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2. März 2017, 56. Jahrgang, Nr. 09

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Office World verlässt die Center Passage

Schlümpfe zogen durch Wettingen

«Alles muss raus», steht auf unübersehbaren Plakaten: Der Büromaterial-Spezialist Office World schliesst seine Wettinger Filiale. Die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes sei unter den Erwartungen gewesen, heisst es. Letzter Verkaufstag ist der 18. März. Im letzten August hatte Office World schon die Filiale in Baden geschlossen. (Mü) Bericht S. 6

In Wettingen und Neuenhof haben die Kinder bereits Fasnacht gefeiert. In Würenlos und Spreitenbach finden am Samstagnachmittag Kinderumzüge statt.

«Alter Steinhof» plant letzten Frühling Beim Restaurant Steinhof in Würenlos künden Bauprofile seit längerem Veränderungen an: Vor einem Jahr war das Baugesuch für ein Um- und Neubauprojekt eingereicht worden. Jetzt erhält der «Alte Steinhof» nochmals eine Galgenfrist: Das Steinhof-Team plant das neue Programm jedenfalls mal bis zu den Sommerferien – oder vielleicht ein wenig darüber hinaus. (Mü) Bericht S. 15

MELANIE BÄR

Neben Prinzessinnen, Rittern, Hexen und Märchenfiguren zogen am diesjährigen Umzug auch Schlümpfe und Kondukteure der Badener Stadtseilbahn durch die Strassen. Auch dieses Jahr wurde die fünfte Jahreszeit genutzt, um aktuelle Themen aufzugreifen. Der Spruch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump «Make america great again» wurde von zu Farbstiften verkleideten Kindern zu «Make Wettingen bunt again» gemacht. Man darf gespannt sein, wer an den Kinderumzügen am Samstagnachmittag durch die Strassen von Würenlos und Spreitenbach ziehen wird. Berichte auf diversen Gemeindeseiten Limmatwelle-lesender Schlumpf liess sich durch Wettingen ziehen.

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Foto: bär


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WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

WETTINGEN

Künftig soll es in Wettingen nur noch fünf Schulpflegemitglieder geben Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat, die Mitglieder der Schulpflege von heute sieben auf neu fünf zu reduzieren und die Besoldung entsprechend anzupassen.

Vizepräsidium festhalten und die Person für den Mehraufwand mit zusätzlich 5000 Franken entlöhnen. «Da sich die Schulpflege selber konstituiert, ist für uns nicht relevant, ob es einen Vize gibt oder nicht, sondern dass der Präsident bei Bedarf vertreten wird», sagt Rey. Der Gemeinderat sieht die zu-

sätzliche Entschädigung für das Vizepräsidium deshalb als nicht notwendig an und schlägt vor, allfällige Einsätze über Sitzungsgelder abzugelten. Beibehalten werden soll die Besoldung von 30 000 Franken für den Schulpflegepräsidenten und je 10 000 Franken pro Mitglied. Bei einer Reduktion von zwei Mitgliedern ergibt sich dadurch eine Reduktion um 20 000 Franken und weiteren 5000 Franken, falls der Vize nicht mehr dafür entschädigt wird. Weil dadurch weniger Mitglieder Sitzungsgelder beanspruchen, werden zusätzlich rund 10 000 Franken Sitzungsgelder eingespart. «Insgesamt entsprechen diese Einsparungen ungefähr den im Postulat geforderten 30 %», schreibt der Gemeinderat in seinem Antrag an den Einwohnerrat. Von einer Amtszeitbeschränkung sieht die Behörde ab, weil diese rechtswidrig wäre. Die Frage, die Schulpflege ganz abzuschaffen, wie es auf kantonaler Ebene auch schon diskutiert wurde, stelle sich gemäss Rey in Wettingen nicht. «Weil in den nächsten vier Jahren am Gesetz nichts geändert wird.» Gemeindeammann Roland Kuster betont, dass man eine vernünftige Lösung anstrebe und keinesfalls das Kind mit dem Bade ausschütten wolle. «Eine gut funktionierende Schule ist ein wesentliches Gut, dem es Sorge zu tragen gilt», so Kuster.

ist eine gemeinsame Nutzung leider nicht möglich», erklärt Gemeindeammann Roland Kuster. Der Gemeinderat stellt dem Einwohnerrat deshalb am 16. März an der Einwohnerratssitzung einen Kreditantrag von 426 182 Franken, um für den Werkhof ein 4-achsiges Fahrzeug anzuschaffen.

schnitts. 2,437 Mio. Franken gehen zulasten der Einwohnergemeinde, 1,491 Mio. Franken zulasten der Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen AG. Wird der Kredit genehmigt, soll mit den Sanierungen im Sommer begonnen werden und der Abschnitt teileingeschränkt werden.

Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung im Bereich Halbarten-/Jura- und Hardstrasse Der Gemeinderat stellt dem Einwohnerrat ein Kreditbegehren von 4,238 Mio. Franken für die Sanierung des obgenannten Strassenab-

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 /13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

MELANIE BÄR

Die SVP hat im September 2015 in ihrem Postulat dazu aufgefordert, die Reduktion der Besoldung der Schulpflege um 30 Prozent zu überprüfen. Die FDP ging in ihrem Postulat ein halbes Jahr später noch einen Schritt weiter und forderte auch die Überprüfung einer Reduktion der Anzahl Schulpflegemitglieder auf fünf oder drei Personen, die Abschaffung des Vizepräsidiums und die Einführung einer Amtszeitbeschränkung. Begründet wurden beide Vorstösse mit der Einführung der Geschäftsleitung, die eine Veränderung der Aufgaben der Schulpflege zur Folge hatte. Die Schulpflege könne sich nun auf die strategische Ausrichtung der Schule fokussieren und das operative Tagesgeschäft werde von der Geschäftsund Schulleitung wahrgenommen. IM RAHMEN der «Leistungsorientier-

ten Verwaltungsanalyse» (Lova) und der neuen Situation durch die Anstellung des Geschäftsleiters Samuel Kern habe sich der Gemein-

INSERATE

Schulpflegepräsident Thomas Sigrist, Gemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat und Ressortvorsteher Philippe Rey (v. l.) präsentierten vor den Medien ihre Vorschläge. Foto: bär derat schon lange mit der Thematik befasst, so Gemeinderat und Ressortvorsteher Philippe Rey. Auch die Schulpflege hat ihre Struktur überprüft. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass fünf Mitglieder die richtige Anzahl für die Wettinger Schulpflege sind», sagt Thomas Sigrist, Präsident der Wettinger Schulpflege. Auch der Vergleich mit umliegenden Städten und Gemeinden wie Baden, Wohlen oder Lenzburg zeige, dass diese Anzahl durchaus üblich sei. Eine Reduktion auf drei Mitglieder unter Beibehaltung des

Milizsystems erachte Sigrist hingegen nicht als sinnvoll. «Schon mit fünf Mitgliedern braucht es viel Flexibilität, um Amt und Beruf unter einen Hut zu bringen.» GERNE WÜRDE DIE SCHULPFLEGE am

AUS DEM GEMEINDERAT Neues Kranfahrzeug für den Werkhof Der 2-Achser-LKW mit Kran und Kippbrücke aus dem Jahr 2002 soll durch ein neues Kranfahrzeug ersetzt werden. «Eine Reparatur würde sehr teuer kommen, weil die Kranfirma nicht mehr existiert und die Ersatzteile speziell angefertigt werden müssten», sagt Kirsten Ernst, Gemeinderätin und Ressortvorsteherin. Auch die Nutzung eines identischen, bei der Feuerwehr vorhandenen Fahrzeugs sei geprüft worden. «Aufgrund des Einsatzkonzepts und der Anforderungen, wie schnell die Feuerwehr auf dem Schadensplatz sein muss,


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WETTINGEN AUS DEN PARTEIEN EVP tritt bei Gemeinderatswahl in Wettingen an Mit der Generalversammlung ist die EVP WettingenLimmattal ins Jahr 2017 gestartet. Auch der EVP steht ein «heisser» Wahlherbst bevor. Neben den üblichen Traktanden wie Rechnung und Budget wurden an der GV der EVP Wettingen-Limmattal auch einige politische Themen diskutiert. Eine der intensiv diskutierten Fragen war die Vernetzung in den Gemeinden des oberen Limmattals, die alle zur Regionalpartei dazugehören, in denen die EVP aber nur wenige Mitglieder hat. Eine breitere Abstützung in den Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach, Bergdietikon und Würenlos ist anzustreben. Anders ist die Situation in Wettingen, wo die EVP, obwohl eine kleine Partei, schon lange am politischen Geschehen aktiv beteiligt ist. Diese Beteiligung gilt es, bei den Gemeindewahlen am 24. September 2017 auszubauen. Dies gilt für den Einwohnerrat, aber die Versammlung war sich ebenfalls einig, dass die EVP auch eine Kandidatin oder einen Kandidaten ins Rennen um den vor vier Jahren verlorenen Sitz im Gemeinderat schicken wird. Wen die EVP auf den Schild heben wird, das wird an der Nominationsversammlung am 1. Juni entschieden. Termine: Donnerstag, 1. Juni, 19.30 Uhr: Nominationsversammlung; Samstag, 17. Juni, 14–17 Uhr: Thematischer Spaziergang «Vom Eigibach zum Gottes-

graben: Leben im und am Dorfbach»; Samstag, 2. September, 10–12 Uhr: Thematischer Spaziergang «Biodiversität in der Kiesgrube». (lf) BDP-Präsident Michael Merkli ist aus der Bezirkspartei Baden ausgetreten Nach langem Überlegen bin ich zum Schluss gekommen, dass die BDP des Kantons Aargau keine Zukunft mehr hat. 2016 wurden alle Bezirksparteien ausser die von Baden aufgelöst, um eine Erneuerung der Partei herbeizuführen. Aus meiner Sicht war es der falsche Weg. Seit den Grossratswahlen 2016 ist die BDP Aargau orientierungslos. Die Fraktionsbildung mit der EVP wurde nicht im Vornherein besprochen oder begründet. Die Information, dass die BDP mit der EVP eine Fraktion bildet, habe ich aus der Presse erfahren. Für mich ist es unbegreiflich, dass die BDP mit der EVP eine Fraktion bildet. Die BDP definiert sich als gesellschaftsliberal, und dass die BDP gerade mit der EVP nun eine Fraktion bildet, kann ich nicht verstehen, da in wichtigen Punkten EVP und BDP konträre Meinungen haben. Ich werde an den Erneuerungswahlen teilnehmen, mit einer neuen Gruppierung, einer Gruppierung, die das Wohl unserer Gemeinde und des Limmattals – frei von übergeordneten ParteiDoktrinen, einfach für Wettingen und seine Bevölkerung – und ihre Region vertritt. Michael Merkli

LESERBRIEF Zum Leserbrief «Wettinger Gemeinderat im Ungleichgewicht» in der Limmatwelle vom 23.2.17, Ausgabe 8 Der Leserbrief von Thomas Meier aus Wettingen startet vielversprechend mit: «Die Stimmbürger haben entschieden. Die Wahl ist demokratisch und sportlich zu akzeptieren, kein Problem.» Die restlichen Sätze zeigen dann sehr eindrücklich, dass er sehr wohl ein Problem damit hat. In den Leserbriefen, die ich gelesen habe, wurden beide Kandidaten gewürdigt. Den Ausschlag zugunsten von Martin Egloff gab wohl seine grössere politische Erfahrung. Dass die CVP «ins Schussfeld genommen» wurde, ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Mit Ausnahme des ganzseitigen AZ-Berichts vom 18.2., der im Nachgang der Wahlen erschienen ist und demzufolge nichts mit den Leserbriefen zu tun hat. Gemeinderatswahlen sind immer Personenwahlen, man weiss nie, wer gewählt wird, egal wie viele Prozente der Wähleranteil einer Partei beträgt. Ansonsten müsste man keine Wahl durchführen

und könnte die Gemeinderäte prozentual einteilen. Der Leserbrief wirft für mein Demokratieverständnis sehr viele Fragen auf: Existieren irgendwo Vorschriften, dass kleine Parteien weniger Kandidaten aufstellen dürfen als grosse? Ab wann ist man eine grosse Partei? Welche «mittelmässigen bisherigen» meint Herr Meier? Mit seinen Worten zeigt Thomas Meier genau das Verhalten, das ich von einer übermächtigen Partei erwarte, die eine Niederlage nicht sportlich akzeptieren Daniel Stucky, Forum 5430, Wettingen kann.

In eigener Sache Leserbriefe sollen maximal 1500 Zeichen (inkl. Leerschläge) umfassen. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen und zu redigieren. Ehrverletzender Inhalt wird zurückgewiesen. Anonyme Zuschriften werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion

Die Stadtseilbahn

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aus Baden rollt durch Wettingen

Hexen, Schlümpfe, Ritter und Prinzessinnen – sie alle haben sich am Samstag auf dem Rathausplatz versammelt, um am traditionellen Umzug mitzulaufen. MELANIE BÄR

Während bei den einen die Freude am Kreativsein im Vordergrund stand, wollten die andern mit ihren Figuren ein Statement abgeben. So etwa die Wettinger Grossrätin Anna Andermatt, die zusammen mit Nachbarn als Bärenfamilie am Umzug teilnahm. Als Paddington-Bären, um genau zu sein. Damit soll nicht nur auf den 60. Geburtstag von Paddington aufmerksam gemacht werden, sondern auch auf den Umgang mit fremden Einwanderern. «Paddington aus Peru wurde Jonas und Lukas mit der Stadtseilbahn. warmherzig aufgenommen», begrüsst Andermatt und regt dazu an, diese Gastfreundschaft auch heute zu leben. DIE FAMILIEN Früh und Bolliger verkleideten sich als Farbstifte und wandelten den Spruch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump «Make america great again» um und konterten mit «Make Wettingen bunt again». Mit der Aufschrift «Lüge isch Trumpf» lief eine Figur mit langer Nase am Umzug mit. Der achtjährige Jonas und der sechsjährige Lukas thematisierten die in der Diskussion stehende Stadtseilbahn Baden. Sie «Lüge isch Trumpf». zogen eine Gondel mit der Aufschrift «Geniess die Botta-GondelFahrt, womit man sich den Stau erspart». Wegen der grossen Anzahl aufgefallen ist auch eine Gruppe von Schlümpfen. «Unser Ziel war es, fünfzig Personen zum Mitmachen zu bewegen, jetzt sind es gegen hundert», freuen sich Tanja Bürgi und Iris Wenger, die Freunde und Familie zum Mitmachen bewegen konnten. Dani Rymann und Patrick Lüscher haben ein wetterfestes Schlumpfhaus gebaut, das am Umzug mit gezogen wurde und später voraussichtlich auf dem Hof der Stiftung «Begegnung mit Tieren» platziert wird. Gargamel und die Schlümpfe.

Kinderfasnachtsumzug durchs Wettinger Dorf.

