacestand, Kuchen, Getränke und mehr Caipi Bar, Brasilianische Spezialitäten Central Imbiss, Kebab Jazzercise, Glow Bar: Smoothies und Longdrinks K12-begegnen und bewegen, Essen & Infostand Kinooris Bar, Grill Rotstab-Clique Liestal, Keller & Lounge, Raclette, Schweinwürstli, Speckbrättli, Chäs- oder Ziibeleweihe, Brezel, etc. Wiederchäuer Bar, Barbetrieb
F Sportarena, Büchelistrasse AC Virtus, Italienische Spezialitäten, wie Pasta, Costine, Piadina, Burrata, etc. Die Rollende Gelateria, Glacewagen Garage P. Schweizer / Radix, Barbetrieb GebroPharma, Infostand Kampfsportcenter Kun Tai Ko, Asia Küche INTEGRA LIESTAL, Multikulturelle Kaffe-, Tee- & Musiklounge Milchgugge-Lounge & Food, Bar, American Hot Dogs, Hamburger & Currywurst Pfadi Liestal, Aktivitäten für Kinder & Infostand Sekundarschule Frenke, Kaffee, Kuchen und Muffins Sportamt Baselland, Pump-Track & Infostand Tennisclub Gitterli, Liestal, Kaffee und Süsses Turnverein Liestal, American Hot Dogs, Barbetrieb & Geschicklichkeits- und Kraftparcours G Wasserturmplatz Café Mühleisen Calypso Diving Liestal: Fischtheke, Vielseitiges Fischangebot auf Baguette serviert Confiserie Jonasch, Confiserie-Waren: Zuckerwatte, Magenbrot, Soft-Ice etc.
Dampfwalzen-Club Ziegler, Betrieb einer Dampfwalze Die Mobiliar und Rotary-Club Liestal, Tessinerstube Eingliederungsstätte Baselland ESB, Riesenspiess vom Feuerschalengrill Glatscharia Glace & Crêpes, Glacewagen: Glace und Crêpes Guggenheim Food Corner, Pizza, Mooiburger & Drinks Kyoto Sushi House, Sushi Restaurant La Bamba, Mexikanisches Restaurant Radix, Barbetrieb Restaurant Engel Liestal Restaurant Neuhaus / Fu Box, Früchte, Frozen Joghurt Schulheim Röserental, Imbiss Stand Verein Hundsmatt Ulmet, Bierbar, Fingerfood vom Grill
H Fischmarkt, Spitalgasse, Salzgasse, Mühlegasse APCTS, Philippinische Spezialitäten «CARAMBA» - Food & Drink, Gefüllte Fajitas: Mexikanisches Food & Drink Angebot Coiffeur Schweizer, Raclette Stube Crazy Food, Churros süss und salzig, Nespresso Kaffee und Espresso Dancas e Ritmos, Especialidade do Brasil: Batidas de Frutas, Caipirinha, Frutas no espetó Excalibur Lieschtel, Barbetrieb flammerie gredel, Flammkuchen Folklore Verein KUD Bosna Basel, Bosnische Spezialitäten: Cevapcici mit Fladenbrot, gefüllte Pita Liestaler KMU Unternehmen, Formel 1 Bar mit Formel 1 Simulator Internationaler Solidäritätsverein, Orientalische Spezialitäten La Tua, Cocktails & Nachos Latärnäschränzer, Latärnlichäller, Barbetrieb Lupsi Grill, Grillstand: Schnitzelbrot, Hot Dog, Bratwurst und Klöpfer Pane con Carne, Espressobar Rag Thai, Thailändisches Essen Restaurant Portofino, Pizzaria Restaurant zum Törli, Festzelt, Bar, Live-Musik, Hamburger, etc. Rotstab Reisen, Infostand Schlümpfli, Festzelt, Hörnli & Ghackets, Schnitzelbrot, Asia-Nudelgericht Sibylle’s! Events Crêperie, Crêpes-und
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Effiziente Flachdachsanierung pr. Es war buchstäblich eine grosse Aufgabe, die hier auf die Dämmungsund Abdichtungsspezialisten von Böhi+Wirz wartete. Das Flachdach eines Mehrfamilienhauses in Kaiseraugst sollte saniert und neu abgedichtet werden. Acht Stockwerke mussten dafür überwunden werden. Oben erwartete die Handwerker ein echter Dachgarten. Hier wuchsen Bäume, Büsche und Blumen, fast das ganze Dach war begehbar und mit Platten belegt. Viel Materi-
al, das vom Dach entfernt werden musste, damit die Abdichtung erneuert werden konnte. In der Regel sind Abbrucharbeiten in diesem Umfang und in solcher Höhe sehr aufwändig. Damit die Flachdachsanierung möglichst günstig durchführt werden konnte, planten Böhi+Wirz das Projekt so effizient wie möglich. Die grossen Abbruchelemente wie zum Beispiel die Bäume holte ein Pneukran vom Dach. Das übrige Material zerklei-
nerten die Handwerker und liessen es von einem Saugbagger vom Dach saugen. Nun konnten sie die Dachhaut aus Bitumenbahnen austauschen und neu abdichten. Für die Nutzschicht verlegten Böhi+Wirz neue Terrassenplatten und legten den Dachgarten wieder an. Mit gutem Unterhalt und Wartung hält das Dach jetzt mehrere Jahrzehnte. Genug Zeit damit dort oben wieder Bäume wachsen können.
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Ein Kran holte die Bäume vom Dach.
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Waffelspezialitäten Stiftung fit4school «Angebot für Kinder», Brett- & Kartenspiele, Experimente (Physik & Chemie im Haushalt), Lerntypen bestimmen UNICA Schule, Infostand
J Allee Amigos Imbiss, Kebab und Grill Burgstroosknaller Liestal, Chili con Carne mit Barbetrieb Confiserie Jonasch, Confiserie-Waren: Zuckerwatte, Magenbrot, Soft-Ice etc. Cucina & Fantasia Sorili GmbH, Prosecco & Risotto Eurest / Restaurant Luum, Streetfood: Roastbeef- und Vegi-Sandwich, hausgemachte Getränke HC Vikings Liestal, Raclette-Stube Jugendzentrum / Familientag, Legostadt, Blue Cocktail Bar, Hot Dog, Kuchen & Getränke Kantonsspital Baselland, Infostand
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KIMI Kinderkrippe Giardino AG, Kinderschminken & Basteln Kiwanis Club Liestal, Cüplibar Laufwerk, Eingang Mühlegasse, Bar ObZ, Spiel & Infostand Polizei Basel-Landschaft, Infostand Pro Senectute beider Basel, Velo-Rikschas & Infostand Rotes Kreuz Baselland, Infostand UBS Topsy Welt, Kinder-Topsy Welt Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen, Infostand Zunft zum Stab, Festzelt, Fleischkäse, Kartoffelsalat, Nussgipfel, Mandelgipfel, etc. K Rheinstrasse Liestal Tourismus, Infostand Restaurant Amtshaus, Pizza Restaurant Farnsburg, Festzelt, Risotto und Pasta im Grana Padano Käse gekocht Romano’s Paninoteca, Imbiss Stand SP Liestal und Umgebung, Bar Rouge Velostation Liestal, Infostand
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Eröffnung, Törliplatz
Chillen am Beach, Fotobox
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sponsered by: EBL, Mobiliar
Skihütten-Gaudi, Skisimulator
Lichtshow
Kinderland
Openair-Kino
Streichelzoo
Flying Metal Bike Show
Tyrolienne
sponsered by: Migros Bank, Credit Suisse, Studer Apotheke
A Rathausstrasse, Törliplatz, Rosengasse B Kirche, Genusshof, sponsored by: Manor C Zeughausplatz, Zeughausgasse, Bühne D Kanonengasse, Stabhofgasse E Musik- & Show in dr Gass F Sportarena, Büchelistrasse G Wasserturmplatz, Bühne H Fischmarkt, Spitalgasse, Salzgasse, Mühlegasse J Allee K Rheinstrasse
Drehen Sie am Glücksrad! Die «Oberbaselbieter Zeitung» und die «bz – Zeitung für die Region Basel» feiern mit: Besuchen Sie den gemeinsamen Stand am Stadtfest Liestal und drehen Sie am Glücksrad. Zu gewinnen gibt es kleine Preise zum Mitnehmen. Das «ObZ»- und «bz»-Zelt befindet sich in der Allee, also in unmittelbarer Nähe der beiden Redaktionen an
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der Rheinstrasse 3. Die «bz» ist seit Jahrzehnten in Liestal ansässig, die ObZ seit 2014. OBZ
Irland und Brooklyn – mitten in Liestal
pr. Irland, die grüne Insel, Ferienziel für Leute mit Gummistiefeln und Liebhabern einer Shannon-Flussfahrt. Aber Meistererzähler Colm Toíbín führt uns zurück in die Jahre nach dem 2. Weltkrieg, als Irland noch nicht der «Keltische Tiger» war und die Aussichten für junge Menschen in Orten wie Enni-
scorthy eher trübe. Also beschliessen Mutter und Schwester, dass der Teenager Eilis ihr Glück in Amerika versuchen solle. In New York fühlt sich Eilis zunächst einsam, obschon ihr ein Priester eine gute Stelle als Verkäuferin besorgt. Langsam weicht das Gefühl des Fremd-
Die Brooklyn Bridge.
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seins, besonders, als Eilis an einem Tanzabend einen jungen Mann italienischer Herkunft kennen lernt. Bald wird der sprichwörtliche amerikanische Traum geschmiedet, der hart arbeitende Tony will zusammen mit Eilis eine Familie und ein Geschäft aufbauen. Dann zwingt ein Schicksalsschlag Eilis zur Rückkehr nach Irland. Und sie muss sich entscheiden – zwischen der alten und der neuen Heimat, und zwischen zwei Männern. Colm Toíbín erzählt eine vordergründig einfache, aber packende Geschichte, einfühlsam, und am Ende voller Hoffnung. Das bietet Stoff für spannende Diskussionen, in English, of course – warum nicht mit Gleichgesinnten die vielleicht etwas eingerostete Sprache wieder auffrischen? Als Dessert geniessen wir gemeinsam die brillante Filmversion des Buchs. Die Volkshochschule beider Basel bietet den «Reading Course» ab 26. Oktober acht Mal jeweils Donnerstags 18.30 bis 20 Uhr in der reformierten Kirchgemeinde Martinshof, Rosengasse 1, in Liestal. www.vhsbb.ch
Spanisch: jetzt einsteigen pr. Stillstand ist Rückschritt. Das gilt besonders dann, wenn Sie eine neue Sprache lernen möchten. Deshalb entwickelt sich die Sprachschule von Rosmarie Lüthi Gelterkinden weiter. So werden immer wieder neue Elemente, aber auch neue Lehrmittel getestet und eingeführt. Die zahlreichen KursteilnehmerInnen bestätigen uns immer wieder, dass sie ganz besonders schätzen, dass auf den einzelnen Wissensstand und die einzelnen Sprachziele behutsam aber doch konzentriert eingegangen wird. Die Lerninhalte und das Lerntempo werden den Bedürfnissen der Gruppe und des Einzelnen jeweils angepasst. So kommen zwei bis vier Gruppenteilnehmer genügend zum Sprechen und repetieren das Gelernte. Ganz nebenbei erfahren Sie so viel Spannendes über die Sprachregionen in Spanien und Lateinamerika. Die Kurse dauern jeweils 60 Minuten und finden einmal wöchentlich in Gelterkinden statt. Besonders aktuell: Am Mittwoch,
16. Oktober 2019, startet der nächste Anfänger-Kurs um 13.45 bis 14.45 Uhr. Am besten melden Sie sich kurz an und erleben eine kostenlose Probestunde. Weitere Kurse starten laufend: tagsüber, aber auch abends, was besonders für Berufstätige ja relevant ist. Sie benötigen Spanisch für Ihren Beruf: Dann sind die spezifischen Spanisch-Kurse am Samstagmorgen eine tolle Option für Sie. In intensiven Einzelkursen in Business-Spanisch wird individuell auf Ihr Berufsumfeld und das zusammenhängende Vokabular eingegangen. Unser Tipp: Melden Sie sich doch kurz bei uns und machen einen Termin für ein erstes Gespräch oder eine kostenlose Probelektion ab. Sicher finden wir gemeinsam den richtigen Kurs und den für Sie passenden Starttermin. Spanisch-Sprachschule Gelterkinden. Rosmarie Lüthi, Brühlgasse 9, Gelterkinden. Auskunft unter Tel. 061 981 54 32 und rosmarie.luethi@gmx.ch
Fit in den Herbst mit barre concept – dem tänzerischen Workout pr. In der Ballettschule Marina Amiet haben Sie neue Möglichkeiten, Ihre Fitness und Ihr Wohlbefinden zu verbes-
sern. Im September werden kostenlose Schnupperstunden in barre concept angeboten. Diese neue Art des Trainings
Barre concept, das tänzerische Workout.
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ist ein effektives, abwechslungsreiches, tänzerisches Workout für einen straffen und trainierten Körper. Es verbindet Fitnessübungen mit Bewegungen aus dem Ballett und hat deshalb auch einen hohen ästhetischen Anspruch. Das barre concept stellt eine optimale Mischung aus Ausdauersport und Muskeltraining dar, schult die Koordination und verbessert die Beweglichkeit und das allgemeine Wohlbefinden. Es ist altersunabhängig für alle gleichermassen gut geeignet. Ballettvorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Kurse finden in der Ballettschule Marina Amiet, Hauptstrasse 30 in Oberdorf statt. Die Daten und Zeiten können Sie dem Inserat in dieser Ausgabe entnehmen. Für Anmeldungen und weitere Infos wenden Sie sich an Marina Amiet, 079 578 69 13, an info@ballettschuleamiet.ch oder besuchen Sie uns auf www.ballettschule-amiet.ch.
Lernen Sie Englisch von einer Engländerin pr. Englisch ist die meistgesprochene Sprache des 21. Jahrhunderts. In einer Online-Publikation mit dem Titel «The English Effect» schätzt der British Council die Verbreitung von Englisch auf eine Anzahl von 1,75 Milliarden Menschen. Ob im Geschäftsleben oder im Urlaub, ob in Europa oder auf anderen Kontinenten: Ohne Englisch kommt man nur zögerlich voran, wenn überhaupt. Sie verstehen noch nichts? Oder Sie verfügen schon über einen ausgedehnten Sprachschatz? Die Englischkurse
von CH-English sind auf verschiedene Niveaus zugeschnitten, gemäss dem von Ihnen gesetzten Kursziel. In einem individuellen Gespräch werden Sie von Carolyn Hoffmann in Ihr optimales Kursniveau eingestuft – gratis. Möchten Sie ein international anerkanntes Englisch-Diplom erlangen? CH-English bereitet Sie mit einer breiten Auswahl an Diplomkursen auf die gewünschte Prüfung vor. Carrie Hoffmann, Grundgasse 6, 4418 Reigoldswil, Tel. 078 868 80 09, carrie@ch-english.ch
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Mutter und Kind in Peru.
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Taijiquan Chen Stil in Gelterkinden und Sissach
pr. Mitten in Gelterkinden, im alten Schul- und Gemeindehaus, und neu in Sissach, in der Oberen Fabrik, starten im September neue Taijiquan-Kurse mit Alfons Lötscher, Rümlingen. Taijiquan, auch Tai-chi genannt, wurde im 17. Jahrhundert von Chen Wangting in China entwickelt. Damit begründete er den Chen Stil. Alfons Lötscher wurde vom heutigen Nachfolger Grossmeister Chen Xiaowang in mehreren Disziplinen zertifiziert. Taijiquan ist eine Kampfkunst. Diesen Aspekt konnte er in China kennenlernen. In seinen Kursen wird Taijiquan eher mit dem Fokus auf tiefe Entspannung und Wohlbefinden geübt, ohne die ursprüngliche Absicht zu vergessen. Dadurch kann man stressfrei an die eigenen Grenzen gehen und fast unbemerkt wird man fit, stärker und beweglicher. Die Taiji-Bewegungen sind natürlich und tun richtig gut. Im Durchlaufen der schönen Formen können Sie inneren Frieden finden und bringen Körper
und Geist zusammen – und auf einmal stehen Sie im Tram und brauchen sich nicht festzuhalten. Weitere Infos auf www.taichi-baselland.ch.
