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P.P. 2540 Grenchen

18. Februar 2016 | Nr. 07 | 77. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

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GRENCHENBERG Es hat geschneit, die Skilifte laufen wieder und dem Schneesport frönen, das kann man auf dem Grenchner Hausberg auch in der Nacht. Das letzte Mal morgen Abend, am 19. Februar. SABINE BORN (TEXT)

W

er das spezielle Skifahrerlebnis in der Nacht erleben will, hat noch genau eine Gelegenheit. Morgen Freitagabend öffnen die Skilifte und Pisten auf dem Grenchenberg ein letztes Mal, und zwar von 18.30 bis 21 Uhr. Erwachsene bezahlen 16, Kinder von 6 bis 16 Jahre zehn Franken. Im Saisonabo ist das Nachtskifahren selbstverständlich inbegriffen. Eigentlich schade, enden die nächtlichen Skiabenteuer bereits Ende Woche. «Die Erfahrung hat gezeigt, dass nach den Sportferien das Interesse nicht mehr so gross ist», erklärt Pascale Ris, Vize VR-Präsidentin der Skilift Grenchenberg AG. «Wir haben auch schon mal verlängert, aber ohne grossen Erfolg.» Dieser Winter gestaltet sich ohnehin etwas willkürlich, mal schneit es, dann schmilzt das weisse Wunder wieder dahin. Für Skigebiete wie den Grenchenberg zwar nichts Neues, aber trotzdem schade für das grosse Engagement des Teams. Gestern

Beim Nachtskifahren sind die grosse Piste sowie die Zubringerwege zum Skilift beleuchtet. (Bild: zVg.) Mittwochabend konnte die Nachtpiste erst zum vierten Mal geöffnet werden. Und morgen Freitag ist es nun bereits das letzte Mal. «Nachtskifahren bieten wir seit drei Jahren an», so Pascale Ris. «Und es ist sehr beliebt.» Vor allem auch bei Kindern, für die das nächtliche Pistenspektakel ein besonderes Abenteuer ist. «Und auch das anschliessende Wiedersehen im Restaurant Untergrenchenberg ist beliebt», weiss Pascale Ris. Für die An- und Rückreise müssen die Schneesportler aber selber besorgt sein. «Im ersten Jahr haben wir noch einen Bus organisiert, das wirt-

schaftliche Risiko schien uns dann aber zu gross, so dass wir den Busbetrieb eingestellt haben.» Bis zum Sonntag sind jetzt noch Sportferien und dann sind die Skilifte täglich von 12 bis 16.30 Uhr geöffnet, am Sonntag bereits ab zehn Uhr. Aber bereits am 13. März endet die Ski-Saison auf dem Grenchenberg. Und das ist nicht verhandelbar. «Das hat mit dem Fahrverbot der Strasse auf den Oberberg zu tun», so Pascale Ris. Nachbarschaftliche Abmachungen, die man selbstverständlich einhalten muss. Ab dem 13. März heisst es nämlich wieder – freie Fahrt auf den Obergrenchenberg.

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Veranstaltungen

Donnerstag, 18. Februar 2016 | Nr. 07

Donnerstag > 25. Februar 2016 > 20.00 Uhr

Mann über Bord Eine musikalische Midlife-Krise PA R K T H E AT E R GRENCHEN www.parktheater-grenchen.ch

Foto © Dietrich Dettmann

Haarausfall, Testosteron-Tief und spontane Sportwagenkäufe? Von wegen die Wechseljahre sind nur etwas für Frauen! Das Musical «Mann über Bord» nimmt sich auf humorvolle Art und Weise der männlichen Midlife-Crisis an und zeigt die liebenswerten Schwächen und Schrulligkeiten des sogenannten starken Geschlechts in ihren komischsten Ausformungen. Und das kann sowohl für Männer als auch für Frauen sehr amüsant werden… Idee, Buch und Liedtexte: Robert und Ulrike Brambeer, Arrangements, Musical, Einstudierung: Klaus Siebert

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Amtliche / Kirche

Nr. 07 | Donnerstag, 18. Februar 2016

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen Baupublikation Gesuchsteller

Stadt Grenchen, p. A. Baudirektion Dammstrasse 14, 2540 Grenchen Bauvorhaben Altlastensanierung inkl. Lärmschutzwand (während 2 Jahren) Bauplatz Kastelsstrasse / GB-Nr. 6826 Planverfasser Gesuchsteller + SolGeo AG Dornacherplatz 3, 4501 Solothurn Einsprachefrist 3. 3. 2016. Die Einsprachen sind begründet und im Doppel einzureichen. Grenchen, 18. 2. 2016

BAUDIREKTION GRENCHEN

Energetische, spirituelle Heilung Renommierter Heiler hilft bei Blockaden jeder Art. Die Beratungen ersetzen keinen Arzt- oder Therapiebesuch. Tel. 076 429 06 02

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 21. Februar 2016 10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Abendmahl mit den Solothurner Gehörlosengemeinden. Pfarrerin Anita Kohler, Seelsorger Felix Weder und Pfarrerin Kornelia Fritz. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Dienstag, 23. Februar 2016 19.00 Uhr Ökumenisches Friedensgebet in der St.-Josephs-Kapelle, Tunnelstrasse. Donnerstag, 25. Februar 2016 9.00 Uhr Chinderchile Zytglöggli. Donnerstag, 25. Februar 2016 Gottesdienste in den Alterszentren mit Pfarrer Donald Hasler. 15.00 Uhr Kastels. 16.00 Uhr am Weinberg. Markuskirche Bettlach Sonntag, 21. Februar 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufe. Pfarrer Roland Stach.