Kritischer Blick der Jury.

Martin Bruggisser als Schlumpf.

Mary Brunschweiler und Lucy Egloff. Die Hexen Chantal und Joline.

Fotos: bär

Familien Früh und Bolliger.

Legofamilie Gebistorf und Egloff.

Die Trolls Lorik, Elion, Nora.

Anna Andermatt, Alexandra und Navin.


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

WETTINGEN AUS DEN PARTEIEN EVP tritt bei Gemeinderatswahl in Wettingen an Mit der Generalversammlung ist die EVP WettingenLimmattal ins Jahr 2017 gestartet. Auch der EVP steht ein «heisser» Wahlherbst bevor. Neben den üblichen Traktanden wie Rechnung und Budget wurden an der GV der EVP Wettingen-Limmattal auch einige politische Themen diskutiert. Eine der intensiv diskutierten Fragen war die Vernetzung in den Gemeinden des oberen Limmattals, die alle zur Regionalpartei dazugehören, in denen die EVP aber nur wenige Mitglieder hat. Eine breitere Abstützung in den Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach, Bergdietikon und Würenlos ist anzustreben. Anders ist die Situation in Wettingen, wo die EVP, obwohl eine kleine Partei, schon lange am politischen Geschehen aktiv beteiligt ist. Diese Beteiligung gilt es, bei den Gemeindewahlen am 24. September 2017 auszubauen. Dies gilt für den Einwohnerrat, aber die Versammlung war sich ebenfalls einig, dass die EVP auch eine Kandidatin oder einen Kandidaten ins Rennen um den vor vier Jahren verlorenen Sitz im Gemeinderat schicken wird. Wen die EVP auf den Schild heben wird, das wird an der Nominationsversammlung am 1. Juni entschieden. Termine: Donnerstag, 1. Juni, 19.30 Uhr: Nominationsversammlung; Samstag, 17. Juni, 14–17 Uhr: Thematischer Spaziergang «Vom Eigibach zum Gottes-

graben: Leben im und am Dorfbach»; Samstag, 2. September, 10–12 Uhr: Thematischer Spaziergang «Biodiversität in der Kiesgrube». (lf) BDP-Präsident Michael Merkli ist aus der Bezirkspartei Baden ausgetreten Nach langem Überlegen bin ich zum Schluss gekommen, dass die BDP des Kantons Aargau keine Zukunft mehr hat. 2016 wurden alle Bezirksparteien ausser die von Baden aufgelöst, um eine Erneuerung der Partei herbeizuführen. Aus meiner Sicht war es der falsche Weg. Seit den Grossratswahlen 2016 ist die BDP Aargau orientierungslos. Die Fraktionsbildung mit der EVP wurde nicht im Vornherein besprochen oder begründet. Die Information, dass die BDP mit der EVP eine Fraktion bildet, habe ich aus der Presse erfahren. Für mich ist es unbegreiflich, dass die BDP mit der EVP eine Fraktion bildet. Die BDP definiert sich als gesellschaftsliberal, und dass die BDP gerade mit der EVP nun eine Fraktion bildet, kann ich nicht verstehen, da in wichtigen Punkten EVP und BDP konträre Meinungen haben. Ich werde an den Erneuerungswahlen teilnehmen, mit einer neuen Gruppierung, einer Gruppierung, die das Wohl unserer Gemeinde und des Limmattals – frei von übergeordneten ParteiDoktrinen, einfach für Wettingen und seine Bevölkerung – und ihre Region vertritt. Michael Merkli

LESERBRIEF Zum Leserbrief «Wettinger Gemeinderat im Ungleichgewicht» in der Limmatwelle vom 23.2.17, Ausgabe 8 Der Leserbrief von Thomas Meier aus Wettingen startet vielversprechend mit: «Die Stimmbürger haben entschieden. Die Wahl ist demokratisch und sportlich zu akzeptieren, kein Problem.» Die restlichen Sätze zeigen dann sehr eindrücklich, dass er sehr wohl ein Problem damit hat. In den Leserbriefen, die ich gelesen habe, wurden beide Kandidaten gewürdigt. Den Ausschlag zugunsten von Martin Egloff gab wohl seine grössere politische Erfahrung. Dass die CVP «ins Schussfeld genommen» wurde, ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Mit Ausnahme des ganzseitigen AZ-Berichts vom 18.2., der im Nachgang der Wahlen erschienen ist und demzufolge nichts mit den Leserbriefen zu tun hat. Gemeinderatswahlen sind immer Personenwahlen, man weiss nie, wer gewählt wird, egal wie viele Prozente der Wähleranteil einer Partei beträgt. Ansonsten müsste man keine Wahl durchführen

und könnte die Gemeinderäte prozentual einteilen. Der Leserbrief wirft für mein Demokratieverständnis sehr viele Fragen auf: Existieren irgendwo Vorschriften, dass kleine Parteien weniger Kandidaten aufstellen dürfen als grosse? Ab wann ist man eine grosse Partei? Welche «mittelmässigen bisherigen» meint Herr Meier? Mit seinen Worten zeigt Thomas Meier genau das Verhalten, das ich von einer übermächtigen Partei erwarte, die eine Niederlage nicht sportlich akzeptieren Daniel Stucky, Forum 5430, Wettingen kann.

In eigener Sache Leserbriefe sollen maximal 1500 Zeichen (inkl. Leerschläge) umfassen. Die Redaktion behält sich vor, Texte zu kürzen und zu redigieren. Ehrverletzender Inhalt wird zurückgewiesen. Anonyme Zuschriften werden nicht veröffentlicht. Die Redaktion

Die Stadtseilbahn

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aus Baden rollt durch Wettingen

Hexen, Schlümpfe, Ritter und Prinzessinnen – sie alle haben sich am Samstag auf dem Rathausplatz versammelt, um am traditionellen Umzug mitzulaufen. MELANIE BÄR

Während bei den einen die Freude am Kreativsein im Vordergrund stand, wollten die andern mit ihren Figuren ein Statement abgeben. So etwa die Wettinger Grossrätin Anna Andermatt, die zusammen mit Nachbarn als Bärenfamilie am Umzug teilnahm. Als Paddington-Bären, um genau zu sein. Damit soll nicht nur auf den 60. Geburtstag von Paddington aufmerksam gemacht werden, sondern auch auf den Umgang mit fremden Einwanderern. «Paddington aus Peru wurde Jonas und Lukas mit der Stadtseilbahn. warmherzig aufgenommen», begrüsst Andermatt und regt dazu an, diese Gastfreundschaft auch heute zu leben. DIE FAMILIEN Früh und Bolliger verkleideten sich als Farbstifte und wandelten den Spruch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump «Make america great again» um und konterten mit «Make Wettingen bunt again». Mit der Aufschrift «Lüge isch Trumpf» lief eine Figur mit langer Nase am Umzug mit. Der achtjährige Jonas und der sechsjährige Lukas thematisierten die in der Diskussion stehende Stadtseilbahn Baden. Sie «Lüge isch Trumpf». zogen eine Gondel mit der Aufschrift «Geniess die Botta-GondelFahrt, womit man sich den Stau erspart». Wegen der grossen Anzahl aufgefallen ist auch eine Gruppe von Schlümpfen. «Unser Ziel war es, fünfzig Personen zum Mitmachen zu bewegen, jetzt sind es gegen hundert», freuen sich Tanja Bürgi und Iris Wenger, die Freunde und Familie zum Mitmachen bewegen konnten. Dani Rymann und Patrick Lüscher haben ein wetterfestes Schlumpfhaus gebaut, das am Umzug mit gezogen wurde und später voraussichtlich auf dem Hof der Stiftung «Begegnung mit Tieren» platziert wird. Gargamel und die Schlümpfe.

Kinderfasnachtsumzug durchs Wettinger Dorf.

Kritischer Blick der Jury.

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Mary Brunschweiler und Lucy Egloff. Die Hexen Chantal und Joline.

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Familien Früh und Bolliger.

Legofamilie Gebistorf und Egloff.

Die Trolls Lorik, Elion, Nora.

Anna Andermatt, Alexandra und Navin.


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WETTINGEN

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Überlegene Wettingerinnen Die grosse Konfettischlacht durfte nicht fehlen. Foto: zVg

Kindergärtler im Fasnachtsfieber Über 300 verkleidete Wettinger Kindergartenkinder trafen sich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Rathausplatz zum fröhlichen Fasnachtsbeginn. Die Kinder sangen freche, lustige Lieder und spielten auf ihren Rasseln und Glocken, was das Zeug hielt. Dabei wurden sie durch die Guggenmusig kräftig unterstützt. Die BloserClique hat die Kinderlieder speziell für dieses Treffen einstudiert und sorgte zusätzlich mit einigen fätzigen Guggenstückli für fasnächtliche Stimmung. Auf das Kommando der Tschätterhäx begann die grosse Konfettischlacht. Bei Eistee, Schenkeli und Fasnachtschüechli stärkten sich die Kleinen, bevor die 16 Klassen in ihre Kindergärten zurückkehrten. (mk)

An den Aargauer 10-m-Meisterschaften der Schützen in Aarau siegte Wettingen-Würenlos mit dem Gewehr. Désirée Schaefer holte den Einzeltitel. WOLFGANG RYTZ

Mit dem Gewehr haben die Sportschützen Wettingen-Würenlos den Gruppensieg sozusagen abonniert. Der Verein ist die unangefochtene Nummer 1 im Kanton. Dies bewiesen Sandra Mäder, Darunee Frossard, Cécile Curschellas und Désirée Schaefer in der Aarauer Kasernenhalle eindrücklich. Das Frauenquartett schoss solid und verwies die Kölliker Sportschützen um 21 Punkte auf Rang 2. «Wir sind zwar zufrieden, aber heute Abend wäre ein höheres Total dringelegen», kommentierte Schaefer den Wettinger Sieg. An den Einzelmeisterschaften mit Druckluftwaffen holte Desirée Schaefer den Titel mit dem Gewehr und ist neue Meisterin. Wie schon im Vorjahr führte der Titel

Zwei Wettinger Gewehrschützinnen an der Spitze (v.l.) Darunee Frossard (2.), Désirée Schaefer (1.) und Christiane Keller (3.). Foto: wr bei den Frauen über die Sportschützen Wettingen-Würenlos. Zwar verfehlte die routinierte Qualifikationssiegerin Sandra Mäder-Stucker überraschend das Podest. Doch am Schluss duellierten sich trotzdem zwei Wettingerinnen. Désirée Schaefer bewahrte zum Schluss Ruhe und verteidigte ihre Führung ab dem ersten Schuss mit einer Differenz von 0,7 Punkten gegenüber Vereinskollegin Darunee Frossard, die sich zu spät steigerte. «Ich spürte meine Nervosität, konnte aber damit umgehen», strahlte Schaefer nach ihrem ersten Titelgewinn. Bronze

ging an Christiane Keller. Die Buchserin traf mit den entscheidenden Schüssen 15 und 16 besser als Mäder. Pistolenschützin Chantal Häuptli (Neuenhof) verteidigte ihren Titel dank Nervenstärke. Mit stoischer Ruhe zog die Titelverteidigerin ihren Final durch. Zwar schmolz ihr Vorsprung nach einem schwachen zweitletzten Schuss auf einen halben Punkt, doch 10,6 Ringe zum Schluss bedeuteten die Siegsicherung gegenüber der aufkommenden Freiämterin Tamara Vock. Für Häuptli ist es der sechste 10-m-Meistertitel.

Office World schliesst Filiale in Wettingen Nachdem Office World im letzten August die Filiale in Baden bei der «Blinddarm»Unterführung geschlossen hatte, sind jetzt auch die Tage der Filiale in der CenterPassage Wettingen gezählt: Am 18. März hat sie letztmals geöffnet. MICHAEL MÜLLI

«Leider war die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes unter unseren Erwartungen», erklärt Alain Franz, Vertriebsleiter bei Office World, nach den Gründen für die Schliessung gefragt. Seit April 2012 hat Office World, Spezialist für Büromaterial, den Standort im 1. Obergeschoss der Wettinger Centerpassage betrieben. Nach fünf Jahren wird jetzt der 18. März hier der letzte Verkaufstag sein. «Alles muss raus», ist unübersehbar auf Plakaten vor Ort zu lesen.

«Alles muss raus» Jetzt gibt es bei Office World Rabatt. Was geschieht mit den Mitarbeitern? «Allen fünf Mitarbeitenden konnte ein Angebot zur Weiterbeschäftigung in einer der umliegenden Filialen gemacht werden»,

Foto: Mü

sagt Franz. Für die Kundschaft aus der Region Baden-Wettingen wird der Weg in die nächstgelegene Office-World-Filiale länger: Die nächsten befinden sich im Zen-

trum Regensdorf beziehungsweise in Zürich-Altstetten. Selbstverständlich lassen sich Bestellungen auch von zu Hause aus über den Webshop und den Kundendienst aufgeben. Office World entstand Ende der 80er-Jahre als Teil der GlobusGruppe. Nach deren Übernahme durch Migros ist Office World inzwischen ein selbstständiges Unternehmen – mit Migros als Muttergesellschaft. Nach der Schliessung in Wettingen bleiben noch 22 Fachmärkte sowie zwei CityShops, das Office-World-Kleinformat, wo auf einer Verkaufsfläche von 200 bis 350 m² ein reduziertes Sortiment mit dem Fokus auf klassische Bürobedarfs- und Papeterieprodukte angeboten wird. Welcher Nachmieter in der Center Passage die 678 m² grossen, frei werdenden Räumlichkeiten beziehen wird, ist noch nicht bekannt.