Im September starten die neuen Taijiquan-Kurse mit Alfons Lötscher FOTO: Z VG
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PLL – Die Sprachschule für die Elternkurs «Starke Eltern besonderen Ansprüche mitten in Liestal – Starke Kinder» pr. Geht es Ihnen auch so? Sie wollen eine Sprache erlernen, auffrischen oder vertiefen, aber all die Standardangebote ab der Stange erinnern Sie zu sehr an Ihre eigene Schulzeit und schrecken Sie ab. Sie stellen sich etwas anderes vor. Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir spüren den Puls der Zeit und passen unser Angebot stetig an. Vermehrt bieten wir daher Einzel- oder
Kleinstgruppenunterricht an, um den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der KundInnen gerecht zu werden. Möchten Sie für Ihre Kleinsten Frühenglisch oder suchen Sie einen Kurs für sich und Ihr Kind zusammen? Wir stellen etwas Passendes für Sie zusammen. Suchen Sie eine möglichst nachhaltige Lernunterstützung für Ihren Teenager oder eine gezielte Vorbereitung auf eine
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Zwischen- oder Abschlussprüfung? Wir finden für Sie die ideale Lehrperson sowie die passenden Methoden. Stehen Sie vor einem Stellenwechsel und möchten ganz spezifisch Ihre Sprachkenntnisse für die neue Arbeit erweitern? Planen Sie einen Auslandaufenthalt oder wollen gar auswandern? Wir bereiten Sie ganz nach Ihren Bedürfnissen vor. Sind Sie schon im Seniorenalter und möchten nun zusammen mit Ihrem/r Partner/in einen für Sie massgeschneiderten Sprachkurs, der sich ganz Ihrem Tempo anpasst, aber Sie trotzdem noch vorwärtsbringt? Egal, was. Geht nicht gibt’s nicht. Wir machen es für Sie möglich. Neben den Standardsprachen bieten wir Ihnen auch Chinesisch, Arabisch, Griechisch und viele mehr an. Eben … da, wo Sprachenlernen wieder Freude macht! PLL – Progressive Language Learning AG, Wasserturmplatz 2, 4410 Liestal Tel. 061 921 28 28, info@pll-sprachschule.ch, www.pll-sprachschule.ch
pr. Die sozialpädagogische Familienbegleitung Baselland bietet im Oktober wieder morgens und abends Elternkurse für alle an. Viele Eltern fühlen sich in der heutigen Zeit bei der Erziehung ihrer Kinder verunsichert und manchmal sogar überfordert. Der Kurs «Starke Eltern – Starke Kinder» gibt den Eltern mehr Sicherheit und in der Folge mehr Gelassenheit, was den Familienalltag entspannter gestalten lässt. Mit kreativen Methoden, in vier übersichtlichen Modulen aufgeteilt, werden wichtige Erziehungsthemen näher betrachtet. Die Kursteilnehmenden haben im geschützten Rahmen Gelegenheit, mit Unterstützung einer erfahrenen Fachperson und im Austausch mit an-
deren Eltern, ihre eigene Haltung zu hinterfragen und neue Erziehungsaspekte kennenzulernen. Zur Vertiefung besteht die Möglichkeit, nach dem Basiskurs den Aufbaukurs zu besuchen. Individuelle Erziehungsprobleme können bei Bedarf auch einzeln mit dem Kursleiter besprochen werden. Die sozialpädagogische Familienbegleitung Baselland verfolgt das Ziel, dass Eltern mehr Freude und wenig Ärger mit ihren Kindern haben! Beginn der nächsten Morgen- und Abend-Kurse in Liestal ist am 23. Oktober 2019. Infos und Anmeldung unter www.spf-baselland.ch oder Telefon 061 921 84 90
Mit Gepard’s Sprachschule immer am Ball pr. Der Sommer neigt sich seinem Ende zu und die Tage werden kürzer. Es kommt die Zeit, in der man wieder mehr Zeit drinnen verbringt – vielleicht auch etwas Neues dazu lernen will. Vielleicht machten Sie in den Sommerferien die Erfahrung, dass Sie sich gerne besser in der Landessprache an ihrem Urlaubsort verständigen möchten – und so zusätzliche Kontakte mit der lokalen Bevölkerung hätten knüpfen können. Der nächste Sommer kommt bestimmt – und mit ihm wieder die nächsten Ferien in der Schweiz oder einem fernen Land. Die Gepard’s Sprachschule bietet die Möglichkeit, sich eine grosse Vielfalt an Sprachen aneignen oder aufbessern zu können. Ob Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch, oder Russisch – die Auswahl ist gross und umfangreich. Das Gepard’s-Team kann auf eine grosse Erfahrung bauen und so optimal auf die individuellen Vorstellungen und Wünsche der Kursteilnehmer/-innen eingehen. Ein Team von zwölf Lehrkräften freut sich immer wieder, seine Sprachkenntnisse an Interessierte weiterzugeben und so die Besonderheiten von Sprache und Kultur eines Landes näher zu bringen. Verschiedene Sprachen erlernen und anwenden ist eine wunderbare Gabe, die einem die Welt, die unterschiedlichsten Kulturen und seine Bewohner
ein Stück näher bringen kann. Ganz wichtig zu wissen ist auch, dass Gepard’s mit seinem Nachhilfeunterricht einen Riesenerfolg verbuchen kann. Schon manchem Jugendlichen oder Kind konnte beim Erlernen von Fremdsprachen mit viel Erfahrung geholfen werden. Reagieren Sie sobald als möglich – denn es ist wichtig, eine Sprache von Anfang an mit Freude und Elan erler-
nen zu können. Unser stets aktualisiertes und umfangreiches Kursangebot finden Sie auf www.gepards.ch. Das Gepard’s-Team freut sich auf Ihr Interesse und darauf, Ihnen unsere Sprachen zu vermitteln. Sprachen zu sprechen öffnet einem die Welt und den Zugang zu deren Menschen – was einem wunderbare und unvergessliche Momente einbringen kann. Kommen Sie vorbei – es lohnt sich!
Elternkurse für alle.
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Mit Leichtigkeit Zeichnen lernen pr. Dieser Lehrgang bietet einen fundierten Einstieg in die Zeichenkunst. Mit spielerischen Methoden lernen Sie Schritt für Schritt, wie Motive in zeichnerisch gekonnten Linien, Flächen, Figuren, Schraffuren und Ton-
werten angelegt werden. Mit weiteren Themen wie Perspektive, Licht und Schatten, Proportionen und Bildkomposition erwerben Sie die wichtigsten Grundlagen des Zeichnens und legen somit handfeste Grundsteine für Ihr eigenes künstlerisches Schaffen. Nächster Lehrgang: 15. Oktober bis 17. Dezember. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild Areal, Eichenweg 3, 4410 Liestal. Anmeldeschluss: 23. September, master@agir.ch, Tel. 061 903 00 88 Weitere Kurse, Lehrgänge und Workshops siehe: www.mal-zeichenschule.ch
Sprachen zu sprechen öffnet einem die Welt.
Malort Marion Gregor Maltherapie Kunst ich bin ich – jeder Mensch ist einzigartig
natürlich – wohltuend – integrativ – grenzenlos HANRO-Areal − Benzburweg 18 − 4410 Liestal www.mariongregor.ch / info@mariongregor.ch +41 (0)79 395 27 11
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Licht und Schatten.
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Das tänzerische, ästhetische Workout an der Ballettstange
Kostenlose Schnupperstunden am: Mo, 9. September, 19.15–20.30 Uhr Di, 10. September, 10.00–11.15 Uhr Mo,16. September, 19.15–20.30 Uhr Di, 17. September, 10.00–11.15 Uhr Gratis Schnupperlektion in jedem Training, Dienstag und Mittwoch www.taichi-baselland.ch 079 530 48 12
Ort: Hauptstrasse 30, Oberdorf Anmeldung an: 079 578 69 13 oder info@ballettschule-amiet.ch Infos: www.ballettschule-amiet.ch
Ich bin ich – natürlich, wohltuend, integrativ, grenzenlos
Angebote im Malort und Atelier Marion Gregor pr. Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Kognitionsstörungen. Im Spiel mit den Farben zählt allein der Moment – Eintauchen in den Prozess des Malens, staunen über die Vielzahl an Farbspuren. Ich lade Sie und Ihr Kind ein, sich in einem wertfreien Raum beim Malen auszudrücken, welches nicht auf einen Zweck ausgerichtet ist, sondern aus einem inneren Bedürfnis heraus entsteht. Im Malort nach Arno Stern werden Bil-
der nicht bewertet, es gibt keine Vorgaben. Regeln und Rituale bieten einen Rahmen und geben Sicherheit. Jeder erfährt, dass er unvergleichbar ist, inmitten anderer. In der sinnlichen Auseinandersetzung erleben Sie, oder Ihr Kind sich im Malatelier handlungsfähig! Sie nehmen Ihren Einfluss auf innere und äussere Umstände wahr und entdecken kreative Lösungsstrategien. Wo Worte oft nicht einfach gesprochen werden können, kann eine Gestal-
Eintauchen in den Prozess des Malens.
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tung zeigen, wo hingeschaut werden kann. Was passiert, wenn Sie den Fokus auf Ihre Stärken lenken? Sie entfalten Ihr Potential, tragen Sorge zu sich selbst und erleben sich selbstbewusster. Der Fokus meiner Arbeit liegt darin, die Qualitäten wahrzunehmen und das zu bieten, was ihr Kind, oder Sie im Moment brauchen.
schnitt. Jetzt braucht es von Anfang an Freude am Lernen und es gilt, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. «Dranbleiben» heisst die Devise! Rebisto begleitet Kinder und Jugendliche seit 16 Jahren in Gelterkinden und Liestal auf allen Schulstufen bei allen
Rebisto begleitet Kinder und Jugendliche bei allen Schulfächern.
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pr. Rueda de casino? Mawiba? Kaha? Hinter diesen Worten stehen tolle Bewegungs- und Tanzarten welche im Studio1 in Niederdorf gelernt und ausgeübt werden können. Rueda de Casino ist ein Gruppentanz, welcher in Kuba getanzt wird. Die Rueda-Gruppe trifft sich alle 14 Tage am Freitagabend zum tanzen. Die Basis der Rueda ist der Salsa-Tanz. Für interessierte Einsteigerinnen und Einsteiger besteht die Möglichkeit, bis zu den
Gruppenangebot Ca. 14-täglich Mittwoch von 13 bis 14.30 Uhr, Freitag einmal im Monat von 16 bis 17.30 Uhr und Samstag einmal im Monat von 13 bis 14.30 Uhr. Einstieg jederzeit möglich! Individuelle Einzelbegleitung Personen- und Lösungsorientierte Maltherapie, Arbeit am Tonfeld, mit Stein, Snoezelen, Marte Meo, Lösungsorientierte und systemische Beratung. Anerkennung bei ASCA, EGK und EMR. Im Rahmen Ihrer Zusatzversicherung können Kosten von Ihrer Krankenkasse rückerstattet werden. Ich biete spezielle Konditionen bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen, sofern keine Zusatzversicherung vorhanden ist! Malort & Atelier Marion Gregor, Hanro Areal Benzburweg18, 4410 Liestal info@mariongregor.ch www.mariongregor.ch Mobile 079 395 27 11
Individuelle Lernbegleitung im Rebisto
pr. Die Sommerferien sind vorbei. Einige Kinder sind in die Primarschule, andere in die Sekundarschule, einige Jugendliche sind in eine weiterführende höhere Schule eingetreten und einige haben bereits eine Lehre begonnen. Für viele beginnt ein neuer Lebensab-
Neu im Studio1
Schulfächern. Die Kinder und Jugendlichen sehen im Rebisto einen Ort, wo man ungestört lernen kann und wenn sie das Rebisto nach Erledigung der Schularbeiten wieder verlassen, haben sie etwas dazugelernt und fühlen sich besser. Im Rebisto besteht zwischen der Lehrkraft und den Lernenden ein enges Vertrauensverhältnis. Die Lehrerin oder der Lehrer erkennt die Stärken und kann individuell auf die Defizite eingehen. Unsere Lehrerinnen und Lehrer bringen ihre Persönlichkeit in den Unterricht ein und darauf bauen Kinder und Jugendliche eine vertrauensvolle Beziehung auf. Vertrauenswürdig und glaubwürdig muss darum die Lehrkraft sein. Das ist das Fundament jeder Schüler-Lehrer-Beziehung. Nur wer zufrieden und motiviert ist, kann erfolgreich lernen. Unser Hauptangebot besteht aus: Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe und Sprachkurse für Erwachsene. Sie finden alle unsere Angebote auf www.rebisto.ch. Rebisto GmbH, Tel. 061 983 09 53, info@rebisto.ch, Karin Viscardi
Das Studio1 bietet verschiedene BeweFOTO: Z VG gungs- und Tanzarten an.
Herbstferien jeden Freitagabend von 19.15 bis 20.15 Uhr die Basisschritte zu lernen. Mit Mawiba kommen endlich auch die Schwangeren und Mamis mit ihren ganz Kleinen zum Tanzen. Ob noch im Babybauch, in der Trage oder im Tragetuch, bei Mawiba wird mit dem Kind getanzt. Jeanette Thommen und Tanja Valvo bringen Mawiba ins Waldenburgertal. Kaha ist ein ruhiges Bewegungsprogramm, in welchem der ganze Körper im Stehen durchgestreckt und gekräftigt wird. Durch die langsamen Bewegungsabfolgen kommt der Geist zur Ruhe und man hat ganz viel Zeit die wohltuenden Streck- oder Kräftigungsposition zu spüren. Bei Kaha bleibt man an Ort stehen. Durch das zwischenzeitliche Verlagern auf ein Standbein wird das Gleichgewicht trainiert und verbessert. Weitere Tanz- und Bewegungslektionen für Kinder ab fünf Jahren bis ins hohe Alter sind in unserem umfangreichen Stundenplan. Und alle verfolgen das gleiche Ziel: glückliche Teilnehmer, welche sich durch die Bewegung gut und besser fühlen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Viele Informationen finden Sie auf unserer Website www.studio1.dance. Gerne geben wir Ihnen auch persönlich Auskunft. Kontaktieren Sie uns über info@studio1.dance oder unter Tel. 079 705 43 36.
Behandlungsablauf Dorn-Breuss-Therapie pr. Eine erste einfache Diagnose zur Belastungs-Kontrolle der Beine und der Wirbelsäule geschieht mittels zwei gleichzeitig betretenen Personen-WaaWalter Brodbeck gen. Dies zeigt klar auf, welches Bein geschont und welches mehr belastet wird. Ein Zeichen zugleich ist, festzustellen, wo behandelt werden muss. Ein ungleicher Sitz der Bein-Gelenke ist in der Regel die Ursache für den bekannten Beckenschiefstand. Die Erfahrung hat gezeigt, dass vor der Behandlung eine Entspannung des Körpers (Gelenke, Bandscheiben), Vorteile bringen. Mittels einer Detensions-Liegematte wird während 10 bis 15 Minuten mit dem eigenen Körpergewicht, Kreuz und Wirbelsäule (Bandscheiben) gedehnt und entlastet. Dies vereinfacht die Behandlung für Patient und Therapeut. Fast immer ist die Beinlängendifferenz dadurch behoben. Während der Dehnung werden gleichzeitig auch die Bandscheiben rehydriert und entlastet. Sehr oft haben sich die Kreuzschmer-
zen merklich reduziert! Die Dehnung ist wirkungsvoll und ist bei Patienten sehr beliebt. Möglichst sorgfältig und ohne zusätzlich erzeugte Schmerzen werden alle Gelenke und Wirbel kontrolliert und in die ursprüngliche Position gebracht. Aufgrund langjähriger Erfahrung werden zur Erleichterung der Behandlung diverse Geräte als Hilfsmittel eingesetzt. Nach der Kontrolle und den entsprechenden Korrekturen erfolgt zum Ende der Behandlung die Breuss-Massage. Die Breuss-Massage ist ein wohltuender Abschluss der Behandlung und wird allgemein sehr geschätzt. Zur Stabilisierung der therapierten Gelenke und Wirbel werden einfache Übungen instruiert. Der Patient erhält zur Unterstützung entsprechend illustrierte Informationen. In der Regel genügt eine, bei langjährigen Beschwerden werden eventuell zwei oder mehr Behandlungen notwendig. Walter Brodbeck, Dorn-Therapeut, Gewerbestrasse 10, 4450 Sissach, Telefon 061 971 52 29 www.dorn-breuss-behandlung.ch
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Region Liestal Die Sinne bewusst nutzen und sich etwas gönnen
Vo dr Gschichtehäx
Liestal Genusswochen in der Genusshauptstadt eröffnet WILLI WENGER
Noch bis am 13. Oktober, dem Ende der Schul-Herbstferien, finden die Baselbieter Genusswochen statt. Das mit über 150 Veranstaltungen inszenierte Grossereignis ist am vergangenen Samstag in Liestal eröffnet worden. Das regional-kulinarische Feuerwerk verspricht erneut ein Glanzlicht zu werden. Der Liestaler Stadtpräsident Daniel Spinnler bezeichnete in seinen Ausführungen, die eine Art «Genussrede» darstellten, die köstlichsten Wochen des Jahres als wichtige Veranstaltung des Baselbietes. «Ich freue mich auf das reichhaltige Menu der Genusswochen», blickte Spinnler in die nahe Zukunft. Er bezeichnete Liestal als Genusshauptstadt, wurden doch die heurigen Genusswochen in der Kantonshauptstadt gestartet. Das Ganze führe letztlich zu mehr Genuss im Kanton, aber auch in Liestal, zeigte sich der Vorsitzende des Stadtrats überzeugt. An den Baselbieter Genusswochen erwartet Genussliebhaber aus dem Kanton und der Umgebung ein vielfältiges Programm mit über 150 Ereignissen. Beispiele sind das Openair-Festival im Zeichen des Raclettes in Liesberg, das Wurstseminar in Arlesheim bis zum gemeinsamen Zwetschgenrüsten oder das Humor-Dinner Ende Monat in Liestal. Aber: Bei den Genusswochen geht es letztlich um weit mehr als um die Aufnahme von Nahrung. Die Genusswochen halten die Genusskultur hoch, sie fördern die Geselligkeit, sensibilisieren für Saisonalität und Nachhaltigkeit und sie rücken regionale Produzenten und Veredler in den Fokus ihres genussvollen Publikums.