0800 11 8811

RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 20. Februar 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier in der Niklaus-Kapelle Staad. Sonntag, 21. Februar 10.00 Eucharistiefeier 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 23. Februar 9.00 Eucharistiefeier. 19.00 Ökum. Friedensgebet in der Josefskapelle. Mittwoch, 24. Februar 18.30 Eucharistiefeier. Donnerstag, 25. Februar 9.00 Eucharistiefeier, mitgestaltet von der Frauenliturgiegruppe. Anschliessend Kaffee im Eusebiushof. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Freitag, 26. Februar 8.00 Eucharistiefeier. 15.00 Kreuzwegandacht in der Kirche. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Kein christkatholischer Gottesdienst. GEMEINDE FÜR CHRISTUS GfC Baumgartenstrasse 46a, Grenchen Sonntag, 21. Februar 9.30 Gottesdienst. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen www.emk-grenchen.ch 032 351 35 92 Sonntag, 21. Februar 2016 10.00 Gottesdienst – «Glauben am Montag».

AKTUELL Sonntag, 21. Februar 2016 Gottesdienst 10.00 Uhr an der Mühlestrasse 9 mit spannendem Kinderprogramm. Weitere Infos: www.bewegungplus-grenchen.ch

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Grenchen

Nr. 07 | Donnerstag, 18. Februar 2016

NEWS

Stufenlose Wiedereingliederung benachteiligter Menschen GRENCHEN Die Stiftung Schmelzi in Grenchen feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Zwar stellt sich die Frage, ob es Grund zum Feiern ist, wenn immer mehr Menschen den Anforderungen der Gesellschaft nicht mehr gewachsen sind. Trotzdem dürfen die Gründer und die aktuellen Betreiber stolz darauf sein, dank massgeschneiderten Angeboten erfolgreich bei deren Wiedereingliederung mitzuwirken.

SELZACH

Volksskirennen

JOSEPH WEIBEL (TEXT)

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994 entstand die Idee, ein Wohnheim für Menschen mit psychosozialem Entwicklungspotenzial zu schaffen. Zwei Jahre später war der Start. Von der ersten Stunde an dabei waren mit Guido und Marianne Studer gerade mal zwei Arbeitspensen auf der Aufwandseite. Das Ehepaar Studer und die Vereinsgründer hatten bei ihrer Vision richtig erkannt, dass immer mehr Menschen von den Anforderungen der Arbeitswelt und Gesellschaft überfordert sind.

Verschiedene Angebote nötig Schon bald war das Wohnheim nicht nur ausgelastet, sondern es mussten zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Zudem wurde schnell klar, dass es verschiedene Angebote braucht, die durchlässig sein müssen. Die Bedingungen im Alltag haben sich für psychisch Kranke kontinuierlich verschlechtert. Die Ansprüche der Gesellschaft und die Anforderungen der Arbeitswelt sorgen für einen ständig steigenden Druck auf jede und jeden Einzelnen. Nicht alle sind diesem Druck gewachsen.

«Geschütztes Wohnen und Begleitung» Eine stufenlose Wiedereingliederung von benachteiligten Menschen in die Gesellschaft stand schon bald im Vordergrund. Dafür wurde ab 1997 das begleitete Wohnen in externen Wohnungen aufgebaut. Mit dem Aufbau von externen Wohngruppen wurde das Angebot bedarfsgerecht erweitert. 2003 wurde die Wohngruppe «Castello» eingerichtet, wo zwölf Bewohner einzogen. Bereits vier Jahre später konnte die Wohngruppe «Blüemli» mit weiteren zwölf Wohnplätzen in Betrieb genom-

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Guido und Marianne Studer waren von der ersten Stunde mit dabei. 2011 wurden sie für 15 Jahre Tätigkeit geehrt. (Bild: Archiv)

men und damit der steigenden Nachfrage Rechnung getragen werden. Es wurden im Jahr 2007 bereits 120 Bewohner im Wohnheim, in den Wohngruppen sowie in 51 Wohnungen von 39 Mitarbeitenden betreut. Drei Jahre später waren es bereits 130 Klienten und 50 Mitarbeitende. Zwei weitere Wohngruppen sind hinzugekommen: «Frohheim» und «Wissbächli». Das Angebot der Stiftung hat eine überregionale Bedeutung erlangt. Zwischenzeitlich wurde das Angebot auf zwei externe Standorte – in Zuchwil und in Gänsbrunnen – ausgeweitet.

Grosse Solidarität Die Villa Grimm erwies sich in der Entwicklung rasch als zu eng. Der Gedanke eines Erweiterungsbaus entwickelte sich. Die von Bundesamt für Sozialversicherung anerkannte Institution musste sich erneut intensiv mit der Finanzierung des dringend benötigten Raums beschäftigen. Zwar wurden vom Bundesamt 25 Prozent Subventionen zugesprochen, doch es blieben noch 1,2 Millionen Franken, die durch Bankdarlehen, Spenden und Eigenkapital zu decken waren. Man wagte den Projektstart und wurde gleich unmittelbar nach dem Kick-off von einer anonymen Spende in der Höhe von 350'000 Franken überrascht. Das gab den nötigen Rückenwind und man durfte eine gros-

se Solidarität mit dem Wohnheim Schmelzi erleben. Der Bau konnte schliesslich dank vieler namhafter Spenden von Firmen und Privatpersonen 2007 bezogen werden.

geboten werden. Im Jahr 2014 konnte eine Vereinbarung mit der Sunnepark AG in Grenchen abgeschlossen werden, die allen Beteiligten dient. Die beiden Institutionen kooperieren im Bereich der Lingerie, was sich für beide Organisationen als win win-Situation herausstellte. Damit hat der Sunnepark eine Lingerie im eigenen Haus, ohne sie betreiben zu müssen, die Stiftung Schmelzi wiederum konnte einige Tagesstrukturplätze schaffen. Auch hier darf man von einem pionierhaften Vorgehen sprechen. 2011 wurde der Verein «Wohnheim Schmelzi» in eine Stiftung umgewandelt.