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NEUENHOF

AUS DEM GEMEINDERAT Personalwesen – Kündigungen Technischer Dienst Marcel Gerny hat nach über 8 Jahren seine Anstellung per 31. Mai 2017 gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Nach seinem Lehrabschluss im Jahre 2008 auf der Gemeindeverwaltung war Marcel Gerny als Fachmann Betriebsunterhalt, Fachrichtung Hausdienst, bei der Abteilung Bau tätig und wurde am 1. Januar 2014 zum Leiter Stv. Technischer Dienst und Materialwart der Feuerwehr befördert. Bauamt, Gruppe Garten Michael Fischer hat seine Anstellung per 31. Mai 2017 gekündigt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Der Gemeinderat dankt Marcel Gerny und Michael Fischer an dieser Stelle ganz herzlich für die sehr wertvolle Mitarbeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Die Nachfolgeregelungen werden umgehend an die Hand genommen. INSERATE GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikationen Baugesuch Bauherrschaft:

Nr. 2017-006 Marco und Caterina Hürsch Hafnerweg 13 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 1992 Hafnerweg 13 Neuenhof Bauvorhaben: Anbau Carport und gedeckter Sitzplatz Zusatzgesuche: – Baugesuch Bauherrschaft:

Nr. 2017-007 Köpflipartners AG Industriestrasse 9 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 2301 Industriestrasse 9 Neuenhof Bauvorhaben: Ersatz Leuchtreklame Zusatzgesuche: kantonale Zustimmung Baugesuch Bauherrschaft:

Nr. 2017-008 Kjenan Zekjiroski Wiesenstrasse 12 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 2250 Zürcherstrasse 134 Neuenhof Neuenhof Bauvorhaben: Betrieb eines Verkaufsstandes (Güggelistand) Zusatzgesuche: kantonale Zustimmung Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 3. März bis 3. April 2017 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau Neuenhof

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Shpresa Bytyqi, 1995, serbische Staatsangehörige, Weststrasse 5; Alex Estruga da Silva, 2000, spanischer Staatsangehöriger, Hinterhagweg 3; Sahranur Sahin, 1997, türkische Staatsangehörige, Hardstrasse 78; Torsten Hornig, 1968, deutscher Staatsangehöriger mit Ehefrau Simone Fuchs, 1970, deutsche Staatsangehörige, Letzistrasse 36. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben kön- 4 Neuenhofer Frauen vom Organisationsteam: Rita Fellmann, Janny Meier, nen sowohl positive wie negative Marlies Bruggisser und Heidi Hafner. Foto: zVg Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. wurde? Mit Zaubertränklein, GeAm Schmutzigen Dondichten und Sprüchen herrschte «Neuenhof im Wandel der Zeit» Ge- nerstag herrschte im am Schmutzigen Donnerstag im meinderat und Ortsbürgerge- kath. Pfarreiheim Neukath. Pfarreiheim eine ausgelassemeinde laden die Bevölkerung zu ne Stimmung. Dazu beigetragen einer Führung mit dem Thema enhof Zauberstimmung. haben sowohl Werner Gurtner «Neuenhof im Wandel der Zeit», mit seiner tollen Musik als auch Teil 1, ein am Samstag, 11. März, Lag es an Zauberin Ennovy Rellek einige Kita-Kinder mit einem per10 Uhr, Treffpunkt Vorplatz Ge- alias Yvonne Keller, reformierte fekt einstudierten Liedchen. Mit meindehaus. Sozialdiakonin, und an Zauberer den legendären Brötchen zum Auf dem rund anderthalb- bis Albus Dumbledore alias Peter Zvieri endete einmal mehr ein zweistündigen Spaziergang lim- Zürn, kath. Pastoralassistent, dass «Mega-Nachmittag». Ein herzlimatabwärts Richtung Kreuzstein, die ökumenische Senioren-Fas- ches Dankeschön an alle Gäste unter kundiger Leitung von Silvia nachtsfeier ein gelungener Anlass und Helfer. (hh) Hochstrasser, erfährt man viel Interessantes und Wissenswertes INSERATE über das Dorf. Wie kam es zu unserem Dorfnamen und den Sternen in unserem Wappen? Welchen Einfluss hatten die Baumwollspinnerei und die Industrialisierung im Allgemeinen auf unser Dorf und nicht zuletzt, was bedeutet die Limmat seit Jahrhunderten für unsere Gemeinde? Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird für die Führung ein Getränk offeriert. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Aus organisatorischen Gründen ist man jedoch dankbar, wenn Interessierte sich für die Führung durch Neuenhof bei der Gemeindekanzlei telefonisch, Tel. 056 416 21 74, oder per E-Mail an simone.buergler@neuenhof.ch anmelden. Selbstverständlich ist auch herzlich willkommen, wer sich spontan dazu entscheiden sollte. Am Samstag, 24. Juni 2017, wird die nächste Führung «Neuenhof in Wandel der Zeit», Teil 2, stattfinden. Ein entsprechendes Inserat wird zu gegebener Zeit wieder in der Limmatwelle publiziert.

farbig – fröhlich – fasnächtlich


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NEUENHOF

Konfetti,

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DJ-Musik und Tanz in der Turnhalle

Teilnehmerrekord an der Kinderfasnacht und am Chläusliball in der Neuenhofer Turnhalle. MELANIE BÄR

Mitglieder des Männerchors Neuenhof an der Generalversammlung.

Foto: zVg

Der Männerchor ist gewachsen Der Männerchor konnte an seiner Generalversammlung zehn neue Mitglieder von der aufgelösten Chorgemeinschaft SpreitenbachWürenlos aufnehmen. Dem Männerchor wurden an seiner Generalversammlung am vergangenen Samstag auf einen Schlag gleich zehn neue Sängerkameraden beschert. Nach der Auflösung der Chorgemeinschaft Spreitenbach-Würenlos entschlossen sich diese aktiven Sänger zu einem Übertritt in den Männerchor Neuenhof. Auch ein Verdienst der Dirigentin Erika Riedo, die bereits der aufgelösten Chorgemeinschaft als Dirigentin vorstand. Mit den Neumitgliedern er-

höht sich die Zahl der aktiven Sänger mit einem Schlag auf 32 und macht den Chor damit zu einem der grössten Vereine im Bezirksverband Baden. Im geschäftlichen Teil der GV wurde der bisherige Vorstand bestätigt. In den wichtigsten Positionen wurden Hannes Huffer als Präsident und Jacob de Jonge als Kassier wiedergewählt. Ebenso überzeugend bindet sich der Männerchor Neuenhof auch an seine Dirigentin Erika Riedo, die auch den Männerchor Mellingen dirigiert. Dadurch ergeben sich gemeinsame Projekte, wie ein Auftritt am Sängertag in Untersiggenthal. Dank grosser eigener Leistungen beim Einsatz bekannter Anlässe und dank der Unterstützung von gegen 140 Passivmitgliedern hat der Männerchor ein gutes finanzielles Polster. Die wich-

INSERATE

GEMEINDE NEUENHOF

Häckseldienst Gartenbesitzer von Neuenhof haben die Möglichkeit, Astmaterial aus dem Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (Durchmesser mind. 1 cm, max. 12 cm) vom Bauamt häckseln zu lassen. Zur Förderung der Hauskompostierung erfolgt diese Leistung in der ersten Viertelstunde gebührenfrei, sofern vorwiegend selber kompostiert und damit die Grünabfuhr entlastet wird. Mehraufwendungen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt. Nächste Aktion: 13. März 2017 (und folgende Tage je nach Anmeldungen) Telefonische Voranmeldung an die Abteilung Bau Neuenhof bis Freitag, 10. März 2017, Tel. 056 416 21 24. Abteilung Bau Neuenhof

tigsten Anlässe im Jahresprogramm sind der Unterhaltungsabend (20. Mai), der Auftritt am Sängertag in Untersiggenthal (25. Juni), die Beteiligung am Dorffest (7. bis 10. September) und die Männerchor-Metzgete (14. Oktober). Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Auftritte, womit sich der Männerchor weiterhin als sehr aktiver Dorfverein in Szene setzt. Nicht zu vergessen ist die Freundschaft zum Gesangverein Frohsinn Holzgerlingen, die in vielen Varianten gelebt wird, worauf man stolz ist. Im gemütlichen Rahmen im Beisein der Frauen und guter Freunde klang die Generalversammlung aus. Gedankt wird der Gemeinderätin Petra Kuster, die an der Generalversammlung teilnahm, was als Interesse, Akzeptanz und Freundschaft gewertet wird. (ap)

«Mit mehr als 250 Besuchern am Kinderball und über 120 Erwachsenen am Chläusliball erzielten wir einen absoluten Teilnehmerrekord», freut sich Hardy Wiederkehr, Präsident der Chlausgesellschaft. Anfänglich hätten sich die Organisatoren aufgrund des schönen Wetters am Nachmittag und des verhaltenen Erscheinens am Abend etwas Sorgen gemacht. Trotz Sonne und blauem Himmel war die Turnhalle jedoch am Nachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt und als um 22 Uhr die Guggen kamen, füllte sich die Turnhalle auch abends wieder. «Wir sind sehr glücklich, weil wir bei schlechter Besucherzahl nochmals über die Bücher hätten gehen müssen.» Besonders gefreut hat die Organisatoren, dass sich fast alle Gemeinderäte und auch Gemeindepräsidentin Susanne Voser unter die Gäste mischten. «Schön wäre, wenn künftig noch mehr Vereinsvertreter kämen. Die gegenseitige Unterstützung der Vereine gibt einen guten Zusammenhalt im Dorf», so Wiederkehr. Der erstmals durchgeführte Fahrdienst wurde von zwölf Personen in Anspruch genommen. «Wir sind sehr zufrieden», resümiert Wiederkehr.

Cornelia Spörri, Selma Stoll und Suela Wild (v.l.).

Familie Di Francesco.

Sibora, Sonia und Angelina lieben die Konfettischlacht.

Fotos: bär

Claudia, Fabian und Dani Burger.

Helfer Ernst Frei, Hardy Wiederkehr, Dani Wisler, Andi Stoll, Nicole Frei und Stefan Beeler (v. l.)

sind Events wie das Blitzturnier und der Bova Cup 2017 auf dem Kunstrasen in Neuenhof wichtig für die Kinder. Die beiden Turniere finden während zwei Wochenenden statt: am 4. und 5. März sowie am 11. und 12. März. Am Blitzturnier nehmen neben den F- und E-Junioren folgende Mannschaften teil: FC Zürich, Grasshoppers Club Zürich, YF Juventus, SC Kriens, FC Baden, FC Winterthur und der FC Aarau. Jedes Jahr im März treffen sich die Teams, Eltern und Fussballliebhaber auf dem Kunstrasenplatz in Neuenhof, um dieses Spektakel mitzuerleben. Die Organisatoren des FC Neuenhof sind stolz, im Limmattal ein solches Ereignis zu haben, und hoffen auf viele Zuschauer. Das Vorbereitungsturnier erfreut sich grosser Beliebtheit und dieses Jahr gibt es eine Rekordteilnehmerzahl von 105 Mannschaften. Diese An-

lässe sind auch für den FC Neuenhof spannende Herausforderungen, die in den vergangenen Jahren erfolgreich gemeistert wurden. Nicht zuletzt dank den unzähligen Helferinnen und Helfern, welche mit viel Elan überall anpacken, wo es etwas zu tun gibt, und wo man wie in einer grossen Familie ist. Auch darf man die vielen Sponsoren nicht vergessen. Ein besonderer Dank geht an den Hauptsponsor, Andrea Bova von Bova Treuhand, der einen solchen Event überhaupt ermöglicht. Der FC Neuenhof leistet mit diesen Events einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in Neuenhof und auch ausserhalb des Dorfes. Die Wirtschaftslage wird immer schwieriger und es ist nicht selbstverständlich, dass der Fussballclub von so

AUS DEN VEREINEN GV-Bericht der LdU-Ortspartei Neuenhof «Hurra, wir leben noch!» Dieser Buchtitel des bekannten Bestsellers von J. M. Simmel macht sich nicht schlecht als Einleitung zu diesem GV-Bericht. Eine kleine Gruppe an kommunaler Politik interessierter Bürger bringt sich innerhalb der Neuenhofer Ortsparteien immer noch gut ein. 1970 durch Paul Koller gegründet, ist der Verein jetzt doch schon bald fünf Jahrzehnte erfolgreich tätig. Dies ist nicht nur dem guten Einsatz zu verdanken. Die Akzeptanz durch unsere Dorfbevölkerung macht es möglich, dass sich hier in Neuenhof der Name LdU-Ortspartei halten konnte. Als solche ist und bleibt die Partei ein verlässlicher Partner im Umfeld aller Ortsparteien. Das gute Miteinander hat sich erst kürzlich wieder bestätigt bei der gemeinsamen Werbung für ein Ja zum Finanzausgleich. So bleibt

zur Generalversammlung vom 23. Februar im Restaurant Santos als positive Bemerkung eigentlich nur zu sagen: Die Mitglieder haben sich vollzählig, in geselliger Runde einmal mehr zur aktiven Mitarbeit in Gemeinde-Angelegenheiten bekannt. Das wird auch weiterhin durch Interesse und Einsatz gezeigt. Ein Einsatz für ein wohnliches Neuenhof! Die Leitung der LdU-Ortspartei liegt in den Händen von Armin Poznicek, gleichzeitig Aktuar und damit Verfasser dieses Artikels. (ap) FC Neuenhof: Blitzturnier und Bova Cup 2017 Es ist schön zu sehen, wie Kinder ihr Bestes geben, um ihren Vorbildern nachzueifern. Vorbilder sind für Kinder im Juniorenalter ein wichtiger Baustein in der Entwicklung und auf dem Weg, erwachsen zu werden. Aus diesem Grund

vielen Unternehmen jedes Jahr weiterhin unterstützt wird. Aus diesem Grund versucht der Verein, die positive Entwicklung der Events und des Vereines zu nutzen und frühzeitig zu planen, damit diese Traditionen mit den verschiedenen Anlässen auch weiterhin bestehen bleiben und so dem Nachwuchs zugutekomINSERATE

men kann. Das neuste Projekt ist «Stausee1961», ein Gönnerverein, der sich von Gönnerbeiträgen der Mitglieder finanzieren soll. Dabei soll auch das Gesellschaftliche nicht zu kurz kommen. Es gibt für alle eine Möglichkeit, dabei zu sein, wenn auch nicht immer aktiv im Fussball oder auf dem Fussballplatz. (rd)


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

NEUENHOF

Konfetti,

9

DJ-Musik und Tanz in der Turnhalle

Teilnehmerrekord an der Kinderfasnacht und am Chläusliball in der Neuenhofer Turnhalle. MELANIE BÄR

Mitglieder des Männerchors Neuenhof an der Generalversammlung.