Tobias Eggimann (l.) und Daniel Spinnler. Tobias Eggimann, der Geschäftsführer von Baselland Tourismus und Präsident des Vereins IG Baselbieter Genusswochen, machte klar, war für ihn die Zeit bis Mitte Oktober bedeute. Es sei eine einzigartige Zeit, um vieles vorzustellen und in den Mittelpunkt zu rücken, Getränke und Lebensmittel beispielsweise. Eggimann wies auf die «Spezialität des Jahres», die Mirabelle, hin. Diese süsse Pflaume sei vielfach unbekannt. «Eigentlich erstaunlich, umso mehr fast 90 Prozent der Schweizer Ernte aus dem Baselbiet stammen.» Auch deshalb, so
Die Spezialität des Jahres, die Mirabelle.
FOTOS: W. WENGER
der IG-Präsident, seien zahlreiche interessante Veranstaltungen geplant, um die Mirabelle näher kennen zu lernen. Auch punkto Verarbeitung sind ihre Möglichkeiten beachtlich: in Kuchen, Wähen, Joghurt, Cremen, Glacé oder Konfitüre und Feindestillat, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Und für das Oberbaselbiet von Bedeutung: Im Ebenrain-Zentrum in Sissach holt ein Kochkurs die Mirabelle aus ihrem Schattendasein. Alles in allem: Die IG ist Trägerin der Baselbieter Genusswochen. Sie fördert
Die Kundschaft fehlte am vergangenen Samstag nicht ...
Die Faszination von Gold und Farben
Liestal Ausstellung «Buchmalerei» von Bernadette Brutschin ab 22. September pr. Die Buchmalerei ist eine Kunstgattung, die sich mit der malerischen Gestaltung von Büchern und anderen Schriftwerken befasst. Buchillustrationen kamen bereits im 2. Jahrhundert auf und gelangten in den klösterlichen Scriptorien des frühen Mittelalters zur Blüte. Die Liestaler Künstlerin Bernadette Brutschin ist eine von wenigen, die diese alte Tradition noch hoch halten. Aus alten Dokumenten übernommene Motive gestaltet sie neu und überführt sie so in die heutige Zeit. Daneben entwirft sie Bilder nach eigenen Ideen, aber im authentischen Stil der mittelalterlichen Buchmalerei. Ein Grossteil der Werke – Bernadette Brutschin ist eine sehr produktive Künstlerin – besteht aus prächtig ausgestalteten Anfangsbuchstaben, beispielsweise von Bibelversen. Aber auch mo-
Veranstaltungen, die mit hochwertigen Produkten die Freude am Essen und die Geselligkeit bei Tisch wertschätzen. Sie will die Vielfalt der Lebensmittel und Ernährungskulturen bekannt machen. Sie hat sich auch zum Ziel gesetzt, die Achtsamkeit der Konsumenten bezüglich Regionalität, Qualität und Saisonalität der Produkte zu steigern. Zudem soll die junge Generation für die Genussfreuden sensibilisiert und auch kulinarische Innovationen sollen gefördert werden. www.baselbieter-genusswochen.ch
derne Lebensweisheiten finden Einzug in die Buchmalerei von Bernadette Brutschin. Unzählige Stunden sind nötig, um einen einzelnen Buchstaben zu Papier zu bringen: vom Studium der Originalvorlagen über das Herausarbeiten der verschlungenen Umrisse bis zum Malen. Oft werden die Malereien
Jesus spricht zu ihm: Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin! (Johannes 5,9) FOTO: Z VG
mit Blattgold verziert, was ebenfalls sehr aufwändig ist. Neben den Buchstaben malt Bernadette Brutschin auch figürlich, oft sind das Szenen aus der Bibel. «Ich finde mich ganz in der Technik und dem Arbeiten mit Gold und Farben», sagt die Künstlerin. Sie fasziniert auch die Genauigkeit und die Feinarbeit, die dabei verlangt werden. Ab dem 22. Dezember sind die aussergewöhnlichen Werke im Kirchgemeindehaus Martinshof an der Rosengasse 1 in Liestal zu sehen. Die Ausstellung bietet auch Gelegenheit, sich mit den historischen Hintergründen der Buchmalerei auseinanderzusetzen. Die Vernissage ist am 22. September von 10.30 bis 13 Uhr, danach ist die Ausstellung jeweils am Sonntag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Finissage findet am 1. Dezember von 10.30 bis 13 Uhr statt.
Wieder mal in München. Birkenstock-Sandalen kaufen, wenn es den tollen, alten Laden noch gibt. Die Auer-Dult besuchen. Genauer gesagt, die Jakobi-Dult. So in etwa ähnlich wie der Petersplatz während der Herbstmesse. Ein schöner, alter Platz vor der Mariahilf-Kirche, der voll ist von Marktständen. Es gibt selbstgemachte Keramik, Krimskrams, Wurst- und Bierbuden, Karussell, ein kleines Riesenrädchen und noch vieles mehr. Diesmal reiste ich nicht mit dem Flugzeug, sondern ganz gemütlich mit dem Intercity. Dauert etwa gleich lange, ist aber viel ökologischer. Einmal umsteigen in Mannheim, sieben Minuten hatte ich dafür Zeit. «Könnte etwas knapp werden», meinte meine Tochter, die sehr geübt ist im Zugfahren. Ich hatte Sparbillette, die nur für die gewählten Züge Gültigkeit hatten. Wäre wohl Pech, wenn ich den Anschluss nicht schaffen würde, wäre dann wohl nicht mehr ganz so «spar». Ich hatte Glück bei der Hinreise, mein Anschluss hatte Verspätung. In München genoss ich die Ferientage und verteilte meine Euros grosszügig unter den Münchnern. Gegessen habe ich reichlich, was sich auf der Waage regelmässig nach den Ferien zeigt, was solls. Die Birkenstock muss ich zukünftig im Internet bestellen, den kleinen Laden habe ich nicht mehr gefunden. Baustellen hatte es auch wie bei uns. Der Bus fuhr nicht dort, wo ich es gewohnt war, das gab dann einige «Extra-zu-Fuss-Kilometer». Ein neues Tattoo kam zu meiner Sammlung dazu, von München hatte ich noch keines. Das Hotel wurde renoviert und modernisiert, fand ich toll. Der Zoo ist immer noch gleich. Eigentlich sehen alle Zoos auf der Welt ähnlich aus. Schnell waren die paar Tage um und ich befand mich wieder im Zug zurück nach Mannheim. Vergebens hoffte ich auf die Verspätung meines Anschlusses, sodass ich ziemlich «secklä» musste. In Basel dann auch noch ein «Run», weil mein Zug nicht wie gewohnt weiter fuhr. Bei glühender Hitze stieg ich in Liestal aus und genehmigte mir ein Taxi als Abschluss meiner kurzen Ferienreise. Danach erholte ich mich auf meinem kühlen Balkon, da ich feststellen musste, dass sich die Sechzig unweigerlich bemerkbar macht. Sie klopft in wenigen Tagen an meine Türe. URS ULA MORAND
Region Liestal
ObZ 5. September 2019
Ein voller Erfolg
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Turnsport Ziefner Vereinsturntag Am vergangenen Samstag fand in Ziefen erstmals der sogenannte Vereinsturntag statt. Ziel dieses Anlasses war es, der Ziefner Bevölkerung und Umgebung den Turnsport näherzubringen und junge Begeisterte auf ihn aufmerksam zu machen. Den Start in den Tag machten die Jüngsten des Turnvereins und eroberten mit ihrer Darbietung die Herzen des Publikums. Darauf zeigten mehrere Turnerinnen und Turner der Kategorien 2 bis 7 ihre Wettkampfübungen an ihren Lieblingsgeräten. Auch die fünf Kunstturner des Vereins führten, an den für sie etwas gewöhnungsbedürftigen Geräten, ihre Übungen vor. Das Spektakel wurde von Michael Pletscher und Sibylle Keller fachkundig moderiert. Im Anschluss präsentierten die Springerinnen und Springer sowie die Gymnastik ihre Wettkampfprogramme, wel-
FOTO: Z VG
che mit grossem Applaus belohnt wurden. Für grosse Bewunderung sorgten die international bekannten Holmikers des TV Mels, welche extra den weiten Weg nach Ziefen angetreten hatten und mit ihrer Barrenvorführung die Zuschauer zum Staunen brachten. Den Schluss bildete schliesslich das Schaukelringteam aus Ziefen mit einer faszinierenden Darbietung. Den Anlass liessen die Turnerinnen und Turner sowie die Gäste in der legendären Räbeliechtli-Bar ausklingen. Die ideale Gelegenheit, den ereignisreichen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Der Turnverein Ziefen blickt auf einen erfolgreichen Anlass zurück und hofft, schon bald zahlreichen Nachwuchs in der Turnhalle Eien begrüssen zu dürfen. LYNN S CHULZ
nen, sie pflegen das oberste Stück Rebland von Ziefen, welches hauptsächlich mit Riesling-Silvaner und Blauburgunder-Trauben bepflanzt ist. Das qualitativ hochwertige Traubengut wird zu einem weissen und einem roten Wein verarbeitet. Der Weisswein mit dem exzellenten Jahrgang 2018 ist bereits in Flaschen abgefüllt und steht zum Verkauf bereit. Die Rebbauern laden ein, am Reben-
fest, 7. September 2019, ab 13 Uhr teilzunehmen. Es findet bei jeder Witterung beim Räbhüüsli Chapf Ziefen statt. Parkieren ist beim Eienschulhaus möglich. Geniessen Sie und Ihre Familie in geselliger Runde ein Rääbe-Zvieri, Getränke aller Art, Kuchen oder ein Nachtessen aus der Chapfküche. Die Rebbauern des Vereins für Heimatpflege freuen sich über Ihren Besuch im Rebberg.
Ziefen am Sprung.
Räbefescht in Ziefen
Samstag, 7. September, beim Räbhüüsli Chapf Ziefen pr. Im schönen Rebbaudorf Ziefen, «hinteres Frenkental», sorgt der Verein für Heimatpflege dafür, dass alte Brauchtümer weiterleben. Somit ist ein Kulturangebot vorhanden, was immer wieder Gelegenheit bietet, bei verschiedenen Anlässen die Geselligkeit zu pflegen und die alten Traditionen mitzuerleben. Die Rebbaugruppe des Vereins für Heimatpflege bestehend aus elf Perso-
Kranz und Gedenkmähli zum 191. Geburtstag
Geschäftsnotizen
Die Salze des Lebens
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Ziefen Dichterpfarrer Jonas Breitenstein Der Verein Jonas Breitenstein Binningen (Maja Samimi) hat in Verbindung mit dem Verein für Heimatpflege Ziefen (Paul Spiess) den Brauch eingeführt, je-
weils am Geburtstag des Baselbieter Dichters Jonas Breitenstein, am 22. August, einen Ehrenkranz aufzuhängen. Dieser Anlass hat unlängst in Ziefen am
Die «Breitenstein-Freunde» vor dem Geburtshaus von Breitenstein. Anzeige
FOTO: W. WENGER
Geburtshaus des ersten Baselbieter Dichters stattgefunden, indem bei der Gedenktafel Jonas Breitenstein ein Ehrenkranz angebracht wurde. Die Veranstaltung fand zum zweiten Mal statt. Der Hausbesitzer, Architekt Daniel Burckhardt aus Basel, ermöglichte dabei durch das Öffnen des Gebäudes Einblicke in das nicht mehr bewohnte Gebäude. Ihre Freude zum Ausdruck brachten Spiess und Samimi, die im Rahmen des Breitenstein-Mähli in der «Tanne» das Zusammentreffen der Breitenstein-Freunde würdigten. Ein Detail: Der Pfarrer und Dichter Jonas Breitenstein war mit der Wirtshaustochter aus der Ziefner Tanne Theresia Tschopp verheiratet. Bei angeregten Gesprächen wurde schliesslich darüber informiert, dass ein Jonas-Breitenstein-Film oder aber Video-Beiträge fürs Internet geplant sind. Die 2013 bis 2018 erschienenen vier Bände sowie vier CDs des Gesamtwerkes von Breitenstein sind nach wie vor im Buchhandel erhältlich. WILLI WENGER
pr. Täglich nehmen wir über die Nahrung eine Vielzahl von unterschiedlichsten Mineralstoffen auf. Diese sind wichtig, denn sie sind an zahlreichen Prozessen in unserem Körper beteiligt. Mit der Aufnahme von Mineralstoffen beschäftigte sich Dr. Wilhelm Schüssler
Andrea Betschart, Schüssler Master der Saner Apotheke. FOTO: Z VG
bereits vor beinahe 200 Jahren. Die nach ihm benannten Schüssler Salze aktivieren die Zelle. Einem Mangel, der durch Stress, Sport, falsche Ernährung oder Umweltbelastungen verursacht wird, kann so gezielt entgegengewirkt werden. Denn Schüssler Salze sind die Türöffner für Mineralien aus Lebensmitteln. Den Umgang mit Schüssler Salzen können Sie im Grundkurs Schüssler Salze der Saner Apotheke am 12. September um 19 Uhr im Kulturhotel Guggenheim in Liestal erlernen. Die erfahrene Schüssler-Expertin Andrea Betschart bringt Ihnen die Grundlagen zu Wirkungsweise, Dosierung und Anwendung der Schüssler Salze näher, damit Sie Ihre Gesundheit selbst in die Hand nehmen können. Grundkurs Schüssler Salze Nr. 1–12 Donnerstag, 12. September, 19 Uhr Unkostenbeitrag CHF 24.– Kulturhotel Guggenheim Liestal Anmeldung unter 061 307 92 07 oder veranstaltungen@saner-apotheke.ch
ObZ
5. September 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Gelterkinden Wandernde Huldigung der Edelsäfte
Buus 16. Wy-Erläbnis im Baselbieter Wein-Dreieck SANDER VAN RIEMSDIJK
An den Reben baumelten die Trauben fast erntereif, um die Hälse der Wanderer ein Glas. Das sieht man nicht alle Tage und sollte folglich gewöhnungsbedürftig sein. War es jedoch nicht. Schon gar nicht, wenn diese Wanderer sich gut gelaunt durch die schöne Landschaft bewegten und sicht- und hörbar herausstachen. Der letzte Samstag im August: Das traditionelle «Wy-Erläbnis» lockte wieder viele Weinbegeisterte in die Rebberge von Buus, Maisprach und Wintersingen. Dies zum 16. Mal. Die stolze Anzahl von 2300 Weinliebhabern konnte auch dieses Jahr den bezirzenden Ruf dieses Anlasses als feuchtfröhliches Happening im Wein-Dreieck nicht widerstehen. Als Beweis diente der grosse Andrang auf dem Dorfplatz in Buus, der als Ausgangsstation fungierte. In einem Intervall von jeweils 20 Minuten setzten sich die Gruppen auf ihre Marschroute in Bewegung; anfänglich in einem speditiven Tempo, das je länger der Track zurückgelegt wurde, an Intensität nachliess. Was zweifellos dem pragmatischen Zweck des um den Hals mitgeführten Glases zuzuschreiben war. Dieses diente ja zur Degustation der verschiedenen klassischen Weinsorten wie Pinot noir (Blauburgunder), Riesling-Sylvaner und Spezialitäten wie Chardonnay, Bacchus, Pinot blanc, Blanc de noir und Rosé, die von den Winzerinnen und Winzern aus den drei Weindörfern an den sechs Zwischenstationen präsentiert wurden. Die qualitativ hochstehenden einheimischen Weine, als Symbol für Genuss und Gemütlichkeit, beflügelten viele
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Walderläbnis
Abendspaziergang mit Krimilesung in der Dämmerung. Ein spannendes Walderlebnis mit Barbara Saladin. Eine Veranstaltung der IG Walderläbnis Gelterkinden. Am Freitag, 13. September 2019, Besammlung: Festplatz Hofmatt Gelterkinden. Zeit: 17.30 bis ca. 21 Uhr. Unkostenbeitrag 20 Franken, inklusive Apéro riche. Bei sehr schlechtem Wetter gibt die Homepage www.barbarasaladin.ch über die Durchführung Auskunft.