Sinnvolle Tätigkeiten in Tagesstätten Die betreuten Personen sollten eine Tagesstruktur haben und einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen können. Dies wird mit den Tagesstätten sichergestellt. Die ersten wurden 2008 in Betrieb genommen: Das Atelier sowie Unterhalt/Anlagenwartung. Damit kann ein wesentlicher Teil des Unterhalts aus eigener Kraft bestritten und gleichzeitig den Bewohnern eine sinnvolle Tätigkeit ●

DIE STIFTUNG IM KURZPORTRÄT

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Dienste: 17 (davon 5 Auszubildende) Jubiläumsaktivitäten: «Ein Jahr gemeinsam feiern im Grossen und im Kleinen», so das Motto der Stiftung Schmelzi zum 20-Jahr-Jubiäum. Ein Hauptakzent setzt die Stiftung mit vier kulinarischen Erlebnissen jeweils in Form eines Charity-Menus. Auftakt ist am 4. März mit regionalen Spezialitäten. Anmeldungen: Telefon 032 566 41 00, E-Mail jubi@schmelzi.ch. Im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten finden Treffen zwischen den verschiedenen Wohngemeinschaften und der unmittelbaren Nachbarschaft statt.

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Gründung: 1996 Standort Haupthaus an der Schmelzistrasse 21 in Grenchen Wohngemeinschaften: 7 in Grenchen, Gänsbrunnen und Zuchwil Tagesstätten: 4 (Atelier, Unterhalt, Lingerie und Hauswirtschaft-Küche) Betreute Personen: 185 Anzahl Mitarbeitende: 111 Betreuung/Sozialarbeit: 94 (inklusive 22 Auszubildende und Praktikanten), Zentrale

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Am 28. Februar organisiert der Skiclub Selzach bereits zum vierten Mal ein Volksskirennen auf dem Grenchenberg, zu dem übrigens auch Snowboarder, Telemarkfahrer und Zuschauer willkommen sind. «Vorher haben wir das Rennen jeweils auf dem Selzacher Skihang ‹Oberes Brüggli› durchgeführt», erklärt Christoph Rauber, Präsident des Skiclubs Selzach. Der Skilift ist aber nicht mehr in Betrieb und so findet das Rennen auf dem Grenchenberg statt. Startnummer zum Rennen kann man sich ab sofort bereits sichern, und zwar per Mail mit Angabe von Name, Vorname, Geschlecht, Jahrgang, Kategorie und Wohnort an ski.grenchen@besonet.ch oder direkt bei Bro Sport in Selzach. Insgesamt gibt es 22 Kategorien, von den ‹Pfüderis› (bis Jg 2010) bis zu Damen und Herren ab Jahrgang 1950. Detaillierte Infos dazu auf www.skiclub-selzach.ch. Kurzentschlossene können sich bis eine Stunde vor dem Start auch vor Ort anmelden. «Gestartet wird um elf Uhr», so Rauber. «Die Startnummernausgabe beginnt ab 8.30 Uhr.» Übrigens wird der Skiclub Grenchen an diesem Tag seine Vereinsmeisterschaft bereits zum zweiten Mal auf besagter Rennstrecke durchführen.

GRENCHEN

30 Jahre sind genug 30 Jahre sind genug, das Duo Rüebli und Moos gibt seinen Abschied. Nach 30 Jahren musizieren im Duo oder zu dritt als Duo Rüebli und Moos mit Werner Wirth, nach über 1000 Auftritten an Firmenfesten, Messen, Geburtstagen, Unterhaltungsabenden, Hochzeiten usw. soll jetzt endgültig Schluss sein. Rüebli (Martin Walker) und Moos (Kurt Gilomen) sind der Meinung, man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Ganz klar, dass die beiden Haudegen nicht sang- und klanglos von der Bühne abtreten, sondern mit einem rauschenden Fest, bei dem sie zum allerletzten Mal gemeinsam als Rüebli & Moos auf der Bühne stehen werden. Mit dabei sind auch die aktuellen Bands der beiden, die den Abend mitgestallten werden. Die Sause steigt am 4. März im Theatersaal des Parktheater Grenchen.