Foto: zVg

Der Männerchor ist gewachsen Der Männerchor konnte an seiner Generalversammlung zehn neue Mitglieder von der aufgelösten Chorgemeinschaft SpreitenbachWürenlos aufnehmen. Dem Männerchor wurden an seiner Generalversammlung am vergangenen Samstag auf einen Schlag gleich zehn neue Sängerkameraden beschert. Nach der Auflösung der Chorgemeinschaft Spreitenbach-Würenlos entschlossen sich diese aktiven Sänger zu einem Übertritt in den Männerchor Neuenhof. Auch ein Verdienst der Dirigentin Erika Riedo, die bereits der aufgelösten Chorgemeinschaft als Dirigentin vorstand. Mit den Neumitgliedern er-

höht sich die Zahl der aktiven Sänger mit einem Schlag auf 32 und macht den Chor damit zu einem der grössten Vereine im Bezirksverband Baden. Im geschäftlichen Teil der GV wurde der bisherige Vorstand bestätigt. In den wichtigsten Positionen wurden Hannes Huffer als Präsident und Jacob de Jonge als Kassier wiedergewählt. Ebenso überzeugend bindet sich der Männerchor Neuenhof auch an seine Dirigentin Erika Riedo, die auch den Männerchor Mellingen dirigiert. Dadurch ergeben sich gemeinsame Projekte, wie ein Auftritt am Sängertag in Untersiggenthal. Dank grosser eigener Leistungen beim Einsatz bekannter Anlässe und dank der Unterstützung von gegen 140 Passivmitgliedern hat der Männerchor ein gutes finanzielles Polster. Die wich-

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GEMEINDE NEUENHOF

Häckseldienst Gartenbesitzer von Neuenhof haben die Möglichkeit, Astmaterial aus dem Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (Durchmesser mind. 1 cm, max. 12 cm) vom Bauamt häckseln zu lassen. Zur Förderung der Hauskompostierung erfolgt diese Leistung in der ersten Viertelstunde gebührenfrei, sofern vorwiegend selber kompostiert und damit die Grünabfuhr entlastet wird. Mehraufwendungen werden nach Aufwand in Rechnung gestellt. Nächste Aktion: 13. März 2017 (und folgende Tage je nach Anmeldungen) Telefonische Voranmeldung an die Abteilung Bau Neuenhof bis Freitag, 10. März 2017, Tel. 056 416 21 24. Abteilung Bau Neuenhof

tigsten Anlässe im Jahresprogramm sind der Unterhaltungsabend (20. Mai), der Auftritt am Sängertag in Untersiggenthal (25. Juni), die Beteiligung am Dorffest (7. bis 10. September) und die Männerchor-Metzgete (14. Oktober). Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Auftritte, womit sich der Männerchor weiterhin als sehr aktiver Dorfverein in Szene setzt. Nicht zu vergessen ist die Freundschaft zum Gesangverein Frohsinn Holzgerlingen, die in vielen Varianten gelebt wird, worauf man stolz ist. Im gemütlichen Rahmen im Beisein der Frauen und guter Freunde klang die Generalversammlung aus. Gedankt wird der Gemeinderätin Petra Kuster, die an der Generalversammlung teilnahm, was als Interesse, Akzeptanz und Freundschaft gewertet wird. (ap)

«Mit mehr als 250 Besuchern am Kinderball und über 120 Erwachsenen am Chläusliball erzielten wir einen absoluten Teilnehmerrekord», freut sich Hardy Wiederkehr, Präsident der Chlausgesellschaft. Anfänglich hätten sich die Organisatoren aufgrund des schönen Wetters am Nachmittag und des verhaltenen Erscheinens am Abend etwas Sorgen gemacht. Trotz Sonne und blauem Himmel war die Turnhalle jedoch am Nachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt und als um 22 Uhr die Guggen kamen, füllte sich die Turnhalle auch abends wieder. «Wir sind sehr glücklich, weil wir bei schlechter Besucherzahl nochmals über die Bücher hätten gehen müssen.» Besonders gefreut hat die Organisatoren, dass sich fast alle Gemeinderäte und auch Gemeindepräsidentin Susanne Voser unter die Gäste mischten. «Schön wäre, wenn künftig noch mehr Vereinsvertreter kämen. Die gegenseitige Unterstützung der Vereine gibt einen guten Zusammenhalt im Dorf», so Wiederkehr. Der erstmals durchgeführte Fahrdienst wurde von zwölf Personen in Anspruch genommen. «Wir sind sehr zufrieden», resümiert Wiederkehr.

Cornelia Spörri, Selma Stoll und Suela Wild (v.l.).

Familie Di Francesco.

Sibora, Sonia und Angelina lieben die Konfettischlacht.

Fotos: bär

Claudia, Fabian und Dani Burger.

Helfer Ernst Frei, Hardy Wiederkehr, Dani Wisler, Andi Stoll, Nicole Frei und Stefan Beeler (v. l.)

sind Events wie das Blitzturnier und der Bova Cup 2017 auf dem Kunstrasen in Neuenhof wichtig für die Kinder. Die beiden Turniere finden während zwei Wochenenden statt: am 4. und 5. März sowie am 11. und 12. März. Am Blitzturnier nehmen neben den F- und E-Junioren folgende Mannschaften teil: FC Zürich, Grasshoppers Club Zürich, YF Juventus, SC Kriens, FC Baden, FC Winterthur und der FC Aarau. Jedes Jahr im März treffen sich die Teams, Eltern und Fussballliebhaber auf dem Kunstrasenplatz in Neuenhof, um dieses Spektakel mitzuerleben. Die Organisatoren des FC Neuenhof sind stolz, im Limmattal ein solches Ereignis zu haben, und hoffen auf viele Zuschauer. Das Vorbereitungsturnier erfreut sich grosser Beliebtheit und dieses Jahr gibt es eine Rekordteilnehmerzahl von 105 Mannschaften. Diese An-

lässe sind auch für den FC Neuenhof spannende Herausforderungen, die in den vergangenen Jahren erfolgreich gemeistert wurden. Nicht zuletzt dank den unzähligen Helferinnen und Helfern, welche mit viel Elan überall anpacken, wo es etwas zu tun gibt, und wo man wie in einer grossen Familie ist. Auch darf man die vielen Sponsoren nicht vergessen. Ein besonderer Dank geht an den Hauptsponsor, Andrea Bova von Bova Treuhand, der einen solchen Event überhaupt ermöglicht. Der FC Neuenhof leistet mit diesen Events einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen in Neuenhof und auch ausserhalb des Dorfes. Die Wirtschaftslage wird immer schwieriger und es ist nicht selbstverständlich, dass der Fussballclub von so

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WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

KILLWANGEN

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AUS DEM GEMEINDERAT Kantons- und Gemeindesteuern 2017 Zinsregelung Steuerjahr 2017 (Einkommens- und Vermögenssteuern) Man profitiere mit flexiblen Zahlungsmöglichkeiten von einem bescheidenen Vergütungszins und erspare sich unnötige Verzugszinsen nach zu späten Zahlungen. Für jede Zahlung, welche man vor dem 31. Oktober für die aktuellen Steuern leistet, erhält man einen Vergütungszins. Auch bei Ratenzahlungen erfolgt die Zinsberechnung ab dem Datum des Zahlungseingangs bis zum 31. Oktober. Die Vergütungszinsen werden dem Steuerkonto gutgeschrieben. Der Zinssatz beträgt im Jahr 2017 0,1 %. Zahlungen, welche nach dem Fälligkeitsdatum eintreffen, werden mit einem Verzugszins von 5,1 % belastet. Zahlungsfrist / Einzahlungsscheine / Höhe der provisorischen Rechnung 2017 Die provisorischen Steuern 2017 sind bis am 31. Oktober 2017 zu bezahlen. Bitte für die Bezahlung der Steuern 2017 nur die beigelegten Einzahlungsscheine verwenden. Aufgrund der vorgegebenen Referenznummer kann die Zahlung direkt dem Steuerkonto 2017 gutgeschrieben werden. Reichen die

zugestellten Einzahlungsscheine nicht aus, können bei der Abteilung Finanzen in Killwangen zusätzliche Einzahlungsscheine bestellt werden. Bei Einsatz von E-Banking können die Angaben auf den mitgelieferten Einzahlungsscheinen für mehrere Zahlungen der Steuern 2017 verwendet werden. Entspricht die provisorische Rechnung nicht den aktuellen steuerlichen Gegebenheiten, kontaktiere man bitte die Abteilung Steuern in Killwangen und beantrage eine Anpassung der provisorischen Rechnung. Bitte be- Die Helferinnen und Helfer beim Säubern des Waldplatzes. Foto: zVg achten: Offensichtliche übersetzte, nicht in Rechnung gestellte Zahlungen können von der Gemeinde zurückbezahlt oder auf andere Forderungen umgebucht werden. teils von Hand konnten nun das Der Elternverein Killwangen eröffnet ab Sommer 2017 die abgeschnittene Material auf die Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Waldspielgruppe WurzelSeite legen. Dank der grossartigen Montag, 8.30–11.30 Uhr und zwerg. Bis dies realisiert ist, Zusammenarbeit und Unterstüt14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– steht noch ein hartes Stück zung des Forstamts Heitersberg 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mitt- Arbeit davor. kann der Elternverein Killwangen woch, 8.30–11.30 Uhr, nachmitsich schon bald über ein fachmäntags geschlossen; Donnerstag: Der Waldplatz, auf welchem im nisch gebautes Waldsofa mit Grill8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Frühling ein Waldsofa gebaut stelle freuen. Nach getaner Arbeit Freitag 7.30–14 Uhr (durchge- wird, ist noch mit unzähligen wil- durfte auf der Rütenen ein währhend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: den Brombeersträuchern, sonsti- schaftes Käsefondue genossen wergemeindekanzlei@killwangen.ch. gem Kraut, dicken Wurzeln und den. Nach dem Essen vergnügten www.killwangen.ch morschem Unterholz zugedeckt. sich die Kinder im Wald und die ErDas Forstamt Heitersberg hat letz- wachsenen erholten sich von der te Woche begonnen, das Kraut strengen Waldarbeit. Bei allfälliGLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG wegzuschneiden und viele grosse gen Fragen freut sich der ElternverFolgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im und kleine Helferinnen- und Hel- ein auf einen Anruf unter der März 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und fer mit Heugabeln, Rechen oder Nummer 079 477 55 95. (sm) wünscht alles Gute.

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Ida Isler, Altersheim Gässliacker

18. / 96 Jahre

Theodor Schneiter, Dorfstrasse 7

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Mathilde Meier, Zelgmattstrasse 4

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Hildegard Büchner, Rütenenstrasse 17

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Bernhard Zimmermann, Zelgmattstrasse 10

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WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

SPREITENBACH

AUS DEM GEMEINDERAT Abwasser, Hausanschlusskontrolle Im Rahmen der Erstellung der «Generellen Entwässerungsplanung» (GEP) sind im Jahre 2006 sämtliche Kanalisationsleitungen überprüft worden; allerdings erfolgte damals keine Kontrolle der Hausanschlüsse an das Kanalisationsnetz. Um die Überprüfung der Entwässerungsleitungen nun abschliessen zu können, müssen auch noch diese Hausanschlüsse kontrolliert werden. Obwohl die Kosten dafür letztlich von der Grundeigentümerschaft zu tragen sind, soll diese Aufgabe von den Gemeindewerken geleitet werden. Es ist vorgesehen, alle Hausanschlüsse mit Hochdruck zu spülen und TV-Aufnahmen des Leitungszustandes zu erstellen. Da diese Aufwendungen am kostengünstigsten zentral vergeben werden und die Kontrolle so koordiniert erfolgen kann, wird der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2017 ein Kreditantrag in der Höhe von 425 000 Franken zur Genehmigung unterbreitet. Den betroffenen Grundeigentümern wird alsdann pro Anschluss der Aufwand in der Höhe von voraussichtlich 500 Franken in Rechnung gestellt. Sollten Beschädigungen an den Hausanschlüssen festgestellt werden, so hat die betroffene Grundeigentümerschaft zudem die Instandstellungskosten zu tragen. Der Gemeinde verbleiben voraussichtlich effektive Kosten für die Kontrolle der gemeindeeigenen Bauten in der Höhe von rund 25 000 Franken. Personelles Melanie Spörri, Sozialarbeiterin der Sozialen Dienste, hat ihre Anstellung per 31. Mai 2017 gekündigt. Der Gemeinderat dankt Melanie Spörri für die guten Dienste. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Termine 6. März, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 10. März, 18.30 Uhr: Vernissage der Kunstausstellung mit Werken von Maura-Patrizia Zoller und Hedi K. Ernst-Schmid, Gemeindehaus. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Die Bräusivögel-Gugge spielt bei der Regierungsübernahme beim Hof Obstgarten auf,

Fotos: bha

Jetzt regieren die Narren Mit der Regierungsübernahme fiel am Schmutzigen Donnerstag der Startschuss zur Spreitenbacher Fasnacht. BEAT HAGER

Erstmals fand die Spreitenbacher Fasnachtseröffnung beim Hof Obstgarten statt. Vom Dorfplatz marschierten die 73 Mitglieder der Bräusivögel-Gugge los und präsentierten dem zahlreichen Publikum die neuen Gwändli und Grinde. Vor der Stallbar wurden die neu eingeübten Lieder gespielt, welche zum Schunkeln einluden. In Anwesenheit des Gemeinderates sorgten Sabrina «Zumi» Paolozzi und Daniel «Zutti» Zutter bei ihrer SchmuDo-Rede auf der Bühne für kecke Sprüche. Die angekündigten Rücktritte der beiden Gemeinderäte Stefan Nipp und Monika Zeindler durften da natürlich nicht fehlen. «Ich weiss, er mag nümme, de Stefan Nipp. Und au d Moni Zeindler tritt nümme ah zur Wahl. Sie wot jetzt lieber goh reise, zum Bispiel uf Portugal». Auch das Feuerwerk am Dorffest 2016 wurde thematisiert: «Ging doch ganz vergessen, die Strassenlaternen abzustellen, würde die Attraktion im Himmel unser Dorf viel besser erhellen.» Gemeindepräsident Valentin «Vali» Schmid wurde mit viel Gelächter ein XXL-Shirt überreicht: «Jo und immer höher wotme baue und de Spreitenbacher meh Stürgelder chlaue.» Die Spreitenbacher Re-

Der Gemeinderat mit Markus Mötteli, Monika Zeindler, Valentin Schmid, Stefan Nipp und Doris Schmid (von links) wird in die Auszeit geschickt. gierung wurde für zehn Tage in die Auszeit geschickt und die Bräusivögel übernahmen unter dem Motto «It’s Showtime» die Herrschaft bis nach der Fasnacht. Im Rahmen des Gemeindehaus-Konzerts am Fasnachtsmontag überreichten sie als Dank für die Benützung des Vereinshauses Ost an der Ratzengasse dem Gemeinderat einen symbolischen Check über 800 Franken. «Die Glaskugel bei der Passerelle beim Steiacherhof hat dringenden Unterhalt nötig und so ist dieser Betrag für dieses Projekt bestimmt»,

Bräusivögel-Präsident Patrik Schmid (l.) überreicht Gemeindepräsident Valentin Schmid den Check.

so Bräusivögel-Präsident Patrik Schmid. Mit dieser Spende soll betagten Menschen ein kürzerer Weg sowie ein sicherer Zugang zum Shoppi ermöglicht werden. Nach dem ersten Gugge-Ball vom Freitag wird die Spreitenbacher Fasnacht 2017 am kommenden Samstag mit dem Kinderumzug und Kinderball abgeschlossen. INSERAT

Grümpeln liebt man sonst nur mässig – mit unseren Mulden geht das lässig.