Podiumsdiskussion
Der Andrang an den Zwischenstationen war zeitweise so gross, dass man sich zwischen den Rebstöcken einen Sitzplatz suchen musste. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK Wy-Erläbnis-Teilnehmer/-innen, sich eine längere Pause zu gewähren. Zu den einheimischen Weinen wurde auch ein Sechs-Gang-Menü angeboten, das die kulinarischen Herzen höherschlagen liess. Die Weinsorte sollte ja unmittelbar mit ihrer Herkunft verbunden sein, eine grosse Individualität ausstrahlen und dadurch einzigartig im Geschmack
sein. Diese Einzigartigkeit im Gaumenerlebnis ist zwar subjektiv, aber ohne zu übertreiben, lässt sich vom Hörensagen doch behaupten, dass die vielen Teilnehmenden am Wy-Erläbnis sich mit der Qualität der verschiedenen Weine zufrieden zeigten. Der Anlass als traditioneller Bestandteil der kantonalen Identität und eine wandernde Huldi-
gung der hiesigen Edelsäfte setzten sich am Ende der Route durch die sonnenverwöhnten Rebberge mit dem Festbetrieb in Maisprach die Krone auf. Am Konzept wird für die nächsten Jahre nicht gerüttelt, wie Vizepräsident Roland Suter gegenüber der ObZ verlauten liess. Wer möchte ihm da widersprechen?
pr. Eric Nussbaumer und Tobias Andrist sind zwei Energieexperten aus unterschiedlichen Bereichen. Eric Nussbaumer ist langjähriger Energiefachmann, Nationalrat und Ständeratskandidat sowie seit 2007 Mitglied der UREK (Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats). Tobias Andrist ist seit Juli 2018 CEO der EBL und hat Erfahrung in der Begleitung des Baus von Sonnen- und Windkraftwerden. Beide, der Politiker sowie der EBL-CEO sitzen an Schalthebeln, die für das Verlangsamen der Klimaerwärmung von Bedeutung sind. Nussbaumer ist in Bern einer der Hauptakteure bei der Erarbeitung und Formulierung der gesetzlichen Grundlagen für die Energiewende. Andrist kann durch Investitionen in Solarkraftwerke und Windenergieanlagen konkrete Schritte gegen den Klimawandel unternehmen. Die zwei Fachleute diskutieren unter der Leitung von Sandra Strüby, Landrätin und Nationalratskandidatin, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, ob und wie mehr Schub in die Energiewende gebracht werden kann. Anschliessend an diesen öffentlichen Anlass findet ein kleiner Apéro statt, zu dem alle eingeladen sind. Eric Nussbaumer und Tobias Andrist im Gespräch am Freitag, 13. September 2019, 19 Uhr, Gemeindehaus, Zwinglisaal Gelterkinden
Strom in Sissach wird nicht teurer
Fredy Löw aus Buus referierte über den Pflanzenschutz der Reben.
Vizepräsident Roland Suter (l.) möchte das erfolgreiche Konzept beibehalten.
Was ist eine Ernährungs- Tischtennis Psychologische Beratung? Start in die Saison
pr. Bevor Du bei mir in die Beratung oder in einen Kurs kommst, möchte ich, dass Du sicher bist, dass ich die richtige Beraterin für Dich und Dein Ziel bin. Am InfoAbend wirst Du erfahren, dass mein Konzept mehr ist, als nur ein paar zusammengewürfelte Tricks und Tipps aus dem Internet. Mein Konzept basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen, einem fünfjährigen Studium an der HFT Olten und am IKP Zürich. Ausserdem war (bin) ich selbst betroffene (Essstörung) und bringe Jahrzehnte an Selbsterfahrung und viel Mitgefühl für Deine Anliegen mit. In meiner Arbeit geht es vor allem um eines: darum, dass Du dich wohler fühlst und über dich hinauswachsen kannst und wieder in die Selbstwirksamkeit kommst. Ich möchte, dass Du Dich selber wieder mit anderen Augen siehst, Deine Energie und Kraft aufbaust und Deine Möglichkeiten und ja, Deine Schönheit siehst. Du erfährst am Infoabend, auf welchen Grundbausteinen mein Programm aufbaut und wirst bereits eine kleine praktische Übung dazu machen. Es geht mir um langfristige, nachhaltige Erfolge, die
Du Dein Leben lang geniessen kannst. Suchst Du kurzfristige Wow-Effekte, bist Du bei mir an der falschen Adresse. Mir geht es immer darum, Dir Deine beste Entwicklung zur ermöglichen um Deine persönlichen Ziele erreichen zu können. Weitere Infos unter: Claudia Busetti Jenny, Tel. 079 326 82 74, c.busetti@eblcom.ch
Claudia Busetti Jenny.
FOTO: Z VG
Die Mannschaftsmeisterschaft der Tischtennisspieler hat wieder begonnen. Der Tischtennisclub Gelterkinden tritt nach den Aufstiegen der ersten und dritten Mannschaft neu mit je einem Team in der 3., 4. und 5. Liga an. Noch ist nicht geklärt, ob es Ende Saison pro Gruppe einen oder zwei Aufund Absteiger gibt. Der Entscheid fällt diese Woche an der Delegiertenversammlung des NWTTV. Es könnte auch sein, dass Ende Saison zwischen dem Zweitletzten der oberen Liga und dem Zweiten der unteren Liag, Relegationsspiele ausgetragen werden. So oder so ist klar, dass es für Gelterkinden 1 in der 3.Liga sehr schwierig sein wird den Ligaerhalt zu schaffen. Captain Senn, Freivogel und D. Hasler wurden in die vermeintlich stärkere Gruppe gelost und werden sich voraussichtlich mit Breitenbach 1 und Copains Birsfelden 2 im Abstiegskampf messen müssen. Gelterkinden 2 mit R. Hasler, T. Buess und U18-Junior Jordi hat in der 4. Liga ebenfalls keine einfache Gruppe erwischt und wird kon-
stant gute Leistungen brauchen um nicht in den Abstiegskampf zu geraten. Gelterkinden 3 spielt in einer ziemlich offenen Gruppe in der 5. Liga und sollte den Ligaerhalt schaffen, wird jedoch kaum um den Aufstieg mitspielen können. In zwei vorgezogenen Spielen trat das Team zweimal zu Hause an. Die Gastgeber starteten gegen Sisseln 3 erfolgreich mit einem 7:3-Sieg in die Saison. Während Pantaleo und Kopilovic alles gewannen, blieb der mit grossem Trainingsrückstand angetretene Häberli chancenlos. Gegen Frenkendorf/Füllinsdorf 1 erreichte das Team ein Unentschieden. Pantaleo gewann alle seine Einzel. Mit einer unnötigen 9:11-Niederlage im Entscheidungssatz im zweiten Spiel verspielte Kopilovic seine bisher makellose Bilanz, war aber für die anderen beide Siege verantwortlich. Häberli ging dreimal als Verlierer vom Tisch. Im Schweizer Cup spielen die Gelterkinder zu Hause gegen den klar favorisierten TTC Basel (1. Liga). Einzelne Aktivspieler treten zudem am Ranglis-
Aufgrund der höheren Beschaffungspreise für elektrische Energie aus Schweizer Kraftwerken steigt der Tarif für das Produkt ES AQUA (Wasserkraft Schweiz) im kommenden Jahr um 0.25 Rp./kWh. Dieser Preisanstieg wird kompensiert durch die Senkung der Tarife der Elektra Sissach für die Netznutzung und die von der Swissgrid erhobene Gebühr für Systemdienstleistungen SDL. Somit kostet der Strom 2020 etwa gleich viel wie heute. ELEKTRA SISS ACH
tenturnier an. Ausser T. Buess, der mit zwei unglücklichen Fünfsatzniederlagen ausschied, konnten sich die Gelterkinder für die nächste Runde qualifizieren. Im Nachwuchsbereich tritt der TTCG mit neun Lizenzierten an (ein U18, drei U15 und fünf U13). Mit Vivienne Thommen spielt seit langem wieder ein Mädchen für die Gelterkinder. Alle Junioren spielen in der Punktetrophy mit und in der U13- und U15-Mannschaftsmeisterschaft tritt der Club mit je einem Team an. In der Punktetrophy fand die erste Runde für die U13 und U18 bereits an. U18-Junior Max Jordi konnte vier Spiele gewinnen und den elften Rang herausholen. Bei den Jüngsten mussten die Neulinge noch Lehrgeld zahlen, Vivienne Thommen blieb ohne Sieg, Niclas Riek und Linus Häfelfinger konnten je ein Spiel gewinnen. Die beiden erfahreneren Jonas Hasler und Daniel Thommen holten je zwei Siege. Weitere Infos: www.ttcgelterkinden.ch/www.click-tt.ch SIMON S ENN
Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 5. September 14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum an der Marktgasse 8 – Barbara Coni singt Freitag, 6. September 20.00 Living Room. Im Unterrichtshüsli Samstag, 7. September 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 JUNGSCHI – Thema Yakari im Unterrichtshüsli Sonntag, 8. September 10.10 Kinderhüte im Unterrichtshüsli 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche. Pfarrer Samuel Maurer, Die Feier wird durch den Chor unter der Leitung von Claudia Waldmeier mitgestaltet. Es werden Lieder von Tuuliki Jürjo, Eleanor Farjeon und Max Reger gesungen. Letzte Predigt aus der Reihe «Starke Frauen in der Bibel» – Thema: «Lydia - der Glaubensweg der ersten Christin Europas». Kollekte: HEKS – Komitee BL. Fahrdienst: Silvia Bürgin, 061 981 58 87 Montag, 9 September 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum
ObZ 5. September 2019 Sprache 11.00 Kommunionfeier - Familiengottesdienst, Aufnahme der Erstkommunikanten 2020 18.00 Santa Messa
Samstag 7. September, 9.30 bis 16.30
Mittwoch, 11. September 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Santa Messa ital./dt.
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Albert Schweitzer
Freitag, 6. September ACHTUNG: PUNKT 12 Jugendgottesdienst fällt aus. Neuer Termin: 20. September
In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem herzensguten Mami, unserer Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter
Samstag, 7. September 9.00 bis 12.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus
Margrit Gysin-Furler
Sonntag, 8. September 19.00 Lager-Gottesdienst der Konfirmanden in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke
20. Juni 1923 – 25. August 2019
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Dienstag, 10. September 20.00 Lese-Keller «Lesen macht Spass» im Pfarrhauskeller. Es laden ein: Ruth Strunk, Michael Jankowski und Silvia Gürtler
Unsere Herzen sind traurig, aber voll von wunderschönen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Du hast unser Leben reich beschenkt und wirst uns mit deiner Liebenswürdigkeit unendlich fehlen.
Freitag, 6. September 19.30 Leitungsteam
Zentrum Ergolz, Ormalingen
Samstag, 7. September Leitungsteam Retraite
Donnerstag, 12. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Detlef Noffke
Donnerstag, 12. September 15.00 Ökumenische Andacht, APH Homburg, Sissach Freitag, 13. September 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimattt, Sissach 19.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche Sissach Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
Dienstag, 10. September 11.00 Gottesdienst im Altersheim
Sonntag, 8. September 10.15 Gottesdienst zur Schöpfungszeit mit Abendmahl (Marietjie Odendaal) und Metro
Mittwoch, 11. September 19.10 Taizefeier in der Kirche. Lieder-Stille-Gebet
Dienstag, 10. September 14.30 60 Plus
Samstag, 14. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche. Halbstündige Feier mit Beten, Singen und Geschichte hören für kleine Kinder in Begleitung
Freie Missionsgemeinde Gelterkinden
Amtswochen 2. bis 15. September: Samuel Maurer Sommerpause auf dem Sonnenhof vom 1. bis 26. September Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 8. September 10.15 Eucharistiefeier mit Padre Francesco Abbate Dienstag, 10. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25
Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst «Arbeit jenseits von Eden», im Lindenhof, mit Beni Sutter, Kinder-Gottesdienst parallel www.fmg-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Samstag, 7. September 10.00 bis 11.30 Stärnschnuppe Treffen im Pfarrhaus Buus Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst in Buus, Pfarrerin Christiane Bitterli Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Samstag, 7. September Konf 1, Exkursion zum Ökumenischen Seelsorgedienst für Asylsuchende in Basel
Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30
Sonntag, 8. September Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung, den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen
Katholische Kirche Sissach Sonntag, 8. September 9.00 Eucharistiefeier in portugiesischer
Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 8. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler. Aus den Seligpreisungen Mt. 5,3 und 5,7
katholischen Kirche in Gelterkinden. Freude pur und Ausgelassenheit wahren angesagt. Die Classic-Rock Band «tellrock» eröffnete den Reigen mit einigen Welthits wie Deep Purple, Van Halen, AC/DC und stimmte die FestbesucherInnen optimal auf den Abend ein. Die neunköpfige Band «funkybones» aus Langnau im Emmental knüpfte sodann mit souligen und jazzigen Melodien an und vermochte, durch ihre gekonnten instrumentalen Solis zu überzeugen. Da wippten wirklich für einmal alle Körperteile
«funkybones» heizte mächtig ein und brachte den Platz zum Kochen.
Das einzig Wichtige im Leben sind Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Nach kurzer Krankheit durfte sie im Beisein ihrer Familie am Sonntagabend sanft einschlafen.
In stiller Trauer Felix und Edith Gysin-Pfister Dominic und Stephanie mit Maila Simon und Mara Franziska und Heinz Rudin-Gysin Michael und Manon Kevin und Sarah Marc und Nicole
www.ref-ormalingen-hemmiken.ch
Sonntag, 8. September Es findet kein Gottesdienst in Rothenfluh statt Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Sonntag, 8. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst mit Kammermusik. Es musizieren Ivan Dukhnych, Violine, Reina Abe, Querflöte, Olivia Ceresola, Sopran, Arno Reichert, Bass, Katherina Leimgruber, Cello und Yvonne Yiu, Orgel. Pfarrerin Trude Bernoulli. Kollekte für das Heks
Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Der Abdankungsgottesdienst findet am Montag, 9. September 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bubendorf statt. Anstelle von Blumen berücksichtige man auf Wunsch der Verstorbenen die Stiftung «Schweizerische Schule für Blindenführhunde», Allschwil, Postkonto 40-1275-0, Vermerk: im Gedenken an Margrit Gysin. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Felix Gysin, Sevogelstrasse 1, 4416 Bubendorf
Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 2. September bis Freitag, 14. September, Studienurlaub Teil 2 – PfarramtStellvertretung: Pfarrerin Barbara Jansen Sonntag, 15. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst zum Dank-, Buss- und Bettag, goldene und silberne Konfirmation. Mitwirkung Musikverein Buckten, Pfarrerin Trude Bernoulli. Kollekte für Insieme. Im Anschluss an den Gottesdienst, sind alle zum Apéro eingeladen. Abwesenheiten von Pfarrer Markus Enz Montag, 16. September bis Freitag, 27. September, Studienurlaub Teil 2 – Pfarramt-Stellvertretung: Pfarrer Christoph Weber Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
Ausflug in die Verenaschlucht. Modulkurs 7. Klasse
Musik, die vom Hocker riss!