Auf der Suche nach schönem Wintergemüse GRENCHEN Es spricht vieles dafür, frische, saisongerechte und regionale Produkte zu essen. Die Natur bietet eine reiche Auswahl an schmackhaften, vitamin- und mineralstoffreichen Wintergemüsesorten an. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat sich auf dem Grenchner Wochenmarkt umgesehen und umgehört. Jospeh Weibel und Raphael Hefti

L

auch, Wirsing, Randen, Kürbis oder Sellerie, Weiss- und Rotkabis, Rüebli und Kartoffeln sind typische Wintergemüse. Dazu kommen die mit Bitterstoff ausgestatteten Salatsorten wie Chicorée oder Endiviensalat. Der Nüsslersalat mit seiner unverkennbaren Geschmacksnote liebt ebenso kühle Temperaturen wie der Rosenkohl im Gemüsebereich. Es gibt auch Gemüsesorten, die man nicht mehr so kennt: etwa die Schwarzwurzel (der «Spargel» im Winter) oder Pastinaken (gelbe Rüben). Der Federkohl, den man vor allem im Norden von Deutschland besser kennt, schmeckt vor allem gut, wenn er vor dem Gebrauch gut durchgefroren war. Das dürfte in diesem Jahr bisher eher schwierig gewesen sein... Wir haben uns auf dem Grenchner Markt umgehört, welches Wintergemüse Marktbesucher bevorzugen.

Anne-Käthi Zweidler

Helena und Vincenzo Monachino

Ursula Grandicelli

Antonio Siragusa

«Ich bevorzuge Biogemüse vom Freiland. Auf der Küchenliste stehen vor allem Kartoffeln, Zwiebeln und Nüsslersalat.»

«Wir bevorzugen gemeinhin Gemüse und weniger Fleisch. Deshalb ist unser Einkaufskorb umso reichhaltiger mit feinen Gemüsesorten durchmischt. Heute stehen Broccoli, Salat, Sellerie und Rüben auf der Einkaufsliste».

«Ich achte vor allem auf eine saisongerechte Küche. Und da freue ich mich immer wieder auf die schöne Auswahl an Wintergemüse auf dem Grenchner Markt. Heute habe ich Schwarzwurzeln, Sellerie und Karotten gekauft.»

Er steht auf der anderen Seite der Verkäuferseite des Marktstandes. «Ich biete ein breites Gemüsesortiment an – darunter auch Spinat, Blumenkohl oder Artischocken. Im Moment sind aber frische Orangen der grosse Verkaufsschlager.»


Büren / Seeland

Nr. 07 | Donnerstag, 18. Februar 2016

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Mit Vollgas in die Politik PIETERLEN Am 13. Dezember wurde Beat Rüfli von der Einwohnergemeinde zum neuen Gemeindepräsidenten von Pieterlen gewählt. Als Neuling in der Politik freut er sich, mit dem Amt eine ganz neue Herausforderung anzunehmen. Sich ständig weiterentwickeln und immer wieder neue Wege zu gehen, findet er wichtig.

ein Mensch, der an sich selbst hohe Erwartungen hat. Er möchte gute Qualität liefern und deswegen möglichst schnell einen Gesamtüberblick über alle Departemente, Geschäfte und Projekte bekommen.

Braucht Herausforderungen

JENNIFER GERMANN (TEXT, BILD)

B

ereits vor acht Jahren wurde Beat Rüfli angefragt, ob er nicht in die Gemeindepolitik einsteigen möchte. Damals stimmte der Zeitpunkt jedoch noch nicht. «Das musste wie eine Frucht zuerst reifen», meint er. Nun sei für ihn die Zeit jedoch reif, und er bereit für das Amt. Obwohl er vorher nicht in der Politik tätig war, arbeitete er schon viel mit verschiedenen Behörden zusammen. Beat Rüfli ist kein Unbekannter. Von 2003 bis 2010 war er Geschäftsführer der Bielersee Schifffahrtgesellschaft. «Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und führe sie auch gerne an. Es ist toll, wenn man zusammen etwas erreichen kann.» Wegen seiner Arbeit als Führungsperson, war für ihn klar, dass er, wenn er in den Gemeinderat kommt, auch als Gemeindepräsident kandidieren möchte. Mit 378 zu 344 Stimmen konnte sich der FDPMann gegen seinen Gegenkandidaten Peter Stalder (SVP) durchsetzen.

Wohin geht Pieterlen? Bei der ihm bevorstehenden politischen Arbeit wird Beat Rüfli nicht, wie bei seinen beruflichen Sanierungsprojekten, alles umkrempeln und aufpolieren müssen. Er betont, dass er in

Beat Rüfli stellt sich gerne neuen Herausforderungen. ein gutes, stabiles politisches Umfeld kommt, wo auch bereits gute Vorarbeit geleistet wurde. «Es gilt nun, Gutes weiterzuführen», sagt der neue Gemeindepräsident. Natürlich stehen dennoch Herausforderungen und Organisatorisches an. In den letzten Jahren ist Pieterlen stark gewachsen. Die Infrastruktur muss ausgebaut, der Wohnraum erschlossen werden. Ausländische und einheimische Zuzügler sollen bestmöglich integriert werden. Die günstige Lage zwischen Grenchen und Biel macht Pieterlen zu einem attraktiven Wohnort. «Die grundsätzli-

che Frage ist: Wohin geht Pieterlen?», meint Beat Rüfli, welcher die Entwicklung von Pieterlen stets mitverfolgt hat. Ein Ziel sei sicher auch, die Leute für die Politik mehr zu begeistern. Im Moment ist die Stimmbeteiligung bei zirka 30 Prozent. Die Bevölkerung soll mehr in Projekte miteinbezogen werden.