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

SPREITENBACH

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Geburtstagstorte für den Kinderchor Spreitenbach

«Frontalunterricht» mit Patti Basler und Philippe Kuhn im Zentrumsschopf. Foto: zVg

«Frontalunterricht» im Zentrumsschopf Eine abendfüllende Lektion mit dem Duo Patti Basler und Philippe Kuhn für alle, die die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Oder es noch lernen wollen. Das erste Kabarett-Programm, das sich streng an den Lehrplan 21 hält. Die Slam-Poetin und der Pianist erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen

Abgründen, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzisschräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen: vom beklemmenden Burn-out bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt. (ap) Zentrumsschopf, Freitag, 10. März, 20 Uhr. Vorverkauf Blumenstil Wiederkehr, Sternenplatz, Telefon 056 401 50 50; Kinder bis 16 J. gratis, AHV, Legi 20 Franken, Erwachsene 25 Franken. Abendkasse ab 19 Uhr. Infos: www.kulturkommission.ch

Sie singen im Kanon, zweistimmig oder unisono, und ihre Konzerte füllen Säle, Festzelte und Kirchen. Seit 2014 besteht der katholische Kinderchor Spreitenbach unter Leitung von Gordana KekenovskaKolarova. SABINE WEHNER

Am Dienstagabend vergangene Woche feierten die Sängerinnen das dreijährige Bestehen im örtlichen Pfarreiheim mit Geburtstagstorte und -kerzen. «Wir haben uns in drei Jahren ein grosses Repertoire aufgebaut», berichtet Chorleiterin Kekenovska. Kirchenlieder, traditionelle Weihnachtslieder oder moderne Popinterpretationen – die jungen Sängerinnen aus Spreitenbach und Umgebung können selbst grössere Konzerte mühelos bestreiten. FÜNF JAHRE IST ES HER, als es die heute 32-jährige Opernsängerin Kekenovska nach internationalen Ausbildungen und Engagements ins aargauische Spreitenbach verschlug. Anfangs als Solistin der katholischen Kirche engagiert, baute sie kurze Zeit später den heute konfessionell offenen Kinderchor im Dorf auf. «Sechs Kinder starteten mit mir», so die zweifache Mutter. 22 Mädchen zwischen vier und 14 Jahren sin-

gen mittlerweile im Chor. Kekenovska verweist auf den bisherigen Fortschritt der Sängerinnen: «Singen wirkt sich positiv auf ihre gesamte persönliche Entwicklung aus.» Zusammen mit Klarinettenspielerin Loredana Sorce leitet sie die Kinder während der wöchentlich stattfindenden Probe zu den Stimm- und Atemübungen an. Die Sängerinnen folgen konzentriert ihren Anweisungen, um sich in Klavier- und Klarinettenspiel einzustimmen. «Es ist cool, auf der Bühne zu stehen und im Rampenlicht als Solistin zu singen», erklärt Chorsängerin Sandra Hänni. Die 14-Jährige ist von Anfang an im Chor dabei, «Singen war schon immer eine Leidenschaft von mir», betont die Oberstufenschülerin aus Spreitenbach. NOELIA OBERACHER singt seit zwei

Jahren im Chor: «Hallelujah ist eines meiner Lieblingslieder», so die 9-jährige Nachwuchssängerin. Das bekannte Lied favorisiert auch die siebenjährige Olivia Zutter. Seit drei Jahren im Chor, höre sie gern ihre Stimme «und natürlich die der anderen Sänger», wie sie resümiert. Allen Sängerinnen gemein ist ein grosses Ziel: ihre Teilnahme am schweizweit stattfindenden Kirchenklangfest «Cantars». Gordana Kekenovska zeigt sich zuversichtlich: «Wir sind mittlerweile ein erfahrener Chor, vielleicht sind wir nächstes Jahr schon dabei.»

Drei Kerzen für den Kinderchor: Gordana Kekenovska (M.) umringt von Chorsängerinnen.

VERMISCHTES

120 JAHRE SAMARITERVEREIN

KATH. FRAUENVEREIN – SUPPEN- ne schmackhafte Suppe kochen. werden wir den Reinerlös für ei- Väterberatung an der LangäckerZMITTAG Am Samstag, 18. März, Familie Binder vom Limmatbeck nen guten Zweck weitergeben strasse 11 im Quartierzentrum

heisst der kath. Frauenverein Spreitenbach alle von 12 bis ca. 14 Uhr im kath. Pfarreiheim herzlich willkommen zu Suppe, Käse und Brot. Das Küchen-Team vom Altersheim im Brühl wird wiederum in verdankenswerter Weise ei-

Foto: sw

liefert dazu das knusprige Brot. Die Vereinsmitglieder werden feine Kuchen und Torten backen, die man zum Kaffee geniessen kann. Schon jetzt ein herzliches «Vergelt’s Gott» für all diese Spenden und die Mithilfe! Wie jedes Jahr

und damit benachteiligte Mit- Langäcker jeden Dienstag von 10 menschen unterstützen. Uhr bis 18.15 Uhr durchgehend geöffnet. Ohne Voranmeldung können NEU DURCHGEHENDE ÖFFNUNGSZEIT IN DER MÜTTERBERATUNG IN sich Eltern aus dem Bezirk Baden SPREITENBACH Ab 1. März ist die neu auch über Mittag unentgeltBeratungsstelle der Mütter- und lich beraten lassen. Aufgrund der

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Nähe zum Shoppi Tivoli lässt sich ein Besuch in der Beratungsstelle gut mit den Einkäufen im Shoppingcenter verbinden. Die beiden Beraterin Magdalena Edelmann und Sarah Kleiner beantworten alltägliche Fragen zu Erziehung, Entwicklung und Ernährung sowie zu Gesundheit und Pflege und begleiten Familien mittelund langfristig auch in schwierigen Lebenssituationen. Beratungen mit Voranmeldung finden weiterhin am Donnerstagmorgen statt und können zu Bürozeiten unter Tel. 056 437 18 40 telefonisch terminiert werden. Weitere Informationen zum Angebot der Mütter- und Väterberatung im ganzen Bezirk Baden und die

Die Beraterinnen Sarah Kleiner und Magdalena Edelmann. Foto: zVg genauen Beratungsdaten und -zeiten in Spreitenbach stehen unter www.mvb-baden.ch online bereit.

Der Samariterverein Spreitenbach feiert dieses Jahr sein 120-Jahr-Jubiläum. Der Startschuss ins Jubiläumsjahr war die Generalversammlung vom 17. Februar. Bei sehr gutem Essen im Restaurant Meierhof in Killwangen und mit Showeinlagen der «Komiker gmbh» wurden die Vereinsmitglieder und die geladenen Gäste den ganzen Abend bestens unterhalten. Unter der Leitung der Präsidentin Heidi Sami ging die Generalversammlung reibungslos über die Bühne. Ein grosses Dankeschön ging an alle Vereinsmitglieder, die wertvolle Arbeit an verschiedensten Veranstaltungen das ganze Jahr über leisten. Der Vorstand ist stolz auf das gemeinsam erreichte Ziel und den Zusammenhalt in all diesen Jahren. Als Geschenk erhielt jedes Mitglied das neue Handbuch der «Ersten Hilfe». Immer wieder wird Ausschau gehalten nach neuen Mitgliedern. Jedermann/-frau ist jederzeit herzlich willkommen beim

Vorstand des Samaritervereins: Lucia Tobler, Oliver Schmid, Bea Plapp, Angela Schmid, Heidi Sami (Präsidentin), Renate Irniger und Celia Schiele (v.l.). Foto: zVg Samariterverein Spreitenbach. Natürlich sind alle eingeladen, an den monatlichen Übungen (jeweils von 20–22 Uhr) teilzunehmen und Vereinsluft zu schnuppern. Bei Fragen gibt Heidi Sami unter Tel. 056 410 16 76 gerne Auskunft. (ri)


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

SPREITENBACH

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Geburtstagstorte für den Kinderchor Spreitenbach

«Frontalunterricht» mit Patti Basler und Philippe Kuhn im Zentrumsschopf. Foto: zVg

«Frontalunterricht» im Zentrumsschopf Eine abendfüllende Lektion mit dem Duo Patti Basler und Philippe Kuhn für alle, die die Schule schon immer gehasst oder geliebt haben. Oder es noch lernen wollen. Das erste Kabarett-Programm, das sich streng an den Lehrplan 21 hält. Die Slam-Poetin und der Pianist erzählen von einer Schweizer Schulstube von den 80ern bis heute, vom Grobmotoriker René und von Fröilein Scheidegger, einer Lehrerin wie ein Alpmassiv. Von deutschen quereinsteigenden Lehrern, vom Lehrplan 21 und und wie all das unterminiert ist von Gotthardröhren, Röstigräben und anderen

Abgründen, aber von einem Netz aus verbalen Wortketten und roten Fäden zusammengehalten wird. Ob eine Musiktherapie da noch helfen kann? Oder eine Supervision? Oder gar etwas Menschlichkeit? Philippe Kuhns präzisschräge Töne und Patti Baslers satirische Wortakrobatik schaffen Stimmungen: vom beklemmenden Burn-out bis zum befreienden Lachen. Worauf wiederum das nackte Grauen folgt. (ap) Zentrumsschopf, Freitag, 10. März, 20 Uhr. Vorverkauf Blumenstil Wiederkehr, Sternenplatz, Telefon 056 401 50 50; Kinder bis 16 J. gratis, AHV, Legi 20 Franken, Erwachsene 25 Franken. Abendkasse ab 19 Uhr. Infos: www.kulturkommission.ch

Sie singen im Kanon, zweistimmig oder unisono, und ihre Konzerte füllen Säle, Festzelte und Kirchen. Seit 2014 besteht der katholische Kinderchor Spreitenbach unter Leitung von Gordana KekenovskaKolarova. SABINE WEHNER

Am Dienstagabend vergangene Woche feierten die Sängerinnen das dreijährige Bestehen im örtlichen Pfarreiheim mit Geburtstagstorte und -kerzen. «Wir haben uns in drei Jahren ein grosses Repertoire aufgebaut», berichtet Chorleiterin Kekenovska. Kirchenlieder, traditionelle Weihnachtslieder oder moderne Popinterpretationen – die jungen Sängerinnen aus Spreitenbach und Umgebung können selbst grössere Konzerte mühelos bestreiten. FÜNF JAHRE IST ES HER, als es die heute 32-jährige Opernsängerin Kekenovska nach internationalen Ausbildungen und Engagements ins aargauische Spreitenbach verschlug. Anfangs als Solistin der katholischen Kirche engagiert, baute sie kurze Zeit später den heute konfessionell offenen Kinderchor im Dorf auf. «Sechs Kinder starteten mit mir», so die zweifache Mutter. 22 Mädchen zwischen vier und 14 Jahren sin-

gen mittlerweile im Chor. Kekenovska verweist auf den bisherigen Fortschritt der Sängerinnen: «Singen wirkt sich positiv auf ihre gesamte persönliche Entwicklung aus.» Zusammen mit Klarinettenspielerin Loredana Sorce leitet sie die Kinder während der wöchentlich stattfindenden Probe zu den Stimm- und Atemübungen an. Die Sängerinnen folgen konzentriert ihren Anweisungen, um sich in Klavier- und Klarinettenspiel einzustimmen. «Es ist cool, auf der Bühne zu stehen und im Rampenlicht als Solistin zu singen», erklärt Chorsängerin Sandra Hänni. Die 14-Jährige ist von Anfang an im Chor dabei, «Singen war schon immer eine Leidenschaft von mir», betont die Oberstufenschülerin aus Spreitenbach. NOELIA OBERACHER singt seit zwei

Jahren im Chor: «Hallelujah ist eines meiner Lieblingslieder», so die 9-jährige Nachwuchssängerin. Das bekannte Lied favorisiert auch die siebenjährige Olivia Zutter. Seit drei Jahren im Chor, höre sie gern ihre Stimme «und natürlich die der anderen Sänger», wie sie resümiert. Allen Sängerinnen gemein ist ein grosses Ziel: ihre Teilnahme am schweizweit stattfindenden Kirchenklangfest «Cantars». Gordana Kekenovska zeigt sich zuversichtlich: «Wir sind mittlerweile ein erfahrener Chor, vielleicht sind wir nächstes Jahr schon dabei.»

Drei Kerzen für den Kinderchor: Gordana Kekenovska (M.) umringt von Chorsängerinnen.

VERMISCHTES

120 JAHRE SAMARITERVEREIN

KATH. FRAUENVEREIN – SUPPEN- ne schmackhafte Suppe kochen. werden wir den Reinerlös für ei- Väterberatung an der LangäckerZMITTAG Am Samstag, 18. März, Familie Binder vom Limmatbeck nen guten Zweck weitergeben strasse 11 im Quartierzentrum

heisst der kath. Frauenverein Spreitenbach alle von 12 bis ca. 14 Uhr im kath. Pfarreiheim herzlich willkommen zu Suppe, Käse und Brot. Das Küchen-Team vom Altersheim im Brühl wird wiederum in verdankenswerter Weise ei-

Foto: sw

liefert dazu das knusprige Brot. Die Vereinsmitglieder werden feine Kuchen und Torten backen, die man zum Kaffee geniessen kann. Schon jetzt ein herzliches «Vergelt’s Gott» für all diese Spenden und die Mithilfe! Wie jedes Jahr

und damit benachteiligte Mit- Langäcker jeden Dienstag von 10 menschen unterstützen. Uhr bis 18.15 Uhr durchgehend geöffnet. Ohne Voranmeldung können NEU DURCHGEHENDE ÖFFNUNGSZEIT IN DER MÜTTERBERATUNG IN sich Eltern aus dem Bezirk Baden SPREITENBACH Ab 1. März ist die neu auch über Mittag unentgeltBeratungsstelle der Mütter- und lich beraten lassen. Aufgrund der

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Die Beraterinnen Sarah Kleiner und Magdalena Edelmann. Foto: zVg genauen Beratungsdaten und -zeiten in Spreitenbach stehen unter www.mvb-baden.ch online bereit.