Das bereits dritte Openair «Crossover» in Folge in Gelterkinden hatte es in jeder Hinsicht in sich. Stimmige und lebensfrohe Beats und Rhythmen, aufgestellte FestbesucherInnen, eine gut geführte Festwirtschaft und tolles Sommerwetter machten die besondere Mischung dieses Musikevents aus. Ein erfolgreiches und friedliches Happening, das nachhallt. Vier ganz unterschiedliche Musikbands sorgten am Freitag, 23. August, für eine harmonische und mitreissende Stimmung auf dem Begegnungsplatz vor der
Seniorenausflug Mittwoch, 11. September, ganzer Tag
Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg
Donnerstag, 12. September 14.00 Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal
Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: – Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: – Donnerstag, 10.00
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mit. Die im Elsass weitbekannte Band «Peeled Cubes» aus Mulhouse überraschten das Publikum im Anschluss mit eingängigen, melancholischen Songs. Der Leadsänger Philipp Ohrel zog dieses mit seiner kernigen Stimme vollends in seinen Bann. «Invain» krönte den Abend mit Songs und Texten aus dem alltäglichen Leben: dunkel und kritisch gewürzt mit einer Prise Liebe. Fazit: Ein durch und durch gelungenes Musikfest für Junge und Junggebliebene im Oberbaselbiet also, das ohne die freiwilligen HelferInnen nicht zu bewerkstelligen gewesen wäre. An dieser Stelle dankt das OK allen für ihr tatkräftiges Anpacken vor und hinter den Kulissen. Dankeschön auch allen Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung wiederum eine professionelle Bühnentechnik und einen freien Eintritt für alle Musikfreunde garantierten. Bereits laufen die ersten Vorbereitungen für die vierte Ausgabe des «Crossover». Merken Sie sich den Freitag, 21. August 2020 bereits vor und freuen Sie sich erneut auf ein fulminantes MusikFeuerwerk von lokalen und regionalen Musikbands. Welcome! OK CROSSOVER OPEN AIR
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Gelterkinder
Nachrichten
ObZ 5. September 2019
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Todesanzeige
Information zu den Wahlen vom 20. Okt. 2019
Am 24. August 2019 ist
Daniel Dettwiler nach schwerer Krankheit verstorben. Daniel Dettwiler war bis zu seinem Tod engagierter Lehrer und Schulleiter an der Sekundarschule Gelterkinden. Viele in und um Gelterkinden kannten Daniel Dettwiler aus ihrer Schulzeit oder aus der Zusammenarbeit im Schulwesen. Daniel Dettwiler trug die vielen Änderungen und Wechsel im Schulwesen immer engagiert und zukunftsorientiert mit. Daniel Dettwiler engagierte sich aber auch im und fürs Dorf und im Vereinsleben. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz für die Schulen und das Gemeinwesen von Gelterkinden und werden ihn in guter Erinnerung behalten.
Ersatzwahl Schulrat Sekundarschule Gelterkinden
Für den Rest der Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020
Für die Ersatzwahl der per 31. Juli 2019 zurückgetretenen Schulrätin Erika Gröflin wurde bei der Gemeindeverwaltung fristgerecht ein Kandidat zur Wahl vorgeschlagen. Somit kam die stille Wahl zustande. Vorgeschlagene Person: Tobias Gröflin (EVP), 1997, Staffelenweg 4a Gegen die Wahl kann binnen dreier Tage seit der Veröffentlichung, bis am 9. September 2019, Beschwerde beim Regierungsrat erhoben werden (§ 83 Gesetz über die politischen Rechte). Der auf den 20. Oktober 2019 angesetzte Wahlgang wird, vorbehältlich der Erwahrung, widerrufen.
Seiner Familie entbieten wir unser herzliches Beileid und wünschen ihr viel Kraft.
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Einwohnergemeinde Gelterkinden
Sonderabfallsammlung Samstag, 7. September 2019, 8.00– 12.00 Uhr auf dem Zeughausareal, Rünenbergerstrasse 33 Nur für Privathaushalte (keine Annahme von Gewerbe und Industriebetrieben) Für Boden, Luft und Wasser bedeuten Sonderabfälle eine Gefahr und gehören deshalb unter keinen Umständen in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Damit Gifte, welche sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, fachgerecht entsorgt werden können, führt der Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) eine Sonderabfallsammlung durch. Helfen Sie mit, Sonderabfälle möglichst zu vermeiden und falls vorhanden, umweltgerecht zu entsorgen. Ein Flugblatt mit den genauen Hinweisen ging an alle Haushalte und ist auf www.gelterkinden.ch einsehbar.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Der Gemeinderat Die Mitarbeitenden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Öffnungszeiten der Verwaltung
Einwohnergemeinde Gelterkinden
«Tageskarte Gemeinde»
Am Donnerstag, 26. September 2019 findet der Personalausflug statt. Deswegen gelten für diesen Tag folgende Öffnungszeiten:
Die Gemeinde Gelterkinden bietet pro Kalendertag vier vordatierte, unpersönliche SBB-Generalabonnemente («Tageskarten-Gemeinde») der zweiten Klasse an. Die Tageskarten gelten entweder für eine erwachsene Person oder für zwei gemeinsam reisende Kinder (oder für einen Hund bzw. für zwei Hunde). Gemäss Restriktionen der SBB dürfen Tageskarten nur noch an Einwohnerinnen und Einwohner von Gelterkinden abgegeben werden.
Die Gemeindeverwaltung ist geschlossen. In sehr dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Telefonnummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.
Die Tageskarten können gemäss folgenden Bedingungen bezogen werden. Bestellungen Via Internet-Plattform «www.tageskarte-gemeinde.ch» bzw. www.gelterkinden.ch oder per Telefon (061 985 22 22 oder Fax 061 985 22 11). Auf der Internet-Plattform ist jederzeit ersichtlich, für welche Kalendertage noch Karten erhältlich sind. Bezug / Bezahlung Die Tageskarten sind während der Öffnungszeiten am Schalter der Abteilung Einwohnerdienste persönlich abzuholen und bar zu bezahlen. Die Tageskarten werden weder verschickt noch werden sie gegen Rechnung abgegeben. Sofern bestellte Tageskarten nicht rechtzeitig bezogen werden, sind diese in jedem Fall von der bestellenden Person voll zu bezahlen. Preis Gelterkinder Einwohnerinnen und Einwohner:
Fr. 45.– pro Tageskarte
Umtausch / Rückgabe Eine Reservation gilt als definitive Bestellung. Bestellte bzw. bezogene Tageskarten werden weder umgetauscht noch zurückgenommen, bzw. zurückerstattet. Bei einem Verlust bezogener Tageskarten wird von der Gemeinde keine Haftung übernommen.
Die Bibliothek und die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet.
Sicher grillieren
Ratgeber BFU-Sicherheitstipp «Grillieren» Ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit kann beim Grillieren schnell zu schwerwiegenden Folgen führen. Ein Brand oder eine Explosion verursacht nicht nur einen Riesenschreck, sondern
hinterlässt eventuell auch Verletzungen. Wunden durch Verbrennungen sind schmerzhaft und die Spuren lebenslang sichtbar: Beachten Sie folgende Tipps beim Grillieren:
Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung (Tel. 061 985 22 22 oder per E-Mail an gemeinde@gelterkinden.ch).
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/innen. Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden. Die Höhe muss mind. 4,50 m (über der Fahrbahn), resp. 2,50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm, Schneelast) ist ebenfalls zu entfernen.
Ein kleiner Fehler oder eine Unachtsamkeit kann beim Grillieren schnell zu schwerwiegenden Folgen führen. FOTO: Z VG
Grillieren Sie nur im Freien Stellen Sie den Grill standfest auf eine nicht brennbare Unterlage, mit genügend Abstand zu brennbaren Materialien und Gegenständen. Ein Grill muss immer beaufsichtigt werden, lassen Sie auch Kinder nie unbeaufsichtigt in der Nähe. Verwenden Sie als Anzündhilfe nie Benzin oder Brennsprit (Explosionsgefahr), besser sind Anzündkamine, Anzündwürfel usw. Löschen Sie die Asche gut mit Wasser oder lassen Sie sie mindestens 48 Stunden ausglühen, bevor Sie sie in einem feuersicheren Behälter entsorgen. Überprüfen Sie bei einem Gasgrill Leitungen und Ventile auf Lecks (Leitung mit Seifenwasser bestreichen, Blasen weisen auf undichte Stellen hin). Schliessen Sie sofort alle Ventile bei Gasgeruch. In der Nähe eines Gasgrills ist Rauchen tabu. Mehr zum Thema finden Sie auf der BFU-Ratgeberseite «Grillieren». BFU
Bezahlbare Krankenkassenprämien
Maximal zehn Prozent des Einkommens für die Krankenkassenprämien zu bezahlen, scheint vielen Leuten ein Anliegen zu sein. So war es denn für die Nationalratskandidatin Sandra Strüby und die Mitglieder der SP-Sektion Gelterkinden und Umgebung einfach, Unterschriften für die laufende Initiative zu sammeln. Kaum jemand, der die Forderung der SP nicht als sinnvoll erachtete. Bezahlbare Prämien, für dieses Anliegen werden sich die gewählten Nationalrät-/innen und der SP-Ständerat auch in Bern einsetzen. SP GELTERKIND EN UND UMGEBUNG
Sandra Strüby (2. v.l.) sammelt in Gelterkinden Unterschriften für die Prämien-Entlastungs-Initiative.
Region Gelterkinden
ObZ 5. September 2019
Hunde suchten in den Trümmern nach Überlebenden
Gelterkinden Am Besuchstag der Feuerwehr jagte ein Höhepunkt den andern BEA ASPER
Elegant hielt der Dreikäsehoch ein Dutzend Meter über dem Boden auf seinen aufgestapelten Harassen die Balance. Auf der Stirn hatte er ein paar Schweisstropfen, doch er strahlte übers ganze Gesicht. «Echt cool», kommentierte er und lachte in die Kameras der Smartphones, die auf ihn gerichtet waren. Dann ein Taumeln, und im Nu brach der Turm in sich zusammen. Nichts passiert: Der Junge blieb unversehrt in der Luft, hing am Seil und glitt ganz behutsam Richtung Boden. Dafür sorgten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit einem ausgeklügelten Sicherungssystem. Das Harassenklettern bereitete den zahlreich erschienenen Besuchern riesigen Spass und war nur eine von unzähligen Attraktionen. Die Mitglieder der Feuerwehr- und Jugendfeuerwehr Region Gelterkinden sowie zahlreiche Partnerorganisationen hatten keinen Aufwand gescheut, der Bevölkerung den Blick hinter die Kulissen äusserst spannend und mit tollen Spielen und einem Wettbewerb schmackhaft zu machen. Die Feuerwehr Region Gelterkinden zählt aber auch zu den wenigen Feuerwehren im Kanton mit einem Rettungsteam bei medizinischen Notfällen. Dies nennt sich First Responder und ist nicht selten vor der Ambulanz beim Patienten. «Bei einem Herznotfall (Herzkammerflimmern) kommt es auf jede Sekunde an. Um eine sofortige Defibrillation durchzuführen, wird deshalb gleichzeitig mit der Ambulanz das Herznotfallteam (First-Responder) der Feuerwehr aufgeboten, welches oft schneller als der Rettungsdienst vor Ort eintrifft», erklärte Kommandant Reto Kunz. Der Ernstfall wollte es, dass kurz vor Festbeginn das First-Responder-Team ausrücken musste. Doch selbst dies hatte Kunz bei seiner akribischen Planung des Programmes miteinkalkuliert. Der Kommandant stand dem achtköpfigen OK vor, welches das nationale Feuerwehrfest anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Schweizer Rettungsorga-
Die Jugendfeuerwehr demonstrierte, dass sie das Harassenklettern beherrscht.
Die OK-Mitglieder freuten sich über den grossen Besucherandrang und standen den ganzen Tag für Fragen und Erklärungen zur Verfügung. FOTOS: B. ASPER
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Auf der Suche nach Ideen
Vereinsreise des Gartenbauvereins Sissach und Umgebung
Am letzten Samstag haben sich viele reisefreudige Mitglieder zur jährlichen Vereinsreise getroffen. Bei strahlendem Sonnenschein fuhr der gut gefüllte Car mit Chauffeur Daniel Roth nach Arisdorf in den Nebel und unter diesem weiter bis an den Zürichsee. Nach einer Kaffeepause im Restaurant Neubüel trafen sie im Campus der ZHAW, der ehemaligen Forschungsanstalt, in Wädenswil ein. Nein, nicht die Studiengebäude der Zürcher Hochschule wollten sie besichtigen — sie interessierten sich für die angegliederten Themengärten. Die zwei Gruppen unter fachkundiger Leitung erhielten nur einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen Themengebiete wie den TCM-Arzneipflanzen-Garten, den ersten Lerngarten für über 120 chinesische Heilpflanzen. Aber auch der Gräsergarten und die Areale der Staudenmischpflanzungen, welche eine attraktive und pflegeleichte Begrünung vorschlugen, zeigten ihnen neue Möglichkeiten der Gartengestaltung auf. Eindrücklich war auch der «Bodengarten», welcher ein Eintauchen in die Welt unter den Füssen erlaubt und die wertvolle Ressource Boden ins Zentrum rückt. Gestärkt durch ein gutes Mittagessen im Restaurant Seefeld auf dem Seedamm in Hurden ging die Reise weiter, auch die Sonne war inzwischen stark genug, um
die Wolken aufzulösen, und so begleitete die Reisegruppe ein blauer Himmel auf der weiteren Fahrt. Eine kurze Strecke bis zum ENEA Baummuseum in Rapperswil-Jona und vor ihnen lag ein prächtiger Park von 75 000 m2 mit Baumriesen und Skulpturen. Der Landschaftsarchitekt Enzo Enea ist auch in unserer Umgebung bekannt (Garten vom Bad Bubendorf und Bad Ramsach) und hat diesen einmaligen Baumpark geschaffen. Da gab es wieder viele Motive zum Fotografieren; aber auch Kieswege zum Flanieren und lauschige Plätzchen im Schatten, der teilweise über 100-jährigen Bäume, luden zum Verweilen ein. Beim abschliessenden Besuch der Stadt Rapperswil war nicht nur das Schloss und der Rosengarten von Interesse – man sah an der prächtigen Seepromenade viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Genuss einer Glace oder mit einem kühlen Bier. Die gemütliche Heimfahrt über den Sattel mit dem Hochmoor von Rothenthurm nach Schwyz gab Zeit, die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Ohne Stau gelangten sie auf der Autobahn Sissach und verabschiedeten sich mit einem herzlichen Dank an den Chauffeur und die beiden Organisatorinnen Hedy und Vreni. Man ist schon gespannt auf die Reise in einem Jahr! PETER KAUFMANN
Erfolgreiche Turner/-innen Spass für Gross und Klein. nisation in Gelterkinden beim Dorfplatz zu einer riesigen Attraktion für die ganze Region machte und bis tief in die Nacht für Superstimmung sorgte. Mit einem motivierten Mannschaftsbestand von mehr als 70 Männern und Frauen ist die Feuerwehr Region Gelterkinden top aufgestellt und 24 Stunden für die Bevölkerung einsatzbereit. Diese kam am Besuchstag in Gelterkinden auch in den Genuss, hautnah miterleben
zu dürfen, wie Angehörige von Feuerwehr und Zivilschutz bei der Suche nach vermissten Personen zum Beispiel, auf die Unterstützung von Redog zählen können. Auf sehr berührende Art zeigten die Schäfer-Hunde mit ihrer Spürnase und ihrem Arbeitswillen, wie beherzt sie in Trümmern nach Überlebenden suchen. Sie fanden die Versuchsperson auch in sehr kurzer Zeit – und machten dies mit Bellen und Scharren bemerkbar.
Die Hunde sind mit unglaublichem Eifer bei der Sucharbeit und schlängeln sich athletisch zwischen den Trümmerteilen durch.