Neues Team Bei drei neuen Gemeinderäten geht es nun auch darum, dass man sich einarbeitet und das Team kennenlernt. «Man kennt sich zwar, doch erst wenn man miteinander arbeitet, lernt

man jemanden wirklich kennen», schmunzelt Beat Rüfli. Das erste grosse Projekt für das neue Team ist die Sanierung und Umgestaltung der Aula. Am 28. Februar wird über die «Sanierung und Umnutzung der Aula und des Sekundarschulhauses an der Moosgasse» abgestimmt. Mit diesem Projekt können mehr Unterrichtsräume generiert werden, was zwingend notwendig ist. Für ihn selbst ist das Amt als Gemeindepräsident auch eine persönliche Herausforderung. «Ich freue mich, in neue, interessante Prozesse hineinzufinden.» Beat Rüfli ist

Beat Rüfli sucht immer wieder neue Herausforderungen, denn er ist kein Mensch, der stehen bleibt. «Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.» – Dieses Zitat von Henry Ford beschreibt die Lebenseinstellung von Beat Rüfli ziemlich treffend. 25 Jahre lang war er in verschiedensten Kaderpositionen der Reisebranche tätig, bevor er Geschäftsführer der Bielersee Schifffahrt wurde. Vor fünf Jahren dann suchte er wieder etwas Neues und machte sich selbstständig. Sein Unternehmen bizfit ist auf das betriebliche Gesundheitsmanagement in Unternehmen und als Personal Coach für Führungskräfte spezialisiert. Als Reisespezialist ist Beat Rüfli natürlich auch jemand, welcher gerne reist und die Welt erkundet. Als er mit 16 Jahren nach Italien ging und sich nicht richtig verständigen konnte, hatte er ein Schlüsselerlebnis. Der Reiseliebhaber merkte, wie wichtig Sprachen sind. Er begann, regelmässig für eine Zeit lang ins Ausland zu gehen, um Sprachen zu lernen. Heute spricht Beat Rüfli Französisch, Spanisch, Englisch und natürlich auch Italienisch. Zu Südamerika hat der Gemeindepräsident einen besonderen Bezug, da seine Frau von dort kommt. Daher wundert es nicht, dass nebst Fitness und Wellness auch Salsatanzen zu seinen Freizeitbeschäftigungen gehört. Mit Büchern wie «Wer bin ich und wenn ja wieviele?» von Richard David Precht taucht er auch ab und zu in die Welt der Philosophie ab.


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Donnerstag, 18. Februar 2016 | Nr. 07

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Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Menschen

Nr. 07 | Donnerstag, 18. Februar 2016

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Schädling macht Eschenbäumen zu schaffen GRENCHEN Eine Pilzkrankheit aus Japan befällt die einheimische Esche und löst das sogenannte Eschentriebsterben aus. In Grenchen werden seit dieser Woche, unter anderem aus Sicherheitsgründen, kranke Eschen gefällt.

ge 2003 nun wieder stark vermehre. Auch dagegen könne man nicht viel tun: «Wir hoffen, dass der Sommer 2016 meteorologisch etwas mehr Abwechslung bringt und vermehrt Niederschläge fallen werden. Klimatische Abwechslung mit einem guten Mix von Sonne und Regen wäre für den Wald viel nützlicher!»

RAPHAEL HEFTI (TEXT, FOTO)

Grosse Schäden Die Eschenwelke kam wahrscheinlich vor rund 20 Jahren von Japan nach Europa, ihre Existenz ist allerdings erst seit 2002 bekannt. Obwohl der Pilz für japanische Bäume ungefährlich ist, richtet er in Europa grosse Schäden an. Experten gehen davon aus, dass mittelfristig 95 Prozent des Eschenbestandes in ganz Europa zugrunde gehen könnte. In Dänemark ist dieser Fall bereits eingetroffen.

D

ie Krankheit heisst Eschenwelke und wird von einem Pilz ausgelöst. Bei infizierten Bäumen wird die Wasserversorgung im Geäst unterbrochen. Der Baum verliert zuerst die Blätter, dann die Äste, und der Stamm wird zunehmend instabiler. Erreicht die Krankheit die Wurzeln, stirbt der Baum ab. Seit 2008 wird das Eschensterben in der Schweiz beobachtet. Seit einiger Zeit fallen kranke Bäume auch in der Region auf. Tobias Würsch, Leiter Stadtgrün Grenchen: «Herunterfallende Äste könnten Fahrzeuge beschädigen und auch für Menschen gefährlich werden.»

Die Natur regeneriert sich

Tobias Würsch, Leiter Stadtgrün, bei einer gefällten Jung-Esche.

Eine Sicherheitsmassnahme In der Verenaschlucht in Solothurn wurden Mitte Januar bereits 140 Eschen gefällt. Anfang Woche hat die Stadtgärtnerei in Grenchen ebenfalls mit dem Abholzen begonnen. Tobias Würsch: «Das Abholzen der Eschen dämmt das Eschentriebsterben nicht ein. Es ist in erster Linie eine Sicherheitsmassnahme». Da Bäume in der Stadt gestalterische und ökologische äusserst wichtige Funktionen wahrnehmen, wird ver-

sucht, möglichst alle betroffenen Eschen mit anderen Baumarten zu ersetzen.

Es gibt kein Mittel dagegen Auch der Forstwirtschaft bereitet die Eschenwelke Sorgen. Zuerst sind insbesondere die jungen Eschen sehr stark vom Pilz (Chalara fraxinea) befallen und haben laut Revierförster Patrik Mosimann kaum mehr Überlebenschancen. Bereits sind

auch ältere Eschen mehr oder weniger stark betroffen. «Es gibt kein Heilmittel gegen den Pilz. Wir fällen betroffene Bäume so früh wie möglich, damit wir das noch nicht infizierte Holz als Stammholz oder Energieholz vermarkten können.»