Der Samariterverein Spreitenbach feiert dieses Jahr sein 120-Jahr-Jubiläum. Der Startschuss ins Jubiläumsjahr war die Generalversammlung vom 17. Februar. Bei sehr gutem Essen im Restaurant Meierhof in Killwangen und mit Showeinlagen der «Komiker gmbh» wurden die Vereinsmitglieder und die geladenen Gäste den ganzen Abend bestens unterhalten. Unter der Leitung der Präsidentin Heidi Sami ging die Generalversammlung reibungslos über die Bühne. Ein grosses Dankeschön ging an alle Vereinsmitglieder, die wertvolle Arbeit an verschiedensten Veranstaltungen das ganze Jahr über leisten. Der Vorstand ist stolz auf das gemeinsam erreichte Ziel und den Zusammenhalt in all diesen Jahren. Als Geschenk erhielt jedes Mitglied das neue Handbuch der «Ersten Hilfe». Immer wieder wird Ausschau gehalten nach neuen Mitgliedern. Jedermann/-frau ist jederzeit herzlich willkommen beim

Vorstand des Samaritervereins: Lucia Tobler, Oliver Schmid, Bea Plapp, Angela Schmid, Heidi Sami (Präsidentin), Renate Irniger und Celia Schiele (v.l.). Foto: zVg Samariterverein Spreitenbach. Natürlich sind alle eingeladen, an den monatlichen Übungen (jeweils von 20–22 Uhr) teilzunehmen und Vereinsluft zu schnuppern. Bei Fragen gibt Heidi Sami unter Tel. 056 410 16 76 gerne Auskunft. (ri)


Gemeindewahlen Amtsperiode 2018 bis 2021 1. Wahlgang: 24. September 2017 Wahl von 5 Mitgliedern des Gemeinderates Wahl von Gemeindepräsident und Vizepräsident Wahl von 5 Mitgliedern der Schulpflege Wahl von 7 Mitgliedern der Finanzkommission Wahl von 7 Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission Wahl von 3 Mitgliedern der Steuerkommission Wahl von 1 Ersatzmitglied der Steuerkommission Wahl von 6 Mitgliedern des Wahlbüros Wahl von 2 Ersatzmitgliedern des Wahlbüros 2. Wahlgang: 26. November 2017 Dieser Termin ist notwendig, sofern im ersten Wahlgang nicht alle Behörden und Kommissionen vollständig gewählt werden können. Anmeldeverfahren Für die Wahl in die genannten Behörden und Kommissionen kann jede in Spreitenbach stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden (§ 30 des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Als Gemeindepräsident oder Vizepräsident kann eine Person nur vorgeschlagen werden, wenn sie gleichzeitig als Gemeinderat/Gemeinderätin vorgeschlagen wird (§ 27a GPR). Wahlvorschläge sind gemäss § 29a GPR und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Spreitenbach zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Poststrasse 13, Spreitenbach, bis spätestens am 11. August 2017, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen oder auf www.spreitenbach.ch im OnlineSchalter im Bereich der Gemeindekanzlei heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen sind dem GPR, der zugehörigen Verordnung und dem Unvereinbarkeitsgesetz zu entnehmen. Die Gemeindekanzlei steht bei Fragen gerne zur Klärung zur Verfügung. 2. März 2017

Gemeinderat Spreitenbach

Bauausschreibung BG-Nr. Bauherr:

2744-004 Baukonsortium Willenacher c/o Gössibau AG, Grindlenstrasse 5, 8954 Geroldswil Bauobjekt: Vordach inkl. Kanalisation und Versickerungsanlage Baustelle: Willestrasse 1 und 3 Parzelle: 3566 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. März bis 4. April 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Informationsveranstaltung Im Rahmen einer neutralen Verbraucherinformation wird der europaweit agierende und bekannte Schlafberater Herr Markus Kamps am

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WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

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WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Yvonne Erb verlässt die Jugendund Familienberatung Yvonne Erb hat ihre Anstellung bei der Jugend- und Familienberatung per Ende Mai 2017 gekündigt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Sie war seit Oktober 2003 bei der JFB tätig. Der Gemeinderat dankt ihr für den langjährigen Einsatz und wünscht ihr alles Gute. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Vortrag «Biodiversität im Siedlungsraum» – Voranzeige Am Dienstag, 4. April, 19.30 Uhr, findet im Gmeindschäller ein Vortrag zum Thema «Biodiversität im Siedlungsraum» statt. Referentin ist Christa Glauser, stellvertretende Geschäftsführerin des Schweizer Vogelschutzes SVS / BirdLife Schweiz. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Der Anlass richtet sich an die ganze Bevölkerung. Der Vortrag steht im Zusammenhang mit dem kommunalen Projekt zur Artenförderung im Würenloser Siedlungsraum, welches zum Ziel hat, der Bevölkerung aufzuzeigen, wie mit einfachen Mitteln ein wertvoller Beitrag zur Förderung der Biodiversität geleistet werden kann. Bäume, Sträucher, Hecken und Blumenwiesen sind nicht nur wichtige Lebensräume für zahlreiche Tierarten, sondern sie prägen auch die Quartiere nachhaltig. Das Projekt wird von den Naturschutzbeauftragten Walter Schneider und Philipp Vock im Auftrag des Gemeinderates geführt. Sie werden unterstützt von Bauverwaltung, Bauamt, Forstamt und vom Naturund Vogelschutzverein Würenlos.

Blumenwiese. INSERAT

Foto: zVg

Der «Alte Steinhof» Bauprofile, Abschrankungen und Mulde: Anzeichen für bevorstehende Veränderungen.

Foto: Mü

Ein letzter Frühling Der «Alte Steinhof» in Würenlos erlebt vielleicht seinen letzten Frühling. Das SteinhofTeam plant jedenfalls bis zum Sommer. MICHAEL MÜLLI

Vor einem Jahr war das Baugesuch für das Um- und Neubauprojekt «Steinhof» eingereicht worden. Es sei auf gutem Weg, sagt Bauverwalter Markus Roth, hänge aber mit anderen Projekten zusammen: Kantonsstrasse, Bushaltestelle, Gestaltungsplan. Bis im Sommer sei man hoffentlich einen Schritt weiter. Bis dahin plant auch das Steinhof-Team. Franziska Arnold, die «kreative Eventregisseurin» des «Alten Steinhofs» sagt: «Ja, wir haben immer noch offen, freitags jeweils die Bar und natürlich für private Events, wie bis anhin.» Das

Regelmässig offen Noch herrscht Power und Fröhlichkeit an der Freitagsbar. neue Programm sei am Entstehen und werde demnächst in der Hauszeitung erscheinen. «Wir planen bis zu den Sommerferien und vielleicht ein wenig darüber hinaus», blickt Arnold in die nahe Zukunft. Das Bauprojekt sieht vor, den Kopfbau mit der Gartenwirt-

schaft, dem altehrwürdigen Restaurant und den Hotelzimmern bestehen zu lassen. Im dahinterliegenden Wirtschaftsgebäude soll ein Mehrfamilienhaus mit Wohnungen entstehen – in praktisch identischer Anordnung und von gleichem Volumen wie die bestehenden Gebäude.


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

WÜRENLOS E-NOTHELFERKURS Am Samstag, 18. März, findet im Schulhaus C «Ländli 1», im Theoriezimmer der Hauswirtschaft ein eNothelferkurs (Praxisteil) statt. Man beachte, dass vor dem Kursbesuch das eLearning unter www.esamariter.ch absolviert werden muss. Das ausgedruckte Zertifikat muss zusammen mit einer gülti-

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LESERBRIEF gen ID an den Kurs mitgebracht werden. (Ohne diesen Nachweis kann der Praxisteil nicht absolviert werden.) Kurszeiten: 8.30–12.30 und 13.30–16.30 Uhr. Anmeldung und Auskunft über das Kurssekretariat Samariterverein Aargau-Ost: www.samariter.ag oder Tel. 076 423 25 44 (Telefonbeantworter).

INSERAT

Revision Allgemeine Nutzungsplanung – Ausschreibung Submission Planerleistungen 1. Vergabestelle: Einwohnergemeinde Würenlos, vertreten durch den Gemeinderat 2. Gegenstand und Umfang des Auftrages: Planerleistungen für die Revision der Allgemeinen Nutzungsplanung, umfassend Bau- und Nutzungsordnung, Zonenplan und Kulturlandplan sowie für den Kommunalen Gesamtplan Verkehr. Details siehe Ausschreibungsunterlagen unter www.wuerenlos.ch/aktuelles/news 3. Auftragsart: Dienstleistungsauftrag 4. Verfahrensart: Offenes Verfahren gemäss der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVÖB) und dem Submissionsdekret über das öffentliche Beschaffungswesen des Kantons Aargau (SubmD) Nicht nach Gatt/WTO-Übereinkommen 5. Eignungskriterien: Planungsbüros/Planungsteams mit Fachleuten aus den Bereichen Raum-, Siedlungs-, Landschafts-, Verkehrs- und Freiraumplanung sowie Bau- und Planungsrecht Eignungskriterien gemäss Ausschreibungsunterlage Kapitel 4.3.4 6. Zuschlagskriterien: Zuschlagskriterien gemäss Ausschreibungsunterlage Kapitel 4.5 7. Ausführungsdaten: Publikation Ausschreibung (Amtsblatt des Kantons Aargau): 3. März 2017 Bezug Ausschreibungsunterlage ab 3. März 2017 Einreichung Offerte: 28. April 2017 Vergabeentscheid: 12. Juni 2017 Beginn: Sommer 2017 8. Sprache des Verfahrens: Deutsch 9. Anschrift und Frist für das Einreichen der Offerte: Die Offerten sind schriftlich einzureichen bis 28. April 2017, 16.00 Uhr an: Bauverwaltung Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos mit dem Stichwort «Submission Nutzungsplanung» Weitere Hinweise siehe Ausschreibungsunterlagen 10. Bezug der Ausschreibungsunterlagen: Die Ausschreibungsunterlagen sind ab Freitag, 3. März 2017, erhältlich unter www.wuerenlos.ch/aktuelles/news 11. Auskünfte: Auskünfte zur Ausschreibung erteilt: Bauverwaltung Würenlos, Andrea Hofbauer, Bauverwalter-Stv., Tel. 056 436 87 50, andrea.hofbauer@wuerenlos.ch 12. Rechtsmittelbelehrung: Diese Ausschreibung kann innert 10 Tagen seit ihrer Veröffentlichung mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau, schriftlich angefochten werden. Eine allfällige Beschwerde muss einen Antrag, die Angaben von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift enthalten. Sie ist im Doppel einzureichen. Die angefochtene Verfügung und greifbare Beweismittel sind beizulegen. Würenlos, 20. Februar 2017 Der Gemeinderat

Trotz Kontinuität im Gemeinderat: Auch neue Ideen sind gefragt! Wir wünschen den bisherigen Würenloser Gemeinderatsmitgliedern bei ihrer Wiederwahl im Herbst 2017 viel Erfolg und danken an dieser Stelle dem abtretenden Gemeindeammann Hans Ulrich Reber für seine geleistete Arbeit. In den vergangenen vier Jahren konnte der Gemeinderat trotz engem Spargürtel einige Projekte vorantreiben (Schwimmbad, Tägerhard-Sportplatz). Uns interessieren jedoch weitere Themen. Wie will der Gemeinderat die automobile Blechlawine steuern, die unter anderem im Zentrum und an der Schulstrasse fast täglich zu chaotischen und gefährlichen Situationen führt? Welche Gedanken hat er sich zu einem kommunalen Parkierungskonzept gemacht? Soll der Platz hinter dem alten Schulhaus auch in den nächsten Jahrzehnten als Autoparkplatz missbraucht werden? Ein Vertreter der Verkehrskommission konnte uns hierzu keine Auskunft erteilen – ein solches Gremium gibt es ja seit einigen Jahren in Würenlos nicht mehr. Ein attraktives Zentrum ist schon seit Jahren ein erklärtes und breit abgestütztes Ziel. Wieso waren in den letzten Jahren keine oder nur wenig

konkrete Ansätze zu spüren, wie es im Zentrum weitergehen soll? Dass man sich terminlich nicht festlegen will, scheint aufgrund der Planungsgeschichte auf den ersten Blick einleuchtend, nur sind komplexe Planungen ohne zeitlichen Rahmen kaum zielführend, geschweige denn effizient. Wie soll unsere Gemeinde in 10 bis 20 Jahren aussehen? 7000 Einwohner, 8000 oder gar mehr? Plant der Gemeinderat gezielt ein besser durchmischtes Wohnen mit genossenschaftlichem Wohnungsbau und bezahlbaren Mietpreisen? Soll die Gemeinde verdichtetes Bauen in Kombination mit autoarmen Siedlungen fördern? Wann sanieren wir den über 50 Jahre alten Kindergarten Buech 1? Und wann endlich wird die 100-Meter-Laufbahn hinter dem Sportplatz Ländli realisiert? Sollen die Tagesstrukturen für Familien mit schulpflichtigen Kindern von der Gemeinde ausgebaut werden? Wir fragen nach dem gemeinderätlichen Leistungsausweis bei der Lösung der skizzierten Probleme und sind der Ansicht: Hier gibt es noch einiges zu tun in den nächsten vier Jahren – auch mit frischen Ideen und neuen Köpfen. Yvonne Zehnder, Achim Lück, Daniel Zehnder, Martin Brogle, Leonie Brogle

GENERALVERSAMMLUNG Kirchenchor St. Maria Würenlos Der Kirchenchor St. Maria Würenlos stimmte sich wie schon im Vorjahr mit einer schönen Andacht in der Kirche auf die GV ein. Präsidentin Petra Berger durfte danach den fast vollzähligen Chor sowie Ehrenmitglieder und Gäste im festlich dekorierten Raum des WeinPanoramas bei Familie Wetzel begrüssen. Nach dem schmackhaften Abendessen widmeten sich die Anwesenden dem geschäftlichen Teil. Im Jahresbericht liessen Präsidentin Petra Berger und Chorleiter Eric Maier das abwechsINSERAT

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201709 Bauherrschaft: Amacher Hansruedi Bachwiesenstrasse 32 5436 Würenlos Projektverf.: Amacher Hansruedi Bachwiesenstrasse 32 5436 Würenlos Grundeigent.: Amacher Hansruedi Bachwiesenstrasse 32 5436 Würenlos Bauvorhaben: Vergrösserung Dachflächenfenster Lage: Parzelle 1037 (Plan 73) Bachwiesenstrasse 32 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 3. März bis 3. April 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

lungsreiche Chorjahr Revue passieren. Neben der Chorreise nach Konstanz und den drei grossartigen Konzerten zum 10-Jahr-Jubiläum des Chorleiters haben auch andere Anlässe wie die lange Nacht der Kirchen, die Hochzeit von Aktuarin Bea Märki oder der Todesfall von Ehrenmitglied Beatrice Möckel das vergangene Jahr mit einem breiten Spektrum an Emotionen geprägt. Der familiäre, freundschaftliche Zusammenhalt zeichnet den Verein aus. Kassierin Agnes Eberle verabschiedete sich nach zehn Jahren aus dem Vorstand, ihr grosser Einsatz wurde entsprechend gewürdigt. Die bisherigen Mitglieder des Vorstands sowie die Revisoren wurden für zwei weitere Jahre bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Harald Völker als Kassier sowie Brigitte Richter als Beisitzerin. Auch das Jahresprogramm 2017 mit der zweitägigen Chorreise ins Wallis, dem Kreisgesangsfest in Baden und diversen Choreinsätzen in den Gottesdiensten verspricht wieder einiges. Petra Berger lobte den fleissigen Einsatz von allen Chorsängern und dankte all jenen, die den Chor vor und hinter den Kulissen in diversen Funktionen unterstützen. Damit das lebendige Vereinsleben weiterhin gepflegt werden kann, ist der Chor immer auf der Suche nach sangesfreudigen, musikbegeisterten Interessenten. Vorkenntnisse sind keine notwendig, unverbindliches Schnuppern in den Proben jeweils am Donnerstag um 20.15 Uhr in der alten Kirche ist jederzeit möglich. (bm)


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WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN 9.30 Uhr, Kinderliturgie in der Kapelle; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatisch. Montag, 6. März, 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Dienstag, 7. März, 8 Uhr, Preghiera delle lodi. Mittwoch, 8. März, 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche; 20 Uhr Incontro lettori in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 5. März, 11 Uhr, Eucharistiefeier mit der Choral Schola. Anschliessend Heimosterkerzen-Verkauf.