Um 6.45 Uhr traf sich die Gymnastikriege des TV Gelterkindens bei der Mehrzweckhalle. Mit den Autos fuhren die 19 bereits frisierten Turnerinnen und Turner nach Egg. Direkt nach der Ankunft um 8.15 Uhr begannen sie mit dem Einwärmen. Ihnen war davor schon bewusst, dass das Grossfeld und Kleinfeld des TV Gelterkindens die einzigen zwei startenden Gruppen in dieser Kategorie waren. Aus diesem Grund stand der Fokus dieses Wettkampfes für sie auf der Freude und dem Spass am Turnen. Zum letzten Mal haben sie nun diese beiden Choreografien geturnt. Gelterkinden hat Gelterkinden geschlagen. Auf dem ersten Platz landete die Gruppe der Grossfeldgymnastik mit einer Gesamtnote der beiden Durchgänge von 18.74. Da die Gelterkinder die ein-
zigen Teilnehmenden in dieser Kategorie waren, waren die Organisatoren so freundlich, ihnen auch noch den Preis des dritten Platzes zu überreichen, welcher aber direkt weiter verschenkt wurde. Als wären diese drei Preise nicht genug, bekam jede Gruppe noch einen Spezialpreis, da sie an die Team-Masters gekommen sind, obwohl es dieses Jahr keine Schweizer Meisterschaft gibt. Jeder dieser Preise war ein Käse. Die glücklichen Gesichter des TVGs reisten schlussendlich mit drei Käsen nach Hause. Nun heisst es für sie, eine Choreografie für den Turnerabend vom 15. bis 16. November 2019 in Gelterkinden einzustudieren. Danach geht’s ran an die neue Wettkampfchoreografie, auf die man sich bestimmt freuen kann.
Die Turnerinnen und Turner des TV Gelterkinden.
Neueröffnung Ab 17. September 2019 Anmeldung ab sofort möglich Telefon 061 971 15 51
Iris Bürgin
CHIARA POLSINI, TURNVEREIN GELTERKINDEN
Wir freuen uns auf Ihren Besuch Ihre Iris und Leonie
Ab 1. Oktober 2019 Anmeldung ab sofort möglich Telefon 079 360 69 39
Güterstrasse 21 4450 Sissach
Leonie Lüthy
FOTO: Z VG
Region Gelterkinden
ObZ 5. September 2019
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Und wieder lockte der Ebenraintag Tausende an BENILDIS BENTOLILA
Was würden Tausende von Leuten am 1. Sonntag im September tun, gäbe es den Ebenraintag nicht? Und wieder gelang es dem Ebenrain – korrekt dem Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung – am letzten Sonntag, über 6000 Besucher aller Altersgruppen anzuziehen. Die hohe Zahl mag suggerieren, das müsse ein unangenehmes Gedränge gewesen sein. Wo man kaum an die vielen Stände mit Hofprodukten und bekömmlichem Essen, die Orientierungstafeln und die Vorführungsplätze heran kam. Und auch keinen Sitzplatz erobern konnte. Dem war überhaupt nicht so: Es hatte Platz genug für alle zum Flanieren, zum Stehenbleiben und Schauen, zum Schwatz mit Bekannten, zum Spielen und zum Ausruhen. Wer die ganze Fülle des Angebotes erleben wollte, nahm sich stundenlang Zeit. Es lohnte sich!
Im Haus- und Selbstversorgungsgarten liessen sich die Besucher inspirieren, diskutierten über Gemüse, Kräuter und Zierpflanzen und stellten der Obergärtnerin Meret Franke 1000 Fragen. FOTOS: B. BENTOLILA
«Diese Pflanzenkörbchen durften wir selbst gestalten und bepflanzen», sagten Olivia und Johanna stolz. «Wir brauchten dazu etwa eine halbe Stunde.»
Das Thema des Tages hiess angesichts des Jubiläums von 100 Jahre landwirtschaftliche Bildung Baselland «Zukunft säen». So ist auch der Titel des Buches von Agraringenieur Lukas Kilcher (Dienststellenleiter Ebenrain) und Agrarhistoriker Peter Moser, das an diesem Tag im Verlag des Kantons Basellandschaft erschienen und im Buchhan-
Angebote von Bauernfamilien, von Organisationen, die sich uneigennützig für die Natur einsetzen und von lehrreichen Vorstellungen des Ebenrain Teams. Stundenlang und unterhaltsam über eine perfekte Lautsprecheranlage kommentiert von Andreas Bubendorf, Leiter Ländliche Entwicklung und Ressourcen und stellvertretender Dienst-
del erhältlich ist und von den Autoren vorgestellt wurde. Die Welt verändert sich, die Gesellschaft verändert sich, auch die Landwirtschaft hat sich in 100 Jahren verändert. So veränderte sich auch hier die Bildung, und wird sich weiter verändern. Dies wird im Buch thematisiert. Es gäbe seitenweise zu schreiben über
stellenleiter. Wir picken die lauschige Ecke des BNV Basellandschaftlicher Natur- und Vogelschutzverband heraus. Dort lag wohl der halbe Garten von Lukas Felber, Präsident ad interim, auf Tischen. Buben und Mädchen hatten sich darum geschart, wühlten in den Blättern und Zweigen, wählten dieses Samenkorn und jenes Blümchen und kreierten mit Unterstützung von BNV-Mitgliedern hübsche Pflanzenkörbchen auf Holzrugeln. Auf denen waren Nägel eingeschlagen, die mit Bast umwickelt wurden. Ein Holzfasertöpfchen hinein gestellt, Erde hinein geschüttet und die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. «Kinder beschäftigen sich gerne mit Erde», sagte Lukas Felber, «sie lieben es, Samen zu setzen und dann dem Wachsen zuzusehen.» Auf dem ganzen Gelände spazierten Kinder umher mit ihren Schöpfungen. Gut, manchmal sah man auch Eltern, die ihren Spross «entlastet» hatten.
ObZ
5. September 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Revolution im Pfarrhof
Belohnung erhöht
Waldenburg Dorftheater auf hohem Niveau BEAT EGLIN
Geschichten aus längst vergangenen Zeiten vermischt mit der Gegenwart und Fantasien des Autors machen das Theaterstück «Dunnerwätter über Waldeburg» zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer eines der raren Tickets ergattern konnte, hatte Glück. Der Text wurde vom Historiker und Autor Lorenz Degen mit viel Hintergrundwissen geschrieben und die Schauspieler setzten seine Vorstellungen auf der Bühne um. Zur Zeit der Reformation vor einem halben Jahrtausend lebten die Menschen in einer uns völlig fremdgewordenen Welt. Weltliche und kirchliche Obrigkeiten bestimmten ihr Dasein. Der Dorfpfarrer ist mehrfacher Vater und seine Haushälterin will, dass er sich endlich zu ihr bekennt. Ein Teil des Volkes ist gottesfürchtig und glaubt, was Pfarrer und Ablasshändler erzählen. Andere erkennen die Scheinheiligkeit und wollen sich davon befreien. Der Landvogt durchschaut die Lage und stellt sich überraschend auf die Seite der Revoluzzer, in der Hoffnung, seine Macht zu erhalten. Doch auch seine Frau fordert mehr Rechte. Dass Regierungsarbeit nichts für Frauen sei, lässt sie nicht gelten und sagt mit deutlichen Worten: «In 500 Jahren werde ich dieses Stedtli regieren.» Das Publikum lachte und applaudierte für die raffiniert eingebaute Pointe. So kam es tat-
Zerstörung in der Kirche St. Peter. sächlich, denn die Rolle der Frau Landvogt wird von der Gemeindepräsidentin gespielt. Der Autor schafft immer wieder interessante und amüsante Verbindungen von der Vergangenheit in die Gegenwart. Schön war der Sologesang von Evi. Sie
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FOTOS: B. EGLIN
ist eine der wenigen, die wie Friedli lesen kann und intellektuelle Gedanken hat. Ihr Kind würde sie nicht taufen, sondern später selbst entscheiden lassen. Sie würde sogar nach Amerika auswandern. Obwohl sie in Friedli verliebt ist, kann sie vorerst bei ihm nicht landen. Er favori-
siert Annie, die er auch grosszügig beschenkt. Diese aber lästert über ihn und sagt, dass sie ihn ausnehme und einen richtigen Mann bevorzuge. Am Schluss sind sich alle einig und man will auch die beschädigte Kirche wieder herrichten. Fotos + Filme: www.fotoshopper.ch
Staatsanwaltschaft und Polizei BaselLandschaft suchen weiterhin den Mann, welcher mutmasslich die Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Oberdorf zweimal überfallen hat. Trotz der Veröffentlichung von Fahndungsbildern konnte die gesuchte Person bislang noch nicht identifiziert werden. Staatsanwaltschaft und Polizei veröffentlichen daher weitere Ermittlungsansätze und bitten die Bevölkerung erneut um Mithilfe. Gleichzeitig wurde die Belohnungssumme erhöht: Für Hinweise, die zur Festnahme der gesuchten Person führen, ist neu eine Belohnung von bis zu 25 000 Franken ausgesetzt. Staatsanwaltschaft und Polizei BaselLandschaft suchen weiterhin nach einem Mann, welcher am Montag, 15. April 2019, sowie am Freitag, 2. August 2019, mutmasslich die Filiale der Basellandschaftlichen Kantonalbank in Oberdorf überfallen und mehrere Tausend Franken erbeutet hat. Beim zweiten Überfall kam es zu einer Schussabgabe, in deren Folge niemand verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft publizierte aus diesem Grund vor zwei Wochen Fahndungsbilder, welche den mutmasslichen Bankräuber sowie das beim zweiten Überfall verwendete Kleinmotorrad (Roller) der Marke Piaggio Typhoon (50 ccm) mit zwei auffälligen Aufklebern zeigen. Die Aufkleber zeigen vermutlich die Markenlogos von «Marlboro» und «Monster Energy Drink». Zwar gingen auf diesen Aufruf verschiedene Hinweise aus der Bevölkerung ein, doch führten diese bisher nicht zur Ergreifung des Täters. POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT
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Praxis Waldenburg Dr. med. Anne Maertens Fachärztin FMH für Allg. Innere Medizin Telefon 061 961 84 85 www.medsite.ch/praxis.waldenburg Talweg 6, 4437 Waldenburg Die Praxis ist geschlossen vom 14.9.2019 bis 29.9.2019
Verpflegung vor dem Theater.
Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage!
Der Ablasshändler droht mit Fegefeuer.
Carl Spitteler und seine Heimat
Euse Spitteler Bennwil feiert seinen Bürger mit einer Ausstellung im Dorfmuseum Das Kaffeestübli im Pfarrhaus Bennwil platzte aus allen Nähten, der hinterste und letzte Stuhl wurde herbeigeschafft und trotzdem fanden nicht alle einen Sitzplatz, als am vergangenen Sonntag, 1. September, Bennwil «seinen» Spitteler feierte. Das Referat von Ehrenbürger Dr. Peter F. Tschudin, Riehen, über das Leben und Wirken des Nobelpreisträgers und seine Beziehungen zum Bürgerort Bennwil, war denn auch hoch interessant.
An allen bisherigen Anlässen zu Ehren des Nobelpreisträgers sei sein Bürgerort Bennwil kaum erwähnt worden, und doch habe Carl Spitteler zu «Bämbel» eine besondere Beziehung gefunden. Zeitzeugen gebe es keine mehr, als Spitteler 1913 im Pfarrhaus Bennwil aufgetaucht sei, schmunzelte Tschudin, der kurz auf die wichtigsten Punkte in Spittelers Leben und seine bedeutendsten Werke hinwies. Doch Annegret Schaub, Enkelin des Bennwiler Pfarrerehepaars Hans und Clara Nidecker-Roos, kennt die Geschichte, wie Spitteler den Weg zurück
Der Bennwiler Ehrenbürger Dr. Peter F. Tschudin hielt ein hoch interessantes Referat über das Leben und Wirken des Nobelpreisträgers Carl Spitteler und seine Beziehungen zum Bürgerort Bennwil.
Ernst Thommen, Mitglied der Museumskommission, weiss Interessantes über die Entstehung des Carl-Spitteler-Gedenksteins zu erzählen. FOTOS: B. MORY
BEATRIX MORY
nach Bennwil und im Pfarrhaus seine Heimat gefunden hat, aus den Erzählungen ihrer Grossmutter und erzählte sie dem faszinierten Publikum weiter. Als Spitteler damals im Pfarrhaus Bennwil auftauchte, war der Pfarrer nicht zu Hause. Seine Frau Clara Nidecker unterhielt sich mit ihm und spielte ihm auf dem Klavier vor, bis ihr Mann nach Hause kam. Offenbar erinnerte dies Carl Spitteler an seine schöne Zeit im Pfarrhaus Widmann und er schrieb nicht nur einen Dankesbrief nach Bennwil, sondern schenkte Clara Nidecker-Roos eine
persönliche Ausgabe von Beethoven-Sonaten und ihrem Mann Hans das Buch «Die Mädchenfeinde» mit persönlichen Anmerkungen. Beide Exponate wurden dem Dorfmuseum Bennwil geschenkt und sind in der Sonderausstellung zu sehen. Anschliessend an das Referat begab man sich zum Spitteler-Denkmal, wo Ernst Thommen, Mitglied der Museumskommission, viel Interessantes über die Entstehung des Gedenksteins zu berichten wusste. Dass der Findling, der in der Gemeindeweid, Nahe des Hofes Strick-
matt, zum Vorschein kam, zum Spitteler-Denkmal wurde, war dem Steinbildhauer Walter Eglin aus Diegten zu verdanken. Das Porträt auf dem Stein wurde durch den Läufelfinger Bildhauer Fritz Bürgin nach einem Gemälde von Ferdinand Hodler ausgeführt. Die Sonderausstellung im Dorfmuseum, wo die gehaltvolle Spitteler-Feier ihren Abschluss fand, ist klein, aber fein und wurde viel beachtet. Die Ausstellung dauert bis zum 31. Dezember und ist jeden 1. Sonntag im Monat, von 14 bis 16 Uhr offen.
Die Ausstellung über Carl Spitteler im Dorfmuseum stösst auf grosses Interesse.
Kirchen
ObZ 5. September 2019
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
Gottesdienste
Kaffee. Ihr lespresso-Team
Sonntag, 8. September 9.30 Waldenburg, Pfarrer Hanspeter Schürch und Organist Martin Wiget mit der Anlobung der neuen Kirchenpflegerin Rahel Dürrenberger. Anschliessend laden wir herzlich zu einem kleinen Apéro in den Pfarrgarten ein
Krabbelgruppe Mittwoch, 11. und 25. September, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55
Anlässe
Offenes Abendsingen Dienstag, 17. September., 19.00 in der Kirche Waldenburg
Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune oder Kirche Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 lespresso Der Bücherflohmarkt in der Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeweils jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, neue Begegnungen, interessante Gespräche oder gemütliches Beisammensein bei Tee und
Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 19. September, von 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, 061 961 01 55 Mitteilungen Amtswoche Bis 8. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 9. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch
Unsere Homepage www.ref.ch/waldenburg-stpeter
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Sonntag, 8. September 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfr. Peter Hürlimann. An der Orgel spielt Heleen Leijendekker, Kollekte: Gideon’s Kinderprogramm während des Gottesdienstes im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Für Kinder und Jugendliche Montag, 9. September 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Café complet Dienstagabend, 10. September von 18.30 bis 19.30. Lust und Zeit für ein bisschen Gemeinschaft im Alltag? Dann kommen Sie an diesem Abend in das Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein zu einem gemeinsamen und einfachen Abendessen. Brot und Butter ist vorhanden, ein essbarer Beitrag zum Teilen mit anderen ist willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Haben Sie Fragen? Pfrn. Rosina Christ gibt gerne Auskunft: 061 951 10 58 oder rosina.christ@gmail.com Voranzeigen
Anzeigen Wanderwochenende Eine Gruppe von rund 20 Teilnehmenden verbringt vom 6. bis 9. September einige Wander-und Pilgertage rund um SainteCroix im Jura. Auf den Wanderungen im Grenzgebiet zu Frankreich wird sie das Thema «Grenzen, Grenzerfahrungen» begleiten.