Borkenkäfer kehrt zurück Die Esche sei nicht die einzige gefährdete Baum-Art, gibt Revierförster Mosimann zu bedenken. Der

Sommer 2015 war der heisseste Sommer seit Messbeginn Ende des 19. Jahrhunderts. Aufgrund der überdurchschnittlichen Wärmeperiode fehlt dem Boden Flüssigkeit, was besonders Nadelbäumen schadet. «Im Speziellen sind ältere Weisstannen und Fichten betroffen», so Patrik Mosimann. Abgesehen davon begünstige die Klimaerwärmung auch die Rückkehr des Borkenkäfers, der sich nach der Pla-

Gewisse Eschen entwickeln offenbar Resistenz gegen den Erreger und bleiben gesund. Der Wald werde durch eine solche Krankheit keine grösseren Schäden erleiden. Nur für Waldbewirtschafter würden durch den Holzverlust natürlich finanzielle Ertragsausfälle entstehen. Patrik Mosimann bringt es auf den Punkt: «Die Natur regeneriert sich immer. Stirbt eine Baum-Art aus, so entstehen Lücken für andere.» Ausserdem ist die Schweiz wie auch unsere Region noch immer sehr grün. Schweizweit beträgt die Waldfläche 1.3 Millionen Hektaren. Der Grenchner Bürgerwald verfügt derzeit gegen 980 Hektaren. Davon werden rund 925 ha bewirtschaftet, 54 ha gelten als Nicht-Wirtschaftswald.

FIRMEN IM BLICKPUNKT

NEWS

René Finger und Rolf Lüdi: Zwei «Rentner» mit Ambitionen GRENCHEN «Ihre Steuerprobleme möchten wir haben». Mit diesem Slogan werben derzeit zwei Grenchner, die zwar Ende letzten Jahres in Pension gegangen sind, aber noch nicht vom Gefühl beseelt sind, sich aufs Altenteil zu setzen: René Finger und Rolf Lüdi. GRENCHEN

Finissage

JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

D

ie beiden gut vernetzten Grenchner firmieren neu unter dem Namen R & R GmbH, Steuern und Finanzen. Die Firma besteht seit Anfang Jahr. René Finger hat über 40 Jahre beim kantonalen Steueramt in Grenchen und zuletzt in Solothurn gearbeitet. Er ist der Steuerfachmann schlechthin, währenddessen sein Kompagnon Rolf Lüdi 43 Jahre in der Bankbranche tätig war. Er kümmerte sich in erster Linie um die Bereiche 'Institutionelle Anlageberatung' (2. Säule) und 'Vorsorgeberatung'. Er wird den Teil 'Finanzen' in der neu geschaffenen Firma betreuen.

Idealer Standort Ihr Büro eingerichtet haben die Beiden an der Tunnelstrasse 29 im «Vollenweider-Areal». «Für uns ist dieser Standort ideal», sagen sie übereinstimmend. In der Liegenschaft sind unterschiedlichste Firmen eingemietet, die sich im Übrigen im Rahmen eines Tages der offenen Türe am 2. und 3. April der Bevölkerung präsentieren werden. Rolf Lüdi und René Finger haben aber nicht die Absicht, von morgen früh bis abends spät im Büro zu verbringen. «Im Steuerbereich», so Finger, «gibt es Spitzenzeiten. Und die sind jetzt bis Ende März. Dann wird es naturgemäss etwas ruhiger.» Weil die zwei Fachleute keine grossen Fixkosten mit ihrer Firma haben, können sie ihre Tätigkeit auch zu vernünftigen Preisen anbieten.

René Finger (links) und Rolf Lüdi in ihrem neuen Büro an der Tunnelstrasse in Grenchen. Mit Steuererklärung überfordert Privatpersonen seien oftmals mit der Steuererklärung überfordert. «Vor allem Leute, die eine Liegenschaft haben und verständlicherweise nicht immer klarkommen, was sie der Steuerverwaltung offenbaren müssen und was nicht», sagt René Finger. Fragen über die 3. Säule und die Neuregelung ab 2016 bei den Erwerbskostenabzügen durch den Bund hätten auch Verunsicherung beim Steuerzahler geschaffen.

Offenheit ist wichtig Und wie geht das vor sich, wenn man bei R & R seine Steuererklärung ausfüllen lassen möchte. «Ganz einfach», sagt René Finger. «Wir vereinbaren mit dem Kunden einen Termin und erörtern in einem persönlichen Gespräch, was alles zu tun ist.» René Finger hebt den Mahnfinger: «Ich helfe mit legalen Mitteln, die Steuern zu optimieren». Um die Steuererklärung

korrekt auszufüllen, sei er darauf angewiesen, dass sich der Hilfesuchende öffne. «Es bringt nichts, wenn aus falsch verstandener Scham etwas verschwiegen wird, das sich bei der Steuerdeklaration positiv für den Steuerzahler auswirken könnte.»

menarbeit mit einem lizenzierten Juristen und Anwalt. Bei Immobilienangelegenheiten beruft sich R & R auf die Dienste der Firma Immopart AG Grenchen, die ebenfalls an der Tunnelstrasse domiziliert ist.