Weltgebetstag – Frauen aus den Philippinen haben Gebete und Gedanken zum Weltgebetstag 2017 zusammengestellt. Die so entstandene Feier wird am 3. März weltweit gefeiert. Wettingen Eine Tanzgruppe mit Filipinas und Filipinos aus dem Kanton Zug wird im Gottesdienst und beim anschliessenden Essen traditionelle Tänze zeigen. Frauen aus der Region bereiten philippinische Spezialitäten zu. Nach dem Gottesdienst sind alle zum Essen geladen. Nach einer traditionellen Suppe kann zwischen zwei Hauptgängen und mehreren Desserts gewählt werden. Katholische Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155, Freitag, 3. März, 19 Uhr. Neuenhof Kath. Pfarreiheim, Freitag, 3. März, 19 Uhr. Anschliessend gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Spreitenbach-Killwangen Ev.-ref.Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, Kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, Freitag, 3. März, 19 Uhr. Anschliessend Zusammensein bei Tee oder Kaffee. Würenlos Der Ref. Frauenverein und der Kath. Frauenbund laden alle herzlich zur Feier ein. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Freitag, 3. März, 19.30 Uhr.

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 2. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Freitag, 3. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 4. März, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier – Aufnahmegottesdienst. Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – Krankensalbung. Dienstag, 7. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 9. März, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 2. März, 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 19.30 Uhr, Kreuzwegandacht, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung in kroatisch. Freitag, 3. März, 8 Uhr, Preghiera delle lodi; 20 Uhr, Via crucis in der Kapelle. Samstag, 4. März, 15–17 Uhr, Gebet um Heilung in der Kapelle. Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit dem Kinderchor, anschliessend Heimosterkerzen-Verkauf;

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 5. März, Gottesdienst zur Sammelaktion von Brot für alle.

Lorenzo, Jahrzeit für Viktor Weber, Gedächtnis für Claudio Vantaggiato; 19.30 Uhr, Santa Messa non ha luogo. Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst. Mittwoch, 8. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 3. März, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier mit Ascheausteilung. Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 2. März, 7–7.30 Uhr, Morgengebet. Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

KILLWANGEN

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Krankensalbung

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 3. März, 19 Uhr, Gottesdienst fällt aus. Sonntag, 5. März, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Vorstellung Fastenopferprojekt.

NEUENHOF

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 4. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 6. März, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 8. März, Eucharistiefeier mit Krankensalbung.

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Donnerstag, 2. März, 12.30 Uhr, Mittagstisch in der Alten Kirche. Samstag, 4. März, 14 Uhr, JuBla: Winter – Waldfest; 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 5. März, 10 Uhr, ökum. Gottesdienst in der kath. Kirche, anschliessend Suppenzmittag; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 7. März, 11.30 Uhr, Andacht in der ref. Kirche mit anschl. Suppenzmittag. Mittwoch, 8. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 3. März, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 2. März, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 4. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Don

Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 5. März, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst. Klosterkirche Fahr Sonntag, 5. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Bruder-Klaus-Jubiläum, Freitag, 3. März, 18.15 und 22 Uhr, Kirche Bruder Klaus, Killwangen. Erstkommunion-Einkehrhalbtag, Samstag, 4. März, zwischen 13.30 und 17 Uhr, Pfarrheim Neuenhof. Ökumenischer Suppenzmittag, Zu familienfreundlichen Preisen werden zwei verschiedene Suppen mit Wienerli serviert. Ein feines Dessertbüffet wartet mit

leckeren Süssigkeiten. Der Erlös des Suppentages wird den Hilfsorganisationen «Brot für alle» und «Fastenopfer» gespendet. Sonntag, 5. März, 11 bis 14 Uhr, Alte Kirche Würenlos. Spaziergang von Kirche zu Kirche mit spirituellen Impulsen, Sonntag, 5. März 10.15–10.45 Uhr, von kath. Kirche St. Josef nach Kirche Bruder Klaus. Gerne auch mit Hund.

Versöhnungsfeier, Sonntag, 5. März, 10 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof. Senioren Yoga, Montag, 6. März, 16 Uhr, Kirchengemeindehaus.

Theologische Studierstube, Mittwoch, 8. März, 10–11.30 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof, Bibliothek.

Andacht mit Suppe, Dienstag, 7. März, 11.30 Uhr, ev.-ref. Kirche Würenlos.

Senioren-Spielnachmittag, Mittwoch, 8. März, 14 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof. Für Getränke und einen feinen Zvieri ist gesorgt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Mittagstisch, Dienstag, 7. März, zwischen 12 und 12.30 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof.

Elternabend Versöhnungsfeier, Mittwoch, 8. März, 20 Uhr, Pfarreiheim Neuenhof.


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Fahndungsmitteilungen Dank permanenter Kontrollen gelangen der Regionalpolizei WettingenLimmattal wieder zwei Kleinerfolge. So wurde in Wettingen und Neuenhof eine Person kontrolliert, wobei bei der Überprüfung der Personalien festgestellt werden konnte, dass die Personen im nationalen Fahndungsregister zur

Über 800 Portionen «Suppe mit Spatz» serviert Seit 2009 lädt das Regionale Pflegezentrum Baden (RPB) jeweils Ende Februar die Bevölkerung zum traditionellen Suppentag ein.

Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben waren. Beide Personen konnten entsprechend abgearbeitet und später wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Wettingen (Diebstahl) Ein etwas aussergewöhnlicher Diebstahl ereignete sich anlässlich der Weinausstellung in Wettingen. Dreiste Diebe haben kurzerhand gleich einen ganzen Weinschrank mit Inhalt aus dem Eingangsbereich abtransportiert. Den leeren Schrank entdeckte die Polizei etwas später im Gebiet Schönenbühlstrasse. Wettingen (Sicherstellung) Bei einer Personenkontrolle zweier Jugendlicher konnte bei einer Person 2,7 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt werden. Die Jugendlichen haben sich wegen eines Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten. Das Marihuana wird vernichtet. Kurzmeldungen aus dem Einsatzgebiet Ausrücken wegen «Häuslicher Gewalt: 2 Einsätze; Ausrücken wegen «Streit/Drohung»: 1 Einsatz; Ausrücken wegen «Einbruchdiebstahl»: 2 Einsätze; Ausrücken wegen «Fürsorgerischer Unterbringung»: 1 Einsatz. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

In der Vereinigung Entrée haben sich Verpflegungsmanager aus Spitälern, Heimen und Gemeinschaftsgastronomie zusammengeschlossen: Küchenchefs, Küchenleiter, Betriebsleiter. Zehn von ihnen kochten im Park in grossen Kesseln unter freiem Himmel «Suppe mit Spatz», welche anschliessend offeriert wurde. Dafür wurden 120 Kilogramm Rindfleisch sowie 250 Liter Bouillon verarbeitet. Dazu kamen 55 Kilogramm Brot und 520 frisch gebackene Berliner zum Dessert. Alle Lebensmittel wurden von Lieferanten in der Region bezogen. Die RPB-Bewohner und die Bevölkerung genossen die währschafte Mahlzeit an der frischen Luft bei bestem Wetter. 24 Helferinnen und Helfer aus der Politik sowie dem RPB-Verwaltungsrat standen für den Service im Einsatz. Dabei fehlte Regierungsrat Markus Dieth ebenso wenig wie die Neuenhofer Gemeindepräsidentin Susanne Voser und der Wettinger Ammann Roland Kuster. «Seit Jahren nehme ich mit Freude am Suppentag teil. Es ist dies ein toller Anlass für lockere und offene Gespräche mit Menschen aus der Region», so Voser, welche für den Service im Einsatz stand. Auch Kuster zeigte sich bei seiner fünften Teilnahme begeistert: «Das RPB hat viele Be-

Fassmannschaft André Crelier (Verwaltungsrat RPB, r.) und Grossrat Josef Bütler,

Spreitenbach, beim Suppeschöpfen.

wohnerinnen und Bewohner aus Wettingen. Dieser Tag bringt jeweils interessante und ungezwungene Kontakte.» Passend zur Fasnachtszeit wurden die Gäste mit einem Konzert der Bloser-Clique Baden musikalisch bestens unterhalten. «Bei diesem Anlass kommen jeweils pflegebedürftige und nichtpflegebedürftige Menschen zusammen», so Andrea Vogel-Wendel, Marketing- und PR-Mitarbeiterin im RPB. Der Öffentlichkeit wird mit dieser heissen Suppe für das Interesse und für die Aufmerksamkeit gedankt, welche das RPB das ganze Jahr über erfährt. En Guete Christine Wettstein (l.) und Klara

Balmer geniessen die «Suppe mit Spatz».

Fotos: bha

Ob die CVP Baden Bernhard Schmid (41) oder ihren Vizeammann Markus Schneider (51) ins Neuenhofs Gemeindepräsidentin Su- Rennen um den Stadtammann sanne Voser beim Service im Einsatz. schickt, wird die Partei am 30. März entscheiden. Jetzt präsentiert Schmid zehn politische Schwerpunkte, die einerseits das Profil der Stadt Baden schärfen und andererseits helfen sollen, dass die Stadt verlorenes Vertrauen zurückgewinnt und sich in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickelt: «10 Punkte für frischen Wind in der Stadt», wie Schmid in einer MedienmitteiRegierungsrat Markus Dieth (l.) bei lung schreibt. «In den vergangenen zweieinder Getränkeausgabe. halb Jahren hat das Ansehen der Stadt Baden in der Öffentlichkeit gelitten», schreibt Schmid einleitend. Es sei nicht gelungen, das Vertrauen intern und nach aussen auf breiter Front zurückzugewinnen. Die Dynamik der Stadt sei an zahlreichen Orten erlahmt. Darüber hinaus fehle es Baden an einer klaren Positionierung. Im Visionspapier hält er in verkürzter Form fest, wie sich die Stadt Baden als Bäderstadt, als Wettingens Gemeindeammann Roland Kuster (l.) wird von Grossrat Jürg Caflisch unterstützt.

für die Kunst» ermöglichen Schweizer Blumengestalter und Jungtalente über die emotionale Ausstrahlung von frischen Blumen einen unmittelbaren und neuen Zugang zur Kunst. Die sinnliche Art der Kunstvermittlung begeistert das Publikum: Im Vorjahr hat «Blumen für die Kunst» über 10 000 Besucher nach Aarau gelockt, erfreulicherweise zunehmend auch Künstler und Florale Interpretation von Otto WyDesignerinnen. lers «Dame im Kimono» (1912).

NACHTARBEITEN Der Neubau des ANPASSUNG SCHALTERÖFFNUNGSBadener «Cachet»-Hauses geht in ZEITEN STADTPOLIZEI BADEN Im Zu-

die nächste Bauphase: Seit Montag wird an der Bahnhofstrasse 7 ein Schutztunnel und ein Netz gegen die Bahngleise erstellt. Die Arbeiten werden in den nächsten rund drei Wochen nachts zwischen 22 und 7 Uhr durchgeführt. Es kann vermehrt zu Lärmemissionen kommen. Die Arbeiten führen zu keiner Behinderung für den öffentlichen Verkehr.

Bernhard Schmid, CVP Baden. Energie-Zukunfts-Stadt und als Wirtschafts- und Kongressstadt positionieren kann. Die übrigen sieben Schwerpunkte behandeln weitere FokusThemen: Baden ist am Puls der Mega-Trends (Digitalisierung, steigende Lebenserwartung); Baden hat die Finanzen im Griff; Verkehr (Baden muss gut erreichbar sein); Baden denkt als Regionalstadt und kann wieder eine Führungsrolle wahrnehmen (Fusion steht nicht im Vordergrund; der Nutzen für alle muss im Zentrum stehen, nicht die Struktur); der Mix aus etablierter Kultur und Experimentellem bleibt erhalten; die gesellschaftliche Durchmischung in allen Quartieren ist hoch; die Stadtführung schafft neues Vertrauen (der offene Dialog wird gepflegt). Mit dem vorliegenden Visionspapier skizziert Schmid Grundlagen eines thematischen Politikprogramms, ergänzt mit ersten konkreten Massnahmen. Damit will er die inhaltliche Diskussion darüber lancieren, wie sich die Stadt Baden erfolgreich für die Zukunft aufstellen kann. (lw)

Killwangen: Stein auf Bahngleis geworfen

VERMISCHTES «BLUMEN FÜR DIE KUNST 2017» Vom 7. bis 12. März läutet das Aargauer Kunsthaus den Frühling ein. 14 herausragende Schweizer Floristen – unter ihnen Urs Iten vom Blumenladen Toscanini in Wettingen – interpretieren Werke aus der Sammlung des Museums. Die Kreationen aus frischen Blumen eröffnen einen sinnlichen Zugang zu bekannten Werken und ermöglichen neue Sichtweisen. An der vierten Ausstellung «Blumen

Zehn Visionen für frischen Wind in Baden Bernhard Schmid, der sich in der CVP Baden zur Nomination für das Amt des Stadtammanns zur Verfügung stellt, präsentiert ein zehn Punkte umfassendes Visionspapier «für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Baden».

BEAT HAGER

19

ge der Sparbemühungen von Stadt- und Einwohnerrat wurden bei der Stadtpolizei Baden Pensen reduziert. Aus diesem Grund wird der Schalter am Freitagnachmittag nicht mehr geöffnet sein. Telefonisch und per Gegensprechanlage an der Haupteingangstüre zum Amtshaus ist die Stadtpolizei selbstverständlich weiterhin immer erreichbar.

Am Sonntagnachmittag kurz nach 13 Uhr warfen Unbekannte einen grossen Stein von einem Bord bei Killwangen auf die Bahngleise. Dabei wurde eine Steinplatte beschädigt. Der Stein blieb in der Mitte der Bahngleise liegen. Ein heranfahrender Zug erfasste den Stein, worauf am Zugfahrzeug und an der Gleisanlage beträchtlicher Sachschaden entstand. Dieser wird auf zirka 20 000 Franken geschätzt. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung der Straftat eingeleitet. Wer Angaben

Sachschaden an Gleisanlage. zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Baden (Telefon 056 200 11 11) zu melden. (po)


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

LIMMATTAL AUS DER REGIONALPOLIZEI Fahndungsmitteilungen Dank permanenter Kontrollen gelangen der Regionalpolizei WettingenLimmattal wieder zwei Kleinerfolge. So wurde in Wettingen und Neuenhof eine Person kontrolliert, wobei bei der Überprüfung der Personalien festgestellt werden konnte, dass die Personen im nationalen Fahndungsregister zur

Über 800 Portionen «Suppe mit Spatz» serviert Seit 2009 lädt das Regionale Pflegezentrum Baden (RPB) jeweils Ende Februar die Bevölkerung zum traditionellen Suppentag ein.

Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben waren. Beide Personen konnten entsprechend abgearbeitet und später wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Wettingen (Diebstahl) Ein etwas aussergewöhnlicher Diebstahl ereignete sich anlässlich der Weinausstellung in Wettingen. Dreiste Diebe haben kurzerhand gleich einen ganzen Weinschrank mit Inhalt aus dem Eingangsbereich abtransportiert. Den leeren Schrank entdeckte die Polizei etwas später im Gebiet Schönenbühlstrasse. Wettingen (Sicherstellung) Bei einer Personenkontrolle zweier Jugendlicher konnte bei einer Person 2,7 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt werden. Die Jugendlichen haben sich wegen eines Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten. Das Marihuana wird vernichtet. Kurzmeldungen aus dem Einsatzgebiet Ausrücken wegen «Häuslicher Gewalt: 2 Einsätze; Ausrücken wegen «Streit/Drohung»: 1 Einsatz; Ausrücken wegen «Einbruchdiebstahl»: 2 Einsätze; Ausrücken wegen «Fürsorgerischer Unterbringung»: 1 Einsatz. Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, 8.30 bis 15 Uhr.

In der Vereinigung Entrée haben sich Verpflegungsmanager aus Spitälern, Heimen und Gemeinschaftsgastronomie zusammengeschlossen: Küchenchefs, Küchenleiter, Betriebsleiter. Zehn von ihnen kochten im Park in grossen Kesseln unter freiem Himmel «Suppe mit Spatz», welche anschliessend offeriert wurde. Dafür wurden 120 Kilogramm Rindfleisch sowie 250 Liter Bouillon verarbeitet. Dazu kamen 55 Kilogramm Brot und 520 frisch gebackene Berliner zum Dessert. Alle Lebensmittel wurden von Lieferanten in der Region bezogen. Die RPB-Bewohner und die Bevölkerung genossen die währschafte Mahlzeit an der frischen Luft bei bestem Wetter. 24 Helferinnen und Helfer aus der Politik sowie dem RPB-Verwaltungsrat standen für den Service im Einsatz. Dabei fehlte Regierungsrat Markus Dieth ebenso wenig wie die Neuenhofer Gemeindepräsidentin Susanne Voser und der Wettinger Ammann Roland Kuster. «Seit Jahren nehme ich mit Freude am Suppentag teil. Es ist dies ein toller Anlass für lockere und offene Gespräche mit Menschen aus der Region», so Voser, welche für den Service im Einsatz stand. Auch Kuster zeigte sich bei seiner fünften Teilnahme begeistert: «Das RPB hat viele Be-

Fassmannschaft André Crelier (Verwaltungsrat RPB, r.) und Grossrat Josef Bütler,

Spreitenbach, beim Suppeschöpfen.

wohnerinnen und Bewohner aus Wettingen. Dieser Tag bringt jeweils interessante und ungezwungene Kontakte.» Passend zur Fasnachtszeit wurden die Gäste mit einem Konzert der Bloser-Clique Baden musikalisch bestens unterhalten. «Bei diesem Anlass kommen jeweils pflegebedürftige und nichtpflegebedürftige Menschen zusammen», so Andrea Vogel-Wendel, Marketing- und PR-Mitarbeiterin im RPB. Der Öffentlichkeit wird mit dieser heissen Suppe für das Interesse und für die Aufmerksamkeit gedankt, welche das RPB das ganze Jahr über erfährt. En Guete Christine Wettstein (l.) und Klara

Balmer geniessen die «Suppe mit Spatz».

Fotos: bha

Ob die CVP Baden Bernhard Schmid (41) oder ihren Vizeammann Markus Schneider (51) ins Neuenhofs Gemeindepräsidentin Su- Rennen um den Stadtammann sanne Voser beim Service im Einsatz. schickt, wird die Partei am 30. März entscheiden. Jetzt präsentiert Schmid zehn politische Schwerpunkte, die einerseits das Profil der Stadt Baden schärfen und andererseits helfen sollen, dass die Stadt verlorenes Vertrauen zurückgewinnt und sich in den kommenden Jahren erfolgreich weiterentwickelt: «10 Punkte für frischen Wind in der Stadt», wie Schmid in einer MedienmitteiRegierungsrat Markus Dieth (l.) bei lung schreibt. «In den vergangenen zweieinder Getränkeausgabe. halb Jahren hat das Ansehen der Stadt Baden in der Öffentlichkeit gelitten», schreibt Schmid einleitend. Es sei nicht gelungen, das Vertrauen intern und nach aussen auf breiter Front zurückzugewinnen. Die Dynamik der Stadt sei an zahlreichen Orten erlahmt. Darüber hinaus fehle es Baden an einer klaren Positionierung. Im Visionspapier hält er in verkürzter Form fest, wie sich die Stadt Baden als Bäderstadt, als Wettingens Gemeindeammann Roland Kuster (l.) wird von Grossrat Jürg Caflisch unterstützt.

für die Kunst» ermöglichen Schweizer Blumengestalter und Jungtalente über die emotionale Ausstrahlung von frischen Blumen einen unmittelbaren und neuen Zugang zur Kunst. Die sinnliche Art der Kunstvermittlung begeistert das Publikum: Im Vorjahr hat «Blumen für die Kunst» über 10 000 Besucher nach Aarau gelockt, erfreulicherweise zunehmend auch Künstler und Florale Interpretation von Otto WyDesignerinnen. lers «Dame im Kimono» (1912).

NACHTARBEITEN Der Neubau des ANPASSUNG SCHALTERÖFFNUNGSBadener «Cachet»-Hauses geht in ZEITEN STADTPOLIZEI BADEN Im Zu-

die nächste Bauphase: Seit Montag wird an der Bahnhofstrasse 7 ein Schutztunnel und ein Netz gegen die Bahngleise erstellt. Die Arbeiten werden in den nächsten rund drei Wochen nachts zwischen 22 und 7 Uhr durchgeführt. Es kann vermehrt zu Lärmemissionen kommen. Die Arbeiten führen zu keiner Behinderung für den öffentlichen Verkehr.

Bernhard Schmid, CVP Baden. Energie-Zukunfts-Stadt und als Wirtschafts- und Kongressstadt positionieren kann. Die übrigen sieben Schwerpunkte behandeln weitere FokusThemen: Baden ist am Puls der Mega-Trends (Digitalisierung, steigende Lebenserwartung); Baden hat die Finanzen im Griff; Verkehr (Baden muss gut erreichbar sein); Baden denkt als Regionalstadt und kann wieder eine Führungsrolle wahrnehmen (Fusion steht nicht im Vordergrund; der Nutzen für alle muss im Zentrum stehen, nicht die Struktur); der Mix aus etablierter Kultur und Experimentellem bleibt erhalten; die gesellschaftliche Durchmischung in allen Quartieren ist hoch; die Stadtführung schafft neues Vertrauen (der offene Dialog wird gepflegt). Mit dem vorliegenden Visionspapier skizziert Schmid Grundlagen eines thematischen Politikprogramms, ergänzt mit ersten konkreten Massnahmen. Damit will er die inhaltliche Diskussion darüber lancieren, wie sich die Stadt Baden erfolgreich für die Zukunft aufstellen kann. (lw)

Killwangen: Stein auf Bahngleis geworfen

VERMISCHTES «BLUMEN FÜR DIE KUNST 2017» Vom 7. bis 12. März läutet das Aargauer Kunsthaus den Frühling ein. 14 herausragende Schweizer Floristen – unter ihnen Urs Iten vom Blumenladen Toscanini in Wettingen – interpretieren Werke aus der Sammlung des Museums. Die Kreationen aus frischen Blumen eröffnen einen sinnlichen Zugang zu bekannten Werken und ermöglichen neue Sichtweisen. An der vierten Ausstellung «Blumen

Zehn Visionen für frischen Wind in Baden Bernhard Schmid, der sich in der CVP Baden zur Nomination für das Amt des Stadtammanns zur Verfügung stellt, präsentiert ein zehn Punkte umfassendes Visionspapier «für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Baden».

BEAT HAGER

19

ge der Sparbemühungen von Stadt- und Einwohnerrat wurden bei der Stadtpolizei Baden Pensen reduziert. Aus diesem Grund wird der Schalter am Freitagnachmittag nicht mehr geöffnet sein. Telefonisch und per Gegensprechanlage an der Haupteingangstüre zum Amtshaus ist die Stadtpolizei selbstverständlich weiterhin immer erreichbar.

Am Sonntagnachmittag kurz nach 13 Uhr warfen Unbekannte einen grossen Stein von einem Bord bei Killwangen auf die Bahngleise. Dabei wurde eine Steinplatte beschädigt. Der Stein blieb in der Mitte der Bahngleise liegen. Ein heranfahrender Zug erfasste den Stein, worauf am Zugfahrzeug und an der Gleisanlage beträchtlicher Sachschaden entstand. Dieser wird auf zirka 20 000 Franken geschätzt. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung der Straftat eingeleitet. Wer Angaben

Sachschaden an Gleisanlage. zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Baden (Telefon 056 200 11 11) zu melden. (po)


WOCHE NR. 09 DONNERSTAG, 2. MÄRZ 2017

AGENDA

20

NEUENHOF Nordic Walking Pro Senectute, ab 60, Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 3. März, 9–10.15 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.

BOVA CUP 2017, Kunstrasenplätze, Samstag, 4., und Sonntag, 5. März.

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

Mittagstisch Pro Senectute Aargau ab 60, Anmeldung spätestens 2 Tage im Voraus an Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35, Restaurant Bahnhof, Montag, 6. März, 11.45 Uhr.

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

Fitness und Gymnastik Pro Senectute Turnen ab 60, Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 9. März, 15.05–16.05 Uhr.

SPREITENBACH «Kunst in Spreitenbach» Werke von Ruedi Koller und Charles Kurt. Öffnungszeiten: Mo 8.30–11.30/13.30–18.30 Uhr, Di/Mi/Do 8.30–11.30/13.30–16 Uhr, Fr 8.30–15 Uhr. Die Ausstellung dauert bis 3. März, Gemeindehaus. GuggeBall, Turnhalle Boostock, Freitag, 3. März, 20–4 Uhr.

Emil und die Detektive im Figurentheater Wettingen Der Klassiker von Erich Kästner als spannendes und witziges Figurentheater. Während der Ferien darf Emil das erste Mal allein mit dem Zug zur Grossmutter nach Berlin fahren. In der Tasche das Geld für die Oma, das ihm die Mutter mit sorgenvoller Miene anvertraut hat. Wenn da nur nicht der unheimliche Herr mit dem steifen Hut mit im Abteil sässe. Aber die Fahrt ist lang und Emil schläft ein. Als er aufwacht, ist das Geld weg und von dem Fremden keine Spur. Zum Glück bekommt Emil Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seiner Bande. Gemeinsam mit Pony Hütchen und den neuen Freunden beginnt für ihn eine aufregende Verfolgungsjagd nach dem gemeinen Dieb. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Wettingen, Samstag, 4. März, 16 Uhr und Sonntag, 5. März, 11 Uhr. Ab 6 Jahren. Vorverkauf: Info Baden, Telefon 056 200 84 84; www.ticket.baden.ch

Kinderfasnacht Spreitenbach, kath. Kirche, Samstag, 4. März, ab 13.30 Uhr.

Kunstatelier & Galerie jhago-art, offenes Atelier, Seminarstrasse 97, Sonntag, 5. März, 14–18 Uhr.

70 Jahre Locarno: «Killer’s Kiss» , Kino Orient, Mittwoch, 8. März, 20 Uhr.

Gratis Messung Blutzucker und Blutdruck, Spitex-Stützpunkt, Montag, 6. März, 13.30–14.30 Uhr.

Stradivari Quartett plus, ref. Kirche, Sonntag, 5. März, 16 Uhr.

Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau, ab 60, ref. Kirche, Donnerstag, 9. März, 14 Uhr.

WETTINGEN Vortrag «Wildbienen – faszinierend und wichtig», Hotel Zwyssighof, Freitag, 3. März, 19–20 Uhr. Wettinger Kammerkonzerte – «Belcanto», Kloster Wettingen, Freitag, 3. März, 19.30 Uhr. Mini-Unternehmen der Kanti Baden 23 Gruppen der Kanti Baden haben gemeinsam mit der Organisation «Young Enterprise Switzerland» (YES) ihre eigenen Unternehmen gegründet und dürfen nun ihre Produkte verkaufen. Freitag, 3. März, bis und mit Samstag, 4. März, Tägipark Wettingen. Die Schülerinnen und Schüler sind am Freitag von 16 bis 20 Uhr vor Ort und am Samstag von 10 bis 18 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte» – in Türkisch, Gemeindebibliothek, Samstag, 4. März, 10–11 Uhr. «USA in allen Facetten – Perlen aus elf Jahrzehnten Chormusik», Kantonsschule, Sonntag, 5. März, 17 Uhr.

«Aufgeräumt durchs Leben», Rathaus, Montag, 6. März, 18–20 Uhr. rotondo: Werkstatt für Musik und Bewegung, ab 60, Alte Spinnerei, Kanti Wettingen, Montag, 6. März, 9.30–11 Uhr und Körpergeschichten, 19.30–21 Uhr. Kafi Treff.Punkt, Villa Fluck, Montag, 6. März, 17–21 Uhr.

Kino: «SeniOrient» – Filmhits für Jung und Alt, Gezeigt wird der Schweizer Film «Matto regiert» von Leopold Lindtberg aus dem Jahr 1947 nach dem Krimi von Friedrich Glauser mit Heinrich Gretler. Ein spannend inszenierter Kriminalfilm in einer Welt zwischen Wahn und Realität. Kino Orient, Donnerstag, 9. März, 15 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute ab 60, Pfarreizentrum St. Anton, WÜRENLOS Dienstag, 7. März, 14–15 Uhr. Kinderfasnachtsumzug, mit BeLesung mit Werner van Gent, gleitung von Guggen. Parkplatz Werner van Gent, der als freiPost, Samstag, 4. März, 14 Uhr. schaffender AuslandskorresponFrauen Würenlos: Suppentag, Alte dent, als Reisebegleiter, RefeKirche, Sonntag, 5. März, 11–14 Uhr. rent sowie Buchautor arbeitet, liest aus seiner Politsatire «Justice on Demand». Gemeindebiblio«Aus alt, mach neu», kreatives thek, Dienstag, 7. März, 20.15 Uhr. Recycling, Ausstellung, Kunschtegge 87, 5. März–27. Mai. «Blumen für die Kunst», Volkshochschule, Mittwoch, 8. März, Fitness & Gymnastik Pro Senectute 18.15 Uhr. ab 60, Alte Turnhalle, Mittwoch, 8. März, 14–15 Uhr und 15–16 Uhr. «Die Kurden» Vortragsreihe der Volkshochschule, Rathaus, Blutspenden, Mehrzweckhalle, MittMittwoch, 8. März, 20–21.30 Uhr. woch 8. März, 17.30–20 Uhr.

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Michael Mülli, michael.muelli@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

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VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.

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20170302_woz_liwanz  

Woche 9 / Limmatwelle 2. März 2017

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Woche 9 / Limmatwelle 2. März 2017