Glauben im Alltag Montag, 16. September um 19.30 bis 21.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. An diesem Abend wollen wir uns über unsere inneren Bilder von Gott austauschen und sie mit den Aussagen vergleichen, die wir in der Bibel dazu finden. Herzliche Einladung
Gebet in Hölstein Samstag, 7. September um 9.30 bis 10.30 in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer einstehen wollen. Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne Auskunft
Auf dem Weg zur Ernte Mittwoch, 18. September, 9.00 bis 11.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Die Gruppe «Frauenvorträge im Waldenburgertal» lädt herzlich ein zum Vortragsmorgen mit Käthi Eglin. Die Referentin Käthi Eglin ist in Sissach aufgewach-
Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
sen, Primarlehrerin, Ehefrau und Mutter von vier erwachsenden Kindern. Als Wellnesstrainerin und später als Bistromitarbeiterin im Cheesmeyer in Sissach durfte und darf sie ein abwechslungsreiches und spannendes Leben führen. Im Juni 2015 hat sie sich mit der Eröffnung der Villa27 in Sissach einen Traum erfüllt. Herzliche Einladung zu diesem interessanten Vortrag. Ein Kinderhort im Haus ist organisiert
Gottesdienste Freitag, 6. September 19.00 Spielabend Frauenverein in der Arche Samstag, 7. September 18.00 Santa Messa (ital.) Sonntag, 8. September 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Geistl. Begleitung der zukünftigen Seelsorger/-innen Montag, 9. September 10.00 Gritt: Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 11. September 9.15 Rosenkranzgebet Freitag, 13. September 19.00 Firmnachtreffen Mitteilungen Herzlich willkommen Wir begrüssen Toni Grüter vom Team in Liestal, er wird mit uns am Sonntag, 8. September den Gottesdienst feiern Herzliche Gratulation Frau Nadine Anna Degen-Jäger und Herr Karl Degen aus Lampenberg haben am 31. August in Seewen geheiratet. Wir
Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch
wünschen dem jungen Paar alles Gute und viel Freude in und an ihrer Beziehung sowie in ihrem Leben Gratishilfe Telefon Ab Donnerstag 5. September bis Donnerstag 12. September ist das Gratishilfe-Telefon offen. Melden Sie sich, wenn Sie helfen können und/oder wenn Sie Hilfe annehmen möchten. Telefon 076 461 31 90. Spielabend für Erwachsene am Freitag, 6. September 2019 Ort: In der Arche der Kath. Kirche Zeit: 19.00 bis 22.00 Spielen Sie auch gerne? Dann sind Sie hier am richtigen Ort! In ungezwungener Runde verbringen wir einen fröhlichen Abend und spielen, spielen, spielen. Das Vorbereitungsteam freut sich auf viele TeilnehmerInnen. Together 19 /20 Die Jugendlichen der 9. Klasse bis zur Firmung, haben im Sommer per Post die neue Together Broschüre mit Kirchenpraktikum erhalten. Beim Kirchenpraktikum geht es darum, dass sie hinter die Kulissen der Pfarrei schauen können. Das Together bietet einerseits geselliges Beisammensein mit Gleichgesinnten aus dem Baselbiet und die-
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 8. September 10.00 Musikalische Morgenandacht, Leitung Ruedi Högger
Donnerstag, 5. September 19.30 Pfarrhaus, Pfarrhauskreis, Austausch über Gott und die Welt inkl. Gebet
www.ref.ch/langenbruck
Sonntag, 8. September 10.00 Kirche Eptingen, Taufgottesdienst (R. Schweizer), Pfr. A. Berde
Die Gritt-Bewohnerinnen beim gemütlichen Beisammensein.
Letzten Donnerstag, 29. August 2019, fand ein weiterer Unterhaltungsnachmittag des Frauenvereins Waldenburg im Gritt Seniorenzentrum statt. Die anwesenden Gritt-Bewohnerinnen und -Bewohner sowie die zahlreich erschienenen Gäste aus Waldenburg
konnten sich in gemütlicher Stimmung miteinander unterhalten. Dazu gab es Kaffee und eine grosse Auswahl an Kuchen. Der Vorstand freut sich schon auf den nächsten Altersnachmittag, am 26. September 2019, in der Pfarrscheune Waldenburg. JEANNINE BERGER
Mitteilungen Amtswoche − vom 5. bis 11. September: Pfr. Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 − vom 12. bis 20. September: Pfrn. Rosina Christ, 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8 bis 11 Website: www.ref.ch/behoela
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
Möglichkeit ganz neue Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln. Zum Beispiel kann bei einem sozialen Stadtrundgang eine andere Seite von Basel erfahren oder bei einer gemeinsamen Reise nach Pompeji oder Taizé eine unvergessliche Zeit erlebt werden. Jedes Jahr kommt so ein bunter Strauss toller Angebote zusammen. Wir wünschen allen eine gute Wahl und viel Vergnügen. Anmeldeschluss ist der 11. September Vorschau Firmnachtreffen 13. September 19.00 Nach der bewegenden Firmung im Juni, treffen wir uns zum ersten Mal mit den gefirmten jungen Erwachsenen. Wir werden gemeinsam einen gemütlichen Abend verbringen. Nach dem Abendessen schauen wir uns die Fotos der Firmvorbereitung in Taizé und der Firmung an. Wir freuen uns darauf! TeensTreff Der neue TeensTreff startet. Herzliche Einladung an Jugendlichen ab der 7 Klassen, komm und schau bei der Arche im Jugendgruppenraum vorbei. Start ist am 20. September
FOTO: ZVG
Unterhaltungsnachmittag im Gritt
Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 19. September um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Der Frauenverein Hölstein lädt herzlich zum feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte an Rosy Rieger, Tel. 061 951 18 75. Fahrdienst: Rosella Thommen, 079 815 99 36
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Voranzeige Aktion Gratishilfe, Samstag, 14. September Im Herbst 2016 führte unsere Kirchgemeinde gemeinsam mit der katholischen Kirchgemeinde Bruder Klaus und der Chrischona Oberdorf ein erstes Mal die Aktion «Gratishilfe» durch. Von da an weg findet der Aktionstag immer jeweils am Samstag vor Bettag statt, dieses Jahr ist es der 14. September. Die Idee dahinter: wir führen Menschen zusammen. Die einen helfen, die anderen nehmen Hilfe in Anspruch. Einfache Handreichungen rund ums Haus, jeweils ca. 2 Stunden Einsatz. Alles gratis und unkompliziert. Melden sie ihre Bedürfnisse, bieten sie ihre Hilfe an: 076 461 31 90 oder dann unter www.aktiongratishilfe/waldenburgertal. Anmeldeschluss: Gesuche und Angebote, Donnerstag, ab 5. September bis 12 September. Siehe auch die Postwurfsendung in den Haushaltungen
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Bei Kaffee und Kuchen genossen die Teilnehmer-/innen den Nachmittag.
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Gemeinden Alle Gemeinden ARGUS auf Personalsuche Der Verbund ARGUS stellt den Bevölkerungsschutz von 18 Gemeinden im Oberen Baselbiet sicher. Der regionale Führungsstab und der Zivilschutz bilden die strategische Ebene bei der Bewältigung von Katastrophen, Notlagen und anderen Grossereignissen. Gesuch wird ein Stabschef oder eine Stabschefin. Gesucht wird eine dynamische Persönlichkeit für die Führung des Stabes, Beratung von Behörden und Kommissionen, Planung von Dienstanlässen, Ausbildungen und vieles mehr. Neben Führungserfahrung sind Planungs- und Kommunikationsfähigkeit sowie die Bereitschaft, bei der Bewältigung von ausserordentlichen Situationen aktiv mitzuwirken, erforderlich. Es wird von einem Zeitbedarf von rund 20 Stellenprozenten ausgegangen. Gesucht wird auch ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin Administration zur Erledigung von Sekretariatsaufgaben. Dazu gehören Korrespondenzarbeiten, Protokollerstellung und weitere typische administrative Tätigkeiten. Bei entsprechenden Voraussetzungen und einer zeitlichen Verfügbarkeit von 20 Stellenprozenten bietet sich eine interessante Tätigkeit. Weitere Auskünfte und Adresse für Bewerbungen: ARGUS, Hintergasse 20, Postfach 248, 4416 Bubendorf (Christof Brügger, Tel. 061 935 90 83). Zu beachten beim Entleeren von privaten Badepools Am Ende des Sommers werden viele Badepools wieder abgebaut und das Badewasser abgelassen. Um Umweltschäden zu vermeiden, müssen einige Regeln beachtet werden. Für eine gute Wasserqualität wird das Poolwasser in der Regel chemisch behandelt. Chlorpräparate und Produkte gegen Algenwachstum sorgen schliesslich für ungetrübten Badespass. Diese Substanzen sind für Gewässerlebewesen aber giftig und führen bereits in sehr tiefen Konzentrationen zu Umweltschäden. Sie können sogar die Reinigungsleistung einer ARA reduzieren. Im Idealfall lässt man deshalb das Badewasser nach der letzten Behandlung mit Chemikalien rund zwei Wochen im Pool stehen. So verlieren die Chemikalien langsam an Wirksamkeit und werden unschädlicher. Das Poolwasser soll dann langsam in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet werden. Sogenannte Sauberwasserschächte führen direkt in den nächsten Bach und dürfen nicht für die Entsorgung von Poolwasser genutzt werden. Die Entleerung des Pools darf nur bei trockenem Wetter erfolgen, sodass es nicht zu einer hydraulischen Überlastung der Kanalisationsleitung kommt. Poolwasser kann auch im eigenen Garten versickert werden. Wichtig dabei ist, ebenfalls mindestens zwei Wochen nach der letzten Behandlung zuzuwarten. Der Poolinhalt soll an einer geeigneten Stelle langsam und breitflächig über die bewachsene Humusschicht versickert werden. Es darf kein Wasser auf das Nachbargrundstück fliessen. Für Rückfragen: Amt für Umweltschutz und Energie, Fachstelle Ressourcenwirtschaft und Bodenschutz.
Hölstein
Familien-, Erziehungsund Jugendberatung – Hölstein beteiligt sich am Pilotprojekt Die beiden Organisationen Birmann-Stiftung und Stiftung Jugendsozialwerk in Liestal haben mit Unterstützung von Kanton und Swisslos BL das Projekt eines Beratungsangebotes bei Konfliktsituationen in der Familie, bei Erziehungsfragen und bei Jugendthemen lanciert. Ein solches Angebot fehlte bisher im oberen Kantonsteil. Hölstein beteiligt sich zusammen mit dreizehn weiteren Gemeinden an diesem Projekt für eine kostenlose und vertrauliche Unterstützung von Ratsuchenden bei Familien- und Erziehungsproblemen sowie in der Jugendberatung. Im Vordergrund steht immer das Familienund Kindeswohl.
ObZ 5. September 2019 Die Kontaktstelle Helpnet ist 24 Stunden am Tag erreichbar per WhatsApp 076 315 31 34 oder per Telefon 0840 22 44 66 (8 Rp./Min.). Weitere Infos unter www.helpnet-bl.ch. Neuausrichtung der Sozialhilfe Die vier Gemeinden Bennwil, Hölstein, Niederdorf und Oberdorf haben gemeinsam eine Sozialhilfebehörde und führen in Oberdorf einen gemeinschaftlichen Sozialdienst. Aus Kostenüberlegungen haben Bennwil und Oberdorf den Vertrag unter den vier Gemeinden auf Ende 2020 gekündigt. Einzig noch Niederdorf und Hölstein wären für eine weitere Zusammenarbeit verblieben. Der Gemeinderat Hölstein hat nach Abwägung aller organisatorischer und finanzieller Faktoren keine überwiegenden Vorteile mehr in einem Kleinstverbund von zwei Gemeinden gegenüber zwei separaten kommunalen Lösungen gesehen. Er hat deshalb entschieden, wieder eine eigene Sozialhilfebehörde zu installieren. Die Zeit drängt, denn es müssen dazu zügig die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Gemeindeversammlung vom 2. Dezember wird die entsprechende Änderung der Gemeindeordnung beschliessen müssen. Zuvor muss die formelle Vorprüfung durch den Kanton durchgeführt werden. Im Februar ist die zwingende Urnenabstimmung vorgesehen, sodass neun Monate verbleiben werden, die nötigen Behördenmitglieder zu wählen und ein Sozialdienstangebot einzurichten. Hier steht im Vordergrund, weiterhin mit einem professionellen Anbieter zu arbeiten, statt eigenes Teilzeit-Personal anzustellen. So ist die Erreichbarkeit für Hilfesuchende besser sichergestellt. Der Gemeinderat Hölstein bedauert es, dass die während mehrerer Jahre gut funktionierende Zusammenarbeit im Sozialbereich, unter anfänglich allen, später noch vier WaldenburgertalGemeinden, auf Ende nächsten Jahres zu Ende geht. Er ist offen, später allenfalls neue Möglichkeiten für Partnerschaften zu prüfen. Fensterreinigung an Gemeindeliegenschaften durch Fachfirma Viele Fenster und Gebäudeverglasungen insbesondere Treppenhäuser beim Gemeindehaus, bei den beiden Holde Schulhäusern sowie bei Schulhaus und Mehrzweckhalle in der Rübmatt sind für das Reinigungspersonal der Gemeinde nicht oder nur schlecht erreichbar. Aus Gründen der Arbeitssicherheit dürfen sogar viele Gebäudeteile wegen der zu grossen Höhe gar nicht durch ungesicherte Personen gereinigt werden. Der Gemeinderat hat deshalb einem spezialisierten Fachunternehmen den Auftrag zum Fensterputzen erteilt. Die Firma wird die Hebebühne der Gemeinde dazu verwenden, womit sich diese Investition ein weiteres Mal gut einsetzen lässt. Die ganze Aktion wird sich erstmals in diesen Herbstferien abspielen. Kandidat für Ersatzwahl in den Gemeinderat gefunden Nun steht es fest. Beim Ablauf der Anmeldefrist für eine Kandidatur in den Gemeinderat von Hölstein lag eine einzige Kandidatur vor. Damit wird eine stille Wahl möglich. Der Gemeinderat kann die geplante Urnenwahl absagen. Neuer Gemeinderat wird Andreas Schäfer. Er ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat drei kleine Kinder. Er lebt seit sieben Jahren in Hölstein und wohnt mit seiner Familie in einem Einfamilienhaus an der Rehhagstrasse. Er bezeichnet sich als parteilos. Sein beruflicher Hintergrund ist der Finanzbereich, was ihn auch bewogen hat, sich jetzt für ein Gemeinderatsamt zur Verfügung zu stellen, nachdem explizit das Ressort Finanzen vakant geworden ist. Amt, Beruf und Familie zu vereinbaren, ist für ihn möglich. Nach dem formellen Vollzug der stillen Wahl durch die GRPK der Gemeinde wird er sein Amt bereits Ende September antreten. Aus dem dann wieder kompletten Gemeinderat kann ein Gemeindepräsidium erkoren werden. Es wird auch hier mit grösster Wahrscheinlichkeit zu einer stillen Wahl kommen. Der Gemeinderat in seiner neuen Zusammensetzung hat darüber aber noch formell zu entscheiden. Das Präsidium soll an Andrea Heger, EVP, Mitglied des Gemeinderats seit April dieses Jahres, gehen.
Niederdorf
Personelles André Kilcher aus Bubendorf übernimmt ab Dezember 2019 die Leitung Werkhof/Hauswartung in der Gemeinde. André Kilcher ist ausgebildeter Verkehrswegbauer mit jahrelanger Erfahrung im Strassenbau. Wir heissen André Kilcher bereits heute herzlich willkommen. Absage Infoveranstaltung Tal-Feuerwehr Die im September-Dorfblatt angekündigte öffentliche Informationsveranstaltung Projekt Tal-Feuerwehr vom 16. September findet nicht statt. Über einen neuen Termin werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren. Pilzkontrolle Die Pilzkontrolleurin Hilda Fuchs aus Hölstein übt in der Gemeinde Niederdorf die amtliche Pilzkontrolle aus. Sie steht den PilzsammlerInnen nach telefonischer Vereinbarung (Telefon: 061 961 81 49 oder 079 743 64 54) für eine Pilzkontrolle gerne zur Verfügung. Servieren Sie nie Pilze, die nicht kontrolliert worden sind. Nur mit einwandfrei bestimmten und kontrollierten Pilzen sind Sie vor Vergiftungen geschützt. Vergessen Sie nicht: «Sicher ist nur der Pilzkontrolleur». Weitere Tipps und Empfehlungen können über das Internet www.pilze.ch oder www.vapko.ch abgerufen werden.