«Hauptberuflich» Rentner Optimale Anlagen Rolf Lüdi, der ehemalige Bankspezialist, nimmt sich vor allem dem Rechnungswesen von Klein- und Kleinstunternehmen an, oder gibt wertvolle Tipps in der Vorsorgeberatung (Renten und Kapitalanlagen). Er betont dabei: «Ich berate meine Kunden, wie sie ihr Vermögen optimal anlegen können. Ich biete aber keine Vermögensverwaltung an.» Im 'Financial Planning' arbeitet er mit externen Fachspezialisten zusammen. Ebenso besteht in rechtlichen Angelegenheiten wie z.B. in Erbschafts- und Fragen zu Nachfolgeregelungen eine Zusam-

Wie sind eigentlich die beiden UrGrenchner auf diese gemeinsame Idee gekommen? René Finger schmunzelt: «Wir sind in der gleichen Fasnachtszunft. Und in meiner Zeit als Obernarr betreute Rolf Lüdi in der Vereinigten Faschingszunft Grenchen die Finanzen.» Ihr Kontakt sei auch ausserhalb der närrischen Tage nie abgebrochen. «Wir hatten uns schon vor längerer Zeit mal Gedanken darüber gemacht, ob und wie wir uns nach der Pensionierung noch beruflich einbringen können», so Rolf Lüdi. «Hauptberuflich», feixt René Finger, «sind wir aber Rentner».

Der Verein BiEnSo-Art zeigt bereits seit dem 10. Oktober im Kultur-Historischen Museum eine Fotoausstellung über die Migration aus Italien. Am kommenden Samstag lädt das Museum nun zur Finissage der Ausstellung. Dabei wird Giovanni Longu auf Italienisch über die Geschichte der italienischen Migration in der Schweiz referieren. Das Referat wird übersetzt. Anschliessend gibt es einen Apéro. Samstag, 20. Februar, 17 Uhr, KulturHistorisches Museum. Freier Eintritt, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

GRENCHEN

Parteiversammlung Der Vorstand der SP Grenchen lädt die interessierte Bevölkerung heute Abend um 19.30 Uhr zur Parteiversammlung ins Parktheater in den Jurasaal ein. Im ersten Teil wird über die nationalen und kantonalen Abstimmungen vom 28. Februar informiert. Dabei stellt Kantonsrätin Angela Kummer auch die kantonale Vorlage zum Hochwasserschutz und zur Revitalisierung der Emme vor. Die vier nationalen Vorlagen werden durch Nationalrätin Bea Heim, Nationalrat Philipp Hadorn sowie Julián Rodriguez von der JUSO vorgestellt. Im zweiten Teil um 20.30 Uhr referiert Nationalrat Corrado Pardini zur AHVplus-Initiative, welche am 25. September zur Abstimmung kommt. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme und spannende Diskussionen.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 18. Februar 2016 | Nr. 07

Foto: zvg. Malen, zeichnen, drucken, kleben und formen unter fachkundiger Leitung.

Kinderclub «Druckknöpfe»

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DIE NEUE KOLLEKTION IST DA!

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«Druckknöpfe» heisst der Kinderklub des Kunsthauses Grenchen. Er richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren, die mehr über Kunst erfahren möchten und gerne kreativ sind. Malen, zeichnen, drucken, kleben und formen sind die Methoden, mit welchen bei den Druckknöpfen unter fachkundiger Leitung im Kunsthaus-Atelier die Welt erforscht wird. Ende November wird eine Auswahl der von den Druckknöpfen gestalteten Werken in einer Ausstellung präsentiert.

Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch

Sabine Amstad (*1965) ist als Dozentin für Bildnerische Gestaltung an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz in der Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte tätig. Begleitet wird ihre Lehrtätigkeit von der Entwicklung und Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit, die in ihren Ausstellungen zunehmend

Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

> EINSENDUNGEN

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18.30–22.00 Uhr: Nationales Donnerstagabendrennen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Türöffnung: 17.30 Uhr. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

FREITAG, 19. FEBRUAR 18.30–21.00 Uhr: Nachtskifahren. Nur bei entsprechender Witterung. Aktuelle Informationen zur Schneeund Pistensituation unter www.grenchentourismus.ch. Untergrenchenberg.

SAMSTAG, 20. FEBRUAR 14.00–15.30 Uhr: Handball-Meisterschaftsspiel: TV Grenchen gegen HV Herzogenbuchsee. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

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20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». Sport, DJs, Tanz, Kiosk für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eintritt frei. Angeboten werden Basketball, Fussball, Unihockey, Badminton und Volleyball. Auch Tanz, Hip-Hop, Breakdance werden geübt. Nebst dem Sport gibt es auch Musik, einen Töggelikasten und einen Kiosk. Weitere Informationen unter www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum, Schulstrasse 11.

Auf der Agendaseite wird eine Auswahl der Anlässe in Grenchen publiziert (Einsendung bis 14 Tage vorher). Mehr Anlässe auf www.grenchen.ch. Anmeldung der Anlässe: www.grenchen.ch (Online-Formular) event@grenchnerstadtanzeiger.ch

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Grenchner Stadt-Anzeiger Veranstaltungen Kapellstrasse 7 2540 Grenchen

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AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: «100 Jahre Grenchenbergtunnel». Neue zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen–Moutier retour». Bis 22. Juni. www.museumgrenchen.ch «Der Aufenthalt sollte nur von kurzer Dauer sein – Fotoausstellung über italienische Migration». Beide Ausstellungen Mi/Fr–So 14–17 Uhr

DEMNÄCHST

SPORTLEREHRUNG 4. März, 19.00 Uhr: Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Disiplinen erfahren die Wertschätzung der Stadt Grenchen für ihre Leistungen. Der Anlass ist öffentlich. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25.

von «Das kalte Herz». Eine einmalige Zusatzvorstellung findet statt am 13. März, 17.00 Uhr. Vorverkauf: 076 502 44 48. Telefonisch Mo-Sa von 10.00-15.00 Uhr oder per SMS jederzeit möglich. Gänggi, Höhenweg 7.

INDURAIN GEGEN ROMINGER DAS KALTE HERZ 13. März, 17.00 Uhr: Die Einweihung der neuen Grenchner Theaterbühne «Gänggi» wurde zum grossen Erfolg mit mehrfach ausverkauften Vorstellung

17. März, 18.30–22.00 Uhr: Ein Rennabend der Extraklasse steht Grenchen ins Haus. Tour de FranceSeriensieger Miguel Indurain fordert Tony Rominger zum Duell der Legenden. Velodrome Suisse.

17.00 Uhr: Gastausstellung «Si pensava di rimanere poco»/ «Der Aufenthalt sollte nur von kurzer Dauer sein». Finissage mit Referat von Giuseppe Longu. In italienischer Sprache mit deutscher Übersetzung. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten. Der Verein BiEnSo-Art zeigt seit dem 10. Oktober im Museum eine Fotoausstellung über die Migration aus Italien. Als Finissage referiert Giovanni Longu über die Geschichte der italienischen Migration in der Schweiz. Kultur-Historisches Museum.

Die Kinder verpflichten sich, möglichst an allen Veranstaltungen im Jahr teilzunehmen. Die Mitgliederzahl ist auf zwei Mal zehn Kinder begrenzt. Die Mitgliedschaft kostet pro Kind und Jahr CHF 50.— für acht Veranstaltungen und die Ausstellung mit Vernissage. Das Kunsthaus ist froh, um möglichst baldige Anmeldungen unter 032 652 50 22 oder info@kunsthausgrenchen.ch.

DONNERSTAG, 18. FEBRUAR

Die Gruppe Blau trifft sich jeweils am Morgen von 10–12 Uhr. Die Gruppe Rot jeweils am Nachmittag von 13.30–15.30 Uhr an folgenden Tagen: Sa., 27.2/ Sa. 2.4/ Sa. 30.4/ So. 22.5/ Sa. 11.6/ Sa. 27.8/ Sa. 24.9/ Sa. 29.10/ Sa. 19.11 (Ausstellung mit Vernissage).

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

Beachtung findet. Als Lehrerin und Künstlerin setzt sie sich mit kreativen Lernprozessen auseinander.

KULTURNACHT 30. April: Grenchen wird 2016 wieder zur grossen Kulturbühne mit 25 Programmpunkten und rund 100 Künstlerinnen und Künstler. Darunter die Swiss Comedy Award-Preisträgerin Lisa Catena und SRF-Tausendsassa Reeto von Gunten. Es lohnt sich, das Datum bereits heute dick im Kalender zu markieren. Innenstadt.

INT. ZAUBERKONGRESS 22.–24. April: Zauberei auf höchstem internationalen Niveau. Parktheater.

Foto: Dietrich Dettmann. Mann über Bord – eine musikalische Midlife-Crisis mit Live-Band!

«Mann über Bord!» Nach dem Kult-Hit «HEISSE ZEITEN – Wechseljahre. Weiblich, 45plus – na und!?!» ist es nun an den Midlifekriselnden Männern, das Publikum zu begeistern: Haarausfall, TestosteronTief und spontane Sportwagenkäufe? Von wegen die Wechseljahre sind nur etwas für Frauen! Das Musical «Mann über Bord» nimmt sich auf humorvolle Art und Weise der männlichen Midlife-Crisis an und zeigt die liebenswerten Schwächen und Schrulligkeiten des sogenannten starken Geschlechts in ihren komischsten Ausformungen: Vier alte Schulfreunde gönnen sich mal wieder ein gemeinsames Wochenende; diesmal am Bodensee – Angeltour, echte Männergespräche und östrogenfreie Stunden. Doch schon bald wird klar, dass sie nicht nur mit der Unbill der Natur – Mücken, Gewitter, beissfaulen Fischen – zu kämpfen haben, sondern auch mit einigen handfesten Schwierigkeiten, die das Dasein als Mann so mit sich bringt. Denn: Soll das

schon alles gewesen sein? Gibt es ein Leben jenseits der 50? Und wie viel kostet denn überhaupt so eine Haartransplantation? Doch Männer wären keine Männer, wenn ihnen nicht zu jedem Problem die passende Lösung einfallen würde! Erleben Sie selbst, wie vier ganze Kerle auf der Bühne zu legendären, schmissigen Songs der 1960er bis 90er Jahre mit neuen deutschen Texten für jedes MidlifeKrisen-Symptom genau den richtigen Ton treffen: mal unverblümt, mal larmoyant, mal zornig und mal charmant, aber stets erfrischend echt und urkomisch! Vorverkauf: ww.ticketino.com/ Sämtliche Poststellen/ BGU Büro Grenchen Eröffnung der Abendkasse: 1 Std. vor Vorstellungsbeginn/ 079 631 54 87 PARKTHEATER GRENCHEN, DONNERSTAG, 25. FEBRUAR 2016, 20:00 UHR, WWW.PARKTHEATER-GRENCHEN.CH

20160218 woz gsaanz  

Grenchner Stadt-Anzeiger 07/2016

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