Waldenburg
Öffentliches Mitwirkungsverfahren Mutation 2019 zum Bau- und Strassenlinienplan «Mosermattstrasse» Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung sowie Planungsbetroffene zur Teilnahme am öffentlichen Mitwirkungsverfahren, gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes, ein. Mit vorliegender Anpassung des Bauund Strassenlinienplans «Mosermattstrasse» werden neue Baulinien entlang der Mosermattstrasse festgelegt und bestehende Strassenlinien teilweise aufgehoben. Mit dem Bau- und Strassenlinienplan Mosermattstrasse 1. Teilstück (RRB Nr. 1733 vom 24. August 1982) und 2. Teilstück (RRB Nr. 363 vom 10. Februar 1987) sowie der darauffolgenden Mutation zum 2. Teilstück (RRB Nr. 1510 vom 2. Mai 1990) sind in der Vergangenheit für die Mosermattstrasse bereits Bau- und Strassenlinien festgelegt worden. Mit der Festsetzung neuer Baulinien soll nun, in Beachtung von geplanten Neubauten, eine bessere bauliche Nutzung der daran anstossenden Bauparzellen geschaffen werden. Dies erfolgt dadurch, dass die bestehenden Baulinien von Strassenbaulinien mit geringeren Abstandsdefinitionen abgelöst werden. Das Planungsbüro Stierli + Ruggli, Lausen hat das Planungsinstrument zusammen mit dem Gemeinderat überarbeitet. Die Planungsdokumente liegen nun als Entwurf für die öffentliche Mitwirkung bereit. Die Mitwirkungsauflage dauert vom 5. September 2019 bis 4. Oktober 2019. Während dieser Zeit können die Unterlagen sowie der Planungsbericht, der detailliert über die Planungsmassnahmen Auskunft gibt, auf der Gemeindeverwaltung während der Schalterstunden sowie auf der Homepage der Gemeinde eingesehen werden. Folgender Entwurf wurde erarbeitet und steht zur Stellungnahme durch die Bevölkerung bereit: • Bau- und Strassenlinienplan «Mosermattstrasse», Mutation 2019, Massstab 1:500. Allfällige Anregungen und Einwände sind in schriftlicher Form bis zum 10. Oktober 2019 an den Gemeinderat zu richten. Dieser prüft die Eingaben und nimmt dazu in einem Mitwirkungsbericht Stellung, in wie weit die Vorschläge bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Der Mitwirkungsbericht wird öffentlich aufgelegt. Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens wird die Mutation durch den Gemeinderat beschlossen. Die Bevölkerung wird über die Verfahrensschritte im Gemeindeblatt informiert. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über die Inhalte zu informieren.
Wahl von Regula Roth, als neue Gemeindeverwalterin Der Gemeinderat freut sich, mitzuteilen, dass eine neue Gemeindeverwalterin gewählt wurde. Regula Roth aus Niederbipp übernimmt das Amt von Markus Meyer, der Ende Dezember 2019 in seinen wohlverdienten Vorruhestand geht. Es ist das berufliche Ziel von Regula Roth, auf einer kleinen Gemeinde längerfristig als Gemeindeverwalterin tätig zu sein. Wir sind überzeugt, dass mit der Anstellung von Regula Roth eine fähige Nachfolge gefunden werden konnte. Nach einer Lehre als kaufm. Angestellte auf einem Notariat hat sie noch während einiger Jahre dort gearbeitet. In der Folge hatte sie mehrere Stellen bei Einwohnergemeinden im Kanton Solothurn und Bern, wo sie u. a. die Arbeiten für die Gemeinderäte erledigte, für die Finanzen zuständig war und/oder weitere Tätigkeiten im Gemeindewesen ausführte. Regula Regula Roth tritt ihre Stelle als neue Gemeindeverwalterin bei uns am 1. Dezember 2019 an. Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung Waldenburg gratuliert ihr zur Wahl und heissen Regula Roth bereits heute herzlich willkommen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Schwimmbad, Saisonschluss am 8. September 2019 Das Schwimmbad wird am 8. September 2019 geschlossen. Der Gemeinderat dankt allen Beteiligten für die gute Arbeit während der Saison 2019. Die Saison war wettermässig gesamthaft gut. Zwar war nicht eine so lange Hitzeperiode wie im 2018 zu verzeichnen. Dies hielt jedoch viele Badegäste aus nah und fern nicht davon ab, das Schwimmbad in vollen Zügen, zu geniessen. Es hat sich gezeigt, dass das Schwimmbad nach wie vor ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt, aus der ganzen Region ist. Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Donnerstag, 12. September Ab 7.00 Uhr: Baum- und Strauchschnitt Freitag, 13. September ab 7.00 Uhr: Grüngutabfuhr Samstag, 14. September Abends: Disco Highlife «Stubete» Montag, 16. September 19.30 Uhr: Information Mobilfunk 5G
Langenbruck
Eingang Petition 5G Am 19. August 2019 wurde eine Petition mit 182 gesammelten Unterschriften zuhanden des Gemeinderates eingereicht. Es ist den Antragsstellern ein Anliegen, dass die Bevölkerung über die verschiedenen Auswirkungen und Aspekte der neuen Technologie informiert wird. Der Gemeinderat hat sich dem Geschäft angenommen und wird über das weitere Vorgehen informieren. Mitteilung über Pestizide und Wasserverschmutzung Der Gehalt des Fungizides Chlorothalonil im Grund- und Trinkwasser überschreitet in einigen Regionen den Höchstwert. Die Rückstände des Pflanzenschutzmittels könnten nach neusten Erkenntnissen krebserregend sein. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Samstag, 7. September • Pilzessen, Biderbaracke, Männerriege, ab 18.00 Uhr • Open Air Kino, Film «Little Miss Sunshine», 35 mm, Obere Au, Bärenwilerstrasse 7, 20.30 Uhr Filmvorführung und Bar • Truten-Essen, Baselbieter Genusswochen, Baselland Tourismus, Hofbeizli, Spittel 178, 4438 Langenbruck 18.00-22.00 Uhr Mittwoch, 11. September Spielnachmittag für Jung und Alt, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr
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Anfang dieses Jahres hat die Europäische Union das Pestizid verboten. Wirksam wird das Verbot ab Anfang 2020. Auch in der Schweiz will das Bundesamt für Landwirtschaft die Bewilligung für Chlorothalonil widerrufen. Wirksam wird dies aber voraussichtlich erst im Herbst. Bis dahin darf das Fungizid weiterhin genutzt werden. In Langenbruck besteht dieses Problem nicht, da unsere Bauern mehrheitlich in der Milchwirtschaft tätig sind und das entsprechende Mittel nicht zum Einsatz kommt.
Oberdorf
Verordnung über das amtliche Informationsblatt zu Gemeindewahlen nach dem Mehrheitswahlverfahren Bei den Gemeindewahlen, welche einer Urnenwahl bedürfen, kommt es immer wieder vor, dass den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Kandidaten nicht bekannt sind. Der Gemeinderat hat eine Verordnung erlassen, welche der Gemeindeverwaltung als rechtliche Grundlage dient, damit den Abstimmungsunterlagen auch eine Liste mit den Personen, welche bis zum 48. Tag vor dem Wahlgang der Gemeindeverwaltung als Kandidaten gemeldet wurden, beigelegt werden kann. Der Gemeinderat hat die Verordnung über das amtliche Informationsblatt zu Gemeindewahlen nach dem Mehrheitswahlverfahren am 26. 8. 2019 in Kraft gesetzt. Die Verordnung kann auf der Verwaltung (Tel. 061 965 90 95) bestellt oder auf unserer Homepage heruntergeladen werden.
Was ist los in Oberdorf? Sonntag, 8. 9. 2019, 11 bis 17 Uhr, Weinbauverein, Besenwirtschaft (Rebhaus). Gemeinde Oberdorf
Jakob ThommenWiss Stiftung Aus dem Nachlass des Bauunternehmers Jakob Thommen und seiner Frau Lydia Thommen-Wiss wurde 2004 auf ihren Wunsch hin eine Stiftung ins Leben gerufen. Das hinterlassene Vermögen ist für Einwohnerinnen und Einwohner von Oberdorf bestimmt, die in eine unvorhergesehene finanzielle Notlage geraten sind. Eine allfällige Unterstützung kann mit dem entsprechenden Formular über die Gemeindeverwaltung (www.oberdorf.bl.ch/Verwaltung/Formulare) beantragt werden. Ihr Gesuch wird streng vertraulich behandelt und wird zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen unter Berücksichtigung der Statuten via Gemeinde an die Stiftung weitergeleitet. Der Stiftungsrat wird anschliessend den Antrag in seiner nächsten Sitzung prüfen und den Gesuchsteller schriftlich über den Entscheid informieren. JAKOB THOMMEN-WISS STIFTUNG– STIFTUNGSRAT
Diegten
Teilersatz Wasserleitung Geissbrunnen Die Wasserleitung im Geissbrunnen stammt von 1970. Nun soll der Abschnitt von der Genossenschaft Wohnen im Alter (GEWA) bis zur Hohli Gass erneuert werden. In den letzten Jahren gab es dort vermehrt Wasserleitungsbrüche aufgrund der alten Leitung und des hohen Wasserdrucks. Es werden elf Hausanschlüsse umgehängt und ein zusätzlicher Schieber wird eingebaut. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 16. September 2019, und dauern ca. einen Monat. Der Gemeinderat ist sehr bemüht die Zufahrt zu den Liegenschaften zu gewährleisten. Entleerung und Reinigung von Schwimmbecken und Pools Für die Entleerung und Reinigung von Schwimmbecken und Pools sind einige Regeln zu beachten: Fortsetzung auf Seite 23
Region Waldenburg
ObZ 5. September 2019
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Immer noch eine Investition in die Zukunft
Oberdorf Die Schul- und Gemeindebibliothek feierte ihren 100. Geburtstag Im Gründungsjahr 1919 der Schulund Gemeindebibliothek waren Bücher die einzigen Mittel, um sich Wissen anzueignen. Das Waldenburgertal war geprägt durch viele kleine Fabriken und durch die Landwirtschaft. Die Einwohnergemeindeversammlung hatte zu der Zeit aber genug Weitsicht, um in Bildung zu investieren und gründete eine öffentliche Bibliothek. Diese hat sich immer wieder der Zeit angepasst, ihre Funktion und ihr Bestand hat sich dabei verändert, ist aber immer noch eine Investition in die Zukunft. Heute ist die Bibliothek in den modernen Räumen nicht nur «Tankstelle» für Wissen, sondern auch Treffpunkt. Bibliothekarin Marianne Vuattoux meinte, dass es zwischen Stadtnähe und -ferne merkbare Unterschiede im Angebot der Bibliotheken gäbe: In Oberdorf würden eher weniger digitale Angebote benutzt als in der Nähe der Stadt. Kinder und Erwachsene gehörten zu den häufigsten Benutzern. Die Jugendlichen würden eher fehlen,
da diese sich elektronisch informierten. Der Geburtstag einer öffentlichen Institution wird meist mit einem Programm von Reden, Aufführungen und Musik begangen. So auch in Oberdorf. Doch statt dröger Aneinanderreihung der Programmpunkte machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein buntes, lebendiges Programm mit viel Abwechslung. Angefangen hat der Nachmittag nach einer kurzen Begrüssung mit Aufführungen der Schulklassen der Primarschule – immer wieder im Wechsel mit musikalischen Einlagen. Gemeindepräsident Piero Grumelli begrüsste zwischendurch die vielen Gäste und Teilnehmenden, zwei Clowninnen der «Sensibellas» versuchten die Anarchie noch zu steigern. Auch die Tänzerinnen und Tänzer der benachbarten Tanzschule «Studio 1» lockerten das Fest mit ihren Tanzeinlagen auf. Der Leiter der Kantonsbibliothek Baselland, Gerhard Matter, ordnete in seiner Rede die Bedeutung der Bibliothek historisch ein und bedankte sich bei dem früheren und dem heuti-
Bibliothekarin Marianne Vuattoux nimmt von Gerhard Matter, dem Leiter der Baselbieter Kantonsbibliothek ein Dankesgeschenk entgegen.
Eine Primarklasse versucht sich Gehör zu verschaffen.
ALEXANDER JEGGE
Gemeindepräsident Piero Grumelli begrüsst alle Anwesenden.
Viel Klamauk mit den Sensibellas.
gen Team für ihre geleistete Arbeit. Viele im Publikum hatten Kinder, die bei Aufführungen mitmachten und so kam eine stattliche Zahl Besucherinnen und Besucher zusammen. So wur-
den bei den Darbietungen immer wieder Handys gezückt und die Anstrengungen der Kinder dokumentiert. Fürs leibliche Wohl sorgten die Wurstbrater und vor allem die immen-
FOTOS: A. JEGGE
se Kuchentheke, die immer wieder mit neuen Köstlichkeiten aufgefüllt wurde. Bei heissem Wetter feierte Oberdorf seine Bibliothek friedlich und ausgelassen.
Reger Festbetrieb in Oberdorf.
Rätselspass mit der ObZ
Gemeinden
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Fortsetzung von Seite 22 Die Entsorgung des Becken- oder Poolwassers ist in Abhängigkeit vom Entwässerungssystem zu wählen. Vor der Entleerung darf mindestens eine Woche keine Chlorierung erfolgt sein. Die Aktivchlorkonzentration darf bei einer Einleitung in ein Gewässer maximal 0,05 mg/l betragen (eidg. Gewässerschutzverordnung Anhang 3.3 Ziff. 28). Es wird generell empfohlen Becken- und Poolreinigungen, ohne Reinigungsmittel und Chemikalien durchzuführen. Die Entleerung in ein Gewässer, in eine Sauberwasserleitung und in die Kanalisation muss gleichmässig und gedrosselt über einen angemessen langen Zeitraum erfolgen. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat auf ihrer Internetseite ein Merkblatt zum gewässerschutzkonformen Betrieb von privaten Schwimmbecken und mobil aufstellbaren Pools veröffentlicht. Auf der Homepage des Kantons BaselLandschaft, www.bl.ch,-›Politik und Behörden›Direktionen›Bau- und Umweltschutzdirektion›Umweltschutz›Energie› Wasser›Siedlungsentwässerung›Merkblätter, erfahren Sie mehr dazu. Kontakt für Rückfragen: Amt für Umweltschutz und Energie, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, Thomas Lang, thomas.lang@bl.ch, Tel. 061 552 53 73.
Auflösung der letzten Woche
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3. Dr Schnällst vom Diegtertal Zum dritten Mal sucht der Sportclub Diegten «Dr Schnällst vom Diegtertal». Es ist ein Sprintwettkampf für den Nachwuchs, bei dem aber auch «S schnällst Mami», «Dr schnällst Papi» und «Die schnällst Staffle» gesucht werden. Wann: Sonntag, 22. September 2019 (bei jeder Witterung) Wo: Anlage der Primarschule Diegten Anmeldung: Online unter www.scdiegten.ch (bis 21. Sept. 2019) Nachmeldung: Bis 30 Minuten vor dem Start möglich Startgebühr: 5 Franken pro Läufer-/in, 10 Franken pro Staffel Nachmeldung: 7Franken pro Läufer-/in, 15 Franken pro Staffel.
Veranstaltungen
ObZ
5. September 2019
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Die Buchmalerei, die Kunst der klösterliche Scriptorien des frühen Mittelalters, aus alten Dokumenten neu gestaltet oder nach eigenen Ideen frisch entworfen.
Vernissage:
22. September 2019, 10.30 – 13.00 Uhr Jedermann ist herzlich eingeladen.
Öffnungszeiten:
Jeden Sonntag 9.00 – 12.00 Uhr
Finissage:
1. Dezember 2019, 10.30 – 13.00 Uhr
Kirchgemeindehaus Martinshof Rosengasse 1, 1140 Liestal
Schätztag im Heimatmuseum Schwarzbubenland Dornach am 8. September 2019 von 10.00 bis 16.00 Uhr Hauptstrasse 24, 4143 Dornach (Museumsplatz) Parkplätze hinter der Gemeindeverwaltung Kostenlose Einschätzung Ihrer Kunstobjekte und Antiquitäten durch unsere Experten mit Möglichkeit zum Verkauf wie z. B. Schmuck und Altgold, auch mit Edelsteinen, Münzen, Gross-, Armband- und Taschenuhren, Silberobjekte, alte Keramik, Porzellanfiguren, Bronzen, Glasobjekte und Jugendstilglas, Puppen, altes Spielzeug, alte und moderne Gemälde und Grafiken, Miniaturen und Vitrinenobjekte, Design, Teppiche, asiatische Kunst, Bücher. Alles, was Sie mit den Händen tragen können, ist willkommen! Was nicht: keine Waffen, keine Pelze, keine afrikanischen Objekte, keine Ausgrabungen Buslinien ab Bahnhof Dornach 66 (Ortsbus) + 67 (PTT) Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden